Nr. 13 5. Dezember 1926 Mlickin öie Hucherwelt • Beklage öes vorwärts Reisebeschreibungen. Colin Roß: Heute in Indien. 329 Seiten mit 80 Abbil- düngen und einer Karte. Preis 9,50 M. Colin Roß: Das Meer der Entscheidungen: Beider- scits des Pazifik. 333 Seiten mit 97 Abbildungen und 7 Karten- jkizzen. Preis 8,50 M. Carl of Ronalds hay: Indien aus der Vogelschau. 228 Seiten mit 40 Abbildungen und einer Karte. Preis 13 M. William Veebe: Galäpagos, dos Ende der Welt. 332 Seiten mit 95 Abbildungen und drei Karten. Preis 16 M. Sämtlich im Verlag F. A. Brockhaus. Leipzig. Es gibt nicht mehr viel unbedingt Neues in der Welt zu sehen, und der Forschungsreisende hat es nicht so leicht wie seine Vor- ganger. Ihnen standen zwar die Hilfsmittel der Technik nicht so zur Verfügung wie den heutigen, aber dafür drängte sich ihnen eine Fülle neuer Eindrücke auf, die selbst bei nüchternster Registrierung den Reifewerken den Ausdruck des Bedeutsamen verliehen. Die Welt ist heute so viel kleiner geworden, um fremde Länder webt nicht mehr der ungreifbare Zauber wie ehemals. Dampfer, Eisen bahn und drahtlose Telegraphie hoben die Romantik der Entdeckungs reisen— bis auf wenige Ausnahmen— erdrosselt. Was dem zeit genöfsischen Forscher an Extensität seines Betätigungsfeldes abgeht, muß er durch Intensität seiner Betrachtung wieder ausgleichen. Nicht mehr die räumlich weiten Horizonte sind der Richtungspunkt seiner Späherblicke, sondern die Horizonte hinter den Dingen, die großen Zusammenhänge, die Entwicklungsmöglichkeiten, wirtschaftliche und weltpolitische Konstellationen. So reiste Colin Roß durch Gebiete, die uns durchaus kein unbekanntes Land mehr sind: aber er wiederholt deswegen nicht seine Vorgänger, sondern, was er bringt, ist durchaus Eigengewächs, von besonderer Prägung schon durch die Zeit, in der die Zeilen«nt- standen sind. Wer die ältere Literatur über die Gegenden kennt, die Colin Roß bereiste und beschrieb, kann am besten die ungeheuren Veränderungen erkennen, die sich auf dem Antlitz unseres Planeten vollzogen. Gewiß, es liegt so etwas wie Berwesungshauch darüber, und es gehört schon der Wille zur Romantik dazu, in den kulturellen Uebergangsstadien von der volklichen Eigenart mehr oder minder primitiver Kulturstufen zur nivellierenden Eintönigkeit unserer Blech- und Schraubenzeit etwas Appetitlicheres als Zersetzung zu sehen. Aus diesen fermentatwen Prozessen heraus jedoch das Werden des Kommenden zu erschließen, ist das, was den Forscher vom einfachen Beschreiber unterscheidet: gab die Reisebeschreibung einstmals mor- phologische, im besten und seltensten Falle physiologische Darstellung. so erwarten wir heute von ihr, daß sie aus der Erkenntnis der all- gemein biologischen Zusammenhänge uns Kiinweise auf die Zukunft enthüllt, und, entwicklungsgeschichtlicher Gedankengänge gewohnt, er- warten'----- ,'fc~ or"e"!----- �""" über h nicht lehrhaft scheidungen" hat vorwiegend geopolitische Bedeutung. Wirtschaftlich sind die Kapitel über die Mandschurei und China beachtlich. In diesem Zusammenhange muß auf Sven Hedins Buch„Von Peking nach Moskau" hingewiesen werden, dessen handelspolitische Be- deutung nicht genug zu würdigen ist(es erschien gleichfalls im Brockhäus-Verlag).„Heute in Indien" ist eine Auswahl gut gc- sehener Filme aus Insulinde und Hinterindien: Siam und Bali find die Höhepunkte der Darstellung, um so mehr, als die Eigenart beider Länder in kurzer Zeit wohl der Vergangenheit angehören wird. Das Puch des Earl of Ronaldshay über Indien, ab- sichllich nur ein Mosaik, ist eine so geschickte Auswahl aus der un- geheuren Stoffülle, die sich dem Beobachter bot> daß man trotz der Bruchstückhaftigkeit der geschllderten Ausschnitte aus dem Gesamtbild Indien einen ausgezeichneten Ueberblick über das ganze Problem bekommt. Es ist kühler und sachlicher geschrieben, als dies S a u t e r tat, aber es ist frei von den Ressentiments dieses Indiophilen. Ronaldshay hat es verstanden, überall das Charakteristische zu er- kennen und wiederzugeben, gründlich zu sein, ohne sich in Einzel- heiten zu verlieren, und unterhaltend zu bleiben, ohne zu schwatzen. Es ist das Buch eines wohl orientierten englischen Gentleman, der nicht die Mühe scheute, eine höhere Warte zu erklimmen. Bei ollem, was er schildert, vergißt er nie den schöpferischen Zusammenhang der Zeiten, und obwohl er ein Mann des Westens ist, hütet er sich, die Zivilisation Europas mit der Kultur Indiens zu vergleichen. Ein eigenartiger Zauber liegt über B e e b e s Buch„G a l ä- p a g o s": man könnte es mit einer Zeitlupenausnahme vergleichen. Eine Fülle von Einzelheiten überfällt den Leser, eine Lawine von Beobachtungen, insbesondere biologischer Art. Es ist so viel Neues in diesem Buch, so viel noch nicht Gesehenes, daß man glauben sollte, das Werk sei das Resultat jahrelanger Forschungsreisen. In Wirklichkeit wurde alles in noch nicht hundert Stunden Forschungs- arbeit zusammengebracht. Dadurch, daß der Verfasser in liebevollem Eingehen auf Einzelheiten das Letzte aus dem Beobachteten heraus- zyg und auf kleinstem Raum so intensiv wie möglich arbeitete, gelang es ihm, aus strengster räumlicher und zeitlicher Beschränkung eine ganze Welt aufzubauen: eine Welt, die längst versunken schien, fast einen Anachronismus, eine Erinnerung an längst untergegangene Erdepochen. Seit Darwin diese neue uralte Welt entdeckte, hatte sich kein Mensch mehr um die Galäpagosinseln gekümmert, die jahrhundertelang der Schauplatz wüstester Seeräubererlebniss« ge- wesen waren. B e e b e gebührt das Verdienst, dieses Museumsstück halbvergessener Weltuntergangszeiten zu neuem Leben erweckt zu haben._ Cu rt Aiging. Erzählende Likeratur. Zlja Ehrenburg: Dreizehn Pfeifen. Rhein-Verlag, Basel, Preis drosch. 4 M. 263 Seiten. Ilja Ehrenburg erweist sich in dem Buch von den dreizehn Pfeifen als gewandter Schriftsteller, Feuilletonist seiner Zeit. Ernst oder heiter, aber meist mit unerbittlicher Ehrlichkeit zeichnet er Volks- und Menschencharaktere, Völker- und Menschenschicksale, kritisch zu ihnen eingestellt, aber doch ohne Zensuren auszuteilen. Urteile mag der Leser fällen. Das ist die berechtigte Meinung des Feuilletonisten Ehrenburg. Aber es gibt noch einen Dichter Chrenburg. Der horcht auf den Herzschlag der Well, wird von ihm gepackt, mit- gerissen, und aus dem aufmerksamen, aber abseitigen Betrachter wird ein Kämpfer, der sich einsetzt für einen Glauben, für einen Haß und für eine Liebe. In diesem Buche liegt er mit dem Feuilletonisten nicht sellen im Kampf. Manchmal bleibt der unentschieden, bisweilen siegt der Feuilletonist. Um der Geschichten willen, in denen der Dichter Chrenburg frei erscheinen darf, verdient das Buch, geliebt zu werden, verdient es, seinen Weg zu finden in viele Hände und in viele Herzen. Da ist zum Beispiel die Geschichte von der„Fünften Pfeife". Eine Geschichte ohne Inhalt fast. Oder ist es sehr viel, zu erfahren, daß der Franzose Pierre Debois und der Deutsche Peter Waldmann im Kriege in der Nähe von dem zerschossenen Ppern einander tot- schlugen? Pierre und Peter sind aber nicht nur Material, das mit Hurra oder Ergebenheit in den Tod oder in Schlimmeres geht, sie sind auch Manschen. Jetzt im Kriege freilich nicht lange, nur gerade soviel Zeit, wie nötig ist, um eine kleine Soldatcnpfeist— nicht einmal bis zu Ende— zu rauchen. Doch diese kleine Pfeife wird zu einem furchtbaren, gewaltigen Ankläger gegen die, die aus den Menschen das„Material" schufen, das sich gegenseitig umbringen und verstümmeln mußte. Diese vom Lehm der Schützengräben ver- schmierte Pfeife, die mit schlechtem Tabak gefüllt von den beiden „Feinden" Pierre und Peter gemeinsam geraucht wird, nimmt für eine kleine Weile den Bann von ihnen, der sie in Soldaten ver- zauberte, und läßt sie das sein, was sie in Wirklichkeit sind: friedliche Menschenbrüder, die einander bisher kein Leid taten noch künftig tun wollen, die sich nicht kennen, aber die sich aus der Gemeinsamkeit ihres Seins heraus beinahe lieben. Doch da die Pfeife ausgeht, ist wieder Krieg, die beiden sind Material, das von hüben und drüben in das nächtliche, leichendurchdüngte Niemandsland bei Vpern ausgeschickt wurde, um sich totzuschlagen. Die kleine Pfeife bleibt übrig, um über die erschlagene, betrogene Menschlichkeit zu klagen. Um erschlagene, betrogene Menschlichkeit klagt auch die„Zweite Pfeife", aus der der kleine vierjährige Kommunekämpfer Paul Rone Seifenblasen, nichts als bunte, schillernde Seifenblasen aufsteigen ließ. Diese Geschichte hat auch einen richtigen Inhalt. Vielleicht nur darum, weil der Leser hier auch mit dem Angeklagten bekannt gemacht werden muß— was bei der Geschichte von der„Fünften Pfeife" nicht mehr notwendig ist. Der Dichter Ehrenburg macht aber auch hier von dem Inhalt weiter kein Aufheben. Für dreiundzwanzig Jahre Geschichte— von den Iulitagen des Jahres 1848 in Paris bis zur Kommune im Winter 1870/71— sind kaum zwanzig Buch- feiten nicht viel. Aber in diesen wenigen Seiten werden Zeitbilder von unerhörter Lebendigkeit gezeichnet, werden Gesellschaftsklasien mit unerbittlicher Treue gespiegelt. Die Knechtung des arbeitenden, die Ueberheblichkeit des besitzenden Standes überlebt die Revolution von 1848 und die Kämpfe um die Kommune 1871, und bis �u den beiden Soldaten bei Ppern führt von hier ein gerader Weg. Idiotische Furcht und kaltherziger Egoismus löschte damals das kurze Leben des kleinen vierjährigen Communard Paul aus: er mußte an der- selben Krankheit sterben, die einige vierzig Jahre später in dem Nie- mandsland bei Ppern Pierre und Peter als Opfer forderte und mit ihnen die Millionen Menschenbrüder im Norden, Osten, Süden, Westen, zu Land, auf dem Wasser, in der Luft. Trude E. Schulz. Gustav Frenssen: Otto Babendick.(Roman). Grote'sche Verlagsbuchhandlung, Berlin. Ein autobiographischer Roman, ein Gewebe aus Wahrheit und Dichtung, in dessen bunt verschlungenem Muster das Materiol des ein- zetnen Fadens kaum mehr festzustellen ist.— Die Geschichte eines früh verwaisten Jungen, dem der lungenschwach« Vater seinen siegenden Optimismus, die schwermütige Mutter den gesunden Körper mitgab, und der mit diesem Erb« sich durch einen düsteren Sumpf von Ge- meinheit und Unverstand zu festem Land, in dem er Boden schaffen kann, durchschlägt. Sowohl in der Iugendgeschichte wie auch in der Zeichnung einzelner Figuren gemahnt der Roman oft an Dickens, und Fritz Hellebeck ist sicher ein rechter Vetter James Steerforths, so wie auch„Tante Lene" in Betry Trotwood eine erhabene Vorgängerin hat. Aber nicht, daß die Figuren des Frensienschen Romans lösch- papierne Abzüge Dickensscher Gestalten wären: jeder dieser Menschen lebt und spricht seine eigene, nur ihm zugehörige Sprache: doch die innere Verwandtschaft zwischen beiden Dichtern läßt beide auch in der gleichen Technik arbeiten, so daß sich bei der Zeichnung ähnlicher Charaktere diese Verwandtschaft oft verblüffend klar offenbart, um so mehr, als auch das Geschehen des Frensienschen Romans vielerlei Analogie zu der Geschichte David Copperfields aufweist. Erst da, wo die Geschichte unserer Zeit in das Getriebe des Romans«ingreift, tritt«in ganz neues Element auf, wir erleben die Entwicklung dieser vertrauten Menschencharaktere durch den Krieg, zum Führer, Spion, zum Schieber, sehen, wie sich durch die Inflation die reiche und stolze Tante zum Fischweib zurückentwickelt und über- großer Wille an den Schranken des Mangels zerbrechen muß. Und so ist denn trotz äußerer und innerer Aehnlichkeit der Roman Frensfens doch von eigenstem, blutmarmem Leben erfüllt. Er gleicht einer farbigen, blühenden Sonnenwiese, über der wärmend und vergoldend das Sonnenlicht eines gemütvollen Humors liegt, der selbst aus einem nz g« w L h nl i chen Mistkäfer einen metallisch glänzenden, herrlich ge» winkten Skarabäus hervorzaubert. ! o s e Ewald. Sigrid llndset: Jenny. Verlag Unioersitos, Berlin. 366 Seiten. Ein Roman von stiller, vornehmer Kultur. Jenny Winge, die Heidin,, zerbricht an dem Problem der Lieb«. Drei Männer lieben sie, doch keiner gewährt ihr die restlos« Erfüllung, weil ihr Verstand dauernd den Genuß analysiert, weil sie selbst nicht weiß, was sie will, und als sie keinen Ausweg sieht, nimmt sie sich das Leben. Patina hat sich um diese Menschen gelagert, sie stick» dünnblütig und möchten doch gern den Eindruck erwecken, als ob sie voller Kraft strotzten, sie haben sich von der Erde gelöst und leben in einer intellektuellen Atmosphäre, sie haben die Unmittelbarkeit des Erlebens verloren. � Jenny Winge faßt sich jeden Augenblick an den Kops und gibt sich Rechenschast über das, was sie empfindet. Man kennt diese feinen, blutarmen Problematiker und Sezierer aus Geyerstom, aus Schnitzler und Hosmannsthal. All« Menschen, die Sigrid Undstet schafft, sind in sich zerbrochen« Naturen, romantische Wesen, die zu dem Leben nicht das richtige Verhältnis gewinnen, darüber disku- tieren. Tat und Genuß vergessen, und denen die Liebe zum Problem wird, weil sie zu lange gewartet haben. Nur ungern rütteln sie an dem Gegebenen, sie fürchten sich vor dem Neuen, Helge Gram gibt lieber die Braut auf, als daß er die lästigen Beziehungen zu seiner Verwandschaft löst. Menschen und Situationen werden zu stark aus literarischer Perspektive betrachtet. Bereits das Milieu verstimmt. Warum Rom? Warum nur Künstler mit der Pos« der Dekadenz? Aber was sind uns heute diese nervösen und über- sensiblen Stimmungsmenschen, die wehmütig lächelnd und resigniert vor dem Leben stehen? Sind sie noch Menschen unserer Zeit? Ist die Mechanik ihrer Seele nicht zu zerbrechlich? Alles weist auf die Vergangenheit hin, die Zeit genug fand, das Selbstverständliche problematisch zu nehmen. Der Mensch ist widerstandsfähiger ge- worden, und der Wille der Gegenwart strebt fort von innerer, roman- tischer Zerrissenheit. Und deshalb ist dieser Roman trotz der Feinheit seiner Psychologie, trotz seines starken Stimmungsgehaltes und seines. vollendeten Ausbaues nicht mehr Geist von unserem Geiste. _ Felix Scherret. Geschichte. Weltgeschichte der neuesten Zeil, 1890—1925. Herausgegeben von Prof. Dr. Paul Herr e. 2 Teile. Ullstein, Berlin. Paul Hcrre, bekannt als vielgeschästiger und anpassungsfähiger Herausgeber, gibt mit diesem kompendiösen Werke eine Fortsetzung und den Abschluß der vor dem Krieg erschienenen sechsbändigen Weltgeschichte, von Pflugk-Harttung. Der Herausgeber und seine aus zum Teil recht entgegenstehenden Anschauungen herkommenden Mit- arbeiter haben sich die Ausgabe gestellt,„die Ursachen darzulegen, aus denen der Völkerkamps hervorgewachsen ist: der Vorgeschichte und der Geschichte des Weltkrieges im einzelnen nachzugehen: die Kräfte zu schildern, die Träger des großen Ringens gewesen sind: den Ausgang und seine Folgen zu würdigen". Es gehörte schon allerlei Mut dazu, im Hinblick auf die fast unlösbaren Streitfragen und die Unzulänglichkeit wichtiger Quellen, heute schon eine alle Weltmächte einschließende Gcsamtbetrachtung zu unternehmen. Zwar ist es gelungen, für die Bearbeitung der ein- zelnen Länder führende Spezialforscher zu gewinnen, so Rachfahl für die Bismarckzeit, Hötzsch für den Osten, Solomon für England, Paul Arndt und Emil Ledcrer für Wirtschaftsfragen. Daneben stehen SONNABEND DEN 27. MOV. BIS MONTAG DEN 6.DEZ. 1926 VON 4 UHR MITTAGS BIS lOUHR ABENDS IN DEN GESAMTRÄUMEN OES berun 50 GEWERKSCHAFTS HAUSES EINTRITT, 25 Pf. SC G E G F allerdings Nanten, bie Bebenten erweden, wie ber bmiral Holmeg und General Gröner, vor allem aber der politisch sehr temperament volle Martin Spahn. Es ist nun gekommen, wie es bei einer solchen Kompilation nicht anders zu erwarten ist. Die Spezialisten haben, wie man es aus ihren einschlägigen Borarbeiten gewohnt ist, anregende Zusammenfassungen ihrer Forschungsergebnisse geliefert, teilweise zu knapp und ohne die beweisträftige Begründung, die sie anderswo niedergelegt haben. Dem Ganzen fehlt jedoch der verbindende Geist, die flare Fragestellung, die einheitliche Berarbeitung. Dieser Mangel wird nicht beseitigt durch die im Gegensatz zu den vorigen quantitativ recht umfangreichen Sammeltapitel des Heraus gebers, von denen man leider fagen muß, daß fie mitunter etwas feuilletonistisch ausgefallen sind. In den Ländergeschichten wird der Leser mit einer Fülle von Einzelheiten überschüttet, mit Namen, über die in einer Beltgeschichte" wirklich nicht zu sprechen lohnt, mit Daten, Berträgen, Beschlüssen, deren relativer Mert in gar feinem Berhältnis steht zu dem Umfang der Gesamtereignisse. Belcher Leser wird diesen Ballast von Einzelheiten, die gerade noch für den Spezialisten intereffant find, mit Geduld und Ausdauer über sich er gehen lassen? Für welchen Leserkreis ist das Wert überhaupt gedacht? Der Mangel an Berspektive und zielbewußter Grundeinstellung zeigt sich leider auch in den zahlreichen Entgleisungen, die sich einzelne Verfasser mit politischen Werturteilen geleistet haben. Martin Spahn verfällt in den Leitartikelton der Deutschen Tageszeitung" ( vgl. S. 769, 791, vor allem S. 798). Auf Seite 704 versucht Hollweg zu beweisen, was Lederer auf Seite 721 als Behauptungen dilettie render militärischer Literaten" widerlegt. An anderen Stellen mird das deutschnationale Dogma von der Unbefiegbarkeit Deutschlands durch den Hinweis auf den dafür zufällig fehlenden genialen Führer geftißt. Solche distanzlosen, journalistischen Seitensprünge leiften fich besonders die militärischen Mitarbeiter. Leider muß die Auswahl und die technische Wiedergabe der Illustrationen als besonders mangelhaft bezeichnet werden. Monarchen und Generäle, wie wir es aus den fenfationellen, lustrierten ror dem Kriege gewohnt waren, sind entsprechend der Reklame, die für sie gemacht worden ist, überreichlich vertreten. Was hat das mit ihrer historischen Bedeutung zu tun? Bielfach stehen die Abbildungen gar nicht in Beziehung zum Text, vielfach find fie einfach nichtsfagend, weil völlig undeutlich. In diefer Beziehung hätte man von einem so leistungsfähigen Berlag Besseres erwartet. Erwin Marquardt. Naturkunde. Dr. Curt Floeride: Das jagdbare Flugwild unserer Heimat, Beftimmungstabellen und Einzelschilderungen. Berlag von Richard Edstein Nachf., Leipzig. Preis geb. 4 M. In seiner bekannten flüssigen Weise schildert Dr. Curt Floe ricke im 29. Bande aus der Bücherei von Berg und Wald, vom Weidpfad und vom Schuppenwild". Einzelbilder aus dem Leben jagdbarer Vögel. Der Verfasser wendet sich besonders an die Jünger Nimrods und glaubt durch seine Schilderungen und Beftimmungstabellen ihr Wissen von der Bogelwelt zu bereichern. Ein oder zwei Vögel aus jeder Bogelfamilie werden in ihrer Lebens welse geschildert, die aber oftmals feineswegs ein charakteristisches Bild der betreffenden Vogelgruppe geben. Den Schilderungen haften teilweise große Mängel an. Ülebertreibungen, 3itate aus Hebertreibungen, 3itate aus Jägerzeitungen, die oftmals wenig zuverlässig sind, und Ungenauig: fellen machen das Buch wenig empfehlenswert. Der Jäger lernt aus den recht dürftigen Bestimmungstabellen", die ihm unbekannten Bögel nicht fennen, da diese Tabelle eine Bogelbestimmung nicht zulaffen. Auch die schrullenhafte naturwissenschaftliche Benennung der Vögel dient nicht dazu, die Kenntnisse zu erweitern. Paul Robien: Unter gefieberten Freunden. Verlag von Fischer u. Schmidt, Stettin. 1926. 128 Seiten. Preis 2 M. Robien, der Verwalter der Naturwarte Mönne, bringt in seinem Buche eine Reihe von Schilderungen in geschickter Darstellung, die uns einen Einblick in die Lebensweise von zwanzig Arten unserer gefeberten Freunde geben. Als erfahrener Feldornithologe ist Robien in der glücklichen Lage, seine Beobachtungen dort zu machen, mo die Bögel ungestört ihre Lebensgewohnheiten entfalten fönnen. Aus der Fülle seiner Erlebnisse schildert der Verfasser in zwangloser Plauderei das Leben der ihm besonders vertraut gewordener Bogel arten. Wir lefen von der Nachtigall, der herrlichen Sängerin, wir hören ihre schluchzenden Laute im Zauber der Maiennacht. Das Blaufehlchen, der Bewohner der meidenreichen Niederungen der großen Ströme", die Mistelbroffel, das Goldhähnchen, der 3merg in unserer Bogelwelt, die Bartmeise, ein feltener Brutvogel unserer Heimat, dessen Leben und Treiben fich hauptsächlich in den rohr. bewachsenen Sümpfen Hollands, Englands und des füdöstlichen Europas abspielt, Dom flaggengewandten Mauerfegler und vielen anderen Vogelgestalten, die Robien bei seiner naturschüßenden Tä tigteit beobachtete. Das Leben des Kuckucks, der seine Eier in das Mest anderer Bogelarten legt und nicht selbst brütet, wird eingehend geschildert. Dabei unterläuft dem Verfasser ein fleiner Irrtum, indem er angibt, daß der Kuckud die von ihm mit Eiern versehenen Nester wieder aufsuche und tontrolliere. Bom Waldfauz, die Geschichte des Mäusebussards und von der Lebensweise des Seeadlers geben uns Auskunft über drei recht verschiedene Raubvögel. Auch Bertreter der großen Stelzvögel, der Fischreiher, die Rohrbommel, der Kranich wurden geschilbert, ebenso wie die großen Trappen, die fleineren Uferschnepfen und Strandläufer. Rudolf Neunzig. DEN DER MAASSENSTRUMPF Höchstleistung an Qualität und Preis! Bolifit. Theodor Heng: Staat und Bolt. Betrachtungen über Wirtschaft, Bolitik und Kultur. Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin. 308 Geiten. Daub. Bolluese. Sin Findelfind, bas feine Mutter facht.... Die Nachf., Berlin. A. Daubistel Begen Eraner gefchloffen. Roman.... Diez, Berlist. A. Daudistel Eine schön mißglüdte Weltreise. Boltsverband der Bücher freunde, Berlin. R. Dehmel. Bekenntnisse. S. Fischer, Berlin. Nach Angabe des Verfassers ist sein Buch aus Vorträgen im Hans Delbrüd. Vor und nach dem Weltkrieg. Otto Stollberg u. Co. Auftrag der Reichszentrale für Heimatbienft" entstanden. Es soll ellos. Wittelamerita. Neues Zeben auf alten Kulturen. F. A. Broke Verlag für Politik und Wirtschaft, Berlin. nicht ein vollständiges System geben, sondern Untersuchung wich tighter Kapitel aus der Fragestellung der Bolts- und Staatspolitik". Eulenburg. Sterblich Unsterbliche. Bruno Caffirer, Berlin. bous, Leipzig, enrich Hinterbliche. Bruno Gellites, und ihrer Wechselbeziehungen. In fünfzehn Aufsätzen wird das Thema behandelt. Als Beispiele seien herausgehoben:„ Vom Wesen. Federn und H. Meng. Das Pſychoanalytische Bolksbuch. Hippokrates. des deutschen Volkstums; Der Reichsgedante; Parteien, Stand, S. Fischl. Sieben Jahre Schulreform in Desterreich. Deutscher Verlag für Klaffe, Beruf; Staat und Wirtschaft; Staat und Kirche; Völkerrecht Jugend und Bolt, Wien. und Völkerbund. Verlag, Stuttgart. Salberstadt. Otto Flate. Billa U. S. A.( Roman). S. Fischer, Berlin. In Einzelheiten durchdacht, von begründenden geschichtlichen Henry Ford. Das große Heute, das größere Morgen. B. Lift, Leipzig. Ertursen durchzogen und belebt, sprachlich flar und verantwortungs. A. France. Das Leben der Heiligen Johanna. M. Spaeth, Berlin. A. France. Unter der Rosenlaube. Arel Junder, Berlin. bewußt, fachlich, fann dies Buch als ein wohlgeratener Typus ange. Dr. B. Friedensburg. Wirtschaft und Polizei. G. A. Gloednet. sprochen werden, als ein bestmöglicher Typ gegenwärtig fleinbürger. A. Fürft. Das elektrische Licht. A. Langen, München. licher Geistigkeit. Feft verwurzelt in der Tradition deutsch- bürger J. Galsworthy. Der weiße Affe. Baul Zsolnay, Wien, licher Geschichte der Borkriegszeit, stellt sich der Autor doch mit E. Goldbed. Die Welt des Knaben. Hensel u. Co., Berlin. feltener bürgerlich- demokratischer Festigkeit und Selbständigkeit in M. Gerii. Wanderer in den Morgen.( Roman.) stein, Berlin. die Gegenwartsnotwendigkeiten; immer darauf aus, den Blutstrom Dr. F. v. Gottl- Ottfilienfeld. Fordismus. Ueber Industrie und technische zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem fließen zu lassen. Bernunft. Gustav Fischer, Jena. sid Reiches Wissen und Selbständigkeit ermöglichen es ihm, eine Reihe D. Grantoff. Das gegenwärtige Frankreich. H. Meyers Buchdruckerei, guter Bemertungen nach allen Richtungen hin zu machen. Im. Crotjahn. Das Gesundheitsbuch der Frau. 5. B. Diez, Berlin. ganzen freilich übt er vorsichtige Zurückhaltung. Er erinnert sehr Knut Samsun. Der wilde Chor. J. M. Spaeth Berlin. an den Historiker Dietrich Schäfer in seiner besseren Vorkriegszeit. J. Safet. Die Abenteuer des braven Soldaten Ehweif. II. Teil. Adolf Alle Borzüge des Buches freilich wiegen wenig gegen die Tat Synet, Prag. fache, daß sein Berfaffer nie und nirgends auch nur einen einzigen G. Sauptmann. Dorothea Angermann.( Schauspiel S. Fischer, Berlin. grundfäßlichen Schritt über fapitalistisch- bürgerliches Klaffendenten M. Heimann. Nachgelaffene Schriften. S. Fischer, Berlin. Karl Heinemann. Deutsche Dichtung. Alfred Kröner, Leipzig, hinaus täte. Daraus aber folgt, daß alle seine Definitionen und immer nur verschleiert gegebenen Folgerungen an einem Grund- Gertrud Hermes. Die geistige Gestalt des marristischen Arbeiters und die Arbeiterbildungsfrage. J. C. B. Mohr( Paul Shebed), Tübingen. fehler franken: Sie geben nur fleine Teil ,, wahrheiten"; meist nur im engsten Sinn staatspolitische. Die Arbeiterklasse verbindet mit Hofbauer. Int roten Wien. Deutsche Sozialdemokratische Arbeiter partei, Brag. all diesen Begriffen: Staat, Bolt, Stand, Partei, Klaffe, Nation, A. Sollitscher. Das unruhige Aften. S. Fischer, Berlin. Revolution einen von Grund auf anderen Inhalt, einen gesellschaft. Jensen. Der singende Tag.( Liederterte und Melodien.) Arbeiter lich weiteren und tieferen. Alles was Heuß zu sagen hat, liegt für Jugend- Verlag, Berlin. fie auf einer überholten Ebene. So ist dieses Buch für sie inter. Jerufalem. Einführung in die Soziologie.. Braumüller, Wien effant als Zeittypus, aber belanglos in seiner Lehre und seinem. Ilg. Der rebellische Kopf. Huber u. Co., Frauenfeld. Dr. S. Kampffmeyer. Siedlung und Kleingarten. Julius Springer, Wien. Karl Schröder. R. Kipling. Das Licht erlosch. Paul List, Leipzig Wollen. Weltpolitit. Albert Demangeon: Das britische Weltreich. Bohwindel, Berlag. Berlin 1926. Preis geb. 10 m. Rurt J. W. Kung. Vor den Toren der neuen Zeit. Felix Meiner, Leipzig. Jad London. Ein Sohn der Sonne. Üniversitas. Deutsche Verlags- Aft Gef., Berlin. E. Ludwig. Bismard. Ernst Rowohlt, Berlin. H. de Man. Der Sozialismus als Kulturbewegung. Arbeiter- Jugenda Verlag, Berlin. 6. de Man. Die Intellektuellen und der Sozialismus. E. Diederichs, Jena. Alaus Mann. Kindernovelle. Gebr. Enoch, Hamburg. F. Mafereel. Mein Stundenbuch( 165 Holzschnitte). Die Sonne( 63 Holz. schnitte). Kurt Wolf, München. Albert Langert, München. Th. Niemeyer und K. Strupp. Jahrbuch des Völkerrechts. Verlag des Instituts für internationales Recht an der Universität Kiel. B. Baulsen. Die Ueberwindung der Schule. Quelle u. Meyer, Leipzig. S. F. Platonow. Geschichte Rußlands vom Beginn bis zur Jehtzeit. Quelle u. Meyer, Leipzig. Die Anregungen, welche die materialistische Geschichtsauffaffung der wissenschaftlichen Forschung gegeben hat, erstrecken sich selbst auf felche Gebiete wie die Geographie. Auch hier macht heute eine sozialwissenschaftliche Betrachtungsweise, die die Wirtschaft und die Gesellschaft in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Untersuchung. Mayreber. Asteje und Erotit. Eugen Diederichs, Jena. stellt, der naturwissenschaftlichen den Rang streitig. Was sich uns W. Migula. Pflanzenbiologie. Quelle u. Meyer, Leipzig. heute als Geopolitik darbietet, ist im Grunde ein Fruchtbarmachen. Neuburger. Pfadfinder der Kultur. Männer und Taten der Technik. E. Mühlbach. Das Weltgebäude. Thüringer Verlagsanstalt, Jena. der Prinzipien der materialistischen Geschichtsauffaffung für die geographische Wissenschaft- trozdem wohl die meisten Vertreter der Geopolitit dem Marrismus nicht nur fremd, sondern auch feindlich gegenüberstehen, einige fehr stark mit dem Imperialismus lieb augeln und die ganze Art der geopolitischen Forschungsweise vom margiftischen Standpunkt aus noch viel zu wünschen übrig läßt. Auch das vorliegende Buch des franzöfifchen Forschers Deman geon über das britische Weltreich ist nicht von dem Verwurf frei aufprechen, daß es dem englischen Imperialismus zu untritisch gegenübersteht und nicht alle Möglichkeiten ökonomischer und soziologischer Betrachtung ausschöpft. Aber im ganzen gesehen bemüht sich das Wert, den Wirkungen nachzugehen, welche die britische Kolonisation auf Wirtschaft und Bewohner der kolonialen Länder wie auf Wirtschaft und Geist der Kolonisatoren selber ausgeübt hat. Das meifte bietet das Buch jedoch in seinem letzten Teile, der der Erörterung der Reichsprobleme" dient. Daß Demangeen auch das schwierige indische Problem anschneidet, ist selbstverständlich. Was er über all diese Dinge zu sagen hat, zeichnet sich zwar weniger durch Neuheit aus, als badurch, daß durch die Berständlichkeit der Dar ftellung und die Wirksamkeit der Zusammenfaffung die Fragen nahe. gebracht werden, die die britische Reichspolitit bewegen. Friedrich Hertned. Neue Bücher. ( Besprechung der eingegangenen Bücher bleibt vorbehalten.) Belli. Die Rote Feldpoft. J. H. W. Diez Nachf., Berlin. F. Bendigen. Das Wesen des Geldes. Dunder u. Humblot, München. D. Bie. Das deutsche Lied. S, Fischer, Berlin. A. Bloch. Harmonische Schulung des Frauenkörpers. Died u. Co., Stuttgart. A. Bröger. Das Buch vom Eppele. J. H. W. Diek, Berlin. A. Carthil. Die Erbschaft des Liberalismus. Kurt Bowindel, Berlin. Grunewald. Arbeiter- Jugend- Verlag, Berlin. . Claudius. Menschheitswille.( Dramatisches Spiel für Sprechchöre.) 6. Claudius. Lieder der Unruh. Arbeiter- Jugend- Verlag, Berlin. Josef Conrad. Romane und Erzählungen, 5 Bände. S. Fischer, Berlin. . Conrady. Reichsgründung und Kommune. Die Ereignisse von 1870/71 in Schriften von Friedrich Engels und Karl Mary. J. H. W. Die Nachf., Berlin. F. Bollod. Sombarts Wiberlegung des Marxismus. C. 2. Hirschfeld, Leipzig. Sugo Breuß. Staat, Recht und Freiheit. J. C. B. Mohr, Tübingen. A. Radcliffe- Dugmore. Frieden im Sudan. F. A. Brockhaus, Leipzig. Gabriele Reuter. Das Tränenhaus. Roman. S. Fischer, Berlin. $. Röhl. Der Naturalismus. Quelle u. Meyer, Leipzig. R. Scheffler. Die europäische Kunst im 19. Jahrhundert. Malerei und Plastik. Bruno Cassirer, Berlin. J. Scherr. Illustrierte Geschichte der Weltliteratur. Bd. 1. Died u. Co., Stuttgart. C. Schmitt. Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Barlamentarismus. Dunder u. Humblot, München, Paul Schubring. Die Kunst der Hochrenaissance in Italien. Propyläen Berlag, Berlin. G. Seger. Wehrhafte Republit? Hensel u. Co., Berlin. F. Sternberg. Der Imperialismus. Malit- Berlag, Berlin. Fr. Stiebe. Im Dunkel der europäischen Geheimdiplomatie. 2 Bände Deutsche Berlagsgesellschaft für Politik und Geschichte, Berlin. A Thieme. Um die Erbe.( Sprechchorwert.) Arbeiter- Jugend- Berlag, Berlin. A. b. Tirpik. Deutsche Ohnmachtspolitik im Weltkriege. Hanseatische Berlagsanstalt, Hamburg- Berlin. F. Tönnies. Fortschritt und soziale Entwidlung. G. Braun, Karlsruhe. Sigrid Undset. Kristin Lavranstochter. 8. Band. Nütten u. Loening, Frankfurt a. M. $. Viehmeyer. Bilder aus dem Ameisenleben. Quelle u. Meyer, Leipzig. J. Waffermann. Der Aufruhr um den Funker Ernst.( Erzählung.) S. Fischer, Berlin. M. Weber. Politit als Beruf. Dunder u. Humblot, München. Dr. A. Beil. Sexualreform und Segualwissenschaft. Julius Büttmann, Stuttgart. 5. G. Wells. Die Geschichte unserer Welt. Baul 3folnay, Berlin- Wien. Karl Zwing. Geschichte der deutschen Freien Gewerkschaften. Verlag Swing, Jena. Sämtliche hier angezeigten und besprochenen Bücher können durch die Buchhandlung 3. H. W. Dieh, Berlin SW, 68, Lindenstraße 2 ( Laden), bestellt werden. Din schönsten Geschenke! und to billioy!! WINTERMÄNTELaus reinwoll 29.Velours, fesche Formen, breiter Pelzkragen WINTERMÄNTEL aus bestem reinwoll.Velours od. Ottoman, nur eleg. Formen breiter Pelzkragen u. Manschetten z.I ganz aufreinseid. Duchesse 89, 69, JACKEN KLEIDER aus bestem reinwoll.Velours od.Rips, breiter Pelzkragen zum Teil Pelzmanschetten, Jacke ganz auf reinseid. Duchesse Sonder Angebot PELZ in unserer Abl MANTEL 4969SEAL- ELECTRIC- 335,295.SEAL- ELECTRIC- JACKEN 225Erstkl.Kürschnerarbeit- Mod.Formen eleg.gefült KLEID aus feinem reinwoll. 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