Denfella Bel geftell n werden gebörk 1, der be ablt erfuchn nt, vo aud de ritte un eringfi bead egeben to ju o armache auf t der Na roblemes es begi Don Es wid um ba or eines beweg te ha Legenbe Itrifiren Defchieben Verfud Den obe Blieb tigte fid alle n einem ch feines erbende De ju narme Wuni augleid er Allen e. Gein ette ball lam bi Tief bi Beitung egiment en Qun beorder Kerl ein Der Hen Coift, in Min figender Sie," fo te Frog Meggen getlagte baben acht, bal af ben Iben was fi bat Tebr b Pausfrau tocht% 25 Ma Tel Am 5. Dal e barin ein und n liegen gewarm Neuen Ammo Wald Nr. 173. Freitag, 24. Oftober 1884. I. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das Berliner Boltsblatt scheint täglich Morgens außer nag Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin fin's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mort, wöchentlich 25 Pf. Einzelne hammern 5 Bf. Bostabonnement pro Duartal 3 Mart.( Eingetragen im VIII. Nachtrage ber Bofzeitungspreisliste unter Nr. 719a.) Jasertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Bf. Arbeitsmarkt 10 f. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach lebereinkunft. Inserate werben bis 4 hr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Bimmerstraße 44. Der heutigen Nummer dieses Blattes liegt für unsere hiesigen Leser ein„ Tableau der Wahlkreise und Wahlbezirke der Stadt Berlin, nebst Angabe der Lokale für die Wahl zum Reichstag am 28. Oftober 1884" bei. Schlagworte. Kurz vor den Wahlen schwirren allerlei Lockrufe nnd Schlagworte durch die Luft. Manche bleiben von der Masse ihrem wahren Sinne nach unverstanden; andere enthalten Versprechungen, die nur zu dem Zweck gemacht werden, um fie nachher zu brechen. Mit anderen verdecken die reaktionären und manchesterlichen Parteien ihre eigentlichen volls und arbeiterfeindlichen Ziele. Sie alle aber find sich einig in dem Schlagwort, daß sie nur für die Wohlfahrt des Volkes" thätig zu sein bestrebt sind und die Realfinnigen" dagegen sprechen noch mehr von Freiheit" und " Recht und die Ultramontanen machen sich bas Vergnügen, als ihren Wahlspruch gleichfalls Wahrheit, Freiheit und Recht aufzustellen. naive den Klassen" u. s. w. Die Urheber dieser Schlagworte wußten oft selbst nicht, was sie damit fagen wollten. Die Arbeiter haben das große Verdienst, die Macht der Phrase bis zu einem gewissen Grade gebrochen zu haben. Die reaktionären und liberalen" Parteien suchen die Macht der Phrase, auf die sich ihr ganzes System gründet, dagegen aufrecht zu erhalten und so dem wirklichen Fortschritt Hemmnisse zu bereiten. Die große Klärung der Geister, die unsere besten Denker vorbereitet haben, soйl nur den oberen Zehntausend zu Gute kommen; für das arbeitende Volt hält man die schlechteste geistige Kost, die Auch damit ist's heute nicht mehr gethan; gerade in den wirthschaftlichen Fragen verlangt man in der Aera der Sozialreform Klarheit und Bestimmtheit. Für gewisse ,, demokratische" und ,, liberale" Phrafenhelden ist dies allerdings nicht angenehm, denn das Verständniß voltswirth schaftlicher Fragen, wenn es ein tieferes sein soll, fann nur durch eingehende oder fleißige Studien erworben werden. Bielleicht ist dies ein Grund, weshalb so viele Politiker der hohle und seichte Phrase, für gut genug. parlamentarischen Thätigkeit entsagen, denn es sind gar Viele darunter, die sich nicht unterziehen wollen, ihren Dentapparat besonders anzuftrengen. Es fann gar nicht schaden, apparat besonders anzustrengen. Es fann gar nicht schaden, wenn solche Leute vom politischen Schauplatz abtreten, denn sie können mit ihren Schlagworten schwerlich etwas Anderes erreichen, als daß sie die Geister verwirren, die Maffen verführen und die Denkfaulheit fördern. Die Arbeiter haben ganz besonders Grund vor Schlagwörtern auf der Hut zu sein, denn mit den Schlagwörtern suchen die Parteien der herrschenden Klassen zu verhüllen, daß sie ein tiefgehendes Interesse daran haben, den Arbeitern weder politische noch wirthschaftliche Reformen zu gewähren. Dies ist sogar ein Lebensinteresse der herrschenden Klassen, denn in dem Moment, da man eine gesunde und umfassende Sozialreform für die Arbeiter durchseht, verschiebt sich das Aber wie sich der Fortschritt im Allgemeinen nicht aufhalten läßt, so auch hier nicht die sich stets erweiternde Kenntniß unserer Zustände, das wahre Verständniß für unsere Beitfragen, wie es sich in immer weiteren Kreisen Bahn bricht. Die Macht der Phrase ist im Schwinden begriffen. In der verflossenen Reichstagssession behaupteten ein liberaler und ein konservativer Abgeordneter, Jeder vom Andern, daß sie nur durch die Macht der Phrase im Reichstag fäßen. Sie hatten Beide Recht und die Arbeiter mögen daraus ihre Pflicht erkennen, bei den nahenden Wahlen der Macht der Phrase möglichst viel Abbruch zu thun. Politische Uebersicht. Ueberflüssige geistige Arbeitskräfte. Die Anzahl der Die Schlagworte beginnen allgemein ihre Bedeutung zu verlieren, was man als erfreulich begrüßen kann, indem ein Zeichen der zunehmenden politischen Klarheit ist. Man bente nur, welcher Unfug mit dem vieldeutigen Worte Freiheit" getrieben worden ist. Früher verstand man Verhältniß der Klassen der bürgerlichen Gesellschaft zu unter ,, Freiheit die Errichtung demokratischer Institutionen einander. Eine wahre Sozialreform bedeutet die Beschrän Gegensatz zu der Herrschaft des alten Absolutismus. fung der Vorrechte der herrschenden Klassen und Nichts kandidaten, welche durch Bestehen der Prüfung für das mählich aber hat der Begriff Freiheit" im politiſchen anderes. Man weiß, daß bie Ronfervativen mit ihrer höhere Schulamt und befriedigende Ablegung des Probejahres aben eine ganz allgemeine Gestaltung, angenommen; Cosialreform burchaus nuß soweit gehen wolten, uts her ihre Anſtellungsfähigkeit für höhere Schulen erwieſen jaben, Me Parteien von der äußersten Linken bis zur äußersten Interessen dadurch nicht berührt werden. Wollte man die Rechten sind heute im Stande, ohne ihr Programm Sozialreform auch auf die Verhältnisse des Grundbefizes dadurch zu gefährden, ihre Proklamationen mit dem ausdehnen und die Vorrechte der großen Grundbesitzer einWorte Freiheit" zu ſpicken. So ist diese Phrase schränken, so würden die Konservativen einer solchen Sozialganz bedeutungslos geworden und nur ganz reform den heftigsten Widerstand entgegensetzen. Dagegen nicht mehr trennen fönnen, sprechen noch von Freiheit der liberalen Bourgeoisie angehören, unter eine scharfe KonFreiheit geradezu zur heuchlerischen Phrase, denn die trole ſtellt. So wird auch das Wort„ Sozialreform" zum " Freiheit" für den Kapitaliſten und die Renfurrenz ist gleich bloßen Schlagwort und wird namentlich von ber konservativen bedeutend mit der Unterdrückung des Schwächeren und des Presse zur Täuschung der Arbeiter gemißbraucht. Heute müssen die Programme ganz genau formulirt fein und es müſſen ſich beamte Forderungen ein finden, aus denen sich sicher erkennen läßt, wie sich die zu den einzelnen Fragen stellt. Namentlich in den wirthschaftlichen Fragen verlangt man flare und offene rungen bestehen. In dem Augenblick, da sie sich davon ab= Stellungnahme. Früher, namentlich auch noch in dem Bewe- drängen lassen, hängen sie im Schlepptau der arbeiterfeind and ve ifch be Bafchend tüchtig und di man ca wenig Umpde binju Bank rlibre men B ch Lein len be unb ang en unb eberzug Rochen n Bant entinol bwefeld wefel it lang elleber befit Lochung Bortion at ange an ben pflegen fterben ritt be gebt er fe ret mace verab Der Ba uch ein fürgen papier Bor er und wählen br gut feinem Schwachen. Partei ist gegenwärtig erheblich größer, als die Anzahl der verfüg baren Stellen unter Einschluß der Gelegenheit zu widerruflicher remunerirter Beschäftigung. Es ist unmöglich, den Nothstand zu beseitigen, welcher für die großentheils un bemittelten Kandidaten aus diesem thatsächlichen Verhältnisse hervorgeht, die Unterrichtsverwaltung hält es infüthen, die nur die Fabrikbesiger, welch lektere gewöhnlich Berwendung von Kandidaten, bezw. ihrer wirklichen Anstellun Dieser ganze Chorus von Lockrufen und Schlagworten führt einen betäubenden Lärm auf und die„ Freisinnigen" wissen am Besten die große Paute zu schlagen. Die Arbeiffer aber follen und fenich nicht u trügerische Diejenigen, welche fich schon überfüllten Berufen zuwenden dürfen durch Schlagworte verwirren lassen. Sie müssen auf ihren Fordewie Schuß der Arbeit", Hebung der Lage der arbeiten Tiefste. Nadbrud verboten.] 12 Feuillefon. Isaura. Eine Erzählung aus dem südlichen Frankreich. ( Fortsetzung) mir und haben, wie zum Troße, meinem armen Fucigny übel mitgespielt. Auf Clermont's Gebiet war es, und der als Reichsmarschall, dem das Schwert von Dauphiné mit dem Griff aus dem Holze des hochheiligen Kreuzes vertraut ist, sollte doch auf sei nem Boden wenigstens Ruhe halten." Die Meldung über den Einbruch, den der Herr von Mont Aynard mit erlebt hatte, war dem Dauphin schon zugegangen und hatte ihn sehr gereizt. Er sprach sich heftig aus, als der Baron ihm davon erzählte, und kam erst spät auf die Frage, was dieser eigentlich dort zu schaffen gehabt; die ausweichende stand, daß der Dauphin die ihm gebotene Königstrone annehmen Antwort, welche ihm zu Theil wurde, gab ihm Stoff zur Neckerei was mein Rangler darauf in meinem Namen ausgestellt hat." Nur bedingungsweise," erklärte der Dauphin. Lies hier, Es war eine Dentschrift an den Kaiser, worin ausgesprochen werde, sobald Ludwig vom rechten Bapst als rechter Kaiser an erlannt sei. Eine Verwahrung gegen die Konsequenzen, welche daraus gezogen werden könnten, daß der Dauphin ihn bes reits in diesen Verhandlungen Kaiser genannt habe- und ein Versprechen, seine träftigste Vermittlung zur Aussöhnung mit dem Bapste eintreten zu lassen, schloß dies merkwürdige Altenstück. Bei der Stellung Humbert's zum Papste, welcher und damit die gute Laune zurück, Es wurde nun zwischen Beiden verabredet, auf welche Weise der Graf v. Dettingen, der of fiziell schon abgereift war, heimlich aber noch in einem nahen Schloffe verweilte, ficher über das Gebirge geleitet werden sollte. Am liebsten hätte ihn Mont Aynard selbst nach der Waadt geführt aber er schämte sich der Regung, welche diesen Gedanten entstehen ließ, und dann gab es jegt so wichtige Indamals in Avignon refidirte und den Dauphin oft fah, auch teressen im Vaterlande. Die Redlichgesinnten, welche nicht von bei der Nachgiebigkeit Ludwigs des Baiern in den legten Frankreich gewonnen waren, mußten fest zusammenhalten, aller Interessen vielleicht möglich gewesen wenn der Dauphin ein anderer Mann gewesen wäre und nicht die geistliche Gewalt eine Unterwerfung der weltlichen verlangt hätte, welche damals wenn sie die Pläne der feindlichen Partei zu Schanden machen wollten. bas Selbstgefühl der deutschen Reichsstände zum herrlichsten Abschiede hin. Wie roth er wird! Haha! Ich könnte Arges haben. Weißt Du, Raymond, daß man Dich immer mehr bei mir zu verdächtigen sucht?" warf der Dauphin noch beim Denken Dont Aynard gab die Schriften, welche er mit der höchsten Spannung gelesen hatte, seinem Herrn zurück und hielt sein rief Mont Aynard unwillig. Urtheil, mit dem er noch nicht fertig war, an sich es würde die Freude Humbert's über die Krone bedeutend geschmälert nicht wahr?" mir den Grafen von Dettingen, dem die Franzosen sonst auf Das war Eins!" sagte der Dauphin. Dann sollst Du lauern würden, über das Hochgebirge nach der Waadt geleiten laffen; ich weiß, Du bist dort bekannt haft Verwandte dort, Die Nennung des helvetischen Gaues, so unerwartet, schien den Baron auf irgend eine Weise zu berühren; der Dauphin batte Recht: verstellen fonnte fich Raymond nicht, so alt er geworden war; seine Farbe fam und ging bei jedem, auch dem fleinsten Affelt der Seele. Diesmal hatte der Dauphin nicht auf ihn Acht gegeben; sein rascher Ideengang führte ihn weiter. Endlich werd' ich Dir Vollmacht geben, den Oberrichter mit gewaffneter Macht zu unterstüßen, wenn er die Friedensbrecher ftraft. Ich selbst wäre fast über sie gekommen, aber sie entgingen In welcher Art? Nennt mir den Ehrlosen, der es wagt!" Das werde ich bleiben lassen," antwortete der Fürst. ,, Sh habe an dem Hader im Lande genug. Und, Raymond, hier ist meine Hand: ich traue Dir unerschütterlich." Sagt mir wenigstens, was man mir Schuld giebt," bat der Baron. Ein Bischen Hochverrath, weiter nichts!" sagte der Dauphin. Man warnt mich vor Deinem starker: Anhang, der Dich mächtiger mache, als ich selbst bin; man räth mir, Dich nicht mehr aus den Augen zu laffen, nie mit Dir allein zu bleiben Darum brachtet Ihr auch den Bewaffneten mit!" warf Mont Aynard bitter ein. Sie drängten ihn mir auf," sagte der Dauphin. Ich dente, daß ich Dir Beweise genug gegeben habe, wie unbedingt ich Dir traue. Also laß die Aengstlichen reden; es geschicht ja doch aus aus guter Absicht." ,, Diese kenne ich und glaubt mir, gnädigster Herr, ich den Gründen der Billigkeit soweit als möglich Rechnung zu tragen. Da indeffen im Einzelnen in dieser Beziehung Zweifel entstanden find, so hat der Kultusminister bei mehreren Buntten die Provinzial- Schullollegien auf die einzuhaltende Norm hingewiesen, worüber die Norddeutsche Allgemeine Beitung" in längeren Ausführungen berichtet. Wir sind gewohnt, daß bei Konstatirung derartiger Thatsachen von der liberalen und Tonservativen Presse an die sogenannten Ueberflüffigen, refp. an wollen stets der Nath ertheilt wird: Wendet Euch dem Handwerk zu, denn das Handwerk hat immer noch einen goldenen Boden!" Das Letteres nicht der Fall ist, liegt auf " noch fehlt es im Handwert an Arbeitsträften. Die Handwerker der meisten Branchen haben sogar öffentlich Eltern und Vorfenne auch meine Feinde. Sie wollen mich und Alle, die es wahrhaft treu mit Euch und dem Lande meinen, aus Eurem Vertrauen drängen-" Sa, guter Raymond, Aehnliches behaupten wieder diese von Euch. In medio virtus! würde mein grundgelehrter Schagmeister sagen, der sich freilich auch nicht in der Mitte hält. Lebt wohl, Mont Aynard; forgt für die Sicherheit des Gesandten, der mir ein so föstliches Geschenk seines Herrn gebracht hat, und dann wollen wir doch ein Paar Dusend Lanzen auffißen lassen, um Ruhe im Lande zu schaffen. Dieser Mallorcaner ist ganz zur Unzeit wieder gekommen todt und vergessen, wie er war!- Was seht Ihr mich so starr an, Herr von Mont Aynard!" ,, Todt und vergessen- eine schmerzliche Zusammen ftellung!" sagte der Baron. Bu früh vergessen war übri gens der junge Mann, da er ja noch lebte, und sein Better gar feinen Anlaß, tein Recht hatte, ihn für todt zu erklären, bloß weil er längere Beit auf seinen Ritterfabrten, die ihn zuletzt auch nach Malorca führten, ausblieb. Er ist darum fein Malorcaner geworden und hat sich nur dadurch geschabet, daß er Eigenhilfe nahm, statt sein Recht vor Eurem Throne zu suchen." Ja wohl, er hat es nun verwift und ich werde ihn züchtigen. Sein Name treuzt mich überall auf die widrigste Art Jacques Vinay, sein Bruder, soll enthauptet worden sein mit dem unglücklichen Könige? " So ist es," antwortete Mont Aynard, während sein Blick prüfend auf dem Dauphin ruhte, der in Bewegung gerathen war und unruhig von ihm fort an das Fenster ging. Seit einiger Beit," sprach er, ohne sich umzusehen, ., hat sich Alles verschworen, mich an die traurige Geschichte zu erinnern. Ich will aber nicht mehr daran denken. Geht mit Gott.' Es war des Fürsten aufrichtige Meinung gewesen, daß er colles Vertrauen zu Mont Aynard hegte, aber in den nächsten Tagen wurde es wieder angefochten durch manche Mittheilung. Fucigny hatte nicht gefäumt, sofort wieder in die Berge zu schicken, um Royan nebst seiner verdächtigen Pflegebefohlenen nachzuspüren. Auf dem Hammer war zwar der Meister nicht gewesen, indessen hatten die Seinigen versichert, daß er nur noch einen nothwendigen Gang abzumachen habe, dann aber sich dem Gericht ſtellen werde, um zu hören, was ihm zur Last falle. Das Mädchen hatte die Gegend, wie es hieß, verlassen; doch werde der Meister Alles über sie sagen, was in seiner Macht stehe. Nun war Auf der Tagesordnung befand sich u. A. die Dampfersubven- burger Magistrats und der Kommission für öffentliche Ge tions- Vorlage und die Gefeßentwürfe, betreffend die Ausdeh- sundheitspflege erklärte Profeffor Botkin, Leibarzt Sr. Majestät nung der Unfallversicherung auf das Transportgewerbe und des Kaisers und einer der ersten medizinischen Autoritäten sonstige gewerbliche Anlagen, sowie auf die Land- und Forst Rußlands: Wenn man das erschrecklich große Verhältniß der wirthschaft. Es sind zwei getrennte Gesezentwürfe, durch Sterblichkeit in unseren Hospitälern betrachtet und die Ursachen welche die Unfallversicherung abgeschloffen werden soll. Die derselben zu ergründen sucht, so kommt man zu dem Resultat, Vorlagen werden zwar eingebracht werden aber kaum zur Ver- daß die Kranken hauptsächlich vor Hunger sterben; denn für handlung kommen, sondern voraussichtlich den zuständigen Aus- den Unterhalt jedes Kranken ist die Summe von 13 bis 14 fo schüssen zur Vorberathung überwiesen werden. Inzwischen pelen( 26 bis 28 Pfennig) festgesetzt also ein Betrag, für dürften diese Gesezentwürfe auch dem Staatsrathe vorgelegt dürften diese Gesezentwürfe auch dem Staatsrathe vorgelegt den man nicht einmal ein Pfund Rindfleisch zur Suppe faufen tann. Dazu kommt aber noch, daß die Krankenpflegerinnen, welche einen ganz elenden Lohn bekommen, die Kranken an Dieser Hungerlost noch bestehlen. Die Thatsache, daß die Delo nomen der Hofpitäler sich von den Ersparnissen, die sie an der Krankentoft machen, Vermögen zusammenscharren, erwähnte der faiserliche Leibarst wohl deshalb nicht, weil dieses Faltum ohnedies Allen bekannt genug ist. münder gewarnt, ihren Schußbefohlenen, resp. Kindern ein derartiges Handwerk lernen zu lassen. Wir können mit Sicherheit behaupten, das heute auch nicht eine Branche eristirt, in welcher eine besondere Nachfrage nach Kräften vorhanden ist, ganz abgesehen davon, daß der Lohn durchweg unzureichend ist und den heutigen Verhältnissen nicht entspricht Wohin also mit den fogenannten Ueberflüssigen? Daß wir in Deutschland ชิน viel Bildung befigen, wird ernstlich wohl Niemand zu behaupten wagen, das ganz vulgäre Schlagwort, daß wir in Deutschland zuviel Gebildete befizen, zeigt nur, daß bei den Leuten, welche derartige Phrasen gebrauchen, die Bildung keine Stätte gefunden hat. Nicht nur an Herzens, resp. Gemüthsbildung ist großer Mangel vor handen, sondern auch an Elementar- Kenntnissen. Daher ist der Ruf nach mehr Bildung heute mehr wie je am Plage. Wir sind überzeugt, daß die Lehrkräfte, welche heute als überflüssig erscheinen, durch geeignete gefeßliche Maßregeln in segenbringende Funktion treten tönnten. Das deutsche Volt, namentlich der Arbeiter und Handwerker, lechzt nach Erweite rung seiner Kenntnisse: man bemühe fich einmal hinein in das bescheidene Heim der Arbeiter und Handwerker, und man wird finden, daß in diesen Kreisen wissenschaftliche Werke gelesen werden, die man vergeblich bei sogenannten Gebildeten suchen würde. Bei Privatlehrern, Stenographen, Technikern u. a. suchen Arbeiter und Handwerker und oft schon bejahrte nachdem sie des Tages Last und Mühe ertragen haben, ihre Abendstunden zu ihrer weiteren Ausbildung zu benutzen. Und darum noch einmal: Es ist fein Ueberfluß von Lehrkräften vorhanden; Aufgabe der Gesetzgebung muß es sein, eine richtige Verwerthung der vorhandenen Kräfte vorzunehmen und dadurch dem Volte mehr Bildung und den Lehrern Gelegenheit zur Ausübung ihres Berufs zu geben. Schleswig- Holstein. Aus Gravenstein wird der Kiel. 3tg." mitgetheilt, daß sämmtlichen dänischen und schwedischen Staatsangehörigen, welche fich in dem dortigen Hardesvogteis bezirk aufhalten, der Befehl ertheilt ist, binnen vier Wochen ainen Niederlassungskonsens beizubringen, widrigenfalls ihre Ausweisung erfolgen werde. werden. Julius v. Kirchmann, ein Freund und Zeitgenosse Wal deck's, ist am Montag Abend in Berlin gestorben. Derselbe war am 5. November 1802 zu Schafftädt bei Merseburg ge boren, studirte die Rechte in Halle und Leipzig und trat 1823 in den Staatsdienst. 1848 war er erster Staatsanwalt beim Kammergerichte zu Berlin und wurde hier zum Abgeordneten in die preußische Nationalversammlung gewählt. Er nahm feinen Sig im linten Centrum, wurde aber bald als Vicepräfident des Appellationsgerichts nach Ratibor versezt, womit sein Mandat erlosch. Im Juli 1848 erschien er, von dem Kreise Tilfit gewählt, wieder in der Nationalversammlung und fungirte bei dem Steuerverweigerungsantrage als Berichterstatter. Wegen Ablehnung der Hochverrathsantlage gegen den Abg. Grafen Reichenbach wurde er 1850 einem Disziplinarverfahren unterworfen. Von 1856-63 war er beurlaubt, amtirte dann aber wieder bis 1867 in Ratibor. Ein Vortrag im Berline: Arbeiter verein über die Nothwendigkeit der Bevölkerungseinschränkung gab Veranlassung zu seiner Amtsentsetzung ohne Pension. Dem preußischen Abgeordnetenhause gehörte Kirchmann 1849 als Abgeordneter für Ratibor Kosel und später als Vertreter anderer Kreise an. In lezter Zeit hatte er sich vom politischen Leben zurückgezogen, jedenfalls war ihm das Treiben der sog.„ freisinnigen" Partei zuwider. Der Gefeßentwurf, betreffend die Errichtung einer überseeischen Bant, ist einer offiziösen Korrespondenz zufolge bereits fertig gestellt; dagegen wird der genannten Korresponbenz von orientirter Seite versichert, daß die Dampfersubventionsvorlage feineswegs bereits alle Stadien der Vorbereitung durchlaufen hat. Die Mittheilungen über den Inhalt der fünftigen Vorlage seien darum mit Vorsicht aufzunehmen, und insbesondere werde man gut thun, in der neulich von einem auswärtigen Blatte verbreiteten Version mehr die Wünsche einzelner Interessenten als geseggeberische Abfichten zu erblicken. M = Dem Bundesrathe find die Etats für den Reichskanzler und die Reichskanzlei, für die Reichs Justizverwaltung, für das Reichs Eisenbahnamt und für den Rechnungshof zuge gangen. Die Veränderungen gegen den laufenden Etat find gering. Beim Reichsgericht ist neu eingestellt ein Reichsanwalt( 12 000 Mark), dessen Anstellung eine nothwendige Folge der vom 1. April 1884 ab erfolgten Errichtung eines vierten Straffenats ist. Eine Position für den Baufonds des Reichsgerichtsgebäudes in Leipzig ist nicht eingestellt. Braunschweig. Nach einer Mittheilung der Magd. 3tg." find die Platate mit der Proflamation des Generals pilgers bei einem Drucker in höchster Haft mit Handpressen gedruckt worden und zwar in Gegenwart des Brigade- Adjutanten, des preußischen Hauptmanns v. Refowsti, und 17 Infanteristen. Die Blafate trugen nicht den vorgeschriebenen Namen des Druders und wurden den üblichen Polizeibestimmungen ents gegen theilweise an Privatgebäuden befestigt. Darüber hat der Polizeidirektor, wie man erzählt, sich beschwert und bereits die Entschuldigung des preußischen Generals erhalten. " Wahlreformfrage noch auf dem alten Standpunkt; für Rom In England stehen die Regierung und Parteien in der promiß ist noch auf teiner Seite Geneigtheit bemerkbar. Heute meldet ein Privattelegramm aus London: Herbert Gladstone ( der Sohn des Premierministers) erklärte im Laufe einer Wahl reformrede in Newport, er fönne aus sicherer Quelle mittheilen, daß die Regierung ihre Fahne an den Wlast genagelt habe und nicht fapituliren würde. Die offiziösen Blätter behaupten, der nochmaligen Verwerfung der Reformbill seitens des Oberhauses würde ein Pairsschub in großem Maßstabe folgen; die bloke Drohung, dies zu thun, habe die Reformbill des Jahres 1832 Eine gerettet." beim de Nord- Amerika. Der Mann, welcher in Albany ben Gouverneur Cleveland angriff, als dieser nach dem Capitol ging, heißt Samuel Boore und lebt in Elmira. Sein Schwager, für dessen Begnadigung Frau Boore fich Gouverneur verwendete, beißt Myron Fairbanks. Boore schlug Cleveland mehrere Mal, wurde aber gerade in dem Augenblid als er einen Stein aufhob, um denselben auf den Gouverneur zu werfen, verhaftet. Die Parteigänger Blaines greifen zu den verzweifelsten Mitteln, um den demo fratischen Präsidentschaftskandidaten zu diskretiren, neuerdings hat man sogar obfcöne Bilder an Damen und andere Perfo nen, welche für Cleveland thätig find, gesandt. Durch bas Schließen der Spinnereien in Fall River, Maſſachuſetts, find 10 000 Arbeiter beschäftigungslos geworden. Australien. England hat die schon lange angekündigten Befißergreifungen in Neu Guinea begonnen. Einem Zele gramm aus Sidney zufolge hat das englische Kriegsschiff Nelson" das englische Brotektorat über die Südostlüfte pon Neu- Guinea in der Drangen- Bucht proklamirt. Weitere Pros flamationen auf benachbarten Inseln werden wohl noch e folgen. Wahlbewegung. 1. Araße firdga 1-15 Araße, lotal: 1. 1-11 tienfir bauerf bei He 2. Araße, firdga 42a, Araße 2. traße lotal: 3. Die Deutsch Freisinnigen" veranstalten am 23. und 25. Oftober im Wintergarten des Zentral Hotels einen e tommers zu Ehren der Herren L. Löwe und Virchow. Bur Verschönerung dieses Festes hat sich ein ,, freifinniger Dichter" auf den Pegasus geschmungen und von dieſem herab ein Lied losgelassen, das Steine erweichen, Menschen rafend machen Wir bitten unsere Leser, die Lachmuskeln nicht all zusehr anzustrengen, wenn fie eine Probe dieser Poesie ge nießen. Zunächst also das Lied vom großen Virchow; der Da die Frage, was die Zukunft dem Lande Braunschweig bringen werde, schon in so hohem Maße die auswärtigen Blätter beschäftigt, so wird es dedermann wohl als selbstoerständlich betrachten, daß die Braunschweiger faum noch ein anderes Gesprächsthema zur Zeit fennen. So verschiedenartig nun auch die Kombinationen find, so betrachtet man es in den meisten Kreisen als vollständig ausgeschloffen, daß der Herzog von Cumberland( Sohn des früheren Königs von Hannover) jemals nach Braunschweig tommen wird. Stellung als Reichsland, mit möglichster Selbstständigkeit, würde den Wünschen der überwiegenden Mehrzahl der Braunschweiger am meisten entsprechen. Spezielle Schwierig feiten wird die braunschweigische Frage in mehr als einer Beziehung machen. Es giebt eine ganze Menge Sachen, deren Eigenthumsverhältnisse nicht flargestellt sind. So ist es z. B. mit den Domänen. Es ist allerdings s. 3. zwischen dem Herzoge und dem Lande ein Receß abgeschlossen worden, nach welchem die Erträgnisse der Domänen, nach Abzug der Civillifte, in die Landeskaffe fließen, aber das Eigenthumsrecht steht nicht unbestritten fest. Aehnlich liegt es mit dem Herzogl. Gestüt in Harzburg und anderen Inftitutionen. Auch ist die Frage der Eigenthümer der Kunstschäße im Herzogl. Museum noch sehr bestritten. Kurz und gut, es eröffnet fich die Ber speftive auf Berwicklungen der mannigfachsten Art. Ueber den Inhalt des Testamentes verlautet noch nichts Bestimmtes. Man ist natürlich sehr gespannt darauf, ob der Herzog von seinem großen Vermögen auch der Stadt und dem Lande etwas vermacht hat. Bu Lebzeiten war er in dieser Beziehung be tanntlich sehr farg, doch wird das vielfach dem Einflusse seiner früheren Umgebung zugeschrieben. Uebrigens hält man in Braunschweig allgemein die Angabe verschiedener Berliner Blätter über die Höhe des Vermögens des Herzogs( es heißt dort 100 Millionen Thaler) für gewaltig übertrieben. Hier schäßt man das Vermögen auf 50-60, höchftens auf 100 Mill. Mart. Für Gast- und Schankwirthe ist eine offiziöse Notiz, welche jest die Runde durch die Zeitungen macht, von Wichtig: feit. Dieselbe lautet: Nach§ 45 der Gewerbeordnung ist jeder Gaft und Schankwirth befugt, das Gewerbe durch einen Stellvertreter auszuüben. Wie bereits in dem Erlasse des Ministers des Innern vom 24. Februar 1882 hervorgehoben, bedarf es hierzu feiner besonderen Konzession; die Polizeibehörde hat vielmehr nur darüber zu wachen eventuell unter Anwendung von Exekutivstrafen daß als Stellvertreter nicht eine Berson bestellt wird, der aus den§ 33 Absag unter 1. a. a. D. bezeichneten Gründen die Erlaubniß zum eigenen Betriebe des bezüglichen Gewerbes versagt werden müsse. Nach§ 151 der Gewerbeordnung ist der Gewerbetreibende für die auch ohne fein Vorwissen begangenen Zuwiderhandlungen des Stellver treters dahin verantwortlich, daß ihm den Umständen des Falles nach die Konzeffton entzogen werden kann, wenn er nach erfolgter Feststellung solcher Zuwiderhandlungen den Stellvertreter nicht entlägt. Abgesehen von der Vorschrift des §151 der Gewerbe Ordnung ist die Entziehung der Erlaubniß zum Betriebe Der Gast und Schant wirthschaft nach§§ 33, 53 der Gewerbeordnung statthaft, wenn sich nachträglich Thatsachen herausstellen, welche die Annahme rechtfertigen, daß der Betreffende das Gewerbe zur Förderung der Völlerei mißbrauchen werde. Aus der bloßen Verabfolgung von nicht sofort bezahlten geistigen Getränken fann daher, nach einem Spezialerlaß des Ministers des Innern, ein Grund zur Konzessionsentziehung nur entnommen werden, wenn bies in einem jene Annahme rechtfertigenden Maße geschieht. Ein Anderes sei auch in dem Erlasse des Ministers vom 20. Juli 1882 nicht ausgesprochen. Der Bundesrath hielt gestern wieder eine Sigung ab. Auf Grund des Sozialistengesetzes find verboten wor den: 1. Das Flugblatt: Wähler des 14. Reichstags Wahlkreises" mit der Unterschrift:„ Das Arbeiter- Wahl Romité". P. Suchantke in Celle. 2. Ein Wort an unsere Brüder", von der Polizei- Kommission des Bremer Senats. es allerdings ein Zwangsmittel der alten barbarischen Justiz, die Angehörigen für einen Entwichenen verantwortlich zu machen, und bei jedem Andern hätte der Herr von Fucigny unbedenklich Frau und Alle zur peinlichen Frage fortschleps pen laffen; hier aber hatte er seine Gründe, warum er es nicht that, denn er mußte, warum es sein Gebieter streng ahnden würde grade gegen die Frau des alten Royan mußte er schonend verfahren.- Tage vergingen, der Hammermeister stellte sich nicht; dagegen fam Crefpin, der all ner, und gab Fucigny Kunde, daß sein Herr von Mont Aynard das verschwundene Mädchen in Sicherheit gebracht habe. Er sei frant gewesen an dem Schlage, den er im Gefecht belommen( auch hier mußte es im Gefecht gewesen sein!) frant habe er ein paar Tage im Gebirge bei einem Hirten gelegen; unterdessen sei die Fremde indgeheim von Mont Aynard aufgenommen und nach Sancta Clara gebracht worden: er habe es unter dem Siegel der tiefften Verschiegenheit von einem der Knechte erfahren, die er bei sich gehabt. tann!" Rußland. Herrlich müssen in der That die Zustände in Rußland sein, wenn in der Hauptstadt selbst Dinge vorkommen, wie sie der Allg. 3tg." in nachstehender Korrespondenz gemeldet werden: In einer der leßten Sizungen des PetersFucigny fäumte teinen Augenblick, dem Dauphin davon Nachricht zu geben. Der graue Sünder entblödete sich nicht, neben dem Unwillen seines Herrn über diesen Eingriff in seine Befehle, auch andere Neigungen rege zu machen, indem er den seltenen Liebreiz Isaura's geschickt hervorbob und sie zu einer Paramour des Herrn von Mont Aynard stempelte, dessen Ehrbarkeit vor der Welt nur Heuchelei sei. erste Vers lautet: ,, Ich fann Euer Gnaden noch eine Kunde geben," ſagte Herr von Fucigny eines Tages zum Dauphin. Wenn sie ver " " ( Melodie: Am grünen Strand der Spree.) Auf, fingt ein Lied dem Wissensheld, Der wagt und doch auch wägt; Auf hohes Lehreramt gestellt Des Wiffens Leuchte trägt; Und lehrt, wie man recht fonservir' Mehr wie das C. C. C. Denn Virchow fonserviren wir Am grünen Strand der Spree. Vers 6. Viel Schädel, tausend und noch mehr, Mißt er in jedem Jahr, Es sind erst dann, beglaubigt er, Die Menschenfresser wahr. Und solches läßt den weisen Mann Im Wahlkampf auch nicht ruh'n, Mit hohlen Schädeln hat er dann Noch mancherlei zu thun. ber St RI. St Lotal: 3. Alofter der Sp feite be bis R Baifen länder. 4. Jüden 22-44 Straße bauer Der eines Verses des L. Löwe gewidmeten Liedes gönnen; Und nun wollen wir unseren Lesern auch noch den Genuß Schlußvers deffelben lautet: Kampfbereit, die Hand am Schwerte Stehen wir geschlossen hier! Für die Freiheit, die entehrte Freiheit Deutschlands, lämpfen wir! ,, Und wenn ich Verdocht Längft bis zu Theil 4. of pa bis 28 zur S 10-29 bis 21 bis 24 17-24 Der Ra Wilhel Total: 5. Heilige Reuer bauerf 34 bei 5. Sinter Deilige Baffe 81, G Spant Epree bahn. 6 Friedr begründeten Verdacht finde darf ich das gewiß nur verleitete Kind aus der Freiftatt, die Aufsehen bis zu völliger Ermittelung des Zusammenhanges bürgt ist, so wird sie Euch die Augen öffnen über die soges ihr nicht zukommt, hinwegnehmen- vielleicht, um fie obne Diese fahrende bewahren, in Euer schönes Chateaudoux bringen? Natürlich nannten Vaterlandsfreunde, welche Euch immer eine Verbin dung mit dem Hause Bourbon anrathen Dirne, bildschön, wie sie ist, und eine Paramour des faltfinnigen Baron von Mont Aynard, welcher feiner Dame einen Blid schenkt, wißt Jhr, daß fie Euch aufgeschwaßt werden sollte als das Fräulein von Bourbon selbst?" Des Dauphins Phantafte hatte sich schon oft mit dieser frischen Bergrose beschäftigt und das Geheimniß, das fte umschwebte, war ein Reiz mehr für ihn. Dies zu ent räthseln, hatte er fich früher als Pflicht eingeredet, nun aber meilte sie in geweihten Mauern, und keine Macht hätte den Fürsten bewogen, die heilige Freistatt zu verlegen. Gegen Mont Aynard aber begann fich eine Eifersucht in ihm zu regen, welche dessen Feinde schnell genug bemerkten und weiter anschürten. Shr habt wohl am frühen Morgen dem Roussillon zu viel Ehre angethan!" versette der Dauphin lachend. mit aler Diskretion." Wenn sie wirklich in einem Verhältniß mit Mont Mynard fieht," sagte der Dauphin ,,, doch laßt mir Beit, ich will mit's bedenken." 9. Straße Betri Total: 6 Straße garten 10,2 Schle Sieben Wunder in Dauphiné wurden vor Alters gerühmt Es waren die Höhlen von Sassenage, der brennende Born, die tanzende Wiese von Gap, die Weinquelle, das Manna vo Bançon, die Liebfrauen grotte und der Thurm ohne Gift An den legtern Inüpfte sich manche schöne Sage: fein Name rühite daher, weil er nichts Böses, weder ein schädliches Thiet, noch einen schlechten Menschen an fich dulden sollte. Ein ein Gebieten, und war darum wichtig in fiüherer Beit; nun aber gehörten beide einem Herrn, und so hielt diefer feine bewaffne ten Wächter mehr darin, wie sonst; nur ein alter Thurmwart mit seiner Frau wohnte noch dort, und Beide gedachten auch den Bau, wo sie lange Jahre gelebt, nicht mehr zu verfaffen Water Royan war mit dem Paare verwandt und hatte Siaura hierher gebracht wo fonnte sie vor bösen Nachstellungen ficherer sein als in dem ,, Thurm ohne Gift"? Dann batte& fich auf den Weg zu Herrn von Mont Aynard gemacht, bem thun gerathen war; über das Mädchen, deren Namen er gar er die Verdrießlichkeiten erzählte, in welche er ohne sein Bu nicht erwähnte, sagte er nur, daß fte ein ihm anvertraute Boller Ernst!" versicherte der Schaßmeifter. Der feine Plan wurde nun gleichsam in gremio gestört. Hättet Ihr das schöne Rind nicht im Hammer von Disan überrascht, so wäre ste Euch nach wenig Tagen im Bomp einer vornehmen Dame, mit einem Dußend dienstbarer Edelleute Mont Annards im Gefolge, bei irgend einer alten Tante des Barons als das herzogliche Fräulein erschienen, zufällig auf der DurchreiseIhr hättet Euch sit venia verbo! verliebt, denn sie ist eine Venus in üppigster Forma; dann wäre sie wieder abgereift, Ihr hättet nun flugs Euren Brautwerber als den hochherzigen baronem? wen anders nach Bearn abgesandt, den Heirathsantrag zu thun, und wenn es dann geschehen, hättet Ihr freilich das ächte Fräulein von Bourbon zur Frau Dau phine erhalten, aber nicht die wundervolle Schönheit, welche Eure Leidenschaft erwecket was übrigens, in Betracht ibrer obsturen, ja man fann sagen, tenebrösen Abkunft ein Glück! Den Betrug zu strafen, würdet Ihr schon aus Rück fichten der Klugheit unterlassen." Der Fallner war zu Allem das beste Werkzeug und auch das willigste. Er hatte sich nun ganz in Fucigny's Dienst begeben. Von dem erhaltenen Schlage fich aufraf: fend, war er in einen Verstedt gefrochen, wo er ein paar Stunden in großen Schmerzen zugebracht hatte. Den größten bereitete ihn der Umstand, daß er Isaura ganz aus den Augen verlieren mußte vergebens spähte er einige Zeit, nachdem er fich bei einem birten nothdürftig gepflegt hatte, im Gebirge nach ihr, und als er es aufgeben mußte, fie zu finden, ging er nach Gardemont zurück und dann zu dem Schazmeister, welchem er Nachrichten brachte wahre und erlogene, aber auf jeden Fall willkommene. " ,, Salt! balt!" rief der Dauphin. Welch' ein Trauses Ge mirr von Fäden spinnt Ihr zusammen! Haspelt Ihr das aus Eurem eigenen Kopfe?" Spott!" erwiederte der Schatzmeister. Gottlob ist diese Intrigue, wie gesagt, im Reime eistidtaber die Sirene meilt noch im Lande, und wenn gar der hohe Baron seinen Um gang mit ihr, frog des geweihten Ortes-" Ihr schlagt meine wohlgemeinten Worte wieder mit Pfand sei, welches er bis zur Rückkehr ihres einzigen Ver habt Ihr davon Beweise?" unterbrach ihn der Fürst, deffen Nero hier getroffen wurde: die fromme Ehrfurcht vor der Kirche und ihren Heiligthümern. Ich lönnte fie an Ort und Stelle schaffen Autorisation " wenn Eure wandten hüten solle. und äußerte len bei seinem Thurmwart im Gebirge bleiben fönne denn ihm gehörte der Thurm ohne Gift nur, er möge fich doch eine bestimmte Frift feßen, wie sei, noch erwarten wolle, dann aber müsse er für die Bulunft des verlassenen Kindes sorgen. Nach Allem, was er gefagt Geht hin, ja! Untersucht Alles, aber mit Schonung. daher schiene wohl das Beste, fie einem Frauenftifte u Ich darf nicht dulden," hier ging der Dauphin auf und ab nicht dulden darf ich, daß ein solcher Frevel Gottes Haus entweihe. Ich bin es den Frauen von Sanita Klara schuldig." And Spree graber 13 un bis 3 Lotal: Fried 1-3 Rörti Ritte Babl bis: Araß renftr Rurf bis übergeben. Für die Aufnahme wolle er dann schon Sorge tragen. ( Fortsetzung folgt.) bei S Bieno Ab Stre schen eiten ndem einer ein inab, Jäule nach hatte auf Stücks Oft zu Fe fich Stüde I vers of zu Jeffer Deiden durch bracht hts in Sabren Db Wahr g er ung". hatten ihrend en ers 3, der Irtheil Form mit doch Gejes Fällen zweier icht in Des A. B. der ahrens rufung alt W. Dies , daß huldig worden Frechts ch aufs n eine bereins en B. Oftellte riftliche weitere ch nicht i, und e teine nte fie hierzu, If W. m be Diefer fahrens the hier proje Schöffen ege an in Be chuldig ge des Strafe . Also ir einen fochten. taftbar t unters gt oder Stet die zu vers 3 Ver fann ch hatte End ar nicht so weit tfüchtig gehen Dandeln. ite ihn chte er, auf dies vermied sweilen affe ihn r. Sie ren zu ihm die Beitung Gen und find!" Augen et, fid chultern venn er Det, wie it beffer haft zu au Rof n Frant verglichen Groß Schönes nügliche after, ins gend et andfchaft Ludwig Löwe!- Und Dein Name Leuchtet, uns'res Banners Bier: Ludwig Löwe!- Mann der Arbeit, Zieh' voran! Wir folgen Dir! " Man sieht, die Freifinnigen haben das Dichten raus: Menschenfresser, Schädel, Schwert und Mann der Arbeit! Wenn das Alles teine Poesie ist, dann ist Queva, der doch das Herz aller Leierkasten- Liebhaber zu erfreuen vermag, auch ein schlechter Poet.-„ Die Hand am Schwerte stehen wir geschloffen hier". Offen gestanden, wir betamen eine Gänsebaut als wir von diesem gefährlichen Instrumente Kenntniß erhielten! Allein nachdem wir uns vom Schreck erholt hatten, überzeugten wir uns, daß dieses Schwert nur ein Käsemesser ohne Klinge sein tann, in dem die Worte eingeschrieben stehen: Du sollst nicht tödten!" denn sonst würde der Dichter dieser herrlichen Verse zum Schluß nicht ausgerufen haben: Bich Doran, wir folgen Dir" den Feind im Rücken! Lokales. Gefahr ausseßen, durch Ueberschreitung dieses im Interesse der öffentlichen Ordnung erlassenen Verbots denunzirt zu werden, um einer mehrere Mark betragenden Geldstrafe zu verfallen. So wurde heute Mittag nach 1 Uhr auf dem Wochenmarkt am Alexanderplaß eine Obsthändlerin von einem Schußmann betroffen, als fie für 5 Pfennige Pflaumen verkaufte. Der Schutzmann schrieb die Händlerin auf und so sieht dieselbe nun der Auferlegung einer Polizeistrafe entgegen. N. Ueber den schnellsten Eisenbahn- Train der Welt wird mitgetheilt, daß, entgegengesezt der in öffentlichen Blät tern ausgesprochenen Ansicht, nicht die englischen Züge am schnellsten fahren, sondern der Expreßzug Pest- Paris die größte Fahrgeschwindigkeit hat. Derselbe legt in der Stunde 105 Rilometer, also in der Stunde etwas über 14 Meilen zurück. Es find für diesen Zug eigene Maschinen mit 3 3ylindern gebaut. Der Hauptzylinder liegt hierbei unter der Rauchlammer. Die Waggons dieses Zuges haben bedeutend länger gestreďte Federn, um das Stoßen abzuschwächen. Es folgt alsdann als zweitschnellster Zug der Jagdzug BerlinLehrte Paris mit 95 Kilometern in der Stunde, und der Schnellzug Berlin- Dresden, welcher Morgens 7 Uhr 45 Minuten den Anhalter Bahnhof verläßt und 10 Uhr 41 Minuten in Dresden eintrifft. Derselbe durchfährt 75 Kilometer in der Stunde. Die amerikanischen Schnellzüge legen durchschnittlich nur 62 Kilometer in der Stunde zurück. Es liegt dies nicht an der Konstruktion der Maschinen, sondern an dem mangelhaften Unterbau der amerikanischen Bahnen, der ein schnelleres Fahren nicht gestattet. Die Mittheilung vom Verschwinden eines Armentommissionsvorstehers ist nach einer von betheiligter Seite dem„ B. Tgbl." abgegebenen Erklärung dahin zu berichtigen, daß der Betreffende zwar verreist gewesen, jegt aber zurücka elehrt ist und daß die angeblichen Schulden höchstens 15 000 M. betragen, welche zum größten Theile aber auch bereits gedeckt find. Auch soll Alles, was auf die Verwaltung des kommu nalen Amtes des qu. Herrn Bezug hat, in voller Ordnung fich befinden. 5. Der Virchow- Kultus. Die„ Volts- Zeitung" brachte gestern unter der Ueberschrift ,, Virchow's Jubiläum als Stadtverordneter" die Ansprache des Herrn Dr. Straßmann an den Jubilar und des Legteren Erwiderung auf diese. Wir rathen Jedem, der aus irgend welchen Gründen das Bedürf nig verspürt, feinen Magen gehörig zu entleeren, die beiden Reden durchzulesen. Die gegenseitige Beräucherung ist eine von den Freisinnigen" schon seit langer Zeit geübte Kunst, und es ist uns deshalb nichts Ungewohntes, die fühnsten Leistungen nach der Richtung hin nicht gerade selten von ihnen außgeführt zu sehen. Sie, die nicht müde werden, täglich über die Servilität und den Autoritätsglauben der Konservativen ein großes Geschrei zu erheben, betreiben die Glorifizirung ihrer Führer mit einer Virtuofität, die geradezu efelhaft ist. Der Birchowkultus speziell übersteigt fast alle Grenzen. Alle Augenblide wird eine Gelegenheit gefunden, dieſem ebelſten aller Brofefforen eine neue Dvation zu bereiten und ihm die unglaublichsten Schmeicheleien in's Gesicht zu sagen. Im Zentralhotel überreichte man ihm vor einigen Tagen einen großen Lorbeerfranz Natürlich war Virchow darob in hohem Maaße erstaunt, er hatte ja keine Ahnung davon gehabt, daß man ihm einen so unliebiamen Streich spielen würde, er war ja ganz harmlos zu dem Wahl- Fest" gekommen, er, beffen größte Bier ja die Bescheidenheit ist. Doch hören wir einige Säße aus der Straßmann'schen Rede:" Ihre bewunderungswürdige Arbeitskraft, Ihr durchdringender Scharfblic, Ihre strenge Methode und Jbre über das Gebiet menschlicher Erkenntniß weithin reichende Wissenschaft segen Sie in den Stand, jede Frage, an deren Lösung Sie mitwirken, mit treffendem Urtheil zu ergründen und der Entscheidung entgegenzuführen. Das Krankenhaus am Friedrichshain, mustergiltig in seiner Anlage und Einrichtung, ift ausgestattet. Noch vor wenigen Tagen habe ich aus dem Munde des Stadtbauraths Blankenstein die Erklärung ver: nommen, daß eine so vollkommene Krankenhaus- Anlage fich in leiner Stadt wiederfindet. haben Sie zu dem Ruhme des unsterblichen Gelehrten, zu dem Ruhme Volksvertreters noch den Ruhm Des gefeierten So hinzugefügt, unter den besten Bürgern genannt zu werden, deren diese Stadt fich zu rühmen hat." fich Virchow? Trat ihm etwa bei dieser unerhörten Ueber " Und wie benahm bewahre! Er entgegnete dem Stadtverordneten- Vorsteher, daß zu bereuen, da sich ihm vielfache Gelegenheit dargeboten habe, er niemals Ursache gehabt habe, die Annahme des Mandats auf einem Felde zu wirken, auf dem die praktischen Erfolge sofort zu Tage treten." Er gestatte sich, in dieser Beziehung beispielsweise nur an die Etablirung des Boden- Lazareths in Moabit zu erinnern. Er sei damals im Drange der Umstände worden, alle nöthigen Einrichtungen zur Unterbringung und Verpflegung der Bodentranten berzustellen, und seien ihm zu diesem Bwed die erforderlichen Mittel zur unbeschränkten Ver fügung bewilligt worden. So sei das Baracken- Lazareth ent a. Neue Diebesspezialität. Der Repräsentant einer wenn auch nicht neuen, so doch bisher nicht hervorgetretenen Diebesgattung, und zwar ein sogenannter Servietten- Marder, ist heut zur Haft gebracht worden. Gestern Nachmittag tam in das Restaurant unter dem Stadtbahnbogen an der Neuen Promenade ein anständig gekleideter Herr mit dunklem Anzug und Bylinderhut, nahm an einem der zum Effen gedeckten Tische Plaz und ließ sich ein Glas Bier bringen. Ein an einem anderen Tische figender Gast sah nun, wie jener Herr die auf dem Tische ausgelegten Servietten nach und nach in feine Taschen steckte, und der Erstere machte den Inhaber des Restaurants darauf aufmerksam. Dieser nahm den Unbekann ten beim Verlaffen des Lokals die gestohlenen Servietten wieder ab und ließ ihn der Kriminalpolizei zuführen. Bei der im Kriminalfommiffariat vorgenommenen Durchsuchung der Taschen und Kleider des Diebes wurden 11 auf verschiedene Namen lautende Pfandscheine vorgefunden, gegen welche er bei Königlichen und Privat- Leihämtern nicht weniger als 121 Servietten verpfändet hatte. Da diese vermuthlich nur aus Diebstählen in Restaurants herrühren, die amtlich noch nicht zur Anzeige gelangt find, so würden sich auf Grund dieser Notiz jest gewiß die etwaigen Geschädigten bei der hiesigen Kriminalpolizei melden. Bur näheren Bezeichnung des Diebes ist noch anzuführen, daß derselbe bei seinem Erscheinen stets eine Papierrolle unter dem Arme trug. Der Name und sonstige Personalien des Diebes, der jede Angabe darüber verweigert hat, find noch nicht ermittelt. a Das kommt davon. Der unbekannte Herr, welcher vor einigen Tagen auf dem Wochenmarkt am Potsdamer Thor einer Obsthändlerin, bei der er Weintrauben gekauft hatte, diese sowohl M. fomol als auch seine Beldbörse mit 91 27. mit den Worten zugeworfen hatte, daß fie beides behalten möchte, hat sich auf Grund der Notiz in der Presse bei der hiesigen Kriminalpolizei gemeldet und sein Eigenthum wieder in Empfang genommen. Er hat angegeben, daß er an jenem Tage start angetrunken gewesen sei und am folgenden Morgen seine Börse und 150 M. vermißt habe, ohne von dem Verbleib des Geldes eine Ahnung zu haben. Da in der Börse sich nur 91 M. befunden standen, von welchem ihm der Kaiser von Brasilien bei dessen haben, so hat er wahrscheinlich das übrige Geld schon vorher Welt sei. Er( Virchow) selbst sei auch noch heute der Meinung, Besuch in Berlin gesagt, daß dies das beste Krankenhaus der hain den Vorzug verdiene." Also, der Stadtbaurath Blankenstein erklärt das Krankenhaus am Friedrichshain, und der Kaiser von Brafilien und Virchow selbst das Baraden- Lazareth für das vollkommenste Spital der Welt. Beide Spitäler find unter der Aegide Virchow's errichtet worden. Resultat: Virchow, Du Gott aller Götter, wir beten zu Dir. über die Einstellung des Verkaufs nach 1 Uhr Mittags, dem g. Bei der scharfen Aufsicht, welche die Marktpolizei offiziellen Marktschluß, übt, ist es geradezu unbegreiflich, wie Marfileute nur eines ganz geringen Vortheils willen sich der Konradin. Drama in drei Aften und einem Vorspiel von Hans Herrig. das Recht hat, fich ein endgiltiges Urtheil über die Arbeit eines an einer anderen Stelle verausgabt. a. Ein etwas angeheiterter Droschtenkutscher wurde in der Nacht vom 12. zum 18. p. Dl. am Stralauerplay auf dem Droschtenbod fizend, von einem Schußmann vorgefunden, welcher die Droschke nach der Stallung ihres Eigenthümers in ber Memelerstraße beförderte. Nachdem der Kutscher seinen Rausch ausgeschlafen hatte, vermißte er seinen DroschkenkutscherMantel, den er, wie er fich erinnerte, in dem Schanklokal, woselbst er sich seinen Rausch geholt hatte, für 30 Pfg. versett hatte. Der Kutscher vermag fich aber nicht mehr der Gegend zu erinnern, wo das betr. Schanklokal fich befindet, und es dürfte wohl die Veröffentlichung dieser Notiz zur Meldung des gesuchten Schankwirths führen. Allerdings ist es richtig, daß die Geschichte der Hohenstaufen schon viele unserer Dichter angelockt hat, Konradin namentlich hat viele hervorragende Dichtertalente beschäftigt. Wenn es unseren Dichtern bisher nicht gelungen ist, die historische Figur des legten Hohenstaufen in poetischem Lichte zu Held des vorliegenden Stückes selbst in der Geschichte zu wenig den veralteten, chimärenhaften Traditionen seiner Familie fol R. C. Ein Premièren- Publikum ist gewiß ein ganz bes fonderes, es bildet gewissermaßen die Crême der Theaterbesucher, verklären, diesen unglücklichen Knaben dem Verständniß des es mag aber dahingestellt bleiben, ob gerade dieses Publikum deutschen Volkes zuzuführen, so liegt das eben daran, daß der Dichters, über die Leistungen der Darsteller zu erlauben. Jeden Heldenhaftes befißt, nur daran, daß er in Inabenhaftem Trop falls erscheint jeder gewohnheitsmäßige Premièrenbesucher mit mehr oder weniger Mißtrauen im Theater, ein Jeder fühlt sich gend, jenen verhängnißvollen Königszug unternimmt, der ihn berufen, den Maßstab seiner Kritik an die Leistungen, die ihm geboten werden, anzulegen. Mißtrauen ist entschieden immer ein Vorurtheil, wenn es aber jemals eine Berechtigung hatte, so war es vorgestern Abend, als in dem Kunsttempel am Schillerplay das Drama, Konradin" von Hans Herrig zum ersten Male zur Aufführung gelangte. Ganz gewiß ist das Ende des letzten Hohenstaufen ein hochdramatisches und es kann nur als ein glücklicher Griff des Dichters betrachtet werden, daß er gerade diesen Stoff zur Grundlage seiner Arbeit wählte. Geben wir fernerhin noch au, daß die Sprache, die in dem Drama herrscht, durchweg eine eble und schwungvolle ist, so ist das, was wir als Gutes und hervorragendes an der Dichtung anzuerkennen haben, auch vollständig erschöpft. fchließlich unter das Henkerbeil bringt. Konradin von Hohenftaufen ist feine nationale Figur, selbst in der Zeit der Sturmund Drangperiode" ist es nicht möglich gewesen für den jungen Königssohn die Sympathien des deutschen Volkes wachzurufen. Dem großen Bublifum liegen heute die Jdeen jener Beiten viel zu fern, die Interessen, die uns heute treiben, find von denen Der damaligen Zeit se grund- und tausendfach verschieden, daß es denn doch einer viel gründlicheren und vorbereitenderen Ar beit bedarf, um einen modernen Zuschauerkreis wirklich in die Anschauungen und internen Verhältnisse der damaligen Beitepoche hinein zu versezen. Ein Drama soll zugleich belehren und bilden, und vor Allem soll es das, wenn es auf einer Bühne, wie die des Königlichen Schauspielhauses ist, zur Aufführung gelangt. Es genügt nicht, daß uns Vorgänge aus der Geschichte der Nation mit möglichst historischer Treue wiedergegeben werden, das Dichters sein, historische Ereignisse einfach zu fopiren; wie Es fann unmöglich einzig und allein die Aufgabe eines tragisch und ergreifend auch das Ende des leßten Sprößlings Volt, für welches ein derartiges Kunstinstitut doch auch be jenes gewaltigen Kaisergeschlechtes an fich ist, so genügt es doch allein nicht, alle diejenigen Empfindungen bei dem Bus Glanz, durch die Pracht der Regie geblendet zu werden, es Schauer harmonisch zu entwideln und zu befriedigen, die ein Drama, als das höchste und vornehmste Produkt der Dichtung, hervorruft und hervorrufen muß. Das ganze Drama entbehrt der eigentlichen Handlung. Ronradin, der blonde, halb träumerische, halb fich zum Manne entwickelnde Knabe zieht mit seinem Heere in Begleitung seines fteht, verlangt nicht darnach, einzig und allein durch szenischen verlangt vielmehr, daß Alles, was ihm geboten wird, beitrage zu seiner Läuterung, das Theater als solches hat eine ernſte, heilige Aufgabe, es soll für die große Allgemeinheit als erste und edelste Bildungsanstalt angesehen werden können. Das fann man in dem vorliegenden Falle aber durchaus nicht behaupten. Wir stehen hier vor einer Reihe von traumhaften, lyrisch a. Gestohlener Wagen. Auf dem Hofe des Grundstücks Fruchtstraße 18 ist am 4. d. M. ein vierräderiger grau und grüngestrichener Handwagen ohne Firmabezeichnung von einem unbekannten Arbeiter aufgestellt und nicht wieder abgeholt worden. Auf dem Wagen befindet sich das zum Asphaltiren erforderliche Werkzeug und Material, bestehend aus einem Reffel, einer Tonne, drei Eimern, zwei eisernen Stangen zum Umrühren, einigen Stüden Pappe und einer Art Feldschmiede. Muthmaßlich ist der Wagen mit seinem Inhalt irgend wo ge stohlen, ohne daß bisher der Bestohlene eine Anzeige über den Diebstahl bei der Strafbehörde gemacht hat. a. Der von seinen Eltern wegen liederlichen Lebenswandels verstoßene Gärtnergehilfe Paul Koch tam am 20. b. M. gegen Abend zu dem Wildhändler H in der BelleAlliancestraße und bestellte für seine in der Nähe wohnenden Eltern zur Feier ihrer filbernen Hochzeit 2 fette Gänse, deren Zahlung in der elterlichen Wohnung erfolgen sollte. Der Kutscher des Händlers folgte dem Koch mit den Gänsen bis zum Hause Belle- Alliancestraße 5, woselbst Koch die Gänse an fich nahm und den Kutscher vor der Hausthüre warten hieß. Roch entfernte fich mit den Gänsen durch einen 2. Ausgang des Hauses an der Teltowerstraße und ist bisher nicht wieder ermittelt worden. Seine Eltern feierten weder die filberne Hochzeit noch hatten fte die Gänse bestellt. a Die seit einiger Zeit gesuchte Bahnhof- Schwindlerin, welche in den Wartesälen der hiesigen Bahnhöfe an reisende Frauen herantrat, sich mit diesen in Gespräche einließ unter dem Vorgeben, dasselbe Reiseziel wie jene zu haben und sich von denselben Geld zur Lösung von Billets geben ließ, womit fie sodann verschwand ist gestern Nachmittag in einem Schantlofale bei dem Schlesischen Bahnhof feftgenommen und heute zur Haft gebracht worden. Dieselbe, die wegen Diebstahls und Betrugs mehrfach bestrafte Hart mann, hat eingeräumt, in der oben beschriebenen Weise einer Dame am Anhalter Bahnhof 11 Mart und einer Dame am Stettiner Bahnhof 50 Mart abgenommen zu haben. Polizei- Bericht. Am 21. d. Mts., Nachmittags, wurde der Droschlenfuhrherr Krüger am Bethanien Ufer in Folge Durchgehens seines Pferdes vom Bock der Droschte herabs geschleudert und brach den rechten Unterschenkel.- Am 22. b. Mts., Vormittags, fiel der Schiffer Jander aus Unvors fichtigkeit am Kronprinzen- Ufer vom Ufer in einen Kahn hinunter und erlitt dabei so erhebliche Verlegungen im Gesicht und an den Hüften, daß er nach der Charitee gebracht werden mußte. Am Mittag deffelben Tages brach im Dachgeschoß des Hauses Friedrichsstraße Nr. 174 Feuer aus, durch welches einige vielen und Balken zerstört wurden. An demselben Tage Nachmittags wurde der Arbeiter Feder in seiner Woh nung, Manteuffelstraße Nr. 11, entfleidet neben seinem Bette liegend, todt aufgefunden. Derselbe litt häufig an Krämpfen und ist daher wohl anzunehmen, daß er in Folge eines Krampfanfalles verstorben ist. Zu derselben Zeit verunglückte der Drechsler Klein am Kottbuserdamm dadurch, daß er ein in der Fahrt befindliches Arbeitsfuhrwerk besteigen wollte, dabei ausglitt und überfahren wurde, wodurch ihm zwei Zehen des rechten Fußes abgequetscht wurden. An demselben Tage wurde eine Frau in ihrer Wohnung in der Manteuffelstraße todt aufgefunden. Da die Todesursache nicht festzustellen war, wurde die Leiche nach dem Obduktionshause gebracht. Um dieselbe Zeit wurde der Schneider Bezow bei dem Uebers schreiten des Fahrdammes an der Spandauer- und Königs Straßen Ede von einer Droschte überfahren und hierbei am rechten Unterschenkel derartig verlegt, daß er nach der Charitee gebracht werden mußte. Gerichts- Zeitung. Das Verschweigen einiger Vorstrafen aus vergange ner Zeit bildete die Unterlage für eine Anklage wegen fahr lässigen Meineids, welche heute gegen den Handelsmann Karl Christian Fisch vor der zweiten Straflammer hiesigen Landgerichts I verhandelt wurde. In dem am 19. März er. vor dem hiesigen Schöffengericht verhandelten Privatflageprozeß der Frau Unger gegen Frau Blautsch ist der Angeklagte als Beuge vernommen worden. Auf Wunsch der Privatbeklagten legte der vorfißende Richter, Gerichtsaffeffor Große dem damaligen Beugen die Frage vor, ob er schon vorbestraft sei, deren Beantwortung derselbe durch die Anführung aus dem Wege gehen wollte, daß er sich im Befiß der bürgerlichen Ehrenrechte befinde. Als der Richter sich mit dieser Antwort nicht begnügte, gab der Zeuge an, daß er im Jahre 1878 wegen Fahrpolizei- Kontras vention zu 14 Mart bestraft sei, verschwieg aber drei wegen Eigenthumsvergehen erlittene Vorstrafen aus früherer Zeit. Zu seiner Entschuldigung giebt er an, daß er die Eidesleistung nur auf den sachlichen Theil seiner Aussage bezogen habe, welcher Grund die Veranlassung war, daß die Anklage gegen ihn nur wegen fahrlässigen Meineids erhoben worden ist. Der Staatsanwalt erachtet aber die begangene Fahrlässigkeit für eine der artig gröbliche, daß er beantragt, dieselbe mit 6 Monaten Gedes Publikums zu überwinden, selbst ein ziemlich lauter Freundes- Beifall fann über eine derartige unangenehme Sis tuation nicht hinwegtäuschen, und auch das Anlehnen an verschiedene bekannte Stoffe wirkt gerade nicht sympatisch. Um die Première vor einem Durchfall zu bewahren, bes durfte es der ganzen hingebenden Sorgfalt folcher Kräfte, wie fte eben am Königlichen Schauspielhause vertreten find. Ihnen allein ist es zu danken, daß das Stüd immerhin noch einen gewiffen Achtungserfolg errang. Frl. Stolberg spielte die Eli sabeth mit Leidenschaftlichkeit und Verständniß, ebenso verstand es Herr Müller dem etwas unreifen und unflaren Konradin durch sein maßvoll und poetisch gehaltenes Spiel den Schein einer gewiffen aufsproffenden Männlichleit zu geben. Weniger sprach die Rolle Friedrichs von Desterreich namentlich in den erften Akten an. Sein Auftreten war weniger das eines Ritters aus der damaligen Zeit, es erinnerte vielmehr an den frostigen, wegwerfenden Ton moderner Gardelieutenants. Fräulein Meyer war dagegen geschaffen für die Rolle der Maria, ste zeigte uns das reizvolle Bild eines poesiedurchhauchten, unerschlossenen Mädchenherzens. Die Rolle des Herrn Berndal war eine weniger glückliche, Karl von Anjou ist in dem Stück ein papierner, automatenhafter Theaterfönig, troßdem erhielt er durch das gewandte Spiel immerhin noch einiges Intereffe. Eine ganz eigenartige Figur bildet in dem Drama ein alter Dichter, dargestellt durch Herrn Kahle. Wenn das Erscheinen und Auftreten dieses Dichters auch durchaus unmotivirt ist, so übt seine Figur doch einen ganz eigenthümlichen Reiz aus und namentlich fesselt er durch die schwungvolle, edle Sprache, die ihm durch den Verfasser in den Mund ge legt wird. Die undankbarste, aber dennoch mit Feuer und Verve durchgeführte Rolle wurde Fräulein Barkany in der Violanta", der Tochter des Dichters, zu Theil. Der Verfasser hat sich in dieser Figur selbst vor ein psychologisches Problem gestellt, dem er durchaus nicht gewachsen ist. Die halb finnliche, halb ideale Neigung, welche diese Tochter Italiens zu dem jungen Kaisersohn ergriffen hat, berührt peinlich; geradezu unverständ Wunderlande, für welches unsere Vorfahren von Alters her burchhauchten Scenen, vor einer in Worten schwelgenden lich erscheint sie jedoch in der Szene, wo Violanta, um AbPoefte, die des Kernes der inneren Wahrhaftigkeit entbehrt, die den Zuschauer nicht mit sich fortreißt und ihn begeistert, sondern die ihm ein unheimliches Gefühl einflößt, sodaß er Dem schließlich nicht weiß, ob er weinen oder lachen soll. Verfasser geht troß seiner anderweitigen Talente denn doch die geschwärmt hatten, wird hier geschlagen und schließlich mit feinem Freunde Friedrich von Karl von Anjou enthauptet. Das ist die nackte historische Thatsache, und der Verfaffer hat es nicht verstanden, diesem Stoffe irgend welche Lebenswärme einzubauchen, er hat nur die einzelnen Momente ganz lose und Piychologisch nicht zusammenhängend aneinandergereiht, und Befähigung ab, seine Figuren mit dem Bauber realer LebensDie begreifliche Folge hiervon war denn auch, daß eigentlich poefte zu umgeben, und wer nicht mit voller Wahrheit die Niemand aus den schattenhaften, wesenlosen Theaterfiguren so Herzen seiner Zuhörer zu packen versteht, dem ist es stets vertecht flug wurde. sagt, die wenn auch höflich so doch fühl ablehnende Haltung schied zu nehmen, sich in das Gefängniß Konradins begiebt. Dem Verfaffer ist es entschieden mißglückt, diese Szene irgend wie zu einer ergreifenden zu machen. Der Beifall an den Äftschlüssen war freilich ein lauter, er übertönte sogar das Bischen, welches beim Schluß ziemlich deutlich vernehmbar wurde, auch wurde der Dichter mehrfach gerufen, troßdem glauben wir nicht, daß der„ ,, Konradin" lange am Schillerplat herrschen wird. fängniß zu fühnen. Der Gerichtshof nimmt aber bei der Strafbemeffung darauf Rücksicht, daß die Zeit der Vorstrafen eine schon weit zurückliegende ist und verurtheilte daher den Angeklagten zu nur einem Monat Gefängniß. Wegen eines gefährlichen mit großer Frechheit ausgeführten Raubes hatte sich der Schuhmachergeselle Adolph May vor dem Schwurgericht hiefigen Landgerichts I zu vers antworten. Der Angeflag te nahm am frühen Vormittag des 9. August cr. wahr, wie der Weberstraße 22 im Keller wohnbafte Schuhmachermeister Sachs seinem 12 jährigen Sohn ein Markstück zum Ankauf etwaigen alten Schuhwerks einhändigte und fich alsdann aus seinem Geschäft nach der Straße zu entfernte. Diesen Zeitpunkt benugte der Angeklagte und begab fich in den Sachs'schen Keller, in welchem der kleine Knabe allein zurückgeblieben war. Unter der Drohung, denselben todtzuschlagen, suchte er dem Jungen das Geldſtück zu entreißen und schlug ihm, als er es in den Mund gestedt, wie derholt derartig heftig auf den Mund, daß der Aermste denselben öffnen und die Münze auswerfen mußte. Der Ange flagte nahm diese und verschiedene Paar Stiefel an sich und ergriff darauf, von dem Knaben verfolgt, die Flucht. Glüdlicherweise gelang es einigen Passanten, den Räuber aufzuhalten und dingfest zu machen. Die Geschworenen bejahten Die Schuldfrage gegen den Angeklagten und verneinten die nach dem Vorliegen mildernder Umstände gestellte Frage, worauf der Gerichtshof den Angeklagten zu zwei Jahren Buchthaus, 2 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit unter Polizeiaufsicht verurtheilt. hatte. Der Angeklagte, der bis zu seiner am 19. Januar cr. erfolgten Entlassung bei der 13. Gemeindeschule die Stelle des Schuldieners inne hatte, erschien häufig stark angetrunken im Dienst, so daß schließlich seinem Vorgesezten nichts übrig blieb, als die Entlassung desselben zu veranlassen. Die ihm bisher bewiejene außerordentliche Rücksichtnahme völlig vergessend, erschien der Angeklagte während des Kündigungsmonats am 10. Januar cr. im Amtslofal seines Vorgeseßten, belegte denfelben in Gegenwart der Kinder mit schweren Schimpfworten und schlug sogar mit dem Schlüffelbund nach demselben. In späterer Zeit verfolgte der Angeklagte nicht nur den Rektor R. selbst, sondern auch deffen Frau und Sohn und erzählte seinem Nachfolger im Amte allerhand Schlechtigkeiten, die selbstverständlich erfunden sind, von demselben. Der Angeklagte fand es für angebracht, fich aufs Ableugnen der letzteren Aeußerungen zu legen und fich als von seinem Vorgesetzten chifanirt hinzustellen. Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten, über den Antrag des Staatsanwalts hinausgehend, zu einer Gesammtstrafe von einem Jahr Gefängniß, wobei er die Gefahr in Berücksichtigung zog, welche durch das Verhalten des Angeklagten für die Autorität des Rektors den Lehrern wie den Schülern gegenüber heraufbeschworen war. Der Reichsadler beschäftigte heute wiederum in zwei ver schiedenen Anklagesachen die sechste Straftammer hiesigen Landgerichts I. In der ersteren bandelte es sich um die Abbildung Der Marineflagge in den Plakaten des Americain- Theaters. Aus einem Jrrthum hatte der Buchdruckereibefizer Hoenig anstatt des preußischen Adlers den Reichsadler mit dem rothen Schnabel und den rothen Klauen zur Abbildung gebracht. In Verfolg dieses Irrthums wurde der Direktor des genannten Theaters, Herr Reif, wegen unbefugter Abbildung des kaiserlichen Wappens unter Anklage gestellt. Das Schöffengericht erfannte wegen mangelnden Dolus auf Freisprechung des Angeklagten. In der von der Staatsanwaltschaft eingelegten Berufung wurde ausgeführt, daß zur Anwendung der Strafbestimmung ein Dolus nicht erforderlich sei. Der BerufungsBerichtshof folgte indeß den entgegengesezten Ausführungen des Vertheidigers, Justizraths Dr. Horwiz und erkannte auf Verwerfung der Berufung. Der zweite Fall betrifft die Abbildung des Reichsadlers auf dem von Herrn Adolph Mosse verlegten Deutschen Reichsblatt". Auch in dieser Sache hat das Schöffengericht auf Freisprechung des Verlegers erkannt, weil der auf dem Blatte abgebildete Adler nicht die Merkmale des Reichswappens, den rothen Schnabel 2c. an fich habe. Die berufende Staatsanwaltschaft beantragt Verurtheilung des Angetlagten zu 10 Mt. ev. 2 Tagen Haft, da es nur auf das Totalbild des Reichsadlers ankomme. Justizrath Makower als Vertheidiger tritt gegen diese Auffassung auf; er hob aber noch hervor, daß sein Mandant als Fabrikant berechtigt sei, feine Waare- das Preßerzeugniß mit dem Reichsadler zu bezeichnen. Der Gerichtshof tritt nur der legtern Ausführung des Vertheidigers bei und erkannte deshalb auf Verwerfung der Berufung. Eine exemplarische Strafe diktirte heute die 87. Ab theilung des hiesigen Schöffengerichts dem früheren Schuldiener Karl Julius Angerstein zu, der sich wegen wiederholter Beleidigung seines früheren Rektors Rüdheim zu verantworten Theater. Königliches Opernhaus: Freitag: 213. Vorstellung. Die Seeräuber. Königliches Schauspielhaus: Freitag: 216. Vorstellung. Konradin. Deutsches Theater: Freitag: Romeo und Julia. Bellealliance- Theater: Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. Aus Wir erhalten folgende Zuschrift: Geehrte Redaktion! Sie haben wohl die Güte, in einer der nächsten Nummern zu berichtigen, daß es mir niemals eingefallen ist, eine solche Be merkung zu machen, wie nachfolgende in Ihrem Bericht wieder gegebene und leider auch in andere Drgane übergegangene: Ich habe in einer am Montag Abend stattgehabten fonjer vativen Wählerversammlung die freudige Wahrnehmung ge macht, daß Prof. Wagner den Forderungen der Arbeiter bes deutend näher stehe, als die Deutsch- Freifinnigen." Nach Lage der Sache, die noch besonders hell ilustrirt wurde durch mein Auftreten gegen Herrn Prof. Wagner in der am Montag Abend im Kollosseum stattgehabten Versammlung fübrungen, die leider in der gesammten Bresse nur sehr mangel haft wiedergegeben wurden wüßte ich in der That nicht, was mich zu solchen Aeußerungen hätte veranlañen follen. Im Gegentheil war der größte Theil meiner am Dienstag Abend vor den Wählern des 2. Reichstags- Wahlkreises gehaltenen Rede eine scharfe und abweisende Kritik der konservativen Re formbestrebungen und gipfelten meine Ausführungen hauptsäch lich darin, die Nichtigkeit der von Herrn Prof. Wagner am Abend vorher aufgestellten Steuertheorien nachzuweisen. Jeder Theilnehmer wird obiges gern bezeugen. Mit bestem Dan! ganz der Thre Fr. Goerdi t. Polizeilich verboten wurde die für Mittwoch Abenb nach Golle's Salon, Linienstr. 30 einberufene Versammlung des Bezirksvereins des werkthätigen Volles im 29., 30 und 31 Wahlbezirt, in welcher der Bigarrenarbeiter Laste einen Vors trag halten sollte. Die zahlreich Erschienenen fanden da Lokal verschlossen und von der Polizei besetzt und entfernten fich, nachdem sie das Versammlungsverbot erfahren in ruhiger Weise. Gegen die Freie Zeitung" wurde heute von dem hiefigen Schöffengericht eine Preßbeleidigungsllage verhandelt. Anknüpfend an die sensationelle Auffindung der Leiche der 13jährigen Tochter des Arbeiters John in der Liebenwalderstraße im Kloset des betreffenden Hauses wurde in dem genannten Blatt eine Notiz veröffentlicht, nach welcher die Stiefmutter der Verstorbenen den Todtengräber untersagt habe, das Grab des Kindes zu begießen, damit es recht bald verkomme und eingehe". Thatsache ist jedoch nur, daß Frau John fich das Begießen des Grabes durch Andere verbeten hatte, weil fte dies selbst besorgte. Die Aeußerung anm Todtengräber hatte die Wittwe Wilhelmine Kindel mit angehört und diese Thatsache mit dem daraus gezogenen Schluß, daß die Mutter wünschte, das Grab ihrer Stieftochter bald eingehen zu sehen, weiter erzählt. Die bezügliche Mittheilung fam dem Schauspieler und Reporter Alfred Philipp Groth zu Ohren, und Dieser benugte sie zu einem Lokalartikel, welchen er der Freien Beitung" einsandte. Auf den von dem Arbeiter John ge= stellten Strafantrag wurden der Redakteur Adolf Baecker, der Reporter Groth und die Wittwe Kindel unter Anklage gestellt. Der Gerichtshof verurtheilte die beiden ersten Angeklagten zu je 50 M. ev. je 5 Tagen und die Kindel zu 10 D. ev. 2 Tagen Gefängniß. Eine Freitag und folgende Tage: Gastspiel der Kgl. Hofichauspielerinnen Franziska Ellmenreich und Frau Marie Seebach: Die Provinzialin.- Gegenüber. anonyme Korrespondenz. Neues Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Freitag: Gasparone. Walhalla- Operetten- Theater: Freitag geschloffen wegen Vorbereitung zu Gilette von Narbonne." Oftend- Theater: Freitag: Bum 10. Male: Ein Vampyr, Sensations- Drama Köln, den 20. Oktober. Gestern tagte im großen Gürze nich- Saale unter dem Vorfiße des Herrn Hugo Woidersky eine große Wählerversammlung, welche von viertausend Perfonen besucht war. An Stelle des Herrn Abgeordneten Aug. Bebel, welcher persönlich verhindert war, referirte Herr Reichstag Abgeordneter Kaiser, welcher das Zentrum und die Deutsch Freifinnigen in eingehender Weise beleuchtete. Zum Schluß gelangte eine Resolution zur Abstimmung, um bei der nächsten Reichstags- Wahl voll und ganz für Herrn August Bebel en zutreten. Unter lautem Hochrufe auf den Kandidaten Bebel verließ die Menge ruhig den Saal. t. Der Verein zur Wahrung der Jutereffen der Fabritarbeiter hielt am Mittwoch Abend im Vereinshaus Süd- Ost, Waldemarstr. 75 eine Versammlung ab, in welcher Herr Rennthaler zum ersten Vorfigenden, Herr Hennig zum Revisor gewählt wurden. Der bisherige erste Vorfizende, Herr Holze, wurde durch Beschluß der Versammlung aus dem Verein ausgeschloffen. Hierauf hielt Herr Drechsler Julius Müller einen Vortrag über: 3wed und Biele des Vereins. Den drei im Torgauer Militärgefängniß detinirten Landwehrleuten vom Bezirkskommando Altenburg, die sich seiner Zeit auf dem Eilenburger Bahnhof in Leipzig geweigert hatten, im Güterwagen zu fahren und dieserhalb telegraphisch hatten, im Büterwagen zu fahren und dieserhalb telegraphisch fich beim Kaiser beschwerten, ist nunmehr, wie die Saalztg." erfährt, das durch allerhöchste Kabinetsordre bestätigte Urtheil des Kriegsgerichts mitgetheilt. Alle drei sind wegen militärischen Aufruhrs und Betheiligung an einer gemeinschaftlichen Beschwerde über militärische Einrichtungen bestraft, und zwar der Rädelsführer mit Entfernung aus dem Heere und 7 Jahren 3 Monaten Buchthaus. Von den beiden anderen hat der eine Versetzung in die 2. Klaffe des Soldatenstandes und 6 Jahre 3 Monate Festungsgefängniß, der dritte Versegung in die 2. Klaffe des Soldatenstandes und 5 Jahre 3 Monate gefängniß erhalten. Daß die nunmehr Verurtheilten alle drei verheirathet sind, aber nur einer, und zwar der mit der schwer sten Strafe belegte, Kinder hat, ist schon früher mitgetheilt. Briefkaften der Redaktion. sprechen ist bindend. Sie können die Forderung einklagen. Abonnent Seifert, Stralsunderstr. Das mündliche Be G. Ad. N. 1) Das Kind muß im Januar bevor es zwei Jahre alt wird, geimpft werden. 2) Ja. J. H. Beantragen Sie bei dem Kgl. Amtsgericht I. den Erlaß eines Nückkehrbefehls. Sechster Reichstags- Wahlkreis. N wich Rem Lohns N Anhän liberal auf un Hören Junäch Wohl fich da Leute und f fonner bezäh werden Ueber fuchun nie fd und f her au qual zu b für fe überb bie L friebig dafür Εφαρ Zin abgefa Selbi unterl Alle Diejenigen, die gewillt find am Wahltage( 28. Oktober) für den Arbeiter- Kandidaten ein treten, das heißt, dem Wahl- Komitee der Arbeiter- Partei an Adreffen bei einem der nachstehend Genannten abzugeben: bigem Tage behilflich zu sein, werden gebeten, ihre Löffler, Stralsunderstraße 15, Hof 1 Treppe. Maier, Bernauerstraße 31. Fünfter Wahlkreis. Wähler- Versammlung, am Sonnabend, den 25. Oktober, Abends 81, Uhr, im Restaurant Thiele, Rosenthalerstr. 11-12. Die Mitglieder- Versammlung 1099 in 3 Atten und 5 Bildern nach dem gleichnamigen des Vereins zur Wahrung der Interessen Roman im Berliner Lokal- Anzeiger von Alfred Seefeld und Carl Wergel. Central- Theater: Alte Jalobftraße 30. Direktor: Ad. Ernst. Freitag: Letzte Aufführung: Jäger- Liebchen. Louisenstädtisches Theater: Direktion: Josef Firmans. Freitag: 48. Gesammt Gastspiel der Liliputaner. Lezte Woche: Robert und Bertram. Anfang 7% Uhr. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Freitag: Excelfior. Bittoria- Theater. Reftdenz- Theater: Direktion: A. Anno, Blumenstraße 9. Freitag: Bum 39. Male: Die Sirene. Schwant in 3 Atten von P. Ferrier und A. Valabrègue.( Novität.) Regie: A. Anno. Vorher: Der erste April. Wallner- Theater: Freitag: Der Raub der Sabinerinnen.* Alhambra- Theater. Wallnertheaterstraße 15. Freitag, den 23. Oktober: Das Milchmädchen von Schöneberg. Volksstück mit Gesang in 3 Alten und 7 Bildern von M. Manstädt Sonnabend: Dieselbe Vorstellung. 1116 Arbeitsmarkt. Geübte Kantenbällerinnen fönnen sich melden bei Nath. Guttfeld& Comp., Klosterstr. 24 I. 1 Schuljungen f. Nachmittag s. Bernauerstr. 31, H.4 r.[ 1115 Im 6. Reichstagswahlkreis verkauft gute Cigarren, Cigaretten, Nordh. Priem- Tabar und Nauch- Tabat die Cigarrenfabrik von M. Bernstein, Eichendorfstraße Nr. 13, vis- à- vis dem Stettiner Bahnhofe. 913 der Klavier- Arbeiter. Soeben erschien: 1117 ( 1136.) Die Erlösung der darbenden Menschheit Don R. Theod. Stamm. Preis 2,50 Mt. Bu haben in der Expedition des Berliner Vollsblatt Bimmerstraße 44. Die statistischen Wahltafeln Boltsblatt", Bimmerstr. 44, zu haben. Double find foeben erschienen und in der Expedition des Berline nächste Versammlung Sonnabend, den 8. November, Aberds Abfälle molle tauft und bolt ab findet am Sonnabend, den 25. d. M. nicht statt. Die 8%, Uhr, Kommandantenstr. 77-79, Bratweil'sche Bierhallen ( Unterer Saal). Tages- Ordnung: Punkt 1: Statutenbera thung. Punkt 2: Abrechnung vom legten Stiftungsfest. 3. Vereinsangelegenheiten nnd Verschiedenes. H. Buldermann's hoch elegant, 300 Personen fassend, mit Feft- Saal, anschl. Nebenräumen, hält den geehrten Vereinen und Gesellschaften bestens em Kommandanten- pfohlen Th. Lammer's Nachfolger. straße 71/72, 1. Etage, Besonderer Umstände halber find noch zwei Sonnabende im Novbr. zu vergeben. 1113 Den Mitgliedern der Fachkommission zur Nachricht, daß Donnerstag, den 30. Oftober, Abends 8 Uhr( pünktlich) eine tombinirte Sigung, Staligerstr. 142 stattfindet. Sämmtliche Mitglieder, die noch Bücher aus der Bibliothek in Händen haben, werden dringend ersucht, dieselben in der Vorstandsfizung abzuliefern. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Generalversammlung des Vereins der Sattler und Fachgenossen, Sonnabend, den 25. Oktober, in den Gratweil'schen Bier hallen, Kommandantenstr. 77-79. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Kollegen Wirths. 2. Bericht des Vorsitzenden über die Thätigkeit und den Stand des Vereins. 3. Vierteljährliche Abrechnung. 4. Bericht der Arbeitsvermittelungskommission. 5. Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 1114 Der Borstand. Klempner- Krankenkasse. Sonntag, den 26. cr., Vormittags 10 Uhr, in Jordans Lokal, Neue Grünstr. 28. General- Wersammlung. TagesOrdnung: Vorlage des Statuts der Ortskrankenkasse. Nur fich legitimirende Mitglieder haben Zutritt und gilt als Legitimation das Quittungsbuch, welches nicht mehr wie awei Neste aufweist. Säle 1118 Der Vorstand. für Vereine( und Festlichkeiten 1107] Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77-79. 1030 von Tuch, Tibet, Kammgarn, F. Quednow, Wienerstraße 40 Sämmtliche Neuheiten in Kleiderstoffen für Herbft und Winter find in reichster Auswahl zu bekannt billi gen Preisen eingetroffen, wir stellen deshalb, um zu Kleiderstoffe räumen, mehrere Serien fleider Meter 30 und 40 B Meter 40 und 50 Bf Meter 50 Bf 50 Bf. zum Ausverkauf Berliner Warb glatt und gemustert zu Haustleidern Wool Cheviots fräftiger schw. Stoff Mtr. 40 f Cheviot Diagonale glatt und in sehr hübsch. Muftern Belour- Cheviot haltbarer Stoff für Haus- u. Straßen Carrirte dunkle Wollstoffe früher Meter 1 Marl Carrirte dunkle doppelt breite rein wollene Stoffe, Eine große Auswahl Broches, 110 Cmtr. breit, fr. Doppelt breite Cachemires, marineblau, bordeaux braun, ruschgrün, olio ec. fr. Mtr. 2,50, jest 1,35 Echten Patentsammet in allen Farben, Mtr. 1,50 Echte Seidensammete in allen Farben, Mtr. 3,50 jett früher Mtr. 3 Mart, jest Mtr. Mt., 2 Mt. und 2,50 Mart. Mt., 4 Mt. und 4,50 Mark. 1,50 M 1,25 M Schwarze Cachemirs in allen Qualitäten zu bekannt billigen Breifen, Mir 1,35, 1,50, 1,75, 2, 2,50 und 3 Mart. Sielmann& Rosenberg, Kommandanten- Straße, Ede Lindenstraße. Verantwortlicher Redacteur St. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Sieran eine Beilag ober flüffig in ein fallen. beit ei Armu err leiflun mittler au gel e S in der Gefun Ragbru 18 fte bat SH flege fabren einige und gewief Ayna Dem Auftra fort bi Grafe ibm m So le michtig Des Bater Schied Don auf di Graf einer Faltne tung Dorge und 1 Derbie höhere gemon Des D gleichi tünftig Stätte Bift, Die 1 Berge Bfab Iters und aur -3 der 25, zen Feld Mee. Ifer iner und bis ante, den Beilage zum Berliner Volksblatt. Nr. 173. Meteorologen- Versammlung. Die Bewegung der Luft vom Pol aus betrachtet. Erde und Luft jagt im Kreise in je 24 Stunden ein Mal um den Pol und wie jeder Wirbel ein vertieftes Zentrum befigt, so zeigt auch die Erde sammt der Luft eine polare Vertiefung, welche im Vergleich zum Aequator 1 deutsche Meilen Tiefe befigt. Dies ist das Resultat der Zentrifugal- Flieh- und Schwungkraft. Wir, die wir mit der Erde im Kreise herumschwingen, fönnen die polare Vertiefung nicht verspüren, sondern nur durch wissenschaftliche Messungen konstatiren, daß die ganze Erdachse von Bol zu Bol 3 Meilen fürzer ist, als der Erddurchmesser am Aequator. So lange die Luft ebenso fich bewegt, wie die Erde rotirt, also näher dem Aequator mit 3- und 400 Meter Geschwindigkeit pro Sekunde sich bewegt, herrscht überall Windstille auf der Erde. Wo aber die Luft aus West ber schneller sich dreht, als die Erde, überholt dieselbe Gegen stände, welche fich auf der Oberfläche der Erde befinden, von Beft her und bläst also als Westwind. Die Regenbildung. Westwind, d. h. nach Obigem schneller, als die Erdoberfläche des Beobachtungsortes um die Erdachse rotirende Luft, ändert ihre Begrenzung, indem diese Luft das Bestreben zeigt, ben polaren Strudel Trichter zu vertiefen. Sobald nun aber Darunter andere Luft durch den Widerstand der rauhen Erdin den Luft gelangt, schießt dieselbe wie in einen leeren Raum hinein, steigt also aufwärts und bildet Wolken und Regen, weil die von unten aufsteigende Luft feucht ist, und der von gelangend, zu Wolfen und Regen ausgeschieden wird. welcher kleine leichte Körperchen sich bewegen. Wan bringe 1. B. den Inhalt einer Taffe Thee in freisende Bewegung. Alsbald werden die untersten Schichten dnrch den Boden des schnell und werden durch die Fliehkraft der Wirbelbewegung un nicht mehr so sehr beeinflußt, als die oberen Schichten. Diese wirken daher jest wie eine saugende Centrifugal- Bumpe den Druck im Zentrum verkleinert. Man sieht alsbald die und dort aufwärts wirbeln, bis die saugende Geschwindigkeit der oberen Schichten verzehrt ist. Wie der Gefäßboden eine der Flüssigkeit Bläschen und andere in die Luft hineinragende, Schwimmende Theilchen langsamer als die Hauptmaffe der Büffigkeit; auch für sie ist die Trichterform der Oberfläche zu fteil, und gleiten dieselben also, durch den Luftwiderstand in der Drehbewegung gehemmt, dem tieferen Zentrum zu. Freitag, den 24. Oftober 1884. vien oder Rußland schwere Kälte eintritt, welche in der Höhe Westwind verursacht. Wo immer bislang unverstandene Er scheinungen mit der neuen Theorie geprüft werden, da beweist die Uebereinstimmung derselben mit den Erscheinungen die Richtigkeit der neuen Anschauungen. Es ist merkwürdig, daß man bislang immer die Wärme selbst und nicht die Bewegung als Ursache des Auftriebes behandelte. So babe auch ich früher die Hauptsache nur nebenher genannt und nicht als den Schlüffel zur Erklärung der Regenbildung betrachtet. Doch weshalb wollen wir so sehr in das Detail eindrin gen, da doch jede beliebig herausgegriffene Beziehung Uebereinstimmung zeigt, und der hier schlummernde Arbeitsstoff so gewaltigen Umfang besitzt. Die Dstwinde des Frühlings. Schauen wir noch einmal auf die wirbelnde Erde hinab, bevor wir den günstigen Standort am Bol verlaffen. Es ist Frühling, die eisige Kälte nimmt am Bol ab, und dehnt sich die ganze polare Luftmasse erheblich nnter der Einwirkung der Sonnenstrahlen aus. Was ist die Folge? Es verschieben sich Luftmassen gen Süd, und weil dieselben die geringere Rotationsgeschwindigkeit polarer Bonen nach dem Süden verpflanzen, so scheinen dieselben dem Erdbewohner von Ost als Ostwind zu wehen. Dies ist die Entstehung der anhaltenden unangenehm trockenen Dftwinde des Frühlings. Westwinde im Herbst. Obigen Winden entgegengesezt, entstehen die herbstlichen Westwinde durch eine Zusammenziehung der Luft am Bol, wie sie durch hereinbrechende Rälte bedingt ist. Eine Verschiebung der in großen Kreisen rotirenden Luft polwärts bringt schneller rotirende Luft über nördlichere, also langsamer rotirende Drte der Erde. Diese Luft stürmt von West heran und saugt, indem sie über langsamer rotirende Luft tieferer Schichten dahinfährt, diese empor, Wolfen und Regen bildend. Der Einfluß des Mondes. Aber nicht allein Kräfte der Temperatur- Differenzen find thätig, die Verschiebung des atmosphärischen Wirbels auf der stets gleichmäßig rotirenden Erde herbeizuführen und dadurch Wind und Regen zu erzeugen, sondern auch der Mond und thätig, die Verschiebung des atmosphärischen Wirbels auf der die Sonne find bereit, dem Luftmeer wechselnde Bewegung zu ertheilen, sobald Luft sich im Sinne der anziehenden Kräfte der Gestirne bewegt. Es tann z. B. der Mond trotz seiner geringen Anziehungskraft, welche nur 1/200000 Der Erdanziehung beträgt, der Atmosphäre bis zu 20 m Geschwindigkeit ertheilen, wofern die Luft einige hundert Meilen sich im Sinne der Mondstrahlen bewegt und dem Monde fich nähert. Die täg liche Windschwankung, durch die Gestirne veranlaßt, beträgt etwa 2 m, tann sich aber durch Addition vergrößern. Durch die Anziehungskraft der Gestirne werden die Theilminima, die Regenwetter erzeugt. So ist die Bergliederung des Chaos der täglichen Witte rungs- Erscheinungen ein hoch theoretisches, mechanisches Problem, deffen Lösung in seinen einzelnen Perioden auf längere Zeit im Voraus den Wettergang berechnet und auf Grund der Erfahrung peinlicher Prüfung unterzieht. Der Meteorologe, welcher in Bukunft Witterungskunde treiben will, muß von der alten Methode der Aufsuchung von Mittelwerthen zum Theil absehen und fich mit Eifer in das Studium des inneren Zusammenhanges der Witterungs- Er1. Jahrgang oder zweijähriger Verwendung würde die neue Theorie fast fostenfrei arbeiten. Das Erkennen von Ursache und Wirkung schüßt dann vor kostspieligen Unternehmungen, während die jezt noch nicht zielbewußte Ueberwachung der Witterungs- Vorgänge leicht zur Ausführung unnöthig verfeinerter Beobachtungen verleitet und auch die Vermehrung der Kosten für Wettertelegraphie veranlaßt. Es ist die Frage, ob nicht gar die Summe des zu Erforschenden die Einrichtung eines Weltinstitutes für Wetterstudien empfehlenswerth erscheinen läßt, da nur durch ener gisches Vorgehen und durch Beobachtungen, welche sich dem jeweiligen Bwed schnell anpassen, wie durch Instruktionsreisen u. f. w. die Funktion der komplizirten atmosphärischen Maschine mit sicherem Erfolge erforscht werden kann. Der Nußen eines solchen Institutes wäre so groß, daß die peluniäre Seite fich verhältnißmäßig leicht lösen ließe, weil die Institute für ausübende Wetterkunde die Studienresultate Dieses Institutes beziehen würden. Lokales. Außerordentliche Magistratsfizung. Der Magistrat beschäftigte fich in seiner vorgestrigen Ertrafißung mit dem Beschlusse des Brandenburgischen Städtetages, betreffend die Uebertragbarkeit der Spareinlagen unter den einzelnen Kommunal- Sparkassenes soll den Sparern die Möglichkeit gegeben werden, ihr bei einer Kaffe eingezahltes Guthaben bei einer anderen Spartaffe ohne Beit- und Binsverlust erheben zu fönnen. Zur Förderung dieses Beschlusses soll die Gründung eines Verbandes zunächst der brandenburgischen Sparkassen er strebt werden, zu welchem Zwecke ein Ausschuß niedergesezt ist, Derselbe wird am 1. November cr. in Berlin eine Konferenz abhalten, in welcher die den einzelnen Sparkassen zu übermit telnden Vorschläge formulirt werden sollen. Da möglicherweise darüber Zweifel herrschen könnten, ob die geplante Maßnahme von Nugen sein werde, wenn die Berliner Sparkasse dem Verbande nicht ebenfalls beitrete, so hat der Ausschuß den Magistrat ersucht, die Konferenz ebenfalls durch einen Vertreter der städtischen Sparkasse zu beschicken. Der Magistrat hat bei der Wichtigkeit der Sache beschloffen, zwei Deputirte, und zwar den Kämmerer Runge und den Stadtrath Wolff zu Der Konferenz abzuordnen. Weiterhin beschäftigte fich der Magistrat mit der Festlegung verschiedener Spezial- Etats für 1885 86, wie u. a. des Etats der Vorspann- Verwaltung, welcher in Einnahme und Ausgabe mit 1710 Mart abschließt. Der Etat der zur Zeit bestehenden vierundzwanzig Voltsbibliotheken schließt mit 24 950 Mart in Einnahme und Ausgabe ab. Die Einnahme ergiebt fich aus einer eignen Einnahme der Bibliotheken von ca. 3350 M., und einem Zus schuffe seitens der Stadthauptkaffe von 900 M. für jede Bibliothet, also von 21 600 M. für die bestehenden 24 Bibliotheken. In das Extraordinarium des Etats für kirchliche Zwecke, wel cher eine eigene Einnahme nicht hat, ist als erste Rate des von der Stadt Berlin gewährten Zuschusses zum Bau der Kirche am Johannistisch die Summe von 15 000 M. aufgenommen worden. Der Etat des Berlinischen Rathhauses schließt in Einnahme mit 36 000 m. meniger ab als im Vorjahre, näm lich mit 32 595 M., da sich die Bacht für den Rathhauskeller um obige Summe verringert hat. Die Ausgabe schließt ab mit 111 387 M., wovon allein auf die Reinigung der Bureaus 18 300 M. entfallen, während die laufenden Bau- und UnterSiechenanstalt weist eine Einnahme von 4507 M. und eine Ausgabe von 61 503 M. nach, so daß ein Zuschuß für denselben von 6650 M. erforderlich ist. Die Frauen Siechenanstalt hat dagegen eine Einnahme von 6650 M. und erfordert eine Ausgabe von 63 380 Mt., bedarf also eines Zuschusses von 86 730 M. An Verpflegungs- und Bekleidungskosten braucht die Männer Siechenanstalt die Summe von 31 000 M. und die Frauen Siechenanstalt 39 000 M. Die Wolfen Beobachtung hat nun gezeigt, daß dort, wo immer in der Höhe Luft schneller von West nach Ost freist als in der Tiefe, die obigen Wirkungen eintreten. Es füllt fich der Wirbel Trichter mit Luft aus der Tiefe und diese bildet Wolfen, und Regen; denn Luft, welche aufwärts steigt, führt Wafferdampf in fältere Regionen und veranlagt durch die AusScheidung der Feuchtigkeit die Wolfen. Nicht die Temperatur Unterschiede bedingen in erster Linie den Auftrieb der Luft, sondern die Druck- Abnahmen, welche durch Bewegungs- Gegen- scheinungen vertiefen. Dben Westwind unten Oft giebt Regen, oben starker der Barometer- Bewegung an verschiedenen Orten ist zunächst haltungskosten 15 500 M. betragen. Der Etat der MännerWeft unten schwacher Weft giebt ebenfalls Regen, desgl. z. B. oben West unten Süd, oder oben West unten Nord, dagegen giebt oben schwacher unten starker West, oder aber oben starter Dit unten schwacher Dit heiteren Himmel. Hierbei fommen Die alleruntersten Luftschichten weniger in Frage, weil fich Luft, felbst wenn sie warm ist, nicht so ganz leicht vom Erdboden Deftliche Winde find im Sommer trocken und bringen Unter Berücksichtigung der allgemeinen Wetterlage und ein Bild der kommenden Windeinrichtungen zu entwerfen, mobei die Trägheitsbahnen der Luftmassen und Attrattion der Gestirne in Rechnung zu ziehen ist. Aus der Windrichtung und der Bewegung der Gestirne ist dann für jeden Ort der dem Regen günstigste Beitabschnitt eines Tages oder mehrerer Tage zu berechnen, resp. aus später anzufertigenden Tabellen abzulesen. Diese Arbeiten führen zur Auffindung vieler neuer Be heiteren Himmel, weil über dem Dft im Sommer meistens ziehungen, dieselben erfordern zumal im Anfang einige Mittel stärkerer Dstwind weht. Im Winter ist dies anders, da erleiben die oberen Schichten in Folge der Temperatur- Abnahme pon Süd nach dem Bol eine Bewegungs- Zunahme im Sinne der Erdrotation, ihre Fliehkraft wächst, und der untere Dstwind steigt in den oberen West empor. Selbst bei hohem Druck und öftlichem Winde sind aus diesem Grunde Marima im Winter an Zeit und Geld, sowohl für den ausführenden Meteorologen als für den Beobachter und Statistiker, da auch Versuche an gestellt, Instrumente gefertigt und Instruktionsreisen ausge führt werden müssen. Es ist daher eine dringende Frage, wer fann dies Arbeitsquantum bewältigen, denn der Etat der vorhandenen Institute reicht nicht aus, um ein so großes, aber in oft durch wolkiges Wetter ausgezeichnet, sobald in Standina fich abgeschloffenes Unternehmen durchzuführen. Erst nach einEin gefesseltes Genie. ( Erzählung nach einer wahren Begebenheit.) ( Forseßung.) ΙΙ. Du hast also Rosfiter verloren?" sagte Mrs. Bassett zu ihrem Batten, John Baffett, von der Firma Baffett und Kompagnie, einer Großhandlung in Materialwaaren. risch. Ich hätte ihn ohnedies nicht so lange behalten, wäre ,,, Das ist fein großer Verluft," erwiderte der Gatte mür Dann ließ ich mir von ihr einige Stidereien für unser Baby besorgen. Den letzten Sat sagte sie halblaut und mit einer sanften weichen Betonung, die sonst ihrer Stimme nicht gewöhnlich war. Es waren nämlich seit dem Tode ihres be= eines Knaben von vier Jahren einzigen Kindes reits zwei Jahre vergangen, aber nie geschah desselben zwischen den Eltern Erwähnung ohne Gemüthsbewegung. Des Kummers wegen, den fie in solchen Fällen fühlten, suchten sie jede Anspielung auf diesen Verlust zu vermeiden. N. Das Polizei- Lieutenants- Examen, welches in den legten Tagen vor der hierzu ernannten Examinations- Rom mission, bestehend aus dem Chef der 2. Abtheilung des PolizeiPräftdiums, Herrn Regierungsrath Schmidt, dem PolizeiHauptmann Herrn Uebe und dem Regierungsrath Franke von der ersten Abtheilung abgehalten worden ist und welches mit schriftlicher und mündlicher Prüfung drei Tage in Anspruch nimmt, haben sämmtliche 8 Kandidaten bestanden. Die Herren Gespräch war beendet. Er dachte nicht wieder daran. Mrs. Baffett aber beschloß im Stillen bei sich, des verlassenen Weibes fich anzunehmen. Nicht zufrieden damit, ihre Arbeit zu senden, besuchte ste auch in Person den kleinen ärmlichen Haushalt. Es war am Vormittage. Die einfachen fleinen Bimmer waren sorgfältig gekehrt und gereinigt und der Staub von den Möbeln gewischt, so daß das Ganze ziemlich wohlgefällig aussah. Das Baby schlief in der Wiege, der kleine Frank spielte mit seinen fleinen hölzernen Häusern und Mamie kleidete ihre Puppe an. Frau Resfiter saß an ihrem Nähtischchen und war mit dem Sticken eines Taschentuches von Battist bes ,, Nun, es ist sehr gut, wenn sie ihre Familie erhalten für diese wird es feinen großen Unterschied machen," tann" bemerkte Baffett in etwas besänftigtem Tone. Rof- schäftigt. fiter wird wahrscheinlich die nächsten drei Jahre in Europa bleiben." bemerkte seine Gattin ruhig. So?" sagte Baffett, der eben mit der peinlichen Aufgabe beschäftigt war, einen frischen Halskragen festzuknöpfen. Ich möchte wissen, warum nicht?" gegnete Mrs. Baffett, ihre Manschetten zurückschiebend, wobei ,, Weil seine Frau fich und die Kinder selbst erhält," entwohlgefällig ihre hübschen Hände betrachtete. fte " Wie? Das wußtest Du die ganze Seit über!" rief Warum hast Du es mir nicht Mr. Baffett unwillig. gehen?" ,, Wie wurde es ihm nur möglich gemacht, dahin zu ,, m! Er hatte ein paar Bilder bei Van Vechten ausgestellt zum Verkaufe, der Schurke! Jedes Bild, das er malte, tam aus meiner Tasche jedes von ihnen! Ich zahlte ihm 75 Dollars per Monat für seine Zeit, und er sfizzirte Bilder und zeichnete Köpfe, um seine Feder zu versuchen. Ja! Jedes dieser Bilder kam aus meiner an den er mit seinen rauben Händen den Halskragen festzu- Tasche!" fich ein Unfall ereigne, müffe ein Frauenzimmer daran Wie der weise Berserkönig glaubte Mr. Baffet, wo immer fchuld sein. ,, Verdammt sei das Mädchen, das diese Dinger plättet! hr größtes Vergnügen ist, die Knöpfe mit dem Blätteisen halb loszureißen und fie dann fest anzudrüden, um Einem Dorzuschwindeln, es sei Alles in Ordnung. Charlotte, wenn Du die Sachen genauer ansehen wolltest, wenn sie aus Wie konnte er aber die Reise nach Europa unternehmen? Das ist die Frage." Ich habe es Dir ja gefagt oder ich würde es Dir gesagt haben, wolltest Du mich nicht jeden Augenblick unterbrechen. General Porte- Riche sah seine Bilder. Du weißt, der spielt den Kritiker und Kunstfreund. Nun, er that ganz erstaunt darüber, zahlte einen guten Preis dafür und endlich engagirte er Rossiter, mit ihm und seiner Fa milie nach Europa zu segeln, um ihm drüben Bilder ausder Wäsche tommen, so würden mir diese Aergerlichkeiten wählen zu helfen für die Kunstgalerie in seinem neuen and von Zeit zu Zeit nachwachsen, um den ungeduldigen Riffen Om, die Knöpfe müßten an der Wäsche festgewurzelt sein der Männer zu widerstehen," bemerkte die Gattin des Großhändlers ruhig, indem sie über ihre Schulter blickend nachsah, wie die Schleppe ihres Kleides fiel. Ich glaube es nicht!" rief Baffet aus, nachdem er sich einige Momente schweigend mit einem neuen Halstragen be schäftigt hatte. Wer hat es Dir gesagt?" fie Arbeit in den Laden der Madame Tourtelotte bringen. Was denn? Ah, wegen Mistreß Rossiter! Ich sah Hause." ,, Roffiter ging natürlich mit Freude darauf ein?" Freude? Hm! Diese Künstler und Schriftsteller machen viel Wesens aus ihrer Aristokratie des Geistes" und ihrem Naturadel", aber wenn ihnen so ein Wollhändler oder Petroleum Millionär nur winkt, da laufen ste ihm sofort zu." ,, Nun, der General und seine Gemahlin lieben es, als Gönner der Kunst und Literatur betrachtet zu werden, und so fönnen beide Theile zufrieden sein," bemerkte Mrs. Bassett sanft und milde. Ihr Gatte ließ ein unartikulirtes Murren hören und das Eins von meinen neuen Taschentüchern", dachte die scharffinnige Mrs. Baffet. Sie blickte in dem kleinen heiteren Zimmer, in welchem der Sonnenschein hell auf den Teppich fiel, um sich, und die zwei Kinder plauderten ruhig bei ihrem Spielzeug und Die Mutter saß an ihrer feinen Arbeit neben dem kleinsten schlummernden Kinde. Der Gattin des Großhändlers schien die Armuth jetzt bei Weitem nicht so schrecklich, als sie sich dies selbe sonst gedacht hatte. Sie fand Alles so wohlgefällig, und fie liebte die Kinder schon um deffen willen, das fte selbst verloren, und so tam es, daß in zehn Minuten Frant auf ihrem Schooße faß, mit ihrer Uhr spielend, und Mamie streichelte den weichen Nörz- Muff der guten Lady. Was Frau Roffiter betraf, war Mistreß Bassett für eine fie ein bezauberndes Geschöpf, schön und stattlich Frau voll Liebenswürdigkeit und Güte. Die arme Stickerin fonnte nur die reiche und schöne Großhändlersgattin be= wundern fie zu beneiden oder ein so vollkommenes Wes. sen gar nachahmen zu wollen, davon träumte fie nicht. Andererseits war Mrs. Baffet der armen jungen Frau sehr geneigt. Es ist wahr, die Gattin des Künstlers war ein armes, furchtsames, fleines Ding, das eine unglückliche Heirath gemacht hatte und schwach genug gewesen war, ihrem selbstfüchtigen Gatten in Allem und Jedem nachzugeben; aber man mußte ihren Kummer theilen, man mußte ihr gut sein. Mrs. Baffet hatte Theilnahme für Schwache, die ihres Schußes be dürftig waren. Ihr Gatte ist jetzt schon eine lange Zeit fort. Haben Sie nichts von ihm gehört?" " Sa." Nun, was schreibt er?" fragte Mrs. Bassett sorglos, indem sie mit ihrem reichen Muff ein Ohr Mamie's sanft berührte. find in Folge dessen vom Chef des Polizei- Präsidiums zu in-| terimistischen Polizei- Lieutenants ernannt worden und haben sich bereits als solche bei ihren Vorgesetzten in Uniform gemeldet. Die Herren werden bis zur Uebernahme eines etatsmäßigen Stelle zur Unterstügung und interimistischen Leitung auf den Revieren oder als Offiziere der Bezirksmache dienstlich beschäftigt. Die Einstellung in eine etatsmäßige PolizeiLieutenantsstelle erfolgt bei dem Andrang der sich Meldenden in der Regel erst nach Ablauf von 3 Jahren und beziehen die Herren während dieser Zeit Diäten. Der Prüfung als Polizei Lieutenant geht eine einjährige unbefoldete Beschäftigungszeit als Polizei- Anwärter" in den Revieren und Abtheilungen des Polizei- Präsidiums voraus. Die Themata der schriftlichen Prüfung, z. B. welche Maßnahmen bat der Revier- Vorstand bei der Meldung Groß Feuer" zu treffen, welche Anordnungen find bei Einsturz eines Hauses zu geben, welche Recherchen find bei Meldung eines Diebstahls zu machen, u. s. w. werden unter Klausur angefertigt, und erfolgt einige Tage später die mündliche Prüfung über Strafrecht, Bauvolizei- Ordnung und Aehnliches. Die Anwärter der Kriminal Polizei, welche die gleiche Ausbildung genießen, werden nach bestandenem Eramen zu interimistischen Kriminal Kommissaren ernannt. " " Der= a. Sturz vom Dache. Der Klempnergeselle Hugo Bieno war am 21. b. Mts. im Auftrage seines Vaters mit dem Abreißen des Bintbelages vom Gefimse des Vorderhauses, Stres ligerstr. 66 beschäftigt und hatte sich zu diesem Zwede zwischen das ca. 2 Fuß breite Gesimse und die vom Schiefer befreiten Dachlatten gefeßt, an welchen er fich festhalten konnte. Indem er auf einige Augenblicke sein Geficht erhob, um nach einer Schaar über ihm fliegender Tauben zu sehen, ergriff ihn ein Schwindel und er fiel vom Dach auf den Bürgersteig hinab, wo er schwer verlegt in Folge des Bruchs der Halswirbelsäule aufgefunden wurde. Er starb schon auf dem Transport nach dem Lazarus- Krankenhause. a. Das Messer. Der Klempner Alisch aus Rixdorf hatte sich gestern Abend mit einem anderen jungen Menschen auf dem Hofe des dem Schlächtermeister H. gehörigen Grundstücks Wrangelstraße 134 aufgestellt, um einen Bekannten daselbst zu erwarten. Da A. durch sein Benehmen auf dem Hofe sich läftig machte, so beauftragte der Eigenthümer des Grundstüds seinen Gesellen Kr. Die beiden jungen Leute vom Hofe iu vers weisen. Kr. trat auf diese zu und forderte sie auf, den Hof zu verlassen. A. weigerte fich aber und stach mit einem Meffer von hinten in den Rücken des Kr., als dieser die beiden Burschen mit Gewalt vom Hof vertreiben wollte. Kr. ist durch den Stich schwer verlegt worden. Alisch ist zur Haft gebracht worden. Seit Jahren hat sie die europäischen Hauptstädte bereist, und sich, troßdem fte völlig mittellos war, überall durch falsche Vorspiegelungen Unterkommen, Garderobe und Geld zur Weiterreise zu verschaffen verstanden. In Berlin war fte im Herbst vorigen Jahres und hat hier bei sehr vielen Kaufleuten Waaren auf Kredit entnommen, unter der Vorspiegelung. sehr reich zu sein und von ihren Verwandten in Rom und Ergland Gelder zu erwarten. Nachdem sie in dieser Weise zahlreiche Kaufleute geschädigt hatte, verschwund sie aus Berlin und tauchte hierselbst im September er. unter dem Namen Frau von Aidnac wieder auf. Ohne im Befit von weiteren Gegenständen sich zu befinden, als die sie auf ihrem Leibe frug, wußte sie die Hoteliers durch verschiedene Vorspiegelungen ชน leiten, ihr Logis und Kost auf Kredit zu gewähren, und von dem Hotelpersonal lieh fie unter ähnlichen Voripiegelungen namhafte Summen, durch welche sie in den Stand gesetzt wurde, bei Waaren- und Konfektionsgeschäften vorzufahren, um daselbst Waaren zu bestellen. Die bestellten Waaren wurden ihr mit quittirten Rechnungen nach ihrem Hotel zugefchickt und theilweise auch eingehändigt, trozdem fie niemals die Kaufpreise zahlte. zahlte. Die Die erlangten Waaren veräußerte fie anderweitig, und sie verschwand darauf aus dem Hotel, ohne irgend welche Spur zu hinterlaffen, und führte daffelbe Manöver sodann in einem anderen Hotel durch, bis sie endlich gestern in die Hände der Kriminal polizei fiel. Die Festgenommene spricht sehr geläufig englisch und französisch, und sie war nach ihrer Angabe zeitweise sobald sie sich von ihren Schwindelgeschäften auf Monate zurückzog zurückzog Sprachlehrerin. Sie ist erst 32 Jahre alt und hat ein recht einnehmendes Benehmen. So verstand sie auch sich aus einer hier selbst verwaltenden Unterstützungskasse für mittellose Engländer 200 M. zu erschwindeln. b. Ein Nechenfünstler will ausgerechnet haben, daß jeder Millimeter des Baues der Stadtbahn sechs Mark foftet. Wohl deshalb finnen die Baumeister jetzt auf möglichste Ersparnisse. So ist der Erweiterungsbau der Station Zoologischer Garten von 30,000 Mark hinter dem Voranschlage zurückgeblieben. Sie werden wohl bei den Submisfionen und anderen Dingen herausgedrückt worden sein. Bahnhof JannomißBrücke bleibt offen, er erhält jest blos eine Wand nach der Wasserseite. b. Die Pferdebahn- Koursbücher werden noch viel zu wenig gelauft, die 10 Pfennig dafür aber machen sich reichlich bezahlt. Wer z. B. vom Schloßplaß nach dem Anhalter Bahnhof will, zahlt auf der Linie Schloßplaz- Hafenplay nur 10 Pf. Für denselben Preis fährt er auf der Linie Schloßplat- Kreuzberg nur bis zur Kochstraße, d. h. nicht viel mehr, als die Hälfte. Noch wunderbarere Entdeckungen macht man bei den Abonnements- Linien, bei denen der Fahrpreis 25 Pf. beträgt, fosten 9 M., solche, bei denen er nur 15 Pf. beträgt, dagegen 13 Mark. N. Mehrere der hier sich aufhaltenden Japanesen besuchten im Laufe des gestrigen Tages in Begleitung mehrerer Offiziere die Hafenhaide und nahmen eine genaue Besichtigung der Schießstände vor, indem sie die Distanzen abschritten und mit Krimmstechern vom Stande aus die Entfernung tarirten. Es entspann fich hierbei eine sehr lebhafte Kontroverse unter den Herien. Sie befichtigten hierauf das Tempelhofer Feld und den Militärkirchhof, der ihr lebhaftes Intereffe erregte. Die Beerdigungsmethode im fernen Japan ist bekanntlich eine durchaus andere. a. In Bezug auf den verhafteten Bankier Hirsch find gestern drei weitere Fälle, in welchen er die ihm von Kunden anvertrauten Werthpapiere unterschlagen hatte, zur Anzeige gelangt. N. Von einem sehr herben, schweren Verluste ist gestern die Familie Achterberg betroffen worden. Herr Achterberg ist bekanntlich seit langen Jahren Regiffeur und Mitglied des Belle- Alliance- Theaters. Seine älteste Tochter, ein glied des Belle- Alliance- Theaters. Seine älteste Tochter, ein blühendes junges 20 jähriges Mädchen von hervorragender Schönheit, ist heute Mittag im Krankenhause an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Frl. Achterberg, eine sehr befähigte und namentlich den Besuchern des Belle- AllianceTheaters bekannte junge Schauspielerin, genoß ihre Vorstudien an der Hofbühne zu Stuttgart. Sie war darauf hier in Berlin am Belle Alliance Theater in Engagement vor drei Jahren und allen Besuchern des Theaters ist sie wegen des naiven reizenden Spieles noch in Erinnerung. Von Berlin folgte fie einem Ruf nach Breslau an das Lobe- Theater, fehrte aber in diesem Sommer wegen Kränklichkeiten von dort zurück. Heute Mittag ist sie an den Anstrengungen ihres Berufes und einer schleifenden und schleppenden Lungenentzündung verschieden. Gerichts- Zeitung. Men Men Das ein fd geichl haut abiel übera obne „ Du herrli Doran gefter Deror den rather nig v Reder Don d es ist gen n gefüb Die G ein g Führe Birch blide feffore W. lichfter überre franz Natür hatte bem unlieb Besche mann Shr Thre Wiffer Löfun und d Friedr ift na ausge Mund nomm Brandenburg. Ueber ein Urtheil des Schwurgerichts in Elbing, durch welches der Gasthofsbefizer Grunwald zu 2 Jabren Buchthaus verurtheilt wurde, weil er laut des von dem Obmann der Geschworenen in öffentlicher Sigung verkündeten Wahr spruchs der Geschworenen der Brandstiftung für schuldig et flätt ward, berichteten wir in der gestrigen Gerichtszeitung". Der Wahrspruch war irrthümlich verfündet; denn es hatten nur 7 von den Geschworenen für schuldig" gestimmt, während zur Verurtheilung des Angeklagten mindestens 8 Stimmen er forderlich find. Allein tros des nachgewiesenen Jrrthums, der fich erst nach Schluß des Prozesses herausstellte, ist das Urtheil unanfechtbar; denn es ist vom Gerichtshof in gefeßlicher Form gesprochen. Heute schon fönnen wir einen ähnlichen Fall mit theilen, der, wenn auch nicht so ernst in seinen Folgen, doch dadurch sehr ernst ist, daß er eine Lücke in unserer Gesetzgebung erfennen lägt. Es giebt nämlich auch gegen ein von einem Richter fälschlich abgegebenes Urtheil in manchen Fällen feinen Schus und fein Rechtsmittel. Bei dem Amtsgericht in Brandenburg, dem der Amtsgerichtsrath S. unter Assistenz zweier Schöffen präsidirte, wurde färzlich eine Beleidigungsflage des A. gegen B. in öffentlicher Sigung dahin entschieden, daß B. der Beleidigung nicht schuldig und A. die Kosten des Verfahrens zu tragen habe. Da zu erwarten war, daß A. die Berufung einlegen werde, so ersuchte B., wie ihm sein Rechtsanwalt gerathen, um schriftliche Ausfertigung des Erkenntniffes. Dies erhielt er nun zwar, aber er war nicht wenig erstaunt, daß dasselbe dahin abgefaßt war, er sei der Beleidigung für schuldig befunden und zu einer Strafe von 12 Mil. verurtheilt worden und habe auch die Kosten des Verfahrens zu tragen. Fechts anwalt W. bemühte sich nun eifrigst, diesen Widerspruch auf zuklären. Die beiden Schöffen versicherten und gaben eine schriftliche, eidesstattliche Erklärung ab, daß sie in Uebereinnicht schuldig befunden und freigesprochen hätten, und so stellte es sich denn heraus, daß der Gerichtsschreiber das schriftliche Erkenntniß irrthümlich abgefaßt und S. dasselbe ohne weitere, Prüfung unterzeichnet hatte, doch erklärte er, daß es sich nicht anfechten lasse, da es in gehöriger Form ausgestellt sei, und dabei blieb es. A., der die Wandlung erfahren, hatte teine nicht mehr einlegen; denn die gefegliche Frist hierau, eine Woche, war bereits verstrichen. Rechtsanwalt. reiste nun nach Berlin, um den Fall mit einem be rühmten Juristen zu besprechen; aber auch wußte feinen Rath. Die Wiederaufnahme des Verfahrens N. Durch einen Sturz in die Spree am Kronprinzen- hier Ufer verunglückte im Laufe des geftrigen Lages der Schiffer nicht August Jander. Derselbe fiel von der Uferböschung so unglücklich in einen auf der Spree schwimmenden leeren Kahn auf den Kopf, daß er bewußtlos und schwer verlegt nach der Charitee geschafft werden mußte. g. Das Interesse an dem großen Billardtournier in den Gratweil'schen Bierhallen steigert sich, je näher es dem Abschluß fommt. Die Chancen für einen eventuellen Sieg Mößlachers haben sich auch gestern Abend nicht erhöht, trogdem er wiederum die größte Serie von 102 Points machte, während Herr Etscher nur eine solche von 53 aufzuweisen hatte. Dagegen ist letterer in seinem Spiel beständiger, macht wenig große, aber sehr viel Serien von 20 bis 50 Bällen, und das zählt ungemein, wie auch die Zahl von 1800 Points beweist, welche er gestern Abend gegen 412 Uhr erreichte, als Herr Mößlacher nur 1450 Points verzeichnen fonnte. Herr Etscher tam gestern 45 Mal, Herr Mößlacher 44 Mal zum Stoß. Hierbei wurden gemacht von Etscher: 9, 1, 1, 23, 12, 4, 12, 20, 53, 39, 1, 0, 7, 33, 1, 0, 4, 4, 7, 2, 43, 0, 26, 53, 10, 11, 0, 2, 17, 22, 13, 42, 2, 39, 0, 2, 4, 19, 8, 2, 25, 2, 7, 2, 16; von Mößlacher: 3, 0, 2, 8, 2, 41, 69, 5, 6, 2, 21, 0, 6, 2, 0, 0, 61, 0, 7, 21, 3, 7, 15, 0, 40, 7, 45, 1, 2, 1, 1, 0, 23, 5, 0, 102, 4, 30. 7, 3, 6, 0, 64, 24. Heute Abend, dem legten, an welchem 700 Points von Etscher und eventuell 1050 Points von Mößlacher zu machen sind, kommt die„ Meisterschaft von Deutschland" zur Entscheidung. g. Ein etwa 6 Jahre alter Knabe schlug heute Vormittag aus Böswilligkeit mit einem Stein in ein Schaufenster des Hauses Prenzlauerstraße 10, so daß die Scheibe zertrümmerte. Der Beschädigte hat die Eltern des Knaben festgestellt, um von ihnen den Ersatz der Scheibe zu erwirken. g. Auf die Ermittelung der Urheber mehrerer Waldbrände, welche vom 17. Auguſt cr. ab in dem Revier der Königl. Tauer'schen Forst stattgefunden haben und bei denen vermuthet wird, daß ste auf vorfäßlicher Brandstiftung beruhen, ist jetzt seitens der Königl. Regierung zu Frankfurt a. D. eine Belohnung von 300 M. ausgesezt worden, nachdem alle bisherigen Nachforschungen nach den Thätern erfolglos geblie ben find. b. Der merkwürdige Friedensinvalide im Berliner Invalidenhaus ist fürzlich gestorben. Er war ein noch junger Mann, aber am Körper völlig gelähmt, so daß er sich absolut nicht bewegen fonnte. Ein Paar Trainpferde waren mit ihm durchgegangen, deren Bändigung ihm eine totale Nervenerschütterung zuzog, welche in vollständiger Lähmung_endete. Die Aerzte standen dieser räthselhaften Erscheinung vollkommen machtlos gegenüber, und die ersten medizinischen Kapazitäten harrten sehnsüchtig des Augenblickes, an welchem sie das Objekt auf dem Sektionstisch haben würden. Denn in der Geschichte der Medizin war es erst der fünfte derartige Fall. N. Ueberfahren wurde gestern Abend ein unbekannter bejahrter Mann an der Ede der König- und Spandauerstraße dadurch, daß er beim Ausweichen der Feuerwehr unter die Droschte Nr. 4996 gerieth, von derselben überfahren und erlitt einen Beinbruch, so daß er nach einem Krankenhause geschafft werden mußte. a. Eine gefährliche Hochstaplerin, welche unter dem Namen Gräfin de Candia aus London, Frau de Candia, Frau Pearse aus Burgscheid hierselbst zahlreiche Betrügereien gegen Hoteliers und Waarenkaufleute verübt und monatelang dadurch sich in den Stand gesezt hat, ein sehr luxuriöses Leben zu führen, ist heut zur Haft gebracht worden. Nach den bisherigen Ermittelungen ist die Schwindlerin eine Wittwe Rita de Candia, deren Gatte angeblich italienischer Offizier gewesen ist. Ueberrascht durch das Schweigen, welches ihrer Frage folgte, wendete sie sich Frau Rossiter zu. Diese hatte ihre Arbeit in den Schoß finken lassen und bedeckte ihr Antlig mit den Händen. ,, Mrs. Rossiter, ich bitte Sie um Verzeihung! Ach, was habe ich gethan?" Des teiner Ruhm binzug Deren fich W treibu bemab er ni 3u ber auf ei fofort beispie mit 3 worde Berpfl diefem fügung tande Befud Welt Daß d bain fie dieser ordnung bestimmt, daß das Urtheil eines Richters, Schöffen oder Geschworenen nur dann gerichtlich auf dem Klagewege an gefochten werden kann, wenn sich jener bei dem Urtheil in Be ziehung auf die Sache einer Verlegung der Amtspflicht schuldig gemacht hat, sofern diese Verlegung mit einer im Wege des gerichtlichen Strafverfahrens zu verhängenden öffentlichen Strafe bedroht und nicht vom Verurtheilten selbst veranlaßt ift. Also durch eine im Disziplinarwege zu verhängende Strafe für einen Wir find ganz und gar der Meinung, daß dieses unantastbar bleiben muß, da sonst alle Achtung vor Gesez und Recht unter graben würde, nämlich solange ein Jrrthum nicht vorliegt oder jest bestehende Unmöglichkeit, fich sein gutes Recht zu ger schaffen, zas Gingeſtändniß und die zurücknahme eines Be N. Schwere Ladung. Ein schwer Betrunkener lag gestern Nachmittag auf der Bordschwelle der Schenkendorfstraße und erregte bald das Mißfallen der Passanten und den Spott der Straßenjugend. Bwei Schußleute bemühten fich vergeblich, den finnlos Trunkenen zu seiner eigenen Sicherheit fortzuschaffen, Irrthum des Richters wird dessen Urtheil nicht angefochten. Während sie noch sprach, erhob sie sich und ging zu Minette, aber die Lettere winkte ihr mit einer Hand ab, während sie mit der anderen ihr Gesicht bedeckt hielt. Ach, ich bedaure es so sehr!" stammelte Mrs. Bassett. Bitte, verzeihen Sie mir!" der beständig ihren stüßenden Armen entglitt. Ein mitleidiger Hausbewohner, der längere Zeit Buschauer der mühevollen Szene gewesen war, erschien hierauf plöglich mit einem kleinen Handwagen, auf den der Berauschte schnell gebettet war. Während der Vorspann dieser schweren" Fubre von jugendlichen Kräften bereitwilligst geleistet wurde, gelang es denn endlich, Sträften bereitwilligft geleistet wurde, gelang es denn endlich, den Trunkenbold auf diese Weise glücklich nach der Wache zu transportiren. Es ist nichts," antwortete Frau Rossiter, indem sie sich anstrengte, ihre Faffung wieder zu gewinnen. Dann seufzte fie mehrmals tief auf. Beim Anblid ihrer Thränen liefen ihre Kinder zu ihr und hingen sich an ihr Kleid. Geht nur und spielt, meine Lieben," sagte sie, indem sie dieselben liebtofte. Der Brief oder vielmehr die fleine Note entfiel der Hand der Mrs. Bassett und flatterte zu Boden, während sie in stummem Erstaunen auf Frau Roffiter blickte. Beabsichtigt der Mann in der That, sich in dieser kalten Weise von Gattin und Kindern loszusagen?" " bre sehens. Auch der Nichter ist doch nur ein Mensch und kann irren! " 1 Beit genug, darauf vorbereitet zu werden. ,, Solche Dinge fommen eben nicht plöglich. Ich hatte Mrs. Baffett saß eine Weile in stillen Gedanken. End lich begann fie wieder, so ernst als ob das Gespräch gar nicht unterbrochen worden wäre: " 1 Moab Shre Gefährtin niďte traurig mit dem Kopfe, und während Thräne und funkelte auf dem Teppich. sie fich bückte, um den Brief aufzuheben, entfiel ihr eine helle Wie war es nur möglich, daß Sie die Dinge so weit kommen ließen? und verschlossen, wenn ich ihn nur in seiner Weise gehen Wer hat je dergleichen Dinge gehört! Er hofft, Sie ließe. Ich denke, alle Männer find so. Ich wußte ihn " 1 mögen glücklich sein in der Heimath und bei Ihren Kindern! Ist es nicht ebenso gut seine Pflicht, wie es die Ihrige ist, für die Kinder zu sorgen?" ,, Er hat sich eben eine andere Aufgabe gestellt." ,, An diese hätte er denken sollen, ehe er Weib und Kinder " hatte." murrt er Stein Raifer für d unter Du S g über 1 offisiel Marti R fonder es ma Das M Dicht falls mehr berufe gebot ein To ma Schill eriten bobbi Dicht Grun Bu, da eine e und& aber gleich im Anfange seinem Wesen gemäß zu behandeln. Als wir erst kurze Zeit verheirathet waren, da dachte er, daß er gar nicht genug für mich thun fönne, und auf dies sem Standpunkte hielt ich ihn fest. Wissen Sie, ich vermied es, jemals von meinem Piedestal herabzusteigen. Bisweilen aber das thun alle Ehemänner. Sch laffe ihn un, er soll so frei sein, als ob er niemals geheirathet gaben wohl von allem Anfang zu viel nach. Sie waren zu murren. Das ist ihm am Ende unangenehmer, als mir. Sie gefällig. Sie nahmen ihm den Oberrod ab, brachten ihm die Was beabsichtigen Sie denn?" fragte Mistreß Bassett Pantoffeln, ordneten ihm das Haar, schnitten ihm die Zeitung auf, liefen ihm nach, um ihn da oder dort zu treffen." Hier erhob fich Mrs. Baffett plöglich mit Lachen und ..Ach, was für Thörinnen wir Frauen zuweilen find!" getreten waren. Minette trodnete ein paar Thränen, die in ihre Augen zu ihr neigend, indem sie ihre Arme um deren Schultern Meine theure Minette!" flüsterte Mrs. Baffet, fich Entrüftung. Würden Sie es, wenn Sie in dem gleichen Falle schlang. Sehen Sie, der Himmel will uns wohl, wenn er Mrs. Baffett hatte einen Stuhl neben ihr genommen und hätte," sagte die Verlaffene mit ruhiger Entschloffenheit. legte eine Hand auf deren Schulter. Die verlaffene Gattin zog einen Brief aus ihrer Tasche. Da- lesen Sie!" flüsterte ste, ihn Mrs. Bassett in die Hand drückend. Diese öffnete ihn etwas zögernd. Es war ein Ileines Blatt mit folgendem Inhalt: Mein liebes Weib! Du wirst aus dem Datum sehen, daß ich in Berlin angekommen bin. Eigentlich sind wir schon mehrere Wochen hier, aber wir gehen bald nach Italien. Es scheint mir, daß ich jetzt erst weiß, was leben heißt. Jest giebt es feine Bladerei mehr, blos um Leib und Seele zusammenzuhalten. Die Tage find zu kurz für meine Studien und die Nächte sind durch Träume verschönt, die ich gewiß noch verwirklichen werde. Ja, ich hatte Recht, verwundert. Ich beabsichtige, eine Scheidung zu erhalten!" sagte Frau Roffiter in ruhigem Tone. ,, Eine Scheidung? Sie?" ,, Warum nicht? Soll ich mich gewaltsam an einen Mann flammern, der im Stande ist, mir einen solchen Brief zu schreiben?" entgegnete Frau Rossiter indignirt, indem sie das Billet auf Armeslänge vor sich hin hielt, und ihre großen grauen Augen schimmerten vor innerlicher wären?" Sch? Natürlich nicht. Ich würde es nicht thun. Aber Sieach, Sie find in einer Lage, die von der meinigen so verschieden ist. Sie haben bisher Alles von ihm ertragen. Niemand erwartet großen Muth von Ihnen!" als ich erklärte, daß ich für etwas Besseres geboren sei, als nur dafür, eine Familie zu erhalten. Ich danke dem Himmel für meine neue Freiheit mit jedem meiner Athemzüge. Es waren harte Beiten, die Jahre meiner Knechtschaft Die Leute erfahren sehr oft Dinge, welche sie nicht eraber das ist nun vorüber. Ich fühle, daß ich den Weg zu großem Erwarten," bemerkte Minette trocken, indem sie ihre Näharbeit wieder aufnahm. folg unter meinen Füßen habe, und ich gedenke, ihn zu be schreiten bis zum Ende. Es wird mich Jahre voll Mühe und Arbeit foften, bis ich zur Vollkommenheit durchgedrungen sein werde, allein ich werde durchbringen! Sei daher nicht enttäuscht, nicht mißvergnügt, wenn Du einige Jahre nichts von mir hörst. Erwarte es nicht anders. Wir Beide wollen uns für frei ansehen, Jedes berechtigt, nach feinem Belieben zu leben. Ich hoffe, daß Du glücklich sein mögest in der Heimath und bei Deinen Kindern. Adieu! Karl Roffiter." Mrs. Baffett blickte mit Bewunderung auf sie. Was Sie doch für ein energisches Kleines Wesen sind! Sie nehmen Alles so ruhig hin bis an's Ende. Niemand schritt über das Zimmer zu Minette. rief sie aus. vollstä Dicht tragif jenes boch ichaue Dram hervo unsere erste Liebe nicht begünstigt. Hätte ich geheirathet, wie ich es einst wünschte, es ginge mir vielleicht jest nicht beffer als Ihnen!" Die beiden Frauen fühlten sich bald in Freundschaft zu einander hingezogen. Sie wurden vertrauter, und Frau Rof fiter lächelte unter Thränen, als Mrs. Baffet den fleinen Frant hoch in die Luft empor hob und ihn nach einem herzlichen Ruffe wieder auf den Boden sette. Ronra entwi Freun Bunt geichn Teinen ift bi nicht einzul pincha bie b Niem techt Du bist ein lieber Junge," Tofte die Frau des Groß händlers, und bis ich wiederkomme, sollst Du ein schönes Pfeifchen, eine tüchtige Trommel und andere solche nüßliche dem fie der Stickerin die Hand reichte, wenn Sie irgend et was nöthig haben, ignoriren Sie die Rechte der Freundschaft träumt davon, daß Sie für sich allein leben könnten. Sie Dinge haben. Und Sie, Mrs. Roffiter," schloß fie ernfter, in versuchen's und es geht. Sie haben eine wahre Felsenstärke in Ihrem Charakter. Sehen Sie mich an; so unabhängig ich erscheine, ich wüßte faum, was ich in Ihrer Lage thun würde." nicht, und lassen Sie mich es wissen." ( Fortsetzung folgt.) Verantwortlicher Redakteur R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW. Beuthstraße 2. der S "greife und Wahlbezirke der Stadt Berlin� nedjt Anaabe drr Lokale für die Wahl zum Reichstag am 28. Oktober issä. (NB! Die ersten Zahlen sind die Nr. der Stadtbezirke, die zweiten die Nr. der Wahlbezirke.) 1 Wahlkreis. Burgstr. 1—7, Heiligegeiststr. 23—25, König- e und 62—69, Molkenstr. 8 und 9, Nikolai- i'Wasse 1-4, Nikolaikirchhof 1-3 und 12-14, Poststr. "nb 21-31, Kl. Poststr. 1-7 und 9-13, Probst- K' Spandauerstr. 18-38 excl. Nr. 25 und 56—62. Wahl- �erl. Rathhaus, Zimmer Nr. 63, 2 Tr. i 2. Bischofstr. 2—27, Hoher Steinweg, Jüdenstr. und 55-60, Königstr. 15-25 und 41-61, Ma- wllo f 5-11, Rathhausstr., Sieberstr. 3-18, Span- � Sinrich' 47~55 Unb 63' 2ßa�lIotaI: Jüdenstr. 55 N2. 3. Eiergasse, Am Krögel, Molkenmarkt, Molken- exkl. 8 und 9, Mühlendamm 32 und 32, Nikolai- 4Sa«n5— 8' Nikolaikirchhof 4-11, Parochialstr. 38 bis fimfc �ustr. 16— 20a, Spandauerstr. 39—46, Stralauerve 26—41. Wahllokal: Stralauerstr. 11 bei Witte. fttnt"' 4- Gr. Jüdenhof, Jüdenstr. 12—54, Parochial- lofftN Stralauerstr. 16—26 und 42—46. Wahl« • stralauerstr. 43 bei Quandt. bei r! Neue Friedrichstr. 1—4 und 101—108, An ßi I�ralauer Brücke, Straulauerstr. 1—15 und 47— 58, lokal ��üerstr., Waisenstr. 1—4 und 32—36. Wahl- ,(U- Stralauerstr. 57 bei Miegel. Rt.rA 6- Neue Friedrichstr. 5—20 und 83—100, bete 30—77, Sieberstr. 1 und 2, die Stabbahn von fafc*~6ei der Jannowitzbrücke bis zur Königstr., West- bis o-®tro6e längs der Stadtbahn von Alexanderstr. Sßaik. n'Lstr., Ecken an der letzteren ausgeschlossen, 5-31. Wahllokal: Klosterstr. 41 bei Loigt- SßkA.7- Neue Friedrichstr. 29—42 und 64—77, Kl. klosterstr. 1—9 und 103—112, Königsmauer r- Nochftr. von der Neuen Friedrichstr. bis zur bau., m ugs der Stadtbahn, Schmale Gasse 3—5, Span- linkst i"cke 1—2 und 10—16, Südwestseite der Straße bis>, �.Stadtbahn von westlich der Kaiser Wilhelmstr. äjJr? Westseite der Spandauer Brücke(der entsprechende hyf � d» Stadtbahn). Wahllokal: Neue Friedrichstr. 35, lij ob Bischofstr. 1 und 28, Neue Friedrichstr. 21 JUt pu Unb'8— 82, Kaiser Wilhelmstr. von Klosterstr. bis lb�-sa � längs der Stadtbahn, Kalandsgasse, Klosterstr. bis»i""d 78—102, Königskolonnaden, Königsmauer 1 bis fii U"b 45-53, Königstr. 26-40, Marienkirchhof 12 l7_,9' Neue Gasse, Panoramastr., Papenstr. 1—8 und be» � 7'� Südwestseite der Straße längs der Stadtbahn von �iIb°?Ä�r.(deren Ecken eingeschlossen bis zur Kaiser lokl- m' der entsprechende Theil der Stadtbahn). Wahl- ' panoramastr., Sedan-Restaurant. heiij.'/ Brauhausstr., Burgstr. 8—22, Kl. Burgstr., �»er an 5—22 und 26—46, Marienkirchhof 1—4, kneift.' Papenstr. 8a— 16, Kleine Poststr. 8, Span- �beisn�r17 und 64—75. Wahllokal: Heiligegeiststr. ? Pache. Westseite der Straße längs der Stadtbahn von &.'OQllpY- je.____ nrfjc. tla____— 11 tör Brücke westlich bis zum nördlichen Ufer der bat. Nlonbijou, der entsprechende Theil der Stadt- ' Wahllokal: Neue Friedrichstr. 44 bei Arndt. 11. Breitest. 12 bis 28, Brüderst. 9 bis 33, feot, J�radht 51 bis 62, Gertraudenst.l, K. Gertraudten- �18 Mühlgraben 1 und 5, Neumannsgasse 10, '% o?� 1 bis 4, Scharrenst., Spreest. 1 bis 18. Wahl« 1 Kölln. Rathhaus, Breitest. 20a, Zimmer 9 Parterre. 12- Breitest. 1 bis 11 und 29 bis 37, Brüder- luZ l bis 8 und 34 bis 45, Cantian-Platz, Am Lust- \ toi*™ Mühlengraben 2 bis 4, NeumannSgasse exkl. lö ü'uen Packhof, Hinter dem neuen Packhof, An der K da» Königliche Schloß, Schloßfreihe.t, Schloßplatz, Vr�t-chbahn, die Stadtbahn vom nördlichen Ufer der dat..z' Monbijou bis zum westlichen Ufer des Kupfer- , 7' Wahllokal: Brüderst. 26 bei Henckel. '3 13. Fischerbrücke 1— 14 und 28, Flscherstr. 1 bis ij F 30-43, Köllnischer Fischmarkt, Mühlendamm l %% W. Mühlengebäude und Mühlenweg. Wahl- 7 wfcherstr. 10 bei Muschwitz.. % f«a»» s'E HJ-S und 37-38, Roßstr. la. Wahllokal: Schar- j, 9., 2 bei Köhler. m 9, 18. Kreuzstr. 1—8 und 15—20, Kurstr. 14 bis 40, Kl. Kurstr. 1—5 und 11—17, Alte Leipzigerstr. 1—5 und 15—22, Oberwasserstr. 10—15, Rauleshof. Wahllokal: Alte Leipzigerstr. 3 bei Ahrendt. 10. 19. Adlerstr., Hausvoigteiplatz, Holzgartenstraße, Jägerstr. 34-41, Kl. Jägerstr. 1, Jerusalemerstr. 23 und 24, Kurstr. 1—13 und 41—50, Mohrenstr. 37a bis 40, Niederwallstr. 1—4 und 39, Oberwallstr. 10—13, Unter- wasserstr. 7— 9a. Wahllokal: Hausvoiztei- Platz 5 bei Breckenfelder. 10. 20. Falkoniergasse, Am Festungsgraben, Fran- zösischestr. 33b— 33e, Hinter dem Gießhause, Jägerstr. 32 bis 33 und 42—44, Gasse hinter dem Kommandanturge- bände, Kurstr. 51—53, Mollersgasse, Niederlagstr., Ober- wallstraße 1—9 und 14—22, Prinzengasse, Schinkel-Platz, Unterwasierstr. 1—6, Werderscher Markt, Werdersche Rosen- straße, Werderstr., Am Zeughause, Hinter dem Zeughause, Platz am Zeughause. Wahllokal: Jägerstraße 54 bei Henze. 11. 21. Eharlottenstr. 39—41 und 43, Dorotheen- straße 97, Friedrichstr. 88—92 und 151-155, Mittelstr. 1 bis 26 und 43— 64. Wahllokal: Dorotheenstraße 12 bei Liebermann. 11. 22. Bchrenst. 26a bis 49, Charlottenst. 35 bis 38 und 44 bis 47, Friedlichst. 82 bis 87 und 156-162, Unter den Linden 25 bis 47, Lindengasse, Markgrafenst, 51a und 52, Mittelst. 65 bis 66, Platz am Opernhause, Ros- marinst., Universitätstraße 6 bis 8. Wahbokal: Dorotheenstraße 7 bei Jacoby. 12. 23. Bauhofstr., Dorotheenstr. 1—3, Georgenstr. 1—6 und 42—43, Hegel-Platz, Am Kupfergraben, Stallstr., Weidendamm 2—3, die Stadtbahn vom westlichen Ufer des Kupfergrabens bis zur Stallstr. inkl. Eckhäuser derselben. Wahllokal: Friedrich-Werdersch.-Gymnasium Dorotheen- straße 13/14. 12. 24. Eharlottenstr. 42, Dorotheenstr. 4—17 und 88—96, Friedrichstr. 93—104 a und 137— 142, Georgenstr. 7— 18 und 28—41, Universitätsstr. 1—5, Weidendamm 1, die Stadtbahn von Stallstr. exkl. Eckhäuser derselben bis zum nördlichen Ufer der Spree am Schiffbauerdamm. Wahllokal: Dorotheenstädtisches Realgymnasium Georgen- straße 30/31. 13. 25. Dorotheenstr. 28—65, Reichstags-Platz, ReichStags-Ufer vom Reichstags-Platz bis zur Neustädt. Kirchstr., Schlachthausgasse, Sommerstr. 3—10, Neue Wilhelmstr. exkl. 8a und 8b. Wahllokal: Dorotheenstr. 66 bei Herold. 13. 26. Dorotheenstr. 18—27 und 66—87, Fried- brichst. 143—150, Georgenstr. 19-27, Mittelstr. 27-42, Neustädt Kirchstr., Schadowstr. la— 13. Wahllokal: 26. Gemeindeschule, Georgenstr. 23. 14. 27. Behrenstr. 13—26 und 50—60, Friedrichstraße 163—164 a, Kaiser-Gallerie, Kanonierstr. 21, Kl. Kirchgasse, Unter den Linden 11—24 und 48—65. Wahllokal: Behrenstr. 52 bei Keil.. 14. 28. Behrenstr. 1—12 und 61— 72, Königgrätzer- straße 140 und 141, Unter den Linden 1—10 und 66 bis 78, Mauerstr. 32—33, Kl. Mauerstr., Pariser Platz, Scha- dowstr. 1 und 14, Sommerstr. 1 und 2, Wilhelmstr 63 bis 70 b. Neue Wilhelmstr 8 a und 8 b. Wahllokal': Dorotheenstr. 57 bei Martens. 15. 29. Eharlottenstr. 56—60, der Deutsche Dom, Friedrichstr. 65 a-74 und 178—185, Markgrafcnstr. 39 bis 46 und 55—56, Mohrenbrücke, Mohrenstr. 17—37 und 41—50, Taubenstr. 12—36 exkl. 24. Wahllokal: Deutscher Dom, Eingang Mohrenstr. 15. 30. Eharlottenstr. 33—34 und 48—55, der Französische Dom, Französischestr. 20—33 a und 34—49 a, Friedrichstr. 75—81 und 165—177, Hedwigskirchgasse, Jägerstraße 17—31 und 45—62 a. Hinter der katholischen Kirche, Markgrafenstr. 47— 51 und 53—54, Schiller-Platz(Kgl. Schauspielhaus), Taubenstr. 24. Wahllokal: 16. Gem.- Schule, Mohrenstr. 41 16. 31. Jerusalemerstr. 14—22 und 25— 41, Krau- senstr. 20—33 und 44—54, Kronenstr. 24—46, Leipzigerstraße 42—50 a und 80—90, Markgrafenstr. 31—38 und 57—64 a. Wahllokal: Leipzigerstr. 44 bei Matz. 17. 32. Friedrichstr. 56—65 und 186—>99, Krau- senstr. 4—11 und 64—71, Kronenstr. 14—19 und 55—60, Leipzigerstr. 27—35 und 97—103. Wahllokal: Krausenstr. 10, Klubhaus. 17. 33. Eharlottenstr. 22 a— 32 und 61—72, Krausenstr. 12— 19 und 55—63, Kronenstr. 19 a— 23 und 47 bis 54, Leipzigerstr. 36—41 und 91—96. Wahllokal: Kronenstr. 47 bei Riße. 18. 34. Kanonierstr. 1—6 und 40—45, Kronenstr. 66-67, Mauerstr. 16-21 und 61—67, Mohrenstr. 6-16 und 51— 64, Taubenstr. 1— 11 und 37— 54. Wahllokal: Mohrenstr. 20, Norddeutscher Hof. 18. 35. Krausenstr. 1—3 und 72-77, Kronenstr. 1—13, 61—65 und 68—76, Leipzigerstr. 19— 26 und 104 bis 112, Mauerstr. 8-15 a und 68-79. Wahllokal: Mauerstr. 76 bei Schwarz. 19. 36. Französischestr. 1— 19 und 50—68, Kanomer- straße 11—20 und 22—34, Mauerstr. 26—31 und 34— 40. Wahllokal: Französischest. 64 tei RÜhland. 19. 37. Jägerstr. 1—16 und 63-76, Kanonic-str. 7—10 und 35—39, Mauerstr. 22—25 und 41—51. Wahl- lokal: Kanonierstr. 14/15 bei Niemann. 20. 38. Kaiserhofstr. 1—3, Königgrätzerstr. 133-139 Leipzigerstr. 113— 123, Mauerstr. 52—60, Mohrenstr. 1—5 und 65—66, Voßstr. exkl. 20, Wilhelm-Platz 1—9, Wilhelmstr. 59—67 und 71—80. Wahllokal: Leipzigerstr. 14 bei Reimann. 20. 39. Königgrätzerstr. 126—132, Leipziger Platz 1—20, Leipzigerstr. 1—18 und 124—137, Voßstr. 20, Wil- helmstr. 57—58 und 80 a— 81. Wahllokal: Leipzigerstr. 132 bei Schulze. 283. 451. Alsenstraße, Beethovenstraße, Bismarckstr. 1—5, Friedens- Allee, Herwarthstraße, Hindersinstraße, KönigSplatz, Kronprinzen-Ufer 1—30, Moltkestraße, Große Quer-Allee zwischen Zelten-Allee und In den Zelten, Reichs- /tagS-Ufer von Hindersinstraße bis ReichStagsplatz, Roonstr., Sieges-Allee nördlich derCharlottenburger-Chaussee, der nord- westliche Theil des Thiergartens, begrenzt im Süden von der Charlottenburger Chaussee und im Westei wege, Zelten-Allee, Hinter den Zelten, In den Zelten. lokal: In den Zelten 5 bei Fetting. 284. 452. Altonaerstr., Brücken-Allee, Claudiusstr., Cuxhafenerstr., FlenSburgerstr., Händelstr., Hansaplatz, Hol- steiner Ufer, Klopstockstr., Lessingstr., Schleswiacr Ufer, Siegmundshof, die Stadtbahn vom Ostufer der Spree bei Bellevue bis zur Weichbildgrenze bei der Charlottenburger Chaussee, der nördlich der Chaussee zwischen dem Großen Stern und der neuen Weichbildgrenze belegene Theil des Thiergartens incl. Schloß und Park Bellevue, Wegelystr. Wahllokal: Luisenhof, Brücken-Allee u. Altonaerstr.-Ecke. Zcsten vom Spree- Wahl- & Wahlkreis 21. 40. Anhaltstr., Königgrätzerstr. 118-119, Wilhelmstr. 28-38 und 102—116. Wahllokal: Anhaltstr. 16a bei Neander, 1 Tr. 21. 41. Kochstr. 75, Königgrätzerstr. 120—125, Wilhelmstr. 39—56 und 82—101, verlängerte Zimmerstr. Wahllokal: Wilhelmstr. 92/93 ArchitektenhauS. 22. 42. Friedrichstr. 44—46 u. 205—208, Zimmerstraße 1—24 u. 82—100. Wahllokal: Zimmerstr. 80 bei Clausing. 22. 43. Friedrichstr. 47—65 u. 200—204, Mauerstr. 1—7 u. 80—95, Schützenstr. 1—6 u. 70—79, Zimmerstr. 78— 81a. Wahllokal: Schützenstr. 5 bei Stüdemann. 23. 44. Eharlottenstr. 13-16 und 78-82, Markgrafenstr. 21—26 und 73—78, Zimmerstr. 25—41 und 55—77. Wahllokal: Markgrafenstr. 75 bei Lipke. 23. 45. Eharlottenstr. 17-22 und 73-77, Markgrafenstr. 27—30 und 65—72, Schützenstr. 6a— 24 und 52—69. Wahllokal: Schützenstr. 15 bei Klingner. 24. 46. Jerusalemerstr. 9—13 und 42—46, Korn« mandantenstr. 1 und 80—89, Krausenstr. 34—43, Leipzigerstr. 51—55 und 69—79, Schützenstr. 25-34 und 36 bis 51. Wahllokal: Krausenstr. 41 bei Hennig. 24. 47. An der Jerusalemer Kirche, Jerusalemerstr. 1—8 und 47—58, Kommandantenstr. 2—4, Lindenstr. 38 bis 68, Oranienstr. 98a, Schützenstr. 35, Zimmerstr. 42 bis 54. Wahllokal: Lindenstr. 38 bei Koeppen. 25. 43. Junkerstr. 7—16, Lindenstr. 20—37 und 69-89, Ritterstr. 60. Wahllokal: Lindenstr. 71 bei Solomon. 25. 49. Jerusalemerstr. 59—66, Junkerstr. 2—6 und 17—21, Kochstr. 22—39 und 43—58, Markgrafenstr. 17—20 und 79—84. Wahllokal: Markgrafenstr. 18 bei Schindler. 26. 50. Friedrichstr. 30—42 und 210— 223, Kochstr. 16—17, Puttkamerstr. 2—22, Wahllokal: Friedrichstr. 219 bei Holz. 26. 51. Eharlottenstr. 2—12 und 83—98, Friedrichstraße 43 und 209, Kochstr. 1—15, 18—21 und 59—74, Wahllokal: Kochstr. 7 bei Lingner.� 27. 52. Besselstr. 1-24, Eharlottenstr. 1 und 99, Encke Platz, Friedrichstr. 18—29 und 224— 234> Markgrafenstraße 92—96. Wahllokal: Besselstr. 21 bei Linke. 27. 53. Hollmanstr. 19, Junkerstr. 1, Lindenstr. 13 bis 19 und 90—98, Markgrafenstr. 1—16, 85—91 und 97—107. Wahllokal: Markgrafenstraße 96 bei Lehmann. 28. 54. Friedrichstr. 2—17 und 235—250. Wahllokal: Friedrichstr. 6 bei Denzel. 28. 55. Belle-Alliance-Platz 1— 23, Friedrichstr. 1 und 251, Gitschinerstr. 109—113, Königgrätzerstr. 71—74 Lindenstr. 1—12 und 99—116, Neuenburgerstr. 1 und 43 Wilhelmstr. 1 und 148. Wahllokal: 5. Gemeindeschule Lin- denstr. 7. 29. 56. Wilhelmstr. la— 14 und 133— 147 Wnbk- lokal: Wilhelmstr. 128 bei Krämer.' r.ufiisniroÄTiWs5Stf,-75_I17-� «nie 6-16, RaiMOhenftr. l-n, 23 a und 124—133, Schellingstr., Victoriastr. 21—23. Wahllokal; Potsdamerstr. 124 bei Seidemann. 31. 60. Bellevuestr. 1—10 und IIa— 22, König- grätzerstr. 1—12, Lennestr., Potsdamer Platz 1—2, Poti- damcrsir. 1 a, 1—9 und 134— 141. Wahllokal: Potsdamer Platz 1 bei Heinrich. 32. 61. Bellevuestr. 11, Margarethenstr. 1—8 und 12— 20, Mathäikirchstr. 1—10 und 21—31, Thiergartenstr. 1—5, Victoriastr. 1—19 und 24—37. Wahllokal: König- grätzerstr. 10 bei Kothe. 32. 62, Königin Augustastr. 17—29, Matthäikirch- straße 11—20, Regentenstr. exkl. IIa, Siegismundstraße, Thiergartenstr. 5 a— 9, Victoriastr. 20. Wahllokal: Potsdamerstr. 9 bei Wiese. 33. 63. Baumschule(Gärtnergrundstück) im Thier- garten an der großen Quer- und Bellevue-Allee, Brendler- flraße, Hildebrandt'sche Privatstr., Hohenzollernstr., Kaiserin Augustastr. 54— 69,.Königin Augustastr. 30—53 a, Regentenstr. IIa, Thiergartenstr. 10—37, der südöstliche Theil des Thiergartens, begrenzt im Norden von der Charlotten- burger Chaussee, im Westen von der Hofjäger-Allee. Wahl- lokal: v. d. Heydtstr. 1 bei Lindner. 34. 94. Chauffeehaus im Thiergarten an der Char- lottenburger Chaussee,, Corneliusstr., Drakestr., Friedrich Wilhelmstr., von der Heydtstr., Hitzigstr., Kaiserin Augustastrah: 70—82, Lichtenstein- Allee, Rauchstr., Stülerstr., Thier- garten-Ufer(dasSchweizerhaus unddieThiergarten-Schleuse), der südwestliche Theil des Thiergartens, begrenzt im Nor- den von der Charlottenburger Chaussee, im Osten von der Hofjäger-Allee, di« Stadtbahn von Charlottenburger Chaussee bis zum Norduser des Landwehrkanals. Wahllokal: Friedrich Wilhelmstr. 13 bei Winnich. 35. 65. Burggrafenstr., Garten-Ufer, Keithstr., Kur- fürstendamm, soweit er zu Berlin gehört(Nr. 1—9 und 125—142). Kurfürstemtr. 72—96, Landgrafenstr., Lützow- Ufer 20—39, Nürnbergerstr., soweit sie zum Weichbilde ge- hört, die Stadtbahn vom Nordufer des Landwehrkanals vis zur Kurfürsten-Allee, Wichmannstr. 1—20, Zoologischer Garten. Wahllokal: Lützowufer bei Zimmermann. 36. 66. Buchenstr., Derfflingerstr. 2—29, Kurfürstenstraße 49—71, Lützow-Platz exkl. 1, Maaßenstr., soweit sie zum Weichbilde gehört(Nr. 1—4 und 16—22), Schillerstr., Ulmenstr., Wichmannstr. 21. Wahllokal: Dörnbergstr. 3 bei Reinhardt.\ 37. 67. Derfflingerstr. l und 30, Dörnbergstr., Lützow- Platz l,Lützowstr. 38-7«, Lützow-Ufer 1— 19 d. Wahllokal: nurfürstendamm 1 bei Zimmermann. W 37. 68. Genthinerstr. 1—43, Kurfürstenstr. 47 u. 48, Lützowstr. 33—37 und 72— 78. Wahllokal: 107. Gemeinde- Schule, Genthinerstr. 4. 38. 69. PotSdamerstr. 35—48 und 104—115 a, Steglitzerstr. 26— 27 und 60—63. Wahllokal: Steglitzer« straße 27 bei Backhaus. 38. 70. Magdeburger Platz, Magdeburgerstr. 9—27, Steglitzerstraße 28—59. Wahllokal: Lützowstraße 90 bei Kühn. 39. 71. Blumeshof 1—8 und 14—17, Karlsbad 1, Magdeburgerstr. 1—7 und 30—36, Potsdamerstr. 24—28 und 121- 123a, Schöneberger-Ufer 26—48. Wahllokal: Lützowstr. 89 bei ThieS. 39. 72. BlumeShof 9—13, Lützowstr. 24—32 und 79— 91-a, Magdeburgerstr. 8 und 28— 29, PotSdamerstraße 29—24 und 116—120. Wahllokal: Falk-Real-Gymnas., Lützowstr. 84 c. 40. 73. Flottwellstr. 1-8, Karlsbad exkl. 1, Lützowstraße 1—4 und 108—113, PotSdamerstr. 123 b, Schöneberger Ufer 5—25. Wahllokal: Lützowstr. 112/113, Victoria-Brauerei. 40. 74. Körnerstr. 1 und 26. Lützowstr. 5—23 und Wahllokal: Lützowstr. 22 bei Gutsfeld. 75. Körnerstr. 2—25, Steglitzerstr. 15—24 und Wahllokal: Dennewitzstr. 13 bei Rennefahrt, Bil- 76. Dennewitzstr. 1, Flottwellstr. 9—18, Steglitzerstr. 1—14 und 72—94. Wahllokal: Steglitzerstr. 18 ber Jechowski. 42. 77. Dennewitzstr. 2—9 und 33—38, Kurfürsten- straße 1—7 und 168— 173a. Wahllokal: Kurfürstenstr. 10 bei Schneevogl. 42. 78. Blumenthalstr 20, Kurfürstenstr. 8— 28und 153—167. Wahllokal: 53. Gemeindeschule, Kurfürstenstr. 160/161. 43. 79. Dennewitzstr. 10—20 und 22—32. Wahllokal: Dennewitzstr. 13 bei Rennefahrt, großer Saal. 43. 80. Blumenthalstr. 1— 19, Bülowstr. 61—67, Dennewitzplatz, Dennewitzstr. 21. Wahllokal: Blumenthal- straße 4 bei Huth. 44. 81. Bülowstr. 77—84., Steinmetzstr. 1— 10 und 72—79. Wahllokal: 99. Gem.-Schule, Steinmetzstr. 79. 44. 82. Bülowstr. 27— 42, Steinmetzstr. 11—17 und 62—71. Wahllokal: Steinmetzstr. 76 bei Lemm. 45. 83. An der Apostelkirche, Frobenstr. 1—11 und 32—41, Kurfürstenstr. 139 und 143—144, Zietenstr. 25—28. Wahllokal: 22. Gem.-Schule, Kurfürstenstr. 141, Turnhalle. 45. 84. Kurfürstenstr. 29—46, 140—142 und 145 bis 152, PotSdamerstr. 49—56 und 97— 103a. Wahllokal: 22. Gem.-Schule, Kurfürstenstr. 141, Aula. 46. 85. Bülowstr. 100, Frobenstr. 15— 18,Schwerin- straße 1—9 und 23—32, Zietenstr. 18— 24a. Wahllokal: Schwerinstr. 26 bei Gründer.' 46. 86. Bülowstr. 8—26 und 85—99, Frobenstr. 12—14 und 21—31, PotSdamerstr. 57—67 und 89- 96b. Wahllokal: Potsdamerstr. 56, Potsdamer Garten. 47. 87. AlvenSlebenstr. 1 und 26, Frobenstr. 19 und 20, Göbenstr. 31, Potsdamerstr 68-88, Straßen 10 und 11, Wilmersdorfer Weg 1—6, Zietenstr. 17. Wahllokal: 92. Gem.-Schule, Straße 10,„ 48 u. 49. 88. AlvenSlebenstr. 2—25, Bülowstr. 43 bis 60, Culmstrahe, Göbenstraße excl. Nr. 31, Großgörschen- straße von Potsdamerstraße bis Potsdamer Eisenbahn(Nr. 11—25), Kirchbachstraße, Mansteinstraße, Steinmetzstr. 18 bi« 61. Wahllokal: AlvenSlebenstr. 7 bei Runae. 50. 89. Eichhornstr. 6 und 7, Königin Augustastr. 1—5, Linkstraße, Potsdamer Platz 3—6. Wahllokal: Linkstr. 12 bei Friedrich. 50. 90. Bernburgerstr. 18, Hafenplatz 10, König- grätzerstr. 13—17, Köthenerstr. 1—48. Wahllokal: Löthener- straße 11 bei Trechtler. 51. 91. Bernburgerstr. 2—17 und 19—34, Dessauer- straße 1—9 und 33—40, Königgrätzerstr. 18—26. Wahllokal: Dessauerfir. 3 bei Gaedecke. 51. 92. Askanischer Platz 1— 4, Bernburgerstr. 1 und 35 Dessauerstr. 10-32, Hafenplatz excl. 10, Königgrätzer- 92—107 41, 64-71. lardsaal. 41. straße 27—35, Schönebergerstr. 1—13. Wahllokal: Schöne- bergerstr. 6 bei Schenk. 52. 93. Askanischer Platz 5—7, Bahnhofstraße, Großbeerenstr. 1, Halleschestr. 1—3, Königgrätzerstr. 36—52, Möckernstr. 147, Schönebergerstr. 20—34. Wahllokal: Schönebergerstr. 33 bei Zibler. 52. 94. Halleschestr. 4—15, Hallesches Ufer 32, Kleinbeerenstr. 12 und 13, Möckernstr. 1—25 und 124 bis 146. Wahllokal: Möckernstr. 133a bei Michael. 53. 95. Großbeerenstr. 2—6 und 91—96, Halleschi- straße 16—28, Hallesches Ufer 1 und 2, Königgrätzerstr. 53— 70. Wahllokal: Königgrätzerstr. 70 bei Schüler. 53. 96. Großbeerenstr. 7—9 und 86—90, HallescheS Ufer 3—31, Kleinbeerenstr. excl. 12 und 13. Wahllokal: Tempelhofer Ufer 15 bei Moebus. 54. 97. Belle-Alliancestr. 5—12 und 91—102, Teltowerstr. 1—9 und 63—65. Wahllokal: Teltowerstr. 3 bei Rothacker. 54. 98. Belle-Alliancestr. 1—4 und 103--107, Blücherplatz 1 und 2 und Hallescher Kirchhof, Lankwitzstr. 1—15, Teltowerstr. 10 und 11, Tempelhofer Ufer 1—6. Wahllokal: Belle-Alliancestr. 91 bei Saß. 55. 99. Großbeerenstr. 10—18 und 77—85, Teltowerstr. 12—20, 25 und 26, 32 und 54 a— 62, Tempelhofer Ufer 7—24. Wahllokal: Tempelhofer Ufer 18/19 bei Schaube. 55. 100. Teltowerstr. 21— 24a, 27—31, 33—37 und 39-54. Wahllokal: Möckernstr 117 bei Köhler. 56. 101. Hornstr. 14, Möckernstr. 26—50 und 93 bis 116, Teltowerstr. 37 c und 376, Wartenburgstr. 15 bis 16 a, Aorkstraße von Möckernstraße bis Katzbachstraße(incl. Eckhäuser der Pork- und Katzbachstr). Wahllokal: Möckern- straße 114 bei Schubert-j 56. 102. Großgörschenstraße von der Potsdamer bis zur Anhaltischen Eisenbahn(Liese'sches Haus), Plätze an der Dresdener Eisenbahn, Luckenwalderstraße, Möckernstr. 117— 123, Schönebergerstr. 14—19, Schöneberger Ufer 1 bis 4, Teltowerstr. 38, Tempelhofer Ufer 25—37, Trebbiner- straße. Wahllokal: Tempelhofer Ufer 30 bei Streichert. 57. 103. Großbeerenstr. 19— 27a und 63—76, Wartenburgstr. 1—14 und 17—29. Wahllokal: 43. Gem.- Schule, Wartenburgstr. 12. 58 u. 59. 104. Belle-Alliancestr. 13—26, Großbeerenstr. 28—35 und 54—62, Hornstr. excl. 14, Wartenburgplatz, Dorkstr. 1—15. Wahllokal: Belle-Alliancestr. 22 bei Schade. 59. 105. Großbeerenstr. 36—53, Hagelsbergerstr. 1 bis 16 und 41—57. Wahllokal: Bellealliancestr. 27 bei Ritter. 60. 106. Hagelsbergerstr. 17—40, Möckernstr. 51 bis 92, Jorkstraße von Möckernstr. bis Großbeerenstr. Wahl- lokal: Möckernstr. 96 bei Dümmler. 61 und 62. 107. Belle-Alliancestr. 27—52, Katzbachstraße(exkl. Eckhäuser an der Iorkstraße). Am Kreuzberg, Kr-uzbergstraße, Kriegersfelde, Lichterfelderstraße, Möckern- straße von Kreuzbergstraße bis zur Weichbildgrenze, Platz B, Straßen C und D, Wilhelmshöhe. Wahllokal: Lichter- felderstr. 11, Tivoli. 63. 108. Belle-Alliancestr. 53—90, Gneisenaustr. 1. Wahllokal: Belleallianceür. 87 bei Topp. 64 und 66. 109. Arndtstr., Bergmannstr. 22—38 u. 77—87, Marheineckeplatz, Mittenwalderstr. 23—40. Nostiz- ßraße 25c— 25 e, Schenkendorffstr. 4 und 5, Straße 20, nördliche Seite von Straße 21 bis Straße 27 a, Straße 21 vom Marheineckeplatz bis Straße 20, 21c, 21 ä, 21 e, 21k, 22, 23, 23b, 27a, Straße 27 b zwischen Straße 27 a und 21, Straße 27c, Zossenerstr. 16—19, 22—24 und 26 bis 37. Wahllokal: Tempelhofer Berg, Bockbrauerei. 65. 110. Bergmannstr. 12—21 und 88—96, Schenkendorffstr. 1—3 und 6—8, SolmSstr. 28 und 29, Zossener- straße 25. Wahllokal: Bergmannstr. 107 bei Stäben. 65. III. Bergmannstr. 1—11 und 97—112, Nostiz- straße 25, 25a— 25b und 25k— 25b, Am Tempelh ofer Berg. Wahllokal: Bergmannstr. 5/7, Habel'» Brauereiausschank. Großer Saal. 67. 112. Nostizstr. 12a-21 und 33-39. Wahllokal: 101. Gem.-Schule, Gneisenaustr. 7, Turnhalle. 67. 113. Mariendorferstraße, Nostizstr. 22—24 und 26—31, Solmsstr. 16-27 und 30—42, Zossenerstr. 20 u. 21. Wahllokal: Bergmannstr. 6/7, Habel's BrauereiauS- fchank, Billardsaal. 68. 114. Gneisenaustr. 2— 10 und 103—115, Nostiz- straße 8—12 und 40—46. Wahllokal: 101. Gem.-Schule, Gneisenaustr. 7. 68. 115. Barutherstr. 1— IIa, Nostizstr. 1—7 und 47—53. Wahllokal: Barutherstr. 1 bei Körner. 69. 116. Gneisenaustr. 11— 21 und 93— 102, Solmsstraße 11—15 und 43—46. Wahllokal: 60. Gem.-Schule, Fürbringerstr. 33/34. 69. 117. Barutherstr. 12—21, Fürbringerstr. 1—6 und 31—36, Solmistr. 1—10 und 47—56, Zossenerstr. 6. Wahllokal: 75. Gem.-Schule, Barutherstr. 20. 70. 118. Gneisenaustr. 22— 35 und 82— 92. Mittenwalderstr. 13—22 und 41—49, Zossenerstr. 7-15 und 38 bis 46. Wahllokal: Mittenwalderstr. 15 bei Otto, GlaShalle rechts. 71. 119. Barutherstr. 22, Fürbringerstr. 7— 17 und 25—30, Mittenwalderstr. 12 und 50, Zossenerstr. 1—5 u. 47—56. Wahllokal: Baruther 7 bei Reisner. 72. 120. Fürbringerstr. 20—24, Mittenwalderstr. 1 bis 11 und 51—60. Wahllokal: Fürbringerstraße 21 bei Gläser. 72. 121. Blücherplatz 3, Pionierstr. 1—7, Planufer 1— 24a, Waterloo-Ufer. Wahllokal: Blücher-Platz 3 bei KrebS. 73. 122. Johanniterstr. 1— 12 und 15—20, Plan- Ufer 25—33. Wahllokal: Mittenwalderstr. 15 bei Otto, pari. link«. 73. 123. Johannistisch, Mittenwalderstr. 61, Pionierstraße 7a— 12b und 16—22, Urbanstr von Tempelherrenstr. bi« Pionierstr.(Nr. 185-188). Wahllokal: Pionierstr. 19 bei Gerth. 74. 124. Bärwaldstr. von Urbanstr. bis Plan-Ufer Johanniterstr. 13 und 14, Plan-User 34—70, Tempelherr en- straße 1—24. Wallokal: Pionier- und Bärwaldstraßen-Ecke Victoria- Park. 75. 125. Bärwaldstr. von Bergmannstr. bis Urban- straße, Bergmannstr� 39- 76, Fürbringerstr. 18 und 19 Gneisenaustr. von Schleiermacherstr. bis Platz E, Pionier« straße 12c bi« 15a, Platz E, Schleiermacherstr- von Urbanstraße bis Bergmannstr.. Urbanstr. von Tempelherrenstr bi« Am Urban(Nr. 1—4 und 151—184), Straßen 17 18 und 19, Abth. n d. B.-Pl., Straße 20, südliche Seite von Straße 21 bis Straße 27a, Straße 20a, Straße 21, DU* feite südlich von Stahe 20. Wahllokal: Schleiermacherstt. 8 bei Wachsmann. 76. 126. Fichtestraße, Gräfestraße südlich von hn Urbanstraße, Hasenheide, soweit sie zum Weichbilde gehört (Nr. 1— 12 und 35a— 36c), Schönleinstr. 27, Straßen 3, 11 und 13, Urbanstraße von Am Urban bis Kottbuser Damm(Nr. 50—150). Wahllokal: Hasenhaide 3—5, Unions-Brauerei. 77. 127. Boeckhstraße von Grimmstraße bis Gräfe- straße, Dieffenbachstraße von Am Urban bis Gräfestraße (Nr. 1—23 und 57 bis Ende), Grimmstr. 1—40, Pla»f Ufer 71—95, Am Urban. Wahllokal: Grimmstr. 6 ba Schröder. 78. 128. Boeckhstraße von Gräfestraße bis Kottbuser Damm, Boppstraße, Dieffenbachstraße von Gräfestraße vi» Schönleinstraße(Nr. 24—56), Gräfestraße von Kottbuser Damm bis zur Urbanstraße, Kottbuser Damm westl«? Seite, Lachmannstraße, Schönleinstraße excl. 27. Wahllo'al� Haisenhaide 36b bei Bielefeld.. 114. 183. gürflenstr. 1 und 24, Suifen-Ufer 33-35, Wasserthorstr. 1— 16 und 58—75. Wahllokal: 28. Ge«' Schule, Wasserthorstr. 4, Conferenzzimmer part.. 114. 184. Gitschinerstr. 32-70, Kohlen-Ufer, Pn«' zenstr. 1-5, Wasserthorstr. 76. Wahllokal: 28. Schule, Wasserthorstr. 4, Aula.„ 115. 185. Gitschinerstr. 72-74, Moritzstr. I-1 und 14—24, Prinzenstr. 108—112, Wahllokal: 67. Ge« Schule, Brandenburgstr. 78/79. 115. 186. Brandenburgstr. 1-2 und 82, Gits-hnU straße 19-31, 71 und 75-85. Prinzenstr. 6-16, � bis 107 und 113-119, Wasserthorstr. 17 und 66-»'' Wahllokal: Prinzenstr. 106 bei Gerth. a, 116. 187. Brandenburgstr. 3-16 und 65-»; Moritzstr. 12-13, Wasserthorstr. 36-46. Wahll°»'' Wasserthorstr. 44 bei Struthmann._... 116. 188. Brandenburgstr. 17 und 64, Massen, straße 18-35 und 47-55. Wahllokal: 112. Ge«.*®� Wasserthorstr. 31..$ 117. 189. Alexondrinenstr. 1-13 und 117»� Gitschinerstr. 96—102, Neuenburgerstr. 20a— 21. � lokal: Alexandrinenstr. 15 bei Hensel. i 117. 190. Gitschinerst. 1-18, 86-95 und 10» 1 108. Wahllokal: Gitschinerstr. 93 bei Minner. 3 Wahlkreis. 79. 129. Britzerstr. 1-12 und 33-47, El's-A ufer 1—13, Kottbuser Ufer 56—65 excl. 56a. Wahl Wasserthorstr. 68 bei Konrath.„ 80. 130. Admiralstr. 1, Elisabethufer 14-17,"e� bergerstr. 14, Skalitzerstr. 1—13 und 137— 147a, lokal: Skalitzerstr. 142 bei Schmidt. n. 1 80. 131. Eilisabethufer 18-26, Reichenbergtt� bis 13 und 175-185. Wahllokal: DreSdenerstr. � Kloth, 1 Tr.. if0 81. 132. DreSdenerstr. 6—20 und 119—136, � beth-Ufer 27—36, Oranienstr. 165a, Reichenbergerl»- Wahllokal: DreSdenerstr. 123 bei Mainz.„,,-58, 82. 133. Elifabeth-Ufer 37-46, Naunpnjtt.( Waldemarstr. 36. Wahllokal: Naunynstr. 44 bei x 4; 82. 134. Bethanien-Ufer 1-9, Elisabeth-�: bis 59, Waldemarstr. 24— 35a und 37—46. ä"»' Waldemarstr. 38 bei Berwig. 15 iium 87. 143. Admiralstr. 12-30, Britzerstr. � � 37, Cottbuser Ufer 51-55 und 56a. Wahllokal: straße 16 bei Kreßmann, Gartenhalle.. aWf 87. 144. Admiralstr. 2-11 und 31 biS Ende, � straße 16-24 und 26-36, Kottbuser str. 5, Kottv! � 46-50. Wahllokal: Admiralstr. 16 bei Kreßman» links.. 118. 191. Alte Jakobstr. 145-147, und lv � Neuenburgerstr. 7—20 und 22—32. Wahllokal. 105 bei Kuhlmann. ori-28,- 118. ISS. Hollmannstr. 13-18 und 2v, Jacobstr. 1-lc, 137-144 und 169-175, Neu'"» � 2-6 und 33 bis 41. Wahllokal: HollmaniM. Paerfch. 119. 193. Alexandrinenstr. 14— 18a.„�tiF Simeonstr. 1—14 und 18—32. Wahllokal: Atel straße 110 bei Marquart.„ 119. 194. Alexandrinenstr. 115—11', v zz 1-12 und 29 bis 43. Wahllokal: Hollmannstr. Herrmann.„ 9% 120. 195. Alte Jakobstr. 2-14 u. 122-16' � straße 61—69, Simeonstr. 15— 17. Wahllokal., straße 128 bei Mendt. ,36»- i| 120. 196. Feilnerstr., Alte Jakobstr- 15 bis 121, Ritterstr. 52—59. Wahllokal: Alte I bei Oriwall.-„ S toi-" 121. 197. Alexandrinenstr. 29a-35 un» 70 Mathieustr. 10 und 11, Ritterstr. 37—51 Wahllokal: Ritterstr. 71 bei Friebe.„«�37»,,� 121. 198. Alexandrinenstr. 19—29, 3...{W 100, und 103-112. Wahllokal: Alexandrin- bei Elze. 49 � 122. 199. Brandenburgstr. i 52-63, Mathieustr. 19, Ritterstr. 30. Mah denburgstr. 60 bei Willing._ 122. 200. Brandenburgstr. 50 und 51,�5 g uv' Mathieustr. 1-9 und 12-18, Ritterstr. 30» bis 95. Wahllokal: Ritterstr. 35 bei»j'## 123. 201. Prinzenstr. 17-29 und S1 F' straße 19, 19a und 106-107. Wahllokal. P bei Baumbach., ge�1, 123. 202. Ritterstr. 10-18, 20-29, �,; 108-115. mhllokal: Pitter�JOS�g � 124. 203. Fürstenstr. 2-23, Wahllokal: Fürstenstr. 7 bei Wilke.. ßf, 124. 204. Luisen-Ufer 24-32, Ritters 1' Oranienstr. 42-48 und 160-165, P""" Pr-s � und 26-32. Wahllokal: Oranienstr. 51 �„löWj 125. 206. Oranienstr. 49-53 un � hei zessinnenstr. 9-25. Wahllokal: Oram«"!". 126. 207. Brandenburgstr. 37-�'„n» � bis 69 und 137—148, Prinzenstr. 30 airiUW Wahllokal: Oranienstr. 69 bei Koop.„_k 14% jlbK 126. 208. Oranienstr. 58a-60 � 33-38, Stallfchreiberstr. 3-15 und 52», Stallfchreiberstr. 58 bei Rogge.„o unb At»' I 137. 209. SlUxanbrinenilr. 38,„r 43, Jakobstr. 27, 28 und 116, Kommaoban» » straße 70-98 und 99—136. Wahllokal: Oranienstr. 12r bei Sporn. 128. 210. Alte Jakobstr. 29-45 und 104-115, Kommandantenstr. 23—27 und 60—66, Kürassierstr. 10—24. Wahllokal: Alte Jakobstr. 38 bei Schumann. 128. 211. Alexandrinenstr. 40— 43 u. 87— 90, Kom- mandantenstr. 28—42 und 44—59, Kürassierstraße 1—9. Wahllokal: Kommandantenstr. 62 bei Beau. 129, 2 12. Beuthstr. 1—8 und 17-22, Neue Grun- xraße 1-5 und 38-42, Alte Jakobstr. 103 und 103a, Kommandantenstraße 5—22 und 67—79, Seidelstraße 16. Wahllokal: Kommandantenstr. 20 bei Jaeger. 129. 213. Neue Grünstr 8—14 unv 29—34, Sey- ®elsit. 4—15 und 19—30. Wahllokal: Neue Grünstr. 32 bei Teichert. f.130. 214. Alte Jakobstr. 46-51 und 93-102. Lui- stnkirchhof, Seydelstr. 17 und 18, Stullschreiberstr. 17—47. Wahllokal: Alte Jakobstr. 89 bei Frädrich. 130. 215. Durchgang von der Neuen Grünstr. zur "lten Jakobstraße., Alte Jakobstraße 52—62 und 82 bis 92, Sebastianstr. 25—62. Wahllokal: Sebastianstr. 39 bei Orschel. 131. 216. Alexandrinenstr. 52—56 und 74—75, Sebastianstr. 12— 24 und 63— 76. Wahllokal: Sebastianstr. t? bei Krämer. „ 131. 217. Alexandrinenstr. 44—51, 57-63, 66 bis 73 und 76— 86, Stallschreiberstr. 16 und 48—51. Wahl- lolal: Dresdenerstr. 52|53 bei Aschinger. 132. 218. Luckauerst. 1—16, Sebaltianst. 1—8 und Wahllokal: Bukowerst. 9 bei Brustat. . 132. 219. Prinzenst. 39- 54 und 69—81, Sebastian- Maße 9— 10 und 77—80, Stallschreiberst. 1-2. Wahllokal: Pnnzenst. 79 bei Löskow. 133. 220. Bukowerstr. 1 bis 5 und 13 bis 14, Kaiser Franz Grenadierplatz, Luisen-Ufer 1 bis|3c. Wahl- 'afal: Luisen-Ufer 1 bei Duvinage. .. 133. 221. Bukowerstr. 6 bis 12, Dresdenerstr. 21 30a und 113 bis 118, Luisen-Ufer 4 bis 11. Wahl- lofal; Dresdenerstr. 116 bei Sperle. 134. 222. Annenstr. 1—10 und 41—53, Dresdener- ptaße 47—64, Neanderstr. 17 und 18, Prinzenstr. 57—67. Wahllokal: 123. Gem.-Schule. Annenstr. Ib. 134. 223. Alexandrinenstr. 64 und 65, Dresdener- 'aßc 31—46 und 93— 112, Prinzenstr. 55— 56 und 68. 'ahllokal: Prinzenstr. 55 bei Busse, 1 Tr. 135. 224. Annenstr. 21—27, Dresdenerstr. 69—76, «Ite Jakobstr. 63-81, Neue Jakobstr. 15 und 16, Neue -Koßstr. 1—4 und 21—24. Wahllokal: Annenstr. 16 bei «ahm. 135. 225. Annenstr. 11—20 und 28-40, Dres- «netftr. 55—68 und 77—92, Schäferstr. 1. Wahllokal: dresdenerstr. 85 bei Gustavus. . 136. 226. Neanderstr. 2-16 und 19—37, Schäfer- praße 5-6, Schmidstr. IIb— 16 und 32-36. Wahllokal: Gem.-Schule, Schmidstr. 16. . r 136. 227. Neue Jakobstr. 1-14 und 17-28, Jnsel- jttaße 13/ Schäferstr. 2—4 und 7— 14, Schmidstr. 17 bis *1- Wahllokal: Neue Jakobstr. 24/25 bei Specht. . 137. 228. Franzstr. 1—4 und 16—19, Michaelkirch- jj">tz 17, Schmidstr. 1— IIa und 36a— 46, Wahllokal: "a- Gem.-Schule, Schmidstr. 38. , 137. 229. Franzstr. 5-15, Josefstr. 1-15, Michael- 18-24. Wahllokal: Franzstr. 5 bei Krüger. ,c 138. 230. Adalbertstr. 24—33 und 57—66, Engel- «i!r,6b"~8' Melchiorfir. 1-12 und 34—46. Wahllokal: Adalbertstr. 24 bei Stegemann. a«, 138. 231. Engelufer 9— 21, Michaclkirchplatz 1—12, �klchiorstr. 13—33. Wahllokal: Melchiorstr. 15 bei Struck. ,139. 232. Adalbertstr. 34-56, Kopnickerstr. 40-44 und 130—134. Wahllokal: Köpnickerstr. 127a bei Brade- wann. „. 139. 233. Engelufer 1— 6a Köpnickerstr. 30— 39a "UV 135—142. Wahllokal: Köpnickerstr. 39a bei Wolf. 140. 234. Holzmarktgasse 13 und 14, Köpnickerstr. ;.5r59 und 119-129, Michaelkirchplatz 13-16, Michael- Mstr. 1—43. Wahllokal: 29. Gem.-Schule, Köpmcker- waße 125. .. 141. 235. Holzmarktgasse 1—12 und 15— 21, Köp» "'�rstr. 60—75 und 105-118, Ohmgasse 1—6, Wasser- 8% 12-26. Wahllokal: Ohmgasse 2 bei Uhlmann. jn 142. 236. Brückenstr. 1-16, Jnselstr. 1-lb und *oI. Beuthstr. 16 bei Koegel. 4 Wahlkreis. f #### K.,®4- 138. N-un,nI>. 20 di- 31 und 61 b>- 73. «.h°« , 2-16 und.»-206.«.hl. ipüüi MWWMS kal: Kottbuserst. 4a bei Lambrecht. 89. 146. Mariannenst. 12 und 42, Reichenbergerst. i72-173, Skalitzerst. 14a-24 und 122-136. Wahllokal: Skalitzerst. 126 bei Wolff u. Krüger. 89. 147. Manteuffelst. 43, Oranienst. 206 u. 207, Skalitzerst. 24a— 35 und 108— 120. Wahllokal; Reichenbergerst. 19 bei Hilscher. 90. 148. Mariannenst. 37 und 38, Reichenbergerst. 27—38 und 153—164, Wahllokal: Mariannenst. 31132 bei Gollhardt. 90. 149. Kottbuserst. 9 und 10, Kottbuser-Ufer 45, Mariannenst. 13—36 und 39-41, Reichenbergerst. 26 und 165. Wahllokal: Mariannenst. 19 bei Kattner. 91. 150. Reichenbergerst. 43—52 und 139—150. Wahllokal: 68. Gem.-Schule, Reichenbergerst. 44—45. 91. 151. Manteuffelst. 41— 53 und 68— 78, Reichenbergerst. 39—42 und 151—152. Wahllokal: Manteuffelst. 71 bei Lange. 92. 152. Kottbuser Ufer 31—44, Manteuffelst. 54 bis 67. Wahllokal: Manteuffelst. 67 bei Sodtke. 93. 153. Kottbuser Ufer 29 und 30, Lausitzerst. 6 bis 58, Reichenbergerst. 53—54 und 137—133. Wahllokal: Lausitzerst. 41 bei Klemann. 94. 154. Lausitzerst. 1—5 und 49—52, Manteuffelst. 79, Skalitzerst. 36—39 und 46-46a, Wienerst. 1—15 u. 63—69. Wahllokal: Lausitzerst. 3 bei Daun. 95. 155. Manteuffelst. 32—42 und 80—93, Nau- nynst. 1 und 91, Oranienst. 1, Skalitzerst. 40— 45 und 96 bis 107. Wahllokal: Manteuffelst. 90 bei Lindemann. 96. 156. Lausitzer Platz 1—4 und 16—18, Manteuffelst. 30—31 und 93a— 94, Pücklerst. 32, Waldemarst. 1—9 und 71—78. Wahllokal: Waldemarstraße 75 bei Schmidt. 97. 157. Waldemarst. 10-21 und 63—70. Wahl- lokal: Waldemarst. 12 bei Schälicke. 97. 158. Mariannenplatz 6a— 17, Mariannenst. 51 bis 53, Muskauerst. 37. Naunynst. 2—15, Waldemarst. 22 und 62. Wahllokal: Naunynst. 6 bei Appel. 98. 159. Manteuffelst. 19-29 und 95-106, Mus- kauerst. 25—35 und 38—48. Wahllokal: Muskauerst. 28 bei Buch. 99. 160. Wrangelst. 2-15 und 127-141. Wahllokal: 80. Gem.-Schule, Wrangelst. 133. 99. 161. Köpnickerst. 21—29 und 143-158, Mariannenplatz 18—28, Mariannen-Ufer 1—9, Mu8tauerst.[36, Wrangelst. 1 und 142—143. Wahllokal: Köpnikerst. 150 bis 151 bei Tiltz. 100. 162. Köpnickerst. 18— 20a u. 159-164, Manteuffelst. 1—8 und 114— 121. Wahllokal: Köpnickerst. 158 bei Eichholz. 100. 163. Manteuffelst. 9—18 u. 107—113, Wrangelstraße 16, 17 und 126. Wahllokal: Manteuffelst. 9 bei Wohlhaupt. 101 und 102. 164. Eisenbahnst. 24 und 25, Köpnickerst. 16-17 und 165-172, Pücklerst. 1— 7 u. 52-61. Wahllokal: Köpnickerst. 167 bei Wetzel. 102. 165. Muskauerst, von Eisenbahnst, bis Nr. 24 und von Nr. 49 bis Eisenbahnst., Pücklerst. 8—31 und 33 bis 51, Wrangelst. 18-28 und 118—125. Wahllokal- Wrangelst. 118 bei Koch. 103. 166. Eisenbahnst. 1— 16 u. 36—48, Wrangelstraße 29 und 116—117. Wahllokal: Wrangelst. 116 bei Pasche. 103. 167. Eisenbahnst. 17—23 und 26-35. Wahllokal: Eisenbahnst. 29 bei Silberbach. 104. 168. Lausitzer Platz Ostseite, MuSkauerst. von Zeughofst. bis Eisenbahnst, mit Autschluß der vier Eck- grundstückc der Eisenbahn- und Muskauersr.(l— 14), Skalitzerst. 84— 95, Wrangelst. 30— 43 und 105— 115, Zeughofst. 11—22. Wahllokal: 46. Gemeinde-Schule, Lausitzer Platz> 105. 169. Köpnickerst. 1— 15 u. 173—195, Zeughofstraße 1—2. Wahllokal: Köpnickerst. 195 bei Bettin. 105. 170. Skalitzerst. 73-83, Wrangelst. 102-104 Zeughofst. 3- 10 und 23-26. Wahllokal: Zeughofst. 6 bei Prawitz. 106. 171. Oppelnerst. 4—9 und 38—42, Sorauer- straße 1 u. 31, Straße 5 von Schlesischest. bis Wrangelst., Wrangelst. 45-58, 87—89 und 91-100. Wahllokal: Oppelnerst. 42 bei Neumann. 106. 172. Oppelnerst. 1-3 u. 43-45, Schlesische- straße 1—9 und 39 bis 46, Skalitzerst. 63 bis 72, Straße 5 von der Spree bis zur Schlesischenst., Straße 60, Abth. I des Beb.-Pl., Wrangelst. 90 und 91. Wahllokal: 54. Gem.-Schule. Schlesischest. 4. 107. 173. Cuvryst., Cuvry-Uier, Görlitzerstraße von Straße 5 bis Görlitzer Ufer(nördliche Seite) inkl. Eckhaus (Nr. 29 bis 44). Görlitzer Ufer von Görlitzerst. inkl. Eck- hauS bis Schlesischest.(Nr. Ibis 14), Lohmühlenweg, Platz II, Schlesischest. 10 bis 38, Bor dem Schlesischen Thor, Wrangelst. 59 bis 86. Wahllokal: 85. Gem.-Schule, Wrangelstraße 90. 108. 174. Oppelnerst. 10 bis 19 und 30 bis 37, Straße 5, Abth. f des Beb.-Pl. von der Wrangelst. exkl. Eckhäuser derselben bis Görlitzerst. Wahllokal: Oppelner- straße 29 bei Noack. 108. 175. Görlitzerst. 45—61, Oppelnerst. 20—29, Sorauerst. 2—30. Wahllokal: Görlitzerstr. 58 bei Tolks- dorf, Eingang Sorauerst. 17. 109. 176. Görlitzerstr. 62, Lübbenerst. 1—13. Wahllokal: Lübbenerst. 1 bei Dührig. 109. 177. Görlitzerst. 63 bis 72, Lübbenerst. 14 bis 20, Skalitzerst. 47 bis 62, Wrangelst. 44. Wahllokal: Lüb- benerst. 16 bei Menzel. 110. 178. Görlitzer Eisenbahn- Empfangsgebäude, Görlitzer Eisenbahnhof, Görlitzerstraße südliche Seite(Nr. 1 bis 28). Skalitzerst. 46b, Wendenst. I bis 6, Wienerst. 16 bis 29 und 60—62. Wahllokal: Wendenst. 6 u. Wienerst. 60 bei Liere. 110. 179. Görlitzer Ufer von Wienerst, bis Görlitzerst., Wienerst. 30 bis 33, 3 3b'- bis 59 und 41 bis 50. Wahllokal: Wienerstraße 31 bei Schmidt. III. 180. Grünauerst., Kottbuser Ufer 21 bis 23, Reichenbergerst. 55 bis 62 und 128 bis 136. Wahllokal: Grünauerst. 11 bei Neider. 112 und 1 13. 181. Forsterst. 9—48, Görlitzer Ufer von Kottbuser Ufer bisWienerst., Kottbuser Ufer 1—20, Liegnitzer- straße, Reichenbergerst. 63—127, Straße 1, Straße 5, Wiener- straße40. Wahllokal: 102. Gem.-Schule, Reichenbergerst. 68. 113. 162. Forsterst. 1 bis 8 und 49 bis 58, Wiener- straße 33a, Wahllokal: 100. Gem.-Schule, Reichenberger- straße 68. 145. 240. Alexanderst. 8 bis 17 und 20a bis 36a, Blumenst. 1 bis 2 und 84, Holzmarktst. 73, Kaiserst. 26, Magazinst. 12 bis 13, Projektirte Straße längs der Stadt- bahn, soweit sie zum Standesamt �Vlla gehört, Wallnertheaterstraße 23 bis 24. Wahllokal: Alexanderst. 21 bei Metzner. 146. 241. Kl. Frankfurterst. 1 bis 9 und 20 bis 25, Kaiserst. 1 bis 24 und 27 bis 40. Wahllokal: 69. Gem.-Schule, Kl. Frankfurterst. 6. 146. 242. Blumenstraße 75, Gr. Frankfurterstraße 69, Kaiserst. 41 bis 48, Magazinst. 1 bis 11 und 14 bis 19, Schillingst. 1 bis 39. Wahllokal: Alexanderst. 14a bei Seegers. 147. 243. Blumenst. 3 bis 14a. 71 bis 74 und 76 bis 83, Jfflandst. 1 bis 11, Wallnertheaterst. 13 bis 22 und 25 bis 34. Wahllokal: Blumenst. 10 bei Baatz. 147. 244. Blumenst.>15 bis 26 und 59 bis 70, Grüner Weg 1 bis 13a und 114 bis 125, Markusst. 41 bis 43. Wahllokal: Blumenst. 9 bei KieSling. 148. 245, Alexanderst. 19 und 20, Holzmarktst. 1 bis 18, 52 bis 55 und 58 bis 72, An der Jannowitzbrücke, Markusst. 47 und 54, Raupachst. 1 bis 16, Stadtbahn von Michaelbrücke, Westseite, bis zum nördlichen Ufer der Spree bei der Alexanderst., Wallnertheaterst. 1 bis 12 und 35 bis 45 und don Stadtbezirk 3: Alexanderst. 18. Wahllokal: Raupachst. 6 bei Stachel. 149. 246. Holzmarktst. 20 bis 24 und 43 bis 51. Kraulst. 26a bis 29 und 30a bis 32, Langest. 1 bis 13 und 98 bis 110, Stadtbahn von Krautst., beide Seiten, bis Michaelbrücke, Westseite. Wahllokal: Langestraße 108 bei Nebelin. 149. 247. Andreasst. 68, Krautst. 23 bis 23 und 33 bis 34, Langest. 14 bis 27 und 82 bis 97. Wahllokal: Langest. 9 bei Torgus. 150. 248. Grüner Weg 21 bis 22 und 102 bis 103, Krautsst. 11 bis 12 und 16 bis 16a, Kl. Markusst. 2 bis 30. Wahllokal: Markusst. 7 bei Pfeiffer. 150. 249. Grüner Weg 14 bis 20 und 104 bis 113, Markusst. 1 bis 15, 44 bis 46 und 50 bis 53, Kl. Markuistraße 1. Wahllokal: Grüner Weg 20 bei Müller. 151. 260. Blumenst. 30 bis 34 und 61a bis 54, Krautst. la bis 10, 47 bis 52 und 54a bis 55a. Wahllokal: 12. Gem.-Schule, Krautst. 49. 151. 251. Blumenst. 27 bis 29 und 55 bis 58, Markusst. 16 bis 21b, 24 bis 29a und 31 bis 40. Wahllokal: Blumenst. 56 bei Ebersbach. 152. 252. Gr. Frankfurterst. 48 bis 55, Waßmann- straße 10 bis 34. Wahllokal: Waßmannstraße 23 bei Bauernhin. 153. 253. Gr. Frankfurterst. 56 bis 68 und 70 bis 91, Markusst. 30. Wahllokal: Gr. Frankfurterst. 72 bis 73 bei Schaffert. 153. 264. Andreasst. 45 und 46, Blumenst. 42, Gr. Frankfurterst. 92—126, Koppenstraße 41 und 46, Krautst. 1 und 56. Wahllokal: Große Frankfurterstraße 102 bei Brunzlow. 154. 255. Elisabethst. 1 und 65 bis 66, Pallisaden- straße 1 und 12, Waßmannst. 34a bis 36, Webeist. 17 bis 36 und 38 bis 49. Wahllokal: Weberstraße 38 bei Scholz. 154. 256. Weberst. 3 bis 16 und 50 bis 63. Wahl- lokal: Weberst. 13 bei Forholz. 155. 257. Lichtenbergerst. 10 und 11, Pallisadenst. 13 bis 29 und 88 bis 94, Straußbergerst. 9 bis 10 und 34 bis 35. Wahllokal: 23 Gem.-Schule, Straußbergerst. 9. 155. 258. Pallisadenst. 2 bis 11 und 95 bis 103. Wahllokal: Pallisadenst. 9 bei Kalmus. 166. 259. Gr. Frankfurterst. 31 bis 34, Fürsten« walderst. 2 bis 23, Straußbergerst. 22 bis 26. Wahllokal: Gr. Frankfurterst. 27 bis 28 bei Fiebig. 156. 260. Gr. Frankfurterst. 35 bis 47, Straußbergerst. 11 bis 21 und 26 bis 33, Weberst. 1 bis 2 und 64 bis 66. Wahllokal; Straußbergerst. 34 bei Werner. 157. 261. Friedenst. 32 bis 40 und 92 bis 96, Landsberger Platz 1 bis 4, Straußbergerst. 1 bis 8 und 36 bis 52. Wahllokal: 94. Gem.-Schule, Straußbergerst. 7 bis 8. 158. 262. Friedensbergerst. 41. 43, 44-46 u.85bi» 91, Friedrichsbergerst. 13 bis 18. Wahllokal: Friedrichs- bergerst. 20 bei Radge. 158. 263. Friedrichsbergerst. 2 bis 12 und 19 bis 26. Wahllokal: Friedrichsbergerst. 23 bei Neumeyer. 159. 264. Friedrichsbergerst. 1 und 27, Fürstenwal- derst. 1 und 24, Pallisadenst. 30 bis 36 und 73 bis 87. Wahllokal: Pallisadenst. 76 bei Kammler. 169. 265. Verlängerte Andreasst:, Gr. Frankfurter- straße 12 bis 30b, Koppenst. 42 bis 45, Pallisadenst. 37 bis 38 und 66 bis 72. Große Frankfurterstaße 30 bei Bast.] 160. 266. Friedenst. 47-72 und 82-84, Pallisadenst. 53—55, Straße 42 von Friedenst. bis Tilfiterst., Straße 46. Wahllokal: Pallisadenst. 53 bei Buley. 160. 267. Koppenst. von Pallisadenst. bis Friedenst., Pallisadenst. 39- 50 und 56— 65. Wahllokal: Pallisaden- straße 59 bei von Plachecky. 161. 268. Gr. Frankfurterst. 1-4, Friedenst. 73 bis 81, Fruchtst. 39—48, Pallisadenst. 61—52. Wahllokal: Friedenst. 74 bei Süßkow. 161. 269. Gr. Frankfurterst. 4a— 11 und 127—141, Fruchtst. 49. Wahllokal: Gr. Frankfurterst. 141 b. Klotz. 162. 270. Andreasst. 29-41 und 49—59, Grüner Weg 89—90. Wahllokal: Andreasst. 49 bei Pump. 162. 271. Andreasst. 42—44 und 47-48, Blumenst. 34a— 41 und 43—51, Krautst. 53—54. Wahllokal: Blumenstraße 39 bei Haase. 163. 272. Andreasplatz, AndreaSst. 60, Kl. Andreasst., Grüner Weg 31, Krautst. 40a und 41. Wahllokal: Kl. AndreaSst. 3 bei Frauenderf. 163. 273. Grüner Weg 23-30 und 91-101 Krautst. 13— 15, 17— 22, 35—40 und 42— 46. Wahllokal' 18. Gem.-Schule Krautst. 43, 164. 274. AndreaSst. 14—24 und 61—67 Lanaest 29-35 und 74-81. Wahllokal: 34. Gem.-Schule Lana.. straße 76. 164. 275. Andreasst. 25— 28, Grüner Wea 32— 44 und 75-88. Wahllokal: Grüner Weg 78 bei Büttner ##### 165. 277. Breslauerstr. 1-10 und 22-33, Holz- marktstr. 25—42 excl. 34a, Ärautftr. 30. Wahllokal: Brcs- lauerstr. 23 bei Neumann. 166 u. 167. 278. Breslauerstr. 15—16, Frankfurterbahnstraße incl. Am Schlesischen Bahnhof, Südseite, Frucht- straße 1—8 und 83—86, Koppenstr. 1—4 und 88—94, Mühlenstr. 41— 50, An der Schillingbrücke, östliche Seite, Stralauer Platz 1— 23 und 29—35. Wahllokal: Koppenstraße 90 bei Kruhl. 166 u. 167. 279. Mühlenstr. 1-40 und 51-80, Platz H, Rummelsburger Platz, Chausse nach Stralau vom ehemaligen Thor bis zur Weichbildgrenze, Straße 37, Mark- grafendamm von Chausiee nach Stralau bis zur Weichbild- grenze, Straßen 39, 40, 42, 43, 44, 45, 46, 47 und 49, Abth. XIV des Beb.-Pl., Terrain der Ost- und Schlesischen Bahn von der Warschauerstraße bis zur Weichbildgrenze, Warschauerstraße von der Spree bis zur Frankfurter Bahn