= früheren er die Ge ze für bie angel und ce Beitr. 23. ziemlid er diesem outine im erfälschter wird diese eigen fid jene, bie Die uns find ehen oder tg." dies eiftung ath. G ben beim Cückten be daran ung ihre lieber ge hwer ent ben beim ngen, daß cht zu be von der agte ihr id hnen, Trägerin ne Maste Erstes Blatt. Hamburg, den 6. Juni 1891. 1. Jahrg. Arbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden Volkes. an aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. → Eintracht macht Bark erbrannt richeint wöchentlich einmal und zwar am Rnie und bei un Wirtere bszweige Leipzige Schienene gegebenen and feiner erlaternen Bildung macht frei! Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). Expedition, Druck und Verlag: Fr. Meyer, Hamburg, Rosenftr. 35. Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mart, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direkt per Kreuzband Mr. 1,40. Sonnabend. unde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin“! ben Die Getreidezölle! allen Landestheilen kommen Berichte über öhne en Brodpreise, veranlaßt durch die Schutz: von bezahlt wöchent trägt ber iglich Rüfchen gesarbeit äft gan nen, 4-5 bie mentleiber aufängli rinnen 5-6 M tens 120 zu leiden on allen großen Getreibeplägen Deutschlands, Berlins, wurde von der s. d. Fraktion ein dring Berlin, Stettin, Danzig, Bremen, Mannheim, licher Antrag eingebracht: berall kommen die Nachrichten, daß die die sonst Vorräthe für Millionen von en enthielten, leer sind. Auch die Gutsbehaupten, nur wenig mehr auf Lager zu Man berechnet, daß für ganz Deutschland rräthe faum noch auf vier Wochen auswerden. Schußes auf Kosten von Millionen Brodessern. uns jetzt nicht in langathmige AuseinanderUeberall wird der Wunsch laut, den Reichstag fegungen darüber einlassen, wer die Schuld hat Getreidezölle zu berathen, nach den Kundgebungen fest, daß die letteren beseitigt werden müſſen. bald wieder einzuberufen, um die Aufhebung der an den hohen Getreidepreisen, nur so viel steht Sir haben zwar bereits in früheren Nummern fich dringlichst veranlaßt Berathung der Lebensmittelzölle im Reichs- fich nun doch endlich die Mehrheit der Volksversehen, eine sofortige Suspension der Getreidezölle arüber geschrieben, glauben aber sicher im treter dazu verstehen, gegen die Brodzölle Front eintreten zu lassen und dann in Ruhe die Aneffe unserer Leserinnen zu handeln, wenn zu machen. Hier nochmals darauf zurückkommen. bahnung der geeigneten Wege zu berathen. Die In der letzten Stadtverordneten- Versammlung Stadt Berlin hat die Ehrenpflicht, in dieser brennenden Frage abermals der Regierung ihre Unterfügung zu widmen, indem sie dieselbe anDie Stadtverordneten- Versammlung wolle be- spornt, da ihre Bevölkerung am eigenen Leibe die schließen: Höhe der Getreidepreise täglich fühlt. Der An1) den Herrn Reichskanzler und Präsidenten trag ist ein dringlicher, weil bei der Gespanntheit des Königlich Preußischen Staatsministeriums der Lage jeder verlorene Tag zu beklagen wäre; zu ersuchen, in Rücksicht auf den hohen Stand wenn dieser Antrag sofort die Zustimmung des der Getreidepreise und in Anbetracht der Magistrats findet, könnte derselbe schon am Sonnungünstigen Aussichten für die nächste Ernte abend in den Händen des Reichskanzlers sein. die sofortige Suspension und demnächstige Die Versammlung würde mit der Annahme des Aufhebung der Getreidezölle zu veranlassen, Antrages der übergroßen Mehrheit der Bevölke2) den Magiftrat aufzufordern, sich dem an den rung aus dem Herzen sprechen. Herrn Reichskanzler gerichteten Ersuchen anme wie früher, nun das doppelte für Brod| Es stellt sich in der Debatte heraus, daß ein zuschließen. ähnlicher Antrag von der Versammlung bereits Sie fich die Grenzbewohner behelfen, indem treten, welche es nothwendig machen, daß diefe die Petition jedoch vom Magistrat noch nicht ab= Stadtv. Singer: Es sind Umstände einge, am 20. November 1890 angenommen wurde, Beber meilenweite Wege noch Grenzsoldaten Frage immer wieder und wieder angeregt und gesandt ist. Damit es mit dem Antrag Singer ten an Miehl zu holen, haben wir bereits tage beschlossen wurden, ist es selbst den Anhängern Halischer die Annahme des vorliegenden Antrages , um fich aus dem Auslande die zollfreien besprochen wird. Als die Getreidezölle im Reichs- nicht wieder so gehe, empfiehlt der Stadtverord. Fellrupfer en Gro 5-18. und Elend 5! ngg roffen. Te utfchlands e, erweg 40 Die Brodpreise find seit 1887 fast um die gestiegen, daß werden die Mütter zahlreicher en am Besten aus Erfahrung wissen und was es heißt, mit derselben geringen inben, eben en zu sollen. hiedenen Malen angeführt. Benau, dieser Zölle als verwerflich erschienen, bei einwie bereits während der Reichstags- tretendem Nothstande den Zoll über eine gewisse so verhält sich die Regierung auch jezt Höhe aufrecht zu erhalten. Seit Monaten be und zugleich dem Antragsteller, nach 14 Tagen forschen zu wollen was daraus geworden. Bent. brohenden Hungersnoth gegenüber immer finden wir uns in einem solchen Nothstande, die wird derselbe mit 73 gegen 5 Stimmen ange= Bei der Abstimmung über den Antrag Singer gemächlich und thut keinen Schritt einer Getreidepreise haben eine Höhe erreicht, wie sie nommen. Dagegen stimmen die Stadtv. Bailleu, vorzubeugen, haben doch die befizenden in den berüchtigten Hungerjahren kaum bestanden Franke, Horwiß, Diersch und Kyllmann. Brod genug, was fümmert sie der Pöbel? hat. Im Reichstage ist fürzlich von dem VerNachdem nun die Stimmung der Bevölkerung rankreich, das wilde Land", auf das wir treter der Regierung anerkannt worden, daß die ziemlich allgemein sich gegen die Getreidezölle halbmitleidig herabsehen müßten nach der Zustände derartig geworden sind, daß die Regie- wandte, erwartete man von Seiten der Regierung aller„ guten Deutschen", es ist uns auch rung besorgt sein müſſe, die Volksernährung nicht eine entgegenkommende Kundgebung und zwar so bieber, wie in vielem Anderen voraus, in- leiden zu lassen. Gegenüber der ungeheuren Er bestimmt, daß diese Stimmung bereits Einfluß dort der Zoll auf Weizen bereits um die höhung der Preise hätte man erwarten sollen, auf die Börse ausübte und unter diesem die Geniebrigt wurde, obgleich er ohnedies um daß die vom Staatssekretär v. Boetticher zugetreidepreise bereits um 7 Mt. heruntergingen. niebriger war als der unsere. Weizen fagten Erhebungen vorgenommen werden würden. Indeß hat auch im Abgeordnetenhause der rankreichs Brodfrucht auch das arbeitende Statt dessen hüllt fish Alles in Schweigen. Man Ministerpräsident v. Caprivi die Meinung der Ausbleiben der Zufuhren hat sich die republi- ursacht hat, verschiedener Meinung sein; so viel Nothstand sei nicht zu befürchten, auf eine MittelBart de hluß durch kann nun über die Frage, wer den Nothstand ver- Regierung fund gegeben. Er führte aus, ein Regierung warnen lassen und hat rasch den steht fest, daß wir uns in einem Zustande befinden, ernte dürfen wir sicher rechnen. Wenn man auch auf Herabsetzung der Zölle ausgeführt. welcher den Ausbruch einer Hungersnoth besorgen nicht verkennen könne, daß die Verhältnisse im Buch jene Zeitungen, welche bisher für die läßt, wenn nicht bald Schritte geschehen, welche Inlande so sind, daß sie nicht ausreichen das terhaltung der Lebensmittelzölle eintraten, es ermöglichen, daß das Brod zu einem Preise Land zu ernähren, so dürfe man andererseits doch meifen Aufhebung derselben. Doch es wäre kaufen kann. Was die Gründe zur Preissteige- daß die Preise für Brodkorn sehr hohe seien, doch eine iegt die Nachricht von einer baldigen hergestellt wird, daß es der kleine Mann auch auch nicht besorgt sein. Zugegeben müsse werden, völlig ungenügende Maßregel; bei den rung des Getreides betrifft, so wird dieselbe mit könne man zuverlässig darauf rechnen, daß der en Marktpreisen die auch nach Aufhebung Vorliebe jetzt der Börsenspekulation zugeschrieben. amerikanische Markt uns seine vorjährigen Bestände Bolle noch immer bedeutend über den durch Ich muß sagen, daß ich kein Feind der wüsten an Weizen zuschieben werde. ichen Preisen bleiben werden bis nach der Preistreiberei und Spekulation bin und ganz da-| Auch seien, so weit es sich übersehen lasse, find die Großgrundbefizer völlig geschüßt für wäre, daß die Distribution des Brodkornes in Rußland noch Roggenbestände in den Händen Aber wir können einzelner reicher Personen, die nur auf den fie bedürfen nicht noch eines weiteren dem Staate überlassen werde. euber iftlie entwidt rmen aft 3 jaah Augenblick warten, wo es ihnen nugbringend und empfiehlt dieselbe, in den Versammlungen ihre Rinder nicht mehr Brod zu verschaffen eget erscheinen wird, damit auf dem deutschen Markte folgende Resolution zur Abstimmung zu bringen: wurde vom Hunger zur entseglichen That zu erscheinen. Die Thatsache liege auch vor, daß Die Versammlung protestirt gegen den trieben. Um ihren Hals eine Leine win wenn uns Roggen wirklich fehlen sollte, ein Entschluß der Regierung, troß der Brodver- band fie daran das älteste, breijährige Rin Uebergang zu geringen Weizensorten für diejenigen theuerung die Getreidezölle bestehen zu lassen; die Brust, das andere an den Rücken, faßte ichne Klassen, die bisher Roggen gegessen haben, in Die Versammlung erblickt in diesem Enfschluß dritte am Arm und sprang in die Donau. nicht unerheblichem Maße möglich ist. der Regierung eine schwere Schädigung der 4 Leichname wurden bald darauf ans Lebensintereffen der arbeitenden Bevölkerung geschwemmt. Die Staatsregierung hat in reiflicher Er wägung aller dieser Verhältnisse sich davon über= zeugt, daß mit einer mäßigen Herabsetzung der Zölle nicht geholfen ist, sondern daß, wenn eine Ermäßigung der Brodpreise eintreten soll, dann der Zoll auf Zeit ganz erlassen werden müßte. Das ist aber eine Maßregel, zu der die Staatsregierung sich nicht würde entschließen können. Ließen wir unsere Zölle heute fallen, so würden wir möglicherweise eine so starke Einfuhr be kommen, daß dann unsere Landwirthschaft unter der Unabsegbarkeit der Ernte litte. Besser kann die Regierung sich und ihr Schutzsystem für dem begüterten Theil der Bevölkerung nicht karakterisiren; diese Auszüge der Rede genügen wohl, um unseren Leserinnen die Sttuation, in der wir uns befinden, verständlich zu machen. Bemerken wollen wir noch, daß gleich nach Bekanntwerden der Ministerrede die Preise für Weizen und Roggen an der Produktenbörse sofort wieder um 7 Mk. in die Höhe gingen. Der Ausspruch des Ministers, daß sich die ärmere und ist der Ueberzeugung, daß er den Großgrundbesißern und Kornwucherern Gelegenheit Bur Frage des Arbeitersciutes für fr gegen wird, ihr volksverwüstendes Treiben fortzusehen." ,, Die Versammlung verlangt in Anbetracht der nahezu unerschwinglichen Höhe, welche die Brodpreise in Deutschland unter der Herrschaft der höchsten Getreidezölle unter allen Staaten Europas erlangt haben, die sofortige Aufhebung dieser Zölle, die nur ein Schutzzoll der Reichen zu Lasten der Armen sind." Bon Clara Zetkin.*) in etreffer nb Ri Der mit Đang S Raffen Rapital Art erfelbe Energie Reutsch bet R Rebens gutes nect Die Neue Zeit" enthält in Nr. 32 unter dem artikel, welcher an Berhältnisse und Vorgänge Frauenrechtlerei und Arbeiterschus" einen sehr intere land anknüpfend Stellung zu der hochwichtigen ritt besonderer gesehlicher Arbeiterschutzmaßregeln für motra nimmt. Bekanntlich liegen dem englischen Parlament schiedene Anträge vor, welche sämmtlich darauf ab die für die Großindustrie geltende Fabrikgesesgebung Fra tuppi auf die Klein bezw. Hausindustrie auszubehnen. b dis Borschriften über Sanitätseinrichtungen, über stellung der Räume, in denen Hausarbeit für einen nehmer angefertigt wird, sowie der Werkstätten und die industrie unter die für den Fabrikbetrieb gelten erlauf Stimmungen, fordern dieselben auch Beschränkung Arbeitszeit von Kindern und Frauen. Durch die bet die ungeheuerlichkeiten kapitalistischer Ausbeutung g den Gesetzesvorlagen sollen die Mißstände oder und bekämpft werden, welche hier bezüglich der Läng Arbeitszeit, der Hunger- und Hundelöhne, der un desten, geradezu mörderischen Arbeitsbedingungen Der Kleinmeister, dem der Athem, das Betriebe Ein Beweis, daß theures Brod und Elend ausgeht, so daß er mit der technischen Entwickelung " Die weitverbreitete Arbeitslosigkeit, die in allen Gewerben und Industrien vorhandene Tendenz, die Löhne herabzusetzen, gleichzeitig vor sich gehende Steigerung der Preise der unentbehrlichsten Lebensmittel machen die geforderte Maßregel zu einer gebieterischen Nothwendigkeit." Der Parteivorstand. Baage In Eng Entwick Bourge inen I befi über Wasser zu halten, daß er den Ertrag der Produ den er nicht durch Anwendung vollkommener Arbeite Bevölkerung, wenn Roggenbrod für dieselbe zu nicht etwa nur auf kleine Länderſtriche sich be- Produktion nicht Schritt halten kann, sucht fich d 27 " fo aber fte Kreife i tigt, D Daus u ge Bunder usgebe Glemen ol in, bi befri Rongeffi apitali Brejche Sange If mit den theuer sei, an Weizenbrod gewöhnen werde, er- schränken, erweist sich aus Folgendem: innert uns lebhaft an den Ausspruch der Pom- In Ungarn giebt es Brod genug, padour, den wir früher schon erwähnten:„ Wenn schrieb kürzlich das neue journalistische Geschäftsund Produktionsmethoden steigern fann, durch die auf das Volk kein Brod hat, so gebt ihm Ruchen". Unternehmen Magyar Hirlap". Dieser Albern- und Knausern an den Produktionskosten zu Doch woher wird das Volk, dem Roggenbrod heit wollen wir einige Zeichen des Wohlstandes" strebt. Der Schwigmeister, sofern er Kleinkapita schon zu theuer ist, die Mittel nehmen, das noch gegenüberstellen. Aus dem Bácskaer Komitat, befindet sich in der nämlichen Lage wie er. Häufig ist er Großunternehmer, welcher sich dem Schwi theuere Weizenbrod zu kaufen? Bedauerlicher dieſem fruchtbarsten Theile Ungarns, wandert die als dem einfachsten, zum Ziele der Mehrwerthpr Weise hat der Minister dem Volke hierfür keinen Bauernbevölkerung aus, die Schwabent nach führenden Weg zuwendet, sich durch dasselbe um annehmbaren Vorschlag gemacht. Slavonien, die Serben nach Serbien; die Legteren mit Errichtung und Betrieb einer Fabrik verbu erhalten von der serbischen Regierung um ein Rosten und vor allem um die lastige Arbeiterfu Alle Hausfrauen werden hieraus ersehen, daß Spottgeld die besten Felder, die Schwaben ver der Proletarier zwar sehr weite, aber doch immer gesetzgebung herumdrücken will, welche der Ausbe es immer nothwendiger wird, daß auch wir Alle kaufen ihr Befißthum um 400-500 fl. per Joch wisse Grenzen zieht. Wie jede Form des heutigen uns eng aneinander schließen; die Mütter, deren und kaufen in Slavonien das Joch Feld um schaftslebens überhaupt, so beutet auch die Klein Kinder Brod verlangen, fie müssen ihre Stimme 40-50 fl. Wandern diese Leute vielleicht aus, stärker und schonungsloser aus, je schwächer und un erheben und gleich den Männern des arbeitenden Volkes billigeres Brod verlangen. Nicht entmuthigt einem kommenden Nothstand entgegenseufzen, sonweil es ihnen zu gut geht? und Hausindustrie die menschliche Arbeitskraft nduftr Tormen Derden neller auch Bierge Di Entrift Belche haftlich nb all Weiblich Dimmel zum Widerstand die Träger derselben, wenn fie Vor zwei Wochen hat ein Briefträger in Frauen und Kinder sind. Indem sich beide Produt Budapest in Folge seiner Nothlage sich und seine formen, ganz besonders aber das Schwigifte häuslichen Leben anpassen, ist es ihnen möglich, tommen treiben Agitatio Graffch Tomie 24 จู น Dapon dern allerwärts müssen Versammlungen abgehalten ganze Familie( Frau und 2 Kinder) getödtet. und Frauen bis zur alleräußersten Grenze der Leif werden, in denen auch die Frauen und Mädchen Am 16. d. M. ermordete der Taglöhner Joseph fähigkeit, ja sogar über diese Grenze hinaus anzufp Protest erheben gegen eine willkürliche Ver Létai in Eradony( Biharer Komitat) seine 3 ihnen bis auf das letzte Tröpfchen Mehrwert theuerung des Brodes zu Gunsten von ein paar Kinder und erhenkte sich sodann. Das große pressen. Wenn die englischen Gesetzgeber fich entid den ersten Schritt zu einer Regelung der Arbeitsve nisse auf dem Gebiete der Klein- und Haus- Induft In Ráczkeve ist eine durch Noth und Elend thun, welche bis jetzt aus höchst sentimentalen Fr auf die Erklärung des Ministerpräsidenten alle zur Verzweiflung getriebene Mutter mit ihren und in Mißachtung der wirthschaftlichen Verhältni Genossen auf, überall im Reiche Volksversamm 3 Kindern in den Tod gegangen. Die unglück. ihrer Tendenzen außerhalb der Sphäre der Arbeiter Dugend unersättlichen Geldsäcken. Die Parteileitung fordert nun im Hinblick lungen abzuhalten mit der Tagesordnung: " Die Kornzölle und die Reichsregierung", Die kleine Friedl. Elend war die Ursache dieser gräßlichen That. liche Frau, Namens Cserna, welche durch lange *) Nachdruck nur nach Anfrage bei der Entbehrungen vollständig entfräftet, für sich und gestattet. Friedel verharrte lauschend. Sie wäre am liebsten an sein Bett geeilt, hätte sich an ihn schmiegen, ihn mit ihren Armen umfangen mögen; aber sie fürchtete ihn zu er legte. Rebal Br rer 2 rbeiter Eine D meiflu Dem ei Mieben Umbrin 0 nein bersäuberte und hierauf den Kleinsten an die Als die Friedel das Bett des Vaters zu machte, fiel ihr ein Stück Zeitungspapier Vorsichtig, und den Athem einhaltend, um sich zürnen, sie fürchtete auch die andern zu wecken Hand mit dem Datum des gestrigen Tages durch keinen Laut zu verrathen, hob sie ein wenig und so wollte sie nur wach bleiben, auf jede Be Erzählung von M. Kautsky. ( 9. Fortsetzung.) Der Vater hatte es gewiß gestern Sie glättete es und dabei lasen ihre m ben Kopf und sah nach seinem Bette hinüber. wegung horchend, auf jeden Athemzug des Vaters, aus der Fabrik mitgebracht. Aber mes Sie erschrack als sie ihn darin aufrecht figen sah. für den eine Zärtlichkeit in ihr aufbrannte, eine Hatte er etwas darein gewickelt? Es fab fo Der vornübergeneigte Kopf ruhte auf der aufge. Liebe, wie sie das Kinderherz vorher noch nicht stüßten Hand und seine Finger durchwühlten raft- empfunden. Ios und fieberhaft die einzelnen Partien seines Aber der kleine müde Körper forderte sein Haares. Sonst rührte und regte sich nichts, alles Recht, im Hinhorchen schlief die Friedel wieder ein. schlief. Als sie abermals erwachte, war es heller gierigen Augen die Ueberschrift einer Notiz und Selbstmord. erschrat, aber ihre Gemüthsstimmung war Den S the Se Sie wußte nicht warum sie darüber fo b Die Friedel vernahm die regelmäßigen Athem- Tag. Es mochte fünf Uhr des Morgens sein gestern eine sensitiv gesteigerte, ihr ganzes Ne züge der Mutter und der Kinder. Auch der und die Mutter war schon außer Bett und im system in krankhafter Erregung. Vater mochte sich allein und unbewacht glauben. Begriff das Frühstück zu bereiten. ber Ihre Augen tamen nicht mehr von Die Friedel sah ich nach dem Vater um, Papier und sie überflogen den Bericht, Bruft Den Gl Mondes fiel gerade auf ihn hin und ließ sein sein Bett war leer, er selbst nicht mehr anwesend. unbarmherziger Genauigkeit die schauber " Gesicht geisterhaft bleich, ja verzerrt erscheinen, Sie fragte die Mutter, wohin er gegangen, diese und wie er nun plöglich beide Hände empor- zuckte die Achsel. streckte und seine Finger krampfhaft ineinander Was weiß ich, wie ich aufg'standen bin, war griffen, so war es die händeringende Geberde er schon fort; ich begreife nicht, was ihm einge. äußerster Rathlosigkeit, ja Verzweiflung. fallen ist, aus dem Haus zu gehen, ohne etwas Die Friedel mußte unwillkürlich aufschluchzen. zu sagen, und noch dazu an einem Sonntag. Der Mann fuhr zusammen und im nächsten fid That eines Mannes erzählte, der von dem in das er mit den Seinen gerathen wat sinnig gemacht, seine Kinder und dann ums Leben brachte. Ei unb ra Qaufe. Si bieber Si Tragte überall Sejeben Si tag 321 war a Gi Der Fa De Es Arbeite erher Er Der Bericht war zu Ende, aber fie fa noch immer darauf hin, und an das Bilb Augenblick sank sein Rörper auf die Kissen zurück. Frühstück auf ihn, als er nicht erschien, wurde trat, reihte ihre erhigte Phantasie fofort Die Familie wartete eine zeitlang mit dem hier, in trassen Farben gemalt, ihr vor die ,, Vater," flüsterte die Friedel schwach und den Kindern ihr Cichorientaffee verabreicht, den anderes. schüchtern, Vater!" sie mit gutem Apetit zu sich nahmen. Friedel Und wieder sah sie das blaffe schmerzent Aber er bewegte sich nicht, er that als ob er ging hierauf daran, das Zimmer in Ordnung Antlig eines Mannes vor sich, der schlaflo zu bringen, indeß die Mutter die jüngeren Kinder stiller Nacht vor sich hinstöhnt, in wilber schliefe. ans Saffen webgebung geblieben sind so muß dies nur mit Sekretär des Innern in diesem Sinne vorstellig geworden ist für die Arbeiterinnenbewegung prinzipiell und praktisch en That euben begrüßt werden. Mit Freuden begrüßt im sind und gegen jede Einmischung der Gesetzgebung in hochwichtig. ne win fliegenden Augenblicks interesse der gesammten sozialen ihre respektiven Arbeitsverhältnisse proteſtirten. Raratte- Sollten die folgenden Ausführungen zur Beantwortung twickelung, die, wenn die rückständigen Produktions- ristisch ist, daß die vorzüglichsten Trägerinnen und dieser Frage hin und wieder an den erwähnten Artikel ige Rin rmen der Nährboden beschränkt oder entzogen wird, um Macherinnen der Protestbewegung ausnahmslos behäbige, der neuen Zeit" anklingen, so darf dies insofern nicht 1, faßte schneller der Umgestaltung in die sozialistische Gesell zum Theil stein.reiche Rentbürgerinnen find, ein Umstand, überraschen, als ihnen der nämliche Standpunkt zu Grunde Donau. aft zuftrebt. Daß aber dieser erste Schritt in England der hervorgehoben werden muß, nicht etwa um ben liegt, welcher in ihm vertreten wird. Jaahaft und klein ausfällt, daß die Regelung der guten Willen dieser Damen zu verdächtigen, sondern treffenden industriellen Berhältnisse zunächst nur Frauen lediglich um den Schlüssel zu der durchaus falschen und Rindern zu Gute tommt, wird Niemand überraschen, schiefen Auffassung der vorliegenden Frage ihrerseits zu nter bem Or intere gänge In für in Barlament auf ab ehnen. ber die teinen ten ber geltenden bräntung bie bett ober rid tung gett der Läng der ung ngen Бере Betriebet twidelung er Probul Arbeitsm ch die auf Durch S Un ebens ( Fortseyung folgt.) der Frau. ( ingesandt.) I. mit dem Wesen des heutigen Klaffenstaats und dem liefern. Und wie schief fie den Zusammenhang zwischen Der franzöfifche Bund( Liga) zur Befreiung Bang der Arbeiterschutzgesetzgebung in demselben vertraut der sozialen und der Frauenfrage auffaffen, oder richir from wie eine Löwin ihr Junges, so vertheidigt der tiger, wie tief fle ihn verkennen, erhelt wohl deutlich affenstaat die unbeschränkte Ausbeutungsfreiheit der aus der Thatsache, daß die Protestbewegung der Frauenapitalisten und auch die allerbes heidensten Forderungen rechtlerinnen ihre eifrigsten Bundesgenossen und FürArbeiterklasse können so lange nur ein Bruchtheil sprecher in den Personen von Industriellen und Inhabern felben zum Klassenbewußtsein erwacht ist und mit aller von Waschanstalten gefunden hat. Diese schwören bei In Frankreich bestehen mehrere Frauenvereine, deren nergie für dieselben eintritt nur im heißen Rampfe, Jakob's Stab und Mohamed's Bart, angeblich im In- 3wed es ist, mit allen geseglichen Mitteln nach einem ichtigeritt für Schritt errungen werden. Hat es nicht in tereffe ber bebrohten Freiheit und Selbstständigkeit der Biele zu streben, welches jedem natürlichen Menschen billig eutschland Jahrzehnte und eines Anschwellen der sozial Frau, im Intereffe ihrer Erwerbsfähigkeit, in Wirklichkeit und gerecht genug erscheinen muß und doch bet den mokratischen Bartei, wie es keine zweite politische aber natürlich in majorem gloriam Dei, zum größeren heutigen Verhältnissen als durchaus revolutionär erscheint: tuppirung in so kurzer Zeit aufzuweisen bedurft, um Ruhm ihres Gottes Rapital und seines gebenedeiten Die Gleichheit von Mann und Frau in den Haupteggebung Frage des Arbeiterschuses als ernstlich parlaments Sohnes Mehrwerth, daß ein vierzehn und sechszehn beziehungen des Lebens; der politischen, rechtlichen und nd diskutirfähig auf die Tagesordnung des öffentlichen stündiges Schmieden von Nägeln und Retten, daß das wirthschaftlichen. Reiner von diesen Vereinen aber arbeitet zu bringen? Geht der Ausbau des Arbeiter Hantiren mit dem 16 Pfund schweren Oliver"( ein mit mehr Eifer, mehr Sicherheit in der Wahl der Mittel, uhes nicht hier, wie in den übrigen Ländern im Werkzeug zum Schneiden des kalten Eisens, daß das bis mit einer flaren Erkenntniß seines Endzweckes als die neckenschritt vorwärts und dokumentirt durch seinen in die halbe Nacht hinein dauernde Waschen und Bügeln„ Liga zur Befreiung der Frau." erlauf das Machtverhältniß, in dem das Bünglein der in den ungesundesten Räumen höchst gesunde und Während andere Verbindungen fich damit begnügen, Baage noch ganz bedeutend auf Seite der ersteren neigt? zuträgliche Beschäftigungen seien. Es fehlt nicht viel als Biel ihrer Forderungen einige Verbesserungen in den England, das in Folge seiner ganzen sozialpolitischen und diese biederen Ritter der unbeschränktesten indi- Landesgesegen anzustreben, oder die Eröffnung einiger Entwickelung wohl relativ die vernünftigste und kräftigste vibuellen Freiheit fich ausbeuten und das Fell über neuen Berufszweige oder des Fachunterrichts für junge Bourgeoisie besigt, nimmt die Arbeiterschutzgesetzgebung die Ohren ziehen zu lassen würden mit thränen- Mädchen, oder( die Fortgeschrittensten) sogar das allgenen langsamen aber sicheren Verlauf, fie geht zögernd, erstickter Stimme bedauern, daß sie selbst und ihre meine Stimmrecht für die Frau beanspruchen, geht die er sie geht stetig vorwärts und steht immer weitere Frauen und höheren Töchter“ leider durch besondere Liga viel weiter. Ohne die einzelnen Berbesserungen, eise in ihren Bereich. Wenn England fich heute geneigt Berhältnisse verhindert seien, täglich 16 Stunden der die hier aufgezählt wurden, abzulehnen, ja, während fie igt, von Gesetzeswegen gegen die gröbsten Mißstände der Körper und Geist stärkenden Gymnastik des Ketten- und mit Eifer an deren Durchführung arbeitet, ist sie sich aus und Klein- Industrie einzuschreiten, so darf es nicht Nägelschmiedens und des Schanzens am Waschtrog und bewußt, daß die Frauenemanzipation nur bei einer voll= fic under nehmen, daß der Anfang bei dem am meisten Bügelofen zu widmen. Der Umstand genügt wohl, um tommenen Neubildung des sozialen Zustandes durchgeführt usgebeuteten und am wenigsten widerstandsfähigen stußig zu machen, ob die angestrebte Regelung der werden kann. In einem Wort, die Liga ist sozialistisch. lementen der ins Spiel kommenden Arbeiter geschehen Frauen und Kinderarbeit in der Haus und Klein. Sie schließt sich bei jeder Gelegenheit, die sich barbietet, Mag dieser Anfang noch so weit davon entfernt industrie die Erwerbsthätigkeit der Frau und ihre soziale dem kämpfenden Sozialismus an. Sie ist der sozialistischen zubie in, die berechtigten Ansprüche der Arbeiter annähernd Gleichberechtigung, oder ob sie vielmehr die Ausbeutungs: Arbeiterpartei angegliedert; schickt Delegirte zu den lokalen, befriedigen, so trägt er doch die Bürgschaft weiterer freiheit der Kapitalisten bedroht. nationalen und internationalen Rongressen, bei welchen Ronzessionen für die Zukunft in sich. Die Kleinste, der| Der erwähnte Artikel der Neuen Zeit", dessen iene Partei vertreten ist. Sie bildet die Vorhut der Häufpitalistischen Freiheit der Ausbeutung geschlagene Lektüre wir angelegentlich empfehlen, führt in trefflich Arbeiterinnen und überhaupt der Frauen Frankreichs. Brejche wird nach und nach erweitert, bis endlich die objektiver Weise aus, daß nur eine Auffassung, welche die Dieser Bund, heute zahlreich und einflußreich, hat Sange Feftung gestürmt werden kann. Frauenfrage auf die Schablone der Bourgeoisfrau zu schon ein Stück Geschichte erlebt. Seit seiner Gründung Ist einmal zu Gunsten der Kinder- und Frauenarbeit schneidet, in der Einführung gefeßlicher Schuhmaßregeln hat er verschiedene Wandlungen durchgemacht. it dem Vorurtheil gebrochen, daß die Haus- und Klein- für Arbeiterinnen als Anfang einer alle Arbeiter um fang war bescheiden: ein Fechtverein für Frauen, welchen ndustrie ein Allerheiligstes der kapitalistischen Ausbeutungs. fassenden Schutzgesetzgebung, soweit nicht die Frau als eine energische und beredte Staatsbürgerin( Frau Astie formen fei, an das nicht von Gesellschaftswegen getastet Mutter fünftiger Generationen in Betracht kommt einen de Balsapre) gegründet hatte. In Paris gedenkt man Derden dürfe, so wird mit der Zeit neller, je mächtiger die Arbeiterbewegung einherrauscht schlechts erblicken kann. Innerhalb der Gesellschaft bilden damals veranstaltete. Frau Astie de Valsapre bewies und um so Angriff gegen die Gleichberechtigung des weiblichen Ge- noch der Versammlungen, welche die Gründerin des Vereins auch die Arbeit der Männer in den Bereich der Schuh- die Frauen ebensowenig wie die Männer eine besondere die überaus mangelhafte körperliche Erziehung der Frau egebung einbezogen werden. Schicht mit durchweg gleichen und einheitlichen Interessen; und entwickelte ihre eigenartigen Anschauungen über die Tie betreffenden Vorlagen haben nun die höchfte, die Klaffenlage ist für die sozialen Verhältnisse der Frau Mittel, um zu einer allgemeinen Wiedergeburt zu geEntrüftung ber englischen Frauenrechtlerinnen erregt. ausschlaggebender als die Geschlechtslage. Die weiblichen langen. Sie bekämpfte lebhaft und mit Gründen der che in denselber mit totaler Berkennung der wirth: Mitglieder der Bourgeoisie haben deshalb in ihrem verschiedensten Art das System, welches die körperliche aftlichen und allgemeinen sozialen Verhältnisse einzig Emanzipations fampf andere nächstliegende, praktische Biele Ausbildung der Frau blos im Tanze für nothwendig allein ein Attentat gegen die Gleichberechtigung des als die Proletarierinnen, obgleich in gewissen Punkten hält. Sie legte dar, daß besonders das Fechten eine Bimmel und Erde in Bewegung, um das Zustande griffsverwirrung leidende Bourgeoislogif fann mit Ver- stärken und somit die Frau besser zum Nähren ihrer blichen Geschlechts erblicken. Sie sehen deshalb auch das Streben beiber zusammentrifft. Nur eine an Be- förperliche Uebung sei, die dazu beitrage, die Brust zu tommen diesbezüglicher Gesegesbestimmungen zu hinter: drehung der Thatsachen aus Schußbestimmungen für Ar- Kinder befähige. Die Uebungen mit Hanteln, meinte fie, treiben und haben unter anderem zu diesem Zwecke eine beiterinnen, dort, wo noch keine solchen oder nicht die gäben höchstens die Befähigung zum Laften tragen, das Agitation unter den Ketten- und Nägelarbeiterinnen der nämlichen für Arbeiter bestehen, Graffchaften Staffordshire, Worcestershire und Warwickshire, werthigkeit des weiblichen Geschlechts herleiten. - зи ntapitali Schwi werthpr e um g verbun iterfchu Ausbeu immerbi ie Rlein utigen fraft u und unf fie& Produt isfyftem öglich, Der Leiftu anjufpa werth a enticli rbeitsve Inbufit 7 Erwägu hältniffe Prbeiter Der Rebal bie B ters apier is Cages ern 916 weshal Tab fo ihre Cotiz: ruis er fo b war Bes Ner von at, ber Bauber bem G ar, 1 fidh f fie flat Bild rbie CH fofort ergenti Blaflos Dilber fomie Dapon rer Arbeitsverhältnisse zu veranlassen. eine " eine soziale Unterunter den Wöchnerinnen von London inszenirt, um Die Frage: stehen besondere Schußmaßregeln für 3u einem Protest gegen die beabsichtigte Regelung Frauen, solange man nicht umfassenden Arbeiterschutz Die Folge überhaupt erzwingen kann, im Widerspruch zu dem Prinwar, daß eine Deputation von Ketten- und Nägel zip der Gleichberechtigung beider Geschlechter, beeinträchtibeiterinnen von Staffordshire und Worcestershire und gen dieselben empfindlich und dauernd die Erwerbsfähig Deputation von Londoner Wäscherinnen bei dem keit, damit die ökonomische Verselbständigung der Frau, Wieben. 0 beiflung die Hände erhebt, als griffe er nach m einzigen, dem legten Mittel, das ihm: geDieser Mann würde seine Kinder nicht ber nein, das hätte er nie und nimmer gefonnt, Umbringen, dazu war er zu gut, zu weichherzig, wie angedonnert stehen, verzagt und zitternd. the Es war etwas Entsetzliches, das ihr durch Sinn fuhr, das ihren Kopf verwirrte und Herz aufhämmern ließ, als sollte es ihr die zersprengen. Bruft bent und Qaufe. Fechten sei die edelste der körperlichen Uebungen und die menschlichste. Zu dem äußern Vortheil der gestärkten Gesundheit durch gleichmäßige Ausbildung des Körpers kommt der wichtige geistige Gewinn Derjenigen, welche fechten gelernt hat, das Bewußtsein, daß sie fähig ist, sich zu vertheidigen. Und das ist ein Bewußtsein, dessen die Frau nur zu ſehr bedarf. Diese geistreichen Ausführungen hatten hauptsächlich verfügte sich in sein Zimmer zurück, wo ein Töpf- ihr barfüßiger Freund, der Toni, und sie war chen Raffee noch dampfend auf dem Tisch stand. jetzt flugs an ihrer Seite. Die Friedel blieb vor der kleinen Gitterthür Was sollte sie nun beginnen, wohin sich wenden? Sie wußte es nicht. Da kam über den weiten leeren Hof, vom Wohngebäude her, ein Kind gelaufen, so heftig und eilig, als ob es gejagt würde. Einen Augenblick wurde es ihr schwarz vor Es lief an dem Häuschen des Portiers vorAugen, dann warf sie das Papier bei Seite über, der von seinem Plage aus nur seinen Hut rannte, fich um nichts bekümmernd, aus dem sehen konnte, und öffnete selbst, ohne sich zu besinnen, mit einem kräftigen Druck das Gitterthürchen. Sie wollte ihren Vater suchen, sie wollte ihn bieber haben. Sie lief die Zeile der Arbeiterhäuser entlang, Befehen. Sie ,, Komm mit mir", sagte sie und ergriff ihre Hand, ich will in den Wald". In den Wald", die Friedel sprach es ihr nach, wie geistesabwesend. „ Aber schnell, schnell", und Hilda zog sie mit sich fort. Der Portier hatte wohl bemerkt, daß das fleine Fräulein die Thür geöffnet, er dachte, sie wolle dem Arbeiterkind etwas schenken. Er trank noch rasch seinen Kaffee aus, ehe er sich erhob, um nachzusehen. Als er heraustrat, waren beide Kinder verschwunden. Er sah hinauf, er sah hinab, die Es war Klein- Hilda, ungewaschen und unge- Straße war menschenleer und er konnte keine kämmt, in sonderbar nachlässiger Toilette. Ihr Spur von ihnen entdecken. Die beiden Mädchen irante in jebem derselben nach ihm, und erhielt Kleid war schief und ihre Schuhe nur zur Hälfte waren soeben um die Ecke des Gartens gebogen überall die gleiche Antwort: man hätte ihn nicht zugeknöpft, die verrauften Locken und ungebundenen und liefen ein schmales von Mauern eingefaßtes war ging nach der Schänke, die er am Samsauch am Abend vorher nicht dagewesen. Bändchen und Schleifen umflatterten sie von allen Gäßchen entlang, das sie, aus dem Häuſergewirr Seiten. In früher Morgenstunde, wo niemand heraus, einer Anhöhe entgegenführte. Noch immer tag zu besuchen pflegte; er war nicht anwesend, es erwarten konnte, war sie aus dem Bett ge war Hilda die Führende und sie hatte ihren Weg Sie wendete sich wieder um und ging nach Fabrik. Der Portier wies sie zurück. Es werde heute nicht gearbeitet und Bierher gekommen. kein sprungen, und hatte, was sie noch nie gethan, gut gewählt, er war der einsamste, und sie besich selber angezogen. Da war's denn nicht zu fanden sich bald in der Nähe des steil ansteigenden verwundern, daß sie so ganz verdreht, und ver- Waldes. Arbeiter und auch ihr Vater sei heute nicht blißten gar verwegen. Er schlug ihr die Thüre vor der Nase zu fnüllt aussah. In dem kleinen Gefichtchen aber Da blieb die Friedel stehen und schüttelte lag eir troßiger Ausdruck, und die dunklen Augen den Kopf. Sie hatte schon vom Hofe aus die Friedel und bemerkt, die ihr eben so wohl bekannt war, wie ,, Nicht hier weiter, wir müssen dorthin." ,, Aber ich will in den Wald." ( Fortsetzung folgt.) ihre große Neuheit gegen sich. Auch fand Frau A. de Balspre trotz ihrer Beredtsamkeit nur eine kleine Anzahl Anhängerinnen. Der Fechtverein änderte seine Gestalt. Er beschloß, sich mit sozialen Fragen zu beschäftigen, im Zusammenhang mit der Frauenfrage. So begann die " Liga der Frauen Frankreichs", gegründet 1887. II. gan Grich Aus aller Welt. Grenze zu einer traurigen Ratastrophe geführt. An den Pfingstfeiertagen und auch schon die Tage vorher hat Berlin. Die Frauen- Bewegung" beginnt allge- eine wahre Völkerwanderung nach den öfterreichischen mach auch in Berlin immer größere Ausdehnung zu ge- Grenzorten stattgefunden. Bekanntlich hat jeder Haus r. winnen. Die gebildeten Kreise und selbst die sogenannte stand das Recht 1 Kito Mehl, Brot und dergl. zollfrei vornehme Welt fängt an, der Frage einer vernunftgemäßen einzuführen und beträgt die Ersparniß 2-4 pr. fb. Emanzipation der Frau größeres Interesse entgegenzubringen Der Weg bis über die Grenze beträgt 11/ 2-2 Stunden, und das scheint uns um so erfreulicher, als das demia- und doch sollen Manche zweimal am Tage diesen Weg Bon ihrem ersten Beginn an zeigte fich die Liga gogische Treiben der Sozialistinnen, welche die Frauen- machen. Im Winter ist ein halbwüchsiges Kind unters Kühn und unternehmend. Neben ihrer erziehlichen Pro- frage in Erbvacht nehmen wokten, geeignet war, der Sache wegs erfroren und jetzt theilen die Zeitungen mit, daß paganda( Arbeit zur Ausbreitung bestimmter Grundsäge mehr zu schaden als zu nügen." eine Truppe Leute, welche eilig die Grenze zu erreichen und Lehrmeinungen) wandte sie sich häufig an die Ne- Obige Auslaffungen finden wir in der Illustrirten suchten, weil sie wahrscheinlich eine etwas größere Ge gierung und die Zeitungen zur Verwirklichung ihrer Frauen Zeitung" und wir freuen uns sehr, daß durch wichtsmenge einzuführen suchten, von den Grenzbeamten Bläne. Auf jede Weise tratete sie den Frauen wenig unsere Erfpacht auf die Frauenfrage" endlich doch auch aber verfolgt wurden, und da sie auf das zugerufen stens eine mittelbare Theilnahme bei der Reform der weitere Frauenfreise aus dem Schlaf erwachen, und sollte Halt" nicht stillstanden, wurde von den Beamten Feuer Arbeiter und Unterstützungsgesetze zu verschaffen. Unser es vorläufig auch nur Ehrgeiz sein, welcher diese Damen gegeben und ein Mädchen tödtlich verwundet, ein junger tiefb.klagter Chabert, ein Veteran der Sozialisten Frants ins öffentliche Leben treibt. Vielleicht hat das Auftreten und ein alter Mann derartig, daß sie Krüppel bleiben reichs, legte dem Munizipalrath von Paris mehrere Bitt- der Frau Prof. Kempin aus New York, über deren Vor- werden. schriften ber Liga vor und man findet in manchen Getrag wir in legter Nummer berichteten und die durchaus Der traurige Vorfall an der schlesisch öster meinde- oder Staatsgefeßen jener Zeit deutliche Spuren daffelbe sagte, was in unseren Arbeiterinnen- Versamm reichischen Grenze beleuchtet wieder einmal grell, des Einflusses der Frauen Frankreichs. lungen schon recht oft gefagt worden ist, den Damen Muth welche Folgen unsere Bollpolitik in Verbindung mit ber So erhielten wir 1887 Gefeße über die verlassenen gemacht, sich über das„ Unschickliche des öffentlichen ernsten bei uns üblichen eisernen, fiskalischen Strenge mit fich Kinder und über den Schuh für Kinder im zartesten Auftretens" hinwegzuhelfen. Hätten die Damen nur ein führt. Blutarme Leute, für die jeder Pfennig ein Alter. Wir hatten vorher die Dekrete von 1879 und einziges Mal den Muth gehabt, so eine Arbeiterinnen schweres Gewicht hat, Leute aus den Weberdistrikten der 1882 über die Rinerarbeit in Werkstätten und auf der Versammlung zu besuchen, sie würden außer den Toiletten Grafschaft Glaz gehen über die Grenze, um sich in den Straße, über die Altersgrenze für ihre Arbeit, über das unterschieden wenig andere Unterschiede gefunden haben. glücklicheren Desterreich billiges Mehl zu holen. Sie Raß von Anstrengung, daß man ihnen zumuthen darf. Es heißt in dem angezogenen Bericht dann weiter: bringen etwas mehr heim, als das zollfreie Quantum Aber diese Geseze ließen noch manche wichtige Frage un Was uns an dem ganzen Vortrage der Frau beträgt, und entziehen ihre Waare der Verzollung. Das erörtert. Die Liga der Frauen Frankreichs Dr. Rempin aber am meisten gefiel, war die würdige und ist gewiß ein Vergehen; aber die Schädigung, die aus versuchte einige derselben auszufüllen. Sie suchte haupt leidensschaftslose Art, mit der sie für die„ wirthschaftliche diesem Vergehen erwächst, trifft allein die Staatskaffe. fächlich dem Schaden zu steuern, welchen die Arbeit unter Befreiung" der Frau plaidirte. Obwohl wir uns mit Es werden ihr einige Groschen geraubt. Ist es richtig gewiffen Bedingungen nicht nur der Gesundheit, sondern vielen ihrer Ausführungen durchaus nicht einverstanden diese geringfügige Schädigung der Staatskaffe unter Um auch der Sittlichkeit der Kinder zufügt. Auf ihren An- wiffen, können wir doch nur wünschen, daß die Frauen- ständen mit dem Tode zu bestrafen, indem man den trieb( und auch hier wieder war Chabert der Vermittler) bewegung auch weiterhin eine gleich fachliche und ruhige Bollaufseher das Recht giebt, auf Leute, die der 30 wurde gesetzlich das Alter fefigestellt für die Beschäf Beleuchtung von Seiten verständig denkender Kreise er fontrolle ausweichen, zu schießen? Muß nicht der Staat fahren möge. Alein auf diese Weise kann dem metho- in solchen Fällen um so eher mit größter Nachficht Die Liga verlangte auch gefeßlichen Schutz für Kin- bischen Wahnsinn der Sozialistinnen entgegengetreten werden." Milbe verfahren, als er sich sen harten Vorwurf machen der, welche von den Eltern mißhandelt werden, Uns wollte es scheinen, als spräche Frau Prof. Kempin muß, durch seine Zollgeseze die Armen zu dem Vergehen und Alles, was seitdem für die vernachlässigten Kinder unter einem Druck, und als hätte sie Mühe, in dem Fahr veranlaßt zu haben? Innerhalb der nächsten Monat geschehen ist, ja, auch die Nichtung der allgemeinen Auf waffer der deutschen Frauenrechtlerinnen" zu bleiben, oder Wochen wird vielleicht die Regierung durch die be merksamkeit auf diese Frage ist der Arbeit der Liga zu mußte sie doch annehmen, und mit Berechtigung, daß ständig wachsende Theuerung genöthigt sein, die Korn unter ben Damen, in deren Kreise sie sich bewegte, keine zölle zum mindesten zeitweilig aufzuheben; Ein Hauptbestreben der Liga ging dahin, den Frauen sich befände, die es wagen würde, einen radikalen Gedanken wird jedem erlaubt sein, was heute noch als Verbrechen ehrliche Arbeit zu schaffen und sie den schmachvollen Er- laut werden zu lassen. Uns ist die Denkweise der Rednerin gilt. Mit welchem Gefühle wird man dann auf die werbsquellen zu entfremden, welche in dem jezigen Bu- nicht erst seit dem Auftreten in Berlin bekannt und des- Opfer der Kornzölle zurückblicken! stand der Erniedrigung von vielen gesucht werden. n halb sind wir fest überzeugt, daß sie sich für die Dauer Mädchen aus Neustadt D./S. und die schwer verwundeten diese Bestrebungen schließt sich ein Versuch an, an der nicht mit den Halbheiten des größten Theils der Berliner Leute in Hausdorf sind tiefdunkle Bilder aus der Pariser Arbeitsbörse das Syndikat für Frauen neu zu Frauenrechtlerinnen einverstanden erklären würde und neudeutscher Wirthschaftspolitik. Mögen die Lehren, ordnen, welches zu einer bloßen Stellenvermittlung her- lassen uns daher den scheinbaren Vorwurf des metho- fie predigen, gehört werden! abgesunken war, nach anderer Richtung auch der kräftige dischen Wahnsinns" gern gefallen. Sollte es den Damen Feldzug gegen Wahrsagerinnen und Kartenschlägerinnen. in nächster Zeit an muthigen und talentvollen Rednerinnen In diesem Fall hatte die Liga einen lebhaften Rampf fehlen, denn immer werden sie doch nicht im Stande sein, mit dem kleinen Journal zu bestehen, welches diesen Ge sich solche von New York zu verschreiben, so erklären wir werbetreibenden allzu bereitwillig seine Spalten lieh. uns gern bereit, ihnen Adressen solcher anzugeben, die Wenn jetzt die Polizei in gewissen Fällen strenge gegen bereit sind, durch streng sachlich gehaltene Borträge die diese Industrie vorgeht, welche mit Vorliebe Frauen aue- feichten Thee- und Kaffeegeschwäge aus ihren Kreisen zu beutet, und vor Allem die Aermsten und Unwissenden, verbannen. so ist es gewiß der Aufruf der Liga, dem wir dies ver danken. Zu gleicher Zeit hatte die Liga auch mit der Heilsarmee zu kämpfen, welche damals auch in Paris ihren geheimnißvollen Firlefanz trieb. tigung der Kinder im Theater. verdanken. III. " Berschiedenes. und cen fr bann Roch Das erfrorene Derben hend Here ige bie nu e fol t mü Dausi Serr ber bchen giten Armu Fami tigen Jal a bi Ri im für aftung Für d leber Das Urtheil eines Pastors über Bebels Buch: " Die Frau und der Sozialismus": In einem Vortrage über die soziale Aufgabe der Frau, welchen der evange lische Arbeiter- und Bürgerverein von Haspe und Wester bauer stattfinden ließ, betonte der Vortragende, rischen Hochschulen. Aus Bern wird der Allg. tung der Frau im Allgemeinen gesprochen, daß er in de Schweiz. Frauenstudium an schweize: Pastor Arndt, Volmerstein, nachdem er über die Bebeu 3tg." geschrieben:„ Die Zahl der an den schweizerischen Bebel'schen Buche über die Frau manches schöne Wo Universitäten und Akademien studirenden Frauen beträgt gefunden; es zeige fich eine besondere Hochachtung im laufenden Studienhalbjahre 402. Diese Zahl vertheilt Frau in demselben. Ein derartiges Urtheil sticht gewiß Nun begann für die Liga eine Zeit rascher Ver- Die erst seit anderthaib Jahren bestehende Universität lich entstellten urtheile anderer, namentlich sogenannter fich sehr ungleichmäßig auf die verschiedenen Studienorte. vortheilhaft ab gegen die oft sehr schmutzigen und abficht änderungen. Um so viel als möglich alle zerstreuten Freiburg zählt zur Zeit noch feine weiblichen Zuhörer. freifinniger" Gegner. zu welchen niederträchtigen streben, suchte sie die verwandten Vereine auf, welche in Basel, an welcher der Zutritt den Frauen erheblich erschwert das Buch Bebels herhalten müssen, freilich nur Leut weiblichen Kräfte zu vereinigen, welche nach Befreiung Die Akademie Neuchatel zählt deren 2, die Universität Vorwürfen gegen die Sozialdemokratie hat nicht fchor Baris bestanden. Zunächst beschloß man eine Ver- ist, zählt 1, Lausanne 13, Zürich 90, Bern 146 und Genf gegenüber, die den Inhalt selbst nicht gelesen schmelzung mit dem Internationalen Frauen- 150. Alle angeführten Zahlen umfassen mit den im Wir sind begierig, wie lange wir warten müssen, um das verein", gegründet" von Louise Michel, doch war die matrikulirten Studentinnen auch die nicht immatrikulirten lesen, daß dieser aufrichtige Mann von oben herab g Bereinigung nur von kurzer Dauer. Zwischen den Zuhörerinnen. Die Zahl der immatrikulirten Studens schuhriegelt wird. anarchistischen Lehrsägen des Vereins und den sozialisti- tinnen beträgt 229, vor fünf Jahren waren es 127, vor fchen Zielen der Liga war der Mißton unvermeidlich. zehn Jahren 51. Von den 229 immatrikulirten StudenUnd bei der Unmöglichkeit für beide Theile, sich gegen: tinnen sind 6 an der juristischen Fakultät eingeschrieben, Wir bitten um Einsendung von Berichten; die Blätter feitig zu befehren, folglich auch, in Wahrheit in einander 156 an der medizinischen und 67 an der philosophischen. find aber nur auf einer Seite zu beschreiben und zu verschmelzen, trennten sie sich nach kurzer Zeit. Doch England. Langsam aber sicher schreitet auch hier war auch diese kurze Zeit nicht ganz unfruchtbar ge- das Interesse an der Gleichstellung der Frau vorwärts. nur an den Verlag zu richten, Einsendungen zur Gelder und Mittheilungen über Abonnements finb blieben. Zur Zeit, da General Boulanger und Fürst Bei der diesjährigen Abstimmung über das Wahlrecht nahme in die Zeitung jedoch an Frau E. Jhrer, Belter Bismarck Deutschland und Frankreich bis dicht vor den der Frau für den Grafschaftsrath wurden 75 gegen 52 Ausbruch eines Krieges führten, und trop der allgemeinen Stimmen für dasselbe abgegeben. Noch vor einigen Jahren Aufregung der Geifter predigte die Liga unentwegt den waren es ganz vereinzelte Stimmen, die hierfür einzutreten Frieden. Sie schloß sich laut und öffentlich dem Bund wagten; in nicht allzu ferner Zeit wird Stimmengleichheit eller Völker" an, dessen Präsident Amiltare Cipriani| konstatirt werden müssen. # " mit Dinte. ( ein hervorragender Italiener) ist. Sie veröffentlichte Der internationale Parteifongreß wird am 16. Auguft einen Friedensaufruf: An die Frauen", der sich in Brüssel stattfinden, es dürfte angezeigt sein, daß auch gegen Boulanger kehrte und von allen Zeitungen abgedruckt wurde. Aus dieser Zeit stammt ebenfalls die erste Petition an die Regierung zu Gunsten der Freiheit der Kleidung, unterstützt durch den gleichzeitig vorge: legten Entwurf einer neuen Kleiderform. Dieselbe soll sowohl den Gesetzen als auch den Bedürfnissen der weiblichen Arbeit weit besser entsprechen als die gegenwärtige Tracht. bei Berlin. einige weibliche Delegirte denselben besuchen und wäre es daher wünschenswerth, wenn die Arbeiterinnen m öffentlichen Versammlungen hierzu Stellung nehmen. Empfehlen würde es sich, daß man z. B. eine Delegirtin für Süddeutschland, eine für Norddeutschland und eine für Mitteldeutschland aufstellte resp. wählte und hätten dann diese den Arbeiterinnen der sie beauftragenden Orte Bericht zu erstatten in Bersammlungen wie auch vor dem Nachdem der sozialistische Theil der Liga wieder Rongreß die speziellen Wünsche der Wählerinnen entgegen selbstständig war, vereinigte er sich mit einer andern zu nehmen. Wir werden auf Wunsch noch näher hierauf Gruppe, die sich inzwischen gebildet hatte, der Liga der zurückkommen. Briefkasten. 31bar Auf beiter weit ba ber uler e ein te 32 haupt eits b utenb Baru bas 3 bie größt 24 bie Beschwerden über unregelmäßige Zustellung ebenfalls Zur Saison empfehle die schon bekannt billigen und elegant garnirten an den Verlag. Feste Preise. Damenhüte. zum Preise von 3.50, 5, 7, 9 und 12 M Mache noch besonders darauf aufmerksam, daß fi I feine Dame die Hüte selbst so billig herstellen tann Modebazar M. Raff, 2] Berlin, Spandauerbrücke 14. D. R. Den Genossinnen wird diese Firma bei Bedarf sonders empfohlen. Achtung! be rit, bi eit tre tiger we leben. Har Das Derunge fürlich Idrau um b und fozialistischen Frauen, verbunden mit der Zeitung Der Gewerkschaftskongres kann event. ebenfalls in „ Egalite"( Gleichheit). Bu jener Zeit wurde die Kammer nächster Zeit stattfinden und wäre hierfür sehr wichtig, der Deputirten neu gewählt. Mit Kluger Berechnung daß die Frauen und Mädchen sich ihrer Zahl entsprechend benugte die Liga diese Gelegenheit, um die Frage von verireten lassen. Es soll zunächst auch ganz besonders dem politischen Stimmrecht der Frau aufzuwerfen. Es die Zentralisation der einzelnen Vereine, welche sich nicht gelang ihr, von einigen Wahlkandidaten das Versprechen schon bestehenden Organisationen anschließen können, her zu erhalten, daß dieselben in ihr Programm die Eman- beigeführt werden. Darum berathet aller Orts über die Anläßlich des bevorstehenden Quartal zipation der Frauen aufnehmen würden. Nun bot sie zu thuenden Schritte, damit Euch die Einberufung des wechsels ersuchen wir unsere Abonnenten ihren ganzen Einfluß auf und einige dieser Kandidaten Kongresses nicht unvorbereitet überrascht, sondern Ihr Inserenten alle bis zum Schluß dieses Quartal Getreidezölle. wurden auch glücklich gewählt. Um den Grundsätzen der dann gleich zur Wahl geeigneter Personen schreiten könnt. Liga voll nachzukommen, wurden auch drei Frauen zur Wahl gestellt( eine derselben war Frau Aftie de Valsapre). Im Jahre 1889 nahm sie Theil an dem internationalen Kongreß in Paris und trat für die Befreiung der Frau ein. oder von früheren Quartalen fälligen unverzüglich an die Expedition: Gelder Fr. Meyer, Rosenstr. 35, Hamburg, Die fortwährende Preissteigerung der Hauptnahrungs- einzusenden. mittel, besonders des Brotes, hat an der schles. böhmisch.[ Die Expedition. Leben he ชิ้น bichaf en Laff Gin S unern Deit in An den her hat eichischen r Haus r. 23. - zollfrei pr. Pfd. Stunden, Ten Weg O unters mit, daß erreichen Here Ge beamten gerufene n Feuer junger bleiben öfter l grell, mit ber mit fid nig ein ften ber 7. Sie Quantum Die Bweites Blatt. Hamburg, den 6. Juni 1891. 1. Jabra. Hrbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden Volkes. in bem gan aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. Bildung macht frei! 3. Das die aus atskaffe. richtig, ter Um an dem er Zoll Stant Sonnabend. Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). Erscheint wöchentlich einmal und zwar am Eintracht macht stark Expedition, Druck und Verlag: Fr. Meyer, Hamburg, Rosenstr. 35. cht und machen Bergehen Monate die be eRorn ; dann rbrechen uf undeten er Aera en, die Bortrage Wefter e, Serr Bebew Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mart, Einzelnummer Rabatt. 10 Pf. Direft per Kreuzband Mr. 1,40. eunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin“! Franenfdink und Frauenrecht. ( Schluß.) wird das Verbot vielleicht gut erfreulich, in man- aufgenöthigt wird, muß aufhören; die Frau will chen Fällen wahrscheinlich auch verderblich wirken. für ihr Thun die volle Verantwortlichkeit tragen, Jedenfalls ist uns die Frage erlaubt: Warum wie sie dagegen völlige Gleichheit beansprucht. bie och wichtiger aber wäre die Einrichtung von nur in Fabriken? Ist etwa die Arbeit einer Insbesondere die Beschränkungen, welche das frorene erbewahranstalten, in welchen gegen ent- Kellnerin im Nachtcafé oder Bierhaus gesünder Vereinsgefeß ihr auferlegt, und welche ihr bei enb billiges Entgelt die Kinder eine ver- und zuträglicher? Jit fie dem Familienleben jedem Versuch einer freieren Regung hindernd ge Pflege, Aufsicht und Erziehung fänden. dienlicher? Warum sollen nicht auch hier männ in den Weg treten, müssen fallen. Man gebe nur für die Kinder der Fabrikarbeiterin liche Arbeitskräfte die weiblichen erseßen? Der uns unsere Rechte, als der gleichberechtigten solche Einrichtung passen; mit gleichem Rellner freilich könnte nicht auf Kosten des Gaftes Vollbürgerin, was wir dann an besonderem müßte fie an Orten eingeführt werden, wo mitzechen, um den Verbrauch von Bier, Wein Schuß beanspruchen, wird nicht mehr übermäßig Buch ausindustrie vorherrscht. Man würde dann oder Rognat zu steigern, und damit den eigenen sein; wir werden an dem gerechten Gesetz ſelbſt tens nicht mehr die traurigsten Aeußerungen Antheil an der Rechnung, welcher mit der Größe zum großen Theil genügenden Schutz haben. muth und ihre furchtbare Einwirkung auf der Gesammtsumme steigt. Und welche Mittel Familienleben sehen: die Heranziehung von werden nicht dazu oft in Bewegung gefeßt! Welche will man uns mit ausnahmsweisen SchutzmaßVerweigert man uns aber unser Recht, und igen Kindern zur Erwerbsarbeit, die mit Zärtlichkeiten geduldet oder geboten, um den Gast regeln darüber hinwegtäuschen, daß man uns das Jahr zunimmt und fein ufhören kennt, zu einer neuen Flasche Wein zu bereden! biese unglücklichen kleinen Wesen um ihre An dieser Stelle angelangt, hielt man am bie Macht, dies zu ändern Beste vorenthält, so haben wir allerdings nicht Kindheit betrogen werden. Das gehört liebsten inne und zöge einen Schleier über das Aber verlangen können wir wenigstens, daß dieser - jezt noch nicht! mehr ins Gebiet des Kinderschußes, aber was dahinter liegt. Aber damit wird nicht ab Schuß ausreichend sei, nicht so dürftig, wie er für die Frau bedeuten solche Anstalten eine geholfen, nicht gebessert; Vertuschungen haben in dem neuen Gefeß ausgefallen ist. Wir werden ung von viel Mühe und schwerer Sorge. immer nur dazu gedient, das Uebel zu ver- ihn dann mit Dank annehmen, aber dabei nie für die win er in schulpflichtigem Alter muß schlimmern. Warum der Entrüftung Schweigen vergessen, daß unser Befireben dahin gehen muß, ber Gemeinde Unterricht beschafft werden. gebieten, die sich auf dem Gebiete, das wir nun diese Bestimmungen durch geeignete allgemeine das Schulgeld nicht deckt, muß durch Ge- ftreifen müssen, jebes rechtlich denkenden Menschen Einrichtungen zu ersehen, welche denselben Zweck cab gebesteuern oder vom Staat aufgebracht werden. bemächtigt? Fragen wir doch, wie sich Jemand weit sicherer erreichen ohne Nachtheil zu bringen. weit mehr noch als für den Voltsschüler in dem e Wort ber ng gewiß abficht tannter ächtigen t fajor Leut beben um zu Blätter 31Dat ts find r Auf Belter Senfalls Billigen Daf fi fann aff, arf be R. B da wo das Schulgeld aufgehoben ist Fuler te unterfangen könne, von Gesundheit und Sittlich keit der Frau zu sprechen, wenn er dabei die Haben wir aber erst unser volles, uneingeber Staat oder die Gemeinde für jeden Prostitution nüßlich und nothwendig findet? Wer schränktes Menschenrecht, ohne Ausnahmen einer höheren Lehranstalt zu, weil hier darf die Familie als Grundlage des Staates 3 unsern Ungunsten: Das Recht der Wahl in ein höheres Schulgeld die Kosten nicht zur preisen und zugleich die sogenannte Sittenpolizei Gemeinde, Landtag und Reichstag, das Recht der zu decken vermag; für Gymnasien und loben? Die Herren wiffen vielleicht gar nicht, freien Berufswahl nach Begabung und Neigung, haunt höhere Schulen zahlt der Staat ja daß auch Ehefrauen und Familienmütter unter das volle und uneingeschränkte Koalitionsrecht dann wird uns ein besonderer Frauenschuß Aber nicht nur um diese handelt es sich nicht fehlen und das Fehlende werden wir einfach Barum follte fich diese Fürsorge nicht auch auch die Mädchen, die diesem traurigen Beruf fordern, gestüßt auf das Recht des Staatsbürgers. te heute schon einen beträchtlichen Antheil, fittenpolizeilicher Aufsicht stehen? eutend weniger jedoch geschieht für Volksschulen. bas zarte Alter erstrecken, in welchem die oft angehören, haben Eltern, auch fie gehören einer bie Verhältnisse erzwungene Vernachlässigung Familie an; fie find nicht andrer Natur und größten Schaden fliften kann? Nicht ihr anderen Geschlechts als alle Andern auch. Es ich und Wille, nicht Uebermuth ist es, wel- giebt keine grausamere Verhöhnung der Sittlich Frau von der Wiege des Kindes in die keit, der Gesundheit und der Familie, als daß bie Neit treibt. Frit, die Werkstatt, die Ziegelei oder zur Feld- man das fäufliche Lafter unter staatliche Aufsicht| tlar Versammlung der Tabakarbeiterinnen in Paris. " ( Bericht der Staatsbürgerin".) Die wirthschaftliche Entwicklung, ſtellt. Hier haben wir wieder ein Ausnahmegesek Zabatarbeiterinnen- Bersammlung, welche am 16. Novbr. Schon früher erwähnte die Staatsbürgerin" einer Der Zweck der Versammlung war eine Umbildung " tiger als Wille und Wunsch des Einzelnen, der schlimmsten Sorte, welches am Weibe straft, 1890 in der Arbeitsbörse stattfand. welche die Verhältnisse geschaffen, in denen was dem Manne erlaubt ist, und eine Art der Pensionskaffe, eine Vergrößerung des bis dahin ganz leben. Und es ist Pflicht der Gesammtheit, polizeilicher Sklaverei für eine Anzahl Frauen unzureichenden Pensionsbetrags und die Gleichstellung darüber zu werden, daß es nicht möglich aufstellt, wie sie in unserem Jahrhundert unmög- mit andern in gleicher Weise Pensionsberechtigten. Am 16. Mai dieses Jahres fand ebendaselbst aberdes Verbandes der Tabak Arbeiter und Arbeiterinnen, erungen, Das Ergebniß der langen Reihe von Ver- lich sein sollte. Und dabei findet sich eben hier fürlich Runt rtals und artale Belder rg des unaushaltsamen Fortschrittes, in dieser Entwürdigung und durch dieselbe eine mals eine Bersammlung statt, und der Zentralausschuß zum Stillstand zu bringen oder zurück verhältnißmäßig so ergiebige Erwerbsquelle, daß sowie verschiedene Delegirte aus Fabriken in der Provinz ihrauben. Es kann sich nun und nimmer sich diejenigen, welche durch andere Ausnahme- tamen, um Rechenschaft abzulegen über das, was bisher handeln, alte unhaltbare Gewohnheiten gesetze brotlos gemacht wurden, hier schadlos in der Sache geschehen ist. wenn sie es können; und der be Lebensformen mit Gewalt festzuhalten sondern halten können Laffen. In den großen Saal der Arbeitsbörse eintretend, fiel zu schaffen, welche sich mit der heutigen Staat nimmt den Tribut des Lafters entgegen Rufe nachgekommen war und mit welchem Interesse ste mir zuerst auf, welch' eire große Anzahl von Frauen dem chaftlichen Lage besser in Uebereinstimmung als selbstverständlich. Als erste flare Forderung den Verhandlungen folgten. Ebenso bemerkenswerth war ergiebt sich aus alle dem für die Frauen: die Ruhe und Ordnung, welche im Saal herrschten und Vor allen Dingen Beseitigung aller Aus- an welchen sich manche Männerversammlungen ein Beispiel Der Aufforderung des Präsidenten nehmen könnten. Sin Absatz des Schußparagraphen ist bis unerwähnt geblieben: Das Verbot der Nacht- nahmegeseze gegen die Frau aus der Gefeßgebung. wurde stets entsprochen, fein Redner wurde unterbrochen, it in Fabriken. In seinen engen Grenzen Die halbe Unmündigkeit, die uns noch immer jeder fand aufmerksames Gehör. un Die Mitgliedschaft des Bereins konnte nach den der Kirche, die heilige Schrift, die gegenwärtige Lage Statuten jede Frau und jedes Mädchen über 16 Jahre Arbeiter, die 10- stündige Arbeitszeit, über ein Leben en t erlangen; weiter sollten nach§ 10 des Statuts die dem Tode, die Abstammung des Menschen, Volksbildung als Männer der Mitglieder zwar berechtigt sein, berathend an berührten, wobei aber stets das politische Gebiet Umfta den Versammlungen theilzunehmen, Stimmfähigkeit jedoch treten wurde. Behr behauptet u. A., die Frauen minuar nicht haben. im Staatslebeu dieselben Rechie bekommen, wie einen. Auf der Tribüne befanden sich der Präsident, das Bureau, die Delegirten, einige Deputirte und Stadträthe, welche der Versammlung beiwohnten. Keine Frau! Wie kommt es, daß in einer Versammlung, in welcher das weibliche Element so entschieden vorherrschte, keine Frau zum Komite gehörte, feine Frau sich auf dem Podium befand, ja keine einzige Frau das Wort ergriff? Das ist Da nach den polizeilichen Ermittelungen Ehemänner Männer, jeder Arbeiter und jede Arbeiterin solles is zu viel Bescheidenheit, meine Damen! Ich bin überzeugt, der zum Verein als Mitglieder gehörigen Frauen hervor- beitragen, die erbärmlichen Verhältnisse zu beseitigen, lagte daß viele unter ihnen sehr wohl fähig gewesen wären, ragende Persönlichkeiten der hiesigen sozialdemokratischen 10- stündige Arbeitszeit sei nur als eine vorübergehen ihre Sache selbst zu vertreten. Man thut immer besser Partei und auch der Wirth des Lokals daran, seine Sache selbst zu vertreten, als Andere damit ein Leiter derselben Partei war, so wurde nach Verfügung gearbeitet werden, damit die Arbeiter mehr Zeit befamen A p. Hahn zu betrachten, denn es solle nur 8 Stunden und darenver zu betrauen; das ist eine Wahrheit, die wir den Frauen des Fürstlichen Landrathsamts der Stadtrath deshalb sich zu organisiren, früher sei es auch besser gewesen, die u nicht oft genug predigen können. Wir können es deshalb mit besonderer Beaufsichtigung dieses Vereins beauftragt, B. bei den jagdtreibenden Indianern, bei den eins n auch nur billigen, daß die Arbeiterinnen von Marseilles da der Verein nach den vorliegenden Verhältnissen als Christen, und bei den alten Völkern sei noch die Gehen sich weigerten, ihren Beitritt zu dem Syndikat der Männer ein solcher erscheine, in welchem sozialistische Bestrebungen gemeinschaft im Gange gewesen; der größte Feind, ftant zu erklären.( Wir schließen uns dieser Meinung für den in einer die Eintracht der Bevölkerungsklassen gefährden wir haffen, ist der Ünverstand des Massen! Dientspr Fall an, daß die Arbeiterinnen nicht als völlig Gleich den Weise zu Tage träten. Diese angeordnete staatliche glieder sollten unermündlich in ihrer Agitation sein, berechtigte aufgenommen werden sollten. D. Red.) Kontrole wurde zwar auf eine Beschwerde des Frauen würden die Früchte nicht ausbleiben, das Losungs die s biern Wenn sich die Frauen selbst mit der Wahrung ihrer vereins durch die Reichskommission zu Berlin wieder sei: Immer vorwärts"! Die soziale Frage ſei Interessen befaßten, so würden sie wahrscheinlich die aufgehoben, weil die angegebenen Gründe der Landes: Magenfrage. In einer Vereinssigung vom 5. Novem Wahrung eines Hauptgrundsages des sozialen Lebens ver- polizeibehörde, so lange nicht in den Versammlungen des v. 3. aber nahm der Fabritarbeiter Göpel von Unte langen: Gleiche Arbeit, gleicher Lohn. Sie würden fragen, Vereins oder der leihweisen Verbreitung von Druckschriften haus das Wort und sprach über das Thema:„ An alle warum ihr Lohn geringer sei, als der des Mannes, bestimmte Anhaltspunkte zu Tage träten, zur Annahme freunde"! Er führte dabei aus, daß eine Zeit fo und warum ihre Pension nicht eben so groß sei, als der solcher Ausschreitung noch nicht für ausreichend erachtet wo alle Menschen gleich seien, wo die weltliche, sowie seine? Ich glaube, eine Frau, die ihr Leben lang ge- werden könnten, indessen wurde nunmehr die städtische firchliche Unterdrückung aufhören würde und fügte arbeitet hat, müßte in ihren alten Tagen dasselbe Anrecht Polizei vom Stadtrathe hier angewiesen, die Versamm am Schlasse hinzu: Wohlan, es kommt die Stunde auf ihr tägliches Brot haben, wie ein Mann. Man komme lungen zu überwachen und genau festzustellen, ob und Gerichts, es wackeln schon eure Burgen, eure Throw mir hier ja nicht mit der Verantwortlichkeit des Familien- inwiefern der Verein als ein politischer angesehen wer- Hieraus geht unzweifelhaft hervor, daß dieser Frau vaters. Hier hat diese Redensart gar keinen Werth mehr, den könne. da die Pension schon für eine einzige Person ungenügend verein Gera", der zwar ursprünglich bezw. in fein ist.( Der Durchschnitt ist 145 Fr. jährlich, während die reich besuchten Versammlung des Vereins nahm nun, nach betreten, jedoch in seinem weiteren Verlaufe sozialpoliti In einer am 15. April v. J. abgehaltenen und zahl- allerersten Anfängen das staatspolitische Gebiet nicht rben, Armenpflege der Gemeinde bis zu 360 Fr. Unterstützung zahlt.) einem darüber erstatteten polizeilichen Bericht die damalige Fragen in den Kreis seiner Betrachtungen und Erwägunall Der Unterschied der Pension des Arbeiters und der Vorsitzende, die Mitangeklagte Wöllner( Nr. 6), das Wort gezogen hat, ein politischer Verein genannt werden elben Arbeiterin ist nur die Folge des männlichen Vorrechts, und erklärte unter Anderm, daß sie jetzt auf dem Stand- dem Gesetze, betr. das Vereins- und Versammlungs in de welches wir überall antreffen: in Gesetzgebung, Gesellschaft punkte ständen, daß die Arbeiterinnen der Webereien fest vom 5. Juli 1852 zu unterstellen ist. und Sitte. zusammenhalten müßten. Die Unterschreibung der von Da die Delegirten alle Männer waren, ist diese Frage den Fabrikanten vorgelegten neuen Fabrikordnung sei wendig politische zu sein brauchen, nehmen diesen Karal Auch die sozialen Fragen, die zwar an sich nicht no natürlich in der Versammlung nicht berührt worden und durchaus nicht anzurathen, weil, wer unterschreibe, den sofort an, wenn sie darauf gerichtet sind, die staatli die Frauen werden wie bisher ein viel kleineres Stück Fabrikanten Leib und Seele verkaufe, und daß sie, wenn Einrichtungen und Anordnungen zu beeinflussen, bezügl des gemeinsamen Kuchens bekommen, als die Männer. ie jest fest zusammen hielten, zuletzt auch als Sieger her: zu ihrer Lösung Mittel und Wege erörtern, welche Immer aber ist es gut, wenn wenigstens Jeder etwas vorgehen würden. Weiter erklärte die stellvertretende Aenderung der bestehenden staatlichen Einrichtungen erhält, und deshalb loben wir die Frauen dafür, daß sie Vorsitzende Lina Vogel( Nr. 18), die Frauen müßten für zwecken; ein politischer Verein im Sinne des Geseze sich entschlossen, überhaupt einen Schritt zu thun. die 10stündige Arbeitszeit eintreten und es sei dringend somit der, welcher abfichtlich und bewußt in seinen ihrem Vorgehen zu unterstützen. Ben Be Deshalb hat es uns auch gefreut, zu hören, daß die nothwendig, durch festes Zusammenhalten die Männer bei sammlungen die Erörterungen politischer Fragen bezme Deputirten ihre Unterstützung für ein darauf bezügliches Gesetz in Aussicht stellten. Wir wünschen dem Berband い ( cf. Mascher, das Vereins- und Bersammlungs Deutschlands S. 25.) DOR Erifte Weiter tauchte aber in der Versammlung ein geder Tabakarbeiter und Arbeiterinnen, daß ihre gerechte wisser Weber, Anton Behr, damals in Kuba wohnhaft, Forderungen befriedigt werden mögen. Aber wir empfehlen jest in Pforte, auf, es wurde ihm das Wort ertheilt und ihnen, ja nicht die wahre Gleichheit außer Acht zu lassen, dieser begann ohne weiteres damit, daß er erklärte, es welche nicht nur diejenige der Klassen bedeutet, sondern sei eine dringende Nothwendigkeit, daß auch den Frauen dieser Behr aus Oberleutendorf, der früher katholi das öffentliche Versammlungsrecht eingeräumt werde, und da das freie Versammlungsrecht den Frauen noch nicht eingeräumt sei, so sollten sich die Frauen nur, wie bisher, ebenso sehr auch die Gleichheit der Geschlechter. Beitrag zur Beitgeschichte. Urtheil in der Strafsache gegen den Geraer Frauenverein. Gotte beiterfranen Menschen obskurer und bedenklicher Wenn man bedenkt, daß in Versammlungen so namentlich ein aus Böhmen hergelaufener Strold, Glaubens, sich jetzt selbst in frecher Weise einen läugner nennt, über die wichtigsten und heiligsten der Menschheit: Staat, Kirche, Religion, Schule u erscheint. 蚊 Gute versammeln und Jede die noch nicht Mitglied sei, dem in einer Weise herzieht, die im höchsten Grade ftrafba Verein beitreten; die Fabrikordnung sei in keinem Falle zu unterschreiben u. s. w. Auf dieses Auftreten des Behr hin, meldeten sich gegen 200 Frauen und Mädchen Wenn sich solche Menschen, wie Behr und Sope bobl denen jede wahre Bildung des Geistes und Herzens dem Namen Frauenverein Gera" ein Verein, der nach Vorsitzende Wöllner einen Aufiaß einer gewissen Clara Volkes als Lehrstätten der Lüge und Heuchelei hinzuftell Anfangs März des Jahres 1886 gründete sich hier unter sammlung des Vereins am 13. Mai v. J. verlas die und Universitäten, diese hohen geistigen Güter unf Durch die Beweisaufnahme ist Folgendes festgestellt zum Eintritt in den Verein. In einer weiteren Ber gesprochen werden muß, erfrechen, vor Frauen die Sc den von ihm beim Stadtrathe hier eingereichten Statuten Bettin aus Paris über die Pflichten der Mutter gegen während sie doch gar feinen klaren Begriff von folgende Zwecke verfolgen wollte: 1. Durch Vorträge oder ihre Kinder sozialpolitischen Inhalts; es wurde darauf Wesen dieser Bildungsstätten haben, wenn man Vorlesung aus belehrenden und unterhaltenden, unpoliti- beschlossen, daß in Zukunft anstatt solcher schriftlichen bedenkt, daß diese giftstreuenden und aufreizenden schen Schriften und Werken die geistige und materielle Vorlesungen doch lieber mündliche Vorträge von Männern Phrasen vor ungebildeten Weibern des Volkes auspofau Hebung seiner Mitglieder zu fördern, 2. Die Gründung und Freunden, die genug da wären, gehalten werden von diesen zwar nicht verstanden werden aber einer Bibliothek guter Volksschriften, aus welcher seinen sollten und von dieser Zeit an hat nun der genannte geeignet sind, in den ungebildeten niederen Maffen Mitgliedern einzelne Bünde leihweise überlassen werden Behr, sowie ein gewiſſer Göpel aus Unternhaus, wohl Klaffenhaß und Aufreizung gegen die gebildeten und könnten, anzustreben, und 3. Die gegenseitige Unterstützung beinahe in allen Versammlungen des Vereins bis zum sizenden Theile des Volkes immer mehr zu entfachen, Hülfeleistung bei eintretenden Rothfällen oder Lohn- fragen, die Erziehung der Arbeitskinder in körperlicher liche Frauen und Mütter sein wollen, gestatten, streitigkeiten, insbesondere die Regelung der Lohnver- und geistiger Beziehung, den Zustand der Volksschulen, artige Brandreden in ihrer Mitte gehalten werden, hältnisse. denno der Mitglieder unter sich durch pekuniäre oder persönliche 4. Dezember v. J. Vorträge gehalten, die viele Tages: wenn man erwägt, daß die Angeklagten selbst, die gr Plauderei von Frieda. ( 1. Fortsetzung). daß fe St. Gera di Gema in en ge wierig Auße Dentuell haffe age for Unte Arbeiter Drga mtlich Religion, frühere und jezige Zustände im Staat und in fann man in Gemäßheit der§§ 11, 3iff. 1 bezw. wird Unfittlichkeit, der wirklichen und der sogenannten. mittellosem Hause muß nach Broterwerb fut ib Denn welcher ehrliche, aufrichtige Mensch kann so gut wie die Tochter der Arbeiterin. es unsittlich nennen, wenn Menschen, die sich treu werden, in jedem Beruf thätig zu sein, zu dem doch lebenslang trennen würde So begegnen sich jetzt in allen Ständent he Wenn sie sich das Recht erkämpft haben steht als solch hartherzige Verordnung, die sie Bestrebungen der unern üdeten Vorkämpferin und innig lieben, denen kein Hindernis entgegen unerbittlichen sozialen Forderungen mit den ibebeiter ihre Fähigkeiten ausreichen, dann werden sie nicht zusammenleben ohne Segen von Staat und Kirche? ist herangerückt. Die größte der Bahnbrecherinne wenn diese einer großen Sache und die Zeit der Erfülante sein, sondern dessen gleichwerthige Gehülfinnen, bemerkt man überall, wo ähnliche Verordnungen überall hin, findet zuletzt jedes Ohr, jedes t, in mehr die gefürchteten Konkurrentinnen des Mannes Unfittlich ist hier lediglich das harte Verbot; auch hat sich eingestellt: die Noth. Ihr Ruf bri die sich schämen würden, für dieselbe Leistung noch bestehen, ihre Wirksamkeit an der größeren Schon ertönt lauter und lauter der Ruf ben. mit dem geringen Lohn vorlieb zu nehmen, weil Zahl unehelicher Geburten. fie eben nur" Frauen sind." Die gegenwärtige wirthschaftliche Entwicklung meinen wirthschaftlichen Verhältnissen begründet Gleichstellung der Frau mit dem Manne, bami vollen Fich ober Rehren wir aber zu unserm Thema zurüche, von allen Fesseln befreit, die sie noch tommt der Frauenbewegung sehr zu Hülfe; in 34 dem ungenügenden Erwerb des Mannes. Dem Entfaltung ihrer Kräfte hindern, zur gewissem Sinne hat sie dieselbe zum Theil erst zu steuern war unmöglich, weil es in den allge. geistigen und materiellen Selbstständigkeit hervorgerufen. Du wirst aus eigener Erfahrung burchringen kann. Sie soll, ohne Noth o im engen Kreise wissen, was sich überall in einer war. Die Vermehrung der Fabriken und die Schande sich selbst erhalten können, wenn oder der anderen Form wiederholt; es wird für dort gebotene leichtere Arbeit hat die Frauen in beisteuern. Die Heirath ist eben nicht mehr e heirathet, kann sie zu den gemeinsamen Rof den Mann immer schwerer, fast unmöglich, eine großer Zahl auf den Arbeitsmarkt geführt und Familie zu ernähren. In früheren Zeiten hat sie gelehrt, sich wirthschaftlich vom Manne abzu man Abhülfe geschafft, indem man das Heirathen erschwerte. Die Behörden verlangten den Nachsondern. nicht eine Berechnung. eine Siebe Versorgung, sie ist ein freier Bund der Ja, es regt sich überall. Die Arbeiterinner weis eines bestimmten Vermögens, eines höhern selbe Erscheinung. Auch hier genügt das Ein Glied in der großen Rette ist, zeigt überall frifd Bei den gebildeten Ständen treffen wir die bewegung zunächst, die das größte, das wichtig Einkommens von ihren heirathslustigen Unter- kommen des Mannes in vielen Fällen nicht zur treibendes Leben. Die Einsicht wächst, die Seb daß die mittellose Familie der Gemeinde zur Last Lehrer, der Gehülfe, der Buchhalter, und eine für das Wohl Aller. Die Arbeiterinnenverfam fiele. Aber wo solche Geseze streng durchgeführt zahlreiche Menge selbstständiger Gewerbetreibender lungen sind überfüllt und gewinnen ganze Schaar thanen; so meinte man sich dagegen zu schüßen, Gründung einer Familie. Der Beamte, der sucht sich zu verständigen, zusammen zu wurden, entstanden die traurigsten Zustände. können eine Familie nicht ernähren. Wer nicht begeisterte Anhängerinnen. wirt Die Führerin Der Natur kann man nicht gebieten; erreicht eine reiche Frau heirathen kann, sagt sich, er fönnen, stolz auf ihre Erfolge, dieselben in imm wurde hauptsächlich eine große Zunahme der thue besser zu verzichten. Und die Tochter aus weitere Kreise tragen; Liebe und Dankbart Eitel Ann wer 14/3 Arb Blatt, lige Lage und 2 des oben angezogenen Gesezes erkannten Aufgaben der Zentralvereine( Verbände). n Leben en keineswegs als zu hoch gegriffen, muß vielmehr Die einzelnen Zentralvereine haben die Aufgabe, tsbildung als vollständig entsprechend ansehen und es muß unter Ausschluß aller politischen und religiösen Fragen. - Gebiet Umstand, daß dieser Verein, wie geschehen, am die wirthschaftlichen Intereffen ihrer Mitglieder allseitig auen minuar ds. Js. sich aufgelöst hat, hierbei einflußlos zu wahren, insbesondere durch Maßnahmen, welche nach n, wie einen. folles ist hierbei noch zu bemerken, daß hinsichtlich der§ 152 der Gewerbe Ordnung zulässig, zur Erzielung bezw. feitigen, lagten unter 1 bis 5 die Beweisaufnahme einen Erhaltung möglichst günstiger Arbeitsbedingungen beirübergehen Anhaltepunkt darüber, daß sie Mitglieder des zutragen. ind darenvereins gewesen, nicht ergeben hat, daß aber die eit befamen Angeklagten von 6 bis 9 als Vorstandsmitglieder - gewefen die unter 10 bis 46 als Mitglieder des Frauenverden eins nach dem klaren Ergebnis der Beweisaufnahme die Gehen gewesen sind, und daß die höheren Strafen der Feind, standsmitglieder bei ihrer hervorragenden Thätigkeit Die ntsprechend erscheinen. Da n sein, biernach rechtfertigt sich das Urtheil in allen Bunkten Lofungsdie Kostenpflicht der Verurtheilten nach§§ 497 ff. ge fei f St.- P.- Ordn. 5. Novemb von Unter In alle Li Beit fom e, fowic Stunde ure Thron er Frau Gera, den 1. Mai 1891. Das fürstliche Schöffengericht. gez. Alberti, Vorsitzender. fügte die gewerkschaftlich organisirten Arbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands. in feina sialpolit Erwägun werden mlungen en Ratal Sten Gemäß des Auftrages, der ihr von der im November in Berlin stattgefundenen Gewerkschafts- Konferenz elben Mittel zu diesem Zwecke sind: a) Regelung der Arbeitsverhältnisse und Beseitigung von Mißständen in den einzelnen Werkstellen bezw. Arbeitsplägen, wie im ganzen Gewerke; b) Verbreitung von Bildung unter den Mitgliedern; c) Errichtung von Herbergen und Arbeitsnachweiſen; d) Pflege der Berufsstatistik; e) Unterstügung bei Arbeitseinstellungen, welche durch die Organisation auf Grund ihrer statutarischen Bestimmungen beschlossen werden; sowie ferner f) soweit die Kassenverhältnisse es gestatten, durch Unterstützung solcher Mitglieder, welche 1. auf der Reise sich befinden; 2. die in gewerbliche Streitigkeiten oder solche Prozesse verwickelt sind, die in Folge ihrer Thätigkeit für die Organisation oder auf Grund von§ 153 der Gewerbe Ordnung bezw. der diesen Paragraphen des Straf Gesetz- Buches angestrengt sind, Unionen. et nicht orden, hat die General Kommission sich in ihrer Die Zentralvereine( Verbände) der verwandten Be en gemeinschaftlichen Sizung mit der Einberufung allgemeinen Gewerkschafts- Kongresses, sowie der rufszweige( Bauarbeiter, Holzarbeiter, Metallarbeiter 2c.) zu machenden Vorlagen beschäftigt und werden verbinden sich unter einheitlicher und aus Vorstands: in der Form der nachfolgenden Resolution dabei ge: Berufsorganisationen bestehender Leitung zu Gruppenmitgliedern sämmtlicher dabei in Betracht kommender nicht noBeschlüsse der deutschen Arbeiterschaft hiermit mit| Ersuchen unterbreitet, dieselben in der Presse und Organisationen, sogen. Unionen. Bersammlungen diskutiren und das Resultat dieser ussion der Generalfommission übermitteln zu wollen. Resolution. ftaatli n, bezügl g weldje e tungen Gefeßes ſeinen en bezwed mlungs en von er Grifte Strold fatholi en Gott Organisation der deutschen Gewerkschaften. Um ein einheitliches, planmäßiges Vorgehen der den bestehenden Gesezen in Deutschland möglichen rtschaftlichen Arbeiter Diganisationen herbeizuführen, its und Aussperrungen eine gegenseitig wirksame erftügung zu garantiren, verbinden sich die Arbeiter folgender Weise: zur Erreichung ihrer Zwecke, insbesondere bei tion bildet der Zentralverein der einzelnen Berufe. Die Grundlage der gesammten Gewerkschafts- Drgaften Jeder dieser Zentralvereine( Verbände) hat in allen| le u. de strafba und Sope Serzens Die Sch er unjen Sinzuftelle Don D an fern ben ho изродами Raffen b en und Fadjen, , daß b verden, bezw. bert wo eine genügende Anzahl Berufsgenossen vorund keine gesetzlichen Hirdernisse im Wege stehen, tellen zu errichten. Wo solche Hindernisse bestehen, en Arbeitern zu empfehlen, als Einzelmitglieder den tralvereinen beizutreten und sich durch gewählte Bersmänner eine stete Vertretung und Verbindung mit Gesammtorganisation zu schaffen. Dieses Vertrauensner- System ist so zu gestalten, daß es gleichzeitig Bertretung der Gesammtheit der Berufsgenossen an Orten bildet, wo für die Zentralvereine als solche wierigkeiten bestehen. Außerdem sind an solchen Orten lokale Vereine, Aufgaben der Unionen. a) Möglichst planmäßige und auf gemeinschaftliche Kosten zu betreibende Agitation für die zur Union gehörenden Berufsorganisationen; b) Herausgabe eines gemeinschaftlichen Preßorgans, welches so eingerichtet sein muß, daß den Interessen sämmtlicher dabei betheiligten Zentralvereine Rechnung getragen wird. Aufgaben der Generalfommission. a) Die Betreibung der Agitation in denjenigen Gegenden, Industrien und Berufen, deren Arbeiter noch nicht organisirt sind; b) ein Blatt herauszugeben, welches die Verbindung sämmtlicher Gewerkschaften mit zu unterhalten ,. die nöthigen Bekanntmachungen zu veröffentlichen und soweit geboten, deren rechtzeitige Bekanntmachung in der Tagespresse herbeizuführen hat; c) bie von den einzelnen Unionen bezw. Zentral vereinen aufgenommenen Statistiken zu einer einheitlichen für die gesammte Arbeiterschaft zusammenzustellen. d) statistische Aufzeichnungen über sämmtliche Streifs zu führen und periodisch zu veröffentlichen; e) in bestimmten und dringenden Fällen und unter Zustimmung der Mehrzahl der Unionen an einzelne Gewerkschaften oder Unionen bei Streiks Unterstügung aus einem zu schaffenden Generalfonds zu gewähren. Zur Durchführung der vorstehend beschriebenen Drganisation und deren Aufgaben hält die unterzeichnete Kommission einen Wochenbeitrag von mindestens 15 pro Mitglied für die einzelnen Berufsorganisationen für erforderlich. Lettere haben von ihrer Gesammteinnahme 10 Prozent an die Union und diese von ihrer sich so ergebenden Einnahme 20 Prozent an die Generalkommission abzuführen. von ihrer mit 15 y pro Mitglied und Woche zu berech Zentralvereine, welche keiner Union angehören haben nenden Gesammteinnahme ebenfalls 2 Prozent an die Generalkommission abzugeben. Grunde gelegten Aufmachung empfiehlt die unterzeichnete Mit Rücksicht auf die der obigen Prozentrechnung zu Kommission allen Gewerkschaften, welche noch vor Zusammentritt des nächsten allgemeinen Gewerkschaftskongresses Spezialfongresse oder Generalversammlungen abhalten, schon da ihre Beiträge, falls diese zur Zeit weniger als 15 h betragen, auf diese Minimalhöhe zu bringen. Laut Beschluß der Berliner Gewerkschaftskonferenz sollte der Kongreß nach Verabschiedung der Gewerbeordnungsnovelle stattfinden und dürften wir denselben nun bald vor uns haben, wenn nicht vorgezogen wird, denselben bis zum Frühjahr hinauszuschieben. c) Streifs, welche innerhalb der zur betreffenden Zwischen der Bekanntmachung des Tages und der Gruppe gehörenden Industriezweige nothwendig Einberufung soll ein Zeitraum von mindestens 6 Wochen wurden, von den einzelnen Berufsorganisationen liegen. aber nicht wirksam geführt werden können und nachdem sie von der Union gutgeheißen sind, auf Aussicht genommen. Als Kongreßort ist eine Stadt Mitteldeutschlands in gemeinschaftliche Rosten zu führen. Lettere sind Alles weitere auf den Kongreß bezügliche, wie Bes im prozentualen Verhältniß zur Mitgliederzahl stimmungen über die Wahl der Delegirten wird in einer von allen zur Union gehörenden Einzelorganisatio- späteren gemeinschaftlichen Sigung beschlossen und rechtnen aufzubringen; zeitig veröffentlicht werden. d) die Berufsstatistik der einzelnen Organisationen zu fördern und für Veröffentlichung der Resultate zu sorgen; e) die für die zur Union gehörenden Berufe er: richteten Herbergen, Arbeitsnachweise und Zahl= stellen für Reiseunterstügung in den einzelnen Städten möglichst zu zentralisiren. Generalfommission. Zur Herbeiführung einer Verbindung der einzelnen Die Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands. Verschiedenes. Dem Drgan der Gastwirthsgehülfen entnehmen wir folgende Schilderung: Unter dem bisherigen Namen ,, Neue Lach= er den uell in Verbindung mit verwandten Berufszweigen, unionen untereinander, sowie zur Besorgung derjenigen muskel", jest Stadt und Bauernschänke", hat ein haffen, zu denen möglich die Gesammtheit der in Angelegenheiten, an denen alle Gewerkschaften gleichmäßig Herr Sch. in Berlin, Alte Jakobstraße, Ecke der Komtommenden Berufsgenossen heranzuziehen ist. interessirt sind, keine aber für sich zu deren Regelung mandantenstraße, eine Kellnerinnenausbildungsanstalt Unter allen Umständen sind jedoch die klassenbewußten geeignet ist, wird eine zentrale Körperschaft, die General eröffnet, mit der wir uns heute ein wenig beschäftigen die diter eines jeden Orts verpflichtet, sich eine Form kommission gebildet. Dieselbe besteht aus sieben von dem wollen, damit auch unsere Leser, soweit sie keine Kenntniß Organisation zu schaffen, durch welche eine Vertretung alle zwei Jahre stattfindenden allgemeinen Gewerkschafts- davon haben, kennen lernen, auf welche Weise dort die mtlicher am Orte befindlicher Berufsgenossen ermög- kongreß jedesmal zu wählenden Mitgliedern und aus je Kellnerinnen zur Ausbildung gelangen. Kostüm, welches die Mädchen dort tragen und das viel6. fuch inden bi St wird. Mat einem Bertreter der einzelnen Unionen. ihnen überall. Aber an die Begeisterung in welchem Winkel mag es jetzt wohl vergessen großen Versammlungstage muß sich die nüch- liegen?" Wilfe n idealen oferin herinne uf bring es Ber Ruf no bam noch a Tvolle teit fid oth ober Meiben. ebt, in lebendigem Verkehr mit den Andern zu Kopf aber ich schwieg. Von Stadt zu Stadt, von Ort zu Drt Für ein welche reiten oder kutschiren, Amazonen nennt, und das konnte ich mir nicht zusammen reimen. Natürlich fragte ich Anna, als sie wiederkam dame Arbeit schließen, die von der zielbewußten Wie sie es anfängt, weiß ich nicht, aber sie beiterin nie unterschäßt werden darf. Und zur sah wahrhaftig gerade nach der Ecke, wo es, gut nach und sie gab mir denn auch eine Erklärung. auf den Weg, zum festen Band, das Gleich genug versteckt, lag. Vergessen hatte ich es ja Sie sagte:„ Es sind die Mitglieder von der LeibErfüllte eint, ist kein Mittel wirksamer als ein eigentlich nicht, nur schnell in jene Ecke geschoben, garde des Königs Dahomey, eines mächtigen und gan, welches, von Gleichgesinnten geschrieben, als Karl nach Hause fam. Das aber konnte ich sehr despotischen Negerfürsten. Es ist sehr erGleichgesinnten gelesen, Jeder die Möglichkeit ihr unmöglich eingestehen. Mir ward heiß im staunlich, daß sie sich zu solcher Schaustellung anwerben ließen, wenn es nicht etwa Kriegsge ehen fich die Fäden, jede Genossin ist gebeten ruhig Deinem Karl", sagte sie. Da lächelte sie ein wenig. Beige es nur fangene waren. Jedenfalls bilden sie eine tüch" Er wird sich Armee von großer Gewandtheit und Tapferizuarbeiten, wenn sie etwas mitzutheilen hat, gewiß freuen über Dein Interesse für Deine Ge- feit. e hat die Pflicht, ihre Zeitung zu halten und Sie sind wohl die einzigen Frauen auf ber Wenn aber nicht, dann wird er Welt, die anerkanntermaßen dis Kriegshandwerk baraus über die mannigfaltigen Leistungen wenigstens Deine Selbstständigkeit achten und Dich betreiben und sich darin bewährt haben. In sehr Bestrebungen ihrer Mitgenossinnen zu unter: gewähren lassen." fern zurückliegenden Zeiten mag das wohl häuMir war ganz leicht und froh zu Muth, als figer zugetroffen haben, das beweisen die mancherAnna schwieg und sah mich an. Ja, ich ich das hörte. Ja, Anna trifft immer das Rechte. lei Sagen von dem Volke der Amazonen, der ie eine Zeitschrift gebracht:„ Die Arbeiterin," Blatt habe ich mir nun bestellt nnd bei meinen rinnen und das afrikanische weibliche Garderegi Vor einigen Tagen hat sie Sie hat mich schon ganz tapfer gemacht. Diein friegführenden Frauen. Deine vornehmen ReiteReitschrift für die Interessen der Frauen und Bekannten will ich eifrig dafür werben. Ja das ment werden bildlich mit diesem Namen bezeichnet, abchen des arbeitenden Voltes. Das war der vill ich gewiß. penn Roften mehr ein erinnen vichtig frifched ichten. uste Titel Enna und was sie mir daraus vorlas, war mir e Gees fo interessant. Ach, wie ich mich jetzt vor wirl erfamm Schaares rerinnen at imma tbarte Blatt, a schämte! II. Von Amazonen. weil sie an jenes Frauenvolk herannahen, das ausschließlich männlichen Beschäftigungen sich hingab, zu denen Reiten, Kämpfen, Jagen und ähnliches gehören." Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung unter ,, Und was war denn nun eigentlich mit dem Anna seufzte:„ Und da soll man nicht muth- den Sehenswürdigkeiten in Berlin auch die Ama- wirklichen Amazonenvolt?" fragte ich, Was werden, wenn nicht einmal auf Dich ein Verzonen des Königs von Dahomey angeführt, die thaten denn dort die Männer?" ift! Wie hast Du Dich neulich gefreut, daß im Panoptikum zur Schau gestellt seien. Das unser Blatt hast Du es immer genannt. Und e Arbeiterinnen ein eigenes Organ haben! Mein kam mir sehr sonderbar vor, denn ich hatte immer nur gehört, daß man vornehme und reiche Damen, ( Fortseßung folgt). " Und leicht einen Werth von 20-30 Mart hat, zahlt jede der Gelegentlich der Erörterung über diese Petition daselbst angestellten Arbeiterinnnen 1 Marf Leihgebühr machte der Regierungskommissar noch die Mittheilung, täglich an Herrn Sch.( genau wie in der Prog'schen daß schon jetzt die Lehrerinnen in recht erheblichem Bachmuskel Lindenstr.). In eigener Kleidung zu serviren Maße bei dem Unterrichte in den Oberklassen betheiligt ist ,, unfittlich" und deshalb verboten, das Kostüm muß seien; nach einer Ermittelung aus dem Jahre 1888 es sein, Herrn Sch.'s Geschäftsprinzip( als Kostüm: wurden wissenschaftliche Lehrstunden in Klaffe la und b, verleiher?) verlangt das. Außerdem scheint Herr Sch. Ila und b ertheilt in den öffentlichen höheren Mädchen: auch in geschäftlichen Beziehungen mit dem in schulen der Monarchie wöchentlich 11319, davon durch der Linienstraße ein Stellenvermittlungsbüreau inne Lehrerinnen 4111; in den staatlich unterstützten privaten habenden R. Haase zu stehen, denn von jedem Mädchen, höheren Mädchenschulen wöchentlich 3284, davon durch welches in der Lachmustel engagirt wird, erlaubt sich Lehrerinnen 2739; in den anderen privaten höheren dieser Herr 6 Mart einzufaffiren, selbst in dem Fall, Mädchenschulen wöchentlich 19770, davon durch Lehrerinnen daß Herr Haase irgend welche Mühe nicht hatte, d. h. 14221. Das Verhältniß habe sich seit 1888 nicht wesentwenn das Mädchen unter der Hand" engagirt wurde. lich geändert; und die Unterrichtsverwaltung habe bereits Allerdings mag ihm dieses Manöver nicht immer ge: Schritte gethan, um die Lehrerinnen zum Zwecke dieser lingen, wie wir es in einem Falle erfuhren. Auch Stunden weiter zu bilden, und sei eben jetzt mit der Strafen werden den Mädchen von Herrn Sch., dem Frage beschäftigt, wie sie dies noch besser und allge ,, König" der Lachmuskel, auferlegt. Beispielsweise drohte meiner thun könne. Herr Sch. vor Kurzem einer Kellnerin mit der Auferlegung einer Strafe von 1 Mart, wenn sie sich mit ihrer Kollegin laut unterhalte. Wenn die Kellnerinnen die zum Kostüm gehörige Mühe nicht auf dem Kopfe tragen, kostet das 50 Pfennige Strafe. Was mit den Strafgeldern wird, wissen wir nicht, nur sagte eine der dort servirenden Kellnerinnen, daß diese Strafgelder dem Fonds der Ferien- Kolonien" überwiesen werden(?!?) Auf den zur Reklame dienenden, auf der Straße angeklebten Plakaten befindet sich ein Gedicht", in welchem u. A. folgende, alle in dem Lokal beschäftigten Kellnerinnen beleidigende Strophe vorkommt, welche wiederzugeben wir uns nicht versagen können: " Einst füllt ich achtlos Dir Tage mit Leide, Bis daß du meintest Aus schluchzender Brust. nun:„ Pflanzenkind": Wie manches Herz birgt tiefen Rummer! Die Winterwolke flieht verdi offen Den Himmel schmückt ein sanftes Blau, Da lächeln goldig übergossen. Gehügel, Garten, See und Au. Und fosend sich die junge Sonne An die entzückte Erde schmiegt, Das Pflanzenkind in fiummer Wonne Die zarten Glieder dehnt und biegt. „ Hört ihr?" Die Nachtigall lockt so heiß Berauschend wehen Musik und Duft Lercheniied So labefrisch und rein Wie Blumenthau! es geht euch wie der Dichter sagt: x. Erich reu Es schaut empor: sein Lächeln schmeichelt Dank den unermüdlichen Anstrengungen der Lady Erquickend wie ein naher Duell; Dufferin( Frau des Gouverneurs) giebt es jetzt in Indien Und wie von Kinderhand gestreichelt 31 weibliche Aerzte, 72 Missionärinnen, die zugleich Wird meine düft're Stirne hell. heilkundig sind und in den verschiedenen ärztlichen Genofsinnen! Eingeschloffen in engen Fabrikräumegan Schulen fast 200 Studentinnen. in hohen steinernen Häusern seht ihr da überhaup Eine für die Frage des Frauenstudiums wichtige daß draußen in der weiten Welt Frühling Einzug hielt Entscheidung wird aus Wien gemeldet. Danach hat die öfterreichische Regierung beschlossen, in einigen Krankenhäusern in Bosnien und der Herzegowina weibliche Aerzte anzustellen. Dieser Schritt bedeutet weniger eine Konzession an die bekannten Bestrebungen auf dem Gebiete der Frauenemanzipation, vielmehr ist derselbe durch mannigfache Erfahrungen auf sanitärem Gebiete in den okkupirten Landestheilen veranlaßt worden. Es hat fich nämlich ergeben, daß für die muhamedanische Bevölke rung das Engagement weiblicher Aerzte ein unabwendbares Bedürfniß ist, da der weibliche Theil dieser Be- Dder völkerung in den Krankenhäusern sich unter keiner Be dingung von den männlichen Aerzten untersuchen und behandeln lassen wollte. Um aber auch den muhamebani. Zu bedauern und zu bewundern ist es nur, daß sich, schen Frauen sachverständigen Rath und Hilfe in Krankum diese Beschimpfungen zu erdulden, Damen finden, die heitsfällen angedeihen zu lassen, hat sich die Regierung zum Theil von Haus aus eine bessere Erziehung genossen zur Heranziehung weiblicher Aerzte entschlossen. haben, ferner aber wirft das Besuchen von derartigen Schweizer medizinischen Fachblättern erschien jüngst ein Lokalen ein eigenthümliches Licht auf Diejenigen, welche Inserat, in welchem seitens der österreichischen Regierung daselbst, zum Theil täglich, verkehren, aber sie gehören eine Bewerbung für die Beſegung einer Distriktarztstelle ja der sogenannten besseren Gesellschaft an und deshalb für diplomirte weibliche Aerzte ausgeschrieben wird. Zuist es nicht anders von ihnen zu erwarten, leben wir doch nächst handelt es sich um ein Krankenhaus mit dem Size in einer gesitteten Welt. In dem angeführten Gedicht in Serajewo, für welches ein weiblicher Arzt angeftelt heißt es ferner noch an anderer Stelle: werden soll. Später sollen weitere Anstellungen weiblicher Aerzte in Bosnien und Herzegowina erfolgen. Zehn Damen, die in Holzpantinen Die Gäste ganz famos bedienen, Die eine geht als Ziegenbock, Ein Hammelfell dient ihr als Rox, Die and're ist durch ihre Ohren, Als Esel kenntlich auserkoren. Doch alle sind usw. Wo man zehn feine Mädchen hat, Die in den schneidigen Kostümen, Die Gäst' eiekrisch schnell bedienen, Sie werden durch Maschinenkraft Beschleudert hin und her mit Macht, Ja das ist wahrlich eine Pracht und so geht es fort. Wofür werden aber die e Mädchen mit ,, Maschinenfraft" hin- und herg schleudert? Bekommen sie etwa einen Lohn, von dem sie Kostüme, Strafen usw. bezahlen können? Nein, sie sind auf die von den Gästen einzuheimsenden, Trinkgelder" angewiesen, womit aber nicht etwa gesagt sein soll, daß diese ausreichen, um die Be dürfnisse einer ,, Arbeiterin" zu decken; vielmehr werden diese Damen indirekt der Prostitution und später, wenn das nicht mehr geht, dem Verbrechen in die Arme geführt. Und wer verschuldet dies Alles? Niemand anders, als die heutige Gesellschaft, wie korrumpirter keine mehr gedacht werden kann. Darum, Arbeiterinnen und Arbeiter, aufgewacht, um Front zu machen gegen derartige gute Sitten. Dichtungen. ( Eingesandt.) Odornige Träume Schmiegt euch heißer und heißer Um die Erlösung grübelnde Stirn. Wilder lodre mein Sehnen, Lauter rufe mein Flehen: Erlösender Tag, erwache! In In den düstren Hof wo zwischen Mauern Ungeliebt vom Sonnenscheine Ein gebeugtes Weib die Jugend muß vertrauerkra Bei der Nadel fieberhaftem Raffeln Und dann, was hindert und zerstört Eheglück? D, warum Kann Liebe nicht leben Wie auf der Flur ein Vogelpaar? Die treue Flur Giebt Halme zum Nest und Körnchen. Doch zwei Menschenherzen In steinerner Stadt Brauchen Stube und Kleider und Brod; Und die Stadt ist so grausam hart Weinendes Lieb, Geh' von deinem armen Schatz, Der dich nicht kleiden und speisen kann; Weinendes Lieb, fahr woh!! Wenn und w Pungen en ein mit t benen induft mie perfch zahl lich ei ihrer uni enbur eine ribing aft Wenbe 1 Sie mit de Am Pappelwege fist ein Strolch mte Brau jer, Allgen teters Und dann, wenn Noth und Elend Herr über ben Menschen geworden sind, wenn und bann müde humpelt die hungerfahle dürre Lumpengestalt nach dem Gutshof Ein würdiger Bürger kommt geschritten, Den Lump am Steige trifft sein Blick; Entrüstet mit dem Kopfe schüttelnd Geht er zu Bier und Politik. Wie grell beleuchtet der Dichter mit der Fadel ber munte der N buftion in de dispu meni wahr und der würdige ellen F tangt Vor bem 2 Und ber turber e nach alter 11 Die D Wie schwer mußte fich diesmal der Frühling seine wohlberechtigte Herrschaft erringen! Wie seine jugendliche schwache Kraft mit der harten rauhen Gewalt des Winters messen! Diese kämpfenden ringenden Naturgewalten sind ein Sinnbild unseres heutigen kampferfüüten Daseins. Wirter und Frühling in der Natur Reichthum und Armuth unter den Menschen. Doch ein Unterschied im Kampfe der Menschheit und der Natur besteht; das Ringen des Frühlings mit dem Winter erneuert fich allAbiturienten Examen für Mädchen. Die Unter- jährlich der Menschheit nach so langem, so aufreibenden richtskommission hat eine Petition der Vorsitzenden des Kampfe steht ein dauernder, ein ewiger Frühling bevor; deutschen Frauenvereins Reform, Frau Kettner in Weimar, eine Vollendung des Geistes, welche den Menschen hoch soweit diese Petition die Zulassung der Mädchen zum über thierische Instinkte des bisherigen Lebens erhebt. Aber Wahrheit unsere sozialen Zustände. Erschütternd Maturitätsexamen verlangt, der Regierung zur Erwägung wie ohne leuchtende, erwärmende Sonne der Frühling zeichnet er das Elend und die Selbstfucht überwiesen. Die Petition verlangte außerdem noch die ohnmächtig dem Winter gegenüber bleiben würde, so auch Bürger, noch Entrüstung im Blick, statt Scham Errichtung eines Mädchengymnasiums. Bei der Erörte wir, das kämpfende, ringende Proletariat, ohne die Leuchte wurf, beim Erblicken des Elendesten der Glenden, laffung weiblicher Personen zum Studium der Medizin Begeisterung für Ideale. Die soziale Frage ist nicht nur zu Grunde Gerichteten. auf Universitäten und die weitere Verwendung von ausschließlich Magenfrage, auch der Geist verlangt stärLehrerinnen in den Oberklassen der höheren Mädchen- tende und heilsame Nahrung. Wer spendet Muth, schulen. Soweit diese Wünsche gerecht sein, erachtete man Kraft, Ausdauer der von allen entblößten Armuth, gegen die Zulassung zur Reifeprüfung für ausreichend. Die den alles vermögenden Reichthum? Wer schürt den oft Einrichtung einer besonderen Staatsanstalt für Mädchen nur schwach glimmenden Funken im Menschenherzen zu sei unter allen Umständen verfrüht(!!) Der Regierungs-| neuer, heller Gluth, daß Zorn und Schmerz, Sehnsucht fommissar empfahl, über die Petition vollständig zur nach Freiheit auf's Neue entbrennen und wieder und Tagesordnung überzugehen. Er befürchtete, daß bei Zu wieder die ganze Kraft für Befreiung und Erlösung einlaffung von Mädchen zur Maturitätsprüfung der Verein gesezt werden. Und wer tröstet mit tiefem Mitgefühl der Frau Kettner nicht säumen werde, Privatschulen nach und reiner Menschenliebe schmerzzeriffene, troftbedürfende dem Muster der Frau Kettner ins Leben zu rufen, und und verzagende Gemüther? Der Dichter! Und mit Diese könnten leicht noch bedenklicher sein, als öffentliche einem Dichter, einem Freunde der Armen möchte ich Schulen, welche unter sorglicher Aufsicht ständen. Man euch, liebe Genossinnen, bekannt machen. fonne den Mädchen gerade vom 18. bis 20. Lebensjahre rung der Petition tam insbesondere in Frage die Zu- der Wissenschaft, ohne Liebe zu Kunst und Natur, ohne welches liebreiche Gefühl für die von grausamen Zuständen -Ich bin im Besitz eines kleinen Büchleins. Bei dem Gefallen. Arme Menschenblüthe Die du gefallen bist Berloren für die Sonne Das Angesicht verwüstet, Auf Stein und Staub! Welch liebeloser Gärtner Ließ dich so darben, dürften, Daß du verwelft, gesunken, Bertreten bist in Staub und Stein? Genossinen! Müde von rastloser Arbeit bige G e Und erichu jozio nic Surfeind Durch Dinge opagand ber 2 ber i ere nid endlo e Brofi en Gin mübe eine andauernde sigende Thätigkeit am wenigften zumuthen. ersten Durchsehen desselben wehte ein erfrischender Hauch von Streit und Kampf des Lebens, werdet ihr aus dem Mitgefühl für die Leiden des Volkes. Einige Strophen tröstet euch daraus mögen euch mein Urtheil bestätigen und ich weiß, eines Gedichtes sagt: Ihr fühlt, wahre Menschenliebe leidet mit euchHerztinnen. Auch die Zahl der Lehrerinnen, welche aus bald wird das Büchlein, betitelt ,, Einsiedler und Genosse ihr werdet mit dem Dichter fühlen, wenn er zum Schluffe erhebt euren gesunkenen Muth und aud welche einen anderen Gang genommen habe, nicht stören wegen einer verschwindend kleinen Bahl angehender der höheren Mädchenschule hervorgehen, sei im Vergleich von Dr. Br. Wille*) auch bei euch Einzug in Herz und mit der Gesammtzahl der Schülerinnen dieser Anstalten Haus halten. Da ein Bild. Die tröstende Nacht": gering; trotzdem habe die Vorbildung einzelner Zöglinge für den Lehrberuf bestimmend auf die Einrichtung der Schule gewirkt. O Nacht, du treue Trösterin! Wenn ich auf meinem Lager zage, So schwebst du vor das Fenster hin Und hörst geduldig meine Klage, Die Mehrheit der Kommission erachtete diese Einwendungen nicht für durchschlagend in Bezug auf die Empfehlung der Zulassung der Mädchen zum Maturitäts- Denkt ihr Leserinnen an alle die schlaflosen, kummerexamen. Von einem hygienischen Grundsaß, daß Weiber vollen Nächte, welche unser armseliges Leben im Gefolge gerade um das 20. Lebensjahr entschieden der Ruhe und hat? Und der Dichter fühlt mit uns. Dann: Neue": Erholung am meisten bedürften, sei nichts bekannt. " 1 Thatsächlich würden gerade den Frauen, verheirathet*) ,, Einsiedler und Genosse". Soziale Gedichte nebst oder unverheiratet, in diesen Jahren die meisten An- einem Vorspiel. Preis 65. Freie Verlagsanstalt, jirengungen im Leben zu Theil. ( P. Maurer) Berlin SO., Elisabeth- Ufer 55. Im Kiefernforste. O Sonne, brich mit deiner Gluth Auch in den andern Wald, Wirf deine Strahlen in Gesicht und Augen Verhärmter Menschen, Entzückend und erlösend! Bald, o Sonne, bald! mehrun burch beitsbed Benthim nut Grunt ben S fich mehr Mome g: eine en Emo Ang und fittlid menbig coletaria iftifche