Nr. 11 11. November 1928 Blick in die Bücherwelt Religionsgeschichte. Arthur Drews: Das Martusevangelium als 3eugnis gegen die Geschichtlichkeit Jesu. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. 386 Seiten. Preis 11 m. Die Marienmythe. 190 Seiten. Preis 5 M. Leopold Feiler: Die Entstehung des Christentums aus dem Geiste des magischen Denfens. 152 Seiten. Breis 3,80 m. Sämtlich bei Eugen Diederichs, Jena. Arthur Drews, der Leiter der berühmten Religionsgespräche aus dem Jahr 1910, ließ soeben zwei Bücher erscheinen, die nament lich das Interesse freidenferischer Kreise ermeden dürften. Der Verfaffer hat befanntlich den Offenbarungscharakter des Christentums durch Aufweisung seiner ideengeschichtlichen Genefis zerstört. Sein ,, Martusevangelium", 1920 in erster Auflage erschienen, hat man damals einen Mahnruf an die Theologie" genannt, damit fie nicht in wissenschaftlichen dogmatischen Schlummer verfalle". Die aweite Auflage ist um ein wichtiges Kapitel über das frühchriftliche Schriftium in seinem Verhältnis zur Frage der Geschichtlichkeit Jesu erweitert und fernerhin ergänzt durch Ausführungen über den Einfluß der babylonischen Astralmythologie. Diese Ergänzungen bringen den deutlichen und wissenschaftlich einwandfreien Nachweis, daß selbst das Martusevangelium, das man zu allen Zeiten als die immerhin noch zuverlässigste Quelle unter den Evangelien angesehen hat, feinerlei Anspruch auf geschichtliche Wirklichkeit befigt, vielmehr lediglich den Wert einer aus einer bestimmten religiöfen Stimmung entstandenen Dichtung hat, entworfen nach alttestamentlichen Beis jagungen und durchgeführt im Hinblid auf den Gang der Sonne und der Sternenbilder. Die beigegebenen Abbildungen und Sternen farten bieten ein gutes Anschauungsmaterial und erhöhen erheblich die Kraft der Beweisführung. Die Marien mythe" stellt das Seitenstüd der fopiel befehdeten Christusmythe" dar, von der das Markusenangelium eigentlich nur ein verselbständigter Teil ist. So wie die Christus mythe die Ungeschichtlichteit Sefu au erweisen suchte, wird hier auch der Gottesmutter jebe geschichtliche Birtlichkeit abge sprochen. Es wird zu zeigen gesucht, daß auch die Gestalt der jung fräulichen Mutter auf uralte Mythen zurüdgeht, die aus der religiösen Vorstellungswelt des Altertums erwuchsen und vom Christentum aufgenommen und umgebildet wurden. Drews Wert, ein neuer Beitrag zur Entstehung des Chriften tums aus dem Geifte des mythisch- gnostischen Denkens, zeigt in reiz voller Weise den Kampf der Kirche um das, Dooma von der unbeflecten Empfängnis", der sich in den philosophischen Schulen des Mittelalters spiegelte und schließlich mit dem Sieg des Duns Scotus über den hl. Thomas von Anuino endipte, mit dem Sieg der Franziskaner über die Dominikaner, die ihre Ripalität auf dem Boden dieser Frage zum Austraa zu bringen suchten. Die beiden Arbeiten Arthur Drems fügen fich der Lebensarbeit des Philosophen ein, die den unerschrodenen Kampf einer tief religiösen Natur gegen die Kirche dokumentiert. In diesem Zusammenhang sei auch auf das ebenfalls im Berlage Eugen Diederichs fürzlich erschienene Wert Leopold Feilers, Die Entstehung des Christentums aus dem Geifte des maoischen Dentens". verwiesen, der in gewiffem Sinne als cin Schüler Arthur Drews' anzusehen ift Feiler versucht, den Geift der Reit und der Ummelt lebendia au machen. aus dem das Chriften tum hervorgegangen ift. und verfolot in fünftlerisch nedender Form die Flemente des Christentums in Herkunft und Mandlung bis in die Gegenwart hinein. Dr. Lily Herzberg. Theater. Siegfried Neftriepte: Das Theater im Banbel ber 3eiten. Berlag Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin. 555 Setten. Nestrieptes Buch schreitet einen Weg ab von den„ mimischen Anfängen in Altgriechenland" bis zur Bolfsbühnenbewegung und her Darlegung der„ fozialen und fulturellen Stellung des Theaters in der Gegenwart", von dem er mit einem Blick auf die Ent widlung des russischen Theaters der Gegenwart- glaubt, daß es nicht tot ist, sondern noch große Aufgaben zu erfüllen hat. Eine Reihe angehängter Bildtafeln ergänat und erläutert recht gut den Tert. Nestriepte beschränkt sich auf eine Aufrißftizze der Entwicklung non Drama und Theater in den Hauptländern Europas unter be fonderer Berücksichtigung Deutschlands. Trotzdem sehen wir natürlich einen Riesenzug von Dichtern, Schauspielern, Komponisten, Regiffeuren, fleinen Ziseleuren und bahnbrechenden Genies an uns borüberziehen, und wir werden durch ein Museum der Bühnen techmit und Formenwelt geführt, das auf uns einbringt wie die Fülle eines Museums der Böllerfunde. Nestriepte gibt ein Bert, das vorliegende Forschungsergebnisse verarbeitet. Seine Abficht ist: ausgleichende, übersichtliche Anordnung des Gesamtstoffes; Aus wertung der vorhandenen Spezialabhandlungen und im ganzeneine, volfstümliche" Geschichte des Theaters. Bei dieser Absicht und dem trog 555 Seiten für ein foldes Thema äußerst geringfügigen Raum war eine doppelte Möglichkeit her Durchführung vorhanden. Entweder: eine Studie, die mit der Methode des historischen Materialismus die größeren Zusammen hänge deutend lizziert, fie im Rahmen des Gesamtgesellschaftlichen zeigt und so auch dem Phänomen Runft und Gesellschaft über haupt zu Leibe rückt; oder eine Art Studienleitfaden durch das Tat fachenmaterial mit hier und da aufgefekten und belebenden Lichtern. Nestriepte hat sich für die zweite Art entschieden. Da er hierdurch 1 Beilage des Vorwärts Völkerbund und Völkerrecht. Eine Uebersicht der neuesten Literatur. Berwaltungsaufgaben ergeben. Ueber die Institution des Mandats gibt es bisher in deutscher Sprache nur wenig größere Arbeiten. Die Monographie von Dr. . Schneider, Das volterrechtliche Mandat"( Ausland und Heimat Verlags 2.-G., Stuttgart 1926, 108 G., geb. 3,20 m.), ist eine sorgfältige Untersuchung, deren Wert durch den wörtlichen Abdrud fämtlicher Mandatsterte erhöht wird. Dr. Manka Spiegel gibt in ihrer Schrift„ Das pölferrechtliche Mandat und eine Anwendung auf Palästina"( Verlag Leuschner u Lubensky, Graz 1928, 182 G., geh. 7,50 M.) eine Darstellung des Balästinamandates, das eine in verschiedener Hinsicht interessante Sonderstellung einnimmt. In Anbetracht ber zunehmenden Bedeutung des Bölferbundes| die sich aus dem politischen Charafter des Bölferbundes für dessen in der internationalen Politif erübrigt sich der Nachweis, daß jeder politisch Interessierte sich über Aufbau und Funktionieren des Bölterbundes unterrichten muß. Nachstehend wird eine Reihe von Schrif ten genannt, die diesem Zwed zu dienen geeignet sind.( Die Litera tur über das Internationale Arbeitsamt und die Abrüstungsfragen muß megen des großen Umfanges hier unberücksichtigt bleiben.) Die rechtliche Grundlage der Völkerbundsarbeit bildet die den Pariser Friedensverträgen eingefügte Böllerbundssaßung. Neben dem großen, vorwiegend wissenschaftlichen Zweden dienenden Kommentar von Schüding und Wehberg Die Sagung des Böl terbundes"( 2. Auflage, Verlag Fr. Vahlen, Berlin 1924, 794 S., 36 m.) ist in erster Linie die gemeinverständliche Erläute rung zu nennen, die Hans Wehberg unter dem Titel„ Die Bölter bundsfagung"( 2. Auflage, Berlag Hensel u. Co., Berlin 1927, 160 S., geb. 3 M.) herausgegeben hat. Neben einleitenden Ausführungen über Entstehung, Rechtsnatur und Aufgaben des Bundes gibt Behberg zu jedem Artikel der Sagung Erläuterungen, die sowohl die grundsägliche Bedeutung wie auch die bisherige An wendung, vor allem auf Grund der Berhandlungen des Rafes und der Bundesversammlung, behandeln. Die flare, das Wesentliche hervorhebende Darstellungsweise des Verfassers, der von jeher so auch in den einzelnen Auffägen seiner Sammelschrift ,, Grund. probleme des Bölkerbundes"( Berlag Hensel u. Co., Berlin 1926, 108 S., geh. 2,50, geb. 3,50) für eine Befriedung der Welt durch rechtliche Organisation der Bölker eingetreten ist, ist recht geeignet, weitere Kreise über die Wirksamkeit des Bölferbundes zu unterrichten. Die hervorragenden www Nachdem Otto Bauer und Karl Renner die theoretischen Grundlagen für die Erfenninis des europäischen Nationalitätenproblems geschaffen hatten, ist diese Frage heute zu einer brennenden politischen Aufgabe geworden. Einen ersten Ueberblid vermittelt das Buch Don Dr. Fr. Wertheimer, Deutschland, die Minderheiten und der Völkerbund( Carl Heymanns Berlag, Berlin 1926, 152 G., geh. 6 M.), das recht flüssig geschrieben, aber stellenweise nicht unbedenklich ist. Die ausgezeichnete Materialfammlung von Prof. H. Kraus und die recht brauchbare fyftematische Arbeit von Dr. H. Pleitner wurden bereits an dieser Stelle angezeigt. Der Prager Statiftiter Dr. 3. Auerhan gibt in feinem Buche Die fprachlichen Minderheiten in Europa"( Berlag Hensel u. Co., Berlin 1926, 155 G., geb. 4 M.) eine Darstellung der gefeßlichen Regelung und der verwaltungsmäßigen Durchführung des Minderheitenschutzes in den einzelnen Staaten, ohne jedoch seine Sympathien für die Minderheitenpolitit der Tschechoslowakei zu verbehien. " Die so wichtige Ordnung des Minderheitenrechts in Deutschland behandelt Prof. C. Quidde in einem Heft ,, Die Minderheitenfrage für Deutschland"( Berlag Hensel u. Co., Berlin 1926, 28 G. geh. 0,50 m.). Eine soziologische Vertiefung des Problems bringt der erste Ergänzungsband des Jahrbuchs für Soziologie Nation und Nationalität"( Verlag G. Braun, Karlsruhe 1927, X+ 217 G., geh. 8, geb. 10 M.), der verschiedene sehr an= regende und mitunter auch angreifbare Beiträge von Autoren der Berschiedener Nationalität enthält. Das Borbild einer Bibliographie ist die Arbeit von 3. Robinson Das Minoritätenproblem und seine Literatur"( Berlag B. de Gruyter, Berlin und Leipzig 1928, 265 S., geh. 9 M.). Robinson hat die Minderheitenliteratur aus 20 Sprachen zusammengetragen und alle wichtigen Arbeiten furz charatterifiert. Ein anderer Kommentar„ Die Sagung des Bölfer. bundes"( Berlag G. Stilte, Berlin 1926, XXIV+ 380 G., geb. 8 M.) hat zum Verfasser den weit rechts stehenden Brof. v. Freytagh Coringhoven, der den Bölferbund von Anfang an als Machtinstrument der Siegerstaaten aufs schärffte betämpft hat und sich für eine Lösung der Völkerbundsfagung aus ihrer Berbindung mit den Friedensverträgen einsetzt. Diese feine Anschauungen bringt er in einer längeren Einleitung zum Ausdrud. Der Kommentar felbft leidet jedoch nicht unter dieser ablehnenden Einstellung und behandelt ben Bölkerbund und feine Tätigkeit als politisches Fattum. Eine fyftematische Darstellung„ Der Bölterbund, faffung und Funktion"( Berlag des Instituts für internationales Recht, Riel 1926, VIII+ 115+ 79 6., geh. 7,50 m.) haben Th. Niemeyer, C. Rühland und 3. Spiropoulos heraus gegeben. Der Arbeit ist dadurch gekennzeichnet, daß die Berfaffer zwar die technisch- juristischen Momente in aller Schärfe berücksich figen, im übrigen aber soziologisch vorgegangen sind und aus der Fülle des Materials eine Auswahl des Wesentlichen getroffen haben. Ein für Unterrichtszwede bestimmtes Heft Der Bölter M. Diestermeg. bund. 3iele, Organisation und Tätigteit( Berlag M. Diestermeg. Frankfurt 1928, 44 S., geh. 1,20 m.) hat Dr. Alberi Kruse geschrieben. Erfreulich ist die Betonung der pofitiven Leistungen des Völkerbundes. Im einzelnen ist die Darstellung mit unter allzu tnapp. Auch fehlt es an einer lebendigen Anschaulichkeit, die unbedingt erforderlich ist, wenn man der Jugend das Funt tionieren eines immerhin etwas abftratten Apparates näherbringen mill Im Auftrage der Breußischen Staatsbibliothet haben Dr. Fritz Junike und Dr. Hans Sveistrup Das deutsche Schrift tum über den Bölterbund. 1917-1925( Berlag Struppe u. Winfler, Berlin 1927, 71 S.) zufammengestellt. Leider haben die Herausgeber nur in 3weifelsfällen auf die Originale zurückgegriffen und auch nicht erkennen lassen, nach welchen Gesichts punkten die Auswahl der zitierten Arbeiten erfolgt ist. Als erster Verfuch auf diesem Gebiet fann jedoch diese Bibliographie gute Dienste leisten. Mitten hinein in die Berwaftungstätigkeit des Bölferbundes führt die Studie von Dr. H. 2. Harder, Danzig, Bolen und der Bolterbund( Verlag G. Stilfe, Berlin 1928. 134 G.). Harder untersucht die Frage, ob der Bölferbund seine Aufgabe als Schüzer Danzigs und als Garant feiner Verfassung erfüllt habe und bejaht sie, ohne jedoch die Schwierigkeiten außer acht zu laffen, notwendig gezwungen wird, mit furzen, subjektiven Charakteristiken zu verdeutlichen ganz gleich, ob er etma über Wesen und Ur. fprung des Theaters handelt, oder die griechischen Tragiker oder die deutschen Romantifer sfizziert oder auch die Schnittflächen griechi scher und römischer Kunst hinlegt-fo wird natürlich überall Grund zur Diskussion vorhanden sein, und nicht immer wird sein Urteil der Kritik standhalten fönnen. Der Durchschnittsleser wird auch, trok sprachlich durchaus leichter Darstellung, fich zuweilen vom Stoff erdrückt fühlen oder auch den Bartien über die ältere Gefchichte rein fachlich nicht gewachsen sein. Aber alles dessen unge achtet, und gerade als Ausgangspunkt zur Distuffion, ist diese Arbeit auf diesem heute wieder lebhaft umfehr zu begrüßen. Sie ist fämpften Gebiet ein erfter, breiterer Sensenschritt zur Sichtbar machung und Freilegung einer Fläche, die nun der Durchfurchung F. Diederichs. mit tieffaffendem Pfluge parat liegt. " Eine gute Einführung in das Bölferrecht gibt ,, Das Böiterrecht von Dr. E. v. Waldkirch( Berlag Helbig und Lichtenhahn, Bafel 1926, XVI+420 G., geh. 13 M.), das unter Berzicht auf die Behandlung der zahlreichen Streitfragen in flarer, allgemeinverständlicher Form die großen Linien hervorhebt. In seinem Bolterrecht im Grundriß"( Berlag A. Deichert, Leipzig 1926, IV+ 254 G., geh. 5. geb. 7,50 Mt.). gibt der verstorbene Göttinger Rechtslehrer Brof. Dr. J. Hafschet bei strafffter Konzentration eine Fülle von Material und nimmt zu allen wichtigen Streitfragen Stellung. Ueber den neuesten Stand unterrichten die Grundzüge des positiven Völkerrechts"( Berlag L. Röhrscheid, Bonn 1928, XIV+291 S., geb. 6,50, geb 8,20 m.) von Brof. Dr. Kari Strupp, die in diesem Jahre in vierter Auflage erschienen sind und vor allem die zurzeit im Vordergrunde stehenden Das Jahrbuch des Böllerrechts Fragen berücksichtigen. enthält in feinem VIII. und IX. Bande( Berlag des Instituts für internationales Recht, Riel 1922, 1926, VI+ 788, XI+ 545 G., 20, 30 Mr.) die völkerrechtlichen Dokumente aus den Jahren 1918 bis 1926. Wichtig ist das im Erscheinen begriffene Wörter= buch des Bölferrechts und der Diplomatie", begonnen von Prof. Dr. 3. Hatschet, fortgesezt und herausgegeben von Dr. 8. Strupp( Berlag W. de Grunter u. Co., Berlin und Leipzig 1924/1925, bisher 2 Bände, VI+ 860, 779 G., geb. je 35 M., geb. je 40 m.). Die Stichworte sind von den bekanntesten Bölkerrechtlern mie Heilborn, Lammasch, Laun, Mendelssohn- Bartholdy, Strupp, Berdroß, Behberg und anderen bearbeitet. Dr. Rudolf Levy. Rechtspflege. Walfer Cuz: Ursachen und Befämpfung des Berbrechens im Urteil des Berbrechers. Ein Beitrag zur Psychologie des Berbrechers und Verbrechens und zur Reform der Verbrechensbekämpfung. Heidelberg, Verlag Karl Winter, 1928. 274 Geiten. Die vorliegende Arbeit bildet die Ergänzung eines Buches, das der Verfasser fürzlich unter dem Titel:„ Das Berbrechen in der Dar stellung des Verbrechers" peröffentlicht hatte. Sollten dort die mannigfachen Formen aufgezeichnet werden, in denen fich das ver brecherische Leben äußert, so sollte hier zum Ausdruck gebracht werben, wie der Verbreter aus der durch die Gefangenschaft gewonnenen Distanz heraus fein verbrecherisches Leben beurteilt, worin er die Ursachen erblickt und wie er die Bekämpfung denkt. Engelhardt- Biere ATELIER ENGELHARDT 106 Pflege die Wäsche! Die Persil- Wäsche ist der Jnbe griff neuzeitlicher Wäschepflege. ENGELHARDY Wasch mit Persil Henkel Der Berfaffer hat, man ein möglichst großes Material zufammen| Aber er fann nicht ihr Mann fein. Ein einftiger Jugendgespiele, zubekommen, von Gefangenen fämtlicher württembergischer Straf anstalten Auffäße anfertigen laffen, die folgende Fragen behandelten: 1. Wie urteile ich über das Leben und seine Einrichtungen, auf Grund der Erfahrungen, die ich an mir und anderen in demselben gemacht habe, 2. Meine Ansichten über: Religion und ihre Bedeu hung in meinem Leben, Gut und Böse, staatliche Einrichtungen. Mas finde ich schön? Diese nicht sehr glüdlich formulierten Fra gen werden in ihrer Bearbeitung eingehend weitergegeben, ohne daß man das Gefühl hat, irgend etwas für das gestellte, interessante Broblem gewonnen zu haben. Was macht man z. B. mit einer Aeußerung: Ich möhbe so gern ein glücklicher Mensch werden, weil ich aber zu fest in meinem Unglüd size und nicht heraustommen tann, so spotte ich der Glücklichen! Die Tölpel! Was haben sie benn von ihrer Frömmigkeit?" Rind einfacher Handwerker, ermedi ihre Leidenschaft und schenti ihr das große Erlebnis. Ihre Mutterschaft empfindet sie als Vollendung ihres Daseins. Für eine Weile ist jeder Konflikt in ihr ausgeschaltet. Da beginnt der Baber um sein Kind zu kämpfen: Er will nicht, daß er unter falschem Namen aufwachse, vielleicht sogar ohne je von ihm zu erfahren. Fast hat sich die Frau schon frei gemacht, um ihm zu gehören, als der plögliche Tod des Gelehrten und die Geburt ihres Kindes sie wieder in den Kreis der Familie zurückziehen. Obgleich man hier den wahren Vater des Kindes fennt, will man den Knaben als einzigen Träger des alten Namens festhalten. Die Mutter sieht nur, daß sich dem Kinde damit eine gesicherte Zukunft bietet, und will dem geliebten Mann entfagen. Da greift diefer gewaltsam in ihr Leben ein: er entführt sein Kind und gewinnt durch diesen Handstreich auch die Frau. Das Ringen eines Menschen, der sich von den Traditionen, in Der Verfasser hat auch nicht den Versuch gemacht, das große Material irgendwie auszuwerten, geschweige denn irgend welche all- denen er aufwuchs, frei machen möchte, und der doch nicht eigene gemeinen Gesichtspunkte zu betonen. Wenn er am Schluß der Are Kraft genug befigt, sein Leben seiner Ueberzeugung gemäß aufbeit feine eigene Stellungnahme über die Verantwortlichkeit des zubauen, ist mit seinem Wissen um die Seele des Menschen geMenschen für seine Handlungen ausspricht, so steht diese nur in sehr schildert. Neben der Gestalt der Frau treten alle anderen zurüd. Lofem Zusammenhange zu der ganzen Arbeit. Er spricht sich nach Auch der Vater des Kindes ist nur soweit ffizziert, wie es zum Verdrücklich gegen die Todesstrafe aus, weil er jede Bergeltung verständnis der Handlung notwendig ist. Hierin liegt ein. Mangel des Buches. Denn dieser Mann ist der Träger der Grundidee. Er wirft. Und doch befennt er sich wiederum zur Bergeltung in ge miffem Sinne, wenn er meint:" Nur dadurch, daß der Mörder zeit- müßte start und flar als Mensch erfaßt sein; dann würde diese in allen ihren Auswirkungen noch selbstverständlicher und vor lebens, wenn notwendig, durch seinen Verdienst in der Anstalt geTrude E. Schulz. zwungen wird, für die Hinterbliebenen des Ermordeben zu forgen, allem unaufdringlicher- erscheinen. fann, wenn auch mur einigermaßen ein Ausgleich der bösen Wirkun gen feiner Tat erzielt werden, während anders diefer überhaupt unterbleibt und im Gegenteil ein zweites Menschenleben geopfert wird. Dr. B. Plaut. Erzählende Literatur. Martha Offenfo: Die tollen Carems( Roman). Spei delsche Verlagsbuchhandlung, Leipzig- Wien. 308 S. Die Geschichte eines Geschlechts von Großgrundbefizern im Nor. den Minnesotas, dicht an den fanadischen Grenzen. Als abenteuerliche Menschen und reich veranlagte Naturen mit der Geste des Grandseigneurs, als unbefümmerte Lebensgenießer von romantischer Träumerei und spielerischem Geist stehen sie im Gegensatz zu den Farmern der Umgebung, die, wenig vom Glück begünstigt, ihr Leben mit dem fargen Boden erschöpfen. Dumpfe Gebrüdtheit auf der einen und strahlende Lebensbejahung auf der anderen Seite. Auch bie Carews lieben den heimatlichen Boden, aber sie haben teine Heimat. Sie müssen wandern, getrieben durch innere Unraft, oder fie find gezwungen, ihre Zelte abzubrechen, weil sie plöglich ein Ber. brechen verüben. Martha Ostenso, die junge amerikanische Schrift ftellerin, sammelt allen romantischen Glanz auf das Haupt dieses Geschlechts, das in feiner Lebenshaltung vielleicht an englische Aristotraten, die nach Amerita verbannt sind, erinnert. Aber im Grunde bleiben diese Carews ohne faßbaren Umriß, fie entsprechen in ihrem Reben und Tun wenig dem Bild, das Martha Ostenso gern von ihnen geben möchte. Dieses Geschlecht sieghafter Lohengrine, von den anderen beneidet und gehaßt, benimmt fich meistens durchschnittlich. Und so wirkt auch der Zusammenbruch ihres Vermögens, durch verunglüdte Delspekulationen in Texas herbeigeführt, durchaus nicht schichalhaft, fondern nur wie ein geschäftliches Bech. Ungebrochen ziehen die Carems nach Texas, auf ihren Stern und auf ihre Geschicklichkeit vertrauenb, nur Barlig bleibt zurüd, der herrliche Gralsritter, der eine Tochter aus dem Stamm der Bebrüdten geheiratet hat. Er will aushalten und dem Boden reichen Ertrag abtrogen. Um die Liebe ber beiden geht es in dem Roman, Elsa Bowers fämpft um ihre geistige Selbständigkeit, fie will sich der Familienfradition ber Carews nicht unterwerfen, und sie behauptet sich auch und wandelt bazu noch ihren Mann vollständig um. Aus dem Lebensgenießer wird ein verantwortungsvoller Arbeiter. Aber Martha Ostenso ist es nicht gelungen, diesen Lebensgenießer vorher glaubhaft zu machen und ben starten, beherrschenden Geist der Carems zu gestalten. Man fragt: wogegen fämpft überhaupt die kleine Elsa an? Hier liegt der Bruch des Romans. Versagt Martha Ostenso in dieser Beziehung, so gelingt ihr die Zeichnung der Bebrüdten, der hoffnungslos Arbeiten. ben. Ueber dem Ganzen liegt eine zarte, melancholische Stimmung, ein Hauch jener grauen, unendlichen Prärien. Das tyrische Element überwiegt, aber bie Amerifaner vergessen dabei nie die Handlung, und auch Martha Ostenso findet den Ausgleich zwischen diefen ent gegengefeßten Elementen... Felig Scherret. Friedrich Carl Kellermann: Um bas Rind. Roman. Berlag 3. H. W. Diez Nachf., Berlin. 99 Seiten, Preis geb. 2. M. Der Berfaffer will in seinem Roman zeigen, daß die Wahr haftigkeit der einzige Weg ist, der zur persönlichen Freiheit und damit zum Glüd führt. Nur wer sich ehrlich zu sich selbst bekennt, fann fich richtig entfalten, nach den Gefeßen seines Lebens. Um diesen Grundgedanken ist der Roman entwidelt, und man barf bekennen, daß Kellermann hier ein gutes, spannendes Unter. haltungsbuch geschrieben hat. Er schildert das Schidsal einer angesehenen, geistig hochstehenden Frau, die den Mitarbeiter an ihrem wissenschaftlichen Werf heiratet. Er wird ihr ein guter Kamerad. Peter Freuchen: Der Estimo. Roman von der Hudson Bai. Safari- Berlag, Berlin. Dieses Buch ist wertvoll, weil es, mögen die einzelnen Personen auch erfunden sein, doch kein zusammenfabuliertes Abenteuerbuch" ift. Peter Freuchen, manchem von uns befannt aus den Reisen Rasmuffens, hat jahrzehntelang unter den Eskimos auf Grönland gelebt, hat eine Frau dieses Stammes genommen, und sein Sohn blieb, ein Zwölfjähriger, zurüd, als der Vater wieder in feine Heimat, nach Dänemart zurüdfehrte. Er blieb zurüd und ist heute dort in einem Alter, in dem unsere Knaben noch die Schulbant drücken, schon ein geschäßter Fänger, ein Mann, der für sich selbst einsteht. Diese Dinge seien vorauf erzählt, denn nur sie fönnen es verständlich machen, daß dieses Buch alle Fremdheit der Rassen so überwindet, daß es beiden gerecht wird, den Vorposten der Zivilisation" und ihren Opfern, den Estimos, und uns doch feinen Augenblid die große Tragit und die erbarmungslose ungerechtigkeit pergeffen läßt, denen die Menschen", die Estimos zum Opfer fallen. Dies ist die Geschichte von Mala, dem Estimo, der auf seinen Wanderungen zu dem Walfifchyfänger fommt, dort über die Mannschaft eines der Fangboote gelegt wird, und reichlich von allen Schäßen der weißen Männer bekommt. Aber gleichzeitig wird sein Glüc zerstört, die weißen Männer nehmen die Frauen der Estimos, es ift Sitte, es ist gewinnbringend, feinem fällt es ein, daß es bei Malas anders sein tönnte. Und so wird Iva von dem Kapitän genommen, lernt trinken, sich waschen und tanzen nach der Weise, die den weißen Männern lieb ist; denn alle Estimofrauen werden von den Walfängern ja so genommen, und die hübsche und junge Frau Joa hat noch Glüd, daß sie nicht, wie Minit, ihre Stammes gefährtin, die Frau von so vielen Männern sein mußte, daß fie mun ganz matt ist und feine Kinder mehr gebären tann". Denn minit mar fogar einmal unter die Goldgräber geraten. Und im innersten Herzen sehnen sich Mala und Iva weit fort, weit fort Don den weißen Männern, die eine so unheimliche Gewalt haben, daß fogar der starte Mala tun muß, was sie wollen. Keine Inhaltsangabe fann den ganzen Reichtum dieses Buches ausschöpfen, dem man, was Schilderung und Einfühlung in die Seelen eines primitiven Balles angeht, nur die besten Südsee. geschichten Jad Londons zur Seite stellen tann. Die Südsee, wie mir fie aus diesen Geschichten fennen, existiert freilich taum mehr, denn Jahr um Jahr erobert sich hier die stultur" neues Band und neue Menschen, um beide zu verderben. Malas Land aber existiert noch, lebt noch jezt. Aber beim Lesen dieses Buches mag mancher traurig Namuts gebenten, den er im Film fennen und gern haben fernte, und der in Amerita, in San Franzisto, an Heimweh starb. Seine Schwester aber, die von den Filmleuten auch mitgenommen wurde, war einige Zeit lang hochbezahlte Attraktion der Lebewelt. Rein Buch hat in den letzten Jahren die Schande unserer vilisa tionsmethoden" so angeprangert, wie das Buch von Mala, dem Rose Ewald. Estimo. Neue Bücher. Besprechung der eingegangenen Bücher bleibt vorbehalten. F. Auerbach. Lebendige Mathematit. F. Sirt, Breslan. 3. Bab. Befreiungsschlacht. Kulturpolitische Betrachtungen aus literarischen Anlässen. J. Engelhorn, Stuttgart. $. 6. Bader. Handbuch für Flugzeugführer. VDJ.- Verlag, Berlin. R. H. Bartsch. Die Apotheke zur blauen Gans. Rembrandt- Verlag, BerlinBehlendorf. . Beders. Wie ich zum Tode verurteilt wurde. Die Marinetragōbie im Sommer 1917. E. Oldenburg, Leipzig. B. Berg. Tookern, Der See der wilden Schwäne. D. Reimer, Berlin. E. C. Conte Corti. Das Haus Rothschild in der Zeit feiner Blüte. Insel- Verlag, Leipzig Juwelen- Belmonte-Uhren Eugen Chrlich. Grundlegung der Soziologie des Rechts. Dunder u. SumLeipziger Str. 97 Königstraße 30 Silberwaren. Größte Auswahl. Höchste Qualität. Billigste Preise. Goldwaren Die neue Silhouette in an Mänteln und Kleidern gibt den Damen die weibliche Linie wieder, die jahrelang zurückgedrängt war. Sie finden diese modernen Schöpfungen größter Auswahl zu denkbar billigen Preisen bei uns vor An unserem Strickwaren- Lager Anden Sie unerbört große Auswahl von Strickjacken,-Westen, Strickkleidern, Strick- Complets usw. to jeder Preislage, auch für extra starke Damen. Strickkleider aus feiner Wolle und aus Wolle mit Kunstseide in viel. Mustern u. allen Größen mur 25.Warme Strickwesten einfarbig, bunt gemastert u. mit Bordüren, in allen Größen u viel. Farben mar 12.Gediegenes Wollkleid aus feinem Wollrips m. GeorgetteAuflage auf Kragen u.Manschetten, aparter Biesengarnierung, die sich im Vorderteil des Rockes in zahlreiche Falten fortsetzt. Der Gürtel ist mit einer feschen Schnalle besetzt. Das geschmackvolle Kleid ist in vielen Farben und auch in den größt. Weiten vorrätig und kostet ur 39: AB unserem Blusenlager finden Sie eine Riesenauswahl von Blusen Ivon den einfachsten Exemplaren bis zu den elegantesten Modellblusen aus edelsten Stoffen. Darunter eine Serie Blusen aus einfarbigem und buntem Crêpe de Chine und aus Waschseide Original Wiener Strick-( etw. angestaubt) z. Pullover in schönsten Mustern 10.Einheitspreis 12VOD UP blot, München. B. Eisner. Die hechen. St. Pieper. Co., thest J. Ermansfi. Theorie und Proris der Nationalisierung. Berley fit Stea ratur und Politik, Berlin. $. P. Falde. Vor dem Eintritt Amerikas in den Weltkrieg. E. Reigner, Dresden. Dr. J. Fiedler. Die sozialen Organisationen und die Bolkswirtschaft. K. Zwing, Fena. W. Figner. Nach Schlüsselburg. 3. Teil der Lebenserinnerungen. Malika Berlag, Berlin. S. Fleuron. Die Färfe vom Obinhof. E. Diederichs, Jena &. Frohme. Die folidarische Selbsthilfe der Arbeiter. Berlagsgesellschaft Deutscher Konsumbereine, Hamburg. B. Garwy. Der Rote Militarismus. J. H. W. Diez, Berlin. R. Ged. Von Tieren, Kindern und Begegnungen. Frankfurter Societäts bruderei, Frankfurt a. M. E. Saafe. Die Erbringe. Quelle u. Meeher, Leipzig. 5. Säfter. Weltgeschichte in einem Band. Raden u. Comp., Dresden. B. Hallgarten. Rhodos. Märchen und Schwänke der Insel. Frankfurter Societätsbruderei, Frankfurt a. M. G. Hauptmann. Emanuel Quint. Wanda. S. Fischer, Berlin. Dr. R. Heimburger. Die Theorie von der industriellen Reservearmee S. Meyer, Halberstadt. F. Seller. Marco Polos Millionen. Grethlein u. Co., Leipzig. G. Honigmann. Krankheitserkenntnis und Arankenbehandlung. Ustein, Berlin. 5. Hoover. Das Wesen Amerikas. O. Stolberg, Berlin. A. A. Horn. Abenteuer an der Elfenbeinfüfte. Infel- Verlag, Leipzig A. E. Johann. Mit zwanzig Dollar in den wilden Westen. Ullstein, Berlin. R. Kayser. Stendhal oder das Leben eines Egoisten. S. Fischer, Berlin, Dr. J. P. Köhler. Die Hindenburg- Linie. Kenien- Verlag, Leipzig. Th. Kramer. Die Gaunerzinke. Gedichte. Rütten u. Loening, Frankfurt am Main. R. Lenin n. G. Blechanow. 2. N. Tolstoi im Spiegel des Margismus. Bera lag für Literatur und Politit, Berlin. $. Levy. Das Leben der Seele. Einführung in die Psychologie. Unftein, Berlin. J. London. Menschen der Tiefe. Universitats. Deutsche Berlags- A.- G., Berlin. D. Zuschnat. Abenteuer um Gott. B. Stangl, München. Th. Mann. Erzählende Schriften in drei Bänden. S. Fischer, Berlin. B. M. Mazur. Der Reichtum Amerikas. Seine Ursachen und Folgen S. Fischer, Berlin. K. Meier- Lemgo. Odysseus. Frrfahrten und abenteuerliche Heimkehr bes liftenreichen Odysseus. Frandh, Stuttgart. D. S. Merejchlowflij. Napoleon. Sein Leben. Napoleon der Mensch. Grethlein u. Co., Leipzig. Chr. Meurer. Loewen und der belgische Bollstrieg. J. C.B. Mohr, Zü bingen. R. Naumann. Dokumente und Argumente. E. Rowohlt, Berlin. R. Duenzel. Hölderlins Werke. Hesse u. Becker, Leipzig. M. Baléologue. Cavour. Ein großer Realist. S. Fischer, Berlin. M. N. Botrowski. Historische Auffäße. Verlag für Literatur und Politik, Berlin, 6. Potthoff. Arbeitsrecht. Das Ringen um werdendes Recht. Mauritius Verlag, Berlin. Preußisches Justizminifterium. Strafvollzug in Preußen. J. Bensheimer, Mannheim. W. Rathenau. Nachgelassene Schriften.( 2 Bde.) S. Fischer, Berlin. A. Rosenberg. Die Entstehung der Deutschen Republit. 1871-1918. E. Ro wohlt, Berlin. Ph. Scheidemann. Memoiren eines Sozialdemokraten. 2 Bände. C. Reize ner, Dresden. Dr. B. Schmidt. Das überwundene Alter. B. Lift, Leipzig A. Schnigler. Die Erwachenben. S. Fischer, Berlin. b. Seedt. Gedanten eines Soldaten. Berlag für Kulturpolitik, Berthe. B. Seidel. Barben. A. Langen, München. Anna Siemsen. Dabeim in Europa. Urania- Berlagsgesellschaft, Jena. E. Szatmari. Die große Ratastrophe. R. Biper u. Co., München. A. lig. Der Schatwächter. unstein, Berlin. R. Waliszewffi. Ratharina II. B. Lift, Leipzig J. Waffermann. Lebensdienst. Grethlein u. Co., Leipzig. 5. Weinreich. Bildungswerte der Technik. BDJ.- Berlag, Berlin. E. Weiß. Boetius von Orlamünde. S. Fischer, Berlin. C. Weiß. Dämonenzug. Unftein, Berlin. 5. Wendel Kämpfer und Ründer.( Effays.) E. Baub, Berlin 2. b. Wiese Allgemeine Soziologie als Lehre von ben Beziehungen und Beziehungsgebilden der Menschen. Zeil II: Gebildelehre. Dunder 12 Sumblot, München.. M. Winter. Die lebende Mumie Blid in das Jahr 2025. E. Baub, Berlin, Rose Woldstedt- Lauth Renate. Streder u. Scröder, Stuttgart. Banzerfreuzer und Sozialdemokratie. E. Saub, Berlin. Drei Bücher des Lachens. Ulstein, Berlin, Sämtliche hier J. H. W. Die angezeigten Bücher lönner durch die Buchhandlung Nachf., Berlin SW 68, Lindenstr. 2, bezogen werden. Denken Sie rechtzeitig an Weihnachten! Grünfeld Berlin W 8, Leipziger Straße 20-22 Kurfürstendamm 227( Ecke Joachimsthaler Straße) Cadiel Leopold Aeußerst geschmackvoller Mantel aus prachtvollen weichen unterwebten Stoffen englischer Art, mis großem Pelzkragen, auf elegantem Futter, aufgesetsten durchknöpfbaren Taschen, aparter Rückenversierung, Sweireihig. Der elegante und kleidsame Mantel kostet 49: Bildbübsches Das Haus für grosse Weiten Hochvornehmes KÖNIGHervorragend schöner Sadia STR.22-26 Die Besichtigung unserer Abendkleid Wintermantel MODELLaus Spitzen und Crêpe Georgette, höchst apart gearbeitet, der Rock mit der modernes sipfligen Verlängerung, auf sehönem CrêpeDie übereinSatin- Unterkleid. ander fallenden Vorderteile werden durch eine brillante Straßagraffe zusammengehalten. Das überaus duftige und vornehme Kleid ist in modernsten Farben, in allen Größen vorrätig und kostet 89Hocheleganter Tanzkleid Mantel aus elegantem Crêpe Georgette, mit breitem Einsats und einer langen Bordüre aus eleganten, bogig abgesetzten Spitzen, die in der Farbe des Georgette getönt sind, mit Unterkleid aus Crêpe de Chine, duftiger Gürtelgarnierung mit Straßagraffe. Das reizende Kleidchen ist in vielen modernen Farben und Größen vorrätig und kostet 45: aus feinstem weichem Rips, hochfein gefüttert, mit wärmendem Zwischenfutter, mit reicher Blendengarnierung und sehr schönem biberähnlichen vollen Pelzkragen und ebensolchen, sich nach hinten verlängernden breiten Stulpen. Der wundervoll geschnittene Mantel ist eine Zierde für jede elegante Dame ar kostet Bur 110: aus feinem Ottomane mit großem Stehumfall- Bubipelzkragen und breiten Pelzmanschetten, ganz auf elegantem Damassé, mit langer Rückenfalte und Biesenverzierungen; Rückengürtel. Dieser prachtvolle, gedieg. Mantel ist erstaunlich billig. er kostet AD 69unserem kolossalen Lager für Morgenröcke finden Sie eine unglaubliche Auswahl von welchen, Mergenröcken molligen von den einfachsten bis zu den elegantesten Exemplaren de Chine usw. aus Abteilung mit der Fülle von bildschönen Abend- und Gesellschaftskleidern, wundervollen Abendmänteln und kostlich.Pelzen wird Ueberraschung und Entzücken hervorrufen. Bar Auch für die K stärksten Damen halten wir PasB sendes sieis vorTätig In unserem Morgenrock aus einfarbigen Wäschelager Flauschstoffen m. andersfarbigem Schal und Aermelaufschlägen. In vielen Farben und Größen Bur 7: finden Sie eine außerordentliche Fülle geschmackvollster DamenLeib- Wäsche, auch in extra großen Weifen, weiß und farbig, in Seide und in elegantester Ausführung. Mittwoch, den 14. November 1928 Prächtige Kinder- Kleider 13.- Reizende Mädchen- Mäntel Tanz- Kleidchen 15.- unser berühmter Kindertag für junge Mädchen, in zarten farben, 90-100 in modernen Farben, Jumperform oder mit Weste ab warmen kragen, in feinster Ausstattung und vielen Mustern.