It rifräumen überhaupt zug hielt Mr. 24. Hamburg, den 13. Juni 1891. 1. Jahrg. Die Arbeiterin Zeitschrift für die Interessen der Frauen und Mädchen des arbeitenden yolkes. gan aller auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung fehenden Vereinigungen der Arbeiterinnen. Eintracht macht fark- Bildung macht frei! ertrauern Tüd? über ben of Erscheint wöchentlich einmal und zwar am Sonnabend. Redaktion: Emma Jhrer, Velten( Mark). Expedition, Druck und Verlag: Fr. Meyer, Hamburg, Rosenstr. 35. Annoncen pro Zeile 20 Pfennig. Vereine erhalten Abonnement pro Vierteljahr 1 Mart, Einzelnummer Rabatt. 10 Bf. Direkt per Kreuzband Mr. 1,40. reunde und Freundinnen! Sorgt für die Verbreitung der„ Arbeiterin“! Frage des Arbeiterfinges für Frauen. industriellen Frauenarbeit die geschichtliche Bebeutung simplen Frauenrechtlerei auf das Gebiet des sozialiſtiſchen, Von Clara Zetkin. ( Fortsegung.) Für sie ist bei Betrachtung und Werthschäzung der durch die Wucht der Thatsachen nach und nach von der maßgebend, welche dieser für die Befreiung des meib- der Arbeiterinnenbewegung hinübergedrängt worden sind. lichen Geschlechts und die Befreiung des Proletariats Der Umstand, daß die bürgerliche Frauenrechtlerei wie innewohnt. Weit davon entfernt, die Industrialisirung die Arbeiterinnenbewegung die Befreiung und Gleichder Frau zu bekämpfen, begrüßen wir dieselbe trot berechtigung des weiblichen Geschlechts anstrebt, der Umder Mißstände, mit denen sie heute, aber auch nur heute, stand, daß beiden gewisse Forderungen gemeinsam sind, nur so lange die Arbeit vom Rapital geknechtet und aus- täuscht nur zu leicht über die tiefen Unterschiede, welche mit Freuden. Sie wollen beide von einander trennen. Engels hat in seiner meister-Wenn die Arbeiterbewegung, solange leine umfassenund wirksamen Schutzgesetze für alle Arbeiter überhaupt ungen werden können, für solche zu Gunsten der en eintritt, so dürfen ihre diesbezüglichen Forderungen gebeutet wird, verknüpft ist mit dem früher von einem großen Theil der Arbeiter die industrielle Frauenarbeit, damit alle in der Gesell- haften Broschüre über den Ursprung der Familie, des Senen Verlangen nach Aufhebung oder Beschränkung schaft vorhandenen Arbeitskräfte zum Vortheil der All Staats und des Eigenthums" darauf hingewiesen, daß industriellen Frauenarbeit verwechselt werden. Die gemeinheit im modernen Großbetrieb thätig sein können, zu allen Zeiten und überall die Klaffentage bestimmender wie das andere fußen auf einem grundsäglich durch weil nur dieser beim kleinsten Aufwand von Zeit, Kraft, auf die Stellung der Frau eingewirkt hat, als die Ge= derschiedenen Standpunkt. Sonst erblickte die große Stoffen 2c. den reichsten Ertrag liefert, sie wollen die schlechtslage. ahl der Arbeiter in der industriellen Frauenarbeit industrielle Frauenarbeit, damit an die Stelle der englich ein ursächliches Moment, welches zur Verschlechte herzigen Hausfrau der alten Zeit, mit ihrem engen ihrer eigenen Arbeitsbedingungen führte. Für sinkende geistigen Horizont die gleichstrebende, opferfreudige, klassen und längere Arbeitszeit machten sie die steigende bewußte Kampfesgenossin, die gleichberechtigte Gesellschaftsendung der Frau in der Industrie verantwortlich. bürgerin trete. eine Folge und Wirkung der privatkapitalistischen haftsweise war, das galt in ihren Augen für eine benbe teten Ursache. Und je mehr sich im Laufe der geschichtlichen Entwickelung die Klaffenunterschiede herausgearbeitet und zugespitzt haben, um so mehr wird auch heutzutage das Leben der Frau von diesen Klaffengegensägen und nicht von ihrem Geschlecht beeinflußt. Daraus folgt, daß für Aber der nämliche Entwicklungsprozeß, welcher die die Frauen der Bourgeoisie andere Momente im Vorderindustrielle Frauenarbeit seitigt, und derselben ihre ge grund des Kampfes für ihre soziale Befreiung stehen, als schichtliche Bedeutung verbleibt, erzeugt in seinem Verlauf für die Frauen des Proletariats. Wenn Erstere ihre Sie sahen weiter in der industriellen Frauenarbeit und auch im Zusammenhang mit ihr Verhältnisse, die, Fähigkeiten entwickeln und bethätigen, wenn sie ihre it der Zersetzung der jezigen Form der Familie die wenn man sie schrankenlos walten und wirfen läßt, das Eristenz verselbstständigen wollen, so stoßen sie in der mte Kultur bedrohendes Moment, ein Heraustreten gesammte Proletariat in seiner Lebenskraft als Klaffe Regel auf ein unübersteigliches Hinderniß: die Zulassung rau aus ihrer bisherigen Sphäre, eine Usurpation bedrohen, es außer Stand sehen, die gesellschaftlichen zu den höheren Studien, die Ausübung einer Reihe von er, dem Mann ausschließlich reservirter Beschäfti- Konsequenzen der wirthschaftlichen Koalition zu ziehen. Berufen, die bürgerlich salonfähig sind, gelten für ausdie im Interesse des weiblichen Geschlechts und Und um diesen Verhältnissen entgegenzusteuern kämpft schließliches Privilegium der Männer und bleiben ihnen Algemeinheit verhindert werden mußten. Sie be- die Arbeiterbewegung für eine Arbeitsschußgesetzgebung ihres Geschlechts wegen verwehrt. Nichts natürlicher und die Industrialifirung der Frauer einzig und überhaupt und ist sie gezwungen, unter gewissen Um- logischer, als daß sie gegen die betreffenden Privilegien unter zwei Gesichtspunkten: dem der Lohnfrage und ständen und vorübergehend, die Forderung von Schutz- anfämpfen, daß sich in ihren Augen die soziale Frage Der Rolle, welche die Frau unter den vorkapitalistischen bestimmungen für Frauen in den Bordergrund zu stellen. um deren Aufhebung dreht. Nichts unausbleiblicher, als uktionsverhältnissen in der patriarchalischen Familie Allein die Size dieser ihrer Forderung ist durchaus nicht daß sie ihre dahingehenden Forderungen so allgemein als In der Gesellschaft gespielt hatte. Und diesen beiden gegen die industrielle Arbeit der Frau, sie ist einzig und möglich und im Interesse einer Allgemeinheit formulirten, tspunkten entsprechend, forderten sie das Verbot allein gegen die kapitalistische Profitwuth gerichtet, welche daß sie mithin im Namen des weiblichen Geschlechts eine Fadel wenigstens eine wesentliche Beschränkung der indu- diese Arbeit, aus der die Befreiung des weiblichen Ge durch Nichts beeinträchtigte und beschränkte Erwerbs: ellen Frauenarbeit. Die Frau sollte aus der Industrie schlechts herauswächst, zu einer neuen Sklaverei für das: thätigkeit der Frau forderten, daß ihnen alle Bestimmun tanat werben, damit die Konkurrenz der Arbeitskräfte selbe gestaltet. Die früher von einem Theil der Arbeiter: gen und Maßregeln verdächtig waren, welche dem Erwerbs= em Arbeitsmarkt eine Beschränkung erfahre, sie sollte welt erstrebte Forderung des Verbots und der Beschrän- leben derselben gewiffe Schranken zu ziehen scheinen, der Industrie verdrängt werden, damit sie ihrem kung der Frau, damit ihrer gesellschaftlichen Emanzipation nicht wirklich ziehen. Ebenso unausbleiblich, daß sie mit urberufe" in Haus und Familie nach alter Bäter ein Halt entgegenwerfen, die Forderrng auf gesetzlichen ihrer Anschauung auf den Holzweg gerathen, sobald sie nachgehen könne, damit der Mann ihr natürlicher" Schuß der Arbeiterinnen erklärt dagegen der Freiheit der dieselbe schablonenmäßig auf die Verhältnisse der ProleDie dahingehenden Forderungen bedrohten die selbstfapitalistischen Ausbeutung: Bis hierher und nicht weiter!" tarierinnen anwenden, für welche sich die Dinge in Folge Das ist der tiefe, wesentliche Unterschied, welcher die ihrer Klassenlage wesentlich anders stellen. Erwerbsthätigkeit der Frau, damit ihre ökono- Forderung auf Schuzmaßregeln für Arbeiterinnen von ( Schluß folgt.) Unabhängigkeit von Mann und Familie, die Basis derjenigen auf Abschaffung oder Beschränkung der Frauenjozialen Befreiung und Gleichberechtigung. Sie arbeit trennt. nd wahr würdige und Bor en. Und Buftänden tein? mübe aus dem ! euch nb aud Schluffe Walter und Vormund bleibe. bige e ren feindlich. nicht nur frauenfeindlich, sie waren gleichzeitig Dieser Unterschied mußte unseres Erachtens eingehend hervorgehoben werden, weil es scheint, daß ein Weiberföhne in Japan. Eine Kulturstudie von Karl Brämer. ( Der Deutschen Hausfrauen- Zeitung" entnommen.) Wie fast allenthalben werden auch in Japan mehr Dinge heutzutage in Betreff der Forderung von Ar- für Frauen nur verkappte Maßregeln zur Beeinträchti-| Durchaus anders, und zwar prinzipiell anders liegen Theil der Arbeiterinnen in gesetzlichen Schutzbestimmungen i schutzgesetzen für Frauen. Die durch die sozialistische gung und Einschränkung der industriellen Frauenarbeit paganda aufgeklärten Arbeiter wissen ganz genau, daß erblickt, weil er wähnt, daß das Eintreten der Arbeiter Knaben als Mädchen geboren, rund 1041/2 gegen 106 der ber tere industriellen Frauenarbeit Hand in Hand geht, Widerstandes gegen die Erwerbsthätigkeit der Frau, ihre Ländern des Westens gleicht sich durch die größere Sterbnicht die eigentliche Ursache ist. Die Hungerlöhne ökonomische Loslösung vom Mann und ihre soziale Gleich- lichkeit des männlichen Geschlechts der Unterschied nicht nblosen Arbeitsstunden führen sie auf die nimmer- berechtigung sei. Der Argwohn ist erklärlich, wenn man blos aus, sondern verwandelt sich in einen Ueberschuß en Einfluß, welchen die Frauenarbeit schon durch eine welche die Arbeiter lange Zeit und bis vor wenigen am 1. Dezember 1885 in Deutschland 1043 weibliche Brofitgier der Kapitalisten zurück. Den verhängniß an die ebenso unverständige als feindliche Haltung denkt, des weiblichen bei der vorhandenen Bevölkerung; so lebten mehrung des Angebots von Arbeitskräften und noch Jahren der Thätigkeit der Frau auf industriellem Gebiete neben 1000 männlichen Personen. Nicht also im japaurch Schmuskonkurrenz auf die Verschlechterung der und der Frage ihrer Emanzipation gegenüber an den nischen Kaiserreiche; haben sich nicht viele Tausende vor beitsbedingungen ausübt, erscheint ihnen nicht als eine Tag legten. Jedoch ist das Mißtrauen in dem Maße den Haustafeln, der Quelle dortigen Volkszählungen, genthümlichkeit der Frauenarbeit an und für sich, son- hinfällig geworden, als in der Arbeiterbewegung die versteckt, so befanden sich zu Ende 1888 neben 1000 nur als eine unvermeidliche Folge ihrer Ausbeutung sozialistische Auffassung die Oberhand gewonnen, und männlichen nur 9791/2 weibliche Personen. Während in ben Krieg Aller gegen Alle in seiner schärfsten Form auch noch sonderbare Räuze giebt, Fanatiker des Schaltens bezeichnet, von welchem ab die Frauen zahlreicher als die Grund des privatkapitalistischen Wirthschaftssystems, heutzutage scheint es kaum mehr berechtigt. Wenn es Deutschland etwa das 15. Lebensjahr den Wendepunkt 9: eine nothwendige Vorausbedingung der gesellschaft- deren Verbot, vielmehr Schuh gegen die ärgften lebel- um vieles häufiger als die Großpäter; aber so lange die Bang und einer neuen Form der Familie, die nur noch en Emanzipation der Frau, ihrer sozialen Gleichberech stände der kapitalistischen Ausbeutung. mehr der die Kultur gefährdende Popanz, sondern die Arbeiterbewegung als Ganzes und offiziell für die das 55. Lebensjahr ein. Drüben wie hüben sind zum Moment fulturellen Fortschritts von höchster Bedeu- industrielle Frauenarbeit ein, was fie verlangt, ist nicht Vortheile für die nachwachsenden Kinder die Großmütter Frauen heirathsfähig sind, stehen sie in Deutschland Ein Verkennen der wahren Tendenz des Arbeits- wegen ihres Ueberschusses im Nachtheile vor den wählenund den Männern, in Japan wegen des Ueberschusses an die bürgerlichen Frauenrechtlerinnen und gepriesenen milden Sitten des Ostreiches auf dieses haftet auch denen von ihnen noch etliche Zeit an, welche statistische Verhältniß zurückgeführt werden? Bei uns fittliche Motive begründet wird, und eine ebenso schutzes für Frauen karakterisirt im Allgemeinen. oletariats und die Verwirklichung einer höheren fom- lich beweist wendige Vorausbedingung für die Emanzipation des wie der Eingangs erwähnte Vorgang in England deut- heirathsfähigen Männern günstig da. Dürfen nicht die mitischen Gesellschaftsform. daheim mag ein Mann noch so roh sein, er findet eine Der Selbstmord beim weiblichen Geschlecht. getäuschter Liebe wenig die Rebe sein. Aber wenn abe zu können. Bei diesen Damen" tann natürlichen zu Frau, welche seine Geschicke zu theilen bereit ist; ein Japaner muß sich anständig verhalten, um des Segens der Häuslichkeit theilhaftig zu werden. Die Selbstmordziffer bei den Frauen weist zwar armes Fabrikmädchen durch die aalglatten Worte eitfächli nicht solche grausige Dimensionen auf, als es bei den Bourgeoisjünglings sich verführen läßt, sich ihm en zwi Männern der Fall ist, immerhin zeigt dieselbe eine recht aller Gluth und Innigkeit der ersten Liebe hinghten stattliche Höhe, namentlich in Anbetracht dessen, daß nach um über furz oder lang von ihm schnöde verlassenarbeite der Bourgeoismoral das weibliche Geschlecht in das Haus werden, jezt, wo sie nicht mehr für ein, sondern haben und in die Wirthschaft gehört, nach deren Meinung am zwei Wesen zu sorgen hat, wenn zu der" Schande" aus fo Kampf ums Dasein nicht betheiligt ist. Es nahmen sich die Stellungslosigkeit kommt, dann ist es kein Wunm aus nämlich im Jahre 1889 von dem Jahre 1890 liegen wenn die Verzweiflung sie übermannt und sie buDes die authentischen Zahlen noch nicht vor nach dem einen jähen Sprung ins Wasser ihrem elenden Daherinn Ausweis des Kgl. Statistischen Amtes in unserm geliebten ein Ende macht. Sehr oft ist es auch die bloße erstän deutschen Vaterlande das Leben: welche die jungen Mädchen aus dem Volke zunächst in de 1) durch Erhängen. 3306 Männer, 522 Frauen, Prostitution in die Arme und dann in den Selbstmmäßig 2) Erwürgen. treibt. Von 6-8 M. wöchentlich zu leben und her G einigermaßen menschliches Dasein zu führen, das ist männi unmöglich. Wer will es diesen gehegten armen eft, gl verdenken, wenn sie einer solchen jammervolen Gri 1. Ju das ungewisse Jenseits vorziehen? Unsere humanum, n Gesellschaft habe für derartige„ Geschöpfe" höchstens barte mitleidiges Achselzucken. belsmi 3) 4) 5) 5 2 " " M " Ertränken. 719 519 1 " " Erschießen 568 12 . " " " Erstechen 13 3 " " 6) H Stich in den Hals 74 28 " " 7) " Bauchaufschneiden 3 2 " " " Vergiften.. 127 106 " " 1 " Eisenbahnüberfahren " Sturz von oben. 60 28 " 21 17 " " 1 8) Das gefundene Verhältniß der Geschlechter veranlaßte mich, zu untersuchen, ob sich die Lohnsäze ihm anschmiegen, d. h. ob die minder zahlreichen Frauen im arbeitsfähigen Alter den Männern gegenüber angemessener als in Deutschland bezahlt werden. Hier gilt im Allgemeinen die weibliche Arbeit nur zwei Drittel bis zur Hälfte der männlichen; ist die Nachfrage der japanischen Frauen nach Arbeit geringer, so wird vermuthlich ihr Lohnsah von dem der Männer weniger abweichen. Die Statistit, welche 38 Berufe unterscheidet, führt leider nur 6 weibliche an, drei mit Tagelöhnen ohne Gewährung von Kost und muthmaßlich auch Unterkunft. Zur Beant wortung der gestellten Frage genügt indessen das dürftige Material. Dasselbe ist im Dezember 1887 aus etwa hundert wichtigeren Städten gesammelt und bezieht sich angeblich auf den Durchschnitt für die best gestellte Klasse der einzelnen Berufszweige. Daß dies nicht durchgängig zutrifft, sondern auch mittlere Lohnsäze hier und Liebeskummer allein ist es demnach in den seltent den da wenigstens angegeben wurden, beweist der Satz von Fällen, der die massenhaften weiblichen Selbstmorde leider 150 Sen für männliche und weibliche Dienstboten in der Es kommen also auf 4903 männliche 1232 weibliche schuldet, sondern meistentheils der hartherzige Egoisern Ar Hauptstadt, wo ganz unzweifelhaft die besten Diener weit Selbstmörder, d. h. zirka 25 Proz. aller Selbstmörder der kapitalistischen Unternehmer, der die Löhne Recht theurer bezahlt werden. Was gemeinhin für Statistik find weiblichen Geschlechts. Denn dieses Verhältniß Minimum reduzirt und bei der geringsten Stockung ausgegeben wird, entspricht auch in Japan nicht immer zeigt sich nicht etwa blos in dem betreffenden Jahre, fleißigsten und solidesten Arbeiterinnen ohne Gewiffens der Wahrheit, sondern muß kritisch erwogen werden. Um sondern Jahr für Jahr bleibt, sowohl die Zahl der Selbst auf die Straße wirft, so daß die ,, weibliche Reservearmerin aber zu erkennen, welches Verhältniß zwischen dem mörder überhaupt, wie die der weiblichen Selbstmörder die natürlich ein Hauptkontingent zu den Selbstmord Maximumdurchschnitt und den mittleren Löhnen obwaltet, comptant, und etwaige Verschiebungen, die stattfinden, stellt, in's Ünermeßliche wächst. Abhülfe dagegen i habe ich die Angaben aus dem Jahre 1884, welche sich richten sich lediglich nach den sozialen Verhältnissen, die gegenwärtigen Klassenstaate ein Ding der Unmöglig auf das arithmethische Mittel zwischen Maximum, Minis zur Zeit herrschen. Ist ja der Selbstmord, wie Buckle, da kann nur eine völlige Umgestaltung helfen. mum und gewöhnlichem Lohn beziehen, mit denen aus der englische Historiker, in seiner Geschichte der Rivili wird es Selbstmorde geben, so lange es Menschen beiden benachbarten Jahren für das Maximum allein fation" mit Recht bemerkt, lediglich ein Ausfluß der allen, der menschlichen Natur anhaftenden Mängeln verein verglichen; in der Regel schwankt das Verhältniß zwischen wirthschaftlichen Zustände eines Landes, und der einzelne Leidenschaften geben wird; der Selbstmord aus Nahrun 2: 3 und 4: 5. Man wird mithin als wahrscheinlichste Selbstmörder verwirklicht nur das, was eine Folge der forgen aber, welcher bei mindestens 3/, der Selbfimo ng m Durchschnittswerthe der wirklichen Lohnsäge 3/4 der ihn umgebenden Verhältnisse ist. Das kaiserlich statisti in Betracht kommt, wird im sozialen Butun jenigen Zahlen anzunehmen haben, welche jetzt angeführt sche Bureau will allerdings von dieser Theorie nichts staate unmöglich sein. Glücklich die Männer und Frau wissen. Für die von ihm selbst zusammengestellten Selbst- die einst die Morgenröthe dieses schönen Tages schauen, tro werden sollen. 9) 10) Der franzöfifche auf den genäh eine gr Brogr In d macher luß, an ange Grün ber ju Feiert n biete Beginnen wir mit den Dienst boten! Ein morde giebt es in ganz willkürlicher Weise als Motive: werden! Mädchen empfängt 92 Sen Monatslohn außer Ver- Lebensüberdruß der ja bei jedem Selbstmörder selbstpflegung 2c. oder nach deutscher Goldwährung, den verständlich ist Leidenschaften, Lafter, Trauer, Kummer, mittleren Kurs des Jahres 1887 mit 319 Pfennig für Reue, Scham, Gewissensbisse, Aerger, Streit u. s. w. an, Ka pitalismus Jahr aus Jahr ein Hunderte und Tausende von Menschen in den Tod treibt, nämlich Nal, rungssorgen, übersieht es, oder will es vielmehr nicht sehen. Gerade so verhalten sich unsere Bourgeoisblätter, welche Tag für Tag, wenn der in dieser Hinsicht so traurige Polizeibericht Mädchen in's Wasser gestürzt oder den Yen ober Papierbollar von 100 Sen zu Grunde ge den Hauptgrund aber, der unter der Herrschaft des Ra: Bund( Liga) zur Befreiung der Fran legt, jährlich 354 Mark. Könnte man in Deutschland eine ähnliche Statistik nach denselben Grundsäßen zuwege bringen, so würde muthmaßlich das Vierfache des japanischen Betrages erreicht werden. Aber die Verrichtungen eines Dienstmädchens in Japan sind einfacher und leichter, und wenn zugleich der von der Herrschaft nebenher be ( Eingesandt.) ( Fortsetzung.) Um aber über die Wahrung der Grundsäge besh Spiel heilfan ensmeis Snitt en Büd lichkeit ihre Kleidung und Vergnügungen wohlfeiler als bei uns, wiederum die Mittheilung enthält, daß sich ein junges die praktischen Ziele zu vergessen, reichte sie eine Betiti erhängt habe, bei dem Munizipalrath ein, welche Zulassung der Fra strittene Unterhalt weit weniger als bei uns kostet, so ist gewöhnlich nicht umhin können, hinzuzufügen:„ Liebes: zu den Aemtern der Armenpflege der Gemeinde verlang er doch landesüblich und stellt die Dienerin bei dem ge- kummer scheint das Motiv zur That gewesen zu sein". In der That verlangte das sehr zahlreiche hülfefuchen ringeren Unterschied in der Lebenshaltung von Hoch und Liebeskummer wie romantisch das klingt! Nament: weibliche Proletariat eine weit stärkere Betheiligung Niedrig mindestens ebenso zufrieden wie bei uns. Auch lich für unsere höheren Töchter" ist diese Notiz wie ge- Frauen an diesen Arbeiten, als sie auch heute noch hat man zu bedenken, daß der Börsenkurs wohl für den schaffen. Nahrungssorgen, Hunger, Verzweiflung usw., ist. Leider ließ sich der Verein, welcher angeglich Staat und den Handel viel zu bedeuten hat, aber sehr würde zu nüchtern, zu prosaisch, ja geradezu gemein worden war, durch fremde Einflüsse ablenken, wenig für die Preise im Innern und den Lohn, der sich klingen; der Ausdruck„ Liebeskummer" aber versezt sie beschloß jene Abtheilung der Vereinigung, welche bas in Ländern mit Silberwährung nicht nach dem Gold: in eine gewisse höhere und beinahe poetische Stimmung. beschränkte Recht der Frau vertrat, eine neue Trennu werthe richtet. Für das Jahr 1888 würde sogar der Freilich spielt die Liebe auch bei den Töchtern der Prole: welche zu Ende 1889 in friedlicher Form stattfand. Kurs von 308 Pfennig pro Yen noch einen niedrigeren tarier eine gewisse Rolle, und sicherlich lieben sie aufBetrag als 35 Mt. bedeuten, später ist der Yen übrigens richtiger und inniger als die jungen Mädchen aus den gegen unser Geld gestiegen. sogenannten guten Ständen", bei denen ja die Frage, ob ihr zulänftiger im Stande sein werde, sie auf Bälle, in's Theater, Konzerte usw. zu führen, sehr wesentlich bei der Wahl des Gatten in's Gewicht fällt, die sich, um mit Nordau zu reden, zu dem abscheulichsten Geldsack in's Chebett legen, wenn sie hoffen können, an seiner Seite sich in den Taumel der gesellschaftlichen Vergnügen stürzen ( Fortsegnng folgt.) Die kleine Friedl. Erzählung von M. Kautsky. ( 10. Fortsetzung.) Friedel sah die Begleiterin groß und verDie Friedel sezte sich erschöpft auf einen Stein, IV. " Ber B Liga zur die bot Zu Anfang des Jahres 1890 gab sich der eine neue Gestaltung und den Namen freiung der Frau", welchen er heute führt. allgemeinen Wahlen zu den Gewerbegerichten Gelegenheit zu thätigem Eingreifen. über Gewerbegerichte seit 1806 betroffen war, hatte Bei allen Veränderungen, von welchen das nie Jemand vorgeschlagen, das Wahlrecht dazu Geld bod auch Jezt zum ersten Mal, schien ihr die Situation am Wegesrand, aber in dem Augenblicke, wo sie ihrer kleinen Gefährtin zum Bewußtsein zu komme ihre Muskelthätigkeit einstellte, machten sich die und sie bat sie zurückzugehen, da ihr Fortbleib langzurückgehaltenen Thränen Luft sie brach ihre Eltern möglicherweise in Angst verfe könne. Aber Hilda wollte davon nichts be in ein lautes Schluchzen aus. Und sie legte beide Hände vor ihre Augen, Es war das erste mal, daß sie frei war, nad ständnißlos an; während der ganzen Zeit ihres und die Friedel weinte, weinte, als ob ihr das eigenem Ermessen handeln fonnte, und fofort eiligen Dahinschreitens schien sie nur einen Ge- Herz brechen sollte; Hilda stand betroffen und hielt ihr Wesen etwas Gefaßtes, Entschiebene " Papa und Mama kümmern sich nicht u danken gehabt zu haben und schien auch jezt daran erschreckt vor diesem plöglichen Ausbruch des das für sich denkt und erwägt. festzuhalten, als könne eine andere Vorstellung in ihr überhaupt nicht aufkommen. ,, Aber der Arbeiterbildungsverein liegt dort, Schmerzes. So hatte sie noch nie weinen gehört. Das waren keine Thränen, wie sie der Zorn, mich, sie werden erst beim Mittagessen der Eigensinn erpreßt, es waren auch nicht die fragen, und das Fräulein, o die nach " es sehen Sie das Häuschen in der Nähe des Stein- eines törperlichen Schmerzes, es war ein Weinen, etwas wie Haß, daß in ihren Augen aufleuchtete bruches? vielleicht ist er doch dahin gegangen." Wer?" " 1 Mein Vater." 11 Dein Vater?" " Ich suche ihn." ich will in den Wald. als ob die Seele im Weh verginge. Auch ihre Augen wurden feucht und jetzt um schlang sie, einer, spontanen Aufwallung gehorchend, mit ihren kleinen Armen den Hals des Arbeiter findes. ,, Was ist dir geschehen, Friedel, bist du auch gestraft worden?" ,, Nein, ach mein armer Vater!" " Ist er gestorben?" Gefchie die soll sich nur um mich ängstigen, es ihr schon Recht, warum quält sie mich!" Die Beiden schritten wieder vorwärts, alten, einsamstehenden Hause entgegen. einem es mit dem Finger bezeichnend. " Sehen Sie, dorthin gehe ich," sagte die Frie " ,, Was ist das für ein Haus?" Es gehört dem Arbeiterbildungsverein, der ist seit einigen Wochen aufgelöst." So, und was thust du dort?" aber ad follte Aber Weißt du, sie, du kennst sie ja, die Brandes, sie hatte sich's in den Kopf gefeßt, mich heute den ganzen Tag eingesperrt zu halten, aber ich lasse mich nicht martern von ihr, ich werde es ihr schon zeigen," Nein, aber er ist fortgegangen und wenn ich ihr Gesicht erhellte sich und nahm einen triumphi- ihn nicht finde, so so ich muß ihn finden!"" Ich meine, der Vater könnte doch dahin renden Ausdruck an, und darum bin ich ihr das Sie sprang auf als besiegte ihr energisches Wollen gangen sein, er hat den Schlüssel, und vongelaufen, noch ehe sie erwacht ist, und jetzt noch einmal den lähmenden Kummer, und, ohne wüßte ja nicht mehr, wo ich ihn sonst suchen will ich spazieren gehen, so lange es mich freut, sich um Hilda zu bekümmern, schritt sie hastig und du sollst mit mir gehen." vorwärts, dem Steinbruch entgegen. Aber die Kleine lief ihr nach. Warte doch, dir suchen, wir werden ihn schon finden. nimm mich mit, mir ist's ja gleichgültig wohin ich geh', wenn sie mich nur nicht ausspüren; so warte doch!" Die Friedel blieb stehen und sah sich nach ihr um. ,, Aber ich kann nicht, ich habe keine Zeit," entgegnete die Friedel ebenso eilfertig und ebenso entschieden. ,, Aber wenn ich dich schön bitte?" " 1 Nein, ich kann nicht, ich muß, ich muß " 1 fich erinnen Bejedlichat en Bor Wele Fra Perben, Se Hebo Wyreiche Wieder umzuckte es konvulfivisch ihre Lippe " Sei nur ruhig," tröstete Hilda, ich hel ( Fortseßung folgt.) Bunften ben1 Berteru Im repo baften mlung procher Benbha mart by bie раз bern n Dal ße Not nächst elbftmo und 3 ift eb en We auf dung iffensb bitmord en ift öglichte eine rlichen zu übertragen. Diese gewählten Gewerberäthe unterhalt zu gewinnen; so z. B. wo Leitern und offene für die Agitation ausgegeben worden sind, wer da weiß, Denn aber, abgesehen von einigen weiteren Aufgaben, Treppen häufig zu ersteigen sind. Eine amerikanische wie die Agitatoren verwandter Berufsorganisationen oft cte eitfächlich als Schiedsrichter zu handeln bei Streit Baumeisterin entging der Schwierigkeit, indem sie Männer- kurz nach einander ein und dieselbe Stadt berühren, der ihm en zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Diesen tracht anlegte, wenn es ihr Beruf erforderte. Dies eben wird dieser Einrichtung unbedingt seine Zustimmung hinghten sind die Arbeiterinnen so gut unterworfen wie wünscht man zu vermeiden, besonders da eine erwünschte geben. Desgleichen soll auch die Streikunterstützung aus claffen Arbeiter, doch sind sie nicht in dem Rathe vertreten Abänderung schon erfunden ist. Die thörichten Scherze dem Fonds der Unionsverwaltung geleistet werden und haben keinen Einfluß bei der Wahl der Mitglieder. werden schnell genug verstummen, wenn die Neuerung sind zur Begründung dieses Fonds sämmtliche zur Union tbe" aus folgt, daß alle rein weiblichen Arbeitszweige bei es denen erleichtert, Arbeit zu finden, die keinen Erwerb gehörenden Berufsorganisationen in gleichem Verhältniß Bundem ausschließlich männlichen Gericht ganz unvertreten haben. heranzuziehen. Die Unterstüßung von Abwehrstreiks in fie bur Deshalb können denn auch Blumenmacherinnen, Noch bleibt eine Hauptarbeit der Liga zu besprechen: der Weise, wie es bei der jezigen Einrichtung der Fall erinnen oder Miedernäherinnen usw. nie wirklich Die Arbeiterinnen zu lohnen, in Lohnfachen sich ist, in die Hand der Generalfommission zu legen, führt, erständige Beisiger bei diesen Gerichten finden. Aber tapfer zu wehren, gegen den Arbeitgeber, der sie in wie die Praxis gezeigt hat, zu Unzuträglichkeiten. Die in den Gewerben, in welchen Männer und Frauen ihrer jezigen Vereinzelung leicht nöthigt, seinen Willen zu gesammte Streifunterstütung aber dieser Kommission zu mäßig beschäftigt find, wäre es nur eine Forderung thun. Nur Einigung fann ihnen Kraft geben, daher überweisen, würde unzweckmäßig sein, weil die Prüfung her Gerechtigkeit, ihnen dasselbe Recht zu geben, wie handelt es sich hauptsächlich darum, gleich den Männern, der Lage des einzelnen Gewerbes nicht von einer Zentral männlichen Arbeitern, da sie ja auch, was die Arbeit Gewerkvereine zu gründen und ihr Koalitionsrecht aus: stelle, wie sie die Generalkommission nur in den drinfft, gleich behandelt werden. Die Liga richtete daher zuüben. Schon hat die Liga Gewerkvereine für Weiß gendsten Fällen mit ihren Mitteln eintreten, im Uebrigen Cri. Juli 1890 eine Bittschrift an das Handelsmini- näherinnen und Maschinenarbeiterinnen gegründet, welche aber die Unterstützung sämmtlicher Streits durch die humanum, worin sie für die Frau das Wahlrecht und die fich regelmäßig versammeln. Andere Vereine sollen folgen, Union erfolgen. ftens barkeit in Betreff der Gewerberäthe verla.gte. Das da die Liga jezt sehr eifrig dafür arbeitet. Auch für den Mit wesentlichen Schwierigkeiten wird wohl die Eindelsministerium überwies ordnungsgemäß die Bitt Achtstundentag ist sie am 1. Mai eingetreten, wie sie richtung eines gemeinschaftlichen Preßorgans für die einfelten dem betreffenden Ausschuß der Deputirtenkammer auch Theil nahm an der Demonstration vom 18. März zelnen Organisationen verbunden sein, weil eine große orbe leiber schläft sie dort den Schlaf der Gerechten unter und dem Bankett am Charfreitag( Kampf gegen die Fast. Reihe selbstständiger, fleiner Gewerkschaftsblätter die eigene Egoismern Aftenstößen. Die Liga aber stellte dennoch, um tage der kathol. Kirche.) Existenz nicht wird aufgeben wollen. Es läßt sich ja auch Recht der Frauen zu wahren, sechs Kandidatinnen ,, Die Befreiung der Frau durch die Liebe" nicht in Abrede stellen, daß die eigenen Organe den ben Gewerberath auf: eine Blumenmacherin, eine ist ein Lieblingswort wohlmeinender, aber unerfahrener einzelnen Organisationen wesentlich zur Ausbreitung und henäherin, eine Miedernäherin, eine Stickerin, eine Leute; die Liga aber erhebt diese Befreiung durch Arbeit. Befestigung dienen, andererseits aber stehen die hierfür Dearme herin und eine Blätterin, und im Dezember berief Es ist der Frau unwürdig, ihre Befreiung von außen aufgebrachten Kosten nicht im Verhältniß zum Werthe. große Versammlung, in welchen die Kandidatinnen zu erwarten sie selbst lege Hand and Werk. Die Es wird sich nicht ohne Weiteres ein einheitliches Organ Brogramm entwickelten. Liebe setzt ja die erworbene Freiheit voraus, denn sie für die einzelnen Unionen schaffen lassen, sondern wir In demselben Winter 1890 brach der Streit der beruht auf freier Wahl. Heute ist die Wahl der Frau müssen auch hier den einzelnen Interessen Rechnung macher in Calais aus. Die Liga erwirkte durch ihren noch unfrei. Ohne Vermögen findet sie nicht leicht einen tragen, bis die Erkenntniß, daß die Interessen aller fchen uß, daß die Tüllarbeiterinnen in den dortigen Ge: Bewerber, und mit Vermögen, wird sie Nebensache, ihr Arbeiter, gleichviel welchem Berufe sie angehören, gleich tverein als gleichberechtigt mit eingeschrieben wurden. Geld Hauptsache für den Freier. Die Frau darf nicht sind, völlig zum Durchbruch gekommen sein wird. Lbftmo Inzwischen hatte die Liga sich auch der weiblichen mehr als Arbeitskraft, oder als Zugabe zu ihrem Kapital läßt sich aber die Einrichtung eines Blattes für die Union, tund angenommen und Schutzvereine für junge Mäd: gefreit werden. Als freie Persönlichkeit, mit allen bür welches dennoch die Interessen der verschiedenen Branchen angeregt. In einer öffentlichen Versammlung be- gerlichen und politischen Freiheiten muß sie handeln lernen. vertritt, in der Weise machen, daß diese Blätter achtſeitig en, trat ein Schutzverein bald darauf ins Leben; die Arbeit befreien. Alle Arbeitsgelegenheiten müssen ihr Artikel sowie die Bekanntmachungen der Unionsleitung Aber um dies zu erreichen, muß sie sich durch eigene erscheinen. Vier Seiten würden dann die allgemeinen Gründung dieser Art burch Laien. Der zwed ist, erreichbar werden, die Sitte und Gesetz ihr heute noch enthalten, während die anderen vier Seiten unter dem der jungen Mädchen anzunehmen, welche die SonnFeiertage nicht in ihrer Familie zubringen können. erwerben können. Vor allem muß fie lernen, ihre wirth was speziell für diesen Beruf von Interesse ist. Nehmen verschließen; die Vorkenntnisse dazu muß sie gleichfalls Namen des respektiven Gewerbes Alles enthalten könnten, bietet ihnen Erholung für Leib und Geist; Uebungen schaftliche Unabhängigkeit zu erwirken und zu vertheidigen, wir als Beispiel das Zentralorgan der Holzarbeiter- Union, Spiele, welche das förperliche Gedeihen fördern und denn nur ihre eigene Arbeit kann ihr die ersehnte Be: so würde dieses auf seinem ersten Blatt den eben geheilsames Gegengewicht bilden zu der meist sitzenden ensweise der Arbeiterin. Man unterrichtet im Gesang, freiung bringen. nannten Namen tragen, auf dem Beiblatte aber für die Schnittzeichnen, im Anprobicen; eine Bibliothek mit in Frage kommenden Berufe den Titel„ Fachzeitung der Büchern steht zur Berfügung; Spaziergänge und Tischler, Fachzeitung für Drechsler oder Bildhauer usw." lichkeiten werden häufig veranstaltet. Auch bemüht| erhalten, und wären diese Beiblätter in der Zahl herfich für die Anstellung der Lehrmädchen und Ar zustellen, als die fragliche Organisation Mitglieder hat. So würde unter Berücksichtigung der Fachinteressen denr Frarinnen. Vom zwölften Jahr an findet die Aufnoch eine einheitliche Zeitung mit geringen Kosten herme statt. Dieser Mädchenschutz gedeiht trefflich. zustellen sein. äge B 1. geln un tabrung Frau chau Frau Betition verlange igung fefuchenk be toch übli geglieb besb bas Crennu and. er Ber B Bur Paris Es Hoffen find. Bum Organisations- Entwurf. Die vorstehende, in Form einer Resolution gefaßte Vorlage für den Gewerkschaftskongreß soll in allgemeinen Zügen Klarstellen, in welchen Rahmen sich in der Zukunft gehört zu den Aufgaben der Liga Alles öffent: die Gewerkschaftsorganisation bewegen müßte, wenn sie zu besprechen, was in den Sitten der Gegenwart den wirthschaftlichen Kampf mit dem unter den heutigen die Punkte des Entwurfs eingehend klarlegen. Vielleicht Es würde für heute zu weit führen, wollten wir alle erflich und unmenschlich erscheint. Eine Truppe von Verhältnissen möglichen Erfolge aufnehmen will. Das werden wir fernerhin einzelne Bestimmungen herausischen Stierkämpfern hatte bei der Ausstellung in Streben aller Vertreter der Gewerkschaften, die nicht den greifen und deren Durchführbarkeit nachweisen. Wesentlich 1889 das Schauspiel der Stierwettrennen eingelegteren einen ausschließlich politischen Karakter geben wird hierfür die Diskussion des Vorliegenden in den veran welchem das elegante Publikum viel Geschmack wollen, geht zunächst einmal darauf hinaus, die einzelnen schiedenen Versammlungen maßgebend sein und es wird Die Liga petitionirte eifrig um Abstellung dieser Organisationen zu zentralisiren und dann eine feste Ver- sich leicht empfehlen, bis zum Kongreß noch präzisere uspiele, denen auch jezt die Arenen von Paris ver- bindung dieser Zentralisation herbeizuführen. Bestimmungen in Form von Statutenentwürfen für die Beiden Richtungen ist in dem vorliegenden Entwurf einzelnen Organisationsgruppen zu geben. Bu Ende des Jahres 1890 war ganz Paris in Auf- Rechnung getragen und hat derselbe die Wahrscheinlichkeit ung über einen bösen Standalprozeß, in welchem eine des Erfolges insofern für sich, als er an das Bestehende Generalfommission erwähnen. Dieselbe wird nach dem Wir wollen hier nur kurz noch die Thätigkeit der die Hauptrolle spielte. Trotzdem entschied die Jury, anlehnt und nicht unter Außerachtlassung der Verhältnisse Entwurf nicht auf die Regelung der Streiks ausgedehnt die ihr Geschlecht ein mildernder Umstand sei, und die etwas Neues zu schaffen sucht. Wir sind der festen Ueber- werden und zwar aus den schon angeführten Gründen. rberin wurde zu Zwangsarbeit verurtheilt, während zeugung, daß die vorgeschlagene Form der Organisation Dagegen soll aber ein Generalfonds geschaffen werden, hrt. Das Gelt batte bod aud tommen dung tbleib verfep beren nad fort er Siebene addge eniger schuldige Genosse auf dem Schaffot endete. bis in die äußersten Konsequenzen sich nicht binnen aus welchem eventuell einzelne Unionen zu unterstüßen iga protestirte gegen dieses Urtheil, besonders gegen Kurzem wird durchführen lassen, sind andererseits jedoch wären, sofern sie den jeweiligen Anforderungen nicht ge= Begründung und am 1. Januar 1891 beschloß sie der Meinung, daß es unbedingt praktisch ist, von vorn nügen fönnen. Dieser Fonds wäre durch bei außerende Tagesordnung, welche alsbald die weiteste Ver- herein den Weg zu zeigen, der eingeschlagen werden muß, gewöhnlichen Anlässen vorzunehmende Sammlungen zu eitung erhielt:„ In Anbetracht, daß aus der unter- wenn auch die Erreichung des Zieles sich ein bis zwei bilden, wie solche z. B. durch die Feier des ersten Mai Situationeten Stellung der Frau ihre Unverantwortlichkeit Jahre hinzögern wird. Andererseits ist nicht mit Be: gegeben sind. Die Hauptaufgabe der Generalfommission olgert wird, und daß diese Unverantwortlichkeit durch| stimmtheit vorauszusagen, ob nicht der demnächst statt wäre die Agitation in solchen Distrikten und unter den Bewußtsein der verhältnismäßigen Straflosigkeit das findende Metallarbeiterkongreß schon für diesen Industrie brechen begünstigt wird erklärt die Liga zur Be- zweig eine Organisation schaffen wird, welche sich der von der Frau, daß nur mit Abschaffung der Hörigkeit uns vorgeschlagenen anpaßt. Es ist aus diesen Gründen Grau die slavischen Fehler verschwinden können, nicht richtig, den nächsten Kongreß nur eine Erklärung mit der jetzigen sozialen Stellung der Frau un vornehmen zu lassen, daß eine engere Verbindung der Kongreß bereits zeigen, in welcher Weise dies zu geschehen sich immer wieder auf's Neue verzögern würde, während Körperschaften wollen wir noch kurz bemerken, daß die Betreffs der Zusammensetzung der einzelnen leitenden andererseits bei Fassung eines bindenden Beschlusses Unionsleitung auf dem Spezialkongreß des in Frage sämmtliche Gewerkschaften genöthigt sind, dem Beschlusse kommenden Industriezweiges eingesetzt wird. Sie ist dann aus Vertretern der Organisationen zu bilden, welche unAußerdem ist in dem vorliegenden Entwurf auch diesem verzüglich der Organisation sich anschließen wollen. Die cht ach mir es ar uchtete ecen bem Bewußtsein ihrer Würde die ganze Verantleihen." die volle rechtliche Gleichheit mit dem Manne zu Während aber die Liga mit lauter Stimme die Arbeitern, wo eine Drganisation noch nicht vorhanden oder in den Anfängen begriffen ist. ambar verbunden sind. Die einzige Art dieser Letteren Gewerkschaften nothwendig sei, sondern es muß dieser Aufnahmen die Bestrebungen der einzelnen Organisationen tung für ihre Handlungen zu geben, besteht darin, hat, weil im ersteren Falle der engere Zusammenschluß| Gefchie einem Friebe 11, aber bin g ad follte Cippen belie Thätigkeit eines statistischen Amtes zu verrichien haben Im Uebrigen würde die Generalkommission mehr die und würden von diesem Punkte aus durch die statistischen wesentlich unterstügt werden können. chheit der Verantwortung beanspruchte, arbeitete sie Folge zu geben. leich eifriger als je daran, dieselbe Gleichheit in ern Lagen durchzusetzen. Wie sie für die Wahl der Uebergangsstadium Rechnung getragen, indem die Zentral Bahl der Personen würden sich nach den vorhandenen Frauen in Gewerbegerichte und Arbeitsrath eingetreten Organisationeu, welche noch keiner Union angehören, in Organisationen richten und jedesmal bei Hinzutritt einer Ser so gedachte sie auch der Arbeiterinnen des Geistes, direkte Verbindung mit der Generalfommission treten sollen. Stellung heute noch eine so unsichere iſt. Man Die Grundlage der Organisation bleibt nach wie welch' schweren Stand Schriftstellerinnen gegenüber vor die Zentralvereinigung der einzelnen Berufe oder Vorwand, es seien schon zu viel Frauen darin.) neuen Organisation um eine Person vermehrt werden. Die Generalkommission soll von dem Gewerkschaftskongreß in einer bestimmten Zahl von Personen eingesezt tungsredaktionen oder Theaterleitungen meist ein- Branchen. Die Statuten dieser Organisationen würden werden und würde diese Zahl gleichfalls um je eine men.( Vor Kurzem noch wurde noch einer der aus- gleichfalls in der heutigen Fassung verbleiben, und nur Person erhöht werden, sobald sich eine Union bildet. Die Sellschaft der Schriftsteller verweigert, unter dem nich gehörigkeit zur Gesammtorganisation ansgesprochen wird, kommission wird sich als durchaus zweckmäßig erweisen, eichnetsten Schriftstellerinnen der Zutritt zu der in einzelnen Punkten, in welchen die direkte Zusammen- Vertretung der einzelnen Unionen in der General Hele Frauen hatten die Befähigung Berichterstatter zu tretenden Zentralisationen auch einheitliche Einrichtungen absolut ausgeschlossen wird. Dagegen würden die von Berben, trotzdem aber will feine Zeitung eine Frau in für die Verwaltung treffen wollen, wie dies in der Kassen- dem Kongreß eingesetzten Personen die Verwaltung zu reiche berühmte Schriftstellerinnen, ihren Einfluß zu möglich ist, wird in jedem einzelnen Falle festgestellt einen ständigen Vertreter in der Rommission haben, e Nebattion aufnehmen. Die Liga wendete sich an führung, der Form und Größe der Mitgliedsbücher usw. führen haben. Bunsten ihrer weniger glücklichen Mitgenossinnen anzu werden müssen. Wenn die Zweckmäßigkeit dieser Maß: würde eine besondere Vertretung nicht zulässig sein. emben und sie berief außerdem eine Versammlung zur regeln auch unzweifelhaft feststeht, so wird auch hier auf hy die 3m März Antheil zu ändern sein. Inwieweit die zu einer Union zusammen- weil hierdurch eine Bevorzugung einzelner Organisationen Für diejenigen Unionen, welche schon Borterung dieser Frage. Wir glauben mit dem Vorstehenden den richtigsten bestehende Einrichtungen Rücksicht genommen werden Weg für eine Ausbildung unserer Organisationen gezeigt 1891 schickte die Liga Delegirte zum Rongreß müffen, bis sämmtliche betheiligten Kreise die Nothwendig zu haben und bitten alle Genossen, das Vorgeschlagene haften revolutionären Arbeiterpartei in Paris und nahm keit einsehen. Während also die Zentralorganisationen eingehend zu prüfen und zu diskutiren. Wir werden, an allen Berathungen. In einer Ver- in der bisherigen Weise für die Aufklärung der Mit eingebent unseres Auftrages, jeden Vorschlag zur Vermlung vom 2. März regte sie von Neuem die so oft glieder Sorge tragen, sowie die Regelung der speziellen befferung unseres Entwurfs dankbar anerkennen und an prochene Frage der Kleidung an. Mendhafte Entrüstungen und billige Scherze nicht auf die Agitation für die Ausbreitung der Organisation in| Natürlich ließen Angelegenheiten des Berufes auch fernerhin behalten, soll nehmen. warten. Aber es ist nun einmal nicht abzuleugnen, die Hand der Unionsleitung gelegt werden. Wer da gegenwärtige Frauenkleidung für gewisse Arbeiten weiß, mit welch' oft geringem Erfolge, besonders in den paßt und manche Arbeiterin hindert, ihren Lebens- kleineren Organisationen in lester Beit große Summen Die Generalkommission. Es Mr Vereine und Versammlungen. Ruhe eingeschlossen, arbeiten. Für die Glasindustrie| stellt 51 Damenschneidereien und Modegeschäft fönnen diese Bestimmungen auf ein Jahr vertagt werden. 10 Waschereien, 6 Weißwaaren- und Kravattengeschäfte Weiber dürfen erst vier Wochen nach ihrer Entbindung 2 Korsettmachereien, 5 Geschäfte verschiedener Art; To wieder arbeiten. Für Kinder und junge Leute von we: 74 Geschäfte. Berlin. Gegen die Kornzölle fanden hier an einem Abend 8 Volksversammlungen statt, welche alle sehr stark besucht waren. Die Ausführungen der Redner waren niger als 16 bis 21 Jahren kann der König deren Be- Dieses Gesetz entsprach einem dringenden Bedürfni ungefähr dieselben, welche wir im Leitartikel der vorigen schäftigung bei zu schweren oder gefährlichen Arbeiten denn in den Geschäften genannter Art war unfinny Nummer machten. Die von uns bereits veröffentlichte verbieten; er fann für einige Tagesftunden ihre Verwen- lange Arbeitszeit( 12-15 und mehr Stunden) an de Resolution wurde in allen Versammlungen einstimmig bung bei ungesunden Arbeiten gestatten oder verbieten. Tagesordnung. Nach der ohnehin anstrengenden Tage angenommen. Gegner wagten sich trotz der Aufforde- Für Industrien, deren Arbeit feine Unterbrechung ge- arbeit wurden die Arbeiterinnen oft noch halbe Nä rungen nicht zum Wort, standen doch 4000-5000 stattet, kann der König Knaben von über 14 Jahren wie hindurch bei natürlich wie immer in den Betriebe Menschen gegen diese einzelnen Blinden. Auch in vielen Frauen und Mädchen unter 21 Jahren gestatten, wöchent- mit langer Arbeitszeit farger Löhnung angespan anderen Städten fanden bereits solche Versammlungen lich 7 Tage zu arbeiten, doch muß ihnen alle 14 Tage Diese übermäßige Ausnügung der Arbeitsfräfte wat statt und überall waren dieselben stark besucht. Wo noch ein Ruhetag und wöchentlich einmal Zeit zur Erfüllung ihren Folgen eine um so schlimmere, da fie meit teine Versammlungen abgehalten wurden, da mögen sich ihrer religiösen Pflichten gegeben werden. Das Gesez jüngere Arbeiterinnen betraf, die der Schomung die Frauen zuſammenthun und solche einberufen und bildet nur einen sehr bescheidenen Erfolg der Arbeiter Rücksicht auf ihre förperliche Entwicklung ganz besonders durch die Annahme der Resolution Protest gegen das schußbewegung in Belgien, dem bis jetzt der Arbeiterschutz bedurften. theure Brod einlegen. vollständig fremd war. Sen Eilenburg. Am Sonntag, den 31. Mai, fand hier eine öffentliche Frauen und Mädchenversammlung statt, in welcher Fri. Wabnik über„ Naturgesetz und Menschen recht" sprach. Trotz der genügenden Bekanntmachung und Agitation, die Versammlung zahlreich zu besuchen, war dieselbe doch nur schwach besucht, hauptsächlich von Frauen und Mädchen; nicht einmal die Mitglieder des Arbeiter innenvereins waren alle erschienen, Abends zum Ball Die günstigen Erfahrungen, die man in Bajelftal jedoch waren Frauen und Mädchen zahlreich anwesend. in der Schweiz zumeist aus Frauenspersonen besteht. Es mit diesem Geseze gemacht hat, werden ohne Zweifel Die Hauptschuld liegt hier an den Männern, indem sie wurde das in Basel 1887 erlassene Wirthschaftsgesetz zum der Zeit auch in den übrigen Kantonen und schließli Vorbild genommen, welches lautet: in der gesammten Schweiz zur Einführung eines en § 29. Die übermäßige Anstrengung des Dienst- sprechenden Schußes der Arbeiterinnen führen. personals in den Wirthschaften ist untersagt. Mädchen London. 9000 Schneider und Schneiderinnen fteen unter 18 Jahren, die nicht zur Familie des Wirthes ge- im Streit. Ihre Forderungen sind: Verkürzung der hören, dürfen zur Bedienung nicht verwendet werden. beitszeit, Erhöhung der Löhne, Schaffung gesunder Der Betrieb jeder Wirthschaft ist so einzurichten, daß stätten. nach 24 Stunden mindestens 7 Stunden ununterbrochener Schlafzeit dem gesammten, im Dienstverhältnisse des Wirthes stehenden Personal zugesichert sind. Das Personal hat Anspruch auf wöchentlich mindestens 6 Stunden Frei zeit an einem Nachmittag. Jm Ganzen wurde und wird das Gesetz von Schweiz. Die Arbeiterschutzgesetzgebung beschränkte Behörden in befriedigender Weise gehandhabt. Wieder sich bis jetzt in der Regel auf die im eigentlichen Fabrik- holt wurden widerspenstige Geschäftsinhaber dem Gerid betrieb und in Bergwerken beschäftigten Arbeiter und angezeigt und von diesem, trotz ihres Geſchreis überga Arbeiterinnen. In neuerer Zeit tritt jedoch das Bestreben Beschränkung ihrer persönlichen Freiheit, die sie nic hervor, den Schuß auch auf die Arbeiterinnen auszu- mehr ungehindert dazu mißbrauchen können, die person dehnen, welche nicht dem Fabrikgeset unterstehen. Es ist liche Freiheit Anderer nach ihrem Belieben einzuschränken gelungen, in einzelnen Kantonen Bestimmungen zum zu Geldbußen verurtheilt. Schuße des Wirthschaftspersonals zu treffen, das ihre Frauen und Mädchen nicht in Versammlung mit nehmen, noch viel weniger schicken. Wie es scheint, wollen fie teine aufgeklärten Frauen und Mädchen, sondern die felben lediglich als Spielzeug zum Vergnügen haben, da selbst diejenigen fehlten, welche tüchtige Genoffen sein wollen. Was soll man von den weniger aufgeklärten Arbeitern und Arbeiterinnen verlangen, wenn selbst die Frauen und Mädchen der aufgeklärten Arbeiter dem Arbeiterinnenvereine fernstehen. Ist die Lage der Arbeiter und Arbeiterinnen nicht traurig genug, daß sie der Aufklärung bedürfen? Es ist hier sehr nothwendig, daß sich die Arbeiter und Arbeiterinnen organisiren, dem Vereine Verschiedenes. Eric Wert fre Der man Dott beitreten und die Versammlungen auch zahlreich besuchen. und das Dienstpersonal selbst hat kaum Kenntniß von ist nämlich eine neue Knopflochmaschine mit Dampfbetrieb Also auf, Arbeiter und Arbeiterinnen Eilenburgs, agiturt und tretet dem Allg. Arbeitervereine und dem Zentralvereine der Fabrik- und Handarbeiter Deutschlands bei. Leider steht dieser Schuh bisher nur auf dem Papier diesen Bestimmungen. Es wird Aufgabe der Arbeiter bewegung sein, diesem Arbeitszweige auch seine Aufmerksamkeit zu schenken. Jest sollen auch, nach dem Muster der Stadt Basel, Schußbestimmungen für Arbeiterinnen der Konfektionsgeschäfte u. dergl. eingeführt werden. Dies Gesetz vom Jahre 1888 bestimmt: tud bei angestrengteter fertig vi Diefer für hoch richen Aus tungs lưng alle Wie neue Erfindungen unter der modernen Kapital wirthschaft Fluch statt Segen bringen, das kann gegenwärtig so recht deutlich in Berlin beobachten. vor einigen Tagen in einer der größten Trikottai Fabriken aufgestellt worden. Während bisher eine tige Arbeiterin im Stande war, Thätigkeit pro Tag etwa 200 bis 300 Knopflöcher stellen zu können, liefert diese Maschine pro Tag Tausend. Es ist ohne Zweifel anzunehmen, daß Aus aller Welt. ersten Maschine, welche aus Arterika nach hier eingefüh Deutschland. Nach amtlichen Erhebungen betrug die Anwendung findet, zählen alle diejenigen, in welchen drei Folgen dies für die vielen in der Branche beschäftigten § 1. Zu den Gewerben, auf welche dieses Gejeh wurde, bald mehrere folgen werden. Von welch' traurige Gesammtzahl der verheiratheten Frauen, welche Frauenspersonen oder mehr gewerbsmäßig arbeiten, oder beiterinnen sein wird, kann sich nach den angeführte Mitte August 1890 im deutschen Reiche in gewerblichen in welchen überhaupt Mädchen unter 18 Jahren als Ar- Bahlen füglich ein Jeder selbst ausrechnen. Hier Betrieben beschäftigt waren, etwa 130,000. Davon beiterinnen oder Lehrmädchen beschäftigt werden. sich wieder einmal die Gemeingefährlichkeit unserer entfielen auf die Spinnereien etwa 18,200, auf die§ 2. Für alle unter das Gesetz fallenden Frauen gen kapitalistischen Produktionsweise. Unter einer Ziegeleien etwa 8000, der Rest mit nahezu 104,000 auf und Mädchen soll die tägliche Arbeitszeit nicht mehr als nünftigen Gesellschaftsordnung würde diese Masch das die übrigen Fabriken und den diesen gleichgestellten ge: 11 Stunden betragen; an den Vorabenden von Sonn- Tausenden die Arbeit erleichtern, während sie heute werblichen Anlagen. Von den letteren kommen auf und Festtagen jedoch nur 10 Stunden. Um die Mitte Einzigen die Taschen füllt und Tausende brotlos mad Breußen nahezu etwa 61,000. Von den übrigen Gebieten des deutschen Reiches beschäftigte die meisten verheiratheten Frauen ( 27,000) das Königreich Sachsen. Es folgt Bayern mit mit 5300. eintreten. Vorübergehende Verlängerung der Arbeitszeit über die festgesette Zeit kann ausnahmsweise durch das Dedieselbe nur vom Regierungsrath bewilligt werden. heut eine Hebert T Arbe arbeit Flande ug au egelt zufließt, erhält die zur Bedienung der Maschine angefni Arbeiterin nur 7 Mark pro Woche. ver fiber, ielbe fich, Sagung bntaui Den 11,100, Baden mit 6900, Elsaß- Lothringen mit 5000, partement des Innern bewilligt werden. Wenn die Ver- der nächsten Sizungen des österreichischen Reicherath Gleiches Recht für Mann und Frau. In ein Württemberg mit 4200, sowie die thüringischen Staaten längerung für mehr als 2 Wochen begehrt wird, so kann wird der Abgeordnete Pernerstorfer ein bemerkenswert Von solcher Bewilligung sind in allen Fällen Mäd- jene Petition, welche in der letzten großen Wiener Frauen Schriftstück auf den Tisch des Hauses legen. Es ift bi der in der Hausindustrie thätigen verheirathe! en Frauen. chen unter 18 Jahren und Schwangere ausgeschlossen. versammlung einstimmig angenommen wurde. Die Frau Eine solche würde jedenfalls beweisen, daß nur eine Dieselben dürfen nach 8 Uhr Abends zu keinerlei Dienst Niederösterreichs verlangen eine Reihe von gefeßlichen Bedauerlicher Weise haben wir aber keine Statistik verschwindend geringe Zahl der Frauen des Proletariats es ist, die nur für die Hauswirthschaft, die Familie arbeiten brauchen, während 10 nebst dem Mann für den Broterwerb eintreten müssen. Brotpreise bereits zweimal aufgeschlagen und dabei sind leistung in Anspruch genommen werden. bie Worten Aenbe Stützen 43 hal wa Bestimmungen zur Ausgleichung der Unterschiede, funft im Ganzen während 8 Wochen nicht in dem Ge- Die umfangreiche Petition schließt mit folgenden Wöchnerinnen durfen vor und nach ihrer Nieder politischer Beziehung zwischen Mann und Frau befte mens werbe beschäftigt werden. Ihr Wiedereintritt ist an den Das hohe Abgeordnetenhaus möge derartige 6 Wochen verflossen sind. geseze beschließen, daß dadurch erstens die Mittel Frauenspersonen sind für bewilligte Arbeit nach bochschulen dem weiblichen Geschlechte, und In Thüringen find im Laufe von fünf Wochen die Ausweis geknüpft, daß seit ihrer Niederkunft wenigstens rungen der bestehenden Verwaltungs- und Verfaffung dieses Jahr mehr Brot kaufen müßten, als sie in zehn werden. Jahren zu verkaufen hatten. Für die wenigen Landzwar bei 3. B. ist der Saatenstand so jämmerlich, wie seit 40 Jahren dem gesetzlichen Feierabend besonders zu entschädigen entgeltlichem Unterrichte, zugänglich gemacht und der Kre nicht. Ein Landwirth versicherte jüngst, daß die Bauern und können nur mit ihrer Zustimmung dazu verwendet der den Frauen offenstehenden Berufszweige zeitgemi erweitert werde; daß zweitens den Frauen die Betheiligu § 3. Wo nicht durch schriftliche Uebereinkunft etwas am politischen Vereinswesen gestattet und die bezüglich glauben, wird sich also die lehrreiche Thatsache ergeben, dem Arbeitgeber und der Arbeiterin durch eine jedem allen Großjährigen und eigenberechtigten österreichi wirthe, die hier noch an den Segen der Getreidezölle" Anderes bestimmt wird, kann das Verhältniß zwischen gesetzlichen Verbote aufgehoben werden; und daß dritten daß sie bei den durch die Getreidezölle noch gesteigerten Theile freistehende, mindestens 14 Tage vorher erklärte Staatsbürgern ohne Unterschied der Steuerleistung, hohen Fruchtpreisen lediglich dem Großgrundbesizer die Kündigung aufgelöst werden und zwar jeweilen am Zahl Standes und des Geschlechtes das allgemeine, gleiche w " 1 Taschen füllen helfen und das nennt man ,, Schutz der Landwirthschaft?!" Aehnliche Nachrichten kommen aus allen Theilen des Reiches. tage oder an einem Samstag. Innerhalb dieser Zeit darf das Verhältniß von dem gesetzes hat die österreichische Regierung angespornt, dem sein der Richter nach freiem Ermessen entscheidet. Abgeordnetenhause den Entwurf eines Sozialistengesetes bes angel ungen ofert, ift. Derr wie Stens gem St ter T uerei pelte hrt angestellt werde. Dieser wichtige und bedeutende Schritt direkte Wahlrecht für den Reichsrath zuerkannt wird. Ein weiblicher Arzt in Serajewo. Das Re Arbeitgeber oder von der Arbeiterin einseitig nur aus Wiener Tagblatt" meldet, daß schon demnächst ein wei Desterreich. Der Erfolg des deutschen Sozialisten- wichtigen Gründen gelöst werden, über deren Vorhanden- licher Arzt seitens der Regierung am Spital in Seraje vorzulegen. Die Vorlage ist ein Abklatsch des famosen fern sie in einer Arbeitsoronung angedroht find; fie des Ministers Kallay zurückzuführen; die Mohamedaneri § 4. Bußen dürfen nur ausgesprochen werden, so- in der Frage der Frauenemanzipation ist auf die Initiati fungen. Der österreichische Gesetzentwurf stellt sogar die steigen und sind im Interesse der Arbeiterinnen zu ver untersuchen und behandeln zu lassen, so daß die Regieru deutschen Gesetzes und enthält sogar noch arge Verschär: sollen die Hälfte des Taglohnes der Gebüßten nicht über- nen weigerten sich, in den Spitälern sich durch Mer bestraft die Sammlung und Leistung von Beiträgen für Lohnabzüge für verdorbene Arbeit sind nur zulässig, sozialdemokratische Bestrebungen mit Gefängniß und Geld wenn der Schaden aus Vorsatz oder grober Nachlässigkeit strafe. Buchbindern, Druckern und Handelsleuten tann entstanden ist. ohne vorherige Verurtheilung, wenn sie bei sozialistischer Propaganda betroffen werden, die Gewerbeberechtigung beschäftigt sind, unterliegen in Bezug auf sanitärische die Entscheidung getroffen wird. Die Stellen find entzogen werden. Verhältnisse der Aufsicht der zuständigen Behörde. sozialdemokratischen Agitatoren unter Polizeiaufsicht, er wenden. Bot wendigkeit der Berufung weiblicher Aerzte erkannte. Kurzem erschien in Schweizer medizinischen Blättern im Intereffe der öffentlichen Gesundheitspflege die Noth § 5. Die Räumlichkeiten, in welchen Arbeiterinnen welche zahlreiche Offerten einliefen, unter welchen ehefte Die österreichische Sozialdemokratie wird, wenn der§ 6. Wenn es der Umfang oder die Natur des je 1400 fl. botirt. Gut abgewährt. Sie: Aber Arthur, das wirft 2 Entwurf zum Gesetz erhoben werden sollte, ebensowenig betreffenden Geschäftes rechtfertigen, können die unter doch einsehen, daß unsere Gardinen dieses Jahr un davon vernichtet werden wie die deutsche, sondern in dieses Gesetz fallenden Gewerbeinhaber durch die Fabrik treuem Zusammenhalten beweisen, daß Gewaltmittel nur fommission angehalten werden, über die Arbeitszeit, die dazu geeignet sind, auch weiteren Kreisen zu beweisen, Bedingungen des Ein- und Austritts und die Ausbeim Arbeitslokal an sichtbarer Stelle anzuschlagen. der sozialen Verhältnisse hinzuarbeiten. Er: Ach was, dingt erneuert werden müssen. Deine Predigten sind sie noch lange gut genug. Zuchthaus verurtheilt ist). Vertheidiger: Ich mö wie nöthig es in allen Ländern ist, auf eine Umgestaltung zahlung des Lohnes eine Arbeitsordnung zu erlassen und vor, nach welchem der Angeklagte zu lebenslängliche Diese Arbeitsordnungen unterliegen der Genehmigung beantragen, daß meinem Klienten wenigstens die br Belgien. Der erste Theil des vor Jahr und Tag erlaffenen Gesetzes über die Frauen und Kinderarbeit ist des Departements des Innern. Im Falle von Anständen endlich in Kraft getreten. Nach den neuen Bestimmungen entscheidet der Regierungsrath. dürfen Kinder unter 12 Jahren nicht mehr in industriellen§ 7. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen Betrieben beschäftigt werden. Kinder und junge Leute dieses Gesetzes werden nach§ 37 des Polizeiftrafgesezes von weniger als 16 Jahren, wie Mädchen und Frauen bestraft.( Dieser Paragraph sieht Geldbuße bis zu 300 Fr. von über 16 und weniger als 21 Jahren dürfen wöchent- oder Haft vor.) lich nur 6 Tage und täglich 12 Stunden, 11/2 Stunde Ende 1889 waren in Baselstadt diesem Geseze unterMonate Untersuchungshaft abgerechnet werden. Briefkasten. Arbeiterbildungsverein Wien VI. Seit 1. Pf., Elberfeld. Betrag eingetroffen. rückständig. Dritt Rebent. rend g fich gent 11 en fei Wer bie 1 Fiefene an jelbert citüd G gefcht erhand Uner Apt