Emitgli Torder Perfon Off inlich r Mitgl ochte b senden d irte hiem Beam er we m! Sin nen Бофу theilt Seine Strife Boß! am D auf d Auffo des Pr n mit, zufolge n und gen zu Nr. 97. Sonntag, 27. Juli 1884. I. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das ,, Berliner Boltsblatt eint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin ein's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, wöchentlich 25 Pf. Einzelne u denummern 5 Pf. Bostabonnement pro Duartal 3 Mart.( Eingetragen im VIII. Nach frage der Postzeitungspreisliste unter Nr. 719a.) rbeit e deffen ge er ft, Ti feine S n 27. The Serfamm er, Gür nittath chladin nzent ollege 3! In leberge Tames HE fen be res Gen mifirt. gemeinja Vereini fen Gr ntlicher it. le Retallar Tegen, d merten Schul lreich b . Klei verein , den 6. Izmarl Citglieder n. angen. auf 189 rftandig Abebalt Abftempe tig. 3) surkunde Einfidht Insertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Bf. Arbeitsmarkt 10 Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 115 Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Bimmerstraße 44. Abonnements- Einladung. Für den Monat August eröffnen wir ein neues Abonnement auf das Berliner Volksblatt Frei ins Haus fostet dasselbe 1 Mark, Bestellungen aben von sämmtlichen Zeitungsspediteuren, sowie in der Expedition, Zimmerstraße 44, angenommen. Für Außerhalb nehmen alle Postanstalten Abonnements fr bie Monate Auguft und September gegen Zahlung von 2 Mark entgegen. Den neuen Abonnenten wird der bisher erschienene Theil des fesselnden und interessanten Romans Das Kind des Proletariers" as der Feder von U. Rosen bition -soweit der Vorrath reicht gegen Vorzeigung der Abonnements quittung in der ExpeBimmerftraße 44 gratis verabfolgt. Die große Demonstration, bie vor einigen Tagen in London stattfand, hat so recht England und auch die Privilegien der Lords im Oberhause genau so bleiben wie sie sind. Wir haben die größte Hochachtung vor der Zähigkeit und Energie, mit welcher die englischen Arbeiter die großartige Organisation ihrer Gewerkschaften geschaffen und aufrecht erhalten und ihre Kämpfe gegen die Unternehmer durchgeführt haben. Allein warum läßt sich diese kräftige und intelligente Arbeiterschaft von der Politik ausschließen, da fie doch begreifen muß, daß durch die Konstituirung einer politischen selbstständigen Arbeiterpartei in England die Macht der Arbeiter geradezu verzehnfacht werden würde? Ist es der Eigenwille der Führer oder die Theilnahmslosigkeit der Massen? später das ertragfähig gemachte Land gegen einen vernünftigen Bins zu verpachten. Dadurch würde zunächst lohnende Arbeitsgelegenheit geschaffen, es würde der Armuth und der Vagabundage und auch Der Auswanderung gesteuert werden Aber, so wird man einwenden, das würde dem Staate resp. dem Reiche zu viel Geld fosten? Ach was! Das Reich hat Geld übergenug. Zur Landesvertheidigung sind jährlich 250 Millionen Mart übergenug. Bleiben 200 Millionen Mark jährlich zum Kanalbau und zur Kolonisation im Innern, zur Urbarmachung des Deblandes! Welche Erfolge würden schon nach 15 Jahren aufzuweisen sein, wenn jährlich 200 Millionen für solche Zwecke verwandt würden, das wären im Laufe der genannten Zeit 3 Milliarden! monitation ofort wieber in ihre alte Indolenz zurück, häusern und Gefängnissen noch geſpart werden und die nachdem sie gezeigt, daß sie eine politische Partei sein önnten, wenn sie nur wollten. Dieser Zustand ist bedauerlich, weil die Arbeiter die einzigen sind, welche die gegenwärtige Stagnation im politis schen Leben Englands beseitigen können. Indessen werden die Thatsachen doch in absehbarer Zeit die englischen Arbeiter bazu zwingen, in die Speichen des politischen Rades zu greifen. Bur Urbarmachung des Oedlandes. Wenn wir in diesem Blatte die Kanalisations= bie fchwachen Seiten des politischen Lebens in England frage berührten, schreibt die Hamburger Bürgerzeitung", so Auch würde dann an allen Eden und Enden, in ArbeitsSteuern tämen beffer ein, die Arbeitstraft verlotterte nicht auf den Straßen Staat und Gesellschaft aber hätten beide den größten Vortheil. Nur Kurzsichtigteit fann der Grund sein, weshalb der Staat und die Gesellschaft in diesem Falle nicht mit beiden Händen zugreifen. Politische Uebersicht. enthalt Eine Menge. Menschen ist durch die Straßenthaten wir dies niemals vom einseitigen kommerziellen oder Unfallversicherungsgesetz zu Stande gekommen und zwar marihirt, um gegen das Oberhaus, das sich der Wahl hatten immer dabei die Kolonisation im Innern" im Auge. reform widerfette, zu demonstriren; im Hydepark sind Reben haken worden und die Lords des Oberhauses, wohlverunb vom Standpunkte der Landesvertheidigung aus, sondern wir Wir betonten besonders die Bewässerungsfrage und die Urbarmachung des Dedlandes. Ueber Wahlbewegung leitartikelt die Nat. 8tg.". So wenig uns sonst der Standpunkt des Blattes gefällt, einem Saße aus dem genannten Artikel tönnen wir unsere Zustim mung nicht versagen. Er lautet: Man hat weiter versichert, die Sozialpolitik" trenne die Liberalen; aber nachdem das dergestalt, daß es feineswegs zum Weiterschreiten auf dem betretenen Wege einladet- ist die Sozialpolitik" vor der Hand ein leeres Wort; keiner von denen, welche fie für ein Schiboleth der Wahlbewegung erklärt, hat auch nur die leiseste Vorstellung davon, was man unter der von der Regierung als nächste validitätsversicherung sich zu denken hat" Ganz unsere Anficht! aus den Fenstern mit angesehen, ohne sich etwas aus dem wäfferung und frischer Bewässerung nebst nöthiger Vermengung sozialpolitische Aufgabe bezeichneten Alfers und In ganzen Spettafelstück zu machen. Die liberalen Minister mit dem immer in der Nähe vorhandenen Sande nach und auch der radikale" John Bright haben einige Hochs nach bei rationeller Düngung den fruchtbarsten Boden abgiebt, belommen und damit war die Sache abgethan. Und nun wird bas Dberhaus weiter bestehen und' die Lords werben fich auch fernerhin jedem Fortschritte in ng erfol ea ftellen, soweit sie fönnen. Und dabei ist es ganz gleichgültig, ob die Demonstration von 20,000 oder von 120,000 Menschen ausgeführt worden ist. t bann find. handlung bat ein S ang ful unterfti neuen igen Urtheil Bieber u ig wird en. as tann sjahr 1 F 1,112,8 n Fifen StSp Lebenbe in gle fich ba läuft, e ftam daß d einen m Win pringen Ms aud öfter us wifi t erlegen rden. Gulung fehlt. Man sieht, wie sehr es den Engländern an politischer thun fehlt. Denn, wenn es ihnen wirklich darum zu ist, das Oberhaus zu beseitigen, so müssen sie das Bange herrschende politische System bekämpfen, mit diesem febt und fällt das Oberhaus, das von den Whigs ebenso gt wird als von den Tories. Die Masse hat ihre Sympathien für die gegenwärtige Regierung, Liberale Regierung verständlich zu erkennen gegeben. Darin liegt eben der Beweis für die Unreife der im eng Bigen Bolle dominirenden Anschauungen. Diese liberale Wahlreform" hingeworfen hat, ohne das Prinzip des be= die dem Volke den färglichen Brocken einer und eine derartige Bearbeitung der riesigen Strecken Deblandes, Die aus Moor und Sand bestehen, haben wir immer schon für die beste Kolonisation trop Angra Pequena gehalten und empfohlen. Nach der Kreuzzeitung" hat der Befizer des Rittergutes Nennhausen in Westhavelland, Herr Dr. Jädel, inner halb drei Jahren mit Aufwendung eines starken Kapitals es fertig gebracht, dem armen Moor- und Sandboden eine Ernte abzuringen, von deren gegenwärtigem Stande das genannte Blatt versichert, etwas Aehnliches und zwar nicht etwa verhältnißmäßig, sondern absolut, noch nicht gesehen zu haben. Diese Ernte ist in der Hauptsache durch Mischung von Moor- und Sandboden, Entwässerung und rationelle, natürlich in den ersten Jahren starke Düngung, erzielt worden. febenben reaktionären Wahlsystems anzutasten, regiert doch keit dadurch überwunden, daß er die durch das Moor gezogenen nifterium, nur baß bei Gladstone die gewiß nicht besonders Lobenswerthe Ruffenfreundlichkeit hinzukommt. leiber gut erzogen"; man hat vortrefflich verstanden, Die Melioration der Moorländereien durch denselben Befizer ist geradezu nach dem genannten Blatte von überraschen den Erfolgen begleitet gewesen. Dr. Jäckel hat seine Erfolge sogar ohne das Einfidernlassen frischen Waffers erzielt, da ihm die nöthige Vorfluth" völlig fehlt. Er hat diese Schwierigs Gräben, durch welche das Moorland troden gelegt und fulturfähig gemacht wird, an passender Stelle in ein Sammelbaffin geleitet hat, aus welchem das Wasser über eine Umwallung hinweg durch eine mit Dampf getriebene Bentrifugalpumpe gehoben wird, so daß er zugleich im Stande ist, den Wasserstand Kultur vorbehaltenen Dämme find zuerst mit einer 12 Benti meter starken Sandschicht gleichmäßig bedeckt worden, der mit Hülfe einer Feldeisenbahn herangeschafft wurde. Die Flächen wurden dann mit Rainit, phosphorsaurem Kalt und Chilesalpeter fchaften und auch 5000 Landarbeiter mit ihrem Führer, dem jeweiligen Bedürfnisse entsprechend zu reguliren. Die der Was will es befagen, daß bei dem Zuge die Gewerk Josef Arch, aufmarschirt sind? Diese Leute sind politisch Sie von der Bolitit abzusperren, wenigstens von der inneren Benn belte, bann Bolitit. Die Führer haben dazu ihr Möglichstes gethan. gedüngt, und mit Hafer, Gerste, ein Damm auch als Ver es fich um Egypten, Südafrika oder Australien hanmochten sie schon mit diskutiren, beileibe aber nabe liegen. geiligen wollen? Dber follte die große Demonstration wirklich einen Unfchwung der Dinge bedeuten und anzeigen, daß die eng den Arbeiter fich wieder an der politischen Agitation be Dann mußte man im Hydepark sich als neue poliPartei konstituiren, ein Programm entwerfen brlege aligerfi rtrag eder, Des frei che fuchsstück mit Senf, Dotter, Sommerraps, Erbsen und Wicken bestellt. Die Anlage ist erst im März d. J. fertig geworden, und hat das Erstaunen des sachkundigen Berichterstatters der Kreuzzeitung" durch den üppigen Stand der angebauten Pflanzen erregt. Insbesondere hebt derselbe hervor, daß der Wuchs und die Pracht des Standes der Gerste, deren Anbau auf Moorkulturen man bisher für unmöglich gehalten, ebenso die der Versuchspflanzen: Delfrüchte und Leguminofen, ge radezu zu den Merkwürdigkeiten gehöre." Gehet hin und ihut besgleichen!" so wird nun mancher eingefleischte Manchestermann ausrufen. Hier hat dieselben, Ihr Großgrundbefizer und Bauern, zu Eurem und zum Heile der Gesammtheit eine Organisation schaffen, um die Maffen zusammen Euch ein braver Landwirth die Wege gezeigt, wandelt auch Das ist sehr hübsch gesagt, aber die wenigsten Personen und zunächst gehört fühlen sich berufen, Rapital zu opfern und zunächst gehört zu solchen Anlagen ein Opfer und die sich wohl zu solchem Opfer bereit erklären würden, besigen fein Kapital. So bebauen die meisten Landwirthe nur den besseren Theil ihrer Güter und entgegenzutreten, daß sich die Arbeiter in den englischen laffen das Cedland liegen zur Schafhude, zum Streusammeln Waffen und eine energische Agitation zu beginnen. Das ist nicht geschehen und die große Demonstration" liert baburch auch alle weitere Bedeutung. Die Führer, welche diese Demonstration in Scene ge haben, haben den von ihnen beeinflußten Massen ein ig die Bügel schießen lassen, um damit auch dem Voration hat in den englischen Arbeitern das Bewußtsein ervertichaften nicht um Bolitit bekümmerten. Die Demonden follen, als seien sie doch politische Männer und mit el teine politische Organisation geschaffen werden. Da lann man es den Lords nicht verdenken, wenn sie aus dieser Demonstration Nichts machen. So lange treten, werden die gegenwärtigen politischen Zustände in für tttt 73 piefelbe; 1. Frage er: die g wahre Same ner Bolli und allenfalls noch zum Torfftechen. Eine energische Staats hülfe ist vor allen Dingen hier nothwendig. Aber wir möchten nicht, daß dieselbe ben Der Staat foll Landwirthen besonders zu Gute käme. vielmehr zur sehr geringem Preise das Debland expropriiren und Handelskanäle durch Norddeutschland ziehen, von welchen Der Staat hat, die Bewässerungslanäle abgeleitet werden. nachdem es nunmehr feststeht, daß die Wissenschaft und Technit zu reichen Erträgniffen zu gewinnen, Kolonien anzulegen und englischen Arbeiter nicht als organisirte politische Partei Hülfsmittel genugsam darbieten, den Moor- und Sandboden Die Nationalliberalen in Elberfeld haben die Absicht, den Missions- Inspektor Dr. Fabri, den famosen Schwärmer für Kolonisation, aufzustellen. Wir würden hiervon kaum Notiz genommen haben, wenn nicht in deutsch- freisinnigen Blättern fich ein Geschrei erhoben hätte, diese Kandidatur bedrohe die Wahl des bisherigen Vertreters Elberfelds, des Herrn Fabrikbefizers Schmidt. Die Herren sollten fich trösten; es dürfte sich hier nur um einen Streit um des Kaisers Bart handeln. Die Elber felder werden voraussichtlich weder Herrn Schmidt noch Herrn Fabri, sondern einen Vertreter der Arbeiterpartei in den Reichstag schicken, deffen Aussichten sich durch die Aufstellung eines nationalliberalen Kandidaten nur verbessern konnten. Welchen Grad von Selbstständigkeit die deutschen Schullehrer nach dem Wunsch der Regierung haben sollen, geht aus folgender vertraulichen(!) Anfrage des Landrathes Des Maintreises hervor, welche derselbe an die einzelnen Bürgermeister des Kreises gerichtet hat: Im Vertrauen. Ich ers Suche Sie, nachzuforschen und anher zu berichten, welche Personen Ihrer Gemeinde in Beitungen schreiben, ob darunter auch Lebrer sich befinden und was denselben daraus etwa für Geld verdienste er wachsen. Auf Grund des Sozialistengesetes ist die angeblich bei Conzett und Ebner in Chur gedruckte, nichtperiodische Druckschrift:„ Troß alledem! Ersaß für das Gestohlene! Nr. 21 1884", enthaltend einen Neuabdruck mehrerer Artikel aus der Nummer 21 der in Zürich erscheinenden, durch den Reichskanzler unter dem 18. Oftober 1879 verbotenen Beitung: Der Sozialdemokrat", durch das Berliner Polizeipräsidium, ferner die nichtperiodische Druckschrift! Vorwärts!" Eine Sammlung von Gedichten für das arbeitende Volk. Heft 1. Zürich. Verlag der Volfsbuchhandlung in Hottingen 1884." durch die Kreishauptmannschaft in Leipzig verboten worden. Der Landtag von Vorarlberg ist bekanntlich in seiner Mehrheit eben so gut flerifal, wie der tirolische, obwohl das Land hauptsächlich von der Industrie lebt, während bei der tirolischen Agrarbevölkerung der eingealterte Kleritalismus ver ständlich ist. Der sogenannte Liberalismus hat auch bei den legten Wahlen nur wenig Erfolg gehabt: er hat den Ultramontanen einen Städtebezirt, fenen von Bludenz entrissen, aber dieser Sieg wird dadurch wieder aufgehoben, daß das fleritale Dornbirn nach der neuen Wahlordnung zwei ultramontane Abgeordnete, statt früher einen, wählt. Bei dem wirthschaftlichen Programm der österreichischen Liberalen wird es ihnen allerdings niemals gelingen, die Arbeiter den Händen des Ultramontanismus zu entreißen. Den Torys soll die Wahlreformbill mund- gerecht gemacht werden. Um ihnen den Vorwand zu nehmen, daß man ja nicht wissen fönne, nach welchen Grundsäßen die Regierung die Steuereintheilung der Wahlkreise vornehmen würde, falls die Erweiterung des Wahlrechts erst Gesetz ges worden, erinnert die offiziöse Pall Mall Gazette", daß diese Grundsäge durchaus kein Geheimniß seien und zählt dann die felben wie folgt auf: 1) die Umänderung soll feine raditale fein, aber doch so weit bemessen, daß fie für eine entsprechende Dauer vorhält; 2) dieselbe darf nicht auf mechanischer Wahlfreis Eintheilung beruhen; 3) die Bevölkerungsziffer ist schlechtweg ausschlaggebend; 4) die alte verfassungsmäßige Unterscheidung zwischen Stadt und Land bleibt erhalten; 6) die großen Städte sollen teinen so hohen Proportional- Antheil haben, wie die zerstreut wohnende Landbevölkerung; 7) die Gesammtzahl der irischen Mitglieder braucht nicht geändert zu werden; 8) eine Aenderung kann die Gesammtzahl der Mitglieder des Unterhauses erfahren, damit der Wunsch der Schots fen nach mehr Vertreter erfüllt werde; 9) die neuen Sige müffen den fleinen Ortschaften zugetheilt werden. Dies ist, so fügt die„ Pall Mall Gazettte" bei, ein so maßvolles Programm, daß es jedem ehrlichen Konservativen annehmbar sein müßte. Welche zarte Rücksichtnahme und welches Entgegen tommen der sogenannten liberalen Gladstoneschen Regierung. erfülle. Die Rechte in der Kammer nahm diese Vorlage mit stürmischem Beifall entgegen, die Linke schwieg. Die gesammte liberale Preffe erblickt in dem Antrage die Erniedrigung der Nation und des Landes. In England fündigen die ministeriellen ,, Daily News", höchft erbaut von dem Erfolg der Hydepark- Kundgebung, eine Reihe neuer Volksversammlungen an, so lange fortgefeßt, bis die Lords nachgeben würden. Auch die ,, Times" sprechen sich über die Kundgebung günstig aus. Die Ordnung Die Ordnung war, wie allgemein anerkannt wird, musterhaft; weder Verhaftungen noch ernstliche Unfälle tamen vor. Staaten während der Periode des gesetzlichen Schußes, enn wir anne feit 1860, ungefähr 28 Prozent gestiegen find, und 2. daß schon oft amerikanische Arbeiter viel höheren Lohn verdient, als den ist, di Schicksalsgefährte in den europäischen Ländern. Der wohl auch Punkt wurde durch die Statistik bewiesen, die darlegt, daßlich das Steigen der Löhne in den Wollfabriken 28, den Stattuna mancher Bock fen 23, in der Eisenindustrie nur 10, bei der Maschinenfa Beiteres mitei fation nicht über 14, bei den Papierfabriken dagegen 40den Fall in den Schuhfahriken 48 Prozent betrage. Der zweite Beeffe erwähnt beruht auf einem Bericht des Ministeriums des Auswar vielgerühm über europäische Arbeitsverhältnisse, gestüßt auf Ronfularballen wir nich aus dem Jahre 1879. Es genügt anzugeben, daß nachläffigkeit Statistik z. B. ein Pflasterer in Belgien wöchentlich 6 Do the darum no in Frankreich 4 Dollars, in Deutschland 8,50 Dollars, in zu spender lien 3,45 Dollars, in Großbritannien 9 Dollars, in Nethun, es b 12 bis 15 Dollars und in Chicago 6 bis 10,50 Dollars wierig fini dient, und daß dasselbe Lohnverhältniß bei fast allen an aber Nien bestehenden Arbeitern gefunden wird. Verschiedene e Anerken zöllner rechnen sich aus, daß die Arbeitslöhne in den ves Lob wir ten Staaten 50 Prozent höher find, als in England, was man gewöl trieben ist, und schäßen sich glücklich, es mit ihrer Bolim gewiffen weit gebracht zu haben. Wenn nun von anderer sehr frigkeit der tenter Seite behauptet wird, daß besonders befähigte durch Lobh es hier nur wenig beffer, als in England haben, und daß schläfert wi Loos vieler Minengräber in den Vereinigten Staaten Thatsache anerkennen, daß in Amerika im allgemeint auf Arbe ernswerther ist, als das der englischen, so muß man bomont, Raftar höhere Löhne gezahlt werden, als irgend nights befann Die Verhaftungen in Warschau infolge der nihilistischen Verschwörung dauern fort. Unter den Verhafteten wird auch eine junge Dame Namens Nował genannt, eine ehemalige Schülerin des Marineinstituts, in welchem bereits vor einem Jahre bei einer Anzahl von Schülerinnen nihilistische Schriften vorgefunden wurden. Großes Aufsehen erregt der bereits erwähnte Selbstmord des Hauptmanns Tiszewskij und des Lieutenants Kondratow. Nach einem verbreiteten Gerücht sollte der erst seit kurzer Zeit verheirathete Tiszewskij am 19. d. M. in die Wohnung Kondratow's gekommen sein, um diesen wegen angeblich Eifersucht erregenden Buneigung zu seiner jungen Gattin zur Rede zu stellen. Der Lieutenant sollte als dann, wie erzählt wurde, zuerst den Hauptmann und alsdann fich selbst mit einem Revolver erschossen haben. Aus den Nachlaßpapieren Tiszewskijs und Kondratom's hat sich jedoch erwiesen, daß beide in engen Beziehungen zu dem verhafteten Friedensrichter Bardowski und den Anhängern des Nihilismus gestanden haben. Damit war das über den Tod der genann ten Personen schwebende Räthsel gelöst: bei beiden liegt ein Selbstmord vor. Aus Toulon tommt die Mittheilung, daß die über der Stadt schwebende Gefahr nicht vermocht hat, der aller Beschreibung spottenden Unreinlichkeit zu steuern. Die wahrhaft füdländische Sorglosigkeit geht so weit, daß der Unrath der Cholerafranken nach wie vor auf die Straßen gegoffen oder ohne Desinfizirung in den Wohnungen aufbewahrt wird. Die Furcht bemächtigt sich der Umgebung der Kranken, welche ohne Pflege im Stiche gelassen werden. Vorgestern sollen zwei Todesfälle unter diesen Umständen vorgekommen sein. Am schmußigsten ist das Viertel Mourillon, wo die Verwaltung selbst sich die größte Nachlässigkeit zu Schulden kommen läßt und es z. B. duldet, daß Betten und Kleider verstorbener ChoTerakranter am Strande in der Nähe zahlreicher Wohnungen ausgebreitet werden. In Arles find von den früheren 25,000 Einwohnern fast faum 5000 zurückgeblieben. Der Gemeinde rath fann aus Mangel an Mitgliedern nicht zusammentreten, und Maßregeln zur Desinfizirung, ja nicht einmal folche zur Beseitigung der Choleratodten, werden ergriffen. Die Stadt ist wie ausgestorben. Dod Ronfiszirt B. Die B Berliner Omn anders in der Welt. Man kann sogar noch einen weiter gehen und sagen: es ist unzweifelhaft wahr und feines Beweises, daß die amerikanischen Arbeiter höheren verdienen, und darum auch sicher besser essen und fen, sich besser kleiden und sogar auch beffer nen als ihre englischen Schicksalsgenoffen. schreibt des Allgemeine Handelsblatt", zu bemerken, amerikanischen Arbeiter selbst bei hohem Lohn nichts als zufrieden sind." Als Ursache dieser Unzufriedenheit daffelbe Blatt:„ Er weiß, daß er den ihm zukommend winnantheil nicht erhält, daß mit andern Worten die lung der Früchte seiner Arbeit eine unnatürliche und mäßige iſt." Zwischen England und Abyssinien ist am 3. Juni in Adowa ein Vertrag zur Unterdrückung des Sclaven handels in Abyssinien abgeschloffen und am 12. Juli be glaubigt worden. Seine Hauptartikel lauten: Artikel 1. Sr. Majestät der Negusa Negust( Kaiser von Aethiopien) verpflich tet fich, nach besten Kräften den Kauf und Verkauf von Stlaven in seinen Befizungen zu verbieten und zu verhindern. Art. 2. Se. Majestät der Negusa Negust verpflichtet sich, nach besten Kräften die Ein- und Ausfuhr von Sklaven nach oder von seinen Befizungen zu verbieten und zu verhindern. Art. 3. Se. Majestät der Negusa Negust macht sich verbindlich, soweit es in seiner Macht steht, alle befreiten Sklaven zu schützen und jedweden Versuch, dieselben zu behelligen oder fte wieder der Sklaverei zuzuführen, streng zu bestrafen. Art. 4. Shre Britannische Majestät hat Verträge mit vielen fremden Staaten gefchloffen, fraft welcher es ihren Offizieren gestattet, alle Schiffe solcher fremden Staaten, die mit dem Transport oder der Be förderung von Sklaven zur See beschäftigt find, wegzunehmen; und Ihre Majestät macht sich verbindlich, irgend welche Unter thanen Sr. Majestät des Negusa Negust, die als Sklaven auf irgend einem der von den Offizieren Ihrer Majestät gelaperten Schiffe vorgefunden werden mögen, zu befreien und Schritte zu ergreifen, um solche Unterthanen nach den Befizungen Sr. Majestät des Negusa Negust zurückzusenden. AndeZokales. Bestimm Debit dabei, tigungen zu en Fenster ie Afficher Cambusgefellich Dorliege ngen ift, mur gen teine S Lesteren birjen." einer Die anderen, bi Bei der Sage ariſchen Etrage tottoir, we Lottoirs gar ni Trompetengeschmetter von Lobeserhebungen und Bewunden, daß ein cr. Die Findigkeit der Post. Was ist das erhöht Hebenbert bietem Linden Uebelftan Aber, da man d Lebensr Lann N. jabrige Anabe be Der Abficht legenbeit Der Oberwallitra alitt de Rabe haltend aufmertian ruderte Ausdrücken, welches fich urplöglich, ohne daß man ing darauf vorbereitet war, in einigen, namentlich fon Beitungen erhebt? Die Ohren flingen dem Unbetheiligten man schüttelt verwundert den Kopf, indem man fich fragt was ist denn eigentlich los, was haben denn unsere amten eigentlich verbrochen, daß man ihnen so meuchling Pistole der Anerkennung und des maßlosen Staunens Brust feget?" Sie haben einige schwer zu entziffernde adreffen herausgefriegt" und man ist außer sich vor hierüber. Bis Bis in das fleinste Detail schildert von sachkundiger Seite" den komplizirten Appar Berliner Briefbestellung, und wir glauben selbst, dah nicht ganz flein ist, er fostet ja auch genug. Ehre gebührt," wir huldigen gewiß diesem Grundfab. würden wohl die Leßten sein, die irgend Jemanden für ders hervorragende Leistungen die verdiente Anerkennu fagen würden. Aber tros des eifrigsten Nachdenkens Die gegenwärtige Lage des Reservatgebietes im Zululand wird in einem Telegramm der Times" aus Durban als sehr traurig geschildert. Gegen 1000 Rebellen haben sich dort bei Jnkandhla unter Dabulamanzi konzentrirt. Sie streifen Truppen einfach aus. Man glaubt zuversichtlich, daß sich die nach Gefallen umher und weichen den gegen sie geschickten Usutus mit den Boeren vertragen werden, wenn diese ihre Farmen in Bentral- Bululand besetzen. In diesem Falle werde Natal wieder mit Zuluflüchtlingen überschwemmt werden. Dis nizulu's Scheinsouverainität werde gerade solange dauern, als es in die Pläne der Boeren passe. Statistik des Volksschulwesens in Frankreich. Im Jahre 1882 zählte Frankreich 75 635 Volksschulen sämmtlicher Stufen, gegen 71 547 im Jahre 1877, welche von 5 341 211 Schülern gegen 4716 935 besucht waren. Die ,, Ecoles maternelles" wurden außerdem von 644 384 3öglingen besucht. Der bedeutendste Theil des Zuwachses kommt auf die Staatsschulen, welche von 59 021 auf 62 997, fomit um 3 976, wovon 2 247 Mädchenschulen, gestiegen sind. Weiter hat die Zahl dieser Schulen im Jahre 1882-1883 um 1513 zugenommen. Die im Jahre 1877 bestehenden Kongreganistenschulen sind in Folge der durch die Gemeinderäthe beschlossenen Umwandlungen in Laienschulen von 13 205 auf 11 265 im Jahre 1882 herabgesunken. rerseits find jedoch 1475 neue Privat- Kongreganistenschulen gegründet worden. In der nämlichen Zeit sind weiter 570 Mittelschulen oder sogenannte ,, Ecoles primaires supérieures" mit 30 000 Schülern errichtet worden. Im Jahre 1879 lehrten in Frankreich 41 712 nicht geprüfte Volksschullehrer, worunter 37 183 mit den durch die geistlichen Obern gewährten Obedienzbriefen versehen waren; die erstere Zahl war im Jahre 1882 auf 26 167 und im Jahre 1883 auf 21 781 gefallen. In Folge des den unentglichen Unterricht einführenden Gesetzes und der den Gemeinden gewährten Entlastungen für Unterrichtsausgaben ist der Staatszuschuß für Voltsunterrichtszwecke, welcher im Jahre 1877 nur 12 Millionen auf eine Gesammtausgabe von 74 Millionen betrug, im Jahre 1882 auf 68% Millionen bei einer Gesammtausgabe von 102 Millionen gestiegen. Die Ausgaben für Lehrer- Seminarien, Volksunterrichtsinspektion und andere Nebendienste des öffentlichen Volksunterrichts mit inbegriffen, belief fich der bezügliche Etat im Jahre 1882 auf 134,3 Millionen Franken gegen 94,4 Millionen im Jahre 1877. Von den im Jahre 1882 verausgabten 132 Millionen haben Der Staat 872, die Departements 17%, und die Gemeinden 27 Millionen geliefert. Ehre Unfall und teten. Glückliche feldtert Stelle I bungsverfuche geftern Nach Dem Güter uns nicht gelungen, dahinter zu kommen, worin nun e bler Bacharias das Verdienst eines Postbeamten beruht, wenn er eine messen ist es seine Pflicht, die ganze Schärfe seines Ver el abzuholen. oder undeutliche Briefadresse entziffert? Nach unfere auf seine Obliegenheiten zu richten, und einem glücklichen Resultat gelangt, wenn bid ohne Auffich u bringen, und e Edreden, daß b bleib beg Wagens liteter Reche Den polizeilichen S los am Tempelho nun, bann gut, das muß er eben fönnen, denn dafür ist er Boftb Es wäre ja im Intereffe der Beamten zu wünschen, jeder Einzelne einer möglichst deutlichen Handschrift und noch beffer wäre es, wenn auch alle Ausländer schreiben könnten. Das wird dem Herrn Staatssekretär mieber Auf der in Newhort stattgehabten Konferenz der so genannten unabhängigen Republikaner waren aus 21 Staaten 457 Delegirte erschienen, davon 273 aus Newyork, 84 aus Massachusetts, 33 aus Neu- Jersey, 28 aus Konnektikut, 19 aus Pensylvanien. Charles R. Codmann aus Massachusetts wurde zum Vorsitzenden gewählt. Er leitete die Verhandlungen mit einer Rede ein, in welcher er die Konferenz aufforderte, Blaines Kandidatur zu verwerfen und diejenige Clevelands zu unterstützen. Die Konferenz nahm eine von George William Curtis vorgeschlagene Adresse an, welche sich in demselben Sinne ausspricht und mit der Aufforderung an die Wähler schließt, für Gouverneur Grover Cleveland zu stimmen. Die Verlesung der Adresse wurde oft durch lebhafte Ausdrücke der Zustimmung bracht, ohne daß auch nur eine einzige zur Erörterung zugelassen wurde, da man wünschte, daß die Adresse allein die Platform froß seiner ausgezeichneten postalischen Kenntniffe und Arbeitslöhne in Amerika Eine der wichtigsten Fragen, immensen Erfahrung auf dem Gebiete des edlen Waid auch die Macht des mächtigsten Postbeamten nicht Italiener schreiben eben ihre deutschen Briefadreffen oder so schlecht sie können, und wir glauben nicht Statt des mageren, fräntlichen vierzehn Tage alten der Hanna Porter, lag hier ein fräftiger, gut genabte Dem belgischen Volfe wird das Vergnügen, einen Gesandten beim Bapste zu unterhalten, für dieses Jahr auf 12 918 Frcs. und fünftig pro Jahr auf 30 996 Fres. zu stehen tommen. So viel fordert nämlich die tleritale Regierung. In den Motiven wird hervorgehoben, daß wenige Tage nach der Einsetzung des gegenwärtigen Kabinets der KardinalStaatssekretär offiziöse Schritte behufs der Wiederherstellung der seit 1880 unterbrochenen diplomatischen Beziehungen gethan und dabei ausgesprochen hat, daß der Papst, der sein Wohlwollen stets Belgien erhalten, dieses selbst wünscht. Das Ministerium hat mit Zustimmung des Königs, von gleichem Verlangen getragen, geantwortet, daß die Regierung um so mehr bereit sei, dem Wunsche des Papstes zu entsprechen, als fie dadurch den Wunsch der ungeheuren Mehrheit des Landes Feuilleton. Das Kind des Proletariers.*) Sensationsroman von U. Rosen. ( Fortsetzung) die bei den Debatten des amerikanischen Repräsentantenhauses in den Vordergrund traten, war: wie ist der Einfluß des gefeglichen Schußes auf die Arbeitslöhne? Es wurde der Be weis geliefert: 1. daß die Arbeitslöhne in den vereinigten D was ist zu thun, Mutter!" rief er aus, ich kann Hanna nicht sagen, daß ihr Kind schon gestorben ist. Sie würde ihm noch vor Tagesanbruch folgen." zuzuführen Drei Fah tot) mit dem fta Bem Felde, find e Den fich in Berwa Doelbit die nicht becabren und Al dreigt Benn br Cub fehr be das Elsa ihm so sorgfältig geschildert hatte, eine fleine Schwiegermutter, Frau Chitton fort, und ich bin nicht sehr mittheilsam. So wird nichts verlautbaren und wenn der halten." Doktor wieder vorspricht, werde ich das Kind im Dunkel Bube von drei Wochen, der an seinem Knöchel das Mal Am nächsten Morgen war Sam Porter sehr zeitig zur Arbeit gegangen und hatte deshalb nichts von Timm Tiflow's merkwürdigem Traume gehört. Porter war auch, ohne von Schau her, Sam," sagte die Großmutter, die Vorsehung selbst hat uns gezeigt, was wir zu thun haben. Wir beide, Du und ich, wir müssen eben die Last allein tragen und dürfen gegen Hanna nie ein Wort darüber verlauten laffen. Der Herr nahm unsern Knaben, aber er schickte uns einen andern als Erfaß. So nimm diesen kleinen, lebenden Burschen und lege ihn in ihre Arme. Sie wird den Austausch nicht merken, denn ihr Zimmer war fortwährend dunkel, seit sie frant ist." Erhöhung in der Form eines Apfellerns. dem Abenteuer Titlow's etwas erfahren zu haben, überzeugt, daß ein Kind in das Willesden- Reservoir geworfen und wieder herausgezogen worden war. Aber als Sam am Abend von feinem Tagewert zu Hause kam, fand er seine Schwiegermutter mit sehr sorgenvollem Geficht, das Kind auf dem Schooß in der Küche figend. Sam Porter gehorchte dem Rath seiner Schwiegermutter. Er trug das Kind zu seiner Frau und sagte gepreßt: Da hast Du den Kleinen, Hanna. Hier war der Barth'sche Erbe! Surer Berichwieg Frau ab auflären, aber da ja, fo it en treuer Diener Dir einen Zobten in die Stadt, fa mem Miethen Behülfe des Dabei muß Er hatte sich auf seinem geheimnißvollen ge Dr. Wrigley fonnte es nicht über sich gewinne Lungenfieber. Hanna's Bustand hatte sich heute gebessert", flüsterte sie. Sie freute sich, daß das Kind sich so erholt und zugenommen hatte und war so vergnügt, die fleinen fetten Händchen des Kleinen zu streicheln. Kleinen zu streicheln. Und jetzt ist er frant und hat seit heute früh weder Thee noch Milch nehmen wollen. Höre nur, Hanna Porter besaß ein ebenso warmes Mutterherz, wie Lady Barth. Sie schloß das Kind zärtlich an ihren Busen und Sir Rupert schlief in ihren Armen ruhig weiter, ohne etwas von dem Tausch seiner Mutter, oder der Veränderung feiner Glücksausfichten zu ahnen. Mit schwerem Herzen schlich fich Sam wieder in Küche, in welcher seine Schwiegermutter unter manchem tiefen Seufzer aufräumte. Rinde ein wirksames Mittel zu verschreiben. Er rief Frau Chitton zurück. ,, Da, nehmt das Kind. Die Erkältung hat gleite mich." Ramens Zoni braußen und De fahren. Auch ein Herr Do mitgeben un So auf ihre eigene Geschicklichkeit angewiesen alte Frau eine erfahrene Nachbarin zu Rathe und Tropfen und Pulvern in Verbindung mit der glüdli wie das Würmchen winselt. Ich fürchte, es hat die Lungen- ftitution Sir Ruperts, wurde dieser nach wenig Ich erinnere mich einer Geschichte von zwei vertauschten Kindern gelesen zu haben, die recht traurig war. Der Tausch hatte nur Unglück über die Betheiligten gebracht", sagte Sam Düfter. entzündung." Das ist kein Wunder nach dem kalten Bade, das er diese Nacht bekommen hat. Wir müssen Dr. Wrigley rufen." Sam traf den Doktor auf seinem Heimwege von Myra nach Clematis- Villa. Möchten Sie nicht zu uns tommen, Herr Doktor und nach dem Kinde sehen?" fragte Sam. wieder gesund. Gorge tragen. Freund, ben ein bre Befehle fogl Rabem Dr mutbet entbedt ha ein. Gr berubigte Bram um ihr Ki Derfelben Lage b begann Wrigley, als er fich mit Sam einige Gd Porter, das ist nicht Dein Kind! Wo ist das 20 ,, Herr Doktor," erwiderte Porter ,,, ich muß offenes Geständniß ablegen, denn die Sache quält den ganzen Tag in fürchterlicher Weise. Mein arm Sam Porter war früher ein Diener des Doctors Wrigley gewesen, und hatte seinen früheren Herren gebeten, seine Frau und sein Kind ärztlich zu behandeln. James Wrigley befaßte fich zwar im Allgemeinen mit Patienten aus der Klaffe, der Sam Porter angehörte, nicht, aber er vermied es, sich mit Leu ten, die er für brauchbar und nüglich hielt, zu verfeinden und Ja, aber wir können nichts daran ändern, mein Sohn, wenn wir nicht wollen, daß Hanna uns über Nacht stirbt. Dr. Wrigley selbst sagte uns noch gestern, ihr Leben hängt von der Erhaltung des Kindes ab und Gott wird uns nicht zürnen, daß wir einen armen Findling aufgenommen haben. Aber wir dürfen zu keiner lebenden Seele von dem sprechen, was heute geschehen ist, sonst kommt die Geschichte an den Tag, Hanna erfährt sie und Alles ist verloren." Die alte Frau nahm dann das todte Kind aus seiner Wiege und während heiße Thränen anf die fleine Leiche fielen ,, hüllte fie in es in ein weißes Leichentuch. Hause entfernt hatte. starb vergangene Nacht ein Uhr." Stel werth wäre, ohne Buthur en werden. fallen und follte Was ist mit Bhrigley Der Batte. Wahrscheinli Weber bei feiner Du lieber S Da thuit Di Aber welche minden des An Thorin! wei Ganz wie ich mir gedacht habe," sagte der Do bist Du aber zu dem andern Rinde gekommen?" ,, Auf die seltsamste Weise von der Welt. Als gestorben war, ging ich vor die Thür und dachte mis Betrübniß, daß ich nun auch meine arme Frau verlie großen Kummer zu ertragen. Ich überlegte mit, bie traurige Nachricht am schonendsten beibringen sprang ein riesiger schwarzer Hund auf mich zu, der naß war, ein durchnäßtes Kind in seiner Schnauze es mir gerade vor die Füße legte. Der Sunb Wafferbehälter und ich bin überzeugt, daß er das Rin gerettet hat. Ich brachte das fleine Wesen zu meiner S angezogen, so rief meine arme Hanna ganz fläglich n zu brechen, legten wir den fleinen fremden Burichen tete er Sam jezt und wurde in die vorsichtigerweise verdunkelte hatte deshalb des Arbeiters Bitte gewährt. Demgemäß beglei die so sehr an dem Kinde hing, und zu fchwach wat Küche geführt. Er setzte sich vor der alten Frau nieder und fühlte dem Kinde den Buls. Er strich dann, wie prüfend über deffen Händchen und Wangen und rief erstaunt aus: Wir müssen es in aller Stille und Heimlichkeit begraben laffen, Sam, sonst wird Alles bekannt," sagte fie. Ich fann mein eigenes Fleisch und Blut nicht wie einen Hund begraben", erwiederte Sam. Aber um des Himmelwillen, das Kind ist ja auffallend stärker als vorgestern." Das sollst Du auch nicht", gab die Frau zurüd. Ich werde jezt nur unsern fleinen Liebling bei Seite legen. Bis morgen Abend wird uns vielleicht ein Licht aufgehen, das uns den Weg zu unserer Pflicht zeigt." Die Nachbarn haben uns nicht viel besucht", fuhr Sams *) Nachdruck verboten. " 1 Das Kind ächste. Hören Sie, wie schwer es athmet," sagte Frau Chitton. Dr. Wrigley beugte seinen Kopf zu dem Kinde nieder. ,, Das Kind ist stark ertältet, es hat eine Lungenentzündung. Kinde und da wir beide nicht den Muth hatten, ibr Deffnen Sie die Laden, ich muß mehr Licht haben. Die Fenster auf! Hier ist ja eine erstickende Luft!" Er nahm das Kind auf seinen Schooß und Frau Chitton ging mit Furcht und Zittern die Fenster zu öffnen. Sobald Arme." Und wo ist Deines Kindes Leiche?". ergehen würde, gezwungen, gra gewähren, fern Parth ichen Befits en. Ich fann Ren und wenn Roch in der Rammer und ich bin in der schaffen kann. Ich weiß wohl, daß ich ein fchwerd begangen habe, aber ich dachte dabei nur an mein Dein das Licht auf den Kleinen fiel, erkannte das scharfe Auge des Verlegenheit, wie ich ihm ein anständiges Begri Arztes, daß er nicht Hanna Porters Söhnchen vor sich habe. Liebe Frau, gehen Sie ein wenig hinaus," befahl er. Die Alte gehorchte voll Angst. " Du hast durchaus richtig gehandelt und an Du hast der Stimme Deines Herzens gehorcht der befte Rathgeber. Ich werde Dein Geheimnis g Er hatte niemals das Söhnchen der Lady Barth gesehen, würde ich dasselbe gethan haben" sagte Dr. Wrigley Doktor Wrigley Loderte des Kindes Kleidungsstüde. aber sehr oft Porters Kleinen, und Elsa hatte ihm das Muttermal Sir Ruperts ganz genau beschrieben. gefammten g Ja," fagte geno, ja un Vermögen et neinschlagen patent in der allen; unfere rathen Lord's; la Myra." Schuzes, d 2. daß ent, als wir annehmen, daß auf manchem italienischem Bostamte schon oft recht herzlich über italienische Adressen gelacht den ist, die aus Deutschland kamen. Und ebenso wird es Der wohl auch in Frankreich verhalten, denn troßdem wir be legt, daßlich das„ gelehrte Volt" find, wird bei uns doch auch Kattunencher Bock geschossen. Wir wollen daher nicht so ohne aschinen Beiteres miteinstimmen in die Lobposaune; wir fennen so gegen 40nen Fall und es sind deren auch schon mehrere in der weite Bee erwähnt worden, wo man eigentlich herzlich wenig von Auswar vielgerühmten Findigkeit" der Post verspürte. Freilich onfularbellen wir nicht verkennen, daß von unserer Post in Bezug auf nachläffigkeit und Pünktlichkeit Tüchtiges geleistet wird; es ist ich 6 Doll the darum noch lange nicht nöthig, in so eklatanter Weise Weihllars, in zu spenden. Es müssen viele Leute ihre Pflicht voll und in Nethun, es haben viele Leute Obliegenheiten, die mindestens Dollars wierig find wie diejenigen eines Postbeamten, es wird allen an aber Niemanden dieser Leute so leicht einfallen, eine beedene e Anerkennug durch die Tagespreffe zu erwarten. Gin den ve Lob wirkt in den meisten Fällen eher schädlich wie nüßnd, was man gewöhnt sich nur allzu leicht daran, und blickt mit rer Boli en gewiffen Stolz auf sich. Dadurch wird schwerlich die igleit der Beamten gehoben und wir möchten nicht gern, thigte durch Lobhudeleien der rege Eifer unserer Postbeamten und da geschläfert würde. er febr Staaten b Konfiszirt wurden bei dem Zeitungsspediteur, Herrn man bo umont, Raftanienallee 61, die Exemplare der Wochenschrift Igemeit auf Arbeit, Nr. 9." Bon einem Verbote jenes Blattes irgend nights bekannt. einen hr und höheren nund effer Dod erten, nichts edenheit ommende en die e und un fils t das Bewunden man inge 5 tonjera petheiligten Tich fragt unfere meuchling taunens tziffernde fich vor Schildert Apparat t, daß " Chre andfat nden für merkennung hdentens n nun eige ach unferen eines Verf wenn dann Die Berliner Pferdebahn und die Allgemeine Berliner Omnibus- Aktiengesellschaft unterliegen den poli geilen Bestimmungen des öffentlichen Fuhrwesens. Befremmen fönnen. Die Fahnen gleichen denen, welche von Ruderern| zur Ausschmückung ihrer Boote benutzt werden. g. Rohheit. Der Arbeiter Bl. tam in der vergangenen Nacht gegen halb 5 Uhr in etwas angeheiterter Verfassung die Niederwallstraße entlang, woselbst er aus Versehen einen Mann anrempelte. Dieser nahm die Berührung sehr übel und als B. darauf etwas erwiderte, versezte ihm derselbe mit einem Meffer einen gefährlichen Stich in den Kopf, wodurch er eine große stark blutende Wunde am linken Schläfenbein erhielt. Der Thäter flüchtete und entfam. B. wurde nach der I. Sanitätswache in der Brüderstraße gebracht, woselbst ihm mehrere Näthe angelegt werden mußten. B. Der Droschken-( Fuhrherren) Verein auf der Fischerbrücke hat in seiner legten Vorstands- Sizung beschlossen, den Beitrag der Mitglieder pro Monat und per Droschke von 50 Bf. auf 60 Pf. zu erhöhen. Ebenso wurde beschlossen aus Sparsamkeitsrüdfichten einen der besoldeten Beamten zu ent lassen. Diese Maßnahmen find dadurch begründet, daß eine Anzahl der Fuhrherren den Austritt aus dem Verein in Ausficht gestellt hat. a. In Bezug auf den Brillanten- Diebstahl bei den Juwelieren Gebr. Friedländer auf dem Schloßplatz gegen Ende vorigen Jahres haben bekanntlich die Bestohlenen die Brillanten wiedererlangt, mit Ausnahme eines sehr werthvollen Brillant ringes, welchen die Diebin resp. Hehlerin nach ihrem Geſtändringes, welchen die Diebin resp. Hehlerin nach ihrem Geständniß gleichfalls mit den übrigen Brillanten in das Kloset der öffentlichen Bedürfnißanstalt am Dranienplatz geworfen hatte, daselbst aber bei der Untersuchung der Gruben nicht vorge funden worden ist. Vor einigen Wochen fand der Kutscher eines Abfuhr- Wagens, als er in der Nähe von Rirdorf die mit Unrath gefüllten Tonnen entleerte, unter dem Unrath ein Brillanten- Kreuz. Dieses Kreuz, resp. die daran befindlichen Brillanten find jetzt von den Gebr. Friedländer als ihr Eigenist dabei, daß sich die erstere Gesellschaft besonderer Vertigungen zu erfreuen hat. Während die erstere in ihren thum refognoszirt worden. Ben Fensterscheiben mit eingeschliffenen Annoncen auch Danibu Lesteren fonige Affichen mit Reklamen anbringen darf, ist es der usgesellschaft untersagt. Ein uns von der Direktion der vorliegendes Schreiben, welches einem Betenten zugeift, wurde dahin beantwortet: ,, Daß auch innerhalb der oder aufgehängt werden Bogen teine Plakate angebracht bürfen. einer Rebabt, Die Bevorzugung einer Gesellschaft gegenüber anderen, bietet zu mancherlei Schlüffen Anregung. Bei der Regulirung des Luftgartens bezw. der g. Eine aufregende Scene spielte sich gestern Vormittag in der Thaerstraße ab. Das dem Engros- Schlächtermeister Karsten gehörige, vor einen sog. Schlächterwagen gespannte Pferd ging in der Landsberger Allee mit dem Fuhrwerk durch und raste die Thaerstraße hinunter. Am Weidenweg kam das Pferd zum Sturz, wobei der Wagen umfiel und die Insassen deffelben, der etwa 16 jährige Führer und ein ca. 7 Jahre alter Knabe, auf den Straßendamm geschleudert wurden. Dem Pferde, einem schönen, werthvollen Thier, war beim Sturz ein in digenden Form gefallen sei. Ein weiterer Zeuge, der Droschtentutscher Voigt, hat wohl sprechen gehört, indeß die Worte nicht verstanden. Der Staatsanwalt beantragt 30 Mart, der Ges richtshof erkennt auf 10 Mart oder 1 Tag Haft, sowie Publi tationsbefugniß für den Beleidigten mittelst 14tägigem Aus hang an der öffentlichen Gerichtstafel des Amtsgericht I. Den Weg durchs Fenster. Die alltägliche Erscheinung, daß Vermiether und Miether auf dem Kriegsfuße leben, be wahrheitete sich auch bei dem Agenten Wiente und dessen Chambregarnisten, dem Kaufmann Blumenthal. Man ärgerte sich gegenseitig, wo sich nur die Gelegenheit dazu bot. An einem Mai- Abende Die Sonne war längst zu Rüste ge gangen und Herr Wienke bereits auch da hörte der Lestere, daß sein ,, möblirter Herr" noch Besuch erhielt. Herr Wiente fand nicht nur die Zeit zum Abstatten von Visiten, sondern auch manches Andere unpassend und da er seinem Miether noch für die legte Schikane Revanche schuldig war, so stand er auf und verschloß die Korridorthür noch mit einem Extraschloß, zu dem nur er alleine den Schlüffel besaß. Herr Blumenthal und sein Besuch sollten dadurch außer Stande gesezt werden, das Haus zu verlassen. Besonders der Lettere befand sich da durch in einer so heiflen Lage, daß er sich schließlich wohl oder übel entschloß, den etwas unbequemen und da Herr B,' s Wohnung im Hoch- Parterre belegen war auch nicht ganz ungefährlichen Weg durchs Fenster zu nehmen. Den nächsten Trumpf spielte darauf Herr Blumenthal aus, denn einige Beit darauf erhielt sein Wirth eine gerichtliche Vorladung, um sich wegen Freiheitsberaubung zu verantworten und gestern hatte die dritte Ferienstrafkammer des Landgerichts I. in dieser Sache zu entscheiden. Herr Blumenthal, der ebenso wie sein Besuch als Beuge fungirte, verlor die Parthie, den der Gerichtshof er achtete aus dem Grunde die Kriterien der Freiheitsberaubung nicht für vorliegend, weil den Eingeschlossenen der Weg durchs Fenster offen gestanden hatte. Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. In unserer Expedition liegen die Abonnements- Listen für diejenigen unserer geschästen Leser aus, die sich besonders für die Verbreitung unseres Blattes intereffiren. Wir bitten, Eroge zwischen diesem und dem Kgl. Schloß ist auch das Trottoir, welches sich von dem Schloß bis zum Dom hin- gebrochen und hier stecken geblieben. Der Führer des Fuhr möglichst ausgiebigen Gebrauch von denselben machen zu Erottoirs erhöht worden. Diese Erhöhung hat nun zur Folge daß eine halbwegs große Person die eine Seite des gar nicht mehr paffiren kann, weil das Laub der hier Hebenden Lindenbäume tief auf das Trottoir herabhängt. Wie bielen Uebelstande abgeholfen werden kann, ist um so fragliber, da man doch unmöglich die schönen Bäume verunzieren Lann. bet werks, sowie der Knabe famen mit geringfügigen Verlegungen davon. Das Pferd wurde nach der Thierarzneischule gebracht; die Erhaltung desselben soll zweifelhaft sein. Gerichts- Zeitung. Ein besonders roher Erzeh. Kalaschewsky und Gejabrige Anabe des Kl. Kurstraße 1 wohnenden Arbeiters H. in lebensrettung. Gestern Abend begab sich der sieben- noffen! rief der Gerichtsdiener auf den Korridor hinaus und in Folge deffen nahmen 3 Angeklagte auf der Anklagebant in der Abficht, Fische zu fangen." Oberwallstraße auf eine zur Spree hinabführende Treppe Play. Es sind dies der Maschinist Kolaschewsky, der Drechsler Legenbeit Unfall tetten. Bei dieser Gealitt der Kleine aus und fiel in das Wasser. Ein in Nähe haltender Schiffer wurde von Passanten auf den aufmerksam gemacht, band sofort seinen fleinen Kahn und ruderte an die Unglücksstätte, um den Knaben zu ften Stelle leicht faffen, und die angestellten Wieder Mbungsversuche waren von dem besten Erfolge gekrönt. Glücklicher Weise lonnte er denselben an der ziemlich Gestohlener Möbelwagen. Ein bei dem Möbel1 Berger und der aus der Haft vorgeführte Arbeiter Adam. Ein vierter Angeklagter, der Möbelpolier Thiele, ist nicht erschienen. Die Angeklagten sollen sich der vorfäßlichen Körperverlegung schuldig gemacht haben, und zwar: Gegen den Maurer Bimmermann, den Arbeiter Fuchs und den Bäcker Voge. Präsident zu den Angeklagten: ,, Kolaschewsky, haben Nein." Sie geschlagen?" Berger, haben Sie ges schlagen?" Nein." Adam, haben Sie geschlagen?" Nein."- Präfident: Demnach hat also Reiner geschlagen?!" Kolaschewsky: Der Bimmermann hat mich zuerst gestoßen, dann habe ich ihn wieder gestoßen."-Beuge Zimmermann: ,, Es war im Hause Elisabethstr. 12a und im Dezember v. J. an einem Nachmittage zwischen 2 und 3 Uhr, als der Angeden ich gar nicht kannte zu mir in wollen. h. Die Metallarbeiter( Klempner, Gürtler, Metalldrücker, Schleifer, Former, Schnittarbeiter, Schlosser, Dreher, Preffer, Gelbgießer, Blechlackier 2c.) hielten am Freitag Abend unter dem Vorstze der Herren Netband und Rojan eine von ca. 1000 Theilnehmern besuchte öffentliche Generalversamm lung ab. Bunächst erstattete Herr Nezband den Kommissions bericht über die Lohn, beziehungsweise Strifebewegung. Was lettere betrifft, so ist dieselbe hienach abgesehen von einer neu eingetretenen Arbeitseinstellung sämmtlicher 12 Mann der Löwenthan'schen Werkstätte( für Haus- und Küchengeräthschaften) in der Ruppinerstraße unverändert. In der genannten Werkstatt, in der, wie es in der Versammlung hieß, sogenannte Schundwaare fabrizirt werde, wurde die Mehr forderung der Arbeiter, welche bis jezt im Afford wöchentlich nur 12 Mart verdienen konnten, rundweg abgeschlagen. Die Forderung bestand in einer Lohnerhöhung um 20 pCt. für die beste und um 25 Prozent für die schlechteste Waarenqualität. In der sich an das Referat anreihenden Dis fussion erklärten alle Redner den Strife und seine Unterstügung aus dem Generalfonds für gerechtfertigt. Den zweiten Verhandlungs- Gegenstand bildete die Gründung eines allge meinen Vereins der Metallarbeiter Berlins"( mit Ausschluß der schon gesondert organisirten Maschinenbauarbeiter) Viabler Bacharias in der Breitenstraße beschäftigter Kutscher er eine gestern Nachmittag mit einem Möbelwagen seines Herrn nach dem Güterbahnhof der Anhalter Bahn gefahren, um bel abzuholen. Der Kutscher hatte den Wagen einen Augenblit ohne Aufficht gelaffen, um seine Frachtscheine in Ordnung flagte Kolaschewsky u bingen, und entdeckte bei seiner Rückkehr zu seinem größten er Poftreden, daß der Wagen verschwunden war. Troß sofort entgegnete, daß ich erst meine Frau fragen müsse und war im ausgearbeiteten Statutenentwurf für den projektirten Verein. chrift ebbe Wagens zu ermitteln und erst am Abend gelang es iteter Recherchen gelang es nicht, etwas über den Ver- Begriff, mich nach der Küche zu meiner Frau zu begeben, als nschen, Musländer atniffe und mieber zuzuführen. = he Brief am Tempelhofer Berge anzutreffen und dem Bestohlenen abredung fommen auf einmal noch 4 Kerls und ein Frauen- machte die Versammlung mit dem qu. Entwurfe bekannt und olen Waid enn fowelt ten nicht fabreffen en nicht ju Cage alten genährter tot) mit dem städtischen Wappen( Bär) in der Mitte auf weiHem Felde, find einem Diebe abgenommen worden und befin Denih in Berwahrung bei dem hiesigen Kriminalfommiffariat, mojelbit die nicht ermittelten Eigenthümer fie in Empfang neh bewahren und Alles wird gut werden, wenn auch Ihr sorglich Drei Fahnen in den deutschen Farben( schwarz- weißdas Mal ne fleine Men t jest gewinn 8 bat mittel. gewiefen e und r glüdli wenig ift bas D ige Sd muß quält ein arma der Do n Als m chte mir au verlie bach war mir, mi Bringen zu, der Schnauze Sund das Kind meiner The Cub sehr bedenkliche Unannehmlichkeiten zuziehen. Von Frau ab. der Angeklagte mit den Worten: Was, auch noch stoßen?" über mich herfiel und auf mich losschlug. Doch wie auf Verzimmer, die unter Sitte stehende unverehelichte Steinide, hinzu und schlugen mich derartig, daß ich auf einem Chr das Gehör heute noch nicht ganz wieder habe; ein Auge war schwarz und blau unterlaufen und 8 Tage lang war ich arbeitsunfähig. Ich rief nach Hülfe, da tamen der Arbeiter Fuchs und der Maurer Krätel mir zu Hülfe; von den Angeklagten Rolaschewsky und Berger fann ich mit Bestimmtheit behaupten, daß fie mich geschlagen haben."- Beuge Fuchs bestätigt die Aussage Zimmermanns und fügt nach hinzu: Am Abend Begriff über den Straßendamm zu gehen, da tamen mehrere fand hinter uns her und schlugen auf uns ein. Ich wurde men Wenn Ihr Euch im Geringsten verrathet, fönntet deffelben Tages war ich, Bäder Voge und einige Freunde im Burer Berschwiegenheit hängt übrigens auch das Leben Deiner Männer- unter welchen fich Kolaschewsky und Berger beAch ja, so ist es, wir dürfen fie nicht über die Täuschung zu Boden geschlagen und trage noch heute eine Narbe über aufliten, aber da ist das todte Kind." Dabei muß ich Dir schon helfen, Sam, Du bist mir immer trener Diener gewesen. Hier, nimm dieses Geld. Ich werde Dir einen Todtenschein für das Kind ausstellen. Du gehst in bie Stadt, laufst einen fleinen Sarg, begiebst Dich dann einem Miethswagen nach dem Tower Hamlets- Friedhof. Hause ging, folgte mir Berger bis auf die Treppe, schlug mich Behülfe des bortigen Küsters ist ein guter Bursche, in mitgeben und morgen früh um neun Uhr bist Du Frauen und Deine Frau wird niemals etwas darüber erfabren. Auch ein Pfarrer ist dort. Tony wird schon für Alles dem Auge davon." Beuge Bäder Voge bekundet:„ Wir waren im Begriff über die Straße zu gehen als auf einmal mehrere Personen unter welchen ich Rolaschewsky und Berger genau erfannt habe über uns herfielen. Kolaschewsky schlug zuerst, aber auch Berger hat geschlagen. Als ich später allein zu mit einem Meffer und riß mir den Rod entzwei." Beuge Arbeiter Beutel fah daß Kolaschewsky den Arbeiter Fuchs zu Boden schlug. Beugin Frau Uhlmann: Ich hörte den Tumult auf der Straße und fah, daß der Arbeiter Fuchs blutete. Später abends hörte ich auf der Treppe ich wohne in demselben Hause ein Gepolter, ich ging mit der Lampe hinaus D, berr Doktor," rief Sam Porter, Sie find der beste und sah, daß der Bäder Voge, im Begriff die Treppe heraufFreund, den ein armer Arbeiter jemals gehabt hat. Ich werde zusteigen, von mehreren Männern daran gehindert wurde; einer derselben riß dem Voge den Rock von oben bis unten entzwei." Staatsanwalt: Sch beantrage gegen Adam Freigeben haben. Gegen Kolaschewsky 5 Monate und gegen Berger ebenfalls 5 Monate Gefängniß." Der Gerichtshof verurtheilte Kolaschewsky zu 5, Berger zu 3 Monaten Gefängniß und sprach Ubre Befehle sogleich ausführen. muthet entbedt hatte, schlug er den Weg nach Clematis Villa sprechung, da die Beugenaussagen nichts gegen denselben erBram um ihr Kind hinflechte, Hanna Porter sich genau in ein. Er berubigte sich damit, daß wenn Fanny Barth aus Derfelben Lage befände und daß das Leben der Einen so werth wäre, wie das der Andern. Der fleine Baronet den Adam frei. allen und follte ihm burch seine Dazwischenkunft nicht ents ohne Buthun Wrigleys in die Hände Sam Porters ge bm troden atten, ibr fläglich Burichen in ber Begräb in fchwere an mein en werden. Brigley R. Dem Schöffengericht wird aus der Haft vorgeführt der Arbeiter Lange. Derfelbe wird der vorfäglichen Körper verlegung in 3 Fällen beschuldigt; am 1. und 15. Mai d. J. Was ist mit dem Kleinen Rupert geworden?" fragte Frau soll derselbe den Arbeiter Heidenreich und am 29. Juni den Der Batte Weber Seemann gemißhandelt haben.[ Betreffs der ersten Sache " 1 " Bekanntlich wurde die Gründung eines solchen schon einmal beschlossen nnd eine Statutenberathungs Kommission gewählt, die jeßt ihre Arbeit vollendet hat. Der Referent, Herr Rojan, erstere beschloß, denselben nur in einer Generaldiskuffion durchzuberathen. Nachdem diese alsdann vorgenommen nnd beendet worden war, nahm die Versammlung den Entwurf einstimmig und fast unverändert an. Nur der Monatsbeitrag wurde von 15 Pf. auf 10 Pf. herabgesezt und an Stelle der Bezeichnung des Vereins als Gewerkschaft der Metallarbeiter Berlins' der Name Verein der Metallarbeiter Berlins" angenommen. Ebenfalls einstimmig erfolgte die Annahme einer Resolution, die fich für die baldigste Vornahme der Gründung resp. Konstituirung des Vereins ausspricht. Morgen, Sonntag den 27. b. M., Vormittags 10 Uhr, wird im Louisenstädtischen Theater in der Dresdenerstraße eine öffentliche Generalversammluug fämmtlicher Metallarbeiter Berlins, wie Klempner, Gürtler, Maschinenbauer, Metalldrücker, Schloffer 2c. stattfinden, in welcher der Maschinenbauer und Stadto. Friz Gördi über die Nothwendigkeit einer großen zentralen Metallarbeiter- Ge werkschaft Berlins" als Referent sprechen wird. h. Zum geftrigen Bericht über die BauanschlägerVersammlung am Donnerstag Abend wurde und vom Vorstande der Schlosserinnung auf diesbezügliche Anfrage unter Bezugnahme auf das qu. Versammlungs- Brotokoll versichert, daß die den jüngsten Beschluß der Innung betreffende Auffaffung der Bauanschläger, wie fte in deren letter Versamm lung zu Zage getreten, lediglich eine auf Misverstände niffen beruhende und irrthümliche sei. Der neue Innungs- Beschluß beziehe fich einzig und allein auf die von den Bauanschlägern neuestens gestellte Forderung der MeisterUnterschriften auf dem Tarifformular, nicht aber auch auf den Lohntarif selbst. Diesen wollen die Innungsmeister nach wie vor einhalten, indem sie erwarten, daß ihn die Baus anschläger allgemein durchzusetzen bestens bestrebt sein werden. Die Innung wolle, so wurde uns versichert, nur nicht von ihrem im Oktober v. J. und bisher stets behaupteten Standpunkte abgehen, demgemäß fie nur für den Tarif in seinen Hauptpunkten( den Tarif Lohnfäßen) eintritt, dagegen die Vereinbarung über alle Nebenpuntte des Tarifs ganz den einzelnen Schloffermeistern und Bauanschlägern anheimgestellt wissen will. t. Der Nordverein der Hausdiener, welcher sich tros lebhafter Gegenagitation als selbstständiger Verein am 6. Bahrscheinlich haben ihn Bigeuner gestohlen," entgegnte bekundet indeß der Beuge Dietrich, daß Heidenreich den Ange- April 1884 tonſtituirte, läßt sich das Wohl seiner Angehörigen Weber bei seiner Dlutter." Mora Fen flagten zuerst geschlagen hat und da Heidenreich nicht aufzu Du lieber Himmel! Ich wünschte das Kind wäre schon finden ist, so nimmt der Gerichtshof diese zwei Fälle als nicht Aber Da thuft Du Deiner eigenen Familie Unrecht." Thorin! I weißt Du nicht, daß zunächst der Titel auf mich erwiesen an. Betreffs des dritten Falles fallen die Zeugenaussagen zu Ungunsten des Angeklagten aus; es wird bekundet, welche Vortheile fönnten wir denn von dem Ver- daß derselbe mit einem Meffer den Seemann auf den Kopf ge schlagen hat, doch kann keiner der Beugen behaupten, daß das Meffer geöffnet gewesen ist. Der Staatsanwalt beantragt für den legten Fall drei Monate, der Gerichtshof verurtheilt den durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt zu er inben des Knaben haben? Da ist ja Myra" bergehen würde, und wenn ich erst den Titel habe, dann ist gewähren, ferner werde ich mich, um die Intereffen der gezwungen, mir die Mittel zu standesgemäßem Unterhalt Angeklagten zu 6 Wochen Gefängniß, wovon jedoch 3 Wochen thichen Befizungen zu wahren, in das Parlament wählen achten find. Ich kann die mir so verhaßte ärztliche Praxis auf11 R. Wegen Beleidigung eines Schußmanns betritt der Droschkentutscher Kluge die Anklagebank. Derselbe soll am 11. Mai, als er mit seiner Droschke an dem Anhalter Bahnhof Wenn man nach dem Anhalter Bahnhof fährt, so kann man mann Döring bezog diefe Aeußerung auf sich, weil er Droschten Marken vertheilte und dem Angeklagten noch feine Fahrgäste zugewiesen hatte. Der Angeklagte bestreitet, die Aeußerung in der angegebenen Form gethan zu haben. Der Schußmann Döring als Zeuge beschwört, daß die Aeußerung in der beleiJa," sagte Frau Wrigley, fich in mütterlichen Träumen hielt, gegenüber dem Schußmann Döring geäußert haben: Bermögen erben, für den zweiten besorgst Du ein Dffi- noch Geld mitnehmen, es geht alles nach Gunst." Der Schußdan Dinschlagen und die stattliche Pfründe von Bryony er Ben; unsere Mädchen bekommen eine hübsche Mitgift und Dordt u en Lord's; unser Kleiner geht zur See. Aber ach, da Wrigley imnis ge la Myra." ( Fortsetzung folgt.) sehr angelegen sein und ist gegenwärtig bemüht, eine Kranten und Sterbe- Unterſtügungskasse ins Leben zu rufen, zu welcher allen Hausdienern innerhalb des Polizeibezirks Berlin der Zutritt gestattet ist. Zum Zwecke der Ausarbeitung der Statuten zu dieser Kaffe wurde am 25. Juni eine Kommission gewählt welche fich ihrer Aufgabe nunmehr entledigt hat, und der für Freitag Abend, Linienſtr. 66 bei Weltag, einberufenen General versammlung das Resultat ihrer Arbeiten vorlegte. Dieses anerkanntermaßen auf Grund des Normalstatuts von 1879 ausgearbeitete Statut wurde von der Generalversammlung en bloc angenommen und wird demnächst den betr. Behörden zur Genehmigung zugehen. Die neue Kaffe wird den Namen führen: Kranken- und Sterbe- Unterstüßungskaffe der Berliner Hausdiener." Bahlreiche Beitrittserklärungen sind bereits erfolgt. Herr Walter übersendet uns auf den in Nr. 94 unseres Blattes eingesandten Versammlungsbericht des Vereins zur Wahrung der Interessen der Berliner Maurer eine Erwiderung, auf die wir, da Herr Walter sich durch unseren Bericht In dem von uns ge angegriffen glaubt, eingehen wollen. brachten Bericht ist zuerst die Rede von der Mittheilung eines Herrn Babersti im Namen der Kommission, daß er die Kaffe revidirt und alles in Ordnung befunden habe. Es wird in dem von uns gebrachten Bericht nun nicht erwähnt, weshalb die Kaffe revidirt worden sei, und Herr Walter führt diese Reviston darauf zurück, daß Herr Conrad Unregelmäßigkeiten in der finanziellen Leifung des Vereins geduldet haben soll. Was an dieser Sache wörtlich Wahres ist, können wir natürlich nicht untersuchen, es find das Streitigkeiten, die mehr privativer wie öffentlicher Natur find, und es wäre für beide Parteien beffer, wenn man derartige Sachen lieber im Kreise des Vereines selbst austrüge. Wir nehmen an, daß die ganze Sache überhaupt auf einem Mißverständnisse beruht, und es ist die unabweisbare Pflicht eines Jeden der Betheiligten, dafür zu sorgen, daß möglichst schnell und möglichst gründlich Aufklärung in diese dunkle und peinliche Sache gebracht werde. Herr Walter protestirt am Schluß seiner Erwiderung gegen seine Ausschlie Bung aus dem Verein, die er als eine den Statuten wider sprechende hinstellt. Im Uebrigen müssen wir aber besonders betonen, daß wir uns in der ganzen Sache nicht für kompetent halten und daß wir unserer Pflicht Genüge geleistet haben, nachdem wir auf die Meinungen beider Parteien eingegangen find. ganz einverstanden und spricht den Wunsch aus, daß ihre Vers| treter auch in Bukunft für die gerechte Sache der Gesellenschaft eintreten mögen." Die Lohnkommission der Berliner Schneider beruft zu Mittwoch den 30. Juli, Abends 8 //, Uhr, in Domats Salon Johannisstr. Nr. 20, eine große öffentliche Schneiderversammlung und hat auf der Tagesordnung 1) der Bericht über den Stand der Strike der Stettiner Schneider. 2. Die Lohnverhältnisse der Firma S. Adam. Bei der hochwichtigen Tagesordnung der beiden Versammlungen empfehlen wir sämmtlichen Schneidern den Besuch derselben. Berichtigung. In der Nr. 95 d. Bl. muß in Betreff der Landparthie des Arb.- Bez.- Verein der Friedrichstadt nach Lichterfelde heißen, daß die Abfahrt um 3 Uhr präz. ist und nicht, wie irrthümlich gesagt wurde, um 2%, Uhr. Der Arbeiter- Bezirks- Verein des werkthätigen Volkes der Schönhauser Vorstadt hält am Mittwoch den 30. d. M. eine außerordentliche Versammlung bei Meister, Schönhauser Allee 161, Abds. 81, Uhr ab. Vortrag des Herrn Stadtver ordneten Fritz Gördi. 96 Rottbuserstr. 4a, statt. Am Montag, den 28. d. M., 8 Uhr, wird im Saale des Deutschen Kaiser, Lothringer eine Mitglieder- Versammlung der Krankenkasse( Grundstein Einigkeit) abgehalten Einigkeit) abgehalten Vorstandswahl- wozu Mitglieder eingeladen find. Deffentliche Versammlung des Fachvereins der Schneider. Am Montag, den 28. Juli cr., Abends 8% Uhr, in Schultheiß Brauerei- Ausschant, Neue Jakobstr. 24/25, Eingang Schmidtstraße. Tageordnung: 1) Berichterstattung des Berliner Delegirten über die Verhandlung des Gothaer Kongreffes. 2) Verschiedenes. Eine Versammlung der Maurer findet am Sonntag, den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, im Ronzerthaus Sanssouci, 4. Klaffe 170. Rönigl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 26. Juli 1884. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Der Unterstüßungsverein der Buchbinder 1. Montag seine Generalversammlung für das 2. Qu artd Die Dampferparthie des genannten Vereins findet So den 10. August, statt und sind Billets à 1,25 M. noch Versammlung zu haben. Der Verein der Modelltischler tagt am Montag straße 144, Abends 8 Uhr. Vortrag des Herrn Ing Engenthum. Gäste willkommen. Eine große Volts- Versammlung für den Westen, westen und Süden Berlins findet am Dienstag, den 24 Abends 8 Uhr, in Baumbach's Kafino, Brinzenstraße 94 Tagesordnung: 1. Das Verhalten der Arbeiter der d freisinnigen Partei gegenüber. 2. Freie Diskussion. Bürger obiger Postbezirke ohne Unterschied der Partei, dieser Versammlung freundlichst eingeladen. 97. B Wahlen und Geschichte de Naturgeschicht ung hat faft tei, die liber ginger bekomm Briefkasten der Redaction. Schafstopf 4. Unter diesen Umständen brauchen nur ein gewöhnliches Spiel zu bezahlen. Beim Solo der Spieler ein Aß rufen müssen; wollte er allein spielen haben, den hätte er ja sein eigenes Aß rufen können. im höchsten die Vögel au en, wie er au jein bescheide Se reißt und nicht wag in berrn", wie , wir wähle und der Schuh dri Fileht fich!" b& Schulze n jchüchtern, 88 47078 135 74 80[ 300] 303[ 550] 27[ 300] 69 88 91 93[ 550] 57[ 300] 61 64 613 38 49 69 84[ 300] 769 870 91 910 31 49[ 300] 96 90 161 86 202 7 29 308[ 550] 95 97[ 550] 492 500 24 61 637( 300) 28 71 817 44 90[ 1500] 49051 176[ 550] 89 212 20 42 76( 550) [ 300] 574[ 300] 78[ 300] 81 717 899 969 97 50081 89[ 1500] 127 231 61[ 300] 69 91 327 76 559 624 55 62 61 74 809 14 23 86 97 956 93[ 3000] 51015[ 300] 160 209 28 304 6 50 436 77 93[ 550] 559 612[ 550] 38 41 64 722[ 300] 890 75[ 300] 695 754 980 53100[ 300] 31 58 60 266[ 550] 459 64( 30 92 505 722( 3000] 808 42 77 78[ 300] 951 54015 24 102 17( 30 271 305 91 430 54 652 73 708 33 83 91 854 925 45 55020 40 50 52 93 170 219 56 314 407 42 63 530 31 691 30 97 905 76 56113 82 91 203 39 56[ 300] 339 547 602 92 799 57006 107 42 48 60 71( 550) 87 364 91[ 300] 401 505 17 46 687 722 846 63 79 58044 90 106 21 45 322 34 408 633 52 63 79 946 96 59015 29 76 88 97 161 219 39 43 53 71[ 550] 414 44 634 725 36 823[ 1500] 48 74[ 300] 82[ 550] 923 betet itaunen 1 31[ 3000] 37 184 94 256 83 300 16 76 87[ 300] 435 51 87 501 51 87[ 550] 643 49 720 29 35 59 64 928 32 1001[ 1500] 53 128[ 1500] 72 2084 181 233 35 345 82 453[ 300] 64 73 82[ 300] 527 43 97 606 709 836 39 913 3002 12 24 36 40 185 99 259 62 312 33 79 403[ 300] 5 537 38 88 694 721 38 94 811 22 24 29 33 72 89 964 4047 100[ 300] 5 30 387 93 435[ 3000] 47 572 701 34 51 858 943 5333 35[ 1500] 36 50 68 400 36 546 54 652 65[ 300] 705 26 37 891 947( 550) 64 6107 45[ 300] 55 76 210 328 53 70 72 585 605 72 99 709 31 830 48 78 88 92 37 76 94 7054 84 91[ 300] 117 92 99 233 71 310 25 77 91 463 80 655 702 23[ 300] 41 42 66 72[ 650] 816 49 87 903 54 79( 300) 85 8015 163-80 6557022319 92 263 345 428 43 46 56 1550] 58 97 507 34 45 52 58 637 79 722 86 804 35 64( 1500) 89 964 90[ 300] 9046 49 89[ 3000] 107 60012 96[ 300] 127 43 56 63 66 290 369 78 81 420 73 81 22 33 72 218 27 300 439 59[ 300] 69 517 25[ 1500] 46 53 820[ 550] 77 84 60 602[ 550] 85 92 726 95[ 550] 822 53 901 33 61037 55 156 2 93 317 33 50 54 80 87[ 300] 98 409 22 583 636 85 714 26 827 900 5[ 300] 11 60( 300) bestehe, deren Statuten fie noch viel weniger gekannt hätten. 92 316 34 84 90[ 300] 409 90 592 655 97 766 806 20 35 58 98 99 909 59 52028[ 300] 63[ 550] 187[ 300] 89 204 14 319 446 75 88 5ft hat, Die Schloffer, Sporer, Büchsen- und Windenmacher Berlins hielten am 22. Juni d. J. eine große öffentliche Verlung in Quarg's Theater ab; einberufen war dieselbe von dem Altgesellen Herrn Miethe, und auf der Tagesordnung standen folgende Punkte. 1. Berichterstattung über die bisherige Thätigkeit des am 25. Februar d. J. neugewählten Innungs- Altgefellen, und des Gesellen- Ausschusses. 2. Diskussion. Der Referent Herr Mohs ging um von den neuen Jnnungszustän den ein flares Bild zu geben, zunächst auf die Wahlen vom 25: Februar d. J. zurück und betonte hauptsächlich, daß die Schloffergesellen vom Herrn Obermeister Remert zur Wahl eingelaben wurden, ohne auch nur vorher gewußt zu haben, daß überhaupt hier in Berlin eine Schloffer- Innung Der Herr Obermeister Remert hatte einfach die Versammlung mit dem Bemerken eröffnet:„ Sie wissen ja wohl alle um was es fich hier handelt", worauf ihm aus allen Eden des Saales ein entschiedenes Nein" entgegentönte. Der im Gering Obermeister aber ließ fich dadurch nicht ften stören, sondern sagte einfach zu den Versammelten: Wenn Sie nicht wählen wollen, dann brauchen Sie es ja nicht, einen Altgesellen und 6 Ausschußmitglieder bekommen wir doch. Troßdem beschlossen die Versammelten in die Wahl zu erfahren und gewählt wurden die Herren Miethe als Alt gefelle, Zimmermann, Taubig, Unterborn, Mittig, Kunkel und Mohs als Ausschußmitglieder. Aber auch jezt unterließ der Innungsvorstand eine gemeinschaftliche Sigung zu veranstalten. Erst am 31. März bekam der Altgeselle vom Obermeister die De Babllotal Bauern 80 Spannen Belle find die Wah origen Ma ordentlichen Fe Sft er no gnädige einzutreten in dem Glauben, wenigstens nachher etwas Näheres 795 819 76 89 985 98 11140[ 150000] 266 84 309 475 78 508 21 82 629 38 43 769 91 814 49 60 62 939 63018 39 41 80 198 219[ 550) darauf, da 10055 83 93 206[ 300] 8 66[ 300] 318 24[ 3000] 423 65 82[ 300] 684 903[ 1500] 15 61[ 3000] 62015 23 58 86 168 93 473 505 8 3000, Dann einer Cigarrentijte get felber, dem be eine Ladung 302 53[ 5501 54 58 439[ 1500] 54 70 91 517 54 64 67[ 1500] 624 94 790 902 3 64089 173 80 292 328 51 500[ 1500] 8 48 53 627 77 864[ 1500] 80 87 99 922 70 65017 36 102 211 374 83[ 300] 91[ 300] 465 96 505 51 805 51 65 77 902 11 18 39 66059 67 176[ 300] 205 74 308 21 435[ 300] 55 513[ 550] 648 53 76 711 36 815[ 1500] 28 42( 550) 67031 100[ 550] 81 230 64[ 550] 327 65 488 508 1500] 600 645 16 23 26 82( 550] 214[ 1500] 61 72[ 300] 76 367 85 469 70 73 96 10 26[ 1500] 43 657 71 705 18 41 810 69018 132 65 325 28 409( 300) 512 15[ 1500] 37 65 606 33 41 43 730 75 808 14 35 81 82 99[ 3000] 70005 70 92 138 201 38 78 390 458[ 1500] 501[ 300] 618 59 88 898 15501 907 25[ 3000] 9071003 302 322 68 90 418 500 93 702 37 56( 550] 75 860 72038[ 1500 169 92 273 337 66 88 567 84[ 3000] 602 83 86 97 803 921 41 52 97, 7301691 77[ 300] 111 14 38 327 47 59 82 429 33 541 45[ 300] 54 684 nter no batte er g meln würde 719 803 12034 38 157 216 521 23 39 609 723 46[ 300] 84 842[ 300] 67 77 98 13256 335 42 474 509 12 51 72 605 12 49 94 822 27 30 41 89 965[ 300] 14079 90( 3000) 163 98 205 27 31 54[ 550] 313 44 46 71 92 431 65 83 96 659 712 64 876 79[ 300] 85 900[ 300] 15096[ 3000] 159 214 16[ 650] 39 330 49 413 24 51 72 89 90 97 516 3000] 26[ 300] 40 53 99 634 84 747 1550] 68 855 905 61 10013 59 77 93 105 60 95 228 33 337( 550) 427 94 528[ 300] 47 86 607 65 719 56 ( 300) 508 43 621 59 73 730 82 860 18018 24[ 1500] 51[ 300] 52 140 44 54 67[ 300] 77 99[ 300] 258[ 1500] 300[ 3000] 91[ 550] 424 87 529 88 [ 3000] 608 12[ 3000) 91( 3000) 724 83 90 848 75[ 3000] 930 42 19015 100 42 54 60 92 98 252 68[ 300] 74 81[ 300] 87 316 27[ 300] 421 27 68 555 62 78 607 60 706[ 300] 38 918 56 20086 115 29 55 68 77 242 454 13001 82 533 42 48 608 870 905 35 50 72 21054 124 96 273 84 92 303 450 58 69[ 300] 91 526 645 46 97 ( 1500) 714 25 94 802 43( 550) 931 1550] 50 8522071 104 224 76 96 550] 346 47 48 411 504 12 57 64 689( 300) 99 716[ 300] 50 76 816 40 74 958 69 23043 16 19 34 60 271 300 420 54[ 300] 689 805 70[ 3000] 71 97 917 91 74041 122 238[ 300] 39 63 70 90[ 300] 306[ 150beiler der es turze Anzeige, daß die Gewerbe- Deputation des Magistrats[ 300] 86 99[ 3000] 898 99 941 17037 48 81 154 62[ 550] 200 321 54 447 803 10 53 56 66 68 77 971[ 300] 68053 65 70 75[ 45000] 112 ob idade, daß bem andern derpflügen zu nig sein, das Baden fie fi tiden die Hunde i ganze Kol ten, fein Ar Dollzählig u Morgen ist fe fchüttelten heute nun 75016 21 54 92[ 300] 110 37 240 311 19 424 29 49 67 69 25073 145[ 300] 52 67 216 41 48 56[ 300] 88 828 55 77 89 94 97 404 5 42 92 1550] 95 522 55 63 679 93 719 84 92 852 81 927 26100 287 306 614 19 20[ 600] 22 51( 3000) 84 725 36 55[ 1500] 809 21 97 18 64[ 300] 433 43 605 93[ 1500] 604[ 550] 32 82 98 853 76 917 19[ 300][ 300] 350 441 577 91 651 56 712 66( 500) 845 77035[ 3000] 27046 98 196[ 300] 215 72 322 76 95 411 28 3000] 563 80 98 602( 300) 124 216 23 43 98[ 300] 315[ 3000] 27[ 300] 33 66 490[ 300] 6 708( 550) 25 804 73 34 911[ 3000] 16 28020 71( 300) 83 194[ 1500] 260 827 987 78050 65[ 300] 66 116 88 252 72 1500] 77 82 3476 69 418 522 606 34 92 728 47 75 825 41 69 83 928[ 550] 45 29015 71 507 74 96 726 818 24 70 80 81[ 3000) 905 50 53 63[ 550] 75 7 5501 90 132( 3000) 206[ 300] 24 34 320[ 300] 52 82 621 32 38 48 51 82 182 252 330 55 99 425[ 300] 64 661 718 73 31 809 20 82 948 79 739 64 50 927 81 80165 69 265 412 79[ 1500] 581 161 96 80061 71 101 91 235 63 332 458 524 65 69 659 75 739 813 46 31041 85 158 251[ 3000] 79 91 342 46 91 506[ 3000] 690 830 46 54 894 98 901[ 300] 52[ 300] 80[ 300] 93 82010 222 58 91[ 1500] 3 901 32[ 300] 32013 18 23 28 66 91 130 71 246[ 500] 49 303 27 48[ 300] 615 25 769 843 53 932 52 64 83028 30[ 550] 64 133[ 300 tart. Der d 404 551 85 648 67 717 23 821 62 921 25 83042 176 210 29 42 81 339 79[ 300] 305[ 300] 39 422 42 44 77 575 601 4 46 65 701 66 816 39 300 50 58 110 31 77 242 314 97 413 654 65[ 15000] 723[ 300] 26 29 78 hielt der Brief die Anfrage, ob der Altgeselle die Konstituirung der betreffenden Kommissionen schon vorgenommen hätte, und wenn nicht, daß er dann unverzüglich damit vorgehen und dem Obermeister die betreffenden Mitglieder nennen solle, damit er bei dem am 19. April stattfindenden Quartal die betreffenden Herren einladen könne. Auch drückte der Herr Obermeister den Wunsch aus, daß ihm der Besuch des altgesellen in nächster Beit sehr angenehm sei. Am festgesezten Tage aber war der Obermeister nicht zu Hause und nach 21stündigem Warten mußte der Altgeselle unverrichteter Sache abziehen. Hierauf berief er den Gesellen- Ausschuß, aber dieser erklärte einstimmig, nicht eher in die betreffenden Kommissionswahlen eintreten zu wollen, als bis der Innungsvorstand eine gemeinschaftliche Sigung veranstaltet hätte. Der Beschluß wurde dem Obermeister zur Kenntniß gebracht. Das vorgenannte Quartal fand am 21. April ohne den Gesellen- Ausschuß statt und in Nr. 8 Der„ Deutschen Schloffer- Beitung" war zu lesen:„ Es folgte dann eine Mittheilung über das Resultat der Wahlen zu der gefeßlich vorgeschriebenen Konzeffion für das Lehrlings-, Gefellen- und Herbergswesen, nach welcher die Gesellen eine Betheiligung an dieser Kommission abgelehnt haben." Diese Rotiz beruhte, wie aus obiger Darstellung des Redners zu ersehen, auf unwahrheit. Die Schlofferzeitung" mußte fich auch bequemen, eine Berichtigung aufzunehmen. Nachdem in gleichem Sinne noch der Altgeselle und andere Redner fich ausgesprochen hatten, wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: Die heutige am 22. Juni d. J. in Quarg's Theater, Alexanderstr. 40, tagende Versammlung der Schloffer, Sporer, Büchsen- und Windenmacher Berlins erklärt sich mit der bisherigen Thätigfeit ihres Altgesellen, sowie des Gesellen- Ausschusses voll und Theater. Sonntag, den 27. und Montag, den 28. Juli. Die Königl. Theater find der Ferien wegen geschlossen. Deutsches Theater: Geschloffen. Renee Friedrich- Wilhelmst. Theater: Fatiniga. Ballner- Theater: Hotel Blancmignon. Oftend- Theater: Das Stieftind des Proletariers. 23 31 837 925 72 Diesen Bettel einem andern E Urne Barf; die Das ganz nat en ja auch darin men wäre. in Coelmann, gen Nachbarn im 85014 59 171 80 83[ 550] 92 200 5 10[ 300] 34[ 550] 67[ 550 Arbeit nich 849 1300 900 65 36100( 300) 56 70( 3000 200 25 31 50 324 42 82[ 300] 86 97 403 60 82 820 80010[ 3000] 112 19 31 56 79 84( 550] 229 316 35 61 35105[ 300] 267[ 550] 430 35 517 79 636 734[ 1500] 60 86 827 970 400[ 550] 72[ 300] 527[ 300] 37 83 608 48 745( 1500) 61( 300) 7en" eben [ 300] 66 97 502 19 52 57[ 550] 602 26 33 42 61 700 936 77 91 96[ 1500] 421 553 69[ 3000] 91 630[ 1500] 754 79 830 35[ 1500] 87 88 901 37033 76 96 68 301 13 21 477 519 53 96 9987035 149 55 57 87 95 309( 300) 427 44 95 508 643 58 93 700 12 33510183803249 104 13003 25 45 93 2123 25 12( 1500) 21 94 95 870895008 10( 300) 76 168( 1500) 211 86 384 522 34( 300) 642 93( 300) 427( 300) 39( 550) 54 537 64 65 635 61 810 35 37 71 74 97 39008 35 51 929 39( 3000) 68 88 89003 15 36 38 39 107( 550) 28 201 106 7 203 12 300 71 477 91( 550) 505 1300] 52 91 97 650( 300) 66 81 761 92 315 82 434 48 73 506 16 75[ 3000] 713 79 816 44 68 905 22 35 40032[ 1500] 100 220 57 327 401 79 720 823 52 74 82[ 1500] 915 19 90035 184 86 235 90 99 417 89( 300) 99 514 28 602 97 75 74 41027 141 304 574 88 601[ 300] 46 713 19 23 63 65 861 926 12038 83 900 54, 91000( 3000) 8( 550) 166 232 304 74 407 48 50( 3000 [ 3000] 61[ 320] 67 80 84 357[ 300] 470 82 93 716[ 1500] 95 892 911 16 81[ 300] 651 734 86 818 66 940( 3000) 74 92035 13001 93 160 29 39 74( 3000) 43098 100 1550] 33 71 82 204 50 52 411 25 542 46 50 55 79 89 98 336 50 403[ 1500] 56 68 86 523 54 78[ 300] 91 956 79 90 619 56 703[ 300] 12 67 835 904 44018 133 223 99 327[ 300] 33 66 821 41[ 300] 81 932 80 93008 20 25( 3000) 27 39 47 67 839 45002 25 32 64 70[ 300] 71 116 23[ 300] 35 73 89 203 451 579 89[ 550] 749[ 550] 52 920 94018 54 97 115 55 69 72[ 1500] 294( 150 84 206 27 28 405[ 550] 64[ 300] 94 500 80 642[ 1500] 51[ 550) 50 [ 300] 665 82 722 822 42 43 70 932 72[ 300] 40015 43 105 14 224 308 46 60 527[ 550] 80 92 740 47[ 3000] 833 60 [ 1500] 45 74 75 458 564 627 50 737 46 50 71 87 815 43 69 72[ 300] 984 Belle Alliance- Theater: Die Waise aus Lowood. Balhalla Operetten- Theater: Nanon. Anifenftädtisches Theater: 86. Opern Vorstellung: Indra. Bellealliance- Theater: Die Wilden. 470] 471] # Arbeitsmarkt. Stepperin auf Lederstepperei f. Täschner verlangt 93 402 16 92 514 23 46 649 828 59 978 G. Bertrand, Bukowerstr. 14. Mädchen zum Anschmieren auf Schäfte verlangt Staligerstr. 24a, Hof 1 Tr. r. Eine Frau und einen Knaben( 12 Jahr) zum Beitung tragen( Tour: Wedding) verlangt 463) Beitungsspedition D. Seefeldt, Moabit, NW. Stromstraße 30. Das unentgeltliche Unterstützungsv. d. Buchbinder| Lotte hat in der Lotter Montag, den 28. Juli, Alte Jakobstr. 37, Generalversammlung. T.- D.: Rechnungsbericht f. 2. Quartal, Anträge des Vorstandes, Wahlen, Verschiedenes 2c. Sämmtliche Mitglieder müffen am Plaße sein. Mitgliedstarte legitimirt. Billets zur Dampferparthie am 10. August find noch à 1,25 M. 464 in der Versammlung zu haben. [ 105 Arbeits- Nachweis- Bureau für Klavier- Arbeiter befindet sich Staligerstr. 18 bei Stramm. Restaurant u. Garten G. Pieper, Mauerstraße 86, empfiehlt Mittagstisch à la carte zu fl. Preisen, abends nach Auswahl halbe u. ganze Portionen. Weiß- u. Bairisch Bier. Vereinszimmer für 80 Personen noch einige Abende frei. Sonntags tönnen Familien Raffee tochen. [ 416] Cigarren- Import F. W. Jaedicke NW., Invalidenstrasse 92 NW. empfiehlt gute Waare bei reeller Bedienung. Eine freundl. Schlafstelle bei 467] Schulz, Louisen- Ufer 7, Hof links 1 Tr. Soeben erschienen: 25 Große Volks- Versammlung in Baumbach's Casino, Prinzenstr. 94. Dienstag, d. 29. Juli, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: [ 468 1) Das Verhalten der Arbeiter der deutsch- freifinnigen Partei gegenüber. 2) Freie Diskussion. Referent: Friz Gördi. Alle Bürger des Westens, Südwestens und Südens find zu dieser Versammlung hiermit freundlichst eingeladen. F. B., Fürstenstr. 1. gewonnen! Wie im Belze fist die Motte, Eingepolstert prächtig weich, Wühlt im Geld jetzt meine Lotte, Denn fie ist barbarisch reich; Boffen zu thun en und da er e fgaben fie g wurde er aber hliden Bann amifirte. Nun giebt's Hochalponinte, scheint m Woden Und der schöne Bra ftaat veri Berline R.C. Ben Afil on bogemefen," Re nigftens ni atte. Da Der ein Landeaubliches C ba Den mir Lotte hat Wird jezt nobel in Die Lott'rie ließ fie gewinnen Nach dem ,, Grünen We Dreimalhunderttausend Mart, Bur Gold- 95" wit Lotte kaufte ohn' Besinnen Da tauft Lotte obn alle fortirilichen F allger adelzug und was Die unausbleibliche hidrittlichen Feierli Butan De Sich' ne Villa mit' nem Bart. Zu dem Hochzeitsfefe nicht fehlen Ueber 10 000 Frühjahrs- und Sommer- Baletot 1884) in guten reinwollenen Stoffen zu bedeutend berab Breifen 11, 13, 15, 18, 21, 24, 27 Mt. Prima engl. Jaquet- u. Rod- Anzüge, ganzer Anzug nur 13 20, 24, 30, 36 Mt. Prima. Ball- und Gesellschafts 30, 33, 36, 39, 42, 45 Mt. ff. mertbazem Don Dem Raufpern, zu begeben, engenehmen ein Lugner Das Stongest Chren, eben auf de Griff zu foll uffmeister ein ene 7000 Hosen und We 8, 10, 12, 14, 15 Mt. Pr.- Einsegnungs- Anzüge zu Oeffentliche Versammlung des Fachvereins der 20, 24, 26 Mt..- Knaben Anzüge zu auffallend Preisen. Waschanzüge, Alpacca- Jaquets, Comtoir Winter Paletots, Reise- Man Schlafröcke werden zur Hälfte des Tarpreises ausvert Schneider. am Montag, den 28. Juli cr., Abends 8%, Uhr, in Schultheig's Brauerei- Ausschant, Neue Jakobstr. 24/25, Eingang Schmidtstr. T- D.: Berichterstattung vom Congreß. Der Vorstand. 469] Durch Nacht zum Licht. Von Karl Frohme.- M. 40 Bf. Das neue Unfallversicherungsgeseh. Bu haben in der Expedition des Berliner Voltsblattes" Bimmerstraße 44. Arbeiterbez.- Ver. d. Westens Berlins Montag, d. 28. Juli, Abends 8%, Uhr, in Menzel's Salon, Potsdamerstraße 74. 1) Vortrag des Herrn Stadtv. Gördi: Deutsche Litteratur im Mittelalter. 2) Vierteljährlicher Kassenbericht. [ 466] Der Vorstand. Noh- Tabak! Sumatradeden, weißbrennend, à 150, 210 bis 500 Bf. Java P. K., Blitar à 225 Pf., billige Java- Einlage à 75 Bf. St. Felix Brafils von 85-140 Pf. Carmen Ia. Domingo, Havanna, Cuba, wie alte Elsaffer Tabate v. 58-70 Pf. em pfehlen in jedem Quantum 465] Bergemann u. Donisch, Berlin C. Alexanderstraße Nr 8. Cigarren- Fabrit von E. A. Tieh, Invalidenstr. 124 vis- à- vis Stettiner Bahn hof, empfiehlt fein Fabrikat renommirter Cigarren, wie Rau und Schnupftabate en gros et en détail, allein in der 328 Die Nr. 6 der humoristischen Blätter Der wahre Jacob" ist erschienen und in der Expedition des Berliner Boltsblatt" zu haben. " Gold'nen 95" 95, Grüner Weg 95, am Andreasp Ignaz Weiland. Auch an Sonn- und Festtagen bis 7 Uhr abends geof Die vorhandene Liquidationsma Gr. Frankfurter Strasse 115. ht, bort er auf 3 erbalten, nur manner ruhig, Bufit lauschen. und feine en bas Legtere Beben tommt S don bitter sub volle Walzer n Blauben mehr als Da find die Sto Tonnen reben i Ganzen Welt far mischt fich der Beit Der politisch Bwitterzeit aug Balb dem Geid nicht bald wie bestehend aus: Kleiderstoffen, Cachem die in den Be n in Berlin e haben die Ve eBwede imm beiten durchaus ich damit, feiert jet Damen- Mänteln, Leinen und Baumwoll Waaren, Gardinen und Teppichen, fo Damen- Herren- und Kinder- Wäsch tommt täglich von 8-12 B., 1-2 N. zum billig Taxpreise zum Ausverkauf. 49] Berantwortlicher Redacteur R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Maz Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Der Verwalter Alles nicht verboten last not lea ausgefchmifene chr geschmac abe Muster wie nt, an der Spi Cad folat Bierzu eine B enzeit langit D. M., Ab othringer Grundstei [-wozu inder 1. 2. Qu arid findet Som M. noch Montag errn Jng n Weften, g, den 24 nstraße 94 iter der d istuffton. Partei, on. 97. Beilage zum Berliner Volksblatt. Whlen und Wähler in Ostpreußen. Geschichte der ostpreußischen Wahlen ist eine vollNaturgeschichte der Wahlbeeinflussungen überhaupt. gung hat fast Niemand, es tommt nur darauf an, artei, die liberale oder konservative, den Wähler zuerst inger bekommt, und dabei ist es dann für den Unbrauche im höchsten Grade ergößlich zu sehen, mit welchen im Solo die Vögel auf den Leim gelockt werden. Man muß llein spielen haben, den Herrn Dorfschulzen, den Bürgermeister ben, wie er aus der Stube stürzt, wenn der Herr Landjein bescheidenes Haus fährt, wie er das Käppchen 1.93[ 550] 19[ 300] 96 1 637( 300) 276( 550) 624 55 6 60 209 28 [ 300] 890 6 75 88 5 459 64[ 30 102 17( 30 30 31 691 602 92 799 05 17 46 633 52 65 [ 550] 4149 10 73 81 81 55 156 2 14 26 827 05 8 3000 219( 550) 1500) 624 8 48 53 627 505 51 78 574 308 21 42( 550) 91 600 6 48 5000] 112 70 73 95 08 14 35 55 325 28 5 [ 300] 618 90 418( 30 273 337 76 73016 19 54 684 721 16 749 69 9 49 67 69 21 97 761 15[ 3000] Ros reißt und trotz mehrfacher Aufforderung fich zu be Bouern -& daima sid De Wahllofal befindet sich auf dem Nachbargute und Blend Die Wahlbetheiligung ist start, benn jeder weiß tel pannen Bunft 9 Uhr an, damit sie um Behn zur origen Male, daß es dort ein gutes Frühstück und dentlichen Feuchten" giebt. Hat der Landrath wirklich idt, dann ist jeder Bauer schon damit versorgt und f darauf, daß er seinen Mann schon in der Tasche 3ft er noch nicht damit versehen, nun auch nicht gnädigen" Herrn Nachbars Johann steht ja da, 290 201# 40 wild dog slis fide Sonntag, den 27. Juli 1884. Ruder kam, änderte sich die Sache, statt fortschrittlich, wählten I jest alle Mann fonservativ, und richtig, diesmal wurde ein Toy nach Berlin geschickt ins and 3wmar giebt es auch Opponenten und sogar verbissene und un versöhnliche. Die Einwohner eines großen Bauerndorfes mit ein paar hundert Wahlberechtigten hatten immer für den Tonservativen Kandidaten, der auch noch ihr Nachbar war, gestimmt; da sollte eine Chauffee gebaut werden und die Bauern hofften, da ihr Fahrweg, die Hauptstraße, dabei aber sehr schlecht im Stande war, daß sie diefelbe bekommen würden; aber fte hatten die Rechnung ohne den Abgeordneten gemacht; die Chauffee wurde an dessen Gut, welches eine halbe Meile von der Hauptstraße ablag, vorbei gebaut und lief erst eine halbe Meile hinter dem Bauerndorf wieder in die Hauptstraße ein. Von Stund an wählten die Bauern nicht mehr den Nachbar, fie enthielten sich auch nicht der Abstimmung, sondern famen fie enthielten fich auch nicht der Abstimmung, sondern famen voll zählig und wählten seinen Gegner. Es heitsmann und der kleine Handwerker giebt sich gern für ihn In den Kleinstädten gilt der Fortschrittsmann als FreiAum Agitator her; die Schlagwörter, wie: Frei muß das Brod sein und frei sein das Licht!" lernt er bald gebrauchen, läuft eifrig von aus zu Haus und holt die Wähler, hauptsächlich die kleinen Leute herbei. Jahrg 1. Jahrgang. Sept wollen wir uns noch rasch nach der Schenke begehen denn diese spielt eine große Rolle im politischen Leben in Dit preußen. Reiner versäumt es, nachdem er der Wahlpflicht ge nügt hat, fich dorthin zu verfügen, an dem Tage giebt's dort viel Neues und Interessantes zu hören. Der Gastwirth schmunzelt vergnügt, so ein Wahltag hat auch sein Gutes. Alle Gäste Warum wird find aufgeregt und es wird lebhaft debattirt. denn eigentlich wieder gewählt?" fragt dieser. Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn wer soll es wissen, daß alle drei Jahre gewählt wird. Es sollen gewiß wieder frische Geseze geschaffen werden," meint Einer endlich.„ Na, ich glaube, diesmal haben wir den richtigen gewählt," sagt ein Anderer. An einem Tische voller Bierkrüge fist ein älterer Mann, es ist der Winkelkonsulent des Orts, er reitet jetzt sein Steckenpferd und erzählt vom alten Napoleon; er ist nämlich der Meinung, am Wahltage tönne es nicht schaden, wenn seine Bekannten, die schon so oft gehörten Geschichten noch einmal hören, dann zählt er ihnen alle Länder auf, die eigentlich ihrer Lage und ihren Verhältnissen nach zu Breußen " 1 11 nicht wagt, es zu thun; die Offenbarungen des Derrn", wie: Wir Landwirthe müssen unser Interwir wählen nur einen Landwirth, nur solcher weiß, Schuh drückt", leuchten ihm sofort ein, er antwortet, jchüchtern, doch mit gehobener Brust: Gewiß, ritebt fich! In den Städten zeigt der Wahltag eine etwas andere Nachdem der Landrath noch im AbPhysiognomie. Die konservative Agitation ist da der liberalen att hat, daß er ihm Stimmzettel schicken werde, Schulze noch eine Weile wie angedonnert stehen liche Wählerversammlung abhält, begnügen fich die konservanicht gewachsen. Während der liberale Wahlverein eine öffent- gehören müßten und alle sind gerade im besten Buge, feierlich zu erklären, diese alle müsse Preußen noch zurückerobern, betet staunend die Hand, die der Landrath so warm als eine Bewegung entsteht. Der Demokrat" ist eingetreten. tiven Gutsbefizer, in ihrem Rafino ganz unter sich ihren Kan Alle drängen fich zu ihm, der Schreiber ist ganz erbost, eben didaten aufzustellen. war er dabei, feinen Zuhörern flar zu machen, daß zu allererst Neuschatel und die russischen Ostseeprovinzen zurückerobert. werden müßten, nun kommt dieser Demokrat", der ihm schon immer den Rang abgelaufen hat; er ist aber heute sehr still und es bedarf erst einiger mächtiger Züge aus den dargereichten Krügen, um ihn redseliger zu machen. Na, jag mal," fragt ihn Einer, jezt haben wir doch richtig gewählt?" Wie so? Nu, das vorige Mal war's doch nicht richtig, da mußten wir ja noch einmal wählen." O heilige Einfalt, das war die Stichwahl zwischen dem Grafen St. und dem Rittmeister a. D. B. ,, Der weiß alles," brummt es in der Ecke -Der ,, Demokrat" sammelt sich, er steht vom Stuhle auf und alle winen's, jest kommt was. Der Nichtige ist es aber doch fieht man gleich am Titel, der sorgt für sich und seine Sippschaft, einen von uns müssen wir wählen." „ Von uns?" fragen Einige verblüfft. ,, Von uns Schafsköpfen nicht, aber einen aus Berlin, einen Handwerker oder Arbeiter, ja da Fortschrittler ist ebenso ein.., alles eine Klique". Jest ist er in Fluß und erst nach einigen Stunden verläßt er das Lokal, fährt aber noch mit einem Bauern nach dem nächsten Dorf hinaus. Im Kruge geht es lustig zu; der Königsberger Bollsfreund", ein Muderblättchen, ist im Dorfe Leiborgan und Die legte Nummer hatte die Fortschrittler riesig heruntergeriffen, fie Demokraten und Revolutionäre genannt.( Die Tendenz dieses alle 14 Tage einmal erscheinenden Blattes bezeich net sich am besten dadurch, daß es sich 1864 auf Seite der Am Wahllotal im Gemeindehause steht der liberale Bierbrauer mit seinem Buchhalter und bietet fortschrittliche Bettel an. Er ist ein beliebter Mann, denn er braut das beste Bier felber, dem einen fagt er, er lönne fich aus seinem in der Stadt und deshalb beachten die Wähler den Küster, Der Tonservative Bettel anbietet, faft gar nicht. Die Wähler Cigarrenfifte voll. Der Edelmann ist heute die Leut Babe eine Ladung Holzfpähne holen, wenn er wolle, es re both idade, daß fie da so herum liegen,( seltsam legten find von der Wichtigkeit ihrer Person, für heute wenigftens, nicht." fängt er an ,,, was fann uns ein Ritimeister helfen, das nter na batte er gedroht, demjenigen, der in seinem Walde überzeugt, wenn fie auch nicht wissen, wer der Mann ist, den Baden fie wählen und wenn ihnen auch oft genug noch vor dem Wahllokal der konservative Bettel mit dem fortschrittlichen vertauscht wird wenn er nur er hat doch gewählt. Alle Mann ist auf einmal so freifinnig geworden; nach einigen Aeußerungen, die er neu lich gegen die Konservativen fallen ließ, erscheint er als halber Revolutionär wunderbar, bisher hat man nichts Davon an ihm bemerkt. mein würde, eine Ladung Schrot in die Beine zu bem andern bietet er seine Dreschmaschine zur Be an, und dem dritten verspricht er, ihm ein Joch Dchsen Jonig fein, das sah man, als er einen liberalen Stimmliche Bettel vertheilt pflügen zu Hilfe zu schiden. Er fann aber auch Fabriken entfenden ihre Leute; der Fabrikant hat fortschritt ist es, in Berlin; da wissen sie, was zu thun ist; so ein 306[ 150 biler, der es wagte, in sein Gehöft zu kommen, be sie sich von meinem Grund und Boden, sonst die Hunde los;" scheu trabt Jener von dannen. tiden ganze Kolonnen Wähler an, Arbeiter mit schwielis uiten, tein Arbeiter und Einwohner des Dorfes fehlt, bollzählig zur Stelle gestern batte der Inspektor Morgen ist Wahl, um zehn Uhr alle am Schloß an fchüttelten wohl die Köpfe, wunderten fich aber weiter heute nun find alle erschienen und die Wahlbetheili01 66 816 39 tart. Der Johann mit der Cigarrentiste macht sich an [ 300] 627 7 82 347( 5 550] 75 78 82 948 79 75 739 813 470 597 6 91( 1500) 3 33( 300) 79 556 658 72 51( 300) 71 Nun giebt es auch hin und wieder unter den Handwerkern einen, der nicht hinter der Zeit zurückgeblieben ist und der da weiß, wie's gemacht wird. Gewöhnlich sind es Leute, die in der Fremde waren; zurückgekehrt, werden es dann eifrige Agitatoren gegen die Pfaffen, denn für foziale Fragen fehlt den Leuten dort noch jedes Verständniß solch einer heißt nun Diesen Bettel gebt nur drinnen ab;" und so geschiehts. dort kurzweg ,, Der Demokrat". Ihn hält nun die ganze Stadt ihres Eigenthums beraubt wurden u. s. w.) Die Bauern einem andern Edelmann erzählt man, daß er um seine 50] 67[ 550rbeit nicht verfäumen zu laffen für die Häupter 316 35 47 87 88 901 Urne 58 93 700 Das [ 300] 642 50] 28 201 905 22 38 602 97 757 48 50( 3000 93 160 88 01 91 95 664 47 67 83 97 51( 550) 50 500] 294( 150 otter bochati Woden One Bri für ein gelehrten Mann und die kleinen Bürger, Arbeiter und hen" eben so viele Bettel abzählte und sie einfach in denlang zu, wundern sich über seine Kühnheit, mit welcher er an den Wochenmarkttagen die Bauern, hören ihm gern stuns Barf; die Bauern und die Lehrer als Beifi gende ganz natürlich gefunden haben, dieselben Bettel ja auch darin gelegen, wenn jeder Wähler selber ge en wäre. den Stadtpfarrer angreift, mit welcher Spitfindigkeit er dessen legte Rede beim Begräbniß eines reichen Rentiers zergliedert und wie er beweist, das alles nur darauf abziele, die Menschen weiter am Gängelbande zu führen. Er wählt einen Fort amerikanischen Stlavenbarone stellte und die Sklavenbefreiung ein schreiendes Verbrechen nannte, durch welches die Pflanzer schwuren wüthend, daß wenn sie einen Fortschrittler in die Finger friegten, sollte er nicht mit heiler Haut davon kommen. Dabei hatten alle den fortschrittlichen Rittmeister gewählt; der Brauer, bei dem fie am legten Wochenmarkt eingefehrt waren, hatte ihnen die Bettel gegeben. Der alte Demokrat" aber, der jetzt eintrat, war allbekannt und beliebt, er wurde mit einstimmigem Hurrah begrüßt; er Tonnte auch zu schön über die Ein Edelmann, ein Kammerherr v. K., stand mit seinen schrittler, ist immer ein Feind der Pfaffen( in Ostpreußen haben Pfaffen herziehen und eben hatten sie mit ihrem Pfarrer einen gen Nachbarn immer auf gespanntem Fuße. Um diesen sich ja überhaupt die Liberalen als Bürger- und Bauernfreunde großen Streit; sie hatten fich dieses Jahr geweigert, ihm die n und da er einen Kompler von zwölf Lehensgütern Stimme geben möchte, aber das nupt doch nichts, denkt er, und Boffen zu thun, ließ er seine Leute immer fortschrittlich eingewurzelt.) Er wüßte wohl einen, dem er viel lieber seine die üblichen Ostereier zu liefern, wozu ste ja hauptsächlich der to gaben fte gewöhnlich den Ausschlag bei der Wahl. urde er aber auch von seinen Standesgenossen in gebürger fönnen ihn nicht leiden, fie find zwar alle sehr freis lichen Bann gethan, worüber sich der Sonderling aber amfirte. Als nach seinem Tode sein Sohn and Berliner Sonntagsplauderei. R.C. Ben Akiba, der skeptische Weltweise, dem nichts one, cheint mit seinem unsterblichen Ausspruch, alles on bagerefen." Recht behalten zu sollen, es paffirt wirklich is, wenigstens nichts, was den Reiz überraschender Neuheit hatte. Ben da der fortschrittliche Berliner Arbeiterverein" ein Landeaubliches Sommerfest. Natürlich stark besucht, wie ftaat bat veri bel in ba ünen Weg 5" wit te ohn' Beitsfefte so muß wenigstens der Fortschrittsmann durch. Die Groß finnig, hauptsächlich am Wahltag aber dieser„ Demokrat" wiegelt die Arbeiter auf und predigt unter ihnen. Kumpanen des D. A. B." stattgefunden haben. Bei diesem Waschen schmußiger Wäsche ireten doch recht erbauliche Dinge zu Tage, und für die Klatschpresse in der Reichshauptstadt ist ein solches Faltum in der Sauregurkenzeit wirklich ein unbe zahlbarer Lederbijſen, und der, Berliner Börſen- Courier mit feinen famosen Enthüllungen steht augenblidlich im Zenith jour nalistischer Aufgeblasenheit, er verabreicht täglich theelöffelweise| feinen minder bevorzugten Kollegen einen Theil von der Suppe, Demokrat" Geschichten. Dieser war denn auch bald im besten Buge und erzählte auch ihnen, daß sie noch immer nicht den Richtigen wählten. Das find Wahlgeschichten. aus Ostpreußen; wir glauben, haben es in der vergangenen Woche fertig gebracht, daß wir uns mitten im Juli in den Oktober verlegt glaubten. Was war das für eine Kälte in den Gartenlokalen, man hätte beinahe jetzt schon den Winterüberzieher anziehen mögen, wenn das aus gewissen Rückfichten überhaupt möglich gewesen wäre. Und wer vielleicht geglaubt hat, daß in Folge der eingetretenen Kälte die Lokale mehr besucht waren, der irrte fich auch gewaltig, die wenigen, schlaftrunkenen Kellner batten höchstens alle fortigriftlichen Festlichkeiten in fortschrittlichen Beitungen die uns, um einen nicht mißzuverstehenden Ausdruck zu gebrau insofern etwas zu thun, als sie Getränke für den durstigen allgemeiner Klimbim, Ehrengäste, verregneter adelzug und was sonst noch Alles zu einer rechtschaffenen fuidheitlichen Feierlichkeit gehört. Selbstverständlich darf auch Die anausbleibliche Festrede zur Verherrlichung manchesterlicher timbe nicht fehlen, der auserwählte Redner begiebt fich mit Baletots Cend berab Brima. nur ellschafts Fund nzüge 13, uffallend Comtoir ausverte zu begeben, cin chen, mit schmierigem Sped und stinkender Butter angerichtet chen, mit schmierigem Sped und stinkender Butter angerichtet zu sein scheint. bulu Na, die Antisemiten werden fich freuen, und wir können und lebhaft denten, wie fie in ihrer Hochburg, wenn wir nicht irren in der Kleinen Mauerstraße figen werden und erbem Raufpern, ein Wenig blaß, irosdem aber gehoben berathschlagen, wie dieser Schlag, der die edelsten ihrer Häupt mangenehmen Bewußtsein, eine weltbewegende That linge getroffen hat und bei weiteren Ausplaudereien des B. auf den Libmer Das Stongest Chren, eben folles losgehen exponirtesten Plas im Garten, noch Griff nach der hinteren Fradtasche, wo zu seiner Feftrede ruht, Alles spist die da legt der MilitärB. C." noch zu treffen droht, abzuwehren resp. zu vergelten ist. Was nügen dem edlen antisemischen Bürgervertreter die schönsten Reden wenn fie ihm Niemand mehr ausarbeitet, Wirih herbeischaffen mußten. Berlin steht eben leer, alles, ,, was ein Bischen was fein will", ist hinausgezogen ins Riesengebirge, nach Thüringen, nach dem die Schweiz, einzelne besonders tollkühne wagen sich sogar bis nach Italien, in die Abruzzen, in die waldigen Berge Apuliens und Calabriens. Wie thöricht diese Leute sind, das schöne Geld so ohne Weiteres geradezu zum Was ist denn da groß los? Fenster hinauszuwerfen? Ein paar lumpige Räuber, die auf den mammon behafteten Touristen warten, um ihm die Gurgel abzuschneiden. Deshalb sollten wir nach Italien pilgern? Sm Leben nicht, denn wir sind in Berlin glücklicher Weise soweit uffmeister ein energisches Veto ein: wenn der Fortschrittler mand mehr glaubt? Schuster- Masche" spielt inzwischen rubig vorgeschritten, daß wir hier noch ganz andere Briganten- Exem ht, bort er auf zu blasen. Er hat nämlich die strikte Weiife- Malten, nur fo lange spielen zu laffen, wie die Man weiter das enfant terrible, er scheint sich nicht schlecht dabei zu stehen, es fragt sich nur, ob er beim Verschweigen oder zu bleiben mehr verdient. minner ruhig, ohne eine Wort zu verlieren, den Klängen beim Verpfeifen" um in der Sphäre des ,, Schuster Masche" entweder Rufit lauschen. Was wollen fie nun machen. und feine Musik oder Musik und keine Rede. Sie bas Lestere und thun entschieden flug daran, denn on bitter zu bereuen gehabt. Also lieber luftige Märiche, dreaspla bends g Acoff Smafi e 115 chemir Vielleicht ist dieser Herr froß alledem bei seinen biederen en tommt Reden, und wer zuviel spricht, hat es manch Barteigenoffen noch nicht einmal unmöglich geworden, denn olle Walzer mitanhören, als Reden, an deren Wahrheit nichts paffirt als höchstens einige Auseinandersegungen, die Buben mehr als gewöhnliche Harmlofigkeit erfordert. Da find die Konservativen in Berlin doch besser daran! Linnen reben so lange fie wollen, kein Mufilmeister auf micht fich der schmetternde Tusch der Trompeten. Ja, man hat in jenen Kreifen schon Unerhörtes erlebt, und es ist man möglichst schnell zu vergeffen trachtete. Eins ist nur merkwürdig bei der ganzen Sache sobald in Berlin irgend ein ehrlofer Mensch auftritt, so weist alle Welt mit Fingern auf ihn und entrüstet schreit Jedermann: plare aufweisen fönnen, als die Staliener, die sich noch etwas Besonderes auf diese Sorte ihrer Mitbüger einzubilden schei nen, und wir biederen Spreeathener find im Mindesten garnicht stolz auf unsere Helden des Messers. Jedermann kann dieselben sehen, er fann Original- Studien an ihnen vornehmen. Man trinkt des Abends einfach ein Gläschen mehr als gewöhnlich, schlendert gemüthlich nach Hause, urplößlich erhält man drei, vier Messerstiche die sich vor den in den Abruzzen ausgetheilten durchaus nicht zu verstecken brauchen. Weshalb also in die Ferne schweifen? Ja, die schönen Gebirgslandschaften," hören wir den eingefleischten Reisephilister ausrufen. Na, als ob wir die hier in Berlin nicht auch hätten, weGanzen Welt fann ihnen das verbieten, und in ihre om Das ist oder war ein Sozialdemokrat!" Dieses Wort hat nigstens was gefährliches Klimmen und halsbrecherisches Steigen Beit der politischen Sommervergnügungen ist da, es ist einen ganz merkwürdigen Klang und fast scheut man fich, Bwitterzeit augenblicklich, halb gewidmet dem Vergnügen Balb dem Geschäft, d. b. der politischen Agitation. Ob begehe man durch Nennung dieses Namens allein schon eine night bald wieder von Freibier und Freifonzerten hören Todsünde. en in Berlin eine so bedeutsame Rolle spielten? Geld bie in den Beiten politischer Bewegung in den legten baben die Veranstalter solcher Voltsbeluftigungen ja für es niederzuschreiben; man hat das unheimliche Gefühl, als aumwoll hen, for Wäsch um billigh rwalter u eine 17 weiter garnichts des Abends cine Straße zu verirren, wo der Magistrat gerade ,, buddeln" läßt, wer sich da nicht ebenso elegant Hals und Beine brechen fann wie im italienischen Gebirge, der ist überhaupt nicht werth, seinen Leichnam einer anständigen Le bensgefahr ausseßen zu dürfen. Es ist nur ein Glück für die Kapitale des deutschen Bwede immer, und fie sparen es auch bei manchen Ge- des Börsenblattes von der Eriflenz jenes dunklen Ehrenmannes Reiches. daß die Auftralneger, die augenblicklich als Gäfte in lich damit, Riappern gehört zum Handwert." ten durchaus nicht, fie flingeln wenigftens recht vers Alles feiert jegt sein Sommerfest, der Arbeiter, wenn sein ausgefchmiffene Schuster Masche" wie sich dieser Herr last not least Wir kennen zwar die Personal Verhältnisse des Herrn Wasche piel weniger genau, als der B. B. C." oder dessen Zuträger, ja wir müssen eingestehen, daß wir vor den Enthüllungen" überhaupt keine Ahnung hatten, wir glauben indeffen getroft verfichern zu können, daß das pifant sein wollende Sprachrohr der Berliner Börsenjobber den Ru des obskuren Selden in Mann gewesen sein, was er will, foviel ftebt wohl für edermann feft, daß jede Partei fich in Sukunft für derartige Ehren treten feinen politischen Tod nicht nur selbst verschuldet, sondern Fast so traurig wie diese Verhältnisse sind auch alle nicht verboten wird, der Fortschrittler, der Konservative ganz unnöthiger Weise noch verschlechtert hat. Mag der allzugroße Sentimentalität nachrühmen, denn sie sollen nicht ganz " auch der deutsche Antisemitenbund, t an der Spine. Denn nach dem allhewährten Spiüich auch thatsächlich herbeigeführt hat. br geschmackvoll, jedenfalls in Erinnerung an hervor mitglieder bedanken wird, und daß der Herr durch jein Auf Lad fehlaut fich und Pack verträgt sich" wird in der Caftan's Panoptikum weilen, fich augenscheinlich nur wenig für Die 3aflände derjenigen. Städte interesfiren, die sie mit ihrem Besuch beglücken. Man kann diesen Herrschaften gewiß feine unemofenglich sein für die Reize eines Menschenkotelettes. Wir find aber fest davon überzeugt, daß diese nackten Leutchen, wenn fie eine Berliner Zeitung ftubiren fönnten und sehen würden, mit welch' fannibalischer Rohbeit bier bisweilen ver fahren wird, fich vor ihre tättovirte Brust schlagen und tief erfchüttert ausrufen würden: Wir Wilden find doch bessere enzelt längst wieder eine Versöhnung zwischen den edlen übrigen der Residenz Die ewigen Raisonneure über die Hige Menschen!" revidirt und dem von unsicht schaden, wenn die Landsleute anderer BroDie Kaffe rep folge zum Besten gäben; es würde uns dann ein vifton barnd er die Wahlen und die Wähler in den beDer finan Lai destheilen vorliegen, was sehr zu wünschen wäre. an blef unter Offer fe Lokales. 11 R. B. Stat im Rinnstein. Der Berliner liebt das Originelle Landpartien, Sommerlokale, kleine Gartenrestaurants find et was Alltägliches; fie geben zwar Erholung, aber sie entziehen den Anblick des bunten Straßenlebens, den der Berliner nun einmal nicht gerne entbehrt. Da find denn mehrere Bewohner der Solmsstraße auf ein praktisches Auskunftsmittel gekommen. Der dortige tiefe Rinnstein gewährt, wie die Berl. 8tg." erzählt, wenn auch nicht bequeme, so doch ausreichende Sitzpläße, und so steht man denn hier allabendlich trauliche Gruppen zu einem genüthlichen Stat vereinigt. 3wei fizen auf der granit nen Bordschwelle, Zwei auf der Kante des Straßendammes und vier Paar Beine baumeln nieder in die Tiefe des Rinnsteins. Während drei spielen, nimmt der Vierte eine möglichst bequeme Lage ein; die kühle Blonde zirkulirt fleißig und der Budifer im nahen Keller giebt Acht, daß die Spieler am fühlen Trunk nicht Mangel leiden. Der Straßenverkehr stört die Leute dort wenig, ein unvorsichtiger Droschkengaul, der sich dem Rinnstein zu sehr nähert, wird durch einige fräftige Burufe auf die Mitte des Dammes gescheucht. So spielt man, so lange Das Tageslicht dies gestattet. Ein echtes Berliner Jdyll. ftohlenen Kette befindlich gewesenen ührschlüssel sehr ähnelte. Um fich Gewißheit darüber zu verschaffen, ersuchte S. die Dame, ihm die Beit anzugeben, und diese zog nach einigem Zögern die Uhr und Kette, die unter dem Kleid verborgen gewesen waren, hervor. S. überzeugte fich von der Identität der Uhr und Kette mit der ihm gestohlenen und veranlaßte die Sistis rung der Dame zur Wache. Dort gab dieselbe an, daß ihr erst vor wenigen Tagen die Uhr nebst Kette von ihrem Bräu tigam geschenkt worden sei. Der freigebige Bräutigam und ebenso seine Braut, welche beide anrüchige Personen sind, wur den unter dem Verdacht des Diebstahls resp. der Begünstigung zur Haft gebracht. N. Das neue Affenhaus im Zoologischen Garten ist nun seit acht Tagen bewohnt und seit der Zeit auch dem Publikum geöffnet. Es wirkt nicht so imposant auf den Be schauer wie das Elephantenhaus, aber es macht den Eindruck eines reizenden Jdylls. Der Aufenthalt im Innern ist ein sehr angenehmer, und der Besucher wird nicht mehr belästigt von dem durchdringenden Geruch, der ihm das alte Haus jo sehr verleidete. Ein Uebelstand, der fich im Anfang geltend machte, nämlich das intenfive Spiegeln der großen Glasscheiben, hat man zum Theil abgestellt, indem die Fenster an der Nordwand mit Vorhängen versehen wurden. Gegen 70 Affen bevölkern jezt das neue Haus und vertreten fast alle Familien dieser interessanten Thierspezies. N. Eine anscheinend Geistestrante verursachte in der vergangenen Nacht in der Französischenstraße großen Auflauf. Dieselbe, eine ca. 25 jährige Frauensperson, die wegen ihres auffälligen Gebahrens von einem Schußmann arretirt worden und nach der Wache des 2. Polizeireviers geschafft werden sollte, verfiel auf dem Wege dahin plöglich in völlige Raserei. Beim Vorübergehen an dem Hause 33c der genannten Straße stürzte fie fich plöglich in das Schaufenster einer dort befind lichen Borzellanwaarenhandlung von König die große Scheibe mit beiden Händen zertrümmernd. Nur mit größter Mühe fonnte fte nach der Polizeiwache geschafft werden, wo schließlich bei ihr die Tobsucht in dem Maße ausbrach, daß sie sofort mittelst Wagen nach der neuen Charite geschafft werden mußte. Dort ist die Unglückliche, die absolut nicht zu vernehmen war, behufs Explorirung ihres Geisteszustandes in die Frauenab theilung für Geisteskranke untergebracht worden. B. N. Mit einem lauten Krach stürzte heute in frühester Morgenstunde ein an dem Hause Jerusalemerstraße 15 bereits zum Theil aufgeführtes Baugerüst zusammen. Einige der umfallenden Maften fielen auf einen dort haltenden Bauernwagen, denselben zum größten Theil zertrümmernd, während ein in unmittelbarer Nähe mit dem Auslöschen der Straßenlaternen beschäftigter Gasarbeiter Wilke nur mit knapper Noth durch einen Sprung zur Seite der Gefahr erschlagen zu werden, entging. Gerichts- Zeitung. unter dem Werth an sich brachte. Die ersten drei Ange find vorbestraft und besonders Lasnad ist ein gefährlic reits mit Zuchthaus bestrafter Verbrecher. Trogdem eine von Thatsachen die ersten drei Angeklagten mit erbri Schwere fast bis zur Evidenz der Thäterschaft überführ dieselben zu einem offenen Geständniß nicht zu bewegen Angeklagte Wollny war vor Jahren bei der Schneider als Handlungskommis thätig, ist in Un aus dem Geschäfte geschieden und hat seitdem als Age etwas fümmerliche Eristenz gefristet. Ihn bezeichnet di flage als den intellektuellen Theilnehmer des Diebstahls rend Lasnack und Drechsler die praktische Ausführung nommen haben sollen. Wollny und Lasnad müssen alle ihre Reise nach Hamburg und den theilweisen der gestohlenen Waare zugeben, wollen aber Rolle von Hehlern gespielt haben, der Erstere m den Persönlichkeiten der Diebe teine Kenntniß habe Lettere räumt ein, dieselben zu kennen, will fie aber nennen. Drechsler bestreitet jegliche Schuld. Die um lichte Jaensch will ebenfalls vom Diebstahl nichts wife der fünfte Angeklagte, der sich als Vertheidiger den R walt Dr. Wehl aus Hamburg mitgebracht hat, bestre aller Entschiedenheit, daß der von ihm gezahlte Preis e nahmsweise niedriger sei. Die Beweisaufnahme f die drei Hauptangeklagten höchst ungünstig aus dieselben auch nicht von einem der Zeugen zur 3 Diebstahls am Drte der That gesehen worden wurde ihnen doch durch die Zeugen nachgewiefen zwischen ihnen am Abende vor dem Diebstahl und Frühe des nächstens Morgens ein sehr verdächtiger stattgefunden, die Wirthin des Angeklagten belundet auch, daß dieser am Vormittag des 6. Fe feinem Ofen eine große Menge Federn verbrannt haba denn sie habe später eine ganze Schürze voll Drath die Straußenfedern befestigt werden) aus dem Ofen und nach dem Hof getragen. Der Staatsanwalt f gende Anträge: Wolny 1 Jahr Buchthaus, Lasn Drechsler je 4 Jahr Buchthaus, die Jaensch 3 Monate 9 Monate Gefängniß. Der Gerichtshof tonnte eine gung von der Schuld der Angeklagten Coppel und nicht gewinnen und sprach diese frei, in Betreff der blieb es bei dem Antrage des Staatsanwalts. fr. Jener großartige Straußfederndiebstahl, welcher zur Zeit der That nicht geringes Aufsehen erregte, unterlag gestern der Prüfung der dritten Ferienstraflammer des Landgerichts I. Im Hause Brunnenstraße 154 betreibt die Firma A. Schneider eine Bußfedernfabrit. Am Morgen des 6. Febr. cr. machte man nun die Entdeckung, daß Diebe den Geschäftsräumen während der Nacht einen Besuch abgestattet hatten und zwar war mit einer Sicherheit und Routine gearbeitet worden, baß nur gewiegte Einbrecher die Thäter sein konnten. Die felben waren vom Hofe aus zunächst in's Comptoir gedrungen, indem sie mit Hilfe eines Terpentinpflasters eine Fensterscheibe eingedrückt hatten. Vom Comptoir aus war es den Dieben ein Leichtes gewesen, die von hier aus zum Lagerraume führende Thür zu sprengen. Der Werth der Federn, die den Dieben in die Hände fielen, betrug circa 20 000 Mart. Die vorliegenden Umstände ließen darauf schließen, daß der Diebstahl von mehreren Berfonen ausgeführt war, sowie ferner, daß eine von ihnen aufs Genaueste mit den örtlichen Verhältnissen vertraut gewesen sein mußte; der ziem lich versteckt liegende Hauptgashahn war geöffnet und sämmtliche Gasflammen waren angezündet worden. Unter den vor handenen Vorräthen hatten die Diebe mit großer Fachkenntniß ihre Auswahl getroffen, die beste und theuerste Waare ausgesucht und in einem vom Fenster geriffenen Vorhang verpadt. Sofort nach erstatteter Anzeige entwickelte die Kriminalpolizei eine außerordentliche Rührigkeit, um die Thäter zu entdecken und nach allen größeren Städten wurde der Diebstahl avifirt. Diese lettere Maßregel sollte sich erfolgreich erweisen, denn am 17. April d. J. lief von Hamburg eine Depesche ein mit der Der Anzeige, Anzeige, daß daß daselbst zwei Berliner Kaufleute, die sich für Federfabrikanten ausgegeben und sich im Fremdenbuch des Hotels zum Weidenhof unter den Namen Ernst und Lasnad eingetragen hatten, ein bedeutendes Quantum Federn versilbert hätten. Der be treffende Händler, der mit den Verdächtigen das Geschäft abgewickelt hatte, war leicht ermittelt; es war der Händler Coppel, der eine große Parthie Straußenfedern für 600 M. an fich gebracht hatte. Diese erste Spur führte bald darauf zur EntN. Falsche Einmartstücke sind seit einigen Tagen wieder in verschiedenen Exemplaren in Umlauf gesezt worden. Diefelben tragen die Jahreszahl 1875 und find so täuschend nachgeahmt, daß sie mit einem echten verglichen faum zu unterscheiden find. Selbst der Klang der Falfifikate gleicht dem der echten. Der einzige Unterschied ist die etwas dunklere Farbe und ein fettiges Anfühlen. a. Durch einen merkwürdigen Zufall kam vorgestern der Tischlergeselle S., welchem vor nahe einem Jahre eine goldene Uhr und goldene Kette gestohlen worden, wieder in den Befit seiner Kette. S. war in einer Septembernacht des vor. Jahres in angetrunkenem Zustande die Kommandantenftraße entlang gegangen und wurde auf diesem Wege von einem Mann angerempelt, der sich sodann eilig entfernte. Wenige Minuten darauf machte S. die unliebsame Entdeckung, daß der inzwischen entkommene Anrempeler ihm Uhr und Kette gestohlen hatte. S. machte am folgenden Tage von dem Diebstahl Anzeige bei der Polizeibehörde, da er aber eine Beschreibung des Diebes nicht zu geben vermochte, so waren die polizeilichen Nachforschungen nach demselben erfolglos. Vorgestern Mittag ging S. die Roßstraße entlang und begegnete einer aufgepußten Dame, bei der aus dem Brusttheil des Kleides ein goldener Uhrschlüffel hervorragte, welcher dem an der geEine ärgerliche Eroberung. ( Aus dem Journal amusant in Paris.) Die Eitelkeit spielt in der Liebe eine große Rolle. Viele Menschen ziehen die kühle Neigung einer Herzogin der ehrlichen Liebe einer Feinwäscherin vor, selbst wenn lettere einer aufbrechenden Rose und jene einer alten vergilbten Papierblume gleicht. Eufebe Battancourt gehörte zu diesen Leuten. Von einer Frau von Stande geliebt zu werden, erschien ihm als der Anfang der Paradiesesfreuden. Er war ein schüchterner Jüngling, der nichts besonders Verführerisches besaß. Eines Freitags wanderte er in der Gemäldeausstellung umber( und sah mehr nach den Besucherinnen als nach den Vermischtes. Br Abraham Lincoln, der vielbetrauerte ermordete der Vereinigten Staaten, war ein wegen seiner liebend gen Höflichkeit und seiner humanen Gesinnung in den Kreisen bekannter und viel besprochener Mann. Er bet von Senator Summer begleitte, die Pferdebahn, in Neger faß, der sich beim Eintritt des Präsidenten ehrfu grüßend erhob, um ihnen Sig anzubieten, was Lincoln einer dankenden Geberde und den Hut tief ziehend Ich danke Ihnen meinen Herr " 1 ein scheint tä ei in's H Rummern fid Ich danke Jhnen meinen Herr behalten Sie Blas rum ziehen Sie den Hut so tief vor einem Neger?" fr Summer erstaunt. Mein Freund, wollen Sie, daß e mehr Höflichkeit und Kourtoisie entwidle, als ich?" prompte Entgegnung des Präsidenten, und er drängte die gefüllte Pferdebahn, um, auf den vorderen Berron feine Cigarre zu rauchen. Eine ergögliche Geschichte erzählt der römische fulla." Dieselbe datirt aus dem deutsch- franzöfifchen Auftrag gehabt, einen Soldaten, der sich in heldenmi von 1870-71. Fürst Bismard habe danach vom Rai Weise vor dem Feinde ausgezeichnet, das eiserne Kreus zu überreichen. Hierbei habe er den Soldaten gefragt, Ab Für den ent auf d Be Frei in netben von deckung derjenigen Personen, welche fich gestern, der That auch lieber, wenn er sich in schlechten Vermögensverhä 11 dringend verdächtig auf der Anklagebant befanden. Es find befinde, anstatt des Kreuzes ein Geschenk von hundert dies der Agent Franz Wollny, der Goldarbeiter Rudolf nehme. Darauf habe der Soldat nach dem Werthe De Lasnack, der Stuckateur Robert Drechsler, die Dienstmagd gefragt und die Antwort erhalten, daß daffelbe, abge Auguste Jaensch und der Händler Coppel aus Hamburg. Die Der ehrenvollen Auszeichnung, etwa drei Thaler erften drei Angeklagten sollen den Einbruch begangen, die ,, Dann geben Sie mir 97 Thaler und das Kreus, Jaensch, die Buhälterin des Lasnad, diesen nach seiner Rückkehr Soldat. Fürst Bismard soll, überrascht von dem S von Hamburg gewarnt und ihm mitgetheilt haben, daß er ver und der Schlauheit des Mannes, unter Lachen ihm folgt werde und der 5. Angeklagte soll sich dadurch der Hehlerei gegeben haben. schuldig gemacht haben, daß er einen Theil der gestohlenen Waare wünschenswerthe Vornehmheit, aber eine gewisse kecke Anmuth hebt es vortheilhaft. Ich glaubte, ich würde heut nicht kommen können. Eine Sizung.. bei meinem Notar. hätte Ich wäre darüber untröstlich gewesen." edition, 3 Für Auß für die Mona 2 Mark Den neu Theil des feffe „ Da der Feder gegen Vor ion Bimme Gewiß ist geben, wenn er terrichtsftube bagegen fr Ja, jeber bebeutet, wie es Slang batte un wurbe, wenn m Rachbarorte Trotz des allein der Geb entfernt bleiben Teine Beit gebu under ber 3 heit in den Fer Entweber felben zu begeb Die Boliti ,, Sie meinen, der Künstler habe sie in zehn Tag dem Marmor bilden können?" Sif Sie mißverstehen mich. Ich spreche von den des Modells. ,, Wie, eine Frau hat zu dieſer liegenden No neugierigen Blicken ohne Umhüllung zeigen kann." " Nur der Gedanke an die Sorge, die ich Ihnen bereitet seffen? Ich wundere mich, daß ein junges Mädchen " ,, Sagen Sie vielmehr an den tiefen Kummer." Brachte mich zu dem Entschluß, die Sigung auf ein andermal zu verschieben. Wie heiß es hier ist!" Wenn ich Ihnen eine Schaale Eis anbieten dürfte." " Oh, ich würde das nicht ausschlagen. Ich ziehe aber ein Eisgetränk vor, das man mit einem Strohhalm schlürft. Ein Tisch im ersten Rang ist frei. Sie feßen sich und Der Bundesrath gütern gefegnete Beamtenftelle be und Räthe und Die Kunst rettet Alles, lieber Freund. Der of Bildhauer denkt dabei an nichts anderes, als an die d Tisch hingestellte Schönheit." zeit? Es muß für das junge Mädchen ermüdend uf dem Tisch? Meißelt er denn während de mitten unter die Gläser und Teller hinzulegen." " Die schöne vornehme Dame plagte heraus. Sin einer Bildhauerwerkstatt gewesen?" Standbildern, als ihm ein Landsmann, Yves Rosporden, während des Schlürfens wagt Eusèbe einige leidenschaftliche misch! Ich rede von dem Modelltisch. Sind Sie be Student im zweiten Jahre, anredete. ,, Hast du mich denn nicht gesehen? Ich telegraphirte dir doch, du möchtest nach dem Büffett kommen, Bier zu trinken. Wenn ich rauche, muß ich immer trinken. Willst du eine Cigarre? ,, nein, ich mag nicht nach Tabak riechen." " Ich verstehe. Ein Stelleichein?" D. mein bester Yves, eine bezaubernde Schönheit!" " Meine aufrichtigen Glückwünsche. Du kennst sie schon lange?" Seit dem Eröffnungstage. Beim Frühstück hatte ich mit vieler Mühe bei Ledoyen einen kleinen Tisch erobert, als ich zwei sehr gewählt gekleidete Damen bemerkte, die keinen Plat finden fonnten. Dit wundervoller Gewandtheit bot ich ihnen zwei Sige an meinem Tisch. Sie geruhten dieselben anzunehmen, und ich hatte das Glück, mich eine Stunde lang an der Erscheinung von Frau Marianne de Longjumeau zu be rauschen. Ich vergaß darüber die grüne Sauce und das Lendenstück mit Aepfeln." ,, Sie sagte dir ihren Namen?" " Ihre Freundin sprach ihn mehrere Male aus. Seitdem habe ich sie häufig hier an den Fünffrankentagen wiedergefehen und mich nach und nach in ihre nähere Bekanntschaft eingeschmuggelt. Bisweilen ist sie so gütig, meinen Arm anzunehmen. Wenn du die neidischen Blicke sähest, welche die Männer und Frauen mir dann zuwerfen; jene um ihrer Schönheit willen, diese wegen ihrer geschmackvollen Kleidung, du würdest mein Entzücken faffen lönnen. Worte zu murmeln. Ja," seufzt Frau von Longjumeau ,,, alle Männer sprechen fo, und nachher... geh zum Kukud!" Oh, gnädige Frau, fönnten Sie glauben?" " Ich beziehe das nicht auf Sie. Sie kommen mir wie ein guter junger Mann vor, der unfähig ist eine Frau zu verlassen, die ihr ganzes Vertrauen auf ihn gesezt hätte. Mein Strohhalm hat keine Luft. Leihen Sie mir doch den Shrigen, Sie werden meinen nehmen." Kommt ihr Geist ihrer äußeren Erscheinung gleich!" " Glänzend. Und dabei hat sie ein so feines Gefühl. Eines Tages erlaubte ich mir einen etwas derben Ausdruck. Sogleich ließ fie meinen Arm los und schmollte mit mir bis Aur Stunde des Schluffes. Seitdem bin ich äußerst vorsichtig." ,, Du hoffft auf Erfolg?" " Wenn überhaupt, so wird es lange dauern." Man sieht, die Vertraulichkeit wuchs zusehends. Eusébe berührte die Erde nicht mehr. Mein schöner Engel, wenn Sie sich entschließen könnten, einen Blick der Gunst auf mich zu werfen, Sie würden mich unsäglich erfreuen." Sch bin begierig fie zu sehen. Wird sie heute kommen?" " Sie bat es mir versprochen. Doch steh, da ist ste! Verlaß mich. Wir werden uns beim Ausgang wiederfinden, wenn sie, wie sie das immer thut, mir verbietet sie zu begleiten." Nie." werde fie vervollständigen," Den Babern, au giaturen. Die untere ihnen ist, mache Sen Thüringer Banberungen " O, Ihre Erziehung läßt noch manches zu wünf Ich verspreche Ihnen eine musterhafte Folgfam ,, Auf einen Augenblick. Ich sehe meinen N möchte nicht, daß er mir in Ihrer Gegenwart einen ertheilte. Es würde ihm selbst und auch mir una weshalb lassen Sie meinen Arm los?" sein." oblbabenben genießen, wenig Rolonien ben Balb auch beamten Erholu e Unibertatsi dpeilbener noch, ausgenus werb Auch die A Longjumeau und scheint ihr heftige Vorwürfe Ein Herr, Offizier der Ehrenlegion, nähert fich Eusèbe hört in der Entfernung einige Brocken bet tung. ft das eine Unzuverlässigkeit! Schlechte Was fie da sagen, hört sich ganz nett an. Indeß meine Man fennt das! Dhne Scheu und Scham gelogen! Stellung in der Gesellschaft Eine große und schöne Gestalt nähert sich Eusèbe nachlässig, reicht ihm die Spipe eines Fingers und nimmt seinen Arm, auf dem fie fich faum ftügt. Ihre Kleidung, mehr übertrieben als frisch, läßt das Ebenmaß ihrer Formen hervortreten. Das Geficht, stark mit Puder bedeckt, zeigt vielleicht nicht die " So hoch dieselbe auch sein mag, ich könnte mich zu ihr hinaufschwingen, wenn Sie mir die Hand dazu reichten." Sbre Worte gefallen mir. Sie ändern meine Gefin nung fehr." Im Augenblick, da die Liebenswürdigkeit ihres Anbeters diese Veränderung bei ihr hervorbrachte, wurde fte von zwei jungen ungebildeten Männern in Schlapphüten unter Grinsen begrüßt. Kennen Sie diese Laffen?" Durchaus nicht. Wahrscheinlich galt der Gruß Ihnen. Die Robeit der heranwachsenden Jugend nimmt alle Tage zu. Mein lieber Herr von Battoncourt, wie wäre es, wenn wir einen Spaziergang im Garten machten? Ich bin begierig zu sehen ob Ihr Geschmack in der Bildhauerfunft mit dem meinigen zusammen stimmt." Sie blieben vorzugsweise vor den weiblichen Standbildern stehen. Frau von Longjumeau wußte dieselben mit einer Sachkenntniß zu beurtheilen, die den jungen Brewnen in Ers staunen fegte. unnig warten zu laffen!" Für einen Notar, dachte der junge Provinzial eine sonderbare Art, mit den Klienten umzugehen! Als dann die vornehme Dame wieder zu ihm fie: Nachgerade wird er mir langweilig. Grob wit Stroh und so anspruchsvoll. Ich werde ihn um " 1 schiden!" " Um was handelte es sich denn?" ben fich die Sper Langit auf ihren Tergebenen wirb hung gewährt, en Lage befu Und felbft Laub, und das( ably. Wohl gel Das heißt, fie re Ben Tage lang Gleichfalls od nicht völlig en, fie tonnen eht und fpäter " Nichts, um Unterzeichnung eines Aftenstüde fich doch eine Frau mit meinen Formen fuchen! elenden zehn Franken! Versuche er es nur. Sch for auf, Ihr Urtheil zu sprechen. Sie sollen mir sagen, von einer gewiffen Jagdgöttin halten." Damit führt sie ihn vor ein Standbild, bas rlich find davo eiter bie für Naturalismus gemeißelt ist, daß Eusèbe es mit es ebenso, " Sehen Sie doch! Was halten Sie von anfieht. Rumpf? Jst da nicht Fülle und Leben?" In der That, ja!" ein Es athmet, es bewegt sich! Es ist kein Gips find Muskeln, die sich regen! Es ist angenehm, fid Sehen Sie fich doch diese Linie an, halten Sie sie für wiedergegeben zu sehen! Und nicht im geringften geld ganz richtig? Es ist wunderbar, welche Bewegungen ein gechidter Bildhauer den vier Gliedmaßen einer Frau entloden tann. Finden Sie nicht?" Ja wohl, gnädige Frau." " Bleiben wir nicht vor dieser Gestalt stehen; ste ist ganz im alten Stil gehalten." Dennoch schien sie mir sehr schön." " Nichts als Schid! Es ist alles daran Manier. Ich wette auf nicht mehr als zehn Sigungen. Er schafft nur, was er gesehen hat! Und da ist so c noch grob!" Es ist der Triumph des Fleisches." " Das ist der rechte Ausdrud. Das Bild madit auf Sie?" ,, Als Kunstwerk. " " Kurz, Sie finden die Jägerin...?" Vortrefflich!" beiter, bie Allen an holungstage ben Arbeite baben, bene D, und wie freier Luft, pfen Webfäl even eridbredt erfrischend an deng ,, Nun, mein Herrchen, ich habe ihm dazu gefeffen Berantwortlicher Redacteur R. Gronheim in Berlin. Drud und Verlag von Maz Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Enter