B Kompt h, weld n und hr übri nd wand atte sie hut? Ar. 6. Hamburg, den 7. Februar 1891. 1. Jahrg. Die Fund stü anders hen Arb die Hä rn gefer enhemd, Termel g ifeln mü aurigen die Un Linderer elchen Di und-, Na Sorgfal Arbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden Volkes. an aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. → Eintracht macht stark Bildung macht fret! nder pro ■ mit aro n( 1:10 Bänder, Szur m indem mals wi r Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). rscheint wöchentlich einmal und zwar am Sonnabend. Expedition und Verlag: E. Jensen& Co., Hamburg, 35 Rosenstraße. Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mark, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direft per Kreuzband Mt. 1,40. bunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der Arbeiterin“! diese fest. papier g erhält iterinnen wählt, fo 18 eines 3 ertra 10 es Kontraktbrudi. gend verlängert. Der Lohn für den 11stündigen der„ Religion" und" Sittlichkeit", sie hatte sogar Arbeitstag beträgt 1 Mt. 20 Pf. Die Arbeiterin einen Abendgottesdienst durch einen hoch- orthodoren 18 allen Gegenden hört man vom Kontrakt- muß, wenn es verlangt wird, aber auch bis 14 Pastor einrichten lassen, fie trieft förmlich von der Arbeiter sprechen, im Parlamente Stunden arbeiten. Die Stunden, welche fie mehr Tugend" und" Christlichkeit", aber sie verschmäht uch in anderen Körperschaften entspinnen als 66 in der Woche arbeitet, werden für 12 es nicht, armen Leuten die sauer verdienten 15 berße Debatten über die bösen Arbeiter, die Stunden berechnet. Die Arbeitszeit und die zu Mark vorzuenthalten. Sie mag ja tas„ Recht" cht an die von ihnen unterschriebenen Kon- leistende Arbeit zu bestimmen, liegt ganz im Be- dazu haben, sie hat ja den„ Schein"," nobel" mite's halten. Aber wie sieht es in Wahrheit lieben des Unternehmers, ob Tag oder Nacht mag es auch gehandelt sein- was verstehen wir sie pers aus? Besonders den weiblichen Arbeitern gearbeitet werden soll, ob und welche Pausen auch von Noblesse? aber unserem Menschlichen. Der dieselben beim Eintritt in die Fabrik voranzusehen sind, alles diefes hat der Unternehmer feitsgefühl das ist zwar heute verpönt und die wenigsten wissen nachher was sie zu bestimmen. Nachtarbeit und Ueberstunden widerstreitet es denn doch, daß ein Fabrikant in In der sich unterschrieben haben. werden nicht besser vergütet, wenn fie nicht über einem solchen Falle wie dem vorliegenden, es nicht ebte aberollten sie sich so lange Zeit nehmen, um die 66stündige wöchentliche Arbeitszeit hinausgehen. verschmäht, sich wegen der einbehaltenen Kaution lag eineren meist sehr langen Zettel zu lesen, so Die betreffende Arbeiterin hatte außerdem noch verklagen zu laffen. Es lebe die Dividende, die ar ihnen das schon die erste Rüge von Seiten eine Raution von 15 Mif. zu stellen. Am 9. Dt Tantieme, der Profit!" en fieberh Sprigunge beitgebers oder dessen Beamten eintragen, tober 1888 heirathete fie; am 15. April 1889 Der Vossischen Zeitung" entnehmen wir: strengen rausgesezt, es wäre der Betreffenden die hörte sie wegen weit vorgeschrittener SchwangerWie amtlich festgestellt ist, waren von den Insel" be Beit gelassen und sie würde dann Ein- schaft mit der Arbeit auf und gebar am 9. Mai in der Zeit vom 1. Januar 1889 bis Ende April Saufe( agen gegen einen oder den andern Para- ein Kind. Sie nahm das Arbeitsverhältniß nicht 1890 im Deutschen Reiche ausständig gewesenen icht; aber des Kontraktes zu machen wagen, so wieder auf; deshalb wurde ihr die Kaution von 394 440 Arbeitern 264 407 oder gegen 67 Proz. he alle fie gewiß sein, die Arbeitsstelle nicht zu 15 Mt. einbehalten. Auf erfolgte Klage wurde kontraktbrüchig. In Preußen belief sich die Zahl Man würde sie bald unter irgend fie vom Amtsgericht abgewiesen. In dem Er- der kontraktbrüchigen Arbeiter auf 210 664 oder und na Vorwand entlassen, damit sie nicht Ge- fenntniß des Amtsrichters Rustenbach heißt es: gegen 73 Proz. Hier waren von den nicht konrden basit nehme, ihre Mitarbeiterinnen darauf ern, dennksam zu machen, daß ein Kontrakt nicht western t dem einen Theil Pflichten auferlege und Verlust andern alle Rechte sichern tann, sondern orderen ntraft nur gemacht wird unter der Voraus. Berstorben daß jedem der andern Theile seine Rechte loben, jet werden sollen. ihr obachtungn. pro Duct It nur Des Klägers Ehefrau hat nach Ablauf traktbrüchigen Arbeitern 46 299 kontraktlich zur der ihr ertheilten sechswöchigen Frist seit der jederzeitigen Einstellung der Arbeit berechtigt. In Entbindung, also am 21. Juni 1889, nicht Preußen haben somit nur 32 320 Arbeiter die allein die Arbeit nicht wieder aufgenommen, Arbeit nach erfolgter Kündigung eingestellt, d. h. sondern es nicht einmal für erforderlich gehalten, etwa 11 Proz. von den 289 283 Arbeitern, die der Beklagten mitzutheilen, aus welchem Grunde überhaupt in Preußen ausständig waren. Von gften Rär werden in einer der nächsten Nummern ihr dies nicht möglich sei, ja es spricht sogar der Gesammtzahl der Ausständigen im Deutschen die Wahrscheinlichkeit dafür, daß sie überhaupt Reiche entfielen 48 Proz. auf den Bergbau, 18 olchen Arbeitskontrakt veröffentlichen, einen ten, in denen auch der famose Paragraph keinen Grund hatte, die Wiederaufnahme zu Proz. auf das Baugewerbe, 12 Proz. auf die verweigern, und daß fie lediglich deshalb auf Textilindustrie, 4 Proz. auf die Metallindustrie ion. m ist: Jeder Arbeiter unterwirft sich bei angeht. Eintritt den in der Fabrik geltenden Straf den ihr freistehenden Weg, ihre Raution fich und 17 Proz. auf die übrigen Gewerbe. Für die Rolednungsbestimmungen, auch ohne daß ihm zu erhalten, verzichten und den Fabrikarzt um Preußen wurde festgestellt, daß, nach den vern besonders bekannt gemacht wurden". Ausstellung einer entsprechenden Bescheinigung schiedenen Gewerben berechnet, die Arbeit nach nicht ersucht hat." erfolgter Kündigung eingestellt haben: von den Teine Probe würde schon genügen zu zeigen, Also die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß Bergarbeitern nicht canz½s Proz., die übrigen her Art man gewöhnt ist, diese Kontratte eine Arbeiterin, die während ihres Vertragsver 992, Proz. waren kontraktbrüchig, von den Arbeiter aufzudrängen und mit wie wenig hältnisses geheirathet und ein Kind geboren, feinen beitern der Metallindustrie 7½ Proz., von den igung solche Arbeitgeber von Rontrattbruch Grund hatte, sich zu weigern, wieder in die Fa- im Baugewerbe beschäftigten Arbeitern 161 Proz., in fönnen, besonders dann, wenn sie es nicht brit zu gehen! Es ist Schade, daß Frauen vom von den Textilarbeitern 43 Proz. und von den für nöthig halten, die Arbeiter beim An- Richteramt ausgeschlossen sind. Den Ausspruch in den übrigen Gewerben thätigen Arbeitern Arbeit mit diesen Kontrakten bekannt zu hätte keine Frau fertig gebracht. Der klagende 422 Proz Ehemann hatte das Mädchen geheirathet, während Wir können aus vorstehender Statistik ungelafsen hier einen Artikel folgen, der uns fie im Arbeitsverhältniß stand; er hatte es ge- fähr ermessen, wie viel Elend in so kurzer Zeit ntstellende em Arbeiter zuging: lbsatz des duldet, daß sie auch noch nach vollzogener Ehe viele Arbeiterfamilien haben ertragen müssen; ichskanzler chts haben die Arbeiter mehr zu be zur Arbeit ging. Nach der erfolgten Entbindung wie sie mit Hunger und Noth kämpfend, für deffelben, als die vielfach üblichen Arbeitskontrakte, aber wollte er sein Weib nicht mehr zur Arbeit ihre Prinzipien eingetreten find, und wie der in den elche fie sich auf ganze Jahre binden; fast gehen lassen. Sie hatte für das Kind zu sorgen Geist der Solidarität immer mehr unter der nicht etse Kontrakte geben dem Unternehmer Ge-( aus den Aften ist nicht ersichtlich, ob das Kind Arbeiterbevölkerung anwächst. Bedauerlich ist es, ion. nt; Sie e rrn R. n lassen. ng. genug, den Arbeiter auch vor Ablauf am Leben blieb), außerdem wollte der Mann die daß dieser Statistik nicht hinzugefügt worden ist, traftszeit zu entlassen, während der Ar- geschwächte Ehefrau nicht mehr sich abrackern lassen, aus welchen Gründen biese Kontrattbrüche herbeilbst gebunden ist. Gewöhnlich wird ihm er hatte Sorge um ihre Gesundheit, aber was geführt wurden und warum man nicht zugleich rächtliche Summe vom Lohn als Kaution gilt der Ehemann, was gilt die Familie?-es feftſtellte, wie viele Arbeitgeber diesen Kontratt rin ten. Vor uns liegt ein„ Dienstvertrag" steht nichts davon im Schein. Es illustrirt dieses bruch selbst veranlaßt hatten resp. zuerst kontraktentgegen: rbeiterin in der Fabrik der„ Braunschw. die schönen Redensarten von der Heiligkeit der brüchig gegenüber den Arbeitern geworden sind. 3", Beuth sellschaft für Jute- und Flachs- Industrie". Familie, die durch die , Elisabethtrag ist am 15. August 1887 auf 1 Jahr getastet wird. Sozialdemokraten an- Oder giebt es einen solchen nur von Seiten der - Die Direktion der Jute- Fabrik Arbeiter? Wir würden uns über eine solche caße 5, paren und am 15. August 1888 stillschwei- betheiligt sich an allen Vereinen zur Förderung Auslegung freilich nicht sehr verwundern. Marianne .45, Sof senstraße 35. Bur Lage der Arbeiterinnen in Paris bleiben 618 Fres., was einen Ueberschuß( über obige 519 liefert A. 2. Picknell in ,, Murray's Magazin" einen beredten Beitrag, welcher deutlicher als ganze Bände die völlige unhaltbarkeit unserer herrschenden ökonomischen und gesellschaftlichen Zustände illustrirt. Nach einem Hinweis darauf, daß in allen Ländern die Lage derjenigen Frauen, welche durch ihrer Hände Arbeit soviel verdienen müssen, um bes Lebens Nothdurft fristen zu können, eine überaus bemitleidenswerthe iſt und längst die Aufmerksamkeit der sog. Menschenfreunde auf sich gelenkt hat, kommt er auf die Pariser Arbeiterinnen speziell zu sprechen. Wie schon anderen vor ihm drängt sich auch Picknell das furchtbare Resultat auf, daß ein alleinstehendes Mädchen, mit gewöhnlichem Verdienst, welches entschlossen ist, auf dem Pfade der Tugend zu wandeln", früher oder später untergehen, d. h. verhungern muß. Er fährt dann fort: Was sind die Löhne, die für weibliche Arbeit in Paris bezahlt werden und was kostet das Leben? i es gen Vereine und Versammlungen.antung Altona. In der Mitgliederversammlung des enn die Schneider- und Schneiderinnen- Verbandes vom vor. Js. erhielt nach Verlesung des Protokolls, nedies emde Ha iche es tauen u nd verbr n wöchen 50 edizin. 11 führun schrieb in Ber Rechte beiter gesetzge zum G fich, d selben zu wir Frcs.) von 99 Frcs. oder 18,403/ 4 Doll. für mögliche Ausfälle oder unvermeidliche Unkosten giebt. Aber, um das zu erzielen, muß die Arbeiterin ohne Unterbrechung und hart arbeiten, muß fortwährend Beschäftigung haben, elend leben, vollständig gesund sein, gute Augen haben für richtig befunden wurde, Herr Dietrich, als und muß 2 Frcs. per Tag verdienen. zum 1. Punkt der Tagesordnung: Die Hausin Run giebt es aber in allen Berufszweigen eine todte das Wort. Derselbe schilderte in klarer Weise, Saison von 2-3 Monaten( 76 Tage ohne Arbeit). Das Alterthum die Hausinduſtrie, die Leineweberei, itrag m Jahr wird somit auf 234 Arbeitstage reduzirt und der wurde. Damals hatte fast ein jeder Bauer seine einem Verdienst auf 468 Fres. oder 90,09 Dollar. Sie muß Webstuhl, welcher meiſtentheils ein Erbtheil sei daher noch weniger genießen, als die schon erwähnte fahren war und fabrizirte damit seinen Bedarf an traurige Kost; sie darf nicht krank werden, sie darf sich selbst; jedoch nicht mehr als für Gebrauch seiner beitsfähi kein Bergnügen, ſelbſt nicht für wenige Sous, machen; nöthig war. Anders war es bei den Hausarbeit Iche eins sie muß frieren und hungern und erbärmlich gekleidet erhielten Rohstoffe zu den zu verfertigenden Sa gehen. Und doch muß sie flink und gewandt mit der somit waren sie der Abhängigkeit des Unternehm Nadel umzugehen missen! fallen; Meister konnte nur der, welcher Gel schließ Die größte Mehrzahl der Arbeiterinnen indessen, wie oder die Tochter des Meisters heirathete, werd Jules Simon anführt, verdient weniger als 2 Frcs. per dem flachen Lande entstand die Konkurrenz Tag und wie leben diese? Die weniger geschickten Ar- Meister, in der Stadt durch Erfindung der Mast Abgesehen von einigen wenigen Professionen, zu beiterinnen erhalten 2 Cents per Stunde und geben 6 diese nicht konkurriren konnten, verfielen sie d deren Erlernung natürliche Anlage und technische Er- Cents per Tag für Nahrung aus. Herr Jules Simon Kapital und wurden Lohnarbeiter. In Sachsen un ziehung gehören, beträgt der Lohn 381/ 2-573/ 4 Cts. per erklärt, daß viele Frauen nur 3 Cents für Brod und 3 wurde die Hausindustrie zuerst eingeführt, wo Tag( 2-3 Fres.[ 1 Fres. 80], für einfache Näh- Cents für Milch per Tag ausgeben und davon existiren. Wohnungen in elende, ungesunde Zustände geri arbeit noch weniger. Für Nachtröcke, Nachtjacken und Was die Wohnungen dieser armen Geschöpfe anbelangt, wurde nun in demselben Raum geschlafen, gearb ähnliche Artikel, die so billig zu kaufen sind, werden 11½ so muß man sie gesehen haben. Den Verschlag ohne gekocht. Durch die Vervollständigung der Maschine wie vo Cts. 60 Centimes bezahlt. Bei unausgesetzter Arbeit Kamin, in der 6. oder 7. Etage unterm Dache. Ein viele männliche Arbeiter erspart und die Löhne au während des ganzen Tages kann eine Frau 21 Stück spärlicher Lichtschein dringt durch das Dachfenster ein und niedriger. Es war daher kein Wunder, daß ne Teller fertig machen, verdient also 28 Cts. oder 1,50 Frcs. eine morsche Bretterwand dient als einzige Vertheidigung Kinder mitarbeiten und dadurch im jugendlich Grund Zwei Monate hindurch iſt aber keine Arbeit vorhanden. gegen unruhige Nachbarn. Kalt im Winter und gleich- körperlich und geistig verkommen mußten. Aber beiterscha Die Sacknäherinnen sind noch schlechter daran; sie zeitig gefährlich zu heizen, da das Zimmer nur mittels den Unternehmer nicht gekümmert; wenn er nur auf A erhalten 3 Cts. oder 15 Centimes per Dupend. Bei Holzkohle erwärmt werden kann, indem man einen irdenen erzeugten Arbeit den Löwenantheil hatte. Bet gewandt 16stündiger fortwährender Arbeit ist es möglich, sechs Topf in einen hölzernen Kasten ſtellt, der mit Löchern zum Beispiel die schlesischen Weberdistrikte. Hm„ neuen Dugend zu fertigen, um 18 Cts. zu verdienen. versehen ist. Im Sommer aber ist die Hize fürchterlich Hausindustrie vorherrschend und beläuft der Ver und die Ersetzung der schlechten Luft durch frische voll- durchschnittlich auf 6-7 M. wöchentlich. Bei hoffen Ber ständig ungenügend. abgaben könnte da eine Familie nicht mit asammlun Rann Jemand an ein solches Dasein denken, es sich Solche Uebelſtände bedürfen anderer Reformen, ertel- unt ausmalen ohne Schaudern? Und dann vergesse man doch nicht mehr wie Menschenrecht wäre. Redfunden. nicht, daß diese Mädchen in Paris Alles vor Augen dann über die in der Schneiderbranche beschäftige Wort haben, was das Leben anziehend und werthvoll macht. arbeiter, wo meiſtentheils dasselbe Elend herrschrstandes Die Sehnsucht nach Berstreuung nach der langen Tages- und Nacht gearbeitet würde, die Frau und Mitglieder a arbeit wäre so leicht befriedigt, wenn unsere Arbeiterin thätig sein müßten. Darum muß unsere Parein zu st nur die kleine Summe ausgeben könnte, die sie nicht hat. Abschaffung der Hausindustrie, Einrichtung Verein Dann kommt eine Gelegenheit, die sich bietet einige ſtätten, maximaler Arbeitstag mit Minimalloh füllung ge gutherzige, gütig aufmunternde sprach Redner über die Näherinnen, welche nochlt: Frä Worte, die ihren Eindruck auf eine von der Einsamkeit daständen, indem sie so wenig verdienen, daß shulz als und dem Elend gesättigte Mädchennatur nicht verfehlen vegetiren. Daher auch kein Wunder, wenn äulein Bie ein Vorschlag, irgendwo" hinzugehen und etwas zu Prostitution anheimfallen, wo sie sogar note Kassirer sehen, wie zwei gute Freunde das Ende eines solchon Unternehmern dazu angehalten werden. Redne Vorfizer Anfangs weiter auszumalen ist überflüssig. Es kommt daher eine stramme Organisation, um solche n. ein An eine verhältnißmäßig glückliche Zeit, das Leben wird ihr abzuschaffen und müsse es stets unsere Aufgabe hentlich n leichter gemacht durch die Mithülfe eines starken Arms. unwissenden Kollegen aufzuklären und die Juch nach t Auch hat sie jetzt einen guten Verdienst. Der einzige zur Organisation heranzuziehen. Beifall lohnte intragt, de 19,25 Doll. mögliche Vorwurf, den sie sich zu machen hat, entspringt Der Vorsitzende ermahnte noch die Anwesenden M zu be ihrem eignen Gewissen. Sie drängt auf Heirath. Es für die ausgesperrten Zigarrenmacher einzutremmen, ied 19,25 wird ihr versprochen. Doch damit sind Weitläufigkeiten felben, um ihr Koalitionsrecht dem Unternehme deren Bors verknüpft und so wird es hinausgeschoben, bis der Mann preiszugeben, zur Arbeitslosigkeit gezwungen Vereins ihrer überdrüssig geworden, sich wieder nach seiner Freiheit sehnt oder seine Neigung einer anderen zuwendet. Verlassen sich wieder selbst überlassen allein beginnt unter erhöhten Schwierigkeiten der alte Kampf Die durchschnittliche Rente für ein unmöblirtes Zimmer beträgt 191/ 4-287/ 8 Dollar( 100-150 Frcs.) Die Pariser Arbeiterin muß niedlich gekleidet sein oder fie würde keine Arbeit bekommen. Das Wenigste, was sie für Kleidung ausgeben muß, wird von Jules Simon im " Duvrière" auf 1914 Dollar jährlich angeschlagen und 1214 Ets. oder 65 Centimes pro Tag für Nahrung. Eine Menge armer Mädchen leben in Paris von Für 121 Cts. ist es möglich, ein Pfund Brod zu erhalten, etwas Milch, zwei Eier oder eine Portion aus gefochten Suppenfleisches, kaum genug, einer Arbeiterin das nackte Leben zu fristen, nicht genügend das hektische Fieber zu verhindern, das so viele junge Mädchen dahinrafft, das langsame Verhungern, die Folge fortwährend ungenügender Nahrung. Brod und sogenannter Milch. Die Unkosten für ein alleinstehendes Mädchen sind von Müle. Pickard wie folgt aufs Niedrigste berechnet worden: Miethe. Nahrung, 65 Cts. per Tag Kleider, Schuhe 2c.. Wäsche. Licht Feuerung . . 100 Fr. 219 100 11 11 15 11 15 31 15 " 1 464 Fr. 42,15 " " " " 2,89 .2,89 2,89 89,32 Doll. " Der letzte Posten dürfte wohl zu gering angeschlagen sein. Graf d'Haufſonville berechnet das zum Leben Nothwendige auf 519 Fres. und diese Summe dürfte keines wegs zu hoch gegriffen sein. ausgetauschte Worte und Dasein aufs Neue, bis der unglücklichen Proletarierin nichts anderes bleibt, als der Weg bergab, abwärts, abmärts bis die niedrigste Stufe von Laster und Elend erreicht ist. Das ist das Loos der Proletarierin unserer herrlich Der Velten. Hierselbst tagte am vorigen Schlossen, d Versammlung für Männer und Frauen. DM zu bew Herr Schütte- Berlin sprach über" Die Nothwemlung. Krankenkassen auch für Frauen" und erläutert Der Weise die Benachtheiligung der freien Hülfska eindrucksch die jetzt vorliegende Gesetzesnovelle dem Krzige Mitgl gesetz angefügt werde. Besonders hob Redne Jendriya züge der freien Hülfskaffen gegenüber den Ornmenen vor und die Wichtigkeit der Stärkung der efion Niem Wir haben gesehen, daß der Durchschnittsverdienst eines Mädchens täglich 2 Frcs. beträgt 730 Fres. per Jahr oder 140,52 Dollar, vorausgesetzt, fie arbeitet ſten aller Welten in der Metropole europäischer Zivili- der Werth der Selbsthülfe auf Gegenseitigkeit edenes" daß sie sation. Aber ist es nur dort? Wer in dieſer Juuſion Frauen immer mehr klar gemacht werden. gemeinsch noch befangen sein sollte, der braucht nur seine Augen taſſengeset sei das beste Stück der Arbeitewerbe besc weit genug zu öffnen, um hier auf soziale Bilder zu gebung, weil den Arbeitern die Selbſtvern gelangte stoßen, die von Obigem nicht wesentlich sich unterscheiden. freien Kassen überlassen bleibe. Für eine Arsolution zu Sonntags, was nur zu oft der Fall ist und beständige Arbeit hat. Wenn wir indessen die Sonn- und Festtage 56 mal 2 Fres.= 112 Fres. von 730 Fres. abziehen, Wer trägt die Schuld? Novelle von Frieda. D Versamn es für i schäftigte gehen, 1 Arbeits Lohn u Erfurt. Nachmitt Es ist drinnen zu heiß, ich fühle mich nur kommen. Er konnte ihr nichts gebe Buch- u ein wenig." Aber Steine statt Brot nein. Der Ton der eigenen Stimme giebt ihr Muth, Mechanisch geht er weiter, durch di keit ist, ( 2. Fortsetzung.) oder kann sie nur nicht anders? Ohne Pause alten Gaffen in die schöneren Stadtthei Die Hausthüren find alle offen; denn die fährt sie fort:„ Ich kann nicht lernen, Herr dem eleganten Villenviertel, wo der Männer sind alle im Wirthshaus und viele der Lehrer, ich kann es wirklich nicht. Abends darf rath Dornbach eins der hübschesten Frauen stehen im fühlen Hausflur und plaudern. ich kein Licht haben, wenn die Arbeit gethan ist, den größten Garten befigt. Die Die einsame Gaffe ist so tahl und nüchtern, und am Tage muß ich immer arbeiten, ich habe räthin ist die mütterliche Freundin mpferin fi daß selbst das filberne Mondlicht, das sie über- nie Zeit, meine Aufgaben zu machen. Wenn ich Lehrersfrau und war zuerst durchausige Freid fluthet, ihr keine Schönheit verleihen kann. Auch in die Schule komme, bin ich schon müde, wie verstanden mit der schlechten Partie.seriaal n eilen die wenigen Wanderer rasch vorbei. Nur soll ich aufmerten tönnen? Die Kinder lassen hat es sich überlegt. Meta stammt einer bleibt vor dem Mauerwinkel stehen, dem mir keine Ruhe und die Wäsche muß besorgt gutem" Haus, aber früh verwaist, efähr 30) Lieblingspläßchen Lenens, wo sie sich an den werden. Die Mutter ist so oft frank; fie tann nennenswerthes Vermögen. fühlen Steinen erfrischt und in den geheimniß- mir auch nicht helfen. Ich bin gewiß nicht faul, Heirath konnte sie doch nicht rechnen.echten Tri vollen Nachthimmel starrt. und ich hab' die Kinder ja sehr lieb. Aber wenn Berger nur ein Volksschullehrer, so " Du treibst Dich auf der Straße herum, ich nur einmal einen Tag für mich allein hätte, ein stattlicher Mann, groß, voll un teine Wenn er genug Protektion hat, wird den Kin Rektor? Für die eigene Tochter h daher t Lene?" uur einmal was kann er thun? besett. er Mensch Auf Geruß iehung de bei. Et zur anlaffe te Es ist der deutsche Lehrer. Der Ton flingt Ihre Stimme bricht in einem Schluchzen ab. von einer solchen Partie nicht die allgemei vorwurfsvoll, aber ihr feines Ohr hört die Theil Sie hebt die Hände empor in stummem Flehen. tönnen, aber Meta, die doch keine ber sur nahme heraus. Sie sieht ihn furchtsam und zu- Unendliches Erbarmen füllt sein Herz. Aber von ihr war es wirklich ganz klug, anzuhalt gleich daukbar an, aber sie zittert, sein Blick ist strenger als sein Ton. bescheidene Versorgung angenommen, Man Lene ist heute den ganzen Tag so seltsam ,, Mein armes Kind," sagt er sanft, dann hält eine bessere zu warten, um, wenn die Unwisse aufgeregt und doch so weich und wehmüthig ge- er inne. Er seufzt und streicht leise ihr dunkles bieten will, schließlich nur den Fr alle es stimmt, ihr ganzes Wesen brängt nach Theilnahme. Haupt. Geh' jetzt zur Ruhe, Kind, Du bist müde, Last zu fallen. So hat denn die ham mad Ihre Schale ist voll zum Ueberlaufen, das Weh' setzt er liebevoll hinzu. räthin dem Volksschullehrer mit herzhrheit un ihres Lebens lastet zu schwer auf ihr. Nun ist Sie verschwindet geräuschlos im Hause und Freudlichkeit ihren Kreis geöffnet uerung sch fie allein mit dem Einen, der ihr Theilnahme mit tiefgefalteter Stirne geht er weiter. Nein, jetzt zu den besten Freunden des Haufe die und Verständniß zeigt und sie muß ihm ant- es war nicht möglich, ihr mit den Redensarten ( Fortsetzung folgt.) worten. Leise und scheu beginnt sie: Gottes unerforschlichem Rathschluß zu von Fi F be entgeg idfichtiger dig ist, d ng des vom , als Sausin Weise, usarbeit Den Sa ternehm Jer Gel F, werd furrenz er Mast n sie d hsen und rt, 100 de geri Zöhne a , daß 1. ifte. Si der Ve zu wirken." m ,, neuen Kurs" wie in Sachsen! Vereinen, sondern im Anschluß an die Vereine der Männer, schloß die hochinteressante Versammlung. lose Stellung der Frau, wie die verkehrte MädchenAus aller Welf. Der i es gewiß eine Erleichterung, wenn im Falle der Er- Verbesserungsmittel an. Die Zahl der Lebensmüden bei nover strenge Verordnungen erlassen; verboten sei. furre ngen, antung der Frau auch diese einer Kasse angehöre, denn den Kindern ist größer als man annimmt; Furcht vor oder ausgeschnittene Kleider zu tragen beim Serviren enn die Mutter in der Wirthschaft fehle, so koste es Strafe hat schon manches Kind in den Tod getrieben. oder mit den Gästen zu trinken resp. sie zum Trinken nedies dem Arbeiter all sein bischen Verdienst, wenn Die bekannten Märchen von verwunschenen Prinzessinnen, zu ermuntern" und 4. sei die Untersuchung der Prostis okolls, emde Hände schalten müssen und zur nöthigen Pflege von Riesen, Teufeln u. s. w., sowie das Gruselnmachen tuirten aufzuheben. iche es oftmals dann nicht hin. Die Offenbacher der Kinder als Erziehungsmittel anzuwenden, ist ganz Wir haben den Ausführungen hinzuzufügen: Nicht auen- und Mädchenkrankenkasse sei über ganz Deutsch- und gar verwerflich. Lüge und Heuchelei sind heute bei alle Mädchen, die Ammen werden, sind verworfene Gend verbreitet und gewähre ihren Mitgliedern 1. Klasse vielen Menschen zur zweiten Natur geworden, sie legen schöpfe", doch sicher viel weniger als jene, die, nachdem eberei, a wöchentliche Unterstützung von 9 M. bei wöchentlichem Zeugniß von dem am ganzen Gesellschaftskörper wuchern- ein unerlaubter Umgang Folgen zeigt, nach Mitteln suchen, itrag von 25 und denen 2. Klasse unter 18 Jahren den Fäulnißprozeß ab. Eine schlecht Erziehung ist kaum diese zu beseitigen; oder diefeuigen, die nicht den Muth ein einem Beitrag von 15 h eine Unterſtügung von wieder gut zu machen, und alle jene, welche eine solche finden, den Lebensunterhalt für ihr Kind und sich mühtheir in 50 M. im Krankheitsfalle, und denen, die frank, aber genossen haben, werden auch später nur schwer Recht von sam zu erwerben und dann zur Prostitution hinabsinken? barf an beitsfähig sind, freie ärztliche Behandlung und freie Unrecht unterscheiden. Nur was den Geist fördert, ist und besteht thatsächlich z. B. im Spreewald das Ammenfreedizin. Der Referent schlug, folgende Resolution vor, von dauerndem Nugen. Nichts ist unbedeutend im Dienste werden beinahe als redlicher Broderwerb, so muß man lche einstimmige Annahme der Versammlung fand: der Wahrheit und Gerechtigkeit; der Funke der Wahrheit doch zunächst auch fragen, woher kommt solche niedrige ,, Die Versammlung erklärt sich mit den Aus- ist von unschätzbarem Werthe. Die Lüge ist ein Verbrechen Lebenshaltung der Mädchen? Sollten nicht etwa dort führungen des Referenten einverstanden und be- am ganzen Menschengeschlecht. Mit der Phrase des vielleicht die Löhne für weibliche Arbeiter so schlecht sein, schließt: Da die Beschlüsse des Kongresses einge Philifteriums:" Die Vernunft kommt später", muß endlich daß man aus diesem Grunde zu solchen Mitteln greift, schriebener Hülfskaffen, welcher im Dezember v. J. gebrochen werden, denn das Leben ist zu kurz, als daß es um einen besseren Lohn zu erhalten und ist dort nicht in Berlin tagte, dazu angethan sind, die wenigen später alle Lügen zu beseitigen vermöchte. Wir brauchen auch vielleicht die Verdummung des weiblichen Geschlechts Rechte, welche nach dem Krankenkassengesetz dem Ar- das ganze Leben, um in Wissenschaften und Industrie den als zweiter stichhaltiger Grund in Betracht zu ziehen? beiter gewährleistet sind, zu erhalten, so werden die Anforderungen des schweren Kampfes ums Dasein zu ge- Wenn wir zweitens für nöthig erachten, daß im Kellnegeseggebenden Körperschaften ersucht, diese Beschlüsse nügen. Glauben und Wissen, Offenbarung und Wissen- rinnengewrrbe Abhülfe der Zustände geschaffen werden zum Gesetz zu erheben. Die Anwesenden verpflichten schaft sind die Losungsworte unserer Tage; beide zu ver- soll, warum treten dann nicht in erster Linie alle Frauen sich, durch Beitritt zu den freien Hülfskassen die einigen ist unmöglich. Wer sich seines Vernunftrechts anstatt unnüze Verbote an die Mädchen zu erlassen, ½ ſelben auch ferner zu unterſtügen, damit sie nach begiebt, stellt sich mit dem Thiere auf eine Stufe. Die deren Innehaltung ja kaum ernsthaft durchgeführt werden Raschine wie vor im Stande sind, segensreich für die Arbeiter Seele des Menschen ist nichts weiter als eine Bethätigung wird dafür ein, daß die Schankwirthe gesetzlich verder Materie. Die Erziehung darf also nicht auf Bor- pflichtet werden, Kellnerinnen nur gegen Gehalt, und ugendli Grund einer Präsidialverordnung verboten! ne Tellersammlung wurde durch den Ueberwachenden stellungen gegründet sein. Der gegenwärtige Geist der zwar auskömmliches, anstellen zu dürfen, dann wird der Die Menschheit ist ein anderer als früher, Soziale Gerechtig- umständliche Verbotsapparat gar nicht nöthig sein. Abebeiterschaft wird Acht haben, ob sich ein solches Verbot keit ist heute das Evangelium, Statistik ist unsere heilige Und um die Prostitution zu beseitigen müssen wir er nur auf Arbeiter versammlungen bezieht oder auf alle Schrift. Die Sorge eines jeden Staates muß die gute vor Allem verlangen, daß man feine Steuern von diesen gewandt wird. Es ist beinahe so schön bei uns unter Erziehung der Kinder sein, denn nur dadurch festigt er Mädchen erhebt, b. h. die Prostitution nicht zu einem sich selbst. Vergebens errichtet er zu seinem Schuße vom Staate sanktionirten Gewerbe macht; daß man für Der Verein der Plätterinnen und verw. Berufs- Galgen, Kasernen, Kirchen 2c. Die wilden Leidenschaften Hebung der Frauenarbeit eintritt und überhaupt die rechtBei hoffen Berlins hielt am 12. Januar seine erste General- fann er durch sie nicht vernichten. Wohlstand, Friede und mit asammlung ab, welche zahlreich besucht war. Der Gerechtigkeit sind die besten Stüßen des Staates. Auf erziehung beseitigen hilft. formen, ertel- und Jahresbericht wurde verlesen und für richtig Grund der Solidarität ist die Erziehung möglich und war Privat- und Wohlthätigkeitsinstitute werden niemals beschaffunden. Zum Geschäftsbericht nahm Herr Möhring daher zu allen Zeiten das freie Wort am begehrens im Stande sein, solchen Nothständen abzuhelfen, hier beschäftis Wort und verbreitete sich über die Thätigkeit des werthesten. Das Maß der Preßfreiheit giebt den Kultur- müssen wir Staatshülfe verlangen! Wir sind überzeugt, herrschestandes seit Bestehen des Vereins. Er forderte die standpunkt eines jeden Volkes an. Wo das freie Wort daß Fr. Biber- Böhm, die Vorsitzende des Vereins voll ere Barglieder auf, auch im neuen Jahre fest und treu zum geknebelt, stirbt der Gedanke, da giebt es für ihn kein überzeugt ist von ihrer Mission und die Schwierigkeit here Bahrein zu stehen, dann werden auch alle die Ziele, die Gedeihen. Darum kann man über die Preßfreiheit nicht der selbst gestellten Aufgabe nicht verfennt, doch wir tung Verein sich gesteckt, zu allseitiger Zufriedenheit in eifrig genug wachen. Der Genius der Menschheit ringt glauben, daß ihr in ihren Kreisen recht wenig Verime ofüllung gehen. Zu Vorstandsmitgliedern wurden ge- nach Gerechtigkeit und der Tag wird kommen, da er siegt. ständniß entgegengebracht wir, das bewies der äußerst elche nohlt: Fräulein Sydow als erste Vorsitzende, Frau An der Debatte über den Vortrag betheiligte sich Herr schwache Besuch der Versammlung. Auch ist es bedauer, daß hulz als zweite Vorsitzende, als erste Schriftführerin Reißhaus, der in allen Punkten mit der Referentin ein- lich, daß nach solcher Versammlung keine Diskussion wenn äulein Biedermann, als zweite Fräulein Grothe, als verstanden war. Nachdem Frau Wilhelmi eine eingegangene stattfindet, es würde dies gewiß nur zum Nutzen Aller gar note Kassirerin Frau Stuckardt, als zweite Frau Krug. Anfrage dahin beantwortet hatte, daß die Frauen sich sein, wenn ein Meinungsaustausch stattfände. Rede Vorsitzende erklärte, daß von Fräulein Wurzel und mit den Männern organisiren sollen, aber nicht in eigenen jolchen. ein Antrag eingelaufen sei, die kranken Mitglieder Aufgabe hentlich mit 3 M zu unterstügen. Der Antrag wurde die Jch nach kurzer Motivirung angenommen. Es wurde Linden b. Hannover. Am Sonntag fand im Saale lohnte intragt, dem alten Vorstand für seine Mühewaltung 3um Holländer" in Linden eine öffentliche Arbeiterinnen- München. Aus der besseren Gesellschaft. vesenden M zu bewilligen; auch dieser Antrag wurde ange- versammlung statt, in welcher Herr Barnstorf einen leicht f. Premierlieutenant Karl Thenn im topographischen Bureau einzutremmen, jedoch erflärte Fräulein Sydow im Namen der verständlichen Vortrag über das Alters- und Invaliden in München unterhielt seit Jahren mit der zur Zeit nicht ernehme deren Borstandsmitglieder, auf die 20 M zu Gunsten versicherungsgesetz hielt. Er gab zunächst einen historischen ganz 20 Jahre alten Stieftochter der Holzhändlersfrau Dungen Vereins verzichten zu wollen. Des Weiteren wurde Rückblick über die Entstehung des Gesetzes. Dasselbe sei Josepha Obermayer, dem Blumenmädchen Monika Oberrigen Schloffen, der Kassirerin für ihre Thätigkeit monatlich wie das Krankenkassengesetz und Unfallversicherungsgeset mayer, ein nichts weniger als platonisches Verhältniß, en. zu bewilligen. Hierauf erfolgte Schluß der Ber- geschaffen worden, um das„ positive Wohl", der Arbeiter welches arge Differenzen in deren Familie und die TrenNothwemlung. zu fördern und sie dadurch unseren Ideen unzugänglich nung der Ehegatten Obermayer herbeiführte. Thenn erläutert Der Verein der Arbeiterinnen an Buch- und zu machen. In wie weit, namentlich das Alters- und hatte das Mädchen in einem Alter von noch nicht ganz Hülfsteindruckschnellpreffen hielt am 14. Januar feine regel- Invalidengesetz hierzu im Stande sei, beweisen die ver- 15 Jahren kennen gelernt. Er will das Mädchen bloß zu dem Krige Mitgliederversammlung ab unter Vorsitz von Koll. läumderischen Behauptungen unserer Gegner, nach welchen sich genommen haben, um dasselbe weiter ausbilden zu Rene Jendriya. Herr Peus hielt einen beifällig aufge- nicht sie, sondern wir die Schuld an dem Zustandekommen lassen und so ihre Zukunft zu sichern. Die Frau Oberden Ornmenen Vortrag über" Freie Liebe". Da zur Dis- dieses Gesetzes tragen sollen. Die Gegner fangen an, mayer scheint eine schneidige Frau zu sein, das geht ng der fion Niemand das Wort wünschte, so wurde zu„ Ver- einzusehen, daß sie uns mit der sogenannten Sozialreform daraus hervor, daß sie ihrer Zunge nicht den geringsten feitigkeit edenes" übergegangen. Genosse Feldmann sprach für immermehr in die Hände arbeiten. So wenig wie das Baum anlegte, um ihrem Groll gegen Thenn und die rden. gemeinschaftliches Zusammengehen aller im graphischen Sozialistengesetz im Stande gewesen sei, die Ausbreitung Stieftochter Luft zu machen. Dieses unvorsichtige Gerede Arbeit werbe beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. Hier unserer Ideen zu verhindern, eben so wenig werden dies trug ihr schon einmal eine Strafe ein. Das belehrte sie Selbstvert gelangte folgende von der Koll. A. Horn eingebrachte diese sozialreformatorischen Geseze vermögen. Wirklich aber nicht. Die spizigen Pfeile ihrer geläufigen Bunge eine Arsolution zur einstimmigen Annahme: bekämpft werden können wir nur, wenn unsere For- sandte sie sogar in das topographische Bureau zu Direktor Die am 14. Januar in Reyer's Salon tagende derungen bewilligt werden, und daran denken unsere Neureuther. Der schwerwiegendste Vorwurf, welchen die Versammlung des Vereins der Arbeiterinnen an Gegner nicht. Hierauf erläuterte der Referent die wesent- getrennt von ihrem Mann lebende Obermayer gegen Thenn is gebe Buch- und Steindruckschnellpreſſen erkennt an, daß lichsten Bestimmungen des Gesetzes in einer, den An- und ihre Stieftochter erhob, ist die unerweisliche Naches für die Zukunft eine unumgängliche Nothwendig wesenden verständlichen Weise, woran sich dann eine kurze rede, ihre Stieftochter habe die Folgen ihres Umganges Durch di keit ist, daß sämmtliche im graphischen Gewerbe be- Debatte knüpfte. Zum Puntt 2 der Tagesordnung:„ Die mit Thenn beseitigen wollen und Thenn habe die Mittel Stadtthe schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen zusammen: Lage der Teppich Arbeiterinnen", ergriff Herr Langelott hierzu gegeben. Zwar blieb die Obermayer auf ihrer gehen, um vor allen Dingen die Verkürzung der das Wort; derselbe sprach zunächst sein Bedauern darüber Behauptung stehen, konnte jedoch keinen Beweis für die der Arbeitszeit einzuführen und sonstige gewerbliche aus, daß von den 300 Arbeiterinnen dieser Branche nur selbe erbringen, weshalb sie zu einem Monat Gefängniß heiten Lohn- und andere Fragen zu regeln." etwa 20 erschienen waren, denn gerade die Teppich- verurtheilt wurde. Die Verhandlung entrollte wieder ein Die K Erfurt. Frau Henrich- Wilhelmi, die unerschrockene arbeiterinnen haben die meiste Veranlassung, in die Ver- Bild, wie unsere heutige bessere Gesellschaft über Moral undin ferin für Wahrheit und Gerechtigkeit, hielt am Sonn- sammlung zu kommen und sich Aufklärung über ihre u. s. w. denkt. Es ist deshalb kaum nöthig, das oft beNachmittag in Erfurt wieder einen Vortrag, den der Lage zu verschaffen. Die Arbeitszeit derselben ist eine sprochene Thema heute zu variiren. Durchausige Freidenkerverein arrangirt hatte. Der geräumige unregelmäßige; sie arbeiten von Morgens 6 Uhr bis Obermayer den richtigen Weg zur„, Lösung des unsittlichen Daß die Frau Partie. ferjaal war von Personen beiderlei Geschlechts sehr Abends 8, ja auch sehr oft bis 12 Uhr. Bu diefer langen Verhältnisses" einschlägt, müssen wir unbedingt verneinen. ammt besetzt. Frau Wilhelmi sprach über das Thema: Arbeitszeit steht der Lohn in keinem Verhältniß; derselbe Wir wollen unsere Meinung hierüber lieber unterdrücken. waist, gefähr Folgendes an: Das ist uns nach allem, Arbeiterinnen find theilweise noch so unaufgeklärt, daß seitens des Rechtsbeistandes des Klägers vor Beginn der er Mensch, das Produkt seiner Erziehung" und führte beträgt im günstigsten Falle 12 M. per Woche. Diese Was wir aber nicht unerwähnt lassen wollen, ist, daß Auf Ger uß verspricht; aber eine gute Erziehung wird die sie aus eigenem Antriebe so lange arbeiten, nicht wissend, Berhandlung Antrag auf Ausschluß der Deffentlichkeit rechnen.echten Triebe und Leidenschafter bald beseitigen. Zur daß sie sich und ihre Mitarbeiter dadurch schädigen. gestellt wurde mit der Begründung, die soziale Stellung rer, so tehung der Kinder tragen die Eindrücke der Erwachsenen Redner gab zum Schluß seiner Ausführungen der Hoff- seines Klienten rechtfertige den Antrag. Der Gerichtshof bei. Eltern und Lehrer geben meist nur gute Lehren, nung Raum, daß auch diese Arbeiterinnen bald zur Er- fonnte sich erfreulicherweise dieser Ansicht nicht anschließen, volle teine Beiſpiele. Sie haben preist nur gute sie kenntniß kommen, und sich dann dem Verein anschließen sondern war der wohlbegründeten Meinung, bag, weber , wird den Kindern verlangen. Fortgesette Selbsterziehung würden. Diese Ausführungen riefen eine recht lebhafte die Stellung der Angeklagten noch des Klägers ein Grund chter h daher den Lehrern und Erziehern aufgegeben werden. Diskussion hervor, an der sich noch mehrere Herren be- zur Ausschließung der Deffentlichkeit sein könne. cht die allgemeiner Erziehungsplan läßt sich nicht aufstellen, theiligten. Hierauf wurden noch einige Vereinsangelegen- Ueber Sklavenhandel bei den Burjäten im Gouteine aber können einige Regeln festgesezt werden. Die heiten erledigt und dann die Versammlung geschlossen. vernement Jrkutsk( Sibirien) weiß ein Korrespondent der zur Wahrheitsliebe und Ausübung der Gerechtig Berlin. Der Verein Jugendschutz" hielt in der der Nom. Wr." folgendes zu berichten. Es handelt sich nz klug, anzuhalten, muß der Ausgangspunkt aller Erziehung vorigen Woche eine Versammlung im Rathhaussaale ab dabei ausschließlich um Mädchen. Der Vater, Bruder, Man darf im Kinde nie falsche Scham erwecken und sprach die Vorsitzende über 4 Punkte der Frauen- Dheim usm. übergiebt dem Käufer einen Schein, in dem wenn die Unwissenheit als Unschuld betrachten, sondern man frage: 1.„ Warum sollen Frauen die Ausübung höherer er bezeugt, er habe ihm das betreffende Mädchen als anlasse es zum Studium der Naturwissenschaften, Ana- Berufe verboten sein und warum sollen Frauen nicht" Pflegetochter" für ewige Zeiten abgetreten. Am häufigben die 2c., wie denn überhaupt Erkenningatene Prauliche Aerzte werden." Wir haben über diese Frage sten werden Waisen verkauft, voch verkaufen ſogar wohlan die ham macht. Man verhindere auch nie ein Ring, bereits in een vorigen Nummern berichtet und wurde habende Eltern ihre Töchter. Das gangbarste Alter der nit herzhrheit und Gerechtigkeit einzutreten, selbst zu viel Be- diese in unserem Sinne behandelt. 2.„ Das Institut der Waare" ist von 10-15 Jahren, wo die Mädchen schon Sffnet uerung schadet nicht. Der Freie achtet auch bei dem Ammen sei ein ganz verwerfliches und müsse jede Mutter etwas in der Wirthschaft helfen können. Der Preis bes Haube be die Freiheit. Liebe und Vertrauen muß man dem abgehalten werden, einen solchen ,, verworfenen Geschöpfe" schwankt zwischen 40 und 100 Rubel und darüber, je nach be entgegenbringen, dagegen Launen desselben nicht sein Liebstes anzuvertrauen, es sei dies eine Vorschub- der Schönheit des Mädchens und je nach dem, ob es icksichtigen. Keine unnüge Strenge; wo Strafe noth- leistung zur Unzucht." 3. Das Kellnerinnenwesen sei schon erwachsen ist. Weiterverkauf kommt nicht vor. Die dig ist, da wende sie man nicht als Buße, sondern als strengstens zu überwachen, und habe die Polizei in Han- Behandlung dieser Arbeiterinnen ist ungemein hart, sie t. tommen, Igt.) T " 1 " werden bis auf die letzte Kraft ausgenugt; ihre einzige Medikamente her, weil sie nicht der Armenarzt", Herr zerfleischt hatte. Jest segnet die weiße Sklavin den B Hoffnung ist eine Heirath, für die der Bräutigam als Fick, verschrieben habe. Als Herr Dr. Lar beim Herrn herrn, der sie ausfaugt. Jener Geschäftsmann aus Loskaufspreis dem Beſizer 2-300 Rubel zu zahlen hat. Pfarrer und Armenvorstand energisch darauf hinwies, daß Rosenthalerstraße belohnte die Opferwilligkeit ſeines Nr. Mitunter tritt an die Stelle des" Kalym"( so heißt der Gefahr für das Leben des Kindes zu befürchten sei, meinte sonals übrigens in anderer Weise zu Neujahr war Loskaufspreis) Arbeit in natura seitens des Werbers der Herr Hochwürdige":" Dann kann es auch der gegen 50 Mädchen auf die Straße. Als würdiger Gen allein, oder zusammen mit der Braut. Trennt sich das Armenarzt behandeln." Kurz, bis sich diese christlichen reiht sich ihm der Inhaber eines Schleudergeschäfte Paar später, was bei den Burjäten häufig vorkommt, so Herren schlüssig machten, war das Kind des armen der Brunnenstraße an. Derselbe hielt vor Weihnac hat der zweite Gatte dem ersten den" Kalym" zu ersetzen, Arbeiters verschieden. So geschehen im Jahre 1891, in sein Lokal von Morgens 1/28 bis nach Mitternacht geöff wofern derselbe nicht Christ ist. Letzterer darf übrigens welchem diese Gesellschaft sich anschickt, die Sozialdemokraten Einzelne Verkäuferinnen mußten sich sogar ihr Mittage auch nur eine christliche Sklavin heirathen. Der„ Kalym" mit geistigen Waffen bekämpfen zu wollen. Kein Wunder, nach dem Geschäft bringen lassen und auf die Mitte erklärt, weshalb diese schmachvolle Sitte sich noch immer wenn sich immer mehr abwenden von dieser alleinselig pause ganz verzichten. Das Abendbrot aßen sie Na erhält. machenden" Kirche. Die Arbeiter wissen und werden ihr nach Geschäftsschluß. Bom Chef wurde ihnen nichts Weibliche Thätigkeit. Das kleine Bulgarien zählt Recht anderswo suchen, als bei denen, die die chriftliche währt. Einer Verkäuferin, welche sich weigerte, in gegenwärtig 6 Aerztinnen, zwei von ihnen praktiziren und Nächstenliebe zwar predigen, aber nicht danach handeln. Nacht allein nach Hause zu gehen, wurde nur widerw die andern vier sind vom Staate aus angestellt, theils An die Frauen. Niemand sollte den ökonomischen gestattet, früher fort zu gehen, um sich dem männli als ordinirende Aerzte in Spitälern, theils als Stadt- Fragen unserer Zeit mehr Intereffe entgegenbringen, als Personal, welches etwas fürzere Arbeitszeit hatte, ärzte. Die Frauen. Diejenigen, die gewohnt sind, Alles, was anschließen zu können. Weihnachtsgeschenke gab es Frl. Marie Siebold, Ruffin, studirte in Bern, prakti- sich außerhalb der vier Pfähle ihres Küchenheims zuträgt, hier nicht. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeie zirte seit 1876 in Belgrad( in Serbien) siedelte seit dem den Männern zu überlassen, werden das freilich schwerlich blieb das Geschäft dieses Schleuderers bis Jahre 1885 nach Sofia über. einsehen. Doch dafür sind sie im Hinblick auf die That: 2 Uhr geöffnet, und am dritten Feiertag, Morgens Man zählte im Jahre 1888 im russischen Reiche 695 sache, daß die Gewohnheit ihre Gedanken bannte, nicht halb 8 Uhr, begann bereits die Inventur. Es blieb examinirte weibliche Aerzte. In Petersburg selbst sind verantwortlich zu machen. Politik war stets eine Brut: gehezten Personal also kaum die allerkürzeste Ruhep von den städtischen Behörden 7 Frauen als Gesundheits- stätte der Korruption, Ungerechtigkeit, des Lasters und übrig. Bei der Inventur muß bekanntlich wieder. Inspektoren in Bolksschulen und Armenquartieren an der Gemeinheit; politische Dekonomie, ein plumper Ver- spät in die Nacht hinein gearbeitet werden. In früh gan a gestellt. Es wird allgemein anerkannt, daß in den Beiten such, das Elend unserer Zeit mit einer verlogenen Zivi: Jahren pflegte der Chef nach Schluß dieser He schwerer Epidemien, von denen die Hauptstadt heimgesucht lisation in Uebereinstimmung zu bringen. Ist es da ein seinem Personal ein Inventurkränzchen zu geben, ward, die weiblichen Aerrte allezeit große Hingebung und Wunder, wenn die Frauen von diesen Praktiken nichts dann die bürgerlichen Zeitungen wahrscheinlich zu ei Unerschrockenheit bewiesen haben. wissen wollen? Anders verhält es sich mit der Lehre erfreulichen Beweis von Harmonie zwischen Per des Sozialismus, jener Lehre, die uns die Mittel an die und Prinzipal" gestempelt haben werden. In di Hand giebt, die Armuth durch Beseitigung ihrer Ursachen Jahre soll der großmüthige Mann sogar pro Abends abzuschaffen. Hieran muß auch die Frau früher oder Achtel Bier aufgelegt haben. Diese Freigebigkeit Erscheint später ein inniges und reges Interesse nehmen. Denn um so verwunderlicher, da er einer Verkäuferin, Niemand wird in der heutigen Gesellschaft so ausgebeutet, sieben Jahre bei ihm ausgehalten, erklärt hatte, in Niemand fühlt das Drückende der Armuth so schmerzlich, vierzehntägigen Urlaub nur gegen Gehaltsabzug wil als das Weib. Deshalb fordern wir jede Frau, welche zu können. Sophie Menter hat ihre Stelle als Professorin am Petersburger Konservatorium aufgegeben. Sie gedenkt jedoch auch ferner alljährlich einige Monate in der russischen Hauptstadt zuzubringen und daselbst Konzerte zu geben. Amerika. Miß Florence Grenne in Montreal in Kanada, die unter großer Lebensgefahr ihren Vater vom Tode des Ertrinkens errettet, wurde von der englischen Royal Humane Society durch eine Ehrenmedaille, ausgezeichnet. Die Vereinigten Staaten befizen eine hervorragende Vertreterin in der dekorativen Kunst in Miß Mary Billinghaft in New- York. Nach ihren Zeichnungen wurden für den bekannten Millionär Vanderbilt zahlreiche Gobelins für die Wände seiner Paläste ausgeführt. Neuerdings lieferte sie auch Zeichnungen zu den Glasfenstern für eine neue Kirche. Der Staat New- Yersey hat den Frauen jetzt auch das Stimmrecht in Schulfragen eingeräumt, es ist dies nunmehr der vierzehnte nordamerikanische Staat, der dies gethan. Einer der größten Bienenzüchter der Vereinigten Staaten ist Miß Louise Thomas in Sorosis. Der jähr liche Ertrag ihrer Bienenstöcke ist auf 10 000 Pfund Honig zu schätzen. R diese Zeilen lieft, auf, einzutreten in den Kampf für Wir wissen sehr wohl, daß wir den Sandheuni eit wahres Menschenthum. Sie lese die sozialistische Literatur gehilfinnen mit dieser Darstellung nichts Neues und denke über das Gelesene nach; sie abonnire sich auf sagen. Sie kennen es ja alle aus eigener Erfah radikale Blätter und unterrichte sich über den Stand der denn die Dinge liegen eben fast überall so. Aber Arbeiterbewegung, in der auch sie ihren Plaz ausfüllen das ist nicht im geringsten geeignet, die Handl 31 sollte. Und wenn Ihr auch Euer Buch neben die Näh- gehilfinnen aus ihrer trägen Gleichgültigkeit aufzurüNachstehen maschine oder auf einen Stuhl neben Euren Waschtrog Erst arbeiten sie sich ab, und wenn sie dann ent legen müßtet, um von Zeit zu Zeit einen Blick hinein werden, so fügen sie sich darein, weil es nun Gerichts zu werfen; ob Ihr Euch die Zeit zum Versammlungs- nicht anders sei. Sie sehen es sogar ruhig mit an ichtet, der besuch auch stehlen, die Mittel zum Abonnement Eures sich die Chefs selbst der verwerflichsten Mittel bebi Herzen lie Blattes oder zum Kauf Eurer Literatur vom Nöthigsten um ihr überflüssiges Personal auf gute Manier abzwacken solltet Ihr werdet durch Eure geistige Aus- werden. Jedes Jahr, wenn nach Weihnachten die Ein bildung, durch Euren erweiterten Gesichtskreis reichlich Geschäftszeit beginnt, werden auch solche Fälle bel dafür entschädigt werden! Die Zeit der Gerechtigkeit und des Glückes für Euch und Eure Kinder wird um so schneller anbrechen. " g Vorwärts. Es gab in schaffene Aufruf an alle Arbeiterinnen Bambuen fonnte, Kolleginnen! Auf der Gewerkschaftskonferenz e Fauft Ostindien. Bei der„ Bombay Gazette" find sechzehn Von der weiblichen Reservearmee. allen Versammlungen wurde eine regere Agitation rechtes, in indische Mädchen als Seßerinnen angestellt. Das Amt empfohlen, damit wir die indifferente Maffe mehund gef des Korrektors bekleidet ebenfalls eine eingeborne Frau. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Mädchen, mehr in unfere Reihen aufnehmen und aufzuklären en und s Japan. Kimura Hida, eine auf dem Frauen- Gym- welche gegenwärtig dem Hunger und der Kälte preisgegeben so daß wir den Arbeitern nicht mehr als Konkurrent nasium in Tokio vorgebildete Japanesin, erhielt die Zu- sind, ist glücklicherweise nicht so groß, wie die der arbeits- auf dem Arbeitsmarkt erscheinen und von der Kapital Nation laffung zum Studium der Medizin an der kaiserlichen losen Männer, aber sie ist immer noch groß genug. In als Ausbeutungsobjekt betrachtet werden können, fo dieser Zei Universität. Es ist die erste Frau, die zu dieser Hoch- der nächsten Versammlung der Arbeitslosen, zu der auch voll und ganz als Gleichberechtigte und als Menscheler es se schule zugelassen worden. die Frauen und Mädchen besonders eingeladen werden stehen, laßt uns geſchloſſen kämpfen mit dem män zum Hi Wir sehen aus Vorstehendem, daß Frauen auf allen sollen, wird sich ja zeigen, wie stark die zur Disposition Proletariat zur Erzielung besserer Löhne und Arbe Gebieten hervorragend thätig sein können, wenn man gestellte weibliche Reservearmee ist. chenrechte dingungen. Da gilt es, zu agitiren, daß säm ihnen Gelegenheit giebt, ihr Talent zu verwerthen; und Eine Berufsart freilich wird nicht vertreten sein, Arbeiterinnen von ihrem gesetzlichen Koalitionsrecht man für um wie viel werthvoller muß auch den Männern eine nämlich die der Handlungsgehilfinnen. Nicht als ob es brauch machen, sich in den Arbeiterinnenvereinenenz von E Frau erscheinen, die wirthschaftlich unabhängig ist, ver- unter den Handlungsgehilfinnen keine Arbeitslosigkeit nehmen lassen, Zahlstellen gründen von den betref Gefängnisf möge der eigenen Arbeit, als jene Zier- und Spiel- gäbe. Es sind im Gegentheil schon zu Neujahr eine Zentralvereinen, wo noch keine vorhanden sind. W Das war d püppchen die hülflos dastehen, sowie nicht ein Mann ganze Anzahl von ihnen hinausgeflogen", und zum wißt, wurde für Hamburg ein Agitationskomite ge fie ftügt. 1. Februar die Inventur ist ja dann fast überall Diesen Personen obliegt es nun, die Agitation re das Fauj Schweiz. Frau Dr. Kempin in Zürich, welche beendet fliegen noch mehr hinaus. Wer sich entfalten. Sie appelliren nun hiermit an alle die Folge schon früher in Privatvorlesungen über römisches Recht davon überzeugen will, der wende sich an den Kauf- und Mädchen Hamburgs, fie thatkräftig zu untereinem ort vor einem überwiegend männlichen Auditorium den Be- männischen und gewerblichen Hülfsverein weiblicher An- indem sie die Agitationsmarken in Empfang nehmen, so tritt weis ihrer Befähigung für eine Profeffur zu leisten suchte, gestellter". Dort kann er erfahren, wie viel sich seit dem für deren Verbreitung mitwirken. Das Komite wir hat im vorigen Jahre auf Wunsch des Züricher Studen- 15. Januar, dem letzten Kündigungstage, wieder gemeldet öffentlich Bericht erstatten und Jedem Auskunft ert endig da tinnen- Vereins einen Zyklus von Vorträgen über die haben. Kolleginnen! Helft mit agitiren, damit die Schla zur Befr Grundzüge des Rechts mit besonderer Berücksichtigung der Also die Handlungsgehülfinnen haben wahrlich auch aufgerüttelt werden, um am Befreiungswerke mitzua eins führt Frauen eröffnet. Ein erster Vortrag vor einem gemischten genug unter der Arbeitslosigkeit zu leiden. Aber in für Gleichheit und Gerechtigkeit. dem Ver und sehr kritischen Auditorium fand kürzlich statt und den Versammlungen der Arbeitslosen werden sie sich hatte einen in jeder Beziehung befriedigenden Erfolg. trotzdem nicht einfinden. Wir sind keine ArbeiterBemerkenswerth daran ist besonders, daß Frau Dr. Kempin innen", sagen die jungen Damen, indem sie sich nasedie Nothwendigkeit einer Popularisirung des Rechts ver- rümpfend abwenden. Und doch befinden sie sich. mit trat. Sie sagte einleitend: Der alte Römer hat sich auf ganz vereinzelte Ausnahmen, in genau derselben elenden dem Marktplage zu Rom, wo Gericht gesprochen wurde, Lage, wie jede andere Arbeiterin. Sie müssen alles geduldig über sein Recht unterrichtet, der alte Deutsche nahm an ertragen, lange und anstrengende Arbeit, schlechte Bezah der Rechtsprechung unmittelbaren Antheil, indem er mit lung, schamloseste Ausnutzung der Arbeitskraft in der Zeit half, das Recht zu finden. Heute aber fehlt unserem des starken Geschäftsverkehrs und unbarmherzige EntBolte die Kenntniß der elementarsten Rechtssäte. Der laffung bei Eintritt der stilleren Geschäftszeit. Die AusLaie kennt weder die ihm von Gesetzes wegen zustehenden beutung der Handlungsgehülfinnen ist gerade diesmal Befugnisse, noch die ihm obliegenden Verpflichtungen. vor Weihnachten in einem Umfange betrieben worden, Ganz besonders aber ist es die Frau, welche auf dem wie vielleicht nie zuvor. Wir haben in den letzten nehmen entgegen: Rechtsboden geradezu hülflos und infolge dessen nur zu Wochen wiederholt darauf hingewiesen und eine Fülle oft dem Eigennut schlechter Berather preisgegeben ist. von Beweismaterial beigebracht. Daher beschränken wir Die Kenntniß des Rechtes dem Volke zurückzugeben, dieses uns darauf, aus den vielfachen Mittheilungen, welche uns wichtige Gut wieder zum Gemeingut Aller zu machen, das noch jetzt fortgesetzt zugehen, nur Einiges herauszugreifen. sollte meines Erachtens die Aufgabe der Juristen fünftiger Der Inhaber eines Riesenbazars in der Rosenthalerstraße Jahrzehnte sein. Ich hoffe, die Zeit noch zu erleben, wo hat, dem Beispiele fast aller anderen Geschäftsleute foldie wichtigsten Rechtsgrundsäte an Fortbildungsschulen gend, seine ungefähr 120 Gehilfinnen weder für die zeitund höheren Knaben- und Mädchenanstalten als obliga- weilig bis nach Mitternacht ausgedehnten Ueberstunden torisches Lehrmittel gelehrt werden. Die Anwälte würden entschädigt, noch mit einem Weihnachtsgeschenke bedacht. Da dadurch so wenig überflüssig werden, als die Aerzte da- er nur 40-50 M. Gehalt zahlen ,, kann", so nimmt er nur durch, daß der heranwachsenden Jugend die wichtigsten solche Mädchen, die bei ihren Eltern wohnen, also ihren hygienischen Regeln beigebracht werden. So von der Hunger stillen können, ohne sich Nebenverdienst verscha fen Nothwendigkeit einer Berallgemeinerung der Rechtskenntniß zu müssen. Wie willig sich die Mädchen ausbeuten durchdrungen, habe ich dem Wunsche des hiesigen allge- lassen, beweist der Umstand, daß eine von ihnen den Chef meinen Studentinnen- Vereins, der zum Arrangement dieser wegen der Vorenthaltung des Weihnachtsgeschenkes noch Vorträge geführt hat, gerne Folge gegeben. obendrein mit den Worten vertheidigte:„ Aber der Alte " Mit Gruß und Handschlag Die Agitationskommiffioro seine der Frauen und Mädchen Hamb geset folc Frau Bamberger, Bäderbreitergang 68 haben Ebel, 2. Durchschnitt 58, Haus ist die Rönnfeldt, Kleiner Pinnas 1, pen Deuts Vertrauens- Personen: " 1 " " Frau Blohm, Marthaftr. 22 IV., Gimsfürchten z Augustin, Neuer Steinweg 74, Hsn zu könn tung, di Abonnements unwirksan rechtscha Hamburg( Stadt): Frau Augustin, Neuer as Weib weg 73, s. a, 3. Et. Eimsbüttel: Frau Jebe, Schulterbangen un egeben u Haus 5, 3. Et. St. Pauli: Frau Baere, Lindenallee hem Bube Winterhude- Eppendorf: Frau D'gekrümmt bertstraße 54 2. Et. Barmbet: Frau Grupe, 1.Humboldst Borgfelde: Frau Franke, Bürgerne Ehre d Wilhelmpaffage. ene Weib St. Georg. Fr. Grünwald, Steinda ar Bettel Hamm Horn: Frau Lindemann, f dem A Wohnungen Nr. 8. B D Hammerbrook: Frau Rittgarn, St zu eine straße 14, part. und Frau Mandix, just Alle damm 86, 3. Et. feld, Friedenstr. 62. leibt ihm 1.linirtes Auch ein Humanitätsbeweis. Birndorf( Bahern). kann doch nicht 120 Personen beschenken!" Das würde ja Altona: Frau Burski, Sedanstraße u. Frau en Hohn Das 11jährige Kind eines hiesigen Arbeiters B. erkrankte eine ungeheure Menge ausmachen." Dann geht das, was heftig und die E.tern ließen Herrn Dr. Lar holen, welcher die 120 Personen ihrem Chef vor Weihnachten verdient Harburg: Frau Gerdau, Niemandstraße 6, ein Rezept verschrieb. Doch mit des Geschickes Mächten haben, wahrscheinlich erst recht über die Fassungskraft dieses Wandsbek: Frau Kähler, Gartenstraße 2. it kein em'ger Bund zu flechten und das Unglück schreitet polizeiwidrig geduldigen Opfers kapitalistischer Profitwuth. hnell. Herr Apotheker Meyer gab ohne Geld keine Früher füßte der Sklave die Peitsche, die ihm den Rücken Druck von Fr. Meyer, Hamburg, Rosenstraße 35. zu ende enn es fu Gefühle