er h Rr. 12 Die 20: 25. Rovember 1928 ei 11 ± g k. e1: ch 0: er2410 nd je Ab 1. WEE t 718 er es T 18 36 OT Blick in die Bücherwelt Erzählungen, Romane, Novellen. Jack London: Menschen der Tiefe". Univerfitas- Verlag, Berlin. 270 Seiten. Preis broschiert 3 M., in Leinen geb. 4,80 M. Als Motto müßte dieses Buch Bolas j'accuse" tragen, denn es ist eine Anflage gegen die fapitalistische Gesellschaft, die sich nicht um das Los der vom Schicksal Geschlagenen fümmert, sondern sie noch immer tiefer in den Abgrund hineinstößt. Die Londoner Elendsquartiere Whitechapel und Limehouse, Stadtviertel, wo Arbeiter und fleine Angestellte mit Verbrechern, Rontrollmädchen und den ausgedienten Beteranen der Arbeit zufammenhausen in dem größten Schmug, in einer förperlichen und geistigen Berelendung ohnegleichen. Hierher tommt Jad London. Hier lebt er, der Arrivierte, der große amerikanische Schriftsteller, der sich langsam aus diesen Sphären herausgearbeitet hat, als Gleicher unter Gleichen, hier schrieb er 1902 sein erschütterndes Buch ,, Menschen der Tiefe". Er geht vorausseßungslos an seine Arbeit, er will mur 3euge sein, mit genen Augen sehen und sich nicht auf Gerüchte verlassen, und er erlebt dann ein Elend, das alles bisher Gekannte in den Schatten stellt. In einer fleinen Kammer haust eine vielföpfige Familie, das Geld reicht höchstens zu Brot, Fleisch bedeutet ein unerhörter Lurus, auch die geringste Neuanschaffung bleibt unerschwinglich. Dabei ist der Mann in fester Arbeit. Biel schlimmer steht es mit den anderen, die nicht arbeiten tönnen. Höchstes Glück, wenn sie nachts in einem Obdachlosenajyt unterkommen, wenn fie auf der Straße Brotrinden oder verfaultes Obst finden. Und diese Hermiten der Armen werden schonungslos ausgebeutet. Prozentual bezahlen sie viel höhere Mieten als die Gutfituierten, bezahlen für berdorbene fraftlose Nahrungsmittel wahnsinnige Preise. Am er schütterndsten das Bild, das Jad London von der Jugend entwirft, die ohne jebe Freude, fraftlos und ohne moralische Hemmungen aufwächst, zum Verbrechertunt und zum Untergang verurteilt. In fleinen Szenen, Feuilletons und Abhandlungen zeigt Sad London dieses fürchterliche Elend, völlig objektiv und scheinbar ungerührt, als ein Reporter, der Dichter ist und an den Schlaf, an das Gewissen der Welt rührt. Er schreibt eine Kulturkritif, die schonungslos die Rückseite der Medaille enthüllt, er photographiert das andere Geficht des Kapitalismus, das niemand sehen mag. Die Macht der Gemertschaften, der sozialistischen Organisationen hat heute pieles gebessert, darum darf aber nie vergessen werden, was einmal mar. Felix Scherret. Joachim Ringelnatz: Als Mariner im Kriege". Ernst Rowohlt- Berlag, Berlin. 385 Seiten. Preis 5,50 Mart. Als der brane Golbat Schweit" erschien, da sagte man sich: Schade, daß bei uns nicht auch einer soviel Wiz aufgebracht hat, um den Weltkrieg von der satirischen Seite zu betrachten! Nach dem ungeheuren Aufgebot non echtem und falschem Bathos lechzte man nach einer Schilderung aller Berrüdtheiten, all des lächerlichen Schmindels, mit dem man uns damals dumm gemacht hat. Die mundervollen satirischen Szenen von Karl Kraus in Wien: Die lezten Tage der Menschheit", sind ja leider viel zu wenig befannt geworden.. Gerade, als menn Joachim Ringelnaz unseren Ruf vernommen hatte, jchenft er uns eine Art Kriegstagebuch. Eine durchaus unheldische Angelegenheit, vorzüglich geeignet, alle PanzerkreuzerBegeisterung abzufühlen. Der Berfaffer, der sich hinter dem Namen Gustav Hester verſtedt, wird als„ Kuli", d. h. als Unteroffizier " der Marine, von München nach Wilhelmshaven transportiert. Er gibt ganz offen zu, daß auch er von der Frontbegeisterung angesteckt mar. Aber mie bald legt sich die! Die berühmte preußische Orga nisation tlappt durchaus nicht, und sehr bald macht sich bei den muglos herumlungernden und mit fampffinnigem Garnisondienst gepiejodien Mannschaften eine allgemeine Wurschtigkeit geltend. Die Disziplin zerbröckelt schon in den ersten Kriegsjahren, nicht erst 1918. Ringelnah macht den ganzen Schwindel als aufmerksamer Beobachter mit, ohne sich übermäßig aufzuregen. Er wird ganz automatisch Maat, Obermaat und Leutnant und fümmert sich schließlich mehr um feine Eidechsen und Nattern, die er sich in einem Terrarium hält, und um sein fleines Gärtchen in den Dünen der Nordsee, als um Küstenmache und ähnlichen Zinober. Auf die Revolution ist er mit philosophischer Gelassenheit vorbereitet. Ideale maren da glücklicherweise nicht mehr zu zerteppern Eine gesunde und warm zu empfehlende Lektüre. Ein ganz besonders lustiges und liebenswürdiges Buch. Hermann Hieber. Ernst Glaeser: Jahrgang 1902". Gustan Kiepenheuer Berlag, Potsdam, 354 S. Preis: brosch. 4 Mr., in Leinen 6 Mr. Ernst Glaesers Jahrgang 1902", fein Roman, sondern offen fundige Selbftbiographie des Sechsundzwanzigjährigen, wedt Auf fehen in doppelter Richtung: einmal als Beweis staunenswert in tintificheren Künstlertums, zweitens als foziologisch äußerst mertnolle Entwicklungsgeschichte der heute gerade erwachsenen bürger. Beilage des Vorwärts lichen Generation. Bermutlich allerdings, daß dies beides ursächlich| des Lebens, dessen Rhythmus er begreift und dem er sich anvertraut. miteinander zusammenhängt: daß eben die völlig ungewöhnlichen Zeitumstände, in denen die Kindheit jener Generation verlief, diesen fühlen, glasklaren Berichtsstil Glaefers erzeugten, weil diese Jugend fängst schon über jene schmerzlich aufklärenden Enttäuschun gen hinweg ist, die allen früheren Generationen erst viel später be vorstanden. Wem an Illusionen einer ,, idealistischen" Jugend liegt, mag das beklagen; mer Wahrheitserkenntnis für wichtiger hält, fann fein Bedauern darüber fühlen. Damit also entsteht aus Glaesers Buch, noch einmal allen Sinnen wahrnehmbar gemacht, das Bild der Großen Zeit", gefehen aus der Perspektive des Kindes, des in einer Mittelstadt herans wachsenden Beamtensohnes aus guter Familie": die feige Flucht der Eltern in Muckerei und Aesthetentum, der vertrampfte Pseudopatriotismus der höheren" Schule, der grauenhafte Uebermuts. taumel bein Kriegsausbruch, dann der Verfall, das Sterben der Bäter, der Hunger der Mütter, während Bauersfrauen sich der halb wüchtigen Ernteaushelfer aus der Stadt um den Preis eines Schinfens auch in ihren verödeten Ehebetten bedienen... Den ganzen Unfiatqualm der Zeit zu durchdringen und bis zur Wahrheit vorzustoßen, vermögen natürlich die Augen der Unmündigen noch nicht; aber sie waren doch hell und unverdorben genug, um Aufzeichnungen von einer Objektivität zu ermöglichen, die eine messerscharfe Anklage ist und tief erschüttert Das Buch ist brennend aktuell. Denn was tönnte fesselnder sein, als der Einblick in die Seele der Generation, die sehr bald die maßgebende in Deutschland sein wird? Wenn Glaeser, wenn seine Art zu sehen irgendwie als typisch für diese bürgerliche Jugend gelten fönnte, es wäre ein Glück für die ganze Nation. Werner Richter. Ernst Preczang: Zum Lande der Gerechten". Berlag Büchergilde Gutenberg, Berlin. 215 Seiten. Preis, nur für Mitglieder, 3 Mark. und gern Johnnie wird Dichter aus seinem tiefen Welterleben heraus, das ihn immer gleich start, immer gleich beglüdend padt: als Landstreicher und Biehtreiber auf Ozeandampfern, als Fabritarbeiter und bildungshungriger Student. Im Gefängnis, im christlichen Hospiz, im primitiven Zeltlager mit Beltverbefferern formt er fein Dasein. Und wenn er auch Christentum heuchelt, um in einer firchlich geleiteten Bildungsanstalt endlich sein Eramen zu machen, das ihm, dem Bissensgierigen, die Universität erschließen folljäh bricht das Verlangen nach der Wahrheit, die Sehnsucht nach dem eigenen Ich durch; Johnnie schüttelt die Fesseln ab und fehrt zur Landstraße, zum Leben heim. SHOP Im immer wiederholtem Zidzad ziehen sich diese Bege durch das Buch, durch mehr als sechshundert Seiten. Und man mird nicht müde, sie zu wandern, denn sie führen durch blühendes, beneibenswert deutliches Erleben. Johnnie, der Vagabund, ist das größte, was ein Mensch fein fann: ein Mensch. Rudolf Nutt hat das Buch in gutes Deutsch übertragen, so daß der Leser es kaum je empfindet, daß er eine Ueberlegung vor sich hat. Trude E. Schulz. Victor Noack: Am Gängelbande der Not". Diez- Berlag, Berlin 1928. 117 G., Preis brosch. 1,80 mr. Da greift einer ganz tief hinunter in das Leben der Gegen wart und zeigt uns in kleinen, tnappen Skizzen feine Häßlichkeit und Sinnlosigkeit. Mitunter, wie in der Erzählung„ Diebeshand", verdichtet sich das Einzelerlebnis zum Gleichnis, zum Symbol: die Hand, die dem Bucherer einmal im Mittelalter abgehauen worden ist vom Henker, lebt seither weiter, wächst und breitet sich über die ganze Erde aus. Das ist die Raffgier, die uns alle untergefriegt hat: das moderne, fapitalistische Wirtschaftssystem. Das sind Bilder, bie haften bleiben. Auch sonst bemüht sich der Verfasser, die typischen Züge herauszuarbeiten. Ernst Breczangs Roman, der diefen Dichter einer schon älteren gewisse Eintönigteit schuld. Er sieht seine Gegenstände nur in der Wenn ihm das nicht immer gelingt, fo ift baron eine Proletariergeneration erst jetzt auf der Höhe feines Könnens zeigt, Fläche, nicht plastisch. Oder um ein anderes Bild zu gebrauchen: ist ein ausgesprochen norddeutsches Buch. Tief heimatverwurzelt. er malt nur mit einer Farbe: er taucht feine Gemälde alle gleich Es ist die proletarische Fortsetzung der durch Männer wie Storm mäßig in Grau. Dieser antlägerische Ton, jo notwendig er an fich und Raabe verkörperten Tradition. Und Ernst Preczang fann gut fein mag, ermüdet durch seine Gleidymäßigkeit wie ein grauer rein literarhistorisch gesehen bestehen. Inhaltlich gesehen bedeutet er uns selbstverständlich viel Kontraft, der den düsteren Grundton um so wirtungsvoller heraus neben diesen Dichtern Novemberhimmel, der auf einer Landschaft lastet. Es fehlt der mehr als jene Toten. Breczang hat mit gutem Instinkt ein Erheben und vor der Abstumpfung bewahren fönnte. Es fehlt, mit ziehungsthema gewählt: Das Los eines gequälten Profetarierjungen einem Wort: die satirische Würze. Es ist die veraltete Technit des in den Klauen alter Prügelpädagogik und das langsame Aufschließen Naturalismus, der„ Elendskunst". Es fehlt etwas vom Geift des einer frostbetroffenen Blüte unter dem behutsamen Tun eines ,, Simpliciffimus". Hermann Hieber. liebenden Gärtners. Bas Ernst Breczang immer ausgezeichnet hat, ist in diesem Buch Meisterschaft geworden: Präzision des Ausdrucks, letzter Zusammenflang von Wort und Gefühl; meise Begrenzung auf die volle Einheit des eigenen Wollens und Könnens; vollendete Gestaltung tapferer Frauen; guter Humor. Bielleicht ist der Schluß ein menig zufällig, vielleicht der große Traum im ersten Teil des Werkes ein wenig zu pädagogisch. Aber solche kleinen persönlichen Bemerkungen sind gleichgültig gegenüber einem Buch, von dem man fagen muß: Es wird feinen Proletarier, feine proletarische Familie in Deutschland geben, die nach dem Lesen dieser Dichtung nicht einen Augenblid der Selbstbesinnung erleben und damit einen Schritt weiter getan haben wird zum Werden einer neuen Welt. Karl Schröder. Klabund: Borgia". Phaidon- Berlag, Wien 1928. 243 Seiten. Sollen wir dem Brauch der bürgerlichen Bresse folgen und einen Dichter, nur weil er vor furzem gestorben ist, verhimmeln? Wir dürfen diese Unfitte nicht mitmachen. Wir wollen vielmehr unbefümmert aussprechen, was ist: daß diefer historische Roman nicht viel taugt. Gerade das, was wir von einer geschichtlichen Darstellung zu erst verlangen: daß fie einen Querschnitt gebe durch eine Epoche, wird durch Klabunds Buch nicht erfüllt. Es ist eine Geschichte, beffer gesagt: eine lose aneinandergereihte Folge von Anekdoten mis dem papstlichen Rom um die Wende des 15. zum 16. Jahrhundert, Garry Kemp: Johnnie, Bagabund des Lebens". die ausschließlich in den oberen Klassen spielen. Die Geschichte Drei- Masten- Berlag, München. 7 M., geb. 8,50 m. 609 Seiten. Preis brosch. In furzen, tagebuchartigen Abfäßen sind in diesem Buch die Berichte aneinandergereiht nicht zu einem Roman, sondern zu einer Biographie, die allerdings romanartig austlingt. Aber dieser pointierte Schluß ist das unwesentlichste und auch unspannendste an dem Buch. Was den Lejer pact, mitreißt, ist der starke Lebensatem, der ihm hier entgegenwelt, und der den Vagabunden Johnnie durch das Auf und Ab seines Werdens treibt. " Johnnie ist das Kind eines amerikanischen Arbeiters. Die Mutter stirbt, der Vater irrt unftet im Lande umher. Der Kleine wächst bei den Großeltern auf, lernt Not und Hunger fennen. Aber temp erzählt teine Elendsgeschichte. Er bleibt stets so sachlich einfach, daß es dem Leser unmöglich ist, sentimental zu werden. „ Es war seit Großvaters Beggang schon immer sehr arm bei uns zugegangen; aber jegt gab es manchmal nicht ein Stüd Brot im Hause. Knochig, mit jommersprossigem Gesicht, schlecht ernährt, ging ich zur Schule. Ich hatte ein Rüfen als Spielzeug, das glücklicher weise bald eine Henne wurde. Sie legte während dieser schweren Zeit fast jeden Morgen ein Ei für mich. Das ist eine abgeschlossene Schilderung aus der Jugend Johnnies. Biel ausführlicher als diese Magenfragen find andere Dinge behandelt. Anschaulich, in starken Farben wächst die Umwelt des Kindes aus dem Buch heraus. Und noch eine andere Welt tut sich auf: die der Bücher. Kunst und Leben find die beiden großen Anrtiebe für Johnnies Werden. Er stürzt sich ebenso begeistert auf die Abenteuer und Reiseberichte aus der Bibliothek feines Großvaters wie auf die Gespenster geschichten der Urgroßmutter und baut sich mit ihrer Hilfe den Weg zum Ozean jener abgrünbig lasterhaften und verworfenen Dynastie der Borgia, die allein genügte, um den Stuhl des Statthalters Christi auf Erden" ein für allemal zu kompromittieren. Was nüßt es uns, diese Sippe von Mördern, Bluffchändern, Räubern zu sehen, zu denen mur in der römischen Kaisergeschichte Parallelen zu finden sind wenn man uns die Kehrseite vorenthält: das verelendete, ausgeplünderte Bolt? Gerade in unseren Lagen hat Lion Feucht manger mit dem Jud Süß gezeigt, wie wertvoll, ja notwendig ein solcher Querschnitt durch den ganzen Boltsförper ist. Bet Klabund schmeben die Menschen sozusagen in der Luft. Das Rom der Renaissance fann doch ummöglich nur von Kirchenfürsten und Adel bewohnt gewesen sein. Ganz flüchtig taucht freilich auch einmal der Reformator vok Florenz auf, Savonarola. Aber er bleibt nur Episode. Auch ihm fehlt der wirtschaftliche Ueberbau. Seine Hinrichtung auf dem Marktplatz von Florenz wird sogar geschichtlich falsch dargestellt: er ist nicht einfach verbrannt, sondern über dem Scheiterhaufen am Galgen aufgehängt worden. Immerhin ein Beweis dafür, daß die Geschichte ziemlich willkürlich behandelt worden ist. Dazu tommt jener Fehler, den man schon in den früheren geschichtlichen Roman Moreau" empfunden hat: die allzu lodere Form der Darstellung. Für ein so gewichtiges Thema reicht dieser Blauberton nicht aus. lind es ist eine Unart, im deutschen Tert italienische Wortspiele und bei der Audienz eines orientalischen Prinzen am päpstlichen Hofe ganze türkische Säße einzustreuen. Schließlich ist vom Lefer nicht zu erwarten, daß er turtisch versteht. Daß der Ber faljer es fonnte, ist uns herzlich gleichgültig. Auch paßt es abfolut nicht in den Stil des 16. Jahrhunderts, wenn der Bopft Alexander Rohstahlerzeugung und Darum, Bei jedem Einkauf denke an Stahl Volkseinkommen steigen gleichlaufend Rebstahlerzeugung in Mill t Hausbau, Kücheneinrichtungen Schlafzimmer Büromöbel, Haushaltungsgerät, Verkehrsmittel usw Denn: Stahl besitzt grösste Festigkeit Stahl hat hohe Elastizität Stahl ist von gleichmässiger Güte Stahl ist dauerhaft HANS STÖVHASE SAHU Volkseinkomma in Millarden M. 4924 Stahl ist unverbrennbar Nach dem statistischen Jahrbuch 1928 Stahl ist raumsparend Stahl ist wirtschaftlich 4925 1926 4927 4928 Stahl ist fäulnisfrei u insektenrein Stahl ist hygienisch Stahl ist schon Jngenieure und schaffende Künstler haben dem Stahl neuzeitliche Gestalt und Farbe gegeben welche den althergebrachten Formen an Schönheit gleichkommen z» feiner Locht« fagti.ISchl« nichtt Wefes sSMante Aä�skn machl mich ganz nervös!� Geschichtlickie Romane sind gut und notwendig. Wer sie dürfen nicht wie Salonlektüre behandelt werden. chermann Hieber. Josef Weisbari:«.Oer Arbeiter�. Verlag der Neuen Gesellschaft. Berlin-Hesienwinkel. 288 Seiten. Dieses Buch, in den Verhältnissen der Vorkriegszeit verankert, hält die Mitte zwischen Autobiographie und Roman. Es ist keineswegs nur nach künstlerischen Gesichtspunkten zu beurteilen. Dem Ver- sasser fehlt noch die Veherrschung der Form, aber das Werk hat dar- über hinaus soziale Bedeutung, es zeigt das typische Schiiksal eines hochbegabten Proletariers, der mit einem beinahe faustischen Drang nach Erkenntnis strebt, der erfahren will,„was die Welt im In- »ersten zusammenhält� und an den Schranken, die ihm gezogen sind, zugrunde geht. Sein Tod, allerdings durch ein körperliches Leihen verursacht, ist künstleriich das notwendige Ende, da ihm kein anderer Weg offen steht. Jost Weigand, Stempelmacher und Graveur, kämpft um die kulturelle und geistige Hebung des Proletariats. Er sucht eine spezifische Lebensform für feine Klasse, will dies« vor Verslachnng und Verbürgerlichung retten und ihr idealistisches Streben ein« impfen. Doktrinär durch und durch, Csperarrtist und Abstinenzler, ein puritanischer Mensch mit fast asketischen Anwandlungen, fordert er in einer Zeit, die mit wirtschaftlichen Kämpfen ausgefüllt ist, die Pfleg« des Geistigen, den kulturellen Willen des Arbeiters. Und er erlebt das Schicksal aller, die ihrer Zeit vorausgeeilt sind Was er damals erstrebte, ist jetzt Wirklichkeit geworden. Eine grohe Begabung wird zerstört, an ihrer Entfaltung ge- hindert, weil die kapitalistische Gesellschaftsordnung ihren Aufstieg, ihre Ausbildung unmöglich macht, weil alles mühsam erkämpft werden muh, was Angehörigen bemittelter Kreise auf leichteren Wegen zugänglich ist. Sehr weit gespannt bleibt der Jnteressenkreis dieses Menschen. In ihm dos Streben nach Universalität des Wissens und auch die geistige Kraft, den Wissensstoff zu ordnen, ihn zu durchdringen und für das Leben auszuwerten. Em tragisches Schick- soi und dazu von einer Bedeutung, die über dos rein Individuelle hinauswächst, denn wie viele ähnlich« Kräfte mögen unter dem Druck der Verhältnisse auf gleiche Weise zerbrochen sein? Alfred Arn«. Publizistik. Hermann Wendel: Kämpfer� und Künder. Essays. Laubsche Verlagsbuchhandlung. 144 S. Preis broschiert 2, öl) M., Seinen 3,50 M. Eine Sammlung von Porträtstudien aus dem Reiche der Literatur, Wissenschaft, Politik, zur Einheit gebunden durch Gemein- samkeit des Wollens. der Wegrichtung, des Zieles. Im Geleitwort heißt es:„Keiner begnügte ss(h, am Strand der Gegenwart Anker zu werfen und die Welt als gegeben hinzunehmen. Alle hißten, sei es bei manchem auch nur als Wimpcl für gelegentliche Fahrt, die Flagge der Zukunft." Zumesst sind es Sterne zweiter Größe, dem Bewußtsein der Allgemeinheit weniger vertraut, die hier in ihrem Weien und Wir- ken liebevoll ersaßt, in ihrer ideellen und politischen Grunrrichtung skizziert werden. So begegnen wir den Diwtern H ö l i y und V o ß, letzterer für de» heutigen Menschen nur noch durch seine Homer- Uebersetzung bedeuhingsvoll, während Goethe, Tränen der Rührung in den Augen. Stellen aus dessen„Luise" und„Siebzigsten Geburt?- tag" seiner Sonntagsgcsellschast vorzulesen pflegte. Im Jahre 1772 hatten sich Hölty, Boß und einige andere Dichter, deren Romen nnr noch dem Fachkundigen etwas bedeuten, im lieb erschwang ihrer Gefühle zum„Hainbund" zusammengefunden. Deutsches National- geiühl und demokratisch-republikonischs Gesinnung,«in„in tjrran- tios" bildeten den geistigen Gehalt des Bundes, waren die Grund- chemen, auf die ihre im Musenalmanach veröffentlichten Dichtungen abgestimmt waren. Jean Paul, der skurile Idylliker, der in seinen Novellen und Romanen den barocken, den Iean-Paulschen Menschen geschil- dert, den deutschen Sonderling, der uns auch aus Spitzwegs Bildern cntgegenblickt, lernen wir hier als Freiheitsopostel und Pazifist, als Derkllnder einer Unioersalrepublik der Erde kennen. Es folgen die Porträtstudie des Gsistesbefchwörers und Hexen- messters, des Romantikers E. T. A. H o f f m o n n, und die einer ganz anderen Gestalt, des preuhtschen Offiziers Heinrich von Kleist, des großen Tragikers in Leben und Dichtung, den die Nachwelt in die Ruhmeshalle der deutschen Klassiker gewählt hat. Von den theoretischen und praktischen Begründern des Sozia- lismus und der Arbeiterbewegung sind in diesem Büchlein Engels und Schweitzer vertreten. Dann eine Sonne im Reiche des Geistes: Voltaire, der Befreier von Vorurteilen, der Vollender der„Aufklärung", der geistige Vater der großen'Revolution. Reben anderen. Politikern. Historikern. Dichtern, noch die beiden großen Romanciers des 19. Jahrhunderts, Flaubert und A n a t o l e France. Flaubert, ein Großer und Größter auf dem Gebiete der Literatur, verdankt seine Einreibung in die Gruppe van„Kämpfern und Kündern" der von ihm geschossenen Kunstform des Realismus, der zur Satire des Bürgertums der orleanistischen Zeit wind. Anatole France, eine Gestalt unserer Tage, der neben Zola für Dreysuß Partei ergriffen, der Pazifist ist. me>l der gesunde Men- schenverstand verbietet, einander die Kehlen zu durchschneiden, statt sich zu vertragen, der Sozialist ist. weil es gegen den„bc>v sens" gcht, daß in der bürgerlichen Gesellschaft der Diebstahl vcrdammcns- wert und dos Ergebnis des Diebstahls geheiligt ist. Die Essays, die Hermann Wendel uns beschert hat, werden jedem Leser Belehrung und ästhetisches Vergnüngen bringen, wenn auch ihre Zusammenfügung unter dem Titel„Kämpfer und Kündsr" gewagt erscheint. Oder sollten wir hie? nur den Beginn einer Reihe von Skizzen vor uns haben'? Uns fehlen so viele „Kämpfer und Künder." Dr. Constanze Glaser. Zakob Wassermann: Lebensdienst. Gesammelte Studien, Erfahrungen und Reden aus drei Jahrzehnten. Verlag Grechlein und Co., Leipzig 1928. 600 Seiten. Einem Dichter wie Wassermann, der berufen ist, in geschlossenen Schöpstlngen über große Menschheitsfragen ssch auszudrücken, glaubt man es willig, daß er sein ursprüngliches Widerstreben gegen«ine Art Essay-Sammlung mir van dem stärkeren Motiv hat besiegen lassen, auch in dieser Form einen Lebensdienst zu leisten. Denn, von seinem großen künstlerischen Können zunächst ab- gesehen, ist es vor allem der edle Geist der Humanität, von dem fest» Wesen und Werk erfüllt ist, der ihn Wer manche Zeitgenaffe» von dichterischem Rang hinaushebt. Und hier, aus diesen Aufsätzen ujid Reden dringt seine Stimme ganz unmittelbar zu uns. Unmöglich, dem Reichtum dieser Gaben in einer kurzen Be- sprechung gerecht zu werden. Au? dem mehr literarischen Teil seien die Aufsätze über Dostojewsky, Joseph Conrad und den„Iürg Ienatsch" genannt, aus Würdigungen bedeutender Männer der Nachruf für Busoni. Hochinteressant ist die Schilderung seiner Amerikareise, die starke Eindrücke ohne die übliche Typisierung vermittelt. Studien wie die über„Sprachgeist" und„Auflösung der Form" und die Reden„Ueber die Gestalt" und„Ueber Humanität" stehen an Tiefe der Auffassung unk» klassischer Klarheit aus der Höhe Rietzscheanischer Prägung. Und man lese auch, was Nietzsche in „Menschliches Allzumenschliches" über Wissemitismus sagt, und wird erstaunt sein, wie sich diese beiden Geister von verschiedenen Richtungen kommend auf der gleichen Linie höchster Humanität begegnen. In dem Abschnitt über Antssemstismus und Rassenfrage und einer ergreisenden Würdigung Rothenaus setzt sich Wassermann mit diesem schmerzlichen Problem in einer Weise auseinander, daß man wünschen möchte, allen Deutschen kämen diese Zeilen zu Gesicht. Wer würde nicht von der Tragik eines Mannes wie Rothsnau(und auch Wassermann selbst?) erschüttert, der für ein Volk alles gibt und opfert und dem von einem großen Teil dieser Ration nicht einmal volles Heimatsrecht zugestanden, geschweige denn Gegenliebe gewährt wird. In diesem Teil des Buches, besonders in einer Abhandlung „Teilnahme des Dichters an der Politik" kommt als ethische For- derung zum Ausdruck, daß auch der Dichter, der Dichter erst recht, aber nur von einer hohen Warte aus, an der Politik teilhaben muß: denn auch Politik im reinen Sinn ist für Wasiermonn nichts andres als Lebens-Menschheitsdienst. Richard Goßmann. Landerkunde. hürlimann: Indien. Verlag Ernst Wazmuth A.-G., Berlin W. 8. 36 Seiten Text und 304 Bilder. Preis in Leinen 26 M. Wie stattlich sst die Zahl deirficher Gelehrter, di« mit viel Talent und redlichem Bemühen die Philosophie und die Religionen Indiens studierten und dies« Gedankenwelt ihrem Volk im grauen Norden vermittelten! Aber gar wenige Deutsche können jemals in ihrem Leben Indien selbst sehen. Jetzt unternehmen es Zlutvr und Verlag eines großen Bildwerkes, uns das Land, seine Landschaften, Städte, Bauwerke. Lebenssonnen und Bolkstypen durch wohlgelungeye, in Kupfertiefdruck ausgeführte Reproduktionen von Pholoswdisn vor Augen zu iühren. Nicht weniger als 304 Bilder im Format von 23 zu 30 Zentimetern, von denen jedes einzelne eingerahmt als vornehmer Zimmerschmuck dienen könnte, enthält das vorliegende Album. Selbst der indische Himmel mit seinem eigenartigen, un- beschreidlichen Reiz wird in bestmöglichem Abglanz widergespiegelt. Die Landichastsauinahmen zeigen uns zauberhafte Kokosliaine. die stille, geheimnisvolle Wasser umsäumen, Dschungeln verschiedenen Schlages, Pfefferronken, Palmenwälder. Küstenstriche, Basaltstufen aus der Hochfläche des Dekhan, phantastisches Granitgetürm, da- neben die unsagbar« Annwt der himmlischen Bengalenheimat, und wiederum die unheimlich-grandiose Herrlichkeit der Himalayastrich«. Dann sehen wir Dörfer-, Städte- und Straßenbilder, das Gewirr der orientalischen Bazar«, Typen von Fischern, Seglern, Gold- schmieb-m und Ochsenkarren: Betielmönche und Akrobaten, lind endlich, in berauschender Fülle, Bauwerke aller indischen Kultur- und Religionssphären. Welch verschieden« Welte» der Idee, und Empfindung müssen es gewesen sein, die den in Felsmasje gehauenen Tempelgiganten von Elephanta und andererseits dos seine Minarett- werk in Haiderabad hervorbrachten. Und was für ein Unterschied zwischen den buddhistischen Tempelhöhlen von Ajonta und den Prachtbauten der Moslimkaiser im indischen Norden! Dieses Bilderpanorama führt uns durch dos ganze Land in allen Himmels- richwngen und bistet sogar Ansichten von Gegenden und Kunst- werken, aus die nie zuvor ein photographischcs Objektiv gerichtet war. Ja, Indien ist nicht nur ein« Welt für sich, sondern birgt zwischen der in Tropenglut sengenden Modrasprovinz und der wil- den Herrlichkeit von Kaschmir und Darseeling mehr Verschiedenheit und Buntheit der Natur und Kultur, als irgend eine andere gleich große Londmasie des Erdballes. Dies Werk ober darf für sich beanspruchen, uns davon zum erstenmal eine bildhaste Anschauung von Lebendigkeit gegeben zu haben. Sein Preis von 26 Mark ist bei heutigen Verhältnissen woblfe.il zu nennen. Auch der Einleitung stert unterscheidet sich im ganzen recht vorteilhaft von dem hochmütig-dmnmen Humbug, wo- mit gewisse„Kenner" Indiens in Europa über indische Eigenart und Besonderheiten hausieren gehen. Der Verfasser gibt die notwendigen und nützlichen Erläuterungen In der Form einer knappen, in lebendigen! Stile geschriebenen Scizzierung indischer Landschaft und Volkheit und besonders in- discher Kultur und Religion. Er würdigt auch kurz di« modernen Freiheitsbestrebungen des niedergetretenen Landes und verrät bei allem ein erfreuliches Maß von' Einsühlungsvermögen. Rur«in- mal läßt er sich, für einen kurzen Moment, auf die Spuren Übel- wolleichen Urteils locken: Er sagt gerade von den Bewohnern des Gangestoles, daß diese„willenlos i» den Tag leben". Polizei- Präsident Teggart, der Geßler am heiligen Strom, könnte ihm Aus- kunft darüber geben, wieviel Geld oie nötige Korruption uich Spionage zur Unterdrückung der höchst rührigen Freiheitsbewegung allein in Bengalen alljährlich kostet. Doch bei einem Kunstwerk von dem Werte dieses Orientpanoramas ist eine einzige kleine Eni- gleisung in den Einführungsworten nebensächlich, und di« Kritik daran mag sich sogar kleinlich ausmachen.. Aber zur Ehrenrettung des charmanten Bengalenvolkes sei sie ausgesprochen— gerade weil man im übrigen das verdienstvoll« Buch ganz herzlich empfehlen kann._ F. I. Furtwängler. Rechispflege. Dr. JL �elsart und tt. Phönix: Da» ABC des Angeklagte n. Liirjer-Berlag G. m. b. H., Berlin-Pankow. 1928. 107 Seiten. Ein tief menschliches und deshalb notwendiges Buch. Kein Zu- fall, daß es gerate in diesem Augenblick erscheint. Je weiter, um so drängender das Bewußtsein, daß dem Angeklagten Rechts- gavantien gewährt werden müssen, die ihn gegen di« Justiz Maschinerie widerltandssäbia machen. Das ABC des Angeklagten! Wer wollt« so verstiegen sein, von sich zu behaupten, daß er nie in hie Sage eines Angeklagten geraten könnte, viekleicht foSte btf halb das ABC des Angeklagten im gleichen Maß« zum Haus- und Handbuch werden, wie ein populäres msdizinisches Handbuch es ist. Denn allgemeinverständlich.und spannend ist dieses ABC des An- q-cklagten. Und was nicht weniger wichtig, es ist mit warmem Gefühl für die Hilflosigkeit des Angeschuldigten und Angeklagten geschrieben. Man stelle sich nur den Unbemittelten vor, der Durch- suchuitg und Beschlagnahmung, polizeiliches Verhör und Verhaftung, Voruntersuchung und Erhebung der öffentlichen Anklag« und ichließ- lich die Haiiptverhandlung über sich ergehen lasien muß. Nur in wenigen Fällen wird ihm ein Osfizialverteidiger von Gerichts wegen zur Seite gestellt, und dies erst noch Einhändigung der Anklage- schrist. So ist er mit Haut und Haaren dem jeweiligen Rechts- gefühl und menschlichen Wohlwollen der Iusti-chehörden ausgeliefert Das„ABC des Angeklagten" wird hier zun? Nachschlagebuch ersten Ranges. Man könnte sich wohl denken, daß ein ähnliches, vielleicht noch kürzer gefaßtes Buch einem jeden Beschuldigten so- fort noch der Derhcitiing oder vor dem polizeilichen Verhör von Rechts wegen eingehändigt würde, damit er sich nicht in den Fallen verstrickt, die ihm hier gestellt werden. Was weiß er von seinen Rechten und was weiß er von den Pflichten des Gerichts, seine Rechte wahrzunehmen? Das„ABC des Angeklagten" führt nicht nur Schritt für Schritt, ohne überhaupt einen Paragraphen zu er- wohnen, durch den Strafprozeß. Es gibt auch ivertooll« Der- Haltungsmaßregeln für den Beschuldigten bei der Vernehmung und für den Angeschuldigten in der Hauptverhandlung. Wieviel hängt doch von den polizeilichen Protokollen ab, die mit so großem Rassin«- ment aufgenommen und später vom Untersuchungsrichter über- nommen werden und welch große Rolle spielt di« Art des Der- Haltens des Angeklagten vor seinen Richtern! Schließlich enthält das Büchlein auch gut« Ratschläge für das Verhalten in der Untersuchungshaft. Es ist die Loiberestungszeit zur H au ptv erHandlung. Da gilt es, gesund zu bleiben an Körper und Geist, um für den entscheidenden Tag gewappnet zu sein. _ Leo R o j e n t h a l. Tietie Bücher. (Besprechung der eingegangene» Büch« bleibt»erbehalten.) B.«rnhei».«. L. Schisser. Jugend und Welt. Band 2. William« u. To., Berlin-Gnmewald. Borustei». P. Friedrich Hebbel. Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin. H. Tonlten. Der reff Lama. Streck« u. Schröder, Stuttgart. Frederik kl. Zum Mittelpunkt der Arktis. 0». Westermann, Braun- • schweig. I. David und Th. Lüddeck«. Industriell« Friede. P. List, Leipzig. F. Dulberg. Marionna Strehla. Weltgrist-Bücher, Verlag.®. m. b. H>., Berlin. B. Ernl». Saat aus Hoffnung.®. Müller. München. H. H. Ewer«. Fundvogel. Tic Geschichte einer Wandlung. Sieben-Stöle- Verlag, Berlin. S. Fadejew. Die Neunzehn. Verlag für Literatur und Politik. Berlin. Horlt P. Falcke. Vor dem Eintritt Amerikas in den Weltkrieg. E. Reißner, Dresden. Alfred Fraolenseld. Oesterreichs Spiel mit dem Kriege. C. NeiIner, Dresden. Dr.®. Fuchs. Genofsenschostsrecht und Genossenschaftswesen. G. A. Gloeck- ber. Leipzig. H. Werter. Ter bistorisch« Materialismus. Buchhandlung für Arbeiter- literatur. Berlin. ®. Glück. Tie Kunst der Renaissanr« in Deutschland. Propyläen Berlag, Berlin. W. Hageme»». Gestaltwechsel Afrikas. Gerurania A.®.. Berlin. H. C. Heurl.(00 Fahre Schindluder. Freidetcker-Derlag, Berlin. 8. Hey«. Meine Brüder Safari»Verlag. Berlin... Edwin Hneralr. Die Jndusnialisserimg der Landwirtschaft. Jnterustlo- natu Arbelterrerlag,®. m. b. H.. Brrk». A. Kerenski. Erinnerungen. Vau, Sturz des Amntwns bis zu Lenins Staatsstreich. C. Reigner. Dresden. E. Knaus. Empörung und Gestaltung.(Künsslerprofil« bo* Daumier bis Kollwitz.) Büchergilde Gutenberg. Dr. 2. Koch. Um Grönlands Nörten. G. Wesselmann. Braunschwelg. Kürschners Jahrbuch l»2S. H. Hillger, Berlin, Leipzig. S. Lagerlös. Anna, das Mädchen aus Dararne. A. Longen. München. Dr. E. Lenk. Frauentypen. Heilige, Mütter. Dirnen. Dr. Madaus u. So., Berlin. Gordou Raeneagh. Weißwasser und Schwarz wass«. Bericht über zwei Jahre Abenteuer am Rio Bern utid Ria Negro. F. A. Brockbous, Leipzig. A. Madelung. Das Gut aus dem Mond. S. Fisch«. Berlin. F. Masereel. Das Werk. Bilderroman. K. Wolfs, München. E. Meubelsoh». Rußland— Europa— Amerika. Architektonischer Querschnitt. R. Mosse, Berlin. K. Michaelis. Vidi. iMädchenbuch.l H. Stusser, Berlin. H. Mühle. Herausgeber. Das proletarische Schicksal.(Arbeiterdichtung.) L. Klotz, Gotha. R. Nenniann. Jagd auf Menschen und Gespenster. I. Engelhorn» W., Stuttgart. 8. Rata«, Moskau. Tie landwirtschaftlichen Genossenschaften in der Sowjet-Union. P. Paretz, Berlin. C. Reventlow. Briefe der Gräsin Franziska zu Reventlo». A. Langen. München. E. Roß. Mit Kamera, Kind und Kegel durch Afrika. F. A. Brockbaus, Leipzig. 59. Schäs«. Tie Anekdoten. G. Müller, München. Ph. Scheidemao». Memoiren eines Sozialdemokraten. Zwei Bände. E. Reißner. Dresden. A. Schirokauer. Lassalle. P. Lift, Leipziq. H. Schuck und R. Schlamm. Dtznawi», Petroleum, Pazifismus. P. List, Leipzig. ©. Shaw. Wegweiser für die intelligente Frau zum Sozialismus und Kapitalismus. S. Fischer, Berlin. F. Stahl, Rom. Do» Gesicht der ewigen Stadt. R. Mosse, Berlin. Booth Tarkingtou. Der Mann mit den Dollars. E. P. Tal u. To., Dien. L: Trotzki. Die wirkliche Lage in Rußland. Avalun-Lkrlag, Heller au bei Dresden. E. Wesse. Großmaibtfilm. Tag Geschöpf von Kunst und Technik. Deutsch« Buchgemeinschaft, Berlin. Th. Wild«. Die Brück« von San Luis Retz. T. P. Tal u. Co., Wien. K. F. Wolsf. Der beutig« Stand der Rossensorschung. C Kabitzsch, Leipzig. Wl. Woytinsktz. Zehn Jobre neuts Deutschland. R. Mosse. Berlin. Bericht über den 32. deutschen Krankenkossentog vom 5. Ks 7. August 1928. Berlogsges. Deutscher Krankenkossen. Berlin. 1926/27 der Ambulatorien des Verbandes der Kronkenkossen, Di« rot« Kinbmepublik. Arbeit«-Jugend-Berlog. Berlin. Di««irtschastshilse be« Deutsch«» Studentenschast. D. de Grutzter n. To., Berlin. Sämtliche hier«»gezeigte» Büch« können durch die Buchhandlung I. H. W. D i« tz R o ch f., Berlin SW«8. Lindeoftr. i, bergen werden. SSittlie dieOelnei Verslflire Dein Leben! Erhalte Dir den Schutz der Zukunft: Als festen Grundstock für Dein Alter und für die Zukunft Deiner Kinder, als einzig sicheren Schutz der Deinen für den Fall, daß sie Dich einstmals überleben, hast Du Dein Leben vorsorglich versichert. E R H A LT E Dir dies gute Pfand, das Dir allein zur rechten Zeit die volle Summe sichert; indem Du pünktlich Deinen Beitrag einzahlst. Auch wenn Du vrirklich einmal Deinen Beitrag nicht erschwingen kannst, bring' darum nicht die Zukunft Deiner Lieben in Gefahr. Es gibt auch dann noch Wege, wie Du die sicherste und stärkste Stütze Eurer Zukunft auch weiter Dir erhalten kannst: Deine Lebensversicherung! Fällt Dir einmal die Prämienzahlung schwer, so lasse die Versicherung nicht gleich verfallen: frag' Deine Gesellschaft— sie wird Dir raten, wie die Versicherung erhalten werden kann«