Bale Nr. 96. und ruffi ist zu , aber Bung Ueber aufge n aud is mitteln To voll jeglid Derr Sonnabend, 26. Juli 1884. I. Jahrg Berliner Volksblatt. en und Liweisen Dent un Förmige elsteinen glyphe Das Ge nur da nantiag su Giz al fchi Stei Muſeum Dide aus f Zeit mpel n gro men, fei, ab te, fa en, wo Peri Diama egen. folgen Beit thalb 533 Ies f olche nerft Ondon Organ für die Interessen der Arbeiter. Das ,, Berliner Bolloblatt t täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin ' s Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, wöchentlich 25 Pf. Einzelne Summern 5 Pf. Poftabonnement pro Quartal 3 Mart.( Eingetragen im VIII. Nach ment trage der Postzeitungspreisliste unter Nr. 719a.) Jusertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarki 10 Bf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Simmerstraße 44, sowie von allen Annoncen Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Bimmerstraße 44. Abonnements- Einladung. ben Monat August eröffnen wir ein neues Abon- furt a. M. auf bas Berliner Volksblatt Expedition, Das ist die Quintessenz der Verhandlungen der Krebs- lution erklärt der Handwerkertag, daß eine Aenderung des ritterknappen auf dem jüngsten Knappentage zu Frank- Gesetzes vom Jahre 1881 wünschenswerth sei wegen der den auf Grund deffelben gegründeten Innungen auferlegten Kosten. Doch wurde dann schließlich noch eine Resolution gefchlagszahlung für berechtigte Forderungen der Handwerker In fernerer Erwägung, daß der Antrag Adermann eine Abs faßt, und zwar dahin lautend, daß eine Beschränkung einer sei, sprechen die Delegirten die Hoffnung aus, daß der Bunweiteren Ausdehnnng der Konsumvereine statthaben desrath diesem Antrage vor den nächsten Reichstagswahlen müsse. feine Genehmigung ertheilen werde. Ferner faßte der Hands werkertag weitere Resolutionen. In der ersten derselben wird die Einstellung entsprechender Summen in die staatlichen Etats zur Unterstüßung der Entwicklung des Fachschulwesens der Innungen empfohlen. Innungen empfohlen. Sodann bezeichnet der Handwerkertag zur Beschränkung des Vagabundenunwesens als nothwen dig die Beschränkung der Gewerbefreiheit, der Baßfreiheit und der Freizügigkeit. In einer ferneren Resolution wird die Beschränkung einer weiteren Ausdehnung der Konsumvereine für wünschenswerth erklärt. Wie die Herren fich doch so sehr bemühen, die Welt nach rückwärts zu drehen. Und dabei ernten sie weiter nichts als Spott. D, über die undankbare Gegenwart! Armer Schulze aus Delitzsch! Und das thuen dir frei ins Hans fostet dasselbe 1 Mark, Bestellungen Handwerker an, für die Du in der That, soweit dies er von Sämmtlichen Zeitungsspediteuren, sowie in der eben noch möglich ist, gewirkt und gestrebt hast? Wenn die Krebsritter Ackermann, Kleist- Reßow und Windthorst dem versinkenden Handwerkerstande nur Strohhalme zuwerfen durch ihre Zwangsinnungen, Du hast ihm doch durch Deine Kredit- und Rohstoffvereine kleine Brettchen zugeschoben, an und er W Der The Simmerstraße 44, angenommen. Außerhalb nehmen alle Bostanstalten Abonnements Su for bie Monate Auguft und September gegen Zahlung denen er sich wenigstens für kurze Zeit antlammern kann. men In Iche Lon Arbeit prad Ter, wel gewon n gerei rbedte; en_angel ohne Cab Celf gung ge alfifchwelche rfte Auguft Bormi foo araijo. 52., ite war on zabl tein ängsfeit on 2 Mark entgegen. Den eil des feffelnden und interessanten Romans neuen Abonnenten wird der bisher erschienene Das Kind des Proletariers" Der Feber von U. Rosen soweit der Vorrath reicht gen Vorzeigung der Abonnements quittung in der Expeon Bimmerftraße 44 gratis verabfolgt. Und nun gar Deine Konsumvereine, was haben diese denn den Herren Faßhauer( Cöln) und Schumann( Berlin) gethan? Sie nüßen allerdings nicht viel und nur wenigen, fie schaden aber auch nur wenigen Händlern und im Augemeinen gar nicht. Weshalb die Zunftknappen gegen dieses Institut ihre Angriffe richteten, ist uns unerfindlich, es sei denn, daß sie ihren Rittern dadurch einen Gefallen thun wollten, weil Schulze- Delitsch einstmals der Fortschrittspartei angehört hat. Man sieht daraus aber, wie sich überall das fleinliche poli tische Parteigezänke hineindrängt. Wir sind nun der Ueberzeugung, daß die große Masse des deutschen Handwerkerstandes sich von solchen reaftionären Gaukeleien, wie sie in Frankfurt dieser Tage getrieben wor der Entwicklung der Großfabritation tein bayerischen Heimathsgesetzes der österreichische Staatsangehörige Aus Nürnberg ausgewiesen wurde auf Grund des Drechslervereins und wurde auf Grund der bekannten AusDrechsler Kobozky. Derselbe war in Wien Mitglied des nahmebeſtimmungen von dort ausgewiesen, obwohl er an anat chistischen Umtrieben sich nicht betheiligt hat und überhaupt Dieser frankhaften Erscheinung der Beit fernsteht. Im Laufe der legten Tage wurden von der Wiener Polizei zahlreiche Verhaftungen von Arbeitern zumeist der Metallarbeiterbranche angehörig vorgenommen. Man bringt diese Verhaftungen, über welche man in polizeilichen Kreisen tiefstes Stillschweigen beobachtet und über die auch in den Journalen nichts verlautbart werden darf, mit der reiche revolutionäre Flugschriften, darunter auch Exemplare von Die Knappen der Krebsritter. Trotzdem es den Herren Kleift- Rezow, Ackermann und mothorst noch nicht gelungen ist, das Weltenrad zum fange zu bringen oder gar rückwärts zu drehen, trots den find, abwenden, daß sie vielmehr einsehen wird, daß Thatsache in Verbindung, daß in der legten Zeit wieder zahl bie Herren Krebsritter trotz einiger Erfolge doch im geminen nur einen komischen Einbrud à la Don Quixote Hinderniß in den Weg gelegt werden kann; Most's" Freiheit", hier eingeschmuggelt wurden. Speziell die orgerufen haben, wollen die Knappen dieser Herren doch daß die Handwerker aber ferner einsehen werden, daß sie legte Nummer der Freihheit" enthält eine maßlose Glorifika big eben, baß sie grüchte ber entwidelten Probuté tion nicht einigen Wenigen in den Schooß fallen, sondern baß sie der Allgemeinheit zum Heile des Staates und der Gesellschaft zu Gute kommen. Devife der Krebsritter und Dabei ist ngen" lautet bie Parole der Knappen. 3ünfte und Indie ersteren ganz die erste große franhe Revolution und die Naturwissenschaften, und die Rubenten nicht Arrin Maſchine. 3 Son och den fich bet an den König Dampf und die HerrDer Handwerkerstand ist nun einmal dem Untergange bei der heutigen Produktionsweise ge= weiht baran können die Krebsritter und ihre Knappen Benn man die Adermann'schen und Kleist- Rehow'schen nichts ändern; der Arbeiterstand aber, in welchem der beben im Reichstage hörte, so fühlte man sich oft genug Handwerstand naturgemäß aufgeht, ist in hoher Ents Rittelalter zurüdversetzt, wo der Ritter mit dem Pfäff widlung begriffen, so daß die Zeit nahen wird, wo it gegen Augen n alle a Der Go te nad im min n vereint die Welt regierten. Ganz dasselbe Gefühl ergreift uns, wenn wir die Vers blungen lefen, welche in Frankfurt a. M. auf dem abwarteriage die Knappen der Krebsritter geführt dahinschleppt. te einen und beraus borijo Schiff wan der Handwerkerstand sich nicht mehr über seinen Untergang zu beklagen hat, besonders nicht der heutige Handwerkerstand, der nur ein trauriges, vielfach jammervolles Dasein tion Stellmacher's und ergeht sich in unreproduzirbaren Ausfällen gegen die öfterreichische Polizei. Die verhafteten Arbeiter, find, nach der Heimath gebracht und dort abgeurtheilt werden. Nach dieser Nachricht, welche der Bestätigung noch bedarf, steht es nicht so aus, als dächte die österreichische Regierung daran, Die Ausnahmegefeße aufzuheben, wovon jüngst die Rede war. Der Bukowinaer Landtag trat am 22. b. zusammen. Nach dem Vorschlage des Landtagspräsidiums wurde der Ru mänenführer Baron Wassilto zum Landeshauptmann, der Deutsch- Liberale Dr. Rott zu dessen Stellvertreter ernannt. Der Landeshauptmann leistete das Gelöbnig in deutscher fchen Sprache zu gegenseitiger Verständigung, als der fulturell Sprache und betonte in seiner Ansprache den Beruf der deutam höchsten entwidelten und als der fattisch und historisch gewordenen Staatssprache. Die Rumänen wünschen nichts als innerhalb des österreichischen Staatsgedankens provinzielle Autonomie und eigene fulturelle Entwicklung. Jede andere Das klingt viel zu versöhnlich, als daß man dem Herrn Baron trauen sollte. In Schweden beginnen jezt allmählich die Vorbereitungen zu den nächsten Reichstagswahlen. In den legten Tagen haben an bei Horby in Schonen zusammengekommenen Wähler stellten brei Kandidaten der Bauernpartei auf und verlangten, daß die Bedingungen für die Wählbarkeit herabgesetzt, die Grundsteuern abgeschrieben werden und die Uebungen der Landwehr ( beväring) nicht mehr als 60 Tage betragen dürften. Eine in der Nähe von Landskrona stattfindende Versammlung, die von ca. 2000 Personen besucht war, beschloß, daß das Wahlrecht fich über alle Steuerzahler erstrecken solle. Sie find zusammen gewesen aus fast allen großen Städten ihren mittelalterlichen Donquixoterien, lassen wir sie Tendenz sei ihnen fremd. authlands. Durch die Verhandlungen wehte nur ein au: die große Dankbarkeit und Unterwürfigkeit gegen die olen tief einer der Hauptknappen, diese Parteien meinen mit uns!"( Lebhafter Beifall, in welchen auch die grauen Krebsritter. Den Fahnen des damit fie aufstehe und wandele, wir schauen fassungsvoll und unZeit bringt. und der Ronservativen müssen wir unbebinat entwegt in die Zukunft, die uns eine neue, eine große verschiedenen Drten Wählerversammlungen stattgefunden. Die alten golfiguren bes Saales miteinstimmten.) tame innungen mb fa ch bas Ded w rch ein den B 113 treffend, Der Wunich fakultativen Innungen, sondern Zwangsbieser Satz wurde zum Beschluß erhoben. Politische Uebersicht. Der Verein zur Wahrung der wirthschaftlichen InDer Antrag Adermann, das Halten der Lehrlinge be- 3tg." von betheiligter Seite berichtet wird, durch die Wahrteressen von Handel und Gewerbe ist u. A., wie der Nat.AU Die cht unb fobald Rapitis ung Pai Herbite Den nur eine Abschlagzahlung, deshalb wird usgesprochen, daß der Bundesrath demselben Justimmen wird! dann erft werden Knienehmung ins Leben gerufen worden, daß die Kapitalbildung" von verschiedenen Seiten her bedroht sei. Wir möchten unfererseits behaupten, daß nicht die kapital bildung" bedroht sei, sondern daß vielmehr die Bil Hemen und Elle wieder in ihr volles Recht eingesetzt dung" des Kapitals fich in einem bedrohlichen Zustande men gelehrt wird, daß die Theilung der Arbeit", die die Kapitalansammlung, zwei Dinge, die so grundver Betriebstapitals" überaus winzige Faktoren im Konkurrenz gemüthlich nachdruckt, den Unsinn hätte merken fönnen. Der em Lehrling leicht und elegant widerstehen, ja der diese jener Buschrift an die Nat.- 3tg." ist, mag uns jene kleine ten fogar, wenn er recht durchbrungen von dem Segen Bwangsinnungen ist, besiegen fann. befinde. Das, was soziale Reformen" zum Schlagwort des nnungen sollen überall Fachschulen erhalten, in Tages gemacht hat, ist nicht die Kapitalbildung, sondern schieden sind, daß selbst die liberale Presse, welche die Notiz fur und te balbe enfo diefes fcheuer fpielte er Walt Hidd mit S fe feien, denen ein braver Zwangsinnungsmeister mit ber Herr Kommerzienrath, oder wer sonst der begnadete Verfasser volkswirthschaftliche Lektion nicht allzu übelnehmen. Aber auch die Gewerbefreiheit muß beschränkt absichtlich keine Notiz genommen. Die Herren Bünftler er en! Der Sohn des Schuhmachers darf nur Schuh gehen sich dort in der sattsam bekannten Weise; es wird das Von dem Handwerkertage, der seit einiger Zeit in Frankfurt a. M. feine Sigungen abhält, haben wir bis jest : Sohn des Schneiders nur Schneider und der felbe berathen und besprochen, was im Reichstage bei dem Ackermann'schen Antrage bis zum Ueberdruß berathen und bes Nur tritt das Lächerliche jener Be wird das Gewerbe geregelt werden und die Vaga sprochen worden ist. mit No bie Ueber das englische Oberhaus und die Verfassungsrevision sagt die Ball Vial Gazette": Unsere Verfassungs maschine is hoffnungslos zusammengebrochen. Sie ist veraltet und muß den Bedürfnissen der modernen Gesellschaft angepaßt werden. Die gegenwärtige Krifts gewährt uns eine willkom mene Gelegenheit, den abgenustesten und hemmendsten Theil der Maschine zu beseitigen. Die Gewalt, mit welcher unsere erblichen Gesesgeber bekleidet find, ist nicht nur theoretisch unhaitbar, fte ist thatsächlich unvereinbar mit der Regierung des Landes geworden. Der erbliche Zweig unserer Legislatur fann von einem freien Volte nicht länger geduldet werden." Das gegen vertheidigen die konservativen Blätter die Rechte des Oberhauses und der" Standard" behauptet mit Bezug auf die Hydepart- Demonstration: ,, Wenn die Versammlung auch hundert Mal größer gewesen wäre, so würde sie doch nichts bewiesen haben". Es giebt eben Leute, denen nichts zu beweisen ist. Die franzöfifche Regierung hat wieder zwei parlamentarische Siege zu verzeichnen. Der Kredit für Madagaskar und Page in bestimmte Grenzen bleiben. Die Paßfreiheit strebungen, weil die Herren unter fich find, in vergrößerter für die beiden franzosenfreundlich gesinnten Söhne desselben, aufgehoben. Jeder Deutsche erhält einen Zwangs: Form in die Erscheinung. Das mögen die Resolutionen, gebundener recht a Be ftand allte n fich empor ci in egend e bei t om Spi nberb gemel uni- Diff ichtshof tet. Gin Gefäng ht Pale Marfchroute. Gleichfalls anfgehoben Freizügigkeit. Kein Deutscher darf ohne hohe verbänden die berufenen Leiter der Innungs- Krankenkassen erentfernen. Don der Wertstelle, auf keinen Fall aber von dem welche gefaßt worden sind, beweisen. In der ersten derselben wird ausgesprochen, daß der Handwerkertag in den Innungsblicke und fich bestrebe, die Innungsverbände für die Busameffiren. Die Verbände möchten nach Möglichkeit die Innungslaffen zu Verbandskaffen vereinigen. Der Handwerkertag empfehle, Innungsverbände in jedem Gewerbe zu gründen. inge bürfen fich ohne Bewilligung des Zunftmeisters menfassung und Leitung der Innungs- Krankenkassen zu inter- dürfte danach entsprechend den bezüglichen Darlegungen des Allgemeine Feierlichkeiten und Feste sind unzulässig In einer anderen Resolution spricht der Handwerkertag von wurden ihr und zwar mit sehr erheblichen Majoritäten seitens der Deputirtenkammer während der letten Sigungen bewilligt. Für den Einfluß, welchen Frankreich durch diese Familie in Syrien, auf die algerischen Kolonieen und darüber hinaus nach den Behauptungen mehrerer ihrer dortigen Agenten übt, Ministerpräfidendenten gelegentlich der betreffenden Debatte, einstweilen gesorgt sein. Die beiden älteren Söhne Ab- el- Ka der's, welche nicht so franzosenfreundlich gesonnen find, übri gens auch von der Türkei Jahrgelder erhalten, sollen, wie Buniterinnerungsfeste dürfen stattfinden. Bei den Tanzvers Neuem den Wunsch aus, daß die Reichsregierung Maßregeln Ferry betonte, bei dieser Unterstüßungsbewilligung leer ausungen derfelben darf der Meister nur mit seiner Frau zur Erhaltung und Hebung des gewerblichen Mittelstandes erend der Lehrling die fleinen Kinder nach dem Takte kung der ungezügelten Gewerbefreiheit und die Einführung wärtigen von Moreau, der wie Belgiens auch Frankreichs obligatorischer Innungen erkenne. In einer weiteren Refo In einer weiteren ResoWelche Aufgaben sich der belgische Minister des Aus Rückkehr zu den„ wahren Prinzipien" wünscht, selbst stellt und zur Charakterifirung desselben mögen die bezeichnenden Worte dienen, die er bei dem Banket der Generalversammlung des katholischen Bundes gesprochen: Die gegenwärtigen Ereignisse beweisen schon, in welche Abgründe diejenigen Gesellschaften gerathen, die die wahren Prinzipien", durch den Syllabus verkündet, verlassen. Der Syllabus ist die Prophezeiung der Neuzeit, eine Prophezeiung, welche die Welt nicht begreift. Sodom, Gomorrha, Tyrus, Ninive und Jerusalem vertrieben ihre Propheten. Unsere Zeit will die prophetische Stimme des Papstthums ersticken! Unsere Aufgabe ist es, fie im Weltall wieder ertönen zu lassen und durch fie die Menschheit zu retten!" Arme Menschheit, wenn Du solchen Rettern in die Hände fallen solltest! Bei allen romanischen Völkerschaften macht sich ein Bug zur Republik bemerkbar. Auch in Potugal besteht die sogenannte progressistische Oppofition, welche über 80 Sige in Der Kammer verfügt, aus Republikanern. Wenn auch vorläufig nicht zu erwarten ist, daß fie die Majorität in der Kammer erlangt, so zählt fie doch in ihren Reihen die ausgezeichnetsten und fähigsten Männer des Landes. Das Kabinet wird dieser Oppofition gegenüber manch' harten Kampf zu be stehen haben, da in den Reihen der ministeriellen Deputirten fich nicht in genügender Bahl solche Persönlichkeiten finden, welche den Angriffen der Führer der Opposition Stand zu halten in der Lage sind. 11 falls nur aus Stoffmangel entstehenden faulen Wige des Berl. Tagebl." über die Mondbewohner außer Cours gesezt haben werden,- dann wird der Berliner sehen, daß die ganze Welt nur ein großes allumfassendes Berlin ist. Nichts wird er vermissen, was ihm die Heimath lieb und werth macht, er wird sehen, daß er überall unter dem Einfluß der heimischen Einrichtungn steht. Ein Gefühl berechtigten Stolzes, dieselbe unumstößliche Ueberzeugung von der absoluten Sicher heit der Berliner Straßen wird ihn überkommen wenn er an den entlegensten Küsten in den Ländern, die heute noch ein Kreis nebelhafter Sagen umgiebt, dieselben wohlbekannten Uniformen bemerkt, wie am grünen Strand der Spree. Es besteigt beispielsweise in jenen fernen Zeiten der Berliner Rentier Bumsmüller seinen Privatballon, den Die Zahl der nach Sibirien Verbannten beträgt in Zeiten politischer Ruhe in Rußland ungefähr 8-11,000 Köpfe jährlich; in den wenigen Regierungsjahren des jezigen Kaisers ist die Zahl der wegen politischer Verbrechen" Berbannten auf etwa 52,000 vergrößert worden. Der Begriff des politischen Verbrechens ist in Rußland weit ausgedehnter, als sonst wo in zivilifirten Ländern. Ungefähr in demselben Verhältniß hat die Zahl der auf admini strativem Wege Berbannten zugenommen, welche nach einer Rußland eigenthümlichen Strafpraris möglichst weit von ihrem Wohnorte in andere europäische Gouvernements verschickt werden. Diese Unglücklichen, die ihr trauriges Schicksal meistens lediglich dem Umstande verdanken, daß man sie für ,, politisch verdächtig oder unzuverlässig" hält, werden von Etappe zu Etappe von Soldaten nach ihrem Bestimmungsorte, gewöhnlich einem abgelegenen Landstädtchen im hohen Norden getrieben und dort auf's Pflaster geworfen; fie mögen dann sehen, wie sie ihr Leben fristen, denn mit den 12 Pfennigen ungefähr, die fie täglich von der Polizei erhalten, ist das rein unmöglich. Auf welche Weise das geschieht, beweist folgender Vorfall: In Schenkurst, einem Orte von ungefähr 600 Einwohnern, wird die öffentliche Ordnung und Ruhe fast täglich von den hungernden Verbannten gestört; das Städtchen befindet sich gewissermaßen im Belagerungszustande. Die durch Hunger und Entbehrung zur Verzweiflung gebrachten Sträflinge rückten vor das Polizeigebäude und verlangten Brod, widrigenfalls fie Alles durch Feuer vernichten würden. Truppen liegen in jenen nordöstlichen Gegenden garnicht, und die numerisch schwache Sicherheitsbehörde verkriecht sich womöglich, um einem Zusammenstoß mit den Sträflingen aus dem Wege zu gehen. Bums er sich dann ebenso hält wie vielleicht heute seinen Einspänner, um eine Landparthie nach Yokohama zu machen. Er hat schon längst ein Lüstchen gehabt, einmal das Land des feinsten Porzellans und der bestlackirtesten Sachen aus eigener Anschauung fennen zu lernen, nur war ,, Mutter" entschieden dagegen, weil sie jedenfalls fürchtete, ihr ,, Willem" würde sich in ein schiefäugiges japanesisches Mädchen verlieben. müller landet glücklich in Yokohama, er ist unterwegs natürlich riesig gespannt gewesen auf die neuen Eindrüde, die überall auf ihn einstürmen werden, er hat sich so recht darauf gefreut, einmal tüchtig in einer japanesischen Kneipe seinen wilden Mann" machen zu können, aber starr vor Staunen und Entfeßen bleibt er stehen, alle Freude, einmal etwas ganz Unerwartetes, noch nie Dagewesenes zu sehen, ist ihm vergällt, - vor ihm steht ein veritabler, leibhaftiger Schußmann in Lebensgröße, der ihn barschen Tones auf japanefisch darauf aufmerksam macht, daß hier kein ,, Luftballonsankerplag" sei, sondern daß er noch ein Stück weiter fliegen müffe. Refignirt steigt Bumsmüller wieder ein, kaum daß er noch an dem unZwischen den Howas auf Madagaskar und den Franzosen find die Verhandlungen völlig abgebrochen worden. Die Franzosen verlangen ein Protektorat über denjenigen Theil von Madagaskar, der nördlich vom 16. Grad südlicher Breite liegt, fammt einer Kriegsentschädigung von drei Millionen Franks. Ferner beanspruchen fie eine Schadloshaltung für alle Berluste, welche Ausländer während des Krieges erlitten haben. Die Königin soll fünftighin nur Königin der Howas titulirt werden. Ein Angriff auf das Howas- Lager steht bevor. Die Somas habe eine sehr starke Stellung inne und sind entschlossen, Widerstand zu leisten. Die Gesammtstärke der am Ufer befindlichen Streitkraft beträgt etwas über 1000 Mann. Lokales. 0 -cr. Die Pickelhaube erobert die Welt, der Berliner fann nicht mehr untergehen. Wenn die technischen Erfindungen der Neuzeit erst soweit vorgeschritten sein werden, daß wir Ents fernungen überhaupt nicht mehr kennen, wenn der Luftballon und die elektrischen Eisenbahnen erst soweit gediehen sind, daß der Berliner statt in die Hasenheide vielleicht nach Südamerika geht, um Nachmittags Familien- Kaffee- Rochen" zu fönnen und Des Abends wieder pünktlich zum Abendessen zu Hause sein fann, wenn unsere spißfindigen Erfindergenies längst den Verkehr zwischen Erde und Mond vermittelt, und somit die jedenFeuilleton. Das Kind des Proletariers.*) Sensationsroman von U. Rosen. ( Fortsetzung) und solche, die schon seit langen Jahren sich hier niederge einander los. betroffen. Festnahme dur B. N. Den helle bei Tem des Kaiferhof I * Eine beachtenswerthe Einrichtung wird gegen seitens des Vorstandes der Sanitätswache des 39. Poliz viers, Markgrafenstraße 82, getroffen. Derselbe läßtlohn offerirt I wärtig in den zu dem gedachten Revier gehörigen Plakate anbringen, welche unter einem rothen Kreuz bien splendides zeige enthalten, wo der Hülfesuchende zur Nachtzeit är gemacht haber midts mit. Beistand erhält. Bei der Wichtigkeit, die eine derartige theilung für das Publikum hat, wäre es zu wünschen, da seitens der übrigen Sanitätswachen gleiche Maßnahme und Ge troffen würden. N. Auf gelbrieben wir bis De Lotalbehör zum 1. Se Den Bolizeibel werde, ist höhe fände zur näh titigkeit dem hinsichtlich der lien regelmäß leiten. bem N. Die amtliche Untersuchung des kürzlich aus Re dorf gemeldeten Unglücksfalles hat ergeben, daß ledigli ein Unglücksfall, feineswegs aber eine Abficht das so b liche Ereigniß herbeigeführt habe. Namentlich ist es un daß der junge Mann zu dem von ihm erschossenen Mädchen die Aeußerung gethan: ,, Soll ich Dich todt schi Das noch nach der Schußwunde vernehmungsfähige Mädchen hat dem Amtsvorsteher Wilfe erklärt, daß irg Wortwechsel oder Gespräch vorher nicht stattgefunden u fich das Gewehr nur durch eine unglückliche Berühru Hahnes entladen habe. Von der Einleitung eines fuchungsverfahrens ist denn auch Abstand genommen. Zwei Bodendiebe. Klempner H. und Barbier F im legten Monate mehrere Wäschediebstähle auf Haugenommen wor verübt haben, find gestern Morgen gegen 5 Uhr, nad führung eines gleichen Diebstahls in einem Hause be niderstraße gefaßt worden. Etn Hausbewohner sah die Diebe mit zwei gefüllten Säden aus dem Hause geben er verfolgte sie bis zum Görlizer Ufer, woselbst er ihn nahme veranlaßte. a. Was Flur des weirädrig Der, dem Hau bisher nicht ge Der häuser, meist leben laffen: Leben zu erhal Ofenbalten be Gebt Euren fo doch gute Der N. Einer der australischen Ureingeborenen, mit gaftlichen Gestade Japans einen Stehseidel trinkt, dann besteigt Wangong, ist wie uns geschrieben wird, wohl in Foüberall auf Re serer klimatischen Verhältnisse erkrankt. Der Kannib de Magistrat. fräftiger, proportionirt gebauter Mensch, flagt seit Tagen über Brustschmerzen und Schmerzen im R beiden Seiten der Wirbelsäule. Herr Profeffor Vircho den Erkrankten untersuchen und eventuell in Beha nehmen. er seinen Ballon auf's Neue und gondelt tief betrübt zu Muttern zurück,- ,, es giebt nur ein Berlin" seufzt er vor fich hin, und dieses Berlin wird überschattet von einer gewaltigen Pickelhaube!" Ja, diese Beit wird kommen, denn jezt hat sich bereits, wie verlautet, die japanische Regierung an das hiesige Polizeipräsidium mit der Bitte gewandt, zwecks einer beabsichtigten Reorganisation des Polizeiwesens in Japan einer Anzahl von Polizeibeamten den Uebertritt in japanische Dienste zu gestatten bezw. dieselben hierzu zu veranlaffen. Auf Grund dieser Bitte wird seitens des Polizeipräsidiums beabfichtigt, einen Polizeilieutenant, einen Bolizeiwachtmeister_und zwei Schußmänner nach Japan zu schicken. Wie wir noch erfahren, sollen die Meldungen der betreffenden Beamten zu dieser Mission bereits erfolgt sein. Das bisher etwas schlappe japaneftiche Bolt wird erleichtert aufathmen unter dieser segens reichen Maßnahme, es wird gewiß mit Freuden die Segnungen der strammen preußischen Polizei an fich erfahren. Dan munkelt sehr start davon, daß sich japanefische Polizeibeamte auf den verschiedenen Revierwachen des Defteren recht handgreifliche Uebergriffe haben zu Schulden kommen lassen, es follte uns freuen, wenn wir vielleicht recht bald erfahren würden, daß diese Mißstände durch den Einfluß der preußischen Beamten beseitigt würden. Sollte dann einmal ein Japanese mit einem Berliner zusammenkommen, dann sich das entmenschte Paar!" würde man von ihnen mit Schiller sagen können:„ Deß freut 3wei Tage später berief Dr. Brice einen Familienrath, Myra, James Wrigley und dessen Frau. Dr. Brice wünschte eine wichtige Mittheilung zu machen, die soeben zu seiner Kenntniß gelangt war. Er eröffnete den Anwesenden, daß Lady Barth einen Erben erwarte und daß das Testament bis zur Geburt des Kindes nicht in Kraft treten könne, denn wenn dieses ein Knabe sei, dann würde das Erbe ihm zufallen. Wiederum wurde ein Brief an Jasper der Post an vertraut. Hastig und mit zitternder Feder hatte Myra ge schrieben: Romme nicht, nicht eher, als bis ich Dir Näheres mittheile. Cola R. Für Gefchäft auf S bag fie nicht Tren. Befon Leben dadurch fchaffen fuch tritt, ber mu theilungen, vi wenn von Sei gewählterer Au reilich ist hier Borgelegten werth ist a. Die alte Geschichte. Die in der Rüdersdorfa wohnende Frau von K. ist vor Kurzem mit ihrer Fam reift, und sie hat ihre Parterre- Wohnung unter der des Hauswirthes zurückgelaffen, welcher allnächtli v. K.'schen Wohnung schlief. Vor wenigen Tagen wendig ist dur Hauswirth in der Nacht von 1-2 Uhr durch ein aus dem Schlafe erweckt, und er hörte, daß an der En mit Nachschlüsseln und Ditrichen die Deffnung des versucht wurde. Er erhob sich geräuschlos und ging Thür hin, wo er durch das Schlüsselloch zwei Persone Thür arbeiten fah. Auf seinen Hülferuf liefen die D dem Hofe, von wo sie über die Grenzmauer nach b bargrundstück gelangten und von da nach einem Hol tamen, von welchem sie ungehindert nach der Straße ten. Die Diebe sind noch nicht ermittelt. -a. Einmal bestohlen zu werden, kann Jedem wem das aber in furzer Zeit in genau derselben weiten Mal paſſtirt, der ist schließlich selbst Schuld Zwei dem Kleiderhändler B. in der Rüdersdorferstra hörige Schaukasten find in der Nacht vom 22. zum mit Nachschlüsseln geöffnet und ihres Inhalt- 14 stücke im Werthe von 42 M. beraubt worden. 4 Wochen find dieselben Schaukasten ebenfalls von ihres Werthes beraubt worden. Die Diebe sind noch mittelt. x. Nach Perleberg- das ist jetzt die Loosung für unsere Droschtenfutscher. Die Zeit ist still für die Roffelenker, der Verdienst nur schwach, aber das Auge des Gesezes wacht mit gleicher Schärfe über fte. Bald ist mal Einer aufgeschrieben, drei oder fünf Mark bei der jebigen flauen Zeit ,, abladen" ist gewiß bitter, lieber läßt der Kutscher I. oder II. Güte dann einmal den blanken Hut zu Hause, entledigt sich feiner ,, Uniform" und schlendert gemüthlich in Civil nach der Berlebergerstraße, um die drei resp. fünf Mark, abzubrummen". Der Rosinante thut die Ruhe auch einmal ganz gut, fie steht auf einen Menschen ein, der vergeblich um Hilfe schlummernd im Stall, während der Kutscher seufzend auf der harten Pritsche ruht in Perleberg. * Zahlreiche Ausweisungsbefehle gegen russische Staatsangehörige find in Berlin während der jüngsten Tage und Wochen erlassen worden. Von dieser durch das königliche Polizeipräsidium verhängten Maßregel wurden hier lebende Ruffen aller Stände Kaufleute, Agenten, Händler, selbst ständige Gewerbtreibende, Studenten, Gehilfen, Gesellen und Leute ohne nachweisbaren Erwerb, ehelose wie verheirathete Ruffen( auch wenn sie mit deutschen Frauen verheirathet find), Jünglinge und ergraute Familienväter, eben erst Bugereiste warnenden Zeilen gar nicht erhalten hätte, wenn er in freudiger Hoffnung zu ihr eilte, wenn er auf ihre Zusicherungen hin seine Stellung aufgegeben hätte und fie nun unfähig fände, ihr Versprechen zu halten? Konnte sie mit dieser Angst im Herzen, mit diesen quälenden Befürchtungen in der Seele, den Knaben lieben, der ihr Alles geraubt? Was dem Barth'schen Erben an schwesterlicher Liebe ver sagt war, wurde ihm reichlich ersetzt durch die leidenschaftliche Hingebung seiner Mutter. Die Bärtlichkeit, die sie für Myra emfunden, die sie Sir Gilbert zugewendet hatte, wurde ihrem Knaben zehnfach zu Theil. Wieder befaß fie etwas, für das fie leben konnte, dem sie sich mit Herz und Seele anschmiegen Tonnte. 23 genau nach sein Lon verlegen f Dauern, bis die bürgern und Darf auch der ante nie verge Beamten halbe bürger halber Der Beitungsh Des Straßenpol einen festen St play eingeno Derfelbe dem Gegend berei night berühre. hat, tennt mich Beit wohl 10 m Zwei Schlägereien haben sich in der vergangene wieder abgespielt. Die eine fand nach 10 Uhr in der straße in der Nähe der Rosenthalerstraße statt. C 8 Personen schlugen mit den Fäusten und Stöcken u Krawall endete erst damit, daß mehrere Bersonen Publikum sich für den Gemißhandelten in's Mittel l denselben vor weiteren Ausschreitungen schütten. Leide eine Festnahme der Thäter nicht vorgenommen werden selben sich entfernt hatten, bevor Beamte der Sicherhe auf dem Plage erschienen waren. Die zweite betraf wieder eine jener widerlichen Scenen, wie fie f Friedrichstadt während der Nacht leider nur zu häufig Bwei der Zunft der„ Zuhälter" angehörige Individu gegen 12 Uhr in der Friedrichstraße, an der Ecke de straße, in Streit gerathen und hieben mit Stöcken glücksfällen, welche manchen heiß ersehnten, zärtli Säugling unerwartet hinweg gerafft hatten. Dann dem Wege nach ihrem Bimmer den schlummern Beinahe mit Haß für das Kind sant fie in den Schl ruhelose, von wüsten Träumen erfüllte Nacht folgt wachte- das Kind war verschwunden. Hatte f theil an diesem Verschwinden? Doch aus: im Eingan genau fen Der A abe ich feine S Den Angeflagte bat er fich in e et wieder auf d And hatte die eitungstaften Legitimation, ie Deshalb forderte letten Athemzu Es waren tend feine Sch Dor dem Küchen Thränen freien Sein größt bgleich auch mar vielmehr d Hindes ben der innerung an ihr vorüber zog, und sich vom Licht Das war das düstere Bild ihres Lebens, das i Dunkel bewegte, wie der Mond am Himmel nie war und fich hinter regenschweren Wolken verborge Ein großer schwarzer Hund, der dem Barth gehörte, kam unter das Fenster, sah die Inicen Tag um Tag 30g über des Kindes Haupt dahin, und schnüffelte umher und brach in ein wildes anba Fanny erholte fich und gewann neue Kraft und neue Lebensluft, während die Stunden sich für Myra langsam hinschlepp ten, denn immer noch blieb jede Nachricht von Jasper aus und sie wußte nicht, ob sie glauben solle, er sei frank oder todt, oder er habe sie in Indien vergessen, oder er eile mit gleichem Schritt England und einer grausamen Enttäuschung heul aus. 4. Kapitel. Das Schicksal des Kindes. An dem Abend, an welchem Titlow den hatte der kleine Sir Rupert Barth mancherlei gefügt hatte, war er von der Amme entkleidet Wiege gelegt worden. auf ihn zu und lein fräntliches Als der ju Temer unglüdlic Bu feinen Füßer Der Hund schier Ceremonie väter fogleich davon. Um nicht m Bed Vielleicht find alle unsere Hoffnungen vernichtet. Etwas Schrecks entgegen. Während sie in dieser schmerzensreichen, prüfungs- bestehen. Nachdem ihn seine verwittwete Mutter g liches ist geschehen. Ich weiß jezt noch nicht, ob ich überhaupt jemals Vermögen haben werde. Behalte Deine Stellung, theurer Jasper und laß uns warten, bis, ach, bis wann, weiß ich nicht. Ich bin so verstört, daß ich nichts weiter hinzufügen tann," Und nun tamen Monate, in welchen Myra von ganzem Herzen wünschte, daß das von Fanny erwartete Kind ein Mäd chen sein möchte. Die Hoffnung auf das Kind, auf ein Wesen, das ihr, ihr ganz allein gehört, das Sie lieben und von dem sie Liebe beanspruchen durfte, erhielt Fanny aufrecht. Die beiden ersten Briefe Myra's waren mit einem schnellen Schiff an den Drt ihrer Bestimmung abgegangen; die Botschaft, welche Jasper zum Zurückbleiben aufforderte, ruhte lange in einem spanischen Hafen, in welchem das Schiff, das fie trug, ausgebessert werden mußte. Schlimme Nachrichten reisen nicht immer eilig. Myra empfing Briefe von Jasper, die noch vor ihres Vaters Tode geschrieben waren. Während sie stündlich auf eine Kunde von ihm wartete, ob er tommen oder in Indien bleiben würde, war Fanny die Mutter eines Sohnes geworden. Ein befeligendes Gefühl zog in in das Herz der Wittwe ein; für Myra war die Geburt dieses Kindes ein Verdammungsurtheil. Nun erbte fie nur fünfzehn Tausend Pfund, und Jasper Figron mußte noch Jahre lang arbeiten, um seine väterlichen Güter auszulösen. Sie vermochte dieses ihr so unheilbringende Kind nicht zu lieben, noch mit Fannys Entzücken zu sympathifiren, noch wollte sie sich gestatten, das Knäblein zu haffen. Doch der bloße Anblick des Kleinen erfüllte sie mit Bitterfeit und hielt ihr ihren Verlust und ihre und Jaspers Enttäuschung gegenwärtig. Was sollte werden, wenn Jasper ihre *) Nachdruck verboten. vollen Mondscheinnacht niederkniete und ihr Leben überschaute, näherte sich Myra der jüngsten und schrecklichsten Periode deffelben, dem legten Tage, an welchem Fanny noch ihren vergötterten Knaben befessen. An diesem Tage hatte Mary von einem Freunde Jaspers aus Indien, einem alten Bekannten sowohl des Barths als der Figron einen Brief erhalten. Dieser lautete:„ Mein gnädiges Fräulein! Unser Freund Jasper, der Ihre beiden ersten Briefe mit derselben Bost empfing, traf sogleich Anstalten zur Abreise und segelte bereits brei Tage später mit der„ Dzeantönigin" nach England ab. Wenn nicht ein unvorhergesehenes Hinderniß eintritt, wird er noch vor diesen Zeilen bei Ihnen sein. Er ersuchte mich, die für ihn eintreffenden Buschriften zu öffnen und zu beantworten und so tam Ihr Brief, in welchem Sie ihn aufforderten, nicht 3n fommen, in meine Hände; ich wünsche aufrichtig, daß alle diese Schwierigkeiten, die Sie andeuteten, geebnet sein mögen, wenn er den englischen Boden betritt, denn Jasper gab hier eine ebenso ehrenvolle als ertragreiche Stellung auf und folgte so freudig und hoffnungsbeflügelt Ihrem Ruf, daß eine Enttäuschung ihn gewiß sehr peinlich berühren würde. Thr 2c." Dieser Brief verfette Myra in einen Zustand wilden Halbschwester genommen und unter dem Schu Aus diesem warmen Neste hatte ihn seine schla mantels machte er den ersten Ausflug seines erste Bekanntschaft mit der äußeren Luft. Er schlief so sanft an des Mädchens Busen spigenverhüllten Bettchen, als er im Mondlicht mie und in fühnem Bogen in das Waffer des Willesde geschleudert wurde. Der Kleine Sir Rupert sant in's Waffer. Timm Titlow stieg den Hügel hinab. Mit langsamen feierlichen Schritten lehrte Das Kleine Sam Borter da feiner Schwiege Leiche, die fie w eben ein Sound nilleibend und Du lieber Thue etme Burm! Sam, Rind füttern, ea auch ein Knabe älter sein, als Welt. Da ist e in's Waffer wir unser armer Klei wird, muß sterbe blieb Als das R nichts weit Schloß zurück. In den Wafferbehälter tauchte jest a gefolgt war, der prächtige Liebeshund ihres Vater Kleinen in der Schnauze, tauchte er wieder emp dem seltsamen Instinkt, welcher so oft richtiger Vernunft, wendete fich das Thier nach dem Ülfet eine Richtung ein, die weder den Weg Titlows, Nachtwandlerin kreuzte. Das durchnäßte Kind war schwer und der hun einem wunderbaren Instinkt gehorchend, schlug Schmerzes. Sie vergaß darüber nachzudenken, wie so Jasper Weg ein, der vor ihm lag. Er führte ihn zu der noch nicht bei ihr sei, dem dieser Brief erst vierzehn Tage später gefolgt war. Sie hatte nur Raum für den einzigen Gedanken, welchen Rummer, welche herbe Enttäuschung durch den kleinen Schläfer in der Kinderstube über ihren Jasper gebracht worden war. Den ganzen Tag war Myra ruhelos durch alle Räume des Hauses geschritten und vom Garten in den Park gegangen, Wohnung eines armen Arbeiters. Der Hund wußte so gut wie ein Menich, rettete Rind in seiner wasserdurchzogenen Belle blicklicher Sorgfalt und Pflege bedurfte. In dem merkwürdigen Schicksalsbuche bes gefoltert von der unseligen Vorstellung, Jasper bald begegnen sollten, obwohl er aus seiner rechtmäßigen Heimat und ihm bekennen zu müssen, daß sie ihn durch falsche Vorspiegelungen hierher gelodt habe! Ihre aufgeregte Seele be schäftigte fich mit seltsamen Vorstellungen von plöglichen Unworden war. Das erste Häuschen, das der Hund Sam in der Hausthür und weinte. legen, welche el worden waren. Ueber all' Sir Rupert, in einem Daumen Beinchen und f ärmlichen Küche Ein leises K Stimme rief ihm Porter ging Schlimm aus und ,, Sam, ich aß ich nicht sch findet er feinen Sei ruhig, befindet sich woh So bring Sam fchloß mutter zurüd. niederge einander los. Auch hier entzogen sich die Excedenten ihrer Festnahme durch die rechtzeitige Flucht. B. N. Den Entdeckern des Silberfundes in der Blanken gegen 9. Polize Bolig belle bei Tempelhof ist, wie wir erfahren, von dem Direktor Lägt Des Raiserhofes" ein Diner in genanntem Hotel als Finder igen lohn offerirt worden. Ob dieselben von der Offerte, einmal Kreuz bien splendides lufullisches Mahl fich ferviren zu laffen, Gebrauch zeit ärz gemacht haben, darüber theilt uns unser Berichterstatter nichts mit. Derartige hen, da Enahme N. Auf höhere Anordnung wird gegenwärtig, wie uns rieben wird, auf dem platten Lande eine Revision der age und Gewichte bei den Gewerbetreibenden vorgenommen. Die Lokalbehörden sind angewiesen, über den Ausfall derselben aus Rei ledigl zum 1. September zu berichten. Damit in Bukunft von Den Polizeibehörden ein gleichmäßiges Verfahren beobachtet s fo be erbe, ist höheren Drtes angeordnet, daß dieselben die Gegentes un fande Tenen odt schi Sfähige aß irge den un Berühru eines men. F zur näheren Feststellung betr. der Richtigkeit oder Untitigkeit dem nächsten Eichungsamte überweisen, und dann hinsichtlich der unrichtig befundenen Maß- und Gewichts- Utenregelmäßig das gefeßlich geordnete Strafverfahren einleiten. a. Was in Berlin nicht Alles verloren geht! Auf dem Flur des Hauses Ackerstraße 1b ist vor 3 Wochen ein weirädriges Velociped gefunden und von dem Finder, dem Hausdiener Thiele, Elsasserstr. 10, in Verwahrung ier genommen worden. Der Eigenthümer des Velocipedes hat sich faunommen bisher nicht gemeldet. , nad ufe der ah die er ihr t, * Säufer, " Präsident: Sie kannten doch den Mann, weshalb forderten Sie die Legitimation?" Beuge: Er hat mir einmal gesagt, daß er verzogen ist."-- Angeklagter: Der Beuge Schußmann Richter hat mich grob behandelt, sogar gestoßen!" Präsident: Haben Sie den Mann gestoßen?" Beuge:„ Nein." Angeklagter:" Herr Präfident, ich bitte meine Beugen zu vernehmen, dieselben werden es bekunden!" Der Gerichtshof nahm Abstand die Zeugen zu vernehmen, weil die Uebertretung des Angeklagten als erwiesen zu erachten sei: Der Kasten habe zwar im Flur gestanden, doch der Verkäufer mit Zeitungen auf dem Bürgersteige, deshalb sei der Angeklagte mit 4 Mark, eventl. 2 Tagen Haft zu bestrafen. Unter der Anflage der Majestätsbeleidigung stand gestern der Schuhmacher- Werkführer Heinrich Schaub vor der vierten Straffammer des Landgerichts I. Der Angeklagte, welcher angiebt, daß er Dissident ist und der sozialdemokratischen Partei angehört, aber ,, durchbrungen von der gefeglichen Botmäßigkeit und freien Entwickelung" ist, war bei der in der Passage hierselbst domizilirten Firma Frohm, Brind u. Co. beschäftigt und soll zu zwei verschiedenen Malen gegenüber seinen Kollegen sich in höchst despektirlichen Ausdrücken über den Kaiser geäußert haben. Der Angeklagte bestreitet dies mit Entschiedenheit, er will lediglich das Opfer der Rache einiger seiner Kollegen sein, die ihm seine bevorzugtere Stellung misgönnten. Als Hauptbelastungszeuge trat der ehemalige Schaffner, spätere Leistenarbeiter Bagermann auf, der auch die Denunziation gegen den Angeklagten eingereicht hat. Dieser bestätigte in allen Punkten die Anklage, der zweite Belastungszeuge, Stepper Mallisch, wollte dagegen nur die eine inkriminirte Aeußerung gehört haben. Eine ganze Reihe durch die Vertheidigung geladener Entgeklagten und den Belastungszeugen ein feindseliges Verhält niß bestanden hatte und besonders Bagermann habe früher vergebliche Versuche gemacht, den Angeklagten aus seiner Stellung zu verdrängen und verschiedentlich seinem Rachgefühl Worte verliehen. Der Staatsanwalt hielt den Angeklagten für schuldig und beantragte neun Monate Gefängniß, der Gerichtshof war aber anderer Ansicht und erkannte auf Freisprechung, weil er den Belastungszeugen feinen Glauben schenkte, und es für bedenklich hielt, der erst nach 9 Monaten angebrachten Denunziation des Bagermann entscheidendes Gewicht beizulegen, obgleich letzterer wiederholt versicherte, daß sein Motiv zur Denunziation nur die Ueberzeugung gewesen sei, daß derartige Elemente dem Staate schaden tönnten." Der Angeflagte wurde nach 6 wöchentlicher Untersuchungshaft sofort auf freien Fuß gefeßt. Der Magistrat von Liegnit hat im Innern der meist an den Thüren, Platate folgenden Inhalts anleben laffen: Um Euch und Eure Kinder gesund und am = gebe Leben zu erhalten: Lüftet täglich die Zimmer durch langes laftungszeugen befundete, daß in der That zwischen dem AnOffenbalten der Fenster!- Kocht nicht in den Wohnräumen! Gebt Euren Kindern unter einem Jahre, wenn nicht Mutter, , mit o boch gute Rub- und feine abgerahmte Milch! Haltet in Faberall auf Reinlichkeit!- Hütet Guch vor allen Pfuschturen! De Magistrat." Rannib Efeit m Rid Vircho Beba sdorfa r Fam der nächtli en wu ein Der Gn Des ging Serfone Die Di zach be Gerichts- Zeitung. R. Für Zeitungshändler ist es oft sehr schwierig, ihr Geschäft auf Straßen und öffentlichen Blägen so zu betreiben, Lebert f. Ein Paar nette Bankiers find die Herren Wilhelm Albert Krone und Alfred Franz Mende, die heute unter der Anklage der wiederholten Untreue nebst Unterschlagung und des einfachen Banterutts, sowie Mende außerdem des Betruges vor den Schranken der ersten Ferienftraflammer fie nicht die Klippen des Straßenpolizei- Reglements be rühren. Besonders schwer fann jedoch dem Verkäufer das dadurch gemacht werden, daß Beamte oft mehr als nothendig ist durch kleinliche Maßnahmen dem Gesetze Geltung schaffen suchen. Wer die Gerichtshallen des Defteren beit, der muß die Wahrnehmung machen, daß viele Verurtheilungen, viele Gerichtssitungen nicht stattfinden würden, enn von Seiten der Beamten ein freundliches Wort oder ein gemählterer Ausdruck zur rechten Zeit gebraucht worden wäre. Freilich ist hier in Berlin den Schußleuten von Seiten ihrer Borgesetzten Höflichkeit anempfohlen was gewiß sehr lobens: hiesigen Landgerichts I standen. Ihnen zur Seite fungirten Holy Werth ist allein es giebt viele Momente, wo der Beamte Straßenau nach seiner Instruftion handeln und dennoch durch den Lon verlegen kann. Es wird jedenfalls noch geraume Zeit Dauern, bis die oft schroffen Verhältnisse zwischen den Staatsbürgern und Beamten fordialeren Platz machen. Eins aber auch der mit ganz besonderer Vollmacht ausgerüstete Be nte nie vergessen, nämlich daß die Staatsbürger nicht um der Beamten halber, sondern umgekehrt die Beamten der Staatsrger halber da find. Vor dem Schöffengericht stand gestern Beitungshändler Sperling, angeklagt der Uebertretung Jebem en Wa Schuld Terftraf zum en. 23 14 von noch gangene in der t. Et en un jonen ittel leg Leide werden Sicherhe peite e fie fi häufig pividu de der fen w ärtlid ann ternber Schla folgte e fie c bas Lichte nieb orgen arth Inteen nbal Darf der des Straßenpolizei- Reglements. Der Angeklagte ist beschuldigt, einen festen Stand mit seinem Zeitungsverkauf am Alexanderplay eingenommen zu haben. derfelbe dem Präsidenten: Segend bereits Auf Befragen erklärte Ich handle in dortiger it im Eingang eines Hausflurs, so daß ich die Straße gar vier Jahre mit Beitungen und stehe Bet wohl 10 mal meine Legitimation verlangt, trogdem er mich hat, tennt mich schon seit einem Jahre und hat während dieser genau fennen muß. Beuge Schußmann Richter sagt Beuge Schußmann Richter sagt Der Angeklagte ist mir seit einem Jahre bekannt, auch Doch Den habe ich seine Legitimation mehrmals nachgesehen. Ich habe bat Angeklagten schon früher einmal denunzirt und seitdem er wieder auf dem Bürgersteig mit dem Rücken an der Mauer, er fich in einen Flur gestellt. Am 20. Mai d. J. stand und hatte die Zeitungen neben sich an der Wand liegen, der dem Flur. Ich verlangte die Legitimation, jedoch der Angeklagte verweigerte mir dieselbe; Deshalb forderte ich ihn auf, mit nach der Wache zu kommen. Es waren noch nicht fünf Minuten vergangen, seit er den als Vertheidiger die Rechtsanwälte Wronker und Dr. Sello. Die feit dem 19. Mai d. J. in Untersuchungshaft genommenen Angeklagten betrieben seit dem 1. Oktober 1874 hier ein Bankgeschäft, in welches jeder von ihnen eine erste Einlage von 30 000 Mart gemacht hat. Als im Winter 1877/78 große Verluste an den Kunden des Geschäfts eintraten und sie demzufolge in Verlegenheiten geriethen, legte Krone noch 15 000 M., die er von seiner Mutter erhalten, und Mende noch 24 000 m., die ihm seine Schwiegermutter auf das Erbtheil seiner Frau gegeben hat, in das Geschäft ein. Am 1. Februar 1883 stellte das Geschäft seine Bahlungen ein und am 5. desselben Monats wurde der Konkurs über die Firma eröffnet. Die Anklage führt nun betreffs des ersten Anklagepunktes vier Fälle auf, in denen die Angeklagten resp. der eine mit Kenntniß der andern in Depot gegebene Effekten verwerthet und den Erlös für das Geschäft verwendet haben. 1) Der Landwirth Paul Kras, welcher im Jahre 1882 hier fein Jahr abdiente, hat den Angeklagten am 30. September 1882 diverse Effekten im Gesammtwerth von ca. 22 000 Mart als Depot für etwa zu erhebende Darlehen und für möglicher Weise vorzunehmende Spekulationsläufe übergeben und darauf ca. 4000 Mt. entnommen. Die Angeklagten haben diese Effek ten verpfändet, so daß Kraß einen Schaden von über 18 000 Mt. erlitten hat. 2) Der Oberlehrer Dr. Marthe hatte den Angeklagten in gleicher Weise und ebenfalls zu dem Zwecke, hin und wieder benöthigte Gelder aufzunehmen, Effekten im Gesammtwerthe von ca. 22 000 Mt. übergeben. Um diesen Betrag ist Dr. Marthe geschädigt, da auch diese Effekten die Angeklagten verpfändet haben. 3) Der Koch Krüger, der mit den Angeklagten seit längerer Zeit in Geschäftsverbindung stand, hatte dieselben am 20. Dec. 1872 beauftragt, für ihn 6000 Mart Angermünder Schwedter Prioritäten zu laufen. Bwei die Absicht hatte, den Betrag von 12 000 Mart zu bezahlen, da ihm bereits vom Holzcomptoir am 1. Februar 1882 30 000 m. zur Abhebung von der Deutschen Bant angewiesen waren. Noch ehe er aber zur Abholung dieser Summe gekommen sei, habe er in der Erwägung, daß das Geschäft doch wohl nicht mehr zu halten sein würde, sich entschloffen gehabt, den Wirr nissen ein Ende zu machen und in Konkurs zu gehen. Aus der Beweisaufnahme, die im Wesentlichen die Annahme der Anklage bestätigt, ist u. A. hervorzuheben, Die daß Unterbilanz 587 000 Mart betragen hat. Bücherrevisor Bierstädt monirt zwar betreffs der Buchführung einige Mängel, erachtet aber im Uebrigen dieselbe für übersichtlich. Der Gerichtshof erachtete die 4 Fälle der Unterschlagung, den gegen Krüger in idealer Konkurrenz mit Untreue aber nur gegen Mende, für erwiesen; außerdem sprach er das Schuldig wegen einfachen Bankerotts, und zwar indem er Differenzhandel und übermäßigen Verbrauch durch Aufwand für festgestellt ansah. Jm Uebrigen wurde auf Nichtschuldig erkannt. Bei der Strafbemessung ward der grobe Vertrauensbruch und die hohen Objekte in Betracht gezogen. Für jeden Fall der Unterschlagung wurde 1 Jahr, für den Bankerott 3 Monate gerechnet und diese Einzelstrafen zu einer Gefängnißstrafe vereinigt, bei Krone von 2%, bei Mende von 3 Jahren Gefängniß. Außerdem wurden bei der an den Tag gelegten ehrlosen Gesinnung den Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre aberkannt. * Reichsgerichtsentscheidungen. Die Wegnahme eines Sparkassenbuchs, um darauf die Spareinlage ganz oder theilweise zu erheben und sodann das Sparkassenbuch dem Eigenthümer wieder zurückzubringen, ist nach einem Urtheil des Reichsgerichts, I. Straff., vom 1. Mai 1884 als Diebstahl zu bestrafen. Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. t. Die Berliner Schlosser- Innung hat in einem von dem Vorstand derselben an die Strife- Kommission der Bauanschläger gerichteten Schreiben jede Intervention zwischen diesen und den Meistern abgelehnt, den Ersteren vielmehr als selbstständigen" Arbeitern, den Weg der Selbsthilfe empfohlen. Dieses Schreiben wurde am Donnerstag Abend in den Grat weil'schen Bierhallen durch Herrn Baumgarten zur Kenntniß, der um diese Zeit im gedachten Lokale stattfindenden Generalversammlung der Bauanschläger gebracht und rief allgemeine Entrüstung hervor, um so mehr, als im vorigen Jahre, als es zum striken zu spät war, die Schlosser- Innung fich den Forberungen der Bauanschläger geneigt gezeigt hatte. Jezt wird ausdrücklich die geforderte Unterschrift verweigert und will man von den Mehrforderungen der Bauanschläger Nichts wissen. Nach ausgedehnter Diskussion gelangte folgende Resolution zur Annahme: Die heute in Gratweil's Bierhallen tagende Generalversammlung der Bauanschläger erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten voll und ganz einverstanden und beschließt, an der Unterschrift der Formulare seitens der Arbeitgeber festzuhalten, den Tarif in allen Punkten durchzuführen und auf ihren Forderungen zu beharren. ihren Forderungen zu beharren. Ein Antrag auf Erhöhung der Strife Unterstüßung( dieselbe beträgt für Verheirathete 12 M., für Unverheirathete 10 M. pro Woche) wurde entschieden abgelehnt. Es sei hier nochmals darauf hingewiesen, Daß jeder Bauanschläger, ob er dem Verein angehört oder nicht, im Falle des Strikes aus der Strikekaffe unterstützt wird. letten Athemzug seines Erstgeborenen beobachtet hatte. Wäh- Tage darauf hat er sie auch ausgehändigt erhalten, fie aber rend seine Schwiegermutter, das todte Kind auf dem Schooße, Behufs Einziehung neuer Coupons den Angeklagten wieder wurden, verzichten, und bemerken nur, daß Niemand in der Dor dem Küchenfeuer saß, war er hinaus getreten, um seinen übergeben, die sie demnächst verpfändet haben. -4) Der Brauereibefizer Gebhardt hatte bei der Reichsbank ruffiche obgleich auch dieser ihm in die Seele schnitt, sein Kummer Sein größter Schmerz galt nicht dem Verlust des Kindes, Prioritäten im Werthe von 17 000 Wart lombardirt. Da ihm war vielmehr durch die Besorgniß veranlaßt, daß der Tod des Rindes den der Mutter nach fich ziehen würde, und Sam liebte fein träntliches Weib über Alles. feiner Als der junge Arbeiter so weinend vor dem Eingang zu unglücklichen Wohnung dastand, sprang ein großer Hund auf ihn zu und legte ein kleines, ganz durchnäßtes Kind gerade Bu feinen Füßen nieder. Das Kleine athmete schwer, Sam hob es mitleidig auf. fogleich Ceremonie väterlicher Anerkennung zu betrachten und rannte der Angeklagte zu 1 aber Beleihungen in größerem Umfange, als sie von der Reichsbank gewährt wurden, zuficherte, übergab Gebhardt dem Geschäft desselben den Depotschein behufs Abhebung der Effekten nach Begleichung des darauf erhobenen Darlehns. Alsdann erhielt er Darlehne von den Angeklagten, welche einmal sogar den Werth der Effekten überstiegen; schließlich aber, als Gebhardt vergeblich sein Depot zurück verlangte, überstieg sein Depot die Schuldsumme nun ca. 12 000. Der Hund schien diese Bewegung im Lichte der altrömischen zweiten Anklagepunktes wird den Angeklagten zur Last ge Jeiner Beil 216 er ge Schlat L sben rte est d egump ater Empor ter fer bund Lg Der Heid B filr ath nb Trand davon. Sam Borter das gestrandete Gut in die Küche und legte es Um nicht weniger vernünftiger zu sein, wie das Thier, trug Leihe, die sie wieder in die Wiege gebettet hatte. Schwiegermutter auf den Schooß, an Stelle der fleinen eben ein Hund legt, daß fie a. durch Differenzhandel an der Börse, b. durch übermäßigen Verbrauch große Summen schuldig geworden sind; daß ihre Bücher so unordentlich geführt waren, daß fie feine Vermögensübersicht gewährten, sowie daß die Bilanz pro 1882 zu ziehen unterlassen war. Die für den Haushalt verbrauchten Beträge belefen sich bei Krone für das Thue etwas für das kleine zitternde Ding, das mir so Jahr 1875 ca. 7100, pro 1876 ca 4,850, pro 1877 ca. 11,000, vor die Füße gelegt hat," erklärte Sam. Du lieber Himmel!" schrie das Weib, das Kind behende entkleidend und vor dem Feuer erwärmend. Der arme Burm! Sam, wärme rasch diesen Fenchelthee, ich werde das wird, muß sterben!" Rind füttern, es scheint recht hungrig zu sein. Ach, es ist Der Lettere ist verheirathet und Vater mehrerer Kinder, während auch ein Knabe und ein so herziger. Er wird eine Woche der Erstere noch unverheirathet ist.. älter sein, als unser armer Junge. So gehts nun in der Welt. Da ist eine Frau, die fich ihres Kindes schämt und es in's Waffer wirft, und es wird lebendig herausgezogen, und under armer Kleiner, dessen Tod seine Mutter nicht überleben Als das Kind getrocknet, gereinigt und gefüttert war, O nichts weiter zu thun übrig, als ihm die Kleider anzu welche eben dem todten Söhnchen Porters ausgezogen blieb legen, worden waren. pro 1878 ca. 9500, pro 1879 ca. 7400, pro 1880 ca. 8000 und pro 1881 ca. 23,000 Mt. Bei Mente beliefen sich die ver brauchten Summen auf 8500, 16,000, 17,000, 26,000, 25,000, 17,000, 26,400 und 17,700 Mt. für die gleichen Zeiträume. Das letzte dem Mende allein zur Laft gelegte Vergehen des Betruges betrifft die Abnahme von 6000 Rubeln von der Firma Stettmer gegen einen Bonds am 1. Februar, dem Tage der Bahlungs- Einstellung, unter dem Verschweigen der Thatsache dieses Um standes und in der Absicht, mit dieser Summe einen anderen Gläubiger zu bevorzugen. Die Angeflagten bekennen fich in allen Anklage Punkten für nichtschuldig. Hingesichts der ihnen zur Last gelegten Untreue und Unterschlagung behaupten sie, sich zur Verpfändung der Werthpapiere für berechtigt erachtet zu haben, denn die Hinterleger haben ja wissen müssen, daß fie ihnen die erwünsch ten Darlehne aus eigenen Mitteln nicht haben machen tönnen, daß iste daher die Effekten anderweitig verwerthen mußten. Für die betreffenden vier Kunden war, wie für alle übrigen, ein Kontokurentverkehr eingerichtet gewesen. Die Angeklagten haben; die gemachten Geschäfte waren Ultimo- Engagements, bei Sam, ich möchte das Kind haben. Es fah heute so Jhlimm aus und ich ängstige mich so um den füßen Kleinen, denen es sich um reelle Lieferung der Stücke gehandelt hätte. Daß ich nicht schlafen kann. Was sagte Dr. Wrigley von ihm, Auch hätten fie für ihre Haushalte nur mäßige Summen ver findet er seinen Zustand bedenklich, Sam?" braucht. In den aufgeführten Beträgen seien die Zinsen für die Geschäftseinleger, die sie an ihre Eltern zu zahlen hatten, Sei ruhig, Hanna, und rege Dich nicht auf. Das Kind sowie die Verluste bei eigenen Spekulationen mit enthalten. Menke führt außerdem an, daß er Kurkosten in beträchtlicher Höhe zu zahlen gehabt hätte. Den legten Anklagepunkt ans Sam schloß die Thür und kehrte zu seiner Schwieger- langend, behauptet Mente, daß er in dem Moment der Entnahme der 6000 Rubel vor der Handlung Stettmer wohl Ueber all' fein Mißgeschick triumphirend, sog der kleine Sir Rupert, in einen groben Flanelllittel gehüllt, ruhig an Seinem Daumen, strampelte seelenvergnügt mit seinen fetten Beinchen und schlief endlich offenbar sehr zufrieden in der ärmlichen Küche dieser Arbeiterfamilie ein. Ein leises Klopfen an der Wand wurde gehört. Stimme rief ihm aus der Dunkelheit zu: Porter ging in das anstoßende Zimmer und eine schwache bestreiten ferner, daß fie Differenzhandel an der Börse getrieben befindet sich wohl." mutter zurüd. ( Forts. folgt.) h. Zur großen Schneiderversammlung, welche am Mittwoch Abend in Sachen des Stettiner Strites stattgefunden und über welche das Wesentlichste bereits in der gestrigen Nummer des Berl. Voltsblatt" berichtet wurde, tragen wir noch das Nachstehende über eine gewisse Episode der Verſammlung nach: In gewissem Zusammenhange mit der Strikeangelegenheit ergingen fich längere Zeit alle Redner der Versammlung in den schärfsten Verurtheilungen einer gewissermaßen bekannten, in Schneiderkreisen durchaus nicht im besten Geruche stehenden Persönlichkeit, welche unter der Bezeichnung eines Schneidermeisters" und Vorsitzenden des Fachvereins der Schneider" von Zeit zu Zeit in einem hiesigen Organ der Tagespresse mit Schneiderangelegenheiten wie ein Redner fich gelinde ausdrückte groben Unfug treibt", vor längerer Beit aus dem Schneider- Fachvereine, dessen Vorsitzender er einmal war, aus mehr triftigen wie für den Betroffenen ehrenvollen Gründen ausgestoßen wurde und nun noch immer die öffentliche Aufmerksamkeit gewaltsam auf sich zu ziehen sucht. Wir müssen hier sebstverständlich auf eine Wiedergabe der un qualifizirbaren Mittheilungen, die über den Betreffenden von den der gemacht großen Versammlung die Ansichten theilte, die derselbe neuestens in einer öffentlichen Rundgebung gegen den Stettiner Schneiderstrike resp. gegen deſſen Unterſtüßung von Seiten der Berliner Schneider in einer hiesigen Zeitung hatte laut werden lassen. Uebrigens führte die an drastischen und Heiterkeit erregenden Wendungen überreiche Diskussion über diesen Gegenstand der Abschweifung von der eigentlichen Tagesordnung erstens zu dem von der Versammlung gefaßten Beschlusse, über die in Rede stehende Persönlichkeit zur Tagesordnung überzugehen" und zweitens zur gleichfalls einstimmigen Annahme einer Resolution, durch welche die Versammelten erklären, daß es überhaupt nur einen einzigen Fachverein der Schneider in Berlin giebt, der aber mit der betreffenden Persönlichkeit und mit Dem hinwieder diese nichts zu schaffen hat, sowie daß kein Berliner Schneider von einem Fachvereine etwas weiß, deffen Vorfizenden jene Person sich mit Recht nennen fönnte und daß deshalb die Schneider Berlins über jene Person für alle Bukunft zur Tagesordnung übergehen." Schließlich erwähnen wir noch, daß alle Unterstügungsbeiträge, sowohl die zum hiefigen General- Unterstügungsfonds, als auch jene für den Stettiner Strife an den Kassirer der Lohnkommission, Herrn Marode, Mauerstraße 86, im Pieperschen Lokale abzuliefern find, jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr und werktäglich Nachmittags von 12 bis 1% Uhr, sowie Abends von 8 bis 10 Uhr. Aufruf an sämmtliche Möbelpolirer Berlins! Kol legen! Im Laufe der nächsten Woche treten die Mitglieder der hier bestehenden Möbelpolir- Vereine in die Zentral- Kranfen- und Sterbekaffe der Tischler und verwandten Berufsge noffen ein. Diesem Maffeneintritt tönnen sich auch Nichtmitgtieder anschließen und haben diefelben ebenfalls die Begün ftigung, daß 1) die ärztliche Untersuchung fortfällt, 2) feine Probe oder Karenzzeit verlangt wird und 3) daß die Aufnahme ohne Unterschied des Alters stattfindet. Die Stommiffion für die Krankenkassen- Angelegenheit der Möbelpolirer ersucht nun alle Kollegen, welche mit in die Krankenkasse eintreten wollen, sich sofort zur Aufnahme zu melden, da die Listen am 1. August geschlossen werden und eine spätere Aufnahme nicht stattfinden kann. Ebenso ersuchen wir die Kollegen, welche fich bereits eingezeichnet, aber das Einschreibegeld( 1 Mart) noch nicht bezahlt haben, dies sofort zu thun. Wir erwarten, daß alle Berufsgenossen fich einzeichnen laffen. Die Zahl der be reits Aufgenommenen beträgt ca. 200. Die Aufnahme findet statt am Sonnabend Abend von 8-10 Uhr, am Sonntag von 9-1 Uhr in folgenden Aufnahmestellen: 1) Karl Kurth, Lottumstr. 13a; 2) Robert Weber, Prenzlauerstr. 56; 3) Starl Neumeister, Pallisadenstr. 34. IV.; 4) Frig MozikaIis, Köpnickerstr. 7; 5) im Lotal des Herrn Wirsing, Andreasstr. 44; 6) im Lokal des Herrn Dittman, DranienStraße 7, fowie am Montag Abend in der Versammlung Grüner Weg 29 bei Keller und in der Versammlung des Vereins der selbstständigen Möbelpolirer Montag Abend& uhr 8 Kaiser Franz- Garde- Grenadierplas 7 bei Kuhla. Die Kommiffion. J. A.: Robert Weber. Wir bitten Briefe und Zusendungen an obige Adresse gelangen| zu laffen. Der Vorstand des Fachvereins der Kistenmacher in Altona. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck des Aufrufs ersucht. Aufruf an sämmtliche Schneider Deutschlands. Die Delegirten Eures Kongresses in Gotha haben eine traurige Erfahrung gemacht. Von den Stettiner Kollegen nämlich traf ein Brief ein, welcher unter Rlarlegung des dortigen Nothstandes unter den Kollegen berichtete, daß der Muthwille der Arbeitgeber sie zu einem Strife gezwungen habe. Unsere dortigen Kollegen ersuchten die Herren Arbeitgeber um eine geringe Lohnaufbesserung, allein sie wurden rundweg abgewiesen und befinden sich in Folge deffen ca. 400 Mann seit etwa 8 Tagen im Ausstande. Kollegen! Es ist unsere heilige Pflicht, die hungernden Brüder in Stettin zu unterstüßen, daher an Euch, die Aufforderung ergeht, sofort dafür zur sorgen, daß Gelder aufgebracht und an B. Kutschbach, 3. Marktstr. 26. Hamburg gesandt werden, welcher sie den Nothleidenden sofort übermitteln wird. Kollegen, seid eingedent des Umstandes, daß schnelle Hülfe doppelte Hülfe ist und deshalb rüstig ans Wert. Das Bureau des Schneider Kongresses zu Gotha. Um Abdruck des Aufrufes von allen befreundeten Blättern wird gebeten. Mit der Bitte um Abdruck wurde uns folgender Aufruf eingesandt: Mr. forderte der Vorsitzende, Herr G. Blume, die Nichtmitglie des Vereins auf, den Saal zu verlassen. Diese Aufforder wiederholte er drei Mal und fam auch eine Anzahl Berfon dieser Aufforderung nach. Hierauf machte der Polizei- Offizi hille einen Rundgang durch den Saal, wahrscheinlich fich zu überzeugen, ob noch andere Personen als nur Mitg der in der Versammlung anwesend seien; dieses mochte b wohl auch der Fall sein, denn er forderte den Vorsitzenden die Versammlung zu schließen. Der Vorsitzende erklärte bien der Versammlung: Er hätte von dem überwachenden Beam den Befehl erhalten, die Versammlung zu schließen, er m das aber nicht thun, er werde nur der Gewalt weichen! Hi löfte der Polizeioffiziant die Versammlung auf. In hod diger Erregung verließen die sehr zahlreich Erschienenen sam den Saal. Wie der Hamb. Bürgerztg." mitgetheilt wollen nun die Arbeiter der Firma Blohm u. Voß eine sammlung einberufen mit der Tagesordnung:„ Der Strike Schiffszimmerleute auf der Werft von Blohm und Voß!" Der Fachverein der Altonaer Tischler hielt am stag Abend im Vereinslokal eine Versammlung ab, auf d Tagesordnung ,, Verschiedenes" stand. Auf erfolgte Auff rung des Vorfizenden meldete sich nach Verlesung des folls Niemand zum Wort. Derselbe theilte sodann mit den Buschriften aus Dyenhausen und Hannover zufolge dortigen Strikes der Berufsgenossen noch fortdauern und diese dringend bitten, ihnen weitere Unterstügungen zuei in's men zu lassen, damit sie nicht gezwungen werden, zu den Bedingungen durch die Noth gezwungen, die Arbeit aufzunehmen. Der Vorsigende forderte in Folge deffen zahlreichen Beiträgen auf. Auf erfolgte Anfrage e fich der Wirth erbötig, eine Tafel mit der Aufschrift, verkehr und Arbeitsnachweis" an seinem Lokal auf seine S anzubringen. Aus Sachsen bringt die B.- 3tg." folgende Privatmittheilung: Auch die Berichte der Handelskammern und Konsulate über den Geschäftsverkehr des Jahres 1883 in unserem Königreich bestätigen, troßdem die Fabrikation im Allgemeinen etwas gestiegen ist, ein Stagniren der Geschäftsgewinne und der Löhne. Die Leipziger Handelskammer fonstatirt ,, lebhafte Thätigkeit im Handel und Gewerbe, ziemlich ansgedehnten Absaß, aber verhältnißmäßig niedrige Geschäftsgewinne bei anstrengender Arbeit." Aus den Berichten der Konsulate zu Leipzig, Chemnitz und Annaberg geht hervor, daß die Fabrikation mu sikalischer Instrumente gestiegen sei, was auch die größere Ausfuhr beweise. In einem dieser Berichte aber heißt es: „ Das Geschäft in Violinen ist noch recht flau, dagegen find Mesfinginstrumente, Guitarren und Zittern begehrt; aber über die gebrüdten Preise hört man überall flagen." ,, Die gesammte Textil- Industrie hat noch immer unter den seitherigen drückenden Verhältnissen schwer zu leiden." so heißt es in dem legten Bericht der ,, KattunManufaktur- Aktienfabrik" unserer Nachbarstadt Eilenburg. Das Exportgeschäft blieb auch in diesem Jahre lahm; in den befreundeten Ländern beschränkten hohe Bölle den Absatz bei niederen Preisen. Wüste Spekulationen in Baumwolle" fteigerten die Preise des Rohmaterials, worunter die Produktion zu leiden hatte- ,, ein Gewinn wurde im vorigen Jahre nicht erzielt. Daß auch die Löhne sehr gedrückt waren, geht aus einem Berichte eines Arbeiters aus Eilenburg hervor, der den Durchschnitt der Lohnhöhe auf 6-9 Mart, also 72 Mart feststellt. Zwei Fabrikationszweige lassen bedeutend nach oder gehen? ihrem Ende entgehen, so die ara fabrikation im Voigtlande, die nun völlig aufgehört, so daß bald die ruffige Gestalt des Bichers" in den voigtländischen Waldungen nur noch in den Sagen eine Rolle spielen wird.- Dann aber auch ist der Erzbergbau im Erzgebirge wieder bedeutend auch ist der Erzbergbau im Erzgebirge wieder bedeutend im Rückgange begriffen; nicht allein die Arbeitskräfte waren geringer im Jahre 1883, als im Vorjahre, auch die Ausbeutung hat nachgelaffen und in einigen Gegenden in einem Maße, daß der Hochofenbetrieb nicht mehr rentabel ist. So hat die Schwarzenberger Hütte, welche mit großen Hoffnungen und großem Kapital vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde und die überall die verlassenen Eisengruben untersuchen ließ, ihren Betrieb eingestellt. Wo aber sollen nun all' die entlassenen und unbeschäftigten Arbeiter neue Arbeit erhalten? Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Wenn dann noch bei neuen Unternehmungen fremde Arbeiter bevorzugt werden, so müssen ja der Hunger und das Elend in die Reihen der heimischen Arbeiter ihren Einzug halten. J. An die Wirker, Weber, Spinner, Färber, Handschuhmacher, Stider, Appreteure, Posamentiere und verwandten Berufsgenoffen( beiderlei Geschlechts). Da mit dem 1. Dezember 1884 das Reichs- Krankenkassengeset in Kraft tritt, wo jede Person, welche nicht selbstständig ist, einer Kaffe angehören muß, so haben sich in Chemnig eine große Anzahl Personen zusammengethan, um eine freie Hilfskaffe in's Leben zu rufen. Die Konstituirung dieser Kaffe unter dem Namen: Algemeine deutsche Kranken- und Begräbnißkaffe für Wirker, Weber, Spinner, Färber und verwandten Berufsgenossen( beiderlei Geschlechts) hat am 30. Juni d. J. stattgefunden. Gleichzeitig haben wir das Statut als eingeschriebene Hilfskaffe nach der neuen Novelle des Hilfskaffengesetzes vom 1. Juni d. 3. zur Genehmigung eingereicht, um fedes Mitglied von dem Beitritt zu einer Orts- und Fabrikkaffe zu befreien. Die Aufnahmebedingungen find: Jede Person vom 14. bis 50. Lebensjahre fann sich das Mitgliedsrecht erwerben. Das Eintrittsgeld beträgt 1Mart. Die Steuerbeiträge find in der 1. Klaffe wöchentlich 30 Pf., in der 2. Klaffe wöchentlich 20 Pf., in der 3. Klaffe wöchentlich 15 Bf. und in der 4. Klaffe wöchentlich 10 Bf. Die Unterſtügung beträgt in der 1. Klaffe wöchentlich 12 Mt., in der 2. Klasse wöchentlich 8 Mt., in der 3. Klaffe wöchentlich 6 M. und in der 4. Klasse wöchentlich 4 Mt. Die Unterftügung dauert ein Jahr. An Begräbnißgeld wird ausgezahlt in der 1. Klasse 60 Mt., in der 2. Klasse 50 Mt., in der 3. Klaffe 45 Mt. und in der 4. Klaffe 40 Mt. Wir glauben allen Anforderungen, welche an eine Kaffe gestellt werden, zu genügen und deshalb bitten wir Arbeiter und Arbeiterinnen obiger Branchen, fich dieser Kaffe anzuschließen. Chemnitz. Der Vorstand. Adolph Uhlig, 1. Vorsitzer, Schüßenstraße 15. Aufruf an die Kistenmacher Deutschlands. Die Kistenmacher in Altona haben ein Arbeitsnachweisebüreau im Frankfurter Hof", Gr. Rosenstr. 32 in Altona, errichtet, und wünscht der unterzeichnete Vorstand des Fachvereins der Kistenmacher mit auswärtigen Kollegen in Verbindung zu treten behufs Verständigung über wichtige Punkte bezüglich der Organisation 2c. 4. Klasse 170. Rönigl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 25. Juli 1884. Nur die Gewinne über 210 Mark find ben betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) " 1 D feint Rummern A Für be nement auf Metallarbeiter Berlins. Am Sonntag, den 27 Vormittags 10 Uhr, findet im„ Louisenstädtischen The Dresdenerstr. Nr. 72, eine öffentliche General- Versamm sämmtlicher Metallarbeiter Berlins, wie Klempner, Gi Maschinenbauer, Metallorüder, Schloffer, Schnittat Schleifer, Former, Gelbgießer, Presser, Dreher, Blechladi statt. T.- D.: Die Nothwendigkeit einer großen zent Metallarbeiter- Gewerkschaft Berlins, Referent: Kollege Gördi, Maschinenbauer. Metallarbeiter Berlins! Gewerken bricht sich immer mehr und mehr die Ueberzeu Bahn, daß nur allein in der Vereinigung ein wirksames gefunden werden kann, um die berechtigten Intereffen der beiter zu wahren. Die verschiedensten Branchen unseres haben sich auch bereits in fleineren Vereinen organisirt Genoffen, gilt es, dieselben zusammen zu faffen zu gemeinsa ist, desto mächtiger wird stets dieselbe sein. Aus diesen Gr halten wir eine große Gesammtorganisation sämmtlicher fallarbeiter für eine unbedingte Nothwendigkeit. Ben 90 B Frei i werben von Gpbition, Für Au thatfräftiger Arbeit. Je größer, je zahlreicher eine Verein die Mon Web e Don 2 Mar Den n Auflösung einer Versammlung der Hamburger Tisch- machen sich solche Bestrebungen fund und wir Metalla heil des fe follten die Legten sein? Nein, gewiß nicht! Kollegen, zu beweisen, daß wir nicht hinter andern Gewerken geblieben find. Wohlan denn! Thue Jeder seine Schul und sorge dafür, daß die Versammlung recht zahlreich b ler. Der Fachverein der Tischler hatte zu Dienstag Abend nach Tütges Etablissement eine Mitgliederversammlung einbe rufen, zu welcher mit Rücksicht auf die Tagesordnung: Der Streit der Bimmerer bei Blohm u. Voß", die Arbeiter der Firma Blohm u. Voß eingeladen waren. Die Tagesordnung war von der Polizeibehörde genehmigt, diese Genehmigung wurde aber am Dienstag Abend wieder zurückgenommen und so fam es, daß ein großer Theil der Arbeiter der obigen Firma wieder umfehren mußten. Nach Eröffnung der Versammlung 45050 73 159[ 300] 226 33 38 327 61 548 611 36 719 42 97 946 52 76[ 550] 90 46187 201 315 23 44 428 527[ 300] 74 620 26 30 721 44 59 81 807 54 914 31 91 99 47082 183 90 213 41[ 300] 328 32 61[ 550] 63 [ 300] 85 87 90 409 24 49 64 73 547 49 89 741 48 815 33[ 1500] 41 59 81 88 96 975 48025 45 78 88 123 25 40 84 348 426 84 97 604 21[ 550] 707 13 819[ 550] 23 991 49069 90 108 48 54 59 229 30 83 87 98 341 57 458( 550) 78 512 80[ 300] 629 755 877 946 werde zu unserer Ehre und Freude. 3. A.: D. Klei Eine öffentliche Versammlung des Fachverein Schlosser und Berufsgenossen findet Sonnabend, den 6. Abends 8 Uhr, im Rönigstädtischen Kafino, Holzmarkt und Alexanderstr.- Ede, statt. Aufnahme neuer Mitglieder 50067 159[ 3000] 211 71 97 315 60 83 429 643 751 53 824 59 902 19 34 51000 21[ 300] 46[ 1500] 126 398 445 69 76 514[ 300] 725 1550] 43 69 813 17[ 300] 38 941 550] 99 52053 75 157[ 1500] 88 283 96 377 426 36 91 534 43 727 812 50 908 9 36 67 53113 64 77[ 300] 91 201 300 4 67 89[ 1500] 471 78[ 300] 587 637 88 712[ 3000] 97 858 933 44 54011 [ 3000] 53 66 106 12 86 343 47 477 548 84 86 679 706[ 300] 57[ 300] 917 84[ 300] 166 220[ 3000] 53 346 426 1550] 62 65 72 95 530 91 621[ 1500] 90 745 839 903 48 1000 152[ 3000] 274 332 404 11 15 30 547 49 50 69 662 724 87 62 812 26[ 300] 71 2028[ 1500] 59[ 300] 63 75 153 58 64 223 76 325 43 458 516 67 607 10 13 90[ 300] 792 889 930[ 1500] 86 3176 82[ 300] 265[ 300] 311 30 71 493 540[ 1500] 76[ 1500) 603 55 58 70 700 17 63 843 901 55 4005 188 89 251 54 382 453 73 504 786 831 921 59 75 5006 63 102 82 201 5 21 325 403 45 69 509 51 606[ 3000] 83 728 42 44 836[ 1500] 901 6019[ 550] 162 63 80 239 53 58 335 408 15( 550] 719 835 39 97 920 60[ 300] 93 7039 59 167 236 79 304 19 67[ 300] 97 466 500 34 61 713[ 300] 30 33[ 300] 815 957[ 300] 80 8008 14 20 84 182 98 207 22 315 30 42 440 551 98 612 749 75[ 3000] 853 67 935( 300) 9063 151 75( 550) 90 203 14 85 303[ 300] 57 59 93 496 579 647 714[ 300] 67 87 [ 550] 90 817 33 928 32 10139 44 53 211 350 61 83[ 300] 424 47 86 573 614 21 24 45 75 86 781 99 241 984 11023 57 109 85 206[ 1500] 23 42 310[ 1500] 525 621 77 720 75 76 886 983 12057 121[ 300] 219[ 550] 78 314 438 45 508 604 64 763 75 97 1500] 817 53 62 13026 29 76 81 108 12 36[ 1500] 57[ 500] 86 216 84 95 410 83 502 24 84 689 91[ 300] 706 49 52 820 42[ 3000] 66 910 17 24 86 88[ 3000] 14025 172 84 208 384 404 52 77[ 300] 533[ 300] 98 633 67 709 65 808 50 56 916 52 60 78 95 Briefkaften der Redaktion. R. N. 10. Sie find berechtigt, den Miethszins vollen 31 Monate von dem Vermiether zu verlangen, 55110 19 29[ 3000] 39 46 202[ 3000] 80[ 550] 366 84 436 85 507 84 [ 15000] 94 623 96 715 33 845 67 70[ 550] 907[ 550] 38 84 85 56041 136 1550] 85 222 51 353 77 95[ 300] 408 19 21 533 40 46[ 550] 73 676 711 39 48 97 804 37 87 903 11 29 35 38[ 550] 54 57001 27[ 300] 30 38 204 [ 3000] 42 78 354 69 438 92 642 61 719 65 68 81 801 38 83 967 58096 119 39 329 33 62 95 657 86 847[ 300] 48 910 14 54 60 69 99 59007 237 428[ 300] 29 61 74 529[ 550] 38 45 612 46 78 705 8 861 92 949 59 98[ 3000] 60000 39 141[ 1500] 205 28 574 78 632 69 87 807 24( 550) 79 925 35 54 61032 34 87[ 6000] 108 93 275 438 519 33 65 71 616 42 51 96 727 34 49 809 55 75 917 73 62032 78 172 251 302 44 96 408 502 49 611 706 92 864[ 300] 63044 49 86 108 37[ 300] 47 91 213 26 59 313 431[ 550] 50 77 556 615 68 80 83 735 73 77 814 17 94 96 906[ 3000] 33 55( 3000) 64005 15[ 300] 49 59 76 214 17 72[ 550] 75 94 322 54 75 542 70 90 13000] 615[ 1500] 67 86 761 23 877 901 4 52[ 300] 87 15049 118 201 9 23[ 1590] 95[ 1500] 337 42 58 75 92[ 300] 501 24 98 603 22 41[ 300] 80 765 909 72 47 78 16026 35 57 67 188 274 340 443[ 1500] 501 15 25 78 602( 300) 775 861 82 89 908[ 300] 10[ 300] 14 34 [ 550] 49 17068 184 251 303 19 403 97 640 80 718[ 300] 842 930 41 [ 1500] 93[ 300] 94 18025 50 65 178 327 37( 550) 99 414 44[ 1500] 74 82 501 655 5 96 808 62 928 19097 82 93 94[ 1500] 220 24 433 67 524 86 630 85 745 82 814 27 95 908 39 der Febe gegen Vo bition Bimm für bie vor einig bie fchwachen enthalt. Ei marjhirt, um Nitterstr. 14. Sie haben einen Anspruch auf 18 reform wider sofern dieser Saß von dem gerichtlichen Sachverständigen work angemessen begutachtet wird. 3) Braun, Brandenburgstr. 1) Der Vertrag behält Rechtsgiltigkeit, gleichgiltig ist es, wann er zur Abftempe fönnen im Prozeßwege Vorlegung der Kontraktsurtunbe 65086 105 16 28 63[ 550] 97 219 28 33 87 93 428 507 629 80 708 825 921 42 44[ 3000] 66005( 550] 211 302 404 13 90 535 53 70 633 63 715 841 76 904 77[ 300] 67011 33 35 51[ 300] 105 20 226[ 550] 319 407 [ 300] 14 544 50 94 611 20 714 76 813 32 912 40 68128 51 65[ 3000] 81 84 203 4 92[ 550] 461 67 517 680 700 34 83 835 52 66 97[ 300] 902 28 41 69044 54 55 59 157 236[ 550] 73 349 421 42 552 66 625 28 42 50 84 789 837 41 84 85 919 89 20005 54 77 119 34 90 93 230 49[ 300] 93 333 43 420[ 300] 22 62 78[ 300] 634 54[ 550] 66 76 750 819 977 91 21049 84 91[ 300] 141 48 [ 550] 62 86[ 6900] 230 75[ 3000] 336 62 78 427 37 78[ 300] 524 77 91 98 655 58 93 747 50 814[ 3000] 22 949 65 22004 78 163 82 322 30[ 550] 31 89 96[ 550] 489 510 51 94[ 300] 99 639[ 300] 734[ 3000] 901 300 23011 47[ 3000] 84[ 300] 166 75 76 97 256 314 62 70 417 48( 550) 53 555[ 300] 69 72 609 51 55 75[ 1500] 723 50 67 82 99 823 83 93 930( 300) 24034 55 77 81 103 12 253 360 76 425 52 55 58 511 615 45 709 45 813 16 23 63 954 87 gelangt ist. 2) Das Unifat ist stempelpflichtig. Veith. Die Anfrage läßt sich erst nach Einsicht langen. Vertrages beantworten. H. W., Mariannenstr. Eine Erwiderung nächster Woche. dant hinter aus ben Fen erfolg Prizkow. Die Summe tönnen Sie erst dann verlangen, wenn Sie rechtsfräftig freigesprochen find 70006 23 59 102 29[ 300] 55 218 34[ 300] 42[ 1500] 401 88 98 526 [ 300] 620 704 8[ 1500] 826 44 61 70 71078[ 300] 84 88 113[ 300] 77 217 46 61 88 300( 3000) 21 419 28 517 49 663 728 59[ 300] 88 810 931 88 99[ 300] 72014 24( 15000] 92 124 76 335 42 91 407[ 1500] 8 10 42 668 98 721 36 42[ 3000] 78[ 300] 94[ 300] 800 10 50 61 85 938 62 77[ 1500] 73178 81[ 300] 234 55 78 353 62[ 300] 403 49[ 300] 62 80 547 74 88 750 54( 550) 63[ 550] 913 20 74020 21 147 74 259 300 42 65 425 1550] 555 86( 300) 637 94 702[ 300] 50 78 99 810 24( 550] 48 62 97 923 36 41 74 75086 114 57 64( 500] 90 230[ 300] 39[ 500] 44 304 14 87 448( 500] 510 14 649[ 300] 73 93 758 86 96 848 915 55[ 500] 76092 94 146 63 214 372 83( 3000) 425 607 9 29 42[ 1500] 87 241[ 300] 800 13 84 77010 53 97 101 72 73 345 432 75[ 1500] 514 665 754 837[ 1500] 43 78000 298 341 66[ 300] 90 94 417[ 300] 35 43 59 628[ 1500] 87 793 807[ 3000] 22 75 84 909 79098 190 204[ 3000] 53 58 72 98 300 414 53 520 49 51 667 84 710 801 12 53 56 84 968 90 25027 95 102 71 82 99 224 79 86 306 516 26 638 57[ 550] 66 91 [ 300] 752[ 1500] 68 72 75 847 914[ 300] 15 21 33 62 26164 82 218 24 41 53 303 51 76 412[ 3000] 503 7 28 661 82 713 14 43 64 76 79 84 834 99/900 16 38 64 27064 107 223[ 3000] 69 308 52 60 417[ 3000] 82 545 625 61 90 718 33 45 833 59[ 1500] 89 918 95 28099 103[ 1500] 77 84 215 53 303( 550) 93 420 551 720( 1500] 21 810 52 74 29058[ 300] 150 59 94 260 333 55 408 76 77 87[ 550] 573 706 78 878. gangen Speft unb aud ber belommen un Lorbs Und nun werber Den Beg ftell gleichgültig, 120,000 men Man fict Edulung feh tigungsrecht, nur darf dieselbe nicht in Mighandlung Die Wittwe hat den Armenunterf Alter Abonnent 100. Der Schullehrer hat ein 8 schreiten, sonst macht er sich einer Körperverlegung Nagel. wohnfis ihres verstorbenen Mannes; einen neuen ftügungswohnfis erwirkt sie durch zweijährigen brochenen Aufenthalt an einem anderen Drte. 80148 51 68 81 295 389 400 80 86 99 515 35 57[ 300] 59 618 58 871 73 78 980 1550] 81069 128 56[ 550] 302 447 87 559 88 639 90 780 877 945 33[ 1500] 51 550] 438 60 82 83 554 59 614 59[ 1500] 60 87 703[ 300] 83 814 59 74 83074 114 29 45 58 78 262 1550] 394 474 83[ 3000] 536 45 [ 1500] 618 45 65 76 725 94 036 38 68 969( 800) 72 84003 5 58 124 42 56[ 3000] 389 467 535 645 49 65 78 736 60 69[ 300] 993 30049 75 111 45 54 283 532 38 61 614 34 51 700 27[ 3000] 68( 500] 924 89( 500) 31048[ 300] 154 80 353 443 56[ 300] 575 619[ 3000] 22 48 62 724 869 923 31 98 32030 38[ 300] 45 65 69 84 135 88 237 42 57 65 96 384 681 798 15001 948 88( 1500) 48 83005 26 80 147[ 300] 48 50 9182005 6 23[ 1500] 32 76 90 113 22 38 68[ 300] 213 41 50[ 500] 66 324 202 49 53 301 9 18 21 26[ 1500] 66 523 603 23 27 37 82 87 784[ 300] 85 [ 500] 811 64 97 953 34128 229 1500] 36 38 77[ 300] 78 378 87 494 548 66 70[ 500] 684 93 759 80 92 93 890[ 1500] 936 76 welches er abgewiesen, durch einen Gerichtsvollzieher F. S. Laffen Sie dem Verkäufer das Urtheil damit es nach Ablauf von 2 Wochen rechtskräftig wird fann Ihnen der Verkäufer nichts mehr anhaben. Die Polizei. find auf 514,800,000 Mart veranschlagt. deutung gebraucht. thun ist, das sange berriche ebt und falls gefügt wird Siberale Regi 1 Die Mai Darin liegt el lifden Bolte Sigerung, bi Sabireform benben reatt Grunbe g nifterium, nut Lobenswerthe Ihaften und Bas wil Joſef Arch, Teiber a gut fie von der B Bolitif. Die Wenn es fich A. G., Wrangelstraße. Natürlich, das fann Zeitungsleser. Für das laufende Etatsjahr find die Einnahmen für das deutsche Reich auf 1,112,8 Mark angefeßt. Die Einnahmen der preußischen Fifen P. U., Waldemarstraße. Bacillus heißt Sp und Mikrobe Kleinleben", also ,, der winzige, lebende Beide Ausdrücke werden für den Cholerapilz in glei Forstmann. Es wundert uns, daß Sie fich b ,, Der weiß, wie der Hase läuft, Redensart, welche doch aus der Jägersprache ftam braucht Ihnen wohl faum gesagt zu werden, daß d nach furzer Flucht stille zu halten pflegt, fich einen umsteht, um nach rechts oder links in rechtem Win der ursprünglichen Richtung des Laufes abzuspringen Manöver, welches Sie als Fachmann jedenfalls aud Hafen schlagen" nennen, wiederholt er immer öfter er bedrängt wird. Ein Jäger, der im Voraus wüß der Hafe laufen wird, könnte ihn also leicht erleges müßte zu den sehr flugen Leuten gerechnet werden. 85061 93 177 396 473 500 7 65 69 602 9[ 300] 770 72 810 52 86116 43 74 90[ 550] 211 20 90 361[ 3000] 78 424 537 44 46 634 46 723 73 96 98 813 25 903 28 38 87001 2 29 48 81 120 30[ 1500] 69 96 226 326 41 63 93 98 412[ 1500] 24[ 300] 90 503 601 723 28( 300) 66 836 43 53 937 88108 14 79 295 312 401[ 550] 73 511 91 606[ 300] 731 846 50 933 [ 300] 99 907 59 84[ 320] 89019 30 91 157 89 200 49 347 49[ 550] 89 3000] 96 421 84 512 601 74 714 852 79 91 908 21 54 86 35029 45[ 300] 151 60[ 3000] 97 219[ 550] 85 318 35 39 48 422 25 [ 1500] 533 91 622 80 85 713 99 812 925 96 36026[ 300] 120 23 27 95 220( 550) 22 48 53 69 373 74 484 511 20 47 610 12 74 726 70 821 25 28 99 919[ 300] 24 44 61 99 37015 87[ 300] 164 278[ 550] 319 61( 300) 77 437 48 74[ 1500] 649 773 816 904 14 16 61 38045 87[ 300] 139 215 79 335 53 59 61 442 45 76 93 500 9[ 1500] 18 22 31[ 1500] 38 613 902 12 9 24 48 62 82 39068 77 84 136 57[ 300] 97 226 46 59 84 381 428[ 3000] 68 83 96 523 62 99 630 724 44 52 73 40127 97 202 71 99 403 11 51 99 517 620 49 97 713 25 843 994 41045[ 300] 98 144 48 65 266 316 19 60 505[ 550] 21 61 836[ 550] 51 81 97 974 300] 42031 79 86 89 106 22[ 300] 35 52 58 72 210 14 86[ 1500] 318 24 54 472( 550) 554 601 43 54 733 37 97 847 56 62 964 43046( 300 72 143 43 54 206 69 93[ 3000] 315 52 91 96 419 60 1550] 678 82 1550] 741[ 300] 80 830 923 51 44129[ 3000] 99 284 340 433[ 300] 61 573 99 642 64 708[ 300] 33 80 88 815 97 Theater. Freitag, den 25. Juli. Deutsches Theater: Geschlossen. 90138 46[ 1500] 55 226 37 59 74 84 386 440 74 78 530 34 79 89 626 84 831 91006 14[ 1500] 21 44 45 70 244 59 71 362( 300) 76 91 98 402 22 54 68 89 549 649 83 87 777[ 300] 838 80[ 3000] 90 965 92 96 92009 105 33[ 300] 93 202 60 76 323[ 1500] 63 79 92[ 1500] 416 60 534 608 23 805 19 32 34 46 929 93128 208 83 381[ 300] 421 72 521 76 [ 300] 81 96[ 550] 712 16 48 815[ 300] 18 21 88 909 50 85( 300) 99 94036 104 7 26 94 202 33[ 300] 80 355 65 412 41 49 99 501 45[ 3000] 637 85 779 862( 550] 978 80 Menes Friedrich- Wilhelmst. Theater: Fatiniga. allner Theater: Hotel Blancmignon. Oftend- Theater: Das Stieflind des Proletariers. Belle- Alliance- Theater: Die Waise aus Lowood. Balhalla Operetten- Theater: Nanon. Exifenstädtisches Theater: 86. Opern Vorstellung: Gastspiel der Frau Barnay- Kreuzer: Lucrezia Bor gia. Große Oper in 3 Aften von Donizetti. Lucrezia: Frau Barnay- Kreuzer. Cigarren- Fabrik erklären können. Arb.- Bez- Verein f. d. Often Berlins. [ 328 belte, bann m might liber die 10 o nabe liegen Der Fachverein der Rohrleg Tagesordnung: Ober fol mfhmung be den Arbeite eiligen wolle Dann mu de Bar eine Drga Maffen und e Das ift Paliert baburd Def Av frei Billets, à 75 f. zur Landparthie mit Mufit nach Grünau tagt am Sonntag, den 27. im Vereinslokal Staligerf 1. Kaffenbericht: 2. Gewerkschaftlicher Vortrag Redakteur Berndt; 3. Aufnahme neuer Mitglieder, fuffton. 1460 find noch bis Sonnabend Abend 10 Uhr bei den Herren: Meier, Große Frankfurterstr. 61; Zaate, Küftrinerplay 8 und Langer, Langestr. 79 zu haben. Abfahrt präz. 7% Uhr vom Görliger Bahnhof. Das Vergnügungs- Comité. Metallarbeiter Berlins. Am Sonntag, den 27. Juli, Vormittags 10 Uhr findet im Louisenstädtischen Theater, Dresdenerstr. 72 eine große öffent Versammlung des Fach- Vereins für Schlosser und Berufsgenossen am Sonnabend Abend 8% Uhr. 1. Vortrag des Stadtv. Herrn Ewald über: bie Die Führ ig bie Büg fentgegen vertichaften ation bat in haben, h wie Klempner, Gürtler, Maschinenbauer, Metalldrücker, Schloffer, Schnittarbeiter, Schleifer, Former, Gelbgießer, Bresser, Dreher, Blechladirer c. statt. Der Wichtigkeit der liche Generalversammlung sämmtlicher Metallarbeiter Berlins schaftliche Bewegung u. welche Vortheile bringt diefelbe; von E. A. Tietz, Invalidenstr. 124 vis- à- vis Stettiner Bahn hof, empfiehlt fein Fabritat renommirter Cigarren, wie Rau und Schnupftabate en gros et en détail, den follen, em Bewuß teine polit Da lann aus biefe englischen heutigen Tagesordnung halber ist es Pflicht eines jeden Metall- ist erschienen und in der Expedition des Berliner Boeten, wer arbeiters, pünktlich am Plage zu sein. [ 459 zu haben. Verantwortlicher Redacteur N. Gronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mar Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2.