Rr. 7 4. August 1929 Blick in die Bücherwelt Zur Geſchichte des Weltkriegs Eugen Fischer: Von Sarajewo bis zum Weltbrand. Die fritischen 39 Tage, wie sie wirklich waren! Berlag Ullstein, Berlin. Karl Friedrich Nowak: Versailles. Berlag für Kulturpolitik, Berlin. den Wenn die Staaten Krieg führen, haben die Schriftsteller Stoff zum Schreiben. Solange die Waffen lärmen, sind es in der Hauptsache die Kriegsberichterstatter, die die Kampfereignisse behandeln. In der Regel kommt es ihnen mehr auf Hebung der Stimmung ron Heer und Volk denn auf Richtigkeit an. Sie sind teils aus 3wang, denn die oberste Heeresleitung fann einen unbequemen Mann stets abschieben, teils aus Neigung abhängig von Wünschen und Anleitungen der Militärs, deren Mitteilungen ihnen überdies unentbehrlich sind, weil sie im modernen Kriege wenig zu sehen bekommen. So schneidet in ihren Berichten die Kriegführung des eigenen Landes stets gut, die der anderen in der Regel schlecht ab, beides ohne Rücksicht auf Verdienst. Erst nach dem Friedensschluß tritt die historische Wahrheit in ihr Recht. Der Schriftsteller, der dann noch den Gepflogenheiten der Kriegsberichterstattung treu bleibt, mag mit einer Veröffentlichung einen finanziellen Erfolg haben, der Allgemeinheit leistet er nichts und hat nicht einmal den Anspruch auf mildernde Umstände, den man während des Krieges anerkennen fonnte. Bon den Büchern, die ich heute bespreche, behandelt das eine den Beginn, das andere den Abschluß des Weltkrieges. Der Verfasser des ersteren ist Sachverständiger im Untersuchungsausschuß des deutschen Reichstags für die Kriegsschuldfragen, der des zweiten mar österreichischer Kriegsberichterstatter. Beide Bücher find span nend und gewandt geschrieben; hat man sie vorgenommen, so lieft man sie in einem Zuge durch. Weiter haben sie aber nichts mit einander gemein. Fischers Buch ist das Wert eines Mannes der Wissenschaft, der sich auf die ungeheuer fomplizierte Geschichte des Juli 1914 gründlich auskennt und sie gemeinverständlich, farbig und lebendig, dabei aber ohne Ueberhaftung zu schildern weiß. Das Ziel des Verfassers ift: zu sagen, wie es gewesen ist. Wo ihm das Material, das ihm vollständig zugänglich war, über die Beweggründe der Handelnden nichts sagt, gibt er Erklärungen, die seinen psychologischen Fähigkeiten alle Ehre machen. Man fäme in Verlegenheit, menn man entscheiden müßte, welcher Teil des Buches besonderes Lob verdient; es ist von der ersten bis zur letzten Zeile ungemein mertvoll. Fischer beteuert, daß er nicht antlagen, sondern nur schildern will, und bleibt diesem seinem Vorhaben treu. Aber gerade seine Objektivität läßt sein Buch als ein Verdikt über ein System erscheinen, das den Weltkrieg nicht hat verhindern fönnen, obwohl in allen in ihn hineingezogenen Ländern Männer in maßgebenden Stellungen mit Entsetzen und Grauen die Entwidlung verfolgten, die zur Entfesselung der Kriegsfurie führte. In plastischer Weise schildert Fischer, wie im deutschen Obrigkeitsstaat, den die ewig Gestrigen der Republit immer wieder als Muster vorhalten, die Romantiker und die Dilettanten das entscheidende Wort sprechen durften. Er zeigt, welche verhängnisvolle Rolle sogenannte Sachverständige gespielt haben, deren Unmaßgeblichkeit daburch be wiesen wird, daß sie Rußland und Frankreich als für einen Strieg nicht genügend gerüstet bezeichneten und jest daran glaubten, daß England trog der Verlegung der Neutralität Belgiens neutral bleiben werde. Hugo Haase, der gerade im Auswärtigen Amt war, als der englische Botschafter am 4. August 1914 das Ultimatum seiner Regierung überreichte, hat mir am gleichen Tage erzählt, daß die hohen Beamten, mit denen er verhandelte, sich unbegreiflicherweise die Köpfe zerbrachen, was Goschen wohl bringen möge! Und man liest bei Fischer die märchenhaft klingende und doch buchstäblich mahre Schilderung, wie der deutsche Botschafter in Tschirschfy, zunächst in verständiger Art die österreichische Regierung vor einer lleberspannung der Forderungen an Serbien warnte, daß er dann im Gegensatz hierzu auf einen kaiserlichen Rüffel hin die Herren vom Ballhausplay in ihren friegerischen Absichten bestärkte, daß aber gleichzeitig in Berlin der stellvertretende Staatssekretär im Auswärtigen Ami, Zimmermann, im Verfehr mit dem österreichischen Botschafter dieselbe politische Linie eine hielt wie ursprünglich Herr von Tschirschky. Man spannte ein Pferd vor, das andere hinter den Wagen! Bevor die Welt ein Schlacht haus wurde, bot ein großes Land, unser Land, das Bild eines Narrenhauses. Und daneben liest man, mit welcher Bedächtigkeit und fühlen Ueberlegung in den westlichen Ländern von den Regierenden operiert wurde, als seien sie Matadoren des Schachspiels; das Bewußtsein, daß ihnen durch die Berufung der Parlamentsmehrheit die ganze Macht ihrer Länder anvertraut war, gab ihnen die Sicherheit, ohne die der Staatsmann Krisen nicht bestehen kann. Die Kenntnis aller dieser Tatsachen muß Gemeingutaller Deutschen werden. Ich kenne fein Buch, das geeigneter ist, sie ihnen zu vermitteln als das Werk Fischers. Wer es in sich aufgenommen hat, wird für immer dagegen gefeit sein, die Wiederkehr einer Regierungsform anzustreben, bei der die Auswahl der leiten. den Männer vom freien Belieben eines einzelnen abhängt, der durch den Zufall der Geburt bestimmt ist und als seinen Titel die göttliche Sendung betrachtet. Wien, Das Buch Nowats ist die mäßige Leistung eines Mannes, der nichts als ein geschickter Tagesschriftsteller ist. Der Verfasser ift seinen im Krieg erworbenen Gewohnheiten treu geblieben, indem er, wie er bekennt, den Grundriß seines Buches aus den Mitteilungen von Staatsmännern, Diplomaten und hohen Militärs entnommen Seit 1886 hat. Da diese Herren bekanntlich nach den Ereignissen stets davon überzeugt sind, daß sie, während sie handelten, superflug waren, fann man sich denken, was dabei herausgekommen ist. Das Buch ist ohne jeden wissenschaftlichen Wert, schon weil es darin von Irrtümern mimmelt. Es ist nicht wahr, daß Graf Brockdorff Rangau nach dem Januaraufstand von 1919 vom Rate der Volksbeauftragten eine Demonstration zuverlässiger Truppen in den Straßen Berlins verlangt, es ist nicht wahr, daß Erzberger die Demut als besseres Hoffnungsmittel angepriesen und geäußert hat: Wir müsse alles zugebe, dann werde sie uns verzeihe", es ist nicht wahr, daß David im April 1919 überhaupt nur deutsche Schuld sah, es ist nicht wahr, daß mur Simons für den Anschluß der Desterreicher an das Reich war, es ist nicht wahr, daß Eberts Stellungnahme zu der Frage der Unterzeichnung des Friedensver trages in irgendeinem Augenblick nicht zu erkennen gewesen wäre. Ebert hat aus seiner Gegnerschaft gegen die Unterwerfung nie ein Hehl gemacht, war sich aber darüber klar, daß der passive Widerstand, an den allein man denken konnte, Erfolgsmöglichkeiten nur dann bot, wenn er von der großen Mehrheit des Volkes getragen war. Auch in anderen, minder erheblichen Punkten ist die Darstellung Nowats unzuverlässig. Nicht der Oberst Henry, sondern der Bersailler Polizeipräfekt Oudaille hat den französischen Soldaten im Hofe des Hotels des Reservoirs verboten, den deutschen Delegierten beim Transport ihres Gepäcks behilflich zu sein. Die angeblichen Kundgebungen des Versailler Mobs gegen deutsche Damen, die in Geschäften Waren erstanden, haben nicht stattgefunden und nicht stattfinden können, da dem Gefolge der Delegation streng untersagt war, Einkäufe zu machen, und fein Fall einer Uebertretung des Verbotes bekannt geworden ist. Der Zaun vor den Hotels der Delegation ist nicht zu ihrem Schuh errichtet worden. Das Wort von der Hand, die verdorren solle, nachdem sie das Friedensdiktat unterzeichnet habe, hat Scheidemann nicht in einer Ansprache an die vor dem Reichstanzlerpalais versammelte Menge, sondern in der Nationalversammlung geprägt. Diesen Beispielen für die Flüchtigkeit Nowats jei als legtes hinzugefügt, daß er sich darauf versteift, den alten Generaldirektor der Laurahütte, Hilger, der ein einfacher Bürger" ist, als Grafen zu bezeichnen. Die Nobilitierungssucht, die vor der Begründung der Republit Deutsch- Defterreich gewissen Schichten der Wiener Bevölkerung eigen war, scheint noch nicht völlig geschwunden zu sein. Otto Landsberg. Staatswissenschaft. Rudolf Abraham: Staats- und Verfassungslehre. Arbeiterjugend- Verlag, Berlin 1929. 110 Seiten. Preis tart. 1,90, halbl. 2,80 mt. Die Sozialdemokratie, die jahrzehntelang allein den Kampf für echte Demokratie geführt hat, ist die eigentliche Trägerin der neuen republikanischen Berfaffung. Sie hat darin, soweit es das Macht republikanischen Berfassung. Sie hat darin, soweit es das Macht verhältnis in der Nationalversammlung zuließ, den Gedanken der Boltsherrschaft zur Anerkennung gebracht und den Grund zu einer über das Formale hinaus lebendigen wirtschaftlich- sozialen Demo fratie gelegt. Sie ist der politische Ausdruck der stärksten, ja der einzigen wirklich demokratisch durchgebildeten Voltsbewegung. So mußte es auch ihre Aufgabe sein, an erster Stelle in Verteidigung und Fortbildung des Errungenen lebendig weiterzuwirken. Das hat nach guter sozialdemokratischer Ueberlieferung die Verbreitung gründlichen Wissens über das Tatsächliche, durchdachter Aufklärung über das noch zu Schaffende zur Voraussetzung. So wurden gleich in einer Anzahl Schriften die Hauptfragen des neuen Gebildes volkstümlich behandelt. Noch bleibt die Aufgabe, in er: schöpfender Darstellung alle politischen und sozialen Fragen und Aufgaben in ihrem Werden, ihrer rechtlichen Tragweite und den Einzelheiten ihrer Lösung zu behandeln. Eine Mittelstellung nimmt die vorliegende, auf eingehender Vorarbeit und längerer Unterrichtstätigkeit beruhende Darstellung ein, die im wesentlichen als wohlgelungen bezeichnet werden darf. 3war die Allgemeinverständlichkeit", die sie für sich in Anspruch nimmt, ist nicht erreicht, ist wohl auch taum möglich. Denn das Gebiet ist nun einmal so umfassend und mit verwickelten geschichtlichen und rechtlichen Voraussetzungen so eng verknüpft, daß ohne ein gewisses Maß von Vorbildung kaum volles Verständnis zu erwerben ist, zumal bei der durch die Verhältnisse bedingten Kürze der Schrift. Es gehört daneben schon guter Wille und Ausdauer dazu, namentlich wenn man dem praktischen politischen Erleben noch fern steht, um des spröden Stoffes Herr zu werden. Die einleitende grundsäglich- staatsrechtliche Betrachtung gibt guten Ueberblick über entscheidende Grundfragen. Gut ist die zu treffende Kennzeichnung des Staates: konzentrierte und organifierte höchste Gewalt über Menschen, wobei die Vorbedingung örtlicher Bentralisation noch hätte angeführt werden tönnen. Die Streitfrage über das zeitliche Frühersein von Staat oder Recht ist nicht so unlösbar, wie sie hier erscheint. Ist doch das Recht, als Gewohnheitsrecht der Horde, viel älter als der Staat, der eben eine Form der Rechtsordnung ist, eine, mie richtig betont wird, in der ein Teil des Volkes den anderen gewaltsam beherrscht. Beilage des Borwärts artung zur schrankenlosen Herrschaft einer fleinen Führerclique daneben hervorgehoben wird. Bei der Kennzeichnung der indireften Wahl hätte die undemokratische Wirkung betont werden sollen, die aus der Schwierigeit, aus abhängigen Schichten Wahlmänner zu bekommen, folgt. Nicht zuzustimmen ist der unbedingten Ablehnung der Lehre vom Bundesstaat. Mag bei dem besonderen Wesen des BismarckReichs, dessen bundesstaatliches Wesen ernstlich bezweifelt werden, so wird doch niemand den wirklich bundesstaatlichen, vom Staatenbund wie vom Einheitsstaat gleich weit entfernten Charakter der amerikanischen Union bestreiten können. Das Wesen des Bundesstaats besteht eben darin, daß seine Staatsgewalt bei den Gliedern ( gleichviel, ob man diese als Staaten bezeichnet) liegt. Sie lag bei ihnen( richt beim Bundesrat, der nur ihr Orgen war) auch im früheren Deutschen Reich, wenngleich das rechtliche Berhältnis durch das tatsächliche llebergewicht Breußens völlig umgestellt war. llebrigens war nur die gleichzeitige Mitgliedschaft in Reichstag und Bundesrat unzulässig, die Berufung eines Abgeordneten in ein besoldetes Staatsamt machte nur eine Neuwahl notwendig. Durchaus zutreffend ist die Kennzeichnung des heutigen republitanischen Reichs als eines im Werden begriffenen dezentrali fierten Einheitsstaates. Ueberhaupt ist die neue Verfassung im ganzen zutreffend entwickelt. Es hätte Erwähnung verdient, daß ursprünglich auch die Sozialdemokratie der Schaffung einer Reichspräsidentschaft ablehnend gegenüberstand und bis zuletzt die Wahl auf 7 Jahre( ebenso mie die des Reichstages auf 4) und durch Volksabstimmung abgelehnt hat. Die vorbehaltlose Zustimmung zu dem geltenden Wahlrecht scheint mir daneben zu treffen. Auch das Proletariat hat fein Interesse daran, die Entscheidung über seine Vertreter schließlich einer kleinen politischen Bürokratie zu überantworten oder den Bertretern wirtschaftlicher Verbände, die eigentlich in den Reichswirtschaftsrat, nicht in den Reichstag gehören, bevorzugte Blätze auf den Listen zu sichern. Gut ist die Kennzeichnung des Kompromißcharakters der Grundrechte, deren minderheitsschüßende Bedeutung hervorzuheben wäre, ebenso der Hinweis auf die trotz allem den Aufstieg zu höheren Wirtschaftsformen sichernde Gestaltung der wirtschaftlichen Artikel der Verfassung. Das Buch bietet so eine erfreuliche Bereicherung unseres Schrifttums, den ersten Versuch zur Bewältigung eines notwendigen und nicht leichten Teils unserer geistigen Arbeit im und am Staat. Möge es reichlich benutzt werden und als Ausgangspunkt eifriger politischer Mitarbeit unseres Rachwuchses dienen! Simon Kazenstein. Schriften zur Verfassungsfeier. Im Verlag Belk, Langensalza, find einige Schriften erschienen. Die allen aufrichtigen Freunden der deutschen Republik Freude machen werden. Prof. Ludwig Hüter, Vorstandsmitglied des Republikanischen Lehrerbundes, gibt eine Schriftenreihe heraus:„ Republikanische Erziehung", deren erstes Heft jetzt vorliegt. Unter dem Titel Wie erziehen wir republitanische Menschen?" werden vier Vorträge von Prof. Dessauer, Heinrich Deiters, Werner Widel und Clemens Schwarte dargeboten, die das Thema für Hochschule, höhere Schule, Bolksschule und Familie behandeln. Es wird viel Erfrischendes und Erfreuliches gesagt; besonders beachtenswert sind die Ausführungen unseres Genossen, des Kasseler Oberschu rates Deiters, über die höhere Schule. Das Büchlein sei allen Freunden der Republit, Lehrern und Eltern warm empfohlen. In diesem Zusammenhange und in Rücksicht auf die bevorstehende Berfaffungsfeier weifen wir auch auf das Buch„ Repu blitanische Schulfeier n", zwei Bände, Verlag Julius Belt, 1928, hin. Verfasser sind der Potsdamer Oberstudiendirektor Dr. Karl Müller und der Regierungsdirektor Albert Wagner, Botsdam. Das Buch ist eine willkommene Handreichung auch für öffent liche Verfassungsfeiern. Sein Borzug besteht darin, daß es nicht ausgearbeitete Reden, sondern eine überaus reiche Materialsammlung( geschichtliche und literarische Quellenstoffe. Briefe, Aussprüche. Gedichte) und einige Beispiele für Festfolgen bringt. Die Gruppie rung erfolgt nach Themen, wie: die Verfassung, der Volksstaat, die Staatsgesinnung, Schwarzrotgold, Männer des Volksstaates, Deutschland und die Völkerversöhnung, Pflicht und Arbeit usw. Das Buch sei allen Vereinen, Organisationen, Schulen, Behörden, die Berfassungsfeiern würdig ausgestalten wollen, warm empfohlen. Mar Kreuziger Das Werf eines Großen. Bu Hamsuns 20. Geburtstag am 4. August. Walter A. Berendsohn: Knut Hamsun. Verlag Albert Langen, München. 180 Seiten. immer besondere Schwierigkeiten, weil die verschiedenen Quellen dafür, Die Lebensbeschreibung eines zeitgenössischen Dichters bietet wie Briefe, Erinnerungen und dergleichen, noch spärlich fließen, und Hamsun macht es seinem Biographen doppelt schwer, denn er verweigert als grundsäglicher Verächter aller Journalistit fast jede Ausfunft, und die Unzahl Legenden, die sein Leben umranken, lassen das Tatsächliche dahinter oft nur schwer erkennen. des geleistet und Berendsohn, der schon als Biograph Selma Lagerlöfs Bedeutenfraft in nordisches Wesen bewährt hat, mußte all diese Hindernisse als Deutscher eine ungewöhnliche Einfühlungsdurch hingebenden Fleiß, Sammeleifer und flar sichtenden Verstand zu überwinden, so daß ein wissenschaftlich zuverlässiger, lückenloser und lebendig- anschaulicher Bericht zustande fam. Er liest sich, ohne poetisch" aufgeputzt zu sein, doch wie ein Roman: Hamsuns unAuch die geschichtliche Behandlung ist intereffant, fesselnd die bändiges Sch" wächst in ihm mit innerer Notwendigkeit aus der Uebrigens darf Natur des Nordlands", aus Traum und Einsamkeit hervor, das Darstellung des Werdens der Lehensverfaffung. das faum über die ersten Ansätze der Staatsbildung hinausgeführt in unfägliche Not des Leibes und der Seele und enthüllt sich man nicht den Polizeistaat mit dem Mittelalter zusammenwerfen, Dichtertum erwacht zuerst als Drang ins Weite und Abenteuerliche, fommen ist. Auch die Bezeichnung des Sowjetstaates als echte schließlich in den nur einem ganz Einsamen möglichen Werken aristokratische Republik" wegen seiner Bevorzugung der Lohnarbeiter Hunger" und" Ban". Erst Liebe und Arbeit zum Boden stellen in der Verfassung ist irreführend, wenn nicht die oligarchische Auss wieder die Verbindung zur Gemeinschaft her, aber das Eigenwillige, GROSSER SAISON- AUSVERKAUFI ab 1. August uantmeyer Fich Pa.Bouclé170/ 240 35.statt M. 54.50 M. Qa.Herold 200/300 statt M. 80.50 M, Qu. Herold 250/350 statt M. 120.- M. Deutsch 150/250 42.statt M. 53.- M. 200/300 72. Qual. Ideal 250/350 99.Perser 50.73.statt M. 85.- M, statt M. 125.- M. 55, 57, 58 WILHELMSTRASSE Tournay- 170 240 36.statt M. 51.50 M. Gewebe 200/300 5220 statt M. 76. M. Qu. Special 250/3507740 statt M. 110,- M. 55, 57, 58 Bouclé 68 cm 4. TEPP Läufer Qual. Nurmi Ifd. m 90cm 550 Hd.m Cocos 88 cm 135 Läufer Ifd.m Qual. Berolina Ifd.m 90 cm 160 bis 50% auf Läuferstoffreste in Bouclé, Tournay, Velour, Cocos, Haarvelour und auf Inlaid LinoleumTepppiche.Läufer mit kleinen Fehlern. LinoleumRestvorlagen Stück M. 2. Inftindigetriebene bleibt: biefe neue Art zeigt sich im Liebesroman ,, Victoria", in den von reifer Stimmung gesättigten Manneswerfen vom„ Gedämpften Saitenspiel" bis zum Roman der Schollenver bundenheit ,, Segen der Erde" und in den Spätdichtungen ,, Das letzte Capitel“ und„ Landstreicher"; fie wirkt sich aber auch in blendenden, lebensprühenden Aufsägen, in Ausbrüchen politischer Leidenschaft und in heftigen Kämpfen gegen Andersgeartete, etwa Jbsen und den Frommler Lars Oftedal aus. Die hier angedeuteten Entwicklungslinien verfolgt Berendsohn unbeirrt Hamsuns ganzes Leben hindurch, und seiner unpathetischen Art gelingt die seltene Leistung, einen noch lebenden Großen mit richtigem Distanzgefühl und doch voll Wärme und tiefem Berstehen darzustellen. Dr. Alfred Kleinberg. Ein politischer Heroman. Arnolt Bronnen:„ OS"( Roman), Ernst Rowohlt Verlag, Berlin 1929. 410 Seiten. Das ist ein rechtsradikales, fonservativ- borussisches Buch von einem, dessen Ahnen im Ghetto von Oswiecim in Galizien jaßen, und als pemliche Bastardzeugung enthüllt sich denn auch der Roman in jedem Worte. Alles in ihm ist Krampf und schreiende, künstliche Ueberhizung, die Sprache, die Handlung und die Tendenz. " In der Sprache beginnt es mit ärgerlichen Läppereien, wie„ Ber. teidigungs- System", Arbeits- Kommando"," Reserve- Truppen" und dergleichen orthographischen Mäßchen, um zu unerträglichen Gespreiztheiten anzuwachsen wie diese:„ Elf Uhr sechs erreichte, von Warschau kommend, Sosnowice, 4 Kilometer östlich der alten Reichsgrenze am Industriegebiet, ein Mann, der einst, als preußischer Rittmeister, Graf Mielczynski geheißen hatte"; oder zu barbarischen Mißhandlungen des Sprachgefühls und des guten Geschmacks von folgender Art: Welch ein Standpunkt, die Fatten als reife Männer anzuschen!"" Er horchte ihnen fließend polnisch zu“;„ Frauen, die gebärten"; ,, Herr Golla fiel hintenüber auf den Schreibtisch, während seine Seele sich hörbar entfernte" usw. fort in aufreizender Fülle. Die Handlung verwandelt den Kampf zwischen Deutschland und Bolen um Oberschlesien( ,, O S") in einen wüsten, strategisch herausgeputzten Raufhandel deutscher und polnischer Banden, der nur durch den Berrat der schurkisch- albernen Reichsregierung, durch die Nieder tracht der Ententekommissionen und die hündische Verruchtheit der Bolen für die Deutschen ergebnislos endete; und heimtüdische Bertrauensträger des Boltes, lüsterne Damen und eine verhurte Lyzea listin tun noch ein übriges, um das edle, vom Schicksalsatem getriebene Wollen der deutschen Landsknechte zum Scheitern zu bringen. Diese selbst, ein Leutnant Bergerhoff allen voraus, find zwar ,, Arbeiterfiller" von untrüglichem ,, alten Instinkt", aber in ihnen lebt doch als Gnadengeschent Gottes der Geist", was immer wieder pathetisch abgewandelt wird und etwa im Gehirn des Gartenarbeiters Felber aus Saarlouis so ausschaut: ,, Das Unersetzliche ist das Allgemeine. Das Erschütternde an meinem Tod ist die Erschütterung der Gesamtheit... Nur ich sterbe. Aber ich bin nur ein Name von sechzig Millionen, aus denen ich mein Leben nahm, Arbeit, Lust, Worte und 22 Jahre." Wem das nicht echt arbeiterfillerisch und gartenarbeiterisch scheint, der kommt vielleicht bei den folgenden Tendenzblüten auf seine Rechnung: Den ersten Bürgermeister, den Brahl, haben sie verhaftet. Der zweite ist ein Sozi. Beide spuckten aus. Obwohl sie dies von verschiedenen Gesichtspunkten( nicht Gefichts Bunften!) taten, vereinte es fie fast"; oder:" so zog denn Schramm Johann täglich um die Mittagsstunde auf einen fleinen Spaziergang aus, um einige der mit dicken, allierten Ronserven beschwerten Wallischen zu plündern. 138 Söhne dieses nur entfernt menschenähnlichen Stammes erlegte er derart.. Welch ein Humor! Und welch eine Schmach für die deutsche Sprache, daß so etwas in ihr geschrieben ward, für einen deutschen Verlag, so etwas verbreitet zu haben! Fürwahr, das echte Boruffen tum muß mausetot sein, damit seine verzerrte Frage unter dem Jubel aller Rechtstonservativen von einem Gesinnungströbler derart ver ramscht werden kann, von einem Gesinnungströbler, der in diesem Saz sich selber ins Gesicht schlägt. Mehrere asiatische Kaufleute, die allzu europäisch dachten, fielen mitsamt ihrer Versöhnlichkeit der Unversöhnlichkeit zum Opfer." Denn der das sagt, ist nicht Artur Dinter, der Sünder wider das Blut, sondern der„ Europäer" Arnolt Bronnen- Bronner aus Oswiecim in Halbasien. Dr. Alfred Kleinberg. Kinder flagen an! Arnold Ulih: Aufruhr der Rinder. Berlin, 244 S. Preis brosch. 4 M., geb. 6 m. Propyläen- Berlag, Wißt ihr, was in den Waisenhäusern los ist? Daß da Kinder zusammensitzen, zusammenschlafen, immerzu zusammen sein müssen, nie allein, nicht am Tage, nicht in der Nacht. Daß es Aufseher gibt, gute und schlechte, die ihre Gruppen im Zug" haben müssen, weshalb mit einem Schlag alle Löffel gleichzeitig in die Suppe fallen, alle Mann gleichzeitig Briefe schreiben müssen, gleichzeitig zum Austreten kommandiert werden, zum Aufstehen, zum Schlafen. Daß die Kinder rechnen und rechnen:„ wieviel Tage sie noch haben", wie im Gefängnis. Und wenn dreift alles schön und gut ist bleiben würde ich doch nicht, Freiheit ist schöner". 3wei Anaben fommen nach bem Tobe ihres Baters ins Matfen. haus, das vom Herrn Bater" und der Frau Mutter" verwaltet wird. Aus Ulrich und Peter Berger werden Berger I und Berger II, aus frischen Jungens strammstehende„ Spittelfrebse". Was sie so während der Jahre ertragen, lefen wir. Wie die gute Laune der Frau Mutter" Sonntag und die schlechte des Herrn Vaters" Alltag ist. Und wie sich beim Jubiläum alle auf die feiertäglichen Riesenfleischportionen stürzen( fie tun nur so wie ausgehungert, obgleich es alle Tage ausgezeichnete, nahrhafte Rest gibt, und die tut besser als Leckerbissen, gerade im Entwicklungsalter," äußerte der Herr Pastor). Ulig erzählt vom Knabenspital zu Sankt Berhardin- wir wissen leider, daß dafür Namen stehen könnten, die wir auf der Landkarte finden, daß von Anstalten die Rede sein könnte, die einer der drei Konfeffionen unterstehen. Wir wissen, daß Kinder immer über treiben und die Leiter einen schweren Stand haben, daß es aber immer genug Nichtigkeiten gibt, die sie entlasten, wenn Révision ist. Und daß die Revidierenden die Augen zudrücken müssen, weil fein Geld da ist, und weil das ganze Problem der elternlosen Massenerziehung faum überlegt ist. Ulig" Aufruhr der Kinder" ist ein Roman, teine Reportage. führen. Lest das Buch, diskutiert es, reißt die Waisenhaustore auf! Trotzdem sollte das Buch zu einer Revolution der Herzen und Geister Gerda Wey L. Ulig' Buch gehört vor alle lebendigen Geister. Romane. Hans Nikolaus Mang: Der Philofoph von Schneiz. led. Delphin Verlag, München. | Leipzig. M. Raffauet. Des Weibes gelb und Seben in Gefumbbelt und Staatel E. H. Mori, Stuttgart. . Naumann. Grundzüge der deutschen Bollskunde. Duelle v. Meher, . C. Ripperben. Die Grundrechte und Grundpflichten der Reicher F. Pollod. Die planwirtschaftlichen Versuche in der Sowjetunion 1917 bis 1927. C. 2. Hirschfeld, Seipzig. G. Radbruch. Einführung in die Rechtswissenschaft. Quelle u. Meher Leipzig. fassung. Reimar Hobbing, Berlin. W. Rathenau. Schriften aus Kriegs- und Nachkriegszeit. S. Fischer, Berlin. &. A. Roß. Raum für Alle? Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart. Th. Rothstein. Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Enga Verk für Literatur und Politik, Berlin. Gade. Golomiems Geschichtsphilosophie. Oft- Europa- Berlag G. Sade. W. Berlin. Margaret Sanger. Zwangs- Mutterschaft. Deutsche Stuttgart. Berlagsanstalt, B. Sawintow. Erinnerungen eines Terroristen. Büchergilde Gutenberg, Berlin. 11. Sinclair. Boston.( Roman.) Malik- Verlag, Berlin. R. Schneider. Kündigungsschutzgesez. R. Sobbing, Berlin. A. Schuster. Paraguay. Land, Voll, Geschichte, Wirtschaftsleben und W. Speyer. Sonderlinge.( Erzählungen.) E. Rowohlt, Berlin. Kolonisation Streder u. Schröder, Stuttgart. F. Spliedt, B. Groeder Gesez über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosene versicherung Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund, Berlin. B. Steinmez. Die deutsche Volkshochschulbewegung. G. Braun, Karls rube. Räthe Strider. Deutsche Frauenbildung vom 16. Jahrhundert bis Writte des 19. Jahrhunderts. F. A. Herbig, Berlin. . Tänzler. Durch Besiz zum Arbeitsfrieden. N. Hobbing, Berlin. B. Theet. Notrufe aus der Großstadt- Unterwelt. Fadelreiter- Verlag. Hamburg- Bergedorf. Mit einer genialen Treffsicherheit hat es der Verfasser verB. Traben. Die Brüde im Dschungel. Büchergilde Gutenberg, Berlin. standen, die Gestalt eines bayerischen Bagabunden, eines derben, G. Ulmer. Unsere Wasserinsekten. Quelle u. Meyer, Leipzig. urwüchsigen Gesellen von köstlichem Humor, vor den Leser hinzu. Weiß. Die Feuerprobe. Propyläen- Verlag, Berlin. zaubern. Pauli Winkelbeiner ist nicht das Produkt einer mühsamen, E. Beitsch. Technik der geistigen Arbeit. Neuer Frankfurter Verlag, literarischen Rekonstruktion, sondern ein Mensch von Fleisch und Frankfurt a. M. Blut, den mang mit Hilfe einer hervorragenden, intuitiven Be. obachtungsgabe dem primitivsten, ungefünftelten Boltsleben entnommen hat. Damit aber ist die Bedeutung des Buches nicht erschöpft. Auf dieser lebendig durcheinander quirlenden Oberfläche mit ihrer Fülle verschiedenartigster Boltstypen erhebt sich ein ernster sozialer Hintergrund, eine Kennzeichnung fultureller Berhältnisse, die zu denken gibt. Dem Norddeutschen, der bayerisches Boltstum fennen und verstehen lernen möchte, ist die Lektüre des von der Hand des Verfassers hübsch illustrierten Buches sehr zu empfehlen. E. Mobus. Kleine Anzeigen. „ Der Kunstnarr" heraus, deren erstes Heft paffenderweise zum Ernst Kallai gibt im Selbstverlag eine fleine Kunstzeitschrift ausseßungslos, aus unserem Gegenwartsgefühl heraus und ohne 1. April erschienen ist. Er propagiert darin Kunst schlechtweg, borjedem, aber empfänglich für wirklich originale und positive Kunstalle Brätenfionen auf vollbärtigen Ernst Kritisch gegenüber all und äußerung, amüsant und wizig zu lesen und zu schauen, ein Greuel für alles Verfalfte, ein herzhaftes Bergnügen für alle Lebendigen, ein Bilderbuch von jeder Art interessanter Kunst: das ist der Kunstnarr. Er verdient die lebhafteste Unterstügung. Dr. Paul F. Schmidt. Neue Bücher. ( Besprechung der eingegangenen Bücher bleibt vorbehalten.) 2. Bergsträßer. Die preußische Wahlrechtsfrage im Kriege und die Entstehung der Osterbotschaft 1917. J. C. B. Mohr, Tübingen. F. Blei. Ungewöhnliche Menschen und Schicksale. E. Rowohlt, Berlin. G. Böß. Berlin von heute. Stadtverwaltung von heute. Gjellius, Berlin. B. Brohmer. Der naturkundliche Unterricht. Quelle u. Meyer, Leipzig. H. Brockhaus. Die Utopia- Schrift des Thomas Morus. B. G. Teubner, Berlin. J. Deutsch. Geschichte der österreichischen Gewerkschaftsbewegung. Wiener Voltsbuchhandlung, Wien. W. Durian und W. R. v. Nohara, Mein Ferienbuch. F. Schneider, Leipzig. G. Engelle. Gesang der Welt.( Gedichte, Tagebuchblätter, Briefe.) Arbeiterjugend- Berlag,-Berlin. Susanne Engelmann. Methodik des deutschen Unterrichts. Quelle 11. Meyer, Leipzig: Selene Jahn. Sommermittagstraum.( Fröhliches Waldspiel in Versen.) Arbeiterjugend- Verlag, Berlin. D. Krille. Aus engen Gassen.( Gedichte.) Birk n. Co., München. H. v. Kunißfi- Neu. Mutterschuß. G Stille, Berlin. W. J. Lenin. Staat und Revolution. Verlag für Literatur und Politik, Berlin. J. London. Die Herrin des großen Hauses. Universitas, Deutsche Verlags- A.- G., Berlin Margarete Ludendorff. Als ich Ludendorffs Frau war. Drei- MaskenVerlag, München. E. Loops. Geschichte der Danziger Arbeiterbewegung. Buchdruderci- und Verlags- Ges. m. b. H., Danzig. G. H. Mostar. Der Aufruhr des schiefen Calm.( Roman.) Safari- Verlag, Berlin. J. Müller. Um die Einheit der Republik. J. H. W. Diez, Berlin. C. Zimmer. Anleitung zur Beobachtung der Bogelwelt. Quelle a. Meyer, Leipzig Geschichtsbilder. Zum Gebrauch für den Geschichtsunterricht in den Boltsa Jahrbuch der Sektion für Dichtkunst 1929. S. Fischer, Berlin. schulen Braunschweigs. H. Rieke u. Co., Braunschweig. Der Jorns- Prozeß. Rede des Verteidigers Dr. Paul Bevi- Berlin Internationale Verlagsanstalt G. m. b. S., Berlin. Vorschläge zur Reform der technischen Verwaltungszweige des Reiches und der Länder, G. Stilte, Berlin. Sämtliche hier angezeigten und besprochenen Bücher tönnen durch die Buchhandlung 3. H. W. Diet. Berlin Sw. 68, Lindenstraße 2 ( Laden), bestellt werden. Aller fährt NDCAR LANDS Obne Anzabling Kleinste Rater vona Fahrradwerk, Berlin- Lichtenrade Unternehmen der Gewerkschafter Lehnsul Niederlagen mit Reparaturwerkstätte In Berlin: Gr. Frankfurter Str. 83 KÖNIG Gadiel Oranienstr. 127. STR.22-26 2000 ARIO Wozu große Worte? Das Berliner Publikum hat durch den ungeheuren Andrang bel unserem Saison- Ausverkauf bewiesen, daß es unsere Methode billigt. Die sonst schon bekannt billigen Gadiel'schen Preise der Riesenläger sind eben ohne Rücksicht auf den Einkauf so tief gesenkt worden, daß jeder sich selbst schädigt, der die enormen Vortelle dieser Tage nicht ausnutzt! Beachten Sie die wenigen nachfolgenden Angebote als Probe Beispiele unserer Ausver kaufs- Praxis. Beginn 1. August. 1 Riesenposten ärmellos, reinw. Strickkleider mit Kragen, offen u. geschl. zu tragen, Rock uni, Jumper i. Streifenm. z. Einh.Preise v. jetzt nur 15: Ein großer Posten kunstseidener Strickwesten in vielen aparten Mustern zum Einheitspreise v. Jetzt nur 10: Ein Riesenpost. reinwoll. Wiener Strick- Komplets dreiteilig, in viel. Farben. aus edlem Material fetzt nur 25: Ein großer Posten Bademäntel u.- Capes aus vorzügl. Kräuselstoffen, in wunderv., Mustern, z. 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