efets ift d ftag 10 gen. Chr, findet lung fam elcher Dam find. Tag turm über tuirung ei Forftanden anten rufsgeno Februar, Rottbuferft mmlung Gener ft nburg ten zu inftlich u ger Vorfi cr., Aben art, Mill cht. 2. heilmetho ngs bud On er einge Tischle tatt. In und B n noch ei ontag, Annenft e neuer Den S Nr. 28. Dienstag, 3. Februar 1885. II. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das ,, Berliner Boltsblatt schein täglich Morgens außer nach Sonn- und Feftiagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 4 Mart, monatlich 1,35 Mart, wöchentlich 35 3f. Boftabonnement 4 Mart. Einzelne Nr. 5 Bf. Sonntags- Nummer eit illuftr. Beilage 10 f. ( Eingetragen in der Boßzeitungspreisliste für 1885 unter Nr. 746.) Insertionsgebühr beträgt flir bie 8 gespaltene Betitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10 Bf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werben bis 4 tis Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncess Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommes. Redaktion und Expedition Berfin SW., Bimmerstraße 44. Die Dampferfubventionsvorlage it in der That in ein ganz sonderbares Stadium getreten. Wenn man irgend einer Reichstagskommission das Er Grave Prädikat: fleißig ausstellen kann, so kann man es mit Bug und Recht der Dampfersubventionskommission. Dieselbe hat wohl über ein Dugend Sizungen abgehalten und oft r die Benug noch um Mitternacht getagt" oder richtiger genächigt". Mit Aufmerksamkeit und mit sichtlichem Interesse Verschiebe baben sich fast fämmiliche Mitglieder der Kommiffion an den Debatten betheiligt und auch die Bundesrathsmitglieder und nvermitte Kommissarien ließen an Fleiß und Eifer nichts zu wünschen biet und er und übrig. e ordent ie Biele hlreiches ein vor geno welder bends 14 b , in it, daß eden on ificer ufgenomm ter- Bezi Studi g, den e. Lotale détail Wenn man weiter ins Auge faßt, daß die Reichsregies tung besonderen Werth auf die Vorlage gelegt hat und noch immer legt und daß ferner außer der deutsch- freifinnigen Partei keine andere Bartei eine prinzipielle Gegbei der endgiltigen Abstimmung die Vorlage von der Komterin der Vorlage ist, so muß es ungemein befremben, daß miffion abgelehnt worden ist. Das„ Bolksblatt" hat der Vorlage immer sympatisch egenüber gestanden und dieselbe als einen Versuch ange egen, etwas mehr Schwung dem deutschen Handel zu verleihen. brei, Von diesem Standpunkte aus ist es ganz gleich, ob zwei oder eine Linie zunächst in Angriff genommen werden. Wir halten das Lettere sogar für das Bessere. Wenn der Verfuch gelingt, wenn sich eine Linie bewährt, dann ist es wohl selbstverständlich, daß weitere Linien einrichtet werden können. Die Kommiffion hat in ihrer Mehrheit diesen StandPuntt nicht getheilt. Nachdem die Abgeordneten Wörmann und Meyer eine Nunmehr ging die Kommission in der That aus dem Leim. Die Nationalliberalen und Konservativen gingen in ihrem Mißmuth so weit, daß sie, weil sie das Ganze nicht erreichen konnten, nunmehr den angebotenen Theil verschmähten. Für diesen Theil, nämlich für die oftastatische Linie, stimmten fünf Sentrumsleute und die beiden Sozial demokraten, gegen diese Linie stimmten, da die andere nach Afrika, auf welche die Regierung das größte Gewicht legte, schon abgelehnt worden war, die Konservativen, National liberalen und ein Zentrumsmann, ferner aus prinzipieller Gegnerschaft die Deutsch- Freisinnigen. So ist auch nicht ein Stückchen von der ganzen VorTage geblieben. Bum Referenten für das Plenum war, in der Voraussicht, daß die Vorlage in der Kommission im Wesentlichen zur Annahme gelangen würde, der konservative Abgeordnete Nobbe ernannt worden, der aber nach der letzten Abstimmung, also nach der Ablehnung, zurücktrat. Nunmehr erbot sich die freisinnige Partei, welche der Vorlage immer negativ gegenübergestanden hatte, den Referenten zu stellen, der denn auch in der Person des Abgeordneten Brömet gefunden wurde. stellen wird? Für die Annahme der afrikanischen und australischen Linie ist wohl keine Aussicht vorhanden; das Plenum wird hier ebenso stimmen, wie die Kommiffion. In Bezug auf die ostasiatische Linie ist es etwas ana beres. Dieselbe ist vollständig losgelöst von der sogenannten Kolonialpolitit, für sie fönnen somit auch die Gegner der gegenwärtig geplanten Kolonialpolitit, unbekümmert um ihren sonstigen Standpunkt, ihre Stinmen abgeben. Politische Uebersicht. Als eine weise Maßregel fann man den Gefeßentwurf, welcher gegenwärtig dem amerikanischen Repräsentantenhause vorliegt, bezeichnen. Dieser Gefeßentwurf verbietet Ausländern oder solchen Personen, die nicht amerikanische Bürger find, den Erwerb von Ländereien in den Vereinigten Staaten. Die Stims mung im amerikanischen Repräsentantenhause ist für den Ents wuf und wird derfelbe daher höchst wahrscheinlich bald zur Annahme gelangen. Die Motive zu dem Entwurf weisen darauf hin, daß einzelne reiche adelige und nichtadelige Ausländer bereits viele Millionen Afres Land in den Vereinigten Staaten befigen. Dieses Eigenthum nicht hier anfäffiger Fremder so heißt es wörtlich in den Motiven wird mit der Zeit zu einem System der Herrschaft über das Land führen, wie es mit den besten Interessen und den freien Einrich Konservative Blätter, denen sich natürlich auch die nationalliberalen zugefellen, erheben ein großes Geschreitungen der Vereinigten Staaten unvertraglich ist. Der Grund über die Reichsfeinde". Doch wenn der Ausdruck überhaupt einen Sinn hätte, so würden diesmal in der That die Konservativen und Nationalliberalen diesen Titel verdienen. Die afrikanische Linie konnten sie allerdings nicht retten, aber doch die ostasiatische Linie. In ihrer Verbissenheit ging aber den Nationalliberalen ihre so oft von ihnen selbst gerühmte staatsmännische Weisheit" verloren. Es genügte schon, wenn die Nationalliberalen mit dem lage gestimmt hätten, dann wäre doch, wie fich die Herren Beit lang die Interessen Hamburgs resp. Bremens, ihrer Sentrum und den Sozialdemokraten für den Rest der Vors Bateriabte mit einem Eifer vertheidigt hatten, daß man von verschiedenen Seiten persönliche Motive vermuthete; nach so gerne ausdrücken, etwas zu Stande gekommen." dem die genannten Abgeordneten, die als besonders sachverständig gelten, die ihnen nicht konvenirenden Linien mit ben schwärzesten Farben geschildert hatten, trat in der Rommission ein gewisser Umschwung ein und man entschied sich nur für Errichtung einer Linie nach Ostasien. Inzwischen war ein Antrag der sozial- demokratischen Uebrigens eine sonderbare, reichsfeindliche" Koalition das: die Deutsch- Freisinnigen, die Nationalliberalen und die Konservativen! Ob nun auch wohl Entrüstungsversammlungen abgehalten werden?! Damals handelte es sich um Ablehnung von ganzen zu einem solchen System wird heutzutage in breiter Weise gelegt. In den westlichen Staaten und Territorien kommt fährlich eine beträchtliche Anzahl von Einwanderern an, um auf den weiten Befizungen jener fremden Grundherren unter Verträgen, die vor ihrer Abreise nach Amerika geschlossen wurden, Pächter und Hirten zu werden.... Europäische Kapitalisten find durch ihre Habsucht und durch ihren Unters nehmungsgeist veranlaßt worden, viele, vielleicht 1000 Millionen in Aftien amerikanischer Eisenbahnen und Ländereien anzus legen, und der große Theil der letteren wird höchst wahrs scheinlich in nicht allzuferner Beit in Folge der Nichteinlösung das Eigenthum dieser fremden Aktieninhaber werden. Das fommt zu ihren gegenwärtigen fürstlichen Besitzungen also noch binzu. Somit ist es offenkundig, wenn der zur Beit schon vors handene Befit von Ausländern ein von uns nicht bezweifeltes Uebel ist, so fordert das, was in naher Zukunft wahrscheinlich eintreten muß, um es zu verhindern, noch viel gebieterischer das Eingreifen der Gesetzgebung. Dieses angriffsweise vors gehende fremde Kapital beschränkt sich nicht auf die von ihm Rommissionsmitglieder, daß Abgeordnete bei Strafe des 20,000 Mart, die Fürst Bismarck für nothwendig erachtete; erworbenen Ländereien, sondern hat, indem es alle seine Berluftes ihres Mandats weder als Eigenthümer, noch als jezt fordert die Reichsregierung gegen sechs Millionen. Grenzen überschreitet, hunderte von Mellen der öffentlichen Theilhaber einer subventionirten Dampferlinie betheiligt sein, Nachdem die afrikanische und australische Linie abgelehnt thman noch bem Montag Grünftr Ich legitim Berwaltungsrath oder dem Aufsichtsrath einer folchen angehören dürfen, in der ersten Lesung angenommen worben. Wenngleich dieser Antrag in der zweiten Lesung wieder aufgehoben wurde, so waren doch inzwischen die Herren Wörmann und Meyer aus der Kommission aus Vorftan getreten. und B ad ver Inmeldung lamait ianftra 31 Radbrud verboten.] 78 Feuilleton. Gesucht und gefunden. Roman von Dr. Dug. Forseyung.) Hell flangen die Gläser und freudig flang das Hoch. Es war dies ein Feſt, der Liebe und der Freundschaft ichst um geweiht. nd tion dam, 49. ins MK. B. in. zu bereiten. worden sind, beläuft sich die Forderung auf beiläufig drei Millionen 750,000 Mart. Und diese hat die konservativenationalliberale- deutschfreisinnige Koalition dem Fürsten Bismarck gestrichen. Wie der Reichstag sich zu der Frage stellen wird, ist noch unbestimmt. Db er die oftastatische Linie wieder herlang da, starrte ins Leere hinaus und dachte an die Zweck losigkeit seines Daseins. Sein ganzes verfehltes Leben ging an seiner Seele vorüber. Eine Niedergeschlagenheit bemächtigte sich seines Gemüths, die sich am Ende auch auf seinen Körper übertrug. Seine Muskeln und Sehnen wurden schwach und kraftlos. Er verbrachte den größten Theil des Tages in seinem Lehnstuhl oder auf einer Chaise- longue ruhend, und endlich gestaltete sich sein Zustand zu einer wirklich physischen Krankheit. Die Verstimmung seines Gemüths ergriff ben Organismus seines Körpers. Er war ein Mann, der sein Ende nahen fühlte. Domäne antaufen und zur Weide für ungeheure Bichheerden einzäunen laffen, und es hat auf diese Weise die Rechte ehr licher, aber schlichter und niedrig geborener Ansiedler in Frage geftellt." Das ist deutlich gesprochen! Und die amerikanische Regierung handelt gewiß im Interesse des Landes, wenn ste die Erwerbung großer Länderstrecken zu spekulativen Zwecken zu verhindern sucht. Der Grund und Boden wird in Amerika von Jahr zu Jahr werthvoller, diesen Umstand machen sich ,, Der Onkel schläft zuweilen die ganze Nacht nicht," antwortete statt des Kranken Emmy, da dieser beharrlich schwieg, und Alles, was man mit ihm vornahm, gleich giltig geschehen ließ. " Die ganze Nacht nicht?" wiederholte der Arzt, und machte wieder ein nachdenkliches Gesicht, als überlege er, was darunter zu verstehen sei. Vielleicht eine halbe Stunde oder eine Stunde," vers besserte sich Emmy, macht der Onkel wohl die Augen zu; aber sein Schlaf ist unruhig und oft schreckt er empor; ich habe es oft mit Schmerzen beobachtet, wenn ich an seinem Bette wachte." ,, Wir werden die doppelte Dosie Morphium nehmen, dann wird sich der Schlaf mehr einstellen," lautete die tieffinnige Entscheidung des Arztes. Wie ist's mit dem Appetit?" Noch zwei Tage verweilten die Gäfte in Stolzenburg. Man machte Ausflüge in entferntere Gegenden bes Spree waldes, der ja zu den schönsten Laubschaften gehört, deren fich Norddeutschland erfreut; Brand und Killmare wett eiferten darin, ihren Gästen immer neue Ueberraschungen berg tehrte nicht in das Pensionat zurück, sondern begleitete Da kam der Tag der Trennung. Helene von Steinihre Eltern nach Hause. Cordelia mit ihren Elevinnen und Lucie tehrten nach Wildenhain zurück. Sie reiften aber Anzahl Pillen und Mixturen und reiste wieder ab; diesmal nicht allein, Friz Rosenburg begleitete sie, der ja jedem neuen Besuche fand er den Kranken schwächer. Die Ach, ich weiß nicht, wovon er eigentlich eristirt." feinem Dntel einen Besuch zu machen gedachte; nicht den Folge war, daß er die Dosis in seinen Pillen und Mir Besuch eines Verwandten, sondern den Besuch des Arztes. Rodenburg hatte kein Verlangen gehabt, einen Arzt zu fonfultiren. Amberg's freundschaftliche Besorgniß hatte ihm einen solchen dennoch in's Haus geschickt, und zwar ben ihm befreundeten Doktor Lauer aus Neustadt. Der selbe besuchte jede Woche den Patienten, verschrieb eine bei turen verdoppelte, wovon wiederum die Folge war, daß Rillmare aber in Begleitung Brand's reisten am nächsten fich der Zustand noch mehr verschlimmerte. Tage nach Schottland ab. Neunundzwanzigstes Rapitel. Auch heute finden wir den Arzt in Feldau anwesend. Der alte Rodenburg liegt auf seiner Chaise longue in Decken gehüllt; obwohl draußen die Sonne des Nachsommers von Tag zu Tag gesteigert. Er hatte immer seltener sein Die Theilnahmlosigkeit des alten Rodenburg hatte sich eine milde Wärme verbreitete, ist doch in dem Bimmer geheizt. Eine drückende Luft herrschte dort. Vor der ChaiseBimmer verlassen; es zog ihn nicht mehr, seine Felder und Gärten zu sehen. Es verdroß ihn, fröhliche Leute schaffen longue in einem Sessel sigt der Arzt. Reichthum, und sein Reichthum erfreute ihn nicht mehr. lichen; Er hält den Puls des Kranken in der einen, seinen dicken Rohrstock in der anderen Hand und sieht aus, als ob er mit sich ernstlich zu Rathe ginge, über die Kur, die er mit dem Patienten etwa vorzunehmen habe. Emmy steht ihm zur Seite. Der Krante, welcher das Gesicht abgewendet hat, kann sie nicht sehen. Ihre Augen ruhen mit Erwartung, halb Wenig, kaum nennenswerth!" war Emmy's Antwort. Die Schüsseln tommen wieder meist so heraus, wie fie hineingekommen sind. Der Onkel berührt sie kaum.. Hm, ein Kranker bedarf weniger Nahrung als ein Gesunder, mein Fräulein... Machen Sie sich darüber feine Sorge... Zur Stärkung würden kleine Quantitäten Ungarwein gut sein." ,, Geben Sie sich keine Mühe," sagte hier der Kranke, der immer noch das Gesicht abgewendet hatte, mit schwacher Stimme. Meine Kräfte werden sich nicht wieder ersehen; ich fühle, daß sie beständig abnehmen; ich fühle, daß es mit mir zu Ende geht." Mun, so nahe ist's noch nicht," tröstete der Arzt; doch ist's immerhin gut, wenn ein Mensch an sein denkt... Ein verständiger Mann trifft für alle Fälle seine Vorbereitungen." mit Emmy. Himmel, denn der blaue Himmel lächelt nur dem GlückEr hatte fein Verlangen mehr nach dem blauen verließ er sein Zimmer und endlich hatte er sich ganz einer aber war ein Unglücklicher. Immer seltener geschlossen. Niemand, als die zu seiner unmittelbaren lauernd, auf dem Gesichte des Arztes. Endlich läßt dieser in diesem Sinne fortzufahren. Bedienung bestellten Leute und Emmy hatten Zutritt den Buls des Kranken fahren. " Die Mattigkeit hat zugenommen," lautete fein Aus Brütend, in sich gekehrt, saß er Stunden, ja oft Tage spruch. Wie ist's mit dem Schlafe?" Der Arzt wechselte einen Blick des Einverständnisses Diefe winkte, als ob sie den Arzt ermuthigen wollte Sie haben Recht," erwiderte der Rrante, ich muß meine Vorbereitungen treffen... Ja, ja, ich muß über mein Vermögen verfügen." ventionirten Linie das Ergebniß der Spezialabstimmungen. Es ist thatsächlich tabula rasa, das Plenum wird die Verhand lung von Neuem zu beginnen haben, doch wird die Kom misfions- Berathung insofern nicht nuglos gewesen sein, als ste im Einzelnen mancherlei Material zur Beurtheilung der Angelegenheit geliefert hat. Das Stärkeverhältniß der Freunde und Gegner der Vorlage im Plenum dürfte für dieselbe günstiger, als in der Kommission sein, weil in dieser die dem Entwurf geneigten Mitglieder der deutsch freisinnigen Fraktion und die Elsaß Lothringer nicht vertreten waren." Die Zolltarifnovelle wurde in der vorgeftigen Sigung des Bundesraths im Wesentlichen nach den AusschußanMeblzoll auf 6 resp. 8 Mt. festzusetzen. Bezüglich des Bretterzolls( 2 Wit.) wurde die Vorlage wiederhergestellt. Spekulative Geldfürsten zu Nuge und taufen in noch unbes wohnten, weit entlegenen Gegenden Länderstreifen von der Größe eines Fürstenthums an. Diese Länderstieden laffen fte unbenust so lange liegen, bis der mehr und mehr vordringende Einwandererstrom die umliegende Gegend besiedelt und der Bivilafation zugänglich gemacht hat. Dann verkauft der Landfürst entweder sein Land zu 10 und wohl oft hundertfach höherem Preise an die ankommenden Kolonisten oder er vers pachtet dasselbe unter Bedingungen, die ihm eine enorme Rente fichern. Daß sich hieraus ganz abnorme Verhältnisse ents wickeln, liegt auf der Hand. Die Befizer solcher Landstrecken wohnen oft im Ausland, und wenn in Amerika, so doch in den größeren Städten; sie haben auch nicht einen Spatenstich aufträgen angenommen. Diese Anträge gingen u. A. dabin, den Diesem Lande gethan und dennoch trägt ihnen dasselbe goldene Früchte, Früchte, welche von der Mühe und Arbeit Der fich in der Nähe Ansiedelnden herrühren. Und wehe Denjenigen, welche die Raten der Kaufsumme für ein Stück von diesem Lande nicht zur festgesetten Beit hers beischaffen können! Oft genug kommt es vor, daß solch ein fleiner Farmer, nachdem er sich im Schweiß seines Angesichts jahrelang gequält hat, dann deshalb von seinem Befit ver trieben wird! Um aber solche Bustände zu beseitigen, sind noch weitere Maßregeln nothwendig, das geplante Geses genügt durchaus nicht. Die ausländischen Landlords find nicht beffer und nicht schlechter, als wie ihre amerikanischen Kolle gen und gegen lettere richtet sich das Gesetz nicht; sie können nach wie vor den Grund und Boden als Spekulationsobjekt benußen. Den Farmer kann es aber ziemlich gleichgültig sein, ob fie von einem Ausländer oder einem Amerikanergescho ren" werden und daher werden noch radikalere Reformen zur Beseitigung des Uebels nothwendig sein. * * * Die Abänderung des Krankenversicherungsgeseßes wird im neuesten Reichsanzeiger amtlich publizirt. Dieselbe hat folgenden Wortlaut: Mitgliedern solcher bestehenden Hilfskaffen der im§ 75 des Krankenversicherungsgefeßes vom 15. Juni 1883( ReichsGefeßbl. S. 73) bezeichneten Art, welche am 1. Dezember 1884 den daselbst festgesezten Anforderungen noch nicht genügen, aber bereits vor diesem Tage die zur Erfüllung dieser Anforderungen erforderliche Abänderung ihrer Statuten mit dem Antrage auf fernete Bulaffung oder Genehmigung bei der zuständigen Stelle eingebracht haben, ist, sofern fie der Kasse schon vor dem 1. Dezember 1884 angehört haben, der Austritt aus derjenigen Orts, Betriebs( Fabrit), Bau- oder Innungs- Krankenkasse, welcher fie auf Grund des Krankenversicherungsgesetzes vermöge ihrer Beschäftigung angehören, auch im Laufe des Rechnungsjahres und ohne die§§ 19, 63, 72, 73 a. a. D. vorgeschriebene Kündigung zu gestatten, wenn 1) die Hilfskaffe, welcher fie angehören, die fernere Bulaffung oder Genehmigung auf Grund abge änderter Statuten, nach welchen fie den Anforde rungen des§ 75 a. a. D. genügt, bis zum 1. Juli 1885 erwirkt, 2) der Austritt innerhalb vier Wochen nach erfolgter fernerer Bulaffung oder Genehmigung der Kaffe bei der zuständigen Stelle angemeldet wird. Der Austritt ist in diesem Falle mit dem auf die Anmeldung folgenden Bahlungstermine für die Kaffenbeiträge zu gestatten. Die Afrikanische Konferenz trat Sonnabend zu einer Sigung zusammen, in welcher fte Punkt III, ihres Programms, betreffend die fünftigen Befizergreifungen an den Küsten Afritas, in der Fassung der Kommission genehmigte. Damit ist die Aufgabe der Konferenz im Wesentlichen als erfüllt zu betrachten. Es erübrigt nunmehr noch die Feststellung der Schlußakte. Zu diesem Behufe wird die Redaktionskommission ehebaldigst zusammentreten. Nach Vorbereitung des Wortlautes derselben dürften gleichwohl immerhin noch einige Tage lautes derselben dürften gleichwohl immerhin noch einige Tage verstreichen, ehe diese Formalität auch seitens der Konferenz er ledigt und damit der definitive Abschluß dieses in der Geschichte der Diplomatie wie des Völkerrechts gleichbedeutsamen Werkes herbeigeführt sein wird. Bezüglich des Erlaffes eines Sperrgesezes scheinen endgiltige Beschlüsse noch nicht gefaßt zu sein. Die darüber umlaufenden Angaben find mindestens zur Beit, wie man der Magd. 3tg." schreibt, noch mit großer Boificht aufzunehmen. Motive zum Bolltarif find dem Bundesrathe nicht zugegangen, für den Reichstag wird jedoch eine sehr umfangreiche Motivirung ausgearbeitet. Es besteht die Abficht, schnell dem Reichstage die Borlage zugänglich zu machen; vieleicht geschieht dies schon in ben allernächsten Tagen. Es sei hierbei bemerkt, daß auch im Jahre 1879 das neue Bolltarifgefeß zuerst ohne Motive an den Reichstag gelangte, die dann nachgeliefert wurden. Ueber eine Aufsehen erregende Amtsentsegung und Anklage wegen Majestätsbeleidigung wird dem B. T." aus Hamburg folgendes geschrieben: Heute Nachmittig wurde hier in weiteren reisen bekannt, daß Dr. Hugo Toeppen, Lehrer am hiesigen Realgymnaftum, plößlich seines Lehramtes enthoben worden set und einer Anklage wegen Beleidigung Sr. Majestät des Kaisers entgegensehe. Da der gleichen bier selten zu geschehen pflegt, so hat das Ereignis großes Aufiehen erregt. Der Grund und Zusammenhang ist großes Aufiehen erregt. Der Grund und Busammenhang ist folgender: Dr. Toeppen ist seit längerer Zeit Korrespondent der in spanischer Sprache erscheinenden Heilung ,, Diario" in Buenos Ayres, für welche er Briefe aus Deutschland" schreibt. Diese Ayres, für welche er Briefe aus Deutschland" schreibt. Dieſe Deutschland betreffende Korrespondenzen haben, wie es scheint, in der zahlreichen deutschen Kolonie in Buenos- Ayres viel böses Blut gemacht und der daselbst erscheinenden Deutschen La- PlataBeitung" Veranlassung gegeben, Herrn Dr. Toeppen widerholt namentlich zur Mäßigung aufzufordern; derselbe hatte seine Briefe" im Diario unterzeichnet. In der Nummer vom 23. Dezember brachte die ,, Deutsche La- Plata- 8tg." einen fulminanten Artikel gegen Dr. Hugo Toeppen unter der Ueberschrift: Was Herr Dr. Hugo Toeppen aus Hamburg den erstaunten Argentinern über deutsche Zustände berichtet!" Dieser Artikel, welcher in den letten Tagen von hiesigen Blättern auszugsweise denn Alles ließ sich nicht wiedergeben- abgedruckt worden ist, enthält Dinge, welche jetzt hier als gegen die Person des Kaisers gerichtet gelten." Oesterreich- Ungarn. In der letzten Sigung der Dampferfubventions- Kommission des Neichstags wurde zunächst der§ 1 der Vorlage in einer Faffung angenommen, welche nur die oftafiatische Linie bewilligt, dagegen die australische und afrikanische Linie ablehnt.§ 4, welcher die Interessenten an DampfschifffahrtsUnternehmungen von der Mitgliedschaft des Reichstags ausschließt, wurde in zweiter Lesung mit 12 gegen 9 Stimmen In Wien wurde eine zum 1. Februar anberaumte Arabgelehnt. Das veränderte Resultat erklärt sich daraus, beiterversammlung, deren Tagesordnung die Arbeiter und Das Sozialistengefeg" lautete, von der Polizei verboten. Der daß die Abgeordneten Meier( Bremen) und Woermann, welche hatten, 20jährige Eisendreher Thomas Tiefenbacher aus Kärnthen, ins fich hierbei der Abstimmung enthalten zwischen aus der Kommission ausgeschieden und durch zwei welcher der Theilnahme an den jüngst in Wiener Neustadt stattgehabten Dynamitattentaten dringend verdächtig ist, wird andere Nationalliberale ersetzt worden waren, welche nun Steckbrieflich verfolgt, man vermuthet, daß derselbe unter fal gegen den Antrag stimmten. Bei der Schlußabstimschem Paffe sich nach der Schweiz geflüchtet habe.- Die Ges mung wurde jedoch die ganze Vorlage mit 14 gegen 7 Stimmen abgelehnt. Die N. 8." bemerkt zu diesem werbekommission des Herrenhauses genehmigte die ArbeiterBeschluß: Die langwierigen Berathungen der ReichstagsOrdnung mit Einbegriff des Normalarbeitstages Kommission für die Postdampfer Vorlage haben gestern in der vom Abgeordnetenhause beschloffenen Fassung. In Abend mit dem negativen Ergebnis, Betreff der Ausweisung der Czechen aus Dresden melden daß Die dem Kommission Plenum feinen Borschlag czechische Blätter: Ausgewiesen wurden nur zwölf wirklich zu weiß, geendet; denn machen diese Kompromittirte. Bedeutung, Die übergroße Mehrheit der Dresdener daß die Verhandlungen ausgegangen find wie das HornberCzechen bleibt unbehelligt. Die Angabe, die Ausweisung sei aus Konkurrenzrücksichten erfolgt, ist unwahr. ger Schießen", nicht die Bedeutung einer wirklichen Vorwerfung durch die Kommission, hat der, wie wir in der Morgennummer berichteten, gestern Abend gefaßte Beschluß der formellen Ablehnung. Vorher war mit fleiner Mehrheit, ebenso, wie schon in der ersten Lesung, die afrikanische Linie, auch die zuerst genehmigte australische verworfen worden, so daß nur bie oftaftatische übrig blieb, für die auch in der Schlußabstimmung eine Mehrheit votirt hätte; mit dieser allein aber wollten die Freunde der Vorlage sich nicht begnügen, und so verwarfen fte zusammen mit den prinzipiellen Gegnern jeder subventio ,, Thun Sie das, Herr Rodenburg!" redete ihm der Arzt zu. Es wird Sie das Bewußtsein beruhigen, über das, was Sie befizen, disponirt zu haben... Wenn es Gottes Wille ist, Sie schon jetzt zu sich zu rufen, so werden Sie diesen Gang leichter thun, wenn Sie Ihr Haus bestellt haben, wie ein vorsorglicher Mann thun foll." 19 ,, Alles, was ich habe, wird Fremden gehören," sagte Rodenburg. ,, Nicht mein Sohn, nicht meines Bruders Kinder... Fremde... Fremde werden Alles erben!" Warum denn Fremde?" erwiderte der Arzt. ,, Haben Sie nicht Freunde, welche Ihnen näher stehen, als Ihre Verwandten?. Nicht Diejenigen sind uns die Nächsten und sind die würdigsten Erben, welche durch Zufall unsere Verwandten sind, welche mit uns aus einem Blute entsprossen sind, sondern Diejenigen sind unsere Verwandten, welche unserem Herzen am nächsten stehen." Ich werde meine Härte gegen meinen Bruder nicht fühnen können," sagte der Kranke, ohne auf diese Worte des Arztes näher einzugehen. Ich darf es nicht, sie sind Alle fort, fie haben mich Alle verlassen!... Ich stehe allein, sterbe allein.... Nicht mein Sohn, nicht meine Verwandten werden mir die Augen schließen!" Lieber Dntel," sagte Emmy mit sanfter Stimme, in welche sie den Ton der Rührung und des Schmerzes hin einzulegen wußte, betrüben Sie mich nicht mit solchen Reben. Sprechen Sie nicht von Ihrem Tode, ich kann es nicht hören; es bricht mir das Herz, wenn ich Sie so reden höre... D Gott, ich würde es nicht überleben, wenn ich einst ihre Augen schließen müßte; ich würde mir vortommen, als sei ich selbst verwaist, denn ich liebe Sie wie einen Vater! Ach Dnkel, lassen Sie mich Ihre Toch ter sein!" In der Ueberwallung ihrer Gefühle warf sie sich über sein Lager, umschlang seinen Hals und schluchzte laut. Rodenburg war sichtlich bewegt durch die Beweise von Liebe und Anhänglichkeit. Berzeihe mir, liebe Emmy," sagte er, daß ich in Großbritannien. Dem Reuter'schen Bureau wird aus New- York unterm 30. bs. gemeldet, daß unter den Jrländern in St. Louis die Meinung herrscht, daß Cunningham, welcher als angeblicher Urheber der Explosion im Tower verhaftet wurde, dieselbe Person ist, welche vor 2 Jahren unter dem Namen J. Byrne der Dynamitschule" in jener Stadt vorstand. Es wird hinzugefügt, daß ein dortiger Dynamitard behauptet, den Byrne, gefügt, daß ein dortiger Dynamitard behauptet, den Byrne, der früher Sattler war, gekannt zu haben, und daß derselbe meine Worte vielleicht etwas legte, was wie eine Undankbarkeit gegen Dich flang. Du bist ein gutes Kind, ja, ja, Du bist mir treu geblieben, wo sie mich Alle verlassen haben.... Lucie hat den ver= waisten Onkel verlassen; ihr Bruder stößt mich zurück; der Andere, der Lette, ist verschollen; er fennt mich gar nicht und hat mich nicht lieben und nicht haffen gelernt.. ihm bin ich eine ganz gleichgiltige Person... D, o, wie schwer stirbt sich's, wenn man allein stirbt... Verlasse nur Du mich nicht, meine liebe Emmy!" · ,, Niemals, niemals, Dnlel!" betheuerte sie. " Du sollst mich auch dankbar finden," versetzte er. Sieh', ich werde mein Testament machen; Du weißt, ich habe keine Erben." ,, Ac) Onkel, denken Sie nur nicht, daß ich Sie pflege und bei Ihnen bleibe um dieser Erbschaft willen; nur meine Liebe zu Ihnen ist's, die mich an Ihr Krankenbett fesselt." " Ich glaube es Dir, mein Kind. Da haft Dich ja bisher in uneigennügiger Weise um den alten, grämlichen Mann bemüht; ich glaube es Dir, und diese Uneigens nüßigkeit soll belohnt werden... Du und Dein Dntel find die Einzigen, welche mir treu geblieben sind. Ich bin Euch zu Dank verpflichtet, und ich werde Euch banken." GRI fordert, der theilig wer werden nu fuchungssta Markthalle hierdurch a beffere Ueb von andere Fleisches b Friedrichstr bei einer gewissen Gelegenheit sich Gilbert genannt Cunningham beschäftigte fich mit der Anfertigung von Erp stoffen und war der Erfinder eines Planes für die Berstön der öffentlichen Gebäude in London durch eine Bande hundert jungen Männern. Gestern Nachmittags w Gegenstant Gerüchte im Umlauf, daß in Westminster eine widdie Schaffi Verhaftung vorgenommen worden sei. Die Polizeibeh fürzung de lehnt es jedoch ab, diese Gerüchte zu bestätigen. Es scheit würde. daß vor etwa 14 Tagen ein Individuum, welches Goodman nannte, ein Bimmer in Northfireet, Westmin miethete und angab, früher in der Nähe von Notting Hill wohnt zu haben. Er brachte eine große Rifte mit. Im des gestrigen Tages theilte er seiner Wirthin mit, daß afroskopische Absicht habe auszuziehen, da er glaube, ihr Haus werde wacht. Als er darauf ausging, wie man glaubt, um Droschke zu bestellen, wurde er verhaftet und sein Bimm durchsucht; die oben erwähnte Riste wurde mit ihm auf Bolizeibureau geschafft. Der Verdacht hat sich jedoch sp als unbegründet erwiesen. Die Dublin Gazette" brin einen vizelöniglichen Erlaß, der die Birkulation der von D' novan Rossa herausgegebenen Zeitung United Frishman" Friend verbietet, weil dieselbe Artikel enthält, die zu Gewa thaten und Einschüchterung aufreizen.- Einem Telegrammes ist dabe folge wurde ein Mann, welcher bei der Midland- Eisenbahn bekannte X Derby beschäftigt ist, verhaftet unter der Anklage, an eine weiter Dynamit Verschwörung gegen das Stadthaus von Derby eine Banf in einer anderen Grafschaft theilgenommen zu habe Die bei ihm gefundenen Papiere enthüllen eine weit au dehnte Verschwörung.(?) Amerika. ein g. Eit der Stadt Theil des an der Ta noch seiner führung 1 wird jezt zahlreichen dieses Mis nen, als genommen g. Ei Szene, we Spreeftraß Miether B Widerstand Daß er eine griff und r einer nicht Berlegte e Die erforde polizeilicher thres Vian a. De Sch. wurd fannten gef Die in der Legislatur des Staates New- York einged Dynamitbill geht in ihren Strafbestimmungen viel weiter der von Edmunds im Senat eingebrachte Gefeßentwurf elbe untersagt bei noch festzustellenden Strafen den anderen Verl mit Sprengstoffen für die Bernichtung von Leben und Ei thum und erklärt es für ein Verbrechen, Geld oder and Eigenthum für deren Fabrikation, Verkauf, Transport Verwendung für solche Zwecke beizusteuern oder zu verlang Der Entwurf regelt auch den Handel mit Explosionsstoffen irgendwelche Zwecke, indem er anordnet, daß alle damit schäftigten Personen, Käufer oder Verkäufer, einen Erlaub fchein dafür erlangen müssen. Die Bill wird von vielen Yorker Beitungen gebilligt, namentlich die Klausel, welche Aufbringung von Geldern verbietet. Einige Frländer ha dem Senator Riddleberger wegen seiner Opposition g Bayard's Resolution, welche Entrüftung über die Dyna attentate ausdrückt, ihre Anerkennung ausgedrüdi; auch pfing der Genannte Briefe von den irisch amerikanischen einen verschiedener Seftionen, worin ihm für seine Haltung der Angelegenheit gedankt wird. Die Anarchisten spend feiner Handlungsweise ebenfalls Beifall. Parlamentarisches. - Jm Auswärtigen Amte wird, wie man berichtet, Abend das neueste Weißbuch festgestellt; daffe faffe die gesammte Korrespondenz zwischen der deutschen Komptoir i Herrn eine bie Stellu Der Doroth den Orten netes Haus Unbekannt tehrte, th Diener ang leine Su Sch. 10 nahm. B der englischen Regierung über Neu- Guinea und di Woch Und Inval Den Auftra erwarten, Südsee Inseln. In den ersten Tagen der nächsten wird dasselbe im Reistag zur Vertheilung gelangen. In Folge ber Beschlüsse der Budget tommiffiollte Stifte des Reichstages haben sich die einmaligen Ausgaben Militärverwaltung von 25 177 462 D. auf 19 026 113 mäßigt, so daß die für Zwecke der Verwaltungen des Rei heeres, der Marine und der Reichseisenbahnen aufzunehm der Straße Anleihe 38 520 647 M. anstatt 44 671 996. beträgt. Die dritte Berathung des Etats im Reichstage am Freitag, den 6. Februar, ihren Anfang nehmen; eg bur dabei zu erneuter Debatte bezw. Abstimmung über ben besprochenen Posten von 20 000 Mart für eine neue Direfi stelle im Auswärtigen Amte fommen. Dem Abgeordnetenhause ist der Entwurf ein Gesezes, betreffend die Beschaffung von Mitteln für die weiterung und Vervollständigung des Staat bebing Eisenbahnneßes, zugegangen. Es handelt sich um zur Herstellung von Eisenbahnen und die durch diefelbe Vergrößerung des Fahrparts erforderlichen Betrag. Gefor werden insgesammt 60 700 000 Mart, und zwar für Eisenbah bauten nebst Beschaffung von Betriebsmitteln 49 484 000 für Anlage von zweiten Geleisen 5 516 000 Mart, für Ausführungen 5 700 000 Mart. Lokales. B g. Bei der Konfiskation von verdächtigem Fleis auf den hiesigen Wochenmärkten erfolgt nicht sofort eine misfio topische Untersuchung desselben, sondern das beschlagnah Fleisch wird zu diesem Zwecke erst nach dem städtischen tralviehhofe geschafft, von wo es entweder dem Beschlagnahm natürlich, daß dieses Verfahren einen gewissen Zeitaufwand zurückgestellt oder aber der Abdeckerei überwiesen wird. das Mahl zu thun, sondern um eine vertrauliche Unt redung mit dem Arzte ihres Dntels. un cin Das bezeich Ausgang, wartete. Es wurde Tetts im 2 berhaftet worden wa a. Ve furwaareng fchäft fein welche er einem biefe und des feinem eige um ca. 150 N. Jn gangenen Bilbelmft Der Abwes Kindes, B überaus b Bimmer m aufällige S eitig gen im Nebent noch leben bungsverf wieder erh fonnte. Wenn Si zu Stand 11 Sie Erbschaft noch Dnte ein Testa " Wa Bu ihrem großen Verdrußse war derselbe Anfang wenig mittheilsam, ließ sich Alles vortrefflich schmecken u antwortete sehr einsylbig. Erst als sich sein Appetit wenig zu mäßigen begann, wurde er mittheilsamer. ,, Ein schöner Wein," sagte er, indem er schmunze und wenn das eben geleerte Glas vor sich hinstellte.„ Natürlich eilen." Feldau fann man so etwas haben, der Befizer ist steinreicher Mann, der an das Leben gar keine Ansprü macht und jährlich viele Tausende zurücklegt, für weld Die Erben fönnen fi er feine freuen, hm ja, können sich freuen." ein „ Ich nicht auf meinen, autommen Besuch m We sen an. Nachdem er sich ein wenig von der Rebhu ch ftelle Er sah dabei Emmy mit einem eigenthümlichen Gri Bastete aufgethan, fuhr er in derselben gemüthlichen Pla als er m berei fort: обл Fri Sie können sich gratuliren, Fräulein Emmy vielmehr Ihr Dnkel, dena er wird ja ber eigentliche sein; für Sie indessen wird immer noch genug abfalle um Sie zu einer begehrenswerthen Partie zu machen abgesehen von Ihren sonstigen Vorzügen," setzte er, verbessernd hinzu. fid mid " Schmeicheln Sie nicht, Herr Doktor," antworte Emmy schelmisch. Ich glaube Ihrer Versicherung Eine Viertelstunde später faßen Emmy und der eher, als bis ich ardere Anzeichen habe von der Berwi Doktor Bauer allein in dem Gesellschaftszimmer am Frühlichung diefer Hoffnungen." stückstische. Man war in Feldau gaftfrei, und es verstand sich von selbst, daß der Arzt bei seinem Besuche mit besonderer Gastfreundschaft aufgenommen wurde, nicht allein, weil sein Besuch ein so wichtiger, sondern weil Herr Lauer speziell mit Herrn Amberg befreundet war. bel bantba Wollen Sie noch mehr, als die Versicherung Alten, daß er Ihnen für Ihre aufopfernde Pflege sein wird?" Der Alte ist wie ein Rohr im Winde; wenn Anderer dazwischen käme, er würde ihn im Nu umftimm Charlotte tönnen..... Man darf ihn keine Stunde unbeobacht hatte denn aus diesem Grunde das Beste, was die Küche laffen. Sie glauben nicht, wie ich auf der Hut fein mu daß nicht irgend ein fremder Einfluß dazwischen tommt bot, servirt, und die beste Marke der Nothweinvorräthe ihres Herrn aufgesetzt. Herr Doktor Lauer ließ es sich vortrefflich schmecken, während Emmy ihm zur Gesellschaft ein wenig von dem Weine nippte und ein wenig aß. Es war ihr ja nicht um werden Glaub's wohl, glaub's, mein schönes Aber Sie find klug; find flug; Sie Hindernisse zu beseitigen wissen. Rinb all 3hr Dal der alte Fuchs, kann wirklich stolz auf seine Nichte fein bemerkt." Sie bentlich? „ D, entschließe er fich verfcheuch felbft ein Alles wi Ende mi „ Ab baß er Je möglich, Me On wenn Sie ment ma rubigend Nichte Alle verf Herzen. ihn nicht Es schwürde. renanntfordert, der namentlich im Sommer für die Betroffenen nachvon Expl theilig werden fann. Unter den hiesigen Schlächtermeistern Die Berstön werden nun Vorschläge laut, welche die Errichtung von Untere Bande fuchungsstationen in den zu erbauenden Markthallen zum ittags Gegenstande haben. Es läßt sich nicht verkennen, daß durch eine wicht die Schaffung derartiger Einrichtungen eine wesentliche Ab. Bolizeibeh fürzung des heute geübten Verfahrens herbeigeführt werden Da überhaupt jede der in Aussicht genommenen welches Markthallen mehrere Wochenmärkte aufnehmen soll, so würde Westmin hierdurch auch schon für die Beamten der Veterinärpolizei eine tting hill beffere Uebersicht und Kontrole geschaffen werden. Wie wir t. Im Lavon anderer Seite erfahren, soll für die Errichtung einer mis , daß er froskopischen Station für die Untersuchung beschlagrahmten ius werde Fleisches bereits in der städtischen Zentralmarkthalle in der Neuen ibt, um Friedrichstraße Vorsorge getroffen sein. fein Bim g. Eine bequeme Müllabfuhrstätte ist im besten Theile ihm auf der Stadt entstanden und zwar in der Friedrichstadt. Der jedoch sp Theil des zugeschütteten Grünen Grabens beim Durchgange zette" an der Taubenstraße nach dem Hausvoigteiplage zu, welcher er von D noch seiner Verwendung theils durch die bevorstehende Durch Frishman" führung der Tauberstraße, theils durch Bebauung barrt, e zu Bewa wird jetzt zur Ablagerung für Müll, Bauschutt 2c. benußt und elegrammi es ist daber natürlich, daß dieser Straßentheil, der rühmlichst Eisenbah belannte Bullenwinkel, in seinem ohnehin schmutzigen Aussehen ge, an eine weitere Bereicherung erfährt, welche das Mißfallen der n Derby zahlreichen Baffanten täglich hervorruft. Auf eine Abstellung men zu hab dieses Mißstandes wird wohl nicht eher gerechnet werden kön nen, als bis die Durchlegung der Taubenstraße in die Hand genommen worden. weit au bring ein g. Ein trauriges Bild ehelichen Unfriedens bot eine leingebra Szene, welche sich in der Nacht zum Sonntag in dem Hause el weiter Spreeftraße 3 abspielte. Ein im vierten Stock wohnender ntwurf. Miether B. war mit seiner Frau in Streitigkeiten gerathen, in den Laderen Verlauf er sich an seiner Frau vergriff. Als diese ihm t und GiWiderstand entgegenzusetzen versuchte, wurde der Mann so zornig, oder and daß er eine auf dem Tisch stehende brennende Petroleumlampe er insport o griff und mit derselben seine Frau auf den Kopf schlug. Aus zu verlang einer nicht unbedeutenden Kopfwunde start blutend, suchte die onsstoffen Berlegte einen in der Nähe befindlichen Arzt auf, welcher ihr le damit die erforderliche Hilfe au Theil werden ließ. Durch requirirten n Erlaub polizeilichen Beistand wurde später die Frau in die Wohnung I vielen thres Mannes zurückgeführt. I, welche länder ha a. Der alte Schwindel. Der stellungsuchende Hausdiener Sch. wurde am 26. 6. M. in der Passage von einem Unbes Die Dyna Komptoir in der Jägerstraße fomme, er solle daselbst für seinen Se nischen e Haltung en Spend Itet, Daffel eutschen a und ger chften Wo elangen m miffi usgaben 5113 M Des Rei fzunehm rägt. eichstage ; es dir er ben v cue Direli entwurf eine für die G Staat fich um b Di M tebrte, theilte er bie Stellung anzunehmen und ging mit dem Unbekannten nach der Dorotheenstraße und von da nach der Keffelstraße. An beiden Orten begab sich der Unbekannte in ein von ihm bezeich netes Haus und ließ den Sch. vor demselben warten. Als der Unbekannte aus dem Hause in der Kesselstraße zurückdiener angenommen werde, Dem Sch. mit, daß er als Hauser müffe jedoch noch eine leine Summe als Sicherheit hinterlegen, wozu ihm Sch. 10 M. behändigte, die er nach längerem Bögern erst abm. Beide begaben sich darauf nach dem Hause Chauffee und Invalidenstraßen- Ecke, woselbst der Unbekannte dem Sch. den Auftrag ertheilte, den Kutscher seines neuen Brodherrn zu warten, der mit einem Wagen kommen würde, und ihm helfen ollte Stiften abzuladen. Hierauf begab fich der Unbekannte in Das bezeichnete Edhaus und er verschwand durch den zweiten Ausgang, während Sch. lange Zeit vergeblich auf den Kuischer wartete. Der Geprellte traf nun gestern den Schwindler auf Der Straße und ließ ihn von einem Schußmann festnehmen. Es wurde in ihm der frühere Koch Freese ermittelt, der be es im August vor. Jahres wegen eines ähnlichen Betruges berhaftet und mit sechswöchentlicher Gefängnisstrafe belegt worden war. a. Verhaftet. Der in einem hiesigen größeren Manufak furwaarengeschäft beschäftigte Kommis L. bat fortgesezt im Ge schäft seines Prinzipals Diebstähle an Leinenwaaren verübt, welche er bei Pfandleihern versetzte. Eine Haussuchung bei einem diefer Händler führte zur Ermittelung dieser Diebstähle und des Thäters, welcher festgenommen wurde. L. hatte nach um ca. 150. geschädigt. | reits durch Hausbewohner beseitigt war, ohne in Thätigkeit zu reits durch Hausbewohner beseitigt war, ohne in Thätigkeit zu treten, wieder abrüden. N. Zwei Selbstmorde werden uns vom Sonnabend resp. Sonntag gemeldet. Ein in der Dresdenerstraße wohnender Restaurateur H. machte am Sonnabend in seiner Privatwoh nung seinem Leben durch Gift ein Ende. Allem Anschein nach hat der Unglückliche fich zur Ausführung der That einer Quantität Gyantali bedient. Die Leiche ist behufs gerichtlicher Dbbuktion nach der Morgue geschafft worden. Ueber die Verans laffung zur That war etwas Bestimmtes noch nicht zu ermitteln. Am Sonntag früb wurde ein in Moabit wohnender Arbeiter St. in seiner Wohnung erhängt gefunden. Angestellte Belebungsversuche hatten kein Resultat. Das Motiv zur That sollen hier Nahrungssorgen gewesen sein.( Siehe die Taus fende, die nach Spanien geben.) Die Leiche ist ebenfalls in das Obduktionshaus eingeliefert worden. Gerichts- Zeitung. vorigen Jahres, welche erst im Oktober zur Anzeige gebracht Eine Majestätsbeleidigung aus dem Frühjahr worden ist, gelangte gestern vor der vierten Straftammer hiesigen Landgerichts I. zur Verhandlung. Der Angeklagte ist der bisher völlig unbestrafte Drechsler Moucht. Nach der von dem Barbier Heinrich Unma eingereichten Denunziation, welche durch die Aussage des Bierverlegers Johann Janisch unterstügt wird, hat der Angeklagte am 30. Mai v. Js. im Laden bes Uyma, als dieser sich mit Janisch verabredete, zur großen Parade zu gehen, um einmal wieder unsern Kaiser zu sehen, etma geäußert: Sch begreife garnicht, wie Jemand nach der Parade gehen kann. Als ich vor einigen Jahren auch einmal auf der Parade gewesen bin, war ich von einem PolizeiLieutenant sehr schroff behandelt und von meinem Plate fortgewiesen worden, weil ich vor Dem vorbeifahrenden vorbeifahrenden Kaiser den Hut nicht gezogen hatte." Auf den Einwurf des Janisch, daß vor unserm Kaiser doch Jeder den Hut abnehmen könne und daß es, dies nicht zu thun, eine Flegelei sei, soll der Angeklagte eine geringschäßende Aeußerung gegen den Kaiser gethan haben. Der Angeklagte stellt dieselbe entschieden in Abrede und behauptete, daß die beiden Belastungszeugen aus Feindschaft ihm dieselbe andichteten. Uyma habe ihn denunzirt, weil er sich eingebildet habe, von ihm megen Vertriebs sächsischer Loose angezeigt worden zu sein, und Janisch sei dessen bester Freund. Der Letztere stellt dies eidlich in Abrede und erklärt jogar, daß die Denunziation des Uyma ihn sehr unangenehm berührt habe. Der Staatsanwalt beantragte vier Monate, der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten zum niedrigsten Strafmaß von zwei Monaten Gefängniß. Unter der Antlage der öffentlichen Beleidigung des Polizei- Präsidenten v. Madai erschien gestern der Drechslergeselle Julius Mar Oskar Müller vor den Schranken der vierten Straffammer biefigen Landgerichts I. In der am 7. September v. J. im Königstädtischen Kasino stattgehabten Versammlung der Drechsler und Berufsgenoffen hielt der Angeklagte einen Vortrag über das Strankenkassengefet, in welchem er die Stellungnahme der Aufsichtsbehörden den eingeschriebenen freien Hilfskaffen gegenüber einer absprechenden Kritik unterzog. Nach dem Bericht des überwachenden Polizeilieutenants Neumann habe der Angeflagte an die Mittheilung, daß das eingereichte Statut der freien Hilfskaffe nicht genehmigt worden sei, die Bemerkung geknüpft, daß man hieran deutlich das Chikanöfe der Aufsichtsbehörde gegen die Gegner der Ortskaffen erblicken könne. Am Schluffe habe der Angeklagte geäußert: Dieses Chilaniren von den Vertretern der Aufsichtsbehörde geschieht doch nur, um den Ortskaffen Zeit zu ihrer Konsolidirung an laffen." Der Angeklagte vermag fich der Aeußerungen, der er fich bedient, nicht mehr zu erinnern, die Absicht, irgend Jemand zu beleidi gen, habe ihm fern gelegen. Der Staatsanwalt erkennt an, daß der Angeklagte berechtigte Interessen vertreten habe, er sei aber in der Form über das znlässige Maß hinausgegangen und müsse deshalb bestraft werden. Als Strafe bringe er 50 M. ev. 10 Tage Gefängniß in Vorschlag. Rechtsanwalt elbe bebing leinem eigenen Geständniß in sechs Diebstahlsfällen die Firma derselbe bei seinen Angriffen gar nicht an den Polizeipräsidenten Before Eisenbah 4000 War t, für leif ine misti Schlagna Otischen Be lagnabm wird. taufwand iche Unt Se Anfan meden un Appetit ter. hmunzel Ratürlig Ber ift e Ansprü für weld önnen fid chen Gri cin N. In großer Erftidungsgefahr schwebte in der ver gangenen Nacht das zirka 4 Jahr alte Töchterchen eines in der Wilhelmstraße Nr. 2 wohnenden Buchbinders P. Während Kompetenzgefeß der Polizeipräsident für die Stadt Berlin die v. Maddai gedacht habe. Der Gerichtshof erkannte aber dem Antrage des Staatsanwalts entsprechend und wies den Einwand des Vertheidigers mit dem Hinweis zurück, daß nach dem zuständige Aufsichtsbehörde repräsentire. Der durch Explosion von Feuerrwerkskörpern im Hause Echwedterstraße 28 vorgekommene schwere Unglücksfall beschäf tigte gestern in der Straffache gegen den Feuerwerker Karl der Abwesenheit der Eltern hatten sich im Schlafzimmer des Rindes, Bapier und Lappen, die hinter einem Dien lagen, unter überaus heftiger Qualmentwickelung entzündet und das ganze Bimmer mit einem erstickenden Rauch angefüllt. Durch die aufällige Rückkunft der Eltern wurde das Feuer noch recht- Friedrich Wilhelm Callwig wegen fahrlässiger Tödtung, fahrzeitig genug entdeckt, um, nachdem die Feuerwehr durch den im Nebenhause befindlichen Feuermelder alarmirt, das Kind fahrlässiger Brandstiftung und unbefugter Anlage einer Feuernoch lebend ins Freie zu schaffen. Sofort angestellte Bele bungsversuche hatten das Resultat, daß das Kind fich bald wieder erholte und in ärztliche Behandlung gegeben werden fonnte. Die Feuerwehr selbst konnte, da die Feuersgefahr be- Jahres den 15 jährigen Knaben Louis Meyer zur Verrichtung Wenn Sie nicht wären, wer weiß, ob's mit der Erbschaft und betrogen, so überkommt ihn stets die Reue, sie aus zu Stande gekommen wäre." . Erbschaft schon befäßen " Sie sprechen gerade so, Herr Doktor, als ob wir die Sie vergessen, daß bis jetzt noch Dnkel Rodenburg lebt, ja, baß noch gar nicht einmal ein Testament gemacht ist." " eilen." Was das letztere betrifft, so wird das bald geschehen, und wenn Sie ihm ein wenig zureden, so wird er sich bewerkerei die zweite Straftammer hiesigen Landgerichts I. Der Angeklagte batte den Boden des gedachten Hauses zur Fabridem Hause vertrieben zu haben.... Wenn einer seiner Neffen käme, selbst der, der ihm offene Feindschaft erklärt hat, der Doktor Frizz Rodenburg, er würde ihm Alles ver zeihen und würde ihm sein Erbtheil ohne Weiteres ver schreiben; eben so dem jüngsten Neffen, den er noch gar nicht fennt, und von dem man gar nichts weiß, als daß er auf Abenteuer in die Welt gezogen ist... nur weil der Alte meint, dadurch sein Gewissen zu beruhigen. Ich darf, wie Sie begreifen, aus Klugheitsrücksichten nicht auf das Testament brängen. Ich würde vielmehr meinen, daß es Ihnen besser anstände, darauf zurückzukommen, wenn Sie dem Onkel Rodenburg wieder Ihren Sie ihm erweisen." Besuch machen." Werde auch nicht ermangeln, mein schönes Kind! = Rebhuch stelle ihm seinen Zustand immer etwas schlimmer vor, chen Bla my, обл tliche Gr 8 abfalle cachen te er, nigh antworte r Verwi rung erung ge bant wenn umftimm мБеоБафия fein muk tommt es Rin erden الله Gr Dal Richte fe be als bemertt." er wirklich ist. Sie haben dies auch heute wieder Sie halten also feinen Bustand für gar nicht beAlles wiederfinden -bentlich?" D, das sage ich nicht!... Wenn der Alte sich entschließen würde, das Krankenzimmer zu verlassen, wenn fich zerstreuen würde, überhaupt seine Melancholie zu verscheuchen suchte so würden sich seine Kräfte ganz von felbft einstellen; es würde sich Schlaf, Ruhe und Appetit, Ende mit Riesenschritten entgegen." So aber geht er natürlich seinem ,, Aber es tönnte wohl noch lange währen?" daß er den Herbst nicht mehr erlebt, es ist aber auch " Je nachdem, Fräulein Amberg! Es ist möglich, möglich, daß er noch bis zum nächsten Frühjahr aushält. Mehr aber gebe ich ihm nicht." ,, Ontel Amberg würde Ihnen gewiß sehr dankbar sein, ment machte; denn sehen Sie, es ist in der That beun" Ich denke, ich hab's ihm gut genug gesagt, daß die Verwandtschaft nicht in der Abstammung liegt, die ja zufällig ist, sondern in der Freundschaft, in der Liebe, die " Das war sehr schön von Ihnen, Herr Doktor! Es hat auch gewirkt. Aber glauben Sie mir, es wirkt nicht auf lange; ich lenne den Alten. Das gegen seine Ver wandten begangene Unrecht peinigt ihn unaufhörlich. Er hat einmal die Marotte, daß er sein Gewissen beruhigen muß, dadurch, daß er seine Berwandten etwas von seinem Erbe zukommen läßt." Sie find flug genug, um sein Gewissen durch andere Mittel beruhigen zu können." ,, Das thue ich auch; aber glauben Sie mir, Herr Doktor, ich habe dabei einen sehr schweren Stand, denn Sie begreifen wohl, daß ich eine offene Agitation gegen die Verwandten gar nicht betreiben kann, denn der Alte ist mißtrauisch; er würde am Ende auch gegen mich mißtrauisch werden... Ich muß ganz unmerklich, ganz vorfichtig gegen fie agitiren und für unsere eigene Sache wirken, damit ich ja nicht, auch nur seinen leiseften Zweifel errege." Nur Muth und Geduld!" tröstete fie der Doktor. Noch ein Paar Monate, dann ist's zu Ende. Sie ruhigend, daß er immer auf seine Pflichten gegen seine ein Mädchen, hübsch, klug und reich, die hat das AusNichte und feine Reffen zurückkommt Alle verstoßen und vertrieben hat, sie liegen ihm doch am Wenn er auch | fleiner Handreichungen angenommen. Am Nachmittag um 2 Uhr des 11.Oktober war der Angeklagte im Begriff, nach einge nommenem Mittagsmahl sich mit seinem Gehilfen auf den Boden zu begeben, um die unterbrochenen Arbeiten fort zusetzen. In diesem Augenblick trat aber eine kurze Behinderung ein, und er sandte den jungen Burschen voraus. Wenige Minuten darauf erschreckte eine furchtbare Detonation die Be wohner der Schwebterstraße und der Nachbarstraßen.. Dies selbe ist durch eine Explosion der auf dem Boden lagernden 40 Rafeten, in deren Verfolg das ganze Dach in die Luft ge schleudert wurde, hervorgerufen worden. Die Ursache der ſelben ist zwar nicht bekannt geworden, wahrscheinlich ist es aber, daß der unerfahrene junge Mensch, der hierbet den Erstickungstod gefunden, irgend einen Unfug mit Entzünden von Bulver getrieben bat. Durch das Herabfallen der Dachziegeln wurden Frau Maurer Feuer, ein Fräulein Herrmann und das Kind des Pferdebahnkutschers Bunger mehr oder weniger erheblich verlegt. Der Angeklagte wird für diesen erschütternden Unfall verantwortlich gemacht, indem er ohne jede Sicherheitsmaßregel so große Mengen Zündstoffe auf dem Boden anhäufte, und den jungen uner fahrenen Burschen ohne Aufsicht hinaufgehen ließ. Der Ge richtshof verurtheilte den Angeklagten nach dem Antrage des Staatsanwalts zu sechs Monaten Gefängniß und 100 Mart event. 10 Tagen Haft. Soziales und Arbeiterbewegung. Der Pariser Gemeinderath wird sich demnächst mit der sozialen Frage zu befaffen haben. Die Arbeiter haben eine Betition an denselben gerichtet und Gemeinderath Vaillant unterbreitet auf Grund derselben folgende Bocschläge der hauptstädtischen Vertretung: 1) Die tägliche Arbeitszeit bei allen städtischen Arbeiten, wird auf 8 Stunden herabgesezt und das Feilschen um den Preis untersagt; 2) der amtliche Tarif soll streng zur Geltung gelangen; 3) die Pariser Bauten sollen sogleich in Angriff genommen werden; 4) es wird ein permanenter Arbeitsausschuß gebildet; 5) wird ein Enquêtes Ausschuß eingesetzt, der nach den Uebelthaten und Gefahren der Polizeipräfettur forschen und die Mittel zur schleunigen Aufhebung derselben beantragen soll; 6) ein Kredit von 50 Millionen wird den Pariser Arbeiter- Syndikaten zur Verfügung gestellt und das Parlament möge diese Beschlüsse zu ben seinigen machen, um ihre Durchführung und die auf die Miether bezüglichen Maßregeln zu ermöglichen. Die unmenschliche Ausbeutung fleiner Knaben im Kaminfegergewerbe ist uns aus früheren englischen Enqueten bekannt. In Südtirol blüht heute eine andere, nicht minder verderbliche Art der Ausbeutung, über die Herr J. Ecler neulich im Tiroler Boten" schrieb: ,, Wenn die Zeit der Traubenlese vorüber, da schnüren auch die Spazzacamini in Südtirol ihr mageres Ränzlein und treten thre jährliche Wanderschaft an. Die Kaminfegerei gehört eben auch im Etschlande wie in Jialien zu den fahrenden Gewerben. Die Bewohner ganzer Ortschaften, vorzüglich des Nonsthales, leben, wenigstens Die Wintermonate hindurch Don deren Erträgnisse. Wie, darf man allerdings nicht fragen. Es wäre gegen diesen Erwerb nichts einzuwenden, wenn er nicht die düstere Reversseite hätte, daß in erster Linie Knaben, ja Kinder dazu verwendet werden. Die Erwachsenen führen das Geschäft, affordiren mit den Parteien und treffen die ers forderlichen Anordnungen; ihre eigentlichen Werkzeuge aber find neun bis vierzehnjährige Knaben. Je kleiner und schmächtiger, desto lieber, da ste auch um so leichter die engen Kaminleitungen hinaufklettern können. Es ist keine leichte Arbeit, welche die armen Burschen verrichten müssen; die Rauchfänge find hoch und die Luft in denselben erstickend. Immerhin ist aber ihr Los noch erträglich, so lange fte auf ihrer Wanderschaft vom eigenen Vater oder einem nahen Verwandten begleitet werden; bemitleidenswerth jedoch wird cs, wenn sie in die Hände eines fremden, gewiffenlosen Führers, des Badrone", fallen. Und gewiffenlos sind ste bei nabe alle. Mit den wenigen Silberlingen, die sie den Angehörigen des Knaben als Handgeld geben, glauben fte das Recht erworben zu haben, denselben auf die schlechteste Weise behandeln zu können. Gleich einem Hunde erhält er mehr Schläge als Biffen, für seinen Herrn muß er sich die Füße wund laufen, bis zur Entkräftung arbeiten und, wenn es nichts anderes mehr zu thun giebt- betteln. Hat ihn der Padrone ganz ausgenügt, so läßt er ihn irgendwo tief in Italien im Stiche, wenn ihm der gequälte Junge nicht schon früher emlaufen ist. Ausweislos und verlassen steht dann der arme Spazzacamino da, ohne einen Soldo in der Tasche, ohne zu wissen, wohin er sich wenden soll. So bleibt ihm nichts übrig, als jammernd in den Straßen der fremden Stadt, um milde Unterstügungen zu flehen, bis er endlich von einem Questurin( Polizeimann) aufgegriffen, einige Tage in den Arrest gesteckt und schließlich an die österreichische Grenze im 3wangswege befördert wird. Es ist ein Jammer, die armen Bursche zu sehen, wie sie in ihren zerfesten, rußgetünchten Bwilchkleidern, meist ohne Kopf- und Fußbedeckung, ausgehun" 1 von ihr. Emmy trug ihm viele Grüße an ihren Dafel Amberg auf, und bat ihn, demselben besonders an's Herz zu legen, daß er im entscheidenden Augenblick, wenn's nämlich an's Testamentmachen ginge, ja auf dem Posten sein möge... daß noch die größte Klugheit und Vorsicht nöthig sei. Sie find allzu ängstlich, mein liebes Kind, ermahnte sie der Doktor. Ich wette die letzten Haare meines Ropfes darauf, daß noch ehe drei Monate vergehen, alles in Ordnung ist, wie Sie es wünschen." ,, Gott gebe, daß Sie ein guter Prophet find!" antwortete Emmy lächelnd. Der Doktor ging hinaus. Vor der Thür stand der Wagen, der ihn bis zur nächsten Eisenbahnstation bringea sollte. Dreißigstes Rapitel. Doktor Lauer fonnte den Wagen nicht sogleich be steigen, denn als er den Fuß auf den Tritt feßen wollte, erscholl eine Stimme unter dem Wagen heraus: ,, Noch einen Augenblick, Herr Doktor, ich bin gleich fertig!" " Was Teufel ist denn da los?" fragte der Doktor. " Es ist der Stellmacher," erklärte der Kutscher sich rückwärts wendend. Er meinte, daß an dem Wagen noch ein Paar Schrauben fest gezogen werden müßten, weil wir sonst am Ende unterwegs Unglück hätten." Das würde auch ohne Zweifel geschehen," antwortete die Stimme unter dem Wagen heraus. Sie würden keine viertel Meile fahren, so wäre die Feder los, und der Kasten läge auf der Achse." Hätte das nicht früher besorgt werden können?" find dann reiche Erbin, Fräulein Emmy, und suchen fich lässigkeit. Nichts in Dronung hier; ſeit Brand nicht mehr ben besten Mann aus, der nur zu finden ist.. Ja, ja, suchen unter den Männern; ich gratulire Ihnen zum Voraus." ihn nicht unablässig daran erinnert, daß sie ihn getäuscht schüttelte Emmy herzlich die Hand, und verabschiedete sich Er leerte jegt den Nest der Flasche mit großem Behagen, da ist, machen sie hier im Hause, was sie wollen. Reinec arbeitet mehr, als er Lust hat." Nur ruhig, Johann," erwiderte die Stimme unter dem Wagen... ,, Stellt Euch nur nicht, als ob Ihr es anders machtet. ( Fortsetzung folgt.) gert, mit Frostbeulen an Händen und Füßen aus Rom, Flo renz, Turin und Mailand ankommen und, zähneklappernd vor Rälte, taum ihren Namen auszusprechen vermögen. Von Seite der politischen Behörden wird zwar möglichst darauf hingewirkt, wenigstens die schulpflichtigen Knaben in der Heimath zurück zubalten, aber die Familie, der fie angehören, ist zu groß, fte bat teinen Plat, teinen Löffel mehr für fte. Man muß für bie Geschwister hart genug sorgen, die noch auf der Erde herumfriechen, der Junge, der seine Beine brauchen kann, muß selbst auswärts sein Brot verdienen. Der Südtiroler Spazzacamino ist der beklagenswerthe Savoyard Desterreichs, die Noth treibt ihn in weite Fremde." In der Zuckerindustrie kriselt es ganz gewaltig. Wie der B.- 8." aus Sachsen mitgetheilt wird, hat die Buckerfabrik Zrobit bei Könnern liquidirt, in der Zuckerfabrik Gröbzig wird nicht mehr gearbeitet und die Buckerfabrik Desse in Friedeburg a. S. hat fallirt. Dadurch leiden die bei könnern gelegenen Kohlenbergwerke in bedeutendem Maße, da von denselben die genannten drei Fabriken ihre Kohlen früher entnommen haben. Da nun nach jenen Gegenden noch keine Eisenbahn führt, so find die Kohlenwerke auf den heimischen Konsum angewiesen, weil die Fracht nach entfernteren Absatzgebieten zu theuer wird. Die Lage der Arbeiter ist deshalb jezt eine trostlose. Aus vers schiedenen Orten wird auch schon gemeldet, daß verschiedene größere Rittergüter und Domänen, auch eine Anzahl bäuerlicher Grundbefizer beschlossen haben, für dieses Jahr bis auf weiteres Den Rübenbau gänzlich einzustellen. nur in geschloffenem Vorgehen liegt die Garantie für ein glüdliches Gelingen. Bethätigt Euren Willen, festzustehen zur allgemeinen guten Sache durch Euer Erscheinen am Dienstag, den 3. Februar in Sanssouci. Der Vorsitzende der Lohnkommission ist Große, Fürstenstraße 11. Der Kafftrer E. Möhring wohnt Dranienstraße 14a. Mr. 28 ftellten. Ersterer betonte besonders: Man hätte doch ei Versammlung sämmtlicher Dachdecker Berlins einberufen, un bie Majorität entscheiden lassen sollen, für welche Kaffe fie fi entschließe, und da, wie aus früheren Versammlungen zu sehen, zum mindesten dreiviertel der Dachdeckergesellen für di freien Hilfskaffen feien, so hätten die Meister, wenn sie be Majoritäten zustimmten, zur Aufrechterhaltung des Frieben zwischen Meister und Gesellen, wie zum Wohle derselben me beigetragen, als durch das eine Drittheil Beitrag, welches f angeblich zur Ortskaffe leisten werden. Im übrigen wü der Vorstand der zentralisirten freien Hilfskaffe der Dachbed Deutschlands um der Humanität der Innungsmeister fein Schranken zu setzen, dieses eine Drittheil der Meister f ihre Gesellen auch für die Hilfskaffe nicht zurückweifen. Auß dem sei ein Bestehen von zwei Dachdeckerlassen in Berlin ni gut möglich bei der geringen Personenzahl, und da die Hilf faffe vom ersten Tage des Beitritts ab, ihre Mitglieder in Falle der Erkrankung unterstüße, die Ortskaffe jedoch erst na Ablauf von 6 Wochen, so werden die Dachdecker Berlins, Drudschrifte dieses auch die Bahl der Mitglieder der Hilfskaffe beweise, berichtzeit Meistern sowie dem Vorstand der alten Innungstaffe alle und Redakti überlassen. Nach kurzer Erwiderung des 2. Obermeisters schlofoten worde derselbe, ohne daß die Versammelten einen Beschluß faffe konnten, die Versammlung. An die Schuhmacher Berlins. Kollegen! Durch den Bentral- Unterstügungsverein deutscher Schuhmacher ist uns eine Bentralisation für Nord und Süd, für Oft und Weft unseres Vaterlandes geschaffen, und wer die Nothwendigkeit einer solchen erkennt, deffen Pflicht ist es in erster Reihe, dafür ein zutreten, die Vereinigung groß und lebensfähig zu machen. Der Anfang ist gemacht. In etwa 50 der größeren Städte hat fich die Kollegenschaft als Lokalvereinigung der Bentrali fation eingereiht und auch der biefige Fachverein hat, in richtiger Erkenntniß der Nothwendigkeit derselben, sich aufgelöst und den Anschluß an den Unterstügungsverein proflamirt; sorgen wir nun dafür, daß Berlin, als Hauptstadt des deutschen Reiches, bald die größte Filiale hat. Der Verein bietet außer der Wahrung der materiellen und geistigen Inter. effen seinen Mitgliedern Reiseunterſtügung für die jüngeren und Unterstüßung bei Arbeitslosigkeit für die ansässigen Kollegen. Diese Bestimmungen gelten auch von Strikes und nur dann fann ein solcher für uns Schuhmacher von Erfolg sein, wenn bei Ausbruch eines solchen die jüngeren Kollegen abreisen und dadurch den ansässigen der Kampf erleichtert wird; ebenso ist durch die bewußte solidarische Zusammenge hörigkeit der Kollegenschaft Deutschlands, der dann die Unterstützung der Strikenden Pflicht ist, der Sieg gewiß. Hamburg. Neue Arbeiterentlassungen. Nach dem schon im Monat Dktober und November 25 Mann wegen Arbeitsmangel aus der Dampf- Buderfiederei von 1848( St. Pauli) entlassen wurden, find am legten Sonnabend ebendafelbft abermals 16 Mann entlassen, und hat es dieses Mal fast lauter Familienväter betroffen, welche schon 8 bis 12 Jahre und länger in der Fabrik in grade nicht beneidenswerther Art ihr Brot verdienten. Die Fabrikation von Hutzucker( Broden) hat die Fabrik gänzlich eingestellt. Vereine und Versammlungen. M. Der Arbeiter- Bezirksverein der Friedrichstadt hielt am Donnerstag, den 29. v. Mts., in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenftr. 77/79, eine Generalversammlung ab. Nach dem der Vorfißende, Herr Pfeiffer, einen kurzen Bericht über das verfloffene Quartal gegeben, erstattete der Kassirer, Herr Arnold, den Kaffenbericht vom legten Quartal, woraus fich eraab, daß beim Abschluß deffelben ein Kaffenbestand von 8,30 Mt. vorhanden ist; Da die Richtigkeit des Bestandes seitens der Revisoren bestätigt wurde, ertheilte der Vorsitzende dem Kafftrer die Decharge. Hierauf wurde zur Neuwahl des Vorstandes geschritten. Es wurden mit großer Majorität folgende Herren in den Vorstand gewählt: Pfeiffer, 1. Borfißender; Pape, 2. Vorfizender; Jacob, 1. Schriftfübrer; Lewin, 2. Schriftführer; Arnold, 1. Kassirer; Höppner, 2. Kaffirer; Weiß, Locamp und Mengler, Beißiger. Als Revisoren wurden folgende Herren gewählt: Nemis, Reserau und Müller. In Rußland ergreift die Arbeiterbewegung immer weitere Kreise. So bringt über die Bewegung um Moskau herum der Golos Moskwy" folgende Nachrichten. In der bet Sujewo belegenen Fabrit( Podgornaja Manufaktura) der Gebrüder Simin verlangen die Arbeiter Lohnerhöhung. Aus Sserpuchow wird gemeldet, daß auf die dortigen Fabrikanten die Unordnungen auf der Woßnessensti- Manufaktur und der Fabrik von Sawwa Morosow einen sehr entmutbigenden Einbruck gemacht haben. Ueberall sucht man die Produktion so Ueberall sucht man die Produktion so viel als möglich einzuschränken. Aus Pawlowski Poffad schreibt man, daß die dortigen großen Fabrikanten mit J. J. Labfin an der Spige, die Produktion um ein Drittel reduzirt haben; die kleinen Fabrikanten( Hausindustriellen) produziren weniger als die Hälfte. Aus Jwanowo- Wosneffent wird ge meldet, daß dort am 19. Januar in der Fabrik von Gretschin Unordnungen stattfanden; in einigen Gebäuden schlugen die Arbeiter die Fenster ein. Aus Sujemo schreibt man, daß die nach den Unordnungen auf der Fabrik von Sowwa Morosow perfügte Schließung der Branntweinschenken sich als eine vortreffliche Maßregel bewährt und auf die Arbeiter höchft günstig eingewirkt hat. Die Drdnung wurde nicht mehr gestört. Die Arbeiten auf der Fabrik von Sawwa Morosow wurden aber bis jetzt nicht wieder aufgenommen. Man sagt, daß unter den bort verhafteten Arbeitern sich einige Weber von der Wosneffensti- Manufaktur befinden, wo zuerst Unordnungen stattfanden. Der Streit der Bandwirker in Elberfeld ist, leider zu Ungunsten der Arbeiter, jetzt zu Ende; bis auf ca. 35 Arbeiter, welche anderweitig Beschäftigung gefunden haben, haben die Streifenden die Arbeit wieder aufnehmen müssen. Auf 6 Der fi bertrag mi Deßrathe mi hr. In der öffentlichen Versammlung der Tischler die am Sonntag, etwa 400 Theilnehmer zählend, Andreastra Die Abwel Herr G. Rödel über das Thema: Die Gegner der Minimal auf das pre Nr. 21, unter dem Vorfize des Herrn Künzel tagte, referiti türde nur t. Eine öffentliche Versammlung von in Kolonialwaaren Geschäften angestellten Handlungsgehilfen( Materialisten) berieth am Sonntag Nachmittag in Nieft's Salon über die Frage: Wie können die jungen Kaufleute in KolonialwaarenGeschäften thre Lage verbessern? Herr Hinze sowohl wie Herr Auerbach hielten dies für erreichbar durch Verkürzung der Arbeitszeit und Buführung einer größeren Bildang. Sie verlang ten vollständige Sonntagsruhe und obligatorische Fortbildungsten vollständige Sonntagsruhe und obligatorische FortbildungsReferen felbe ber be bliebe. Jd uchen, ba lohntarife und wie find diefelben zu beseitigen?" trat vorzugsweise denjenigen Kollegen entgegen, weldern beftir Gegner der Minimallohntarife find, weil sie meinen, diefelben es denjenigen Arbeitgebern, die bereits höhe, den Löhne, als die in den Tarifen aufgestellten, zahlen, nahe leg die Löhne herabzusetzen. Er wies darauf hin, daß diejenig Meister, welche fich mit den Minimallohntarifen einverstand tuftschen St erklärt haben, dies darum gethan, weil sie das Streben ein Ausliefe Der S dauert noch Lohnkommission, der Schundproduktion der Werkstätten, die Herausg denen zu niedrige Löhne gezahlt werden, ein Ende machen, billigen und Wenn von Dep nete aller war eine D darum auch unterstüßen wollen diesen Meistern troßdem einzelnie st nicht la suchen sollten, Die höheren Löhne, welche arbeitern be treffenden Kollegen, solchen Versuchen mit Energie entgegen baujes. Dr bis jetzt gezahlt, wieder herabzusetzen, so sei es Pflicht der und bes Sigung bes Feiertage ve olche Sigu trag ertheilt graphenbute tion führen Re bis Rundfouloi Hunotouloi balten mög ten, daß er 31 treten. Es werde den Kollegen in diesem Falle ebenso, wie wo sie auf Grund der aufgestellten Minimaltarife mit Forbe rungen an ihre Arbeitgeber herantreten, die nöthige Üni berufen t stügung seitens der Lohnkommission nicht fehlen. Referen Schloß mit einem eindringlichen Appell an das Solidarita fühl der Kollegen und mit dem Hinweise darauf, daß die Bi der Lohnbewegung um so leichter zu erreichen sein werden mehr die Betheiligung an der Lohnbewegung und an der steuer zu dem Unterstügungsfonds eine allgemeine geword sein wird. In der Diskussion, an welcher sich die Herren Jo Klose, Künzel, Lenz u. A. betheiligten und im Sinne des ferenten aussprachen, wurde von fast allen Rednern den Kolle gen aufs Eindringlichste ans Herz gelegt, daß sie Forderung einer nur 91stündigen Arbeitszeit gewiff Genüge leisten möchten. Die folgende Resolution wur stimmig angenommen: Die pp. Versammlung der Tiflet Lohntarife nur dann möglich ist, wenn eine allgemeine Bethe DEC der sich dieser Branche Widmenden von Hause aus nicht sehr beschließt; in Erwägung, daß die Durchführung der Minimal die zur Beit garantiren. Die Prinzipale sollten gehalten sein, ihre Lebr linge gewiffenhafter auszubilden, damit dieselben nach absolvirter Lehrzeit nicht, in Folge mangelhafter Ausbildung unfähig, als Handlungsgehilfe fich selbstständig zu ernähren, das faufmännische Proletariat vermehren. Ebenso set es Pflicht der Behörden, die strengste Ausführung der betr. Bestimmungen zu überwachen. Die Versammlung nahm eine Resolution an, in der sie sich mit der Petition der freien Organisation junger Kaufleute einverstanden erklärt und den hohen Reichstag um geneigte Berücksichtigung derselben bittet. Der Arbeiter- Bezirks- Verein der Nosenthaler Vorstadt hielt am 26. Jan. im Lokale ,, Neu Walhalla", Schönhauser Allee 156 seine regelmäßige Versammlung ab. Sum 1. Bunft der Tagesordnung sprach zunächst Herr Oskar Krohm über die Del ligung aker Werkstätten eintritt, mit allen Kräften für die wegung einzutreten und in allen Branchen der Tischlerei für Betbeiligung aller Kollegen Sorge zu tragen. Die Versammel verpflichten sich, in allen Werkstätten für die Wahl von girten zu arbeiten und in jeder Woche ihre Beisteuern Unterfügungsfonds abzuführen. Es wurden dann NeuErgänzungswahlen von Vertrauensmännern für mehrere zirke im östlichen Theile der Stadt vollzogen. Sine Mitgliederversammlung der Berliner Maur tigt, und f Die Breffe Kouloir Die Dem geftern Befchiu be ante beharre überhaupt 39. Am I Lamer und Die er Betriebenb 21bg. fand Sonntag, den 1. Februar, mit der Tagesordnung: Sto fallveri tuten Berathung" Inselstr. 10 in Schäffer's Salon statt. Bare graph 1 wurde bis Abfaz b. angenommen. Abfat c. befag allen Afford den Vereinsmitgliedern zu verbieten. Herr Be will an Stelle des Wortes Afford Weberanstrengung gei unte einverstand halten find feine ganze fanitären Verhältnisse Berlins. Redner führte in seinem faft haben und ferner soll es wie bisher jedem Mitgliede überlas um die Ve Zum Streit in der Joseph'schen Fabrit, der durchaus nicht beendet ist, geht und folgender Artikel zu: Die streifenden Arbeiter der B. Joseph'schen Fabrik halten, wie bisher, auch ferner unverbrüchlich an ihren gerechten Forderungen fest. Von den vierzig, welche die Arbeit einstellten, hatten nur drei ihr gegebenes Wort gebrochen, zu denen fich später noch die Metalldreher Albrecht und Hauche gesellten; die übrigen 35 find gewillt, an ihrem Recht bis zum Aeußersten festzubalten. Zwar ist es Herrn B. Joseph gelungen, außer besagten Ueberläufern noch eine Anzahl anderer Arbeiter zu finden, die inDifferent genug waren, den Streifenden Konkurrenz zu machen, boch bleibt hierbei die Hauptfrage, was das für Arbeiter find! Wir können mit allen Gründen der Vernunft und nach den Berichten, die uns trop des falschen Scheins in den fich die Firma Joseph zu hüllen sucht, aus bester Quelle über den Stand der Verhältnisse in der Fabrik zugeben, die Frage dahin beantworten, daß die Kräfte, über die Herr Joseph gegenwärtig verfügt, hauptsächlich aus invaliden Arbeitern unserer Branche und solchen Leuten zusammengesett sind, die entweder ihrer Leistungsunfähigkeit oder Trägheit halber in anderen Werkstätten feine Arbeit mehr finden, oder auch aus jenen Leuten, die in maßlosem Egoismus diese Gelegenheit benußen wollen, fich mit einer noch ziemlich einfömmlichen Branche vertraut zu machen. In jedem Falle also seßen sich dieselben aus theil weise verbrauchten, andererseits aber ungeübten und unfähigen Kräften zusammen, mit denen Herr Joseph allerdings die Ent scheidung der Frage vorläufig hinausschiebt, nimmermehr aber bas gerechtfertigte Bestreben seiner Arbeiter illusorisch machen tann. Wollte Herr Joseph nur die Hälfte der Zeit, in der er es mit seinen alten Arbeitern zur Wohlhabenheit gebracht hat, mit solchen Leuten sein Geschäft fortseßen, so würde er ficher lich zu einer Unterbilang kommen, von deren Folgen er fich Beit seines Lebens nicht wieder erholen würde. Nach solcher Lage der Dinge sehen sich die Strikenden zu keinerlei Klein muth berechtigt, und baben der Vorstand und die Fachkommission des leitenden Fachvereins in legter Sigung zur För berung und Unterstüßung des Muthes ihrer Genoffen beschloffen, die Sache noch viel energischer in die Hand zu nehmen. bab be bleiben, guten Afford nicht auszuschließen. Denn gerade den Altordarbeitern giebt es beffere Elemente und fann Schmarogerthum nicht so Wurzeln faffen, als auf ande Bauten. Er giebt ferner jedem verheiratheten Kollegen zu denken, wenn an ihn die Frage herantritt und er anden feine Arbeit findet, was er wohl thun wird: doch jedenfall seine Familie dem Verein vorziehen. Warum also heute Hand hoch heben und Beschlüsse faffen, Berlin und da der Verein taum 1000 Mann einstündigen Vortrag unter steigender Aufmerksamkeit der Zuhörer aus, daß die Gesundheitsverhältnisse der Einwohner Berlins sich um Bedeutendes verschlimmert hätten und bewies bies durch unwiderlegbare Beweise; in seinen ferneren Aus führungen tam Redner auf die Privat- und Staate krankenhäuser, sowiefauf die Sanitätswachen zu sprechen und betonte er besonders scharf, daß er in dieser uicht ausreichenden sanitären Einrichtung der alten Stadtverwaltung Berlins den Vorwurf der Lässigkeit nicht ersparen könne. In Betreff der Sanitätswachen empfahl Redner zum Schluß der Versamm lung eine Petition an den hiesigen Magistrat um Erweiterung derselben. Bu Punkt 2,, Verschiedenes" wird ein Antrag des Vorstandes betreffs einer Herrenpartie nach Tegel, welche am Sonntag, den 8. Februar, stattfinden soll, angenommen, ebenso wird ein Antrag, den strikenden Knopfarbeitern 15 Mart zu überweisen, angenommen. Ein dritter Antrag, eine Petition um Vermehrung der Reichstags- Wahlkreise Berlins resp. des Reichs, wird unter großer Attlamation angenommen. h. Im Verband deutscher Zimmerleute, Lokalverband Berlin, hielt in der zahlreich besuchten Versammlung am 28. Januar, Inselstraße 10, Herr Dr. phil. Heymann einen höchst beifällig aufgenommenen, fesselnden und gedankenreichen Vortrag über das Thema: Aus Haus und Schule". Der Vortragende betonte hauptsächlich, daß man bei den Kindern weniger auf mechanisches Auswendiglernen sehen solle, als vielmehr auf solche Dinge, die zur Schärfung des Verstandes beitragen. Es wäre, bemerkte der Redner, wünschenswerth, daß Die Schule mehr solche Gegenstände in den Kreis ihrer Thätigkeit zöge, die mit der Technik zusammenhängen, also für das praks tische Leben von größtem Nugen find; auch wäre es sehr gut " 1 ift, Die bie file ftart nicht durchführbar seien. Berlin zählt gegenwärt 13 000 Maurer, unsere heutige Versammlung aber höchstens 300. In Folge dessen spricht Herr Beter der ein Betrieb Die Gefahr fabig gem angeimfällt. nig in der Beforänfu feits im größte T Wohlthat liegt auch Berhältniff sammlung das Recht ab, über eine so hochwichtige und frit emertung Sache Beschlüsse zu fassen, die unvereinbar mit den jegi Verhältnissen find. Er empfiehlt dem Verein, abzuwarten, die Mitgliederzahl desselben auf mindestens 3000 gestiegen Unfallgefe wir doch er es handelte noffenschaft in Betracht Vo Afford im Grunde genommen nur ein Vortheil der Unte um dann mit derartigen Anträgen vorzugehen. Denn daß b Nichtmitgliedern durch diesen plöglichen und radikalen Baff nehmer ist, weiß jeder Arbeiter; er will nur nicht, daß be die Gelegenheit genommen wird, sich dem Verein anschließen zu können und macht den Vorschlag, eine Afford Tabelle au zuarbeiten, wodurch die Mitglieder des Vereins verpflicht werden, bei Strafe der Ausstoßung darnach zu arbeiten Hierauf ging ein Antrag von Herrn Kaufmann ein, alte Erzähl Affordarbeit zu verbieten, welcher angenommen wurde. Sicht voren Beter fordert in Folge dessen die Mitglieder, welche mit teine F übereinstimmen, auf, den Saal zu verlassen. Es verlaffen inder find gefähr 10 Mann den Saal. Sodann nahm die weitere vorgerückter Beit auseinander geben, nachdem beschlossen wa Be the Es m Bärtlichteit großen Sta Am 14. Januar d. J. habt Ihr Euch eine neue Lohnkommis- angebracht, wenn in den höheren Klaffen etwas Staatswiffens rathung einen rubigern Verlauf, mußte aber wegen zu wend mehe Aufruf an die Metallarbeiter Berlins! Metallarbeiter! schaft in äußersten Umriffen gelehrt würde. Die Eltern dürfen die moralische und geistige Ausbildung ihrer Kinder nicht der Schule allein überlassen, sondern müssen selbst einen Theil ihrer Kraft und Zeit darauf verwenden. Allerdings seien bei den icpigen schlechten wirthschaftlichen Konjunkturen und sozialen Einrichtungen gerade die Arbeiter zumeist daran verhindert, indem ja sogar das Weib, die Mutter, durch die Noth ge zwungen wird, der edelsten ihrer Pflichten, der Kindererziehung, zu entsagen. Nach Beendigung der interessanten Ausführungen sprach der Vorfißende dem Vortragenden im Namen der Ver sammlung den Dank der Buhörer aus. Hieran schloß fich sodann die Besprechung innnerer Gewerfs- und Verbands angelegenheiten, sowie die Erledigung des Fragekastens an. fton gewählt und habt dadurch gezeigt, daß Ihr nicht gesonnen seid, die so schwer errungenen Vortheile des vergangenen Jah res Euch von den Fabrikanten wieder streitig machen zu lassen. Kollegen, Thr habt gesehen, daß im vorigen Jahre die Fabris Tanten fich mit einer Lohnreduktion an unsere, in geschlossenen Reihen lämpfende Macht nicht herangewagt haben, und mit welchem freudigen Bewußtsein haben wir diese Wahrnehmung gemacht und mit welcher Opferwilligkeit habt Ihre Eure Nickels und Markstücke auf den Altar der Solidarität gelegt für die Wahrung Eurer Intereffen. Nun Metallarbeiter Berlins, wenn Shr nicht wollt, daß all unser Kämpfen, all unser Geld vergebens gewesen sein soll, so zetat es auch heute, daß Ihr noch Männer seid, die voll und ganz für Ihr Intereffe selbst eintreten können. Denn bättet Ihr nicht nachgelaffen in Eurem Kampfesmuthe, in Eurer Opferwilligkeit, so seid versichert, wäre es zweien unserer befferen Fabrikanten nicht gelungen, fio an Ihre Arbeiter mit einer Lohnreduktion heranzuwagen. Und gerade diese Arbeiter trifft der Vorwurf, daß fte der Bewegung den Rücken gekehrt haben, benn sonst wären fie die ersten gewesen, die fich wegen der Lohnreduktion an eure Lohntommiffion gewandt hätten, wenn fie nicht ein schuldbeladenes Gewiffen hätten. Metallarbeiter Berlins! Durch Euer Vertrauen find nun Männer an Eure Spize gestellt worden, die bereit sind, mit aller Kraft und Energie für Euer aller Intereffe einzutreten. fönnen, ist aber erforderlich, daß Ihr unbedingtes Vertrauen in Eure neue Lohnkommission sett, und fie thatkräftig in ihrem neuen Bemühen unterfügt. Last alle Zwietracht schwinden, bedenkt, nur Einigkeit macht start! Schwere Kämpfe stehen uns in diesem Jahre bevor, laßt uns das neue Jahr mit neuem Muthe und neuem Vertrauen auf die Zukunft beginnen, schaart Euch alle, Mann für Mann, um die Fahne der Solidarität, Verantwortlicher Redakteur R. Um diese zu daß Sonntag, den 8. Februar, eine Versammlung stattfinde ie nur je Imit der Tages Ordnung: Fortsetzung der Statuten unft des rathung. Briefkaften der Redaktion. G. R., Oranienstr. Zu unserem Bedauern haben gestern nichts erhalten. wis behaupten Den Grenz bie jugen be Kopf Des tonnen fte bebürfen m Eichel- Wenzel. Auf diese Stat Details fönnen wir unweil er no im Briefkasten nicht einlassen. In einem Handbüchleinonen, die Statspiels, wie Sie es bei jedem Buchhändler haben tönnenen Elt In der am Freitag Abend in der Landwehrstr. 11 tagenden Versammlung der Dach- und Schieferdecker, zu welcher Meister und Gesellen geladen waren, wurde ein Drts. ftatut für Dachdecker, welches die Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde bereits erhalten hatte, mit der Motivirung vorgelegt, die Meister hätten unter der Annahme, daß die Mehrzahl der Berliner Dachdeckergesellen einer Ortstaffe beizutreten wünschen, dieses Statut ausgearbeitet, um einerseits die Ge sellen von dieser schweren Aufgabe und andererseits dieselben von einem Drittheil der Beiträge zur Krankenkaffe zu befreien. An dem Statut fönne nicht mehr geändert werden, und würden die Gesellen gut thun, dasselbe anzunehmen. Da aber die Gesellen zu keiner Berathung mit heran und augenscheinlich von Der Errichtung einer Ortskaffe gar feine Ahnung hatten, so erhob fich jetzt ein wahrer Sturm des Unwillens, namentlich waren es die Herren May, Weber und Hanke, welche diese willkürliche Handlungsweise der Innungsmeister in das rechte Licht Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in gezogen worden waren, finden Sie Antwort auf alle Ihre Fragen. bel 112 Dibualität Das 2. N., Gerichtsstraße. Wenn Sie zurückgesett find will fo der Aushebung, werden Sie für diese Beit gewiß einen er wirkt laubspaß anstandslos erhalten, natürlich aber mit der pflichtung, fich zum richtigen Termine wieder zu stellen. und die Au treten Wirklichkei glänzenden Diese Askanischer Plat. London hat nach den neuesten lene feinem hebungen im sog. Metropolitandistrikt 3 816 483, im Volt distrikt jedoch 4 766 661 Einwohner. Die leste Volkszählung 8 fand aber schon 1881 statt, so daß jezt die Bahlen fich erh haben werden. tändniß n wird, erfla bürger für Deshalb vo weil fte di V. W., Eisenbahnstr. Ueber ein Lehrbuch der Sten graphie fann man aus dem Grunde keine Auskunft gebe weil die Systeme ja sehr verschieden find. Wenden Sie f an eine Buchhandlung, die Ihnen das Gewünschte nach na beschäftigt, rer Besprechung empfehlen tann. W. Z., Gr. Frankfurterstr. Der Germinal" wat Abaründe, Süllen ber Es 7. Monat, der Keim- oder Frühlingsmonat des Kalenderstücken, in französischen Revolution. Er entspricht der Zeit vom 21. teßt. bis zum 20. April unseres Kalenders. Berlin SW., Beuthstraße 2. Sieran eine Beilage altväterifch Figen pfleg e doch ein erufen, un Raffe fie fi igen zu len für di enn fie be es Frieden rfelben meh welches f igen with r Dachbedn Beilage zum Berliner Volksblatt. neifter fr. 28. Meifter f fen. Auße Berlin nid a die hilf itglieder i och erst na er Politische Webersicht. Auf Grund des Sozialistengefeßes sind die periodischen Berlins, w Druckschriften: Münchener Extrablatt und Ges beweise, bichtszeitung" und„ arzer Bofi", beide in Berlag staffe alle und Recaltion von Dr. Bruno Schönlant in München, vereifters schoten worden. fchlof fchluß faffe Der für das deutsche Reich projektirte Auslieferungsbertrag mit Rußland ist von dem Reichskanzler dem Bunr Tischler, desrathe mit folgendem Begleitschreiben zugestellt worden: ndreasfirat Die Abwehr, welche durch dieses Abkommen bezweckt wird, gte, referite orde nur unvollständig erreicht werden, wenn deffen Geltung r Minimal auf das preußische Staatsgebiet und der Schutz, welchen dasReferenbe der bestehenden Ordnung bei uns und im Auslande zu hern bestimmt ist, auf die Betheiligung Preußens beschränkt bliebe. Ich bin daher von St. Majestät dem Kaiser beaufta böbergt, den Bundesrath um sein Einverständniß dahin zu erfuchen, daß auf der Grundlage des erwähnten Uebereinkommens in Auslieferungsvertrag zwischen dem Reich und der kais. in verstand tuschen Regierung abgeschlossen werde." gen, neinen, b dauert Dienstag, den 3. Februar 1885. wenn wir die Betriebe bis zu 5 hektar, d. h. 4063 000 Betriebe als kleine Betriebe aus dem Geseze ausscheiden, immer noch um 1330 000 Betriebe. Bliebe daher das Gesez in seinem jezigen Umfang bestehen, so würden wir einen Verwaltungsaparat schaffen müssen, deffen Kosten zu den Koſten der zu entschädigenden Unfälle nicht im Verhältnisse ständen. Ich wünsche, daß die Kommissionsberathung noch in diesem Jahre zu einem Resultate führe und Arbeiter im landwirthJahre zu einem Resultate führe und Arbeiter im landwirthschaftlichen Großbetriebe so versichert würden wie die in der Industrie. Auf das Gesez in dieser Richtung wird in den betreffenden Kreisen der größte Werth gelegt und die Opfer dafür gern gebracht.( Beifall rechts.) für gern gebracht.( Beifall rechts.) Staatssekretär v. Boetticher: Meine Herren, die Red sich im Allgemeinen zu dem Plan, auch die landwirthschaftlichen ner, welche bisher über den Entwurf gesprochen haben, haben fich im Allgemeinen zu dem Plan, auch die landwirthschaftlichen Arbeiter gegen die Folgen der Betriebsunfälle zu fichern, günstig gestellt, aber mehr oder weniger haben diese Herren, nur mit Ausnahme des Mitglieds der national- liberalen Partei, an dem Entwurf so viel Mängel herausgefehrt, und es ist so lebhaft der Wunsch nach einer gründlichen Berathung ausges Der Strike der Parlamentsberichterstatter in Wien sprochen worden, daß das auf mi s den Eindruck gemacht hat, noch fort, wird aber zu ihren Gunsten ausgehen, da als ob die Vorliebe für diesen Gegenstand doch keine allzu verdie Herausgeber ihr Vorgehen gebilligt haben, und Abgeord- breitete sei. Wenn wir nun, nachdem wir im vorigen Jahre nete aller Parteien auf die Berichterstattung durch die Zeitun einen großen Theil der Industrie durch das Unfallversicherungsgen nicht länger verzichten wollen. Am Sonnabend Abend gefes vom Juli erfaßt haben, jest dazu übergegangen find, at eine Deputation der Journalisten, bestehend aus den Mit auch die landwirthschaftlichen Arbeiter der Wohlthaten der arbeitern des" Frembenblatt" in Wien, des Pokrot" in Brag Unfallversicherung iheilhaftig werden zu laffen, so, meine ich, und des„ Pest. Lloyd", beim Präsidenten des Abgeordneten bedarf das weiter feiner Begründung gegenüber der That daß die landwirthschaftlichen Arbeiter der Bahl Sigung des Bureaus zur Entscheidung der Angelegenheit habe nach das weitaus größte Kontingent zu der vaterläneinberufen tönnen, weil mehrere Mitglieder deffelben über die dischen Arbeit überhaupt stellen. Und wenn gestern von Feiertage verreisten; doch werde er jedenfalls Dienstag eine Herrn von Dw die Frage der Dringlichkeit verneint worden folche Sigung veranlassen. Vorläufig habe er bereits den Auf- ist, und heute auch Herr von Helldorff die Meinung ausges hat, daß es sich empfehlen würde, noch einige Beit graphenbureau, zum Telephonzimmer, zur Poſt und Restaura fe bis zur Entscheidung des Bureaus sich demgegenüber doch einmal betonen, daß die Landwirthschaft selbst mir ein sehr dringendes Intereffe daran zu haben scheint, daß ihre Arbeiter nicht ungünstiger gestellt werden als die Arbeiter der Industrie; und zweitens möchte ich glauben, daß gerade mit Rücksicht auf die große Bahl der in Betracht komnahe leg diejenig Streben rfftätten, Ende F sen wollen zelne v welche licht der b entgegen nfo, wie ba mit Forbe thige Unte 1. Refere lidaritat aß die Bi werden, an der B te geworbe Perren Job ine des e Den Kolle gewi aß fie wurd DEF Der Tifle Minimal Di eine Bethe für die hlerei für eriammelte I von Del Steuern u n Neu- un nebrere er Maure ung: Sto tatt. Bate c. befag Hundfouloir in dem diesen dreht sich eben der Streit) nicht aufalten mögen. Die Deputation dankte dem PräfidenDie , daß er die den Berichterstattern zugefügte Beleidigung geKouloirfrage betreffe, so müssen die Berichterstatter nach tigt, und sprach die Erwartung aus, daß er auch fünftighin nicht ausgeschlossen erscheint, weil es hier gar nicht, wie von Die Breffe gegen Beschimpfungen schüßen werde. Was jedoch Dem gestern im Einvernehmen mit den Herausgebern gefaßten Beschluß bei dem Verlangen nach Herstellung des status quo te beharren und werden daher bis auf Weiteres im Hause überhaupt nicht erscheinen. Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. 39. Sigung vom 31. Januar, 11 Uhr. Am Tische des Bundesrathes v. Boetticher, v. Buttlamer und Kommissarien. Die erste Berathung des Gesezentwurfs, betr. die Uneinzelnen der Herren Vorredner hervorgehoben worden ist, um Die Sammlung von Erfahrungen mit dem Unfallversicherungsgefeß vom Juli v. J. handeln kann. Meine Herren, das Unfallversicherungsgeset vom Juli v. J. hat eine ganz andere Konstruktion als der jest Jhnen vorliegende Entwurf, und ich glaube, niemand von Ihnen wird auf die dee kommen fönnen, Daß die Organisation, wie fte das Unfallversicherungsgesetz vom Juli festgestellt hat, überhaupt auf die Landwirthschaft anwendbar sei. Was in beiden Gesezen allein das Uebereinstimmende ist, ist das, daß der verunglückte Arbeiter eine Ents schädigung erhält. Auf welchem Wege diese Entschädigung festgestellt wird, wer der Träger dieser Entschädigung sein soll, das ist in beiden Gefeßen durchaus verschieden geplant; und ich behaupte nicht zu viel, wenn ich sage: alle die Erfahrungen, machen können, fie mögen gut oder schlecht sein, werden eine sehr geringe Ausbeute für die Beurtheilung der Materie geben, mit der wir uns jetzt zu beschäftigen haben. Nun, meine Die gestern und heute namentlich von Herrn von Helldorff gefallversicherung der in land und forstwirthschaftlichen die wir mit der Durchführung des Unfallversicherungsgeseßes Betrieben beschäftigten Personen wird fortgelegt. Abg. v. Selldorff: Die Vorlage, mit der ich im Prinzip Herr Bel einverstanden bin, geht über die Grenzen hinaus, die innezu e überlaffe gerade unt tann b II. Jahrgang. betriebe. Diese Unterscheidung birgt schon eine Schwierigkeit, insofern zweifelhaft bleibt, was Großbetrieb und was Kleinbetrieb ist. Dann aber, meine Herren, kommt doch ein Haupts gefichtspunkt in Betracht: was für ein Gefühl wird in dem Landwirthschaftlichen Arbeiter, der seine Arbeitskraft einem Kleinbetriebe widmet, erregt, wenn er stebt, daß er im Falle der Verunglückung feine Fürsorge empfängt, während sein Kollege auf dem größeren Nachbargute gegen die Folgen von Unfällen versichert ist. Ich halte es für nahezu unmöglich, daß Sie dem Arbeiter, der im Kleinbetriebe beschäftigt ist, die Wohlthaten versagen können, die Sie dem Arbeiter im Großbetriebe zusichern. Nun, meine Herren, hat Derr v. Bellbor Helldorff auch die Frage gestreift, ob es überhaupt nothwendig sei, die Landwirthschaft, in deren Betriebe weniger Unfälle vortamen und namentlich weniger Unfälle mit tödtlichem Ausgang, der Wohlthaten dieses Gespees schon jezt und ohne weiteres Baudern theilhaftig zu machen. Dazu habe ich folgendes zu bemerken. Es find allerdings unsere statistischen Zahlen über die Unfälle, die sich in den verschiedenen Zweigen der bürgerlichen Thätigteit ereignen, nicht ganz ausreichend; es liegen mir aber hier vor die Bahlen, welche die preußische Statistik an die Hand giebt über die Unfälle in den einzelnen Berufsbranchen, und danach stellt sich heraus, daß in der Induſtrie und im Bauwesen 1986 Unfälle mit tödtlichem Ausgange in einem bestimmten Jahre zu verzeichnen find, während die Biffer für die Landwirth schaft und das Forstwesen nach fünfjährigem Durchschnitt sich auf 1435 bemist. Sie sehen also, daß gar kein so wesentlicher Unterschied ist zwischen der Bahl der landwirthschaftlichen Unfälle mit tödtlichem Ausgange und zwischen der Bahl von Un fällen, die sich in der Induſtrie ereignen. Nun iſt aber weiter behauptet worden, daß die Unfälle mit nicht tödtlichem Aus gange, mit folgender vorübergehender Erwerbsunfähigkeit in der Landwirthschaft die bei Weitem zahlreicheren seien. Meine Herren, dies ist nicht richtig! An der hand verfelben Statistit konstatirt find in der Industrie und im Bauwesen: 1680 und in der Landwirthschaft nur: 1430, und daß die Fälle der vors übergehenden Erwerbsunfähigkeit von mehr als 13 Wochen für die Industrie und das Bauwesen festgestellt worden sind auf 2202 und in der Land- und Forstwirthschaft nur auf 98. Jch entnehme daraus den Schluß, daß das Verhältniß der kleinen Unfälle zu den größeren in der Industrie und dem Bauwesen ein günftigeres ist als wie in der Landwirthschaft, d. h., daß in der Landwirthschaft verhältnißmäßig viel mehr tödtliche Unfälle vorkommen, als in der Industrie. Wenn nun weiter davon gesprochen ist, daß die kleinen Betriebe um deßwillen von der Versicherungspflicht befreit werden fönnten, weil in diesen kleinen Betrieben die Bahl der Unfälle verhältnißmäßig sehr viel geringer sei wie in großen, daß eine höhere Bahl der Unfälle in den Letteren sich aus dem Gebrauche der Maschinen ergebe, welche in fleinen Wirthschaften seltener zur Anwendung fommen, und daß sie fich require aus bem vermehrten Gebrauch des Fuhrwerts; auch in dieser Be ziehung sind die Zahlen sehr lehrreich, die die preußische Sta fiftit an die Hand giebt. Daraus werde ich Ihnen zunächst für das Jahr 1879 mittheilen, daß in der Landwirthschaft erschlagen find durch Balten, Bäume, Wagen und stürzende Ge bäudetheile 76 Personen, durch Maschinen, Dreschmaschinen, Mühlenräderwerk verunglückt nur 28, daß überfahren find durch Landfuhrwerk 108, daß gestürzt sind von Baum, Dach, Heuboden 2c. 51. Sie ersehen daraus, daß die Ziffer der durch Maschinen Verunglückten eine wesentlich geringere ist, als die Bahl der Verunglückungen, die auf sonstige Ursachen zurückzuung gej balten sind. Drei Momente müssen, wie mir scheint, vorliegen, Herren, lassen Sie mich auf einige der Bedenten noch eingehen, Leiter, Wagen 160, daß gestürzt find von der Obertenne, vom um die Versicherung eintreten zu lassen: ein Arbeiter muß egen zu be feine ganze Arbeitskraft in den Dienst eines Anderen stellen, äußert sind. Herr von Helldorff hat sich ia als einen Freund uf andere die Gefahr vorliegen, daß der durch einen Unfall erwerbsun- Organisation, wie sie das Gesez vorschlägt, zu sehr lebbaften führen find. Nun könnte man mir ja einwerfen, das wäre randerdo To beut jeden Die bie file Start Rann Begenwart aber mu fähig gewordene Arbeiter der Armenpflege oder dem Elend angeimfällt. Diese drei Momente find bei dem Arbeitsverhält nig in der Landwirthschaft nicht immer vorhanden. Bei der Beschränkung des Gesezes, wie wir fie wollen, wird anderermittleren feita im Wohlthat des und Deutschland der größte Theil der landwirthschaftlichen Bevölkerung der Gesetzes nicht theilhaftig; aber da liegt auch fein foziales Bedürfniß vor, was mir Jeder, der die Bedenken Veranlassung gebe, sondern auch, daß der Kreis ge rade der Arbeiter, die von dem Geseze erfaßt werden sollen, zu weit gezogen fei, und zwar zum Schaden der Landwirth schaft. Nun, meine Herren, was diesen Punti anlangt, fo find in den Vorstadien der Entwickelung alle die Bedenken, die man gegen die Abgrenzung aufstellen kann, sehr reiflich und sehr gründlich, erst im preußischen Staatsrath, dann im Bundesrath, erwogen worden. Aber gegenüber der Thatsache, ein einzelnes Jahr, und dieses beweise nichts, allein ich habe hier weiter die Statistik vom Jahre 1880, und dazu stellt sich nahezu daffelbe Verhältniß heraus. Es find nach dieser Sta tiftit erschlagen durch Balken, Bäume, Wagen, stürzende Ges bäudetheile 90, verschüttet durch Sandberge und dergleichen 23, durch Maschinen find verunglückt nur 32, durch Ueberfahren durch Landfuhrwert 109, sonst geftürst von Baum, Dach, Leiterwagen u. dgl. 120. Sie sehen also hier daffelbe Bild, daß die Maschinen bei den Berunglückungen in der LandwirthMeine Herren, Herr ind frittemertung des Staatssekretärs v. Boetticher, daß das jezige Billigkeit und den Ansprüchen genügt, welche bei allen Pers schaft feine übermäßige Rolle spielen. Berhältnisse fennt, zugeben wird. Gegenüber der gestrigen daß es absolut unmöglich ist, eine Grenze zu ziehen, welche der warten, eftiegen enn daß be t, daß b len Baff wir doch erst in den Anfängen der Ausführung uns befinden; überlassen, dieselben sein werden es handelte fich bis jest ja blos um die Bildung von Ge noffenschaften. Im Ganzen Tommen übrigens 156 000 Betriebe Der Unt in Betracht. Bei der Landwirthschaft dagegen handelt es sich, anfchlefe abelle au Derpflicht arbeiten ein, all Ben Es war einmal." Von Ernst Koppel im Magdeburger Anzeiger. Es war einmal" So begann die Großmutter stets thre Erzählung, die sie den Kindern in der Dämmerstunde urde. ht vorenthalten durfte. denn die kleinen Tyrannen ließen he mit ihr teine Ruhe, bis die Bauberformel der drei Worte erklang. erlaffen weitere gen zu well Rinder find eigenartige Wesen; alles, was ihnen Liebe und Bartlichkeit freiwillig bietet, beanspruchen fie als ihr Recht und wehe dem, der es ihnen zu versagen wagt. In dem loffen woßen Staat der Kleinen giebt es Intriguen und Revolutionen, ftattfinde atuten wie nur je in der Welt der Erwachsenen, und wer sich in der sonen, die demselben Berufe in verschiedenem Betriebe sich ich fage: gegenüber diesen Schwierigkeiten hat man schließlich davon Abstand genommen. Herr von Helldorff will unterscheiden zwischen Den Arbeitern im Großbetriebe und den Arbeitern im Kleinstreute seine zitternden Lichter auf die Wände und die Decke des Gemachs, bis die Lampe hereingebracht wurde, die mit ihrem flaren Schein alles Grauen und Gruseln der kleinen Leute zerstörte. Nur in der Dämmerung waren die Märchen schön. Die kleinen Herzen Klopften jedes mal zum Berspringen, wenn die sanfte Stimme, der Leben und Leiden alle Schärfe genommen, anhub:„ Es war einmal". H Der Knabe stand stets am Seffel der Erzählerin und zwar so nahe, als wolle er ihr die Worte vom Munde stehlen, das tleine Mädchen mit den goldenen Locken saß auf einem Schemel zu ihren Füßen und lehnte fich an ihren Schooß, als werde ihr das Haupt zu schwer von all dem Wunderbaren, das fte Haar des Kindes, besonders wenn sie von der Prinzessin mit sehr geschmeichelt, denn fie begriff, daß fie für die Großmutter v. Helldorff hat gemeint, es scheine ihm der Weg, den die ver bündeten Regierungen mit dieser Borlage betreten haben, dahin zu führen, daß der Staat sich in eine große Versicherungsge sellschaft auflöse. Nun, meine Herren, bei näherer Betrachtung wird Herr v. Helldorff zugeben müssen, daß diese Besorgnis hatte und die Schwester lachte über diesen Vergleich laut auf. Aber die Großmutter hörte fte nicht und der Bruder legte ihr fast erschrocken die Hand auf die rothen Lippen, um den Schall ihres Gelächters zu dämpfen. " Lange freilich gönnten die Kinder der alten Frau nicht, thre Gedanken fortauspinnen; war das zauberkräftige:„ Es war einmal" gesprochen, so fab fte sich gezwungen, den vielver sprechenden Anfang fortzuseßen, wenn ihr auch großmüthig eine Bause gewährt wurde. So that ste fich gar oft Gewalt an, aber es war dann meist eine traurige Geschichte, die fte zum besten gab, etwa ,, Gevatter Tod" oder„ die böse Stiefmutter". Vor dieser hatten die Geschwister gewaltigen Respekt und am 7- Bunft des fleinen Volkes, die manchem gar unentbehrlich ist, vernahm. Die Alte strich oft mit der Hand über das seidene Abend, da fie dieses Märchen vernommen, hingen fie inniger behaupten will, muß ihm schmeicheln, sich ihm gegenüber in bie jugendliche Phantafie zu beschäftigen suchen. Herz und Den Grenzen feines Begriffevermögens halten und vor allem dem Goldhaar erzählte. Das tleine Mädchen fühlte sich dann Kopf des Kindes verlangen unausgesezt Beschäftigung, sonst jene schöne und vornehme Prinzessin sei. haben wonnen sie gefährlich werden wie Volksmaffen, die der Leitung bedürfen wie die Kinder. en wir un oeil er noch ungetrübt ist und daher erlebt es nicht selten an Lichlein Der Blick der Rinder ist scharf, bo Denen, die ihm ftets über alles ehrwürdig sein sollten, an den Sen tonnenen Eltern, feine erste Enttäuschung. Je nach der Indi Dibualität der Kinder ist dieselbe eine bewußte oder unbewußte, 11 aber wirkt fie unheilvoll, weil sie eine bergende Hülle abstreift Dft aber war die alte Frau gar nicht in der Stimmung, Märchen zu erzählen, denn ihre Gedanken schweiften nicht selten gerade zur Zeit der Dämmerung weit in die Vergangenheit zurüd und oft flodte fte unwillkürlich nach ben einleitenden Worten:„ Es war einmal" An die Stelle der Märchengestalten traten andere, die der Wirklichkeit als gewöhnlich an den Lippen ihrer Mutter, wenn sie ihnen vor dem Schlafengehen den Mund füßte; war sie doch keine Stiefmutter, wie jene. Gespenstergeschichten erzählte die Kluge Großmutter nie, so sehr dieselben fie der Abwechslung wegen reizten, denn es war teine leichte Sache, stets Neues zu erfinden. Aber ste bagte den Aberglauben, obgleich man zu ihrer Zeit noch auf das Tischrücken und dergleichen geheimnisvolle Dinge geschworen hatte. Am schlimmsten erging es ihr meist nach Beendigung st find b Das will sagen eine klar empfundene oder nur geahnte. Immer angehört und das Märchen ihres eigenen Daseins belebt hatten, in der sich die Kinder befanden, feine Unterbrechung zu, aber einen t der Men. eueften im Bolig ollstäblun deren Geschichte fich aber jegt in die drei einfachen Worte zu Diese Erinne " Beund die Wirklichkeit in ihr ernftes, nur zu oft trauriges Recht ſammendrängen ließ: Es war einmal." Au treten beginnt. Das Kind aber hat eine Scheu vor der Wirklichkeit, es lebt in einer erträumten Welt. Ahnt es, daß lene feinem traumhaften Glück allmählich den Staub von den Blänzenden Schmetterlingsflügeln streifen wird? fich erho Sten anft gebe en Sie fi nach nabe rungen lockten oft Thränen aus den alten, müden Augen, aber sie wurden schnell und verstohlen getrocknet und die Kinder gewahrten fie im Zwielicht nicht. Die Großmutter sah sich selbst im Licht des Märchens, wie alle alten Leute, deren Einbildungskraft rege geblieben. Ihr einst dunkelglänzendes threm in der Jugend glatten und rofigen Geficht standen so viele Hunzeln und Falten, daß fte der alten Frau im Walde " wenn der Königssohn die Schäferin heimgeführt und es hieß: Wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute", oder wenn der steifgewordene Hampelmann über Nacht seine Ge lentigkeit wieder gefunden hatte, brach eine Fluth von Fragen über sie herein, die sie nur selten zufriedenstellend zu beantworten wußte. Allmählich begannen in der Brust des Knaben denn auch Bweifel hinsichtlich dieser oder jener Begebenheit brücken und so bald ein neues Märchen begann, lauschte er so eifrig als je. Wenn aber der Großmutter die Gabe der tändniß nur mit dem besten Herzblut jedes einzelnen erkauf: Haar war weiß geworden, wie das der Schneekönigin, in aufzusteigen, aber er suchte fte so gut als möglich zu unter bürger für das Märchen und manche Großmutter wird nur der von den Enkeln mehr als die eigene Mutter vergöttert, glich, die in einem ihrer schönsten und oft wiederholten Märchen Erfindung zeitweilig völlig versagte und der Vorrath ihrer weil sie die Einbildungskraft mit jenen föstlichen Erzählungen vorkam. Und war es nicht märchenhaft, daß fie jezt die Kinder Märchen in den legten Tagen erschöpft worden, so griff fte zu beschäftigt, bie ein Bild der wirklichen Welt find, aber ihre hüllen bergen und Alles in eine unbestimmte Vergangenheit Wenn sie so in Sinnen versant, bewegte fte das alte Haupt feurigen Dfen" oder von den Feuergeistern", da diese durch rüden, in deren Dämmerhelle Himmel und Erde zusammen hin und her und die Kinder lachten leise darüber. Es war I" wat lenders 121. M eilage. fließt. Es war einmal"; so tönte es allabendlich von dem altväterischen Lehnsessel am Ofen, in dem die Großmutter zu ften pflegte. Das Feuer im Ofen praffelte gar luftig und " ihres Kindes vor fich sah, die Blüthen ihres Stammes, dessen gar so poffirlich, wenn die Großmutter mit dem Kopfe madelte. Es steht gerade so aus, als ob eine welle Blume auf ihrem Stengel hin und her schwankt," sagte eines Tages der Knabe, dem die Phantaste des Märchens bereits die eigne geweckt einem Mittel, das schon wiederholt seinen Zweck erfüllt hatte. Dann brachte fte die wundersame Geschichte Dom Mann im die Glut im Ofen treffend illuftritt wurden und die Kinder sich Durch die handgreifliche Wahrheit für den mangelnden Reiz der Neuheit entschädigt fühlten. D Seht ihr die kleinen feurigen Männer, wie sie geschäftig hin und her eilen?" fragte die Alte, wenn die Funken sprühten. In doch eine zu fernliegende ist. Erkennt man einmal die Pflicht| des Staates an, durch die Gesetzgebung dafür zu sorgen, daß bem verunglückten Arbeiter die Zukunft sichergestellt werde, so wird man ein Vorgehen, dieses Ziel im Wege der Verficherung zu erreichen, noch keineswegs eine Auflösung des Staats in eine Versicherungsgesellschaft nennen dürfen. dieser Beziehung, tch betone es wiederholt, steht der landwirth schaftliche Arbeiter nicht anders wie der industrielle Arbeiter, und der landwirthschaftliche Arbeiter hat ganz denselben Anspruch auf unsere Fürsorge wie derjenige der Industrie ( sehr richtig!), sorgt man für den einen, darf darf man auch dem anderen die Fürsorge nicht versagen.( Sehr richtig!) Im Gegensatz zu dem Herrn Vorredner möchte ich zum Schluffe die Hoffnung aussprechen, daß es uns noch in diesem Jahre gelinge, etwas zu Stande zu bringen, damit wir, wie gesagt, ben Unterschied in der Zuwendung der Wohlthaten an den landwirthschaftlichen Arbeiter und an den industriellen Arbeiter nicht zu groß werden laffen.( Bravo! rechts.) konservativ- tleritale Kompromiß die Debatten über das vorjährige Unfallversicherungsgesetz zum Schaden der Sache selbst allzusehr abgekürzt worden seien. Direktor im Reichsamt des Innern Bosse stellt für die Kommiffionsberathung nähere ziffernmäßige Angaben über die voraussichtliche Belastung der Landwirthschaft durch die Unfalls versicherung in Aussicht. Die Vorlage wird darauf derselben Kommission überwiesen, an welche der Entwurf betreffend Ausdehnung der Unfallver ficherung auf die Transportgewerbe gelangen, und die am Dienstag gewählt werden soll. Herrenhaus. 3. Sigung vom 31. Januar 1885, 1 Uhr. Am Ministertische Friedberg. Neu in das Herrenhaus berufen ist Rittergutsbefizer v. Langen auf Grund der vom Verbande des alten und befestigten Grundbefizes im Markgrafthum Niederlaufis mit Kottbus vollzogenen Präsentationswahl. Der Gefeßentwurf, betreffend die Errichtung eines Amtsgerichts in Seehausen im Kreise Wanzleben, ist vom Präsidenten der Justizkommiffion überwiesen worden. Bur Vorberathung des dem Herrenhause inzwischen ebenfalls zugegangenen Entwurfs einer Kreisordnung für die Provinz Hessen- Nassau, schlägt der Präsi= dent die Einsetzung einer besonderen Kommission von fünfzehn Mitglieder vor. Abg. Schrader( deutsch- freis.): Vor einem Jahre äußerten fich die Herren vom Zentrum und von der Rechten ganz anders als heute. Während sie damals für die Sozialpolitik der Regierung begeisterte Reden hielten, unterwerfen fte Dieselbe heute einer beinahe vernichtenden Kritik und stellen Bedingungen, die das Zustandekommen der Vorlage unmöglich machen werden. Vielleicht hängt dies Thr verändertes Verhalten damit zusammen, daß es sich im vorigen Jahre wesentlich darum handelte, dem Arbeitgeber zu helfen, ihn gegen die Konsequenzen des Haftpflichtgefeßes zu schüßen, während es heute gilt, etwas für den Arbeiter zu thun, und zwar für den ländlichen, der vor Allem der Hilfe bedarf, der bisher noch Teine Art von Entschädigungsanspruch gegen seinen Arbeit geber hatte. Jezt, wo die Landwirthschaft, deren Verhältnisse Sie fennen, herangezogen werden soll, da finden Sie mit einem Male selbst, daß wir durch diese ganze Unfallversicherungsges setzgebung auf dem Wege zum sozialistischen Staat ein großes Stück weiter fommen. Die einfache Konsequenz verlangt von uns, nachdem wir einmal das Unfallversicherungsgesez für die Industriearbeiter gegeben haben, daß wir nun auch die ländlichen Arbeiter, und zwar alle, in die Versicherung aufnehmen. Thun wir dies nicht, so werden mehr und mehr die ländlichen Ar beiter zur Industrie übergehen und der Arbeitermangel auf dem Lande wird noch größer werden, als er schon ist. Allerdings werden gerade die kleineren Landwirthe und die Kom munen durch diese Vorlage erheblich sowohl finanziell als auch mit Arbeiten belastet. Die Umlagen für die Versicherung der ländlichen Arbeiter werden durchaus den Charakter als Steuer erhalten; und die Leistungen der Unfallversicherung werden ganz wie Staatsleistungen erscheinen, wodurch wiederum der fozialistischen Jdee der befte Boben bereitet wird. Die fich für die Landwirthschaft ergebende Belastung wird dabei schließlich auf 70, 80 bis 100 Millionen Mark steigen. Dabei ist die ganze Last für die Dauer der Karenzzeit den Gemeinden aufgelegt, die nur sehr schlecht dieser Verpflichtung werden nachkommen fönnen. Die heute sich für den Anschluß der Landwirthschaft an die Unfallversicherung, ergebenden Schwie rigkeiten beweisen Ihnen am Klarften, wie bedenklich es war, im vorigen Jahre allein die Industrie herauszugreifen. Meine Freunde werden an die Berathung dieser Vorlage herantreten mit dem lebhaften Wunsche, ein Gesetz zu schaffen, welches allen ländlichen Arbeitern Fürsorge bei Betriebsunfällen gewährt. Ich bitte die Herren von der Rechten und alle Landwirthe im Hause, uns sachverständig dabei zur Seite zu stehen. Denselben Beistand erbitten wir uns auch vom Abg. Buhl und seinen Freunden. Sie find uns das schuldig, denn Sie haben im vorigen Jahre durch Ihre Aktion die Sozialpolitik auf den Punkt gebracht, auf dem sie sich jetzt befindet. Helfen Sie uns nun in vernünftiger Weise weiter vorwärts zu kom men.( Beifall lints.) Abg. Buhl( nat.- lib.) bemerkt dem Vorredner, daß auch ohne das Buthun der Nationalliberalen das vorjährige Unfallgesetz durch das konservativ- tleritale Kompromiß zu Stande gekommen sein würde. Dagegen befürworten die Herren v. Woyrsch und v. Tettau unter Hinweis auf die schwache Besetzung des Hauses, welche die Konstituirung einer besonderen Kommission erbeblich erschweren würde, die Ueberweisung des Entwurfs an die um 5 Mitglieder zu verstärkende Kommission. Kommissar Geh. Gath Bosse: Der Abg. Schrader hat die Laft, welche diese Vorlage der Landwirthschaft auflegt, zu hoch beziffert. Nach unserer Statistick würde dieselbe nur rund 2 800 000 Mart jährlich betragen; d. i. 40 Pfennig pro Kopf des ländlichen Arbeiters. M Fürst v. Hasfeld Trachenberg unterstützt den Vorschlag des Präsidenten. In demselben Sinne sprechen fich Graf Matuschka, Strudmann und Graf zur Lippe aus. Der Vorschlag des Präsidenten wird angenommen. : Der Kommunalsteuer Gesezentwurf geht an die um 5 Mitglieder verstärkte Kommission für fommunale Angelegenhetten, der Gefeßentwurf, betr. die Vertretung des Fiskus in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten der Justizverwaltung, an die Justiz- Kommission. Der Rechenschaftsbericht über die weitere Ausführung des Konsolidationsgefeßes von 1869 wird in einmaliger Schlußberathung durch Kenntnißnahme für erledigt erklärt. Abg. v. Malzahn- Gült( fons.): Ich erkläre ausdrücklich Namens meiner politischen Freunde, daß auch wir durchaus willens find, die sozialpolitische Gefeßgebung in vernünftiger Weise vorwärts zu bringen. In diesem Ziel find wir mit dem Abg. Schrader völlig einverstanden; wenn fich nur nicht seine Freundschaft später als platonisch erweift! Wir haben auch schon im vorigen Jahre ganz direkt uns für die spätere Ausdehnung der Unfallversicherung auf die Landund Forstwirthschaft erklärt; und wir sind darüber, daß diese Vorlage eingebracht wird, befriedigt, wenn wir auch im Einzelnen bei der Vorlage erhebliche praktische Bedenken finden. Wir hoffen, daß es der Kommission gelingen wird, diese Bedenten zu beseitigen.( Beifall rechts.) Abg. Schrader hält seine Behauptungen den Vorrednern gegenüber aufrecht und hebt besonders hervor, daß durch das Schluß 14 Uhr. Nächste Sigung unbestimmt. Lokales. 1 langten Gegenstände veräußert und die Erlöse für ihre foft Guthera, spieligen, die Verhältnisse des Gatten übersteigenden luxuriösen fürmisch Bedürfnisse verbraucht. Sie hat neun von ihr verübte Be Voli trugsfälle eingeräumt; von ihrer Verhaftung wurde mit Rüd fich ein ficht auf die feste Wohnung ihres Gatten Abstand genommen. Blan- Ufer a. Nach einem Agenten wird von der Kriminalpolizei Schaden geforscht, welcher unter dem Namen Walter, Kotbuferdamm 48 berausgez Mädchen ( woselbst er thatsächlich aber nicht wohnt), Konsortialscheint zu Prämienloosen unter falschen Vorspiegelungen gegen Bab wurde es lung einer ersten Rate von 4 refp. 2 M. verkauft, obgleich die bends, Konfortialscheine an fich werthlos find. Die Scheine sind von fraße bel dem Banthaus A. Strögel jun." hierfelbft unterzeichnet und ein anfche Der Inhaber dieses angeblichen, in Bankierkreisen völlig unbe fraße Dr. kannten ,, Bankhauses" ist bereits wegen Veranstaltung eine Nachmitta unerlaubten Lotterie bestraft. Der Strögel giebt sogen. Son arbeiters s sortialscheine" in Bezug auf ein bestimmtes Loos bei Zahlung er beim der ersten Rate aus, und erst nach Zahlung sämmtlicher Rate Görliger dem Gelä durch welche der Bahler ein Miteigenthumsrecht u 10. Theil an dem Loose erhält, übergiebt Ströge fürzte. G dem Bahler einen sogenannten Konsortialscheinbrief Ropfe, fo wodurch er an den etwaigen Gewinnen des Looses partizipi während er während der Ratenzahlungen noch nicht bara partizipirt. Walter hat nun nicht allein den Abnehmern der fich werthlosen Konsortialscheine vorgespiegelt, daß fie sofort Spänner nach der ersten Ratenzahlung an den Gewinnen theilnehmen erheblich v sondern auch bei der Abgabe dieser Scheine fälschlich Daß die Biehung der betr. Loose an einem der nächsten To erfolge, während die betr. Biehung bereits vorher stattgefunde hat. Der bisher noch nicht ermittelte Agent, welcher w fälschlich den Namen Walter führte, ist 40-45 Jahre ca. 1,65 mtr. groß, er hat dunkle Haare, spiges Rinn, bartlos, hat ein längliches Gesicht, gesunde Gesichtsfarbe ist von untersetter Gestalt. Er war mit einem grünlichen getragenen Ueberzieher mit Sammettragen, farrirtem wollenor der zu Halstuch, rundem schwarzen Filzhut und langschäftigen Stiefe bekleidet. Aufnahme in die Gemeindeschulen. Eltern, Vormünder 2c., welche Kinder, deren Schulpflicht mit dem vollendeten sechsten Lebensjahre beginnt, in die hiesigen Gemeindeschulen zum 1. April dieses Jahres aufgenommen zu sehen wünschen, haben sich sofort und spätestens bis zum 15. Februar dieses Jahres mit den Impfscheinen der Kinder behufs Einschulung derselben bei den Bezirks- Schul- Kommisfionen zu melden. Anträge, welche erst nach dem 15. Febr. Dieses Jahres eingehen, fönnen von den Schulfommiffionen nur dann für die betreffenden Bezirksschulen berücksichtigt wer ben, wenn nach Unterbringung der früher angemeldeten Kinder in den betreffenden Schulen noch Plaz vorhanden ist. Es set hierbei darauf aufmerksam gemacht, daß die Schulfommiffionen berechtigt find, nach Befinden der Umstände auch die Bei bringung des Geburtsattestes( resp. Taufscheines) der Kinder zu verlangen, zu deren kostenfreien Erlangung im Falle der Bedürftigkeit für die in Berlin geborenen Kinder von den Bezirks- Vorstehern Formulare in Empfang genommen werden Und die Kinder sahen die Feuergeifter leibhaftig vor fich. Jest baben sie einen glühenden Felsen gesprengt", sagte die Großmutter, wenn eine Kohle fnisternd plagte. Die müssen aber Kraft haben", sprach dus kleine Mädchen. Dazu gehört keine Anstrengung", meinte der Bruder, das kann ich auch," und er ergriff die Feuerzange und schlug auf eine prächtig glühende Kohle, die fofort auseinanderfiel. Run hast Du die Feuergeifter verjagt," sagte die Großmutter, indem fte erleichtert aufathmete, und nun ist das Märchen zu Ende." Nein, ich habe fte todtgeschlagen," verseßte der Anabe ftolz. ,, So zerstört sich jeder seine Illufionen," murmelte die Alte vor sich hin und sah noch lange in die verglimmende Bluth. fönnen. verficher alt lichen Wo beffelben fchreiten b beim Baff Wabenbein bucht wer Bege Heutenan antworten. verstorben, treter der Differenzen einen Arre Hieutenant baltniffen N Der jugendliche Durchgänger Reglaff, der im Laufe der vergangenen Woche dem in der Seydelstraße wohnende Schneidermeister H. mit einem Betrage von 400 M. du gegangen war, hat sich am gestrigen Tage, nachdem er da Geld in Hamburg und Bremen verjubelt, hierselbst der minalpolizei gestellt. Der junge Mann, ein Sohn achtbarer Eltern in Moabit, ist sofort in Haft genomm Zur bequemen Einlieferung von Packeten ist in Berlin, abgesehen von den zahlreichen Stadtpostanstalten, auch durch die Packetbestelleinrichtungen und Packetwagen der Post Ge legenheit geboten. Sämmtliche im Dienst befindliche Backetbesteller sind zur Entgegennahme gewöhnlicher Badete behufs Weiterbesorgung zur Post verpflichtet. Auf schriftliche Auffor derung mittelst Postkarte an das kaiserliche Backet- Poftamt in Berlin N( Oranienburgerstr. 70) findet sich der Packetbesteller zur Abholung der Packete in der Wohnung des Absenders besonders ein. Auch in diesem Falle ist nur die gewöhnliche Einsammlungsgebühr zu entrichten, also ein Betrag von 15 Pf. bis zum Gewicht von 5 Kg. und von 20 Bf. für Packete von höherem Gewicht. Abend auf Abend verging so in dem traulichen Gemach. Aber das fleine Mädchen mit dem Goldhaar wurde frant und starb und die Großmutter verstummte eine Zeitlang. Das waren doppelt traurige Abende für den Knaben, der sein Schwefterchen geliebt hatte, schon weil er fich als ihr Bes schüßer angesehen und sie vor hundert eingebildeten Gefahren bewahrte. Jest tlang es auch ihm im Innern: Es war ein mal," und dann mußte er immer an die todte Schwester denken und bitterlich weinen, da er sich gar nicht vorzustellen_ver= mochte, wo fie hingerathen sei. Das Märchen seines Lebens begann sich zu entfalten. worden. 4 febr br In der Affaire des Droschtenbesikers Lindenan wie seiner Beit gemeldet, in der Nacht zum 9. v. Mts. an Thaerstraße unter seiner zertrümmerten Droschke als Leide gefunden worden, haben die bisherigen polizeilichen Ermittel gen den früher bereits mitgetheilten Sachverhalt bestätigt Des Weiteren die Vermuthung nahegelegt, daß hier in der ein Verbrechen vorliegt. Mit dem Verdachte Deffelben scheinen drei Männer a. Eine Schwindlerin hat in den legten Monaten unter dem Vorgeben, die Frau eines in dem betr. Revier beschäftig ten Schußmannes zu sein, in Geschäften und auf Märkten Waaren gekauft und die Berichtigung des Preises durch ihren in der Nähe beschäftigten Gatten versprochen. Diese Betrügerin ist nunmehr von der Kriminalpolizei in der Frau eines hiesigen in seinen Kreisen wohl geachteten Buffetiers ermittelt worden, von deren Namensnennung wir Abstand nehmen, weil ihr Gatte an den Schwindeleien der Frau völlig unbetheiligt ist und von denselben bisher überhaupt nichts gewußt hat. Die junge, recht hübsche Frau hat die durch ihre Schwindeleien erDen Rath f betrag. De Bieber Fied Drittichuld Der Boliz zur Aur a gramme a zur fo Derichloffen beloftet falls Der Betro Den binter lagte bei baben mill Durch die e yourbe auf boben De die den Lindenau in der fraglichen Nacht zu einer t An ihrem Grabhügel schien es ihm, als ob alle die wunders baren Geschichten, die er vernommen, noch aus der Tiefe zu ihm herauftönten, denn er konnte es nicht fassen, daß der bes redte Mund für immer verstummt sei. Nach einiger Zeit aber ließ die Großmutter fich erbitten und erzählte nach wie vor Märchen in der Dämmerung. Aber fie fand an dem Knaben allein kein so aufmerksames Publikum mehr, wie früher an den Geschwistern, da wurde die kleine Nachbarin herbeigeholt, die aber kein goldenes, sondern dunkelbraunes Haar hatte und auf die das Märchen von der Prinzeffin mit dem Goldhaar gar nicht paffen wollte. Auch erzählte es die Großmutter nie mehr. Das fremde Mädchen saß auch nicht auf einem Schemel zu ihren Füßen, sondern auf einem Stuhl ihr gegenüber, wie die erwachsenen Leute. Mehr als einmal geschah es auch, daß die alte Hand den blonden Kopf, ben sie an ihren Schooß gelehnt wähnte, streicheln wollte, aber fie fand ihn nicht und griff ins Leere Buggen Bers nach den nahe der Unglücksstelle liegenden hagenschen Häusern engagirt haben. Die fraglichen fonen find aber bis jezt noch nicht zu ermitteln gewesen die Meldung eines hiesigen Blattes, daß in dieser Sache Verhaftung stattgefunden habe, entbehrt der Begründung eine Sin Ueberzeugu er einen A wegen Ber Umstände Wien a Bureau- Ch Den Die D atte, ftan erregte. gegen hat sich dem B. T." zufolge derjenige Droschentutin den die in Frage stehenden drei Fahrgäste engagiren woll bevor sie den Lindeau nahmen, der aber des ihm gebotenen geringen Fahrge'des halber ablehnte, gemeldet, und damit die Möglichkeit der Entdeckung des wahrscheinlich vorliegen Verbrechens näher gerückt. N. Zum Brande der Habel'schen Braueret. Diet Dies des beim Brande der Habel'schen Brauerei verbran 160 000 1 Brauereigehilfen B. ift gestern, Sonntag Nachmittag, na Die am Sonnabend stattgefundene gerichtliche Dbduktion Todesursache Erstickung und theilweise Verbrennung ergeb auf dem Neuen Jakobi- Kirchhofe in Brig beerdigt word Der Leichenkondukt, der sich unter Voranmarsch eines Mu chors von dem Obouktionshause aus die Wilhelm- und nierstraße entlang bewegte, war von einem überaus zahlrei Trauergefolge begleitet; es befanden sich im Buge fast Vert sämmtlicher Berliner Brauereien. a S Beines Blut laufen sah. Bei näherer Untersuchung ergab Während Ruti g. Einen überaus starten Blutverlust erlitt am abend Mittag der Führer einer Droschke 1. Klaffe, Na Rückert, Koppenstraße 13/14 wohnhaft, als fer mit seinem fährt am Potsdamer Plaz hielt. S. wollte gerade vo Bock seiner Droschke steigen, als er aus dem Stiefel des daß dem S. eine starke Ader am Unterbein geplagt war, aus der Deffnung das Blut geradezu strömte. nun in die Droschte stieg, spielte ein Dienstmann den und fuhr den S. nach der Sanitätswache in der Markgr straße, von wo aus S. nach Unterbindung der Ader und legung eines entsprechenden Verbandes auf demselben nach seiner Wohnung überführt wurde. Im Belle Alliance- Theater erzielte der überm Schwant, Hotel Blancmignon" am Sonntag bei ausverka Hause einen außerordentlichen Erfolg. Die Gäste vom nertheater, Frau Carlsen, Fräuleins Mayer, Odillon, fpetulation Reichtbüme lichen Witt thre Buflu milie finde 10-12 000 brecher an unbedingte einem unge immer fo gr an einen Fa Der Die in wiedergiebt wie unvern Schraubt fet Der Richter Finanzwelt bei Finan fo ein 9 Spizbube umläuft." Da stehen Berna Der Abend war hereingebrochen und über ihm gli die Sterne, und es war dem Manne mit dem Gemüth Kindes, als feien fte himmliche Märchen. Der Einsame blid zu ihnen auf und grübelte, ob es möglich sei, daß bort d nieb Nach und nach aber wichen die erdichteten Märchen wieder Seelen seiner Abgeschiednen in ewiger Wandlung begriff in die Nacht, der sie enttaucht, zurück, je mehr sich das Märchen des Lebens dem heranreifenden Jüngling und endlich dem reifen Mann erschloß. Die kleine Nachbarin war seine Braut und dann sein Weib geworden, aber eines Tages stand er auch an ihrem Grabe wie er zuvor schon an dem Hügel seiner Eltern gestanden. Er zog aus der Heimath fort und bereiste fremde Länder und sah die Märchenphantaste der Großmutter gar oft durch die Wirklichkeit übertroffen. Er sah Länder, in benen die Schwäne schwarz waren, wo die Bäume mit den Wurzeln nach oben wuchsen, er sah Blätter, die zu Rähnen gefügt wurden und schwarze, braune und gelbe Menschen und Affen, die sich von jenen nur wenig unters schieden und er begriff, daß die wirkliche Welt reicher und phantastischer sei, als das Märchen, wenn man ste recht ins Auge zu faffen versteht. Als er endlich heimkehrte, neigte sich auch das Märchen seines eigenen Lebens bereits zu Ende. Er suchte die Straße auf, in der sein Vaterhaus stand, allein er fand es nicht mehr. Man hatte es niedergerissen und ein neues prächtiges Gebäude an seine Stelle gesezt. Das schien ihm, trotzdem er viel gefehen und erfahren, ein Märchen, nicht unbegreiflich zwar, aber doch höchst wunderbar. Er hatte geglaubt, das Haus, wo er geboren und herangewachsen, aus dem man die Schwester, die Großmutter, die Eltern und sein Weib hinausgetragen, müßte für die Ewigkeit gegründet sein. Aber er fab, daß er sich getäuscht habe, und daß die Erfahrung erst mit dem Tode ende. Und auch dann vielleicht nicht?" flang eine fragende Stimme in ihm, und es war, als sei es die der Großmutter und töne aus dem neuen Hause, das ihm so fremd war. Er betrachtete daffelbe näher, schüttelte den grauen Kopf und murmelte, indem er weiter schritt:„ Es war einmal." Allmälig hatten die Kinder im Rahmen des Märchens den bunten Inhalt des Lebens geschaut, unbewußt zwar, aber die Eindrüde, die fie empfangen, waren deshalb nicht minder tief. Als die Großmutter endlich die Augen für immer schloß, war es dem Knaben, als set alle Weisheit der Welt verstegt. I in ewiger Wanderung von Stern zu Stern auf ihn schauen tönnten? Aber dann flang es ihm wieder Innern: Es war einmal!" War? Rein", fagt mit fester Stimme, es ist und wird sein " Unb diesem tröstlichen Gedanken schritt er durch die Nacht wärts.. Bald befand er sich auf dem Friedhof, und als er an den Gräbern seiner Lieben, die eine ganze Reihe bildeten, stand, tönte es in ihm: Es war einmal" wie der Refrain eines wehmüthigen Liedes. Am Hügel der Großmutter aber entfann er fich, wenn auch nur dunkel, ihrer Märchen und erstaunte über die einfältige Weisheit der alten Frau, die alle Luft und alles Leid des Lebens in Märchenform auszudrücken vermochte. Die Buch es nicht o irdischen G oben Int forgt und ertiärte erfi Jufällige& wanzig Der Diebisch oenig Lift thm unterf Die Depot Dereins. 1 beetohlenen binn die mit Bligesschnelle zur Gegenwart wird: Es war Für alles Bestehende aber heißt die Formel der Bu mal," und teine Unsterblichkeitslehre vermag darüber zutauschen. Der Bantin aulaffen. foulbig er Strafe in d fag von 1 was feine Alles auf Erden ist ein Gleichniß, das Menschenleben derfelbe b Gleichniß der Geschichte, und diese ein Gleichnik des schenlebens. Hinter allen Erscheinungen ist ein hoher verborgen und nichts ist unbedeutend oder geringfügig Menschenleben, dem uralten Märchen aus den Kindheit der Welt. Dem forschenden Blick gewinnt die Pflanze Stein und das Thier erhöhte Bedeutung, und das wird ihm ein Gleichniß des Großen und Erhabenen. das Ewige", sagt der Thor. Aber die Ewigkeit ist ein chen wie die Unendlichkeit, nur als Gleichniß vermögen der Vernunft zu bestehen. fle Der und Und wenn einst der Ball, auf dem ungezählte Beschle der Menschen entstanden und vergangen, ertaltet feina wenn die Ruhe des Todes und der Erstarrung über herrscht, wird es von den Lippen feliger Geifter lischer Dämonen flingen: Es war einmal." alles Jrdische nichts als ein Märchen sein und der Dann Sternen als ein phantastisches Fabelwesen umgeben. Me ban Bantinftit Zaub Neguinba in Wien Landftrage 1883, mie Baufirerin flagt, daß fte mit be der Trunt bareres M Raften ver Herr Ratt ein Baar hat mich e fte mir be vielleicht in der Einbildungskraft anderer Geschöpfe auf an Dann werden die Worte ungezählter Großmütte denen sie hienieden die trauten alten Geschichten begin wenn gläubige Kinderaugen begierig an ihren Lippen eine tragische Bedeutung gewinnen und die Stimme bel geistes, der nicht nur eine schöpferische, sondern auch eine Und das Echo im ungeheuren Raum wird antworten und ftörende Gewalt ist, wird höhnisch tönen:„ Es war Stern zu Stern schallt es geisterhaft: Es war einmal!" einmal statt der hab' ich n die Lego fein." mehrung Bech in in den K Der Baube zähl getoftet? fte bat fid verübte Be ribre foft Buthers, Kurs, Blende und Ditbert, wurden bei offener Szene| luxuriösen fürmisch gerufen. Polizeibericht. Am 31. v. Mts., Nachmittags, stürzte De mit Rüd fich ein Mädchen in selbstmörderischer Absicht vor dem Hause genommen Blan- Ufer Nr. 90 in den Landwehr- Kanal, wurde jedoch, ohne iminalpolize Schaden genommen zu haben, von vorübergehenden Personen ferdamm 48 herausgezogen und dem 47. Polizei- Revier zugeführt. Da das fortialscheine Mädchen nach ärztlichem Ausspruch an Geistesstörung leidet, gegen Bab wurde es nach der Charité gebracht. An demselben Tage, Obgleich die bends, vergiftete fich ein Mann in seiner in der Dresdeners ine find von fraße belegenen Wohnung. zeichnet und ein anscheinend obdachloser Mann in dem Neubau August völlig unbe traße Dr. 91 erhängt vorgefunden. altung eine Nachmittags, verunglückte der 9 Jahre alte Sohn des Lederjogen. Conarbeiters Krüger, Wienerstraße Nr. 33 wohnhaft, dadurch, daß bei Zahlung er beim Schaufeln auf dem eisernen Stangengeländer am licher Raten Görliger Bahnhofe mit den Händen abglitt und in den hinter Brecht zu dem Geländer etwa 1% Meter tiefer gelegenen Gang hinabbt Ströße fürzte. Er erlitt hierbei, außer einer starken Quetschung am Ischeinbrief Ropfe, so schwere innere Verlegungen, daß er nach der elter8 partizipit lichen Wohnung getragen werden mußte. Am Nachmittage nicht daran deffelben Tages wurde der Anstreicher König beim Uebermern der hreiten des Fahrdammes in der Ritterstraße von einem Ein= fte fofort fpänner überrannt und durch Huftritte über dem rechten Auge theilnehmen erheblich verlegt.- Zu derselben Zeit fiel der Arbeiter Müller ich verfiche beim Baffiren der Dranienstraße nieder und brach das rechte ächsten Tag Badenbein. Er mußte mittelst Droschke nach Bethanien ge stattgefunden acht werden. velcher 5 Jahre Kinn, btsfarbe u rünlichen Der im Laufe wohnenden 0 M. burd hdem er bst der Sohn bad Rick Gerichts- Zeitung. Heutenants Biesta hatte sich der Handelsmann Dettmann Begen verleumderischer Beleidigung des Polizeitem wollenor der zweiten Straffammer hiesigen Landgerichts I. zu verigen Stiefe antworten. Der Wirth des genannten Polizeibeamten war verstorben, und wurde das Haus von einem eingesezten Ver treter der Erben verwaltet. Dieser gerieth mit den Letteren in Differenzen, in deren Verfolg der Angeklagte als Miterbe lieutenant 3. batte an den Hausverwalter aus den Miethsverhältnissen eine kompensable Gegenforderung, und deponirte auf den Rath feines Anwalts in Folge deffen den fälligen Miethbetrag. Der Angeklagte übertrug die Pfändung dem GerichtsvollDrittschuldner gar keinen vollstrecbaren Schuldtitel hatte. Der Bolizeilieutenant B., der sich im Juli v. J. in Wiesbaden sur Aur aufhielt, wurde von dem Angeklagten durch 3 Teleramme aufgefordert, den Schuldbetrag zu zahlen, widrigenfalls zur sofortigen Pfändung und gewaltsamen Deffnung der Derschlossenen Berliner Wohnung geschritten werden würde. ft febr genomme mdenas, Mts. an als Leiche a n Ermittel bestätigt r in der Deffelben er belaftet einer Den Buggen agliche Bers und eine Sin gewesen er Sache ündung pfchentution giren woll gebotenen and damit vorliegen a et. Die Le verbran tag, nadb Obduktion ung ergeb digt word eines Mu m- und faft Bert be bes er Der Betroffene hatte dem Gerichtsvollzieher die Quittung über Anna Lego betheuerte, nicht mit jener Person identisch zu sein, welche diesen Schwindel inszenirt hat. Richter: Fällt Ihnen der Verlust der fünf Gulden schwer?- Beugin: Ich bitt',' n Winterrod von mein Mann hab' ich versezt, um der Lego zahl'n zu können.- Angell.: Na, wenn's das than hab'n, war'n S' a schöne dumme Gans. Der Richter vertagte nach diefer Bemerkung der Angeklagten, durch welche diese ihre Schuldlosigkeit beweisen wollte, die Verhandlung, um die von der Beschädigten namhaft gemachten zwei Frauen zu vernehmen. Vereine und Versammlungen. t. Die Arbeiterschutzgesetzgebung und die deutschen Gewerkbereine. Behufs Stellungnahme der deutschen Gewerkvereine zur Arbeiterschußgefeßgebung( Kinder- und Frauen arbeit, Sonntags- und Nachtarbeit und Normalarbeitstag) fand am Sonntag Vormittag im Buggenhagen'schen Saale am Morigplay eine große Gewerkvereins- Versammlung der Mitglieder der Berliner und benachbarten Ortsvereine statt, welcher auch die Reichstagsabgeordneten Landrath Dr. Baumbach und Rickert beiwohnten. Als Referenten fungirten Herr Verbandsanwalt Dr. Mar Hirsch und Herr Verbandskontroleur Bey. Herr Dr. Mar Hirsch verbreitete fich speziell über die Kinderund Frauen, Sonntags- und Nachtarbeit. Betreffs des von ber sozialdemokratischen Fraktion im Reichstage eingebrachten Entwurfes eines Arbeiterschutzgesetzes sprach derselbe sein Bes bauern aus, daß der Entwurf mit anerkennenswerthen Vorschlägen eine solche Utopie verbinde wie Arbeitsämter und Reichsarbeitsamt. Das seien bureaukratisch- mechanische(?) Finrichtungen und nur geeignet, die Zustände zu verschlechtern, anstatt fte zu verbessern. Er habe bisher geglaubt, die Sozialdemokraten feien Anhänger von Berufsgenossenschaften, doch zeige fich hierfeien Anhänger von Berufsgenoffenschaften, doch zeige fich hiervon in dem betr. Entwurfe feine Spur. Auch bedauerte er, daß der§ 120 der Gewerbeordnung nicht mehr Berücksichtigung gefunden babe. Herr Bey stellte hauptsächlich Betrachtungen über den Normalarbeitstag an. Er wies darauf hin, daß die deutschen Gewerkvereine schon seit 16 Jahren eine tägliche Arbeitszeit von 10 resp. mit Bausen 12 Stunden fordern. Sie beitszeit von 10 resp. mit Bausen 12 Stunden fordern. Sie ständen demnach auf demselben Standpunkt, wie die Sozialdemokraten, nur mit dem Unterschiebe, daß sie den Normalar beitstag nicht durch den Staat dekretit, sondern durch freie Vereinbarung herbeigeführt wissen wollen. England sei der Marimalarbeitstag und einen Minimallohn festseße, müffe er auch Normalarbeiter schaffen; dies sei er nicht im Stande. Auch liege in dem Minimallohn die Gefahr, daß die Unternehmer sofort alle Arbeiter auf diesen Minimallohn segen und wenn schließlich keine Arbeit vorhanden ist, dann nüße ein Normalarbeitstag überhaupt nichts, bann folge höchstens eine Normalarbeitslosigkeit. Es müsse daher dem Arbeiter überlaffen bleiben, seine Arbeitskraft so auszunüßen, wie er wolle ( d. h. ausnuten zu laffen, wie der Unternehmer will. D. R.) diese Themata diskutirt werden soll. Die nächste Vereins Versammlung am 14. b. Mets. fällt des Maskenballes wegen aus und findet dafür erst am 28. d. Mts. bei Gratwell statt. Der Verein der Sattler und Fachgenossen hielt am Sonnabend, den 31. d. Mits., seine erste, sehr zahlreich besuchte Generalversammlung ab mit der Tagesordnung: 1) Jahress bericht und Abrechnung, 2) Vorstandswahl. Zum 1. Punkt der Tagesordnung erstattete der Vorftgende Giefe eingehenden Bericht über die Thätigkeit des Vereins im verfloffenen Jahre. Hieran schloß fich die Abrechnung vom legten Quartal und wurde dem Kassirer Decharge ertheilt. Bei der darauf folgen den Vorstandswahl wurden gewählt: die Herren Kabel zum 1., Kotter zum 2. Vorfißenden, Steindorff zum 1., Angermeier zum 2. Raffirer, Schubert II. zum Schriftführer, Preuß und Reimer zu Beisigern. Ferner wurden den streitenden Knopfmachern der Fabrik von Lenschow und Markert 25 Mart aus der Vereinskaffe bewilligt, jedoch nöthigenfalls weitere Unterftüßung zugesagt. Die nächste Vereinsversammlung findet am 28. Februar statt, da am 14. der Wiener Maskenball im Drpheum stattfindet. h. Die öffentliche Versammlung der Holzfräser und verwandten Berufsgenossen in Wohlhaupt's Salon, Manteuffelstraße 9, unter dem Vorstze des Herrn 3wirner jun., war nur mäßig, aber von Delegirten aus 24 Werkstellen bes sucht und nahm die Statutenberathung für den am vorher gehenden Sonntag zu gründenden wiederholt beschlossenen a ch verein der Holzfräser und verwandten Bea rufsgenossen, sowie die Konstituirung desselben vor, worauf sie noch die Vorstandswahlen vollzog. Allgemeine In dignation rief die in der Versammlung gemachte Mittheilung hervor, daß Vogelmann u. Schumacher( Alte Jakobstraße) thre sämmtlichen Arbeiter mit Entlassung bedrohten, für den Fall, daß sie dem neuen Verein als Mitglieder beis treten oder dessen Versammlungen besuchen würden. Der ge wählte Vorstand gab die Erklärung ab, daß er es fich zur Aufgabe machen werde, die öffentliche Meinung allenthalben über die herrschenden Sicherheitsgefahren und sonstigen Mißstände der Branche wahrheitsgetreu aufzuklären. Der Gauverein Berliner Bildhauer" hält am Dienstag, den 3. Februar, Abends 9 Uhr, Annenstraße 16, feine erste diesjährige Delegirten- Versammlung ab mit der Tagesordnung: Fortsegung des Referats und Diskussion über das Thema„ Gewerbliche Fragen" und Verschiedenes. Es wäre erwünscht, der wichtigen Tagesordnung wegen, daß alle Werkstätten Berlins durch Delegirte vertreten find. Die Bahl stellen des Unterstüßungsvereins der Bildhauer Deutschlands befinden fich für den Norden: bei Kollege Hoffmann, In validenstraße 153, 4 Tr., Sprechstunde täglich von 12-1 Uhr, Sonntags bis 11 Uhr Vormittags; für den Often: Kollege Brahm, Lichtenbergerstraße 14, 3 Tr., Sprechstunden täglich von 12-1 Uhr, für den Westen: Verwalter Flickschu, Maaßenstraße 35, Sprechstunden täglich von 4-6 Uhr und Mariannenstraße 8, Sprechstunden täglich von 12-1 Uhr und Sonntags Vormittag. Den hinterlegten Schuldbetrag zugesandt, wovon der Ange lagte bei Absendung der Telegramme teine Kenntniß gehabt Lundrath Dr. Baumbach erklärte sich mit den Beschränkungen Sonntags Vormittag; für den Süden: Verwalter Tiede, baben will. Selbstverständlich fühlie fich Polizeilieutenant 3. Durch die erhaltenen Telegramme in seiner Ehre verlegt, und tourde auf seinen Strafantrag gegen D. die obige Anklage erboben Der Gerichtshof gewann aus der Verhandlung die Ueberzeugung von dem besseren Wissen des Angeklagten, daß Den wegen Verleumdung in 3 Fällen unter Annahme mildernder Umstände zu 120 M. ev. 24 Tagen Gefängniß. Wien, 29. Januar. Eduard Baldey, der ehemalige Bureau Chef des Giro- und Kaffen- Vereins, ein Beamter, in die Direktion des Institutes das größte Vertrauen gefeßt hatte, stand gestern wegen Betruges vor dem Schwurgericht. it dies der Abschluß jener Defraudationsaffaire von über 160 000 Gulden, die zur Jahreswende so großes Aufsehen Baldey ist das Opfer jener wilden Börsendie um Alles in der Welt in furzer Zeit wenn dies mit ehrerregte. Tpefulation, Heichtbümer erwerben will, und der Frauen und Kinderarbeit, der Sonntags- und Nachtarbeit einverstanden, doch warnt er davor, durch allzugroßes Wohlwollen gegen die Arbeiter nicht etwas zu schaffen, was sie in feinen Konsequenzen schließlich schädige. Auch er war der Meinung, daß der Normalarbeitstag unbedingt einen NormalJohn und Normalarbeiter erfordere. Niemand set aber im Stande, dem Unternehmer eine bestimmte Arbeitszeit und einen bestimmten Arbeitslohn vorzuschreiben. Er kenne viele Fabri fanten, die so vermögend seien, daß fie ohne Schaden ihren Betrieb einzustellen und von ihrem Gelde zu leben vermöchten. Was dann? Vor bie Alternative gestellt, entweder gar nicht oder aber länger, als nöthig, zu arbeiten, würden die Arbeiter ficher das Lettere wählen! Die Ansichten und Forderungen betr. den Schuß der Arbeiter wurden schließlich in einer Resolution formulirt. Der Bezirksverein des werkthätigen Volts im 29., 30. und 31. Wahlbezirk hält am Dienstag, den 3. Februar, Abends 8 Uhr, im großen Saale des Restaurants Golle, Linienstr. 30, seine Versammlung ab. Tagesordnung: 1. Vor trag des Kaufmanns Herrn Rosenthal. 2. Verschiedenes. 3. Fragelasten. Gäste willkommen. Um dem im fünften Reichstagswahlkreise wohnenden Arbeitern den Beitritt zu dem oben genannten Verein zu erleichtern, beschloß derselbe in letter Sizung, die Einschreibegebühr aufzuheben; da der monatliche Beitrag ohnehin nue 20 Bf. beträgt, so' dürfte sich die Mitgliederzahl in nächster Zeit bedeutend vergrößern, was umsomehr zu wünschen ist, da der 5. Wahlkreis bisher immer als Hofburg der sog. Fortschrittspartei galt. Meldungen zum Beitritt nimmt Herr Schloffermeister Emil Franke, Linienstr. 9, entgegen. Tichen Mitteln nicht möglich ist, zum Diebstahl und Betrug thre Buflucht nimmt. Ein jungverheiratheter Mensch ohne Fa- zahlreich besuchte Versammlung ab, die sich hauptsächlich mit nißlasse der Buchbinder und verwandten Berufsgenossen us zahlreid 10-12 000 st. jährlich auszukommen und wird zum VerS clitt am laffe, Na mit feinem erade vo efel des ung ergab lagt war n den Während Ruti er Martgr Alder und emfelben überm ausverka fte vom Dillon, Berra ein ibm gla Gemüth Einfame b blid Daß bort lung begriff uf ihn nieb m wieber tein", fagt e Nacht " Und bei unbedingtes Vertrauen entgegengebracht hat. Die Sucht nach Vortrag über gewerbliche Streitfälle in der juridischen und ge- Hof rechts II. wieder giebt. einem ungebundenen Wohlleben in den Finanzkreisen ist noch immer so groß, wie zur Zeit der fiebziger Jahre. Wir erinnern uns da an einen Fall aus der Periode des ,, wirthschaftlichen Aufschwungs", det die in finanziellen Kreise geltende Anschauung getreu wie unvernünftig hoch die Gehälter bei Bankinstituten ge Schraubt seien im Vergleiche zu dem kümmerlichen Einkommen der Richter. Da meinte ein progiges Jüngelchen aus der Finanzwelt: Wie kann man das aber auch nur vergleichen! Da stehen doch ganz andere Interessen auf dem Spiele; bei Finanzinstituten handelt es sich um Millionen und fo ein Richter hat höchstens dafür zu sorgen, ob ein Spizbube mehr oder weniger frei in der Welt her- sein, Es war in einer Gesellschaft die Rede davon, umläuft." die Buchthauspflanzen der Die folchem Sumpfboden gedeihen dann menn ste " des Giros und Kaffen h. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Klavierarbeiter hielt am Sonnabend, den 31. v. Mts., bei Gratweil unter dem Vorsize des Herrn Jubeil eine äußerst der bekannten, seit Neujahr in der Grandt'schen Pianofabrik eingeführten Fabrifordnung beschäftigte. Buvor hielt Herr Rechtsanwalt Freudenthal einen sehr beifällig aufgenommenen richtlichen Praxis, worauf er zahlreiche hierauf bezügliche Fragen, zu denen er die Theilnehmer an der Versammlung aufgefordert hatte, ausführlich beantwortete. Auf spezielle Einladung waren in der Versammlung viele, namentlich von den ältesten Arbeitern der Grandt'schen Fabrik, welche jest 50 und etliche Klavierarbeiter beschäftigt, erschienen. Der Vorfizende leitete die Diskussion durch eine Darlegung der zum Theil recht rigorosen Bestimmungen jener Fabrilordnung ein. Dieselbe wurde, wie auch die Diskussion bestätigte, von den Grandt'schen Arbeitern fast ohne vorherige Einsichtnahme in ihre Bestimmungen in recht unbesonnener, leichtsinniger Weise unterschrieben und würde von ihnen sicherlich nicht akzeptirt worden wenn fie die Ueberzeugung Ueberzeugung gehabt hätten, baß unter ihnen die rechte Einigkeit herrsche, denn dann hätte feiner in solcher Angelegenheit anders, als auf Grund gemeinfamen Beschlusses gehandelt. Nur dadurch werde auch erklär lich, daß sowohl der Verein, als die Tischler Lohnkommission, erft so spät von di ser Fabrifordnung hinreichende Kenntniß es nicht vorziehen, zum Revolver zu greifen, um sich der irdischen Gerechtigkeit zu entziehen. Wie aber werden die forgt und verwaltet? Der Vorfißende des Gerichtshofes selbst erlangten. Die Fabrilordnung enthält zunächst die sehr be gohen Intereffen, bei denen es sich um Millionen handelt, bes erflärte erstaunt: Ja, wenn nicht jest nach zehn Jahren eine aufällige Entdeckung eingetreten wäre, hätte die Betrügerei noch Bwanzig Jahre fortgehen können!" Seit zehn Jahren verübie Der diebische Bureauchef seine Unterschlagungen, entlodte er mit wenig Lift, welche durch die unglaubliche Gutmüthigkeit" der thm unterstehenden Beamten nicht minder unterstügt wurde, Depots der Kommittenten, Dereins. Und was that der liebe Mann? Er verspielte die gestohlenen Gelder auf der Börse, troßdem es den Beamten Der Bantinftitute streng verboten ist, sich in Spekulationen einzulaffen. Der Defraudant wurde von der Jury einstimmig fönnen, wenn fte überhaupt zugelassen werden wollen. fuldig erkannt und vom Gerichtshofe zu einer schweren Kerker Strafe in der Dauer von sieben Jahren verurtheilt und auf Erfag von 138 000 Gulden an den Verein. Der Prozeß war, was seine juristische Seite anbelangt, nicht intereffant; 05 aber ahndet die Fabrifordnung jede Verspätung beim Eintreffen Derselbe dazu beitragen wird, die Leichtsinnigkeit, mit der in el der Butu Es war arüber hin dauerliche balbstündige Verkürzung der vorher anderthalbstündigen Mittagspause und das strenge Verbot, die Arbeitsräume außer in der einstündigen Mittagspause zu verlassen. Die Befolgung dieses Verbotes wird überdies noch durch eine besondere Thürverschlags- Vorrichtung erzwungen, welche zwar den Austritt aus der Fabrik zuläßt, aber keinen Wiedereintritt ermöglicht. Durch diese Vorrichtung soll auch das bisher unfontrolirte Ab- und Bugehen der ihren Männern das Mittagbrod in die Fabrik bringenden Frauen verhindert werden, die ihren Weg nur noch durch das Fabriks- Komtoir nehmen Wie die Fabrikleitung angebe, sei die fragwürdige Einrichtung nur wegen der vorgekommenen Ausschreitungen einzelner, beständig ab- und zugehender Bummelanten getroffen worden. Ferner in der Fabrik mit Geldstrafen von 20 Bf., die nicht etwa irgend einem Unterstüßungsfonds zufließen, sondern mit denen Zaubermittel. Auf Veranlassung der Näherin Josepha die Unkosten der Vergnügungen( Landpartien 2c.) des FabrikNeguinda wurde kürzlich die Kleinhäuslers- Wittwe Anna Lego personals bestritten werden. In der animitten Diskussion murde auch über ungleiches, je nach Gunst oder Mißgunst sich Landstraße eingeliefert. Josepha Neguinda hatte im Jahee gestaltendes Maß bei Handhabung der Fabrikordnung geklagt. 1883, wie fte behauptet, die Anna Lego, die sich bei ihr als Andererseits hob man auch einzelne anerkennenswerthe Büge Sauftrerin eingeführt hatte, Tennen gelernt und derselben geVon der flagt, daß ihr Gatte ein Trunkenbold set, worauf Anna Lego Faffung einer Resolution wurde, da nach Lage der Dinge in der Trunksucht zu heilen, und ein zweites, noch viel schäß- gethan werden kann, einstweilen Abstand genommen.. bareres Mittel beftge file, nämlich ein solches, welches das im Raften verwahrte Geld vermehre. Denten's Jhnen, faiserlicher Herr Rath," erzählt die Näherin darüber, ich mußt ihr ein Baar Eier geben, die hat fie in ein Tuch eingewickelt und fte mir befohlen hat, und jetzt ist das höchste Wunder geschehen: hat mich geheißen, jest auf die Eier zu treten. Ich thu's, wie enfchenleben niß des in hober geringfügig Kindheitst die Pflanze Ald and das abenen. it lift ein ermögen fie hlte Gefchle Caltet sein über ber eifter und Dann und der M öpfe auf an gehen. ban fein." Dieser Angelegenheit augenblicklich fein entscheidender Schritt Die in der Versammlung als Gäste anwesenden Herren Teutsch ( vom Fachverein der Metallarbeiter in Gas-, Waffer- und Dampf- Armaturen) und Nicolaus( von der Gewerkschaft der Maschinenbau- und Metallarbeiter), sowie der Drechsler Herr erstatteten über neueste Lage in der Armaturen Statt der Eier war im Tuch ein Todtenkopf. Drei Vaterunser schen Steinnußknopf- Fabrik und richteten an die Versammlung hab' ich nun beten müssen, und wie ich das gethan hab', hat darauf bezügliche Unterstüßungsgesuche. Die Versammlung bes die Lego gesagt, in vierzehn Tagen wird mein Mann geheilt schloß, ohne Berzug in allen Fabriken und Werkstätten der Klaviers Broßmütter ichten begin Lippen timme des war einmal worten n auch ein unb Richter: Und was wars mit dem Mittel zur Vermehrung des Geldes? Beugin: Da hat fie ein Stüd F Bech in Leinwand eingewickelt und hat gesagt, daß muß ich in den Raften legen und fleißig beten; aber, hat sie gesagt, Der Bauber wirft nur, wenn ich Niemandem etwas davon erzähl. getoftet? -branche Sammlungen für die Unterstüßungsfonds der Strikenden beider Fabriken zu veranstalten. Am nächsten Sonntag wird, wie der Vorfigende schließlich mittheilte, eine wichtige Generalversammlung aller Berliner Klavierarbeiter stattfinden, in der Herr Julius Henke über die Bedeutung des Inkraft tretens des Reichs- Arbeiter- Krankenversicherungsgesetzes und die fie hat fich aber nicht mehr anschau'n laff'n. Die Angeklagte den gesetzlichen Marimalarbeitstag sprechen werden und über Beugin: Ja, ich hab ihr bie fünf Bulben gegeben, bisherige Ausführung deſſelben, sowie Herr Auguſt Herold über hat die behördliche Genehmigung gefunden. Anmeldungen zum Beitritt nehmen eutgegen Th. Ewert, Holzmarktstr. 62, of II, Freudenreich, Sebastianstr. 37, Hof I, P. Linke, Wilhelmstr. 3, Eine allgemeine Versammlung der Mitglieder der nationalen Kranken- und Sterbetasse der Droschtentutscher und verwandten Berufsgenossen Deutschlands( E. H. Nr. 75) findet am 3. d. M., Abends 10 Uhr, im Handwerkers Verein, Sophienstraße 15, statt. T.- D.: Berichterstattung über die Genehmigung des Statuts. Die Mitglieder- Versammlung des Arbeiter Bezirks Vereins„ Glückauf" findet erst am Dienstag, den 10. Februar, in einem noch näher zu bestimmenden Lokale statt. Arbeiter Bezirks Verein Laufizer Plak. Mittwoch, den 4. Februar 1885, Abends 82 Uhr, Versammlung in der ,, Urania", Wrangelstraße 9 und 10. TD.: 1. Vortrag über die Arbeiterfrage nach Prof. Fr. A. Lange". Referent Herr Bastor emer. Kendziora. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes und Fragelasten. Gäste haben Zutritt. Des interessanten Vortrages wegen werden die Mitglieder um rege Betheiligung ges beten. Metallarbeiter Berlins. Große öffentliche General Versammlung am Dienstag, Abends 8 Uhr, in Sanssouci, Rottbuserstraße 4a. h. Die Holzfräser und Berufsgenossen, die Tischler und die Maurer hielten am Sonntag Bormittag bedeutendere ges werkschaftliche Versammlungen ab. Unentgeltliche stenographische Lehrkurse beginnt der Berliner Zentralverein Roller'scher Stenographen wieder für Herren, Damen und Schüler am Dienstag, den 3. Februar, im ,, Augustgarten", Auguftstr. 24, Mittwoch, den 4. Februar, in der 5. Schloßkneipe", Neue Friedrichstr. 1, Donnerstag, den 5. Februar, in ,, Café Waßmann", Leipzigerstr. 33, Don nerstag, den 5. Februar, im ,, Café Winkler". Invalidenstr. 34 überall Abends 8% Uhr. Die Kurse erfordern bei der leichten Erlernbarkeit des Roller'schen Systems nur vier Lehrstunden, wöchentlich eine. Für die Lehrmittel hat jeder Theil nehmer 2 Mart zu den Unkosten der Bekanntmachung 1 Mark beizutragen. Meldungen zur Theilnahme werden an den ge nannten Abenden in den betr. Lokalen von den daselbst an wesenden Lehrern entgegengenommen. Arbeitseinstellung. Die Steinnußknopfarbeiter der A. Behmer'schen Fabrik, Köpnickerstr. 137, legten gestern einstim mig die Arbeit nieder, da ste fich nicht einen Abzug von 10 bis 30 pet. gefallen laffen können. Es feiern hierdurch 140 Mann. Die Mehrzahl von ihnen sind Familienväter. t. Die Allgemeine Boltsversammlung, welche für Sonntag Vormittag durch Säulenanschlag, ohne Angabe der Tagesordnung nach dem Schüßenhause, Linienstraße, einberufen war, ist polizeilich verboten worden. 11 Vermischtes. Die Schreibemühle. Im Jahre 1690 bereiste ein marotta nischer Gesandter Spanien. Seine Reiseberichte werden eben in Madrid herausgegeben. Am meisten fielen ihm in Madrid bie eben im Entstehen begriffenen Zeitungen auf. Er schreibt darüber: Wenn aus fernen Ländern eine Nachricht kommt, bringt man sie in eine Schreibemühle( Druckerei), welche von einem Einzigen versehen wird, welcher dem König jährlich eine bestimmte Abgabe bezahlt. Jedesmal, wenn dieser Mann eine Neuigkeit vernimmt oder entdeckt, sucht er darüber Alles, was er tann, zu erfahren, und thut es in die Mühle; er bedruckt damit einige Tausend Blätter und verkauft diese um ein Klei nes. Ein Mann, der ein Bündel solcher Blätter in Händen hält, ruft dann aus: Wer kauft Neuigkeiten von da oder dort?" Wer neugierig ist, lauft ein Blatt. Man nennt ein folches Gasetha"( Gazette"). Vielerlei Neuigkeiten stehen in einem folchen, aber fte find größtentheils übertrieben und lügenhaft, um die Neugierde der Leute zu reizen." 93 Ein südamerikanischer Länderfürft. Kürzlich starb zu Buenos Ayres Nicholas Auchorena, der ohne Zweifel den größten Privatgrundbesitz der Welt sein eigen nennen fonnte; auf seinen Ländereien wurden 152 000 Rinder und 410 000 Schafe ernährt. Sein Nachlaß wird auf 2 Millionen Pfund Sterling( 50 Millionen Mark) geschäßt. Sein Grundbesig be trug nicht weniger als 1710 englische Quadratmeilen, also bei läufig soviel wie Altenburg, Koburg- Gotha und Meiningen zufammen. Auch im freien Konkurrenzsystem, ohne Raub und Eroberung, läppern fich die Länder zusammen! 2191 Nur fürs Militär. Erstes Dienstmädchen:„ Hurrah! Zweites: Nanu, Juste morgen giebi's Einquartirung." woher weißt du denn das?"- Erstes: Ja, die Madam sagte voihin, morgen kommen zwei Chambregardisten. ( 300) 175 834( 250) 604 300 654 143 944 611( 200) 174 588 710 352. 31350 338( 300) 848 84 964( 300) 170 225 101 557 139 786 356( 200) 39( 250) 118 227 498 12 444. 32138 991( 1000) 70 966 232 627( 500) 559 55 751 640 3 505 266 671 235( 200) 167. 33814 472 426( 250) 665 994 680 375 ( 200) 779 74 567 584 300 526 29 609 869 714( 200) 870 297 358. 34393 360 254 221 330 28 228( 200) 622 642 90 729 601 424( 200) 605( 200) 364 724 664 203( 200) 511 593 789 786 881 101 887( 250) 656 465. 35545 83 986( 250) 150 444 677 542 942( 1000) 936 815 817 247 876 355 933 765 206 827 487. 36401 712 727( 250) 209 923 210 896 742 721 533 300 376 472 332 457 580 842( 250) 45 18 378( 200) 760 513 697 759( 250) 622. 37058 770 216( 200) 864 320 ( 200) 32 589 824 207 531 111 756 163 972 685 545 858 517. 38964( 200) 412( 300) 905( 300) 128 912 379 601 506( 300) 825 778( 250) 866 111( 250) 594 429 174 850 335 671( 200). 39563 483 608 181( 250) 417 3 960( 200) 180 366 176 312 885 128 152 770( 200) 836 754( 300) 813 360 610 745 870 909 296 81. Tagesliste der Königl. sächsischen Landeslotterie.( 200) 691 838( 200) 813 670( 250) 735 589 581 987 921( 300) Biebung vom Montag, den 2. Februar. ( Ohne Gewähr!) 81( 250) 950 429( 300) 181 549 79 810 34 650( 200) 940 1361 505 157 602 144 827 513 952 476 466 204 369 799. 931( 500) 253 331 952( 200) 365 855 206 62 639 181 178 246 617 372 200 28 329 821 880( 200). 2054( 200) 873 140 ( 200) 847 224 902 640 99( 250) 610 983 625 570 44 840 ( 200) 183( 250) 300 450 557( 3000). 40495 630 917 426 256( 250) 602 219( 300) 597 377 562 973 534 78 333( 250) 86 158 99. 41775( 200) 549 55 963 711 168 753 990 483 336 631( 20 000) 836 347 878 478( 250) 984 227( 250) 940, 42683 594 611 834 641 727( 200) 759 959 586 902 856 508( 200). 43614 467 55 585 415( 300) 216 295 987 337( 250) 121 873 494 999( 250) 355( 250) 305 927( 500) 970 827. 44789( 200) 927 888 653( 200) 776 738 245 934 906 588 668 970 467 483( 200) 514 25. 45927 485 185 794 183 955 474 219 178( 250) 147 442 287 842 158 452 171 975 191 194. 3736( 200) 453 300 46968 248 140 772 150 564 637 80( 250) 972 581( 200) 669( 200) 881( 1000) 822 207 883 420 979 797( 200) 170. 47396 372 589 619 403 363 268 325 291 543 281 168( 1000) 358 606 72 789( 300) 692 905 235 274( 200). 48011 762 416 145 895( 250) 380 65( 250) 950 768 240 964 95 106 873 701 405 117 467 461 671 164 118 850 559 999( 500) 1 233( 200) 939 236. 49275 278 490 311 556 961 798 835 66 403 990 625 758 854. ( 300) 296 391( 200) 107( 250) 79 86 740 969 860( 300) 801 761 204( 250) 555 423( 200) 28( 250) 282 822 440 269 815 189. 4353 876 466 440 469 471( 250) 42 176 801 793 130 812 366 123 328 336( 200) 40 496 922 262 60 125 164 482. 5206 358( 200) 210 324 624 426 461 213 73 914 34 92 277 6000( 300) 19 140 519 482 810 844 442( 250) 316( 250). 862 835 441 406( 250) 412 450( 200) 344 283( 500) 101 722 503 308 211( 250) 427 260 592 745( 200). 7096 239 432 384( 300) 332 261 54 750 925 397 263 389( 200) 653( 250) 195 126( 200) 243. 8560 255 972 613 726 142 699 107( 200) 921 838 919 15 158 256 173 670 825 479 944 734 10 425 254 994. 9248 257 431 95 751 286 819 653 483( 250) 298 ( 250) 998( 200) 853 187 715( 200) 457 332 651 667( 200) 687 671 486( 200) 373( 250) 577 233( 300) 171( 200) 792 706 742. 10709 94 618 372 127 386 288 49 819( 300) 727( 200) 820 25( 200) 68( 250) 440 324 320 394 997( 300) 15 476 497 159( 200) 383. 11618 299 118 56 142( 200) 88( 200) 283 516 133( 250) 788 178( 500) 653 566 803 909 959 397 824 235 318 641( 500) 409( 250) 509 117. 12051( 200) 547 593 781 97 446 887 540( 1000) 405 742 43 576( 250) 433 948 ( 200) 851 461 708 360. 13331 924( 200) 180( 300) 970 103 765 90 913 270 166 859 958 803. 14524 557 402 722 797 685( 200) 600 33 596 51 588 478 840 258 979 28 87 471 ( 300) 994 5 170 475 831 850 954( 200) 265. 15977 871 154 187 567 444 21 964 399( 200) 958 243 752 903 326( 300) 777. 16300 826 150 948 774 838 597 632 53( 250) 104 342 279 320 640( 200) 227( 300) 906 382 92( 250) 33. 17085 731 960 562 138 733 925 467 879 943 846 583 357 609 85( 250) 39 492( 250) 766 353 7( 200) 775. 18372 920 750 320( 200) 25 996 974 502 763 693 980( 200) 570 529 680 453 539 739 296 492 766( 500) 42 323( 200) 612 634. 19674 120( 250) 879 909 735 680( 3000) 160 352 173 702 597 308 580 548 934( 1000) 785 97 837 836 803 489 701 487( 250) 729 568 30 439 514 47 904 128 317 595 660 907 29 10 706. 20240 839 354 836 974 96 580 219( 250) 848 310 868 554 949 226( 1000) 774 673 68 198 69( 200). 21438 740 755( 500) 326 264 304( 200) 485 164 744 82( 250) 749( 300) 981( 500) 827 101 83( 250) 897( 500). 22036 134( 250) 198( 250) 566 568 212( 250) 163 125 991 44 864 494 704 825 909 860 934 4 221 944 354. 23917 634 499 819( 500) 431 481 930 368 574 852 611( 300) 26( 200) 652 445 431 882 82 535( 250) 866 931 576( 200) 530 904 255 778 78( 1000). 24060 291 662 369 925 622( 300) 524 977 538( 200) 52 1 111 825 385 193 235( 300) 382( 200) 110( 250) 772( 200) 20. 25295 652 417 269 756 283( 500) 951 766 927 305 167 881( 3000) 632 513 569 581( 200). 26770 158 733 524 347( 250) 908( 1000) 629( 250) 368 610 728( 300) 292( 250) 696 725( 200) 233 20 297( 250) 2( 300) 902 308 466 223( 300) 180. 27698 274 899( 250) 161 611 144 558 87 705 51( 300) 102 479 593 389 378 327 929 541 837 326 360 230 996( 250) 119 888 336 999 139. 28996 932 830( 200) 46 858( 300) 117 593( 200) 777( 5000) 635 24 228 889( 250) 712 337 787 11 564 574 103 925 500 29970 818( 500) 408 604 564 366 28 7 300( 200) 925 527( 500) 966( 200) 870 373 125 885( 250) 859 725( 200) 161 275 563. 030999( 250) 837 709 664 573 346 473 400 843 607 447 Theater. Rönigliches Opernhaus: Heute: Keine Vorstellung. Rönigliches Schauspielhaus: Beute: Rosenkranz und Güldenstern. Deutsches Theater: Heute: Die Welt, in der man fich langweilt. Bellealliance- Theater: Heute: Hotel Blancmignon. inom Wenes griedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Beute: Gasparone. Central Theater: Wite Jafobftraße 30. Direktor: Ad. Ernft. Beute: Der Walzer König. Residenz- Theater: G. Direktion Anton Anno. Deute: Die Ebestands Invaliden. Hierauf: Die Schulreiterin. Walhalla- Operetten- Theater: Deute: Der Feloprediger. Louisenstadtisches Theater: 50199 696( 250) 243 606( 500) 558 309 4( 500) 223 742 944 10 427 599( 200) 210 943 263 891 125( 200) 192( 200) 337. 51922 991 120 636 957 695 225 95 308 428 925 850 52761 457 78 69 385 437 897( 200) 820 486( 250) 304. ( 1000) 325 465 363 191( 200) 217 211 732( 250) 477( 200) 337 938 236 951 827 509 664 648( 250) 866 74. 53230 165 149 464 528 180( 200) 211 237 899 922 773 481 24( 250). 54825 582 248 106 949 970 619 505 824 774 640 339 146 557 24 994 815( 5000) 511( 250) 89 83 242 933( 200). 55897 70 382 162 920 30 163 200 603 711 690 324( 1000) 621 548( 200) 124 609 666( 300) 791 782. 56755 133 959 251 831 179( 500) 574 171( 250) 567 286 359 835 323 86 253. 57273 277 578 600( 1000) 448 35( 200) 407 584( 250) 56 554 816 784( 250) 73 300 746( 5000) 953. 58256 483 702 395 524( 200+ 328 995( 250) 553 198 973 61( 200) 189 983 458. 59961 220( 200) 249 516 790 604 682 605 722( 200) 543 172 812 25 86 287 827 602 20 657 633( 250) 250 37. Nr. 2 77212 528 321 154 527 830 227 703( 250) 356 3 98 258. 561 205 56( 200) 41 891 152 112 45 12 51 673 312 557 67 957 609. 78855( 200) 260 873 277 50 648 998 510 479 524 995( 250) 948 774 864( 200) 528 393 984 702 377 513 613 595( 200) 294 877 11 963 832( 200). 79537 207 632 53 5588 163( 200) 102 345 744 764 843 938( 500) 171 757 518 34 501 229 657( 1000). 80985 119 51 101( 200) 906 37 296 100 79 484( 200) 138 675 848( 250) 47 283 612 185 843 709 123 615 121 606 ( 300) 165 799( 250) 773 213( 250) 403 476 17 42 396 83 81768 740 715 279 71 336 138( 200) 564 924( 250) 534 639 390 1 872 210 502 955( 250) 969 7( 200) 629 333( 200 82988 305 119 102 842 190 902 501 794 113 14 982 24 861 52 676 372 495 332 173 532 754. 83630 105 36 99 295 518 451 399 28 30 476( 300) 317 123 469 800 737 86 901 312 823 490 489 619 843 377 944 500( 1000) 331 64 684. 84701( 300) 165 436 731 949 700 975 775 533 959 916 848 12 821 468( 250) 580 680 15( 250). 85770 273 37 110 924 363 291 997 259 203( 1000) 42 965 580 232 342 86815 129 243 979( 1000) 998 335 760 665 456 610 259 65 483 872 295 751 662 522 337 629 611. 87000 424 36 5 454 785( 200) 968( 200) 61( 200) 227 333 450 402 761 8 479 261 176( 250) 216 576( 250) 938( 200) 689 704 16 88586( 200) 272 180 523 270 41( 200) 249 312 405 858( 50 965 193 345 428 350 100 453 129. 89333 222 77( 200) 70 735 728( 250) 186 794 120 926 12 330 763 20. 90820 681 728 56 900( 200) 622( 500) 480 453( 20 501 506 239 166 705. 91742 821( 200) 554( 300) 661( 20 992 585 91 277 830 47 630 529 74( 200) 710 679 839( 718 349 983. 92025( 200) 936 628 934 686 560 961 40 778 387 657 451 150 788 993 305 904( 200). 93424 133 674( 250) 933( 250) 116( 200) 483( 500) 553 247 187 641 59( 200) 305 892( 250) 428( 250) 2 188( 200) ( 250) 65. 94453 464( 200) 679( 250) 29 715 684 95 382 789 224 123 232( 200) 47( 200) 287( 200) 73 757( 2 634. 95573 992( 200) 496 668 361 399 396 292 194 406 871 341 91 628 131 587( 250) 771 967 494. 96 ( 500) 429 733 529 797 866( 300) 85 367 460 852 463 bem wieber 60689 308 250 58 64 953 542 603 677 272 962 120 ( 200) 385 542 961( 200) 61000( 250) 244 958 817 934 204 502 538 426( 500) 13 740 886 21( 200) 854 148 365 864 ( 300) 45 833 610 477 431 283 62335 319( 5000) 209 804 361( 300) 846( 500) 374 520 747( 200) 648 726( 250) 463 ( 250) 8( 300) 178( 250) 875( 300) 156 509 285 445 511 814. 63802( 250) 879( 200) 428 348 163 165 425 356 965 892. 64815 80 137( 300) 953 657 454 506 494( 250) 410 717( 200) 50 631 47 716 783 318( 200) 438 228( 200) 170 735 886 459. 65301 631 983 49 423 292 528 151 529 450( 200) 577 202( 250) 390( 200) 538 331 213 713 242 829( 500) 276 51. 66420 21( 500) 108 648 409 314 248 892 15 626 67134 136 824( 200) 561 996 818 422 796 563( 200) 408. 965 165 34( 200) 915 805 881( 300) 82 901( 500) 333 689 68752 697 488( 200) 562 295 868 944 695( 250) 838. 68752 697 488( 200) 562 295 44 314 881 129 102( 3000) 692 300 792 643( 500) 219 819 ( 200) 491 297( 300) 246. 914 819 528 352 452 501 572. 69357( 40 000) 644 614 979 618 556 954 94( 200) 482 70204 594 62 17 410 767 619 449 187 776 705( 300) 266( 200) 714 539( 250) 496 959 908( 200) 248 365 282( 200) 161( 250) 536( 300) 407 423 300. 71092 883 562 903 386 ( 200) 698 448 580 582 943( 200) 732( 250) 491 691 847 549 ( 200) 41( 200) 374( 200). 72554 540 106 249( 250) 999 998 7 895( 1000) 293 507( 250) 104 843 346 849 556( 250) 850 965( 300) 645 892. 73000( 200) 19 346 641( 200) 507( 200) 516 578( 250) 86 355 29 785 725 526 575 410 468 266 396 ( 250) 140. 74908 416( 200) 800 326( 200) 805 884 671 116 449 10 549 308( 200) 41 704 475193 871 83 755 24 920 ( 200) 581( 200) 857( 200). 75396 882 624 456 3 326 538 ( 200) 14 219( 200) 667. 76191 33( 200) 440 749 871 158 47 753 että Berlin fre Bofabonne Bu den Währen regierung vo Die G 947( 200) 509( 250) 902( 300) 738 972. 97276( 200) 749 779( 200) 875( 250) 841 765 928( 250) 33( 500) 87 290 geplant. 981 35 784( 200) 770 193( 200) 570 477 552 169( 200) 32ä( 200) 598 969 922 777 321 528 264. 99761( 200) 8werben. I 669. 98767 737 638 901 507 175( 300) 879( 200) 612 5 meine 45 710 285( 3000) 564( 1000) 565 258 855 261 457( 250) 914 504 394 750 957 635 962. Briefkaften der Redaktion. f athen und Reichstage Die Re bie freie Be ben Zoll a A. S. Marienstr. Würden Sie es nicht auch für höhen und halten, sich direkt an die Vorstände der betreffenden Vere 20 M. zu wenden? Wir halten es aus verschiedenen Gründen zwedmäßiger. S Verilus Ein Abonnent. Ein gemiethetes Zimmer dürfen in Ihrer Abwesenheit selbstverständlich unter halten. fein? Lei de 50 Prozent Grobung v Da nu arbeiten P. E. Brüderstr. Soll Ihre Anfrage ein Scher doch danach nicht fragen. Dann ist er gerade nicht sehr geistreich. Im Ernst können hier wi C. S. 101. Der Schriftsteller Bayard Taylor ist berfelb fervativen น ๆ ten freien w ber 1878 ab eine Zeit lang Gesandter der Vereinigten Staaben, Da in Berlin war. Seine Schriften werden wegen der allgemein Bildung und des weiten, umfassenden Blicks des Autors, die Welt kennt, wie Wenige, geschäßt. bie legt wen Leit prahlen, Spiel zusehen Ueber 2. R. in B. Die gewünschte Statistik des europäi Bostwesens ist folgende: Die Gesammtzahl der Postansta oltarif ur in Europa betrug im Jahre 1883 65,500 und zwar tam bener Nachr eine auf 150 Quadrat Kilom. und 5023 Einwohner( in Deut land je eine auf 38,2 Quadrat Stilom. und 3261 Einwohn Telegraphenanstalten waren 41,500, Brieftasten 225,000 handen; das Personal der Poſt- und Telegraphenantal belief sich auf 356,300 Röpfe. Die Summe der in Eur aufgelieferten Brieffendungen aller Art betrug 6947 Million der Telegramme 117 Mill. Stück. Unter den Brieffendun maren: 3683 Mill. Briefe, 546 Mill. Postkarten, 1046 Drucksachen, Geschäftspapiere und Waarenproben, 1672 Beitungsnummern. Das Gesammtbudget der europä Post- und Telegraphenverwaltungen ergab in Einnahme Millionen, in Ausgabe 639 Mill.; als Ueberschuß also Millionen Mark. Wett B Ein Unwissender. Der auf der Meridiankonfer wählte Meridian von Greenwich als Ausgangspunkt der Dianzählung wird auf den Karten selbstverständlich die zeichnung 0 tragen, wie er fte auch jetzt schon trägt auf den Karten, die von Greenwich aus zählen. Der Greenwid Meridian wird in Zukunft allgemein derjenige sein, von weld die Zählung beginnt. Louifenftädt. Bezirksv. ,, Vorwärts."| Arb.-Bz.-V. Laufizer Pla Mittwoch, den 4. Februar, Abends 8 Uhr, in Konrad's Saal, Wafferthorstr. 68, Versammlung. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Bericht des Vorstandes. 3. Vortrag des Herrn Bursche. 4. Distuffton. 5. Berschiedenes und Fragefaften. Bahlreiches und pünktliches Erscheinen erwünscht. Gäste willkommen. 222 Der Vorstand. Fachverein der Tischler. Mittwoch, den 4. Februar, Veteranenstraße 19 bei Bettin Versammlung Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Meißner. 2. Vers Gäste willkommen. Neue Mitschiedenes und Fragelasten. glieder werden aufgenommen. 223 Der Bevollmächtigte. Für Moabit, Wedding, Dranienburger Vorstadt liefert Beitungen und Journale( Movejournale), Neue Welt, Neue Beit, Der wahre Jakob 2c. trute: Drittes Gastspiel des berühmten Antiſpiritisten und Gedankenlesers Mr. James Conridge. Vorher: Papa 226 Kiekebusch. Ditend Theater: Weuner Theater: Ceute: Im Lande der Freiheit. Deute: Der Registrator auf Reisen. Heute: Sulfurina. Bittoria- Theater: Alhambra Theater. ute: 300 000 Mart. 217 Wir bitten die Herren Schneidermeister höflichst um Empfangnahme der Frühjahrs- und Sommer- Hollektion. Hochachtungsvoll Jacobi u. Adam, Spandauerstr. 49. Masken- Garderobe Rochftr. 31, H. 3 Tr., Fr. Gedatus. 10. Februar. 0. Seefeldt, Moabit, Stromstraße 30. | Mittwoch, den 4. Februar, Abends 8% Uhr Versammlung in der ,, Urania", Wrangelstraße 9 u. 10. Tagesordnung: 1. Vortrag über Die Arbeiterfrage Prof. Fr. A. Lange." Referent: Herr Pastor emer. Rend 2. Distusfion. 3. Verschiedenes und Fragetasten. Gäste durch Mitglieder eingeführt haben Zutritt. recht rege Betheiligung bittet 230 Der Vorftan Kleine und große Vereinszimmer auch Sonntags zu haben. Mauerstraße 86. Die Nr. 13 der humoristischen Blätter Der wahre Jacob" [ 130 11 Reich Die 3 buftri Berat Land Der Gift idaft den S Stan tarif feines Um Reichs Schue viele Die g duftrie Bir Anschauung Ragbrud verbot 79 Sabt Wenn Eud Thr würbe babe au ann mich u Go, jest ift Mit S ervorgefrod but trug. ift erschienen und in der Exped. d.„ Berl. Voltsbl." au gebunden Wer hilft einem Il. Handwerksmeister( 4. Wahlkreis) 3 Monat mit 100 Mt. aus Verlegenheit. Gefl. Offerten unter W. 76 in der Expedition d. 3tg., Bimmerſtc. 44, n zulegen. 10. Februar Am 10. Ziehung der vierten Kunstgewerbe- Lotterie des Architekten- Vereins zu Berlin. Hauptgew.: 10,000, 3000, 2 à 1000, 4 à 500 MK Loose à 1 Mart, auf 10 Loose 1 Freiloos empfiehlt und versendet prompt nach auswärts Carl Heintze, Bankgeschäft, Berlin W., Unter den Linden 3. Reichsbank- Giro- Conto.- Telegramm- Adr.: Lotteriebank Berlin. Verantwortlicher Redakteur N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW. Beuthstraße 2. Also fragte ber während D Er war an ben Kut ... Warte 31 wieberum grauen Filz unterzog, un ehr wenig Rafe und d fich mit ein Frage zu ri ait unjerem Doltor. Schle laffen Sie fäumen." " D, ba gut aus; t Stalle. Di