tion b eigenth bes fengege benn d Eigenthum richaft en Linie Gleichhe menfchen B gleid Befaled Lauf b oduktion ganifation Bmus, b in heut anten, Ar. 19. Die Hamburg, den 9. Mai 1891. 1. Jahrg. e Arbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden Yolkes. ften fan aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. und Maß d zelnen beit ob Der neu Eintracht macht stark Bildung macht frei! em Man n der wah! fei teiner fich. S ischent er Selb Mit be chaft a B Brüber ere aftin leichber oziale B eiung eine Redaktion: Emma Ihrer, Velten( Mark). Expedition, Druck und Verlag: Fr. Meyer, Hamburg, Rosenstr. 35. Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mart, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direkt per Kreuzband Mr. 1,40. Grscheint wöchentlich einmal und zwar am Sonnabend. reunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin“! Zur Beachtung! Sämmtliche für die Redaktion bestimmten en bei mmeren. tann. tb hina en Frage rfaffer er foziale Juch unbe Werth ein um ( nicht Hamburg) . Meyer, Hamburg, Rosenstr. 35, richten. Rundgebung, das find wohl die bedeutsamsten Verderblichkeit der Maßregeln, welche die allge Züge des Arbeiterfeiertags. Mag sich die Bour- meine Lage der Volksmassen verbessern, ihr endungen, als Berichte, Artikel und dergl. selbstsucht mit Nichtachtung der Lebensbelingungen selbst zusammen. Umgekehrt erscheinen uns thatdungen, als Berichte, Artikel und dergl. geoisie in enggefaßter, schlecht verstandener Klassen geistiges und moralisches Niveau heben, in sich Frau E. Ihrer, Velten b. Berlin tommender Geschlechter noch so sehr gegen die fächliche Sozialreformen, d. h. solche, welche aus Reform des Normalarbeitstags stemmen, das dem gegenwärtigen Wirthschaftsleben herausipätestens Montag früh eingeliefert sein, Proletariat wird dieselbe nicht nur für das Pro- wachsen und sich mit deren Tendenzen becken, Unwi cenfalls sie für die in derselben Woche er: letariat, sondern zum Wohl der künftigen Allge- eine Hebung der breiten Volksschichten bewirken einende Nummer nicht Verwendung finden meinheit den jetzt noch Herrschenden entreißen. als wichtige und nothwendige Faktoren, um die immten Sendungen find nur an Alle für den Verlag und die Expedition be- Die wichtigste aller Sozialreformen der Gegen geschichtliche Evolution abzukriegen und um das fähig zu erhalten, den objektiven unten wirkenden Grade und Einsicht sein, sondern Entwickelungsprozeß bewußt einzugreifen und seine das, des von unten nach oben wirkenden Druckes. Konsequenzen zu ziehen. Und dieses Eingreifen Und nur im internationalen Kampfe, Proletariat schon in der Gegenwart ist eine Nothwendigkeit, an Schulter des Proletariats, kann die Forderung denn andrenfalls schaffen zwar die blind waltendurchgesetzt werden. Der internationale Normal den ökonomischen Kräfte die technischen und wirthAchtfundentag und die Maifeier nationalen privatkapitalistischen Wirthschaftsweise Gesellschaft, degeneriren und vernichten aber auch arbeitstag ist eine unausbleibliche Folge der inter- schaftlichen Voraussetzungen einer sozialistischen und der internationalen Arbeiterbewegung, welche gleichzeitig das Proletariat, welche die Umge staltung der Gesellschaft in eine sozialistische vollProletarier aller Länder vereinigt Euch", Die Arbeiterbewegung, welche für den acht- ziehen muß. internationalen Rongreß zu Paris zum stündigen Normalarbeitstag als für das ihr nächstjungswort einer gemeinsamen Aktion der Arliegende praktische Ziel eintritt, schwört damit 3 Lieb be Bildung welches bie all rerrungen o Bum ( Verspätet!) von Clara Zetkin. Judy zweiten Male, seitdem Marr's Mahn- diese hervorgerufen. Die Ueber egenge erin" Ch e Frauen Ag zu tertlaffe ( Schluß folgt.) Parlamentsberichte. aller Staaten gemacht worden, welche keineswegs ihren revolutionären Karakter ab. moderne Produktion in ihren Kreislauf ge- Sie erobert nur in Gestalt dieser Reform eine gen hat, steht das Proletariat am Vorabend Etappe, deren sie auf ihrem Marsch zu der gleich in Berlin tagen, haben die" patriotischen" und Weltmanifestation zu Gunsten des Achtstunden- fünftigen sozialen Umgestaltung nicht entrathen fönigstreuen" Barteien zufällig überall Gelegenheit ge oder jener Form den Feiertag der Arbeit zu Zum zweiten Male schickt es sich an, unter fann. eine Weitling hot zwar in den von einem groß In den drei politischen Körperschaften, die jetzt zugehen, welcher der Kapitalistenfippe ein Schrecken artigen, hinreißenden Hauch durchwehten„ Garan- mal in einigen fleinen Bildern, wie sie dieser schönsten Lec ie Wah übbeuti in Fran fich be erein bet er einge Fönnen erwarten bie habt, ihren Gemeinsinn, ihre persönliche Opferbereitschaft für den Staat, den sie mit so viel Begeisterung als den Ersten in Europa preisen, darzuthun. Sehen wir einDrohung, der großen Arbeiterfamilie tien der Harmonie und Freiheit" die Verwirk- und theuersten" Pflicht nachgekommen sind. Bungen ein Festhalten an der Forderung lichung einer neuen Gesellschaftsordnung von preußischen Herrenhaus und wählen uns die Sigung Ehre, dem Ehre gebührt. Wir beginnen mit dem Minimums einer menschenwürdigen Existenz einem Sinken des Niveaus der Arbeiterbevölkerung vom 24. April, in welcher die Einkommensteuer auf der Gegenwart, ein Symbol der Hoffnung abhängig gemacht. Für ihn war das grenzen Tagesordnung stand. Die Vorlage war in dem gewiß Benichenrecht"," hie Kapital und seine Ueber- kommenheit des Lumpenproletariats, die auf den berathen und wurde auch ohne wesentliche Debatte oder " Hie Arbeit und loseste Elend der verzweifelten Massen, die Ver- nicht übermäßig demokratischen Abgeordnetenhaus durch", tönt an dem Maifeiertag von hüben und höchsten Gipfel getriebene soziale Unordnung" ben das Geschrei der Anhänger einer neuen Helfer der sozialen Wiedergeburt. Sonderbare Tarif für die mittleren Einkommen bis 10,500 M un Aenderung angenommen bis§ 17( Steuertarif). Hier hat die Kommission des Herrenhauses den b die ber Die Parteigänger der alten Gesellschaftswelt. Heilige, Anarchisten und Anarchistengenossen, be- verändert gelassen, den Tarif für die höheren und höchschwarzgoldne Internationale des Aus- haupten auch heute noch, daß das ins Maßlose sten Einkommen jedoch von 4 auf 3 Prozent herabterthums erklärt durch den Mund seiner Ver- gestiegene Elend die soziale Revolution zeitige,| gesett. ter aller bürgerlichen politischen Schattirungen, daß jede Verbesserung in der Lage der Arbeiter. Während Kleift- Regow für die 4 Prozent eintrat, ver Hier gab es eine lebhaftere Auseinandersetzung. radifalifirenden Schlappmeiern bis zu kon- klasse die Umgestaltung der Gesellschaft hinaus langte Graf Mirbach energisch, daß es bei 3 Prozent ativen Heißspornen, daß es auch nicht auf ein schiebe und aufhalte. teldhen feiner Freiheit, Mehrwerth zu pumpen, Don einer n bier, bi tönnten tes feb ehr trau Drgani Männer nftlich b gemad ich bier Schupel pirb zwar beitragen bonnie gelefent Je erziel bgefcha bara iter un beiterin um jabl aimer bewacht. sein Bewenden habe. Fürst Hayfeld findet den Tarif des AbgeordnetenDie marristische Geschichtsauffassung hat mit hauses nicht gerecht. Im Gegentheil passe er in das denken, daß die hohen Einkommen auch hohe Gemeindeichten wolle, daß Geseze, Polizei und Militär, dem Köhlerglauben an die alleinseligmachende sozialdemokratische Programm. Man möge doch be gesammten heutigen Klassenstaat, einem riesigen Messiasrolle des großen Mannes oder der großen steuern zahlen. Es sei bezeichnend, daß ein Haus, welches gleich, den goldnen Nibelungenhort schirmt Männer, die im Namen eines Prinzips die Ge- aus dem Dreiklaffenwahlsystem hervorgegangen sei, die Und ihr gegenüber erhebt die rothe sellschaft erneuern, aufgeräumt. Sie zeigt die progressive( stufenweise mit der Größe des Einkommens Etatuten, feines Zentralfomite's mehr bedarf, Gesellschaft bringt, als Endpunkt eines ökono- ein Sohn des Schicksals, wenn das Herrenhaus, das in ternationale der Arbeit, die keines Gefügs durch soziale Revolution, welche die kommunistische wachsende) Einkommensteuer beschließe. Aber es wäre An eines Geistes, eines Sinnes zu sein, einem mischen, von Stufe zu Stufe nach bestimmten schüßen, der progressiven Einkommensteuer zum Siege bren Jung Siegfried gleich ihr Haupt und er- Gesezen fortschreitenden Entwicklungsprozesses. verhelfen sollte. art erster Reihe dazu berufen sei, den Besik zu In namentlicher Abstimmung wird der Kommissions= ruhig stolzem Selbstbewußtsein, daß fie In ihm erweist sich das Proletariat seinem ganzen allebem und alledem die Reform erringen Wesen, der Natur seiner Lebensbedingungen nach, beschluß( 3 Prozent) mit 100 gegen 56 Stimmen an Berbe, welche nicht nur im Augenblicksinteresse als revolutionäre Macht, als thätiger und selbst-| Borben. genommen. ter Klaffe, sondern im dauernden Interesse der ständiger Träger einer geschichtlichen Mission und sich, daß die weitaus meisten der vornehmen und sehr Pammten Gesellschaft eine Nothwendigkeit ge nicht als blasses Werkzeug, das in der Hand des reichen Großgrundbesizer, der Fürsten, Grafen und lende, tros alledem und alledem, und in Ver- Mit dieser Auffassung bricht die Ansicht von der Einkommen gestimmt haben, also zumeist solche, welche Dieses stolze, nur auf die eigene Kraft rechten Mannes zur rechten Zeit funktionirt. Barone, deren Besigthümer viele Quadratmeilen Landes burch bi eworben fortgefe nen au wir a abgebes bung ausmachen, für die geringere Steuer bei den höchsten mit dem internationalen Karakter der erlösenden Kraft des sozialen Elends, von der die betreffende Steuer zu entrichten haben. Eine glän zende Ausnahme hiervon machen allerdings 5 Fürsten, welche für die 4 Prozent stimmten. Aber von diesen Fürsten sind vier Standesherren, d. h. sie zahlen vorläufig überhaupt noch keine Einkommensteuer; es ist dies ihr Borrecht als Nachkommen von ehemals selbstständigen unabhängigen Fürsten. Wird aber, was seit einiger Seit als nothwendig angesehen wird, dieses Vorrecht bei Leibe nicht einfach abgeschafft, sondern abgelöst, abgekauft, so machen sie ein um so besseres Geschäft, je höher die Steuer zuvor war. Denn nach der Höhe derselben richtet sich auch die Höhe der Summe, die ihnen geschenkt wird, damit sie auf diese Weise die Steuer zahlen können, ohne den geringsten Abbruch an ihrem Einkommen zu erleiden. Man sieht, die hohen Herren verstehen sich auf ihren Profit so gut wie nur der gewiegteste Geschäftsmann. klag Morjährig And ellung fden gter A Es Herr von Bötticher erklärte, er habe gemeint, daß er das gabe", welche die Branntweinbrenner erhalten inrüftu Geld aus der Privatschatulle des Königs Wilhelm I. erhalten. eines Steuernachlasses für einen bestimmten Theil mens Man glaubt ja gern angenehme Dinge der König war Erzeugnisse, die gleichfalls eine bestimmte Menge betragen aber nicht geneigt viel zu geben und hat daher auch müssen. Es ist ein Geschenk von 42 Millionen aus seinen Nachkommen die Millionen hinterlassen. Ertrag der Steuer und gehört zu dem Schut internationalen Arbeit, welcher mitunter die seltsam Blüthen treibt. So erging vor Kurzem ein Regierun erlaß, der die Gutsbesizer, die es angeht, warnte, Kartoffeln ja nicht als Nahrungsmittel zu verkaufen andere Stoffe, z. B. Mais, zu brennen, da sie sonst Antheile dem Steuererlaß verlören. Natürlich ist Erlaß gesetzlich richtig und geboten; er enthüllt nu seiner ganzen Seltsamkeit ein Gesey, welches dem heben besiger eine Belohnung dafür zahlt, daß er feine toffeln zu Spiritus brennt, statt sie als Nahrungs zu verkaufen. Weil nun aber der Minister Bötticher viel zum Sturze Bismarcks beigetragen haben soll, hat Letzterer die Enthüllung jenes Vorganges veranlaßt, die über kurz oder lang Herrn von Bötticher nöthigen wird, seine Entlassung zu nehmen. Es giebt wirklich zuweilen gute Wize im Gange der Weltgeschichte. Bei der Berathung des Justizetats fiel ein Streiflicht auf die Art, in der manche hohe Beamte ihr Einkommen vergrößern. Da nämlich bei Dienstreisen höhere Fahrgelder ausbezahlt werden, als die wirkliche Ausgabe beträgt, so kommt es vor, daß die Herren oft sehr viel auswärts zu thun haben. Ellaven ur eine me b ührend Millionä Anspruch Ein สิน agen wi daß Ma Die Aufhebung der Steuerleichterung für die g Besizer wurde vom Abg. Barth( Freis.) beantragt ihr ganzer Widerfinn scharf beleuchtet. Sie soll na berhu eine Entschädigung des Branntweinbrenners sein für Rückgang des Konsums, verursacht durch die Sm erhöhung. Weil also das Volk von dem theurer wordenen Branntwein weniger trinken kann, muß Millionen Entschädigung an die großen Grundbesizer Brenner aus dem allgemeinen Steuersäckel zahlen! Die Antwort von Graf Kleist Schmenzin( diese Besteuerung müsse aufrecht erhalten bleiben, Gefahren für den Kartoffelbau und damit auch Landwirthschaft zu beseitigen, hört sich besonders gut Berechtig Arbeitsn deffent B ichnet für Das acht ha Im preußischen Abgeordnetenhause bot das größte Interesse die Rede des Ministerpräsidenten Ca- Der Oberlandesgerichtspräsident von Breslau scheint privi über den Welfenfonds, welcher in der preußi- mit 320 Tagen Amtsreisen denn doch des Guten zu schen Geschichte der letzten 20 Jahre eine so bedenkliche viel gethan und dadurch ein öffentliches Aergernis" Rolle spielt. Vom Landtag als( außerordentlich hohe) gegeben zu haben. Eine antisemitische Verfügung dieses Abfindungssumme für den König von Hannover auf selben Herrn Oberlandesgerichtspräsidenten gab die VerWunsch der Regierung bewilligt, wurde die Summe anlassung zu einer großen Bauke zwischen Stöcker und ( 48 Millionen) mit Beschlag belegt, weil der König von einigen Genossen einerseits, dem Abgeordneten Munkel Hannover gegen Preußen rüstete. Das allezeit gefällige andererseits, welcher in seiner bekannten geistreichen Weise Abgeordnetenhaus war auch damit zufrieden, daß die den Herren einige sehr scharfe Wahrheiten zu kosten gab. Binfen von 42 Millionen( 6 waren anderweitig aus Im Reichstag kam, bei einer großen zweitägigen geschieden) der Regierung zur Verfügung gestellt wurden Berathung der neuen Zuckersteuer, die Gelegenheit für die zur Abwehr der Unternehmungen des Königs"; jedoch staatserhaltenden Parteien Abg. Bamberger erklärt ohne jede Rechenschaftsablegung. König Georg diesen Beinamen für solche Parteien, die vom Staat wenn man den vorhin erwähnten Erlaß damit vergung ist längst todt; von Angriffen auf Preußen konnte seit etwas erhalten ihre Ansichten über richtige Besteuerung Stadthagen( Soz.) tritt für den Antrag, dem Jahre 1870 überhaupt nicht mehr die Rede sein, darzulegen. Der wichtigste Abschnitt der Vorlage, die Er wolle teine Liebesgabe für eine Induſtrie, aber die Zinsen dieser Millionen werden jährlich ohne Bestimmung der Steuersumme, blieb ergebnißlos, weil zu ihrer Erhaltung der Vorspanndienste der jede Berantwortung verbraucht. Der Ministerpräsident alle darauf bezüglichen Anträge abgelehnt wurden. Die bedürfe. sagt hierüber: Einen, weil sie der Mehrheit zu hoch, die Anderen, weil Bei der Abstimmung wurde der Antrag, " Vor reichlich einem Jahre beschäftigte sich das sie der Mehrheit zu niedrig waren; die Vermittlungs- natürlich abgelehnt und die Beibehaltung der Liebe Staatsministerium in einer Sigung mit dieser Frage, anträge wurden von denen, die den Zuckerfabriken die für die Großgrundbesizer mit einer Abänderung und es war die einstimmige Ansicht der Minister, daß, Prämien belassen wollten, ebenso verworfen wie von den Gunsten der kleineren Brenner beschlossen, die vo wenn es möglich wäre, dem Welfenfonds eine andere Anderen, welchen die Erleichterung der Steuerzahler nicht an etwas mehr als zuvor an dem Geschenk auf Beitst Verwaltung zu geben, das nur im Intereffe des groß genug war. Die Prämien, welche jetzt unter der unkosten theilnehmen werden. Staatsministeriums und des Landes liegen könne.( Sehr allgemeinen Verurtheilung ihrem Ende entgegengehen, ein. limmeri führend guyen, gegen di wahr links.) Man trat nun der Frage näher, wie gaben Anlaß zu erbitterten Rebekämpfen. Die Buder Der Achtffundentag und die Indu die Sache bisher gewesen war, und es stellte sich barone und Großgrundbesitzer jammerten über den heraus, daß man auf Einzelheiten für die Vergangenheit Schaden und die Noth der Landwirthschaft, wenn der verzichten müßte, daß es nicht möglich war zu ermitteln, Rübenbau beschränkt werden müsse, weil die Prämien, wie der Fonds in den letzten 20 Jahren im Einzelnen das heißt Zahlung einer Summe durch den Staat an verwaltet wurde. Geheime Fonds werden allgemein den Fabrikanten für die Ausfuhr seiner Waare, abge dechargirt durch die Ressortchefs. Am Jahresschluß be- schafft würden. scheinigte der Reffortchef, daß der Fonds der Bestimmung Abg. Heine( Soz.) wies nach, daß die Arbeiter auf gemäß verwaltet worden ist. Dasselbe Verfahren war den Rübenfeldern von der Staatshülfe für die Zuckerfür den Welfenfonds eingeführt worden, nur mit der fabriken keinen Vortheil haben; sie leben in der größten Nenderung, daß als Reffortchef hier der Kaiser auftrat Noth, während die reichen Besizer von dem Staat unterund die Minister, welche Theile des Welfenfonds verſtügt werden. dürfe. I. ,, Das erlaubt die Konkurrenz nicht!" Das i gung greifen tobt tre loftete, nterhal für ewig wiederkehrende Ausrede der Kapitalisten, die zu hören bekommt, wenn es sich darum handelt, Arbeiter irgend etwas Ernstes zu thun. Wir diesen Einwurf also auch hier, wo es sich kürzung der Arbeitszeit handelt. eine Dieser Einwurf sagt mit anderen Worten nichts, als: Dann werden wir Kapitalisten nicht Rente verdienen. Es ist auffallend, daß immer n 23 beit der er 30 Die las Er Bang Arbeits gerabez Sienen" wendet hatten, dechargirte. Es sind darauf Jahr Abg. Ulrich( Soz.) verlangt gänzliche Abschaffung Zuwendungen, die den Arbeitern gemacht werden für Jahr sämmtliche Rechnungen und der Steuer, da es sich um ein nothwendiges Volks- so lebhafte Bedenken wegen der Konkurrenz hervorr Quittungen über die Ausgaben des nahrungsmittel handle, welches nicht vertheuert werden Wenn die Bergwerksbesizer die Kohlen und das Welfenfonds verbrannt worden, so daß Belege nicht da waren, die uns gestattet hätten, die emportreiben, wenn die Lebensmittel jeder Art verth Geschichte rückwärts zu verfolgen, wie der Welfenfonds Die freisinnige Partei verlangte Abschaffung der werden, dann tritt dieser Einwurf nur ganz schü auf, der den Arbeitern gegenüber so laut und verwendet worden ist." ein Ueberein- solchem Nachdruck ausgesprochen wird. Woher Parteien der wohl kommen? werden etwas mag man Prämien und Ermäßigung der Steuer. Vor der dritten Lesung wird wohl Einige dieser Verwendungen sind ja nach und nach kommen getroffen werden zwischen den bekannt geworden. Sehr lange hat man gemuthmaßt, Interessen- Vertheidigung, und die Einen Es ist ganz klar, daß der Kapitalist nach mög daß die geheime Polizei Auskunft geben könnte, wo ein nachlassen, die Andern etwas zugeben. Die Regierung, hoher Rente strebt, das erscheint allen mittavita Theil des Geldes geblieben. Denn die Naporra, sehr natürlich, denn sie thun es ja alle. Wenn Ihring- Mahlow und ähnliche„ Ehrenmänner" der auch darüber ärgert, daß ein Anderer seine Rent Geheimpolizei pflegen nicht umsonst ihre Großthaten zu höht, wo das eigene Interesse verlegt wird, so was vollbringen. Am meisten aber wirkte die Mittheilung, grundsätzlich dagegen nichts einzuwenden. Man daß Minister von Bötticher 30 000 M. erhielt zur Tilgung sich nur vor, es in dem gleichen Falle ebenso zu einer Schuld, um derentwillen er seine Entlassung ange boten. Fürst Bismarck jedoch bedurfte seine Dienste und Die kleine Friedl. Erzählung von M. Kautsky. ( 5. Fortsetzung.) welche ihre Vorlage nur sehr schwach und gleichgültig auf recht erhielt, läßt sich nicht ungern weiter nach rechts drängen, und die Herren wissen das auch und handeln darnach. Dieselben Interessentämpfe, nur auffallender, wieder holten sich bei einer Vorlage zur Branntweinsteuer, betreffend eine etwas veränderte Vertheilung der„ LiebesHilda hatte sich zunt offenen Fenster gestellt; mad fein Blatt Die Kapitalrente kann nie hoch genug haben noch nie gehört, daß ein kapitalistisches R In dem kleinen Hofe, der zu dem Hau fie drehte die braunen Locken um ihre Finger und des Fabrikarbeiters Bernhardt gehörte, ging sah hinaus, über einen Theil des Parkes, nach derselben Abendstunde des Arbeiters ältestes. der im röthlichen Duft verschwimmenden Ebene. die zehnjährige Friedel, ihr jüngstes Brüder Willst Du vielleicht Klage über mich führen? Wie schön war es draußen, wie frühlingsduftend. im Arm wiegend, auf und nieder. Aber sei versichert, daß es dem Papa höchst Langsam sank die Sonne in ihrer goldigen ReinEs war ein Mädel von aufblühender ärgerlich sein wird, daß dem kleinen Paul, dem heit, für morgen einen gleich schönen Tag voraus- lichkeit. Krause, blonde Löckchen umgaben Sohne des Handelspräsidenten, dergleichen bei verkündend. Und sie sollte ihn in ihren vier schmiles Gesicht von bräunlicher Färbung Mauern als eine Gefangene verbringen, indeß lichtblaue Augen sahen klar und flug ihr Herz mit allem Ungeſtüm nach Sonne, Luft hervor. Es war hübsch anzusehen, wie fie und Bewegung verlangte? Sie beugte sich weiter lich, mit fast mütterlicher Zärtlichkeit sich uns passiren mußte. Er wird Deine Ungezogen heit gewiß nicht entschuldigen und mich wahrschein lich ersuchen, fünftighin Deine Freiheit noch mehr voraus- lichkeit. bar nad Slid zu beschränken, und Dich keinen Augenblick mehr hinaus. Sie glaubte aus der Ferne noch fröh Rinde in ihrem Arm herabbeugte, mit Bef Dir selbst zu überlassen." Die Kleine sah sehr niedergeschlagen aus. So würde es kommen, sie wußte es; sie biß die Lippen aufeinander und sagte Nichts mehr. Es kam ihr nicht einmal der Gedanke, sich an das Herz ihrer Mutter zu werfen, dort ihren Kummer auszusprechen, in kindlicher Reumüthigkeit sich ihr zu unterwerfen und zugleich Verzeihung zu erlangen. liche Kinderstimmen zu vernehmen, ein lautes gung nach den sich schließenden Aeuglein junge Gemüth zog ein tiefes Weh, ein Gefühl Harapopaia", das sie mit lauter, sympat Lachen, ein wildes Umherstürmen, und in dieses um es dann noch enger an sich zu drücden der Leere, der Vereinsamung, der Verlassenheit. Stimme gesungen, ertönte jetzt leiser und Jit sie nicht ärmer als diese Aernisten, die schließlich nur in ein Summen über. man sie geringer achten lehrt, ob ihrer Niedrigkeit? Es schlägt sieben Uhr. Ein Diener tritt herein und bringt Fräulein Hilda das Nachtessen. Es sei befohlen, daß sie heute allein auf ihrem Die kleine Friedel brauchte schon lange Puppe mehr; sie hatte ein lebendiges Pupp bas heranzuziehen, ein vielbedürftiges Wesen, es auf der Welt, ihrer Sorgfalt fast allein vertraut war. Nebst diesem jüngsten hatte Sie Zimmer speise, das Fräulein habe sich nebenan noch zwei ältere Brüder zu beaufsichtigen Mama war viel zu nervös, um sich um ihr wildes Töchterchen viel zu bekümmern. glaubte, Alles gethan zu haben, wenn sie hie und in dem ihrigen serviren lassen. erhält, befriedig ft. 9 viel Gel wohnun 983 Nightich SH G befier früher So Ver Kräfte Sa freilich von diesen stets bestrittenes Amt. da dem eigensinnigen Kinde ihren eigenen, durch Die kleine Hilda hatte noch den Magen voll hatte Friebel bereits eine Summe von nichts motivirten Eigensinn entgegenseßte und auf von der Jause, die Speisen erregten ihcen Ekel wortlichkeit zu tragen, die alle ihre ihrem Willen beharrte. Sie nannte das erziehen, und sie befahl, fie wieder hinauszutragen. Hier- Anspruch nahm und die Entfaltung ihrer aber es war natürlich ein peinliches, wenig lohnen auf warf sie sich in dem Parorismus ihres keiten beschleunigte. des Geschäft, das sie angriff, in seiner Frucht Kummers auf das Sopha, und in Thränen auslosigkeit erzürnte und ihr das Herz ihres Kindes brechend, rief sie:„ Ich will Nichts mehr effen, ich nicht näher brachte. mill lieber sterben!" ( Fortsetzung folgt.) eigene binnen Mann was Adhjel Leien Iten in rüstung ausgebrochen ist, weil die Rente eines Unter- daß es Unrecht ist, den Kapitalprofit als Anfangs- und n Theil mens viel über 100 Prozent betrug, sondern sogar in enge benen Fällen hofft man sehnlichst auf weitere Steigerung nen aus flagt bitter, wenn in einem Jahre nicht ganz das Schut jährige Ergebnis erreicht wird. warnte, hüllt nur fein für nicht Die Rechte des Ehegatten. ( Aus einer franz. Zeitschrift.) Ein Fabrikbefizer sagt: meine Arbeiter können leben, auftritt. verhungern nicht, darum brauche ich ihnen den Lohn Die allgemeine Abkürzung der Arbeitszeit würde Manne ab, sie zu schlagen, sie einzusperren, sie grausam zu erhöhen; er würde es aber sehr sonderbar finden, Die Senn man bei ihm denselben Maßstab anlegen und ihm theurer gen würde: Du brauchst also auch keire höhere Rente, - muß es dbefizer Bahlen! nzin( R s das Du vor dem Verhungern geschütt bist. Endpunkt des Handelns zu nehmen. Wir verlangen eine Beschränkung des Kapitalprofits zu Gunsten der Arbeiter, wir halten den Arbeiter eben für gleichberechtigten BürEs giebt manche Berufsarten, in denen der Mann ger und sprechen ihm auch einen Antheil an den Kultur- besonderen Gefahren ausgesezt ist. Der Soldat wagt ie seltsam Anders ist es aber, sobald es sich um eine Besser genüssen zu, der über das zum Leben erforderliche sein Leben auf dem Schlachtfelde; der Seemann, auf der Regierung des Arbeiters handelt. Da treffen wir sofort Mindestmaß hinausgeht. Wir verlangen dies mit vollem schwachen Planke zwischen Wellen und Sturmwind, lebt den Ausspruch: unverschämte Forderung, unberech- Bewußtsein auf Kosten des Kapitalprofits. Wir erkennen in steter Todesgefahr. Auch unter den Gewerben des ter Anspruch erkaufen fein geheiligtes Recht des Kapitals auf einen bestimmten Friedens fordern manche ebenso viel Blut und OpferSie sonst Es hat sich nämlich die Ansicht aus der Zeit des Zinsensat an; wenn die Kapitalisten von den Zinsen willigkeit als die Laufbahn des Kriegers. Der Bergmann lich ist llavenstaates herausgebildet, daß der Arbeiter durchaus nicht mehr leben können, so mögen sie auch mitarbeiten weiß bei der Einfahrt in den Schacht nie, ob er bas einen Anspruch auf das allernothwendigste Futtergeld und Hand anlegen, um Werthe zu schaffen. Licht des Tages wieder sehen wird; den Dachdecker stürzt dem Leben darf, daß er die Unauskömmlichkeit seiner Ein- Da heute die Proletarier aller zivilisirten Länder ein einziger falscher Tritt in den Abgrund. er seine me beweisen muß, wenn er eine Mehrforderung stellt, auf dem Wege sind, die gleichen Forderungen zu stellen, Die Gewerbe der Frauen sind im Allgemeinen minder ahrungsm hrend man es lächerlich finden würde, von einem so würde auch ohne besondere Abmachung sich in allen gefährlich. Wenn sie aber vor den Gefahren des SchlachtBillionär zu verlangen, daß er die Berechtigung seines Staaten ziemlich derselbe Zustand herstellen, wenn das feldes und des Meeres gesichert ist, so liegt es ihr dafür Inspruches auf höhere Rente nachweisen sollte. ir die gr Streben überall mit annähernd der gleichen Stärke ob, die Gefahren zu ertragen, die das Leben einer vereantragt heiratheten Frau bedrohen. Es hängt nur von dem foll name jeden Einwand, der aus der Konkurrenz des Auslandes zu mißhandeln oder mit einem Revolverschusse zu tödten. genommen werden kann, beseitigen. Daß das Kapital Denn die Geschworenen finden meistens mildernde Umnicht ohne den stärksten Druck durch die Arbeiter auch stände für diese Verbrechen und oft haben wir die traurige nur das Allergeringste von seinem Ausbeuterrechte wild Pflicht geübt, Freisprechungen und Verurtheilungen zu fallen lassen, ist ohne Weiteres klar. So lange man, verzeichnen, die in keinem Berhältniß zu dem begangenen gestützt auf Polizei und Soldaten, die Ansprüche der Verbrechen stehen und welche unerklärlich erscheinen müßten, en Beschaffung kein Geld kostet, den man also gegen nichts gewähren. Erst wenn man noch mehr als heute Vorurtheile über das Gemüth haben. Sogar das Urtheil auch für schnelle Abnugung nicht besonders zu schützen braucht. einsehen wird, daß die Arbeiter auch tro Polizei und der Frau selbst ist durch die Borstellung beeinflußt, daß Das Unfallversicherungsgesetz hat die eine gute Ein- Soldaten ihr Ziel erreichen können, wird man sich zu die verheirathete Frau ihrem Manne gehört, daß er von ilung gehabt, daß es die Unternehmer vorsichtiger ge- Bugeständnissen gezwungen herbeilassen. acht hat, da sie die verunglückten Arbeiter, wenn auch ihr die vollkommene Hingabe ihres Körpers, ihrer GeWenn also erst in einem, dann in dem andern banken, ihrer Unabhängigkeit und ihres Willens verlangen limmerlich, ernähren müssen. Sie sind daher plöglich Staate der Druck der Arbeiter die Kapitalisten zu er tann, und daß er dasselbe Recht hat, sie zu bestrafen, ja, hrend besorgt geworden, die Arbeiter gegen Unfall zu heblichen Zugeständnissen zwingen wird, dann wird man, sie zu tödten, wenn sie sich gegen ihn auflehnt, wie es guyen, soweit es nicht viel kostet. So würden sie auch da diese Zugeständnisse nicht überall in derselben Art der Offizier ausübt, welcher den Soldaten wegen eines gegen die übertriebene, die Menschen vernichtende Aus- werden erfolgen können, die Nothwendigkeit fühlen, Vergehens gegen die Disziplin in den Arrest schickt, oder ung der Arbeitskraft ebenso vernünftige Maßnahmen zu internationalen Abmachungen zu greifen, früher ihn noch mit weit schärferen Strafen belegt. greifen, wie fein vernünftiger Pferdebesitzer seine Pferde sicher nicht. Zwei Rechtsfälle, welche in legter Zeit die öffentliche bot treibt, wenn den Unternehmern die Beschaffung der Wenn uns also das Kapital von der Konkurrenz Meinung vielfach beschäftigten, werden vielleicht unsere Arbeitstraft der Arbeiter ebenso, wie die der Pferde Geld des Auslandes vorerzählt und dadurch glaubt, die Ar- ererbten Begriffe theilweise umformen. Der Eine ereignete loftete, oder sie die invaliden Arbeiter sehr anständig beiter von der Verfolgung ihrer Ziele abschrecken zu sich hier, der Andere in England; beide sind uns noch Interhalten müßten. können, so sagen wir sehr fühl: Es ist dieser Einwand Wir können sagen, der Sklave hatte bessere Behand- nicht ganz unberechtigt, es liegt aber in Guter Hand, die iben, um ders gut mit vergle Entrag Sndufirie der S Entrag er Liebe inderung die von auf Rei Indu Das if en, die nbelt, für Wir unt Borten eine n nicht g mer nut verden f hervor d das Irt verth ang fahid ut und Man betrachtet den Arbeiter eben nicht als gleich rechtigten Menschen, sondern als einen Theil der Arbeitsmaschine und noch dazu als solch' einen Theil, Arbeiter glaubt zurückweisen zu können, wird man ihnen wenn man nicht wüßte, welche Macht tief eingewurzelte dabei lebhaft gegenwärtig. Ein junger Mann aus guter Familie, Sarrebourgling im Durchschnitt, als der heutige freie" Arbeiter, Sache durch internationale Verträge, durch eine inter- d'Audeville, dessen Kasse, wie die manches Anderen nicht deffen Arbeitskraft dem Unternehmer kostenlos zuwächst. nationale Arbeiterschutzgesetzgebung zu ändern! Ihr habt unerschöpflich war, sah sich nach einigen Jahren zügelBenn der Unternehmer also heute meint, der Arbeits die Klinke der Gesetzgebung in der Hand, nicht wir! loser Verschwendung dem gänzlichen Ruin gegenüber. Wie inverschämtheit" oder mindestens" unberechtigt", so geht Druck aus, den ein Staat gegen den anderen oft wegen einfachste Mittel ist, eine Erbin zu suchen. Mit seinem noch lange nicht mit der sorgfältigen Prüfung viel geringerer Sachen ausübt. Sperrt die Grenzen Adelstitel, dessen Glanz ja stets viele arme Schmetterlinge Berte, wie ein Sklavenbesiger, und die Erfahrung gegen die Waaren aus Staaten, die ihre Arbeiter anzieht, kann es ihm nicht fehlen, ein williges Opfer zu hrt ja auch, daß die Löhne häufig genug, ja in der schlechter stellen, als bei uns. Regel, das zum Leben Mindeste nicht gewähren, daß die anerkennen, daß der deutsche Arbeiterstand Wir können nicht finden. deshalb Arbeiter mit ihren Familien vielfach wirklich darben verkommen muß, weil das Aber die Ehe besitzt nicht die Macht, die Menschen Ausland" es so haben zu verändern. Wer sein Erbe verschleudert hat, wird es dennoch ihnen auf ihre Lohnforderungen der Ein- will. Ihr rühmt ja sonst Euren heutigen Staat so mit der Mitgift der Frau nicht anders machen; und so gemacht wird: Das verträgt die Konkurrenz nicht! sehr; nun, hier ist sein Rhodus, hier mag er zeigen, ob geschah es auch hier. Um wenigstens die legten Reste Wir können da die Frage aufstellen: Ist die Mensch er tanzen tann, ob er auch für die Arbeiter von Nugen ihres Vermögens zu retten, klagte Frau Sarrebourgheit der Kapitalrente wegen da, oder arbeiten wir um ist, oder nur den Wörmanns und Genossen Absatzgebiete d'Audeville auf Scheidung von ihrem Manne und flüchtete Wohlfahrt der Menschen willen? bas Erstere an. gang und Endziel aller Arbeit. her mag beitstraft an ganz unnüßen und entbehrlichen, ja| nadh mög Rittapital Senn man ne Rente fo wagt Man zu g fein mad ches Batt Saud te, ging Iteftes Brüber Dender " für schlechten Schnaps zu erschließen fähig ist. Ob von zu ihrem Vater. Der Ehemann, wüthend über den VerDie heutige Gesellschaftsordnung nimmt ohne Zweifel den Milliarden, die für Militärzwecke aus dem Volke luft seiner Beute, erzwingt den Eingang in das Haus Sie macht die Kapitalrente zum Aus- herausgedrückt werden, auch eine Verbesserung der Lage seines Schwiegervaters, tödtet seine Frau mit einem Sie vergeudet die der Arbeiter zu erreichen ist. Revolverschuß und hätte ihrem Vater dasselbe Loos bereitet, bienen" ist, d. h. wenn das Kapital dabei hohe Rente Verbesserung ihrer Lage bieten kann? Die Folgerungen das Ungewöhnliche daran aber ist, daß der Mörder zum Beradezu schädlichen Produkten, wenn dabei ,, Geld zu ver- nüßt uns Euer Staat, wenn er für die Arbeiter keine hindert hätten. Bis dahin ist die Geschichte nicht neu; Sagt Ihr, das geht nicht, dann sagen wir: was wenn nicht die Zeugen des schrecklichen Auftritts es vererhält, fie läßt die allernothwendigsten Bedürfnisse un- hieraus mag Jeder selbst ziehen. befriedigt, wenn dabei eine hohe Rente nicht zu erwarten Man viel Geld einbringt und sorgt nicht für gesunde Arbeiter:| wohnungen, weil das zu geringe Zinsen bringt. vergiftet das Bolt mit Branntwein, weil das Wir halten aber das Allgemeinwohl als die oberste Nightschnur des menschlichen Handelns und finden daher, Plauderei. Von Frieda. Meine Freundin Anna hat viel gelernt viel erlebt. " ( Fortsetzung folgt). Tode verurtheilt wurde, ohne die Annahme mildernder Umstände. In England hat in letter Zeit ein Prozeß, der ebenfalls das Recht des Ehegatten zum Gegenstand hatte, das Publikum heftig erregt. Ein gewisser Herr Jackson hatte eine reiche Frau gegen den Willen ihrer Familie geheirathet. Am Morgen nach der Hochzeit tritt er eine Reise nach den Mann stellen, kann er uns gering schäßen und verachten. ihn wohl, mir das vorzulesen, was ihm so gut gefällt. Wenn er guter Laune ist lacht er dann und sagt: Das verstehst Du nicht", oder„ Das Nur zu oft", rief Anna, sieht der reiche und geht Dich nichts an". Nun, eigentlich hat er Mann in seiner Frau blos das kostbare Spielzeug Sie hat Welt und Menschen mit darin ja ganz recht gehabt und so bleibts seiner Laune, der ärmere seine Dienerin, statt offenen Augen betrachtet und überall ist auch dabei. daß er sie als Gefährtin, als Freundin im schönreiche Erfahrungen gesammelt. Da ist es mir einmal eingefallen, Anna zu sten Sinne, liebte und hoch hielte. Aber freilich, ngaben rbung ug bar Die fie ich nach it Bef lein bl cüden. mpathi rund Tange 3 Pupp n, bas, tallein n batt chtigen mt. Jon Ben e Straft brer weitgereift Buhören. Sie liest viel und denkt noch mehr. Sie besucht fragen, ob sie denn Zeitungen liest. Sie war will die Frau eine so schöne und würdige Stelle mich manchmal des Nachmittags, denn sie weiß, ganz erstaunt und merkte wohl, daß es wieder einnehmen, so muß sie auch das Ihrige dazu daß ich da stundenlang mit der Stickerei am einmal eine rechte Dummheit gewesen war. Und thun. Die Arme darf nicht ganz aufgehen in Fenster size, und bei allem Fleiß Zeit habe zum mußte ich auch noch erzählen, daß mein Mann der Arbeit um das tägliche Biot, die Reiche nicht Das mir ganz neu und fremd ist; es interessirt ich es doch nicht verstehe. mich immer, auch wenn es noch so sonderbar tlingt. Wenn ich glaube, sie will mir etwas ganz voll Eifer, und seitdem liest sie mir fast idealen Güter zu erkämpfen, die dem ganzen aufbinden wegen meiner Leichtgläubigkeit, da sage täglich irgend etwas aus der Zeitung vor. i aber ganz tapfer meine Meinung, obwohl ich ich ein Wort nicht kenne oder einen Saß nicht bereit sein, für die allgemeine Sache Opfer zu gegen sie so unwissend bin wie ein Kind am verstehe, so erklärt es mir Anna in ein paar bringen. Nicht thörichter Klatsch soll sie be= Da erzählt sie mir so mancherlei, die Zeitung nicht zusammen mit mir liest, weil in Puß und Eitelkeit; sie muß ein reges Interesse haben an dem Wohl der ganzen Menschheit; Du wirst es eben verstehen lernen, rief Anna fie muß mit ihrem Mann danach streben, die Wenn Volke zu Gute kommen. Sie muß nöthigenfalls erften Schultag. Senf dazu geben. Seit befier zu Aber das wird mir Jeder zu-| Worten. geben, daß es nicht möglich ist, immer nur Zeitungslejen schwerer vorgestellt. Neulich, da dern Jede theile der Andern mit, was sie an weiacb zuzuhören; man will auch einmal seinen kam eine Erwähnung der Frauenfrage in Annas Erfahrungen besißt, was sie gelesen, was sie geZeitung vor; das Wort fiel mir auf, es Klang lernt; Jede suche neue Genossinnen zu werben, mich Anna besucht, habe ich mich gewöhnt, so furios, und so fragte ich gleich Anna danach. die bereit sind mitzuarbeiten an der vollen Bebeobachten was um mich her vorgeht; Seit sie mir erklärt hat, bin ich oft ganz freiung der Frau und damit auch an der schönen Ich muß sagen, ich hatte mir das schäftigen im Umgang mit den Genossinnen, sonMann früher dachte ich wohl, was nicht in meinem erstaunt, wie Vieles, was mir immer unbegreiflich Zukunft des Menschengeschlechts. Wie anders, eigenen Haushalt oder allenfalls bei meinen Freun- schien, plößlich so ganz klar und deutlich geworden wie viel schöner wird sich Alles gestalten, wenn Binnen vorgeht, ginge mich nichts an. Achfeln. Mein ist. Ich verstehe jetzt ganz gut, daß ich Rechte sie sich der Macht bewußt werden, die jetzt noch liest ja seine Zeitung, frage ich ihn aber, und Pflichten habe, nicht nur als Frau, sondern in ihnen schlummert. was in der Welt geschieht, so zudt er nur die auch als Mensch, auch daß Jede eintreten soll für Lesen ist, und ich zu neugierig werde, bitte ich lassen. Nur weil wir selbst uns so tief unter| Und wenn er besonders eifrig beim alle Mitschwestern, ohne sich bange machen zu ( Fortseßung folgt.) Großer Aufruhr in der Familie der Dame. Man folgt der schönen Entführten", man umzingelt das Haus; man strebt in die Geheimnisse des häuslichen Lebens ein zubringen, über welche man sonst so gern einen Schleier wirft, auf der Straße entstehen Zusammenrottungen, und erst die Polizei stellt die Ordnung wieder her. Der Prozeß, mit welchem dieses karakteristische Ereigniß abschloß, bezeichnet einen Fortschritt in der modernen Entwicklung. Das Urtheil, gefällt von dem Lordkanzler, d. h. dem obersten Richter in England, stellt fest, daß die Ergreifung der Frau Jackson ungefehlich war. Niemand habe das Recht, einen Anderen gewaltsam einzuschließen und die Stellung als Ehefrau könne keinen Grund bilden, eine Ausnahme zuzulassen. Verbot! ( Stempel). Hermann Friedrich, Baumwollfärberei, Chemni Diese Färberei ist eine der größten und beschäft Aus aller Welt. r. Ste gan den Kolonieen an und läßt seine junge Frau allein zurück. der Pause wurden jedoch auf Antrag die Frauen hinein Seine Abwesenheit giebt ihr Zeit zu ruhiger Ueberlegung, geholt und der kluge Gensdarm verließ den Schauplah die ihrem Gatten ungünstig gewesen sein muß; denn nach seiner Regierung, weil er wohl einsah, daß die Versamm Frühstücks-, Mittags: oder Vesperpause, ins Das Verlaffen des Grundstücks, sowohl während b seiner Rückkehr weigert sie sich, die eheliche Wohnung lungsbesucher das Vereinsgesetz besser tannien als er. Der fondere während der Arbeitszeit nur zu dem Zwed wieder zu beziehen. Das aber paßte Herrn Jackson nicht, Referent sprach dann noch über die Bedeutung des 1. Mai; Speisen und Getränke aus der Nachbarschaft zu hole der nicht nur das Geld wollte, sondern auch die Frau, nach kurzer Diskussion schloß die Versammlung mit einem ist hiermit streng untersagt, da Bier und kal und welcher daher auf den Ausweg verfiel, seine Frau Hoch auf die Sozialdemokratie. Speisen ebenso gut und preiswerth aus dem hie zu entführen, wie ein richtiger Romanheld. Mit zwei Schkeudik. Daß unsere gute Sache auch hier immer befindlichen Bier- und Viktualienhandel entnomm Freunden lauert er ihr am Eingang der Kirche auf, und mehr Verbreitung findet, zeigte eine hier Ende April im werden können. Nur das etwaige Einholen von Mittag so trifft sie, im Begriff in diese zu gehen, auf Jenen, der Bürgergarten abgehaltene öffentliche Frauenversammlung. essen ist während der Mittagspause gestattet; währen sich als Eigenthümer ihrer Person betrachtet. Sie wird Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele aber Lebensmittel, welche hier zu haben sind umringt, ergriffen und trotz ihres Widerstandes in einen mußten wieder umkehren. Nachdem das Bureau gewählt nicht mitgebracht werden dürfen. Wagen gehoben und in ein Haus gebracht, welches ihr war ergriff die Referentin Fräulein Wabniz das Wort Mann eingerichtet hat. Chemnitz, den 22. April 1891. über Naturgesetz und Menschenrecht". Kurz sei einiges von der Rednerin Angeführte hier wiedergegeben. Geburt und Sterben seien ganz bestimmte Naturgeseze, denen kein Mensch ausweichen können. Zwischen Beidem liegt das Leben, das sich jeder Mensch allerdings so angenehm eine große Anzahl Frauen. als möglich machen sollte, doch darf dies nicht geschehen auf Kosten des Wohlbefindens eines anderen Menschen, wie es heute so vielfach geschieht, indem die Kapitalisten ein angenehmes Leben führen auf Konen des Wohl- In Genf ist vor Kurzem eine Gesellschaft zur befindens der Arbeiter. Die Referentin unterzog dann form der Rechtsverhältnisse der Frauen" gegründet w die heutige Produktionsweise einer vernichtenden Kritik; den. Frau Marie Goegg ist in den Ausschuß beruf wie die Arbeiter, besonders die weiblichen, ausgebeutet worden. Herr Bridel, Rechtslehrer an der Universi werden, durch lange Arbeitszeit und erbärmlichen Ver- von Genf und mehrere andere ausgezeichnete Profeffor dienst, wie sie gar häufig auch ihre Gesundheit schädigen sind Mitglieder dieser Gesellschaft. nnd wie der schlechte Lohn häufig genug die Arbeiterinnen in die Arme der Prostitution treibe. Rednerin brachte als Beweis des Ausgeführten Beispiele und statistische fie auch. Bahlen. Wenn mythologische Sagen uns auch lehren, daß das Paradies der Menschheit uns in den Schöpfungstagen gehörte und nun für immer verschwunden sei, so behaupten wir dem gegenüber, daß es nicht hinter, sondern vor uns liege; dasselbe zu erreichen müsse jeder ehrlich Denkende mit Hand anlegen. Dieses Paradies heißt: Gleichberechtigung Aller! Diese werden Bei uns insbesondere, wo die Frage der Entvölfe- wir erreichen, indem Besik und Produktion vergesellschaftrung so ernste Verhältnisse annimmt, sind Gesetze drin- licht, d. h. gemeinsames Eigenthum wird; um dies ergend nöthig, welche Leben, Person und Eigenthum der reichen zu können, müssen wir uns organisiren, Frauen verheiratheten Frau genügend sicher stellen. Sonst wird wie Männer, um gemeinsam den Kampf aufnehmen zu Sammlung des Besten, was bei der ersten Maifeierdie es in Frankreich kommen, wie es in England schon theil- können, der zur Erlösung der darbenden Menschheit, zum weise gekommen ist, daß die besten und intelligentesten Siege führt. Der lehrreiche Vortrag wurde oft durch Genossen Ernst Klaar, Dresden. Preis 25 3. vorigen Jahr gesungen worden ist. Herausgegeben unter den Frauen, in wachsender Abneigung gegen das Bravorufe unterbrochen. Hierauf entwickelte sich eine sehr eheliche Leben, vorziehen werden, die Unabhängigkeit und lebhafte Diskussion. Alle, welche sich daran betheiligten, Rateten und Leuchtkugeln." Eine Festgabe Freiheit der Chelosigkeit zu genießen, statt sich der sprachen im Sinne der Referentin. Genosse Walter- Model- 1. Mai. Gedichte und kleine Erzählungen, welche Sklaverei und den Gefahren des Ehelebens auszusetzen. wig forderte die Versammlung auf, um der Referentin feinem Sarkasmus die Krebsschäden unserer Zeit schilder ihren Dank auszudrücken, sich von den Sigen zu erheben, besonders die in der Frauenwelt vorherrschenden. wogegen diese aber energisch protestirte und meinte, daß Herausgeber, Genoffe Kokosky, ist ein eifriger Verfecht der Gleichberechtigung der Frauen. Preis der Broschü Beide bei den Kolporteuren der Arbeiterzeitung resp. im Verlag derselben zu haben. Diese Entscheidung hat die englischen Ehemänner sehr erschreckt, wie man aus den Debatten in den Bei tungen ersehen kann. Wir aber hoffen, diese beiden Urtheile, im Verlaufe weniger Tage ausgesprochen, werden dazu beitragen, die Stellung der verheiratheten Frau zu einer leichteren zu machen, als sie es bisher gewesen. In Frankreich wird man wissen, daß man sie nicht mehr un gestraft umbringen darf; in England, daß die Person der Frau nicht willenloses Eigenthum des Ehemannes ist. Vereine und Versammlungen. Wem die Sonne der Erkenntniß scheint, den wär ri * Viel Klagen hör' ich oft erheben Vom Hochmuth, den der Große übt: Der Großen Hochmuth wird sich geben, Wenn uns're Kriecherei sich giebt! Gottfried Aug. Bürger Literatur. Dichtungen für die Maifeier passend: ,, Der erste Mai im Spiegel der Dichtung." 20 3. Gine een tein mala iglicht FORD ESSei Rebumen artige Sunte ontbel Da aui) Бе 80 enger ift me Meit Tein bab Sirbett haltet Möglichy T es sehr beschämend für sie wäre, wenn sie dasselbe ge= Debschwik. In einer nach der Bürger- Erholung" statten würde, ein Mensch wäre nicht mehr wie der aneinberufenen Arbeiterversammlung referirte Genoffe Hoff- dere, sie hätte überhaupt nur ihre Pflicht gethan. Gemann- Zeit über Volksbildung. In trefflicher Weise führte noffe Weise forderte die Frauen auf, ihre Männer in die Redner das Thema aus wie besonders den Frauen jede Versammlungen und in den Arbeiterverein zu schicken, ,, Wiener Festzeitung" zum 1. Mai, sehr schön Art der Fortbildung erschwert sei; der interessante Vor: die gegnerischen Zeitungen links liegen lassen und nur gestattet, geschmückt mit den Bildern der österreichische trag gab zu einer regen Debatte Veranlassung. Besonders die Arbeiterpresse zu unterstützen, für die Frauen sei Führer der Arbeiterbewegung, sowie dem Bilde Liebknecht wurde die Beeinflussung resp. die Knebelung der Arbeiter- hauptsächlich„ Die Arbeiterin" da. Genosse Maß erklärte, und mit Artikeln über den Achtſtundertag von den bewegung in Gera durch den Stadtrath besprochen. Die daß noch viele Arbeiter in Lokalen verkehren, welche uns kanntesten und bewährtesten Führern aller Länder. „ Reuß'sche Tribüne" wurde für den Kreis besonders em- sonst nicht zur Verfügung ständen, das müffe wegfallen. beziehen durch L. Bretschneider, Wien III, Gump pfohlen. Unter dreifachem Hoch auf die internationale Arbeiter: dorferstr. 30. Güstrow. Am 20. v M. fand hier eine Frauen- schaft und Abfingen der Marseillaise wurde die Versammversammlung statt in der Frau Ihrer über Frauen: lung geschlossen. emanzipation" referirte. Es waren bei dieser ersten Versammlung über Erwarten viel Frauen erschienen. welche mit größtem Interesse den Ausführungen der Referentin folgten. Genoffe Kant- Rostock sprach dann über„ VolksEingesandt. W. B. ,, Der Achtstundentag." Rede von Robert Seibel b der vorjährigen Maifeier, gehalten in Zürich. Verlag Buchhandlung des Schweizer Grütlivereins. " b er tedy methober Stoff Te delun Rebingu DON ber , Erinnerungszeichen an den 1. Mai 1891." rothes Seidenband mit den in Gold eingewebten Worten Harthau. Im hiesigen Ort sowie in der nächsten 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Muße, 8 Stunden Schlaf ernährung" die geistige wie leibliche, und Redner wandte Umgebung steht die Lokal- bezw. Saalverweigerung in Preis 20. Zu beziehen durch P. Reul, Basel, Arbeita höchster Blüthe. Infolge dessen sahen sich die zielbewußten bund, Schwanengaffe. Arbeiter gezwungen, auf anderem Wege eine Vereinigung zu suchen. Es entstanden die sog.„ Arbeiterhallen." Diese Arbeiterhallen" haben den Zweck, an die Mitglieder dersomit eine Art Represalie gegen die Lokalverweigerer. I am großen Emanzipationskampfe des Genannte„ Hallen" befinden sich in Privathäusern. Politik Abschnitten das der kaufmännischen Angestellten( Gehilfe jedoch darf in diesen Hallen" nicht getrieben werden, erzielen. Jedoch auch die Freude, im Besige einer männischen Angestellten zu leiden haben, einer einge Arbeiterhalle" zu sein, ist den Arbeitern nicht lange den und Kritik unterworfen. Die Broschüre ist daher sich ebenfalls besonders an die Frauen, daß sie nicht nur für die leibliche Kost der heranwachsenden Generation sorgen möchten, sondern indem sie selbst auch mit geistiger Koft ihr Wissen bereicherten, dieses dann den Kindern ebenfalls beibringen möchten. Männer antreiben sich geistig fortzubilden damit Alle befähigt würden arbeitenden Boltes theilzunehmen. Wegen anderweitiger " Der Kaufmann und die Sozialdemokratie", Robert Auerbach. In vorliegender Broschüre schildert Verfasser eingehend die Stellung des Kaufmanns Verhältniß des selbständigen Kaufmanns, in den Gehilfinnen, Lehrlinge) zur Sozialdemokratie Die Frauen sollen die selben ein gutes und billiges Getränk zu liefern, sie sind Sozialdemokratie, und zwar legt er im ersten Theil bal folgenden bat Benutzung des Lokals mußte dann die imposante Ver- und ist es deshalb nicht möglich, eine Organisation zu Besonders werden die Mißstände, unter denen die tauf sammlung geschloffen werden. Möge der lebendige Geist, welcher die Versammlung beherrschte, weiter fortwirken und der Arbeiterbewegung von Nutzen sein. 800 vergönnt gewesen. Nach kaum halbjährigem Bestehen hat Freund und Feind, für Berufsgenossen, wie für jebes Lübeck. Am 21. April fand in Lübek eine von za. die Chemnizer Amtshauptmannschaft am Freitag, den sich für Politik Interesfirenden gleich empfehlenswert Feste Preise. b Sto Imbeit 3 Wie tedo Bolton tet dhe maglich bigte Menu Ffes Berpol Saftlic melle Stefulto ritte bex Zur Saison empfehle die schon bekannt billig und elegant garnirten Damenhüte, baß fi zum Preise von 3.50, 5, 7, 9 und 12 M. Mache noch besonders darauf aufmerksam, keine Dame die Hüte selbst so billig herstellen der Frauenbewegung statt, in der Frau Rohrlad aus in ihrem Bezirke befindlichen Arbeiterhallen" geschlossen, Hollmannstraße 6. Plauen bei Dresden über„ Die Stellung der Frau in resp. die Vereine aufgehoben werden. Ein Grund zur der Industrie referirte. Der Vortrag wurde mit Beifall Auflösung ist nicht bekannt gegeben. Welchen Schluß aufgenommen, und war es besonders erfreulich, daß die kann man wohl daraus ziehen? Das Koalitionsrecht Frauen sehr zahlreich, ungefähr die Hälfte der Versam- der Arbeiter wird eben vollständig illusorisch gemacht. melten, erschienen waren. Leider konnte keine längere Was die Fabrikanten und Lokalverweigerer nicht zu Stande Diskussion stattfinden, da nach behördlichen Bestimmungen bringen, das vollbringen die Behörden. Es ist eben eine Das Lokal um 1/211 Uhr geräumt sein mußte. Der Ver- allbekannte Thatsache, daß die sächsische, hauptsächlich aber sammlung wurde mitgetheilt, daß dort eine Filiale des die Chemnizer Rechtspflege nichts zu wünschen übrig läßt, Allgemeinen Fabrik- und Handarbeiterinnen- Vereins" be steht und ist die Theilnahme an diesem eine recht rege. Leider wird von Seiten der Lokalinhaber es den Frauen recht erschwert, ihre Versammlungen abzuhalten, da die Wirthe den Frauen ihre Räumlichkeiten nicht zur Verfügung stellen wollen. Es wird jedoch auch da Rath werden, und die Arbeiterinnen werden sich dadurch nicht hindern lassen, sich zu organisiren. 2] tann Modebazar M. Raff Berlin, Spandauerbrücke 14. Surren verfchla the En ration birthjo Di buftion Euirt 67 Pripati Den Genosfinnen wird diese Firma bei Bedarf was Kleinlichkeit und Gehässigkeit anbetrifft. Ferner läßt die amtshauptmannschaftliche Verordnung noch tiefer blicken. Wenn man z. B. annimmt, daß auf alles, was zur Bereitung des Bieres gehört, schon ein hoher Eingangszoll liegt, zweitens, daß der Brauer eine besondere Brau意 steuer zu entrichten hat, drittens, daß er auch noch extra die Staats- sowie die Gemeindeſteuer bezahlen muß und dieses alles auf den Preis des Bieres geschlagen wird, sonders empfohlen. Ronneburg. Am 27. v. M. sprach Dr. Lütgenau hierzu noch die Abgaben der Restaurateure kommen, so Berlin hier in einer öffentlichen Volksversammlung über genießt der Arbeiterstand die zum Leben nöthigsten Genuß,, Das Programm der Sozialdemokratie und den 1. Mai." mittel sechs- und zehnfach versteuert und macht nebenbei Redner erläuterte in 1/2 stündiger Rede das Programm die staatserhaltenden Elemente" fett, dazu natürlich in vortrefflich verständlicher Weise. Es wird diese An- wird er auch, wenn er nicht will, behördlicherseits geregung die Bewegung in Ronneburg, welche seit dem Aus- zwungen. stande im vorigen Jahre zurückgegangen war, wieder erweckt und einen Schritt vorwärts gebracht haben. Ein Chemnik, 25. April. Einen neuen Beweis dafür, Zwischenfall, die Frauen betreffend, ist hierbei zu er- daß der Arbeiter seine freie Zeit und sein Geld nur nach wähnen. Der überwachende Gensdarm wies die Frauen dem Willen seines Arbeitgebers benüßen soll, liefert " Briefkasten. D. H. ber fpät ein pit Hamburg. Verein z. B. der gewerbl. Intereffen Frauen und Mädchen. Bericht für Nr. 18 gesandt. zu Güstrow. B. Warum keine Berichte gesandt, versprochen wurde? Druckfehler Berichtigung. In Nr. 18 in der 2. Zeile des letzten Verses DONT forber the 923e Der Cyr unferel Seite 2, 1. Beile, das 4. Wort muß stattlieben aus dem Saale mit der Bemerkung:" So lange Bebel nachfolgendes Verbot, welches am Mittwoch in einer Festgedichts muß es statt" hellen"" selben" heißen. und Liebknecht noch nicht regieren, regieren wir und hiesigen Fabrik ausgehängt worden ist, dasselbe lautet wir dulden keine Frauen in einer Versammlung." Nach buchstäblich: ben" lieben" heißen. "