Nr. 166. Grscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Vierteljährlich 8,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret n's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband: Deutschland u. Desterreichlugaru 2 M., für das übrige Ausland 3 Mt. pr. Monat. Eingetr. tut der Post Zeitungs Preisliste für 1896 unter Nr. 7277. Vorwärts 13. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf., für Bereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonne und Festtagen bis 9 Uhr vormittage geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, te. 1508 Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin". Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Sonnabend, den 18. Juli 1896. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Effekten untersagte und damit den Anstoß zum Exodus( Aus-| quellen Rußlands" ist dieses ein kapital- armes Land; dies Russische Finanzmanöver. zug) der russischen Anleihen aus Deutschland gab, welche von resultirt am deutlichsten aus der Höhe des Zinsfußes, Durch die Zeitungen geht die Nachricht, daß Rußland den chauvinistischen französischen Kapitalisten aufgenommen den die Höhe des Privatdiskonts am besten erkennen läßt demnächst eine größere Anleihe abzuschließen gedenkt, nach wurden. Die vor Jahresfrist erschienene Broschüre des Es notirt letzterer gegenwärtig in Berlin 2½ pCt., in der einen Version in Höhe von 300 Millionen Franks, nach russischen Finanzagenten Herrn von Cyon giebt darüber Paris 1/4 pCt., in Wien 33/4 pCt., in London 5/8 pCt., der anderen von 1 Milliarde Franks; ja der ,, Neuen Freien Aufschluß, auf welche Weise die kapitalistische Presse Frank- in Antwerpen 29/16 pCt.; dagegen in Petersburg 5 pCt. Breffe" berichtet man aus Berlin von 2 Anleihen von je reichs zu gunsten der russischen Anleihen bearbeitet wurde; Ein ostdeutsches Blatt berichtet unter dem 9. März d. J. 500 Millionen Rubel= 1375 Millionen Franks, die an- wie zugänglich sich dieselbe seinen Einsendungen erwies, so aus Lodz, daß sich der Stand der Baarzahlungen in letter geblich zur Regulirung der Valuta und zum Aus- lange er über die russischen Bestechungsgelder verfügte; wie Zeit bedeutend gebessert habe, da die Privatbanken an bau der sibirischen Bahn bestimmt sein sollen. verschlossen sie aber war, als er mit leeren Händen kam. Nur Wechseln mittlerer Werthe nur noch einen Diskontabzug Welche Version die richtige ist, wird sich binnen durch eine im Großen betriebene Bestechung der kapitalistischen von 8/2 pCt. machen, während deutsche Privatbanken da. furzem erweisen. Feststehend ist die Absicht unseres Erb- Presse Westenropas, von den Organen des Feudalismus bis mals die Wechsel ihrer Kundschaft ungefähr zur Hälfte freundes, Westeuropa so viel Geld als möglich abzuborgen; herab zu denen der bürgerlichen Demokratie, war es mög- dieses Sages diskontirten. welche Zwecke dafür vorgeschoben werden, ist gleichgiltig; lich, den wahren Stand der russischen Finanzen dem Alle Bankiers, welche in direkter oder indirekter Ges denn in Wirklichkeit ist diese Anleihe, die gleich dem Mädchen Kapitalistenpublikum zu verhüllen. Die offiziellen russischen schäftsverbindung mit russischen Getreide- Exporteuren stehen, aus der Fremde mit jedem neuen Jahre erscheint, haupt- Budgets sind nicht das Papier werth, auf dem sie ge- wissen, daß dieselben bei Konsignationen für nicht pünktliche sächlich zur Deckung des chronischen russischen Defizits beschrieben sind, ist es doch in dem parlamentarisch regierten Abnahme des verfrachteten Getreides 12 pCt. Verzugszinsen stimmt. Italien möglich gewesen, Jahre lang gefälschte Budgets verlangen. Nichtsdestoweniger besigen sie die Gewissenlosig Es dürfte wohl in ganz Westeuropa feinen einzigen aufzustellen, bis schließlich der politische Antagonismus feit, ihren Kunden die Anlage in russischen Werthen zu Finanzier geben, der die Höhe der russischen Staatsschuld zwischen Italien und Frankreich die Presse des legt einem Binsfuße zu empfehlen, der von dem erstklassiger bis auf einige Millionen Rubel feststellen könnte; die Schie- genannten Landes veranlaßte, die Wahrheit zu enthüllen und deutscher Effekten nur uni geringe Bruchtheile eines Prozentes bungen, die zwischen den Anleihen des Reiches und den von dadurch ersteres zwang, die Steuer auf seine Renten von differirt. Gelänge es Rußland, eine 3 prozentige Ans ihm garantirten passiven Eisenbahnen stattfanden und 132/10 pCt. auf 20 pCt. zu erhöhen. Wir haben oben die leihe, die gegenwärtig in Paris ca. 944 pCt. notirt, noch stattfinden, erschweren einen klaren Einblick. Will man gegenwärtige Schuld Rußlands und seiner unrentablen von 3 proz. schlesische landschaftliche Pfandbriefe von zweifelloser ein annähernd richtiges Bild gewinnen, so muß man beibe ihm garantirten Eisenbahnen nach Saling auf 19 Milliarden Sicherheit stehen nur 1pGt. höher- zu etwa 92 pet. zu plaziren, Kategorien zusammenfassen. Nach Saling's Börsenpapieren von 800 Millionen Franks angegeben. Dies ist jedoch nur die verso fände der Ausspruch von Engels, daß nächst einer 1887/88 betrugen die Schulden beider Kategorien Ende 1887 3insliche Schuld, die Höhe des Staatspapiergeldes hier nicht zu nennenden Menschengattung die Bourgeoisie zirka 12 Milliarden 330 Millionen, das heißt zwölf- läßt sich zuverlässig nicht bestimmen. Die bürgerliche die dümmste Klasse der bürgerlichen Gesellschaft wäre, seine tausend dreihundert und dreiunddreißig Millionen Presse normirt diese auf 1051 Millionen Rubel glänzendste Rechtfertigung. Frants, Ende 1894 19 Milliarden 800 Millionen d. h. neun 2890 Millionen Franks, die Summe muß aber viel Die Verhandlungen im Prozeß Manke- Landau haben zehntausenbachthundert Millionen Frants. Dem höher sein, sonst hätte es nicht der von der Börsen- das Treiben der kapitalistischen Presse zur Ergatterung von nach hätte eine Vermehrung von 7 Milliarden 470 Millionen, presse mitgetheilten rigorosen Maßregeln der russischen Re- Nebeneinnahmen enthüllt. Hin und wieder giebt sich das b. h. siebentausendvierhundertsiebzig Mil- gierung bedurft, um eine Baissespekulation in russischer eine oder audere Organ der bürgerlichen Presse durch Anlionen Frants in sieben Jahren stattgefunden Baluta zu erschweren, ja geradezu zu verhindern. Herr griffe auf untergeordnete Finanziers das Relief, die über tausend Millionen jedes Jahr! Wir v. Cyon erzählt in der vorgenannten Broschüre( ,, Mr. de Witte Storruption und den Schwindel zu bekämpfen. Selten es aber ein solches Blatt, die großen fönnen augenblicklich nicht genau feststellen, welcher Betrag et les Finances Russes"), wie die russische Regierung an der wagt während dieser Zeit für Bauten neuer Eisenbahnlinien, hiesigen Börse in ihren eigenen Noten eine großartige Börsenwölfe, welche im Rothschild- Konsortium und mächtigen Emissionsgruppen vertreten find, Legung zweiter Geleise, Anschaffung und Ergänzung von Spekulation betreibt, welche Hindernisse sie der Ausfuhr Eisenbahn- Material ausgegeben wurde; ebenso fehlt uns zur von Noten nach dem Auslande bereitet. Und noch ist es in mit einer schonungslosen Kritik ihrer finanziellen TransZeit das Material, um wie viel der Kassenbestand des Reiches der Erinnerung der Berliner Börse, wie im vorigen Jahre aktionen zu behelligen, denn es würde dadurch der SchweigEnde 1894 größer war als Ende 1887, wir glauben aber eher der russische Finanzminister eine Schwänze" in der Valuta gelder in Gestalt von fetten Annoncen, Pauschalien und risikozu überschäßen als zu unterschätzen, wenn wir diese Faktoren seines Landes zu inszeniren suchte. Sind derartige Manöver losen Betheiligungen verlustig gehen. Wir werden ja sehen, mit 3 Milliarden 470 Millionen Franks beziffern. Es ver- geeignet, jeden verständigen Kapitalisten mit dem größten Miß wie viele Organe der bürgerlichen Presse in Deutschbliebe demnach ein Gebahrungsdefizit des russischen Reiches frauen zu erfüllen, so bietet selbst der mit künstlichen Mitteln land und Frankreich den Muth und die Ehrlichund seiner paffiven Eisenbahnen von 4 Milliarden in sieben aufrechterhaltene Kurs der russischen Noten einen Beweis für feit haben werden, der schamlosen Ausplünde Jahren oder von ca. 571 Millionen Frants pro die schlechte Situation der russischen Finanzen. Russische Noten rung ihrer Abonnenten und Leser durch Jahr. Daß der gänzliche Zusammenbruch eines mit notiren gegenwärtig 216 Mart pro 100 Rubel, was bei eine bankrotte barbarische Macht ent derartigen Fehlbeträgen chronisch behafteten Staatshaushaltes einer Parität von 324 Mart pro 100 Rubel ein Disagio gegenzutreten, die im Verhältniß der Ausnur eine Frage der Zeit ist, wird jedem Einsichtigen ein- von 331/3 pCt. ergiebt, während nach den Zeitungsnotizen gaben und Einnahmen nicht einmal so viele innere Leuchten; der Zusammenbruch wird erfolgen, sobald die das Disagio in Italien zur Zeit zwischen 6-7 pCt. Hilfsquellen hat, wie das bankrotte Spanien, welches Kapitalisten Westeuropa's aufhören werden, einem so übel schwankt, dasjenige Spaniens ca. 21 pCt., und das Portugals einen weit größeren Prozentsatz seiner Staatsschuld im als ca. 24 pCt. beträgt. Letzteres Land hat allerdings die Inland unterzubringen vermochte, verwalteten Reiche fernerhin Kredit zu gewähren. Fürst Bismarck, dessen franzosenfeindliche Politik die Zahlung der Zinsen seiner Anleihen auf 30 pCt. reduzirt, bankrottere, durch impotenten Absolutismus heillos vergegenwärtige politische Präponderanz Rußlands verschuldet bei Vollzahlung der Zinsen seiner Anleihen würde lotterte, von keinem anderen Staat, nicht einmal der Türkei hat, erkannte diesen wunden Punkt der russischen Finanzen, das Agio seines Papiergeldes erheblich höher sein. an administrativer Nichtswürdigkeit und Verderbtheit erindem er der Reichsbank die Lombardirung der russischen Troß aller Faseleien über die unerschöpflichen Hilfs- reichte Rußland. 24] Rienzi. Der letzte der römischen Volkstribunen. Roman von Edward Lytton Bulwer. Nun, er hielt mich beim Zipfel meines Mantels, als ich von meinem Rostrum stieg( o, ich wollte, Du hättest mich gesehen!- ich war ein zweites Du!) und sagte, indem er wie ein Kind weinte: Ach Herr, ich bin nur ein armer Mann, und an mir ist wenig gelegen, aber wäre jeder Tropfen Blut in meinen Adern ein Leben, ich wollte fie alle für mein Vaterland willig opfern!" Der brave Mann," sagte Rienzi gerührt, hätte Rom nur fünfzig folche Bürger! Niemand hat uns unter seiner Klasse mehr genutzt als Cecco del Vecchio!" " Sie fühlen schon in seiner Größe einen Schuh," sagte Bandulfo. " = anderen nehmen. = das noch schäftigt seiest, unschicklich wäre, in so großer Menge zu würdig, und geboren, um an ihrer Wiederkehr theilzu Dir zu kommen. Hatte ich nicht recht?" Allerdings, Pandulfo." " Aber Cecco del Vecchio sagte, er müsse kommen, und Dir die Hand küssen; und Du kannst ihn hier erwarten, sobald er sich unbemerkt aus der Menge entfernen kann." " Er ist willkommen!" sagte Rienzi, der in tiefes Nach denken zurück verfiel. Und sieh, da ist er schon," als ein Schreiber den Besuch des Schmiedes anmeldete. Laßt ihn eintreten," sagte Rienzi, sich ruhig niederRienzi reichte nach diesen Worten dem Schmied seine Hand, welche Cecco del Vecchio ergriff und ehrerbietig füßte. Dieser Kuß ist nicht der Kuß eines Verräthers," sagte Rienzi lächelnd, aber, steh auf, mein Freund,( denn der Schnied war vor ihm niedergekniet) vor einem Menschen soll sich kein Mann erniedrigen. Du hast mit allen tüchtigen Männern in Deiner Nachbarschaft gesprochen; sind sie gut vorbereitet?" " Sie sind bereit, zu leben und zu sterben, nach dem Willen Rienzi's." " Ich muß heute Abend die Listen mit den Namen und Wohnung haben." " Es soll geschehen." " Jeder muß seinen Namen eigenhändig unterschreiben bezeichnen." „ Es soll geschehen." " " sezzend. Als der Schmied Rienzi gegenüber stand, gewährte es Bandulfo Vergnügen, den wunderbaren Einfluß des Geistes auf das Materielle zu beobachten. Dieser träftige, wilde Riese, der in allen Volksbewegungen über die anderen hervorragte und ihnen, wie eine Fahne, als Sammel- oder punkt diente, stand jetzt erröthend und zitternd vor dem Geist, welcher( so sehr hatte die feurige Beredtsamkeit Dann geh' heut' Abend um Sonnenuntergang nach Rienzi's den Funken erweckt und angefacht, der bis dahin dem Hause des Pandulfo di Guido. Er wird Dir sagen, in jenem rauhen Busen ruhig schlummerte) den seinigen in wo Du diese Nacht mit einigen wackern Männern zus das Dasein gerufen hatte. Und in der That nähert sich sammen triffst. Du bist würdig, einer der Ihrigen zu sein. derjenige, der zuerst in dem Sklaven das Bedürfniß und Du wirst nicht fehlen!" Bewußtsein der Freiheit erweckt, so weit es dem Menschen überhaupt gewährt ist, mehr als der Philosoph, mehr als selbst der Dichter, dem großen schöpferischen Attribut Gottes! Ist aber der Geist des Sklaven ausgebildet, so kann dem ,, Uebrigens," sagte Pandulfo, hätte ich fast vergessen, Wohlthäter die Gabe verderblich, wenn er plößlich aus der Dir zu erzählen, daß das Volk sich hierher begeben wollte, Sklaverei in die Freiheit tritt, so kann er ebenso schnell aus so sehr verlangte es, Dich zu sehen; aber ich bat Cecco del dem freien Mann ein Schurke werden. Vecchio, auf das Rostrum zu steigen, und ihnen auf seine" Nähere Dich, lieber Freund," sagte Rienzi nach einer berbe Weise zu sagen, daß es jetzt, da Du auf dem Kapitol kleinen Pause. Ich weiß alles, was Du für Rom gethan mit bürgerlichen und geistlichen Angelegenheiten be- hast, und noch thun willst. Du bist Roms bester Tage " Es ist erquickend, so wackere Worte von einem so wackeren Burschen zu hören. Erhob sich irgend eine Stimme mißbilligend gegen das Gemälde und seine Bedeutung?" " Reine einzige." Die Zeit ist also fast reif, noch einige Stunden, und die Frucht muß gepflückt werden. Der Aventin der Lateran und dann die Posaune des Gerichts" Rienzi schien, nach diesen Worten, mit übereinander geschlagenen Armen und nieder gesenkten Blicken in Nachdenken verfunten. Bei den heiligen Sternen! Ich werde jede Minute bis dahin zählen," sagte der Schmied indem seine braunen Wangen vor Freude und Stolz über das in ihn gesezte Butrauen erglühten. Beobachte bis dahin alle Deine Nachbarn; laß keinen schwankend und unentschieden werden, keinen Deiner Freunde darf man als Verräther brandmarken!" " Ich erwürge jeden, und wäre es meiner Mutter Sohn, der sein Wort gegeben hat und es nicht hält!" erwiderte der wilde Schmied. ( Fortsetzung folgt.). Politische Webersicht. neue Verhaftungen in Aussicht. Dieser Tage ist auch ein Landbürgermeister als Haberer verhaftet worden. Er soll sogar ein Veranstalter sein. Unter den Verhafteten find Bauern, Bauern söhne und Bauernknechte, aber feine Sozialdemokraten, die man zulegt vielfach als treibendes und ans. führendes Agen bezeichnete. Im Gebirge herrscht über die Verhaftungen große Bestürzung und namentlich Angst vor Man ist sich bewußt, daß die Entdeckten die ganze Schwere des weiteren Entdeckungen, vor denen sich niemand mehr sicher fühlt. Gesetzes zu fühlen haben werden." hat er diese Abbildungen fireng untersagt, indem er erklärte, ein auf die Spur zu kommen, ist sie jetzt tief in dessen Geheimniß so schmerzliches Ereigniß, wie der Krieg mit Italien, eingedrungen. Jahrelang war es nicht gelungen, in die Ver Berlin, 17. Juli. dürfe nicht zum Gegenstande des Spottes und schwiegenheit der Mitwisser eine Bresche zu legen. Nachdem aber Die Behandlung sozialdemokratischer Redakteure Hohnes mißbraucht werden." wegen brutaler gefährlicher Ausschreitungen einige Theilnehmer in preußischen Gefängnissen, die wir an den zwei markanten Wem taucht bei diesen Worten nicht die Erinnerung der Polizei angezeigt worden waren, find weitere Enthüllungen Fällen Kauffmann und Block gestern erläuterten, wird auf an alle die jämmerlichen Karrikaturen, mit denen in gefolgt, die sich mit jeder neuen Vernehmung wesentlich ernoch durch folgende Thatsachen deutlicher illustrirt, wie wir patriotischen Witblättern während des deutsch- französischen weitern. Es sollen nun bereits an 100 Haberer entdeckt und dem„ Harburger Volksblatt" entnehmen. Nach dem Termine Krieges die Franzosen verspottet wurden? Doch man braucht der größte Theil davon in Haft sein. Und noch immer stehen in Stade ist Kauffman vorläufig noch in Stade geblieben. gar nicht so weit zurückzugehen. Noch jetzt wird bei vielen In Stade machte die Erwerbung der Arbeitskraft Kauff- patriotischen Festlichkeiten ein solch armseliger Wiz an den mann's feinerlei Schwierigkeiten. Es wurde sofort eine Summe" Erbfeinden" geübt. deponirt, um die Bezahlung sicherzustellen und Schreib- Die englische Regierung hat sich zu einer sehr materialien und die zur Arbeit nöthigen Bücher dem zweckmäßigen Neuerung entschlossen: wie der Präsident des Häftling tags darauf eingeliefert. Diese Begünstigung gilt Handelsamts, Ritchie, heute im Unterhaus anzeigte, wird jedoch leider nur so lange, als Kauffmann in Stade bleibt. Die Regierung eine Vorlage behufs Einführung des MeterKommt er nach Hameln zurück, so wird er wohl weiter systems, das heißt des französischen Systems für Länge Stühle flechten müssen, wenn ihm nicht vielleicht eine andere und Hohlmaße, das auch in Deutschland eingeführt ist, gleichwerthige Arbeit zugetheilt wird. Solche Mißstände einbringen. Hoffentlich entschließt die englische Regierung gilt es abzustellen. Was in Stade möglich ist, darf in Hameln sich auch noch zur Anbahnung einer internationalen nicht unmöglich sein! Es muß durchgesetzt werden, daß in ganz Münzeinheit, die leider durch das deutsche Marksystem Deutschland den politischen Gefangenen die Selbst erschwert worden ist. beschäftigung und Selbstbeköstigung in den Gefängnissen gestattet wird. Der gegenwärtige Zustand, der es vom Bufall abhängig macht, ob ein politischer Gefangener in dem einen Gefängniß wie ein Buchthäusler gehalten wird und seine Gesundheit durch mangelhafte, schwer verdauliche Nahrung ruiniren muß oder nicht, ist unhaltbar. Wir wollen bei dieser Gelegenheit übrigens noch erwähnen, daß auch die Berliner Zeitung" gegen die Behandlung Kauffmann's protestirt hat. lip Dem Zentrumt atteftirt niemand anders als der Kulturkämpfer und Silberapostel Wilhelm v. Kardorff abnitz die Reichsfreundlichkeit. Anlaß dazu boten ihm verschiedentliche Angriffe auf die Zentrumspartei, weil der feierliche Dr. Lieber mit dem Admiral Hollmann zusammen die Werften in Kiel und Wilhelmshaven besichtigt hatte. Herr v. Kardorff verkündet nunmehr in der Poſt": Als Vorsitzender der Budgetkommission darf ich darauf auf merksam machen, daß Herr Dr. Lieber als Referent der Kommission über den Marineetat mit dem Korreferenten Herrn von Leipziger diese Reise unternommen hat, und daß die beiden " A 11* * Deutsches Reich. Die Mittheilung ist interessant, weil sie zu der Vermuthung führt, daß nur die Besorgniß vor der Sozialdemokratie die bayerische Polizei zu ihrer plöglichen Razzia auf die Haberer veranlaßt hat. Und nun sind gar keine Rothe darunter entdeckt worden! Daß auch die Polizei überall solches Pech hat! England. London, 15. Juli. Der Londoner Grafschaftsrath Zur Kandidatur in Brandenburg. Aus der( die Stadtverwaltung von Groß- London) hat während des mit allerdings nicht gerade geschickt gewählten Aeußerung der dem 31. März 1896 abgeschloffenen Finanzjahres eine Einnahme Brandenburger Zeitung", daß über die sozialdemokratische von 5 628 596 2ftr. gehabt. Die Ausgaben bezifferten sich auf Kandidatur noch nichts bestimmt sei, sie aber verrathen könne, 5 141 818 2ftr. London hat 34 001 497 2ftr. Schulden. daß unter den Namen, die von ungefähr genannt wurden, sich Frankreich. der des Genoffen Arons" zufällig noch nicht befand" glaubt die" Freifinnige Zeitung" schließen zu können, Herr Meline, der wahrhaftig nicht auf Nofen gedie Kandidatur Arons habe nicht den genügenden Anklang bettet ist, schafft sich mit jenem Ungeschick, das dem Bewußtsein, unter den Sozialdemokraten im Wahlkreise gefunden. Dem einer verlorenen Sache zu dienen entspringt, überflüssigerweise gegenüber wollen wir doch feststellen, daß unsere Brandenburger fünftliche Schwierigkeiten. So hat er vor einigen Tagen den Freunde dem Genossen Arons schon vor Monaten die Kandidatur Maire von Garmang, Galvignac, weil dieser gegen die Aus wiederholt angeboten haben, dieser aber so bestimmt und rückhaltlos führung einer von dem Gemeinderath für ungefeßlich erklärten abgelehnt hat, daß man jetzt, wo der Ernstfall unerwartet rasch Maßregel des Präfetten protestirte, verhaften laffen. Die Freieintrat, garnicht erst mehr den zwecklosen Versuch einer neuen laffung Calvignac's ist zivar noch an demselben Tag erfolgt, Anfrage machte. Die Brandenburger Genossen haben jetzt die aber der brutale Gewaltakt hat große Erbitterung hervorgerufen Kandidatur dem Genossen Peus in Dessau angeboten, ob derselbe und dient als Waffe gegen das ohnehin schon so ziemlich zu in der Lage ist, dieselbe anzunehmen, ist uns zur Zeit nicht Tode gehetzte Ministerium. bekannt. Was über François, den Urheber des„ blinden" Attentats auf Faure bekannt wird, zeigt, daß er ein Narr der schädigen, ja auch nur zu erschrecken, fern lag und fern liegt. Er harmlosesten Sorte ist, dem jeder Gedanke, einen Menschen zu was er schon vorher in der Stammer wollte in der That durch das komische Papier- Bombardement erstrebt hatte, die Aufmerksamkeit auf sich lenken". blinden Schüsse gebrauchte, erinnert uns an einen ähnlichen Fall, Dieser Ausdruck, den er sofort nach Abfeuerung der zwei blinden Schüsse gebrauchte, erinnert uns an einen ähnlichen Fall, nämlich an das Attentat ödel's. Hödel hat von Anfang an bis zuleht, gegenüber der Polizei und dem Untersuchungsrichter, in der Gerichtsverhandlung und auf dem Gang zum Richtblock betheuert, daß der Unter den Linden abgefeuerte Schuß ein blinder Schuß war. Das für ernsten Gebrauch ganz ungeeignete Terzerol, mit dem er das Attentat beging, wurde von dem Schreiber dieses in Gegenwart des Untersuchungsrichters Joel und Hödel's selbst genau examinirt; und das Er. gebniß war mit dieser die feste Ueberzeugung, daß niemand ernstlich verletzt werden fonnte. Ferner hat Hödel von Anfang bis zu Ende betheuert, daß er den Schuß zu dem einzigen Zweck abgefeuert habe, die Aufs mertsamkeit auf sich zu ziehen. Im Welcher Offiziofus hat nun recht? Herren sich dadurch in sehr dankenswerther Weise in den Stand Artikel der„ Bost", in welchem die Konversion der Konsols Berliner Tageblatt" lesen wir:" Durch die Presse geht ein der Marinebauten berichten zu können. Zu den an jene Mit- im Reiche wie in Preußen als die unerläßliche finanzielle Vortheilungen getnüpften fulturkämpferischen aussetzung für die Durchführung der Erhöhung der Begriffen scheint in der That der Vorgang gar keinen amten- und Offiziersbesoldungen bezeichnet wird. griffen scheint in der That der Vorgang gar keinen Nach unseren Informationen wird diese Ansicht der" Post" Anlaß zu bieten. Das Zentrum hat durch seine Mitwirkung deren Artikel feine 3 wegs offiziösen Ursprungs zum Zustandekommen des Bürgerlichen Gesetzbuches sich nach ist, in maßgebenden Kreifen nicht getheilt." feineswegs meiner Auffassung um das Vaterland wohl verdient gemacht, und so bitter die Freunde und Anhänger der Sollte das Tageblatt" beim Wettrennen um offiziöse Nach Bismard'schen Politik die Burückweifung der Ehrung des richten der" Post" um eine Nasenlänge vorgekommen sein? Fürsten Bismarck durch die Zentrumspartei jener Zeit empfunden Mit Herrn v. Stumm müssen wir uns wieder ein haben und noch heute empfinden, so erscheint gerade der heutige mal befaffen, da jetzt eine neue Version seiner Aeußerung, die Zeitpunkt am allerwenigsten geeignet, um einer Partei böse Ab- ihm die Bezeichnung Scharfmacher eintrug, von einem Ohren fichten gegen den Reichsgedanken und die Reichseinheit zu unter- zeugen jener Unterredung, dem Pfarrer en te veröffentlicht stellen, welche so eben an einem nationalen Werke treu mit- worden ist. Die Aeußerung, die er am 19. November dem Glasgearbeitet hat und ohne deren thätige Beihilfe auch der weitere fabrikanten Wagner und dem Pfarrer Lenze, dem Vertreter der Waffe schwere Kampf gegen die Sozialdemokratie und das evangelischen Arbeitervereine des Saargebietes, und, wie es hieß, Manchester thum überhaupt nicht mit Erfolg geführt noch anderen Beugen gegenüber gethan haben sollte, wurde damals folgendermaßen formulirt: werden kann." Wie unvorsichtig aber auch von den Ordnungsstüken, aus reinem Konkurrenzneid, weil sie selber die Admiralskis spielen wollen, auf den würdigen Lieber loszupauken, der doch den Vorspringer beim Hasensprung des Zentrums im Reichstage gemacht hat. Jetzt dem Zentrum in die Flanken zu fallen, jetzt, da die Leute im Hochgefühle ihrer Augenblickstriumphe sich zu einer staatserhaltenden Partei mausern wollen! Da hat Herr v. Kardorff einmal das richtige getroffen; die Angst vor der Sozialdemokratie hat ihm den Blick geschärft und dann empfindet er auch wohl plötzlich, daß zum Kampfe für Ordnung, Sitte und Religion die agrarischen Bundestruppen nicht so recht genügen. Das Zustandekommen des neuen Kartells zum Kampfe gegen die Sozialdemokratie würde uns aufrichtig freuen. Wir glauben auch, es ist ein dringendes Bedürfniß der Zeit. Die bürgerlichen Parteien und leitenden Politiker sind alle so wackelig auf ihren politischen Beinen, daß sie dringend einer gegenseitigen Anlehnung bedürfen, um nicht beim ersten Windstoß durcheinander zu purzeln. Der Ordnungsbund Kardorff- Lieber- Manteuffel Bennigsen tann uns nur gefallen. H ,, Alle sozialistischen Bestrebungen, wie sie nun auch heißen Ganz genau wie François. Eine Rugeld. h. eine, die mögen, besonders aber die christlich- soziale Richtung in das Terzerol paßteist obgleich fünf Kugeln produzirt eines Wagner und Naumann, fördern geradezu nur das Wert wurden niemals gefunden worden, ebenso wenig wie eine der Sozialdemokratie; sie beschleunigen nur die Re Kugelspur. Aber- Bismarck war in der Sackgaffe er brauchte eine volution dieser. Friedrich Naumann ist der reine Thomas Hay, die ihm die Auflösung des Reichstags und die Inszenirung der Münzer. Das Unheil einer Revolution will ich von Deutsch Wirthschaftspolitit" ermöglichte und das famose Telegramm: land abwenden. Ich reise am Freitag zu Sr. Ausnahmegefeß gegen die Sozialdemokraten! war ergangen. Das Majestät, um als Gast an der Jagd theilzunehmen und rothe Gespenst mußte umgehen, und alsdann Nobiling ernsthaft und werde ihn, den ich in dieser ganzen Sache eins mit mir schoß, da verlor Hödel, von dem man vorher selbst im Reichstag weiß, scharf zu machen suchen zur Anwendung rück nur als von einem verwahrlosten Menschen sprach, den Kopf, haltloser Gewalt, zum Rampf auf Leben und Tod." während François einfach in Pflege gegeben wird, damit er Daraufhin bestritt bekanntlich Herr v. Stumm zunächst diefe tünftig nicht wieder in die Lage tommt, auf so polizeiwidrige Aeußerung ihrem ganzen Inhalt nach, dann hat er aber dem Weise die Aufmerksamkeit" auf sich zu lenten. als ob sich das mit einander vertrüge! Entweder hat König in der heutigen Sigung des Ministerraths mit, daß wegen der Pfarrer Lenge den Vorwurf des Vertrauensmißbrauchs gemacht. Paris, 17. Juli. Marineminister Admiral Besnard theilte Stumm das Wort nicht gesprochen, dann ist es kein Ver- in der heutigen Sigung des Ministerraths mit, daß wegen der Fortdauer der Unruhen auf Kreta der Kreuzer Loinois" sich trauensmißbrauch des Pfarrers, sondern etwas anderes. Oder mit dem Kreuzer„ Cosmao" in den tretensischen Gewässern vers es ist das, was Stumm als Vertrauensmißbrauch be- einigen werde. Der Ministerrath beschloß, den General Jamont zeichnet, dann muß das Wort gefallen sein. Jetzt läßt sich nun ohne Rücksicht auf die Altersgrenze im attiven Dienst zu bes Pfarrer Lenze zu einer wichtigen Mittheilung herbei. Er erklärte, laffen. Der Minister des Aeußern Hanotaur gab dem Bize der Ausdruck Scharfmachen", über dessen Gebrauch er nachher tönig Li- hung- Tschang zu Ehren ein Frühstück auf dem ebenso entrüftet gewesen sei wie der Freiherr selber, sei nicht geEiffel Thurme. fallen. Dann aber sagt er wörtlich: " Andererseits nahm ich allerdings den Eindruck mit, daß Herr v. Stumm seine scharfen Ansichten über die soziale Bewegung auch bei Seiner Majestät dem Kaiser vertreten werde." Also auch in Frankreich rutscht man auf dem Bauch vor den Millionen Li- Hung- Tschang's, die vorläufig mit Baßgeigen am Himmel hängen. SA Spanien. Griechenland. nun einmal Die Ablehnung des Margarine- Gesetzes durch den Bundesrath hat alles, was agrarisch denkt und empfindet, bitterböse gemacht. Die Kreuz- Zeitung" wettert Merkwürdig, daß der Herr Pfarrer Lenze erst jetzt mit dieser Die Nachrichten aus Ruba sind so anhaltend so los über diesen Bundesrathsbeschluß, daß Pindter's sonderbaren Richtigstellung herausrückt. Es scheint ihm ganz schlecht, daß die Regierung nicht mehr im ftande ist, die Wahrseliger Erbe warnend den offiziösen Finger erhebt entfallen zu sein, daß er die vorhin zitirte und zuerst in der heit ganz vorzuenthalten. Es scheint fast, als habe die spanische und mahnt, er habe bisher geglaubt, das geschäßte Frankfurter Zeitung" aufgetauchte Mittheilung vom Scharf Regierung sich mit dem Gedanken des Berlust es der Antillenfonservative Organ" vertrete den Standpunkt: Autorität machen" für tendenziös, unwahr und entstellt ausgegeben hat. perle vertraut gemacht und suche aus der verzweifelten Situation und nicht Majorität! Die„ Kreuz- Zeitung" möge in Jenes Desaveu harmonirt nicht mit dieser neuesten Richtig so viel als möglich herauszuschlagen. Wir fürchten übrigens, ihren eigenen Spalten nachlesen, wie oft sie den Bundes- ftellung, die zwar noch immer die wörtliche, oder annähernd daß es auch für ein Verkaufsgeschäft schon zu spät ist. rath dringlichst aufgefordert hat, Mehrheitsbeschlüssen des wörtliche Wiedergabe der Stumm'schen Offenherzigkeit vermeidet, aber im Kern der Sache die zuerst an die Oeffentlichkeit geReichstages nicht nachzugeben, sondern auf seiner durch brachte Mittheilung bestätigt. Was dem Pfarrer Lenze als Ab- Athen, 13. Juli. Der am 5. Juli stattgehabte blutige fachliche Momente bedingten Entscheidung zu beharren. sicht Stumm's erschienen ist, tommt thatsächlich auf Scharf- Busammenstoß bewaffneter mohamedanischer Wir sind unsererseits, so wenig wir dem Margarine- macherei hinaus. Herr v. Stumm mag sich fortan drehen und Albanesen mit griechischen Wachtposten an der gesetze hold sind, doch mit dem Groll der Kreuz- Zeitung" wenden wie er will der Scharfmacher bleibt an ihm hängen. türkisch griechischen Grenze hat inzwischen, wie der Nationalund dem Sinneswandel, den er bei dem geschätzten kon Schwetz, 15. Juli. Der polnische Edelmann, der Zeitung" mitgetheilt wird, eine sehr bemerkenswerthe Ers servativen Organ hervorgerufen hat, ganz einverstanden. bei der Reichstagswahl mit vier deutschen Besitzern aus Butowiz läuterung erhalten. Durch ein Wiener Blatt wurde kürzlich der Es geht auch wirklich auf die Dauer nicht an, daß der in Streit gerathen war Inhalt einer Denkschrift veröffentlicht, welche von einem im und auf diese schoß, ist Herr Bundesrath ein unbedingtes Betorecht an den Beschlüssen v. Domaracki aus Heinrichsdorf. Die Verletzten sind Ge- Auslande bestehenden albanesischen Komitee verfaßt war und für die albanesische Bevölkerung, wie es des Reichstages ausübt. Wir hoffen demnach, daß sich dem brüder Neumann; einer von ihnen hat eine lebensgefähr Mode geworden, von der Pforte Reformen und nationale nächst die„ Kreuz- Zeitung" und die Partei, die fie vertritt, liche Schußwunde erhalten. Auch in Dricz min foll es zu Autonomie verlangte. Dieses Romitee entfaltete aber zugleich mit uns zu der Forderung auf Einschränkung des bundes- Thätlichkeiten zwischen Deutschen und Polen gekommen sein. noch eine andere Thätigkeit, über welche die griechische Regierung räthlichen Vetorechts vereinen wird. Etwa in dem Sinne, daß Wo liegt das Paradies der wissenschaft durch ihre Konsuln in den Balkanländern unterrichtet wurde. fortan der Bundesrath einem Reichstagsbeschluß nur zweislichen Unschuld? Um hinter diese verblüffende Räthsel- Danach hatte das Romitee, welches augenscheinlich über be ma I hintereinander die Zustimmung verweigern darf. Kehrt frage zu kommen, lefe man folgenden Artikel des Mecklenburgi- deutende Mittel verfügt, diejenigen Albanesen, welche während des Sommers zu landwirthschaftlichen Arbeiten in die be er zum dritten Male wieder, dann wird er dadurch von fchen Schulblattes" über den naturgeschichtlichen Unterricht: Hüte Dich vor dem ersten Schritte! Noch stehst Du da nachbarten Länder gehen, angewiesen, dafelbft möglichst viele selbst Gesetz. Die Agrarier sollten nur bedenken: sie könnten dadurch vielleicht in drei Jahren das Margarinegesetz durch unberührt von dem falschen Götzen der Wissenschaft. Hast Du Waffen und Schießbedarf anzukaufen und mit diesen zu einer Es wurde diesem Satan erst den kleinen Finger gegeben, so erfaßt er nach bestimmten Zeit nach Makedonien zurückzukehren. drücken. Also nur frisch ans Wert. Die Initiative zur und nach die ganze Hand, Du bist ihm rettungslos verfallen, mit nun auch bald von den griechischen Behörden Theffaliens be Beseitigung des unbedingten bundesräthlichen Betos wollen geheimnißvoller Zauberkraft umgarnt er Dich und führt Dich merkt, daß besonders in Larissa Waffen angekauft wurden, die wir ihnen gern überlassen. hin an den Baum der Erkenntniß, und hast Du einmal davon in den Wohnungen der Albanesen verschwanden. Der Komman Unsere Mordspatrioten könnten wieder aus den gekostet, so zieht er Dich immer wieder mit magischer Gewalt zu dem dant von Theffalien, General Matris, erhielt daher aus Athen Baume zurück, ganz zu erkennen, was wahr und was falsch, sehr strenge Weisungen hinsichtlich der Grenzüberwachung; vor Worten eines Barbaren eine Lehre schöpfen, wenn sie über was gut und was böse sei. Wahre Dir das Paradies Deiner allem wurde angeordnet, daß fremde Arbeiter( Albanesen, haupt zu belehren wären. Ein abessynischer Offizier namens wissenschaftlichen Unschuld!" Bulgaren oder Kuzowlachen) die Grenze nicht mehr mit Batha- Amonos schreibt nämlich der russischen ,, Kronstädter Jezt ist die Anwort tlar: Das Paradies der wissenschaft Waffen überschreiten dürfen, obgleich die in den türkischen das Reisen ohne Zeitung" monatliche Berichte. In einem derselben schreibt er: lichen Unschuld sind die Schulen, deren Heimathsland den Ochsen- Grenzgebieten hausenden Räuberbanden Menelit wünscht den Frieden, aber andere wollen den Krieg topf mit dem Nasenringe im Wappen führen. Waffen in jenen Gegenden sehr gefährlich machen. Daraufhin und möchten denselben fortsetzen, wenn die Italiener uns dazu den Anlaß geben. Ich sende Ihnen eine Nummer unserer Strafe hat sich im föniglichen Großen Garten" ein Sold at fand man bei ihnen 200 Gewehre, 50 Kilo Pulver und 4000 Dresden, 15. Juli. Aus Furcht vor einer ihm drohenden wurde nun am 5. Juli ein Trupp von 55 Albanesen angehalten und nach blutiger Gegenwehr gefangen genommen. An Waffen offiziösen Zeitung; der Herausgeber derselben, der Franzose der hiesigen Garnison erschossen. Patronen; am nächsten Tage wurden noch 30 Albanesen an der Casimir Mondon, hat einige Nummern derselben auf der ersten Seite mit humoristischen und lächerlichen Zeichnungen versehen, und Aus München wird der Frankfurter Zeitung" geschrieben: Grenze ergriffen, von denen jeder mehrere Gewehre und wie es in Paris ift; allein taum hatte der Negus einige Nachdem es den Polizeibehörden durch viele Jahre nicht ge- größere Mengen Munition bei sich trug. Endlich führten noch dieser Zeichnungen gefehen, auf denen Abeffynier und Italiener lungen war, Theilnehmern des im Hochgebirge und namentlich mehrere Haussuchungen bei Albanesen zur Beschlagnehmung in theils grotester, theils unanständiger Weise tarritirt waren, in und um den Borbergen so beliebten Saberfelbtreibensl von zahlreichen Waffen. Es handelte sich also nicht um einen " I Rußland. Cinfall türkischer Baschibozuks in Griechenland, sondern um die die Sache des Proletariats vertritt- zumal da die fingirten Firma Waaren ohne Bezahlung zu Verhütung von Waffenschmuggel aus Griechenland nach Mate- Nieuwenhuis'sche Gruppe sich augenscheinlich zu einem heißen verfchaffen suche,) als anti- tapitalistisches donien und Albanien. Kampfe für die Gesundung der internationalen Bewegung Rampfmittel, weil dadurch der Kredit ins am Londoner Kongreß rüstet, die Diskussion über die Zu Wanten gebracht werde. laffung zum Kongreß schon eröffnet hat, bevor der Kongreß noch November 1895. Nachdem in der letzterwähnten Haager Wie patriotische Kundgebungen gezüchtet angefangen ist, eine anarchistisch- bürgerlich- gewerkschaftliche Heße Resolution eben nur die agitatorische Seite der Bes werden in Rußland, erfährt man aus einer Mit- wider das Organisationskomitee in Szene setzt und die alte theiligung der Arbeiter an den Wahlen als berechtigt anerkannt theilung, die der Rektor der Universität Helsingfors, Staatsrath Rolle der internationalen Störenfriede wieder mit wahrer Wollust und ihre aktiv- gesetzgeberische Thätigkeit im Parlament als die Stein, der finischen Monatsschrift Walwoya" hat zugehen spielt. große Gefahr" hingestellt ist, will Domela Nieuwenhuis als laffen. Zur Krönungsfeier wünschten die finländischen Delegirten Es wird daher angebracht sein, dem Leser den Redakteur des Parteiorgans, daß die Gewerkschaften die Wahlen dem Kaiserpaare ein von dem hervorragendsten Künstler Finlands, chameleonischen Entwicklungsgang des Herrn Nieuwenhuis aus für die verwirklichung ihrer besonderen ge= Albert Edelfelt, ausgeführtes Aquarell darzubringen. Kurz nach offiziellen Akten vor Augen zu führen, damit jeder, der etwa ihm wertschaftlichen Forderungen benugen; und er ihrer Ankunft in Moskau wurde jedoch den Delegirten sein Vertrauen schenken möchte, aus der Vor- und Rückwärts- räth den Gewerkschaften, für teine anderen Kandidaten zu stimmen, von maßgebender Stelle erklärt, daß es sehr übel auf- mauferung dieses would- be- Prinzipienreiters fich eines besseren als für solche, die ihre Forderungen anerkennen". genommen werden dürfte, wenn sie nicht ebenso wie belehre. Dabei wird aber gesagt, daß von allen Parteien, welche die alle übrigen Delegirten dem Kaiserpaar ein Geschenk aus edlem Metalle überreichen würden. Darauf verIm Jahre 1880 schrieb Domela Nieuwenhuis eine Broschüre Forderungen der Arbeiter im Parlament vertreten wollen, eben schafften sich die Abgeordneten Finlands sofort eine reich ver" Das allgemeine Stimmrecht in Prinzip und Ausführung", worin die parlamentären Sozialisten"( so nennt man in Holland die er die Forderung aufstellt: es werde von der ObrigSozialdemokraten) am ungeeignetsten seien. Die tone goldete und emaillirte Schüssel nebst Salzgefäß und lieferten diesen teit überall obligatorischer, unentgeltlicher feffionellen und bürgerlichen Radikalen werden Tribut„ aus edlem Metall" vorschriftsmäßig ab, außerdem aber Unterricht gegeben und nach zehn oder zwanzig vom Recht voor Allen" in dieser Hinsicht auch noch das Edelfelt'sche Bild. Die Geschichte bestätigt somit Jahren werde das allgemeine Wahlrecht einden Sozialdemokraten vorgezogen, und den die Richtigkeit der unlängst im Programm der russischen liberalen geführt. Partei aufgestellten Behauptung, daß die Städte und Landschaften 1885: Domela Nieuwenhuis kann nicht länger warten: listischen Blatt gerathen, Berrath zu üben an dem Rußlands gezwungen worden sind, dem Kaiserpaar reiche Ge-„ die Zeit der Konzessionen ist nun vorüber Sozialismus und von den bürgerlichen Parteien parla. schenke zu überreichen. und wir fordern jezt die Einführung des mentarisches Almofen zu erbetteln. Diese ,, Taftit" allgemeinen Wahlrechtes so bald wie möglich." wird, im Gegensatz zu der angeblich parlamentarischen" Attion 1888: Domela Nieuwenhuis zieht als Abgeordneter für der Sozialdemokratie, von Domela Nieuwenhuis politische den Wahlkreis Schoterland in die zweite Kammer, ereifert sich, Attion" genannt! wenn deren Mitglieder seine aus vielen Zitaten zusammengeflickten Reden nicht anhören, geht Debatten über den Sozialismus aus dem Weg( Kammerberichte 14. Mai und 7. Dezember 1888) und nimmt mittels des Einbringens verfehlter Gefeß anträge Theil an der aktiven gesetzgeberischen Arbeit." Türkei, Rretensisches. Neue Wirren sind entstanden in Kreta. Wie die Daily News" aus Athen unter dem 16. Juli meldet, dauern die bewaffneten Zusammenstöße in der Ums gegend von Kaly wes fort. Die türkischen Truppen wieder bolen beständig ihre heftigen Angriffe auf die Stellungen der Christen, in der Hoffnung, fich den Weg in den Diftrift von Apokorona gewaltfam zu öffnen. Die griechische Regierung hat neuerdings eine Note an die Mächte gerichtet, in welcher fie die Aufmerksamkeit derselben auf die letzten Ereignisse auf Kreta lenkt. Die Konsuln in Kanea haben den Botschaftern in Ronstantinopel empfohlen, auf die Abberufung Abdullah Pascha's hinzuwirken. Asien. " " " " Arbeitern wird also von einem angeblich sozia Die Schilderung dieses Zickzackfurses" in der Entwickelung des Domela Nieuwenhuis genügt, ohne Kommentar, um zu zeigen, was die internationale Arbeiterbewegung von dieser holländischen Schildwache" zu halten hat. Die Krankheits Geschichte dieses verfehlten Agitatorenlebens sine ira et studio zu schreiben, ist die Zeit noch nicht gekommen tommen. R. d. Vorw."), ein ( wird wohl auch nicht Blick jedoch auf die obenstehende Kette von Irrthümern, welche in einer Verneinung der ersten Begriffe von Ehrlichkeit und An ständigkeit und in einem Rückfall in die bürgerliche Arbeiter politik endet, muß jedem Unbefangenen zeigen, welcher Führung" der holländische revolutionäre" Sozialistenbund ausgefeßt ist. " entweder Juli 1889, Domela Nieuwenhuis erklärt in Paris, daß er om Parlament nichts erwartet und würde es für ein Unglück erachten, wenn die Regierungen unseren Forderungen zustimmten, denn damit hätten sie für 20 oder 25 Jahre jede revolutionäre Bewegung unter den Arbeitern getödtet." 11. Dezember 1889 sagt Domela Nieuwenhuis in der Armenische 3." Daily Chronicle" meldet aus Ron- weiten Kammer, daß wir Sozialisten gar nicht stantinopel, in Egin im Distrikte von Diarbekr seien wiederum fürchten, daß" wenn der Staat die sozialen Forderungen Die Rolle des Domela Nieuwenhuis und seines Bundes ist Armenier niedergemegelt worden. Es sollen 400 Per bewilligt dadurch unser ganzer Aepfelwagen denn auch faktisch in Holland schon ausgespielt. Sogar die Anfonen getödtet und die Stadt geplündert sein. umgestürzt wird, denn wir sind es, die fortwährend ver- archisten( deren es hier ein Paar ehrliche, harmlose Theoretiker giebt) langt haben, daß der Staat sich mehr mit der gesetzgeberischen erkennen an, daß die intelligenteren Kräfte sich von Nieuwenhuis und der sozialdemokratischen Arbeiterpartei au Die japanische Regierung ertheilt jetzt in Arbeit beschäftige, die in die ökonomischen Verhältnissen ein- ab greift." gewendet haben; und Nieuwenhuis muß die Ehre, ParteiMenge armen Eltern die Erlaubniß, ihre Töchter zu 18. Dez. 1890 beantragt Domela Nieuwenhuis in der zweiten führer" zu sein, theilen mit Männern, die verkaufen, damit die Familie Brot in das Haus bekommt. Kammer, auf das Budget einen Posten für Errichtung eines durch ihr flown- artiges Benehmen die ernste Wahlstatt des Die zur Zeit in Japan herrschende Hungersnoth ist so groß, Bentralbureaus für Statiflik zu bringen. Als dieses Klassentampfes zu einer Poffenbühne herabwürdigen, oder wie daß die Regierung diesen Handel sogar ermuthigt. Die jetzige Bureau zu stande gekommen und darin sogar Genoffe es vor kurzem mit zweien der hervorragendsten„ revolutionären" Hungersnoth ist die erste große, welche in Japan vorgekommen Ban Binderen Baffer als Mitglied ernannt ist, weigert sich Agitatoren der Fall war sich nur durch ein plögliches Ausift. Die Regierung hat sich unbegreiflich langsam aufgerafft. Die die Nieuwenhuis'sche Gruppe, ihm die erreißen ins Ausland zu retten wissen aus dem Schmuß, der sich japanische Reisernte ist überall mißrathen. Spekulanten benutzen wünschten statistischen Daten zu ertheilen. rund um sie herum aufgelagert hatte. die Noth, um die Preise so viel fie fönnen hinaufzuschrauben. 6. Februar 1891 stellt Domela Nieuwenhuis den Antrag, Für jeden, der die frühere Popularität des Nieuwenhuis Diese Nothlage hat zum Massenverkauf von japanischen die Besoldung der Königin um 175 000 Gulden zu vermindern, gekannt und den Einfluß seiner aus der Entfernung sympatisch Mädchen geführt. Jedes Opfer für die Eltern zu bringen, also auf 425 000 Gulden herabzusetzen, wobei er jedoch überfah, wirkenden Figur gefühlt hat, und der weiß, wie viel er einst für um fie vor Entbehrung zu bewahren, ist in Japan etwas selbst- daß ein derartiger Beschluß verfassungswidrig sein würde. seine Ueberzeugung zu leiden hatte, ist es höchst schmerzlich au verständliches. Das Mädchen verkauft sich als zweite Frau an 1891 stellt Domela Nieuwenhuis in der 4. Auflage feiner sehen, in welches Mittel von Oberflächlichkeit und Gemeinheit einen reichen Japaner. Ihr Minimalalter muß 12 Jahre be tragen. Der Kaufpreis ist jetzt nur 20 M.(!) Unter gewöhn- Broschüre" Wie unser Land regiert wird", die unsozialistisch ge- dieser Mann herabgesunken ist. dachte Behauptung auf: So wie die Geseze den Man muß übrigens in betracht ziehen, daß die schmutzigsten lichen Verhältnissen ist er 800 m. Der Kauftontrakt wird schlechten Zustand ins Leben riefen, so Affären, so zum Beispiel die skandalöse Art, wie die holländischen übrigens gerichtlich abgeschlossen. Dann trägt der Käufer alles wird die Abschaffung jener Geseze oder Sozialdemokraten von Domela Nieuwenhuis verleumdet werden, Geld, welches er auf das Mädchen verwendet, in ein Buch ein, ihre Ersetzung durch andere im allgemeinen oft nicht von ihm selbst, sondern von seinem dunkeln Schatten in welchem ihr auch genau ihre Pflichten mitgetheilt werdenDie Schwäche des Mannes Nach drei Jahren muß der Käufer das Mädchen freilassen, so. Interesse die erwünschte Aenderung herbei- Cornelissen verrichtet werden. äußert sich auch in einer frankhaften Sucht, immer als Märtyrer bald das Geld, welches er für es verwendet hat, ihm zurück, Im Mai 1891 wird eine Broschüre des Domela Nieuwenhuis zu pofiren, fast allen Gegnern das Streben, ihm, Domela gezahlt ist. Nach sechs Jahren ist das Mädchen überhaupt frei verbreitet, worin er alle die Segnungen malt, mit denen wir Nieuwenhuis, schaden zu wollen, zu unterstellen eine Art Ver ohne irgend welche Zurückzahlung. überschüttet wären, wenn man seine Anträge und Rathschläge in folgungswahn, der mit dem Giwebn nahe verwandt Afrika. der zweiten Kammer angenommen hätte. Darin sagt er, daß ist. Diese Krankheit, verbunden mit dem Wunsch, eine interdie Volkssouveränität besteht: im Stimm- nationale Rolle zu spielen, nachdem die nationale bald aus. settel, der erklärt, in der Waffe, die wehrt und gespielt ist, mag auch der Anlaß sein zu den Diskussionen über Wenn wir das Stimmrecht erobert haben, so Songreß. im Grund und Boden, der nährt." Und weiter: Die Bulaßbarkeit des holländischen Sozialistenbundes zu bem tommen wir dadurch zu den Waffen und zum Diese Diskussion ist ganz überflüssig und sollte nur den Haken abgeben, an dem eine künstliche Hege gegen den Londoner Rongres aufgehängt werden könnte. Aus Deutsch Ostafrita. Wegen Stiavenraubes, begangen an fünf Sklaven jugendlichen Alters, find von dem kaiserlichen Bezirksamte in Bagamoyo, Deutsch: Ostafrita, die auf frischer That ergriffenen Munimooa wadi Majuta, Rajabu wadi Munimtuu und Rajabu wadi Schata zur Todesstrafe verurtheilt worden. Als die Sklavenräuber sich von bem Gouvernements- Dampfzollkreuzer verfolgt sahen, versuchte der zuerst Genannte, die geraubten fünf Sklaven über Bord zu werfen, wurde aber an seinem Vorhaben durch den Rajabu wadi Schata verhindert. Mit Rücksicht hierauf ist die gegen den Letzteren erkannte Todesstrafe in fünfjährige Kettenhaft ums gewandelt worden. Die Urtheile sind bestätigt worden. Buluwayo, 16. Juli. General Carrington verläßt morgen führen." Grund und Boden." " lutionäre Tattit" handhaben und entschuldigt sich auf dem Dezember 1891 will Domela Nieuwenhuis die„ revoParteitage, daß er sich je mit gesetzgeberischer Arbeit im Barlament eingelassen habe. Das Parlament ist nur gut als Tribüne, um über die Köpfe der Abgeordneten hin zum Volke zu reden. Partei- Machrichten. Kapital und Polizei find international! Das ist eine alte Erfahrung und hat sich am letzten Sonntag aufs neue be Solche arabische Miffethäter scheinen mit exemplarischer als verantwortlicher Redakteur des Partei Organs Recht voor Versammlung abbalten mit Genossen Bueb als Referenten. Da 1892 verkündet Domela Nieuwenhuis in seiner Eigenschaft stätigt. Die Genossen in Martirch wollten eine öffentliche Strenge bestraft zu werden. Es wäre sehr wünschenswerth, daß allen" wiederholt, daß Sozialisten sich im Parlament anfie in ihrem Städtchen die Genehmigung dazu nicht erhielten, der amtsmißbrauchende Kolonialbeamte dafür nicht umso billiger aktiver geseggeberischer Arbeit betheiligen wegtäme. Für beide Sorten von Verbrechern die Mittellinie zu tönnen, z. B. um den Achtstundentag gefeglich gingen sie auf französisches Gebiet. Aber auch hier hatten wählen, wäre richtiger. einzuführen und zur Erreichung von unentgeltlichem Bolts: fie die Rechnung ohne die französischen Gendarmen gemacht. Als sie auf französisches Gebiet tamen, wurden sie von unterricht. mit starker Streitmacht Buluwayo und hofft nach einem nächt- Anfangs 1893 erklärt Domela Nieuwenhuis sich für der Gendarmerie empfangen, von der ihnen bedeutet wurde, daß jede politische Ansprache verboten sei. Die republikanische den holländischen Antrag zum Kongreß in Zürich, nur " Polizei des Erbfeindes" hat sich als getreue Helfers. für die Agitation" an den Wahlen theilzunehmen und helferin der preußisch- deutschen Polizei erwiesen. Am nächsten im Parlament, nur zu protestiren".d Juli August 1898 ist Domela Nieuwenhuis als ver. Sonntag foll es nochmals mit der französischen Gastfreundschaft Juli August 1893 ist Domela Nieuwenhuis als ver- versucht werden. Die Genoffen von Thann haben eine öffent antwortlicher Redakteur des Partei- Organs damit einverstanden, baß Sozialisten im Parlamente auch so I che attive gesetzliche Versammlung auf französischem Gebiet projektirt; Bueb solche gefeß wird auch hier referiren. geberische Arbeit verrichten, die von den Wählern gutgebeißen wird. lichen Gilmarsch am Sonnabend einen entscheidenden Schlag gegen die in den Matoppobergen versammelten Gingebornen zu führen. Amerika. Savannah, 16. Juli. Nach amtlichen Meldungen wurden die Kolonnen der Insurgentenführer Jerez, Bapona und Morejon in der Provinz Matanzas geschlagen. Eine mit Dynamit geladene Cartouche explodirse beim Baffiren eines Eisenbahnzuges in Bailiday.(?) Ein Difizier und der Lokomotivführer wurden verlegt. 20 weitere Cartouchen wurden gefunden. New- York, 17. Juli. Die New York Tribune" meldet, daß der Entwurf des Schiebsvertrages zwischen England und den Vereinigten Staaten festgestellt sei und in einigen Tagen zur Vorlage gelangen werde. Der Vertrag enthalte Bestimmungen über die venezolanische Streitfrage. Die hauptsächlichsten Punkte desselben seien von beiden Mächten an genommen. Ein Munterrevolutionär oder Dezember 1893 ist es Domela Nieuwenhuis, der auf dem Rongreß zu Groningen die Betheiligung der Arbeiter an den Wahlen unbedingt verwirft, und der die Annahme der berüchtigten Resolution bewirkt, durch welche die Partei erklärt, unter teinen Umständen, sogar nicht für die Agitation, sich an den Wahlen au betheiligen. 1894 nennt Domela Nieuwenhuis wiederholte Male das Dynamit eins der besten und billigsten Mittel, ein neues demokratisches Kampfmittel" wider die fapitalistische Klasse. Der Sozialistenkongreß in Florenz. Florenz, 18. Juli. Die Sigung wird um 73/4 Uhr eröffnet und Cofta führt wieder den Vorsitz. Anwesend ist auch der heute früh eingetroffene Abgeordnete De Felice. Verhandelt wird über Kapitel 5 der Tagesordnung:" Wahltaktit". Es werden zwei Anträge ein gebracht, und in anbetracht, daß der größte Theil der Kongreßs mitglieder imperative Mandate hat und bereits auf den Bezirks tongressen und in den Vereinen über die Tattit der Partei eine erschöpfende Diskussion stattgefunden hat, wird sogleich zur Ab. ftimmung geschritten. Die Anträge werden angenommen. Battelli beantragt, daß unter gewiffen örtlichen Ausnahmebedingungen 1894 erklärt er in einer Diskussion in Zwolle, daß es republikanisch- sozialistische Kandidaten bei Parlaments sich dann und wann doch auch lohne, an den und Kommunalwahlen unterstützt werden follen, und Wahlen theilzunehmen: z. B. um einen fetten bringt eine dahingehende Tagesordnung ein, welcher sich Bauer aus dem Gemeinderath zu stoßen. Frau Kulitschow und Biffolati anschließen. Darauf schreitet man Dezember 1894, auf dem Rongreß im Haag läßt Domela zur Abstimmung über folgende von dem Berichterstatter Abg. Ferri ,, die holländische Schildwache". Nieuwenhuis von seinen Getreuen eine Resolution annehmen, eingebrachte Tagesordnung: Die Sozialisten nehmen an Rom welche thatsächlich den Groninger prinzipiell- antiparlamentarischen munal- und Parlamentswahlen als selbständige Partei theil, inMan schreibt uns: Als Domela Nieuwenhuis auf Beschluß vernichtet, jedoch angeblich eine nähere ,, Erklärung" dem sie in den Gemeinden und Wahlkreisen, wo es nur irgend dem Züricher Kongreß zum zweiten Male mit seinem Militär- jenes Beschlusses bilden soll, und welche besagt: daß die möglich ist, eigene Kandidaturen aufstellen, ohne sich an der streit vom gefunden Menschenverstand und der Einsicht der Betheiligung an den Wahlen nur eine Müzlich Wahlarbeit irgend einer bürgerlichen Partei zu betheiligen, es internationalen Arbeiterbewegung befiegt wurde, kehrte er wie teits Frage ist; daß eine große Gefahr für die sozialistischen sei denn, daß einzelne Lokal und Provinzialgruppen beschließen, ein verspotteter Don Quixote heim zu seinen Getreuen und ver- Prinzipien in der Theilnahme an der aktiven bei Stichwahlen für denjenigen Kandidaten einzutreten, welcher fündete mit wehmuthsvollen Worten den Untergang der Sozial- parlamentarischen Arbeit bestehe und es also verkehrt das Mindestprogramm der sozialistischen Partei billigt." An demokratie. Es waren wieder die Deutschen, welche mit ihrem sei, die Betheiligung an den Wahlen unprinzipiellen Zwecken der Abstimmung betheiligten sich 219 ftimmberechtigte Vertreter; „ Chauvinismus" die internationale Arbeiterfache in den Moraft dienstbar zu machen. Der Kongreß erklärte es auf grund dessen 147 ftimmen für, 72 gegen die Tagesordnung. In namentdann noch führten; Bebel wurde zum sovielsten Male wieder als friegs- für ungehörig, daß Gelder aus der Landes-( Partei-) Kasse für die licher Abstimmung wird folgender Busah antrag von luftiger Fürsprech des Militarismus dargestellt; Liebknecht war Wahlen benützt werden. Podrecca angenommen: und welcher zu einem harmlosen Friedensbündler gleich geworden und die Diesmal war es Domela Nieuwenhuis, der den Genossen einer politisch organisirten Partei gehört." Nun gelangt Sozialdemokratie, welche die Nieuwenhuis'schen Militärstreit rieth, in einzelnen Fällen an den Wahlen theil- ber„ Fall De Felice" zur Verhandlung. Ercoli beauMedizin nicht hatte tosten wollen, lag traut und lebensmüde zu nehmen, z. B. da, wo die Wahlen dazu dienen tönnten, tragt, daß man von dem anwesenden De Felice Rechenschaft auf ihrem Todenbett. die Autorität zu stürzen und einen Genossen, der im Gefängniß fordern solle über seine Haltung bei der Abstimmung zu gunsten Bei dieser Gelegenheit wurde der gläubigen Menge in den sigt, in die Rammer und Freiheit zu bringen. des Ministeriums Rudini und bei der letzten Parlamentswahl in Neden und Schriften dieses modernen Heilands fund gethan, daß 1895 erklärt Domela Nieuwenhuis fich im ganzen einver Rom. Es herrscht eine große Erregung; mehrere Redner erklären, die Sozialdemokratie der großen Länder rückständig sei, und daß standen mit Krapottin's Groberung des Brotes"; er weist jedoch daß De Felice nicht offiziell zur Partei gehöre und deshalb nicht gerade die kleinen Völker berufen feien, als„ Schildwache des den Namen„ Anarchist" zurück, weil dieser Name nur den das Wort ergreifen dürfe. Agnini stellt das dahin richtig, daß internationalen Sozialismus" auf ihrem Posien zu stehen. Von individualistischen Anarchisten gehöre, und nicht den kommunistis De Felice wohl zur sozialistischen Gruppe im Parlament gehöre freiheitliche diefer Zeit datirt die Selbsternennung des Herrn Domela schen Anarchisten, die er lieber libertäre und die Beiträge nur deshalb nicht bezahlt habe, er bis Nieuwenhuis nebst Gefolgschaft zur internationalen Schildwache. Sozialisten" nennen möchte. vor kurzem eingesperrt war. De Felice erklärt Man nennt diesen Schwindel bei uns und in Flandern: Es mag für die ausländischen Genoffen nicht uninteressant 1895. Unfer, libertärer Sozialist" empfiehlt in einer fein, etwas näheres über die Art und Weise zu erfahren, Bersammlung seinen Genoffen den schwindelhaften Be wie diese internationale Schildwache im eigenen Lande trug, nämlich daß man sich mit Benußung einer Flaschenzieherei. weil Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " darauf, daß er nur deshalb zum Rongreffe gekommen sei, dabei in holdefter Eintracht in den Armen. Es ist entschieden eigenen Kräfte angewiesen sein, da die Raffen der Gewerkschaften weil er wußte, daß man über ihn zu Gericht figen worden, daß gegen eine besondere Besteuerung genossenschaftlicher durch die vielen Ausstände und langen Kämpfe erschöpft sind. werde; er fühle sich als Sozialist, obwohl er augenblicklich Verkaufsvereine durch die Gemeinden Bedenken nicht beftünden. Wir müssen also doppelte Schuldigkeit thun. Versäume niemand nicht offiziell" zur Partei gehöre. Nun erhalten die Widersacher Auf dem Verbandstage sächsischer Raufleute und Gewerbe- die Listen in den Werkstätten zirkuliren zu lassen, hier und da De Felice's das Wort. Ercoli und andere werfen ihm vor, daß treibenden, der am 15. Juli in Meißen abgehalten wurde, wird mancher einen Freund haben, der sein Scherslein beisteuert. er, im Gegensatz zu den Genossen, für das Ministerium stimmte herrschte natürlich wie vorauszusehen war, über dieses Vorgehen Alle Sendungen sind zu richten an die Fünfer- Kommission, und erklärt habe, er stimme mit dem Parteiprogramm nicht über eitel Freude und Jubel. Die Gemeinden haben schon begonnen, Restaurant Neumann, Linienstr. 19, Sonntag Vormittag 91/2 Uhr. ein, er habe nur für die Wahl des republikanischen Kandidaten die ergiebige Steuerquelle zu erschließen und werden den Um( Siehe Inserat!) Die Vertrauenspersonen der Arbeiter und Zuccari gewirkt. Ercoli beantragt die Ausstoßung De Felice's saß der Konsumvereine mit einer Abgabe von durchschnittlich Arbeiterinnen. J. A.: A. Regge, Fürstenwalderstr. 13. aus der Partei. Podrecca und Labriola treten warm für 3 pt. belegen; so in Burgstädt( 3 pCt.), Leutsch( 4 pt.) u. a. Achtung, Parquetbodenleger Berlins! Da seitens De Felice ein, der sich um die Partei große Verdienste erworben Diese 3-4pCt. vom Umsaybedeuten nicht weniger einzelner Vertrauensleute in letzter Zeit eine große Nachlässig. habe. Nun ergreift unter allgemeiner Spannung De Felice bas als ca. 30-40 pt. vom Reingewinn. Hier, wo es sich um feit Platz gegriffen hat, ersuchen wir die Kollegen, streng darauf Wort. Er giebt zu, daß er gefehlt habe, aber nicht aus Arbeitervereine handelt, wird also eine Progreffion bis zur Hälfte des zu achten, daß ihre Vertrauensleute regelmäßig in den Schwäche. Er habe für das Ministerium gestimmt nicht weil es Netto- Einkommens für erträglich gehalten, während dem reaktionären Sigungen erscheinen. Weiter empfehlen wir den Kollegen der ihn aus dem Kerker befreit hatte, sondern weil er es nicht für Landtag eine Progression bis zu 4 pet. bei der Staatseinkommen Firmen Ende, Mittag und Rosenfeld unverzüglich einen opportun hielt, dem verflossenen Ministerium Crispi einen Steuer schon bedenklich erschien! Die indirekte Be Vertrauensmann zu wählen. Die Kollegen der Deutschen Triumph zu verschaffen. Das Parteiprogramm habe er nicht steuerung der Voltslebensmittel ist allerdings un- Fußbodenfabrik werden gebeten, mehrere Vertrauensleute zu tritisirt, sondern nur gewisse Tendenzen innerhalb der Partei; bedenklicher. senden. Die nächste Sigung findet Sonntag Vormittag 10 Uhr auch sei er nicht für die Wahl des republikanischen Randi- Um welche Summen es sich bei diesen Steuerprojekten bei 3ubeil, Lindenstr. 106, statt. Die Werkstatt- Kontrolldaten eingetreten, sondern habe nur niemals ein Hehl daraus handelt, mag man daraus sehen, daß der Konsumverein Leipzig kommiffion. gemacht, daß er der Ansicht sei, man müsse mit verwandten Blagwizz z. B. in den zehn Jahren seines Bestehens 1884-94) Achtung, Former! Bei der Firma Weidner in LeipzigParteien Fühlung nehmen. Der Kongreß habe das abgelehnt 9 066 201 M. Umfaß gemacht hat, davon allein 1894/95 Sellerhausen haben am Donnerstag sämmtliche neun Former die und er füge sich. Außer der Wahltaktit sei aber noch die Dr- 2 484 910 M.; das würde bei einer Besteuerung von 3 pet. Arbeit eingestellt, da von ihnen gefordert wurde, Arbeiten für ganisations- und die Propaganda Taktik da, und hierbei sei die ungefähr 75 000 M. Umsatzsteuer ergeben haben. Daß den gesperrte Berliner Firmen anzufertigen. Zuzug ist fernzuhalten. Unversöhnlichkeit" direkt schädlich. Wenn die Partei ihm er- fleinen Krämern und Händlern selbst durch solche starte fistalische Sonntag früh 10 Uhr findet Kolbergerstr. 23 eine öffentliche Tauben wolle, feine Organisationsthätigkeit nach der von ihm Mittel nicht geholfen werden kann, liegt auf der Hand: aber es Versammlung der Former statt; die Kollegen werden um zahlfür gut und wirksam gehaltenen Methode, besonders auf Sizilien, wird erst einmal versucht betroffen werden ja nur die reiches Erscheinen ersucht. Der Vertrauensmann der Berliner wo ein ganz eigenartiges Organisationssystem erforderlich sei, Arbeiter. Metallarbeiter. Otto Näther, N., Anklamerstr. 44. fortzusehen, dann werde er in der Partei bleiben wenn Ein Internationales Amt für Arbeiterschutz. Der be Die Tischler der Werkstätte des Herrn Richter in Fürsten. nicht, müffe er sich zu seinem großen Schmerze von ihr trennen. fannte schweizerische Sozialpolitiker, National- und Regierungs- walde haben die Arbeit niedergelegt. Buzug streng fernzuhalten. Die Rede De Felice's rief erst Beifall, dann großen Wider- rath Curti in St. Gallen, hat jüngst in der dortigen spruch hervor. Costa vertagt die Sigung auf Nach Gesellschaft für Statistik und Staatswissenschaft einen Vor- dauert unverändert fort. Trotzdem Herr Heinsohn erklärte, ohne Der Seilerstreit bei Heinsohn u. Komp. in Harburg a. E. mittag. In der Zwischenzeit soll sich De Felice über die trag über die Aufgaben des nächsten Internationalen auf den einzelnen Kongressen Buchthause faß) beschlossene Organisationstattit informiren und Bundesrath bereits den Auftrag von der Bundesversamm halten, bald sollten von Berlin, bald von Flensburg Leute ( in der Zeit, wo er im Arbeiterschutz- Kongresses, für dessen Einberufung der schweizerische seine früheren Leute auskommen zu können, macht er doch außer ordentliche Anstrengungen, von auswärts Arbeitskräfte zu er dann erklären, ob er in der Partei bleiben wolle. Die Nach lung erhalten hat, gehalten. Curti bezeichnet als solche mittags- Sigung wird um 2 Uhr unter dem Vorsize De Bella's Aufgabe die Einsetzung eines Internationalen Amtes für tommen; aber bis jetzt ist es immer beim Sollen" geblieben, eröffnet. De Felice erklärt unter großem Beifall, daß er von Arbeiterschutz. Dessen Thätigkeit sollte bestehen in der Samm- denn die auswärtigen Arbeiter zogen es bis jetzt vor, auf die den Parteibeschlüssen über die Taktik Kenntniß genommen habe, lung und Herausgabe aller auf den Arbeiterschutz sich beziehenden glänzenden Bedingungen des Herrn Heinsohn nicht einzugehen. und daß er sich in Zukunft stets darnach richten werde. Darauf Gesetze und anderer wichtiger Publikationen in englischer, fran- Der Malerftreit in Dresden verursachte eine Ausgabe beginnt die Diskussion über Art. 6," Gründung eines täglich zösischer und deutscher Sprache und darüber hinaus in ihrer von 5302,39 M. An abreisende Kollegen wurden 4082,50 m. erscheinenden Parteiblattes". Nach langen Verhandlungen be- Ursprache, wenn diese keine der drei genannten ist. In diese als Reise- Unterstützung verausgabt. Insgesammt wurden 490 Arfchließt man, daß die„ Lotta di Classe" Zentralorgan der Partei Sammlung wären aufzunehmen alle Gefeße über Fabrik- beiter sieben Wochen unterstützt. bleiben und daß die Partei selbst die Herausgabe des Blattes polizei, im besonderen auch über den Schuß der Minder- Der Ausstand der Klempner in der Blechwaarenfabrik übernehmen soll. Da noch fünf Artikel der Tagesordnung zur jährigen und der Frauen; über die Sonntagsruhe sowohl von Staub, Firma Rau in München dauert fort. Die bei der Diskussion stehen, wird die Sigung um 6 Uhr aufgehoben; sie soll der Fabrikarbeiter als der in Wirthschaften und Laden- Firma beschäftigten Lackirer und Taglöhner sind nunmehr ebenum 8 Uhr abends wieder eröffnet werden und das Programm geschäften arbeitenden Personen beiderlei Geschlechtes; über falls in Mitleidenschaft gezogen und müssen die Arbeit eins des Kongresses dürfte dann wohl erschöpft sein. schützende Maßregeln für die in der Hausindustrie Beschäftigten; stellen. über die Arbeitszeit, Nacht- und Sonntagsruhe in den Staats- Die Gewerkschaftskämpfe in Oesterreich. In Desterreich und Verkehrsanstalten( Poft, Eisenbahnen, sind in den letzten Wochen die Lohntämpfe fortwährend im Zus Wer gewerbsmäßig Druckschriften oder Werkstätten andere Schriften oder Bildwerke auf öffentlichen Wegen, Straßen, Schifffahrt, Trambahnen, Fuhrhalterei, Telegraph, Telephon); nehmen begriffen. Mit seltener Ausdauer und anerkennens Plägen verkaufen, vertheilen, anheften oder anschlagen will, be- über die Haftpflicht in Fabriken, Gewerben und Verkehrs- werthem Eifer halten die Arbeiter trotz der schamlosesten polizei. über das Lehrlingswesen; über darf der Erlaubniß. Gegen diese Bestimmung der Gewerbe- anstalten; Arbeiter lichen Willkür an ihrer Sache fest und selbst die oft dürftige Ordnung sollte ber frühere Gärtnereibesizer Niesing in wohnungen; über die Versicherung industrieller und ländlicher Unterstüßung macht sie nicht wankend in ihrem Entschluß. Der Zehdenick, ein etwa 80jähriger Mann, verstoßen haben. Arbeiter gegen Unfall, Unfall, Krankheit, Invalidität, Alter, geringe wirthschaftliche Aufschwung macht sich auch hier weshalb die Arbeiter Gelegenheit nehmen, Niefing hatte dem Vertrauensmann zu Gefallen einige Exemplare Arbeitslosigkeit und über den Arbeitsnachweis; auch die den bemerkbar, Stellung ein wenig zu bessern. Natürlich des Vorwärts" an die Abonnenten übergeben, weshalb er, unter sozialpolitischen Gesetzentwürfen beigegebenen Begründungen, die ihre soziale Stellung ein die Arbeiter in schweren wochens Hinweis auf die angeführte Bestimmung der Gewerbe- Ordnung, parlamentarischen Verhandlungen darüber; ferner bezügliche Ber- müffen auch hier ein Strafmandat in Höhe von 6 Mart erhielt. Das Schöffen- ordnungen, Regulative und einstige Gerichtsentscheide; sodann Aus- langen Arbeitseinstellungen alle, auch die geringfügigsten Schöffen- ordnungen, gericht, dem die Angelegenheit zur Prüfung vorlag, erkannte aufzüge aus Fabrikinspektoren- und Verwaltungsberichten und amt Bugeständnisse den Unternehmern abringen. Mögen deshalb Freisprechung. lichen Statistiken sollten Aufnahme finden. Diese Publikationen, sowie unsere Genossen darauf achten, daß nicht durch Zuzug die -Nachspiel zum Böttcherstreit in München. ein herauszugebendes Jahrbuch sollten den parlamentarischen, admini- österreichischen Arbeiter in ihren Kämpfen geschädigt werden. In Beusen befinden sich 700 Zextilarbeiter im Wegen Beleidigung eines Vorarbeiters wurde der Böttcher Behle strativen Behörden, statistischen Aemtern zugesendet und durch den zu 8 Tagen Gefängniß verurtheilt. Buchhandel auch sonst jedermann zugänglich gemacht werden. Das Ausstand, in Neuntirchen 2000 Zextil- und Metallin Prag sämmtliche Tischler, Vergolder -8% age aft wegen gemeinsamen groben Unfug sprach internationale Amt sollte auch als Auskunfts- und Ber- arbeiter bas Leipziger Schöffengericht gegen zwei Schmiedegefellen aus, mittelungsstelle für hierzu berechtigte Persönlichkeiten dienen. und Metallschläger, in Bodenbach Zetschen die Drechsler die angeblich während des Streits zwei Prinzipale auf Schritt Es hätte sodann die jedes Jahr oder alle zwei Jahre statt- und Tischler, in Meran 63 Tischler, in Wien 300 Stell Die Kosten des inter- macher und 1000 Klempner. und Tritt verfolgten und einige höhnische Redensarten fallen findenden Kongreffe vorzubereiten. Die Tischler in Wien haben einen neuen Erfolg zu ließen. Der Vorgang spielte sich zum theil auf der Ankunfts- nationalen Amtes hätten die betheiligten Staaten aufzubringen halle des Bahnhofes ab, wo die Meister zureisende Arbeiter in und würden verhältnißmäßig unbedeutende sein. Als Sit für verzeichnen, indem von den drei gesperrten Werkstätten abermals Empfang nehmen wollten. das Amt schlägt Curti Brüssel oder Zürich vor, da beide eine Firma nachgegeben hat. Nachdem Tischlermeister Voglbut Ein Massenprozeß gegen eine Anzahl Mitglieder Städte in neutralen Staaten und belebten Industriegebieten bereits vorige Woche bewilligte, hat sich nunmehr auch Herr der Filiale Ottensen des Zentralverbandes der Arbeiterinnen liegen. Ecold bequemt, den neunstündigen Arbeitstag einzuführen. Trotz Deutschlands endete bekanntlich mit einer Berurtheilung von 80 Auswanderer- Elend ta Brasilien. Ein Bild des un- dem haben seine alten Arbeiter es abgelehnt, bei ihm die der über 100 Angeklagten zu einer Geldstrafe von 15 Mart glaublichsten Glends der österreichischen Emigranten in Brasilien Arbeit wieder aufzunehmen, sie gedenken trotz der schwarzen wegen Uebertretung des preußischen Vereinsgefehes. Den Ge- entrollt das brasilianische Regierungsorgan, Paiz" in folgender Listen anderwärts Arbeit zu bekommen. Die Sperre ist natürlich richtsbehörden scheint es nun außerordentlich schwer zu werden, Nachricht: Auf der Landungsinsel, die man von der Hauptstadt aufgehoben und bleibt nun noch der Leiter dieses ganzen Unter fich durch diese Maffen Strafvollstreckung hindurch zu finden, Rio Janeiro in 50 Minuten Fahrzeit erreichen kann, werden nehmens ein Herr Jelinek gegen diesen wird nun mit äußerstem wie verschiedene Irrthümer" zeigen, die in lezter Beit vor- fämmtliche aus Desterreich ankommenden Auswanderer ausgesetzt. Nachdruck die Sperre aufrecht erhalten. gekommen find. Bei zwei Verurtheilten erschien der Gerichts- Das Auswanderungsbureau befißt zwar drei kleine Dampfer, Die Situation im schweizerischen Brauerstreik ist noch vollzieher, um die Pfändung für Strafe und Gerichtstoften zu doch sind alle alter Konstruktion und total seeuntüchtig, so daß fortgesetzt unverändert. Auf beiden Seiten wird mit großer Gr vollstrecken, obgleich die Zahlung derselben bereits erfolgt war. sich die brasilianische Regierung veranlaßt fah, die Gesellschaft bitterung gekämpft. Noch niemand denkt hier ernsthaft ans Nach Von der Pfändung wurde denn auch Abstand genommen. In zum Aufnehmen cines Privatdampfers zu zwingen. Auf geben. Die ringfreien Brauereien machen dabei die besten Ge einem dritten Falle fiel die vorgenommene Pfändung fruchtlos der Auswandererinsel ist das Trinkwasser in einem so spärlichen schäfte, während die anderen einen Abnehmer nach dem anderen aus. Die in diesem Falle in betracht kommende Verurtheilte er- Maße vorhanden, daß es in Booten vom festen Lande zugeführt verlieren. Von unbetheiligter Seite wurden schon zweimal angebahnt, Το in Bern hielt nun unterm 10. Juli von der Staatsanwaltschaft die An- werden muß; in diesen Booten aber, welche fast gar nicht ge- Vermittelungsversuche Winterthur. Gewerkschaftsbund und Brauereis weisung, sich zur Verbüßung der an Stelle der Geldstrafe treten- reinigt werden, steht das Wasser oft zwei bis drei Tage in der in den Haftstrafe in Fuhlsbüttel zu melden, obgleich fie laut Quittung Sonnengluth und vermischt sich außerdem mit dem Salzwasser befizer- Verband erklärten sich zu Unterhandlungen bereit, die der Gerichtskaffe bereits am 30. Juni Strafe und Gerichtskosten des Meeres. Jeder Auswanderer, der von dieseur Wasser Unterhandlungen scheiterten aber jedesmal an der Hartnäckigkeit bezahlt hat. bis jetzt genoffen hat, betam stets den Durchfall. Alle der Brauereibefizer, weil sie nicht einmal auf die minimalſten Ein bischen mehr Ordnung wäre in bezug auf die Straf- Emigranten waschen ihre Wäsche, Kleidung u. s. w. bis zur Forderungen der Arbeiterschaft eingingen. Die Arbeiterschaft vollstreckung sehr am Play. Weiterfahrt am Inseluser im Meere, so daß durch das verlangt nur Wiederherstellung der alten Arbeitsordnung und Die Brauereibesizer wollen --Wegen Preßvergehen wurde der Genosse Thiel Salzwasser das Gewaschene ebenso wie ter Körper gerade Einstellung aller Entlaffenen. nur 25 pt. wieder einstellen und zwar nach vom„ Harburger Voltsblatt" vor längerer Zeit von der Straf so schmutzig bleibt wie früher. Die Auswanderer sind, gewöhn aber tammer zu Stade za 50 M. Geldstrafe verurtheit. Er legte hier lich weit mehr als 1000 Personen, in großen Schlafräumen" ihrer Wahl. Bei den Vermittelungs Verhandlungen wollten Vertretern der Arbeiter gegen Revision ein, welche denn auch vom Reichsgericht als be- eines großen Gebäudes untergebracht, die teine Fenster, sondern die Brauereibefizer zwar mit die Leiter des Gewerkschaftsbundes, gründet erachtet wurde. Das Reichsgericht verwies die Sache lediglich nur Thüren besitzen, und in welchen Räumlichkeiten schaft unterhandeln, zur nochmaligen Verhandlung vor die Strafkammer in Stade die Auswanderer dicht neben einander auf ihren in Bündeln die Genossen Keel und Mertens, sollten aber davon ausgefchloffen und erfolgte nunmehr Freisprechung. zusammengelegten letten Habseligkeiten ruhen. Alles ist durch sein. Ein Beweis, daß es die Herren Brauereibefizer mit ihren 32 Anklagen find anläßlich des Streits bei Thörl einander gemischt: Alte, Junge, Verheirathete, Ledige, Kinder, Friedensabsichten nicht ehrlich meinen. Mit ihren Klagen gegen und Gaiser in Harburg anhängig gemacht. Auffallend dabei ist, Greise, Männer und Weiber alles in starrendem Schmutz. die Arbeiter- Union Winterthur und das dortige Blatt Sie daß eine einzelne Person in mehreren Fällen in den Prozessen Im Falle eines Feuers müßten die meisten von ihnen Landbote" sind die Brauereibefizer sauber abgeblikt. boykottirter Wirtheine Rolle spielt. Der Betreffende will immer bedroht sein und ein Opfer der Flammen werden. Rings um das Wohn- verlangten Verbot der Publikation wird auch wohl als Beuge fungiren, obwohl er vor dem Streit gebäude herrscht ein unerträglicher Gestant nach menschlichen schaften. Jetzt wollen auch noch die St. Galler Wirthe ihr Recht überhaupt auf den genannten Arbeitsplägen gar nicht thätig war. Sekreten. In der Küche sind acht Köche beschäftigt, von denen auf dem Prozeßwege suchen. Sie wollen die Urheber des Die verschiedenen Anklagen lauten zum theil auf Bedrohung, der Schmuß geradezu herabtrieft und durch die die Speisen Boykotts wegen Geschäftsschädigung gerichtlich belangen. Als Nöthignug, Nörperverlegung und Beleidigung. gänzlich ungewaschen in die großen Kochteffel geworfen werden. Urheber betrachten die Wirthe das Bundeskomitee des In der Abtheilung für Krante liegen die Patienten auf elenden schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Zwei„ berühmte" Advokaten, Bettgestellen, mit Lumpen und Hadern zugedeckt. Bon einer reinen Nationalrath Forrer und Dr. Hirzel, haben die Führung der oder Krankenwäsche überhaupt ist gar nichts zu bemerken. In Klage übernommen.- Von den Ausgesperrten in Basel und Der Kampf gegen die Konsumvereine kann nun be- der Abtheilung für franke Kinder liegen gewöhnlich zwei bis drei Rheinfelden sind bis jetzt 20 untergebracht. 38, darunter 16 Vers ginnen. Endlich hat der Bundesrath seine Zustimmung zu dem in einem Bette zusammen. Die gestorbenen Kinder liegen noch heirathete mit 40 Kindern, find noch arbeitslos. Geseze über die Abänderung des Genossenschaftsgesetzes vom lange Zeit unter den Lebenden, da es Krantenwärterinnen gar 1. Mai 1889 gegeben, obwohl der Reichstag den vorgelegten nicht glebt, sondern die Kinder von ihren Müttern felbft gepflegt Regierungsentwurf bis zur Unkenntlichkeit umgemodelt hat. Das werden müssen. Nachdem aber auf der Kinderabtheilung bei Gesetz enthält eine Menge Strafbestimmungen für Vorstands- nahe alle kranken Kinder sterben, verheimlichen die Mütter die mitglieder, Verkäufer, und vor allem auch für diejenigen, die den Krankheit ihrer Kinder und tragen fie oft sterbend an der Brust. Verkäufer eines Konsumvereins zu einem Waarenverkauf an Fast täglich findet man bei der Durchschau der Schlafräume vier bis fünf in Feßen eingehüllte Kinder liegen, welche in alte ErdNichtmitglieder verleiten wollen. Die Chitanen tönnten losgehen. Aber die Reaktionäre, die äpfelfiften gestopft und dann vergraben werden. Es herrscht da, so sehnlichst das Gefeß wünschten, rufen schon jetzt aus: wehe, wir furg gesagt, das größte Auswandererelend. Ein Verbrechen ist haben gefiegt! Die Folge dieser gefeßlichen Beschränkung wird es geradezu, nordeuropäische Arbeiter nach den tropischen vermuthlich nichts anderes fein, als eine erhebliche Steigerung der Gegenden Brasiliens zu verlocken. Nur in den sübbrasilianischen Löwenberg i. Schles., 17. Juli.( Privattelegramm des Mitgliederzahl der Konsumvereine. Die Leute, die bis jetzt aus irgend Provinzen, Rio grande, Santa Catarina und allenwelchem Grunde nicht beigetreten, aber trotzdem ihren Waarenbedarf falls noch San Paulo ist das Klima für Nordeuropäer er- Vorwärts".) Der Steuereinnehmer Pietrowsky, ein hochkonser vativer Mann, deffen Kaffe heute revidirt werden sollte ist seit aus den genoffenschaftlichen Verkaufsstellen deckten und dabei die träglich. Vortheile dieses Systems tennen gelernt haben, werden einfach gestern verschwunden. Man nimmt an, daß derselbe einen Selbst die Hindernisse aus dem Wege räumen und sich in die Mitmord begangen habe. Pietrowsky hinterläßt Frau und 5 Kinder. gliederliste einzeichnen lassen. Um ihren Zweck auf andere Weise Beru, 17. Juli.( W. T. B.) Die Sammlung von Unters zu erreichen, haben deshalb die Feinde der Konsumvereine das Achtung, Kürschner! Die 145 selbständigen Müßenmacher schriften zu dem Referendum gegen das Bundesbankgesetz hat Feld ihres Angriffs verändert. Sachsen, der Bannerträger der mit zirka 600 Arbeitern und Arbeiterinnen befinden sich jetzt bereits begonnen. Die Frist der zur Einreichung des Referendums deutschen bürgerlichen Reaktion, zugleich aber auch der Sitz der 14 Tage im Ausstand. Die Verhandlungen mit den Fabrikanten nothwendigen 30 000 Unterschriften läuft am 13. Oktober dieses meisten und größten voltsthümlichen Ronsumvereine geht natür- find angebahnt und werden am Freitag zum Abschluß kommen. Jahres ab. lich auch hier wieder mit fliegenden Fahnen voran. Es soll in Sollten die Fabrikanten die Forderungen rund ablehnen, so muß Der Bundesrath verbietet vom 20. Juli ab die Einfuhr von biefem gelobten Lande versucht werden, durch eine besondere der Kampf weiter geführt werden. Kollegen, Kolleginnen! Wir Schweinen. Das Landwirthschafts Departement fann für Art der Besteuerung den verhaßten Gegnern den Garaus haben beschlossen, die Selbständigen moralisch und materiell zu Schweine, welche direkt in die Schlachthäuser eingeführt werden, zu machen. Regierung und Boltsvertretung" liegen sich unterstützen. Wir werden hierbei im wesentlichen auf unsere Ausnahmen bewilligen. Soziale Meberlicht. " Gewerkschaftliches. " = 0 und 20 000 Rohlengruben Arbeiter hielten in Chesterfield eine Rundgebung ab. Man steht in England am Vorabend eines großen Streits. Viele Zweigvereine des Bundes der Arbeiter sind dafür, sofort 10 pet. Lohnerhöhung zu fordern. Sollte irgend ein Grubenbefizer eine Arbeitssperre gegen seine Arbeiter verhängen, so soll dies das Signal sein, daß die Arbeit in allen Bechen, wo Mitglieder des Gewerkvereins arbeiten, eins gestellt wird. Depeliten und lehte Nachrichten. " Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey, Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin. Sierau 2 Beilagen 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Ur. 166. Sonnabend, den 18. Juli 1896. 13. Jahrg. Aus dem Gewerbe- Inspektoren- bungen find dadurch nicht wesentlich unterſtützt worden, daß die Der Gang der Verhandlungen wäre für ihn( Döblin) eine Ehrenbericht für Berlin und Charlottenburg. " II. an= ab, Staatsanwaltschaft das Strafverfahren wegen rettung gewesen, wie er sie besser nicht hätte wünschen können. fahrlässiger Körperlegung einleitete, sobald Un- Was würde wohl Gasch gethan haben, wenn gegen ihn eine fälle durch Mangel an Schutzvorrichtungen veranlaßt waren. ähnliche Kampfesweise betrieben worden wäre, wie von ihm Einige im Laufe des Jahres erfolgte Bestrafungen sind in den gegen Döblin? Der Redner schildert sodann die Lage der intereffirten Kreisen sehr schnell bekannt geworden." Gewerkschaften unter der Aera Puttkamer; die Buchdrucker Das also ist des Pudels Kern! Der Kafus macht uns lachen! Es habe sich dann hätten sich eben fügen müssen. Arbeiterschutz giebt es im Sinne des Unternehmerthums Mehr Schwierigkeiten noch machte es den Beamten, diejenigen darum gehandelt, den Muth der Kollegen aufrecht zu erhalten. zweierlei; der Schutz vor dem Arbeiter und der Schuß Anordnungen durchzusetzen, welche die Sicherung der Arbeiter bei Gestreift sei auch vom königl. preußischen Gewerkverein worden. für den Arbeiter. Während letzterer meist mit großem Wider- Feuers gefahr zum Zweck hatten. Diese Aufgabe ist, so heißt Man dürfe doch nicht den als Verräther und Spizel hinstellen, streben geübt wird, ist die Sorgfalt, welche der Unternehmer es im Bericht, in der dicht bebauten Stadt, in der die Be- der infolge seiner Stellung einmal mit der Behörde unterhandeln zuweilen anwendet, um fich vor dem Abhandenkommen triebe ihre Etätten häufig häufig wechseln, und bei alten müsse. Wären eingeschworene Anhänger von Gasch auf der auch nur einer Minute des Quantums der Arbeitszeit zu Häusern meistens schwer und nur mit unverhältniß- Generalversammlung gewesen, Το wäre ihm( Döblin) schützen, in welcher der Ausgebeutete tagsüber Mehrwerth mäßigen Kosten als die durchzuführen. anderer Weg übrig Durchs Mehrfach ist übrig geblieben, es fein schaffen muß, geradezu phänomenal zu nennen. Was Was nun geschehe, hänge foll vorgekommen, daß die Unternehmer als Miether bauliche Ver- führung der Klage vor Gericht. man zu. folgender Meldung des Gewerberathes davon was Gasch thue. Im weiteren änderungen im Interesse der Feuersicherheit und des Schutzes ganz Dr. Sprenger sagen: Gegen und an Bahl ausreichender Aborte sträubten sich einige es ablehnten, solches zu thun, weil sie dazu nicht schaft. die Einrichtung fauberer der Arbeiter nicht treffen durften, und die Hausbesitzer Berlauf seiner Rede befürwortet der Redner die Tarifgemein Wenn man den materiellen Theil durchführen wolle, Fabrikanten in der Befürchtung, die Arbeiter möchten zu verpflichtet waren. Diese Bestrebungen sind aber, so dürfe man auch nicht gegen die Anhängsel stimmen. Auch die lange auf denselben verweilen und die Arbeit schreibt der schon von bescheidenen Erfolgen erfreute Gewerbe- Urabstimmung der Mitglieder empfehle sich nicht; man dürfe versäumen. In einem Falle mußte aus Schicklichkeits- rath, nicht erfolglos gewesen und haben bei dem Zusammen- nicht einem Theil Gelegenheit geben, wieder mit Flugblättern zc. rücksichten auf die Entfernung einer Schauöffnung in einer wirken aller zuständigen Behörden wenigstens den großen Nußen zu arbeiten. Mit dem, was geschaffen, sei den Intereſſen der Klosetthür gedrungen werden, durch welche man die Bes fucher des Aborts kontrolliren fonnte." Diese Stelle aus gehabt, daß die neu errichteten Fabrikanlagen auch den Gehilfenschaft gedient. Schaffen Sie Ruhe für die Gehilfen. weitgehendsten Forderungen in dieser Beziehung genügen. schaft, nehmen Sie an oder lehnen Sie ab, aber wenigstens eindem amtlichen Bericht des Königlich preußischen GewerbeDie Probe auf das Erempel hat neuerdings zum Glück ja müthig. Inspektors verdient als fulturhistorisches Dokument späteren nicht gemacht zu werden brauchen. Aber bezeichnend ist es doch, ( Schluß der Vormittagssigung.) Geschlechtern mit derselben Sorgfalt überliefert zu werden, wie daß da, wo das Unternehmerthum zur Schaffung von feinerzeit die Zynismen, deren sich furz vor der geordneten Sicherheitsvorrichtungen am Ende bereit wäre, die französischen Revolution manche Grandseigneurs schuldig Hausagrarier eigennützig das Vorhaben vereiteln, und bezeichnend Die Generalversammlung gemacht haben. Man stelle fich die Qualen vor, ist die eine zehn, zwölf und vierzehnstündige Arbeitszeit in manchen es ferner, daß die Behörde, die auf dem Gebiete des fo- des Unterstühungsvereins Dentscher Tabakgenannten Vereins und Versammlungsrechts Arbeitern Betrieben für den Ausgebeutelen mit sich bringen muß, wenn gegenüber die allerfeltsamsten Anforderungen und Neuerungen, die ihm der Aufenthalt an dem unappetitlichsten Orte der Fabrik irgend ein Landrath oder Polizeibeamter verlangt, durchzusetzen eine Erholung däucht, und man messe den Grad von Profit weiß, teine Mittel zur Hand hat, wenn der Gewerbe- Inspektor Stuttgart, 15. Juli. fucht, der unsere Unternehmer erfüllt, an dem Argwohn ab, mit von einem widerspenstigen und habgierigen Hausagrarier Maß nach kurzer Debatte zwei Anträge, welche für Abschaffung der Es wird in der Statutenberathung fortgefahren und werden dem sie am Arbeiter das intimste Geschäft sorgfältig fontrolliren regeln zum Schutze von Arbeitern ausgeführt sehen möchte! laffen, damit auch keine Minute ungenügt im Betriebe verloren geht. Hinfällig ist der etwa erhobene Einwand, daß man es Verein mit manchen Einzelheiten, die über gesundheitsschädliche besserer Formulirung überwiesen. Die im amtlichen Bericht geschilderten Zustände lehren im Arbeitsnachweise eintreten, einer dreigliedrigen Kommission zu hier mit einer ganz besonderen Abnormität zu thun habe, die Einflüsse in bestimmten Betrieben gemeldet werden, und auf die einstimmung mit dem Ausschuß, hat das Recht, einzelne Zu der Statutenbestimmung: Der Vorstand, in Uebers vom Gewerbe Inspektor etwa nur als Kuriosum all wir nächstens noch im besonderen eingehen, daß die Unternehmer Paragraphen ganz oder theilweise außer fraft zu ſehen", geführt worden fei. Wer den gewerkschaftlichen und durchgehends nur unter stetem Druck sich zur Schaffung Bersammlungstheil unseres Blattes durchlieft, wird durch der Einrichtungen bequemen, die zum Schutze von Leben und sind verschiedene Anträge gestellt, welche bezwecken, dieses Recht nur auf behördliche oder richterliche Einwirkungen würde in den Staub tretende Kontrolle vorfinden; vor kurzem Durchführung dieses Schutzes ist der Gewerberath aber ohn Mitglieder berechtigt ist, eine Urabstimmung zu veranlassen. Diese aus nicht felten Klagen über eine derartige, die Menschen Gesundheit der Arbeiter in Fabriken erforderlich sind. Zur echt nur auf behördliche oder richterliche Einwirkungen erst fonnten wir aus einer größeren Fabrit melden, daß die mächtig, wenn ihm nicht von der Seite der Arbeiter steter und Anträge, von Hamburg, Ottensen, Wandsbeck u. f. w. gestellt, Arbeiter und Arbeiterinnen 10 Pf. Strafe sowohl für den Fall, unerschrockener Sukkurs wird. Eine wirklich nußbringende Kondaß fie länger als fünf Minuten auf dem Abort bleiben, zu trolle fönnen nur die Arbeiter in den Betrieben üben und haben ihre Ursache in der selbständig von dem Vorstand vollzahlen hätten, als auch für den Fall, daß sie das Kloset öfter eine wesentliche Aufgabe ihrer Organisationen muß es sogenen Loslösung des Tabatarbeiter- Verbandes von der General als einmal am Tage aufsuchen. Ja türzlich wurde uns berichtet, sein, widerspenstige und gewissenlose Unternehmer zur Erfüllung der Debatte, nach welcher in namentlicher Abstimmung mit 32 gegen tommission. Es entspinnt sich hierüber eine mehrstündige erregte daß in einer Fabrit für die jedesmalige Benugung des intimen ihnen obliegenden Pflichten zu zwingen. Im Verein mit der Herbei- 13 Stimmen ein modifizirter Antrag von Ottensen angenommen Ortes eine Gebühr, wenn wir nicht irren, in Höhe von 5 Pf. führung befferer Lohn- und Arbeitsbedingungen beruht die Kultur- wird, nach welchem§ 14, Absatz 7 und 8 folgenden Wortlaut erhoben werde. aufgabe der gewertschaftlichen Vereine gerade hierin, und die Arbeiter, erhält: fann man sagen, sind in demselben Grade relativ vor Betriebsgefahren geschützt, als sie sich ihrer Organisationspflicht bewußt geworden sind. Das Interesse des Staates für Leben und Gesundheit der Arbeiter ist aber ziemlich sicher an der Stellung zu ermeffen, die er den Organisationen der selbständig denkenden Arbeiter gegenüber einnimint. Als passendes Seitenstück zu derartig peinlichen Kontrollirungen ift die geringe Obacht zu betrachten, welche oft auf die Reinlichkeit der Fabriträume verwandt wird " Häufig", so heißt es in dem Bericht des Gewerberaths, werden selbst gedielte Räume nur einmal wöchentlich ausgefegt, felten gescheuert und noch seltener die Wände von dem anhaftenden Staube befreit. Es sind auch Fälle zur Kenntniß der = Halle a. S., den 17. Juli 1896. Bei Eröffnung der Situng wird ein Zirkular vertheilt: Wer trägt die Schuld?", als dessen Verfasser von Golbs der Kollege Härtel genannt wird. Beamten gekommen, in denen die Arbeiter die Kosten für Außerordentliche Generalversammlung bas Scheuern der Aborte und für das Fenster des Verbandes der Deutschen Buchdrucker. pugen aufbringen mußten. In dem größeren Theile berjenigen Anlagen, in denen ein besonderes hervortretendes Bedürfniß zum Reinigen der Hände besteht, wie z. B. in Buchdruckereien, Gießereien, Metallwaarenfabriken, Bigarrenfabriken, Bäckereien u. f. w. sind Wascheinrichtungen, dant den un ablässigen Bemühungen der Gewerbe- Aufsichts. beamten und der Unterstützung durch das Polizei präsidium, wenn bisweilen auch etwas primitiv, vor handen." W Deutlicher erklärt, heißt dies, daß ohne stetes Drängen des Gewerbe Inspektors diese selbstverständlichen Einrichtungen in den Fabriten, wo sie in der primitivsten Form glücklich angebracht sind, auch heute noch fehlen würden. " Ueber den Arbeiterschutz", den die Behörde den Unternehmern bei Ausständen in so überaus reichem Maße zu theil werden läßt, während ihr zum Schutz der Ehre der in Fabriken beschäftigten Arbeiterinnen angeblich die wünschenswerthe Handhabe fehlt, schweigt sich der Bericht des GewerbeInspektors gründlich aus, wie er überhaupt von den wirthschaftlichen Kämpfen des vorigen Jahres als auch von den gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterschaft leider kein Sterbenswörtchen bringt. " Döblin erklärt, daß Gasch gestern Abend eine so warme Vertheidigung für ihn( Döblin) gehalten habe, daß es nunmehr für ihn überflüssig sei, weiter seine Stellungnahme zu rechtfertigen. Kühn Weimar meint, daß es Aufgabe der politischen Partei sei, für eine durchgreifende Besserung der Lage der Arbeiter zu agitiren und einzutreten. Innerhalb der Gewerkschaften müsse auf Erringung aller gegenwärtig möglichen Vortheile für die Arbeiter gedrungen werden Der Redner geht sodann auf Einzelheiten ein, die sich in seinem Gau und anderwärts zugetragen. A . Arbeiter. den Berein die Existenz des Vereins gefährdet erscheint, haben Vor" Falls durch Nichterspruch oder behördliche Einwirkung auf stand und Ausschuß gemeinschaftlich das Recht, einzelne Baragraphen oder Beschlüsse außer kraft zu setzen. Sodann ist der Vorstand verpflichtet, sofort den Mitgliedern zu berichten und eine Urab stimmung über die Streichung zu veranlassen. Eine Urabstimmung hat ferner stattzufinden, wenn Vorstand oder Ausschuß es be schließen, oder 1/5 der Mitglieder solches beantragen." weche einerseits den Sitz des Ausschusses von Hannover verlegt Eine lange Debatte entspinnt sich hierauf über die Anträge, wissen wollen und andererseits wollen, daß die General. versammlung nicht mehr den Vorsitzenden des Ausschusses wählt, sondern dessen Siz bestimmt, der dann die Personen des Ausschusses wählt. Die Anträge werden abgelehnt und wird auch ferner der Vorsitzende von der Generalversammlung gewählt. Zwei weitere Anträge, aus Sparsamkeitsgründen die Generalversammlung anstatt alle zwei alle drei Jahre stattfinden zu lassen und der andere, die Zahl der zur Wahl eines Delegirten Berechtigten von 300 auf 500 Mitglieder zu erhöhen, werden nach längerer Diskussion abgelehnt. Hierauf wird die Sigung geschlossen. Nachmittags- Sihung. " " " Nach Verlesung und Genehmigung der Protokolle der gestrigen Sitzungen wird in die Berathung der Spezialanträge eingetreten. Der Titel des Vereinsorgans: Der Gewerkschafter, Weber Hannover plädirt für Annahme des Tarifs. Wochenschrift für Handwerker, Gesellen, Gehilfen und andere Rosenlehner- Bremen bemerkt zunächst, daß er aus Arbeiter soll geändert werden und wurde beschlossen, das Blatt eigener Anschauung wisse, daß beispielsweise die Vertreter der in Zukunft unter dem Titel„ Der Tabatarbeiter, Organ der Opposition aus Hamburg nur aus rein sachlichen Gründen gegen Tabatarbeiter und Tabatarbeiterinnen Deutschlands" erscheinen den Tarif eintreten. Darauf empfiehlt er aus Zweckmäßigkeits- zu lassen. Ueber den Antrag Ottensen: Der Verlag des Ges gründen die Annahme des Tarifs. werkschafter" ist vom Verein zu übernehmen", entspinnt sich eine Wenden wir uns nun zum positiven Arbeiterschutz, Bornemann Göttingen tritt für die Tarifgemeinschaft längere Debatte, doch wurde derselbe gegen 5 Stimmen abgelehnt; zum Schuß der Arbeiter vor Gefahren, wie die ein und schildert die Verhältnisse in der Provinz. das gleiche Schicksal haben die Anträge, welche das Blatt alle Ueberschrift des dritten Abschnitts im Bericht lautet, so wird ge- Müller Effen ist der Meinung, die Opposition würde 14 Tage resp. dreimal im Monate erscheinen lassen wollen. meldet, daß an Unfällen im Laufe des Berichtsjahres der verftummen, sobald wirklich der Tarif durchgeführt würde. Im Laufe der Auseinandersetzungen über das Organ wird von I. Gewerbe- Inspektion 1549, der II. Gewerbe- Inspektion 1694 Knie Stuttgart wendet sich gegen Gasch. Sodann bespricht er allen Seiten ausgesprochen, daß man mit der Haltung und der III. Gewerbe- Inspektion 1767, im ganzen also 5010 die Maschinenmeisterfrage und das Lehrlingsunwesen. Den Tarif ab- der Stedaktion in jeder Beziehung vollständig zufrieden ist. Eine oder 728 Unfälle mehr als im Jahre 1894 gemeldet wurden. zulehnen sei ein Ding der Unmöglichkeit; die vierteljährige Kündigungs- Reihe von Anträgen, welche alle anstößigen Annoncen( SpitzVon diesen hatten 102 eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als frist bedeute feineswegs eine Gefahr, da die Prinzipale einer namen, Bechschulden- Bekanntmachung 2c.) aus dem Inserateu13 Wochen, 12 den Tod zur Folge. Unter den letzteren sind, geschlossenen Masse gegenüber immer Konzessionen machen müßten. theil des Vereinsorgans fernhalten möchten, wird angenommen. wie es im Bericht heißt, allerdings 3 Unfälle mitgezählt, die Szemsti Posen schildert die schlimmen Zustände in der Einstimmig wird der Antrag angenommen, daß im Organ tein nicht als eigentliche Betriebsunfälle angesehen werden können. Provinz Posen. Gegner der Tarifgemeinschaft sei er, weil er zu Arbeitergesuch ohne Lohnangabe veröffentlicht werden dürfe. Von den Unfällen haben die Gewerbe- Aufsichtsbeamten alle der Erkenntniß gekommen, daß die Prinzipale dabei die Gehilfen Bezüglich der Krankenzuschußkasse wurde beschlossen, daß eine diejenigen untersucht, deren Ursache auf Mangel an Schuh immer nur als Werkzeuge benußten. Indessen erkläre er, sich selbst- Kontrolle über die Unterstüßung erhaltenden Mitglieder eingeführt vorrichtungen hinzuweisen schienen. Die sehr zahl- verständlich den Beschlüssen der Majorität fügen zu wollen. werden soll und daß Unterstützung durch den zweiten Bevoll reichen Unfälle und Fingerverlegungen, welche jährlich durch Massini Berlin tadelt die Bemerkung des Redakteurs mächtigten nur auf Anweisung des ersten Bevollmächtigten ausBalanziers herbeigeführt werden, haben dem Bericht zufolge vom Chemnitzer Beobachter", der im Anschluß an eine Ber- bezahlt werden darf. Nach Erledigung einiger weiterer neben sowohl die Gewerbe- Aufsichtsbeamten als auch die Industriellen sammlung bemerkte, die Buchdrucker müßten die lederne Medaille sächlicher Punkte wird die Sigung geschlossen. veranlaßt, auf Schuhvorrichtungen bedacht zu nehmen. Etwas am Hundehalsband bekommen. Das entspreche nicht den AufBollkommenes ist leider noch nicht gefunden worden, denn eine gaben eines sozialdemokratischen Redakteurs. Des weiteren folche Schutzvorrichtung darf das Arbeiten am Balanzier nicht betont der Redner, daß der Klassenkampf nicht innerhalb der stören und muß andererseits nach Ansicht des Gewerbe- Gewerkschaften, sondern durch die politische Partei geführt Inspektors billig herzustellen und leicht anzubringen fein. werden müsse. Die Allgemeine Elektrizitäts- Gesellschaft hat Versuche mit Schuhvorrichtungen gemacht, die alle den Zweck haben, die Hand des Arbeiters von der Matrize zu entfernen, bevor der Druckstempel niedergeht. Auch die Stahlfederfabrik von Heinze u. Blanters, welche sich, wie der Gewerberath anführt, seit Jahren um die Nietzschmann- Halle dafür. Lösung dieser Aufgabe bemüht, hat wieder Verbesserungen an den Balanziers eingeführt, desgleichen hat die Allgemeine Elektrizitäts- Gesellschaft in ihrer Gummiwaarenfabrik eine vor zügliche elettrische Ausrückevorrichtung angebracht. Ein Antrag auf Schluß der Debatte wird angenommen; es erhalten noch das Wort ein Redner für und einer gegen die Tarifgemeinschaft, sowie der Referent. Arendsee- Berlin spricht gegen die Tarifgemeinschaft, Schröder Stuttgart befürwortet seinen Antrag, der dahin geht, den Tarif ohne den Anhang( Tarifamt, Schiedsgerichte u. f. w.) anzunehmen. Der Tarifausschuß, der bestehen bleibe, genüge. Aber wenn der ganze Tarif zur Abstimmung tomme, Bei Besprechung der Gründe, welche die Unternehmer ver- müsse er sich der Opposition anschließen. Lokales. In der Lokalliste ist folgendes nachzutragen: Rauff mann's Variété, Königs- Kolonnaden, ist für die Arbeiter Das Lokal von Grunow, Nords schaft wieder frei. bahnstraße in Reinickendorf, ist von der Lokalliste zu streichen. In Tegel steht das Lokal von Rübsam, Schloßstr. Nr. 7/8 uns zur Verfügung. Ferner ist frei in Stolpe am Wannsee das Lokal zum Lindenhof, Inh. Mattausch. Unter Now awes muß es heißen: Wittwe Simon's Boltsgarten, Priesterstraße 15, und Otto Hiemke, Wallstraße 55: auch Säle zu Versammlungen; zu empfehlen ist Fuckelmann, Lindenstr. 36. Die Lokal- Kommission. anlaßt haben, Leben und Gesundheit der Arbeiter vor den Stredert Berlin spricht für seinen Antrag, der auf An- Folgende Lokale stehen der Arbeiterschaft in Treptow voll. gröbsten Gefahren zu schüßen, wird der Gewerberath höchst humor- nahme des ganzen Tarifs hinzielt. zur Verfügung: Hjertberg, Neue Krug- Allee; Otto's Er erwähnt nicht die bekannte Thatsache, daß die Döblin bemerkt, daß er den geftrigen Ausführungen Restaurant Zum Karpfenteich"; 3ornow, Neue Krug verständigeren Unternehmer weniger durch die Liebe zu den Gasch's wenig hinzuzufügen habe. Aus der von dieſem ver- I met Arbeitern als durch die Furcht vor allzu hohen Versicherungs- lesenen Korrespondenz gehe hervor, daß der einzige Vorwurf, der allee; Schul me ift rat, Neue Krug- Allee. Sämmtliche anderen beiträgen zur Anbringung von Schutzvorrichtungen angetrieben ihm( Döblin) etwa gemacht werden könnte, der sei, er ſei über- okale sind für die Arbeiterschaft nicht zu haben. Die Genoffen worden sind. Ganz allgemein fonstatirt er nur die angenehm in trieben ängstlich für das Wohl der Organisation eingetreten. werden ersucht, sich danach zu richten. die Augen fallende Thatsache, daß die Berichte der Gewerbe- Nur Abwehr von Angriffen habe er verlangt, auch wenn diese Die Parteigenossen des ersten Berliner Reichstags- Wahl. Inspektoren hervorheben, ihre auf die Anbringung nothwendiger Angriffe von Leuten ausgingen, in die zufällig der freises machen wir nochmals auf den am Sonntag, den 19. Juli, Schuhvorrichtungen abzielenden Vorstellungen hätten in der sozialdemokratischen Partei seien. Er finde es unrecht nach Schmargendorf, Restaurant Sanssouci, erfolgenden FamilienRegel bereit williges Entgegentommen gefunden. von Gasch, daß diefer einen Gewerkschaftsleiter angreife, ausflug aufmerksam. Treffpunkt morgens 9 Uhr. Um regen BeAber und hier fängt der Humor im Bericht an: ihre Beweil dieser im Gefühl seiner Verantwortlichkeit vorsichtig sei. such ersucht der Vorstand. Vereinsleitung veranlaßt, Aufnahmelisten nuszugeben. Die Parteigenossen werden aufgefordert, daß in allen ArbeiterVerkehrslokalen des Kreises Liften zur Namenseinzeichnung aus gelegt werden. Die Listen sind von Adolf Runge, Falckensteinstraße 25, 3 Tr., zu beziehen und nach erfolgter Namenseintragung wieder an diesen Parteigenoffen abzuliefern. Die Parteigenoffen des vierten Berliner Reichstags- Ebel aus Berlin, an den Folgen der erlittenen entsetzlichen Ver- schen Entdeckung veranstalten. Außer der Photographie Wahlkreises Südost werden ersucht, sich rechtzeitig zur Mit- legungen verstorben. mit X- Strahlen wird die Durchleuchtung geschlossener Kästen und gliedschaft des neugegründeten Wahlvereins zu melden. Der unerwartete Andrang zur Neuaufnahme hat die vorläufige Dr. med. Rrall ist dieser Tage bei Bonn im Rhein ertrunken. Vorführung am Abend auch die Durchleuchtung des menschlichen Der Volontärarzt am städtischen Krankenhause Am Urban, menschlicher Glieder und während der legten ExperimentalBrustkorbes gezeigt werden. Des Alleinseins müde hat ein 68jähriger Greis seinem Leben ein Ende gemacht. Die große Strenge und Entschiedenheit des Amtsvor Der frühere Kaufmann August tehers Hoffmann in Treptow fennen zu lernen, hat auch der Ningler, ein Wittwer, der für sich allein lebte und in der letzten Besitzer des Hotels König von Portugal", Herr R., Gelegenheit Beit in der Frankfurter Allee ein Rechtsbureau hatte, ließ sich gehabt. Herr R. wollte in einem Weinrestaurant des Vergnü seit Montag nicht mehr sehen. Man fand den alten Mann am an gesammt siebzehn Personen) ein Krebsessen veranstalten und Stabel in der Chaussee- und Schwarzkopffstraße hat die Direktion der Leiche hat Ningler wohl schon am Montag Hand an sich ersuchte den Amtsvorsteher um die Erlaubniß, aus diesem Zur Erweiterung des Leitungsnetzes ihrer elektrischen Donnerstag in seiner Wohnung erhängt auf. Nach dem Befund gungs- Partes am heutigen Freitag für einige Freunde( ing der Berliner Elektrizitätswerte beim Magistrat die Genehmigung gelegt. Grunde bis zwei Uhr Nachts in dem Lokal verweilen zu dürfen. nachgesucht. Das Magistratskollegium hat beschlossen, diesem Pietät. Die Leiche des bei dem Brandunglück in Pankow Als die Frau des Besizers der Weinstube vorgestern Vormittag Ersuchen seine Zustimmung zu ertheilen, zumal es dadurch verunglückten Maschinenführers Jenicke wurde am Dienstag von dem Herrn Amtsvorsteher das Gefuch, welches von den möglich wird, den von der verlängerten Schwarzkopffftraße nach der zeichenhalle im Bautom behuſs Ueberführung nach Bajewalt sämmtlichen Theilnehmern, der beabsichtigten Festlichkeit in Pankow der Gartenstraße der Stettiner Bahn gegenwärtig im Entstehen auf einem Beiterwagen nach dem Bahnhof geschafft! unterschrieben war, vorlegte, las der Amtsvorsteher das begriffenen Tunnel für Fuügänger, späterhin nach seiner FertigEmmans- Kirchhof klärung: stellung während der Abendstunden durch elektrisches Licht zu Rigdorf erschoß sich fürzlich am Grabe seines Tags vorher be- lärung: Sie haben bis 12 Uhr Konzession, das genügt!" Auf Auf dem Emmand Kirchhof in der Hermannstraße zu Schriftstück durch und gab es der Bittstellerin zurück mit der Er erleuchten. eine grabenen Kindes der Handelsmanu Barth aus der Manteuffel- Ausnahme stattfinden dürfte, rief Herr Hoffmann aus:„ Bitte, Straße zu Berlin. Auf Antrag der hinterlassenen Ehefrau wurden dieser Tage beide Gräber geöffnet und das verstorbene Rind bei verlassen Sie meine Räume! Ich habe nicht nöthig, mich mit dem Water beigesetzt, damit beide im Tode vereint seien. Die Ihnen weiter zu unterhalten", und ersuchte einen Amtsdiener, die Dame hinaus zu begleiten. Seitens der sich gekränkt fühlenden nächsten Angehörigen wohnten dem Akte bei. Frau ist bereits eine Beschwerde an die vorgesetzte Behörde des Amtsvorstehers, das Landrathsamt, abgegangen. Gewährung ermäßigter Eintrittspreise am heutigen billigen" Die Direktion von Kairo theilt uns mit, daß sie von der Tage aus dem Grunde abgesehen habe, weil ein Wochentag mit ermäßigtem Entree doch in keiner Weise der arbeitenden Be völkerung zu gute tomme. Nahrungsmittelkontrolle. Bei den vom Polizei- Präsidium im Monat Juni vorgenommenen Kontrollen von Nahrungsmitteln haben sich folgende Beauftaubungen ergeben. Von zehn entnommenen Proben Mehl waren drei nicht rein, sondern enthielten Mischungen von Roggen und Weizenmehl. Die Beis Beim Baden ertrunken ist am Mittwoch Nachmittag im mischungen waren jedoch gering, so daß es sich wohl kaum um sogenannten" Franzosenpfuhl" auf dem Tempelhofer Felde der eine absichtliche Verfälschung, sondern um eine leichtfertige Ver: 1877 zu Berlin geborene Arbeiter Hugo Albert 3ippel, in mengung der verschiedenen Mehlsorten handeln dürfte. Zwei Rigdorf, Prinz Handjerystraße 51 bei den Eltern wohnhaft Proben Pfeffergurten erwiesen sich als tupferhaltig. gewesen. Eine Probe Zitronenöl enthielt Alkohol, obwohl die Waare als rein bezeichnet wurde. Eine Probe Roh Aus nuglücklicher Liebe hat Freitag Vormittag zwischen taffee war erheblich vermischt mit verregneten und wurm 10 und 11 Uhr die 24 Jahre alte Arbeiterin Elise 2. aus der ftichigen Bohnen, Havariebohnen, Holzstückchen und Steinen. Schmidstraße 8 einen Selbstmordversuch gemacht. Das Mädchen, Bier Proben gebrannten Kaffees waren mit Baselin oder das in der Verbandstoffabrik von Moritz Böhme in der Oranien einem anderen fetten Del übergoffen, offenbar um ein gleich burgerstraße 54 beschäftigt war, brach unter furchtbaren Schmerzen mäßigeres Aussehen der Waare zu erzielen und sie dadurch besser bei der Arbeit plöglich zusammen und wurde von einer Kollegin erscheinen zu lassen. Zwei Proben Kaffeeschrot bestanden und einem Arbeiter in ein Krankenhaus gebracht. Es hatte, aus Zuckerrüben und Bichorien. Eine Probe als rein deklarirte wahrscheinlich schon zu Hause, Sublimat genommen, weil der Chokolade war mit Mehl gemengt. Unter den fünf unter Bräutigam sich von ihm abgewandt hatte. Die Schwer fuchten Thee proben wurde wiederum in einem Falle verletzte, der der Magen ausgespült wurde, schwebt noch in Imperialthee vorgefunden, der in erheblichem Grade durch Lebensgefahr. mineralische Stoffe verunreinigt bezw. wohl künstlich erschwert Der Vorstand des Nauchklubs„ Varinas" ersucht uns, war effigftichig und im Begriff, zu verderben. Zwei Selter aus Schildhorn gemeldeten Affäre in keiner Weise betheiligt war und 8,5 pet. Afche lieferte. Eine Probe Rothwein bekannt zu geben, daß dieser Verein an der am Sonntag von uns wässer sind, kaum zweifelhaft infolge zubereitung oder Auf- war. Verschiedene Anfragen veranlassen den Verein zu dieser bewahrung in ungenügend verzinnten Kupferbehältern, durch Erklärung. Kupfer verunreinigt worden. Sechs Proben von denatu rirtem Branntwein gaben zur Beanstandung Anlaß, weil Wegen schweren Sittenverbrechens, das sie vor acht fie infolge ungenügenden Alkoholgehalts den gesetzlichen Vor- Tagen an einent unbescholtenen Mädchen begangen haben, find schriften nicht entsprachen. Die Verkäufer von derartigem die Arbeiter Mühl, Lorenz und Berger in Friedrichsberg verSpiritus dürften gut thun, sich mit den entsprechenden Be- haftet worden. Mühl und Berger sind jung verheirathet, Lorenz ftimmungen zur Vermeidung von Schaden bekannt zu machen. ist noch ledig. Bemerkt zu werden verdient noch, daß das Opfer Butterrevisionen wurden im Monat Juni in 823 Ge- der Bestien Strangulationsmarken am Halse und blaue Flecken schäften vorgenommen, wovon 38 zu Beanstandungen führten, am ganzen Körper zeigt. Gegen den hiesigen Korrespondenten der Hamburger Nachrichten" hat, wie die Berl. Ausstellungs- Zeitung" mittheilt, der Arbeitsausschuß die Verleumdungsklage wegen eines Angriffs auf die Gesammtheit der Ausstellungsleitung angeſtrengt. Der Mann hatte der Ausstellungsleitung den unglaublichen Vorwurf gemacht, daß sie nicht uneigennüßig sei! Kunst und Wissenschaft. In Basel ist der Musikschriftsteller Dr. Bagge, Direktor der dortigen allgemeinen Musikschule, am Freitag gestorben. Behauptung der Gleichzeitigkeit des Menschen mit dem " Ein neues wichtiges Beweisstück für die oft bestrittene Mammuth auf der Erde hat Dr. N. Kartschenko, Professor der Zoologie an der Universität Tomst, beigebracht. Im neuesten Seft des Korrespondenzblattes der deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte macht er in einer Mits theilung, betitelt„ Ein von Menschen verzehrtes Mammuth", darüber folgende intereffante Notizen: Jn unmittelbarer Nähe von Tomsk fanden sich zahlreiche Theile eines Mammuth- Skeletts, neben den ganzen Knochen auch zerspaltene, angebrannte und verkohlte, daneben Stücke gut erhaltener Holzkohle, angebrannte Holzstücke, Milchrevisionen wurden in 1578 Geschäften vorgenommen dem Tempelhofer Felde der Lazarethgehilfe Schmidt vom Garde auf den Fundort des Skeletts beschränkt, sonst fand sich nirgend Von Strolchen überfallen wurde am Mittwoch Abend auf zersplitterte Feuersteine 2c. Alle diese Beigaben waren streng und gaben in 112 Fällen Anlaß zur Beanstandung. Vernichtet Bionier- Bataillon, der zum Garnisonlazareth II kommandirt ist. dergleichen in Umgebung. wurden 527 Liter Milch in 58 Geschäften, in überwiegender Der Angegriffene, der sechs Hiebe über den Kopf und einen unter sämmtlichen, einem einzigen Thiere zugehörigen Knochen Menge Magermilch. Die untersuchten Proben von Bier, Kakao, dem rechten Auge ins Gesicht erhielt, 30g blant und theilte mit fagen in großer Unordnung auf einem beschränkten Himbeerfaft, Scheibenäpfeln und Schmalz gaben zu Beanstan dem Seitengewehr so träftige Siebe aus, daß die Strolche endlich Raume und in einer Ebene, welche durch Anwesenheit einer dungen keinen Anlaß. das Weite suchten. 2 Kilogramm Mischbutter mußten beschlagnahmt werden. Die Uraniasäulen will der neue Pächter Herr Siegfried Cronbach nächstens wieder in Betrieb seßen; auch sollen ZeitungsAutomaten au ihnen angebracht werden. und fast ununterbrochenen Holzkohlenschicht ausgezeichnet ist. Daraus Mit der Einführung des Zehn Pfennig- Tarifs beginnt ergiebt sich ber sichere Schluß, daß es Küchenabfälle ge Polizeibericht vom 17. Juli. Gestern Vormittag gegen wesen sind. Oben lagen diejenigen Knochen, welche, wie z. B. jetzt auch die Allgemeine Omnibus- Gesellschaft, welche seit gestern 9 Uhr brach am Schöneberger User die Hinterachse eines mit die Rippen, leichter abzugliedern und zu benagen sind; sie sind auf der Linie Potsdamer Brücke Rosenthaler Personen besetzten Kremsers. Dabei fiel die Frau Krause aus vermuthlich von dem Radaver zuerst abgetrennt worden. Von Thor für die ganze Strecke wie auf dem Verdeck auch im Briz aus dem Wagen heraus und erlitt eine Verstauchung des den Feuersteinsplittern find mehrere in Form von Schabeifen Junern des Wagens nur 10 Pf. erhebt. rechten Handgelenks. Dem Omnibusschaffner Jauer roh bearbeitet und konnten deshalb leicht zum Abkraßen und plate während der Fahrt eine Krampfader am linken Berschneiden des Fleisches benutzt werden. Sie sind schr Bein. Er begab sich mit dem Ommibus zum Verband ähnlich denen, welche im Sommethal in Frankreich ge nach der Unfallstation 10. Der Schlosser Otto, der funden worden sind. Das Stelett ist nicht komplet, weil etwas angetrunken war, fiel in der Möckernstraße infolge ein Theil des Fundortes durch allmäliges Abfallen der Hammerstein auf Chokolade. Eine bekannte Chokoladen eines Fehltritts vom Bürgersteig auf den Straßendamm, gerieth Erbschichten in die am Rande befindliche, durch Schneewasserfabrit bringt ihre Fabrikate u. a. in kleinen kartonnirten Auf- dabei mit der rechten Hand unter das Hinterrad eines Kasten Auswaschung entstandene tiefe Schlucht zerstört worden ist. Die nahmen zum Verkauf, die mit Bildern berühmter Persönlichkeiten wagens und erlitt eine schwere Verletzung der Hand. Bor weitere Untersuchung behält sich der Finder vor. Soviel scheint verziert find. Eins dieser Bildchen zeigt angeblich den Land der Einfahrt zum Speditionshof des Berliner Spediteur schon jetzt sicher, daß es sich hier nicht etwa um zufällig von wirthschaftsminister Freiherrn v. Hammerstein. Nun ist aber, vereins, Blücherplatz 1, wurde die Aufwärterin Christoph irgendwoher hergetragene oder hergefchwemmte Knochen handelt, wie die" D. Taztg." erzählt, dem Hersteller des Bildes statt des durch einen beladenen Rollwagen überfahren und anscheinend sondern um das Skelett eines Mammuths, daß an der Stelle verrechten, das Bild eines anderen" Hammerstein in die Hand ges schwer am rechten Oberschenkel verletzt. Die Schuld tommen, das er bann vervielfältigt hat. Go giert jetzt das Bild dem Unfall trägt sie selbst, weil sie auf die wiederholten sehrt worden ist, wo es aufgefunden wurde. des früheren Chefredakteurs der„ Kreuzztg." die Kartons vanillirter Burufe des Kutschers nicht achtete und dieser in der Prinzeß- Chokolade. Die Garden, welche durch die Prügeleien in den letzten Tagen der Bevölkerung ein Beispiel ihres Heldenmuthes gegeben haben, müssen laut Regimentsbefehl fortan abends 8 Uhr in ber Raferne sein. doch nur nach freisinnigen Prinzipien gehandelt, wenn er das freie Spiel der wirthschaftlichen Freiheit in den Ausbeutungsgelüften der Pferdebahndirektion nicht weiter störte! Birterungsübersicht vom 17. Juli 1896. Ein schwerer Unfall hat sich am Donnerstag Morgen auf Stationen. bem Militärbahnhof in Clausdorf zugetragen. Pioniere der 6. Rompagnie des Eisenbahn- Regiments Nr. III waren dort mit Rangiren beschäftigt. Dabei gerieth ein Mann so unglücklich zwischen die Buffer zweier Wagen, daß ihm beide Oberschenkel Swinemünde zerquetscht wurden, Der Berunglückte wurde nach Tempelhof in Hamburg bas Garnisonlazareth II gebracht. Der Eisenbahn- Pionier Berlin Schmidt der 5. Kompagnie des 2. Regiments, der vor einiger Wiesbaden. Beit ebenfalls in Clausdorf dadurch verunglückte, daß ihm beim München Brückenbau ein Balfen auf den Kopf fiel und den Schädel zer- Wien. trümmerte, befindet sich auf dem Wege der Besserung. Barometerstand in mm, d. Meeressp. Windrichtung 764 UND 763 Still 762 DSO 764 NW 765 A 762 Still 772 M 770 NW • 764 Still . Windstärke [ 01||( Stala 1-12) Wetter Temperatur SERBIA nach Celsius halb bedeckt bedeckt halb bedeckt bedeckt Regen 20 19 22 16 15 halb bedeckt 20 woltig 16 woltig 13 Regen 16 ( 50 G. 4° R.) Gerichts- Beitung. " 1 etwas abschüssigen Einfahrt die Pferde nicht rechtzeitig zum Halten bringen fonnte. Der Winkelkonsulent N. erhängte sich in seiner Wohnung in der Frankfurter Allee infolge eines un Ein Kautionsschwindler der gefährlichsten Art, der heilbaren Magenleidens.- Durch einen Knaben wurde die während eines ganzen Jahres diefes einträgliche Betrugsmanöver Feuerwehr nach der Franzstr. 5 gerufen. Dort stellte sich aber mit bestem Erfolge fortgeführt hat, ist der frühere Hutmacher Ju dem Vertragsentwurf zwischen dem Magifirat und der heraus, daß es sich garnicht um einen Brand handele, sondern Joseph Richard Manninger, der sich vor der 3. Straf Großen Pferdebahn- Gesellschaft vermißt ein freifinniges Blatt daß ein bei einem Einbruch überraschter Mann auf der Flucht fammer am Landgericht I zu verantworten hatte. Im Anfang Bestimmungen, welche die Besserung der Lage der Pferdebahn- den ihm begegnenden Personen zugerufen hatte, es brenne im vorigen Jahres richtete er ein sogenanntes Assoziirungsinstitut" ein und wendete sich an mehrere Stellenvermittelungs Bureaus, Angestellten in bezug auf Arbeitszeit und Löhnung herbeiführen Hause, worauf der Knabe zur Feuerwehr gelaufen ist. damit sie ihm tautionsfähige Hausdiener verschafften. Auf tönnten. Aber wozu fich darüber aufregen? Der Magistrat hat die hierauf erlassenen Annoncen meldeten sich denn auch im Laufe der Zeit 17 junge Leute, die nacheinander bei den Nu getlagten Stellung fanden, da sie alle das für die Stellung wichtigste, nämlich das nöthige Geld zur Kaution besaßen. Durchschnittlich verlangte der Angeklagte von den Anzustellenden eine Hinterlegung von 1000 m. und begründete dies damit, daß die Hausdiener häufig große Geldsummen und Werthpapiere in die Hände bekämen und er sich sichern müsse. Wenn die Leute weniger als 1000 m. hatten, begnügte sich der Angeklagte auch mit einer geringeren Summe, wenigstens mußten es aber 500 M. sein; andererseits waren aber Fälle dabei, wo ihm 1200 und 1500 M. anvertraut wurden. Menn Manninger das Geld erhalten hatte, so setzte er einen Kontrakt auf, den er von den Angestellten unterschreiben ließ, nachdem er ihn mit leiser Haparanda. Stimme und äußerst flüchtig vorgelesen hatte. Nach einem Betersburg oder zwei Monaten fündigte der Chef dann gewöhnlich dem Eine wilde Jagd rief am Mittwoch Abend 9 Uhr große Cork. Hausdiener seine Stellung, weil er für denselben zu wenig Aufregung in Treptow hervor. Von der Elsenstraße her wälzte Aberdeen. Beschäftigung habe und nicht im stande sei, den festgesezten Lohn fich eine ungeheure Menschenmenge nach Treptow zu, die einen Paris. zu bezahlen. Der Hausdiener, der 100 M. monatlich erhalten jungen, heruntergekommen aussehenden Menschen mit den Rufen sollte und dem außerdem eine Weihnachtsgratifitation von 400 M. verfolgte:„ Mörder! Mörder! Er hat zwei Kinder ermordet!" Wetter- Prognose für Sonnabend, den 18. Juli 1896. in Aussicht gestellt worden war, mußte sich zumeist mit 30 bis Ein berittener Gendarm, der den Ruf hörte, segte auf Etwas fühler, zunächst ziemlich trübe und regnerisch mit 40 M. Lohn begnügen und seine als Kaution eingezahlten, fauer feinem Pferde dem Flüchtling nach und holte ihn schwachen nordwestlichen Winden, nachher auftlarend. erworbenen Ersparnisse tonnte er nicht zurückerhalten, denn in am Ausstellungs Hotel Berliner Wetterbureau. 100 sich ber Verfolgte, dem von ihm unterschriebenen Kontrakte stand, wie er jetzt erst der außer Luft und Athem war, ruhig festnehmen merkte, daß das Geld als„ Einlage" für das Ließ. Jetzt stürmte auch auch die wüthende Menschenmenge Manninger'sche Geschäft bergegeben worden herbei, die sich auf den Verhafteten stürzen und ihn lynchen fei. Glücklich fonnten fich diejenigen ber Geprellten wollte. Nur mit Mühe und Noth vermochte der Gendarm dies tleine Summe von ihrem zu verhindern und um den Mann zu schüßen, mußte er mit ihm In dieser Woche ist, schätzen, die wenigstens eine Ausstellung von Augenspiegeln. In dieser Woche ist, hergegebenen Gelde Ju retten vermochten, zunächft gab eine Droschke besteigen und nach der Ausstellungswache fahren, wie die D. Med. Wchschr." mittheilt, zu Treptow von dem verfolgt von der aufgeregten Menge, die mit Stöcken und Berliner Optiker und Mechaniker Emil Sydow unter Leitung des ihnen der Angeklagte einen Wechsel, der selbstverständlich nicht Schirmen in die Droschke schlugen. Der Verhaftete heißt Heffe Privatdozenten Dr. Greeff und mit Unterstüßung der Universitäts- eingelöst wurde und für den sie noch nachher die Protestkosten zu und ist zur Zeit anscheinend obdachlos. Er bestreitet, irgendwie Augenklinik eine Ausstellung aller in der Augenheilkunde ver. zahlen hatten." Ich kann mir doch kein Geld aus den Rippen unrechtes oder gar einen Mord begangen zu haben. Wie er in wendeten Modelle von Augenspiegeln fertiggestellt worden, in schneiden!" meinte Manninger gewöhnlich und er bekam es sogar den Verdacht eines Mörders gekommen ist, darüber schreibt historischer Reihenfolge geordnet, von der Erfindung des Augen- fertig, hinzuzufügen:" Legen Sie noch 1000 Mart ein, dann tönnen Sie mein Kompagnon werden." Rein einziger der vielen die" Rirdorfer Zeitung": Auf der Straße nach Rixdorf spiegels an bis in die jüngste Zeit. Eine solche Zusammen: Beprellten hatte während seiner Befchäftigungszeit Geld oder hatte eine Frau sich mit anderen Frauen unterhalten und dabei ftellung ist hier zum ersten Mal gemacht. Es sind über fechszig Wertpapiere durch das Geschäft des Angeklagten in die Hände nicht auf ihre beiden Kinder geachtet. Diese hatten sich in verschiedene Modelle vorhanden, darunter viele vom Ausland, zwischen entfernt und waren nicht gleich zu finden, als die besonders aus England, Amerita und Frankreich. Dem Helm bekommen, es hatte ihnen vielmehr nur obgelegen, Offertenbriefe Mutter fie vermißte. Da fiel der Blick der Frau auf den ver- boltz'schen Instrument, von dem sich fünf Modifikationen vorzu befördern, Bon den 17 Fällen waren 4 Fälle von vornherein wahrloft aussehenden Menschen und sofort war sie sich darüber finden, war nur eine Lebensdauer von zwei bis drei Jahren fallen gelassen worden, weil die Geschädigten nicht aufzufinden find. Von den 13 übrigen, die in der Verhandlung noch einig, daß dieser ihre Kinder bei feite gebracht habe. Sie rief vergönnt. Interessant ist, daß das bald verlassene Helmholy'sche zur Anklage stehen, schied der Gerichtshof schließlich noch daher Leute herbei und dadurch entstand das grausige Gerücht Prinzip in jüngster Zeit wieder benutzt wurde bei der elektrischen zur Anklage stehen, schied der Gerichtshof schließlich noch 3 weitere aus, einen, weil auch hier der betreffende Hausvon einem Kindermord und die Verfolgung des anscheinend ganz Einrichtung des Augenspiegels durch Profeffor Schweigger. diener nicht mehr aufzufinden ist, ein anderer, der auch in der harmlosen Menschen. U ein, Gewerbe- Ausstellung 1896. " Im Hörsaal des Chemiegebäudes wird am Sonntag Berhandlung noch eine derartig große Vertrauensseligkeit an den Im Briger Kreiskrankenhaus ist jetzt auch das vierte Nachmittag von 3 Uhr ab Herr Clausen halbstündige Tag legte, daß nicht anzunehmen war, er sei wirklich durch den Opfer der Rigdorfer Eisenbahnkatastrophe, der Köpfer MaylExperimental Borführungen der Röntgen. Angeklagten getäuscht worden, und als britter der von dem Angeklagten zuerst angestellte Hausdiener, weil es hier doch| talität in der Behandlung der ungeberdigen modernen Jugend[ Immerhin ist es anerkennenswerth von dem Geistesheroen, daß nicht genügend sicher schien, daß bei der Anstellung desselben fann allerdings nicht schaden." bereits eine betrügerische Absicht seitens Manninger's vorlag. Ob der gottergebene Germania- Redakteur nicht vielleicht von Wegen der restirenden 10 Fälle, in denen die betreffenden Leute solcher Rohheit furirt würde, wenn sein Kind eines Tages aus der insgesammt um rund 10 000 m. geschädigt waren, wurde der höheren Töchterschule mit Blutunterlaufungen, blauen Flecken Angeklagte, dem Antrage des Staatsanwalts gemäß, unter Be- und Striemen nach Hause käme? Man muß es nach solchen rücksichtigung der Schändlichkeit, Ehrlosigkeit und Gemeingefähr Rohheitsausbrüchen fast bedauern, daß in den höheren Schulen lichkeit seiner Handlungsweise zu 3 Jahren Gefängniß und keine Prügelpädagogik getrieben wird. 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Durch Urtheil der Gewerbebeputation des hiesigen Magistrats war eine Arbeitgeberin zur Zahlung von 89,73 M. an eine Orts- Krankenkasse verurtheilt worden. Sie hatte diese Entscheidung mittels Klage angefochten(§ 58 KrankenkassenGesez), ist aber in beiden Instanzen abgewiesen, so daß die Entscheidung rechtskräftig geworden ist. Der Magistrat hat aber die Bollstreckung jener Entscheidung, sowie auch die Ertheilung einer Vollstreckungsklausel abgelehnt, weil, nachdem einmal die ordent lichen Gerichte entschieden hätten, auch die Vollstreckung durch deren Organe erfolgen müßte. Anderseits lehnte auch das Amtsgerichts I die Ertheilung der Vollstreckungsklausel ab. Die gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde ist von der 16. Ziviltammer für unbegründet erachtet worden. Nach ihrer Ansicht ist es die magistratliche Entscheidung, welche j tzt vollstreckt werden solle und darum liege auch ihre Vollstreckung dem Magistrate ob. Die Aufsichtsbehörde habe bei ihren Vorentscheidungen die Stellung einer ersten richterlichen Instanz und die Anfechtung ihrer Entscheidungen mittels Klage habe nur den Charakter der Einlegung von Rechtsmitteln, so daß die ordentlichen Gerichte materiell nur über die Aufrechterhaltung bezw. Abänderung jener Vorentscheidungen be= finden. Die vorläufige Vollstreckbarkeit, so heißt es in dem in den„ Bl. f. Rpfl." mitgetheilten Erkenntniß, werde durch die Beschreitung des Rechtsweges nicht berührt. Also auch während der Streit bei den ordentlichen Gerichten anhängig sei, müsse die Vorentscheidung auf Verlangen des obsiegenden Theils voll. streckt werden, was doch selbstverständlich dann nur vom Magistrat und seinen Organen, aber nicht vom Gericht geschehen könne. = " Eingelaufene Druckschriften. er, wenn auch nur um des schnöden Mammons willen, aus den lichten Höhen des Uebermenschenthums mitleidig in die platten Gefilde des modernen Inseraten- Kuppelwesens heruntergeftiegen ist. Möge er eine Frau finden, die ihn kurirt. " Merkwürdige und vielleicht wichtige Entdeckungen über den Einfluß der Elektrizität auf die Geschosse sind der„ Bolts. Zeitung" zufolge im Bundesschießhause zu Winterthur gemacht worden. Es wurde beobachtet, daß die meisten Schüsse auf der Jahr 1897( Samburg, Hamburger Buchdruckerei und Berlagsanstalt Auer schoffe, welche aus Stahl angefertigt waren, magnetisch Der in feinem 21. Jahrgang vorliegende Neue Welt- Kalender für das rechten Seite des Schießstandes einschlugen, und daß die Geu. Co.) enthält u. A.: Kalendarium. Postalisches. Das Ergebniß der wurden. Die Behörden schrieben diese Erscheinungen den letzten Boltszählung im Deutschen Reich. Die Bevölkerung der deutschen zahlreichen Telephondrähten zu, welche über den Schießplat Groß- und Mittelstädte. Kriminal- Statistit des Deutschen Reiches.. Rück blict. Messen und Märkte. Im Kreislauf des Jahres. und stellten nunmehr diesbezügliche Versuche in Das Meister führten, ftück. Erzählung von Rob. Echweichel( mit Illuſtrationen). Bauernnoth Thun und in Bern an. Diese Versuche haben die Vermuthung Rathgeber und Weg vollauf bestätigt. im dreißigjährigen Kriege. Von Manfred Wittich. Auf dem Schießplaze von Thun wurde weiser für Unfälle und Erkrankungen bis zum Erscheinen des Arztes. Bon Dr. med. 2. In ein Stammbuch. Gedicht von Budwig Pfau.- Der Schuh parallel zur Schußlinie in einer Entfernung von 40 Metern macher von Ottersweiler. Erzählung von Elise Langer( mit Fluftrationen). ein elektrischer Strom von 8000 Bolt durch vier Rabel von Der Reichsgerichtsbau( mit Illustration). Mehr Licht! Bon Dr. Lur 18 Millimeter Durchmesser geleitet. Um den Flug des Ge ( mit Illustrationen). Unehrliche Leute. Kulturgeschichtliche Stizze von A. Bolter. Der Nordpol und seine Erforschung. Von Dr. B. Borchardt. schofses beobachten zu können, wurden alle zehn Meter dünne Friedrichs Engels. Bon Wilhelm Liebknecht( mit Portrait). Am Grabe Papierschirme in der Schußlinie aufgestellt. Die ersten Versuche Friedrich Engels. Gedicht von Hunold. Ein Solbat der Revolution. Von wurden mit dem Gewehrmodell 1889 gemacht. Schon bei Detlev Roberty( mit Portrait). fnecht( mit Portrait). Fliegende Blätter. Robert Schweichel. Von Wilhelm Lieb: 260 Metern betrug die seitliche Abweichung 24 Meter. Rösselsprung, Räthsel 2c. Trächtigkeits- und Brüte- kalender. Sierzu vier Kupfer: Gin letter Bersuch. Versuch mit dem 3,3 Millimeter talibrigen japanischen Gewehr Auf und davon Am Krantenbett.- Gin farbiges Bild: des Hauptmanns Yamagata ergab, daß eine fleine Rugel Zündhölzer gefällig? Ein Wandkalender. direkt am Kabel entlang lief und durch die Reibung frühzeitig ihre Kraft verlor. Bei einem Kanonenschuß, der auf 3000 Meter visirt war, wurde eine Kugel durch einen elektrischen Strom um 14 Grad abgelenkt. Die Versuche haben ergeben, daß die elektrische Anziehungskraft umgekehrt proportional zum Gewicht und der Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses ist. Es ist also möglich, eine Infanteriefektion auf 300 Meter Ent fernung durch einen am rechten Flügel erzeugten elektrischen Strom, eine Rompagnie in gleicher Weise auf 500 Meter Entfernung vor den feindlichen Gewehrkugeln und auf 900 resp. 1400 Meter vor den Kanonenkugeln zu schüßen. Das heißt natürlich, wenn Freund und Feind ruhig stehen bleiben und abwarten, wer zuerst schießt. Allerlei Standale. Wilddiebe. von der„ euen Beit"( Eluttgart, J. H. W. Diet' Berlag) ist soeben das 42 eft des 14. Jahrganges erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: -Finis Poloniae? Von Karl Kautsky.- Pithecanthropus erectus. Von Arthur Jacobt. Die armenische Frage und der Sozialis mus. Von Avėtis Nazarbet. Kleine Briefe. Biterarische Rundschau. Feuilleton: Das Ende vom Liebe. Eine Geschichte von Konrad Telmann.( Fortschung.) zen aries( Berlin, Carl Heymann's Berlag) enthält in Nr. 41 an größeren Aufsätzen: Die sozialistischen Parteien Frankreichs. Von Dr. R. Schüller. Die amerikanische Gesetzgebung zur Bekämpfung des Schwitzsystems: 1. Allgemeines. New- Yort. Von Dr. E. Loew. 2. Die Gefeßgebung von Massachusetts. Von Frau Helene Simon. " " Vermischtes. " " P Ein Die Fahrradfabrik der Humber- Company in Coventry, England, ist gestern früh vollständig abgebrannt. In der Fabrit befanden sich nahezu 4000 Fahrräder. Mehrere benachbarte Häuser sind ebenfalls in Asche gelegt. Der Schaden wird auf mindestens 80 000 Pfund Sterling geschäht. Arbeiter sind arbeitslos. Sechshundert In Rendsburg ist der Arbeiter Danowski, welcher seit Wegen Sittlichkeitsverbrechens hatte sich gestern der langen Jahren dort im Zuchthaus saß und noch 7 Jahre zu ver Handelsmann Michael Jhig London vor der 4. Ferien- Straf- büßen hatte, bei einem Fluchtversuch von einem kammer des Landgerichts I zu verantworten. Die Verhandlung Militärposten erschossen worden. fand natürlich unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Wie sich aus der Urtheilsverkündigung ersehen ließ, hat der Angeklagte, Ueber die rohe Ausschreitung eines Gefreiten des welcher verheirathet ist, bei dem Arbeiter Schubert gewohnt und vierten Garde- Regiments wird dem Hamb. Fremdenbl." aus mit deffen Kindern unzüchtige Handlungen vorgenommen. Das Leer in Ostfriesland folgendes gemeldet: Als ein junger KaufUrtheil lautete auf 3 Jahre Zuchthaus und 4 Jahre Ehrverlust. mann in Leer in der Nacht mit einigen Bekannten nach Hause Die Unsichtbarkeit der Röntgen Strahlen scheint nach ging, verübten einige Personen, unter denen sich auch ein auf neueren Beobachtungen in erster Linie nur für den Menschen Die Märzfeier in Reinickendorf hat für den Steindrucker Urlaub befindlicher Gefreiter des vierten 312 gelten, während die Strahlen einer Reihe von Robert Duchateau ein Nachspiel vor Gericht gehabt. In dem Garde- Regiments befand, einen solchen Unfug, daß der Thieren keineswegs verborgen bleiben. Nach Versuchen, die Reinickendorfer Lotal Zum Storchneft" fand am 18. März d. J. Kaufmann sich dies verbat. Plötzlich wandte sich der Gefreite, Dr. Ayenfeld in Perugia angestellt hat, sind die Nöntgen- Strahlen eine Versammlung statt, in welcher der Referent Knauf über der sich wohl getroffen fühlte, gegen den Kaufmann, zog sein dem Insektenauge sichtbar. Er brachte verschiedene Insekten Die Bedeutung des 18. März" sprach. Nach dem Referenten Seitengewehr, brachte ihm einen Stich in den Unterleib( Coleopteren, Dipteren, Hymenopteren) auch Krebsthiere( Porcellius) sprach der Angeklagte über" Berschiedenes" und äußerte er sich bei und versetzte ihm außerdem noch mehrere Säbel- in eine Schachtel, die zur Hälfte aus Holz, zur Hälfte aus Blei dabei mißliebig über die Reinickendorfer Beamten im allgemeinen biebe. Der Wütherich wurde am anderen Tage von einem gefertigt war. Setzte er diese Schachtel der Einwirkung der und den Steuererheber Gerhardt im besonderen. Wegen dieser dortigen Polizeibeamten ermittelt und seine Personalien feft- Röntgen- Strahlen auch nur für kurze Zeit aus, so wanderten die Aeußerung wurde Duschâteau vom Schöffengericht am Amts- gestellt. darin eingeschlossenen Thiere in den Theil der Schachtel, der für gericht II. wegen Beleidigung der Reinickendorfer Beamten und Ueber die ärztliche Thätigkeit" des verhafteten die Strahlen undurchlässig war. Der Sinn, der ihnen irgend bes Steuererhebers Gerhardt zu 50 M. Geldstrafe verurtheilt. Der Homöopathen Dr. Vollbeding in Düsseldorf wird der Boff. eine Wahrnehmung vermitteln könnte, ist sicherlich nur der GesichtsAngeklagte legte Berufung ein und nach neuer Beweisaufnahme ent- Btg." geschrieben: Dr. Bollbeding, der hier seit zwanzig finn, denn künstlich geblendete Thiere verhielten sich anders und schied die vierte Straftammer am Landgericht II unter Ablehnung Jahren praktizirt, hatte die größte Praxis unter allen gingen den Röntgen- Strahlen nicht aus dem Wege. einiger als unerheblich erachteten Beweisanträge, daß der Angeklagte Aerzten. Er betrieb sein Geschäft", wie in der von uns schon bezüglich der Beleidigung des Reinickendorfer Beamten im allge erwähnten Baumann'schen Flugschrift ausgeführt wird, in rein meinen nicht das Bewußtsein gehabt habe, daß er mit seinen taufmännischer Weise und zwar im Großbetrieb. Für die 1000 Ausführungen sämmtliche Beamte treffe, und da ihm hier der„ Danksagungen", die er in den weitesten Kreisen veröffentlichte, Briefkasten der Redaktion. Schutz des§ 198 zur Seite stehe, sei er in dieser Beziehung frei- gab er jährlich das artige Sümmchen von 160 000 Mark aus. Anonymus. Die 41( einundvierzig) Seiten über Volapük zusprechen. Den Steuererheber habe er aber direkt beleidigt. Die Praxis brachte ihm diese Ausgabe mehr als reichlich ein. sind auf der Redaktion abzuholen. hier verrathe auch die gewählte Form die Absicht der Beleidi- Denn er arbeitete mit einem Personal von 22 Leuten und ließ B. 100. Sie können das Zeugniß verweigern, weil Sie gung, daher sei eine Freisprechung in diesem Falle unzulässig. von Bureauschreibern außer gewissen Pulvern und Tropfen sich der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung bei der Beantwortung Die Strafe sei demgemäß von 50 auf 30 m. herabgesetzt worden. ein wunderwirkendes Geheimmittel, was den mystischen aussehen würden. Wenn Ihnen eine Fahrlässigkeit bei der Unteroffizier Beleidigung. Nach dem Erscheinen der Namen Unispi" führte, fabrifmäßig herstellen. Wie groß Unterschrift zur Last fällt, sind Sie noch strafbar, denn verjährt Grießer'schen Broschüre: In der Ferienkolonie. Stizze und der Zulauf derer, die leider nicht alle werden", jahraus ist die Klage nicht. Wenn Sie es nicht besser wissen konnten, Betrachtungen aus dem Leben eines preußischen Soldaten", jahrein war, geht daraus hervor, daß er täglich 300 bis 500 ist die That überhaupt nicht strafbar. Wenn Sie aussagen, so brachte das Hamburger Echo" in seiner Nummer 92 vom Briefe erledigen ließ und in seiner Hauspraris täglich 100 bis fönnen Sie bei der Aufklärung des früheren Irrthums wohl auf 19. April d. J. eine Rezension dieser Broschüre mit Wiedergabe 160 Krante abfertigte oder von seinen Angestellten" abfertigen Ihre Gedankenschwäche hinweisen, müssen aber unbedingt die einiger den preußischen Unteroffizierstand scharf tritifirenden ließ. Diese riesenhafte Bragis brachte ihm Jahreseinnahmen Wahrheit fagen. Stellen aus dem Schriftchen. Der preußische Kriegsminister von 420 000 bis 450 000 Mart ein. Wir möchten noch hinzu- Bacharias. Die Angelegenheit dürfte am besten im ReichsBronsart von Schellendorff erblickte in diefer Kritit fügen, daß das Verdienst, diese unglaubliche Schwindelthätigkeit tag zur Sprache zu bringen sein. Uebergeben Sie uns etwa im eine Beleidigung der Unteroffiziere der preußischen Armee entlarvt zu haben, vor allem dem Verfasser der erwähnten Oktober das gesammte Material, damit es einem Abgeordneten und stellte sowohl gegen den Verfasser der betreffenden Schrift, dem früheren Leiter der Düsseldorfer Neuesten Nachr.", zugestellt werden kann. A. S. 12a. 1. Lohnbeschlagnahme Broschüre, wie auch gegen den verantwortlichen Re- gebührt. Man sieht hieraus aber von neuem und ein er ist wegen Alimentenforderungen der Ehefrau und der ehelichen für die dakteur des Hamburger Echo", Genoffen Reinhold Stenzel bebendes Gefühl am Ende des 19. Jahrhunderts ist das Kinder, nicht außerebelichen Kinder, zulässig. 3. Nichts. 4. Ja. 5. Nein. 6. Nein: eventuell Strafantrag. In der gestrigen Verhandlung beantragte der gerade nicht, daß nichts in der Welt gewinnbringender ist, 2. Ja. Staatsanwalt, dem die Beleidigung als eine so ungeheuerliche als auf die Dummheit der Menschen zu spekuliren. Schade, müßte er doppelt zahlen. Dittmann, Brucker. Dem erschien, daß sie nur mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe ge- daß sich bei solcher Gelegenheit nicht feststellen läßt, aus welchen Arbeiter steht die Unfallrente zu. Er soll seinen Anspruch fühnt werden kann, eine Gefängnißftrafe von 4 Monaten gegen Kreifen sich die Dummen rekrutiren. Leider fehlt es an solchen schleunigst bei der Berufsgenossenschaft schriftlich anmelden Stenzel. Das Urtheil lautete auf 2 Monate Gefängniß und Dummen auch in den unterften Schichten nicht. gegen einen ablehnenden Bescheid der Genossenschaft Publikationsbefugniß für den Kriegsminister. rührt von der im Beruf erlittenen Beschädigung her: denn, auf schiedsgerichtliche Entscheidung antragen. Der Knochenfraß wäre die Hand nicht verletzt worden, so wäre fein Knochenfraß eingetreten. Daß dieser erst später eintrat, ist völlig unerheblich. Grube. In Preußen ist polizeiliche Genehmigung zum Anheften von Plakaten an öffentlichen Orten erforderlich. Welche Bestimmungen in den 25 anderen deutschen Baterländern dies. Vom Prügelrecht der Pädagogen. Ueber förperliche Züchtigungen der Schüler hat das Oberverwaltungsgericht unbezüglich existiren, wissen wir nicht. Fragen Sie dort bei dem Ueber ein Ehedrama wird aus München berichtet: In badischen Parteiblatt an. längst folgende Entscheidung gefällt:„ Der Lehrer ist zur Vor3. 13. Sie können unter Bors nahme empfindlicher körperlicher Züchtigungen", und zwar so- der Nacht zum Freitag hat sich in einem Hause am Franziskaner- behalt auf den Rest, den Sie nicht genau anzugeben brauchen, Sind Sie gewerblicher Arbeiter, so ist wohl bei Schülern einer anderen, wie auch bei solchen seiner thor ein gräßliches Familiendrama ereignet. Gin dem Arbeiter einen Theil einklagen. eigenen Klasse absolut berechtigt. Da das Verhalten der Schüler stande angehöriger Mann war unerwartet nach Hause gekommen das Gewerbegericht, sind Sie Handlungsgehilfe, so ist das Amts= auch außerhalb der Schule der Schulzucht unterliegt, so darf und überraschte seine Frau mit ihrem Zimmerherrn in intimer gericht zuständig. Aus Ihrer Anfrage geht nicht hervor, was die Büchtigung feitens des Lehrers selbstredend auch außer Situation. Von grenzenloser Wuth gefaßt, ergriff der Ehemann Sie sind. A. 25. 1. Nein. 2. Ift nicht mehr RechtsWenden Sie sich an Rechtsanwalt Heine, Herz halb der Schullokalitäten stattfinden. Dasselbe Recht hat auch ein Messer und versetzte seiner Frau zahlreiche Stiche. Auch der anwalt. Berlin. Freudenthal, Heinemann, sämmtlich in der Geistliche in seiner Eigenschaft als Religionslehrer. Die Zimmerherr, der sich zur Wehr seyte, erhielt zwei lebensgefähr- feld, Der Thäter flüchtete fodann; man glaubt, daß B. K. 1. Beides ist möglich. A. S. 71: 1. Ja, Sie Schulzucht tann nur dann Gegenstand eines gerichtlichen Ber- liche Wunden. C. K. 30. Vers fahrens werden, wenn eine merkliche oder wesentliche Ver- er Selbstmord begangen hat. Die beiden Schwerverletzten dürften haften aber für die volle Miethe. 2. Nein. legung des Schülers stattgefunden hat. Alz jährung liegt nicht vor. Den Auftrag zur Zwangsvollstreckung merkliche taum mit dem Leben davonkommen. oder wesentliche Verlegung gilt aber nur eine solche, welche Ge M. W. Soviel ersichtlich, steht Ihnen ein Anspruch nicht zu. müssen Sie einem Gerichtsvollzieher mittheilen. A. R. in sundheit und Leben des Schülers nachweislich" gefährdet. Beitung: Blutunterlaufungen, blaue Flecken und Striemen ge= Hugo, Rigdorf. Ja. Mariage. hören nicht hierzu; denn jede empfindliche Strafe läßt solche Er- Geistesheroe( self made) autodidact Denter f. scheinungen zurück." Die ordentlichen Gerichte hatten im Gegen- Aeußere, 26 Jahre, disting. Manieren, v. indirect. beeinfl. Wesen faz hierzu bisher Prügel, die Striemen und blaue Flecken vielumstrittene Persönlicht. Anert. höchste Pers. v., mit hinterließen, vielfach als Ueberschreitung des Büchtigungs- Rücksicht weg. s. durch. Ueberarb. stark gelitt. Gesundh. d. Verrechtes geahndet. Es tennzeichnet die ganze Rohheit stattung ein. ration. Pflege findend, reiche Connexionen. Strengste der für Ordnung, Religion und Sitte schwärmenden Diskretion, parole d'honneur. Presse, wenn die fromm- katholische Germania" zu dieser Man merkt aus der Annonce, daß die angebliche Ueber unglaublichen Entscheidung schreibt:" Etwas weniger Sentimen- larbeit die Geisteskräfte des Inserenten start mitgenommen hat. Auskunft geben. In Flensburg verurtheilte die erste Straftammer den Hufner Jepsen aus Busdorf, welcher als Verwalter der Spartaffe in Sabdeby 20 000 Mart unterschlagen und die Bücher gefälscht hat, zu fünf Jahren Gefängniß. G " die 15 Wurstpapier. Große Entrüstung herrscht in weiten Kreisen der Bürgerschaft der erzgebirgischen Stadt Annaberg darüber, daß Selbsteinschätzungsbogen zur Staatseinkommensteuer vom Jahre 1893, statt sie, wie sonst üblich, ein stampfen zu lassen, jetzt einigen Fleischern als Matulatur überlassen worden sind(!). Die Stadtverordneten werden sich in ihrer nächsten Sizung mit der Angelegenheit beschäftigen. Folgendes Heirathsgesuch findet sich in einer deutschen eorg Wagner Arbeitsmarkt. 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Haben die Stellenvermittelung, Lohn- und Arbeitstommende Publikum der Berliner Gewerbe- Ausstellung bereits in Bemühungen der Petenten, die Stellenvermittelung den hiesigen verhältnisse der Kellner und Kellnerinnen der kurzen Zeit zu alt geworden und ziehen nicht mehr. Berufsvereinen zu übertragen, um die Arbeitnehmer vor den WucherIm traffen Gegensatz zu den hohen Vermittelungsgebühren stehen gebühren der Rommissionäre zu schützen, etwas gefruchtet? Nein! in der Berliner Gewerbe- Ausstellung. die gezahlten Löhne, wenn man überhaupt die paar Pfennige Die von der Kommission vorgenommenen Erhebungen haben Die von der in der Versammlung vom 12. Mai gewählten als solche bezeichnen will. Nur 12 pet. von den beschäftigten aur genüge bewiesen, daß trotz der Anstrengungen der Gastwirths Fünfer- Kommission vorgenommenen Erhebungen haben ein Re: Kellnern erhalten monatlich 18 M. und mehr, 71,5 pet. beziehen gehilfen durch Verhandlungen auf gütlichem Wege nichts erzielt fultat gezeitigt, das verdient in den weitesten Kreisen verbreitet einen monatlichen Gehalt von 5-15 M. und bei 16,5 pet. hält wurde, und alle Versuche, nur einigermaßen geregelte Verhält Noch niffe, wie sie einer Ausstellung würdig wären, zu schaffen, vers zu werden, da es Zustände offenbart, die in einem anderen man das Gehaltbezahlen für eine überflüssige Sache. Beruf kaum möglich sein dürften. Die von der Kommission aus schlimmer steht es mit den Kellnerinnen, die man so zahlreich gebens waren. Die gegenwärtigen Zustände, wie sie durch die gegebenen Fragebogen verlangten Auskunft über die Zahl der als besonders lohnende Ausbeutungsobjekte zu der Ausstellung Erhebungen festgestellt wurden, sind eines jeden Arbeiters uns in den Geschäften Angestellten, über die Art der Vermittelung herangezogen hat. Von 263 Kellnerinnen erhalten würdige. Diese Zustände werden es aber sein, die auch den und die Höhe der gezahlten Vermittelungsgebühren, über die Zahl 207, das sind 78,7 pct., nicht einen Pfennig für Indifferentesten die Augen öffnen und ihnen die Lehre aufder von auswärts herangezogenen, sowie der bisher bereits ihre Arbeitskraft vergütet, dann folgen 14,4 pct. drängen, daß es nothwendig ist, sich seiner Berufsorganisation entlaffenen Arbeitskräfte. Ferner beziehen sich die Fragen mit 10 M., und nur 6,9 pet. erhalten einen monatlichen Lohn anzuschließen, um gemeinsam mit seinen Berufsgenossen bessere auf die Höhe der Löhne, die allgemeine Beschaffenheit der event. von Diejenigen, welche nicht die geringste Arbeitsbedingungen zu erkämpfen. gewährten Koft, die Art der Abgaben und auf die Höhe der zu Entschädigung für ihre Thätigkeit erhalten, sind trotzdem keines zahlenden sogenannten Strafgelder und die Verwendung derfelben. wegs von Abgaben, sowie den eigentlichen Geschäftsuntoften be Von der Frage über die Länge der Arbeitszeit glaubte die Kom- freit, wie aus folgender Zusammenstellung hervorgeht. Nach den mission Abstand nehmen zu können, da diese durch die Eröffnung gemachten Angaben müssen 341 Kellner: Bruch( Gläser u. f. w., und den Schluß der Ausstellung eine verhältnißmäßig geregelte welche zerbrochen werden), fehlendes Silber, Bonbücher und der ist und im allgemeinen" nur" 16 Stunden im Gegensatz zu der gleichen bezahlen. 138 Kellner haben Abgaben von durchschnittlich foust üblichen 18stündigen Arbeitszeit der Gastwirthsgehilfen be- 50 Pf. pro Tag für Kostume, Jacken und Schürzen zu entrichten trägt. Von 47, das ist von fast sämmtlich in betracht kommen und 95 find verpflichtet für Messerpußen, Gartenfegen und sonstige Im Laufe der Diskussion über die Geschäftsberichte wird von dem Geschäften der Gewerbe- und Kolonial- Ausstellung, Alt- Pußarbeit zu bezahlen. 206 Kellner find gezwungen, für den Berlin und Ausstellung Kairo, wurden die Frage- Austleideraum, wo sie ihre Sachen aufbewahren können, täglich vielen Seiten über Vernachlässigung gegenüber den kleineren Mits bogen von 1052 daselbst beschäftigten Personen ziemlich 10 Pf. zu bezahlen. Ganz ungeheure Summen müssen von den gliedschaften geklagt. Tüchtige Redner würden nur nach größeren präzise beantwortet. Die Angaben über die Stellenvermittelung Kellnerinnen aufgebracht werden, sodaß die Annahme berechtigt Organisationen geschickt, so daß den Mitgliedern der kleineren bestätigen, was vorauszusehen war, daß troß der Verhandlungen erscheint, die Unternehmer haben nicht nur das Trinkgeld jede geistige Anregung fehle. Zum theil liege dies an der Saumam Gewerbegericht, den Bemühungen des Assessors von Schulz der Kellnerinnen in betracht gezogen, sondern haben noch auf feligkeit mancher Vertrauensleute. Desgleichen wird die oft unund der beauftragten Kommission, die Stellenwucherer die Ber- Nebeneinnahmen" der Kellnerinnen gerechnet und dieselben praktische Eintheilung der Agitationsbezirke gerügt. Zahlreiche mittelung der Engagements fast vollständig beherrschen und die dementsprechend kostenpflichtig gemacht. Trotzdem, wie oben Beschwerden und Wünsche, interne Angelegenheiten des Verbandes Arbeitsnachweise der Berufsvereine nur theilweise in Anspruch angegeben, die große Mehrzahl keinen Lohn erhält, fich eigene betreffend, werden vorgebracht. Um 4/2 Uhr wird die Debatte genommen wurden. An Vermittelungsgebühren Wohnung halten müssen und ihnen die bedeutenden Vermittelungs- geschlossen. Holzhäuser erwidert in seinem Schlußwort auf die vers wurden bisher gezahlt von 658 zur Zeit noch gebühren und Reisekosten zur Last fallen, waren 114 Kellnerinnen beschäftigten Kellnern 8561,50 m., von 416 verpflichtet, Kostüme zum Preise von 51 M., einige sogar von schiedenen Ausstellungen. Auf Antrag des Vorsitzenden der bereits entlassenen 5651 M. Diese Summen vertheilen 100 bis 181 M., auf eigene Rechnung anzuschaffen. 30 Mädchen Kaffen- Prüfungskommission Knopp Frankfurt a. M. wird dem Die Raffen- Brüfungs sich folgendermaßen: 600 bis zu 10 M., 192 von 15-20 M., haben pro Tag 1 M. und 56 pro Tag 50 bis 70 Pf. zu be- Kassirer einstimmig Decharge ertheilt. 209 à 30 m. und mehr. 78 sind durch persönliche Vor- zahlen. Außerdem müssen 20 für den Bruch auftommen und Kommission beantragt, die Filialen Neustadt v. d. H., Stettin ftellung engagirt worden. Von den 263 Kellnerinnen, 62 müffen für Pugarbeiten im Geschäft Abgaben entrichten. und Würzburg, welche an die Hauptkaffe abzuliefernde Gelder die sich noch in Stellung befinden, Stellung befinden, wurden bezahlt: Strafen werden erhoben von den Kellnern für das Zuspät für Agitation, Delegation u. f. w. verwendet, aufzufordern, diese Der Antrag findet Ans 3720 M., von den bis jetzt entlassenen 189 Kellnerinnen 3535 M. tommen ins Geschäft und sonstige Vergehen gegen die Haus- Gelder an die Haupttasse abzuliefern. und zwar: 317 à 20 m., 73 à 15 M., 12 à 10 M., 50 wurden ordnung in 355 Fällen in der Höhe von 50 Pf., 1, 3 und nahme. Ein Antrag Knoop und Genossen, den Vorstand zu durch den Arbeitgeber persönlich engagirt. Die 696 Kellner, die 6 M, von 77 die Beträge von 10 bis 50 Pf. Von dem erst beauftragen, die Mitgliedschaft Leipzig energisch aufzufordern, in 21 Geschäften durch Kommissionäre vermittelt wurden, mußten angeführten Theil ist die Verwendung der eingezogenen Strafgelder das ihr seitens des Verbandes vor Jahren gewährte Darlehen im Durchschnitt 17,85. M., die Kellnerinnen die in derselben unbefannt. Der bekannte Herr Zellermeier verlangt, mit welchem von 1000 Mart, zur Gründung einer Herberge, zurückzuzahlen, Weise verschachert wurden, pro Kopf 18,80 M. für die mühe- Recht ist nicht ersichtlich, von demjenigen, der aus eigenem An- wird angenommen, desgleichen ein Antrag des Frl. Baader volle" Arbeit der sogenannten Vermittelung an die Parafiten im trieb seine Stellung bei dem Herrn aufgiebt, 5 Mart Strafe. und Genossen, die Bertrauensmänner zu verpflichten, bei Gastwirthsgewerbe bezahlen. Von den bis zur Zeit ge. Bei den Kellnerinnen liegen die Verhältnisse in bezug auf Straf Agitationstouren die neugegründeten Filialen mit Anregungen aabiten 22 942,50 Mart Vermittelungsgebühren gelder in ähnlicher Weise. Die Kost, welche gewährt wird, wird und Belehrungen mehr als bisher zu unterstützen. Ueber den 7. Punkt der Tagesordnung Stellungnahme zu find nicht weniger a 13 20 800 Mart in die untheilweise mit„ gut", theilweise mit leidlich", und von 127 Kellnern ergründlichen Laschen dieser Personen ge- und 140 Kellnerinnen mit schlecht" bezeichnet. 25 Kellner und den Beschlüssen des Gewerkschaftstongreffes referiri Timm- Berlin. Die Delegirten Timm und Holzhäuser haben für das Weiter= 1 flossen. Hierzu kommen noch die ungeheuren Summen, 22 Kellnerinnen haben keine Beköstigung. Von auswärts wurden welche die Oberfellner und Köche, die nicht selten 50 und 75 M. herangezogen und zwar aus Budapest, Wien, Straßburg, Köln, bestehen der Generalkommiffion und für eine Herabsehung der an für eine Stellung bezahlen müssen, deren Angaben aber so München, Leipzig, Breslau, Halberstadt und Magdeburg 496 Kellner die Kommission zu entrichtenden Beiträge gestimmt. Auch die mangelhaft waren, daß sie bei der Zusammenstellung keine Ver- und 319 Kellnerinnen, wovon bereits 245 Kellner und 148 Kellnerinnen Arbeitslosen- Unterstützung fand ihre Zustimmung, ebenso die Diese Institute wendung finden konnten und folgedessen hierbei nicht mit ein- entlassen sind oder aus eigenem Antrieb ihre Stellung aufgegeben Resolution über kommunale Arbeitsämter. begriffen find. Bemerkt sei hier noch, daß die Generalpächter haben. Trotzdem ein bedeutender Ueberfluß an Arbeitskräften am Plage nehmen übrigens eine ben organisirten Arbeitern feindliche Ent Der Vater derselben, der Berliner MagistratsAdlon u. Dressel, trog ihrer Bugehörigkeit zur Junung, vorhanden ist und hunderte troß der Ausstellung arbeitslos find, wickelung. Der Bater derselben wonach fie statutarisch verpflichtet sind, den kostenlosen Arbeits- hat man unter allerlei Vorspiegelungen so viel Personen nach Assessor Dr. Freund, habe erst kürzlich erklärt, daß die Arbeitss nachweis der Innung zu benutzen und auch keine Kell- Berlin gezogen, indem man ihnen, wie häufig auf den Frage- ämter auch während der Dauer eines Lohnkampfes die Arbeitsnerinnen beschäftigen dürfen, jetzt schon durch die von ihnen bogen angeführt wird, einen Tagesverdienst von 15, sogar 20 m. vermittelung weiter führen müßten. Es liegt ein Antrag Braunschweig- Würzburg vor, an die beschäftigten Rellner, Kellnerinnen und Köche den Kommissionären versprochen hat. Biele möchten nun gern nach ihrer Heimath ca. 4000 Mart verdienen ließen. Bei dem häufigen Wechsel der zurück, fönnen es aber nicht, da sie vollständig mittellos find. Generalfommission teine Beiträge mehr zu leisten. In der Debatte sprechen sich die meisten sehr skeptisch über Arbeitsträfte, wie er gerade bei dieser Firma vorherrschend ist, werden Die Behandlung seitens der Arbeitgeber oder deren Beauftragten die Herren Adlon u. Dreffel am Echluß der Ausstellung den Ruhm gegenüber den Angestellten wird wiederholt als: sehr schlecht", fommunale Arbeitsämter und die Arbeitslosen- Unterstügung aus. für sich in Anspruch nehmen können, den Stellenverfehr grob" und" Zuchthausbehandlung" bezeichnet. Die Ver Knoop Frankfurt a. M. meint, die Generalfommission habe mittlern zu mindestens 10000 m. Einnahmen ver- träge und Hausordnungen, die den Angestellten aufgezwungen im Verhältniß zu den an sie gezahlten Beiträgen recht wenig enthalten den holfen zu haben. Mit Bestimmtheit kann jetzt schon be- wurden, ganzen Zuständen entsprechend geleistet. Sabath Hamburg als Vertreter der General nur Pflichten für dieselben, aber feinerlei fommission weist die Angriffe Knoop's entschieden zurück. Der hauptet werden, daß die Stellenvermittler weit über hundert. natürlich obwohl fonstatirt werden tann, daß durch die Antrag Braunschweig- Würzburg wird mit allen gegen 3 Stimmen tausend Mart von den Gastwirthsgehilfen und Gehilfinnen der Rechte, Ausstellung herausschinden werden. Wie gewiffenlos auf diesem wiederholte Besprechung in der Preffe und durch die Kritik abgelehnt, dagegen ein Antrag Stühmer u. Gen., das bisherige Gebiet seitens der Unternehmer verfahren wird, charakterisirt in den Versammlungen einige Abänderungen zu gunsten der Verhältniß zur Generalfommission bestehen zu lassen, mit allen folgende Bemerkung auf einem von mehreren Kellnerinnen aus- Arbeitnehmer vorgenommen wurden. Aber haben die Unter- gegen 2 Stimmen angenommen. Darauf wird die Sigung geschloffen. gefüllten Fragebogen: A. in München ist beauftragt, neue nehmer das Versprechen gehalten, was sie bei den Verhandlungen hübsche Kellnerinnen zu senden." Also frische Waare. Die vor dem Gewerbegericht abgegeben haben, hat der„ moralische Berichtigung. In dem Bericht über die Nachmittagss gegenwärtigen, die für die Vermittelung jede 20 M. bezahlten Einfluß des Arbeitsausschusses, den Stellenwucher von der be verflossen, da trat das schreckliche Gespenst des Nahrungs- zwei Armsessel tonstruirt. Beide Europäer, auf das Floß gemangels an die Expedition heran. Immer noch waren die bracht, santen vor Schwäche bald in sich zusammen und schienen Beschwerden des Weges dieselben und schienen fein Ende zu sofort in tiefen Schlaf gefunten zu sein. Raum 150 Meter von Das amtliche Deutsche Kolonialblatt" veröffentlicht einen nehmen und immer noch strömte der Regen herab, nur zeitweise der Abfahrtsstelle stieß das Floß, als es gerade an einem Felsen ausführlichen Bericht des kaiserlichen Landeshauptmanns von durch feuchte Nebel unterbrochen. Ehlers sprach seinen Leuten vorübertrieb, auf einen unter Wasser quer sur Stromrichtung tenterte unmittelbar. Alles Deutsch- Neuguinea, Rüdiger, über den Verlauf der Ehlers' Muth ein und vertröstete sie darauf, daß nothwendigerweise in liegenden Baumstamm und schen Expedition. Der Bericht läßt die ungeheuren wenigen Tagen ein großer Fluß erreicht werden müsse und daß wurde ins Wasser geschleudert und Ehlers und Schwierigkeiten erkennen, mit denen Ehlers bei dem Unternehmen, dort viele Dörfer lägen, in denen man Effen genügend vorfinden Biering, beide scheinbar in tiefem Schlafe, der. Neuguinea zu durchqueren, zu kämpfen hatte, lehrt aber zugleich, werde. Ehlers lebte sicherlich auch diefer Hoffnung und diese durch die törperliche Schwäche erklärt werden verfanten lautlos in den Fluthen daß Ehlers fich an dies Unternehmen herangewagt hat troß Hoffnung hat ihn augenscheinlich noch wenige Tage vor dem muß, an bie Ober eindringlicher Warnung, die damit verknüpften Gefahren nicht wirklichen Erreichen des erwarteten Flusses, der die Expedition und sind auch nicht wieder zu unterschäßen. Ausgesprochene Bedenken wies er ganz ents leider auch in der Hoffnung auf bewohnte Gegend täuschen sollte, fläche gekommen; ohne Kampf sind sie kraftlos und schieden zurück und berief sich dabei auf seine Erfahrungen. Am nicht verlassen. Am 11. Tage der nahrungslosen Zeit, in der willenlos in den reißenden Fluthen ertrunten. Ranga 14. August v. J. brach die Expedition von der Mündung sich die Expedition nur von Gras und Blättern nährte, und Opia waren durch die Strömung in die Nähe des rechten des Franziskafluffes auf. Die Expedition bestand aus: 1. Otto am 30. September wurde der große Fluß gesehen, der seine Ge- Flußufers geriffen und es gelang beiden, je ein herunterhängendes E. Ehlers als Leiter, 2. dem Polizei- Unteroffizier von Friedrich- wässer nach Westen bezw. Südwesten führte und auf dessen Er- Lianentau zu ergreifen und sich an das Üfer zu retten. Von den Wilhelmshafen Piering als eurapäischen Begleiter, 3. dem kleinen reichen Ehlers seine ganze Hoffnung gefeßt hatte. In durch beiden Europäern hat keiner von ihnen wieder etwas gesehen. Diener des Herrn Ehlers, einem etwa 15 Jahre alten Mauritius- hohe Berge eingeengtem Flußbett brausten die Fluthen stürmisch Der Fluß, in dem Ehlers und der Polizei- Unteroffizier Piering mischling, der von seinem Herrn Tschokra gerufen wurde, dahin und wiesen wohl der Expedition den Weg zu ihrer Rettung, wahrscheinlich am Mittag des 3. Ottober 1895 den Ertrintungs4. 43 schwarzen Trägern, die aus Eingeborenen von Buka bezw. aber leider fein Dorf war weit und breit zu sehen, auch nicht die tod in den Fluthen gefunden haben, ist zweifellos, nach den Bongainville, von Neu- Mecklenburg und Neu- Pommern Spuren einer bewohnten Gegend zu erkennen. Ehlers selber litt weiteren Erlebnissen der verwaisten Expedition zu schließen, zufammengefeht waren. An Nahrungsmitteln führte die furchtbar an einem Darmleiden mit rein blutigen Ruhrerscheinungen, der in früheren Karten Heath River genannte Fluß, der Expedition nur mit 31 Trägerlaften zu 20 Kilogramm Reis in und seine Kraft war ganz zu Ende; dazu war sein ganzer bei Motu- Motu in die Frischwasserbucht des Papuagolfes bie von Britisch Neugeölten Beuteln 620 Kilogramm Reis und dazu eine kleine Körper, den schließlich nur noch ein baumwollenes Unterhemd, mündet. Seitens des Gouvernements Proviantausrüstung für die Europäer. Fünf Tage folgte die ein sogenanntes Singlet", schütte, voll übelriechender, eitriger Guinea wird dieser Fluß jetzt Lakemumu River", auch einmal Expedition dem Franzistafluß stromaufwärts. Gleich nach dem Wunden, in denen sich zahllose röthliche Maden tummelten, ja Motu- Motu- River" genannt. Die erstere Bezeichnung ist aber Verlassen des Franziskaflusses mußten hohe Gebirgsrücken über- bis ins Gesicht hatten sich diese Wunden gezogen. Dem Polizei die offiziell gebräuchliche. Ranga und Opia gelang es nach tlettert werden, die noch von der See zu sehen sind und deren Unteroffizier Piering ging es nicht viel beffer, auch er war mit einiger Zeit, sich mit den anderen zu vereinigen, und so gingen Höhe wohl auf 1000 Meter geschätzt werden kann. Alle diese seiner Kraft nahezu zu Ende und daneben mußte er noch an den noch 33 Schwarze das Ufer des Flusses entlang, sich den Weg Gebirgsrücken waren von startem Hochwald bestanden, den dichtes Folgen eines Sturzes von dem Felsen leiden. Die überlebenden faft ftets mit dem Buschmesser bahnend. Nach neuntägigem Unterholz neben vielem Gestein nur schwer und sehr mühsam Schwarzen gaben den Europäern nur wenig nach, ein großer Marsch waren schon elf von ihnen gestorben, zwei hatten Der fleine Diener des fich verirrt, fanden sich später aber wieder an. Die Schwarzen passirbar machte. Am 23. Auguft wurde ein großes Eingeborenen Theil war sogar noch schlimmer daran. dorf angetroffen, und da die Leute sich sehr freundlich geberdeten, Herrn Ehlers, Tschofra, starb an Entfräftung in dem Lager am bauten sich darauf Kanoes und benutzten den Flußweg. Am wurde beschlossen, drei Tage bei ihnen zu rasten. Am Fluß. Einigen Schwarzen war es gelungen, eine Sagopalme 21. Oktober trafen sie Eingeborene an, die sie freundlich 26. August verließ die Expedition das gaftliche Dorf, noch die zu entdecken, und das Mark dieser leider nur einen Balme gab aufnahmen und verpflegten und sie nach. Motu Motu an letzten Refte der eingehandelten Nahrungsmittel, so viel wie es endlich ein wenig beffere Nahrung, als das früher genoffene der Flußmündung brachten. Die Ueberlebenden der unglückmöglich war, mit sich tragend. Es regnete unaufhörlich und Gras, wenn es auch im Heißhunger roh gegessen wurde. Hier lichen Expedition haben also wirklich das Ziel, das sich Ehlers tein Gingeborener des Dorses hatte seine Begleitung angeboten, endlich gab auch Ehlers seine Genehmigung zum Schlachten einer gesteckt hatte, erreicht, sie sind an der Mündung des in den doch hatte Ehlers sich eingehend bei ihnen erkundigt, ob er auf großen Hündin, die die Expedition treu bis dahin begleitet hatte, älteren Rarten Heath River" genannten Flusses Lalemumu an einem Wege, dessen Richtung er ihnen mit der Hand gab, noch doch hat Ehlers abgelehnt, das Fleisch derselben zu essen. Es die See, den Golf von Papua, gekommen. Nur die beklagens. mehr Dörfer antreffen würde. Die Antwort schien günftig zu wurde ein Floß gebaut, das nach drei Tagen fertig war und auf werthe Unterschätzung der Schwierigkeiten des Weges und damit Iauten, doch hatten die Eingeborenen den Zusah gemacht, es dem am 3. Oktober Ehlers, Piering und die beiden Schwarzen eng verbunden die Mitnahme zu geringer Lebensmittelvorräthe wäre aber sehr, sehr weit. Ehlers glauble, die Auskunft für Ranga und Opia die Fahrt stromabwärts antraten. Die übrigen haben die geplante Durchquerung verunglücken lassen. Mit fich günstig deuten zu sollen, und mit froher Zuversicht wurde noch überlebenden Schwarzen marschirten. Das Floß hatte, da genügender Nahrung versehen, wären die übrigen schweren der weitere Weg angetreten. Rein benutzbarer Pfad war von das dazu verwandte Holz zu schwer war, einen ziemlich bedeutenden Leiden zu ertragen gewesen, nur der Nahrungsmangel hat mit jetzt an vorhanden, prächtiger Hochwald mit riesenhohen Tiefgang. Mit Mühe gelang es, für Ehlers und Piering in der der Abnahme des physischen Widerstandes auch die moralische Stämmen und dichter Unterbusch bedeckten unabsehbar die Mitte des Flosses eine Erhöhung zu bauen, auf diese wurden die Kraft gebrochen und eine Lässigkeit in der Behandlung der bösen Gebirgshöhen wie die Thäler. Unter ungeheuren Beschwerden Geldkaffette, ein Stahltoffer mit allen Papieren, Gewehre, Patronen eiterigen Wunden nach sich gezogen, die für die meisten und be waren nach Berlaffen des gaftlichen Dorfes etwa 24 Tage und einzelne Kleinigkeiten geladen und dann wurden durch Stäbe sonders für Ehlers und Piering verhängnißvoll geworden ist. " Afrikanisches Elend. M " " M * und deren Sigung vom 14. Juli muß es gegen den Schluß in den Aus- 1 fand, hielt Genosse Schippel einen beifällig aufgenommenen von Jäger im Sprechfaal- Artikel von Nr. 146 des Vor führungen der Frau Bettin über den internationalen Kongreß Vortrag über die letzte Reichstagsfession und die politische Lage. wärts" vertretenen Standpunkt, daß die Bentralisation heißen:„ aber Punkt I der Tagesordnung des internationalen Redner führte aus, daß ein Feldzug gegen die Sozialdemokratie, dadurch herbeigeführt werden solle, daß sich die einzelnen Schneiderkongresses", statt der bortigen Tagesordnung. wie man ihn nach den Vorgängen im vergangenen Herbst aus Ortstassen auflösen Mitglieder der AllgeEisenach, 16. Juli. Anlaß der Sedanfeier hätte erwarten können, zwar nicht in Szene meinen Orts- Krankenkasse beitreten sollten. Dieser VorVormittag3 Sigung. gesetzt worden sei, dagegen hätten aber die Agrarier einen wirthschaft schlag komme den Wünschen der Aufsichtsbehörde zu sehr ents Es ist ein Begrüßungsschreiben der Londoner deutschenlichen Feldzug gegen die arbeitenden Klassen unternommen, indem gegen. Jäger möge seinen Standpunkt aufgeben und mit den Rollegen eingelaufen. fie folche Vorlagen einbrachten oder befürworteten, die ihnen anderen Zentralisationsanhängern für Zusammenschluß der einNach Annahme der Geschäftsordnung erstattet Solzärmeren Nach Annahme der Geschäftsordnung erstattet Solzwirthschaftliche Vortheile auf Kosten der großen Masse der zelnen Kaffen wirken, die auch gegen den Willen der Aufsichtsbäuser Flensburg den Geschäftsbericht. Aus demselben ist ärmeren Volksschichten sicherten. Hierhin gehören das Verlangen behörde im Sinne der Mitglieder sich über kurz oder lang voll hervorzuheben, daß ungeachtet der auf dem Verbandstage in nach Einführung der Doppelwährung, das Margarine- und das ziehen werde. Nachdem sich Jäger in diesem Sinne erklärt hatte, Erfurt beschlossenen Verkleinerung und Vermehrung der Agitations: Buckersteuergesetz, welche der Redner ausführlich behandelte, der erfolgte der Schluß der Versammlung. bezirke nicht die gewünschten Erfolge erreicht wurden. In erster bot bes Detailreifens und die Bestimmungen über den unlauteren Aussicht genommene öffentliche Versammlung der in der Golddann noch die Berathung des Bürgerlichen Gesetzbuches, das VerDie zum 16. Juli bei Bergner in der Annenstr. 16 in Linie ist dies dem Mangel an geeigneten agitatorischen Kräften zuzuschreiben. Die Agitation hat trotzdem nicht gestockt. Wettbewerb besprach und zu dem Schluß kam, daß bei der nächsten und Silberwaarenbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Größere Agitationstouren wurden von dem Kollegen Timm im Tagung des Reichstages außer anderen voltsfeindlichen Vorlagen wurde wegen mangelhaften Besuchs vertagt. Den Erschienenen Often und Süden unternommen. Kollege Schlumberger- Stutt- auch die uferlosen ottenpläne, welche dein Volke ungezählte wurde aufgegeben, für die nächste öffentliche Versammlung mit gart war in seinem Bezirk nach besten Kräften thätig, um dem Millionen foften würden, dem Reichstage unterbreitet werden gleicher Tagesordnung recht thatkräftig zu agitiren. Verband Ausbreitung zu verschaffen, ebenso die Bertrauens- tönnten. Sollte derselbe, falls er diese Pläne ablehne, aufgelöst personen Sachsens und andere. Der Bericht geht dann des werden, so würde die Sozialdemokratie bei den Neuwahlen, wie Eine Versammlung von Marmor- und Granitschleifern, welche zum 16. Juli nach dem Zubeil'schen Lokal einberufen war, näheren auf die Konfektionsarbeiter- Bewegung ein, deren einzelne immer, auf dem Posten sein. Phafen zu bekannt sind, als daß sie hier wiederholt zu werden und hervorgehoben, daß die Genossen mehr als sonst für dieselbe schäftigen, nahm wegen zu schwachen Besuchs von der Erledigung Ueber die Parteispedition wurde von den Revisoren berichtet um sich mit den Mißständen in den Marmorwerkstellen zu bebrauchten. In Wilhelmshaven wollten die Koliegen in eine Lohnbewegung eintreten, meldeten diefelbe aber nicht bei dem thätig sein müssen. Es sei dieses um so nothwendiger, als der dieser Tagesordnung Abstand. Nachdem der Vorsitzende BuchBorftande an, auch fam es nicht zu einer Arbeitseinstellung. frühere Parteispediteur Hempel versucht, Abonnenten von der mann die Anwesenden ermahnt hatte, recht energisch für die allNichtsdestoweniger stellten die Wilhelmshavener Mitglieder beim Parteispedition zu gewinnen, indem derselbe überall die Meinung gemeine Versammlung der Steinarbeiter am Sonntag, den Vorstande den Antrag, 2 Mitglieder auszuschließen, welche verbreitet, seine Entlassung sei lediglich auf Betreiben einzelner 19. Juli zu agitiren, wurde die Versammlung wieder geschlossen. Streifbrecher" geworden. Der Vorstand lehnte dies Anfinnen Personen und zu unrecht erfolgt. Die Versammlung war jedoch In einer öffentlichen Versammlung der Maler, die am ab, worauf es zu einer heftigen Polemit in der Fachzeitung der Meinung, daß der alte Abonnentenstand der Parteiſpedition 16. Juli im Englischen Garten tagte, hielt Genosse Dupont tam. Die Angelegenheit wird den Verbandstag beschäftigen. erhalten bleiben werde, wenn die Genossen ihre Schuldigkeit in Auch in der verflossenen Geschäftsperiode hat es nicht an behörb- diefer Sache ausüben und den wahren Sachverhalt über die Enteinen beifällig aufgenommenen Vortrag über die Zustände in der Berliner Gewerbe- Ausstellung, wobei er verschiedene daselbst lichen Maßregelungen gefehlt, wie die Schließung der Mitglied- laffung Hempel's bekannt geben. schaft Nürnberg, die Stellung der Mitgliedschaften Hannover und Im weiteren Verlauf dieser Angelegenheit gelangte ein von Bon einer Diskussion wurde Abstand genommen. Hierauf wählte giltige Bestimmungen und Einrichtungen einer Kritik unterzog. Hildesheim unter den§ 8 des preußischen Vereinsgesetzes und Hempel an den Vertrauensmann Klose gerichteter Brief zur Ver- die Versammlung Blum und Neumann zu Revisoren. Eine vieles andere beweist. Hervorzuheben ist noch, daß sich der lesung: Borsitzende in Sachen der Maßregelungen der Mitgliedschaften Herrn Rlofe, hier N., Vertrauensmann ber längere Debatte entspann sich über die zukünftige Art der Agitation, die durch den Ausschluß der Streitbrecher in Hannover und Hildesheim direkt an den Oberpräsidenten fozialdemokratischen Partei des sechsten Berv. Bennigsen gewandt hat. Es wird abzuwarten sein, ob Herriner Reichtags= Wahltreises, per Abr. Deutsche Hut ist. Borges v. Bennigsen feine im Reichstag gegebene Versicherung, die An- fabrik, Pappel- Allee 3. schlagen wurde, das Vertrauensmänner- System auszubauen, gelegenheit in Ioyalfter Weise prüfen zu wollen, wahr machen Hierdurch zur Kenntnißnahme, daß, wenn Sie sich bis den Ferner wurden die Anwesenden aufgefordert, sich rege an dem wird. Da die Konfettionsarbeiter- Bewegung der Verbandsum eine erfolgversprechende Werkstätten- Agitation einzuleiten. taffe große Opfer auferlegte, so wurde die Auszahlung betreffs der Entschädigung und noch jetzige Schädigung durch wieder gestärkt werde. Den Frauen von zwei Kollegen, welche 30. Juni 1896, abends 9 Uhr, nicht suchen mit mir zu einigen Bertrieb der Marken zu betheiligen, damit der öffentliche Fonds des Reisegeschenks auf 3 Monate eingestellt Hiergegen falsche Gerüchte von ihren Helfershelfern aus, bin ich gezwungen, fich durch die lette Lohnbewegung Freiheitsstrafen zugezogen wurde aus Bremerhaven und Wilhelmshaven protestirt. Gesuche um Unterstützungen in Nothfällen gingen beim Vorftande die Sache gerichtlich verfolgen zu lassen; das Gericht wird Ihnen haben, wurden für die Woche 8 M. und für jedes Kind 1 M. 32 ein, davon wurden 14 zwecks Ginziehung näherer Infor- dann sagen, daß Sie nicht berechtigt find, mir meine Botenfrauen Unterstützung zugesichert. Den ausgesperrten Sutarbeitern und mationen zurückgestellt, in 24 Fällen wurden unterſtüßungen im wegfangen zu können u. f. w. Otto Sempel, Lübecker Arbeiterinnen sollen 50 M., den Angestellten der Privatpost Betrage von 15-40 M. bewilligt, 8 Gefuche wurden zurückgewiesen. Straße 16, Beitungsspedition. Die eingegangenen 4 Darlehnsgesuche wurden abgelehnt, dess auf das energischfte, und empfahlen, sein Vorgehen ruhig ab wiesen werden. Sämmtliche Redner verurtheilten das Gebahren des Hempel 30 M., außer den Beträgen der noch ausstehenden Listen, übergleichen auf zuwarten und sich ebenso wenig darum zu kümmern, wie um Deutscher Holzarbeiter Verband. Eine Branchen- Verdie Drohung mit einer Denunziation, welche der Herr seinerzeit aus- fammlung der Parketbodenleger fand am Donnerstag Abend gestoßen hat. Nach 11 Uhr erreichte die imposante Versammlung ftatt. Zum 1. Punkt der Tagesordnung wurde bekannt gegeben, ihren Schluß. daß die Nachfrage nach Parketbodenlegern zur Zeit eine der artige ist, daß unmöglich die offenen Stellen alle besetzt werden Hannover, die sich während des Streits mit den hiesigen Barlet Die Anregung, die Bodenleger von Dresden und bodenlegern solidarisch erklärten, über den gegenwärtigen Stand Der Arbeitsverhältnisse zu benachrichtigen und dieselben eventuell heranzuziehen, fand allseitige Zustimmung. Allgemein wurde das erhalten der Kollegen verurtheilt, welche noch nicht den Tarif bezahlt erhalten und sich gegen die Verbandsbestrebungen voll ständig passiv verhalten. Die nächste Versammlung soll sich noch Mitgliedes Wickert, der Arbeit nach außerhalb angenommen hat, mals eingehend mit dieser Angelegenheit befassen. An ftelle des ohne jemand davon Kenntniß zu geben, wird Ramek zur Wertftatt- Kontrollkommission gewählt. nicht um Umzüge infolge von Maßregelungen handelte. Der legte Gewerkschaftskongreß wurde von 2 Delegirten beschickt. Der Verband zählte am Schluß des 1. Quartals 1896 17 300 Mitglieder gegen 9000, welche auf dem Verbandstag im Jahre 1894 konstatirt wurden. Die Zahl der Orte, in welchen sich Mitglieder befinden, beläuft sich auf 216-220. Gin Bericht über den Umfang und die Kosten, welche die ganze Ronfektionsarbeiter Bewegung verursacht hat, kann leider noch nicht gegeben werden, da die verschiedenen Orte noch feine Abrechnung eingesandt haben. Berlin, den 26. 6. 1896. der Fachverein der Bäcker hielt am 14. d. M. seine regelmäßige Monatsversammlung ab, in der die Broschüre des Regierungs- Assessors Meyeren über die Regelung der Arbeitszeit in Bäckereien und Konditoreien verlesen und erläutert wurde. Die Versammelten wurden aufgefordert, sich mit Beschwerden zu nächst an die Organisation zu wenden, die das weitere veranlassen werde. Den streifenden Webern im Eulengebirge bewilligte die Versammlung 100 m. aus der Streitigkeiten besonders schwierig geworden Organisation, sowie durch die persönlichen fönnten. Mahlte Flensburg erstattet den Kaffenbericht. Der Verband hatte seit dem letzten Verbandstag, d. h. vom 3. Quartal 1894 bis 1. Quartal 1896 intl., eine Einnahme von 119 555,93 M. Darunter befinden sich an Eintrittsgeld 7361 M., Mittwoch eine öffentliche Versammlung einberufen, die leider Die Posamentierarbeiter und Arbeiterinnen hatten am Beiträgen 78 058,50 M., Extrafteuer 7774,40 m. In der AusM. gabe fteben u. a.: Reisegefchent 26 996,57 M., Fachzeitung nur mäßig besucht war. Die Versammlung wählte off ( dieselbe ist obligatorisch gemacht) 21 448,75 m., Agitation mann als Delegirten zur Gewerkschafts- Rommission; als Mit 1697,08 m., dem Streiffonds wurden überwiesen 12 000 m. alieb der Agitationskommission wird Frau Drewes bestimmt. In Charlottenburg tagte am 10. Juli eine öffentliche Ber Die Gesammtausgabe beträgt 104 435,39 m., so daß ein Bestand a hite berichtet hierauf über die Arbeitseinstellung bei Gutt fammlung der Bureau Angestellten. Bauer aus Berlin tett. Die Einnahme für die Streifenden betrug 391,60 M., von 15 120,54 M. vorhanden ist. Der Streitfonds hatte eine Einnahme von 82 578,21 M. referirte über: Die wirthschaftliche Lage der Bureau- Angestellten Davon ist ungefähr die die Ausgabe 356,10 m. mithin verbleibt mit einer nach- und die Erörterung einer Bahlstelle des Zentralvereins der Hälfte vom Verbande bezw. den Kollegen, das übrige von den träglichen Einnahme von 3,75 M. ein Ueberschuß von 39,25 M., Bureau- Angestellten Deutschlands. Die Möglichkeit zum gemeinGewerkschaftskartellen u. f. w. aufgebracht worden. Die Au 3- wovon mahlte für seine Bemühungen 5 M. und Schubert samen Handeln biete der Anschluß an den Zentralverein ber Der weitere Ueberschuß gabe betrug 28 385,40. Der Ueberschuß von 4192,81 m. 10 Mark bewilligt wurden. Bureau Angestellten Deutschlands. Nachdem noch der Redner wurde der Verbandskasse überwiesen. wird auf Antrag Friedel nach längerer Diskussion Bruns- Lübeck erstattet Bericht für den Ausschuß. An den- den streifenden Textilarbeitern in Langenbielau und Hut genauer auf die von dem Zentralverein vertretenen Forde rungen, namentlich aber auf das von ber Berliner felben gelangten u. a. drei Beschwerden gegen Maßnahmen des machern in Berlin überwiesen. Für die Gründung eines Agitations- Kommiffion ausgearbeitete Regulativ eingegangen Borstandes, welche fämmtlich als unberechtigt verworfen wurden. Streiffonds der Textilarbeiter Deutschlands stellt Berger den Agitations- Kommission ausgearbeitete Regulativ eingegangen Eine Beschwerde des Gewerkschaftskartells Wilhelmshaven in Antrag: denselben durch freiwillige Beiträge auszubringen und war, führte er noch einige besonders standalöse Fälle bei Sachen der dortigen Bwiftigkeiten mußte zurückgewiesen werden, erst dann für Unterstützungen zu verwenden, wenn bereits Charlottenburger und Berliner Anwälten vor. Nach lebhafter Debatte wurde folgende Resolution angenommen: da bas Kartell nicht für kompetent erachtet werden konnte. Bei 10 000 M. aufgebracht sind. Die letztere Bestimmung wird nach 10. Juli cr. in dem Restaurant Bismarckhöhe tagende öffentliche ben vom Ausschuß vorgenommenen unvermutheten Raffenrevisionen längerer Diskussion abgelehnt, der Antrag felbft an- Bersammlung der Bureau- Angestellten Charlottenburgs erkennt wurde alles in Ordnung gefunden. genommen. Schein als Gewerbegerichts- Beisitzer erstattete Bur Prüfung der verschiedenen an den Verbandstag ge- hierauf Bericht über seine Thätigkeit und wünscht u. a., daß die an, daß eine Besserung in rechtlicher Beziehung nur durch den langten Beschwerden wird eine fünfgliebrige Kommission gewählt. Arbeiter mehr als bisher auf die Bestimmungen der Gewerbe- unschluß jedes einzelnen an die bestehende Organisation, den Zentralverein der Bureau- Angestellten Deutschlands zu erreichen Es beginnt die Debatte über die verschiedenen Berichte. Ordnung achten und als Kläger auch die während des Termins ist und verpflichten sich alle Anwesenden, Mann für Mann in Bor Eintritt in die Mittagspause erklärt Frau 3ettin, fie ersucht, für die nächste Bersammlung und für die Organisation Organisation einzutreten." Sierauf wurde Schläcks zum Leiter Bor Eintritt in die Mittagspause erklärt Frau Bettin, fie versäumte Zeit sich entschädigen lassen mögen. Der Vorsitzende diese die Jutereffen der Bureau- Angestellten wahrnehmende sei gezwungen, abzureisen und bitte, nur bei Berathung des Antrages auf Erhöhung der Mitgliederbeiträge von einer solchen rege zu agitiren. der Charlottenburger Zahlstelle und zum Delegirten des Gewerk bei den weiblichen Mitgliedern abzusehen. So sehr sie im Prinzip schaftskartells, zu seinem Vertreter aber Brillke gewählt. für eine solche Erhöhung sei, müffe fie doch auf grund ihrer Erfahrungen erklären, daß es den weiblichen Mitgliedern zur Zeit absolut unmöglich sei, höhere Beiträge zu zahlen. Die männlichen Mitglieder müßten für ihre Kolleginnen Opfer bringen. Versammlungen. S Die am Arbeiter- Bildungsschule. Sonnabend Abend von 8-9% Uhr: Süd offchule, Waldemarfir. 14: Redeübung.( Die wichtigsten Gefeße für die Runft des öffentlichen Redens. Lehre vom Aufbau eines Bortrages.) Herr allgemeine Nationalötonomte. Wesen der gesellschaftlichen Arbeit. Die ver Heinrich Schulz. Nordschule, Müllerstr. 179a: National- Detonomie. fchiedenen Produktionsformen. Das Charakteristische der fapitalistischen Bros duttionsform. Theorien zur Erklärung des Kapitalismus, die tlafftfche. Rationalötonomie. Mary' Fortführung und Kritik: Werth, Mehrwerth, Birtulation des Kapitals, Profit, Handelsgewinn, Grundrente. Die Tendenzen der freien Konturrenz und der Emanzipationskampf der Arbeiterlaffe. Die ökonomische Theorie von Marr in ihrem Berhältniß zur materialistischen Geschichtsauffassung.) Herr Dr. Konrad Schmidt. Echulräume sind zur Benugung der Bibliothet und des reichhaltigen Zeitschriftenmaterials schon von 8 Uhr an geöffnet. Die Renderungen Die Berliner Tapezirer hatten am 15. Juli in den Arminhallen eine öffentliche Versammlung, welche sich mit der Reorganisation ihrer öffentlichen Bertretung beschäftigte. Der Referent Franzte führte aus, daß den Tapezirern Berlins in ihrer Bewegung verschiedene Nackenschläge erspart geblieben wären, wenn die beiden bestehenden Organisationen das Unternehmerthum nicht getrennt bekämpft hätten. Da nun aber einmal feine Verschmelzung der Vereinigungen Der Wahlverein für den 3. Berliner Reichstags- zu erwarten sei, müßten MitteÏ und Wege gefunden wahlkreis hielt am Donnerstag feine Generalversammlung im werden, ein wirksames Zusammengehen der Anhänger großen Saale der Arminhallen ab. Dr. Bernstein sprach beider Organisationen in der Deffentlichkeit, außerhalb über Hygiene auf der Berliner Berliner Gewerbe Ausstellung". der Verbindungen, zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke schlug der Die Ausführungen fanden den Beifall der Versammelten. Der Redner vor, für jeden der Berliner Reichstags- Wahlkreise einen Arbeiter- Sängerbund Berlins und umgegend. Borfigender Ad. NeuBorsitzende Kräter theilte mit, daß der Vorstand beschlossen Vertrauensmann damit zu betrauen, innerhalb des ihm zu- mann, Pafewalterfir. 3. Alle Aenderungen im Bereinskalender find zu richten Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. habe, es jedem Mitgliede freizustellen, für die Beit der polizei gewiesenen Bezirks die Kollegen für die Berbesserung ihrer Lohn- Arbeiter Raucherbund Berlins und Umgegend. lichen Schließung des Vereins die Beiträge zu entrichten oder und Arbeitsbedingungen au intereffiren. Die Vertrauens im Bereinstalender find zu richten an Karl Stiller, Kleine Frankfurter straße Nr. 7, 1 Tr. nicht. Den Bericht des Vorstandes giebt gleichfalls Kräter, leute hätten Dann gemeinsam die jeweilige Situation Sund der geselligen Arbeitervereins Berline und Umgegend. der ausführt, daß der Verein nach der Köllerthat erst recht Fort- festzustellen und entsprechende Schritte zur Wahrung der Inter- ane Bufchriften, den Bund betreffend find zu richten an: Hermann schritte mache. Verwunderlich wäre, daß die derzeit mit Beschlag effen der Kollegenschaft zu thun. Die Debatte, an der sich Fried- Jahn, Schönhauser Allee 177 c. belegten Bücher bis heut noch nicht ausgehändigt meier, Martiel, Biester, Schmidt, Auber, Teste, Hartig und thalerstr. 38 a: Bersammlung, fretreligiöse Borlesung". Um 10% Uhr vorm. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 19. Jult 8 Uhr vorm. Rofens seien; der Vorstand habe bereits durch einen Rechtsanwalt Be- andere betheiligten, nahm einen recht lebhaften, aber immerhin ebendafelbft: Bortrag des Herrn Dr. Brune Wille: Giordano Bruno". schwerde einreichen laffen. Der nunmehr verlesene Kassenbericht ergiebt ziemlich fachlichen Verlauf. Vielfach wurde die Frage nach der einen alten Bestand von 565,57 Mart, eine Einnahme in den besten Form der Organisation gestreift. Der Vorschlag des Monaten Oktober, November 1895 und Juni 1896 von 330,40 Referenten fand eine sehr getheilte Aufnahme, ebenso auch Mart, eine Ausgabe von 615 Mart, somit einen gegenwärtigen der im Laufe der Diskussion gestellte Antrag, eine Bentral- Aranken- und Sterbekasse der Deutschen Wagenbauer, Bestand von 280,97 Mart. Auf Antrag der Revisoren wird dem Agitationstommission einzusehen. Das Resultat der ausgedehnten Berlin, Bezirk 3. Sonntag, den 19. Juli: Mitglieder: Bersammlung. Stebe Inserat der heutigen Nummer. Filtale Moabit, Gonntag, den durch Krankheit verhinderten Raffirer G. Schula Decharge er- Berhandlung war, daß sich keine Stimmenmehrheit zu gunsten 19. d. Mts., vorm. 9 Uhr, im Botal Drendel, Jagowftr. 16: Bersammlung. theilt. Auf Antrag Wartenberg wurden dem Vor der gewünschten Reform fand; es bleibt somit beim Alten. Die Tagesordnung: 1. Abrechnung vom II. Quartal. 2. Neuwahl der Dris ftand awects verwaltung. Agitation für den Verein 150 Mart Bersammlung bewilligte dann den streikenden Hutmachern und Allgemeine Kranken- und Sterbekaffe der Metallarbeiter, überwiesen. Nach stattgefundener Neuwahl des Gesammt den Holzarbeitern in Lauterberg en Bericht bes Revisors& br, Manteuffelfir. 46. Kaffenbericht. Filtale Vl. Den Mitgliedern zur 30 Mart aus dem Fonds der G. 6. Nr. 29, Filiale Berlin III. Mitgliederversammlung heute abends vorstandes setzt sich dieser aus folgenden Genoffen zusammen: Werkstatt- Kontrollkommission. Auf Erster Borsigender Kräter, zweiter Schröder; erster wurde dem Rassirer Pönicke betreffs der Abrechnung vom Streit Nachricht, daß die Versammlung am Sonntag, den 19. d. M. ausfällt. Filiale Rigdorf. Bersammlung heute, abends 8% Uhr, Biethenstr. 69 bet Kassirer Harndt, aweiter G. Schulz; erster Schriftführer bei Jakob u. Braunfisch Decharge ertheilt. Zur Revision der Breßler. Rönig, zweiter Alboldt; Beifizer Wartenberg. Zu Abrechnung vom Streit bei Bodenheim u. Meier, die eine Einnahme Revisoren wurden Pohl, Frant und Schölzel ernannt. und Ausgabe von je 319,58 Mart ergab, wählte man Klatt und Die Versammlung beschloß nach kurzer Diskussion, von einer Martiel. Laffallefeier in Form eines Bergnügens für dies Jahr Abstand Bildungsverein Mehr Licht"( früher Ethische Gesellschaft). Sonntag, ben 19. d. M., abends 7½ Uhr, Alexanderfir. 27 c: Bersammlung. Vortrag: ,, Völker Europa's, wahret Eure heiligsten Güter!" Ref. Herr Sassenbach. Darauf: Geselliges Beifammensein und Tanz. Briefkasten der Redaktion. zu nehmen; der Vorstand wurde aber beauftragt, eine öffentliche welche nach Bentralisation streben, war zum Donnerstag nach Eine Versammlung von Krankenkaffen- Mitgliedern, Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( wet Buchstaben oder eine Bahl) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden foll. Bersammlung mit Frauen am Todestage Lassalle's einberufen zu Gohn's Gaal einberufen. Erschienen waren 80 Personen. Der laffen, in ber ein der Würde des Tages entsprechendes Thema Ginberufer Jäger fragte daher, ob angesichts dieses schwachen der Staatsanwaltschaft versuchen. Theilen Sie uns unter AnG.. 50. Sie sollten es zunächst mit einer Anzeige bei behandelt werden soll. Kräfer theilte mit, daß über das Stiftungsfest definitive Befuches die Versammlung tagen wolle. Als niemand dafür gabe Ihrer Adresse mit, ob Sie den Fall veröffentlicht wünschen. P. D. 7. Die eheliche Tochter bedarf bis zurückgelegtem 24., Antworten der befragten Saalinhaber noch nicht vorliegen. Zum ftimmte, äußerte Jäger, er fühle das Bedürfniß, die Antwort zu Schluß wurde noch dringend ersucht, der Lokallifte und dahin- verlesen, welche er auf den Sprechsaal- Artikel des Vorwärts" in der Sohn bis zurückgelegtem 25. Lebensjahre der väterlichen Einzielenden Bekanntmachungen im Vorwärts" Beachtung au Nummer 157 verfaßt hat, die aber vom Vorwärts" nicht auf willigung zur Eheschließung. Das großjährige Rind fann auf genommen worden ist. Hierüber erhob sich eine Geschäfts- Ergänzung der versagten elterlichen Genehmigung flagen. Tas schenten. via ordnungsdebatte, deren Folge war, daß die Verfammlung nun- Bürgerliche Gesetzbuch, das die elterliche Einwilligung für mehr beschloß, zu tagen. Nachdem Jäger seine Antwort ver- Männlein und Fräulein nur bis zum zurückgelegten 21. Lebenslesen hatte, nahm Aßmann das Wort, und polemifirte gegen den jahr fordert, tritt erst am 1. Januar 1900 in traft. In einer gut besuchten Volksversammlung des sechsten Wahlkreises, die am Mittwoch in der Kronen- Brauerei statt Billigste Gelegenheit valmis n einer vorzüglichen Beköstigung in der Gewerbe- Ausstellung Brauerei- Ausschank der Brauerei Pichelsdorf im Vergnügungspark( vom Eingange rechts geradezu). Deutsche Schuh- Fabrik Erfurt liefert Schuhwaaren en gros& en detail Diners, ers, bestehend aus: Suppe, Fisch oder Fleisch, Braten mit Compot u. Salat, Butter und Käse von 1-4 Uhr. enis zu Eis 80 Pfennig. Reichhaltige Speisenkarte zu sehr billigen Preisen. Vorzügliches helles und dunkles Pichelsdorfer Bier à Glas 10 Liter 15 Pf. Musik der eigenen Matrosen- Kapelle. Abends glänzende Beleuchtung. Raum für 6000 Personen. 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Buchdrucker Versammlung der Möbelpolirer der Metallarbeiter Berlins und Umgegend am Montag, den 20. Juli, abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn Wilke, Andreasstraße 26. Tagesordnung: 1. Die Gewerbegerichtswahlen und Aufstellung eines Kandidaten dazu. 2. Bericht des Vertrauensmannes. 3. Die bürgerliche Presse und ihre feindliche Stellung bei den bisherigen Streifs. 4. Verschiedenes. Der Vertrauensmann. 290/11 ( E. H. 29, Hamburg). Filiale Berlin 5. und Schriftgiesser. Mitglieder Versammlung den 19. d. 2. einberufene Vereinsversammlung wird wegen zu langer am Sonnabend, 18. Juli, ab. 9 Uhr bei Dieke, Lothringerstr. 67. Tagesordnung: 119/10 Die zur Berichterstattung über die Generalversammlung" auf Sonntag, Dauer der Generalversammlung vertagt auf Sonntag, den 26. Juli, vormittags 10 Uhr, in der Bockbrauerei, Tempelhofer Berg. 1. Raffenbericht. 2. Bericht der Delegirten von der 39/1 Generalversammlung. Der Vorstand. Verband der Möbelpolirer. Versammlung Verband der in Buchbindereien, Da am Montag, den 20. Juli, bei Wilke, Andreasstraße 26, eine der 54/16 Arbeiter und Arbeiterinnen. Zentral- Kranken- u. Sterbekasse der Papier- u. Ledergalanteriewaaren- Industrie beschäftigt. Sonnabend, den 18. Juli, abends 81 Uhr, bei Th. Boltz, Oeffentliche Versammlung der Dachdecker Deutschland betr. die Gewerbegerichtswahlen u. s. w. stattfindet, werden die Mitglieder ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. „ Einigkeit" Billets à 1 M. zu der am 9. Auguft stattfindenden Dampferpartie( G. 5. Nr. 69.) Filiale serlin. find bei mehreren Kollegen daselbst sowie in den Zahlstellen zu haben. Die Möbelpolirer A. Asch, H. Buch, M. Derb, Pistel, M. Geisler, 0. Thiel und R. Schwann werden hiermit aufgefordert, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Der Vorstand. 290/12 Große öffentliche Versammlung der in der Pelz- und Mützenbranche beschäftigten Selbständigen, sowie deren Arbeiter u. Arbeiterinnen 2690b Sonntag, den 19. Juli, vorm. 9 Uhr, im alten Schützenhause, Linienstrasse 5/6. Sonntag, den 19. Juli, vorm. 10 Uhr, bei Herrn Gorn, Kl. Markusstr. 10. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Rassen- Angelegenheiten und Verschiedenes. Der Ortsvorstand. Alte Jakobstrasse No. 75: Ordentliche Generalversammlung. Tages- Ordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. 2. Abrechnung von der Maisammlung. 3. Erfahwahlen zum Vorstand. 4. Neuwahl der Rechtsschuß- Kommission. 5. Mitgliedschafts- Angelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. 26/20 Um pünktliches und zahlreiches Erscheinen in der Versammlung ersucht Der Vorstand. J. A.: D. Peste, Bevollmächtigter. Am Montag, den 20. Juli 1896, in der ,, Neuen Welt", Hafenhaide 108-114: ber Zentral- Kranken- u.Sterbekasse Deutschen Wagenbauer ( E. H. 8. Sih Gotha.) Berlin, Bezirk 3. Sonntag, 19. Juli, vorm. 9½ Uhr, bei Neumann, Basewalferstr. 3: Lages: Ordnung: 1. Das Resultat der Verhandlungen mit den Mitglieder- Versammlung. Fabrikanten. 2. Diskussion. Die Fünfer- Kommission. Einsetzer( Tischler). Sonntag, 19. Juli, vormitt. 101, Uhr, im Englischen Garten( unterer Saal), Alexanderstr. 27e: Große öffentliche Versammlung Zages Ordnung: 1. Bericht der Fünfer- Kommission und welche Schritte sind jetzt weiter zu thun? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Kollegen werden ersucht, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Die Bauanschläger sind ebenfalls eingeladen. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 2. Quartal. 2. Neuwahl der Ortsverwaltung. 3. Vortrag unseres Vertrauensarztes Herrn Dr. Hahn über: Arbeiter Sygiene. 4. Verschiedene Kassenangelegenheiten. 2686b Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, pünktlich zu erscheinen. Die Versamm lung wird pünktlich eröffnet. Die Ortsverwaltung. J. A.: R. Arendt. Stockarbeiter! Da an diesem Tage eine Vereinsversammlung der Einsetzer bei Mitglieder- Versammlung Röllig stattfindet, find die Kollegen hierzu freundlichst eingeladen. 700b. Die Fünfer Kommission. Achtung! Former. Achtung! Sonntag, 19. Juli, vorm. 10 Uhr, im Kolberger Salon, Kolbergerstraße 23: Großes Sommerfest zur Feier des guten Montags. Grosses Gartenkonzert, Spezialitäten- Vorstellung, Brillant- Feuerwerk. Bon 5 Uhr ab im Gr. Ball.( Serren, bie am Tanz theilnehmen, Bal champêtre: zahlen 30 Pf. nach.) Für Kinder gratis: Theater- Vorstellung, Karoussel- Fahren, Fackelzug etc. Die Kaffeeküche ist den Damen von 2 Uhr an geöffnet. Billets à 20 Pf.( an der Raffe 25 Pf.) sind bei den Zahlstellen Inhabern, sowie im Arbeitsnachweis Annenstraße 16 zu haben. Anfang 4 hr. Programme werden am Eingang gratis verabfolgt. Zahlreiches Erscheinen der Kollegen und Kolleginnen erwartet Das Vergnügungs- Komitee. Achtung! Lese- und Diskutir- Klub..Süd- Ost. اوو Der Sommernachtsball verbunden mit 101/6 Vokal- und Instrumental- Konzert des Fachvereins der Stock- nicht arbeiter am Montag, den 20. Juli, abends 8 Uhr, bei Keller, Roppenftr. 29. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Werkstatt- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. 175/15 Oeffentliche Versammlung aller in Eisen- und Metallgießereien besch. Former Achtung! und Gießereiarbeiter. Tagesordnung: Der gegenwärtige Stand des Ausstandes der Metallformer. Zahlreiches Erscheinen nothwendig. 300/11 Der Vertrauensmann der Former: L. Stopsack, Sorauerstr. 18. Achtung! Puter! Achtung! Sämmtliche arbeitslosen Kollegen haben sich bis heute, Sonnabend, nachmittags 4 Uhr, Grenadierftr. 33, im Bureau der Lohnkommission zu melden, um die nach dem Beschluffe der Baudeputirten- Versammlung gewährte Unterftüßung in Empfang zu nehmen. Die Lohnkommission der Putzer Berlins und Umgegend. Achtung! 151/6 Achtung! Lackirer! Unser Verkehrslokal befindet sich jetzt Köpnickerstr. 68, Hof geradezu im Restaurant Zum Eichenen Stab". " Gleichzeitig haben wir Lindowerſtraße 16 im Restaurant des Rollegen Fourmond eine Zahlstelle errichtet und machen wir die Kollegen vom Wedding, Moabit und Gesundbrunnen darauf aufmerksam. Rassenstunden findet der Lokalsperre halber infobern am 18. Juli in W. Jakob's Park- Restaurant, am 25. Juli in Otto's Restaurant zum Karpfenteich statt. Die Billets behalten volle Giltigkeit. Von 8 Uhr ab im Saale: Tanz. Liter 60 Pf. Die Kaffeeküche ist geöffnet. Liter 60 Pf Anfang nachmittags 5 Uhr. Billets à 20 Pf. find in allen mit Plakaten versehenen Geschäften und bei den Mitgliedern des Klubs zu haben. Da für Play, Amusement, gute und billige Speisen und Getränke genügend Sorge getragen ist, bittet um außergewöhnlich regen Besuch Das Comité. Victoria- Säle Rixdorf, Hermann- Strasse No. 48-50. jeden Abend und Sonntag vormittags der von 10-12 Uhr. 25/20 Der Dorffand Achtung der Filiale IV. der Ladkirer. Wilmersdorf u. Umgegend. Große öffentliche Volksversammlung Beuthen. am Sonnabend, den 18. Juli, abends 8 Uhr, in Klingenberg's Volksgarten, Berlinerstraße 40. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten August Bebel über die verflossene Reichstagsfession. 2. Distussion. 3. Verschiedenes. Pflicht eines jeden Parteigenossen ist es, zu erscheinen. 206/6 Der Vertrauensmann. Achtung! Parteigenossen! Achtung! Sonntag, den 19. Juli, nachmittags 1/2 Uhr, im Lokale des Herrn Haferland, Ober- Schönweide: Deffentl. Bolksversammlung für Ober- Schönweide, Wilhelminenhof, Fort Köpenick und Rummelsburg. Zages Ordnung: 1. Die innere Organisation der Sozial. bemokratie. Referent: Genosse Paul Jahn. 2. Diskussion. Alle sozialdemokratischen Genossen und Genossinnen werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Zur Deckung der Unkosten Entree 10 Pf. 224/4 Der Vertrauensmann. 非 Sonntag, den 19. Juli 1896: Grokes Sommerfelt Gesangvereine Treu und Einigkeit und Briher Männerchor ( Mitgl. des A.-S.-B.), unter gütiger Mitwirkung der Stettiner Sänger( Direttor Hippel). Hochintereffantes abwechselndes Programm. Anfang 4 Uhr. Hierzu labet freundlichst ein Freunden und Be: 248/6 fannten die Mittheilung, daß ich See- Strasse 35 ein neues Lokal eröffnet habe. 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