zu der gefragen. Witte hen Be nd durch um von nfamften ziergang Cuße die hn doch Ingeficht n, denn n Wien „ Hunde er Erlaß an der Tonnte er fofort ne Ledel erei der glaube ritaturen en, den Gegen Schätzung 7. Wie nge ftets und mit eil links und dem egleiteten m guten infamleit ten und ethe, der Beimarer chruf für sdurch reue und also die geweilt 7: Sie Freiherr Je Fronie lang bes ben der Denkt der Krankheit I blidte confelt bei n, armen geftimm diesen afein ge Deutenden den war. m guten stenz die e legten gefallen gräßlichen Ein in schon seit gfeit ge chon fünf en etwa as Effen en Sohn der alte ein fund ct wurde melt und 5 Spren vurde ge enden bar mit fait Stoßwun Gräfliche tönnen, ib Kaffee; Don Tob ihm dann noch den überdies chfang u su fönnen gräglichen wei Tage as Spital in in bas nur im mtheit, die Tezogen zu elung ber Wohnung gu. f. 1. es Vaters ener Leib en Extre auffallende enfel na ngen vers etische Be ptfache nur Nahrung nzlich aus und Eifen Mutter au publi chaftlichen Bung ber rchie das in allen Hülfens u tonfta bisherigen de zu ver en Land lichlag ge Das Wetter ente nicht Der Früchte fache doch chen Staat urdischnitt auf 98, für In auf 98, und für Nr. 116. Dienstag, 19. August 1884. 1. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das Berliner Boltsblatt" aigein täglich Morgens außer sad Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, wöchentlich 25 Pf. Ginzelne Rammera 3 Pf. Postabonnement pro Duartal 3 Mart.( Gingetragen im VIII. Stachtrage der Postzeitungspreislifte unter Nr. 719a.) Insertionsgebühr beträgt für bie 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Bf. Arbeitsmarkt 10 3. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Whe Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Simmerstraße 44, sowie von allen Annonces Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Zimmerstraße 44. Die ,, Liberalen" find überall doch dieselben, gleich inkonsequent, gleich dehund wehmüthig nach oben, gleich unterdrückungslustig nach unten und überall gleich feige. Unsere deutschen„ Liberalen" haben wir ja unsern Lesern da schickte das liberale Ministerium sofort Gensdarmerie und Militär, welche schon durch ihr Erscheinen die Arbeiter im Gebrauche ihres gesetzlichen Rechts beschränkten. Nunmehr ist der Liberalismus von seiner Herrschaft abgetreten und zwar freiwillig. Weshalb bethätigte er sich nicht besser bei den Wahlen? Weshalb ließ er sich überihon oft genug geschildert, so daß wir uns heut der Mühe all von dem Klerikalismus aufs Haupt llopfen? überheben können. Wir wollen nur darauf noch aufmerksam bietet sie wenig Intereffe. Der Indianer besitzt kein Stimmrecht, er fann also Niemanden zu Titel und Würden verhelfen. Er ist kein Freund der Lohnarbeit, man kann ihn also ebenso wenig als Arbeitskraft verwenden, wie man ihn als Konfurrenten zu fürchten braucht. Und auch als Konsument hat er keine Bedeutung. Der rothe Mann des fernen Westens ist daher dem amerikanischen Politiker sehr gleichgiltig, viel mehr als der Neger, der Chinese oder der Jrländer. Er gilt ihm nur als Kuriofttät, die man mitunter noch schont, wie etwa die fte ein ernstliches Hinderniß bildet. aber der besiegte Liberalismus muß auf demselben Boden, Füchse in England, die aber unbedenklich vernichtet wird, wo auf welchem er die Schlacht verloren hat, dieselbe wieder zu Der Liberalismus muß sich mit dem Bolte zu versöhnen lang von der Regierung verkannt und verlassen sahen, ungemein zerknirscht und gebeugt auftraten, daß sie aber jetzt schon, gewinnen suchen, ihnen die Bismard'sche Gnadenſonne soeben wieder ideint, anfangen, nach allen Seiten hin, mit Ausnahme suchen er würde dies auch fertig bringen, das heißt, wenn natürlich der Regierungsseite, übermüthig und terroristisch zu gebährben, wie Knaben, die der väterlichen Zuchtruthe hr eine Zeit erlöst, über den Nachbarknaben herfallen, um hn für das lange ausgehaltene Ungemach mitbüßen zu Laffen. In England zeigt sich gleichfalls, daß trotz des radier ehrlich sein könnte. Er muß Vorbereitungen treffen, die nächste Wahlschlacht zu gewinnen, und er tönnte sie leicht gewinnen, wenn er wahrhaft freifinnig fein fönnte. falen Geschreis die ,, Liberalen" mit Mißtrauen nach unten efüllt find, so daß ihnen die großartigen Meetings faum versagen. Dadurch würde übrigens der König in die größte mehr behagen. Allem Anschein nach wird sich wegen der Schwäche des Liberalismus das Oberhaus noch glücklich aus werden die Wahlreform wird mit Anstatt sich an das Bolt zu wenden, wendet sich der Liberalismus in seiner bodenlosen Schwäche an den König und fordert ihn auf, der Schulreform die Genehmigung zu Verlegenheit gerathen, er würde die Kammer auflösen müssen und die Liberalen, welche überall das Volk vor den Kopf stoßen, würden sich noch einmal von den Klerider Affaire herauswinden einer neuen Wahlkreiseintheilung im Herbste angenommen falen schlagen lassen. Fiziren. und dann Alles beim Alten bleiben. Doch wir wollten hauptsächlich auf Belgien exempliDie liberalen Bürgermeister einer großen Anzahl belgischen Städte haben die Bewegung in die Hand ge= nommen und auch das Volk zu Betitionen und DemonWährend ihrer Herrschaft war keine einzige arbeiterfreund in den Vordergrund getreten ist, da wirds den Liberalen Die Liberalen find dort lange Zeit am Ruder gewesen. ftrationen aufgefordert. Nachdem das Volk aber allzusehr liche That zu verzeichnen. Fast in feinem Lande der Welt, plößlich ängstlich zu Muthe, und der Bürgermeister von Und damit ist das Todesurtheil über die Indianer Nord: amerikas gesprochen. Anders freilich steht es mit den acerbauenden Indianerstämmen Meritos, Bentral- und Südamerikas. Diese nehmen an Bahl und Bedeutung stetig zu und verdrängen langsam die weiße Raffe aus dem Grundbets, dem Gewerbe und den Staatsämtern. Bereits hat ein Indianer, Suarez, vor wenigen Jahren dem Reiche Montezumas präsidirt, und vielleicht wird auch die Erbschaft der Intas in nicht allzu ferner Zeit von deren Nachkommen anges treten werden. Nördlich von Marilo schmilzt dagegen die Zahl der Indianer rasch zusammen. In den Vereinigten Staaten ist ste binnen hundert Jahren von mehr als zwei Millionen rasch auf 300 000 herabgesunken. Bald wird auch dieser dürftige Rest vom Erdboden verschwunden sein. Man sucht die Ursache des Aussterbens der Indianer in teit, der Wirkung ansteckender Krankheiten, Blattern und den verschiedensten Gründen, namentlich in ihrer Unfruchtbars Syphilis, und dem Branntwein. Thatsache ist es, daß die Indianer nur wenige Kinder zeugen; mehr als zwei Kinder in einer Ehe sind ein seltenes Ereigniß. Unleugbar ist es ferner, daß die genannten Krankheiten und der Branntwein furchtbare Verheerungen unter ihnen anrichten. Aber diese Momente find außer England, ist die Fabrikation so sehr entwickelt, als Brüssel fordert die Bewohner der Hauptstadt dringend auf, doch eigentlich nur sekundärer Natur, Folgen, nicht Ursachen gerade in Belgien, aber auch in feinem wird die Arbeitsfraft so sehr ausgebeutet, wie dort und ist der Gegensatz abzusehen. von weiteren Manifestationen und Demonstrationen nunmehr Der liberale Muth, der sich bis zu einer Petition er Gerade in einem industriell so hoch entwickelten Lande hoben hatte, ist bei den Manifestationen gleich wieder ge ift es aber doppelt Pflicht, daß die Regierung zum Schuße funken und fürchtete sich vor dem Volke. der Arbeiter auftritt, aber nirgends hat eine Regierung in dieser Hinsicht so wenig gethan, als in Belgien. Das Volt aber ist doch endgültig dazu berufen, den Streit zwischen den mittelalterlichen Kleritalen und den Blicke man auf die Schweiz, auf Nordamerika, auf feigen Liberalen zu entscheiden, möge es diese Entscheidung Frankreich, ja auf das deutsche Reich" überall erblidt treffen, aber nicht zu Gunsten der einen oder der anderen, man wenigstens die Anfänge der Arbeiterschutzgesetzgebung, sondern einzig und allein zu seinen eige in Belgien in dieser Hinsicht fast gar nichts. Wir haben schon einmal gesagt, daß die Liberalen den zum Ausdruck gebracht haben und daß die an und für sich ichon schußlosen Arbeiter unter dem liberalen Ministerium nicht einmal den ihnen gebührenden gefeßlichen Schuh in Birklichkeit genossen. Denn überall, wo die Arbeiter eins mal von der Koalitionsfreiheit Gebrauch machen wollten, Radbrud verboten.] 261 Feuilleton. Das Kind des Proletariers. Sensationsroman von U. Rosen. ( Fortsetzung) D Eine weitere Auskunft war von den Türfen nicht zu er langen. Ibrahim verabreichte jedem seiner Gefangenen ein Stud Gerftenbrod; dann forderte er fie auf ihm zu folgen. Buffuff war der legte im Buge. Nach einer halbstündigen Banderung tamen fie an eine hohe Mauer, welche ein Haus und einen Garten umschloß. Ausgedehnte Mandelbaum- und Raulbeerpflanzungen erftreden fich hinter diesen und für die falls fichtbar. nen Gunsten. Die Indianer im ,, Kampf um's Dasein". K. Auch die ,, Indianerfrage" ist eine soziale Frage, eine solche freilich, die nur den Menschenfreund und den Anthropo logen beschäftigt. Zur Stunde nicht aktuell, macht fie doch immer noch von fich reden. Für den ,, Realpolitiker" allerdings Geschenk, das Allah ihm bestimmt habe und deffen er fich nicht freiwillig begeben werde. Sie sollten fich jest damit beschäftigen, Seidenwürmer zu ziehen und die Mandelbäume zu pflegen. Gegen Widerseßlichkeit befige er wirksame Mittel und um die Verfuchung zu entfliehen in ihnen zu unterdrücken, würde er ihnen die Füße binden und sie Nachts in ein fleines Kämmerchen einsperren laffen. Ibrahim schloß seine Rede damit, daß er befahl, die Fremden sogleich bis zum nächsten Morgen in jene Zelle zu Sperren. Jasper theilte Sam furz mit, was Jbrahim mit ihnen vorhabe. Seidenzucht bestimmte Schuppen und Häuschen wurden gleich wältigen den Herrn. Ehe fte noch um Hilfe rufen können, ,, halten wir uns nicht lange mit diesen Türken auf," sagte Sam ,,, ich werde den Diener niederwerfen und Sie überhaben wir fie erwürgt, laufen davon und suchen allein einen Als sie in den schattigen Hof eingetreten waren, legten Hafen aufzufinden." brahim und sein Mayordomus mit unterschlagenen Beinen auf teppichbedeckte Steinbänke nieder. Fizron und Borter erhielten die Erlaubniß, fich auf den Boden zu setzen. Gin nubischer Stlave brachte den Türken Erfrischungen, von welchen ihre Gefangenen feinen Antheil erhielten. als Unmöglich Sam, das Haus ist voll von Dienern und das Land wimmelt von Türken. Wir würden verfolgt und innerhalb zwei Stunden gefangen und getödtet werden. Jasper Fipron bedauerte später herzlich, Sam's Rath nicht beachtet und ihrem Elend nicht wenigstens schnell ein Ende gemacht zu haben. Als fie in ihrem engen, durch ein Loch hoch oben in der Mauer erleuchtetem Gefängniß faßen, betrachteten die Unglücksgefährten einander in stummer Ver Ben erfüllt, belehrte Jbrahim, daß er dringend wünsche, so bald Jasper Fipron, bei diesem Empfang von bangen Ahnun bn gütigft nach dem nächsten Seehafen geleiten laffen wollte, zweiflung. möglich nach England zu gelangen. Wenn sein Gastfreund würde er ihm bei seiner Rüdlehr in die Heimath gern ein an Bemeffenes Beichen der Dankbarkeit übersenden. brahim erklärte ihm furz, er glaube nicht an die Dank barkeit der Ungläubigen. fachen bei fich, die er ihm als Andenken zurücklaffen wollte, Jasper fuhr fort, er habe etwas Geld und einige Schmuc aber ein spöttisches Lachen des Türken bewogen ihn, seine Hand worden war. Das Das war ein unseliger Tag", seufzte Sam endlich, in vierundzwanzig Stunden haben wir einen graufigen Schiffbruch erlebt und find zu Gefangenen gemacht worden." Das Schlimmste ist, daß wir nicht wissen, wo wir uns befinden und der alte Geizhals uns beraubt hat," sagte Jasper. Nun, ich werde für den Türken nicht arbeiten," sagte Sam. ,, Nicht, doch, Sam, das wäre sehr unflug. Wir wollen Jasper fich schnell faffend, erbot sich nun, wenn sein Gastfreund Bu wollen, um eine Geldsumme zu verlangen, die ausreichend Dorzöge, fogleich nach England oder Mauritius schreiben wäre, als Entschädigung für die bereits empfangenen Gunst- plan entwerfen." Diese neue Erfahrung war niederdrückend genug, aber ohne zu flagen, das Unsrige thun. Auf diese Weise werden bezeugungen zu dienen. wir die Schurken zunächst sicher machen. Da ich etwas von ihrer Sprache verstehe, werde ich auch vielleicht gelegentlich erfunden, wo wir sind und danach werden wir unseren FluchtBeide schwiegen lange Beit. Ach Herr!" begann Sam wieder, ich habe so viele Ge Schaften zu dulden, welche die Aufmerksamkeit des Konsuls schichten gelesen von Engländern, die in türkische Sklaverei Ibrahim erwiderte, es läge nicht in seiner Absicht, Botund der Minister des reizbaren England auf ihn zu lenten gerathen waren. Immer gab es da einen Garten mit Mandel geeignet wären. Er betrachte die beiden Gefangenen als ein bäumen, gerade wie dieser, aber der böse Türke hatte immer des Verkommens der Indianer. Bevor die Weißen anfingen, die Rothhäute zurückzudrängen, war die Fruchtbarkeit der legteren eine nicht unbedeutende, nahm ihre Zahl zu. Es ist bemerkenswerth, daß die Dakotahs, derjenige Indianerstamm der Union, der fast ganz von der Bivilisation unberührt blieb, jezt dortselbst der einzige ist, der an Bahl zunimmt. Also nicht bas Jägerleben schwächt die Reproduktionskraft, wie man vielfach glaubte, sondern die Berührung mit den Weißen. Auch Krankheiten unterliegt der Indianer nur da, wo er längere Zeit mit den Weißen in Verbindung gestanden. Die Dalotahs find nicht nur die fruchtbarsten, sondern auch die schönsten und gesundesten aller Indianer, von einer Lebenszähigkeit, die einem Europäer unbegreiflich ist. Und was endlich den Branntwein anbelangt, so gilt die Trunksucht auch nur als eine Eigenthümlichkeit herabgekommener Indianer. Der urwüchtige Schn der Wildniß ist mäßig und verachtet den Branntwein, wie uns Cattin erzählt, der noch Gelegenheit hatte, von der Zivilisation gänzlich unberührte Indianer fennen zu lernen. Es müssen also nicht natürliche, sondern soziale Ursachen sein, welche das Aussterben der Indianer veranlassen. eine Tochter, die sich in den schönen Engländer verliebte und mit ihm entfloh. Geben Sie also Acht auf die Tochter dieses Satanas und da Sie ihre Sprache verstehen, wird sich die Sache noch leichter machen. Wenn Sie das Mädchen nicht heirathen wollen, schicken wir es von England aus zurück." ,, Es ist nicht wahrscheinlich, Sam, daß uns hier ein so gütiges Töchterlein des alten Schurken begegnet," sagte Jas per und heirathen könnte ich die Dame freilich nicht, selbst wenn sie uns Rettung brächte, denn ich liebe nur eine Frau auf Erden und werde keine Andere heirathen und die heißt Myra Barth. " Sam stöhnte herzzerreißend. Jasper blieb in tiefes Sinnen versunken. Er zog einen Nagel aus der Wand und fing an, mit diesem die Ziegeln des Fußbodens zu untersuchen. Nach vielem vergeblichen Mühen ffieß er auf einen losen Stein. Nun öffnete er seine Weste und begann das Futter derselben aufzutrennen. Eine Anzahl englischer Banknoten kam zum Vorschen. Vorsichtig faltete er fie auseinander. Die außen liegenden waren vom Waffer durchtränkt und unkenntlich. Die inneren waren in einem befferen Zustande. Jasper glättete fte sorgfältig und breitete fie zum Trocknen aus. Sam beobachtete das Thun seines Herrn. 11 ,, Das Geld wird uns nicht viel helfen," meinte er. Es kommt darauf an, wie wir es verwenden," ante wortete Jasper. Noch weiß ich selbst nicht, wozu es uns dienen soll." Er grub ein Loch unter den losen Biegelstein, und verbarg die Fünfpfundnote darunter, fügte den Stein wieder ein, bes streute ihn mit Staub und machte fich verschiedene Zeichen, um ihn wieder finden zu können. Am Abend wurden die beiden Gefangenen in den Hof gerufen. Sie erhielten ein Stück Brod, einige Datteln und einige Schluck Waffer, dann kündigte Jusuf ihnen an, daß fie früh am nächsten Morgen an die Arbeit müßten. Rommt, Chriftenhunde," rief ihnen Jusuf bei Sonnenaufgang zu und da an ihren Knöcheln Retten befestigt waren uno fie fich so weder weit noch schnell fortbewegen fonnten, stieß und schob er fie in einen Hof, wo ein Dußend nubischer Sllaven thr Frühstück einnahmen, eine aus Bohnen gefochte Suppe. Die Schwarzen zeigten wenig Lust, ihre Mahlzeit mit den Fremden zu theilen, doch als Figron ihnen in arabischer Sprache erzählte, er sei ein schiffbrüchiger Engländer, machte thm der größte der Nubier an seiner Seite Blaß, und er und Sam durften miteffen. der guten Eigenschaften der Zivilisation mittheilen." Dieses Gefindel ist es, welches den Indianer forrumpirt, welches ihm sein Land raubt, sein Wild ausrottet, ihn selbst mißhandelt und betrügt, dieses Gesindel ist es, dem der Indianer erliegt im Kampf um's Dasein". Politische Uebersicht. Angra Pequena. In verschiedenen deutschen Zeitungen wird die Auswanderung nach der ersten deutschen Kolonie" warm empfohlen. Ja, man erdreistet sich, die deutschen Arbeiter aufzufordern, sich in den Dienst der Bergbauunternehmungen des Herr Lüderiz" zu stellen. Da ist Herr Lüderit doch verständiger, der in einem Briefe an einen Schlesier, der sich auch für die nationale Kolonie inter effirte, geschrieben hat, daß er vorläufig nur eine Handelsfaktorei gegründet habe und die Gegend nach Metallen erst gründlich untersuchen lasse; bis dahin möchte er Niemanden veranlaffen, nach Angra Pequena auszuwandern. Nochdem übrigens England diese Sandfläche großmüthig den Deutschen überlassen hat, läßt es jest erklären, daß die drei Inselchen in der Bucht von Angra Pequena den Engländern längst schon Dadurch gehörten und im englischen Befit bleiben würden. würden die Engländer selbstverständlich auch gegebenen Falls die ganze Kolonie beherrschen. Ein Jägervolt bedarf zu seiner Ernährung eines ungeheuren| Landftriches. Die anscheinend dünne ursprüngliche Bevölkerung Amerika's war daher in der That eine der Produktionsweise entsprechend dichte. Eine jede Oftupation von Land durch Europäer bedeutet eine Einengung des Nahrungsspielraumes für die Rothhäute, wenn man diese nicht gleichzeitig lehrte, ihre Nahrung auf einer geringeren Bodenfläche durch den Ackerbau zu gewinnen. Das wäre nicht so schwer gewesen, als man gewöhnlich meint. Reine Jägervöller eristiren nur in den Köpfen europäischer Syftematiker Auch bei den Indianern herrschte neben der Jagd noch Fischfang und Gartenkultur. Bei gutem Willen hätten die Kolonisten lezteren leicht weiter entwickeln und die Indianer zum Ackerbau überführen können. Das fiel jedoch den Ansiedlern nicht ein. Sie wollten das Land vollständig für sich in Anspruch nehmen und störten daher die mehrfach gelungenen Versuche, die Indianer zum Acerbau zu erziehen. Immer weiter wurden diese zurüdgedrängt, über den Mississippi, in die Prairien und jetzt aus diesen in die unfruchtbaren Felsengebirge, welche kaum noch Wild genug für das zusammengeschmolzene Häuflein liefern. Aber auch dort sollen sie keinen Frieden finden. Wo der Ackerbauer nicht hindringt, da findet sich der Goldsucher ein, der Bergmann überhaupt. Man entdeckt Mineralschäße in den Felsengebirgen und verjagt die Indianer auch aus diesen ,, Refervationen", um sie in die Wüste, in den schnellen Hungertod zu treiben. Ein Beispiel für viele! Anno 1868 hatte die amerikanische Regierung den nördlichen Siour die Black Hills als Wohnfiß ,, für ewige Beiten" angewiesen und ihnen dafür ihr bisheriges Land weggenommen. Aber bald fam man dar auf, daß die Black Hills goldreich seien, und flugs hatte die amerikanische Regierung nichts Eiligeres zu thun, als die feier lichen Versprechungen, die sie den Siour gegeben, zu brechen, fie aus ihrem neuen Wohnfiße zu verdrängen und im Jahre 1876 in eine öde Wüstenei zu verweisen. Da erhoben fich die verzweifelnden Indianer, welche man dem Hungertode überliefern wollte, und es entspann fich der legte große Indianerfrieg, hervorgerufen durch die Treulofigkeit" der Indianer, wie die amerikanischen Blätter sagten. 11 Aber man verjagt nicht nur die Indianer in immer ödere und unwirthlichere Landstriche, man verwüstet auch noch muthwillig das Bischen Nahrung, welches diese bieten. Theils zum Vergnügen, theils aus Gewinnsucht folgt der europäische Jäger dem Indianer und vertilgt dessen Nahrungsmittel, das Wild. Im Laufe der drei Jahre, 1872-75, wurden in den Vereinigten Staaten 4% Millionen Bisons getödtet, davon mehr als drei Millionen nur um der Häute willen. In den Prärien, wo früher meilenweit ununterbrochen Herden von Bisons weideten, trifft man iegt nur noch hier und da fleine Herden von 10-20 Stück. Und so geht es auch mit dem anderen Wild. Bei solchem Vorgehen ist es llar, daß der Indianer ver tommen muß, daß er langsam verhungert, unfruchtbar wird, Seuchen zum Opfer fällt und schließlich sein Elend im Schnapse zu ersäufen sucht." neun getödtet und neun verlegt, sowie bei selbstmordverfu fieben Personen getödtet und zwei verlegt. " Bei dem gegenwärtigen Gebahren der nationa liberalen ,, Gentlemen" dürfte es zweckmäßig erscheinen, einige Worte eines vor nunmehr acht Jahren erschienen Schriftchens: Nationalliberale Partei, nationalliberale und höheres Gentlementhum" zurückzuerinnern, welche zeig daß sich in dem Verhalten der eleganten" Partei von dam bis heute trotz aller neuen Programme auch nicht das deste zu ihren Gunsten geändert hat. Der geistvolle Verfa schreibt von derselben auf S. 25: Ihre beiden einzigen du schlagenden Charakterzüge find die Charakterlofigle und die persönliche willen- und überzeugungslose Hingabe den Reichskanzler. Wo die lettere mit ihren Forderungen fie herantritt, fennt sie feine Rücksicht mehr auf persönli wie auf parteilichen, weder auf literarischen, noch auf politi guten Geschmad. Eine Soirée beim Reichskanaler ist für unabhängige" Presse ein politisches Ereignis erſten Range Ein auf einer solchen Soirée flüchtig bingeworfenes Wort Reichskanzlers einem nationalliberalen Abgeordneten gegenthe ist für die nationalliberale Preffe ein mehr als genügen Beweis, das alle Gerüchte von einer feindlichen Stellung Reichskanzlers zur nationalliberalen Partei eitel Dunſt fi d be Die Worte bestehen heute mehr denn je zu vollem Recht Zur Thatsache des Verfalls des deutschen Bauer standes liegt aus Baden werthvolles Material vor. G wichtigen Anhaltspunkt für die Beurtheilung der wirth lichen Lage der Bevölkerung bietet der Umfang der lig schaftlichen Zwangsversteigerungen und die liegenschaf Verschuldung dar. Die bezüglichen Erhebungen des Jah 1882 haben ergeben, daß in 656 Gemeinden 1153 Bwan veräußerungen von Wohnhäusern mit landwirthschaftlichen G bäuden vorgekommen find. Die hauptsächlichste Ursache hier ist direkte eigene Verschuldung( 30 pCt.), dann Unglüd be Geschäftsgang( 18 pet.), das größtentheils auch auf eige Verschulden hinauskommt, hierauf allgemeine Verhältni ( 11,9 pCt.), Familienverhältnisse und Krankheit( 11 pCt) u Am geringsten ist die Zahl der durch Wucher und fon Ausbeutung der Nothlage herbeigeführten Verkäufe( 3,5 Italien ist noch immer der ,, Revolutionsstaat" in den Augen der deutschen Ultramontanen und verbohrten Real tionäre und nichts wäre den Herren angenehmer, als wenn es aus dem politischen Bündnis Deutschland- Desterreich- Stalien ausgeschieden würde. Dieser Wunsch ist zum Vater folgender Notiz in dem konservativen ,, Reichsboten" geworden, welche von der ultramontanen ,, Germania" mit unverkennbarem Behagen nachgedruckt wird:" Dies erbärmliche Spiel( nämlich die Ver hegungen des offiziösen ,, Diritto"), das nun schon seit fast einem Semester in den Spalten dies Konsulta- Reptils getrieben wird, duldet Herr P. S. Mancini! Nach den traurigen Erfahrungen, welche Deutschland in dieser Hinsicht lezthin machen mußte, fann es nicht verwundern, daß die angebliche Allianz erheblich in die Brüche gerathen ist. Oder sollte an der Mittheilung des Reichsboten doch noch etwas mehr sein. Die Annäherung Deutschlands an Rußland, welche fich in den legten 7 Wochen vollzogen hat und deren beredtester Ausdruck dte Ausweisung der Ruffen aus Berlin war, wäre dann ein Symptom dafür, daß man dem Erbfreunde" sehr gern denjenigen Platz im Bündniß einräumen möchte, den bis jest Stalien eingenommen hat. Dann wären wir ja gar nicht mehr weit von der heiligen Allianz", die glorreichen Angedenkens im Jahre 1815 gegründet wurde und der reelle Erfolg der sogenannten Freiheitskriege" war. Daß Italien in einem solchen genannten„ Freiheitsfriege" war. Daß Stalien in einem solchen Falle fich den verkommenen" Franzosen anschließen würde, ist selbstverständlich, und ob das ein Vortheil für Deutschland wäre, mag Fürst Bismard wiffen. 11 Aus den Zahlen geht hervor, daß der landwirthschaftli Kleinbetrieb, ebenso wie der industrielle, es mit dem Gr In Oberösterreich hat der Bauernverein den Ka mit den Feudalfleritalen, aufgenommen. In dem Wahl rufe, welchen er an die oberösterreichischen Bauern geri hat, ist die folgende Stelle bemerkenswerth: Wie ihr wi haben wir eine Interessenvertretung, nämlich jeder Stand feine Abgeordneten der Adelsstand und Großgrund die Städte und Industrialorte, der Handels- und Gema stand durch die Handelskammer sc. Diese Körperschaften wi betriebe nicht aufnehmen kann. Rechts und Links auf dem Stimmenfang. Die Rückkehr des Herrn Eugen Richter nach Berlin bietet der konservativen Preffe der Hauptstadt willkommene Gelegenheit, ihre Leser daran zu erinnern, daß nicht nur die fortschrittKampf um's Dasein" sagt man gewöhnlich, als ob dieses Schlagwort eine Rechtfertigung sei. Es giebt kaum eine andere Phrase, die so viel Unheil angerichtet hat, als die vom Kampfliche- darüber schimpfen die reaktionären Blätter ungenirt um's Dasein. Weil Darwin die Erklärung gewisser Erschei nungen im Kampf um's Dasein fand, glaubte der große Haufe verständnißloser Nachtreter, jeder Kampf müsse bereits zu einer Veredlung und Vervollkommnung führen. Die legte Konse quenz dieser Anschauung ist der Anarchismus in seiner bru talsten Gestalt. Mit dem Worte vom Kampf um's Dasein fann man Vieles natürlich erklären, aber nichts fittlich rechtfertigen. Man führt als parallele Erscheinung für das Verschwinden der Indianer an, daß auch europäische Pflanzen die eingeborenen in Amerila verdrängen. Sehr richtig. Aber welche Arten? Die Botaniker nennen Amerika den Garten für das europäische Unkraut. Darwin erzählt uns, daß in Südamerika europäische Distelarten sich so riesenhaft vermehren, daß fie Hunderte von Quadratmeilen für Menschen und Thiere undurchdringlich machen. Und europäisches Unkraut ist es auch, welches die Insondern auch die konservative- das ist ganz etwas anderes Parteitasse Geld und abermals Geld für die bevorstehenden Wahlen gebrauche. Diese Aufforderung ist nur ein Beweis mehr dafür, daß unsere Wahlkämpfe allmäh lich einen wahrhaft amerikanischen Charakter anzunehmen be ginnen. So ist vor einiger Zeit der bekannte Verein zur Wahrung der Interessen von Handel und Gewerbe, dessen Biele wir bereits verschiedentliche Male zu würdigen Gelegenheit hatten, mit der ausgesprochenen Abficht gegründet worden, den Nationalliberalen bei den nächsten Wahlen mit möglichst viel Geld unter die Arme zu greifen. Die Speku lation auf den Geldsack wird das Zeichen der nächsten Wahlen sein. Auf den deutschen Eisenbahnen ausschließlich Bayerns haben im Monat Juni stattgefunden: Zwei Entgleisungen und ein Zusammenstoß auf freier Bahn, 19 Entgleisungen und in der Regel ihre Vertreter aus ihrer Mitte. Nun, soll der Bauernstand seine Vertreter wo anders hernehm Es war dies bisher eine gewaltige Schwäche, wodurch fi Fähigkeit ausgestellt hat, welches er aber in Wirklichkeit Bauernstand noch immer ein Armuthszeugniß ob feiner ri verdient." bes all Das gilt auch für den Arbeiter aller Drten! Wundersame Blüthen treibt die Forderung gemeinen Stimmrechts in Norwegen. Auf G dieser Forderung, die besonders in Arbeiterkreisen lauten Derhall fand, hat der lezte Storthing ein neues Wahlg angenommen, welches die Zahl der Wähler wohl umb Doppelte vermehrt, in dem aber das allgemeine Sti recht noch nicht Plaz gefunden hat. Eine höchft fonderh Bestimmung finden wir in dem neuen Wahlgesez vo welcher Handwerker, Arbeiter, Kleine Bauern, wenn rechtigt find. Hiergegen wird nun besonders seitens beiter vielfach protestirt. Das Gute hat die Bewegung fie ci ber Filr ba allgemeine Stimmrecht noch, daß dadurch die allgemei miglia ein Ferner fin Broving Broving B der Provin Broving D in der Pro Eine giebt belan der Nähe dufteur St fonders die auf seine 2 Der Genera einer Tru nach der bulenftscher Dorrief. A eruirt wer Der Güter in Juden z Baumateri erften Ein Bolen in richtet wir photograph werden. Fabri betreffend in Araft g Rußland, die zehn G getheilt wu Bezirke. E inspektoren Arbeiterbewegung, die sich in Norwegen energi nd Ueber eine große Anzahl von Ortschaften Südfran giebt, noch mehr gefördert wird. fie in Berührung kommen, nicht Menschen, die von unseren( Ueberfahren von Fuhrwerken, Feuer im Zuge, Keffelerplosionen daß die Krankheit mehr an Ausdehnung, als an heftigteit 14 Zusammenstöße in Stationen und 140 sonstige Unfälle gende Liste, welche die Todesfälle des 15. Auguft mitte ethischen Anschauungen erfüllt find. Von unserer Kultur lernen die Indianer nichts kennen als das Feuergewehr, den Schnaps und die Syphilis. Und die Europäer, mit denen fie verkehren, find der Abschaum der Gesellschaft, das niederträchtigste Ge findel unter der Sonne. Man spottet über die, welche ihr Bild des Indianers nach den Cooper'schen Romanen entwerfen, aber noch naiver wäre es, in den weißen Bewohnern der Inund andere Betriebsereignisse, sofern bei legteren Personen getödtet oder verlegt worden find). Bei diesen Unfällen find im genommen hat: In Les Dmergues 2, Cette 6, Bebarri 1, Estréchdnse 1, Lunel 2, Gigeau 3, Soubés 1, Mé Ganzen und zwar größtentheils durch eigenes Verschulden, Perpignan 4, Houillas 1, Rivesaltes 1, Toulon 1, Mon 151 Personen verunglückt, sowie 45 Eisenbahnfahrzeuge erheb- vergues 3, Vougé 3, Ruoms 2, St. Pons, 1, Carcafionne lich 84 unerheblich beschädigt worden. Es wurden von den 22,566,664 überhaupt beförderten Reisenden fieben verlegt, und zwar entfallen drei Verlegungen auf die Reichseisenbahnen in Narbonne 1, Marseille 12, Arles 1, Martignes 1. zösischen Kammer am Freitag protestirte Baudry b'f dianergrenze fich Leute nach dem Modell des biederen Leder- Elsaß- Lothringen und je eine Verlegung auf den Verwaltungs- gegen die Abhaltung einer Sigung an dem heutigen bob strumpf darzustellen. Dodge, der als Oberstlieutenant der Armee Der Vereinigten Staaten breißig Jahre lang an der Indianergrenze lebte, fagt von den Europäern, welche zu den Indianern fommen: Die Natur des direkten Handels, das hiezu erfor derliche Kleine Kapital und die Stellung des Händlers außer halb der Schranken der Gerichtsbarkeit und des Gesetzes ziehen zu ihm die allerschlimmste Klasse der Weißen heran, welche dem Indianer nur die allerfrechsten Lafter und feine einzige Jasper Fizroy hatte in Mauritius Kulis zur Verrichtung derfelben Arbeit gehalten, die ihm selbst hier zugewiesen war. Er kannte die beste Methode, Seide, Mandeln, Granaten und Oliven zu behandeln. Sam ließ sich von ihm beruhigen und er selbst strebte darnach, fich beliebt zu machen, um sich die nothwendigen Aufklärungen verschaffen zu können. Er erfuhr, daß Ibrahim's Befißung in Klein- Asien am Golf von Adalia läge, und wußte nun, daß das nächste Konsulat von hier aus in Smyrna sei. 15. Rapitel. Jasper Fipron und Sam Porter pflegten die Seidenwürmer des Jbrahim Ben Edin. Sie arbeiteten in der Mandelbaumpflanzung, in dem Granatengarten, verwandelten die Oliven in Del, ertrugen die Ausschreitungen Juffuf's und lernten nach und nach Haus und Hof und Umgebung Jbra hims und sein und seines Dieners Treiben lennen. Inzwischen hatten die Angelegenheiten im Barth'schen Schloß ihren gewohnten einförmigen Verlauf genommen, nur die beständigen Klagen Wrigley's, das Bitten und Betteln feiner Frau brachten einige Abwechselungen in das immer gleiche Leben Myras. Rupert, Myra Wrigley und Franzeska, die Tochter der Gräfin Joria, wuchsen heran. Zwischen der Gräfin und Lady Bide hatte sich ein inniger Verkehr entwickelt, welcher auch die Freundschaft der Kinder begünstigte. Rupert widmete sich Franzesta mit Herz und Seele. Seine Neigung zu der kleinen Italienerin machte ihn ehrerbietig und schweigfam. Er sagte Franzeska niemals, wie er der fleinen Milly versprochen, er werde fte heirathen, wenn er zum Manne geworden und entwarf niemals Pläne für ihren gemeinschaftlichen Tisch, aber Alles, was er besaß, legte er zu ihren Füßen nieder. Er stand früh auf und wand Blumensträuße, für die er Lady Bide's Treibhäuser geplündert hatte, trug fie in das fleine Landhaus der Gräfin und legte ste dort in einer Laube nieder, die besten der Früchte und der Süßigkeiten, die er erhielt, legte er gleichfalls dorthin, zuweilen auch Bilder und fleine Bücher und Körbchen, die er für sein Taschengeld kaufte. Alle einen nothwendigen Bestandtheil seines Liebenswerbens betrachte Rupert, wie die Ritter aus alter Zeit das Aufsuchen und Ueberwinden von Schwierigkeiten und Abenteuern. So geleitete er die beiden fleinen Mädchen auf einen Ausflug nach Sem Reservoir, und das Boot losmachend, in welchem einst awei Polizeidiener nach seinem eigenen fleinen Körper das Waffer durchforscht hatten, unternahm er eine Fahrt, die leicht bezirk der fönigl. Eisenbahndirektionen in Erfurt und Elber feld und der königl. Direktion der Breslau- Freiburger Eisens chriftliche Frankreich wäre. Der Radikale Maurel rief Ba bahn und auf die württembergischen Staatseisenbahnen. Von Bahnbeamten und Arbeitern im Dienst beim eigentlichen Eisenbahnbetriebe wurden 23 getödtet und 64 verlegt, und bei Nebenbeschäftigungen einer getödtet, 28 verlegt; von Steuer- 2c. Beamten einer verlegt; von fremden Personen( einschließlich der nicht im Dienst befindlichen Bahnbeamten und Arbeiter) für ihn verhängnißvoller hätte werden können als jene, wenn nicht Tim Titlow, jezt ein tüchtiger Schwimmer. rasch vom Ufer hinabgesprungen wäre und ihn vom naffen Grabe gerettet hätte: Der Knabe war genau an derselben Stelle untergegangen, an welcher er einst untersant, als seine Schwester ihn hinunter geschleudert hatte. Diese That Tims Inüpfte ein ge wiffes Freundschaftsband zwischen ihm und Sir Rupert. Bei einer andern Gelegenheit überredete der Knabe Francesca und Milly mit ihm zu gehen, um nach Abenteuern auszuschauen. Er hatte unglücklicher Weise eines Tages Myra Barth zugehört, als diese Lady Bide Tennysons the bo zu: Wir find feine Christen!" und Präsident Briffon at überdies dem ultramontanen Deputirten einen Dronun Von vieler Rücksichtnahme auf die Dogmen der Kirche der französischen Republik überhaupt nicht viel zu merlen Ueber die Cholera in Italien wird aus Rom ven b. M. telegraphirt: Gestern ist in dem Lazareth zu Die möglich Der Arbeite Spielt, bie Gouvernen tationsbezi Smolenst, füllung all heiten dur großen Be ein Jahres Don 3000 Reifespejen wiefen, fo Inspektion Vent erwiderte Francesca. Ho Nein, wir werden nur noch Kuchen und Creme c DO ,, Schauen Sie jest in das nächste Glas. Was Sie sehen, ist König Johann, der die Magna Carta unterzei wodurch er ein für allemal bestätigt, daß Briten niem Sflaven sein werden und daß Napoleon Bonaparte ni nach England kommen darf." pert, während Fransica verächtlich die Lippen verzog nur jo läd Die den A gutes geich Auße iche Herri Frieden, al Don Briga lichere Bei Gottgefül fehlt es ni und noch Der neue S gefunden gierung ift Denkt, daß nie ergeben In ichen N Frau Bar Darunter Serton, Mr. Sull eine un wurde feb forische Starten Be Mr. Redn diefelbe G Brländern Daß eine S andere in Die Jrländ Regierung Unter greift die immer me faner pon noffen im Grflärung Die New ,, Davon steht nichts in der Weltgeschichte," bemerkte S Dwie gelehrt Sie find, junger Herr!" rief Tong wundernd aus. Aber jetzt werfen Sie noch einen Blid bu andern Herren und vielen Damen umgeben findet feinen Alles sehen Sie in Lebensgröße. Ja die Wiffenfchaft b nahm Ruperts Gemüth gefangen. Er las die harmonievollen Gesänge für sich allein durch, und wiegte fich in den Traum ein, der glückliche Prinz zu sein, deffen Angebetete Franzesta war, mit welcher er über Berg und Thal zog. schlafende Schönheit" vorlas. Der Bauber der Dichtung dieses Glas. Nelson von allen seinen Offizieren und ungeheuer viel." Nachdem die Schaustellung zu Ende war, begann 203 SURED die Wanderung nach phantastischen Szenen zu suchen und da fie feinen geeigneteren Drt dafür fanden, wendeten fie fich Es war nach dem nordwestlichen Theil der Edgewarestraße. Rupert und seine kleinen Freundinnen begaben sich auf cesta reuig die untergehende Sonne zu betrachten, und 2 begierig Wunder zu schauen und zu glücklich, um zu ermüden. Nach einem Stundenlangen Spaziergange erreichten fie ein wollen. Wor ein schöner Sommertag und fte marschirten munter vorwärts, Wege, den sie gekommen waren, umzukehren, und Tony fa fleines Dorf, in dem Rupert fie mit Milch und Schwarzbrod Bauern, die wenig Vertrauen zu umherwandernden Gele hatten, mißbilligend ihre Röpfe und ein starter junger welcher fie diese Erfrischungen erhalten hatten, hörten fte bemerkte, sein Weg führe gleichfalls nach London, bewirthen ließ. Als fie aus der gastlichen Hütte traten, in eine helle Stimme und sahen eine Menge von Weibern und Kindern, die den Befiger einer Schaubude umstanden. Der Mann hatte einen verhüllten Kasten, in dem mehrere Vergrößerungsgläser eingelaffen waren. Er forderte die Leute auf, hineinzusehen und dann besprach er in mächtigem Redeschwall die offenbarten Wunder. Dieser umherziehende Sohn der Wissenschaft war der viel geprüfte Tony Petrigem. Sein scharfes Auge entdeckte die drei vornehmen Flücht linge sogleich, und obgleich er keinen derselben kannte, bemerkte er doch, welchem gesellschaftlichen Kreise fie angehörten. seine beiden treten. Steigen Sie hier herauf, Herr Graf und men näher Sie meine Prinzessinnen. Was Sie dort drin im Glase erblicken, find Käsemilben. Sie bemerken, daß diese Thiere so groß sind wie Käfer, und solche Dinger effen Sie zu hunderten, wenn Sie fich an altem Käse erfreuen." aud Da a werde die Gesellschaft begleiten. Der ungewohnt lange Sp gang hatte die Mädchen ermüdet. Sie fonnten fid noch fortbewegen und nahmen des freundlichen Bauern bieten, fie abwechselnd zu tragen, dankbar an Schritte nach dem der neben ihm trippelnden mußte, blieb er bald ein Stüd hinter Tony und Unterhaltung mit Tonst Tetigrew. Aleinen = Bräfidenti 28ablern ordneten Cr. Biebt fich Rings un fängt ber wir einen fen, um eventuellen mit unser wird ein i man mag und Wind mir es un fich in un fielbewußt haben, w Maffe De tehen ver feit und ner, die imeigen Rebensart fie erzähle Dem, was lichen Biel fie gewöh machen ih Don fich et genug Versamml Rupert war nicht nur zu stolz, Mattigkeit zu verra er verlor sogar jedes Gefühl derselben in der Freude fe und der Sohn der Lady Bide sei. Der schlaue Böfe Rupert hatte dem Strolch gesagt, daß er Bibe b errieth sogleich, wen er vor sich habe. Er wußte, Adoptivkind der Lady Bide, welches Dr. Wrigley um j Preis bei Seite geschafft wünschte, war im Bereid Hand und brachte den Knaben mit dem verschwundenen Ba Bah!" sagte Runpert mit Abscheu,., wir wollen nie mehr Befehl so viele Lügen hatte erzählen müffen. Käse effen, Mädchen, nicht wahr?" ( Fortsetzung folgt.) jo irrt er Doch etwas licher Weil wohlourch applaudirt unerhörte Gros der Arbeiterpa Leuten in liche Rörg binreißen und heilig zu erwiede Dverfug national heinen, richienenes cale Pr che zeige on dama bas Mi e Verfaffe igen burd ofigteil Singabe erungen perfonlige politica ift für di n Range Wort b gegen genügende tellung d Dunft find em Redt t Baner Jor. Gine wirthda Der liege enfchaftli Des Sah 53 Brand ftlichen G che hier nglüd bein auf eigen Verhältni St.) uis no fonit ( 3,5 p rthschaftli Dem Gr ben Ka Wabla miglia ein Cholerafall mit tödtlichem Ausgange vorgekommen. I Ferner find gestern an Cholerafällen vorgekommen: in der Brovinz Porto- Mauricio 2 Erkrankungen und 2 Todesfälle, in der Provinz Parma 3 Erkrankungen und ein Todesfall, in Broving Massa Carrara 6 Erkrankungen und 1 Todesfall und in der Proving Cambobaffo 13 Erkrankungen und 4 Todesfälle. Eine Proklamation der Nihilisten von Warschau giebt bekannt, daß der dieser Tage auf der Route Mokotow in der Nähe des botanischen Gartens ermordete Tramway- Konbuffeur Strypcynsky ein geheimer Polizei- Agent war, der besonders die Fahrgäste zu spioniren hatte. Thatsächlich wurden auf seine Winte zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Als Der General- Gouverneur von Warschau, Gurko, gestern von einer Truppenbesichtigung auf der Beljanski'schen Chauffee nach der Stadt zurückkehrte, fiel in der Nähe des Kamalbulenfischen Klosters ein Schuß, welcher große Bestürzung herDorrief. Wer den Schuß abgefeuert hat, fonnte bis jetzt nicht eruirt werden. Der Petersburger Millionär Radokonaki, der riesige Güter in Bessarabien befigt, beabsichtigt dieselben mit Juden zu kolonistren. Er verpflichtet sich, den Kolonisten Baumaterial gratis und außerdem tausend Rubel für die ersten Einrichtungen zu geben. Es ist wohl ein von den Bolen in Birkulation gesezter Scherz, wenn aus Warschau berichtet wird, daß dort während der Anwesenheit des Baren photographische Ateliers errichtet und von Soldaten bedient werden. Fabrikinspektoren in Rußland. Das Reichsrathsgesetz, betreffend die Fabrifinspektionen, ist mit 1. Juli in Rußland in Kraft getreten. Alle 50 Gouvernements des europäischen Rußland, mit Ausnahme von Bessarabien und Taurien, und die zehn Gouvernements, in die das ehemalige Königreich Polen getheilt wurde, zerfallen in Betreff der Fabritinspektion in neun Bezirke. Es ist nur allzu klar, daß bei den vielen, den Fabrik inspektoren zufallenden Aufgaben, unter denen die Sorge für die möglichste Beseitigung aller die Gesundheit und das Leben Der Arbeiter bedrohenden Fabrikeinrichtungen die größte Rolle spielt, die Bahl derselben eine zu geringe ist. Im Mostauer Gouvernement befinden sich 1456 Fabriken und zu dem Fabritationsbezirke Moskau gehören noch die Gouvernements Twer, Smolenst, Kaluga, Tula und Rjäsan, so daß eine volle Er heiten durch einen Inspektor und einen Gehilfen in einem so großen Bezirke unmöglich erscheint. Der Oberinspektor bezieht ein Jahresgehalt von 5000 Silberrubel, die Bezirksinspektoren on 3000 Silberrubel, die Gehilfen von 2000 Silberrubel, für Reisespesen und Kanzleispesen find 26,500 Silberrubel ange Inspektion auf 78,500 Silberrubel belaufen. Wenn man nur so lächerlich geringe Mittel für eine Einrichtung übrig hat, bie den Arbeitern nügen soll, wie ist es da möglich, daß etwas gutes geschaffen werde. rn gerid e the wi Stand wi Bgrundbe aften wi Gemah un, wa bernehm urch fid einer eigen ichteit s Drten! des all Lauten Auf G Wahlge Stin hl um ne t fonderb et vor, Denn fie icht wahlbe tens ber ung für b gemein ergi and Südfran bereift fol uft mitte Deftigteit Bebarrie 1, Méx 1, Mont arcafionne g der fra bry b utigen bobe ande für d rief Baub iffon ath Ordnung tirche i merien Rom vom eth ju Ven 402 effen Creme c Bas Sie bod unterzeid riten niem parte niem bemertte Tief Tong og. n Blid bu ten und et feinen 2 enfchaft begann und ufe geben auf demfelb Tong fag n anfolinc umfteben ben Geleb junger bon, Lange aud Spo en fich Bauern Da e leinen unb Ru zu verra Freude fe er Bide aue Böfe r wußte, gley um Bereich fe andenen Ba Des Dol 90 und überall bedenken, daß gerade wir auf den Spruch anges wiesen find:„ Einigkeit macht start!" und daß gerade wir nur durch einmüthiges, uverbrüchliches Zusammenhalten unsere gerechten und gesezmäßigen Biele erreichen können. Leider hat das ein großer Theil der Berliner Arbeiter noch nicht er fannt oder er will es nicht erkennen, er würde wenigstens sonst nicht so tölpelhaft auf die Schwindeleien seiner Scheinfreunde reinfallen. An Warnungen hat es nicht gefehlt, mögen fie nie zu spät bereuen, daß sie diesen Warnungen feine Folge geleistet haben. Als ein Beichen politischer Reife und wirklichen Urtheils kann ein derartiges Verhalten gewiß nicht bezeichnet werden, der Berliner ist sonst so stolz darauf, daß er helle" ist, hier aber scheint er principiell zeigen zu wollen, daß er ebenso leicht auf den Leim geht wie jeder andere Gimpel. auffälligen Erscheinung an den Trinkhallen erwähnt. Während einzelne derselben auch an Sonntag Nachmittagen geöffnet find, werden andere während der gedachten Tageszeit geschlossen, wie dies beispielsweise auf dem Alexanderplatz der Fall ist. Hier befinden sich zwei Hallen mit Zeitungsverkauf, von denen nur jene an der Prenzlauerstraße ununterbrochen geöffnet ist, während jene beim Fahrdamm nach der Neuen Rönigstraße zu Sonntags Nachmittags geschlossen wird. g. Jener Pferde- Eisenbahnschaffner, welcher von dem Bezirksvorsteher K. am Freitag Abend an der Ecke der Elsaffer- und Ackerstraßen- Ece in so brutaler Weise behandelt worden ist, hat sich bei dem Sturz vom Wagen derartige Ver legungen zugezogen, daß er auf ärztliche Anordnung die Ausübung seines Dienstes vorläufig einstellen mußte. K. soll, wie man uns mittheilt, der Direktion der Großen Berliner Pferde Eisenbahngesellschaft bereits für den Pferde- Eisenbahnschaffner eine größere Entschädigungssumme angeboten haben, doch dürfte die Direktion dieses Anerbieten nicht annehmen und die Sache vor dem Richter zur Entscheidung brin gen lassen, um ein Erempel zu statuiren und die schwergeplagten Beamten Pferde- Eisenbahngesellschaft fernerhin vor rohen Insulten der Passagiere zu schüßen. r Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht was noch werden mag! Und dafür sorgen in neuester Zeit hervorragend die Mediziner. Eine neue Entdeckung, die an Wichtigkeit vielleicht dem Cholera- Pilz des bekannten Geheimrathes Dr. Koch nachkommt, hat fürzlich ein englischer Medizinmann gemacht und sie seinen Kollegen auf dem Continent zur gefälligen weiteren Prüfung und Beobachtung unterbreitet. Es handelt sich um nichts Geringeres, als um ein Mittel gegen die Folgen der Trunksucht, und als ein solches hat er das Strychnin befunden. Die Sache soll nach dem Gutachten einiger Sachverständiger in der That nicht so ohne sein, indem das Strychnin dem Magen eine bedeutende Wider standsfähigkeit gegen die Wirkungen berauschender Getränke verleiht. Nun erklärt man fich bei uns mit Entschiedenheit gegen den Vorschlag des Engländers, die selbstverständlich nur geringen Gaben von Strychnin direkt den berauschenden Ge tränken zuzuseßen. Es würde das ganz natürlich die Wirkung haben, daß der Trinker, um sich den alten Genuß zu verfchaffen, bei der größeren Widerstandsfähigkeit seines Magens ein viel größeres Quantum des Getränkes zu sich nehmen müßte. Mit anderen Worten: Die Folgen dieser neuen Kur gegen die Trunksucht wäre: Es muß noch viel mehr getrunken a. Ueber den hierselbst festgenommenen Rauömörder Baumgart, welcher den Konditor Tix in Liegnis ermordet hat, und die von ihm verübte That, gehen uns folgende nähere Mittheilungen zu: Baumgart befand sich seit dem Früh jahr auf der Wanderschaft und lernte Ende April in Landshut den herumstreichenden Commis Rüder fennen, dem er nur seinen Vornamen:„ Richard" nannte, und mit dem er die Wanderschaft bis nach Trautenau fortsette und sodann nach Breslau ging, wo beide gemeinschaftlich in einer Gastwirth schaft fich einlogirten. In Breslau verschaffte fich Baumgart in einer Herberge einen auf den Namen Paul Thiel lautenden Fremdenzettel und trat nunmehr unter diesem Namen auf. Da den beiden Cumpanen ihre Geldmittel ausgingen, so trennte fich Baumgarten Mitte Mai cr. von Rücker mit der Erklärung, daß er sehen wollte Geld zu schaffen und damit nach 8 Tagen nach Breslau wieder zurückzukommen. Acht Tage später stellte fich Baumgart bei Rücker wieder ein und befand sich in einem neuen Anzug nebst Uhr und Kette; auch führte er eine bedeutende Summe Geldes bei fich. Ueber den Ursprung dieser Geldmittel verweigerte Baumgart dem Rücker jede Auskunft, und dem Rücker, welcher von Baumgart neu einge kleidet und seither vollständig unterhalten wurde, lag auch gar nichts daran Näheres über den Ursprung über den Ursprung des Geldes zu erfahren. Am Tage nach der Rückkehr faufte fich Baumgart in einer Herberge ein auf den Namen eines Schauspielers Ferdinand hardt lautendes Legitimationspapier und nannte sich nunmehr mit diesem Namen, indem er dem Rücker vorgab, daß er den auf den Namen Thiel lautenden Fremdenzettel verloren hätte. Hierauf reisten B. und R. gemeinschaftlich auf die Koften des B. durch Schleften und famen gegen Ende Juni nach Striegau, wo die Baarschaft des Baumgart zu Ende ging und Beide ihre Uhren und Kleidungszur Bestreitung ihres Unterhalts versezen mußten. In Striegau tam eines Tages Baumgart nach furzer Eutfernung ganz durchnäßt in sein Logis zurück und erzählte dem Rücker, Daß er auf einem Spaziergang einem in einen Fluß gefallenen Kinde nachgesprungen sei und das Kind vom Tode durch Ertrinken gerettet babe. Als Rücker fich verwundert darüber äußerte, daß Baumgart sein Leben für ein fremdes Leben in Gefahr gesezt hätte, erwiderte B., daß er Vieles gut zu machen hätte, und erzählte im Laufe der weiteren Unterhaltung, in welcher beide Vagabonden ihrer rechtschaffenen Eltern gedachten, woher er während seiner achttägigen Abwesenheit von Breslau das sodann verausgabte Geld erlangt hätte. Nicht weit von Breslau war er mit dem Konditorgesellen Tir zusammengetroffen, welcher aus einer Erbschaft mit bedeutenden Baarmitteln versehen war und auf der Wanderschaft für sich und seine Wanderschaftsgefährten mit vollen, Händen Geld ausAußer in Arabien, wo der Aufstand gegen die türkis The Herrschaft anwächst, herrscht im Türkenreiche gegenwärtig Frieden, aber feineswegs Ruhe; denn das ganze Land wird lichere Beit gesehen haben, als gerade jegt. Auch an neuen fehlt es nicht: in Aleppo figt seit Wochen ein solcher gefangen Gottgeführten"( Mahdi's), welche die Bevölkerung erregen, und noch fürzlich wurde in Keschab ein Mann festgenommen, Der neue Lehren predigte und bereits einige Hundert Anhänger gefunden hatte. Die Unzufriedenheit mit der Stambuler Regierung ist eben im ganzen Lande sehr groß, und ein Jeder gab. Baumgart geſellte sich zu Tix und wanderte mit diesem denkt, daß es ihm schlechter als bisher in einem neuen Leben nie ergeben fönne. werden, R. Eine Unfitte, welche nicht streng genug verurtheilt werden kann, ist das viele Befühlen und Drücken von Nahrungsmitteln beim Einkaufen, auf den Wochenmärkten sowohl, als auch in den Geschäftslokalen. Wenn man sieht, wie manche Käuferinnen das Fleisch in die Hand nehmen, es überall be fühlen und peinlichst untersuchen, sodann diese Prozedur mit einem zweiten und dritten Stück wiederholen, um schließlich alle Stücke wieder hinzulegen, so macht dieses auf den Zuschauer einen höchst widerwärtigen Eindruck. Aber es ginge noch an, wenn diese Manipulation nur einmal an ein und denselben Stücken vorgenommen würde; eine zweite Käuferin jedoch macht es nicht beffer und so wandert ein Stück wohl in ein Dugend hände, wird ein dugendmal befühlt und zusammengedrückt, und schließlich bleibt es dem Verkäufer liegen, wird auf Eis gelegt, um am nächsten Tage dieselbe Manipu lationen zu erleiden. Noch schlimmer ergeht es den Schrippen und Salzkuchen des Bäckers. Die Schrippen werden von den Käuferinnen förmlich breit gedrückt zwei bis drei Mal in die Hand genommen und schließlich liegen gelassen. Wenn man bedenkt, daß lettere Nahrungsmittel vor dem Genuß nicht gereinigt werden, und wenn man andererseits in Betracht zieht, daß die Käuferinnen des Morgens, wo der Hauptsache nach die Bäckerwaaren gekauft wer den, höchst selten sich schon die Hände gereinigt haben, so tann man sich eines Gefühl des Efels nicht verwehren. Wieviel Krankheiten mögen schon durch diese Unfitte übertragen worden sein!? Es wäre doch gewiß schon in sanitärer Beziehung noth wendig, daß dieser Unfitte ein Ende gemacht würde; das Bublifum muß sich entschließen, nur von dem Händler zu faufen, der derartige Manipulationen an seinen Waaren nicht duldet. Nur dann, wenn von allen Seiten energisch an diesem Grundsatz festgehalten wird, ist es möglich diese ekelhafte Unfitte, welche sich leider überall festgewurzelt hat, auszurotten. bis Liegnis. woselbst fie in ein Gasthaus einkehrten. Tir erhielt in Gemeinschaft mit einem dritten Handwerksgesellen ein Igen National 2ga meritas. An derfelben nahmen Hinterhause. In der Nacht erhob sich Baumgart von seinem In Boston tagte vor Kurzem die Konvention der iris Schlafzimmer im Borderhause und Baumgart ein Zimmer im Frau Barnell und viele hervorragende Mitglieder der Liga, Lager und begab fich mit leisen Schritten in das Schlafzimmer barunter die irischen Unterhaus- Mitglieder Redmond und Serton, sowie Tynan, die bekannte Nummer Eins", Theil. Mr. Sullivan, der zuerst sprach, beschuldigte England, daß es eine ungersnoth in Jrland herbeiführe. Seine Rede wurde fehr beifällig aufgenommen. Mr. Mooney, der provi- gebnißlos eilig das Zimmer. Eine halbe Stunde später begab forische Vorsitzende, beglückwünschte die Konvention zu der des Tir, um deffen Baarschaft zu stehlen. Tir hatte seinen Geldbeutel in einer Tasche der unter seinem Kopffiffen liegenden Hose und B. versuchte die Hosen unter dem schlafenden Mr. Redmond und Serton gehalten. Lepterer empfahl, daß mehrere Schläge mit dem schweren Stein auf den Kopf. Bei Irländern in Amerika herrschen sollte. Redmond theilte mit, daß eine Konvention in Kurzem in Australien und eine andere in Irland abgehalten werden würde und erklärte, daß Die Jrländer bald in der Lage sein würden, eine nationale Regierung zu fordern. Unter immer weiter um fich. Nun find die unabhängigen Republi fich B. mit einem Mauerstein in der Hand von Neuem in das der That hielt der Mörder dem Tir den Mund zu, damit er nicht schrie und den in demselben Zimmer schlafenden Handwerksgesellen aufweckte. Dieser wachte aber doch auf, und Baumgarten legte sich sofort über den noch zudenden Körper des Ermordeten, so daß der Erwachte nichts Verdächtiges bemerkte und sich wieder auf sein Lager niederlegte und einschlief. und dem Geldbeutel. Er floh sofort aus Liegnig und stellte den Republikanern der Vereinigten Staaten Baumgart erhob sich hierauf und entfernte fich mit der Hose greift die Bewegung gegen Blaine's Wahl zum Präsidenten = = laner von Massachusetts dem Beispiele ihrer Gesinnungsge- Breslau ein, mit dem er sodann, wie bereits oben mitgetheilt noffen im Staate New York gefolgt und haben eine scharfe worden, gemeinschaftlich weiter wanderte und Mitte vorigen Grilärung gegen Blaine erlaffen. Sie wollen übrigens, wie Die New Yorker das Vorgehen der ,, Unabhängigen" auf die Bräfidentschaft beschränkt wissen, und verlangen, daß es den Liegniß zur Untersuchungshaft befördert. 28ählern überlassen bleibe, nach ihrer Ueberzeugung die Abgeordneten für den Kongreß zu wählen. Cr. Lokales. Die Zeit ist schwer, und der politiche Himmel überfängt bereits an sich mit dumpfem Groll zu erheben. Wenn wir einen Blick auf das Schlachtfeld und unsere Gegner wer= Monats nach Berlin fam. Hierselbst wurden Beide, wie beaichtet worden, am 14. d. M. festgenommen ist und sodann nach g. Eine drollige Szene, der ein bereits vielfach in der Preffe gerügter Mißstand zu Grunde liegt, spielte sich am Sonnabend Abend vor dem Kafé Aleranderplaß ab. Wie an den Eingangsthüren zahlreicher Geschäftslokale so befindet sich auch hier an derselben das Wort Entree". Ein alter Landmann, der hier zum Besuch ist, und deffen in Berlin ansässiger Verwandter mit ihm in das Kafé gehen wollte, sträubte fich Rings umber Feinde und Widersacher, und der Kriegslärm hiergegen, auf das Wort an der Thüre zeigend, mit den Worten: Nee, min Sohn, Entree zahl id nich!" Erst nachdem ihm bedeutet wurde, daß dieses Wort„ Eingang" heißen solle, war er beruhigt. Wann werden sich wohl unsere eventuellen Mißerfolgen und Schlappen vorzubeugen, so dürfen Geschäftsleute endlich dazu bereit finden, sich der deutschen wir unsere Gegner durchaus nicht unterschäßen. Der Kampf Sprache bei Aufschriften zu bedienen. man mag sagen, was man will, weder Waffen noch Sonne und Wind find unter die Gegner gleichmäßig vertheilt. Wenn Fälle sind bereits als erwiesen zu betrachten und zwar hat der Imir es uns auch durchaus nicht zu verhehlen brauchen, daß fich in unseren Reihen eine große Anzahl politisch reifer und ner, die feit und Indolenz in politischen Dingen. M. Wegen Nothzucht wurde gestern der Gneisenauftraße 6a wohnhafte 70jährige Arbeiter" D. verhaftet. Zwei alte Lüftling fich die kleine 6jährige Tochter seiner Wirthsleute und ein Kind des Hausknechts Eirtsche zu seinen Opfern erielbewußter Männer befindet, die flar und sicher das erfaßt foren. Die Eltern aller in genannter Straße spielenden Kinder baben, was fie wollen, so leidet andererseits aber die große find naturgemäß in Aufregung gefeßt. Maffe Derjenigen, die auf dem Boden der Arbeiterpartei zu stehen vermeinen, an einer fast unüberwindlichen Gleichgültig- Neumann wurde am Sonnabend auf der Villa des Besizers Unsere Gegver= N. Das 25 jährige Bestehen der Buchdruckerei von bei Neudamm in feierlicher Weise begangen. Eine aus Sandftein gemeißelte Büste Gutenbergs, welche auf einer Säule schweigen das gefliffentlich und gehen dem Arbeiter mit schönen ruht, wurde in Anwesenheit der Angestellten, sowie einer Rebensarten um den Bart. Sie schmeicheln ihm abfichtlich, größeren Anzahl geladener Gäfte, unter denen fich hauptsächlich fie erzählen ihm in hochtönenden Phrasen Wunderdinge von dem, was er vermag, und fie erreichen hiermit ihre verwerf lichen Biele leider nur zu gut; fie schläfern den Arbeiter ein, Festtagen von Vormittags 9 Uhr ab trifft nicht nur die Beimachen ihn eitel und flößen ihm eine viel zu hohe Meinung Don fich selbst ein. Wenn der Berliner Arbeiter meint, daß et genug für fich und seine Sache thut, wenn er politische Bersammlungen besucht, hier Bravo ruft und Beifall flatscht, licher Weise an öffentlichen Dingen zu betheiligen. Die schönste und viele Buchdruckerei- Beftger befanden, feierlichst enthüllt. g. Das Verbot des Zeitungsverkaufs an Sonn- und tungsverläufer empfindlich, sondern auch jenen Theil des Publikums, welcher bisher seinen Bedarf an Zeitungen bei den Händlern gedeckt hat. Viele Zeitungshändler haben es bereits vorgezogen, ihren Stand an den Sonntagen gänzlich zu verlassen und so bleiben selbst die Abonnenten, welche doch etwas mehr dazu, um sich in reger und wirklich ersprieß- Sonntag ohne Beitungen. Jene Zeitungen, deren Ausgabe irrt er fich, damit allein ist noch Nichts gethan, es gehört ihre Zeitungen von den Händlern abzuholen pflegen, für den wohldurchdachteste Rede verfehlt ihren Bwed wenn sie nur angehört, durch die Händler. Eine Anomalin hat das polizeiliche applaudirt, aber nicht befolgt wird. Jedermann wird wissen, welch' unerhörte Anstrengungen es bisweilen loftet und gekostet hat, das Gros der Arbeiter überhaupt in Action zu bringen, off hat die zu erwiedern gewesen wären, wenn es nicht eine Unzahl von Sonntags Nachmittags erfolgt, bleiben gänzlich ohne Absat Arbeiterpartei hier in Berlin Schlappen erlitten, die schon wohl Tagen nach 9 Uhr ebenfalls feine Beitung verkauft werden, Verbot des Zeitungsverkaufs an den Sonntagen in Bezug auf Die Trinkhallen geschaffen, in denen ein Beitungsverlauf etablirt worden. Hier darf selbstverständlich an den gedachten dagegen steht dem Verkauf von Selterwasser selbst a Gestohlener Koffer. Auf dem Bahnhof zu Fröttstedt ist nach einer vom Staatsanwalt zu Gotha hierher gerichte. ten Meldung ein Reisekoffer abhanden gekommen, in welchem fich 60 Stück Russische Bodenkredit Pfandbriefe nebst Binsscheinen, 20 Stück der Petersburger Internationalen Handelsbank über je 250 Rubel nebst Dividendenscheinen( Nr. 26431 bis 35, 42,300, 42,305-6, 49,4402-4, 49,442-6,49,448, 49,878 50,6868-87) und sechs Stück Aftien Berliner Spediteur- Verein"( Nr. 1851, 2178-9, 2315-6, 2697) befanden. N. Das Verbrecheralbum ist in den legten Tagen um drei Kapitalverbrecher vermehrt worden. Es find dies der Arbeiter Mießner, der vor Kurzem bekanntlich seine Braut er= stochen, der Raubmörder Baumgarten aus Liegniß, der den Konditor Tir aus Strehlen ermordete, und der Komplize des ersteren, der Handlungskommis Ricker, die nachdem sie alle drei in dem photographischen Atelier von Zielsdorf und Adler aufgenommen worden, nunmehr mit ihren Photographien in der Kategorie der Mörder figuriren werden. * Auf freien Fuß gesetzt. Der der Urheberschaft an der Rirdorfer Brandkatastrophe verdächtig gewesene Knecht, welcher bereits in das Untersuchungsgefängniß in Alt- Moabit abgeführt worden war, ist wieder wegen Beweismangels auf freien Fuß gefeßt worden. Von dem Thäter fehlt nunmehr jede Spur, obwohl die Annahme für eine Brandstiftung durchaus nicht ansgeschloffen ist. Die Sicherheitsbehörden find daher unausgesezt mit der Nachforschung nach dem Thäter beschäftigt. N. Der Rudersport hat leider abermals ein Opfer gefordert. Drei Brüder einer hiesigen, sehr achtbaren Familie vergnügten sich gestern Vormittag in einem Boot auf dem Tegeler See. In Folge unvernünftigen Schaufelns fenterte das Boot, sämmtliche Insassen fielen ins Waffer, der älteste der jungen Leute ertrant leider, während die anderen beiden von hinzueilenden Schiffern gerettet wurden. Bei dieser Ge legenheit spielte fich folgende skandalöse Szene ab. Als die Geretteten bei dem Restaurateur Julius Aschbach in Saatwinkel Aufnahme suchten, wurde ihnen dieselbe perweigert, weil die jungen Leute von einem anderen Lokal abgefahren waren. Darüber war das anwesende Publikum, unter dem sich fünf Vereine befanden, derartig empört, daß fte sofort das Lokal verließen. Nur der Intervention eines Gendarmen war es zu danken, daß die Gäfte in ihrer Indignation nicht das gesammte Wirthschaftsinventar zertrümmerten. Der Wirth eines benachbarten Etablissements war sofort zur Aufnahme bereit, stellte den Durchnäßten Betten zur Verfügung, ließ die Garderobe trocknen, verpflegte die Bedauernswerthen mit Wein und erwärmenden Getränken, bis sie zum Bewußtsein zurüc fehrten. Die Leiche des Ertrunkenen war bisher nicht auffindbar. Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. Leuten in den Arbeitervereinigungen gäbe, die sich durch klein- während des Gottesdienstes in der Kirche kein polizeiliches lung statt, welche einen sichtbaren Beweis für die Bedeutung und heiligsten Pflichten vernachlässigten. Man foll doch immer begangen wird. Bei dieser Gelegenheit sei auch noch einer mit dem Verkauf gerade von 3eitungen etwas Sündhaftes 3 + Zur Lohnbewegung der Buchbinder und ver wandten Berufsgenossen fand am Sonntag in der Berliner Flora eine von mehr als tausend Personen besuchte Versammund Tragweite dieser gewerkschaftlichen Bewegung lieferte. Der von der Kommission an die Herrn Fabrikanten und Meister u dieser Versammlung ergangenen Einladung war namentlich aus sprechung vielleicht eine halbe Stunde. Die Folge hiervon war, daß sechs Mitglieder der Deputation wegen Verlegung der Fabrikordnung entlassen wurden. Herrn Budweg wurde nunmehr eine schriftliche Erklärung, von allen Arbeitern unterzeichnet, übermittelt, dahingehend, daß Alle die Arbeit einstellen würden, falls die der Arbeit Entlaffenen nicht wieder Aufnahme fänden. Die Vermittelungsversuche des Herrn Nezband hatten den zweifelhaften Erfolg, daß Herr Budweg eine Wiedereinstellung der Entlaffenen in Aussicht stellte, sofern dieselben einzeln um Arbeit bei ihm nachsuchen würden, wozu fich dieselben jedoch nicht verstanden. Da von den 17 dort beschäftigten Schnittarbeitern 5 troß ihrer freiwillig gegebenen Unterschrift weiter gearbeitet haben, so find 12 von der Arbeitseinstellung betroffen worden. Herr Schuhmacher, Werkführer der betreffenden Fabrit, war trop wiederholten Erfuchens nicht zu bewegen, eine erklärende Darstellung der Vorkommnisse zu geben, oder die Angriffe auf seine Person und seine Chefs zurückzuweisen, erklärte es vielmehr als unter seiner Würde, mit den Anwesenden zu diskutiren. Die Generalversammlung erachtete einen ausreichenden Grund zur Verhängung eines Strikes über die Fabrik von Budweg u. Sohn nicht für vorliegend, beschloß aber, an die Gemaßregelten, da dieselben im Interesse der Gewerkschaft gehandelt hätten, aus dem General Unterstüßungsfond zu unterſtüßen. von Letteren vielfach Folge gegeben worden und erhielten die| Debatten durch die Betheiligung der Meister an denselben ein besonderes Interesse. Herr Michelsen referirte über das Thema: Ist die Forderung eines Minimallohnes von 18 M. gerechtfertigt und wie wollen wir diese Forderung geltend machen?" in seinem Referate, das in den Vorversammlungen über die Schäden und die Nothlage im Gewerbe schon öfter Gesagte noch einmal ausführlich recapitulirend und daraus die Berechtigung der Forderung eines Minimallohnes von 18 M. pr. Woche herleitend. Die Fabrikanten und Meister würden fich dieser Forderung nicht lange widerseßen können; die Innungen fönnten einer festen Vereinigung der Arbeiter nicht Stand halten, und eine solche Vereinigung sei bereits geschaffen in dem Unterstüßungsverein der Buchbinder, dem fich alle anzuschließen verpflichtet wären, durch eine feste Organi sation würde auch ein Normal- Arbeitstag und eine Hebung des ganzen Gewerbes zu erreichen sein. An das Referat schloß sich eine animirte Diskussion, die sich bis gegen brei Uhr Nachmittags hinzog. An derselben betheilig ten fich auch viele Meister, deren Ausführungen mit Beifall aufgenommen, da fie fich prinziepiell auf den Standpunkt der Gehilfenschaft stellten und derselben zum Gelingen ihrer Bestrebungen viel Glück wünschten. Auch von Leipzig war folgen des Bustimmungstelegramm eingegangen: Den Berliner Kollegen gratulirt zu ihrem Vorhaben und versichert eventl. thatkräftige Unterstügung. Der Vorstand des Fachvereins der Buchbinder." Deffen Verlesung gleichfalls lauten Jubel hervorrief. Ueber einen event. Strife wird die nächste Versamm- straße 117 unter dem Vorsitz des Herrn Künzel abhielten; lung beschlußfaffen. In einer zur Annahme gelangten Resolution erklärte sich die Versammlung mit den Ausführungen des Referenten einverstanden und bereit, mit allen Kräften dahin zu wirken, daß nicht nur die Forderung eines Minimal lohnes von 18 M. pro Woche zur Durchführung gelange, sondern für die Zukunft überhaupt eine Hebung des ganzen Buchbindergewerbes durch allerfräftigste Theilnahme aller Arbeiter wie Arbeitgeber erstrebt werde. Sie hält zu diesem Zwecke die große Organisation des Unterſtügungsvereins der Buchbinder und verwandten Berufsgenossen für den geeigneten Faktor, durch Mitwirkung Aller die gerechten Forderungen in jeder Form durchzusetzen." In der öffentlichen Versammlung, welche die Tischler am Sonntag in Mohrmann's Salon, Gr. Frankfurter in Rellers Restaurant, Grüner Weg 29 mit der Lage ordnung: Die wahren Siele und Bestrebungen der Fachorganisation( Referent Herr Rödel) tatt finden wird, schloß Herr Künzel die zahlreich besuchte Ve fammlung. Berichtigung. In das Inserat der Lohn- Kommission der Schloffer hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es soll da nicht heißen, von 9 bis 11 Uhr sondern von 7 bis 9 Uhr. Der Gauverein Berl. Bildhauer" feiert am 23. d.. sein erstes Stiftungsfest, und zwar in Sancfouei", Rottbuser straße 4a, zu welchem alle Kollegen freundlichst eingeladen find. Anfang des Festes 8 Uhr. Entre für Herren 75 Pf., fü Damen 25 Pf. Billets nebst Programm find beim Ber gnügungscomité und im Restaurant Sahm", Annenstr. 16, zu haben. Eine Versammlung der Stellmacher fand am Sonn tag im Königstädtischen Kafino, Alerander- und Holzmart ftraßen- Ede statt, in welcher der Stadtverordnete Ewald einen sehr beifällig aufgenommenen Vortrag über 3wede und Ziele Der Fachvereine hielt. Es wurde die Gründung eines Fac vereins beschloffen. n h Die ordentliche Versammlung des Arbeiter- Bezirk Vereins der Friedrichstadt findet am Donnerstag den 2. Auguſt cr. eingetretener Verhältnisse halber nicht statt. Stelle derselben findet 8 Tage später, am 28. August c., i Lokal Mauerstr. 86, eine außerordentliche Versammlung statt Der Louisenstädtische Arbeiter- Bezirks- Verein, Bots wärts" hält am Mittwoch den 20. August, Abds. 8% in Ronrath's Salon, Wasserthorstraße 68, eine Sigung a T.- D.: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Bericht des Bot standes. 3. Vortrag des Herrn Stadtv. Franz Lutauer über Kommunal- und Reichsvertretung. 4. Diskuffion. 5. Ber schiedenes und Fragelasten.- Die Mitglieder werden um recht pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht. Gäſte ſtet gern willkommen. un At * Rathenow, 17. Auguft. Der Verein der optischen beiter hielt hier heute eine öffentliche Versammlung ab, in welcher Herr Liefländer aus Berlin über Zweck und Nugen der Fachvereine referirte. Dem Vortrage folgte eine lebhafte Diskussion in welcher alle Redner sich den Ansichten des Re ferenten anschloffen. Eine allgemeine Versammlung sämmtlicher Cigarre und Tabatarbeiter Berlins findet beute Abend 8 Uhr Bögow's Brauerei, Ausschank vor dem Prenzlauer Thore, flat Auf der Tagesordnung steht: 1. Die Bentral- Kranken- un Sterbefaffe der Tabatarbeiter Deutschlands( E. H.), Sig Hamburg. 2. Was lehrt uns der Breslauer Strike? Da die Versammlung bereits in einer früheren beschloffen und in be felben die Statuten genannter Bentralfaffe zum Vortrag fo men sollen, so machen wir die Mitglieder der Alten und Neuch Kasse besonders auf dieselbe aufmerksam. Eine Versammlung des Vereins zur Wahrung Interessen der Maler Berlins findet am Dienstag, straße 83, ftatt. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht. 2. nahme neuer Mitglieder. 3. Angelegenheit der Fachschule 4. Bericht vom Stiftungsfest. 5. Verschiedenes. 6. Frage referirte zum 1. Punkte der Tagesordnung: Die neuesten Beschlüsse der Kommission und Delegirtenversammlung" Herr schlüsse der Kommiffion und Delegirtenversammlung" Herr Gustav Roedel. Der Vortragende führte aus, daß nach Wahl der Kommission fich die Ansicht kundgegeben hätte, daß zur richtigen Durchführung des vorjährigen Programms ( 18 M. Koftgeld und höchstens 9% stündige Arbeitszeit) ein Minimaltarif für Spezialartikel aufzustellen sei und daß die heute hierzu zu erwählenden Vertrauensleute das Material beschaffen sollten. In der bisherigen Weise müsse weiter gearbeitet und jedes Jahr ein Schritt nach vorwärts gethan werden. bis nach 3 bis 4 Jahren Verhältnisse geschaffen seien, die es jedem Tischler gestatten, ein menschenwürdiges Dasein zu führen. Jedenfalls noch in diesem Herbst müsse in allen Werf stätten, welche in diesem Frühjahr zurückgeblieben seien, vorgegangen werden, so daß die neue Bewegung, wenn nur Einigkeit unter den Kollegen vorhanden sei und dieselben mit reichlichen Bahlungen den Unterſtügungsfond vergrößerten, noch viel größere Dimensionen, als die im Fühjahr annehmen werde. Eine große Organisation sämmtlicher Tischlergesellen fei eine Nothwendigkeit, denn in der nächsten Woche werde ein Kongreß der deutschen Tischlermeister in Berlin mit dem Zwecke tagen, um einen Verband aller Arbeitgeber zu schaffen, um die gerechten Forderungen der Gesellen zu Schanden zu machen. Sum Schluß ruft der Redner den in einer Bahl von 600 Mann erschienenen Kollegen zu, fest zusammenzuhalten und nicht eher zu ruhen, als bis alle ihre Forderungen in allen ihren Theilen zur Durchführung gebracht feien. An der Diskussion betheiligten sich besonders die Herren John, Klose, Berndt und Stellmann, die sich im Sinne des Referenten aussprachen. Hierauf wurden die folgenden zwei Refolutionen einstimmig von der Versammlung angenom men: 1) Die heute in Mohrmanns Salon, gr. Frankfurterstr. 117, tagende Versammlung der Tischler im Dsten Berlins erkennt an, daß da das von der Kommission aufgestellte Programm von der Delegirtenversammlung gutgeheißen ist, daß die Durch führung des Brogrammes vom vorigen Jahre in den Werk ftätten, wo es noch nicht geschehen ist, erreicht werden muß, und daß es nothwendig ist, um die Ungleichheiten in den Breisen für Spezialartikel auszugleichen, Minimal- Lohntarife Preisen für Spezialartikel auszugleichen, Minimal- Lohntarife für diese Artikel für Berlin einzuführen. 2. Die heutige Versammlung der Tischler Berlins erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten einverstanden und erkennt die noch viel fach herrschenden Mißstände in vielen Werkstätten an; folglich verpflichtet sich jeder einzelne Kollege, agitatorisch weiter für In der Generalversammlung des Fachvereins der Tischler, welche am Sonnabend Neue Grünftr. 28 stattfand, wurde einem Mitgliede, welchem der Arbeitgeber für die auf Den Transport der zu verarbeitenden Bretter verwendete Beit ( 1% Arbeitstag) den Lohn zu zahlen sich weigert, Rechtsschus durch den Verein zuerkannt. In Stelle des 2. Kassirers Herrn Abel, der sein Amt niedergelegt hat, wurde Herr Sieg gewählt. Der Vollziehung der Wahl eines Ersaßmannes für den Vorftand gingen fast zwei Stunden ausfüllende lebhafte Debatten vorher, durch den Umstand veranlaßt, daß gegen einen der für die Wahl aufgestellten Kandidaten, Herrn Stellmann, vorge bracht wurde, daß derselbe in einer Delegirten- Versammlung die Gründung eines neuen Fachvereins neben dem wegen des Vorfizenden Herrn Tupauer seitens des Polizei- Präfidiums für politisch erklärten Vereins empfohlen habe. Herr Roedel verficherte, die Aeußerung des Herrn Stellmann habe nur den Sinn gehabt, daß das Statut des bestehenden Fachvereins reformirt werden müffe. Aus der dann vollzogenen Wahl ging Herr Stellmann fiegreich hervor. Die folgende von Herrn Böhm eingebrachte Resolution wurde einstimmig angenommen: Die Versammlung spricht ihr Bedauern aus, über den vom Herrn B2umeister Reßler am 2. d. Mts. gehaltenen Vortrag und protestirt entschieden gegen die Behauptung, sämmtliche Fachvereine seien politisch. Sie beschließt ferner, Herrn K. zu einem Vortrage nicht wieder einzuladen, und auch anderen Vortragenden, die eine ähnliche Behauptung aufstellen, sofort das Wort zu entziehen." Ueber den Antrag, dem Berichterstatter des Volksfreund" den Zutritt zu den Versammlungen nicht mehr zu gestatten, wurde zur Tagesordnung übergegangen. " lasten. bet ben ben N ericein frei in Ramon Die fich durd eine gro größere wieber a wie das jhieht. Groß Tro neuen G Bollebeb obag fe gangbar Versammlung der Bauanschläger am Dienstag, 19. August, Abends 8 Uhr, im Louisenstädtischen Konzerthaufe Alte Jakobstraße 37. sich zu diesem Zwede bereits in allen Branchen Majdi Die Bestrebungen der Arbeiter Christiana's geben wie aus den erlaffenen Aufforderungen zu ersehen, darauf hin aus, den Strike unter allen Umständen fortzuseßen. Man hat nenarbeiter, Resselschmiede und andere Schmiede Fo: mer, Tischler, Schiffszimmerleute Hauszimmerleute vollständig organifirt, um Plan durchzuführen. und Diefen h Jm Fachverein der Metallarbeiter in Gas-, Waffers und Dampfarmaturen, der am Sonntag Vormittag in Gratweils Bierhallen eine nur schwach besuchte Versammlung die Organisation zu arbeiten, um die noch Fernstehenden her abhielt von den ca. 400 Mitgliedern des Vereins waren t. Der General- Versammlung der Metallarbeiter, welche am Sonntag in Sanssouci" stattfand, unterlag die Beschlußfaffung über die Frage, ob über die Lampen Fabrit von Budweg u. Sohn ein Strife zu verhängen fei oder nicht. Nach den Mittheilungen des Herrn Netband und den Ergebnissen der Verhandlungen ist die Sachlage fol gende: Unter den 17 Arbeitern der Filiale vorgenannter Fabrik in der Sebastianstraße waren dadurch Differenzen entstanden, daß der Schnittarbeiter Nieswand daselbst Beschäftigung gefunden hatte, von dem bekannt war, daß er in der Lampenfabrik von Holy während des damaligen Strikes Arbeit genommen hatte. Diese Unzuträglichkeiten, da Niemand mit Nieswand zusammen arbeiten wollte, spigten sich derartig zu, daß eine Deputation von 7 Personen an Herrn Budweg entsandt wurde, um Abhilfe irgend welcher Art in diesem Dilemma zu erbitten. Dieser schnitt aber alle Verhandlungen anzuziehen, damit die Tischler auf dem Standpunkte anlangen, ihre Intereffen in Zukunft jeder Zeit auf gefeßlich moralischem Wege hoch zu halten und zu wahren. ca. 60 erschienen wurde der Jahresbericht des Vorftandes über die Vereinsthätigkeit und der Kaffenbericht vom 15. Juli 1883 bis 1. August 1884 erstattet. Nach demfelben betruge Punkt der Tagesordnung( Wahl der Delegirten) über die Einnahmen 1334 M. 75 Pf., die Ausgaben 533 M. 73 gehend Bum zweiten wurden fünfzehn Vertrauensmänner fundschaften, in denen noch immer länger als 91,2 Stunde und bant", Große Frankfurterstr. 117. Versammlung. 1) Bov Sa Nordame ben fina diefer L Amerita Summe gewählt, welche verpflichtet sind, diejenigen Werkstätten auszu- stag, den 19. August, Abends 8% Uhr, im Lokale König auch Sonntags gearbeitet wird und in denen noch nicht 18 M. trag des Herrn Dr. Heymann über Reform der Schule. 2) Koftgeld wöchentlich gezahlt werden, außerdem haben dieselben Disfuffion. 3) Verschiedenes. 4) Fragelasten. Um zahlreiche Erscheinen wird ersucht. Gäste fönnen durch Mitglieder ein 11 bei der Aufstellung von Minimallohntarifen thätig zu sein. Hierzu wurde angeführt, daß in der Genoffenschaft Selbst Hülfe", Fruchtstr. 65, welche durch Säulenanschlag eingeladen war, nur 15 M. Koftgeld bezahlt würden und auch die SonnC. Prächtel, Krausenstr. 32. Nachdem Herr Krug noch zum zahlreichen Besuch der nächsten Versammlung des Fachvereins aufgefordert hatte, welche am Mittwoch, den 20. August geführt werden. Eine Mitglieder Versammlung des Vereins Wahrung der Interessen der Berliner Maurer findet am Alle Mitglieder die gewillt find, die Landparthie des Vereind nicht und wenn gleich Alle zu arbeiten aufhörten. Daraufhin tagsarbeit wieder eingeriffen sei. Aehnlich sei es bei der Firma Dienstag den 19. d. Mts. Abends 8 Uhr, Inselftr. 10 flatt wandte sich die Deputation an die Kommiffion und nahm die felbe Rücksprache am Nachmittage des Montag der verflossenen Woche, und zwar an einem dritten Orte und dauerte die BeTheater. Dienstag, den 19. August. Opernhaus: Flid und Flod". Schauspielhaus:„ Der beste Ton". Deutsches Theater: Gefchloffen. Neues Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Fatiniza". Wallner Theater: Hotel Blancmignon. Oftend- Theater: Ein Gottesurtheil. Walhalla Operetten Theater: Nanon. Luisenstädtisches Theater: 110. Opern- Borstellung. Gaftspiel des Frl. Emmy Dahne. Der Troubadour", Oper in 4 Atten von Verdi. Bellealliance- Theater: Buchholzen's! Geburts- Anzeige. Meinen Freunden zur Nachricht, daß meine Frau Clara geb. George heute von einem gefunden Jungen glücklich entbunden worden ist. Halle a. d. S., den 16. August 1884. [ 611 Wilhelm Hasenclever. Danksagung. Allen Freunden, Bekannten und Verwandten, die unserm lieben Mann und Vater, dem Tischler August Goldacker ben 15. b. M. die legte Ehre erwiesen haben, sagen wir hiermit [ 601 unsern herzlichsten Dank. Wittwe Goldader nebst Kinder. Arbeitsmarkt. Arb.- Bez- Verein f. d. Often Berlins. Dienstag, den 19. August, Abends 8%, Uhr, im Lokale Rönigsbant", Große Frankfurterstr. 117. Versammlung. Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Dr. Heymann über Reform der Schule". 2) Diskussion. 3) Verschiedenes. 4) Fragelasten. Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht. Gäste fönnen von Mitgliedern eingeführt werden. Versammlung des Der Vorstand. 591 Arbeiter- Bezirksvereins v. 15, u. 20. 600] Steinnuß- Plattenschneider verl. Heffe, Markusftr. 50. Frauen und Mädchen 1. Mäntelnähen lernen. Nachher Dauernde Beschäftigung. Harmsen, Langestr. 22, Hof 1 Tr. r. Auch find daselbst Hose und Weste( neu) bill. zu verk. 590 Das unentgeltliche Arbeitsnachweise- Bureau der Metall- Arbeiter- Gewerkschaft befindet sich Ritterstr. 123 im Restaurant Sodtke. 581] Die Kommmission. Communal- Wahlbezirk am Dienstag- heute Abends 8%, Uhr, in Wohlbaupt's Salon, Manteuffelstraße 9. Tagesordnung: 1. Vortrag des Maurers Herrn Peter. 2. Verschiedenes. Fragekasten.Gäste willkommen. Aufnahme neuer Mitglieder.[ 587 Mittwoch, den 20. Aug. cr., Abends 8%, Uhr im Louisen städtischen Concerthaus, Alte Jafobftr. 37: Große Schneider- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bericht der Lohnkommiffion. 2. Das Unwesen der Lombard- Ausverkäufe und Waaren- Abzahlungs- Geschäfte. 3. Die Lohnverhältnisse der Firma S. Graeß, der rothe Bettel und die Werkstattordnung des betr. Geschäfts. Bahlreiches Erscheinen erwartet [ 602 die Lohntommission der Berliner Schneider. am 24. d. Mts. mitzumachen, find befonders eingeladen. Dienstag, den 19. d. M., Abends 8 Uhr, Inselstraße 1 zweite Mitglieder- Versammlung des Vereins 3. W. d. J. d. Berliner Maurer. M. mitzumachen, find besonders eingeladen. Alle D ( 604 glieder, die gewillt find, die Landpartie des Vereins am 24 Arb.-Bz.-V. Laufizer Bla Reiche welche no weden, Innern" Theil tü Bir zur Hand Milita Finb Mittwoch, den 20. August, Abends 8%, Uhr: Mitglieder Versammlung. Tagesordnung: 1. Raffenbericht. 2. Bortre 3. Diskussion. 4. Verschiedenes. Gäfte, durch Mitglieder ein gefübrt, haben Zutritt. Ich habe meine [ 598] Säle Der Borftand [ 599 noch am Donnerstag, Freitag und Sonntag Bor mittag zu vergeben. 190 H. Pickardt, Gratweil'sche Bierhallen, Kommandantenftr. 77/79 Da Staaten als 2697 293 Mil 20 23f.jährlich! Und bas inbir in der H tragen w bie Hand Kadbrud v 27] Geid Freunde a Bu bemäch theil zu zi Furcht vo begann wandernd folche Eri fchein, Wi neue Do Abenteuer Darstellu lauschte n Es Arm aus Jurecht rü chr hübf Aufwartu Südfrüch Leben, ge Meinen werthen Runden, sowie einer geehrten Sachbar schaft, Freunden und Bekannten hiermit die ergebene Mitte lung, daß ich mein legt habe. Nach wie vor gute, reelle und pünktliche Bedienung von der Fürbringerstraße 1 nach der Fürbringerftraße 32 ve 561] Hochachtungsvoll Mant Louisenstädt. Bez.- Ver. Vorwärts 616] Eine Schlaffelle ift zut verm. Urbanfir. 81 bei star hält am Mittwoch, den 20. Auguft, Abends 8, Uhr in Konrath's Saal, Wafferthorstr. 68 eine Sigung ab. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Bericht des Vorstandes. 3. Vortrag des Stadtverordn. Herrn Franz Tupauer über welche gründlichen Unterricht Damenschneidereienes und Fragelaften. Die Mitglieder werden um recht und Reichsvertretung. 4 Distusfion. 5. Ver Damen, in allen Fächern der au nehmen wünschen, fönnen fich melden bei Ch. Bodenburg, pünktliches und zahlreiches Erscheinen ersucht. Gäste stets willSchneidermftr. f. D., Alte Jakob ftr. 62. II. Ede Sebaftianstr. tommen. [ 597] Die statistischen Wahltafeln find soeben erschienen und in der Expedition des Berlin Die Nr. 7 der humoristischen Blätter Der wahre Jacob ist erschienen und in der Exped. d. Berl. Boltsbl." au baben Abg. v. Kammg., Tibet, Tricot, Tuch u. Wolle tau Bolfsblatt", Bimmerftr. 44, zu haben. Der Vorstand. und holt ab F. Quedeno, Wienerftr. Nr. 40. Verantwortlicher Redacteur R. Gronheim in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthfirage 2. 291 Hafen un Schlummer D, und ſ ihn fein, menn er Ja, auch „ Sie ch Darüber f märts sch In 1 Barth bli Lady Bi tungen a Nach ragen h Blid be