Soziale Hygiene. ?rof. Ulfred Grokjahn: Die Hygiene der mensch- lichen Fortpflanzung. Verlag Urban u. Schwarzenberg, Berlin/Wien. 344 Seiten. Preis 15 M. Schon in seinen früheren Schriften(Soziale Pathologie, Geburtenrückgang und Geburtenregelung) hat Alfred Grotjahn, Professor der sozialen Hygiene an der Berliner Universität, auf die große Bedeutung der Eugenik für die Probleme der sozialen Hygiene hingewiesen. Jedem Weiterfehcnden leuchtet in der Tat sofort ein, daß für die Gesunderhaltung einer Bevölkerung nicht nur die Fürsorge für die lebende, fondern vielleicht in noch höherem Maße die Sorge um die kommende Generation von Bedeutung ist. Deshalb muß die eugenische, d. h. an den Ergebnissen der Der- crbungswisienschaft orientiert« Betrachtungsweise die Forderungen der sozialen Hygiene im Interesse von Individuum und Gesellschaft ergänzen. Diesem Problem widmet Grotjahn seine jüngste Mono- graphie„Die Hygiene der mensch', ichen Fort- Pflanzung�, nicht so sehr vom Standpunkt des reinen Biologen, Botanikers oder Zoologen, die freilich die Grundlagen der Ver- erbungswisienschaft geschaffen haben, als vielmehr vom Standpunkt des Hygienikers der menschlichen Gesellschaft unter Berücksichtigung aller sozial, kulturell und auch politisch wichtigen Momente. Nach den Verwüstungen des Weltkrieges durch Dezimierung der kräftigsten Jahrgänge, durch einen unerhörten Geburtenausfall und einen davon begleiteten gewollten oder massenpsychologisch bedingten Geburtenrückgang, dessen Ende auch heute noch nicht abzusehen ist, ist dieses biologisch-hygienische Problem für alle Völker des west- europäischen Kulturkreises von aktuellster Bedeutung geworden. Die Bestanderbaltung des Volkes wird erst gewährleistet, wenn auf die einzelne Familie durchschnittlich drei Kinder entfallen, die nur statistisch genau zu ermittelnde Zahl unter Berücksichtigung der. un- verheiratet bleibenden und der vor dem Generationsolter sterbenden Mitglieder der Gesellschaft liegt nach etwas höher. Mehr als eine Destanderhaltung des Volkes kann heute bei den schwierigen Wirt- schaftsverhältnisien und dem dadurch eingeengten Nahrungsspielraum natürlich nicht erwartet werden. Nun kommt«s aber nicht darauf allein an, diese quantitativen Grundlagen des Bevölkerungs- beftandes zu sichern, sondern mindestens ebenso wichtig ist es, die von Generation zu Generation fortgepslanzten Erbanlagen zu erhalten oder womöglich zu verbessern, d. h. die Q u a l i t ä t des Nachwuchses zu sichern. Mit diesem Problem beschäfttgt sich die Eugenik, wörtlich als Lehre vom„Wohlgeborensein" von Francis Galton, einem Vetter Darwins, begründet, der freilich ganz unter dem suggestiven Einfluß der Selektionstheorie stand; auch gegenwärtig hat England in dem Nachfolger Galtons, dem durch feine methodologischen Ar- beiten weitberühmten Dererbungsstatistiker Karl-Pearson, der einen eigenen Lehrstuhl für Eugenik an der Londoner Universität hat, einen sehr markanten Vertreter. Freilich wurden aber die ver- erbungsstatistischen Grundlagen nicht hier, sondern im Verborgenen von dem Augustinerpatcr Gregor Mendel in Brünn gesunden und als die sogenannten Mendelschen Regeln von späteren Botanikern bestätigt und zur Grundlage der gesamten Vcrerbungswissenschast gemacht. Auch für die Biologie des Menschen ließ sich daraus cnt- nehmen, daß eine Vererbung erworbener Eigenschaften nach- weisbar kaum stattfindet, daß vielmehr die Anlagen des Menschen durch Erbfaktoren weitgehend bestimmt sind. Diese vererbungs- biologische Erkenntnis ist nun auch für die menschliche Hygiene von größter Bedeutung. Gerade die soziale Hygiene erstrebt es, durch eine weitgehende Fürsorge nach Möglichkeit alle Menschen, auch die schwächlichen und minderwertigen, am Leben zu erhalten; dadurch werden sie der Fortpflanzung entgegengeführt und können nun auch ihre minderwertigen Erbanlagen aus ihre Nachkommenschaft über- tragen. Es ist bekannt, daß gerade diese Individuen(Ästheniker, Trunkenbolde, Leichtschwachsinnige) ohne Verantwortungsgefühl die meisten Kinder in die Welt festen, während die wirtschaftlich und sozial ausgestiegenen, vollwertigen Menschen sich immer größer« Be- schränkung auferlegen. Dadurch muß in der Tat rein zahlenmäßig eine Verschlechterung der Erbanlagen eintreten; das ist der Grund, warum— nicht ganz mit Unrecht— die Vertreter der menschlichen Vererbungsdiologie den Bestrebungen der modernen Hygiene und Fürsorge mit Bedenken gegenüberstehen. Daß sich unter ihnen einige fanatische„Rasiehygieniker" befinden, die unter Anlehnung an die romantische Rassentheorie Gobineaus um den Untergang des allein produktiven, nordisch-arischen Rassenbcstandteiles fürchten, hat mit dem eigentlichen wissenschaftlichen Problem nichts mehr zu tun; es gehört vielmehr in das Gebiet der politischen Anthropologie mit einem leicht antisemitisch gefärbten Stolz aus die nordische Edelrasse. Es bleibt nun G r o t j a h n s großes Verdienst, diesem Problem der menschlichen Fortpslanzungshygiene von allen Seiten und allen Wissensgebieten mit eindringender Intuition nachgegangen zu sein. Er verschließt sich keineswegs den im Kern berechtigten Bedenken der Vererbungsbiologie gegen eine Arterhaltung der offenbar Minder- wertigen.' Nur will er diese nicht ohne Schutz der sozialen Fürsorge verkümmern und verelenden und damit zu neuen Krankheitsguellen werden lassen. Seine Vorschläge gipfeln vielmehr darin, daß er einmal aus Grund der jetzigen Erkenntnisse der Vererbungswissen- schast bestimmt minderwertige Personen, schwere Psychopathen, tuberkulös belastete Ästheniker von der Fortpflanzung ausschhesten möchte, nach Möglichkeit durch Anordnung eines Präventivverkehrs mit Hilfe der neu geschaffenen Eheberatungsstellen; wenn es sein muß, aber auch durch Zwangssterilisierung, die in einigen Staaten Nordamerikas seit einigen Jahren schon bei Schwachsinnigen und Geisteskranken durch eine einfache Operation ausgeführt wird. Diesen mehr negativen Maßnahmen«iner Ausmerzung der schlechten Erbanlagen stehen nun als positiv« Maßnahmen vor allem Grotjahns wirtschastiich-soziale Vorschläge gegenüber, die in dem Entwurf zu einem Elternschaftsversicherungs- g e s e tz gipfeln. Sie sollen vor allem die Fortpflanzungslust der normalen, vollwertigen und rüstigen Elternpaare durch eine merkbare materielle Unterstützung anfachen in Form einer Versicherungs- prämie, deren Beiträge von den Ledigen, kinderlosen und kinder- armen Ehepaaren nach bestimmter Staffelung ausgebracht werden. Aehnliche Vorschläge hoben in Frankreich bereits zu einem beachtens- werten Erfolg geführt; immerhin ist es bemerkenswert, daß die Ge- burtenziffer in Paris heute schon erheblich höher als diejenige Berlins ist, das zurzeit von allen europäischen Hauptstädten am schlechtesten abschneidet. Es wäre zu wünschen, daß die sachlichen und doch schon präzisierten Vorschläge Grotjahns weitere Beachtung finden und seine auch in bevölkerungspolitischer Hinsicht recht durchdachten Aus- führungen von allen gelesen werden, die an diesem wichtigen Gegen- wartsproblem interessiert sind. Dr. G e 0 r g W 0 l s f. Erziehung. Lindsey und Evans. D i� Revolution der modernen Jugend. Deutsche Verlagsanstalt. Stuttgart 1927. 259 S. Das Buch offenbart in außerordentlich fesselnder Weise, daß nicht nur in Europa das Hauptproblem bei der Lebensgestaltung der Jugend die Läsung der sexuellen Frage ist, sondern daß auch in Amerika diese Frage herrschend ist. Der Verfasser, ein genialer„Seelsorger", ist seit 25 Jahren am Jugend- und Familiengcricht in Denver in den Vereinigten Staaten, das er selbst gegründet hat, tätig und zeigt in rücksichtsloser Offenheit die sexuelle Lage der Jugendlichen. Es handelt sich zum Teil um Schüler höherer Schulen, die aber vielfach aus Proletariertreisen stammen, so daß seine Ersahrungen nicht nur für bürgerliche Schichten gelten. Diese Jugend rebelliert wie auch bei uns, d. h. sie ist gewillt, ihr eigenes Leben zu führen, im Gegen- fast zu den älteren Generationen, die zum großen Teil in einer leb- losen, heuchlerischen, bigotten Tradition lebt. Ihr jugendliches Da- sein führt sie einstweilen in aller Heimlichkeit und findet deshalb durchaus nicht immer den richtigen Weg. Sie will sexuelle Freiheit und schließt sich deshalb in einer mächtigen Organisation zusammen, die das Recht auf Liebe erkämpfen will. 99 Prozent aller Jugend- lichen der höheren Schulen von 14 bis 18 Jahren haben Beziehungen zum anderen Geschlecht, und 59 Prozent von diesen haben sexuellen Verkehr, obgleich sie von ihren unwissenden und kurzsichtigen Eltern für unschuldige Kinder gehalten werden. Die Mädchen unter ihnen gehören nicht immer zu den sogenannten Frühreifen. Sie be- trachten das„Poussieren" vielfach als Mittel zum Zweck: zum Auto- fahren. Tanzen und zum— Trinken. Nicht in trockener Gelehrsamkeit schildert der Verfasier uns diese Zustände, sondern in zahlreichen, lebensvollen Einzelbildern, die auch für deutsche Erzieher außerordentlich erhellend wirken, wenn auch einzelne Erlebnisse nur durch rein amerikanische Zustände zu erklären sind. Lindsey genießt unbeschränktes Vertrauen in allen Kreisen der Jugend, weil er sie versteht und nur im äußersten Fall Strafe anwendet. Es gelingt ihm in fast allen Fällen, die Selb- ständigkeit und das Verantwortlichkcitsgesühl der Jugend zu wecken und sie selbst die Entscheidung in besonders schwierigen Lebenslagen finden zu lasien. Zahlreich berät der Richter Mädchen, die, un- mündig, schwanger werden. Er bringt häufig den Säugling zu Adoptiveltern, denn seine Liste von Personen, die Kinder anzu- nehmen wünschen, ist größer als die der Mütter, die ihre Kinder abgeben müssen. Lindsey setzt großes Vertrauen auf diese Jugend, trotz aller ihrer Exzesse. Er glaubt, daß sie in Zukunft ihr Leben zu ihrem Besten und zum Besten der Gemeinschaft gestalten wird. Aller- dings muß die Gesellschaft vorher noch gewisse Bedingungen er- füllen: In aller Oeffentlichkeit und ohne falsche Scham müssen die sexuellen Iugendprobleme behandelt werden, die ältere Generation muß sich loslösen von der Knechtschaft einer veralteten und äußer- lichen Tradition und so den Weg frei machen zu einer Reform des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere einer Reform der Ehe. Die uneheliche Verbindung darf nicht mehr sozial gebrandmarkt werden. Die Eheschließenden müssen trotz des Einspruchs der Kirche mit der Geburtenkontrolle vertraut gemacht werden. Eine Neu- geftaltung des sexuellen Iugendlebens kann nicht durch Auspasserei und Wachsamkeit der älteren Generation erreicht werden, sondern nur dadurch, daß die Jugend freiwillig ein Sittengesetz anerkennt. Kein Erzieher sollte versäumen, dieses lebenswarnie, unendlich gütige Buch zu lesen. Else Hildebrandt. Raturkunde. Ernst Mühlbach: Glück und Tragik der Vererbung. Urania-Verlagsgesellschast m. b. H., Jena. 1926. 96 Seiten. Der Verfasser hat es verstanden, in unterhaltender Weise dem Leser einen Begriff von dem heutigen Stande der Vererbungs- Wissenschaft zu geben. Vor allen Dingen lag es ihm daran, den bildungshungrigen Proletariern eine Einfühning in die Vererbungs- lehre zu geben;„die nachstehenden Blätter als ein„Einmaleins der Vererbungslehre" aufzunehmen". Dieses'ist ihm im vollen Maße gelungen. Die beigegebenen Textabbildungen erläutern den Text in instruktiver Weise. Zunächst geht der Verfasser auf den geistig. kulturellen Stand der kapitalistischen Kulturwelt ein, den sie zurzeit des Auftretens des Entwicklungsgedankens einnahm und wie sie ihn deren Zwecken dienstbar machte. Im weiteren Verlaufe werden die klassischen Beispiele der Mendelschen Vererbungsregeln in geschickter und klarer Weise auseinandergesetzt. Eine Uebersicht über die bis- herigen Kenntnisse von den Trägern der Erbanlagen folgt. Zell- teilungen, die Chromosomen, die Reduktionsteilung der Samen- und Eizelle und Beziehungen zwischen Zellkern und Zelleib werden im zweiten Kapitel behandelt. Das schwierige Problem der Variationen und Mutationen wird darausfolgend beleuchtet. Der letzte Abschnitt dieses Kapitels befaßt sich mit der heißumstrittenen Frage der Ver- erbung erworbener Eigenschaften, mit der sich besonders der kürz. lich verstorbene Wiener Biologe Paul Kammerer beschäftigte. Eine Unmenge Material hat der Verfasser im letzten Kapitel „Glück und Tragik der Vererbung beim M«nschen" zusammenge- tragen. Der Wert der samikiengeschichtlichen und die statistischen Feststellungen für die Erblichkeit besonderer Merkmale wird be- handelt, ebenso wie die Bererblichkeit von Krankheiten, geistigen Eigenschaften usw. Das Problem der Verwandtenehen, deren Ausgang je nach der erblichen Veranlagung der beiden Partner für die Nachkommenschaft und die Mitmenschen ein unglücklicher, oder dort, wo äußerst günstige Erbeinheiten zusammentreffen, ein recht glück- licher und auch für die Menschheit ein recht vorteilhafter sein kann. Die Verwandtenehen der Fürstenhäuser und die infolge der Inzucht auftretenden Degenerationserscheinungen geben ein warnendes Bei- spiel. Die Erblichkeit der Veranlagung zum Verbrechen wird an dem Stammbaum einer Verbrecherfamilie erläutert, die bei den An- gehörigen dieser Familie durch Generationen auftritt. Nach Ansicht des Verfassers genügt häufig schon eine Veränderung der Umgebung und der Lebensweise, um derartig schlechte Erbanlagen nicht zum Ausbruch kommen zu lassen. Weiterhin wird die Bedeutung der sozialen Stellung für die Entfaltung der Erbanlagen, ein für den Sozialismus wichtiges Problem, behandelt. Zum Schluß fetzt der Verfasser die Wichtigkeit der Vererbungslehre als marxistische Hilss- Wissenschaft auseinander. Als Einführung in diese Probleme ist die Schrift sehr zu empfehlen. Rudels Neunzig. Die Tierbücherei: Bd. 7: Büffel, Bd. 8: Raubvögel, Bd. 9: Wale, Bd. 19: Giftschlangen, Bd. 11: Der beste Freund, Bd. 12: Edelhirsche, Bd. 13: Pferde, Bd. 14: Füchse. In Einzelbänden her- ausgegeben von der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege in Berlin. Werner Kube, Verlag, Berlin. Wie bei den vorhergehenden, so ist auch bei diesen Tierbüchern der im großen und ganzen prächtig gelungene Versuch gemacht, das Tier dem Menschen näher zu bringen durch der besten Tierschrift- steller beste Werke. So werden vornehmlich Menschen zu uns, denen jeder Tierfreund dankbar sein muß, Menschen, denen persönlich Tiere durch treu« Anhänglichkeit einen Teil der Dankesschuld abge- tragen haben, die ihre ganze Gattung ihnen schuldete. Darum fällt es besonders unangenehm auf, daß in dem Band„Edelhirsche" sehr oft die bloße Jagdleidenschaft zum Wort kommt. Es spricht dort nicht der Jäger, der seinen Bedarf an Fleisch und Kleidung decken muß, dem der Selbsterhaltungstrieb die Büchse in die Hand zwingt. Es handelt sich hier um weiter nichts, als um die literarische Be- schänigung für die brutalen Instinkte des Großraubtiers Mensch. Ist es doch tatsächlich eine Tierliebe mit höchst bitterem Beigeschmack, wenn der Jagdpächter den Hirsch durch den Winter füttert, weil er den Hochgeweihten erst schießen will, wenn der ein kapitaler Bock ist. Es gibt viele Tierfreunde, die keine Jäger sind. Darum war es sehr angebracht, wenn die Herausgeber mal ein bißchen Mut zu neuen Wegen ausbrächten und auch beim jagdbaren Wild dem Beobachter den Platz vor dem Jäger einräumten. Zum Pergleich könnte man auf die Tierfilme verweisen, bei denen schon längst der Iagdfilm durch den reinen Beobachterfilm abgelöst worden ist. Ein arges Stück wurde im Bündchen über Raubvögel geleistet. Tierliebe hat bekanntlich nichts mit Politik zu tun. Wenn Schrift- steller Tiergeschichten politisch aufziehen, ist das ihr gutes Recht, dann gehören sie jedoch mit diesen Geschichten nicht in Bücher, die jeder Leser für neutral halten muß. Hier wird unumwunden, namentlich durch„Kraftkralles Talfahrt" regelrechte monarchistische Propaganda getrieben. Daran ändert auch der dem Band so ver- schäim" beigelegte Zettel folgenden Inhalts nichts:„Durch ein be- dauerliches Versehen des Verlages wurde es versäumt, die von dem Herrn Bearbeiter gewünschten Korrekturen auszuführen, so daß der ausgedruckte Band nicht in allen Teilen den Wünschen und Angaben des Bearbeiters und der herausgebenden Bereinigung entspricht. Für die textliche Gestaltung dieses Bandes ist daher der Verlag allein verantwortlich". Durch solche Experimente vermindert der Verlag selbst seinen Abnehmerkreis ganz erheblich. Erna Büsing. Der Schwelzerische Nationalpark. Verlag Drunner u. Eo., Zürich. Das vorstehende Werk ist als Zllbum erschienen, das fast aus- schließlich aus 59 photographischen Aufnahmen aus dem Schweizer!- schen Nationalpark besteht. Ein herrliches Werk, das nahezu kom- mentarlos Einblick in eine der schönsten Gegenden Europas ver- mittelt. Erst vor 13 Jahren ist durch Gesetz ein beschränktes Gebiet im äußersten östlichen Zipfel der Schweiz zum Naturschutzpark er- klärt worden. Seitdem ist jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein dieses insgesamt 149 Quadratkilometer großen Gebietes vor der Willkür der Menschen geschützt. Nur eine Fahrstraße, die das Unter- engadin mit dem(jetzt italienisiichen) Vintschgau verbindet, durchkreuzt diese Gegend, in der sich lediglich nur eine einzige ständig bewohnte menschliche Siedlung befindet. Es dürfen lediglich die wenigen behördlich angelegten Wege betreten werden. Aus diese Art kann sich die Natur, vor der Willkür und dem Fortschritt der Menschen geschützt, frei und fast urwaldmäßig entfalten. So werden absterbende Tier- und Pflanzengatttingen vor dem Untergang gerettet und sie wachsen zu neuem, sich fortpflanzendem Leben auf. Es wird damit an der Natur und an der Wissenschaft ein gutes Werk vollbracht, auf das die Schweiz besonders stolz sein kann. Das Lichtbilderalbum, das jetzt über den Nationalpark erschienen ist, legt Zeugnis ab von dem bereits Erreichten und wird veranlassen, das Unterengadin nicht nur wie bisher in seinem Haupttal zu�durch- fahren, sondern auch in seinen zum Naturpark führenden Seiten- tälern zu besuchen. Mögen aber die neuen Besucher nicht allzu zahlreich sein, denn sobald der Mensch irgendwo in Massen erscheint, wird er, auch gegen seinen eigenen Willen, zum Feind der Nattir' V. Schiff. Alpinismus und alpine Technik. Die Alpenhütten der„Natursreunde" legen ein beredtes Zeugnis dafür ab, daß die Arbeiterschaft sich auch ihr Recht auf den Genuß einer der großartigsten Naturoffenbärungen nicht nehmen läßt. Wer aber nicht schweren Schaden an Gesundheit und Leben nehmen will, mutz vor ernsthaften Bergfahrten sich ernsthaft mit den Voraus- setzungen befassen, die jeder zu erfüllen hat, der den Kampf mit dem Hochgebirge ausnimmt. Aus den Ersabnmgen von mehr als einem halben Jahrhundert hat man wertvolle Regeln gezogen, die im aller- dings bürgerlich gefärbten alpinen Schrifttum niedergelegt sind. Wer von den Bergen wenig oder gar nichts weiß, greift zur allgemeinen Orientierung zuerst zum„Ratgeber für Alpen- wanderer" von Z. Zsioriggl(Lindau ersche Universitätsbuchhandlung, München). Hier erfährt er alles Notwendige über seine Eig- nung zum Alpinisten, die Eigenarten der Alpen in jeder Beziehung, über Tourenzusammenstellung, Unterkunft, Wegebezeichnung, Verpflegung und Ausrüstung, Karienwesen und erhält schließlich eine genaue Schilderung der einzelnen Gebirgskomplexe der Ostalpen, die ja für den deutschen Gebirgssreund in erster Linie in Frage kommen. Das Werk hat handliches Formal und paßt bequem in den Rucksack Mehr das Bergtechnische und bestimmte Ein,jelsragen(Wetter- kenntnis, Geologie, Photographieren, Kartenlesen) werden in dem „Ratgeber für Bergsteiger" betont, den die Sektion U t 0 des schweizerischen Alpenklubs herausgegeben hat(Verlag Orell Füßli, Zürich). Besonderer Wert ist hier aus die Besprechung der Seiltechnik gelegt, die ja in der Tat nicht genau genug studiert werden kann. ES WIRD REGNEN! Ein technisches Wert, an dem fein angehender Alpinist achtlos vorübergehen darf, ist Franz Nieberls ,, Klettern im Fels"( Bergverlag Rother, München). Es gibt ausreichende Aufflärung über alles, was mit der reinen Felskletterei zusammenhängt. Eine sehr schäzenswerte Ergänzung hierzu bietet das kleine Heft Anwendung des Geils", herausgegeben von der Alpenvereinssektion Bayerland, München( im Selbstverlag). Das Heftchen paßt als Einlage in jedes Notizbuch und jede Brieftasche und unterrichtet mit flaren, guten Zeichnungen und furzem, prägnantem Text über alles Wissenswerte der so lebenswichtigen funstgerechten Seilbedienung Das klassische Buch für den Bergmenschen ist und bleibt 3figmondy- Pauldes Werk über„ Die Gefahren der Alpen", das schon zahlreiche Auflagen erlebt hat und immer wieder erleben wird ( Bergverlag Rother, München). In anschaulichster Form ist von diesen beiden bedeutenden Alpinisten alles zusammengetragen, was der Kletterer und Gletschermann wissen muß, um seinen schönen und oft nicht ungefährlichen Sport betreiben zu können. Was besonders instruktiv wirkt ebenso übrigens im Buch der Sektion Uto find die zahlreichen praktischen Beispiele, die die Autoren anführen. Es gibt bisher noch kein Buch über dieses Gebiet, das auch nur im entferntesten an 3sigmondy- Baulces Wert heranreichte. Das Sonderkapitel der„ Lawinengefahr, ihre Entstehung und Berhütung" behandelt Baulcke allein in einem fleinen Büchlein ( Lindauersche Universitätsbuchhandlung. München). Mehr für Fortgeschrittene bestimmt ist Josef Jfflingers Führerloses Bergsteigen"( Berlag Grethlein u. Co., Leipzig), das das Gehen auf Fels zugleich mit dem Gehen auf Eis und Schnee behandelt. Dieses Buch tommt besonders für diejenigen in Frage, die sich aus Mangel an Uebungsgelegenheit theoretisch eine hinreichende Kenntnis der Gesamtprobleme des Alpinismus aneignen wollen. Jitlingers Angaben über die Bekleidungsfrage sind recht nüzlich, seine Ausführungen über die Ernährung des Bergsteigers zeigen die Kenntnis des erfahrenen Braftiters. Wertvolle Winke über Einzelheiten, insbesondere in bezug auf die Ernährung, findet man übrigens auch in Georg Finchs Der Kampf um den Everest"( Berlag F. A. Brockhaus. Leipzig), einem Wert, das jedem Alpenfreund eine Fülle von Anregungen vermittelt. Das Einzelkapitel der Eis- und Schneetechnik behandelt wieder Franz Nieberl im„ Gehen auf Eis und Schnee"( Bergverlag Rother, München). Sehr bemerkenswert ist ,, Winterliches Bergsteigen und alpine Stilauftechnit" von Erwin Hoferer( Bergverlag Rother, München). Hervorragendes Bildermaterial bildet zugleich einen willkommenen Schmuck des Buches, dessen genaue Angaben über die Ernährung im winterlichen Hochgebirge von fundamentaler Bedeutung sind. Das Buch ist für jeden, der im Gebirge Sti laufen will, unentbehrlich. Hatten wir bei den bisherigen Büchern mit Anleitungen zu tun, die dem Elementar- und Mittelschultursus entsprechen, so bedeutet Geoffroy Winthrop Youngs ,, Schule der Berge"( Verlag F. A. Brod haus, Leipzig) die Akademie des Alpinismus. Die Angaben des Autors über die Ausrüstung des Bergsteigers sind vorbildlich. Was Young über das Verbandklettern sagt und über den Berkehr mit den Führern, seine Ausführungen über das Felstlettern und seine raffi nierten Einzelheiten über die Technik auf Eis und Schnee sind die reife Frucht vom Baum einer menschenalterlangen praktischen Erfahrung. Das Kapitel über den Stilauf im Hochgebirge zeigt, daß selbst bei Dingen, die längst bekannt zu sein scheinen, immer noch neues und zwar wesentlich neues zu sagen ist, wenn man über das nötige Wissen verfügt. Die Bilderbeigaben zu diesem Buch sind ein fünstlerischer Genuß für sich. Kurt Biging. Erzählende Literatur. Frank Harris: Die Bombe.( Roman.) E. Laubsche Verlagsbuchhandlung, Berlin. 314 Seiten. Preis 5 M. Frant Harris nennt sein Werk Roman, aber man tut Berfasser und Werk Unrecht, wenn man das Buch nur aus fünstlerischem Gesichtspunkt beurteilen würde. Die Geschichte des jungen Deut chen, der Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts nach Chikago auswandert, dort ein bekannter Journaliſt wird, in anarchistische Kreise gerät, fich außerdem vorschriftsmäßig verliebt, und schließlich bei dem bekannten Haymarket- Attentat die Bombe wirft, ist nicht besonders glücklich gestaltet. Aber das sollte sie auch gar nicht. Alle romanhaften Geschehnisse sind nur ein schmad haftes Drum und Dran. Der Hauptatzent ruht auf der Schilde. rung des skandalösen Prozesses, der sich nach dem Attentat entLC Smith Schreibmaschinen Die Bureau- Maschine mit Kugellagern. Dezimal- Tabulator eingebaut, ohne Mehrkosten. Kostenlose Vorführung durch Corona Schreibmaschinen G. m. b. H. Abt. D. Berlin SW 68, Markgrafenstr. 76-77( Dönh. 7373) Teppichefèvre's Räume Wachsen! Gewaltig dehnt sich aus das weltbekannte Teppichhaus! Berlin S. Seit 1882 nur Oranienstr. 158/59 Wir haben keine Filialen! 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Heilige und Könige fallen im ungestümen Leben dieser Räuber und Abenteurer, Popanze und Begriffe werden unbarmherzig zertrümmert, und wenn sie nach ermattendem Ritt und blutiger Tat am Lagerfeuer müde ausruhen, dann bricht in ihrem Hirn der Kampf um den Sinn des Lebens und der Leidenschaft auf. Aber dieser Sinn erschließt sich nicht, nur das Bewußtsein tragischer Berftrickung offenbart sich, tragischer Verstrickung in den ewigen Widerstreit von Geist und Fleisch, Eros und revolutionärer Gerechtigkeit, Blut und Wollen. Wahn der Sinnlichkeit, Wahn der Vernunft, Wahn der Koketterie und der Wahn des Wahns, der richtige" Wahnsinn sind die vier Ecken, an denen die Gestalten der Geschichten sich blutig stoßen. Sie wissen um ihren Taumel zwischen diesen aufgespreizten Stachein, aber sie sind nicht angefault vom Zweifel. Ihr Lebensmut und ihre Kraft sind von philosophischen Erwägungen nicht zu unterbinden, und angetränkelt ein wenig von des Gedankens Blässe, aber nicht gehemmt und behindert, sezen sie ihr Schmugglerund Landstreicherdasein fort. spann, ruht auf der Aufdeckung der damaligen unhaltbaren 3u-| einen zweiten„ Ontel Angiel" folgen, der wieder drei inhaltlich locker fiände bei der amerikanischen Arbeiterschaft, auf der schamlosen Aus- verknüpfte Erzählungen enthält. saugungspolitik von seiten der Unternehmer. Vierzig Jahre liegt diese Sache zurück, und man kann fragen, hat sich denn nicht heute alles gebessert? Ja, vielleicht in den USA., aber auch in Europa? Und dann noch dies: Genau so, wie man 1887 in Chifago mit sogenannten lästigen Ausländern verfuhr, handelt man augenblicklich, man erinnere sich nur an den Prozeß Sacco Vanzetti. Auch diese beiden Italiener sind zum Tode verurteilt worden, ohne daß ihnen eine Schuld nachgewiesen werden konnte, auch gegen sie kämpfte die großamerikanische Presse fast mit denselben verlogen- pathetischen Worten, wie ehemals im Haymarket- Prozeß. Im Grunde ist alles beim alten geblieben, auch wenn die Amerikaner aus wirtschaftlichen Gründen die Lebensbedingungen der arbeitenden Bevölkerung gebessert haben. Und ist das schmachvolle Gerichtsverfahren, das Harris genau nach den Aften und den Zeitungsberichten wiedergibt, nicht heute noch möglich? Und nicht nur in Amerika? Sieht es denn im Grunde bei politischen Prozessen in Deutschland besser aus? Hat dieser Han market- Prozeß nicht scheinbar ewige Bedeutung? Ein zeitbedingtes Gerichtsverfahren erhält ein unveränderliches Gesicht. Dieser Roman, der ganz fachlich, fühl und ruhig geschrieben ist, in der Art einer ungefälschten Chronit, hat mehr antlägerisches Pathos als Werke expressionistischer Prägung, in denen der Verfasser sein Leid in die Welt hinausschreit. Hier herrscht eine unbestechliche Sachlichkeit, hier spricht die gerechte Sache felbft für fich. Harris verkündet sein" J'accuse", ohne mit der Stimme zu beben, ein Antläger großen Formats, wie Zola und auch ein Gestalter. Denn, mögen die Lebenswirrungen des jungen Deutschen, des Bombenwerfers Rudolf Schnaubelt, im Typischen steckenbleiben, die Gestalt des Anarchisten, Autodidakten und Gerechtigkeitsfanafikers Louis Lingg ist von größtem Format. Um dieser einzigen Gestalt willen verdient der Roman höchstes Lob. Und wo findet man denn trotz aller altruistischen Vereinigungen und aller schönen Worte, die auf Versammlungen versprigt werden, diefelbe Energie, die fich für die gerechte Sache einzusetzen vermag. Lest dieses von allen Phrasen freie Buch, left dieses Wert eines echten Gerechtigfeitssuchers! Felig Scherret. und Der Stil dieser reizvoll- romantischen Geschichten nimmt den Leser sofort gefangen: fie flingen wie alte soziale Märchen, sie wurzeln tief in der Wirklichkeit, und reichen mit ihren Wipfeln an die Nebel unentwirrbarer Probleme des Blutes und des Schicksals. Sie sind mit einer Unmittelbarkeit des Erlebens niedergeschrieben, die entweder höchstens technisches Raffinement sein kann oder aber einfachste, erhabenste Kunst. Das ist nicht zu entscheiden, und bleibt für die stärkste künstlerische Wirkung dieser fast unvergleichlichen Friz Rosenfeld. Novellistik auch belanglos. Neue Bücher. ( Besprechung der eingegangenen Bücher vorbehalten.) D. Baner. Sozialdemokratie, Religion und Kirche. Wiener Volksbuchhandlung, Wien. m. J. Bonn. Geld und Geist. Vom Wesen und Werden der amerikanischen Welt. S. Fischer, Berlin. Dr. W. Borgius. Der Pan- Europa- Wahn. Neue Gesellschaft, Berlin. G. Brandes. Urchristentum. E. Reiß, Berlin. E. Buchner. Anno Dazumal. II. Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin. J. Delmont. Die sieben Häuser. Grethlein u. Co., Leipzig. Dr. Diet. Heiliges Eigentum" und Arbeiter- Enzyklika. Verlag der religiösen Sozialisten, Karlsruhe- Rüppurr. Gustav Doré. Meine Herren... Die unsterblichen Diskussionsredner. Paul List, Leipzig. E. Fleg. Der Kleine Prophet. R. Piper u. Co., München. Verlags- Aktiengesellschaft, Berlin. 310 S. Preis Ganzleinen 4,80 m. Jad London: Jerry der Insulaner. Universitas, Deutsche Das ist nicht nur die Geschichte eines Hundes, das ist die Geschichte einer leuchtenden, bunten, lockenden, grausamen untergehenden Welt. Die Geschichte der Südsee. Hier ist nicht das Idyll von Van Zantens glücklicher Insel, hier ist Kampf, harter, grausamer Kampf zwischen schwarz und weiß, zwischen Einge borenen und den fremden weißen Menschen. Oder besser: Kampf zwischen schwarzem und weißem Kannibalismus. Nur daß der Rapitalismus, der menschenfreffend mit Werberschiffen und Stlavenkontrakten die Inseln dieser naiven Kannibalen überzieht, eine unpersönliche Macht ist, und daß diese Wilden sich dann berechtigt glauben, statt dieses unpersönlichen, unfaßbaren Herrn seine greifJ. Galsworthy. Der silberne Löffel. P. Zsolnay, Wien, Berlin. baren Diener aus Fleisch und Blut vergellungsweise aufzufressen D. M. Graf. Licht und Schatten. Märchen. Neue Gesellschaft, Berlin. das ist der Unterschied. Aber zuletzt siegt doch der größere, unpersönliche Menschenfresser... In dieser Welt lebt nun der Hund W. Heine. Die Buchhändler- und Druckerprozesse vor dem Reichsgericht. Dr. W. Rothschild, Berlin- Grunewald. Jerry sein Leben. Er ist von edler Abkunft, kein gewöhnlicher Busch- G. Hübner. Geographisch- Statistische Tabellen. 69. Ausgabe, 1927. Seidel föter der Eingeborenen, und seines Lebens Ehrgeiz und Erfüllung ist, diesen weißen, über alles machtvollen Göttern zu dienen, tapfer und treu. Das bunte Schicksal der Südsee wirft ihn von der heimi-. Krüger. Reichsheimstättengesek. R. Hobbing, Berlin. schen Plantage auf die Jacht„ Arangi", zu„ Schiffer", dem Herrn Dr. B. Liber. Kind und Elternhaus. Hensel u. Co., Berlin. F. Lion. Große Politik. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart. feines Herzens, dann an den Strand von Somo, wo ihm seinem. Maeterlind. Das Leben der Termiten. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart. Tapferkeit das Leben rettet und ihn zum hochverehrten, mit großem Dr. J. Marcuse. Erkältung und Abhärtung. Birk u. Co., München. Tabu belegten Hundegötzen werden läßt. Schiffer" findet sein Grab im Magen des Häuptlings, aber Jerry wird durch alle Fähr- M. Mohr. Zeitungskunde und Zeitungswissenschaft. Quelle u. Meyer, lichkeiten gerettet, bis er endlich wieder zu seinen weißen Göttern M. Ostenso. Erwachen im Dunkel. F. G. Speidel, Wien, Leipzig. A. Polgar. Stichproben. E. Rowohlt, Berlin. $. Boulaille. Die Geburtsstunde des Friedens. P. Zsolnay, Wien, Berlin. B. Schönlant. Der gespaltene Mensch. Sprechchorwerk. VolksbühnenVerlag, Berlin. 2. Slezat. Der Wortbruch. E. Rowohlt, Berlin. Metallbetten 1050 Schlaichaiselongues 24.Fabrikpreise Ratenzahlung Pommt. u. Sohn, Wien. Leipzig. Aber nicht nur von diesem äußeren, bunten Geschehen spricht das Buch, sondern auch von allem Gemeinsamen, das alles Leben geheimnisvoll verbindet: den alten Kannibalenhäuptling Bapsti mit Schiffer", und Nalasu, den Blinden mit Jerry und Jerry mit seinen meißen Göttern ein riesiger, goldener Ring des Lebens. Und es spricht vom letzten Glück der Einsamen: der Freundschaft und selbst. Bierkandt. Der geistig- fittliche Gehalt des neueren Naturrechts. W. Braus losen Hingabe eines treuen Tieres. R. Ewald. " Göhr Berlin, Pappelallee 12 Pankow, Schmidtstr.1 frei jeder Bahnstation. Panait Istrati: Ontel Angiel. Aus den Geschichten des Adrian 3ograffi. Verlag Rütten u. Loening, Frankfurt a. M. 1927. 242 Seiten. Panait Iftrati, der von Romain Rolland entdeckte rumãnische Dichter, läßt seinem ersten Novellenband„ Kyra Kyralina" BANK DER ARBEITER, ANGESTELLTEN UND BEAMTEN, A- G BERLIN S 14 WALLSTRASSE 65 POSTSCHECK- KONTO: BERLIN 3898 FILIALEN: BREMEN, BRESLAU, DRESDEN, FRANKFURT A. M., HAMBURG AUSFÜHRUNG ALLER BANKMÄSSIGEN GESCHÄFTE SPAREINLAGEN ZU GÜNSTIGSTEN BEDINGUNGEN BANK- KASSENSTUNDEN VON 9 BIS 3 UHR SPARKASSE AUSSERDEM VON 4 BIS 6 UHR SONNABENDS VON 9 BIS 1 UHR müller, Wien, Leipzig. Dr. H. Wehberg. Das Genfer Protokoll. Georg Stille, Berlin. <-Sämtliche hier angezeigten und besprochenen Bücher sind in der Buchhandlung 3. H. W. Die Nachf., Berlin SW. 68, Lindenstraße 2( Laden), erhältlich. VIERTENS: Nur die allerbesten Kaffeebohnen zentralund südamerikanischer Herkunft wer= den für den coffeïnfreien Kaffee Hag verwendet. Sie haben also die volle Garantie, den allerbesten Bohnenkaffee zu kaufen, wenn Sie Kaffee Hag wählen. Besseren gibt es nicht! 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