Sehr r. 10. tg.", Cen und , wenn mpt be ten stets ig einge , wenn Sruchslu an der Den, f Die Der Aus t übri m Bun St Sund chlichen gt, wäh tanh, Interne agspfl den me Samburg, den 7. März 1891. 1. Jahrg. Arbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden Volkes. jurifgan aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. ng zum machen. find - Septe haltung ingegan Eintracht macht stark Bildung macht frei! Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). Expedition und Verlag: E. Jensen& Co., Hamburg, 35 Rosenstraße. e Sigu Erscheint wöchentlich einmal und zwar am ittag iäten Sonnabend. zu w eit zu 3, Fram zugela chiedsri Bugmad au ein gerade s fei! ebsgeres. ind eiben? uttions edräng Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mark, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direft per Kreuzband Mt. 1,40. freunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin“! Mutter und Erzieherin! der Natur diese Gabe erhalten haben, denen es können. Diese traurigen Zustände betreffs der aber das Schicksal versagt hat, Mutter zu werden. Erziehungsfrage weisen mit Naturnothwendigkeit So lange man daher zugestehen muß, daß darauf hin, wie Vieles faul und verbesserungsPet Daß über dies Thema zu wenig geschrieben zur wirklichen Erziehung eine besondere Begabung bedürftig in unserer heutigen Gesellschaft ist und ne nabe, fönnen wir gerabde nicht behaupten, aber gehört und daß diese Naturanlage mit der Weib- baß es die Aufgabe des Zukunftsstaates sein wird, enfalls in den meisten Fällen recht unvernünf- lichkeit durchaus nicht wesentlich verbunden ist in erster Linie die Erziehung des heranwachsenden und auch durch eine etwa zu versuchende Aus- Geschlechts nicht ausschließlich den Müttern zu Da lesen wir häufig, daß das Weib eigentlich bildung nicht ersetzt werden kann, so lange muß übertragen, die zum großen Theil nicht dazu bezur Gattin und Mutter bestimmt sei, zur auch die Behauptung zurückgewiesen werden, die fähigt sind, sondern in größeren staatlichen oder ziehung der Kinder. Sieht man diese Aus- Mütter seien in erster Linie für die Erziehung| gemeindlichen Anstalten damit Personen beiderlei fungen näher an, so bemerkt man, daß sie bestimmt. Bekanntlich hat Pestalozzi dieser An- Geschlechts zu beauftragen, welche nicht nur den strielle ufig von Leuten herſtammen, welche von der sicht gehuldigt, aber selbst zugestehen müssen, daß Beruf und die Lust dazu haben, sondern welche am wenigsten verstehen. Selten stellen es zu deren Verwirklichung eben nur an dagogen und Aerzte solche Behauptungen auf! ständigen Müttern fehlte. ver auch die Befähigung befizen, im Interesse der gesammten menschlichen Gesellschaft wirklich geblieben es G nehmen er nod mußt richtung in weld Wir abe che ( Chemnitzer Arbeiterzeitung.) Es ist gerade keine seltene Erscheinung, daß Stände sich mit der Erziehung ihrer Kinder nicht Mütter das alte Zuchtmittel, die Prügel, als die er der Emanzipationsbestrebungen der Frauen Dieses ist der eine Gesichtspunkt; einen zwei- diegene nußbringende Resultate auf dem Gebiete Rome in der Regel die Verfasser solcher gedanken- ten bietet das Leben, wie es sich in Wirklichkeit der Erziehung zu erzielen. Artikel, die allerdings den meisten nicht vollzieht, selbst. Es ist eine allbekannte Erscheiten wollenden Lesern gefallen und daneben um nung, daß die Frauen der sogenannten oberen Billiges die Zeitungsspalten füllen. Geht man nun dieser Frage etwas mehr auf abgeben wollen, sondern gar manche von ihnen Haupterziehungsmittel ansehen oder auch den Grund, so gewinnt sie sofort ein ganz anderes es schon als ein nothwendiges Uebel betrachten, Kindern mit diesem oder jenem Unbekannten, sehen. Abgesehen davon, daß die Befähigung Mutter werden zu müssen. Darum werden die z. B. dem schwarzen Mann", Furcht einjagen, Mädchens, Mutter zu werden, doch noch nicht Rinder solcher Mütter auch gleich nach ihrer Ge- um sie so zum Gehorsam zu zwingen. Daß ein und, benn sonst hätte man wahrlich nichts Giligeres usw. übergeben. Gerade wie Berhöhnung aber Prügel abgeſtumpft wird, ist natürlich, ebenso thun, als eine staatliche Anstalt zu gründen, fieht es aus, wenn junge Mädchen, die in einer find die üblen Folgen des Furchtsammachens elcher die Aufgabe zu stellen wäre, jedem Mäd- höheren Töchterschule" oder einem Institut" unausbleiblich. ge einen Mann zu verschaffen, was wahrscheinlich etwas der Wissenschaft ähnelnden Flitter aufgeklebt Augenblick mehr allein, weil es sich eben fürchtet. Regelbon, find zwei andere sehr wichtige Gesichts- Förmlichkeiten eingedrillt erhielten, aber noch lange auf? Polygamie führen würde, also abgesehen erhalten haben, daneben wohl auch gesellschaftliche Welche Qualen legt sich damit eine Mutter selbst ntte ins Auge zu fassen. 7. eiben eitung eilung auf ür S Ber effe Deuti Beren ten b zur nicht in Wahrheit erzogen sind, als„ Erzieher" Ein solches Kind bleibt keinen Was man nämlich heutzutage Erziehung" innen" angestellt werden. nt, bezeichnet im ernsten Sinne des Wortes gleich eine Wissenschaft und eine Kunst. Seit terlicher Erziehung von vornherein keine Rede. zu späteren Nervenkrankheiten? Und wenn man wa hundert Jahren hat sich die frühere Zucht, Sieht man sich aber in den Kreisen des Geschäfts- bedenkt, daß sogar bei den ärgsten Verbrechern Andererseits aber hat es auch üble Einwir kungen auf die Nerven des Kindes. Wer weiß, Es ist demnach in diesen Schichten von müt in wie viel Fällen hiermit der Reim gelegt wird erstes und vorzüglichstes Mittel der Stød, lebens um, so erscheint eine solche Erziehung erst die Prügelstrafe nicht mehr angewandt wird, weil 18 Büchtigungsinstrument war, zur Erziehungs- recht als unmöglich. Jede Gattin, gleichviel ob fie ein barbarisches Mittel ist, das der Zivili enfchaft entwickelt, und in der richtigen An- ihr Gatte Fabrikant, Gutsbesizer, Handwerks- sation weichen mußte, so sollte man meinen, jede endung dieser Wissenschaft besteht die Erziehungs- meister oder Lohnarbeiter ist, welche zugleich Haus- Mutter müßte davor zurückschrecken, ihre Lieblinge Wenn also Jemandem die Aufgabe der Er- Zeit, die Erziehung ihrer Kinder zu leiten. Muß wir täglich in jedem kinderreichen Hause hören. ebung zugewiesen werden soll, so muß vorerst fie aber gar mitverdienen, wie es unsere gesell- Es beweist dies aber, wieviel Erziehung eben in fordert werden, daß er sich die Erziehungs- schaftlichen Verhältnisse so vielfach unabweislich erster Reihe jenen Müttern noch selbst fehlt, die enschaft erworben und die Erziehungskunst bedingen, so ist erst recht nicht daran zu denken. ihre Kinder nicht durch vernünftige Behandlung eutzutage an den Lehrer und zwar besonders an Etwas von Erziehung und möchte von Herzen Ungezogene, ungehorsame Rinder lassen stets auf geeignet habe. Diese Forderungen stellen wir Gar manche Mutter aus dem Volke verstände und Belehrung zum Gehorsam zu bringen wissen. en Volksschullehrer, weil dieser Anstalt schon gern sich in erzieherischer Weise mit ihren Kindern unvernünftige Behandlung von Seiten der Eltern nge neben dem Unterricht auch die Aufgabe der beschäftigen, aber ihre Lebensstellung setzt ihr ein schließen, die entweder ihre Kinder verhätscheln ziehung zugewiesen worden ist. Nun aber beantworte man offen und ehrlich|| le Frage: Wie viele Mütter verstehen Etwas werden gegenüber den salbungsvollen, oberfläch- oder, wenn dies nicht der Fall ist, jede ungestüme on Erziehung? Die Antwort kann nur lau- lichen Redensarten: Die allermeisten Mütter ver- Frage der Kleinen als Belästigung ansehen und Die allerwenigsten. Oder wollte man bestehen nichts von Erziehung, und können schon sie mit Prügeln oder Androhung derselben beupten, daß mit der physischen Befähigung, darum nicht als von Natur berufene Erzieherinnen antworten. Rutter zu werden, auch die Anlage zur Erzie- betrachtet werden. Die Wirklichkeit des Lebens frau zu sein die Aufgabe hat, findet einfach keine zu prügeln. Daß dem aber nicht so ist, können 40. ! Inho gefi t mö ent 35. unübersteigbares Hinderniß entgegen. und ihnen, wenn sie selbst bei guter Laune sind, Es muß also unumwunden ausgesprochen jeden auch den unvernünftigsten Wunsch erfüllen, Wir betonen nochmals, die Erziehung ist eine erin gegeben sei? Doch wohl nicht, im Gegen- aber zeigt uns, daß viele Mütter, denen Zeit und Kunst, die gelernt sein will und zu der sich nicht heil tann man hundert und tausendfach Mütter Mittel zu Gebote stehen, sich mit der Erziehung alle Naturen eignen. Es bedarf dabei vor allem ennen lernen, die von Erziehungswissenschaft und ihrer Kinder nicht abgeben wollen, sondern dafür großer Selbstüberwindung und Geduld und nur aneben weibliche Gestalten erscheinen, welche von wohl möchten, es ihrer Verhältnisse wegen nicht an der heranwachsenden Generation ausüben. rziehungskunst keine Ahnung haben, während fremde Leute anstellen; andere Mütter aber, die vorzüglich geschulte Pädagogen dürften diese Kunst Belt zu Frauenfrag ugelaffen recht fleißig baftion zu Um e Jedes Kind nach seiner Karakteranlage heranzu- wird hierdurch zum Nachdenken über arm nnd Sklaven beiderlei Geschlechts, welche arbeiten, w bilden, dazu bedarf es eines ernsthaften Studiums; reich gebracht, wenn man ihm sagt, daß sein ihre g Im Allgemeinen werden diese Sklaven nicht betrifft es, ein lebhaftes Kind bedarf einer anderen Behand Wissensdurst nicht befriedigt werden kann, weil behandelt, da die Araber sich in Bezug auf sie stre be lung als ein träges. Das erstere zu zügeln, seine Eltern die nöthigen Geldmitteln nicht Mahomeds Vorschriften halten. Troßdem versu auch frei in das letztere anzuspornen und hierbei richtiges haben, troßdem sie ihr Lebelang fleißige Arbeiter manchmal, in ihre Heimath zu entkommen. I daß auch männlicher Sklave, der entflieht, so zeigt er ihn sein Maß zu halten, dazu gehört volles Verständniß waren. Wenn alle Mütter in dieser Weise dafür fängniß entlassen, ermattet und geängstigt, beugt Deutschland als Dieb an; die Polizei verfolgt ihn, und aus de auf die der verschiedenen Karaktere und Liebe zu einem solchen schweren Beruf! Noch aber ist heute das sorgen, daß es fremden Elementen nicht gelingt, wieder dem Joch. Ist es aber eine arbeitsame junge Sklavin, wie Versam Institut der Lehrer nicht so, wie es sein müßte. Eltern und Kindern einander zu entfremden, so Die Jugenderziehung müßte in einem zivilisirten kann jede überzeugt sein, ihre Pflicht gegenüber fliehen will, so verhindert sie ihr Herr daran, ind sie heirathet und sich auf diese Weise ihrer Diens Staate die vornehmste Arbeit sein! Doch davon den Kindern und der Geſellſchaft gethan zu haben, sichert, nicht nur für ſeine eigene Person, sonder weiblichen sind wir noch weit entfernt, so lange die Be- fie hat dann gleich mitgebaut an dem großen für seine Angehörigen. soldung der Lehrer eine so elende ist und beson- Werke der Zukunft, das auch den Kindern kom- Ich fragte kürzlich einen jungen Araber, wa ders so lange es noch möglich ist, daß man dem mender Generationen eine vernunftgemäße Er- eine schwarze Sklavin heirathe, da er doch schöne, in der Bol Frauen besize? Er antwortete:" Damit sie umso tags und Lehrer zumuthet, in der Schule eine politische ziehung sichert. meine Schwester arbeite." Partei zu bekämpfen, die den herrschenden Klassen nicht angenehm ist, da sie allein es ist, die alle a Nicht nur die Negerin aus Südafrika ist Algerien Sklavin. Unter dem Vorwand einer kleinen Araberinnen in zartester Kindheit an Männer. Man schließt die Frauen ein, zwingt Paris. Der Staatsbürgerin", einer Zeitung von verkauft man, vor Frankreichs duldsamen Blicke folgen: Vom Ganzen 11 A. Berh 1. M 2. A 3. A Be Polygamie, welche in der Hauptstadt mit schwerem B. Ledig bestraft wird. faulen Zustände in Staat und Gesellschaft und für Frauen, entnehmen wir: schonungslos aufdeckt. Einige Versuche dieser Art von Seiten einiger Lehrer haben aber be- Der Feldzug des Kardinal Lavigerie. wiesen, daß die Kinder des vieltausendköpfigen In unseren Tagen, da noch alle Französinnen außerinternationalen Proletariats hell genug sind, um halb des gemeinen Rechts stehen, da die französischen von der Republik erhält, dazu benußen, die Sklave Monsignor Lavigerie sollte die Subventionen, zu fühlen, daß man sie ihren Eltern entfremden Afrikanerinnen wie Hausthiere verkauft, von ihren männ- von der Republik erhält, dazu benußen, die Sklave dem Territorium der Republik abzuschaffen. Er will. Noth und Hunger haben sie früh gelehrt, lichen Verwandten nur als Erbtheil betrachtet werden, sein Werk damit, die Sklaven im afrikanischen Fra im afrikanischen Fra Welt. Frau die Araber mit den Franzosen beschleunigen. Hubertine Auc Frauenemanzipation. 1. 21 2. A 3. A Le herüber ge Boliflinit Rath und Die 3 trug im ab In de im legten benen 10 f mußten. 5 daß vieles nicht so ist, wie es sein könnte in der der südafrikanischen Sklaven. Er fordert und die Re- zu befreien, die Schwarzen, die aus dem Süden Bersonen, Und jeder Lehrer, dem nicht gänzlich das und die Philantropen( Menschenfreunde), von so schöner hieße ebenso menschlich als patriotisch handeln, den he gierung bewilligt augenblicklich eine große Subventioner atabiliten gram Sarens eingeſperrten ofgionen, Begeisterung angesteckt, zeichnen einige hunderttausend Selbstbewußtsein geschwunden ist, weiß es ja Francs und find sogar bereit, mit eigener Person für die würde damit die so wünschenswerthe Verschmelzw selbst, daß auch er und seine Kinder dem Prole- Sache Lavigeries einzutreten. tariat angehören und daß die herrschenden Klassen Monsignor Lavigerie verlangt 500 Freiwillige. Kaum die Lehrer wahrlich nicht zur Bourgeoisie zählen. hat er es ausgesprochen, so melden sich 1800, unter ihnen Darum Jhr Mütter, seid heute doppelt wach- jeden Berufes fanden sich bereit, die schwarzen Brüder altberühmte Namen aus altadligen Geschlechtern. Männer sam und aufmerksam, so weit es Euch Eure Ar- aus der Sklaverei zu befreien, aber, o Widerspruch! ihre beitslast gestattet, weist nicht die Kleinen unge- weißen Schwestern überlassen sie ruhig der Sklaverei. duldig ab, wenn sie fragen, weshalb so ungleiche Wie schade, daß so viele großmüthige Wesen, durch Hauserstr. 23/24, sowie die Pflegestation für Zustände zwiſchen arm und reich herrschen, belehrt sie auf die Stimme der Frau gehört haben! Der Frau in Aerztinnen stehen und zwar der Damen Frl. bisher fich vielmehr, daß die nächste Generation vielleicht effeln, welche seit einem Jahrhundert nach Befreiung und Lehmus, Dr. med.,( dazu ist jetzt noch einen Weg geben ihren Rechenschaftsbet ihrer Gesu Die Poliklinik für Frauen zu Berlin, Alte 337 Kran Blum gekommen) welche unter der Leitung worden. Wir h Jungen M pfohlen. Berfammlu Die lager gefto Die T ere e Dom Bater entzog fie Befinnungs Berlin und schon Das ernten wird, was die Eltern unter ruft, ohne daß eine halbe Million aus dem allgemeinen Mühe und unablässiger Arbeit fäeten. Weist Säckel und den Börsen der Reichen herabregnet, ohne daß 1889-90 heraus, und ist daraus ersichtlich, das Institute einzig und allein auf Privathilfe ihnen nach, daß jeder Lebende gleiches Anrecht sich eine Armee zu ihrer Befreiung bildet. Die Sklaverei eristirt nicht nur in Südafrika, urd wiesen sind. Für zwei so wichtige Institute f hat an den Gütern der Erde, daß die Sozial- die europäischen Damen, von dem Prälaten mit warmen weder Stadt noch Staat verpflichtet, einzutreten! machen. demokratie deren Bekämpfung die Schule sich Worten zur Mithülfe anfgefordert, hätten ihm antworten und immer wieder Wohlthätigkeit an Stelle der Ge zur Aufgabe machen soll, indem man dort den tönnen:" Berbrechen Sie heherzt unsere Feffeln, Herr teit; denn eine gerechte Forderung wäre es do Sawalem man den weiblichen Aerzten und den mittellojen tältung, ein Kindern nachweisen will, was für böse Menschen Kardinal!" Die Sklaverei, welche man im Süden Afrikas be- lichen Patienten, die sich natürlicher Weise den deren Anhänger sind die Vertreterin der Bekämpfen will, besteht auch im Norden desselben. Sollten mit größerem Vertrauen und größerer Offenh fitlosen ist und daß sie die Klaſſenunterschiede daher einige von den Freiwilligen den Marsch durch die wenden, wie dem männlichen Arzt, wenn man auslöschen will. Die Klassenunterschiede, welche Sahara scheuen, so können sie ihre Mission beginnen, so wenigstens den Weg so ebnete, daß sie für ihre auch den Kindern bereits fühlbar werden in den bald sie in Algerien gelandet sind, indem sie die Schwarzen reich wirkenden Institute nicht auch noch ma befreien, welche, von den Karavanen aus dem Süden Sorgen hätten. Unterschieden der höheren und Armenschulen. Gar mitgebracht, wie jede andere Waare verkauft werden. Die Frauen und Töchter der Arbeiter könne manches lernbegierige, geistig sehr begabte Kind Jede wohlhabende arabische Familie besitzt mehrere sehr viel helfen, um derartige Ungerechtigkeiten Universität schadet es nichts; es erhebt und befreit ihm die zärtlich in Deine Augen sah, so einschmet Beyerstraß hat er gefördert, manches Unrecht gehindert durch Wunder, daß er die ganze Leidenschaft in Europa. sein muthiges Dreinreden. Man hat ihn natür schlummernden Seele weckte, daß Dein der Wiffen Wer frägt die Schuld? Novelle von Frieda. ( 5. Fortsetzung.) Seele, sich auszusprechen. Und manches Gute Deine Schönheit zu preisen wußte! War D Baris und Doktorgrad Privatdozer bald zum lich mit Scheinbeweisen erdrückt, als ewigen Stören- Wesen aufloderte und Du Dich rücksichtslos, fried verschrieen, und überstimmt und doch Zögern, ohne Schwanken dem Geliebten hing Aber 01 ihren muße Beigten, ba Sie betenne 1889 war rathen, wenn einmal Fräulein Clara nur einen dann einiges von dem gethan, was er verlangt. Einmal will ein jeder Mensch glücklich sein dessen Juge Sofie Gricheinung „ Ich bitte sehr, gnädige Frau," sagte er. ,, Ueber Lene werde ich mit Ihnen wieder beMonat lang die selbstverständliche und nächste Er weiß jeßt, welche reinigende, befreiende Kraft war so viel versagt worden von den Pflicht geübt hat, die jüngeren Geschwister zu in dem offenen Wort liegen kann. Sein trübes, Menschen; das Eine mußten ſie Dir lalu pflegen und daneben außer den Schularbeiten sorgenvolles Aussehen gilt nur der Befürchtung, das schrankenlose Glück der Liebe, mit de noch im Haus mitgeholfen hat. Die beiden Mäd- das Amt, das er liebt, zu verlieren. Er ist in seligenden Hoffnung auf eine schöne Zufu ausmalen konnte! antampfend freiung füh Jahre dahi chen sind gleichen Alters. Ihnen, Herr Justiz- Disziplinaruntersuchung und weiß nur zu gut, der Seite des Geliebten, die er nicht rosig natur, eine " G ย Es ma ich einen R in Brüffel, bern hörte. fie füh in ben Teb gebaddie Frau in 100 auf dem Ha rath möchte ich noch erwidern, daß die Arbeiter was das Ende sein wird. Plöglich bleibt er Aber das furchtbare Erwachen! Da vielleicht öfter den Abend zu Hause zubrächten stehen, sein Auge richtet sich auf eine kleine Nische statt im Wirthshaus, wenn sie Hausgärten mit in der Mauer des einen Hauses. Ja, das ist der süße Liebestraum im Sturm des Lebens u schönen Lauben hätten, in denen sie sich mit ihren Plaz, von dem aus ihn die dunkeln Augen so ein flüchtiger Rausch gelten sollte, nicht me Freunden unterhalten könnten, oder im Winter flagend angeschaut! Hier stand Lene und bat wesen sein sollte als eine liebliche Erinner schöne Salons." um Brot, und er konnte ihr nur Steine geben! wie es in seinem Abschiedsbrief stand. Noch eine tiefe Verbeugung und er ist fort. Armes Kind, mit Deinem heißen Drang nach es nicht glauben können. Wo sie ihr ganze Draußen an der Pforte wartet er auf seine Frau, etwas Besserem, Schönerem, als Dir geworden, hingab, da mußte sie auch Treue fordern die mit Thränen in den Augen Abschied nimmt mit der unbezwinglichen Sehnsucht nach Wissen, und nun verläßt er sie mit feigen Entschuldig zum letzten Mal. Schweigend und hastig ver- dann nach Abwechslung, nach etwas Neuem, wegen äußerlicher Hindernisse, laffen sie den Garten; ihm brennt der Boden Frischem in Deinem harten Dasein, und immer weiß es plöglich, daß er nie daran unter den Füßen. noch Liebe! Das Wissen ist Dir versagt worden sie zu heirathen, daß sie ihm nicht mehr mit der ganzen Härte, welche die Gesellschaft den ein Spielzeug für müßige Stunden! Schwachen gegenüber zeigt, Deine Gaben sind er- reiche Fabrikantensohn- sie, die arme stickt worden, Dein Streben verlacht, Dir blieb Und sie hat glauben können, daß er nur die schwere, harte Arbeit von Tagesanbruch meinte? Von den Einen verachtet, 2. G Waf fie zurüidge Bor ihren fin ihn Spannung Bu zerschme Boller Bur rechten fteigt in m Krieger, Si und Gitelte geht, als warte er auf Jemand, ist auch trüber bis tief in die Nacht und der Tanz. Du Andern verspottet, von der Mutter verstoßteiheit un Fünf Jahre sind vergangen. Die Bandgasse ist noch nüchterner und trüber geworden in dieser Zeit, und Berger, der langsam sie hin und her zwei Wege geworden in den fünf Jahren, aber nicht nüchterner ging, wie die andern Mädchen auch, um etwas dem Geliebten verlassen Er hat freilich keine Aussicht mehr, Rektor zu Freude zu genießen in Deinem traurigen, mühe- die ihr noch bleiben. Der eine führt zu werden und keine vornehmen Bekannten. Dafür vollen Leben, und Du fandest Unterhaltung, Auf- und Wohlleben in tiefer Schande macht er sich mitunter das Vergnügen, seine regung und zuletzt Dein Schicksal! Warum mußte sie nicht gehen. So sei es denn der and Meinung gerade herauszusagen, wenn er auch es auch der schöne junge Herr sein, der schon er ist kurz, sein Ziel der klare Fluß, sein, weiß, daß er damit Anderen nichts nüßt und sich manchmal auf der Straße Dir bewundernd ge- ein Sprung in das reine Element, um nur schadet; so wenigstens versichern ihm wohl- folgt, der Dich auch hier gleich zu finden wußte? Schmutz des Lebens abzustreifen. mainende Freunde. Aber er weiß es besser. Ihm Der Dir zuerst so glühend von Liebe sprach, so ( Schluß folgt.) ein Banner Empörung bei der dur Der G Arieg, St Dummheit n, 1 nne nicht Welt zu schaffen! Die Aerztinnenfrage ist ein Stück werk vor dem geistigen Auge erscheint, kommt mir der Frauenfrage, zu deren Lösung wir alle beizutragen Gedanke," was mag wohl den Maler veranlaßt haben, haben, denn das Interesse der gesammten Frauenfrage Frauentypen für seine Arbeit, Kunst, Freiheit und Friede betrifft es, daß es den Frauen gestattet wird, auch an zu wählen"? ef deutschen Universitäten zu studiren und nach dem Gramen erfuche Ift n fein be Was geht es uns an, was aus den durch uns Brotlos gemachten wird, rufen die Humanitätsgesetzmacher von heute, wir haben nur einem Machtwort zu folgen. Die bezahlte Arbeit sei für den Mann, die unbezahlte für die Frau! War es Spott oder hat er zeigen wollen, daß erst Darum den Arbeitgeber bestraft, der auf verbotene auch frei ihre Praxis auszuüben. Wir müssen verlangen, dann, wenn die Frau ihr Antheil an Arbeit und Kunst, Stunden der Frau Geld verdienen läßt, aber dem Gemahl daß auch bei Krankenkassen der Frauen weibliche Aerzte erst dann wenn sie nicht mehr Hörige des Mannes sein die Freiheit gelassen, sie abzuquälen, wo es ihm gefällt. ugelassen werden! Wir verweisen hier nochmals wird, Bildung möglich ist und" Friede auf Erden" er- Und, als wäre dies nicht genug, kommen die Humanitätsauf die Petition für die Zulassung der Aerztinnen in schallen wird? gesetzfabrikanten auf heuchlerische Weise zu der Frau, um eugt Deutschland, und bitten die Arbeiterinnen aller Drten,| Arbeit, Kunst, Freiheit, Friede, Bildung, Frauen- ihr die von ihnen gemachten abscheulichen Gesetze, die recht fleißig Unterschriften zu sammeln in Arbeitsstätten bilder! Als ob die Frau jezt mit alledem etwas zu Mißgeburt ihrer Selbstfucht, zu zeigen. Sie rufen ihr in , wie Versammlungen.( Betitionsbogen sind von der Re- schaffen hätte! Als wenn die Frau so hoch stände, sich salbungsvollem Tone zu:" Sei uns dankbar Frau, daß mit einer dieser großen Sachen personifiziren zu können! wir Dich wieder in die von jeher angewiesene Stelle einHat der Maler vielleicht gemeint uns die Zukunft so gesetzt haben." Was zur Sklaverei geboren, muß in skizziren zu müssen? Wollte er für Frauenrechte plaidiren? Sklaverei bleiben. Neigt das Haupt in Demuth, seid Oder hat er sich den Frieden auf keine andere Weise duldsam, aber vor Allem denkt nicht, bewegt Euch nicht, denken können? Leider, wie unerreichbar weit ist für einen sucht durch Unterthänigkeit und Aufopferung den Herrn, in der Jektzeit im Widerspruch stehen. Arbeit, Kunst und zu wählen, zu erweichen, auf daß seine Herrschaft Euch Theil der Menschheit, für die Frau, Arbeit und Kunst, die den wir Euch, mit der Hungerpeitſche bewaffnet, zwingen Dien ind wan baftion zu beziehen.) Um eine kurze Uebersicht von der Rührigkeit der folgen: onder weiblichen Merzte zu geben, lassen wir hier den Bericht Bom 1. April 1889 bis zum 31. März 1890 find umjo tags und Freitags von 5 Uhr Nachmittags an) im youze in der Poliklinik( Alte Schönhauserstraße 23/24, Diens: Ganzen 1103 Personen behandelt worden, und zwar: Verheirathete Frauen:( 978) ift ab ner Blicken an ingt erem nen, Flave Er b Fra Den g ten& Cems denn melzun Auc Alte ür 5 eitung Tib tsberi A. 1. An Unterleibskrankheiten Leidende 2. An inneren Krankheiten Leidende 3. An Haut- und chirurgischen Krankheiten Leidende B. Ledige und Wittwen:( 125) 1. An Unterleibskrankheiten Leidende 2. An inneren Krankheiten Leidende 3. An Haut und chirurgischen Krankheiten Leidende. 637 257 84 58 • 40 Freiheit und Frauenbilder!? nicht allzuschwer drücke. Und sollte Euch bisweilen die durch ihn auferlegte Arbeit zu schwer sein, kniet vor ihm nieder, bittet ihn um Erleichterung und glaubt mir, es giebt keinen Mann auf Erden, der in seiner Großherzigkeit und Gnade Euch die Last nicht erleichtern würde. Eurem gesetzmäßigen Herrn sei und bleibe es erlaubt, Euch arbeiten zu lassen, so viel und so lang es ihm behagt aber im Gesetz sei geschrieben:„ Die Frau ist zu schwach zur Arbeit und Bildung." Aber hat der Maler nie gehört, wie auf der ganzen Welt Alles was Politik und Humanität treibt, das Volk aufreizt um auszurufen: Die Frau muß fort von der Arbeit, fort von der Kunst! Hat er denn nie gehört, wie Parlamentarier in die Welt ausposaunen:" Die Frau muß heraus aus der Arbeit, die Frau muß in die Wirthschaft!"? Hat er denn nie gehört, wie bei den Wahlen der Kandidat in der Hoffnung zu reüssiren, mit schönen Worten seinen Wählern vorspiegelt, jede Armuth wird aufgehoben sein in der Stunde, wo die Frau, mehr gekettet denn je, aus der Arbeit gedrängt, in ihre elende Personen, von denen im verflossenen Rechnungsjahre die sich selber erhebende Charlatans schreien: Wählt uns, lichen Gesetze, die Euch rechtlos und brotlos machen. Lacht Klause zurückgejagt ist? Hat er denn nie gehört, wie Berreißt, verbrennt, macht zu Staube die unmenschneu zugegangen, während 560 aus früheren Jahren wählt uns, wir werden Euch Geseze machen, wodurch aus den Mann, der faselt von weiblicher Schwäche an herüber genommen worden sind. Seit Eröffnung der erklärt wird, die Frau ist zu dumm, unmündig und Geist und Körper. Verspottet ihn durch Gure Thaten: Rath und Beistand dort nachgesucht. Poliklinik haben insgesammt 14,407 Frauen ärztlichen ungeschickt für physische und geistige Arbeit. Armer, Arbeit ist Bildung. Die Zahl der Konsultationen in der Poliklinik be- schwärmender Künstler! der Frauen malt, als Vertreterin Auf, Ihr Alle, hin zur Arbeit! Zur Wirklichkeit 543 337 Krante 27 Summa 1103 " Frauen aller Länder fordert Euer Recht auf Arbeit, brecht oder zerstört, zerschmettert, sprengt auseinander Alles, was Euch in den Weg gelegt wird! trug im abgelaufenen Rechnungsjahre 2736. von Arbeit, Kunst und Freiheit. Idealist, dachtest Du gemacht das allegorische Gemälde, zur Wahrheit gemacht In der Pflegeanstalt( Friedrichstraße 203, IV) sind nicht daran, daß immer nur nach einem Buch gelehrt das erhabene Ideal des Künstlers:„ Durch Arbeit, denen 10 kleine operative Eingriffe vorgenommen werden ohne sie würde der Mann das ewige Leben befizen? Frieden." im lekten Jahre 33 Personen behandelt worden, bei wird, das sagt, die Frau ist der Fluch der Menschheit, Kunst und Freiheit zur Bildung und zum mußten. Im Ganzen sind seit Eröffnung der Anstalt des Trümmerhaufens von Waffen und zerrissenen Herzen| Arbeit, Kunst und Freiheit, dargestellt von FrauenHört! hört! da klingt es wie Posaunenklang in mein worden. in derselben verpflegt und behandelt Wir hoffen, hiermit leidenden Frauen, die vielleicht sben ihrer Gesundheit. Mächtiger Denker, warum entwarf Dein Pinsel inmitten figuren? bisher sich gescheut haben, einem Arzt sich anzuvertrauen, Dhr. Auf! Frauen auf! von allen Ländern auf, fordert| cheinen Wegweiser gegeben zu haben, zur Wiedererlangung Euer Theil von Arbeit, Kunst und Freiheit! ba ilfe Ce fü en! er Gen Боф Llofen Den ffenb man ihre e mat fönnen ten hmei Bar machen. lager Dom geftorben. Weyerstraß in Berlin. Privatdozent Und besonders den alleinstehenden Im Jahre 1883 wurde sie als E. Drucker, Amsterdam. Vereine und Versammlungen. Halle. Am Montag den 2. Februar fand in Sanows Restaurant, Steinweg, eine Mitgliederversammlung des jungen Mädchen seien die genannten Institute em frei und zu Menschen machen. Ja, Frauen, fordert Arbeit! Dies allein wird Euch hiesigen Frauenvereins statt. Der 1. Punkt der TagesAcbeit ist Bildung, ordnung betraf Ersatzwahl zweier ausgeschiedener VorBersammlungen auf das Bestehen derselben aufmerksam Thier erhebt, ist der Arbeit zu verdanken. den Menschen über das ſtandsmitglieder. Es wurde an Stelle der ausgeschiedenen Wer außer 1. Vorsitzenden Frau Hoffmann, Frau Grothe, für die aushalb der Arbeit steht, steht auch außerhalb der Bildung. geschiedene Frau Losse, Frau Plorin als Beisigerin ge= hawalewsky ist plöglich an den Folgen einer Er Kopf- und Händearbeit. Die hervorragende Mathematikerin Frau Sofie Die ganze Macht der Gesellschaft beruht auf Arbeit, wählt. Als 2. Punkt stand auf der Tagesordnung:„ AbDas Schaffen hat man uns rechnung". Dieselbe ergab, da der Verein viele außerfaltung, einer Lungenentzündung, nach eintägigem Kranten niemals verwehrt. Das Schaffen nein, die Arbeit gewöhnliche Ausgaben gehabt hatte, nur einen Baarbestand Leere des Lebens der höheren Gesellschaft, und da sie kleinen Unterschied, der beinahe nichts ist, zwischen schaffen einen Leseabend zu veranstalten. Der Vorschlag rief eine Die Tochter eines russischen Generals, fühlte sie die ia, da ist ein Unterschied zwischen den beiden Wörtern. von 8 M. Der Kassirerin wurde Decharge ertheilt. Es Habt Ihr je von produktivem Schaffen gehört? In dem wurde von verschiedenen Seiten die Anregung gegeben, entzog sie sich dieser Gewalt durch die Heirath mit einem Euch Frauen aus Bildung, aus dem Rechte, aus dem dafür aus. Man verschob jedoch einen Beschluß bis zu Vater die Erlaubniß zum Studium nicht erhielt, und arbeiten, liegt das ganze egoistische System, das lebhafte Diskussion hervor. Alle Rednerinnen sprachen sich Gesinnungsgenossen und studirte dann in Heidelberg, Menschsein verdammt. Berlin und Göttingen; damals waren den Frauen die Arbeiten ist erfinden, formen, einer andern Versammlung. Ferner wurde beschlossen, in Universitäten noch nicht verschlossen. Dann ging sie nach Der Mann, der den Schmuz fortbringt und die Straßen berufen und hierzu eine Referentin von auswärts kommen bilden, denken, entwickeln; schaffen ist nur nüßlich sein. nächster Zeit eine öffentliche Frauenversammlung einzuBaris und erwarb, nach Deutschland zurückgekehrt, den| Doktorgrad. Ihr hauptsächlichster Lehrer war Professor ausführer, gleich viel welcher Richtung er sein möge, der Energie für den Verein zu wirken und auf die ,, Arbeiterin" reinigt, ist nüßlich; jedoch kein Gesetzgeber, kein Gesetz zu lassen. Nachdem noch die Mitglieder ermahnt, mit nicht bis jetzt der Meinung war, daß man solchen dumm zu abonniren, schloß die Vorsißende die Versammlung. Eilenburg. Eine öffentliche Frauen und Mädchenhalten muß. Das nüßliche Schaffen, das ist das endlose in Europa. Die französische, wie die schwedische Akademie| Schaffen zum Nußen Anderer, die selber zu faul, zu stolz versammlung tagte am 2. Februar im Restaurant Tivoli sind, um etwas zu thun, und fördert nach Meinung der mit der Tagesordnung: Die Stellung der Frau in der Uber nicht nur wissenschaftlich war sie thätig; in wird die Frau auch dumm gehalten. Was würde aus fation. Referentin: Frau Rohrlack aus Dresden. Die Machthaber Versumpfung und Verdummung. Deshalb heutigen Gesellschaft und die Nothwendigkeit der Organiihren Mußestunden schrieb sie Novellen, die eine Begabung der Welt werden, wenn auch sie sagen könnte, das ist Versammlung war von ca. 200 Personen besucht, davon zeigten, daß man sie bald Dostajewski an die Seite stellte, meine Arbeit. Nur verfluchte Danaidenarbeit darf ihr war die Hälfte Frauen. Nachdem sich das Bureau ge= deffen Jugendfreundin sie war. Lalu bekennen; auch auf dem Sozialistenkongreß zu Paris vorüber und haben ihre Merkmale hinterlassen. Schlösser, der Frauen vor Augen. Sie griff in die Geschichte der Sie war Sozialistin und scheute sich nicht, dies offen zu Theil werden, sie muß niedrig bleiben, um den Mann bildet, führte die Referentin in einem 11/ 2ſtündigen Vorin seiner Höhe erblicken zu können. Jahrhunderte gingen trag den Versammelten klar und deutlich die Organisation Sofie Hawalewsky war eine wahrhaft hervorragende und Menschen; doch nirgends ruht das Auge auf Monu- tige Sklavin der Männer war, in den Ackerpflug gespannt Paläste und Ruinen sprechen von Zeiten, von Geschichten alten Deutschen zurück und zeigte, wie das Weib die richgegen jedes Vorurtheil kühn und siegreich hat die Frau wirklich nichts geschafft? Dja, viel, sehr während der Mann dem Waidwerk oblag oder zu Hause antämpfende Frau und eine für die menschheitliche Be viel und schwer! Aber gleich wie das Lastthier seine auf der Bärenhaut lag; dies alles zeige uns, daß das freiung fühlende Sozialistin, die in der Vollblüthe ihrer schwere Bürde von einem Land zum andern schleppt, weibliche Geschlecht von Alters her bis in die Zeit des Jahre dahin gegangen ist. aft 2 in Blos hing fein en t be Bufu ofig Da Sun me Enner G nzes n to uldig Dr fübl Baid bald ber 1889 an die Stockholmer Hochschule berufen, stieg zum ordentl. Professor auf, die erste ihres Geschlechts Wissenschaft ernannte sie zum Mitglied. war sie zugegen. natur, eine Durdi Arbeit zur Bildung. ohne Spuren zu hinterlassen! Lastthier und Frau sind 19. Jahrhunderts als untergeordnetes Wesen betrachtet synonym. Und jetzt, wo hier und da Frauen aufstehen, wird. In unserer heutigen Gesellschaft ist die Frau nicht deren Geist sich losmacht von der sie umfassenden Kette, bloß dem Manne untergeordnet, sondern auch dem Kapital jezt, wo von allen Orten der Welt die Kunde erschallt, so gut wie der Mann als Lohnsklave, jetzt hat die Frau daß sie in allen Branchen und Betrieben als Siegerin doppelte Pflichten zu erfüllen, den Hausstand zu führen Es mag vor ungefähr 14 Tagen gewesen sein, daß aus dem Wettkampf hervorgeht, baut Neid unübersteig und vielleicht noch dazu in der Fabrik zu arbeiten, um ich einen Redner das bekannte Bild aus Wierz Museum bare Mauern auf ihrem Pfad auf und tauft diese ironisch die Existenz der Familie zu ermöglichen. Frauen- und in Brüffel, die Bildung", in glühenden Worten schil- außergewöhnlichen Schutz". Die Frau ist zu schwach; Kinderarbeit nimmt Tag für Tag zu, weil dies billigere bern hörte. Seitdem schwebt mir das Bild immer wieder Nachtarbeit in Fabriken sei ihr verboten; Feldarbeit werde Arbeitskräfte sind. Um nun dem abzuhelfen, sei jetzt der ebade Frau in ihrem weißen Gewande, die goldene Krone in den lebendigsten Farben vor. Fortwährend sehe ich von ihr nicht geduldet. fie zurückgelegten Weg, besät mit Trümmern von Waffen. Leine das Schiff fortziehen während der Herr Gemahl am Frauen und Mädchen möchten eintreten, daß etwas Ganzes Bor ihren Füßen liegt eine Kanone und in ängstlicher Ruder gemüthlich sein Pfeifchen raucht. Oder die Frau, geschaffen werden könnte. Wenn das weibliche Geschlecht Arbeit. Wie poetisch und unern? Aber sie kann an der jebem Drte Zahlstellen zu gründen, und alle arbeitenden Spannung frage ich mich, wird es ihr gelingen, auch diese die schwere Lasten tragend, diese ohne Mann von Haus aufgeklärt wäre, um sich als treue kämpfende Genossin Boller Bewunderung ruhte mein Auge auf ihren Hause Nächte auf Nächte wacht, schauert, wäscht und näht, möglich, die manchmal theuer erkämpft würden seitens zentralisirte Frauen und Mädchenverband über ganz der Zeit der Schwangerschaft bleibt sie aus Deutschland gegründet worden. Es Pflicht, r DO toßen e fin zu ibn anbe Tein m ซิ น zerschmettern? zu Haus zum Verkauf anbietet? Und sie, die im eigenen dem Manne zur Seite zu stellen, dann wären eher Siege Bur rechten Seite stehenden vier Töchtern: Arbeit, Kunst, sie, die den eigenen Garten bebaut? sie, die verlassene der Männer. Deshalb sei es dringend nothwendig in so Freiheit und Friede." Nach der andern Seite schauend, Schwangere, die in tiefer Trauer hoffnungslos und hungrig, einer Industriestadt wie Eilenburg, bei den niedrigen teigt in mir beim Anblick zweier schwer verwundeter ohne Schuß und ohne Dach herumläuft oder sich ein Grab hiesigen Löhnen eine Organisation zu schaffen. Reicher Krieger, die im Todeskampf sich noch aus Herrschsucht in den Fluthen dieses oder jenes Flusses sucht, ist sie ge- Beifall lohnte diese Ausführungen. Es gingen drei Reund Eitelkeit um den Besitz eines zerrissenen Lappens, schüßt? Fort mit der Lügenhumanität, basirt auf groben solutionen ein, welche sich zusammen deckten. ein Banner, eine Fahne, ein Symbol genannt, streiten, Egoismus! Was gilt Humanität, die zu Hunger zwingt? Empörung auf; daneben eine Frau, gebeugt und weinend Was nüßt außergewöhnlicher Schuß, der den Geist flügel-| bei der durchschossenen Leiche ihres Mannes oder Bruders. lahm schlägt.. Was geht es auch uns an, was aus den Der Erklärer der Allegorien hat diese lette Szene hundert Tausenden von vertriebenen Frauen aus den Arieg, Streit und Verzweiflung" getauft, ich würde sie Minen wird", sagte ein belgischer Weiber schützender Ge-| Dummheit" nennen. Jedesmal, wenn mir das Kunst- sezmacher! ,, Die heute Abend im„ Tivoli" tagende öffentliche Frauen und Mädchenversammlung erklärt sich mit der Referentin voll und ganz einverstanden und verspricht, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dahin zu wirken, eine Organisation in's Leben zu rufen, und bittet, eine Kommission von " " Ar. Be trag beträgt 10, die Zeitung wird Sonntags in ben Situationsbericht der Gewerkschaften. Die Jnnungsmeister des Glasergewerbes in Mag burg haben die Mitglieder des dortigen Fachvereins a geschlossen. Es tamen 15 zum Ausstand; weitere regelungen find zu erwarten. Bei den Vergoldern und Vergolderinnen Berlins f ein Ausstand bevor. rgan Der Kampf der Tabatarbeiter erstreckt sich nicht me allein auf Hamburg, sondern alle für dortige Geschi Arbeitenden haben sich den Streikenden angeschlossen. Erich 5 Personen zu wählen zum Behuf der Gründung, Interessen. Erwähnenswerth ist, daß von Herrn Greifen- beitern), wurde abgelehnt. Das Statut nebst 6 eines Frauen und Mädchenvereins." berg zur befferen Förderung und Hebung der geistigen schäftsordnung, wie es von der in einer früheren Bu dieser Resolution sprachen 4 Herren, welche sich mit Interessen unter den angeblich noch nicht reifen Arbei- sammlung gewählten Rommission vorgelegt wurde, wu Ser Referentin einverstanden erklärten und die Annahme terinnen die unentgeltliche Abgabe der Zeitung Die angenommen. Der Vorstand besteht aus: Franz Dre der Resolution den Frauen und Mädchen anempfahlen. Arbeiterin" an die Mitglieder beantragt wurde. Derselbe Frau Haberstroh, Vorsitzende; Wilh. Heyfelder, Fräule Es wurde beschlossen, in drei Wochen eine weitere Ver- motivirte seinen Antrag dahin, daß der Hauptzweck des Kullmann, Kassirer; Fräulein Dickow, Herm. Greifenbe sammlung anzuberaumen. Zum Schluß ergriff die Re: Vereins einstweilen nur der sein kann, Aufklärung und Schriftführer; Janke Haberstroh, Frau Freudenberg, ferentin nochmals das Wort, ermahnte die Frauen und Wiffen unter den Kolleginnen zu schaffen und sei es, da fizer. Unter Verschiedenes" baten mehrere Arbeiter Mädchen, daß die heute Abend mit dem Gehörten Ein- man im Allgemeinen über die geistige Intereffelosigkeit Buweisung von Arbeit, außerdem wurde auf ein am verstandenen ihr Wort gegeben, den Berein zu fördern der Arbeiterin klagt, nothwendig, den Arbeiterinnen eine März in Joels Lokal, Andreasstr. 28, ftattfindendes und beizutreten, es möge feine zurücktreten, sondern Zeitung in die Hund zu geben, die sie lieft und die ihr gnügen aufmerksam gemacht. Mit einem Hoch auf muthig helfen die Zukunft verbessern, daß unsere Nach Interesse erweckt. Eine solche wäre die Arbeiterin"; es neugegründeten Verein wurde die Versammlung geschlos tommen, die junge Generation, ein besseres Loos haben wäre gut und auch Pflicht des Vereins, dieses Organ für als wir, dies ,, alles liegt in unseren Händen". Mit seine weiblichen Mitglieder obligatorisch einzuführen, die einem herzlichen Glück auf! zum Gedeihen des Arbeite- Vortheile liegen ja auf der Hand. Der wöchentliche Beirinnenvereines ward die Versammlung geschlossen. Bielefeld.( Situationsbericht.) Da wir in der in mehreren Stadtvierteln zu errichtenden Ausgabestellen glücklichen Lage sind, ein Frauenorgan in der Arbeiterin" des Vereins gegen Leistung des Beitrages abgegeben, zu haben, fühlen wir uns gedrungen, einen kurzen Bericht dadurch hat der Verein pünktlich zahlende Mitglieder und der hiesigen Bewegung zu geben. Der hier bestehende bessere Gelegenheit, welche heranzuziehen. Dem Antrage Berein Freie Vereinigung für Frauen und Mädchen", traten entgegen die Herren Drews und Heyfelder, ersterer hielt regelmäßig alle 14 Tage seine Mitgliederversamm- meinte, es sei nicht zweckmäßig, die obligatorische Einfühlung ab, in denen uns Vorträge heiteren und belehrenden rung statutarisch festzustellen, es genüge, daß der Verein Inhalts gehalten werden. Besonders sind es die Ge- die Förderung der geistigen Interessen anstrebe; im noffen Grath und Zwiner, die uns Aufklärung gebend, Uebrigen wisse man nicht, in welchem Fahrwasser die treu zur Seite stehen. Der Verein hat bereits über 100 Beitung sich in Zukunft befinden könnte. Diesem schloß zahlende Mitglieder und werden unsere Versammlungen sich Herr Heyfelder an und bemerkte, er hätte sich zur Heizer und Trimmer in Hamburg befinden sich eb recht eifrig besucht. Weihnachten hatten wir eine Kinder- Informirung einmal eine Nummer Der Arbeiterin" falls noch im Ausstand, wie auch die Steinmezen bescheerung arrangirt, bei welcher Gelegenheit unser Mit- gekauft, habe aber gefunden, daß die Zeitung nicht so Neusalza( 102 an der Bahl), die Wirker in Thalhe glied Frl. Blechschmidt die Festrede hielt, welche allseitigen besonders sei; es sei ihm dies auch bereits von anderen( Zuzug ist fernzuhalten), die Glasarbeiter in Berged Beifall fand. Die Verloosung des Weihnachtsbaumes in der Arbeiterbewegung stehenden Personen gesagt und ein Theil in Ottensen, die Klavierarbeiter der Fi brachte einen Betrag von 13 M, welcher den ausgesperrten worden.¹) Ein dritter Gegner vertrat unter Zustimmung Mak& Co. in Berlin. Zigarrenarbeitern Hamburgs überwiesen wurde. Bei der einiger Arbeiterinnen die Ansicht, daß die Arbeiterinnen, In Erfurt find noch 60 Gemaßregelte zu unterstü Generalversammlung im Januar wurden folgende Per denen man eine Zeitung giebt, dieselbe einfach fort: In Bühl( Ober- Elsaß) wurden sämmtliche Vorstandsm sonen für den Vorstand gewählt: Frau Zwiner Vors werfen.2) Herr Greifenberg, der mehrmals seinen glieder des Textilarbeitervereins von dem Fabrikan figende, Frl. Kralemann Kassirerin, Fr. Klinge Schrift: Antrag vertreten mußte, gab zunächst seiner Ver- Ch. Regelet entlassen. In Folge deffen stellten fäm führerin. Alle Anfragen und Sendungen sind an die wunderung darüber Ausdruck, daß gerade die liche dort beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Borsigende, Karlstraße 2, zu richten. Für die Verbreitung Arbeiterinnen es sind, die dem legten Redner zu der Arbeiterin haben wir tüchtig gewirkt und sind hier stimmten. Wenn es vorkommt, daß Arbeiterinnen bisher Arbeiterinnen! Unterstützt die Genossen im Kam nun 23 Abonnenten, wir hoffen, daß die Zahl sich ver- etwas ihnen zum Lesen Gebotenes fortwerfen, so liegt um ihr Vereinigungsrecht! doppeln wird. Genoffe Zwiener hielt am 9, ds. einen es daran, daß es nichts für sie Passendes, schwer VerVortrag wozu Nr. 5 der Zeitung das Thema lieferte; fiändliches, aber für sie weniger Interesse Erweckendes er betonte besonders, daß die Arbeiterin" das geistige war, und selbst, wenn es aber vorkommen sollte, daß Band sei, welches die Bewegung an allen Orten mit Arbeiterinnen diese Zeitung ein, zweimal fortwerfen, einander verbinden soll und Jenen, welche verhindert was schadet das? Eine wird sie doch mal lesen, sie wird seien, die Versammlungen zu besuchen, soll sie besonders vom Gelesenen erzählen, es wird dann diskutirt, und die so nothwendige Aufklärung bringen! Aber selbst müssen schließlich wird die Neu- und Wißbegierde erweckt, das alle Frauen und Mädchen sich aufrütteln aus ihrer Erzählte gedruckt zu lesen. Die Arbeiterin, welche die Gleichgültiger, Du willst Dich um Dein eigenes Lethargie, selbst müssen sie die ihnen so lange vorent Beitung zuerst fortwarf, wird sie jetzt lesen und wieder Nur kümmern? Um Dein Haus und Weib und Kimtheit haltenen Rechte fordern, die Loosung aller, welche am lesen. Was die Behauptung des Herrn Heyfelder betreffe, Der Mensch hat kaum ein Eigenthum, woran fozialen Kampfe sich betheiligen, muß die Forderung sein: so habe Redner, der nicht blos eine Nummer gelesen, Nicht fremde Hand unsichtbar liegt. Arbeit ein. Fren Welche Bort nich Da Denn iten zur ger des Ganzen. Stüb tweber b one Rüc ermiten, Alle Sendungen an A. Dammann, Kassirer, burg, Fürstenplatz 2 I. Dein Wohl im Wohl des Leopold Schefer. auch für Dich! iffene lag, we bolt, at " Gleichberechtigung alles bessen, was Menschenantlig sondern alle bisherigen, gerade das Gegentheil gefunden D'rum: kümm're Dich um Vaterland und Menschen, berben im und kann sie deshalb nur empfehlen. Für die Be Nimm Theil mit Mund und Hand an allem Naben oifte beh tehen, n Kind Arbeitsfra eutet: 3 andlungs auch Dich nicht! Syfte ht, bas will y Das lichen Geschlechts referirte. Als 2 Punkt war die Grün- abonnirt. Die Festsetzung der unentgeltlichen Abgabe der Laß einen schlecht sein, sonst verdirbt er Dich. trägt." " nahme zurückgezogen. Die Aenderung im Statut, die Mehrzahl des Vorstandes soll aus weiblichen Personen bestehen( die Kartonbranche besteht nach Angabe des Vorsitzenden aus 9/10 weiblichen und 1/10 männlichen Ar Vereinskalender. e Fabrite ete pora njere Er Fabriten 1 rbeitsftät Wahr Berte ge Lübeck. Am 7. Februar tagte hier eine öffentliche fürchtung des Herrn Drews, daß„ Die Arbeiterin" in Nimm Theil mit Herz und Sinn an fernem Guten, Versammlung für Frauen und Mädchen, in welcher Frau ein falsches Fahrwaffer kommen könnte, gebe es ja doch Was Edle rings bereiten, Kähler- Wandsbeck über die wirthschaftliche Lage des weib- ein einfaches Mittel, es wird eben dann nicht weiter Laß nichts verderben, sonst verdirbst Du mit; feinen Sklave sein, sonst bist Du's mit: dung einer Zahlstelle des Vereins der Hand- und Fabrik" Arbeiterin" im Statut sei ebenso nothwendig wie er- Laß arbeiterinnen angesetzt. Die Referentin beleuchtete den klärlich, da, wenn man die Mittel, mit welchen der Zweck und denken Alle so, wie Du: dann kann Entwicklungsgang der Industrie bis zur heutigen unge- des Vereins erreicht werden soll, einzeln aufzählt, auch Der Schlechte keinen plagen, ordneten Produktionsweise, bei der man sich ganz beson- dieses dazu gehöre. Der Antrag auf obligatorische und kann die Menschheit frei das Rechte thun: ders angelegen sein läßt, die billigsten Arbeitskräfte, die Einführung der Arbeiterin" wurde schließ: Kommt alles, was sie thut, auch Dir zugut, Frauen und Kinder auszubeuten. Sei Eine unzufrieden lich abgelehnt³), nur wenige stimmten dafür. Ein Und Deinen Enkeln allen; denn auf immer in der Fabrik mit dem fargen Lohn oder der unwürdigen weiterer Antrag, den Beitrag für weibliche Mitglieder wird das erworben, was der Geist erwirbt. Behandlung, die den meisten Arbeiterinnen zu Theil wird, auf 10 und für männliche auf 15 festzusetzen, so seze man sie einfach vor die Thür und hole sich andere wurde bei der vorhandenen Aussichtslosigkeit auf AnKräfte von der arbeitslosen Reservearmee heran. Darum müßten auch die Frauen sich organisiren und in Vereinen zusammenthun, um gleich den Männern sich Menschen rechte zu erkämpfen und gleichzeitig bessere Arbeitsbedin gungen zu erringen. Auch Zeitungen müßten die Frauen lesen und sei denselben die Arbeiterin" empfohlen. Eine Resolution im Sinne des Vortrages wurde angenommen. 1) Herr Heyfelder sowie viele in der ArbeiterbeweDa für Lübeck die Polizeistunde auf 101/2 Uhr festgesezt gnng stehende Personen haben doch wohl blos den Titel ist, konnte Punkt 2 nicht erledigt werden. Es war daher gelesen und dann leichtfertig ihr Urtheil gebildet. Wenn zum 25. Februar wieder eine Versammlung anberaumt, die Herren etwas auszusetzen haben an der Arbeiterin", in der Frau Kähler die Statuten besprach und den Verein so mögen sie doch so freundlich sein und mit ihren evenbegründen half. Es sind gewählt zur Vorsitzenden Frau tuellen Besserungsvorschlägen hervortreten, ich glaube ganz Bruse, Kassirerin Frau Nevermann, Schriftführerin Frau gewiß, die Redaktion wird sich dem nicht verschließen und Thormann. Nach der achttägigen Agitation zählt die es mit Dank anerkennen und annehmen. Im Uebrigen Filiale bereits 120 Mitglieder. Besten Gruß, Ge- möchte ich empfehlen: Ghe man Urtheile fällt, lese man nofsinnen, wir sind mit Euch im Geiste verbunden. Etwas ganz und nicht halb. Außerdem soll ja die Arbeiterin" auch nicht blos für ,, in der Arbeiterbewegung stehende Personen" sondern auch für erst eintretende resp. noch fernstehende Arbeiterinnen sein. " 1 M. Th. Bermerkungen der Berichterstatterin: usgefekt. Kinder in eiten 321 Bielefeld. Freie Vereinigung der Frauen und Mäd Vors.: Fr. Zwiener, Karlstr. 2. Halle a. S. Frauen und Mädchenverein. Borsigen Frau Grathe. Hannover- Linden und Umgegend. Verein zur der Interessen der Arbeiterinnen. Vors.:? Leipzig. Verein zur Wahrung sämmtlicher in der Pap branche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterin Vors.:? Lübeck. Frauen- und Mädchenverein. Vors.: Fr. Mainz. Berein der Arbeiterinnen der Schäftebra Vors.:? ereits be urch diese Demeift be en -Mitgl.- Vers. Sonntag Nach meifte 2 Uhr bei Beifigel. Rostock. Frauen- und Mädchenverein. Vors.: A. Große Mönchstr. 9. deshal Statt bief Sternberg( Mähren). Fachverein der Bigarrenarte von Em beider Geschlechter. Mathilde Krätschen, Josefsga Stuttgart. Papierarbeiterinnen Verein. Vors.: Barst, Schmaleſtr. 49. Briefkasten der Redaktion. porto, da er zu schwer war. S ohnräum tiprecher Am duftrie, ange Arb ation gan Die Tha mirge, bie rich in 2 beit 60 3 K. W., Troppau. Wir bedauern lebhaft, darüber keine Auskunft geben zu können. Lübeck. M. Th. Der Brief kostete 20 Pf Wir bitten alle Einsenderinnen von Berichten zu achten, daß die Briefe richtig frankirt werden, jeder Versammlungsbericht, der eingesendet wird, Strafporto! Auch ersuchen wir diese Berichte kürz halten und nicht ganze Foliobogen zu nehmen. Berlin. M. F. Ihren Bericht dankend aufgen Leipzig. Mit welchen Chikanen die Hülfsarbeite rinnen zu kämpfen haben, beweist eine Notiz, die wir in der Reform"( Buchdruckergehülfenblatt) lesen: Uns wird 2) Es ist eine falsche Behauptung, daß kein Leſe= ein Fall glaubwürdig versichert, welcher beweist, daß die interesse bei den Arbeiterinnen vorhanden sein soll; Hülfsarbeiterinnen, welche zum Unterstügungsfonds Schreiberin dieses ist auch Fabrikarbeiterin und sieht tägsteuern, schon unter den Chikanen der Prinzipale zu lich, wie ein großer Theil ihrer Kolleginnen, in Ermanleiden haben. In einer hiesigen kleinen Druckerei ver- gelung etwas Besseren, die Zeitungen, in denen sie ihr säumte ein Mädchen zweimal einen halben Arbeitstag. Brot eingewickelt haben, lesen. Selbstverständlich ist noch Bei der Lohnzahlung wurde dasselbe befragt, ob es sich kein großes Verständniß für hohe Politik bei den Frauen an der Steuer der graphischen Hülfsarbeiter und Arbeite vorhanden, einfach, weil man uns bisher vom öffentlichen rinnen betheilige. Auf die bejahende Antwort wurde dem Leben zurückhielt und-drängte, und da ist es nicht ausMädchen erklärt: ,, Dann müssen wir Ihnen die versäumte geschlossen, daß die Arbeiterin das Lesen von Sachen, die Arbeitszeit abziehen. Sehen Sie, der Spaß kostet Sie sie nicht fennt, wofür sie kein Interesse hat, ablehnt, so: somit 1.50 Mt." Nobler Prinzipal das! fern ihr nur derartiges geboten wird, und das mag dem Aber auch noch viele männliche Mitarbeiter Herrn wohl passirt sein. machen den Mädchen das Leben schwer. In Berlin ist in voriger Woche, wie der Vorwärts" schrieb, der Fall vorgekommen, daß in einer Druckerei 5 Setzer aufhörten, weil es ihnen nicht paßte, den Arbeiterinnen mit dem nöthigen Anstand zu begegnen, wie es der Prinzipal auf " 3) Bebauerlich ist es, daß dieser gewiß gute Vorschlag nicht zum Beschluß erhoben wurde, obwohl die Hälfte und vielleicht mehe der Anwesenden aus Arbeiterinnen bestand und man annehmen konnte, daß dieselben ihren Vortheil besser wahrnehmen würden. Ich habe nur die verfch .es 31 Ich um Hung em fchleft Chatfachen gnorante e Bourg Drud von Fr. Meyer, Hamburg, Rosenstraße Veranlassung der Mädchen wünschte. Es müssen diese eine Erklärung, daß die übergroße Mehrzahl die Arbei- men; grade ein Besprechen der Zeitung in Versammlun wird gut sein. Weiteren Einsendungen sehen wir ein " Arbeiter" doch auf sehr niedriger geistiger Stufe stehen, terin" noch nicht zu Gesicht bekommen hat, überhaupt entgegen. Wo es angebracht, etwas kürzer zu halten die nicht einmal einmal wissen, daß das, was ihnen recht über den Werth sich noch nicht klar war. Ich gebe mich Sternberg- Mähren. M. H. Ihrem Berichte ist, für den anderen billig sein muß. der Hoffnung hin, daß durch häufiges Daraufzurückkom die Lage der Arbeiterinnen, sehen wir gern entgegen men und Hinweisen und vielleicht durch Zuwendung von Probenummern es dennoch zur obligatorischen Einführung fommt. Auf einen Hieb fällt kein Baum. Marie G- g. Berlin. Eine Vereinigung der in der Kartonbranche beschäftigten Arbeiterinnen und Arbeiter wurde am Mitt woch den 11. Februar gegründet. Zweck des Vereins ist: Wahrung und Förderung der gewerblichen und geistigen