30. 30, en 00, gg 00. 70, 25. hr! [ 825 nur nhofen Gefell 45 rn fest 30 und Prima naben Fallenb az. öffnet hnupf Reifen in 6. 1134 baben Bellas 85 Nr. 182. Dienstag 4 November 1884. 1. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die die Interessen der Arbeiter. Das Berliner Wolfsblatt heint täglich Morgens außer nach Sonn- und Fefttagen. Abonnementspreis für Berlin si in's Haus vierteljährlich 3 Mart, monatlich 1 Mart, wöchentlich 25 f. Einzelne. Remmers 6 Bf. Bostabonnement pro Quartal 3 Mart.( Eingetragen im VIII. Rach trage der Postzeitungspreisliste unter Nr. 719a.) Insertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Betitzeile oder beren Raum 40 Bf. Arbeitsmarkt 10 f. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Whe Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion und Expedition Berlin SW., Zimmerstraße 44. Wer hat die Schuld? Wenn der sogenannte Geschäftsgang in einem Staate ein schlechter ist, so wird vielfach die Schuld auf die Regierung geschoben. Dagegen vertheidigt sich und meistentheils mit Recht die Regierung. Die Maßnahmen der Regierung können allerdings bis zu einem gewissen Grade dem Geschäftsgange im Lande hinderlich oder förderlich sein, die Gefeße eines Landes greifen in noch weit höherem Grade in den Geschäftsgang ein, doch wird derselbe im Allgemeinen durch die herkömm liche Art und Weise der Produktion und Konsumtion beftimmt. Wenn, wie das am meisten der Fall ist, die Konsum tion von der Produktion überholt worden ist, so tritt ein schlechter Geschäftsgang ein, ist die Konsumtion dagegen der Produktion auf dem Fuße gefolgt, so haben wir einen guten Geschäftsgang, die Arbeit wird leidlich abgelohnt und der Handel blüht. Nur dann erst greifen die Maßnahmen der Regierung resp. die Gesetzgebung in den sogenannten Geschäftsgang thatsächlich ein, wenn dieselben sich mit der Regelung der Produktionsweise beschäftigen. Nicht nur würden bei einer solchen ernsten Regelung bie Konsumtion und Distribution( Vertheilung) mit der Produktion gleichen Schritt halten und dadurch Krisen und geschäftliches Unheil mehr und mehr vermieden werden, ondern es würden auch bei den geregelten Produktionsver hältnissen alle Maßnahmen der Gesetzgebung in Bezug auf bie wirthschaftlichen Verhältnisse ungleich größere Wirkungen erzielen, sei es zum Bösen, sei es zum Guten. Gegenwärtig bei der freien ungehinderten Ronkurrenz, bei der vollen Entfesselung des Individuums in wirthschaft licher Beziehung, bei der regellosen Produktionsweise sind alle Regierungsmaßregeln, alle sozialen Geseze Tropfen Waffer, in vas brausende Meer wirthschaftlicher Unordnung gegossen. nur Maximalarbeitstag die Produktion zu regeln und dadurch nicht allein die Arbeiter, sondern die ganze Gesellschaft zu verfichern. Nicht die Arbeiterklasse allein ist krank, sondern die ganze Gesellschaft und nur durch die Heilung derselben in oben angegebener Weise, kann auch der Arbeiterstand ge= funden. Wenn wir nun sagten, es sei ein Unrecht, die Regierung eines Staates für den schlechten Geschäftsgang im Lande verantwortlich zu machen, so ist dies, wie wir nachgewiesen, sicherlich richtig. Aber entschuldbar ist es doch, eine solche Verantwortlichkeit der Regierung aufzubürden, weil die Regierung oder richtiger die Organe derselben bei einem guten Geschäftsgange die Ursachen desselben für sich in Anspruch nehmen. Wir hören noch immer das laute Geschrei von den Segnungen der vor fünf Jahren eingeführten neuen Bollund Wirthschaftspolitik. Wer sich gegen diefelbe erklärt, wird zum Feinde der Regierung und des Reiches gestempelt. Wenn nun die sogenannten Regierungsfreunde den in Folge dieser Politik an einzelnen Orten des Reiches entstandenen guten Geschäftsgang für die Regierung reklamiren, so ist dies ganz felbstverständlich, wenn die Gegner der Regierung für den an andern Orten herrschenden Geschäftsgang gleichfalls die Regierung verantwortlich machen. Und dabei kommt gegenwärtig die Regierung recht schlecht weg, denn der Geschäftsgang ist in Deutschland kein besonders günstiger. Wie wir aber gesehen haben, ist dieser ganze Streit ein Streit um des Kaisers Bart. Bis jetzt hat die Regierung noch keine Maßnahmen getroffen, die in den Geschäftsgang einschneiden können und auch die Gesetzgebung hat sich noch nicht gerührt. artige im Auslande naturaliftrte Deutsche in die Heimath zurückkehren, haben sie nachträglich ihrer Militärpflicht, der sie sich vorher entzogen, zu genügen. Daß diese Frage von sehr weittragender Bedeutung ist, Das zeigen die diesbezüglichen Anfragen von Deutschen, welche fich in einer derartigen Lage befinden. So find z. B. der Redaktion des Journals Capland", welches in C a pstadt, Süd- Afrika erscheint, vielfach derartige Anfragen zugegangen, welche dieselben in folgender Weise beantwortet hat: In Erwiderung verschiedener an die Redaktion des in Capstadt erscheinenden Journals„ Capland" ergangener Anfragen, betreffend Naturaliftrung deutscher Unterthanen in der Kolonie, ist das Blatt im Stande, folgende vom kaiserlichen auswärtigen Amte in Berlin durch das kaiserlich deutsche Konsulat gegebene Auskunft zu ertheilen: Capstadt, 25. September 1884. Die Thatsache des Erwerbes einer fremden Staatsange= hörigkeit ist allein nicht geeignet, den Verlust der Reichsangehörigkeit berbeizuführen. Die lettere geht nur verloren aus den im§ 13 Biffer 1-5 des Reichsgefeßes über die Ers werbung und den Verlust der Reichs- und Staatsangehörigkeit vom 1. Juni 1870( R.-G.BI. S. 355) bezeichneten Gründen. Wenn daher ein Deutscher in der Capfolonie naturalifirt wird, so behält derselbe gleichwohl seine Reichsangehörigkeit nach Maßgabe des vorerwähnten Reichsgefeßes bei und bleibt allen denjenigen Pflichten unterworfen, welche ihm in dieser Eigenschaft obliegen und wird namentlich von der Verpflichtung zum Militärdienst in Deutschland nicht befreit. Andererfeits wird auch in den Rechten, welche den Reichsangehörigen als solchen zustehen, durch die in Nede stehende Naturalisation an fich keine Aenderung hervorgebracht; nur wird solchen im Befige einer doppelten Staatsangehörigkeit befindlichen Bersonen, so lange fie in dem Lande wohnen, in welchem sie als Staatsbürger gelten, den Landesbehörden gegenüber ein Schuß seitens der faiserlichen diplomatischen oder fonfularischen Beamten im Allgemeinen nicht zu gewähren sein, auch werden fte z. B. nicht davor bewahrt werden können, staatsbürgerliche Pflichten, als: Kriegsdienste, Entrichtung von Bwangssteuern, zu erfüllen, sofern solche Pflichten den als Angehörige des beDiese Frage wird jedenfalls den Herren Diplomaten noch manches Kopfzerbrechen verursachen. Möge der nächste Reichstag einen guten Anfang machen, möge er im Prinzip einen Normalarbeitstag proflamiren und veranlassen, daß eine dahingehende Vorlage treffenden Landes geborenen Personen auferlegt werden. gemacht wird. Auch die sogenannte Sozial- Reform ohne die Unterlage einer geregelten Produktion ist in der That fast ganz wir- thümlichen, fegensreichen funglos, während sie nach einer solchen Regelung die schönsten stehen. Früchte tragen würde. Dann endlich würden wir am Anfang einer volts= Sozialreform Wenn also der Regierung irgend welche Vorwürfe über den schlechten Geschäftsgang( Industrie, Handel und Arbeit) gemacht werden, so sind dieselben völlig unbegründet und bie weift. Wenn man der Regierung in dieser Hinsicht einen Vorwurf machen will, so kann es nur der sein, daß sie die sogenannte Sozialreform an der unrechten Stelle, lediglich bei der Arbeiterversicherung angefaßt hat, anstatt durch einen Feuilleton. Radbrud verboten.] 2 Gesucht und gefunden. Roman von Dr. Dur. ( Forseßung.) Politische Uebersicht. Die Naturalifirung deutscher Unterthanen in überDie Thronbesteigung in Braunschweig hat auch den Bundesrath bereits in einer der leßten Sizungen beschäf= tigt. Der Vertreter des Fürstenthums Reuß älterer Linie hat sich bei dieser Gelegenheit der Abstimmung enthalten und nachstehende Erklärung zu Protokoll gegeben: Die fürstliche Regierung steht auf dem Standpunkte des mofeeischen Ländern ist vor Kurzem Gegenstand einer Benarchiſch- legitimistischen Prinzips, gemäß deſſen dem nach den rathung des Auswärtigen Amtes gewesen. Ein Daraufhin erfolgter Erlaß deffelben ist von nicht geringer Bedeutung, da durch denselben von Neuem flargestellt wird, daß der Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit feineswegs den Verlust der Reichsangehörigkeit bedingt und von der Verpflichtung zum Militärdienst in Deutschland befreit. Wenn daher derich jung verheirathet, und drittens ist die Reise etwas unbequem. Drei Dinge, welche die Reiselust nicht sonderlich zu weden pflegen. Ich begrüße Sie, meine liebe Schwägerin! Wie wohl Sie aussehen! Wie vortrefflich Sie sich konservirt haben! Der Bruder des Herrn Amberg war demselben an Wuchs und auch von Geficht sehr ähnlich, doch waren seine Büge vers edelt durch den Ausdruck der Milde, Freundlichkeit und wahren Herzensgüte. Unterwegs, mein Kind," sagte Amberg, sollst Du Alles erfahren. Vor allen Dingen mußt Du iegt unserer kleinen Helene ein Geburtstagsgedicht einstudiren. Eduard kann, das mit er sich zugleich als Gelehrter dokumentirt, einen lateinischen oder griechischen Vers rezitiren. Was, ist gleichgültig, denn Der Alte Rodenburg versteht vom Lateinischen und Griechischen laubst, daß ich mich erst seße. nicht mehr als Du. Heines Gedicht fabriziren. Also beispielsweise: Für Helene aber werde ich selbst ein Toilette." hinaus. Indem wir heute vor Dich treten, Laß Alle uns inbrünstig beten Was hat Dich denn hergeführt?" fragte der Prediger immer noch halb mürrisch. Das sollst Du bald erfahren, mein Bruder; aber Du er - Was mich hierhergeführt, erräthst Du wohl schon aus dem neulichen Briefe. Dm, Du schriebft, daß Dein Geschäft schlecht stehe." " Ja wohl, Paul, ich habe arge Geschäftsverluste gehabt, und ich sage Dir offen, meine Eristenz steht auf dem Spiele." Das Geficht des Herrn Predigers umdüsterte sich immer Man soll tein Geschäft anfangen, wenn man nicht die Fähigkeit hat, es gut zu führen!" fagte er in strengem Zone. mir den Jungen, und triff die Vorbereitungen zu Deiner mehr. So, es wird schon gehen. Vorwärts, Emmy, inftruire Mit einem Lachen schob er seine Nichte zur Thür In derselben aber trat ihm bereits ein Dienstmädchen ben, grauen Augen, firschrothen Lippen, und alabasterweißen hat mir aber gefehlt; Du weißt ja so gut wie ich, daß das Es war ein hübsches, frisches Landmädchen, mit funkeln entgegen. Bähnen. Sein zudringlicher Blid ruhte mit Behagen und Verlangen auf ihr. Nun, Lisette, was hast Du?" Ein Herr ist draußen, welcher Sie zu sprechen wünscht." Ein Herr? Wer ist es?" Giner, den Du nicht erwartest, Paul!" rief eine Stimme Dom Korridor, und das Mädchen bei Seite schiebend, trat der Fremde ein. Deinen Bruder, Paul, hast Du nicht in Neutadt erwartet, was?" feinen Bruder erblickte. Das joviale Lächeln, der vorzügliche Humor war von dem Geficht des Herrn Pastors auf einmal verschwunden, als er Sein Geficht 30g fich in die Länge, sein Blick verDu in Neustadt?" sagte er sehr kühl und die Umarmung gar nicht erwidernd. finsterte fich. fait Ja, es wundert Dich mit Recht; denn erstens weißt Du, Daß meine Gesundheit nicht gerade die beste ist; zweitens bin Nun, was das betrifft," antwortete der Kaufmann, fo habe ich die Fähigkeit so gut wie Einer; allein das beste Ge schäft tann, wenn fein Betriebskapital da ist, bei der geringsten ungünftigen Konjunktur zu Grunde gehen. Betriebs.apital fleine Vermögen unseres Vaters so gut wie ganz in Deine Hände gewandert ist. Dein Studium, Deine häusliche Einrichtung und" er fügte dies mit einem vertraulichen Lächeln flüsternd hinzu auch die Abfindungssummen für Deine kleine Jugendsünden haben ja so ziemlich Alles verschlungen." So hättest Du Dir wenigstens eine reiche Frau nehmen follen!" Für einen Pastor flingt dieser Rath etwas sonderbar," antwortete der Kaufmann. Ich habe gedacht, wenn man eine Frau nimmt, steht man vor allen Dingen auf ihre Tugend, auf ihren Charakter, und die Hauptsache ist, daß man sie liebt, und von ihr geliebt wird." " Schon recht; aber Du flebst fa, Du fluger Geschäftsmann, was Du von dieser Theorie haft. Hat Dir Euer Turteltaubenleben schon etwas eingebracht?" ,, Dja, Bruder Baul! Unsere Liebe und unser häusliches Glück haben mir Muth gegeben, in den Widerwärtigkeiten, mit denen ich bisher zu fämpfen hatte, auszubarren und meine Kraft nicht erlahmen zu laffen; unfer häusliches Glück allein betreffenden Ordnungen berufenen legitimen Thronfolger des Souveräns einer erblichen Monarchie die Regierungsrechte mit dem Ableben desselben von selbst zufallen. So erwünscht der fürstlichen Regierung die Betheiligung der herzoglich braunschweigischen Bevollmächtigten an den Verhandlungen des Bundesrathes erscheint, vermag fie doch an einer Abstimmung " hat mich entschädigt für Alles, was mir das Leben sonst versagt hat." Du bist ein Schwärmer, Georg, ein unpraktischer Mensch!" " Nun so will ich sofort zur Praris übergehen.- Ich stehe vor dem Konkurs! Mein liebes Käthchen weiß noch nicht, wie es um mich steht. Bweitausend Thaler können mich nicht allein retten, sondern sie können mein Geschäft wieder zur Blüthe bringen, und können mir und meiner lieben Frau eine forglose Existenz gewähren." Nun? Und?" fragte der Pfarrer, ihn befremdet anblickend. Auch auf dem Geficht der Frau Paftorin lag ein ahnungsvoller Unmuth. " ,, Bruder, an wen konnte ich in meiner Verlegenheit mich wohl anders wenden, als an Dich?" sagte Georg. Du hast ein Amt, das Dich und die Deinigen nährt, und hast ein nicht unbedeutendes Vermögen.- Leihe mir die zweitausend Thaler; ich verzinse fte Dir gut. " Du bist närrisch, Georg! Hältst Du mich für einen Juden, der borgt und verborgt?" " Nein, ich halte Dich für einen Mann, der nicht ruhig zusehen kann, wie sein Bruder untergeht," antwortete der Kaufmann. Ich verfichere Dir, daß die zweitausend Thaler mein Geschäft retten und Dir dann sicher genug find." " Georg, brechen wir davon ab, ich habe kein Geld zu leiben." " 1 Du bist unbarmherzig, Paul. Denke an meine Frau!" " Ich bedenke zunächst die meinige!" " Ja, Du hast Recht, mich daran zu erinnern, Paul; so werde ich mich auch zunächst an meine liebe Schwägerin wenden. Indeffen wollen wir uns mit diesen unerquicklichen Geldangelegenheiten die Freude des Wiedersehens nicht ver derben. Wir sprechen morgen davon. Laß uns heute nicht Geschäftsleute sein. Mein Gott, ich bin ja so froh, aus dem Wuft der Geschäfte mich in die liebliche Joylle eines friedlichen Pfarrhauses geflüchtet zu haben. Vor allen Dingen muß ich erst Deine Familie sehen, dann Deinen Garten, Deinen Viehstand,- Deine Aecker, kurz, alle die Dinge, die uns Städtern so neu, und darum so interessant sind. Morgen sprechen wir von Geschäften, nicht wahr, Schwägerin?" Morgen?" wiederholte diese gedehnt, indem sie ihrem Gatten einen Blick zuwarf. -Du willst bis morgen bleiben?" fragte Amberg. " Närrischer Kerl," erwiederte Georg, denfst Du, ich reise von Berlin nach Neustadt, um mit dem nächsten Zuge wieder nicht theilzunehmen, die ihres Erachtens ein Abweichen von dem eingenommenen Standpunkte involviren würde." Fast gleichzeitig mit den Berathungen der KongoKonferenz zu Berlin wird eine nicht unbeträchtliche Entfal tung der Flottenmacht der europäischen Seemächte vor der Mündung des Congo stattfinden. Außer dem deutschen Ge schwader, welches Mittwoch aus Wilhelmshaven auslief, um in den westafrifanischen Gewässern Station zu nehmen, rüftet fich auch Italien zur Entsendung mehrerer Kriegsschiffe nach Westafrika, wofelbft bereits englische, französische, niederländische ste und portugiesische Kriegsschiffe weilen. Jedenfalls weilen fie da um den Frieden aufrecht zu erhalten. Der Staatsrath hat gestern die Vorberathung der Postfparkassen- Vorlage beendet und wird fich von Montag ab mit den Dampfersubventionen beschäftigen. Die erstgenannte Vorlage soll besonders nach der Richtung hin beanstandet sein, Daß man die Marimalsumme von 1000 Mt. für die Einlagen als zu hoch gegriffen ansah. Der kroatische Landtag ist auf unbestimmte Zeit vertagt. Seine legte That war die Vernichtung der Breßfreiheit in Kroatien. Er hat nämlich ein Gesez genehmigt, durch welches die Schwurgerichte auf drei Jahre suspendirt werden, und demselben sogar rückwirkende Kraft gegeben, so daß alle bis zur Publikation des Gesezes eingeleiteten Preßprozesse sogleich den von der Regierung ernannten Richtern und zwar zweckmäßig zusammengefeßten Kommissionen überwiesen werden. Was fich die heute in Kroatien herrschende Partei von der Maßregel ver spricht, wird fie taum erreichen. Die bedrohten Blätter dürfen nur nach Best übersiedeln und von dort aus Kroatien über schwemmen. Die Pester Geschworenen werden zwar andere Urtheile fällen als die Agramer, bei ihrem Respekt aber vor der freien Meinungsäußerung lange nicht so weit gehen, fals die Agramer Regierung wünscht. Schlimmer noch als das Ausnahmegeses selbst ist die Art und Weise, wie es zu Stande gekommen. Der Banus Graf Ahnen- Hedervary vertheidigte die Borlage mit den Worten: Er sei ein Freund der liberalen In ftitutionen und werde nur den Mißbrauch" der Breßfreiheit bekämpfen. Es kommt somit lediglich darauf an, was in Bulunft unter Mißbrauch in Kroatien zu verstehen ist. Belgien. Der Minister des Innern Thonissen hat sich von der Universität Loewen, welcher er 35 Jahre angehört, mit einer Rede verabschiedet, in welcher er sagte, daß, so schwer ihm die Trennung würde, er doch den Bitten der Minister und besonders bem wiederholten dringenden Wunsche des Rönigs nachgegeben habe ,,, um fich der katholischen Sache während der Zeit des Sturmes, der rings um uns tobt, zu opfern." Als ihm im Ministerium die massenhaften Klageschriften der abgefeßten Lehrer zu Geficht kamen, fonnte er sich der Thränen(!) nicht erwehren. Sein unerwarteter Besuch beim Bür germeister Buls, wobei er fich auch den Schöffen des städtischen Schulwesens vorstellen ließ, hat einen günftigen Eindruc hervorgerufen, zumal sein Amtsvorgänger der Minister Jacobs fich der Stadtverwaltung gegenüber von Anfang an sehr feind lich gezeigt hat. In Loewen dauert noch immer die allgemeine Aufregung über die Studenten- Agitationen fort. Das Busammenstehen von mehr als 5 Personen ist verboten. Auch in Renair dauern die Unruhen fort; es find daselbst ganze Häuser demolirt unn die Fensterscheiben in katholischen Fabrifen zertrümmert worden. Die beiden Parteien verüben die ärgften Ausschreitungen. Für den zur Universitätsfeier stattfindenden internationalen Studenten- Rongreg deffen Ehrenpräsidium Victor Hugo übernommen, ist jest ein Ehren- Komitee gewählt worden, für Deutschland Büchner, Virchow, Eugen Richter und Bebel; für Schweiz Carl Bogt; für Frankreich Paul Bert, Clémeneeau, Macé und Elisé Reclus; England Gladstone, Spencer, Bradlaugh, John Bright; Holland Van Houten, Multa. tuli; Spanien Castelar, Ruiz 3orilla. Frankreich. Ein Pariser Privattelegramm vom gestrigen Tage meldet: ,, Eine Versammlung, der nahezu sämmtliche 1800 Bäcker von Paris anwohnten, nahm den Bericht der Delegirten entgegen, welche beim Handelsminister Audienz hatte. Der Minister erklärte ihnen, wenn sie mit dem Brodpreise nicht freiwillig heruntergingen, werde er am 6. Novem ber die Brodtage wieder einführen. Die Versammlung beschloß nahezu einstimmig, Widerstand zu leisten und lieber zu striken, als das Brod billiger abzugeben." Rußland. Wera Fiegner, oder verehelichte Wera Fili pow, die jüngst zum Tode verurtheilte, aber vom Kaiser begnadigte Staatsverbrecherin, wird in dem ,, Rev. Beob." als eine außerordentlich schöne und glänzend begabte Frau geschildert: hr ganzes Auftreten hinterläßt bei jedem, der mit ihr in Berührung fommt, einen tiefen Eindrud. Frau Filipow hielt fich am Schluffe des Jahres 1881 und am Anfange des Jahres 1882 in Odessa unter einem fingirten Namen auf; fie war in den vornehmsten Salons der Stadt ein gerngesehener Gast, war der Gegenstand einer ungetheilten Bewunderung auch bei ihrem eigenen Geschlechte und hatte daher gute Gelegenheit, Propaganda für ihre revolutionären Jdeen zu machen. General Strelnikow, der am 30. März 1882 auf dem Uferbouzurück zu fahren? Du mußt bedenken, daß für meine Konstitution diese Reise eine Strapaze ist." ,, m, ja, ich höre, Du bist herzleidend; Du hättest diese Strapaze nicht unternehmen sollen, es wäre Deiner Gesundheit beffer gewesen, Georg." " Wie besorgt Du doch bist! Ich denke, der Aufenthalt hier wird meiner Gesundheit gerade zuträglich sein." Der Aufenthalt hier? Wie lange denkst Du denn hier zu bleiben?" Mein Gott, Du fragst ja, als ob Dir mein Besuch nicht angenehm wäre." " 1 " 1 Das sage ich nun gerade nicht," antwortete Amberg; ,, allein ich muß Dir mittheilen, daß wir morgen eine kleine Reise vorhaben." Ah! Jhr habt eine kleine Heise vor? Wohin, wenn ich fragen darf?" " Wir sind eingeladen nach Feldau!" Doch nicht zu Rodenburg?" " Bu Rodenburg!" Und Du willst zu dem Manne bin, gegen den Du noch vor Kurzem so erbittert warst, weil er Dir die Thür gewiesen batte?" Es ist dringender Wunsch des Alten; er fühlt vielleicht sein Ende naben und bedarf geistlichen Zuspruchs und der Trö stungen der Religion." Da hat er sich bei Dir an den Rechten gewendet, Du Schalt!" rief Georg mit jovialem Lachen. Da bleibt leider nichts übrig, als uns die kurze Zeit unseres Beiſammenseins durch leidige Geldangelegenheiten zu verfümmern." ,, Sie versprachen, heute nicht davon zu reden," nahm Frau Amberg das Wort. Paul, zeige doch dem Schwager unseren Garten und die Blumen, die so schön in Blüthe stehen." Georg hatte jetzt die Luft verloren, fich an den idyllischen Freuden des Landlebens zu ergößen. ,, Ehe wir uns diesem Genusse hingeben, Bruder," sagte er, vertraulich seine Hand ergreifend, gieb mir vorher den Troft, daß Du mich nicht als einen Verzweifelnden von Dir scheiden laffen willst." Es bleibt bei meinem Ausspruche. Genügt Dir dieser Bescheid nicht, so reise in diesem Augenblicke. Selbst wenn Du mir Deine brüderliche Liebe entziehen solltest.- Ich kann Dir nicht helfen. levard in Odessa meuchlings ermordet wurde, gehörte zu den wärmsten Bewunderern der Frau Filipow. Kurz nach dem Tode Strelnikow's erhielt sie eine Warnung, in welcher angedeutet wurde, daß man wiffe, wer fte sei, und daß die Polizei Befehl erhalten habe, fie zu verhaften. Einige Stunden danach vers ließ Frau Filipow Odessa. Bis zu ihrer Verhaftung lebte sie sodann unter den Bauern im südlichen Rußland und bezeichnend für den Einfluß, den sie sich bei diesen halbwilden Menschen zu verschaffen gewußt hatte, ist Folgendes im Anklageaft erwähnte Faktum: Als die Polizei nach langem fruchtlofem Suchen endlich die Spur der Frau Filipow gefunden und ihren Aufenthaltsort entdeckt hatte, stellte fte an die Bauern der Gegend die Forderung, daß sie einen Kreis um das Dorf, wo fie fich aufhielt, schließen sollten, um dermaßen ihre Flucht zu verhindern. Die Bauern weigerten fich jedoch mit Bestimmt heit, hierbei behilflich zu sein. Mag man uns peitschen", lautete ihre Antwort ,,, mag man mit uns machen, was man will, nie wird einer von uns thun, was Wera schaden könnte." Die Bauern hielten Wort und die Polizei mußte die Ver haftung allein ausführen. Aus den Aussagen der Wera Filipow vor Gericht scheint hervorzugehen, daß sie mit Leib und Seele revolutionär gesinnt, dabei aber eine entschiedene Gegnerin der terroristischen Fraktion ist." In der schwedischen Hauptstadt haben jezt die Sozialdemokraten begonnen, zu den demnächst abzuhaltenden Neuwahlen für die zweite Kammer Stellung zu nehmen. In einer vor einigen Tagen abgehaltenen Versammlung forderte der bekannte Agitator Palm die Arbeiter Stockholms auf, ohne Rüdsicht auf ihre politische Stellung für die Wahl von mindestens zwei wirklichen Arbeiterkandidaten thätig zu sein. Bur Annahme einer von Palm mit Bezug hierauf verfaßten Resolution tam es in der Versammlung nicht, da verschiedene Redner davon abriethen. Marotto. Die französische Regierung scheint nun auch mit Marotto anbinden zu wollen. Anlaß dazu bietet eine angebliche Mißhandlung zweier französischer Bürger in Marokko durch die dortigen Behörden. So wird der Agence Havas" aus Tanger felegraphirt, daß zwei französische Unterthanen durch die Lokalbehörde in Fez mißhandelt worden seien. Nach derselben Quelle wurden zwei französische Bürger auf Befehl des Großveziers gefesselt und an die Grenze transportit. Auch war der Befehl ertheilt worden, die beiden Gefangenen in den größeren Städten öffentlich auszustellen, um der Be völkerung die Macht des Sultans zu zeigen.- Merkwürdig ist nur, daß solche Mißhandlungen fich immer zur rechten Zeit einstellen. Der französische Ministerreftdent hat Genugthuung verlangt und wie verlautet, ist bereits ein Kriegsschiff angekommen, um event. das Verlangen des Residenten zu unterstüßen. In Spanien sieht die Regierung dem Be ginnen der Franzosen in Maroffo feineswegs freundlich zu, man befürchtet, daß Marokko über kurz oder lang das Schicksal Algier's theilen wird. Ueber das jüngste Massacre in dem Gefängnisse zu Mandalay( Birma), durch welches über 300 Personen beiderlei Geschlechts ihr Leben verloren, liegen neuerdings umständliche Berichte vor. Darnach hatte König Thibo die Hinrichtung einer Anzahl Banditen, die in dem Gefängniß internirt waren, an befohlen. Als diese Männer Kunde von diesem Befehle erhiel ten, versuchten sie zu entspringen, worauf die königlichen Truppen das Gefängniß umzingelten und Jedermann, der zu entweichen versuchte, niederschossen. Nicht zufrieden damit, und da die meisten Gefangenen es vorzogen, im Gefängnisse zu bleiben, als Gefahr zu laufen, erschossen zu werden, ertheilten die Minister des Königs den Befehl, einen Flügel des Gefäagniffes in Brand zu stecken. Die unglüdlichen Sträflinge hatten jest nur die Alternative, entweder lebendig geröstet zu werden oder in die Hände der Truppen zu fallen. Sie zogen legteres vor und wurden ohne Rüdsicht auf Geschlecht oder alter niedergeschoffen oder in Stücken gehauen. Die Szene, welche sich entspann, wird als herzzerreißend, und das Geschrei der Unglücklichen, die fich in ihrem Bestreben, den Flammen zu entgehen, Angesicht zu Angesicht mit ihren Henkern fanden, als entfeßlich geschildert. Unter den niedergemegelten befanden sich zwei königliche Prinzen und ein berüchtigter Bandit, der wegen seines in dem Kampfe putation, Dr. Burchard, bezeichnete den Rouverneur Cleves land als den Kandidaten von Rom, Gomanismus und Re bellion". Blaine war flug genug, in seiner Antwort keine Anspielung auf diese Worte zu machen, welche von der Preffe lebhaft tritiftrt werden. Am Abend gaben 200 Millionäre, welche ein Kapital von 500 Millionen Dollars vertraten, bei Delmonico Herrn Blaine ein Diner, welchem Mr. Evarts, der frühere Staatssekretär, präsidirte. Das Diner war von Cyrus Field und Jay Gould arrangirt und es sollen bei dieser Ge legenheit 500 000 Dollars für den republikanischen Wahlfond subskribirt worden sein. Der ,, Newyork Herald" füllt eine ganze Seite mit der Darlegung der Antezedentien und Verbindungen der Theilnehmer des Diners. Unter vielen ehrenwerthen Namen erscheinen auch diejenigen der Genossen und Anhänger Jay Gould's in genügender Anzahl, um der Versammlung thren bestimmten Charakter zu geben. Heute sollte Blaine in einer Massen versammlung von Frauen in der Brooklyn Academy of Music erscheinen. Männer dürfen an der Versammlung nur dann theilnehmen, wenn sie von Frauen begleitet werden. Eine Depesche aus Lima meldet das Ab leben des dortigen französischen Gesandten, Herrn de Tallenay. Oberst O'Neill, der Führer der fenischen In vafton in Kanada im Jahre 1866, ist in El Paso, Texas, ge storben. Bu den Wahlen. Ueber die Stellung der Sozialdemokraten zu den Stichwahlen bringt die Volkszeitung" einen Aufruf, welcher folgendermaßen lautet: Parteigenossen! Ein großer Theil von Euch ist diesmal wieder in der Lage, bei engern Wahlen zwischen Gegnern von uns den Ausschlag zu geben. Dies bestimmt uns, auf die diesbezüglichen Kongreßbeschlüſſe hinzuweisen, welche in Wyden 1880 und in Kopenhagen 1883 gefaßt wurden. Der Wydener Kongreß beschloß: Für den Fall von Stichwahlen, bei denen nur Gegner der Partei in Frage tommen, wird den deutschen Parteigenoffen im Allgemeinen Wahlenthaltung empfohlen"; und der Kopenhagener Kongres schloß sich diesem Beschluffe an. Wir halten uns nun für vers pflichtet, hier auszusprechen, daß, wo sich die Parteigenoffen dennoch für Betheiligung an einer der erwähnten engeren Wahlen aussprechen, nur ein Kandidat in Frage kommen kann, der sich bestimmt und unzweideutig verpflichtet: 1) gegen die Verlängerung des Sozialistengeseses; 2) gegen die Verschärfung der Strafgeseze; 3) gegen die Verkümmerung oder Einschränkung des all gemeinen, aleichen direkten und geheimen Wahlrechts; 4) gegen die Verlängerung der Legislatur und Budget Perioden. 5) gegen die Einführung der Arbeitsbücher. 6) gegen neue Zölle und Steuern auf nothwendige Lebens bedürfnisse zu stimmen. Kandidaten, die sich auf diese Minimalforderungen nicht bestimmt verpflichten, dürfen unter feinen Umständen eine Stimme von uns erhalten. Den 30. Dftober 1884. Die Sentral Wahlleitung: J. Auer, A. Bebel, K. Grillenberger, W. Hafen clever, W. Liebknecht. Lokales. Die städtische Baudeputation hat in ihrer legten Sigung über die im nächsten Jahre zur Neu- refp. Umpflasterung ge langenden Straßen Beschluß gefaßt und wird die von hierzu ausgewählten Straßen den Kommunalbehörden zur Ge nehmigung empfehlen. Die Deputation hat dabei u. a. auch befchloffen, die Straße 8 hinter den Belten neu zu pflaftern; auch soll die Kreuzbergstraße für den Fall, daß entweder die allgemeine Kanalisation in derselben zur Ausführung kommt, oder eine provisorische Entwässerung dort angelegt werden fann, für das nächste Jahr zur Pflasterung fommen. Was die Treskowstraße und den Wörther Plat anbetrifft, so be schloß man, dieselbe zu reguliren resp zu pflastern, falls es gelingt, das sowohl zur Straße als auch zu dem Plage et forderliche Terrain zu erwerben. Wegen Abtretung dieses Terrains hat bekanntlich die hiesige jüdische Gemeinde Vor erklärt worden find, deren Genehmigung durch die Kommunal Gefängniß entlassen, aber wieder eingesperrt worden war, weil schläge gemacht, welche von der Baudeputation als annehmbar er auf eigene Faust Plünderungszüge unternommen. Nachdem alle Gefangenen von den Truppen niedergemacht worden, griffen lettere in ihrem Blutdurst friedliche Einwohner an und behörden aber erst noch erfolgen muß. eine Beit lang herrschte in Mandalay panischer Schrecken. Die Humboldt, die bekanntlich vor dem Gitter des Univerfitate Köpfe vieler der ermordeten Gefangenen wurden auf Bambusstöcke gespießt und durch die Straßen getragen, während die Leichname erst nach 2 oder 3 Tagen in starkverwestem Zustande auf dem Friedhofe in einem gemeinsamen Grabe, das nur ein Fuß tief war, verscharrt wurden. Der König und die Königin N. Die Denkmäler von Alexander und Wilhelm von gartens stehen, werden augenblicklich einer gründlichen Reini gung unterzogen. Man hat heut damit begonnen, zunächft bas Denkmal von Alexander von Humboldt mit einem Gerüft zu umgeben, und werden die Reinigungsarbeiten in ca. 8 Tagen teten Festlichkeiten und Umzüge und belohnten die Truppen, Mißstandes, das unnüze Befassen von Badwaaren betreffend, g. Zur Beseitigung eines schon vielfach gerügten New- Yort. Mr. Blaine, der Präsidentschafts- Kandidat, achtenswerthe Anregung gegeben. Derselbe hat die gewiß an die das Maffaire verübt hatten. empfing gestern eine Deputation von Geistlichen, welche alle protestantischen Kirchen vertraten. Der Sprecher der De Zweites Kapitel. Das Gut Feldau, einige Meilen von Neustadt entfernt, beendet sein. zuerkennende Einrichtung getroffen, für jeden seiner größeren Kunden fein polirte Holztiftchen in Bereitschaft zu halten, auf Er war es, der ihm unaufhörlich predigte, es sei Sünde und ein Unrecht gegen seinen Sohn, wenn er den im Fallen war einer der größten und schönsten Rittergüter Sachfens. begriffenen Bruder, der noch dazu ein Freigeift war, mit Der Befizer, Rodenburg, war Junggeselle geblieben. Eine Hilfe seines Vermögens aufrichte. Sein Bruder ging unter Leidenschaft hatte ihn in seiner Jugend unzertrennlich an die Tochter eines Pfarrers gefesselt. Mit den redlichsten Abfichten und der glühendsten Liebe hatte er sich ihr genähert, und ste und starb! Die Strafe folgte auf dem Fuße. hatte sich auch ihm in gleicher Liebe zugewandt. Alles schien hoffnung, sein Sohn, ward ihm durch ein unfeliges Schidfal Seine einzige Freude am Leben, seine einzige Lebens ihnen günstig zu sein, und die Zukunft ihnen im rofigsten Lichte zu lächeln. Da trat wie ein Dämon der Familienstolz von Roden burg's Vater zwischen fie und ihre Zukunft. Sie sollten getrennt werden. Allein die Gewalt, mit welcher man in ihre Herzen eingriff, zog dieselben nur noch enger an einander. Liebe. auf eine ganz unaufgeklärte Weise entriffen. Felix Rodenburg war Offizier in einem Hufarenregiment. Auf einer Gebirgstour, die er mit mehreren Rameraden unternommen hatte, war er mit diesen in Wortwechsel ge rathen; er trennte sich von ihnen und lehrte nicht mehr Die Ehe Tonnte verhindert werden aber nicht ihre der englischen Regimenter, welche nach Ostindien zu gehen b Da fie vor der Welt ihr Verhältniß nicht offen zeigen durften, so hielten fie es geheim, und um so inniger ward es. Daffelbe blieb nicht ohne Folgen: Frieda Arnold gebar einen Knaben. Jest brach auch von anderer Seite das Unheil herein. Von ihrem eigenen Vater verstoßen, irrte Frieda heimath und elternlos in der Welt mit ihrem Kinde umher, der bitterften Noth preisgegeben; und Rodenburg selbst war von seinem Vater fast wie ein Gefangener gehalten, ohne das Schicksal der Unglücklichen auch nur mildern zu können. ftimmt waren, eingetreten set. gebens. Alle Nachforschungen, alle öffentlichen Aufrufe waren ver Heimath mied, daß er den Vater verließ, der ihn abgöttijd Es mußte einen eigenthümlichen Grund haben, daß er die liebte, daß er ein Vermögen im Stiche ließ und auf eine an nicht gelichtet werden zu sollen. Das Dunkel, welches über seinem Verschwinden lag, fchien Einsam und öde war jetzt das Leben des alten Roben Als Rodenburg's Vater endlich gestorben, als der unglüd. burg, und düfter und liebeleer floffen seine Tage dabin. liche junge Mann frei, als er Herr seines Vermögens und ſeiner Hand geworden war, da war es zu spät! Auf seine Nachforschungen nach der Verlorenen erhielt er die Nachrichten, welche ihn überzeugen mußten, daß sie der Noth und dem Elend erlegen sei. Sie war verschollen, ihr Kind aber fand er auf. trug er auf den Knaben, das theure Pfand ihrer Liebe, er finden. Dieselbe dunkle, trübe Atmosphäre lagerte fonft auf bet ganzen Beßigung, nur heute schien eine Ausnahme ftatt u Heute an dem Tage, da wir Schloß Rodenburg betreten, die Wege geebnet und gesprengt, die Wirthschaftsgebäude adoptirte denselben und erzog ihn, und seine Liebe war fast geschlossen, als ob heute sogar die Landwirthschaft rube Alle Liebe, welche er einst für die Mutter gefühlt, über- Seiten von Wirthschaftsgebäuden umgeben war, war gefäubert Diese Abgötterei ging soweit, daß er zum Geizhals wurde, Plaz bewegen fah, waren mit ihren Sonntagsanzügen Vergötterung. nur um seinem Kinde kein Atom feines einstigen Vermögens zu entziehen. Von seinem Vater hatte er Milde und Wohlthätigkeit nicht ge lernt. Hart und selbstüchtig, wie jener, war er erzogen, und wurde in diesen Charaktereigenthümlichkeiten von seinem damaligen Hausfreunde, dem Pfarrer Amberg, noch bestärkt. be und die Landleute, welche man zuweilen fich über ben fleidet. mit frischen Topfgewächsen besetzt. Ueber der Hausthür des Schloffes prangte eine Blumen guirlande, und die Rampe, welche zur Thür hinaufführte, wat ( Fortsegung folgt.) Nr. 1.90 2. 2 3.€ 7.9 8. 9. 10. G 1. 2. ASCRADO 123457 7. 1.( 344 2. 3. 4. S 5. 1. 2.9 3. 4. 345576 7. 8. 1. 2. 123456 1. و دنیا دو ہی ہے 7. 8. 9. 10. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 587449 123456 7. 12345 1. 72 2. 123456 10. 923 45 4231 4. vurde ander Эфир Schulb f und Un ftrage ehend Vor ftie Det inner Swade Durde bon e vor . Dit enden äftigt nabel tochen софен 3 παι tiefer erau t vom öffent t wat erthor n und T, um Bu annten redite and in e night Leim Едиит chein Die wollten, obne Flein I be ennen einbar n ber euten endlid Fenben finge e aber The ju ber nmen bie Setheis ganj 130 9 beran olize A ge ments licher ährige t ihrer tirmi önnte litten Nach Nach ntje enden ritten, A bis 6, als reffen Brus necht batte befuch orbet unden balb eböfte bend n am Ver machte armen iff er Nach Defter, er fte, Fundit поф unid Chiere er die feine ligens liffen tände Strafs Dichte, Ubr affen blich licher aben, Don วน ต ieder nicht wedt ber ein poule denen fich der Name des Betreffenden befindet. Die Backwaare wird nun vom Bäder( nicht wie bisher durch die Boten) eingezählt und so die Backwaare in den am andern Morgen wieder ausgetauschten Kästen den Kunden zugestellt. Wenn damit noch nicht eine gänzliche Remedur geschaffen ist, so läßt sich doch erwarten, daß bald weitere Einrichtungen zur Beseitigung des un appetitlichen Verfahrens mit den Backwaaren geschaffen werden. In der Pianoforte- Fabrit von Schoer, Barnimftr. 22, wollten am vergangenen Dienstage verschiedene der dort beschäftigten Arbeiter von ihrem Wahlrechte Gebrauch machen. Der gestrenge Herr Chef schien wohl anzunehmen, daß diese Arbeiter nicht in seinem Sinne wählen würde und machte zu der ganzen Geschichte ein recht böses Geficht. Als nun am Sonnabend die Auszahlung des Lohnes erfolgen sollte, erhielten 7 der Arbeiter statt des verdienten Lohnes von 30 bis 40 Mart nur 15 Mark. Auf Befragen erwiderte der loyale Arbeitgeber, daß er, wenn die Arbeiter zu einer Beit, wo er wünsche, daß ste arbeiten, wählen gingen, er auch das Recht habe, den Arbeitern den Lohn zu einer Beit zu bezahlen, wo es ihm paffe. N. Von Krämpfen befallen. Eine elegant gekleidete, unbekannte Dame stürzte gestern Abend beim Verlaffen des Bittoria- Theaters in einem Krampfanfall plöglich bewußtlos jur Erde und mußte, da sie sich trop aller angewandten Belebungsversuche nicht wieder erholte, nach der nächsten Sanitätswache geschafft werden. N. Größtes Aufsehen erregt in Börsenkreisen die plöglich eingetretene seistesgestörtheit eines bekannten Börsenmannes, eines in der Mittelstraße wohnenden Bankiers H. Die Geistes gestörtheit soll sich in der Weise geäußert haben, daß H. fich beständig verfolgt glaubte und Börsenaufträge bis zu ganz Unglaublichem aufgegeben hat. H. ist vorläufig in die Maison de santé in Schöneberg überführt worden, doch hoffen die Aerzte, daß eine Heilung des Patienten noch möglich ist. N. Hundesperre. Von der Königl. Regierung zu Botsdam ist über die Gemeinde Beesen, Königswusterhausen, Neuemühle, Schenkendorf, Senzig, Groß- und Klein- Besten die Hundesperre auf die Dauer von 3 Monaten angeordnet wor den, weil sich vor Kurzem ein toller Hund, welcher bereits gefangen und getödtet worden ist, auf der Feldmark Beesen umbergetrieben hat. g. Vermißt wird seit dem 14. August d. J. der bis zu seinem Verschwinden in der Tiechstraße wohnhafte, 18 Jahre alte Laufbursche, Franz Wittig. Derselbe war in einem Butter geschäft am Hackeschen Markt beschäftigt, von dessen Inhaber et aber am 14. August entlassen worden ist. Seit diesem Tage blieb er verschwunden. Die Angehörigen nehmen an, daß W. fich ein Leid zugefügt hat. a. Verhaftet. Der frühere Buchhalter einer hiesigen Firma in der Alexanderstraße, welcher verschiedene mit dieser Firma in Geschäftsverbindung stehende Kaufleute durch gefälschte Beſtellzettel zu schädigen versucht hat und dieserhalb verfolgt wurde, ist heute zur haft gebracht worden. anwalt Karl Cäsar Schramm wegen versuchten Betruges, I militärischen Arbeitskräfte benutzen zur Anfertigung von Privats welche vor der dritten Straflammer hiesigen Landgerichts I. stattfand. Frau Bauer Köhler glaubte fich bei dem im Jahre 1881 erfolgten Verkauf ihrer Bauerwirthschaft in Gröditsch von dem Käufer übervortheilt und wandte sich um Rath an den im ganzen Kreise als Rechtsgelehrten berühmten Kofsäthen Lehmann in Guschlow. Es handelte sich um die Frage, ob fie gezwungen sei, dem Käufer ihrer Wirthschaft die Auflaffung zu gewähren oder wicht. Da dem Lehmann die Angelegenheit zu verwickelt erschien, empfahl er seiner Klientin seinen Berliner Advokat, den Angeklagten, der wegen seiner hohen Ver bindungen Alles durchzuseßen wisse. Defsen Bruder sei sogar Präfident. Schramm rieth der alten Frau, fich auf einen Prozeß einzulassen, zu dessen Führung er den Justizrath Frommer in Kotibus annahm, und empfahl außerdem, den neuen Käufer bei der Staatsanwaltschaft wegen Betruges zu denunziren. Die betreffenden Schriftstücke fertigte er an und ließ sie von Frau Röhler unterschreiben. Obwohl dieselbe die Thätigkeit des Angeklagten sehr reichlich honorirte, versprach ste diesem und dem Voltsanwalt Lehmann je 150 Mart, wenn fte durch deren Hilfe wieder zu ihrer Wirthschaft gelange. Sie hat aber Alles verloren. Der Angeklagte ließ sich aber von thr einen Revers unterschreiben, laut welchem ihm Frau Köhler für seine Bemühungen 150 M. zu zahlen verpflichtete. Diesen Nevers legte er der Frau mit einigen von Frau Köhler zu unterschreibenden Eingaben vor, so daß dieselbe keine Ahnung davon hatte. Als der Angeklagte dann noch die Dreiftigkeit besaß, diesen Revers gegen Frau Köhler einzuflagen, brachte diese den Fall zur Anzeige. Der Gerichtshof belegte den Angeklagten für dieses Kunststückchen mit sechs Wochen Ge fängniß. arbeit, die Handwerksmeister und Gesellen schwer schädigen, indem sie den Ersteren die Arbeit entziehen und den Lezteren die Gelegenheit zum Verdienen verkümmern. In diesen Militärwerkstätten( Redner führte hier die Kasernements des EisenbahnRegiments und zweiten Garderegiments in der Friedrichstraße an) wurden Pasquills und Schlösser für ganze Neubauten geliefert zu Preisen, wie ste kein Privatmann stellen kann und furfirten als Beweis hierfür mehrere aus einer Militärwerkstatt bezogene, höchst sauber angefertigte Pasquills( Fensterverschlüffe) in der Versammlung, welche für den Preis von 0,45 M. pr. Stück verfertigt werden, was das Erstaunen Aller hervorrief. In der Diskussion wurde einstimmig eine derartige Konkurrenz als höchst ungerecht verurtheilt und der Vorstand beauftragt, eine Beschwerde an das Kriegsministerium zu richten. Allseitig wurde bedauert, daß die Meister sich vollständig von den Ge sellen fern halten, anstatt gemeinsam die gemeinsamen Intereffen zu verfechten und wurde namentlich das Verhalten der Innung scharf getadelt, welche beschlossen, den Arbeitsnachweis der Gesellen nicht zu benußen, welcher unentgeltlich ist, während die Innungsmeister bei ihrem Arbeitsnachweis 25 Pf. pro Person erheben. Nach einer längeren Diskussion über diesen Punkt schloß die Versammlung mit Erledigung interner VereinsAngelegenheiten. hr. Die öffentliche Versammlung der Tapezierer Berlins, welche, einberufen vom Fachverein der Tapezierer, am Sonntage in vereinigten zwei Gratweil'schen Sälen tagte, wurde vom Vorftzenden mit der Darlegung des Zwecks der Versammlung eröffnet. Es handle sich um Entscheidung der Frage, ob eine Besserung der Lohnverhältnisse herbeizuführen, jedem einzelnen Kollegen überlassen bleibe solle, oder ob dazu eine Organisation nothwendig sei, in welcher jeder Kollege als Glied für das Gesammtinteresse eintritt. Der Leiter der Lohnbewegung der Tischler, durch welche in turzer Zeit schon Bes deutendes erreicht ist, Herr Rödel, habe es übernommen, seine Erfahrungen und Ansichten in Bezug auf die vorliegende Frage vorzuführen. Herr Roedel begann sein Referat mit einer Schilderung der traurigen Lohnverhältnisse, welche vor zwei Jahren im Tischlergewerbe die Arbeitnehmer dahin gebracht, eine permanente Lohnkommission einzuseßen, um unter der Führung derselben auf dem Boden des Geseßes die geeigneten Schritte behufs Herbeiführung befferer Lohnverhältnisse zu thun. Er gab dann ein anschauliches Bild von dem Verlauf der Lohnbewegung, indem er zeigte, wie die Sammlung eines Fonds zur Unterstügung arbeitsloser Kollegen, Einseßung von Vertrauensmännern in den Werkstätten, Geltendmachung einer Maximalarbeitszeit von 91, Stunden, Einstellung der Sonntags arbeit, Festsetzung eines Minimallohns von 18 M. wöchentlich, Aufstellung eines Minimaltarifs für Affordarbeiten unter Bu ziehung einfichtsvoller Meister sich als geeignete Mittel erwiesen, eine Befferung der Lohnverhältnisse herbeizuführen und gleichzeitig auch der Lohnbewegung der Gesellen die Zustim mung und den Beifall der Meister zu gewinnen, welche ein Interesse daran haben, daß ihr Handwerk gehoben und die Lage Aller, die in demselben arbeiten, gebeffert werde. In Bezug auf die Zahl der Kollegen, welche wöchentlich 10 Bf. zu dem Unterstügungsfonds beitragen, theilte Referent mit, daß dieselbe in der Zeit vom September v. J. bis zum März d. J. von 5000 auf 12000 angewachsen sei. Zum Beweise dafür, daß es durch ihre Lohnbewegung die Tischlergesellen schon dahin gebracht, daß die Arbeitgeber in ihrem eigenen Intereffe bei ihren Offerten infolge von Submissionen die berechtigten Forderungen der Gesellen berücksichtigen müssen, wies er auf den Schaden hin, welchen die Herren Gast u. Brock davon haben, daß sie dies nicht gethan. Nachdem die Versammlung dem Referenten Beifall und Dank ausgedrückt, wurde die folgende vom Vorsitzenden empfohlene Resolution einstimmig angenommen: Die 2c. Tapezierer- Versammlung beschließt, in eine geschlossene Agitation zur Aufbefferung ihrer materiellen Lage einzutreten und zwar durch Wahl von Delegirten in in Bezirken, durch Wahl größeren Werkstätten und einer Lohn- Kommission, durch Ausarbeitung eines MinimaiTarifes sowohl im Lohn, wie im Stück, für dessen strikte Durchführung die gesammte Gesellenschaft einzutreten hat, wenn möglich, im Einverständniß mit den dabei intereffirten Prinzipalen, und durch Einführung einer 9 ein halbstündigen Arbeitszeit." Ein charakteristisches Bild aus dem Leben und Treiben der Residenz entrollte die Verhandlung einer Anflage gegen die verehelichte Agent Marie Caroline Hoth, geb. Feldhof, wegen wiederholten vollendeten und versuchten Be trugs, sowie gegen deren Ehemann, den Agenten Robert August Emil Ulrich Hoth wegen Hehlerei, welche heute vor der 89. Abtheilung des hiesigen Schöffengerichts stattfand. Die Hauptangeklagte hat sich vor 10 Jahren aus ihrem Elternhause zu Elberfeld entfernt, hat in Berlin dramatischen Unterricht ge nommen, um sich zur Schauspielerin auszubilden, hat es schließlich aber vorgezogen, sich von verschiedenen Männern ihren Unterhalt gewähren zu lassen. Ende 1881 wohnte sie hier im Hotel Wonbijou, wo ste ihren Ehemann kennen lernte. Die Verheirathung mit demselben erfolgte am 10. Januar 1882. Beide Angeklagte verkehrten im Frühjahr d. J. allabendlich in den Akademischen Bierhallen, wo sie u. a. die Bekanntschaft Der An zweier Lehrer höherer Unterrichtsanstalten machten. geflagte ließ seiner Ehefrau völlig freie Hand, und diese be nugte ihre Unterhaltungsgabe, um beide Bekannte in ihr Nez zu ziehen. Ueber ihre Verhältnisse hat die Angeklagte denselben Die fabelhaftesten Dinge erzählt. U. A. hat sie von ihren nahen Beziehungen zu der Familie v. d. Golz in Schleften gesprochen, sich selbst als die Tochter eines sehe reichen Elberfelder Fabrikanten ausgeben, ihren Bruder als Mitinhaber der hochgeachteten Firma Simons u. Sohn in Elberfeld u. dgl. m. Im weiteren Verlauf der Zeit erſchien Frau Hoth allein in der Akademischen Bierhalle und theilte ihren Freunden mit, daß ihr Ehemann auf längere Zeit verreist sei. Später ging fie auf ihren Zweck los, die beiden Herren gehörig zu schröpfen und entnahm von ihnen größere und fleinere Darlehen in Gesammt höhe von über 300 M. Als Anlaß gab fte an, daß fie in Folge der Abwesenheit des Gatten in die äußerste Noth gerathen sei. Der Lettere war aber in Berlin und hat, wie er nicht leugnet, seiner Fran gestattet, allein das Restaurationslokal von Müller zu besuchen. Als die betrogenen Herren die der Angeklagten zu besuchen. Als die betrogenen Herren die der Angeklagten gewährten Darlehne zurücverlangten, stellte sich die Schwindel haftigkeit des ganzen Treibens derselben und deren Ehemanns heraus. Wie feiner Zeit an anderer Stelle mitgetheilt worden, ist Frau Hoth wegen der hier berichteten Fälle in Untersuchungshaft genommen worden. Sie selbst räumt ein, daß fie das erhaltene Geld ihrem Manne geaeben habe, der damit zum Theil Schulden bezahlte und zum Theil Geschäfte machte. Die Anklage nimmt deshalb an, daß der Angeklagte sich durch Annahme dieses durch eine strafbare Handlung erlangten Geldes der Hehlerei schuldig gemacht habe. Der im Termin amtirende Staatsanwalt beantragte gegen Frau Hoth 9, gegen deren Ehemann 6 Monate Gefängniß, während der Gerichtshof auf Die Angeklagte Freisprechung beider Angeklagten erfannte. both habe ich zwar, so führte der Vorsitzende des Gerichtshofs aus, in einer außergewöhnlich frivolen und schwindelhaften Weise verhalten, es tönne nach Lage der Beweisaufnahme aber nicht angenommen werden, daß die Geschädigten durch die falschen Vorspiegelungen zur Hergabe der Darlehne bewogen worden seien; müsse sonach der Betrug als nicht erschöpft achtet werden, so falle die Hehlerei von selbst fort. a. Bigamie. Der hiesige Bädermeister A., welcher fich bor Kurzem hierselbst verheirathet und ein offenes Geschäft etablirt hat, ist heut wegen Bigamie zur Haft gebracht worden. 8. hatte sich im Jahre 1872, nachdem kurz vorher seine erste Frau gestorben war, in Memel aufgehalten, woselbst er die unverehelichte M. fennen lernte. In Memel trat K. unter falls nur unter dem von K. angenommenen Namen. Später einem falschen Namen auf und die W. Kannte denselben ebenftebelten beide nach Rußland über, woselbst fte sich verheiratheten. Nach einiger Zeit verließ K. seine Frau, hielt fich in ver schiedenen Drtschaften auf und ließ sich schließlich in Berlin unter seinem richtigen Namen nieder. Hier lernte er ein junges Mädchen mit Vermögen fennen, mit welchem er, unter der Verschweigung seiner gültigen und nicht gerichtlich geschiedenen Ehe, fich verlobte und sodann verheirathete. Mit der Mitgift der Frau richtete K. hier eine Bäckerei ein. Die von K. in Ostpreußen zurückgelaffene Frau hatte inzwischen nach ihrem fortgelaufenen Gatten geforscht und ihn schließlich in Berlin er mittelt, als er bereits von Neuem verheirathet war. Auf ihre Anzeige ist R. zur Untersuchungshaft gebracht worden. Sommer. Berlin noch ordentlich ſommerlich aus. Tausende strömten bei b. Am Sonntag fab es in der näheren Umgegend von dem prächtigen Wetter zur Stadt hinaus, um den Kaffee im Freien zu genießen. Daß Ruderer und Segler nicht fehlten, versteht sich vor selbst. In Tabberts Waldschlößchen, wo großes Rendezvous und außerdem Wurstessen war, ging es äußerst luftig zu. Am Tage gab es Spiele im Freien, am Abend Tanz im Saale. Kurz, es war ein Leben wie im Im Central Theater erzielt ,, Der Walzer König" einen Erfolg, welcher selbst die früheren Bugstücke dieser Bühne übertrifft; das Theater ist täglich ausverkauft und die Kaffe ist außer Stande, alle Nachfragen nach Billets zu befriedigen. Bu diesem Erfolge verhilft außer dem vortrefflichen Ensemble der beliebten Bühne wesentlich die glückliche Afquifition der liebenswürdigen Humor schnell alle Herzen erobert hat. Herr Operettensängerin Frl. Anna Grünfeld, welche fich durch ihren Dir. Ernst hat sich denn auch beeilt, den Kontrakt des Frl. Grünfeld unter Erhöhung ihrer Gage auf zwei Jahre zu verlängern, so daß diese schäßenswerthe Kraft auch fernerhin dem Central Theater erhalten bleibt. Bellealliance- Theater ging am Sonntag Abend Arbeiterbewegung, Vereine und Versammlungen. t. Die Kommission der Tischler hatte am Sonntag Vormittag eine Versammlung der Tischlergesellen im Norden nach dem Deutschen Kaiser", Lothringerstr. 37, einberufen und nochmals die Affaire Gast u. Brud auf die Tagesord nung gefeßt, um auch den nordischen Kollegen Gelegenheit zu Im Shakespeare's, Bezähmte Widerspenstige" mit Franzisla Ellmen geben, ihr Votum über diese Angelegenheit abzugeben. Referent, reich in der Titelrolle vor ausverkauftem Hause in Szene und fand die freundlichste Aufnahme. Die berühmte Rünstlerin feierte wahre Triumphe für ihre brillante Darstellung. Broben zu der nächsten Novität Wera" find bereits im vollen Gange und soll das Schauspiel am Sonnabend zur ersten Aufführung gelangen. Die Don Bawagli beim Fensterpugen aus dem zweiten Stod des Polizei- Bericht. Am 1. d. M. stürzte das Dienstmädchen Hauses Mauerstraße 8 topfüber auf die Straße herab und blieb auf der Stelle todt. Die Leiche wurde nach dem Obduktionshause geschafft. An demselben Tage Nachmittags brach Wohnung gebracht Bautischler Künzel, sowie Herr Dertel rekapitulirten den Gang der Begebenheiten, wie er in früheren Versammlungen bereits festgestellt und an dieser Stelle mitgetheilt worden ist, worauf fich eine längere Diskussion entspann, an der sich hauptsächlich die Herren Stellmann, Frigge, Klohse, Rödel u. A. betheiligten, ihrer Ueberzeugung Ausdrud gebend, daß nur dem Bestehen der Lohnkommission und der Organisation der Tischlergesellen es zu danken set, daß der Willkür der Herren Gast und Brud Schranken gezogen werden konnten. Es sei dies ein erfreuliches Beichen, doch dürfte nicht aufgehört werden, auf gefeßlichem Boden weiter zu arbeiten an Eine öffentliche Versammlung der Fabrikarbeiter fand am Sonntag, den 2. November, Vormittags 10 Uhr im TagesVereinshaus Süd- Ost, Waldemarstraße 75, statt. ordnung: Bericht der Kommission für Gründung einer ZentralHilfskaffe. Herr Völkel erstattete Bericht über die Thätigkeit der Kommission, führte an, daß dieselbe den Auftrag habe, die Kaffe der Fabritarbeiter, Holzmarkstr. 4, alte Maier'sche Kaffe, umzuwandeln, event. eine neue zu gründen, oder einer bestehenden Kaffe anzuschließen. Zuerst hat die Kommission den Versuch gemacht derjenigen der Erd, Bau- und Landarbeiter fich anzuschließen. Der Plan wurde jedoch nicht perfekt. Dann hat die Kommission die Statuten ausgearbeitet, welche jett 12 Wochen zur Genehmigung bei den Behörden liegen. Da nun feine Beit mehr zu verlieren ist, so find wir mit den Dresdener Fabril- und Handarbeitern in Verbindung getreten, und wir machen der Versammlung dieses hiermit bekannt, damit sie ihre Zustimmung hierzu gebe. Hierauf erfolgte die Verlesung der Statuten, sowie einer Resolution, welche für Annahme der Statuten war. Lettere wurde einstimmig angenommen. Weiter wurde bekannt gemacht, daß wir über 2000 BeitrittserIlärungen haben und sogar viele große Fabrikanten haben ihre ganzen Leute uns zukommen laffen. Aufnahmescheine sind zu haben bei Wernice, Adalbertfir. 75, III, Denzig, Boffenerstr. 36, Völkel, Wrangelfir. 98, Spiller, Beughofstr. 8. Gauverein Berliner Bildhauer. Dienstag, den 4. d., Abends 9 Uhr, Annenstraße 16: Vortrag des Herrn Pred. Schäfer über Einiges von seiner Reise nach dem Orient Central Kranken- Kasse des Deutschen Senefelder Bundes( E. H.-K.), Verwaltungsstelle Berlin. Im Restaurant Weick Alexanderstr. 51, Dienstag, d. 4. d. M., Abends 8 Uhr, Verwaltungs- und Mitglieder Versammlung. durch den Gerüstbeleg der zweiten Etage eines auf dem Hof die alle Tischlergesellen Berlins umschließt. Auch der Norden nißtasse der Sattler und Berufsgenossen( gen. Hoffnung E. H.) durchschlug auch das Gerüst der ersten Etage und fiel auf den einigten Meisterschaft und wenn erst das Feuer der Begeisterung hallen, Kommandantenstr. 77-79 ihre monatliche Versammlung of hinab. Derselbe erlitt hierbei einen Beinbruch, sowie das Eis des Indifferentismus geschmolzen baben würde, dann innere Verlegungen und wurde mittels Droschke nach seiner würde es auch ein Leichtes sein, alle die Mängel und Schäden Am 2. d. M. früh wurde die Wittwe An demselben Tage Vorzu beseitigen, an denen der Norden jegt immer noch in bedenkGreinert in der Bellermannstraße von einem Marktfuhrwert licher Weise frankt. Zur Erreichung dieses Zieles wird in für überfahren und erlitt dabei einen Bruch des rechten Oberarms zester Zeit im Norden wiederum eine Versammlung einberufen und eine Verlegung im Gesicht. mittags gerieth der Arbeiter Tischmeyer in der Dresdenerstraße sollen. Bur einstimmigen Annahme gelangte folgende Resolu mit dem Lehrling Fiedler in Streit, bei dem er von dem werden mußte. Am linten Auge verlegt wurde, daß er nach Bethanien gebracht trozdem die Herren Gast und Brud Nachmittage deffelben Tages fiel der werden, in der auch die Vertrauensmänner gewählt werden tion: Die heute Lothringerstr. 37 im Deutschen Kaiser" tagende öffentliche Tischlerversammlung erklärt, daß ste sich, öffentlich erklärt haben. daß bet ihnen fein Strike stattgefunden habe, sondern nur eine Entlassung von einigen Arbeitern wegen Buchbinder Scheich auf dem Halteplage der Pferdebahn in der Kreuzbergstraße von dem Hinterperron eines Pferdebahnwagens Aufwiegelei, in dieser Angelegenheit den Beschlüssen, die im und erlitt dabei an der linken Seite des Kopfes eine derartige Süden von Berlin von den betreffenden Tischlerversammlungen Berlegung, daß er nach Anlegung eines Nothverbandes mittels gefaßt worden find, anschließt und verpflichtet sich, von nun an Droschte nach seiner Wohnung gebracht werden mußte. Um regelmäßig zum Unterstüßungsfonds der Tischler zu zahlen, das dieselbe Zeit war in einer Küche des Hauses Melchiorstr. 31 und am 3. d. M. früh in einer Küche des Hauses Jägestr. 25 die Ballenlage unter einer Rochmaschine in Brand gerathen. Beide Feuer wurden Seitens der Feuerwehr gelöscht. Gerichts- Zeitung. die in der Regel vom Rechtswesen absolut nichts verstehen, mit dieselben bei eventuell eintretenden, im allgemeinen Intereffe gebotenen Strikes mit materiellen Mitteln hinter den strikenden Kollegen stehen lönnen. t. Der Fachverein der Schloffer und Berufsgenossen unterzog in seiner Sigung am Sonnabend in den Gratweilschen Bierhallen die Konkurrenz in den Werkstätten der MilitärBüchsenmacher einer eingehenden Besprechung. Herr Miethe Einen Beitrag zu dem Treiben von Winkelfonfuleuten, führte tlar vor Augen, wie diese Herren, die vom Staate be foldet werden, keine Steuern und Miethe zahlen, dadurch, daß Die Mitglieder der Zentral- Kranken- und Begräbhalten am Mittwoch, den 5. Nov. in den Grattweil'schen Bierab. D.: Bericht des Vorstandes über Kaffenangelegenheiten. Mitglieder werden aufgenommen, Freie Organisation junger Kaufleute. Dienstag, den 4. Novbr., cr., Abends 8 Uhr, in Grattweil'schen Bierhallen, Kommandantenftr. 77-79. D.: 1. Vortrag des Herrn Dir. Benkendorff über Feuerbestattung". 2. Michtige Mittheilun gen. Gäste find willkommen. Der Verein der Parquettbodenleger hält am 5. d. M. Abends 8 Uhr im Lokal des Herrn Koths, Wilhelmsstr. 105, eine Mitgliederversammlung ab. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Verein zur Wahrung der Interessen der Maler Berlins. Dienstag, den 4. November, Abends 8% Uhr, Alte Jakobstr. 83. T.- D.: 1. Ueber Bwed und Ziele der Fachver eine. Referent: Herr Liefländer. Freie Diskussion. 2. Vers schiedenes. Gäste haben Zutritt. " Der Louisenstädtische Bezirksverein Vorwärts" hält am Mittwoch den 5. November, Abends 8% Uhr, in Konrad's Saal, Wafferthorstr. 68, ſeine statutenmäßige Generalversamm lung ab, in welcher der Reichstagsabgeordnete Herr Paul Singer einen Vortrag halten wird. Es ist Pflicht eines jeden Mit gliedes, zu erscheinen. Das Quittungsbuch legitimirt. Im Anschluß hieran ersuchen wir die Bürger des 17. und 18. Kommunal- Wahlbezirks diesem Verein beizutreten, welcher bezweckt durch gegenseitige Belehrung, Vorträge und Besprechungen über lieferte heute die Verhandlung gegen den sogenannten Volls- fte die ihnen für ihre militärischen Arbeiten zu Gebote gestellten öffentliche, besonders fommunale und wirthschaftliche Angelegen heiten das Interesse am öffentlichen Leben zu fördern. Besonders da der niedrige Beitrag, welcher monatlich nur 20 Bf. beträgt, Jedermann den Beitritt ermöglicht. " Arbeiter Bezirks- Verein Glücauf"( umfassend den 13. und 16. Kommunalwahlbezirk). Die zu Dienstag, den 4. November, im Saale Sanssouci" anberaumte Versamm lung findet nicht statt. Dagegen wird am Mittwoch, den 12. November, Abends 8%, Uhr, im neuen Vereinslokale, Louisenstädtische Industriehallen, Mariannenstr. 30-31, die nächste Vereinsfigung abgehalten werden. Alle Freunde des Vereins werden gebeten, davon Kenntniß zu nehmen und Mitglieder hiervon eventuell zu benachrichtigen, In der Delegirtenversammlung der Tischler, welche heut Abend 8% Uhr, Alte Jakobstraße 37 stattfindet, gelangen, außer der sehr reichhaltigen Tagesordnung, auch die Minimallohntarife zur Vertheilung an die Werkstatt- Delegirten, wesbalb um rege Betheiligung ersucht wird. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Dachdecker tagt am Donnerstag, den 6. d. M., Abends 81 Uhr, im Lokale des Herrn Weicks, Alexanderstraße 31. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekannt gemacht. Es werden auch neue Mitglieder in der Freien Hilfskaffe der Dachdecker Deutschlands aufgenommen, und die QuittungsBücher tönnen in Empfang genommen werden. Um recht zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Arbeiter- Bezirksverein für den Osten hält beute seine Versammlung im Lokale Andreasstraße 21, in dem größten und elegantesten Saale von Berlin ab. Der Saal wird heute zum ersten Male zu einer Versammlung benust, und hat der Arbeiter- Bezirksverein für den Dften den Vorzug, das neue Lokal einzuweihen. Herr Dr. Stein wird daselbst über ,, Volksgetränke" sprechen. Tagesliste der Königl. sächsischen Landeslotterie. Biehung vom Montag, den 3. November. ( Ohne Gewähr!) 0930 842( 1000) 459 342( 300) 371 62 368 278 66 416 750 259 960 962 562 391 602 240 379( 500) 304 338. 1605 ( 300) 107 296 216 811 444 767 481 436 942 165 461 508 549 895 597 490 595 504 2 528. 2870 526 860 941( 500) 613 583 507 442 761 952 834 672 929 430 964 14 107 670 946 926 397. 3079 248 737 971 522 229 974 897( 1000) 846 446 951 603 257 890 259 879 182 500 319 396 43. 4070 33 418 838 451( 500) 575 905 812 304 72 763 352 162 448 89 477 838 109 982 365 826( 300). 5636 91 504 852 543 31 813 333 428 202 223 119 316 193 667 975( 1000) 6921 255 898 326( 500) 221 131 594 604 815 45 111 213. 446 932 756 34 214 160 701 233 796 624 328 928 402 588. 7728 371 888 321( 500) 645( 300) 520 149 681 235( 300) 8277 891( 300) 335 621 578 899( 1000) 561 499 539 291. 110 46 996 333 205 284( 1000) 422 828 220( 1000) 411 948 652 725( 3000) 30( 300) 548 270 567 660( 300) 859 9683 154 931 437 408 651 557 966 283( 300) 673 479. 258 402 921 242 309 480 939( 500) 310 638 369 21 203 551 651 18. 10061 58 609 148( 300) 543 497 872 565 297 432 970 601 719 298 338 950 60( 300) 189. 11440 346 458 985 441 416 820 772 118( 300) 645 594( 500) 708 538 234 457 21 453. 12348 925 834 410 119 117 305 731( 3000) 258 164 421 751 701 842 880 756 300 974 774 786 816 971 337 ( 1000) 425. 13164 27( 300) 730 831 305 924( 300) 798 189 776 537 321( 500) 987 396 96 394 702 530 383 713 700 642 777 773 855 631 868. 14721 932 8 665 138 140 847 481 33( 3000) 297 633 628 650 789 964 861( 300) 517( 3000) 997 206 851 552 558. 15483 963 305 285 27 306( 300) 494 402 741 383 198 627 759 606 144 863 835( 300) 708( 1000) 24( 300) 268 958 850 676. 16108 576 318( 500) 773 903 6 594 425 753 568 267 802 604 516 674 888 40. 17401 141 807 434 414( 500) 931 606( 500) 331 535 799 919 217 522. 18635 350( 1000) 126 547 228 141 597 348 216 509 664 829 314 632 450 114. 19877 716 979( 300) 553( 1000) 100 769 537 68 193 481( 3000) 359( 300) 368 476 743 92 900 752 446. 20158 990 849 134 219 373 162 975 639 552 319 636 179 747 434 622( 500) 508 152. 21778( 300) 445 607 923 ( 1000) 529 504 890 947 39 254( 300) 582 329 526 850 477 655 754. 22887 407 401 977 292 303 950 706 38 920 143 23756 380 804( 300) 654 272( 300) 223 899 875 717 937. 745 924( 500) 84 680( 300) 386 476 306 387 455 236. 24165 692 585 882 89 510 230 462 865 681 623 791 757 123 785 695( 3000) 210. 25558( 300) 927 777 283( 500) Theater. Königliches Opernhaus: Dienstag: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg. Königliches Schauspielhaus: Dienstag: König Richard der Zweite. Deutsches Theater: Dienstag: Wilhelm Tell. Bellealliance- Theater: Dienstag: 34. Gastspiel der Königl. Hofschauspielerin Fran zista Ellmenreich. Auf Verlangen: Bürgerlich und Romantisch.is Renes Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Dienstag: Gasparone. Walhalla- Operetten- Theater: Dienstag: Gilette. Oftend- Theater: Dienstag: Ein Spiel des Bufalls. Central Theater: Alte Jakobftraße 30. Direktor: Ad. Ernst. Dienstag: Auftreten des Fräul. Anna Grünfeld. Sum 11. Male: Der Walzer- König. Gesangspoffe in 4 Alten v. W. Mannftädt, Mufit v. G. Steffens( Novität!) Dienstag: Excelftor. Vittoria- Theater. Nefidenz- Theater: Direktion: A. Anno, Blumenstraße 9. Dienstag: Auf Verlangen: Verirrungen. Drama in 5 Aften von Joseph Trieb.( Novität.) Wallner Theater Dienstag: Bum 39. Male: Der Raub der Sabinerinnen. Coutfenstädtisches Theater: Direktion: Josef Firmans. 32 368 759 572 617 271 352 574 9 670 339 778 444 799| 303. 26822 661 846 883 446 343 552 974 105 630 746 933 523 690. 27731 45 315 504( 300) 22 507 441 182 392 937 69 901 54 195 90( 300) 433 94 756 606 480 160 4. 28569( 3000) 333( 500) 823 102 76 951 897 353 50 384 220 998 715 382 601 743 989 44 433 310 748 389 207. 29741 833 887 396( 300) 646 825 306 203 6 246 213( 300) 903( 300) 995 898 791 907 957 107. 30925 357 860 667 774 407 385 604 69 373 254 842 287 578 609 111. 31148 838 813 563 293 97 855 200 418 270 837( 500) 291 87 516 646( 500) 858 133 376 218 215 726( 300) 396. 32019 14 118 660 471 32 740 993 419 950 ( 500) 611 929 805 540 797 369 538 830( 300) 832 996 745. 33728 438 610 381 930 724 208 642 780 668 690 991 398 700 838 661 719 620 765 770 786. 34511 879 729 647 937 543 240 302 544 310 826 4 733 419 565 815 845 406 176( 500) 158. 35828 348( 300) 361 374 507 239 670 583 19 206 943 558 881 772( 300) 325 461 760 723 752 995 970 650 568 997. 36751 285 781 623 31 537 791 224 404 806 556( 500) 951( 500) 373 40 681 19 466 240( 300) 535 329 204. 37225 783 452 45 836 638 378 896 296 966 566( 300) 530 914 490 957 191 830 778 130 421 954. 38449 552 155 841 446 931 480 948 889 340 903 639 398 157 145 667 814 875( 500) 88 530 512 118( 3000) 719 168 232 822. 39181 461 168( 300) 377 582 248 589 897( 3000) 744 712 838( 1000) 133 526 551 19 632 888( 500) 636 483 697 117 30( 500) 679 162. Heute Dienstag: Benefiz der Liliputaner. Bum 50. u. legten Male: Robert und Bertram. Alhambra- Theater. Wallnertheaterstraße 15. Heute und folgende Tage: Eine Berliner Nätherin. Boltsstück mit Gesang in 4 Abth. von Herm. Hersch, Musik von Thed. Frante. 40076( 500) 47 710 848 316 902 550( 300) 355 953 278 997 975 157( 300) 582 521 329 527 962 515 580 621 331 851 1 115( 300) 876( 1000) 379. 41917 377 60( 1000) 188 180( 300) 961( 300) 915 761 740 785 863( 300) 5 657 190 29 75 122 364 58 796( 300) 72 365 127. 42407 56 372 130 479 924 220 73 990 784 172 240 984. 43799 349( 500) 636 520 521 730 807 972 265 221 621 394 348 631 144 292( 500) 133 77 608 537 272 623. 44042 732 340 85 670( 300) 437 413 343 924( 300) 37 489 90 593 537 945 774 53( 300) 322 818 623 145( 500) 523( 300). 45197 976 560 714 653 562 936 55( 1000) 169( 500) 235 626 950 93( 300) 584. 46957 363 588 793 871 142 188( 500) 95 974 282 229( 300) 220 504 650 951 552 387 976 245 251 295 561( 500). 47238( 500) 274 725 735 324 932 91 462 447 408 331 441 809( 300) 17 ( 500) 883 900 269. 48679 453 838 84 776 317 436 519 525 265 343 508( 3000) 440 674 877 63( 300) 40( 3000) 318 227 424 29 970( 300) 866 410 412( 300) 880 28 212 452 854. 49749 901 277 827 878 679 949 310 24 442 606 603 813 873 364 140 585 320 753 811( 500) 814 396 259 659. 50135 304 943 898 583 300( 300) 128( 1000) 260 671 249 787 812 223 545 69 231. 51761 134 247( 300) 568 562( 500) 10 557 667 922( 300) 496 240 860 148 176 292( 1000) 840 596. 52046 409 246 733 444( 500) 455 620 386 453 723 290( 3000) 983 657( 1000) 208 235 951 794 503 776 529. 53486 466 333 28 331 510( 30 000) 693 ( 300) 182 814 973 528 939 452 997( 300) 200 860 199 439( 500). 54348 498 103 846( 300) 821( 300) 877 718 818 741 694 303 617 798. 55138 742 166 708( 500) 152 400 531 203 713( 300) 150 164 171 840 853( 300) 545 387 664. 56730 92 905 661 688( 1000) 751 449 293 530 956 770 225 263 767 583 316 426 74. 57431 619 341 321 908 917 674 459 718 117 759 822 513 348( 300) 30 254 727( 3000) 219 719 649. 58846 893 761 631 573 913 788 23 170 116( 1000) 21 414. 59995 679 694 519 583 945 819 913 440 169 392( 300) 776 27( 500). 60726 837 371 25 302 751 923( 1000) 96( 1000) 472 638 16 842 760 838 73 718 256( 300). 61045 245 431 177 640 795 966( 300) 275 301 659 496 387 995 670 342( 300) 304 279 510 139 925 384 62606( 300) 287 301 933 892 418 347 473 469 316 322 486 393 665 224 805 744 712 987. 63897 125 704 238 747 84 752 376 947 798 33 19 41 475 877( 1000) 319( 500) 967 788 495 787 66( 1000) 642( 5000) 412. 64394 949 750 372 818 194 511 92 667( 1000) 82 301 191 428 368 411 357 47 520 195 404 207 984( 500). 65985 111 280 335 150 983 427 741 646 619 884( 500) 935 713( 500) 933 704 958. 66706 912 876 862 63 3( 1000) 664( 300) 989 802 738 306 811 972 90 964 161 571 166 874 79 982 845 897 971. 67758 798 845 984( 1000) 872( 1000) 600( 1000) 98 749 592 ( 3000) 67 924 864 475 463( 500) 789 559 305 550 175. 68034 850( 500) 631 281 675( 300) 53 26 543 723 508( 1000) 514 696 357 451 239 192. 69566 661 642 554 504 956 637 189 73 540 737 503 142 290 564 618 890 843( 300) 454 170. 70698( 300) 751( 5000) 543 854 186 310 546( 300) 706 92 254 754 193 853 515 124 892 702 370 296 781 558 774 814 661 568. 71262 126 158( 300) 693 406 112 99 698 967 212 Arbeitsmarkt. Ein umsichtiger und tüchtiger Gürtler wird für eine Cuiore poli Fabrik( Preßarbeit) gesucht. Addr. unter C. 309 Volkszeitung erbeten. 633 335 83 777( 300) 885 252 986 893 625 461 69 886 686 712 367 332( 300) 977 360 50( 300) 616. 72149 529 435 550 340 675 897 779 211 582 59 214( 300) 716. 73430 993 ( 500) 222 983 627 300 290 151 61 35 336 863 366 711 620 852( 500) 111 184 971 669 302. 74381 332 409 179 60 53 29 672( 300) 219 943 713 308 202 527 158 495 331 588 793 ( 3000). 75918 179 81( 1000) 430( 300) 280( 300) 652 477 642 740 23 990 202 774( 500) 881 108 184 517 839-381 701 693. 76310 691 77 125 954 866 222 210 540 461 842 70 ( 500) 43 720 777 744 974 558 684 327. 77557( 1000) 649 48 347 250 564 228 229 691 292 152 954 151 802 560 132 51 436 71 472. 78581 903 349 780 562 31 460 304( 1000) 98 613 539 701 679 535 389 837 947( 500) 284 919. 79824 ( 300) 764 422 846 455 665 279 684 16 217 563 623 529( 300) 268 513 414 945 719 689 412 310. 80557 836( 300) 680 944 358 255 30( 300) 362 82( 300) 280 336 884( 300) 422 991( 300) 256 815 901 17 98. 81435 35 582 324( 500) 673 914 375 770 512 968 943 648 603 832 211 592 789 240. 82076 726 310 914 680 410 759 821 487 977 496 711 322 469 205 220 109( 500) 330 262 563 763 630 217. 83505( 300) 624 445 282 58 153 960 265 995 26 743 818 978( 300) 926 627 610 281 749 840 997 609 180 617 730 368 571. 84000 95 277 715 181 499 280 568 593( 500) 367 22 44 279 631( 300) 806 250 190 580 60 835( 300) 285 794 103 545 587. 85214 719 811 637 826 124 250( 3000) 513( 300) 156 546 655 185 537 688. 86407 859 465 527 967 224 838 556( 300) 936 368 329 718 240 590( 300) 82 547 701( 300) 671 719 111. 87689 87 773 959 63 69 100 42 996 540 646 339 20 329 664 266 90( 300) 370 191 157 ( 3000). 88848 599 585 880 602 53 431 594 772 433. 89000 147 932 895 408 410 865 251 797 135 395 823 580 955 167 ( 300) 478 603 455 516. 90959 462 153 504 795 423 886 868 793 699 921 856 713 811 714 393 916 881 741 104 270 606 750( 300) 351. 91 000 152 58 700 179 238 952 848( 3000) 425( 1000) 163 319 853 433 4 995 211 83 416( 300) 554 269 841 741 932. 92097 229 671 3 363 356 998 164 556 57( 300) 62 320 87 957 797 900 799 903 768 474 871( 500). 93477( 300) 103 507 524 338 163 742 904 339 602 235 536 648 838 368( 3000) 174 589 53 319 354( 300) 417 619. 94661 320 256( 300) 75 161( 300) 145 893 194 536 282 738 310 18 241439 823( 500) 689 451 22 653 489. 95878( 300) 65 943 39 175 253 991 59 45 403 675( 1000) 272 294 930 281 514 620 254 157 151 735 897 149. 96053 510 203 888 760 857 943 583 651 18 667 333 962 471 300 592 308 505( 300) 917 684 856 103 277( 300). 97345 425 261 411 276 678 635 594 628 112 176 220 799 163 733 166( 300) 408 118 60 773 898. 98357( 300) 468 113 75 982 748 8 951 350 458 573( 1000) 139 740 314 856 721 925 85 762. 99128 292 322 332 802 992 647 171 161( 300) 913 516( 300) 370 71 503 546 569 625 280 474 365 108 928( 500) 412 435. Neueste Nachrichten. New- Yort, 2. November. Bei einer politischen Versamm lung in Neu- Iberia( Louisiana) tam es zu Rubeftörungen, wobei 6 Personen getödtet und viele verwundet wurden. London, 3. November. Die ,, Times" erfährt, der Khedive habe am Sonnabend der Königin und dem Prinzen von Wales telegraphisch die ihm zugegangene Nachricht mitgetheilt, daß Khartum gefallen und daß General Gordon vom Mahdi gefangen genommen worden sei. Auf telegraphisches Ersuchen habe der Rhedive am Sonntag früb Diese ihm zugegangene Nachricht nochmals wiederholt." Bombay, 2. November. Aus Hyderabad wird ges mevei, su anläglich des Mohurrum- Festes Exzesse der arabischen Bevölkerung vorgekommen find. Es tam zu Ein gewandter junger Mann, 23 Jahr alt, Sattler, fucht Beschäftigung als Diener, Bote oder dgl. Näheres Sebastian Straße 52 im Cigarrenlar en. 1210 G. geüb. Plätterin w. n. einige Tage Beschäftigung, Fürbringer straße 10 of part. 1207 einem blutigen Busammenstoß zwischen der Polizei und den Ruhestörern, bei welchem zahlreiche Personen toot oder verwundet blieben, auf Seiten der Polizei wurden allein 11 Mannschaften getödtet, eist durch Einschreiten des Militärs fonnte die Ruhe wieder hergestellt werden. Hamburg, 2. November. Der Pofidampfer Gellert der Hamburg- Amerikanischen Aktiengesellschaft hat in Folge eines Schadens an der Maschine die Reise nach Newport nicht antreten tönner. Die Reparatur erfordert längere Zeit, die Baffagiere und die Ladung werden deshalb am nächsten woch mit der Silefia" expedirt werden. " Briefkaften der Redaktion. F. 1. 30. In nächster Nummer. Mitt Arbeiter- Bezirksverein Glückauf ( umfaffend den 13. und 16. Kommunalwahlbezirk.) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß die zu Dienstag, den 4. November im Saale Sanssouci anberaumte Be sammlung nicht stattfindet. Hingegen am Mittwoch, d 12. November, Abends 8%, Uhr im neuen Vereinslokale Louisenstädtische Industriehallen, Mariannenstr. 30-31 werden gebeten davon Kenntniß zu nehmen und Mitglieder die nächste Vereinsfizung stattfindet. Alle Freunde des Verein eventuell davon zu benachrichtigen. 1204 Arb.- Bez.- Verein f. d. Often Berlins. Louisenstädt. Bez.- Ver. Vorwärts. Dienstag, den 4. November, Abends präzise 8% Uhr, im uenerbauten Keller'schen Lokale, Andreastr. Nr. 21( am Andreasplatz), Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag. 2. Verschiedenes. 3. Frage laften. Die Mitglieder werden ersucht, recht zahlreich Generalversammlung. Mittwoch, den 5. November, Abends 8%, Uhr, Konrad's Saal, Wafferthorstr. 68. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Kaffenbericht pro III. Quartal. 3. Bericht bet Revisoren. 4. Ergänzungswahl d. Vorstandes. 5. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Herrn P. Singer. 6. Distuffion 7. Verschiedenes und Fragekasten. Quittungsbuch legetimit Erscheinen sämmtlicher Mitglieder ist Pflicht. 1206 Der Vorstand Unterstützungsverein der Buchbinder und verwandten Berufsgenossen. 5. d., Abends 8%, Uhr, im Cafe Nieft, Kommandanten Die Vertrauensmänner- Versammlung findet Mittwoch, ben zu erscheinen. Gäste haben Zutritt.- Neue Mitglieder straße 71-72 statt. Die Tagesordnung bedingt das G werden aufgenommen. Der Vorstand. NB. Der monatliche Beitrag beträgt 20 Bf. und wird ein Einschreibegeld nicht erhoben. Versammlung scheinen Aller. ( 1211) Die Lohntommiffion [ 1197 Arbeiter- Bezirks- Verein für den Often Berlin Billets für Panoptikum, Aquarium und Schillingftra Fachvereins der Tischler. Mittwoch, den 5. November, Abends 8 Uhr im Lolale von Müller, Ackerstr. 144. Vortrag des Stadto. Friz Goerdi. ( Badeanstalt) sind bei Meher, Fruchtstraße 36a, Wuttte, Weberstraße 10 im Laden, und am Vereinsabend in der Sigung zu haben. 1198] Der Vorftand Fed pari bavon Schwu einem und mußte ben S bem Я Spiele und n haben gewor men S 23 in ibre gewor fcheid auf b Staa fonder fo ic eft liches bei b Start ideibe auch Beba erbten und t In e Beffer bie be feichte antw ม rein Mod Tung Führ prod Dom Radbr anidbi fab und 1 Gart ein Schied Ichön meile Mäd lick jung beni fein! halbe fich hören erheit über Reisebilder aus der Schweiz. 2. Verschiedenes, Frage- 1 Schlafsopha, 2 Bettst. m.Fd. bill. Alte Jakobst.116 III. Its.( 1199 laften. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Gäste find willkommen. 1207. N.B. Diese Versammlungen finden jezt regelmäßig wieder Die Nr. 10 der humoristischen Blätter Der wahre Jacob" des Mittwochs nach dem 1. und 15. eines jeden Monats statt. ist erschienen und in der Erped. d.„ Berl. Volksbl." AU J. A. Fr. Meißner. H. Buldermann's hoch elegant, 300 Personen faffend, mit anschl. Nebenräumen, hält den geehrten Feft- Saal, Ver. und Gesellsch. z sol. Bed. bestens emKommandanten- pfohlen Th. Lammer's Nachfolger. straße 71/72, Besonderer Umstände halber ist noch 1. Etage, Sonnabend, den 20. Novbr. frei. Verantwortlicher Redacieur St. Gronheim in Berlin. Vor der Vorstellung: Groses Konzert, ausgeführt von aus 20 Mufilern bestehender Kapelle, unter Leitung des Kapell meisters Herrn Ludwig Claustus. Anfang des Konzerts 7 Uhr, der Vorstellung 7% br. Soeben erschien: baben Die Erlösung der darbenden Menschheit von R. Theod. Stamm, Preis 2,50 Mt. Bu haben in der Exped. d. Berl Voltsblatt", Bimmerfit. Drud und Verlag von Mag Sading in Berlin SW., Beuthfirage 2. 44 Hieran eine Beila verb Echl Der Lipp Don nite lich. Ani bun! Find ang e пе Te ce, et er 18 e= b ze n et g 11 n De # er Te 3 I e 1, 1 g 1 1 t f Beilage zum Berliner Volksblatt. Nr. 182. Der Reichstag. Definitive Wahlresultate. Königreich Prenßen. Provinz Ostpreußen. Reg.- Bez. Königsberg i. Pr. 1. Memel- Hendekrug. Graf Moltke, tons. 2. Labiau. v. Gustedt- Lablacken, tons. 3. Stadt Königsberg. Stichwahl zwischen Godau, Sozialist, und Möller, dfr. 4. Fischhausen. Graf Dönhoff, tons. 5. Heiligenbeil. v. Tettau- Tolls, fons. 6. Braunsberg- Heilsberg. Spahn, Bents. 7. Pr. Holland. Mohrungen. Wichmann, kons. 8. Osterode. Rose, tons. 9. Allenstein. Borowski, Zentr. 10. Gerdauen- Rastenburg- Friedland. Graf zu Stolberg- Dönhofstädt( tons.) Reg.- Bez. Gumbinnen. 1. Tilfit. v. Schliedmann, fons. 2. Ragnit- Billtallen. v. Sperber, kons. 3. Gumbinnen. Saro, tons., 4. Darlehmen. Bergmann, tons. 5. Angerburg- Lögen. Staudy, tons. 6. Olegto- Lyl. Maubach, fons. 7. Sensburg- Ortelsburg. v. Redecker, kons. Provinz Westpreußen. Reg.- Bez. Danzig. 1. Elbing- Marienburg. Stichwahl zw. v. Buttkamer- Plauth, fons, und Dirichlet, bfr. 2. Danzig, Landfr. Stichwahl zwischen Stengert, 8., und v. Gramazki, fons. 3. Stadt Danzig. Rickert, dft. 4. Neustadt- Carthaus. 5. Stargard. v. Kalfstein, P. 1. Stuhm- Marienwerder. Stichwahl zw. Müller, konf., und Reg. Bez. Marienwerder. v. Donimierski, P. 2. Rosenberg. Stichwahl zwischen Graf Dohna, tons., und Rzepnikowski, P. 3. Graudenz- Strasburg. v. Lyskowski, P. 4. Thorn- Kulm. v. Szaniecki, P. 5. Schwetz. 6. Konig. Wolfzlegier, B. v. Gordon, fons. 7. Flatow- Schlochau. Scheffer, fons. 8. Deutsch Krone. Gamp, D. Reichsp. 1. Loewe, bfr. Provinz Brandenburg. Berlin. 2. Stichwahl 3. Virchow, dfr., und Stöder, fons. 3. Stichwahl zw. Munckel, dfr., und Brecher, tons. 4. Singer, Soz5. Stichwahl zw. Richter, dfr., und Cremer, kons. 6. Stichwahl zw. Hasenclever, Soz., und Klop, dfr. 1. Westpriegniß. v. Saldern, fons. 2. Dftpriegnig. Dr. v. Grävenit, d. Reichsp. 3, Ruppin- Templin. v. Saldern- Ahlimb, fons. 4. Angermünde. v. Wedell- Malchom, tons. 5. Ober- Barnim. Graf Haacke, dfr. Reg Bez. Potsdam. 6. Nieder- Barnim. Stichmahl zw. Lohren, D. Reichsp., und Anörde, ofr. 7. Botsdam- Ofthavelland. Schneider, dfr. 8. Westhavelland und Stadt Brandenburg. Stichwahl zw. Kleist v. Bornstedt, konf., und Rickert, dfr. 9. Belzig- Jüterbog. Kropatscheck, tons. 10. Zeltom. Prinz Handjery, fons. 1. Arnswalde- Friedeberg. v. Brand, kons. 2. Landsberg- Soldin. Diez, fons. Reg.- Bez. Frankfurt a. D. 3. Rönigsberg i.). 2üben, bf. 4. Stadt Frankfurt, Kreis Lebus. Stichwahl zw. v. Rosenfiiel, D. Reichsp., und Struve, bfr. 5. Droffen. v. Waldow, lons. 6. Rroffen. Uhden, konf. 7. Guben- Lübben. Prinz- Carolath, D. Reichsp. 8. Sorau. Stichwahl zw. John, tons., und Witt, dfr. 10. Kalau Ludau. v. Manteuffel, fons. 9. Kottbus- Spremberg. v. Funde, tons. Provinz Pommern. Reg. Bez. Stettin. = 1. Antlam- Demmin. v. Malzahn, fons. 2. ledermünde. Graf Rittberg, fons. 3. Randow Greifenhagen. v. 6. Often, tons. 4. Stadt Stettin. Brömel, dfr. 5. Byriz- Sapig. v. Schöning, fons. 6. Naugard- Regenwalde. Flügge, fons. 7. Rammin. v. Köller, fons. Reg. Bez. Köslin. 1. Stolp- Lauenburg. v. Hammerstein, tons. 2. Bütom. v. Massow, fons. 3. Stöslin- Kolberg. v. Gerlach, tons. 4. Belgard Schivelbein. Graf Kleift, tons. 5. Reustettin. v. Busse, lons. Reg.- Bez. Stralsund. 1. Rügen. Dr. Delbrück, D. Reichsp. 2. Greifsmald- Grimmen. Graf Behr Behrenhof, D. Reichsp. 1. Bofen. D. Provinz Posen. Cegielski, P. 2. Samter. Graf Kwiledi, B. 3. Meferig- Bomst. v. Unruhe- Bomst, D. Reichsp. 4. But. v. Mycielski, P. 5. Rröben. v. Chlapowski, P. 6. Fraustadt. Stichwahl zw. v. Rheinbaben, D. Reichsp., und p. Chlapomsti, P. 7. Schrimm- Schroda. v. Graeve, P. 8. Bieschen. v. Magdzinski, P. 9. Krotoschin, v. Jadzewski, P. 10. Adelnau- Schildberg. Fürst Radziwill, P. Reg.- Bez. Bromberg. 1. Czarnifau- Kolmar. v. Kolmar, tons. 2. Wirsiz- Schubin. Graf Storzewski, P. 3. Bromberg. Stichwahl zwischen Berlich, lonf., und KoczoTomsti, B. 4. Jnomrazlam. v. Koscielsli, B. 5. Gnesen- Wongrowiß. v. Chelmici, P. Provinz Schlesien. Reg.- Bez. Breslau. 1. Gubrau. v. Kessel, kons. 2. Militsch Trebniß. Fürst Haßfeld, D. Reichsp. 3. Wartenberg Dels. v. Kardorff, D. Reichsp. 4. Ramslau, Stichwahl zwischen von Heydebrand und der Lasa, tons., und v. Hönika, dfr. Dienstag, den 4. November 1884. 5. Nimptsch- Dhlau. v. Goldfus, tons. 6. Breslau- Ost. Stichwahl zwischen Dirichlet, dfr., und Hafenclever, Soz. 7. Stadt Breslau- West. Stichwahl zwischen Friedländer dfr., und Kräder, Soz. 8. Landkreis Breslau D. Reichsp. Neumarkt. Herzog von Ratibor, 9. Schweidniß. Stichwahl zwischen v. Kulmis, kons., und Megner. Bentr. 10. Waldenburg. Stichwahl zwischen Fürst Pleß, D. Reichsp., und Windelmann, dfr. 11. Reichenbach Neurode. Stichwahl zwischen Bring Carolath, tons. und Porsch, Zentr. 12. Glaz- Habelschwerdt. v. Quene, Zentr. 13. Frankenstein. v. Chamaré, Bentr. Reg.- Bez. Liegnit. 1. Grünberg- Freystadt. Traeger, dfr. 2. Sagan- Sprottau. Stichwahl zwischen Graf Ranis, tons., und Dr. Braun. dfr. 3. Glogau. Maager, dfr. 4. Bunzlau- Lüben. Schmieder, dfr. 5. Löwenberg. Stichwahl zwischen v. Baftrow, fons., und Halberstadt, dfr. 6. Liegnig- Goldberg- Haynau. Beisert, dfr. 7. Landeshut. Stichwahl zwischen v. Sedlis, fons., und Di richlet, dfr. 8. Hirschberg- Schönau. 9. Görliz. Lüders, dfr. 10. Hoyerswerda. Bertram, dfr. Reg.- Bez. Oppeln. 1. Kreuzburg- Rosenberg. Erbpring Hohenlohe, tons. 2. Oppeln. Graf Ballestrem, Bentr. 3. Kosel. Franz, Bentr. 4. Gleiwit, v. Schalscha, Bentr. 5. Beuthen. Graf Hendel, Bentr. 6. Kattowig. Letocha, Zentr. 7. Pleß- Rybnick. Müller. Zentr. 8. Ratibor. Graf Saurma- Jeltsch, Zentr. 9. Leobschüß. Graf Nayhauß, Sentr. 10. Neustadt. Graf Stolberg- Stolberg, Bentr. 11. Faltenberg- Grotttau. Graf Praschma, Bentr. 12. Neiße. Horn, Zentr. Provinz Sachsen. Reg.- Bez. Magdeburg. 1. Gardelegen. Stichwahl zwischen von dem Knesebeck tons., und Meibauer, dfr. 2. Stendal v. Lüderis, kons. 3. Jerichow. Greve, dfr. 4. Magdeburg. Stichwahl zwischen Büchtemann, dfr. und Heine Sozialdem. 5. Neuhaldensleben- Wolmirstedt. v. Hasselbach, tons. 6. Wanzleben. v. Benda, natlib. 7. Aschersleben- Kalbe. Dieße, D. Reichsp. 8. Dschersleben- Halberstadt- Wernigerode. Stichw. zw. Graf Stollberg, fons. und v. Bernuth, natlib. Reg.- Bez. Merseburg. 1. Liebenwerda- Torgau. Horwig, dfr. 2. Schweinig Wittenberg. v. Helldorff- Bedra, koni. 3. Bitterfeld- Delißsch. v. Bodenhausen, tons. 4. Halle( Saalkreis). Stichwahl zw. Täglichsbed, natlib. und Meyer, dfr. 5. Mannsfeld. Leuschner, D. Reichsp. 6. Sangerhausen. Dr. Müller, natlib. 7. Merseburg- Querfurt. Banse, dfr. 8. Naumburg- Weißenfehls. Stichwahl zw. Barth, tons., und Rohland, dfr. Reg.- Bez. Erfurt 1. Nordhausen. Lerche, dfr. 2. Heiligenstadt- Worbis. Strombeck, Bentr. 3. Mühlhausen- Langensalza. v. Wedell, kons. 4. Erfurt- Schleusingen. Nobbe, D. Reichsp. Provinz Schleswig- Holstein. 1. Sonderburg. Stichwahl zwischen Laffen, Däne und Junggreen, Däne. 2. Flensburg. Gottburgsen, natlib. 3. Kreis Schleswig. Lorenzen, dfr. 4. Tondern. 5. Dithmarschen Steinburg. Thomsen, dfr. 6. Pinneberg. Stichwahl zw. Sachan, natlib. und Halben, dfr. 7. Kiel. Stichwahl zw. Hänel, dfr., und Heinzel, Soz. 8. Altona. Frohme, Soz. 9. Stormarn. Graf Holstein, fons. 10. Rageburg. Graf Herbert Bismard, kons. Provinz Hannover. 1. Emden. v. Hülft, natlib. 2. Aurich. Stichwahl zwischen Ahlhorn, deutschfr. und Bissering, natlib. 3. Lingen. Windthorst, Bentr. 4. Osnabrück. v. Scheele, Welfe. 5. Diepholz. Stichwahl zw. Sattler, natl. und v. ArnswaldBöhme, Welfe. 6. Berden. Stichwahl zw. v. Arnswald, Welfe, und Wattenberg, natl. 7. Nienburg. 8. Hannover. Stichwahl zwischen Brüel, Welfe, und Meister, Sog. 9. Hameln. Stichwahl zw. v. Neben, natl., und Wangenheim, Welfe. 10. Hildesheim. Strutmann, natl. 11. Nordheim. Stichwahl z. Dldershausen, Welfe, und Fallenhagen, natl. 12. Göttingen. v. Olenhusen, Welfe. 13. Herzberg. Stichwahl zw. v. Pilgrim, D. Reichspartei, und v. Alten, Welfe. 14. Gelle. Stichwahl zw. von Brelie, natl., und v. d. Decken, Welfe. 15. Uelzen. Graf Bernstorff, Welfe. 16. Lüneburg. v. Wangenheim, Welfe. 17. Rotenburg. Stichwahl zw. Hastedt, natl., und v. Estorff, Welfe. 18. Stade. Cornelsen, natl. 19. Lehe- Otterndorf. Provinz Westfalen. Reg. Bezirk Münster. 1. Tecklenburg. v. Schorlemer, Zentr. 2. Münster Coesfeld, v. Heeremann, Bentr. 3. Recklinghausen. Beckmann, Bentr. 4. Beckum Lüdinghausen- Warendorf. Freiherr v. Landsberg, Zentrum. Reg. Bez. Minden. 1. Minden Lübbecke. Bock, fons. 2. Herford- Halle. v. Kleist- Regow, fons. 3. Bielefeld- Wiedenbrück. v. Ungern- Sternberg, tons. 4. Paderborn. Heffe, Bentr. 5. Warburg. Frhr. v. Wendt, Zentr 1. Jahrgang. Reg.- Bez. Arnsberg. 1. Siegen. Stichwahl zwischen Stöcker, fons., und Schmidt, deutsch- freis. 2. Dlpe- Meschede. 3. Jserlohn. 4. Hagen. Eugen Richter, bfr. 5. Bochum. Haarmann, natl. 6. Dortmund. Stichwahl zwischen Lenzmann, dfr. und Kleine, nationalliberal. 7. Soeft- Hamm. Krug v. Nidda, kons. 8. Brilon. v. Ketteler, Zentr. L. Provinz Heffen- Nassau. Reg.- Bez. Wiesbaden. 1. Homburg. Stichwahl zwischen Mohr, dfr., und Henser, Centr. 2. Wiesbaden. Stichwahl zwischen Schenk, dfr., und Wafferburg, Bentrum. 3. Naffau. Lieber, Zentrum. 4. Diez. Münch, dfr. 5. Marienberg- Dillenburg. v. Wurmb, D. Reichsp. 6. Frankfurt a. M. Stichwahl zw. Sabor, Soz., und Sonnes mann, Volksp. Reg.- Bez. Kaffel. 1. Hofgeismar. Detter, natlib. 2. Kaffel- Melsungen. Stichwahl zw. Loz, kons., und Pfanns tuch, Sozialdemokrat. 3. Friglar- Biegenhain. v. Gehren, tons. 4. Eschwege- Schmalkalden. v. Christen, D. Reichsp. 5. Marburg. Grimm, fons. 6. Hersfeld. Stichwahl zw. Dr. Warenhold und Seyffarth. 7. Fulda. Graf Droste- Vischering, Bentr. 8. Hanau- Gelnhausen. Stichwahl zwischen Frohme, Soz., und Helwig, tons. Mheinprovinz. Regierungs- Bezirk Köln. 1. Stadt Köln. Stichwahl aw. Röderath, Bentr., und Leyendecker, natlib. 2. Landkreis Köln. Menken, Bentr. 3. Bergheim Euskirchen. Rudolphi, Bentr. 4. Bonn- Rheinbach. v. Fürth, Zent. 5. Sieglreis. Lingens, Zentrum. 6. Mühlheim. Moufang, Zentr. Reg.- Bez. Düsseldorf. 1. Lennep. Stichwahl zw. Friedrichs, natlib., und Schlüter, deutschfreifinnig. 2. Barmen- Elberfeld. Stichwahl zw. Hamm, Soz., u. Fabri, D. Reichsp. 3. Solingen. Stichwahl zw. Fuchs, Zentr., u. Schumacher, Sozialdem. 4. Düsseldorf. Rentier Aug. Lucius, Zentrum. 5. Effen. Stößel, Bentr. 6. Duisburg- Mühlheim. Stichwahl zw. Hammacher, natlib.. und v. Schorlemer, Zentr. 7. Mörs Gees. Graf v. Honsbroich, Zentr. 8. Geldern- Cleve. Dr. Perger, 3entr. 9. Kempen. Pfafferoth, Bentr. 10. Gladbach. v. Kehler, Bentr. 11. Krefeld. Trimborn, Zentr. 12. Reuß- Grevenbroich. Frhr. v. Dalwigt Lichtenfels, Bentr. Reg.- Bez. Koblenz. 1. Wezlar. Stichwahl zwischen Prinz Solms, tons., und Krämer, nationallib. 2. Neuwied. Bender, Zentr. 3. Koblenz- St. Goar. v. Hertling, Bentr. 4. Kreuznach Simmern. v. Cuan, natlib. 5. Mayen- Ahrweiler. Rochann, Bentr. 6. Cochem- Bell. v. Grand- Ry, Bentr. Reg.- Bez. A a chen. 1. Schleiden- Montjoie Malmedy. Frißen, Sentr. 2. Eupen und Landkreis Aachen. Bock, Zentr. 3. Aachen. Gielen, Bentr. 4. Düren- Jülich. Graf v. Hompesch, Zentr. 5. Geilenkirchen. Hize, Bentr. Reg. Bez. Trier. 1. Daun Brüm. Mosler, Bentr. 2. Berncastel. Dieden, Bentr. 3. Trier. Rintelen, Benir. 4. Saarburg. Saanen, Zentr. 5. Saarbrücken. Pfähler, natlib. 6. St. Wendel Meisenheim. Bormann, D. Reichsp. Hohenzollern. Sigmaringen. Graf, Zentr. Baiern. 1. München I. Stichwahl zwischen Sedlmayer, natlib., und Ruppert, Zentr. 2. München II. Stichwahl zwischen Westermayer, Bentr., und v. Vollmar, Soz. 3. Aichach. Gravenreuth, Zentr. 4. Ingolstadt. v. Aretin, Bentr. 5. Wafferburg. Aichbichler, Zentr 6. Weilheim. Geiger, Bentr. 7. Rosenheim. Wegner, Bentr. 8. Traunstein. Senestrey, Bentr. Niederbaiern. 1. Landshut. Graf Kaspar Preyfing, Bentr. 2. Straubing. Graf Konrad Preyfing, Bentr. 3. Paffau. Diendorfer, Bentr. 4. Pfarrkirchen. Haberland, Zentr. 5. Deggendorf. Orterer, Bentr. 6. Kehlheim. Lang, Zentr. Pfalz. 1. Speyer. Stichwahl zwischen Dr. Groß, natlib. und Drees bach, Soz. 2. Landau. Bürklin, natlib. 3. Germersheim. Brünings, natlib. 4. Zweibrüden. Krämer, natlib. 5. Homburg. Dr. Buhl, natlib. 6. Kaiserslautern. Stichwahl zwischen Neumayer, natlib. und Grobe, Voltsp. Oberpfalz und Regensburg. 1. Regensburg. Frhr. v. Gruben, Zentr. 2. Amberg. v. Gise, Zenir. 3. Neumarkt. Gleißner, Bentr. 4. Neuburg. Wißlsberger, Zentr. 5. Neustadt a. W. Lehner, Bentr. 1. Hof. Bapellier, t Oberfranken.. 2. Bayreuth. Feustel, natlib. 3. Forchheim. Stichwahl zwischen Bezold, Sentr. und von Auffeff, D. Reichsp. € 4. Kronach. v. Gagern. Zentr. 5. Bamberg. Müller, Zentr Mittelfranten. 1. Nürnberg. Stichwahl zwischen Grillenberger, Soz., und Crämer, ofr. 2. Erlangen- Fürth. Stichwahl zwischen v. Stauffenberg dfr., und v. Schauß, natlib. 3. Ansbach. Jegel, dfr. 4. Eichstadt. Schmidt, Zentr. 5. Dinkelsbühl, Stichwahl zwischen Schreiner, natlib., und Swaine, D. Reichsp. 6: Rothenburg. Stöcker, natlib, Unterfranten und Aschaffenburg. 1. Aschaffenburg. Frhr. v. Papius, Bentr. 2. Rigingen. Graf Schönborn, Bentr. 3. Lohr. Frhr. v. Frankenstein, Bentr. 4. Neustadt a. S. 5. Schweinfurt. Bürger, Zentr. 6. Würzburg. Roß, Bentr. Schwaben und Neuburg. 1. Augsburg. Biehl, Zentr, 2. Donauwörth. Wildegger, Bentr. 3. Dillingen. v. Freyberg, Bentr. 4. Jllertiffen. Reindl, Zentr.i 5. Kaufbeuern. Burbaum, Zentr. 6. Immenstadt. Scheibert, Bentr. Königreich Sachsen. 1. Bittau. Stichwahl zwischen Buddeberg, dfr., und Löhner, natlib. 2. Loebau. 3. Baugen. Reich, fons. 4. Dresden rechts der Elbe. Klemm, D. Reichsp. 5. Dresden lints der Elbe. Antisem., und Bebel, Soz. Stichwahl zwischen Hartwig, 6. Dresden- Tharand. Ackermann, fons. 7. Meißen. v. Carlowig, tons. 8. Pirna. Stichwahl zw. Bate, tons., und Eysold, dfr. 9. Freiberg. Meerbach, D. Reichsp. 10. Döbeln. Stichwahl zw. Calberta, tons., und Dr. Braun, deutsch- freifinnig. 11. Grimma. Günther, Dr. Reichsp. 12. Leipzig. Tröndlin, natlib. 13. Leipzig Land. Viereck, Soz. 14. Borna. Dr. Frege, tons. 15. Mittweida. Benzig, natlib. 16. Chemniz. Geiser, Soz. 17. Glauchau. Auer, Soz. 18. Zwickau. Stolle, Soz. 19. Schneeberg. Ebert, kons. 20. Marienberg. Gehlert, natlib. 21. Annaberg. Holzmann, natlib. 22. Auerbach. Stichwahl zw. Niethammer, natlib., u. Kayser, Sozialdem 23. Plauen. Hartmann, fons. Württemberg. 1. Stuttgart. Stichwahl zw. Tritschler, natlib., und Schott, Voltsp. 2. Kannstadt. Veitel, D. Reichsp. 3. Heilbronn. Stichwahl zw. Haerle, Voltsp., u. v. Ellrichhausen, D. Reichsp. 4. Vaihingen Böblingen. v. Neurath, D. Reichsp. 5. Eflingen. v. Lenz, natlib. 6. Reutlingen. Payer, Volksp. 7. Calm. Stälin, D. Reichsp. 8. Oberndorf. v. Dm, D. Reichsp. 2. Saalfeld. Stichwahl zwischen Jerusalem, natlib., und Dr. Witte, dfr. Herzogthum Sachsen- Altenburg. Stichwahl zwischen Wohlfahrt, Deutsche Reichsp., und Herrmann, dfr. Herzogthum Sachsen- Coburg- Gotha. 1. Coburg. Dr. Siemens, dfr. 2. Gotha. Stichwahl zw. Bock, Soz., und Barth, dfr. Herzogthum Anhalt. 1. Deffau- Berbst. Ziegler, natlib. 2. Bernburg. Dechelhäuser, natlib. Fürstenthum Schwarzburg- Rudolstadt. Hoffmann, dfr. P Fürstenthum Schwarzburg- Sondershausen. Stichwahl zw. Wilson, natlib., und Lipke, dfr. Dr. Böttcher, natlib. Blos, Soz. Bürten, dfr. Waldeck. Renß, ältere Linie. Lippe. Schaumburg- Lippe. Schaumburg. Hamspohn, dfr. Lübeck. Stichwahl zw. Fehling, natlib., und Stiller, dfr. Bremen. Meier, natlib. 1. Bebel, Soz. 2. Dieß, Soz. Hamburg. 3. Stichwahl zw. Wörmann, natlib., und Heinzel, Soz. Elsaß Lothringen. Winterer. 1. Thann. 2. Mülhausen. Dollfus, Els. 3. Colmar. Grad. 4. Gebweiler. 5: Rappoldsweiler. 6. Schlettstadt. Lang, Els. 7. Molsheim. Zorn von Bulach. 8. Stadt Straßburg. Kablé. 9. Landkreis Straßburg. Stichwahl zwischen Quirin und Mühleisen. 10. Hagenau. v. Dietrich. 11. Babern. Goldenberg, Els. 12: Saargemünd- Forbach. Januez, Els. 13. Bolchen. v. Wendel, Els. 14. Met. Antoine. 15. Saarburg. Lokales. Untersuchung des des von außerhalb eingeführten Fleisches. Dieser Tage fand auf dem Rathhause eine Konferenz von Deputirten des föniglichen Polizeipräsidiums und des Magistrats, beziehungsweise des Kuratoriums des städtis schen Central Viehhofes, in Betreff der Einführung der Untersuchung des von außerhalb eingeführten frischen Fleisches statt. Kämmerer Runge legte den Entwurf des Regulativs für diese Untersuchung nebst einigen Aenderungen vor, und Gerichtsaffeffor Dr. Eger berichtete über denselben, worauf, der ,, Nat.wesentlichen Punkte ein vollständiges Einverständniß erzielt wurde. Eine weitere Besprechung fand darüber statt, ob die nach dem Schlachthausgeses zulässige Untersuchung des in Restaurationen, Speisewirthschaften u. s. w zur Bereitung von Speisen zur Verwendung kommenden frischen Fleisches stattfinden solle. Es wurde allseitig diese Untersuchung als sehr wünschenswerth anerkannt und soll demzufolge dem Kurato rium des Central- Viehhofes empfohlen werden, den städtischen Behörden diese Untersuchung zur Einführung vorzuschlagen. 9. Balingen. Stichwahl zw. Scharz, dfr., und Burckhardt, 3tg." zufolge, nach eingehender Besprechung in Bezug auf alle natlib. 10. Lorch. v. Wöllwarth, D. Reichsp. 11. Hall. Leemann, natlib. 12. Krailsheim. Mayer, Volksp. 13. Ellwangen. Graf Adelmann, Bentr. 14. Ulm. Fischer. D. Partei. 15. Ehingen. Up, Sentr. 16. Biberach. Graf Neipperg, Zentr 17. Ravensburg. Graf Waldburg Beil, Bentr. Baden. 1. Konstanz. Noppel, natlib. 2. Villingen. v. Hornstein, Bentr. 3. Waldshut. Krafft, natlib. 4. Lörrach. Stichwahl zw. Blankenborn, natlib. u. Pflüger, deutsch- freifinnig. 5. Freiburg. Marbe, Bentr. 6. Lahr- Kreuzing. Sander, natlib. 7. Offenburg. Stichwahl zw. Roßhirt, Zentrum, und Schwarzmann, natlib. 8. Baden- Rastatt. 9. Pforzheim. Klumpp, natlib. 10. Karlsruhe Bruchsal. Stichwahl zw. Arnsperger, natlib. und Gerber, Zentr. 11. Mannheim. 12. Heidelberg. Menzer, kons. 13. Sinsheim. v. Göler. 14. Tauberbischofsheim. v. Buol, Bent. Hessen. 1. Gießen. Buderus, natlib. 2. Friedberg. Stichwahl zw. Görz, natlib. und Heinze, dfr. 3. Alsfeld Lauterbach. Kalle, natlib. 4. Darmstadt- Groß- Gerau. Stichwahl zw. Ulrich- Pfungstedt, natlib., und Müller, Soz. 5. Offenbach. Stichwahl zwischen Liebknecht, Soz., und Schloßmacher, natlib. 6. Bensheim. 7. Worms. Marquardsen, natlib. 8. Alzey- Bingen. Stichwahl zwischen Schauß, natlib. und Bamberger, bfr. 9. Mainz. Stichwahl zw. v. Vollmar, Soz., und Race, Bentr. Großherzogthum Mecklenburg- Schwerin. 1. Hagenow. v. Wrisberg, tons. 2. Schwerin. Stichwahl zw. Herzog Johann Albrecht, kons., und Haupt, natlib. 3. Parchim. Hermes, dfr. 4. Malchin. Graf Malzahn, tons. 5. Rostock. Behm, dfr. 6. Güstrow Reibniz. v. Schlieffen, tons. Großherzogthum Sachsen- Weimar, 1. Weimar. Stichwahl zwischen v. Helldorf, fons., und Ausfeld, bfr. 2. Eisenach. Stichwahl zw. Geibel, natlib., und Paristus, dfr. 3. Neustadt- Jena. Stichwahl zw. Meyer, natlib., und Schönemann, D. Reichsp. Großherzogthum Mecklenburg- Strelit. v. Dergen- Brunn, tons. Großherzogthum Oldenburg, 1. Oldenburg. Niebour, dfr. 2. Barel. Huchting. bfr. 3. Delmenhorst. Graf Galen, Bentr. Herzogthum Braunschweig. 1. Braunschweig- Blankenburg. Stichwahl zw. Blos, Soz., und Rühlemann, natlib. 2. Wolfenbüttel. Römer, natlib. 3. Gandersheim. Stichwahl zw. Baumgarten, dfr. und v. Gramm, D. Reichsp. Herzogthum Sachsen- Meiningen. 1. Meinigen. Beig, nailib. Vom Berliner Pfandbriefinstitut find bis Ende Dkt. 1884 781,500 M. 3% prozentige, 18,591,900 M. 4prozentige, 44,346,000. 4% prozentige und 9,317,700 M. 5prozentige, zufammen 43,037,100 Mt. Pfandbriefe ausgegeben, wovon noch 781,500 M. 3- prozentige, 18,230,100 M. 4prozentige, 34,194,000 M. 4prozentige und 6,568,800 M. 5prozentige, zusammen 59,774,400 M. Pfandbriefe verzinslich find. Es sind zugesichert, aber noch nicht abgehoben 412,200 M. im Laufe des Monats Oktober 1884 angemeldet 3 Grundstücke mit einem Feuerverficherung weithe von 127,500 M. N. Das Konkurrenz- Wettlaufen um die Ehre der Meisterschaft in Deutschland, das am legten Sonntag zwischen dem Lokomotiv- Menschen Achilles Bargofft und den deutschen Schnellläufern Effarius, Nordstern, Fredy, Kremser und Silbon zum Austrag gebracht werden sollte, fonnte in Folge der Be geisterung des ca. 10 000 Stöpfe zählenden Bublikums nicht erledigt werden. Nach den festgestellten Bestimmungen betrug die Distance 24000 Meter, mit anderen Worten 30 Mal um die 800 Meter lange Bahn. In Folge des schönen Wetters beschloß man im Laufe des Nachmittags die 500 Meter lange Bahn in Benutzung zu nehmen, die nun selbstverständlicher Weise 48mal zu durchlaufen gewesen wäre. Das Publikum Schnellläufer Effarius, der sich vor Bargofft in Vorsprung scheint hiervon Nichts gewußt zu haben, denn kaum hatte der Schnellläufer Effarius, der fich vor Bargoffi in Vorsprung befand, die Bahn 30mal durchlaufen, als das Publilum plöt lich die Barrieren durchbrach und in die Bahn hineindrang, um den vermeintlichen Sieger Ettarius hochleben zu lassen. Unter diesen Umständen konnte selbstverständlich keiner von der Jury proflamirt werden und wird daher das Rennen selbstverständlich noch einmal stattfinden müssen. N. Biermaliger Feuer- Alarm gab im Laufe des geftrigen Tages resp. vergangener Nacht unserer Feuerwehr zu fast unausgesetter Thätigkeit Veranlassung. Die erste Meldung traf Nachmittag 4 Uhr aus der Melchiorstraße 31 ein. Es handelte eiferne Gitterthür des Vorderperrons herausgebrochen wurde. Unter den Fahrgästen war eine große Bestürzung entstanden doch ist Niemand verlegt worden. Ein herbeigeeilter Sup mann schrieb den Kutscher der Equipage, dem die Schulb allein trifft, da er ganz unfinnig schnell gefahren war, auf und beseitigte die eingetretene Verkehrsstockung. N. Sturz von der Leiter. Ein beklagenswerther un glücksfall trug sich gestern Nachmittag in der Rosenthalerstraße zu. Ein Laternenanstecker war dort, auf seiner Leiter stehend, mtt dem Bußen einer Straßenlaterne beschäftigt, als ein Vor übergehender aus Unvorsichtigkeit derart gegen die Leiter fie daß dieselbe umfiel und mit demselben zur Erde stürzte. Der Laternenanstecker erlitt bei dem Fall nicht unerhebliche inner liche Verlegungen, daß er nach der nächsten Sanitätswage geschafft werden mußte, wo ihm die erste Hilfe zu Theil wurde. rf. Das schon so oft gerügte Hineinstecken von Nadeln in alte Kleidungsstücke oder Gardinen hatte vo gestern wieder einen bedauerlichen Unglücksfall zur Folge. Dit 21 jährige Tochter der in der Prenzlauerstraße wohnender Familie Sch. war mit dem Waschen einiger Jacken beschäftig als fte plöglich laut aufschrie. Sie hatte sich eine Nähnade die in einer der Jacken geseffen hatte in die Hand gestocher und beim Fortziehen der Hand war die Nadel abgebrochen Das junge Mädchen eilte sofort zu einem Arzte, dem es nad 34 stündiger Arbeit gelang, die Nadel ungefähr 8 ctm. tief als wo fie bineingegangen war, aufzufinden und heraus zuholen. Bu Aus Rache. Auf schlaue Weise wurde in der Nacht vo Freitag eines jener Individuen abgefaßt, welche unsere öffen lichen Schmuckpläge unsicher machen. Vor einiger Zeit wa dem Schriftseter K. auf dem Plaz vor dem Schönhauserth an der Megerstraße seine Cylinderuhr gestohlen worden und er beschloß, fich mit seinem Kollegen M. daranzumachen, einem dieser Park- Piraten" das Handwerk zu legen, diesem Behufe fezte er sich auf eine der in der genannt Bartanlage befindlichen Bänke, und den Kopf auf die red Hand stüßend, stellte er sich schlafend, während der Freund der Nähe zu eventueller Hilfe bereit stand. K. brauchte ni lange zu warten, bis ein beuteluftiger Strolch auf den Lei ging. Nach wenigen Minuten schon hatte ein Individu neben ihm Platz genommen, während ein zweiter, augenschei lich dessen Spießgeselle, in unmittelbarer Nähe blieb. D Situation war für den, der Dinge, die da kommen sollten harrenden Schriftfeger R. ungemein fomisch und nicht ob inneres Behagen beobachtete er mit einem ein fleis wenig geöffneten Auge die Vorbereitungen zu der absichtigten Beraubung. Mehrfach wurde ihm mit der brenne den Bigarre von seinem gefährlichen Nachbar, scheinba als Nederei, ins Gesicht geleuchtet, dann wieder erschien Helfershelfer und stieß den Genoffen an, um ihn zu bedeute erfolgte der Angriff, indem der Rod des scheinbar schlafenbe K. emporgehoben wurde und der annerionsluftige Langfing deffen Uhrtette erfaßte, um die an ihr vermuthete Uhr, die ab selbstverständlich nicht vorhanden war, aus der Tasche ziehen. Darauf ein fester Griff von Seiten des K. und Bogel" war gefangen. Interessant war nun, das Zusamme arbeiten der Gauner zu konstatiren, denn kaum hatte R. noch unter seinem Rod befindliche Hand feines Nachbars griffen, so erschien dessen Komplice, um als scheinbar unbethe figter Buschauer laut zu bezeugen, daß der Festgehaltene g ruhig gesessen und gar nicht daran gedacht hatte, nach Tasche des K. zu greifen. Mittlerweile aber fam M. her mit deffen Hilfe die beiden Gauner nach der nächsten Boli wache transportirt wurden. Gerichts- Zeitung. Dene wird gezäl ausg noch boch bes werd wollt Schäft Der Arbe zu de Sonn hielte 40 Arbei wüns habe es i unbel Bitto zur S lebun wache N einge eines geftör bestän de sa Ungla Merzte N bam müble Sund ben, t fanger berget g feinem alte geschä er abe blieb fich ei a in der in G Bestel wurde a. Dor R etabli A. hat Frau unvere einem falls n ftebelte ten. S fchieder unter Maba Berich Che, fi Der Fr Dftpre gelaufe mittelt, Anzeig b. Berlin Ein Scheusal. Aus Paris, 30. Oktober, wird uns schrieben: Vor den Geschworenen des Drôme- Departemen wurde gestern bei geschlossenen Thüren ein selten scheufliche Fall verhandelt. Am 15. Juni d. J. kam eine zwölffäh Schäferin, Namens Irma Dauvier, des Abends nicht mit ih Heerde nach Hause. Es hatte den ganzen Nachmittag gefti und geregnet und die Mutter fürchtete, das Mädchen fön auf den schroffen Felsen, wo es die Schafe hütete, ausgeglitte und verunglückt sein. Den nächsten Tag machten fich die Na mittags in einem Tannengestrüpp ihre Leiche in einem entid lichen, alle Spuren eines viehischen Verbrechens aufweisend Zustande. Die Kleider waren zerfeßt, die Gurgel durchschnitt der Bauch aufgefchligt und die Haut der Schenkel hing über die Kniee hinab. Buerst glaubte man nicht anders die Schäferin wäre von Wölfen überfallen und angefre worden; allein das unnatürliche Benehmen ihres eigenen barn auf, Irma zu suchen, und fanden gegen vier Uhr diente, führte auf die wahre Spur. Antonie Duvier Nad Br ders, welcher auf einem benachbarten Gehöfte als Anc am 15. Juni, als er seiner Mutter einen Sonntagsbe machte, von dieser den Auftrag erhalten, Jrma im Vorb gehen zur Heimkehr zu rathen, und war volle fteben Stund unterwegs geblieben, während er die Strede in 1 ein ba Dem pr Freien versteht großes auferft Abend Somm 31 Erfolg übertri ist auß Bu die der bel Dperet liebens Dir. G Grünf länger Central Shates reich i fand 1 feierte Brober Sange Auffüh 93 Don 8 haufe blieb a tionsh Stunden bequem hätte zurücklegen können. In dem Geb angekommen, folgte er nicht sogleich dem Rufe zum Ab mad effen, sondern wechselte seine Kleider, wusch seine Hofen Brunnen und regte sein Meffer. Die Nachricht von dem schwinden und dann der Ermordung seiner Schwester auf ihn nicht den geringsten Eindrud; aber als die Genda ihn am 18. Juni einem ersten Verhöre unterzogen, ergrif sogleich darauf die Flucht, wurde jedoch wieder eingeholt. einigem Leugnen gestand er den Mord. Seine Schwe vom Zorn übermannt, zu Boden geworfen nud aus Fund fagte er, wäre ihm unartig begegnet und darauf hätte vor den Vorwürfen der Mutter getödtet. Was er dann Sta et 110 an der Leiche verbrochen, erklärte Dauvier durch den Mun fie so zu entstellen, daß sie aussah, als hätten wilde Thi baran ihren Hunger gestillt. Eine andere Miffethat, über tein Zweifel waltet, wollte er nicht zugeben, obwohl fe eigene Mutter gegen ihn aussagte, fie hätte am Allerheilig tage v. J. ihre Tochter gegen seine Bestialität schüßen mü erkannten, so daß der Unhold nur zu lebenslänglicher arbeit verurtheilt wurde, ist schwer zu begreifen. Vermischtes. Sh fich dort um einen Brand, der Fußboden und Balkenlage Wie nach alledem die Geschworenen auf mildernde Umi einer Kochmaschine betraf. Gleichzeitig wurden andere Abtheilungen nach der alten Schönhauferstraße 20 gerufen, wo in der Wachstuchfabril von Giefe ein Feuer außgefommen war. Die Löschung nahm 1% Stunden in Anspruch. Am Abend gegen 8 Uhr brach in dem Pferdestall des Bierverlegers Schneider auf dem Grundstück, Alte Jakobstraße 15, ein Schadenfeuer aus, die durch den Feuermelder alarmirte Feuerwehr war sofort zur Stelle und konnte, nachdem das Feuer in etwa 1- stündiger Arbeit bewältigt, sofort wieder in ihre Depots abrücken. Das Feuer soll durch achtloses Fortwerfen eines glimmenden Streichholzes entstanden sein. Heute früh 4 Uhr wurden die Löschmannschaften nach der Jägerstraße 25 Lafi Der S durch des G burchic of h innere Wohn Greine überfal und el mittag Den Cynismus der Aerzte kennzeichnet eine Gefchid die wir einem Pariser Blatte entnehmen. Es ist zwei Morgens. Doktor P., den man in aller Eile hat rufen, steht am Kopfende der Kranten. Er untersucht sie gründl und sagt hierauf mit dumpfer Stimme zu der ihn in anaftli Erregung anstarrenden Dame: ,, Gnädige Frau, wenn Sie noch Einiges anzuordnen religiösen Strupeln bewegt sind, auch einen Priester" baba mit b Letter linten werber Buchb Kreuzb und e Berlet Droid Diefelb und a bie B Beide gerufen. In einer dort in der 2. Etage eines Quergebäudes laffen Sie Ihren Notar rufen und wenn Sie etwa noch belegenen Privatwohnung war ein Ballenbrand ausgekommen, der beim Eintreffen der Feuerwehr auch bereits nach der ersten Etage durchgebrannt war. Die Lösch- und AufräumungsArbeiten nahmen die Mannschaften beinahe 2 Stunden in Anspruch. rf. Ein heftiger Zusammenstoß zwischen dem Pferdebahnwagen 64 der Linie Lichtenberg- Moltenmarkt und einer Equipage fand am Sonnabend in der Landsbergerstraße statt. Als der nach dem Mollenmarkt fahrende Wagen von der Kl. Frankfurterstraße in die Landsbergerstraße einbiegen wollte, fam vom Alexanderplat her eine Equipage im vollsten Galopp angefahren, so daß der Kutscher die Pferde nicht mehr zum Stehen bringen konnte. In Folge deffen rannten die Pferde mit solcher Gewalt auf den Pferdebahnwagen los, daß die " Um Gottes Willen, Doktor," ruft die Unglüdliche äußersten Schreden, es ist also aus mit mir?" Fünf Minuten langes Schweigen. Die Krante fällt einer Ohnmacht in die andere. Wie sie die Augen ein Mal öffnet, sagt der Arzt: ric Verloren find Sie keineswegs- ich möchte nur der einzige Narr sein, der um Nichts und wieder Nichts gen Die Mode und die Frauen. Die Franzöfin folgt Mode, wie ein Hund seinem Herrn worden ist.." die Deutsche Blinder seinem Hund. So urtheilte ein französischer vardier. Verantwortlicher Redakteur N. Gronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in BerlinSW. Beuthstraße 2. wie Bo bie in liefert