3. 5. egh. e 86 nd ren reife erre. inft elheiten hungen Räth derung rzigkeit einmal bachter illigkeit ie Up zu auf Stelt zu ämpfte erlichen gen des er die Ohne en Vor gebracht 1, eine konnte, ig für Die be Stimme blaufen er end er und mir ein wieder ohobyc ob die t.) er pfieh folibe 8157 r. 150 e mid erren urts [ 387 13. It, te rt. sen. FOL Nr. 155. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements- Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Gingetragen in der Poft Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochens tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluss Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Bur Dienstag, den 7. Juli 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Versuch, diese Säge als unrichtig nachzuweisen und giebt neue Ordnung zu gründen. Die Partei geht damit ihre Richtigkeit zu. also in ihren Programmforderungen durchaus logisch zu mit dem sich die praktische Agitation, soweit sie über dem Streben, sich selbst zu täuschen, das nicht sehen will. gegnerischen Programm- Kritik. Der zweite Theil des Programms ist derjenige Theil, Werke und es ist nur die bürgerliche Bornirtheit, die in Re Einen erheiternden Eindruck macht die Kritik, welche die prinzipielle Aufklärung der Massen hinaus geht, zu die bürgerliche Presse, soweit sie bis jetzt uns vorliegt, an beschäftigen hat. Er deutet die Richtung an, in welcher dem veröffentlichten Programmentwurf des Parteivor- agitatorisch gearbeitet werden soll, ohne neue Forderungen ſtandes übt. Auf die Hauptsache, die prinzipiellen Aus- der verschiedensten Art, die das Bedürfniß erfordert, aus Politische Uebersicht. führungen im ersten Theil, legt dieselbe entweder gar fein Gewicht oder sie glaubt ihn mit Bemerkungen wie doktrinär zuschließen. Eine Anzahl Punkte, in deren Fassung die Berlin, 0. Juli. Gegner glauben Abschwächungen erblicken zu müssen, und dogmatisch abthun zu können. haben nur eine bessere und bestimmtere Fassung erhalten, Die Stille auf politischem Gebiet ist so auffallend, Dieser erste Theil ist aber der Haupttheil des Pro- wie sie ihre Durchführung bedingt. Wer genauer zusieht, daß sie, trotz der Hundstagshize, zum Nachdenken auffordert. gramms, insofern er in voller Schärfe die Anschauungen findet, daß eine wesentliche Verschärfung der früheren Wie erklärt sich diese Stille? Alle brennenden und nicht der Partei über die bürgerliche Gesellschaft und die Forderungen hierin enthalten ist. Insbesondere ist auch brennenden Fragen, welche die Welt bis vor kurzem be Nothwendigkeit ihres Untergangs zum ben Frauen ihr volles Recht geworden, sie sind als voll- schäftigten und aufregten, und von welchen jetzt garnichts zu hören ist, sind heute noch ungelöst. Unsere Zeit Ausdruck bringt. In diesem ersten Theil ist mit allen ständig gleichberechtigt anerkannt. 1875 war eine solche zeichnet sich beiläufig dadurch aus, daß sie zwar Fragen Halbheiten und Ungenauigkeiten im Ausdruck, die das Forderung auf dem Vereinigungsfongreß zu Gotha nicht aufwirft, aber prinzipiell nie eine Frage löst. Man könnte frühere Programm enthielt, gründlich gebrochen. Er ent- durchsetzbar. Die Majorität erklärte sich dagegen. Heute unsere Zeit wirklich die Zeit der ungelöste n hält die sozialistische Weltanschauung, soweit diese durch wird sie als selbstverständlich in der ganzen Partei ange- Fragen nennen. Und diese Unfähigkeit des Lösens von eine Anzahl Sätze zum Ausdruck gebracht werden kann sehen und man diskutirt darüber nicht mehr. Das ist der Fragen ist nichts Zufälliges sie ist ein sehr wesentund giebt das Ziel an, auf das die Arbeiterklasse der große Fortschritt. liches Merkmal unserer Zeit und erklärt sich aus der ganzen Kulturwelt zusteuert. Aufhebung der Existenz- Die Vossische Zeitung" sagt in ihrer Kritik, unter Baufälligkeit der heutigen Staats- und Gesellschaftsbedingungen der bürgerlichen Gesellschaft und Gründung den Forderungen seien viele, die auch die bürgerlich- ordnung. Die Baracke ist in so jämmerlichem Zustande, daß die Eigenthümer oder Pächter vor vor allen einer sozialistischen Gesellschaft auf der Gemeinsamkeit radikalen Parteien stellten und die in einzelnen Staaten paraturen einen heiligen Respekt haben, weil sie des Eigenthums an den Lebensquellen der Gesellschaft auch schon theilweise verwirklicht seien, an der bestehenden fürchten bei jedem ernsthaften Besserungs- Versuch and der gleichen Rechte und der gleichen Pflichten Aller, Gesellschaft änderten sie nichts. Die gute Tante übersieht könne das ganze alte Gerümpel zusammenstürzen. ohne Unterschied des Geschlechts und der Abstammung. nur, daß in Deutschland der Sozialdemokratie politische Von einem soliden Neubau, der nach sozialdemokratischem Damit ist das eigentliche Ziel des Sozialismus aus Aufgaben zugefallen sind, für deren Erfüllung unseren Plan vorgenommen und von sozialdemokratischen Maurern gesprochen, und so kann es in der That, wie schon gesagt, deutschen bürgerlichen Radikalen" der Muth fehlt. vorgenommen werden müßte, wollen sie eben nichts wissen. nur einen erheiternden Eindruck machen, wenn die bürger- Aus Furcht, und Feigheit vor der Sozialdemokratie haben Wie dem nun seian brennenden Fragen fehlt's liche Presse diesen Theil des Programms als mehr neben- fie Forderungen preisgegeben, die sie früher als selbst nicht. Und doch erfreut sich die Welt augenblicklich erquickendsächlich ansieht. Es liegt gar nicht außerhalb der Mög- verständlich betrachteten. So ist die deutsche Sozialdemto- ster Ruhe. Woher kommt das? Wie erklärt sich die Erlichkeit, daß die Sozialdemokratie in die Lage kommt, fratie genöthigt, Forderungen zu stellen, die billig das scheinung? Nun, wenn wir die Reisenotizen lesen, die jetzt diesen ersten Theil ihres Programms ver- Bürgerthum stellen und durchsetzen sollte. Aber schließlich wirklichen zu können, noch ehe eine einzige fommt es auch darauf an, wer diese Waffen benutzt und den Hauptinhalt unserer Zeitungen bilden, dann haben der Forderungen des zweiten Theiles ihres wie man sie benutzt. Daß ihre Handhabung in den wir die Antwort: alle diejenigen Personen, welche die soProgramms verwirklicht wurde. Dies hängt Händen der Sozialdemokratie etwas ganz anderes bedeutet, genannte" hohe Politik" machen, d. h. gerade die Politik, die den Wölkern Kopfschmerzen bereitet, sind gegeneinzig und allein von der Entwickelung ab, welche die als in den Händen des Bürgerthums, darüber täuscht sich wärtig auf Reisen in den Bädern, in der ökonomischen und politischen Zustände Deutschlands und doch wohl auch nicht die Tante Voß. Warum hat denn Sommerfrische, in England oder Schweden, auf den furz überall anders, als in ihren Europas im Laufe der Jahre nehmen. Die bürgerliche bisher ihre Partei nicht gewagt, z. B. im preußischen Ab- Alpen Gesellschaft hat den Todeskeim im Leibe das spricht geordnetenhaus die Forderung des allgemeinen gleichen und Kabineten, von denen aus die Welt regiert" und- alar und die Todten direkten Wahlrechts für die Landtags- und die Gemeinde- mirt wird. auch das Programm deutlich aus wahlen zu stellen? Die Antwort brauchen wir nicht zu verweilen wollen, da jeder unserer Leser sie sich leicht näher Angesichts dieser Thatsache, bei der wir nicht länger reiten schnell. Die bürgerliche Presse übersieht offenbar absichtlich geben, ein Jeder giebt sie sich selbst. Heute ist die Sozialdemokratie die einzige Partei, darstellen und ausmalen kann, müssen wir uns allen Ernstes in ihrer Kritik, wie in dem Programm der von ihr verdie Frage vorlegen, ob eine Verlängerung der tretenen Geſellſchaft das Ende geweifsagt und ihr die Un- welche die volle politische Gleichberechtigung auf ihrer Fahne Sommerferien für die diplomatische und politische fähigkeit zugesprochen wird, fernerhin die Herrin und hat, und sie fordert und verlangt dieselbe, weil die Welt nicht zu erstreben wäre? Womöglich, die AusLenkerin der Gesellschaft zu sein. Das bezeugt aber ein politische Macht der Hebel ist, mit welchem behnung der Sommerferien über das ganze Maß von Einsicht und Resignation dieser Presse, das wir die alte Ordnung der Dinge aus den Jahr. ihr nicht zugetraut haben. Sie macht nicht einmal den Angeln gehoben werden muß, um eine Feuilleton. Nachdruck verboten.] 11 Selbst wenn den Herren Diplomaten und Staatsderen er in der Hitze des Gefechts nicht geachtet, hatten ihn erhob sie sich, als Ambros um die Ecke der Kirche bog. noch in Innsbruck zurückgehalten, nachdem die Landwehren Erschrocken machte Hannes ihm ein Zeichen, fern zu bleiben. heimgezogen waren. Er hatte mit dem Heldenmuthe Eines Er aber rief Stafi bei Namen und eilte auf sie zu. Sie ( 103 gekämpft, der gegen den Tod völlig gleichgiltig ist. Der wandte ihm ihr Gesicht zu, das blühend war, wie in den Gedanke oder Wunsch hatte ihm völlig fern gelegen, durch Tagen des Glückes und noch schwebte um ihre Lippen das eine barmherzige Kugel von den Qualen befreit zu werden. stille, blöde Lächeln, welches sich zu zeigen pflegte, wenn Erfüllt von dem Gefühl, daß seine Reue nuglos war, hatte Hannes mit ihr sprach. Aber es war im Entschwinden beDie Falkner von St. Vigil. Roman aus der Zeit der bayerischen Herrschaft in Tyrol von Robert Saweichel. er nur danach getrachtet, der Schrecken und das Verderben des griffen und ihre sanften braunen Augen wurden bei dem " Feindes zu werden. Es gab kein Mittel, das Unheil, das Anblicke ihres Mannes starr und starrer. er angerichtet hatte, wieder gut zu machen. Diese Üeber- Stafi! Stafi!" rief er mit den Tönen der schmerzDer nächste Morgen sah keinen bayrischen Soldaten zeugung hatte sich, währenddem seine Wunden ihn zur Ünthätig- lichsten Angst und wollte ihre Hände ergreifen; sie mehr auf tyroler Boden. Der Feind war in der Nacht feit verurtheilten, immer tiefer in ihm festgesetzt, zugleich aber streckte dieselben abwehrend gegen ihn aus und entwichen, still gleich einem Diebe. In den Sieges mit der Reue, die sich von dem Gedanken an die Treue, wich mit den Anzeichen der Furcht vor ihm zurück. Da jubel der Tyroler aber klang die doppelte Freuden Opferfreudigkeit und Lieblichkeit derjenigen, die er zu Grunde rief er, der Winte des Bruders nicht achtend, verbotschaft, daß auch Voralberg die Fremdherrschaft ab gerichtet hatte, nährte. Die Erinnerung daran von dem zweiflungsvoll: Stafi, um aller Heiligen willen, erkennst geschüttelt und Erzherzog Karl bei Aspern den Kaiser ersten aufkeimenden Glücke bis zu dem Rausche an Du mich nicht?" Ein Zittern überflog Stasi's Körper und über ihre Napeolon geschlagen, den Nimbus seiner Unbesiegbarkeit seinem Hochzeitstage, hatte auf dem ganzen Wege von St. Lorenzen her eine Leidensstation an die andere gereiht. Lippen glitt es wie in tödtlicher Angst: Berstört hatte. Das Herz lag ihm kalt und schwer in der Brust, als er" Ja Deine Augen Du bist der Versucher!" Achtes Kapitel. Ave Maria! Die Männer und Frauen, die bei dem den Dorfanger herauftam und seinen Schritt nach der und mit einem Schrei ftoh sie Schutz suchend an ersten Heuschnitt auf den Wiesen beschäftigt find, nehmen Pfarre von St. Vigil lenkte; denn er wußte von Sam- die Brust des Pfarrers. In Hannes' Arme sloh sie vor die Einen die Hüte ab, die Andern falten die Hände. Dann pogna und Mutschleitner, daß Stafi dort bei seinem Ambros! Mit dem dumpfen Aufächzen eines zum Tode Getroffe schultern sie die Rechen und wandern ihren Dörfern und Bruder sich befand und wollte dem Entsetzlichen sofort in nen brach Ambros bei dem Grabe in die Kniee. Hütten zu, aus deren Schloten blaue Rauchwolken in die das Auge schauen. Da gewahrte er jenseits der niedrigen Kirchhofs- Hannes führte Staft, die fortwährend wie ein Espens Luft sich fräufeln. Ueber den Feldrain, der von Monthan nach dem Spitzhörndlbach führt, schreitet Giner, des Friedens maner die große hagere Gestalt seines Bruder und er ging blatt zitterte, hinter der Kirche herum nach Hause, worauf grußes nicht achtend, der von St. Vigil herüberklingt. Er zu ihm. Hannes aber war nicht allein; denn vor ihm auf er sofort wieder zu Ambros zurückeilte. Gr fand ihn aber ist mit Gabel und Stugen bewaffnet und mit finsterer dem Grabhügel ihrer Mutter saß Stafi. Seitdem sie wieder nicht mehr. Seitdem er von den heimgekehrten Kämpfern Miene schaut er auf den Kirchthurm von St. Vigil, der in St. Vigil sich befand, pflegte sie hier Stunden lang zu erfahren, daß Ambros am Leben war, hatte er sich der schlank und weiß zum Himmel deutet, in dessen Bläue fizen. Hannes war sie suchen gekommen, da sie sich zum Hoffnung hingegeben, daß bei dem Wiedererscheinen seines lichtes Gewölk über den goldenen Kuppeln und Spigen der Abendessen nicht in der Pfarre eingestellt hatte, und redete Bruders die Bande, welche Stafi's Geister gefangen hielten, Dolomiten schwimmt. Es ist Ambros. Ein paar Fleischwunden, ihr freundlich zu, mit ihm nach Hause zu gehen. Eben sich lockern und lösen würden. Doktor Ostler selbst hatte " der " „ die gewohnte Unabhängigkeit" gu wahren. Bei diesen letzten Ausführungen entfernte sich der un freiwillige Zuhörer, um sich nicht zu verrathen, da ihn ein Lachkrampf zu befallen drohte. Die Voss. 3tg." hat über den Hof- Prediger Stöcker thre Schimpfreden und Verdächtigungen wegen seiner Stellung zu den Juden in ganzen Kübeln entleert, obgleich Herr Stöcker niemals gefordert hat, wer einen Juden in seinen Diensten habe, solle ihn dieser seiner Eigenschaft, bez. seines Glaubens wegen entlassen. Wie viele Christen mag es geben, die sich durch die phrasenhaften Tiraden der Voss. 3tg." zum Born gegen Herrn Stöcker- und auch gegen die„ Kreuz- 3tg." haben reizen lassen! Können diese nun noch zu der Ehr lichkeit und Ueberzeugungstreue des freisinnigen" Blattes Vers trauen haben, wenn sie sehen, wie es spricht und wie es handelt? Darum haben wir mit der„ Vossischen Zeitung" wegen der über fie ergehenden Entrüstung nicht das geringste Mitleid, Pharisäer verdienen fein besseres Schicksal Wenn ein Blatt mit solchem sittlichen" Zorn über Stöcker redet, und die Quelle des Antisemitismus in niederträchtiger Gesinnung sucht, dann dient als einzige Entschuldigung die bona fides, denn ein irrendes Gewissen ist auch ein Gewissen und eine grundfalsche Stellungnahme wird subjektiv dadurch gerechtfertigt, daß sie der innersten Ueberzeugung entspricht. Wenn aber eine Zeitung selbst so handelt, dann fehlt uns jeder parlamentarische Ausdruck für ihre Hehe gegen Männer, die offen das sagen, was sie durch ihre Thaten ausdrücken. Vor der Welt Wasser predigen, aber sich zu Hause an anti semitischen" Weinen delektiren das ist der Gipfel der Ber stellungskunst. Sie soll uns Jetzt nur einmal wiederkommen, die gute Vossische", und über die„ unmoralische" Erscheinung des Antisemitismus jammern, wir werden ihr schon nach Hause" leuchten, männern bedeutende Reisezuschüsse zu bezahlen wären, Herr Fusangel beleuchtet auch noch das ganze Unterwürden die Völker sich bei einem solchen Arrangement noch suchungsverfahren gegen Baare; ein bloßer Jurist genüge gut stehen.nicht zur Ermittelung; dazu gehöre noch ein sachRussischer als russisch" war Fürst Bismard, nachverständiger, und zugleich unbestechlicher und enerdem Ausspruch eines russischen Staatsmanns( des Herrn gischer Mann. Gier 3) auf dem Berliner Kongreß. So sehr sich der Wir glauben nicht, daß die Regierung, ohne den Die Peitschenhiebe der Kreuz- Zeitung" knallen auf Er- Kanzler in vielen Punkten geändert hat der offizielle schlimmsten Schein auf sich zu laden, sich länger in Schweigen Dachsbau, in dem er sich so gut verschanzt hatte, und den hüllen und sich mit einer bloßen Statistik darüber begnügen dem Rücken der ossischen Zeitung." Die feige er für seine„ Dynastie" so gut eingerichtet zu haben glaubte, darf, wie groß oder klein die Zahl der Unglücksfälle sei, Art, mit der sie sich eines semitischen Redakteurs entledigte, sieht natürlich von Außen etwas anders aus als von welche als Folge fehlerhafter Schienen angenommen werden läßt die Kreuz- Beitung" frohlocken:„ Haben wir nicht Recht Innenso sehr er sich auch sonst in Vielem geändert hat, tönne. Die zahlreichen Eisenbahnunfälle der letzten Zeit gehabt, wenn wir früher sagten, der Antisemitismus erstrecke in diesem Punkt ist er seiner alten Liebe treu geblieben. Sprechen eine mahnende Stimme; jeder Tag bringt uns viel- fich bei uns bis tief in die liberalen Kreise hinein?" Die Russischer als russisch" ist er auch heute noch, und leicht schreckenerregende Enthüllungen, welche die Fus- Kreuz- Zeitung" konstatirt, daß das Verfahren der„ Vossischen Beitung" von allen Seiten, ob liberaler oder konservativer, daß der deutsche Raiser jetzt in England herum angel'schen noch überbieten. gleichmäßig verurtheilt werde, und schüttet dann folgenden reift, statt sich die Schönheiten des großen russischen Nationalzuchthauses anzuschauen das erfüllt Eisenbahnunfälle sind jetzt an der Tagesordnung; Hohnerguß über sie aus: den Friedrichsruher Cincinnatus wider willen, wieder wird von einem solchen berichtet, den der Berlinder in besagtem Nationalzuchthaus sein höchstes Ideal besonders glücklichen Umständen zuzuschreiben, daß der UnMünchener Sonderzug bei Eggolsheim erlitt. Es ist noch sieht vorausgesetzt, daß die Verwalter gezüchtete" Millionäre sind, mit tragikomischem Ingrimm, der sich fall nicht mehr Menschenleben kostete. Auch hier liegen in grotesken Schimpfereien Luft macht. Apropos Nachlässigkeitsfehler vor; nach der einen Nachricht wäre Klatsch, den die Londoner„ Times" neulich über das würde das Geleis in Reparatur gewesen, nach einer anderen trage Lose Benehmen des Fürsten Bismarck nach seinem Sturz eine fehlerhafte Weiche die Schuld. Der Fall ist immerhin austischte und den die" Kölnische Zeitung" sofort für„ Er geeignet, die beschwichtigenden Redensarten des Dr. Delbrück findung" erklärte, ist im Wesentlichen wahr und auch in den Preußischen Jahrbüchern" betreffs des Baare- Falles in ihr nichts zurückzuführen. Herr Delbrück meinte, daß in längst bekannt also alter Klatsch. den staatlichen Lieferungsverträgen vielerlei ganz unpraktische Die Untersuchung gegen Baare. Die Kölnische und zopfmäßige Bestimmungen getroffen seien, daß man sich Zeitung" hatte der bekannten Erklärung des Eisenbahn- in der Praxis leicht darüber hinwegsete. Baare hätte Ministers eine Einleitung vorausgeschickt, in welcher sie die nur nicht sich zu der Bemerkung hinreißen sollen:„ Geflickte Beschuldigungen Fusangel's als die windigen Behauptungen Schienen laufen überall einmal mit", sondern den Foreines wenig wahrheitsliebenden, untergeordneten ultramon- malitäten und Stempelungen gegenüber nur bemerken tanen Fanatikers" hinstellt. Herr Fusangel antwortet hier- müssen: was soll dieser ganze Stempelungsschwindel, die auf mit wuchtigen Schlägen und sehr konkreten Thatsachen. Reellität und die Ehre meines Werkes bieten Garantie Er erinnert daran, daß er ein genaues Verzeichniß genug. Nun, diese Ehre", dieser Stolz auf die Solidität der Stempel veröffentlicht hat, welche auf dem ,, Bochumer und Reellität ist schon allein durch die Steueraffäre niederVerein" zu Fälschungszwecken angefertigt sind, und daß der geworfen und hat gegenüber der Frage des Profits" Untersuchungsrichter eine Anzahl von Stempelab- nicht Stich gehalten. Aber, gesetzt den Fall, es wäre dieses drücken in Blei in Verwahrung hat, sowie ein Arnicht geschehen; die ,, Ehre" der Firma stände auf unbeitsbuch des Bochumer Vereins", in welches eine Reihe antastbarer Grundlage- wer bestimmt deni, von welcher von falschen Stempeln mit Kommissionsnummern und Preis- Höhe man sich hinwegsehen dürfe über die Bestimmungen angabe eingetragen ist. Zugleich enthüllt er, daß die An- betreffs Lieferung und Annahme, und sie für unpraktisch schuldigungen gegen Baare im Steuerprozeß erst er und zopfmäßig erklären dürfe? Was Herrn Baare Recht Der Liberalismus der Freisinnigen" erleidet überall hoben seien, nachdem schon vorher der Staatsanwaltschaft ist, ist das nicht einer Betriebsverwaltung billig? Wo der Fiasto. Freilich fragen wir auch vergebens, welches Organ genaue Mittheilung über die gefälschten Stempel und die Oberingenieur ein Auge zudrückt, muß es da der Untervertritt die Freisinnige Partei." Die Freifinnige Zeitung" Angabe über die Werkstätte, in welcher sie angefertigt und ingenieur oder der Bauwerkmeister aufthun? Nach den freisinnigen Blätter verhalten sich gerade diesem Blatt gegen des Herrn Eugen Richter etwa?" Nun, die übrigen aufbewahrt seien, gemacht waren. Die Voraussetzung, daß Ausführungen des Herrn Delbrück wären alle Bestimmungen über sehr wegwerfend. Dder ist es die„ Volf 3- Zeitung", sofort Haussuchung vorgenommen werden würde, hat sich über die zu beobachtende Sorgfalt in das Belieben jedes beren schmutzige Wäsche der Mehring- Skandal so schön aufnicht erfüllt, sonst hätte die Staatsanwaltschaft jetzt Dußende Einzelnen gestellt. Ob die geflichten Schienen des Herrn deckte? Oder die„ ehrbare" Tante Voß, die schweigend die von Stempeln in Besit, die nun in den Schmelztiegel ge- Baare bloße Schönheitsfehler" enthalten, ob die Stempelung Beitschenhiebe einer„ Kreuz- Beitung" als gerechte Strafe wandert sind. Dies veranlaßte Herrn Fusangel und seine eine bloße Formalität sei, ob die Umgehung der gegebenen anerkennen muß? Ober wird die" Freisinnige Partei" durch Bertheidigung, im Steuerprozeß selbst die Anklage wegen Vorschriften aus gewinnsüchtiger Absicht oder zur Ver: jene Provinzialblätter vertreten, die im allgemeinen politischen der gefälschten Stempel Herrn Baare ins Gesicht zu meidung unnöthiger Verschleppungen geschehen sei, hier ist Theil die korrespondenzen Eugen Richter's und anderer freischleudern. die Hinwegsehung über die Formalität gleich verbrecherisch, sie Bisher ist nur ein Theil der in Bochum untergräbt und stürzt eben das ganze System der Zu- inniger Korpphäen bringen, im lokalen Theil aber die Ges schäfte der Zünstler und Pfaffen besorgen? Als Organ der wohnenden Zeugen des Herrn Fusangel verlässigkeit, welches allein die Sicherheit des Bahnverkehrs schäfte der Zünstler und Pfaffen besorgen? Als Organ der vernommen worden, von den auswärts woh- garantirt. Ob dem einzelnen, ermüdeten und überarbeiteten Freifinnigen Partei" kann man höchstens noch das„ Berliner nenden aber tein einziger. Von den ver- Weichensteller oder Lokomotivführer wegen eines Versehens Tageblatt" betrachten, das mit seinem höfischen Servilismus, nommenen Belastungszeugen ist aber bisher noch kein strenge Strafe trifft, erhöht das Gefühl der Sicherheit des seiner Sensationslüsternheit und Klatschsucht, seiner in allen einziger vereidigt worden. Die Gefahr der Publikums nicht und noch weniger befriedigt es das Ge- Farben schillernden Phrasendrescherei das Leibblatt des Beeinflussung der Zeugen sei im höchsten Grade vorhanden; rechtigkeitsgefühl, so lange man auch nur die geringste liberalen Philifters geworden ist. schon seien verschiedene Versuche daraufhin gemacht, Zeugen Koulanz" in deutscher Sprache würden wir ein derberes wankend zu machen oder zur Auswanderung zu veranlassen. Wort brauchen in den höheren Regionen übt. Für Herrn Baare stehe bei diesem Prozesse alles auf dem Spiel und er werde daher Die Unabhängigen. In einer bayrischen Stadt ward auch alles wagen, um nicht zu unterliegen. ein Sozialdemokrat zufällig und unfreiwillig Zuhörer bei gungen seien indessen darüber einig, daß für die augenWenn der Staatsanwalt es bisher nicht für nothwendig dem vertraulichen Bericht, den der Delegirte zu blicklichen Lieferungen Angebote zu ermäßigten gehalten habe, über Herrn Baare und die hauptsächlich dem nationalliberalen Parteitag in Berlin Preisen nicht gemacht werden dürfen. Angesichts der kompromittirten Ingenieure die Untersuchungshaft zu ver- nach seiner Rückkehr erstattete. Aus dem langen und gegenwärtigen Periode des sehr schwachen Kohlenverbrauchs hängen, so möge man wenigstens die wichtigsten Zeugen nichtssagenden nationalliberalen Geschwäz des Delegirten sei eine allgemeine Einschränkung der Förde vereidigen. Den Eisenbahn- Minister fordert Herr Fusangel seien die wenigen Thatsachen, die er berichtet, kurz hervor- rungen für einige Wochen vereinbart, beziehungsweise auf, doch wenigstens feststellen zu lassen, ob die Behauptung gehoben: bevorstehend. Baare's, daß auf den Bochumer Werken Stempel auf Be- 1. habe ein Prozent der Partei eine, Partei Damit die Kohlenbarone hinsichtlich des Profits ja stellung der Kontrolleure angefertigt seien, begründet sei. Bismarck sans phrase" bilden wollen; nicht zu kurz kommen, muß das Volk die Kohlen im HochAuch ein Moment mehr persönlicher Natur sollte den 2. habe ein Prozent der Partei leider sommer womöglich so theuer bezahlen wie im Winter, und Minister verpflichten, die Untersuchung gegen Baare mit darunter die bedeutendsten Männer", weil die warme Witterung den Kohlenverbrauch beeinträch größter Energie zu betreiben. Herr Baare hat bei der Be- also die Bennigsen, Hammacher u. s. w.-mit tigt, muß die Kohlenförderung eingeschränkt werden, damit hauptung, daß eine ganze Reihe deutscher Stahlwerke es mit fliegenden Fahnen zur neuen Regierung übergehen der Kohlenpreis nicht durch größeres Kohlenangebot fintt. dem Schienenflicken gerade so mache wie er, auch den wollen; Fürwahr, jede beliebige Arbeitergenossenschaft würde Phönix" in Laar genannt, an dessen Spize als GeneralDirektor der eigene Bruder des Eisenbahn- Ministers stehe. " Vom Kohlenring. Der Rheinisch- Westfälischen Zeitung" zufolge herrscht auf dem rheinisch- westfälischen Kohlenmarkte andauernde Festigkeit in allen Geschäften mit längerer Lieferungsdauer; die Verkaufs- Vereini 3. habe die ungeheure Mehrheit der Partei beschlossen, sich zur Verwaltung der Kohlenbergwerke besser eignen, als feinem dieser beiden Vorschläge zu folgen, sondern diese Kapitalistengesellschaft. auf eine solche Möglichkeit, ja Wahrscheinlichkeit hin hatte Furcht vor Ambros; aber sie konnte die Augen nicht hob, um das Heuen zu beginnen. Ambros nahm die Felder gewiesen und nun war Stafi mit Entsetzen vor Ambros von ihm wenden. Er say so unheimlich und unglücklich zu- und Wiesen in Augenschein. Er fand manches vernachzurückgewichen! Er nahm seinen Hut ab und wischte sich gleich aus. Ambros fing einen ihrer Blicke auf und frug lässigt und die Aecker schlecht bestellt. Es hätte viel zu mit dem Tuche die Stirn, obgleich ste völlig trocken war. David, wer sie wäre? Das ist Schullehrers Mona", ver- thun gegeben, um die Wirthschaft wieder in Stand und in Ambros war nach seinem Gehöft hinaufgegangen. Die setzte dieser. Da wurde sie roth, lief aus der Stube und die Höhe zu bringen; aber es reizte Ambros nicht, Hand Stube war leer. Er hing seine Waffen an die Wand, schob kam nicht wieder. anzulegen. Sein Schaffen erschien ihm zwecklos. Er wollte nach Desterreich gehen und Soldat werden. " Erzähl' mir von ihrer Krankheit, Ohm!" Er war eben wieder nach Hause gekommen, als seine Schwester und hinter ihr Hannes in der Stube erschienen. Lisei umschlang mit überwallendem Gefühl seinen Hals; voll schwesterlicher Liebe blickte sie ihm in die Augen und Berlen begannen unter einem Lächeln an ihre Wimpern sich zu hängen. Ambros drückte sie kräftig an sich und aus dem Herzen heraus sagte er: ,, Grüß Gott, Schwester!" Dem Bruder reichte er stumm die Hand und stumm drückte Hannes sie. sich einen Stuhl an den Tisch und stützte den Kopf in die Ambros aß einige Bissen; dann schob er den Teller Hände. David begoß unterdessen in dem Gärtchen am Hause fort und stützte den Kopf auf den Arm. die Blumen. Er fuhr fort, sie zu pflegen und seitdem er" Ja, sie hat die arme Stafi in ihrer schweren Krankseine Kutte wieder angelegt hatte, war es ihm bei dieser heit" rechtschaffen gewartet", unterbrach David nach einer Beschäftigung, als befände er sich wieder in seinem ge- langen, langen Weile das Schweigen. Wieder nach einer liebten Kloster. Der Rosenstock war voll Knospen, deren Weile murmelte Ambros:„ Ich hab' sie gesehen, Ohm." grüne Hüllen schon hier und dort die rothen Blumenblätter David ächzte. Ambros strich sich einigemale über die zu sprengen begannen. David betrachtete sie mit Bärt Stirne und nach einigen Sekunden sagte er: lichkeit und setzte sich dann auf das Bänkchen. Mona, die ihm noch immer die Wirthschaft führte und ihn vollkommen Es war mittlerweile ganz finster geworden. David beherrschte, störte ihn aus seiner beschaulichen oder hin- ächzte abermals, schüttelte seinen großen Kopf und versuchte Wie hab' ich der Mutter Gottes gedankt, daß Du dämmernden Ruhe. Aufgeregt berichtete sie, daß der zu berichten. wieder da bist, Brosi," sagte Lisei. Unser Bruder ist noch Ambros Falkner in der Stube säße. David betrachtete sie Ambros unterbrach ihn mit keinem Worte. gestern Abend zu mir gekommen, um es mir zu sagen. eine Weile mit seinen verschwommenen Augen und sagte: Und seitdem sucht sie allerwärts ihr Kind und glaubt's ezt mein' ich, daß noch alles gut werden wird." " Ja, ich weiß nicht, es hat ja geheißen, daß er wieder nicht, daß es bei Gott ist," schloß David mit schwankender, ,, Wie kann es noch gut werden?" fragte Ambros tommen würde." kaum verständlicher Stimme. Ambros hatte den Kopf in düster. Und jetzt ist er da", rief Mona.„ Er hat gar nicht beide Hände gestützt, um zu verbergen, daß seine ,, Gott wird barmherzig sein," tröstete Lisei. Er hat aufgeschaut, wie ich in die Stube gekommen bin. Ihr Augen naß waren. Nach einiger Zeit schlurfte David aus Dich in allen den Gefechten beschützt und ich nehm' es für müsset zu ihm gehen, Vater David. Er wird auch was der Stube und begab sich zur Ruhe, ohne dem Heimgekehrten ein gutes Anzeichen von ihm an, daß Du lebendig und ge= essen wollen. Fraget ihn das." eine gute Nacht zu wünschen. sund vor mir stehst." " David erhob sich mit einem leisen Seufzer und ging, von dem halbwüchsigen Mädchen gefolgt, in die Stube. " Gelobt sei Jesus Christus!" sagte er. Ambros hob den Kopf und, nachdem er David in dem Ordenskleide erkannt hatte, streckte er ihm die Hand hin und sagte:„ Grüß Gott, Ohm." Dieser setzte sich ihm gegenüber, steckte die Hände über einander in die Nermel seiner Kutte und wiegte seinen Kopf stumm hin und her. Mona stieß ihn leise mit dem Ellenbogen an, um ihn an den Auftrag zu erinnern, den sie ihm gegeben hatte. David erinnerte sich auch und sagte:" " Ja, ich weiß nicht, Du wirst was essen wollen?" Ja, ich hab' Hunger," murmelte Ambros zerstreut. Mona trug die Ueberreste des Abendessens auf. Sie Beim Frühmahl am nächsten Morgen äußerte er: „ Es ist mir lieb, daß Du wieder da bist. Jetzt, wo die gottlosen Bayern zum Land hinausgejagt sind, wird sich unser Kloster auch wieder aufthun und dort will ich meine letzten Tage in Frieden beschließen." " 1 " 11 " Freilich, ein sehr gutes Anzeichen," versetzte er bitter, Sie hat mich für den leibhaftigen Bösen gehalten." Darauf darfst Du nichts geben; das ist die Krank heit," nahm Hannes das Wort. Du bist zu plöglich vor ihr erschienen. Hätten wir sie auf das Wiedersehen erst Wir reden wohl ein ander mal davon, wie's auf vorbereiten können, wäre die Wirkung wohl eine andere dem Hof werden soll," versetzte Ambros, der dem Früh gewesen. Sie ist noch immer aufgeregt und unruhig und stück mit gutem Appetit zusprach. Die Natur machte ihr ich bitte Dich daher, Dich einstweilen nicht vor ihr zu Recht geltend. Auch gut geschlafen hatte er, obgleich er zeigen." sich gefürchtet hatte, sich niederzulegen. Die körperliche Ermüdung hatte die Erinnerungen nicht aufkommen lassen, vor denen ihm unter seinem Dache gegraut. David ging nach dem Frühstück mit Mona auf die Halde, die hinter dem Gehöft zum Lärchenwalde sich empor" Du mußt noch ein wenig Geduld haben, Du armer Brosi, Du," sagte Lisei. Ambros schüttelte den Kopf. Ihr meint es gut und ich dank' Euch dafür," antwortete er. Und ich dank' besonders Dir, Lisei, deren ar 昭和 ſe ri ut tr Я m h 2 w f hi a m n Ic C g C I t * Bei den Gemeinderaths- Wahlen in Straßburg i. E.1 Lage wie die österreichischen. Wer sie ruinirt, das gewesenen, wegen der bekannten Ronzessionsfrage der Brauerei am 4. Juli erzielten unsere Genossen nach einem Wolff ist der Groß- Grundbesitzer, und wer allein sie Borussia aber nicht zu Stande gekommenen Boltsverfammlung schen Telegramm rund 1000 Stimmen, also eine ganz anretten fann- freilich nach Preisgebung der individua- gedeckt werden.) Gine Frage, ob es wahr sei, daß einige Brauer aus der Borussia- Brauerei entlassen worden, weil sie Soziala fehnliche Stimmenzahl. Ueber das sonstige Ergebniß be- listischen Zwergwirthschaft, die das Bauernelend verschuldet demokraten sind, wurde vom Referenten und dem Vertrauenss richtet das Wolffsche Bureau: und obendrein durch und durch reaktionär ist, das sind die mann bejaht. Den Grund hierzu soll das Leſen. des„ Vorwärts" Bei den gestrigen Wahlen zum Gemeinderath wurden Sozialdemokraten. in der Brauerei gegeben haben. Es konnte hierüber aber nicht unter 36 zu wählenden Mitgliedern 27 der bisherigen Ver- Und in der gleichen Lage sind die Kleinhand- weiter diskutirt werden, da kein Vertreter der Brauerei und auch treter, unter diesen der Bürgermeister Back, meist mit werter, überhaupt das Kleinbürgerthum teiner der entlassenen Brauer anwesend war. Mit einem drei großer Mehrheit und ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. in Deutschland wie in Desterreich. Die kapitalistische Ge- fachen Hoch auf die internationale Sozialdemokratie ging die Im dritten, deutschen Bezirk, in welchem vor 5 Jahren sellschaft richtet die Kleinbürger und Kleinbauern zu Grunde Versammlung auseinander. sieben altdeutsche Kandidaten glänzend durchdrangen, wur und die einzige Rettung der Kleinbauern und KleinPotsdam. Am 2. Juli tagte hier eine öffentliche gut bes den heute nur fünf sofort gewählt: infolge gänzlicher Un- bürger liegt im Sozialismus. Das ist eine Wahr- fuchte Versammlung des Sozialdemokratischen Wahlvereins für einigkeit waren die Stimmen auf eine Menge verschiedener heit, gegen die weder mit Knüppeln noch mit losgelassenen Botsdam und Umgegend. Genosse Bruns aus Berlin sprach über Kandidaten zersplittert. In diesem Bezirke, wo unter Hofhunden etwas zu machen ist. die Gewerbegerichte. Er legte in anderthalbstündiger Rede flar, 3700 Wählern mehr als 2000 Altdeutsche sind, ist also Nachwie das Gesetz zu Stande gekommen, wie die Gewerbe- Schiedswahl erforderlich. Bei den Gemeindewahlen in Mez Die Klassen just iz fist in der Republik so heimisch gerichte zusammengesetzt sind und welchen Werth sie für den wurden nach derselben Quelle 6 Altdeutsche und 10 Ein wie in monarchischen Staatswesen. So haben französische Arbeiter haben. Die Versammlung bewies durch ihren Beifall, heimische gewählt. 16 Stichwahlen sind erforderlich. 16 Stichwahlen sind erforderlich. Der Bourgeoisgeschworene in Douai den Genossen Culine daß sie mit dem Referenten vollständig einverstanden war. Zur Bürgermeister Halm ist wiedergewählt. Der Wahlkampf zu sechs Jahren Gefängniß und Verlust der„ bürgerlichen Diskussion meldete sich Niemand. Hierauf ließen sich 22 neue war sehr heftig. Ehrenrechte" auf zehn Jahre und den Genossen Paul La- Mitglieder aufnehmen. Bei Verschiedenem wurde zunächst der fargue zu einem Jahr Gefängniß und 100 Frks. Geld- Leitartikel der Brandenburger Zeitung" über die sozialdemoDie Schweiz hat in der Richtung auf wirkliche Demo- buße verurtheilt, weil sie bei den Ruheſtörungen von Four- fratische Presse zur Verlesung gebracht. Der Referent und mehrere Genossen verurtheilten es scharf, daß immer noch Genossen auf fratifirung der Gesetzgebung einen weiteren Schritt gethan. mies am 1. Mai die Hauptagitatoren" gewesen seien. die bürgerlichen Klatschblätter abonniren, während es doch Pflicht Der Antrag, in die Bundesverfassung Bestimmungen aufzu- Der wirkliche Mörder von Fourmies, Constans, sitzt in Amt eines jeden Sozialdemokraten ist, sozialdemokratische Blätter zu nehmen, wonach das Volk selbständig Gesezentwürfe ein- und Würden. lesen, und diese seien für Osthavelland: der Vorwärts", die Berliner Volts- Tribüne" und als offizielles Organ das Volks" bringen darf, über welche, wenn sie durch das Referendum Eine dunkle Wolke verdüsterte den Horizont der Diplo- blatt für Ost- und Westhavelland, die„ Brandenburger Zeitung". hörden zu berathen haben, dieser Antrag ist in der Volks- matie. Der rumänische Thronfolger sollte die Absicht ge- Sodann wurde ein Aufruf des" Genossen Bräuer- Velten abstimmung am Sonntag mit 168 308 gegen 116 824 Stim- habt haben, eine Ehrendame seiner Mama zu heirathen. aus dem„ Boltsblatt für Ober- und Niederbarnim" verlesen, men, bez. von 17% Kantonen gegen 4/2 Kantone ange- Die" Agence roumaine" beeilt sich, die aufgeregten Gemüther worin derselbe im Namen der Orts- Vertrauensleute die Genossen nommen worden. Wie lange werden wir in Deutsch zu beruhigen: eine solche Absicht, welche sowohl der Ver- aus Osthavelland auffordert, auf das Boltsblatt für Ober- und Land zu warten haben, bis etwas Aehnliches geschaffen fassung, als der einmüthigen Gesinnung des rumänischen Niederbarnim" zu abonuiren. Auf eine Anfrage bei unserem Volkes zuwiderlaufend gewesen wäre, hätte niemals ernstlich Orts- Vertrauensmann, Genossen Harburg, erklärte derselbe, daß er davon nichts wisse und auch nicht seine Zustimmung dazu bestanden und die hierüber in Umlauf gesetzten Meldungen geben würde. Die Versammlung brachte ihren Unwillen über wären gänzlich erfunden. ein derartiges eigenmächtiges Vorgehen der Veltener Genossen deutlich zum Ausdruck und nahm zu dieser Sache folgende Resolution an: wird? Ob das rumänische Volk wirklich so entrüstet sein würde, wenn seiner zukünftigen Königin„ nur“ Bojarenblut in den Eine weitere Abstimmung, nämlich die des Kantons Bern, über die Betheiligung desselben am Bau der neuen Eisenbahnlinien mit 10 Millionen Franken, mag gleichfalls hier erwähnt sein. Die Betheiligung wurde mit 26 349 gegen 13 448 Stimmen beschlossen. Unter den projektirten Adern pulsirte? neuen Bahnlinien befindet sich jene, welche durch den Simplon führen soll und deren Kosten mit 1 Million veranschlagt find, ferner eine von Bern über Neuenburg, Thun, Simmenthal nach Vevey führende Linie. In einem Wiener Brief der freikonservativen Schlesischen Zeitung" über den letzten österreichischen Arbeitertag lesen wir: Gegen die Kornzölle. Wir Genossen von Potsdam und Umgegend halten uns Sastritte an die Beschlüsse des Parteitages zu Potsdam, welcher die Brandenburger Zeitung" als offizielles Organ für Ost- und Westhavelland anerkannte, und empfehlen den Veltener Genossen, dasselbe zu thun, weil es im Interesse eines gedeihlichen Zusammenwirkens absolut nothwendig ist. Ueber eventuelle Abs änderungen fann erst der nächste Parteitag entscheiden." Es wurde dann noch beschlossen, unsere Versammlungen in der„ Brandenburger Zeitung" anzuzeigen. * werden. Der Bauernstand galt bisher d der kräftige und gewählt, die aus den Genossen A. Hammer für Reinickendorf, halten. Die Betheiligung an der Beerdigung war eine rege. Reinickendorf( Kolonie). Am 27. Juni fand hier an der Tegeler Chaussee im Bentral Schüßenhaus unter Leitung des Grabdenkmal Fabrikanten A. Hoffmann eine Volksversammlung statt, um gegen die Kornzölle Stellung zu nehmen. Reichstags- Freienwalde a. d. O. Am 30. Juni, Nachmittags 4 Uhr, Als ein bedeutsames Zeichen der Zeit erscheint das Auf- Abgeordneter Stadthagen referirte unter lebhaftem Beifall und fand die Beerdigung unseres so früh dahingerafften Freundes treten eines Bauern auf dem sozialdemokratischen Parteitag, die Versammlung nahm die bekannte Resolution einstimmig an, und Genossen Hermann Kertow zu Schiffmühle statt. der das Elend der kleinen Grundbesitzer schilderte und die ebenso eine im Anschluß an dieselbe vom Referenten verfaßte, Am Sonnabend in aller Frühe Weib und Kinder verlassend, um Einbeziehung der ländlichen Bevölkerung in die sozialdemo- welche sich noch schärfer ausdrückte. Von den anwesenden Gegnern zur Arbeitsstätte zu eilen, brachte man ihn schon im Laufe des tratische Bewegung mit dem Bemerken befürwortete, daß die meldete sich Niemand zum Wort, trotzdem vom Vorsitzenden Vormittags, tödtlich verletzt vom Blizzstrahl und getroffen von Sozialdemokratie berufen sei, die Führerin der Menschheit zu mehrmals aufgefordert und volle Redefreiheit garantirt worden herabgestürztem Mauerwert, in seine Wohnung zurück. Mit ge= als das stärkste Boll- war. Unterm Punkt„ Verschiedenes" wurde eine Lokalkommission brochenen Gliedmaßen mußte der Arme bis 10 Uhr Abends auswerk gegen die unverschuldete Theil des Standes ist es auch; allein die West, Dühring für Dalldorf und Joachim für Tegel besteht. Dem Zuge voran schritt ein Musikkorps. Kurz darauf folgte der heute mit Steuern überbürdete, tiefverschul- Genosse Knauf empfahl darauf neben dem Abonnement auf den von zwei Genossen getragene Kranz des Arbeiter- Bildungsverein dete Mehrheit der Bauernschaft, welche täg: Vorwärts" noch das Abonnement auf das Niederbarnimer" Zukunft"( welchem Verein der Ginannte als Mitglied angehört lich fürchten muß, von Haus und of gejagt" Boltsblatt", welches er den Genossen zustellen wird. Mit einem hatte); der Kranz enthielt die Inschrift:" Unserm Mittämpfer und proletarifirt zu werden, beurtheilt die breifachen Hoch auf die internationale Sozialdemokratie, in das für Freiheit, Wahrheit und Recht". Dann folgte der reichfozialistischen Lehren ganz anders. Der nieder die Anwesenden, worunter auch mehrere Frauen, begeistert ein- bekränzte Sarg, von 12 Genossen getragen. Dem Wunsche der österreichische Bauer, der auf dem Sozialistenkongreß stimmten, wurde die Versammlung geschlossen. Anwesend waren Hinterbliebenen gemäß war kein Prediger am Grabe erschienen; erscheint, um an die Sozialdemokratie einen Appell zu etwa 300 Personen. Gunsten seiner gedrückten Standesgenossen zu richten, an Stelle deffen hielt Genosse Thierbach aus Berlin die Grab sollte den herrschenden Klassen die Augen Stendal. Am 28. Juni fand hier eine gut besuchte Bolts- rede. Wie der Verstorbene, führte der Redner aus, muthig für öffnen über die Lage des Bauernstande 3. versammlung statt mit der Tagesordnung:„ Die Kornzölle und unsere Jdeen gekämpft habe, so müßten wir uns an feinem Grabe Geute wendet sich der kleine Grundbefizer an die die Reichsregierung". Nach einem Vortrage des Genossen Berndt geloben, für die Ideen, für die er gewirkt, muthig weiter zu Sozialdemokratie, morgen thut vielleicht dasselbe wurde die vom Parteivorstand vorgeschlagene Resolution ein- lämpfen, um zum Ziele zu gelangen. Einige Trostesworte an der Kleingewerbetreibende. Beide befinden sich so stimmig angenommen. die Hinterbliebenen bildeten den Schluß. Nachdem legte Geziemlich in derselben age. Der Wiener An= noffe Büttner im Namen des Arbeiter Bildungsvereins den tisemitismus ist der Sozialismus des desperaten Klein- fand im Restaurant" Himmlisch Herr" eine öffentliche Wolfsver- die Erde!" zurufend. Leider hatte es der Arbeitgeber seinem Annaberg i. S., 4. Juli. Verspätet.) Am 15. Juni Kranz am Grabe nieder, dem Verstorbenen ein Leicht werde ihm bürgerthums, dem wie der verschuldeten Bauernschaft die Gefahr sammlung unter Vorsitz des Genossen R. Burkhardt statt, welche Arbeiter gegenüber nicht für nöthig gehalten, ihm die letzte Ehre der Enteignung und der Proletarisirung droht." von über vierhundert Personen besucht war. Genosse Franz mit zu erweisen, ja selbst die Mitarbeiter unseres braven Genossen Hierin ist sehr viel Richtiges. Namentlich ist auch Hoffmann aus Chemnitz referirte über die„ Kornzölle und die blieben zurück. Jedenfalls ein Beweis, welchen geringen Werth wahr, was über den Antisemitismus gesagt wird, mit dem Reichsregierung". Der gediegen gehaltene Bortrag entsprach den ein Arbeiterleben heutzutage hat. die Fortschrittspartei nicht fertig wird, weil sie seinen Anforderungen der Versammlung. Die von der Parteileitung sozialen Untergrund nicht versteht, der aber der Sozial- vorgeschlagene Resolution fand einstimmige Annahme. Dieſe Düsseldorf, 2. Juli. Die hiesigen Sozialdemokraten haben, demokratie gegenüber, die ihn durchschaut und seinen Resolution ist an die Gemeinden Annaberg ,, Buchholz und da die Wirthe ihre Lokale aus Furcht vor der Polizeibehörde zu Schwindel in blauen Dunst auflöst, vollständig waffen- Cunnersdorf sowie an die königl. sächsische Regierung abgesandt sozialdemokratischen Versammlungen nicht mehr hergeben wollen, Los ist. Was über die Bauern gesagt ist, das mögen unsere Herrn Agrarier und„ Bauernfreunde"( so sich nennend, weil sie den„ Bruder Bauer" vor Liebe„ auffressen") sich hinter die Dhren schreiben. Die deutschen Bauern sind genau in derselben schwesterliche Lieb' ich immer so schlecht vergolten habe, und die doch selbst so viel zu leiden hat!" Hannes wendete sich nach dem Fenster und zog seine Dose hervor. Lisei aber hatte den Muth zu erwidern: Was redest Du da von Leiden? Ich versteh's nicht." Ich soll wohl glauben, daß Du mit dem Jerg glück lich bist?" fragte er. Schau, es hat mich hart gedrückt, daß ich glaubte, ihn todtgeschlagen zu haben. Aber ich wollt', ich hätt's gethan, dann hätte der Vater Dich nicht zwingen fönnen, ihn zu heirathen." worden. Celle( 14. hannover. Wahlkreis). Am 18. Juni wurde hier eine außerordentlich gut besuchte Wolfsversammlung mit der Tagesordnung abgehalten:„ Die Kornzölle und die Reichs regierung". Das Referat hatte Reichstags- Abgeordneter Wurm. Busah Bebels einstimmig angenommen. Die vom Parteivorstand empfohlene Resolution wurde mit dem im Weichbilde der Stadt ein Grundstück gepachtet, um auf diesem ihre Versammlungen in Zukunft unter freiem Himmel abzuhalten. Der Pachtvertrag ist vorläufig bis zum 1. Januar 1892 abgeschlossen worden. Die erste Bersammlung wird am nächsten Sonntag, den 5. d. W., abgehalten werden. disleg Barmen, 2. Juli. In einer gestern Abend abgehaltenen, von etwa 1200 Personen besuchten Voltsversammlung, in der die Brotterode. Am 28. Juni fand hier eine von ca. 300 Per Reichstags- Abgeordneten Ulrich- Offenbach und Harm- Elbersonen besuchte Boltsversammlung statt, in welcher nach einem feld Vorträge hielten, wurde beschlossen, den vom 18. bis Referat des Genossen Hugo aus Schmalkalden die von der 25. August cr. in Brüffel stattfindenden internationalen Arbeiters Parteileitung vorgeschlagene Protestresolution einstimmig ange tongreß durch den an zweiter Stelle genannten Herrn zu beschicken. nommen wurde, Korrespondenzen und Parteinachrichten. Celle( 14. hannöv. Wahlkreis). Bei der Wahl zum Gea werbegericht siegten in der Klasse der Arbeiter sämmt= liche( sechs) Kandidaten der Sozialdemokratie. Frankfurt a. M. Die Auflösung der Diskussionsstunde des fozialdemokratischen Vereins zu Frankfurt war s. 3. von der Bea hörde verfügt worden. Der Leiter derselben hatte dagegen Be schwerde bei dem Regierungspräsidenten in Wiesbaden eingelegt, welche jedoch zurückgewiesen wurde. Hierauf wurde sodann der Aber Du irrst Dich ganz und gar, Brosi; der Vater Johannisthal Nieder- Schönweide. Mit dem Thema: Mit dem Thema: hat mich nicht dazu gezwungen," entgegnete Lisei,„ Die Kornzölle und die Reichsregierung" beschäftigte sich am Returs ergriffen, aber vom Oberpräsidenten der Provinzen indem ihr Gesicht sich lebhafter röthete.„ Ich hab' ihn aus 2. Juli eine im großen Saale der" Boruffia- Brauerei" tagende Hessen- Nassau ebenfalls abgewiesen. Diese Entscheidung ſtüßt Volfsversammlung für Männer und Frauen. Stabiv. Frih vereins Mitglieder unbeschränkt theilnehmen dürfen. Jetzt ist Zubeil- Berlin hatte hierzu das Referat übernommen und er sich auf den Grund, weil an den Diskussionsstunden auch Nichtledigte seine Aufgabe in 1/ 4stündiger Rede zur größten zu weitere Beschwerde beim Ministerium des Innern in Berlin friedenheit der Anwesenden, welche ihm dafür reichen Beifall spendeten. In der Distuſſion ſprachen nur Gegner der Getreide- erhoben. freien Stücken genommen. Aber lassen wir das." Freiwillig?" rief er.„ Du den Jerg?" Und der Wolf" Lisei hob verlegen bittend ihre Hände zu ihm auf, während ihre Wangen dunkelroth glühten. Hannes kehrte sich zu ihnen und sagte: " Ja, sie hat ihn freiwillig genommen. Du kannst es ihr glauben. Sie hat sich in den Willen des Vaters gefügt, wegen unserer Aller und zumeist um Deinetwillen. Nein, Lisei, laß mich nur reden! Der Ambros soll jetzt gleich alles wissen!" zölle. Die Protestresolution fand einstimmige Annahme. Des gleichen wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Da der jetzige Vertreter Prinz Handjery des Wahltreises Teltow- Beeskow u. f. w. schon von mehreren Voltsversammlungen aufgefordert worden ist, Bericht zu erstatten über seine Thätigkeit im Reichstage, so macht die heutige Versammlung den Genossen des Kreises den Vorschlag, eine Volksversammlung an einem günstig gelegenen Orte einzuberufen und dazu den Reichstags Abgeordneten Prinz Handjery einzuladen, um daselbst Bericht zu erstatten." Wenn Sie meinen, daß er es wissen soll, nachher will ich ihm lieber selbst erzählen, wie es gekommen ist," rief Lisei. Komm, Brosi, seze Dich her zu mir!" Sie ergriff ihn bei der Hand und zog ihn mit sich nach der Es erfolgt auch in dieser Versammlung die Abrechnung über Ofenbant. Dabei warf sie Hannes einen bittenden Blick die Maifeier. Das Resultat ist folgendes: Ausgabe: zu und dieser sagte, sie verstehend, er wolle inzwischen einen Krankenbesuch machen. Einnahme: Eintrittskarten Auktion eines Lassallebildes. " V Arbeiterbewegung. Zum Streik der Heizer und Trimmer Bremerhavens äußert sich nun auch die in Geestemünde erscheinende" Boltsstimme" in demselben Sinne wie das Hamburger" Echo", dessen scharfe Kritit der Lohnkommission in der Sonntagsnummer des Vorwärts" abgedruckt worden ist. Die Voltsstimme" fagt dazu:„ In der That ist das Verhalten der Zohnkommission uns gegenüber gar nicht zu entschuldigen, namentlich wenn man in Betracht zieht, daß wir zu jeder Zeit bereit waren, über die Lage der Dinge zu berichten, ohne abzuwarten, bis von jener Seite ein 161,85 M. Vorstoß tam. Doch auch abgesehen hiervon ist durch die Unterlaffung auch dem Publikum gegenüber arg gesündigt worden. Die ganze hiesige Bevölkerung hat am Mittwoch Abend, nachdem ein tendenziöser Bericht von der Beendigung des Streits durch 267,75 M. Die Provinzial- Zeitung" und" Weser- Zeitung" in die Deffent. 161,35 lichkeit gedrungen war, die Widerlegung oder Richtigstellung dieser Nachricht erwartet. Wir aber waren nicht in der Lage, Gumma: 267,75 M. Ueberschuß: 106,40 Mr. diesem berechtigten Verlangen, nachzukommen, sondern mußten Hiervon wurden 50 M. dem Arbeiterverein für Johannisthal uns auf die Aussagen einzelner Personen ftützen, und Umgegend", der Reſt dem Breß- resp. Parteifonds über allerdings glaubwürdig, aber nicht in der Lage waren, Näheres wiesen.( Es müssen hiervon jedoch noch die Unkosten einer publisirt zu berichten. Wir erklären hiermit öffentlich, daß wir auch heute 223,20. 23,85 " Bilanz: 20,20 " Einnahme Ausgabe.. Und nachdem er sich entfernt hatte, erzählte Lifei dem Bruder, was sie bewogen hatte, die Frau Jerg's zu werden. Sie schloß: Stocklaternen u. Fest Und so hab ich gedacht, daß, wenn ich dem Vater seinen zeitung Wunsch erfüllte und den Ferg heirathete, daß hernach Von e. Unbekannten-, 50 Frieden werden würde zwischen ihm und Euch Beiden, Dir und dem Hannes, und auch Frieden zwischen Dir und dem Jerg, und daß der Vater Dir vergeben würde." ( Fortsetzung folgt.) " B die " ht in Befintoch nike eines offiziellen Berichtes sind, troßdem, wie wegen Lohnforderung gemaßregelt worden. Zuzug ist fern- Gewerkschaften 100,- Flensburg, Gewerkschaften 147,75. wir gestern( am 2. Juli) erfuhren, am Mittwoch wiederum eine zuhalten. Elmshorn 223,25. Mittweida( Sachsen) 20,-. Berlin, Expedition Vereinsversammlung der Heizer und Kohlenzieher stattgefunden Gleichzeitig mache ich darauf aufmerksam, daß am Donnerstag des Vorwärts", durch Th. Glocke 400,-. Berlin, Expedition hat. Wir glauben, daß wir ein Recht haben, uns zu beklagen. eine öffentliche Versammlung stattfindet, in welcher sämmtliche des" Vorwärts"( ohne Marken) 160,-. Magdeburg, Former Es müßte doch im Interesse der Kommission liegen, über den ausgegebenen Fragebogen von den Vertrauensleuten der Maurer inkl. 2,85 von einer Kneipgesellschaft, 2. Rate 83,35. Halle a. S. Stand der Dinge dem Bublifum Klarheit zu verschaffen, nament- Berlins eingezogen werden und das Resultat verkündigt wird. 50,- Neumünster, Verband der Schneider 2c. 30,50. Lauena lich da man ganz genau wußte, daß die Direktion des Lloyd die Wegen der wichtigen Tagesordnung, welche im Vorwärts" sowie burg, Maurer, Rest 1,50. Hamburg, dritter Wahlkreis, durch Nachricht von der Beendigung des Streits in ihrem Sinne so an den Säulen bekannt gemacht wird, erscheint, Maurer Hoffmann 76, Liegnis, Glaceehandschuhmacher 10,-. Bockenschnell wie möglich in die Deffentlichkeit bringen würde. Mag Berlins, alle in dieser Versammlung. heim, Arbeiterschaft, Rest 3,50. In Summa für den Maifonds man daraus eine Lehre ziehen und etwas gewissenhafter seine 68 230,06 Mt. Pflicht erfüllen es kann dies nach verschiedenen Seiten hin beachtet werden." Mit kameradschaftlichem Gruß Karl Weiße, Tegelerstr. 27. Nach allem kann der Vorwärts" feine an die LohnQuittung über die bei der Generalfommission der Lommission gerichtete Aufforderung, fch I e unigst Bericht Gewerkschaften Deutschlands in der Zeit vom 25. Juni bis au erstatten, nur wiederholen. 1. Juli eingegangene Gelder: Roubaix, 4. Juli. Der Weberstreit, welcher mehrere Wochen hindurch angehalten hatte, soll nach einem Wolff'schen Telegramm nunmehr als beendet angesehen werden können. Marseille, 5. Juli. In einer heute Abend in der Arbeiter börse abgehaltenen von dem Syndikat der Hafenarbeiter einberufenen Versammlung wurde beschlossen, am nächsten Dienstag ein großes Meeting zu veranstalten, zu welchem alle Korporationen eingeladen werden sollen. Dasselbe wird in der Arbeiterbörse stattfinden und in der Versammlung soll gegen das Dockmonopol protestirt werden. Soziale Uebersicht. Achtung, Maurer Berlins! Auf dem Bau Prinzen- Allee Nr. 57a, Hutfabrit, Maurermeister Michaelis, find 27 Maurer Theater. Dienstag, den 7. Juli. Von den Weißgerbern Durlachs 15,-. Ueberschuß vom ersten Stiftungsfest der Tabafarbeiter Glückstadts 28,35. Sutmacher Altenburgs 40,-. Hutmacher Leipzigs 3,-. Von den Weißgerbern Döbelns 10,-. Kontroll- Kommission, Bremen 250,-. Fachverein der Metallarbeiter, Altena 20,-. Die von den Weißgerbern Durlachs in Nummer 14 des Correspondenzblatt" quittirten 15 Mt. waren nicht für den Mai fonds bestimmt. Die in der vorigen Quittung aufgeführten 403,75 m. sind von den Steindruckern, Lithographen und Berufs, genossen Berlins. Die in der vorigen Quittung aufgeführten 24,75 Mt. aus Weidrich find aus Meidrich von den Formern, Metallarbeitern und der kl. Plätterin. A. Dammann, Kassirer. Hamburg, 3ollvereins- Niederlage, Wilhelmstraße 13, 1. Etage. Berichtigung. In dem Verzeichniß der Fachzeitungen haben Holzarbeiter", erscheint in Zürich, Graue Gasse 7 ( H. Grimm.) Für den Maifonds find weitere Beträge eingegangen: Vorige Quittung 62 019,96. Nürnberg, Gewerkschaften 100, wir noch nachzutragen: München, von den Arbeitern 150,-. Karlsruhe, vereinigte Ge-" Der werkschaften, 2. Rate 84,25. Erfurt 21,-. Hildesheim 20,85. Eilenburg, Arbeiterschaft 109,25. Hamburg, sozialdemokratischer Verein des ersten Wahlkreises, 1. Rate 513,25. Potsdam, durch A. Kornack 9,50. Berlin, von 80 Kupferschmieden 90,-.' Stral sund, durch Drachholz 40,- Cannstatt 308,05. Düsseldorf, Metallarbeiter, 1. Rate 120,-. Schwedt a. D. inkl. 4, M. Ueberschuß der Maifeier 47,-. Solingen, Gewerkschaften, 2. Rate 180,-. Harburg 13,50. Altona Ottensen, Gewerkschaften, 1. State 3000,-. Copit( Elbe) 97,60. Unserem Freunde und Genossen Albert Wilhelm auf Knesebeck zu seinem heutigen Ge= Todes- Anzeige. Meine liebe Frau, Christ., geb. Barmen, " Desterreich. Desterreichischer Metallarbeiter", Wien IV, Sundsthurmerstr. 4. Borwärts", Buchdrucker- Organ, Wien VII, Bieglergasse 25. Dem Unterstüßungsbund der Hausdiener Berling zu seinem 5jährigen Bestehen am 7. Juli ein Leffing- Theater. Cavalleria rusti- burtstage ein donnerndes Soch![ 419b Gräßner, ist am 4. b. M. in der donnerndes„ Lebehoch!" und immer Vorwärts!" H. R. Č. B. Pf. E. H. H. A. A. Sch. cana. Vorher: Die drei Pintos. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Unserem Kollegen Oswald Grauer zu feinem heutigen Geburtstage ein breimal donnerndes Hoch! ,, Wir halten fest zusammen!" J. A. A. K. INNO Orpheus in der Unterwelt. Bellealliance Theater. Tricoche und Cacolet. Berlin unter Die Ostend Theater. Waffer. Adolph Ernst- Theater. Gigerln von Wien. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Concordia. Große Spezialitäten Vorstellung. Die ie Herrn Engländer zugefügte Beleidigung nehme ich hiermit zurück. Ad. Lesser. 961L Charitee an der Proletarierkrankheit verschieden. Beerdigung: Heute, 422b Dienstag, Nachmittags 5 Uhr, von der Charitee nach dem Kirchhofe derselben in der Müllerstraße. Dies zeigt tiefbetrübt an Ernst Tübbecke nebst Kindern. Nachruf. 420b Freie Vereinigung aller in der chirurgischen Branche beschäftigten Berufsgenoten. Von der Verloosung bei Lips am Allen Mitgliedern zur Nachricht, daß 5. Juli sind folgende Gewinnnummern entnommen: 148, 225, 283, unser Mitglied F. Moser am Don 389, 155, 528, Etablissement Buggenhagen, nicht enton, 302. Die Gewinne nerstag, den 2. Juli 1891 an der am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. 130/9 tönnen gegen Erstattung der Inser- Proletarierkrankheit gestorben ist. Der Vorstand. tionskosten bei Fröhlich& Richter, Grüner Weg 65, abgeholt werden. Empfehle mein Geschäft in frischen Blumen und Kränzen. 533 L Großer Frühstücks und Mittagstisch. Jede Uhr 2 Spezial- Ausschank von Patzenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 Passage- Panopticum. Unter den Linden 22/23. Knabe mit 2 Köpfen. Indier mit 4 Armen, 4 Beinen. Bartdame. Vitreo ißt Coars, Glas, alte Stiefel etc. etc. Spezialitäten- Theater v. 6-10 Uhr. Geöffnet von Morgens 10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v.9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 Pf. 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Herr von Bergmann den Arbeitern, die ja so viel Geld zum Streifen und für( Berlin) hat den Hahn'schen Versuch ebenfalls mit positivem Zum Schluß richtet dann Dr. Leidig Bant, 23. Juni. Unterm neuen Kur 3. Vor mehreren noch schlimmere Sachen übrig haben, eine Ermäßigung ge- Resultate wiederholt." Wochen schon wurde uns aus Oldenburg mitgetheilt, es sei währen? Das iſt unnütz in einem Lande, wo der Korngoll an Hahn und Bergmann folgende Fragen: 1. Haben Sie diese den Volkswohlstand in bedeutender Weise steigert. Aus Manipulationen mit Wissen und Willen Ihrer Patienten voreinigen Wirthen vom dortigen Amte die Mittheilung zugegangen, finanziellen Gründen fann man die Gewährung einer genommen? Wußten diese insbesondere, daß der Eingriff keinen daß sie jede Versammlung oder Zusammenkunft, in der öffent fiche Angelegenheiten" erörtert werden, dem Amte mindestens ausreichenden Ermäßigung nicht versagt haben, denn bei einer Heilzweck hatte? 2. Hielten und halten Sie die Möglichkeit für 24 Stunden vorher anzuzeigen hätten. Eine gleiche Verordnung so umfangreichen Ausstellung ist ein mehrmaliger Besuch nöthig, ausgeschlossen, daß durch Ihre Manipulationen den Patienten ist einem Wirthe im Vareler Landgebiet zugegangen und gestern um einen Einblick in das Kunstleben zu gewinnen. Es würde vermehrte Schmerzen zugefügt oder aber ihre Lebensdauer vererhielten sie mehrere hiesige Saalbesitzer. Ohne Zweifel handelt sich also ein etwa befürchteter Ausfall an Eintrittsgeld durch die kürzt ist? Die Angelegenheit wird in Berlin und weit darüber erhielten sie mehrere hiesige Saalbefizer. Ohne Zweifel handelt vermehrte Absehung billiger Billets vollständig gedeckt haben. hinaus großes und berechtigtes Aufsehen erregen, denn schwerlich es sich um nichts anderes, als um eine strenge Ueberwachung der Daß es aber den Arbeitern nicht möglich ist, bei dem gewöhn- dürfte es viele Leute geben, welche die Ansicht des Dr. Leidig Versammlungen und Zusammenkünfte, welche von Sozialdemo fraten arrangirt werden. Man wird auch nicht fehlgehen, diese lichen Eintrittspreise die Ausstellung oft zu besuchen, das ist für nicht theilen, daß die Aerzte nicht berechtigt sind, sich außerhalb jeden, der die Arbeiterverhältnisse fennt, außer Zweifel. Viel des Sitten- und Strafgesetzes zu stellen, daß sie nicht befugt sind, Polizeiverordnung mit dem Erlaß des preußischen Ministers an leicht soll aber gerade der starke Besuch von Arbeitern aus den ihren Patienten Schmerz zuzufügen oder ihnen krankheiterregende sozialdemokratischen Bewegung in Verbindung zu bringen. Ob- geweihten Hallen der Kunst ferngehalten werden? Es spricht so Stoffe zuzuführen: nicht aus irgend einem Heilzwecke, sondern schon sich die Aemter in dieser Verordnung, wenn wir nicht vieles für diese Annahme. Die Kunst ist ja heute, wie alles, lediglich, weil sie ein wissenschaftliches Experiment machen Monopol der besitzenden Klasse und wenn da die Herren Künstler wollten. irren, auf das Gesetz vom 7. Juni 1879," die Errichtung der von der peinlichsten Rücksichtnahme auf die Wünsche ihrer Brot- Verhüteter Eisenbahnunfall. Vorgestern Mittag um Aemter", berufen, so finden wir unter den darin festgestellten geberin, der Bourgeoisie, beseelt sind, so ist dies ja begreiflich. 12 Uhr 30 Minuten wurde ein mit zwei Maschinen versehener Befugnissen der Beamten des Großherzoglichen Amtes feine Bestimmung, die klar und deutlich die gedachte Verordnung recht- So offenbart sich denn auch hier wieder die Klassenherrschaft der Personenzug von Stralsund nach Berlin abgelassen. Derselbe stimmung, die klar und deutlich die gedachte Verordnung recht- Bourgeoisie! Was thun die Arbeiter auf der Kunstausstellung? sollte um 6 Uhr 47 Minuten auf dem hiesigen Stettiner Bahnfertigte, die also ungefähr sagte, daß es zu den Befugnissen des Noch denkt man ja so; aber hoffentlich wird es nicht mehr lange Amtes gehöre, darüber zu wachen, daß Wirthe, in deren Wirth so bleiben. Mögen heute die Hallen der Kunst vor den niederen" unweit des Bhhnüberganges bei der Prenzlauer Chauffee, ertönte hof eintreffen. Zwischen Blankenburg und Station Pankow, ſchaftsräumen Versammlungen oder Zusammenkünfte stattfinden, Boltsmassen geschlossen gehalten werden, es wird sich doch die unweit des Bhhnüberganges bei der Prenzlauer Chauſſee, ertönte in welchen öffentliche Angelegenheiten erörtert werden, diese dem Ansicht Bahn brechen, daß nur durch eine allgemeine Antheil- plöblich ein greller Pfiff und dank der Carpenter- Bremse war der von Passagieren dicht besetzte Zug schleunigst zum Stehen gebracht. jenem Gesetze nichts; wir glauben daher, daß man mit dieser nahme des ganz en Volkes am Kunſtleben die Wechselwirkung Derselbe hielt mitten auf dem freien Felde und geängstigt durch die Umte rechtzeitig zur Kenntniß zu bringen, Davon steht aber in erzeugt wird, aus der die wahre Kunst entspringe. Der vielen in jüngster Zeit vorgekommenen Eisenbannunfälle stürzten Polizeiverordnung das mangelnde Vereins- und Versammlungs- Triumph des Proletariats ist auch zugleich der Triumph der sämmtliche Fahrgäste aus den Waggons, um zusehen, was vorgefallen gesetz ersetzen will. Kunst, sowie aller Kultur! war. Es stellte sich heraus, daß ein Keil vom Kolben der zweiten Dies hatte der Führer der Zum 25. Jahrestag der Schlacht von Königgräk Maschine verloren gegangen. fönnen wir auch in den Ruhmeskranz des Ober- Maschine glücklicherweise bald entdeckt, das Zeichen zum Halten Da ich mich überzeugt habe, daß es ein schiefes auf die Bürgermeisters von Forckenbeck ein Erinnerungsblättchen gegeben und dadurch eine möglicherweise unvermeidliche ZugentDauer nicht haltbares Verhältniß ist, wenn ich die Teller- Samm- flechten. Am Morgen des Tages von Königgräz, am 3. Juli 1866, gleisung verhütet, die bei dem mit voller Dampftraft fahrenden, lungen zulasse, während sämmtliche benachbarte Amtshauptmann an welchem auch die preußischen Landtagswahlen stattfanden, mit so zahlreichen Passagieren besetzten Zuge unheilvolle Folgen schaften bezw. Stadträthe dieselben nicht gestatten, so werde ich von hielt Forckenbeck in Rönigsberg eine fortschrittliche Wahlrede, in nach sich gezogen hätte. Nach längerem Suchen wurde der verzwischen den Schienen eine furze un an meine Praxis ändern und mich derjenigen meiner Rol- welcher er mit Emphase ausrief: Wir sind keine Kinder, wir loren gegangene Keil legen anschließen. sind keine Franzosen, wir lassen uns nicht durch das Gaukelbild Strecke hinter der Stelle, wo der Zug hielt, gefunden. Die zweite Ich halte es für richtig, wenn ich dies einem Vertreter von Ruhm und Macht abwendig machen von unseren Forderungen Maschine, an welcher der Defekt geschehen, wurde außer Betrieb gesetzt und der Zug langte dann mit 20 Minuten Verspätung hier der Partei gegenüber, welche das meiste Interesse an dieser nach Recht und Freiheit. Alenderung haben wird, von vornherein ausdrücklich ausspreche. Wenige Tage darauf war Forckenbeck Mitbegründer der am Stettiner Bahnhof an. Im Uebrigen bemerke ich, daß ich auch in Zukunft hierbei gleich- nationalliberalen Partei. mäßig verfahren, d. h. unter den verschiedenen politischen Parteien teinen Unterschied machen werde. Elsterberg( Sachsen). Unser Vertrauensmann erhielt folgende Zuschrift: Von der ungeheuren Betheiligung beim Sommerfest des Es werden daher Sammlungen, welcher den Zwecken einer Arbeiter- Sängerbundes am legten Sonntag mit eigenen Augen politischen oder sozialpolitischen Richtung zu dienen bestimmt sind, sich zu überzeugen, hat sich kein Geringerer die Mühe verdrießen nicht auf Genehmigung zu rechnen haben, während ich mir bei lassen, als unser Herr Oberbürgermeister. Gegen 3 Uhr NachSammlungen zu wohlthätigen, kirchlichen oder gemeinnüßigen mittags saß er in einer Droschte erster Güte, welche auf einem Zwecken die Entschließung für den einzelnen Fall vorbehalte. Fahrwege im Friedrichshain hielt, und beobachtete verschämt, vor Plauen, den 11. Juni 1891. dem Publikum durch Strauchwerk versteckt, die nicht enden wollenden Amtshauptmann von Welt. folossalen, fast unzählbaren Schaaren von Genossen und Genoffinnen, welche die Eingänge zum Lokal stürmten. Ob ihm dabei Gedanken von dem Nichtvorhandensein eines Nothstandes gekommen sein mögen?! Zwei schwere Brandunfälle hat am Sonnabend wieder das Umgehen mit offenem Licht herbeigeführt. Abends gegen 92 Uhr war das 19jährige Dienstmädchen Anna Kowalsti, aus Krotoschin gebürtig und erst seit kurzer Zeit in Berlin in Stellung, im Schlafzimmer seiner Herrschaft, der Kaufmann H.'schen Eheleute in der Auguſtſtraße beschäftigt; das junge Mädchen bediente sich bei seiner Arbeit einer brennenden Kerze, welche es auf einen Stuhl stellte. Unversehens stieß die Kowalsti mit dem Fuß gegen den Stuhl, das Licht fiel hinunter und auf die leichte Kleidung Herrn Franz Rohleder, Elsterberg. des Mädchens, dieselbe sofort in Brand seßend. Das Mädchen Im Zweifel darüber, ob diesem Schriftstück ein amtlicher oder versuchte den brennenden Stoff herunterzureißen, dies gelang ihr jedoch nicht, und da die Kowalski, aus Furcht(!!), gescholten zu privater Charakter beizulegen sei, nahm unser Vertrauensmann werden, sich nicht traute, um Hilfe zu rufen, glich die Unglückliche Rücksprache mit dem Amtshauptmann. Derselbe erklärte, daß Ein neues Wundheilmittel, welches das Jodoform er bald einer Feuersäule. Der Brandgeruch hatte sich inzwischen im das Schriftstück einen amtlichen Charakler trage, und der einmal gefaßte Beschluß nicht wieder rückgängig zu machen sei, unsere fezen soll, ist, der„ Berliner Abendpost" zufolge, von zwei Nebenzimmer, wo die H.'schen Eheleute weilten, bemerkbar gemacht, Partei sei auch nicht so arm; durch die Nichtgenehmigung von Forschern, den Herren Dr. Liebrecht und Heinz, vor kurzem ent- und als Herr H. herbeieilte, fand er das Dienstmädchen, über Sammlungen sollten blos die herumreifenden Agitatoren getroffen deckt worden, das Dermatol. Es ist ein wismuthhaltiger Körper, und über brennend, leise wimmernd sich auf dem Fußwerden, welche von den Sammlungen lebten u. f. w.; es sei nicht wercher, wie das Jodoform, in Form eines feinen gelben Pulvers boden wälzen. Zwar gelang es dem Kaufmann, durch geeignete angenehm, wenn in den Versammlungen darauf hingewiesen würde, dargestellt wird. Während aber das Jodoform bekanntlich für Gegenmittel die Flamen bald abzulöschen, doch hatte die Kowalsti daß die eine Behörde verbiete, was die andere erlaube. die meisten Leute einen ganz unerträglichen, penetranten Geruch so schwere Brandwunden am ganzen Körper erlitten, daß sie Dieser sächsische Amtshauptmann scheint unter seinen Kollegen hat, der sich schon auf weite Entfernungen hin bemerkbar macht, fofort nach dem Krankenhause geschafft werden mußte. Der der einzige zu sein, welcher die„ sächsische Höflichkeit" auch für ist das Dermatol völlig geruchlos. Außerdem ist es, ebenfalls zweite Fall ereignete sich in der Weberstraße fast zu derselben Sozialdemokraten als angemessenste Umgangsform betrachtet. im Gegensatz zu seinem Vorgänger, durchaus ungiftig; dabei Beit; dort war die 19 jährige Tochter Klara der Schulze schen Wir machen ihm dafür unsere Reverenz. wirkt es start antiseptisch( fäulnißwidrig), stellt also ein Eheleute mit brennendem Licht in den Keller, wo verschiedenes dar, und ist wegen Geräth aufbewahrt wurde, gegangen. Das junge Mädchen, Mit der Reverenz für seine Zusage, zwischen den verschiedenen ganz vorzügliches Wundheilmittel Parteien feinen Unterschied machen zu wollen, werden wir aber feiner gleichzeitigen austrocknenden Wirkung auch in allen den welches einen Gegenstand suchte, stellte das Licht auf eine Tonne; so lange warten, bis Proben vorliegen. Fällen, wo es sich um nässende Ausschläge, Brandwunden, Ge- dort fiel es um und auf die Kleider der Klara Schulze, welche schwürflächen und dergleichen handelt, mit bestem Erfolge zu ver- sofort in Flammen standen. Unter entseßlichem Geschrei stürzte wenden. Der bekannte Breslauer Frauenarzt Professor Fritsch die über und über Brennende nach dem Hausflur, wo mehrere hat mit dem Dermatol bei frischen wie bei älteren Wunden Hausbewohner herbeieilten und die Unglückliche durch Ueberbereits ausgezeichnete Resultate erzielt und in hunderten von werfen von nassen Decken und Sand ablöschten. Trotzdem hat Fällen Gelegenheit gehabt, sich in Uebereinstimmung mit den sie schwere Wunden am Unterleib und an beiden Beinen erlitten, Versuchsergebnissen der Entdecker von der völligen Ungiftigkeit so daß man sie unverzüglich nach dem städtischen Krankenhause des Mittels zu überzeugen. Dasselbe zeichnet sich überdies dadurch am Friedrichshain brachte. aus, daß es durchaus handlich sowie luft und lichtbeständig ist. Ueberdies läßt sich auch eine Dermatol Gaze herstellen, welche im Gegensatz zu der bisher allseitig gebrauchten Jodoform- Gaze mittelst strömenden Wasserdampfes feimfrei zu machen ist. Das Dermatol empfiehlt sich also durch ganz besondere Borzüge vor anderen ähnlichen Mitteln für die Wundbehandlung. Und wenn sie vorliegen, dann fragen wir immer noch, und zwar alle Bureaukraten im ganzen neuen„ freien" Deutschen Reich: Was geht's Euch an, wofür der Arbeiter sein Geld giebt? Habt Ihr es ihm geschenkt oder hat er es sich selbst verdient? Lokales. Gine ,, künstlerische" Auffassung. Wie sehr die herrschende Klasse bestrebt ist, dem Volfe die Wege zur Bildung zu ebnen, das zeigt sich wieder einmal an einem schönen Beispiel, das wirkMedizinische Verbrechen." Unter dieser Aufschrift erDer am Sonnabend von der zweiten Straffammer des Landgerichts I wegen Anstiftung zum Meineide zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilte Rentier und Hausbesitzer Heinrich Blasig hat in der verflossenen Nacht im Untersuchungsgefäng nisse durch Erhängen seinem Leben ein Ende gemacht. lich verdient, zur Kenntniß weiterer Kreise der Arbeiterschaft gezählten kürzlich Pariser Blätter, daß in einem dortigen Hospital Stadt. In der Nacht zum Sonntag follte ein etwa 25 Jahre Werfen Die Kunde von einem Mord durchlief gestern unsere bracht zu werden. Der Berliner Künstlerverein hat bekanntlich aus Anlaß seines ein Arzt zum Zwecke des Studiums mehreren Kranten ohne deren alter Mann im Thiergarten unweit der Stelle, wo die Post50jährigen Bestehens in diesem Jahre eine große internationale Wissen Krebspartikel an gefunden Stellen des Körpers eingeimpft, schaffnerfrau Wende um das Leben gebracht wurde, ermordet Kunstausstellung veranstaltet. Eine solche Ausstellung von und daß sich später an den Impfstellen wirklich die Krebskrankheit worden sein. Unsere sofort angestellten Recherchen haben nun der modernen Kunst aller Länder ist nun heute entwickelt habe. Der Arzt konstatirte mit großer Genugthuung das Nachstehende ergeben: In der fraglichen Nacht gegen 3 Uhr allerdings ein Gegenstand des allgemeinſten Interesses, in- das Gelingen des" Experiments", seine„ Objette" bezw. seine wurde von einem Schuhmann auf einer Bank der großen eine Quer- Allee im Thiergarten die Leiche eines zirka fünfSoweit die Kunst immermehr das Bestreben zeigt, ein Opfer aber erlitten große Schmerzen, eines derselben getreues Spiegelbild des Volts- und Geisteslebens zu geben. Schon vorher mit Krebs behaftete Frau war um so schneller undzwanzig Jahre alten Menschen gefunden, welche an der Thatsache ist, Der moderne Künstler studirt das Voltsleben; er schöpft aus gestorben. Die Mittheilung dieses Vorfalles, welchen man ein rechten Schläfe eine Schußwunde zeigte. dieser Quelle, und so hält nun auch in den Hallen der bildenden medizinisches bezw. chirurgisches Verbrechen" nannte, geschah in daß bei dem Verstorbenen eine Waffe nicht vorhanden war, Künste das Proletariat als Darstellungsobjekt seinen Einzug. der Pariser Akademie und erregte einen allgemeinen Sturm und diesem Umstand ist es zuzuschreiben, daß man an einen Tod Es ist natürlich, daß sich schon aus diesem Grunde in dem der Entrüstung, mehrere berühmte Pariser Aerzte sahen sich durch fremde Hand glaubte. Unweit der Leiche ist aber ein Proletariat der Wunsch regt, Antheil am Kunstleben zu nehmen. veranlaßt, gegen derartige" Experimente" ausdrücklich aufs Futteral entdeckt worden, welches entschieden zur Aufbewahrung Außerdem wird bei den kunstgewerblichen Arbeitern das Interesse Entschiedenste zu protestiren. Wie man jetzt entdeckt, sind der Waffe gedient hat. Behördlicherseits nimmt man an, daß für die Kunst schon durch die Art ihrer Beschäftigung hervor- ähnliche Vorgänge auch in Deutschland, speziell in Berlin vorge- der Todte durch Selbstmord geendigt, und Diebe die Leiche gegerufen und so wandte sich jedesmal, wenn eine Ausstellung statt- tommen: In der„ National- Beitung" beschuldigt öffentlich ein funden und ausgeraubt haben. Etwas Bestimmtes läßt sich zur fand, der Gauverein der Bildhauer Berlins an den Senat Regierungsaffessor Dr. Eugen Leidig die Herren Professor Eugen Beit noch nicht feststellen. Der Verstorbene, dessen Persönlichkeit der Akademie um Ermäßigung des Eintrittsgeldes Hahn, dirigirenden Arzt der chirurgischen Abtheilung am städtischen noch nicht bekannt ist, trägt einen hellblonden Wollbart und war für seine Mitglieder. Diese Gesuche hatten auch stets Erfolg; Krankenhause Friedrichshain, sowie den Professor von Bergmann, mit einem braunen runden Hut, grau und braun farrirtem es wurde eine Ermäßigung des Eintrittspreises in Höhe dirigirenden Arzt der chirurchischen Klinik an der hiesigen Uni- Ueberzieher, schwarz und grau karrirter Weste, dunklen Hosen 20 Pfennig gewährt. Auch in diesem diesem Jahre versität, die Grenze des ärztlichen Berufs und der ärztlichen Ge- und Gummizug- Stiefeln bekleidet, Werthsachen, irgend welcher wurde dasselbe Gesuch an den Künstlerverein walt über die Patienten dadurch in bewußter Weise überschritten Art, fanden sich bei der Leiche nicht vor; zur Rekognition dient gerichtet; dasselbe fand dort aber eine Behandlung zu haben, daß sie krebstranten Patienten, die sich ihnen anver- nur ein mit dem Buchstaben F. gezeichnetes Taschentuch. und Erledigung, welche als Beichen der Zeit festgenagelt zu traut hatten, an bisher gesunden Körperstellen frebsige Materie Bei dem Stadtverordneten Heindorf, Weberstr. 66, ist werden verdienten. Auf eine erste Anfrage um Ermäßigung des eingepflanzt und dadurch in bewußter Weise künstlich bei ein Krankenkassen- Buch des Zentralverbandes deutscher Maurer Eintrittspreises antwortete der Verein, daß dem Gesuch vor dem diesen Patienten neue Krebsheerde hervorgerufen haben. Als und verwandter Berufsgenossen( Siz Hamburg), auf den Namen 1. Juni nicht stattgegeben werden könne und daß die Sache nach Beweis für seine Behauptung führt Dr. Leidig wörtlich nach: Heinrich Beikmann lautend, abgegeben worden. Das Buch ist bei diesem Termine nochmals in Erwägung gezogen werden würde. folgende Berichte der Deutschen medizinischen Wochenschrift an: Auf eine Erinnerung an dieses letztere Versprechen erging der 1. Sigung der Berliner medizinischen Gesellschaft vom 2. No- ips verloren worden und kann von dem Verlierer bei genanntem Bescheid, daß bei Abnahme von 500 Billets und strenger Ver- vember 1887: Herr E. Hahn glaubt durch ein Experiment die Herrn abgeholt werden. Polizeibericht. Am 3. d. M., Nachmittags, fiel ein 4 Jahre pflichtung, daß nur Mitglieder des Vereins und deren nächste Uebertragbarkeit des Garcinoms erwiesen zu haben. Er hat einer Angehörige( 3) davon Gebrauch machen, eine Ermäßigung von Patientin, die an Carcinome disséminé litt, von drei Knötchen alter Knabe beim Spielen vor dem Grundstück Hallesches User 10 Pfennigen für das Billet gewährt werden könne. Der mit einer Scheere auf Art der Reverdie'schen Transplantation Nr. 29-31 in den Landwehr Kanal, wurde jedoch, anscheinend Bildhauerverein lehnte es ab, ein solches Anerbieten, das fast Theile entfernt und an gauz entfernten Stellen inplantirt. Alle ohne Schaden genommen zu haben, von dem Musikus Schröder verlegender als eine Ablehnung ist, anzunehmen. drei Knötchen sind fortgewachsen und haben sich als Carcinome mit eigener Lebensgefahr aus dem Wasser gezogen und demnächst Am 4. d. M., Morgens, wurde in Man sollte es doch für ein erfreuliches Zeichen halten, wenn weiter entwickelt." 2. 18. Kongreß der deutschen Gesellschaft für seinen Eltern zugeführt. die weiteren Voltskreise, denen man ja sonst nur Sucht nach Chirurgie; Sigung vom 25. April 1889:„ Herr E. Hahn( Berlin) einer Wohnung in der Alten Jakobftraße 74 eine sich besuchsmateriellen Genüssen nachsagt, Interesse für künstlerisches erinnert an seinen vor zwei Jahren ausgeführten Versuch, bei weise aufhaltende Frau am Thürpfosten erhängt vorgefunden. Als Vormittags der Bierfahrer Heiland und der Hausknecht Wollen zeigen; man sollte aus Freude darüber die Thore einer Patientin mit unheilbarem Carcinom ein excidirtes KrebsDer Kunsttempel recht weit öfinen, indem man den Arbeitern den knötchen an einer entfernten Körperstelle einzupflanzen und mit Merkel auf dem Grundstück Müllerstraße 184 beschäftigt waren, Das Knötchen wuchs fort und mittelst eines Hebe- Apparates eine Tonne Bier in den Keller hinabEintritt so billig und bequem wie möglich macht. Statt dessen gesunder Haut zu bedecken. vo11 " Gerichts- Beitung. " Versammlungen. Die Versammlung im Feenpalast, zulassen, glitt Ersterer, der auf der oberen Kellerstufe stand, plötzlich| Wolter sowohl von dem Vorsitzenden, als auch von dem Staatsaus und stürzte kopfüber in den Keller hinab, wobei er einen anwalt Riegel scharf ins Verhör genommen und er gab schließ Schädelbruch erlitt, sodaß er nach Anlegung eines Nothverbandes lich die Möglichkeit zu, daß Roßbach in seiner Erregung vielleicht mittelst Krankenwagens nach der Charitee gebracht werden mußte. doch nur gesagt habe: einem solchen Beamten müßte Auf dem Bauplatz des Reichstags- Gebäudes verunglückte zu der man eigentlich in's Gesicht schlagen!" Der gleichfalls über die wir vorgestern furz berichtet, wurde von Genosse felben Zeit ein Arbeiter beim Abladen eines etwa 20 Bentner auf der Wache anwesend gewesene Schuhmann Michael Täterow eröffnet und in das Büreau die Genossen Zubeil, schweren Sandsteinblockes dadurch, daß der Stein von dem an blieb dagegen dabei, daß Roßbach den Angriff auf Täterow und Börner gewählt. Ueber die Beschickung des Brüsseler den Wagen angelegten Brett abglitt und ihm auf das Bein fiel, den Schußmann zugestanden habe.- Sein höchstes Erstaunen Kongresses referirte Genosse Richard Fischer. Er führte so daß er einen Bruch des Oberschenkels erlitt. Nachmittags brückte alsdann der Vorsitzende über das Verhalten des Nacht- u. A. aus: In einer Versammlung von Berliner Sozialdemo wurde auf dem Heuboden des Grundstücks Möckernstr. 92-93 wächters Randolff aus. Derselbe bestritt, daß er auf den fraten sei es wohl kaum nöthig, des Längeren zu erörtern, daß die Leiche des obdachlosen Arbeiters Riese aufgefunden. Der Pfiff der Nothpfeife mit gezogenem Säbel herangestürzt gekommen die deutschen Genossen die Pflicht hätten, den auch von unseren felbe litt an Lungenschwindsucht und ist anscheinend dieser Krant fei. Er stellte auch heute wieder, wie in seinen ersten Ver- Vertretern in Paris beschlossenen Brüsseler Kongreß zu besuchen. heit erlegen. Gegen Abend stürzte ein 7 Jahre alter Knabe nehmungen die Sache so dar, als ob Roßbach bei seinem Trans Diese Pflicht der Befchichung ergebe sich schon aus der Geschichte aus Schöneberg, als er an der am Eingange der Markthalle II. port zur Wache sich sehr renitent gezeigt und mit seinem Stock der deutschen Sozialdemokratie, die eine ununterbrochene Reihe angebrachten eisernen Leiter etwa 3-4 Meter hoch emporgeklettert in der Luft herumgefuchtelt hätte. Daß der Angeklagte den von Befundungen des internationalen Solidaritätsgefühls seien, war, von derselben herab und erlitt einen schweren Schädel- Roßbach mit dem Stock geschlagen, hatte der Wächter Anfangs be- schon in jenen Zeiten, wo dieser Gedanke den Protest der ge bruch, so daß er nach dem Krankenhause am Urban gebracht stritten, dann es als möglich hingestellt, daß Roßbach bei dem Fuchteln sammten Gegnerschaft hervorrief und breiten Massen der Arbeiter werden mußte. In der Nacht zum 5. d. M. sprang ein mit dem Stock sich selbst verletzt habe(!), als aber das Roßbach'sche selbst noch fremd war. Redner verwies auf die Thatsache, daß hatte selbst im höchsten Delirium des nationalen Rausches die Ver Gürtler in der Absicht sich das Leben zu nehmen, von der Roß- Ehepaar diese Version entschieden bestritten hatte, straßen- Brücke aus in die Spree, wurde jedoch, ohne Schaden ge- er es für nöthig erachtet, feine Aussage dahin zu berichtigen: treter unserer Partei, ganz Europa zum Troß, im Reichstag sich nommen zu haben, wieder aus dem Wasser gezogen. Am 5. d. M. Möglicherweise sei es ihm doch entgangen, daß der Angeklagte mit der in Blut und Verleumdungen erstickten Pariser Kommune Morgens wurde im Thiergarten auf einer Bank an der mit dem Stock nach Roßbach geschlagen habe." Irgend einen solidarisch erklärten.( Beifall.) Aber die Partei gehe bei dieser Charlottenburger Chauffee ein etwa 35 Jahre alter, anscheinend Grund, weshalb dem Roßbach Knebel angelegt worden, vermochte Solidaritätserklärung des internationalen Proletariats nicht blos den besseren Ständen angehörender Mann mit einer Schußwunde der Wächter nicht anzugeben, er begnügte sich mit der Entschul- vom Gedanken der allgemeinen Menschenliebe aus, dem kosmoim Kopfe todt aufgefunden. Selbstmord liegt zweifellos vor.digung, daß der andere Wächter die Knebelung vorgenommen politischen Geiste der Aufklärung des vorigen Jahrhunderts, sondern Zu derselben Zeit wurde eine Frau in ihrer Wohnung in der habe. Und bei solchen Kleinigkeiten drückt man einfach ein von der Interessengemeinschaft der Arbeiter aller Länder Weißenburgerstraße und Vormittags ein Almofenempfänger in Auge zu?" fragte der Vorsitzende und fügte hinzu:„ Sie scheinen mit moderner Produktionsweise. Nach längerer Klarlegung der seiner Wohnung in der Dieffenbachstraße erhängt vorgefunden.-ja ein recht wackerer Zeuge zu sein. Sonst pflegen immer die selben, die naturnothwendig in immer steigendem Maße auch die Vor dem Hause Admiralstraße 30 wurde Abends der Arbeiter Beamten die zuverlässigeren Beugen zu sein, hier dreht sich Organisation der Arbeiterklasse als politische Partei und deren Der Staatsanwalt Fortschritte in dem einen Lande von der politischen Erziehung Albrecht mit einer bedeutenden Verlegung am Fuß aufgefunden aber leider der Spieß einmal um!" und nach dem Krankenhause am Urban gebracht. Zu derselben hielt den Thatbestand nach dem ganz glaubwürdigen Beugniß und Reife der Arbeiterklasse in den anderen Ländern abhängig Zeit brachte sich eine Frau in der Wohnung ihres Bruders in der Belastungszeugen für festgestellt und dem Angeklagten für mache, erklärt Redner es selbstverständlich, daß die Arbeiterder Großen Frankfurterstraße infolge von Geistesstörung mittelst überführt, die Frau Roßbach in der angedeuteten Weise beleidigt parteien der verschiedenen Länder von Zeit zu Zeit zusammen einer Scheere so schwere Verlegungen an beiden Handgelenken zu haben. Der Angeklagte habe sich als ein ganz unwürdiges treten, ihre Meinungen und Erfahrungen austauschen und sich und am Halse bei, daß sie bald darauf verstarb. Am 4. und Mitglied der Polizeibehörde gezeigt, denn es wäre in der That über die nöthigsten Maßnahmen verständigen, die, dem allgemeinen 5. d. M. und am daraufolgenden Morgen fanden acht fleine arg, wenn jetzt anständige Damen auf den Straßen nicht einmal Stand der Arbeiterbewegung entsprechend, behufs Erreichung ein Brände statt. vor den Wächtern der öffentlichen Ordnung sicher sein sollten. zelner Forderungen oder Näherrückung des gemeinsamen Žieles Die Polizeibehörde, welcher sonst mit Recht das größte Ver- in allen Ländern gemeinsam ins Wert zu sehen seien. In trauen entgegengebracht werde, sei natürlich nicht gefeit dagegen, welcher Weise diese Verständigung erfolge, ob in Konferenzen daß sich auch einmal ein räubiges Schaf in seine Heerde ver- oder Kongressen das sei eine Frage der Zweckmäßigkeit; jeden irre. Ein solches stelle der Angeklagte dar, gegen welchen er falls seien Kongresse schon der propagandistischen Wirkung wegen 4 Wochen Gefängniß beantrage, da hier eine anständige und weil der Parteigeist in elementarer Natürlichkeit zum Aus Frau von einem uniformirten Beamten in strafwürdiger Weise druck gelange, von Zeit zu Zeit nothwendig. Referent ging nun auf die provisorische Tagesordnung des Eine haarsträubende Geschichte, deren Held ein Schutz als Dirne angesprochen sei. Der Vertheidiger Rechtsanwalt mann ist und welche beweist, wie wunderbare Dinge Einem in Johannes bemängelte dagegen die Glaubwürdigkeit der Kongresses( ein. Bezüglich der Lage und Pflicht der Berlin auf der Straße passiren können, beschäftigte heute die Belastungszeugen und hielt die Beleidigung event. für straflos, Arbeiterklasse dem Militarismus gegenüber" III. Straffammer hiesigen Landgerichts I. Angeklagt war der da dieselbe auf der Stelle erwidert worden sei. Der Gerichtshof führte er aus, wie der Militarismus die nothwendige Folge des Schuhmann Karl Unzner, welcher sich wegen öffentlicher trat dieser Ansicht bei. Er meinte, daß höchstens die erste Be- Klassenstaates sei, nothwendig eine soziale Institution werde, Beleidigung zu verantworten hatte. Derselbe hat sich nach den leidigung des Angeklagten für kompensirt erachtet werden könne, und wies u. a. auf die Thatsache hin, daß die Bourgeoisie heute Behauptungen der Anklage folgenden Scherz erlaubt: Es war in dann aber doch noch die Thatsache übrig bleibe, daß derselbe schon alle Mehrforderungen für Militärzwecke, jede Heeresver der Nacht vom 12. zum 18. September, die Frau des Malers noch, nachdem er erfahren, daß er eine anständige Frau vor sich mehrung bewilligen müsse, weil das Heer bereits eine Ver Roßbach, welche der Konfirmation ihrer Schwester in der habe, die weitere Beleidigung hinzugefügt:" So ein freches forgungsanstalt für die Herren Bourgeoissöhne geworden sei. Nur des- Die Stellung der Arbeiterklasse sei also gegeben, aber die Haltung Wohnung ihrer Eltern in der Schulstraße beigewohnt hatte, be- Frauenzimmer hat auch noch eine große Schn. fand sich mit ihrem Ehemanne und einer Anverwandten halb habe der Gerichtshof verurtheilen, alles nach dieser Be- werde bedingt von der Höhe der Entwicklung der Arbeiter auf dem Nachhausewege. Sie hatte hatte sich mit ihrem leidigung Vorgefallene aber bei der Beurtheilung nicht einmal parteien in den einzelnen Ländern.„ Vereinigungsrecht Vater etwas veruneinigt und ging in verdrießlicher straffchärfend heranziehen können. Aus diesem Grunde und weil und dessen Garantien, Streits, Boytott und Stimmung eine kurze Strecke Weges dem Ehemanne voraus. der Angeklagte offenbar angetrunken gewesen, hat der Gerichtshof die kooperative Bewegung vom internationalen Der Schuhmann Unzner, welcher Nachtdienst hatte, stand mit nur auf 100 Mart Geldbuße event. 20 Tage Gefängniß Standpunkt aus" auch darüber herrsche innerhalb der Partei feine Meinungsverschiedenheit. Bezüglich des Vereins zwei anderen Schuyleuten auf dem Bürgersteige, als Frau Roß erkannt. rechts dürfen wir uns feiner Jllusion hingeben, die bürgerliche bach vorbeikam. Nachdem ihn seine Kollegen verlassen hatten, Gesellschaft ist der Sozialdemokratie gegenüber bereits in den trat der Angeklagte auf die Frau zu und forderte sie in beleidiZustand der Nothwehr getreten; jede Waffe wird sie be gender Weise auf mit ihm mitzugehen. Frau Roßbach war über halten, stets neue sich zu schaffen suchen, eine Regelung der be diese Zumuthung sehr empört und als der Schuhmann dieselbe stehenden Vereinsgesetze wird überall zu einer Verschlechterung noch einmal wiederholte und sie an einen Zaun herandrängte, schrie sie in höchster Erregung: führen. Wir haben nur eine Forderung:" Abschaffung aller fo genannten Vereinsgesetze. Stellung zu Streits und Boykotts ist Mensch! Machen Sie, daß Sie fortkommen!" Der Lärm beschleunigte die Schritte des Ehemanns, welcher, nachdem ihm seine Wir fühlen uns verpflichtet, noch einmal einige Worte an auf dem Haller Parteitag gegeben. Das Genossenschaftswesen ist Frau das Borgefallene mitgetheilt, den Beamten aufuhr:" Das wird Euch zu richten. Der Zentralverband ist nun schon seit zirka unter dem Gesichtspunkt des Kampfes aufzufassen; so weit es die ja immer besser! Jetzt werden anständige Frauen auf der sechs Wochen gegründet, doch haben sich erst eine kleine Zahl Orte ist es selbstverständlich zu begrüßen. Wo ihm der Gedanke unter Griſtenzermöglichung für geächtete Kampfgenoffen zum Zwecke hat, Straße schon von den Leuten belästigt, welche für öffentliche zum Anschluß an denselben gemeldet. Wie wir bis jetzt wahr liegt, gleichsam hinter dem Rücken der heutigen Gesellschaft die Ordnung sorgen sollen! Sie sind in meinen Augen ein Strolch, genommen haben, ist der Grund der so geringen Betheiligung Grundmauern der zukünftigen Gesellschaft aufzuführen, sei es aber kein Schußmann!" Der Angeklagte wies ihn mit der Be- darin zu finden, daß die Kollegen und Kolleginnen sich noch nicht verderbliche Illusion, und im Zeitalter der Trusts und Ringe merkung zurück: Ach was, das ist ein ganz freches, gemeines flar darüber sind, ob sie einer Lokal- oder Zentralorganisation daran zu denken, in ihnen den Kampf mit der kapitalistischen Frauenzimmer!" und als Herr Roßbach ihn darauf aufmerksam den Vorzug geben. Wir glauben, daß die Delegirten des Konmachte, daß es sich hier um seine Frau handele, erwiderte der gresses ihre Schuldigkeit gethan und ihren Wählern die Gründe Produktion aufzunehmen, sei Wahnsinn, darüber sei die Partei Angeklagte:„ Ach, das ist mir ganz egal! Sie sind ja besoffen!" flar gelegt haben, warum der Kongreß jenen Beschluß faßte. Auch bezüglich der Arbeiterschutz- Gesetzgebung und Herr Roßbach wandte sich darauf mit seinen Angehörigen zum Um so mehr muß es uns wundern, daß man nun fleinliche Beder Maßnahmen behufs deren internationaler Förderung und Fortgehen und rief dem Schuhmann drohend zu, daß er seine denken hegt, z. B. gegen die Höhe der Beiträge. Es herrscht Regelung dürfte kaum eine Verschiedenheit der Ansichten bestehen. Nach Nummer schon herausbekommen und die Sache weiter ver- theilweise die Ansicht vor namentlich in der Provins folgen werde. Er glaubte auch zu bemerken, daß der Brandenburg daß 10 Pfennige wöchentlich zu viel längerer Ausführung über Bedeutung und Erfolg des Pariser Kon Beamte etwas schwankte und sagte demselben: Uebrigens wären, könne dieselben geringen Lohn gresses, die kaiserl, Februarerlasse, die deutsche Arbeiterschny- Gesetz gebung kommt Redner auf die Maifeier zu sprechen, bezüglich find Sie ja betrunken!" Kaum war das Roßbach'sche nicht bezahlen. Wir wissen aber, daß alle Gründe, deren vielleicht einzelne Genossen eine von der der Gesammtparteit Ehepaar zwanzig Schritte fortgegangen, als der An- welche man vorbringt, gegen die Erfüllung einer Pflicht abweichende Meinung hätten. Nach Klarlegung dessen, daß der geklagte ihnen nachfolgte und die Nothpfeife ertönen ließ, durch niemals stichhaltig sind, das soll auch in diesem Falle bewiesen Bariser Beschluß im Grunde und nach seinem Wortlaute nichts welche er einen Nachtwächter herbeilockte, der mit gezogenem werden. Wir brauchen Euch blos in Erinnerung zu bringen, zu anderes bezweckte als: Am 1. Mai soll in allen Ländern Säbel auf Roßbach losstürzte. Letzterer war vom Angeklagten was für Zahlungen Ihr täglich herangezogen werdet, z. B. unter Berücksichtigung der in den einzelnen am Stockfragen gepackt worden und sollte zur Wache transportirt Alters- und Invaliditätsversicherung u. s. w.; das tönnt Ihr Ländern herrschenden Verhälnisse, seitens der werben. Er ging freiwillig mit und wurde trotzdem von den trok Gurem geringen Lohn bezahlen, und wie viel Zehnpfenniger Arbeiter an die Behörden die Forderung des Beamten so heftig an den Armen gerissen und geschoben, daß er entzieht man Euch durch die indirekte Besteuerung der noth- cht za'glreiche braune und blaue Flecke davon trug. An der Nazareth- dürftigsten Lebensmittel? Ferner, wenn Euer Fabrikant durch cht stundentages und der Arbeiterschuh- Gefeß gebung, entsprechend den Pariser Beschlüssen, freche entriß ihm der Angeklagte plötzlich seinen Stock und schlug Lohnabzüge oder durch sonstige Maßnahmen Euren schon so wie erhoben werden. Weiter wurde nichts beschlossen, über das ihn damit quer über das Gesicht, so daß er aus Mund und Nase so geringen Zohn noch mehr verkürzt, so müßt Ihr es ſtill wie entschied jede Nation für sich. Redner schildert die Verblutete. Er schrie nun laut um Hilfe, es kam noch ein Nacht- schweigend hinnehmen. Wagt Ihr aber, dagegen zu protestiren, wächter hinzu und das Ende vom Liede war, daß Roßbach ge- wirft man Euch einfach hinaus zu jener nach Tausenden hältnisse des Vorjahres; die Praktiken der Unternehmer und Bet knebelt und in diesem Zustande auf die Wache gebracht wurde. bar, warum angesichts dessen bei der wirthschaftlichen Krisis in Dies ist der Thatbestand, wie er in seinen Einzelheiten von dem zählenden Reserve- Armee, welche durch die heutige anarchistische hörden, die Hand in Hand gegen die Arbeiter gingen und legt die Landstraße zu diesem Jahre die Fraktion den Rath gab, die allgemeine Feier Ehepaar Roßbach unter dem Eide dargestellt wurde. Der An- bevölkern. Alle Abzüge von Eurem erbärmlichen Lohn geflagte selbst erklärte allerdings den Vorfall ganz anders. Er müßt Ihr Euch gefallen lassen, weil auf den ersten Sonntag im Mai zu verlegen. Wie sehr sie das man Euch dazu behauptete, daß er die Frau Roßbach weinend auf der Straße zwingt, wenn Ihr aber 10 Bl. zur Hebung Gurer Lage frei- mit den Interessen und der allgemeinen Auffassung innerhalb angetroffen und sie in wohlmeinendem Sinne gefragt habe, was willig geben fout, so ist es einfach unmöglich. Wir erklären der Partei entsprochen habe( Unterbrechung), beweise die That ihr denn fehle und als sie darauf keine Antwort gegeben, habe daher nochmals, daß alle Gründe nicht stichhaltig sind, sich einer sache, daß mit Ausnahme eines kleinen Theiles der Berliner Ge wenn sie sich fürchte. Darauf sei plöglich ein Mann auf ihn zahlen können, wenn nur der Wille da ist und die Ueberzeugung, gestatteten( Widerspruch. Unruhe) die ganze Partei ihre Maifeier er ihr angeboten, daß er sie zu ihrem Schutz begleiten wolle, Bilicht zu entziehen. Ihr werdet diesen geringen Beitrag be- nofsen( Widerspruch), eines kleinen Theiles der Berliner Genossen, denen ihre soziale Lage oder ihr Beruf die Feier des 1. Mat losgestürzt gekommen und habe ihn ins Gesicht geschlagen, so baß nur allein durch unser Wollen unsere Lage verbessert wer- am3. Mai abhielt. Hänge denn die Bedeutung der Feier am Tage oder daß er sich genöthigt gesehen, die Nothpfeife ertönen zu lassen.den muß. Der Vorsitzende, Landgerichtsrath Braun, machte den AngeWir fordern Euch daher nochmals auf, den Beschluß des liege die Bedeutung in der Thatsache, daß für diesen Gedanken die Arbeiterschaft der gesammten Kulturwelt ihren Willen einmüthig tlagten wiederholt auf die Unglaubwürdigkeit dieser Darstellung ersten deutschen Textilarbeiter- Kongreffes, betreffend die Zentrali betunde?( Beifall.) Redner erörtert, von Beifall und Wider aufmerksam und legte ihm nahe, daß er vielleicht be= sation, hoch zu halten; ferner ersuchen wir die Delegirten destrunken gewesen sei. Er machte ihn darauf aufmerksam, daß selben, mit aller Kraft für die Durchführung der Kongreß- Willense, sondern eine Macht frage set. Heute können die Ar spruch unterbrochen, wie die ganze Frage der Maifeier keine er schon einmal disziplinarisch bestraft worden sei, weil er in der beschlüsse einzutreten, umsomehr, weil wir nicht allein moralisch beiter den Kampf auf ökonomischem Boden nicht aufnehmen Sylvesternacht betrunken war und man seinen Helm auf dem dazu verpflichtet sind, sondern auch durch die wirthschaft auf diesem Felde stehen die Arbeiter in heutiger Krisis waffenlos Straßendamm vorgefunden hatte. Der Angeklagte bestritt aber lichen Verhältnisse. Wir haben in letzter Zeit gesehen, nachdrücklichſt, betrunken gewesen zu sein. Die Bernehmung daß die Lokalorganisationen nicht mehr im Stande sind, dem einem mit allen Waffen sozialer Uebermacht ausgestatteten der als Zeugen vorgeladenen Schuhleute und des Nachtwächters profitwüthigen Unternehmerthum thatkräftig entgegenzutreten. rücksichtslosen Feinde gegenüber. Das politische Gebiet fet gab dem Vorsitzenden wiederholt Veranlassung, denselben die mir müssen und daher, weil unsere Intereſſen auf lokalem Ge- der Boden, wo die Arbeiterklasse zu Kraftproben bereit ſei, bie Warnung zuzurufen, nicht mit der Wahrheit zurückzuhalten und biete niemals so vertreten werden tönnen, als wie auf Schlachten für die soziale Befreiung schlage die Sozialdemokratic nicht zu versuchen, ihren Kollegen„ herauszupauken". Die Ver- zentralem Gebiete, zu einem Verein über ganz Deutschland zu dem Resultate der vorjährigen Maifeier, die Hunderte von Ge wunderung und theilweise Empörung des Vorsitzenden über die sammenschließen, damit wir gemeinsam unsere gemeinsamen InterArt, wie die Beamten ihre Aussage gemacht und über den Inhalt en vertreten tönnen. Wir vergeſſen dabei nicht, das Ziel im nossen auf Jahre hinaus existenzloß gemacht, der Partei ete des auf der Polizeiwache vom Telegraphisten aufgenommenen Pro- Auge zu behalten, welches fich das zur Grlenniniß gekommene Niederlage zugezogen, die jede andere weniger start organisirte tokolls machte sich immer wieder in Zwischenbemerkungen wie höchst Proletariat gestellt hat: die Befreiung von aller ökonomischen und auseinandergesprengt hätte, und dem der diesjährigen, welche, wunderbare Wache" ,,, komische Schuyleute“,„ wackerer Zeuge" zc. Luft politischen Ungleichheit, überhaupt der anarchischen Herrschaft der statt Hunderttausende zu kosten, eben so viel eingebracht, um die " Soziale Ueberlicht. " Sie Gſel! Sie gemeiner Au die Textilarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. man Kollegen und Kolleginnen! Produktionsweise gezwungen Bourgeoisie. bei dem Mit kollegialischem Gruß Der Zentralvorstand. J. A.: Paul Petersdorf Berlin, Grüner Weg 30, einig. Wunde der vorjährigen zu heilen. Aus den eingehenden Feststellungen des Vorsitzenden geht hervor, daß Aber noch ein Gesichtspunkt komme hier in Betracht: die neue die Beamten dem Roßbach schon im Hausflur der Wache fürGewerbe Ordnung habe im Kontrakbruch= Paras sorglich die Knebel abgenommen hatten. Trotzdem nun Roßbach heftig aus Mund und Nase blutete, der Angeklagte aber keinerlei graphen dem Unternehmerthum eine neue Waffe geschaffen gegen den 1. Mai; und es sei gar kein Zweifel, daß die Gerichte Verlegungen zeigte, hat sich der Telegraphist Karl Wolter einfach den§ 124b hierauf anwendeten, so daß also die Unternehmer, mit der Versicherung des Angeklagten begnügt, daß Roßbach ihn, NB. Um weiteren Anfragen vorzubeugen, betreffs der Auf die an Schadensnachweis nicht gebunden seien, dabei noch ein den Beamten, geschlagen habe. Es ist ihm aber nun gar nicht eingefallen, sich danach zu erkundigen, aus welcher Veranlassung lösung der Lokalvereine, erkläre ich hiermit, daß die Lokalvereine gutes Geschäft machten. Der Hinweis auf Desterreich treffe nicht denn nun Roßbach blute, er hat vielmehr einfach die Behaup- und Filialen der Branchenzentralisation, welche dem Verband bei zu; neben anderen Gründen, die Redner ausführlich schildert, tung des Angeklagten protokollirt, dann die Gegenbeschuldigung treten wollen, sich zuvor auflösen müssen. Einfache Namens- bedeute in Desterreich die Maidemonstration zugleich eine Des des Zeugen Roßbach hinzugefügt und weiter protokollirt, änderung ist nicht zulässig. Ferner ersuche ich die Kollegen, monstration für die Griftenz der Sozialdemokratie, die wir nicht daß Roßbach selbst zugegeben, den Angeklagten geschlagen zu welche als Vertreter ihrer Ortskollegen den Anschluß anmelden, nöthig hätten mit 1/2 Millionen Wählern, 35 Abgeordneten, haben. Roßbach bestreitet entschieden, ein solches Zugedändniß gleichzeitig die Zahl der Mitgliedsbücher anzugeben, welcher sie unserer Presse, unseren Versammlungen und dem Zugeſtändniß gemacht zu haben und die Zeugin Frau Roßbach beschwor, daß vorläufig bedürfen. hr Mann den Schuhmann entschieden nicht geschlagen habe. Bei diesem Gegensatze in den Bekundungen wurde der Schuhmann des Reichskanzlers, daß die Regierung alle Gefeßentwürfe auf ihre Wirksamkeit gegenüber der Sozialdemokratie prüfe. Gine unter allen Umständen auf 1. Mai beschlossene Feier würde bei thre ftell wer Eri wer erre nic stra ma: tön Er 350 trif we Ag 1. der sta La fo da för Pa ( B un die na log 2111 de สิน be be Un tö R fic sp sch pa au ar De ei de da di Bi al fe re ift ge Για 25 ( S 1. di 文 9 In fi h I Parteitaktik zu vertreten. die Feier des 1. Mai eintritt. als 8 Ernst Biester, Tapezier, Raiserstraße 5. Große öffentliche Versammlung Dienstag, den 7. Juli, Abends 8 Uhr, im Feen- Palast, Wolfgang- und Burgstraßen- Ece. Tagesordnung: 1. Die Be handlung der Arbeiter im Münchener Brauhaus, Johannisstraße, seitens des Herrn Direktors. 2. Distuſſion. 3. Verschiedenes. Hierzu sind alle Brauer und Berufsgenossen, sowie alle Arbeiter freundlichst eingeladen. Zur Deckung der Unkosten findet eine Tellersammlung statt. Entree nach Belieben. Politifdyer Klub Berliner Buchdrucker. Heute Dienstag, den 7. Juli, Mitglieder. 4. Verschiedenes. Die geschäftsführende Kommission. Benival- Kranken- und Sterbekasse des Deutschen Senefelder1. Berlin über die Lebensziele der Menschheit. 2. Diskussion und Anfragen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. 2. Diskussion. 3. Bericht des Arbeitsvermittlers. 4. Wahl einer WerkstattSchneider- und Schneiderinnen- Verband. Versammlung Dienstag, Lese- und Biskutirklabs. Dienstag. Herwegh", Abends 8% Uhr, im " Proletarier", Hasenclever", Abends Gäste willkommen. Spinoza", Abends 8% Uhr, bet Brandstahl, Oppelnerstr. 29. Gäste haben Lese- und Distutir- klub für Männer und Frauen, Johannes Zutritt. Männer und Frauen als Gäste willkommen. 28 ebbe", Abends 9 uhr, im totale von G. Lange, Manteuffelstraße 60, ihrer Durchführung thatsächlich die Gristenz der parket in Frage] eine Sekte, die keine Bedeutung und teine Verantwortung habe. I prallt also auch jene geistige Waffe" auf die Gegner zurück. stellen. Solange derselbe Zweck auf anderem Wege erreicht Die Partei sei in der Lage einer Armee, die gegen einen über- Mit Verleumdung kann man ehrlichen Parteien nicht ankommen. werde, dürfe man das nicht.( Buruf: Jawohl!) Nein, die mächtigen Feind kämpfe, dessen Stellung sie nicht im Sturme Haben die Blätter, welche den Bericht brachten, Ehre, so drucken Existenz der Partei darf erst dann auf's Spiel gesetzt werden, nehmen könne, ohne sich die Köpfe einzurennen. Sie müsse also diefelben diese Richtigstellung ab. Berlin, 5. Juli 1891, wenn es sich darum handelt, die großen Endziele derselben zu Boll um Zoll, Schritt um Schritt sich dem Feinde gegenüber erreichen.( Stürmischer Beifall.) ihren Boden erkämpfen, bis sie den entstandenen Kampf wagen Nicht um ein Aufgeben der Maifeier handle es sich, auch könne. Aber sie sei wieder von der Armee darin unterschieden, nicht um ein Herunterdrücken auf eine bloße Friedensdemon- daß sie ihre Führer sich selber wählt und daß sie dieselben stration gegenüber der Märzfeier, wie man aus der Rede Voll- jederzeit absetzen kann, falls sie kein Vertrauen mehr in sie hat. mar's, gegen die Referent des Längeren polemisirt, schließen Aufregende Debatten im Reichstag hingen in erster Linie von könnte, sondern um eine Verständigung mit den übrigen Nationen. dem Stoff ab, der erörtert werde, und da habe das Er empfehle daher folgende Resolution: Sozialistengesetz oft andere Gelegenheiten geboten, Die am 3. Juli im Feenpalast versammelten Sozial- jetzt vorhanden seien. Redner geht des Weiteren auf demokraten Berlins erblicken in der Solidarität der klassen- die Haltung der Fraktion in den Fragen des Arbeiter- abends 8 Uhr, bei Gründel, Dresdenerstr. 116. Mitglieder- Versammlung. bewußten Arbeiter aller Länder eine vortreffliche und un- schuhes ein, die eine durchaus richtige gewesen sei und nicht Tagesordnung: 1. Statutenberathung. 2. Vorstandswahl. 3. Aufnahme neuer entbehrliche Waffe zur Befreiung der Arbeiterklasse aus anders habe sein tönnen. Nun sage Herr Werner, von der heupolitischer und ökonomischer Knechtschaft; sie beschließen tigen Gesellschaft sei nicht das Geringste zu erreichen. Sei das Bundes( E.§.) Verw.- Stelle Berlin. Heute Abend 8 Uhr im Reſtaurant Sozialdemokratischer Wahlverein für den 5. Berliner Reichsbaher, den diesjährigen internationalen Arbeiterkongreß zu richtig, dann sei auch logisch, daß man alle parlamentarische Möllich, Neue Friedrichſtr. 44, Mitglieder- und Verwaltungs- Versammlung. Thätigkeit an den Nagel hänge und daß man dann auf den tagswahlkreis. Generalversammlung heute Dienstag, den 7. Juli, Abends Tagesordnung: Der oder die gewählten Delegirten haben die Berliner Gendarmen- Markt gehe und die Revolution predige.( Sehr Uhr, im Zotale der Parlamentshallen, Landsbergerfir. 38. Genoſſen auf dem Brüsseler Kongreß entsprechend den Bar wahr.) Wollen das die Herren von ver Opposition, so set 2 Staffenbericht. 2. 98as tönnen wir auf dem Boden ber heutigen, Geſellſchaftsordnung erringen? Referent: Genosse Gustav Keßler. 3. Diskussion. 4. Verteigrundsägen und nach Maßgabe der seither innegehaltenen gegen nichts einzuwenden, das sei dann ihre Sache und sie schiedenes und Fragelasten. Die Zahlstellen des Vereins sind bei Wagner, möchten sehen, wie weit sie kommen. Aber die ewige Nörgelei Neue Königstr. 89, und bei Wittchow, Kleine Hamburger und Elsasserstraßen Insbesondere haben sie dafür einzutreten, daß der und das ewige Unruhestiften in der Partei, womit man nach Ecte, bortselbst werden auch Mitglieder aufgenommen. Charlottenburg. Große öffentliche Versammlung der freien DissidentenMaifeiertag als parlamentarischer Fest- und Protesttag Außen den Glauben erwecke, als sei die Partei gespalten, das Gemeinde. Mittwoch, den 8. Jult, abends 8 Uhr, im Sorale des Herrn heibehalten werde; in der Festsetzung des Tages und der müsse endlich aufhören und er werde auf dem nächsten Parteitag Frante, Bismarcshöhe. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Bogtherr aus Art der Feier ist aber den einzelnen Nationen unter Be- dafür Sorge tragen, daß endlich klare Bahn zwischen der 3. Ausnahme neuer Mitglieder und Bezahlen der Beiträge. Zutritt in der rücksichtigung der wirthschaftlichen Verhältnisse, der geschicht- Partei und der Opposition geschaffen werde und daß, wenn die Bersammlung hat jeder, Damen wie Herren, ohne Unterschieb des Glaubens. lichen Entwickelung und der Landesgesetzgebung freie Hand Opposition mit der Haltung und Taktik der Partei sich nicht um zahlreichen Besuch bittet der Borstand. Verband deutscher Bimmsvlente, Lokalverband Sdj öneberg und zu lassen.( Lebhafter Beifall.) verföhnen könne, sie Gelegenheit bekomme, eine Umgegend. Generalversammlung Dienstag, den 7. Jult, in der SchloßIn der Diskussion ergreift das Wort Genosse Peus; er eigene Partei zu gründen.( Stürmischer Beifall Braueret, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1. Neuwahl des gesamm ten Borstandes. tritt für die Anschauung des Referenten in der Maifeier ein und und Widerspruch bei der Opposition). So wie jest gingen die 2. Verschiedenes und Fragetaften. Wait auf die Erfahrungen hin, die er foeben auf einer größeren Dinge nicht mehr weiter, bem jest bestehenden Zustand Gäfte haben Zutritt. Hecht zahlreiches Grſcheinen ervinſcht. Vereinigung der Drechsler Deutschlands, Ortsverwaltung Berlin. Agitationstour gesammelt. Die Genossen in Berlin, die für den müsse so oder so ein Ende gemacht werden.( Zustimmung.) Redner Dienstag, den 7. Juli, Abends 8 Uhr, Außerordentliche Mitglieder- Berbe mai einträten, übersähen in der Regel die Verschiedenartigkeit geht dann des Weiteren auf die Geschichte der Maifeier ein und ſammlung in Gratwells Biervallen, kommandantenſtr. 72-73. Tagesordnung: Star Berhältnisse in einer einzelnen großen Induſtrieſtadt mit einer rechtfertigt die Haltung der grattion. Die leste Waifeier habe 1. Bortrag des Herrn Mattutat liber Moſes und feine Schöpfungslehre. starken, tlassenbewußten Arbeiterbevölkerung und jene auf dem bewiesen, wie richtig die Frattion gehandelt, als sie den Rath kontrolltommiſſion. 5. Verschiedenes. Kollegen, zeigt durch Euter zahlreiches Lande und der Provinz, wo die Genossen in kleiner Zahl und gab, die Maifeier auf den Sonntag zu verlegen, und dieser Tag und pünktliches Erscheinen, daß Ihr das Intereſſe an der Vereinigung noch fozial und gesellschaftlich in viel größerer Abhängigkeit leben, und müsse auch für fünftig festgehalten werden. Giner bloßen De- nicht verloren habt, benn Ginigkeit macht fiart. Der Vorſtand. daher auch ihre Existenz nicht so leicht in die Schanze schlagen monſtration wegen, die keinen direkten Erfolg erwarten ließe, ben 7. Juli, in Moabit, Perlebergerstr. 28a, bei Sermerſchmid. Vortrag des fönnten. Er bitte mit Hinsicht hierauf und im Interesse der dürfe man nicht die Gyistenz von Lausenden von Genossen aufs kollegen Zimm: Die Ursachen der franzöſiſchen Revolution. Ganverein Berliner Bildhauer. Bersammlung am Dienstag, den Parteidisziplin um Einstellung des Streites über den 1. Mai. Spiel setzen. Obendrein sei die geschäftliche Situation für eine 7. Juli, Abends 9 Uhr, bei reßner, Annenstraße 16. Tagesordnung: í. Ge( Beifall). Im gleichen Sinn sprechen Genosse Stadthagen Demonstration, wie sie die Opposition wolle, so ungünstig wie fchaftliches. 2. wie ſtetlen sich die kollegen zum Zotalbeitrag, wird derselbe und Schneider Köhler, während Genosse Wiesemann für möglich. Warum fireite man jetzt nicht? Einfach weil man der herabgefeßt oder leiftet bie totalfaffe einen Zuschuß zur Arbeitslosen- Unter Niederlage gewiß sei. Während also alle von einem Streit ab- fügung? 3. Verschiedenes. Genosse W. Werner: Der Referent habe zwar die inter- rathen, bei dem es sich doch stets um greifbare und erreichbare Lotale von Otto Linte, Forsterstr 45. Gäste willkommen. nationale Solidarität gefeiert, aber es erscheine ihm dann nicht Ziele handelt, rathe man zu einer Massendemonstration, die weit( Pantow), bei Borchardt, Schulzenstraße 28. logisch, daß der Referent dann gesagt habe, wir dürfen größere Opfer foste und feinen greifbaren unmittelbaren Er- Uhr, im Restaurant Scholz, kajtanien Allee 35. Agitationsverein Lassalle", bet Drügemüller, Wienerstr. 31. uns von anderen Nationen nicht vorschreiben lassen, wie wir folg erwarten ließe. Oder sei es unwahr, daß, wo heute den 1. Mai zu feiern hätten. Da wäre es doch gleich das Beste, Giner gemaßregelt worden, Zehn da sind, die seinen Posten zu erklären:„ Der Pariser Beschluß, den 1. Mai als Feiertag zu einnehmen wollen?( Rufe: Hundert.) In einer solchen Situation begehen, ist in Deutschland nicht durchführbar, da dadurch Ar- zur Arbeitseinstellung zu rathen, sei Wahnsinn. Trete man beiter gemaßregelt werden könnten." Wenn wir allerdings aber dafür ein, dann solle man selbst wenigstens mit gutem Beiunsere Agitation von den Opfern, die damit verbunden sein spiel vorangehen, ihm sei aber gesagt worden, daß 3. B. Herr tönnten, abhängig machen wollen, dann haben wir auch kein Werner selbst am 1. Mai habe arbeiten lassen( Hört! hört! Ruf: Recht, unsere Prinzipien in fremde Gegenden zu tragen, denn die ft nicht wahr.) Sollte er falsch unterrichtet sein, dann um so sich uns daselbst anschließenden Arbeiter sind stets in Gefahr, besser. Die Arbeiter, die einen sozialdemokratischen Unternehmer wirthschaftlich ruinirt zu werden.( Beifall und heftiger Wider hätten, könnten leicht feiern, das seien aber unter Tausend kaum spruch.) Dieses ewige Betonen der Existenzvernichtung führt einer. Redner weist dann auf das Vorgehen der Engländer hin, schließlich dazu, daß die Sozialdemokratie eine reine Opportunitäts- die ebenfalls am Sonntag demonstrirten und unter feinen Umariannenstr. 31-32, Industriehallen.- Gefangverein ,, Myrthenblätter", partei geworden ist.( Beifall und heftiger Widerspruch.) So hat ständen für den 1. Mai zu haben sein würden. Ebenso habe der bergerstr. 3 bei Birk. Ihn'scher Gefangverein Humor", Straußberger auch die Fraktion, anstatt einfach den achtstündigen Normal- größte Theil der schweizer Arbeiter am 3. Mai gefeiert. Wir arbeitstag zu fordern, wie es der Pariser Kongreßbeschluß Deutsche müßten ebenfalls an der Maifeier am Sonntag fest: verlangt, sich damit begnügt, zunächst den zehnstündigen, nach halten und so empfehle er die Fischer'sche Resolution. Man ein paar Jahren den neunstündigen und endlich von 1898 ab fasse keine Beschlüsse, mit denen man sich blamire.( Lebhafter den achtstündigen Arbeitstag zu fordern. Ich bin der Meinung, Beifall.) daß wir von der heutigen Gesellschaft nichts zu erwarten haben. Nach Bebel ergreift Genosse Wilsch ke das Wort, um eine Wir haben deshalb einfach unsere Forderungen zu stellen und von ihm eingebrachte Resolution zu Gunsten des 1. Mai zu bedürfen nicht darauf bedacht sein, kleinliche Verbesserungen zu er- gründen und gegen die Ausführungen bezüglich der Verlegung zielen. Wenn wir mit Opportunitätsgründen rechnen und bei auf den ersten Sonntag zu polemisiren, ist aber bei der wachsen allen Dingen ängstlich erwägen, welche Opfer damit verbunden den Unruhe der Versammlung im Saale nicht verständlich. Ein sein könnten, dann unterscheiden wir uns nicht mehr von den Antrag auf Schluß der Diskussion wird bei der vorgerückten Zeit reaktionären Parteien.( Beifall und heftiger Widerspruch.) Man( nach Mitternacht) angenommen. In persönlicher Bemerkung ist allerdings in der sozialdemokratischen Partei bereits so weit erklärt noch W. Werner: Herr Bebel hat mir soeben den gekommen, jede Opposition zu verpönen, und jede Opposition als Absagebrief gegeben; wenn der nächste Parteitag wirklich jedes fleinliche Nörgelei hinzustellen. Da ich es in einer Schuhmacher- Wort des Widerspruchs als Bruch der Parteidisziplin erklärt, so versammlug gewagt habe, die Rede Vollmar's anzugreifen, werde ich allerdings auf die Zugehörigkeit zur Sozialdemokratie so wurde ich vom„ Vorwärts" und der Parteipreffe in ärgster verzichten. Was das Arbeiten am 1. Mai in meiner Druckerei Weise angegriffen.( Beifall und Lärm.) Kaufmann betrifft, so habe ich zu erklären, daß allerdings diejenigen Setzer, Goldberg: Er könne dem Genossen Werner nur in jeder die zur Fertigstellung des„ Volksblatt" und der„ Volkstribüne" Beziehung beipflichten. Wenn die Arbeiter durch die Feier des noch erforderlich waren, am 1. Mai arbeiteten;" umt aber eine 1. Mai geschädigt werden, so sei dies nur für die Partei von frühere Fertigstellung zu ermöglichen, ließen wir sogar am Tage Vortheil. Je größer die Unzufriedenheit, desto schneller gelange vorher Ueberstunden machen. die Sozialdemokratie zum Ziel.( Beifall und heftiger Wider- In der folgenden Abstimmung wurde die Resolution Fischer spruch.) Genosse Täterow: Er müsse dem Vorredner ent- mit großer Mehrheit zum Beschluß erhoben; über den weiteren schieden widersprechen, allerdings müsse man demselben zu Gute Verlauf haben wir bereits in letzter Nummer berichtet. rechnen, daß er noch nicht lange bei der Partei sei; vor Kurzem habe er noch den Freisinnigen angehört und immer gegen die Klempner. Eine öffentliche Versammlung der Klempner Sozialdemokratie gesprochen, weil diese eine Revolution erstrebe, mit Frauen tagte am 28. Juni unter Vorsitz A. Ellends in der die aus dem Magen komme, während erst die Geister revolutioniri Beuthstr. 22. Zum ersten Punkt der Tagesordnung sprach Herr werden müssen. Redner befürwortet die Resolution des Re- Hennig und zwar über das Thema: Was ist Religion und wer ferenten. Tapezier Biester: Die sozialdemokratische Partei hat Religion? Geine Ausführungen würden mit der größten Aufift thatsächlich im Rückgange, der beste Beweis hierfür ist die merksamkeit angehört und mit reichem Beifall belohnt. Folgende Rede Vollmar's( Beifall und heftiger Widerspruch). Der revo- Resolution fand einstimmige Annahme:„ Die heutige Verfammlutionäre Geist ist vollständig verschwunden. So lange das lung der Klempner 2c. ist nach dem Vortrage des Genossen Hennig Dienstag: Geselliger Berein, limb im", bet George, Gr. Görschenstr. 16. Sozialistengeset bestand, hatte die Partei Bedeutung, heute ist zu der Ueberzeugung gelangt, daß der religiöse Begriff von einem sie eine la cherliche Partei geworden.( Stürmisches Oho! höheren Wesen ein Produkt der geistigen Entwickelung des Men Beifall und Lärm.) Die Partei ist eben eine parlamentarische schengeschlechts, und die heutige, auf dem Grunde unwissenschaft-" didelio", Neichsgarten, Dranienfir. 108, Partei geworden, die bei allen Dingen genau die Opportunität im Auge behält. Wie dabei der sozialistische Staat in die alte Gesellschaft hineinwachsen soll, ist mir unerfindlich.( Beifall und heftige Unruhe.) licher Forschungen beruhende Weltanschauung für die Menschheit überflüssig und darum zu verwerfen ist." Verschiedene interessante Fragen wurden vom Referenten und Frau Reißner beantwortet. Unter Verschiedenem kam eine Festrede des Ober- Bergdirektors Bebel( mit großem Beifall begrüßt): Man habe in die Leuschner aus der" Post" zur Verlesung; die Ansichten, welche Debatte auch die Vollmar'sche Rede gezogen. Dazu habe die Ver- dieser Herr über Sozialismus hat, wurden in der Diskussion von Sammlung ein Recht, aber er rathe entschieden ab, diese Ange- verschiedenen Rednern scharf kritisirt. Nach der Versammlung legenheit, wie es eine der eingebrachten Refolutionen wolle, vor blieben die Theilnehmer bei Gesang und Tanz noch längere Zeit den internationalen Kongreß zu bringen. Diesen gehe die Ange- beisammen. Legenheit nichts an, wir wollten in Deutschland unsere eigenen 9 Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends Uhr, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein der Böttcher Steineiche", Lichtenbergerstr. 21 bei Seiſe.- Gefangverein„ Freund= fchaft", bei Oswald Berliner, Brunnenstraße 114. Gesangverein„ armonta", Flottwellstr. 5 bei Bartels. Arbetter- Gefangverein DIym pta", udalbertstr. 8 bei Schneider. Männerchor, Süd- Ost" 1, köpntderſtr. 191 bet Joge. Gesangverein Waldtapelle", Friedrichshagen, bei Blant. Gesangverein, te der hat!", Wrangelstr. 141 b. Schmidt. Gesangverein Schildhorn", Usedomstraße bet Miefe. Gefangverein Gesangverein, Allegro", " Fidelitas", Aderstraße 13 bet Summer. Belforterstraße 15 bei Schneider. Gesangverein Bruderherz", StraußGesangverein ,, unverzagt2", Moabit, Bilsnackerstr. 63 Gefangvereinhoffnung 2", Wilmersdorf, bet Gräs. 1 Nr. 33 straße& b. Birt. bei Ilges. Gesangverein ,, alstapelle 2", Berliner Boatbraueret. Gesangverein Gefang Arbeiter- Matbund", Nowawes, bet Gärtner, Wallstraße. Gesangverein verein„ Borwärts 3"," Friedrichsfelde, bet Momber. Freies Lied 2", Friedrichsberg, Frankfurter Chauffee u. Dorfstraßen- Ecke b. Reusch. Gefangverein Rothe Relte", Schöneberg, Grunewaldstr. 110. Gefang Gefangverein Sänger Freiheit", Naunynftr. 43 b. Fröhlich. Gesangverein ,, Gängertette", verein Sänger hain", Admiralftr. 38. Mufit- und Gefangverein Firmitas", Adalbert Gräfefir. 34 b. Fiebig. straße 8 bet Schneider. Gefangvereinreußberg", Lichterfelderstr. 7-8 bei winter. Gesangverein" Ey bo Iy", Urbanfir. ss, bet Wollandt. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Musttverein Edelweiß" Uhr im Reſtaurant Müller, Mariannenstraße 46. Säfte willkommen. Gesangverein Anatreon", Abends von 9-11 Uhr, bei Keßner, Annen" ftraße 16.- Gefangverein Ludwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, Quartett- Berein, Wedding im Restaurant Boppe, Lindenstraße 106. Männer Gesangverein Olympia" bet Stumte, Acterstraße 123. bef Gerth, Prinzenstraße 106. Theater und Bergnügungsverein Burcanía", in Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäste, Damen und Herren, willkommen. Theaterklub Helmerding", Abends 9 Uhrin Sanf's Restaurant, Tempelhofer Ufer 18, Ecte der Großbeerenstraße. Privat- Theaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bei Meißner, Gartentraße 162. Gäste willkommen.- Bergnügungs- und Theaterverein„ Romeo": abends 9 Uhr, bet Säger, Grüner Weg 29. Gäste willkommen.- VergnügungsBerein„ Nordlicht", Abends 8-11 Uhr, bet S. Sperling, Görlizerjer. 37. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Vergnügungs- Verein Fidele Brüder, Abends 9 Uhr bet Berndt, Perlebergerſtr. 17. Gäſte willkommen. Geselliger Verein Brüderschaft", Abends 9% Uhr, Wilsnackerstr. 63. Verein ehmaliger 37 er, Abends 9 Uhr, im Königstadt- Kasino, Solzmarttstraße 72. Dilettantenverein ,, Nord", Uebungsstunde Dienstag Nauchtlub, RosenAbend 8%-10% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. blätter", Abends 8% Uhr, bet Leopoldt, York- und MannsteinstraßenEcke. Gäste willkommen. Rauchklub humoristische Pfeifen= brüder", Abends 8 Uhr, Kleine Martusstraße 10. Gäste, durch Mitglieder Rauchtlub Borsig", Borsigftr. 27 bei Jentsch. eingeführt, willkommen. Rauchflub ,, Dämmerwolfe" Dienstag Abend 9% Uhr Urbanstraße Nr. 33. Gäste sind willkommen. Geselliger Berein limbim" Herren als Gäste Geselliger Bergnügungsverein Amicitia", Abends 9 Uhr, im Zofal von Marowski, Barnimstr. 47. Vergnügungsverein Reichstrone", Sigung Abends 9 Uhr, Perle Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Theaterverein Gich entran3", Waldemarstraße 17. ,, Deutsche Gich e", Fürbringerfir. 7, Uebungsstunde. Abends uhr bei George, Großgörschenstraße 16. willkommen. Vergnügungsverein Glück auf" Abends 8% Uhr im Reftaurant Biant, Schönleinstraße 1. Gäste willkommen. bergerstraße 18, im Bittorta- Salon. Säfte willkommen. " Tambourverein Bergnügungsverein sbu2 nobilt Vermischtes. 12 Ueber das Eisenbahn- Unglück bei Eggolsheim liegen folgende weitere Nachrichten vor: 13 Waggons find faft gänzlich zertrümmert, der Anblick ist 5. Juli. Das Das Geleise war im Umbau begriffen. grauenhaft und es ist fast unbegreiflich, daß bei einer solchen Der Ueber die VerAngelegenheiten selbst besorgen. Nicht der internationale Kongreß, Berichtigung. Nachstehendes ist hauptsächlich für die Ge- Verwüstung von den 450 Passagieren nur ca. 20 verwundet und wohl aber der deutsche Parteitag sei der Ort, wo diese Angelegen- noffen bestimmt, denn Gegner, welche ihre Vertrauensämter als nur einer Frau Dupont aus Berlin) getödtet wurde. Die Verheit endgiltig geregelt werde. Er wolle nur erklären, daß in der Berichterstatter mißbrauchen, bloß um sensationelle Berichte zu wundungen sind meist Knochenbrüche und Verletzungen am Kopfe. Fraktion nicht ein Mann sei, der die Rede Bollmar's billige. bringen und welche dabei zu den schmutzigen Mitteln der Ent- Auch ein vierfacher Rippenbruch kam vor. Frau Dupont find ( Ruf: Frohme.) Frohme hat sich nur über einen Theil der stellung und Fälschung greifen, solche Leute sind in den Augen Brust und Unterleib vollkommen eingedrückt worden. Vollmar'schen Rede geäußert und im übrigen sich gegen die eines jeden anständigen Menschen nicht der Berichtigung würdig. Leichnam befindet sich in Forchheim. Berliner Opposition gewendet. Er, Redner, habe Bollmar seine Ich, Unterzeichneter, habe in der Versammlung, welche am wundeten wird ferner mitgetheilt: Es verunglückten: Das Meinung über die Rede unverholen gesagt; die Rede vertrete einen 3. Juli im Feenpalast tagte, nicht gefagt: Die fozia zehnjährige Söhnchen des Dr. phil. Durre, Berlin( Oberfür die Bartei unmöglichen Standpunti. Die Berliner Schuh- listische Partel fei eine lächerliche Partei gefchentelbruch und Wunde am Ellenbogen), der Sohn Friz macher hätten aber kein Recht, so wie geschehen, sich dieser Sache zu worden( wie es in den Berichten des„ Berliner Tageblatt", des Bankiers Treuherz- Berlin( große Lappenwunde am Kopf, bemächtigen und Bollutar's Ausschluß aus der Partei zu ver- der Bossischen Zeitung", der Berliner Zeitung" u. a. m. steht.) Start Bothe, 74 Jahre alt, aus Berlin( Quetschung der Brust), langen. Abgesehen davon, daß dazu fein Grund vorlag, sei es als" Entschuldigung für dieses" Treiben will ich annehmen, die Fräulein Olga Rainer, Tochter des Gerichtsraths Rainer- Röslin nach der Organisation der Partei Sache der Münchener Ge- betreffenden Berichterstatter hätten gegenseitig abgeschrieben. Ich( doppelter Unterschenkelbruch), Frau Kaufmann Adelhaid Schultze nossen, zu entscheiden und in letter Instanz könne erst der Par- babe den betreffenden Satz vielmehr folgendermaßen ausgeführt: Berlin( linker Oberschenkelbruch), Frau Weber- Berlin( rechter teitag entscheiden. Man habe ferner die gesammte Taktik der Die Sozialistenpartei war unter dem Sozialistengesetz eine an- Oberschenkelbruch). Leichter verwundet find: Kaufmann WeberPartei in den Kreis der Grörterungen gezogen und die Sache so gefehene und gefürchtete Partei, heute aber sagen die Gegner: Berlin( Kopfwunde und durchgebissene Zunge), Frau Sacht dargestellt, als gehe die Partei der Versumpfung entgegen. Dem 3hr habt nur große Worte, aber keine Thaten. Obwohl ich be- leben aus Eryleben( 3ehe abgenommen), Frau Elise Meyermüsse er entschieden entgegentreten. Die Tattit sei heute die sonders die Taktik Der Partei kritisirte, fowohl hin- Magdeburg( Quetschung des linken Fußes), Fräulein Elife gleiche, die sie stets gewesen, und der Parteitag habe noch im fichtlich der Feier des 1. Mai, als auch als auch in Bezug Kamitzky- Berlin( Quetschung des linken Augapfels), Fräulein legten Jahre mit allen gegen die Stimme des Herrn Werner auf die Haltung von früher und jetzt, so fonnte Klara Bothe- Berlin( Quetschung am Kopf), Frau Treuherz- Berlin ( Rufe: Genoffe Werner!) das sei seine Sache gegen die es mir aber doch als Genossen nicht einfallen, solchen dummen( Nasenwunde), der 12 Jahre alte Haus Deininger, Sohn des Stimme des Herrn Werner die Haltung der Fraktion gebilligt. Saz auszusprechen: die Partei sei eine lächerliche geworden; denn Schmiedemeisters Deininger- Berlin( Quetschung der NackenDie Partei sei nicht zurück, sie sei vorwärts gegangen und eine Partei, welche die große Anti- Kornzoll- Bewegung führt, gegend), Louis Graefe, dessen Domizil unbekannt ist( Quetschung immer radikaler geworden. Das beweise die Literatur der welche aus dem Arbeiterschutz- Gefeß noch alles rettete, so daß der der Rippe), Groll- Spandau( Brustquetschung), Frau Baumeister Partei, das beweise der Beschluß, Partei Arbeiter wenigstens nicht vollständig zum Stlaven gemacht wer- Emma Berhauser- Köslin und Agnes Tramiz, Gutsbesitzersprogramm zu entwerfen und dieses werde an Klarheit und den konnte, jene Partei endlich. die auch die Anträge der Ar- tochter aus Röslin. Entschiedenheit nichts zu wünschen übrig lassen. Bewege fich die beitgeberschuß- Kommission zu Schanden machte und noch so vieles Herr Treuherz, dessen Bankgeschäft sich in der Dessauerstraße Partei vorsichtiger in der Form als früher, so sei dies die andere für die Arbeiterschaft that, eine solche Partei kann nicht befindet, ist schon seit einem Monat in Tavasp gewesen. Nach nothwendige Folge des Wachsthums der Partei. Eine Partei, lächerlich sein, und so ist die Quintessenz dessen, daß ihr gegen beendeter Seur wollte er seine Frau und seinen Sohn, die auf die Millionen hinter sich hat, müsse vorsichtiger operiren, wie über die anderen Parteien ganz erbärmlich sein müssen. Es den Schulschluß gewartet hatten, in Salzburg treffen. Herr Bothe neues h et er 11 11 3 3 1, e ge ei es gt er as [ b t Se ent, Cat er per Die ig er ne Tr 11; 03 Zen fet Die tie en Be ine rte he Die eue as jen hte er, ein Echt ert, Des cht en, miß auf ine bei ift Besitzer des Hauses Schönhauser Allee 34. Er reiste mit seiner Tochter Klara und seinem Enkel Hans Deininger zu Verwandten in München. Depeschen. weg müssen: das sind namentlich die Zweige im Innern der| Krone, dann die, welche von anderen verdeckt werden, und endlich diejenigen Zweige, welche sich bei der leiſeſten Bewegung ( Depeschen des Bureau Herold.) Nach amtlicher Mittheilung der Generaldirektion der baye- an anderen reiben: selbstverständlich müssen auch alle Krakau, 6. Juli. Nach achtzehntägiger Verhandlung in dem rischen Eisenbahnen soll die Ursache der Entgleisung nicht mit wilden Triebe, die sogenannten Wasserreiser, entfernt werden. Sicherheit festgestellt werden können. Jedenfalls stehe dieselbe Außer den erwähnten sind ganz selbstverständlich alle ganz oder Sozialistenprozeß gegen den Journalisten Ernst Breiter und neun Universitäts- Studenten wurden sämmtliche Angeklagte freige aber im Zusammenhange mit einer am 2. Juli vorgenommenen theilweise schon abgestorbene und von Insekten angefallene sprochen. Die nach Hunderten zählenden anwesenden Studenten Berschiebung des Stations- Hauptgeleises, mit den Würfeln und Zweige und Neste zu entfernen, sowie alle diejenigen, welche zu brachen in Hurrahrufe aus. mit den schädlichen Einflüssen heftiger Regengüsse sowie der troß weit aus der Krone hervorragen oder den Bauen nach einer brachen in Hurrahrufe aus. gegebenen Signals zum Langsamfahren nicht gehörig geminderten Seite hin zu sehr belasten. Die kleinen Zweige nehme man mit Paris, 6. Juli. Auf einem gestern Abend stattgehabten Fahrgeschwindigkeit. Die Vorspannmaschine blieb auf dem einem scharfen Messer, die größeren und die Aeste mit einer Meeting von 370 Delegirten von 35 Syndikatskammern wurde Geleife, und es trat wahrscheinlich die zweite Maschine zuerst Baumsäge ab und zwar so, daß kein Stumpf stehen bleibt, zu beschlossen, auf dem am 10. August in Brüssel zusammentretenden aus den Schienen. mal bei Kirschen und Pflaumen nicht, weil dies leicht Harzfluß Arbeiterfongreß entschieden für die Verbesserung der Lage der zur Folge hat. In vielen Gegenden wird das Beschneiden der Arbeiter und ihre Emanzipation einzutreten. da man schon beim Abnehmen des Obstes die beste Gelegenheit Obstbäume gleich nach dem Pflücken der Früchte vorgenommen, hat, alle überflüssigen und schädlichen Zweige sich zu merken, oder doch wenigstens einen besseren Ueberblick gewinnt. Phot = Essen a. d. Ruhr, 6. Juli. Die„ Rheinisch- Westfälische Zeitung" bezeichnet das von der Kölnischen Volkszeitung" am Sonnabend Nachmittag an der Berliner Börse verbreitete Gerücht bezüglich der Betheiligung des Bochumer Vereins in Sevilla als unbegründet und auf Erfindung beruhend. Olten, 5. Jul. Bei einer Vergnügungsfahrt des Fachvereins Olten nach Biel auf der Aare schlug bei Wangen ein Schiff um, wobei gegen 12 Personen ertranken. Briefkaffen der Redaktion. Daß sich die Ameisen großer Beliebtheit erfreuen, kann Charlottenburg, Bau Lüzowstraße. Ohne Abstempe man gerade nicht behaupten. In den Häusern, in Gärten und lung oder sonstige Beglaubigung nicht aufnahmefähig. im Walde, überall werden sie als Störenfriede angesehen, ja so- O. R. 100. 1. Zur Abschaffung des Hundes fönnen Sie gar gefürchtet von Jung und Alt, denn man kann nicht sagen, nur gezwungen werden, wenn Ihr Hauswirth von seinem kon Bern, 6. Juli. Nach offizieller Mittheilung beträgt die Zahl daß die Ameisen auf unserer Haut eine angenehme Empfindung trattlichen Rechte, teine Hausthiere zu dulden, Gebrauch macht. der bei der Mönchensteiner Eisenbahn- Ratastrophe zurücklassen; man müßte denn die Brennnessel auch 2. Ein Hund unterliegt wegen rückständiger Steuern, sowie wegen Getödteten 73, inbegriffen drei ihren Verlegungen Erlegene. fchon zu seinen Lieblingsblumen rechnen. Abgesehen da- sonstiger Schulden, der Pfändung. 3. Sie können auf Grund Verwundet find 134, inbegriffen die 40 im Bürgerspital zu Basel von, daß die Puppen der Ameisen( fälschlich Ameiseneier bes Straßenpolizei- Reglements bestraft werden, wenn Sie der Verpflegten. Vermuthlich werden die meisten dieser Verwundeten genannt) ein geschäßtes Bogelfutter namentlich für Nachtigallen Aufforderung eines Schuhmanns ungeachtet, auf der Straße auf Entschädigung Anspruch erheben. Als vermißt wurden abgeben, ist wenig Nußen von ihnen zu verzeichnen; die angeb- stehen bleiben. 11 Personen gemeldet; indessen fonnte von sämmtlichen Leichen liche Heilkraft der Ameisenbäder, der Ameisensäure und des C. T. 100. Für Schulden, welche Ihre Frau vor der nur eine einzige nicht agnoszirt werden. Ameisenspiritus gegen Gicht und Lähmungen entlockt uns heut Verheirathung gemacht hat, brauchen Sie nicht aufzukommen. In Paris verschied am 30. Juni 1891 Bürger Stanis.sutage nur ein mitleidiges Lächeln; ist doch damit kaum eine H. W. Sa. Wenn eine Ehefrau unheilbar geisteskrank und Taus Baranski im 32. Lebensjahre. Der Verstorbene, ein höhere Wirkung zu erzielen, als durch das Einreiben mit jeder in einer Anstalt ist, so kann der Ehemann auf Scheidung Klagen Student der Medizin, war Redakteur der polnischen national- anderen spirituöfen Flüssigkeit oder sogar mit frischem Wasser, und sich alsdann wiederverheirathen. Doch muß er der Frau fozialistischen Pobudka" und er war es, welcher dem Blatte die wozu also erst die Thierquälerei! Weit verbreitet ist noch Alimente zahlen. Abonnent Rückerstraße 3. Gin 24 jähriger Sohn bedarf, sozialistische Farbe zu erhalten wußte, trotz des Widerspruches die Annahme, daß die Ameisen in Gärten durch Vertilgen der feiner eigenen, meistentheils aus Schriftstellern und Studenten Blattläufe großen Nutzen schaffen. Dies ist nicht der Fall. Das wenn der Vater todt ist, zur Verheirathung der Einwilligung der sich rekrutirenden Partei. etwas unglaublich klingende Geschichtchen von den„ Milchkühen Mutter, auch wenn dieselbe sich inzwischen wieder verheirathet der Ameisen" ist unbestreitbare Thatsache. Gewiß saugen die hat. Sterbeurkunde des Vaters ist beizubringen. Ameisen die Blattläufe aus, aber nur bis zu einem gewissen K. F. 3. Ob Ihre Einschätzung in die 3. Steuerstufe für Grade, um fie dann auf ein frisches Blatt zu dieses Jahr Ihrem Einkommen entspricht, können wir nicht be setzen; hat sich hier die Blattlaus natürlich zum urtheilen, da Sie die Höhe Ihres Einkommens nicht angegeben Schaden des betreffenden Gewächses wieder dick und haben. Für das verflossene Steuerjahr brauchen Sie dagegen, rund" gefressen, so kommen die Ameisen und saugen sie aus und wenn Ihnen bis zum 1. April weder eine Einschätzung noch eine So geht dieses„ melken" fort und fort. Es werden die Blattläufe Bahlungsaufforderung zugegangen ist, die Steuer nicht nach also nicht vertilgt, sondern im Gegentheil von den Ameisen nur zuzahleu. Reichen Sie eine Remonstration bei den Vorsitzenden der Einschätzungskommission für Klassensteuer ein. noch zu erhöhter Freßthätigkeit angehalten. Wie unangenehm sind nicht die Ameisen auch in den H. S. Der Betreffende würde sich einer strafbarenen Ent Charleston( West- Virginia). Unweit Charleston fand am Häusern! Einmal drin, unterminiren sie Alles, was nicht niet- ziehung der Wehrpflicht schuldig machen, wenn er ohne Erlaub 4. Juli auf der Kanawa Michiganbahn ein Eisenbahn- und nagelfest ist und befördern so die Baufälligkeit im hohen niß der Militärbehörde auswandert. Es würden aber der Aus Unfall statt. Während der Eisenbahnzug den Brückenbock Maße. Haben sie sich nun gar erst in die Küchen gezogen, so ist wanderung thatsächliche Hindernisse nicht in den Weg gelegt passirte, brach letterer zusammen. Der Gepäck sowie zwei die Sache erst recht verkehrt, nichts Süßes lassen sie unverschont Baffagierwagen stürzten in einer Höhe von 30 Fuß auf den Boden und Ameisensuppe gehört auch gerade nicht zu den Annehmherab. 18 Personen wurden getödtet und 58 verlegt. Nur ein lichkeiten des Lebens. Passagier blieb unverlegt. V London, 5. Juli. Nach einer Meldung aus Teheran sind die Ernte Aussichten in den Süd provinzen Per siens schlecht, die Ernte ist durch die Heuschrecken zerstört und ein Verbot gegen den Export von Getreide erlassen. London, 6. Juli. Bei Dover ist ein großer Dampfer gesunken, dessen Name noch nicht ermittelt werden konnte. Am Ufer wurde heute ein Stück eines Rettungsbootes auf gefunden, welches zu dem Dampfer gehören dürfte. Das Aufstellen von offenen Gefäßen mit Petroleum oder zerstampftem Schwefel, der mit etwas Zucker zu vermischen ist, hat Das Beschneiden der Obstbäume. Das Beschneiden sich als ein sehr wirksames Mittel gegen die Ameisen bewährt. Aus eines Obstbaumes wird in der Regel von Anfang August bis den Schränken vertreibt man sie am besten, indem man Papier hineinspätestens Ende März vorgenommen, es ist aber der Schnitt in legt, worauf Thran, Alaun oder Kampfer gegossen ist, und die der Zeit, da der Baum noch sein Laub hat, ungleich vortheil- Küche wird von den Ameisen gemieden, sobald zerschnittene faure hafter( also im August und September) als in den Winter- oder bittere Pflanzen, wie z. B. Enzian, Wermuth, Isländisch monaten; erstens verwenden die stehen bleibenden Zweige die Moos u. s. w., ausgelegt werden. Die Gärten endlich werden noch im Spätsommer aufsteigenden Säfte besser zur Bildung von von der lästigen Ameisenplage befreit, wenn man Kerbelfraut in Blüthenknospen und außerdem sieht man im Sommer, also wenn die Haufen steckt, auch des Defteren die am meisten von den noch Laub auf den Bäumen sitt, besser, welche Zweige überhaupt Ameisen aufgesuchten Stellen mit Waschlauge begießt. Sozialdemokratische Volks- Versammlung werden. 2. R. 18. 1. Was der Mann verdient hat, gehört zu seinem Nachlaß, auch wenn es auf den Namen der Frau bei der Sparkasse angelegt ist. In einem etwaigen Prozesse müßte nur nachgewiesen werden, daß die Frau kein Vermögen in die Ehe gebracht hat. 2. Wenn die Wittwe der Aufforderung, den Offenbarungseid zu leisten, nicht nachkommt, so können Sie eine dahingehende Klage anstrengen. Wir rathen Ihnen, die ganze Sache einem Rechtsanwalt zu übergeben, da Sie dieselbe vor aussichtlich doch nicht allein durchführen tönnten. A. M., Bethanien- Ufer. Da Sie Erfahreservist sind, steht Ihnen die Wahl des Truppenkörpers, bei dem Sie üben follen, nicht zu. An das Eisenbahnregiment zu kommen, haben Sie nicht die mindeste Aussicht. Fachverein der Tischler( Often). Shneider- und Schneiderinnen Mittwoch, den 8. Juli, Abends 8½ Uhr, im Saale des Herrn Joël( früher Keller), Andreasstraße 21. Grosse Versammlung. Tages Ordnung: am Donnerstag, den 9. Juli, Abends präzise 8 Uhr, 1. Vortrag über:„ Die wirthschaftlichen Krisen und deren Beseitigung". im Feen- Palast, Burg- u. St. Wolfgangstr.- Ecke. Tages Ordnung: 2. Diskussion. 3. Ernennung von Werkstatt- Delegirten. 1. Endgiltige Beschlußfassung über den Internationalen Arbeiter- 4. Kongreß zu Brüffel. 2. Diskussion. 3. Event. Wahl der Delegieten zu demselben. Alle Parteigenossen sind eingeladen. 336/11 Die Vertrauensleute. Zimmerleute. Oeffentliche Bezirks- Versammlung für den Westen: am Mittwoch, den 8. Juli cr., Abends 8½ Uhr, im Königshof, Bülowstraße 37; für den Süden, Süd- Osten u. Süd- Westen: am Freitag, den 10. Juli cr., Abends 81/2 Uhr, in Krieger's Salon, Wafferthorstr. 68. Die Tages- Ordnung ist in beiden Versammlungen: 1. Die Bedeutung des Beschlusses der General Versammlung der Zimmerer Berlins am 21. Juni. 2. Wahl eines Vertrauensmannes. 351/18 Zur Deckung der Unkosten Tellersammlung. Zahlreichen Besuch erwartet Die Lohnkommission. Gauverein Berliner Bildhauer. Versammlung am Dienstag, den 7. Juli, Abends 1/29 Uhr, bei Kessner, Annenstrasse 16. Tages- Ordnung: 1. Geschäftliches: Wie stellen sich die Kollegen zum Lokalbeitrag, wird derselbe erniedrigt, oder leistet die Lokaltasse einen Zuschuß zur ArbeitslosenUnterstützung? 2. Verschiedenes. Der Vorkand. 373/14 Neue Welt, Bergschloss Brauerei. w Hafenhaide Nr. 36. Montag, den 13. Juli: Grokes Sommerfest. Beranstaltet von Mitgliedern der Central- Kranken- und Sterbe- Kasse der Tischler. Auftreten sämmtlicher Spezialitäten. Konzert und Sommernachts- Ball im neuerbauten Bal champêtre. Kinderbeluftigungen jeder Art. I Zum Schluß: Grosses Monstre- Feuerwerk. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. Herren, welche sich am Tanz betheiligen, zahlen 50 Pf. extra." Hierzu ladet freundlichst ein Das Comité. Billets sind vorher bei sämmtlichen Komiteemitgliedern zu haben: D. Raasche, Mariannenstr. 34, Hof 2 Tr.; R. Krüger, Manteuffelstr. 67, Seitenfl. 8 Tr.; B. Rölling, Rottbuser Damm 93, v. 3 Tr.; H. Pielecke; Rottbuser Ufer 60, 1. Quergeb. 3 Tr.; G. Logan, Stalizerstr. 66, Hof 2 Tr., A. Geste, Forsterstr. 48, v. 4 Tr.; außerdem in sämmtlichen mit Plakaten belegten Handlungen. 300/6 Besprechung über ein im Herbst stattfindendes Tanzkränzchen. 5. Verschiedenes und Fragekasten. Kollegen, da der Bunft 3 unserer Tages- Ordnung ein so hochwichtiger Verband. Versammlung am Dienstag, den 7. da. Mts. in Moabit, Perlebergerstraße Nr. 28a bei Hermerschmid. Vortrag des Kollegen Tim über die Ursachen der französischen Revolution. General- Versammlung ift, ersuche ich alle Kollegen, welche noch ein Interesse an der Aufbesserung der Vereinigung der deutschen unserer elenden Lage haben, in dieser Versammlung zu erscheinen. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste haben Zutritt. 315/12 Der Bevollmächtigte. Die Arbeiter- Bildungs- Schule in Berlin bedarf noch einer Anzahl Lehrer für Deutsch, Geschichte, Naturwissenschaften, Nationalökonomie, Buchführung, Rechnen u. Zeichnen. Der Unterricht wird in den Abendstunden nach 81/2 Uhr ertheilt. Lehrer, die gewillt und befähigt sind, in einem oder mehreren dieser Fächer zu unterrichten, werden um Einreichung einer schriftlichen Bewerbung mit furzer Angabe ihres bisherigen Wirkungskreises ersucht. 400/7 Die Meldungen sind zu adressiren an E. Vogtherr, Berlin NW., Stephanstr. 27a. Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstr. 2. In unserem Verlage erschien soeben: Zu den Landtagswahlen in Sachsen. Von August Bebel. Preis 15 Pf. ( Der Reinertrag ist für die sächsischen Landtagswahlen bestimmt.) Der Verfasser entwickelt in der vorliegenden Broschüre die Gesichtspunkte, die für die Betheiligung der sozialdemokratischen Partei an den sächsischen Landtagswahlen bestimmend sind. Er bietet in ihr, neben einer Darlegung der bisherigen Thätigkeit der Parteivertreter im sächsischen Landtage, reiches statistisches Material, das, entsprechend benutzt, für die Wahlagitation außerordentliche Dienste leisten wird. Wir empfehlen den Parteigenossen die weiteste Verbreitung der Schrift und bemerken noch, daß dieselbe, in Rücksicht auf den Zweck, uur gegen Baarzahlung ab. gegeben wird. Maler und verw. Berufsgen. ( Filiale III Ost) am Dienstag, den 7. Juli, Abends 81/2 Uhr, Blumenstr. 38 bei Henke. Tagesordnung: 1. Rassenbericht. 2. Vortrag. Refer Rollege Riesop. 3. Filialangelegen heiten. Gäste willkommen. 213/7 Der Vorstand. Abrechnung der Liquidations- Kommission der Klempner Berlins u. Umg. Einnahme: . Kassenbestand des Vereins 485,53 M 284 Wochen- Beiträge. 28,40 Abrechnung Spandau durch Becker . • Zahlstellen Spandaus Bestand der BibliothekRommission. Für Zinsen Bestand des UnterstützungsFonds • . Forderungen des Unterstütungs- Fonds. Unterstüßungsfonds zurück erhalten. " 15,35 • 14,-" · 5,80 4,92" " . 16,50 166,80 N . 14, Summa: 751,30 Ausgabe: Gerichtskosten Strahl wider Grabe u. Ko. Inserat · . 400 Exemplare der Metall. Arbeiter- Zeitung Portos . • . 47,69 m. 5,20 . 12, 6,11 3,70 888,30 . 338,30 Sonstige Ausgaben. Nach Hamburg Vertrauensmann Megger . An Verband aller in der Metallindustrie 2c... Einnahme Ausgabe. Summa: 751,30 M. Bilanz: 0. Delcourt, Kassirer, Wienerstraße 28. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlaa von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. •. .. • 751,30 M. 751,30 " H. Weber, Vorsitzender, Stallschreiberftr. 9.