Str. 8 11. Juli 1926 Blick in die Bücherwelt Politische Außenseiter". Im Rahmen der Bücherreihe Außenseiter der Gesellschaft", herausgegeben vom Verlag Die Schmiede", Berlin, sind auch einige Bände erschienen, die politische Prozesse zum Inhalt haben. Es ließe sich wohl darüber streiten, ob die Helden dieser Prozesse in eine Reihe gestellt werden dürfen mit den kriminellen Außenseitern. Jedoch kommt es im Augenblick nicht darauf an. Sowohl die einen als auch die anderen verdienen in gleichem Maße eine menschlich wohlwollende Beurteilung. Denn sie werden entweder selbst geirrt haben, oder sind Opfer der Irrungen ihrer Mitmenschen geworden. Dann aber werden diese letzteren einer psychologischen Beurteilung, wenn vielleicht auch nicht immer einer Mit Einzelschicksalen befassen sich die Büchlein I wan Golls und Arthur Holitschers. Der Erste schildert das Leben und das Verbrechen" der roten Jungfrau Germaine Berton; der andere den Fall Ravaschol er wird für ihn zum Ausgangspunkt und zum Sammelnamen aller anarchistischen Attentate in der Zeitspanne von 1890-93 in Frankreich. Holitscher entledigt sich seiner Aufgabe mit bekannter Meisterschaft. Man folgt dem Autor in jene Zeit, man versenkt sich förmlich in die Ideengänge der Anarchisten, dieser Gefühlsrebellen, dieser Propagandisten der Tat, die, losgelöst von der Masse, auf eigene Faust und auf eigenes Risiko, höchstens moralisch gestüzt von einem Häuflein Gleichgesinnter, der ganzen Welt trotzen, töten und das Schafott besteigen. Weshalb und wie fie damals töteten, wie sie sich verteidigten und starben, diese Ravaschol, Vaillant, Henry und all die anderen stärkste Eindruck dieses kleinen Bändchens. " das ist der Germaine Berton war eine Epigonin jener Anarchisten der Frühzeit. Zwischen ihnen und der roten Jungfrau lag der Aufstieg der Arbeiterklasse, das Erstarken der sozialistischen Bewegung, Jaurès Tod, der Krieg, das siegreiche" Frankreich, der Rückschlag zum Chauvinismus dies alles drängte sich aber in dem überschweng lichen proletarischen Mädchen zusammen, um sie zur Rächerin zu machen für die Millionen Opfer des Krieges, für Jaurès Tod. Die Hauptschuldigen sah sie in den Chauvinisten, deren Fanfare die ,., Action française" mit Léon Daudet an der Spize war. Es war bloß ein Zufall, daß sie den Chef der reyalistischen Miliz Plateau tötete und nicht Léon Daudet. Diesem ruft sie aber im Gerichtssaale zu:„ Herr Léon Daudet, ich habe Sie töten wollen, denn Sie sind an dem Mord von Jaures verantwortlich." Und dann erschienen die bekanntesten Namen Frankreichs als Zeugen für Jaurès und gegen Daudet. Die rote Jungfrau wird freigesprochen. Ihre Geschichte ist von Goll mit Spannung geschildert. Zeitlich noch aktueller ist der Band Léo Lanias ,, Der HitlerLudendorff Prozeß". Um so aftueller, als er ein Kapitel deutscher Geschichte behandelt, das noch nicht sein Ende erreicht hat. Hier erstehen vor dem Leser die soziologischen Zusammenhänge, die Bor: geschichte des Putsches, der Butsch selber, die Gerichtsverhandlung, nirgends ermüdend trotz der Fülle des Materials, die Ereignisse objektiv würdigend, in die verwickelten Beziehungen mit fachfundigem Auge hineinleuchtend. Jede Objektivität entbehrt dagegen das Büchlein Kurt Kerstens, Der Moskauer Prozeß gegen die Sozialrevolutionäre". Der Autor macht nicht einmal den Versuch, den damaligen Angeklagten in irgendeiner Hinsicht gerecht zu werden, sie psychologisch aus ihrem jahrzehntelangen Kampfe heraus um die Befreiung des russischen Volkes von der Sklaverei des 3arismus zu erfassen, ihr Handeln aus der politischen Situation der Nachnovemberger stehen. Kersten selbst ist gewissermaßen Außenseiter", er fennt die russischen Verhältnisse nicht, ihm fehlt das Einfühlungsvermögen, und wo ihm Begriffe fehlen, da stellen sich bei ihm zur rechten Zeit Worte ein. Auf Grund der Untersuchungsprotokolle und der Anflageschrift hält er sein Plädoner gegen die Sozialrevolutionäre, einseitig durch die bolichemistische Brille schauend. Kein Wort der Anerkennung für die heroische Haltung der Sozialrevolutionäre mährend der Gerichtsverhandlung, unpsychologisch von Anfang bis zum Ende. Die Wahl des Autors durch den Verlag war diesmal mehr als unglücklich. In den Händen eines objektiven Darstellers, der es versucht hätte, beiden Gegenspielern gerecht zu werden, hätte das Thema Anlaß zu einer meisterhaften psychologischen Einfühlung geben können. Schade! Zum Schluß seien noch zwei weitere Bändchen erwähnt:„ Der Fall des Generalstabschefs Redel" von Egon Erwin Kisch und Die Ermordung des Hauptmanns Hanika" von Hermann Ungar. Die Geschichte des homosexuellen Generalstabschefs, der vor dem Krieg fast alle Fäden der militärischen Spionage in Desterreich in Händen hielt, Spigel anwarb und entlarvte und schließlich das Opfer seiner eigenen Tätigkeit wurde, steht vielleicht doch ziemlich beispiellos da. Ueber die Meisterschaft der Darstellung von Kisch braucht man kein Wort zu verlieren. Man überzeuge sich von ihr. Die Schilderung des Falles Hanita fällt nicht aus der Reihe der übrigen Fälle heraus. Leo Rosenthal. Politik. Dr E. David: Um die Fahne der deutschen Republik. Verlag der Volksbuchhandlung, Hannover. Preis 40 Pf. Durch den unverzeihlichen Flaggenerlaß der Regierung Luther ist die Flaggenfrage wieder von neuem aufgewühlt worden. Gerade zur richtigen Zeit erscheint da die zweite, veränderte Auflage der Broschüre des Genossen E. David. Sie wird in den neuen Rampi um die schwarzrotgoldenen Farben wertvolle Dienste leisten, da sie als Werbeschrift fachliche Aufklärung über Herkunft und Schicksal unserer Reichsflagge bietet und Wissenslücken ausfüllt, die der Schulunterricht des Obrigkeitsstaates in den Köpfen so vieler Volksgenossen gelassen hat. Wieviele derjenigen, die sich heute so gebärden, als ob sie allein den nationalen Geist gepachtet hätten und die sich nicht genug tun tönnen darin, die schwarzrotgoldenen Farben zu beschimpfen, wissen denn, daß gerade diese Farben es waren, unter denen die Vorkämpfer der deutschen Einheit, die zugleich auch die Vorfämpfer innenpolitischer, demokratischer Freiheit waren, gestritten und gelitten haben? Auch die Tatsache, daß die Farben SchwarzRot- Gold schon die Farben des mittelalterlichen deutschen Kaiserreichs waren und auf eine jahrhundertealte Tradition zurückschauen, während das Schwarzweißrot eine willkürliche Zusammenstellung und Erfindung Bismarcks ist, müßte noch viel größeren Volkskreisen bekannt werden. Dann würde man aufhören, die schwarzrotgoldene Fahne als eine " Erfindung von Sozialisten und Juden" zu bezeichnen, sondern erkennen, daß derjenige, der die schwarzrotgoldenen Farben beschimpft, leicht überkommt manchen, der heute der Republik feindlich gegen auch die Vergangenheit des Deutschen Reiches beschimpft. Und viel übersteht, ein Schamgefühl, daß er sich den Reaktionären verschrieben hat, wenn er liest, wie die Männer, die die rechtsstehenden Parteien für sich in Anspruch nehmen, die Fichte, Ernst Moritz Arndt, der goldene Fahne und als ihr Ideal die Demokratie angesehen haben. Turnvater Jahn, Friz Reuter als ihr Wahrzeichen die schwarzrot Daher ist der Broschüre Dr. Davids ein möglichst großer VerbreiDr. Friedrich Hertned. tungskreis zu wünschen. Sozialpolitik. Frieda Wunderlich: Fabritpflege. Ein Beitrag zur Be triebspolitik. Verlag Jul. Springer, Berlin 1926. 51 Seiten. Preis 2,80 m. Eine kleine, eng auf ihr Thema begrenzte Arbeit über die hauptsächlich im Kriege und auch da nur in sehr beschränktem Umfange in Erscheinung getretene Einstellung von sogenannten Fabrikpflege rinnen, Wohlfahrtssekretärinnen oder wie man sie nennen mag. Letzter Zweck ist die Vermittlung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen in Fragen sozialer Natur. In Deutschland sind heute faum noch Fabritpflegerinnen anzutreffen; im Ausland, besonders in Amerika, soll ihre Zahl( die Statistik ist hier, wie für die anderen Länder, ganz mangelhaft) zugenommen haben. Wirklich nennenswert ist sie nirgends. Die Verfasserin umschreibt das Arbeitsgebiet, gesammelte Erfahrungen und in Frage kommende Schulung solcher Pflegerinnen und ist des Glaubens, daß sich gerade mit der Entwidlung der Betriebsräte weitere Wirkungsmöglichkeiten für sie eröffnen. dieser Fabrikpflege in den arbeitswissenschaftlichen Zweig der heutiAls zukünftige Gestaltung wünscht die Verfasserin Eingliederung gen Betriebswirtschaftslehre"; nicht mehr patriarchalische bloße Für Ihre weder weit noch tief und niemals in den Kern eindringenden forge, sondern Betrachtung der Menschen als Ziel der Produktion". Ausführungen sind bürgerlich sozial wohlmeinend, aber ganz naiv. Karl Schröder. Professor Dr. August Forel: Der wahre Sozialismus der Zukunft. Verlag Deutscher Arbeiter- Abstinenten- Bund. 22 S. Preis 20 Pfennig. Der große Arzt, ethische Sozialist und weise. Erzieher hält uns in diesem Schriftchen einen Spiegel vor: uns allen, den Abstinenten und den anderen, den Führern und den Massen. Unsere Unvoll fommenheit wird jedem, der die kleine Arbeit mit Selbstfritik liest, peinlich zum Bewußtsein kommen. Vielleicht urteilt Forel auf dem Beilage des Vorwärts einen oder anderen Gebiete doch ein wenig zu streng, aber das ver. letzt nicht, weil seine sozialistische Moral nicht pharisäerhaft ist, sondern wissenschaftlich zu erklären versucht. So bescheiden das Heftchen seinem Umfang nach ist, so tief und reich ist sein Inhalt, der ein sehr starker Ausdruck sozialistischen revolutionären Willens ist, ein„ revolutionär sein" freilich, das sich von dem landläufigen Mißbrauch dieses Begriffs sehr unterscheidet und, wie Jean Jaurės, anwortet:„ Revolutionär sein heißt vernünftiger werden." Die Alkoholabstinenz als em Teil sozialistischer Sittlichkeit wird in dem Schriftchen nur im Rahmen des großen Problems eines ethischen Sozialismus behandelt, aber einleuchtend weist Forel nach, daß der Kampf gegen die Barbarei des Alkoholismus ebenso zur Pflicht des Sozialisten gehört wie der Kampf gegen den Krieg. Es ist noch viel an" falschem" Sozialismus in uns allen. Forels Schrift ist geeignet, uns zu klären und zu läutern. Möchte sie von vielen gelesen werden, am meisten von denen, die im Tagestampfe in steter Gefahr sind, sich und den Glauben an eine sozialistische Welt zu Wilhelm Sollmann. verlieren. Literaturgeschichte. Harry Mayne: Konrad Ferdinand Meyer und sein Wert. Frauenfeld und Leipzig, 1925, Huber u. Cie. Preis geh. 12 M. Die Meyer- Literatur ist ebenso reich und widerspruchsvoll, wie Leben und Werk des Meisters aus sich selbst heraus voller Wider spüche waren. Nervenkrise lauerte und der doch Vers und Prosa zur strengsten Daß der Mann, hinter dem Jahr um Jahr die Form bändigte, daß der Außenseiter des Lebens, dem Tatmenschen darzustellen innerstes Lebensbedürfnis war, seinen Biographen und Beurteilern lauter Rätsel aufgab, liegt auf der Hand, und so haben ihn denn auch Alfred Fren, Brecht, Fuesin und Nußberger als großen garten überscharf eine energische Abkehr von Meyer und seiner Art überlegenen Künstler dargestellt, J. Sadger ihn zum Gegenstand einer pathologischen Studie gemacht und Franz Ferdinand Baumverlangt. Um den Widerspruch voll zu machen, erschien er seiner Harcourt dagegen und Karl Spitteler wollten in ihm den Typus eigenen Schwester Betsy als Berkörperung des Deutschen, R. de Beit für eine nüchterne, all das Für und Wider besonnen abeines französischen Künstlers sehen man wird zugeben, daß die wägende Würdigung reif war, und Harry Mayne war durchaus der rechte Mann, fie uns zu geben. " Vorzüge und Grenzen des Buches sind in dieser seiner Absicht beschlossen. Es reißt nirgends, weder wo es den Menschen, noch wo es die Dichtungen schildert, durch leidenschaftliches Miterleben fort, und die künstlerisch- plastische Schau, die um des Schöpferischen millen logar einen Irrtum magt, ist ebensowenig feine Sache, man darf also nicht vergleichsweise an Gundolfs Goethe" oder Landauers Shakespeare" denken. Dafür findet es in der Sorgfalt und Gediegenheit, mit der es in dem knappen biologischen Bericht, in dem Hauptkapiteln„ Der Epiker" und„ Der Lyrifer" zum Kern der Bro vermittelnden Abschnitt„ Erlebnis und Dichtung" und in den beiden bleme und zum Wesentlichen Meyers vordringt, in der gesamten Literatur über den Dichter kaum seinesgleichen. Erlebnis und Dichtung sind nicht, wie das in den Biographien anderer Poeten üblich und wohl auch notwendig ist, derart aufeinander abgestimmt, daß die einzelnen Werke aus bestimmten Erlebnissen abgeleitet werden; wohl aber macht Mayne mit überlegener Kunst und Feinsinnigkeit dem Gerede ein Ende, als ob sich Meyer in die Geschichte geflüchtet hätte, weil ihm die Kraft tiefen persönlichen Erlebens fehlte. Ein so komplizierter und überfultivierter Mensch wie Meyer, ein Mann der feinsten Schwingungen und intimsten Reize, erlebte" eben anders als ein Robuster und SinnlichGesunder, sein tief verhülltes Verhältnis zur Welt fand im Geschichtlichen überhaupt und in der Renaissance im besonderen den notwendigen und befreienden Ausdruck. Ebenso widerlegt Manne, chne in Kämpferstellung zu polemisieren, ruhig und durch die Sache selbst die landläufige Behauptung, Mener, der epische Former, fei selenios" gewesen, Novelle um Novelle meist er deren lebendige, irgendwie mit Meyers Bestem verknüpfte Seele nach. Darüber hinaus verfelgt eine ausführliche Zusammenfassung die besonderen Kunstmittel des Epikers Meyer und leitet den Leser an, hinter den scheinbar oft wiederkehrenden Motiven und Darstellungsformen, hinter dem stets machen Intellekt des Meisters das zu erlauschen, was den großen Künstler, freilich den bewußten Künstler, vom gediegensten Dilettanten scheidet. Diese Studie mündet organisch in den Abschnitt über Meyers Lyrik ein, weil die sich dem Verständnis am schwersten erschließt und sie doch, wenn man nur einmal den Saison- Ausverkauf Sakko- Anzüge 000 Gummimäntel vorzüglich für Herren, modern gemustert, 48.-, 39.- 33.- 25.18⁰⁰ Sakko- Anzüge 4800 für 85.Herren, 72.blau für Damen und Herren. gummiert, von Wettermäntel aus impragniertem Strichloden für Damen u. Herren v. 90 1000 Ledersportjacken 5000 an Mister tür HerienMe er uud Knabenanzüge braun 65.-, schwarz Chromleder 5200 Stoffe 140 cm breit, moderne 15000 Ou Windjacken wetterfeste an Cheviot, 48 Gabardinemäntel für Damen von 10.50, für Herren, 64.- 55. Sakko- Anzüge 6400 Maßersatz aus Gabardine- Cheviot u. Kammgarnst. 94.-, 85.-, 72.-, Sommer- Paletots, Ulster u.-Raglans je nach Art u. 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Herren Unterhosen 125 makoartig, Größe 4 Sm Selbstbinder 40s moderne karierte Muster Eigene Kleiderwerke und Gummimantel- Fabrik Zugang zu ihr gefunden hat, unermeßlich reich ist an herber Größe und verhaltener Schönheit.„Kalt" und„dekorativ", wie es so oft, zuletzt durch Baumgarten, geschehen ist, kann sie nur jemand nennen, der Lyrik und Volkslied einander gleich stellt und von da her ge- wohnt ist, daß sich das Gefühl offen und primitiv gibt, Mayne weist hinter dem„marmorkallen Glanz" Blutsülle und Lebenswärme über- zeugend nach. Die Methode ist eine ähnliche wie bei der Epik, aus den Forderungen und Gesetzen der großen Kunstform werden Wert und Gehalt des lyrischen Gesamtwerkes Meyers bestimmt. Dadurch greift das Buch beträchtlich über den Rahmen einer Biographie hinaus und wächst auf große Strecken zu einem Führer ins weite Reich der Erzählungskunst und der hohen Lyrik überhaupt heran. Dr. Alfred Kleinberg. Gesundheilslehre. Dr. Magnus Hirschfeld: Geschlechtskunde, l. Band: Die körperlichen Grundlagen. Verlag Julius Pütt- mann, Stuttgart 1S26, 638 Seiten. Preis geh. 20 Mark(auch in 10 Lieferungen je 2 Mark zu beziehen). Trotzdem es reichlich Bücher gibt, die das genannte Thema nach verschiedenen Richtungen hin behandeln, ist das Erscheinen des hirschfeldschen Werkes doch zu begrüßen, handelt es sich doch hier um einen Autor, der über eine außerordentlich große praktische Erfahrung verfügt und der das Gesamtgebiet wie nur wenige be- herrscht und übersieht. So ist es auch erklärlich, daß dies Werk, das auf Grund von dreißigjähriger Forschung und Erfahrung bearbeitet ist, eine höchst persönliche Note trägt. Hirschfeld will einen auch dem Laien verständlichen Leitfaden über das menschliche Geschlechts- und Liebeslcben schaffen, welcher alle sexuellen Probleme in allgemeinverständlicher Weise zusammen- faßt. Der erste Band, dem ein zweiter folgen soll, behandelt die „körperseelischen Grundlagen". Ausgehend von dem Grundsatze, daß die Geschlechtskunde ein Teil der Naturkunde, im besonderen der Lebenstunde oder Biologie ist, beschreibt Hirschfeld im ersten Kapitel die Sexualtypen Mann und Weib und den stets vorhandenen Zu- sammenhang von Körper und Seele in der Geschlechtlichkeit, der sich wiederum im Geschlechtszustand und dem Geschlechtsverhalten äußert. Daß Hirschfeld dabei für eine unbefangene, natürliche Auf- fassung des ganzen Fragenkomplexes mit aufrichtiger Ueberzeugung und mit Nachdruck eintritt, wird niemanden, der Hirschfelds Ar- beiten auch nur oberflächlich kennt, wundern. Dementsprechend nimmt er auch im zweiten und dritten Kapitel zur„asketischen Welt- anschauung" und zu der„menschlichen Geschlechtsnot" Stellung und bekämpft die Mißstände, die sich durch die Askese in der abend- ländischen, von, Christentum beeinflußten Kultur herausgebildet haben in scharfer aber durchaus sachlicher Weise. Hierbei oertritt er natürlich die physisch-biologische Anschauung im Gegensatz zu der metaphysilch-theologischcn. Er will mit Recht durch hie„volle, reine Wahrheit" zur harmonischen Sexual- und Lebcnsgestaltung gelangen und bekämpft darum den sexuellen Aberglauben in jeglicher Form. Deshalb ist die Erziehung zur Natürlichkeit ein wichtiger Weg, um die schädlichen Einflüffe des Geschlechtslebens zu bekämpfen und aus- zuschalten, wobei besonders die Zusammenhänge zwischen Altohol und Sexualität berücksichtigt werden müssen. In überzeugender Weise setzt sich Hirschfeld mit den sexuellen Theorien von Freud auseinander und läßt bei aller Anerkennung der Verdienste Freuds es doch an einer Kritik nicht fehlen, die bei der heute bisweilen bemerkbaren Ueberschätzung der Freudschen Theorie recht angebracht ist. In den folgenden Abschnitten(VlI und .VIII) stellt der Verfasser„das wahre Wesen der Selbstbefriedigung" und das Thema„Geschlechtswille und Triebstärke" dar. Die von Hirschfeld dann dargestellten Anschauungen der Funktion der Ge- schlechtsdrüsen sind allerdings nicht ganz unumstritten. Trotz der klaren Darstellung wird doch der Bau und die Funktion der Sexual- organe, da keine Abbildungen dazu vorhanden sind, vom Laien wohl kaum vollständig verstanden werden können. Das Spezialforschungs. gebiet des Verfassers, die Homosexualität, wird weiterhin behandelt. Am Schlüsse des I. Bandes schildert Hirschfeld die infantile Sexual- konstitütion. Bei dieser Gelegenheit treten seine subjektiven An- schauungen am deutlichsten zutage, die allerdiiigs nicht immer durch feststehende Untersuchungsergebnisse oder Tatsachen anerkannt sind. Das sind indes keine Mängel des Werkes. Es kann nur gewünscht werden, daß recht viele Leser ihre Belehrung über Sexual- fragen aus diesem ernsten und gediegenen Buche schöpfen, anstatt aus angeblich„wistenschaftlichen". in Wirklichkeit aber zu ganz anderen Zwecken geschriebenen Schriften ihr Wissen zu holen!— Prof. Dr. B. E h a j e z. Lydia Ruehland:„W ie sag ich es meiner Mutter?" Verlag der Volksblattbuchhandlung in Dessau. Preis S0 Pfennig. Man merkt es dem Büchlein sogleich an, daß es von einer er- fahrenen Schwester geschrieben ist. die so recht im Leben steht. Nicht nur in der volkstümlichen Darstellungsweise, sondern auch in den Rat- schlägen, die alles erfasien, was täglich in der Säuglingsfürsorge vor- kommt. Sitten und Unsitten in der Kinderpflege werden in dem ersten Abschnitte kurz und klar behandelt. Es folgen Rotschläge für die werdende Mutter und für die Pflege des Kindes. Die Wäsche, das Bett, die Kleidimg, Ernährung und Entwicklung des Kindes werden so schlicht und überzeugend in dem Buche behandelt, daß es auch von der einfachsten Frau mit Gewinn gelesen wird. D. D. Technik. Eduard Pfeiffer: Das Bergwerk im Bild. Verlag Dieck u. Co., Stuttgart. 120 Seiten, 211 Bilder. Preis kartoniert ö,50 M. Diese Arbeit will nichts weiter sein als eine erste Einführung in den Betrieb eines modernen Bergwerks. Sie ist aus das V«r- ständnis des Laien abgestellt und verzichtet darum auf tiefgründiges Behandeln von Einzelheiten. Der Text ist flott und anschaulich ge- schneben. Er gibt nicht mehr, als unbedingt notwendig ist. Die Bilder führen Bergwerksbetriebe aus allen Erdteilen und allen Ländern und allen Zeiten vor Augen. Sie zeigen, wie unendlich viele Formen eine im Prinzip gleiche Arbeit annehmen kann. Ueber- all gilt es den Gefahren der Erde, des Feuers, des Wassers und der Luft zu begegnen. Die Mittel haben sich gewanoelt, der Kampf ist geblieben. Wer sich nur kurz mit diesen Dingen beschäftigen will, der möge zu diesem anschaulichen Buch greifen. Willy M ö b u s. P. Lertes: Wegweiser durch die Radiotechnik. h. Bechhold. Verlag der Radioumschau, Frankfurt a. M., 1925. 202 Seiten mit 143 Abbildungen. Im Auftrag des Südwestdeutschen Radioklubs hat Dr. Lertes 17 Vorträge hervorragender Fachmänner herausgegeben, in denen das gesamte Gebiet der Radiotechnik von den Gesetzen des elektrischen Stromes bis zu den komplizierten Sende- und Empfangseinrich- tungen dargestellt ist. Es liegt in der Natur der Sache, daß einzelne dieser Vorträge sehr leicht und ohne besondere Vorkenntnisse ver- stündlich sind, während andere erheblichere physikalische Kenntnisse und Vertrautheit mit der Handhabung mathematischen Rüstzeuges voraussetzen. Das Werk kann daher nur solchen Lesern empfohlen werden, denen diese Dinge geläufig sind. Dr. Bruno Borchardt. Erzählende Literatur. Franz Grundmann: Aus'm alen Testamente, wie's Schleiferseff d'rzählt. Verlag des Parteivorstandes der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der tschechoslo- wakischen Republik. Prag 1926. Die Neuhsrausgabe dieser köstlichsten aller„Bauernbibeln" ist hoch zu loben. Franz Grundmann, der Sohn des Riesengebirges, der Lehrer werden sollte, aber dann Glasschleifer im Jscrgebirge, einer ihrer journalistischen Vorkämpfer und schließlich Kassierer des allöfterreichifchen Glasarbeiteroerbandes war, aber aus seinem nord- böhmischen Tannenwald nicht mehr herausging, war ein Philosoph, Humorist und Poet dazu. Er hat jenen Vers gemacht: „Wenn de Schleifer wölbe war'n, Woll'n se oll's zerreiß'n— Wenn se wied'r zohme sein, Loss'n se us sich—." Und e r, mein lieber, ach, schon lange toter Freund, war es, den einmal Anton Schäfer in Reichenberg überredet hatte, doch mal m!4 nach Berlin zu sahren: hier angekommen, sah mein Grundmann vom Görlitzer Bahnhos aus den Großstadtbetrieb im Häusermeer, kein Barg, ken Puusch(Wald)— da gipg er gar nicht erst aus dem Bahnhof heraus, sondern fuhr mit dem nächsten Zug heim. S o war er. so liebte er das Schleiferlandl mit seiner bucklichcn Welt und seinen lustigen Bewohnern, und wenn er das Alte Testament doch spielen läßt, mit Beziehungen auf Prag und Prschelo-utsch und unter altösterreichischer Verwaltung und Judikatur, so kommt dabei eben ein Buch heraus, das einem alle Sorgen vertreiben muß. Nur muß man sich etwas bemühen, Schlesisch-Isergebirgisch zu ver- stehen.— Richard Felgenhauer hat diese Bibel würdig illustriert. R. B e r n st e i n. Sinclair Lewis: Dr. med. A r r o w s m i t h. Kurt Wolfs Verlag, München. 2 Bände. Preis geb. 14 M. Sinclair Lewis hat dem„Dr. med. Arrowsmich" schon„Babitt", den amerikanischen Spießerroman, vorausgeschickt und sich mit ihm als Erzähler von Rang erwiesen. Arrowsmiths Leben dokumentiert die Schwere eines Forscher- daseins, aber in dem zweibändigen Roman tritt auch das soziale Leben Amerikas greifbar nahe: man erkennt seine riesigen Aus- maße, seine Großzügigkeit und sieht doch sehr deutliche Spuren bür- gerlicher Enge. Neben dem Leben des Dr. Arrowsmith ist mit besonderer Liebe in dem Buch das Schicksal eines deutschen Pxoiessors darge- stellt, der einst sich dem Chauvinismus seines Vaterlandes nicht beugen konnte, und der nun in der Zeit des Weltkrieges auch Aine- rika in das Fahrwasser eines überspannten Nationalismus hinein- steuern sah. Plötzlich war er nicht mehr„der große, über Fehden erhabene Immunologe, sondern ein verdächtiger deutscher Jude" in einem Lande, dessen Universitäten„die Muttersprache Heines aus ihren Vorlesungen strichen", und in dem„die Orchester Beethovens Musik in Acht und Bann taten". Die Darstellung seines Lebens zeigt die dornenvolle und gar nicht gradlinige Bahn eines Forschers, die in der höhe einer weltabgeschlossenen Gebundenheit an einen einzigen Zweck des Daseins gipfelt. Aber wie weit der Weg bis zu dieser höhe ist, beweist Dr. Arrowsmiths Lebensgeschichte. Ihm bleibt keine Leidensstation erspart, und auf jeder muß er an seinen Erfahrungen wachsen. Auch in Amerika haben Selbstsucht und die kapitalistische Lebensführung die Oberhand, und an ihr scheitern wohl auch oft die besten Kräste. So mußte Martin Arrowsmith viel wandern, ehe er in dem hohen Sinne seines Lehrers arbeiten und wirken tonnte. Esther Wangenheim. Hermann hillbrunner: Spitzbergensommer. Orell Fühli Verlag, Zürich. Es ist mit Reisebeschreibungen ein eigen Dnig. Einesteils ver- langen wir von ihnen höchste Sachlichkeit, um wirklich zutreffend und möglichst objektiv über das gewählte Thema unterrichtet zu werden: anderenteils wünschen wir Poesie in jenem Maße, welches das besondere Fluidum einer Landschaft und ihrer Menschen in unser Gefühl heranzubringen imstande ist. Der Reisende, der schreibt, muß also sowohl ein nüchterner Reporter als auch ein jeder hin- gäbe sähiger Einsühler sein. Ueberblicken wir nun die Reisebücher der letzten Jahre, so wird es deutlich, daß wir leider nur sehr wenig solcher Doppelbegabungen, die uns gleichsam doppelt zu packen ver- mögen, besitzen. Auch Hermann hiltbrunner ist eine Enttäuschung. Wo er referieren will, wird er leicht überschwänglich: wo er als Dichter Erlebtes gestaltet, kann er niemals der Versuchung wider- stehen, philosophische Ansichten über Tod und Leben, Gott und die Welt vorzutragen, Anschauungen, die sich durch Vortrag in schlechtem Stil eher auszeichnen als durch Originalität.„Denken, Gott, das ist keine Arbeit, keine Anstrengung. Es ist Wachsen, es ist Blühen. Ich spüre es immer als Blühen. Jedenfalls ist es eine Bewegung im Blut, im eigenen Menschen, und ich überlasse mich dieser Be- wegung."„Es ist wie eine beschleunigte Ebbe und Flut. Es geht auf und ab, die großen Gedanken heben und senken sich, tauchen auf, tauchen unter... Und bisweilen stehen sie still und sind wie schweigend« Bäume— Palmen. Palmen in der Tropennacht, wie Birken in der Septembersonne... Ein Eisberg aus blaugrüncm Glasfluß in blickstillem Polarmeer." Warum diese Worte hier zitiert werden? Um anzudeuten, daß die übelste Schmockerei noch ganz woanders zu Hause ist als in unsympathischen Preßprodukten einer sensationslüsternen Zeit. Gerade weil hiltbrunner bewußt ein schönes Buch schreiben wollte, wirkt sein schlechtes Deutsch beleidi- gend. Das Große, das Gewaltige, das Natürliche ist in seiner Ruhe stets einfach, und diese Einfachheit zur Schau und zum Gefühl zu bringen und neu werden zu lassen, muß die Aufgabe eines Reise- beschreibers sein, der«in Dichter, und des Dichters, der ein Reise- beschreibcr sein will, hiltbrunner strengt sich zu sehr an. Es scheint, weil ursprünglich nicht genug da ist. E r i ch G o t t g e t r e u. Aeue Bücher. lBesprechung der«lngegangenen Bücher bleibt vorbehalten.) ».«ichhorn. Verwahrloste Jugend. Internat. Pfychoanalt. Verl., Wien. A. Baumgart u. E.«bigt. Die Gesundheit im Eigenheim. Heimkultur- Verlag, Leipzig. �~* a. Dr. e. Bernseld. Sisyphos oder Die Grenzen der Erziehung. Jnter- nationaler psychioanalytifcher Verlag, Wien. Brun» Borchardt. Die Sonne. Ullstein, Berlin. B. BrutzkuS. Agrarentwicklung und Agrarrevolution in Rußland. Her- mann Sack, Berlin. � R. Dauncberg. Die sozialdemokratische Gemeindeverwaltung in Wien. Dietz-Bcrlin. Daumier und der Krieg. Paul List, Leipzig. Rasas C. Dawe». Wie der Dawesplan zustande kam. Deutsche Verlag»- anstalt, Stuttgart. D. Bruno Doehring. Kaiser Wilhelm II. Fr. Zillesen. Berlin. H. gehliuger. Internationaler Arbeiterschutz. Carl Heymann, Verlin. C. Geyer. Führer und Masi- in der Demokratie. Dietz-Berlin. A. vrotjah». Die Hygiene der menschlichen Fortpflanzung. G.«ruber. Die Infektionskrankheiten. Ullstein, Berlin. H. Hcyermans. Bluff(Roman). Moste. Berlin. Dr. Margret Hilserding. Geburtenregelung. Moritz P-rlcZ, Wien. Dr. M. Hirschseld. Sexus, Bd. IV. Zur Reform des Sexualstrasrechts. Ernst Bircher, Leipzig.. � W. v. Hollander. Das fiebernde Haus. Roman. Ullstein, Berlin. I. P. Jacobsen. Sämtliche Werke. Heste u. Becker, Leipzig. Kahl. Meiuicke, R-dbruch. Die deutschen Universitäten und der heutige Staat. I. C. B. Mohr. Tübingen. K. KautSly. Thomas More und seine Utopie. I. H. W. Dietz. Berlin. S. Lagerlös. Charlotte Löwen-köld. A. Langen, München. Soft« Lazarsseld. Vom häuslichen Frieden. Moritz Perlcs, Wien. L. Leonow. Die Bauern von Wory.(Roman). Paul Szolnah, Wien. Haus Licht. Sittengeschichte Griechenlands. Paul Aretz, Dresden. H. Marti». Demokratie oder Diktatur? Verl. f. Pol. u. Wirtsch. Berlin. F. Mehring. Die Lessing-Legende. Dietz. Berlin. C. Mennick«. Ter Sozialismus als Bewegung und Aufgabe. Quäker- Verlag, Heinr. Becker, Berlin-Biesdors. Dr. M. Metzner. Kartelle und Kartellpolitik.«fttf Hehmann, Berlin. A. Meyer. Die Mechanik in Grundzügen. Ullstein, Berlin. P. Morand. Nachtbetrieb.(Roman). Ullstein, Berlin. E. Mühlbach. Glück und Tragik der Vererbung. Urania Verlags G. m. b. H., Jena. Dr. K. v. Müller. Australische Gemcinwtrtschaft. Verl. D. Gemeinwirt- . ,�.schyst„ Kermsd,»,'.�xhür.). u-.a,'. W. Müller. Mrtlchestsführung. Jul. Springer. Berlin. C. Reubecker und Dr. Wolf. Die Reichseinheitsst�gge. Carl Winter, H� Helberg: Pros. Dr. W. Schiff. Di« landwirtschaftliche ProduktionSpolitik in Oester- reich. Die großen Agrarreformen seit dem Kriege. Wiener Bolls- buchhandlung. Wien. W. Schücking. Die nationalen Ausgaben unserer auswärtigen Politik. Hesel u. Co., Berlin-Friedenau. F. Schwahn. Vom Werden der deutsche» Republik. 1815—1919. Hugo Alpers, Delitzsch, Bez. Halle. H. Siemsen. Paul ist gut.(Crlebniste). Deutsche Derlagsanftalt, Stutt- gart. P. Tillich. Die religiöse Lage der Gegenwart. Ullstein, Berlin. <£. Undfet. Kristin Lavronstochtcr. 2 Bd. Rütte» u. Loening. Frank- furt a. M. K. Vorländer. Mars, Engel« und Lastalle als Philosophen. Dietz. Berlin. H. Wendel. Heinrich Heine. Dietz, Berlin. Dr. E. Wexberg. Seelische Entwicklungshemmungen. Moritz Perle«, Wien, Leipzig. Prof. Dr.«.».«ierth-Knndsen. Frauenfrogen und Feminismus vom Altertum bis zur Gegenwart. Francksche Verlagsbhdlg., Stuttgart. R. Wilbrand. Di- moderne Jndustriearbeiterschaft. E. H. Moritz, Stuttgart. F. Wolf. Krealur. lRoman der Zeit). Dietz, Berlin. lBücherkreis). Wl. Woytlnsky. Die Bereinigten Staaten von Europa. Dietz. Berlin. WirischastSstatistitchcs Jahrbuch. Herausg. Kammer für Arbeiter und An- gestellte in Wien. Verl. Arbeit und Wirtschaft, Wien. Europäische Zollauioa. Herausg. Dr. H. Heimann. Reimar Hobiing, Berlin. Statistisches Jahrbuch für den Freistaat Preußen. Statistische? Landes- amt. Der Vertrag von Versailles. Handbuch der Staats- und WirtschaftSkunde. Heft 3. B. G. Teudncr, Leipzig. Sämlliche hier cm gezeigten und besprochenen Dächer können durch die Duchhandlung I. h. W. V l e h. Verlin SB). 68, Llndenstraße 2 (Laden), bestellt werden. 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