Tari rhalten gar a Wens fie vor enblide erfte anche man besonde mit iffe vo ine, ba miento Ausga genau, Bergma nun Man e Wo Subisc or fich = zu: ißer( ei einen is jept Und cht meh nehme fein t T: J gnädig Rücke t, win Faut unde woll Nach Den gro Dis 4000 bierbe und p Schne ht. Ein mein in Nr. 94. Donnerstag, 24. Juli 1884. I. Jahrg Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das Berliner Boltsblatt" heint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, wöchentlich 25 Pf. Einzelne Nummern 5 Pf. Poftabonnement pro Duartal 3 Mart.( Eingetragen im VIII. Nachtrage der Postzeitungspreisliste unter Nr. 719a.) Jusertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10 Bf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Simmerstraße 44, sowie von allen Annoncen Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Zimmerstraße 44. Abonnements- Einladung. Für den Monat August eröffnen wir ein neues Abonnement auf das Berliner Volksblatt werben von fämmtlichen Zeitungsspediteuren, sowie in der Frei ins Haus foftet dasselbe 1 Mark, Bestellungen as frag rpedition, Zimmerstraße 44, angenommen. genoffe unrub amber, Die Thi leinen Für Außerhalb nehmen alle Bostanstalten Abonnements für die Monate August und September gegen Zahlung von 2 Mark entgegen. Den neuen Abonnenten wird der bisher erschienene Ech eine Theil des fesselnden und interessanten Romans Dort ist, 23 von Das Thie orte, und ßen, m Nafchine Badewa n fchiefen eerfaßt cit, gleit einem Ein be t im nä Eingew Waffer Dem Stanb nische V terauf Das Kind des Proletariers" aus der Feder von U. Rosen soweit der Vorrath reicht bition Zimmerftraße 44 gratis verabfolgt. gegen Vorzeigung der Abonnements quittung in der Expegang Das Berliner Voltsblatt" blickt trotz seines es in Dentschland kaum einen Renner der Volksschule geben wird, der in der vollständigen Aufhebung jeden Antheils der Kirche an der Aufsicht über die Schule und vollends an der des Religionsunterrichts einen Fortschritt sehen würde." Ein Tübinger Professor allerdings sieht darin keinen Fortschritt aber die wirklichen Kenner der Volksschule, die Volksschullehrer selbst würden mit Freuden eine solche Schulreform in Deutschland begrüßen, durch die sie aus den Banden geistlicher" Bevormundung zur freien Arbeit gelangten. Die Ketten, mit welchen die Volksschule an erstere. Die Abnahme solcher Ketten aber ist immer ein die Kirche gefesselt ist, lasten schwer und erdrückend auf die Fortschritt. Der Tübinger Professor hält auch die Geistlichkeit für die einzige sachverständige Aufsicht über die große Masse der Volksschulen", die durch weltliche Schulinspektoren nicht erfegt werden könne. Wo bleibt da der Professorenstol, wo bleiben da die Kenner der Boltsschule?" und wo bleiben die Schullehrer felbft? Sollten diese nicht bei genügender Vorbildung, bei einer Behandlung, welche ihre Selbstachtung höbe und bei eifrige Anhänger des Fürsten Bismard würden wir es gar nicht der Mühe werth halten, dieser sonder baren Schwärmer zu erwähnen, wenn nicht ein eigenthümlicher Umstand wäre. Diese sonderbaren Schwärmer find nämlich durchweg ja es ist die Blüthe der Partei Bismard sans phrase, die Tafelrunde der Norddeutschen" und ähnlicher Zeitungen, mit einem Wort es find die Leute" des Fürsten Bismard. Fürst Bismarck befindet sich also in einer Differenz mit seinen Leuten"- ein Schau spiel, das wir noch nicht erlebt haben und auf deffen Abwicklung wir einigermaßen gespannt find. Fürst Bismard ist keine Natur, die Widerspruch verträgt. Sobald er mit Jemanden in feiner Umgebung in Meinungsverschiedenheiten tommt, sept es sofort Friktionen", die bisher stets damit geendigt haben, daß die Leztern das Feld räumen mußten. Wir müssen also Stampf mit seinen Leuten" aufnimmt und sie zwingt, entdarauf gefaßt sein, daß Fürst Bismard unverzüglich den weder auf ihre Keßerei zu verzichten und auf seine Worte zu schwören, oder von der gouvernementalen Bildfläche zu verschwinden. Sollte wieder Erwarten dieser Kampf nicht ausbrechen, dann würde uns freilich nichts anders übrig bleiben, als in die Schatten der famosen 3 weiseelentheorie zu flüchten und anzunehmen, in fener Reichstagsfizung( es war, wenn wir nicht irren, der 26. Juni)[ habe die eine Seele des Fürsten furzen Bestehens auf befriedigende Erfolge zurück. Troß auskömmlichem Gehalte die besten Schulinspektoren sein? Bismard gesprochen, die andere aber spreche aus seinen Der überaus großen Anzahl von Zeitungen der verschiedensten Und würde dann nicht genügen, wenn alle Jahre einige Leuten". Tendenzen, bie in Berlin existiren, und trotzdem überall bedeutend mit Arbeiterfreundlichkeit" geprahlt wird, bat bisher fein Drgan für die eigentlichen Interessen des wertthätigen Boltes bestanden. Daher ist es Pflicht eines vom Kultusminister ernannte Regierungs- oder Schulräthe die Schulen des Bezirks einer Revision unterzögen? Wir glauben, das würde völlig genügen! Außerdem inspizirt auch die Volksmeinung die Schulen Politische Uebersicht. feben Arbeiters, ein Organ, das stets und nur allein bes schon in schärfster und gerechter Weise. Wenn der Schul- freisinnigen Blätter folgenden Utas ab, den bei ebt ist, die Interessen des Arbeiters zu wahren und zu meister absolut nichts taugt, dann erfahren dies die Vorge Berfechten, nach Kräften zu unterstüßen. Die Arbeiter sollen feßten schon hinlänglich früh genug, um Remebur schaffen Tolibarisch für einander einstehen, dasselbe Verhältniß muß zu fönnen fie aber auch mit ihrer Presse verbinden. tt durchf dgrat, un Die g Daß fie bt wurde Dinterbein ter hing Iften und im ja," fagt ein tid Wir m als ein eiß aud Eins 11 nimmt ine junge endet topft fie !" Laute er böflid en. n über bi irten faffen, Bu erwart iesbaden chleswig Koblen Alle für Einen zu fönnen sie dürfen sich natürlich nicht auf jeden Einzelflatsch stützen. Bei einigermaßen genügender Aufmerksamkeit Ohne ein Wort des Tadels drucken die deutschAnwesenheit des antisemitischen Agitators Liebermann von Sonnenberg zu Witten die Verwaltung der dor den hiesigen Beitungen wird von einem Komité zu einem tigen Königl. Sentralwerkstätte erlassen hat: Un Vortrage über die Judenfrage eingeladen. Dergleichen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften stattgehabte Einträchtigkeit zu erschüttern und zwischen friedlich Giner für Alle", das muß unser Wahlspruch sein; es darf findet ein tüchtiger Schulrath schon heraus, ob der betreffende Vorträge sind darauf berechnet, die bisher in unserer Stadt bas aber nicht nur eine leere Phrase bleiben, sondern Jeder Lehrer für die Schule und für den Ort, in denen er wirkt, etwas muß an seinem Theile thätig sein, Jeder muß wirklich dazu taugt, ob er beliebt ist und nach allen Richtungen hin seine werbe. der wertthätigen Bevölkerung dient, möglichst unterstützt beitragen, daß die Zeitung, welche dem Gesammtinteresse Schuldigkeit thut, und wenn dies nicht der Fall, dann ist neben einander wohnenden Bürgern Haß und Swietracht zu Wenn jeder bisherige Abonnent nur einen weiten erwirbt, aber auch wirklich dafür sorgt, daß der felbe abonnirt, so hat er feine Pflicht gethan. eine Versetzung leicht zu bewerkstelligen. Mit den Verfegungen bei den Volksschullehrern ist man ohnehin viel zu sparsam. Dasselbe sollte öfter geschehen, denn so wahr es auch ist, daß sich der Volksschullehrer in der betreffenden Bevölkerung einwohnen muß, eben so wahr erregen. Ich nehme an, daß die mir unterstellten Arbeiter teinen Theil nehmen an den Bestrebungen solcher Leute, und daß sie sich auch im vorliegenden Falle so benehmen werden, wie es sich für Arbeiter geziemt, die in einer tönigl. Eisenbahnwerkstatt beschäftigt. sind. Ich ersuche daher sämmtliche Arbeiter, i en en Vors Wir unsererseits werden nach besten Kräften dafür bes rebt sein, die Zeitung immer reichhaltiger zu gestalten, so ist es, daß er, wenn dies aus irgend welchen Gründen nicht trag nicht zu besuchen, sich überhaupt morgen daß sie selbst ben höchsten Anforderungen genügen wird. Das Volksschulwesen in Frankreich. möglich ist, schleunigst versetzt werden muß. Wunder hat oft genug ein neuer Lehrer bei den Schülern gewirkt und ebenso hat der frühere Lehrer in einem neuen Orte Segen geftiftet, den er an seiner früheren Stelle nicht stiften konnte. Das Wie gefagt, sollen die Lehrer nicht in Abhängigkeit von Saft unbeachtet vom Auslande hat sich in Frankreich Rechte trifft man nämlich nicht immer gleich das erstemal. Abend von dem fraglichen Lotal fern zu halten, und hierdurch zu bekunden, daß fie die Bestrebungen der qu. Komité- Mitglieder verachten. Der Königliche EisenbahnMaschineninspektor." Die deutsch- frei sinnige Bossische Beitung" druckt die Bekanntmachung, die der Freiheit des einzelnen Menschen geradezu ins Gesicht schlägt, mit der zu stimmenden Bemerkung ab: auch von amtlicher Seite des genannten Herrn erfolgt". Wir stehen den Bestrebungen es ausdrücklich aus, daß wir dieselben verachten, aber ebenso eine Reform bes Schulwesens vollzogen, wie sie einschneis ihren Inspektoren, besonders nicht von geistlichen gerathen, ist ein energischer Protest gegen die Wühlereien über die Schulreform in der französischen Kammer und bebenber nicht gebacht werden kann. Während der Debatten sie sollen selbstbewußt selbst ihre Inspektoren sein neben der fonders im Senat interessirte sich auch das Ausland für öffentlichen Meinung. Das träfe nunmehr in Frankreich zu, biefelbe; nachdem aber die Debatten verhallt sind und die fchon fast vollzogen hat, kümmert man sich im Allgemeinen auf Ueberbeschäftigung angewiesen und das bringt ihn in ruhige Reform arbeit an ihre Stelle getreten ist und sich noch eine allzu geringe, deshalb ist der Schullehrer vielfach verachten wir den 3wang, den der Mächtige auf das GeNur hin und wieder interessirt sich ein deutscher Ge über ben Doch sind schon bedeutende Gehaltsverbesserungen einLehrter bafür und so hat auch der Professor der Volkswirth getreten und neue werden angestrebt. Solange aber der fulweiens in Frankreich erscheinen lassen. gegenwärtigen Stand des Boltsdes maschineninspektor ,, die ihm unterstellten Arbeiter ersuchi," fern zu bleiben, oder ob er ihnen befiehlt, das ist gleich, es ist derselbe Gewissenszwang, dem ein deutsch- freis finniges Blatt zustimmt. Woher nun aber wird das genannte fchaft in Tübingen, Dr. Ludwig Jolly, kürzlich eine Schrift unglückselige Militarismus auch in Frankreich herrscht, solange Blatt den Muth nehmen, einen konservativen Fabrikherren Reform. Er bellagt ganz besonders die radikale TrenAllerdings steht derselbe nicht auf dem Boden ber nung der Schule von der firchlichen Oberaufsicht und das vollständige Berbannen des Religionsunterrichts aus der Danzig, urchschnitt gute Gr Beitem er den D nte in ittelernte n und rg, Oppel er, Roble Schule. Bon einem Tübinger Professor fonnte man auch wird die Erziehung leiden; es bleibt nicht genug Geld übrig für größere Schulreformen. Hoffen wir, daß sich in dieser Hinsicht bald schon ein Umschwung vollzieht in allen Kulturländern. Fürst Bismarck und seine Leute. In einer der legten Sizungen des Reichstags gab Fürst Bismard in Bezug auf ,, Kolonialpolitik" Erklärungen ab, die Da hörte man nichts Aber ist man denn wirklich so intolerant gewesen, daß Jedermann befriedigen mußten und auch allgemein mit Be man für bedürftige Eltern den Religionsunterricht für friedigung aufgenommen wurden. t, Hilde en Kinder abgeschafft hat? Wir ſagen ausdrücklich: begering call febr it der Kle aden und leichen die omberg obwohl mt hat g Schanden Redad ban it Genehmi von dem Ausfallthor Meg", das ein paar Tage zuvor in der Dampfer- Kommission eine so bedenkliche Rolle gespielt schen Intereffen im Auslande" das war so ungefähr das bürftige Eltern, denn von vornherein des Religionsunter- hatte. Schuß für die Deutschen und Schuß für die deuts freuen fich einer ganz gefunden Bedürfnißlosigkeit in dieser positive Programm und das negative: Keine Abenits bedürftige Kinder giebt es gar nicht. Dieselben erHinficht. Und nur, nachdem sie den Religionsunterricht teuer! Reine Verwidlungen mit dem Ausland! Was konnte ogenannte religiöse Bedürfniß ein, welches dann auch viel geben schöner sein? Wir redeten von allgemeiner Befriedigung. Leider war das zuviel gesagt. Es giebt Leute, die mit jenen Erklärungen des Fürsten Bismard durchaus nicht zufrieden er als sein Spiel hingestellt hat, für die einzig wahre KoloWir fragten, ob man denn den Religionsunterricht sind und, ohne jedoch einen Tadel gegen den Herrn Reichsberhaupt abgeschafft habe? Mit nichten! Derselbe it tanzler zu wagen, genau das Gegentheil dessen, was Teine öffentliche Angelegenheit mehr, er ist und mit en rechtem Recht, gerade so, wie die Religion selbst zur Pri- nialpolitit erklären. Von ihnen hören wir, daß Deutschland batiae erflärt worden. Aber dieser Privatsache" ge- feine Machtsphäre ausdehnen, dem Ausland seine Macht genüber hat sich die Regierung recht entgegenkommend ge- zeigen, die Kolonialpolitik der Engländer nachahmen soll u. s. w. eigt. Die Schulen find nämlich nicht nur Sonntags, fon- Kurz: Der Chauvinismus treibt seine üppigsten Blüthen und Dern auch Donnerstags geschlossen, damit die Eltern, afbare de wünschen, ihren Kindern Religionsunterricht privatim zu laffen, genügende Gelegenheit dazu haben. Trotzdem also die größte Urbanität bei Erlaß und Ausführung der franzöfifchen Schulreform in biefer Be e bypo ung herrscht, meint doch der Tübinger Professor, daß denkfähige Menschen zeitweilig die Dentfraft verlieren, so ie Erbesleg und ba wenn diesen grimmigen Kolonialpolitikern der Wille geschähe, dann würden wir, fintemalen feine erstrebenswerthen Läns dereien mehr herrenlos find, binnen wenigen Monaten mit England, Frankreich und noch ein paar Ländern im Krieg sein. Da es in jedem Lande eine Anzahl von Narren giebt und wir jest gerade in den Hundstagen find, wo auch sonst oder einen konservativen Königl. Beamten zu tadeln, der seine Arbeiter durch Anschlag in der Fabritersucht", von den Versammlungen der Herren Ridert und Richter u. f. w. fern zu bleiben und das einladende Komite zu verachten. Die Motivirung würde dann einfach lauten: Dergleichen Vorträge find darauf berechnet, die bisher in unserer Stadt zwischen den verschiedenen Gesellschaftstlaffen stattgehabte Einträchtigkeit zu erschüttern und zwischen friedlich nebeneinanderwohnenden Bürgern Haß und Bwietracht zu erregen."- Daß dann die Tante Vog" und die anderen Blätter in's deutsch- freifinnige Jammerhorn stoßen würden, ist wohl selbstverständlich, und ohne Scham röthe würden sie auf Befragen nichts anderes sagen können und auch nichts anderes sagen, als: a Bauer, das ist etwas Anderes!"- Mit dieser elenden heuchlerischen Phrase tann man eben alles beden. " 1 Zur Naturgeschichte der Reptilienpresse wird aus Straßburg ein außerordentlich bezeichnender Vorgang gemeldet. Der Verleger und Bestzer der Els.- Lothr. 8tg.", Buch händler R. Schulz, wird, da die ihm bisher gezahlte Landesfubvention( 30,000 art) vom 1. Dttober an wegfällt, von diesem Termine an seine Beitung eingehen laffen, da ste zu wenig Abonnenten und eine zu theure Res battion bat, als daß sie sich ohne Subvention erhalten tönnte. Als Entschädigung für die Aufgabe Der Beitung, für welche Herr Schuls dem früheren Befiger berselben eine große Summe, man sagt über 100,000 Mart gezahlt hat, soll er den Druck des vom 1. Oktober an unter Sem Titel„ Elsaß- Lothringische Landeszeitung" erscheinenden neuen Regierungsblattes erhalten. Die Redakteure der neuen Beitung ernennt die Regierung und übernimmt die Verant wortung für den Inhalt, sowie den Gewinn und Verlust der Beitung. Es ist immerhin beffer, wenn die Regierung für ein Blatt die vollständige Verantwortung übernimmt man weiß dann doch, gegen wen man seine Kritik richtet als wenn es Beitungen giebt, die ihr Futter aus der Steuerkasse beziehen und dafür ihre Artikel so färben, wie es gerade von I war auf Ansuchen Frankreichs erfolgt, das in einem Ultimatum oben her befohlen wird. diese erste Genugthuung ausdrücklich in amtlicher Form gefordert hatte. Admiral Courbet hat mit seinem Geschwader den Bugang von Futscheu besetzt, dessen er vollständig Herr ist. Spätestens Dienstag, meint man, wird die Entscheidung über die chinesische Entschädigung erfolgen, dieselbe soll einen doppelten 3wed haben, einmal, den Familien der bei Lang- Son gefallenen französischen Soldaten eine baare Unterftüßung zu gewähren, dann auch die außerordentlichen Kosten zu decken, welche der Fall von Lang- Son erfordert hat, indem er Frankreich nöthigte, Tongking und die chinesischen Gewäffer mit einer stärkeren Wacht zu halten, als vor der Unterzeichnung des Friedens anzuwenden gewesen war. Zur Reichstagswahl in Nürnberg wurde von der deutschfreifinnigen Partei daselbst, wie die ,, Frff. 3tg." schreibt, der Kom merzienrath ei rich sen von dort aufgestellt, aber noch nicht of fiziell proklamirt. Da ein Zusammengehen der Deutsch- Freifinnigen mit den National Liberalen in Nürnberg ausgeschloffen ist, verden hier mindestens vier Kandidaten zur Wahl stehen: 1 Fortschrittler, 1 National- Liberaler, 1 Konservativer und 1 Sozialdemokrat; von diesen Vier hat Grillenberger ( Soz.) allein Chancen, die andern werden nur Zählkandidaturen sein. Im benachbarten Fürth find gar 5 offizielle Kandidaten: Evora Volkspartei, Schauß Nationalliberal, Straussenberg Freifinn, 3id- Sozialdemokratie und Dtt Konservativ. M Der fronme Unfug der aus England verpflanzten Heilsarmee macht sich noch immer in der Schweiz breit und veranlaßt ernste Unruhen. Nachdem bereits am legten Sonntag gegen die Heilsarmee in Bern Demonstrationen stattgefunden hatten, bei welchen sich gegen 2000 Personen be theiligten, wurde am Montag in Bern das Versammlungslokal der Heilsarmeeler demolist. Zur Verhinderung weiterer Ausschreitungen wurde eine Kompagnie Infanterie aufgeboten. Sind Engländer oder Engländerinnen bei dem Lärm durchgeprügelt worden, dann wird es wohl wieder eine lange Be schwerde zwischen dem englischen Gesandten und dem Schweizer Bundesrathe geben. Der Eine wird wohl wieder über Verlegung des Gastrechtes, der Andere über den Anlaß zu öffentlichen Aergernissen sich beklagen. für e Die Desinfektionsmittel ermöglichen es uns, mit großer Sicherheit alle Infektionskeime zu vernichten, aber ihre Anwen dung muß nach wissenschaftlichen Grundsägen geregelt fein. In Frankreich und in Genf wird augenblicklich in einer Weise desinfizirt, welche sich in nichts von der vor 50 Jahren üblichen unterscheidet. Und doch haben wir seit mehr als zwei Jahren Dank den Arbeiten, welche über Desinfektion im Reichsgefund heitsamte ausgeführt wurden, die eingehendste Kenntniß über die Wirksamkeit der verschiedensten Desinfektionmittel und über die Methode, nach welcher ste zur Anwendung gebracht werden müssen. Wir wissen, daß die Einwirkung 5 proz. Karbollösung durch 24 Stunden, die Einwirkung heißer Dämpfe von 100° 6. durch etwa 1 Stunde selbst die widerstandsfähigsten Infel tionsträger mit Sicherheit tödtet. Nun gehören die Cholera bacillen aber nicht einmal zu den widerstandsfähigen. Ich habe früher erwähnt, daß diese bereits durch einfaches Eintrocknen nach drei Stunden vernichtet werden. Es ist dies eine Eigenschaft, welche die Bekämpfung der Seuche außerordentlich er leichtert. Infizirte Möbel, Betten, Zimmer fönnen, nachdem sie die Zeit hindurch austrockneten, die Zeit hindurch austrockneten, in der Praris wählte man die Frist größer dem Gebrauche wieder übergeben werden. Es kann die Cholera nur durch Eindringen des feuchten Infektionsstoffs in die Verdauungsorgane entstehen, infizirte Nahrungsmittel also nur, wenn sie in feuchtem oder flüssigem Zustande genoffen wurden. Weil wir nun durch gründliches Kochen die Cholerabacillen vernichten, so werden wir, wenn eine Epidemie im eigenen Wohnsis herrscht, alle verdächtigen Nahrungsmittel in dieser Weise gefahrlos machen können. Infizirte Verkaufsläden würden selbstverständlich sofort zu schließen sein. Die englisch- holländischen Unterhandlungen über den an der atchinesischen Küste gescheiterten englischen Dampfer Nisero, dessen Mannschaft von dem Rajah von Tenom gefangen gehalten wird, haben durch die vollständige Kapitulation Hollands ihren Abschluß gefunden. Holland stellte sich bisher auf den vollständig rechtmäßigen Standpunkt, die niederländische Regierung könne nicht dulden, daß eine fremde Macht fich in Hollands Krieg mit aufständischen Vasallen mische, und tönne ebensowenig dulden, daß die umliegenden britischen Kolonien das aufständische Gebiet in gewinnreichem Handel mit Waffen versehen. In beiden Fragen hat Holland vollständig nachgegeben. Wie die englische Regierung im Unterhause erflärte, hat Holland die englischen Vorschläge angenommen. Diesen Vorschlägen zufolge wird der Rajah von Tenom be nachrichtigt werden, daß, falls die Gefangenen nicht an einem bestimmten Tage freigegeben würden, die Regierungen Großbritanniens und der Niederlande ihn und sein Volt verant wortlich machen und gemeinschaftlich zu seiner Züchtigung schreiten werden. Wenn der Rajah aber den an ihn gestellten Forderungen Rechnung trägt und die Gefangenen freigibt, sollen seine Häfen dem Handel wieder eröffnet werden und er foll überdies eine Summe Geldes erhalten. Zur Ausführung Dieser Uebereinkunft sind bereits die nöthigen Schritte gethan worden. England und der Rajah haben also alle ihre Wünsche durchgesetzt. Hollands Vasallen werden aus dem Vorfalle vermuthlich die Lehre ziehen, daß fie Holland gegenüber gewonnenes Spiel haben, falls es ihnen nur gelingt, die englische Einmischung anzurufen. Entrüstungsmeetings finden jest in ganz England statt, in Leeds, Bristol, Birmingham, Acerington, sowie in den Londoner Stadtbezirken, Southwart, Battersoa, Peck, Ham, Kilburn, um gegen die Ablehnung der Wahlreformbil durch das Oberhaus zu protestiren. Die angenommenen Resolutionen geben dem tiefgefühlten Unwillen des Volkes darüber Ausbruck, daß das Oberhaus fich dem ausgesprochenen Willen der Nation nicht fügt und die Durchführung der Wahlreform ver zögert und empfehlen weiter eine Reorganisation des Oberhauses, um es unschädlich zu machen. In manchen Fällen wurde sogar die Abschaffung der Beerskammer verlangt. Schu tofter Dem ein 1 ernäh nieße geblie Mitta eine S Bespe fuppe. innen Legen, find. teher und arbeite B fei. Befelle in eine bobung Folge Buitebe worübe ergriff gere Be fann Gefeller mehrere gegen. B. Stoffigit junges Lage D Bugen Gift be thren B Bemühu Hermite auf. D N. Lage am Rott Aindesle halle be Unterfuc Mi Größte Reinlichkeit muß wieder und wieder dem Volle eindringlichst gepredigt werden. Alle Schmuzorte sind vor Ausbruch einer Epidemie sorgsamst zu säubern. Vor Allem muß betont werden, daß die größte Gefahr dann entsteht, wenn mit Ansteckungsstoff verunreinigte Hände nicht auf das forg fältigste und sofort gereinigt werden. In zahllosen Fällen wurden Wäscherinnen durch Cholera frante infizirt. Das ist längst bekannt und von Koch ist nach gewiesen, daß die Bacillen auf feuchter Leinwand außerordent lich rasch und unbegrenzt sich vermehren. Da wird das sofer tige Desinfiziren mit Karbollösung oder radikaler das Ver brennen der verunreinigten Wäsche, Lumpen 2c. zur energischen Anwendung kommen müssen. Ganz irrthümlich find Koch die Worte zugeschrieben, das Besprengen der Straßen involvire eine Gefahr. Abgesehen davon, daß es ganz finnlos wäre, die Wohlthat des Bespren gens, das zugleich eine gesundheitlich sehr zweckmäßige Einrich tung ist, liegt auch nicht der geringste Grund vor, es zu unter laffen, wenn dieser Fall sich ereignen sollte. Die seitherigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika waren geordnet in chronologischer Folge: 1) George Washington( 2 Perioden 1789-1797), 2) John Adams( 1 Periode 1797-1801), 3) Thomas Jefferson( 2 PerioDen 1801-1809), 4) James Madison( 2 Perioden 1809 bis 1817), 5) James Monroe( 2 Perioden 1817-1825), 6) John Quincy Adams( 1 Periode 1825-1829), 7) Andrew Jacion ( 2 Perioden 1829-1837), 8) Martin van Buren( 1 Periode 1837-1841), 9) William H. Harrison( 1 Monat 1841), 10) John Tyler( 3 Jahre 11 Monate 1841-1845), 11) James R. Bolf( 1 Periode 1845-1849), 12) Bachary Taylor( 1 Jahr 4 Monat 1849-1850), 13) Millard Fillmore( 2 Jahr 8 Monat 1850-1853), 14) Franklin Pierce( 1 Periode 1853-1857), 15) James Buchanan( 1 Period 1857-1861), 16) Abraham Lincoln( 1 Periode 1 Monat 1861-1865), 17) Andrew John fon( 3 Jahr 11 Monat 1865-1869), 18) Ulysses S. Grant fon( 3 Jahr 11 Monat 1865-1869), 18) Uines S. Grant ( 2 Perioden 1869-1877), 19) Rutherford B. Hayes( 1 Periode 1877-1881), 20) James Abram Garfield( 4. März bis 19. September 1881), 21) Chester A. Arthur( 19. September 1881 bis?). Der französische Senatsausschuß hat sich mit folgenden vier Punkten der Verfassungsrevision einverstanden erklärt: 1) Abkürzung der Frist für die Einberufung der Wähler im Falle der Auflösung der Kammer; 2) Ausscheidung des Wahlgefeßes für den Senat aus der Verfassung; 3) Ausschließung Der Debatte über die republikanische Regierungsform aus den Verhandlungen des Kongresses; 4) Abschaffung der öffentlichen Gebete im Beginn der parlamentarischen Seffton. Dagegen hat sich der Ausschuß geweigert, in eine Revision desjenigen Artikels der Verfaffung zu willigen, der feststellt, daß der Senat aus 225 gewählten und 75 von der Nationalversammlung" auf Lebenszeit zu ernennenden Mitgliedern bestehen soll; ebensowonig will er gestatten, an den Befugnissen des Senats in Budgetangelegenheiten zu rütteln. Es ist abzuwarten ob Die beiden Kammern sich noch verständigen werden; der franzö fische Senat befindet sich fast in derselben Lage, wie das englische Oberhaus. Die Mitglieder beider Körperschaften bangen um ihre veralteten Mandate und find daher sehr zur Nachgiebigkeit geneigt. Das Wahrscheinlichste ist, daß die ganze Revisionsangelegenheit bis zum Herbst vertagt wird. 9 Die Schrecken der Cholera find thatsächlich darum wei weniger furchtbar als diejenigen der meisten anderen Epidemien weil es in der Hand der Einzelnen liegt, der Gefahr zu ent gehen. Der Feind ist ja Gottlob! noch fern und für unsere Stadt dürfen wir ohne Sorge sein. Aber das Publikum i alarmirt, und darum glaubte ich, indem ich die Ansichten und Aussprüche Roch's präzifirte, einige der zahlreichen Mißverständ niffe, welche in der Presse Verbreitung fanden, richtig stellen zu müssen. Dr. Libbert. nach Nauplia zu begeben, um dort den Scharfrichter und seine Das Wesen der Cholera und der Schuh Zur Todesstrafe in Griechenland. Vor einiger Zeit wurde der griechische Kriegsdampfer, Baralos" angewiesen, sich Guillotine nebst einigen Soldaten an Bord zu nehmen und mit denselben dann eine Rundreise anzutreten. In GriechenTand finden nämlich die Hinrichtungen, um das viele hin- und Herfahren des einzigen Scharfrichters im Lande und die damit verbundenen Auslagen zu ersparen, immer nur im Juli statt. Die Todeskandidaten werden dann nach einigen Küstenstädten geschafft und dort hingerichtet. Als die griechische Regierung vor einigen Jahren einen neuen Scharfrichter fuchte, wollte sich Niemand zum Amte melden. Sie begnaDigte daher einen zum Tode verurtheilten Sträfling und er nannte ihn zum Scharfrichter. Damit derselbe jedoch nicht entfliehe, wird er in Nauplia gefangen gehalten. Tritt er dann seine Rundreise an, so wird er der Obhut einiger Soldaten anvertraut. gegen fie. II. Die Grundsäße, welche für die Bekämpfung der Cholera nach den Forschungen Koch's maßgebend sein müssen, lassen sich in Folgendem zusammenfassen. So lange die Natur des Choleragifts nicht erkannt war, so lange wir mit andern Worten einem unbekannten Feinde gegenüberstanden, konnten die Grundsäße für die Bekämpfung der Seuche keine anderen sein, als diejenigen, von denen uns die Erfahrung gelehrt hatte, daß sie bei Epidemien überhaupt zweckmäßig befolgt werden. Seit Koch den Träger des Cholera gifts auffand und die Eigenschaften der reingezüchteten Bacillen genau erforschen, seit er also feststellen konnte, was das WachsLokales. Hausvo fes Jahr Don, bag noch rech bei einer ben bau auf eine in denfel nicht unb Daß der Graben Schon feit Deffelben dem Haus * Zum Kapitel der Frauenarbeit und ihrer Entloh berben m ep ichen wird Stelle De Branit zu riffen unt stets 4 und 5 Treppen hoch find, kein Millionär oder wohlbe play 3 un Бе Waarenla Grunds wenige S baulicher S Bhofiogno bis Ein Sonntag der Dbe ein ergreifendes Bild sozialen Elends entrollt: Ich gehöre de Klempnerbranche an und habe daher oft Gelegenheit, auf Dächer behufs Ausbefferung von Rinnen u. s. w. zu kommen. Das Brachtbau in den Dachwohnungen, die ja in einer Stadt wie Berlin leibter Fabrikbefizer wohnt, brauche ich wohl nicht erst zu wähnen. Jüngst fiel, als ich gerade an einer Rinne vor eine Dachfenster zu arbeiten hatte, mein Blid auf eine Frau m 3 Kindern, welche gerade sehr emfig mit Filzschuhnähen schäftigt waren. Da denselben diese Arbeit furchtbar gewohn von der Hand ging, so nahm ich daran Interesse und erfun digte mich nach dem wöchentlichen Verdienst. Ich staunte un mußte mich an der Rinne festhalten, um nicht herunter stürzen, als ich erfuhr, daß, wenn die Frau von 4 Uhr so fabrizire fie in dieser furchtbaren Arbeitszeit hindu Woche hindurch arbeite und noch den Sonntag zu Hülfe nehme 144 Paar Filzschuhe und erhalte dafür 8 Mark 40 Pf., Dinge. Die Erzieherin hatte sich verlobt und begann Bflichten zu vernachlässigen. Sir Gilbert beschloß deshal Myra in ein Penstonat auf dem Kontinent zu schicken Dr. Brice, in Verlegenheit, was er mit dem halberwachen Mädchen machen sollte, bestimmte, daß Fanny der Freund in die Verbannung folge. alfo Sommodit fammenito ift. Seit Darüber g in höchst u Der Streit zwischen Frankreich und China ist bis auf thum der Bacillen zu fördern, was es zu vernichten geeignet Abends 10 Uhr mit Hülfe ihrer 12 jährigen Tochter die gan darf es be die Feststellung der Kriegsentschädigung beigelegt. Der von ber Pekinger Beitung am 16. Juli veröffentlichte Erlaß des Kaisers von China über die Zurückziehung der Truppen Feuilleton. Das Kind des Proletariers.*) Sensationsroman von U. Rosen. ( Fortsetzung) ist, war er in den Stand gesett, Vorschläge zu machen, durch deren strenge Befolgung ein Schuß vor dem nunmehr bekannten Feinde ermöglicht wird. Sie verbarg ihr Gesicht mit den Händen und weinte bitterlich. James ging bald wieder. Als Myra fich etwas erholt hatte und ihre Augen im Bimmer umher schweifen ließ, sab fte Elsa's Blid mit einem Ausdruck von Furcht, Mitleid und stummer Treue auf sich gerichtet. Das kann ich Dir nicht sagen- Bigeuner vermuthlich. Nachforschungen müssen angestellt und eine Belohnung ausgeschrieben werden. Doch da das Kind einmal fort ist, möchte ich wenigstens nicht, daß es wieder zum Vorschein täme." D. James!" entgegnete die Frau, denke doch an die arme D, Weib, denke doch an Deine eigenen sechs Kinder und wie ihnen die Erbschaft zu statten täme." Aber da ist ja Myra. Mutter!" S Myra, im Mondschein knieend und dem Pfade der " Nein, Elsa. Ich möchte nur morgen in aller Frühe die innerung fortschreitend, rief sich jenen Abend in's Gedächtn ,, haben Sie mir etwas zu sagen, Rind?" fragte fie. über das Kind." Myra erhob sich, verriegelte die Thür, öffnete das Fenster und Mit einem traurigen Gutenachtgruß verabschiedete fich Elsa. Iniete vor demselben in vollem Mondschein nieder. Der Himmel leuchtete so ruhig nieder, im Vergleich zu den Qualen, die ihre Seele zerrissen. Und weshalb diese Qualen? Was hatte sie gethan, um dieselben zu verdienen? Sie rief sich ihr ganzes Leben in der Erinnerung zurück. Die Vergangenheit schwebte in langsamer Prozession an ihr vorüber. Nichts in dem ganzen Verlauf der düstere Gegenwart kein folgerichtiges Ergebniß des Verausgegangenen. Es ist ein Mann draußen, der nach dem Herrn Doktor selben schien diese verhängnißvolle Stunde vorzubereiten, die frägt," meldete ein Diener. " Sie wird jung sterben, wie ihre Mutter." trengtefter Leute gelat pen, daß m junge Dam Lig anwese Dem betre einen Ma augefagte begleitete, wie sie beide zusammen gemeint hatten und w er bemüht war, fie mit Früchten und Süßigkeiten und burd durch das Geschenk kostbarer Uhren zu trösten und wie er beide zum Abschied zärtlich gefüßt hatte. In jenen guten Tag waren sie und Fanny wie zwei innig verbundene Schweft gewesen. an einen Sandlung Deranlagt welcher Fi weiteren 2 E.201 Htches Best zur Vorfü Die am D kehrten aus der Fremde heim. Vier Jahre waren vergangen und die beiden Mädd Die Räume des Barth'schen Palastes schienen heiter und sonniger, seit ihre junge Herrin wieder darin walte Elsa hatte ihren Schüßling auch in die vornehme Erziehung anstalt begleitet und wurde nun nicht müde, von der Güte den übrigen Vorzügen des Fräuleins zu erzählen. Myra wurde jest in die Gesellschaft eingeführt. Sie b Begleiter ausersehen, der andere war Wrigley. Und wer Wrigley? Ihnen die Wahrheit sagte? Aber mein Vetter, Tim Titlow, Myra's Großvater, einem der reichsten englischen Fabrikfürsten. zwei weitläufige Vettern; der eine wurde zu ihrem schüßen Der Harrende war Toni Petigrew. Nun, Herr Doktor, haben Sie sich überzeugt, daß ich schwört hoch und theuer, daß er gestern nach Mitternacht am Willesden Reservoir eine Frau gesehen hat, die ein Kind in's Waffer warf." Ich werde den Wasserbehälter untersuchen lassen." Das ist bereits geschehen, aber erfolglos und alle sagen, Tim habe nur geträumt." Ich werde noch einmal Untersuchungen anstellen lassen, Tonich Toni." 3. Kapitel Myra's Erinnerungen. Myra's Vater hatte geheirathet, als er nicht mehr jung war und als Myra kaum ein Jahr alt war, wurde ihre Mutter und ihre Großmutter innerhalb einer Woche begraben. Wie der Mörder den Schauplaß seines Verbrechens immer wieder aufsucht, erschien James Wrigley regelmäßig in der Barth'schen Villa. Als ein verheiratheter Better und als Arzt hatte er ungehinderten Zutritt zu Myra's Bimmer. Nach ihres Grovaters Testament sollte sie das ganze Vermögen erben, wenn ihrem Vater keine anderen Kinder geboren derselben 15000 Pfund erhalten und Myra alle Güter und Bewerden sollten. Wenn er noch andere Töchter bekäme, sollte jede fizungen; aber wenn Gilbert Barth einen Sohn erhielte, erbte Dieser Titel und Besitz und Myra nur fünfzehntausend Pfund. Ich habe das Willesden- Reservoir durchsuchen lassen, aber es war feine Spur von dem Kinde darin zu finden. Wann tehrt Jasper Fipron zurück?" Ich erwarte ihn jede Stunde," erwiderte Myra. " Und dann werdet Ihr Euch heirathen?" Nein ja nein, o, ich weiß es noch selbst nicht." " Freilich, Du hast keine Eile. Seit der Kleine fort ist, gehörst Du zu den glänzendsten Parthien weit und breit. Du erbst das ganze Vermögen." Myra hatte sich in ihrem Sinnen bei seinem Namen gehalten. Als ihres Vaters sehr entfernter Vetter war er in Großvaters Testament erwähnt worden, er und deſſen andern direkten Erben Sir Gilbert Barth's gemik bie bes Theat ftellenber geit, benn Jebem, machen. Raften, en pathischer Auditoriu Erfolg mäßige Nachkommenschaft als nächste Erben nach Myra" Myra erinnerte fich des jungen, bleichen, umherfpürend Bis zu ihrem sechsten Jahre hatte Myra teine Spielge- Vaterhause verkehrte, als fie noch ein Kind war und der nervösen Studenten der Medizin, der als häufiger Gaft in ib fährtin gehabt. Um diese Zeit brachte Dr. Brice, ein alter Junggeselle, sein verwaistes Mündel Fanny zum Besuch in das Barth'sche Herrenhaus. Ich frage nichts nach dem Vermögen," sagte Myra, ihren Kopf vom Kissen erhebend, wenigstens nicht um diesen Preis. Ich wünsche jezt nur den Knaben zurück." *) Nachdruck verboten. Von jenem Tage an wurden die beiden Mädchen Busenfreundinnen, Fanny war nur ein Jahr älter als Myra, liebevoll und unterwürfig, aber eigensinnig, wenn sie gequält wurde, und doch sehr leicht zu lenken. Myra war starken und festen Geistes, fühn und unabhängig, heiß in ihrer Liebe und in ihrer Abneigung und entschlossen in ihrem ganzen Wesen. stets durch boshafte Nedereien geärgert hatte. James Wrigley erfreute sich nur eines geringen tire wat möchten 1 machen. fauberes 2 N. gang aus nach einer Dierundzwa amt macht und Dungen na portug in seinem Beruf, er war unliebenswürdig und deshalb un liebt. Mit dreiundzwanzig Jahren hatte er fich verheira und war jest Vater von sechs Kindern. James Wrigley Myra niemals zugethan gewesen. Weshalb sollte er a Sie stand zwischen ihm und dem Barth'schen Vermögen fam ein Tag, welcher Myra und die Wrigley's näher sammen führte, da er ihnen einen gemeinschaftlichen Anlas Myra, die sich zu überraschender Schönheit entwidelt anmuthig, geiftvoll und reich war, sah fich bald von Freun Sir Gilbert lud Fanny ein, bei ihrer Freundin zu bleib Ioderte sich, als Myra Jasper Fibroy ihr Herz schenkte i Der unermeßliche Schatz von Bärtlichkeit und Innigkeit Myra's wurde auf ihre weiche, schmiegsame Gefährtin_verschwendet. Die Beiden wurden unzertrennlich und als Myra Kränkung gab. und Verehrern umschwärmt. zieherin übergeben wurde, schlug Sir Gilbert vor, daß die Fanny's ruhigere Schönheit diente Myra nur als Folie Mädchen gemeinschaftlichen Unterricht erhalten sollten. Fort aus. Myra liebte sie noch immer, aber der beste Theil h Schulzimmer, das Sir Gilbert mit allen möglichen Hilfsmitteln füllte nun nicht mehr die größere Hälfte von Myra's Bis zu ihrem dreizehnten Jahre blieben sie Kameradinnen im Als Myra ihr dreizehntes Jahr erreicht, änderten sich die ausgestattet hatte. Bärtlichkeit war auf Jasper Fizroy übergegangen. Schiffen zug Deftens 24 gen müffen Derstorbenes N. 9 Butow it Neuen Jat waltschaft großer nwens fein. Weise blichen Sabren efund über über werden öfung 000 G Infet Jolera h habe cocnen Eigen Lich er Dem fie e man werden. euchten mfizirte iffigem dliches wenn chtigen önnen. Fort zu Volle nd vor Allem wenn B forg t nach Cordent fofor as Ver rgischen en, das gefehen Bespren Einrich u unter um mei demien zu ent unjer ifum if ten und perftänd ftellen erp. Entloh zu, ber ehöre der of Dächer Berlin für ein Paar 5% Pf. Zum Verkauf steht von dieser Gattung Schuhe 1 Paar für 3 Mt. 50 Pf. Ob der Filz das andere toften mag? Als ich dann die Wittwe frug, wie sie mit dem wenigen Verdienst im Stande sei, sich und ihre 3 Kinder, ein 12 jähriges Mädchen und 2 Knaben, 9 und 7 Jahre alt, zu ernähren, tbeilte fte mir folgende Lebensregel mit. Früh genieße fie und ihre Kinder die Mehlsuppe, die vom Abend übrig geblieben, zum zweiten Frühstück ein Stück trodnes Brot, zum Mittag laffe fte, um feine Zeit zu verlieren, durch ihre Tochter eine Portion zu 15 Pf. aus der berühmten Vollstüche holen, zur Belper gäbe es einen Bissen Brot und Abends eine Mehlsuppe. Bei dieser Lebensweise koste ihr die Woche für 4 Pernnen 5 Mr. 2 Mt. müsse ste jede Woche für Miethe zurück legen, bleiben 1 Mk. 40 Pf., wovon 4 Personen zu bekleiden find. Als ich der Frau rieth, sich doch an den Armenvor: teher zu wenden, erwiederte sie, daß man dort angeschnauzt und mit dem Trost entlassen werde, man solle nur tüchtig arbeiten, dann brauche man feine Armenunterstügung. " B. Ein higiger Herr scheint der Tischlermeister Rofinski fei. Derselbe gerieth gestern Nachmittag 6 Uhr mit seinem Gefellen Kurowsky in seiner Werkstelle, Reichenbergerstr. 162 In einen Streit. Es handelte sich hierbei um eine Lohnerhung, welche R. seinem Gesellen nicht bewilligen wollte. In Folge deffen stellte St. ſeine Arbeit ein und verlangte die ihm zustehende Forderung von Mt. 16,50 von seinem Meister, worüber derselbe so in Wuth gerieth, daß er einen Holzscheid ergriff und auf den Gesellen derart losschlug, daß K. für längere Beit weder die rechte H nd noch den rechten Arm bewegen ann. Ein hinzugerufener Arzt konstatirte dies und legte dem Gesellen den ersten Verband an. Da bei diesem Vorfall mehrere Beugen zugegen waren, fieht R. seiner Bestrafung entgegen. Noftizstraße bei seinen Angehörigen wohnendes bildschönes B. Selbstmord aus unglücklicher Liebe. Ein in der Lage den Versuch, sich mit Oleum, das sie sich angeblich zum unges Mädchen mit Namen Anna E. machte am gestrigen Bugen beschafft, zu vergiften. Bei ihrer Auffindung hatte das thren Zustand für hoffnungslos erklärte. Troß aller ärztlichen auf der Chauffee ankommenden Wagen, die durch Pflasterungs-| Untersuchungshaft. Ende Oktober v. J. wurde in einent arbeiten theilweise gesperrt war, die Passage frei machen wollte, von einer Deichselstange bei Seite geschleudert und von dem Wagen überfahren. Nach der eingeleiteten Untersuchung soll dem Kutscher die Schuld an dem Unglücksfall treffen und gegen denselben das Verfahren wegen fahrlässiger Tödtung eingeleitet werden. Um die Verlegungen zu fonstatiren, fand die gerichtliche Obduktion statt. N. Eine drollige Scene spielte sich gestern Nachmittag am Kottbuser Ufer ab. Unter der daselbst belegenen Brücke pflegen mit Vorliebe auch am Tage die obdachlosen Umhertreiber ein Unterkommen zu suchen, um daselbst Siesta zu halten. Einer dieser Pennbrüder hatte gestern Nachmittag an der bezeichneten Stelle eine Ruhestätte gesucht, sich bei der Gelegenheit wahrscheinlich auffallend start im Schlafe bewegt und fiel in's Wasser. Ein Schiffer, von dem Fall aufmerksam geworden, übernahm sofort das Rettungswerk und unter dem Gejohle von Kindern suchte der Gerettete alsdann das Weite. Das Messer hat schon wieder einmal eine traurige Rolle gespielt. Als sich der Stuckateur P., Hallesches Ufer 14 wohnhaft, in der vergangenen Nacht auf dem Nachhausewege befand und hierbei die Hedemannstraße paffirte, wurde er ohne fand und hierbei die Hedemannstraße pasfirte, wurde er ohne jede Veranlassung von einem ihm ganz unbekannten Menschen überfallen. The P. fich des Angriffs erwehren konnte, hatte er drei Messerstiche, einen hinter das Dhr, einen zweiten in die linke Schulter und den dritten Messerstich in den Bauch erhalten. Der lettere ist der am gefährlichsten. Auf die Hülferufe des P. gelang es, den Thäter festzunehmen und ihn sodann nach der nächsten Polizeiwache zu fistiren. Der Schwerverlegte wurde nach der Sanitätswache in der Markgrafenstr. gebracht, woselbst ihm die erforderliche Hülfe geleistet wurde. Es Hause in der Reichenbergerstraße ein Diebstahl begangen und als der Thäterschaft verdächtig ein Mann in Untersuchungshaft genommen, der von einem Beugen zur Beit der That in dem betreffenden Hause gesehen sein sollte. Der Verhaftete leugnete zwar, machte sich aber besonders dadurch verdächtig, daß er jede Auskunft über seine Person verweigerte und fich mit einem mysteriösen Schleier umgab, indem er sich nur zu der Erklärung herbeiließ, daß er Rechtsanwalt sei und einen besonderen Grund habe, seine Persönlichkeit in Dunkel zu hüllen. hüllen. Infolge dieser Andeutung wurden nun gerichts licherseits eine Menge der umfassendsten Recherchen angestellt, welche wegen der geringen zu Grunde liegenden Anhaltepunkte so zeitraubend waren, daß man erst im vorigen Monat über die Person des Verhafteten im klaren war. hatte sich schließlich herausgestellt, daß man es mit einem in der Verbrecherwelt höchst angesehenen Manne, dem ehemaligen Privatschreiber, späteren Tapezierer Hermann Friedr. Remmert zu thun hatte, der schon vielfach vorbestraft, allerdings in Verbrecherkreisen unter dem Spignamen: Der Rechtsanwalt fignrirt. Was denselben dazu bewogen, sich durch die Vorenthaltung jeder Auskunft über seine Person eine zehnmonatliche Untersuchungshaft zuzuziehen, ist um so unerfindlicher, als derselbe gestern vor der 4. Strafkammer des Landgerichts I wegen des Diebstahls der seine Verhaftung verursacht hatte, freigesprochen wurde, da ihm seine Schuld nicht nachzuweisen war. Ein überaus grober Erzeß, welcher sich in der Mittags stunde des 7. April cr. vor dem Kriminalgebäude abspielte, lag einer Anklage wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu Grunde, die sich gegen den Handelsmann Georg Berg richtete und gestern vor der 87. Abtheilung des Schöffengerichts zur Verhandlung gelangte. Der Angeklagte, ein Verbrecher schwerster Art, der riesige Körperkräfte befigt, wurde an genanntem Tage von der Strafanstalt Rummelsburg nach Moabit transportirt, um sich in einer gegen ihn noch nicht erledigten Strafsache zu verantworten. Als nach beendetem Termin der Rücktransport erfolgen sollte, bestand Gefangene einer, in der Nähe des Gerichtsgebäudes belegenen Restauration ab zustatten und als der Transporteur dieses ablehnte und zu einem Handgemenge, in welchem der Transporteur ficher den Kürzeren gezogen haben würde, ihm nicht nicht ein in der Nähe postirter Schußmann zur Hilfe geeilt wäre. Der Arrestant setzte sich aber so ener gisch zur Wehre, daß es erst durch die Intervention von noch vier Schußleuten gelang, ihn zu bändigen und zu fesseln. Im gestrigen Termine gab der Angeklagte zwar seine Schuld zu, entschuldigte sich aber mit Trunkenheit, da ihm der Trans porteur auf der Hinreise unzählige Libationen gestattet hätte. Es wurde durch die Verhandlung nicht konstatirt, inwieweit diese Angaben auf Wahrheit beruhten, denn als der erst vers nommrne Schugmann bekundete, daß ein Kollege von ihm im Kampfe mit dem Angeklagten durch einen Fußtritt vor den Unterleib so schwere Verlegungen erlitten, daß er zur Zeit in einem Badeorte weilen müßte, beschloß der Gerichtshof, den Angeklagten in Haft zu nehmen und die Verhandlung zu ver tagen, bis der verlegte Schußmann zurückgekehrt sei. a. Wegen zahlreicher Unterschlagungen und Urfundenfälschungen ist gestern der Kanzlist P., welcher seit dem Monat März 1883 in dem Rechtsschußbureau der Berliner BäckerInnung angestellt gewesen war, verhaftet worden. B. hatte Gelder, die ihn zur Abführung an die von dem Rechtsschutzund darauf bezügliche Quittungen mit ben gefälschten Namens: unterschriften jener Gläubiger dem Bureau- Vorsteher überreicht. Durch falsche Eintragungen in die Bücher suchte er seine trag gehabt zu haben, bei Schuldnern des Schußvereins Geldbeiträge ein, die er in seinem Nugen verwendete. plöglich rang, ef einen Besuch fand einer, Hermite denn auch bereits nach wenigen Stunden ihren Geist Unterschlagungen zu verbergen. Auch zog er, ohne einen Auf- schließlich Gewalt anwendete, kam es zwischen Beiden auf. Die Leiche ist nach dem Obduktionshaus geschafft. N. Einen unheimlichen Fund machten am gestrigen Lage zwei Arbeiter in der Sentgrube auf einem Grundstück am Rottbuser Damm. Sie fanden in derselben eine männliche Kindesleiche, die auf Anordnung der Behörde nach der Leichenballe des alten Kirchhofes in Nixdorf geschafft wurde. Die Untersuchung nach der unnatürlichen Mutter ist eingeleitet. Hausvoigteiplate, deren Ausführung schon am Anfang dieMit der Durchlegung der Taubenstraße nach dem wenn a. Eine böse Frau, welcher der Mann seine Fehltritte nicht eingestehen darf, ist wirklich ein Kreuz. Die nachstehende Geschichte wird allzu gestrengen Hausfrauen wohl die leberGeschichte wird allzu gestrengen Hausfrauen wohl die Ueberzeugung beibringen, daß es unter Umständen gerathener ist, wenn der leichtfertige Ehegemahl einmal über die Stränge geschlagen hat, ein Auge zuzudrücken, als denselben in Folge endloser Gardinenpredigten schließlich dazu zu bringen, der Frau einen unüberlegten Streich verschweigen zu müssen. Bei der hiefigen Städtischen Spartasse präsentirte nämlich vor einigen Tagen ein Herr ein auf den Namen des Kanzleigehilfen V. ausgestelltes Sparkassenbuch, auf welches anscheinend 100 Mart im Jahre 1881 eingezahlt waren, und verlangte die Zahlung dieser Summe. Der Kaffenbeamte beanstandete jedoch die Bahlung, weil das Sparkassenbuch ge= fälscht und thatsächlich darauf nur eine Mark eingezahlt worden war. Der Herr, welcher die Auszahlung verlangte, gab an, dem Kanzleigehilfen V. im Jahre 1882 ein Darlehn von 100 M. gewährt zu haben, wofür ihm dieser das Sparkassenbisher unterlassen hatte, so wollte er diesen Betrag bei der Spartaffe erheben. Die fofort eingeleitete Untersuchung ergab, An daß B., bevor er das Spartaſſenbuch verpfändete, die Fälschung Wahrung der Juteressen der Berliner Mauren aur Dazu kommt, noch recht lange Weile zu haben. Denn ganz abgesehen daDon, daß die deutsche Baugesellschaft, die Eigenthümerin der bei einer Durchlegung der Taubenstraße zum Abbruch kommenden Häuser, nach wie vor die Wohnungen in diesen Gebäuden in denselben bauliche Veränderungen vornehmen, welche mit night unbedeutenden Kosten verknüpft sind. Dazu kommt, daß der bei dem Durchgange sich hinziehende ehemalige Grüne Graben bis jest kaum zum vierten Theile zugeschüttet ist und jhon seit langer Zeit wieder nichts für die weitere Zuschüttung defelben gethan wird, eine Arbeit, die unbedingt fertiggestellt buch verpfändete. Da nun V. die Zahlung des Darlehns werden müßte, wenn die Durchlegung der Taubenstraße nach dem Hausvogteiplage eine Thatsache werden sollte. Granit n. Daß Brachtbau mit koloffalen Säulen aus geschliffenem grauen wohlbe ft zu or eine tau m ähen Бе gewohn to ertun unte und runterzu Uhr bi Die gan Ife nehme hindu Bf., all jann Deshalb Grund in folgender Weise vorgenommen hatte. Er wandelte die Biffer 1 in eine Null um und vervollständigte diese Biffer zu erheben, die Gebäude der Grundstücke Hausvogtei durch Vorsezen einer 1 und Anfügung einer 0 zu 100. Ferner play 3 und 7 find bereits bis auf einen fleinen Theil abgeänderte er das Wort:„ eine" Mark in„ einh." Mark um. V. riffen und auch hier ragt der Bau des projektirten großen wurde gestern festgenommen. Er räumte die Fälschung ein Baarenlagerhauses der deutschen Baugesellschaft schon über die und Kellerräume hinaus. Voraussichtlich nur noch wenige Jahre und die Gegend am Hausvoigteiplas hat in baulicher Hinsicht eine den Fortschritten der Neuzeit angepaßte Bhysiognomie erhalten. Sonntag Nachmittag in einem beliebtem Restaurant an Ein äußerst standalöser Vorgang ereignete fich am Der Dberspree. Bur Klarstellung des Sachverhalts be darf es der Erwähnung, daß in dem fraglichen Restaurant die Kommodités für Herren und Damen mit der Rückwand zu fammenstoßen, wie dies häufiger in ähnlicher Weise der Fall ift. Seit längerer Zeit schon wurde nun von Damen Klage barüber geführt, daß sie von den Kommodités der Männer aus in höchst unausständiger Weise belästigt würden. Troß der ange Strengtesten Nachforschungen des Pächters des Lokals und seiner Leute gelang es bisher nicht, einen der Uebelthäter derartig zu ertapjunge Dame in unschicklicher Weise moleſtirt wurde, sprang ein zufäl Lig anwesender Herr auf den Hülferuf der Dame herbei und in bem betreffenden Raum gegenüberbelegenen Locus, wo er einen Mann antraf. Obgleich derselbe das ihm auf den Kopf zugefagte Bergehen entschieden in Abrede stellte, ließen da die icken un wachfen Freund e der G Sedächtni Frantreid und w und burd wie er ten Tag Schweft Madd n beiter walte rziehung Güte un Ste ba Schüpend wer m amen ibre tin effen Myra rfpürend aft in ib und der n Erfolg Brigley und gab an, daß er dieselbe am Tage der Einzahlung der einen Mart vorgenommen habe, um seine Frau zu betrügen. Denn diese hatte thatsächlich ihrem Gatten 100 M. gegeben, um diese Summe bei der Sparkaffe einzuzahlen. B. aber zahlte nur eine Mart an, fälschte in der beschriebenen Weise das Sparkassenbuch und verausgabte die 99 Mark in lieder licher Gesellschaft. V. ist zur Haft gebracht worden. Gerichts- Zeitung. R. Des Diebstahls angeklagt wurde mit der Nummer 297 aus der Untersuchungshaft dem Schöffengericht vorgeführt, der 19 jährige Bursche Mundsberger. Der junge Mensch, welcher ohne Wohnung in Berlin umhergeirrt ist und dessen Eltern in der Provinz wohnen, hat geständlich dem Handelsmann Gedan einen Käse im Werthe von 1 M. 50 Pf. geoder aufeffen wollen?" Angell.: Nein, ich wollte ihn verDer Gerichtshof verurtheilt den jungen Burschen zu 3 Tagen Gefängniß, welche jedoch da der Angeklagte seit dem 6. Juli in haft ist als verbüßt zu erachten find. Der Angeklagte ist also aus der Haft zu entlassen.( Es wäre Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. In der Mitglieder- Versammlung des Vereins ist es etwas stürmisch hergegangen; dieselbe tagte unter Vorsitz des Herrn Conrad. Die Versammlung war von ungefähr 250 Mitgliedern besucht. Zunächst theilte Herr Babersti Namens der Kommission mit, daß er die Kaffe revidirt und Alles in Ordnung gefunden habe. Er könne nur fonstatiren, daß jeder Zweifel an der Richtigkeit einfach auf Illusion beruhe. Einer solchen Jllusion scheine Herr Walter sich hinzugeben. Als Herr Walter hierauf das Wort ergreift, um den Vorsitzenden des Vereins, Herrn Conrad, zu verdächtigen und anzugreifen, wird er in stürmischer Weise von den Mitgliedern unterbrochen. Herr Conrad rechtfertigt sich den Anschuldigungen gegenüber glänzend, er weist darauf hin, daß Herr Walter schon von Gründung des Vereins an bis heute immer an seiner( C's.) Leitung etwas auszusetzen habe, heute begnüge er sich nicht mehr mit findischen Nörgeleien, sondern er wage es sogar, den Vorfizenden öffentlich der Un ehrlichkeit zu zeihen, obwohl er sehr gut wiffe, daß die Revis foren und die eigens gewählte Kommission die finanziellen Verhältnisse des Vereins in bester Ordnung gefunden haben. Schon bei den Stadtverordnetenwahlen habe Herr Walter der Bewegung geschadet, er sei es gewesen, der den Kollegen abpen, daß man ihn belangen konnte. Als amSonntag wiederum eine stohlen. Präsident: Haben Sie den Käse nicht aufgegessen gerathen hätte, fich an der Wahl zu betheiligen, indem er Handlung unzweifelhaft erkennen, weshalb seine Festnahme wieder ohne Obdach und Stellung frei" umherirrenden jungen beranlagt wurde. Der Thäter ist ein Eisenbahnbeamter, welcher fich bereits 12 Jahre im Dienst befindet. Auf den an einen feiner Arme befindlichen Spuren einer verbrecherischen gewiß edel gehandelt, wenn Menschenfreunde fich des jetzt Inzwischen waren aber drei gleichlautende Anträge eingelaufen, der 1. Louisenstädtisches Theater. Es ist gewiß ein erfreu zur Vorführung zu bringen. Die Oper Johann von Paris", Die am Dienstag gegeben wurde, ist eine Tondichtung, welche gemik bie größte Aufmerksamkeit verdient. Wenn der Besuch Des Theaters augenblicklich vielleicht ein nicht ganz zufriedenftellenber ift, fo liegt das wohl hauptsächlich an der Jahres geit, denn der überaus mäßige Eintrittspreis ermöglicht es Jebem, fich die Kunstgenusse dieses Theaters zugänglich zu Direktion, in Berlin selten gehörte Opern Menschen annehmen würden. Derselbe ist noch nicht bestraft und aus den naiven Antworten auf die Fragen des Richters, ergab sich zur Genüge, daß bis jetzt das Gemüth desselben, guten Lehren durchaus zugänglich ist. Leider dürfte unser Wunsch wohl einfrommer Wunsch bleiben, denn die, welche im Stande find Menschenliebe zu üben, haben mit Thierschutz, Vogelschutz und ähnlichen Dinge fich den Kopf vollgepfropft und deshalb für solche Wünsche kein Verständniß. D. R.) R. Wegen Unterfchlagung eines Pferdes wurde aus der Haft dem Schöffengericht vorgeführt der Händler Heidemann. Der Angeklagte trug an seinem Rode geheftet die Nummer 560. Der Anllage lag folgender Thatbestand zu machen. Die Direktion hat in dem Engagement des Herrn Grunde: Auf dem Charlottenburger Pferdemarkt war der Raften, entschieden einen sehr glüdlichen Griff gethan, sein sym- Pferdebefizer Sydow anwesend, um ein Pferd zu verkaufen. pathischer Bag, fein wirklich humorvolles Spiel befriedigt das Auditorium vollauf. Der Vortrag der Romanze ,, Vorei moDa sich aber kein Käufer fand, so beauftragte er den gleichfalls dort anwesenden Heidemann, das Pferd wieder nach seiner tire war sehr gut zu nennen. Das Beispiel dieses Sängers Wohnung zurückzubringen. Heidemann nahm diesen Auftrag fam möchten wir dem Tenoristen der Truppe, Herrn Krüger, empfehlen, seine Bewegungen laffen in mancher Beziehung noch au wünschen übrig. Die Damen Fräulein Dähne, Deutsch mann und Farrisen erregten Beifall. Die Lettere fönnte wohl darauf achten, daß das Publikum auch von dem Terte etwas verstehen möchte. Das Orchester wurde mit anerkennenswerther Braziston dirigirt. Schließlich sei die Regie darauf aufmerk Kunst der modernen Gartenrestaurateure noch nicht verstand, gemacht, daß man zur Beit, als diese Oper spielte, die machen. Damals legte man bei Ankunft einer Prinzessin ein Sauberes Tischtuch auf. balb un perbeiral le er aud tögen. Anlas pickelt bat naber Freund Bu bleibe Folie abd ntte. Sa Dra's Cheil Fort gang aus Frankreich nach Spanien erleiden die Postsendungen N. Durch die Quarantäue- Maßregeln bei dem Uebernach einer Mittheilung der franzöfifchen Poftverwaltung einen vierundzwanzigftündigen Aufenthalt. Das hiesige Reichs- Postund an, führte aber das Pferd nicht in den Stall, sondern zu einem ihm angeblich unbekannten Händler, welchem er das Pferd für 60 Mart verkaufte. Da nun Sydow seine Rofinante nicht vorfand, auch Heidemann nicht zu sehen war, so nahm er die Hilfe der Polizei in Anspruch, welche auf der Suche nach dem Pferde bald entdeckte, daß Heidemann es verhandelt hatte. Heidemann wurde verhaftet und räumte ein, die Mähre unterschlagen zu haben; doch von den 60 Mark, die er seiner Angabe nach dafür erhalten hat, hatte er nur noch 42 Mart 30 Pf. in der Tasche, welche dem Sydow durch die Polizei zugestellt wurden. Präfident zum Angeflagten: Wieviel wollte Sydow auf dem Pferdemarkte für das Pferd haben?" Angell.: 90 Mart sollte es fosten, aber es wollte Reiner 90 Mart dafür geben". Präs.: Wer hat Ihnen denn das Pferd abgekauft?" Angell.:„ Ich kenne den Mann nicht." Staatsanwalt: ,, Das ist doch sonderbar!" amt macht in Folge dessen darauf aufmerksam, daß Briefsen- Angell.: Ich kenne nur seinen Vornamen, er heißt Friß." Schiffen zugeführt werden sollen, daher bis auf Weiteres min Ben müffen. portugifischen Häfen ab- bez. weitergehenden Postdampf- schuldig machen würden, wenn sie das Pferd verkauften, und Deitens 24 Stunden früher als bisher zur Auflieferung gelan- Noth mit meiner Familie und wußte mir nicht zu helfen." N. Die Exhumirung der Leiche des vor einigen Tagen Derstorbenen Chauffeeaufsehers Lizs, welcher zwischen Briß und Neuen Jakobi- Kirchhof auf Verfügung der Königl. StaatsanButow überfahren wurde, ist vorgestern Vormittag auf dem waltschaft erfolgt. L. wurde bekanntlich dadurch, daß er einem doch haben Sie es gethan?" Angell.: Ich war in großer Der Staatsanwalt beantragte drei Monate Gefängniß, der Gerichtshof erkannte auf vier Wochen Gefängniß, wovon eine Woche durch die erlittene Untersuchungshaft der Angeklagte ist bereits seit dem 10. Juli in Haft als verbüßt zu er achten ist. -g. Zehn Monate durch eigenes Verschulden in ihnen einzureden versucht hätte, daß Alles ,, Unsinn" sei. Redner sagt zum Schluß, daß ein derartiges Benehmen eines Vereinsmitgliedes für ihn gradezu unerträglich sei und daß er daher, um den ewigen Nörgeleien desselben aus dem Wege zu gehen, beschlossen habe, sein Amt als Vorsigender nieder zu legen. welche besagten, daß Herr Walter als ewiger Störenfried aus dem Verein ausgestoßen werden solle. Diese Anträge wurden einstimmig angenommen und Herr Walter wurde sofort aus dem Verein verwiesen. Ebenso ging es Herrn Schuster. Nunmehr wurde Herr Conrad gebeten, sein Amt als Borsigender wieder aufzunehmen. Derselbe entschloß sich denn auch dazu. Dieser Bericht ist uns von einem Vereins Mitglied zugegangen, wir veröffentlichen denselben ohne jeden Kommentar, dem Einsender die Verantwortung überlaffend. Jm Arbeiter- Bezirks- Verein der Rosenthaler Vorstadt referirte am Montag Herr Loche über das Thema„ Das deutsche Vagabundenthum". Redner führte aus, daß nach ungefährer Schäßung in Deutschland 200 000 Vagabunden vorhan den seien. Bu einer solchen hohen Zahl ist man gekommen, weil in gewissen Kreisen der Gesellschaft jeder arbeitslose Ars beiter, welcher sich auf der Landstraße befindet, als ein Vagabund betrachtet wird. Um diesem Uebel zu steuern, ist man auf den Gedanken gekommen, Arbeiterkolonien zu gründen. Jeder Einzelne, der einen flaren Einblick in unsere wirthschaftlichen Verhältnisse befißt, weiß, daß derartige Kolonien nun und nimmermehr im Stande sind, die Arbeitslosigkeit aus der Welt zu schaffen oder gar zu mildern. Der Referent betonte: nur dann, wenn man die gerechten Forderungen( Normal arbeitstag, Beschränkung der Frauenarbeit, Abschaffung der Kinderarbeit und Regelung der Buchthausarbeit) verwirklicht werden, nur dann wird die Arbeitslosigkeit und mit ihr das Vagabundenthum verschwinden. Eine diesbezügliche Resolution fand einstimmige Annnahme. Ferner wurde vom Vorsitzenden in warmen Worten das Berliner Voltsblatt" empfohlen. Der felbe wies darauf hin, daß dieses Blatt die einzige Lokalzeitung fei, welche die Interessen der Arbeiterbevölkerung nach jeder Hinsicht wahrt. Der Verein veranstaltet am Sonntag, den 3. Auguft einen Ausflug nach Osdorf. Das Nähere wird im Berl. Volksblatt" befannt gemacht werden. c. Der Bezirks- Verein der arbeitenden Bevölkerung des Südwestens Berlins hielt am Dienstag Abend eine außerordentliche Versammlung in den Gratweil'schen Bierhallen ab. Nach einigen Begrüßungsworten Seitens des Vorsigenden in dem neuen Heim erhielt der Stadtverordnete, Franz Tubauer zu einem Vortrage über Kommunales das Wort. Derselbe verbreitete sich in längeren Ausführungen zunächst über die Markthallenfrage, deren Schatten- und Lichtseiten hervorhebend, sowie die Stellung der einzelnen Parteischattirungen hierzu markirend, und verweilte bei der Frage der Errichtung einer Markthalle auf dem Magdeburger Plat längere Zeit, sammlung machte der Vorfigende bekannt, daß fich 32 Mann| haben einzeichnen lassen. Dieses bedauert Herr Eisenach sehr, da doch die Versammlung von mehr als 150 Personen besucht sei. Man solle sich nicht allzusehr auf den Vorstand verlassen; wenn ein Verein blühen und gedeihen solle, so müffe ein Jeder Hand mit anlegen, ein Jeder müsse Agitator sein. Bur Deckung der Kosten wurde eine Tellersammlung vorgenommen. D Nr Tischler ist mit günstigem Erfolge durchgeführt. Durch Bewegung haben ca. 6000 Tischler ihre Arbeitszeit um 8Stunden wöchentlich verkürzt, momentan arbeiten 11 000 2 ler nur 9% Studen täglich, auch die sonst allgemein üb Sonntagsarbeit ist mit einigen winzigen Ausnahmen verp Wir dürfen aber nicht stehen bleiben bei dem Erreichten, G stand heißt hier Rückschritt, angreifend vorgehen ist das zige, was uns helfen, was uns weiterbringen kann. Jedes ein Schritt vorwärts, wie in diesem Jahre, dann nen wir zufrieden sein mit unserer Bewegung. Bum S des Aufrufs erklärt die Kommission ihr Mandat für erlo und fordert zur Neuwahl der Kommission auf. Wahl der Kommission erfolgt in der De girtenversammlung am Dienstag, den 29. M., im Louisenstädtischen Konzerthause An die Referate reihte sich überall eine animirte Distuffton der sich durchgehends alle Redner im Sinne der Refere aussprachen. Hierauf gelangte bei Buggenhagen, Mohr und im Eiskeller folgende Resolution zur einstimmigen nahme: Die heutige 2c. Versammlung beschließt: Erwägung der fortgesezten Nothlage, in welcher die Tischler Berlins, sowie von ganz Deutschland b den; in fernerer Erwägung, daß eine dauernde Aufbefe der Lage der Tischler nur in einer zielbewußten, für Verbesserung der Lohn- und Arbeitsbedingungen eintretenden Organisation der Tischler gefunden werden in weiterer Erwägung, daß bei den heutigen Produl verhältnissen und bei den lokalen Verhältnissen in Berlin Nothwendigkeit des stetigen Fortschreitens in der Aufbe der Lebenslage der Tischler vorhanden ist, verpflichten fid Versammelten, voll und ganz für eine feste Organisation zutreten, ferner anzustreben, daß unter Beachtung aller stehenden gefeßlichen Bestimmungen eine Verbindung f licher deutscher Tischler hergestellt wird, da unter den mod Produktionsverhältnissen die Tischler Deutschlands geme und gleichmäßig operiren müffen." Die in Altermann's gefaßte Resolution wurde bereits mitgetheilt. Der Arbeiter- Bezirksverein der Oranienburger Vorstadt und des Wedding hielt am Montag, den 21. d. M., feine regelmäßige Vereinsversammlung im Lokale des Herrn Pohl, Müllerstr. 7 ab. In derselben referirte Herr Regierungsbaumeister Keßler über die Bauernkriege im Mittelalter. Redner erklärte, daß das Volk zu damaliger Zeit durch alle Stände, vom Fürsten bis zum sogen. armen Mann, vollständig verroht, versumpft und verwahrloft gewesen sei und wies solches durch Akten in seinem weiteren Vortrage nach. Der arme Mann wurde von Adel und Fürst auf die unnatürlichste Weise ausgepreßt, was diese nicht an fich riffen, holte noch die Kirche durch die Bettelmönche. Für Wissenschaft und Aufklärung wurde nichts gethan, das Volk war vollständig der Willkür preisgegeben. Jeder Schrei des Volles wurde mit dem Beil beantwortet. Die Schuld trug die Kirche des Mittelalters durch ihren finstern Aberglauben. Durch die That Luthers wurde jedoch die Macht der Kirche etwas erschüttert, man fing an einzusehen, daß der Mensch nicht nur zum Leiden bestimmt sei, sondern auch ein Recht an dem irdischen Leben habe Dadurch entstanden die Bauern- Aufstände. Die Bauern verlangten Gewissensfreiheit und Aufhebung der Leibeigenschaft. Es bilde Gewissensfreiheit und Aufhebung der Leibeigenschaft. Es bildeten fich einzelne Horden von Bauern bald hier bald dort, welche gegen den Adel vorgingen. Der Adel war jedoch verbündet, es bestand bekanntlich der sog. schwäbische Bund. Der Bauer war nicht organisirt, und daher fam es, daß die letteren fast überall den Kürzeren zogen. Referent schloß mit der Bemerkung, daß, da unter den Bauern feine Einigung bestand, das Unterliegen des Standes in den Kämpfen fich sehr leicht erklärt. Dieser ca. anderthalbstündige Vortrag wurde mit lebhaftem Intereffe verfolgt und aufgenommen. Es wurde dann noch die Veranstaltung einer Landparthie besprochen, welche am Sonntag, den 3. f. M. stattfinden soll. Näheres darüber wird durch das Berliner Voltsblatt bekannt gemacht werden. hierbei der lebhaften Dppofition gedenkend, welche gerade diese Frage in der Stadtverordneten- Versammlung selbst gefunden habe. Er hob ferner hervor, daß, obwohl die Errichtung einer folchen Halle auf dem Magdeburger- Plaze Seitens der Stadtverordneten- Versammlung genehmigt sei, das Königliche Polizeipräsidium Veranlassung nehmen dürfte, sich gegen diesen Beschluß auszusprechen. Eine weitere Frage, die zu lebhafter Diskussion geführt habe, sei die Einrichtung eines städtischen Asyls für Obdachlose. Die Unzulänglichkeit des jetzt bestehenden Instituts zeigte er in treffender Weise durch Klarlegung der dort herrschenden Zustände, wonach sich selbst das Königl. Polizei- Präsidium veranlaßt gesehen hat, dem Magistrat den Neubau eines Asyls bis zu einem bestimmten Termine vorzuschreiben. Weiter theilte er mit, daß der Beschluß, durch welchen ein städtischer Bauinspektor eine Remuneration von 4000 Mark zuerkannt worden ist, in seltsamer Weise zu Stande gekommen sei. Bei der Abstimmung hatten 44 Stimmen gegen und 43 Stimmen für die Remuneration einander gegenüber gestanden, als plöglich noch Herr Gerth erschien und seine Stimme für die Remuneration abgab, so daß nun die Stimme des Vorfigenden den Ausschlag gab. Demselben Bauinspektor feien für die Leitung des Baues der Markthallen Bu lagen von 50 und 40 Mark monatlich zuerkannt worden; den Antrag aber, den Laternenanzündern ihr Gehalt von M. 1,90 auf M. 2,40 zu erhöhen, und den Antrag, an Stelle der 36 jugendlichen Arbeiter, die zur Reinigung der asphaltirten Straßen angestellt find, 36 Erwachsene anzustellen, habe die freifinnige Majorität abgelehnt und Herr Stadtv. Moses babe bet dieser Gelegenheit die Arbeitsuchenden, die in der Bimmerstraße täglich in Schaaren vor dem Expeditionslokal des Intelligenzblattes stehen, als ein Korps von Bummlern" bezeichnet. In derselben Sigung aber, in welcher man aus Sparsamkeit den legterwähnten Antrag abgelehnt, habe man Das Gehalt dreier Schulinspektoren von 6000 M. auf 6300 M. erhöht. Gegen den Antrag der Arbeiterfraktion, den Magistrat zu ersuchen, dahin wirken und es fünftig als Bes bingung bei der Ertheilung der Konzessionen an die Pferdeeisenbahn- Gesellschaften hintellen zu wollen, daß besondere Morgen- und Abendfahrten für die Arbeiter zu halben Preisen eingeführt werden, babe die freifinnige Partei zwar feine direkte Oppofition gemacht, aber durch Annahme des Virchow'schen Amendements- die Einstellung von Morgenwagen zu halben Preisen nicht als Bedingung bei Konzeffionsertheilung zu machen-bewiesen, daß die rechte Energie für die Arbeiter einzutreten ihr fehle. Die Arbeiter- Stadtverordneten haben sich an allen diesen, na mentlich die Arbeiterwelt interesfirenden Fragen entsprechend der Wichtigkeit der Vorlagen betheiligt; wenn die gemachten Borschläge nicht die Berücksichtigung gefunden hätten, die fte verdient, so sei dies dem Bestreben der herrschenden Majorität der Stadtverordneten- Versammlung zuzuschreiben, Alles, was gerade von den Arbeitervertretern beantragt werde, unter den nichtigsten Gründen als nicht im Intereffe der Bürgerschaft liegend zu bezeichnen und die Zustimmung zu versagen. An den Arbeitern selbst wird es liegen, bei der nächsten Gelegenheit die Bahl ihrer Vertreter zu vergrößern, um so ihren gerech fen Ansprüchen Geltung zu verfchaffen. Die Versammlung spendet dem Referenten für diefen äußerst sa chlich gehaltenen, geist und lichtvollen Vortrag den lautesten Beifall. Die fich anschließende Diskussion wurde um so lebhafter, als in der selben einer der anwesenden Gegner den Ausführungen des Referenten scharf entgegentrat und hierdurch verschiedenen Rednern sowohl wie den Referenten Veranlassung zu ebenso energischen wie schlagfertigen Antworten gab.- Bum zweiten Punkt der Tagesordnung, Verschiedenes, wurde die Wahl eines mit Cooptation ausgestatteten fünfgliedrigen Komitees vorgenommen, welches die Arrangements für ein Mitte August statt findendes Sommerfest zu übernehmen hat. SIN rscheint frei in's Summer Gotha, 21. Juli. Der z. Beit hier tagende Kong der Fachvereine der Schneider wurde gestern tag, den 20. Juli, Nachmittag 3 Uhr eröffnet. Anwesend 22 Delegirte mit 27 Mandaten. Folgende Orte find ver Hamburg, Halle, Berlin, Hanau, Wilhelmshafen, Erfurt, Ludwigshafen, Dresden, Chemnig, Zwickau, Bremen, ver, Wandsbeck, Harburg, Gotha, Lübeck, Leipzig, Altona, Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg, Bei Kongreß nahm zu Gunsten der strikenden Stettiner fol Resolution an:„ Der in Gotha tagende Kongreß der Fa eine der Schneider fühlt sich verpflichtet, den strifenden St Kollegen seine vollste Sympathie auszusprechen und be beren Vorgehen für sehr richtig. Der Kongres empfieh strifenden Kollegen in der Erwartung, daß die Stettine legen fich in Zukunft der Fachorganisation anschließen Schneidern zur Unterstüßung und erwartet deren Hilfe." h. Der Fachverein der Nähmaschinenarbeiter und Berufsgenossen Berlins hielt eine gut besuchte Versamm lung bei Nieft, Kommandantenstr. 71/72, unter dem Vorfize des Herrn Günther ab, in welcher der Vorsitzende über die Mißstände im Nähmaschinenbau- Gewerbe, deren Ursache und Abhilfe" in beifällig aufgenommener Weise referirte und hierauf die Versammlung das gleiche Thema eingehend besprach. Der Referent kritisirte die Zustände in der Frister und Roßmannschen Fabrit, welche unerfahrene, unausgelernte Leute beschäfschen Fabrit, welche unerfahrene, unausgelernte Leute beschäf tige. Gegenüber Fabriken mit derartigen Zuständen sei es erflärlich, daß aus fleineren Werkstätten, obschon diesen die felbstthätigen Werkzeugmaschinen neuester Ronstruktion, über welche die Frister und Roßmann'sche Fabrik verfügt, selbst verständlich nicht zu Gebote stehen, meist weit beffere Produfte hervorgehen; einfach deshalb, weil in solchen Werkstellen nur tüchtige Fachleute beschäftigt würden, da man andere hier nicht gebrauchen fönne. Eine Abhilfe für die herrschenden Mißstände erblickt Redner in der Errichtung von Produktivgenossenschaften durch Assoziation tüchtiger Fachleute. Herr Beyer schlug nunmehr vor eine Kommission von 7 Mitglie dern zu wählen, welche in Borberathungen über die Errichtung einer Nähmaschinen Produttivgenoffenschaft treten soll. Auf Vorschlag des Herrn Goerdi wurde sodann eine aus 4 Mitgliedern bestehende Kommission im Sinne des Beyer'schen Vorschlages gewählt und fiel die Wahl dabei auf die Herren Büttner, Günther, Koch, Lanznauer und Obermeyer. M In Für nement au B Frei werden vo Expedition Für für die M Don 2 M Den Go Theil des Der Verein„ Olympia" veranstaltete am legten eine Bahnfahrt nach dem an der Nordbahn so schön gele Waidmannslust" und meldete seine Ankunft dort an, u nügend Speise und Trant vorzufinden. Als die Gefell am Biel antam, wurde sie von 5 reitenden, 5 Gendarm Fuß und einem Schußmann in Civil in Empfang genom Der Verein Olympia" fonnte trotzdem seinem Vergnüge gestört obliegen, der freundliche Wirth hatte für ca. 80 fonen vollauf zu thun, und das frische Bier mundete trockenen Kehlen vortrefflich. Die Berliner Bauanschläger halten am Donne den 24. Juli, Abends 8 Uhr, eine große Generalversamm in den Gratweil'schen Bierhallen ab. Vermischtes. aus der F gegen bition Bin Wenn noch nicht fie fich in Der befann haft bes Licht lidt abgel angel b 谁 bam ift jenes Rüdfälle 3 miffe, ba Freifinniger Sienten un ihrer Bahm Eine reizende Parlaments- Anekdote wollen w erzählen, die den Vortheil hat, wahr und auch wohl nod veröffentlicht zu sein. Nach einer langen Abendfigu Reichstage fragte der bayerische Abgeordnete, der ver Dr. Völd, den fichtlich angegriffenen Präsidenten Simfon er nun zu seiner Erholung thun werde. Der fein g Simson entgegnete:„ Ich gehe jetzt auf mein Bimmer un acht Seiten Goethe." Dr. Böld schüttelte den Kopf und ,, Dös thu' i nit, i trint derweil oacht Moaß Bier." Aus dem Soldatenleben. Einen erreignißreichen hatte fürzlich ein in Darmstadt in Garnison liegender Mann. Er ging ohne Urlaub nach Hause und beichte 7 Uhr Morgens, um 8 Uhr nahm er das heil. Abenb um 9 Uhr ließ er sich auf dem Standesamte trauen Uhr fand die firchliche Trauung statt und um 1 Uhr Kindtaufe; um 2 Uhr war er auf dem Rückwege Garnison und um 3 Uhr im Arrest. h. Zur Strifebewegung der Bauanschläger fand am Montag in Orfchel's Salon( Sebaftianstraße) unter dem Vorsize des Herrn Baumgarten eine allgemeine Versammlung ber Bauanschläger statt. Der Vorsigende als Referent theilte mit, daß nach den neuesten bei der Kommiffion eingelaufenen Mel dungen bereits die Mehrzahl derjenigen Meister, welche die höheren Tariflohnsäße bis jetzt noch nicht gezahlt hatten, die Erklärung abgegeben haben, die Bauanschläger Forderungen mit dem Beginn neu abzuschließender Akkorde bewilligen zu wollen, daß fie fich aber meist weigerten, den Tarif zu unterschreiben, weil sie sich nicht auf längere Zeit binden möchten. Doch sei die bloße Bewilligung ohne Unterschrift ungenügend und solle man fich darauf nicht einlassen. Nach wie vor müffe Beides zu erlangen gesucht werden. Die Rommission habe daraufhin sofort dem Schloffer JnnungsVorstande eine dementsprechende schriftliche Vorstellung unterbreitet, welche die bestimmte Erklärung enthält, daß die Wiederaufnahme der Arbeit nur dann erfolgen tönne, beziehungsweise die Niederlegung der Arbeit nur dann unterbleiben werde, wenn der Bewilligung des Lohntarifs durch die Meister auch noch deren Unterschrift hinzugefügt werde. Die Versammelten nahmen schließlich eine dementsprechende Resolution an, durch welche sie sich von Neuem verpflichteten, den Bauanschlägers Tarif zur vollen Geltung zu bringen. Am Donnerstag Abend findet wieder wahrscheinlich Inselstraße 10- eine wichtige Versammlung statt. Eine öffentliche Schuhmacherversammlung fand in Altona am Donnerstag Abend in Koppelmann's Salon statt mit der Tagesordnung: Der Unterstüßungsverein Deutscher Schuhmacher. Der Referent, Herr Baffte aus Hamburg, er läuterte in flarer Weise die Gebrechen der Zeit, vornehmlich die Arbeitslosigkeit. Er führte u. 2. aus, daß die Zahl der überflüffigen Arbeitskräfte in rapidem Wachsen begriffen sei, daß Hunderttausende die Landstraße, die Gefängnisse, die Arbeiterlolonieen bevölkern. Deshalb sei es bringendste Nothwendigkeit, daß Diejenigen, die in Arbeit stehen, sich aufraffen, fich füchtig organifiren, feine Mühe, feine Gefahren scheuen sollten, um die eigene Existenz und die Noth jener Unglüdlichen zu beffern. Redner giebt dann einen Ueberblick über ben Unterstüßungsverein Deutscher Buchdrucker, der nach hartem und schweren Ringen heute auf einer hohen Stufe stehe; die Buchdruder hätten einen Normal- Lohntarif, unter dem tein Behilfe arbeite, und während der Reise würden sie anständig unterstügt. Bum Schluß forderte Redner sämmtliche Anwesende auf, dem Reise- Unterstüßungsverein beizutreten. Hierauf schilderte Herr Eisenach die traurigen Lohnverhältnisse und macht dafür die Arbeiter selbst verantwortlich, weil fie uneinig seien. Und diese Uneinigkeit werde von den Arbeitgebern gut aus genügt, da man ja wiffe, daß man das Schäfchen allein habe. Das aber müffe anders werden. Redner fordert sämmtliche Anwesende auf, sich dem Unterstügungsverein anzuschließen. Sei dies geschehen, dann sind wir eine Macht, womit man rechnen muß, dann fönnen wir jene Herren Arbeitgeber auf bie Finger flopfen, die jeden Winter mit ihren Lohnabzügen bet der Hand find. Aber die beste Beit sei bereits vorüber; Der Winter komme und damit die Landstraße. Deshalb solle jeder funge Schuhmacher sich einzeichnen lassen. Wenn auch bie 26 Wochen Karenzzeit zum Winter noch nicht vorüber find, so würde er trosdem doch überall, wo Filialen find, als Bruder im Bunde willkommen sein und in jeder Weise für ihn gesorgt werden. Nachdem der Redner verschiedene Paragraphen des Statuts erläutert und den Einwand, daß der Verein bald wieder aufgelöst werden könne, widerlegt hatte, wurde eine Resolution im Sinne der Ausführungen des Referenten einftimmig angenommen. Hierauf fand eine Pause von 15 Minuten behufs Einzeichnung statt. Nach Wiedereröffnung der BerTheater. Donnerstag, den 24. Juli. Deutsches Theater: Geschloffen. Renes Friedrich Wilhelmft. Theater: Fatiniga. Ballner Theater: Hotel Blancmignon. Oftend- Theater: Das Stieffind des Proletariers. Belle- Alliance- Theater: Die Waise aus Lowood. h. Die vier großen Tischlerversammlungen am voris gen Sonntag, über deren eine in ,, Altermann's Salon", Denne wigstraße 13, bereits in der Dienstag- Nummer des Berl. Boltsblatt" berichtet ist, waren im Ganzen von mehr als 3000 Theilnehmern besucht. Die Tagesordnung war überall dieselbe, nämlich: Die Stellung der Meister zur Lohnbewegung der Berliner Tischler und wie verhalten sich letztere demnach?" Die Referenten der vier Versammlungen, die Herren Ro e del ( bei Buggenhagen), Künzel( in der Königsbank), Lenz ( im Eisteller) und Stellmann( bei Altermann) machten im Wesentlichen die gleichen Ausführungen und be wegten sich vorwiegend innerhalb des Gedankenkreises des Neueste Nachrichten. LITT nad im Paris, 23, Juli. Toulon hatte gestern 42, Marfel Lyon 3, Arles 8 Choleratodte. In Marseille starben La Retraite zwölf Nonnen und der Beichtvater; daffelbe geräumt werden. 44 werbe. Das für ein gu Und Die " liberalen b heißen Tag Loje Bergn Großg Briefhaften der Redaktion. Diejenigen Freunde unseres Blattes, welche fich Verbreitung desselben intereffiren, werden gebeten, die nementslisten aus unser Expedition Bimmerstraße holen. Herr Stadtverordneter Ewald ersucht uns, unfe die vielleicht früher Abonnenten des Volksfreund" wa fich noch im Befit der Nr. 110 vom 24. Mai befinde von der Tischler Kommission erlassenen Aufrufes an die felbe für genannteu Herrn in unserer Expedition Zimm abgeben zu wollen. Berliner Tischler, in welchem es am Schluffe heißt: ,, Kollegen! Unsere Aufgabe ist erfüllt, die Lohnbewegung der Berliner 11 1 " Preuß. Loose: Hauptziehg. 25. Juli- 9. Auguft. Orig. 360 Mark, 2 154 Mark, 14 72 Mark. Antheile 1, 30 M., 116 15 M., 132 7,50 M., 32 7,50 M., 164 4 M. Borchardt Gebrüder, 2. Beidh stönigitt. 1, Ede Burgſtr. Teleph. 1048. 1 11 1. Geschäft Friedrichstr. 61, Telephon 480. Arb.- Bez- Verein f. d. Often Berlins. Sonntag, den 27. Juli d. J. Brifenftädtiſches Theater: 84. Opern Vorstellung: Gaſt Arb.- Bez.- Verein Balhalla Operetten Theater: Nanon. spiel der Frau Barnay- Kreuzer: Don Juan. Große Oper in 3 Atten von Mozart. 449 10 geübte Stuhlflechterinnen werden verlangt auf Dauer Naunynstr. 88, Hof III. Eine Versammlung des Arbeiter- Bezirks- Vereins der Friedrichstadt findet am Donnerstag, den 24. d. Mts., in Pieper's Salon, Mauerstraße 86, statt. T.- D.: 1) Vortrag des Tischlermstr. Herrn Mitan: Die gegenwärtige Situation. 2) Verschiedenes und Fragekasten. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Der Vorstand. 451 Morgens 7, Uhr: Grosser Ausflug( per Bahn) unter Musikbegleitung nach Grünau. Die Mitglieder werden ersucht fich recht zahlreich mit ihren Familien an dieser Parthie zu betheiligen. Für große Ueberraschungen und Belustigungen wird bestens gesorgt sein. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, find willkommen. 421 Billets, à 75 f., find bis Sonnabend Abend bei den Herren: Meier, Große Frankfurterstr. 61; Saate, Rüstriner | play 8 und Langer, Langeftr. 79 zu haben. Das Vergnügungs- Comité. lich vorwär bas, was b Jabren an Angriff geg Den ganzen Flammen u gefährliche blattes. indem man Nationallib jenes tot gungen von beigeführt matte Abme bigung nieb Das 2 muß fagen, Regierungs meinen" me Ronfervatio Sozialrefor weniger an neuen Ber Bimmer Jm Verlage von J. H. W. Diet in Stuttgart und ist in der Expedition des Berliner Voltsblatt", zu haben: greifen. S war geleug aupt Borr ein geringes older h figer hat vi Immer, mag Sozialdemokrati Die vor dem Deutschen Reichstage. Erste Lesung des Sozialistengefete Stenogramm. nach dem amtlichen Heft I. Sigung am 20. März " 1 II. 21. à Heft 25 } à Heft Wahrer Jakob Nr." 6.- 10 Bf. % E. start. Wagen, zu jedem Geschäft paffend, ist Gr. Frankfurterstr. 45, Raschmann. 436] Bei mir ist das Berliner Volksblatt" tägli Levy, Restaurateur, Swinemünderf Verantwortlicher Redacteur N. Grenheim in Berlin. Drud und Verlag von War Babing in Berlin SW, Beuthstraße 2. unb bürgerl Rationallibe wird das einen Angri Tonnen und Rorbbeutfo Den No menn fie Deutlichkeit 1 als Bundes Lurus ein tandig v