nhaltiger achbem mr. 8. ndem ma Ist das ſo ſpül ahren. entstander ritus un d stirbt. bt! rochen, rochen? Die Hamburg, den 21. Februar 1891. 1. Jahrg. Arbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden yolkes. rgan aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung fehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. Vorrech M. → Eintracht macht stark e; was D Bildung macht frei!* Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). Expedition und Verlag: E. Jensen& Co., Hamburg, 35 Rosenstraße. niß begin Erscheint wöchentlich einmal und zwar am Sonnabend. en zuwide tärkste un bner- Esche Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mart, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direft per Kreuzband Mt. 1,40. reunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin"! tartte Die nothwendige Verkürzung der iou. vielen Da Arbeitszeit. ohne diejenigen, welche man liebt, zu beglücken ob 9 oder 8 Stunden; und indem man darüber dies ist kein Leben, dies ist ein langsames einig ist, daß der Achtstundentag etwas sehr Absterben. In Folge der mannigfaltigen wunder- Wünschenswerthes sein würde, ftreitet man ledigDie Arbeiter aller Länder find in eine Be- baren Erfindungen des 19. Jahrhunderts sollten lich darüber, ob man ihn durch Gesetz zwangsindeß auung eingetreten, um eine kürzere Arbeitszeit Diejenigen, welche arbeiten, nicht blos alle Lebens- weise einführen oder es den Gewerkvereinen des Gewustreben gegenüber der heute überlangen, die uothwendigkeiten, sondern auch Bequemlichkeit überlassen soll, ihn nach Möglichkeit durchzusehen." mmission in allen Branchen gebräuchlich ist und die und Lurus besitzen." Die Arbeiter aller Länder haben den 1. Mai ften, der wenig dazu beiträgt, die schlechten Löhne In den der parlamentarischen Arbeitskom gewählt zu einer Demoustration für die EinIhrem Arbeitsbedingungen immer noch mehr zu mission in Frankreich auf ihre Anfragen bei den führung einer 8 stündigen Arbeitszeit. Wir halten chlechtern. Aber nicht nur die Arbeiter find Arbeitern des Seine- Departements zugegangenen es für selbstverständlich, daß auch alle Frauen uar wird welche zu der Ueberzeugung kamen, daß es Antworten sprechen sich 15,000 für und 9000 und Mädchen sich daran betheiligen und lassen 14 Tageicht weiter gehe, sondern auch Männer der gegen eine gefeßliche Regelung der Dauer des hier den Aufruf folgen und ersuchen die Leserinnen, dente idenschaft treten hierfür ein. Ganz besonders Arbeitstages aus. denselben möglichst viel zu verbreiten. Varteigenoffen! 9. tig ist diese Forderung für die Frauen, sie In Deutschland sprechen zwei Professoren über el wurden es gerade, welche heute gar zu häufig ge- den Achtstundentag. Prof. v. Ziemßen, der perstr. 12 gen find, durch die erbärmlich niedrigen neugewählte Rektor der Münchener Universität In Ausführung des auf dem Parteitage zu er zugegarte nicht nur 12 Stunden am Tage, sondern gab in seiner Antrittsrede, zu welcher eine große Halle a. S. gefaßten Beschlusses, und in Rücksicht Einsend 16 Stunden zu arbeiten, so daß fie oft für Zuhörerschaft, so auch mehrere bayerische Prinzen, auf die Nothwendigkeit, die im Jahre 1889 vom en Wochenlohn eine und eine halbe Woche Minister, der Münchener Polizeidirektor und internationalen Arbeiterkongreß zu Paris beschlos= beitet haben. Bürgermeister erschienen waren, eine wissenschaft- sene Rundgebung zu Gunsten des Achtstundentages fend Einem Briefe, welcher in dieser Frage von liche Ausführung über die Entwickelung des zu einer einheitlichen und wirksamen zu gestalten, n amerikanischen Millionär an den Präsidenten menschlichen Gehirns und seiner Funktionen und hat die unterzeichnete Fraktion, nach eingehender amerikanischen Gewerkschaftsbundes gerichtet empfahl bei gesteigerter geistiger Thätigkeit Er- Erörterung mit allen gegen eine Stimme ber. 1, jaus mit dem Berenbesteet, tie ausreichenden Schlaf. be, entnehmen wir Folgendes:„ Ich sympathifire holung und Sportsübungen für die Jugend und schlossen: Schließlich erklärte der tündige Arbeitszeit einzuführen. Das Leben neue Universitätsrektor, daß vom medizinischen ht aus mehr, als der Pflicht nur zu arbeiten, Standpunkt aus die Forderung der Neuzeit: Expedithothdürftig effen, trinken und sich kleiden zu 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Erholung, 8 en. Um das Beste der menschlichen Natur Stunden Schlaf, nur zu billigen sei. tz in Stun ist." a " Den deutschen Arbeitern zu empfehlen, die Maifeier am ersten Sonntag im Mai zu begehen, und weiter dahin zu wirken, daß auch für die Zukunft der gleiche Tag festgehalten wird." Als Hauptgrund für diese Entscheidung fiel ins Gewicht, daß ein Tag zu wählen sei, welcher der gesammten Arbeiterklasse die Betheiligung an der Rundgebung ermöglicht. Rosensintwickeln, dazu gehört auch Zeit, außer der, Prof. Lujo Brentano schreibt im„ Deute für den Lohnerwerb hergegeben werden schen Wochenblatt": ung In dem Streben der Arbeiter nach einem Wie oft tritt nicht Jedem von uns im Ge angeündigen Arbeitstag erkenne ich ein Bestrebeu spräche die Bemerkung entgegen: es wäre ein an diejeni Menschheit nach etwas höherem als nach der wahres Unglück, wenn die Arbeiter nur acht en Eristenz Hierzu erscheint nur der Sonntag geeignet. es ist das Hungern und Stunden zu arbeiten brauchen, sie würden den Jeder andere Tag der Woche macht es einer sehr Die Erpedten nach einem Leben, in dem mehr Muße Rest der Zeit nur versaufen. In diesem Stadium großen Zahl von Arbeitern unmöglich, an der pie Familie und geistigen Bestrebungen ent- der Argumentation ist einft auch England ge- Feier Theil zu nehmen. Einmal ist vielen ArDer anglo- amerikanische Freidenker Robert schritt, welcher Hand in Hand mit der allmäligen zu einer Zeit unmöglich, wo die bürgerlichen wesen; der großartige fittliche und geistige Fert beitern das Feiern an einem Werktage, besonders rsell sagt:„ Der Mensch, welcher von Anderen Kürzung des Arbeitstages die auf die Hebung Feiertage fich häufen. ngt, daß fie arbeiten bis ihnen das Leben der Arbeiterklasse gerichteten Bemühungen geleitet Sodann hält auch die Erwägung von RonBürde wird, ist durchaus herzlos. Ueberall hat, hat solche Argumente zum Schweigen ge- flikten mit der Unternehmerschaft viele Arbeiter die Arbeitszeit verkürzt werden. Was bracht. Nicht als ob die große Mehrzahl der von der Betheiligung ab. Hierzu kommen noch alle Erfindungen, wenn den Heimstätten Gebildeten Englands nicht noch heute ein Gegner als besondere„ Hinderungsgründe" für das lauArbeiter keine Vortheile davon zu Theil des gesetzlichen Achtstundentages wäre! Aber fende Jahr die außergewöhnlich lang andauernde n? Warum sollen die Arbeiter die Erde man lese die Verhandlungen der British Affo- Acbeitslosigkeit während der verflossenen harten Reichthümern anfüllen und selbst dabei darben? ziation zu Leebs am 5. September v. J. Da Wintermonate und die zunehmende wirthschaftliche arbeitsparende Maschine sollte der ganzen war keiner von den Gegnern, vom vornehmsten Krise, welche an sich schon Zehntausende von eitete A nützen. Jedermann sollte bestrebt sein, die bis zum geringsten, der nicht die Beschränkung Arbeitern auf das Pffaster wirft und die gesammte od. M. 2.50 tsstunden zu verringern. Angemessene Be dos Arbeitstages auf acht Stunden als an fich Arbeiterschaft in noch höherem Grade als sonst igung ist eine Quelle der Zufriedenheit. Für äußerst erstrebenswerth hinstellte; man dissentirte der Willtür der Unternehmer preisgiebt. beinen zu arbeiten ist eine Glückseligkeit, nur rücksichtlich der Möglichkeit nnd der Mittel, Parteigenossen! Dies sind die Erwägungen, kunft gefeßt, daß man die Seinen auch wahrhaft die zur Erreichung dieses Zieles zur Anwendung die uns bestimmt haben, den Arbeitern Deutsch wegen in derich machen tann. Aber zu arbeiten wie ein tommen sollten. Hierdurch hat die Diskussion lands den ersten Sonntag im Mai für die Achtdurch das Seib und Rind in Lumpen zu sehen, der Frage in England den gehässigen Karakter, stunden- Rundgebung vorzuschlagen. Wir sind ea Mangel an genügender Nahrung zu ber the in Deutschland anhaftet, verloren. Es überzeugt, daß Ihr diesem Vorschlage mit Ein Buchhandlu besorgens um 4 Uhr aufzustehen, den handelt sich dort um keine phantastische Forderung, müthigkeit beitreten werdet. irektem Ben Tag zu arbeiten and bann bie müben wie wenn der Arbeitstag plöglich von 12 oder Es handelt sich nun darum, unverzüglich alle en zur Mastzeit auf ein miserables Bett 11 auf 8 Stunden herabgelegt werden sollte, Vorbereitungen für die Feier zu treffen, welche urg, Rosenfrfen, zu leben ohne Grholung, ohne Ruhe, sondern um die praktisch höchft biskutirbare Frage, insbesondere in Massenausflügen, Maffenumzügen mus 1. s Buches s er Verg mit der v deutsche O Pt. beizu 14. Mai Betrachte der in und Massenversammlungen zu bestehen haben Dienstleistungen verpflichtet waren, so verpflichten heute finden. Meine eigenen Erfahrungen, sowie die Täusch wird. die Großgrundbesizer durch die Klinke der Gesezgebung meiner Fachgenossen, schreibt der Gelehrte, habentbrücken, die Proletarier, ihren Tribut zu zahlen Tribut, den der gefürchteten Störung der Ordnung und des camtlich Eure Aufgabe ist es, durch zweckentsprechende Großgrundbesizer früher in Fauftrechtszeiten auch als im Studium niemals etwas bemerken können; in Sämmtli Organisationen dafür zu sorgen, daß die Kund- Wegelagerer beanspruchten. Wer hat den Vortheil vom faal und in den praktischen Kursen herischte stets der En gebung in imposanter, ruhiger und würdiger Branntweinzoll? Die Großbrenner, deren Namen die Anstand, und die Studenten verkehrten mit ihre Weise verläuft. Regierung angeben mag. Von den schlesischen Brennern leginnen stets taktvoll. Die Studentinnen wahren. Da 1. B. sind neben dem König von Sachsen, Fürsten, Gra- ihrer ganzen Erscheinung und in ihrem Benehmes im 3 Parteigenossen! Angesichts der Hartnäckigkeit, fen, Barone, Landrath und Abgeordneter v. Kaidorff, burchaus gebildete Haltung und zeigten weder zu einer mit der die Regierungen und die herrschenden Kommerzienräthe diejenigen, die nach Millionen Vortheile pirtes, noch blaustrümpfiges Wesen; in Bezug aufliche Lag Klassen sich weigern, in eine gesetzliche Beschrän- aus der Gesetzgebung ziehen, während dem kleinen Bren- und Erfolg im Studium aber waren die meiſtetter und kung der Arbeitszeit für alle Arbeiter, im In grundbesitz, daß er, ohne bei dem Proletariat zu betteln, viele derselben in den praktisch- anatomischen Außerung al Inner ner die Prämie nicht zu Gute kommt. Meine der Groß- mustergültig zu bezeichnen, und namentlich zeichnete in den teresse ihres körperlichen und geistigen Wohlbe- nicht bestehen könne, so möge doch der weitere Schritt durch feine und säuberliche Arbeit sehr vortheilhaflert wort findens, zu willigen; angesichts der Thatsache, erwogen werden, ob eine Expropriation dieser armen Mehrfach ist die Frage aufgeworfen worden, daß das kapitalistische Produktionssystem uns eben nothleidenden" Großgrundbesißer dem Staate nicht vor nicht vielleicht angemessen sein dürfte, für w wieder einer Krise von unabsehbarer Dauer ent: theilhafter sei als Fütterung derselben durch das Pro- Studirende besondere Vorlesungen halten zu laffe folgende letariat. Immer und immer wieder werde das Proletariat besondere Hochschulen zu errichten. Herr Professo Dutzend s gegenführt, in welcher das Ueberangebot von belastet, dessen Bertreter die Aufhebung der Steuern, die Meyer ist nicht dafür, weil dadurch mittelbar eine Dugend " Händen" und die Lohndrückerei in Permanenz den Aermsten am meisten belaften und dem Reichen Vor- meine Aufmunterung zum Studium gegeben würde bembe ge Einfaze gelangen, wo also eine Verkürzung und die ge- theile zuwenden, energisch fordern müssen. Die kleine Aufmunterung aber wäre ebensowenig am Play feßliche Festlegung des Arbeitstages das einzige bie treffenden Darlegungen des Abg. Wurm entrüstet, sträuben sich die studirenden Frauen gegen eine groß mit " Perle" von Meppen, Exellenz Windthorst, war über eine Bekämpfung erfolglos bleiben würde. Ander Mittel ist, um den schlimmsten Wirkungen dieses versuchte aber vergeblich auch nur einen Punkt der An- nung, weil sie ein regelrechtes Studium durch Zustandes einigermaßen zu begegnen: erscheint es flage, daß die Mehrheit zu Gunsten weniger Reicher die wollen wie die Aerzte. als ganz besondere Pflicht, Alles aufzubieten, Menge Armer belastet habe, zu entkräften. Die Schwie- Nach Ansicht des Verfassers läßt sich die Benfabrik ben um die Maifeier zu einer wahrhaft großartigen rigkeit seiner Position konnte er auch durch die Wieder- nicht mehr aus der Welt schaffen, da die ins& der Unter holung seiner bekannten Angriffe gegen die Sozialdemo- führten Einwendungen nicht mehr aufrecht erhaite Rundgebung zu gestalten. kraten nicht vermindern. Eretlenz war sehr betrübt. Der den können. Die bisherige Erfahrung hat gelehrür das V konservative Weinhändler Menzer zeigte darauf durch weibliche Aerzte in der That eine erfolgreiche Thurchschnitt seine Rede, daß schon der Gedanke an Branntwein bei zu entfalten vermögen und daß die Frau als Alegt aus f Raschinenöl manchen die Konfusion bewirkt, die bei anderen erst dessen Frau unberechenbaren Segen stiften kann. Genuß zu bereiten pflegt: Wein, Tabak, Hebammen, Sozialdemokraten usw. schwammen in solchem Tohumobohu durcheinander, daß der Präsident den deutschkonservativen Redner zur Sacha rnfen mußte. Das Haus überwies Hoch die internationale Sozialdemokratie! Berlin, den 4. Februar 1891. Die sozialdemokratische Fraktion des deutschen Reichstages. Auer. Bebel. Birk. Blos. Bock. Bruhns. Diet. Dreesbach. Dreesbach. Förster. Frohme. Geyer. Grillenberger. Harm. Heine. Hickel. Joest. Kunert. Liebknecht. Meister. Megger. Molkenbuhr. Schippel. A. Schmidt. W. Schmidt. Schulze. Schuhmacher. Tuhaner. Ulrich. Vollmar. Wurm. schließlich das Gesetz einer Kommission von 21 Mitgliedern. Knopflo Der zulet er eine Herr Professor von Meyer empfiehlt dagegerankenkaff Aufnahmebedingungen nicht zu niedrig zu stellen, nur solche, welchen es wirklich Ernst mit dem bekommt ist, denselben zu entsprechen vermögen. Dadurdult. die Gefahr der Eindrängung unpassender ElemenDie hier a mieden, die nur im Stande sind, die Sache in Bäscheindus und die wirklich studirenden Frauen in eine: t find. T Stellung zu bringen. So hat man denn auch in m für ein nach den gemachten Erfahrungen die Aufnahmebedin, wohl am Schwart. Seifert. Singer. Stadthagen. Stolle. Frauenftudium und die Ausübung der verschärft. Aus dem Parlament. Berlin, den 7. Februar. „ Schnaps, Schnaps, Schnaps, du edeles Getränke, Du bist und bleibst von der Natur. das herrlichste Geschenke." Medizin durdi Frauen ist von Profeffor Hermann von Meyer in Zürich in einem interessanten Aufsatz beleuchtet worden, dem wir das Folgende entnehmen. Professor von Meyer bejaht zunächst mit sachlicher Begründung die Frage: Hat der Wunsch und das Bestreben der Frauen, die gelehrten Berufsarten und insbesondere die ärztliche Praxis in ihren Thätigkeitskreis hineinzuziehen eine Berechtigung? ernstehende Den letzten Bedenken können wir freilich ausnahms stimmen, da der Ernst und die Liebe zur Sadurchschnitts wahrlich nicht vom Geldbesitz abhängen. Geisti Bedeutende gabung ist glücklicherweise weder zu kaufen noDie Enquet wie künstlich zu erreichen, einzig allein ist die Inbeiter:" Au eine Gabe der Natur, welche lettere ihre Gaben ur Einsicht ohne Rücksicht auf Standesunterschiede vertheilt läherinnen passende Elemente" dürften sich auch in jenen num 19 M finden, die jede Art Sport bezahlen können, hiesem Berd gerade bei den weniger begüterten Mädchen, die zuibzurechnen. Beruf greifen, der Ernst des Lebens viel man versa treibende Kraft ist. Wenn den Frauen endlich bie elende rufe geöffnet werden, so darf man doch von veentlicht wor nicht wieder daran denken, daß auch hier Prt Schein so geschaffen werden sollen für die Töchter der beßozu sind a Klassen, während die ärmeren leer ausgehen, wBedarf, verr tuna nicht bei ihnen zu Pathen stand. Jeder B wird die jede Frau, welche die nöthigen Fähigkeiten zuen wird, übung desselben besitzt! Diese Trinkoerse bildeten das Leitmotiv zu dem KonDie vielfach aufgeworfene Frage, ob die Zulassung zert, das die Regierung und die rechte Seite des Reichs- der Frau zum medizinischen Studium nicht aus Gründen tages zur Einführung der Branntweinsteuer- Novelle auf- des Anstandes und der Sittlichkeit zu verurtheilen sei; führten. Der urkonservative Abgeordnete Sol schlug die geäußerten Befürchtungen, daß die beständige gleich die erste Baute unter der Betheuerung, daß die 40 Milzeitige Betheiligung junger Männer und jugendlicher lionen jährliches Geschenk, das die Branntweinbrenner als weiblicher Wesen an dem akademischen Unterricht, deren besondere Prämie kraft Gesezes erhalten, den nothleiden- Zusammensein in den Hörsälen und bei den praktischen den Bauern" sehr wohl bekämen. Abg. Buhl und der Üebungen, der guten Zucht schädlich sein könnte und Elsässer Abg. 3orn v. Bulach wollten als nothleidenden namentlich die nöthige Aufmerksamkeit auf den GegenBrenner, der von der Prämie satt werdin könne, einen stand des Studiums stören müßte usw., haben sich alle Kleinbrenner gesehen haben. Nachdem der Abg. Barth als unhaltbar erkennen laffen. Es sei beachtenswerth, ( dfr.) die Prämie für beseitigenswerth erklärt hatte, daß alle solchen Auseinandersetzungen nur von Universifeffelte der Sozialdemokrat Wurm das gesammte Haus täten kommen, an welchen keine weiblichen Studirenden durch seine längeren gründlichen Ausführungen, in denen sich befinden und welche sich überhaupt ablehnend gegen er häufig von Beifall unterbrochen die heuchlerische die Aufnahme von solchen verhalten. Maske denen vom Geficht riß, die unter dem Vorgeben, Es war Herrn von Meyer in seiner langjährigen Nothleidenden helfen zu wollen, das ärmste Proletariat Thätigkeit als Professor der Anatomie reichliche Gelegen: belasten. An Steuer für den Branntwein hat der Arme heit geboten, Beobachtungen und Erfahrungen zu samjährlich 16 Mark zu zahlen. Die Branntweinsteuer sei meln. Lehrer sowohl als Studenten konnten, auch wenn zu vergleichen mit der alten Frohndengerechtigkeit. Wie sie an und für sich keine große Vorliebe für weibliche damals die Armen den reichen Gutsbesitzern zu persönlichen Studirende hatten, doch keine Nachtheile oder Uebelstände -Wer trägt die Schuld? Novelle von Frieda. Sand in die Augen! er geehrte! hnittlich ge Icher Arbe 1? Nur zu der Arb mit nach So möchte man ausrufen, wenn man den i Nacht noch des Konfektionär" vom 15. Januar erschienenen und Geschi Berliner Wäsche- Industrie" recht aufmerksam dh in 17Aus dem Artikel kann nach oberflächlichem Lelen Wochen leicht die Täuschung entstehen- welche auch wohl ist weder werden soll, sämmtliche im Artikel des„ Konfel worden, ol angeführten Zahlen seien neueren Datuminzigen W Jahres en men. Eb das Garn ind 1 Sie tägliche 3weites F ehe ich Andere in Anspruch nehme," erwiderte Ordnung und gereicht selten der Famile Arbeitge Berger. Ich habe den Schulvorstand ersucht, Segen. Die Eltern werden träge in Er nettes 6 das Mädchen wegen Uebermaßes an häuslichen ihrer heiligsten Pflichten, die Kiuder en Aufschlag ( 4. Fortsetzung.) Pflichten vom Schulbesuch zu dispensiren und sich der Häuslichkeit. Das Werk der Listömmliche , Sie müßten sie nur sehen und Sie würden versprochen, ihr in Privatstunden mindestens den jüngeren Geschwistern ist die richtige ch das Bu anders urtheilen. Die hochaufgeschoffene Gestalt dasselbe Maß an Kenntnissen beizubringen, welches für die älteste Schwester; es wäre gb zwar: so müde und so gebeugt, fait geknickt und das sie in der gefeßlichen Schulzeit erreicht hätte. Sünde, in die Rechte der Familie einzush am beste krankhaft schmale Gesicht mit den großen, tief- Aber die Herren schlugen meine Bitte rund- Es wird ohnehin jetzt viel zu viel i Es koste liegenden, dunklen Augen, in denen eine Welt weg ab." thätigkeit und Philantropie gemacht," Schlafstelle Sein Ton ist gereizt. Wieder das versteckte dächtig der Kommerzienrath, der bis dah Das Mitt voll Sehnsucht liegt. Der hungernde Geist schreit nach Wissen und hat nicht Zeit noch Ruhe, um Lächeln, wieder die ablehnende Kühle von allen seine Havanna geraucht und ab und Das Best das Gebotene zu erfassen." Seiten. Er versteht es nicht, er bemerkt nicht, seinem Liebling, Meta, gescherzt hat. Das Aben , Geben Sie ihr, was besser ist als Wissen", daß seine Forderung für Lene den Keim zu nur schlechten Einfluß auf die Leute, für zwei sagte die Kommerzienräthin sanft,„ zeigen Sie Neuerungen enthält, welche zu weit führen könnten. anspruchsvoll und aufsässig. Zufrieden zusammen ihr den Trost und das Glück der wahren Frömmig- Aber die Kommerzienräthin versteht es, denn sie sie doch nie!" feit, lieber Berger, damit ist ihr am besten ge- antwortet rasch: holfen." „ Herr Berger hat wohl zu tief in die großen dunklen Augen geblickt," scherzte Frau Huber, ,, an Ihrer Stelle, Frau Meta, wäre ich eifer süchtig auf die interessante Schülerin." 11 Aber natürlich nicht. Sie haben doch nicht im Graste erwartet, daß man eine solche Ausnahme machen könnte? Die Schule wäre bald leer, wenn jedes Kind dispensirt würde, weil es zu Hause ein wenig mithelfen muß." o Woche v on zwei nz verschä ,, Das mag wohl daher kommen, gering ihnen nie das giebt, was sie wünschen naden doch chen, sondern immer das, von dem man a daß sie es wünschen und brauchen sollen rin ober spöttisch Herr Huber mit einem Seitenbedienen ta seine wohlthätige Schwester. die überg chäftigten bienen u ochter vo urch ihre In diesem Fall ist das Eingreifen unmöglich," ,, Na, natürlich," lächelt Frau Huber und" Die Leute wissen eben nicht imm fagte der Justizrath freundlich aber entschieden. dreht nachlässig die Armbänder an dem schönen für sie gut ist," berichtigt der Justizratung und" ,, Das Mädchen ist gesund, ihre Beschäftigung eine weißen Arm.„ Die Mädchen find's ja gar nicht ist nöthig, daß man für sie denkt, für filere befize ganz naturgemäße. Die Mildthätigkeit wird fort- anders gewohnt und warum haben die Leute während von viel schwereren Fällen in Anspruch so viele Kinder!" genommen. Sie haben noch nicht an eine andere Man darf auch den Eltern die Verant Art des Einwirkens gedacht?" wortlichkeit nicht so ohne Weiteres abnehmen," ,, Natürlich habe ich versucht, selbst zu helfen, meint der Justizrath.„ Es ist gegen die göttliche " d ,, Sie werden ja auch nicht gezwungenoße Zahl Frau Huber in gelangweiltem Ton da Wer Almosen nicht nimmt, wie sie im nur s werden, der erhält einfach nichts." ( Fortsetzung folgt.) 11 die Löhn bar eine n würde ber alert worden. Ander Dugend mit der Hand zu nähende Knopflöcher " 2,50-6,50 0,10 " 0,90 11 bie die Täuschung auch noch ein gewisses amtliches Siegel, sind, ausschließlich von ihrer Hände Arbeit zu leben, ganz für Wenige, er bekämpfte das Kapital und wies in der haber drücken, trägt der Artikel am Kopfe die Bezeichnung: besonders herunter! Nur um die große Dame auf Bällen Organisation die Gleichberechtigung Aller nach zur Wohl6 des camtlichen Ermittlungen des Fabrikinspektors." und in Gesellschaften spielen zu können, machen die fege- fahrt, zur Freiheit und zum wahren sittlichen Aufschwung nen; im Sämmtliche in dem Artikel angeführten Zahlen sind nannten Damen den Aermsten ihres Geschlechtes Kon- der Menschheit. Rednerin bewies noch, daß es oft Jahr e stets n ,, Enquete", welche auf Beschluß des Reichstages kurrenz und zwingen die übergroße Mehrzahl, sich heimlich tausende bedarf, ehe eine Idee zur Reife gelangt, und nit ihre 14. Mai 1885 veranstaltet worden ist, wörtlich ent- und offen der Prostitution zu ergeben. forderte die Anwesenden auf, in gerechter Würdigung des n wahren. Das Resultat der Enquete ist dem Reichstage Die Lage der Wäschearbeiterinnen ist gleichwerthig Andenkens des großen Organisators, dem es gelungen. Benehmens im Jahre 1887 zugegangen. Die Enquete hat mit der Lage der Konfektions- Arbeiterinnen und sollen den großen Gedanken der Bekämpfung des Kapitats zur weder zu einer Zeit stattgefunden, wo die allgemeine ge- lettere in einem zweiten Artikel besprochen werden. Reife zu bringen, der aber zugleich den Nutzen des Allge liche Lage eine aufsteigende war. Der Verdienst der Die ökonomische Lage und Stellung der Arbeiterinnen meinguts und Völkerglücks, der Wahrheit und Sittlichkeit, ezug auf!! iter und Arbeiterinnen war noch nicht durch die wird nicht eher eine bessere und eine menschenwürdigere darlegte, ein Hoch auf die Emanzipationsbewegung ause meiste zeichnete in den letzten vier Jahren durchgeführte künstliche werden, als bis fie fich selbst aufraffen und ihren zubringen. In heller Begeisterung leistete die Versammthen Außerung aller Lebensmittel durch Zölle aller Art ge- Beinigern zurufen: Es ist genug! auch wir haben ein lung dem Folge. Ortheilhaf Recht zum anständigen Leben! Alle denkenden Menschen Eine öffentliche Versammlung der Frauen und Betrachten wir uns die Zahlen einmal etwas näher. werden sicher bereit sein, ihre Unterstützung zu diesem Mädchen von Wandsbeck und Umgegend, wozu auch worden, für w der in den Jahren 1885-87 angestellten Enquete Kampfe zu leihen. So lange aber die Arbeiterinnen Männer eingeladen waren, tagte hier. Genosse Legien zu laffe folgende Löhne gezahlt sein: stumpfsinnig dahinleben und sich nicht selbst emporraffen, hatte das Referat übernommen und führte Folgendes aus: Brofeffo Duhend Kragen zu nähen kostet. 0,50-0,80 M werden sich auch Soldschreiber finden, welche die traurigen Die Forderung, welche die Sozialdemokratie stellt, erstreckt Dugend Manschetten zu nähen kostet 0,60-1,10 Ergebnisse einer Enquete so zurecht stutzen, daß die sich nicht nur auf das Recht des Mannes, sondern auch Hemde gegen Lieferung des fertigen Fabrikanten entdecken müssen, die Arbeiterinnen können auf die Frau. Die Stellung der Frau im Mittelalter sei Einsatzes. bei allen niedrigen Löhnen noch ganz auskömmlich leben. keine beneidenswerthe gewesen, da sich die Produktion nur Diesen Zweck soll ja der Artikel des fast ausschließlich auf die Familie erstreckte. Nachdem jedoch die Maschinen von Unternehmern gelesenen„ Confektionär" erfüllen und eingeführt, wurde die Frau aus ihrer Häuslichkeit verdas heißt: Sand in die Augen"! P. R. drängt und, da sie eine sehr billige Arbeitskraft ist, von den Großkapitalisten ausgebeutet. Im Anfang wurden nur unverheirathete Frauen mit in der Industrie verwendet, jedoch heute habe sich dies auch auf die verHeiratheten erstreckt. Der Frau, die häufig den größten Theil des Hausstandes erhalten muß, sollten auch die gleichen Rechte des Mannes gewährt werden. Und welche Rechte hat die Frau? Es heißt im preußischen Vereinsgefeße: Frauen und Lehrlinge dürfen nicht an politischen Vereinen theilnehmen." Können wir jedoch die verheirathete Frau mit Lehrlingen vergleichen? Auf ökonomischem Wege hat sie nur das Recht, ausgebeutet zu werden. Wir fordern auf politischem Gebiet das Wahlrecht der Frau! Interessirt es nicht die Frau, wenn durch die Schutzölle alle Nahrungsmittel derartig vertheuert werden, daß sie heute nicht mehr im Stande ist, mit dem geringen Verdienst die nöthigsten Lebens Bedürfnisse zu befriedigen? Redner empfiehlt ferner, da unsere Gegner organisirt sind, eben: falls Schritte zur Frauen- Organisation zu thun und empfiehlt deshalb die Zentral- Organisation. Es sei heute Aufgabe der Frau, sich einem Verein anzuschließen. Nachdem Redner geschlossen, wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: gen eine m durch Groß mit der Maschine Der zuletzt gedachte Betrag wird von die Benfabrik bewilligt, soviel aber bekannt, ie ins F t erhalte der Unternehiner für das Nähen per at gelehrür das Verriegeln reiche Thurchschnitt • zu als legt aus für Garn per Groß Raschinenöl t dagegerankenkaffenbeiträge " 1 . 0,30-0,35 0,25-0,27 0,59 M. 0,01" 0,002 0,015 " stellen, er eine Waare, für welche er 0,90 M it dem bekommt, mit Dadurchllt. " " 0,707 M Vereine und Versammlungen. " In Sorau fand am 27. Januar eine Textil- Arbeite: rinnen- Versammlung statt, zu welcher auch Männern der Zutritt gestattet war. Frl. Wabnitz referirte über das Thema: Naturgesez und Menschenrecht, und führte aus, daß zwei unerbittliche Geseze, den Willen des Menschen negirend, ihm das Leben geben und nehmen, Geburt und Tod find Faktoren, denen der Mensch vollständig willen los gegenübersteht, aber zwischen beiden liegt der Inhalt: das Leben. Der einzelne Mensch hat im Leben das er ElemenDie hier angeführten Zahlen beweisen jedem Kenner Recht, seinen Willen zu bethätigen und an der Besser Sache in Bäscheindustrie, daß die Angaben höchst einseitig auf gestaltung der Lebensbedingungen mitzuwirken. Der in eine et sind. Dieses beweist auch der dritte Posten, nach Mensch kämpft jetzt nicht mehr gegen wilde, unvernünftige auch in m für ein Hemde zu nähen 2.50-6.60 M. gezahlt Thiere im Walde, die ihm die Existenz streitig machen; ahmebedin, wohl am Besten. Bei diesem Posten muß sich auch selbst die Kräfte der Natur liegen ihm theilweise gefeffelt ernstehende sagen, daß die Löhne wohl hin und wieder zu Füßen. Er fesselt den Strom, leitet den Blitz ab, freilich ausnahmsweise gezahlt werden, es aber nimmermehr bändigt den Dampf, entfesselt und zügelt das Feuer und zur Sadurchschnittslohn sein kann. Derselbe ist eben um ein leitet die Elektrizität in geregeltem Strome in den Motor. . Geisti Bedeutendes geringer, als hier angegeben ist. Heute kämpft der Mensch gegen den ihm in der Gattung aufen no Die Enquete und nach dieser der„ Konfektionär" sagt Gleichgestellten, der ihm die Vernunft, die er selbst in ,, Die heute im Lokale des Herrn Schley in st die Inbeiter:" Auf Grund der Bücher, welche ein Fabrikant seinen Handlungen vorausgesetzt und geachtet wissen will, Wandsbeck stattfindende öffentliche Frauen und e Gaben ur Einsicht überließ, ist ermittelt werden, daß an je im rasenden Egoismus nicht gönnt. Er will ihn hinabvertheilt läherinnen im Durchschnitt pro Woche 15,50 M, im stoßen von der geistigen Höhe, die dem Menschen ziemt, Mädchen Versammlung mit Zutritt der Männer erin jenen num 19 M., im Minimum 5 M, gezahlt wurden. und hindern, sich die Fähigkeiten zu erringen, die ihn die klärt sich mit den Ausführungen des Referenten Legien einverstanden und verspricht, mit allen ihr zu können, hiesem Verdienste sind etwa 60 ch für Garn, Nadeln, Höhe erreichen lassen; er will ihn hemmen, um nichts en, die zuibzurechnen." Liest man diese nackten Zahlen, so weiter als Gebote stehenden gesetzlichen Mitteln dafür einzutreten, nur eine Arbeitsmaschine zu sein. Die daß die Gleichberechtigung aller Menschen sich vollvielman versucht sein, zu glauben, Alles, was bisher Rednerin fordert die Frauen auf, sich durch Lesen und zieht." m endlich bie elende ökonomische Lage der Wäschearbeiterinnen Denken Wissen anzueignen, weil nur im Wissen Macht Hierauf forderte Efftinge die Genoffen auf, die Männer h von veentlicht worden ist, ist nichts als gewöhnliche Lüge. liege, während Unwissenheit dumm und mithin verachtet möchten dafür Sorge tragen, daß ihre Frauen und Töchter hier Pr Schein soll jedenfalls der Artikel auch erwecken. und ohnmächtig mache. Mütter, welchen die Aufgabe ge- die Versammlungen besuchen, denn nur durch eigene Kraft er der beBozu sind auch Zahlen da, wenn man sie nicht, je stellt sei, Kinder zu erziehen, haben die heilige Pflicht, sich können wir zum Ziele gelangen. An der Diskussion be sgehen, webarf, verwenden könnte?! Der aufmerksame Leser Wissen anzueignen, um ihre Kinder zu lehren, ihre Rechte theiligten sich noch Frau Eggers, welche über das Elend Jeder B wird die Flunkerei, welche hier mit den Zahlen gegen den egoistischen Kapitalisten zu wahren, der nicht in England sprach, Fräulein Otto und Frau Köhn entgkeiten zuen wird, sehr bald herausfinden. Wohlweislich das Glück im sozialen Sinne, d. h. der Gesammtheit, warfen ein Bild von den Zuständen in der Jute- Spinnerei. r geehrte Herr, diese Löhne sind nach den Büchern sondern sein eigenes will, zum Schaden Aller. Deshalb Frau Kähler empfahl zum Schluß den Zentral- Verein der hnittlich gezahlt worden! Er unterläßt zu sagen, müssen sich die Arbeiter einmüthig organisiren und Dem Fabrik und Handarbeiterinn n Deutschlands. Es meldeten Icher Arbeitszeit sind diese Arbeitslöhne erzielt gegenübertreten, der ihnen ihre Menschenrechte schmälert. sich noch gegen 30 Personen zur Aufnahme. 1? Nur zu bekannt ist, daß die Arbeiterinnen nach In der Diskussion meldete sich Herr Pfarrer Niedlich der Arbeitszeit in der Fabrik oder Werkstätte zum Wort und betonte, daß er der Referentin nicht Un- Frl. Teege als Schriftführerin gewählt. Frau Kähler In der legten Versammlung der Arbeiterinnen wurde en! mit nach Hause nehmen, und nun daheim bis spät recht geben könne; sie hätte ganz recht, wenn sie Kapitalist sprach dann über die allgemeine Stellung der Arbeiterinnen. nan den i Nacht noch arbeiten! Ja, nur zu häufig müssen in Egoist übersetze, doch könne eine Befferung der trauri- Sie führte aus, daß gerade jene Mädchen und Frauen, rschienenen und Geschwister Hand mit anlegen, um so gemein- gen Arbeiterverhältnisse nur erreicht werden durch das welche nicht mehr als 5-6 Mark pro Woche verdienen, nerkjam d in 17-18stündiger täglicher Arbeitszeit einen Christenthum, nicht aber durch den Sozialismus. Er den Anschluß an den Verein nöthig haben, ebenso auch jlichem Lesen Wochenlohn zu verdienen. warne die Frauen vor dem allzuvielen Denken; sie hätten jene, melche ab und zu mit Zuhilfenahme der Nächte auch wohl ist weder in der Enquete noch im„ Konfektionär" im Haushalt genug zu denken. Der Mann sollte Verstand 12 Mark verdienen. Nur einer starken Vereinigung werde bes, Ronfel worden, ob der Durchschnittslohn aus den Löhnen sein und die Frau Herz. Man sagt nicht mit Unrecht, es möglich sein, solche Mißstände zu bekämpfen. Zu der Datumi ninzigen Woche gezogen oder aus den Löhnen eines daß schon mancher Mann unter dem Pantoffel stehe. Die am 5. April in Hamburg stattfindenden GeneralversammJahres entnommen ist. Jedenfalls ist das Erstere Frau sei die Krone und der Mann der Herr der Krone, lung wurde Frau Kähler als Delegirte gewählt. Es men. Ebenfalls verschweigt der Artikelschreiber, die er sich manchmal aufsjekt( mit der er willkürlich macht, liefen noch Anträge wegen Abhaltung eines Kränzchens ein. er Famil Arbeitgeber mit der Lieferung des Garnes noch was er will). Sehr richtig bemerkte Herr Hoffmann, daß Sonneberg, 26. Januar. Am Sonntag, 18. d. M. ige in Gr nettes Geschäft machen, indem sie ihren Arbeite- das Denken der Frauen im Haushalt nicht Denken, son hielt der Fachverein der Spielwaarenarbeiter und Arbeiteuber enth das Garn nicht zum Selbstkostenpreis, sondern mit dern Sorgen, quälende Sorgen seien. Fräulein Wabnik rinnen und verwandter Berufsgenossen im kleinen TurnAufschlag wieder abgeben. Um den Fabrikanten warnte die Frauen, nur Herz zu sein, und bemerkte, wenn hallensaale eine Generalversammlung ab. Auf der Tagesck der Liskömmliche Leben der Arbeiterinnen zu zeigen, hat eine Mutter ihre Kinder hungern steht und aus zu viel ordnung stand 1. Aufnahme angemeldeter Mitglieder, richtige ich das Budget einer Wäschearbeiterin aufmarschiren Herz, aus mütterlicher Liebe ein Brod entwendet, um 2. Rechnungsabschluß pro 1890, 3. Borstandswahl. Zum den Hunger ihrer Kinder zu stillen, dann faßt sie der 1. Punft der Tagesordnung wurden sämmtliche AngeStaatsanwalt, der nichts von Herz und Mitleid wissen meldete ohne Widerspruch aufgenommen, drei Mitglieder will, weil das Gesetz Verstand sein will. Das allgemeine haben ihren Austritt gemeldet, welches akzeptirt wurde, Landrecht gestattet dem Mann, sein Weib zu züchtigen. ferner wurde beschlossen, daß sämmtliche säumige BeitragsNun, warum sollte der Mann seine Krone nicht züchtigen zahler zur Vorstandssigung geladen werden sollen. Der dürfen? Er kann ihr sogar die Diamanten ausbrechen 2. Punkt der Tagesordnung, Rechnungsabschluß, ergab und das Gold einschmelzen lassen. Rednerin warnte die eine Gesammteinnahme von Mt. 425,53 und eine GeFrauen, eine Krone sein zu wollen, ein geputztes, geistloses sammtausgabe von Mt. 267,88, mithin einen Kassenbe Ding, mit dem sich eitle Männer nach Laune schmücken. stand von Mt. 157,65. An Resten für Monatsbeiträge und Lieber sollen die Frauen denken und die Männer ver- Aufnahmen stehen noch Mt. 255,60 aus, ergiebt sich sonach ein achten, die in einem mit Vernunft begabten Wesen nur Gesammtbestand von Mt. 413,25. Hierauf wurde zur Wahl ein Spielzeug erblicken. Es meldete sich noch ein Betriebs: einer Rechnungsprüfungskommission geschritten und folgende sekretär, ein Antisemit, zum Wort und meinte, man müßte Herren gewählt: Buchbinder Hermann Olp, Louis Bauer, das Kapital im Judenthum bekämpfen; dort steckten die Gg. Lipfert, Frig Riedl und Ernst Roßmann. Beim Millionen. Ihm wurde von der Referentin erwidert, daß 3. Punkt der Tagesordnung, Borstandswahl, wurden geon zwei Flaschen Bier pro Tag leisten können. das Kapital von allen organisirten Arbeitern bekämpft wählt: Anton Lieb als 1. und Louis Dorst als 2. Vor: nz verschämt giebt der Artikelschreiber zu, daß eine werde als Privatbesit; es sei gleich, ob es Börsianer oder sigender, Gg. Lipfert als 1. und Frit Riedl als 2. Kassirer, en sollen ein oder ungeschickte Arbeiterin ihren Unterhalt Nachkommen der Raubritter wären, die es anhäufen. Oskar Morgenroth als 1. und Herm. Olp als 2. Schrif: n Seitenbedienen kann. Ja, richtiger würde es wohl heißen Moses hätte das goldene Kalb zerstört, ohne selbst zu führer; Emil Oberländer, Ernst Kirstenpfad und Frau die übergroße Mehrzahl der in der Wäschefabrika- wissen, warum, nur aus Entrüstung über die Unfolgsam Anna' Forkel als Beisigende. Die Punkte 4 und 5 der icht imme chäftigten Arbeiterinnen kann ihren Unterhalt feit des Bolkes; er konnte in damaliger Zeit dem Volke Tagesordnung wurden bis zur nächsten Versammlung dienen und sind in Folge dessen die Opfer der Israel noch keinen fittlichen Ersatz dafür bieten. Jesus vertagt, indem die Zeit zuweit vorgerückt war. Justizrath ing und Käuflichkeit, welche durch ihre Geldmittel von Nazareth predigte gegen das Kapital die allgemeine Schluß der Versammlung. ikt, für ſicere befißenden Klassen nur zu gerne verschaffen. Nächstenliebe, aber er erhob die Liebe nicht bis zum Geſetz. gezwungen oße Zahl sogenannter verschämter Arbeiterinnen, Es war der Willkür überlassen. Wer sich selbst den ochter von Beamten und kleinen Geschäftsleuten, Nächsten opfern wollte, der durfte es thun; erst Lassalle urch ihre Arbeit, welche sie gern für jeden Preis gab für das, was er nahm, auch Ersatz. Er zerstörte m nur dem„ standesgemäßen Lurus" fröhnen zu nicht das Kapital aus Laune und verlangte nicht die die Löhne der Arbeiterinnen, welche gezwungen aufopfernde Liebe des Einen für den Andern und Aller wäre ind zwar wie folgt: Die tägliche Ernährungsweise einer Wäschearbeiterin lie einzug am besten aus der nachstehenden Berechnung er zu viel is kostet täglich: nacht," Schlafstelle und Kaffe. bis dahas Mittagessen Bweites Frühstück( Butterbrod) ab und Das Vesperbrod . : hat. Das Abendessen Leute, für zwei Flaschen Bier M- 20 -.15 " -.30 11 " -.15 " -.20 " -.20 Zufrieden Zusammen der tägliche Unterhalt M 1.20 Woche von 7 Tagen 8.40 M." bl ommen, gering an und für sich das angeführte Budget inschen nuden doch nur sehr wenige Arbeiterinnen sich den em man ar Ton da wie fie ts." Hierauf 1.) Verschiedenes. beizusteuern, spricht nicht dafür. Es wäre gut, wenn uns aus Leserkreisen stets Mittheilungen über derartige Beeinflussungen gemacht würden. Banswirthschaftliches. Der Apfel als Nahrungsmittel. Sorgfältig ausge: führte Analysen haben ergeben, daß der Apfel eine weit größere Menge Phosphor enthält als irgend eine andere Baumfrrcht oder Gemüseart, und daß daher der Apfel den geistig angestrengten, eine fißende Lebensweise führenden Menschen zum Genuß umsomehr empfohlen werden kann, als er außer Phosphor auch gewisse Säuren enthält, welche gegen Schlaflosigkeit und Hautkrankheiten schützen. Nr. 9 nung Herrn Ernst Hosang über den Werth der hat sprechen lassen. Ebenfalls hat Hosang Vern gehabt. Db nun oben Angeführtes Politik ift wir nicht; unserer Meinung nach ist es keine. warten, daß das Urtheil zu Gunsten der Ang ausfallen wird und die Polizei sich abermals Niederlage holt, wie vor etlichen Wochen. Es w Personen( darunter 2 Frauen) wegen angeblich ver Tellersammlung( Versammlung Schumme) angekla wurden diese vom Landgericht freigesprochen. An die Mitglieder der Gewerksch Eine wesentliche Aenderung in der Lage Die Kunft des Einheizens. Steinkohlen geben mehr Ausstande befindlichen Arbeiter ist nicht eingetret Size, wenn man beim Einlegen nicht die frischen Kohlen Ottensen hat sich theils durch Abreise, theils du auf die bereits im Ofen befindlichen wirft, wie dies allgemein üblich ist, sondern lettere, wenn sie ordentlich gehen auf die Forderung der Fabrikanten die 3 durchgebrannt sind, nach dem hinteren Theile des Ofens Ausständigen etwas verringert, dagegen ist ein schiebt und die frischen Kohlen dann vorn gegen die der Klavierarbeiter in der Fabrik von Malz& glühende Schicht legt, so daß sie nur auf einer Seite mit derselben in Berührung kommen. Hierdurch erzielt man, wegen Lohnreduzirung von 7-25 Prozent ein daß die den frischen Kohlen entsteigenden Gase über die Es sind bei diesem Ausstande dreißig Arbeiter glühenden Kohlen hinstreichen und bereits auf diesem Wege undvierzig Kindern in Mitleidenschaft gezogen. verbrannt und nußbar gemacht werden, während sie bei dem erstgenannten Verfahrens des Anhäufens der frischen Kohlen unbenutzt zum Schornstein hinausfliegen. Bingienifdie Rundfchan. gan all Red Erscheint Vorläufig kann noch an allen Plägen die zu Gunsten der Arbeiter sich gestalten, wenn sei deutschen Arbeiter genügende Unterstützung gewäreund Wir ersuchen deshalb nochmals, in den Sammlun Unterstüßungsgeldern fortzufahren und sobald al zusammenkommende Beträge einsenden zu wollen. Die Gränel der Hausindustrie. Aus der Graf schaft Glat wird der Schlesischen Volkszeitung" über die Zündholzschachtelfabrikation in ihrer Eigenschaft als soziale Ralamität höchsten Grades Folgendes geschrieben: Für das Tausend„ Schwedenschachteln" wird von den Fabrikanten der Preis von 60 bezahlt; find dieselben „ bezettelt", mit Etiketts versehen, 70. Spahn und Papier wird von der Fabrik geliefert, den Kleister müssen die Arbeiter selbst besorgen; fie brauchen für 2000 Schachteln 1 Pfd. Gerstenmehl zu 19. Wenn die Schachteln nicht fehlerfrei find, was nicht immer in der Schuld der Arbeiter liegt, sondern oft am Material, z. B. zu stark angefeuchteter Spahn, wodurch das blaue Papier röthlich gefärbt wird, so wird die Waare als unbrauchbar verworfen und die fleißigen Hände haben umsonst gearbeitet; ein Ausfall von einigen Hundert( bis 800) ist ein herber Verlust. Wie viel Schachteln werden von einer Person in einer Woche gefertigt? In der Regel find die Schulkinder, gewöhnlich sogar schon Kinder von 5 Jahren an, die Hauptlieferanten unter Aufsicht der Mutter; die fleinen Finger erlangen bald eine große Gewandtheit. Eine Mutter mit 3 Kindern bringt in der Woche 3000, wenns hoch kommt, 4000 zu Stande.( Also Wochenver: dienst von 4 Personen für unbezettelte Schwedenschachteln 1,80 M, im höchsten Falle 2,40 M., für bezettelte 2,10 M., höchstens 2,80 M, und davon muß noch der Betrag für das zum Kleister verwendete Gerstenmehl, also 57 resp. 76 abgezogen werden. Entsetzlich! Red.) Aber dann müffen die armen Kleinen früh um 4 Uhr aus dem Bett, um vor der Schule das Pensum abzuarbeiten; und nach der Schule dauert die Sigung am Abend bis 8, gewöhn lich bis 9 Uhr, wenn Noth an Mann kommt, noch länger. Warmhalten des Rückens. Die Nieren sind sehr Rommt man in solch' ein Arbeiterstübchen, wo 4 Personen am Tische mit staunenswerther Behändigkeit Schachteln wichtige Organe des Körpers und von der Natur bestimmt, machen, so prallt man oft unwillkürlich zurück vor dem möglichst warm gehalten zu werden. Bei Erkältung der Dunst und dem üblen Geruch, den der feuchte Spahn und selben tritt in ihren kleinen Gefäßen eine Stockung des Blutumlaufes ein, so daß das Blut sein Eiweiß verliert. der Kleister entwickeln, und vor der Hike, die fürs Trocknen der Schachteln erhalten werden muß. Dazu Das Eiweiß ist aber eines der wichtigsten Lebenselemente, kommt nun, daß die Leute ihre Waare selbst abliefern Wenn es durch die Blase ausgeschieden wird, so ist es für welches die Aufrechterhaltung der Körperkräfte bedingt. und dabei viel Zeit opfern müssen: stundenlanges Warten den Körper verloren und der Mensch magert zu einem bei Abliefern, der weite, oft mehr als eine Meile lange Skelett ab. Daher ist es besonders bei älteren Leuten Weg zur Fabrik bei jeglichem, auch dem schlechtesten Wetter am bestimmten Tage. Die Folgen dieser Blut- von Wichtigkeit, den Rücken stets warm zu halten. Zwischen den Schulterblättern liegen die Lungen. Jeder weiß, wie Auf viele Anfragen wegen Herabsehung derstorben. arbeit sind flar; mangelhafte Ernährung, Ueberanstren- leicht ein talter Wind auf den Rüden eine Erkältung unserer Zeitung müffen wir vorläufig antworten Leben gung der Kinder, ungesunde Luft. Solche Kinder sizzen in der Schule ganz theilnahmlos, matt und schläfrig; wie herbeiführt. Das Sißen mit dem Rücken gegen ein Fenster Auflage derselben bis jetzt zu klein ist und hte, ein ei ihr Körper, so ist noch mehr ihr Geift deprimirt; sie sind Ratarrh hervor. Deshalb sollte die Stelle zwischen den werden kann. oder eine Thür ruft in Folge des Zuges nicht selten einen weiteres Entgegenkommen dem Verleger nicht zhm den ie der Arb für den Lehrer wahre Schmerzenskinder. Könnte Wenn aber Alle ihre Schuldigkeit thäten Schulterblättern ganz besonders geschützt werden und fragt der Einsender zum Schluß dieser Kalamität nicht Personen über 50 Jahre und solche, die an Beschwerden für die Zeitung der Arbeiterinnen einträten, wermüdlich etwas abgeholfen werden, wenn auf den Verbandstagen der Athmungsorgane leiden, sollten hier ein Stück Flanell die Vereine die Zeitung obligatorisch einführt be in sein der Zündholzfabrikanten gemeinsam der Preis der fertigen tragen, um die Körperwärme zusammen- und die Ein- dürften wir am Ende des zweiten Vierteljahrer Gewerki Waare höher gestellt würde? Jest zahlen die Konsumenten wirkung der Kälte von außen abzuhalten. Die meisten eine Verbilligung denken können. Gerade di Die für 1 Packet ,, Schweden" zu 10 Schachteln 10; selbst Städte haben die wenigsten Abonnenten, dage wenn nur die Hälfte mehr gezahlt würde, so wären die an den Lungen leidenden Personen glauben schon genug gethan zu haben, wenn sie die Brust gehörig verwahren, wir in kleineren Städten die Abonnentenzahl tägliren! Zündhölzer immerhin noch billig, nur müßte dieser zu während doch der Schutz des Rückens ebenso wichtig, wenn Die Frauen und Mädchen aller Orte sollten Das be schlag auch wirklich den Arbeitern zu Gute kommen. nicht wichtiger ist. Agitation für ihre Zeitung angelegener sein arbene gef Früher wurden pro Tausend 80, selbst 1 M. und darüber gezahlt." Die Frage des Einsenders kann leider stillen, soll man Watte in heißes Waffer tauchen und für die Arbeiterin" eingetreten ist, mit für die Um starke Blutungen bei Berlegungen rasch zu auch die Männer follten betreten mit für beitung, de nicht mit Ja beantwortet werden. In der herrschenden auf die Wunde legen. Der Erfolg ist überraschend, selbst tung sorgen helfen, damit wir bald in den Staßründet ſe Nationalökonomie spielt die Humanität keine Rolle, da bei Verlegungen der Pulsader. Blos Watte auflegen oder werden, dem Wunsche der Leserinnen, die Zeits er für walten die unerbittlichen Geseze der Konkurrenz und der Watte in kaltes Wasser getaucht soll nicht diese über- billiger abzugeben, nachkommen zu können. Plusmacherei. Wenn die Zündholzfabrikanten die Preise raschende Wirkung äußern. in die Höhe treiben können, so werden sie das Plus in die eigene Tasche stecken. Von dem guten Herzen ist auf dem ökonomischen Gebiet nichts zu erhoffen. Da kann nur das Gesetz und eine gründliche Sozialreform helfen. so Eingesandt. Für die Generalfommission: C. Legien, Vorsitzender. A. Dammann, Raffirer, Hamburg, Fürstenpl Zur Beachtung! Literarifdies. " Ganz p nhaber de fer Verle Soeben erschien im Verlage der Freien Elberfeld: Glauben und Wissen. Populäre bestehenden Religionsgesellschaften im Gegensatz z 312 Bogen start. Preis 30 Pfg. Wiederver halten hohen Rabatt. Bestellungen wolle ma Expedition der Freien Presse" in Elberfeld erge h A " 1 Widerfa Deffau, 11. Februar. Geehrte Leser und Leserinnen Thalheim. Seit dem 2. Februar befinden sich die hiefigen Wirker, Wirkerinnen und Näherinnen im Aus- dieses Blattes! Auch wir wollen ein Lebenszeichen von ftand. Es war eine Lohnreduktion von 15-20 Prozent uns geben, sonst könntet Ihr glauben, daß wir hier im angekündigt, was in 14 Tagen einen Lohnausfall von Paradies leben und die Arbeiterinnenbewegung gehen 5-7 M ausmacht. Bei den hohen Lebensmittelpreisen lassen, wie sie will; dem ist jedoch nicht so. Als im und Miethen sahen sich die Arbeiter( 410, darunter 180 vorigen Herbst Frau Schumme aus Berlin in unserer Das untergehende Handwerk. Eine wirt Familienväter mit 270 Kindern und 230 Unverheirathete) Nachbarstadt Bernburg als Delegirte zum Schneiderkongreß gezwungen, in 11 Betrieben die Arbeit einzustellen. Unter- anwesend war, benutzten wir die Gelegenheit und ließen Studie von Paul Breitum. Preis 30 Pfg. 3 ftügungen find zu senden an Ernst Scherzer, Thalheim von ihr einen Vortrag über die Lage der Arbeiterinnen durch die Expedition der Freien Presse" in halten. Es war das erste Mal, daß hier eine Frau von Die Lebensmittel- Zölle und die Sozialr i. Erzgeb. Nr. 112. Suzug ist fernzuhalten. der Rednertribüne zum Volke sprach, denn das wurde Der Achtstundentag vom Standpunkte de hier für ein Ding der Unmöglichkeit gehalten. Dieser ökonomie, der Moral und der Demokratie. Vortrag wurde mit großen Beifallsbezeugungen aufge: Seidel. Beide Broschüren sind zu beziehen nommen und man konnte manche Thräne in den Augen Druckerei des Schweizer Grütlivereins, Zürich, der Zuhörer schimmern sehen, als Frau Schumme das von je 20 Pf. Der Verfasser ist Arbeiterkreisz Elend und die Rechtlosigkeit der Arbeiterinnen schilderte. bekannt durch seine der Arbeiterbewegung An diesem genußreichen Abend war der Saal der„ Neuen Gedichte. M Weib, nicht der Mi findet, Herrn( zu erle ( oft bl zu bri wiegen Die Frau werden, rtigen. S ( ang, daß vielfach n sich, 1 Berlin. Löhne in der Uhrenindustrie. Eine von Uhrenarbeiter- Gewerkschaften ausgesandte Abordnung entwirft ein trauriges Bild von der Ausbeutung der Uhrenarbeiter in einem Dorfe des Kantons Bern. Der„ Uhren arbeiter" schreibt:„ Es wurde uns nachgewiesen, daß bei elfstündiger Arbeitszeit nicht mehr als 3 Franken verdient werden können und daß der wöchentliche Durchschnittslohn Welt" bis auf den letzten Platz gefüllt und es waren Die Frau und der Sozialismus", ven werden für die am besten eingeschossenen Arbeiter 13-14 Franken vorwiegend Frauen und Mädchen anwesend. Im Oktober Bebel, ist für unsere Leserinnen durch unsere inter diese nicht übersteigt; ein flinker Arbeiter, ber noch einen großen v. J. traten nun mehrere Frauen und Mädchen zuſammen zu beziehen zum ermäßigten Breife von mir, hende Ha Theil seiner freien Zeit an die Arbeit verwendet, kann und gründeten einen Klub. Obwohl Anhalt auch in dadurch eine möglichst große Verbreitung 20, 22 bis 23 Franken verdienen in 6 Tagen. Die Frauen Deutschland liegt, haben wir jedoch laut dem anhaltischen Arbeiterfrauen zu ermöglichen. Nach Außerhal werden dort mit 70-80 Cts. abgelöhnt; 1.20 Franken Bereinsgeseke nicht das Recht, uns mit öffentlichen Ange- sich der Bezug von 5-7 Exemplaren wegen Port art erns ist das Maximum. Der Name dieser Muſterfabrik ist legenheiten zu beschäftigen, wie es unsere Schwestern in Für Berlin bei Frl. Baalter, Holzmartstr. 8eschlecht Niederbipp." Ueber die Abzüge heißt es:„ Man versichert Preußen usw. können. So durften wir uns denn nur v. Hofstetten, Zieckstr. 7 II, sowie Fr. Schumme, ort! uns, daß Arbeitern, welche im achten Monat 25 ranten mit wirthschaftlichen Sachen befassen und ließen uns auch straße 5, part. erhielten, Abzüge bis zu 8 Franken für Bußen gemacht in diesem Sinne Vorträge von irgend einem Genoffen wurden. Diese lettern werden nach folgendem Tarif be: halten. Doch soll uns jetzt auch dies erschwert werden. rechnet: für einen zu kurzen Pivot de grand'- moyenne Am 3. Februar hielt nun unser Genosse Ernst Hofang 40 Cts., für einen zu weiten Chevillot 40 Sts., und der einen Vortrag über den Werth der Breffe, natürlich über Reft nach diesem Maßstabe." Ja, die Industriedörfer, die die Arbeiterpreffe und namentlich ,, Die Arbeiterin". Es find wahre Paradiese der Kapitalisten! wurde dann beschloffen, eine große öffentliche Versamm Spandan. Den Arbeitern der militär- technischen lung einzuberufen und dazu eine fremde Rednerin kommen Institute ist laut des Reglements verboten, einem zu lassen, welche die Aufgabe habe, uns weitere AufVereine der Sozialdemokratie" anzugehören klärung zu geben, und wurde unsere Vorsitzende, Frau und ohne Genehmigung der Direktion Gelbsammlungen zu Trenthorst, beauftragt, baffelbe auszuführen. Doch kaum veranstalten oder zu solchen beizusteuern. Das Verbot war es beschloffen, so wurde schon 4 Tage später unsere bezieht fich namentlich auch auf Geldsammlungen für Aus- Vorsigende zur Polizei geladen und ihr bekannt gemacht, zu wenden. ftändige. Ein Verein der Sozialdemokratie" ist nach daß das Strafverfahren gegen fie eingeleitet werde und landläufiger Auffaffung jeder Arbeiterverein, es fragt fich war weil sie Bolitit getrieben habe, indem dieselbe einen nun, ob in jenen Werkstätten das Roalitionsrecht Antrag gestellt, daß Frau Ihrer hierher kommen solle, gilt; das Verbot, zu Geldsammlungen für Kusständige und zweitens weil fie beim zweiten Punkt der Tagesord Briefkasten der Nedaktion. passiv A. S., Frankfurt a. M. Wir werden ten; mit über Arbeiterinnen- Verhältnisse in dortiger Ge aufnehmen. eitgemäß, die Arb nderer T Kappel, M. H. Sie können bei Lange Ece Linienstraße, abonniren. Wir ersuchen Alle, welche Exemplare emacht 31 für„ Die Arbeiterin" wünschen, sich an den Drud von Fr. Meyer, Hamburg, Rosenf zn hege ur Tages