Morgenausgabe Nr. 103 A 52 47. Jahrgang Wöchentlich 8533t« monatlich 8,60 TL tm voraus zahlbar. Postbezug<5Z M. «nfchlteßlich SOPfg.Poslzettuuc'»- unS 72 Pfg. Postbestellgedühreu. Ausland»« abonnemem 6.— M. pro Monat. Der«Sonsärt»* ericheint Wochentag» (ich zweimal. Sonntags und Montags einmal, die Abendausgaben für Berlin und im Handel mit dem Titel„Der Abend". Illustrierte Deilagen„Volk und Zeit" und„Kinderfreund'. Ferner „Unterhaltung und Wissen',„Frauen- stimme".„Technik'.„Blick in die Bücherwelt" und.Iugend-Borwärt»' Berliner Volksvlatt Sonntag 2. März 1950 Groß-Äerlin 15 pf. Auswärts 20 Pf. Du etnipoitig« Nonpareilleznl» 80 Pfennig. Retlame eile 5,— Reichs« mark„Kleine Anzeigen' das«ttge» druckte Wort 25 Pfennig(zulässig zwei fettgedruckte Worte). iedes weitere Wort 12 Pfennig. Stellengesuche das erste Wort 15 Pfennig, jedes wettere Wort 10 Pfennig. Worte über 15 Buchstaben zahlen für zwei Worte Arbeitsmal tt Zeile 60 Pfennig. Familienanzeigen Ze le 40 Pfennig. Anzeigenannahme imHoupt« Geschäft Li«denstroße 3. wochentäglich von iU/, bis IT Uhr. Jlenteawvsa« der GozialdemoAtaMchen Oavssi Deutschlands !«??» Redaktion und Verlag: Berlin SW 68. Lindenstraße 3 steinst rccher: Döndoli 292—297 Telegromw-Adr. Eoualdemokroi Berlin. Vorwarts-DeNag G. m. ft. H. Boillli'elfkonil'' Berlin 27539.— Banktonlo' Bank bei Arbeiter Anaeiiellie« ,mb Beamten Wallitr SS Dt B u Tiic-Gri Tepsiiienkaiie Lindenilr 8. Die Volkspartei alarmiert Sie lehni iroh Hitidenburg ein Aoiopser ab unb berust die Fraktion. Der vorstand der Relch-tagsfraklion der Deutschen volkspariei war am Sonnabendnachmillag um\2% Uhr zu einer Sihung zusammengetreten, in der der Parteiführer Dr. Scholz über seine Besprechung mit dem Reichspräsideuleu Bericht erstattete. Der Jraklionsvorstaad war«instimmig der lleberzeugung, daß die Partei ihre bisherige ablehnende Haltung in der Frage de» N o l o p s e r s beibehalten wüste. E» wurde weiter beschlosteu. die Reichstagsfrakkion der Deutschen Volkspartei aus Sonntag nachmittag S Uhr zu einer Sistung einzuberufen. Der Reichsausschuß der Deutschen Volkspartei, der am Sonntagoormitiag um 10 H Uhr im Reichsklub zusammentritt. Ist schon vor geraumer Zeil einberuseu worden. Auch die Demokraten haben für Sonntag eine Fraktion». sihung einberufe«. Die sozialdemokratische Reichstogsfratlioo wird ihre nächste Fraktionssihvng am RBtiwochuachmiliag Z Uhr abhalten. Die Zteichstagsfraktion der Dolkspartei wird sich also heute nachmittag darüber entscheiden müssen, ob sie ihrer. Ministern Dr. Moldenhauer und C u r t i n s jebcn Weg zu einer Einigung mit ihren bisherigen Ministerlollegen verbauen will. Märe das der Fall, so müßte die Demission der beiden volkspartei- lichen Minister die Folge sein, und diese würde wahrscheinlich die Demission des Gesamtkabinetts nach sich ziehen. KPD. stiehlt Maschinengewehre. Die Leipziger Aeichswehrwoffen aufgefunden. Leipzig, 1. März. Ein Teil der im Reirhswehri-epl'l gestohleneu Waffe« ist von der Polizei im Westen Leipzigs auf einem Hiruudftütk. in de« die Kommunistiscke Par- tri eine Bsirherei mit Titzungssaal unterhält, aufgefun» den worden und zwar 16 leichte Maschine»- gewehre und 125 Gewehre. Ferner wurden in Alten bei Eugelsdorf eben- falls durch Beamte des Polizeipräsidiums Leipzig sechs leichte Maschinengewehre und SO Infanterie» gewehre in zwei Kiste« verpackt aufgefunden. provoziert werden sollte— da» eine so hirnverbrannt und verbrecherisch wie das andere' Das Lächerlich« und das Verbrechen wohnen in der Kom- ! munistischen Partei nebeneinander. Heinz Reumann und'Teddy Thälmann wollen mit drei Dutzend ge- klauten Maschinengewehren sich zu Diktatoren Deutschlands aufwerfen! Wer lacht da nichts D i e Sorte Revolution würde in kräftigen Ohrfeigen umergehen. Aber sie wollen noch mehr: sie wollen provozieren, sie wollen Blut und Bluthetze, sie wollen den Faschisten auf die Beinc helfen, sie wollen ein Chaos, weil es ihnen so befohlen ist. Das ist das Verbrechen— unt die Schuldigen an diesem Verbrechen, das sind die Beherrscher der Sowjetunion! Was wollte die Kommunistische Partei mit den Maschinengewehren? Wollte sie damit die Sowjetrepublik Deutschland errichten? Früher pflegte man zu sagen: ich kauf mir'ne Kanone und mach mich selbständig. Nach diesem Muster denkt die KPD.:„ich klaue drei Dutzend Maschinengewehre und mache damit Revolution". Es ist der puischistische Wahnwitz in der höchsten Potenz! Daß ihnen die letzten Arbeiter davonlaufen, ist ihnen gleich- gültig: sie schwören auf die Maschinengewehre. Sie sind im Begriff, ihre Druckereien zu verramschen — dafür klauen sie Reichswehrwaffen. Sie ver- zweifeln an der Macht ihrer I d e e— sie wollen sie ersetzen durch mechanische Machtmittel. Sie wollen nicht die Köpfe der Arbeiter erobern, sie wollen sie totschießen lassm. Ihre Partei ist eine seelenlose, m-chanisch-militärisch aufgezogene Organisation geworden— ihr Glaube an die mechanische Gewalt bestimmt die Organisation wie ihr Han- dein. Hier der Kadavergehorsam— dort der Diebstahl von Maschinengewehren, das eine wie das andere ist Ausfluß des reinen Putschisinus. Kadavergehorsam, damit ihre Mit- glieder auf Befehl schießen und sich erschießen lasten! Mehr sich erschießen lassen, als selbst schießen. Denn was will die Kommunistische Partei mit drei Dutzend Maschinengewehren? Ob die verworrenen Köpfe, die dies verbrecherische Treiben befohlen haben, wirk- lich glauben, daß sie mit ein paar Maschinengewehren Dev.schland den Bolschewismus aufzwingen können, daß sie der deutschen Arbeiterschaft, die sich verachtungsvoll von ihnen abwendet, damit chren Willen diktieren können? Die Ar- beiterschaft hat sich vor den Maschinengewehren der Kappisten nicht gefürchtet, sie wird sich erst recht nicht von ein paar verkommenen Soldknechten Moskaus, die ein paar Maschinen- gewebre geklaut haben, einschüchtern losten! Diese gestohlenen Maschinengewehre sind eine gefährliche Bedrohyng des Lebens der kommunistischen Mitglieder! Auf � Befthl der Moskauer Drahtzieber sollen also neue Hölziaden gemocht werden! Die verbrecherischen Bur- schen. die die KPD. beherrschen, spielen auf Befehl mit Arbeiterleben. Die Arbeiterschaft steht in einem schweren politischen und sozialen Ringen— und die KPD. klaut Maschinengewehre. Damit kann inan wohl den Erwerbslosen Arbeit und zu- reichende Unterstützung verschaffen? Der Diebstahl der Reichswehrwafsen steht auf derselben Stufe wie jene wahnwitzigen DynamitaUenlate. mit denen im Jahre 1921 der Märzaufstand nach Lockspitzelmanier Regierungsrat Fabricius entlassen. Oas Urteil der Reichsdiszipiinartammer. Da» Urteil der RelchsdiszipNnarkammer gegen Regierungsrat Dr. Fabricius lautet aus Entlassung au» dem Amte wegen Dienstvergehen. Der Angeschuldigte hat ferner dle kosten des Verfahren» zu tragen. Jedoch ist ihm auf einige Zahre noch als Uebergongsgeld ein Teil der Pension belasten war- den. und zwar im ersten Zahre neun Zehntel und auf weitere drei Zahre drei Fünftel des Ruhegehalts. * In der vorhergehenden Begründung betonte der Vorsitzende als Leitgedanken, daß die Meinungsäußerung des Beamten nicht nur im Rahmen der bestehenden Gesetze, sondern auch in den besonderen Veamtengefetzen eine Grenze habe. Kein Staat der Welt und auch nicht die Republik könne es sich gefallen lasten, daß feine Beamten gegen die Staatsautorität verstießen und der Reichsflagge und den Organen des Staates die pfiichtmäßige Achtung versagten. Die Kammer sei zu dem Ergebnis gekommen, daß der Angeschuldigte bis auf einen Punkt stch im Sinne der Anschuldigungsschrift gegen die Bestimmungen des Beamtengesetzes vergangen und insbesondere die Republik und die Reichs färben öfsenilich herabgesetzt Hab«. Auch m dem Angriff gegen den Vizepolizei- Präsidenten Dr. Weiß sei ein« Herabsetzung und ein Dienstvergehen erblickt worden. Das Dienstvergeher, sei auch bezüglich der Eni- fenmng des Plakates-und der Briese an den Präsidenten des Landes. sinanzamtes zu erblicken, in denen besonders rin« grobe Achtungsoerletzung liege. Kritischer März. Gwrz der Veichsreg'epung-- und was dann? Vom 6. März bis zum 1. April sind 26 Tage. In diesen 26 Tagen soll der Reichstag die Poung-Gesetze erledigen und die neuen Steuern beschließen: die Poung-Gesetze. damit das besetzte Gebiet am 1. Juli frei wird, die neuen Steuern, damit sie rechtzeitig in Kraft treten, um das Gleichgewicht im Haushalt herzustellen. Das ist die Aufgabe, deren Lösung im Intereste des Volksganzen notwendig ist. Es erhebt sich die Frage: Wird die gegewärtige Koalition diese Ausgabe lösen können, und was soll geschehen, wenn sie dazu'nicht imstande ist? Für die Poung-Gesetze ist eine Mehrheit vorhanden. Sie kann aber zunächst nicht wirksam werden, well das Z e n- trum sich darauf versteif» hat, die Voung-Gesetze erst passieren zu lassen, wenn über die Finanzfragen eine Einigung erzielt ist. Diese Einigung läßt aber auf stch warten, ja sie scheint neuerdings wieder in neblige Fernen entrückt zu sein. Bleibt das Zentrum bei seiner Taktik, ohne durch sie die Einigung über die Steuern zu erreichen, dann können auch die Poung-Gesetze nicht erledigt werden. Das heißt: zu dem einen Unglück tritt überflüssigerweise, noch ein zweites größe- res. Die Drohung„Ohne Steuereinigung keine Poung- Gesetze!" ist eine taktische Ueberpfiffigkeit, ihre Wahrmachung im Ernstfall wäre eine Frivolllät. Man muß in erster Linie verlangen, daß eine Einigung in den Fmanzfragen gesucht und gefunden wird, in zweiter Linie aber, daß die Doung-Gesetze unter allen Um- ständen und auf all« Fälle rechtzellig zur Annahme gebracht werden. Verhindert die Volkspartei die Einigung, so mag s i e dafür jede Strafe treffen, aber das deutsche Volk und die Bewohner des besetzten Gebietes verdienen nicht, da- für bestraft zu werden. Darum auf jeden Fall: Erledigung des Poung-Plans. * Die rechtzeitige Erledigung des Poung-Plans ist aller Wahrscheinlichkeit nach nur unter der gegenwärtigen Regierung möglich. Stürzt sie, so weiß zunächst kein Mensch. was weirer werden soll. Die Grundlagen der auswärtigen Politik so zu sichern, daß sie durch heraufziehende inner- politische Stürme nicht mehr beschädigt werden können, ist eine Staatsnotwendigkeit. Je kritischer sich also die Dinge im Innern gestalten, desto dringender muß verlangt werden, daß zunächst wenigstens der Poung-Plan in Sicher- hell gebracht wird. Wenn die gegenwärtige Regierung am nächsten Donners- tag beim Deginn der zweiten Lesung der Poung-Gesetze im Reichstag überhaupt noch leben soll, dann muß entweder bis dahin die Einigung in den Fmanzfragen gefunden sein oder aber man muß ollgemein dahin übereingekommen sein, zu- nächst einmal das Allerwichtigste zu erledigen und alles andere bis danach zu vertagen. Einstweilen droht die V o l k» p a r t e i die Einigung in der Finanzfrage und droht das Zentrum die Vertagung unmöglich zu machen. Bleibt es dabei, sc» ist das Ergebnis sicher. Es heißt: Keine Foung-Gesetze, keine Steuergesetze sondern Sturz der Regierung. * Die Sozialdemokratie, die in ihrer Bereitwilligkeit, Massensteuern zu konzedieren bis an die Grenze des Mag- lichen gegangen ist. kann in e i n e m Punkt keine Zugeständ- niesi machen. Sie kann da- Reich von seiner Pflicht, der �Arbeitslosenversiche>ung mit seinen Mitteln bei- zuspringen, auf keinen Fall entbinden. Doraüs folgt, daß die notwendigen Mittel aufgebracht werden mllsien, und da aufs äußerste du Massenbesteuerung sowieso schon bis aufs äußerste an- gespannt wirb, müssen nun auch die Schichten noch direkt tnrderi und besonders herangezogen weroen, denen die Fähig. c x 1?-. keii.nochetwasmehrzu leisten, wohl zuzumute, i Anfrage an das thüringische EtaaiSm'niflerivm., � Weimer, 1. März. In diesem Zusammenhang dachte die sozialdemokratische Relchsinnemninisber Severing hat in der Angelepenh-ir des von[ Reichstagsfraktion an einen einmal zu erhebenden Zu- dem nationalsozklisiischen Innenminister Dr. F ri ck seines Amtes«schlag zur Einkommensteuer von einer bestimmten enthobenen Gymnasialbirektors Dr. Siesert an das thüringische Staatsministerium eine A n f r a g« gerichtet, ob die über die An- gelegenheit verbreiteten Zellungemeldungen richtig seien. In»- besondere ersucht Severing um Mitteilung darüber, ob der In Frage kommend« Schülerbund„Adler und Falken" der Reichs- oerfasiung zuwiderlaufende Ziele verfolge. Severing bittet ferner um Mitteilung, ob und welche Schrille das thüringische Staats- Ministerium zu unternehmen gedenke. Die Antwort des thüringischen Staatsmimstcriums ist bisher noch nicht bekannt. Einkommengrenze aufwärts. Dieser sozial gerechte Steuer- gedankt findet aber bei den bürgerlichen Parteien allgemeine Ablehnung, und so ist der Gedanke eines„Rotopfersder F e st b e s o l d e t« n" in den Vordergrund der Diskussion ge- treten. Die Beamtenverbände und der frelgewerkschaftliche Angestelltenverband haben vollkommen recht, wenn sie die Frellassung der großen, nicht aus fester Besoldung stammen- den Einkommen vom sogenannten„Notopfer" für ungerecht erklären. Auch wir würden einen Zuschlag der alle Ein- kommen von einer bestimmten Grenze aufwärts-» also die der Fesibesoldetett, wie die der anderen— trifft, bei weitem � vorgeZogen haben. Die Vorstellung ist wirklich absurd, daß man zwar einem Beamten mit ein paar tausend Mark Gehalt eine weitere Ab» gäbe zumuten kann, nicht aber einem Geschäftsmann, der ein ■ vielfach höheres Einkommen hat Als ob sich d i e K a p i» -k a l b i l.d u n g— die heilige Kapitalbildung—, nicht an den Spargroschen der Kleinen auch vollzöge, als ob sie durch ihre Wegsteuerung nicht auch geschädigt würde! Bald wird es heißen, daß man alles nur von den Kleinen nehmen, die Großverdiener aber überhaupt steuerfrei lassen muß, damit die hellige Kapitalbildung nicht gestört wird! Gleichviel! Bleibt es dabei, daß die Volkspartei den Not opfergedanken in jeder Form ablehnt, dann ist zunächst der Streit darüber, wie und in welcher Form dieses sogenannte Notopfer erhoben werden soll, gegenstandslos geworden. » Was will die Bolkspartei? Beharrt sie auf dem Plan, die Arbeitslosenversicherung durch Unterbindung der Dar» lchnszuschüsse des Reichs zum Abbau zu zwingen, beharrt sie bei ihrer Weigerung die besser situierten Volksgenossen zur Tragung der Notlasten mit heranzuziehen, dann ist die Krise da! Und was will das Zentrum? Wird es wirklich, damit der Scherbenhaufen noch größer wird, auch den Voung-Plan mit draufwerfen, will es zur Krise der Innenpolitik unter allen Umständen auch die Krise der Außenpolitik? Der Tag nach der Krise würde die Sozialdemo» f r a t i e bereit finden, neue Verhandlungen zu führen und mit anderen Parteien gemeinsam die Verantwortung zu tragen. Unverändert jedoch werden die Bedingungen bleiben, unter denen sie die Mitverantwortung zu übernehmen bereit ist. Will man chand an die Arbeitslosenversicherung legen, will man in der Finanzpolitik jedes Zugeständnis an den Gedanken eines sozialen Ausgleichs verweigern, so kann man das nur im offenen Kampf gegen die Sozial» Demokratie tun. Für diesen Fall wünschen wir den Mittelparteien viel Glück zum neuen Bürgerblock. Mögen sie zusehen, wie sie ihn krieger! Mögen sie die Verantwortung tragen für das, was dann kommt-- wenn sie den Mut dazu haben! Lumpengesindel. Kommanlstifche Gemeinheit am Grobe eines Ermordeten. Kommunisten haben den Nationalsozialisten Wessel feige er» mordet. Die Mörder, Führer im Rotfrontbund und später in der Antifa, sind dunkle, vorbestrafte Existenzen, di« auf die Namen „Ali* und„Pipel* hören. Die Nationalsozialisten haben ihren Toten begrabe«. Die Freunde der Mörder, von der„Roten Fahne* angefeuert, haben den Leichenzug mit Johlen und Schreien gestört, während der Worte ■ iine« Geistlichen am Grabe gepfiffen und gelärmt. Zu allem haben sie durch eine Inschrift an der Friedhofsmauer den Ermordeten noch als„Zuhälter* beschimpft. Nach dem Morde die Gemeinheit. ' Das Lumpengesindel kennt weder Scham noch Menschlichkeit. pleitebetrieb der„Roten Fahne". Aoch nicht 20000 Abonnenten.- Wegen arglistiger Tauschung verurteilt. mit die Der Kall Grühner. Ein RechtfertigunaSversuch durch die„OAZ." Die.Deutsche Allgemein« Zeitung* unternimmt den sonder. baren Versuch, in der Slngiljgenhsit des Denunzianten G r ü tz n e r den Partei vorstand gegen die Landtagefraktion auszuspielen. Sie behauptet nämlich, Grützner habe Anfang Januar den Partei vorstand eingehend über seine Stellungnahm« gegenüber GrzestnsK unterrichtet und er habe den Pardeivorstand ersucht, di« Angelegen. heit in Ordnung zu bringen. Daraufhin soll der Partsioo. stand /.erklärt haben: er sei außerstande, von sich aus den Zwischenfall zu bereinigen: Grützner habe sein« Pflicht als Partrimitgiied vollkommen erfüllt und erhalte freie Hand für alle Schritte, die er für notwendig halte. An dieser ganzen Geschickste ist nur folgendes richtig: Grützner berichtete im Januar einem Mitglied des Parteioorstandes, daß er mit einem Difziplinarfall zu tun habe, in d«m«s stch um ähnliche Umstände handle wie bsi Grzesinsti. Der Genosse im Partoivor- stand antwortete darauf, er denke nicht damn, sich in die Privat» angetegenheiten Grzesinskis, die keinen Menschen etwas angingen, einzumischen. Daß Grützner im Parteioorstand„freie Hand* gegen Grzesinsti erhalten habe, ist eine aberwitzige Erfindung. Bombenprozeß in Attona. Doroussichtiich Anklageerhebung in 27 Fällen. Die Voruntersuchung in Sachen der Sprenzstoffemschkäg« ist im wesentlichen abgeschlossen. Es ist die Aufklärung der Sprengstoff» anschlage in Winsen, B«idenflech, Wesselburen, Itzehoe, Oldenburg. Niebüll, Schleswig sowie der drei Lüneburger Attentat« gelungen. Nicht vollständig geklärt sind bisher das Sprengstoff. attentat aus den R e i ch s t a g sowie kleiner« Anschläge in Schleswig» Holstein. Wegen des Reichstagsattentats hat die Staatsanwaltschaft beantragt, die Voruntersuchung, insbesondere die Verfolgung der flüchtixen Angeschuldigten, in Berlin fortzusetzen. Hinsichtlich der Vorgänge in den Bezirken Schleswig-Hol- stein, Oldenburg und H a n n 0 0 e r ist die Sache— im besonderen infolge der von der Mehrzai� der Angeschuldigten vor dem Richter abgelegten Geständnisse— abschlußreif. Da in An» -ehung düser Straftaten jetzt in Berlin«ine Zuständigkeit nicht mehr bestcht, wird voraussichtlich die Staatsanwaltschaft Altona die weitere Behandlung dieses Teiles der Sache übernehmen. Es dürste insoweit mit einer Anklageerhebung gegen etwa 27 Angeschuldigte wegen Verbrechens gegen die Paragraphen s. 6. 7 und wagen Vergehens gegen§ 13 des Sprengswsfgesetzes bzw. wegen Begünstigung, Boihilfs und Diebstahls zu rechnen sein. Wir haben seinerzeit festgestellt, baß die„Rote Fahne* sowjetrussischem Geld subventioniert wird. Wir haben Form dieser Subventionierung angegeben, sie erfolgt durch die Lieferung von ötXXZ Exemplaren der.Lioten Fahne* nach Sowjetrußland. Ob es sich dabei um eine tatsächliche oder nur um eine fiktive Lieferung handelt, mag dahingestellt sein. Wir haben ferner festgestellt, daß diese 5000 Exemplare etwa den vierten Teil der Gesamtauflage der„Roten Fahne* darstellen. Die„Rote Fahne* hat darauf, wie üblich, mit tolldreisten Lügen geantwortet, sie hat sich gebärdet, als ob ihre Zluf» lageziffer an die hunderttausend Exemplare betrüge. Wir sind heute in der Lage, festzustellen, daß die Gesamtabonnentenzahl der„Roten Fahne* g e r i ch t s- notorisch noch nicht 20000 Exemplare beträgt. Es liegt uns ein Urteil vor, das in einem Prozeß zwischen der„Roten Fahne* und einem Inserenten ergangen ist. Der Inserent fühlte sich betrogen, weil ihm die Abonnentenzahl der„Roten Fahne" falsch angegeben worden sei. Er oerweigerte die Bezahlung der Inserate. Die„Rote Fahne" klagte auf Zahlung. Das Amtsgericht hat dieKlage abgewiesen. Das Urteil lautet: „In Sachen der Firma„Rote Fahne*. Verlags» anstatt m. b. H. in Liquidation, oertreten durch ihren Liquidator und bisherigen Geschäftsführer Hugo Eberlein in Berlin C. 2S. Kleine Alexanderstraße 28, Klägerin, gegen den Herrn TD., Beklagten, hat das Amtsgericht in Verlin Mitte, Ab» teilung Sv, nach Lage der Akten für Recht erkannt: Die Klägerin wird mit der Klage abgewiesen und verurteilt, die kosten des Reichtsstreits zu tragen. Tatbestand: Der Beklagte bestellte bei der Klägerin am Inseraten, deren Zahlung di« hat den der Urteilssoanel eni- 11. April 1929 eine Reih« von Klägerin verlangt. Der Beklagte sprechenden Antrag gestellt. Er behauptet, der Vertreter der Klägerin habe ihn zur Erteilung der Bestellung dadurch bewogen, daß die Abonnenteuzahl der„Roten Fahne" fälschlich auf 100 000 angegeben wurde. Cr erklärt, die Bestellung gemäß§ 123 BGB. auzufechteu. Es ist Beweis erhoben worden nach Maßgabe des Beschlusses vom S. November 1929. Blatt 15 der Akten. Durch Vernehmung der Zeugen M. F. und G. W. Blatt 20 der Akten. Entscheidungsgründe: Die Klage ist nicht begründet. Durch di« eidliche Aussage der Zeugin W. hat das Gericht für erwiesen erachtet, daß der Vertreter der Klägeri» dem Beklagten vor Erteilung der Bestellung eine Abonnentenzahl von 100 000 zugesichert hat, während diese in Wirklichkeit noch nicht ein Fünftel dieser Zahl betrug. Daraus, daß der Beklagte sich vor der Bestellung der Inserate noch der Abonnentenzahl erkundigt«, ist zu entnehmen, daß diese für ihn bestimmend hinsichtlich der Erteilung der Bestellung war. Er:st also zu der Bestellung durch die arglistige Täuschung des F. bs» wogen worden und hat diese Willenserklärung daher gemäß Z 123 Abf. 1 BGB. zu Recht angefochten. Gemäß'§ 142 BGB. ist daher die Erklänmg des Beklagten nichtig, so daß 1 der Klägerin e.n Anspruch aus der Bestellung nicht zusteht. Ausgefertigt Verlin, 11. Dezember 1929. Es ist also gerichtsnotorisch, daß die Austage der„Roten Fahne* den von uns seinerzeit geMchten Angaben entspricht. Tardieu bildet eineRechtsregierung Neue Absage der Radikalen. Parts. 1. März.(Eigenbericht.) Tardieu besprach sich am Sonnabend vormittag u. a. mit H e r r i o t und B r i a n d: später erstattete er dem Präsidenten der Republik Bericht. Man glaubt, daß Tardieu bis Sonulag abend fein Kabinett endlich beisammen haben wird und hall es nicht für ausgeschlossen, daß er bei der ersten Absttinmunq eine Mehrheit von etwa 20 Stimmen erhält Die Dauaerhaftigkett eines solchen Gebildes, das sich im wesentlichen aus die alle und wieder. holt durchbrochene Majorität stützen würde, di« Tardieu als Erb» schaft Poincares überiwmmen halle, ist ein« anders Frag«. In der Unterredung mit Herriot hat Tardieu nochmals alle» aufgeboten, um die Radttalen zu einer Aenderung ihrer bis» herigen Hallung zu bewegen. Er bot chnen für Herriot, Daladier, Chaütemps und einen vierten Radikalen Ministsrposten an, darunter das Justizministerium und das Jnnenminffterium. Das Ministerium sollte überdies nur provisorischen Charakter tragen und im Zeichen eines parlamentarischen Waffen- st i l l st a n d e s stehen. Nach Erledigung des Budgets und der schwebenden internationalen Verhandlungen— London, Genf. Saar» oerhunblungen und Doung-Plan-Ratisizierung— sollte er sofort freiwillig demissionieren. Die radikale Kammerfrakiioa lehule aber auch dieses Angebot Tardieus nach kurzer Beratung einmütig ab. Es wird Tardieu somit nichts anderes übrig bleiben, als ein Ka» dinettderRechtenzu bilden, wobei einige Ueberläuser aus dem linken Zentrum dazu dienen werden, den Schein einer .Koalitionsregierung* nach außen hin zu wahren. Heber das Verhältnis Briond» zu den Tardieusche« Projekten sind immer noch di« widersprechendsten Gerüchte im Umlauf. Vorerst läßt stch nur das ein« mit Bestimmtheit sagen. daß Briand bisher keinerlei bindende Zusage für seine Mitwirkung in einer Re chtsr e g i« ru n g Tardieu abgegeben hol""" �.r Tardieu sammelt Leberläufer. Tardieu hat heut« abend noch eine Reche von Parstnnentaxier» empfangen, darunter die Abgg. Osfola(Radikal). Aataine Borrel(Radikal) und Lautier(Radikal). Senator Rio (Radikal), der ebenfalls mit Tardieu verhandelte, erklärte. Raoul Päret habe die ihm von Tardieu angeboten« Lizepräsidentfchast, also das Justizministerium, angenommen. Tardieu selbst ver. ließ seine Wohnung gegen M Uhr und erklärt« de» Pressever» iretern. sie könnten sich gegen Mitternacht bereithalten. Nach einer Mitteilung der Agentur Havaz soll noch die Frage offen stehen, ob Tardieu nicht selbst neben dem Präsidium da» Finanz» Ministerium übernehmen soll. In diesem Falle würde Tardieu als Budget- oder Schatzminister den früheren Postminister Germain Martin zu seinem Beistand heranziehen. Was die Besetzung des Innenministeriums, das dann Tardieu auf diese Weise abgeben wolle, betreffe, so soll dafür Senator Marraud(Radikal) in Frage kommen. Sklarek-Gelder für die Deuljchnailonaleu. In dem Bericht über den Prozeß Bvuhn gegen John war der Vermutung Ausdruck ge. geben, der„Lokal- Anzeiger" habe dem Vergleich nur zugssümmt. weil er dann den Wortlaut nicht abzudrucken brauche, wie das bei einem Urteil dar Fall zu sein pflegt. Der Vollstänidigle't halber fei nachträglich festgestellt, daß die Rodaktion des.,Laka1-A:v«eiqer* den Wortlaut des Vergleichs im Rahmen eines Verhandlungs- berichts abgedruckt hat. in dem auch die Aussagen Zangemeisters ausführlich'«»thallen waren....'. Neuordnung der Siaaistheater. Tietjen— Generalintendant für alles! Amtlich wird mitgeteill: Der preußische Minister für Wissen» schaft, Kunst und Volksbildung hat dem Gensralintendonten Tietjen die Verwaltung sämtlicher preußischen Staatstheater in Berlin, Kassel und Wiesbaden übertragen. Die künstlerische Selbständigkeit der einzelnen Institute bleibt bestehen. Der Generalintendant ist ferner mit der Wahrnehmung der An- Gelegenheiten der preußischen Staatetheater im M i n i st« r i u m in der gleichen Weise betraut worden, wie dort seit mehreren Jahren der Generaldirettor der Museen tätig ist. * Diese Neuordnung entspricht, wie wir aus sicherer Quelle mit- teilen könne», alten, schon seit der Schillings-Krise bestehenden Plänen. Sie hat vor allem den Zweck, den Dualismus„Ministerium— Theaterverwallung* zu beseitigen, der in der Ki�nstverwallung durch Wätzoldts Doppelstellung bereits beseitigt ist. Das Musik- und Theatereferat im Kultusnrimsterrum einschieß- lich der Staatstheater unterstand bisher den Ministerialräten Kestenberg und Seelig. Jetzt sind die Staatstheater aus diesem Referat herausgenommen und der Generalintendant Tietjen hat den direkten Vortrag beim Kultusminister. * De? Hauptausschuß des Preußischen Landtages nahm am Sonnabeird in der Staatstheater-Froge den gemeinsamen Antrag de? Deutschnationalen, der Wirtschaftspartei, des Zentrums und der Demokraten gegen Sozialdemokraten und Kommunisten an, wo- nach das Staatsministerium beauftragt wird, alsbald mit der Stadt Verlln in Verhandlungen einzutreten zwecks Uebernahme der gemeinnützigen Theaterpflege von Der Kroll-Opor auf die Städtische Oper. Die Stadt soll für ihre Oper, falls sie sich mit �dieser Uebernahme bereit erklärt, staatliche Unterstützung erhalten. Ferner soll mit der Volksbühne wegen einer gut- lichen Lösung des Vertrages hinsichllich der Kroll-Oper verhandelt werden, um so die Einstellung des Staatstheaterbetriebes in dieser Oper vorzubereite«. Außerdem fand Annahme ein Antrag, in den Haushall für 1939 600 000 Mark für Äe Landesbühne«nzusetz«� ebenso ein oolksparteilicher Antrag, den Rundfunk vom parteipolitischen Einfluß freizuhalten. Eine Kämpfen'». Ziegine Deutsch 70. Geburtstag. Regln« Deutsch, eine aufrechte Demokratin und Pionierin des Frauenstimmrechts, vollendet ihr siebzigstes Lebensjahr. Ein Berllner Kind. Tochter wohlhabender Ellern. Unter den Linden ge- boren, trat st« früh in di« Oeffentlichkeit als Mitarbeiterin des noch unvergessenen Moritz von Egidy, des Offiziers, den fein soziales Gerechtigkeitsgefühl trieb, alle gesellschaftlichen Vorteile aufzugeben, um sich an die Seite der Entrechteten zu stellen. Kamps um Gerechtigkeit bestimmte auch das Leben von Regine Deutsch. führte sie in die einig« Jahre vor dem Kriege tätige oppositionell« Demokratische Vereinigung. Sie gehörte deren VorstanD« an, ebenso dem des Sozial fort schrittlichen Kommunal» Vereins. Mittellose Aoranstrebende verdanken ihr vlelfoch opjer- willig« Förderung. Lang« Jahre führend im Frauenstimm- recht, machte sie stch später verdient durch Darstellung der „Parlamentarischen Frauenarbeit* in Rationalver» sammlung und Reichstag: ihre Broschüren wurden für alle ein kaum entbehrliches Quellmaterial. Das schöne Gedenkbuch Ramsaq Macdonalds für feine zu früh verstorbene Lebensgefährtin Cthel Margret Macdonald veröffentlichte sie in deutscher Sprache, ebenso di« verbreitet« Sckrist der amerikanischen Vor. kämpserm der Geburten reglung Margret Sanger„Die Reue Muttersch a f t*. i Gemeinsam mll Genossin En ny Stock leitete Regine Deutsch während des Krieges den Rationalen Frauendienst(Wilmersdorf) in mustergültiger Zusammenarbeit. Als demokratisch- Stadtoerord- net«, zurzeit als Dezirksverordnete, war und ist sie erfolgreich kommunalpolitisch tätig. Bescheidenheit und Güte bei aller Em« schiedenheit des Wollens, selbstlos« Hingabe im Dienste der Gerechtig. keit sind die menschlichen Kennzeichen dieser Siebzigjährigen, di- auch in den Kreisen her Sozialdemokratie ehrliche Anerkennung und Sympathien genießt.._"""" Große Koalition in Sachse«. Sechs Lahre soziaftetnolrahsche Opposition. Von Hugo Saupe, M. d. R. Gerade m dem Zlugenblick, ht dem sich die Krise in der Rsichs. koalitwn zum Höhepunkt entwickelt, ist von den Landes nstanzen der sächsischen Sozialdemokratie der Beschluß gefaßt worden, mit den Demokraten und der Boltspartei m Verhandlungen über die BiDung einer Regierungskoalition einzutreten. Sachsen repräsentiert die Parteiorganisationen, in dendn die Äoa- litionspolitit des Reiches am schärfsten bekämpft worden ist. Dieser Kampf dürste trog des neuesten Beschlusses kaum vermindert wer- den. Von Sachsen aus wurde der einzige größere' Vorstoß gezen die Preußenkoälition geführt. Trotzdem der Beschluß der Landes- instanzen. Demzufolge dürsten entweder gänzüch neue Gesichts- punk.« aufgetreten sein oder aber es muß in den Massen der Partei eine tiefe Umstellung vor sich gegangen sein. Die bisherige Regierung Dünger wurde durch«fae Mehrheit gestürzt, die aus der Rechten(Nationassozialisten und Deutschnationalen) und der Linken(Sozialisten und Kommunisten) gebildet wurde. Das Kabinett stürzt« wegen feiner Haltung zu den Joung-Gesetzen. Im Grunde lag lediglich ein Regiefehler vor, der durch die Demagogie der beiden Rechtsparteien entstanden war. Wie dem auch sei, die 33 Mitglieder umfassende sozialdemokratische Fraktion hat für die Mißtrauensanträg« gestimmt, tn« gegen die Regierung wegen ihrer Haltung zu den Poung- Gesetzen gerichtet waren, obwohl in der gesamten Partei über die Beurteilung des neuen Reparationsplanes kemetfci Meinungsverschiedenheit vor» banden ist. Sie hat— nach Abgabe einer Erklärung— den Anträgen zugestimmt, um dos Kabinett Bünger unter ollen Umständen zu Fall zu bringen. In der Regierung selbst waren die Nationalsozialisten bisher noch nicht vertreten, aber sie übtm auf sie einen beherrschenden Ein- fluß aus, da ohne die fünf Nazis kein« Mehrheit vorhanden war. Vor einigen Wochen wurde der altsozialistische Arbeilsminister E l s n e r zum Rücktritt gezwungen. Auf diesen Posten hatte Herr K i l l i n g e r die Ansprüche setner Partei gebend gemacht. Mitten in dem Kuhhandel wurde nun das Kabinett gestürzt. Vor der ent- scheidenden Abstimmung zeigte der Führer der volkspartsilich n Landtagsfraktion, de? Dresdener Oberbürgermeister B l ü h e r, die Möglichkeiten auf, durch die eine Rogienmgskrise behoben werden könnte. 1. Landtagswahlen. 2. Große Koalition, deren Zustande- kommen er für am unwahrscheinlichsten hält, 3. Regierung auf der Basis der bisherigen Koalition, also ein Kabinett, in dem den Na- tionalsozialisten noch größerer Einfluß eingeräumt weiden müßte, «ine Rechtsregierung noch schwärzerer Art. „Könnte das der Sinn der Entscheidungen fein, von denen sich die sozialdemokratische Landtagsfraktion bei ihrer Abstimmung leiien ließ?' So lautete die Frage, die die Parteiorgaifationen zu beant- warten hatten. Di« Antwort wurde schnell gefunden. Sie fordert Anbahnung von Verhandlungen mit. den Demokraten und der Volkspartei, und zwar mät dem ausgesprochenen Zweck, wenn irgend möglich, die Groß» Koalition einzugehen. Die Bedingungen werden noch festgelegt. Ob der nun zustande gekommene Beschluß dieses Ziel verwirklichen läßt, das bleib« da- hingestellt. Die Mehrheit der Landesinstanzen hat jedenfalls nicht mir demonstrieren wollen. Der Leipziger Bezirk— wenigstens der erweiterte Bezirksvorstand— hatte den durch Indiskretion in die' Presse gebrachten Beschluß kau m sechs Stund«NN a ch dem Sturze derMr�girrung gefaßt.---------- Die Sozialdemokratie Sachsens hat s«t 1024 in der Opposition gestanden. Wenn jetzt, im Angesicht der Entwicklung im Reiche, die Oppositionsstellung in Sachsen aufgegeben werden soll, dann mußten schwerwiegende Gesichtspunkt« maßgebend gewesen sein. Und doch waren es die gleichen Argumente, die bei jeder Koattrons- debatt« pro und kontra gewechselt wurden. Der erste Grund: die Legalisierung des Faschismus tn Sachsen—«ine Aera KilKngsr— soll verhindert werden. Seit dem Jahr« 1924 hat die bürgerliche Mehrheit ein« proletarische Machtposi- t i o n nach der anderen abgebaut. Trotz Mitregierung der Altsoziakisten. Di« Gemeindeordnung wurde auf die In- teressen des Bürgertums zugeschnitten. Der Sozialetat wurde abgebaut. Dutzend« von Millionen von Steuern wurden als Sondergeschenke den Hausbesitzern zugeschanzt. Die Agrarier sind fast völlig steuerfrei. In der Steuerpolitik wird Sach- sen nur noch von der»Oase Thüringen' übertroffeit. Di« Gewerbe- steuersätze sind noch niedriger als im gelobten Land Dr. Fricks. Nach den Vierteljahrecheften des Deutschen Städtetages wurden in den Städten wet mehr als 25 909 Einwohnern— umgerechnet ans den Kopf de? Bevölkerung— folgende Steuerbeträge, in Reichs- mark berechnet, gezahlt: Sachsen Thüringen Hessen Bayern Würtemberg Preußen 7,35 10,6-i 10,99 14,57 24,17 26,58 Für den Kommunaletat einer Stadt wie Leipzig wirkt sich die Steuerschutzgesetzgebung der bürgerlichen Regierungen zugunsten der B. sitzenden folgendermaßen aus. Wir stellen die Gewerbe- steuererträge des Rechnungsjahres 1929 gegeneinander: Einwohnerzahl Leipzig am 16 Juni 1925 679159 Gewerbesteuer in. voll Tausenden 6500 München Essen Duisburg 680704 470 524 271 790 10 000 15 250 12 606 So wirkt sich die Steuergesetzgebung des Lürgerblock-Sachsen auf die Finanzgebarung der Geineinden aus. Die Verwaltung Sachsens wurde nahezu sozialistenrein gemacht. Auletzt ging es um die proletarischen Feiertage. Der 0. November wurde abgebaut und der 1. Mai lediglich von den Demokraten gerettet. Nicht etwa aus Vorlieb« zum Wsltfeiertag, sondern weil die Leute um K ü l z nicht all« Hoffnung auf die Große Koalition verbauen wollten. Das Kernstück, um das jetzt gerungen wurde, war das Arbeitsministerium, an dem die de- kannten Spar- und Reformplän« praktisch ausprobiert werden sollten� Das war die Bilanz der sechsjährigen Opposi. tionspolitik im Lande des«inst gefeierten roten Königreichs. an der die tausend Ärbsiterwohnsitzgemeinden am bittersten zu leiden hatten. Jetzt galt es. zu entscheden, ob dieser Kurs weiter xe- steuert, ob die Nationalsozialisten endgültig als Schiedsrichter über die Gsühicke der sächsischen Arbciterschast gestellt werden sollten. Dies« Perspewosv haben die Bezirke Leipzig und Dresden mit großer Mehrheit, abgelehnt, nur Chemnitz. Zwickau und Plauen steuern im bisherigen Kielwasser fort. Von den Ber. tretern dieser Bezirk« wird gesagt, daß ein« Schwenkung der sächfl- fchen Politik von den Arbeitern nicht verstanden würde. In Lei p- Zig wurde die Prob« auf das Exempel gemacht. Der Zufall hatte «•s gewollt, daß die Generalversammlung der Unterbezirk« Groß. Leipzig und Würzen, die von den 41500 Mitgliedern des Bezirks insgesamt 32 800 umfassen, am Tage vor dem Sturz der Regierung und vor der Sitzung der Landesinstonzen einberufen waren. Groß. . Leipzig hat stich 254 Stunden long«st der Sachsenkrise befaßt. Zur Krick gründet in Thüringen das„Dritte Mich" Wie einst der Krieg in Wirklichkeit gewesen, Das darf in Thüringen kein Schulkind lesen. So gebls dem Rektor, der nach dem Gesetze Oer Schule fernhält Politik und Hetze! Oa Bildung oftmals frei und glücklich macht, Sorgt Frick, daß das ÄolkSvildungSheim verkracht. L« einem bleibt gelassen er und kalt: Vom heut'gen Staate nimmt er gen» Gehalt. Noch Hoffnung für Zollfrieden? Frankreichs freundlicheres Gesicht. Seuf. 1. März(Eigenbericht). Die ordentliche Sitzung, die der zweite Ausschuß der Wirtschaftskonferenz am Sonnabend abhielt, gab keinen Fingerzeig dafür, ob die Konferenz noch«in praktisches Ergebnis von einigem Wert erzielen wird........... Der Ausschuß nahm.— u nv erb i udl i ch. wie auf englischen Wunsch ausdrücklich erklärt wurde— den Bericht eines Unteraus- schusses über den Warenaustausch zwischen landwirt. schaftlichen und industriellen Ländern«ntgegen. Der Bericht wiederhast zum größten Teil die Forderungen der West- wirtschaftskonserenz vom Jahre 1927, geht aber insosern über sie hinaus, als er für die Behandlung der Ausfuhr der europäischen Landwirtschaftsstaaten«in Borzugssystem fordert, wogegen allerdings Holland und England Einwände erhoben. Auf französischen Wunsch wurde dann in die Beratung eines Antrage» von Holland, Belgien. Luxemburg und Oesterreich sing»- treten. Die vier Staaten schlagen den Abschluß eines Abkommens vor, in welchem die beteiligten Staaten sich auf ein wirtschaftliches Programm, das ebenfalls den Wirtschäftsforderungen des Bölkcr- bundes entspricht, verpflichten und den................ ... Abschluß eine» ersten kollektiven Handelsvertrages— anstreben. Serruys- Frankreich begrüßte diesen Antrag, erhob aber so viel« Einwände gegen die wesentlichen Punkte des Bor- fchlages, daß es den Eindruck machte, als käme es Frankreich mehr aus eine weiter« Verwischung seiner schroffen Absage an ein« gemeinsam« Zollsriedenspolstit an als darauf, wenigstens diesen ersten kleinen Schritt zur Milderung der innereuropäischen Wirt- schaftskonkurrenz zu unterstütze». Die Debatte über den Antrag soll am Montag weitergeführt werden. Entscheidung stand der Beschluß des Bezirksvorstandes, dar folgen- den Wortlaut hatte: „Der Sozialdemokratie liegt es als stärkster Partei nach parlamentarischem Brauch ob. di« Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung aufzunehmen.' Dieser Entschließung wurde— keine Ueberraschung für den Kenner der Arbeiterpsyche im Leipziger Bezirk— mit etwa Vier- fünftelmehrheit zugestimmt. Die Befürworter der Verhandlungs- Politik fanden in der Versammlung keinen Widerstand, dafür ober die Gegner der Koalition. Von äußerstem psychologischen Interesse waren die Zwischenrufe, die den Gegnern der Koaliiion von Ar- beitern aus den Betrieben zugerufen wurden:„Wollt ihr, daß wir auch das Letzte noch verlieren?'—„Ihr habt keinen Mut, den Kamps mit dem Gegner aufzu- nehmen l' Die Verteilung der politischen Kräfte Sachsens ist besonders schwierig. Kein Zentrum ist vorhanden, lediglich 4 Demokraten als bürgerliche Mitte. Dazu als eigentlicher Koalitionspartner di« Deutsche Volkspartei. Die sächsischen Nationalliberalen waren de- reits in der Vorkriegszeit besonders bösartiger Natur. Trotzdem wurde in Leipzig der Anbahnung von Verhandlungen inst Vier- fünftelmehrheit zugestimmt. DoAäufig sst bei den Volk Sparteilern nicht allzu viel Neigung vorhanden, der Großen Koalition näherzutreten. Der Schlüssel der Lösung aber befindet sich in ben Händen der vier Demo- traten, ohne die keim« Mehrheit möglich ist. Sie entscheiden dem- zufolge über die Frage: Große Koalition oder Bürgerblock, der wiederum ohne die 5 Nationalsozialisten nicht möglich ist. Verenguer deckt den König. Verschärfung der Zensur? Madrid, I. März. Di« Angriffsrede Sanchez Guerra» auf den König Alfons XIII. hat solchen Widerhall gesunden, daß sich di« Regierung Bevmguer zu einer Gegenerklärung veranlag fühlte, in der es heißt: „Die Regierung wolle nicht verlangen, daß all« Politiker mit ihr zusavunenarbeiten. aber sie lasse nicht zu. daß gewiss« Politiker di« Beruhigung durch gewalttätige Kundgebungen(?) zu verhindern suchten. Die Regierung erinnere daran, daß jederzest jemand die gesetzlich« Verantwortung für di« Hand. lungen der Krone trage und daß man stets Rechenschaft ver- langen und erhallen könnte, ohne daß man deshalb die Institu» Honen anzugreifen brauche, die jenseits aller Diskus- s i o n e n bleiben müßten. Die konstitutionell« Monorchie, verkörpert durch die Person des Königs, sei ein gesetzliches Postulat und die Regierung werde nicht dulden, daß sie von irgendeine Seite angegriffen werbe Wie Havas aus Madrid berichtet, hast die Reglerung Perenguer im Augenblick die Veranftastung von Wahlen für u n- angebracht. Wie es heißl, sollen Propagaudoredeu mid ösfeat- liche Kundgebungen in Zukunft nicht mehr gestattet werden. Die Zeasur werde beibehalteu. vielleicht sogar verschärft. Den in Valencia ausgebrochenen Generalstreik de- trachtet man in Madrider maßgebenden Kreisen lediglich als eine Solidaritätskundgebung für die Streikenden in Sagunto, die höchstens 24 Stunden dauern werde. ltngarifcher Amnestiebeirug. Sozialdemokratischer Protest in der Budapester Festsitzung. Budapest, 1. März. Die Vudapester S ta dt ve ro rd n e te n o e rs a m m t u n g hiell am Sonnabend ein« Festsitzung anläßlich des zehnten Jahrestages der Ernennung Horthys zum Reichsverweser ab. zu der unerwarteterweise auch die Sozia ldemokrateu erschienen waren. Nach dem Absingen der Nationalhymne, die auch die Sozial- demokraten stehend mit anhörten, gab der sozialdemokratische Ab- geordnet« P e y e r eine Erklärung ab, in der er ausführte, daß sich die Sozialdemokraten als betrogen fühllen, da sie erwartcu durften, daß die Amnestie auch auf politischeDergehen und auf die Emigranten ausgedehnt würde. Wäh« rend der Ausführungen Peyers verließen die Vertreter der Rechts- Parteien den Sitzungssaal und Peyer wurde wegen feiner Aeuherung zur Ordnung gerufem Nachdem Peyer seine Erklärung abgegeben haste, verließen die Sozialdemokraten den Sitzungssaal und die Vertreter der bürgerlichen Parteien er- schienen wieder, um dem Reichsverweser ihre Huldigungen darzu- bringen. Gowjet-Oemen30 cat broll S mma Noppenrips.Moir4 KunslMldo, Indantnroii, 95 *)•)• forbwi, eo. 130 e. Jm UM Dekoratlons- Velvet UUI kleine* Fcnlarn, 090 viel« Farben, ca. IV6 c« lirMed Moketteplüsch co. I30eni brell. 25 klein geniuilerl iTmob Mokettoplüsch Wolle, gemusier««der JC90 gettrelil, co. 13dc. er. Kunstseidanplüsch fvlniorbig,«n antiker jL73 Wirkung, ca. 130 CM er. Mohärplüsch ■n kleinen sckOnen"�50 Muttern,ea.130cmlin*e er UM Tischdecke Faniasiegeweo«, mit 40 Fronee, Gr. I40yi70 c« Mb MM Diwandecke Gobeilngewebe, m» Fronte. ntod.gemukiert, J 90 Größe 140; 280< Tischdecke Gobelinrjeweoe, tu« C75 Frame, Gr. InO/l/O im*fuam DiwandocKe sobeiie Verdure a.�ea�rmujt. schwere Oualiiak, r.»l'S jfll 90 Franse« 150/30) un« �Tpni WOLLPLU SC H-Teppich« mit Fransen« hochwollige Qualität 200/300 250/350 300/400 59- 88- 118- WO LLPLUS C H-Tepplche »Herol«, Per>ermu:ler, gute Qual. >70/240 56- 200/300 84- 250/320 122— 300/400168- WOLLPLUSCH- Teppich« eKlwa«,■(« Fraene, tchwere Kommgare-Oualitöl 00/2406722 200/30099" 2S0/350l49'300/4002O2- GROSSEX VERKAUF LÄUFERSTOFFRESTE TEPPICHPROBEN AUS PLUSCHOft 20—30 ein lang, Stück W W Pf. 90— 30 cm long, Stück Pf. 30- 70cm 9 O 70.100cm 075 Stück MO MM Stück W JOB BETTVORLEGER■ G RUSSE avotpaarweitee 100-130 cm Stück Jr«BV GARDINEN AUSSTELLUNG DIE GARDINE IM WANDEL DER Z E I T E N ERÖFFNUNG M O R GEN TO U R N AY-Teppiche »Coro«, tchwere Oualllöi. In schönen Pe r> o r m u t< e r e 200/300 230/3« 300/400 110- 179- 220- MARKEN-VELOURS kleine Fehler, persisch u. mod. gemu&t. 170/240 75-200/300 109- 3S0J3S0\y 9-300/400246- MASCHINEN-SMYRNA- Teppich«, koehwolllgo Qua 11- töt, In modnrnnn Künstler. Stern 200/300 230/330 300/400 179- 259- 358- TOURNAY- Teppich« Spezia'>N.J<« haltbore, durch* gewebt# Qualität« mit Fransen 200/300 250/350 300/400 139- 204- 278- TOURNAY- Teppich« Kammgarn, 5 chorig, mit Fransen 200/300 179�«/3So262. 230/3703O2.300/40C359" BOUCLi HAARGARN- Teppich« erstes Markenfabrikat, mod. Muster 133/20026— 170/24037— 200/300 230/330 300/400 58- 86- 116- MARKEN- TEPPICHE in allen Größen zum Teil mit kleinen Fehlern BETTVORLEG ER BoucIA Velours mit Franse 30/100 425 37/115 6?£ <0/120 622<3/130 822 KOKOS- LÄUFER bunt gemustert 58 cm 90 cm 190 cn 112 122 122 225 252 310 MODISCHE STOFFE FÜR DAS FRÜHJAHR CREPE GEORGETTE reine Seide, In neuesten Forben, eo. ICO cm breit SATi N-FOUIARD reine Seide, schöne moderne Oruckmuster 540 TWEED-J ER S E Y n Ir I c k a r 1 i g• t Gnwnbn, r« I n o W j 1 1 n TWEED. BOUTONNE dar novo NopponslefF 412 WASCHKUNSTSEIDE e e u e Seldenmusier O™ CR§PE DE CHINE b« d r u e k 1• Bömberg■ Saldo in ne co. 100 neuen Mustern, ASO IOC cm breit JL.Z. CREPE MAROCAIN reinseidene erprobte Qualität, schwarz, marine und in allen neuen Modefarben ca. 100 cm 622 Ein ganzseltonesAngebot I MARINEBLAUE KAMMGARNE neue Nadelstreifen u. MQf\ k|. mod Effekte, 130cm BIDRUCKTÄR VOLLVQILE in vielen Muttern ca. 100cm bre,t��95 SEIDEN-MOUSSELINE bedruckte reine Seide, der Mode- stoff für das elegante ig Cf\ Kleid, ca. 100 cm breit Q&sam BEDRUCKT CRlPE SATIN reine Seide, in neuen modetnefi Mustern, ca. 100 cm breit 3Q TWEED GEORGETTE der neue Kleiderslofl für dos Frühjahr 42 TWEED- POINTILLE aus reiner Wolle, ■U neuen Punklmuslorn 522 WOLL-MOUSSELINE bedruckt, in neuen Tweed Muiiern 222 KUNSTSEIDENER VOILE bedruckt, elegante Frühjahrs» eeuheiten,co. 100 cm breit PREISAUSSCHREIBEN d E R l I N C 2 ULLSTEIN SCHNITTMUSTER V O G U E SPANDAUER STRASSE• KONIGSTRASSE• VERSAND beD.ingungeN in der GARDINEN-AUSSTELLUNG A B T E I l U N G*• C E C R 0 N D E T 1815 Nr. 103» 47. Lohrgang i. Beilage des Vorwärts Sonntag, 2. Mär� 4930 Am 15. oarigen Uonait stürzte die 16)ihrige TSnzerbi Elfriede M. in angeheiierfem Zustande im Treppenhaus .des VergnOgungseiablissemenis„Älkasar" aus heträdit- lidier Eöhe in die Tiefe. Das junge Mäddien wurde mit sdvroeren inneren Verletzungen in die Unioersitätsklinik übergeführt, wo sie nodi heute daniederliegt und unter den Folgen des Unfalls leidet. Vor wenigen Tagen kam es auf dem Lehrter Bahnhof zu Skandalszenen, als 12 junge Tänzerinnen, die mit einer Berliner Agentin nadi Buenof Aires wollten, von einigen Angehörigen im letzten Augenblidc vor der Fahrt ins Ungewisse angehalten wurden. Acht der jungen Mädchen trafen dennoch trotz aller Warnungen die Reise über den Ozean an, ,,sJbir herein, mein Herr, hier ist's richtig", meint der Portier des Vergniigmugspaiastes zu dem biederen Mann, der andächtig, mit begeisterten Augen die im Schaukasten ausgestellte„Schönheit* des Weibes* studiert; dann tritt er an den noch Zögernden heran und raunt ihm mit vielsagendem Augenzminkern in der Richtung der Bilder zu:„Alles da. mot der Mensch braucht!" Na und wenn man schon mot in Berlin ist und die Olle daheim gut verstaut hat, ..warum soll man nicht?" wie die kesse Elaire Wolldosf st> schön und vielsagend trällert. Der Prooinzial« stellt innner noch das Haupt- kantingent seNer„Schön-Heite durstigen"; der Großstädter ist nicht bloß zu abgebrüht, er ist auch zu hellhörig und scharfsichtig, er weiß genau, was hinter oll diesem Klimbim steckt: ein wenig arm- seligste Lustigkeit und viel, unendlich viel bittere Not und graues Elend... Drinnen wird„Onkelchen" mit einem Mordshallo be- grüßt. Direktor, Geschäftssührer und Ober dienern, ein paar süße Mädels umringen ih»•itii Nu und Meieren ihn in eine schunmirige Ecke und sich dazu. Diese äußerst liebenswürdigen, stets srcchgelaunten, flott gekleideteu und wohlfrisierten„Empfangsdamm" sind die Rund, oder Eintänzer innen, die für das Wohl der Gäste, also für „Stoff" in flüssiger und kanversationell« Form zu sorgen hoben. Äe nach Größe und Qualität des Lokales geschieht dies in plumper oder dezenter Form: das System aber bleibt immer dasselbe! Die Eintänzerin. Die Eüüänzerin Hot sich der Allgemeinheit des vorhandenen männlichen Pulrfikums als Tavzpartnerm zur Verfügung zu stellen. nebenbei aber, oder dies eigentlich in der Hauptsache, ist sie im eigenen und im direktorialen Interesse daraus bedacht, sich einen „Freier" für den Abeich zu angeln, durch dessen Freigebigkeit sie möglichst in den Genuß«Utes warmen Abeichbrotcs, möglichst aber auch in den Besitz eines kleinen Tischgeldes gelangt. Ist der Gästebetrieb ein sehr reger und der einzelne darum nicht so ohne werteres zu ergattern, dann wird vorerst„Strich getanzt". Die Mädchen tanzen paarweise am Bande des Parketts die Tischreihen entlang, wobei sie der anwesenden Männlichkeit durch ziemlich her- ausfordernde Körperbewegungen, Augenmerfen. Lachen irr deut- lichster Form zu verstehen geben, daß ste keineswegs abgeneigt wären, ihre Bekanntschaft zu machen.. Was bezieht solch kleine Amoureuse, die von Lokalbeginn bis zur Polizeistunde da zu sein hat, die gute und abwechslungsreiche Garderobe besitzen und vor allem gut animieren muß, für ihre ziemlich anstrengende, körper- und nervenzermiirbcnde Tätigkeit? Es besteht hier überhaupt keine Gagen-Vorm. Di« Einiänzerin steht selten oder nie in irgend- welchem Engagementsverhättnis, da man ja«in meist mündlich ver- «inbartes, toglich kündbares Abkommen nicht gut als„Vertrag" rekonstruieren kann. Sie bezieht durchschnittlich den sürstlichen Be- trag von JhO VT. pro Abend, den der«ine Lokolinhader stolz als „Gage", der andere, in noblerer Umschreibung, als„Autogsld" be- zeichnet;«in dritter zahlt wieder in Naturalien und zwar in Gestalt eines„warmen Zlbcndbrates". Andere Betriebe bewilligen ein „Freibier" und dem allen setzt er» Lokal in«wer deutschen Provinz stobt die Krone aus, das seine Eintängerinnen überhaupt in keiner Weise entlohnt, dafür aber ihre Ueberkleider an der Garderobe bis Lokalschluß zurückbehält. OaS Hausballett. Mit zum Inventar solchen Vergnügungspalastes gehört da»» auch das Hausballett. Etwa zehn bis zwölf junge, wohtgeivachsene Mädels, die als„Füllsel" des Programms mehrmals am Abend in verschiedener Kostümierung auszutreten haben, manchmal auch zur Abwechslinrg Schönheitsskulpturen, d. h. lebende Bilder, stellen müssen. Tusch der Musik, Licht flammt aus und olles sieht be- geistert nach der Bühne, wo eine ganze Reihe glcichgekleideter, flotter Danzmädels seinen Einzug hält; da fliegen 12 Beine auio- matenhast in die Lust, da drehen sich«in Dutzend Hälfe taktmäßig bald nach der«inen, bald nach der anderen Seite, plötzlich schießt dos ganze Dutzend fröhlich lachend Kabolz, oder fairst im Spagat zu Boden; während hier dem artistischen Humor Rechnung getragen wird, reiten die gestellten Skulpturen«in« Attacke aus die Sinne der anwesenden Männlichkeit. Sind die Vorführungen beendet, dann testen die Tanzmädcls das traurige Los der Einiänzerin, sie gehen auf„Freiersfang" aus. Wenn sie auch nicht ganz so schandmäßig bezahlt werden wie die Einiänzerin, so läßt doch auch ihre Gage sehr zu wünschen äibrig, noch dazu haben sie ja im Ver- hältnis zur Rundtänzerin eine viel anstrengendere Tätigkeit. Wenn hier auch eine Mindestgage festgesetzt ist— sie soll wohl 5 M. pro Abend betrogen—, so wird die Ziffer sehr oft durch sogenannte „Scheinverträge" umgangen und wo kxin Kläger ist, da ist schließlich auch kein Richter. Aus Angst, gekündigt zu werden und wieder in den zwar anständigen, aber nüchternen, arbeitsamen Alltag zu müssen, halten die Mädels schon lieber den Mund. Für die Schreibmaschin« oder den Ladentisch sind sie ja dach meist nicht mehr zu gebrauchen, und die länge, fröhliche Nacht, des 'Schlafen bis in' die späten Vormittagsstunden, Musik und Wein, begehrliche Wicke, und Liebkosungen der Männer lassen sie oll den Jammer und die Schmach ihrer annen, zertretcnni Jugend immer wieder vergessen. Hinter den«.Kulissen''. Während die Eintänzerin tagsüber eine große Nichtstuerin ist, die ihre Zeit bloß mit Schlafen und wieder Schönmachen für den Abend verbringt, führen die Truppewnädels so ein« Art„Familien- leben", allerdings nicht in bezug auf Gemütlichkeit und liebevolle Behandlung, sondern sie sind tagsüber so eine Art Dienstmädchen Animiertanz vor den Tischen and Aschenputtel. Zmneist wird der Berbilligung halber in den gemieteten Zimmern, od« einer vorhandenen Küche für die ganz« Gesellschaft gekocht, da heißt es also einholen gehen, olles zurecht- machen, kochen, oder wenigstens dabei behilflich sein, das Geschirr wieder scheuern. Zimmer und Betten zurecht machen. Tanztrikoib und Spitzenhöschen für den Abend waschen und in Ordnung halten usw. Geschlafen wird zu fünf oder sechs in einem Zimmer, wen» nicht genügend Betten vorhanden, dann teilt man sich eben mit der Kollegin eines. Der Druppenchcf führt noch dieser Richtung hin ein sehr strenges Regiment. Dies« Mädels, junge, unerfahrene Dinger, sind dem Herrn Gebieter auf Gnade und Angnade ausgeliefert. Ihr vertrag lautet meist auf ein Zahr. der Truppen- iichaber stellt die Reiseroute zusammen, die auch sehr oft noch dem Ausland führt, er vermittelt die Engagements, sorgt für die Unter- knnft der Mädchen und zahlt ihnen die Gage aus. Wie skrupellos all diese T-ruppeninhaber das Schicksal der ihnen anvertrauten Menschenkinder m ihr« Hände nehmen, erhellt schon'daraus, wen» man erfährt, was sich in der großen Zahl der Truppenchefs für Elemente befinden. Fast durchweg vertrachte Existenzen, aus allen Beruf sgatwngen n. a. ehemalige Monteure. Schaffner, Kutscher, Schlächter usw. Daß es all diesen Leuten nur um ihren eigenen, möglichst großen Profit zu tun ist und daß sie, die nichts zu ver- lieren haben, richtige Hofavdeuire des Lebens sind, bedarf wohl kein« näheren Erörterung. Der Krebsschaden liegt hier darin, daß jeder, der Lust dazu verspürt, eine Tanztruppe zusammenstellen und mit ihr auf Reisen gehen kann; sosern sich nichts Nachteiliges über seine Person und seine Mitglieder feststellen läßt, bekommt er auch anstandslos für sich und feine Tänzerinnen Pässe ausgestellt. Daß von den Behörden heute sehr, sehr vorsichtig mit der Ausstellung von Auslandspässe» umgegangen wird, daß z. B. von Berlin aus med« nach der Tschechoslowakei, noch nach Ungarn, weder nach Jugoslawien, noch nach Italien oder Spanien Visa erteilt werden, ist noch immer keine Gewähr, daß die Mädels nicht doch früher oder später dahin reisen. D« Paß, der meist auf die Dauer eines Jahres Gültigkeit hat. wird z. B. einem Truppcnches für ein mig notwendig wäre. Bedauerlich ist es, daß die Behörden leider von den Elten» in keiner Weife unterstützt werden. In den Kampf am offenen Grabe. Tumult bei der Beerdigung des Nationalsozialisten Weffel. Bei der Beerdigung des von Kommunisten erfchosienen nationalsozialistischen Studenten Wessel, die von der Jüdenfiraße aus aus dem Friedhof in der Prenzlauer Allee stattsand. kam es gestern zwischen den beiden feindlichen radikalen Gruppen zu Zusammenstößen, die ein Eingreifen der Polizei notwendig machten. Di« Uebcrführung des Toten nach dem Nikoloifriedhof mit einem Trauerzug war gestattet worden. Als der Zug über den Bülowplatz kam, gab es die ersten Schwierigkeiten: Die„Rote Fahne" hatte gestern früh oufgcfordert, das Karl-Lieblnccht-Haus durch ein Spalier ihrer Anhänger abzuriegeln. Der Parole war Folge geleistet, und als der Leichenzug nahte, wurden Pfui-, Nieder- und Rotfron trufo laut. In der Prenzlauer Straß« wurden bei einer Schtägerei zwischen Rechts- und Links- radikalen zwei Ztotionalsoziakisten verletzt. In der Lothringer Straße umsäumten die Kommunisten in dichten Reihen die Straße und johlten und pfiffen, als der Trauerzug herankam. Die Schutzpolizei versuchte mit dem Gummiknüppel ein« Gruppe von jungen Menschen, die sich auf einen der Trauerwagcn stürzt«, ob- .zudrängen. Die Beamten wurden von einem Steinhagel empfangen. Einer von ihnen wurde zu Boden geschlagen, wobei ihm Tschako, Gummiknüppel und Revolver entrissen wurden. Einer der Haupträdclsführer wurde festgenommen. Vor dem Friedhof entstand auf der Straße neuer Radau: Zu den Aussichrungcn des Geistlichen wurde geschrieli und gepfiffen. Als die Trauervcrsamm- lung auf die Straße kam, erhob sich ein ohrenbetäubender Lärm. Es kam zu Reibereien und.Zusammenstößen, obwohl in der Dunkelheit Freund und Feind kaum mehr einander«rkennen konnten. Beide Parteien haben wieder eine besondere Art von mensch- lichem Feingefühl gezeigt. Die Nationalsozialisten ver- suchten, wie aus der Grabrede ihres Führers, Herrn Goebbels, hervorgeht, die Beisetzung ihres Freundes Wessel zur Propaganda zu benutzen für ihre Gruppe, ohne Rücksicht auf die Feierlichkeit der Stunde. Die Kommunisten nahmen die Gelegenheit wahr, um eine Beendigung zu ein« Keilerei herabzuwürdigen. mme Oberbettbezug Restr. BtMsiti*, zum C räpfen, C». 130X 200.W.rO Kissenbezug 1.25 e n mit l angustten Verzierung... S e t t!______ OpwUs, mit Hohlssum-«a__ VsrrlerunB, c».U8y220 O./O «> �■». I»U.A. C 4U""— Jacquardhand- tuch 89* Daunendecke kunstsiid. Dam ta t- Obt rstlti, mit Parkal-Eio lao«. KQ prlmaDauoin.'MX'ja) ww. Ruhebetten buntar Batuo, Pft-M varaehleiiena Uoatar S.W.7S mit Rmttluaatan, bunter Bezug,«in- CSQ klappbares fubbrett v??."""' Prinztn-Sfr. .. Ecke, S»bostion. Strasat Wtimeßdorfa'-Slc «an d<»f BiimarcW-Stf. FrankfuittFAUee _ Klops, der Der Fall ist wohl noch in Erinnerung. Am„Goldenen Sonntag", dem Abstimmungstag des nationalen Jrrflations' begehrens, betrat der Kommunist Schenk mit«mein unbekannt gebliebenen Gesinnungsgenossen das Abstimmungslokol in der Rostocker Straße, ging an den Tisch des Wahloorstandes heran, rief: „chändc hoch!", hielt den bestürzten Wahlvorftandsmitgliedern-eine Pistole vor— eine Kinderpistole behauptet er— und während der Wahloorstand mit dem kommunistischen Wahlvorsteher an der Spitze schleunigst dos Weite suchte und sein Komplice zwei scharfe Schüsse abfeuerte, riß er die Wählerl i-sten an sich uni> entfernt« sich aus dem Lokal. Das Schöffengericht Berlin-Mitte ver- urteilte diesen Wahllistenräuber wegen Nötigung zu 6 Monaten Gefängnis. Der Haftbefehl wurde aufgehoben, und die zahlreich oersammelten Freunde und Genossen Überreichren dem Heiden des Tages nach Entlassung aus dem Gefängnis ein Bukett roter Nelken, dessen rote Schleife die Aufschrift trug:„Ein dreifaches Hoch für unseren lieben Klobs." So Manifestierten sie erstens ihre Solidarität mit der„revolutionären" Tat ihres politischen Märtyrers und zweitens ihr Vertrauen zu der Einsicht des bürgerlichen Klassen» gerichts, denn sie zweifelten nicht daran, daß sie nun seine Be» freiung mit Bier begießen wünen. Der Ausdruck„K l o p s" paßte auf den Angeklagten ganz vor- trefflich.„Einen schweren Raub soll ick begangen haben? Eine Pistole soll ick gehabt haben? Eine Attrappe war es. Ick war „anjeschossen", auch mein Freund war es, da ist uns durch den Kopf gegongen: Die Rundfunkentführung, und da haben wir ge- dacht, etwas ähnliches zu machen." Eine Jeugin sagte aus, sie habe etwa sine halbe Stunde vor dem„verfrühten Silvesterschcrz" zwei junge Leute beobachtet, von denen der eine sagte:„Ach Mensch, laß man. Spät Is nich. Wir kommen noch lange zeitig genug." Märtyrer. I ver kenmaMHdKM„lisfenranber." lind em Chauffeur bekundete, wie zwei junge Leute an ihn heran» kamen, von denen der eine bat, die Uhr einzustellen und vor das Wahllokal zu fahren, wke sie dann eilig herauskamen, wie«r Ver- dacht schöpft«, aber auf seine Wort«:„Ihr habt wohl einen anständig vergängelt," zur Antwort erhielt:„I wo, wir sind ja friedliche Menschen." Von den Wahlvorstandsmitgliedern erfuhr.man, wie die Sache sich zugetragen hat: nur der kommunistische Wahloor- steher, der als erster das Weit« gesucht hatte, fehlte. Der eine Wahlvorsteher war soeben vom Mittagessen zurückgekommen, hatte auf seine Frage: Wie war das Geschäft, die Antwort erhalten: „Mies," als die beiden jungen Leute das Abstimmungslokal be» traten.„Da kommt Zkundschaft," meinte der eine von den Vor- standsmitgliedern. Es war aber keine Kundschaft, denn im nächsten Augenblick hieß es: Hände hoch! Uneinig waren die Zeugen darüber, wer die Schüsse abgefeuert hat, der Angeklagte oder sein Komplice Himer den Abstimmungszellen. Der Staatsanwalt beantragte 3 Monate Gefängnis wegen Nötigung. Ein schwerer Raub liege nach den jetzigen Aussagen des Angeklagten nicht vor. Die Absicht der rechtswidrigen Jueignung Hab« ihm ferngelegen, er hat die Listen fortgeworfcn. Dos Gericht ging über den Strafantrag hinaus und kam zu dem oben er- wähnten Urteil von 6 Monaien Gefängnis Zwar sei der An- geklagte angeheitert gewesen und habe sich nur einen„verfrühten Silvesterscherz" erlauben wollen; doch könnten derartige, bessere Bierulke, die in Abstimmungslokalen vollführt werden, nicht allzu milde beurteilt werden. Ein Zvjähriger Mensch sollte sich doch erst recht überlegen, ehe er derartige Scherze macht, insbesondere unter Anwendung von Waffen. Die Gesinnungsgenossen des„lieben Klops" hatten aber die Geschmacklosigkeit, ihren Strauß roter Nelken im Gerichtssaal aller Welt vor Aungen zu halten. mütterlichen Augen bleibt das, teils durch Veranlagung, teils durch das Benifsmilieu oft arg mißratene Töchterlein stets und iinmer ein Unschuldslamm, sie. sehen alle Vorsicht als Schikane an, die nur das Böf« im Schilde führt, dem Kinde die„Karriere" zu verderben. •k Handelt es sich hier wirklich noch um einen„Beruf" im üblichen gewerblichen oder auch küftlerischen Sinn? Ist es nicht vielmehr die schlimmste, traurigste Art der Prostitution, die gräßlichst« Aus- beutung junger Menschen? Heute Genoffenschafiswahlen? Am heuligen Sonnlag finden in 105 Wahlbezirken der Konsum. genossenschoft Berlin und Umgegend die Wahlen der Abgeordnelen- delegicrleo stall Gewählt kann werden in der Zeil von S bis 14 Uhr. In 150 Wahlbezirken hat sich eine Wahl erübrigt, da in diesen ent- weder keine oder nur eine gültige Vorschlagsliste eingereicht worden Ist. Die Kommunistische Kartei, deren Genassenschaftsfraktion sich zum Zwecke des Stimmenfanges hinter der Bezeichnung„Opposition" versteckt, führte den Wahlkampf mit den bei dieser Partei üblichen Mitteln der gemeinsten persönlichen Verleumdung und durch das jeden Beweises entbehrende Herunterreißen der genossenschaftlichen Einrichtungen. Ihr« eigen« Unfähigkeit, ordnungsmäße, den Be- ftimmungen der genossenschaftlichen Satzung entsprechende Kandidatenlisten aufzustell«n, verdecken sie hinter einem wüsten hysterischen Geschrei über angebliche Entrechwng der Mitglieder. Unser« Äonsuingenossenschaft legt dm größeren Wert auf Genossenschaster, die auch die Einrichtungen der Genossenschaft in Anspruch nehmen, nicht auf Papiersoldaten, die sich auf Anweisung der Konunu- nistischen Partei für 50 Pf. das Stimmrecht erkauft und von denen viel« noch nie das Innere einer genossenschaftlichen Ware nab gab«- stelle gesehen haben. Durch Aenderung der genossenschaftlichen Satzungen ist diesen Leuten das Betätigungsfeld genommen. Ihr Ziel, die Konsumgenossenschaft zu einer kommunistischen Partei- domäne zu machen, die u. E. genau so verramscht werden kann wie die kommunistischen Parteibetriebe, ist ihnen dadurch wieder in unerreichbare Ferne gerückt worden. Daher ihre grenzenlose Wut, die sich in einer systematischen Aufpeitfchung ihrer Anhänger austobt. Um diesem Treiben Einhalt zu gebieten, ist es die Pflicht aller Freunde einer gefundenen genossenschaftlichen Fortenwicklung, durch ihre Beteiligung an der heute stattfinden- den Wahl und durch Stimmabgabe für die Liste Gcnossenschaftsaufbau dieser Liste zu einem überwältigenden Siege zu verhelfen, Wahl- recht ist Wahlpflicht. Das Wahlrocht ist persönlich auszu- üben, eine Vertretung durch den Ehegatten oder durch eine andeve zum Haushall gehörende Person ist mcht statthast. Bei der Stimm- abgäbe ist das Mitgliedsbuch der Genossensthaft als Wahlausweis vorzulegen. Gewählt wird nur iu den nachstehend verzeichnete» Abgabe» stellen: 1. 2. 4. S. 7.«. 11, 15. 18. 19. 22, 25. 28, 29, 30. 31, 33. 34. 36. 37. 43. 44. 45. 47. 48. 49. 50. 51. 55, 58. 59. 60. 61. 62, 63. 65. 71. 74. 76. 78. 81. 82. 85. 87. L8. 94. 95. 101. 104. 105, 106. 107. 108. 110. III. HZ. 114. 117. 120. 121. 123. 124. 126. 129, 130. 132. 133. 134, 135. 136. 137, 138. 139, 141. 144. 149. 156. 158. 159. 161. 164. 169. 174. 177. 181. 183. 165. 136. 187. 188. 189. 190. 192. 193. 194. 197. 202. 215. 220. 225. 227. 233, 240. 257. 264. .Hochschulrektor unterstützt Hakenkreuzler. Imyier noch gibt es preußische Hochschulen, deren Rektoren noch nicht begriffen haben, daß sie Beamte der Republik sind. Die Mttgliedsgruppe der Deutschen Studentenschaft an der Land- wirtschaftlichen Hochschule in Berlin, der Bereinigung der rechtsradikalen Studenten Deutschlands, wird von dem Rektor trotz aller Ministerialerlasse heute noch als die Vertretung der Studentenschaft anerkannt und behandelt. Sie hat heute noch Räume in der Hochschule inn«. Ihre Beiträge werden durch, das staatliche Wirtschaftsamt der Hochschule«mgezogen. In diesen Tagen beauftragte der Rektor sie mit der Durchführung einer Wahl zur Besetzung des Wirtschaftsamtes. Die republikanischen Studenten, die ihre Ansprüche hierbei. anmelden, werden beiseite ge- 52 1 „Wie spät ist es?" fragte Pataca und blickte mit halbge- fchlossenen Augen auf die Uhr an der Wand.„Halb neun. Wir können noch einen trinken, aber diesmal bin ich dran." Sie tranken also von neuem, und Jeronymos Mitverschworener bemerkte:„Dir muß es doch heute gut gehen— du hattest doch offenbar eine Glückssträhne." „Nein, es geht mir nicht gut", stammelte Firma und machte«inen oergeblichen Versuch, sich den Speichel vom Mund zu wischen. „So, na, wisch' dir mal das Kinn und dann erzähl' mir, was passiert ist. Irgendeine Weibergeschichte, was?" „Ja, diese verdammte Rita hat mich heute den ganzen Tag warten lassen und ist nicht gekommen. Ich weiß auch weshalb. Dieser Hund von Jeronymo ist nämlich heute wieder nach Hause gekommen." „So. Keine Ahnung. Und Rita ist mit ihm zusammen?" „Nein, noch nicht", entgegnete Firma, der zu betrunken war. um sich zu erinnern, daß Pataca ihm ja überhaupt erst von der Heimkehr des Steinbrechers berichtet hatte.„Und sie wird auch nicht mit ihm zusammenkommen. Denn ich werde ihn suchen, und wenn ich ihn sehe, schlitz' ich ihm den Bauch auf wie einem Schwein." „Na. dann ist es besser, du trägst'ne Waffe bei dir, denn du kannst ihm jeden Augenblick begegnen." Firmo zog ein Rasiermesser aus dem Hemd heraus. „Versteck das, das solltest du nicht so öffentlich zeigen. Die Kerls da an dem Mitteltisch haben die Augen nicht von dir gewendet, seit du hier bist." � j ..Laß sie nur gaffen, wenn ich was merke, zeig' ich ihnen schon, was dabei rauskommt." Aber plötzlich hielt. Firmo inne, denn ein Polizist steckte seinen Kopf zur Tür herein. „Gib das Messer lieber mir— er ist hinter dir her. und du willst doch nicht mit so einem Instrument arretiert werden." Aber der Mulatte riß sich zusammen. Niemand konnte drückt. Unsere Genossen an der Landwirtschaftlichen Hochschule gaben die Parole der Wahlenthaltung aus, der auch von den meisten Studenten gefolgt wurde. Don 680 Studenten wählten 244, von denen nur 31 ihr« Stimme für die Nazis abgaben. Das Llrteil im Abireibungsprozeß. Da» Landgericht verurteilte die 56jZhrige Akarkha Spreuger wetjeu gewerbsmäßiger Abtreibung zu zwei Zahreu Gefängnis. Eine Bewährungsfrist wurde abgelehnt. Jedenfalls ist auch dieser Fall ein trauriger Beitrag zu dem 8 218, der ja leider, wenn auch in gemilderter Form, im neuen Strafgesetzbuch weiter bestehen soll.' Erst die Verhandlung gegen die 35 angeklagten Frauen wird zeigen, wie groß die seelische Not war, die sie zu Martha Sprenger geführt hat. Die gesonderte Ver- Handlung unch die Zsugnisoerweigerung der Frauen gestattet« auch keinen Einblick in die Umstände, unter denen sie die Hilf« der An- geklagten in Anspruch genommen haben. Zw« Jahre Gefängnis ist aber doch etwas zu reichlich bemessen. ' Zuviel Ingenieure. Zu dem aktuellen Thema:„Wohin mit den überzählige» Ingenieuren?" sprach im Verein Deutscher Ingenieure Maximilian Est er er, der seine Eindrücke irnd Erfahrungen langjähriger Reisen in Ostosien und Südamerika in klarer und lebendiger Form einer sehr zahlreiche Zuhörerschaft mitteilte. Man kann die Zahl der deutschen Ingenieure, die in der Industrie keine Stellung mehr finden, im Verlauf der nächsten zehn Jahre mit über 100 000 angeben. Nur ein Weg bleibt dem jungen Ingenieur: er muß ins Ausland gehen und von vornherein damit rechnen, fein ganzes Leben im Ausland zu verbringen. Vorher sich möglichst viel Unterlagen über das gewählte, fremde Land verschaffen, um zu wissen, ob einem das Land auch„liegt". In allen Fällen wird die Frau eine wertvolle Kainerodin fein, da sie die Fremde viel instink» tioer erfaßt. Niemals den Fremden nach dem ersten Eindruck be- urteilen wollen. Im Gegensatz zum Engländer besitzt gerade der ihn arretieren. Der Kampf war schon so lange her, daß kein Mensch ihn mehr suchte. Er erlaubte dem Portugiesen nicht, sich das Rasiermesser anzusehen und sagte, er würde es nicht einmal seinem eigenen Vater in die Hand geben. Als Pataca Firmo Mangel an Vertrauen vorwarf, erwiderte der Mulatte:„Vertrauen Hab' ich zu meinen eigenen Zähnen und selbst die beißen mich manchmal in die Zunge." „Ich habe jemand gesehen, den du kennst, aber du rätst nicht, wen", wagte sich der Portugiese vor. „Wen denn?" „Rita Vahiana." „Rita Bahiana? Wo? Wer war mit ihr zusammen?" „Eben Hab' ich sie gesehen, bevor ich hier hereinkam, sie ging draußen den Saudade-Stand entlang. Aber ich weiß nicht, mit wen sie war— es war keiner, den ich kannte." Firmo versuchte aufzustehen und taumelte zur Tür. „Warte", rief der andere,„ich geh' mit dir, wenn du willst." Er holte Firmo vor dem Eingang der Taverna ein und hakte den Mulatten freundschaftlich unter. „Geh jetzt langsam und mach' ein harmloses Gesicht, sonst fliegt dir dein Vogel davon." Der Strand war menschenleer. Ein feiner Regen rieselte herunter, und vom Meer wehte ein kühler Wind. Der Himmel war schwänz wie Tinte, und die armseligen Straßen- lämpchen versuchten gar nicht erst, die Dunkelheit zu durch- dringen. „Wo ist sie?" fragte Firmo und gab sich Mühe gerade zu gehen. „Ein bißchen weiter unten— da, wo sie die Steine von der Klippe brechen. Du wirst auf den Weg achten müssen." Sie liefen also auf den Felsenhügel zu, der beinahe schon im Meere lag. Da traten zwei Gestalten aus dem Schatten heraus. Pataca erkannte sie und packte Firmo von hinten am Arm. „Nehmt feine Deine", riet er den anderen zu. die keine Zeit verloren, ihm zu gehorchen. Sie zogen Seile heraus. mit denen sie ihm Hände und Füße banden, und er war hilflos. In dem Augenblick tastete Pataca nach dem Messer. denn er hatte es Firmo ja einstecken sehen, und der Mulatte war entwaffnet. Dann nahm auch Pataca die Keule zur Hand. Lang«, nachdem der schlanke Körper still war, fuhren dw drei Männer noch, fort, Schläge auf ihn hageln zu lassen.. Erst als sie erschöpft und müde waren, hörten sie auf. Dann Deutsche die Fähigkeit zur besseren Einfühlung in das andere. Seltsamerweise kommt der Deutsche im Fernen Osten dem Chinesen innerlich viel näher als der Deutsche in Latein-Amerika der dortigen spanisch-indianischen Mischrasse. Gerade in Südamerika, wo die beginnende Industrialisierung am allerwenigsten von den Ein- heimischen in die Hand genommen wird, winkt dem deutschen Ingenieur reiche Möglichkeft zur Betätigung. Warum soll er zum Beispiel nicht im Dienste eines reichen Kolumbianers fein« berg- bautechnischen Kenntnisse verwerten? Der Deutsche muß. vom jüdischen Volk lernen, auch in der fremden Umgebung seine Wesens- art beizubehalten,„Bürger zweier Wetten zu werden", ohne die Zusammengehörigkeit mit seinem Volk zu verlieren. Vorzügliche Lichtbilder von typischen fremden Landschaften unterstützten den Vortrog in wirkungsvoller Weife. Hochofenexplosion in Rußland. Neun Arbeiter getötet. Moskav. 1. März. Bei der Explosion eines Hochofens in» Eisenwerk T ajeP.r.Petrowsk fiich«-«n Ardeiter getötet nnd vier schwer verletzt worden. Lebenslänglich Zuchthaus für Laöenbiebin. New Dorf. 1. März.(Eigenbericht.); Die Verurteilung einer Zgjährigen Laden« diebin Ruth St. Clair zu lebenslänglichem Zucht- Haus hat die gesamte öffentliche Meinung von New Dork auf die Beine gebracht. Der unerhörte Urteilsspruch erfolgte unter den Bestimmungen der Baumes-Gesetze, die für jeden zum vierten Mal? eines Vergehens überführten Angeklagten unweigerlich die lebens- längliche Hastftrafe vorsehen. An die Seite der Presse, die fast- ausnahmslos noch einer Aenderung der staatlichen Rechtspflege schreit, haben sich jetzt auch zahlreiche politische und bürgerliche Blätter gestellt. I ergriffen sie die zerbrochene, blutende, breiartige Masse, � warfen sie zusammen mit den blutbefleckten Keulen ins Meer, flohen in die Stadt und machten erst halt, als sie die Rua Cattete erreicht hatten. Hier blieben sie einen-Augen- blick vor einem Kiosk stehen und stürzten Paraty wie Wasser herunter. Es war je�t elf vorbei, und sie stellten sich unter eine Straßenlaterne, wo Jeronymo trotz des Regens die achtzig Milreis herauszog und sie unter seine beiden Ge- fährten verteille. Dann liefen sie eilig weiter nach Gloria und stiegen ein paar Stufen zu einem menschenleeren Nestau- rant hinauf, wo sie sich Essen und Trinken kommen ließen und sich leise unterhielten. Aber um ein Uhr schloß der Be- sitzer das Lokal, und sie mußten gehen. Also lenkten sie ihre Schritte nach Botafogo zurück, und auf dem Wege fragte Jeronymo Pataca, ob er noch das Rasiermesser des Mulatten hätte, er wollte gern ein Andenken an seinen Rivalen haben. Pataca gab es ihm anstandslos, und vor dem Tor von Sao Romao trennten sich die drei. Jeronymo trat leise ein und schlich sich nach Nummer fünfunddreißig, blickte durchs Schlüsselloch und vergewisserte sich, daß im Schlafzimmer Licht war und daß seine Frau auf ihn wartete. Einen Augenblick zögerte er, aber als er sich vorstellte, welchen Abscheu er vor ihrer Nähe empfinden würde, richtete er sich auf, ging entschlossen zur Tür der Mu- lattin und klopfte leise an. Rita hatte sich nervös und ängstlich schlafen gelegt. Sie hatte ihr Rendezvous mit Firmo heute nicht eingehalten und wunderte sich selbst, daß sie es gewagt hatte, solche Unvor- sichtigkeit zu begehen; erst im Augenblick höchster Gefahr hatte sie getan, was sie schon immer hatte tun wollen, wozu ihr aber bisher der Mut gefehlt hatte. Denn im tiefsten Innern hatte sie vor dem flinken Mulatten ein gesunde Angst. Im Anfang waren sie durch die Aehnlichkeit ihrer Tempecam-nte, durch eine gleichzeitige physische Leidenschaft und durch ihre gemeinsame Begeisterung für den Chorado und die Samba zueinander gezogen worden, und dann hatte sie aus Gewohn- heit und weil sie niemand kannte, den sie mehr liebte, das Verhältnis mit. Firmo fortgesetzt. Gewiß— nach ihren Zänkereien hatte sie immer eine Zeitlang mü anderen an- gebändelt, war aber dann stets freudig zu ihm zurückgekehrt. All das war anders geworden, seit Jeronymo auf der Bild- fläche erschienen war. Er faszinierte sie mit seiner Kraft und seinem Ernst, und die Leidenschaft eines Mannes von höherer Rasse erweckte in ihrem Mulattenblut, sofort ein Echo. (Fortsetzung folgt.) Zwölf Paare im 6-Ta�e-Rennen. Prenfj-Resigcr weiter in Führung. Der Sonnobentmachmtttag bringt wieder einige neue Feld- Veränderungen. Rausch gibt mfolge seiner Sturzverletzungen das Rennen auf, später verschwindet auch Junge.. Petri-Hürtgen bilden eine neue Mannschaft. Vorher verlieren in der Nachmittagswerbung anläßlich eines Vorstoßes Krüger-Funda, Charlier-Duroy, Choury-Fabre, Rausch-Hürtgen, Kroll-Miethe, Petri-Iunge, Meyer-Stübeck« und Manthey-Schön je eine Rund«. In der weiteren Hälfte der Nachmittags Wertung ereignete sich nichts Besonderes. Di« Führung halten immer noch Preuß-Reflger und Rieger- Kroschel. Erwähnt sei noch, daß Louet-Faudet, die sieben Runden zurückliegen und im übrigen nichts zu zeigen vermögen, aus dem Rennen genommen werden. Auch Kroll räumt gegen 17 Uhr das Feld. Seine Sturzverletzungen oerhindern ein« Weiterfahrt. Miethe bleibt Ersatzmann. Die lü-Uhr-Abendwertung steht im Zeichen einer Reihe, von Jagden, die wiederum Rundenverluste und Runden gewinne mit sich bringen. Es ergibt sich folgender 8tanü des Rennens Spitze: Preuß-Resiger 44, Rieger-Kroschet 9 Punkt«, 1 Rund« zurück, Charlier-Duray M, Ehmer-Tictz 41, Petri-Hürtgen .31, van Kempen-Buschenhagen 14 Punkte, 2 Runden zurück, Goossens- Deneef 39 Punkte. 3 Runden zurück, Manthey-Schön 47, »Pijnenburg-Goebel 2k, Choury-Fabre 26 Punkte, 4 Runden zurück, Krüger-Funda 53 Punkt«, 6 Runden zurück, Meycr-Stübecke 53 Punkte. Kriegsopfer und Sparmaßnahmen. Zu vier öffentlichen Versammlungen nahm der Gau Berlin des Relchsbundes der Sriegsbeschädig. leu. Kriegsteilnehmer und Kriegerhinler- bllebenen zu den Sparmaßnahmen der RÄchsregierung und des vlagistrals Berlin Stellung, soweit diese die Für- sorge für die Opfer de» Weltkriegs berühren. Nach Ansicht der Referenten sind gerade für die Opfer des Krieges erhebliche N o t st ä n d e eingetreten. Der Reichsbund als stärkste Organisation der Kriegsbeschädigten sieht in den Einschrän- kungsbestimmungen bei der Reichsversorgung eine Entrechtung. Leider werden in der Oeffentlichkeit ohne jeden Grund die Renten der Kriegsopfer als zu hoch hingestellt. Die in der letzten Zeit ver- hängten Einschränkungsmaßnahmen sind nach Ansicht der Referenten sofort aufzuheben, die mit Wirkung vom 1. Oktober 1929 angeord- neten Nachuntersuchungen wüsten zurückgestellt werden. Eine durch- greifend« Verbesserung d«r Versorgung, vor allem auch der Hinter- bliebenen, tut not und muß sofort in Angriff genommen werden. Di« Neubau, und Siedlungstätigkeit muß durch ausreichende Bereit- ftellung von Reichsmitteln zur Kapitalisierung der Renten gefordert werden. Die Kriegsopfer protestieren gegen die von der Stadt Berlin erlassenen Sparmaßnahmen da sie ohne Rücksicht auf dos Mitwirkungsrecht der Kriegsopfer eingeleitet sind. Es besteht, so wurde ausgeführt, eine dringende Notlage: das ein- behaltene Kohlengeld müsse sofort ausgezahlt werden, und die Der- fügung vom 5. Februar 1930 müsse, soweit sie die Kriegsopser be- treffe, aufgehoben werden, da der doppelte Richtsatz auch nach den Erklärungen des Magistrats auf die Kriegsopfer keine Anwendung zu finden habe. Adr allem aber sei der Beschluß der Wohl- fahrt sdeputation durchzuführen, die Zuschußmieten für Neu- bauwohnungen von 54 000 Mark auf 100 000 Mark zu erhöhen. Eine Resolution, in der die Forderungen der Kriegsopfer zusammengefaßt wurden, sand einstimmig« Annahm«: es besteht kein Zweifel, daß gerade die Nöte der Kriegsopfer von den zuständigen Stellen besonders beachtet und berücksichtigt werden. Städtischer Krankenhaus-Beitennachweis. In den städtischen Kronken Häusern wird täglich festgestellt, daß sich Kranke, die der Krankenhousbehandlung bedürfen, zu Fuß, mit Slutodroschke oder Krankenwagen in di« nächst gelegen« oder eine andere ihnen genehme Anstalt begeben, ohne sich vorher ver- gewissert zu haben, daß dort ein für sie geeignetes Bett frei ist. Dabei wird außer acht gelassen, daß es auch zu Zeiten, in denen von Bettenmangel nicht gesprochen werden kann, öfter vorkommt, daß in dieser oder jener Anstalt alle Betten einer bestimmten Abteilung belegt sind. Die vom Krankenhaus nicht zu vermeidende Abweisung wird in solchen Fällen vielfach zu Unrecht als un- billig« Härte empfunden. Es ist den Kranken und ihren Angehörigen in ihrem Interesse dringend zu raten. sichvorderInanspruch- nähme eines Krankenhauses— von schweren Verkehrsunfällen und anderen Unglücksfällen abgesehen— zunächst telephonisch an den Städtischen Vettennachweis(Telephon: Amt Norden, Rettungsamt) zu wenden und sich ein freies Bett zuweisen zu lassen. Besondere Wünsche werden auch von dort soweit als irgendmöglich berücksichtigt. Die Stadtverordneten haben in der kommenden Woche zwei Sitzungen, ein« außerordentliche am Dienstag(4. März) um 18 Uhr und die ordentliche am Donnere tag(6. März) um 1645 Uhr. Di« Tagesordnung hat wieder die jetzt übliche Länge: 83 Verhanidbungsgegenftünd« bringt sie diesmal. An der Spitze steht eine Anfrage wegen der Sparmaßnahmen. Wie entsteht ein Lichtdruck. Im Ausstellungsraum des Ver- bandes der Lithographen, Steindrucker und ver» wandten Berufe, Königin-Augufta-Straße 12(Fernruf Lützow 5583) ist jeden Dienstag und Donnerstag von 16 bis 19 Uhr und Sonnabends von 14 bis 17 Uhr der Werdegang des Lichtdrucks und seiner vollendeten Erzeugnisse unter sachkundiger Führung unentgeltlich zu sehen. An den Elitetagen in der„Neuen Welt" geht's immer hoch her und Papa Scholz ersinnt jedesmal eine neue„Hätz" für sein Publikum. Eimnoi sind es die Kinderreichsten, dann die äkMlichsten Zwilling«, der schönste Rosenmund der längst« oder der kürzeste Herr, die als Rekordträger prämiiert und mtt Geldpreisen belohnt werden. Und während im Lucullusofen ein überdimensionales Ochsenvieh, oder knusprige Schweinchen emer köstlichen Mahlzeit entgegenreifen, gibt's auf der Bühne ein Holdr-oh. Diesmal standen die schönsten Frauenbeine zur preisrichterlichen Diskusston und es hatten sich denn auch nicht weniger als 120 Anwärterinnen mit ihren mehr oder minder wohlgeformten Gehwerkzeugen der Jury zur Der- fügung gestellt. Fünf Preise von 50 bis 5 Mark winkten als Be- lohnung. Schärpengeschmückt und siegesbewußt marschierten 240 Bein« durch den Saal, die Trepp« hinauf auf die Bühne, dann fiel der Vorhang bis übers Knie und ließ noch einmal die 240 Revue passieren. Fünf wurden prämiiert, ober auch die anderen 115 ließen es sich donim nicht nehmen daß ihr«»ein««in« ganz be- sonder« Sprache sprächen. Aus ö«r Terrass« turnte Chaplin, auf der Rutschbahn juchu.zen die Schonen, bei Alpenglühen wird aus bayerisch Stimmunosmalerei betrieben, Herz was willst du »och mehr? IMliMMM-Mlll ivatiikfirper- vorsarnrniung der arbeitslosen Mitglieder wahitSrper I. Cieasfog. den 4. mar), vormittag» ll'/i Ahr. im SIhnogssaal de» verbondohauses. Ltaienstr. sz SS Bon» und SBcrtftotttlrmtmer. Anker» Wickler, Autogeuschweißer, Drabtardeiter Hiiismonteure, SIektromonteure, EmoU iierer, Bauanichiäger, Iudu!tri«schmied«, Zkesseilchmiede, Kupferschmiede, Wage» und Hufschmiede. wahItSrper II. Mtttmoch. den S. mar), aerminag» ll'fj Ahr. im»ihnngalaol de» Aerboudshovses, Cinienftraftc»3 SS Stfenloustruttiou»-, Auto-, Maschine«-- Bau-, Schwarzblech. Ulld Ztarvfierir- schtosser. wahlkSrper III. vonnerstag, den 6. marz mittag» IZ1? Ahr, im Sihangssaal de» Aerbaad»bans«».ciaieastrab«»3/6S: Eisen-, Metall-, Rcoolver-, Karussell. uad Pobrwcrkodeeher. Schraubendreher. Rundschleifer, Ginricht r. Automaleu. eturichter, Rohrieeer, Rodrlegerhelfer. wohItSrper IV. Freitag, dem 7. mar,, vormittag» 9 Ahr, im Slhnngsfaal de» ver. dandahavsea, Ltaienstr. 83 8»: Sraoeure, Ziseleure, Gürtler, Drücker, Schleifer, Galoaniseu«, Eisenformer. Metallformer, Kernmacher, Arbeite- rinne», Feilenhauer. Giehrrei- und Hilsoarbeit-r, gigarcUeumaschinenfllhrer, Brtriebohaudwerter, Ki»oo»r,ührer. wohlk»rp«r V. Freitag, de» 7. mar,, nachmlttog» 2»Hr. im Sihnngsfaal de» ver. baadohavse», Clnieafirafee 83.85: Hobler, Bohrer, Stohrr, Fräs«, Schnitt» arbeitet, Datzwerkarbrtter, Gold- und Silberarbeiter, Mechaniker, Optiker, Uhrmacher, Werkzeugmacher, Scharf. schleiser, Arbcitcriaueu. Tageoorduung: Beratung der Anträge und Wahl der Delegierten zur Generalversammlung am 17. März 1329. Zutritt haben nur diejenigen Mitglieder. die im BerbandSbuch die Berufobezeichnung haben, für welch« die Dersammlungeu ausgerufen sind. Ohne Milgliedstuch und Arbeitslosen. karte kein Zutritt. Acmung. 8 Bezirk i Die Vertraue usmännerkouserenz de, Bezirk» sällt im März 1930 an». m anlag, den 3. mar,. nachm. SAhr.imchemeekschaslohoa». Eagetnser 24 25(Saal 1) Branchen- Versammlung der metall-und Revolverdreher sowie oreherlnnen und der AutogenschwetBer, CJchthogensciiweiBer sowie schweioerlnnen Tagesordnung: Bortrag:.Amerikanismu» in der beut- ichen Industrie- Referent. Ministerialrat Pros. Woltt. Ohne Mitgliedsbuch t ein gutritt. Di« Kolleginnen und Kollegen beider Branchen werden gebeten, restlos und pünktlich zu erscheinen. mitkmoch, den 5. mar). nachmittag» 4'/, Ahr, Im Cofal»«» macholrlt, Draathelmer 5 trage 4. Betriebs Versammlung aller treigewerksctiattlich organisierten Kolleginnen und Rollegen d. Firma Hydraweme Tagesordnung: I. Bericht des Betriebsrats. 2. Ausiprache. s. Stellungnahme zur Aufstellung des Betriebsrats. 4. Berlchiedene». Mitgliedsbuch legitimiert. Bei der Wichtigteit der Tagesordnung Ist das Erscheinen aller Kolleginnen und Kollegen dringend erforderlich. Zpielplsn unserer Raltarabtrilaag. Zn der Boche oom 3. di» S. März: l. Kehre wieder Asrila. 2. Pfiffe in der Nacht. 3. Eisengletchrichter. Ja der Woche vom 10. di» 10. März: l. Aegyptisch« Reise. 2. Droieste im Schnee. 3. Neuester Straßendahnfilm. In der Woche vom 17. dl» 23. März: t. Die Wunder Asien» 2. vieheimnisvolle Medizin 3. Lindcar-Zilm. Ja der Woche vom 24. bis 30. März: 1. Spuren im Schnee(oder die Gesahrm der Beinina) t. Blondi verkauft Honigkuchen. 3. Erysier-Motorell. Anfragen wegen Ueberiaffung und Be- such der Abteilung sind lelephonisch oder schriftlich an die Kuiturabteilung(Büro. iiinieustr.<0,05, Zimmer 20) zn richten: Die Arbcitsiosenporftelluug am Mttt» März 1930. fällt au». w och, dem 5.! vi« Ortovmaalhng. In der Gesamt» Auflage das Vorwärta sind be» •ander» billig und haben große Wirkung! Hauen sie stofl? Wir fertigen elee Anzöge u. M2ntel für l9M.einschI. unserer sämtlZutaien-Tadell. Sitz. Roßhaarverarbeit Au» unseren Stoff, v. 7S M an MaBateller„Chic" Oranlenskrahe 8 5. F i Ha 1 en: Potodauer Sir, 43 a(Ein«. Steglitzer Str.), Frankfurter Allee 113 (Ringbahn hol), Torauir. 16a, WERTHEIM Leipziger Str.(Versand-Abt) Könlgstr. Rosenthaier Str. Moritzplatz Großer Frühjahrs-V erkauS Kleider- und Seidenstoffe Die neuesien deutschen, französischen u. englischen Stoffe Waschkunstseide neueste Druckmuster Mir. 95 Pf Wolina Ucht-, luft-u. wasch-|-_ echt, in neuen Dessins, Meter JLtO Woll-Crepe de Chine"1__ in allen Modefarben, Meter JL Woll-Musselin bedruckt, letzte Neuheiten, Mtr. löS 2 Kleider-Tweed* in neue FrQhjahrsmusteruns, Mtr. 1 U Laine ä jour'"�heit.*) 4fi in feinen Farbtönen, Meter Crepe-CaidSSÄ �4« färben, ca. 130 cm breit, Mtr. lU Woll-Naft�derModestofi � � Frühjahrsfarb., ca. 100 cm breit OU Crepe-Moulin6 entzückende Frühjahrsneuheit Modefarben, doppeltbr� Meter Mantel-Tweed kZis. für Sport u. Straße, ca. 140 cm Woll-Georgette elegante KleiderqualiL, neueste Farben, ca. 130 cm breit, Mtr. Tweed-Boutonne letzte Neuheit für Vormittagskleider, doppeltbreit, Meter Kammgam-�adT für Mäntel und Kostüme, ca. 130 cm u. 140 cm breit, Meter Fleur de laine der Modestoff für Kleider und Komplets, ca. 130 cm breit, Mtr. ) SV ) so 4?« 520 850 075 CrSpe Minerva d�k, Kunstseide, in neuen Frühjahrs» mustern, doppeltbreit, Meter Kunstseiden-Serge ca. 90 cm breit, Meter Bastseide reine Seide, ca. 80 cm breit Crepe de Chine S mit Baumwolle, feine Pastellfarben, ca. 90 cm breit, Meter Fulguranf f. Backfischkleider, 80 cm, Mtr. Crepe de Chine leide gr. Auswahl, ca. 100 cm br., Mtr. Toile de soie S f. Wäsche u. Sportkleider, 80 cm Iso 175 Iso Iso 325 3so 4so V�IrtufmÄ Seide m. Wolle, V eiounnc k. Straßenkleid. gute Qualit, ca. 100 cm br-, Mtr. Georgette reine Seide, viele Färb., ca. 98 cm br� Mtr. Japon Foulard bedruckt, ca. 90 cm breit, Mtr. Crepe de Chine iN schwere Kleiderware, 100 cm MarOCain reine Seide, ca. 100 cm breit, Meter Bemberg Georgette handgemalt, ca. 100cm br� Mtn Crepe de Chine bedruckt, ca. 100 cm br., Mtr. 4so 490 525 550 Ö50 075 8so Lyon-Selmlttamtster in allen 4 Geschälten Am Donnerstag, dem Z7. Februar Id-tO, verschied unerwartet nach langem, mit unendlicher Geduld ertragenem Leiden, mein inniggeliebter treuer Gatte, unser hcrrcnsgutcr Vater und Schwiegervater, der Gastwirt Benedikt Rose im M. Lebensjahre.. Wer ihn gekannt, weiß was wir verloren haben. In tiefer Trauer Helene Rose, geb. Hihnel Georg Rose Hans Rose Ella Brandenburg. Die Einäscherung findet am Montag, dem X Märr, nachmilfags SV, Uhr, im Krematorium Baumschulenweg, kiefholzstr, statt. Am Donnerstag, dem 27. Februar, verstarb unser lang-jähriger Angestellter Hugo Freund im 60. Lebensjahre.— Mitten ans der Arbeit gerissen, verlieren wir in dem Verstorbenen, der seit Jnli 1900 in unserer Kasse tätig war, einen fleißigen, gewissenhaften und pflichttreuen Angestellten, dessen Andenken wir stets in hohen Ehren halten werden. Der Tomtand and die Geiich&fta- leftnng der Allgemeinen Ortsbrankenkaasc Berlin- Wllmcradorf. Die Beerdigung findet nm Dienstag. dem 4. März, nachmittags 3 Uhr, auf dem St. Matthias-Friedhof in Mariendorf, Schönebergor Str. 146, statt. WM WZMM WWi! Verwaltungsstelle Berlin Todesanzeigen Jifn SRiigtirbertt nur Nachricht, daH unser Aolleze, her glewpnec Emil Sotor geb. 29. Dezember 1873, am 23. Ac. bruar gestorben ist. Die Einäscherung findet Mittwoch 5. Mörz, 15 Uhr, im Krematorium Baumschulenweg, SiesHolzstraß», statt. Am 28. Februar starb unser Sovrgc, der Rohrlegerheiter Wi\Mm Meißner geb. 2. Oktober 1878. Die Einäscherung findet Mittwoch, 5. März, 18 Uhr, im Krematorium Wilmersdorf statt. Rege Beteiligung wird erwartet. Nachruf Tim 2«. Februar starb unser Kollege, der Kernmacher RsrI Zastrao geb. 11. Juni 1874 Die Beerdigung hat bereit? statt- gesunden. Rm 23. Februar starb unser Kollege, der Rohrleger litte ßtreeEer geb. 19 August 1885 Dfe Beerdigung Hot bereits statt- gesunden. Ehre ihrem Andenken! VI« Gitavei»«Itnng, — tiroße Traurißg-Faiiritt— verkauft fugenlose Trauringe direkt an Private I Ring 333 gestempelt nur S bis 8 Mk. 585 585 585 900 ot. Ahteilnan SPD. Für die uns in to reichem Maß« bewiesen« Feilnahm« bei» Tob« UN. serer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Im Ramra aller Hinterbliebenen Louis Biedermann Berlin. LldiicBherg, Scheffelirr. 9. vanksagung. Fü« die vielen Beweise herstichcr Teilnahme bei der Einäscherung meine» lieben Mannes, Datcrs und Schwiegervaters August Kreckow tagen.wir allen Teilnehmern unseren herzlichsten Dank. Klar« fCrcekow u. Kinder. Danksagung. Fiir die überaus zahlreich« und herzlich« Teilnahme beim Heimgange meine» lieben unvergeßlichen Mannes August Gumz sage ich allen Derwandien. Freunden und Belannien sowie dem Herrn Redner herzlichen Donl. Vw. htar garete Ganz Reich enberger Str. 182. auillungs-.Rabail- u.Sefclamenarkeo gegen Nachahmung gesetzl. gesch. erhgtseit 45 Jahi als Spezlalltit, Conrad Müller Leipti Schkeuditz mbeB-Apelt Wegen baulicher Veränderung veranstalte ich nur kurze Zeit einen TEILAUSVERKAUF Sie haben dabei die günstigste Gelegenheit, komplette Schlaf-, Speise- u. Herrenzimmer in anerkannter Wertarbeit zu günstigsten bis 30% herabgesetzten Preisen zu erwerben. Achten Sie bitte auf die Adresse Adaibertstr. 6 am � BlnffleDspenden lebet Art itesert preiswert Paul Ccollets vorm. Robert Meyer ■wmmwrM Mertuuienstrane 5 Ecke Rauvyustraße 'lmt Morl hol 10803 vptiksr Aem SillöBliaDser Tor 1-2 Möbel- Ausverkauf wegen GesdvSfHverlegung 20 Proz. Ermäßigung Speise-, Herren- und Sdilstzlmraer. Kddien, Einzelmöbel In großer Auswahl und durchaus gediegener Verarbeitung Teilzahlung geslaUet Möbelhaus s. eottiieb nur Rosenthaier Str. 5« Gegründet 1875 Der tapfere Armlnfai hat Höhn eräugen aa dem Fuiv Tbusaelda tat sie ihm beschneiden, darum der Held gar arg tnuch leiden. Ein Trost nur, da/5 in benF ger Zelt Uns„Lebewohl-* davon befreit. *) Gemeint ist rjrtlrlieh das berühmte, von vielen Aerrfen empfohlene HEhneraagea-Lebewohl und Lebe- wohl-Ballensdieibeo, Blechdose(8 Pflaster) 75 Pfg, Lebewohl-Fchbed gegen empfindliche FüBe und FuB- cchweiß, Schachtel C Bäder) 50 Pfg, erhältlich in Apotheken und Progerien. Wenn Sie keine Enttäuschuagen erleben wollen, verlangen Sie ausdrückiich das rechte LebewoM in Bledtdosca und weisen andere, angeblich.ebensogute"' Mittel zurück. Nr. 103» 41. Jahrgang 2. Beilage des Vorwärts Sonntag, 2. März 1930 Aktionär— Unternehmer—(Staat Zum Thema Arbeiterschast und Aktienrecht. Der ZkaMPf, der innerhalb des bürgerlichen Logers selbst um die Frage der Aktienrechtsreform geführt wird, dreht sich im wesent- lichen um die Fruge, ab die Verwaltungen der Aktiengescll- schaffen oder die einzelnen Aktionäre«inen stärkeren und berechtigteren Anspruch aus staatlichen Schutz haben. Die Entwicklung des Akticnwesens Hot in ollen hochkopitalistischen Ländern entgegen dem ursprünglichen Sinn des Aktienrechts zu einer gewaltigen Stei- acrung der Mächt"der Vernuiltüngen geführt und den einzelnen Aktionär ümner mehr in die Rolle des bloßen Gläubigers ahne Mit- bestimmungsrecht gedrängt. Dagegen rebelliert. nun, wie. wir in unserem Artikel vom 27- Februar ausgeführt haben, die liberale Kritik, die ihr Sprachrohr in der bürgerlichen chondelspresse Hot. Sie meist mit Recht aus den inneren Widerspruch zwischen dem Willen des Gesetz- ecbers und den tatsächlichen Verhältnissen im Zlktienwesen hin, sie stützt sich auf die unzähligen Fälle, in denen die— aus dem Papier stehenden—.Rechte der Einzelokrionäre von Perwallungsgruppen mißbraucht wurden, und ihr kommen besonders die in der letzten Zeit ausgebrnchenen Skandale der Prioatwirtschast zu Hilfe. Aus all diesen Feststellungen zieht sie die Schlußsolgerung: Wiederher- stellünz der vergewaltigten Rechte, des Aktionärs. Wie die Industrie mit dem Aktionär umspringt. Den entgegengesetzten Standpunkt nehmen die Industrie- gewaltigen, die Nutznießer des gegenwärtigen Zustande?, ein. Soeben ist da? Gutachten des R e i ch s ve r b a n d c s der deutschen Industrie zum Fragebogen des Reichsjustizministeriums über die 'ttttienrechtsresorm erschienen. Hier wird in striktem Gegensatz zu den Vorschlägen der Handelspresse dos Recht des Unter- n« hm c n s gegenüber dem Aktionär in den Mittelpunkt gestellt. Den leitenden Gesichtspunkt, unter den der Reichsncrbaird die Aktienrechtsresomr stellen will, formuliert das Gutachten in dem Satz:„Der Gedanke, daß das Interüsse und Wohl des Unter- nehMens gegenüber dein Eigenintereise des Aktionärs eine selb- ständiNe Berechtigung befitzt, darf durch neue aktienrechtliche Bestim, mungen nicht verletzt werden." Und von ebenso erfreulicher Ofsen» heit wie dieser Say ist die Stellungnahm« des Reichsverbandes zu den heute umstrittensten Fragen des Aktienrechts im einzelnen. Offen und unverblümt spricht sich der Reichsnerband für die Leibehaltung der mehrstinunigen V o rzu g s a t Ne n aus, die dös Mitbestimmungsrecht der Einzelaktionärc zur Farce gemacht haben,«r plädiert für die Beibehaltimg der V o r ra t s o k t i e n, er will an der Praxis des Vonkenstimmrechts bei Depotaktien nichts geändert wissen, die. die Macht der Vermallungen der Aktiengesellschaften durch die hinter ihnen stehende Bankenmacht ver- stärken, er tritt sSr die Schallung snmmrechtsloser Vorzugsaktien nach angelsächsischem Musler ein, die das Herabsinken der Aktionäre in die Aalle der Obligationäre vollenden würde. '- Wie belanglos die Konzessionen an die immer lauter werdende .Kritik sind/die an der Willlürherrschaft der Berwaltungen geübt wird, kann man an der Stellungnahme des Reichsverbandes zur P u b l i- z i t ä t s f r a g e erblicken. Zwar ist ihm ofienbor der Skandal der Frankfurter Allgemeinen etwas in die Glieder gefahren, und das Versagen des Aufsichtsratz bei der Ueberwochung dieser großen Gesellschaft Hit ihni doch zu denken gegeben. Deshalb spricht sich der Reichsverband„grundsätzlich" s>i r den Gedanken der Ein- führimg der P f l i ch t r e o i j i o n der Aktiengesellschaften durch un- abhängige Revisoren aus. Aber der Zeitpunkt scheint ihm noch nicht gekommen zu sein— weil es in Deutschland angeblich noch nicht genug ausgebildete' Revisoren gibt—, die Pflichtrevision gesetzllch vorzuschlagen. Ucberdles lehnt er die Vorlegung des Reoisions- berichts on die Generalversammlung ab— mit Rücksicht auf das Sensoiionsbedürsnis(!) eines Teiles der Handeispresse. Es erscheint fast überflüssig festzustellen, daß der Rcichsoerband auch allen Bestrebungen zur Aufhellung der Geschäfts- bilanzen gegenüber völlig taub bleibt. Er billigt ohn« Einschränkungen das Weiterbestehen der Praxis her stillen Reserven, er wendet, sich gegen die bis ins einzelne gehende Anfspallung der Bilanzen, er billigt die skandalöse Praxis, daß in den Gewinn- und Perluftrechnungen der Gesellschaften aus der Unkosten- wie avi der Gewinnscite alles wie Kraut und Aiiben durcheinandergeworfen wird, und er hält/ um auch diese pikante Einzelheit zu ermähnen, selbstverständlich besondere Nachweisungen der Bezüge der Mitglieder und des Aufslchtsrots für„nicht er- forderlich". Bürgerliche Kritik an der Sozialdemokratie. Die sozialistische Stelluirguahme zur Entwicklung des Aktien- »Uesens unterscheidet sich grundsätzlich von beiden hier skizzierten Auf- sassungen, von der liberalen sowohl wie von der großkapitalistischen. Das„Berliner Tageblatt" fühlt sich aber über unseren oben erwähnten Artikel zur Aktienrechtsresorm beschwert und hält uns vor, warum wir, da wir doch in vielen Einzelfragen mit den Vorschlägen der bürgerlichen Hondclsprcssc zur Aktienrechisresom: übereinstimmen, uns grundsätzlich von ihnen abgrenzen und sie an- geblich politisch nicht genügend unterstützen. Man wäre natürlich versucht, die � Gegenfrage zu stellen, warum denn die bürgerliche Presse sich nicht in erster Linie an ihre eigenen Parteien hält und sich dort noch Unterstützung umsieht. Nun, die Gründe kennt man ja: Offenbar erwartet die bürgerliche.Handelsprcsse von ihren eigenen Parteien viel weniger Verständnis und aktive Mit- arbeit bei der Aktienrechtsresorm als von der Sozialdemokratie. Und mit Recht: die Sozialdemokratie ist eben die einzige große Partei, die wirklich ernstes Interesse an einer gründlichen Reform des Aktienwesens hat. Das„Berliner Tageblatt" kann, darüber voll- ständig beruhigt sein. Wir haben auch darüber keinen Zweifel gc- lassen, daß wir in einer ganzen Reihe von entscheidenden Punkren mit den Reformvorschlägen, die von der.Handelspreise kommen, mitgehen, ja zum Teil weit darüber hinausgehen werden. Die Unterschiede nicht verwischen. Aber bei all dem dürfen doch die grundsätzlichen Unter- schiede zwischen unserer und der liberalen Stellungnahme zur Aktienrechtsresorm nicht verwischt werden. Die liberal« Kritik an der heutigen Aktienpraxis will, um es nochmals zu sogen, in erster Linie den Einzelaktionär und seine Rechte schützen. Wir gehen darin so weit mit, als verhütet Vierden muß, daß durch Vergewaltigung des Einzclakiionärs der Zustrom von Kapital in die Aktiengesellschaften, soweit cr zur Erweiterung der Produktion not- wendig ist/ unterbunden wird. Aber höher als die Recht« des Einzelaktionärs stehen uns die Rechts der Allgemeinheit und der in den Aktiengesell- schotten tätigen Arbeiterschaft. Wir erkennen niäti den Standpunkt des Reichsverbandcs der Deutschen. Industrie an, daß das Unternehmen als solches, also die kapitalistische Untcrnehmungsvcr- ivaltung, schutzbedürfitg ist. Aber wir verlangen, daß die Allgemein- heit, für die die Unternehmungen letzten Endes geführt werden, in ihren Grundrechter» gegenüber der Unternehmung geschützt wird, wenn sie selbst das Unternehnicn schützt. Konkret ausgedrückt: Es ist nicht unsere Ausgabe, einem ein- zelnen Kleinaktionär die Stange zu l>alten, wci»n er der Verwaltung eines Unternehmens bei einer im Interesse der Gesamt-- Wirtschaft liegende» Maßnahme Schwierigkeiten in den Weg legt, um sich von der Verwaltung gut abfinden zu lassen. Aber es ist unsere Ausgabe, daraus hinzuarbeiten, daß die Oe f f e» t I i ch k e i t vollständigen Einblick in das Getriebe der Unternehmungen erhält, die das Kapital der Allgemeinheit verwalten, und daß der Staat— und nicht nur die Einzelaktionöee— die erforderlichen Kontrollrechte erhält. Der Staat selbst und nicht bloß die Aktionäre sollen darüber wachen können, daß Ordnung in der Verwaltung herrscht und ein Einblick in die Verwaltung möglich ist; der Staat und nicht bloß die Aktionäre soll das Recht haben,«iixzuschreiten bzw. die Gerichte zum Einschreiten zu veranlassen, wenn Mißwirtschaft einreißt oder die Publizitätspflichten der- Verwaltmtgen ver- letzt werden. Und cr soll schließlich— ein Punkt, der in der Kritik der bürgerlichen Handelspressc an der Akticnpraris regelmäßig„ver- gessen" wird— auch die Macht in die.Hand bekommen, gegen die Vergewaltigung der Rechte des Betriebsrats im Aufsichtsrat der Gesellschaften ein, zuschreiten. Diese Unterschiede zwischen der liberalen und der sozialistischen Stellungnahme zur Aktienrechtsresorm könnte» auch von einem bürgerlichen Blatt hrohl beachtet und gewürdigt werde». Das ErwerbslosenheerBerlins 343 000 Arbeit uchende am 22. Februar. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit im v«reiche des Landes- arbeitsamtes Brandenburg hat zwar in der Woche zum 22. Februar ein gemäßigteres Tempo angenommen, aber immer noch angehalten. verlin Halle den stärksten Zugang und Hot heute Z4Z S44 Arbeitsuchende. Der allgemeine Rückgang der industriellen Beschäftigung wird immer fühlbarer. Die Bau-, Elektro-, Gelbmetall- und die Belcuch- tungsindustrie gaben noch Fachkräfte frei. Ein etwas lebhafteres Bild bot die Fahrzeugindustrie. Die einzige verläßliche. Stütze aus dem ollgemeinen?Irbeitsmarkt ist zurzeit die Bekleidungsindustrie, innerhalb der die Saifvnbelebung der Mäntel-, Kleider- und Herren- konfeklion mehr und mehr durchdringt. In" der Berichtswochc stieg die Zahl der Arbeitsuchenden um 3499 auf oOI 437, gegenüber einer Zunahme von 8420 in der Borwoche, davon kamen auf Berlin 343 534. Die Zahl der Houptunterstützungscmpfänger in der Versicherung?- mäßigen Arbeitslosenunterstützung betrug 323 984, in der Krisen- Unterstützung 4l 213, zusammen 363 197 Personen, davon kamen aus Berlin in der Arbeitslosenversicherung 193 02(5, in der Kriscn- fürsorge 33 062 Personen. * Die offizielle Befürchtung, das Frühjahr bringe teine starke Belebung, ist vielleicht übertrieben. Stärkere Kapitalzufuhr ist ja zu erwarten. Regierungen und Parlamente müssen sich aber klar darüber sein, daß durch Preissenkungen und auch durch Zollermäßigungen für Rohstoffe aller Art die Massenkauf- kraft des Inlands und die Widerstandsfähigkeit der verarbeitenden Industrie gestärkt werden müssen, wenn die Arbeitslosigkeit mit Erfolg bekämpft werden soll. Wird man diese Notwendigkeit besonderer Konjunkturmaßnahnien bald erkennen? Wohnungsbau und Vauwirischast �930. Der Reichsoerband der Wohnungsfürsorge Gesell« s ch a s t e n veranstaltet am Donnerstag, dem 6. Akärz, in Berlin eine Kundgebung über„Wohnungsbau und Bauwirtschast im Jahre 1930". Es werden sprechen Reichsininister a. D. Dr. Deruburg über„Die Vedeuwng des Wahnungsbaucs für die Bouwirtschaft und die Geiamtwirtschost", Reichstogsabg. G r a ß m o n n über die soziale Bedeutung des Wohiiuiigsbaucs sowie Prof. Dr. Büschin g über die Finanzierung des Wohnungsbaues 1930 unter besonderer Berücksichligung der gemeinnützige» Bautätigkeit. Kein Ruhrgas. Äas abgelehnte Angebot. Unsere gestrige, inzwischen auch offiziös bestätigte M e l-■. d u n g, daß die Ruhrgos-A.-G in Essen gegen ein Krediiangebot di« teilweise Privatisierung der Berliner Gasvcriorgung durch die Lieferung von Ruhrferngas herbeizuführen versucht hat, ha: mit Recht in der Oeisentlichkeit großes Aussehen hervorgerufen. Unsere scharfe Stellungnahme gegenüber diesem Versuch der Ruhrgas-A.-G. erklärt sich daraus, daß noch ni ema l s.so offen wie hier die finanzielle Notlage der deutschen Städte in den Dienst der Priootisienrngskampogne gestellt worden ist. Vor zwei Jahren wurde schon ein Angebot der Ruhrzechen aus Lieferung von Ferngas an die Stadt Berlin abgelehnt, weil' alle wirtschaftlichen, sozialen, technischen und versorgungspoliiischen Gründe gegen einen solchen Jernbetrieb auf eine Entfernung von rund 300 Kiloutetcr sprechen. Von. einer billigeren Versorgung der Berliner Bevölkerung durch den Ferngasbetrieb kannte nie die Rede � sein. Die Ruhrgas-A.-G. hat seitdem es auch nie»ersuch!, ein' neues Angebot zu machen. Erst als durch das Eingreifen lzötzxre�. Mächte die Finanzverlegenheit in Berlin gefährlich wlitd.', erst in diesem Augenblick haben die Ruhrzechen einen neuen Vorstoß gemacht. Mit Händen zu greifen ist dabei die Tatsache, daß es nur die Finanznot der Reichshauptstadi war, in gar keiner Weife etztc allgemeinwirtschastlickze Erwägung, die die Ruhrgas-A.-G. zu diesem Vorstoß im jetzigen Zeitpunkt ermutigen konnte. Es kommt hinzu, daß im.Gegensatz etwa zu anderen Privat- Unternehmungen, von denen Berlin Kredite angenommen hat, die Ruhrgas-A.-G. in Berlin bisher noch nicht die geringsten eigenen Interessen wahrzunehmen oder zu sichern hatte. Von der Stadt Berlin sind unsere Feststellungen!m vollen Hm- fange. bestätigt worden. Mit ebenso erfreulicher Klarheit wurde aber auch gesagt, daß inan das Angebot zwar angehört, aber deutlich abgelehnt habe. Wir hoffen mit.der Stadt Berlin, daß ähnlichen krosien Mißbräucheu wie er von den Ruhrzechen versucht wurde, in aller Zukunft ein Riegel vorgeschoben sein wird. preußen-Elekira baui weiter aus. Einbau Oldenburg«! in den preußischen Elektrotrnst. Die Preußische Elektrizstäts-A.-G. setzt die Eingliederung der i.i ihrem Stromlieferungsbereich liegenden kleineren Stromerzeuger und-Verbraucher, mit der eine dem Verbraucher zugute ko nunende rationelle Produktions- und Tariipoliiik erstrebt wird, weiter fort. Mit der Stadt Oldenburg steht jetzt ein Vertrag vor dein Abschluß, nach dem unter Gründung der„Oldenburgischen Slromoersorgungs- A.-G." die Stadt Oldenburg in diese Gesellschaft ihre Gas- und CtoollKiK-IsppieKe 3x4g«a vollkommen fehlerfreie und gesunde K/are. Aufqefeiltin 4Sen'en, sovveft Vorrad Allerbeste Feinfior-QualiläKMus'wdieaicht QQ mehr weiter geführt werden) zum Aussuchen JjQ" laToumay velour, allerbeste MoareuaüfätvßA zum Aussuchen lü-l" Smyma, schwere merfi.QualiMi, mod. Orfc uPersermuster, rum Aussuchen C I ör aneröesteToumay-u.SrnymaQüaliMfen i. OTQ feinen Pastellkarben.aiferletzfe Neuhellen Airar zum Aussucher/ Qualitäfs-Teppiche x3i I vollkommenfehlerfreie, reinwollene WarezT. Muster, d.■eS nicht mehr welferqeführr werden. Aufgereiltin 4 Serien zum Aussu chen, sowe: k Vorra t SERIE X SERIE JE. SBRiem: SERIEJZ 89.- 135.- 149.- 179.- QuallMlS-Teppiche 2x3 m groß vollkommen fehlerfreie�ejnwollene Ware, Musrer, vi die nicht mehr weiter geführt werden zum Aüssuchen.soweit Vorrat£<)5Q äuallFäT�ppiche 1,?0 x groß vonwirmf rehlerfreieueinwol;ene Vare, keine Abgabe on VijdsrvjrkäUTor Bettumrandungen, Boucielacguani bestousl Läufer ca 70x340 u,2 BeHvor-Oar lagen ca 60x120 moa Musreru. Farben WoilDlüschHalbmondmarke.besta.lldu- rr\ fer ca 70x340 u.2 Esflvorlatjen ca 62x1 26k??, Wlplüsch Halbmondmarke, desto. 1 läu« fer ca 90x5M? u Z fteitvortagencaTQ�izo rvT Bettvorlogen Einzelne Ä»r2?s5SS5SÄ Boucle, moderne vielbumay- Velour, JotquondMu$terÄ„ WmaVfelourAjcminjfer etc.etiwgesaumt zum aussuchende« soweilVsrraf V". 15*° ii 3?5 WU5WMA ÄKM 5?o NfödeldKlMklvtte Mokehacpmgie calMar, Dr. m.klScivjnheilt-rige fehlem Mtr.y0 0. JufersloFfe Boucle, aus reinem Haai-qoramod- streifen für Flur u. Trepp« Ä6.» ÄS» S.» Jacquard BouddmodMusterv.farben ca 120 cm coSOcrr.�Qf) cri«6-m brt MW Off. Mfc ÄÄ- 150.160 9.75 (für Kissenplalfen) zum*1.95,> ac' Aussuchen 48ä Teppich-Reste Tournoy-Velourua. verhDlleQualflöten, Fijrvbrkiqenver.-ific vendharc.i 70-50 1. „ Brücken Boucle.modJacquanj Muster gOxISOlO'-f Wollpljsch.hocjifioricje Quofitäc Penserliusi m. Franse 90x190 Ii Smyrna schwere _ Tpurnay- Teppich-EiWen tiir Brücken q�ignei- colOCxlSO� �5. lum Auss'xhew . Smyrna Teppteh-Ecken her.orag.meAQwiiilijf calSOxiOOSSseiaso zum Aussuchen IQ. Eo Mihf g�UBi Ainffi lllalll fDr 8116 Konsom9@nossenschafter, dKsheats von 9-14 Uhr in 105 e�Hen f® Liste Genossenschafisauiiiauil zur Wahl der Abgahestellendelegierten schreiten; ElettriAltätswerke und auch das Vsrteiluiigsnrtz einbringt. Bon dem K-Millionen-Kapital der neuen Gesellschaft erhält die Hälfte der preußische Elettrotrust, die andere Hälfte die Stadt Oldenburg, die außerdem noch 7 Millionen Mark in bar und ferner 2 Mil- lionen Mark festverzinsliche Schuldscheine erhält. Es entfprichi der preußischen Elektropolitik, daß der Vertrag für die neue Gesellschaft die B e st i m m u n g vorsieht, keinerler Preiser höhun- gen für Strom und(Bus vorzunehmen, sondern auf eine Preissenkung hinzuarbeiten.' Die Stadt Oldenburg rvird ferner, wie das bei olle» derartigen Verträgen Preußens der Fall ist, auch von den neuen Aktie» des preußischen Elekrtotnistes eine entsprechende Beteiligung erhalten. Roi an Kleinwohnungen wächst noch. Ein Halbjahrsberichi der Deutschen Bau- und Bodenbant. Der Wohnungsbcdarf der arbeitenden Massen wird in den deutschen Groß- und Mittelstädten, auch in kleineren Geineinden mit starker Industriebevölkerung immer noch u n- genügend befriedigt. Das sagt auch der Halbjrchrsbericht der vom Deutschen Reich fast voll beherrschten Deutschen Bau- und Bodenbank A.-G. In Berlin. Der Bericht stellt fest, daß an Orten mit wachsender Nachfrage nach Arbeitskräften der Kieinwohnungsbedarf trotz lebhafter Bautätigkeit sogar größer geworden ist, während in vorwiegend landwirtschaftlichen Gebieten zuin mindesten der dringendste Bedarf bereits gedeckt ist. Dem ent- spricht es auch, daß in den Bauprogrammen in den letzten l'A Jahren Kleinwohnungen ein« immer größere Rolle spielen, wobei die Dringlichkeit der Nachfrage noch dadurch unterstrichen wird, daß man den sogenannten Luxus in den Kleinwohnungen immer stärker wegfallen läßt. Oer Bericht trifft noch anders Feststellu/tgen, die von all- gemeinem Interesse sind. So wird das Mehrfamilienhaus immer st ärker bevorzugt. In den ersten dreiviertel Jahren 1(128 kamen in den Groß- und Mittelstädten auf em Wohngebäude noch 4,13 Wohnungen: in der gleichen Zeit des Jahres 1929 hat sich pro Wohngebäude diese Zahl aber im Durchschnitt auf 4.70 Woh- Hungen erlchht. Bei der statistischen Erfassung der Baucherren zeigt sich ein ständiges Lordringender gemeinnützigen Bau- gefellschaften gegenüber den öffentlichen Körperschaften und im letzten Jahre auch gegenüber den privaten Bauherren. Während die von gemeinnützigen Gesellfchaften geschaffenen Wohnungen im Jahre 1929 ihren Anteil von 47,7 a u s 3 1 Pro z. der Gesamtzahl erhöhten, sank der Anteil der öffentlichen Körperschaften nm> 9,3 auf 8 Proz. und der privaten Bauherren von 42,8 auf. •41 Prozent. Die statistische Erfassung der Wohnungsbaufinanz ie- r u n g im Jahre 1929 zeigt«inen erheblichen Rückgang der Spar- kästen und Pfandbriefbanken bei der Kapitalbeschaffung. Dagegen haben die Lobensversicherungsgesellschaften in den ersten 10 Monaten des Jahres 1929 mit 242 Millionen Hypotheken und 48 Millionen Koimnunaldarl eh e n ihren Anteil bei der Kapitalbeschaffung um rund 30 Proz. erhöht. Das geschah aus denselben Gründen, aus denen die Sozialversicherungsanstalten bei der Woh- nungsbauf i nanzi erung eine so entscheidende Rolle spielen. Bon neuem also ein Beweis, wie g e s ä h r 1 i ch die Schwächung der Kapitalfonös dieser Einrichtungen zugunsten der Reichsfinanzen auf dem Bau- und Wohnungsmarkt sich auswirken müßte. Polen als Wirtschastsnachbar. DeutAilandS Stellung im polnischen Außenhandel 1929. Nach den soeben veröffentlichten Angaben des Statistischen Hauptamtes in Warschau stellt sich der Anteil Deutschlands am polnischen Außenhandel im Jahre 1929 folgendermaßen dar: Bei einer polnis6)en Gesamteinfuhr im Werte von 3111,0 Millionen Zloty betrug der Import aus Deutschland 27,3 Proz., was eine geringe Steigerung des Anteils im Vergleich zum Dorjahre(2(5,9 Proz.) bedeutet; in absoluten Ziffern ist jedoch ein Rückgang der deutschen Wareneinfuhr nach Polen auf 830,4 Millionen Zloty gegen 903,1 Millionen im Jahre 1928 fest- zustellen. Umgelehrt liegen die Verhältniste in der polnischen Ausfuhr nach Deutschland, die aus 877,1 Millionen Zloty(gegen 858,8 Millionen Zloty im Borjahre) gestiegen ist, während der pro. zenwale Anteil Deutschlands bei einem polnijcheii Gesamtexport im Werte von 2813,4 Millionen Zloty auf 31,2 Proz.(gegen 34,3 Proz.) gesunken ist. Nach Deutschland folgen in der Einfuhr nach Polen die Vereinigten Staaten mit 383,8 Millionen Zloty(12,3 Proz. der Gesamteinfuhr), England mit 283,0 Millionen Zloty (8,5 Proz.), die Tschechoslowakei mit 227.8 Millionen(7,3 Proz.), Frankreich mit 214,2 Millionen Zloty(6,9 Proz.), Oesterreich mit 181,3 Millionen Zloty(53 Proz.) usw. In der Ausfuhr kommen außer Deutschland als die wichtigsten Abnahmeländer Oesterreich und die Tschechoslowakei mit 294,7 bzw. 296,2 Millionen Zloty (je 103 Proz.), sodann England mit 288,3 Millionen(10,3 Proz.), Dänemark mit 110,4 Millionen Zloty(3,9 Proz.) usw. wickelten, zeigt, daß di« Gesamtförderuog dm 2,04 Will. Tonnen durch den Absatz noch um fast 90 000 Towien übercroffen wurde, so daß«in« wesentliche Senkung der vorhandenen Lager- vorräte durchgeführt werden konnte. An dem Gesamtabsatz war das Ruhrgebiet mit rund zwei Drittel beteiligt Auch d'.c im Jechre 1928 um fast 3300 auf knapp 6000 Mann reduzierte Belegschaft konnte im Lause des Berichtsjahres wieder bis auf 8680 Mann verstärkt werden. Die Maschinenfabrik A. Borsig Hot nach einer Meldung aus Holland einen Austrag zur Lieferung von 12 Lokomotiven für di« von Holland beherrschte Insel Java erholten. Dorsig hat vor einiger Zeit auch Aufträge für Serbien, Jndochina, Rumänien und Südamerika hereinholen können. Zinssenkung für den Sleinwohnungsban. Das Reichsarbeits» Ministerium gibt bekannt, daß infolge der allgemeinen Senkung der Zinssätze auch der Grundzinsiotz für Reichszwischen« kredit« zur Förderung des Äleinwohnungsbaus von 8 auf 7 Proz. ermäßigt worden ist. Die Erleichterung der kommunalen Finanznot macht Fort- schritte. Der Landesbank der Rheinprooinz ist es gelungen, zur Durchführung der städtischen Umschuldungsattio» in West- deutfchland einen U e b e r b r ü ck u n g s k r e d i t von 7 0 Millionen Mark auf«in Jahr bereitzustellen, mit dem die allernotwsndigsten Bedürfnisse der betelligten Städte bei der Schuldenabdeckung befriedigt werden können.. Deutsch-österreichischer Handelsvertrag Mitte März. Bundes- kanzler Schober«rwälznte am Donnerstag m einem Dortvog im Handelsinusemn, daß der Abschluß des Handelsoertrages mit Deutschland mit wesentlichen Verbesserungen in ganz kurzer Zeit erwartet werden könne. Der eiü>- gültige Zeitpunkt hänge von der Beendigung der Zollfriedens- konferenz in Genf ab. Doch dürste etwa Mitte März der Handels- vertrag abgeschlossen sein. 40 Jtahce Aufschwung im Giegerland. Infolge der immer schwierigeren Abbauverhälmiffe Mi Siegerländcr Eisenerzrevier ist dieses Gebiet lest langem ein ewig suboentionshiliigriges Sürgenkind der Reichs- und Staatsregierung gewesen. Nach dem jetzt veröffenilichrcn Geschäftsbericht des Sieger- länder Eisen st eins-Bereins hat sich aber die allgemein« Lag« in diesem Gebiet im letzten Jahr bedeutend verbessert. Die Förderung an Eisenstein, die im letzten Vierteljahr 1928 bis auf rund 338 000 Tonnen gesunken war, stellte sich im ersten Quartal 1929 auf..... 423 786 Tonnen , zweiten. 1929...... 507778 . dritten. 1929...... 559 252 m „ vierten, 1929...... 553370, Wie günstig sich im Berichtsjahr die Zlbfagverhältmsse«nt- flauet SUumanzuq, reines Kammgarn, eigene Herstellung nur M 48aM fötauet tmseqnuttgsaHiag mit langer Hose,(Jr. 10-11 von M aD Jiaec Sohn a. g. CHausseestr. LS/SS Ü-Bahn: Stettinftr Bahnhof Ein Ra pu** Ä�S�ckdoSe Pv/«- q'g- �.ü-Röhren Rrn.1 TE 1 C PU Xc® er bietet oUeS v/OS e Telefunken-Gerate- �r.ikaUschen Genuß rr*« m Hierzu dosJL M m m Iii Ipl 1� � e T 6 l».®. c«V« s 1' m ÜalxrQaxftQ 1930 Ctewidmei allen f reimcien unseres Kamses und denen, die es-werden-wollen. Copyright b» Kurt Lisser Reklame 1930 Nachdruck von Wort und Bild verboten! DORTMUND ESSEN DUISBURÄ MAQDEBURfi FRANKFURT"Vm STmaaEoner% Was wir wollen! Die E. HA.-Seite wird von heute ab ein fester Bestand- teil der deutschen Preffe sein- in allen den Städten, in denen wir Geschäfte unterhalten, das sind heute deren IS, aber schon Anfang nächsten Jahres werden es deren IS sein. Auf dieser Seite sollen Sie in einer interessanten, lebenswarmen Art, ohne bombastischen Aufputz, erfahren, was die Mode auf dem Gebiet der Kleidung für Domen, Herren und Kinder bringt und welche sehr wesentlichen Dorteile Sie genießen, wenn Sie)hren Bedarf an Kleidung usw. bei uns decken. Diese Seite sorgfältig verfolgen heißt: immer genau im Bilde sein, waS modem ist- dem Rate dieser Seite folgen heißt: immer gut und modern aussehen und doch wesentliche Ausgaben ersparen. Immer werden wir Ihnen dankbar sein für irgendwelche Mitteilungen, die Sie uns zukommen lassen darüber, was Sie bei uns besonders gefreut hat, aber auch darüber, worüber Sie bei uns unzufrieden waren oder was Ihrer Meinung nach besser sein könnte. „Dienst am Kunden" ist unser höchstes Ziel! Litte helfen Sie uns, ihn zu vervollkommnen. !lnd nehmen Sie unseren besten Dank im voraus! TUT/ Ostern die»mal sehr spät fäll:. hat sich schnell herumgesprochen' � die Sonne scheint davon nicht» gehSrt �ju hoben, oder doch sich wenig daran zu kehren. 'denn schon jeK>tÄßt sie un» nrit-ihrerr wärmere� Strahlen den Frühling fühlen. ) Obere Q. wo schicke Frauen zusammen. kommen, hört man'» raunen und tuscheln: «Da» bringt die neue Mode?— Wo» muß man tragen?— Was ist modern?' Ader warum raten— warum fragen? Sin Blick in unlere Fenster sagt Ihnen olle», was Sie wisien mochten! Ein umfassen- dere» Bild über die Mode ist kaum denkbar! Neues. ALLER NEUESTES; Als besonderer Günstling der Mode tritt in diesem Frühjahr das Kostüm auf. in dem man sich so wunder- voll..angezogen' fühlt, und das in seiner neuen Art so überaus kleidsam und ju- gendlich ist. Herrliche, kleingemusterte Wollstoffe—'Tweed bleibt nach wie vor der erklärte Liebling— werden hauptsächlich verarbeitet. Den etwa» längeren Rock schmük- ten reizvoll» Faltenpartien: die Jacke in flotter Gürtel» oder anschmiegender Emo- kingform zeigt kleine de- scheiden« Kragen, sofern st« nicht ganz krogenlos ge- tragen wird. Die vorjährige kurze Jacke hat eine scharfe Kon- kurrentin in dem«ntzük- künden kleinen Pelerinchen gefunden, dos auf da» Kleid oder den Laufmante.l geknöpft Sielen eine sehr aparte, flotte Rote gibt. l) le neue /MocL ist wieder individuell— ein« Eigenschaft, dl« wir jahrelang entbehren mußten, da» junge Mädchen« dl» junge Frau, die ällerc Dame beachten seine ' kleiul'"trnkcrschiedlichi«it«n In der Art, wie sie sich kleiden Man legi wieder mehr Wert darauf, ob«» sich um ein Dormittag»- oder ein Nachmittagskleid handelt. Hier geht die Mode sogar so weit, daß sie«ine ganz genaue Länge für die Röcke vor» schreibt, die für die Abendtoilette am längsten ist. Bei dieser Difsereazierung hat sich Frau Mode den älteren Damen besonder» geneigt gezeigt und in dem Jackenkleid mit tt.Iacke den Jdeal-Anzuz geschossen. In den wunderschönen Farben Platin» grau, dunklem Dablia- und Parmalilo. in Schwarz mit Weiß dürft« er sehr geschätzt sein. Unsere Jugend steht jetzt im Zeichen der Konfirmation und Kommunion, und auch an- gemessene Kleidung gehört zu den Vor- de reitungen. Wissen Sie. daß Sie bei uns schon für Mk. 7.30 ein entzückende«, gleichzeitig würdige» Sinsegnungs-Kleid bekommen, wie auch schon für Mk. lb.SS einen sehr tragfähigen Ginsegnungs-Anzug für Ihren Jungen. on Haben Sie scb den neuen Prolvekt unserer Abteilung Herren- Kleidung gesehen? Er ist sehr interessant, hauptsächlich dtihalb, weil er Sie etwa» hinter die Kulissen der Her- stellung von Herren-Kleidung sührtj und Ihnen deutlich an einem Modell zeigt, wie sehr gute und lorgsame Derarbeitung ein wesentlicher Bestand. »eil imlerer Kleidung auch in den niedrigsten Preislagen ist. Er steht Ihnen natürlich gern in allen unseren Geschäften gratis zur Dersügüng. , In Berlin trifft sich wieder allnächtlich ein« ■ nach Tausenden zählende begeisterte Menge im Sportpalost. um dem Sechstagerennen mit seinen vielen interessanten und aufregenden Episoden beizuwohnen. In gewohnter Weise wird dabei auch wieder der beliebte E.& A.-Prci» in Höhe von Mk. 1600,»-» ausgefahren. Haben Sie sebon �ebori: daß die Modehäuser Amerikas mit aller Ener» gie die vollschlanke Mode propagieren? ilnd daß dort Mannequin», die weniger wiegen als 60 Kilo, keine Chance auf An» stellung haben? Sie ist wieder da unsere liebe, gut«, alt« Bluse,. diele» van groß und klein, alt und jung so gern getra- gene Kleidungsstück. Wieder wird sie im Rock ge- tragen, und durch einen Leder- oder Fantasie-Gürtel gehalten. Aber genau ls beliebt ist',. sie mittel» einer Laiche an den Rock zu knöpfen-, diele Art wirkt sogar besonder» schick. Iedensall» ist sie wieder da— in unendlich vielen Abarten— und et ist ja lelbstverständlich. daß Sie bei uns darin eine Auswahl sinden. die ihre». gleichen sucht, und zu Preisen, die unserem Rufe alle Ehre machen. v-: An der vom blauen Meer umspülten, im Glanz von Frühlingsblumen prangenden Riviera: Nizza— Monte Earlri—- Cannes regiert der große, weitkiempige Hut, dies«. neu« Mode, die viel dazu tut,„Madame' noch schöner erscheinen zu lassen.\\ Aber e» ist nicht nötig, dorthin zu rcifen/lü. denn auch in unseren Fenstern können Sie diese eleganten neuen Hüte in ihrer Dielseitig. keit beschauen und begutachten. Und nicht nur bewundern, denn wie es bei uns üblich ist— verkaufen wir diese Hüte zu einem Preis, bei dem es ein leichte» ist, ganz modern« ganz schick, ganz schön zu erscheinen. Ein Hut z. B. wie diese ganz moderne, vornehme Glocke, au» einer Fan- tasie-Gtnmpe gearbeitet, auf elegante« Futter, kostet bei«n» nur M. 7.00. Ist da» nicht Grund genug, um direkt zu uns zu kommen und ihn zu kaufen? Haben Sie sebon gebort?? daß unsere Herrenwelt— wenn es nach dem Wunsche einiger begeisterter amerikanischer Modeschöpfer gehen würde— in diesem Som- mcr in rosa, grünen, gelben und anderen schönen bunlcn Anzügen herumgehen würde. Wird Deutschland diele Mode mitmachen? Können Sie sich Ihren Pater. Ihren Mann oder Bruder in einem solchen farbfreudigen Anzug vorstellen? «iZf Aber e» besteht gar kein Zweifel darüber. daß die große Modesach« für die Herren im kommenden Frühjahr der blaue Anzug sein wird. Ilberall sehen Sie blaue Anzüge-» in ein- und zweireihiger Form— überall werden sie angeboten— vor allem von einem als de- sondere Leistung hingestellten blauen Anzug, der in den Preisen zwischen Mk. 7ö,— und Mk. 125,— verkauft wird, ist viel Gerede. Wirkt da» nicht etwa» komisch, wenn Sie bedenken, daß Sie bei uns schon seit Iahren einen ganz famosen blauen Anzug— unseren viel gerühmten „Rupprecht-Anzug" aus reinem Kammgarn und in tadelloser Verarbeitung zum Preise von Mark 19.00 bekommen können? Kennen Sie Jen? Eine Frau hatte sich dazu überreden lassen» «inen Motor zu kaufen, der ihr die Arbeiteck in der Küche' Kartoffelschälen. Fleischdurch- drehen. Messerputzen usw. erleichtern sollte. Nach drxi Monaten bekam sie einen Brief der Firma mit einer Zahlungs-Aufforderung. „Was wollen Sie', schrieb sie entrüstet zu« rück.„Ihr Vertreter hat mir doch ausdrücklich versichert, daß sich die Maschine in drei Mo« noicn selbst bezahlt.' OranteimMO Am Or»«l«apl»lt Chauaeestr.llB KönigstraQe 33 fteMt Stetiiner Muihet AinMhnbotAiejunuerpMtt Herrcs» bnr. Knabeo-KlddunÄ in den ÄeedUUten; König, tr./ Cheuuecitr. . A i:jl:'.;U— fY*"-*"--- l~■■■■'.(i-*y� '••■.••C SC mon und f.'odeMen, 18,60,>6,50, 14° Wir b-ingen e:ne Frühjahrs-Kollektion, wie-sie bisher an Schönheit, Reichhaltigkeit, Farbenfreudigkeit und höchster Qualität bei günstigsten Preisen noch nie zuvor geboten war. Die neuesten Modelle internationaler Linienführung werden selbst höchste Ansprüche vollkommen befriedigen!.. Und eine erlesene Auswahl elegante ter Damen- Schuhe mit harmonierenden Strümpfen! echt Kubuk, sancTarbcn, mitOpaliack echt Bcxcalf, modebraun, mit beige abgeoetzt Sülles? Höchste Leistungen- niedrigste Preise! Dienstbetriebes bis zur UnertrSglichkeit«rschwert wird. Diese Krakeeler belästigen nicht nur Arbeitslose, die stch zur freien Gewerkschaft und zur Sozialdemokratischen Partei bekennen, si« haben es auch auf die dort tätigen Arbeitsvermittler und Berufsberater abgesehen. Diese Angestellten, die fämt- ifch freigewerkschaftlich organisiert und nunmehr seit Iahren Tag für Tag unter erschwerenden Umständen ihre Pflicht erfüllen, werden täglich von diesen„Revolutionären" b« s ch i m p f t und in der Arbeit durch Aufhetzung hauptsächlich jugendlicher Arbeits- loser behindert. Nach der Schilderung des Ueberfalles eines Reichsbannerkame- roden heißt es in der Zuschrift:„Selbst der diensttuende Aufseher duldet lächelnd solch« Vorkommnisse." Das entspricht unter keinen Umständen den Tatsachen. Die im Arbeitsnachweis Mittelweg tätigen Aufseher sind ältere Kollegen und habe« mehr als einmal unter persönlichen Gefahren bei Streitigkeiten und Unruhen einge- griffen, soweit dies ihre Dienstvorschriften zuließen. Die Schupopatrouillen haben Anweisung, nur außer» halb der Baracke zu patrouillieren und dürfen die Diensträum« nur betreten, wenn ein Auftrag des D! e n st st e ll« n l e i te r s des Arbeitsnachweises ergeht. Das ist nur sehr selten, und zwar anläßlich der vor einiger Zeit im„Vorwärts" geschilderten größeren Krawalle in den Nachweisräumen erfolgt. Die Leitung des Arbeits- amtes ist bestrebt, das Eingreifen der Polizei innerhalb der Dienst. räume zu oermeiden, solange als das nur irgend möglich ist. Jedes unnötige Aufsehen soll vermieden und den Krakeelern nicht Anlaß zu neuen Hetzereien gegeben werden. Der Betriebsrat ist überzeugt, daß die den freien Gewerkschaften angehörigen Arbeits- losen der Verwaltungsbezirke Treptow und Neukölln Schwierigkeiten, wie sie sich aus der Abwicklung des Verkehrs mit über 25 000 Arbeitslosen ergeben, verstehen und bereit sein werden, an ihrer diszipli- nierten Haltung die Absichten berufsmäßiger Unruhestifter scheitern ZU lassen." * Die Bereitwilligkeit der Organisierten, Disziplin zu wahren, kann nicht be.Weifelt werden. Aber nicht darum dreht es sich, sondern wie die Disziplinierten vor den Unruhesttftern und ge- walttätigen Elementen geschützt werden sollen. Ob es die richtige Taktik ist, diesen Elementen freie Hand zu lasten und nur, wenn direkt Mord und Totschlag vorliegt, einzugreifen, ist sehr zu be- zweifeln. Alle Erfahrungen zeigen im Gegenteil, daß die gewollt Undisziplinierten es sehr wohl verstehen, sich einzufügen und an- ständig« Arbeiter nicht zu belästigen, sobald sie«in« starke Hand fühlen. Im übrigen fördern die in jeder Beziehung unwürdigen Räume diese Zustände. Rationalistische ltebergriffe. Im preußischen Stafiftischen Landesamt. 5m Preußischen Statistischen Landesamt ist ein größerer Abbau erforderlich. Der Betriebsrat, an besten Spitze«in National- sozial! st steht, wurde von dem Personaldirektor Genossen Dr. Eassau zu den im Z 74 SR®, vorgesehenen Verhandlungen geladen. Der Vorsitzende, gleichzeitig Angestelltenratsvorsttzender, ichalt ete den Betriebsrat kurzerhand aus und erschien nur mit dem Angestelltenrvt. Anschließend beries de? Detriebsratsoorsitzende eine Versammlung«in, die am schwarzen Brett erst als«ine solche des Betriebsrates angezeigt wurde. Später wurde diese An- kündtgung entfernt und die Versammlung als«in« solche der A n- «est eilten bezeichnet. Das Thema„Der Abbau im Preußischen Statistischen Landesamt" trug aber wiederum die Merkmale eines Betricbsversarnmlungsthema». Di« Arbeiter, die auch vom Abbau betroffen werden, glaubten «'n«n. Anspruch auf Teilnahme an der Belegschastsversammlung zu baben. Sie erschienen in bat Versammlung. Was geschah? Ohne, daß der Betriebsrat oder Angestelltenrat hiervon Kenntnis erholten hatten, war von dem Borsitzenden für die Versammlung polizeilicher Schutz erbeten, der gestellt wurde. Der Arbeiterratsvorsitz« nd« wurde bei seinem Erscheinen im Saal von dem hereingerufenen Schupobeamten entfernt, ebenso alle sonst irgendwo auftauchenden Arbeiter. Nicht«ntfernt wurde der im Saal anwesend« Berichte« st atterderHugen» berg-Presse. Die erchsienenen Mitglieder des ZldA. versuchten sich vergebens Gehör zu oerschasfen und oerließen schließlich ge- schlössen den Saal. In der Aussprach« hetzte der anwesende nationalistische Gewerk- schaftssekretär in der wüstesten Form gegen die Republik und be- schimpfte hohe Beamte des Amtes, darunter den Genossen Dr. Castau, ohne daß der Angestelltenratsvorsitzendc in seiner Eigenschaft als Versammlungsleiter emgriff. Hier bietet sich für den Minister«in dankbar« Aufgabe, Ordnung zu schaffen und dafür zu sorgen, daß auch in dieser Behörde Zu- stände eintreten, deren man sich in der Republik nicht zu schämen braucht. Wasserwerk-Betriebsratswahlen. Lehren für die Elektrizitats- und Gaswerkarbeiter. Um ihre.erfolgreiche Durchbruchsschlacht" in den Berliner Wasterwerken zu feiern, oersteigt sich die„revolutionäre" Opposition zu einer sie so recht charakterisierenden Gemeinheit. An die Tat- fache, daß die Auszählung der Stimmen am Tage nach der Wahl erfolgte, knüpft sie im Moskaublatt folgende Berdächtigung: �„Die entscheidenden Wahlurnen waren in der Gewalt der Sozialisten und der Kontrolle der Wähler entzogen. So hatte zum Beispiel der Betrieb Melchiorstraß« am 27. Februar endgültig gewählt. Erst ain 28. Februar wurde das Stimmergebnis „offiziell" bekanntgegeben, nachdem die Sozialsoschisten sich durch die Auszählung de? Stimmen der übrigen Wahlbüros einen Tag vorher vergewisserlen. wieviel Stimmen zu ihrem„Sieg" noch fehlen. Di« bekannte Methode der Cewertfchastsbürokrc�ie, Stimm- ergebniff«„umzutaufen, scheint in gegenwärtiger Situation ein guter Ausweg zu fein. Die Wahlordnung des Betriebsrätegesetzes «rnröglicht dieses. Im Wahloorst»nd der Melchiorstraße war der Sozialfaschist Reiß und zwei seiner Freunde." Die Wahfdrnen waren durch Sicherheitsstreistn gesichert und wurden unker Verschluß geHallen. In dem Betrieb Melchior» st r a ß e wurden 18S Stimmen für die Amsterdamer List« abgegeben und 105 Stimmen für die Liste der Quertreiber. Ohne diese Stimmen aus dem Betrieb Melchiorstraße war da« Stimmenver» haltnis 515 zu 350, mit diesen Stimmen 701 zu 455. Zu einer „Umtaufe" nach kotnmunistischen Begriffen lag also kein« Ber- anlossung vor. Wäre ein» solche„Umtaufe� erfolgt, dann hätte si« ungefähr so aussehe» müssen wie in Lichtenberg. Die Wahlurne war in Lichtenberg in der Gewalt der„Oppo» s i t i o n". Sie wurde ohne den Sicherheitsstreifen ab- geliefert, war also des Schuhe» vor einer.Ulmtaufe" beraubt. Es fanden sich darin 106 Stimmen sür die Opposilloa und nur 17 Stimmen für die Gewerkschafi»liste. Das sieht einer„Umtaufe" sehr ähnlich Di« Anhänger der Amsterdamer Gewerkschaftsrichtung sind vor keiner erdenklichen Gemeinheit der„revolutionären Opposition" sicher. Das verpflichtet uns dazu, den Gewerkschaftsschädsiagen scharf auf die Finger zu sehen, insbesondere auch bei den Betriebsrätewahlen. Di« Arbeiter der Elektrizitätswerk« und der Gaswerke haben Gelegenheit bei den bevorstehenden Wahlen, der„Opposition" die gehörige Quillung für ihr schmutziges Treiben zu geben. Späte Erkenntnis. Nach einem Streik. Nach einem Streck der Kaffeerösterei, der bekannten Kaffeeftrma Hintz u. Küster, gelang es im Frühjahr vorigen Jahres für das gut organisierte Personal eine Erhöhung der Männerlöhne um 4 M. pro Woche und der Sortiererinnenlöhne um 3.20 M. pro Woche durchzusetzen. Ausgenommen von tlefer Regelung blieben die in den L a d e n g e f ch ä f t« n der Finna tätigen unorganisierten Handelsarbeiter. Es bedurfte erst der Entlastung von 23 jüngeren Handelsarbeitern der Ladengeschäft«, die die Firma mit einer angeblich notwendigen Reorganisation des Betriebes begründete, um diesen Ar- beitern den Wert des gewerkschaftlichen Zusammenfchlustes klar- zumachen. Die unorganisierten Entlassenen verlangten vom Ge- samtverband, daß er die Zurücknahm« der Kündigungen und gleich- zeitig eine Lohnzulage von 5 M. pro Woche für alle Handels- arbeite? in den Ladengeschäften erwirken soll. Di« Orgamsaiion ist aber nicht befugt, und auch nicht dazu da. Unorganisierte zu ver- treten. Daraufhin legten sämilich« Handelsorbeiter der Ladengeschäfte die Arbeit nieder. Sie unterbreiteten der Firma noch andere Forderungen. Mit Hilfe der freigewertschaft- lich organisierten Arbeiterräte, die von der„Roten Fahne" natürlich als Sozialfaschisten und Nationalsozialisten be- schimpft wurden, ist es aber gelungen, die angekündigten Enllastun- gen rückgängig zu machen. Es wurde erreicht, daß alle Streikenden zu den alten Bedingungen wieder eingestellt werden. Die cm der Bewegung Beteiligten haben nunmehr erkannt, daß ihre weitergehenden Forderungen, hauptsächlich aber die auf Abschluß eines Lohntarifes. nur dann erfüllt werken können. wenn sie stch frei gewerkschaftlich organisieren. Dar- auf denket wenigstens der Beschluß hin, sich restlos der zuständigen Gewerkschaft anzufckließen. Unrichtig ist die in der„Roten Fahne" ausgestellte Be- hauptung, daß die Streikenden dem Arbeiterrat einen„Fußtritt verfetzt" und einen„roten" Betriebsrat in Vorschlag gebracht haben. Richtig ist vielmehr, daß sie ihren bisherigen Vertreter im Arbeiter. rat auch für die kommende Betriebsratswahl wieder vor- schlagen wollen._ Kommunistischer Reinfall. Bei den Tempelhofer Eisenbahnern. Daß die allgemeine Wirtschaftskrise auch das Reichsbahnunter- nehmen in Mitleidenschast zieht, dürfte wohl allgemein bekannt sein. Um die durch den Verkehrs, und Arbellsausfall drohenden Eni- lastungen zu verhindern, hat der Einheitsverband sowie die übrigen am Tarifvertrag beteiligten Gewerkschaften zugestimmt, daß inner. halb der nächsten acht Wochen drei Feierschichten in den Werkställen«ingelegt werden sollen. Daß diese Maßnahme die Werk- ställenarbeiter nicht gleichgüllig läßt, sondern sie veranlaßt, sich mit der Arbeitszeit zu beschäftigen, dürft« auch einleuchten. Vom Betriebsrat des Reichsbahn-Ausbesterungswerks Tempelhof war da. her zum Donnerstag nach der Schloßbrauerei in Schöneberg eine Betriebsversammlung einberufen worden. Der große Saal der Schloßbrauerei war bis auf den letzten Platz gefüllt. Obwohl zu einer Betriebsversammlung nur Betriebs- angehörige Zutrill haben, hallen die Kommunisten den Landtags- abgeordneten Jen drosch eingeschmuggelt. Mit seinem Freund H o l l m a n n versuchte er, gegen di« Gewerkschaften, speziell den Einhe'tsoerband, scharf zu machen. In einer Entschließung forderten die Kommunisten auf, di« Feierschichten abzulehnen,„Kampf- leitungen" zu wählen und für die Wahl„roter" Betriebsräte einzu- treten. Sie holten sich von den Tempelhofer Eisenbahnern aber eine gründliche Abfuhr. Ihre Entschließung kam gar nicht zur Ab- ftimmung. Gegen eine kleine Minderheit wurde vielmehr eine im Sinne der gewerkschaftlichen Forderungen gehalten« Entschließung angenommen. Ver Rechtsanwalt als Syndikus. Versuch einer Llmgehung des Arbeitsgerichtsgesehes. Das Personal der Filmindustrie und der Berliner bzw. Brandenburgischen Lichtspieltheater hatten bisher in Pro- zesten vor dem Arbeitsgericht in dem Syndikus(?1) Dr. Wallher Friedmann einen nichts weniger als seinen Gegner. Die Art seiner Prozeßführung empörte jeden auch noch so unparteiischen Zu- Hörer. Als Dr. Friedmann neben den beiden erwähnten Verbänden auch den Arbeitgeberverband für den Emaillegroßhandsl vertrat, wurden die Vorsitzenden stutzig. Bei genauerer Prüfung der einzelnen Vollmachten stellte sich heraus, daß Dr. Friedmann für Firmen aus der Filmbranche, die gar nicht Verbandsmit- g l i e d e r waren, die Vertretung gegen Honorar übernommen hatte! Daraufhin beschloß die Kammer 40 des Arbeitsgerichts, sein Austreten abzulehnen. Jetzt ist der Beschluß vom Landesarbeitsgericht b e st ä t i g t worden. Da» Landesarbeitsgericht begründet seinen Beschluß da- mit, daß ein Vertreter schon dann geschäftsmäßig aufllill, wenn er für mehrere Verbände tätig ist und nicht etwa nur für «men Spitzenverband, der diese verschiedenen Verbände um- faßt. Dr. Friedmann sei aber für mehrere, nicht mlleinander ver- bundene Vereinigungen von Airbellgebern aufgelleren. Durch dies» Entscheidung««rd«n hoffentlich auch ander» Arbeit. geberverbänds den Versuch aufgeben, da» Anwaltsoerbot vor dem Arbeitsgericht durch Heranziehung solcher besonders eifriger „Spezialisten" für Vertretung beliebiger Unternehmer zu umgehe«. _ H. B. Keine Arbeit in Hamburg. Das Hamburger Wirtschaftsgebiet übt insbesondere durch den Hamburger Hafen und seine Schisfahrt eine starte Anziehungskraft für den Zuzug von Binnenländern aus. Leider macht sich in der letzten Zell dies« Bevölkerungsbewegung besonders nachteilig für den Arbellsmarkt in Hamburg bemerkbar. Der weitaus größte Teil der Zugereisten konnte infolge der in Hamburg herrschenden Arbellslosigkeit keine Arbelt finden und fiel, da etwaige Ersparniste bald aufgezehrt waren, der Wohlfahrts- behörde zur Last. So wurde die große Zahl von Arbeitslosen — in Hamburg sind znr Zeil über 55 000 Personen arbeitslos— nur oermehrt, ohne daß die Hoffnung der Zugereisten nur im ge- rmgsten erfüllt worden ist. Infolge dieser Notlage haben sich nun auf Grund von Be- sprechungen mit der zuständigen Hamburger Behörde außer den Hamburger Wirtschaftskammern auch di« Hamburger Unternehmer und Arbeiter übereinstimmend grundsätzlich gegen die Einstellung von auswärts kommender Arbeitsuchender ausgesprochen. Ausländerkontingent tu der Landwirtschast. Es konnte gesenlt werden. Sind zu viel auslandische Arbeit«? im Land? Dies« Frage wi'd in den Erörterungen über das Arbeitslosenproblem in der Presse immer wieder ausgeworfen. Nach unserem Dafürhalten ist die Ziffer des Ausländerkontingerlls für die Landwirtschaft in Höhe von 100 000 Köpfen für das Jahr 1930 in der Tat zu hoch. Der Hinweis, daß bei Rücksichtnahme aus die Eigentümlichkeiten des Zuckerrübenbaues eine kräftigere Senkung der Ziffer nicht mög- lich sei, ist nicht stichhaltig. Gewiß ist die Arbeit im Zuckerrüben- bau für deutsche weibliche landwirtschaftliche Arbeitskräfte schwer und wenig verlockend. Dieser Zustand soll und muß berücksichtigt werden. Trotzdem kann ohne Uebertreibung behauptet werden, dcß mindestens 70000 bis 80 000 fremde landwirtschaftliche Arbeiter nicht aus betriebstechnischen, sondern aus anderen Gründen von de? Landwirtschaft beschäftigt werden. Der polnisch« Landarbeiter ist bedeutend bedürfnisloser als der deutsch» Er ist für den Agrarier eine billige und willige Arbeitskraft. Wären die Lebens- und Arbeitsoerhällnisi« des deutschen Land- arbellers nicht so rückständig, dann hätte di« Vermittlung st ä d t i s ch e r Arbeitslosen in die Landwirtschast schon längst bester« Fortschrille gemacht. Gute Ansätze sind vorhanden. Unter einer Gesamtzahl von rund 290000 Arbeitern, di« 1929 in kie Landwirtschast vermittelt wurden, befanden sich über 90 000 berufs- fremde Arbeitskräfte. Ein erheblicher Bruchteil dieser Zahl entfällt aus Jugendliche, von denen jährlich 12000 bis 15000 nicht nur zur Erntearbeit, sondern zumeist für di« ganz« ländliche Arb.-'ts- scason vermittelt werden._ Verliner Gewerkschastsfchule. Der nächste Arbeitsrechtliche Informationsabond für Betriebs rät« ist ausnahmsweise am Mittwoch, dem 5. März, ahend» 7 Uhr. im Saal 5 des Gewerkschafts Hauses. Engeluf«? 24'25. Die Leitung chss Abends hat der Genosse Dr. Broecker vom Vor» stand des ADEB. In völlig freier Aussprach« werden für di» Betriebsräte wichtige aktuelle arbeüsrechlliche Fragen behandelt und durchgesprochen. Zutritt haben alle sreigewerksclxzstlich organisier- ten Betriebs-, Arbstsr- und Angestelltenräl». Di« Teilnähme ist kostenlos. Di« folgenden Abend« sind wieder, w» üblich. Dienstags, und zwar am 18. März und 1. April. Achtung Bildhauer! 1» tlbr. wichtift« kertennntinig im KoleerieAer-BeSSeubih»». Ru-lftrstr. 30. |ESEC,II.1. L........... W»«»rr-Bremsc!>SPD..Bers seist wird der gilm.Da» weiss« Geheimnis"(Eisbrecher Srafstni. Da,u liest Mired Beierl« au, dem Buch»Das weisse Schwege»" von Zack Lonton. Mus!. Einlass 1914 Uhr. Beginn 20 Uhr. Eintrittskarten mm. Presse van 40 Pf. find am Saalcinaana erhältlich.— Morgen. Montag. f-nd?n fo!ge»dk Veranstaltungen statt: Wcddwq: Jugendheim Turiner Ecke Scrstrasse. Brett. Schul« _____________._________...................... Res«. rent Wilhelm Lewlnskt.— Eharlottenbnrg: Zugeudheim Ziossnenstr. 4. cheim- und Eingabend. m spieladend.— Urban:?uacni>heim Lobrecht. Eck« EanderKrasse. Aussprach«- abend über unser» ssrühiahrswerbung.— Teoipelhof: Jugendheim der Schul« German astr. 4—6. Eingang Göbstrasse. Vortrag:.?okn Galsworihn". Res«. &*it603aftrtn in fc&a/t nore/eCApatheken. U&i ywiangeimmerd Va!enf3£hijttm Tingw 0 TZXZi'&r* Portofrei* Hk 20— Preisliste Nr. 42 crmli graue Füllfedern 0.C0. bessere 0.90, 1 50. 150 weiße...... 1.83, 3.80, 6 00. 6.40 DBODCB......... 5.80, 7.00, 8.40 SteppdecRen III| D«ndecRe Hl 36 80 Kissen, geiüllt.... 2.45, 3.80, 455, 5.40 nnlerfief, gef. 195cm lang 5.55. 9.15, 10 75. 15.25. � fluerte«. gef, 2 m lang 8.85. 950. 1335, 16.55'u*»_ stlnd Kottbuser Damm 88,Turmstr.71, Roseiithalerstr.9 RH EIN TERRASSE' L& WEN BRAU sjmh IIBETRIEB iKEM PI NSKI A PALMENSAAL* W! LD-WEST- BAR________ TÜRKISCHES KAFFEE* HEURIGER in CRINZING OSTERIA MUS/K UND TANZ � Tkeaiet, tichispide usw. g Sonntag. Z 3. Staats-opep Untei d. Linden lairis-SU. En. 59 Uhr Walküre Ende geg 33 Uhr Stsais-Oper ta Plitz iv Rjrzhlik R-S. 17 IV, Uhr Der Frelsdiutz Ende n.ö'fcUhr Sonntag, Z. 3. Stadt Oper Bismarchstr. Turnus M IV» Uhr Eugen Onegln Ende geg. 23 Uhr Staat!. Stepti. ga GKiirasr arrl! S3?.cta|s IL T. Ho. 7 Jaäres-Äi-*. Ho. 53 20 Uhr SQdpol-'xpediticn desKapitSüsScett Ende 2l>lt Uhr ÜMWIet-IWWMIU 20 Uhr Ende gegen 22>9 Uhr jl. 5 u. S'l] Uhr, BSBath. B258 r. 1-B Ii. Woohenlg. 5 U. SO Pf.-3 M. Oastsplel Erich Carow I ooil weitere 0 mtcniailoo. itlrekt ooen Tägl. 8 u. SU Sonau,»» B Alex. E i. 8068 | INTERNAT. VARIETfe zur Niete 'WSO.Aqshacherstr.l Kleines ineat. Merkur 1624 TigL 8Vi Uhr DerValzerfon bellte Hacht! Erika Gllsoner, HUda WSrncr, Hermann Seht ifuD Or Uarba{letal m _ Direktion Komische Oper Pnedrlckttr.104 Herker 1401 4m Nach vollsrlndteem Umbau Tiglich 0'-. Uhr Hulla di Bulla Sebwank*oq Arnold und Baeb mit Galdo Thlais«h«r. Ssholr.Sehroth, tora, HldehrenO, Walter Rast. niak. BeSimer. Waotk Smtii od udmilhw 4 OnO» Pni») Bau BIO Hollo alt 5«Hl TOtbdar Lustsplelhaus u- fTitdriehatr. 236. Bergmann 2922 25. IHieznonn- Hoadc. Vorverkauf In beiden Häusern ab 10 Uhr ununterbrochen. -ISöS™- � Uothrieaer Strebe 17 Onwldoniinis nur»ls 7. Uln seine Heheit der Beitier iiu»MMniomuiii|iiiiiiiii•liinoaniiiiiiinitiiiiiiiiitiiMiiiu SoddsBibI, des S. Min. nn 1. Halt: Oer wahre Jakob Ootscnein für 1—4 Personen Fauteuil nur I.2S Sessel 1.75 M., Sonstiae Preise- Parkett u. Rang(IW M Reichshallen-Theater fiöBnüs GO Sonn aa noflira. CD Sfeiilner-Sängcr Neu: „Sanatorium Sonnenstich** OtzbiB.; Hit« Puhl, rtlle Praxen OUrihoff. Brett': Vartett•» Konzert- Tanz Vviksvmme Ttaater im MowjWl 8 Uhr Amnestie Schauspiel v Carl Mar. Fmkelnbu'g Batlo: SBbU. Sur ItaatLSdiillir-n. » Uhr BoDtoaroAe Gcorae DanetB Dectsoies TlieatPi ö 2 Wiidmtom 5251 rigt. sv» uhi Oer Kaiser v.Amerika von Bemard Shaw Reg.: Max Relnhardi Die Eomödie 1 1 Bismck.2414/7SI6 8r. Robert Klelr Pentsehu lOBStler-Theil Barbarossa 3937 S/. Uhr Jr.mUaT von Franz Moloai BSInPsUnhi}. HaWr: Sooner DSnhott 170 Tiglich 84b Ul» Die Straße gütitarttaunuu. , Regia rlelng Rilper' Komisctie Oper Friedriehstr. 164. Merkur 1 401/4330. Allabendlich SlbU. Sdbnat ne IruU md W> mstspiemans Friedriehstr. 236. Bergmann 2922/23. Täglich 8i» Uhr Liebe anf den zweiten Bliek Sarcowskj-ito Theater m der ICOiuggrOtzer 5 trete Täglich 8V» Uhr Protessor Bernhardi von trOar SUwitikr HtjU; Edv birnnkp Komödlcnhaua Täglich 8i» Uhr Dar Logner und dteflonne von Cort GCtZ 1.15 üb ieoii. 281« Bnan arloibi| Ose nene rrogramm att senssitoaellea in Berlin ne nidil gezeigten Nenbeltea Seeeatend u. Sonntag(e 2 Voratellungeo I 4 und 8U Uhr. 4 Uhr kleine Preise lilCHT am Gesunabrunnen| Du uroBe Spreu- n* ToatUa Melodie des Herzens Auf der Bühne: 4 Suuus. cnm-BDiat nnd wtUne Vsrleh-Mtioiuonea <610—1 Tier- nnd lodianeractian verbunden mit Massenkomert Erwachsene I M. Kinder 50 Pf. Kartenverkauf nur bis 1>1 Uhr. FzmUlen-VonteUnng. Kinder zahlen auf allen Plätzen von M. 220 aufwärts ha be Preise. 17-, ParsiollOTg. pwbuo.� Märe. TrianoD-Ms Bit. Bans irnlm Georgenstr. 9 Täglich 8'» Uhr Die Freundin tm Bemni Preise 1,2, 3, 4M. Sonntag 3 U. DornrOscfaen 5 Uhr Getpcntier Planetarlani > am Zoo i ftrüi«. JoadiimtUin StraC' 8.5 Barbaros$a557f 16'» Uhr BOT FTÜS- IbfirsBlonaBl I-i'/'Uh, MerkwOrdigt Sterne nBBaa«.Z*«r5T zo'k Uhr unser Mond Eintritt I Mark. Kinder 50 Pf. Mittwochs halbe Kassenpreise. ROSE TBamaWcsr Große Frankfurter 5 trade 132 Billettkasse: Alex. 3422 und 3494 Täglich 8.13 Uhr(Sonntags 9 U) Nur noch wenige Male die 081,11». onerttlt Hina»er «.Gasparone» Für dte Kinder: SooBalaad 5 IL. SonaUgs Ul U. „AschcnbrAd«!" Grobe* Atustaltangs-Mlrchcn Sonntag 5.15 Uhr; Zum 30. und letzten Male .Die CzerdajlQrstln*. Ab 1. März jeden Sonnebend 1130 Uhr Nachtvorstellung: .Der MoatergaUe' BANK UNO SPARKASSE ALLER ARBEITNEHMER TÄGL.8UHR.S BUSCH GEBÄUDE; CARL REINSCH auf ANDERNOT SO�BENDlJND SONnTTÄG AUCir NACHM.5UHR MIT BESONDER.EN E RMÄSStGUNÖEN SO N Ni ABEND NACHAM.TTG. 3.UHR FREIES PONyREITEN für KINDER! . VORVERKAUF;A.WERTHEiyit>.TEL.VyEI0EMDAMM3&4o GROSSES SCHAUSPIELHAUS s Uhr: 3 Musketiere Regie; ERIK CHARELL 3 5888181 nafflBL ongok. Bant BT. Lessing-Theater Hiitotoz 2797«.HKS Täglich 8 Uhr ßfliro oreyfus von Rehfisch und Herzog FILIALEN) BOCHUM, BREMEN/ BRESLAU> DRESDEN/ HAMBURG/ FRANKFURT X M HANNOVER/ MÜNCHEN/ SAARDRÜCKEN BANK DER ARBEITER, ANGESTELLTEN UND BEAMTEN, S BERLIN S14, WALLSTRASSE«S Hotel p yr Sitzflioho für oa. 2000 Personen Sehenswürdigkeit Berlins Russisch-Römische Bäder/ Heilbäder direkter Zuganp vom Hotellimmer Operettentiaus Alte lakobstr..0/32 (Zentral- Theater) Täglich 8»-« Uhi oieFiedennaus mit Gustav Matznet Preise I. 2. 3 M. Sonntag<>3 Uhr SdioeewUtdten 3 Uhr Prlederik» TBHL8.Kain.T0l Kottb. Str. 6 Tägl S Uhr aucfaSonnl. nachm. 3 L. Eilte- Sänger. 8 TltWfte ElSli.illiciBlaiBnd. KBre-ProaramE i i beater i. d. Bebrenstr. 53-54 A 4 Zentrum 926-927 Direktion Ralph Arlbor Robert, 8V« Uhr ... Vater sein, dagegen sebr Sonntag auch nachm. 4 Uhr(halbe Pr.) Serüner|Jlk-Tll0 Waukölln SUP LebsatrMlSi [|]-83ln HeraBapto Amoli! Welz ta-itali» 10814 1 Or. OocKbi«rCd59tf nnd GROSSER ALPENDALU |■n.m 120 cm mit Wäscheeinr. und Stange 80.» Himmel Hauptgeiehäft: Lothringer Sir, 22(SchBnhauter Tor) Filiale Gr. Frankiurter Str. 4j(Strauzberger Platt) Fabrikation und Roblagcr: Zionzklrcbttr. 28. - V? �-----'" ••.'yJ�.. 1 Jackenkra�an Ortp« 6« Chine, mit Spitze garniert.. 2Srt 1 m KlCppeUplite 10 cm breit, mehrere Muster 25Pt 1 Herren-Tatcheniuch weiss Linon,(arb. kariert, ca. tit cm gross 25 HL 1 Sp izen-Tatchentucb weiss, ringshernmm.Spitar garniert 25PI. 1 Damen-Taichentocb weiss Makobatist. m. tadenge«. Hohle. 25PL t Paar Acraielhaller____ 25Pf. vx" 1 Wiechluch weiss. larh. kariert, | roie haltbare tjualim..... 25Pt. 1 Dlz. Schulbleistifte.... 25Ff. I Taschenkamm mit Btui 25 PL VijvKÄf 1 FL Kletienwnrsel- Haarfil.................... 25Pt 1 Gommitcbwamm....... 25 PL |l ZahnbOrttenifänder 25PLi 1 ZelluIold'Selfeadote». 25 I L lit Pfd.„Htrlie"- Seifenflocken Im Beutel 25Pt 1 Siück reine PalmSI-Ober- tcholseife'iWGr.Krischgew. 25PI. 1 froste FI. Metallpuiz.. 22 PL 1 Poliertadi............... 25PL Z Teller Steingut, weiss, üel oder(lach................... 29 PL 1 Kaffeebedterbnnt Porzell. 25PL [l Schenertnch gute Qual, 25Pl.[ 1 Teller Porzellan, wetssllaoh, mit kleinen Fehlern......... 25PL 1 Bullerdote gepresst...... 25PL 1 Salzstreuer.............. 25PL 1 Zuckerzange............ 25 PL 1 Alpaka-Esteabel........ 25FL 1 Schaumkelle............. 25FL 1 Reibeisen................ 2? PL 1 Kaffeesleb................ 25PL 1 Durchschlag............. 25PL 1 KQdienbandfadiweissUaiper- gewehe, mit laruig. Streifen, ceainmt und gehindert.. 50Pf. 1 Siickerei-Hemdenpasse AcheelLChluss............... 50PL 1 Rlptgarniiur Kunstseide, viele Farben................ 50PL 1 EHservlefle Tollweias gebleicht, ca. 53;S5 cm........ 50PL 1 Kflchenbandtuch Eeinleisen. grau- weise ge- etteif', gesäumt u. gebindert 50PL 3 Herren-Tatchcnlficher weise Linon, bunt ka- ilert................... 50Pf. 1 Herren-Taschenluch weiss Hrkobatiet, mit faiten- gezogen, kaum. Atla streifen SOPL 1 Stubenhandtnch weiss ItroQguwebe, cm. 46/100 cm. geelumt und gebindert..... SOPL 1 Paar Sockenhalter..... 50 PL 1 halbsleller Kragen.... SOPL J 1 Selbstbinder.......... 50Pt.| 1 Karte KragenknOpfe... SOPL 1 Schleife.............. SOPL 1 Pack.Torfendeckeni85t.S0PL 1 gute Nagelschere....... 5 PL 1 �txfe Haulschere........ SOPL 1 1 1 Ansichtskarten | von Hi Hin. Bromsilber.... SOPL Gute Nagcllntfrumenfet Hautschieber. Mossct Beini- ger, Feile............StttekSOPL t gr. Nagelpollerer Zelluloid.................. SOPf. t Flasche Nagellack....... iOPf. 1 Topf Hautcreme........ SOPf. 1 Drennsrhere sunt Ondulieren, vernickelt. JOF'. 1 Imprägniertes Pufzfudt für Metall, HObel oder Schuhe 30FL 1 FUsdte Mop-Polilur.. SOPL 1 Dose Bohnerwachs IPid. SOPf 1 Mlldhtopf.Feuertrotz'.... SOPf 1 Zuckerbüchse mit Deckel 50PL 5 Bierbecher.Flora"....... SOPL LMM H-M VS&W'Z Är W. K W m 8 Kinder-Tasehentteher(Abh. I{ links) weiss Linon, mit farbl- 1 ger kante............... 25 PL j Damen Tsichenluslb Abb, I rechte); weiss Makobatist mit Hohlsaum n. modern, farbiger Kante 25 Pf. t Hsmaenpasee(Abb. 2). mit K'Op-[ peispitze. gute Anslühr. 25 PL i Staubfush> Abb. Kl. gute wollene! Uualiilt. gelber Fond, farbige j Kante, ca. 45/45 cm...... 25 Ff.; W W M 'l't.'fi'inii Ufffi'ii» Wf+irtt, ■'J'.'e'fjfci -.l.'/r('-'v MM S*-;'.-"r+f' >.» I-f:er 'W WM I Rlpt�arnlhir KQnettelde, nera,de Form, bestickt....... 95W. 1 Kleiderpatte Ciftpe de Chine, mit fcjplize garniert 95Pf. 6 Damen-TatcheniüC) er weiss, mit Hohlsaum nnd Kordelstrelfen............... 95Pt, 6 Herren-Tatchentflcher euie weisse LloonqaalltÄt, haltbar im Gebrancb..... 95P1 S Herren-Tatcbenlücher weiss, mit farbig eingewebter Kante, gute Makoqnalit&t... 95P1 Vit»* SplelhOsciien (Abb.1,) 55-70 cm....... 95 Ft. rfickchen (Abb. I>..... Gl) Pf. SOamen-TcichtuiCcker (Abb. 5). weiss, mit fa: biger Hlkelkants, wasch-, licht- nnd luftecht................. 50 Pf. KBcbsniiBSdfsck(Abb. 8). weiss Gersti-nkorncewebe, mit roter Kante, ca. 46,100 cm, geelumt und gebindert......... 50 Pf. HIPendecke(Abb. 4), weisser Grand, mltge- schntackvolL Muslenr CS. 70/70 cm.. EO Pf. Ktiresen Dantdur (Abb. 5), Inuanthren 50 PL t Aidik DonmilltTi(Abb. I), AHM- ler.............. 25 PL I Knlusl Sfepfgartt(Abb. 2) 25 Pf.| 1 ZelIc1sld-ll«plhIrsftAbb. 2). mit gutem Bezug 95 PL Emalilc-Bazainuitus(Ahb.4) 95 Pf. Emi.la-Kaf.tckaiuiti Abb.5)95 PL ? m M» ompotllera(Abb.i) Gold-Feston........... BOPf. 55 m rÄ*>V «Sf* ■•V/tÄc Rochlepf„Feoertroti"(Abb 61, mi( Deckel........ S5 PL Klsegieck« i Abb.71 geseMiü. 95 FL tehokoladenkatna(Abb. 8) mit Deckel.............. 95 Pt Mengen- abgebe 1 Stuheahant-locb nrlbleinenes.lacquardge- webe, gut« Qua ttIL ca-__ 48fin(icm, abgep.. res u. geh 95P(. I KAchenhandtucb Lein- leinen, gutes Daipergewebe, ca. 48/1111, abge, asst, geslomt und gebindert............ 95PL 1 Kachenhandioch gutes halbleinenes Gerstenkorngewebe mit larbiger Kante, ea. 48/IOü cm, abgepasst, go-_ geslumt nnd gebindert.... 95PL 1 Kachenbandtucb reinleinen Drell, grau-weies g*--__. etreifL gesäumt n. geb&ndertwaPf. 1 Miltendecke welss-Fond. sparte Blnmen- u. Fantasie- mnster, Indanihrenfarblg. ca. 8(1/80 cm........... 95p, I Paar Damen-Sl.Cmpfc Seidenflor............. 95PL 1 Paar Herren-Socken Flor oder Mako mit kilnstl. Seide, schone Master....... 95PL 1 0-ieraemdersatz Serviteur und Kranen... 95 Pf. 1 weisser ServUeur....... 9SPL 1 Garnitur liosenuisrer nnd Sockenhalter, im Karton.. 95PL 1 Mfr.Spannstoffca.n7cmbt.95PL I Wachstachdecke gemustert, ca. 80/11 1 cm.. 95PL 150 grosse a. 59 Tee- servletfen.............. 95 it 1 gr. Gummi schwamm.. V5PL I Garanfle-Roslerplnsel. 95PL | f Beil vot läge■■■ 9Spl| 1 Kopt bürste............ 95 PL 4 St. Boich-Kiistallselfe 95PL I Kle'.derbfirste m.gu«.Borst.95PL 1 Fl. Eau de Cologne grosse Flasche, 36»,....95Pt. 1 Kompolieller Bleikristall 95 TL 1 Wurslkastcn............ 9 5 PL 3 Paar Tassen.............. S5PL 6 KompottsdiSIcfaen Flächenmaster gepresst..... 95PL 1 Mllditopf fsrbig, ca. l'/.Ltr. 95PL [p Obertassen.......... 95Pl| 5 Kaffeebecher bunt....... 95FL 1 Blumenkübel gross...... 95 PL I MUdikocher feuerfest.... 95Pf. 1 Satz MUchiüpfe steilig, .Feuertrotz"................ 95PL 1 Sauclere Feston, Geld.... 9SPL |l Satz Salats bunt. Erellig 9SPf.| 1 Kuchenform.Feuertrotz'SSPL 1 Kaffeekanne weiss Per- mllsn, gross.............. 95PL 3 Likfirschalen.Dora*....95 PL 1 3 ROmer GrltenschHlt____ 95pl| 1 Bulterglocke gesehliOen. 95 PL 1 Menage 4 reillg. gepresst. 95 PL 2 Kompolieller Ollven ge- echtilfen..................... 95PL 5 Bierbecher Sandblas....95 PL fs ScheuertOcfaerguteQusl. 9a Pf.| 1 Tablett eckig oder oval.... 9SPL 1 Isoilerflatche mit Alntninlnm-Mantel...... 95PL 1 Ess» o der Dessertmesser restfrei................ 95PL 1 KehrgarnUnr vernickelt. 95PL 1 Milchkanne Ainmininra.. 95PL '*£<■&■ '&SÜ tr'.'.r. J M WM 1 vorbehalten DASWARENHAUS BERLINS -.v 1 Handtuchhalter........ 95PL 1 Schnürbock............. 95PL 1 Garderoben leiste...... 95 PL 1 Wassereimer............ 95PL 1 Kleiderbürste........... S5PL 1 Handfeger................ 95Pf. IN ALLEN STADTTEILEN! �r. 103* 47. Jahrgang 4. Beilage des Vorwärts Sonntag, 2. März 4930 Schutz den proletarischen Mietern. Die Forderungen der Abteilungsmietervertreter. Di« Abtellungsmietervertreter ixt Sozial» demokratischen Partei traten am Fvsitagabend im Ge» werkschastshaus zufammett, um mit allem Nachdruck ihre Forderung nach der mindestens zweijährigen Verlängerung der Mieterschutz gesetze nachdrücklichst zu unterstreichen. Land- gerichtsdizrektor Ernst Rubsn zeigte in seinem Referat die Forderungen der Mieterschaft auf. In der Oeffentlichkeit muß endlich emniot festgestellt werden, daß die Mieuerschutzgesetzgebung auch dorm, nicht ausgehoben werden tann, wenn die Wohnungsnot beseitigt ist. Die Sozia ldemokrati« fordert ein solches Mietrccht auch über die Zeit des Wohnungs- mangels hinaus. In der heutigen.'feit, der Massenarbsitslosigkeit muß es die weiten Kreise der Arbeiterschaft beunruhigen, daß im Reichstag geplaM wird, die Mieterschutzgesetze>mr aus ein Jahr zu verlängern. Eingehend berichtete der Referent über die von den Mietsrverrretern der Partei geleistete Arbeit. Eine der wichtigsten Forderungen, die immer wieder erhoben wurde und an deren Erfüllung eifrig gearbeitet wird, ist die Schaffung eines Nor- inalmietv ertrag?. In Sachverständigsirkonseren.zen find schon die ersten Vorarbeiten zur Lösung dieser Aufgabe geleistet. Ein starkes Interesse wandten die Miekervertrcter der Schaffung eines Wohnheim ftättcngesetzes zu. Der Referenten- entwurf, der jetzt zur Beratung vom Reichsach eitsm-inister vorgelegt wurde, ist unzulänglich. Die Wohnungspfleg« muß noch ausgebaut werde ir ftier wäre eine Ausgabe für die Wohlfahrt?- kommissionen, die in ihren Bezirken doch am besten über den Stand der Wohnungen urteilen können und auch ermessen können, ob die Hauswirte nicht reparieren wollen oder mcht können. Bei der eventuellen Schaffung der Mi etgericht« muß die Mietsrschaft fordern, daß diesen Gerichten alle Mietstreitigkeitcn. auch die Frag« der Reparaturen, übertragen werden. Der Wegfall der Mieteinigungs- ömter wäre ober mir dann zu remntworten wenn ein klares so- ziches Mietrecht die Grundlage für die Mietklagen schafft. Es muß aber auch dafür gesorgt werden, daß die Mietcrverbändc bis hinauf zum Reichsgericht Laienbeisitzer stellen können. Die Mieter- vertretet wollen sich im neuen Geschästsjohr auch mit der Frag« der Schaffung eines Nonnalvertrags für Neubaumieter befassen. Auch die von den Gcwerkschosten begonnene Diskussion über die Bausparkassen soll unterstützt werden. Mit aller Entschieden- Host muß die Mieterschaft dagegen Stellung nehmen, daß immer noch größere Mittel der aitsgebrachten Hauszinssteuerhgpotheken nur einem begüterten Kreise des Volkes zugute kommen. Es muß verlangt werden, daß in weit stärkerem Maße als bisher kleinere Wohnungen zu Mietsätzen, die die Arbeiterschaft noch ausbringen kann, gebaut werden. In der Aussprache wurden die mit lebhaftem Beifall ousgenom- menen Ausführungen eifrig erörtert. Nach kurzen Ausführungen des Berfammlungsleiters Lange wurde Landgerichtsdirektor Ru- ben zum ersten und 5)crmann Lange zum zweiten Borsitzenden der Abteilungsmieter wiedergewählt. Einstimmig wurde eine Eni- schließung angenommen, die die Sozialdemokratische Partei auffordert, den Wohnungs- und Mieierfrogen eine erhöhter« Auftnerk? somkeit als bisher zu schenken. Insbesondere verlangte die Ver- sammlung eine stärkere Anerkennung ihrer siebenjährigen Tätigkeit durch ldi« Partei und auch eine stärkere Vertretung ihrer Vertrauens- leute in den gesetzgebenden Körperschaften und Wohmmgsdcpu- tationen. übergeben. Naä)dem Stadiarzt Genosse Dr. Drucker die Gäste bewillkommnet hatte, ergriff Genosse e-im o it Katze»stein das Wort zu einer Eröfftmnas- und Weihe rede. In packenden und er» greifenden Worten umriß er die Fülle der. Aufgaben, die heute von einer modernen Arbeiierkulturorganisation, wie sie die Arbeiter- abstinenten darstellen, gelöst werden sollen. Bürgermeister Leid sprach den Schöpfen: der Gaststätte den Dank des Bezirksamts aus. Genosse Baurichter überbrachte für die Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Alkoholgegner namens des ReichsinNenniinifterS Severing herzliche Glückwünsche und für die Ortsgruppe Berlin des Arbeiter-Abstinentenbundes dankte Genosse Mayer. Die neuen Räume, drei an der Zahl, sind in der Tat ungemein freundlich und behaglich. Sehr wichtig ist, daß voller Küchen- betrieb eingerichtet wurde, so daß mittags«in wohl- schmeckendes, nahrhaftes Essen für- geringen Preis verabreicht werden wird. Der Vcreinslestung gebührt für dies« Neuschöpsung Dunk und Anerkennung. Die Gaststätte sollte eifrig besucht werden. 200 Lahre Berliner Müllabfuhr. Einem märkischen Valksoberglouben zufolge bringt es kein Glück, wenn man über den Kehricht sKäring) geht. Dies dürste vor 200 Jahren auch in Berlin öffentliche Meinung gewesen sei. denn die Straßen wirrden nur vereinzelt und selten gekehrt. Es bedurfte einer königlichen Ordre an den..Qbristen" des damaligen „(Bens d'Armes"-Regiments, den Generolfeldmarscholl von Nozmer, zu-dessen Dienstobliegenheiten nunmehr auch die Sorg« um dos Fegen der Straßen und Gassen gehörte. „Ich befehle hierdurch, daß Ihr in denen Quartieren, wo das Regiment Gens d'Armes lieget, die Bürger und Besitzer derer Häuser dazu anhalten lassen sollt, daß solche osr ihren Häusern die Gassen fegen und den Dreck auf«inen Haufen bringen lassen, aus daß solcher durch die Karren heiter heraus gefahren werde." Dieser Befehl aber betraf nur die Straßen erster Ordnung, denn aus der Kabinettsardr« geht hervor, daß die ungepflasterten Gassen zunächst noch vom Fegen befreit waren!„In denen Gassen, wo noch nicht -cpslostert worden ist, soll wegen des Fegens noch nichts geschehen, die anderen Straß«: ober müssen sämtlich beständig rein« und propre sein, ohne einige Ercüse." Diese Straßenkehrardre machte es i)M Bürgern zur Pflicht, auf eigene Rechnung nunmehr ollgemein ner-f ihren Häusern, pst.rstern zu Wen..«Ahr. sollet olles mit den K-iägffkrat allhier wnhl überlegen und ein« rechte Disposition machen, k'auiit die Siadt otje?rAl reinlich sey und es darin nicht so schmutzig und liederlich wie jetzo aussehe. Ihr sollet auch in denen Quartieren Eurts' Regiments acht haben lassen, daß kein Pferd Mist. Koth, l!n lätercien, noch andere Ilnreinlichkeiten aus die Straßen hinaus- geworfen� sondern alles dergleichen vor das Tor hinausgefchaffet werde." Im Nachgang zu der Ordre des Kurfürsten„von'wegen der Berliner Schweine" wurde 1733 verfügt„Es haben die Leute auch zwischen dem Potsdamschcn Thor und der Friedrichstadt eine Küthe geinachet, wovinnen sie den Schweinemist und ander« Un- flätereien werfen, welches einen solchen Stank verursachet, daß die Stadt davon infizieret werden möchte: dieses soll nicht mehr seyn, sondern es soll dergleichen vor die Mauer hinaus, ganz weit ob gebracht werden, damit der Gestank- vor die Stadt hinauskomm«, welches sowohl vor die Gesundheit sey als zur Propretc gereichen wird." Man wußte, daß zum Abfahren des„Berliner Drecks" in den fünf Stadtteilen auch Karren benötigt werden und gab deshalb bekannt:„Damit es auch an nichts fehle, die Stadt beständig reinlich zu haften, so habe ich bereits Ordre gestellt, daß 28 Dreckkarren ge- machet und unierhaften werden sollen, wovon nach gemachter Ein- teilung auf der Friedrichstadt 8 Karren, auf der Dorotheeifftadt 4, in Cölln und auf dem Friedrichs-Werder 8 uich in Berlin und Neu- Cölln 8 bestäMg bleiben." Um die Karren und die Müllabfuhr zu beaufsichtigen, wurde in jedem Stadtteil ein Straßenmeister bestellt. „Es werden diese Karren nächstens fertig und alles dazu ange- schaffet scyn. Inzwischen und bis dahin müssen die Straßen doch eben auch geseget und olle? rein gehalten werden." Diese Kabinettsordr« ist eigentlich also der Geburtsschein der Berliner Müllabfuhr. Mohvlfreie Gaststätte Wedding. Der. hingebenden, und opferfreudigen Arbeit-von.Vorstand, und Mitgliedern der Berliner Ortsgruppe des Deutsche n Ar b« it e r- Abstinenten b.u n d c s ist es gelungen, nunmehr in Berlin ein« zweite a l k o ho l! r e r e. Gaststätte zu eröffnen und zchar im Norden, am Wedding, in der Ponkstraße 12, mit U-Bahn und Ringbahn sehr bequem zu erreichen. Die Gaststätte wurde am «onnabend vormittag durch ein« Wichte Feier der Oefsentlichkeit .wo» erwartet der Man» von heute von der modernen Iran?' u:;b �Dos erwartet die Frau von beute von dem modervey Mann?' Heber diese Fragen werden Frank T b i e tz und Lola Landau in einem von den Franengrnppcn für soziale Arbeit(Voifitzender Dr. Alice Salomon) veranstalteten Eozialen Abend sprechen, imd zwar am Mittwoch, dem ö. März 19:-.0,'/.SO Uhr. in der Avla des Pestalozzi-Fröbelhauses, Berlin W 30. Kärl-Schrader-Straße 7/8. Der Dortrag ist auch Michtmitgliedern zugänztich. Karten zu 2 M. sind in der Geschäftsstelle, Barbarossastr. 55, täglich voa 10—13 Uhr zu haben. Vir Rvndfuukrede. die Genosse Pfarrer Vieler am 23. Februar ge- halte» hat, liegt in gedruckter Form vor.?llle interessierten Genossen werden gebeten, sie gegen Einsendung von IS Bs. von Willi Schönherr, Berlin- Steglitz. Schönhauser str. 14(Telephon: Steglitz 8>73), anzu- sordein.— Auch werden bereitwilligst nähere Auskünste über Zweck und Ziele der Vereinigung der Freunde von Religion und Välterfrieden erteilt. parteinachrichten�M� furGroß-Berlin Uwsendmige» für diese RubrU find stet»»» da» Bezlrkffetretartat verlill SB«Z, Lindcllltraße 3, 2. Hos, 2 Treppe» recht», zv richte», Ordentlicher Bezirkstag. Auf Beschluß des erweiterten Vorstandes findet der Ordentlich« Bezirkstag am Sonnabend, dem 1Z. April, abends 7 Uhr. und am Sonntag, dem 13. April, vormittags 0 Uhr. im Plenarsaal des Preußischen Staatsrats, Leipziger Str. 3. statt. T a g e s o tz d n u n g: I. Geschäftsbericht: F. Künstler. Z. Sassenbericht: A. Pagels. 3. Bericht der Revisoren: 5). Wolff. 4. Frauenbewegung: K. Sern. 5. Alussprache. 6. Wahl des Bezirksvorstandes und der Kommissianen. 7. Politisches Referat(Thema und Referent werden später mitgeteilt). 8. Aussprache. 9. Anträge. Anträge zum Bezirkstag müssen bis zum Mittwoch, 26. März. an den Bezirksvorstand eingereicht werden. ★ Die Abteilungsleiter werden gebeten, die Zahl der arbeitslosen Genossen sofort anzugeben. * l. Streif Witt«. Montag. 3. März. 1 9-h Uhr, sZunktionärversammsung im Sackeschea Hos, Rosenchaler Str. sy—sl.. Themar.Die Lage der Stadt. Berlm", Reserant Siatweriuchneter Sieghert Laew». iZutritt»»r mit Witgsiedehucki gestaltet.— Dienstag. 4. Rärz, ztziZ' illbr. Silmna de« eu .»neiterten Äreisporftonftcs bei Dabroplaw. Stninemiinder Str. 11. 2. Ärci» Tiergarten. Achtung, Bildunaetammiiston! Dienoiag. 4. M>», Sitzung der Mtdiivg�amnütldnr. bei Sand«», Mensdurger c-fr, 3.■hilf' 70 Uhr. Reinnahl des SreiealmianNes. 3. Rrci» Weddivg. Dienstag, 4.. Marz. 19 Uhr..tzreisnorsiandssitzunq bei Wende,.goloniefir. 47.— gn folge Abinefenbeit dez idenosken Aiensiock von Berlin wird der Kursus der Arbeiter.Aildungssckule„De« Arde.itpx und. der neue Slaot" während des. Monas? März ünserbeachen und erit- ob Ddilnerstog, 3. April, an bekannter Stelle, sortgeietzt. Die-AbteiizlNgs»' . leiier werden gebeten, idren Mitgliedern blervon Kearnlnis-zu.aebeüi 4. Kreis Prenzlauer Berg. Dienstag. 4. Rärz. um 181. Uhr piinttlich. Areisvertreterneriammlui»« in den Zolina-Zeltläten. Pappelallre>7. vd»e - MnilbeenÄdirnHeräusgllbe.'Anzeiadn. tst?rwäl!ung. autf» die(Vesamtverwaltung mm\M Äit voller Beteiligung und Kontrolle der betr. Draanisalionen Verleg gek beOSd llliell- düisit Ii. m.it. st. verlaß«es„SiDelterlanR". ' Berlin 5 14, Dresdener Sir. 43 MWieii> «iHllendlakrnenlrüo» dunx. fieldsuabt, lg. der., k>1sj-eg., dlieren. i.canlrkeit.n«mpfebl vir den seit 30 ladren bestens bewährten Siern-?.näel-Tee Nur in Apotheken erhältl, bestimmt ip der Siemons- und Enpct-Apotheke. Notariell bealauhigt Beweismaterial gratis durch Vegetabilische Mcil- mittelfabrik; Bad Schandau/ Elbe. J V Wir unferhsiten ein Etieseniager Bukle-Teppiche in aMen Größen 2x3 mtr. von 49.50 M. an g Das weltbekannte W Teppächhaus �efivre Bcril!S,$14mhrcB nürOfansgüSilSS ? ahlunqserleichterung ohne Aufschlag!! Verlangen Sie kostenlos! neuen KatfllOg tirotse Umwälzun LEIPZIGER-ECKE FRIEDRICHSTRASSE und veranstalten von Montag, den S.März ab einen pn Pbs�en KOSTÜME fStra&eu.dfiise Ein Boshsn MÄNTEL fStraB«u eeis« Ein Posten ROCKE t strafte uJieise Bn Posten MAN' Ein Posten GUMMIMÄNTEL Ein Posten LEDERMÄNTEL Je ein nosten LEDED- WINDJACKEN JACKEN 'AUW Ein Posten SPOßT-kOSTUME Ein Posten PELZ-MÄNTEL Ein Posten KNICKERBOCKEC BREECHES SimCKKLEIDER PULLOVER HÜTE u.MÜTZEN bade-mäntel BADE-ANZÖGE STOFFE auf unsenff Abteilungen; HERKEN-JU NGLINGS- u.lCNABEN-NLEi�UN6 um durch billige Preise unsere bekannten Qualitäten auch den weitesten kreisen zugänglich zu machen!/ Iclcnkrtcnlarft und Mital»t>.buch kein Zutritt.«Sit-»ur uutrr«»r- �ciquna d«s P--1«imitali>»,buch». z. Krri» Zriedrich-Hal».!>r«isvvr!Ioni>ssii,i!nq mit allen Abtillunaslritern am Dienstaa, 4. März, um 19 Hör, in SäMidts Gesellschaft-Haus, skrucht- «.»reis Kreuzberq. Dien-taq. 1 März. WH llör. Kreisäcleaiertcnnerfamm. luna bei Siabe, lvichtestr. 29. Vorstaub-, üiit)■Sldfrcfibcricht. Vorstanbo- rraölcn. Mitaliebsbuch unb Dcleaiertenkarte dienen als Ausweis. �— Kreisoorstand unb Bbteilnnasleiter treffen iich pünktlich 18% Übt im Neine» Sitiunaszimmer. Die Mitalieber der kommunalen ltommrlfion treffe» sich um 19 Uhr zu einer kurzen Befprechuna. 7. Rtcio Tharlottenburq. Montaq. 3. März. WH Übt, im Rathaus. 3. 1. rnoeitcrte Kreisoorstaubsfifzuna.— Bezirksverordnetenfrartion nrtt sämt. lichcn Büraevbeputierte» Montaa, 3. März, 20H Hhr pünktlich. Rachaus Charwttenbura, Eihunaszimmei 1. 1«. Kreis Zehlendvrf. Die SPD.fsreidenker aller Abterluneren versammeln sich Mon'aa. 3. März, um 13 Uhr im kleinen Saal des Lindenparks. Zchlrnborf, Berliner Etr. 8. Taaesorbnuna: Wahl des ffraktwnsvorftandes. ferner der Wahllciter, Beisiber und Stimmzettelverteiler. Unsere Ar. beiten für die Urwahl am 9. März. Weaen der um WH Uhr im aleiäien Saal beainnenben ürei-beleaiertenversamuilun« muh die ssraklion-. versamntluna pünktlich beainnen.— Montaa. 3. Mär,. 19H Uhr, im kleinen Saal des Lindenparks. Zehlendort, Berliner«icke s-rter.strahe, Arcisdeleaicrtenversamuiluna. Geschäftsbericht. Remoahlca. Verschiedenes. Ohne Deleqiertenkarte kein Einlah. 11. Kreis Schönebera..Mittwoch b. März. 20 Uhr. Kreisntitaliederversanmi. luna im Gcsellsäiostshaus des Westens. Sauptstr. 30. Deuofs« Abramorvitsch spricht über„Bolschewismus und Demokratie".— 80. und 81. Abt. Land» , eitel von der Äorwärtk. Spedition, Belziaer Str. 27, abholen.— Montaa, 3. März, findet der nächste Kursus des Genossen Spcner über..Deutsche Bartciacschich'e" bei Will. Martin-Luther-Str. 89, um 20 Uhr statt. 13. Kreis Tcmpelhos. ssraktionssttiUna am Montaa, 3. März, um 1VH Uhr. Dorkstr. 42 II in Dempelliot. IS. Kreis Köpenick. Bildnoasausschuh: Montaa. 3. März, um 20 Uhr. Sihuna in der Bibliothek. Schlohstrahe. 18.»reis Weisicnscc. Montaa. 3. Mär,. WH Uhr. im Juqendhelm Bork. strahe 38. Bolitisckier Insormationoabend der Ivaend. Bortraa des Gc. nassen Zwölicr.— Dienste«, 4, März. 20 Uhr, Krei-fuultionärsihuna bei Galla». Lehderstrahe. 1». Kvci- Pankow. Montaa. 3. März, pünktlich 20 Uhr, Krri»delegierten»er. sammlvna bei Meier, Türkisch«, Zelt, Breite Str. 14. 118. Abt. Bovanzeia«! Sonnabend, 8. Mär», 20 Uhr, gesellige« p Fl Beisammensein der Genossen mit Angehörigon bei Tempel, Gudrun- Fi Fi strahe 7. Konzert, Tanz. Kumor, Vorträge usw. Zahlreiche Beteilig»»» Fi Fi wird erwartet,©»tritt»nd Tanz frei. Fi V-:--- i I Um*----- 8 heule, Sonnlag, 2. Mörz. 45. Abt. 9 Uhr Treffpunkt der Genossen zur Wablhilfe bei Barrl, Grünauer Strake 34. 9l. Abt Rrukölla. ls.uablatwerhreituna von den bekannte» Lokalen au« ad » Uhr. 104. Abt. RIederschöneweide.» Uhr treffen Iich die Genosse» ztrr Wahlhils« bei Tomolla. Berliner Str. 38. Morgen, Montag, 3. März. 2». Abt. Igst, Uhr ssunktionetrfiwina bei Burg. Prenzlauer Alter 119. Zecher Bezirk muh vertreten sein. Wichtig« Materialausgabe. 40: Abt Montag. 3. März, 20 Uhr, bei Keufner, Hagelherger Str. 20», fsunktionärntung. Erscheinen aller Funktionäre ist Pflicht. Diensteg, 4. März. IS Uhr. bei Rabe, ffickitestrake, Areisbelegiertenvevsam-nlung. Sämtliche Deleqierte» müssen vollzählig und pünktlich zur Stelle sein. 42. Abt. Di« Delegierten zu der am 4. März stattfinde»den Kreisvertreter. Versammlung holen die Eintrittskorten um 19 Uhr von Wiersdorff. Urban» strafte 6, ab. Dienstag, 4. Marz. 35. Abt 18 Uhr im Lokal Wittschuft, Petersburger Str. I, iNugblatteer. breitung für die 13. isreidenkergruppe. Beteilig»»« aller Sewosse» ist Pflicht. 36. Abt. 18 Uhr ffluablaltverbreitung kür die 3. ssretdenkergrnpp« bei Witt. schuft. Petersburaer Str. S. BeteiNguna oller Genossen ist Pflicht. B$. Abt. Charlottenburg. WH Uhr bei Liers ei), Kantftr. 62. ffuvktionär- sttum«. Die ffreidenkergenossen und Zungsozialisten sind hierzu eingeladen. 'Wichtige Tagesordnung. 101. Abt. Treptow. 19 Uhr in der PorwärtsbSpcdition. Gracftltr. 50. Sichung des Abteilungsvoistandes mit den Abteilungsleitern. Frauenoeranstallungen. 3» Vorbereitung de, Bezirksparteitegl, flutet Montaa, 17. März.„ l»H Uhr in den Ressdcnz.Aeftlälen, Berli» Ry 18, Landsberger Str. 31, FF eine ffrauenkonferrn, statt. iMitteilungsblatt Rr. 3 beachtenlk Str Fi bitte» die Grnofstnnc», mit Rücksicht aus diese Kons»reiz ketne isranen- Fi obende om 17. Mär, an,»setz«». Da» ffranrnsrkretarlat. 5. Kreis Kriedrichshain. Dienstag, 4. März, 18 Uhr, ffühmwg durch das Museum für!?ro»-nfunde, Ghartettendurg, Berliner Str. 137. tRicht am Mittwoch. 5. März.) 15. Kreil Treptow. Montag. 3. März. WH Uhr, pünktlich ssunktionürimlen- zusammenkunst bei Hüft, Boumschulenstr� 72, in Baumschulcnweg. Aranenveranstallungen am Montag, Z. März. 44. Abt. 20 Uhr bei Ewald, Clalitzer Str. 126, Bortrag:.fftnanznot der Stadt Berlin." Referent Stadtverordnetcr Kurt Gärtner. Reukölln. 91. Abt. Bestchtigun« des ssrauenlundemuseums in Charlottenburg. Berliner Str. 137. Treffpunkt 19 Uhr vor dem Eingang.— 93 Abt. Die Genossinnen treffen steh 11 Uhr Konsumwarenhaus Oranienftvaft«. Er. frischungsraum.— 97. Abt. WH Uhr bei Kutzfi, Leinestr. l. Dortrog:»Die Trau in der Dichtung." Rcfcrentin Triedel Hall. 114. Abt. Lichteuberg. WH Uhr Bunter Abend im Lolal Hötzel. Wüh lischstrafte Ecke Gabricl-Max-Strafte. Bortragender: Heinz Löwi. Frauenveranstaltungen am Dienstag. 4. Mörz. 16. Abt. 19' 1 Uhr bei Krüger, Sussttenstr. 34 Ecke Scheringstrafte, Vortrag: „Dos Wirtschaftsgeld der Hausfrau." Referentin Hedwig Schwarz. p 23. Abt. 19H Uhr in der Schulaula. Schöningsir. 17, ffllmabeud. Z i< Mustkalifche Darbietunqc» durch die SAZ. Ansprache: Klara Böhm- Fl M Schuch, M. d.R. FFF-F leFFiFf-FFF-Ffss I, I! I U li 13. Abt. Der Trauenalend fällt aus. Dafür betefligeis sich die Genossinnen an der Mhrung durch das Traucnkunbcmuseum in' Charlottenburg, Ber- llner Str. 137, am Dienstag, dem 4. März. Treffpunkt 17 Uhr Warschauer Brücke, Hochbahn. Der Gaolchrvortraq findet am 19. März im Böhmischen Brauhaus statt.. 36. Abt. Die Genossinnen treffen sich Dienstag. 4. März, pünktlich 17 Uhr Iwchbahn Warschauer Strafte zur Tahrt»ach Charsotteuburg. 43. Abt. Bestchtiauug des Krauciilundemuseum- in Charlottenburg, Berliner Strafte 137. Trestpunkl pünktlich 17% Uhr Sochbahuhos Oranienftrofte. dl. Abt. Charlottenburg. WH Uhr Bunter Abend. Bortragender Genosse Mendelsohm 99. Abt. Britz-Buckow. Bkstchtigung des Fraucnkundemuseum» Charlottenburg. Berliner Str. 137. Treffpunkt W Uhr, Berliner Strafte. 134. Abt. Buch. 20 Uhr bei Göpfert,'Alu Bahnhof, Vortrag:„Die Bedeutung der Konsumgeuossenschaflen für den Sozialisten." Refercntin Genvsstn Bielkc. Aranenveranslaltnngen am Mittwoch. 5. März. Utrechter Str. 21, Iack-Lonton-Abend. «°r. 21. Abt. l9H Uhr bei Kroll, tragend« Gc.da Wevl. 52. Abt. Chorlottenbura. WH Uhr bei Bader, Kaiserin. Angusta-Allee 52, Bortraa:, Eo,ialislisck)e Wirlschaftsvolilik." Referent Genosse Äitzel. 86. Adt. Marienborf. Der für ben 5. März vorgesehene Trauenobenb stillt aus. Dafür beteiligen sich die Genossinnen in diesem Monat an dem Kreis- frauenabcnb. 105. Abt. Abl-rshöf. 19H Uhr bei Schmidtbaur.»temarckstr. 74.»optra«: „Heiteres aus ber schönen Literatur." Referent Henrn Reiff. 123. Abt. Kaulsdvrs. 20 Uhr bei Neumann. Willielmstrafte Ecke BahnhoMrafte, -Vortrag:„Kameradschaftsehe." Rcferentin Margarete Hart««. Frauenveranskallungen am Donnerstag, ö. März. 136. Abt. Reinickendorf. Oft. Pünktlich 20 Uhr Diskutierabenb in der Lindauer Strafte. - Arauenveranslallungen am Freitag, 7. Mörz. 24. Abt. 20 Uhr pünktlich kostenlose Tührung durch dos Museum für Trauen. künde in Charlottenburg, Berliner Str. 137. Treffunkt- am Museum. 27. Abt. 19 Uhr Tührung durch das Trauenkundemuseum, Charloltenburq. Berliner Sir. 137. Treffpunkt pünktlich 18 Uhr an dem. Hochbahnhof Nordring, Eingang Kopruhagencr Strafte. .. Jungsozialisten. Zusarttmetiiunst ket jüngeren Parteigenossen und der Aeltere« der SAZ. tzes 20. Kreises Neivickendors im Zugendheim SÄöneberger Strafte in Tegel. 2« Uhr. zur Bespreckung der Gründung einer Zungiozialiftengrupp« für Reinickendorf. Rege Beteiligung der in Trage' lowmcnben junge» Genossen erbeten. im vor- uk». G«. vocheneudkursn»»«, Dorliner Zungsozialisten am 8. und 9. Mär» traqosaal de» Porteiaorsteude»,'Lstidenftrl 3, 2. Löf,'2 Treppen Nr.... »osse Alexander Stein spricht über„Materialistische Geschichtsauffassung". Gäste au» der SAT.»rd der Veilinor P-rtcimiwlirblchast willkommen. Am Sonn. abend.„8, März, begtuut der«ursu- um IlM bi» 22 Uhr, Sonntag von 1» bis 13 Uhr. Untosteubcitraa 29 Ps. Gruppe Bohnsdorf: Tugeudhcim Wachtesftr. l. Dienstag. 4. März. WH Uhr. Satirischer Abend. Vortragender Genosse Helm. Bock. Gäste will- kommen.„.____________-„. Wedding-Gelund�runnen: Am Montag. 3. März, kein Gruvvrnaheiud: nächster Gruvvcsiabeiid am Treitag, 7. März, in drr Schuir Wics«»< Ecke Pank- strafte, Zimmer 44. Gruppe Charte lteubnra: Montag. 9. März, um 26 Uhr. du Jugendheim Rostnenftr. 4. v. l Tr.. Werbeveransialtung: Bunter Abend. SAZ. und lunge Parteigenossen sind sehr wiWommen. � �... Gruppe Lichtenberg: Morgen, Montag, pünktlich 20 Uhr. im Zugendheim Gunterstr. 44, Vortrag.-„Der Triedeusvertrag von Bersailles". Referent Willi Waudkowski. Gäste sind freundlichst eingeladen._ Gruppe Neukölln: Seutf, Sonntag. 2. März. Spaziergang. Treffpunkt 14 Uhr Sertzbergpiatz. Gewcrkschaftshaus mitbringen wegen eventuellen Bc- such der Steruwartc Treptow. Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Lehrer nnd Lehrerinnen, Bezirk Krenzberg. Mittwoch, 5. Mär,. l9H Uhr. Sitzung in der 83. Schule, Dieffenbachftr. Ol. Vortrag:.Wie stehen wir zu dem Elternbeirat und zur Schüler selbstoer- waltung?" 3n*I(T(iftH(fM> Stuben tenickatt. Ortsaruvve Berlin. Freie sozialistische Schüler. Norden: Mittwoch, b. Mär,, 19H Uhr, Soniienburger Str. 20: H. Brienitzer: „Sozialpolitik und Arbeitsrecht."— Rprdwrsten und Westen: Donnerstag, 6. März. 20 Uhr. Sybelstr. 2—4. Amtsgericht O. Kahn-Treund:„Jugend im ArSeitsrecht." Arbeitsgemeinschaft der Kinderfrennde Groh-Berlin. Rächste Sitzung de» Zeltlagerausschussc» Montag. 3. März. 20 Uhr, Linden. strafte 3, Eeichäflsstelle., Krei» Köpenick, Srnppe Bohnsdorf, Jung, und Rote Talkcn: Diensteg- den 4. März. Basteladend. Nestfalken Treitag. den 7. März. Bastelabend. Mitte. Hclserknrsus Montag, 20 Uhr, mir Mara Locwenftcin— nicht mehr In der Zehbenicker Strafte, sondern— von jetzt ob immer im Jugendheim, Clisabcthkirchstr. 19 san der Ackerstraftej, geradezu, ticfpartcrre.— Das Kreis. falkenparlamcnt tagt Donnerstag, 6. März, ab l?H Uhr, im Heim Elisabeth» kirchstr. 19 snicht Waisenstraftef.— Gruppe Matteottt. Mittwoch, 5. März. 17H bi» 19H Uhr, Tatlenvollversammlung. Notfällen: Montag. 3. März: Basteln. Sonntag, 9. März, Tahrt. Zungsalken: Dienstag. 4. März. Tan, unb Lieber. N-stfalken: Montag, 3. März. Spielen. Alle Seimabenbe sind von 17 H bis WH Uhr im Seim Elilabethkirchstr. 19.., Tiergarten. Rote Talken. Dienstag, 4. März, von ITH bis WH Uhr, im Heim, Waldenserstrafte, Tanzabend. Zungfalken: Diensteg ebenda Diskussions. abend. Rotfallen: Mittwoch, Z. März, von 17 bis 19 Uhr, Tanzabend. Gruppe Marieudorf. Tahrt der Nest, und Zungsolken Moli. den Kanonenbergeu. hrgeld 36 Pf. Tahrt "hr edendort. Martendorf. Kref» Prenzlauer Berg. Heute, 15 und H17 Uhr. im Bezirksamt Tilm: »Mein Leopold", lg Uhr Elternabrnd der Gruppe„Triedrich Edert" jn der Danzigcr Strafte 67. Gruppe„Treihcit" Montag, 17 bis 19 Uhr, Talkenvoll, Versammlung(Berinite, Märzprogramm. Wahl der Zungfalkenräle). Mittwoch Turnen Danziger Str. 23, von 17 bis 19 Uhr, für ben ganzen Kreis. Donnerstag: Gemeinsamer Bostelnachmitteg. Sonnabrnb: 15— 16H Uhr, Danziger Str. 62, Baracke 2, Bvlkstanznackmittag. Anschlieftend Grimnastik. Danziger Str. 23. Bezahlt sofort die Berstcherungsbeitroge unb meldet euch zur Dsternsahrt an! Krei» Pankow, Gruppe Pankow. Elternversammlung am Montag, WH Ubr. im Jugendheim, Kissingen. Ecke Berliner Strafte, Zimmer 2. Eingang vom Garten. Di- Slagestunbe Webbing, Pankow. Weiftensce, Neinickenbors kann am 7. Mär, nicht stattfinden, da Genosse Hoffmann verhindert ist. Krei» Wedoiuq. Donnerstag, 6. Mörz. 20 Uhr, im Zugendheim. Utrechier Strafte 31, Sitzung der Elternorganisationskomnnssion. Das Jugendheim Turiner Strafte ist am Sonntag geöffnet.— Gruppe Brunnenplotz. Wir treffen uns Montag, 18 Uhr, zum geuieiusamen Einzug in unser neues Herrn. »reis Reukölln. Montag, 3. März, 17 Uhr, in der Baracke«anahofer. strafte. Zed« Gruppe muft vertreten sein.—.Gruppe„Lichtlämpfer". Ewern. Versammlung am Treitag, dem 7. Mär,, in der Baracke Ganghoserstrafte kgegen- über vom Stadibabj, um 20 Uhr. Tagesordnung: Lichtbildervortrag von der Kinderrcpublik Trettachtal im Allgäu. 2. Gruppenbcricht. 8. Zeltlager in Oesterreich tkärnten).. Hohenschönhausen. Leute Radtour. Abfahrt 9 Uhr Siedlung. Montag, 3. März. Singspiele. PvlkstZnzc. von 17—19 Uhr, in der Schnlboracke Dingel» städter Straft«. Dienstag. 4. März. Turnen. Treffpunkt 17 Uhr Allettborsec Strafte. Mittwoch, 5. März. Arbeitsgemeinschaft der Roten Talken von 17 bis 19 Uhr bei Genossin Anni Schulz. Berlängerte Hedwig str. 3.— Achtung! Selfersitzung in der Borckstr. 11 um 20 Uhr. Donnerstag, 6. März, im Jugend, heim Treienwaider Strafte, Taiken-Bollversammlung. Gruppe Oderfchöneweide tRote Wacht).- Sonntag, 2. März. 16 Uhr, im Zugendheim Oberschöneweibe, feiern wir das zweijährige Bestehen der Gruppe. Im Programm: Tilm, Bolkstänze, Kasperletheater. Gebnrlskage, Jubiläen usw. 12. Abt. Unsere beide» Genossen Trist»erndt, Grünihaler Str. 47, und T r o n z Tollkühn, Grünthaler Str. 33, kön»«» heute«ut eine 25jShr!ge Parteizugehörigkeit zurückblicken. Wir gratulieren beiden Genossen reite herzlich und hoffen, ssc ifoch recht lange in unserer Mitte zu iehe». 35. Abt. Am 28. Tebruar feierte unser lieber Genosse Georg Lust sei»«» 90. Geburtstag. Mit unseren Glückwünschen verbinden wir die Soff- Schön und Bequem Ist der VERBESSERTE OPEL Er wJitfgftigt den StbU selbst der Verwöhntesten!... Betrachten Sie die seltene Schönheit der neuen und verbesserten Karosserie. Wie die Farbtöne der Ladclcrung mit denen der Polsterung harmonieren. Setjen Sie sidi einmal selbst in den Wagen. Wundervoll bequem, den Linien des Körpers angepsBt sind die Sitze. Und die verbesserte Steuerung macht das Fahren zu einem Vergnügen, das Sie nie ermüdet.... Oer Käuker hat die Wahl zwischen 3 Farbbombinationen von besonderer Schönheit Oie Dauerhaftigkeit der Die neuen biificjeren OPEL- PREISE 4 PS Z WEISI R M 1990.. 4 PS VI E SSiTZES «PS CABRIOLET «PS LIMOUSINE • PS LIMOUSINE . 8 PS EU X.-tl MO U f. 4 PS LIEFERWAGEN l'/t T«. C H A$ S I S 1>/l To. PRITSCHEN. WAGEN MIT PLANE Asse Preist»st Werl, 4 fo* 4«r«IIL 1 4 P$. CA BR! 6 LEI... Ein gesefifossener und offener Wagen in einem Modell, schön "td Bnhtiufcit.t �-BREiS- RM 2500.» 1 I I LoATerung vvufjc«furdi ÄhMiÄiSePSs Verfahren erzielt. Dadurch kann.der Wagen jedem Wetter standhalten, ohne(ein schope* Aussehen einzubüßen.. Oer verbesserte Opel bietet Ihnen zu noch billigerem PreisSidierheit; Dauerhaftigkeit, Kraft, Geschwindigkeit, Sparsamkeit und Wert...-» Fragen Sie den nächsten Opel- händfer nach den vielen Verbesserungen.... Durch die erleichterten Zahlungsbedingungen können jetzt weitere 10000 Automobilbesitzer werden.. OS O F F E N E R Vi E R S 1 T ZE R.., Idealer und billiger Reisev/agen. Beguem Platz fOr vier erwachsene| W62 COURBIERESTRASSE 14, NW 7, UNTER DEN LINDEN 66, TELEFON B 5, BARBAROSSA 9091 Bdbl0r.MotOr, T«mp«sbof, Rtnabebnftr. 21, Tel. G 5 Sätfring£030. Wahre Dalüx, Spendeu, Scbönwelderstr. 34, Tel. C 7 5p,nd,u£667. Op«I.V.rfcoul CkUmann, Scböncbcr., Innsbrucksr PljH 1, T«i. H 3 Rheinqau 9452-3• Dtcmt am Auto, � 8? FricdrlcSs�. 65 s, Einsang Mphrenftr., Tel. A6 Mertur 7.634• Mo* Faolhabcr, Zehlendorf, Potsdemerstr. Z, *'""*'•-'*-' a.— j_ Swfj, Konlggra�crstr. 51, Tel. F 5 ßerg LM'" � � r Ts!. G 4 Ze'ilandorf 1768• Öpal-Franka,$ 14, Inss'str. 11, jel. F 7 Janpowit; 5190 ergmann 2701• Fron* Glnthcr, Mariendorf, Marlen- feidmtiv IH tfli G 5 Sudnng 997. Arthur J. Rcln«rf Hal'ensce, Kurförstencla.-rim 149« Tel.!d 1 Pfalzburg 3419-20, 3989• Arthur_J. Reiner� O 17; Gr. Frankfurterstr. 141, Tel.€ 4 Afe�aider 9250• SAsun&tn»" Pcts-JT.Tisrs'cr. 109, Tel. 3 3 Nolle Andreas 276, 5340• Wcrth«ljn- Ig. Ziehungsiag 1. März 1930 3n bn Heuligen Vormittagsziehung wurden Gewimi« über 150 M. gebogen 2?«!-!»»-»» 500000 M. 217108 2 S«I»I»»« iu 10000 M. 77626 8»etmiutt|U 6000 M. 17349 24064 107020 222104 6»««Han«|« 3000 M. 142526 242170 27820B 4»«-i-n« tu 2000 m. 132918 272798________ 48 s.«iaa» 1000 M. 24991 28009 136282 140705146381 152984 158707 158835 162681 177756 242661 256523 257813 263199 289663 293238 298522 297621 348035 348633 362659 363588 384714 384059 80««Winne ,a 500 M. 688 6535 11103 16538 24868 27099 471 55 50919 58090 63850 73543 77585 95307 99004 101083 104217 111881 117527 118907 177416 196329 200558 203964 204710 226941 227434 246692 253743 273592 280338 280533 294995 315620 329075 334618 347167 359432 384174 383772 339188 Ja der heutigen Nachmiitagsziehung wurde» Gewinne über ISO M. gezogen 4»ttotaiu tu 10000«l. 94971 205155 10©ttDirni« itt 3000 M. 94532 218675 250148 313081 398436 12»tbinnc|B 2000 3». 101442 121271 283828 324404 344520 396737 36«Nölnii««n 1000-M. 6469 66350 106200 112730 124014 146463 156722 167113 1 73366 197491 200655 204610.231668 234787 295098 319668 364501 367836 72«caiaa. m 500 SN. 2320 11482 22193 32974 34217 40107 46605 67967 68085 99819 100880 102697 104933 113750 132052 133117 138699 144474 157929 182646 187024 187659 219514 219937249922 253134 260384 266509 279135 281296 342693 348036 351001 359348 381959 393505. Z Prämie»}u je 600000, 60000, 2 zu Je 26000, 84 l« Je 8000, 288 zu Je 2000, Im Gswinnrade verbliebe 2 Gewinne zu je 75000, 2 zu je 10000, öS ebene w zu je 6000, ISO zi. 762'zu je 1000, 1504 zu je 500, 4148 zu Je SOO M. Die in der gewinne von Je 50Ö000 M.(boS 217188 in Abteilung I nach Jena, in ung gezogenen beiden rage Lo») fiele« auf Nr. teilung II nach Brem»«. Verkäufe SowiAtau 9 mit Stfeatt, Berlin. feit 1882 nur CtaithnfitalU 158, fkfi- lunnserleichtcrung ohne Aullchlas. Neuer ltatalo« losten kei�_* Bettenoerlaafl Nene! Wegen well»- Mangel spstwillial 12�0! 15,— l Prack»!- volle ISLo! 25,—! Bauernbitten 2S,—! ZZ.— I Leibhaus, Srunncnftrafte 47. Me»fehler.TlM>I»e. «leine Webfehler 2X3 16,— SRerf. «leint Webfehler 3X3 21>— Marl. «leine Webfehler 214X814 81,— Mark. «lein« Webfehler 214X314 41,— Marl, Prima Qualität 3X 4 55,— Mark. Prima Qualität 2X 3 38,— Mark. Prima Qualität 214 X3H 65,- Marl »örner, Berlin, Patshamerftrag« Aa. Sausnummer b-a-htrn.____' jsederbetteu bei mir billiger uub besser. Hochfeine 1»,—, 15,—. 17.—. Wonne-Dauillnbeticn 23/—. 31,—, nagelneu: so billig und gut nur im Leih. haus Sninnenfirsge 173, Scke Znva- lidenllrahe. Webfehler. Teppiche. Webfehler-Teppiche 2x3 18,— Mar? 2X3 2X3 21/ »/ mx3% 32,- 214 X""■ arkthalle. .----- Äberdach, firiedrichllrahe 163, 1. Etage. Ecke Bchrcuftraiie.„Borwärls�efer 5 Progent Rabatt. Marl Marl > Mark XS14 46.— Marl_____ 3X4 i§- �Marl �JMttchiylä.j.?i»..«u gp.-. Pappel. Mit«! ohne«nMhlnng bei langfristigster Ratenzahlung und grögter »4e>t»cl RSbellänfer merle«redit nab bar /h,." Mibelbaier,» �. gros,««nowabl, «eine Preise! Beispielsweise: Schlafzimmer 455�-, Speisezinwier 517,—, Herrenzimmer 389�, Spiegelschränke 118,—, Dielengarnitur 88,—, Anrichtckstche gg.—. Mefslnabettstelle 88.—,«leiberschränle 48,—. Ehnise» longues 28.—, Metallbetistelle 18�, Anslegematrahe 13.— Svnstige Möbel angemessene Preise. Teilzahlung auf- schlagfrei. Wochenraten. Monalsrale». «allaradatt bis zebn Prozent, auch auf Anzahlungen,«lein« auck» ohne«nzab- lungen.«rebite bis zwei Saht«, iltaft «ins. Hauptgeschäft: Stegli», Schlof,- ftrahe 107: 2. Geschäft: Neukölln. Her. mannvlah 7: 3. Geschäft: Belle-Alliance- Straße Sä. llntergrunbbabn: 4. Spezial- Abteilung: Reukölln. Hermannvia« 4: Z. Geschäft:«ottbuller Straße 23. aegenüber Elitefänger,«atalog franko. Schlafzimmer,«lichen in rob von an. lackiert und lasiert bis zu 766,—. Berg, Luise nufer 11, iiabrit- «ebäube IL. Teilzahlung gestattet, Moebel-Boebel, Morißplaß, liefert seit SV Jahren gediegene Schlaf-, Speise-, Herrenzimmer. Kllchen und Einzelmöbel aller Art in nur«utrn Qualitäten zu niedrigsten Preisen. Arn Wunsch«ahlungserleichterung, Beßchti. gung erbeten im figbrilgedäube Ora. >st--'" nienstraße 58. (eiliailuag. Komplette«immer. Ein- «elmödel billig. ZSenger. Marstlius- straße 8 lAIezanderplaß». Grote Frank. wrberstraße»«chsundkllnfzlg.' Zeilzahlangl Teilzahlang! Zeil»ahl»«gl kulant, billig, reell Möbel-Mifch. Große ssrankfurterstraße 45—46. MSbelbau» Adelomaaa une' Wirnerstraß« vierzehn v Ecke Lausjßerstraß«. Nie wiederkehrende Gelegenheit: Schlaf. zimMer. Mahagoni, Birke, Nußbaum. Eiche, nur 445,—. Speisezimmer 835,—, Herrenzimmer 285,—. Kllchen, lästert, emailliert, nur 75,—. Standuhren, Nuß baunt. Schränke 48,—, mit Spiegel 08,- sowi« sämtlich« Ergänzung smöbcl zu Spottpreisen. Troß billiger Preise Kre- bit bis 24 Monate. Bitte bcstchtigeu Sie meine bedeutend erweiterten Aus- stellungsräume 2» Zabr« gut und bMig. Reichbaltioe Auswahl in einlachen und besseren «immern i» allen Holzarten. Schlaf- zimmer. Birke poliert. 180 breit, schwer« Ausführung 875,—.«ahlunck-erleichte. rung. Möbel-Magazin?nvalibenstras« 128 und 131 lStettiner Bahnhof)... Schlaszimme», echt Eiche. 180 breit, alles vßll verarbeitet 575,—, 180 breit 365,—, Speisezimmer, echt Eiche, Bllkett 2no breit. mit' runder Vitrine und Poisterstllhlen komplett 545,—. Herrenzimmer, echt Eiche, Biblis- .tbek 180 breit, vtllrig. innen Mahagoni Ivolieet. komplett 385,—, eichene ctonb-____.. fuhren 58.—. Kllchen. lästert, 140 breit, schränke mit Spiegel SS,—, Küchen. .mit Anrichte, komplett£!>,—. Möbel- Polstermöbel Möbelhaus Stein. Lei». Magazin Annalidenstraße 128 u. 131. lberaswea Nr. 24. Gelegenheit! Speisezimmer, Büfett, echt Eiche. 140 breit, mit Standuhr und echten Lrdeistllhlen komplett 385.—. Schreibtisch« 35,—. Nußbaum-Bllt-tt 75,—. Kleiberschränk« 22.—, Bertikos 18,—. Kllchen 28.—. Mwel-Ragazin Inoaliden straße 128 und 181. Speisezimmer! Enorm« Gelege für Kastgkäuier. Alle» rund! Rind stichle! Qualitälsartcitl 475,-. M Haus Ncanborfitaße cH. Gelegenheit rdleder- Möbel- Oda-«nzahlnn« bis 24 Monertsraten. Schlafzimmer,«llchen. Ankleideschränke, Metallbettstellen, Ehaiftlongues, Sofas, lrcdcrbettcr, Antel. Große Frankfurter- straße 34 tSirausbergerylaß)._ Möbel-Zamerlina. Raficnicnall« 58. Speifezivuner, Ledergarnituren, Stand- uhren. Riefenauswahl. Spottprcife. «ahlungserleichtcrung. Patentmatraße».Prijnilstma'. Me- tallbetten. Auslegemattaßen. Thaiselan- gucs. Walter, Stargarderstraße acht- zehn,«ein Laden.__' Für gute Möbel bevorzugen Sie nur das . chtbekannte Möbelhaus Mvriß Htrscho- miß. Südosten. Skalißerstraß« 25, Hoch- dalin Kottduster Tor._ volle Gewäbc filt unsere Möbel, anerkannt niedrig« Preis«, günstigste Be- dmgungen sind unser« Borzllge. Möbel- txius Osten, Andreasstr. 3V, gcgenllber Ma Rücksichtnahme,«omplette Wohnung». cinrichlimgen wie auch einzelne Möbel- stllcke. Freie Lieferung. Möbcl-Eohn. Größe Frankfurter Straße 78, Bad. straß». 47—48,«ottbniler Daunn 77, Turmstraße 73. Etegliß. Albrechistr. 8 s« Möbel Schmidt, fibr erster Schritt. Möbel Schmidt. Katalog gratis. Möbel Schmidt, Bernauerftraß« 80. «redit bis 24 Monate auf Schlafzim- mer, Eiche, innen Mahagoni, beste Aus- fllhrung. 810,—: Sveifezimmer mit Aus- zugtisch. 8 Rindledctstllblen. 535,—: Herrenzimmer 805,—: Ankleidelchränke, Bettstellen, komplett SV,—: Anrichte- 'ischen 11«,—: Einzelmöbel in großer Auswahl. Röbel-Rosenberg, Qberbaum. straße 1. Dembißee« Mi>be'..iicberlaqe, Friedrich- straße 7 tSallefckses Tor). Modernes Serrenzinuner, dreiteilige Bibtiothek, schwerer Diplomat, Herren, immertisch, gefchnißte Säulen, hochlebnigen Sessel. Rindlederststhle. gedeizt 425.—. Dembißer» Möbelniebeelag», Friedrich» straße 7. Schlafzimmer, Gclibirfe, prima Verarbeitung, moderner Ankleide- schrank. kom P»I......�,.I>»WWWWWMWWWWW> Speisezimmern zu bekannt billigen Prei- sen. Katalog gratis._ J_ Bettstelle», zwei englische, dunkel, zu oerkausen. Lane, Plesscrstraße 9, Gar. tenhaiis 3 Treppen, Sonntags ab 11 Uhr._____ Rotsten. Jehl besonders günstige An geböte. Schlafzinimer 306/—. Speise. zimmer. ll-Meter-Büfett. Kredenz, 400,—. «ludsellel 80.--. Easg 75.—. Rietenaus. wähl. Kastanienatle« 57._* Röbel Abeleiaaaa ■««»IZ Alezeabe�rnß» »ieemh» und Kol»maektsteaße? acht»nd>sechHitt*r netlauft jeßt zu noch nie dagewesenen Preisen! Schlafzimmer. Mahagoni, Birke, Nußbaum. Eich« nur 4»Z,—. Sveifezimmer mit«riltalluitrine nne 383,—, Aparte Anrichtekllchen 1ZZ>-. Ankleidefchränk« 85,—. Einzelmöbel zu Svottmeisenl Noch ist e««eitl Wer jeßt kauft, spart Geld! Diese Sonder augebgte nur noch wenige Tage! Ri« lenauswahl! Lanaiährige Garantie! Bis 24 Monate«redit!(Bitte genau Straften und Hausnummern beachten, also mir Aleranberftrafte vierzehn und Holz- marktstraft« achtundsechzig.) Möbel-Schrager»«Üchen-Werdewochen vom 2.-18. März. Lästert und weift von 85,— an. Schlafzimmer. Speisezimmer. Herrenzimmer, Etanbubren bis 20 Prozent ermäßigt. Nußbaumschränke 65,—, mit Spiegel 96/—. Beoueme«alt- lungserleichterung. Kastanienall«« 45/4». «nkleibescheanke. Eiche. 150 breit, mit Spiegel 38.—. modern« Bettstellen. komplett 95,—, Waschtoiletten mit Sviestel 75/—. PlVschsosa». gut« Ber- arbeitung, 32,—. Nachttische mit echtem Marmor ZV,—. Ehailelongueo Zt.—, eichen« Ausziehtisch, 44.—. Möbel Magazin Invafidenstrafte IN«. 131. «abtungz.Eeleichterun, ohne Beeisaab schlag. Schlafzimmer 530,—, Speisezimmer 4.10,—, Herrenzimmer 800,—, Ankleide. ,t,KlelneAnzeiäen"sleheaiichfolgeiideSeitG linfernehmen der Oewerkschaflen ' 9//*r er ff /-ss's s/ssss/s s'ss liNDCAR Ohne Anzahlung V/othenrate. 3." MK. MonaTsraTe 12." Mk. Zu beziehen dunh sämtliche TreigewerH- sihaftlichen Orgamsütionenod-direk! durch |iNDLAR-rAHRf?ADW[RK M» u ill>.>»>> III■ 1,1 liJI ■ Berlin- lichte nrade ßV"■.. v''.... mna.»aß u ihm»ergZnnt sein mZg,. noch viele Sah« w«esere» Resheni für die Partei ,u wirken. 43. Abt. Unserem langjährigen Parteigenossen Rnhols Stier die herzlichsten Glückwünsche zum 85. Geburtstage. 83. Abt. Reukölln. Unserem alten Mittämpse« Wilhelm«rets«. mann zu seinem 8». Geburtstag« die herzlichsten Glückwünsche. Genosse «retschmann gehörte ber Partei schon unter dem Sozialiftcngeseß an. war stets bestrebt, dg» Vanaee der Partei hcibznbaltcn nab nimmt beute noch au jeder Veranstaltung de: Partei teil. Die Genossen der 59. Abteilung wünschen dem Alten ctue» recht sounige» Lebeusabend. f Sterbetafel der Groß- Aerliner Partei» Organisation 33. Abt. Am 28. Februar verstarb unsere liebe alt« Genossin Ottilie Lucht im 71. Lebenssahre.' Seit langen Jahren war Ii« uns ein« treue Mitkämpferin. Ehre ihrem Andenken! Einäscherung am Montag, 3. März, inn 13 Uhr Krematorium Geridststraße. Wir bitten um recht rege Beteiligung traft der ungllnsttgen Etunbe. 8t. Abt. Friedenau. In der Nacht vom 27.«im 28. Februar verstarb unser larnmibriger Genosse H u» o Freund im 80. Lebenssahre. Ehre seinem Andenken!- Neerdigung am Dienstag. 4. März. 15 Uhr. auf dem St. Mathäi- Friedhof, Pricsterweg.. 114. Abt. Der Genosse Robe, Grstnberger Stf. 17, ist verstorben. Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung findet am Dienstag. 17 klhr, Krematorium Baumschuleuweg statt.. Rege Beteiligung erwünscht. Ans jede gezogen« Nummer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus dt« Lose gleicher Rummer in den beiden Abteilungen 1 uns II Niederlagen mit Reparaturwerkstatte In Berlin: Cr. Frankfurter Str. 83_ Oranienstraae 127 F�wmfleiTQÄn earieiTuolier Biumenf Um dpn, Kundenkreis ru erweitern, biete Ich ruin Probcberug an: JEdel- basebroeen, das edelste, was darin existiert in veiscn iedenen Pracht- farb'en, l Edel-DohUea, 1 Japanische Lamplonpfllanxen. 15 PradttgU- dlolen in vielen Farben, 10 tfirktsche Raannkeln, 10 Glüdokleeknollen. 2 gefüllte riesenblumige Knollen- begonlen. 1 Prachtlllle, 1 Tüte Samen der schönsten' farbenprächtigsten SdülngjcwScfase für Balkone. Lauben - usw� alles schon in diesem Jahr un- ermlldlich blühend, die ganze Kollektion 4,80 M, Venandgartnerel KSUge, Ratxebohr 110. Größter Rosen- versand Deutschlands an Private. Allgemeine Wetterlage. Gewinndtwzng S. Klasse Z4. Preuhlsch-ELddeuisch« KlasZen-Lotterie. Ohne Gewähr Rachdru-t verboten u n kslr.11. mersdorfe rsts.11? Turmstr. 45. Müller6tr.l43a 5pandou5rei testrosse 22 In gattz Deutschland herrschte am Sonnabend unter dem Ein- sluß eines kräftigen Hochdruckgebiets trockenes Wetter. Während es jedoch im nördlichen Deutschland vielfach nebelig getrübt vxrr, war im übrigen Reiche der Himmel meist völlig wolkenlos. Im nebeligen Gebiet blieb das Thermometer meist nrche dem Nullpunkt, im übrigen heiteren Deutschland stieg dagegen die Temperatur vielfach. te 10 Grad Celsius und darüber.— Das mit s-smem Kepn die Rordssß und NorddeutschlanÜ bedeckende Hachdruckgediet ivud auch am Sonntag unser Wetter besdimmen, so daß es weiterhin trocken bleiben dürfte. Do jedoch durch die Kräftigung des spanischen Ties- druckgebiets auch bei uns die östliche Luftströmung auffrischen wird, so dürfen wir mit allmählicher Aufheiterung rechnen. Ar Weiteraussichlen für Berlin: Trocken, Aufheiterung, jedoch noch Zeitweise nebelig, am Tage mild, nachts leichter Frost, mäßige östliche Winde.— Für Deutschland: Im nördlichen Deutschland viel- fach ausheitdernid. sonst ketne wesentliche Aenderung des bestehenden beständigen Wttterungscharakters. außergewöhnliche Vorteile bieten wir Ihnen wieder mit unseren Serientagen. Kommen Sie bitte zu uns und uberzeugen Sie sich selbst, wie wenig Geld dazu gehört, einen guten Schuh zu kaufen. Schwarze Damen Halbschuhe zum Schnüren oder mit Spange, sehr gute PaSform, hoher und fiadier Absatz Hellfarbige Spangen auch Pumps, echter Louis-XV.. Absah; in verschiedenen Ausführungen Schwarze Herrenschahe kr&ftiges Rindbox, halbrunde Form. weih gedoppelt, SCHÜHHOF- Preis Zweifarbig Boxcalf System Goodyea rWtelt SCHÜHHOF Feinfarbige Damen Spangen mit Troöeur- oder französischem Absatz, bewährtes Material, besonders preiswert Damen Lackleder Spangen elegante Modelle, gefälliges Aussehen, echter Louis-XV.-Absatz, sehr billig Braune Herren Halbschuhe .. halbrunde Form, moderne Schaft- ausführung, bestbewährtes Fabrikat :'-c?T.rö3aN Mari an, Bubikragen, Krawatten 10 Mark an. Reparaturen, kahlungs- erkeichterung, R. Miebaeli«, Große Kranisurterstraße 90, l.©tage.* Domenmäntel, ssrlihjalirsmäntel spottbillig. Wintermäntel 5,—, 10,—, 15,—, entzitckenste Modellniäntel 19,—. SO-—, 39,— 10-—. Heihenkleiher, ftoftttme, Regenmantel. Riesenauswahl. Schme. chel. Girsstraßc 1ü. Bahnhof Börse.• Musikinstrumente ©aranticpiano» 730.—, gebrauchte OVO,—. Monatsraten 30,— an. Pians- rabrik. Brunneneeke. Invalihenstraße 1». Prachtpianos 730,—, gebrauchte MO,—. Monatsraten 20,— an. Piano labrii. Große ssrankfurterslraß« 18». Kirchburchgang. Piono. schwarz, Gelegenheit. ZäO,—, oyenruell Teilzahlung, verkauft Äobeck, Neukölln. Eelehowerstraße 28, Klavier. wacher.___ Sic zahlen kleine Raten filr Pianos, neu Ulli» aebraucht. anoße Aueiwahl, .'verer, Brunneusteaße>91. 1 Treppe «Roseutlmler Plaßl unh Süniggräßer. straße 81._______'■■ Soffraonn Pionos. Stammhaus ae> grllnhet 1887. Pianos, sslllgel löar- monium«. 100 slnstrumente, Auswahl, anerkannte Tonschonheit, Preiswitrhia- k»it. günstige Teilzahlungen. Neue Pianos 000 Mark, gebrauchte 4M Mark an. stets Gelegenheitskäufe. Alte?il- sctunient« Gegenrechnung. Piairolorte- sahrik Georg So ii mann©. m. b. S-, Berlin SM. HZ. L/ipzigerstraße 57 iSpittelmarkt),_■ Sinlpiacos, überaus preiswert. Piano- kabrit Link Brunnenstraße 85.' Thür, Kottbusser Touun 54. Pianos in jeher Preislag«. Teilzahlung. Gelegenheiten, neue Pianos, ge brauchte 300,—. Teilzahlung. Aerer. Brinzenstraßc neunzig._______ Sie zahlen' in kleinen Raten, ohne Anzahlung, filr Pianos, neu unh ge. hrouchi. große Auswahl. Lerer, Brun. nensiraße 191, 1 Treppe(Rosenthaler Plajil- Bandonions, Lange, tihlig, weltbe» vithmt. Fatriklager. Fabrikpreise. Teil- Zahlungen, kleine Anzahlung. Musik- weiael. Adalbertkraße 01__' �andonionlager. Pianoakkordeons, Fachberatung. Adzahlverkauf, Unter. richt. Ackerstraße 88, Gramwapdonc 19,—, Sck>rankapparate 75,— an. Plattenumlausch, Erlatiteile. Reparaturen billigst, Köpenickerstr, 183». Sch raulgrammopho n mit Platte» oerkauft Schettling, Reichenbergerstraßc 90. Radio Anode», Neunziger 4,40, Lunherter 4 90. Sparrohren"230. Apparate Teil znhlung. Schönleinstraße 2. Filiale Drendrnerslraße 118. Mäkmssckinvn Thomas- Nähmaschinen. erstklassige, .Sgusdalt und Gewerbe, auch billiae und gebrauchte. Beauemste Fahlungsweise. Lothringerslraße 80. fbhrraönr Laternen 1,50, Fahrvaddeeken 3,20. Schläuche 1,20, Pedalen 130. Vorder. rijder. 3,50. Schönleinstraße 3. Filiale Bresdenerslraße ll8. Freilausräder 35.—. Teilzahlung 3,—. Kraus. Große Frantfurterstraße 52.__ 300 gebrauchle, Fahrräder 15,—. 20,—. 25/—, SO,—. 3.1.—. Machnow, Wein. meisterltraße 14. t'Lvundsiiieksvspkäuktd Landpariielle» 950/- M.. Anzahlung 30,— W.. Abzahlung monatlich 30,— M heiler©artenboden, dich» am Bahnhof verkaust M. Lein. Berlin, Bdhowltr.. 38. bei©erlach. Persönliche Auskunft abends Käufgesuche Fahngibille. Plattnobkälle. Lötzinn Blei. Quenlllter. Silberfchmelze. Gold- schmelzerei©hristionat, Kövenicker- straße 39(Haltestelle Adaldertstrab»!' hahngebilse. Ldelmelallbruch. Quech Nlber. Zinn. Blei. Lilberschmel« eshristionat Köpenickerliraße 20» lMan- teufkelstraßel.* i�et4tebUch. QuoXilni�u wum&J' nwh die Auii�akl rr fJ allefftocHmgett uhet'�efjma! ÜJIE iOUi milLELDi WASmTQI� Siy HPEE Kü VÄTTEf 12 Unterricht Berliß Schoos. Leipziger straße 110 Kurfurstendamm 28». Fremde Sprachen Zirkel: 12 Teilnehmer, monatlich 13 M. oierteliährlich 30 M.. zahlbar üi Raten. Gintritt federzeit Engländer unterrichtet Gnalilch. Ame. ritaniich, Schnellmethode. preiswert. Paitlaaerkarte 7 Nordost 43. Englisch, Spanisch, FranzSstsch. Sprem. bergerstraße 10, Untergrundbahn Schön- leinstroße. Technische Pvinatschule von Ludwig Neubau,©lektrotechnik. Tages-, Abaird- fchule. Beginn April.____ Technische Privatschule Dr. Werner. Regierungsbaumeifter. Berlin. Neande» straße 3. Maschinenbau. G.leltrotechnik Lochbau. Tiefbau. Eteinmeßschule, Hei- zungstechnik.' «brtnmw. Ginjähr ige,. Direktor Dr. Fackelmanns Anftalr. Hohenzollcrn. d-mm 198.» Schnell fciderode Privatzirkel. Kurzschrift. Maschinenschreiben. Buchhaltung. Bücherrevisor Llllich. Srvdelstraße 1. Evittelmarit' Am Bahnhof Gesundbrunnen.' Kau!- männifche Prioatfchule von B. Kossaß. Berlin R. 20, Dadstraßc 67. Fem». svrecher: Luuibolk-t 223. April de- ginnen 3». 4-, 8- und l2-Mono!sl»hr- gange in lämtlichen Landelsiäch-rn, Kurzschrift, Maschinenschreiben nd Fortbildung. Deutsch und Fremd- sprackten. Schönschreiben jeder Art Privatunterricht iederzeit.• Technische Pvivatschitl«. Diplom-Ingenieur Steklmacher. Friedrichstr 113/19. Maschinenbau, Elektrotechnik, Galvano- technik. Ausbildung zu technischen Zeich- nerinnen. Tagcslehrgänge. Abcndlchr- aänce. Verschiedenes Wohnlaube pachtet Barton. Wickler- stvaße 11.______ � Rechtsbeistand, früherer Äechtsan- walts-Bilrovorsteher Wagner, Litauer- straße 14, Alecander 8542. Rechts- und Steuersachen, Vertretung oor den Amt?» Berichten und Mieteinigungsämtern.* Zetchnungen, statische Berechnungen, auch für Baupolrzei. Entwürfe schnell, preiswert. Schoenebek. Berlin R. 31, Bfedomstraße 28»._ Snspolsterung. Ma tragen, Sofas, zu billigsten Preisen. Ganske. Frairfcckn- straße 18,________ 10 000 Reklamezettel 3,—. Buchdruckerei Schmiß, Romintenerstraße 20* Detektinbureau Ltafchel Ebaussee- straße 77. Fernsprecher Seddin« 7886. Beobachtungen. Ermiltsungen. Auskünfte allerorts.' HVsssksrsisn .Diamalrf.Däscherel. Berlin. Brun. nenstraße 192. Norden 2860 und 6953. aearündet 1896, wäscht mit besten Sei» sen. Bulla« 0.58, Laken 0.39 Damen. henid 0,20. Preisliste Verlagen. Abholung täglich per Automobile kostenlos. Wäsche nach Gewicht. Halbtrocken zurück per Pknnd nur 22 Pfennig, tracken zurück wir 27 Pfennig Damptwäscherei .Merkur" Frankfurter Allee 307 An. dreas 3820. Mitglied der SPD._ � Wäschereibetrieb Franz Wellisch. K tp-.. nick, Pestalozzi straße 12, Telephon 8ssl. übernimmt sämtliche Wäsche zum Waschen und Plätten. Bezüge 0.3,1. Laken 0L5, Herrenhemden 0.30. Davu-u. Hemden 0.15. Abholung Dienstag. Don. >»«rstag. Kraftwagen. I Märzblaiche. ZZäsäte wird schneeweiß äervaschen. großer Bezug 28. Leibwäsche 15, Handtuch 5. Abholung täglich. Hardwiger. Eöpenick, Grünauechtr..3.3». Mätzbleich«. Kubasch. Göpenickls Grünauer straß» 45. Telephnn ,557/ ste't 1909. ingscht hei Abgabe von Haus- un!» LeibwBche. Be.utgs 0,30. Laken vchlö/ Damen Hemd 0,15. Wäsche wirb im Freien getrockiiet, pünktlich ohne Der. tausch geliefert. Abholung Donnerstag. s Mitglied SPD.)• Vermietungen Wohnungen Bauherr vemrfetet in Pankow, Prinz- Heinrich-Straß« 21, Fwe»,, Fweieinhald- Kimmerwohnungcn. Bad. Warmwgssen. Ofenheizung, an Wohnherechtigte zil günstigen Bedingungen. Müller,!">ro. nienhurgerstraße 87, Weidendamm 7653. Arbeitsmarkt Stellengesuche Dachte», 75 ProZUtt invalibt, auch bereit zui leichte r Gustav Doltee, WollZeola rstrake L7. Stellenangehole vksker-.Lekwsser- u. FräserleSirünge für Zahnräder- und Getriebebau sucht per 1. April 19.30 fi>MMMM.!i.lM. Zahnräderfabrjk Berlin- Reinickendorf-West Saalmannstraße 65-73 ffofitterlehflingg für EisengieBerel per 1. Risril 1930 verlangt FrißdridiStolzeniiers&Co. G, m. Ii». K. Berlin-Reinickendoi'f-Wesf Saalmannstrafie 65-73 MlOBnogen-ielftol besonders mit Kappenschach telautomai l und Flach deutelmafchinen vertraul.l wird für sofort ge>ucht. Angeboiel mit Gehaltsansvrllchen und Feugn' abschriften unt<7. 17 an d Exp. d' 'lelleiiziiOlike 5 1 iilllie» im SillvZNi 1 bsteBeading« Lehrling Sohn achtbarer Eltern mit guter Schulbildung _ für großes Handelshaus mit Export und Fabrikation gesudit. Gefällige Offerten an W. Klaar» Scydclstra�c 27 Aafgang 5, JL 7tr. 103• 47. Iahrgang 5» V0Ö Sonnlag, 2. Mörz 1930 Wochenprogramtn des Berliner Rundfunks. Sonntag, 2. März: 7: FuiikgjTnnastik. S: Für den Lapdvirt. ÄJ5: Stundenglockcti�piel der rotsdamer Oarnis�nkirche. 9: Morgenfeier. Anschließend Glockengeläut des Berüner Doms. 10.05: Wettervorhersage. IIj Eltcrnstnndc. II-SO: Schall- plattenkonzfirt. 12: Aas Leipzig: Mittagskonjert- 14;.lugcndstonde. 14.30: Streichquartett mit Gesang. ISJ5; Kampf um die Handballmeislcrschaft. 16.10; Berliner Bühnen. 18: Aus Breslau: Faschingskonzert.. 19.30: Alfrede» Rubino singt. 20: Programm der Aktuelle» Abteilung. 20.30: Unterhaltungsmusik. 20-45: Berliner Karneval. Danach Tanzmusik. 24: Um Mitternacht beim Sechstagerennen. Montag, 3. März: 7; Funkgymnastik. 12-30: Wettermeldungen für den Landwirt. 13 53; Aus Köln: Rosenmontag in Westdeutschland- 15.40: Tendenzbericht der Berliner Börse. 16: Der Sternenhimmel im März und April. 16.30: Konzert. 17-30: Jugendstunde. IS: Die Orientbewegung der Gegenwart. 18.25: Die rednerische Persönlichkeit im Rundfunk. 1£L50: Arthur Silbergleit liest aas seinen Werken. 19-20: Schallplattenkonzert. 20: Wovon man spricht. 20.30: Ans Faschings- Operetten. Danach Tanzmusik. 24; Um Mitternacht beim Sechstagerennen. Dienstag, l März: 7: Funkgymnastik. 9: Schulfunk. 12.30: Die Viertelstunde für den Landwirt. 14: Schallplattenkonzert. 15.20; Auswanderungsfragen. 15.40; Technische V/ochcnpIauderei- 16.05:, Penne und Pauker. 16.30: Aus Leipzig: Heiteres Konzert- 17.30; Jugendstunde. 18: Stunde mit Büchern. 18.30: Schal'.platten- konzertr 19; Der Reiz der Anekdote. 19-30: Programm der Aktuellen Abteilung. 20: Politische Zeitungsschau. 20.20: Bunter Faschingwbcnd- Danach Fastnachtsball. 24; Um Mitternacht beim Sechstagerennen. Mittwoch, L. März: 7: Funkgymnastik- 12-30: Wettcrmeldungeo für den Landwirt 14: Schallplattenkonzert. 1 5 J20: Wissenschaft in der Köche. 15-40: Friiklahrsarbcitcc im Obstgarten. 16: Reportage aus den Mitteldeutschen Stickstoffwerken Piesteritz. 16.30: Aus Königsberg: Orchesterkonzert 17-30: Jugendstunde. 17.50: Hugo nnd Emmy Ball. 18-20: Rechtsfragen des Tages. 18.45: Zeitberichte. 19.30: Aus der Staatsoper Unter den Linden:».Tannhäuscr" von Wagner. 24; Um Mitternacht beim Sechstagerennen. Donnerstajt. 6. März: 7: Fnnkzymnastik. 1: Schnlfonk. I2J0: Die Vlertelstoade für den Laad- virt. Id: Schallplatteakcizert. 1SJ0: Braacbes Mdr Haasansestelltenb&imc? 15.40: �!e der Katorforscbcr den Tod sieht. 16 05: Joseph Georg Oberkoller liest eigene Dightnngen. 16.30: Lieder, 16.55: Kongert auf gvei Klat-ieren. 17.30: Sporüiche Improvisationen. 15: Jugendstunde. 1830: Kann Europa amerikanisiert werden? 19: Interview der Woehe. 19-35: Ans Leipzig;„Der tapfere Kassian". Singspiel von Oscar Straps. 30.30: Diebtnng an sich. 21: Lieder- und Mnsikvorträgc. Danach Tanzmusik. 23: Letzte Stnnde des Sechstagerennens. Freitag, 7. März: 7: Fnnkgymnastifc. 12: U'etteraeidtjngeB für den Laadwirt. 14: Schall. platlmkonzcrt. 1520: Stenotypistin oder Hansangestellte? 15-40: Haftung bei wirtschaftlichen Znsamrocnbrüchen. 16.05: Das aktuelle Feuilleton. 1620: Aus Königsberg: Orchesterkonzert. 1720: Jngendstnnde. IS: Das neue Buch. IS- 10: Vom Rnndfunktmpfang. 18.40:, Lieder zur Laute. 19: Das Gesicht der Zelt. Schrift 1920: Programm der Aktuellen Abteilung. 20; Volkstümliches Orchesterkonzert. 2220: Kartenspiele. Danach Abendunterhaltnng. Sonnabend. 8. März: 7: Pantgymnastjt 1220: Wettermeldungen fbr den Landwirt. 14: Schallplattenkonzert 15.20: Jugendstunde. 15.45: Tanz nnd dramatische Dichtung. 1625: Medizinisch-hygienische Plauderei. 16-30: Ans Königsberg: Orchester. Vonzert 18:, SchallplatUavcrajistalttujg. 1820: Ernst WciB liest ans seinen Werken. 1820: Französisch für Antinger. 19.1(1: Arien nnd Lieder. 1920: Was ist Werkpolitik? 30:„Der Aktienbudiker", Posse mit Gesang von Kaiisch. Danach Tanzmusik. Königswusterbausen. Sonntasu Z März: Ab 7; Ucber tragung aus Berlin. 18: Stnorfc des Landes- 18-30: Das Werk des Goethe-Prdsträgcrs Leopold Zicglor. 18255; Die Nordmandschur*.i als Forschongsxiel. 19�0: Die Technik der Zukunft. 15 35: Oeutschlaiidscnder: schaUplattenkonzert. 16: Aus Frankfurt a- M.: Ländcrfußballspicle Deutschland— Italien. 17: Tanzfecmasik. 20: Mandolinen-Orchesterkonzcrt, 21: Konzert- An- schließend Ucbertragung aus Berlin. iMontag, 3. März: 16: Englisch(kulturkundlich-IUcrarischc Stunde). 16.36; Aus Berlin; Nadi- miüagskonzcrt, 17.30: Kompositionen für zwei Klaviere. 17.55: Die Chemie der Ernährung 18.20: Jagd. Tiergärten imd Zirknsspiele im Altertum. 18,40: Englisch für Anfänger. 19.05: Erinnerungen an den Dichter August Strindberg. 19.30: Erprobte Beizverfahren für die Frühjahrsaussaat. Anschließend Ucbertragung aus Berlin........... Dienstag« 4. März: 16: Fraueiistundc. 16.30: Aus Leipzig: Nachmittagskonrert. 17.36: Das Lustspiel von Molterc bis zur Gegenwart- 17.55: Politische Bücher der letzten Monate. 18 20: Viertelstunde für die Gesundheit. 18.40: Französisch für Fortgeschrittene. 19.05: Schöpferisches Musikerkennen. 19.30: Feuerschutz für Wohn- und Geschäftshäuser. 20: Uebcrtragung aus Berlin. 20-20: Deutschland- sender; Aus Breslau:..Faschingsar tikel". 21.30; Heitere Stnnde. Anschließend Uebcrtragung aus Berlin. Mittwoch, 5. März: 16: Bilder aus der Arbeit einer pädagogischen Akademie. 16-30: Ans Hamborg: Nachmittagskonzcrt. 17-30: Kompositionen für zwei Klaviere- 17.55: Das Arbcitsloscnprobicm in wirtschaftstechnischer, bevölkerungs- und sozialpolitischer Hinsicht. 18 20: Der Mensch in Australien. 18.40: Spanisch für Anfänger. 19.05: Stand der Verwaltungsreform in Reich und Ländern. Anschließend Uebcrtragung aus Berlin- Donnetstas, 6. März: 16: Die wissenschaftliche Ausbildung der Lehrer an höheren Schule». t6J0: Aus Berlin: Nachmittagskönzert 17.30: Dr. Alfred Wolfenstein liest aus eigenen Dichtungen. 17.55; Aus Kampf und Not der deutschen Kolonisten in Sowjetrußland. 18.20: Familie und Sprache- 18.40: Spanisch für Fortgeschrittene. 19 05: Die nordischen Völker. 19.30: Ertragsstefgernng und Neulandgewinnung durch landwirtschaftliche Meliorationen und motorische Bodenbearbeitung. 20; Deufschlandseuder: Aus Hamburg:„Kyritr-Pyritz", Posse mit Gesang von Wilkcn uud Justin us. 23: Uebcrtragung ans Berlin. Da m ben nächsten Tagen Fastnacht tft. steht bas Wochenend- prograinin bereits in biesein Zeichen. In den Nachmittags- und Abendstunden bringt dos Repertoire mehr oder minder gut« Chansons, die an erster Stelle Robert Koppel mit hübscher Stimme und viel Ausdruck singt. In der Zusammenstellung und in der Ausführung stehen beide Programme tatsächlich in diesem Rahmen aus beachtenswerter Höhe. Der Hauptakzent liegt aber aus einer anderen Veranstaltung, die totsächlich Wege ins Neuland weisen könnte. Das Interview der Woche beschaftifst sich mst dem Film. Die Frage, die so oft erörtert worden ist, nämlich, ob es bester ist, Dilettanten oder Schauspieler austreten zu lasten, wird hier gestreift, aber leider nicht definitiv abgehandelt. Es geht nicht an. daß dieses Problem nur.gestreift wird, sondern es wäre endlich einmal Zeit, die ganze Sache vielleicht in einer Reil?« grundlegender Vorträge abschließend zu beljandeln. Der Interviewer Bernhard v. Brentano scheint nicht die Fähigkeit zu beschen, wichtige Dinge aus seinein Partner herauszuholen. Manchmal erweckt das Interview sogar den Eindruck, als ob es sich um eine Art von Reklame handelt. Man ist heut� bereits so weit, wichtige Fragen des Theaters, der bildenden Kunst oder der Musik über den Tagesereignissen aus allgemein aülligen Gesichtspunkten zu sehen. Warum bemüht man sich beim Film nicht um dieselben Dinge. Es muß auch wieder sestgestellt werden, daß für die breiten Masien der Bevölkenmg der Fiün ebenso wichtig ist, wie andere Zweige der sogenannten seriösen Kmist. Deshalb sollte auch der Film dieselbe Behandlung erfahren. 1T. Sdi. Freitag. 7. März: 16: Die Hauptfragen des Schul- und Erziehungswesens in Poteu. 16.30: Aus Leipzig: Nachmittagskonzert. 17.30; Gespräch© über Musik. 17.55: Kapitalarmut und Wirtschaftslage. 18.30; Die Frau heute und gestern. 18.40: Englisch für Fortgeschrittene. 19.05: Die nordischen Völker- 19.30: Wissenschaftlicher Vortrag für Aerzte. 20: Deutschlandsender; Untcrhaltongsmusik. 20.30: Chorgesänge. 21: Budapestcr Trio. Anschließend Uebcrtragung aus Berlin. Srnnabend, 8. März: 16: Die Arbeit der Furkversnchsstclle. 16-30: Aus Hamburg: Nachmittags� konzert. 17-30: Gesellschaftliche Lebensformen. 17-55: Englische nnd deutsche Arbeitcrbildung. 18.20: Pioben aus der ungarischen Literatur 18.40: Französisch für Anfänger. 19 05: Dr. h- c. Rudolf G, Binding liest aus eigenen Werken» 20: Deuischlandscndcr: Programm der Aktuellen Abteilung. 20.30: Aus Breslau; Unterhaltungskonzert. Anschließend Uebcrtragung aus Berlin. i 1 fl sozialistische ArbetterjugendGr.-Verlm Hnsendnngen 13: dies« Jindrtl nur an tat 3ugenMelrttariol Berlin SD 68. Ctn&enftraSe 3 (SonernlpcnlommlutiB heute n'j Uhr im gllcnorfnal des ehemaligen Serren. Hauses, Leuiger strafte. Eintritt nur mit Mitqltadsbuch und Delegierten, tum. Kastdelegiertenkarte. Mädekkursus: Dienstag. 4. Märt, Führuna durch das Dolksinuseum für orauenkunde. Treffpunkt Charlottrndurq. Berliner Str. 137. IS Uhr sU.Bahir Knie). heute, Sonntag. Äensmaldce Plaft 17: Senmohend im Seim Paste» rite 44'4fi, Südwest: 2N Uhr. Bezirksamt Kreuzberg, ssilrn..Das grofte weifte Schweiqen". Waunsee: Seimabend im Heim Schule Charlnttenstrafte. Tegel: Seim Bahnhafstr. 1ä: Normaluhr Danziger strafte. Neukölln KI: Treffpunkt gur W.-B..PeranstaItung Uhr Selchawer Strafte. Tempelhaf: Fahrt. Treffpunkt tz8 Uhr Bahnhof Tempelhof. Tst Uhr Bollstan,kursus in der 1. GeuirindeSchule, Manteuffelftrafte. Werbebeklrk Wedding: Treffpunkt der Delegierten v.« Uhr Bohnhaf Wedding. Werbebezirk Brau, lauer Berg: Treffpunkt der Delegierten 9 Uhr Leipziger Plaft lEingang»um Warenhaus Werlheim). Weichebe�irk Westen: Seim in Wilmersdorf, Wilhclmsnue 123, 1!) Uhr: Paul-Lani,.Gedenkfeier. Werbebe,irl Teltowkanal: 18 Uhr Bolkston/ikursus im Seim Lichterfelde, Albrechtftr. 14«. Die für morgen anaefeftte zeitungsoblenteftftung füllt aus. Nächste Sidung Montag. 24. Märt. Rechnet sofort dir Februarnumnier ab. Aus» gäbe der Märgnummer am 8. Mär., In Marienfelde. Wexbebcirl Neukelln: Treffvtsnkt für Dekealerte und OHiftbcIeqictte'. 9 Uhn cm Rathaus Neukölln. Es findet eine Bestchtigunq' des ssernfprechamtes Neukölln statt. Alle mtercffictlen Genossen treffen sich 10 Uhr vor dem gern- Iprechamt in der Donaustrafte, 10 Uhr.— Soalbau Bergsir. 147. Revue:„Buddel. vlaft", aufgeführt vom Kabarett der Jungen„Die Undairk baren", eintritt 50 Pf. Musik, Satire. Sumor. Betbchcjitl Lichtenberg: Seim In Äarlshorst, Treskowallee, lO'.e Uhr, lsilptt .Das wahre Gesicht der Ktrche". Instrumente mitbringen. Mteilungsmitgliederverjammlungen, Montag. 19 fö Uhr. Kalkplotz l: Schule Sonnenburger Str. R. Lnmannvlatz: Seim Scheren. bergstr. 7. Roldoft ll: Seim Dangiger Str. 62. Pankow III: M.-S.: Seim Kissingen ftr. 48. Moabit Fl: Seim Lehrter Str. 18/19:„Das alte Volkslied". Worth er Platz: Kunklionärsitzung beim Genoile» Lager, straftburger Sir. dl. noen I. hei Thiedke. iiallplatz ll: Schule Sonnrnburger Str. 20:..Gegnerische Iugendorganilalionrn." Schönhauser Vokftadt: Schule Sonn-nburger Str. 20: ..?unadanner und SÄI." üdarlottenhurg.Rord: Seän Ollbersstrafte, Bericht von der Generalversammlung. Siemenaftadt: Ii. Volksschule. Schulstrafte, Tunktio» uärsitzung. Neukölln l: Funktionärsiung beim Genoffen Reetz. Voriräge, Vereine undVersammlungen. Reichsbanner„Schwarz-Rol-Gold" Sefchäkksstel!': Berlin S 1«. SebqstianNr 37-38 S-l 2. Tr. Ganuarstand. Kreitag» 7. Mär�, 20 Ulir. Im Bürgersaal des Ben. liner Rathauses. Königftrafte. Werheabend der Waffersport-Abt. Referent Reg..Baurat Mielke:„Berkehrstrgcln auf dem Wasser".— Ariodrich»- haiu, Kameradschaft Stralau:.Sonntag, 2. März. 18 Uhr, aroftes Winterfest in Stralau.„Alte Taverne", lfestredner Kam. Tranz Künstler.— Montag. .1. März. Mitte, Junobanner: 20 Uhr Jugendheim Tieekstrafte.„AktueUe Taqesirogen." Erscheinen PMcht.— Kreuzberq. Jugend l: 20 Uhr Jugendheim Aoretstrafte. Ersatzwahl des Vorsitzenden. zriedrichsbogen. Sameradschast. l Kug: 20 Uhr Versammlung dri sfahretlshosz, Kirchstr. 28.— Dienstag, 4. Mörz. Mitte: üameradschaftsverlammlunqen um 20 Uhr: l. und 8. Käme. radfchaft: Barsigstr. 14.. Vortrag. 3. Kameradschaft: Rnugestr. 30. 5. Kawr- Möfgeo Lcginnt die große Ausstellung: Die schöne Gardin e- Das schöne BelL in meinem Hause Leipziger Slraße 20/22 Fütirungea durch Jic Ausstellung tindeo tiglicli voo vormittags 9 Ul,r t's abcndl''«7 Utf zu jeder Halben und vollen Stunde statt n- und CreMldweiei Lande shut er firösstes Sonderhaus fürleinen und'Wdsche «Ine«, Teil««fete» heutige»«usl-g- liegt ei» Prospekt d«F-.«. jMeph» Co., NcukOila, Berliner Sir. 51-55, bei. betresteud„Billige» SerieuveTknaf»5 Ff., 1.95. Z.&J Oi»,- worauf ffljt unser« Leser besonder» hiuweifen. asmllss- una 3IUMSN- SiiMSpSiSN Iii zuverlgZÄoer llosim ksseiiLrssnüscktunSen/ Obst- bäume>- Beerensträucher Erdbeeren> Rosen/ Ziersträucher/ Biüienslauden Dahlien /Gladiolen Begonien Gartengeräle s Düngemittel bchädlingsbekämptungsmittel Metz& Co.• Berlin-Steglitz SchloBslraB« 9-10 Femsprecher: Steglitz 1203/04 Filiale: AlexanderslraBe 44 (am Alezanderplntz) Femspr.: Kuplcrgraben 0518 Reichiliustrierfer Katalog und Sonderangebote kostenfrei I St/ i r fertlten elettnt Anzöge und Mänte. 8is KiLKebraebteo Stoffen Bich genauen ,1aS für n.39.- einschließlich uds&t&i sintJicheD Zut&ien— Tadelloser Sitz.— RoßhaarverarbeiluBg I Aue nnaeren Stöffen.. voo Mark an Herrenldeider-AiilertM Qegsr. 1919 Zentrum, lOosterstro?« 6>5 Osten; Fronkfurter Allen SoA Westen: Augsburqar Straft« A3 Eingang Papiergeschäft Norden: Chausseestr. 4/(ladenl Oberschöneweid«: iiemensstraßeid Neukölln: PfIDgerstraß« 26 SchÖneb«ra-Friedenau: Haupt&tr 80 Teael: BrunoWraße 49 Tempejhofi Kaiser in-Augusta-Str. 71 Gesrlückte Leute bringen alle Kunststficke fertig Es m Assen nur die nichtigen** Hand in Hand arbeiten* dann ' kommt mit Knnst nnd Fleiß etwas Erstannliches heraus. Das merkt man an der mischang der: LLMENRIKD 5 Pf. and RARITÄT 4 Pf. Die sind auch so ein KnnststAck von den Biehtigen! raMdvift: SWtnffwIet Sof. UMnuIon««erq: Besuch der SW. ffie?8»nfee. Stcffsunlt an frtr Äustav-Adolf-S rastk. 9io» der Eencraluersgmmlung. Punktliches Erscheineg wirb erwartet. Paolaw, Aameradschgit Nord: 20 lllir ttamergdschaftsversamOilung Türkisches kielt. Ireite Etrage. Lichtenberg: 20 Uhr Eitwng des gesamten Tambour- korvs bei Stiiber, Jung» Ecke Odcrstraj-.c. Alle Kameraden, die Interesse für das Tambourkorgs haben, werden gebeten, tu erscheinen, ffahrgeld wird vom Ortsverein erseht. Auch d:- ehemaligen SpicNeute werden ersucht, �u er- scheinen.— Mittwoch, 5. Mä«. Prenzlauer Berg: A0 Uhr bei Burg. Prens- lauer Mcc, crweitrrie Borstandssthung. Kreutberg: Versammlungen um 20 Uhr: Zug 2 bei Krevp. Plonuler?.>— 76: Zug 3 bei ihrahl. Wartenburg» strafte ll: Zug 5 bei L-uschncr. Dieffembachstr..t: Zug 7 im Ncichenbekgcr lövs. No'chcnderger Str. lt7. Bericht van der Eeneralversammlung. Zug 8 bei Siedentopf, Wuelaucr Sir. Zä. Referent ssrant Künstler. M. d. R. Sauitilts-Lbt.: Uli Uhr Eanitiilssührernhung im tbaubllr«.— Kreutberg: Sannabend, 8. Mär,. Maskenball in der iiunkhalle. Kailerdaumn. Karten Im Dorverkauf tum Preise van I W. bis«inschlieftlich Z. Mär, bei allen ssunk» tionörcn und im Goubüro, Scbasiiansir. 37— SS. An der Abendkasse 1,50 M. Reichsbund der Kriegsbeschädigten. Kriegsteilnehmer und Kriegerhinter. bliebeue». Hau Berlin. Bezirk Zentrum: Montag, 3. Sttärz. 20 Uhr. findet tut Lackeschen Las. Rasenthaler Str. 40—41. die Mona�aversanunlung statt. Referat:..Ziel und Zweck der Balksfürsorge" mit LaufbildvorMhrung 3. Akte). — Bezirk Osten 15: Mittwoch. 5. März. 20 Uhr. im Restaurant Schulze, Samaritersir. 3«. Bersanunlung der Ortsgruvve Osten 13. SMler an der GedSchtnisKrche. Sm Haus« Tauentzi«»» st r a ß e 14 hat das Schuhwarenhaus Stiller eiue neue F i l i o l e. die zweite im Zuge des Kurjürstendammes, eröffnet. Der Neubau zeichnet sich durch eine äusierst geschmackvolle Außen- und Innengestaltung aus und entspricht in seder Weise den An- forderungen eines modernen Geschäftshauses! Zweckmäßigkeit inmitten eines wirkungsvollen Rahmens. Die neuen Verkaufsräume befinden sich im Parterre und l. Stock des Hauses. Erlesene Hölzer lieferten das Material der Inneneinrichtung, schlichi-modemc Beleuchtungskörper verbreiten angenehme Lichteffekte. Der modernen Fußpflege widmet die neue Stiller-Filiale breitesten sRcum; die neuesten technischen und wissenschaftlichen Apparaturen, unter der Leitung von bestausgebildeten Fachleuten, stehen dem Publikum zur Verfügung. Wahnungc«, Grund Wcksavg«bot«, PatzcEen usw. sinfcon heuit und zu» künftig unsere Leser im Anzoigonlcil unter der Rubrik: Parzellen— Woh. nungen. D-« hager: scheu Alvenscste In der„Reuen Welt", die in diesem Jahre sich der besandcrc» Kunst der Grvft.Berlincr erfreuen, werden gekrönt durch eine den Abschluft bildende Testwoche, die in ihrer Tülle und Monn>°g't�reit der I Lcranstaltungen einzig dastehen dürfte. Am Dienstag als Auflakt: lgroftfast-> nachtsball«S der vrimnerun« der»rdftien«ft baren Psan nkuche:i.9iafiA Mittwoch: Abfchiedsgastspicl des gefeierten Jahann Strauft aus vlen. Donnerstag: Kehraus der Boekbiersarson, verbunden mit einem öau»-Berg- mann-Eildehofer-Abend. Jede Dame erhält-in Präsent, ssreitag: Winter. fest der Berliner Truerwehr lTgckigrupve des Verbandes der Kommunal- bsamten) unter Mitwirkung erster Bühne:!» und Kabarettkräfte. Larrasauis Sonutagsprogramw. Am Sonntag. 2. März, finden bei Eorrg» sani il- Zahnstation Tlughafen) folgende Vcranstalwngen statt: Si»— 13 Uhr sKartenverkauf nur bis JZ% Uhr) grofte Tier- und Indianerschau, verbunden nrit Mossenkonzert. Erwachsene 1 M.. Sinder 30 Ps. Eintritt. 13 Uhr: Tamilienvorstellung mit vollwertigem Abcndvrogramui. Kinder zahlen auf allen Pläftcu von M. aufwärts halbe Preise. ISlh Uhr: Dorstellunq. Der Zirkus ist stets gut geheizt. Wissen Sie ichou, daft die Tirma S. Adam. Leipziger. Ecke Triedrichsträftc. ihre Damenkonsektionsahteilung auslöst und Ihnen damit«ine ganz seltene Gelegenheit bietet, zu ausfallend billigen Preisen einzukaufen? Die Preise bewegen stch teils weit unter Einkauf und auch auf die regulären Waren der übrigen Abicilungen erhalte» Sic U) Proz. Ermäft-gung. Lese» Ei« die Anzeige in diese: Rummer, diese informiert Sic über die Einzelheiten. Wenig Geld gehört dazu, um-in Paar gute Schuhe zu kaufen— das zeigen heute wieder die Echuhhof-Serientage. Alles so hübsä» und so billig als nur irgend möglich z» bringen. Ist nicht immer leicht. Der Schuhhof ist es indessen, welcher in allen seinen Ans Verkaufsstellen zeigt, daft es be' scharfer Kalkulation doch möglich istl— Darum sollte sedermonn. der au? seinen Geldbeutel bedacht ist. an den Schuhhvf denken und stch die Auslagen mit den vorteilhaften Preisen attfchcn. Eins-Zwei-Drei- wie ER sagt, wird aus der einfach gekleideten Frau eine elegante Modedame, wenn sie sich aus unserer Frühjahrs• Ausstellung das Passende ausgesucht hat. Aber nicht für teures Geld, sondern zu unseren niedrigen Freisen können auchSie diese entzückenden Neuschöpfungen erwerben. Besichtigen Sie die unermeßliche Fülle herrlicher Frühjahrs- Kleider und-Mäntei, die Jedem Geschmack und jetter, auch der stärksten Figur, Rechnung tragen. Hochmodernes WoiMMiti io ausgezeichneter Qualität, mit apart. aufgesetzten Täschchen, mit hübscher Busenschleife, verziert. Pückenpartie, kleirt». Falfeu- rock. Dieses bestechende Kleid kostet, in allen Welten vorrätig, nur 39 ans bestem Veloutlm. mit neuartig. Perlenstickerei am Kragenausschnitt, den Aermeln und besond. reichhaltig am 8aum des weit geschnittenen Glockenrocks, der noch schöne Biesen garnier, trägt. Dieses hervorragende Kleid ist in nllen Gr66en. auch für die siätkste Fl�nr vorrätig und kostet nur 69: Besonders schöne Trikot- Cbamcssc- Kleider mit kurzen oder langen Aermeln, einfarbig oder in Tweed- Charmeusa oder der modernen buntblättrigen Musterung, mit wundervollen Garnierungen. Fflr die Frühjahrs-Saison gaos besonders geeignet, in allen Größen, auch für stärkste Fignreu drei Serien: MUT 29.- 29.- 49.- Hanlel ans feinem Wollosornetis. ganz auf Cräps> ds- Chin«' Futter, mit Pelzkragen und reizender Pclzgarnierung am Saum des Mantels, in vielen Modefarben 98? Nanlel aus fein, reinwollenen etolTen, ganz auf vornehmem Futter, schöner Biesen- Garnierung des Rückens, mit Gürtel in Schwärs und Blau, auch in den or 5 8 to n Weiten 49? in eng:Ii«chemStilt ganz auf elegantem Futter, mit olngeachnltt. Taschen, langer Kückenfalle. StofT- oder Lcdcrgürtcl. Dieser fesche Mantel ist für Sport und Reise gleich geeignet und kostet, in t 1 Mm vorrätig tnet und .ilK. rxätig nur JssL Qjf ö Damen« Mantel aus schön gemusterten Herren stcfFenigans auf hochfeinem Futter, zweireihig, mit Taschen und verzierten Aermeln, für Jede Figur, auch In den gröSten Welten vorrätig nur 49? Wundervoll-, roln- wollene, ürmallooe Westen mia Pullover in reitenden Mustern und modernsten Strlckarteu §■ 7- nur B und Jg# Einsegnungs- Kleider in unübertreffliclicr Auswahl, ans feinen Wollstoffen, elegant. Seide od. kleidsam. Velvet, in modernst. Formen n. vorzügl. Vorarbeitung zu überraschend billigen Preisen. Herrlich« �<8 Kleider 1*£" •chon«b ABk wm# Jatfa Konflrmamfln erhält beim Einkauf eines Kleides aia schönes Geschenk! Die ärdföfe Neniseai m Frühjahrs sind Komplets Sie können diese eleganten und kleidsamen Komplets in jeder Ausführung vom einfachen bis zu den kostbarsten bei uns vorfinden; allen gemeinsam ist aber die große Preiswürdigkeit die Ihnen eine große Ueberraschung bereiten wird. Fesches SmoMosliiiD In Schwarz und Blau, Jacks ganz mit Trcsss eingefaßt, Doppol- täsehehen, ganz auf eleg. Futter, Rock auf Gummizug mit seitlichen Falten. Dieses vornehme und korrekt gearbeitete Kostüm kostet ss? Besuchen Sie uns am Wir haben fOr unsere lieben Kleinen In unübersehbarer Auswahl Mifturnrh Hon 5 Märai neue Frublahrs-Kleiclehen und-Mäntelchen nillWULII, UCll U» llulZI aufgebaut, die Ihnen auch durch die Gadiel'schen Preise große Freude bereiten werden V-r:::/" ..... •**•••••••••- � M.— A...... Bauparzallon ohne Baurr. Wasser- und Ucht-Anlaec, Nähe ,, ab 2.50 M.— Auskunft im Gescli- schaflshaus, Hauplstr. 99 rsnlnnhnrn. Wasser, und Bauparzollen ifllllKUliUiy. an der Havel, qm ab 1.50 M Auskunft am Bahnhof Eehnlu und auf den Geländen uparzellen direkt am Bahnhof- Rings von Hochwald umgeben, qm ■■--— rä,.,. — Auskunft Restaurant„Welt V Hirsch »ßlinnirbn. Bauparzellen 1 Minute von *Uiio9lil>nK. der Straßenbahn 84, allerbilligstc bei Adlenbof Preise. Auskunft a. d. Gelände, Schönefelder Str;!. Vcrkaufshs. Verlangen Sie Speziak- Prospekte. U Boden- und Bau Ges. m. 0.3.. Berlin SW 68. Frieöridislr. 43 Tel.: Dönhoff 8114 und 8-87. ,ßoha SdtwBknMigte SO-SO Proz, erhalten ein Eigenheim in Berlin. Frlcdiridithegea oder Bcrlln'Rehnidori. nach Wunsch gebaut. Zu» schriften mit Angade der Beschädigung an CsrI Heuse, Rahnsdorf. Neubauwohnungen sofort zu venrleten In Berlin Lichtenbcrr, iornifzsfr. 4t— 41, Ecke Ruschettr. 41/42. 87, Zimmer gegen Abgabe von Altwohnungen in den Bezirken Mitte, Neukölln, Prenzlauer Berg, Schöncherg u Wedding I Laimparzeileii| gut geachnlttan. in FaiKenBerg(ßrofl-Berlin) j unmittelbar an der Endstation des Omnibusses 40 bol geringer Anzahlung und kleinen Monatsraten verkaufen M. A. AMn A CO. GfflilH. j Berlin S42, Ritterstr. 69 A 7 Dönhoff 6484. 5081. Sonntags Auskunft im Restaurant .Zum alten Dortkrug" an der Endstation. —>••••• wpepppp, Wer beteiligt sich an eemrasaenossenaaialis- üemunn? Zuschriften erb. an Hopf» Forster Str. 36 Sie haben schon hundertmal erwogen wie Sie zu einem Lligenhzi» kommen oder wie Sie tAftigc Ogpefbclen los werden könnten, schließen Sie stch einer soliden Dausparkasse an- das ist der kürzeste, billigste und sicherste Weg hierzu: er gewährt Ihnen die zweckmäßigste An» läge Ihrer Spargelder sauf Sperrkonto) sowie Versicherungsschuß bei der Allianz. Verlangen Sie unsere Prospekte. issue Deulsoft« Bauspar S.-3. Berlin W 50, RankestraSe SS a. d. K.-W,- Gedächtniskirche Telephon: B. 4, Bavaria 9411 PARZELLEN diretk oom Besitzer Berlin»Sanlsborf, Am Meberseld. 1 Autohnshalleftelle Linie 39, 10 Minuten] vom StadtdahnhosSauIsdoli. Vertreier\ im Berkausshäuschen Bequeme Zah. lungsbedingungen. Ausiunst erteilt: Otto BaebnUz, SanI»dor| � Alt-Kanlsdorf 4'ö. Tel. KauIeSors 122. Landslierger Chaussee Ecke Genslerslr. <-> freier geouidcr Loge, günstig zo Hohes» tchSobanien und Uchte nberg(sähe Stadion) | Neubauwohnungen von IVs, 2. V/z und S Simmern beziehbar An long April evtl. Mol iojo ra m&giger Miele boi allen modernen Annehmlichkei en; Bad, Warmwasserversorgung, Loggia. Winschaftsbalkon, Kleingarten enutzun«— Verbindungen: Linie 66 durch Hohenschönhausen bis Wc: ncucheaer Straße Anschlußomnibus 41), Linien$3,68 168 durch Lichtenberg bis Herrberg- s raße Ecke Slegfricdstrafic— Auskunft im Vcrmieiungsbilro auf de: Baustelle: Wochentags 2—7 Uhr, Sonntags 10—3 L'hr Telephon.- Lichtenberg 4865 ifesile Eieglnßl Id der Gailenstadi FroSinau der Verkauf der unmittelbar am Bahnhof gelegenen v Pancil» von 2500.- fi. an COBsäge Preise, bequeme An» und Abzahlung. Auskunft von 10— SUhr am Bahnhof und WahnfriedstraSe Ecke Richard- Wagner-Straße, wochentags nach telcphonischer Vereinbarung mit: Kurtz« Berlin N 4, Chausseestr. 117 Ernst e. GriHel D. 2. Weidendamm 7330. �spariuiert&estsndig� nur durch Parze lenKaul (Nenparze.lierung) voa CARL I9EUSE seriin-Raansdorf 'aec treße i. seidKes resuale 12« u. 3- Z.- Wohnungen! im Uteuhaubloit lllbmooe» ftzatzc 24 in Jtea.ann oegeu W hnberecht gungsschern ober I \ Allwohmmg. mit genlrotheizung. Warmwasser, Baikon, beziehbar im Apeil A.islunit und D-rmietung| völlig lonenios durch 56SS, Svrlin VI s,j L ennestratze 3. 2-u.2%-Ziminer- Wohnungen mit Zentralheizung, Warmwasser, Reinickendorf-Ost. Seeitr. Mtkestr.. Isarftraße anDerlinerWohn« berechtigte zu verbieten. Besichtigung: 2— SUhr. Sonntag» Ü— l Uhr durch Verwalter Henseh Seestratze, Haus öS. Wohrngsliaipellitliaft..MM" OemelenOtiige Akt-Qaa Berlin W 35, Potsdamer� StraBe III. lempeShofl I laoszlnssteucr- Wohnungen, besonders günstige 2'/, bis 37, Zimmer, ca. Oval bezugsf. Vermlehi-rt and Besidit'gnag«et I Bao,<-Ile Wolfromth-.'A'oHchpl f Täglich 10—6 L'hr y Südring 4581 Sofort beziBhbare Eigenheime in der Groß-Siedlung Zehlendorf(Mine) als 3- bezw 4-Zimmer-Wohnungen mit Kammer, Küche, Bad, Wascl küche, Keller- u. Bodenraum, Otcn- oder Zentralheizung, Haus- und Ziergarten, von R�. 4200.— Eigenkapita] an, zu günstigen Zahlungsbedingungen. Besichtigung; MomaT, Mittwoch, Freitag von 1—3 Uhr. Anmeldung; Z6:tlendorf-Mitte. Rieme.sierstraße(Baubüro). Anfragen sind zu richten: aemelnnQtzIge Heimstatt«« Spar« und Bau-AkiiBniaseilscAafi, Bar. in SO.1 a. Köpenicker Str. 60-82 :v.t. T-v'3)»,■■■•.-.'c!.'15'■•�4v. Telephon: Jannowiu F. 7, 6486 Bankkonten: Bank der Arbeiter. Angesiellten und Beamten A.-G, Sellin S 14, Wallstr. 65. Konto Nr. 447. Berliner Stadibank. Girokasse I, Beilin C. 2, Mühlendamm I. Konto Nr. 6041. Sonnig 2. März 1930 Unterhaltung und Wissen Beilage des Vorwärts Äol 3)er Sehloffer Qamain Ms«r in der 2Jkrtftntt seines Vaters seine Lehrlingszeit antrat, hätte wohl niemand der Prophezeiung Glauben geschenkt, der rußige, ktcine Junge werde einmal dem Throne der sronzö- fischen Könige den Todesstoß versetzen, das Schicksal seines Herrschers in der schrundigen Arbeiterfaust holten, und den Enkel des Sonnen- konigs dem Henker in die Arme schleudern. Die Gamains hatten immer in Versailles gearbeitet, dankbar für jedes kunstvoll»er. schlungen« Gitter und jedes feinziselierte Türschloß, das sie liefern dursten. Jahrhunderte lang behilflich, ihre sehr katholischen Ma- jestäten vor Zudringlichkeit«md Neugier der Außenwelt zu schützen, bis dann eine neue Weltordnung Tore und Türen mit der Hacke einschlug, und die Könige hinter Schloß und Riegel setzte, nicht um sie selbst, um Land und Volk vor ihrer Herrschaft zu sichern. In seinen jungen Jahren war auch Frangois Gamain königs- treu, wie alle fem« Ahnen, er hatte sogar allen Grund, dem 5)ause Bourbon besonders zugetan zu sein, durfte er doch seinen zu- künftigen König togtäglich in den innersten Appartements aufsuchen und in der Kunst, seine Schlösser zu schmieden, unterrichten. Auch als er schon längst aus dem Throne faß, zog Ludwig XVI.«s bei weitem vor, die Führung der Staatsgeschäste seinen Ministern zu überlassen und selbst lieber in seiner Werkstatt zu basteln, wobei er von Zeit zu Zeit immer wieder seinen„lieben Meister Gamain" zu Rate zog, und wie ein Kind erröten konnte vor Stolz, wenn ein besonders geschickt konstruiertes Schnappschloß, oder sonst eine streng sachgemäß ausgeführte Arbeit ihm das Lob seines gestrengen Lehrers eintrug. vierzehn Locke geschossen. Man kennt heute das Tagebuch, in das Ludwig XVI. allabend- lich die Ereignisse eintrug, die ihm der Aufzeichnung wert erschienen, uich weiß, daß über den 14. Juli 1789, den Tag. der die Bastille stürzt« und zum erstenmal die abgeschlagenen Köpfe von adligen Dienern des Thrones, auf Picken gespießt, der kommenden Zeit vorantrug,— der König nichts anderes aufzuzeichnen wußte, als daß«r ay diesem Tage— vierzehn Rehböcke geschossen hatte! Sein Lehrmeister in der Schlosserei hätte ihn auch über die Be- deutung der Zeitereignisse besser unterrichten können, lebt« er ja mitten unter dem Volk, dessen Stimmung immer mehr Vcraniasiung gab. den Verkehr mit seinem gekrönten Schüler viel eher als Gefahr, denn als Ehr« zu werte». Konnten die kurzen Besuche bei Hofe ihn für das feindliche Mißtrauen feiner Mitbürger«nt- schädigen,— und hatte der König noch die Macht, ihn vor den Folgen der kompromittierenden Intimität zu schützen? Di« Nacht von dem S. auf den 6. Oktober 1791 gab verneinend« Antwort auf diese bange Frage, denn der General Lafayett« führte vergebens die ganze Pariser National. Garde im Laufschritt nach BerfaUles, die Hökerinnen der Holle, und ihr« mit Picken und Hacken oewaff- veten Männer drangen dennoch in das Schloß ein, metzelten die diensttuenden Kammerherren nieder und zwangen die Königin, nur «in Nachthemd auf dem Leibe, zu ihrem Manne hinüberzuflüchien. Die Revolution wäre in jener Nacht um dos seierlichste Schauspiel ihrer Raserei, um die ösfenllich« Hinrichtung der verhaßten „Oesterreicherin* gekommen, ohne einen kleinen Korporal, der mit sechs Mami tapfer die Menge zurückhielt, und zwei Jahre später schon der General Hoch« hieß. Für den Weitblick Meister Gamains genügte die Warnung dieses ersten Massenbesuches in den königlichen Gemächer». Als am nächsten Tage der König, dem Befehle seines Volkes gehorchend, von Versailles nach Paris übersiedeln mußte, hinter den Köpfen der ermordeten Kammerhcrrcn. die auf Stangen gespießt dem Zuge voranschwebten,— da dankte Gamain gerührt für die ehrende Auf- forderung, seinem Schüler nach Paris zu folgen, berief sich auf die Ilnmöglichkeit, feine Werkstatt im Stiche zu lassen, und fchickie als Ersatz seinen tüchtigsten Gesellen Durey mit. die Untreue schlau hinter der Schmeichelei bergend: Seine Majestät sei selbst schon Meister, und benötige nur einen Gehilsen, keinen Lehrmeister mehr.-- Wie groß und peinlich war sein« Ueberraschung, als nach einem halben Jahr« der Ruhe, gerade da man schon anfing, sein« Verbindung mit dem Hofe zu vergessen, und ihn als Patrioten voll zu nehmen, derselbe Dureq als königlicher Reitknecht verkleidet vor seiner Werkstatt aus dem Sattel sprang und ihm den Befehl des Königs überbrachte, nach Paris in die Tuillericn.zu kommen, »aber durch den Dienerschastseingang, um keinen Verdacht zu erwecken!"—— Eine vorzüglich gearbeitete Tür. Gamain versuchte zunächst allerhand Ausslüchte, mußte aber einem Handschreiben des Königs schließlich doch Folge leisten, und schlich also am 22. Mai 1792, gegen Abend, als«s schon dunkelte, durch den Kücheneingang in die Tuillerien, von Durey durch den Dienerschaftstrakt in die Werkstatt Ludwigs XVI. geleitet. Dort lag eine vorzüglich gearbeitete Tür aus Eisenplotten, mit einem besonder» raffiniert konstruierten Geheimschloß, das der Meister mit Anerkennung betrachtete, als der König eintrat und ihn mit den Worten apostrophierte:„Run, mein lieber Gamain, was sagst du zu meiner Leistung? Türe und Schloß habe ich in elf Tagen unter Assistenz Dureys gemacht, ober nun soll die Platte«ingemauert werden, da» bringe ich nicht fertig, und rechne darum auf deine Hilfe und dein Stillschweigen!" In einem dunklen Korridor, zwischen dem Schlafzimmer des Königs und des Dauphins, war in der Mauer das Loch vorbereitet. Ludwig XVI.. erzählte Gamain, er selbst und Durey hätten jeder zehnmal bei Nacht an die Seine hinunterschleichen müssen, um den herausgeschlagenen Schutt in kleinen Säcken aus dem Schloß zu schmuggeln. Angeblich sollte der geheime Wandschrank der Aus- bewahrung von drei Millionen Dukaten dienen, und der König er- suchte auch den Schlossermeister, den Inhalt von drei bereitstehenden Ledersäcken nachzahlen zu Helsen. �Aber die besonder« Sensation, ein« Million in Gold durch die Finger gleiten zu lassen, konnte Gamain nicht so ganz überwältigen, daß er daneben nicht beobachtet hätte, wie Ludwig XVI. heimlich große Bündel Akten herbeischleppt« und in dem Mauerloch verschwinden ließ. Nachher mußte Durey einen Armleuchter hochhalten, während der König mit seinen geübten, griffigen Handwerterfäusten Gamain bei dem Einmauern der Tür» hals. Der Hammer sollte dabei möglichst nicht gebraucht werden, bei jedem lauteren Schlag zuckte der König erschrocken zu. sommen, ermahnte zur Vorsicht, wodurch die Arbeit arg erschwert wurde, die erst gegen Morgengrauen beendet werden konnte. Und dann?-- Was nachher geschah, oder in Wirklichkeit nicht geschah, wird Niemals mehr mit Sicherheit ergründet werden lömisn, auch die Geschichtsschreibung ist auf Vermutungen angewiesen, und kann nur die wenigen noch zweifelhaft feststehenden Tatsachen registrieren, ohne Folgerungen oder gor ein Urteil zu wagen. Fest steht nur: das wenige Tage nach der Einkerkerung Ludwig XVl. der Minister Roland eine schriftliche Anzeige des Schlossers Gamain aus Versailles erhielt, und auf Grund dieser das Geheimfach des Königs fand und öffnen ließ. Mit diesem Verrat hat Gamain nicht nur seinen früheren Zögling, dessen Frau und Schwester dem Henker überliefert, er brachte auch Barnave unter das Beil, dessen Briefe au Marie Antoinette so ans Licht kamen, und die sterblichen Ucber- reste des Grafen Mirabeou, unter Assistenz von ganz Paris im Pantheon beigesetzt, wurden aus dem„Tempel der Nation" ent- fernt, um auf dem Berbrecherfriedhof bei Nacht verscharrt zu werden, da neben den Geheimberichten des großen Revolutionärs an den König auch feine eigenhändig unterzeichneten Quittungen aufgefunden worden waren über die vom Hof« erhaltenen Bestechungsgelder! Dem royalistifchen Urteil über den Undank Gamains, der aus Angst um die eigene Haut den gestürzten Herrn verraten hatte. steht ein Dekret des Konvents gegenüber, welches im Namen der Ration bestimmt, daß„Dem Schlossermeister Gamain, der am 22. Mai 1792(alten Stils) von Ludwig Capet vergiftet worden ist, eine jährliche, lebenslängliche Rente von 1290 Livres, zahlbar vom Tag« der Vergiftung an, bei den Staatskassen angewiesen wird." In dem Berichte, der diesem Dekrete zugrunde lag, hieß es. dem erhitzten Gamain fei mit den Worten:„Eine Erfrischung wird dir gut tun, mein lieber Gamain!" von dem König selbst ein Glas Wein angeboten worden, dos er auch getrunken habe. Als Folge sei er auf dem Heimwege nach Versailles von furchtbaren lieblich- leiten befallen, nach Stunden rasender Qual von einem zufällig vorbeisahrende» reichen Engländer sterbend ausgesundcn, und aus Menschlichkeit in seiner Wohnung abgeliefert worden. Gamain selbst war mit dieser Version, di« der Zeitstimmung entsprechend den„Tyrannen" Ludwig als Giftmischer bloßstellte, nicht ein- verstanden. Er erzählte immer, es sei, als die Arbeit beendet war, Mar!» Anloinette plötzlich durch eine Tapetentür eingetreten, und habe ihm eigenhändig Wein und zwei Biscuits angeboten. Eines dieser Biscuits Hobe er in der Rocktasche mit heimgcnommen, dort sei es nach seiner langen Krankheit wieder ausgefunden worden, inmitten häßlicher, schwarzer Flecken, die es in den Kleiderstoff ge> fressen hatte. Ein Hund, den man diese Reste verschlingen ließ, sollte unter surchtbaren Krämpfen verendet sein. Allerlei Geheimnisvolles. Es wäre einfach, beide Versionen als«ine nachträgliche Er- findung zu werten, die den Undank in gerechte Rache verwairdeln sollte. Dieser Auffassung stehen aber wieder die Tatsachen gegenüber. daß: Gamain tatsächlich am 22. Mai 1792 gesund sein Haus oeAieß, und am nächsten Morgen sterbend heimgebracht wurde. Neun Monate lang schwebte er zwischen Leben und Tod, vegetierte dann noch zehn Jahre lang, ohne jemals wieder seine halbgelähmten Glieder zur Arbeit gebrauchen zu können, bis er im Jahre 1800, vor der Zeit, mit 50 Jahren schon längst zum Greis geworden, endlich starb. Der Bersailler Arzt, Dr. Lameiron, der ihn vor seinem Unglück gut gekannt, dann während seiner neun Monate langen schweren Krankheit behandelt, und bis an sein Lebensende gepflegt hatte, lebte noch im Jahre 1832, zu einer Zeit also, als die wieder- geborene Macht des Hauses Bourbon schon wieder gestürzt war, der Sohn des Philipp« Egalite, der gewesen« Revolutionsgeneral, auf dem Thron« Frankreichs sah. Und dieser Dr. Lameiran zauderte nicht, unter der Herrschaft des„Bürgsrkönigs", jedem, der es hören wollte, zu wiederholen, ja es sogar unter Eid noch einmal zu Protokoll zu geben, daß Meister Gamain schwer vergiftet aus den Tuillerien zurückgekehrt, und nie wieder ganz gesund geworden sei!--- Aber es gibt noch mehr des Geheimnisvollen! Die amtsärzi- lichen Zeugnisse, die protokollierten Aussagen der Nachbarn Gamains, olle Schriftstücke, auf deren Grundlage der Konvent die Lcbensrente bewilligt hatte, das ganze Faszikel über den Fall Gamain, ist aus den königlichen(jetzt nationalen) Archiven ver- fchwunden. Ja, selbst jener Band der amtlichen Zeitung„Le Moniteur", aus welchem Neugierige den Sitzungsbericht mit der genauen Begründung des betreffenden Dekretes hätten abschreiben können, war von der Restauration ausrangiert worden, und auch unter Napoleon III. noch war ein englischer Geschichtsschreiber, der mit den besten Empfehlungsschreiben hoher englischer Würdenträger versehen, sich an die Ausklärung dieser mysteriösen Episode der Revolutionszeit gemacht hatte, so lange von den Pariser Behörden schikaniert und in seinen Forschungen behindert worden, bis er den Versuch aufgab und heimreist«!-- Wie erklärt sich das Geheimnis? Dennoch wird man kaum annehmen können, Ludwig XVI., der bigotte Mann, der Gottes Zorn tausendmal mehr als die Guillotine fürchtete, oder die Tochter Maria Theresias habe m!� Borgia- Lächeln dem Schlossermeistcr den Tod serviert. Wie sonsr ober soll n um das Geheimnis klären? Man hat versucht, die Möglichkeit einer zufälligen Koinzidenz vorzuschieben,«ine schwer« Erkrankung, vielleicht auch infolge des Genusses verdorbener Speisen auf dem Heimwege. Derselbe Ansall.— heißt es,— nur einen Tag früher erlitten, wäre ruhig als natürlicher Schicksalsschlag hingenommen worden! Wer aber in jene Zelt sich zurückversetzt, an den Hos, dem täglich« Geheimberichte die wachsende Entschlossenheit der Vorstädte meldeten, auch die Tuillerien, wie früher das Versailler Schloß zu erstürmen,— wer in Haß. Zorn und Angst der wenigen Getreuen sich einfühlt, die statt zu emigrieren in Paris geblieben waren, um mit ihrem Leibe ihren Herrn zu decken,— der wird es wohl nicht entschuldigen, aber begreiflich sinden, daß einer, der bereit war, sein eigenes Leben hinzuwerfen für seinen König, keine Bedenken hatte, dag Leben eines Schlossermeisters zu opfern, damit das Geheimnis des gesährlichen Schrank es gewahrt bleibe. Aar Gamain, als er heimging, auf die Einladung eines Unbekannten zu einem kleinen Trinkgelage hereingefallen, so war es für ihn naheliegend� König und Königin der Milwisserschast zu verdächtigen, und seiner Roche zu Liebe den Hergang«in wenig zu retuschieren... Schlimmer als er haben immer noch die übereifrigen Unter- beamten der Restauration an Ludwig XVI. gesündigt, als sie aus Byzantismus alle Dokumente über den Fall Gamain ous den Archiven entfernten, und mit der geschafsenen Lücke für immer den Perdacht verewigten, das Haus Bourbon habe Gründe, in dieser Angelegenheit die Wahrheit zu scheuen. SÄ. ffiürovorfteher Xemke Eigentlich wollte er ja heute sofort nach Dienstschluh nach Hause iahren und sich mit einem kleinen SpätnachmittaISschläschen auf den Besuch der Oper am Abend vorbereiten. Es gab da irgend- «in« Wagneroper— und die dauerte sicher mehrere Stunden. Wer weiß der Teufel, er hatte auf einmal keine Lust, gleich noch Hause zu fahren. Ach was,— mochte seine Frau warten! Cr entschloß sich, einen kleinen Spaziergang durch den nahen Park zu machen. Der Portier setzte ein erstauntes Gesicht auf, als er den Büro- Vorsteher entgegen aller feststehenden Gewohnheit statt durch das breite Hauptportal durch den nscki der Partseite liegenden Reben- ausgang verschwinden sah..Fomisch!" dachte er;—„ob er vielleicht krank ist?"-- .„Komisch!" dachte anrti der Bürovorsteher Lemke selbst;„was ist mit mir los? Nerven?"— Ihm wurde es beim Laufen unier seinem dicken Ueberzieher warm Gut. daß er setzt in den Park ein- biegen konnte.— er öffnete den Mantel, nahm den Hut ab und wischte sich di« breit« Glatze.„Komisch!" dachte er noch einmal; „diese verflixten Borsrühlingstage, die schießen ins Blut und machen einen ganz wirr!"— Dabei war's hier noch ganz öde im Park— die Bäume streckten chre kahlen Aeste armselig in die Luft, auf dem zerfurchten Boden machten' sich hier und da noch einige schmutzige Klumpen zusammengeschmolzenen Schnees breit, der Weg war auch feucht und schlüpfrig... Einen Augenblick schwankte er,— sollte er doch umkehren? Grade blieb er unschlüssig stehen, da bog ein junges Pärchen um die Wegecke, was mochten die denken?-- Er ging langsam weiter. Was war nur in ihn gefahren? Er wunderte sich über sich selbst.„'Ach was, ich muß mich zusanmiennehmen!" schloß er seine Gedankenreihe ab. Da» Pärchen ging kichernd mit einem Seitenblick auf ihn vor- über. Etwas reizte ihn daran. Er sah sich um, das Mädel drehte sich im gleichen Augenblick eben falls un und blickte ihn mit ihren dunklen Augen fragend an. ,Hm, nicht übel!" empfand er;„an- nehmbares Gesicht! Nett angezogener kleiner Käfer!"— Was hatte sie nur an diesem grünen Bcngel da mit den weiten Hosen und dem herausfordernd frechen Milchgesicht?—„Schnösel!" sagte er lzalblaut nor sich hin— er hatte aus einmal eine richtige Wut aus den Jungen da.„Zum Teufel i— Was geht's mich an!" versuchte er sich abzu- lenken, aber seine Gedanken verfolgten eigensinnig den einmal ein- geschlagenen Weg.— Er versetzte sich im Geiste an die Stelle dieses Grünschnabels, versuchte sich seine Empfindungen vorzustellen, wenn er das Mädel da am Arm hätte-- Nervös wischte er sich wieder die Glotze. „Verrückt!" dachte en er. der Bürovorsteher Lemke, verheiratet. Vater von zwei wohlerzogenen Kindern, pflichtbewußt und auch sonst in Anspruch genommen--- er gieperte hier hinter irgendeinem kleinen Mädel her, das kichernd am Arme eines ausgesprochenen jungen Lasten durch den Park schlenderte...„Ich muß doch mal mst meinem Arzt reden!" beschloß er be! sich;„irgendetwas ver- schreiben lassen,— werden wohl doch die. Nerven sein."— Aber alles Beruhigen half nichts, seine Gedanken.«Mich einmal obge- lenkt von Aktenwust. Dienstvorschristen und Büroolltöglichkest, gingen mutwillig kreuz und quer. Irgendwie mahnte die Begegnung von vorhin an etwas längst Dergesfencs aus seinem eigenen Leben. Er kramte und stöberte in seinen Erinnerungen um her... Ach richtig, jetzt hatte er'», cn Anna mußte er denken.—„Anna!" dachte er gerührt,— Anna— ein ganzes Heer von Empfindungen stieg in ihm auf... Er war ja damals auch so ein junger Fant wie der da vorhin— Ganz ein- gesponnen von seinen Gedanken ging er weiter.„Junge, Junge, das war ein Prachtmädel, die Anna. Wie sie chn immer ange- funkelt hotte mit ihren schivorzbraunen Augen— und wie sie lachen kannte, so hell und frisch." Und wie töricht verliebt er selber war, ein richtiger dummer Taps. Wie sie sich abends im Dunkeln aneinandergedrückt und geküßt hotten— Teufel, Teufel.— küssen konnte dos Mädel. Und er, er hatte ihr Gedichte gemacht, richtige Gedichte— fr wurde rot bei der Erinnerung— ach ja, er wollte ja damals überhaupt Dichter, Schriftsteller werden. Was hatte er für schillernde Zu- kunstspläne vor ihr ausgebreitet, wenn seine Werke herauskämen,— das muhte ja schon im nächsten Jahre geschehen— alle sollten vorn aus der ersten Seite eine Widmung tragen:„Meiner Gefährtin im Leben und im Geiste— meiner lieben Anna!" In den Gruncwpld würden sie ziehen, von den Erträgnissen seiner Kunst würde er eine Villa kaufen, ihr teure Kleider schenken—— alles, was sie sich wünschen würde, sollte sie haben... Und er selbss würde an ihrer Seite glückselig den Ruhm und die Verehrung genießen, die man ihm, dem geseicrten Dichter entgegenbrachte... Straßenlärm schreckte ihn ans seinen Träumereien auf; er wnr, ohne es zu merken, an das Ende des Parkes gekommen.— „Anna!" dachte er abschließend,„was ist aus dir geworden, Geliebt« eines großen Dichters?" Du hast einen fetten Kolonialwarenhändler geheiratet und bist selbst zicinlich in die Breite gegangen, Stamm- imitier eines Geschlechtes kleiner Kolonialwaren Händler— nein, Anna, eine Dichter-Geliebte müßte anders aussehen-- Und er selbst?';,"j „Blödsinn!" das alles,— er schloß fröstelnd seinen Mantel und setzte den Hut auf.„Quatsch! Iugendejelei!" knirschte er ingrimmig. .„Kann man sich einen großen Dichter mit dem prosaischen Namen .Lemke" vorstellen?" Doch gut, daß ihm sein Vater damals so fest in die Kandare genommen und ins Danksach gesteckt hatte. Ein wenig gebockt und ausgeschlagen hatte er ja noch, wie ein junges Pferd, das man ins Geschirr spannt. Aber du lieber Gott,— Dichter sind heute noch wie damals Hungerleider, während doch«in Büro- Vorsteher immerhin sein gutes Auskommen hat...'Nun ober Schluß mit dem Blödsinn!" raffte er sich auf und als er an- der Wegbiegung ein Schild entdeckte: Hier Ausgang zur Straßsnbahn-Haltestelle! ging er sich aufreckend zur Straße hinaus-- straff, würdevoll, jeder Zoll ein Bürovorsteher. Hinten im Park oerschwand ein Phantom» ein Gespenst,— verächtlich Wüte er ihm nach—— der Dichter Hermann Lemke zerfloß ins Nichts---- Der Bürovorsteher Lemke aber antwortete beim Rachhaisse- kommen unwirsch auf die Frage nach seinem langen Ausbleiben seiner Frau:„Ueberstunden mußte ich machen, daß du's weißt! Rem zum Halse heraus hängen sie einem schon, diese ewigen Konferenzen und Besprechungen! Richtig kaputt wird man dabei! Na paß nur auß daß ich heute abend nickst in der Oper einschlafe!' 3nge Stramm: I HC�SflOfdl Die«tragen sind zerwühlt von Länn uird Menschen. Asphalt spiegelt Nässe. Schmatz spritzt unter Rädern. AutoHupen gellen. Menschen hasten, mit Aktenmappen unterm Arm. mit müden Augen. Am Potsdamer Platz aber locken Farben. Dustwellen schwim gen unwirklich im Wind. Die Blumelwerkäuferinnen frieren, knöpfen die verschossene Strickjacke bis oben hin zu, ziehen ein Tuch fester um die Schultern. Aber die klammen Finger halten duftende Blüten: „Die ersten Schneeglöckchen!.. 20 Pfennige det Bunt»!... Mimosen... Osterglocken!"... Wie erschrocken bleibt das junge Mädchen stehen... Ist es schon so weit?... denkt es... Blühen schon die Osterglocken? Wird es schon Frühling?... Der Mantel des Mädchens ist breit mit Pelz besetzt. Ihre Scidenstrümpfe glänzen... Sie sucht in chrer Tasche nach Geld. Und dann hält sie einen großen Strauß Frühlingsblumen in den Armen. Gelbe, große Glockenblüten zwischen lanzenortig schmalen Blättern... Osterglocken... Sie läuft weiter durch das Menschengewühl. Ihr Dt und lächelt. Ihre Augen träumen... In chrer Erinnerung wacht eine Ostcrmondnacht auf: Nord- deutsche Fnihlingslandschoft... Braune, wartende �Ackerschollen hauchen herben Duft. Im Wald rauscht eine Quelle. Das lang- gestreckte niedrige Gutshous lehnt sich sanft an die waldigen Hügel an... Im Speisezimmer ist festtich der Tisch gedeckt. Silber klirrt an Kristall. Menschen lachen. Wein perlt in den Gläsern... Durch die hohen unuerhüllten Fenster aber scheint die Mondnacht. Weiß leuchtend Legt der Park. Dunkler Buchsbaum säumt alle Beete... Schatten spielen. Aber dazwischen wächst es wie stille Flammen aus dem dunklen Erdreich... Auferstehung des Lichtes. Ofterglockenblumen..-. Ihr Duft mischt sich mit dem Hauch erster Dellchen. Ein weicher Wind schlägt ans Fenster. Dos Mädchen achtet kaum auf den Weg. Nur die Blumen hält fie fest im Ann. Die Großstodtstraße aber ist zerwühlt von Lärm und Menschen. Gegen irgend jemand rennt das Mädchen an. Eine grabe Ztinune erweckt sie: „Paffen Se doch gefälligst uff!" schimpft ein Arbeiter, der selber gebückt ging mit fleckiger Jacke und ohne Kragen, müde vom Tage- werk. Das Mädchen stammelt eine Entschuldigung und läuft wetter. Schmutz spritzt unter den Rädern der Autos. Menschen hasten mit stumpfen Augen. Da wird es nun Frühling... denkt das Mädchen... und wert hat daran teil?... Dos Äewissen einer gedankenlosen Umgebung regt sich in ihr... Da blühen in stillen Gärten die sanften, kleinen Frühlings- blumen. Da zahlt man Geld und kauft sich diese Blumen, stellt sie in eine kristallene Vase aus eine seidene Decke und sieht sie traurig welken... Irgendwo aber gellen Fabriksirenen. Dicker Qualm verdunkelt die Hinterhofe und Kinder drücken sich dos Naschen an Fensterfcheibsn platt und sehen doch immer mir-dasselbe Stückchen �Mauer... Man müßte ffiel mehr Blumen verschenken... denkt das Mädchen... nicht seinen Freunden und den hellen Menschen, die sich ihre Feste damit schmücken, sondern denen, um die es dunkel ist. In kleine, finster« Hofstuben müßte man solche Muten stellen, der ganze Raum würde leuchten davon und vielleicht würde ein kleines Kind zum erstenmal davor die Hände fallen... Wundersam tut sich das Herz des Mädchens aus... Wohitt nicht hier in einer der Settenstraßen die blaffe, junge Frau, die immer zu ihnen in Aufwartestelle kam? Sie erwartete damals ihr drittes Kind, darum blieb sie fort... man durfte sich sicher einmal nach chr erkundigen. Und schon biegt das junge Mädchen in eine schmale, stille Seitenstraße ein. Wie hoch die Häuser hier sind und wie düster! Wieviel Aufgänge es gibt!... Quergebäude, Seitenslügel... 2. Gartenhaus... Der„Garten" ist ein armseliger Fleck nackter Erde mit gepflasterten Wegen und einem Baum, den man so be- schnitten hat, daß nur noch drei tünmierliche Aststumpfe bis zu den Fenstern des ersten Stockwerks reichen. Unter diesem Baum stehen die Müllkästen. Das Mädchen geht fremd und scheu die enge, halbdunkle Treppe hinauf mit vielen Schildern an vielen Türen, hinter denen Kinder schreien, Kohl gekocht wird und Wäsche gewaschen... Alle diese Gerüche und auch Geräusche erfüllen die Luft. Die Flurklingel funktioniert incht. Sehr zaghast klopft das Mädchen und wartet. Eine Kinderst'.mme ruft:„Vato!"... lang und ausdauernd. Dann schlürfen Pantoffeln heran. Die Tür quietscht beim Oesfnen. Ein Mann steht im Halbdunkel des Kor- ridors, ein kleines Kind auf dem Arm. Das Mädchen fragt nach der Frau. „Die is uff Arbeet!" brummt der Mann. Aus der Küche kommt Dampf. Fett zischt in einer Pfanne. Der Mann setzt das Kind von seinem Arm auf die Erde mit einer rührend behutsamen Bewegung und stürzt dann, sich entschuldigend, in die Küche. Er riecht nach oerbrannten Zwiebeln. Das kleine Kind kriecht auf dem Fußboden hinter dem Boter her... Das Mädchen steht hilflos und fremd mit ihren Blumen an der Küchentür: „Grüßen Sie Ihre Frau!" sagt sie.„Und... und... kann man die Blumen vielleicht irgendwo ins Woffer stellen?"... „Wozu denn det?" fragt der Mann und häll mit der einen Hand die Brotpfanne und stochert mit der anderen mit einem Feuerhaken im Herd herum. „Gib man die Äartvfseln, Line!" sagt er zu einer Vierjährigen, die eifrig Kartoffeln pellt und die fremde Dame verstohlen mustert. Vom Herd bis zum Fenster ist eine Wäscheleine gespannt auf der Windeln zum Trocknen hängen. Das Modchen hat die Blumen auf den Tisch gelegt zwischen Schüsseln und Zeitungspapier und sieht sich selbst nach irgendeinem Gefäß um, dabei ober ist ein« Blüte auf den Fußboden gefallen und liegt da auf der abgetretenen Diele neben einer Loche von Seifcmvasser wie ein verirrtes Leuchten... Das Klein« aber ist gierig herbeigerutscht... dünne Händchen strecken sich aus wie nach einem Wunder: „Bata!" piepst ein Stimmchen,„Data, kann man det esien?" „Die is man bloß immer hungrig... Die verträgt die ville Kartoffeln noch nicht und die Milch is man knapp.. wo meine Frau nun fchon's Drille hat... und ick man jetzt ooch stellungslos!" Das Mädchen steht intt hängenden Armen. Glut schlägt ihr ins Gesicht. Erwacht es nicht wie Scham in ihr?... Die Bluinen leuchten nicht im Raum... nein.. sie sind grelle Anklage... Data, kann man det essen?.. krallt sich der Laut einer weiner- lichen Kinderstimme in den Ohren fest... Die Blumen sind wie ein grelles Licht, das nicht leuchtet, sondern nur brutal die Armselig- keit des Raumes aufdeckt. Das Mädchen sucht in seiner Tasche, legt hastig einen Geldschsin auf den Tisch und stottert etwas von der Frau... daß diese dos Geld noch zu bekommen hätte und denn dock) auch wieder in Auf- Wartung zu ihnen kommen sollte... Dann geht sie hostig... Me si« schon auf der Treppe ist, laufen ZHnderschrftt« hinter ihr her, eine Stimme ruft: „Fräulein... Fräulein... Ihre Blumens!" „Die... die hob ich für dich gekauft... weil es doch Früh- ling wird...!" sogt dos junge Mädchen. Etwas würgt chr in der Kehle. „Schade ums scheene Geld!" sagt da die Kleine altklug mit einem großen Seufzer und betrachtet sehr mißtrauisch die goldenen Blüten in ihren Kinderhänden... Dann ober huscht ein kleines Lächeln um ihren Mund. Die Augen werden einen Schein heller: „Wer vielleicht freut sich Mutter darüber... Eicha!..- Ick dank ooch scheen, Fräulein!" Das Mädchen geht mit gesenktem Kopf. Auf dem kahlen Baum im Hof über dem Müllkasten sitzt eine Amsel und stngt.. Weiß Gott, wie sie sich hierher verirrt hat... Auf ein Fensterbrett im vierten Stock stellt eine Kinderhand einen irdenen Topf, dem der Henkel fehlt. In dem Topf stehen Osterglocken, gelb, leuchtend, mit lanzensörmigcn Blättern... Boten des Frühlings... Wie sehn- süchtig und verirrt aber hängen die Blüten über den Rand... Dunkel spürt das junge Mädchen zum erstenmal den Abgrund zwischen Mensch und Mensch... kann ein Satter einen Hungernden verstehen?... Was wissen die in der Helligkeit davon, was Dunkelheit ist?... Und wenn sie das ganze große Leuchten eines reichen Herzens zu denen trügen, im Dunkeln Licht zu zünden... es wäre nur eine kleine zuckende Kerze in der Finsternis äußerer Not. Wer aber baut die Brücke des wahrhaften Berstchens und ist Kündcr eines großen Frühlings der Menschheit... Unlergrundbahnltlenfchen Jeden Morgen steigen wir in den Lauch der Erde. Rasen eilig Treppen hinunter, den Blick voll von Tafeln und Signaleu— schnell Hetzen wir durch das Labyrinkh erleuchteter Tunnel. wagen, helle— starke, tragen uns dann durch die Eingeweide der Stadl—. unser Sopf ist müde, wir bringen uns den Dunst kleiner Stuben entgegen— Pfeifen zwischen den Zähnen und die Augen noch halb heruntergeklappt. Stationen sind wie Glieder eines wyrmes— Einschnitt einer ewigen Jahri: So müssen wir unser Leben vertrödeln und verwüsten. Die Bahnhöfe haben eiserne Zungen— rostige Manier von Zement und Donner— Lichtaugen ermahnen uns, unserer Aufgabe bewußt zu sein: denn Menschen sind wir— nun das ist nicht viel! Unsere Millionenherde erfüllt die Speicher der Städte. Früh stieren wir uns von Bank zu Bank ins Geficht: Ich bin— Du bist— so wird es immer fein— Molare zu den Aüßeu— dumpf dröhnt der Schädel— Von Station zu Station gehetzt— in unfern letzten Tag. .�Ikreck Prügel. fr na tßüflng: Waldvögel im Släfig Für viele Menschen ist der Singvogel im Käfig(mit Ausnahm: des Kanarienvogels)«ine traurig stimmende Erscheinung. Weiß man doch heute, daß bei den Sinzvögeln der Gesang ein Zeichen der Brunst und darum kein Zeugnis von Wohlbefinden ist. Den- noch trifft man es sehr oft, daß gerade lies veranlagte Menschen sich den Waldvogel zum Zimmergenossen erwählen. Man denk« nur an Brehm, Naumann, Bechstein. die selbst die Bogelhaltung geübt und sie auch befürwortet haben. Mithin ist die Stubenoogellieb- haberei oft ein Beweis echtesten Strebens nach Freundschaft mit Tieren. Zudem ist nur das Bogelmännchcn ein Sänger und die Männchen bilden die Mehrzahl in dem großen Naturhaushalt. Doch hat in diesen Naturhaushatt der Mensch im Laufe der Jahr- hunderte stark eingegriffen und daher ist für die Vögel ein be- sonderer«chutz geboten. Dieser entspringt keiner üblen Sentimen- talität, sondern einzig und allein einer Notwendigkeit. So sind jetzt durch ein« neue Verordnung in Preußen sämtliche in Europa brütenden wi'dlebenden Bogelarten geschützt. Natürlich werden die jagdbaren Vögel von der Pogelschutzgesetzgebung nicht erfaßt. Ferner dürfen Waldvögel, dies« Verordnung besteht schon länger, nur in der Zeil vom 1. Oktober bis I. März verkaust werden: Meisen und Baumläufer aber sind seit 1909 gänzlich geschützt. In der Verkaufszeit für Waldvögel weilen unser« Singvögel, die Zug- vögel sind, überhaupt nicht in unserem Lande. Doch werden die Vögel. über Holland und die Tschechoslowakei eingeführt. Darum möchten all« einsichtigen Tierfreunde zum Schutze der Vögel Reichs- vogelg�fetze und nicht nur Verordnungen der Länder haben. Ist es doch schon vorgekommen, daß in Deutschland die Vögel weg- gefangen wurden und über Holland nach Deutschland wieder zur Einfuhr gebracht worden sind. In diesem Jahre wurden viel« Stieglitze zum Lauf angeboten. In Berlin fielen sie direkt auf, denn der Sttcglitz war 1929 bei uns selten, hatte doch allein die Provinz Brandenburg, wo der Stieglitz als Brutvogel vorkommt, einen Ausfall von— sage und schreibe— 80 Proz. Die zum Verkauf angebotenen Stieglitze kommen aus Serbien. Sie kosteten in Berlin im Handel 4H0 M. dos Stück, obwohl zweimal Zoll für sie bezahlt werden mußte. In Preußen wird auf Ersuchen ganz besonders zuverlässigen Personen eine Vogeliangerlaubnis erteilt. Dos Fangen mit Leim- ritten ist jedoch ein für allemal verboten, ebenso wie auch das Feil- bieten von Vogelleim einem Verbot untersteht. Der Fang mit Leimruten, von gewissenlosen Menschen ausgeübt, hat unter der Vogelwelt allerfchwerste, nicht wieder gutzumachend« Schäden angc- richtet. Hat man doch durch Zufall auf die Leimruten geratene Vögel nicht gewünschter Art sowie die für den Fwtger unbrauch- baren Weibchen nicht etwa entleintt, sondern einfach vernichtet. Vogelschützer wollen auch für zuverlässig« Fänger das Fangen in der Näh« einer Großstadt oerbieten. Denn die Verödung der Natur rings um die Großstadt würde ein Schaden für olle naturhungrizen, erholungsbedürftigen Menschen sein.- Wie rücksichtslos der Allge- meinheit gegenüber vorgegangen wird, möge nur ein Beispiel er- läutern. Es wurde nämlich die letzte Nachtigall im Schloßpark von Eharlottenburg— weggefangen. Unter allen Umständen darf bloß dort gefangen werden, wo «in reicher Vogelbestand vorhanden ist. Der einzeln« Freund von Waldvögeln, der seinen Tieren einen geräumigen Flugbauer ein- richtet, sie mtt dem richtigen Futter versorgt und ihnen Lebens- gefährten oder Gespielen zugesellt, stempell die kleinen Gefangenen nicht zu Märtyrergestollen. Trotzdem dürfen unsere Waldvögel(und das ist zu verhindern, ohne daß die Vogelhändler wirtschajtlicksn Schaden leiden) nicht zu Wasienhandelsartifeln herabsinken. Die Stubenvogelliebhaberei soll also nicht unterdrückt, wohl aber geregelt werden. Zudem kann man unsere hochentwickelt« Kanarienvogel- zucht, die internationalen Ruf hat, in unserem eigenen Lande noch weiter fördern. Die Vogelhaltung wird In Deutschland seit altersher geübt und schon der deutsche Minnesänger Wolther von der Vogelweide, der 1230 bei Würzburg starb, hatte einen Vogel im Käfig, mithin höchstwahrscheinlich einen Singvogel, in seinem Wappen Die Vogelhallung kann ohne allen Zweifel erhebende Momente mit sich bringen und darum dürfen in Deutschland, noch der neuen Haus- ordnung in Zuchthäufern und Gesängnisien, Häftlinge sich einen Vogel zum Zellengenossen erwählen. Daß in einem solchen Falle der leicht zähmbare und recht zutraulich werdende Kanarienvogel selbstredend eine ganz andere Freude verbreitet als der scheue Wild- ling, der sich vor ängstlichem Flattern die Flügel bluttg stößt und schließlich eingeht, ist auch wohl ohne weiteres jedem klar. Jtus der Qefchichie der SEigareHe Die Wiege der Zigarette ist der Orient, wo der Tabakbau, dessen Kenntnis spanische Amerikafahrer im IS. Jahrhundert nach Europa brachten, sein« höchst« Kullur erfuhr, zumal Klima und Boden- beschatten h ei t die natürlichen Vorbedingungen gaben. Orientalische Tabake glimmen jedoch nicht wie die amerikanischen am Blatte wetter, und so legte der Orientale zunächst glühende Kohle auf sein „Nargileh", um später dazu überzugehen, den Tabak zu zerreiben und zu zerschneiden und ihn in Papierhüllen zu schütten, die dann geraucht wurden. Aus diesen Ansängen entstand die Zigarette, die im Anfang des 18. Jahrhunderts nach Rußland übergriff wo die Fabrikation der„Papyrossi" durch Verwendung von Schneide- Maschinen und. durch Seidenpapierhüllen vervollkommnet wurde. Dan hier brachten vornehme Reifende das neuartige Genußmittel in deutsche Lande, wo vertriebene russische Juden deren Handwerks- mäßige Herstellung In den fünfziger Jahren übernahmen. Jedoch erst 1862 begann die«igenlliche Zigarettenfabrikation in Deutich laut», als Huppmann-Valbella die Zigarettenfabrikation in Dresden als Zweigbetrieb seiner gleichnamigen Zigarettenfabrik Laferme:n Petersburg eröffnete. Die Erfindung neuer Maschinen kam der durch den Krieg l870/71 stärker gewordenen Popularität der Ziga- rettc zugute, und» bereits fünf Jahre später betrug die Jahres- Produktion der nun mehr als 33 Zigorott-nfahriken etwa 200 Mil- liönen Stück. T a,o»eAU,� rdslfaibcn, 20-40° » billiger als reine Farben. � J-L Unübertrefflich in ollen Pteislogen! * ä\i A Fohs/i bei Borbezog ' 0 von Original/eilten. AbbOdg. Jablläanvy- Matke AURORAS ARARTOS ÖIACIAS HERALDOS RROGRESOS ENCANTOS m. Rfl. EXCLUSIVOS Ro- IDIUOSm.Rfl. SIN 16UALES m.Ra. )» r-«pi l"fcSSS: 11V, cm 40 P(. In Kisten 11»/, cm 80 Pf. ru 12 cm 60»f. a steck 12V, cm 80 Pf. 13V,cm100Pf. von * von Originolkiaten. j~0r"ä£?_ SCO Zigarren an O 16 JL& Pf' Bervotiag. Sumana-Sortimeni L rrln. Farben Portofrei innerhalb Dezzischlands von 20.~ en BSRUN. W.Q• FRANZÖSISCMä STRASSE 21 ZweiggeschStle Hgas gm Zoo KSnigsirgfie 49 Kottisixgßo S9 Bayerisch. Platz 9 SehJofistr OO, St: gl Invaliden� Str. 117 am Sidtiner Bchnhof Elberfeld Königsberg L Pr, Leipzig