BERLIN Mittag IS. November 1929 10 Pf. Nr. 542 B 220 46. Lahrgang erscheint tiglich a»ger Eonutas«. Zugleich Abeudausgabe de<.Vorwärts". BejugSpreiS beide Ausgaben 85f. pro Woche, 3,60 M. pro Monat. Redaktion und Expedition; BerlioSWS8,Liodellstr.S fMyfutosfa »»zeksenprei«: Die einspaltige NonpareNeteile So Pf., Keklame»eile ü M. Ermäßigungm nach Tarif. PoKscheckkontv: VorwärtS-Verlag G. m.b.H., Berlin Nr.»7236. Fernsprecher: Dönhoff 292 bi« 29? Sozialdemokratie in Krönt. Zusammenbruch der Hetze in Berlin.- Erschwerte Mehrheitsbildung im Nathans.— Lleberall Vormarsch im Lande. Das Ergebnis des gestrigen Wahltages ist: Die Stellung der Sozialdemokratie in den Gemeinden und den preußischen Provinzialland» tagen ist beträchtlich verstärkt. Der Versuch des B ü r g c r t u m s. die Sozial- deurokratic zurückzudrängen und Eroberungen für die Privatwirtschaft in den Gemeinden zu machen. ist mißlungen. Der Ansturm des Bürgertums ist zurückgeschlagen. Die Dcutschuationalen haben eine weitere Schwächung auf Kosten der Extremen erfahre». Im Rheinland haben die Dcutschnationalcn restlos ab- gewirtschaftct. Die Sozialdemokratie hat sich glänzend geschlagen. Die Hoffnungen ihrer Gegner find enttäuscht worden. * Auch in Verl in, wo ber Druck der Sklarek-Hetzc am stärksten war, hat sich die Sozialdemokratie gut geschlagen. Die Hoff- nung der Kommunisten, es würde ihnen gelingen, die Sozialdemo- kratie aus ihrer Stellung als stärkste Partei zu verdrängen, hat sich nicht erfüllt. Die Sozialdemokratie bleibt an der Spitze. Da die Kommunisten schon bei der Rcichstagswahl van 1928 erheblich bester abgefchnLüen hatten als bei den letzten Gsmeindewahlcn, war von vornherein damit zu rechnen, dah ihre Stimmen- und Mandatzahl im Verhältnis zu den letzten Gemcindewahlen steigen würde. InzahlreichenGemeindenderpreußischenPro- v i n z e n Hot die Sozialdemokratische Partei zu den bisherigen Mehrheiten neue hinzueroberk. Diele bürgerliche Gemeindevorsteher haben in Zukunft sozialdcmo- erotischen Kommunalpolitikern Platz zu machen. In Hunderten von preutzischen Stadt- und Gemeindcporlamenten kehren die sozialdemo- kratischen Stadwerordnctensraktionen zum Teil wesentlich stärker zurück. Immerhin sind die Ziffern der letzten Reichstagswahlen nur zum Teil erreicht worden. Die Hannoversche Sozialdemokratie marschiert mit einen: Gewinn van 16 Mandaten und der Eroberung der absoluten Mehrheit im Stcrdtparlament an der Spitze der erfolgreichen sozialdemokratischen Organisationen. Ihr folgen Magdeburg. Stettin. Köln, Kiel, Bielefeld und die sozialdemokratischen Organisationen zahlreicher anderer Gemeinden mit Gewinnen von zwei bis acht Mandaten. Sachsen hat sich ebenfalls gut geschlagen. In Dresden, Leipzig. Chemnitz wurden die Stimmziffern sowohl im Vergleich zu den letzten Stadwcrordnetenwahlen im Jahre 1926 als auch zu den Landtagswahlen won 1929 unerwartet stark gesteigert. Viele länd- lich« Gemeinden Sachsens Ztigcn das gleiche Bild. Auch hier werden an die Stelle zahlreicher bürgerlicher Ge» mcindevorsteher in Zukunft Sozialdemokraten treten. � Weniger zufriedenstellend sind die Ergebniste in einzelnen Städten von Hessen-Nassau und Hessen. Hier hat die Sozialdemokratie in erster Linie infolge schwächerer Wahlbeteiligung größere oder Neinere Verluste zu verzeichnen. Sic teilt dieses Los mit sämtlichen bürgerlichen Parteien. Dieses erfreuliche Gesamtbild läßt den Erfolg der Sozialdemo- krati« in seiner ganzen Größe erst richtig erkennen bei einem Ber- gleich mit den von den bürgerlichen Parteien erstrebten und in Wilttichkeit erzielten Ergebnissen. Es gibt weder In Preußen noch in Sachsen, ja nicht einmal in Hesten eine Stadt, in der auch nur eine bürgerliche Partei beachtenswerte und für die künftig« GestaUung der Kommunalpolitik ausschlaggebend« Erfolge erzielt hätte. Das Lürgerlum ist heule lroh aller Einhellsliflen zersplitterter denn je. Die Hyänen des Schlachtfeldes, die N a t i o n a l s o z i al i st e n vchen fast überall gewonnen, und dennoch in zahlreichen Gemeinden nur teilweise die Erbschaft der deutschnationalcn Perluste angetreten So kehrt in erster Linie die Rechte geschwächt in di« Stadt- Parlament« zurück. Was sie der Sozialdemokratie zudachte, hat sich an chrem eigenen Körper verwirklicht. Di« Kommunistische Partei verläßt den Kampfplatz ebenfalls.„ ,, mit eultäuschlen Hoffnungen. Ihr einzig«? beachtenswerter Erfolg liegt in Berlin, wo 290000 neue kommunistische Wähler zu verzeichnen sind. Das Ziel, die stärkste P—s« der Reichshauptstadt zu werde», hat die KPD.«cht erreicht. Die Sozialdemokratie ist ihr mit rund 100 000 Stimmen überlegen. Die KPD. hat ihre Stimmenzahl von der letzten Reichs- tags wohl nicht erreicht. In der Umgebung von Berlin, in den preußischen Gemeinden, den sächsischen Groß- und Mittelstädten, auf dem Lande in Sachsen und im Saargebiet haben die Kommunisten allgemein Stinnnen ein- gebüßt. In Hannover hat die Sozialdemokratie den Kommunisten «ine geradezu katastrophal« Niederlage beigebracht. hier büßten die Kommunisten die Halste ihrer Stimmen und » die Hülste Ihrer Mandate ein. Die Verluste in anderen preußischen und sächsischen Gemeinden sind zwar nicht ebenso katastrophal, aber sie sind doch so, daß der Berliner Crsolg der KPD. stark herabgemindert wird und als Einzel- erscheiimng zu werten bleibt. Die liiteressanteste und für dos Wesen der kommunistischen Partei kennzeichnendste Erscheinung ist die folgende: in Südwest- s a ch s e n hoben die Nationalsozialisten sehr erhebliche Stimmengewinne erzielt bei gloiäizeitigem Verlust der Konmiunisten. Dieser Zuwachs der Hokenkreuzler ist erfolgt aus den Reihen der Kommunisten! Die Sozialdemokratie hat gleichzeitig in diesem Gebiej ihre Stimmenzahl erhöht! » In Berlin ist die nominelle Mehrheit aus Sozialdemokralen und Kommunisten verstärkt worden. Diese Mehrheil war iu der letzten Wahlperiode nur nominell: eine praktische Arbeil mit dieser Mehrheil war nicht möglich. Die bisherige Elalsmehrhcit existiert nicht mehr. Die Zunahme der extremen Parleien aus der äußersten Rechleu und Linken erschwert die künftige Arbeit der verliner Stadlvcrwallung. Die Wahl hat eine sehr starke Unsicherheit in die verkincr Kommunalverwaltung gebracht— das ist der ganze Erfolg des Schmutzfeldzuges gegen die Sozialdemokratie und die Stadl Lerlin. Die Verantwortung für diese Einkreisung der Berliner Kommunalarbeit tragen die unveranlwortllchcn Hetzer, namentlich aus den bürgerlichen Parteien. Sie hoben gierig die schmutzigen Verleumdungen der Kommunisten aufgegriffen. Sie wollten inli Hilfe der Unredlichkcik und der Hetze gewinnen— sie hoben nun die Quittung erhallen. Eine heilsame Lehre namentlich für die bürgerliche Mitte. So haben sich die Hetzer das Berliner Ergebnis nicht vorgeslelll! Der Vormarsch im Lande. Ergebnisse ber provinziallandiagswahlen. Ostpreußen. Königsberg. 18. November. Bis um 4 Uhr morgens lagen die Ergebnisse aus 40 Wahl- kreisen von 42 Wahlkreisen vor. Es haben an Stimmen erhalten: Dnot. 273 620, D. Bp. 76 136(früher zusammen im Preuhenblock 315 229); Soz. 219 301(171 388): Z. 74 250(47 981): Dem. 24183 (25 148): Komm. 76 322(47 785); Wirtfchp. 35 889(29 049); Nat.- Eoz. 36 580(28 963); Christi. Volksdienst 25 302(0);.Notgemeinsch. d. Aufwertler Mieter usw. 5978(16 667): Nationaler Bauern- und Mittelstand 15 792(0); Polnische Bolksp. 3200(5750); Preußisch- litauische Poltsp. 1878(1069). Bei den Skadtverordnetenwahlea in Königs- b e r g wurde die Sozialdemokralie die stärkste Partei und gewann den Kommunisten ein Mandat ab. 3n E l b i n g konnte die Sozial- Endergebnis von Berlin. -I Dl.«Öl!+ Dt ffioj. tz Rat. 6 oj.+ Viiit Nat. 91.+ Dt. Co». Die übrigen Stimmen entfielen auf die Splitterparteien. Nach den vorläufig errechneten Ergebnissen verteilen sich di. Mandate wie folgt: Sozialdemokraten....... 65(73) Deutschnationale...... 40(47) Kommunisten........-56(43) Demokraten........ 14(21) Volkspartei........ 15(14) Wirtschaftspartei...... 10(10) tentrum......... 8(8) hristlicher Volksdienst.... 3(2) Nationalsozialisten..... 13(—) .' �224 demokralie ihre Mandalszifser von 6 aus 15 erhöhen und wurde die stärkste Partei. Gute Ergebnisse brachten auch die Kom- muualwahleu in Znsterburg: auch in anderen ostpreußischen Städten wurde ein Mandalszuwachs erzielt. Eine ganze Reihe ländlicher Gemeinden wurde von der Sozialdemokratie er- oberl. Brandenburg. Endergebnis: Soz. 440 145; D. Vp. 80 345; Komm. 111715; Wirtfchp. 96 238; Nab-Soz. 70 472; Kleinbauern 1347: Block der Mitte 55 451; Heimatliste 373116; Bürgerl. Vereinigung 14969; L. Komm. 3596; Mieter 8836; Volksr. 12 014. Mondatsanteil: Soz. 31-(32): Komm. 8(9); Wirtfchp. 6(5); Block der Mitte 4(6); Brandenb. Heimatliste 27(35); D. Bp. 6(6); Nat.-Soz. 5(4), dabei 3 Völkische. Grenzmark-Posen-Westpreußen. Schneidemühl, 18. November. Das vorläufige Ergebnis der Provinziallandtagswahl ergab: Z. 41 594(34103); Soz. 27 750(17 909); Komm. 4961(3343); Block der Mitte(Dem., D. Vp., Mittelstand) 17 374(0); Nat. Block 52 712 (0); Nat.-Soz. 7334(0); Poln. Kathol. Vp. 4932(4356). Niederschlesien. Breslau, 18. November. Bei den Provinziallandiagswahlen in Niederschleflen, Regierungsbezirke. Breslau und Liegnitz, haben noch dem vorläufigen amtlichen Ergebnis erhalten: Soz. 528 415(408 149) Stimmen, 39 (41) wandale; Dnat. 335 437(294 559), 25(29); Z. 214 989 (166911) 16(17); D. Bp. 91863(70591), 7(7); Dem. 517») (43 312), 5(5); Komm. 52887(40 212), 5(4); Deutsche Bauern- und Wirtschaffspartei 91780(26 962+36 060), 7(3+ 4); Nat.-Soz. 78122 (0), 6(0). Aus acht Wahlkreisen fehlen noch die Resultate von 15 Abstiin- mungsbezirken. Oberfchlesien. Ralibor, 18. Nooembcr. Der oberschlesische Prooinziallandtag setzt sich nach den Wahlen wie folgt zusammen: Zentrum 23(26) Mandate: Deutschnationale Boltspartei 10(9); Kommunisten 5(5); Sozialdemokraten 7(5); Polen 3(4); Ehristlich-National 8(—): Oberschlesischer Bürger, imd Bauernblock 3(Deutsche Bauernpartei. Deutsche Demokratische Parte. Deutsche Bolkspartei, Reichspartei des deutschen Mittelstandes früher 4). Pommern. $ f e f(1 n. 18. Ttovember. i Eigenbericht.> Zn Pommern Hai die Koztoldemokratie bei den Kommunal- mahlen serndezu aberwälligende Erfolge errungen. Steigerungen der Stimmzahlen um 100, 80 und 60 proz. sind keine Seltenheiten. Einzelne Städte und eine Anzahl Landgemeinden mit industriellem Einschlag haben eine glatl« sozialistische Mehrheit. Ganz hervorragend haben sich vor ollen Diagen die Zlrbeiteroororte Stettins geschlagen. Aber auch in Stettin selbst ist «in glänzendes Resultat erzielt worden. Roch dem seht vorliegenden vorläufioen amtlichen Ergebnis hoben in Steltin Stimmen erhalten: Sozialdemokratie.... 47 26«<28173) Deutsch, mtionolc....... 23 954(22 366) Deutsche Volkspartei...... 9 264( 6 160) Kommunisten........ 15816(18 399) Demokraten......... 2 309( 3 265) Völkische und Rationalsoziallsten 4 258(12 376) Zentrum.......... 2 264(—) Seamtenliste........ 3 740( 9 190) Arbeitnehmerliste(Hirsch-Duncker). 1 982( 6 085) Sportlerliste........ 4 306( 7 607) RNttelstandslifle....... 8 876( 9 III) Danach erhallen die Sozialdemokratie von insgesamt 61 Slheu 25, die Kommunisten 8 SIHe, so dah also eine ziemstch große Arbeitermehr heil besteht. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Prooinziallandtogswahl für Pommern(mit Ausnahme des Kreises Stolp) erhielten: Deutsch- nationale Volkspartei 321404(289 167): Sozialdemokraten 249 57? (156 348).- Deutsch« Volkspartei 31 249(35 346): Kommunistisch- Partei 48 862(32 410): Deutsche Demokratische Partei 25 666 (19 449): Reich-partei des deutschen Mittelstandes 44 032(29 042): Deutschvölkisch« Freiheitsbewegung 6481: Mittelstand und Klein- grundbefitz 8528: Nationale» Landvolk 17 070-, Nationalsozialistisch« Arbeiterpartei 34 041: Polnische Volkspartei 1356: Wirtschaft 3761: Zentrum 9600. Provinz Sachsen. halle, 18. November. Nach dem vorläusigen amtlichen Ergebnis erhielten bei den Wahlen siir den Provinziallandtag der Provinz Sachsen: Sozial- demokratische Partei Deutschlands 517 313 Stimmen(37 Sthe): Deutschnationale Volkspartei 240 431(18): Kommunisten 219 445 Berliner Mandalsverieilung. N«ch der letzten amtlichen Feststellung— 1 Uhr mittags— wurden in 2415 Abstimmungsbezirten 2 2S4 674 gültige und 17 438 ungültige Stimmen abge-! geben. Der Wahlquottent beträgt 10 198. Tie Wahl- btteiligung betrug 69.S8 Pruz. der Wahlberechtigten. Danach erhielt die Sozialdemokratie 04 Mandate und die Devtsche Volkspartei 16 Mandate. (16); Deutsch- Volkspartei 138 860(10); Demsche Demokratische Partei 65 705(3); Deutschnational« Volkspartei und Landbund 40 214(3): Wirtschast-partei 98 839(8): Zentrum 62 075(5); Christ- lichmational« Bauern- und Landvolkpartei 46 538(4): National- sozialistische Deutsche Arbeiterpartei 93 802(7). Im Ganzen 113 Sitze. Der bisherige Provinziallandtag setzte sich wie folgt zusammen: Deutschnotional« 28: Kommunisten 15: Deutsche Volkspartei 11: Fraktion der Mitte 9(5 Demokraten und 4 ZeiNruin): Völkisch- Soziale. Sparer und Rentner 8: Wirtschaftspartei 5; Links- kommunisten 2; Sozialdemokraten 35; zusammen 113. SchleSVig-Holstein. Kiel, 18. November. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Wahlen zum Provinz iol- landtog entfallen auf: Sozialdemokraten 20(19); Kommunisten 5 (5); Demokraten 3(4); Mrtschaftspartei 4,.Heimat und Wirt- ichast 16. Nationalsozialisten 7: Volkswohl 3(die letzten vier 30). Dazu kommen noch drei Abgeordnet« aus dem Herzogtum Lauen- bürg, deren Parteizugehörigkeit noch nicht feststeht. Die Wahl- beteiligung betrug rund 70 Prozent. Hannover. Hannover, 18. November(Eigenbericht.) Nach dem vorläusigen Wahlergebnis sind sür die Wahl zum hannoverschen provinziallandtag solgende Stimmen ab- gegeben worden: Sozialdemokratie...... 510 637 39(37) Mandale wels-n......... 166 390 12(—) Zentrum........ 136 674 10(II) Demokraten....... 47 743 4( 5) Sommunisteo....... 57 175 4( 5) Devtschnalioaal«...... 101 492 8(—) Deutsche volkspartet.... 126507 10(—) Ehristlnal. Bauernpartei... 55939 4(—) Ehrifllicher volksdienst... 25 142—(—) Mtttelstandsblock..... 137 864 10(13) Ralionalsozialtsten..... 104 060 8( 1) Rationale(front...... 27 729 2(—) Die Welsen, Deutsche Volkspartei, Deutschnationnlen und die Haus- und Grundbesitzer waren früher in einer Einheitsliste zu- sammengesaßt, so daß vergleichszisfern nicht genannt werden können. Westfalen. Ergebnis: SPD. 470 748; DNVP. 133 105; Ztr. 693 916; DLP. 185 098; KPD. 195 771; Dem. 53 587; WP. 132 220; Natsoz. 62 411: Christ.'Not. Bauern 46827; Christl.-soziale Reichspartei 33 077; CEp. Volksdienst 84 322; Link« Kommunisten 7824: Liste der mirtsch. Schwachen 3552; Palen 15 282: Volksr. 11523.' Meinprovinz. Dässtldors. 18. Ronember. Nach dem vorläufigen amtlichen Ge- samtergebnis sür den rheinischen Provinziallandtag erhielten: Zen- trum 65(72): Sazialdemokraten 25(23): Kommunisten 21(21): Deutsch« Bollspartei 13(IS): Deutschnationale Volkspartei 12(16): Reichspartel des Deutschen Mittelstandes 11(6): Deutsche Demo- kratisch« Partei 4(4): Doltsrechtspartei 0(3): Christlich.nationale Bauern und Landvalkportei 3(0): Christlicher Volksdienst 3(0): Nationalsoziolistische Deutsche Arbeiterpartei 6(0): Bauern- und Winzerpartei 0(2). 3>er £atüfprecher ruft Jlttt Sonnabend und Sonntag durchfuhr der Jotialdemokra- lilchr Xaulfprrchern-agen noch die Straßen.'herUna. um die ITShler an ihre Pflicht au er • ertnuerti. Absolute Mehrheit in Hannover. Glänzende Erfolge in Gchleswig-Holstein. Hannover. 15. November.(Eigenbericht.) Zn der Stadl Hannover gewann die Sozialdemokratie mit Z5 Mandaten die absolute Mehrheit. 3m einzelnen verteilen sich die Stimmen und Mandate wie folgt: Sozial- demokralen: IIS 005(letzte Wahl: 69 608 Stimmen: Mandate 38(26); Welsen 20 292(36 016); 6(11); komm. 13 228(27 961). 4(9); Dem. 6382(9102), 2(3); Christl. Volksdienst 4549(—). 1(—); Vodenreformcr 1070(6047). 0(1); Wirtschaftspariei 3548(—). 1(0); Z. 11 296(9627), 3(3); Ordnungsblock(Dnat.. D. Dp., Hausbesitzer) 48 846 (67 106). 16(22): Ral.'Soz. 11 997(9123). 3(3). v kiel. 17. Rovember.(Eigenbericht.) Der Sozialdemokrolie ist es in Schleswlg.holflcin gelungen. nicht nur ihre Machlposition zu behaupten, sondern sie aus der ganzen Linie weiter auszubauen. In zahlreichen Gemeinden hat die Partei zum ersten Rlalc die absolute Mehr- heil erreicht. Dort, wo sie die Mehrheit bereits besessen halte, gelang es ihr ausnahmslos, sie auch zu hallen und weiter zu stärken. Auffallend ist der Rückgang der Deulschnalio- n o l e n und im Westen der Provinz das Anschwellen der nationalsozialistischen Stimmen. Die Demokraten verlieren in Schleswig- Holstein aus der ganzen Linie. Ihnen geht es nicht bester als den Rechtsparteien. Zn Reu Münster gewinnt die Partei ein Man- d a t und 2000 Stimmen. Die Partei hält ihre Macht und baut sie welter aus. Die Leidtragenden sind dieselben Parteien, die bisher geglaubt haben, der Sozialdemokratie in Reumünster eine Schlappe zufügen zu können. An Mandaten erhält die Sozial- demokratie 14. die KPD. 2, die Raiionalsozialisieu 2 und der Lürgerblock 12, so daß also die SPD. und die KPD. zusammen die absolute Mehrheit in dem Parlament besitzen. Zn Rendsburg gelang es, die sozialdemokratischen Stimmen und Mandate wesentlich zu erhöhen. Als ein Wahlkurio- sum darf man vielleicht da» Wahlergebnis des Lockstedter Logers ansehen, wo die Rotionalsozialisien als die stärkste Partei auf der Liste erscheinen, als die zwcitstärkile Porlei die Unabhängige Sozialdemokratische Partei, während es unserer Partei nicht gelüngen ist. nennenswerte Stimmen aus ihre Liste zu vereinigen. Altono: In Wandsbek wurden für die Sozialdemokraten 9238(8239). für die Kommunisten 3792(3-596), für die Demokralen 1419(1063), für die Nationalsozialisten 1377.(0), für den Bürgerbund 7927(7943) Stimmen abgegeben. Westerland(Sylt): Bei den Stadtvsrordnetenwahlen erhielten die Wirtschaftliche Bereinigung 7(9), Sozialdemokraten 4(6). Beamtenliste 2(0), List« Alt. Westerland 1(0), Kommunisten 1(0). Altona. Bon 158 Bezirken liegen aus 140 Bezirken vor: So,. 40 310: Dnat. 25 108: Komm. 16 445; Dem. 6-29-2: D. Vp. 1025: Mittelslandspartei 6599: Z. 1612: Nat.-Toz. 6068; L. Komm. 254. kiel: So,. 35 703(30 414); Komm. 5906(10 720): Bern. 1835 (5868); Wirtschp. 2127(0); Hausbesitz 7504(12 216); Z. 1656(0); Not. Volksgem. 10347(0); Not.-So.z. 4075(5574); IISP. 668(1844): Volkswohl 18 792(21 922); Bllrgerblock 9328(21053). * köslin, 17. Rovember.(Eigenbericht.) Die Sozialdemot raten erhielten 6359 Stimmen und g e. wannen 7 Mandate. Die Deukschnatlonalen erhielten 5274 Stimmen und verloren 5 Mandate. Auch die Kommu- nisten und Demokraten verloren je 1 Mandat, während die Deutsche volkspartei die Anzahl ihrer Stimme,, und Mandate behaupten konnte. Aus einzelnen hinlerpon, morschen Städten liegen gleichfalls außerordentlich günstige Meldungen vor. So konnte die Sozialdemo. kratie ig Rügcnwalde 1151 Stimmen und 7 Mandate auf sich vereinen, während die Deutschnailonalen nur 880 Stimmen und 6 Mandate erringen tonnten. Zn Lütow gewann die Sozialdemokratie 2 Sitze, die Kommunisten verloren 1 Sitz. Die bürgerliche Einheitsliste und die Deutschnationalen verloren zusammen 2 Sitze. Maqdeburg. Magdeburg. 18. November. In Magdeburg hatten die Stadtvcrordnetenwahlen folgendes endgültige Ergebnis:«oz. 32(27); Komm. 7(6); Tviilk. 1(5 zusammen mit den Nat.-Soz.); Nat.» Doz. 3; Dem..3(K); Z. 1(1); Piirgerlirhe Einheitsliste 18(20). Leipzig. Leipzig, 18. November. Bei den Stadtoerordnetenwahlen wurden insgesamt 425 098 Stimmen abgegeben. Davon entfielen auf Sozialdemokraten 148307 Stimmen. 27 Sitze(bisher 124 906, 26); Dereinigte bürgerliche List« 154 719, 28(112196, 22): Kommunisten 53 666, 9(69 093. 15): Kommunistische Opposition 5832, 1(—,—); Volksrechtspartei 21 581, 4(26110, 6): Dcmokroicn 20 094, 3(19 462, 4): Alte Sozialdemokratische Partei 2141,—(6043, 1); Nationalsozialisten 17 634, 3(5615, l); USPD. 1064,—(3753,—) Die Wahlbeteiligung betrug 84,53 Prozent. Da» neue Stadt- oerordnetenkol(egium wird mit 38 gegen'37 ein« bürgerlich« Mehr- heit aufweisen, während im bisherigen Stadtparlament das Der- hältnis 33: 42 betrug. Kreis Tresden-Bautzen. Dresden. 17. November.(Eigenberichi.) *)ii der Stadt Dresden liegen die Resultate für 170 Stimmbezirke von im ganzen 324 Stimmbezirken vor. Trotz geringer Wahlbeteiligung gegenüber der letzten Landtagswahl im Mai 1929 Hot die Sozialdemokratie nach den bisherigen Teil- crgebnissen ihre Stimmenzahl geholten, während die KPD. an Stimmen verloren Hot und die ASPD. fast 50 Proz. ihrer Stimmen «inbüßte. Die Rational-Sozialisten haben zugenommen. In der Stadt Freital bei Dresden, die etma 40 000 Einwohner hat, erhielt die Sozialdemokratie die Mehrheit aller Mandat«, während sie bisher nur mit den Kommunisten zusammen ein« Mehr heit hatte. Die Sozialdemokraten erhiellen 20, die KPD. S und die bürgerlichen Parteien 12 Mandate. Di« Sozialdemokratie hat 4 Mandate gewonnen. Dresden(Gesamtergebnis): Soz. 135 992 Skimmen, 28(26) Man- date; Dnat. 32 889. 7(9); Komm. 32 178, 7(10); Dem. 25 100, 5(5); Mittelstand 31 536, 7(6); D. Vp. 57 871, 12(10); ASP. 484«,—(3); Hausbesitz 16 022, 4(3); Z 5345, 1(1); Rentner 2069; Rat.�So,. 17 030, 3; Eidgenosi. 1855; Volksrecht 2714, 1(2). Bemerkenswen ist, datz die ASP. vollständig verschwunden ist. Während bisher die 3 ASP.-Üeute zwischen Rechten und Linken ausschlaggebend waren. sind an ihre Stelle die Nationalsozialisten getreten. Meißen: Soz. 18(17); Komm. 1(2): Bereinigte bürgerlich« Parteien 15(14): Nat.-Soz. 2(2): Aufwertler 1(0): Dem. 0(2). Öitlou: Soz. 9(8); Wirtschp. 6(7); D. Vp. und Dnat. 3(4); Festbeioldet« 2(4); Dem. 4(4): Komm. 1(2); Christi. Volksdienst 2(0); Nat.-Goz. 2(0) Mandate. Löbau: Soz. 9(8): Dnat.(Lürgerblock) 10(9): Komm. 0(2): Beamte usw. 4(4) Mandate. Arelberg L Sa: Soz. 5304(1928: 6629); Dnat. 2567(4122): Komm. 925(1059): Dem. 737(084); D Vp. 2148(2979); Wirtschp. 2814(2129); Z.?(152): Nat.-Soz. 2795(1033): Sonstige 130 Stimmen. 51 reis Chemnitz-Zwickau. Chemnitz, 17. November. Bei der Stadtoerordnetenwahl erhielten: Soz. 59 965(1926: 56 618); Dnat. 20 276(22831); Kamm. 28 159(38 631); Dem. 5997 (5282); D. Vp. 19 215(20 404); Wirtschp. 21 787(20 406): Volks- rechtspartei 5847(6151): Nat.-Soz. 13 274(3081). Plauen tvootland): Soz. 11 676(10 464); Komm. 8406(10484): Dem. 1852(1927): Volksrechtspartei 2313(4014); Wirtschosts- Vereinigung 14 351(15 405): Wirtfchastsp. 2119(1157); Rat--Soz 10 503(3996); Mieter und Wohnungspartei 19Z4(1078); Altsoz. 500(954); Christl. Volksdienst 2474, Zwickau: So,. 16(16); Dnat: 5(6): Komm. 4(6); D. Vp. 5(6); Wirtschaftl. Vereinigung 4(3); WirtschoftSkartell 3(4); Nat.-Soz. 7(0): Komm. Opposition 1(0). Glauchau! So,. 5639(11 Diandate): Komm. 648(1); Dem. 273; D. Vp. 694; Wirtschp. 2276: Komm. Opposition 981: Bürger!. Liste 3431: Dvölk. 490: Nat.-Soz. 1246(3). Chemnitz:. Soz. 59 965: Dnat. 20 276: Komm. 28 199: Dem. 5997: D. Vp. 19 215: Wirtschp. 21 787: Z, 1379: DoSlk. 1232: Nat.-Soz. 13 274: Komm. Opposition 1468; Volksrechtsp. 5842: Christl. Volksdienst 4523: Sonstig« 799. Kreis Sessen-Nasssu. Frankfurt. 17. November. Soz. 40 408: Dnat. 7504: Komm. 180S4: Dem. 8472: D. Dp. 19 650: Wirtschp. 10 073: Z. 17 244: Arbtitnehmettiste 5331; Not.- Soz. 15 934: Evangelisch« 3993: USP. 324. Kassel. 17. November.(Eigenbericht.) Im Regierungsbezirk 5)essen-Kassel haben die Kommunal- wählen nach den bisherigen Einzelresultaten der Sozialdemokratischen Partei einen schönen Erfolg gegenüber der Wahl von 1924 gebrocht. Zu den Gemeinden, die schon bisher eine soziatdemo- kratisch« Mehrheit hatten und die mit Erfolg und Gewinn dies« be- lzauptetcn, sind noch«ine ganze Reihe von Landgemeiikten hinzu- gekommen, die sich eine sozialistisch« Mehrheit zum erstenmal erobert haben. In der Landgemeinde Nieste, w» bisher ein sozioldemotrattscher Bürgermeister mit Erfolg gearbeitet hat, stellten die bürgerlichen Parteien überhaupt keine Gegenliste auf, so daß bei der heutigen Abstimmung die sozialistische Liste 305 Stimmen bekam und 64 weiße Zettel abgegeben wurden. I,, der Stadt Kassel wird die Sozialdemokratie ihr« bisherigen 19 Stadtverordnetenmandate behaupten. Der Bürgerblock tritt noch zerrissener als bisher in Erscheinung. Die Nationalsozialisten gewannen Wondate und Stimmen von den Deutschnotionalen. Erfurt. Erfurt, 18. November. Die Stodwerordnetenwohl in Erfurt hatte folgendes Ergeb-- nis: Sozwlüemokralen 10(6) Slhe: Dnat 4(7): Komm. 7(10): D. Dp. 5(4): Demokraten 1(2): Z. 2(2); Großdeutschs Liste schmalix. Aölkisch-sozioler Bstck 10(—st Nat.-Toz.(Hitler) l(—1; Voltswohlsahtt 2(8); Arbettnehmerlisie 3(—), Wirtschastsliste Ullrich 7(6): Gesamtzahl der Sitze 52; abgegeben« Stimmen 60 040. Film uno „Das Panoptikum" im Lesfing-Theater. Franz Beyer:„Die Bureaumädels". Traesikamäd!.'? Schcm die erste Szene, in ihrer ungesuchten Häufung von Allerweltxslachheitcn läht ahnen, daß es hier nichts zu lachen gibt, und der weitere Verlauf enthüllt, daß auch das Der- sprechen der Tragik eine Täuschung ist, soweit darunter nicht die Tragik eines geraubten Sonntogoormittags zu verstehen ist. Diese „B u r e a u m ä d c l s" sind ein literarisch verbrämter Kinokitsch, eine dreiste Marlittiode, Romantik des Zweigrojchenromans: Die Kontoristin Arni Mücke, bei chonauschek A.-G,, wird vom Kontor in die Packabteilung strasversetzt und mit ihrem Anspruch auf Gehaltserhöhung abgewiesen, weil sie in einen Geschäftsbrief aus Versehen das Wort „Nacktphoto" getippt Hot. Der Vater, in heißer Aufwallung seiner soliden Beamtenseelc, will die Verworfene aus der Famlli« stoßen. Aber«ine Kollegin verHilst der Unglücklichen zu der in himmelblauen Träumen ersehnten mondänen Laufbahn. Der für diese Wendung unumgängliche Graf(heißt er Udo oder Bodo?) ist denn auch sofort zur Stelle. In der Tonzbor trifft Arni mit ihrem Ftrmenchef zusammen, der sie alsbald tntim erkürt und zu seiner Privotsekretärin ernennt. Es folgen Ausflüge im Fabrikantsnauto mit Burgunder und diskreten Vergnügungen— bis sich Anii Mutter fühlt. Die vorschriftsmäßigen Qualen der Reue führen dann zur Verlobung Arnis mit Herrn Zinsky, einen kleinen Be- amten, dessen edelgermanischcs Semmelblond dem seelischen Schmuck der Konfektionäre Trotz bietet. Doch als Zinskp die Angebetet« in einer verdächtigen Situation mit dem Bureauchef des Hauses trifft, erklärt er strikte(oh, er ist ein Mann von Grundsätzen!), haß er „seine Karriere nicht für eine Circe auf» Spiel setzt". Einen Augen- blick später(ungefähr) i„Ich habe versucht, Sie wegzuradieren. Ich kann«s nicht. Ich liebe Sie!" Und ob dos angekündigte Kind nicht vielleicht doch ein Produkt ihrer Phantasie sei? Nein, es sei echt, sie spüre es. Hier fällt der barmherzige Vorhang des Lcssing- Theaters. Im Ernst: hier ist die stärkste Abwehr geboten. Nicht wegen eines hemmungslos verlogenen Stückes, nicht wegen eines litera- rifchen Einzelsehlschlags, sondern weil hier eine ganze' Gattung tückisch in Mißkredit gezogen wird. Weil das Interesse für zeit- gemäße Dramenschöpfungen, durch verschiedene schauspielerische Bünde in Berlin erzieheftsch-sorgsam geweckt, systematisch geschädigt wird. Weil hier die Skeptiker, die das dramatische Zeitstück grund- sätzlich verwerfen, scheinbar recht bekommen. Aber selbst dieser mißlungene Morgen kann nicht die Erinne- rung.an die wesentlichen Taten erdrosseln, die auf dem Gebiet des politischen Theaters bisher zu registrieren sind. Dinge vom Typ „Bureaumädcls", Vereinigung von Kunstlosigkeit und Programm- losigkcit, müssen unterbleiben. Dasselbe gilt ober auch für schau- spielerische Unternehmungen, wenn sie so wenig Cnseniblekraft do- kumcyticren, wie dieses„P a n o p t i k u m". V/. Seh. Ein heiteres Märchenstück. Deutsches Volkstheater. „F ritzchens Flug zum Glück" nennt sich ein Kinder- stück von Ludwig L u st i g, das vom Deutschen Aolkstheoter her- ausgebracht wird. Nett ist die Idee des Märchenspiels, die— laiil Programm— van Eugen Klopfer stammt. Die höchst wunder- baren Erlebnisse eines Kindes, das doch durchaus Kind unserer Zeit ist und also fest verwurzelt mit den Gruirdanschauungen moderner Technik, rollen sich in acht Bildern ab. Fritzchen fliegt mit den, Storch, den er sachlich als„Segelflieger" definiert, nach Afrika, um Diamanten zu holen und auf diese einfache Weise die Not aus feinem Elternhaufc zu bannen. Auto, Flugzeug, Zeppelin, afrika- nifchcr Urwald und Nordpol, alles ist in diesem Spiel untergebracht. Bisweilen sind die Bühnenbilder lustige, bunte Bildcrbüchseiten. Das Bild„Beim Autokönig" ist Kitsch, übrigens auch inhaltlich: die armselige Schneiderwerkstatt von Fritzchens Vater verunglückte Realistik, die gar keinen Zusammenhang mit den hübschen Bildern „Im Urwald".„In der Wüste".„Am' Nordpol" Hot. Doch diese kleinen Mängel lasten sich rasch ausbessern. Wenn es geschieht, so wird dieser„Flug zum Glück" zu den nettesten Weihnachts- stücken dieses Jahres zählen. Dazu trägt auch die Musik von Klans Pringsheim bei, die flott rhythmisch und witzig, dabei so un- aufdringlich ist, wie sich das für ein Kinderstllck gehört.— Iz.— Ein geplahle» pseadavym Di-„Afiaire DrentuS' von Rens Remter. die demnächst in der Sellin er Volksbühne zur Auffübiung aelongt, hat sich zunächst zu einer anderen?lttaire entwickelt. Hinter dem Pfendanym Ren« .Nestner verbirgt sich nämlich Wilhelm Herzoä und HanS Jos« Rehsisch. Herzog hat die Idee des Stückes gebracht, Rehfisch die AuSkübruna, Jetzt ist zwischen beiden Autoren eine Differenz entstanden, und ein Schiedsgericht muhte die Frage der Tantiemeimerlellung zwffchcn ihnen regeln und hat benimmt, daß da« Pseudonym zu lüften fei und Han» Jos« Rthfisch als alleiniger Autor zu zeichnen habe. Zm Znffftat für Aleereskonde fjmcht Dienstag. 8 Ubr, Kapitän ftz. Pisto. riuS über„EiZhitsSdienst im Winter 1028/1939(n der Ostsee". Der Jurtwängler-verlrag. Der Vertrag zwischen Furtwängler und der Lerltner Philharmonischen Orchester-Aesellschast, der Furtwängler als Dirigenten deS Orchesters verpfltchtet, ist nunmehr abgeschlossen worden. Theater. Russenstkme. Capital. In der Sonntags-Morgenvorführiing, die die Ausstellung„Film uiü> Foto" regelmäßig im„Topitot" i instaltet, wurden Proben aus neuen russischen Filmen gezeigt.> sich bedarf der russische Film keiner besonderen Propaganda bei uns. Er hat sowohl bei den Kennern wie in der breiten Mast« sich starken Erfolg errungen Ja, einige russische Filme sind in ihrer vollen Bedeutung in Ruß- lan-d erst gewürdigt worden, nachdem sie in Deutschland ihren Stempel bekommen hotten. Trotzdem freut man sich immer wie- der, dos hohe kün-stlerische Niveau, die spezifisch filmische Cinstcl- lung und den ernsten Gehalt der russischen Filme auss neue kon- statieren zu können. Es wurden Proben geboten aus dem Film „A r s« n a l", der Szenen aus der russischen Revolution in der Ukraine schildert. Der stärkste Eindruck war die Wirkung eines Giftgases, dos Gesichter wie zum Lachen verzerrt Und dann.der rollende Zug", den heimkehrende Soldaten ohne Rücksicht aus die Bremsen in Bewegung setzen und in immer rasenderer Eile zur Entgleisung bringen. Der Film„Turksib" gehört zu den Aus- bousilmen, die demonstrieren sollen, wie die Sowjets ihr unge- heyer großes Gebiet erschließen. Man sah daraus Land und Leute in Turkeston. Grandios, wie so ein Sandsturm filmisch«inge- sangen wird oder die segensreiche Wirkung eines langersehnten Regens, der in der verschmachtenden Dürre neues Leben zeugt. Das Interessanteste waren Teile aus der„Generallinie" von Eisenstein, die wir hoffentlich ganz zu sehen bekommen werden. Das Programm ist Gegenüberstellung der alten rückständigen Land- Wirtschaft in Rußland mit ihrem Elend und Verkommenheit des neuen Aufschwunges, den die Sowjetisierung der Landwirtschaft mit sich bringt. Bewegung stt alles im Film und ihr größter Meister ist Eisenstein. Anwesende Kommunisten benutzten die Aufführung zu einer Parteidemonstration, die aber von dem Großteil des PuMikums abgelehnt wurde. Es ist sehr töricht von den lieber eifrigen, die großen Sympathien, die für den russischen Ftlm in Deutschland bestehen, durch solche Manöver zu diskreditieren Man fragt sich jetzt auch, ob nicht hinter der ganzen Veranstaltung und dem weiteren Plan eine besondere Besucherschaft sür solche Filmvor- führungen zu organisieren, irgendwie bolschew'stischc Tendenzen oerborgen sind. Der Freundeskreis der Staatlichen Kunstbibliothek, der hierfür verantwortlich ist, soll offen Farbe bekennen. v. „Frühlings Erwachen" als Oper. Das Stodttheater in Augsburg Hot„Frühlings Er- w a ch e n" in der Vertonung von Max Ettinger als süddeutsche Erstaufführung herausgebracht. Gegenüber dem Literaturwerk ergibt die Veroperung die Loslöfung der Dichtung aus ihrer Kampf- und Zeitstellung, die Verzauberung Wedekinds durch die Musik. Ordnung und Einteilung der aus zwölf volle, runde Bilder von überwiegend opernhaftem Gehalt zurückgeführten Textvorlage zeugen von der Einsicht des Dromaturgen. Der Musiker hat sich seine Grenzen selbst bestimmt. Er bleibt eingespannt in das Wortgefüg« der Dichtung: er grundiert, untermalt, gibt Stimmung und Im- prefsionen von vielfach unmittelbar bildhast-musikolischer Einpräg- samkeit. Die Stärke der Begabung liegt auf der Seite des Lyrstchen. Es ist ein herber Lyrismus, der— ähnlich wie das farbig getönte, aber schließlich doch wieder klong-osketifche Orchester— an oller Ueberdeutlichkoit der Gefühls.zeichnung fast scheu vorbeigeht.— Die Wiedergab«, in fast ollen Testen auf beträchtlicher Hol)«, ergab für den Autor einen deutlichen Puhlikumserfolg. L. L. Bruckners„Verbrecher" in München verboten. Die Polizeidirektion München hat die von den Münchener Kammerspielen geplante öfsenlliche Aufführung von Ferdinand Bruckners Schauspiel„Die Verbrecher" verboten. Als Anlaß zu dem Verbot wird angegeben, daß das Stück eine verzerrte und irreführende Darstellung der Strasrechtspflege enthalte, worin eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung zu erblicken sei. Der Schutzverband deutscher Schriftsteller, Gau Boyern, ge- zeichnet Thomas Mann und Dr. Friedrich, erläßt dazu folgende Erklärung:„Der Schutzverband deutscher Schriftsteller, Gau Bayern, legt gegen diesen Versuch, die verfasiungsrechtlich verbotene Dar- Zensur auf Umwegen wieder einzuführen, schärfsten Protest ein. Das Stück ist in Berlin, Wien und anderen Großstädten mit großem Erfolg aufgeführt worden, ohne daß aus diesem Gnmde eine Erschütterung des Vertrauens zur Rechtspflege eingetreten wäre. Das Stück behand.'lt die Rechtspflege und die Gefahr des Justiz- irrtums, wie von hervorragenden Juristen mehrfach anerkannt wurde, als durchaus ernstes Problem. Grundsätzlich muß dem Versuch eines derartigen, der gesetzlichen Grundloge entbehrenden Eingriffes entschieden entgegengetreten werden." Karl Krau» veranstaUet im Mrotrian«teinweg-Saal, Bellevuestraß« 1« ine Serie von acht Abenden. Am 18. Nov. trägt er„Die Weber" von Hauptmann vor. vi- v-nffch-«unstg-meinschast-roffn-t morg-n DIenStafl ibr- dieSjäbrlg- W-ihnachtSauSftellung im Schloh. Si- ift täglich von 9— 19 Uhr, Sonntag!! von 19—15 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Schwer« Bluttaten iu Breslau. Em Landjäger von Stahlhelmern niedergestochen. Gozialdemolrat getötet. Breslau. 17. Zlovember.(Eigenbericht.) In Koberwih(kr. Breslau) wurde am Sonntag der Landjäger Bättncr von Stahlhelmleuten niedergestochen. Der Breslauer Kriminalpolizei gelang es, die Täter, die von auswärts kamen, abzufassen. — In Breslau wurde iu der Tcacht vom Sonnabend zum Sonntag eine sozialdemokratische Klcbekolonne überfallen. Genosse Schräder, der Disiriktsführer Genosse Fischer und ein Unbekeiligker wurden niedergeschlagen bzw. durch K a l k- w u r s schwer verletzt. Schröder erlitt einen Schädelbruch und ist am Sonnabend seinen Verletzungen erlegen. Fischer hat das Augenlicht verloren, der Anbeteiligte wahrscheinlich ebenfalls. Sozialist als Oberbürgermeister. Wahlsieg in Eßlingen. Stuttgart. t7. Vovcmber.(Eigenbericht.) Sei der am Sonntag stoktgesundenen Oberbürgermeister. wähl in Ehlingen am Itakar wurde der von der Sozialdemokratie ausgestellte Kandidat. Oberbürgermeister Dr. Lang, trotz heftigster Bekämpfung durch die Gegner mlt überwältigender Mehrheit gewählt. Es eotslclen aus ihn 14 565 Stimmen, während der Kandidat der vereinigten bürgerlichen Parteien Landrat Boeder nur 8206 und der kommunistische Kandidat Köhler sogar nur lt00 Sinn- men erhielt. Konferenzen im Januar. Haag am 5. vorgeschlagen— London am 2i. vereinbart. pari, IS. November. Die Agentur hava««eilt mit: Die sranzösische Regierung hat sich grundsätzlich entschieden, die zweite haoger Konferenz auf den Z. Zauoar lSZV zusammen, uberusen. Auhenmtnister vriand wird dieses Datum Deutschland als der an der Zakrast- setzung de» poung-plane» am meisten interessierten Macht sowie deu anderen einladend«» Mächten vorschlagen, vorher werden die deutsche und die sranzösische Saardelegatiou zusammentreten, und zwar, wie jetzt bekannt wird, am 21. November. Di« Morgenpress« berichtet, daß im Laufe des gestrigen M i- »ist er rat» di- Bilanz der Tätigkeit der im Haag eingesetzten Aueschüsse gezogen wurde. Man stellte(«st, daß mit Ausnahme der Kommission für die Ostr-parotionen die Arbeiten so gut wie be- endet sind. Die sran.zösffch«» Minister kamen jedoch zu der lieber- zeugung, daß all« Ausschüsse zu einem Ergebnis gekommen sein müßten, bevor die Einberujung der zweiten Haager Konserenz mögtich wäre. Es könne also nicht mehr von einer Einberufung der Konferenz gegen den IS. Dezember die Rede sein Seine Marineoffiziere! London. IS. November. Die englische Regierung hat di« amtlichen Einladungen an die französisch«, italienische und japanisch« Regierung sür di« Fünf- möchte-Flottenkonferenz ergehen lasten, und zwar in Ueberein- slimmung mit der amerikanischen Regierung wird darin der 21. Ja- nuar als Eröffnungstag vorgeschlagen. Diesem Datum haben be-� reits die Vereinigten Staaten, Frankreich und Itali«n 3 u g e-' st i m m t. Man erw«rt«t, daß auch Japan sich hiermit einvcr- standen erklärt. Die englische Regierung vertritt die Auffassung, daß die notwendigen Ausschüsse, deren Einsetzung sich auf der Konferenz als zweckmäßig erwesten wird, sofort gebildet werden, da- mit die Arbeit der Konferenz möglichst noch vor Ostern be- endet werden kann. Die Regierungen Frankreichs, Italiens und Japan» find weiterhin gebeten worden, zuzustimmen, daß ol» Abgeordnete für die Konferenz keine Angehörigen der Flottenfiübe ernannt werden, sondern daß dem Beispiel der vorläufigen englisch-ameri- konischen Besprechungen folgend die Abgeordneten durchweg Zivil- Personen sind. Die Tagung des Bölkerbundsrates im Januar wird auf den 27. Januar verschoben werden. Wemi Außenminister Hender- son angesichts des nun bofchloisenen vorherigen Zusammentritts der Flottenkonferenz von London nicht abkommen kann, was im hohen Grade wahrscheinlich ist, wird di« englische Abordnung für Genf diesmal durch den Unterstaatssekretär im Foreign Office, Datton. geführt werden._ Oer Sowjeistaaispräsideni gerüffelt. Buchann aus dem politbureau ausgeschloffen. Moskau, 18. November. Ueber die vom 10. bis 17. November abgehattene Plenor- oerfaminlung des Zentralkomitees der kommunistrschen Partei der Sowjetunion wurde heute«in Bericht veröffentlicht, in dem es heißt: Das Plenum des Zentralkomitees hat u. a. die Frage der Rechtsoppofttion geprüft. Im Hinblick darauf, daß die Führer dieser Gruppe Bucharin, Rykow und Tomski sich von ihren Fehlern bisher nicht losgesagt haben, beschloß das Plenum, Bucharin aus dein politischen Bureau des Zentralkomitees der kommunistischen Partei der Sowjetunion zu entfernen. Den übrige» wird die Warnung erteilt, daß im Falle des geringsten Per- suches ihrerseits, den Kampf gegen die Linie oder die Beschlüsse der Partei fortzusetzen, die Partei ungesäumt gegen ste entsprechende organisatorische Maßnahmen ergreifen wird, ftglanow und mehrere ctribttt Rechtsgerichtete teilten ihren Bruch mit der Rechten mit. Das Plenum beschloß, den nächsten Parteitag im Mai 1930 cmzuberufen. � Der„Vater des eaglischon Parlament»", der Abgeordnete O'Eonnvr, ist im Alter von 81 Iahren gestorben. Er gehört« dem Parlament seit 1886 an und befand sich unter der bei den letzten Weilen bis auf wenige Abgeordnete zusainmengeschrumpsten Gruppe, die bei den Dassien keine Gegenkandidaten.zu bekämpfen hatte. Lloyd George, seit 1892 Abgeordneter, ift jetzt das dienst. älteste Parlamentsmitglied. Wetter für Verlin: Bei schwacher Luftbewegung fortd-uernd kühl, morgens vielfach neblig, tagsüber meist outheiternd.'— Für Deutschland: Im Südosten noch ciwos regnerisch, sonst keine ivescnt- lichen Niederschläge und etwas Besserung. Temperaturnerhältnisse wenig verändert. Oie Braunkohlenarbeiier kündigen. Aniwort auf die Ausreden der Unternehmer. halle. IS. November.(Eigenbericht.) Am Sonntag waren im mitteldeutschen Braunkohlenbergbau 21 Konferenzen von den Tariforganisationen einberufen, lieber 900 Funktionäre aus allen Revieren nahmen zu dem Ergebnis der Lohnoerhandlungcn Stellung. Aach sachlichen Berichten der Organisationsvertreter über die Verhandlungen sprachen iu der Debatte zahlreiche Funktionäre au» den Betrieben. Mit großer Entrüstung wiesen die Arbeiter die Behauptung der Unternehmer über die schlechte Wirtschaftslage zurück. Die Funktionäre billigten die Haltung der Gewerkschast». Vertreter und nahmen am Schluß der Konferenzen die nachstehende Entschließung einstimmig an: „Die Funktionäre der am Tarifvertrag beteiligten Arbeitnehmer. organisatloocu nahmen Kenntnis von dem negativen Ergebnis der Lohnverhaudlungeu in der mitteldeutschen vrannkohleniudusirie. Im Hinblick aus die wirtschasklich außerordentlich günstige Loge der- selben und der ablehnend reaktionären Haltung der Uniernehmer begrüßt ste den Beschluß der Gewerkschaften, die Kündlgungs- aktian durchzuführen. Die Funktionäre rufen die Vetegschaste» auf, restlos die Kün- digungszcttel zu unterschreiben und diese sofort zurückzugeben.' Blutwahlen in Mexiko. Zwanzig Tote aus der Wahlstatt. New P o r k. IS. Rovember. Nach Meldungen ans Mexiko ist pascual Ortiz Rubio mit Rieseumehrhelt zum Präsidenten gewählt worden. Im ganze« Land kam es bei der Wahl zu schweren Zusammeustöheu zwischen Anhängern Rubio» und vasconcelos. Zn Mexiko- Stadt gab es zehn Tote und 50 Verwundete, in Tampico wurde» gleichfalls mehrere Personen gelötet und viele verwundet. Au» Veracruz werden vier Tote und 20 verwundete gemeldet. Die amerikanische Lokscha'« stand während des ganzen Tages unter strenger Bewachung. Mexiko-<£ity, IS. November.(Eigenbericht.) Von den bei den amerikanischen Präsidenffchaftswohlen abgegebenen rund 1 Million Stimmen entfielen auf den Kandidaten Ortiz Rubia allein etwa vier Fünftel, 1Z0 000 Stimmen auf Vasconcelos und 20000 auf den kommunistischen Kandidaten Triava. Die Ergebnisse von Berlin. > Einzelresuliate aus den Kreisen. (Fortsetzung aus der Beilage.) 116. 2161.: Soz. 3246: Dnat. 1332; Komm. 2393; Dem. 324; D. 55p. 434; Wirtschp. 308; Z. 347; Dvölk. 39; Nat.-Soz. 649; USP. 27; L. Komm. 10; Sonstige 369. 116. 216L(1925); Soz. 3394; Dnat. 1599; D. 25p, 463; Komm. 1856; Dem. 576; Wirtschp. 293; Z 323; USP. 77; Dnölk. 133; D. Soz. 209; Splitterparteien 256. 117. 2161.: Soz. 4813: Dnat. 1719; Komm. 5269: Dem. 486: D. Dp. 440; Wirtschp. 698; Z. 533; Dvölk. 27; Nat.-Soz. 22; USP. 45; L. Komm. 22; Sonstige 1351. 117. 2161.(1925): Soz. 4155; Dnat. 1285; D. 25p. 295; Komm. 2892; Dem. 389; Wirtschp. 426; Z. 394; USP. 133; Dvölk. 88; D. Soz. 209; Splitterparteion 281. 118. 2161. Soz. 4386: Dnat. 2045: Komm. 3449; Dem. 488; D. 25p. 796; Wirtschp. 622: Z. 593; Dvölk. 23; Nat.-Soz. 990; USP. 28; L. Komm. 11. 118. 2161.(1925): Soz. 3745; Dnat. i960: D. Dp. 431; Komm. 2211; Dem. 622; Wirtschp. 372; Z. 423; USP. 119; Dvölk. 183; D. Soz. 190; Splitterparteien 290.' 120. 2161.: Soz. 3142: Dnat. 1163; Komm. 2821; Dem. 344; ». 25p, 271; Wirtschp. 439: Z. 347; Dvölk. 17; Nat.-Soz. 491; USP. 11; L. Komm. 11; Sonstige 217. 120. 2161.(1925): Soz. 1282; Dnat. 909; D. Vp. 120; Komm. 1453; Dem. 234; Wirtschp. 264; Z. 141; USP. 44; Dvölk. 27; D. Soz. 37; Splitterparteien 105. 121. 216t.: Soz. 2472: Dnat. 2982: Komm. 1369; Dem. 812: D. Dp. 1229; Wirtschp. 680; A. 559; Dvölk. 29; Nat.-Soz. 1022; USP. 8; L. Komm. 13: Sonstige 191. 121. 2t6f.(192.5); Soz. 1989; Dnat. 2692: D. Dp. 766; Komm. «25; Dem. 788; Wirtschp. 411; Z. 373; USP. 24; Dvölk. 0; D. Soz. 0; Splitterparteien 381. 122. 216t.(Biesdorf): So,. 1112: Dnat. 540; Komm. 828; Dem. 139; D. Dp. 116; Wirtschp. 218; Z. 121; Dvölk. 7; Not.- Soz. 162; USP. 10; L. Komm. 9. 122. 2(61.(1925); Soz. 786; Dnat 539; D. Dp. 70: Komm. 315; Dem. 205; Wirtschp. 131: Z. 72: USP. 110: Dvölk. 21: D. Soz. 14; Splitterparteien 32. 123. 216l.(kreis 17):$oj. 998; Dnat. 387; Komm. 564: Dem. 109: D. Dp. 153; Wirtschp. 174: Z. 73: Dvölt. 4: Nat.-Soz. 378; USP. 1; L. Komm. 2. 123. 216i.(1925): Soz. 1168; Dnat. 542: S, 25p. 82; Komm. 414; Dem. 187; Wirtschp. 149; Z. 45; USP. 20; Dvölk. 51; D. Soz. 45; Splitterparteien 17. 123a. 2(61.(koulsdors): Soz. 303: Dnat. 69; Komm. 228; Dem. 16; D. Dp. 8; Wirtschp. 28; Z. 41: Dvölt. 1; Not., Soz. 37; Sonstiao 6. 123a Abi.(1925): Soz. 252; Dnat. 46; D.Bp. 7; Komm. 145; Dem. 20: Wirtschp. 15; Z. 27; USP. 2; Dvölk. 0; D. Soz. 0; Splitterpartei» 12. 124. Abt. iAIohlsdors): Soz. 2042: Dnat. 660: Komm. 1384; Dem. 124; D. Dp. 141: Wirtschp. 394; Z. 174; Dvölt. 7; Nat.-Soz. 248: USP. 12; L. Komm. 6: Sonstig« 102. 124. Abl.(1925): Soz. 1196; Dnat. 606: D. Vp. 79; Komm. 485: Dem. 196: Wirtschp. 183; Z. 77; USP. 36; Dvölt. 36; D. Soz. 19; Splitterparteien 13. 124a. Abt.(Mahlsdors.Süd): Soz. 561: Dnat. 316; Komm. 432; Dem. 70; D. Dp. 70; Wirtsam. 134; Z. 54; Dvölk. 20; Nat.-Soz. 55; USP 8;£. Komm. 2; Sonstige 34. 124n. Abt.(1925): Soz.'486; Dnat 262; D.Vp. 36;.Komm. 177; Dem. 80; Wirtschp. 72; Z. 39; USP. 4; Dvölk. 0; v. Soz. 0; Splilterpartcien 29. 18. Kreis Wcitzcuscc. 3878; Dem. 1214; Wirtschp. 1220; Z. 762; USP. 277; Dvölt. 0; D. Soz. 186; Splitterparteien 291. 126. Abt.: Soz. 104; Dnat. 56; Komm. 81; Dem. 7; D. Dp. 31; Wirtschp. 26; Nat.-Soz. 1. 126. Abt.(1925): Soz. 80; Dnat. 72; 2). 25p, 14; Komm. 32; Dem. 10; Wirtschp. 7; Z. 0 USP. 7; Dvölt. 0; D- Soz. 2; Splitterparteien 5. 127. Abt.(Hohenschönhausen): Soz. 1440; Dnat. 929; Komm. 1401; Dem. 160; D. Dp. 509; Wirtschp. 362: Z. 246; Dvölk. 15; Nat.-Soz. 148; USP. 5; 2. Komm. 86; Sonstige 76. 128./130. Abk. Soz. 10 603: Dnat. 7923; Komm. 7316; Dem. 2396; I). 25p. 2343; Wirtschp. 1979; Z. 1136; Dvölk. 90; Nat.-Soz. 513; USP. 63. 19. Kreis Pankow. Gesamteraebai«: Soz. It5 18k; Dnat. 1 3 239; Komm. 12 5o0; Dem. 3752; D. BP. 3707; Wirtschp 2515; Z. 1855; Dvölk. 181; Nat..Soz. 355; USP. 106; L. Komm. 116. Gesamtergebnis 1925: Soz. 13 942; Dnat. 11 409; D. 25p. 3294:' Komm. 7219; Dem. 4029; Wirtschp. 2344: Z. 1029; USP. 281; Dvölk. 0; D. Soz. 546: Splitterparteien 772. Rcichstagswahl 1928: Soz. 24 722; Komm. 20 243; Dnat. 9735: Dem. 4428: D. Dp. 4748; Z. 2918; Wirtschp. 2762: Nat.-Sog. 914; Volk. Nat. Block 556. 128. bis 130. Abt.(1925): Soz. 8195: Dnat. 6729; D.Bp. 1982; Komm. 4561: Dem. 2545; Wirtschp. 1284; Z. 657; USP. 166: Dvölk. O; D. Soz. 319; Splitterparteien 369. 131. Abt. Soz. 3803; Dnat. 2885: Komm. 2431; Dem. 822; !p. 96 USP. 19. oz. 31 D. Vp. 981: Wirtschp. 947: Z. 411: Dvölk. 40: Nat.-Soz. 119; L. Komm. 383. Gesamtergebnis 1925: Soz. 7016: Dnat. 4508: D.Vp 1435; Komm. 4425: Dem. 1368; Wirtschp. 1410; Z. 883; USP. 305; Dvölk. 0; D. 3 bz. 224 Splitterparteien 335. Reichstagswahl 1928: Soz. 11 102: Komm. 10 715: Dnat. 5456: Dem. 1743; D. Äp. 2107; Z. 1175: Wirtschp. 1288; Nat.-Soz. 330: Volk. Nat. Block 121. 125. Ab,.: So,. 8018; Dnat. 40.34: Kamm. 7998; Dem. 1118; D.Vp. 1245; Wirtschp. 1774; Z. 1190; Dvölk. 68; Nat.-Soz. 1099; USP. 55. 125. Abt.(1925): Soz. 6124; Dnat. 3793; D. Dp. 1100; Komm. 131. Wk.(1925): Soz. 3437; Dnat. 2891: D.Vp. 803; Komm. 1385; Dem. 933; Wirtschp. 783; Z. 267; USP. 61; Dvölk. 0; D. Saz.O; Splitterparteien 0. 132. Abt.(Blankenburg): Soz. 533; Dnat. 189; Komm. 359; Dem. 72; D. Vp. 68; Wirtschp. 79; S- 19; Dvölk. 6; Nat.-Soz. 31; USP. 2; L. Komm. 1; Sonstige 20. 132. Abt.(1925): Soz. 349; Dnat. 142: D.Vp. 105: Komm. 135: Dem. 79; Wirtschp. 13: Z. 12: USP. 7; Dvölk. 0; D. Soz. 7 Spliterparteien 9. 133. Abt(Buchholz): So,. 756; Dnat. 726; Komm. 639; Dem. 116; D. Vp. 90; Wirtschp. 238; Z. 47; Dvölk. 9; Nat.-Toz. 93; USP. 4 133. Abk.(1925): Soz. 790; Dnat. 758; D. Dp. 89; Komm. 288; Dem. 106; Wirtschp. 165; Z. 24; USP. 15; Dvölk. 0; D. Soz. 13: Splitterparteien 10. 134. Abl.(Buch): So,. 1238; Dnat. 534; Komm. 818; Dem. 236; D. Vp. 164: Wirtschp. 112; Z. 124; Dvölk. 15; Nat.-Soz. 125; USP. 9; L. Komm. 6; Sonstige 83. 134. Abl.(1925): Soz. 769; Dnat. 436; D. Vp. 149; Komm. 683; Dem. 290: Wirtschp. 52: Z. 48; USP. 22: Dvölk. 0: D. Soz. 26; Splitterparteien 50. 135. Abl(1925): Soz. 273: Dnat. 226; D. Vp. 47; Komm. 59; Dem. 27; Wirtschp. 14; Z. 6: U«P. 2; Dvölk. 0; D.Soz. 0; Splitterparteien 14. 20. Kreis Reinickendorf. Gesamtergebnis: Soz. 2 1 0(8 4; Dnat. 0067: Komm. 20 116; Dem. Vi'J.y; T. 2>P. 4458; Wirtschp. 4347; Z. 3115; Nat.-Soz. 3817. Gesamtergebnis 1925: Soz. 15 087: Dnat. 6898; D. Vp. 2505; Komm. 10571; Dem. 3440; Wirtschp. 3048; Z. 1878; USP. 485; CoöltvO; D. Soz. 405; Splitterparteien 928. Reichstagswahl 1928: Soz. 21 841: Komm. 13 452: Dnat. 13 996: Dem. 5005; D. Vp. 4281: Z. 1617; Wirtschp. 2173; Nat.-Soz. 851: Völk. Nat. Block 447. * 139a. Abt.: Soz. 560; Dnat. 87; Komm. 180; Dem. 48; D. Vp. 53: Wirtschp. 6; Z. 11: Dvölk. 1: Nat.-Soz. 7li USP. 4; Sonstig- 29. 140. Abt.: Soz. 1258: Dnat. 222: Komm. 1408: Dem. 146; D. Vp. 108; Wirtschp. 116: Z. 112; Dvölk. 1; Nat.-Soz. 81; USP. 6: L. Komm. 2: Sopstig« 170. 140. Abt.(1925): Soz. 1016; Dnat. 182; D. Vp. 76; Komm. 787; Dem. 175; Wirtschp. 104; Z. 71; USP. 8; Dvölt. 0; D. Soz. 6; Splitterparteien 91. 135. Abt.(Karow): Soz. 418; Dnat. 213: Komm. 265; Dem. 36; D. Dp. 41; Wirtschp. 96; Z. 27; Dvölk. 3; Nat.-Soz. 65; USP. 2. Bismarck und die Korruption. „Meine Minister haben alte genommen." Die Korruptionsschreier verfehlen nicht, gegenüber der»er- dcrbtcn Jetztzeit die„Reinheit und Unantastbarkeit des alten monarchistischen Systems" in bengalischem Licht erstrahlen zu lassen. Sie spekulieren darauf, dah die Skandale der Kaiserzeit teils ver- gössen sind, teils— dank des damals tadellos funktionierenden Der- tuschungsapparats— über engst« Kreise hinaus gar nicht bekannt wurden. Zufällig bietet ein jetzt erschienenes Buch mertvalle Ein- blicke in das, was sich in Wirklichkeit hinter der blank gescheuerten Fassade der Uniformen, Orden und Titel zutrug. Dos Wert des Historikers Karl Friedrich Nowak über das„Dritte deutsche Kaiserreich"(Verlag für Kulturpolitik, Berlin) ist durchaus nicht:n hohenzollcrnfcindlichcm Geist geschrieben. Es stützt sich auf persön- liche Mitteilungen und Aufzeichnungen Wilhelms II., sowie che- maliger hoher Persönlichkeiten aus den Umgebungen des Kaisers und Bismarcks. Gerade wegen seiner Quellen kann das Buch dort für zuverlässig gelten, wo es ohne aufgetragen« Tendenz das Wesen dieser Kreise in negativem Sinne beleuchtet. So will Nowak an einer Stelle die Bcdenkenlosigkeit schildern, die Bismarck in der Wahl seiner politischen Mittel eigen war. Er berichtet(offenbar cauf Grund einer Darstellung des ehemaligen Kaisers oder eines seiner Vertrauten) in diesem Zusammenhang folgendes: Eines Tages trat Bismark vor Wilhelm ll. und erklärte, daß er einen Mini st er fortschicken wolle. Auf den Einwand des Kaisers, daß er den Grund hierfür nicht verstehe, erwiderte Bismarck:„Aha, er ist ein schlechter Charakter, er hat Geld von mir genommen. Ich habe ihm 30 000 Mark ge» geben." So führt« Bismarck selber seine Minister in Versuchung, um ihnen bei passender Gelegenheit aus ihrer Schwäche einen Strick drehen zu können. Aber noeh bezeichnender ist ein Gespräch mit dem Herrn v. Lucanus: Als Herr von Lucanus Chef des Zioilkabinerts wurde, hat et sich natürlich beim Reichskanzler gemeldet. Bismarck empfing ihn sehr freundlich uud sagte nach der Begrüßung, Luconus werde hielt ihn�dem verblüfften Kabinettschcf hin.„Euer Durchlaucht wollen verzeihen: ich brauche kein Geld— In der Tat hatte Lucanus, ganz abgesehen von der inneren Bedeutung eines solchen Angebots, Zuwendungen nicht nötig, denn er lebte in Unabhängig- keit und Ordnung. Der Reichskanzler wollte das Thema nicht auf- geben:„Aber, lieber Freund, das ist doch keine Sache— Der Chef des Zioilkobinelts blieb halsstarrig:„Euer Durchlaucht, ich brauche kein Geld, und ich nehme kein Gcld—." Da platzte der Fürst mit ehrlicher llebcrraschung heraus:„Sie sind der erste, der mir das sogt, und der erste, der nichts inmmt! Meine Minister haben alle genommen!" Selbst wenn man das„alle" als übertrieben ansteht, so bleibt doch die Tatsache, daß mindestens sehr' häufig der Vorgang sich er- eignet hat— bezeichnend genug für die„Sauberkeit" des allen Systems und seiner höchsten Spitzen. Uebrigens— sollte Bismarck in der Annahme von Geld selber allzuviel gesehen haben? Betrachteten es doch die Spitzen des alten Systems als Selbstverständlichkeit, daß aus der Kriegsentschädigung, die Frankreich 1871 zahlen mußte, in erster Linie die siegreichen Generale, die Hohenzollernprinzcn und auch— Bismarck in die Millionen gehende„Dotationen", d. h. G e l d g e s ch e n t e des Staates, erhielten. So tief eingewurzill war im alten System die Ansicht, daß ein Sieg sich doch auch zum persönlichen Vorteil der Staats- und Heereslenker auswirken müsse. Bismarck untergräbt die Ehrenhaftigkeit Im Verlag Reimar Hobbing, Berlin, sind soeben die Auszeich- nungen des Obcrzolldirettors Karl Oldenburg erschienen („Aus Bismarcks Bundesrat",- Aufzeichmingen des Mecklenburg- schmerinjcheu zweiten Lundesratsbevollmächtigten, Karl Oldenburg. Oer Erfolg der Hetze. Sie hat sich den Schädel eingerannt. im Auftrage seiner Familie herausgegeben von Wilhelm Schüßler), der zu Bismarcks Zeiten Bevollmächtigter zum Bundesrat war. Da heißt es unter dem 29. Oktober 1880: „Der Reichskanzler demoralisiert nicht allein die Regierungen. sofern sie ihm blind zustimmen und jeden Nachteil, welchen er einem Einzelstaate zufügen will, durch ihr Votum gutheißen: er untergräbt auch die Zuverlässigkeit und Ehrerchasligkeil der Beamten des Reiches. Schon im Frühjahr war ein Herr M. im Raichsamt des Innern kommissarisch mit dem Militär» pp. Referate betraut. An der Befähigung des Mannes zweifell niemand: vor seiner definitiven Anstellung hielt der Reichskanzler ein Kolloquium für notwendig, welches der Minister Hofmann mit ihm abhalten mußte, und das sich auf die neu« Zollpolitik bezog. Der Mann äußerte ganz arglos, daß die Schutzzölle der Industrie ja wohl nütz- lich und deshalb zu billigen wären, daß ihm aber ab und zu Zweifel darüber angingen, ob es nicht notwendig sei, die notwendigen Lebensmittel von Zöllen zu entlasten. D'ese zu Protokoll aufgenommene Aeußerung war Grund genug, um die Anstellung des tüchtigen Mannes, der niemals mit handelspolitischen Fragen zu tun bekommen haben würde, in Frage zu stellen. Der Reichs- kanzler fordert« von dem Betreifenden einen förmlichen Revers, iu welchem der bliudc Kadavergehorsam verheißen und aus jede selbständig« lleberzeugung völlig Verzicht geleistet werden sollte. Der ehrenwerte Beamte lehnte ein solches Ansinnen ob und verzichtete dadurch auf die Stellung im Reichsomt des Innern." So handelte.Bismarck, den die„Nationalen" um Hugen- berg gerade deshalb als Heros verherrlichen, weil er der Mann der starken Faust war. Beamte, die die Hugenberger bei den Wahlen Unterstützen, helfen die Geisterknebelung wiedereinführen: « Sozialdemokraiische Arbeit Hilfe für die Aermsten Brauuschw«ig. 16. November.(Eigenbericht.) Einen großen sozialen Fortschritt hat die sozialdemo» kratijche Rathausmehrheit in Braunschweig geschaffen. Die Obdach- losen, sowohl zugewanderte Einzelpersonen als obdachlos« Familien wurden bisher auf dem Flugplatz in elenden verwanzten Baracken, in denen Wind und Wetter leichten Zutritt hotten, untergebracht. Unter der bürgerlichen Mehrheit hat die Stadverordmitenfrattwn der SPD. diese Kuiturschand« vergeblich immer wieder angeprangert. Von der sozialistischen Mehrheit ist jetzt ein modernes, schönes Obdachlosenheim für etwa 110 Personen«rrichlct und in diesen Tagen in Betrieb genommen worden. Das Heim ist nicht nur mit allen Erfordernissen zur Unterbringung, Reinigung und Speisung Obdachloser versehen, sondern auch künstlerisch, bc- sonders durch freudigen Farbanstrich, so gestaltet, daß die Opser unserer Gesellschaftsordnung, die dort Zuflucht finden, sich wirklich wieder als Menschen suhlen können Oer Reichshauehali ins Eepiember. Gesamter Fehlbetrag jetzt SIO Millionen. Nach Veröffentlichungen des Reichsfinanzministeriums betragen im Monat September die Einnahmen im ordentlichen Haus- halt, in denen die bereits verössentlichtcn Steuern und Zolleingänge enthalten sind, 612,7 Millionen und für das gesamte Rechnungsjahr (vom April bis einschl. September) 4837,4 Will, llltart. Die Ausgaben stellen sich insgesamt aus 800,1 bzw. 4759,5, so daß im September eine Mehrausgabe von 187,4 Und in der Gesamt- einnähme eine Mehreinnahme von 77,9 oerbleibt. Im außerordentlichen Hausholl stellen sich die Ein- nahmen im September auf 81,5(darunter 80,7 Mill. Mark Erlös aus den von den Trägern der Invalidenversicherung zu über- nehmenden Schuldverschreibunzen oder Schatzanweisungen des Reiches) und für das laufende Rechnungsjahr auf 313,2, die Aus- gaben auf 32.2 bzw. 202.5, so daß michin eine Mehreinnahme von 49,3 bzw. 110,7 verbleibt. Unter i�erüäsichligung der Defizitvorträge aus dem Verse';:» von insgesamt 1058 9 ergibt sich für beide Haushalt« zusammen c;« Fehlbetrag von 870,3. Der Stand der schwebenden Schuld wird zum 30. S" tember mit 1152.7 gegen 1102,4 per 31. August ausgev' sen. Di« unverzinslichen Schotzanweifungen haben von 380 auf 430, der limiauf an Reichsschatzmechfeln von 355,7 auf 400(davon am ossei.en Ge dmarkt begeben 271,4) zugenommen, die kurzfristigen Darlehen aber von 327,3 ans 283,3 abgenommen. Die Wiener hochschvlrekkoren haben beschlossen, die Universität, die Hochschulen iür Bodenkultur, für Welthandel und für Tierheil- künde unter Ausrechterholtung des Legilimationszwanges am Mon-- tag wieder aufzunehmen. Die T e ch n i j ch e Hochschule bleibt in» auf weiteres gesperrt. 1 4lef foge Monfa�jg. November 1929 SrrflbmO Sfin/nnltfn&t IbutdsA Die Wahlen in Berlin. EinzelergeSniffe aus de« Verwaliungsbezirken. 1. Kreis Mitte. Soz. 3S7Y1; Tnat. 25 865; Kom«. 40 193; Dem. 10124; T. Vp. 7130; Wirtschp.«162; Z.«341; Dvölk. 410; Nat.-Toz. 8720; USP. 237; L. Komm. 28. ©cfomfergcbnls 1925;©03. 39 567: Snct. 27 261; D. 2Sp. 7244; Äoniw. 21 370; Dem. 13 115; Wirtschp. 5112: Z. 4S56; USP. 1711; DoLlk. 1763; D.©oz. 1407; Splitterparteien 1613. Reichstogswahlen 192S: Soz. 53 189; Komm. 43 959; Dnat. 30 478; Dem. 14 767; D. Vp. 8426; Z. 6283; Wirtschp. 44-34; Nat.- Soz. 3069; Volk. Nat. Block 1495. * 1. UbL: Soz. 5506; Dnat. 5333; Komm. 4454; Dem. 1907; D. Vp. 1628; Wirtschp. 893; Z. 1440; Dvölk. 105; Nat.-©oz. 1605; U©P. 52; L. Komm. 2; Sonstige 474. 1. Zlbl.(1925): Sog. 5314: Dnat. 3173; D. Vp. 1641; Komm. 2176: Dem. 2695; Wirtschp. 828; Z. 1062; USP. 126; Dvölk. 342; D. So.;. 176; Splitterparteien 248. 2. Abt.: Soz. 2635; Dnat. 2849; Komm. 1479; Dem. 737; D. Vp. 954; Wirtschp. 476; Z. 669; Dvölk. 34; 9tot.-Soz. 789; USP. 19; Sonstige 205. 2. Abt.(1925): Soz. 2528: Dnat. 2833; D. 25p. 1057; Komm. 827; Dem. 1170; Wirtschp. 373; Z. 545; USP. 68; Dvölk. 172; D. Soz. 160; Splitterparteien 122. 3. Abt.: Soz. 7300; Dnat. 4831; Komm. 5404; Dem. 2107; D. Vp. 1430; Wirtschp. 1262; Z. 1271; Dvölk. 46; Nat.-Soz. 1469; USP. 31; L. Komm. 2; Sonstige 572. 3. Abt.(1925): So.,. 6928: Dnat. 4989; D. Vp. 1404; Komm. 2810; Dem. 3941; Wirtschp. 900; Z. 1093; USP. 237; Dvölk. 242; D. Soz. 235: Splitterparteien 412. 4. Abt.: Soz. 4249; Dnat. 2756; Komm. 4546; Dem. 1357; D. Vp. 620; Wirtschp. 614; Z. 37; Dvölk. 913; Nat.-Soz, 17; Sonstige 351. 4. Abt.(1923): Soz. 4565; Dnat. 2896: D. Vp. 748; Komin. 2509; Dem. 2224; Wirtschp. 621: Z. 557; USP. 156; Dvölk. 190: D. Soz. 229; Splitterparteien 201. . 5. Abt.: Soz. 4559: Dnat. 2895; Komm. 5455; Dem. 1472; D. Vp. 703; Wirtschp. 769; Z. 533; Dvölk. 39; Nat.-Soz. 1052; USP. 14: Sonstige 243. 5. Abt.(1925): Soz. 4252; Dnat. 2859: D. Lp. 614: Komm. 2581: Dem. 1973; Wirtschp. 632: Z. 349; USP. 82: Dvölk. 185: D- Soz. 196: Splitterparteien 130. 6. Abt. Soz. 7110: Dnat. 1687: Komm. 9415; Dem. 977; D.Vp. 581; Wirtschp. 824; Z. 751: Dvölk. 41; Eoangel. 172; Nat.- Soz. 811; USP. 54. 6. Abk.(1925): Soz. 7531: Dnat. 2943: D.Vp. 454; Komm. 5560: Dem. 1347: Wirtschp. 635: Z. 323; USP. 225; Dvölk. 237; D. Soz. 153: Splitterparteien 145. 7. Ab«. Soz. 6046: Dnat. 5514; Komm. 9340; Dem. 1567; D.Vp. 1214; Wirtschp. 1242; Z. 1063; Dvölk. 108: Nat.-Soz. 2081; USP. 50; 7. Abt.(1925): Sog. 8452; Dnat. 5547; D.Lp. 1267: Komm. 4829: Dem. 2483: Wirtschp. Uli: Z. 724: USP. 224; Dvölk. 400; D. Soz. 263; Spliiterparteien 314. 2. Kreis Tiergarten. S. Abt.: Soz. 9920; Dnat. 11038; Komm. 5913; Dem. 3847; D. Vp. 3868; Wirtschp. 1629; Z. 2175; Dvölk. 148; Nat.-Soz. 3372; USP. 75. 8. Abt.(1923>: Soz. 10 314; Dnat. 11576; D. Vp. 3078; Komm. 3311; Dem. 5217; Wirtschp. 1330; Z. 1566; USP. 160; Dvölk. 643; D. Soz. 430; Splitterparteien 352. 9. Abt.: Soz. 4727; Dnat. 3975; Komm. 3625; Dem. 767; D. Lp. 814; Wirtschp. 647; Z. 729; Dvölk. 76; Nai.-Soz. 1099; USP. 42. 9. Abk.(1925): Soz. 4709; Dnat. 3956: D. Vp. 743; Komm. 2035: Dem. 1091: Wirtschp. 522; Z. 553; USP. III; Dvölk. 276; D. soz. 259; Splitterparteien 131. 10. Abt.: Svz. 4962; Dnat. 6416: Komm. 2194: Dem. 2764: D. Vp. 2201; Wirtschp. 903; Z. 912; Dvölk. 101; Nat.-Soz. 1773; II SP. 42. 10 Abt.(1925): Soz. 4731: Dnat 6378; D. Vp. 1668; Komm. 1238; Dem. 3608; Wirtschp. 728; Z. 641: USP. 99; Dvölk� 376; D. So, 5. 275; Splitterparteien 193. 12. Abt.: Soz. 6347: Dnat. 1958; Komm. 8765: Dem. 589: D. Vp. 385: Wirtschp. 564; Z.'1237: Dvölk. 39;'Nat.-Soz. 736; USP. 81. 12 Abt.(1925): Soz. 6735; Dnat. 2573; D. Vp. 455; Komm. 6676; Dem. 1032; Wirtschp. 569; Z. 1196; USP. 200; Dvölk. 158; D. Soz. 196; Splitterparteien 404. 13. Abt.: So;. 6598: Dnat. 4722; Komm. 5593; Dem. 1028; D Vp. 1109; Wirtschp. 848; Z. 1179; Dvölk. 84; Nai.-Soz. 1332; USP. 39. 13. Abt.(1923); Soz. 5853; Dnat. 4446; D. Vp. 979; Komm 3144; Dem. 1429; Wirtschp. 681; Z. 773; USP. 112; Dvölk. 280; D. Soz. 0; Splitterparteien 620. Z. Kreis Wcdding. Soz.«1088; Tnat. 21876; Komm. 81865; Ten«. 741; T. BP. 5164; Wirtschp. 7407; Z. 5837; Tvölk. 282; Nat.-Soz. 6090; USP. 619; L. Komm. 489. Gesamtergebnis 1925: Soz. 60 307; Dnat. 20 958; D.Lp. 4137: Komm. 34 024; Dem. 9813; W-rtschp. 4783; Z. 4425; USP. 1737; Dvölk. 1132; D.Soz. 1057; Splitterparteien 1509. Reichsloaswahlen 1928: Soz. 74 579; Komm. 88 650; Dnat. 24129; Dem 9801; D Vp. 5713; Z. 5663; Wirtschp. 4594; Nat.- Soz. 1742; Volk Nat. Block 907. 14. Abt. Soz. 4486; Dnat. D. Vp. 247; Wirtschp. 509; Z. Nat..Soz. 373: USP. 55. 14. Abt.(1925): Soz. 4865; 4190; Dem. 563; Wirtschp. 311; D.Soz. 43; Splitterparteien 106. 15. Abt. So,. 5629; Dnat. D.Vp. 380; Wirtschp. 743; 3- 1ISP. 66. 15. Abt.(1925); Soz. 6131; 4374; Dem. 863; Wirtschp. 534; D.Soz. 87; Splitterparteien 189. 16. Abt. Soz. 5559; Dnat. D.Vp. 479; Wirtschp. 761; 3- USP. 51. 16. Abf.(1925): Soz. 5822; 5109; Dem. 879; Wirtschp. 536: Hc-oj. 126; Splitterparteien 193. ü. tti So). 6306; Saat 1407; Komm. 6282; Dem. 363; 550; Dvölk. 22; Evangch 206; Dnat. 1522: D. Bp. 207; Kamm 3. 422: USP. 179; Dvölk. 77; 2619; Komm. 7604; Dem. 611; 790; Dvölk. 18; Nat-Soz. 610; Dnat. 2602; D. Vp. 330; Kamm. 3. 633; USP. 158; Dvölk. 142: 2491; Komm. 8191; Dem. 607; 786; Dvölk. 18; Nat.-Soz. 656; Dnat. 2402: D. Vp. 447; Komm. 3. 667; USP. 195; Dvölk. 186: D. Pp. 499; Wirtschp. 817; Z. 535; Doö». 45; Nation. 709; USP. 97. 18. Abt.(1925); Soz. 6590; 6005; Dem. 1130: Wirtschp. 558; D. Soz. 141: Splitterparteien 179. 19. Abt. Soz. 6966: Dnat D. Vp. 625; Wirtschp. 1082; Z. USP. 59. 19. Abt.(1925): Soz. 6958; 6915; Dem. J)48: Wirtschp. 626; D. Soz. 95; Splitterparteien 168. 20. Abt Soz. 5015; Dnat. D. Dp. 331; Wirtschp. 661; 3. USP. 64. 21. Abt. Soz. 7513: Dnat. D.Pp. 438; Wirtschp. 890; 3. USP. 53. 21. Abt.(1925): Soz. 8068: 8963: Dem. 1161; Wirtschp. 618; D. Soz. 88; Splitterparteien 149. 22. Abt.: Soz. 5969. Dnat. D. Vp. 665, Wirtschp. 575, A USP. 42. 22. Abt.(1925): Soz. 5319; 3702; Dem. 1069; Wirtschp. 333; D.Soz. 117; Splitterparteien 105. 23. Abt Soz. 6950: Dnat. D. 25p. 800; Wirtschp. 6779; Z. USP. 47.' 23. Abt.(1925): Soz. 5502; 4688: Dem. 1130; Wirtschp. 387; D.Soz. 148; Splitterparteien 118. Dmt 2289; D. Lp. 486; Komm. 3. 406; USP. 168; Dvölk. 149; 2156; Komm 9827; Dem. 915; 782; Dvölk. 43; Nat-Soz, 602; Dnat. 1975; D. Vp. 349; Komm. 3. 496; USP. 205; Dvölk. 64; 1704; Komm. 7364; Dem. 644; 379; Dvölk. 14; Nat.-S-y. 384; 1974; Komm. 12 820; Dem. 706; 494; Dvölk. 35; Nat.-Soz. 587; Dnat. 1995: D. Vp. 482; Komm. 3. 381; USP. 190; Dvölk. 114: . 2252, Komm. 5287, Dem. 733, 442. Dvölk. 27, Nat.-Soz. 674, Dnat. 1986: D. Vp. 571; Komm. 3- 308; USP. 125, Dvölk. 107; 2863; Komm. 7454; Dem. 1147; 481; Dvölk. 26; Nat�oz. 797; Dnat 2377; D. Vp. 438; Komm. 3. 319; USP. 117, Dvölk. 97; t. Kreis Preuzlaucr Berg. Gesamtergebnis: Soz.«1130; Dnat. 27 393; Komm. 32 747; Dem. 884«; D. BP. 5848; Wirtschp. 7105; Z. 6768; Dvölk. 371; 9"----------- L. Komm. 303. Not-Soz. 8266; USP. 423; »St: 806: Gesamtergebnis 1925: Soz. 58 933; Dnat 26 411; D. Vp, 5201; Komm. 32 692; Dem. 12 502; Wirtschp. 4862: 3- 5085; USP. 1212; Dvölk. 2109; D.Soz 1736; Splitterparteien 1785. Reichstagswahl 1928: S03. 73 650; Komm. 56 261; Dnat 29 752; Dem. 12 413; D. Vp. 6890; 3. 6163; Wirtschp. 4718; Nat.-Soz. 2343,; Volk.'Nat. Block 998. ch 24. Abt.: Soz. 8760; Dnot. 3749; Komm. 6946; Dem. 1429; D. Vp. 750; Wirtschp. 1037; 3. 825; Dvölk. 45; Nat.-Soz. 1218; USP. 49; L. Komm. 56; Sonstig« 414. 24. Abl.(1925); Soz. 8638; Dnat. 3641; D. 55p. 636; Komm. 4546; Dem. 2083; Wirtschp. 712; 3. 660; USP. 173; Dvölk. 248; D.Soz. 21; Splitterparteien 93. 25. Abt.: Soz. 9405; Dnat. 5168; Komm. 6772; Dem. 1686: D. Vp. 1263; Wirtschp. 1382; 3- 1022: Dvölk. 107; Nat.-Soz. 1693; USP. 64; L. Komm. 42; Sonstige 537. 25. Abt.(1925): Soz. 8571; Dnat. 4903; D. Vp. 1230; Komm. 3846; Dein. 2479; Wirtschp. 142; 3- 478; USP. 446; Dvölk. 134; D. Soz. 21; Splitterparteien 93. 26. Abt.: Soz. 4135; Dnat. 2325; Konnn. 3938; Dem. 749; D. Pp 415; Wirtschp. 580; 3. 777; Dvölk. 31; Nat-Soz. 754; USP. 33: L. Komin. 26. 26. Abl.(1925): Soz. 3879; Dnat. 2373; D. Vp. 434; Komm. 2147; Dem. 1160; Wirtschp. 410; Z. 629; USP. 87; Dvölk. 209; D. Soz. 122: Splitterparteien 104. 27. Abt.: Soz. 6712; Dnat. 2638; Komm. 5851; Dem. 821; D. Vp. 576; Wirtschp. 688; Z. 676; Dvölk. 17; Nat, Soz. 703; USP. 38: L. Komm. 18; Sonstige 419. 27. Abt,(1925): Soz. 6866; Dnot. 2516; D. Vp. 457: Komm. 3770; Dem, 1131; Wirtschp. 426; 3. 509; USP. 133; Dvölk. 198; D. Soz. 143; Splitterparteien 224. 28. Abt.: Soz. 7641; Dnat. 3511; Komm. 6916; Dem. 1117; D. Vp. 996; Wirtschp. 837; 3. 941; Dvölk. 33; Nat.-Soz. 981; USP. 60; 15. Komm. 54; Sonstig« 424. 28. Abt.(1925): Soz. 7555; Dnat. 3580; D. Vp. 648; Komm. 4252: Dem. 1492; Wirtschp. 662; 3- 747; USP. 185; Dvölk. 321; D.So,,. 167; Splitterparteien 222. 29. Abt.: Soz. 8737; Dnat. 4398; Komm. 8-560: Dem. 949; D. Vp. 735; Wirtschp. 919; 3. 905; Dvölk. 51; Nat-Soz. 1117; USP. 73. 29 Abt(1925>; Soz. 8776; Dnot 3486; D. Vp. 623; Komm. 5657; Dem. 1431; Wirtscl)p. 670; Z. 718; USP. 192; Dvölk. 313; D.Soz. 211; Splitterparteien 292.• 31. Abt: So,. 7345; Dnat. 2771; Komm. 6784; Dem. 854; D. Vp. 599; Wirtschp. 816; 3- 636; Dvölk. 813; USP. 52. 31 Abt(1925): Soz. 7401; Dnat 2926; D.Vp. 482; Komm. 4246; Dem. 1212; Wirtschp. 496; 3. 427; USP. 173; Dvölk. 141; D. Soz. 164; Splitterparteien 219. 30. Abt: So,. 8395; Dnat. 3233; Komm. 6980; Dem. 1241; D. Vp. 814; Wirtschp. 826; Z. 988; Droit. 54; Nai.-Soz. 987; USP. 62; L. Konnn. 39. 5. Kreis Friedrichshain. Soz. 5672«; Tnat. 22974; Komm.«3844; Dem. 7080; T. Vp. 5427; Wirtschp. 7600; Z. 7130; Dvölk. 334; Nat-Soz. 2324; USP.«44; L. komm. 512. Gesamtergebnis 1925: So,. 56 921; Dnat, 22 950; D.Pp. 4589; Komm. 42 314; Dem. 11 117; Wirtschp. 6117; 3 5765; USP. 17.37; Dvölt. 1861; D.Soz. 1599; Splitterparteien 1874. Reichstagswahl 1928: So,. 70 668; Komm. 71156: Dnat 25 532; Dem. 10 943; D. Vp. 6228; 3. 6697; Wirtschp. 5377; Nat.. Soz. 2439; Volk. Not. Block 938. » 33. Abt: So,. 8005: Dnat. 3236; Komm. 6132; Dam. 1037; D. vp. 830; Wirtschp. 768; 3- 676; Dvölk. 44; Nat-voz. 951; USP. 72: L. Komm. 55. 32. Abt Soz. 9729; Dnot 4186; Komm. 15 002; Dem. 1171; D. Vp. 734; Wirlsch.-P. 1328; 3. 1630; Deutschoölkische 49; Nat.- Soz. 1293; USPD. 110; Linke Komm. 88. 32. Abt(1923); So,. 9818; Dnat 4132; D. Vp. 666; Komm. 9477; Dem. 1941; Wirtschp. 1234; 3. 1242; USP. 422; Dvölk. 419; D. Soz. 197; Splitterparteien 383. 33. Abt(1925): Soz. 7822; Dnat. 6906; D.Vp. 734; Konnn. 4406; Dem. 550; Wirtschp. 485; 3. 204; USP. 215; Dvölk. 249; D. Soz. 33: Splitterporteien 124. 34. Abt: Soz. 7071; Dnat. 2792: Komm. 6817; Dem. 953; D. Vckp. 716; Wirtschp. 838; Z. 1038; Dvölk. 36; Nat-Soz. 881; 06$. 180; L. Komm. 89. M. Abk.(1925): Soz. 7373; Dnat 2777; D. Vp. 592; Komm. 4450; Dem. 1314; Wirtschp. 739: 3. 851; USP. 346; Dvölk. 175; D. Soz. 174; Splitterparteien 358. 35. Abt. Soz. 8034; Dnat, 3018; Komm. 9034; Dem. 914; D. Bp. 898; Wirtsch.-P. 1022; Z. 771;; Deutschoölkische 40; Nat.- Soz. 897; USPD. 74; Linke Komm. 56. 35. Abt(1925): Soz. 7913: Dnat. 3120; D.Vp. 587; Komm. 6403; Dein. 1394; Wirtschp. 809; 3. 564; USP. 260; Dvölk. 219; D.Soz. 194; Splitterparteien 276. 37. Abt. Soz. 4087; Dnat. 1161; Komm. 4772; Dem. 260; D. Pp. 307; Wirlsch.-P. 558: S- 615; Deutschvölkische 21; Nat.- Soz. 267; USPD. 25; Linke Komm. 39. 37. Abt(1925); Soz. 3999; Dnat 1197; D.Vp. 196; Komm. 3543; Dem. 612; Wirtschp. 442: 3. 462; USP. 107; Dvölk. 88; D. Soz. 132 Splitterparteien 164 38. Abt.: Soz. 12 544; Dnat. 5607; Komm. 14 261; Dem. 1770; S. Vp. 1228; Wirtschp 1700; 3. 1482; Dvölk. 95; Nat.Soz. 1690; USP. 121; L. Komm. 99. 38. Abt(1925): Soz. 12669; Dnat. 5872; D.Pp. 1148; Komm. 8424; Dem. 2978; Wirtschp. 1379: Z. 1413: USP. 346; Dvölk. 440; D.Soz. 434; Splitterparteien 349. 6. Kreis Kreuzberg. Gesamtergebnis: Soz. 63733; Dnat. 37111; Komm. 34 992; Dem. 10 134; D. Vp. 10 10«; Wirtschp. 8323; Z. 8422; Dvölk. 44«; Nat-Soz. 11 333; USP. 469; L. Komm. 343; Christ!. Volksdienst 270«. Gesamtergebnis 1925: Soz. 69 487; Dnat 39 382: D.Vp. 9323; Komm. 33 726; Dem. 15 547; Wirtschp. 6447; Z 6394: USP. 1399; Dvölk. 2387; D.Soz. 1811; Splitterparteien 2332- Reichstagswahl 1928: Soz. 83 297; Komm.'58 954; Dnot 40 819; Dem. 15 067; D. Pp. 12140; Z. 7795; Wirtschp. 5756; Not.- Soz. 4031; Bölk. Nat. Block 1585. * 39. Abt: Soz. 5935; Dnat. 5924: Komm. 3904; Dem. 1636; v. Pp. 1771; Wirtschp. 1419; Z. 1422: Dvölk. 62; Nat.-Soz. 1502; USP. 30: L. Komm. 33; Sonstige 491. 39. Abl.(1935): Soz. 5386; Dnat. 6180: D. Dp. 1553; Konnn. 1631; Dein. 2481: Wirtschp. 978; 3- 912: USP. 124; Dvölk. 311; D. Soz. 225; Splitterparteien 248. 40. Abt: So;. 6366; Dnat 5489; Komm. 3794: Dem. 1369; D. Vp. 1802; Wirtschp. 957: A. 1120: Dvölk. 57; Not.�oz. 1929; USP. 25: ß. Konnn. 38: Sonstige 481. 40. Abt(1925): Sog. 6755: Dnat. 6124: D. Lp. 1531; Komm. 2219; Dem. 1932; Wirtschp. 716: Z. 803; USP. 80; Doölf. 357; D. Sog. 288: Splitterparteien 258. 41. Abt: So;. 6009; Dnat 3163; Komm. 4190: Dem. 721; D. Vp. 799; Wirtschp. 599; Z. 834; Dvölk. 33; Nat.-Soz. 1198; USP. 40; L. Komm. 16. 41. Abl.(1925): Soz. 6727; Dnat. 3805; D.Vp. 646; Komm. 2359: Dem. 1200: Wirtschp. 475: Z. 681; USP. 108; Dvölk. 211; D. Svz. 203: Splitterparteien 173. 42. Abt.: Soz. 6723: Dnat 5150; Konnn. 3218; Dem. 1293; D. Vp. 1725; Wirtschp. 931; Z. 794: Dvölk. 61; Nat.�Soz. 1651; UlsP. 39; L. Komm. 18: Sonstig« 441. 42. Abt.(1925): Soz. 6995; Dnat. 5644; D. Vp. 1704; Komm. 1855; Dem. 1771; Wirtschp. 657; Z. 617; USP. 130; Dvölk. 283; D.So,. 260; Splitterparteien 190. 43. Abt.: Soz. 8079: Dnat. 3882; Kaimn. 5345; Dem. 12U8; D. Vp. 1125; Wirtschp. 792; Z. 661; Dvölk. 58; Stot-Soz. 1254; USP. 80; L. Komm. 17. 43. Abt(1925): Sog. 8772: Dnat. 4162; D. Vp. 1149; Konnn. 3110; Dem. 1869; Wirtschp. 603: Z. 527; USP. 165: Dvölk. 244: D.Soz. 181: Splitterparteien 276. 44. Abt.: Soz. 7272: Dnat. 2773; Konnn. 7049: Dom. 805; D. Vp. 607; Wirtschp. 789; Z. 621; Dvölk. 23; Nat.-Sog. 800; USP. 63: L. Komm.-54, Sonstige 403. 44. Abt(1925): Soz. 7724; Dnat 2903; D.Vp. 563; Komm. 4729; Dem. 1418: Wirtschp. 530; Z. 498; USP. 151; Dvölk. 120; D. Sog. 130: Splitterparteien 232. 45. Abt: Soz. 7259. Dnat. 2438, Komm. 8073, Dem. 788, D. Vp. 436, Wirtschp. 797, Z. 619, Dvölk. 40, Nat.-Soz. 825, USP. 12, L. Komm. 57. 45. Abt.(1925): Sog. 8068; Dnat. 2349; D.Vp. 462;.Komm. 5335; Dem. 1121; Wirtschp. 602: Z. 398; USP. 189; Dvölk. 169; D. Sog. 136; Splitterparteien 245. 46. Abt: Soz. 6002; Dnot 2061; Komm. 8199; Dem. 599: D. Vp. 436; Wirtschp. 663;& 1032; Dvölk. 38; Nat.-Soz. 543; USP. 54; L. Komm. 44. 46. Abt(1925): Soz. 6250; Dnat. 2119; D.Vp. 443; Komm. 5644; Dem. 1044; Wirtschp. 550: Z. 843: USP. 126; Dvölk. 293; D.Soz. 117; Splitterparteien 238. 47. Abt: So,. 7473: Dnat 3624: Komm. 7775; Dem. 919; D. Ap. 707; Wirtschp. 971; Z. 917; Dvölk. 43; Nat.-Soz. 926; USP. 66: L. Komm. 53. 47. Abk.(1925): Soz. 7914; Dnat. 3361; D. Dp. 676; Komm. 4451: Dem. 1398: Wirtschp. 802: Z. 779; USP. 175; Dvölk. 290; D.So,. 179; Splitterparteien 207. 48. Abt: Soz. 4615: Dnat. 2607; Komm. 3443: Dem. 814; D. Vp. 698; Wirtschp. 605: Z. 402; Dvölk. 31; Not.-Soz. 727; USP. 40; L. Komm. 13; Sonstig« 291. 48. Abt(1925); Sog. 4674: Dnat 2689; D.Vp. 658; Komm. 2026: Dem. 1309: Wirtschp. 433; Z. 292; USP. 155; Dvölk. 102; D. Soz. 112; Splitierparteien 191. 7. Kreis Charlottenburg. Gesamtergebnis: S 0 z. 41 4 3 8; Dnat. 37 520; Komm. 27 758; Dem. 18 713; D. BP. 21416; Wirtschp. 8217; Nat-Toz. 14 087. Gesamtergebnis 1925: Sog. 38 871; Dnat. 37 058; D. Vp. 12301; Komm. 17336; Dem, 22141; Wirtschp. 5593; S- 5382: USP. 871; Dvölk 5164: D. Sog. 2782; Splitterparteien 2943. Relchskagsnmhl 1928: So,. 57 257; Komm 30 872: Dnat 42 779; Dem. 25130; D Bp. 18 676; Z. 7311; Wirtschp. 4449; Nat.. Soz. 3959; Lost. Nat Block 3845. » 5t Abt: Soz. 7620: Dnat. 6662; Konnn. 5120; Dem. 2666; D. Vp. 4191; Wirtschp. 1266; Z.—; Dvölk. 3-50; Nat.-Soz. 2210; USP. 59. 51. Abt.(1925): Sog. 6698: Dnat. 5800; D. Pp. 1929; Komm. 3619: Dem. 2741: Wirtschp. 767; 3-»97; USP. 147; Dvölk. 981; D. Sog. 447; Splitterparteien 168. 52. Abt.: Soz. Z744: Dnat. 2237; Komm. 2746; Dem 831; D. Vp 1327; Wirtschp. 544; Z. 356; Dvölk. 60; Nat.-Soz. 1195; USP. 34; Sonstige 322. 52. Abt(1925): Sog. 3248; Dnot. 175«: D.Vp. 791; Konnn. 1696: Dem. 908; Wirtschp. 439; 3. 266; USP. 54; Dvölk. 30« D. Soz. iäl gpffstfry-ifsfi*,! iffj, 53, übt: So,. 251 1; Dnat. 656: Äomm. ASS:»Bit S4S-. D. ZZp. 276; Wirtschp� 231: Z 102; Dvött. 22; Nat-Doz. 2«; US*. 25. 53. Abk.(1925); So.;. 2663; Enoi. 617; D. Dp. 131; Komm. 1764; j>m._291; Wirrjchp. 146; Z. 162: US*. 58; Dvölk. 68: D. Soz. 48; Splitterparleicn 90. 55. Abk.: Sc;. 6121: Dnot. 5324; Komm. 5254: D«m. 1819; D. 33p. 3157; Wirtschp. 1513; Z.—; Dvölk. 363; Nat.-Soz. 2292: US*. 35; L. Komm. 48. 57. Abt. So;. 7324; Dnot. 7692: Komm. 3787: Dem. 5357: D. ZZp. 4578; Wirtschp. 1532; Z. 0 Dvölk. 294; Nat.-Soz. 2785; US*. 58; L. Komm. 48. 57. Abt.(1925): Soz. 6821; Dnot. 7854: D. 23p. 2781; Komm. 2298; Dem. 6564; Wirtschp. 1063; Z. 1056; US*. 162: Dvölk. 1024; D. So,;. 435; Splitterparteien 539. 58. Abt.: So;. 3057; Dnot. 4933; Komm. 1125; Dem. 2899; D. 33p. 2172; Wirtschp. 833; Dvölk. 105; Nat.-Soz. 1379; US*. 12; L. Komm. 18; Sonstige 444. 58. Abt.(1925); so- 3276: Dnot. 5235; D. Vp. 1644; Komm. 629; Dem. 3687; Wirtschp. 751: Z. 541; US*. 49; Dvölk. 339; D. So;. 144 Splitterparteien 306. 8. Kreis SUaitbau. Soz. 21 640; T-nat. 1181»; Komm. 10054; Dem. 2753; T. BP. 5333; Wirtschp. 4133; Z. 2712; Dvött. 235; Rat.'Toz. 3208; UOP. 56. Gesamtergebnis 1925: Soz. 19071; Dnot. 9645: D. Dp. 2566; Komm. 5480; Dem. 2222; Wirtschp. 2586; A. 1768; US*. 146; Dvölk. 643. D. Soz. 429; Splitterparteien 1029. Reichstagswahl 1928: Soz. 28 017; Komm. 11 767; Dnot. 12238; Dem. 3501: D. Vp. 5004; Z. 2462; Wirtschp. 2194: Nat.- Soz. 1566: Volk. Not. Block 250. 62. Abt.: Soz. 2119; Dnot. 987; Komm. 807; Dem. 288; D. Vp. 627; Wirtschp. 189; Z. 253; Dvölk. 20; Nai-Soz. 400; US*. 5. 62. Abt.(1925): Soz. 1838; Dnot. 722; D.Lp. 374; Komm. 377: Dem. 329; Wirtschp. 157; Z. 149; US*. 13; Dvölk. 60; D. Soz. 34; Splitterparteien 105. 63. Abl.(Staaken): Soz. 1339; Dnot. 502:.«omni. 728: Dem. 104; D. Dp. 180: Wirtschp. 281; Z. 101: Dvölk. 10; Not.- Soz. 96; IIS*. 4; Sonstige 45- 9. Kreis Wilmersdorf. Gesamtergeb«»». Soz. 18 431 lt» 404); Dnat. 28 002(27 073); Komm. 7249(4737); Dem. 12 467 <13 974); D. Vp. 13 522(8503); Wirtschp: 3443(2806); Z. 3885(2507); Christlicher Bolksdienst 718(485); Nat.-Soz. 8444(0). Gesamtergebnis)925: Soz. 16304; Dnot. 27 073; D.Vp.8503: Komm. 4737; Dem. 13 974; Wirtschp. 2806; Z. 2507; US*. 166; Dvölk. 1653: D. Soz. 1746: Splitterparteien 896. Reichslr� vahl 1928: Soz. 24 890; Komm. 8747; Dnot. 29 889; Dem. 16 237; D. Vp. 13 391; Z. 3421; Wirtschp. 2434: Nat.-Soz. 2231; Volk. Nat. Block 1502. 67. Abt.(Grunewald): Soz.»383: Dnat. 1985; Komm. 331; Dem. 826; D. Bp. 1121; Wirtschp. 186; Z. 227; Dvölk. 38; Not.- Soz. 410; USP.7; L. Komm. 11. 67. Abt.(1925): Soz. 892; Dnot. 1353; D. Bp. 607; Komm. 154; Dem. 620; Wirtschp. 74; S 108: US*. 4; Dvölk. 0; D. Soz. 0; Splitterparteien 184. 68. Abt.: Soz. 2553; Dnat. 3650; Komm. 1014; Dem. 1673; D. Lp. 1579; Wirtschp. 394; Z. 422; Dvölk. 66; Nat.-Soz. 1054; US*. 18; L. Komm. 10. 68. Abt.(1925): Soz. 2705; Dnot. 4690; D. Bp. 1364; Komm. 805; Dem. 2585: Wirtschp. 437; Z. 321; US*. 35; Dvölk. 314; D. Soz. 223; Splitterparteien 195. 70. Abt.: So,. 3898: Dnat. 6757; Komm. 1191: Dem. 3797; D. Bp. 3161; Wirtschp. 837; Z. 912; Dvölk. 94; Nat.-Soz. 1793; US*. 22. 70 Abl.(1925): Soz. 2944; Dnat. 5997; D. Bp. 1825: Komm. 588; Dem. 4178: Wirtschp. 592: Z. 566; US*. 22; Dvölk. 311; 2. Soz. 221: Splitterparteien 112. 71. Abt.: Soz. 2806: Dnat. 3985; Komm. 1137; Dem. 1211; D. Dp. 1694; Wirtschp. 547; Z. 805; Dvölk. 74; Nat-Soz. 1332; US*. 71. 72. Abt.: So,. 2066: Dnat. 3109: Komm. 874: Dem 870; D. Vp. 1701; Wirtschp. 364: 340; Dvölk. 42: Nat.-Soz. 1029: US*. 10; L. Komm. 22; Sonstige 140. 72. Abt.(1925); Soz 2275; Dnat. 2982; D.Vp. 952: Komm. 696; Dem. 855: Wirtschp. 276; Z. 200; US*. 18; Dvölk. 207; D. Soz 289; Splitterparteien 110. 73. Abt.: So,. 1893; Dnat 3349;.«omni. 762; Dem. 964; D. Vp. 1783; Wirtschp. 388; A. 381; Dvölk. 62; Nat.-Soz. 1045: US*. 15: L. Komm. 11. 73. Ab,.(1925): Soz 1291; Dnat. 2294; D. Bp. 858; Komm. 422: Dem. 741: Wirtschp. 322: S- 154; US*. 17; Dvölk. 165; D. Soz 258; Splitterparteien 93. 10. Krei» Zehlendorf. Soz. 531»; Dnat. 8531; ftoatm. 1518; Dem. 2357; T. Vp. 556»; Wirtschp. 1177; Z. 1217; N-t.�!oz. 2268. Gesamtergebnis 1925: Soz. 4140: Dnat. 7226: D. Dp. 3568; Komm. 797; Dem. 2002; Wirtschp. 705; S 589; US*. 47; Dvölk. 587: D. Soz. 243: Splitterparteien 303. Reichstagswahl 1928: Soz 6772: Komm. 1689; Dnat. 8795; Dem. 3049; D. Dp. 5417;& 1078; Wirtschp. 685; Nat.-Soz. 537; Völk. Nat. Block 548. » 74. Abts Soz. 3755: Dnat. 5995: Komm. 1115: Dem. 1571; D. Dp. 3755: Wirtlchp. 922: 3-"81; Dvölk. 132; Nat.-Soz 1532; US*. 21. 74. Abt.(1923): Sog. 2489; Dnat. 4169; D. Dp. 2390: Komm. 592; Dem. 1122; Wirtschp. 508; Z. 384; US*. 34: Dvölk. 513; D. Soz.—; Splitterparteien 221. 75. Abt.(wannsee): So,. 753: Dnat. 729; Komin. 168: Dem. 202; D. Bp. 528: Wirtschp. 147: Z. 97; Dvölk. 13; Nat.-Soz. 388; US*. 3; Sonstige 23. 75. Abt.(1925): Soz. 841: Dnat. 975; D. Bp 380; Komm 78: Dem. 220; Wirtschp. 76; Z. 51; US*. 3; Dvoik 24: D. Soz 11; Splitterparteien 20. 76. Abt.: So,. 812: Dnat. 186«: Komm. 227; Dem. 602; D. Np. 1318; Wirtschp. III; 3- 338; Dvölk. 23; Nat.�Soz 281; US*. 4; L. Komm. 1. 76. Abt.(1925); Soz. 657: Dnat. 1787; D.Vp 753; Komm. 94; Dem. 544; Wirtschp. 94; 3- 173; US*. 8; Dvölk, 91; D.Soz. 49; Splitterparteien 53. 11. Kreis Tchöneberg. Soz. 2» 4»4; Dnat. 34666; ftoatat. 153»$; Dem. 12 060; S«p. 2568; Wirtschp. 494»; Z. 5366; Dvölk. 491; Nat.�oz.»772; USP. 178; L. Komm. 236. Gesamtergebnis 1925: Soz 27 526; Dnat. 33 732; D Dp. 10 053; Komm. 10159; Dem. 14 973; Wirtschp. 4396; 3. 4046; USP. 444; Dvölk. 1991; D. Soz 2356; Splitterparteien 1661. Relchelagswahl 1928: Soz. 38 739: Komm. 17 913; Dnat. 36 705; Dem. 16 787; D- Dp. 13 896: 3- 5185: Wirtschp. 3493; Nat�og. 2949; Bölk. Nat. Block 1501. « 77. Abt.: Soz 7629. Dnot. 10 471. Komm. 3536, Dem. 3434, 2. Dp. 3674, Wirtschp. 1339, Z. 1810, Dvölk. 158. Nat.-Soz 1456, US*. 52, L. Komm. 73. 77. Abt.(1925); Soz 6897; Dnat. 10 213; D. Dp. 2891; Komm 2319; Dem. 6701; Wirtschp. 1361; 3- 1386; USP. 132: Dnötk. 594; D. Soz 438; Splitterparteien 171. Tg. Abt: Soz 72«. Dnat. 083. Komm. 4538, Dem. 2M. DDp. 2406, Wirtschp. 1049, Z. 1185, Dvölk. 119, Nat.-Soz 1948, US*. 45, L. Komm. 53. 78. Abt.(1925): Soz 6713; Dnot. 6286; D. Dp. 1754: Komm 3054; Dem. 3092; Wirtschp. 919; 3. 994; US*. 116; Dvölk. 374; D. Soz 471; Splitterparteien 150. 79. Abt.: Soz 6803, Dnot. 3727. Komm. 4064, Dem. 785. D. Dp. 1013, Wirtschp. 777. 3- 1043, Dvölk. 53, Nat.-Soz 1263, US*. 30, ß. Komm. 54. 79. Abk.(1925): Soz. 6456; Dnat. 3506: 2. Dp. 830: Komm. 2813; Dem. 1263; 2Birt|chp. 635; Z. 788; US*. 88; Dvölk. 255; D. Soz 437; Splitterparteien 106. 80. Abt.: Soz 3366, Dnet. 5279. Komm. 1209. Dem. 1251, D. Dp. 1931. Wirtschp. 572. 3- 504. Dvölk. 5 t. Nat.-Soz 1845. US*. 17. ß. Komm. 21. 80. Abt.(1925): Soz. 2680; Dnat. 4607; D. Dp. 1485; Komm. 593; Dem. 1420; Wirtschp 448; 3 287; US*. 49; Dvölk. 243; D. Soz 470; Splitterparteien 155. 81. Abt.: Soz 4428; Dnat. 846«; Komm. 2061; Dem. 1999; D. Dp. 3542; Wirtschp 1212; 3 824: Dvölf, 107; Nat.-Soz 3224; US*. 34; ß. Komm. 35. 81. Abt.: Soz. 4428; Dnot. 8466; Komm. 2061; Dem. 1999; D. Dp. 3542; Wirtschp. 1212: 3- 824: Dvölk. 107; Nat.-Soz. 3224; US*. 34; fl. Komm 35. 81. Abt.(1925); Soz. 4630; Dnat. 9096; 2). Dp. 3064: Komm. 1311; Dem. 2517; Wirtschp. 1053; 3- 602: US*. 78; Dvölk. 525; D. Soz 536; Splitterparteien 322 12. KreiS Steglitz. Gesamtergebnis. G n z. 18 101(16 008); Dnat. 25 853(27 716); klomm. 98»1(6570); Dem. 6»83 (6579); D.VP. 18 501(11 293); Wirtschp. 4842(4232); Z. 40»!(2412); Christlicher Bolksdienst 1563(894); Nat-Soz. 10 608. Gesamtergebnis 1925: Soz 16 008; Dnat. 22/16; D. Dp. 11 923; Komm. 6099; Dem. 6579; Wirtschp. 4232; 3. 2412; US*. 361; Dvölk.'2028; D. Soz. 2894; Splitterparteien 2494. Reichslagswahl 1928: Soz 23 712: Komm 11 648: Dnat. 27 517; Dem. 9208; D. Dp. 17 303: 3. 355«: Wirtschp. 3122; Nat.-Soz. 3021; Lölk. Nat. Block 2080. * 82. Abt.: So,. 10 640; Dnat. 14 474; Komm. 5934: Dem. 4407; D. Dp. 11664: Wirtschp. 2749; 3. 2691; Dvölk. 348; Nat.-Soz 7171; IIS*. 114. 84. Abt.: So,. 1797; Dnat. 2356; Komm. 1074; Dem. 626; D. Vp. 1511; Wirtschp. 438; Z. 296; Dvölk. 26; Nat.-Soz. 714; US*. 10. 84. Abt.(1925): Soz. 1628; Dnat. 1583; D. Dp. 994; Komm. 736; Dem. 466; Wirtschp. 327; 3 156; US*. 23; Dvölk. 0; D. Soz. 0; Splitterparteien 623.■ 13. Kreis Tempelhof. Soz. 13 65 4; Dnat.»»»8; Komm 7168; Dem. 3231; D.VP. 3836; Wirtschp. 1847; Z. 2320; Dvölk. 2S7; Nat.-Soz. 2681; USP. 47. 85. Abt.(Tempelhos): So,. 7437; Dnat. 6297; Komm. 3318; Dem. 2102; D. Dp. 2611; Wirtschp. 959; Z. 1329; Dvölk. 201; Nat.-Soz 1817; US*. 29. 85. Abt.(1925): Soz 5630; Dnat. 4422; D. Dp. 2091; Komm. 1969; Dein. 1918; Wirtschp. 757; Z. 741; US*. 70; Dvölk. 392; D. Soz 474; Splitterparteien 404. 86. Abt.(Mariendorf): Soz 4362; Dnat. 2121; Komm. 2767; Dem. 619; D. Dp. 665: Wirtschp. 554: 3- 345; Dvölk. 79; Nat.-Soz 583: US*. 15. 86. Abt.(1925); Soz 3435; Dnat. 1474; D.Vp. 473; Kamm. 1677; Dam. 509; Wirtschp. 330: 3. 185; US*. 31; Dvölk. 172; D.Soz 165; Splitterparteien 223. 87. Abt.(Marienselde); So,. 655; Dnat. 461; Komm. 464; Dem. 127; D. Dp. 213; Wirtschp. 103; 3. 523; Dvölk. 10; Nat.-Soz. 83. 87. Abt.(1925): Soz 493; Dnot. 359; D. Dp. 142: Komm. 328; Dem. 126; Wirtschp. 68; 3. 372: US*. 7; Dvöik. 0; D. Soz O; Splitterparteien 61. 88. Abt.(1925): Saz 784: Dnat. 721: D. Vp. 317; Komm. 334: Dem. 241; Wirtschp. 105; 3. 55; US*. 9; Dvölk. 26; D. Soz 55; Splitterparteien 142. 14. KreiS Neukölln. Gesamtergebnis: Soz. 62 7 64; Dnat. 20 45»; klomm. 55 666; Dem. 7968; T. BP. 7870; Wirtschp. 6108; Z. 4787; Nat.-Soz. 7124. Gesamtergebnis 1925: Soz 56 123; Dnat. 17 759; D.Vp. 5272: Komm. 35138: Dem. 8170; Wirtschp. 4514: 3. 3213; US*. 1264: Dvölk. 1487: D.Soz. 1605: Splitterparteien 1961. Reichslogswahl 1928: Soz. 75 257; Komm. 57 567: Dnat. 20 963: Dem. 9622; D. Dp. 7439: 3- 4504, Wirtschp. 4474, Nat.-Soz. 2145: Bölk. Nat.»lock 937. 89. Abt.: Soz 7018; Dnat. 2580; Komm. 4619; Dem. 1053: D. Dp. 778: Wirtschp. 765; 3. 400; Dvölk. 54: Noi.-Soz 896; US*. 34. 89. Abt.(1925): Soz 732«; Dnat. 2530; D.Vp. 619; Komm. 3015; Dem. 1582: Wirtschp. 588; 3. 329; US*. 151; Dvölk. 192; D. Soz 189; Splitterparteien 252. 90. Abt.: Soz. 7326; Dnat. 2386: Komm. 5397; Dem. 975; D. Dp. 885; Wirtschp. 685; 3- 493; Dvölk. 38; Nat.-Soz. 965; US*. 58. 90. Abt.(1925): Soz 6797; Dnat. 2181; D. Vp. 532; Komm. 3294; Dem. 1068; Wirtschp. 521: /3. 335; US*. 144; Dvölk. 241; D. Soz 162: Splitterparteien 194. 91. Abi; Soz. 5391; Dnat. 1674: Komm. 5074; Dem. 646; D. Vp.664: Wirtschp. 455: 3. 402: Dvölk. 29; Nat.-Soz. 666; US*. 41. 91. Abl.(1925): Soz 5190: Dnot. 1518: D. Dp. 415; Komm. 2833: Dem. 713; Wirtschp. 32«: 3- 265: US*. 105: Dvölk. 165: D.Soz 187: Splitterparteien 132. 92 Abl.: So,. 7582: Dnat. 3037; Komm. 5892: Dem. 1256: D. Dp. 1241: Wirtschp. 690; A. 637; Dvölk. 62: Nat.-Soz. 1064: US*. 59: ß. Komm. 31; Sonstige 522. D. Dp. 437; Wirtschp. 575: 3- 525; Dvölk. 27; Nat.-Soz 293; D. Dp. 437 Wirtschp. 575; 3- 525: Dvölk. 27; Nat.-Soz. 293; US*. 39; fi. Komm. 41; Sonstig« 340. 92. Abt.(1925): Soz 6777; Dnat. 2793; D.Vp. 882; Komm. 3976; Dem 1500: Wirtschp. 580: Z. 479: US*. 158: Dvölk. 259; D. Soz. 223; Splitterparteien 285. 93. Abt. So,. 7282; Dnat. 2518: Komm. 6048; Dem. 958: D.Vp. 194: Wirtschp. 633: 3- 445: Dvölt. 55; Nat.-Soz. 850; US*. 64: ß. Komm 60. 93. Abk.(1925): Soz 6244; Dnat. 2148: D. Dp. 716; Komm. 3793; Dein. 943; Wirtschp. 482; 3- 322; US*. 192; Dvölk. 145; D. Soz. 213: Splitterparteien 243 9«. Abi Soz 5630: Dmi 1103: Komm. 5Ö10; Dem. 524; D. Dp. 468; Wirtschp. 413; 3- 379; Dvökk. 28; Nat.-Soz 416; US*. 52. 94. Abi(1925V Soz. 4636; Dnat. 916; D Dp. 245; Komm. 3334; Dem. 432; Wirtschp. 287; Z. 201; US*. 90; Doülk. 102; D Soz. 95; Splitterparteien 127. 96. Abi: Soz 4290: Dnat 1392; Komm. 3690; Dem. 473; D. Vp. 615: Wirtschp. 462; 3- 373; Dvölk. 18; Nat.�oz 489; US*. 30. 97. Abt.: So,. 4702: Dnat. 979: Komm. 4374; Dem. 415; D. Dp. 515: Wirtschp. 358; Z. 328; Dvölk. 8; Nai.-Soz. 381; US*. 48; ß. Komm. 30. 97. Abt.(1925); Soz 3987; Dnar. 660: D.Ap. 201: Komm. 2569: Dem. 359; Wirtschp. 221: 3- 192; US*. 67; Dvölk. 61; D.Soz 84; Splitterparteien 110. 99. Abt.: Soz 5679; Dnat. 2303: Komm. 3830; Dem. 712: D. Dp. 773; Wirtschp. 564; 3- 348: Dvölk. 30; Nai.-Soz. 579; IIS*. 44; ß. Komm. 22: Sonstige 212. 99. Abl.(1925»: Soz. 2897; Dnat. 1570: D. Vp.' 484; Komm- 1744: Dem. 333; Wirtschp. 300: 3- 135: US*. 39;.Dvölk 81: D. Soz. 73: Splitterparteien 97..„ 93. Abt. So,. 7282; Dnat 2518: Komm. 6084: Dens)»o«: D.Vp. 194; Wirtschp. 033: 3- 445: Dvölk. 55: Nat.-Soz.50; US*. 64. 100. Abt.: Soz 458: Dnat. 273; Komm. 744, Dem. 73; D. Dp. 49; Wirtschp. 37; Z. 36: Dvölk. 3: Nat.-Soz. 54: US*. 2; ß. Komm. 3. 100. Abt.(1925): Soz 250; Dnat. 185; D.Vp. 24: Komin. 143: Dem. 45; Wirtschp. 40: 3. 20: US*. 1; Dvölk. 0; D.Soz. 0; Splitterparteien 11. 15. Kreis Treptow. So,. 1» 142; Dnat.»54»; Komm. 1660«; Dem.»21«; T- Vp.»$5»; Wirtschp. 2«19; Z. 2361; Not.-Soz. 2668; Sonstige 1700. Gesamtergebnis 1925: Soz. 16 090; Dnat. 7991; D. Bp. 2861; Komm. 9758; Dem. 3276; Wirtschp. 1686: 3- 1541; US*. 620; Dvölk 383; D. Soz 479; Splitterparteien 629. Relchstagswahl 1928: Soz. 22176; Komm. 17 703; Dnat. 9473; Dem. 4063; D. Dp. 3786: Z. 2011; Wirtschp. 1896: Nat.�oz. 603; Bölk. Nat. Block 398. * 101. Abi(Treptow)- So;. 4899: Dnat. 2478; Komm. 2614; Dem. 856: D. Dp. 811: Wirtschp. 413; 3- 388: Dvölk. 13; Nai-Soz. 812: US*. 22: L. Komm. 21. 101. Abl.(1925): Soz. 4492; Dnat. 2301; D. Dp. 702; Komn,. 1574; Dem. 833; Wirtschp. 298; 3- 0: US*. 0; Dvölk. 0; D. Soz 0; Splitterparteien 100. Abi 102: Soz 2800: Dnat. 1461: Komm. 1587-, Dem. 477; D. Dp. 624; Wirtschp. 409; 3- 220; Dvölk. 13; Nat.-Soz 395; 115*. 15. 102. Abi(1925): Soz 2470; Dnat. 1230; D. Dp. 616; Komm. 1025; Dem. 548; Wirtschp. 268; 3. 114; Uo*. 45; Dvölk. 68; D. Soz 83; Splitterparteien 80. 103. Abi(Oberschöneweide): So,. 4173: Dnat. 1663; Komm. 5718: Dem. 647; D. Dp. 564; Wirtschp. 569: 3- 951; Dvölk. 41; Nat.-Soz 487; US*. 35; ß. Komm. 25. 103. Abk.(1925): Soz 3478: Dnat. 1313: D.Vp. 421: Komn,. 3511: Dem. 695: Wirtschp. 398: 3- 787; US*. 63; Doölk. 65; D.Soz 65: Splitterparteien 135. 104. Abt. So,. 2075: Dnot. 1133; Komm. 1457: Dem. 345. D. Dp. 558; Wirtschp. 292: 3- 236: Dvölk. 7; Nat.-Soz. 246; US*. 36: fl. Komm. 10: Sonstige 139. 104 Abt.(lS25): Soz 1749; Dnat. 781; D. Vp. 314; Komi». 875: Dem. 339; Wirtschp. 233; 3- 167; US*. 58; Dvölk. 39; D. Soz 81; Splitterparteien 69. 105. Abt.: Sozs 2334; Dnot 1059; Kommunisten 3058; Dem. 384; D. Bp. 540; Wirtschp. 443; 3- 227; Dvölk. 4; Nat.-Soz 312; US*. 82: fl. Komm. 11. 105. Abi(1925): Soz 1958; Dnat. 1013: D.Vp. 419: Komm. 1715; Dem. 414: Wirtschp. 213: 3- 167; US*. 215; Dvölk. 30; D. Soz 72: Splitterparteien 124. 106. Abt.: Soz 1947; Dnot. 1344: Komm. 1342; Dem. 340; D. Dp. 461; Wirtschaft sp. 267; 3- 234: Dvölk. 10;«ai-Soz. 335: IIS*. 6; ß. Komm. 6; Sonstige 155. 106. Abl.(1925); Soz 1071; Dnat. 812; D. Dp. 194; Koinm. 730: Dem. 238: Wirtschp. 119; 3- 71: US*. 56; Dvölk. 0; D.Soz.O; Splitterparteien 108. 16. kreis Köpenick. Gesamtergebnis: Soz. 11707; Ttmi. 6992; Komm. 10 793; Dem. 1696; D. BP. 2564; Wirtschp. 4680; S. 1140; Nat.�oz. 2772. Gesamtergebnis 1925: Soz 9094; Dnat. 5788; D.Vp. 1692; Komm. 6263: Dem. 1633: Wirtschp. 2793; 3. 059; US*. 278; Dvölt. 730: D.Soz 211; Splitterparteien 969. Reichslagswahl 1928: Soz 15 547: Komm. 11319; Dnat. 8428: Dem. 2770: D. Dp. 2906: 3. 960; Wirtschp. 3144; Nat.-Soz 726; Volk. Nat. Block 368. >i° 108. Abi: Soz 6803; Dnat. 3973; Komm. 6934; Dem. 1015: D. Dp. 1385: Wirtschp. 2152; 3- 750; Dvölk. 87; Nat.�Soz 1652; US*. 51; fl. Komm. 12. 108. Abl.(1925); Soz 4947; Dnat. 2608; D. Vp. 882; Komm. 4238; Dem. 829; Wirtschp. 1687; Z. 430; US*. 176; Dvölk..107; D. So.,. 0; Splitterparteien 480. 109. Abt.(Friedrichs Hagen): So,. 2500: Dnat. 1777; Komm. 2086; Dem. 390; D. Dp. 741: Mrtschp. 1392: 3- 219; Dvölk. 37; Nai-Soz. 793; US*. 26; ß. Komm. 4: Sonstige 304. 109. Abt.(1925): So,. 2139; Dnat. 1652; D. Vp. 608: Komm. 1289: Dem. 462: Wirtschp. 727; 3. 140; IIS*. 34; Dvölt. 195: D. Soz. 76; Splitterparteien 414. 110. Abt.(Grünau): So,. 658; Dnat. 504; Komm. 508; Dem. 94; D. Dp. 183; Wirtschp. 275; 3. 39; Dvölk. 4; NatNSoz 86; US*. 6. 110. Abt.(1925): Soz 879; Dnat. 687; D. Dp. 556; Komm. 109; Dem. 197; Wirtschp. 102: 3. 139; US*. 32; Dvölk. 5; D. Soz 18; Splitterparteien 24. * III. Abi(Köpenick): So,. 995; Dnat. 271; Komm. 812; Dem. 73; D. Dp. 61; Wirtschp. 127; 3. 34; Doölk. 5; Nat.-Soz. 62; US*. 16; 2. Komm. 1; Sonstige 27. III Abk.(1925): Soz 736; Dnat. 168; D.Dp. 26; Komm. 287; Dem. 4); Wirtschp. 62; 3. 14; US*. 23; Dvölk. 16; D. Soz 3; Splitterparteien 8. 112. Abt.(Rahnsdorf): Soz 547; Dnat. 452; Komm. 386; Dem. 107: D. Dp. 156; Z. 74; Dvölk. 7; Nat.-Soz 175; US*. 6; ß. Komin. 4. 112. Abt.(1923): Soz 333; Dnat. 456; D.Vp. 75: Kamm. 206: Dem. 144: Wirtschp. 126; 3. 34; US*. 14; Doölk. 110; D.Soz. 11: Splitterparteien 47. HZ. Abi(Schmöckwih): So,. 222; Dnat. 353; Komm. 100; Dem. 31; D. Dp. 39: 3- 22; Nat.-Soz. 38; US*. 3; Sonstige 82 113. Abt.(1925); Soz 180; Dnat. 255; D. Vp. 18; Komm 33; Dem. 58: Wirtschp. 44; 3. 8; US*. 2; Dvölk. 0; D Soz. 0; Splitterparteien 7. 17. llveiä Lichteuberg. Gesamtergebnis: So,. 37 498; Tuat. 16 345; Komm. 35 172; Dem. 4281; T. VP. 5294; Wirtschp. 5810; Z. 4819; Dvölk. 318; Nat.-Soz. 6875; USP. 317; L. Komm. 150. Gesamtergebnis l925: Soz 31 493; Dnat. 15 433; D.Lp. 3514; Komm. 21 140; Dem. 5866; Wirtschp 3891; 3. 3242; US* 1048; Doölk. 981; D. Soz. 1160: Splitterparteien 1719. Reichslagswahl 1928: Soz 44 684; Komm. 36 951; Dnat. 17 862; Dem. 6578: D. Dp. 5812; 3- 4073: Wirtschp. 3783; Nat-Soz. 1876; Völk. Not. Block 929. * 114. Abi: Soz. 5405; Dnat. 1790; Komm. 5125; Dem. 521; D. Dp. 567- Wirtschp. 651; 3. 545: Dvölt. 62; Nat.-Soz. 723; US*. 88; 2, Komm. 18: Sonstige 406. 114. Abi(1925); Soz 4660; Dnat. 1526: D.Vp 304; Komm. 3247; Dem. 784; Wirtschp. 474; 3 337; US*. 174: Dvölk. 97; D. Soz 92: Splitterparteien 239. 115. Abi: So,. 5838; Dnat. 1524: Komm. 7484: Dem. 493; D. Vp. 556: Wirtschp. 769; 3. 768: Dvölk. 56; Ztat.-Soz. 770: US*. 58; ß. Komm. 24. e 115. Abl.(1925): Soz 5754; Dnat. 1725: D. Dp. 406; Komm. 5217; Dem. 943; Wirtschp. 615: 3. 616: IIS*. 188; Doölk. HS; D. Soz. 90: Splitterparteien 254...„;_: (9. Fortsetzun«.'» X. 2ts Parlamcntewaylcn v o in 16. November 1919. Am 17. November 1919 w«hte von dem Rathaus von Bologna die rote Fahne. Die Glocke des Rathausturms tont feierlich über den freudigen Lärm der Straßen. Eine große Menge ist auf den, großen Platz zusammengestaut. steht dicht gedrängt bis in den Seitenstraßen» besetzt die Stufen der Kathedrale. Auf großen Licht- streifen werden die Wahlergebnisse bekanntgegeben. Und es ist ein Triumph für die Sozialisten. Jedes Ergebnis wird mit lautem Jubel begrüßt. Di« Klänge der Internationale vermischen sich mst der ehernen Stimme des Doms. In der ganzen Stadt ist Freude. Die großen Herren scheinen sich in ihre Paläste verkrochen zu haben. Pom Lande stnd die Arbeiter und Bauern in geschlossenen Massen eingetroffen, zum Teil mit ihren Frauen und Kindern. Sie haben„rot" gestimmt» nicht aus vorübergehender Erbitterung» sondern in ruhiger Ueberzeugung. In der Poebene lebt der Sozialismus nicht in den Reden, sondern in Werten, die wirklich jeder Verleumdung spotten können. Vor weniger als 30 Jahren vegetierte ein verelendetes Landvolk auf sumpfigem Grund und Boden» auf dem die Malaria herrschte. Wo damals bau- fällige Hütten standen, sonnen sich heute schmucke Häuser, von präch- tig bestellten Aeckern umgeben. Der Sozialismus ist gekommen und hat Menschen und Dinge erneuert. Heute Ist«in Tag des Festes und der Hoffnung. Durch die Urnen erhält die rote Mehrheit ihre gesetzliche Weihe. Keinerlei Haßgefühl verdirbt die Swgesfreudc der Massen. Jetzt hebt man einen der eben Gewählten auf den Schullern empor. Es ist ein mittelgroßer Mann, großäugig, mst blondem Bort und männlichen Lügen. Er spricht— mst unordentlicher nervöser Beredsamkeit— von der dicht bevorstehenden Revolution, von weiteren leuchten- deren Stegen, die es zu erfechten gäbe. Aber dos Volk hat heute keinen Sinn für hohe Worte. Auf dem Balkon des Rathauses ist soeben Genosse Z a n a r d i erschienen, der Bürgermeister von Bologna, der„Bürgermeister der Armen", wie man ihn nennt. Man jubelt ihm zu. Zanordi dankt und deutet durch eine Geste an, daß er nicht reden will. Wozu reden? Sie kennen ihn fest 30 Jahren und sind eines Glaubens mit ihm. Sie rerstehen einander ohne Worte. Im Mittelpunkt des Platzes wird jetzt eine Litanei angestimmt. Ein Spatzmacher, den seine Nachbarn hochheben, ahmt die düstere Stimme der Priester nach. Man will ein Leichenbegängnis feiern. Kerzen werden angesteckt,«in Mietwagen herbeigerufen, der den Leichenwagen vorstallen soll. Entblößten Hauptes umgeben ihn die Männer, die Frauen schließen sich an. Der Zug geht vor die Fenster des Verbandes der Agrarier, wo die Totengebete abgeleiert werden. seit 39 Jahren währt ein offener Krieg zwischen Sozialisten und Agrariern, lieber hundertmal ist Blut dabei geflossen. Jede Ver- besscrung, die die Arbeiter erhallen haben, mußte dieser Hochburg der Reaktion entrissen werden. Trotzdem bringt der heutige Abend keine Ausbrüche des Zornes. Landleute und Fabrikarbeiter glauben an den Zettel, den sie in die Urne gesteckt haben und der ihnen den Sieg bringen soll. iieguiem in aeterns! Amen! Zur gleichen Stunde desiliert in Mailand durch den Eorso Enezia ein ähnlicher Zug. Voran ein Katafalk, den junge Leute iimgeben. Es wird gelacht und gesungen. Di« Extraausgabe des „Avanti" wird wie eine Fahne oorangetragen, auf der man in Riesenletiern liest:.Das Italien der Revclution ist geboren." Und weiter, weichin sichtbor:„Türati: 180000 Stimmen, Pussolini: 4 000. Der hypothetische Leichnam, den man in das Wasser des Kanals werfen wird, ist Mussolini, der Besiegte der Wahlen von 1919. Das Land hat so den Erfolg der Soziallsten gefeiert und der nationalistischen Agitation das Urteil gesprochen. Unser« Partei hat 1840 393 Stimmen, während die verschiedenen bürgerlichem Par» teien es zusammen auf dreieinhalb Millionen bringen. Ziunmehr wird der sozialistischen Partei«in großes Problem entgegentreten: Wie soll sie den Sieg ausnützen? Gleichzestig wird ein anderes Problem vor das ganze Land treten: Wie werden die herrschenden Klassen den Wahrspruch des Volkes aufnehmen? Die Zeit ist gekomnien, wo der Staat zeigen muh, ob er im- stände ist, sich zu verjüngen und den neuen Formen der sozialen Bewegung anzupassen. Aber siehe da» kaum ist der klare Hinweis nach links durch die Wahlen gegebm worden, und schon fangen die Agrarier, die Groß- industriellen, die Privilegierten aller Art an, die Frage auszuwerfen, ob man dem proletarischen Vorstoß nicht die bewaffnete Macht«ist- gegestellen müsse. Zwei Tag« nach den Wahlen wird in Mailand eine Bombe in einen sozialistischen Demon- strationezug geschleudert. Bei den Haussuchungen, die die Regierung in den Klubs der„Sturmkämpfer" vornehmest läßt, findet die Polizei Unmengen von Waffen und Munstion. Auch Mussolini wird verhaftet, aber nach 48 Stunden wieder freigelassen. Ein Sturm der Gewalt und der Unduldsamkeit geht durch dos Land. Am 2. Dezember tritt das neue Parlament zusammen. Di« sozialistische Linke mit ihren 136 Deputierten nimmt zwei Drittel der Sitze ein. Unter den neuen Abgeordneten sind mehrere Arbeiter und Bauern, Leute mit sthwieligen Fäusten, denen übrigens mancher rednerische Erfolg bevorsteht. Im Zentrum sitzen die 100 Abgeordneten der neuen katholischen Dolkepartei. Unter der Leitung eines sizilianischen Geistlichen, Don Sturzos, hat f. sich zum erstenmal vor diesen Wahlen ein« katholische Partei gebildet. Stürza ist ein Mann von umfassender Bildung, politisch begabt, aber intrigant. Heute lebt«r im Exil wie viel« der jungen Leute seiner Gefolgschast. Seine Partei reiht nach rechts bis zu jener schwarzen Aristokratie, die den italienischen Staat nicht anerkennt, und nach links bis zu dem Quasi-Bolschewismus Migliolis, des Führers der katholischen Landarbeitergewerkschaften. Diese katholisch« Volks- parte! sst von den Sakristeien aus der Taufe gehoben worden und ist berufen, im Leben des italienischen Parlamentarismus eine große Roll« zu spielen. Schließlich wird das Bild der Parteien vervollständigt durch kleine sporadische Gruppierungen, Reste alter und Ansätze neuer bürgerlichen Parteien. j Dieses unter dem Proporz gewühlte Parlament ist /'.cht leicht zu handhaben. Bon allen Wahlsystemen ist das des Proporzes, trotz seiner theoretischen Gerechtigkeit, das schlechteste, nicht nur weil es mit der liberalen und individualistischen Auffassung bricht, die dem Parlainentansmus eigen ist, nicht nur weil es die Parteien an Stelle der Abgeordneten setzt, sondern vor allein weil es die Bildung einer Mehrheit außerordentlich erschwert und ihre Verschiebung sehr verlangsamt. Diese neue Volksvertretung beginnt ihre Tagung mit einer dramatischen Szene. Zum erstenmal haben die sozialistischen Abge- ordneten beschlossen, während der Thronrede zugegen zu sein. Während das Zentrum und die Rechte dem König applaudieren, rufen die 136 Vertreter des Proletariats:„Es lebe der Sozialis- inus, es lebe die sozialistische Republik" und verlassen die Aula. Aber vor dem Parlament lauert man ihnen auf. Nationalisten und Offiziere, denen die republikanische Kundgebung als Provo- kation erscheint— in einem Lande, in dem doch olles, was national_ und groß ist, den Stempel der Republik und nur das Howe und i Reaktionäre den der Monarchie trägt—, lassen sich zu tätlichen Ge- walttoten hinreißen. Einer der Abgeordneten wird sogar geschlagen. Hat inen nicht im Jahre 1915 den Willen des Parlaments durch das Pronunciamento der Straße gebrochen? Inzwischen ist ober die Situation anders geworden. Die proletarischen Massen lassen sich das heute nicht bieten. In Rom wird der G e n e r a l st r« i k proklamiert, dann in Mailand und in den großen Arbeiierstädten von Norditalien. In Mailand schießt Polizei auf die Demonstranten: in Mantua ziehen die Behörden das Militär zurück und überlassen der Menge die Straß«. Die Regierung verspricht, die nationalistischen Verbände zu ent- waffnen, und so wird die Ruhe wieder hergestellt. Aber der Bürger- krieg liegt in der Luft. In der Sitzung vom 3. Dezember kennzeichnet Claudio Treves die Situativ» mit folgenden Worten: „Es ist offenkundig, daß die konservativen und militaristischen Parteien eine gewaltsame Revanche der Strotze gegen die parlamen- tarische Revolution vom 19. November vorbereiten... Wir fühlen den unheilvollen Luftzug der Gegenrevolution, ohne eine Revolution gehabt zu haben." Uebrigens geht die Rechte sehr ossen ans Werk. Sie verbirgt ihre Verachtung der Volkssouveränstät gar nicht, ebensowenig wie ihren Haß gegen die Demokratie. Das Zentrum ist unsicher, schwankt hin und her zwischen einem blödsinnigen Optimismus, der in der vorliegenden Situation nur einen neurasthenischen Anfall sieht, und einem ebenso stupiden Pessimismus, der ihm die Möglichkeit vernünftiger Beurteilung nimmt. Nur wenige helle Köpfe sind der Meinung, daß man die Arbeiterschaft wieder mit dem Staat ver- söhnen kann, indem man die Grundsätze der Autorität und Ordnung wieder herstellt, die der Krieg zerstört hat. Dazu wären Opfer nötig, sowohl wirtschaftlicher als politischer Art, sowohl in der Fabrik, wo der Besitzer nicht mehr der despotische Herr sein durste, als im Parlament, dessen Befugnisse erweitert und gestärkt werden müßten. Aber die führenden Klassen in Italien, die voi<20 Jahren d«! Wahlrechtserweiterung und die Politik Giolittis durch die blutige« Repressionen von Mailand zu oerhindern versucht, hatten nichts gelernt und nichts vergessen. Sogar die tragisch« Lehre des Königs, mordes von Monza l>atte ihnen nichts gefruchtet. Und da ihnen ein paar Abenteurer sagten, daß es kein« andere Lösung gäbe als den Bürgerkrieg und die Ausrottung der Arbeiterbewegung, so neigten sie schon auf die Seite der Gewalt gegen die Resorm, ani die Seite des Abenteuere, gegen den Fortschritt, auf die Seite der Diktattir, gegen das Parlament. XI. Die Fabrikbejetziiiig. Den Gipfelpunkt des proletarischen Kampfes der Ncichkriegszeit bildet in Italien die Fabrikbesetzung, die im August des Jahres 1920, nach einem Jahre politischer und sozialer Unruhe», den Staat vor eine schwere Aufgabe stellte. In ganz Europa war dieses Jahr durch zahlreiche Streiks ge, kennzeichnet. Obwohl es schwer ist, eine genaue Grenze zwischett Wirtschast und Politik zu ziehen, läßt sich von diesen Streits inl Italien sagen, daß sie durchaus wirtschaftlich bedingt waren. Tatsächlich wurde das Leben täglich teurer, die Löhne waren unzulänglich, die Entwertung des Geldes machte das LÄest des Arbeiters unsicher, ebenso wie dos der Beamten und Klein-- rentner, die Unternehmer lehnten hartnäckig Zugeständnisse ab und waren fest entschlossen, die Lasten der Nachkriegszeit auf die Arbeiter abzuwälzen.(Forisetzung folgb) WAS DER TAG BRINGT. „Herr Trotzky aus'n Caf6 Central". Trotzkyz Ausenthast in Wien, dessen auch in der Besprechung seines Erinnerungsbuches gedacht worden ist, blieb lange unvergessen. Als man' im März 1917 dem patenten k. u. k. Außenminister meldete, daß in Rußland Revollttion sei, antwortet« der„Jeschak" Gras B e r ch t o l d:„Gehn's, lassen's Gahna net auslach'n! Wer sollt' denn in Ruhland Revolution machen? Vielleicht der Herr Trotzky aus'n Cafö Central??" nde. Der erste Selbstmord auf den Schienen. Wenn die Engländer den Ruhm für sich in Anspruch nehmen können, vor genau 100 Jahren die erste Eifenbahn gebaut zu hoben, so sind es auch Engländer gewesen, die zum Schrecken und Erstaunen des Festlandes zum ersten Male durch.Ttampf- stürzungen" den Tod auf den Schienen suchten und fanden. Aus der Strecke Liverpool— Manchester fanden die ersten aus dies« Weis« 3Ioota«. 18. November. Berlin. 16.05 Oskar Bauin, Prag; Anekdote und Witz. 16.30 Konzert. 1. Beelhoven: Zwei Bagatellen aus op. 33(Karl Robert Blum, Klavier).— 2. Schumann: Lieder(Angelika Rummel, Alt; am Flagel; Max Nahrath).— 3. Schumann: Ans den„Albnmblättern", op. 126 (Karl Robert Blum).— Brahms; Lieder(Angelika Ruramei).— 5. a) J. Weismann: Tanziantasie. W. Niemann: Pründium(Kar! Robert Blum). 17.30 Karl Ölten liest eigene Dichtungen. 18.(10 Herbert Ihering: Anstindlge und unanständige Berichterstattung. 18.30 Verstorbene Künstler spielen eigene Werk*(Konzert«ni mechanischem Klaviei). 1P.00 Programm der Aktuellen Abteilung. 19.25 Prof. Dr. Oskar Bie: Die französische Spieloper(mit Schallplatten). 20.00 Dr. Hendrik de Man:, Die Seele des Industriearbeiters. 20.30 Hoetl Kaiserhof; Unterhaitungsronsik. 21.00 Aus den Archiven der Berliner Staxtooper. Dir.: Selmar Meyrowitz. Einleitende Worte: Dr. Julius Kapp. 22.30 fonk-Tanzunterricht. Anschließend bis 0.30 Tanzmusik. Während einer Pcuse Bildfunk. Könltswusterhansen. 16.00 Englisch(kullnrkandlich-Iiterarische Stiudc). 17.30 Jakob Schaiiner„Johannes"(Einführung: W. v. Einsiedel). 18.00 Prof. Dr. F. Lampe: Columbus. 18.30 Englisch für Anfänger. 18J15 Oclc-Rat Keiser: Anlgaben der ViehwirtschatT.' 19.20 Architekt Hoffmann: Neuzeitliche Manerwcrkstoiie 30.30 Scodespiele:„Schwester Henriette" von Hermann Kesser. Regie: Alired Gram. verübten Selbinorde statt, von denen eine jetzt längst vergessene Zeitschrift„Die Eisenbahn" ihren deutschen Lesern ausführlich be- richtete. Für den Berichterstatter war diese Art, sich ums Leben zu bringen, eine echt englische ,, Erfindung", die etwas von dein berühmten englischen„Spleen" an sich hatte. Unter dein Titel „Neu erfundener Selbstmord" schrieb er am 3. November' 1838 feinem Blatte folgendermaßen:„Die Engländer haben eine neue Gattung Selbstmord«rftnchen! So wie es sonst in London Sitte war. sich in die Themse zu stürzen, sind jetzt schon mehrere Dampf- Stürzungen in England vorgekommen. Die unglücklichen Erfinder haben nämlich zwischen Lwerpool und Manchester an der Eisen- bahn das Herammhen-des ganzen Zuges abgewartet, uud sich dann, mit dein Kopfe voran, der dampfenden Lokomotive entgegen gestürzt. Zu solcher Gattung Selbstmord gehört wirklich mir der kalte Todesmut des Engländers. Das 19. Jahrhundert ist in der Tat das Jahrhundert der Erfindungen. Es scheint die Lebens- ort verlernt zu haben, aber immer neu zu sein in jedem Genre der T o d e s a r t." Ein Kommunard in Moskau gestorben. In Moskau ist in hohem Alter der französische Kommunist Achille Lerois gestorben, der 1371 an dem Aufstande der Pariser Kommune teilgenommen hat. Der Verstorbene wurde 1841 als Sohn eines armen französischen Bauern geboren. Bon Beruf war«r Buchdrucker und hat seinerzeit auch als Mitkämpfer zu der Legion gehört, die Garibaldi zur Unterstützung Frankreichs im deutsch-französischen Kriege bildete. Sodann beteiligt« er sich am Aufstand der Kommune und wurde zu lebenslänglicher Verbannung auf die Insel Neu-Kal«doni«n verurteilt. Es gelang ihm jedoch zu entfliehen, und nach der Amnestierung für die Konimune-Rebelle» kehrte er nach Frankreich zurück. Seitdem war er als Schriftsteller im Sinn des Kommunismus tätig. Als ganz alter Mann kam er 1927 zur Feier des Zehnjahrjubiläums der bolschewistischen Revolution nach Moskau, und lebte seitdem im Hause der Veteranen der Revolution, wo er minmehr gestorben ist. Bekömmliche Qefangenschatt? Tierfreunde beklagen wohl die Insassen der verschiedenen Käsige und Kerker der zoologischen Gärten, wo die Bewohner oft ganz serner Welten eingesperrt sind, und sie glauben vielfach, daß die Tiere in solcher Gefangenschast verkümmern müßten. Das ist aber nicht der Fall. Sehr sorgfältige Beobachtungen haben vielmehr gezeigt, daß die Tiere in den verschiedenen„Zoos" länger leben als in der Freiheit. Das hängt jedenfalls damit zusammen, daß sie dort eine sehr sorg- fälttg« Wartung genießen, und daß bei chnen der schwere Kampf unis Dasein wegfällt. Sie werden planmäßig ernährt, und kein Feind kann ihnen nahe kommen. Auf diese Weis« verleben die Tiere ihre Gefangenschast auf eine durchaus bekömmliche Art— denken die Gelehrten. Ob die Tiere derselben Meinung find? LeineweWlfleuWgf« LemeweWQualiiafen � Leineweter-Reisen Herren-Ulster aus dunkelbraunem karierten Cheviot, Hcrren-UUtcr au« dunklem blaugrao karierten Chcriot Herren-Ulster aus dunkelbraunem Flausch-Cheviot. DAS MUS DAS JEDEN ANIIEUT braunem karierten Cheviot, xq waugrao k*nauau*rnci qj oraunem riausaj-uncTioc-j tcuwollcne Qualität« mit cktniur Aterrta•- rmt großem Karo-aw- M, ikfeQ.- 8 et llÄ.C- lAUitMjtJMl* f- tARBEJTER.TUSSBALL Der Elbcbczirk in Berlin. Die Freie Turne rschaft Groß-Berlin,„Fußballbezirk Tempelhof-Mariendorf", hat am Bußtag auswärtige Gäste, und zwar aus dem Elbebezirk. Die Tempelhoser begrüßen auf ihrem Platz im Volkspark Mariendorf die„Freie Turner. s ch a f t K y r i tz* als Gegner. Di« Tempelhoser junge Mannschaft, d!« in ihrem Bezirk einen schweren Stand hat, um sich als bundes- treuer Verein zu behaupten, ist immer bemüht gewesen, den Zu� schauern faire Spiele vorzuführen. So wird am Bußtag den Tempelhofern und Mariendorfern wieder ein schönes Spiel geboten, denn die Kyritzcr, die Spitzenreiter des Elbebezirks, find keine zu oerachtenden Gegner. Di« Berliner Mannschaft wird alles daran setzen müssen, wenn sie den Kyritzern die Tore nehmen will.— Die Tempelhof-Mariendorfer Mannschaft tagt jeden Freitag 20 Uhr im Restaurant Laar, Mariendorf, Kurfürstenstr. 07. Jeder Gesinnung?- genösse ist willkommen. Liskodce>' im Sportpalast. Berlin siegt im Rückspiel gegen London 4: Z. Der Eröffnungstag der E i s l a u f s a i s o n im Sportpalast am Sonnabend war ein glänzender Publikumserfolg. Di« sportlichen Darbietungen aus der blanken Fläche ließen noch hier und da zu wünschen übrig, hierbei muß aber berücksichtigt werden, daß so- wohl für unsere Kunstläufer wie auch für ldas internationale Eis- bockey-Teom des Berliner Schlittschuhklubs keine Trainingsmöglich- leiten bestanden. Nach einem Kunstlaufen der bekannten Eisläuferin Frau G. Beit sah das vollbesetzte Haus dem ersten i n t e r n a t io n a l e n E i s h o ck e y s pi e l in dieser Saison mit größter Spannung ent- gegen. Di« Mannschaft des BSC. mußte«ine 3: S- N i ed e r- läge hinnehmen. Gespielt wurde wieder in drei Dritteln von je 15- MimNen Dauer. Das erste Drittel endete 2:0 für London, das zweite Spieldrittel wurde bei einem Stande von 3: 2 sllr London abgepfiffen und schließlich gewannen die englischen Gäste mit(5; 3. Man merkte den Berlinern nur allzu deutlich noch ihre Unsicher- Heu an: zwar gelangen verschiedentlich gutgedachte Durchbrüche, ober der vorzügliche englische Torwächter Speechly war schwer zu überwinden. In der Londoner Mannschaft ragte» besonders Sexton und Hmne hervor: bei den Berlinern waren es Jaenecke und Ball, wenn sie auch noch recht stockunsicher spielten. Das Rückspiel am Sonntag. Nach diesem Mißerfolg der Internationalen des BSC. sah man deshalb dem Rückspi«! mit recht geteilten Gefühlen entgegen. Oer Sportpalast war wieder nahezu ausverkauft, als sich erst Herr Rittberger und dann daraus Frau Brockhöft auf dem E'se zeigten. Großer Beifall erscholl, als die beiden Eishockeiirivalen vom Vor- läge in der Eisatena erschienen. Ganz unerwartet nahmen die BS C.er Revanche, sie siegten eindrucksvoll mit 4:2 Toren. D«r erste Teil des Spieles begann sofort mit einem flotten Tempo. Vtelland bringt durch«inen scharfett Schuß London mit 1:0 in Führung. Berlin drängt zum Ausgleich. Brück kommt bis dicht vors gegnerische Tor und die Scheibe zappelt im Netz. Im zweiten Drittel ist die Usberlegenheit des BSE. deutlich erkennbar. Speechly, der englische Goalsteher, bekommt viel'Arbeit und da zeigt es sich dann, daß auch er überwindlich ist. Der BSC. erhöht feinen Tor- vorsprung auf 4; zwei davon kommen aus das Konto des talen- ticrten jungen- Ball, rind einmal ist Brück erfolgreich. Sexton stellt durch ein zweites Tor für London das Resultat für seine Mann- schalt auf 2: 4. Und dabei blieb es auch, den« das letzte SpleL- dritt«l verlief torlos. Den Schluß der Veranstaltung bildete ein Damen-Dalzerreigen und ein IS-Runden-Schnellausen. Freikörperkultur! Ein Werbeobcnd der FTGB. Vielfach ist die irrige Meinung verbreitet, die Freikörper- knltur bestände nicr darin, unbekleidet in Lust und Sonne zu baden und sei deshalb nur eine Angelegenheit sommerlicher Tage. Es darf aber nicht übersehen werden, daß zum Bereiche der Körper- kultur notwendigerweise als Grundlage die Leibesübungen gehören. Die organisierten Anhänger der Freikörperkulturbewegung habe» in den Wintermonaten in Schwimin- und Turnhallen hinreichende Gelegenheit, sich körperlich zu betätigen unter Verzicht auf die als überflüssig erkannte Turn- oder Badekleidung. Daneben darf aber auch die weltanschauliche Seite der Freikörperkultur nicht vergessen werden, wie es leider häufig geschieht. Die Freitörperkultursparte der Freien Turnerschaft Groß-Berlin will deshalb im Rahmen ihres Sonnabend, 23. November, 19.30 Uhr, in Moabit, Schul- aula Waldenser Stk. 20/21, stattfindenden Werbeabends den geistigen und seelischen Inhalt der Freikörperkulturbewegung bc- sonders zum Ausdruck bringen, und zwar nicht in der Form eines trockenen Vortrages, sondern durch eine lebendige Bühncnhondlung, die durch Lichtbilder mit Ausschnitten aus dem Gsländeleben«r- gänzt wird. Gymnastik- und Volkstanzvorführungen vervollstän- digen das Programm. Eintrittskarten zum Preis« von 33 Pf. sind zu haben bei Herrmann Quednau, NW. 21, Wilsnacker Str. 19, in der Vorwärts- Spedition, Wilhelmshavener Straße, und in der FTGB.-Geschäftsstelle, NO. 18, Lichtenberger Str. 3(am Lands- berger Platz). Im„Ständigen Boxring Koska wird disqualifiziert. Di« gestrige Veranstaltung des„Ständigen Boxringes" wurde gutbesuchtem Hause mit dem Kampf des Ungarn B a u m r t n e r und Otto Rappel- Herne eingeleitet. Nach r.cht wenig begeisternden Runden wurde Baumgartner als Punkt- sieger erklärt. Mit einiger Spannung wurde der ehemalige Bantam- gcwichtsnieister Felix F r i e d e m a n n, der etwa VA Jahre pausierte, im Ring erwartet. Er hatte den Belgier Jack B o o n a n zum Gegner. Fricdenrann siegte schließlich über d«n recht unent- schlössen boxenden'Ausländer nach Punkten. Im Hauptkampf des Abends trafen Koska- Gleiwitz uird der französische Halbschwer- gewichtsarmeein«ister S o l b e s zusammen. Koska war stets über- legen und brachte feinen Gegner schon in der ersten Runde auf die Bretter. In der zweiten Runde ging der Franzose abermals zu Boden, Koska brachte aussen bereits am Boden besindlichen Boxer noch einen Schlag an, so daß K. disqualifiziert werden mußte. Und noch ein alter Bekannter tauchte gestern abend am Horizont des Boxringes auf. Es war Paul C z i r f o n, der ehemals über eine große Anhängerschaft verfügte. Daß er von seinem ungestümen An- grisfsgeist wenig eingebüßt hat, stellte er gestern unter Beweis. Czirson lieferte dem um viele Jahre jüngeren Erwin Zinndorf- Wiesbaden einen Kampf, wie ihn viel« wohl kaum erwartet hatten. Zinndorf mußte wiederholt recht schwere Brocken einstecken. Der Punktsieg Czirsons war verdient und der Beifall für seine Leistung stark. Schließlich siegte noch der Berliner Georg P f i tz n c r über H ernia n so»-Wiesbaden hoch nach Punkten. Arbetter-wafierballspielcr. Des Bußtages wegen findet b*x Börsenabend schon morgen. Dienstag, 20 Uhr. bei Lohonn, Brüder» straße 10(Nähe Spittelmarlt), statt. Alle Verein« müssen vev- treten sein. Arbeiler-Radsahrcr-Verein Groß-Derlin. Mittwoch, 20. Nüven»« bcr(Bußtag), 13 Uhr, Adlershof, bei Ziege; Sonntag, 24. Novem» der, 13 Uhr: crürciizüg« durch den Süden, Endziel Lenoustraße Ecke Hobrcchtstraßc, bei Kulisch.«tart: Waldcmarstrahe Ecke Ma- rianncnplatz. Gäste willkommen. Die nalurkundliche Abteilung des Touristenvereins„Die Natur« freunde". Zentrale Wien, veranstaltet am Bußtag eine Wände» r�ii ii g d n r ch A l I- B c r l i n mit Besichtigung des Rathauses (Turmbesteigung). Tresspunkt: 9 Uhr Waiscnbrücke. Interessante Paarungen im..Metropol-Ring"! Der„Wetropol, Ring" präsentiert an seinem nächsten Kampfabend, heute, Wontag, im„Orpheum", Hasenheide 32, ein Programm, das sicher gute Aus« nähme finden wird und zeigt, daß auch in kleinem Rahmen und mit bescheidenen Mitteln ein gewisses Niveau gehalten werden kann. Beginn: 201L Uhr. Amatcur-Billardturnier. Vom 22. bis 25. November d. I. findet in Berlin in Woerz' Billardakademie am Nollendorfplatz das große 2. Internationale Amateur-Billardturnier um den Iocques-Zwcisel-Wanderprcis statt. Die promientesten Herrenspieler Aegypiens, Belgiens, Frankreichs, Hollands, Deutsch- lands werden daran teilnehmen. Tourist-aver«',»„Sie Raturfrevndc". Zentrale Wie«. vrt«a«wpe BeNinz Mittwoch(Büßt««), 20. November, 19% Ubr, im Si�ungssaal des Veerts. omts Äreu�berg, Clorckstr. 11, Lichtdildervonrag:«Als fflachlandw«nderev durch Bancrn und Nordtirol". Vortragender Genosse Georq Krämer. Bortraz von Alpenliedern l�itherspiel). Karten zu Vf. an der Abendkasse.— �Abt. Friedrichsbain: Dicnstaa, 19. November, 20 Uhr, frankfurter Allee 307, Stadt- cr*t Dr. Löwenstein spricht.— Abt. Friedenau: Dienstag. 19. November» 2p Uhr. Offenbacher Str. Eingsana.— Abt. Norden: Dienstaa, 19. No» vcmber, 20 Uhr, Sonnenburger Str. 30. Vortrag:„Rcligioie Sozialisten. Abt. Humboldthain: Dienstag, 19. November. 20 Uhr, Schönstcdtstr. 1. Unten uns.— Abt. Mitte: Dienstag. 19. November, 20 Uhr. im Hackeschen Hof. Rosenthaler Str. 40—11 ikl. Saal). Lichtbildervortrag:..Thüringen".— Abt« ZLedding: Mittwoch(Bußtag), 20. November. Führung durch das Aanarium. Treffpunkt 14V) Uhr vor dem Aauarium.— Abt. Prenzlauer Berg: Don» nerstag, 21. November, 20 Uhr, Dan�iger Str. 62, Baracke n. Bortrag: „Religion int Wandel der Zeiten".— Abt. Tiergarten: Donnerstag, 21. No- vembcr, 20 Uhr, Lehrter Str. 13—19, Portrag. Sonntag. 24. November. Tahrt nach Dalsgow-Döberit�. Treffpunkt 8 Uhr Lehrter Hauptbahnhof.— Abt. Lichten» berq: Donnerstag. 21. November, 20 Uhr. Gunterstr. 44. Liederabend.— Abt. Südwest: Donnerstag, 21. November, 20 Uhr, Porckstr. 11. Musik und Gesang. — Abt. Weihensec: Donnerstag. 21. November. 20 Uhr, Pistoriusssr. 24. Wil- Helm mit Lichtbildern.— Naturlundliche Abteilung: Donnerstag, 21. No- vember, 20 Uhr, Iohannisstr. 15. Gesteinshmde. Freie Schwimmer Groh Berlin E. V., Gruppe Neukölln: Treffpunkt znie Buktagspartie. Männerabteilung Bahnhof Neukölln um 7 Uhr..�iel: Erkner. — Gruppe Lichtenberg: Gruppenvcrsannnlung Sonntag, 24. November. 17 Uhr. bei Wegen er, Trankfurtcr Allee 236. Am selben Tage um 9 Uhr Schwimm» wartesihung, Kairtstr. 3, bei Eievert.— Gruppe Fricdrichshai«: Treffpuntte zur Bu st tagspart ie. Kinder und Jugend 7� Uhr am Schlessschen Bahnhof lGlashalle). Männer 7Va Uhr ebenda. Altersriege 1% Uhr ebenda. Kraneir 8 Uhr Warschauer Brücke. Nachzügler lö Uhr in Lohenbinde bei Erkner,--i Gruppe Mitte: Gruppcnvcrsammlung Donnerstag. 21. November, 20 Uhr. Lehrter Str. 20 tSporttlaufe). Funktionäre eine Stunde früher.— Gruppe Oberspree: Treffpunkt: Bußtag. 8 Uhr, Warschauer Brücke. Rudervcrcin Vorwärts. Dienstag. 19. November, 19V� Uhr, Gnmnaftu» Turnhalle Holteiftraste. Mittwoch. 20. 5looember. Bußtagspartie nga» vcmber. 191 1- Uhr. Waldlanftraining, Bootshaus. Sonnabend, 23. 9!ovember, 20 Uhr, Vorstandssittung mit der Baugenossenschaft im Bootsbaus._ Anzug-Stoffe mgUthtt Fabrikate von Weitruf— nur bat Koch& Seeland Gertmadicnstraße ZO—Ut. Vttannvortl.'ltr Äic 9Ifbafti0n; Wolsqang Schwär,. Berlin: An, ei«,««: Stz. Slubi«. Berlin. Berlaci: Vorwärts Verlag s. m. b. s., Berlin. Druck: Vorwärts Buch. bruckerei und Lerlagsanstalt Paul Eiliger& Co., Berlin EW KZ. Lindcnstrab« Z. Kierz» 1 Seiloge. ••0" r-"-.V Kit* | Xlie&lec, Lidtlspiele usw. j Montag, 18. 11. Staats-Oper Omer d. Linden A.-V. 253 19 Lilir Rosenkavalier Staats-Oper Am Pl.d.Rcpub1. Vorst 85 20 Uhr Dieiieiinlidie Elte Montag, 18. 11. Sttidt. Oper Bismarckstr, Tumns III 20 Uhr Samson und Dallla StaatlSdiaospb. am Seodarffleiimaibl R.-S. 60 20 Uhr Staatl.Sehiller-Theater.Cbarltli. 20 Uhr: Des Kaisers Soldaten Renaissance-Theater s1,'. Uhr Coeur- Bube Komödie von Jacques Nathanson. Regie; Leoniiiic Sagan. - Steinolatz C 1. 0901».?583/S4.- Lessing-Theater Norden 10846 Gruppe funger Schauspieler Täglich S'.'s Uhr Cyankali MelropoMh. SV. Uhr Lebär dirigiert Das Land des LSetaelns Vera Schwarz, Richard Tauber GROSSES SCHAUSPIELHAUS « Uhr: 3 Musketiere Regie: ERIK CHARELL 3 Sonnlag nsivm. ugek. halbe Pr. Winfer *(jarren* VolKsmiline rheaiet amBülowplali 8 Uhr frfihlings Erwachen StaatLSdiiller-Tli. 8 Uhr Des Kaisers Soldaten Slaaisopurani Plau DerBegabllk 8 Uhr Die heimlidie Ehe Thuier am smilfiiaaeniarani 8 Vi Uhr Pennäler Theat. d. Westens Tägl. 8V« Uhr ttarieüa Maslbv. OsKatSiraos Käthe Dontfa Michael Bohnrii Oeuisdiet Theater D.I. Norden 12310 8Vt Uhr Der Kaiser V.Amerika von Bernard Shaw Reg.; Max Reinhardt Luslspielhaus. l-'riedrichstr. 236 Bergmann 2922 Täglich 8'/, Uhr Grand Hotel Lustspiel von Paul Frank Kammerspiele D.I. Norden 12310 8V. Uhr Zor gefl. flnsidit! Lustspiel von Frederik Lonsdale Regie; Gustaf Gründgeos Die Komödie |1 Bismck.24M/7SI6 SV. Uhr Vom Teufel geiMtt von KnutHamsum Regie: M a x R e i n h a r d t. Th. a. Hollendorfplatz Vorvk. 10-2. Kf. 2001 Täglich 8'. Uhr Gastspiel des Deaisdien Theaters Ölt WEimaas Segie: Max Reinhardt. Rcntrai« Theater Alte Jakobstr.32 Gastspiel d. Tb. d. Westens Täglich 8', Uhr Stg. 4 u. 8'rf Uhr Friederike I OerWeltcrlolö v on Franz Lehar Kleines Theat. Merkur 1624 Täglich SV. Uhr Max Adalbert als Manie am Flügel Rudolf Nelson 0 u Uhr» 7entr. 5B19» Ramsen erlaubt Ri �Jlj�ois�rvi�lstwr�� ; Reichshallen-Theater Abends Q Sonntag nachm. „Bei de StetUiier Ulk-RcTuc r. Meysel. BillettbestZentrum 11263. Nachmittags halbe Preise. Dönhoff. Brett Ii Bas große Variet«-Pr«gr. Tanz— FalknerOrchesIcr. Banmws'dj-BDtioeii Theater in der Kllniggritzer Straße Täglich SVa Uhr Die erste mrs. selby mit Frttzi Massarv Komödienhaus Täglich SV« Uhr Der HOhnertrai v.Tristan Bemard Theat.». Katth.Tor Kottb. Str. 6 Tägl.» Uhr auchSonnl, nachm. 3 U.; Eiile- Sänger Die well gehl uoier! rinn. RantfinkpartdH Direktion Dr. Robert Klein Degtsebes KOnstler-Thetl Barbarossa 3937 •".4 8 Uhr Seltsames Zvlsdienspie v. Eugene O'Neill SfSii; Htui; Hilpert Bete Theater OonhofflTO 8V« U Zwei Irawalien von Georg Kaiser Musik Spoliansky Triaon-Th.MS,Vr »ü Uhr Elisabeth Strickrodt in „Die Ballerina des Bönigs" Tl|l. 2 Tinten. 5 m D'/z Otr tobrNU KM IPuisel-SM. Wodientg.; 5 0. 50 Pf.-311. Goraldine u. Joe, Eft«, Power osm'. INTERNAT. Tägl. 5 u.«u Sonnt. 2, Sa. 8" | Alex. E. 4. 8066 VARIETE ROSE -THEATER"*«?" Tcleph.: Alexander 3422 u. 340t Spielplan toi 18. bis Z4.lloT.ieze Am 18. und 19. 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