Nr. 4 4. �pril 1424 �llck in öle �ücherwelt Beilage ües vorwärts Politische Geschichte. Zohauo« Ziekursch: Politische Geschichte des neuen deutschen Kaiserreiches. Erster Band: Dia Reichs- grunhunfl. Frankfurter Sozietätsdruckerei lW. 362 Seiten. Endlich ein Lichtblick in der Historischan Literatur über das ver» höngnisvolle neue Kaiserreich! Hier wird rücksichtslos gebrochen nru der nationalistischen Legende, dem Fürstcnglanz und Bismarck- Mythus. Hier spricht einer, der dos wilsenschästlichc Werkzeug Ex. figt, auf altbekanntes Quellemnaterial sich stühend, dem er ganz neue Seiten abzugewinnen weih, ein klare«, wofzlbegründeies Urteil über die Mächte, die das deutsche Volk an den Rand des Abgrundes gctührt haben.„Dem Geist der Zeit entgegen wurde die stolze Burg des neuen deutschen Kaiserreiche« erbaut, nicht wie sast all« Monarchien im Laufe der Weltgeschichte durch einen genialen Herrscher geschossen, auch nicht von einem Volke in revolutionärem Sturm gegen Fremdherrschast und Tyrannenmacht erkämpft, son- dern ein preußischer Minister und Edelmann. Otto von Bismarck hat mit Titanenkratt das neu« Reich errichtet, durch List und Ge- »oft, in schwerem Ringen mit seinen Gegnern im Ausland wie im Inland, unter Verfassungsbruch und Bürgerkrieg, über den Kopf seines widerstrebenden Königs weg und gegen den Willen eines großen Teiles des deutschen Volkes, das' Bismarcks Wege nicht wandeln wollte.' Mag auch in dieser Art der Darstellung noch allzu starke, individualistische Einstellung ein völlig ausgewogenes Urteil vermissen lassen, so liegt andererseits gcrade'dorin der Wert des Buches für die politische Meinungsbildung, weil es zeigt, wie oerads die übliche individualistische Heldenoerehrung den Bismarck der brutalen politischen Methoden und des kurzsichtigen Erfolgs nur mit bewußter Verdrehung zum Nationalhcros herausputzen konnte. Wo Zietursch den Werdegang Bismarcks schildert, sucht er dann die soziologische Bedingtheit dieses Geistes und die materiellen vor aussetzungen seines Wirkens tiefer zu ergründen. In der miß- lungenen MSrzrevolution wurzelt Bismarck als preußischer Mi- nisterprösidcnt. Der Krieg 1866 schafft den Kern des Ostproblems, das Deutschland zur Katastrophe wurde. Diesem„Erfolg' verdankt Bismarck die Revolntionierung des Deutschen Bundes im preußi- schen Sinne. Er verjagt und enteignet drei legitime Fürsten und untergräbt damit den monarchischen Gedanken. Die Verfassung des Norddeutschen Bundes schafft die nur moralisch verantwortliche .Kanzlerstellung, die der„Hausmeier' sich auf den Leib.zuschneidet. Es findet sich kein ebenbürtiger Rachsolger, dafür aber ein Narr. der mit den bisniarckischen Gesten sein eigener Kanzler sein will. Der-ist« Wilhelm wird auf seine wahr« Bedeutung reduziert. Die Emser Depesche wird ohne llnüchweiie als Fälschung des zum Krieg« drängenden Bismarck charakterisiert. Das häßliche Intrigen- spiel zwischen den deutschen Fürsten vor der Kaiserproklamation. beionders die frevelhafte Spekulation mit dem Elsaß wird ichonungslos entlarvt, ebenso der preußische Partikularismu» des ersten Wilhelm und feine volksfeindliche Gesinnung.„Das Eini- gungswerk Bismarcks war vollendet, mit zahllosen Lorbeerkränzen der Bau geschmückt, ober er war nicht nach dey Wünschen der Mehrheit de» deutschen Volke«... sondern die im alten Preußen herrschenden Möchte, der AM, dos OMziertorps und das Beamten- tum, hotten im Bunde mit der Dynastie... ihre Stellung de- Haupte:.' Ob die Wahrheiten dieses Buches in die Schulstuhen dringen wenden? Ob man im Kültusmimstsrium die Ergebnisse dieses Luches einmal� mit den zum Teil recht bedenklich in Verherrlichung der„alten Seifen" schwelgenden, aber amtlich als„brauchbar" genehmigten Ge- lHichtsbüchern vergleichen wird? Jedenfalls wird es allen republika- niichen Lehrern, den Redakteuren und Referenten eine willkommene Grundlage bieten zur Betämpfung der Hohenzollernlegend« und des Bismarckmythus. �wei iveiterc Bände, die liosfemlich bald erscheinen, sollen dos Zeitalter Bismarcks und Wilhelms ll. darstellen. Erwin Marquardt. Altoholfrage. Dr. Alexander Elster: Das Konto des Alkohol« in derdeurfchenLoltswirtschaft. Neuland-Derlag G. m. b. H.. Hamburg 1622. 64 Seiten Pros. Dr. Robert llvildrandt: Der Alkoholismus als Broblem der Volkswirtschaft. Dcrlog Ernst Heinrich Moritz, Stuttgart 1924, 54 Seiten, Preis 80 Pf. Viktor Adler: Arbeiterschutz, Hyasenc und Alka- b o l s r a g e. Drittes Heft der Auffätze, Reden und Briefe von Viktor Adler. Verlag der Wiener Volksbuchhandlung, Wien 1924, 184 Seiten. Surk vaurichter: Volksentscheid oder Brauerei- diktatur. Oekonomische Betrachtungen zum Schankstättengesetz. Neuland-Verlag G. m. b. H., Hamburg 1925, 39 Seiten, Preis 75 Ps. Kort vaurichler: Der Frei h e it s k a m v s gegen das Alkoholkapital. Verlag des Deutschen Arbeiteradstmenten- bundes, Berlin SO. 16, 1924, 29 Seiten. Preis 20 Pf. wilhelm Sollmann: Sozialismus der Tat. Vertag des Deutschen Arbelterabstinentenbundes. Berlin SO. 16, 30 Seiten, Preis 20 Pf. „Wenn wir der Gefahr der versvießerung gegenüber, die ein Cr« Wachstums ist, mehr Idealismus brauchen, so brauchen pebnis unseres Wachstums wir dach angesichts der strategischen Aufgabe der Machteraberung nicht nur den Enthusiasmus der Leidenschaft, der aus dem Klasien- haß und Klasienmachtwillen stammt, wir brauchen vor allem die so schwierige Paarung von Idealismus und Nüchternheit, von En- thusiasmus und Besonnenheit, wir brauchen den nüchternen Idealismus, nicht den berauschten, nicht den betrunkenen." Diese Worte Otto Bauers aus feiner bedeutenden Festrede aus dem 20. Kongreß des österreichischen Arbeiterabstinentenbundes im Januar d. I- kennzeichnen die Derbindung von Alkoholbekämpfuirg und Bildungsarbeit. Gerade die Gefahr der geistigen Versumpfung ist es nach Otto Bauer, die der Allfklärungsarbeit über das Wesen des Alkoholismus im Kopitalismus heute größere Bedeutung denn se verleiht. Für uns als Sozialisten ist es selbstverständlich, daß wir von dem ökonomischen Problem ausgehen und uns daher zunächst über den Umfang und die volkswirtschastliche Bedeutung der Alkoholproduktion und des Konsums und dessen volkswirtschaftlichen Wirkungen Klarheit verschaffen. Die Schrift E l st e r s erfüllt ausgezeichnet diesen Zweck, wenngleich das Zohlemnaterial natürlich zu ergänzen ist. Aus den Tatsachen zieht dann Professor W i lb r a n d t in einer mehr allgemein ökonomtsch-theoretischen Betrachtung den Volkswirt schastlichen Schluß, daß wir uns in der Verarmung der Nachkriegs zeit den starken Alkoholoerbrauch einfach nicht leisten können. Diese Erwägung muß in der Arbeiterklasse auch bei den Richtobstinenten weit mehr Raum gewinnen in einer Zeit, wo dos Brotgetreide durch Schutzzölle verteuert und dos Einkommen des Arbeiters durch die Krise verkümmert wird. Auch die Arbeiterklasse kann sich im Interesse ihres Klassen kämpf«» den Alkoholismus nicht leisten. Das ist der Grundgedanke der zahlreichen Aufsätze von Viktor Adler, die in dem dritten Heft seiner Aussätze und Reden vereinigt sind. Besonders die Rede über die Alkoholfrage auf einem österreichischen Gewerkschaftskongreß sollte jeder Gewerkschaftler lesen. Auch der eingefleischteste Prokti- ker wird hier erkennen, welche Bedeutung der Kamps gegen den Alkoholismus für den praktischen Tageskamps des Proleta.iats hat. Ist doch Adler nicht mir ein grauer Theoretiker, sondern der führende Politiker der österreichischen Partei und ein warmer Freund der Ge- werkschaften gewesen. Die oielumstriltene Frage des Gemeindebestimmungsrechtes behandelt mit sehr interessanten volkswirtschaftlichen Bemerkungen über das Verhältnis von Brauereien und Gastwirtsgewerbe Genosse B a u r i ch t« r. Seine zweite Broschüre ist eine ökonomisch fun- dierte Schilderung des heutigen Charakters des Kampfes der joziali- stischen Alkoholgegner. Ein slaminender Ausruf zu diesem Kampf und eine kurze Abrechnung mit den Vorurteilen und oft gehörten Gegenargumenten ist die kleine Schrift-des Genossen S o l l m a n n, die sich vor allem auch an die Jugend wendet. Dieser Kampf unterscheidet sich aber grundsätzlich von den Bc strebungen bürgerlicher Abstinenten und Mäßigkeitsoereinlern durck die Erkenntnis der mannigfachen Zusammenhänge zwischen Alkoholismus und Kapitalismus, Lebensreform und Sozialreform, Klassenkampf und Kampf gegen die Rauschgifte. Der Kamps gegen den Alkohol, der nur zu oft als das Steckenpferd einer fanatischen Sekte aufgesoßt wird, muß dos Proletariat immer mehr Mchäitigen. weil fein geistiger � Ausstieg eine der wichtigsten Vorbedingungen strnes«ieges ist. Gesetzgeberische Maßnahmen und die Agitation des Alkoholkapitals zwingen auch Politiker und Gewerkschaftler, sich zu unterrichten. Otto I e n s s e». Otto Zensien: Sozialistische Lebcnsreform. Verlag des Deutschen Arbeiterabstinentenbundes, Berlin SO. 16, 29 Seiten, Preis 20 Ps. Aus diesem schmalen Hestchen spricht der Wille, die Ertenmni's sozialistischer Wissenschaft auch aus dem Gebiete der Alkoholsrage wirksam werden zu lasten. Es kommt nicht darauf an, ob Marx und Engels, desten Wirken beinahe zwei Menschenalter hinter uns liegt, persönlich Abstinent waren oder nicht— bekanntlich genossen sie Geistige Getränke—, sondern, ob ihre Forschungsmethodcn und lastenkämpserlschen Grundsätze eine entwickelte Arbeiterbewegung zur Alkoholgegnerlchast zwingen inüsten. Zur Bejahung dieser Frage bringt Genosse Ienssen scharssinnige Thesen bei. Das Schristchen ist zum Kampfe gegen diejenigen zu empfehlen, die mit„wistenschast- lichem Sozialismus", oder was sie so nennen, gegen die Arbeiter- abstinenten sich wehren. Trotz des ernsten wistenschastlichcn Gehaltes ist die kleine Broschüre jür jeden Arbeiter verständlich. Wilhelm Sollmann. Erzählende Literatur. Scholom Asch: Ein Glaubens in artyrium. Die Zauberin von Kastilien. Der elektrische Stuhl. Mottle, derDieb. OnkelMoses. Verlag I. Ladyschnikow, Berlin. Schalom Asch ist dazu berufen, dem Westen den jüdischen Osten zu zeigen. Er kennt der Juden Geschichte: er weiß um ihre Not, um ihre Existenzkämpfe»nd die Hindernisse aus ihrem Entwicklungsweg, und er hat die Verftändnislosigkeit der großen Menge, in die die kleine Minderheit eingeschlossen ist, bitter initernpsindcn müssen. So sprechen seine Bücher mit besonderer Dringlichkeit zu den Menschen. Wahl erzählten schon oft Chroniken von den Verfolgungen der Juden, doch nur selten haberz diese Sünden der Menschheit dichterische Neugestaltung gefunden. Vielleicht hätte sonst nie wieder der von gewissenlosen Agitatoren künstlich in die Höhe gesteigerte Judenhaß ganze Länder in die mittelalterliche Beengtheit zurückbringen können, die Schalom Asch in den beiden Erzählungen:„Die Zauberin von Kastilien" und„Ein Glaubensmartyrium" erschütternd schildert. Der Roman:„Der elektrische Stuhl" behandelt noch mit psychologischem Feinsinn ein tragisches Einzelschicksal, das ver- hängnisvolle Zufälle, die das Gericht als Schuld anerkannte, zu dem Sterben auf dem elektrischen Stuhst dem amerikanischen Hin- richtungsinstrument trieben. Aber von noch größerer Bedeutung als diese Bücher sind, weil ihre Gestalten Symbol sind für die Gegen- wort des ostjüdischcn Proletariats, die beiden Romane:„M o t t k c, der Dieb" und„Onkel Moses". Schalom Asch hat hier die Prototypen des oststidischcn Proletariats in ihrer hindernisreichen Entwicklung aufgezeigt. Einem Mottke schneiden die Härten und Grausamkeiten der Ee- sellschaft schon bei der Geburt den Weg in ein schuldloses Leben ab, und über ihm schwebt seit srühester Jugend der Märtyrerschein des Schuldlos-Schuldigen. So wird er, ein Kind noch, das nichts von out und böse ahnt, nur, weil sein kleiner hungriger Magen sein Recht verlangt, schon mit dem Makel des Diebes behastet, und bald treibt ihn die Angst vor seiner Umgebung in die Schlupfwinkel un- sicherer Existenzen, wo er auch Brot und Verständnis findet. Denn Hunger und Schläge konnten ihm die Begriffe der bürgerlichen Moral, die von den Satten meistens leicht zu ersassen sind, nicht klar machen: warum sollte gerade er hungern, während andere, glücklichere Menschen sich an Leckerbissen sanesten dürfen? Ueberoll sind dem armen Iudenjungen aus dem elendsten Proletariat Droht- oerhaue vor den Weg zu der Welt der Ordnung gelegt, und er muß sich an den scharfen Spitzen oerbluten als er gegen sie anrennt, um zu dem Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Einen bedeutsamen Gegenspieler zu Mottke, dem Dieb, stellt der junge Ehartte in„Onkel Mose s" dar(der den Lesern des „Vorwärts" bekannt ist.) Er hat lesen, schreiben und denken gelernt und geht zielsicher den Weg, den ihm die Märtyrer des Sozialismus in seinem Heimatlande Rußland gezeigt haben. Seine Intelligenz ist gebildet genug, um ihn nicht wie Mottke an der Peripherie der Gesellschaft Brot und Liebe suchen zu lasten. Er erträgt den Hunger um der Idee des Sozialismus und der jüdischen Proletarier willen, die auch in dem freien Lande Amerika sich wieder dem Kapitalismus unterwerfen. Ihn hat das Wissen um die Wege in die Freiheit aus- gerichtet: er ist nicht mehr der arme Ostjude, der sich an den Menschen vorbeischlängeln muß, um überhaupt vorwärtszukommen. Seine Gemeinschaft ist die der Freien und unentwegt um ihr Recht Kämpfenden. Er steigt aus der Not empor, während Mottke, der arme, unwistende und führerlose Analphabet immer weiter ab- stürzt und nur ganz triebhaft zu leben versteht. Aber beide Romane führen tief in die Keimzellen menschlichen Elends hinein. Hunger und Unfreiheit beherrschen das Leben des ostjüdischen Proletariers. und die Härten der Menschen begleiten und bestimmen seinen Weg. Das zeigt Schalom Asch mit überzeugender Gestaltungskraft: und wie einst Emile Zola den westlichen Bürger aus dos Sklovenleben des westlichen Proletariers hinwies, so schärft jetzt der ostiüdische Dichter einer ausschauenden Welt den Blick für den Teil des östlichen Proletariats, das mehr wie jedes anbere gelitten hat, und das auch heute noch den brutalen Instinkten der Menschheit ausgesetzt ist, Esther W a n g e it h e i m. 3ohn Galsworthy:„Die Forsyie-Saga', 2 Bände. Paul Zsolnay-Verlag, Wien-Berli». Die drei Romane, die Galsworthy zur„Forsyte-Saga" verciniot hat, sind schon oft mit den„Buddenbrooks" verglichen worden, aber zu Unrecht. Wohl gelten beide Werke der Ausbreitung lind Diffe- renzierung einer Familie und schildern oussührlich den Bcrsall. der im Gefolge dieser Verfeinerung der Kräste einhergeht, doch Mann tut dies als Jndividual-, Galsworthy als Klassenpjycholog. Was den Buddnbrooks zustößt, beweist nicht für oder gegen die Lebens- stärke des Bürgertums an stch, im Gegenteil, die Bourgeoisie ist. allein Wechsel der Erschesnungeu zum Trotz, das Bleibende, Ruhende. Feste. Mit den Forfytes hingegen löst sich das LUrgertnin selbst alif, die eine weitverzweigte Familie ist da? Symbol der ganzen Klasse. Und das weniger durch die Art und Weise der verschiedenen» Mitglieder, obgleich deren bunte Menge tatsächlich alle nur erdenk- liehen Typen der englischen Bourgeoisie uns zum Greifen nahe vor die Augen führt, als durch die unheimliche Sicherheit, mit welcher jede Handlung und jeder Charakter von einem Zentrum aus bc- wegt wird: vom B e s i tz t r i e b. Das ist das moderne Fatum, genau jo stark, gena» so unentrinnbar und ebenso fürchterlich wie das antike Schicksal, alle körpcr- lichen und seelischen Beziehungen sind durch ihn bedingt»nd be- stimmt. Indem Galsworthy dieses Triebwerk aufdeckt und den Mechanismus der Gefühlsvorgänge und Handlungen ins helle Licht der Bewußtheit rückt, indem er also die Methoden der materialifti- schen Geschichtsforschung zum souverän gehandhabten Wcrkzcno des Poeten ausgestaltet, läßt er uns gewissermaßen die nächsttiesere Seelenschicht schauen, als wir sie bisher in psychologlischen Kunstwerken zu sehen gewohnt waren, und das Ergebnis ist von über- raschendem Reichtum. Die Chebruchsgeschichte des ersten, der Scheidungsprozeh des zweiten und di» tragischen Liebesbeziehungen eines jungen Paares im dritten Teil sind dank diesem alles durch- leuchtenden und klärenden, in einem neuen und tieferen Sinn„ira- nischen" Verfahren gar nicht inehr das, was sonst romanhafte Behandlungen solch abgegriffener Themen»ach sein können, sondern sie erweitern sich zu grandiosen Epiegeliingen des Besitztriebes selber. Der reiche Mann, de», alles zum„Eigentum" wird und den die Qualen enttäuschter Liebe doppelt brennen, weil sie all seiner Eigen- tumsbegriffe spotten, die schöne Frau, die sich unter schweren Wun den aus den Fesseln des Äesessenwerdens zu sich selbst durchkämpfen muß, und die Kinder der Beiden, die wieder der Wunsch, zu besitzen und besessen zu werden, zueinandertreibt— ihnen und dem Ge- wühl der Nebenpersonen ringsum formt sich alles Erleben aus dem bürgerlichen Drang nach Eigentum, und der Unterschied ist bloß. daß die alten Forsytes von 1820 oder 1870 sich ihm ganz naiv hiv- gaben, die Jungen von heute aber sich schwere Wunden schlugen. sobald sie sich hier und dort den Luxus eines individuellen Ge- Wissens leisteten. In künstlerisch so vollendeter und ergreisender Weise ist das Schicksal einer ganzen Klasse noch kaum je gezeichnet werden, und um dieser erlesenen Meisterschaft willen hätte es der Roman wobl verdient, nicht nur handwerksmäßig übersetzt zu werden, wie e« leider geschah, sondern mit dem gebührenden Respekt vor der sprachlichen Größe des Originals. Dr. Alfred Kleinberg. Raturwissenschafi. Ernst Soidbeck: Der Mensch und sein Weltbild lm Wandel vom Altertum zur Neuzeit. Verlag Quelle u. Mayer, Leipzig. 330 Seiten. ♦ Eine Sammlung van Abhandlungen de« Verfassers aus einem Zeitraum von über 30 Jahnen. Im wesentlichen zielen diese Ar- besten auf die wissenschaftliche Herausarbeitung des Zusammen- hange? von Weltbild und Weltanschauung be! Plato und Aristoteles, Kopernikus und Kepler, Galilei. Borelli und Descartes. Der Ver- such, aus einem»msolsenden Material, aus einem kuliureUen Gesamtzustand heraus zu gestalten, ist nirgends gemacht worden. Heber eine, im guten Sinn philologisch-literarifche Betrachtung kommt der Verfasser nicht hinaus. Doch anerkannt muß Weiden— und das gibt dem Buch einen erzieherisch hohen Wert und macht es im ganzen wohlgeeignet zur Grundlage im Asironornieunterricht der Oberstufe— daß durchweg mit wohltuender wissenschaftlicher Strenge und wissenschaftlicher Zucht die Annäherung an die Tiefe der Pro- bleme unternommen wird. In seiner immer wiederkehrenden, ossen- sichtlich eigenen innerem Bedürfnis entspringenden Ausfassung über die Abhängigkeit des Denkens von tiefer liegenden religiösen siti lichen Bedürfnissen(nicht im Kirchensinne) zeigt sich Goldoeck als früher Vorläufer einer heute unter Mitwirkung der Psychologie geradezu allgemein gewordenen bürgerlichen Betrachtungsweise. In diesem Sinne ist er überholt: immerhin aber sticht sein idealistischer Ernst wohltuend ab von dem widerwärtigen Gebrabbel der Gegen wart über angebliche neue Religiosität. Völlig unbefriedigend, gerade Die drei Schönheitsfehler des Mundes l. Der Zahnstein (st etn Absatz des Spelchew IhnllA wie der Keesefetefn de» Wasser«. Er hat eine graugrüne, braune bis schwarze Färbung und Ist zunächst ein Schönheitsfehler. Der den Zähnen ein häßliche», ungepflegte» Aussehen gibt und einen üblen, fauligen Oeruch aus dem Munde verursacht Er ist aber auch ein höchst gefährlicher Feind de» Oebieses, well er Zahnfleisch- und Kieferschwund sowie Zahnfleischentzündungen und Eiferungen verursacht. Er ist äußerst festsitzend und hart; oft umkleidet er in harter Kruste den ganzen Zahnhals, entblößt die Wurzel und verursacht ein Lockenmöen der Zähne, t9g 2. Mißfarbener Zahnbelag hervorgerufen durch starkes Rauchen von Zigarren und Zigaretten. Ist weniger«chäölich, aber ein um so auffallenderer Schönheitsfehler des Gebisses. Wie entfernt man Zahnstein und Zahnbelag? Weber mit Mundwasser noch mit sogenannten Lösungsmitteln; In dieser Beziehung ähnelt der Zahnstein auch dem Kesselstein, gegen den allerlei Lösungsmittel sich als wirkungslos erwiesen haben und die rein mechanische Beseitigung sich am besten bewährt. Millionen, die heute Chlorobont täglich im Gebrauch haben und ihre schönen weißen Zähne dieser Zahnpflege verdanken, haben es selbst ausprobiert, daß Munöwaaaerdie mechanische Reinigungskraft der mikro- rciaca Kreiße ta Chtoroboet aithf 3. übler Munögeruch als Folge mangelhafter Zahnpflege macht sich weniger dem davon Betroffenen, als seiner näheren Umgebung bemerkbar. Neutrale Salze iinChloroÖont, die eine vermehrte Speichelbiiöung und dadurch eine natürliche Mundreinigung bewirken, in Verbindung mit dem herrlich erfrischenden Pfefferminzgeschmack beseitigen diesen markanten Schönheitsfehler unmittelbar. Zeder Tube Chloroöonl Ist eine genaue Gebrauchsanweisung beigefügt. Chlorodoni- Zahnpaste und die dafür geeignete Chloroöont-Zahnbürsfe mit gezahntem Borstenschnitt sind die besten Hilfsmittel gegen den gefünhteten Zahnstein, mtofarbenyLZaIiahfil§g JüniLi!fiAjoP„6amh trs&izeiLkaiULi"erhai£eaea QklSLtiundcenub zu schülerhaft ist der erste Auffah, sehr lesenswert dagegen der vierte:| fchaftswissenschaftlichen, daß alle für Natur- und Geisteswissenschaft Das Problem des Weltstoffs bei Galilei" und der siebente:„ Die Gravitation bei Galilei und Borelli," obwohl dieser schon aus dem Jahre 1897 stammt. Im methodischen Vorgehen, wie gesagt, nicht in der fachlichen Leistung ruht eine gewisse Bedeutung des Buches. Karl Schröder. Raoul France: Bios. Die Geseze der Welt. Taschenausgabe. Berlag Kröner, Leipzig. 284 S. Preis 3 M. Diese Taschenausgabe enthält alles wesentliche des erstmalig 1921 erschienenen zweibändigen Werkes ven Francé. Da Francé mit dem start und oft- betonten Anspruch auftritt, als einer der stärksten Denker vieler Jahrhunderte, als Verkünder einer in sich geschlossenen, biologisch begründeten Gesamtweltanschauung angesehen zu werden, die allein geeignet sein soll, die Menschen aus materieller und geistiger Not herauszuführen, so fönnte nur eine eingehende Kritik die Berechtigung oder Nichtberechtigung dieses Anspruchs erweisen. Ich bin der Auffassung, daß jede solche Kritik pon marristischer Seite, auch unter voller Berücksichtigung des biologischen Gesichtspunktes, zur Ablehnung dieses Anspruchs führt. Doch kann das hier eben nur ausgesprochen werden unter kürzestem Hinweis auf Grundzüge eines Werkes, das mit Ueberzeugung, mit Begeisterung und heißem Herzen geschrieben ist, das jedem Leser eine reiche Fülle von Material vermittelt, das mit starkem, univerfal gerichteten Wellen alle Zweige menschlicher Kultur zu um= spannen in langer ernster Arbeit bemüht gewesen ist. Francés Werf ist letzten Endes Naturphilosophie; aus empirifechr Grundlage weitet es sich ungewollt in Metaphysik hinein. 7 Gesetze glaubt Francé als gültige Weltgesetze herausfiltrieren zu können, wobei die Welt als einheitlich anzusehen ist, in allem dieselben Gesetze walten: 1. Das Geiesgeset. Geist und Körper, Kultur und Natur fallen unter dieselben Gesezmäßigkeiten. Innen- und Außenwelt baut sich wie Original und Kopie nach gleichem Gesetz auf.( S. 29 f.) 2. Das Stufengeseh. Hierin heißt es, daß die Weltsysteme eine sich gleichbleibende Größe iſt, ewig ist, daß die Entwicklung ein Kreislauf ist, daß nicht Entwidlung im Sinne etwa Häckelscher Philosophie vor sich geht, sondern Entfaltung im Sinne eines Ausgleichsvorganges, der die Unstimmigkeiten jeweils beseitigt, die den Weltprozeß hindern, seinen Dauerzustand anzunehmen"."( S. 38.) Störungen des Seins" schaffen Geschehen und Entwicklung. Menschliche Wissenschaft ist nichts weiter als Umwandlung des Seins in Wahrnehmung.( 59.) Das Sein wirkt fich in Stufen aus( Weltsystem, Sonnensystem, Fixsternsystem als höhere Seinsstufe; als niedere ihr entsprechende: Elektron, Atem, Molefül)). 3. Das Funktionsgeseh. Zwischen allen Singula( Einzelheiten) bestehen stets wiederkehrende Gesetze. Der Weltprozeß ist das Mittel, durch das die Welt auf allen ihren Stufen im Sein beharren kann. Würde sie auf allen Stufen zum Ausgleich gelangen, wäre der Weltprozeß aus, aber nicht die Welt zu Ende( 62 f.). Der Staat, wie jede Organisation, ist ein biotechnisches Produkt und kann erst dann krisenfrei, von Dauer, von voller Wirksamkeit sein, wenn er das( von Francé erkannt geglaubte) im Organismus vorbildlich erfennbare Weltgesetz befolgt.( 77.) Denken ist eine Funktion zur richtigen Drientierung im Dasein. Findet nun also auf jeder Stufe der Versuch statt, zur Dauer zu gelangen durch die Funktion, so regelt sich diese nach einem weiteren Gesez, dem Gesez des leinsten Kraftmaßes und führt dadurch zu einer steten Selettion( Auswahl( 5. Gesez). Auf diese Weise stellt sich ein Zustand der Welt ein, der einer Untersuchung als ihr Optimum ( 6. Gesez) bewußt wird, in seiner Gestaltung sich aber als Har monie( 7. Gesez) mit der Wirkung ewiger Dauer erweist." „ Eine heilige Siebenzahl bedingt und regiert das Erleben der Welt."( 90 f.) Ich breche hier aus dem angegebenen Grunde ab. Soviel wird Mar sein, daß der durchschnittliche Arbeiterleser außerstande ist, hen Ausführungen in allen Teilen zu folgen, cbwohl sie an sich in hervorragend deutlicher Sprache geschrieben sind. Immerhin ist aber zu wünschen, da Francés Buch wie selten eins in die Fülle der natürwissenschaftlichen Probleme reißt und teilweise auch der gesellgleicherweise Interessierten recht zahlreich sich einmal der Distuffion mit einem solchen menschlich hochgeftimmten Führer durch diese Ge biete hingäben. Sie werden Entscheidendes ablehnen, daran ist kein 3weifel, aber sie werden bereichert und gefestigt sein. Karl Schröder. Reisebeschreibungen. Hans Meyer. Hochtouren im tropischen Amerita. Leipzig. F. A. Brockhaus. 1925. 159 G. Das vorliegende 32. Bändchen der Sammlung Reisen und Abenteuer" hat den um die Hochgebirgsforschung verdienten Prpfessor an der Leipziger Universität Hans Menet zum Verfasser. Meyer führten seine wissenschaftlichen Reisen, die vor dem Beginn seiner akademischen Tätigkeit liegen, um die ganze Erde; dabei hat er auch als erster den Gipfel des über 6000 Meter hohen Kilimandscharo in Afrita bestiegen( 1889), nachdem er für Hochgebirgstouren in europäischen Gebirgen große Erfahrungen gesammelt hatte. Seine Reisen in Ecuador in Mittelamerika, die der Erforschung der dortigen Hochgebirge und Vulkane galten, fallen ins Jahr 1903, ihre Ergbnisse sind in einem großen wissenschaftlichen Reisewert niedergelegt, von dem das jezt herausgebene Bändchen einen sehr verständlichen und lesbaren Auszug bildet. Es wurde der Chimborasso bestiegen, der lange Zeit für den höchsten Berg Amerikas galt, und dessen Gipfel bisher nur einmal erreicht wurde( 1890 von dem Engländer Wympher). Auch Meyer gelangte mur bis 6180 Meter Höhe und mußte sich 90 Meter unterhalb des Gipfels zur Umkehr entschließen. Dagegen gelang es ihm, den höchsten Bulkan der Erde, den 6005 Meter hohen Cotopari zu bezwingen, bis zum Krater aufzusteigen und in den rauchenden Schlot hinabzublicken. Von den Schwierigkeiten solcher Reisen im Hochgebirge macht man sich im Publikum, wo überhaupt die sportliche Seite vielfach für die Hauptsache gehalten wird, meist tein rechtes Bild; fie treten bei der Schilderung der verschiedenen Bergbesteigungen Meyers recht flar hervor, wie auch das wissenschaftliche Ziel stets im Vordergrunde steht. Der Freund des Gebirgssports wie derjenige der Gebirgsforschung kommen bei der Lektüre des Bändchens in gleicher Weise auf ihre Rechnung. Dr. Bruno Borchardt. Technik. Matschoß: Männer der Technik, VDJ- Verlag, Berlin. 306 Seiten, Preis 28 M. Jahrbuch der Tedjnit. Band 11. 1924/25. Berlag Dief u. En, Stuttgart. Breis geb. 6 M. Dieses Jahrbuch" ist die Zusammenfassung der monatlich erscheinenden Zeitschrift Technik für alle". Es gibt ein getreues Spiegelbild vom technischen Schaffen des letzten Jahres. Wohl jedes Gebiet der Technik ist berührt und oft durch gute Abbildungen erläutert. Das„ Technische Jahrbuch" setzt zu seinem Verständnis nur gute Algemeinbildung voraus, so daß es berufen ist, in den weitesten Kreisen für das Verständnis der Technik zu werben. M. M. Neue Bücher.f ( Besprechung der eingegangenen Bücher bleibt vorbehalten.) J. Bab. Richard Dehmel. S. Haeffel- Verlag, Leipzig. A. Biese. Das Naturgefühl int Wandel der Zeiten. Quelle u. Meyer, Leipzig. F. Böhme. Der Tanz der Zukunft. Delphin- Verlag, München. W. Bohn. Der Lungenkranke. H. Hedewigs Nachf. C. Ronniger, Leipzig. Arne Borg. Wie ich um die Erde schwamm. G. Stalling, Oldenburg. Niels Buth. Gymnastik im Bild. G. Stalling, Oldenburg. F. Dehnow. Zur Erneuerung der Rechtspflege. Fadelreiter- Verlag Werther. . Drey. Die Mordweih'. J. H. W. Diez, Berlin. Charlottenburg. J. Edert und D. K. Hartmann. Handbuch der Reichsversicherung. R. Hobbing, Berlin. R. W. Emerson. Die Weisheit des Lebensmuts. E. H. Moris, Stuttgart. F. Freiligrath. Ausgewählte Werke. Hesse u. Becker, Leipzig. M. Freyhan. Georg Kaisers Wert. Die Schmiede", Berlin. H. v. Gerlach. Die große Zeit der Lüge. Verlag ,, Weltbühne“, Berlin. Gottstein. Schulgesundheitspflege. Quelle u. Mever, Leipzig. W. Hellbach. Die Wesensgestalt der deutschen Schule. Quelle u. Meyer, A. Henderson. Tischgespräche mit Bernard Shaw. S. Fischer, Berlin. R. Henseling. Mars. Seine Rätsel und feine Geschichte. Franch, Stuttgart. H. H. Krißinger. Bilder aus dem Weltenraum. Sonne und Planeten. E. H. Mayer, Leipzig. Leipzig. tag, Leipzig. B. Kühn und H. Lebede. Von Musikern und Musik. 2 Bände. G. FreyE. Kußer, O. F. Kanik. Nazi und der Bücherwurm. Jungbrunnen", Verlagsbuchhandlung, Wien. D. Lenz. Gemeinverständliche Belehrungen über die übertragbaren Krantheiten. R. Schoetz, Berlin. W. Liepmann. Weltschöpfung und Weltanschauung. Quelle u. Meyer, Leipzig. H. Mann. Liliane und Baul. Roman. P. Zsolnay, Berlin, Wien. St. Marchionini. Das wahre Gesicht des Landbundes. Leipziger Buchdruckerei A.-G., Leipzig. Valeriu Marcu. Wilhelm Liebknecht. E. Laub, Berlin. C. Mertens. Verschwörer und Fememörder. Verlag Weltbühne, BerlinCharlottenburg. Dieses Werf ist eine Gemeinschaftsarbeit, die den großen Tech nikern der Vergangenheit gewidmet ist, deren Wirken völlig abgeschlossen vor uns liegt. Mehr als 50 Mitarbeiter haben sich zusammengefunden, um die Biographien Don 850 Männern der Technik in knapper und dennoch ausreichender Form zu geben. Professor Matschoß führte mit glücklicher Hand die A. Meffer. Pädagogik der Gegenwart. Mauritius- Verlag, Berlin. Redaktion des Ganzen. Die Geschichte der Technik ist in den letzten W. Mujold. Die Organisation der Kaliwirtschaft. R. Hobbing, Berlin. N. Nikitin. Der Flug. Propyläen- Verlag, Berlin. Jahren durch eine Reihe bemerkswerter Veröffentlichungen bereichert. Schweisheimer. Bewahrung vor Krankheiten. Knorr u. Hirth, München. worden. Insbesondere die Arbeiten von Feldhaus haben große Anna Siemsen. Beruf und Erziehung. E. Laub, Berlin. Beachtung gefunden. Nun hat aber gerade Feldhaus dieses Werk C. J. Stahl. Vom Sandforn zum Kristallgefäß. Frandh, Stuttgart. von Matschoß und seinen Mitarbeitern so heftig und in solcher Art sans Surén. Deutsche Gymnastit. G. Stalling, Oldenburg. angegriffen, daß man den Eindrud erhält, als ob er für sich das E. Zopf. Der Menschheit täglich Brot. Urania, Jena. Recht in Anspruch nähme, Alleinherrscher in der Geschichte der A. P. Tschechow. Komisches und Tragikomisches. Quelle u. Meyer, Leipzig. Technik zu sein. Feldhaus behauptet auf Grund seiner umfassenden F. Wieser. Das Gesetz der Macht. J. Springer, Wien. Arbeiten, daß etwa 60 Daten in dem vorliegenden Werke falsch seien. A. v. Winterfeld. Henrik Ibsen. Reclam, Leipzig. Das wäre zwar bedauerlich, aber die Zahl erscheint bei der UnN. Woldt. Die Lebenswelt des Industriearbeiters. Quelle u. Meyer, sicherheit vieler Quellen recht gering. Natürlich wird der Herausgeber Leipzig. bestrebt sein müssen, jeden Fehler auszumerzen, so weit das über. haupt möglich ist. Die Männer der Technik" find trotz der erwähnten Mängel ein verdienstvolles Wert. Sicherlich wird die Neuauflage völlig einwandfrei sein, so daß sie als grundlegendes Auskunftsmittel benutzt werden kann. M. Möbus. G. 3wiener. Grundlegung des Berfunterrichts. Quelle u. Meyer, Leipzig. Sämtliche hier angezeigten und besprochenen Bücher sind in der Buchhandlung 3. H. W. Diet, Berlin SW. 68, Lindenstraße 2 ( Laden), erhältlich. Kleider, Seiden- Waschstoffe besonders billig! Kleiderstoffe Crêpe marocain Schulcheviot Wolltaffet reine Wolle, bedruckt, Meter reine Wolle, ca. 130 cm breit, marine....... Meter bedruckt, in vielen Mustern, Mtr. 165 195 235 Reinwollene Schotten 295 ca. 100 cm breit, aparte Farbenstellungen.............. Eolienne Wolle mit Seide, ca. 100 cm breit, in modernen Farben. .......... 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