11 ge ch Er, Fin ch ich in te at Te, he be Ore B. be err Be 1. " COT, as, e 6 alBis arm be gen Bus ents Derr Den τείς Det ette 980 Ober Sum in rbe ge Ben am in zum fünf * aber fils Die Be ab. per ene" Alle rund ttern Will Str. 114. Sonnabend, 16. August 1884. 1. Jabrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das ,, Berliner Boltsblatt afgeint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, wöchentlich 25 Pf. Einzelne Nummern 5 Bf. Bostabonnement pro Duartal 3 Mart.( Eingetragen im VIII. Nach. trage der Postzeitungspreisliste unter Nr. 719a.) Arbeitsmarkt 10 3f. Insertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 93f. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Bimmerstraße 44. Internationale Schiedsgerichte. Aus der Friedens- und Freiheitsliga", die übrigens nebenher fortbesteht, hat sich eine„ internationale Gesellschaft zur Erwirkung internationaler Friebens= und Schiedsgerichte" herausgebildet, welche Gesellschaft im Wesentlichen dieselben Elemente enthält, wie die Friedens- und Freiheitsliga, sich jedoch viel darauf zu gut thut,„ praltischer" zu sein als diese. Und infofern ist sie allerdings auch ,, praktischer", als sie ein be= unzweifelhaft den Weltfrieden bedeuten würde. Die neue Friedens- Gellschaft hielt Anfangs dieses Momais zu Bern einen Kongreß ab, in welchem nachstehende bischen Philanthropen Freiherrn v. Bühler zu einftimmiger und begeisterter Annahme gelangte: wird er vermuthlich auch sehr höflich geantwortet und sich ,, im Prinzip" mit dem Kongreß und dessen Ziel einverstanden erklärt haben. Bei dieser Gelegenheit fällt uns eine Anekdote ein, die von Robert Owen auf einem Meeting, zur Feier seines 80. Geburtstags, in London erzählt ward: Für meine Ideen( Volkserziehung, Fabrikgesetzgebung, Beseitigung des Elends durch kommunistische Assoziationen und Kolonieen 2c.) Sprachen( zu Anfang der zwanziger Jahre) die meisten Monarchen Europas sich sympathisch aus, und die einflußreichsten Staatsmänner waren in freundschaftlichem Briefwechsel mit mir. Besonders eifrig zeigte sich Metternich; mit diesem hatte ich in Wien eine längere Unterredung, in welcher er mir wiederholt auf's Wärmste versicherte: Ihre Ziele sind anerkennen; im Wesentlichen, im Prinzip stimme ich volltommen mit Ihnen überein." Bei der ,, Uebereinstimmung im Prinzip" ist es freilich geblieben. Nach meiner Auffassung der europäischen Verhältnisse scheut sich eine Großmacht vor der anderen, selbst auch nur in dem Vorschlag zur Verminderung der Heere voranzu- Wäre Herr v. Bühler nach Friedrichsruhe oder Varzin gehen, obschon sie alle wiederholt die dringende Nothwendig( wir wissen nicht, von wo der deutsche Herr Reichskanzler teit der Erleichterung der Finanzlaften anerkannt haben. Da gegenwärtig seine Höflichkeits- Episteln an Zünftler, Schutznun die Schweiz den übrigen Staaten schon in manchen zölner und Antisemiten datirt) – also wäre Herr v. Bühler verständigen und humanen Dingen vorausgeschritten ist, wie zu Fürst Bismarck gereift, so würde er ungefähr dasselbe namentlich in der Genfer Konvention zur Pflege der im Gespräch mit ihm gehabt haben, wie weiland der genialſte Kriege Verwundeten, stelle ich den Antrag: Die zur Zeit und hier tagende internationale Friedenskonferenz wolle die hohe dernen Philanthropen mit Metternich. trots aller Utopisterei- praktischste der moSchweizer Regierung ersuchen, die europäischen Regierungen Und mit dem gleichen Erfolge. Dabei sind wir veru einem Kongreß behufs Herbeiführung allgemeiner gleich sichert, daß Metternich nicht heuchelte, auch nicht schauzeitiger Abrüstung etwa auf die Hälfte der gegenwärtigen spielerte; und daß Fürst Bismarck, gäbe er ähnliche Heeresstärke jedes Staates einzuladen." Versicherungen, ebenso wenig heucheln und schauspielern " würde. Rach Annahme des Antrags, so wird der Hamburger Bürgerzeitung", der wir diesen Artitel entnehmen, von dem Schriftführer des Kongresses berichtet, verfügte der Vor- Fehler mit einander gemein: sie fassen die Uebel der Welt fizende Hodyson Pratt sich sogleich in Begleitung von Bühlers zu Herrn Welti, Präsident des Schweizer Bundesraths, um Die Herren Philanthropen haben nämlich alle einen Erscheinungen auf, die, wie sie durch den Willen Einzelner sind, auch durch den Willen Einzelner beseifeitens der Schweizer Regierung zu verfichern. Sodann tigt werden können. wurde folgende Depesche an den Fürsten Bismarck und die Bremierminister von England, Frankreich, Nußland, Defterreich, Italien gefandt: " Die heute im Bundespalast in Bern vereinigten Thatsächlich hatte Fürst Metternich nicht die Macht und Fähigkeit und hätte er es tausendmal gewollt die Jdeen Robert Dwens durchzuführen. Und thatsächlich hat Fürst Bismarck heute nicht die Macht und Fähigkeit, die Freunde des Friedens sprechen Euerer Exzellenz die Hoff- Wünsche des Freiherrn v. Bühler zu erfüllen. nung aus, Sie werden Ihre Mithülfe ihrem Zwecke ge Nicht, daß wir sagen wollten, ein Entwaffnungsvorund durch eine geichzeitige, gleichmäßige Entwaffnung endlich sein wir sind im Gegentheil der festen Ueberzeugung, währen: durch Einführung internationaler Schiedsgerichte schlag Seitens der deutschen Reichsregierung würde erfolglos den allgemeinen Frieden zu sichern." daß ein derartiger Vorschlag- vorausgesetzt, daß er in einen solchen Vorschlag machen? Der Weltfriede und die allgemeine Abrüstung oder Entwaffnung sind demokra tische Gedanken, und Fürst Bismarck ist seiner persönlichen Weltanschauung nach ein Antipode der Demokratie und obendrein Vertreter derjenigen Monarchie, welche als Militärmonarchie par excellence von der friedliebenden Demokratie durch die weiteste Kluft getrennt ist. Die einzigen Abrüstungsvorschläge, die heutzutage möglich und auch schon wiederholt vorgekommen sind, pflegen Ultimatums zu sein, welche einer Kriegserklärung vorausgehen, oder fie beschönigen sollen. Der Plan eines Abrüstungsvorschlags im letteren Sinne ist von den Franzosen lange Zeit dem deutschen Reichskanzler zugeschrieben worden. Und die internationalen Friedens- und Schiedsgerichte! Wir sagten vorhin, sie seien ,, praktisch", wenn sie zur Anwendung gelangten. Ja, wenn Sie sind so praktisch wie das Salz, das wie das Salz, das nach dem bekannten Scherzrezept die Kinder den Spazzen auf den Schwanz streuen, um sie zu fangen. Gelingt es, das Salz auf den Schwanz zu bringen, dann ist der Spay richtig gefangen. Und gelingt Stande zu bringen, dann ist der Friede gesichert. Probatum est. es, Sind zwei ftreitende Mächte bereit, ihre Differenz schiedsrichterlich zu erledigen, so giebt es gewiß feinen Krieg. Handelt es sich aber um eine Machtfrage, die nur durch einen Krieg entschieden werden kann, so giebt es gewiß kein Schiedsgericht. Die praktischen" Freunde des internationalen Schiedsgerichts verweisen auf den Alabama streit zwischen England und den Vereinigten Staaten, der durch die Schweiz schiedsrichterlich beigelegt ward. Allein damals handelte es sich nicht um eine Machtfrage; weder in England noch in Amerika bachte man ernstlich an einen Krieg; die englische Regierung hatte anerkannt, daß sie durch ihr taxes, inforrettes Verfahren in der Alabamaangelegen heit*) den Amerikanern Schaden zugefügt habe, für den sie Entschädigung zu zahlen verpflichtet sei. Und die Aufgabe des Schiedsrichters war demnach blos, die Entschädigungssumme festzusetzen. In ähnlichen Fällen wird jede Regierung gern auf ein Schiedsgericht eingehen; um Kleinigkeiten wie diese führt man heutzutage keine Kriege mehr. *) Die Alabama war ein Piratenschiff, welches die amerikanischen Rebellen während des Krieges in England bauen Man sieht, die Herren find ganz praktisch" verfahren, passender Form gemacht wird und wenn Fürst Bismerd nicht wieder einmal zufällig für zurückgewiesen würde. Allein, wie kann Fürst Bismard troßdem fie von der amerikanischen die Aufforderung dazu er bie Boft- und Telegraphenbeamten„ unauffindbar" war, Radhbend verboten.] 24 Feuilleton. Das Kind des Proletariers. Sensationsroman von U. Rosen. ( Fortsetzung) Kurze Zeit danach kehrte Jasper Figroy nach Mauritius aufzusuchen, um zu erfahren, was sich dort in seiner Abwesen heit zugetragen hatte. Er war erst zwei oder drei Tage in Mauritius, als er eines Morgens im Hafen drei Matrosen begegnete, die einen vierten in der Richtung nach dem Krankenhause hin trugen. Der Irante Mann, der sich an einen der Träger lehnte, warf zufällig einen Blick auf Fizroy, als dieser vorüberging, und bat seine Freunde, sogleich stehen zu bleiben und den Herrn bung Differ nzige und Caune als wird Ochen поф Band atuiy Der 6 nblic Fifen Rette aber Sout zuzu m ift fann Die genen gener, hwar c fein Auge feine lange genen chaft lität äuber e Ver erjagt. anzurufen. Erinnern Sie fich meiner? Ich sprach vor wenigen Tagen mit Ihnen." Ich bin Sam Porter," sagte der Matrose. Ah, ich erkenne Sie jetzt!" wahrscheinlich hier im Hospital zurückgelaffen werden, wenn Ich bin frant, Herr. Ich habe das Fieber und werde Das Schiff abgeht. Möchten Sie die Gnade haben, einmal auf dem Gemüthe lasten, und deren wegen ich den Rath eines gebildeten Herrn zu haben wünschte." Gewiß, Freund, ich werde Sie schon morgen besuchen." nächsten Nachmittag erschien Jasper Fipron im Alm zu bringen. nicht eine zu große Freiheit ist, möchte ich Sie fragen, ob Sie nicht der Herr find, der Schiffbruch litt, und um den Fräulein Barth Trauer trug?" Ja, das Schiff ging unter, mit dem ich nach England wollte," erwiderte Jasper. Die junge Dame nahm sich Shr Unglück sehr zu Herzen," sagte Porter mit vorwurfsvollem Ton. zur Verzweiflung getrieben ,,, Dr. hielt, nicht gehindert wurde. großen schwarzen Hund aus dem Teiche springen, der ganz dem Budel glich, der mir das Kind zu Füßen legte." Im Barth'schen Schloß gab es kein Kind, so viel ich weiß," sagte Jasper mit neu erwachtem Intereffe. ,, D ja, es hatte eins gegeben. Sir Gilberts Wittwe besaß einen fleinen Sohn. Er wurde erst nach des Vaters Tode geboren. Meine Frau hörte im Schloß davon. Die Wärterin Der Lady Barth sagte ihr, das gnädige Fräulein wäre ungeheuer Alles sein geworden." Wrigley schrieb mir gerade um die Zeit, wo die Poster, fagte Jasper au grating Digantongin reich, aber wenn die Lady ihren Knaben behalten hätte, wäre unterging, Fräulein Barth habe Lord Bide geheirathet." " Aber Herr, Sie sagten, das sind zehn Jahre her, und ich weiß gewiß, daß sie vor neun Jahren noch nicht verheirathet war und noch Trauerkleider trug. Jasper schwieg und Porter fuhr fort: ,, Dr. Wrigley ist ein sehr guter Mann, aber er scheint feinen Freunden Unglüd zu bringen. Ich sprach Dr. Wrigley eines Morgens im Barthschen Part, und am andern Tage war ich entlassen, dann schickte er mich mit einem Auftrag fort, und ich wurde überfallen und auf's Schiff geschleppt, Dr. Wrigley und ich sah meine Familie niemals wieder. war es auch, der mir den Tod meiner Frau und meiner Schwiegermutter meldete, und mir mittheilte, das Kind fei versorgt. Gerade über das Kind möchte ich mit Ihnen sprechen." Sam erzählte dann von dem Tode feines eigenen Kindes, und auf welche seltsame Weise der fremde Knabe in sein Haus tam und von ihm adoptirt wurde. Er erwähnte der Betheiligung Wrigleys in dieser Angelegenheit und sprach auch von Und dieses Kind starb?" fragte Jasper. Ja, ich glaube, es starb. 3war hat mir Niemand gefagt, daß es gestorben ist, aber Hanna und ich entnehmen das aus den Reden der Leute. Lady Barth härmte sich sehr über den Verlust des Kindes, und eines Tages, als sie Hanna mit dem Knaben auf dem Arm erblickte, weinte fte, und wurde ohnmächtig." Das waren merkwürdige Enthüllungen für Jasper. Lady Barth Mutter eines Knaben, Sir Gilbert finanziell nicht zu Grunde gerichtet! Myra in Trauer um ihn selbst! Hatte er alle diese Jahre in einer Täuschung gelebt? Er verließ das Hospital und schlenderte langsam durch die engen belebten Gassen von Mauritius; Afrikaner von der Oftlüfte, Kreolen, Hindus, Franzosen, Holländer, Deutsche, Engländer, bewegten sich durcheinander, jede Sprache der Erde schlug hier an sein Ohr. Er wendete sich dann nach dem inneren Hafen, den Fanfaron, dem Zufluchtsort gegen Wirbelwinde und den gefürchteten Tornado. Hier wurden Schiffe mit Kokosnußöl, Kokosnüffen, Gewürzen, Zucker und Hospital, um seinem franken Landsmann einige Erfrischungen delung in ein schwarzes Herzaß, nachdem der Doktor die apfel- Südfrüchten beladen. Die Luft athmete Wohlgeruch. Ein förmige Erhöhung entfernt hatte. 11 Sch fann nichts Verdammenswerthes in dem finden, was Sie thaten," sagte Jasper. Es war nur ein Werk christlicher Liebe, den armen Kleinen aufzunehmen, den eine unglüdliche Mutter wahrscheinlich dem Tode geweiht hatte." An den Tagen seiner Krankheit hatte Sam mehr Muße gefunden, über die Vergangenheit nachzudenken, als während Der ganzen Zeit seiner Entfernung aus der Nähe Londons. Jeder Zwischenfall seines englischen Lebens stand wieder frisch Dor feiner Seele, und der vornehme Herr, der in der Nachbarfchaft seiner bescheidenen Hütte zu Hause gewesen war, schien ihm das einzige Verbindungsglied zwischen der Gegenwart und Der fern liegenden Vergangenheit. Als Jasper am folgenden Tage auf dem Fensterbrett in der Nähe von Sam's Bett saß, blickte der Matrose ihn fest an Ich habe meine Erinnerungen Stück für Stück zusammen gleichgültig." gefügt, err, und da ist mir Manches eingefallen. Wenn es und sagte ruhig: Aber Herr, es ging das Gerücht, ein Kind aus einem vornehmen Hause der Nachbarschaft sei gestohlen worden, und es wäre meine Pflicht gewesen, mich näher danach zu er fundigen, aber ich fürchtete für meine Hanna, und der Doktor verspottete mich, daß ich dächte, der Knabe sei reicher Leute Kind." Welche Familie hatte ein Kind verloren?" fragte Jasper Ich habe nichts Genaueres darüber erfahren. Aber Herr, eines Tages sah ich im Barthschen Bark einen " fleines Boot stieß von einem vor Anker liegenden Dampfer ab und näherte sich der Werft, und als der Kapitän an die Küste sprang, erkannte Jasper in ihm einen ehemaligen Schulfameraden. Fibroy! bist Du es, Fipron!" rief der Kapitän überrascht und erfreut, und reichte ihm beide Hände hin. Welch' ein wunderbares Wiederfinden! Ich habe Dich längst nicht mehr unter den Lebenden vermuthet. Ich hörte, Du seiest mit der Dzeantönigin" untergegangen." Ich habe mit ihr Schiffbruch gelitten, Freund, und mehr als das, auch mein Glück ging mit ihr zu Grunde, und mein Vermögen wurde mit ihr von der Meeresfluth verschlungen. Mich trieben die Wellen hierher, und jest arbeite ich in einem Balmenöl und Schildpattgeschäft." Mit den internationalen Schiedsgerichten verhält es sich genau wie mit den Schiedsgerichten zwischen Arbeit gebern und Arbeitern. In untergeordneten Fragen führen sie zu einem Ausgleich; bei ernsthaften Differenzen find fie werthlos. Große Sozialistenzusammenkunft in der Nieder-| lauft. Wie gleichzeitig die Frankf. Oderzeitung", das Wie gleichzeitig die Frankf. Oderzeitung", das Forster Tageblatt" und das" Sorauer Wochenblatt" melden, find Sonntag, den 27. v. M, in einer Haide bei Bohsdorf an 600 Sozialdemokraten aus den Wahlkreisen Cottbus- Spremberg, Forst Sorau und Guben- Lübben zusammengewesen. Man vermuthet, daß Wahlvorbereitungen die Versammelten begeordnete zugegen gewesen sein. Wie es auf sozialem Gebiete die Ursachen der Differenzen zu beseitigen gilt, so auf inter- schäftigt haben, auch sollen einige sozialistische Reichstagsabnationalem. Es gilt, 3u stände zu schaffen, welche durch Ausgleichung der sozialen und internationalen Interessen sozialen und internationalen Ronflikten vorbeugen. Das ist die beste, die einzig praktische Lösung des großen Weltfriedens Problems. = Politische Uebersicht. 11 Konfistation. Merkwürdiger Weise ist die zu München resp. Gera erscheinende Pol. Wochenschrift", in welcher der befannte Artikel gegen Herrn Ridert enthalten war, von der Behörde zu Danzig auf Grund des Sozialistengesetzes mit Beschlag belegt worden. näen) werden täglich bald hier, bald da Cholerafälle gemeldet. In Toulouse ist die Seuche seit gestern festgestellt; nach Norden zu hat die Cholera mehrere Ortschaften in den Departements Gard, Drôme bei Valence und besonders Hérault heimgesucht. In Anbetracht der wachsenden Ausbreitung der Epidemie hat die Besorgniß, die Cholera könnte am Ende doch im Monat September noch nach Paris kommen, wieder zugenom men. Die Errichtung eines Baradenlagers ist für alle Fälle vom Gemeinderath der Stadt verfügt worden. Die Welfische Bürgervorsteher in Hannover, von welchem vor Kurzem gemeldet wurde, daß er sich durch Be nugung von amtlich erlangten Informationen unberechtigten Vortheil verschafft habe, hat nach einem Schreiben des Magistrats Vorfizenden, Stadtdirektors Haltenhoff, an das Hannoversche Tageblatt" nicht nur in völlig forretten, sondern auch in einer höchst uneigenügigen Weise gehandelt. In Hannover herrscht unter allen Unbefangenen nur eine Stimme der Entrüstung über die Verleumdungen. Diese Verläumdungen gingen von den Herren National- Liberalen aus. Herr von Bennigsen fann gar nicht zu Ruhe kommen. Er soll wiederum einmal nicht mehr abgeneigt sein, eine Kandidatur anzunehmen. Von anderer Seite wird diese Mittheilung wiederum einmal widerrufen und den Nationalliberalen die Absicht untergeschoben, Herrn von Bennigsen auch gegen seinen Willen in seinem alten Wahlkreise, Otterndorfs Neuhaus, durchzubringen, um ihn vor eine vollendete Thatsache zu stellen. Und andere Nachrichten lauten, Herr von Bennigsen würde nur dann ein Mandat annehmen, wenn er an die Spize der nationalliberalen Partei, als einer einflußreichen und ausschlaggebenden Partei treten tönne. Nun, dann kann der geehrte Herr doch wohl noch längere Zeit warten. Bemerkenswerth ist es, daß die freikonservativen Blätter fich ganz besonders für den Wiedereintritt Bennigsens interefftren, es geht daraus hervor, daß auch sie die nationalliberale Partei sammt ihrem Führer jest als gut toniervativ ansehen. Wenn Herr von Bennigsen sich aber gar nicht über seinen Wiedereintritt in's parlamentarische Leben" entscheiden fann, so geben wir ihm den Math, denselben aus zufnobeln"-wie die Würfel auch fallen mögen, das ist völlig gleichgiltig, weil dabei absolut nichts auf dem Spiele steht. In Cesenatico( Romagna) ward vor drei Tagen eine Marmortafel zu Ehren Mazzini's enthüllt. Fünfhundert Abgesandte, die einunddreißig radikale Vereine vertraten, waren anwesend. Vier Redner hielten Ansprachen, und jeder ward wegen offen republikanischer Aeußerungen von dem Vertreter der Behörde unterbrochen. Auch eine Fahne mit einer rovolu tionären Aufschrift wurde konfiszirt. Aus Spanien meldet man, daß die Regierung die Ber handlungen suspendirt hat, welche mit den Vereinigten Staaten zu dem Zwecke angeknüpft waren, um einen Spe zialhandelsvertrag abzuschließen, durch den die Beziehungen zwischen Kuba- Portorito einerseits und Nordamerita an bererseits geregelt werden sollen. Man bietet wie es heißt, in Washington der Insel Kuba mehr, als die autonomistische Partei der Antillen zu hoffen wagte. Man schlägt vor, Ruba und Portoriko auf denselben Fuß mit Merito und St. Domingo zu stellen. Man will die kubanische Einfuhr ohne jeglichen Zoll zulaffen, wenn andererseits Spanien die Antillen unbeschränkt den Erzeugnissen der Industrie und Agrikultur Nordamerikas öffnet. Die schutzöllnerische Presse Spaniens beschuldigt die Regierung der Vereinigten Staaten, daß sie nur deshalb ein so eigenthümliches Entgegenkommen zeigt, weil sie eine fünf tige Einverleibung der Antillen vorbereiten will. Wohl möglich! Und das wäre für die Antillen gewiß nicht schlimm, wenn sie die spanische mit der nordamerikanischen Herrschaft vertauschten. In Kopenhagen wurde vorgestern die außerordentliche Session des Reichsraths eröffnet. Im Folkething wurde Berg, im Landesthing Liebe zum vorläufigen Präsidenten gewählt. In Schweden vereinigt fich das gesammte Interesse der politischen Kreise ausschließlich auf die Vorbereitungen zu den Reichstagswahlen, welche mit Ende September beschafft sein müffen. Bu einer am Sonntag bei Dstadt abgehaltenen der artigen Versammlung hatten sich etwa 1200 Wähler zusammengefunden. In der Steuerfrage wurde beschlossen, daß gleichmäßige Grundsteuern einzuführen und die Bedürfnisse für die Staatsausgaben nach den Vermögensverhältnissen zu reguliren seien. Hinsichtlich der Vertheidigungsfrage erklärte die Versammlung, daß das dem Könige zustehende Recht einer Kriegserklärung an fremde Staaten nicht mehr bestehen solle. Weitere Resolutionen wurden bezüglich des Stimmrechtes und des Unterrichtswesens gefaßt; die erstere derselben will das Stimmrecht bedeutend erweitern, lettere die Trennung der Schule von der Kirche und sonstige Abänderungen der bishe rigen Ordnung des Schulwesens herbeiführen. häufi ſamte ju Te neigt, Jumef abfol fhent Der neulich in Warschau verhaftete Attentäter auf einen Polizeiagenten heißt Junowitsch und ist ein Student der orthodoren theologischen Akademie in Moskau. Ein Gerücht behauptet, daß die Polizei in ihm einen guten Fang gemacht habe, indem er Aufträge sehr gefährlicher Art gehabt habe. Seine beiden Genossen sind entflohen. Die Verhaftungen wie auch die Verhöre der Verhafteten werden mit strengster Heim lichkeit vorgenommen. Gestern verlautete, daß soeben wieder einige russische Gerichtsbeamte aus Plozt in die Warschauer Citadelle( politisches Gefängniß) gebracht worden sind. Die Konservativen in England, die bisher deutschund Bismarckfreundlich waren, sind seit dem Auftreten des Grafen Münster auf der verfloffenen Konferenz gegen das Deutsche Reich" sehr verschnupft. Das Hauptblatt der Torys, ber ,, Standart", macht seinem Unmuthe in folgenden Worten Luft: Fürst Bismard thut, was ihm beliebt. Wir werden uns nicht beunruhigen lassen, weil er in böser Laune ist, noch werden wir ermangeln, den Grafen Münster nöthigenfalls daran zu erinnern, daß Deutschland noch nicht das ganze Europa ist, oder daß der beleidigende Unfinn der Berliner Beitungen, die ihren Sold von Varzin beziehen, in England nach ihrem wirklichen Werthe beurtheilt wird. Die Freundschaft Deutschlands ist keineswegs unentbehrlich für England, obwohl es nicht sehr lange her ist, daß die Freundschaft Englands so absolut unentbehrlich für Deutschland war, daß ohne dieselbe Elsaß und Lothringen im gegenwärtigen Augenblicke französisches Territorium sein würden. Es heißt kaum zu weit gehen, wenn wir hinzufügen, daß ohne unsere Freund schaft Elsaß und Lothringen wiederum französisches Territorium werden mögen." Man merkt die Absicht! Die Konservativen lieben es bekanntlich als Feinde des mobilen Kapitals aufzutreten. Gegen diesen Sport ist nicht viel einzuwenden, er kann manches Gute gegen seine eigne Abficht schaffen. So hat die Kreuzztg." jüngst wieder einmal ein wundersames Mittel entdeckt, um den Giftbaum der Börse", welchen fie mit besonderem Haffe belegt, zu beschneiden: Die politischen Blätter sollen nämlich nicht mehr den Courszettel der Börse bringen und der Staatstelegraph Börsennachrichten nicht mehr verbreiten dürfen. Ueber die Wirksamkeit des Vorschlages kann man verschiedener Ansicht sein, nicht aber über die Absicht, welche ihn hervorge rufen hat. Der alten Heuchlerin Kreuzzeitung" ist es gar nicht darum zu thun, die wirklichen Schäden zu bekämpfen, welche der Kapitalismus mit sich bringt. Ihr wäre es zwar ganz recht, wenn das ganze, selbstverständlich das mobile, Rapital Dom Staate fonfiszirt würde, aber nur damit der Staat es in die Taschen der Herren Großgrundbefizer, der Agrarier, steckte. Da würde es allerdings nicht lange fest figen, sondern sehr rasch wieder mobil werden. Aber dann wiederholt man die Ronfistation und hilft den Gutgesinnten wieder auf die Strümpfe und so fort bis in die Ewigkeit: Das wäre ein sehr unterhaltsames Spiel und der Herr Landbaron tränke seinen Champagner in Ruhe und mit Freuden und der Bauer frohnte wieder und wäre leibeigen, wie in der guten alten Beit. Schlimm, daß fie vorbei ist und niemals mehr kommen wird trop der Kreuzzeitung" und ihren Vorschlägen. Auf Befehl der russischen Regierung vermuthlich loben jezt Petersburger Blätter die Massenausweisung der Russen aus Berlin und finden sie ,, im Interesse der ErhalBekanntlich tung der staatlichen Ordnung nothwendig."- Bekanntlich hatte die Berliner Polizei gesagt, die Ruffen in Berlin seien faft sämmtlich Schwindler und eine Pestbeule" für Handel und Verkehr. Und dazu müssen die Petersburger Blätter auf Kommando Beifall spenden! Wie tragikomisch. Uebrigens glaubt ein Korrespondent der Allg. Stg.", daß nächstens auch Angehörige anderer Staaten sich der gleichen Aufmerksam feit zu erfreuen haben würden. Nun der Appetit kommt beim Effen! gezwi timm gerne nicht litten währ engen bürge nichts Kinde verur daß i austu ringer jedenf Slei möge beime Mitb dag n trete als a Drten Was in Rußland alles verboten ist, geht aus folgender Liste der Autoren hervor, die dort deshalb vermuthlich nicht gelesen werden dürfen, um die Aufklärungsthätigkeit der Re gierung nicht zu hemmen: L. und A. Agassiz, Fr. K. Büchner ( Verfaffer von Kraft und Stoff"), Istander( Aler. Herzen), H. Quetelet,. Laffalle, Lubbock, Ledy, Louis Blanc, Lewes, Lyell, Marr,. St. Mill, Proudhon, Rochefort, Bola, Reclus, Adam Smith, Spener, Karl Vogt, Zimmermann, Schweißer, Joh. Scherr u. s. m. Nimmt man noch die zahlreichen ruffi schen Autoren hinzu, so wird die Liste eine recht beträchtliche Ist es da bei der so aufopfernden Thätigkeit der ruffiſchen Censur ein Wunder, wenn Rußland, wie die Panslavisten be haupten, die westlichen Staaten in der Kultur so bedeutend überholt hat? legt feble, ja m belt, Steu follte die nur d rechts zum Wenn berge noch fein. tonne fte fic Heine Drad Spiel meifte Aber nugt ala Kinde Der franzöfifch- chinesische Konflikt scheint einen afute ren Charakter anzunehmen. Am Morgen des 9. Auguft wurde den chinesischen Behörden eine Frist von 24 Stunden be Nun, willigt, um die letzten von der französischen Regierung gestell ten Forderungen zu unterzeichnen. Sollte kein Einver nehmen zu Stande kommen, würde die Escadre sich sofort der Bescadores- Inseln bemächtigen, welche in der Mitte der Meerenge liegen, die Formosa vom Festlande trennt, sowie der Stadt Anery, deren Hafen einer der besten Chinas ist, die wohl hart am Festlande, doch auch auf eine Insel gelegen ist, was die Besetzung und die Vertheidigung bedeutend erleichtert. Die Insel, auf der Anery liegt, heißt Hia- Men; sie hat ungefähr 95 Kilometer im Umfange und 400 000 Einwohner, von denen fast 300 000 auf die Stadt selbst entfallen. Der Kanal, welcher fie vom Festlande trennt, so weit wird es wohl nicht kommen. Da aber auch die Wighs und die englische Regierung selbst auf den Fürsten Bismarck und das Deutsche Reich längst nicht gut zu sprechen sind, so fieht man, daß unsere allseitig vielbelobte und vielgerühmte auswärtige Politik doch nicht immer Erfolge erzielt. Durch die Annahme der Revisions- Vorlage im fran zösischen Kongreß mit der großen Majorität von 509 gegen 172 Stimmen ist die Stellung Ferry's von Neuem gefestigt wor den. Zuweilen schien es im Wogen der erregten Debatten als wackele der Ministerstuhl bedenklich, aber die gefügige Majorität versäumte nicht den Ministerpräsidenten durch Ablehrung aller Anträge der Opposition zu zetten. Sie betrieb, wie sie es selber nannte, bethlehemitischen Kindermord an allen Abän derungsvorschlägen. Nur mit geringen Aenderungen ist der Regierungsentwurf von der Nationalversammlung versehen worden. Die Regierung wird nun gut thun, ein scharfes Auge auf den Grafen von Paris zu haben und ihn bei dem ersten besten Wie es so häufig bei politischen Polizeifängen der Fall ist, die der Welt mit großem Eflat verkündet werden, scheinen auch diesmal Dolche, Dynamit und Pulver, die in Hamburg gefunden sein sollten, sich in eitel Dampf zu ver flüchtigen. 8wei von den Seeleuten, die als gefährliche Anar chisten und Dynamiteurs eingezogen sein sollten, find, wie schon gemeldet wurde, wieder entlassen und auch die beiden anderen Verhafteten werden wahrscheinlich demnächst vorläufig aus der Haft entlassen werden. Es scheint sich um einfache Rolportage verbotener Druckschriften zu handeln, für welche die Schuldigen allerdings schwer genug werden büßen müssen. Irgend welche anarchistische Komplote, die dabei in Frage kommen könnten, sind aber ausgeschlossen. ,, Und bist Du seit damals nicht in der Heimath ge wesen?" Fast dreizehn Jahre nicht." ist an drei Kilometer breit. Lokales. pabl Zu den Wahlen. Die„ Voffische Zeitung" schreibt:„ Nach einer von der„ N. A. Ztg." reproduzirten Notiz der Elberf Versuch, sich als Prätendent aufzuspielen, zum Lande hinaus: 3tg." hätte das offizielle Organ der sozialdemokratis zujagen, wie es das Gesez vorschreibt. Eine Konfiskation der liegenden Güter des Hauses Orleans, welche die Republik 1871 unnöthigerweise wieder herausgab, wäre das zweite und fräftigere Hausmittel, um das ,, Haus Frankreichs" vom Uebermuth zu heilen. Ah, man gewöhnt sich an die Abwesenheit. Vieles hat fich inzwischen drüben verändert. Erinnerst Du Dich, daß ich einmal als Knabe die Ferien mit Dir in Figron- Hall vers lebte? Als ich vor zwei Jahren zu Hause war, suchte ich alle die alten Pläge wieder auf. Schloß Bide war an dem Abend prächtig erleuchtet. Es war eine Kindergesellschaft dort, Lord Bide's Aeltester hatte Geburtstag." Lord Bide ist verheirathet?" fragte Jasper mit versagender Stimme. Die Epidemie breitet sich in Frankreich immer mehr aus, in den letzten acht Tagen hat sie bedeutende Fortschritte nach dem Westen und Norden von dem eigentlichen Infektionsberde Marseille- Toulon gemacht. Von dem Departement SeeAlpen bis nach Carcasonne( Aude) und Perpignan( Oft- Byre Ja, er heirathete seine Koufine. Dein Gut, Jasper, ift leider Deinen Händen entschlüpft." „ Ich vermochte es trot jahrelanger Mühen nicht zu retten." Fräulein Barth hat es glänzend in Ordnung gebracht. Du würdest es kaum wiedererkennen." ,, Wer?" brüllte Jasper. schen Partei in den Berliner Reichstagswa fel u Latt niger auf folde 3 Wie thr R nes berd anwa ferer aller freisen bei Stichwahlen den Deutschfreifinnigen die Unter stügung der Sozialdemokraten in Aussicht gestellt. Sn Berlin hat es sich bei Stichwahlen zum Reichstage immer nur um fortschrittliche und sozialdemokratische Kandidaten gehandelt." Uns ist von einer solchen Inaussichtstellung nichts be fannt die Berliner Arbeiter werden fich wohl um die anderen Parteien wenig oder gar nicht bekümmern und sich alle Mübe geben, wie fich das von selbst versteht, ihre Kandidaten durd zubringen. zimmer ein. Sein Kopf wirbelte ihm. Er konnte diesen Knäuel mit der Abwicklung meiner hiesigen Angelegenheiten fertig von Neuigkeiten nicht entwirren. Myra noch unverheirathet! Myra die Befizerin von Fizroy Hall! Sie hatte ihm in jenem Briefe, der ihn veran laßte, sich mit der Ozeantönigin" einzuschiffen, geschrieben, ste werde das Gut um seinetwillen laufen. " Nun, Fräulein Myra Barth, die Erbin Sir Gilberts. Wir waren einmal mit Deinem Vater bei dem Baronet. Die Tochter war damals in Frankreich in Penfion. Sie ist es, die jetzt die Fipron'schen Beftzungen faufte." Am nächsten Tage besuchte er wieder das Hospital. Sam Porter erschien ihm wie ein Bote aus der Heimath, wie ein Glied, das ihn mit dieser verband. An Sam's Bett fand er seinen Freund, den Kapitain. ,, und wohnt sie dort?" fragte Jasper, fich gegen eine große Pyramide von Rofosbäumen lehnend,- er war so er war so schwach, daß er sich taum aufrecht halten konnte. " Sam lag in starkem Fieber. Seine erregte Phantasie beschäftigte sich ausschließlich mit den Umständen seiner gewaltfamen Entfernung aus der Heimath. Er erzählte seinen Gäften die traurige Geschichte. Nein, fte wohnt in dem Barth'schen Schloß. Du kannst Dir nicht denken, wie schön sie ist. Ich sah sie in ihrem Park spazieren gehen. Sie war in tiefer Trauer, und drei Kinder von acht bis zehn Jahren begleiteten fie." ,, So ist sie also doch verheirathet?" Aber ich entfam jenem verwünschten Schiff gerade, als die Briefe des Doktors mir den Tod der Meinigen meldeten. Was sollte ich da noch drüben? Und so nahm ich Dienst auf Ihrem Schiff, Herr Kapitain." werden." wobr iepig Stä fchaff bat, eifent überg aus ner 31 gemel Dies und Da Das παιδ Derfo Daß e Scha " Ich danke Ihnen, gnädiger Herr, aber ich weiß eigent lich nicht, was mich zurüdführen sollte. Ich habe ja teine Heimath mehr und Niemand erwartet mich dort." wird Nach riann zur fechai aufen wand bingu unter Reich gann fumm War das nicht auch Jaspers Fall? Weshalb trieb es ihn an die Gestade Englands zurück? Sollte er wie ein Gefpenft aus der Vergangenheit emporsteigen? Sollte er, ein armer, ernster, früh ergrauter Mann zu dem Mädchen zurüdfehren reißen? Zu dem Mädchen, dem er in den heiteren Stunden das er sich Jahre lang bemüht hatte, aus seinem Herzen zu der Jugend, des Reichthums und des Vertrauens seine Liebe ,, Und das war gut für mich, Porter," sagte der Kapitain. Ohne Sie hätten die Wellen mir längst Jhr Grablied gesungen. Wiffen Sie noch, wie ich über Bord fiel und Sie mir nachsprangen und mich retteten?" Das war nichts Großes." " Und fanntest Du Porter?" fragte der Kapitain seinen Jugendgefährten. " Nein. Die Trauer trägt sie seit ihres Vaters Tode, er zählte man mir. Ihr Vermögen soll sich unter ihrer Verwal tung wunderbar vermehren. Aber was nügt ihr das, Sie mird feinen anderen Erben haben, als einen gewiffen Wrigley, eine Art Schlange, der einen Parlamentsfit für sich erbeutet hat und von dem Niemand Gutes spricht. Fräulein Barth meidet ängstlich die Gesellschaft, wo sie leicht den vornehmsten und reichsten Gatten finden könnte. Dieses verdammte Klima taugt nicht für Dich. Du siehst sehr elend aus. Ich würde Dich auffordern, einen fleinen Ausflug mit mir zu machen, aber unser Schiff begiebt sich an einen noch schlimmeren Drt. Wir segeln in einigen Tagen nach Siam ab." Jasper's mittheilsamer Freund war gegangen und Jasper wankte in sein Haus zurück und schloß sich in seinem Schreib" Ich habe herausgefunden, daß er bei Freunden von mir bedienstet war." Die beiden Herren traten bei Seite. ,, Armer Bursche, ich glaube nicht, daß er wieder genesen wird und wenn er sich doch durcharbeiten sollte, wird das lange Beit bedürfen und mein Schiff muß morgen fort." dargebracht hatte? Er wurde oft wieder unschlüssig, aber das Gefühl, das ihn allmächtig zu Myra hinzog, überwog und beflegte Einst hatte er auf einen Ruf Myra's alle Vortheile einer glänzenden Stellung in wilder ba aufgegeben, jest ordnete er mit der Bedächtigkeit des ge reiften Mannes die geschäftlichen Beziehungen zu seinen Rom alle Bedenken. pagnons. Einst würde er mit dem nächsten Schiff nach England ge flogen sein, aber damals umdüsterte fein dunkler Schatten feine Liebe und seine Hoffnung. Louis ein Dampfer, dessen Ziel Egypten war. Jasper's bis di Bujan theilu auf m befom unsoli Dorha wiffen ebren fges * D Schmu Bogen an ez nam Hände He er ift es mus einma Der 11 zu ziel r. welche Als Sam genesen, fand sich kein Schiff, das um das Rap zu segeln bestimmt, dagegen lag im Hafen von Port Firma hatte wichtige Geschäfte in Alexandrien, auch war e wünschenswerth für dieselbe, daß eins ihrer Mitglieder Sicilien und Lissabon besuchte. Jasper verzögerte deshalb seine b teise nicht länger, sondern entschied sich dafür, mit diefem Fahrzeug das rothe Meer zu durchkreuzen und fich über Sues wo damals noch fein Kanal eriftirte, nach Alexandrien und von dort aus wiederum zu Schiff nach England zu begeben. Jasper Fizroy benachrichtigte keinen seiner Bekannten da von, daß er noch lebe und der Heimath zusteuere. Jeder, ber seiner Vergangenheit angehörte, war außer Myra tobt für ihn und fie wollte er nicht unvorbereitet überfallen, um vielleicht ihr Leben mit seiner schmerzlichen Gegenwart zu trüben. Er wollte sich durch eigene Anschauung, durch eigene Br fung überzeugen, ob es nicht beffer für ihn sei, wieder mit be nächsten Schiff nach der traumhaften Ferne der Infel Mauri " Ich werde nach ihm sehen," sagte Jasper. Als der Kapitain ging, legte er Sam's EntlassungsZeugnisse und einen kleinen Beutel mit Geld unter das Kopfkiffen des Kranken. Sam nahm diese Wendung der Dinge nicht so leicht, als Jasper gehofft hatte. Das Schiff war seine Heimath, die Mannschaft seine Familie geworden; er blickte sein Entlassungszeugniß mit thränenvollen Augen an, jede Hoffnung, jede Busammenges hörigkeit zu Menschen schien ihm jest entzwei geschnitten. Faffen Sie Muth, Porter," sagte Figroy. Ich be absichtige mein Geschäft hier aufzugeben und nach England zurückzukehren, und will Sie als meinen Diener mit mir nehmen. Bis Sie wieder hergestellt sind, werde ich auch tius zu entschwinden. ( Fortsetzung folgt.) gegeni Seife anprei Straß mann hält, werder weiter Weife manne erwäh trieben Der Ki Händl In hat mrd, In hat im om Fälle eine Ab aren ward reter olu Ber ten Spe ngen an t, in artei und ingo Boll ränft ritas die 5 ein inf will. nicht ſchen auf t der Frücht nacht habe wie Seim pieder Hauer ender nicht Re ichner rzen), ewes, eclus weißer, ruffi tliche. ifchen en be cutend afute vurde en be geftell Ders fofort he in tlande beften einer igung beit und Stadt trennt, Nath Elberf rati abl Unter t. In er nur nbelt." 5ts be nderen Mübe Durch fertig eigent t feine es ihn lefpenft armer Hebren zen zu tunden Liebe Befühl, befiegte r baft es ge Myra's Rom ind ges n feine m bas Bort asper's war e Sicilien ne Ab Diefen t Sues ind von ten da er, ber Für ihn ielleicht te Br nit bem Mauri die Polizeivorschrift gefehlt, wenn er sein Fuhrwerk stehen läßt, um das Ausrufen zu besorgen. Muß er nun auf Verlangen des Schußmanns sofort weiter fahren, so finden die nach ihm kommenden Kauflustigen den Wagen nicht mehr und alle seine Mühe ist vergebens gewesen, ja er hat nur die Leute unnüt belästigt. Dieser Zustand ist auch für das Publikum wenig erfreulich. Es handelt sich dabei um den Verkauf nothwendiger und in der gegenwärtigen Jahreszeit sehr gesuchter Nahrungsmittel, um junges Gemüse, Obst und dergl., und es ist jedenfalls fein erwünschter Zustand, wenn dieser Verkehr durch zu weitgehende Polizei- Verordnungen beeinträchtigt wird, und der Geschäftsbetrieb eines solchen Händlers in furzen Intervalien durch deffen Aufenthalt in Perleberg" unterbrochen wird. R. Unsere Kinder verunglücken in den Straßen so häufig, daß es uns absolut nothwendig erscheint, die Aufmertfamkeit unserer Mitbürger ganz besonders auf diesen Punkt ju lenken. Man ist bei vorkommenden Fällen immer leicht geneigt, der Unbeaufsichtigung durch die Eltern die Schuld beiumeffen. Allein man erwägt nicht, daß es den meisten Eltern absolut unmöglich ist, ihren Kindern die gehörige Aufsicht zu schenken; der Vater fann sich höchst selten und die Mutter gezwungen mit zu verdienen sehr wenig um die Kinder fümmern. Nun fommt hinzu, daß die armen Kleinen nirgends gerne gesehen werden: auf dem Hof will der Hauswirth ste nicht haben, auf dem Bürgersteig werden fie auch nicht gelitten, und da man doch nicht verlangen kann, daß fie fortwährend in dem schon an und für sich ungesunden und be engenden Zimmern hoden sollen, in denen unsere ärmeren Mitbürger oft noch waschen und lochen müssen; so bleibt für sie weiter nichts, als die offene Straße. Aber auf den Straßen droht den Kindern fortwährend die Gefahr, in irgend einer Weise zu verunglüden, es müßte deshalb dafür Sorge getragen werden, daß ihnen Bläge angewiesen würden, wo sie spielen und fich austummeln lönnten. Leider ist dies bis jezt nur in ganz ges ringem Grade geschehen, unfere Kommunal Verwaltung hat jedenfalls wichtigere Dinge zu thun, als fich mit solchen Sleinigkeiten" zu befassen. Doch dem sei wie ihm wolle, möge man auch von dieser Seite der Frage feine Wichtigkeit beimeffen, so find wir doch überzeugt, daß die Mehrzahl unserer Mitbürger hierüber anders denkt. Und deshalb fordern wir, daß man endlich einmal dieser unendlich wichtigen Frage näher trete und Sorge dafür trage, daß sowohl innerhalb der Stadt als auch in unmittelbarer Nähe derselben, an verschiedenen Orten, in allen Stadttheilen, Spielpläge für die Kinder angelegt werden. Man sage uns nicht, daß es hierzu an Mitteln fehle, man hat zu minder wichtigen Sachen immer Geld, ja man hat Tausende übrig, wenn es sich darum hanbelt, einen angeblich verdienstvollen Mann aus der Tasche der Steuerzahler eine Extra- Gratifikation zu bewilligen. Weshalb follten nicht für die Regelung einer so eminent wichtigen Frage die Mittel vorhanden sein?! Wir wollen beispielsweise hier nur auf einen schönen, herrlichen Play hinweisen, den Platz rechts vor dem Schlesischen Thor, wo jest unsere Strieger" zum Wohl des Vaterlandes mit dem Gewehr hantiren und der, wenn wir nicht irren, sogar von den städtischen Behörden dazu hergegeben worden ist. Solch ein Platz- und es giebt deren noch viele- würde für die Kinder ein prächtiger Spielplatz ein. Man muß die Kinder beobachten, um wahrnehmen zu file fich auf diesem Plage tummeln, welche Freude auf den tönnen, mit welchem Wohlbehagen, mit welchem Bergnügen Meinen Gefichtern glänzt, wenn es ihnen gelingt, hier ihre Drachen in die Luft zu entsenden, oder ein anderes beliebtes Spiel zu entriren. Doch nicht immer gelingt es den kleinen, meistens müffen sie den Blag für die Soldaten räumen. auzt wird, werden die Kinder von einem Wächter fortgejagt, Rinder sich auf ihm austummeln. Die nägelbeschlagenen Stie als ob es dem Rasen schaden würde, wenn die armen fel unserer Vaterlandsvertheidiger, die sich stampfend und im Laft darüber hinbewegen, nugen denselben jedenfalls viel we niger ab. Sollte unsere Stadtverwaltung nicht lieber überall folche Bläge anlegen und dazu Wächter anstellen, welche dar ihr Kind im Grünen und unter Aufsicht eines erfahrenen Man Wie beruhigt würden die Eltern sein, wenn sie wüßten, daß nes spielt? Freilich ist bei derartigen Institutionen nichts zu ,, verdienen", es handelt sich jedoch hier um das Wohl der her anwachsenden Generation, und namentlich um die Kinder un " Das Knochengerüst eines männlichen Individuums, welches nach dem stattgehabten gerichtlichen Befunde vor einer Reihe von Jahren durch Schläge auf den Kopf ermordet und dann verscharrt worden war, ist, wie wir berichtet haben, vor einiger Zeit auf dem Ackerlande des Dominiums Mohsau bei Züllichau beim Ausgraben von Bausand gefunden worden. Schon wieder wird uns von einem ähnlichen Fall Mit theilung gemacht, der die Polizeibehörden beschäftigt, um Licht in die dunkle Affaire zu bringen. Das Publitum fann event. einen nicht geringen Antheil an dieser Thätigkeit nehmen, wenn es sich der Vorgänge von etwa fünfzehn Jahren erinnert. Beim Ausgraben des Fundaments des Hinterhauses Richtstraße 13 zu Frankfurt a. D. wurde nämlich das Stelett eines Mädchens im Alter von etwa 12 bis 16 Jahren aufgefunden. Die von den Gerichtsbehörden angestellten Ermittelungen haben nun zu der Annahme geführt, daß der Leichnam zur Beseitigung der Spuren eines an dem Mädchen verübten Verbrechens auf der gedachten Stelle vergraben worden ist. Nach dem fachmännischen Urtheile muß zwischen Begehung der That und der Gegenwart ein Zeitraum von etwa 15 Jahren verflossen sein. Anhaltspunkte über die That bezw. den Thäter fönnen nur dann ge schaffen werden, wenn Personen ermittelt werden, welche über das Verschwinden eines jungen Mädchens in oben gedachter Gegend und in der erwähnten Beit Auskunft zu geben vermögen. Groß- Feuer in Rigdorf. Ein mächtiger Feuerschein gab in der vergangenen Nacht gegen 12% Uhr Kunde von einem größeren Brande und veranlaßte die Posten auf den Feuerwachen, ohne das Alarmzeichen abzuwarten, zur Ermunterung der Mannschaften. Als Brandstätte wurde demnächst durch den Feuermelder der Gasanstalt in der Fichtestraße der Richardplay bezeichnet. Als die zwei nach dort entsandten Löschzüge an Drt und Stelle eintrafen, war der Brand von der Kirdorfer Feuerwehr und der von den Nachbarorten herbeigeeilten Hilfe bereits im großen Ganzen bewältigt, so daß den hiesigen Abtheilungen nur noch übrig blieb, fich an dem Ablöschen zu be= theiligen. Der Rirdorfer Ortsfeuerwehr ist jedenfalls die größte Anerkennung über ihre Leistungen zu zollen, da ste troß der widrigen Verhältnisse, die fich in Folge Wassermangels fühlbar machten, das Menschenmögliche in der Begrenzung des Brandes erreicht hatte. Vollständig vom Feuer zerstört find zwei einstöckige Wohnhäuser, drei Scheunen mit ihrem Inhalt an Halmfrüchten und verschiedene fleine Stallungen. In legteren fanden das Pferd eines Gendarmen und ein Schwein den Flammentod. Dem Vernehmen nach soll Brandstiftung vorliegen und der Thäter sich bereits hinter Schloß und Riegel befinden. Als muthmaßlicher Brandstifter ist der früher im Dienst des Landwirths Herrn Wanzlich stehende Knecht Blankenburg, der zur Zeit in Bukow wohnt, verhaftet worden. Bl. hatte im Laufe des gestrigen Tages wegen Lohndifferenzen mit ferer ärmeren Mitbürger. Und gerade deshalb ist es Pflicht seinem früheren Brodherrn einen Termin gehabt, der zu Un aller wirklich selbst los für das Wohl der gesammten Ein wohner strebenden Männer, energisch zu fordern, daß dem iesigen Zustande ein Ende gemacht werde. 8. Ueber den unerhörten Erzeß eines den besseren fchaffner, der sich gestern Abend in der Elfafferstraße abgespielt Ständen angehörigen Mannes gegen einen Pferdeeisenbahnhat, wird uns folgende Mittheilung gemacht: Als ein Pferde eifenbahnwagen der Ringbahn eben an der Ackerstraße vor übergefahren war, trat ein Passagier, ein feingekleideter Herr, gunsten des Klägers aussiel und liegt seitens der Untersuchungsbehörde die Annahme vor, daß Bl. aus Rache die entsegliche That vollführt hat. Der der Brandstiftung Verdächtige ist heute durch den Gensdarmen Caesar aus Bris geschlossen in das Amtsgericht eingeliefert worden. Die Sicherheitsbehörden find in unausgeseßter Thätigkeit die Beweiserhebungen für den Haftaten zu vervollständigen. Die Brandstätte selbst bietet ein troftloses Bild der Zerstörung. Erst um 4%, Uhr heute räumungsarbeiten auf den rauchenden Trümmern beschäftigt mußte. Die aus dem Innern des Wagens heraus und stellte den Schaff die Rixdorfer freiwillige Feuerwehr, welche mit den Aufner zur Rede, weshalb er nicht die Haltestelle Ackerstraße an= dies doch gethan, nannte der Herr den Schaffner einen Lügner Hühnern, Enten, Tauben, Schweinen 2c., welche in den Flam gemeldet hätte. Auf die Entgegnung des Schaffners, daß er und gab ihm zugleich einen so heftigen Stoß gegen den Leib, das Geld aus der Ledertasche fiel. Mehrere Fahrgäste ließen, demnächst vernichtet zu werden. daß der Schaffner vom Wagen auf die Straße stürzte und ihm Bersönlichkeit des betreffenden Herrn feststellen, welche ergab, Nacht von Berliner Polizeibeamten und der Gendarmerie des Daß es der frühere Stadtverordnete K. war. Dem Schaffner fehlten von seiner Einnahme ca. 3 M. Gegen K. wird unverzüglich ein Strafantrag gestellt werden. men ihren Tod gefunden hatten, waren heute Mittag auf einen Haufen zusammengebracht und desinfizirt worden, um N. Eine Massen- Razzia wurde in der vorvergangenen Teltower Kreises auf den so berüchtigten Kölnischen Wiesen zwischen Berlin und Kirdorf vorgenommen. Das Resultat Bergnügte Kindergesichter fonnte man am Donnerstag Personen beiderlei Geschlechtes aufgegriffen und behufs FestRachmittag in der Reichenbergerstraße, an der Ede der Ma- ftellung ihrer Persönlichkeit nach dem Amtsgebäude und so fechsjähriges Kerlchen war an diesem Tage von einem Land: griffenen sollen sich wiederum mehrere schon längst gesuchte wandten hatte er eine fleine Geldtute mit 15 Einmarkstücken zur Ablieferung an seine Eltern empfangen. Die lettere Be dann nach dem Polizei Gewahrsam geschafft. Unter den ErVerbrecher befinden. bingung mochte er wohl vergessen haben und als er sich wieder schwer empfunden. Durch die strikte Beobachtung der Polizeig. Seitens der Berliner Zeitungshändler wird das Verbot des Zeitungsverkaufes während der Sonn- und Festtage unter seinen Spielkameraden befand, da erinnerte er fich seines Reichthums und vertheilte freigebig die Markstücke. Nun be gann ein vergnügtes Leben bei den Kleinen; wie die Bienen fummten fie nach allen Läden, wo Näschereien zu kaufen waren, Busammenhang ermittelten und den Eltern des Knaben Mittheilung zugehen ließen, denen es auch gelang, das Geld bis auf wenige Groschen, die bereits ausgegeben waren, zurück zu bekommen. Dem kleinen Leichifinn wurde nachdrücklichst sein hängen. Man kann bei diesem Vorgehen doch unzweifelhaft unsolides Verfahren flar gemacht, während seine Gespielen die Dorhandenen Quantitäten von Bonbon und Gerstenzucker ge vorschrift, welche nach bekanntgegebenen Schreiben des Polizei Präsidiums vom 28. v. M. an einen hiesigen Beitungsspediteur den Verkauf von Zeitungen nach 9 Uhr Vormittags gänzlich ausschließt, erwächst den Verkäufern ein nicht unbeträcht licher Schaden. Nicht mit Unrecht führen sie an, daß sie für ihr Gewerbe ebensogut Steuern bezahlen, wie die Ladenbefizer und diese doch nur veranlaßt werden, während der Zeit des sonn- und festtäglichen Gottesdienstes ihre Schaufenster zu vernur die Heilighaltung der Zeit des Gottesdienstes im Auge haben und da würde es genügen, wenn wiffenhaft nach Köpfen unter sich vertheilten und beim Ver- die Zeitungsverkäufer denselben Bestimmungen, d. h. die jebren dieser Raritäten über den schnellen Wechsel alles Bes Ages" in unserer Zeit philosophische Betrachtungen anstellten. g. Die schönen Verblendsteine des Stadtbahnviadukts an der Stralauerbrücke zeigen von Weitem eine ganz Schmuzige Farbe, während diejenigen an den Längsseiten der an ersteren, daß fie vollständig mit Schriftzügen, Personen Bogen fast neu erscheinen. Beim Nähertreten bemerkt man Verhängung ihrer Kasten bezw. Einstellung des Verkaufes während der Stunden der Andacht, unterworfen würden. Wie wir hören, beabsichtigen die Zeitungsverkäufer in diesem Sinne beim lönigl. Polizeipräsidium vorstellig zu werden. 6. Mai d. Js., 12. April v. Js. und am 28. November 1882 statt. x. Ein recht beirübender Unglücksfall ereignete fich am Mittwoch Nachmittag in der Eckert'schen Maschinenfabrik. Dem Schmid Neckin flog nämlich ein Stahlsplitter mit solcher Kraft in das linke Auge, daß derselbe sofort in die Augenflinit des Profeffor Herrn Hirschberg geschafft werden mußte. Es besteht leider nur sehr wenig Aussicht, das verlegte Auge zu erhalten. Gerichts- Zeitung. Nette Dienstboten. Das Haus Mohrenstraße 8 war am Abends des 15. Juli cr. der Schauplatz einer turbulenten Szene. Der Befißer desselben, Herr Werner, hatte soeben eine Badereise angetreten und seine beiden Bediensteten, der Portier Friedrich Babel und der Kutscher Johann Natow wußten ihrer Freude darüber, daß sie nunmehr für einige Beit des läftigen Beaufsichtigtwerdens enthoben waren, dadurch Ausdruck zu geben, daß fie eine gemeinschaftliche Kneiperei in Szene setten, bis sie Beide in hohem Grade berauscht waren. In diesem Bustande machten sie ihrem Uebermuthe dadurch Luft, daß fle mit einigen Hofbewohnern einen Streit vom Baune brachen, der sich zunächst durch laute gegenseitige Schipfereien äußerte und gerade in Thätlichkeiten auszuarten im Begriffe war, als der Wächter, von den Nachbarn aufgefordert Ruhe zu stiften, auf der Bildfläche erschien. Der Born der Berauschten wandte sich nunmehr gegen diesen Beamten und anstatt dessen Aufforderung, sich stille zu vers halten, zu folgen, überhäuften sie denselben mit Schmähungen und Beleidigungen. Dieser mußte schließlich einige Schußleute zu seiner Unterstügung herbeiholen und sollten die Tobenden nunmehr zur Wache istirt werden. Aber die Beamten hatten trog ihrer Uebermacht einen schweren Stand; die zu Arretirenden septen sich wie rasend zur Wehre und es währte geraume Zeit, bis dieselben überwältigt und durch Fesselung wehrlos gemacht werden konnten. Die Beamten hatten bei dem Kampfe mehr oder weniger Püffe und Schläge davongetragen und der Portier Zabel machte noch in gefesseltem Bustande seiner Wuth dadurch Luft, daß er eine große Thürscheibe im Werthe von 24 M. zertrümmerte. Auch auf der Wache setzten die Arrestanten ihr Toben fort und belegten die Beamten mit den gemeinsten Schimpfworten. Gestern wurden die Excedenten aus dem Untersuchungsgefängniß vor die 87. Abtheilung des Schöffengerichts geführt um sich wegen ihrer Frevelthaten zu verantworten. Beide waren reumüthig geständig und entschuldigten sich mit sinnloser Trunkenheit. Babel, dem außer Verübung groben Unfugs, Widerstand und Beamtenbeleidigung noch Sachbeschädigung zur Last gelegt wurde, mußte eine härtere Strafe wie seinen Komplizen treffen, er erhielt 2 Monate Gefängniß zudiktirt, während der lettere mit 6 Wochen davonkam. Die gegen den Banquier August Sternberg wegen Uebertretung des Aktiengeseßes erfannte 14 tägige Gefängnißstrafe ist durch Allerhöchste Kabinetsordre vom 23. Juli cr. in eine entsprechende Geldstrafe umgewandelt worden. Diese Begnadigung dürfte mit Rücksicht darauf erfolgt sein, daß in dem neuen Aktiengeseze für die Verstöße gegen die formellen Bestimmungen desselben nunmehr eine Geldstrafe zulässig ist, während nach dem seitherigen Gesetz eine solche ausgeschlossen war und auf Gefängniß erkannt werden mußte. Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. f. Die erste größere Versammlung der Berliner Arbeiterpartei fand am Donnerstag Abend im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise statt. Der weitaus größte Theil der unteren Räume des Gratweil'schen Etablissements in der Kommandantenstraße war zum Versammlungslokal hergerichtet und obwohl die meisten Tische und Stühle aus dem Saale entfernt worden waren, so war derselbe in allen seinen Theilen Kopf an Kopf gefüllt. Stadtv. Görcki sprach über die Stellung der handwerker und Arbeiter zu der deutsch freis. Parte i". Die Gegner behaupten- so äußerte fich Herr Gördiwir wählten das vorliegende Thema blos, um Polizei zu müssen Borwurf mit voller Entschiedenheit zurückweiſen. Ich glaube, gerade die Arbeiter haben den Beweis geliefert, daß ste ihre Prinzipien in keiner Weise verschleiern, sondern das, was fte für nothwendig halten öffentlich auszusprechen, auch thun. Gewisse Leute finden es fomisch, daß wir gerade die deutschfreifinnige Partei angreifen. Es ist doch selbstverständlich, daß wir in erster Linie den Gegner bekämpfen, der uns am näch sten steht. Bei den bevorstehenden Wahlen gilt es doch gerade die deutsch- freifinnige Partei die in Berlin alle Wahlkreise inne hat, zu bekämpfen. Die konservative Partei haben wir weniger zu fürchten. Der Redner gab nun einen geschichtlichen Rüc blick auf die Entstehung der Fortschritts und der deutsch- freifinnigen Partei, die wohl stets die Freiheit im Munde führen aber selbst, als sie die unbestrittene Herrschaft im Parlament hatte, für dieselbe nicht eintrat. Die deutsch- freisinnige Partei fei die Partei des Geldsackes, eine Gegnerin aller sozialer Re formen, sowie aller Geseße und Einrichtungen, die auf Hebung der Nothlage der Arbeiter gerichtet seien. Dir Arbeiter fönnen daher niemals für einen Deutsch- Freifinnigen, sondern nur für einen Mann stimmen, der mit aller Kraft für soziale Reformen auf freiheitliche Grundlagen eintrete. Ein solcher Mann repräs fentire fich im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise in der Berson des Tischler Franz Tupauer.( Stürmischer Beifall.) Schneider Pfeiffer: Vor drei Jahren habe Hofprediger Stöcker im zweiten Wahlkreise 12,000 und Profeffor Virchow 17,000 Stimmen erhalten. Es sei zweifellos, daß zu den 12,000 eine große Anzahl von Arbeitern beigetragen haben. Diesmal haben sich die Verhältnisse geklärt, die Sache dürfte fich anders gestalten, ganz besonders wenn man erwäge, daß schon 1878 der Arbeiterkandidat im zweiten Wahlkreise 8000 Stimmen erhalten habe. Wenn die Arbeiter diesmal ihre volle Schuldigkeit thun, dann bringen sie ihren Kandidaten in die Stichwahl und dann ist der Sieg der Arbeiter zweifellos.( Leb hafter Beifall.) Tischler Krause: Es ist hier sehr viel über die deutsch- freisinnige Partei gesprochen worden, es ist aber auch erforderlich, die Arbeiter vor der antisemitischen Bartei zu warnen,( Stürmischer Beifall und Widerspruch) d. h. die Antisemiten haben den Arbeitern bei der letzten Wahlbe wegung viel versprochen und nichts gehalten( Beifall und Die Antisemiten vertrösten uns lediglich auf das Jenseits. Wir wollen das Jrdische und überlassen das Jenseits den Betbrüdern.( Stürmischer Beifall und Lärm.) Arbeiter Voigt trat lebhaft gegen Virchow auf, da dieser es nicht verschmäht, mit Leuten in einer Partei zusammen zu fizen, die für Ausnahmegeseze gestimmt haben. Arbeiter Hildebrandt: Die Arbeiter müssen ganz besonders ihr Augenmerk darauf richten, die Wahl Stöcker's zu vereiteln. Es wäre eine furchtbare Schmach, wenn dieser Mann im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise gewählt würde. Herr Stöcker spielt wohl stets den Arbeiterfreund, allein bei Berathung des Unfallgesetes im Reichstage hat er es im Bunde mit seinen fich bereits einverstanden erklärte, aus dem Gefeße die Be stimmung gestrichen wurde, auch Arbeiter zu der Verwaltung der Unfallversicherungskaffe heranzuziehen. Pflicht jeden Arbeiters ist es, im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise für Franz Tuyauer einzutreten.( Lebhafter Beifall.)- Tischlermeister Mitan: Es sei diesmal gegründete Aussicht vorhanden, daß die kleinen Handwerksmeister nicht mehr für Stöcker, sondern für den Arbeiterkandidaten stimmen werden.( Lebh. Belf.) N. Durch einen Hufschlag verunglückt. Bei der Völkerschlacht bei Leipzig trug fich am legten Donnerstag in der Sterneder'schen Neuen Welt ein sehr bedauerlicher Unglücksfall zu. Befanntlich wirken dort bei diesem großartig militairisch Pferde mit. Die Schlacht war wie stets bisher bis zu den Hände, von denen die Namen geschrieben find, verrathen, daß pyrotechnischen Schauspiel zahlreiche Personen zu Fuß und zu fte erwachsenen und gebildeteren Personen angehören, und so à es umfomehr zu bewundern, wie ein derartiger Vandalis letten Phasen glüdlich verlaufen, als plöglich eins der Pferde Widerspruch). mus ausgeübt werden kann. Vielleicht richtet die Polizei hier wohl in Folge der in nächster Nähe explodirenden Feuerwerkszu ziehen. einmal eine furze Zeit ihr Augenmerk auf den Unfug. um einen der Uebelthäter festzunehmen und ihn zur verdienten Bestrafung r. Diejenigen Verkäufer von Nahrungsmitteln, welche ihre Waare in den Straßen ausbieten, find der Polizei gegenüber übel dran. Gewöhnlich wird dies Geschäft in der Weise gehandhabt, daß der Händler auf den Höfen seine Waare anpreift, während der mit diesen beladene Wagen auf der Straße in der Nähe wartet; aber da wartet auch der Schutzmann und achtet streng darauf, daß der Wagen nur so lange förper scheute, ausschlug und dabei den gerade vorübergehenden seit Jahren im Geschäft thätigen Oberkellner Eberding berartig in die Seite traf, daß der Betroffene bewußtlos zur Erde fürzte. Nachdem seitens eines hinzugerufenen Arztes anscheinend nicht unerhebliche innere Verlegungen konstatirt worden, mußte der Verunglückte sofort per Droschke in seine Wohnung geschafft werden. N. Bom Hinschlag getroffen. Die Leiche des jungen 22 jährigen Herm. Tabbert aus Rirdorf, der, wie wir vor einiger Zeit berichteten, beim Baden in der Spree bei Schönhält, als Räufer sich an demselben befinden und abgefertigt weide ertrant, ist nunmehr gefunden worden. Die gerichts- konservativen Freunden vermocht, daß, obwohl die Regierung werden; ist das nicht mehr der Fall, so muß das Fuhrwerk ärztliche Obduktion hat ergeben, daß T. von einem Hißschlag weiter, oder sein Inhaber wird zur Strafe notirt. Auf diese getroffen, untergegangen und ertrunten ist. Weife liegt es aber ganz in dem Belieben eines jeden Schuß mannes, den Handel mit Grünfram und Gemüse, der auf die erwähnte Art in allen Stadtgegenden sehr schwunghaft be trieben wird, zu unterdrücken; denn die Hausfrau, die fich in der Küche befindet, hört erst durch den im Hofe ausrufenden Händler von dessen Anwesenheit; aber dieser hat schon gegen g. Zur Ermittelung der Thäter einer Reihe von vorfäglichen Brandstiftungen in Johannisthal hat soeben der Regierungspräsident zu Potsdam eine Belohnung von 300 M. ausgesezt, nachdem die amtlichen Recherchen nach denselben erfolglos geblieben sind. Die in Betracht kommenden Brände, burch welche sechs Baulichkeiten zerstört wurden fanden am Arbeitsmaterial vorhanden, um Arbeitsmaterial vorhanden, um der Nachfrage genügen zu tönnen. Die Freie Drganisation junger Kaufleute, beziehungsweise sein Stellenvermittelungsbureau will daher nicht dazu beitragen, durch Heranziehung junger Leute von außerhalb das Berliner Angebot noch mehr zu steigern und dadurch die ohnehin zum Theil sehr niedrigen Salaire noch weiter herabzudrücken. Ein Brinzip, welches wohl nur zu billigen sein dürfte. Dagegen steht auswärtigen stellensuchenden jungen Kaufleuten die Vermittelung des Bureaus der Freien Organisation c. für jeden anderen Platz des deutschen Reiches unter foulanten Bedingungen stets zur Verfügung. Vakanzen und Stellengesuche find im Bureau, Große Frankfurterstr. 62, 2 Tr., anzumelden. Eine Mitglieder- Versammlung des Vereins zur Wah rung der Interessen der Klavierarbeiter findet am Sonn abend, den 16. b. M., Abends 8% Uhr, Kommandantenstraße 77-79 in den Gratweil'schen Bierhallen( unterer Saal) statt. * Der Fachverein der Tischler hält am Sonnabend, den 16. d. Wits., Neue Grünstraße 28 eine außerordentliche Generalversammlung seiner Mitglieder ab, mit der Tagesord nung: Ersagwahl des Vorstandes. Berathung wichtiger An träge. Verschiedenes und Fragekasten. Butritt nur gegen Vorzeigung des Quittungsbuches gestattet. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Eine zweite Vereinsversammlung findet am Montag, den 18. d. Mits., im Vorstädtischen Kafino, Ackerstraße 144, statt. * Eine große Tischlerversammlung mit wichtiger Tagesordnung findet am Sonntag, den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, im Lotal ,, Rönigsbant", vormals Mohrmanns Salon, Große Frankfurterstraße 117, statt. Auf der Tagesordnung steht: 1. Unsere jeßigen Forderungen nach den Beschlüssen der Kommission und Delegitenversammlungen. 2. Wahl von Ve trauensleuten. Referent Gust. Noedel. * Jm Lokalverband Berlin des Verbandes deutscher Zimmerleute findet in der nächsten Versammlung die Erfa wahl für das Kaffireramt statt, da der seitherige Träger des selben in der jüngsten Versammlung zurückgetreten ist. insbe Ju der Freien Vereinigung der Graveure, Giseleure u. Berufsgen., Annenstr. 16 im Restaur. Sahm, wird am Montag den 18. d., Abds. 8%, Uhr, Diskussion und Beschluß fassung über die Fragebogen zur Statistik stattfinden, sondere wird die Stellung der Prinzipale hierzu erörtert werden. Außerdem Verschiedenes und Kommiffionsberichte. Sämmtliche Mitglieder erscheinen pünktlich. Gäste will t. Die öffentliche Versammlung der Bauanschläger welche auf allgemeines Verlangen am Donnerstag Abend im Norden der Stadt, Linienſtr. 8 in Siemunds Salon stattfand, gab dem Wunsche nach baldmöglichster Beendigung des Strikes lebhaften Ausdrud. Herr Drthmann fonstatirte mit Ge nugthuung, daß die Bewegung im vorigen und in diesem Jahre ganz unbestreitbare und große Erfolge zu verzeichnen habe, namentlich in Bezug auf Lohnerhöhung, da die Tariflohnfäße im Allgemeinen bewilligt worden sind. Wenn auch nicht Alles erreicht, was erstrebt worden ist, namentlich die Unterzeichnung der Formulare feitens der Arbeitgeber, so liege dies einerseits an deren Hartnäckigkeit, andererseits an dem Indifferentismus der Arbeitnehmer; durch die Verzögerung der Unterschriften nehme die Bewegung einen schleppenden Gang an. Die Unterschriften feien aber unbedingt nothwendig, um die erzielten Erfolge nicht illusorisch zu machen. Der Strife sei erst dann als beendet zu betrachten, wenn die Unterschriften erfolgt find. Da der Strife aber ein Nachtheil für das ganze Baugewerbe sei, sollten, um denselben nicht noch länger hinzuziehen, die noch außenſtehenden Formulare bald der Kommiffion eingeliefert werden. In der Diskussion wurde allgemein der Wunsch baldigster Beendigung des Strifes laut, doch empfahl Herr Niemann nach proflamirtem Strikeschlusse den Generalfonds, Herr Hante dagegen die Lohnbewegungskommission fortbestehen zu lassen für event. spätere Fälle, doch wird hierüber eine demnächstige Versammlung zu befinden haben. Die Versammlung erklärte fich schließlich in einer Resolution mit den Ausführungen des Referenten einverstanden und beschloß: In Anbetracht der Lage unseres Strikes erscheint es höchst nothwendig, um Klarheit in die Bewegung zu bringen, es jedem Bauanschläger zur Ehrenpflicht zu machen, sämmtliche bisher verausgabten Formul are bis Sonntag, den 17. d. Mts., in unserem Bureau einzuliefern, damit die Kommission in die Lage versezt werde, über das weitere Verhalten Beschluß faffen zu fönnen." Schuhmachermeister Knaporan do: Ich bin feineswegs ein Gegner der Arbeiterpartei, denn ich bin selbst Handwerker, allein ich gehöre seit nunmehr zwanzig Jahren der konservativen Partei an, weil ich gefunden, daß diese Partei stets das Wohl des Volkes im Auge gehabt hat.( Beifall und stürmische Unterbrechung.) Es ist nicht wahr, daß die Konservativen die Arbeiter lediglich auf das Jenseits vertrösten.( Beifall und Unterbrechung. Nufe; Blödsinn! Sie haben ja so recht!) Meine Herren Ihre Zurufe und Unterbrechungen tönnen mich in feiner Weise irre machen. Ich habe nichts gegen einen Arbeiterkandidaten und würde für ihn eintreten, wenn der= selbe auf den Boden der christlichen Religion stände.( Stürmische Unterbrechung. Rufe: Schluß! Schluß!) Daß Hofprediger Stöder nur leere Phrasen hat, ist unwahr. Hofprediger Stöcker tritt vielfach ein, wo es gilt Noth und Elend zu beseitigen.( Beifall und Widerspruch.)- Medailleur Krohm: Ich muß dem Herrn Vorredner bemerken, daß die foziale Frage in erster Reihe eine Magenfrage ist und daß wir es demnach nicht mit Religion zu thun haben. Wenn Herr Stöcker in einzelnen Fällen mildthätig ist, so thut er blos feine Schuldigkeit, denn es ist genugsam bekannt, daß Geistlichen und ganz besonders Domgeistlichen sehr viele Gelder zufließen, um damit Mildthätigkeit auszuüben. Zu verwundern ist es nur, daß dieser Prediger der Liebe die Fackel der Zwietracht unter unsere Mitbürger geworfen hat und dadurch in einigen, geistig zurückgebliebenen Theilen unseres Vaterlandes edelerregende Bustände heraufbeschworen hat. Mögen die Arbeiter bei den kommenden Wahlen diesen Gegner, der für Ausnahmegefeße gestimmt hat, nicht unterschäßen, denn die Macht, die hinter demselben steht, ist eine sehr große.( Lebhafter Beifall.) Schuhmachermeister Rna porando: Es ist richtig, daß Hofprediger Stöcker für die Ausnahmegefeße gestimmt hat, er hat es gethan, wie er sich selbst ausdrückte, wie ein Vater, der sein liebendes Kind züchtigt.( Stürmisches Gelächter.) Hofprediger Stöcker ist gegen die Israeliten aufgetreten, er hat fie jedoch niemals aus unserem Staate herausjagen wollen, sondern er hat sie lediglich deshalb bekämpft, weil sie unfere chriftliche Religion in den Schmus traten. ( Stürmisches Gelächter und Schlußruf.) Niemals hat Hofprediger Stöcker Haß, sondern stets blos Liebe gepredigt und vor Gewaltthätigkeiten gewarnt.( Stürmisches, lang andauerndes Gelächter. Rufe: Frechheit!) Stadtverordneter Gördi: Der Freimuth, mit dem der Vorredner hier gesprochen, erregt meine volle Verwunderung. Ich kann es nicht fassen, wie man von einem Manne behaupten fann: er predige nur Liebe, der die ärgften Gewaltthätigkeiten auf seinem Gewissen hat. Ich erinnere nur an die Standalosa in Hinterpommern und an das Auftreten Auftreten Stöcker's in der Tisza- Eslar Affaire. Der Standpunkt der arbeitenden Bevölkerung Berlins zu den bevorstehenden Reichstagswahlen ist bereits flar gefennzeichnet. Ich muß jedoch noch ausdrücklich bemerken, daß die Arbeiter Berlins Alles daran segen werden, um es zu verhüten, daß ein Mann wie Stöcker in Berlin gewählt wird. ( Stürmischer Beifall.) Wenn irgend ein Wahlkreis in Hinter pommern den Mann ins Parlament schickt, so können wir nichts dagegen thun. Allein Ehrenpflicht jeden Arbeiters ist es, Berlin vor der Schmach zu bewahren, daß in der deutschen Reichshauptstadt einen Stöder ein Mandat übertragen werde. ( Stürmischer Beifall.) Es wurde schließlich eine Resolution acceptirt, laut welcher sich die Arbeiter verpflichten für die Wahl Tupauer's einzutreten. Alsdann schloß die Versammlung unter Hochrufen auf Tupauer gegen 11 Uhr Nachts. | An die Buchbindermeister und Fabrikanten der verwandten Berufe zu Berlin wendet sich die Lohntommiffion tommen. * Die Freie Organisation junger Raufleute bat als ständiges Lokal für ihre Versammlungen den Saal in den Gratweil'schen Bierhallen, Kommandantenstr. 77/79 gemiethet Die erste Versammlung in der neuen Saison findet bereits am Dienstag, den 26. d. M., Abends 8 Uhr statt. In derfelben soll über das abglaufene Sommer- Semester Bericht erstattet und ein neues Vereinsstatut zur Beschlußfaffung vorgelegt werden. Die Versammlungen finden dann regelmäßig jeden Dienstag statt. Im Fachverein der Schuhmacher findet am 18. Auguft, Neue Grünstraße 32, eine Versammlung statt mit der Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Liefländer über amerikanische Zustände. 2. Verschiedenes und Fragekasten. Göfte will fommen. Der Unterstüßungsverein deutscher Schuhmacher, Filiale Hamburg, hielt am Montag, den 11. August, im Lokale des Herrn Reuter eine Mitglieder Versammlung ab. Ebel eröffnete diefelbe um 7' Uhr mit der Tagesordnung: 1) Wo soll unser Verkehrs- Lokal sein, und wie regeln wir unsern Arbeitsnachweis. 2) Wo halten wir unsere Versammlungen ab. Bezüglich des ersten Punktes wurde bestimmt, das VerkehrsLotal vorläufig bei Herrn v. Salzen zu lassen, und der Vorstand beauftragt, Erkundigungen einzuziehen, ob es nicht möglich sei, in Hamburg einen Zentral- Arbeits- Nachweis zu schaffen. Bentral- Arbeits- Nachweis zu schaffen. Vermischtes. riche fret i Ruma 958 bie in 9 fich der tanischer bie Fra angereu Regieru wäre, f imerli Bestimm Gretutio des Sen ging bie begann, Paris, 12. August. Der„ Voltaire" bringt über den B such, den man am legten Sonntag in Meudon mit einem neuen Luftballon machte, nachstehende Einzelheiten.„ Die Luft schifffahrts Werkstätten befinden sich in dem Gestüte von Mew don. Sie find also durch hohe Mauern vor jedem profanen Blick geschüßt, und ich füge hinzu, daß patriotische Geheim Bum 2. Punkt stellt Baffle den Antrag, ein festes Lofal zu haltung die Regel des Hauses ist. Ich sprach mit dem n durch folgendes Schreiben: Wie Ihnen zur Genüge durch Nede und Schrift bekannt sein wird, beabsichtigen die Buchbindergehülfen Berlins in eine energische Lohnbewegung einzutreten. Die Forderungen der Arbeiter betreffen die Regulirung der Arbeitszeit und die Einführung eines Minimal lohnes von 18 M. Wir halten es für unsere Ehrenpflicht uns auf dem Wege der gütlichen Vereinbarung mit Ihnen ins Ein| bestimmen, wo die monatlichen Versammlungen abzuhalten sind, die Bestimmung des Lokals für außergewöhnliche Ver sammlungen aber dem Vorstand zu überlassen. Demgemäß sammlungen aber dem Vorstand zu überlassen. Demgemäß wurde das Lokal des Herrn von Salzen für die monatlichen Versammlungen bestimmt. Hierauf entspann sich noch eine lleine Diskussion über die Bekanntmachung der Versammlungen. Es wurde beschlossen, nur in einer Beitung annonciren zu laffen, welche auch die Berichte aufnehme. waren fondern Wenn nadträg bewillige auch nie bemnitat 93 Billen madhen, genieurhauptmann Paul Renard, dem Bruder des Offiziers, schifffahrtswerkstätten welcher die Lenkung des Luftballons erfunden hat. Die Luft schifffahrtswerkstätten so erzählte mir Paul Renato wurden 1877 gegründet und nach einem Befuche Gambettas stätten und ich wurde berufen, um ihn zu unterstügen. Arthur Krebs, heute Hauptmann bei der Parifer Feuerwehr, half und getreulich. Wir beschäftigten uns nicht allein mit der uf suchung der Leitung des Luftballons, sondern auch mit der Bildung einer Schule militärischer Luftschiffer; dieselbe leiftet bereits vortreffliche Dienste. Ich erwähne nur der Luftballon Rekognoszirungen, welche der Hauptmann und der Lieutenant Jullien, die heute der Gesandtschaft in Hué beigegeben find daß viele Kollegen dem Verein leider noch immer fern bleiben. den Expeditionskorps, die fich Hong Hoas und Bac Ninhs be Der zweite Punkt der T.-D. lautete: Wie verhält sich unser mächtigten, außerordentliche Dienste, Mein Bruder fand die Arbeitsnachweisebureau zur Schwindelproduktion? Diesbezüge Lösung der Leitung der Luftballons. Die Sache bestand darin, lich wurde nach langer Debatte folgender Antrag angenommen: die Treibkraft gut zu vertheilen. Ueber die technischen Einzel heiten fann ich Ihnen nichts mittheilen. Alles, was ich Shnen Der Fachverein der Tapezierer in Hamburg hielt am legten Dienstag seine regelmäßige Versammlung ab und wurde zu Punkt 1 der T. D. bestimmt, daß die Reiseunterstüßungs faffe den zugereisten Kollegen oon jest ab nur noch die Hälfte vernehmen zu seßen, um eine Einigung herbeizuführen. Wir dieser Maßregel liege in dem großen Zulauf und auch darin, in Tonkin ausgeführt haben. Unsere beiden Kameraden, leiften find überzeugt, daß unsere Forderungen gerecht sind, und wer den, sollten Sie sich unserm so ehrlich gemeinten Anerbieten gegenüber ablehnend verhalten, dieselben mit allen uns zu Gebote stehenden geseglichen Mitteln zur Durchführung bringen. Das liner Flora, Gr. Friedrichstr. 218, am Sonntag, den 17. d. M., Schwindelproduktion herrscht, zu vergeben ist, die arbeitsuchen- sagen kann, ist, daß die Versuche uns gelungen find; wit Morgens 10 Uhr stattfindenden öffentlichen Versammlung ein, und geben uns der gewiffen Hoffnung hin, daß durch Ihr einmüthiges Erscheinen ein allgemeiner Strife aller Buchbinder, bei gegenseitig gutem Willen zu vermeiden und eine Vereinbarung möglich ist. Mit der schuldigen Hochachtung J. A.: Der Vorsigende: Friedrich Michelsen, Dresdenerstr. 26, IV. den Kollegen darauf aufmerksam zu machen. Motivint murde geben freilich zu, daß der Apparat vervollkommnet werden der Antrag damit, daß ein Verzicht auf diese Arbeit seitens muß. Mit dem Luftballon wird es gehen wie mit den Dampf maschinen, die anfangs auch nicht vollkommen waren. Kollegen, welche dieselbe machen. Nachdem der legte Punkt, Brinzip ist aber gefunden und angewandt worden. Thatfache der Vereinsmitglieder nichts nüße, denn es fänden sich doch Vorschläge zur T.D. der nächsten Versammlung erledigt, ward die Versammlung geschlossen. * Das Stellenvermittelungs- Bureau der Freien Organisation junger Kaufleute Gr. Frankfurterstr. 62, II, hat trop der wenigen Tage, in denen es funktionirt, schon eine verhältnißmäßig ansehnliche Zahl von Vakanzen besetzt. Es dürfte hieraus wohl der Schluß auf die Annahme gerechtfertigt sein, daß es hierorts bisher an einer rationell und praftisch arbeitenden Stellungvermittelung in den kaufmännischen Branchen gefehlt hat. Bemerkenswerth hierbei ist auch, daß das betreffende Bureau für hiesige Stellen nur hiesige Bewer ber berücksichtigt und answärtige junge Kaufleute, welche in Berlin Stellung suchen, nicht in die Berliner Vakanzenliste aufnimmt, da es dabei von der leitenden Idee ausgeht, daß am hiesigen Plage mehr als ausreichend Arbeitskräfte resp. Theater. Sonnabend, den 16. August. Opernhaus: Keine Vorstellung. Schauspielhaus: Ein Sommernachtstraum. Deutsches Theater: Geschloffen. 4 Große Mitglieder Versammlung des Vereins der Sattler und Fachgenossen Sonnabend, den 16. d., 8% Uhr, in den Gratweil'schen Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79. TD.: 1. Bericht des Vorfißenden über die Thätigkeit des Vereins. 2. Vierteljährige Abrechnung. 3. Wahl der Revi foren. 4. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Gäste willkommen. Aufnahme neuer Mitglieder. Neues Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Der Bettel student. Wallner- Theater: Hotel Blancmignon. Oftend- Theater: Ein Gottesurtheil. Walhalla Operetten- Theater: Nanon. Die beiden hier bestehenden Fachvereine und der Verein der selbstständigen Möbelpolirer machen am Sonntag, den 17. August, eine Herrenparthie nach den Kalfbergen. Abfahrt vom Schlesischen Bahnhof, früh 6%, Uhr. Majorit mie bie Find. 1 bie Rr Romade ben Hou China a Fimb fo 1 Fra nien, ab Sie fche haben, mengefch Ma Rapoleo ift, daß ein Luftballon zum erfien Mal auf seinen Ausgangs punkt zurüdtam. Dupuy de Lome lich und feine wertboolle Unterstügung. Dieser gelehrte Ingenieur, welcher während der Belagerung von Baris den Luftschifffahrtsdienst leitete, bat Aus Koblenz wird gemeldet, daß am Montag Radmits tag dort zwei in Civil gekleidete französische Offiziere verhaftet worden sind, die bei der Anfertigung von Slizzen der Festungs Fachverein der Schmiede. Am Montag, den 18. August, Abends 8 Uhr, findet eine Versammlung in den Gratweil'schen Bierhallen, Rommandantenstraße 77-79 statt. D.: Vortrag, Diskussion, Verschiedenes, Fragekafte, Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste sehr willkommen. Luisenstädtisches Theater: 107. Opern- Vorstellung. Der Freischütz. Bellealliance- Theater: Buchholzens. Arbeitsmarkt. Ein Feilenhauergh. w. verl. Pücklerstr. 10. [ 575 Frauen und Mädchen t. Mäntelnähen lernen. Nachher dauernde Beschäftigung. Harmsen, Langestr. 22, Hof 1 Tr. r. [ 590 Auch sind daselbst Hose und Weste( neu) bill. zu verk. Das unentgeltliche Arbeitsnachweise Bureau der Metall- Arbeiter- Gewerkschaft befindet sich Ritterstr. 123 im Restaurant Sodtke. 581] Die Kommmission. Große Volks- Versammlung Sonntag, den 17. d. M., Morgens 10% Uhr, Große öffentliche Versammlung der Buchbinder fich ohne Aufhören mit dieser Frage beschäftigt." werke betroffen waren. Jei ber Der Polizeidiener der Gemeinde Wollersleben bet Nordhausen erhängte fich am 12. b. Mts. in feiner Bob nung, da er mit Unterbringung ins Arbeitshaus bedroht und verw. Berufsgen. in der ,, Berl. Flora", Gr. Friedrichstr. 218. L.- D.: ft die Forderung eines Minimallohnes von 18 M. gerechtfertigt u. wie wollen wir diese Forderung geltend machen?" Referent Friedr. Michelsen. Das Correferat hat ein Buchbindermstr. übernommen. Alle Meister und Fabrikanten find brieflich einge laben, daher alle Mann am Blag.[ 571] Die Lohnkommission. Der Fachverein der Tischler worden war. projektirte Einführung der Biersteuer ist seitens der staatlichen Aus Aachen wird geschrieben: Die von der Stadt Naden Aufsichtsbehörde nicht genehmigt worden. Bravo! bält am Montag, den 18. August, Abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Müller, Ackerstr. Nr. 144, seine ständige Versammlung ab. Tadesordnung: 1. Vortrag des Tischlers meisters Herrn Paul Schulz. 2. Verschiedenes und Frage faften. Gäste find willkommen. Neue Mitglieder werden auf genommen. NB. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß von fest ab die Versammlungen für den Norden Berlins regelmäßig am Montag nach dem 1. und 15. eines jeden Monats stattfinden und fordert zu reger Betheilung auf bi 577] der Bevollmächtigte für den Norden. am Montag, den 18. August cr., Abends 8½ Uhr, im großen Saale von„ Sanssouci", Kottbuserstr. 4a. Referent: Herr Stadtv. Friz Gördi. Um zahlreiches Erscheinen ersucht [ 568 Der Einberufer. Lohnkommission der Schloffer. 1. Bahlstelle Schröder, Urbanstraße Nr. 80. II." III. IV. " " 1 " nen aud Lochmann, Dresdenerstraße Nr. 116. Reinsch, Restauration, Bergstraße Nr. 80 Bitch, Breslauerstraße Nr. 13. Die Zahlstellen sind besegt: Sonnabend von 7 bis 9 Uhr Abends. Sonntag Montag 9 11 " 1 " 7 " 11 Vormittags Abends. Sei und Blu ben Alaf Ariegsbie ebenso g Rapoleo ihm von A. Marzahn, Schriftführer Sindbrudt 251 10 Jasz bie bei m Jasper unterbred Als Die Beri and Ber webenden Boblgeri Beweihte Des Sina Jaspers Starter an mehr, um Dec. 1 Sie Schönheit heinung Dorftellen. Gr. öffentliche Generalversammlung sämmtl. Metallarbeiter Berlins Sonntag, den 17. Aug., Vormitt. 10 Uhr, im Ronge bause Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. Tagesordnung: 1. Die Arbeitseinstellung zwölf unserer Gewerksgenoffen in der Lampen Arbeiterbezirkeverein der Oranienburger Vorstadt und des Wedding. Versammlung Montag, den 18. Auguft, Abends 8 Uhr, im Lofal Wedding- Park, Müllerstr. 1. Vortrag des Stadtv. Herrn Tupauer. 2. Verschiedenes. Neue Mit glieder werden aufgenommen. Gäfte können eingeführt werden. Der Borstand. Die Nr. 7 der humoristischen Blätter Der wahre Jacob" ist erschienen und in der Exped. d.„ Berl. Volksbl." zu haben. 5791 Die Kommiffion fabrik von Budweg u. Sohn. 2. Verschiedenes. 576) 750 Ich habe meine Säle noch am Donnerstag und Freitag zu vergeben. 582] H. Pickardt, 60 1 verbannt batte von Bei Mit Rairo. Bon In bette." Aber Sterne m Gratweil'sche Bierhallen Rommandantenftr. 77.79 Aus der [ 328 von E. A. Zieh, Invalidenstr. 124 vis- à- vis Stettiner Babn hof, empfiehlt sein Fabrifat renommirter Cigarren, wie Rau und Schnupftabate en gros et en détail. Berantwortlicher Redacteur R. Gronheim in Berim. Druck und Verlag den Map Buding in Berlin SW, Beuthitage 2. Finft Und latten, chwimme Ein Der. 3m Ach nicht