Nr. 2 7. Jebruar lH2b Hlick ln Seilage des vorwärts Neue deutsche Geschichte. Arih harkung: Deutsche Geschichte vom Fronkfur. ter Frieden bis zum Vertrag ven Versailles 18 7 1— 1 919. Zweite erweiterte Auslage. 1924. 383 Seiten. Preis 8 M. Johannes Hohlfeld: GeschichtedesDeutschen Reiches 18 7 1— 1 9 2 4. Verlag S. hirzel, Leipzig. 788 Seiten. Felix Rachfohl: Deutschland und die Weltpolitik 1871— 1914. Band I: Die Bismarckschc Aera. Verlag E. h. Moritz, Stuttgart. 829 Seiten. Bücher über die letzten 30 Jahr« deutscher Geschichte können kaum den Anspruch erheben, auch nur in der Feststellung der Tat- fachen Endgültiges zu bieten, solange noch wichtige Archiv« ver. schlössen sind. Dieser Umstand allein diene dem Leser als Warnung bei der Benutzung. Daß solche Bücher aber immer wieder versucht werden, erklärt sich aus dem Bedürfnis der Zeitgenossen nach zu- sammenhängender Uebersscht. Sie können dadurch zu einer Gefahr werden, iniofern der leichtgläubige Leser unbewutzt Ausfassungen übernimmt, die von dem objektiv sein wollenden Historiker als schein- bar völlig„unparteiische" hervorgebracht werden. Es ist ausfallend, wie heute die Historiker sich bemühen, ihre Unpartellichkeit zu oersichern, während sie Seite auf Seite Wert- urteile oerkünden, deren oft allzu subiettiver Hintergrund recht deutlich die eben abgestrittene parteipolitische Beeinflussung des Ver- fassers zeigt. So Härtung mit den Worten:„Je stärker unsere Existenz heute bedroht ist, von auhen her durch die unversöhnlichen Feinde, von innen her durch die Parteien des Klassen- k a m p f e s. die. den Gedanken der Volksgemeinschaft verneinend, den Teil über das Ganze setzen wollen.. Das ist zu deullich der deutschnationale Jargon. Die großen Historiker des 19. Iohrhun« derts haben sich nicht gesckeut, ihren Standpunkt offen zu bekennen. Was würden sie zu den sog.„Unparteiischen� von heute sagen, die z. B. den Begriff„national" im Wahlkampfstil gebrauchen? Eben- solcher Unfug"wird mit dem Ausdruck„Materialismus" getrieben. Wenn man bei Hohlfeld Sätze liest wie:„So aber schlug der krasse Materialismus gerade bei der Arbeiterschaft ein." oder gar so etwas Mysteriöses:„Trotz allem Materialismus liegt in dem unentwegten Festhalten der Sozialdemokratie jener Jahrzehnte an dem utopischen Kommunismus ein Kern von tiefem Idealismus," dann zweifelt man, ob der Verfasser sich in seinen eigenen Schlag- warten noch auskennt. Man wird in dieser Beurteilung der beide« Bücher auch da- durch nicht abgelenkt, daß Härtung zum Teil sehr temperamentvolle Urteile über Wilhelm IL und sein« Minister bringt, die wir doch schon aus der Borkriegszeit gerade aus konservativem Munde kennen gelernt haben, ebensowenig bei Hohlfeld, der sogar die republi- konische Staatsform als gegeben hinnimmt und gelegentlich einen weiteren Ausblick über die nationalstaatliche Enge und über die Kriegsressentiments hinaus versucht. In der Darstellung der älteren Zeit leiden auch diese Schriften, einschließlich des dicken Bandes von R a ch f a h l, an der heut« nun einmal an den Universitäten und in„nationalen" Kreisen unausrottbar eingefressenen B i». marck-Legende. Je mehr die kaiserliche Zeit enttäuscht hat. um so stärker ist das Anlehnungsbedürfnis an eine fingierte n a t i o- naleheroenzeit. Die Romantik verfiel auf die Hohenstaufen, die deurschnationalen Neuromantiker machen sich den Bismarck- Mythus zurecht. Leider bleibt dies Beginnen keine Privatsache der Historiker, sondern ev macht sich schon jetzt in geradezu ver- hängnisooller Weise in den vom Kultusministerium genehmigten Schüllehrbuchern bemerkbar, wird also eine Art amtliche Geschichts- aussassung. Bismarck, als Mensch gesehen, gewiß eine Persönlich- keit, die auch den Nichtindividualisten als ethisches und intellektuelles Problem ungemein packt, aber müssen deshalb der Inhalt und die Methoden seiner Politik restlos bejaht werden, womöglich bloß, um die Ablehnungsgefühle gegen die heutige Entwicklung zu motl- vieren? Bon den drei Werken mutet das von Härtung als das best- fundierte an. Er greift weit über die staatspolitische Wirkungs- jphäre hinaus. Holl wirtschaftliche und soziale Faktoren als Funda- ment, nicht etwa bloß als Illustration, aber alles in allem bedrückt die Enge des Gesichtspunktes in einer Zeit, die es so bitter not- wendig hat, wellposifisch denken zu lernen, h o h l f« l d s Dar- stellung ist recht wenig ausgeglichen, ja verfällt stellenweis« in«inen bedenklichen Feuilletonstil. Der Wirkung zuliebe läßt er sich zu überschwenglichen Ausdrücken fortreißen gerade da, wo die Sub- jektioität des Urteils größte Vorsicht fordert. Immerhin bemüht sich der Verfasser am Schluß,«inen weiteren Ausblick auf die die Zukunft gestaltenden Kräfte zu gewinne». Allerding» auch hier rein ideo- igisch, was unserem nüchternen geopolitischen Erkenntnisbedürfnis nicht mehr genügt. Rachsahls Werk, das in großem Rahmen von 4 Bänden geplant war, bleibt durch den plötzlichen Tod seines Berfassers ein Torso: ob sich jemand finden wird, diese entsagungs- volle Arbeit weiterzuführen, ist fraglich. Immerhin kann der Bismarck-Band für sich bestehen, wenn mau ihn mit den Ein- schränkungen nimmt, die oben gegeben wurden. Erwin Marquardt. Agrarpolitik. Otto Bauer: Der Kampf um Wald und Werde. Stu- dien zur österreichischen Agrargeschichte und Agrarpolitik, heraus- gegeben von der agrorpolitischen Kommission der deutschösterreichi- schen Sozialdemokratie. Wien 1923. Verlag der Wiener Volks- buchhandlung. 243 Seiten. Die Annahme eines ausführlichen Agrarvrogramm» auf dem vorjährigen Wiener Parteitag der österreichischen Sozialdemokratie und die Vorbereitung eines Agrarprogramm» für die deutsch« Partei machen die Arbeit Otto Bauers politisch aktuell. Aber auch ab- gesehen von der Tagesbedcutung nimmt das Buch in der an um- fassenden Werken nicht reichen sozialistischen Literatur über die Agrarfrage einen besonderen Platz ein. Der Titel kennzeichnet treffend den Hauptinhalt. Es ist eine wirtschastsgeschichtliche Untersuchung der besonderen Entwicklung der Landwirtschost in dem österreichischen Alpen- und Gebirgsland. Der Klassenkamps auf dem Lande vollzieht sich hier in dem Kamps um Wald und Weide, der in den verschiedenen Wirtschaftsepochen von verschiedenen Klassen und mit verschiedenen Mitteln geführt wird. Bauer versteht es ausgezeichnet, diesen Klassenkampf in Verbindung mit der technischen Entwicklung in der Landwirtschaft darzustellen, wobei er nie den Zusammenhang mit der Entwicklung der Ge- samtwirtschaft verliert. Darin erblicken wir einen Hauptvorzug des Wertes. Aus der Kenntnis der geschichtlichen Entwicklung und ihrer treibenden Kräfte, aus der Kennzeichnung der verschiedenen Agrar- reformen erwächst nun Bauer eine eigene Agrarpolitik der Arbeiter- klasse. Diese Agrarpolitik muß natürlich die Bedingungen des Kapi- talismus erkennen und in ihren Gegenwartsforderungen die Ge- fetze der kapitalistischen Produktion beachten, wie sie sich in der Landwirtschaft dunysetzen. Das Gegenwortsprogramm Bauers be- reitet ober den Weg zum Sozialismus auch in der Landwirtschast vor, wobei allerdings die besonderen Produktionsbedlngungen und Desitzverhöltnisse am Boden stark berücksichtigt werden. Während z. B. die Forstwirtschaft für die Sozialisierung besonderss reif ist, rechnet Bauer mit einer weit längeren Uebergangsperiode für den Kleinbetrieb. Es ist nicht möglich, das außerordentlich klar entwickelte Agrar» Programm Bauers hier nur anzudeuten. Es sei nur mit Nach- druck daraus hingewiesen, daß es sich hierbei um eine Spezialunter- suchung für Deutschösterrcich handelt. In Ländern mit starkem Getreidebau und ebener Bodengestaltung liegen die Verhältnisse für den Großbetrieb weit günstiger. Ein Vorzug' des Bauerschen Buches sei hier besonders hervorgehoben. Bei wissenschaftlicher Darstellung selbst verwickeller Prozesse oersteht es Bauer wirklich, allgemein- verständlich zu schreiben. Seine Sprache ist klar, einfach, dabei präzis. Theoretische Darstellung wird durch anschauliche Beispiele verlebendigt und es verbindet sich genaue Kenntnis der Einzelheiten mit Großzügigkeit der Linienführung. Es führt vor allem in das sozialistische Denken auf dem Gebiete der Agrarvolitik ein und ist daher auch dort mit Nutzen zu lesen, wo ganz andere ländliche Der- Hältnisse vorherrschen. Es wäre zu wünschen, daß auch die deutsche Programmkom- Mission ähnliche Werke für die verschiedenen Landesteile des deutschen Agrargebiets vorbereitet und so«vre wissenschaftlich ge- dregene Begründung des kommenden Agrarprogramms schafft. Jedenfalls darf Bauers Werk in keiner Parteibibliothst fehlen, es gehört auch in die kleinen Städte und in die Hand des agr- tatarisch auf dem Lande Tätigen. Otto Ientzen. Politik. Walter Lambach: Die Herrschaft der 300. hanseofisch« Derlagsanstalt. Hornburg und Berlin. 167 S. Preis geb. 8 M. „Die 309"— das ist der Deutsche Reichstag. Don ihm soll da« Buch sprechen und ein Bild seiner Tätigkeit geben. Waller Lambach, der Versasser, ist ein bekanntes Mitglied des deutschnationalen Hand- lungsgehilfenverbandes und seit 19Ä Mitglied der deutschnationalen Reichstagsfraktion. Man geht, wenn man dies weiß, mit einer ge- hörigen Dosis Mißtrauen an die Lektüre seines Buches von der „Herrschost der 509." Aber man ist angenehm enttäuscht. Di« in den deutschnationalen Versammlungen und Zeitungen übliche Be- schimpfung des Parlamentarismus findet man nicht. Dielmehr das gerade Gegenteil davon. Lambach läßt einen Kandidaten— er nennt ihn Müller aus Neustadt, könnte ihn aber auch irgendwie anders bezeichnen— zum Abgeordneten aewähll werden und schildert nun den Leidens- und Arbeitsweg dieses Neulings im Parlament, sein Bcinühen, in die Geheimnisse der Gesetzgebung einzudringen, die hast von einer Besprechung zur anderen, von einer Ausschuß- oder Fraktionssitzung in die andere, die Bcmche der Wähler und In- teressenten, die„ihrem" Abgeordneten Wünsche vortragen und Auf- träge geben möchten. Kurz: das Buch will vor allem zeigen, wie und was die Parlamentsarbeit wirklich bedeutet, wovon gerade viele palirische Freunde des Berfassers keine Ahnung haben. Ihnen sagt Lambach ganz deutlich und eindringlichst:„Spott über da» Reichstagsrestaurant, die„faulen" Diätenempfänoer, Hohn über unwürdige Szenen im Plenum, treffen gar nicht den Kern der Sache. Dieses System würde nur unwesentlich bessere Ergebnisse liefern, wenn alle Abgeordneten wirklich Idealmenschen und geistige Athleten wären." Noch mehrere bittere Wahrheiten streut Lumbach für seine Parteifreunde aus. So z. L.:„Don zwei Abgeordneten mit sonst gleichen Geistesgaben ist doch der stets der Ueberlegen«, der die größeren geistigen und organisatorischen Hilfsmittel zur Verfügung hat. Der so oft zitierte ehrenwerte„Einfache Mann aus dem Volke" ist stets im Nachteil gegenüber dem Be-liner Bank- direktor, dem auf telephonische Anfrage allererste Kapazitäten be- reitwilligst Auskunft geben.' Das Buch will dem Durchschnittsleser einen Begriff von der Kompliziertheit der Gesetzgebungsmoschinerie geben. Da es von einem Deutschnationalen geschrieben, ist begreiflich, daß es kein reiner Lobgesana auf den Parlamentarismus sein will. Aber es ist auch nicht das Gegenteil. Vielmehr gibt es in äußerster Anschau- lichkeit und leidlicher Objektivität ein Bild von der oft gehegten Arbeit wirklich arbeltsfreudiger Parlamentarier und van der Eni- stehung und Formung der Gesetze. Eine große Zahl eingestreuter und gut gelungener Momentaufnahmen geben dem Buch noch mehr Interesse. Franz Klühs. Naturkunde. Hans vomiuik: Das Buch der Physik. Errungenlchafien der Naturerkeuntniö. Verlag Rich. Bong, Berlin. 368 Seiten. Preis geb. 3,59 M. Hans Dominik: Dos Buch der Chemie. Errungenschaiteu der Raturerkenntnis. Verlag Rich. Bong, Berlin. 379 Seiten. Preis geb. 3,39 M. Dominik ist als allsgezeichneter Darsteller naturwissenschastlicher Erkenntnisse bestens bekannt. Auch die beiden vorliegenden in Bongs Iugendbücherei erschienenen Bändchen legen davon Zeugnis ab. Sowohl in der Chemie wie in der Physik ist seit Beginn des Jahrhunderts eine solche Fülle neuer Tatsachen auigesunden warben. daß auch die theoretischen Anschauungen sich erheblich wandeln mußten. Hand in Hand mit dieser Entwicklung ging eine Fülle von Erfindungen und praktischen Anwendungen des wissenschaftlich Er- arbeiteten. Die bisherigen Resultate dieser Entwicklung will Dominik schildern und dem Verständnis nahe bringen. Er will nun keine Lehrbücher schreiben oder solche entbehrlich machen, sondern in möglichst oinsacher Weise die jungen Menschen in die weiten Gebiete der Physik und Chemie einführen, ihren Ein- fluh auf unser ganzes Leben in klarer Form zur Anschauung bringen. Aus dem Buch der Chemie feien nur die Kapitelüberschriften er- wähnt:„Von Molekülen und Atomen".„Der Stickstoff und das Stickstofsproblem".„Etwas Kohlenftoffchemie", unter die ja auch die Farbstoffchemie fällt,„Metallurgie".„Elektrochemie".„Von Seiie und anderen Waschmitteln",„Die Chemie des täglichen Lebens", um die große Reichhaltigkeit zu zeigen. Dominik läßt Helles Licht auf die große volkswirtschaftliche Bedeutung fallen, die die aus streng wissenschaftlicher Grundlag« ruhenden chemischen Industrien für unser gesamtes Leben haben. In der Eisenhüttenindustrie z. B. ist ja, wie er mit Recht hervorhebt, ein wirtschaftlicher Betrieb ohne fortlaufende chemische Ueberwachung und dauernde Analyse sowohl der Erze wie des erschmolzenen Roheisens überhaupt nicht mehr denkbar. In der wissenschafillchen Forschung gehen nun Physik und Chemie Hand in Hand. Trotz de» Kapitel»„Von Molekülen und Atomen" im Buch der Chemie wird die moderne Lehre, die in em-ni einzelnen Atom ein ganzes Weltsystem erblickt, in welchem Elek- tronen um einen Kern wie Plansten um die Sonne kreisen, mit vollem Recht im Buch« der Physik behandelt, da sie ja aus rem physikalischen Betrachtungen erwachsen ist. Auch die Umwand- lvng von Elementen haben wir durch die physikalischen Erscheinungen der Radio-Aktivität kennen gelernt. Sie findet daher trotz chrcs tiefgreifenden Einflusses auf die chemischen Grundanschauungen im Buch der Physik ihren Platz, das dem Leser ungezwungen nicht nur die neuesten Erkenntnisse verinntelt, sondern auch ihre?ln- Wendungen— es sei nur an den Rundfunk, diese märchenhafte Be- Nutzung der Strahlungserscheinungen erinnert— zur Darstellung bringt. Daß Dominik sich dabei grundsätzlich jeder mathematischen Formel enthält, obwohl er auch so schwierige Dinge behandelt, wie st« zum Beispiel durch die Kapitelüberschrift„Ein wenig Relativ'- tätstheorie" angedeutet find, ist für den Leserkreis, an den er sich wendet, notwendig, ober es ist ihm trotzdem gelungen, das Wessnt- liche klar zur Anschauung zu bringen. Als einen besonderen Vorzug beider Bücher möchte ich noch ihren reichen Vilderschmuck erwähnen: es sind nicht schematische Skizzen, sondern sehr lebendige bildhafte Darstellungen. Z. B. wird bei der Abbildung der großen Spiegelanlage eines Somienkrast- werks die umgebend« Landschaft und ein betrachtender Mensch mit dargestellt: zur Vernnschaulichung der Arbeitsleistung beim Berg- -steigen wird ein Mann aus einer Sllpsnspitze gezeigt, der sich-und seine Ausrüstung, zusammen etwa 199 Kilogramm, 3679 Meter borh herausgeschlcppt bat, also eine Arbeit von nicht weniger als 367 999 Kilogrammeter vollbracht hat und nun nach getaner Arbeit auf der Bergspitze in freudige Iuchzer ausbricht. In ähnlicher Weise tragen auch in dem Buch der Chemie die bildlichen Darstellungen sehr zur lebhaften Anschaulichkeit bei. Alles in allem muß man sagen, daß beide Bücher, die sich in glücklicher Weise ergänzen, jedem Jugendlichen nicht in trockener lehrhafter Weise, sondern recht unterhaltsam oiri Belehrubg bieten. daß aber abch Erwachsene aus ihnen viel Anreguna zu ihrer Fort- bildung schöpfen können. Dr. Bruno B o r ch a r d t. Romain- Rolland- Literatur. Eugen Lerch: Romain Siolland und die Erneue. rung der Gesinnung. 331 Seiten. Mar chüber, Verlag, München. In einem sehr gründlichen Buch versucht Eugen Lerch die Weltanschamina Romain Rollands darzulegen. Leider stützt er sich in seinen Ausführungen fast ausschließlich auf die Werke des großen Franzosen und lchaltet Briese, Erlebnisse und Berichte aus. Seine Absicht ist, die Entwicklung Rollands klarzulegen vom jugendlichen Fanatiker, dem aber damals schon wie heut der Sinn des Lebens Fortentwicklung und Kampf, nie Ruhe und Genuß war, zum missenden und tolerierenden Mann. Allerdings scheint es häufig, daß dieser Jüngling Rolland, dem„Gut" und„Böse" noch scharf umgrenzte Vegrisse find, dem Verfasser eigentlich nähersteht als der gereifte Dichter. Lerch will in Rolland etwa den religiösen Kämpfer— nicht den kirchlichen nalarlich— jiir eine sestumrissene Idee sehen, wie Tolstoi ihn darstellte, der ja in jener Zeit den jungen Dichter auch sehr stark beeinflußte. So wird hier im Lache stellenweise die Gestalt Rolland» selbst zur Idee, die Lerch sich nun auf jeden Fall rein zu erhalten bemüht. Was ihn daher in dieser Gedankenführung stört, ist ihm„Irrtum". So das wundervolle„Leben Michelangelos", das gerade durch die Menschlichkeit der Schilderung die Gestalt und das Wesen des Künstlers so lebendig werden läßt. Es wird wohl wenig Freunde Rollands geben, die die Vorrede zu diesem Werk nicht zum Schönsten U/äcrhoctnff.Roctßi DsttwSsche Steppdecken VTllHIlCMUli flLMLl Satin SSWisn« Oberbett lZdxA».. 635 Kissen........ 1 85 Bettlaken 2" Bettlaken Ä550 Daunendecken 80 cm breit, per 530 cm breit, per Äll U«t.,r..«jk ai"■ Mrtw.. 7, 5t.. OD Ft- IL Coupons Memdentuch24s Makobatistb? 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Der Romain- Rolland- Almanach Zum 60. Geburtstag des Dichters gemeinsam herausgegeben von seinen deutschen Verlegern. Verlag Rütte» u. Loening, Frankfurt a. M. 123 Seiten. Die deutschen Verleger Romain Rollands haben zum 60. Geburtstag des Dichters am 29. Januar einen Romain-Rolland-M» manach herausgegeben, der dem großen Kreise der Freunde des Dichters viel Neues und Bemerkenswertes aus dem Leben und über da« Schaffen Romain Rollands bringt.— Der erste Blick des Lesers tällt auf das Bild des nun bald Sechzigjährigen. Seltsam Helte, klare Augen leuchten aus einem Gesicht, in das stärkstes Er- lebe» seine Merkmale hineingezeichnet hat. Aber auch jene hoffende Liebe und Güte ist in den Zügen des Dichters ausgeprägt, die Ro- main Rolland in der Zeit des mörderischsten Krieges hoch über nationalistische Beengtheit wachsen und dem Frieden der Völker dienen ließ. Diesem Bilde des Dichters folgt dann eine Würdigung Romain Rollands durch Eugen L c r ch. Sie ist in innigem Empünden der überwältigenden Größe und Bedeutung des Dichters geschrieben und drückt schön und warm den Dank aus. der ihm auch oou deutscher Seite gebührt. Tiefen Einblick in dos Wesen und Wollen Romain Rolland» gewähren seine Auszeichnungen über Malwida v. Meysen- bürg und der Brief Tolstois an den damals zwanzigjährigen Dichter. Beide Dokumente stellen den Beginn eines großen, starken Lebens ins rechte Licht. Esther Wangenheim. Erzählende Literatur. Ernst preczang: Die Glücksbude. Buchmeister-Derlag. Berlin und Leipzig. 1925. 188 Seiten. Dieser Erzählung Prcczangs von Frau Trude Tattenbach und ihrer Glücksbude kommt man mit klugen Worten nicht nahe. Das Buch ich so gar nicht literaienhast, so ganz erfüllt von wanner Menschlichkeit, daß alles Darübergered« und-geschreib« schließlich farblos erscheinen muß. Hier singt ein Mann das hohe Lied einer Frau, unsentimental, ohne schöne Worte fast. Aber doch klingt es aus jeder Zeile dieses Buches, das das Leben der Frau Trude schildert, von der Heimkehr ihres Manne» aus dem Gefängnis und der Geburt ihres Sohnes, bis zu jener Zelt, da dieser selbständig in die Welt z:eht und ihr Mann stirbt. Diese Frau mit dem hellen Lachen, die stets so mutig vorwärts schaut und es versteht, das Ber- gangene oergangen sein zu lassen, die sich von unvermeidlichem Un- glück nicht brechen läßt und vermeidlichem aus dem Wege zu gehen weiß, meistert das Leven durch ihre Heiterkeit. So schreitet Frau Trude durch das Luch, so erscheint sie ihrem Mann in seinen glücklichsten Augenblicken. Aber er. der seinen Halt hotte an Dingen und Gewohnheiten, der nicht„feststeht in sich selber"', war gebrochen worden, Äs ihm das Verhängnis seine bürgerliche Existenz nahm. Er strebt zurück ins Bürgertum, dos ihm verschlossen ist. Doch die starke Lebenskraft seiner Frau bleibt in diesem Zwiespall Siegerin. An dieser Stütze richtet sich der Mann auf, soweit er noch dazu imstande ist. und sie geleitet ihn so sanft wie möglich über alle Un- ebenhesten des Daseins. Das alles wird von Preczang so warm und lebendig erzählt. daß der Leser vom ersten bis zum legten Augenblick Anteil an den Geschehnissen nimmt und die Menschen des Luches und ihre Schicksale mit Spannung verfolgt. T. E. Schulz. Arnold Zweig: Regenbogen. Erzählungen. Verlag L. M. Spaeth, Berlin. 442 Seiten. Preis geb. 7,50 M. Es ist ein Buch,. das ganz hart an Herz und Seele greift und das Gewisien aufrüttelt. Die sechs Geschichten, die es enthält, sind aus der Slot der Zeit geboren, und sie fordern dringend auf, in dies« Zeil hineinzuhorchen und in ihr Gesicht zu schauen. Fast alle der Erzählungen führen in sehr dunkle Sphären, doch schlagen sie immer Brücken zu Klarheit und erlebenswerten Zielen. Am ergreifendste» und am stärksten Ist die Geschichte des„Hel- bret Friedebringer". Ein Richter, der einen Krieg für eine Unmög- lichkeit hielt und an ein friedvolles Eurcpa glaubte, erlebt, zu tiefst erschüttert, so einsam und schwer den Krieg, daß sein verzweifelter Geist erkrankt und in eine Phantastewelt flüchten muß, in der er in seinem Sinn sür den Frieden arbesten zu können glaubte. Ent- fernt von der Wirklichkeit, verlassen vo» den Seinen, denen er den Dienst am Kriege vergebens verboten hatte und die, des Gatten und Vaters körperlichen Verfall nicht achtend, ihre eigenen Wege gingen, geriet er immer verhängnisvoller in irre Dorftellungen von sswe» Kräften und sein» Macht; und eines Tage» war er, d« Bellen und Klarsichtigsten einer, in grausamst«, unerlöster Weise von dem Moloch Krieg verschlungen.... Aber daß Menschen wie Helbret, die trotz Einsamkeit und Llual nicht einen Schritt von ihrer Ueberzeugung weichen, noch aus dieser Welt der Kompromisse von einem Dichter erdacht werden können, ist genau so Trost wie das dargelegte Leben der einfältig-frommen und tindhast gütigen fron zösischen Magd Genevlev-' Hallaert. In den beiden Geschichten.Einen Hut kaufen' und.Wespen" hat Arnold Zweig über das letzte Jahrzehnt keine schöne, versöhnende Landschaft gebreitet. Nackt und kahl, so wie ein rauhes Schicksal die Zeit des Krieges und eines unvollkommenen Friedens gemacht, zeigt sie hier ihr wahres, fürchterliches Gesicht, doch trotzdem leuch- ten zum Schlug aus dem Trübsal der Geschchnisie große menschliche Ziele beglückend auf. E st h e r W a n g e n h e i m. Oskar wöhrle: Das Bumserbuch. Seeverlag. Konstanz Es ist nicht recht einzusehen, weshalb eine Neuausgab« dieser während des Krieges entstandenen Skizzen aus dem Kriege erfolgte. Ein gewisser subtiler Stlmmungswert ist ihnen sicherlich nicht ab- zusprechen und manche Naturbilder sind von dauerndem Reiz. Aber als ganzes genommen, vermögen sie kein prägnantes Bild des Kriegs- und Feldlebens zu vermitteln. Wöhrle ersaßt das Welt- bild mit der Seele des Romantikers. Das ist sein gutes Recht und Sibt seinen Dichtungen den tieferen Schall. Aber hier wird es zum lnrecht, indem es unwahrhafte Borstellungen vom Wesen des Krieges erweckt. Gegen den Willen des Dichters. Denn Wöhrle hat stärker als manch einer unter den Erschütterungen des Krieges gelitten. Sein Dumserbuch legt Zeugnis davon ab. Und trotzdem! Sein Gefühl oerleitet ihn zu Sentimentalitäten und seine ästhetische Empfindsamkeit schreckt vor den Roheiten und der Beroohung des Krieges zurück. So wird selbst das Häßliche schön und das Ab« stoßende ein freundliches Stück für die gute Stube. Das ist die Gefahr des Buches. Es liegt nahe, Oskar Wöhrle mit Hans Siems«» zu vergleichen. Beide wechseln sehr stark im Gefühlsmäßigen. Aber während diesem fast immer die dichterische Objektivation gelingt, bleibt jener allzu oft im Subjektiven haften. Beiden bleibt der Krieg ein Bilderbuch, in dem man blättert, ohne den großen letzten Zusammenhang zu sinden. Das groß« Kriegsgemälde fehlt noch. H. L e p e r e. Eduard Stucken: L a r i o n, Erich Reiß Derlag, Berlin. Preis geb. 7 M. Ein Russenroman: vor einem Jahrhundert spiell« schon. Es gelang dem Dichter, der hier ein dramatischer und kurzweiliger Er- zähle; ist, die Staubschicht, die aus allem Vergangenen lagert, fort- zublasen. Abgesehen von der zu langen und zu konstruierten Ein- leitung ktest man jede Seite mst dem Vergnügen über eine bewegte Darstellung. Trotzdem fehlt dem Buch wirkliche Größe: es ist ün- einheitlich, feine Handlung ziemlich wirrovll. Auf ungefähr drei- hundert Seiten finden sich vielleicht dreihundert verschiedene Szenen, die an sich, well sie eben im allgemeinen sehr hübsch geschrieben sind, gefallen, aber nicht befriedigen im Hinblick aus die Totalität, die jeder Roman, der eine Zeitepoche spiegeln soll, besitzen muß. Es sehst die Stimmung, und daß es nicht zur Verstimmung kommt, liegt nur daran, daß sich Stucken in den Einzelszenen seines Russen- eniembles Äs geschickter Regisseur erweist. Erich Gottgetreu. Kleine Anzeigen. Deuksch. französische Zahrbüch«. Herausgegeben von Arnold Rüge und Karl Marx. Als Neudruck marxistisch« Seltenheiten hat d« Verlag Rudolf Liebing(L. Franz u. Co., Leipzig) einen photomechanischen Neudruck der.Jahrbücher' von 1844 herausgebracht, die zu den interessantesten Dokumenten der sozialistischen Lsteralur aus der Frühzeit des Marxismus gehören. Für Liebhaber ästerer Geschichtsliteratur, für Bibliotheken usw. dürfte dieser Neudruck, der in hübscher Ausstattung erscheint, recht willkommen sein. Der Preis<8 M. pro Exemplar) dürste allerdings seiner Derbreitung in weiteren Kreisen etwas hinderlich sein. A. S. Friedrich weiß: Argumente gegen den Sozialis- m u s. Bürgerliche Fragen und sozialdemokratische Antworten. Derlag Wiener Volksbuchhandlung. Preis 35 Pf. Wir hoben schon einmal auf diese treffliche Schrift empfehlend hingewiesen, die für die sozialistische Agitation wertvolles Material enthüll. Der Parteivorstand unserer«udctendeutschcn Genossen hat in Erkenntnis dieser Vorzüge das Büchlein neu herausgegeben. Weite Verbreitung ist ihm auch in Reichsdeutschland zu wünschen. R. B. Erna Arnhokd: Goethes Berlksae Beziahavser», Gotha 1925. Verlag Leopold Klotz. Ob es dankenswert ist, 450 Sellen großen Formats damll voll-. zudrücken, welche persöillichen Beziehungen Goethe in Berlin Halle. kann nur ein Goeche-Philologe von echtem Schrot und Korn, ein Nochllischdurchstöberer und Dinkelputzer beurtellen: unsereinem fehlt jeder Sinn dafür. Material bringt dos Luch in unheimlicher Menge, darunter gewiß auch Brauckibares: den„Geist Weimars oder den ..Geist Potsdams' ober oder gor eine.Vermahlung' dies« beiden Geistesanen bleibt es uns durchaus schuldig, sckon darum, well in ihm von„Geist' überhaupt nichts zu bemerken ist. Wer's nicht laubt, der lasse das„offizielle Berlin" aus Goethes Tagen, wie es in Frau Arnholds Seele spiegelt, an sich vorbeiziehen, dam» wird er mit uns ganz einer Meinung tein. A. K. Reue Bücher. Leipzia. el Moied.(Roman.) I. Ladvscknikow, Berlin. eleklrischc Siuhl.(Roman.) I. LadNscknikow, Berlin. (Bespreckung der einffeaangenen Schriften bkeibt vorbehalten.) Mar»dl«. Helden der sozialen Revolution. E. Laub, Berlin. I. Albrrckt und Tr. Wilhelm!. Produktiv« Erwerb«loseniürsorge. Reim« Hobbing, Berlin. <8.«Uiaiu, Die Grundlage der Elektrolyse im Lichie neuest« Forschung. Otto Hillmann, Leipzig Sckalom«ich. Onkel � schslom Asch. Der eil____ Johanne« R. Becher. Der einzig aercchie Krieg. SigiS-Serlag. Berlin. E. Bergmann. Ter Weg der Reparation. Bon Bersaille« über den DawcL- Plan zum Kiel. Frankfurter Socieiätsdruckerei, Frankfurt a. M W. Cohn. Ein Lebensbild von Friedrich Engel« W. Cohn. Ein Lebensbild von Robert Owen. W. Cohn. Ein Lebensbild von Karl Marz. BolkSwachi-Buchhandlung, Breslau. Ossip Dymov». Die letzte Geliebte.(Schauspiel.) I. Lodvschmksw, Berlin. Edward M. Saft. Die Menschheit am Scheidewege. Beimo Schwabe und Co., Basel. Franz Crrl Endre«. Vaterland Europa. Schwetschke und Sobn, Berlin. Haus Hein, Ewer». Das Leben dreier Clown». Erich Reitz, Berlin. Th. Fontane. Plaudereien über Theater. F. Fontane und Co., Berlin. E Giel«, Girlkultur. Delphin-Verlag, München. Giese. Körpcrseele. Delpbin-Verlag, München. tlly Greincrt. Bom Welienaufbau. Otto Hillmann, Leipzig GrstnmelShausen. DcS abenteuerlichen Simplicissimi Kalender. Zl. Langen, München. George Rudoll Wilhelm Halberstadt. Birtor Hugo. Die Arbeit« des Meeres.(Roman.) Erich Reih, Berlin. Paul und Maria Krisch«. Vom werdenden Leben. A. Hoffmann, Berlin. Baleriu Maren. Schatten der Geschichte. Hofsmann und Camp«, Berlin, Hamburg. C. Maischoh, Berlln. Beiträge zur Geschichte der Technik und Industrie. Jahrbuch de« Vereins deutscher Ingenieure. BDI.-Verlags Berlin. E. Preczang. Ter leuchtende Baum und andere Novellen. Buchergilde Gu»enberg, Leipzig. M. Proust. Auf den Spuren der veisorenen Zell. Der Weg zu Swaun. wei Bände. Berlag„Die Schmiede", Berlin. Dresden. Buchdrnckeret, R. SchirkeU. Ein Erbe am Rhein.(Roman.) Kurt Wolfs, München. H. Schulz. Der Leidensweg de« Rerchsichulgesetzes. Dies, Berlin. vrrnhard Shaw. Die Aussichten des Christentum«. S. Fischer, Berlin. G. Tlckow. Gedichte und Dramen. Prolciarische Feste. Holzwirt Verlag, Linz o. d. Donau. Otto Suhr. Die West der Wirtschaft vom Siarrdpuicki des Arbeiters. Berlag GewerkschafiiarcHv, Jena. I. Ten«. Zum deutschen Schullamps. Neuer Frankfurter Berlag Frank- surt a. M. Frank Thieh. Ter Ton, als Kunstwerk. Delphin-Berlag München. E. Toller. Deutsche Revolution. E. Laub, Berlin. L. Tolstoi. Krieg und Friedeu. Bruno Casstrer. L. Trotzki. Kapitalismus oder SoziÄismus? Neuer Deutsch« Berlag Berlin. K. Vorländer. Kant und Marx. I. C. B. Mohr, Tübingen A„ Bögtliu. Der Scharfrichter von Eger. Ernst Bircher, Bern, Leipzig. 1 E Weckerle. Mensch und Maschine. Uronia-Berlag, Jena. Wl. Woviinskg Di« Welt in Zahlen. 2. Buch: Die Arbeit. Rndolf Mofle, Berlin. Fr. Zielesch. Jugend im Lande der Jugend. Ein Amerikobuch. Enoch- Verlag. Hamburg Festgabe sür Lnio Breitton». Di« Dirtschaftswissenschokt nach dem Kriege. 1. Band: Virtschastspolitische Ideologie. 2. Bond: Der Stand der Forschung. 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