Anklage wegen nd zwar Strauß reftions - bezw Sträfling ger Ro ten alten r Schub m Jahre e Schub auf der wer So oft die olcher Z erbunde $ 6: rnehmli ndern vo follte, d ficha be eifter obe Meifter n."§11 eihnachte ertel Bia ber follen er Andere Fihm ein e ihre ge lich Bie wecken, de te Vorbe en würde Faftnad ngen und fe.§ 22 Der Kann 11 "§ 25 Degen Te gebe len obe Meff hre Ve We eget un o viel e fnecht im fich beffen 11 Wenn erften und ahre aus en Schild in"( daber n- Botale Cagraph 35 vom follen Diefen che in g trat muth nüffen Sie eine Nr. 104. Dienstag, 5. August 1884. I. Jabrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das Berliner Boltsblatt" eint täglich Morgens aufer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin tein's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, wöchentlich 25 Pf. Einzelne Summern 5 Bf. Bostabonnement pro Duartal 3 Mart.( Eingetragen im VIII. Nach trage ber Postzeitungspreisliste unter Nr. 719a.) Insertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10 sf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 1hr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncens Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Bimmerstraße 44. Die Bestattung von Selbstmördern. Der Tod macht Alle gleich!" das ist unwahre Phrase, die irgend ein trostspendender Humaif erfunden hat. Teis Nicht als ob wir die Richtigkeit obigen Sages in Hinauf die Himmelsfreuden und die Höllenleiden, in welche sich die Gestorbenen ungleichmäßig theilen sollen, befreiten wollten, nein, zu derartigen mystischen Gläubeleien tonnen wir uns nicht aufschwingen. Wir bleiben bei unferer Behauptung auf der guten, alten nüchternen Mutter Grbe und der evangelische Kirchenrath giebt uns die Belege dazu. Diefer hochehrwürdige Rath hat nämlich fürzlich einen Meni Grlaß gegeben, worin er befiehlt, daß der Tod die gören wir den Argumentationen des Raths zunächst etwas naber 311. bie en nicht gleich machen solle. Doch Derfelbe lenkt zuerst in dem Erlasse an die Konsistorien Aufmerksamkeit darauf, daß seit Jahrzehnten die Zahl begriffen und daß die evangelische Kirche an der Steigerung besonders start betheiligt ist." Hier kann doch nur eine Unllarheit des Ausdrucs vorliegen, denn dem Wortlaute gemäß fann man annehmen, daß die evangelische Kirche Schuld an der Zunahme der Selbstmorde habe. Auf firchliches Gebot wird nunmehr wieder die ,, Ehren-| ficht. Frankreich verlangte, indem es auf bündig geschlossene entziehung" der Sebstmörder aufgefrischt, die, wenn auch Verträge fich berief, wirksame Unterstügung von Seiten der nicht mehr in früherer Derbheit, so doch mit großer Raffinerie Vereinigten Staaten gegen ihre Feinde in Europa, und die Demokraten wollten dieselbe auch leisten, während die Föderajetzt stattfinden soll. listen die junge Union nicht in weitaussehende Kriege verwickeln mochten. Washington, der erste Präsident der Vereinig ten Staaten, erklärte diese für neutral; man beschuldigte ihn dafür, englischem Einflusse zu gehorchen. Daß die Kirche aber durch solche Experimente sich ihre Anhänger erhält oder gar neue erwirbt, das glauben wir nicht und können deshalb den Erlaß des evangelischen Kirchenraths nur mit Freuden begrüßen. Daß solche Erlasse sich in den grellsten Widerspruch mit den schönen Worten des Begründers der christlichen Religion: Rindlein liebet Euch unter eins ander" stellen, das merkt unsere orthodore Geistlichkeit gar nicht, so weit hat sie sich schon von den Lehrfäßen des Nazareners entfernt. Die Parteien in den in den vereinigten Staaten von Nordamerika. In den Vereinigten Staaten knüpft sich die Geschichte des Landes seit Annahme der Bundesverfassung an die Parteien, Die Föderalconvention, welche im Mai 1787 in Philadelphia zusammentrat, führte zur Annahme der Bundesverfaffung. Schon auf dieser Convention trat eine Partei hervor, welche eine lediglich nationale, mit ausreichender vollziehender Gewalt ausgestattete, republikanische Regierung einführen wollte. Ihr stand eine andere gegenüber, oie jeder nicht unmittelbar vom Volfe ausgegangenen Gewalt fich abgeneigt zeigte. Die eine verlangte also eine starte, nationale Regierung, während die jedes einzelnen Staates möglichst wenig beeinträchtigt werden dürfe. Somit waren die Union- und die Einzelstaaten in gestärkt werden und umgekehrt. Man begreift, welch fruchtbarer Boden ein solcher Gegensatz für Parteistreitigkeiten abgab, und Das will der Oberkirchenrath doch gewiß nicht sagen; terung bebeuten, daß die evangelische Bevölkerung mehr andere Partei den Satz aufstellte, daß die volle Souveränetät des zum Selbstmord hinneige. Er ruft deshalb auch die evanRit me gelijche Geistlichkeit auf, die Glaubenslosigkeit und Ge wiffensverwirrung, welche sich in der frevelhaften Gewaltthat einen Gegensatz gebracht; die eine sollte auf Kosten der andern an dem eigenen Leben fundgeben, mit dem Wort Gottes Die Kinder Seber Gie bent d, aber wir zu Bd um nad Dies ewig Bhalb f bend qual gehen, Bur S Bell, dent und f d darunt m boch b Bamb ger fämm fie fein slicht, Diejen der D ufleute e auf, rungen eich lie ouceur neren würde. verabre Hause Ort wur Schel ische G rn uns den rzieher er Nacht it angel New er Morg bn in fei fema ziges Ba New- Y Was bli Saft ftam Ruf woll Hotelbefi ober le einem g Bezablu Erfinder D Dofen un Sirth jebod rathen wo mitgebrad Federn un gegenzutreten. liten für die Geistlichen bei der Beerdigung von Dann meint der hohe Rath, daß besondere Schwierig- in betere sahrhundert lang mit äußerster Heftigkeit Selbstmördern entständen. Seine Ansicht ist: ,, bei tragen, geführt. der Bestattung von Selbstmördern muß die Kirche Bedenken wesentlich um die Summe der Befugnisse, welche der Bundesfich an solcher, das Gedächtniß der Verstorbenen ehrenden Feier zu betheiligen". Der Erlaß unterscheidet dann zwischen unzurech Bei Berathung der Konstitution drehte sich der Streit regierung oder den Einzelstaaten zustehen solle. Eine Partei regierung oder den Einzelstaaten zustehen solle. Eine Partei stellte als Grundsatz auf: die Verfaffung müsse buchstäblich ausgelegt und gedeutet werden, und die Bundesregierung dürfe keine Gewalt ausüben, welche ihr nicht ausdrücklich zugesprochen worden sei. Diese Säße wurden das Glaubensbe fenntniß der Demokraten, während die förderalistische Partei behauptete, die Bundesverfassung sei dergestalt zu deuten und auszulegen, daß fie den Bedürfnissen der Union völlig nungsfähigen und zurechnungsfähigen Selbstmördern Den ersteren soll die Begräbnißfeier nicht verweigert werden, wohingegen am Grabe der letzteren fein unzurechnungsfähigen und zurechnungsfähigen Selbstmördern genüge. fallen die Geistlichen selbst ziehen. Urtheil sprechen? Wohl wissen wir, daß es gerade unter Welche Aufgabe! Wer will mit Bestimmtheit hier ein der evangelischen Geistlichkeit an maßloser Anmaßung, an Bescheidenheit" gerade dort am hellen Tage mit der Laterne Aber zur Zeit der erwähnten Konvention bezeichnete der Name Föderalist" einen Vertheidiger der Rechte der Einzelstaaten, einen Mann, welcher eine Konföderation, einen bloßen Staatenbund, einer tonsolidirten, nationalen Regierung vorzog. So geht der Zwist der beiden Parteien, der Republikaner und der Demokraten, unter mannigfachem Wechsel von Schattirungen, Gruppirungen und Namen wie ein rother Faden durch die ganze Geschichte der nordamerikanischen Freistaaten bis auf den heutigen Tag. Immer aber ist der innerste repu blikanische Kern ihrer prinzipiellen Grundsäße ein und derselbe geelieben: die Republikaner wollen föderalistische Unionsgewalt, Die Demokraten wollen volle Souveränetät der Einzelstaaten. Politische Uebersicht. Das angeblich am meisten verbreitetste und verlogenste, von allen Weltgegenden mit selbstgemachten Originalartikeln versehene Berliner Blatt erklärt unsere Nachricht, daß Ludwig Loewe nicht mehr in seinem bisherigen Wahlkreise kandidiren wird, für unwahr. Dem gegenüber fönnen wir bei unserer früheren Mittheilung stehen bleiben. Es scheint, daß in jenem fraglichen Wahlkreise fich eine Klique befindet, welche die Kandidatur des Herrn L. L. durchseßen will und zu derselben gehört anscheinend die Redaktion jenes Inseratenorgans. Dr. Sigl, der vielberufene Redakteur des ,, Bayr. Vaterl." in München, hat gegen das Urtheil des Schwurgerichts vom 8. Juli d. J., wonach er bekanntlich wegen verleumderischer Beleidigung des Kriegsministers und einfacher Beleidigung von 4 Offizieren des Generalstabes zu einer Gefängnißstrafe von 9 Monaten verurtheilt worden war, wegen eines erheb lichen Formfehlers die Revision beim Reichsgericht angemeldet. 11 Deutschfreifinnige als Antisemiten. Der Hannov. Courier" fonstatirt die bezeichnende Thatsache, daß ein forta schrittliches Blatt den im Reichstags- Wahlkreis Sonneberg aufgestellten netionalliberalen Kandidaten Dr. Jerusalem in sehr zweideutiger Weise als Juden bezeichnet", Herr Jeru Abgesehen von der Unrichtigkeit dieser Angabe salem entstammt einer bekannten protestantischen Theologenfamilie- find antisemitische Neigungen, die, um einen na tionalliberalen, Gegner" zu schaden, auftauchen, gewiß eine interessante Erscheinung bei einer Partei, die seiner Zeit bei der Judenheze so that, als hätte sie die ,, Humanität" ge pachtet. Eine unverschämtere Reklame für die Intereffen des ,, adligen Großgrundbefizes", wie sie die ,, Nordd. Allg. Stg." bringt, ist wohl noch niemals dagewesen. Die im Jahr 1880 geschaffenen Getreidezölle haben das Ziel der Vertheuerung Der Gereide preise leider ,, auch nicht annähernd" erreicht; folglich müssen diese Schutzölle abermals, und zwar so fräftig. erhöht werden, daß durch die daraus folgende Bertheuerung der Getreidepreise mindestens der Betrag der Grundsteuer heraus willen, der seine Steuern ,, in Sorgen und Noth zusammen scharren muß", und welchem durch die Erhöhung der Getreide Unfehlbarkeitsbunkel nicht fehlt, daß man die christliche Sowohl die Benennung„ Föderalist" als Demokrat" galt geschlagen wird. Alles das natürlich um des kleinen Bauers" Judgen muß, aber wir möchten doch den sehen, der das beurtheilen und der darüber richten wollte, was in dem Gemüthe und dem Gehirn eines Selbimörbers in der legten Stunde vor gebi tann Nicht der tüchtigste Arzt, nicht der größte Psychologe es, wie viel weniger ein in solchen Dingen un erfahrener Briefter. 11 anfangs für einen Spottnamen, und der leztere wurde von der Partei, welcher man denselben beilegte, ausdrücklich verbeten; fie nannte sich schlechtweg Republikaner oder Föderativ- zölle diese Sorgen vom Hals genommen werden sollen. Daß Republikaner und bezeichnete ihre Gegner als Aristokraten. Es handelte fich bei den Föderaliſten um eine starke Unionsgewalt, bei den Demokraten um Aufrechthaltung der vollen Souveränetät der Einzelstaaten. Beide Parteien wichen aber auch in ihren Ansichten in Dies der baarste Schwindel ist, wurde längst statistisch nachges wiesen, denn dem Kleinbauer kommen niemals die Getreidezölle zu Gute, sondern nur den Millionären des Großgrundbefizes in Norddeutschland. Allerdings werde dem armen Manne, so gesteht die Norddeutsche selbst zu, das Brod durch die Verdoppelung oder gar Verdreifachung der GetreideWas da der Oberkirchenrath von der evangelischen Geist- lastet, welche zum Besten der allgemeinen Sache, zur Durch- tation liegt auf der Hand: die großen Rittergutsbes lichkeit forbert, ist etwas Unmögliches. Selbstmordfällen Unzurechnungfähigkeit, Geistesstörung oder giftige Umnachtung gewaltet haben. Bir stehen nicht an, zu behaupten, daß bei allen , den bewußten Selbstmördern nur ein stilles BeDer Oberkirchenrath ordnet im Verlauf seines Erlasses gräbniß zu geftatten. Der geistliche Zuspruch soll nur bem engsten Familienkreise des Selbstmorders ertheilt werden ichehen. Bezug auf wichtige politische Maßregeln von einander ab, 3. B. über die öffentlichen Schulden. Zur Zeit der Annahme der Verfassung waren die einzelnen Staaten mit Schulden beAuch der führung der Revolution, fontrahirt worden waren. Rongres hatte in Frankreich, Spanien und Holland große Summen ausgeliehen und außerdem im Inlande Geld aufgenommen. Es gab alfo 1. Staatenschulden, 2 eine auswärtige und 3. eine inländische Schuld. Auf dem Kongreffe von 1790 tam man überein, die ausländische Nationalschuld zum vollen Betrage abzuzahlen; in Betreff der innern Nationalschuld herrschten jedoch verschiedene Ansichten, weil die dafür ausge stellten Scheine sich längst nicht mehr in den Händen der ersten Doch wurden am Ende auch diese Schulden für voll gerechnet, und von jenen der Einzelstaaten wurde eine Summe von ein und zwanzig und Für das alte einer halben Million Dollars anerkannt. Kontinentalgeld zahlte man Eins für Hundert. Die Partei, und um den Schuh fittlichen Urtheils in der Gemeinde Darleiher befanden, sondern meist zu sehr niedrigem Course von Begen Mergerniß zu sichern", soll dieser Zuspruch womöglich Spekulanten aufgefauft worden waren. in einer anderen Stunde, als das Begräbniß stattfindet, geDas ist in der That raffinirt. zölle sehr vertheuert" werden, allein daran ist die Grundfteuer und find nicht jene Zölle schuld. Das wahre Ziel dieser Agifiger in Preußen wollen auf indirettem Wege die Freiheit von der Grundsteuer wieder ers obern, die sie zu ihrem grimmigen Zorne im Jahr 1860 verloren haben! In Frankreich macht fich in politischer Beziehung ein be deutendes Schwanken nach links bemerkbar. Den Beweis dafür haben die legten Pariser Stadtrathswahlen geliefert, bei welchen bekanntlich die Sozialisten ihre Stimmenzahl verdreifachten und die Radikalen ebenfalls die ihrige bedeutend auf Kosten der Opportunisten vermehrten, denen andererseits auch noch die Reaktion einigen Abbruch that. Seit dem Tode seines Chefs marschirt der Opportunismus gewaltig rückwärts, was ein gutes Beichen ist, es vollzieht sich eine Klärung. Im opportunistischen Lager hatten sich schließlich alle möglichen Elewaren, auf die vorgebrachten hohlen Phrasen hineinzufallen, Familie mehr entfremdet, als dies schon durch seine unſelige Rückzahlung der einheimischen Nationalschuld widerfeste, hieß fanden sich dort zusammen mit Aemterjägern aller SchattirunDer Selbstmörder wird nach dem Tode noch der eigenen welche fich der Uebernahme der Staatsschulden und der vollen That geschehen ist! Und das thut die ,, segenspendende" Kirche! Wohl wird sich die arme Ehefrau, die besser die Gründe weiß, weshalb ihr Gatte den Tod suchte, wohl werden die Meinen Waisen, denen der Verstorbene vielfach ein liebeBoller Bater war, wohl wird die Gemeinde, welcher der Selbitmörber vielleicht ein gutes Glied war, wohl werden von nun ab die demokratische, im Gegensaße zur föderalistischen. Jene widersetzte sich, weil die Anhäufung einer so beträchtlichen Nationalschuld der Unionsregierung allzu große Gewalt in die Hände geben werde. Wenn man, meinte fie, auf solche Weise eine belangreiche Nationalschuld schaffe, würden die Gläubiger der Regierung aus Eigennus alle Maßregeln derselben unterstüßen; dabei könne aber die Freiheit Schaden leiden, weil der e fich nicht um das anathema sit der Kirche fümmern, Rongreß möglicherweise sich in die inneren Angelegenheiten dec aber sie werden sich ein Urtheil über die Kirche bilden, einzelnen Staaten einmische. welche eine Verkünderin der Liebe sein soll. Auf tirchliches Gebot wurden früher als„ EhrenEntziehung" die Selbmörder außerhalb des Kirchhofs oder an als unehrenhaft bezeichneten Plägen eingescharrt; auf Gefes im Jahre 1873 in Deutschland ein Ende gemacht worben. Ein anderer Streit erhob sich über eine Nationalbant, deren Errichtung die Föderalisten befürworteten, weil fie die Geschäftsführung der Union zu erleichtern geeignet sei, wäh rend die Demokraten ihr abgeneigt waren, da fie gleichfalls der Bentralregierung zu große Macht geben werde. Indeffen wurde Die Bank gegründet. Auch in Betreff der Stellung zu Frankreich und Großbritannien waren die beiden großen Parteien verschiedener Angen. Frühere wüthende Bonapartisten nannten sich mit einem Male auch Republikaner und schrien tapfer mit, da ja Gambetta der Retter sein sollte. Seitdem dieser nun das Zeitliche gesegnet, bröckeln sich viele Elemente vom Opportunismus los und wenden sich anderen Parteien zu. Die franzöfifche National- Versammlung ist also auf Montag Nachmittags 1 Uhr nach Versailles einberufen. Das Bureau des Senats beschäftigte sich schon vorgestern mit den Formalitäten für das Zusammentreten und den Verlauf des Kongresses. Falls ein über die von den beiben Kammern gezogene Grenze hinausgehender Antrag gestellt wer den sollte, so würde die Vorfrage allenfalls auch durch den Bräfidenten beantragt werden. Die vorberathende Kommission foll nicht in den Bureaux, sondern in öffentlicher Sigung mittels Listensfrutiniums ernannt werden. Falls Herr Leroyer, der, wie es heißt, frank ift, nicht präsidiren könnte, so würde ihn der erste Vize- Präsident des Senats, Humbert, erseßen. Die Pariser Polizei verhaftete die Wittwe Rozières und ihre drei Söhne in ihrer Wohnung, Rue Saint Jaques. Die Haussuchung führte zur Entdeckung von Sprengbomben. Die Gebrüder Rozières gehören zur anarchistischen Partei. die Maurer Berlins und Umgegend" und der Unterschrift Mit kameradschaftlichem Gruß. Die Kommission", anfangend mit den Worten Kameraden! Der Verein zur Wahrung der Intereffen der Berliner Maurer hat sich die Aufgabe ge stellt u. f. w." N. Zur Erleichterung der Zugführer sollen auf dem Potsdamer Bahnhof für die Strecke der Stadt- und Ringbahn vom 10. August ab ebenfalls Schaffner, wie auf den übrigen Stadtbahn- Stationen, zur Coupirung der Billets angestellt werden. Bisher lag diese Kontrole den Zugführern ob, welche auf dieser Station, da die meisten Ringbahnzüge mit 2 Minu ten Verspätung einlaufen, nur 4 Minuten zur Billetkontrole und dem Umhängen der Schilder an den Lokomotiven, welches fie ebenfalls besorgen müssen, Beit haben. Die radicalen Bürger von Mailand haben vorgestern im Caftello- Theater ein Meeting in Scene gefeßt, um für die Abschaffung der Todesstrafe zu wirken und gegen die erfolgte Hinrichtung dreier Soldaten zu protestiren. Es haben dieser Volksversammlung mehrere Parlamentsdeputirte, u. A. auch der Schriftgießer Maffi, angewohnt, welcher die erste Rede hielt und unter stürmischem Beifall der Zuhörer auseinandersezte, die Versammlung sei im Interesse der Gerechtigkeit und zur Ehre des Landes nothwendig. Der lombardischen Capitale, welche das dem Kosmopoliten Beccaria errichtete Denkmal aufbewahre, komme es vor Allem zu, auf deffen Jdeen aufmerksam zu machen und sie zu verherrlichen. Der Redner bemerkte, man habe mit Schmerzen wahrgenommen, daß Soldaten die Henker ihrer eigenen Kameraden hätten machen müssen( Stürmisches Bravo). Nachdem Maffi und noch einige Andere von der Nothwendigkeit der Beseitigung der Todesstrafe gesprochen, wurde eine darauf abzielende Tagesordnung angenommen und an Ruiz Borilla, den gleichgesinnten spanischen Republikaner, folgendes Telegramm versandt:„ Das Mailänder Volks- Comitium, welches versammelt ist, um gegen die Todesstrafe zu protestiren, sendet Ihnen wegen der ErSchießung zweier Offiziere in Gerona eine Bezeugung der Klage und des Unwillens und bittet, solche den Familien der Füftlirten zu verdolmetschen." Der gedacht können. Zugleich verlangt der Schwindler die Bahlung eine Rurzem in Frachtgebühr, die in einzelnen Fällen auch gezahlt worden i gt gewese obwohl der präsentirte Frachtbrief nicht geftempelt war. Be näherer Erkundigung stellte sich sodann heraus, daß überbauur Berarb feine Waaren angekommen und daß der Schwindler die per Masch sentirten Frachtbrief- Formulare, die er in bisher nicht kann derart mittelter Weise aus hiesigen Speditionsgeschäften sich versche hat, fälschlich ausgefüllt hat. Der bisher nicht ermittelt Schwindler ist ca. 20-22 Jahre alt, 1 Mtr. 74 3fmtr. groß hat dunkelblonde Haare, einen fleinen Schnurrbart, ein spid Kinn und eine hagere Gestalt. Ropf und Folge, diesem spite Bulsar Darauf von Borden. -g." t. Ein beklagenswerther Unglücksfall erschreckte bebeirief, schon in früher Morgenstunde die Bewohner der Gartenstra and und Mit donnerähnlichem Krachen stürzten in dem Hause Gartenhrung de straße 54 zwei gewaltige eiserne Träger, welche in dem do familie des ausgebrochenen Ladengewölbe die Ueberbrückung nach der Stburch diese zu bildeten, aus ihrer Position, in ihrem Fallen das darum befindliche Gerüst und leider auch einen der mit dem Heraf schaffen eines Trägers beschäftigten Arbeiter zerschmette Das Unglück soll dadurch herbeigeführt worden sein, daß bereits auf dem Mauerwerk ruhender, aber nicht befestig Träger beim Heraufschaffen eines anderen aus seiner Lage rückt wurde, den Halt verlor und im Fallen auch den in d Händen der Arbeiter befindlichen Träger mit zur Erde Der Schwerverlegte wurde in eine Kellerlokalität und von d in ein Krankenhaus geschafft. Goldschmieds Töchterlein. Von einer höchst peinlichen Liebes- Affaire, die fich in der Gollnowstraße zugetragen, wird dem K. J." berichtet. Ein dort wohnender reicher Goldarbeiter hat eine sehr schöne Tochter. Kein Wunder, daß sich viele reiche Bewerber um die Hand des Mädchens einfanden, darunter auch ein sehr reicher junger Kaufmann aus Bremen, der nicht nur das Gefallen der Eltern fand, sondern auch das des Mädchens zu finden schien. Die Verlobung wurde gefeiert und binnen Kurzem sollte die Hochzeit stattfinden. Der Bräutigam kam Anfangs dieser Woche nach Berlin, um gemeinschaft lich mit seiner Braut noch mehrere Einkäufe zu besorgen. Es wurde gleich für mehrere Tage eine Equipage bestellt und der Bräutigam schwamm voller Glückseligkeit, bis seine liebe Braut plöglich aus dem Hause verschwand und selbst am späten Abend nicht zurückgekehrt war. Man kann sich denken, daß der Vater des Mädchen, der übrigens einer der geachtetsten Geschäftsleute seines Viertels ist, sofort Alles in Bewegung seßte, um seiner verschwundenen Tochter auf die Spur zu kommen. Die Nach forschungen blieben auch nicht erfolglos. Das junge Mädchen wurde in einem hiesigen Hotel garni gefunden und zwar in Gesellschaft eines jungen Missionsgehilfen, dessen Bekannt schaft fie auf eine bis jetzt noch unaufgeklärte Weise schon vor mehreren Monaten gemacht hat und der heute jedenfalls mehr Anrecht auf die Heirath der reichen Goldschmiedetochter als der Kaufmann aus Bremen hat. Dem sehr betrübten Vater wird nichts übrig bleiben, als seine Tochter dem Missionsgehilfen zur rechtmäßigen Gattin zu geben, die ihn auf seinen beschwer lichen Missionsreisen zu begleiten auch feierlichst bereits ver sprochen hat; denn ihres Bleibens in Berlin ist es nicht mehr, davon hat sie sich weidlich überzeugen müssen. Von den Zuständen in Warschau legt Zeugniß ab, daß neuerdings wieder ein höherer Gerichtsbeamter wegen nihilisti scher Umtriebe verdächtig verhaftet wurde. Ferner fam es am Donnerstag am hellen Nachmittage in einer Milchwirthschaft zu offenem Kampfe zwischen Gendarmen und drei jungen Leuten, welche verhaftet werden sollten. Einer der jungen Männer feuerte mehrere Schüsse aus einem Revolver auf die eintretenden Gendarmen ab, wodurch er den einen der Beamten tödtlich verwundete. Der Attentäter wurde verhaftet, während die beiden anderen entkamen. Die Identität des Verhafteten konnte noch nicht festgestellt werden, da er jede Auskunft verweigert. 11 Wenn auch die Nachrichten über eine in Warschau entdeckte Berschwörung gegen das Leben des russischen Raisers übertrieben oder gar erfunden find- legteres behauptet jezt ein Petersburger Berichterstatter der Politischen Korr." so unterliegt es doch feinem Zweifel. daß der Frie densrichter Bardowski, der Sohn eines Gymnasialdirektors und verschiedene andere Personen in Warschau verhaftet worden find, weil sie im Verdacht stehen, der sozialrevolutionären Bar tei anzugehören. Bei einem Freunde Bardowski's soll man, dem ,, N. W. T." zufolge, genaue Pläne vom Belvedere und Lascienski- Palaste gefunden haben und in Folge dessen sei der Gärtner vom Belvedere verhaftet worden. Es gilt jezt für ficher, daß der Kaiser demnächst nach Warschau tommt, nach dem das dortige Amtsblatt, der Warschawski Dnewnif" verkündet hat, der Minister der Wege und Kommunikationen, Poßjet, werde noch im Laufe dieser Woche während dreier Tage die Eisenbahnen in Polen untersuchen. 11 Das alte Kapitel der Unterschlagungen zum Schaden der russischen Staatstaffe reißt nicht ab. Die Kommission, welche niedergefeßt wurde, um die Rechnungen der ,, Grande Société des Chemins de fer" zu revidiren, hat die Eristenz ernster Mißbräuche in der Verwaltung entdeckt. Während der legten 15 Jahre sind dem Staatsschaze mehrere Millionen Rubel verloren gegangen. Sifchenvä Jeringem bes Weger Truckfehrif Gromann figen La fatifchen Socia ach einer iglich Frühstü Angellagte albemofra Abonn Sob. Bof g. Eine schwere Verlegung zog sich vorgestern Na mittag in den Tegeler Wasserwerken ein dort beschäftigter beiter zu. Zu den Wasserwerken führt vom Tegeler See eine lange Brücke, auf welcher die Lowris fahren, mit den die Entladung des mit den Schiffen ankommenden Tho Kies 2c. erfolgt. Die Brüde bezw. der Landungsweg g nach dem Wasser zu etwas abschüssig, weshalb die Arbeiter mit den leeren Lowris, hinten aufstellend, hinunterfahre laffen. Vorgestern entgleiste nun der vordere Lowri und be hintere folgende fuhr auf den ersten auf, wobei der rechte fu des auf diesem stehenden Arbeiters zwischen die Puffer und das Fleisch der Wade abgequetscht wurde. Ein geschaffter Arzt legte dem Verlegten einen Verband und veranlagte sodann die Ueberführung desselben in se Wohnung. zur Stel er bie qu. während d Stiller Dem geben habe. Cu Blätter on 10 Ere orgung vor jebe Dirett lagten für überaus upte. In Berbreitung angnig bea B. N. Ein frecher Einbruchsdiebstahl wurde ge bend, wahrscheinlich zwischen 7 und 8 Uhr, in der Wohn des Bezirks- und Armenvorstehers, Herrn Balz, KI. Mar straße 19-20, verübt. Herr B., welcher die zweite Etage Hauses bewohnt, hatte mit seiner Familie einen Ausflug gema und während dieser Zeit haben sich die Thäter mittelst Na schlüssels Eingang zu verschaffen gewußt. In der Wohn haben sie Alles, was ihnen in die Hände tam, umhergemo und alle Anzeichen deuten darauf hin, daß es ihnen nur baares Geld zu thun war, denn Werthpapiere ließen fie berührt. Aus einer Armenbüchse nahmen fte 37. 70 und aus einer Kindersparbüchse, welche sich im Küchenfchun befand, 6 M. 70 Pf. Hausbewohner, welche keine Ahnu von dem Vorgange hatten, vermuthen, daß drei junge, unb fannte Leute, die man gegen Abend das Haus verlassen i den Diebstahl begangen haben. Die unterrichtete Krimind behörde sept Alles in Bewegung, um der frechen Einbrech habhaft zu werden. Eine Art männliche Demimonde hat sich, nachdem die Polizei mit anerkennenswerther Strenge die weiblichen Repräs fentantinnen dieser Spezies aus der Paffage und Umgebung vertrieben, dort eingefunden und diesen sonst so angenehmen Aufenthalt, sowie die Promenade auf der Schattenseite von Unter den Linden zu ihrem sogenannten Rendezvous ausgesucht, wo fie nun in frechster Weise ihr Wesen treibt. Zu dieser Art von Demimonde zählen eine Anzahl von 16- bis 20jährigen jungen und zum Theil sehr hübschen, aber arbeitsscheuen Burschen, welche es wohl nur dem Umstande, daß sie bei ihren wahrscheinlich ehrbaren Müttern oder Tanten wohnen, zu dan fen haben, daß sie von der Polizei nicht schon längst ins Arbeitshaus geschafft worden sind, wo sie eigentlich hingehören. Einem halbwegs erfahrenen Beobachter dürfte sicherlich nicht entgangen sein, wie diese Burschen, welche sich auch sonst wegen ihres lauten Benehmens, ihrer Bewegungen und oft auffallenden grellen Kravatten, hohen Hadenstiefeln 2c. ziemlich bemerkbar machen, sich oft stundenlang in der Passage und an deren Mündungen aufhalten, die vorübergehenden harmlosen Herren in der frechsten Weise firiren, über dieselben ganz laut ihre zweideutigsten Bemerkungen machen, und wenn dieselben auch dann noch nicht ihre Aufmerksamkeit erregt haben, ihnen laut nachjohlen und nachschreien, ja sogar bis auf die Promenade mit unanständigen Redensarten und Geschrei verfolgen. Meistens wissen die so moleſtirten Herren gar nicht, was dies bedeuten soll und auf Wen diese Manifestationen Bezug haben. Nur wenn sich in der nächsten Nähe ein Schußmann blicken läßt, dann verwandeln sich die Schreier in ruhige, anständig scheinende Spaziergänger, welchen man ein solches Betragen gar nicht zutrauen würde. Zu der Erweiterung des Stimmrechtes in Norwegen bemerkt das Organ der gegenwärtigen Regierung, Verd. Gang", daß eine Verfassungsänderung, welche eine größere Anzahl von Wahllokalen schaffe, zur dringenden Nothwendigkeit geworden sei und die Stimmberechtigten bei Zeiten dafür sorgen müßten, in die Wählerlisten eingereiht zu wer den, um einen Sieg der Linken in der Landeshauptstadt zu ermöglichen. Infolge des Widerstandes in der Stlavenfrage ist die brasilianische Kammer aufgelöst worden. Eine neue Parteigruppirung steht bevor und die alten Parteien sollen durch zwei neue Feinde und Freunde der Sklavenbefreiung- er setzt werden. Lokales. Auf Grund des§ 12 des Sozialistengeseges verbietet das fönigl. Polizei- Präsidium von Berlin das vom Maurer Konrad herausgegebene Flugblatt mit der Ueberschrift ,, An Nachdruck verboten.] 14] Feuilleton. Das Kind des Proletariers. Sensationsroman von U. Rosen. ( Fortsetzung) 8. Kapitel. in b N Ergriffene Hehlerbande. Ein glücklicher Fang am gestrigen Tage Abends von unserer Kriminalpolizei De Staatsa Boden C heute Der unter gen tients afto Ton dem Ar bibner Racht vom frage began 3 號 genon Beit, wie Entfcheidung tlagten in Koblankstraße gemacht worden. Die Behörde hatte in Erf rung gebracht, daß das dort wohnende R.'sche Ehepaar Hehlerei( mit allen möglichen Gegenständen, speziell Seide zeugen und Posamentierwaaren, im großartigsten Maßstabe tlichen 2 Der fraglicher wirths Sub gemach Lärm trieb. Bei einer gestern plöglich in Szene gefeßten a suchung wurde denn auch ein großer Theil derartiger, scheinend gestohlener Waaren vorgefunden und mit Beschl belegt, während das Ehepaar selbst und noch eine Hausben beleidigt bab nerin in Haft genommen wurden. an der Schleuse bei der Münze eine Frauensperson in De g Selbstmord. Gestern Abend gegen halb 12 Uhr pra zwanziger Jahren in die Spree. Erst nach längerer 3 gelang es, dieselbe aus dem Waffer zu ziehen, worauf fie Den Flur eines benachbarten Hauses gebracht und ein Arzt I. Berliner Sanitätswache in der Brüderstraße herbeigeru wurde. Obgleich derselbe über eine Stunde lang die umfa reichsten Wiederbelebungsversuche anstellte, konnte die Frau -a. Ein junger Schwindler sucht durch folgendes Manöver hiesige Kaufleute zu schädigen. Er präsentirt Kaufleuten im Auftrage eines hiesigen renommirten Speditionshauses die Kopie eines Frachtbriefes, wonach vom Auslande Waaren für die gedachten Kaufleute angekommen und nach dem Bachofe behufs Verzollung spedirt worden seien, und von wo diese Waaren zugleich mit den Originalfracht briefen von den Deſtinatären( Adressaten) abgeholt werden Der Schrei der Entrüstung, welcher die Schandthaten der Kinderpächterin in ganz England hervorgerufen hatte, war auch Wrigley's Ohren nicht entgangen, noch ermangelte er das Weib zu erkennen, dem er Sir Rupert Barth anvertraut. „ Ich habe doch endlich ein Kind adoptirt, Doktor," sagte Lady Bide ,,, wir begegneten uns schon einmal auf einer Entdeckungsreise zu dem gleichen 3med." Wrigley errieth auch sofort aus den Beschreibungen der unglücklichen Opfer, daß fich Sir Rupert darunter befände. Er biß seine Zähne zornig über einander bei dem Gedanken, daß dieser Knabe allem Mißgeschick Troß geboten und sein Leben aus allen Fährlichkeiten gerettet hatte. Die Bülletin's über das Befinden jener Kinder endigten mit der Angabe, daß noch zwei derselben gestorben, die anderen aber versorgt wor Den seien. Die Kinderpächterin war zu lebenslänglicher und ihr Gatte zu fünfzehnjähriger Zwangsarbeit verurtheilt worden. person nicht mehr ins Leben zurüdgerufen werden. Die L Grind wurde, da die Identität der Verstorbenen nicht sogleich mitteln war, nach dem Obduktionshause geschafft. Selbstmordversuch machte gestern Nachmittag der bis Derfelbe, ba Beit geschrier die Sache u Lamin an. he Ausiag Angellag en Lofale getriebe tria ber nichts de Beugen freig Den Spieß Bebens unter Derfelbe Dam gehört und Dem Subrich) macher gehal unlier ausge getlagte wiel benen Stand gen, wie er a er scheidene Leute gewesen, die nur für sich gelebt und fast Verkehr gemieden hätten. Ach, und sie waren so unalid Der arme Mann war nächtlicher Weile fortgeschleppt Dr. Wrigley erröthete leicht bei der Erinnerung an seine den, die Frau, ein fränkliches Geschöpf, war an gebradem Herzen gestorben, die Großmutter, eine nette Alte, schut franft, ins Paddington- Krankenhaus geschickt worden. Aber war nicht auch ein Kind dagewesen?" damalige gefährliche Lage, dann erblaßte er bis an die Lippen. Er hatte das Kind erkannt, das Lady Barth mit ihren Armen umschloß. Dr. Wrigley," begann Fanny, in der Verlegenheit, einem Gaste, den fte verabscheute, irgend etwas zu sagen, betrachten Sie sich dieses seltsame Muttermal des Kleinen." Sie zog rasch den Strumpf Ruperts von seinen fleinen Füßchen. Ift das ein natürliches Mal, oder ist dieses Herz tätovirt, oder wie fommt es überhaupt hierher?" Dr. Wrigley begann zu erwägen, daß, so lange Ruperts Tod ungewiß war, Myra fich nicht dazu verstehen würde, dem Better und den Seinigen besondere Vergünstigungen zu gewähren. Wenn das Kind, welches zulegt gestorben, Sir Rupert war, mußte dessen Leiche nach dem Barth'schen Schloß geschickt und durch eine Kette von Zeugnissen als die des ver schwundenen Erben erwiesen werden; wenn Rupert noch lebte, mußte man fich seiner bemächtigen und ihn aus dem Wege schaffen, ein umschreibender Ausdruck des Doktor's für Umbringen. Der Doktor blickte nieder. Kalter Schweiß perlte ihm von der Stirn. ,, D, ja, gewiß, das muß ein natürliches Mal sein. Sieht es nicht aus, wie ein Herzaß?" Und der Schurke versuchte über seinen Wig zu lachen. Lady Barth lehnte fich wieder in ihre Riffen zurück und versank in Nachdenken. Sie richtete sich nur auf, um fich gegen Wrigley zu verneigen, der sich verstört und eiligst empfahl. Tony Betigrew muß aufs Neue in dieser Angelegenheit seine Dienste leisten," dachte Wrigley, doch als er die alte Frau besuchte, welcher die Kinder jener verruchten Ziehmutter anvertraut worden waren, erfuhr er, daß eine Dame von hohem Stande den dunkeläugigen, braunlockigen Knaben mit dem feltfamen Muttermale adoptirt habe. Während Tony Petigrew in des Doktors Auftrag hier und da Nachforschungen anstellte, um den fleinen Rupert zu entdecken, fand er selbst ihn gerade an dem Orte, wo er das Kind am Wenigsten zu sehen wünschte, in den Armen seiner Mutter. 11 " D gewiß, sie hatten auch ein Kind gehabt. Dr. Wri dessen Diener Sam Porter einst gewesen, hatte sich des nen angenommen, und sicher besser dafür gesorgt als es Meine Freundin," sagte Fanny zu Lady Bide, Sie möchten gern etwas über die Herkunft dieses Kindes erfahren, um zu wiffen, ob böles Blut in ihm ist, das sich eines Tages zeigen könnte. Die Worte des Doktors, daß herzaß, führten mich auf den Gedanken, durch diese Spur wäre die Verwandtschaft des Knaben vielleicht aufzufinden." Ja, die Idee ist gut, und ich will die Spur mit Eifer verfolgen," antwortete Lady Bide, denn, wenn ich die Her funft des Kindes fenne, werde ich es besser zu erziehen verfteben." 11 Eltern möglich gewesen wäre." ,, Und wann geschah dies Alles?" " Im Februar war es ein Jahr." " Ah, im Februar," sagte Lady Bide kalt. Lady Bide fuhr bei dem Paddington- Krankenhaue Dic Aufwartung und wiederholte fast dieselbe Geschichte, und erkundigte sich nach Frau Chitton. Die Alte made Nachbarn erzählt hatten. Vor länger als einem Jahre," fuhr Lady Barth fort, pflegte einer unserer Arbeiter seine Frau und sein Kind in unseren Park zu bringen. Die Frau liebte den Knaben mit schwärmerischer Innigfeit, ich bewunderte einmal den hübschen Unter der zahlreichen Familie Wrigleys war auch ein sanftes fleines Mädchen, Fanny, das sein Vater als Lady Barth's Namensschwester sehr häufig zu dieser Dame mitnahm, in der Hoffnung, auf diese Weise seinem Töchterchen die Erbschaft des Vermögens zu sichern, über welches die Wittwe zu verfügen hatte. Als Fanny ihn eines Vormittags wieder zu einem Besuche bei Lady Barth begleitete, sah er Lady Bide bei ihrer Freundin und eine Kinderfrau in einem Winkel fizen, und auf Lady Barth's Knieen einen fröhlich lachenden Knaben, der laut aufjauchzte, als es ihm gelungen war, die Ringe von den abgezehrten Fingern der Kranken abzuziehen. " 1 jei, an, daß Der Berban Fleischer fe am 28. Lotal verlaff flanden, um Borten: S wie bumme 11 junge Leute in babe der Sd Daher verlan fie fich die babe der 21 tart. Dief bubrich u aus mit ang Angeflagten Meine Hanna," sagte sie mit mütterlichem Stol zart wie eine Dame, und einen ehrlicheren und befferen nicht wie die gewöhnlichen Mädchen. Sie war gebildet schen wie Sam hat es nie gegeben, Euer Gnaden." ,, Und das Kind?" Chitton zurüdhaltend. Dr. Wrigley nahm ihn." Nun, Hanna hing sehr an dem Kleinen," sagte i Ladi Bide ließ die Kinderfrau, die mit Rupert im wartete, herbeirufen. ft das der Kleine?" fragte fie. Die Alte blickte den Knaben prüfend an, jah nad Muttermal an seinem Bein und füßte ihn zärtlich. Ja, das ist unser Junge. Ich würde ihn unter derten erkennen, aber ich hätte mir nicht träumen laffe er einst die Ehre haben würde, Ihnen zu gehören, Gnaden. Dr. Wrigley hat beffer an dem Kinde gehandel Lady Bide konnte es nicht über sich gewinnen, der Wochen G Arb Aufruf Lie geellen- Berf Don de ftituirt lebhaften Kleinen und fie zeigte mir dasselbe Mal und sagte die nicht müde wurde, den Knaben zu liebkosen, mitzuthei mir, sein Vater habe den Jungen deswegen Herzaß genannt." ,, Und wie heißen diese Leuten, und wie fam ihr Kind, das die Mutter so zärtlich liebte, in die mörderischen Hände jenes Verbrecherpaares?" Myra wird Ihnen den Namen vielleicht nennen können, welchem Loose das Kind kaum entronnen war. Und weshalb interesfirte fich Dr. Wrigley fo warm den Knaben?" ,, Aus bloßer Menschenfreundlichkeit." Und nun, sagen Sie mir, liebe Frau, werden Sie ich selbst habe ihn nie gehört. Die Mutter wird wahrschein irgend welchen Anspruch an diesen Knaben erheben, oder lich gestorben sein. fie sah sehr leidend aus." Seien Sie verfichert, Lady Barth, ich werde der Sache auf den Grund zu kommen suchen," erklärte Lady Bide. Es war nicht schwer, von dem Barth'schen Verwalter den Namen des in Rede stehenden Verwalters zu erfahren. Er hieß Sam Porter, haite in der Nähe des Wasserbehälters gewohnt und war entlassen worden, weil Dr. Wrigley ihm ein sehr schlechtes Seugniß ausstellte. Verwandtschaft mit ihm geltend machen?" " 1 und in firgefter bei Ausarbe Liefern. Die immtlicher Alte Jafobit Rollegen! Gudb zu, fe Laufenden Mann für Nein, niemals!" erwiederte Frau Chitton zurüdbebe kehrt?" mit goldener Briftensmitte uf daß da eber von un Cohn- Rommi Aber sein Vater wird es vielleicht thun, wenn er u Auch darüber dürfen Sie ohne Sorge sein. Er with herzlich lieben, aus welchem Grunde mollen Sie ihm fo des Kindes wegen niemals belästigen." Lady Bide begab sich zunächst nach der früheren Wohnung halilos entfagen?" Sams. Die Nachbarn ertheilten der vornehmen Dame bereit willig jede Auskunft. Die Porters waren sehr anständige be( Fortsetzung foigt.) Berlins all Die e eger Betheil der Gr. Slabtverordn finer Lotalor in feinen ng eine rden ar. Be Serhaus Derica rmittelt tr. groß Aurzem in einer Schraubenfabrit in der Müllerstraße beschäf| gt geweſenen Arbeiter D, Derselbe war am 22. v. Mts. in Der gedachten Fabrik dadurch verunglückt, daß er mit einer Verarbeitung bestimmten großen Eisenstange aus Versehen ner Maschine zu nahe kam, welche die Eisenstange erfaßte, die als icht ann derartig auf D. niederfiel, daß er bedeutende Verlegungen am Kopf und an den Armen erhielt. Erstere Verlegungen hatten Folge, daß D. in einen tiefsinnigen Zustand verfiel, und diesem gestern den Versuch machte, sich durch Aufschneiden n spizda Pulsadern das Leben zu nehmen. D. wurde jedoch bald Darauf von seiner Familie überrascht, welche sofort einen Arzt tte bebeirief, der mit Hilfe eines Heilgehilfen die Bulsadern ver enstraße and und zur Beobachtung des Geisteszustandes die Ueberhrung des D. nach der Charité veranlaßte. Die Lage der familie des D., welche aus Frau und vier Kinder besteht, ist r Strauch dieses neue Unglüd eine um so beklagenswerthere geDarunt Heraut nettem Garten Dem bod Dak efeftig Lage n in be Erde Don do gter See it ben Tho Deg ge Deiter fi terfahre und da echte fuf ffer a ur Stel band in fein e geftes Wohnung Mariu Stage gema Ift Nab Wohnu gemors nur fte 70 benich Ahnu ge, unb affen fa Krimin Einbred Fang get in d in Erf hepaar I Seibe Bitabe Len Ha tiger, worden. -g. ,, Gestrichen", liest man jest häufig an den Briefaften der Postverwaltung. Dieselben müssen in bestimmten wischenväumen aufladkirt werden, da die Witterung in nicht ringem Maße auf den blauen Lad einwirkt. Gerichts- Zeitung. Wegen Verbreitung verbotener sozialdemokratischer rudfchriften hatte sich heute der Kürschnergeselle Auguſt romann Paul Siegel vor der dritten Ferienstraffammer figen Landgerichts 1. zu verantworten. Der der sozialdemoalifchen Partei angehörende Angeklagte hielt je ein Eremplar „ Socialdemokrat" und der Südd. Bost", von denen er einer von dem Kürschner Grunom erstatteten Anzeige fast täglich Nummern in die Werkstatt mitbrachte und während Frühstücszeit auslegte. Auch soll nach dieser Anzeige der getlagte dem Kürschner Stiller mehrere Male den„ Soalbemofraten" mit nach Hause gegeben, sich zur Besorgung De Abonnements erhoten und mehrere Male Aufsäße aus der Subd. Poft vorgelesen haben. Der Angeklagte giebt nur zu, daß er de qu. Blätter mit nach der Werkstatt genommen und dort während der Pausen gelesen, daß er auch auf Wunsch des Shiller demselben einigemale den Sozialdemokraten" mitge geben habe. Er ſei nur nach dem Abonnementspreis auf die Blätter gefragt und habe mitgetheilt, daß bei Abnahme 10 Exemplaren 10 pCt. Rabatt gewährt werden. Zur Begung von Abonnements habe er fich nicht erboten, ja diefelbe direkt abgelehnt. Der Staatsanwalt erachtetet den AngeLogten für einen geschichten, sozialdemokratischen Agitator, der überaus geschickter Weise die Werkstatt zur Propaganda be uple. In dem Auslegen und Mitgeben des Blattes liege eine Berbreitung, für welche er eine Strafe von 3 Monaten Ge fängniß beantragte. Der Gerichtshof adoptirte die Auffaffung Staatsanwalts und verurtheilte den Angeklagten zu se ch 3 ogen Gefängniß. heute Der Schußmann Leopold Friedrich Schmidt stand unter der Anklage des wiederholten fahrgen Mein eids vor den Schranken der dritten genommen. Fleischer beruhigte sich aus Mangel an Bestrebungen. Seiner Anficht nach würde die Großindustrie das Kleinmeisterthum vollständig aufsaugen, und begreife er nicht, wie man sich heut noch für Wiedereinführung des alten Innungswesens erwärmen fönne und ging dann auf die Bil dung von Arbeitervereinigungen zur Wahrung ihrer Interessen über, welche lediglich der bittersten Noth entsprungen sind und zog aus der Schilderung der momentanen Verhältnisse die Folgerung, daß es dringend nothwendig sei, daß auch die Metallarbeiter fich fest organisiren. Die industriellen Zustände müssen so gestaltet werden, daß die Zukunft des Arbeiters we nigstens einigermaßen gesichert ist. nigstens einigermaßen gefichert ist. Das einzige Biel für die Arbeiter beruhe in der Centralisation und plaidirte Referent für eine Centralisation aller bestehenden Fachvereine der Metallarbeiter Berlins nach genügender Organisation. Jed wede Vereinsspielerei, jede persönliche Eitelkeit sei aber vom Uebel, nur die Wahrung der Intereffen der Allgemeinheit müsse Jedem am Herzen liegen. In der Diskussion, an der fich zahlreiche Redner betheiligten, wurde allgemein hervorge hoben, daß vor Allem der Kastengeist und Indifferentismus unter den Arbeitern schwinden müffe, daß, bevor an eine Zentralisation gedacht werden könne, erst eine Drganisation der einzelnen Fächer stattfinden müsse und wurde, da die Metallarbeiter noch keine Vereinsorganisation haben, die Gründung eines ,, Metallarbeiter Vereins" angestrebt, isowie folgende Refolution angenommen: Die heutige Versammlung sämmtlicher Metallarbeiter Berlins, bestehend aus verschiedenen Branchen ( Klempner, Gürtler, Drücker, Schnittarbeiter, Breffer, Galvanis feure, Blechlacirer 2c.) beschließt: 1. die Agitation in dem ausgedehnten Maße, wie fte bisher von der Lohnkommission der Metallarbeiter Berlins betrieben worden ist, weiter fortzusegen und unter feinen Umständen sich mit den Maschinenbauern resp. Eisenarbeiten früher, als bis die eigene Organisation eine gute und feste ist, zu vereinigen. 2. Jn Erwägung, daß es aus praktischen Gründen für die Produktion der Zukunft zweckmäßig folidarisch find, eine feste Organisation zu schaffen und am dem ist, die im Prinzig wie im Geifte die Interessen der Arbeiter Beschluß vom 25. Juli der Metallarbeiter Versammlung in Sanssouci festzuhalten und mit allen gefeßlichen Mitteln für unsere gute Sache Propaganda zu machen." Ferner wurde die Kommiffion beauftragt, die nöthigen Schritte zur Errichtung einer Metallarbeiter- Herberge" zu thun und Herr Nezband auch ferner mit der Leitung der Bewegung betraut. V sere Kollegen allerorts uns, ebenso wie wir es stets gethan haben, mit Geldmitteln unterstüßen. Kollegen!/ bedenkt 250 Arbeiter, darunter eine große Anzahl Familienvätér, wollen unters ftüßt sein. Sie hoffen, daß ihre Kollegen allerorts einsehen. werden: daß unsere Sache solidarisch ist mit der ihrigen, und daß Ihr uns in dem schweren Kampfe nicht im Stiche laffen werdet. Wir erwarten Eure Hilfe! Schnelle Hilfe ist doppelte Hilfe! Nur mit Eurer Hilfe können und werden wir fiegen! Mit bestem Gruß die strikenden Kollegen der Fabrik Otto Deter. Alle Gelder und Zuschriften find zu senden an: Cigarren- Arbeiter Paul Fläschel, Breslau, Ludwig- Straße 7. 888 In Bremen fand am vorigen Dienstag Abend eine von 1000 Personen besuchte allgemeine Gewerkschaftsversammlung im großen Saale der Bentral- Halle statt. Auf der Tagesord nung stand außer einem Referate über amerikanische Arbeiter verhältniffe als 2. Punkt: Die Lohnbewegung der Bremischen Tabalarbeiter und der Arbeitsausschluß in der C. Bortfeldt schen Hutfabrik". Herr Kerls erörterte die Vorgänge in den Bigarrenfabriken von Wilkens u. Apizsch, Schörling u. Biermann und Keßler, und unterzog das Verfahren der betr. Far brikanten einer scharfen Kritit. Bugleich wies Redner da rauf hin, daß durch die bestehende Organisation der Bremer Tabatarbeiter schon theilweise eine Befferung der Lohnverhält niffe derselben eingetreten sei und daß man außerdem für vortommende Fälle durch einen Kaffenfonds von 13-1400 m. gerüstet sei. Ein erfreuliches Beichen sei es übrigens auch, daß jezt auch die hiesigen Zigarren- Sortirer nach 8jähriger Unthä tigkeit zu einem Fachverein zusammengetreten seien, der sich hoffent lich noch weiter entwickeln werde. Zu dem Arbeitsausschluß in der Hutfabrit von Bortfeldt übergehend, schildert Referent die Sachlage eingehender Weise und betont, wie, troßdem daß die betr. Arbeiter zum großen Theil bereits 15-20 Jahre in der Fabrik beschäftigt und ihrem Arbeitgeber bei dem proponirten 50 prozentigen Lohnabzug in der weitgehendsten Weise entgegenge fommen seien, noch eine Einigung sich nicht habe erzielen laffen, da der Fabrikant beabsichtigt habe durch eine neue Fabrikations weise die gelernten Hutmacher zum Theil überflüssig zu machen und durch sogenannte Bauern" zu erfeßen. Da Hr. Bortfeldt übrigens ein großer Verehrer des Reichstanzlers und seiner Sozialreform, wie auch der Wiederbelebung der Innungen und der Bestrebungen der Kleinhandwerker zur Besserung ihrer Lage set, so stimme das sehr schlecht mit seinem Vorgehen gegen seine Arbeiter überein. Redner empfiehlt zum Schluß dringend allen Arbeitern Bremens die Organisation in Gemertschaften und Fachvereinen und die Wahl eines solchen Abgeordneten zum Reichstage, von dem man überzeugt sein könne, daß er voll und ganz die Arbeiterintereffen vertreten werde. Die Diskussion über den 3. Punkt des Tagesordnung: Wie fann die Lage der Arbeiter in materieller und geistiger Weise verbeffert werden?" eröffnete der Vorsitzende hr. Krebs, indem derselbe in warmen Worten vor Allem die Organisation empfahl. Als hierauf ein weiterer Redner bezüglich der Wahl eines Arbeitervertreters die Person Liebknech t's in Vorschlag brachte, erklärte der überwachende Polizeikommissar dem Borfißenden, daß nach seiner Ansicht solche Anslaffungen nicht zur Tagesordnung gehörten, und er bei Wiederholung derselben die Versammlung schließen werde, worauf ihm jedoch vom nachfolgenden Redner Hrn. Ker Is erklärt wurde: Der gegenwärtig zur Diskussion stehende Punkt der Tagesordnung handele von der Verbesserung der Lage der Arbeiter in materieller und geistiger Weise, und wer das nicht verstehe, der möge es eben lernen. Im Uebrigen empfahl Redner in erster Linie die Einrich tung eines ständigen Bureaus für gewerbliche Augelegenheiten und ging dann noch näher auf das Recht der Arbeiter zur Besprechung fozialpolitischer Fragen ein, mit dem Mahnruf: Seid einig, einig, einig! schließend, Nachdem dann außerdem noch die Herren Klees und Luden über die vorliegende Frage gesprochen hatten, wurde die Versammlung nach 12 Uhr mit einem vom Vorfizenden ausgebrachten dreifachen donnernden Hoch auf das Recht auf Arbeit" geschlossen. Aus der Versammlung wurde dann noch ein dreifaches hoch auf Liebtn echt ausgebracht, welches ebenfalls begeisterten Anklang fand. Eine Generalversammlung der Kranken- und Sterbetaffe der Maler und verwandten Berufsgenossen ( E..) fand am Dienstag, den 29. Juli, Jakobftraße 83, bei H.) Renher statt. Auf der Tagesordnung ftand: 1. Raffenbericht, 2. Bentralisation, 3. Wahl dreier Erfagmänner für den Ausschuß, 4. Verschiedenes. Als besonders hervorzuheben ist, daß die Versammlung beim zweiten Punkte folgende Resolution einstimmig annahm. Die Generalversammlung beschließt, fich der zu gründenden Bentral- Kranken- und Sterbefaffe der de forativen Gewerksgenossen anschließen zu wollen und beauf tragt ihren Vorstand, die hierzu nöthigen Schritte zu thun. Ferner wurde beim Punkt 4 der Antrag angenommen: Alle Publikationen der Kaffe geschehen in dem Berliner Volksblatt". Allen Interessenten der zu gründenden Bentral Ferienstraftammer hiesigen Landgerichts I. Auf Grund der Con dem Angeklagten erstatteten Anzeige wurden die Arbeiter taffe zur Nachricht, daß bei dem neu eingereichten Statut der bubner, Fleischer und Dstar Meyer wegen in der Titel lautet: Sentral Kranten- und Sterbekaffe der dekoraRacht vom 27. zum 28. Oktober cr. in der Neuen Friedrichtiven Gewerbsgenossen Deutschlands"( E. H.). Der§ 2 des trafe begangenen rubestörenden Lärms in eine Strafe von Statuts nennt in die verschiedenen Berufe: Maler, Lackirer, Vergolder, Glaser, Tapezierer, Anftreicher, Weißbinder, Beit, wie er angiebt, während die beiden Anderen richterliche Züncher u. 1. w. Das Statut ist am 14. Juli bei der AufEnticheidung beantragten. Obgleich die damaligen Angefichtsbehörde eingereicht worden, hoffentlich ist es am 1. Septlagten in der am 25. Januar cr. stattgehabten schöffenge Kommissionsmitglieder: G. Grimm, Maler, Höchstestraße 6, tember bestätigt zurüd. Information hierüber ertheilen die tichtlichen Verhandlung unter Beweis stellten, daß fie in Der fraglichen Nacht beim Verlassen des Lokals des Schant W. Zeuste, Maler, Breslauerfir. 3 und E. Böhl, Vergolder, wirths ubrich, Neue Friedrichstraße 79 nicht nur feinen Ackerstr. 133. hr. Im Fachverein der Tischler, Neue Grünstraße 28, gemacht, sondern daß sie den Schußmann, weil er fie hielt am Sonnabend Herr Baumeister Keßler vor einer sehr beleidigt habe, nach seiner Nummer gefragt haben, beschwor zahlreichen Zuhörerschaft einen Vortrag über: Nothwen daß die Arbeiter Hübner und Meyer zur fraglichen bigkeit und Nugen der Fachvereine." Was der die Sache und beraumte zum 22. Februar cr. einen neuen getbrien und gelärm hätten. Das Schöffengericht vertagte Vortragende ausführte, war in den Grundzügen skizzirtTamin an. In demselben wiederholte der Schußmann seine Folgendes. In Folge der Einführung des Dampfmaschinenafte Ausiage und fügte noch hinzu, daß er gesehen habe, wie betriebs gelangte die kapitalistische Produktionsweise zur Herr Die Angeklagten und zwei Begleiter derfelben an dem Hubrichschaft und brachte die Handwerker die Meister, die kein Kaen Lotale in die Höhe gesprungen sind und allerhand Allopital hatten, ebenso wie die Gesellen mehr und mehr in Abhängigkeit von den Kapitalisten, welche Maschinen anschaffen und Fabriken herstellen konnten und rücksichtslos dem Grundsage huldigend, daß das angelegte Kapital ihnen möglichst hohe Zinsen bringen müsse, durch ihr Interesse und durch die Konfurrenz fich genöthigt fanden, die Arbeitslöhne nach Möglich feit herab zu drüden. Dazu fommt, daß die Ueberproduktion, welche bei der fapitalistischen Produktionsweise unvermeidlich ist, Entwerthung des Produzirten und Stillstand der Produktion, d. h.-ür die Arbeiter Arbeitslosigkeit und Nothigung, fich selbst in der Herabsezung der Löhne Konkurrenz machen zu müssen im Gefolge hat. Diesen Mißständen und ihrer Notht Befchl ausbew Larm Thr for Beit on in de gerer 8 auf fie n Arzt rbeigeru ie umfa Le Fraue Die Lei leich Grind er bis faft i leppt mo gebrodene unglidi Schmer n. Wr Des 6 es f enbaule madle te, Stol Die Tebildet Teren fagte t im aber getrieben haben. Die damaligen Angeklagten wurden nichtsdestoweniger auf Grund der Aussagen der übrigen Derfelbe Beugen freigesprochen. Nunmehr drehte die Anklagebehörde Den Spieß um und stellte den Schußmann wegen obigen Vorgebens unter Anklage. Vor dem Untersuchungsrichter hat fich gehört und da er beim Näherkommen nur die die 4 Leute vor bem fubrichichen Schantlokale gesehen, dieselben für die Lärm macher untiar getlagte damit entschuldigt, daß er in der Entfernung Lärm gehalten habe. Sonach hätte er sich als Zeuge nur ausgedrückt. Im heutigen Termine behauptet der Anwieder, daß er den von den jezigen Beugen getrie benen Standal felbst mit angesehen habe und giebt auf Befra- lage ein Ende zu machen, müssen die Handwerksgesellen und gen, wie er zu feiner Aussage in der Voruntersuchung gelommen ei, an, daß ihm das Blut zu Kopfelgestiegen gewesen sei. In Der Berhandlung belundeten die Arbeiter Neumann, Fleisher, Meyer und Hübner übereinstimmend, daß Colal verlassen haben. Als fie noch auf den Treppenstufen flanben, um fich zu verabschieden, sei der Angeklagte mit den 11 Möhringen. Laut Bericht wurde den Korsettwebern in Frickenhausen von Seiten der Firma Walfer u. Co. die Offerte gemacht, entweder eine reduzirte Arbeitszeit anzunehmen oder Die erst vor ganz furzer Zeit bewilligte Aufbesserung in Wegfall bringen zu laffen, hingegen mit voller Arbeitszeit zu schaffen. Hoffentlich werden aber die Arbeiter so weit fich flar sein, um zu wissen, was sie zu thun haben, denn die ganze Manipulation fann nur daran liegen, die verschwindend kleine Aufbesserung, um welche die Arbeiter der Firma Walfer u. Co. erft den Kampf seit kurzer Beit beendet haben, denselben wieder zu entziehen, ehe dieselbe thatsächlich in Kraft getreten ist. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Korbmacher macht am Sonntag, den 10. d. M., Nachm. 2 ein halb Uhr einen Ausflug nach Lichterfelde. Versammlungsort Anhalter Bahn. Im Louisenstädtischen Arbeiter- Bezirksverein Vors wärts" wird am Mittwoch, den 6. M., Abends 8%, Uhr, in He am 28. Oftober v. S., furz nach 12 Uhr, das Hubrichsche müssen die Arbeiter jett den sittlich noch mehr berechtigten Schwennhagen über die nationale Wiedergeburt Preußens in Worten: Sie sollen fich ruhig verhalten, Sie betragen fich ja bringen müffe. Je größer die Mitgliederzahl der lokalen Ver wie bumme Jungens" an fie heran getreten. Kurz vorher hatten 6-7 junge Leute in der Panoramastraße gelärmt. Als fie fich entschuldigten aus mit Daher verlangt, daß der Beamte ihnen zur Wache folge, weil Be fich die Beleidigung nicht gefallen lassen wollten, und babe der Angeklagte fie nun für seine Arrestanten er lart. Diese Angaben wurden bubrich unterſtüßt, welcher den Vorgang von seinem Fenster Angeklagten nach dem Antrage des Staatsanwalts zu drei Don dem Schankwirth angesehen hat. Der Gerichtshof verurtheilte daher den Bogen Gefängniß. Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. ah nad n unter laffen hören, Tebandell , ber SKU mitsutbe fo warm mn Sie j en, oder trüdbebe nn er u Er with Anabe ihm fo alle Arbeiter in freien Vereinigungen nach den verschiedenen Arten des Handwerks, d. h. in Fachvereinen sich zusammenschließen und fich organisiren. Dem Grundsaße der Arbeit geber, daß das Kapital fich möglichst hoch verzinsen müsse, Grundsatz gegenüberstellen, daß die Arbeit dem Arbeiter den zu einer menschenwürdigen Familieneristenz ausreichenden und feinen Staatsbürgerpflichten entsprechenden Lohn eineine sein wird, desto eher wird es ihnen gelingen, diesen Grundfaz durch Einführung eines Normalarbeitstages und eines Minimallohnes zur Geltung zu bringen, trosdem, daß ihnen als politischen Vereinen durch das VereinsGefeß die Centralisation noch verboten ist. In der an den Vortrag fich anknüpfenden Disfuffion, an welcher die Herren Rödel, Klose, Vogt u. A. fich betheiligten, wurde dem Refe renten eine sehr energische Oppofition gemacht. Seine Ansicht, daß es für die Arbeiter gut sei, wenn es viele Reiche gebe, die Lurus treiben können, und die Anficht, die er mit der Regierung theilt, daß die Fachvereine politische Vereine feien, wurden auf's Lebhafteste bekämpft. In Betreff des Fachvereins der Tischler wies Herr Rödel darauf hin, daß fogar ein Staatsanwalt den nichtpolitischen Charakter deffelben anerkannt habe. Von den Breslauer Gigarrenarbeitern geht uns fol gender Aufruf zu: Werthe Kollegen und Berufsgenossen! Eine schredliche Katastrophe ist über uns hereingebrochen; zirka 250 Arbeiter find mit dem heutigen Tage brodlos geworden. Aufruf an die Schlossergesellen Berlins! Rollegen! ftituirt und tritt jegt an Euch mit der Forderung heran, wählt Der Grund hierzu ist in furzen Worten folgender: Schon seit geellen Bersammlung gewählte Lohnkommission hat fich fonJahren mußten wir ungeheure Lohnabzüge erdulden, welche von Seiten des Fabrikanten immer mit dem Bemeifen ausLiefern. Dienstag, den 5. August findet eine Versammlung geführt wurden: wenn das Geschäft besser geht, werdet Shr immtlicher Schloffergesellen im Louisenstädtischen Konzerthaus, Alte Jafobitrage 37, statt. Wir laden Euch hierzu Alle ein. Rollegen! Dept heißt es, Alle Mann am Plage sein, wir rufen Cudzu, feto feft in Eurer Ueberzeugung und fommt zu Laufenden in die Versammlung, schaart Euch daher Alle, Mann für Mann, um das Banner unserer Gewerkschaft, worin goldenen Lettern geschrieben steht, Aufbesserung unserer mit " den Jahren 1807 bis 1813 Vortrag halten. Neue Mitglieder werden aufgenommen und Gäste find willkommen. Im Arbeiter- Bezirks- Verein der Friedrichsstadt, Mauerstr. 86, hält Drechsler Julius Müller am Donnerstag, den 7. August, Abends 8%, Uhr, einen Vortrag über die Errichtung von Staatslehrwertstätten, woran fich eine Diskussion anschließen wird. Wir glauben, daß es Psticht jedes Handwerkers und Arbeiters der Friedrichstadt ist, den Vorstand genannten Vereins in seinem Bestreben zu unterstüßen, Aufklärung über alle Fragen, welche die heutige Zeit bewegen, zu schaffen. Eine öffentliche Versammlung der Bauanschläger und verwandter Berufsgenossen Berlins und Umgegend findet Dienstag, den 5. August, Abends 8 Uhr in den Gratweil'schen Bierhallen statt, wozu sämmtliche Schloffermeister und Eisenhändler eingeladen find. Berliner Klaviermacherverein. Abends 8 Uhr. Restaurant Otto. Adalbertstr. 21. Mitgliederversammlung. Der Arbeiter- Bezirks- Verein im Osten hält am Diens8% tag, den 5. August, Abends 8 Uhr im Lotale ,, Königsbant", Große Frankfurterstraße 117, eine Mitglieder- Versammlung ab. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Heymann über Reform der Schule". 2. Diskussion. 3. Wahl eines 1. Vors figenden. 4. Wahl von 4 Kontroleuren. 5. Fragetasten. Die Mitglieder werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen, sowie ihre Karten als Legitimation mitzubringen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Fabrikant fich herbeigelaffen hätte, den Lohn wieder zu erhöhen. Tagesliste der Königl. sächsischen Landeslotterie. Euren alten Lohn wieder erhalten. Aber es vergingen Jahre und es würden wohl noch Jahre vergangen sein, ehe der Augenblicklich geht das Geschäft und wir hielten den Zeitpunkt für gekommen, unseren Fabrikanten, ohne ihm dabei zu nahe treten zu wollen oder unbillige Forderungen zu stellen, an sein wir ihn um der Criftenzmittel und helft uns das heißerfehnte Ziel erringen, Lohnpreise erfuchten. Wir baten ihn für jede bis jest in der obn- Rommiffion: S. A. Sochmann, Dresdenerstr. 116. eber von uns mit Stolz behaupten fann, Stück davon!" Die lohn zuzulegen. Da uns diese nur zu gerechte Bitte rundweg Berlins aller Branchen fand am Sonntag Vormittag unter eger Betheiligung und unter Vorsitz des Herrn Netband Fabrik hergestellte Sorte Cigarren pro Mille 50 Pf. am ArbeitsDie erste Wanderversammlung der Metallarbeiter niederzulegen. Kollegen! Wir sind bei einem Lohne von Stadtverordneter Ewald referirte über Die Nothwendigkeit zulegen, das einzige Mittel, unsere Lage zu verbessern, ist leider finer Lofalorganisation der Metallarbeiter Berlins" und wandte Ach in seinem Vortrage zunächst gegen die Jnnungen und deren abgeschlagen wurde, saben wir uns gezwungen, die Arbeit 4,50 bis 5,00 Mart u. f. m. pro Mille und bei dem allerschlechtesten Material nicht in der Lage, mit unseren Familien zu eristiren. Wir waren daher gezwungen, die Arbeit niederDie Arbeitseinstellung. Diese aber ist nur dann durchzuführen, wenn erstens der Buzug ferngehalten und zweitens, wenn unBiehung vom Dienstag, den 4. August. ( Dhne Gewähr!) 717( 300) 169 413 683( 300) 361 624( 200) 718 846 880 830( 200) 143 678 570 228 774 764 282( 200) 1859( 300) 199 503 658( 200) 802 682( 500) 839( 200) 725 798 292 365 606 713 419( 250) 629 332( 200) 994 118( 250) 122 571 749 273 446( 200) 933 289 651 2185 312 509( 500) 438 165 840 128 482 376 510 143 288 933( 5000) 345( 300) 527 431( 250) 617 474 3781( 200) 804 976 493 227 343( 200) 504 149 333 157( 250) 670 425 751 383 099 164 941 560 586 4240( 500) 140 043 481( 250) 464( 250) 693( 200) 929 736 460( 200) 577( 250) 625 47 389 992( 200) 200 821( 250) 469( 200) 152 662 36( 500) 860( 500) 75 329 252( 200) 114( 250) 130 726( 1000) 203 691 507. 5623( 40 000) 906 894 874 226 128 622 837 430 318 307 783 389 798 744 674 772 777( 200) 404 372. 6367( 200) 431 379 679 900 992 478 410 669| ( 200) 551 342( 200) 263 726 159 126 611 113( 250) 836. 7729 143 971 365 121 171( 250) 662 400 612 791 726 883 ( 200) 590 491 918 981 460. 8890( 1000) 762 677 382 11 36 530 981 887 561 12 260 852 242( 250) 4 368 845. 9639 950( 200) 598 461 340 571 98 690 803 693 422 57 111( 250) 604 726 711 120( 1000) 66 33 557 30. 10324 243 85 787 740( 500) 848 329( 200) 141 179 645 390 135 575 379 435 630 113 905 133 21 303( 250) 171 811. 11838( 250) 189 107 54 317 130( 200) 874 166 142 928 747 518 547 544( 200) 323 378( 300) 103 328 749 363 665. 12314 388 876 290 135 167 257( 250) 722( 500) 604 78 990 658 287 322 73( 250) 854( 300) 63 603. 13518 750 223( 1000) 480 197 878 686 568( 250) 61 492 188 215 3( 250) 475 988 ( 300) 146 775 808. 14731 646 447 532 248 678( 250) 325 586 370( 300) 442 636( 250) 743 61( 200) 902 826 486 804 538 959. 15176 793 702( 250) 778 726 658 659 486 458 574 552 754( 250) 401 204( 200) 418 808 760 618 568 560 968. 16501( 300) 945 640 436 850( 200) 464 242( 200) 144 71 382 859( 250) 962 551 765 761 736. 17055 425 850( 500) 148 ( 200) 356 136 700 823 896 420 894 709 320 265( 250) 6 327 934 371 706 932 941 466 497. 18210 573 1 241 801 236 313 334 153 138 532( 1000) 159( 200) 172 629 603( 250) 563 912 595( 300) 81 804 983( 1000). 19750 500 436 321 445( 250) 852 690 80 534 61( 3000) 679 521 898 290 209 ( 250) 645 21( 300) 90 310 104. 613( 250) 823 130 561( 250) 204 82 198 378 499 670 62| ( 200) 366 93 447 410( 200) 557 56 52 126 995( 200). 59280 464 821 534 336 146( 200) 921 578 728( 200) 402 321 981 413 121 325 718 828 646 352 626 518 61 277 404 808 609 575 496 704( 200). 20 859 103 599 484 200 839( 200) 804( 300) 264( 250) 407 578 748( 1000) 924 541 864 36 247 809 665 638 55( 200) 652. 21243 466 827( 200) 544 735 527 759( 300) 393 970 949 435 458( 500) 566( 200) 810( 250) 730( 200) 815 388 764( 300) 623 158 155 167. 22712 597( 250) 625( 200) 532 420 626 277( 250) 790 752( 200) 996( 200) 527 244 559 823 475 446 25 136 960. 23156 248( 200) 582 460 521 639( 200) 214 446 892 767 839 492 420 25 395 483 867. 24182 535 439( 250) 564 284 452 26 400 841 419 285( 200) 228 101 ( 200). 25946 452 990( 200) 184 288 656 418 128( 200) 491 618 595 644 409 456 901 241 741. 26006 434 686 10 980 ( 300) 31( 250) 620 497 476( 200) 103 220 457 850 526 568 578. 27062 704 832 737( 250) 490 11 162 337 259 327 636 ( 200) 215( 1000) 412 867. 28588 858( 250) 856 855 975 351 489( 3000) 995 940( 250) 983( 250) 186 475 80 223( 250) 511 16 348 358 411 558( 200). 29672 416 550 467 902 768 ( 250) 265( 250) 465 188 739 390 854 580 636 398 824 643 883( 200) 567( 200) 610( 200) 314 520 658 41. 60383 494 835 378 916 388 275( 200) 972( 1000) 201 780 562 230 965 372( 200) 47. 61844 555 29 126( 250) 405 137 372 583 150 786( 300) 290 268 192 796 116 60 620 809 473 35 425 355( 200). 62192( 200) 457 384 111 4 246 145 942 808 545 84( 200) 436 264 338 782 170 430 156( 200) 172 867( 300) 930 981( 200) 924( 300) 897 840( 300). 63075( 200) 197 116 11 581 428 529 68 348 997( 250) 510 943 496 986( 500) 166 483 942( 200) 640 810 731. 64624 44 382 216 524 982 290( 250) 708 479 595 812 896 485 916 870 658 224 550( 1000) 939 671. 65407 29 316 401 393 334 203 777 340 176 617 482 275( 250) 992 494 601 174 538 553 750 151 302 857 405. 66750 809 735 888( 200) 297( 500) 206( 250) 745 494 411 8( 300) 957 335 709 779 273 710 981( 300). 67454 520 163 690( 200) 79( 200) 279 365 589 178 892 51 839 543 2 343 499( 300) 156 166 511( 200) 886 929( 500) 691 125 744 228. 68374 279 740 918( 250) 134 726 679 705 989 669 922( 250) 641 978 138 789 258 536 818( 200) 905( 200) 117 444 926 174. 69475 498 123 850 448( 250) 726 822 223 538 974 438 194 545 52 521 732( 250) 591( 300) 962 4 363( 250) 611 863 897 794 196 864. 30850 607 807 216( 200) 47 996( 200) 352 114 491 701 ( 250) 770( 250) 414 697 727 862 415 377 602 569 585 310 480 85( 250) 783( 200). 31084 341( 200) 593 229 322( 1000) 710 3 582 790( 250) 501 135 212 342( 250) 740 676 981( 500) 519. 32442 112 429 316 463 101 131 199 945 569 754 513 ( 250). 133558( 250) 979 971 714 287 665( 200) 534 556( 250) 599 961( 200) 834 362 216 89 818 224 179( 200) 193 899 ( 200) 421 154( 1000) 329 670 496. 34065( 200) 221 689 ( 200) 566( 200) 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396 829 252 814 359 455( 500) 792 835 904 377 949( 200) 841 223 352 556 730 580 705 540. 73582 521 210 533 220( 200) 857 154 244 108 759 695 196 212 529 605 969( 250) 899 937 614 72( 200) 29( 200) 998. 74786 448 962 445 680 633 263 465( 200) 652 472 276 359 978 105 988 386 82( 200) 911 76 134. 75633 736-663 57 698 240 41 812 127 999( 500) 983( 709 10 000) 191( 200) 718 43 870 234 747. 76167( 200) 365 388 881( 200) 874 317 507( 1000) 909 812 439( 250) 8 250 217 728 170 900 357 884 86 154( 200) 330 411 229 563 858 818. 77365 111 ( 300) 245 530 394 597 595 902 87 664 405 952 699 804 ( 200) 640 34. 78561 474 633 931( 200) 873 24( 500) 714 4. Klasse 170. Königl. Preuß. Lotterie. Biehung vom 4. Auguft 1884. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 953 152 80929 711( 200) 361 389 834 766 477 173 831( 200) 612 371 730 299 142 394 740 217. 81621( 200) 793 249( 200) 461( 20000) 921 769 70 963 837 156 756 12 593 219 278 37 100 525. 82985 744 68 289( 500) 701 917 74 17 275 302 825 290 316( 200) 379 722 24 754 213( 200) 94( 200) 214 6 848 729( 200). 83791 714( 200) 640 112 167 187( 200) 586( 250) 42 454 225 494( 200) 19 935 264 874( 250) 944 320 887( 500) 890( 200) 237 353 717. 84532 644 542 479 731 418 681 652( 200) 465 910 173 405 811 536 194 949 504( 200) 408( 200) 733( 300) 722( 200) 321 478 386 972 163 379 371 341( 250) 85 78 366. 85792 395 25 840 759 3( 500) 732 646 313 790 871 469( 250) 825( 200) 877. 86696 503 65 931 216 852( 5000) 194 764 564( 3000) 379( 300) 133 ( 250) 835 956 24 135( 1000). 87734 711 709 74 463( 300) 230 274 417 841 827( 200) 394 906 977( 250) 414 886 48 934( 200) 233 697 803 824 310 721( 200). 88236 704 208 918 558 346 301 117 887( 200) 527 661 95( 250) 551 190 ( 200) 296 427 373 678 574 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77 915 43( 300) 78 25019 21 35 37 40 92 193 249 311 51 426 41[ 1500] 56[ 300] 93 529 75037 45 55 246[ 1500] 95 97 310 54 76 500 60( 300) 78[ 300] 34 805[ 1500] 15[ 550] 63 90 26084 89 143 202 14 20 324[ 300] 61 472 27042 133 237 47 32 300 23( 300) 434 36 56( 3000) 558 633 65 67 710 83 594 97 600 17 23 28[ 1500] 29( 550) 32 709 61 66 811 26 85 927 87 6501 13 812 53 907 31 23055 249 64( 300) 83 97 382 411( 300) 88 98 ( 300) 850( 250) 443 817 27( 250) 455( 200) 635. 17 38 55[ 550] 414 95 525 43 50 696 714 60 92 805 89 908 56 785( 550) 826 905 16 17 39 76020 21 33 60 77[ 1500] 157 65,242 929[ 300] 77027 55 94 99 121( 1500) 58 206 10 88 531 45 77 60 96 97 318 28 406 19 34 44 66 616 27 35 402[ 300] 16( 300) 479 34 86 96 852 935 39 78157 72 281 304( 530), 36 431 41 60 97 540 284 8306 905 9-0 69( 550) 205 31 58 93 327 78 410 517 82 93 606 11 22 42 719 23 50 99 15 79 503 24 70 621 65[ 300] 81 749 50 97 810[ 550] 94 913 [ 550] 846[ 1500] 911 85 80014( 550) 47 52 72 208 25 30 314 51 90( 550) 443 548 93 631 30337 90 473 85 95 523 76 675 858 63 89 913 26 47 68 31040 84 785 756 41 906 7 21 81004 5[ 300] 234 56 78 311 424 621( 550 106 24 93 289 304( 550] 13 92 411 22[ 3000] 27 41 45[ 300] 57[ 300] 90 19 32 51[ 550) 59 63[ 300] 858 926 28 74 87 82034 79 135 74 15 35 11500 492 744 58 401 18 31( 300) 812 4313008 30 32 338323 34 35 138 61 213 30( 550) 36 336 404 320 22( 300) 66 74 605 374 31 560[ 300] 83 602 53 42 62 77[ 300] 579 41 94 161 79 86[ 550] 235 55[ 300] 310 29[ 550] 43 89 403 19 28 502 28 42 81[ 300] 891 99 84004 55( 3000) 185 218 24 406 75 514[ 1500] 50140 198 151( 200) 23( 250) 401 88 656( 200) 891 29 88 99[ 1500] 699 727 30 44[ 3000] 48 88[ 300] 817 961[ 1500] 86 34098 77 657 98 720 28 41 58 76 99 1550] 801 13 58 60 66 145( 500) 893 936. 51022 137 668 605 311 589 221 618 141( 3000] 284 351 67 89[ 300] 510 16 31 75 646[ 300] 96 734 35 49 54 85041 92[ 550] 133 78[ 300] 221 26 28 392 406 591 98 682 526 845( 300) 835 530 351 352( 250) 532( 250) 472 723( 250) 51 52 88 801 50 85 86082 88 134 81 97[ 550] 216 25 32( 550 35073 199[ 300] 253 327 54[ 300] 61 70 421 52 82 599 615 48 733 93 403 5 18( 550) 97 501 87 58 670[ 300] 79 749 800 91 3000 318 514 982 205. 52429 168 525 535 152 118 860 473 404 830 83 951 53 60 36001 9 30 91 126 38 247 89 314 46 50 537 46 62 87007 30 43[ 3000] 61 106[ 1500] 9[ 300] 33 81 202 76 98 354 615 ( 200) 332 372 411( 250) 613 581 459( 300) 223 898 850 777 645 59 729[ 300] 39 97[ 1500] 807[ 300] 34 43 953 37001 26 73 250 39 49 70 98[ 300] 501[ 300] 21[ 1500] 43 85 734 80 868 93 922 27( 1500 924( 300) 882( 750). 53878 675 792 176 938 122 453 281 300) 96 97 966( 1500) 38025 75 103 23 277 80 321 414 614[ 300] 18 72[ 1500] 663 711( 300) 19 58 63 84 94 800 48 64 73 937 55 89015 [ 550] 88[ 550] 379 85 420 510 14 21 632 41 79 716 24[ 300] 95 817 30 90 41 88524( 300) 89[ 300] 103 10 63 201[ 550] 27 60 99 366 515 288 771 319 927 22 304 492 651 202( 300) 886 111 555.95 779 84 945 39045 58 140 81 219 23 54 77 86[ 300] 373 96[ 1500] 33 69 117 46 229 63[ 300] 309[ 300] 17 38( 300) 80 419 20 44 511 54968 842 337 278 199 754( 250) 546( 250) 223( 500) 861 596 619[ 3000] 94 781 897[ 300] [ 3000] 622 70 35 705 550 47 73 820 88 94 936 951 4 82 740 538 94 885 943 936. 55987 99 943( 200) 361 825 731 149 841 8 182( 250) 502( 200) 872 890 12 292 710 [ 300] 879 992. de emblich sichreier Das na rbentlich lichen Be ung ha Es ift ja teren ih To einigen beit g ließlich b babent. Dod alle einnige Br Berliner Arbe öffentliche ganz a edgeabl Soren Vie ganze n Di 9470 40415( 550] 33 60[ 300] 508 26 601 29 70 770 828 910 23[ 300] 53 41002 52 66 75 119( 300) 76 78[ 1500] 252 68 366( 550) 412 526 680 707 22 29 45 89 938( 3000) 65 91015 30 162 253 64 330[ 1500] 39 26[ 300] 79 81 846 76 967 68 78 42003[ 550] 34 64 87 92 98 121 220 449 554[ 300] 60 65[ 300] 84 95[ 300] 664 723 70 301 85 91, 924 1 90128 64[ 300] 357 87 409 18[ 300] 507 38 640[ 550] 94 780 8 986 822 585 428 677 778. 56493 34 120( 200) 948 152 871 32[ 3000] 60 43066 73 93 277 79 329 72 3000] 417 85 89[ 300] 547 51 34 86 94 733 39 65[ 300] 78 872 900 43 86 93180[ 1500] 346 48 300 46 60 66 427[ 3000] 68 506 609 18[ 3000] 62 67[ 3000] 745 803[ 550] 92031 44 60[ 1500] 128 29 65 82 262 309 10 96 481[ 300] 91 33 274 634 402 999 925 312 362 76 361 699 141 995. 57445 410 791 267 6 120 83 51 345 247 280( 500) 506 555 921 600 356 688( 250). 58469 575 976 72 331( 200) 458 519 Theater. Dienstag, den 5. August. Die Königl. Theater find der Ferien wegen geschlossen. Deutsches Theater: Geschlossen. Renes Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Der Bettelstudent. Wallner Theater: Hotel Blancmignon. H Dttend- Theater: Der Sonnwendhof. Walhalla Operetten Theater: Nanon. Buisenstädtisches Theater: 95. Dvern- Vorstellung. Lufrezia Borgia. Große Oper in 3 Atten, Musik von Donizetti. Bellealliance- Theater: Buchholzen's! Todes- Anzeige. Am Sonnabend verschied nach schweren Leiden Herr August Prüfer. Beerdigung findet statt Dienstag, d. 5. d. M., Nachmittags 6 Uhr, von der Leichenhalle des neuen 12 Apostel Kirchhof. Um zahlreiche Betheiligung bittet 523 Der Vorstand des Arbeiter- Bezirksvereins im Westen. Arbeitsmarkt. 65 643 704 809 932 60[ 3000] 74 44031 49 63[ 550] 125 232 381 561 82 [ 1500] 611 37 69 729 40 89 810[ 300] 25 99[ 300] 909 72 85 89[ 300] 707 12 34 64 825 34 84 928 39 45 56 13001 83 96 46030 45076 1550] 153 57[ 300] 67 84[ 550] 93 204 25 62 319 29 401 36 1 Gigarrenmacher, welcher mit Wickel macht, verlangt Klosterstraße 8-9 bei Berndt. 521 Die Buchdruckerei von MAX BADING Beuthstrasse 2 empfiehlt sich zur Anfertigung sämmtlicher Druckarbeiten, in geschmackvoller Ausführung zu soliden Preisen. 194 406 7 544 71 608 74 83 93 700[ 300] 24 91 99 822 929[ 650] 69 87 914[ 300] 16[ 300] 39 70 74 67 161 260 75 332 58 447 68 79[ 300] 82 504 610 26 34 771 820 47/3000 Der unentgeldliche Arbeitsnachweis des Fachvereins Arb.- Bez.- Verein f. d. Often Berlius. der Schuhmacher befindet sich Spandauerstraße 39 V Schulz. Adressen Ausgabe Abends von 8 bis 9 Uhr. Adressen- Annahme zu jeder Tageszeit. Sonntags von 10-12 Uhr Vormittags. 520 Der Verein zur Wahrung der Interessen der Korbmacher macht einen Ausflug am Sonntag, den 10. Mts., Nachmittags 2% Uhr, nach Lichterfelde. Versammlungsort: Anhalter Bahn. Die Nr. 7 der humoristischen Blätter, Der wahre Jacob" Ist erschienen und in der Expedition des„ Berliner Volksblatt" zu haben. Dienstag den 5. August, Abends 8% Uhr, im Lokale ,, Königsbant", Gr. Frankfurterstr. 117: Mitglieder Versammlung. Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Dr. Hey mann über: Reform der Schule". 2) Diskussion. 3) Wahl eines Fachverein der Tischler. Dienstag, den 5. August, Abends 8 Uhr, im oben Saale des Restaurant Wolff und Krüger, Staligerstraße Versammlung. T.- D.: Die Nothwendigkeit der gewer lichen Organisation und der Fachverein der Tischler. find willkommen. gegen Breit es iſt nationa Herr v. fucht. mentirt ben. A eine ftalten borlieg geradez halte Serie die 2 Agit lenn Der Vorftan Mittwoch, den 6. August c., Abends 81, Uhr im Denti Vereinshaus, Wilhelmstraße 118: Grosse Schneider- Versammlung Tagesordnung: Die Lohnverhältnisse bei Westermaien damerstr. 26 a, des Engros- und Export- Geschäfts Sugo naer und des Berliner Konkurrenz- Vereins goldene Hundertundzehn. Bahlreiches Erscheinen erwartet genannt Die Lohnkommission der Berliner Schnei Große Versammlung des Arbeiter- Bezirksvereins v. 15.0.2 Communal- Wahlbezirk in morgen Mittwoch, den 6. August, Abends 8, Uhr Louisenstädtischen Ressource, Manteuffelstraße des Menschen. 2) Verschiedenes. Fragelaften. neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Arbeiter- Bezirksverein Glücka Große General- Versammlung Dienstag, den 5. Auguft, Abends 8 Uhr, im oberen Sanssouci. Saal 1. Vorsitzenden. 4) Wahl von 4 Kontroleuren. 5) Fragelasten. Raffirers. 3) Bericht des Vorstandes über die That -Die Mitglieder werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen, sowie ihre Karten als Legitimation mitzubringen. Neue Mit glieder werden aufgenommen.[ 514] Der Borstand. 2.- D.: 1) Geschäftliches. 2) Raffenberi Vereins. 4) Wahl von 2 Vertrauensmännern und mann. 5) Anträge. 6) Verschiedenes. 7) Fragetafe 446 Berantwortlicher Redacteur R. Gronheim in Berlin. Drud und Verlag von Rag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Der Borfand bie S aff Wahlt febung Gegner gelat Sprent tohet und diefes auf die erichien unterze freif treifes quff jamm mug ein für tale Stat boch n figende wehren ausbrü