bevölker terinnen noch Inwider icklung dabei ha eiligkeit längst nschaft it mit ffe Nr. cauen afchanzug aller Nach ür Fra der Lebe mgewiefe der g musfclic der Arb Nr. 15. Die Hamburg, den 11. April 1891. 1. Jahrg. Arbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden Volkes. that Drgan aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. ifträge die Pro terreichi as von r Beweis llsverf 2. Harm oziale - Sauet Un Erscheint wöchentlich einmal und zwar am Sonnabend. Eintracht macht Bark- Bildung macht frei! Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). Expedition, Druck und Verlag: Fr. Meyer, Hamburg, Rosenstr. 35. Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mart, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direkt per Kreuzband Mr. 1,40. Freunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin“! Borstel die Frau Fortleben ann Teif Beilug Roman lage. dlungen eitungsp geschrie 3. Für Verlag ft 1 deffe Wir mö Heftchen Nutzen punkten fran und der Sozialismus von Bebel. Sinde bas Leben schenkt, fällt", der Mann kann sich eine behandelt. Da ist keine Spur von dem prüden, heuchInnigfte Von Clara Zetkin. ( Fortsetzung.) So zeigt Bebel von den verschiedensten Gesichts aus, daß die mit den sozialen Zuständen aufs verknüpfte heutige Ehe den Naturzweck nicht erwerben Lige H Bebel konstatirt weiter, daß der Druck der gebildeten Zustände, welche schwerer auf den Fraven als auf den illegitime Nachkommenschaft dugendweise leisten, ohne daß lerischen Versteckspielen mit Worten und Thatsachen, welche er dadurch von dem Postament seines gesellschaftlichen durch Anspielungen und Heimlichthuerei die Sinnlichkeit Ansehens fällt". Sehr energisch geißelt Bebel die nur reizt und herausfordert; da ist aber auch keine Spur schreiende Ungerechtigkeit, welche darin liegt, das Geschlechts- der Rohheit, des gesuchten Uebermaßes im Ausdruck, die leben des Mannes und jenes der Frau mit zweierlei abstoßend und verlegend wirken müssen. Die Kapitel, Maaß und Gewicht zu messen, hier Alles zu erlauben, welche Bebel den Fragen widmet und ebenso nackt und dort Alles als Unfittlichkeit zu verdammen. fritisch vernichtend für die Gesellschaft in der Auffassung, ierteljaht und auch nicht erfüllen kann. Und seine Feststellungen Druck der sozialen Verhältnisse ihrer Aufgabe, die Ge In dem Maße, als sich die Ehe unter dem bleiernen als edel und würdig in der Darstellung. ärtiger tonung, welche die natürlichsten Beziehungen zwischen regeln, nicht gewachsen zeigt, gehen mit ihr eine Reihe hoch- Männern lasten, viele von Ersteren veranlaßte, eine zu furchtbaren Anklagen gegen eine Gesellschafts- schlechtsbeziehungen in normaler und fittlicher Weise zu Mann und Frau in furchtbarster Weise durch unnatür tarakteristischer Nebenerscheinungen Hand in Hand. Der Alt- Befferung der Lage des weiblichen Geschlechts anzustreben. Don Liebe und Ehe werden macht. Berhältnisse entarten, zu einem häßlichen Zerrbild und Neumalthufianismus, künstlich herbeigeführter Abortus, Zu diesem Zwecke fordern sie, daß die Frau zu allen Selbstmorde verführter schwangerer Mädchen, Kinder: Thätigkeiten, die liberalen Berufe inbegriffen, zugelassen Frauen die Ehe überhaupt ein Ding der Unmöglichkeit Art, zumal seitens der Männerwelt, Nervenleiden, Fähigkeiten sich eignen. Er wirft nun die Frage auf, ob Andererseits weist er ziffernmäßig nach, daß für viele morde, geschlechtliche Ausschweifungen und Laster jeder werde, zu denen ihre körperlichen und geistigen Kräfte und malen Berhältniffen ziemlich gleich, allein verschiedene Um liche Gewaltthaten, venerische Krankheiten usw., sie alle sind, und ob sie helfen. Während er die erste Frage mit Zwar ist die Kopfzahl der Geschlechter unter nor- Systerie und andere Krankheiten der Frauenwelt, unfitt- die betreffenden Bestrebungen berechtigt und durchführbar Die der Männer um rund 11/2 Millionen übersteigt. Aus- kritisirendes Armuthszeugniß. Seine klassischste Fassung derungen zum Theil schon verwirklich sind, zum Theil bewirken, daß in Europa die Zahl der Frauen schreiben ein die heutige Ehe in vernichtender Weise warmer Ueberzeugung bejaht, weist er nach, daß die Forwanderung und Kriege fosten unserem Erdtheil ein starkes findet dasselbe jedoch in der Prostitution, jener Kehrseite ihrer Verwirklichung entgegengehen, daß sie jedoch ihre Rontingent junger, heirathsfähiger Männer. Die Berufs der Geschlechtsbeziehungen, von denen die Ehe die Vorder- volle Verwirklichung und ihre sozialbefreiende Kraft erst gefahr, welcher der Arbeiter infolge der kapitalistischen seite darstellt. Vom Alterthum an bis in die Neuzeit in einer neuen Gesellschaft erhalten können. nd Heim rofitwuth in den Fabriken, ganz besonders aber in den hinein stimmen Autoritäten auf den verschiedensten GeBergwerken und zur See ausgesezt ist, raffen eine große bieten darin überein, die Prostitution für eine nothwen- im Anschluß hieran der Sozialzustände strebt dem Ziele Anzahl Männer frühzeitig dahin, vermindern damit die dige soziale Institution zu erklären, welche die Gesellschaft zu, der Frau ökonomische Selbstständigkeit und unab= Menge der Heirathskandidaten, vermehren die Zahl der im Interesse des allgemeinen Wohles nicht entbehren hängigkeit zu verleihen. Die Ehe vermag nämlich auch und Mab find. Berlag ift uswärt Arbeiter beiterin heute, ba fenden erfehen Verbreit anlungen Einfent nd 2. Du nfhaus, Bande Wittmen. fönne. Die Umgestaltung der Produktionsverhältnisse und in einer anderen Hinsicht ihrer früheren Aufgabe nicht Unsere Zeit zeichnet sich im Punkte der Prostitution mehr genügen. Sie ist nur noch für eine sehr beschränkte Das Schaffen in der Familie feitdem es nicht mehr Die Furcht, eine Familie nicht erhalten, den AnSprüchen einer Frau nicht genügen zu können, hält nur durch die Heuchelei aus, mit der sie sich ab und zu und täglich mehr zusammenschmelzende Anzahl von Frauen Nicht nur die Zahl der Eheschließungen sinkt, sondern Körpers ausdrückt, und durch die Grausamkeit, mit welcher und für die Familie erweist sich. Taufende von Männern davon ab, eine Ehe einzugehen. über die Unmoralität der Verschacherung des weiblichen eine Versorgungsanstalt. Bleichzeitig steigt das durchschnittliche Lebensalter, in fie die Prostituirten, der großen Mehrzahl nach Opfer produktiv, vielmehr nur ersparend ist auch nicht mehr Frauen nicht freien dürfen, sondern warten müssen, bis sie ihnen den Zehnten ihrer Einkünfte" abpreßt. Auch muß selbstständig dem Erwerb nachgehen. welchem fich die Männer zu verheirathen pflegen. Da die sozialer Verhältnisse, mit ihrer Verachtung belegt, während als ausreichend, die Existenz der Frau zu sichern, sie fie gefreit werden, so bleiben viele von ihnen ledig. Mit in der Frage der Prostitution marschiren wir im Zeichen| Rücksicht hierauf haben verschiedene Fanatiker, denen die der Heuchelei und die patentirten Vertreter und Wächter the der letzte und höchste Zweck der weiblichen Existenz der Moral, Ordnung, Ehe und Familie" bilden einen| i, im angeblichen Interesse des weiblichen Geschlechts, die ansehnlichen Prozentsatz der Kundschaft der Freudenhäuser.| Bolygamie gefordert. Bebel macht der Forderung gegenim Hofe e Unterri haltung achmittag on 8-9 9 Uhr be erftag indheitsp Franj Montag Monatsbe e Genoff im Int friger über geltend, daß die Polygamie unseren Sitten widerMann berboten " 1 In dem Maße, als die Zersetzung der alten sozialen ( Fortsetzung folgt.) Eine Beitung für Arbeiterinen. ( Aus Paris.) Aus Deutschland erfahren wir eine unerwartete, eine Alle Mittel, welche von wohlmeinenden ausschließlich von Frauen geschrieben, auch ausschließlich nicht mehr als eine Frau erhalten kann. Nur die Einheit für Alle möglich ist, so lange es Männer giebt, höhere Töchter" enthält. Haben wohl bis dahin Frauen ist. Die Betreffenden finden sich mit dem Gesez zeugend, arbeitet der Prostitution in die Hände. Die wird. Es behandelt die ernſteſten wirthschaftlichen den bisher erschienenen Bebel hebt Erwerbsleben erschüttern, Arbeiterinnen ihres Verdienstes Nummern zu urtheilen, wird ihm dies auch trefflich geSo bereitet es seine Leserinnen für die Emanzipation Prostituirten in erschreckendem Maße wächst. Fast stets vor, welche es für dieselben erkämpfen will. Auch die freitet und unter allen Umständen eine Herabwürdigung| Formen sich auch auf die Ehe erstreckt, als sie Aberder Frau bedeutet, sich auch außerdem nicht mit den tausende zur Ehelosigkeit verurtheilt, die Existenzbedin- vortreffliche Neuigkeit. Seit einigen Wochen erscheint in Berhältnisse sind es, welche unabhängig von den Landes- überhand. materiellen Verhältnissen rerträgt. Denn die materiellen gungen erschwert, in dem Maße nimmt auch die Prostitution Hamburg eine Zeitung ungewöhnlicher Art. Sie wird Bejegen, über die Frage der Polygamie und Monogamie Philantropen zu ihrer Ausrottung oder Eindämmung ver- von Frauen redigirt. Das Merkwürdige dabei ist nun entscheiden. So lebt in Ländern, in welchen Erstere ge- sucht worden sind, müssen sich nothwendigerweise als aber, daß diese Zeitschrift weder den Modethorheiten Teglich gestattet ist, die Masse in der Einehe, weil der wirkungslos erweisen, so lange die Ehe nicht als filtliche dient, noch belehrenden und unterhaltenden Lesestoff für Minorität der Besitzenden kann sich den Lurus des Harems die mit Hülfe ihres Geldsacks jede ihrer Launen fröhnen je Anderes redigirt, als Modezeitungen oder Revüen für lebens gestatten. Gleicherweise gehört der polygamische fönnen, so lange Frauen existiren, welche gezwungen werden, das gebildete" Publikum? Das Auszeichnende an dem Geschlechtsverkehr zu den Gepflogenheiten der reichen ich für ein Stück Brot zu verschachern. Der kapitalistische neuen Unternehmen jedoch ist, daß es für die Frau aus Männerwelt der Länder, in denen die Vielehe gesetzlich Wirthschaftsmechanismus, das zeigt Bebel klar und über dem Volke und zwar von Sozialistinnen herausgegeben ab, indem sie eine legitime Gattin und beliebig viel miserablen Löhne, welche für die weibliche Arbeit auf Fragen, es will dieselben dem Verständniß der Unkundi illegitime Frauen halten, während sich für die arbeitende jedem Gebiete gezahlt werden, die Krisen, welche das gen erschließen und, nach Klaffe die Vielweiberei von selbst verbietet. außerdem nachdrücklich hervor, daß die Kopfzahl der Ge- berauben, Männer außer Stand sehen, für den Unterhalt lingen. Ichlechter unter normalen Verhältnissen entschieden auf die der Familie aufzukommen, veranlassen, daß das Heer der Mag sich aber die Frau in einer entwürdigenden Ehe erweist sich die von den Eigenthums- und Erwerbsver- Unwissendsten, auch die Schüchternsten unter ihnen lernen Kimmern, fast stets wird sie es sein, welche unter unprostituiren, mag fie als bewißelte alte Jungfer verhältnissen gezeugte Noth als die große Kupplerin, welche daraus auf Grund erworbener Erkenntnis ihre wirthglücklicher Ehe oder Ehelosigkeit mehr als der Mann zu Ausbeutung der Prostitution durch Bordellwirthe, Zu unveräußerlichen Rechte jedes Menschen, welche die Gesetze leiben hat. Der Mann benutzt die Freiheit, die ihm durch hälter, durch einen feftorganisirten Handel mit weißen bis jetzt noch dem Weibe unerbittlich vorenthalten, auch den Bufall der Geburt als Mann geworden, um sich für Sklavinnen", der den Freudenhäusern der fernsten Welt- bei jenen Völkern, welche so stolz auf ihre Freiheit" eine unbefriedigende Ehe oder Junggesellenthum schadlos theile frische Waare" liefert, zählt zu den lukrativsten pochen. Die Zeitschrift, welche sich die Befreiung der ein Auge zu, wenn der Verheirathete den Ehekontrakt eines unvermeidlichen, ja nothwendigen sozialen Uebels Sie erscheint wöchentlich einmal in Hamburg. u halten. Die Gesellschaft drückt mit nachsichtigem Lächeln Erwerbszweigen. Die Anerkennung der Prostitution als Frau zum Ziel gesezt hat, nennt sich„ Die Arbeiterin". Fur Pflicht, sein Geschlechtsbedürfniß in der Wildniß zu der Geschlechtsbeziehungen ihre Rolle nicht erfüllt. befriedigen. Was sie dem Manne als sein gutes Recht| Berbrechen an. Das Mädchen, welches einem unehelichen heit Bebel alle auf das Geschlechtsleben bezüglichen Fragen dem Gesetz die Frau dem Manne gleichberechtigt sein gefteht, daß rechnet sie der Frau als Sittenlosigkeit, als mit welchem sittlichen Ernst, mit welcher feuschen Offen- welche mit Hülfe der Philosophie nachwiesen, daß vor erinnenges erg 11. Befchaf f, Rird telle 7 Deutf nge ant, Breiterw den Markt mit Frauenfleisch versorgt. Die geschäftsmäßige schaftliche, politische und soziale Freiheit zu fördern; jene Es kann nicht rühmend genug hervorgehoben werden, Man beachte wohl die Neuheit und Rühnheit des Unternehmens! Bis jetzt waren höchstens einzelne Denter aufgetreten, on th nifirten S Rraft uni det man den Andern, wenn man studirt, um sich zu finden sich hierfür Leute, die selbst nicht die er Bew einem höhern Beruf auszubilden? Die politische Freiheit haben zu arbeiten, wohl aber zu verdienen. Schreifen He besteht darin, daß man nur jenen Gesetzen gehorcht, welche dieses hat selbst die Erfahrung gemacht, daß sich fü, sehr man mit geschaffen hat durch direkte Theilnahme an der Zwischenhändler häufig bankerotte Kaufleute und men A Gesetzgebung oder durch Wahl der Gesetzgebung. Da muß Existenzen finden, die dann die Lieferungen in man zugeben, daß in allen Staaten Europas die Hälfte und Bogen übernehmen und denen auch die Genken, der Bewohner der erwachsenen, verantwortlichen, mün volles Vertrauen schenken. Diese Leute geben die bigen Bewohner der politischen Freiheit entbehrt. Wo dann an Arbeiterinnen, Lehrerinnen, welche von bleibt die Rechtmäßigkeit eines Stimmrechts, welches das geringen Gehalt nicht leben können, aus und find allein allgemeine" heißt, von dem aber die Hälfte der Nation geringe Mühe ziehen sie natürlich hohe Prozente, ausgeschlossen ist? sie bezahlen die Arbeiterinnen so schlecht als mögli diese augentödtende Arbeit. " müsse, und das Beispiel einzelner hervorragender Frauen zeigt, daß sie dem Manne auch geistig überlegen sein fönnen. Aber langsam brechen sich Ansichten Bahn, die in philosophischen Werken ruhen, und jene hervorragen: den Frauen fanden zunächst wenige Anhängerinnen. Ihre Ueberlegenheit selbst bildete eine Scheidewand zwischen ihnen und den gewöhnlichen Frauen, die sich nicht als I hresgleichen betrachten mochten. Freilich gab es von je her kluge Weltdamen, welche fich sagten, daß die öffentlichen Angelegenheiten in ihren zarten Händen am besten aufgehoben seien. Sie bilden jekt Komitees und finden ein aristokratisches Vergnügen darin, für ihre Ideen in der Presse und in den Salons geistreich Propoganda zu machen. Ihre Versuche sind jedoch meist so flüchtig, als die Laune, aus der sie entspringen. Warum sollten aber auch die Modedamen im Ernst daran denken, sich zu emanzipiren? Sie sind ja Königinnen, auch unter der Republik. Man kennt sie, die Ministerien einsetzen und stürzen, in der Diplomatie mitsprechen, Generäle befördern und die Mitglieder der Akademie ernennen der Weg zu den Seffeln der" Unsterblichen". Warum sollten sie im Ernste neue Rechte fordern? Sie haben shnehin alle Macht und haben sie ohne jede Verantwortung. Derfa Der on einig Darunter Bild des Den herri in allen Berathung Die Drgar ie Bentr Randesthe I aus ihren Salons allein führt offen zur sozialistischen Partei. Und die Arbeiterin" Jahres im höchsten Fall umfaßt, was dann? Anwesend " für Musarbeit Diese Jdeen sind es, die unter den deutschen Arbeiterinnen mit Macht nach Ausdruck ringen. Schon seit Bei den Musterstickereien kann eine geschide langem glimmt die Bewegung unter der Asche; jedes oeiterin unter seinen Umständen mehr als 9 lebhaftere Auflammen gleich erstickt durch das, im deutschen Stunde verdienen. Beim Namensticken bis 16 Reich herrschende, Ausnahmegesetz. Jezt lobert fie wieder länger als 10 Stunden zu arbeiten hält aud hell empor. Ueberall tauchen Arbeiterinnenvereine auf kräftigste nicht aus; dauernd kann auch kaum und wehren sich tapfer gegen Polizeichikane und gegen Stickerin bleiben, da in 10 Jahren die Augen von mißgünstige Munizipalbehörden, welche ihnen das Koa: Arbeit völlig ruinirt wären und was dann? litionsrecht beschränken. Mehr noch, sie bekennen sich Nun kommt dazu, daß die Saison ungefähr ist das Organ, welches ihren Verkehr vermittelt, ihre Jemand vielleicht bei 90 Tagesverdienst etwas Erfahrungen bereichert, sie belehrt, ermuthigt und über die arbeitslose Zeit ersparen? zeugt. Hat eine Arbeiterin ihre Arbeit nicht bis zum Und da sie wissen, daß ihre Emanzipation erst dann rungstage, der zugleich Zahltag ist, fertig, so Der Versuch, von dem wir hier sprechen, ist ein weit gesichert sein kann, wenn die Freiheit Aller aus der neben den Grobheiten dieser Sweather", die ommisfic ernsterer. Es sind nicht glänzende Ausnahmen, die sich großen sozialen Umwälzung hervorgehen wird, haben sie einstecken muß, auch auf ihr Geld bis zum nächsten schloſſen regen, es ist das Weib des Volkes, das sich erhebt. Es sich der sozialdemokratischen Arbeiterpartei angeschlossen. tag warten; wovon sie indeß leben soll, was gebernehm sind die Tausende von Arbeiterinnen, in deren Geist das Sie haben den Kongreß in Halle durch Delegirte beschickt. die Aroeitgeber an? Sie erhalten bei Ablieferung unten au Bewußtsein ihres Rechtes erwacht, welches die reaktionäre Die Frauen, welche nach dem Ausspruch einer Waaren den ganzen Betrag und die Arbeiterin ta Erziehung nicht hat ersticken können, in deren Herzen Sozialistin in der gegenwärtigen Gesellschaft den fünften warten, bis die Herrschaften ihre Bedürfnisse davorit Mark troy hundertjähriger Sklaverei der Funke der Freiheit Stand bilden, gehen in gleichem Schritt und Tritt mit friedigt haben. glüht. dem vierten, welcher die Arbeiter umfaßt. Gelingt ihr Das Stickgarn bezieht man außerdem auch no mehr Und wie groß ist ihre Sache, wie augenfällig deren jest begonnenes Unternehmen, so wird es eine der schönsten dem Zwischenhändler; es ist das natürlich kein mit größt Gerechtigkeit! Wie! Die Frau nimmt stets wachsenden Episoden der heutigen Entwicklung. Die sozialistische aber es ist sehr wünschenswerth, der Gleichmäßigkeit Baffe bet Antheil an der wirthschaftlichen Produktion und soll doch Sache heißt diese neuen Verbündeten freudig willkommen. Arbeit wegen". so sagen fie der neu eintretenden elegirter Es ist ein großer Fortschritt, wenn sie die Frauen ge- beiterin. Jahr und Tag hatte Schreiberin das Gar wonnen hat, von denen es immer hieß, sie seien die diesen Arbeit ebern bezogen, bis sie durch Zufall festesten Stüßen des alten Herkommens. Die französische deckte, daß dasselbe Garn in Geschäften den sozialistische Arbeiterpartei begrüßt die geschlossenen Reihen Preis toftete. ,, Le Parti ouvrier." der deutschen Arbeiterinnen! wirthschaftliche Sklavin bleiben! sich Stickerinnen- Arbeiterbewegung. Junge Damen besserer Stände können mit Weißstickerei( Monogramme) nach kurzer Lehrbis 50 Mark monatlich Taschengeld ständig verdienen. Dauernde Beschäftigung garantirt." Derartige Annonzen sind nicht gerade eine Selten hei: in den Tageszeitungen; giebt es doch immer noch geforderte follen für e Arbeiterid nicht in g burjen. arbeiterve Forderung greß hatt Schreiberin hat zu verschiedenen Malen versus diesen Zwischenhändlern aus dem Wege zu gehen, aus Geschäften Arbeit zu erhalten, und es ist interem näch die Antwort eines derselben hier anzuführen. Eine Rongreßl inf Refe ung befp Ger Babnik a bekanntesten Magazine Berlins ist die Firma hlreich in ihren Preislisten den Kunden mittheilt, daß alle beiten direkt an eigens nur für das Geschäft Arbeit vergeben werden. Es wurden dem weschäftsinhaber der Schreiberin Proben ihrer Arbeit, welche überall erkennung gefunden hatten, im eingeschriebenen fandt und nun hoffte dieselbe, wenn auch nicht Brief аб rauenber Saftliche Den Män Die Fabriken eines jeden großen europäischen Staates beschäftigen etwa 4 Millionen Arbeiterinnen; auf dem Lande schafft die Bäuerin so gut wie der Bauer; als Verkäuferinnen, als Kassirerinnen sind sie eine der Haupttriebfedern des Handels; ein großer Theil der Hausindustrie besteht überhaupt nur durch Frauenarbeit. Und doch haben die Frauen nicht das Recht, bei der Gesezgebung mitzusprechen, welche Industrie, Landbau und Handel regelt! Die Frauen tragen an den Lasten des Gemeinwesens so schwer wie die Männer. Sie zahlen Steuern. Sie bringen in den Mühen und Schmerzen zeit der Mutterschaft dem Staate größere Opfer als die Männer in Erfüllung der Wehrpflicht. Und trotz alledem soll die Frau nicht das Recht haben, die sozialen Gesetze durch ihr Votum zu beurtheilen oder abzuändern? Die Mutter Damen besserer Stände" genug, welche sich in diesen Arbeit, so doch von dem, in gewissen Zeitungen eiftung nicht das Recht, bei den Schulgesetzen und den Bestim- vielversprechenden Geschäften einfinden, um diese Arbeiten" human" gepriesenen Besizer Antwort zu erhalten beiteri mungen über Kinderarbeit mitzureden? scheinbar leichter Art zu fertigen und sich damit ein nach 14 Tagen eine solche noch nicht eingetroffelben Die Völker Europas rühmen sich des Besißes bürger- Taschengeld für Handschuhe und Theaier- Billets zu verging ein zweiter eingeschriebener Brief an ihn licher und politischer Freiheit. Aber die Freiheit besteht dienen, oder auch Beamten- Frauen und Töchter, welche der Bitte, doch die Proben wenigstens zurückſenten zunächst darin, niemand unterthan zu sein als dem Gesetz mitarbeiten müssen, weil das kleine Gehalt des Batten, wollen. Und nun tam eine Antwort! Und zwar und seinen Repräsentanten. Nur von der Frau fordert des Vaters, nicht ausreicht zur Erhaltung des Haus: Gestalt eines Abgesandten des Verems man außerdem noch Gehorsam gegen den Ehemann. Die standes! armung und Bettelei!" Herr H. hatte diesen bürgerliche Freiheit wird in den Menschenrechten" de= Doch was soll wohl eine alleinstehende Arbeiterin tragt, der Schreiberin in Form eines Almosens finirt, als die Vollmacht, Alles zu thun, was Andern mit solchem Verdienst anfangen? Bedauerlicher Weise eines Darlehens zu antworten, obgleich er nur nicht schadet. Aber die Frau darf weder kaufen noch sagen diese Annonzen nur von der Licht, nicht aber von lohnende Arbeit ersucht worden war! Eine frechere verkaufen, noch über ihren Besitz verfügen ohne Erlaubniß der Schattenseite dieses Erwerbszweiges. Gerade die wort auf diese Bitte um Beschäftigung konnte man des Mannes. Schadet man dem Andern, wenn man Weißstickerei ist eine jener Branchen, welcher sich alle Arbeiterin kaum geben. Und wenn Herr H. bei leen m kauft und verkauft? jene Frauen und Mädchen zuerst zuwenden, die bisher schwemmungen oder sonstigen Nothständen große Sum Nur die niedern Berufsarten sind ihr zugänglich; beffere Tage gesehen haben und erst durch Unglück in die beisteuert, von denen die Zeitungen der Rückschri Laufbahn. Man versagt ihr sogar die Möglichkeit, sich ist dabei das Zwischenhändlersystem ein sehr ausgedehn- seits durch seine Handlungsweise genügend dafür gef " finden, b Derminber Arife bie „ für Бес i biefel 25 pet. Erfindung Bahl der geftellt 5 großes 32 widlung Deutschla andr er versperrt ist ihr vor Allem jede höhere wissenschaftliche Lage kommen, für ihr Brod arbeiten zu müssen. Auch viel Wesen machen, so hat dieser„ humane Herr" für dieselben auszubilden. Fast überall sind ihr die tes; denn welches Geschäft würde einer Besiglosen, einer daß die Arbeiterinnen niemals glauben werden, höhern Fachschulen und Universitäten verschloffen. Scha- Proletarierin, eine fremde Ausstattung anvertrauen? Es das aus Menschenliebe, sondern wir sind überzeugt, Die kleine Friedl. Erzählung von M. Kautsky. ( 1. Fortsetzung.) Sie pflegten sich mit einander nicht gut zu vertragen, aber hier hatten sie sich vereinigt, um die Mädchen zu necken und ihnen Furcht einzuflößen. อ Ja, Derricha Frider die Bel lud Fräulein Brandes, Hildes Gouvernante, ihre Gleiche. Als nun alle drei die Leine mit ih beiden Kolleginnen ein, nach ihrem Zimmer zu Gewicht beschwerten, löfte sich der schlecht Sonnen kommen, um daselbst ihrerseits in ungestörter Weise den Jmbiß einzunehmen. Im Garten gestalteten sich die Spiele sofort lauter und lärmender. schlungene Knoten und die drei fielen nach wärts, ohne sich indeß zu beschädigen. Bertha und Melanie stießen einen Ruf arbiger auch fel und Schreckens aus, der von einem ungefchlagoo Hilda und die Jungen jagten einander herum Gelächter, das über ihren Häuptern lospein und horchten kaum auf die zurechtweisenden Worte übertönt wurde. Melanies, die etwas anderes spielen wollte. Hilda und die Knaben hatten sich raidh Au Wind bie Doffnun Gartenmauer stand und aller Augen folgten 11 dort Buben!" flüsterten 920 bober 1 erbli Chil leinen fidh an erfreut Bald flüsterten sie einander, doch so, daß es diese hören mußten, daß sie eine große, stachlige Sie hatte so schöne Kleider und so sorgfältig die Füße gestellt und sahen sich um; woher Raupe auf Berthas Rüden bemerkt, die ihr wohl gekämmtes Haar, um keinen Preis hätte sie die das? Hilda hatte es schon entdeckt; fie mit a gleich an den Hals kriechen werde, dann ver- einen verknittern und die anderen in Unordnung nach einem großen Kastanienbaum, der außer trauten sie einander an, daß jeder von ihnen bringen wollen. einige Kapseln in seinen Hosentaschen verwahre, Hilda verließ jezt die Jungen und sprang Richtung. die sie sofort losschießen wollten. auf eine Wäscheleine zu, die hier, in dem rück- Schau Bertha schrie auf vor Angst, Hilda lachte wärtigsten Theile des Gartens, zwischen zwei dazu, Melanie aber machte ein stolzes, höchst be- Bäumen aufgespannt war. Sie hing sich mit leidigtes Gesicht und ging ihr Fräulein aufzu- den Armen daran und ließ sich, indem sie die suchen, bei dem sie die Jungen verklagte. Füßchen ein wenig emporhob, herumbaumeln. Ach, es ist zu schön", rief fie im auflodernden Entzücken, ich könnte so stundenlang am Strick hängen!" Sofort genaue Untersuchung, bei der es sich herausstellte, daß weder eine Raupe auf Berthas Halse dahinkroch, noch daß die gefürchteten Kapseln in den Hosentaschen vorhanden waren. und" Othonio einander zu, und sie stellten als hätten sie einen gemeinsamen Feind dicht nebeneinander, gleichsam in Reih und ,, Sie haben uns ausgelacht". „ Die Frechen." " Und sie sind baarfuß, es sind nur Ga jungen", versezte Paul noch gereizter. Aus dem dichtverschlungenen Geäft des Bau Begeta bie Bu Da bückte sich Paul, ergriff einen Stein schleuderte ihn gegen den Baum. Ein noch lauteres und keckeres Lachen wortete diesen Angriff. Aber nun wollten die Knaben dasselbe Glück Die überreichliche Pause erzeugte erst wieder genießen. Hilda wollte indeß die Gastfreundschaft tönten spottende Stimmen und lustige eine friedlichere Stimmung unter dem kleinen nicht bis auf diesen Strick ausgedehnt haben, blizten aus dem Blattwerk hervor. Volk und die Herren Buben zeigten sich in dem und hielt sich nur um so fester an, als Othonio Maße, als ihre Mägen sich füllten, milder und von rückwärts an ihren Röcken zu zerren beentgegenkommender gegen ihre Damen. Nach der gann, um sie herunterzureißen. Pause war den Kindern gestattet worden, sich ein Gut, machst du uns nicht Platz, hängen wenig im Garten zu ergehen, unter der Voraus wir uns ebenfalls an", sagte Paul, und Othonio, setzung, daß sie sehr artig sein würden. Hierauf der keinen Grund hatte, zurückzustehen, that das be St ( Forts. folgt Hierauf folgte ein zweiter und dritter ohne zu treffen. E die en in Beweggrund dazu vom Egoismus diktirt ist. Es ist Schefen Herren, die kaum selbst wissen, wie groß hr Besitz sich für sehr gleichgültig, ob das Zwischenhändlersystem die e und men Arbeiterinnen noch mehr bedrückt, als sie selbst es on thun oder nicht. Sie werden nicht eher daran die Gelenken, eine Abhülfe zu schaffen, bis sie durch die organifirten Arbeiterinnen dazu gezwungen werden. Unsere raft und Stärke gegenüber den Kapitalisten beruht einzig und find allein im einmüthigen Zusammenschluß. rozente s mögli gefchidie en die Se von 39 16 ilt aud en von Versammlungs- und Vereinigungsrecht. Frauenarbeit ihrer Billigkeit wegen beliebt wird, so prote- nommen wurde. Nach einer längeren Einleitung legte = dem den Frauen der Zutritt zu den Universitäten ver- das Interesse ein bleibendes ist, und daß sich an jeden sagt ist. In dieser Frage stellt sich Deutschland an die Ort wenigstens eine Frau finden wird, welche die BeSeite der Türkei; in allen anderen Kulturstaaten sei es wegung aufrecht erhält. Besonders in Schönebeck den Frauen erlaubt, an der Universität zu studiren. betheiligten sich die Frauen lebhaft an der Debatte und Inden die Frauen ausgeschloffen sind vom ärztlichen wurde eine Filiale des allgemeinen Hand- und FabrikStudium, müssen sich die kranken Frauen von Männern arbeiterinnen- Vereins gegründet. behandeln lassen, dies verlege vas natürliche Schamgefühl Sudenburg. Hier tagte am 23. v. Mts. eine öffentder Frau. Es sei deshalb nothwendig, die von den liche Versammlung, die besonders von Frauen zahlreich Frauenvereinen in Berlin ausgehenden Petitionen um besucht war. Nach der Bureauwahl wurde beantragt, Bulaffung der Frauen zum ärztlichen Studium zu unter: Frau Valmann als Delegirte zum Magdeburger Parteiftüßen. So sehr auch von der herrschenden Klasse die tag zu entsenden, was von der Versammlung auch angeftirten doch die Gebildeten, daß Frauen in ihren Berufen der Referent Genoffe Hoffmann Zeit flar, wie sich Der deutsche Textil- Arbeiter- Rongreß in Pößned war beschäftigt werden, weil sie die konkurrenz derselben die besigenden Klaffen zu den 10 Geboten stellen. Zum on einigen 70 Delegirten aus allen Provinzen besucht, fürchten. Dagegen sei es ein schöner Zug in der Arbeiter: 1.„ Ich bin der Herr Dein Gott" führte er an, wie zu arunter 9 Frauen. Die Referate zeigten ein getreues bewegung, daß sie die Frauen nicht von sich stößt, sondern jeder Zeit die besigenden Klassen ihre Götter verherrlicht Bild des in diesem Winter so oft geschilderten und von sie empor zu heben fuche auf eine höhere Stufe der haben, d. h. den Geldsack und deren Beschüßer. Du ammherrschenden Klaſſen froßdem geleugneten Weberelends Kultur, indem sie bie Bauen organisire, ut sie auf dieſe ſouſt ben Sonntag heiligen", wird von ihnen nur" mit allen Gegenden Deutschlands. Die Diskussion und Weise zu schüßen gegen die Uebergriffe des Kapitals. dem Zusat respektirt, so lange diese Heiligung dem GeldBerathung ergab folgende Beschlüsse: Die Berathung über Was man den Arbeiterinnen für ehrliche Arbeit oft ver. beutel keine Opfer kostet. fah auch die Eltern thun nichts, Anwesenden wohl überzeugt sei, daß die beste Form fülle denjenigen in den Schoß, welche ihren Leib verdie Bentralisation ist, doch wegen der in den verschiedenen kaufen. Gegen diese Zustände wolle und müsse die Mutter läßt schon den Säugling an fremder Brust nähren, Landestheilen verschiedenen Vereinsgeseze erklärte man Frauenbewegung protestiren. Die Frau sei nicht dazu fremde Erzieher müssen ihnen den Lebensweg weisen, 3 m Mannes zu sein, sondern Furz Ausarbeitung eines Organisationsplanes wurde einer sie habe eine höhere, eine edlere Aufgabe zu erfüllen. gegenseitige Liebe und Achtung herkommen?" Du sollst die Kommission übertragen. Zu Punkt Fachpresse" wurde Sie habe die Trägerin wahrer, echter Sittlichkeit zu sein. nicht tödten", wie man sich hierzu verhält, beweisen uns ächsten schlossen, den Verlag in den Besiz der Vereinigung zu Rednerin kommt auf die sogenannte freie Liebe zn sprechen; am Besten die Fabrikanten und die Bergwerksbesizer, as gebernehmen. Die Kontrolmarke soll nur solchen Fabris nicht ein wildes, wüstes Geschlechtsleben sei darunter zu welche bei Unglücksfällen ihrer Arbeiter nicht das verLieferung anten ausgehändigt werden, welche die von den Arbeitern verstehen, sondern, daß zwei sittlich gute, moralische nichtete Menschenleben, sondern in erster Linie die Ver: Te bavo mit Marten, soll fortdauerns kontrolirt werden. Streiks Rücksicht auf materielle Vortheile die Ehe schließen können. Schuld fahrlässiger Tödtuug kommt ihnen selten zum Be: ann? t etwas fo mu terin fa follen fünftig nur im Falle der unumgänglich nöthigen In den uch nowehr empfohlen werden. Der Boykott wird als zwar Geldes befizenden Kreisen werden vielfach nur um des Zurück die auf die ſoziale Tage ver Arbeiterinnen Das 4. Gebot wird am um auf Kindesliebe Anspruch machen zu können. Die wußtsein, da ihr Gewissen durchaus nicht zart besaitet ist. Du sollst nicht stehlen", nun offiziell geschieht das wohl Denn nur durch dieselbe werde es Volkssprichwort sagt: Die kleinen Diebe hängt man, die näßigte affe befürwortet. Gegen die Stimmen der Berliner dert die Referentin die Anwesenden auf, nach Organi- auf Kosten des Nächsten sird doch auch Diebstahl. Ein retenden elegirten wurde eine Resolution angenommen für den fation zu streben. den s Garbeiterschuß, welcher den Bassus enthielt, daß Frauen möglich sein, die Arbeiterin aus ihrer untergeordneten großen läßt man laufen."" Du sollst nicht ehebrechen," icht in gesundheitsschädlichen Betrieben beschäftigt werden Stellung emporzuheben auf die Stufe, welche sie ein- was kann man für Moral von einer Ehe verlangen, die hürfen.( Wir erwarten, daß sich auch die übrigen Textil- nehmen müßte auf Grund ihrer Thätigkeit in Familie nach modernem Muster durch Heirathsannonze zu Stande arbeitervertreter bis zum nächsten Kongreß von dieser und Gesellschaft. verfu ehen, t intere - Eines a H., forderung losgesagt haben werden. Die Red.) Der Kon den Frauen aus dem Besuch der Volksversammlung Un dem Weibe Keuschheit; der Mann würde nach dem um nächsten Tage Abends. Vielfach herrscht die Auffassung, daß kam? Die heutige Gesellschaft verlangt ja auch nur von Rongreßlotale eine Volksversammlung statt, in welcher nahme an den politischen Vereinen, dagegen gestattet das: hübschen Proletarierfrauen und Töchter, als daß der reiche inf Referenten sprachen. Die Versammlung war sehr selbe den Besuch öffentlicher Versammlungen. Daß allereich besucht und wurden alle Punkte der Tagesord-| t Arbeit Binhaber überall en Brief nicht eitungen halten. troffen ihn ab dfenten d zwar Leſen für ofens Er nur rechere 2 man bea bei le Be Sum Rückfahri rr" and für gefo en, er rzeugt, mit i nach r ung besprochen. Reiftung Am Vorabend fand im Das Vereinsgesek verbietet den Frauen nur die Theil sagung eintreten wollte und wozu wären denn auch die Wüstling sich deren Hunger und Noth zu Nutz macht? Kottbus. Am 10. v. M. fand hier eine öffentliche Bezahlt er doch die Schande mit dem, durch seine ArArbeiterinnenversammlung statt. Herr A. Beyer sprach beiter erworbenen Gelde. Das Verbot des falschen ZeugBabniz aus Berlin einen sehr fesselnden Vortrag. Gera. In einer Frauenversammlung hielt Fräulein über die Stellung der Frau in der Vergangenheit, Gegen nisses wird allzu ernst ja auch nicht genommen, ab und zu Die wart und Zukunft. Einem Paftor aus Fürstenberg, läßt sich durch ein klein wenig Fälschung ja soviel ReichFrauenbewegung habe sich das Ziel gesteckt, die gesell- der dem Redner entgegentrat, wurde von diesem gebührend thum gewinnen, daß sich schon ein hinterthürchen findet, haftliche Stellung der Frau zu heben, sie gleichberechtigt heimgeleuchtet. Als Delegirte zum Tertilarbeiter- Kongreß um diesem Verbot aus dem Wege zu gehen. Wenn wir ben Männern zu machen, den Arbeiterinnen für gleiche wurde Frau Dathan gewählt. Sollten jedoch die Mittel die Summe des Gewinnes durch die zehn Gebote ziehen, Arbeiterinnen beffer bezahlt werden, wenn die Arbeitszeit dem Arbeiter- Delegirten übertragen werden. In den neu: Lippen beten, die schlimmsten Heuchler sind, die da elben verkürzt wird, damit alle genügende Beschäftigung gegründeten Arbeiterinnen- Berein wurde Frau Beyer als glauben, diese Gebote seien nur dazu da, vom besiglosen finden, dann wird sich auch die Zahl der Prostituirten Vorsigende, Frau Gollich als Stellvertreterin, Fräulein Volke gehalten zu werden. Darum mögen sich die ArArise die Biffer der Prostituirten sich vermehre, so habe als deren Stellvertreterin Frau Dathan gewählt. Das vom Christenthum, Frömmigkeit und Nächstenliebe sprechen, i dieselbe in England zur großen Baumwollkrise um vorgelesene Statut wurde angenommen. gleiche Bezahlung zu verschaffen. Dermindern. pet. feat Wenn die hierzu nicht aufzubringen sein, dann soll die Vertretung so finden wir, daß gerade jene, welche oft genug mit den Es sei nachgewiesen, daß in Zeiten der Glazz als Schriftführerin, Frau Riedel als Kassirerin und vermehrt. Rednerin schilderte die großartigen Im Interesse der Frauenbewegung fanden in beiter besonders jene stets genau anschauen, die ihnen fie möge darauf achten, ob sie nicht nur zum Schuße ihres Eigenthums und der größeren persönlichen Freiheit Erfindungen der Neuzeit und wie auch die Frauen zur den letzten 14 Tagen vor Ostern in folgenden Orten wegen die zehn Gebote im Munde führen. An ihren Bahl der Erfinder ein ziemlich bedeutendes Kontingent Volksversammlungen statt: in Burgstedt, Penig, Früchten, da werden wir leicht die wahren Menschenut auen Stoßes haben, und leitet daraus den Schluß, daß die wohl geeignet seien, für die menschliche Gesellschaft zu leisten, wenn nur die Hindernisse für ihre EntLeider sei in widlung aus dem Wege geräumt werden. Lunzenau, Frankenberg, Mittweida und Schöne beck, in welchen zyrau Rohrlad, Plauen- Dresden über die Stellung der Frauen referirte. Alle waren sehr gut besucht und brachten die Frnuen unserer Sache das Deutschland für jest wenig Aussicht dazu vorhanden, in- lebhafteste Interesse entgegen. Wir wollen wünschen, daß Das Feft der Siegenden Sonne! ( Ostern.) Ja, es ist Frühling geworden! Die warmen puls den Menschen ans Leben fesselt und dem selben erst einen realen Werth, den nothwendigen Reiz verleiht. Hoffnung auf Genesung hilft dem Kranken die Schmerzen überwinden, fie begleitet freunde erkennen! Verschiedenes. Nun kommt die Krinoline doch wieder. Ohne Lärm ist sie eingezogen in die Welt und hat ihren alten Thron bestiegen. Wie um ihre Gegner zu höhnen, hat fie dazu eine Zeit gewählt, in der man in England daran geht, die Frauentracht zu reformiren, zu vermännlichen, ihr alles zu nehmen, was sie unpraktisch, unbequem und schwerfällig macht, die Zeit, in der die Frauen alle privilegien des starken Geschlechts auch für sich beanhiecht Sonnenstrahlen haben endlich die lange despotische ihn bis zur Todesstunde und hier sind es die spruchen, die Universität, das Wahlrecht, starken Tabak Derrschaft des eisigen Winters gebrochen und priesterlichen Dogmen, welche die Gedanken des nsw. ein Die Krinoline erscheint geradezu als Reaktion gegen alle diesen Bestrebungen: sie macht das Weib ficher lebendiger Hauch zieht wiederum durch frommen Scheidenden mit der Hoffnung auf ein wieder zum Weibe, sie duldet keine Exzentrizitäten. In Befchlad ook: Die geschäftige Mutter Natur fertigt wegtäuschen und hinüber in das bunte und große besuchen, noch zu einer Wahl gehen. Ruf Welt. Geheimnißvoll regt es sich in der Erde„ neues, ewiges Leben" über die Gegenwart hin einer Krinoline kann man weder medizinische Borlesungen arbigen Blumenmustern durchwirkt; sie hat es ohne Hoffnung ist arm, sehr arm, er ist ein messene Bewegungen, räumt aber den Frauen in der in neues grünseibenes Kleid an mit reichen Gebiet der Phantasie führen!- Fer Mensch einer Krinoline fann man nicht die Gebanten eines - Mannes denken. Sie gestattet nur würdige und ge= auch sehr eilig, da die Saison bereits begonnen treibendes Wrack auf dem stürmischen Ozean des Gesellschaft jenen Platz ein, den ein so weitläufiges rajd voher fie zmit außer olgten Pa erten präsentiren will. Kurz, in Auch der Arbeiter athmet neu auf, vergessen nicht irgendwo handelnd einzugreifen, weil er von Beitungen" bemächtigt, um mit größter Freude den rollt das Blut durch seine Adern und er vermag in ihrer vom 1. April datirten Nummer. b die Leiden, vergessen aller Gram, und neue Anfang an an dem Erfolg seiner Aufgabe ver- Emanzipationsgelüften der Frauen eins zu versetzen. Des Vorstehenden hatten sich eiligst die freisinnigen Doffnungen schwellen das Herz und lassen es zweifelt. ber schlagen. Man wandelt am Sonntag mit tellten and erbli und G ur Ga es Bau ge Au Stein then be tter G folgt Deshalb Hoffnung! So gewiß, wie der Doch schade, daß diese Herren allzu voreilig waren, gründlich sein gehört ja überhaupt nicht zu ihren Mode" übrigens ist sie eine rühmliche Ausnahme " einen Lieben hinaus in Wald und Feld, erquickt raftlose Kreislauf der Erde um die Sonne die Eugenden. Auf der dritten Seite bringt die Wiener dh an der töftlichen Luft, an des Himmels Blau, verschiedenen Jahreszeiten hervorbringt, so sicher unter ihren Kolleginnen, denn stets tritt sie für einfachste erfreut sich am Sonnenschein und der knospenden muß auch ein unablässiges Ringen des Prole- Kleiderschnitte ein das Kleiderbild von Seite 1 aber Die Butunft zu schauen, man bannt das Schied fratie zum endlichen Siege führen. Nur muthig Seite 1 nicht übel nehmen werden!" Also bitte, nächstens egetation. Dabei beginnt man nun heller in tariats im Emanzipationskampf mit der Pluto: ohne Rrinoline mit der Bemerkung:„ Wir setzen Befpenft Sorge weit hinweg und ist gesonnen, auf die Schanzen gestiegen und die geistigen Waffen besser aufpassen, Herr Redakteur! auch den Denn: Pessimisten" über Bord zu werfen, geschwungen bis der Feind kapitulirt und unsere Fahne von der Festung flattert; ein großer herrlicher Frühling wird dann dem häßlichen Winter der Gegenwart folgen! Die Welt wird schöner mit jedem Tag Man weiß nicht was noch werden mag. Das Blühen will nicht enden; Bald blüht das fernste, tiefste Thal D armes Nun muß sich alles, alles wenden!" Die Hoffnung ist es, die mit mächtigem Im Herz vergiß' der Qual Und dräut der Winter noch so sehr Wit trogigen Geberden, Und fireut er Eis und Schnee umher Es muß doch Frühling werden! W. S. voraus, daß unsere Leserinnen den kleinen Scherz auf Uebrigens kennen weder wir noch auch die Redaktion der Wiener Mode" eine Bewegung von Frauen, die für Tabaks genuß unter uns Propaganda machte; wir danken bestens für diese Art Privileg, da wir dasselbe höchstens als eine Schwäche, wenn nicht gar als ein Lafter ansehen müssen! werden jene Herren endlich begreifen lernen, daß wahre Emanzipation und burschikose Auswüchse gar nichts mit einander gemein haben! Wann Frauen und Mädchen, welche ernst und energisch für das Frauenwahlrecht eintreten, Hörsäle von Universitäten besuchen, würden auch bei wirklicher Einführung der Mr. Krinolinenmode diefelbe unbeachtet laffen, wie so manchen Profeffor Pickering, ist gegenwärtig mit einer spektrogra- geströmt und heute sind dort über 500 ntit anderen Tand! Was ist wohl exzentrischer, zu studiren, phischen Durchmusterung des ganzen Himmels mit Hülfe Capping" von Nägeln und Bolzen beschäftigt, b. um fich einen Lebensberuf zu wählen, oder allen Mode- der Photographie beschäftigt. Jede einzelne Aufnahme haben denselben Köpfe aufzusehen." Das wird als launen nachzuäffen? Wir meinen das Lettere! Doch liefert ihm zahlreiche Spektra hellerer Sterne, oft hundert sehr anstrengende Arbeit geschildert; trotzdem, heißt der größte Theil der Männer kann immer noch nicht auf einer photographischen Platte. Die Spektra, welche finden die Fabrikanten keine Schwierigkeit, Frauen davon laffen, sich einzubilden, daß die Frauen nur Spiel zunächst an einem kleinen Fernrohr erhalten sind, werden, diese Arbeit zu bekommen; ja, fie reißen sich förmli zeuge, einzig zum Vergnügen der Männer geschaffen; sobald sie irgend eine Eigenthümlichkeit zeigen, am Haupt- dieselbe und das Resultat ist Folgendes:" Für diese daher der Jubel beim Auftauchen einer solchen entseßlichen instrumente näher untersucht und die Aufnahmen nachher beit erhielten früher Männer stets 14-16 Dollars Mode, von der sie meinen, sie reiche aus, uns die Erlans vergrößert. Die bedeutende Arbeit, die auch auf die Woche; die Mädchen erhalten 4-5 Dollars und gung der Gleichberechtigung unmöglich zu machen. Sterne der füblichen Halbkugel ausgedehnt werden soll, froh, so viel zu bekommen." wird fast ausschließlich von Damen ausgeführt, um deren Anstellung die Richte des verstorbenen amerikanischen Astronomen Dr. Henry Draper sich besondere Verdienste erworben hat. Einen nicht unwesentlichen Theil der Arbeit hat Miß Draper selbst fertig gestellt. Wir können aber daraus ersehen, wie oberflächlich fich solche Zeitungen mit unseren Bestrebungen beschäftigen, eine wirklich wichtige, in alte Gewohnheit einschneidende Neuerung hätten sie wahrscheinlich nicht beachtet. Sittliche Zustände in unserer bürgerlichen Gesell schaft. Aus Sachsen wird uns folgende Episode gemeldet: Am 25. März wurde die ledige Tochter des Landwirthes und Bürgermeisters zu N. per Postkutsche nach dem Amtsgericht geholt, da sie im Verdacht stand, die Geburt eines Kindes verheimlicht und legteres beseitigt zu haben. Das Dienstmädchen wurde durch einen widerlichen Geruch in der Küche aufmerksam, der von Heerd auszugehen schien. Bei der weiteren Nachforschung nach der Ursache fand man im Feuer unter dem großen Kessel die schon Kessel die schon angekohlte Leiche eines Kindes. Die auf die erstattete Anzeige veranlaßte ärztliche Untersuchung soll ergeben haben, daß das Kind todt geboren war.(!) Die Verhaftete wurde daher wieder entlassen. Bemerkenswerth bei der Sache ist, daß die Verhandlung schon am folgenden Tage nach der Anzeige stattfand; wäre es z. B. ein armes Dienstmädchen, so hätte sie wahrscheinlich erst einige Wochen in Untersuchungshaft warten müssen, bis der Fall eben daran fam.( Merkwürdig ist jedenfalls auch die genaue Feststellung der Todtgeburt einer angekohlten Leiche.) La hen Erich Fren Die Fra Hierzu sagt die Deutsche Metallarbeiter- 3eitu Nun, ist das nicht herrlich, wenn so eine freie am nische Lady in Unterrock und Hemd am Amboß steht Bolzen und Schrauben schmiedet? Sage nur Jemand, Frauenemanzipation sei todt!" In den Vereinigten Staaten giebt es gegenwärtig Die Arbeiter sollten doch wohl wissen, daß, 300 weibliche Prediger. Die Zahl der weiblichen Aerzte Frauen sogar beginnen, bei solchen Gewerken ist natürlich viel bedeutender, im Staate Newyork pratti- arbeiten, sie wahrlich nur der Noth gehorchen, nicht zieren allein 450; sieben amerikanische Krankenhäuser sind eignen Triebe". Sie sollten die Lehre daraus unter weiblicher Leitung und haben weibliches Personal. daß das eine weitere Folge der Verschlechterung Die Kommission zur Vorbereitung der Weltaus- wirthschaftlichen Lage ist; denn wie viele unter b ſtellung in Columbia im Jahre 1893 hat einem Kongreß- Frauen mögen zum Hammer gegriffen haben, weil Organ aft gehorchend, ein Damen- Komitee bestellt, das die gleiche Berdienst des Mannes noch geringer geworden Anzahl Mitglieder wie die männliche Kommission umfaßt diesem harten Winter und sie glauben, durch ihre und dem noch neun Frauen aus Chicago zugewiesen sind. arbeit helfen zu können. Und Hunger thut eben Die gewählten Frauen lassen sich es schon jetzt angelegen weh, ob er in Unterröcken oder in Hosen durch die sein, zu beweisen, daß sie der ihnen gewährten Auszeichnung spaziert. Und Ihr Arbeiter, Eure Freiheit ist würdig und den damit verbundenen Aufgaben völlig ge- weiter her, als die der arbeitenden amerikanischen wachsen sind. Bereits erscheint eine Vierteljahrsschrift, die Wir werden dafür sorgen, daß die Frauenemanzip es sich zur Aufgabe macht, die Frauen Amerikas über die wahre, wirkliche nicht einschläft, sondern das zu belehren, was sie auf der Ausstellung zu leisten ausbreitet, denn nur durch sie werden wir aus und wie sie dieselbe zu beschicken haben werden. Dieses bespöttelten Stlavinnen freie Menschen allmählich Blatt nennt sich„ Queen Isabella Journal", zur Erin- bilden, wie auch die bewußten Arbeiter dafür f nerung an die Königin Isabella, die Katholische von mögen, daß so seichte Wize Unbelehrter aus Raftilien, welche bekanntlich Kolumbus zu seiner Seefahrt Blättern fernbleiben. ausrüstete und somit einen Antheil an der Entdeckung Ameritas hat. Man geht auch mit dem Plan um, der Eine neue Verfügung des Kultusministeriums ver: Königin Jsabella ein Denkmal zu errichten und dieses bei langt, daß alle Lehrerinnen Religionsstunden ertheilen Gelegenheit der Ausstellung, welche mit der 400- jährigen müssen. Nun giebt es natürlich auch unter den Lehre Jubelfeier Amerikas Entdeckung zusammenfällt, zu enthüllen. rinnen solche, welche einer freien Weltanschauung huldigen, Bangkok. In der Frauenwelt des Oftens nehmen die die sich nicht unter das Joch einer Religionsgemeinschaft Siamesinnen eine bevorzugte Stellung ein. Nicht als ob beugen möchten. Doch was soll so eine Proletarierin, das starke Geschlecht ihnen irgendwelche Gleichberechtigung welche nicht leicht einen anderen Beruf ergreifen kann, sugestände, aber man hat Achtung vor ihrer Intelligenz- Die Arbeitervereine haben doch eine Zukunft! beginnen? Ihrem Beruf entsagen? Unmöglich! Es ist und hält sie im geschäftlichen und öffentlichen Leben für ihr Broderwerb; folglich bleibt ihr kein anderer Ausweg, unentbehrlich. Die siamesischen Frauen sind nach euro: 2. Jacoby. Poefien. Es werde Licht als zu heucheln und die verlangten Religionsstunden, päischem Geschmad feineswegs unschön und zeichnen sich Max Kegel. Sozialistische Theaterstücke.( Als wenn auch mit Widerwillen und gegen ihre bessere Ueber: besonders durch große Anmuth in Gestalt und Haltung Rollen nöthig 5 Exemplare). Zum Preise von 30, 40 und zeugung, zu geben. Welchen sittlichen und moralischen aus. Sie sind die Kassierer in fast jedem Hause, und man Werth ein solcher Zwang haben soll, vermögen wir nicht hält sie für bessere Hüter des Geldschrankes, als den Vorwärts! Eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk. 6 Hefte à zu verstehen. Demnach scheinen wir mit aller Macht Hauseigenthümer, dem sie dienen, oder als ihre eigenen wieder der Pfaffenherrschaft über die Schulen zuzusteuern, Männer, die sie auf Tagegelder zu setzen pflegen. Fast Sämmtlich zu beziehen durch den Verlag des Vorwa Eine der geplagtesten und unfreiesten Arbeiterin ist die Gemeindeschullehrerin. der wir kaum entronnen zu sein schienen. Literatur. 30 Der sozialdemokratische Deklamator. Sammlung ernster und heiterer Gedichte Friedrich. Der erste Mai. Ein Zeitbild in drei Aufzügen Soziales Bild in 3 Abtheilungen alle die zahlreichen Verkaufsläden, Bazare und Geschäfte, " Hongs" genannt, sowohl in Bangkok, als auch in den entfernteren Provinzen des Reiches, haben Frauen entweder als Eigenthümer oder Geschäftsführer. Als Ver: käuferinnen sind sie genau und lassen sich so leicht kein Geschäft entgehen. Ihre Beharrlichkeit kennt keine Grenzen. Sie verführen ihre Kunden durch eine merkwürdig liftige Ueberredungskunst fast immer zum Kauf. Die chinesischen Händler, welche sich in Siam niedergelassen haben, ver= stehen diese Eigenschaften sehr zu schüßen und wählen mit Vorliebe siamesische Mädchen zu ihren Frauen. Auch in der Politik spielen die Siamesinnen eine wichtige Rolle. Im Staate sowohl, wie in der Familie stellen sie eine Macht dar, die auch Denen, welche vorgeben, ihr Geschlecht zu verachten, eindrucksvoll entgegentritt. Ihre Majestät die Königin übt, wenn sie auch nicht als fönigliche Ge mahlin proklamirt ist, bedeutsamen Einfluß aus. Sie ist weniger schön, als manche andere Frau des königlichen Hofhaltes, aber sie übertrifft alle an Intelligenz. Calcutta. Die Töchter Indiens dürfen bekanntlich schon mit dem zehnten Jahre verheirathet werden. Um eine Aufhebung dieses unnatürlichen Zustandes zu erzielen, haben 2000 indische Frauen und Mütter der Königin Vittoria von England, Kaiserin von Indien, eine Petition übersandt, worin aus sittlichen und sozialen Gründen die Festsetzung des heirathsfäsigen Alters auf das 14. Lebensjahr erbeten wird. Das Schriftstück, welches auf einem Blatte sämmtliche Namen der Bittstellerinnen enthält, ist eine altindische Papyrusrolle in einer Länge von 25 m. Tokio. In dem in Osaka erscheinenden Blatt„ Mai nichi Shimbun" findet sich folgende Heirathsannonze: „ Gesucht eine Frau. Wenn sie hübsch ist, braucht sie nicht flug zu sein. Wenn sie reich ist, braucht sie nicht hübsch zu sein. Wenn sie klug ist, braucht sie nicht vollendeter Gestalt zu sein, in jedem Falle aber darf sie nicht von fich eingenommen sein. Welche Lebensstellung fie einnimmt, ist gleichgültig; ebenso ihr Wohnort, ob in der Stadt oder auf dem Lande. Sie muß ungefähr 20 Jahre alt sein, etwas darüber oder darunter. Der Antragsteller ist Berlin SW., Beuthstr. 3. Sinnsprüche. 40 In ih 30 em Strebe felbft stä er Produt eigenben S 50 her Arbei barfnißl He oft nod 40 Unterhalts In vielen Jahren nicht hat der Haß Mit all seinen Schrecken und Plagen Das grause Unheil gestiftet, das Die Dummheit oft schafft in Tagen. Warte auf des Fleißes Früchte, Warte auf der Liebe Saat, Warte auf des Segens Spuren, Warte nicht mit guter That. Briefkasten. ag als Ge Der Arbeit Breijen ar ebungstra Rapitalifter fanb bie anne un materiellen Rannes" Mein Solido rer Ausb hen, fie Bebulb, F Die verheir beiterin H. H., Neugersdorf. Dank für ihre Zuſchrift gel Berluft bes Der tuger gemann bie würdig babur erbeffert retens auf font Zunahme der Kinderarbeit. Der jüngst erschienene werden noch eifriger wie bisher bedacht sein, Ihrem Stettin, H. K. Nicht bei der Expedition, nummern. Der Arbeits en Mann bezie ausma Ber ein Künstler in Osaka, welcher den mittleren Ständen das letzte abgelaufene Jahr eine erhebliche Zunahme der rechtigten Wunsche nachzukommen. Sie erhalten Agitati " 1 angehört. Nähere Einzelheiten theilt der Mainichi Shimbum" auf persönliche Anfrage mit. en Beru gne mittel her ma riderei 32 apitalifter lecht ges pielen. mittels gege Rapitalifter übern empfe Dolle Rolle s ber 90 Danbelstar Berufszmet eniger be he war au Bericht der badischen Fabrikinspektion konstatirt auch für jugendlichen Arbeiter und Kinder in den der Aufsicht unterstellten Betrieben. Die Ab- und Zunahme der Frankreich. Bei der letzten Preisvertheilung an der jugendlichen Arbeiter in den letzten 17 Jahren ist aus bei der Redaktion sind noch einige Erempla Académie des Sciences erhielt Fräulein Klumpte, eine einer Zabelle ersichtlich, in welcher wir finden, daß die„ Bebels Frau“ zu haben. Nach außerhalb würde deutsche Doktorin der Medizin, die Hälfte des für Medizin Gesammtzahl von 9815 im Jahre 1874 auf 13 929 im empfehlen, wenigstens 5 Exemplare zusammen zu des Portos wegen, das für 1 Eremplar 20 und Chirurgie geftifteten Prix Lallemand. Jahre 1890 gestiegen ist. Niemals war die Anzahl der Frau Camilla Flammarion, die Gattin und Mit jugendlichen Arbeiter, seit eine regelmäßige Zählung gesehen werden Arbeiter- und Arbeiterinnenverein arbeiterin des berühmten astronomischen Schriftstellers, ist stattfand, annähernd so groß, als im Berichtsjahre. solche betrachtet, die sich mit öffentlichen Angelegenh zum Officier de l'instruction publique ernannt worden. Gegenüber dem Jahre 1888 haben die Anlagen, in Paris. Die Kommission des Munizipalrathes be- welchen jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, um 148, befaffen und deswegen in ihren Versammlungen schloß, dem Rath die Betheiligung an der Kundgebung die letzteren selbst um 3330, und zwar die jungen Leute werden Sie sich wohl oder übel daran gewöhnen werden müssen. So unangenehm es auch sein ma und die Erklärung des 1. Mai zum Ruhetag für die von 14-16 Jahren um 1559, die Kinder von 12-15 Karthau b. Chemnitz. Wir würden Ihnen, städtischen Arbeiter und Angestellten anzuempfehlen. Der Jahren um 771 zugenommen. Auf das Vorjahr entfallen in Ihrem Vereine die Zeitung obligatorisch einzufü Rath wird diese Vorschläge voraussichtlich annehmen. hiervon auf die Gesammtzahl der jugendlichen Arbeiter da sie dann nur pro Quartal und Exemplar 60 P London. Die Universität Orfort hat mit 79 gegen 1278, die jungen Leute von 14-16 Jahren 1133 und sollten Sie indeß ohne Verein mehrere Eremplare 75 Stimmen den Vorschlag abgelehnt, Damen zu den die Kinder von 12-14 Jahren 145 Personen. Die 3u ziehen können, so würde der monatlich zu entri in unserer Stadt ein Gymnasium für Mädchen zu errichten. dustrie der Nahrungs- und Genußmittel wegen des fort: 1 M 40. Senden Sie noch 40 in Briefma nahme vertheilt sich auf alle Industriezweige. Am Rom. Die hiesige Regierung beabsichtigt demnächst größten ist sie gegenüber vor zwei Jahren in der Inärztlichen Prüfungen zuzulassen. Abonnementspreis 35 betragen. Fr. K., Prenzlan. Sie sandten nur 1 Brünn, M. 3. Für dies Quartal sind noch zu entrichten. Frau Mandix, Hamburg, Bill. Röhrendamm 86, Rothenburgsort, Arbeitstag berftand rbeitstag let Bett fonnte. D Bonturren Be Arbeit, noch agbebent erinnen, e mebrigere legenb Fertilbrand Der Schme Tue Material Filiale der ,, Arbeiterin". Seit dem 1. März habe ich eine Filiale der Zei en Inb Siebenften men aus Schloffe Arbeiterin" übernommen und bitte die Madrid. Auch in Spanien scheint die Frauenbewegung währenden Wachsens der Zigarrenindustrie mit 109 Anjezt breiteren Boden zu gewinnen. Vor Kurzeni wurde lagen und 1514 jugendlichen Arbeitern. Auch die Medem Ministerium eine Petition um Zulassung der Frauen tallverarbeitung hat um 448, die Maschinenindustrie um zum Besuche aller höheren Schulen, wie der Universitäten 337 und die Textilindustrie um 348 zugenommen. Anüberreicht. Im Besonderen sind die Bestrebungen der gesichts solcher Zahlen haben die Vertreter des Großspanischen Frauen auf die Erschließung des medizinischen kapitals und die Zünftler gegenüber den schwächlichen und pharmazentischen Berufes gerichtet. Anläufen zur Schaffung eines Arbeiterschutes den Muth, die Nothwendigkeit eines Unternehmerschutzes zu behaupten. Die Emanzipation des Weibes, so wie sie vom nimmt Abonnements entgegen. Kapitalismus verstanden wird, macht großartige Fortschritte. Freut Euch, Ihr Arbeitertöchter, und vernehmt, was die kapitalistischen Blätter mit Triumph verkünden: Den an die Workingwomen Society in Newyork eingelaufenen Berichten zufolge haben die Frauen(!!) einen weiteren Schritt vorwärts(!) gethan(!) und sich einer„ Die schen Stärke, die sie erfordert, nur für Männer geeignet erscheint. Sie sind in große Eisenwerke in Pittsburg Newyork. Die Aerztinnen haben in Amerika einen großen Erfolg zu verzeichnen. An der Abtheilung für weibliche Studirende der Medizin der Universität zu Chicago ist die Professur für Cynäkologie einer Frau übertragen worden. Der Name dieser Auserwählten unter den Aerztinnen ist Dr. Marie J. Mergler; allem Anschein nach ist dieselbe deutscher Abstammung. Robert Kluge, Harthau i. Erzgeb. sichtigt eine Forschungsreise durch Afrika anzutreten, um Beschäftigung zugewendet, welche in Anbetracht der physi- Frauen und Mädchen, zahlreich darauf zu abonniren Eine amerikanische Dame, Miß Sheldon, beabdas Familienleben der wilden Stämme zu studiren. Der Direktor der Sternwarte zu Cambridge U. S., Spittlich