mer. 3. Hamburg, den 17. Januar 1891. 1. Jahrg. staffen wur gur 3 Brund en hat greffes er du ieder z zum nschheit ant en , weld chaft Baud möge!" n gew e der recht la Die Arbeiterin für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden Volkes. to gee aan aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. rolet nlich a e zu nigften früher te Erne Eintracht macht stark Bildung macht frei! Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). Expedition und Verlag: E. Jensen& Co., Hamburg, 35 Rosenstraße. e Wohn Erscheint wöchentlich einmal und zwar am d die g del in ch lleber führ elöft! chsende iter eift all eselbe n, aus Solfe! Sr auch soziale Sonnabend. Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mart, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direft per Kreuzband Mt. 1,40. reunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin“! Dertheuerung der Lebensmittel und Zeiten gewesen sein, wenn Schweinefleisch die leuchtend. Eine Vertheuerung des Brodes trifft die Vieheinfuhrverbote. Nahrung der Armen war. Heute ist es die Karin Sachsen gerade die ärmsten Leute besonders toffelfütterung, die nur zur Füllung des Magens, hart, weil diese bei uns fast ganz auf Brod und niemals aber zur Nahrung dienen kann, zum Kartoffeln angewiesen sind. mit deWohin wir blicken, welche Zeitung wir auch ( I der Hand nehmen mögen, überall finden wir die Ersaß der bei harter Arbeit verbrauchten Kräfte. Nun ist aber jenseits der Grenze in Schlesien d Frauen der armen Bevölkerung über die theuren Es ist wirklich lächerlich, wenn wir die besigenden und Sachsen Brod und Fleisch erheblich billiger het gefensmittel und theuren Kohlenpreise, in unseren Klassen beklagen hören, daß auch die Kartoffel- und gerade die ärmsten Bezirke mit der Webermit deungen offen und wahr, in den der anderen ernte nicht reichlich ausgefallen ist und die Armen bevölkerung, welche die allerschlechtesten Löhne er Schritungen mehr oder weniger verhüllt und ver- im Winter werden darben müssen! Aber auch und in Folge dessen die niedrigste Lebenshaltung To aber gänzlich ableugnen kann heute Niemand die Kartoffeln find theurer geworden, seitdem die haben, grenzen an Böhmen. Da haben denn die Wirkung der Zölle mehr. Spiritusbrennereien ungeheure Mengen davon zu Armen den Ausweg gefunden, die Kinder nach chbar, Alls man diese hohen Zölle geschaffen hatte, den billigsten Preisen auftaufen; der Kleinverkauf jenen Orten zu senden, um Mehl, Brod und acht, od armen Landjunkern zur Aufhülfe für die muß hier ebenfalls den Preisausfall decken! Fleisch herüber zu holen. Es darf aber nur in peil der wirthschaft, die angeblich ohne eine solche Butter ist längst ein seltenes Schaugericht ganz kleinen Portionen zollfrei eingeführt werden indern tshülfe dem Untergange geweiht gewesen auf dem Tische der Arbeiterfamilie geworden und und müssen die Kinder, menn sie aus der Schule er, Afrin, da war man bemüht, die theuren Fleisch jetzt ist durch die erhöhten Fleischpreise natürlich kommen meilenweite Wege machen, um ein paar emüht s Brodpreise den Schlächtern und Bäckern zur auch noch der Ersatz derselben, Speck und Schweine Pfennige billiger einzukaufen. Aber auch diesen schränkt zu legen, die für sich so hohe Profite fett, erheblich vertheuert. Kaffee und Zucker ge- Answeg hat man erschwert, indem BrückenüberRen, und es gab wirklich genug Steuerzahler, hören in Folge ihrer hohen Preise bald zu den gänge mit Brückenzoll belegt wurden und an der Aufruf sich dieses Ammenmärchen aufbinden ließen. Delikatessen, für die Armen genügt ja auch polnisch- russischen Grenze wurde die Bestimmung Hausfrauen der Arbeiter werden ja recht Cichorienbrühe! Besonders die weiblichen Arbeiter getroffen, daß jedes Stück eingeführte Fleisch ahrung wissen, seit wann Brod, Fleisch, Zucker und find bei ihren erbärmlichen Löhnen ganz haupt- einer Besichtigung durch einen Fleischbeschauer fermaßerer fast unerschwinglich theuer geworden sind fächlich auf lettere und Schmalzbrod angewiesen! unterworfen werden mußte. Diese Besichtigung Such selb die Ursachen dieser Vertheuerung sind wohl Aus Sachsen wird der Frks. 3tg." ge- toftete für jedes Pfund soviel, daß der billigere und meisten Frauen unbekannt geblieben, denn die schrieben: Preis des jenseits der Grenze gekauften Fleisches erem machen Zeitungen find bisher für den größten Nach einer Bemerkung Windthorst's in der wieder völlig damit aufgehoben war. I des weiblichen Geschlechts unerreichbar ge- vorgestrigen Sißung des Reichstages soll es nicht Wir sehen daraus wieder, wie es überall ht sein, n, andererseits auch wegen der fehlenden wahr sein, daß die Kornzölle für den Arbeiter möglich gemacht wird, den Besitzenden zu schützen en Fehlenntnisse unverständlich. brückender als für andere Klassen sind. Wir in seinen Vorrechten. Geistes zu dem vertheuerten Brode kam auch noch möchten den Zentrumsführer durch ein Beispiel Jezt sind durch ministerielle Verfügung diese Gesundheitsrücksichten für die deutschen Vieh- aus Sachsen das Gegentheil beweisen. Nach Dr. Vieheinfuhrverbote, für verschiedene Orte, an es nur de und also auch aus Gesundheitsrücksichten von Rechenbergs bekannter Veröffentlichung über denen die Klagen der Bevölkerung zu laut wurden, Märch as Volt" angeblich, ein Vieheinfuhrverbot; die Ernährung der Handweber in der Amts- widerruflich aufgehoben worden. Man hat einber die ursten besonders Schweine aus Ungarn und hauptmannschaft Bittau"- die sich auf amtliche gesehen, daß es nicht angeht, die 90 Prozent der enschen), and nicht mehr eingeführt werden, um eine Ermittelungen stüßt- verzehren die Handweber- Bevölkerung, so lange auf Fleischgenuß warten Bersönlichleppung der Maul- und Klauenseuche zu familien der dortigen Gegend wöchentlich ein zu laffen, bis die einheimischen Viehzüchter ihre ischaft, ten. Diese Maßregel mußte unbedingt zu Brodquantum von 6-28 Kilo, je nach der Viehbestände so weit vergrößert und herangezogen freien übermäßigen Bertheuerung auch des Fleisches Familienkopfzahl. Der durchschnittliche wöchent- haben, um auszureichen zur Versorgung des Inliche Brodverbrauch mag etwa 12 Kilo betragen. landes. es Wissellle diese Lebensmittelvertheuerungen treffen Diese hohe Ziffer erklärt sich daraus, daß die Freilich hat man sich in den Industriebezirken. gemäß nicht jene am härtesten, welche im dortigen Handweber, wie auch v. Rechenberg und den Großstädten schon inzwischen an den Berlin sen einkaufen, sondern die arme Bevölkerung, hervorhebt, vorwiegend von Brod leben. In den Pferdefleischgenuß gewöhnen müssen. Und beNehl und Fleisch täglich für nur wenige übrigen sächsischen Haus- Industriebezirken, in der sonders war es die„ Leipziger Zeitung", die eine nige einkaufen kann, weil sie aus der Hand Gegend von Chemnitz, Meerane, Frankenberg, besondere Freude darin fand, daß sich nun die en Mund lebt, d. h. heut verdienen um Dederan, Annaberg usw., herrschen ähnliche Ver- Arbeiter an den Genuß des reinlichen Pferdezur en davon leben zu können. hältnisse, nach unseren Ermittelungen. Das Kilo fleisches gewöhnen müßten! Den eigenen Lesern vertretenie Folgen dieser Vertheuerungen der täg- Brod fostete in jenen Gegenden vor Erhöhung welche den Kreisen der befizenden Klassen angeLebensmittel, waren ein übermäßiger Kar- der Getreidezölle etwa 20 Pfennige, gegenwärtig hören, fand sie es wohl nicht für gerathen, as Beitraberbrauch, der auch diese im Preise in die jedoch ca. 26 Pfennige. Während früher eine diesen Genuß" anzupreisen, fie möchte da schlecht , bantrieb, ein größerer Heringskonsum und die Familie mit 12 Kilo wöchentlichem Brodverbrauch angekommen sein! Denn bisher haben wir immer ie politistung von Pferde-, ja jogar punde- und 2.40 M. hierzu aufzuwenden hatte, gebraucht nur gehört, daß nahrhaftes Fleisch von frischen schlächtereien! dieselbe heute 3.12 M. Dieses Mehr von und jungen ganz gesunden Thieren sein müsse, D r- und A ht nur S olfsvertr age". auen der n. " 1 ur Zeit Friedrich des Großen wurden auch wöchentlich 72 Pf. beträgt im Jahre 37.44 M. so beschaffene Pferde schlachtet man aber nicht, neue Steuern ausgeschrieben und jedes Nach Rechenberg verausgabt eine Laufiger Hand- ba das Fleisch solcher viel zu theuer würde, wenn ens des aller Lebensmittel mit 1 Pfennig Steuer werkerfamilie, bestehend aus fünf Personen der Nuzwerth mitbezahlt werden sollte. Es kommt doch erließ Friedrich der Große dazu ein drei Kinder durchschnittlich im Jahre für Er- uns bei dieser Freude der nationalliberalen Zeitung ipt, das besagte,„ frei von dieser Steuer nährung 379 M. Daß bei so start beschränktem ein Ausspruch der Pompadur in den Sinn, jener bleiben die Nahrung der Armen, das Ernährungsbudget eine Brodpreissteigerung von französischen Maitreffe, die, als man ihr miteinefleisch." Es müssen da noch glänzende 37.44 M. sehr brückend empfunden wird, ist ein- theilte, daß das leidende Volk nach Brod schreie, ofenstr. 3 2. " " " " " v. 350-550 " f " 3. " " " " " " " " " 550-850 über 850 " " " " sagte:„ Das Volk schreit nach Brod? Wohlan, Beschäftigungsort festgesezten ortsüblichen Tagelohnes gewöhnlicher Tagearbeiter zu verdienen. so gebt ihm Ruchen!" Von den Versicherungspflichtigen werden BeiDerselbe Hohn klingt uns noch aus verträge nach verschiedenen Lohnklassen erhoben. Der schiedenen anderen Zeitungen entgegen, derselbe Lohnklassen sind vier, und zwar gehören in die Hohn auf die nur zu berechtigten Forderungen 1. Sel. Beri. mit einem Einf. bis 350 Mt. jährl. des Volkes. Aber man soll nur weiter fortfahren in der Rechtlosmachung und Bedrückung 4. der weiblichen Arbeiter, wir haben gefunden, daß es kein besseres Mittel zur Agitation unter den Frauen giebt! Gerade diese Lebensmittelzölle sind besonders geeignet, die Hausfrauen des Arbeiterstandes aufzuklären über das zweierlei Maß, mit dem heute das Recht dem Volke zugemessen wird. ( Fortseßung folgt.) und" die Beiträge betragen in" der 1. Klasse für jede Person wöchentlich 14 Pf. 2. " " " " " 3. 20 24 " " " " 11 " " 30 " " " " " 1 4. Arbeiter dink und Arbeiterschutzgesetze. bei allen Boſtanſtalten und bei anderen zu errichtenII. hat, nur nachzuweisen braucht, daß er vor teren zu Januar 1891 4 Jahre lang, also vom 1. Jng" rech 1887 an, in einem Arbeitsverhältnisse war. Reichs beiden Fällen sind die Lohnverhältnisse mit oche in scheinigen. Hierüber sich die Nachweisttelzölle" sichern, das ist vor der Hand wohl ilung, da jenige, was der Versicherungspflidoche dem zu thun nicht unterlassen sollte. Es gerechtest Arbeitgeber verziehen oder sterben, und wenn ng auf 2 derliche Nachweise auch schließlich in anderer die aug herangeschafft werden könnten, so fann rechtstehen der Bemühung viele Umstände ersparen, ein Hoh r Allem Zum Schluß sei noch bemerkt, daß Alteramen So je nach den 4 Klassen 106,40 M., 134,60 M., 162,80 fich ei 191 MF. ht länge Te und ution wu ( Fortsetzung fol C IN die Wi nicht au nothwe Vereine und Versammlungen. Be " die Ve Lebensr Der Die Hälfte dieser Beiträge fällt dem Arbeitgeber zur Last. Die Entrichtung der Beiträge geschieht betragen werden, Invalidenrenten, ebenfalls jmen zu durch Einkleben des entsprechenden Betrages von den 4 Klassen und der Länge der Zeit, in tretern e Marfen in eine Quittungsfarte. Die Marfen werden Beiträge gezahlt sein werden, zwischen 114,70 Mt. bis 415,50 Mt. den Verkaufsstätten fäuflich zu haben sein. Die betragen mögen. Quittungsfarten werden bei den Aemtern und Stadtmagistraten ausgefertigt. Für die Entrichtung der Das Alters- und Invalidenversicherungsgesetz Beiträge haftet der Arbeitgeber, welcher in die Karte ist ein weiterer Theil der Arbeiterschußgefeße und den erforderlichen Betrag an Marfen einzufleben besiglos grade jezt von besonderer Wichtigkeit, da es mit dem hat. Es kann aber die Einrichtung getroffen werden, 1. Jan. 1891 in Straft getreten ist. Die Arbeiterinnen daß für diejenigen Versicherten, welche einer Orts-, Hamburg- Altona. Hier fand in voriger Wod Akt ein Berlins haben bereits im Jahre 1888 sich mit dem Betriebs-, Fabrif, Bau-, Innungs- Krankenkasse an- öffentliche Versammlung der Fabrikarbeiterinner unerträ Gesezentwurf beschäftigt und denselben einer gebüh- gehören, durch die Organe der leẞteren die Beiträge Arbeiter statt, in welcher der Reichstagsabge zeichnen renden Kritik unterworfen in öffentlichen Versamm von den Arbeitgebern für Rechnung der Versicherungs- Moltenbuhr über die Arbeiterinnenfrage" referir da fer lungen; doch der damalige Entwurf ist bis jest noch anstalt eingefordert und die den eingezogenen Bei- empfahl als einzigen Schuh gegen die Ausbeut und der zweimal umgearbeitet worden und als er im Oktober trägen entsprechenden Marken in die Quittungskarten Frauenarbeit die Organisation. Wenn diese Verein Sozialr auch immer wieder an den verschiedensten Klippen nun von Neuem ans Tageslicht tam, da protestirten eingeklebt werden. sogar die ehemaligen Freunde des Entwurfs dagegen, Für die Einreihung in die vier Klassen gilt als würden, so dürfe das die Frauen und Mädchen ni daß er nun schon in Kraft treten solle, man möge Regel, daß als Jahresarbeitsverdienst für Mitglieder halten, immer wieder neue Vereine zu gründen Reichst Fraktio doch erst alle Mängel ausmerzen und dann der einer Orts-, Betriebs-, Fabrik-, Bau- oder Innungs- Diskussion wurde von Frl. Wabnik eröffnet und Deffentlichkeit übergeben. Für die Arbeiter beider Strankenkasse der 300fache Betrag des für ihre Stran- redten Worten trat dieselbe ebenfalls für die Lebensn Geschlechter fann dieser selbst erkaufte Alters- und fenkassenbeiträge maßgebenden Lagelohns, im llebri- hülfe ein. Rein Kapitalist würde den Arbeit Hambu Invalidenschuß von feiner einschneidenden Bedeutung gen der 300fache Betrag des ortsüblichen Tagelohns etwa Verbesserungen ihrer Lage entgegen bringen en Intere sein, so lange das Gefeß weit hinter den geringsten gewöhnlicher Tagearbeiter des Beschäftigungsorts sie nicht vermittelst starter Vereinigungen ihre Ford Kurzem Erwartungen derselben zurückbleibt. gerechnet wird. stellen. Es wurde eine Zahlstelle des Vereins derde von Und besonders haben die Frauen und Mädchen, Für Personen, welche in der Land- und Forst- und Fabrikarbeiterinnen gegründet und der Vorst. welche im Arbeits- oder Dienstverhältniß stehen, wohl wirthschaft beschäftigt sind, aber einer Krankenkasse wähtt. 3ur 1. Vors. Frl. Kähler- Altona, 2. Vor M. 43.5 wieder die gleiche Pflicht für das Gefeß, aber nicht nicht angehören, und für Seeleute 2c. wird der Buchholz, Kassirerin Frau Hansen, zur 1. Schriftfr die heu das gleiche Recht vor demselben, denn wählbar Durchschnittsbetrag des Jahresarbeitsverdienstes von Frl. Gitsch. Mit einem begeisterten Hoch auf die die heut bewegung wurde die Versammlung geschlossen. mangelh zu Vertretern des Gesezes sind nur männliche, der höheren Verwaltungsbehörde festgesetzt. Guben. Hier sprach in einer öffentlichen Vecht zum großjährige Personen. Das Gesez bestimmt, daß Derjenige, welcher Was zunächst die Pflicht zur Invalidi- eine Invalidenrente beziehen will, während 5 lung Frl. Wabnik über Naturgesetz und Menschenstehender täts- und Altersversicherung anlangt, so Jahren, und wer eine Altersrente beziehen will, Die Versammlung nahm eine Resolution an dahinalten. D find verpflichtet vom 16. Jahre ab: während 30 Jahren Beiträge gezahlt haben muß. daß alle Anwesenden verpfiichtet seien, mit den Bigar 1. alle männlichen und weiblichen Personen, die Invalidenrente erhält ohne Rücksicht auf das Lebens- Gebote stehenden gesetzlichen Mitteln für die J, ferner als Arbeiter, Gehülfen, Gesellen, Lehrlinge alter ein Versicherter, welcher dauernd erwerbsun- der Arleiterinnen einzutreten. Da dies nur dung hin u oder Dienstboten gegen Lohn oder Gehalt be- fähig ist. Altersrente erhält, ohne daß es des Nach- straffe Organisation möglich ist, mögen Alle dahinigung zu schäftigt werden; weises der Erwerbsunfähigkeit bedarf, derjenige Ver- daß alle Frauen und Mädchen sich dem am ein wurde 2. die männlichen und weiblichen Betriebsbeam- ficherte, welcher das 70. Lebensjahr vollendet hat. stehenden Textilarbeiter- Verein anschließen. ten, Handlungsgehülfen und Lehrlinge( aus Für die Uebergangszeit enthält das Gefeß folgende zeichnungslisten ergaben, daß sich 54 Personen schließlich der in Apotheken beschäftigten Ge- Bestimmungen: Am 1. Januar 1891 dem ange- gliedschaft eingezeichnet hatten. hülfen und Lehrlinge), welche an Lohn oder nommenen Tage für das Inkrafttreten des Gesetzes Gehalt nicht mehr als 2000 Mt. jährlich be= fönnen versicherungspflichtige Bersonen den Anziehen. spruch auf Altersrente erheben, wenn sie 70 Jahre oder darüber alt sind und nachweisen, daß sie von 1. Januar 1888 an in einem Arbeitsverhältnisse gestanden haben; es wird also nicht verlangt, daß jie 30 Jahre lang Beiträge gezahlt haben. Für die Invalidenrente tritt eine Abkürzung der Wartezeit dahin ein, daß Jemand, der ein Jahr lang nach dem 1. Januar 1891 Beiträge geleistet Als eine versicherungspflichtige Beschäftigung wird diejenige nicht angesehen, für welche als Entgelt ausschließlich freien Unterhalt, also nur freie Wohnung, Beföftigung, Bekleidung 2c. gewährt wird. Die Versicherungspflicht tritt für diejenigen Bersonen nicht ein, welche dauernd nicht mehr im Stande sind, mindestens ein Drittel des für ihren Eine mehr! " = D Gera. beiterinner le deutsche Berlin. Die Album Arbeiter und Ar. Derse rinnen hielten eine öffentliche Beesammlung benheit al Berathung einer gemeinsamen Vereinsgründuntationston diesem Zweck wird am 20. Januar, Abends siersetzung, in Renz Salon, Naunynstr. 27, wiederbeiligung öffentliche Versammlung stattfinden mit der Tagesodorität mu " Die Nothwendigkeit der Organisation, Referent wurden g Flugblätter sind zu han und Fr verordneter Zubeil, Eine Herschel, Adalbertstraße. Alle Arbeiterinnen der werden dringend ersucht, sich an der Vertheiluß, um de hat ge Mensch 2 Menschl Damen" alles leisten, was ihr Herzchen begehrte, warten, ihr, die bisher doch gewohnt wa Jahre f ohne etwa zu sorgen, daß solch' unnüße Ausgaben sich Alle ihren Befehlen beugten. auch dot wieder Plauderei von A. Wabnik. den Eltern gar lästig werden dürften. Schrobensten Launen hatten die Untergeen sind un viel Bertha war das Kind wohlhabender Eltern Dies ging so manches Jahr und wäre immer ohne Widerspruch erfüllen müssen und als junges Mädchen nicht wenig stolz darauf; so fort gegangen, wenn nicht kritische Tage ein- Doch die Noth ist groß, fie muß enditeste Leb hen fan warum, wußte sie selbst nicht, denn ihre Fähig- getreten wären, gewöhnlich Schicksalsschläge" schweren Gang antreten, den ersten, um verdientes Geld zu holen! Es war w keiten bestanden in der gewöhnlichen Beschäftigung genannt, welche die ganze Familie hart trafen. junger Damen, weibliche Handarbeiten zu fertigen Als die Sonne des Glückes fich verdunkelte Schwerste, was sie je erlebt, in demüthig wie sie die Mode grade vorschreibt. Diese ihre war es Bertha nicht möglich, auch nur einen tung an der Thür zu stehen, um den Arbeite Erzeugnisse waren mittelmäßig, ohne jede fünft einzigen Stern zu entdecken, welcher der so plöß- rechtliche Arbeit in Empfang zu nehmen. len, wel Erleichtert athmete sie auf als sie sichte, daß lerische Vollendung, wie die meisten jener Arbeiten, lich vom Unglück Ueberraschten freundlich geleuchtet die angefertigt werden zum Zeitvertreibe. Hatte hätte. All die zahlreichen Freundinnen hatte der auf der Straße befand und die Gewißheit der 2 fie doch keine andere Aufgabe, als im eleganten Sturm, der ihr Glück zertrümmerte, mit hinweg- Hand hielt, die Miethe für den kleinen rüttelt Kleide im Hause etwa einmal nachzusehen, ob gefegt. Was ihr geblieben war, es war nur die bezahlen zu können, in dem sie und die pe frei wohnten, und noch etwas übrig zu behalte lehrt, wohl auch die Dienstboten ihre Pflicht thaten, Frucht der falschen Erziehung! Kaffee und Brod! Diesmal war fendes g Bisher Bewohnerin eines großen Hauses am resp. ihnen neue Befehle zu ertheilen. Dieser Vorzug" des kleineren Theiles der Markt, finden wir Bertha jezt in dem Dach- die Arbeit schweigend, ohne jeden Tade menschlichen Gesellschaft, über andere gebieten zu stübchen einer abgelegenen Straße, den Tag über nommen worden, man hatte auch nicht gechten T können, giebt denen, die sich dies vermöge ihres und noch die halbe Nacht emsig nähend, um den denn ihre Traurigkeit und Beklemmun Reichthums leisten können, eine Art Sonderstellung, Lebensunterhalt zu verdienen für drei Personen: Mitleid erweckt! das eingebildete Bewußtsein höherer Würde. ihre schwergeprüfte Mutter, eine kranke Schwester Doch der Kampf ums Dasein sollte den ist, innt fi Auch unserer Bertha fiel es natürlich nicht und sich selbst. Doch das arbeiten und schaffen viel schwerer werden, es famen traurige ein, über derartige Unterschiede zu grübeln, be- in der engbeschränkten Häuslichkeit wird ihr nicht in denen fie an jeglicher menschlicher Gere reitet, zahlten doch ihre Eltern die Dienstboten, was zu schwer in dem Gedanken, dadurch die Ihrigen verzweifeln zu müssen glaubte. Es tame Anhä hatten sie sonst noch von ihnen zu fordern? vor bitterster Noth, dem Hunger zu schützen. Doch wo der Hunger ein immerwährender G Sie war froh, in ihrem Wohlleben nicht als die erſte Arbeit fertig ist und sie dieselbe wenn man ihr für die geleistete Arbeit g Ein weiter gestört zu werden; die Abende bis spät fortragen soll, um sich das damit verdiente Geld Bezahlung gab! Wie gern wäre sie jezt g In in die Nacht hinein verbrachte sie mit Lesen von zu holen, da weint sie bitterlich! Es ist der letzte das wohlverdiente Geld zu holen, wen Romanen, konnte sie doch am Morgen bis in den Rest des einstigen Stolzes, der sich in ihr auf- nur erhalten hätte. Doch die Damen, a. hellen Tag hinein schlafen. Hatte sie sich dann bäumt, bei dem Gedanken, sich nun vor Jenen„ verhindert" zu zahlen, der Hausherr mlich ve am feinen Mittagsmahl gestärkt, dann ging es demüthigen zu müssen, denen sie bisher gleich zu Haus gewesen, oder man mußte diders.! zu irgend einer Freundin oder auch sie selbst hatte stand. Für Geld zu arbeiten empfindet sie noch erst gehörig prüfen, ob sie auch zur Zufrettenge Bitadt. Raffeegesellschaft, bei der dann ebenfalls mit nichts als etwas Herabwürdigendes! Wer weiß, welche geleistet sei und wie die famosen Ausreden ben, lie gespart wurde, durften sich doch diese jungen Kränkungen ihrer bei der Ablieferung der Arbeit Zahlerinnen sonst noch alle heißen. " 1 mittelst t nur ein vor shteren zu betheiligen, sowie auch der freien Vereini-| aus dem Wege zu gehen, den Verein aufzulösen und Scheu auf dieses Thema übergegangen." Frau Bremer 1. Jng" recht zahlreich beizutreten! lieber sämmtlich dem zu gründenden Textilarbeiterinnen- schilderte mehrere solche Fälle. Einzelne der männlichen war. Reichstagsabgeordneter Singer sprach in der vorigen verein beizutreten. Herr Behr fordert die Anwesenden Fabrikinspektoren suchten den Eindruck dieser Ausführungen mit oche in einer Volksversammlung über die Lebens- auf, sich durch solche Maßnahmen nicht wankelmüthig durch allerhand Ausstellungen abzuschwächen, jedoch ohne weittelzölle". Redner machte der Versammlung die Mitmachen zu lassen, sondern treu zusammenzuhalten. Nach Erfolg. Am Schlusse der Verhandlung trat der Präsident ohl ilung, daß die Vertreter der Sozialdemokratie in dieser dem noch aufgefordert worden war zum Abonnement auf der Versammlung den Vorfiz ab und pries in einer Rede oflidoche dem Reichstage einen Antrag auf Aufhebung dieser die Arbeiterin", wurde die Versammlung mit einem Hoch die von den weiblichen Inspektoren geleistete Arbeit, Es gerechtesten aller Zölle einbringen werden. Die Forde auf die Arbeiterinnenbewegung geschlossen. namentlich auch die offenen und freimüthigen Schilderungen wenn ng auf Beseitigung derselben ist eine so gerechte und der Frau Bremer. Es ist zu wünschen, daß auch in derer die augenblicklichen Verhältnisse ermöglichen ein FortDeutschland der Nußen der weiblichen Fabrikinspektoren rechtstehen derselben. Das heutige Boll und Steuersystem in den Kreisen der Arbeiter nicht übersehen und daß die Wahl von Frauen zu Fabrikinspektoren ernstlich gefordert werde. ( E. fr. Pr.) ing fol en. usbeut " 1 Verschiedenes aus aller Welt. ein Hohn auf die Bestrebungen, die man mit dem Altersmen Sozialreform bezeichnet. Das darbende Volk muß Weibliche Fabrikinspektoren. Vom 28. bis zum r Allem in die Lage gesezt werden, daß es im Stande 30. August waren in Newyork die Fabrikinspektoren von( Anm. d. R.) Längst haben wir in Deutschland in 80 fich eine fräftige Fleischnahrung zu verschaffen, um Nordamerika, Männer und Frauen, zusammen. Aus den Arbeiterinnen und Volts- Versammlungen die Forderung ht länger bei harter Arbeit mit Kartoffeln vorlieb Verhandlungen haben diejenigen über die Nüßlichkeit der der weiblichen Inspektoren aufgestellt, doch bisher ist die Falls jomen zu müssen. Daher muß es allen ehrlichen Volks- weiblichen Fabritinspektoren für deutsche Leser ganz te- selbe verhallt wie leere Worte, da erst ein kleiner Theil in tretern erste Pflicht sein, für Abschaffung der Getreide- sonderes Interesse. Wir theilen daher die bezüglichen der vielen Tausenden von Arbeiterinnen erwacht ist und Te und der Vieheinfuhrverbote einzutreten. Eine Re- Berichte Newyorker Zeitungen mit. Frau Alex. Brem r Abhilfe seiner Leiden verlangt. Auch nur wenige Zeitungen ution wurde angenommen: sagte u. A.:, Es ist dies das erste Mal, daß man die nahmen sich unser an; doch seitdem die Frauen am letzten " In Erwägung, daß die Zölle auf Lebensmittel Hilfe der Frau beansprucht hat bei den verschiedenen Parteitag der Sozialdemokratie theilgenommen, wird man die Wirkung einer Kopfsteuer haben, weil dieselben Zweigen der Fabrikinspektion. Noch ist es zu früh, um in Zukunft die Forderungen der weiblichen Genossen wohl nicht auf das Einkommen, sondern auf den Verbrauch der sich einen vollen Einblick in die Nüglichkeit der Inspekto- auch nicht mehr so gänzlich übersehen wie bisher, besonders nothwendigen Ernährungsmittel gelegt sind, da die rinnen zu verschaffen. Die Pflichten derselben sind viel wenn auch das weibliche Geschlecht bei jeder Gelegenheit Zölle auf Lebensmittel sich dadurch, daß sie die fach und komplizirt, und de erste Aufgabe derselben muß seine Theilnahme an der Bewegung beweisen wird. besizlose Bevölkerung am härtesten treffen, als ein die sein, sich genügende Kenntnisse zu erwerben. Es er- Bolzenthal( Desterreich). Bei der Genossin Frau ger Wod Akt einseitiger, die Armen zu Gunsten der Reichen fordert ein sorgfältiges Studium, um dem Arbeiter und Altmann fand im Dezember eine Haussuchung statt; dieterinner unerträglich belastenden Klassengesetzgebung fenn dem Arbeitgeber gerecht zu werden. Die Ernennung von selbe steht im Verdacht", einer geheimen Gesellgsabge zeichnen und hierdurch gradezu kulturfeindlich wirken; Fabrikinspektorinnen ist ein Schritt auf der rechten Bahn. fchaft anzugehören, weshalb sie sich bereits seit 23. Noreferir da ferner diese Zölle mit der von der Regierung Ich bin fein Blauftrumpf oder eine Frauenrechtlerin, vember im Anklagezustand befindet. Außer einer Menge und der herrschenden Gesellschaft angeblich geplanten dennoch glaube ich, daß es Sphären giebt, in denen ihr Beitungsblätter wurden noch einige Gedichte mitgenommen. Verein Sozialreform im schärfsten Widerspruch stehen, erklärt Wirken ein nothwendiges ist." Rednerin sprach dann Jedenfalls reicht das vorhandene Material nicht aus zur ippen die Versammlung die Beseitigung der Zölle auf über die Thätigkeit der Frau als Haushälterin, Erzieherin, Aufrechterhaltung der Anklage und man suchte" daher Ochen ni Lebensmittel für unbedingt geboten und fordert den Krankenpflegerin, wobei sie als Beispiel die hochherzige nach solchem. Genau wie bei uns! ründen Reichstag auf, den Antrag der sozialdemokratischen Florence Nightingale anführte, und fuhr dann fort: So Bühl i. E. Man berichtet der„ Elsäßer Volksztg.": t und Fraktion auf gänzliche Aufhebung der Zölle auf lange unser Gesellschaftssystem die Arbeit von Frauen Vor einigen Tagen wurde in der Fabrik Marin- Astruc die Lebensmittel anzunehmen." und Kindern in Fabriken gestattet, sei es, um sich ihren hier mehreren dort beschäftigten Mädchen der Werth des Arbeit Hamburg. Der Verein zur Vertretung der gewerb eigenen Unterhalt zu erwerben, oder ihren Gatten und bei der Arbeit zum Pußen und Reinigen der Maschine bringen en Interessen der Frauen und Mädchen Hamburgs hielt Eltern zu helfen, ihre Existenz zu fristen, so lange dieser bezw. des Bodens verwendeten Besens vom Lohne ab= ce Ford Kurzem eine Mitgliederversammlung ab. Zunächst bedauernswerthe Zustand herrscht, behaupte ich, daß die gezogen! Und zwar geschah dies nicht etwa nachdem der eins derde von der Kassirerin die Quartalsabrechnung ver- Fabrikinspektorinnen unbedingt nothwendig sind und daß Besen zerbrochen war und man somit der Arbeiterin den r Vorst. Der Einnahme von M 108.31 steht eine Ausgabe es Pflicht der Frauen ist, darauf zu sehen und dafür zu Vorwurf hätte machen können, sie habe dieses Kapitalisten2. Por M. 43.50 gegenüber. Sodann referirte Frau Sager wirken, daß ihr eigenes Geschlecht nicht von habsüchtigen eigenthum muthwillig zerstört nein, die Arbeiterinnen Schriftfr die heutige The und die Organisation und betonte, und unmoralischen Arbeitgebern mißbraucht und betrogen mußten den Besen bezahlen( d. h. ob sie wollten oder if die die heutigen schlechten Verhältnisse im Eheleben häufig wird. Nach einem Jahre schon werde man die Nüglichkeit nicht) sofort bei Empfang des ersten Lohnes; es waren mangelhafte Organisation zurückzuführen seien. Sie der Fabrikinspektorinnen anerkennen. Für gewisse Fälle nämlich neu in die Fabrit Getretene. Es fehlt jezt chen Velcht zum Schluß die Anwesenden, die dem Verein noch seien die Inspektorinnen besser geeignet, als Männer, nur noch, daß man dem Arbeiter den Kaufwerth der Menſche ſtehenden heranzuziehen und treu und fest zusammen- 3. B. um sich das Bertrauen von Arbeiterinnen zu ver- Maschine, an der man ihn gütigst für einen Hungern dahin alten. Die Vorsitzende macht bekannt, daß die strei- schaffen. Besonders in sanitärer Hinsicht würden Frauen lohn arbeiten läßt und der Fabrik vom Lohne allmälig mit den Zigarrenarbeiter mit M 100 unterstützt worden und Mädchen die größten Qualen ertragen, ehe sie einem abzöge. die I, ferner weist sie auf die Herausgabe der Frauen- Manne ihre Beschwerden mittheilen würden. Sie könne Roth a. S. Der Fränt. Tagespost" wird über die nur dung hin und bittet, dies Unternehmen durch rege Be- ihren Kolleginnen nicht dringend genug empfehlen, sehr Lage der hiesigen Arbeiter und Arbeiterinnen geschrieben: e dahin ligung zu unterstüßen. Der Anschluß an einen Bentral- vorsichtig in dieser Hinsicht zu sein, um den vielen Uebeln, So wird z. B. in einer hiesigen Goldspinn- Fabrik von am sein wurde abgelehnt. die existirten, auf den Grund zu kommen. Noch größer einem Theil der weiblichen Arbeiter von Morgens 5 Uhr Gera. Hier fand eine öffentliche Textilarbeiter und sei die Nüglichkeit der Inspektorinnen in Bezug auf bis Nachts 10 Uhr gearbeitet; hierbei ist nur 1 Stunde beiterinnen- Versammlung statt mit der Tagesordnung: Kinderarbeit, denn das Wohl und Wehe und die Er- Mittags- und 1/2 Stunde Vesperpause das sind also le deutsche Textilarbeiterbewegung." Referent: Kollege ziehung der Kinder sei die erste Pflicht der Frau. In 15% Stunden Arbeitszeit!! Und der Verdienst? 7, 8, und-Arr. Derselbe entledigte sich seiner Aufgabe zur Zu- verschiedenen Fabriken des Staates hätten Arbeiterinnen 9, 10, höchstens 12 M das ist Alles, meistens noch mlung benheit aller Anwesenden. Bei Punkt 2: Wahl eines über die rohe und gemeine Sprache geklagt, welche gegen weniger. Einige männliche Arbeiter verdienen 8-15 M, gründun tationskomites", kam es zu einer lebhaften Ausein sie geführt wurde. Einem männlichen Inspektor gegenüber 18 M. ist sehr viel und jetzt ist die„ gute GeschäftsEnds Sersegung, indem von verschiedenen Seiten gegen die könne eine Arbeiterin nicht von solchen Dingen sprechen. zeit", wie man sich ausdrückt. In anderen Fabriken wird wieder heiligung der Frauen gesprochen wurde. Mit großer Der Uebelstand, daß Frauen und Männer dieselben Aborte von Morgens 6 Uhr bis Abends 8 Uhr mit derselben Tagesodorität wurde jedoch die Zulassung derselben beschlossen. in den Fabriken benugen müssen und daß die Mädchen Mittags- und Vesperpause gearbeitet. Die Löhne sind auch wurden gewählt die Kollegen Behr, Vetterlein, Geinig, den unfittlichsten Anträgen seitens der rbeitgeber und da keine halbwegs annehmbaren zu nennen. 18 M heißt zu han und Frau Vogel. Vorleute ausgesetzt sind, sei nicht zu Tage gekommen, als eben in Roth ein sehr guter Lohn. Drechslergesellen Eine Frauenvereinsversammlung faßte den Be- nur Männer die Fabriken inspizirten und selbst ihr, der verdienen bei 12-13 stündiger Arbeitszeit wöchentlich um den Auseinandersetzungen mit dem Stadtrath Rednerin, gegenüber seien die Arbeiterinnen nur mit 7-10 M. Es giebt ja auch Ausnahmen im Verdienst. Ten. n. onen 3 Referent en der Vertheil B, , um müthig " " nt wa Jahre schwanden darüber hin, die Noth wich und beauftragte die Lieferanten, alles aufs beste gewöhnlich vom Gericht nach Hause. Seine auch hot wieder von Bertha's Seite; viel Sorgen herzustellen. Unter diesen Beauftragten befand Stirn zeigte tiefe Falten und sein Auge blickte Untergeen sind in ihrem Antlig verzeichnet, aber sie sich auch eine arme Wittwe, eine geschickte Stickerin, ungewöhnlich ernit, ja fast traurig auf die geun viel gelernt, war das Lehrgeld auch die die mit ihrer Nadel fünf Kinder zu ernähren pußte Gattin. Betroffen forschte sie nach dem Benditeste Lebensschule, die je ein Mensch durch hatte. Sie hatte von der Frau Amtsrichterin Grunde seiner Verstörung. Da brach der Zorn hen kann, so hat sie doch auch viel gewonnen! die Bestellung eines eleganten Morgenrockes er- des Mannes los mit den Worten:„ Kennst Du hat gelernt die Leiden des größten Theiles halten. Schon während sie an dem Morgenrocke den ältesten Knaben Deiner Stiderin? Menschheit verstehen, die Leiden und Sorgen stickte, ging es im Hauswesen der Wittwe recht Die Dame aber antwortete erstaunt und unden Arbeitenden und Dienenden. Sie gehört zu knapp zu. Sie gehört zu fnapp zu. Garn und Seide mußte verlegt wer- muthig: Gewiß, er ist ein unverschämter ehmen. ten, welche rütteln an alter Gewohnheit und den, und vorausfordern wollte die arme Frau Bengel, der mich vorige Woche auf der Straße fie fichte, daß das Geld den Menschen mache und nicht; deshalb entzog sich sie und ihrer Familie das anlief; hat er etwas verbrochen?" ewißheit der Besißloſe nur stumm gehorchen müsse. Fleisch und bessere Kost. Er hat etwas verbrochen!" fuhr der Amtsfleinen rüttelt an der Autorität des Goldes! Ihre Befriedigt von der Arbeit, nahm die Be- richter heftig auf. Und weißt Du wohl, wer und die pe freie Zeit widmet sie ihren Mitschwestern, stellerin den Morgenrock an, und stellte weitere ihn dazu getrieben hat? Du warst es! Warum behallie lehrt, wie auch das Weib ein selbstständiges, Aufträge in Aussicht; aber von Bezahlung war gabst Du dem Knaben, als er Dich um Begleifendes Wesen werden kann und muß, wenn feine Rede. chung.Deiner Schuld bat, statt des Geldes bittere Menschheit befreit werden soll von dem un- Die Stickerin tröstete sich mit der Hoffnung, Worte? Weshalb zwangest Du sechs Menschen nicht geschten Drucke, den 5 Prozent auf 95 Prozent die Dame wolle erst die Rechnung prüfen und Deinetwegen zu hungern? Der Knabe sah das lemmunnittelst des größeren Geldbefizes ausüben. würde dann das Geld schicken, aber sie täuschte Elend seiner Geschwister und stahl beim Bäcker t nur daß Bertha eine der„ Unseren" ge, sich. Es verging Tag auf Tag und die Be- ein Brot. Vor einigen Stunden wurde er mir sollte den ist,„ Eine mehr" in unseren Reihen, zahlung kam nicht. vom Amtsdiener vorgeführt. Da hat mir der aurige innt sie durch ihr reiches Wissen, das sie Da beschloß die Stickerin in ihrer Noth, der arme Junge mit Thränen sein Vergehen geDer Gere reitet, der Arbeiterinnen- Bewegung täglich Dame einige Zeilen mit der Bitte um etwas ſtanden ss fame Anhängerinnen. ender G war m Tabe Arbeit g ie jest g Eine Geschichte zum Herzen. und Deine Hartherzigkeit. Wie willst Geld zu schicken. Der Bote, der älteste Knabe Du sie fühnen! Ich muß den Diebstahl bestrafen; der Wittwe, traf die Dame auf der Straße und welche Strafe aber gebührt Dir, der Anstifterin?" überreichte ihr den Brief der Mutter. Was die junge Frau antwortete, wissen wir Weinend kam der Knabe zurück. nicht, wohl aber, daß ihre Augen bittere Thränen En, wenn einem Städtchen in der Nähe von Die Dame hatte ihn ausgescholten, daß er vergossen. So viel uns bekannt wurde, nahm Damen a. S. heirathete ein Amtsrichter das sie auf offener Straße, obent rein in Gegenwart sie sich der Familie der armen Stickerin auf's sherr wlich verwöhnte Töchterchen eines Ritterguts- einer anderen Dame, anspreche. Die Mahnung wärmste an, und seit jenem Tage bezahlt sie alle mußte digers. Anfänglich bezog die junge Frau ihre wäre eine Unart und Dreistigkeit; sie würde die gelieferten Arbeiten prompt und bar! Möge ur Bufrettengegenstände und Kleidungsstücke aus der Lumperei schon bezahlen. Sie that es aber dieses Beispiel, zum Troste und zum WohlAls jedoch Anschaffungen nöthig nicht, vielleicht aus Merger über die L'ahnung. befinden der Tausende, die von ihrer Hände ben, ließ sie auch in ihrem Wohnorte arbeiten Da kam eines Abends ihr Gatte zeitiger als Arbeit leben, allgemeine Nachahmung finden. usreden n. Bitadt. " Im Verlag des Vorwärts", Berlin, Beuthstr. erschienen: ,, Bebel's Frau", So verdienen Schmelameifter 30-40 M und darüber; alleinstehenden Mädchen fanden dort acht Unterkunft! haben ist, so wird es jedenfalls recht viele Abne das sind eben nur Ausnahmen, und kommt es bei diesen Und zwar zu Preisen und Bedingungen, die durchaus finden, umfomehr als ein Drittel des Reingewinns vor, daß fie 26 Stunden ununterbrochen eine wirklich an- nichts besonders Humanes an fich haben. Ein solches Wiener Agitationsfonds zufließt. trengende Arbeit zu verrichten haben.- Von den meisten Zimmer würde zwischen 15-18 M einbringen! Ein ganz Arbeitern hört man von Zwadereien am Wochenlohn, der netter Preis. Wann die Arbeiterinnen, welche doch den wirklich nur hinreicht, um das Leben der Betreffenden ganzen Tag bei der Arbeit außerhalb des Heims find, hinlänglich zu fristen. dann am Haushaltungsunterricht theilnehmen sollten, ist völlig umgearbeitet. Preis 2 M. Der Verfaffer ver uns ebenfalls nicht klar. Wer noch so gut steht, d. h. so uns, dafür einzutreten, daß der Preis für Arbeiteri viel verdient, wie Jene haben müssen, die da, heim vereine bei Bezug von mehreren Exemplaren ein erm bürgerinnen" werden wollen, wird in jeder Familie ter sein solle, um es Allen möglich zu machen, sich da Aufnahme finden, es bedarf da wahrlich keines Vereins, anschaffen zu können. Wir empfehlen das Buch der uns wieder' mal eine neue Spielerei gelangweilter Frauen und Mädchen auf's Wärmste und mag Je Damen zu sein scheint. Mit solchen Mittelchen werden Interesse der Gesammtheit wie im eigenen Intereff die Damen zur Lösung der Frauen- und Arbeiterinnen die weiteste Verbreitung desselben Sorge tragen. frage nur scheinbar etwas beitragen. : Düsseldorf. In einer außerordentlichen Mitglieder Versammlung des Schneider- und Schneiderinnen Verbandes hielt im Dezember v. J. Frau Ihrer einen Vortrag über: Die Lage der Arbeiterinnen und die Nothwendigkeit der Organisation derselben." Es hatte eine öffentliche Versammlung stattfinden sollen, die jedoch von der Polizei unmöglich gemacht worden war. Jest erhalten der Vorsitzende der Versammlung, Melzer, und die Wirthin des Lokals je ein Strafmandat in Höhe von 20 M, weil der Versammlung Gäste beige: wohnt haben. Der Magdeburger Frauenverein ist verboten worden, weil ein Genosse angeblich einen politisch en Vortrag in demselben gehalten haben soll. Nun, die Bewegung der Frauen wird ihren Fortgang nehmen auch vorläufig ohne Verein! Es wird durch den ton.menden Prozeß so manche, die noch schwankend und unsicher war, unser werden. Es können diese Verbote nur dazu beitragen, auch den Frauen die Augen zu öffnen, ihnen zu zeigen, daß sie bereits viel zu lange gewartet haben, sich Rechte zu erkämpfen, die jedem Staatsbürger ohne Geschlechts- und Standes: unterschied zukommen. Ob wohl die gewerblichen Vereinigungen der Arbeitgeber und Fabrikanten auch so beobachtet werden, daß dort ebenfalls nur Gewerkschaftliches in den Ver sammlungen berathen wird? Oder gibt es für diese so feine Unterschiede nicht? Die Frauen werden aus solchen Vorgängen die Lehre zu ziehen wissen, daß auch der letzte Rest von Recht, das gewerkschaftliche Vereinigungsrecht, das man ihnen scheinbar gelassen hatte, in Gefahr ist, illusorisch gemacht zu werden. Doch es ist weit gefehlt, wenn man heute noch glaubt, mit diesen Vereinsschließungen die Frauen einzu schüchtern; wir werden überall Gelegenheit nehmen, unsere vielgenannte weibliche Zähigkeit zu beweisen. Wir werden in nächster Zeit daran gehen, nicht nur örtliche Vereine zu begründen, sondern es einmal mit Verbänden zu versuchen, wie wir es ja auch auf der Gewerkschafts: fonferenz beschlossen haben. Es gilt zuerst einen Verband zu schaffen, der alle Jene aufnimmt, welche nicht in der Lage sind, sich einem schon bestehenden Fachverein anzuschließen. In Berlin und Umgebung, wie auch in Hamburg und Umgebung bestehen bereits solche Vereinsgruppen, welche den gleichen Namen führen: Allgemeiner Fabrik und Handarbeiterinnen- Verein". An diese Gruppen: liegt es, sich zuerst zu zentralisiren. Wir werden in nächster Nummer veröffentlichen, an welche Frauen beider Städte Meldungen eingesandt wer ben sollen. Schmiedeberg i. Schl. Handelminister von Berlepsch überwies eine ansehnliche Beihülfe aus Staatsmitteln zur Erhaltung der Spizennäherei. Wir hätten gern erfahren, wem diese ansehnliche Summe zu Gute kommen soll, den Arbeiterinnen oder den Unternehmern? U. A. w. g. Eingesandt. = Hasenclever's Jugendschriften, Preis 1.50 M 2 M, sind zu haben in Kohlhardt's Buchhand Berlin SO, Mariannenstr. 34. Mr. Protokoll vom Sozialistenkongreß in Halle a. 1 à 50 y, sowie auch Organisations- Entwürfe, à 1 zu beziehen in jeder Arbeiter- Buchhandlung. Ebenso ist das Alters- und Invalidenversichergan a Gesetz zum Preis von 20 zu haben. Die Frauen und Arbeiterinnenfrage der G wart von Klara Zetkin, à 20 h zu haben im Verla Berliner Volkstribüne, Elisabeth- Ufer 55. Die ,, Arbeiterbibliothek", jedes Heft 20, emp wir allen Arbeiterinnen. Zur Frauenbewegung. Später als in anderen europäischen Staaten erwachte in Deutschland das Be wußtsein, die Frauenfrage sei eine der wichtigsten Kulturfragen für die Gegenwarth und müßte demgemäß einer möglichst günstigen Lösung entgegengeführt werden. Eine solche läßt sich aber nur in der Richtung des entschieden sten Fortschrittes denken, nur wenn mit der Vergangen heit und ihren Vorurtheilen ein für allemal aufgeräumt wird, läßt sich ein dauerndes Werk schaffen. Deshalb hat der Versuch, die Frage des Frauenstudiums die anderswo längst zu unseren Gunsten entschieden ist, in Deutschland todtzuſchweigen, eine wenn auch ſtille, doch General- Kommission der Gewerkschaf nachhaltige Erbitterung geweckt und genährt; der Funke glimmt unter der Asche weiter. Wenn wir in Zeitungen und Broschüren lesen, die Frau sei in ganz Europa zum ärztlichen Studium berechtigt, ausgenommen in der Türkei und in Deutschland, so regte sich in unserem Herzen 3orn und Beschämung. Und langsam hat sich in uns die Ueberzeugung befestigt, daß eine so natürliche, so selbstverständliche Forderung nicht länger abgewiesen werden dürfe. F Erschein Mit der Agitation für die weitere Ausbreitun gewerkschaftlichen Organisation gedenft die Komm sofort zu beginnen, sobald ihr seitens der GewerksLeun genügende Mittel zur Verfügung gestellt werden, eine einheitliche Regelung der Agitation herbeizufü werden die Vorstände der Gewerkschaften ersucht, geben, welche Agitationstouren von den einzelnen D sationen für die nächste Zeit geplant sind, damit In der That, was verlangen wir denn? Nur die hindert werden kann, daß, was in letzter Zeit Gewährung der Möglichkeit für Mädchen sich dieselben passirt ist, eine Gegend von mehreren Agitator So viel Kenntnisse anzueignen, wie sie von Männern zur Aus- gleicher Zeit besucht wird. Es wird seitens der nen, wir übung des ärztlichen Berufes gefordert werden. Dazu mission danach gestrebt werden, daß auch für die obiger selbstverständlich die Erlaubniß, dieſe Kenntnisse, deren lichen Arbeiter eine genügende Agitation gepflegt genannter Vorhandensein ja die Prüfung ergiebt, nun auch ver- Die von der Kommission entsandten Agitatoren beauftragt werden, die Frage der gewerkschaftliche nie da werthen zu dürfen. Die Deutsche, welche ungeachtet aller Hindernisse ganisation in den Versammlungen speziell zu fultivisch getost Zur Deckung der Unkosten der Berliner Kon dieſe ü gegenwärtig studiren will, muß dies in der Schweiz, in Paris, in England oder in Amerika thun. Kehrt sie und Einberufung des allgemeinen Gewerkschaftskong Nun es heim, so wird sie, und wären ihre Kenntnisse die aus- sowie der Verwaltungskosten der Kommission, als gezeichnetsten, als Kurpfuscher angesehen, dem man von für die ersten Kosten der geplanten Agitation, be wie der Polizei wegen jeder Zeit das Handwerk legen kann. Wer die Kommission, die Gewerkschaften aufzufordernlben kno abct die segensreiche Thätigkeit kennt, welche die beiden Kopf iher Mitglieder einen Pfennig zu zahlen. vor der lines Aerztinnen ſeit Jahren entfalte, der wird ersuchen die Vorstände, diesem Verlangen möglich auskom einfach mit begreifen können, wie man sich, angesichts nachkommen zu wollen, damit die Kommission in solcher Th jachen auf leere und öde Verneinung be. Thätigkeit nicht behindert wird. Die betreffenden schränken will. In England und Amerika, in der Schweiz sind mit der Bezeichnung Verwaltungskosten" aden höhe und in Italien die italienische Königin selbst hat eine Raffirer A. Dammann, Hamburg, Fürstenplatz 2, ng der Leib ärztin leben zahlreiche Aerztinnen mit guter zu senden. Praris und jährlich steigt ihre Zahl. Auch bei uns würde nach ertheilter Erlaubniß zum Studium der Erfolg bald zeigen, wie groß das Bedürfniß nach Aerztinnen ist. " Briefkasten. Mann de auch g Dagegen hier u Für die schlesischen Weber ging ein Aufruf durch Wir richten daher an alle Arbeiterinnen Deutschlands Frau B. in H. Daß der Ueberschuß gegang die Zeitungen, ein Aufruf zur Wohlthätigkeit und für die herzliche Bitte, die Petition an den Reichstag um Zeitungsunternehmens nicht einzelnen Personen, fpfe, wel nichts Geringeres als eine Volksküche, die ein das Recht zum ärztlichen Studium zu unterschreiben. unserer Sache, speziell der Frauenbewegung zun in der Paftor errichtete! Das ist gewiß eine überraschend große Auch Männer werden gewiß gerne ihre Stimme, ihren kommen soll, bedurfte wohl kaum noch der Erwä diese L Hülfe, welche man diesen Aermsten der Armen zu Theil Namen für diese gute Sache geben. Unsere Gatten, Vorläufig aber arbeitet Redation und Verlag nu werden läßt, die in diesem harten Winter nicht nur der unsere Väter haben wohl oft erfahren, welch traurige Ausgaben und nicht mit Einnahmen. Wenn die einen Au Hunger, sondern auch noch die Kälte plagt, in ihren Folgen der Mangel an weiblichen Aerzten in vielen Fällen gedeckt sind, kann doch erst die Rede davon sein, Reebensm ärmlichen Hütten, die wenig genug Schuß bieten. Was hat. Wie manche schwere Krankheit, manches jahrelange, zu legen und an eine Vertheilung des Ueberschußie ist fann hier die Privathülfe, die Wohlthätigkeit Mitleidiger Hoffnungslose Siechthum wäre bei rechtzeitiger ärztlicher denken, der auch durchaus nicht nur für einen D Aber eine ganz natürliche werthet werden soll. thun? Es ist bluthwenig für das große Elend dieser Hülfe vermieden worden. Hausindustriellen. Aber noch haben wir kein Gesetz in Scheu hindert viele Frauen und mehr noch junge Mädchen der Arbeiterschußperiode, das den Staat verpflichtete, bei kleinen Leiden mancher Art den Arzt zu befragen. einem Theile der Bevölkerung, der dem Untergang nahe Erst wenn das Uebel groß und unerträglich, damit auch ift, aufzuhelfen. meist unheilbar geworden ist, geht man zu dem Sachverständigen gewiß wäre die Heilkundige Frau in den meisten Fällen früher und deshalb erfolgreicher befragt worden. Freilich hat der Kreisausschuß von Schweidnik jetzt Prämien ausgesetzt, behufs Ueberführung der Söhne der Handweber zu anderen Berufszweigen. Und die Alten und die erwachsenen Mädchen? Sie weben weiter am Hungertuch und verkümmern weiter, körperlich und geistig! Noch manche andere nicht minder wichtige Seiten dieser Frage werden wir hier in der nächsten Zeit einer nähreren Betrachtung unterziehen, aus welcher sich ebenso Der Verein Jugendschuh, macht bekannt, daß klar die Nüglichkeit der geplanten Reform ergeben wird. er am 1. Februar sein zweites Heim für alleinstehende, Petitionsformulare find durch die Redaktion zu beunbescholtene Arbeiterinnen, Näherinnen( find lettere ziehen. feine Arbeiterinnen? Anmerk. d. Red.) und Verkäuferinnen eröffnet. Bereits im August v. J. wurde ein solches " Heim" eröffnet. Wir wollen die erste Ankündigung im Wortlaut folgen lassen: „ Jedes unbescholtene junge Mädchen, welches sich als Arbeiterin, Näherin, Verkäuferin 2c. ihr Brod ver bient, findet dort freundliche Aufnahme, wenn sie mit glied des Vereins geworden ist.( Beitrag 1 M jährlich. Literarisches. en und angehi hter wer Bekanntmachung. be find, Alle Genossinnen, welche in nächster Zeit Bet Nahrun lungen abhalten wollen, bitte ich, sich an Frl. Wher gewc Berlin, Lindenstr. 26/27, oder Fr. Rohrback, einmalig b. Dresden, Recknizerstr. 14, oder an Fr. B Hamburg, Marthastr. 22, und Fr. Kramm. Hasich nu Linden- Allee 9 Part., wenden zu wollen, da mben führ Fußleiden ans Haus feffelt. E. I Achtung! n. ist die othwend diese Le einwirke rzung d führen. gene f Wir bitten dringend um Einsendung, Ein Gedenkblatt zur Arbeiterbewegung des Jahres Vereinsadressen und deren Vorstände. Bi 1890 in prächtigem Buntdruck und wirklich künstlerisch sind erst wenige eingegangen! schön ausgeführt, erschien soeben in Wien im Verlage unserer Genossen F. Kasteline und Hans Czermak. Das ie geifti Für 5-6 M monatlich erhält sie ein Gedenkblatt in der Größe von 55 mal 66 Ctm. in acht An die Kolporteure und Kolporteur und di Farben prachtvoll ausgeführt, stellt als Mittelpunkt die Göttin der Freiheit, umgeben von Genien, dar, die auf Votivtafeln die Hauptforderungen der gegenwärtigen Bemöblirtes Zimmer, welches sie mit drei Gefährtinnen theilt. Für Bettwäsche wird nichts berechnet. Ein kleines Zimmer für zwei Personen kostet 8 M monatlich. Die jungen Mädchen sollen in diesem wegung bezeichnen. Um diese herum in malerischer der ,, Arbeiterin"! diese h m Wese Bericht heilt, d nbringe Auszug Die Expeditoneten itrages Vielfachen Wünschen entsprechend, liefern wissen, si Heim nicht Schlafftellen finden, sondern eine Wohnung, Gruppirung die Männer der Arbeit sowohl des Geiſtes die„ Arbeiterin“ bei Bezug von mehr als 5 Grem niedrige 80 f. per Quartal der v in der sie sich gern aufhalten mögen. In einem gemein- als der Hände; den klassenbewußten Genossen, der den samen Wohnzimmer wird für 20-30 fräftiges Mittag- noch Indiferenten aufrüttelt und zum Bewußtsein seiner effen verabreicht, auf Wunsch auch Frühstück und Abend Menschenwürde zu bringen sucht; den siechen Greis, der zahlbar im Laufe des ersten Monats, oder diesma brod. Ein Lesezimmer mit Büchern und Zeitungen, sowie trotzdem in der Freiheit das Glück seiner alten Tage stens bis 1. Februar. Einen höheren Rabatt tönnen wir zur 3eAntrag die Badeeinrichtung kann jederzeit benutzt werden. Die sieht; die Mutter, die ihrem Kinde die hehre Lichtgestalt jungen Mädchen können auch ohne Entgelt am Haus- weist, aber auch den auf dem Felde der Arbeit ver nicht gewähren und bitten wir, dies als Antw haltungsunterricht theilnehmen. Freilich können, da der unglückten Genossen, der die Segnungen des wirklichen zahlreiche Anfragen zu betrachten. Mit Gruß Plag vorläufig noch beschränkt ist, nur die ersten An- Arbeiterschuhes wünschen läßt. Dies alles, von einer meldungen berücksichtigt werden. Wer in dieses Heim stilvollen Architektonik mit den wohlgetroffenen Porträts aufgenommen werden will, muß sich bei Frau Rechts von Lassalle und Marg umrahmt, macht auf jeden Beanwalt Bieber- Böhm, Kaiser Wilhelmstraße 39, 2. Etage, schauer einen tiefen Eindruck von der allumfassenden Größe unserer Bewegung und deren sittlichen Ernst. Da melden." das Kunstblatt zu dem geringen Kaufpreis von 1 M zu Dieses Heim enthielt acht Betten! Also von Tausenden Drud von Fr. Meyer, Hamburg, Rosenstr.