SA l 956 9;9 H 16 829 5 623. J 737 210 G Ii Rr. na Somtag IT. Mai issv >« Iadrg. Brgan für die Interessen der Arbeiter. M Das„Berliner Volksblatt" «ichemt täglick Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. MonnementSpreiS frei in S Haus vierteljährlich 4 Mark, monatlich 1,35 Mark, wöchentlich 35 �stabonnement 4 Mk. Einzelne Nr. 5 Pf. SonntagS-Nummer mit illuftt. Beilage 10 Pf. (Eingetragen in der PostzeitungSpreislist« für 1885 unter Nr. 746.) Jnsertionsgebühr beträgt_ für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunst. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expeditton, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Anno««» Vureaux, ohne Erhöhung deS Preises, angenommen. Redaktion: Kenthstraße Ä.— Expedition: Zimmerstraße 44. ' 577 k! G 14 665 Ä ?K 99. 7.Z5 s i8 1 lleber die wirihschaftliche Lage w Veuischland. Der soeben erschienene Jahresbericht der »»delskammer zu St ut t qart für 1834 ent» über die allgemeine wirihschaftliche Lage in Deutsch» »'» eine Reih« von Bemerkungen, die nicht ohne Interesse � Und zwar deshalb, weil fie uns die schutz;öllneri!ch- »Mliberal« Kammer in einer Berlegenheit zeigt, die un» willkürlich die schön« Strophe in« Gedächtniß ruft: „Auf dem Dache sitzt ein GräS, „De, sich nicht zu helfen weiß." u Die Herren in ihrem unerschütterlichen Glauben au **"«igleit und an die Herrlichkeit unseres moderne» MhschafttfpstemS aerathen mit den Thatsachen in Kon- wt. Sie regeln aber ihr« Aaffaffang nicht«ach diesen, stülpen im Interesse der bürgerlichen Gesellschaft ,.Ding« um, wie einen ledernen Handschuh. Sieschreiben, �»em st« fg, ihren Bezuk einen im Frühjahr und Com- 7« lebhaften, im Spä.jahr flauen, gegen de» Jahresschluß wieder etwa» besseren Geschäftsgang konstatirt, folgender- w-ße»: "Es waren iv der friedlichert Gestaltung der politischen --«rogen Ä/pHi verwrirnwien, oiticnigen �nuriiiuuwicu "-�ben, von welchen in früheren Jahren die Prosperität e} Handel und Gemerbe bedingt war. Trotzdem läßt ™ kine ungetheilt« Befriedigung, wie die» früher möglich % nicht konstatiren, und zwar nicht etwa, wie sonst ellt wird, wegen der Goldwährung oder wegea deS toll«, sondern teShald, weil jene ruhige, gleichmäßig« d�ltSentwickeluug nicht wiederkehren will, welche einen »sid Aufwand an Arbeit, Kapital und Risiko entsprechenden ,i»w gewähre» sollte. Der Umsatz zeigt eher � Bermehrung, als Verminderung, der rV'bienst hingegen da» umgekehrte Ver» P* � i ß. Daß die schutzzöllnerische Kammer die �Utzjölle in engelhafter Weise darstellt, erregt keine Ver» Gerung. Wichtig ist aber, daß fie da, allgemeine Un- kl, ,55'n unsere« WirthschafttlebiN feststellt, ohne freilich Ursachen zu erkennen oder anzuerkennen. (i. Daß die anarchische ProdukttonS«eis« e» ist, die nach a? tolle« Hetzjagd im Fabriziren zu Stockungen und k�.führt und mit mathematischer Sicherheit immer wie- erst st d 1 N.. oouigeoistr>»>>>»>" d».' bie Handelskammer hat die Verschlechterung der ��e�elbstverständlich�m�erstei� � Aeuitteton. � 3 m Eckfenster. Roman von Krtedrich verstäcker. (Fortseyung.) ..Drei Jahr« lebte er aber doch noch und arbeitete auch. k.'ber gnädige Her, bestellte viel bei ihm, und er war akt fast alle Tage bei un« im Hause und malte." e«,%Do» erinnere ich mich noch deutlich," rief Han»— diifi mit der großen Staffelei, dem wir Kinder (torf-.W nahe kommen dursten I Und damals brachte er »0* b.a8 KSthche» manchmal mit. nicht wahr? E» war ganz kleine«, dicke«, runde« Ding sagte Glau«,„und dann starb er, und da« Kind war eine Waise, arm und allem m der 0 nur war, während "'1 J I tV ttuk � nahmen fie die Elter« zu sich?" rief Han» hastig SfcaSa, fi, waren gut mit dem Kinde," nickte der alt« WbHLT."verdankten fie e» doch auch nu, dem Vater tÄ»' daß ihr Familienglück nicht gestört � ,?e dmüber zu Grunde ging! "Und jetzt,« sagte Han« leise..__. Uta 7?°'«u lieber Gott," meinte Clan«,»darüber find GMMM «kt' k-. d... feliÄTTÄ4 ÄS"nÄ Hau» ta„„ üer. Daß seine Eltern daS Kind damal» m« o»*..;»enomm,«„ u.___ t. Nstickt va«,»ae«nern o»........ fiesen®0* nicht mehr al« recht, ja ihre Pflicht > be" konnte nicht bis an ihr Lebensende der ihnen if/*T oder würde, vn stand sich auch eigentlich «der«in junge», uversahrene« Ding sich jetzt wo e« noch nie selbstpändig gehandelt hatte, die Lohnarbeiter trifft, deutlich anerkannt. Wie reimt sich ihr« Jeremiade mit dem nun folgende« Lobgesange auf die gegenwärtig« WitthschaftSpolitik zusammen? „Um schließlich," hcißt e« im Jahre»b«richt,„ba« Bild von der allgemeinen Lage richtig zu stelle», haben wir an die Steigerung de« Werth« der in Deutschland impor tirten Nahrung«- und Gevußmittel zu erinnern; e« ist ferner nicht zu übersehen, daß die Verkehrsanstalten und— trotz der staatlichen Zinsenproduktioaen, welche die Konsum- tiontfähigkeit der besscre» Klassen wesentlich geschmälert haben— auch die Ein kommensteuer höhere Erträge gewähren, nicht minder auch die Sparkassenein- lagen ein« Zunahme erfahre« haben. Au« all diesen Symptomen läßt sich da« Grsammttesultat de« Jahre« da- hin zusammenfassen, daß 1884 trotz de» Mißbe- Hagen« fast aller Produzenten, Landeigeothümer, gewerb» licher Unternehmer, Bankier«», der Wohlstand der großen Masse sich befestigt hat, ein Ergebniß, welche« wir in erster Linie der politischen Sicherheit de» deutsch.« Reiche« zu verdanken haben." Die Logik der Kammer zeugt von einer kindliche« Naivität. Trotz de, ollgemeinen Klage ist da« Ergebniß de« Wirthschafisjahre« 1884 ein günstige«. Ja,„der Wohlstand der großen Masse hat sich befestigt." Die groß« Masse, da» sind die breiten Schichte« de« werk- thütigen Volk». Dasselbe kann sich bei den Stuttgarter HindelSherren für die herrliche Entdeckung bedanken, daß bei ihm überhaupt Wohlstand geherrscht, und daß derselbe sich sogar befestigt hat. Und die thörichte» Sozialwissen- schafter haben bisher geglaubt, daß Wohlstand und Proletariat zwei gerade so grundverschiedene Dinge seien, wie— Einführung der Getreidezölle und Schutz der»irthschaftlich Schwachen. Und wie treffend ist der Nachwei«, den die biederen Württemberger für ihr« Behauptung erbringen I Weil, man hör« und staune, die Emkommensteuer höhere Erträge abwirft und die Sparkasseneinlagen sich stark ver- mehrt haben. Aber welche Einkommen sind e« denn, die da» Wachsen der Steuer bedingen? Die großen und größte», während die kleinen Einkommen immer kleiner »erden. Die von der direkten Steuer Befreiten vermehre» sich, wie die preußische Steuerstatiftik z. B. zeigt, in un- heimlicher Progression, thut nicht», der Wohlstand ist kon- solidirt. Der Humbug des Sparkassenwesen», soweit e« die große Masse, die Lohnarbeiter angeht, ist so oft schon gekennzeichnet und gegeißelt worden, daß e« Wasser in« Meer trage» hieße, wollte man nochmal« nachweisen, daß die Gläubiger der Sparkasse sich au« der Gruppe der Klein» und Miltelkapikalisten rekrutiren, daß aber die Ar- beiterbevölkerung nur in kleinen Prozentsätze» und mit vollkommen selber zu überlassen und allein auf seiner Hände Arbeit anzuweisen? Hätte da« nicht in etwa« anderer Art geschehen können? Und unfreundlich mußten sie auch von einander ge« schieden sein, sonst hätte Käthchen nicht ihre Geschenke zu- rückgelassen— und da» gefiel ihm nun wieder an Käth- che« nicht, denn wa» auch früher vorgefallen sein mochte, sie war doch jtdenfall» seinen Eltnn zu große« Danke verpflichtet und hätte da« nicht auf solche Weise zeigen sollen. Kein Wunder, daß jetzt die Mutter auf sie böse war— aber warum ihm diese nnr gesagt hatte, daß sie al» Gesellschasteiiu nach Italien gegango» sei? Ob e» ihr selber so erzählt worden? Möglich— vielleicht hatte sich die Sache auch wieder zerschlage«, ohne daß Mama etwa« davon erfuhr, und in'« Hau« war fie ja doch nicht wieder 8«kommen, aal auch Glau« bestätigte. Er konnte sich in ie ganze Sache noch nicht recht hineinfinden und schritt kopfschüttelnd und langsam mit untergeschlagenen Armen dem Wohnhaus« wieder zu. Er überlegte sich auch dabei, ob er seine Mutter nicht einmal nach den genaueren Ver- hältniffen ftagen solle, denn möglich, daß Glau» nur eben Küchmgeschwätz nacherzählte; aber dann siel ihm auch wieder; ei«, wie rasch Mama damals da« ihr jedenfalls unliebsame Ge- spräch abgebrochen— und wozu also unangenehme Gegen- stände noch einmal erörtern I Er konnte doch kemenfall« etwa« in der Sache thun. Al« er zu Hause urückkam, fand er die Eltern nicht dort, nur Fränzchen in der sogenannten„ArbeitSstube von einem wahren Schwärm von Näherinnen umgeben, denn die bi» dahin immer etwa» hinausgeschobene Ausstattung sollte jetzt beeilt und auch bald beendet«erden. Fränzchen hatte allerdiug» wenig Hoffnung, daß sich die Eltern würden bewegen lassen, ihren Hochzeitstag früher, als be- stimmt, anzusetzen; Rauten bat sie aber so dringend, wenigstens Alle« in Stand zu setzen, daß sie selber»»cht nachher noch Schwierigkeiten mache, und um fernen Wunsch »u erfüllen, war fie denn auch mit allen Kräften daran gegangen, und»ie in eine« Bienenstock ging es in dem 'tzant'warf sich in seine« Zimmer in seine von Peru mit- minimalen Beträgen betheiligt ist. Man veröff ntlich« eine Uebirsicht über die Einzahlungen in de» Sparkaff«» nach ihrer Höhe, und über die Zahl der Ddpot« und den Deposnäre! Der Trugschluß, daß eS den Arbeiter» gut gcfc weil die Kapitalisten Geschäfte machen, wird also von die» Stuttgarter Handelskammer mit spielender Leichtigkeit ge- macht. In«ine« Athem predigt fi« über die schlechte» Zeiten und fingt ein Jubellied über den steigende» Nationalwohlstand. Da« ökonomische Gew sie« erhält rw» dem politischen Gewissen«inen Fußtritt; vre Reichstrene siegt über die Volk«»irthschaft, und auf diese Weise sind wir wieder zu dem gekommen, wa« in Würitrmbrrg nicht» Seltene« sein soll, zu einem echten und rechte» Schwabenstreich. Dolitiscke Nebersitkt. Der deutsche Reichstag ist nun grs-vloffen und e« oex» lohnt sich wohl der Mühe, einen Blick auf sei'- Tbattgkeit und auf die Werke zu werfen, die er dem deutschen Volke geschafft» hat. DaS hohe Hau« war nahezu 6 Monate beisammen und hat 102 Sitzungen abgehalten. Gleich zu Arfa g ver Sesston wurde über den unvermeidlichen Di ä t e n antr ve. handelt, de» in gewohnter Weise vom Hause angenommen, vom Bundesrats aber zu dem Uebrigen gelegt wurde. Dann kam der Antra» dem für Elsaß. Lothringen noch geltenden Diktaturpara» g r a p h e n aufzuheben. Der Antrag gelangte wie voran«» zusehen war, ebenfalls in den großen Papierkorb. Der Antrag auf Entschädigung unschuldig Verurtheilter befindet sich noch in der Schwebe, man will erst abwarten, wa» die sog. Reform der Strafprozeßordnung und deS G r chtSoerfas» sungtgesetzeS dringt. Die Verlängerung der Statuter»- änderungsfrist für die freien Htlfekaslen wurde bewilligt, hingegen find die Zunflbestredunqen ver Ack.rmäimte in den Rommiiflonen hängen gebrieben. Postsparkassen» und Börsensteuergefey ruhen edenfalls im Ack:»» »immer, erstereS dürfte vorläufig überhaupt nicht wieder zu« Vorschein kommen. Die 20000 Mark für einen ferneren Direktor im AuSwärttren Amt wirbelten«inen un» geheuren Staub auf und fast schien eS. als od ver R-ichstag aufgelöst werden würde. Doch ein Theil der Vockeverttet« änderte bis zur dritten Lesung seine Meinung unv der Direktor wurde glücklich unter Dach und Fach gebracht. Die Dampfer« subventtonS« Vorlage bechästigt« den Reichstag t» ganz besonder- m Maße, wurde aber schließlich angenommen. während daS Ardeiterschutzgesetz nur bis in die Kom» Mission gelangte, trotzdem gerade dieses Gele» dazu bestimmt ist. der Roth der großen Mass« deS deutschen Vo Itt zu steuern. Mit einer Geschwindigkeit, die fast unerreicht d. st ht, verschwand der Ernwurs aus dem Plenum in die Kommt st�n, wo er mm ruht und allem Anschein nach auch noch lange ruhen wird. Viel eiliger hatte eS die Majorität mit ver Zolltarif» Novelle. Angeblich um die„nationale Aibrst" zu schützen� gebracht« Hängematte, rauchte seine Zigarre und grübelte sich dabei in eine ganze Meng« von Dingen hinein in denen ha» Bild deS kleinen Käthchen bald von tausend anderen Dinge» verwischt und bei Seite geschoben wurde; Fränzchen'« Ber» lobung, Rauten, Schallers, Kath nka— et flog und zuckt« das Alle»»irr und bunt durcheinander, und erst al» er fich dieser verwickelten Gedanken und Pläne klar bewußt wurde, lächelte er still vor fich hin und sagt«:„Wa» da» hier doch für ein wunderliche» Leben im Vaterland« ist, wie«an nur wieder den Fuß hinrinketzt I W>« still nutz gemüthlich habe ich da drüben in Peru gelebt, Geschäfte und Pläne allerding» manchmal im Sinn, aber doch»«» solche, die den Kopf oder Geldbeutel betrafen und bei den«» weder Herz noch Gemüth mitsprachen I Hier aber bi» ich kau« war« geworden und nur erst lang« genug in der Stadt, um mich wieder nothdürftig in den Straße» zurecht iu finden, und der Teufel ist schon aller Ecken und Ende» 08 1— Bah, ich werde et genau so machen, wie drüben," setzte er dann nach einer kleinen Weil« hinzu,„und Alle» ruhig an«ich herankommen lassen, aber keinen«MM«» Plan mehr mache» I Wozu auch? Da» Leben entwickelt sich ja doch von selber, und da,«0 wir nachher eingreifen wolle« und et wunder wie klug an, ufango» glauben, machen wir gewöhnlich die größten Dummheit«» — Enperarnon," setzte er lächelnd hinzu,„die Z'it reift auch saure Aepfel, und da ich noch genügend Zeit Hab«. kann ich e« ruhig abwarten." In dem Augenblicke öffnete sich die Thür— er hatten mit seinen Gedanken beschäftigt, gar nicht gehört, daß«i» Wagen vorgefahren war—, und seine Mutter stand auf der Schwelle. „Aber, Hau»," rief fie, indem sie aiede,«i»» Schritt zurückrrat und die Thür dabei weit offen ließ. „erstickst Du denn nicht in dem Qualm? Man sollt« gar nicht glauben, daß e» ein Mensch darin authalte» könnte 1" »Ach,««ine liebe Mama." rief Han», indem er an» der Hängematte erporsprang—„weißt Du, e, war mir heut« ein wemg zu kalt vraußen, ich bin doch noch etwa» wurden Getreidezölle, Viehaölle, Fleischzölle und sogar ber Borenzoll angenommen. Dem deutschen Volt find also ju ben vorhandenen noch neue g: oße Laften aufgebürdet worden. Richt einmal die Sichorienbrüche, das Haupt ,, nahrungsmittel ber armen Fabritarbeiterinnen blieb verschont. Von einer Eleicht rung für die Arbeiter nirgends eine Spur, nicht ein mal die Berathung über die Sonntagsruhe konnte au Ende geführt werden. So find denn alle hoffnungen des ar telenden Bolles auf eine Sozialreform vollständig zu Waffer geworden, die Bollsvertreter bemühten fich augenschein lich, diefen Gedarten vom Reichstage fern zu halten und das ift ihnen auch faft vollnändig gelungen. Die nunmehr abge Schloffene Sejfton bietet ein Bild, wie es trüber nicht gedacht werben fann; wohl noch niemals ist der Egoismus und das persönliche Intereffe so ungenirt und unverhüllt in den Vorbergrund getreten, als wie in dieser Reichstagsfeffion. nehmen, daß bet nächster Gelegenheit die Herren fich gegenfeitig um so inniger die Hand reichen werden. Das läßt tief bliden! Mit welcher Sorgfalt der bem Reichstage vorgelegte Gelegentwurf wegen Abänderung der Justizgefese rebigirt ist, ergiebt sich daraus, daß in dem neuen§ 399 Nr. 5 der Strafprojeßordnung aus dem im Bundesrath abgelehnten Antrage Preußens wegen Ein führung der Berufung die Worte einschließlich der Berufungsinstans" stehen geblieben find, cbgleich Die Vorlage eine Berufungsinstanz nicht fernt. Auf Grund des Sozialistengefeges ist das von der Kommiffton der Tischler Königsbergs herausgegebene Flug blatt: Aufruf an die Tischler Deutschlands" verboten worden. Schweiz. Seit längerer Zeit war es in Betreff der Anarchisten gans ftille geworden und man war geneigt anzunehmen, daß alle diesbezüglichen früheren Nachrichten der Begründung gänzlich entbehrten. Jest tommt aus Bern bie Nachricht, daß ein gewiffer Luft, den man als den Schreiber des Drobbriefes, den Bundespalast in die Luft zu sprenger, betrachtete, sich eine Stunde nach dem julegt mit ihm vorgenommenen Berhör er hängt hat. Db der Betreffende die That wirklich begangen, Darüber verlautet noch nichts. Bei den Berathungen im Reichstage über das Börsensteuergelet find verschiebene, nach mehr als einer Seite hin intereffante Aeußerungen gefallen. Neben der Behauptung des Herrn Bamberger, daß auch Müssiggänger nöthig ſelen, ist e namentlich eine Stelle aus der Rede des Abg. Dr. Siemens, welche ganz besonders hervorgehoben zu werden verdient. Der felbe sprach gegen die Börsensteuer und äußerte fich u. A. folgendermaßen: Sachlich aber muß ich den Sas wiederholen, baß, wenn Sie glauben, mit dieser Steuer die Börse oder eine bestimmte Klaffe der Bevölkerung zu belaften, diese Meinung eine irrige ift. Die Belastung wird den Theil der Bevölkerung absolut nicht treffen, den Sie damit treffen wollen. Sie müssen einen Unterschied machen zwischen dem Steuererheber und Steuerzahler. Sie werden diejenige Klaffe der Bevölkerung, welche Sie mit der Steuer eigentlich treffen wollen, aum Steuererheber machen, aber nicht zum Steuerzahler. So Tange wie die tapitalistische Produktions. weise regiert, und fie wird es noch lange Brit trog aller fozialdemokratischen Bemühungen, so lange wie dus Geld ein Werkzeug ist, das allen Produzenten gleichmäßig zur Verfügung steht, so lange wird die Steuer, welche Sie auf dieses Werkzeug legen, nie. mals den Mann treffen, welcher das Werkeug handhabt, sondern es wird den Produzenten oder den Konsumenten treffen, im Falle des größeren Angebots den Produzenten, im Falle der größeren Nachfrage den Konsumenten. Die Börse selbst wird immer nur Steuererbeber sein. Wir haben keine Veran Laffurg, an der Richtigkeit der Worte dieses Börsenfreundes zu zweifeln. Was der Abg. Siemens vielleicht in der Hize des Gfechts ausgeplaudert hat, ist leider nur die nedte Wabrbeit. Wer das Werkzeug" Geld in genügendem Maße befigt, der befitt auch die Macht, jede Steuer, und möge fte toch so exorbitant sein, auf Diejenigen abzuwälzen, welche gezwungen find, fich das Werkzeug zu verschaffen. Diese Abwälzungstheorie ist richtig, die Abwälzung vollzieht sich sogar nach unten in progreffiver Weise, so daß der Bedürftigste den größten Theil zu tragen haben wird. Frankreich. oil le fich inte während dieser Belt teine einzige Maßregel für das Bobl be ausble Landes angenommen. Nachdem noch die Barlamentämitgliederliner Bohr Sto: cy und Burt, fowle Profeffor Beesley swedentsprechendung und Reden gehaltenlekterer bemerkte, die Stegierung England unfreiwi ſei dazu beſtimmt, früher oder später republikanisch zu werden gnis Bid wurde unter fürmischem Jubel eine Resolution angenommen påter welche erklärte, das Oberhaus sei nuglos, gefährlich und follfach vorbel abgeschafft werden. Eine weitere Resolution richtete an alle mehrjährig Nabilale und 2 berale die Mahnung, bie Abschaffung bdte eines ne te. Der B Oberhauses zu einer Probefrage bei den bevorstehenden New Barlamentdige Mieth wahlen zum Barlament und der Aufstellung von Barlament Kandidaten zu machen. Bugleich fand auf dem Trafalgar Square eine Mafferigungen el Tundgebung gegen die beabsichtigte Erhöhung Die Fabr Bier und Spirituofensteuer statt, an welcher fuch, thren gegen 30 000 Berfonen aus allen Stadtbeziten London gten Buchor größtentheils der Arbeiterklasse angehörig, betheiligten. Die be ble Gren Der Geleger heit gefaßten Refolutionen proteftirten gegen die genärtig in höhere Steuer auf Bier und geistige Getränke, weil diefelbe bitbrer S armeren Alaisen ungebührlich draden würdelländische B Bur Stunde tagt in Paris- wie der Voff. Stg." ge schrieben wird ein revolutionärer Arbeiter Kongres, der unter Anderem auch ein Parteiprogramm für die allge meinen Wahlen aufgestellt hat. Daffelbe verlangt die Ab schaffung der Würde eines Präsidenten der Republik und die Unterdrückung des Senats, die Verschung des Ministeriums Ferry in den Anklageftand, das Referendum für alle wichtigeren Gefeße, nachdem das Parlament fie angenommen hat, die Trennung der Kirche vom Staate und Einziehung ihres ge fammten Vermögens, die Wahl der Richter, die Unentgeltlich teit der Rechtspflege, die Auflösung der stehenden Armee und Erfaß derselben durch eine Nationalgarde oder Miliz, der alle elmal erft no Wie die Morning- Boft" erfährt, wird die Erhöhung bhfe Entführun Steuern in Folge der starken Oppofition gegen diefelbe voeln. Bu b Benbarmerte Schaplangler fallen gelaffen werden. Man sagt, die Regierun babe sich zu diesem Entschluffe durch die Besorgnis verlein oftenfutich laffen, daß die sonst vorwiegend liberal( 1) gesinnten Arbellen bel wurde flaffen aus Unzufriedenheit über den theueren Borter und fem angeri Whiskey bet den Neuwahlen zum Barlament im Herbei an der thre Stimmen entziehen dürften. thre Stimmen entziehen dürften. Also deshalb! Lokales. Die Anfrage des Stadtverordneten Birchow und noffen, ob das Mandai des sozialdemokrati Stabtoerordneten Ewald in Folge feiner auf Grunb des Sozialistengefeges erfolgten Ausweisung aus Berlin Det als erloschen zu erachten, hat der Magiftrat beschloffen, neinend zu beantworten. Der Magistrat ift der Red Drofchlen terfuchungs Mat als rififtüde Bergütung be Dem Frieden n Verhä bruch des au am 13.9 einen Friedri fald, beffen A waffenfähigen Männer angehören sollen, örtliche Selbstregie. meinung, daß, da das Sozialistengefes als Ausnahmegetiebris bes rung mit Unterstellung der Polizei und Heeres- Angelegenheiten unter die Befugniß der Gemeinde, unentgeltlichen Unterricht von der Bolls bis zur Hochschule, Verbot der Sonntagsarbeit, awangsweise Einführung von Vorrichtungen zum Schuße des Lebens und der Gesundheit der Arbeiter in den Fabriken, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, ob fie von Männern oder Frauen, von Franzosen oder Ausländern verrichtet wird, Ber werthung der Sträflingsarbeit nach Maßgabe der Preise freier Arbeit, und gänzliches Berbot der Klofterarbeit. du In Betreff der Militärpflichtigkeit in Amerika Geborener, welche in Deutschland ihren Wohnsis nehmen wollen, hat das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, in Folge eines Spezialfalles, den in Berlin beglaubigten Gesandten der Vereinigten Staaten von Amerita Darüber verständigt, daß die Söhne derjenigen Deutschen, welche als naturalisirte Bürger der Vereinigten Staaten während der Minderjährigkeit ihrer in Amerita geborenen Söhne in deren Begleitung zu bauerndem Aufent halt nach Deutschland zusüdlebren, awar als nordamerikanische Staatsangehörige seitens des Reiches anerkannt und in dieser Eigenschaft nicht zum Militärdienst herangezogen werden sollen, Daß der Minister des Auswärtigen fich jedoch für befugt er achtet, folchen Personen als Ausländern den Aufenthalt in Deutschland zu versagen und gegen dieselben mit Aus. weisungsmaßregeln vorzugehen, sobald dies im Inter effe der öffentlichen Ordnung erforderlich erscheint. Lettere Voraussetzung soll als vorhanden angesehen werden, wenn die thatsächlichen Umstände dafür sprechen, daß die nord. amerikanische Staatsangehörigkeit von dem Betreffenden dazu benugt wird, fich den der einheimischen Bevölkerung obliegenden Verpflichtungen, insbesondere dem Militärdienst zu entziehen. Ueber diese und ähnliche Fragen ist zwischen Belden Regierungen schon vielfach hin und her geftritten wor den; etft auch taum anzunehmen, daß fich die Regierung Der Bereinigten Staaten mit dem angeführten Bescheid zufileden geben wird. -Der Mnisterrath beschloß, von der Kammer die Ab lehnung des Antrags der Raditalen auf Amnestie der politi schen Verurtheilten, welcher am Sonnabend zur Diskussion tommt, au verlangen unter gleichzeitiger Buficherung der Be gnadigung einzelner deren würdiger Individuen zu ge legener Beit. strictissime interpretirt werden muß, dasselbe in den faal rechtlichen Befugniffen des Stadtverordneten Ewald ni verändert haben tönne; biernach rube das Amt beffelben fo lange er polizeilich am Aufenthalt in Berlin verbinden sei aber feineswegs erloschen.- Dem entspricht es auch, Wohnenden S Dabeiftebender Dafür fofort b frau, auf bie Ewald, als er fürzlich mit Genehmigung des Bolizeipräsidiumid als eine o auf zwei Tage in Berlin fich aufhalten durfte, unbeanfian Rail bafür in der biefigen Stadtverordneten Versammlung erschien mitftimmte. b. An den Markthallen wird jezt mit Macht gearbell In der Friedrichsstraße fuhren dieser Tage lange Reihen Wagen die eisernen Säulen und Bogen an, welche foforte Bas ganze Fundament hin zur Aufrichtung vertheilt wurde Reiseabenteuer. Vor einigen Tagen spielte fich auf Hamburg Berliner Bayn ein fomischer Bwischenfall ab. altes Medienburger Etepaar batte ein Behntel eines namba Gewinnes in der fächst chen Lotterie gewonnen. Nun waren fest entschloffen, auch einmal ihr Leben zu genießen; B -Ueber das Bewachungsrecht des Suezkanals in Friedenszeit fonnte fich die Suez- Ronferens nicht einigen. Freycinet gab dem Kammerausschuß über die egyptische An leibe Aufschlüsse. Er erklärte den Bürgschaftsvertrag für einen Diplomatischen Triumph Frankreichs. Swei Fragen seien noch unerledigt, die der Räumung Egyptens dutch England und die Der Suestanal Neutralität; lettere set auf dem besten Wege aur entgiltigen Regelung, nur an die erstere tönne zur Beit noch nicht gerührt werden. Eine Liebe ist der anderen werth! so dachten die elsaffer Industriellen und instruirten ihren Vertreter im Reichstage, den Abg. Grab, gegen den Roggenzoll zu ftimmen. Die Herren im Elsaß hatten bestimmt auf den Nähaarnzoll gerechnet, und da die Agrarier nicht für Diese Bosition zu gewinnen waren, so wollten fte ihnen auch nicht das Vergnügen machen, ihren Vertreter für den Schuß Solche tleine ter Roggentultur" eintreten au laffen. Bilanteiten erhöhen die Freundschaft und es ist sicher anzufroftiger Natur, und ich mochte die Fenster nicht gern öffnen, so warm auch die Sonne draußen scheint!" Das Listen wablgefes ist noch immer nicht unter Dach und Fach. Die Kommiffion des Senats hat fich bemüht, noch einige Berbesserungen" daran vorzunehmen, denen der Senat ficher zustimmen wird. Und fannst Du darin existiren, Hans?" liens " Wie Du siehst, Mama, vortrefflich," lachte Hans; ich befinde mich sogar in einer solchen Atmosphäre aus. gezeichnet, und der Tabaksrauch ist mir etwa das, was dem Seefisch Salzwasser oder der Sardine Del ist." " Du bist ein fchrecklicher Mensch geworden," fagte die Mutter, vollkommen entartet! Man sollte die Kinder nie außer Rufsweite lassen, oder man bekommt sie jedesmal vellständig verdorben wieder zurüd." Großbritannien. Mit der Burüdsiebung der Truppen aus dem Sudan scheint man nunmehr Ernst zu machen. Die angefangenen Eisenbahnen läßt man liegen wie sie sind, vielleicht läßt fich Deman Digma berbei, dieselben für seine Swede auszunuzen. Effen wir bald, Mama? Du weißt, ich habe Schaller versprochen, ihn um vier Uhr abzuholen." r eine weri beshalb to annten aber folgenden Gerausgabe D Borgeben, ba Derweiger lche bas G Cinleitung e wie weit aud ung bes auf follte ihnen diesen Genuß gewähren. Nachbarn hatten bebid gemacht F ben Kopf gefchüttelt und gemeint, für so einfache alte Leute Berlin eine Mördergrube, man würde fle plündern, che fe Eigenthüm Dilfte und De Bahnhof fort seien. Vadder" aber meinte nur dagegen: hört), wird QU wer mit dei Spigbaub'n woll farrig." Ein zufällig anwesen Berliner Konfektionsreisender glaubte die alten Leute warnen zu müssen und sagte:„ Bor een Dingen Sie fich vor sogenannten alten Bekannten, bas oft Bauernfänger." Die alten Leute Leute dankten reiften ab. In Wittenberge batte Babber" Unvorsichtigkeit begangen, den Bug zu verlassen, tros, Mud Wehtlagen fuhr der Bug ohne ihn ab. Der Stationschef Mubbe b. Eine on ber fam Septe fche Ku Soleinig'icher Caleinig bat runden wo Mittelf perfon Bollaeber Rir Fräulein Fild Beschlag. N DA bermittelt wa Bilder eine 1 cines Runftba Dausminifter dem Sigengebliebenen, ein Buschlagsbillet zu nehmen und m dem Kurierzug zu fahren, alsdann würde er noch eine balle Stunde früher in Berlin ankommen, als Mudder" Ge gethan. Er war eher in Berlin und erwartete seine Alte Bummelzug kommt, Mudder" steigt auß, ihr Mann ellt ta, nu fumm man, Mudder, gim mi bei Ban Mudder" hält trampfhaft die Handtasche feft, f den Ehegatten verwundert und verdächtig von oben bis un Idann bricht fie in den Ruf aus: Det verdammten Berl Spizbaub'n, wo dei fid verstellen fänen. Wenn id n wahr und wahrhaftig wüß, dat min Dll in Wittenberge bläben, denn funn id swören, dat het bit wär." Es be eift einer gründlichen Ueberzeugung der gewarnten Frau, thren Ollen" wieder als Ehemann anzuerkennen. Die Verhandlungen mit Rußland über die afghanische Die Verhandlungen mit Rußland über die afghanische Grenze scheinen wieder einmal in's Stocken gerathen zu sein. Mte verschiedene Depeschen übereinstimmend melden, ift die tufftsche Regierung nicht gewillt, die englischen Vorschläge an zunehmen. Während dessen rüftet man in Indien ununterbrochen wetter. Der Times" wird aus Kalkutta gemeldet, die Ge rüchte über die Einstellung der Rüstungen seien unbegründet; die indische Regierung halte es fur unflug, alle Vorfichts. maßregeln aufzugeben, so lange nicht die afghanische Grenzfrage endgiltig gelöst jet. Ja, mein Sohn, es ist schon gebedt, und die Glocke wirb gleich läuten." Ift Papa zu Hause?" Bewig." Schön, bann wollen wir scharf an's Werk gehen. Ich barf Spaller nicht warten lassen, denn wir versäumen sonst ben Bug." " Wann warst Du bei ihm?" G.stern natürlich, nach der Gesellschaft." Bie gefallen Dir die Leute?" In London jagt eine Volkslundgebung die andere. Der Konferenz der Vollsliga für die Abschaffung der Pairs tammer reibte fich am Dienstag Abend eine Maffenversamm lung in der St. James Hall, unter dem Vorftge des Parla ments Mitgliedes Labouchere an. Legtgenannter eröffnete die Verhandlungen mit einer Ansprache, im Verlaufe, welcher er " Ich weiß es nicht, Mama," sagte Hans nach einer Heinen Pause, und ich habe schon selber darüber nachgedacht; bie Bekanntschaft ist noch zu neu." tasch. betu Cine Mittels Familie fle to nun bie Abn Rube gefunde Tie U Shpotgeten gutsberger S bermann", ünglich err betrügerliche feiner Ent Gefäftsman Versammlung Banten anf Ein„ Nentier". In einem unserer benachbarten Disfer gold miethete vor einigen Wochen ein„ Rentier" fich nennab älterer Herr eine Sommerwohnung. Der neue Miether Dem Villenbefizer schon deshalb, weil der joviale Berr feiner Frau allein war, und eine Beschädigung ber Barte anlagen durch Rinder wie in früheren Jahren, wo die S befürchten war. Da der Herr Rentier am Bußtage frib siehen wollte, aber nicht tam und auch an darauf folgen befürwortete, fich auf keine Refo m der erblichen gefeßgebenden mergäfte eine stattliche Rinderschar im Gefolge batten, nit Aber doch nicht, um zu sagen, wie sie uns gefallen. Ich bächte, Du hättest neulich behauptet, man könne bas auf den ersten Blid bestimmen." Rammer einzulaffen, sondern ihr so schnell als möglich den Garaus zu be eiten. Sie hätte Jahrhunderte exiftit und 160 Nun, dann gefällt mir Frau von Schaller gar nicht," lachte Hans, wenn ich nach dem ersten Einbrud fchließen foll; denn wenn sie nicht schon vollständig verrückt ist, so hat sie jedenfalls die beste Anwartschaft bazu!" Aber, Hans!" Gesucht und gefunden. Roman von Dr. Dur. ( Forlesung.) Arme Mutter!" rief Elly, und Thränen strömten über ihre Wangen. Wenn Mrs. Forster meine Mutter ist, bann habe ich fie lieb, von Herzen lieb. Sie war Jahre lang hier mein einziger Troft, mein einziges Glüd; fie hat mir gefagt, daß sie viel, viel gelitten habe... D, meine Mutter! Laffen Sie uns eilen, Mr. Rodenburg. Ach, welch' ein schönes Gefühl ist es für eine Waise, wie ich, fich fagen zu können: J habe meine Mutter gefunden!" " Sieh nur, wie sie sich fleidet. Eine Frau, die über Ich bitte Sie, Miß Elly, treffen Sie Ihre Vorbe reitungen zur Abreise; ich eranrte Sie in meinem Simmer. Also auf Wiedersehen." Frig wollte fich entfernen, da aber trat Elly einen Schritt näher. schieb der Stände wird uns allzuweit von einander fernt halten." er 4 Da warf fie fich, als wäre mit einem Male ihr ga Gefühl entfesselt, an seine Brust. Wieder fühlte warmen Lippen auf den feinigen. für mich!" Banten feien bie er in ben Bellapotte, Sie ha Gerausias. Aber bi fubla, die g in bemfelben Bie ge geigloffen; ters tampite Biellei bfchieb au im begleiter Sie lieben mich," sagte fie, und nichts weiter ber Unterschieb der Stände soll ein Hindernis f .D, wie unbedeutend ist ein solches Hinben Ach, Ely, mein Leben, meine Seele!" rief Fri vollen Ausdrud seiner Empfindungen, wie gern würde ferben, Dich zu erringen, und sollte ich felbft babei Grunde gehen, wenn ich auch nur die leisefte Soffa hätte, mein Streben von Erfolg gekrönt au feben! habe gekämpft, um meine Leidenschaft für Dich zu schließen, bas Schidsal wollte es anders. Ran w Du, was ich für Dich fühle, und weißt aud ringen!" DES Sie hatte ihm offenbar noch etwas zu fagen, schien ich unglücklich sein werde..... Ich kann Dich nie aber noch unentschlossen. Hätten Sie noch irgend einen Wunsch?" fragte Fritz, welcher ihr Baubern bemerkte. Ja," fagte fie, indem plöglich ihr Auge entschlossen aufleuchtete mit einer Energie des Willens, die er bei ihr bis dahin noch nie bemerkt hatte. Ich will Ihnen etwas fagen, Mr. Rodenburg, ich gehe nicht, ich verlasse dieses Haus nicht." Als ob er es bereue, biefe Worte ausgefprod zu haben, machte er sich von Neuem aus i Armen Ios. othe Leben Sie wohl für jeßt, Ely!" fagle Lassen Sie uns Laffen Bal von unseren Gefühlen fchweige Sie uns einander night schwer machen.... Sie wissen nicht, wie bas Sie in Wie?" rief er überrascht. Sie sehnen fich nicht neuen Sphäre fühlen und benfen werden; Ihre n nach Freiheit?" Ach, frei zu fein, nicht mehr unter den Unglücklichen hier leben zu müssen, das war ja mein sehnlichster Wunsch viele Jahre,- aber von Ihnen mich zu trennen, bas wäre mein Tod! Sie sagen, daß wir auf immer ges trennt fein müssen... nein, das wäre mir unerträglicher, als der Aufenthalt in diesem Hause, darum will ich hier bleiben." Elly!" rief Frig, indem er ihre beiden Hände ers Sehr Dabid Bite, ing Minuten ift Raybor foll fitums auf But, ber Laby in Direktor," Mr. G Lebenssphäre legt Ihnen andere Neigungen und and Treffen Sie jest Jhre Borben tungen, Elly. und fobald diefelben beendet find, laffen b Pflichten auf... mich es wiffen. Unser Gefährt steht bereit, um Ihrer Mutter zu bringen." Damit entfernte fich Frizz. Bie P und Frik z und fagten Laby Sie mir a anders ban baß mein welches tra freilich verb gefommen etwas zum tung, weld oft ber Sti E night in bie Mr.Noben nehmen geg unbantbar Es war faum eine Stunde inzwischen vergangen, Sechsunddreißiges Rapitel einzunehmen, als es an die Thür klopfte und Ely bei sechsunddreißig Jahre alt ist, sollte nie einen jugendlichen faßte und fie innig anblickte, hören Sie mich: Ihre hatte eben nur Beit gehabt, mit Habicht ein fleines Charafter mehr zur Schau tragen, oder fie macht sich jedesmal lächerlich." ( Fortfchung folgt.) Mutter nannte fich hier Mrß. Forster; das ist nicht ihr wahrer Name; Ihre Mutter ist eine vornehme, sehr vors nehme Dame eine Lady ersten Ranges. Der Unterhüpfte, und ihm mit sonnigem Lächeln fagte: Ich bin bereit, mein Freund!" mir alle B genommen Bobl be ausblieb, so erfundigte fich der Hauswirth in der mtigliebeiner Wohnung feines Miethers nach der Ursuche der Ver tsprechendung und erfuhr hier, daß sein Sommermiether feit Ende England unfreiwillig die ungaftlichen Räume im Untersuchungs. au werbangni Blögenfee bezogen hatte. Der feine ,, Sentier" war, fpäter noch herausstellte, ein wegen Diebstahls bereits und follfach vorbeftiafter Patron, der erft Ende des Jahres 1884 te an alle mehrjährige Buchthausstrafe abfolvitt und unter dem Ber te eines neuen Einbruchs abermals feftgenommen werden affung e. Der Billabefizer hat seine Sommerfrische für an enden New indige Miether" annonairen laffen, aber sich vorgenommen, mal erst nach dem Leumund der etwaigen Reflettanten Ers Mafferigungen einzuziehen. Barlament bet bei lage wieder aufbeffern und feinen Gläubigern gerecht werden zu können. In dem Ausschlachten der Güfer erblickt der durch und durch geschulte Herrmann nichts Ungerechtes; wenn er aum Verlaufe von lebendem und tooten Inventar seiner früberen Beftzungen habe schreiten müffen, so sei er durch Gelonoth hierzu gezwungen worden, und habe er nur das verlauft, was fein Eigenthum gewesen. Der erzielte Erlös sei immer wieder geschäftlich verwendet worden, so daß von einer Bereicherung feinerseits nicht die Rede sein könne. Würde ein gerichtlicher Berlauf seiner beweglichen Liegenschaften stattgefunden haben, so wäre sicherlich weniger erzielt, als ihm durch den freihändigen Verlauf möglich geworden set. Bei den überaus verzwidien Geschäften Hermanns und feiner jahrelangen Thätigkeit ist vorderhand noch nicht abzusehen, wann die Straffache zur Haupts verhandlung vor die Straflammer lommen wird. a Die feit dem 15. April c. aus der Wohnung ihrer Eltern verfawundene Stieftochter des Arbeiters Steinide aus Schöneberg, Dorothea Bebner, genannt Bär, nach wel cher die Behörden in Schöneberg und Berlin seit einem Monat vergeblich forschen, ist vor einigen Tagen mit einem anderen 11jährigen Mädchen aus Schöneberg hier in der Louisenstraße in der Nähe des Carls plages ansammengetroffen und beide haben ung Die Fabrikanten Wilhelmi n. Sohn, welche bei dem Befuch, ihren böswilligen Schuldner, den steckbrieflich ver welcher fi London gten Buchdrucker Jean Boftal, von Baals aus gewaltsam n. Die be die Grenze zu schaffen, verhaftet wurden, befinden fich gegen denmärtig im Gefängniß zu Herzogenbusch. Bur Verhand Diefelbe di threr Sache ist ber 15. Mat festgelegt worden. Die würdelländische Behörde giebt sich außerordentliche Mühe, die an Sung bhfe Entführungsversuche noch betheiligten Personen zu er lefelbe voeln. Zu diesem Zwecke hielt fich ein Offizier der Baalfer Benbarmerte vor einigen Tagen hier in Bioil auf, um bei den Droichtentutichern und Dienstmännern Nachfrage zu halten; jährige Mädchen an, und als diese fragte, warum fie nicht zu Arbellebel wurde er von einem Schußmann betroffen und von Borter em angewiefen, fich fofort über die Grenze zu begeben. Herbei an der Wilhelmi'ichen Angelegenheit betheiligte Personen, Drofchlenfutscher und ein Dienstmann, erhielten vom ig verlella und atifa auf Brunb aus Berlin fen, et Der Red nabmegel naal valo nid elben wa bindert f präfibi auch, b beanflan Fichten u gearbell Reiben fofort the wurden ich auf b ab. n; Berl n waren n bebid und birfem Interfuchungsrichter in Herzogenbusch je eine Ladung, am Leiften. ihren Eltern zurückkehre, gab die Steinide( Behner) eine aus weichende Antwort und entfernte ft. In der Begleitung der Bermißten befand sich ein drittes Mädchen, etwas größer als bie Steinide, doch genau so gekleidet, wie diese. Die Bekleidung bestand aus einem dunkelgrauen Kleide mit brauner Taille. Die Nachforschungen nach dem Verbleib des Stindes werden noch fortgesezt, und vielleicht führt diese Mittheilung zur Er Shrififtide who tonen sowohl Sicherheit der Person als auch Bergütung der Roften augesagt, frogdem trauen die beiden mittelung deffelben. dem Frieden nicht und werden der Einladung wohl keine Folge Berhängnißvoller Münzenfund. Ein bei dem Ab brud des Hauses Eisafferstr. 19/20 befchäftigter Arbeiter fand am 13. M. Vormittags in der Grundmauer eingemauert einen Friedrichsd'or aus dem Jahre 1755 mit dem Bilde Friedrichs des Großen. Der Arbeiter begab fich mit dem Gold fd, beffen Werth er nicht sannte, au einem im Nebenhause mehnenden Schlächter und zeigte der Frau das Goldſtüd. Ein Dabeiftebender Händler betrachtete ebenfalls das Stück und bot Dafür fofort dem Arbeiter 3 Mart. Hierauf gab die Schlächter rau, auf die Aufforderung ihres Mannes, welcher das Gold Bild als eine an fich werthlose Spielmatte erklärte, dem Arbeiter ftattfanden, wurde ber einstimmige Beschluß gefaßt, blefe Forderungen zu stellen. Motivirt wurde dieser Beschluß da durch, daß die Arbeit drängte, und dieser Beitpunkt der ge eignetste war, unsere Forderungen durchzufezen. Die Herren Meifter ftiäubten fich hartnäckig, als fte aber faben, daß wir entschloffen selen, durch Arbeite niederlegung unsere Forderungen zu erzwingen, belehrten fich die Herren und bewilligten den von uns ausgearbeiteten Lohntarif mit ganz geringen Ab änderungen. Für die Bemühungen und die Opferwilligkeit, deren fich die Berliner Kollegen unterzogen haben, sagen wir hiermit unseren verbindlichsten Dant. Ueber die Ausstellung in Antwerpen berichtete vor einigen Tagen die Franff. Big." folgendes:„ Die Ausstellung ist noch sehr zurüd. Die Baulichkeiten in den Gärten haben noch den meisten Fortschritt gemacht. Der tanadische Bauerne hof ist ziemlich fertig und die portugieftiche spezielle Rolonial ausstellung mit ihrer höchft bemerkenswerthen Sammlung der verschiedenen Holzprodukte Afrikas schreitet rüftig vorwärts. Daffelbe kann von den franzöfifchen Kolonien gefagt werden. Das cochinchinesische Wohnhaus darin ist intereffant. Der Haupteingang ist noch lange nicht fertiggestellt und von der großen Weltkugel, die vier Meter Durchmesser bat, find bis jetzt nur die eifernen Meridiane au sehen. Bur Rechten vom Haupteingang ist die belgische Abtheilung. Wenn man regelmäßig die Runde durch das Gebäude macht, so tommt man bann auf bie Abtheilungen von Rußland, China, Rumänien, ber Schweiz, der Tüket, Spanien, Serbien, Haiti, Portugal, den Vereinigten Staaten, Staaten, Defterreich Ungarn, Italien, Frankreich, Tuneften, Schweden und Norwegen, Deutsch land, Ranada, England und Holland. Frankreich nimmi 20 000 Quadratmeter ein. Das Ganze liefert einen trefflichen Neber blick über die gefammte franzöfifche Industrie. Italien ist weit vorgeschritten und stellt prachtvolle Lugus Möbel aus. Die Abtheilung von Defterreich- Ungarn ist sehr geschmackvoll ausgestattet und ebenfalls weit vorgeschritten. England, obgleich nur 2600 Quadratmeter einnehmend, ist sehr zurüd. Ader baumaschinen und Geräthe, sorte Wegen werden ihren alten Ruf aufrecht erhalten. Von den ungefähr 1000 Ausstellern Deutschlands, denen 6500 Quadratmeter eingeräumt find, find leider viele noch zurück, doch ist die Ausschmückung der Abe theilung beendigt. Schweden Norwegen und holland find fertig. Die bolländische Ausstellung von Lebensmitteln ist sehr interessant. In der Maschinengalerie, von der Belgien die Hälfte einnimmt, ist Belgien ganz fertig, Deutschland rüftia fort schreitend, und Frankreich und England im Rüditand. 89 deutsche Maschinenbauer find auf ben ihnen augetheilten 2026 Quadratmetern vertreten. Die internationale Ausstellung Der schönen Künste, deren Eingang dem der Weltausstellung gegenüber ist, erstreckt sich über 9000 Quadratmeter. Die bela 370 Gemälde belgischer Meister find zugelassen worden. Frank reich und nach ihm Deutschland find von den Nationen dea Auslandes am ablreichsten vertreten." Polizei Bericht. Wie erst jetzt bekannt geworden, fiel die 69 Jabre alte, fast erblindete Almosen- Empfängerin Seifert am 8. b. Mts. im Hause Aderstraße Nr. 77 bie Rellertreppe binab und erlitt dabei außer einer Kontufton des Genids einen Bruch des linten Unterarmes. Sie befindet sich im Rädtischen Strankenhause in Moabit. Am 15. b. Mis., Nachmittags, wurde ein Rnabe in der Neuen Jakobstraße in Folge eigenen Verschuldens von einem Pferdebahnwagen über die rechte Hand gefahren, wodurch diese zerquetscht wurde. Er mußte nach Bethanien gebracht werden. Auf dem Neubau Steinmeßstraße Nr. 35 fiel der Maurerpolier Papain an demselben Tage, Nachmittags, von der Mauer eine Etage tief berab und erlitt dabei so schwere innere Verlegungen, daß er mittelst Droschte nach seiner In dem Geschäftsteller des Kaufmanns Holzheimer, Simmerstraße Nr. 98, entstand an demselben Tage, Nachmittags, ein bedeutendes Feuer, indem 3 Mart dafür. Dem Arbeiter fiel zwar auf, daß der Schlächter Wohnung gebracht werden mußte. it eine werthlofe Spielmatte so viel Geld gab, aber er machte beshalb feine weiteren Gedanken. Als er sodann von Bes annten aber feinen Irrthum aufgeklärt wurde, begab er fich Gerausgabe des Friedrichsd'ors, welche ihm aber unter dem Borgeben, daß das Goldstück bereits weiter gegeben worden let, berweigert wurde. Er machte hiervon der Polizei Anzeige, mit glicht dieses in gran in Folge unverfioligenteiche Stommiffion hat mit großer Strenge gebandelt und nur namba inleitung eines Strafverfahrens zur Verfügung stellte. In Thätigkeit waren, über eine Stunde zu thun, um das Feuer te Leute che fle gegen: anwefend Leute ngen QUG blite Das fil ften ober" Mubbe nechef d en und m eine balk Sefast Alte D ann ellt bet Ban feft, firi bis unte en Berli id nu berge f EB betu Frau ten Di nennenber lether geld etr murm Der Gart Die S en, night Be früb folgen anber ihr gan Site er weiter nig f Sinben fich sehr bald den im Keller lagernden Materialien mit und erlitt der Eigenthümer dadurch bedeutenden Schaden. Die Feuerwehr war alsbald zur Stelle, hatte jedoch, obgleich eine Gas, und Dampfspriße und zwei große Handbrudsprisen in zu löschen. wie weit auch der Arbeiter durch seine widerrechtliche Veräuße Fung bes auf fremdem Grunde gefundenen Schatzes fich straf. bar gemacht hat( da nach Allg. L.-R. Th. I. Tit. 9§ 82, falls tin Eigenthümer nicht zu ermitteln ist, ibm als Finder die eine Bälfte und dem Eigenthümer des Grundstücks die andere Hälfte Die Kommission der Tischler übersendet und folgenden und Arbeiterbewegung. hort), wird wohl die Untersuchung herausstellen. Soziales Aufruf mit der Bitte um Veröffentlichung. An die Tischler b. Eine Erinnerung an den Freiherrn von Schleinit und Berufsgenossen in Berlin! Kollegen! Die Durchführung ber famojen Grpreffungs- Stompagnie brachte Die este unserer Minimallohntarife schreitet erfreulicherweise jebe out ple'sche Kunst Auktion. Es tamen in derselben eine Anzahl vorwärts. Heute find wir bereits in der Lage konstatiren zu 66leinischer Familienbilder unter den Hammer. Der flüchtige fönnen, daß von den ca. 4500 Tischlern, welche vor dem Edleinig hatte dieselben einst in seinem Befit. Als er vers grunden war, beauftragte der verstorbene Hausminister eine bermittelt war, 19. April noch unter dem Tarif arbeiteten, bereits 4194 Rolle gen den Tarif bewilligt erhielten, und zwar wiederum in legter Bollzieher Rindfleisch hatte fte als Vermittler des vielgenannten Arbeitseinstellung bewilligt. Die Zahl der Streifenden stellt Matteleperfon mit ihrem Ankauf. Der verfloffene Gerichts- Woche von den Streifenden 256 Mann; 122 erhielten ohne Bräulein Fischer in der Hand. Doch noch ehe der Verkauf fich momentan auf 174 Mann, davon find 118 Mann, welche Beschlag. Noch heute schwebt gegen Rindfleisch wegen der Bilder eine Untersuchung. Sie tamen schließlich in den Best eines Runfihändlersund gelangten endlich bei Leple zur Auktion. Gine Mittelsperson erstand sie für den Bruder des verstorbenen Qausminifiers, aber ziemlich theuer, da man wußte, daß die belegte fte ein anderer Gerichts- Vollzieher mit tube gefunden. iegt bereits 4 Wochen ftreilen, 56 Mann traten in dieser Woche neu hinzu. Kollegen! Es naht jetzt das Pfingsfest heran, wir wollen, wenn irgend möglich, den 4 Wochen hintereinander streifenden Kollegen am Pfingstheiligabend ein paar Mart mehr Unterstützung gewähren, damit diese Kollegen wentaftens zu den Feiertagen nicht Noth zu leiden brauchen. Die Opfer, es uns zur Pflicht, für fte einzutreten. Berliner Tischler! Wir treten an Euch heran mit der Bitte, in Eurer Opfers Familie fle taufen wolle. Nach mannigfachen Jrrfahrten haben welche diese Kollegen für unserere Sache gebracht haben, machen nun die Abnenbilder derer von Schleinig in Breslau wieder die Untersuchung gegen den wegen Hänser- und willigkeit nicht zu erlahmen; sable jeder feine Beiſteuer in gutsbesiger Hermann, bekannt unter dem Namen„ Gewerke den Streifenden beispringen zu können. Unsere ftegreich ge Ortmann", nimmt einen größeren Umfang an, als man ur ünglich erwartete. Dagegen bestreitet der Angeschuldigte die diesen Tagen, damit wir in den Stand gefest find, zur Zeit führte Bewegung läßt uns erhoffen, daß wir bald weiter schrei ten tönnen, sorgt nun dafür, daß wir mit dem legten Rest erft betrügerische Abficht bei allen feinen Manipulationen und macht glücklich durch find, dann wollen wir weiter arbeiten und feiner Entlaftung geltend, daß bei hiesigen Hypothekenbarten treben. Beidäftsmanipulationen vorkommen, die in den General Bersammlungen der Aktionäre und von den Aufsichtsräthen der Banten anftandelos genehmigt werden. Diese Geschäfte der Dresden. An die Möbelpolirer Berlins. Der Kampf ist entschieden und zwar zu unserm Gunsten; wir baben unsere Forderungen durchgefest ohne zu streiken. Unsere Kollegen! Banten feien aber weit eher au verwerfen als seine Handlungen, Forderung war 10-20 pCt. Lohnerhöhung, 10 stündige Arbeits Die Kommiffion der Tischler Königsbergs ersucht und um Veröffentlichung folgenden Aufrufs: An die Tischler Deutschlands! Kollegen, Arbeiter, Genoffen! Wenn Euch diefe Beilen zu Geficht tommen, befinden wir uns seit ca. 4 Wochen im Lohntampfe. Kollegen, Sor felbft lönnt es ermeffen, wie schwer es uns wird, den Muth nicht finten au laffen, wenn wir Euch mittheilen, daß wir für diese ganze Beit nur 11 Mt. an die Verheiratheten und 8 Mt an die Ledigen als Unter fügung haben zahlen können. Wir glauben damit den Beweis geliefert au haben, daß wir, wo es sich um die gemeinsamen Intereffen handelt, Entbebrungen zu ertragen wiffen, wir glau ben ferner aber auch Eurer Hilfe würdig zu sein. Kollegen, A beiter! Wir haben in den legten 1½ Jahren ca. 2000 Mart für auswärtige striefenbe Tischler aufges bracht und jetzt für uns tommt im Allgemeinen so wenig ein, einzelne wenige Drte ausgenommen, daß wir ohne Geld dastehen. Arbeiter, Genossen! last uns doch nicht vergeblich bitten, wo wir das moralische Recht haben, au fordern, laßt uns nicht unbeachtet, helft uns zum Siege Kollegen, sollen wir jest nachgeben, sollen wir durch die Noth dazu gezwungen werden? Nie und nimmer werdet Ihr das aulaffen, wir rechnen ganz bestimmt auf Eure Hilfe und find fest entschloffen bis zum legten Mann auszuhalten. Es find noch 450 Mann zu unterstüßen. Bewilligt haben 16 Wer ftätten mit 90 Arbeitern, der Geist der Strettenden ist ein guter, trop aller Noth und Entbehrung, tönnen wir nur noch eine Auszahlung leiften, so ist der Sieg unser. Nur unbedingt schnelle Hilfe tann und zum Siege verhelfen! haltet Bu aug fern! Mit Gruß und Handschlag die Kommission der Tischler Königsbergs/ P. Geldsendungen find an A.Krebs, Holmftr. 5, Briefe an W. Wohlfromm, Steindamar, Querstraße 6B, zu richten. het in dem Bertrauen unternommen, um seine Vermögens seit. In zwei Behilfen- Versammlungen, die tuis hintereinander marschall haben denselben Rang. 2. Ja. Geraunjab. Sie hatte einen Belzmantel umgehängt and trug eine Bellapotte, aus welcher ihr reizendes Antlig nur wenig fönnen." in demselben sichtbar. fubla, die ganze jugendliche Naivetät ihres Charakters war Aber die helle Freude, bie ganze Janigkeit ihres Ge Sie gern hätte Frig fie von Neuem in feine Arme ters fämpfte er bas Gefühl nieber. ner dieses traurigen Hauses überhaupt nur gewährt werden " Es freut mich, daß Sie das fagen, Laby Davis!" Der Name, mit dem Sie mich nennen, ist mir fremb, Sir." Ich vermuthe, daß das mein fünftiger Name fein wird; gleich viel aber auch, welchen Namen ich führen und welche Stellung ich einnehmen werde, sein Sie versichert, gefchloffen; doch mit aller Kraftanfirengung seines Charak daß ich Ihrer nicht mit Haß gedenke und sich in meinem 25fbieb Bielleicht wünschen Sie noch von Mr. Gefferson fragte Friz." Ich werde Sie zu u nehmen im begleiten." ef Fri würde babei P Soffau ben! 34 Ran we aud ba ich nie gefprod aus ihr fagle foreiges Ba ав Sie in bre n nb and Borben L Laffen M Bie P ngen cines By berei Herzen an Ihren Namen teine Vorwürfe knüpfen werden Auch dafür banke ich Ihnen, Mylaby. Sie glüdlich sein, um so glücklicher, als Sie zu einem so traurigen Loose verurtheilt waren, Sie verdienen es wahrlich, glüc lich zu sein. Ich bin jetzt vollkommen der Ueberzeugung meines Freundes Rodenburg, daß Sie nie trant waren, ziehung hier gemangelt hat, das wird fich bald, fehr bald fehlen. Leben Sie wohl, Mylady, wer weiß, ob wir uns Sehr gütig, Mr. Rodenburg!" antwortete fie. Gate, inzwischen Alles in Bereitschaft zu sehen; in wenigen wohl aber es hier hätten werden können. Was Ihrer Er Habicht," fuhr er zu diesem gewendet fort, habe die Minuten ist unser Geschäft bei Mr. Gefferson erlebigt. Raybor foll vor allen Dingen auch die Effekten bes Depo- ersehen lassen, und dann wird nichts zu Ihrem Glüde fitums auf den Schlitten schaffen laffen." ber Laby inzwischen Deine Abschiedsvisite bei dem Herrn But, gut, ich werde üles besorgen; mach' nur mit jemals wiedersehen." Direktor," war Habichts Antwort. " und Fritz zu ihm eintraten. Er nahm die Hand der Laby knüpfen wird." und fagte mit einer ungefünftelten Betrübniß: Mr. Gefferson war wirklich tief bewegt, als Elly Lady Davis, ich dürfte mich nicht beklagen, wenn Wer weiß, ob wir uns nicht doch wiedersehen.. Gewiß würde ich sonst diesen traurigen Drt fliehen, aber es giebt eins, bas mein Herz immer mit diefem Drt ver Sie richtete ihr helles Auge seitwärts auf Frith, wah rend sie dies fagte. Dann reichte fie Mr. Gefferson die Als fie die Thür öffnete, sab sie braußen eine große Sie mir garnten; ich aber in meiner Stellung fonnte nicht Hand und verabschiedete sich von ihm. Briefkaften der Redaktion. Ohne Unterschrift. General- Oberst und General Feld fie war nun mit einem Male ein Gegenstand innigfter Theilnahme geworden. Jeder Einzelne wollte sie um Ber zeihung bitten und um die Gunst, ihn in gutem Angebenken zu behalten. Elly nahm herzlichen und freundlichen Abschied von Jedem. Mr. Thompson, ber Unterarat, geleitete sie selbst über ben weiten Raum vor dem Hauptgebäude bis zu ber Außenmauer, und dort vor dem Gitterthor hielt der Schlitten, in welchem Habicht bereits Platz genommen hatte. Friz half der jungen Dame einsteigen, sette sich dann an ihre Seite, Habicht gab ein Beichen und davon flogen bie muthigen kleinen Pferde. Elly sprach Anfangs nichts. Ihr Herz war allzu voll. Sie konnte den Blick nicht von den hohen, rothen Stein mauern des Gebäudes wenden, das so lange Ihr Gefängniß gewesen war. In immer weitere und weitere Ferne schwand dieses Gebäude hinter ihr. Ach, vielleicht ging noch die ganze Fülle trauriger Erinnerungen an ihrer Seele vorüber, denn oft seufzte fie tief, dann wieder ließ sie ihren Blick über die weite, Schneebebedte Landschaft hinfchweifen, und athmete, als ob sie sich erst hier von Gottes Ddem erfrischend angeweht fühlte. baß mein Freund Rodenburg Ihnen noch sagen wird, durch Anzahl der Wärterinnen und der Beamten der Anstalt, und peinigend. o nein, es war ihr wie dem Vogel, bem es welches traurige Mißverständniß und durch welches mir welche von ihr Abschieb nehmen wollten. Da wandte fie nach langer Gefangenschaft gestattet ist, sich frei in die etwas zu weit getrieben; aber bei der großen Verantwor Vielleicht habe ich meine Pflichttreue " Wenn Sie mir noch eine Bitte gewähren wollen, Lüfte zu erheben. tung, welche mit meiner Stellung verbunden ist, darf ich gut und freundlich gegen mich waren- und ich habe mich ihrer Rapotte und dem dichten Schleier, daß eine Thräne Mr. Rodenburg hätte tennen gelernt; und was Ihr Beja gegen teinen ber Beamten zu beklagen nicht in diese Anstalt gekommen, wer weiß, ob ich jemals Ermessen, aber reich belohnen." Ich bellage mich nicht," versetzte Elly. Wäre ich Vermögen, das hier in der Anstalt deponirt ist, nach Ihrem nehmen gegen mich betrifft, Mr. Gefferson, so müßte ich aus meinem Soll geschehen, Mylaby, soll geschehen!" Diejenige, welche man bis dahin wohl bemitleidet und unbantbar fein, wenn ich nicht anerkennen wollte, daß Sie beklagt, aber doch nie anders behandelt hatte, als eine mir alle Bevorzugungen gewährt haben, die einem Bewoh Person, welche mit vollem Recht sich in der Anstalt befand, I Dann wieder gedachte fie des Mannes, der an ihrer Seite faß. Sie ergriff seine Hand, und Friz sah unter über ihre Wangen rollte. " An' bas Glüd banke ich Ihnen, mein Freund, und Sie wollen sich von mir trennen? Sie können sich von mir trennen" ( Fortlegung folgt.) addnojilof Beute: Lohengrin. Theater. Königinges Opernhaus. Morgen: Der Trompeter von Eätlingen. beute: Tartuffe. Königliches Schauspielhaus. Morgen: Magnetische Kuren. por dog Deutsches Theater. Heute: Emilia Galotti. Morgen: Bring von vomburg. Bellealliance Theater. Beute Ein Benflonskind. Morgen: Dieselbe Vorstellung. on eues Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. beute: Der Großmogul. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Central Theater: Heute: Kean. das orite Jakobstraße 30. Direktor: Ad. Ernst. Heute: Der Walzer- König. Morgen: Dieselbe Vorstellung. #ned Refidenz- Theater: Direktion Anton Anno. Morgen: Dieselbe Vorstellung. _Walhalla- Operetten- Theater: Heute: Mascotte. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Gente: Der fliegende Holländer. Morgen: Dieselbe Borstellung. Ditend Theater: Wallner- Theater. Heute: Die Leibrente. 00 Morgen: Dieselbe Vorstellung. Bittoria- Theater. Heute: Gulfurina. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Zoutfenstädtisches Theater: Heute: Der Freischüt Morgen: Cjar und Bimmermann. Berichtigung. In der geftrigen Todesanzeige muß der Name statt Helbig Hellwig heißen. Der trauernde Gatte nebst Rindern. Unterstützungsv. d. Buchbinder monoiDienstag, den 19. Mai, Abends 8½ Uhr, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: Innere Vereinsar gelegenheiten. Bet schiedenes. Fragetaften. 5. Wahlkreis. Montag, den 18. d. M., Abends 8 Uhr. im Saale des Schüßenbauses, Linienstraße 4-5: [ 1071 Volksversammlung. Um teze Betheiligung ersucht 1075] Der Einberufer. Fachverein d. Fraiser u. Berufsgen. Montag, den 18. d. M., Ab. 8½ Uhr, Köpniderstr. 150: Versammlung und Vortrag. Referent:. Michelsen. Pflicht eines jeden Kollegen ist es, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. [ 1059] Montag, den 18. d. M., in Keller's Lokal, Andreasstraße Nr. 21: til nhi tomon August Herold old souris dau Berlin SO., 112 Skalitzerstrasse 112. Möbel, Spiegel und Polfferwaaren Magazin Elgene Fabrik, Solide Preise. Prompte Bedienung. Die von Mitgliedern des Fachvereins der Schneider gegründete 4.90 Nr. 1 Produktiv- u. Rohstoff- Genossenschaft der Schneid die n zu Berlin( Eingetragene Genossenschaft) No. 30 ZIMMER- STRASSE No. 30 empfiehlt ihr Lager fertiger Herren- Garderobe, sowie ihr reichhaltiges Lager in und ausländischer Stoffe, ebenfalls Borte und Knöpfe. Herren- Garderoben jeder Art werden nach Ma angefertigt. Reelle Arbeit. Dauerhafte Stoffe. 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Corresp." folgenden interessanten Artikel: Jm Juni 1882 war ein Gesez erlaffen worden, welches, mit Südficht auf den großen Umfang der Kinder und Minder brigen Arbeit in dem( nahezu 30000 induftrielle Anstalten Enfalls faffenden) russischen Fabrikwesen, die Verhältnisse der minder brigen Arbeiter zu regeln bestimmt war. Indem vorläufig Mad Don ben übrigen Aufgaben der Fabrit Gefeßgebung abgefchen wurde, bestimmte das neue Gefeß, daß vom 1. Mai 1884 ab nur Rider über 12 Jahren in Fabriken beschäftigt werden dürften, daß wie Arbeitszeit von Bersonen zwischen 12 und 15 Jahren nur 8 Stunden täglich betragen, die Nachtarbeit Winderjähriger in der Regel verboten sein solle, und daß jedem nicht mit einem Beugniß über Absolvirung einer Elementarschule ausgestatteten jugendlichen Arbeiter täg i brei Stunden Schulzeit gewährt werden müßten. Für die Dauer der Uebergangszeit( die in der Folge bis zum 1. Mai Sindern zwischen 10 und 12 Jahren in gewissen Industrien der Erlaß bezüglicher Spezialbestimmungen in Aussicht genom Im Herbst deffeiben Jahres ernannte der Finanzminister einen Oberfabr Inspektor für das Fabritwesen und verschiedene Berhältnisse der wichtigeren Industrie Bezirke, namentlich Rostau's und Wladimir's orientiren, eine Art Gewerbeftatistit aufnehmen und über ihre bezüglichen Wahrnehmungen Bericht erstatten sollten. pero htfro etots, J oßer gutem fran Taaf bamb adin en det 40 5 einen in in eim a aing efe Bre alberifi dl gelfir ik 157 feine mmer Tril netfir déta Beil men. Im September 1883 waren diese ersten vorläufigen Vifita tionen beendet. ein Jahr später die über dieselben erstatteten Berichte der Deffentlichkeit übergeben. Auf Grund der dadurch gewonnenen Erfahrungen ist dann weiter vorgegangen und Durch den Erlaß einer Anzahl von Berordnungen die Regelung De Einzelnen in die Hand genommen worden. Die erste dieser Verordnungen machte die Industrien, von denen minder brige Arbeiter vollständig ausgeschlossen sein soll: en, namhaft and ging babet mit einer Strenge vor, welche diejenige meisten übrigen Staaten übertrifft; mit derselben Strenge wurde gegen die Nachtarbeit vorgegangen, die auch für die Uebergangszeit in außerordentlich enge Grenzen gebannt und vom nächsten Jahre an für Personen unter 15 Jahren vollständig verboten worden ist. Ene zweite Ver obnung normirte die ziemlich hohen Geldstrafen, mit denen Fabrikanten belegt werden sollen, welche Minderjährige in Belezwidriger Weise beschäftigen. Dann folgten 21, Regeln", welche das Detail der Ausführung des Gefeßes regelten, und endlich( im März d. J.) die Bestimmungen über Errichtung des Fabril- Inspektorats und die Instruktion für die Beamten beffelben. Das russische Reich( natürlich mit Ausschluß Sibiriens, 28ilna Sonntag, den 17. Mat 1885. erstattet und die gesammte Materie von dem Reichsrathe geprüft, beziehentlich neu geordnet werden. Da mit der Auswahl der Fabril- Inspektoren außerordentlich glücklich verfahren und in der Person des Dber Inspektors Gebeimrath Andrejem eine sehr tüchtige Raft gewonnen worden ist. meint man, daß die in Aussicht genommene Prüfung ber bisher ergriffenen ge feglichen Maßregeln eine umfassende sein und sämmtliche hier her gehörigen Materien, insbesondere die Frauen Arbeit, die Durchficht der Fabrikordnungen, die Art der Lohnzahlung u. s. w. umfaffen, vor Allem aber zu einer Vermehrung der Bahl der Aufsichtsbeamten führen werde, die in dem großen Ruß Land zur Beit faum halb so ftatt, wie in Deutschland und England ist." Lokales. Das polizeiliche Verbot der Abhaltung von Ronzerten am ersten Pfingstfeiertage ist wieder aufgehoben worden, nach dem einige von den betroffenen Etablissements Befizern beim Herrn Polizeipräsidenten von Madai persönlich vorstellig ges worden find. Dis in die hiesigen Verhältniffe so tief ein schneidende Verbot war( dem Tagebl." zufolge) auf Grund einer aus dem Jahre 1856 berstammenden Verordnung vom Chef der zweiten Abtheilung des föniglichen Polizeipräfidiums als in fein Reffort fallend veranlaßi worden, ohne daß H Herr v. Madat hiervon Kenntniß erhalten hatte. Nachdem legterem der Sachverhalt von den Betroffenen dargelegt worden war, entließ er dieselben mit der beruhigenden Berficherung, daß von jenem Berbot teine Rede mehr sein solle. g. Die Schwäne der Oberhavel, welche fich gegenwärtig in ber Brutzeit befinden und nur auf furze Zeit ihre Nefter verlaffen, find leider wiederholt der Ruchlofigkeit von Ber sonen ausgeset gewesen, welche ein Gefallen daran finden, bie Schwäre threr Eier zu berauben. So find erst vor einigen Tagen einem Schwanenpaar, weld es auf einer kleinen Infel binter Saatwintel ein Neft gebaut hatte, in welchem 5 bis 6 Eier gelegen haben, nach und nach sämmtliche Eier bis auf eins forigenommen worden. Leider ist es nicht gelungen, den oder die Thäter zu ertappen. Diese Ruchloftgkeiten haben der dortigen Waffer- Polizei Veranlaffung gegeben, auf die brütenben Schwäne eine schärfere Aufsicht zu üben. Es wäre zu wünschen, daß es hier gelänge, einen der Eierdiebe festzunehmen und an ihm eine exemplarische Strafe zu ftatuiren. Kavaliere." Herr Dr. Paul Förster sagte unlängst im Neuen Thierschutzverein, daß man fich bei den Bestrebungen gegen die Thierquälerei vor Sentimentalitäten hüten möge. Bom Erhabenen bis zum Lächerlichen ist bekanntlich nur ein Schritt. Inwieweit mit dem proj flirten Hundeasyle diese Grenze inne gehalten wird, soll hier nicht untersucht werden, ficher aber ist, daß Thierquälerei eine Verrohung des Ge müthes offenbart, und insoweit die Thierschußvereine dieser Verrohung entgegenwirken, find ihre Bestrebungen mit Dant zu begrüßen und verdienen Unterstügung. So wird uns von einer wahrhaft abscheulichen Robbeit berichtet, die bei dem in der Hofjägerallee des Thiergartens am Himmelfahrts' age ab gebaltenen Korso verübt worden ist. Offiziere, Sportsleute, Equipagenbefizer überraschten ihre auserwählten Damen mit lebenden Bouquets in Gestalt junger Tauben, die sie zu hunderten in die Wagen warfen. Die unglücklichen Thiere fielen zum Theil zwischen die Reihen der Zuschauer, aus denen halbwüchfige Burschen nun eine Jagd auf die jungen Thiere Der mittelaftatischen und der tautafischen Länder) wird in 9 Aufsichtsbezirke getheilt, deren Mittelpunkte die Städte Peters burg, Mostau, Wladimir, Kiew, Chartow, Kafan, Woronesch, na und Warschau buten. In der Besitsstadt refidirt je ein Bezirks- Inspektor, in der zweitwichtigsten Stadt des Bezirks ein Inspektionsgehilfe, und diese beiden Beamten haben regel mäßig die sämmtlichen Fabriken zu besuchen, deren Zustände zu prüfen, für Beobachtung der Geseze zu sorgen und jährlich über ihre Wahrnehmungen zu berichten. lebender Oberinspektor, dem gleichfalls ein Gehilfe beigegeben anstellten. Einer Anzahl dieser verfolgten Geschöpfe gelang ft, führt die Oberaufficht, revidirt die Fabrikbezirte seiner Un tergebenen, entscheidet streitige Frrgen und faßt die ihm zuge nur, um über fura oder lang eine Beute des Hungers oder der gangenen Jahresberichte in einen Generalbericht zusammen, Raubvögel zu werden. Der bei weitem größere Theil aber bergeben wird. Ein in Petersburg Bahl der zu beaufsichtigenden Anstalten( die Beaufsichtigung wirb fich zunächst ausschließlich auf die Bustände der minder Angesichts der ungeheuren Entfernungen und der großen steckt. Und die solche Rohheiten begingen, waren nicht Leute aus den ungebildeten oder unteren Klaffen, sondern zählen sich zu den sog. gebildeten Klaffen. Gegen solche Brutalität sollte fich allerdings die öffentliche Meinung mit dem vollsten Aus. jährigen Arbeiter beschränken) find einzelne Fabrikationszweige drud ihrer Entrüftung wenden. von der allgemeinen Inspektion ausgenommen worden. Die Aufsicht über die afsisepflichtigen Gewerbe( Branntweinbrennerei, interessanten Beitrag zur Lösung dieser Frage lieferte in diefen ben Alaisebeamten nach Maßgabe der für die übrigen Industrie firma fandte zur Weltausstellung in Philadelphia im Jahre 1876 Vorige geltenden gefeßlichen Vorschriften besorgt Die alpeltion über die zahlreichen Staatsfabrilen aber in die Hände der Berwaltungs- Beamten dieser Anstalten gelegt. Endlich soll nach blauf von zwei Jahren auf Grund der inzwischen gewonnenen eine Probe gefalzenen Herings, welche im Jahre 1875 gefangen und in Blechbüchsen eingelegt war. Von derselben Partie, wovon die Proben für die Weltausstellung genommen worden waren, blieben zufällig 3 Büchsen übrig. Sie standen in einem Grabrungen von dem Ober- Inspektor ein eingehender Bericht fühlen Raum auf einer Steinmauer, wo sie vergessen waren. Berliner Sonntagsplauderei. R. C. Das waren noch schöne Beiten, als man mit man sonst doch recht gern die längsten Romane studirt, die fast niemals ein Ende zu nehmen scheinen, und dennoch der rubigem Gewiffen sagen konnte: ,, Gedanken find zollfrei." niederfah, mit gerechtem Stolze und nur mit ganz geringer II. Jahrgang. Da die Büchsen vor einigen Tagen aufällig beim Aufräumen gefunden wurden, öffnete man eine derselben in der Voraus fegung, eine vollständig verdorbene Waare vorzufinden. Das Resultat war jedoch ein ganz anderes. Der Hering war volltommen erhalten und wurde bem Fischerei Komptoir als Rarität augefteat. Der Hering schmeckte frisch und zait, und selbst das Fett war unverdorben. g. Unter den zahlreichen Ausflüglern am Himmelfahrtstage nach Saatwinkel befand sich auch der Metalldreher B., welcher fich in Gesellschaft mehrerer Freunde einen ,, ver gnügten Tag" gemacht hatte. Auf dem am Spätnachmittag angetretenen Rückwege nach Berlin kam er bei der Böschung des Kanals turz vor der Plößenseer Schleuse so fiart ins Schwanken, daß er die Böschung hinabkollerte und ins Wasser fiel. Während sich nun seine etwas nüchterneren Freunde bes mühten, ihn zu retten, schten sich B. im Waffer ganz behaglich zu füblen, denn er pudelte" unausgesezt im Waffer umber und stieß die rettenden Arme seiner Freunde zurück. Selbst als ihn vier träftige Arme zugleich erfaßten, riß er fich fo beftig wieder los, daß einer seiner Freunde nur mit knapper Noth die Balanze" behielt. Schließlich muß es dem Bades Iuftigen doch im Waffer etwas unbehaglich geworden sein, denn er rief nach einiger Zeit selbst um Beistand, worauf er aus dem Waffer gezogen und nach einem naben Restaurant zur Erholung und zum Trocknen seiner Kleider geführt wurde. H k. Ein Pferdebahnwagen wurde am Freitag in später Abendstunde von einem Kriminal Polisiften und einem Schußmann in Uniform in der Chauffeestraße angehalten. Ein Dieb, der soeben von einem Geschirrwagen einen großen Topf ents wendet hatte, war, als ihm das baltet den Dieb" nachgerufen wurde, eiligst in den Pferdebahnwagen geflüchtet. Er wurde aus diesem von den Beamten herausgeholt und zur Wache ge bracht. a. Schlafftellendieb. Ein unbekannter Mann miethete am 8. d. Mts. unter dem Namen: Former Gutschmidt bei der Wittwe P. in der Mariannenstraße eine Schlafftelle und be zog dieselbe sofort. Am folgenden Morgen ließ er sich einen Rorridorschlüffel zu der Wohnung der Frau P. geben, um im Laufe des Tages seine Sachen hinzubesorgen. Am Nachmittag fam der angebliche Gutschmidt in die Wohnung, in welcher fich Niemand befand, und räumte dieselbe zum großen Theil aus. Seinen Mitbewohnern der Wohnung nahm er einen Koffer, gefüllt mit Kleidungsstücken eines anderen Mitbewohners, welche im Kleiderschrank hingen, die Wanduhr der Wirthin, baares Geld, im Gesammtwerthe von 131 M, mit. Der Dieb ift bisher noch nicht ermittelt. Derselbe ist nach der Beschreibung Der Bestohlenen 22 bis 24 Jahre alt, 1,65 Meter groß, er hat röthliches frauses Haar, niedrige Stirn, röthlichen kleinen Schnurrbart, rundes Gesicht mit rother Gesichtsfarbe und Sommersproffen. Der Vittoria Part, ein schönes Sommerlotal an der Pionier und Bärwaldstraßen- Ed: ist augenblicklich eins der zugt: äftigften Restaurants jener Gegend. Kaffeeküche, gutes Bier, billige und schmackhafte Speisen verfehlen thren Einfluß auf das Berliner Bublikum nur selten; nun tommen hier noch die ausgezeichneten Luftooltigeure, die Turnerkönigin Mis Dorab u. 1. w. hinzu. Allen Freunden eines gemüthlichen Aufenthalts im Freien ist dieses Lokal bestens an empfehlen. Gerichts- Zeitung. -y. Der tragische Ausgang einer Liebesaffaire bildete die Grundlage einer Antlage wegen versuchten Mordes resp. der Anstiftung und Beihilfe dazu, welche gestern vor dem Schwurgericht des Landgerichts I zur Verhandlung gelanate. Des ersteren schweren Verbrechens war der 25jäg rige Steinbruder Karl Friedrich Wilhelm Karp, des zweiten die unverehelichte Arbeiterin Emma Auguste Marie Gördes angeklagt. Der Sachverbalt läßt sich in Kürze folgendermaßen zusammenfassen: Der Angeklagte Karp war in der Bading'schen Druckeret, Beuthftr. 2, beschäftigt und Inüpfte im Septbr. vor. Js. ein Verhältniß mit der dort eben falls arbeitenden Angeli. Gö des an, troßdem ihm bekannt war, daß leztere seit einer Reihe von Jahren die Braut des Steins Druckers Böhme war. Der Umstand, das Böhme derzeit eine neunmonatliche Gefängnißftrafe ve büßte, mag der Anbahnung und Entwickelung des neuen Verhä tnisses besonders günstig gewesen sein. Die Goerdes fand an dem neuen Liebhaber uns gleich größeres Gefallen als an dem früheren, der ihr, von Eifersucht gequält, häufige Szenen machte und sich selbst zu Heute lann man sich ähnlicher Auslassungen ja auch noch Aenderung eines bekannten Wortes begeistert ausrufen: unausbleibliche Folge wi b ein nachhaltiger Nachmittags bebienen, indeffen fehlt ihnen doch gewissermaßen die innere Beweistraft, man tann sich ihrer nicht mehr mit jener uns umftößlichen Ueberzeugung bedienen wie früher, denn wer fann fagen, wie lange es noch dauern wird, bis der na betrachten und sich derselben bemächtigen wird. ,, Jeder Mann ein 8oll!" Nun, fie sind bereits in die Sommerferien gereift, die eblen Herren, benen das Vollswohl so sehr am Herzen Jedermann wird errathen, was wir andeuten wollen: es wird nur wenige Menschen geben, die über einen so energisch ausgepichten Magen verfügen, daß fie des More gens Strapazen widmen können. Die tazenjammer fein und Mancher wird es bedauern, dem verführerischen Loden eines Frühtonzerts gefolgt zu sein. Aber es wird in diesem Jahre ebenso sein wie immer, benn das Verbot ist bereits aufgehoben, und wir Ale, tionale Schuß die Gedanken als in sein Reffort gehörend während der Sommerruhe auf neue Bölle und Steuern bes sammt und fonders, müssen nun zum Frühkonzert. E finnen. wird also Pfingsten wieder in der althergebrachten Weise Die Berliner würde es garnicht so sehr überraschen, gefeiert werden, nur mit dem Unterschieb, daß, wenn es nicht bald wärmer wird, man fich eher nach einem wohl Trozdem hatte jedoch vor einigen Tagen bie Beitungsversorgten Holzhändler als nach grünen Maien nmsehen melburg, daß die althergebrachten Frühkonzerte zu Pfingsten muß. Und wenn es dann auch zu Pfingsten draußen Man bente nur an die augenblicklich herrschende Kühle, nicht mehr stattfinden sollten," eine überaus eklatante ir luftig und fröhlich zugeht, so werden wir gewöhnliche Sterb liche uns schwerlich so weit vergessen, daß wir uns zum Beichen unserer guten Laune- beispielsweise mit jungen nur einen Namen trägt, hat man doch noch Manches über denn fie find bekanntlich an Ueberraschungen gewöhnt. Trotzdem jest so ziemlich Alles geschüßt" ist, was feben, was unferer einheimischen Industrie mannigfache um nicht gerade zu fagen nordische Rälte". Es wäre fung. Wäre das wirklich so schrecklich gewesen? Wir bodh fehr gut gewesen, wenn man diesem unliebsamen Gast glauben faum, benn gerabe bie Frühkonzerte find es, ben Eingang in unser gesegnetes Vaterland durch einige welche den meisten Menschen die Pfingstfeiertage verderben. Tauben bewerfen. recht tomplizirte Bollplacereien nach Kräften erschwert Man glaubt es nicht, aber es ist so. hätte. Wahrscheinlich würde unfere Gartenlotal-, Luftballon und Landpartien Industrie in diesem Jahre einen ganz anderen Aufschwung genommen haben, wenn man bei Bathen weilenden, molligen Winterüberzieher im Freien nicht mit 1other Nase und einem stillen Sehnen nach dem Um ein Frühkonzert richtig genießen zu können, muß man natürlich pünktlich zur Stelle sein. Man feht also vor fünf Uhr auf und eilt nüchtern hinaus nach einem der beiben Böcke oder irgend einem anderen BergnügungsTotal. Wenn nun das Familienkaffeekochen" an fich schon ein ganz bebeutendes Bergnügen ist, so erreicht es seinen Berliner Theater. Mascotte" hat im Walhalla Operetten Theater schon eine Neubefegung und zwar in der Rolle der Brinje fin Flametta" aufzuweisen, welche gestern sum ersten Male von Fil. Dooral gegeben, und von der jungen, anmuthigen Künst lerin sowohl schauspielerisch als auch gefanglich recht brav unter dem wohlwollendsten Beifall des vollen Hauses durch und es ist gewiß ganz berechtigt, wenn man die leise Hoff Frühkonzerte sollen aber einem dunklen Gerücht zufolge geführt wurde. Hier ist entschieden ein Eingangszoll vergessen worden, Höhepunkt selbstrebend des morgens in der Frühe." Die nung ausspricht, daß das Versäumte hier noch nachträglich manchmal etwas länglich warten, und wenn es auch eingeholt wird. unter ganz abnormen Verhältnissen eine derartige Aus Wir wissen wohl, daß man Unrecht daran thut, die in ihrem Element sind, so kann man Männern jehoch nur Aufmerksamkeit bes Publikums jetzt noch einmal auf die Langw- ierigen Debatten des 8Bolltarifs zu lenken, er hat bauer zumuthen. Um die Zeit nun würdig auszufüllen, in den letzten Wochen soviel sauberes Beitungspapier ver geht man selbstrebend zum Bier über, und bei anhaltender nichtet, selbst die paffionirtesten Besucher der Reichstagetris Rälte, wie jest z. B., behauptet man, daß auch ein Cognac banen eilten Topfschüttelnd von dannen, man fand unver eventuell ein steifer Grogt nur in den seltensten Fällen Rändiger Weise jene Novelle" langweilig, während feine Wirkung verfehle. Herr Mitterwurzer, der heute im Refidenz- Theater als „ Rean" auftritt, beschließt sein diesjähriges Gastspiel am Montag, den 18. d., in derselben Rolle. Am Dienstag, den 19, findet die Premiere von Dur ders, Nelly" statt, in welcher außer Frl. Wismar die Damen Want, Leuchtmann, sowie die Heiren v. Horar, Reicher, Pansa, Wallner, Mügge, Worligich c. beschäftigt find. Im Deutschen Theater" findet am nächsten Sonnabend, 23 d. M., die erste Aufführung des Trauerspiels„ Am Herzogsbof" von Carl Caro statt. In demselben wird Fäulein " Mishandlungen hinreißen ließ. Sie löfte aus diesem Grund: das Verhältniß mit Karp auch nicht, als Böhme am 8. Desbr. v. J. wieder auf freien Fuß gefeßt wurde, sondern verstand es, den Lesteren eine geraume Beit lang zu täuschen. Erst am 16. Januar d. J. erfuhr Böhme von dem Bildhauer Sudow, daß die Gördes ihn hinterging und alle bösen Leidenschaften wurden in ihm entfacht. Er beschloß, die Gördes sofort von dem Karp zu trennen und am nächsten Morgen, als die Gördes nach beendetem Nachtdienste um 4 Uhr die Druderei verließ, wurde sie auf der Straße von Böhme empfangen, der ihr zwar viele Vorwürfe machte, aber richt thätlich wurde. Er verlangte aber von ihr, daß fie die Arbeit sofort aufgeben und ein von thm gemiethetes Bimmer beziehen solle, stieß auch gefährliche Drohungen gegen seinen Nebenbuhler aus. Die Bördes wagte aus Angst vor dem gewaltthätigen Charakter des Böhme Teinen Widerspruch, sondern ging auf dessen Forderungen ein, aber nur anscheinend, denn fie fand Gelegenheit, noch an demselben Morgen dem Karp von der Entdeckung end ihres Verhältnisses Mittheilung zu machen und ihn vor Böhme zu warnen, der gedroht babe, thn kalt" zu machen. Karp will barauf, um sich im Nothfolle vor seinem Feinde fchüßen zu Tönnen, fich in den Befit eires Revolvers gesezt haben, den er fich sammt 50 Stück Patronen bei vippolyt Mebles faufte. Mit dieser Waffe begab er sich nach dem Kanal an der TriftStraße, um fich im Schießen zu üben, er benußte dazu ein leines Brett, welches er in einer Entfernung 15 Echritt in die Erde steckte und als Bielobjekt be nutte. Am Nachmittage gegen 4 Uhr wurde von der Gördes aus seiner in der Müllerstraße belegenen Wohnung abgeholt und Beide begaben sich nach der Beuthfrase, um den um 7 Uhr beginnenden Nachtdienst wieder ge meinsam anzutreten. Als sie sich der Druckerei gegenüber be fanden, sahen ste Böhme auf der anderen Seite der Straße berankommen. Die Gördes überschritt nun allein den Straßen bamm und betrat, von Böhme auf dem Fuße gefolgt, den Flur des Hauses Beuthstr. 2, der im nächsten Augenblick der Schauplas einer entfeßlichen Szene werden sollte. Karp war nämlich in etwa 10 Schritte Entfernung gefolgt. Plößlich und ohne tak Böhme sie berührt oder auch nur mit Worten bedroht batte, rief die Gördes zweimal hintereinander laut um Hilfe, in demselben Augenbl'd stürzte Rarp auf den Flur, eilte auf Böhme zu, hob den mit 6 Patronen gelab nen Revolver und gab aus unmittelbarer Nähe zwei Mal Feuer. Am weiteren Schießen wurde er von dem ihm befreundeten Arbeiter Fas browsky, der ihm in die Arme fiel, verhindert. Die Gördes Don er eilte, ohne sich umzusehen oder fich aufzuhalten, die Treppe hinauf und begab sich an die Arbeit, auch Karp fümmerte fich um sein Opfer nicht, sondern ging die Hintertreppe hinauf, ließ fich unterwegs von seinem Freunde Fabrowsky rubig den Revolve: abnehmen, ging aber nicht an die Arbeit, sondern ließ fich nur seinen Wochenlohn auszahlen und entfernte fich Damit. Am folgenden Tage stellte er fich freiwillig der Polis zet. De: töstlich getroffene Böhme wurde nach der Charitee befördert, woselbst er mehrere Monate lang schwer frank darniederlag. Die erste Kugel ist dicht unterhalb bes rechten Dhres in den Hals und zwar bis zur Wirbelsäule gedrungen, wo fie zur Beit noch steckt. Es ist somit lediglich einem besonders glücklichen Umstande zuzuschreiben, daß diese Verwundung nicht den sofortigen Tod zur Folge gehabt. Die aweite Kugel hat nur leicht das linte Schulterblatt gestreift. Boraussichtlich wird Böhme eine dauernde Lähmung, Ent stellung oder Slechthum nicht davontragen. Die Anklage nimmt nun an, daß die That zwischen den beiden Angeklagten verabredet war und daß das unmotivirte Hilfegeschret der Gördes von dieser erhoben wurde, um ihrem neuen Liebhaber ein Signal zu geben, in Attion zu treten, um sich auf diese Weise von dem ihnen beiden Läftigen zu befreien. Die An geflaaten belennen fich Beide für nichtschuldig. Karp räumt ben Thatbestand im Wesentlichen ein, will aber nicht mit dem Gedanken umgegangen sein, seinen Nebenbuhler zu tödten, sondern nur um fich des weit stärkeren und gewaltthätigen Gegners erwehren zu können, habe er die Waffe geführt. Als feine Geliebte um Hilfe rief, da sei ihm das Biut dermaßen zu Kopf gestiegen, daß er nicht mehr mußte, was er in den nächfen Augenblicken gethan. Auch die Angeklagte Gördes bestreitet, daß der Gewaltakt zwischen ihr und Karp verabredet worden, fte habe überhaupt keine Ahnung Davon gehabt, daß Karp einen Revolver bei sich trug, auch habe fi: die Hilferufe erft ausgestoßen als Bögme mit roher Gewalt ihr Handgelenk umschloß. Böhme habe sie häufig maltraitit und fie tonne nicht leugnen, daß fie seiner überbrüffig geworden, zumal er von ihr verlangte, baß fie fich der Prostitution ergeben solle. Von den Beugen erregte natürlich der Steind: uder Böhme das größte Intereffe. Seine Vo: strafen laffen darauf schließen, daß er ein zu Ges waltthaten geneigter Mensch ist, auch seine fiitlichen Grunds fäge scheinen nach seinen Aeußerungen sehr lor au fein. Er bestreitet allerding, seine Braut direkt zum Verkehr mit Männern aufgefordert zu haben, räumt aber ein, baß eine ähnliche Aeußerung von der Gödes falich auf gefaßt sein fann. Auch giebt er Die Möglichkeit zu, daß er dieselbe am Handgelen! feft hielt, im nächsten Augenblid habe Ratp auch schon unter dem Ausrufe Verfluchter Hund!" auf ihn gefchoffen. Eine ganze Anzahl Beugen wird vernommen, um über die Verstandesthätigkeit des Eine Terefina Geßner die Rolle der Carlotta" spielen. amette Rovität beffelben Abends bildet die einattige Blauberet Funten unter der Asche" von Heintich Stobiger, welche eben falls zum ersten Male aufgeführt wird. Außerdem geht zu gleich mit diesen Stücken noch das Lustspiel ,, Aus Freundschaft" von Moreau und Delacour neu in Szene.Heute, Sonntag, spielt Fräulein Geßner noch einmal in Emilia Galottt" die Titelrolle; Morgen, Montag, wird Prisz Friedrich von Hom " Karp unmittelbar nach dem Attentat ihre Wissenschaft mitzu| theilen; das Resultat der Bernehmung über diesen Punkt ist ein für den Angeklagten nicht gerade günftiges, einige Brugen belunden, derselbe habe Aeußerungen des Bedauerns fallen laffen, daß er den Böhme nicht beffer getroffen babe. Der Werkmeister der Bading'schen Druckerei stellt dem Angeklagten das Beugniß eines ruhigen und ordentlichen Menschen aus und einigen Beugen gegenüber hat der Angeklagte seine Furcht ausgesprochen, daß Böhme den angedrohten Ueberfall ausführen würde. Bugleich hat er aber gedroht, im Falle eines Angriffs von dem Revolver Gebrauch machen zu wollen. Nach beendeter Beweisaufnahme septen es die Bertheidiger, R. A. Wronker für Karp und Justizrath Simson für die Gördes, durch, daß außer der Schuldfrage im Sinne der Anklage, noch awei weitere formulirt wurden, nämlich wegen versuchten Todtschlages und wegen qualifisirter Körperverlegung, resp. der Anstiftung und Beihilfe dazu. Sodann ergriff Staats anwaltheinemann das Wort und führte in seinem Blaidoyer an der Hand vorliegender Momente aus, daß Karp die That entschieden mitlleberlegung und in der Abficht ausgeführt habe, seinen Feind zu tödten. DerStaatsanwalt bat die Geschworenen sich nicht dadurch in ihrem Wahrspruche beein fluffen zu lassen, daß Karp was er gerne einräumen wolle ein entschieden moralisch befferer Mensch war als Böhme, es könne dieser Umstand an dem Charakter des vorliegenden Deliktes nichts ändern. Der Staatsanwalt bezeichnet sodann die Gördes als die Verworfenste thres Ges schlechts, welche mit cynischer Frivolität von einem Liebhaber Justizrath Leffe in seinem Plaidoyer hervor, daß der Auft wird, damit n der„ Voff. Btg" lediglich eine fachliche Kritik enthalte, wil Bölle auch zab der vom Angeklagten verfaßte und der Boff. 8t die Lage des machte Verrourf der„ elenden Büberei" die" Sachlichkeit eit beschränkt laffen habe. Die Ausstokung eines solchen Schimpfwortes gelung unterw auch gefühnt werden, und deshalb beantrage er die Bestrafung vor Allem Angeklagten. Angeklagten. Rechtsanwalt Wolff plaidirt auf Berwe Theil werden der Berufung. Der Privatkläger erörtert die Ursache, eit feftfeßen, balb er den inkiminirten Artikel, betreffend die Gegen geben zu einer ftellung der Profefforen Dirichlet und Rudolph Wagne Gefängnissen der Söhne derselben, veröffentlicht habe. Schon seit Diese unsere fei bie Boff. 8tg." vom Angeklagten in den antisemitungen, eine Versammlungen mit Schmus beworfen worden, und da dringend um er endlich einmal zeigen wollen, wer Profeffor Wagner des deutschen eigentlich sei. Der ihm in dem Artifel der Kreuzte egesbestimmu machte Vorwurf der elenden Büberei übersteige jedes bochverbient m Anftändigen. Profeffor Wagner vertheidigt fich in liber Mübürg Ride gegen die auf seinen verewigten Vater und ihn erhob Unterschriften Angriffe und fucht fte als umiichtig nachzuweisen. mitgliedern Empörung über die Beschimpfung des Andenkens seines Marienstr. 14 habe ihn zu dem gebrauchten Ausdrud veranlaßt. Nad nidir. 11; G furzer Berathung erkannte der Gerichtshof auf Verwe bergsweg 3, I der Berufung unter Teilung der Kosten der ersten und Darren Fiedle und Auferlegung der Rosten der zweiten Instanz auf Lokale des Privatkläger. zum andern überging, den Karp, der in ihren Feffeln lag, auf Vereine und Versammlungen. stachelte und seine Eifersucht anfachte, bis derselbe thretwegen zum Verbrecher wurde. Er beantrage Beide prinzipaliter für schuldig im Sinne der Anklage erklären zu wollen. Die Ver theidiger nahmen fich ihrer Klienten mit großer Wärme an und erzielten auch, daß die Geschworenen den Karp nur der schweren Körperverlegung mittels einer Waffe und zwar in einer das Leben gefährdenden Weise für Schuldig erklärten, ihm aber mildernde Umstände zubilligten; die Gördes wurde dagegen jeglicher Anftiftung und Beihilfe für nichtschuldig erklärt. Der Antrag des Staatsanwalts lautete gegen Karp auf 2 Jahre Gefängniß auf Freisprechung gegen die Gördes. Der Gerichtshof erkannte diesem Antrage gemäß. " Pph. 3wei alte zerbrochene Regenschirme und ein Stuhl ohne Lehne und Füße, welche der Arbeiter" Ludwig Adolph Franke, als er am 14. Februar d. J. aus seiner Wohnung, tüdie", der Hauseigenthümerin Frau Fischer, geb. Meißner, für 6 M. schuldige Monatsmiethe zurückzulassen ge dachte, erschienen der sonst sehr nachfichtigen Hauswirthin als eine doch zu geringwerthige Sicherheitsleistung und, fie retinirte unter dem Beistande eines herbeigerufenen Schußmanns ein dem 2c. Franke gehöriges Küchenspind. Troßdem dem F. von bem Schußmann plaufibel gemacht worden war, daß er nun mehr fich des strafbaren Eigennußes schuldig mache, wenn er das retinirte Möbel aus dem Hause schaffe, packte Franke hinterher das qu. Küchenspind zu seinen übrigen Habseligkeiten und fuhr auf und davon, der Hauswirthin außer recht viel Schmutz und Kehricht die obengenannten Gegenflände als equivalent hinterlaffend. Auf geschehene Anzeige hatte sich Franke wegen dieſer eigenthümlichen Manier, Miethe zu zahlen, aestern vor der Strafkammer des Landgerichts II unter der Anklage des strafbaren Eigennuges zu verantworten. Das Urtheil lautete gegen ihn auf 1 Woche Gefängniß. -y. Der Prozeß gegen die der Falschmünzerei be fchuldigten Angeklagten Riehm, Lenz und Huber wurde am Freitage noch in später Stunde zu Ende geführt. Da die Beweisaufnahme nicht ergab, daß der Angeklagte Lenz von dem verbrecherischen Treiben seines Mitbewohners, des ersten Angeklagten Riehm, Kenntniß gehabt, fo erklärten die Ge schworenen diesen für nichtschuldig, die Angeklagten Richm und schworenen diesen für nichtschuldig, die Angeklagten Riehm und uber dagegen für schuldig und wurden die Letteren daher Dom Gerichtshofe, Kiehm zu 6 Jahren und Huber zu 3 Jahren Buchtbaus verurtheilt. S im tom, Lothring Die Ze Frauen der 3. Mai d. J. Berjammlung Abgeordneten und auch thei 10 Uhr eröffne Berjammlung nen Ansprache Frau Feibl frage, follen übernehmen, f t. Eine öffentliche Versammlung der Barbie Friseur- Gehilfen fand wiederum behufs Beschlußfaff einen zu eröffnenden Streif, nachdem die vorhergeh gleichem Swede einberufen gewesene Versammlung erfolgte polizeiliche Auflösung refultatios verlaufen Abend des 15. b. W. in Breuers Salon, Gr. Frankfur statt. Um ähnlichen Vorkommnissen, wie am 28. vornherein zu begegnen und möglichst schnell zu eines schluffe zu gelangen, nahm der Vorfigende, Herr Helbi anlaffung, Herrn Witte von der Versammlung auszuf Nachdem dieser mit seinem Anhange das Lokal verlaffen wurde in die Verhandlungen des Abends eingetreten. Helbig wies zunächst darauf hin, daß die Gehtifen wären, in einen Streit einzutreten, um Forderung Durchführung zu bringen, die schon längst bätten geführt sein müssen. Die Bewegung hätte auf Sympathie, aber auch vielfach auf namentlich Don Seiten der Brinzipale, welche sogar mit Maßregelung der Mitglieder des Fa 28 Das Bureau wurde. Als als zweite B fabrer Herr Frl. Moes Rednerlifte Frau Schle ergab die Beiräthe. T Bild. Gefam gedroht hätten. Herr Helbig legte den Gehilfen dringen für Krantenur b nach Abzug Bern ögensüb mitgliederzabl Als Hauptmo gende Buntte Herz, fich nicht abschrecken zu lassen durch derartige nationen, sondern mit Mannesmuth einzutreten für fie für Hecht erkannt. Herr Steczniemały motivirte n mal in Kürze die von der Gehilfenschaft gestellten Ford und bezeichnet es als einen erfreulichen Erfolg der daß bereits in 4 Diftritten die Brinzipale freiwillig be Forderung, die Schließung der Geschäfte betreffend, Die Agitation würde nicht aufbö en, bis alle Bringipal Attestbücher theilte sodann verr Hyterally mit, daß die noch nicht üb enti no " Signalement" anzuhängeu, was allgemeine Entrüftu vorrief. Seinem Wunsche, ohne lange Debatten ftimmung über den zu eröffnenden Streit zu schreiten bereitwilligst Folge gegeben, und wurde mit Majorität beschlossen Majorität beschloffen, den Streit eintreten Diejenigen, die gewilt find, in einen Streit einzutre pflichteten sich hierzu durch ihre Namenseinzeichnun diesem Svede ausliegenden Liften. Da viele Gebi hindert werden, den Versammlungen beizuwohne den Listen in der Stadt zufuliren und und heißt ic Frauen und Rr. 26. Der und Falle tann di Es wurde bis Syftem beibe ftigungsgeld ausfcließlich 60 Mart ble Lage bindurd podintereffant in bewunder ibre Intere miffen. Bon The Debatte Weife. Bet aud nächsten Dienstag wird noch einmal eine Verfam stattfinden, um Unterschriften zu sammeln. Der Ta anschließenden freien Diskussion widerlegte DE öffnung des Streits ist noch nicht bestimmt. In der fi ( Prinzipal) die Annahme, daß die, 5 Pfennig- Barbie 10 Pfennig- Bat bieren" Konkurrenz machen. Gerade fehrt sei es Fall, indem die Letteren für 10 Pf. bal wofür erstere 15 Pf. verlangen. Die 5 Pfennig- B Ein originell verlaufener Preßbeleidigungs- Prozeß wurde gestern gegen den Redakteur der Berliner Zeitung", Dr. Peter Langmann und gegen den Berichterstatter Mag Bujarsky vor der 90 Abtheilung biefigen Schöffengerichts vers bandelt. In einem Lotalart fel der Nr. 45 der genannten Beitung vom 22. Februar cr., der von dem zweiten Angeflagten verfaßt ist, war an eine fonkrete Mittheilung über die Auswanderung und Rückkehr eines entlassenen Gerichtsdieners würden bereit sein, schon vom ersten Bingitfeiertage vor dem Abschieben unbequemer Angehöriger nach Amerika ge- Geschäfte in der verlangten Wetfe zu schließen, wenn warnt, da die dortigen Behörden unbemittelte und erwet bsun Ron turrenz der 10 Pfennig Barbiere" enthoben fähige Auswanderer sofort wieder zurückschiden. Das Schicksal Auch Herr Prinsipal Hauptmann trat voll und ga bes betroffenen früheren Beamten, der auf der Rückfahrt verstorben Forderungen der Gehilfen ein, was zur Folge ist, war der Wittme deffelben zugeschrieben und dieselbe in einer von Seiten seiner Konkurrenten in der heftigsten wenig sameid elbaften Weise gezeichnet worden. Hierdurch fühlte gegriffen wurde. Die unerquiditchen Debatten fand fich dieselbe beleidigt, und auf ihren Antrag übernahm die Staats- Ende durch das von einem Gehilfen an die Rin anwaltschaft die Verfolgung der verantwortlichen Personen im richtete Ersuchen, ihre schmugige Wäsche" anders öffentlichen Intereffe. Nachdem der Angeklagte Bujarsky den batt als erster Bo einstimmig m wurde Herr& Herr Beller Su Belfigerin Ulrich, Geißle wurde noch e Oberauffacht f mann, Borfi Grathe, Albre Schmieder, alle zu Frant Frau Builleat Der Staffe gäb Belfe an ben Anregungen pofitiven Erfo Tammlung fin boren, nicht gefallen ein Berlin bet Vorfizenden ersucht hatte, die als 3: ugin geladene Antrag rief. Mit einem warmen Appell des Herrn Hynerably zu wollen, welche lafonische Bitte stürmischen Beifall b ftellerin zu befragen, ob fie nicht lieber den Strafantrag zurück- Behilfenschaft und einem hoch" auf diese und das ga sieben wolle, da er andernfalls gezwungen sei, für seine Bes hauptungen den vollen Beweis der Wahrheit zu erbringen, was er im Interesse der Betheiligten gern vermeiden möchte, Tomitee wurde die Versammlung geschloffen. Be T. Die vom Bezirksverein des werkthätigen im 29., 30. u. 31. Wahlbezirf in den legten zwei 2 zog die Beugin auf die Frage des Voifigenden den geftellten figungen berathene und einstimmig angenommene Betition Strafantrag zurüd, und es erfolgte Einstellung des weiteren Verfahrens auf Kosten der Antragstellerin. ,, Hoher Reichstag! Die unterzeichneten Mitglieder des B Vosfischen Zeitung" H. Stephany gegen den Profeffor Dr. Die bekannte Privattlagefache des Chefredakteurs der wahlbezirks, sowie die unterzeichneten Bewohner des 5.8 dolf Wagner gelangte gestern vor der sechsten Straflammer hiesigen Landgerichts I zur Verhandlung. Privatfläger und Brivatbellagier waren im Termin im Beiftande ihrer juristi schen Vertreter des Juftigraths Leffe und des Rechtsanwalts vereins des merkihätigen Volts im 29., 30. und 31. Rom Reichstagswahlkreises richten an die Mitglieder des b fozialdemokratischen Fraktion entworfenen Arbeiterfchugge Buftimmung geben zu wollen. Die Lage des Hand Wolf in Fürstenwalde erschienen. Gegenstand der Privatklage äußerste Niveau herabgedrückt, neue Maschinen, neue Erfind ift der vom Angeklagten verfaßte in Nr. 291 der Krcus Stg." u. f. w. tragen dazu bei, daß fich die Bahl der Arbe 1 enigen Madd Hizborf Potsdam hfs. Gin tagte zu Anf Andreasftr. 2 Die den meiste macher Lohnb jammlung re Gefellentreifer fgenden vorg Derzichtet hatt Versammlung hinderten Ret Das Referat der Versamm Bum zweiten ginstigem fammlung fo für Berlin dem entsprechend erhöht Dadurch wird der Arbeitslo Pärgl burg" gegeben. Für die übrigen Tage dieser Woche bringt welchem in Abwehr eines 3 Tage vorher in der Voff. Zig." den Fabrikanten und Arbeitgebern derartig gefchmäle bas Revertoire Wiederholungen von„ Der Hüttenbefizer", Romeo und Julia", die drei Heyfe'schen Einatter: Ehren Schulden", Im Bunde der Dritte" und unter Brüdern", sowie ,, Don Carlos". Belle Alliance- Theater. Die eigentliche Saison für den berrlichen Sommergarten daselbst wird erst mit dem heutigen Tage( röffnet, an welchem sämmtliche engagiite Sängergesell fcbaften, alfo außer den seit Jahren schon beliebten Wiener vom 16. Dezember 1883 veröffentlichte Artikel Rudoph Wagner der Phyftologe und Bekämpfer des Materialismus", in veröffentlichten Artikels das Verhalten der Beitung als elende Biberet" bezeichnet war. In dem am 30. April 1884 vor dem Schöffengericht zu Charlottenborg stattgebabten Verfahren batte felbft Derjenige, welcher in Arbelt stebt, von dem Verdienste fich und die Seinen nicht ernähren lann, die Mithilfe der Frau und die der Kinder ist nicht audr der Angeklagte wegen des bereits gedachten Artikels der ,, Boff. um die Noth zu lindern. Das Arbeiten der Frauen und Rin 8tg." vom 13. Decbr., überschrieben ,, Prof. Dirichlet und Wagner Fabrilen und Werkstätten trägt zur Entfittlichung bel, fi resp. Deren Söhne" Widerklage erhoben. In demselben war von dem verstorbenen Profeffor Rudolph Wagner in Göttingen gefagt, daß er in seinem Charakter eine Halbbelt und Hin weiblichen Arbeiterinnen in Die Hände der Bioftitution u und gesundheitsschädlichen Räumen der Fabriten that Kräftet die Kinder, welche im zartesten Alter in den bu des Publikums geftlegenen obezbaitischen Volksschauspielern getreten, vom f üheren Freihändler zum enragirtesten Schuß werflich, denn die Erziehung der Kinder und das Fam Duettisten Schmuß und Kager und den so schnell in der Gunst fälligkeit bewiesen habe, fein Sohn sei ganz in seine Fußtapfen Selbst geweibliche Beschäftigung der Frau im Haule Baitischeller" auch der königl. italienische Hofopeinfänger Signor A. Bianchi und die vom Wintergarten her bekannten 3 Geschwister Merillées, genannt, California Diamanten" auftreten. öllner, vom Bekämpfer des Antisemitismus zum entschiedenen Antisemiten geworden. Das Schöffengericht fand in beiden leben leidet darunter. Die unbeschränkte Arbeitsge Artikeln gegenseitige Beleidigungen, erfläcte den Angeklagten fälle einen Theil des Arbeiterstandes frühzeitig und Brioattiäger für straffrei und legte legterm die Roften des babin Wittwen und Waisen im größten im Elende zurücklaffen Beifahrens auf. Gegen dieses Urtheil legte der Privatkläger end ein anderer Theil des Arbeiterstandes gezwungen Ronfl Projektirtes Repertoire der Königlichen Schauspiele Berufung ein, auf welche hin die erste Straffammer biefigen den Wanderftab zu ergreifen, um schließlich als Bagabond vom 17. bis 24. Diai 1885. Im Opernhause. Sonntag, den 17.: Lohengrin( Herr Goese als Gaft); Montag, den 18.: Der Trompeter von Sälfingen; Dienstag, den 19.: Der Wild. Schüt; Mittwoch, den 20., aum 1. Male wiederholt: Eyloia, vorher Abu Hassan; Donnerstag, den 21., neu einstudirt: Die Favorite( perr Goeße als Gaft); Freitag, den 22., auf Allers böchften Befehl: Sylvia, Abu Hassan; Coinabend, den 23: Don Juan; Soni tag, den 24: Die Favorite( Herr Gorge als Gaft). Im Schauspielhause. Sonntag, den 17: Landgerichts I den Angeklagten wie den Bioakläger frei fprach, weil fie in dem Artikel der„ Boff. 8tg." teine Be leidigung des Angeklagten fand und weil durch den Artikel Der Kreuz 3g" wohl di: Beitung, nicht aber deffen Redakteur getroffen, der Privatläger alfo zur Klage gar nicht legitimirt sei. sogenannter Landitieid er mit den Behörden in Arb tommen. Die Nothlage im Arbeiterftande ift eine b wenn nicht energische und durchgreifende Schritte ge den, so wird der Handwerker- und Arbeiterftand vol Auf die vom Juftigrath Life eingelegte Revision bob der Straffenat bie größte Bahl der Bewohner Deutschlands dem des Rammergerichts unterm 22. Januar cr das Berufungsurtheil auf und verwies die Sache zur anderweitigen Verhand lung und Entscheidung vor das Landgericht I. hierselbst. Das lichen Stügen des Staates vernichtet werden. Tartüffe, Caftor und Pollux; Mortag, den 18.: Magnetische Kammergericht erachtete den Redakteur einer Zeitung, da er für jedem Biffen, den mit genießen, mit jedem Könchen Kuren; Dienstag, den 19.: Die Walse von Lowood( Fräulein Rübsam als Gaft); Mittwoch, den 20. Die Frau ohne Geift; Donnerstag, den 21: Die Journalisten; Freitag, den 22.: Fauft; Sonnabend, den 23.: Colberg; Sonntag, den 24.: Wallensteins Lager, Die Piccolomini. alle nothwendigen Lebensmittel find die Bölle erböb Deren Inhalt voll verantwortlich ist, auch durch die Angriffe daß wir aur Würze unserer Nahrung gebrauchen, zahlen gegen die Beitung getroffen. Das Kompensationsrecht werde, fo führte ter Hevisionsrichter aus, durch das nunmehr aufges bobene Urtheil des Landgerichts nicht berührt, so daß der neue Berufungsricter in dieser Frage freie Hand bab:. Nach dem Vortrag der Erkenntnisse und infciministen Artikel hob Steuern und wenn wir im Intereffe des Arbeiterftante ben bober. Neichstag die Bitte richten, einen Gejegent I unterstügen, der seine Lage beffern foll, so gehen wir a Standpunkte aus, daß der Netchi tag, welcher die Bölle hat, nun auch zur hebung des Arbeiterstandes etwa 2. Ergänzung Diten der S erften Burtt unter beifälli in freng fad indem er fich mit den folid Des von der L aussprach und peranlaffen, jammlung vo Stellung zu befchließen fe balten der G fammlung Mahnung, f bie eigentlich Berlin, su be lofen als zur unmöglichen tredit verlei er nur noch Hellende For fprechender werden würde der Aufwird, damit wir ohne noch mehr zu entbehren, die erhöhten halte, wölle auch zahlen fönnen. Ganz besonders glauben wir, daß off. Stg die Lage des Arbeiterstandes gebeffert wird, wenn die Arbeits achlichteil eit beschränkt und wenn die Arbeit in den Gefängnißffen einer Repfwortes gelung unterworfen wird. Wir bitten daher, daß der hohe Reichs Bestrafung tag vor Allem feine volle Unterstügung den Paragraphen zu uf Verwe Theil werden läßt, die eine gefeßlich bestimmte Morimalarbeits Ursache, eit feftfeßen, ebenso möge der hohe Reichstag seine Zustimmung ie Gegen geben zu einer gefeßlichen Bestimmung, daß der Staat in den Wagner Gefängnissen nur für seinen eigenen Bedarf produziren darf. n seit Diese unsere Bitten find wir in Folge unserer Notblage ge antisemitungen, einem hohen Reichstag zu unterbreiten und wir bitten und de bringend um deren geneigte Berücksichtigung. Die Vertreter des deutschen Bolles würden sich durch Annahme dieser Be Wagner Streute gesbestimmungen um die Wohlfabrt der arbeitenden Klaffen jedes bochverbient machen, weil dadurch Noth und Elend tausender la ich in lather Mitbürger und deren Familien gemildert werden wird." ihn erho Unterschriften für diese Petition werden von den Vorstands uweifen mitgliedern Robert Schulze, Keibelstraße 15; A. Steindorff, 3 feines Marienftr. 14; E. Franke, Sarbrückerstr. 6; N.' Butsche, Kraus Nad nidir. 11; E Tubbed, Streligerstr. 7, IV; G. Scheffel, Weinif Bermbergweg 3, IV; C. Jentsch, Liegmannstr. 7a, 1owie von den . ten und barren Fiedler, Liezmannftr. 14; Engler, Elsafferstr. 68, und stanz auf im Lokale des Herrn D. Holz, Auguststr. 36, desgleichen Trep tom, Lothringerstr. 15, entgegengenommen. Die Zentral- Kranten- und Begräbniß- Kaffe für Frauen der Buchbinder, Portefeuiller u. f. m. hielt am gen Rai b. F. zu Frankfurt a. M. ihre erste ordentliche General Barbie lammlung ab. Tages zuvor hatte eine Vorbesprechung der uffaffbgeordneten stattgefunden, in welcher wichtige Fragen gestellt und auch theilweise erledigt wurden. Am 3. Mai Morgens bergeb eröffnete der Bentral Borfizende R. Schulze die General ung ufen antfurl 28. p au einen r Helbi auszufa Derlaffen getreten ehtifen rderunge bätten hätte Te, Wide es Fad Dringen erartige für bal pirte nod en Ford Der lig be d, enti Bringipal luftrati nod Daß die Sern ntrift atten breiten emit ingutre chnung Sebi bohnen aud Berjam Tag Der fib e Sen Barbint Berade f.bad nig- Ba tertage wenn oben gany batte Fanden Brinsipak erswo Beifall b Terably as Agitat itigen Awei B Betition er des B 31. Rom Des 5.8 bes b Dem fobusg S Sand Broetie o dad 10 Ubr Bersammlung mit einer, der Wichtigkeit des Tages angemeffe nen Ansprache, und ließ alsdann durch die Altersvräsidentin Frau Feibl die Wahl des Bureaus vornehmen. Die Haupt übernehmen, fübite nach kurzer Debatte zu dem Resultate, daß wurde. Als erfter Bräsident wurde Herr Heffe aus Frankfurt, als zweite Präfidentin Fil. Viered von München, als Schrift. führer Herr Beller und Frau Geißler von Dffenbach und Fl. Moes von Frankfurt gewählt. Rednerlifte wurde den Damen Rohde aus Potsdan und Frau Schießl aus Berlin übertragen. Die Präsenzlifte Die Führung der 33 ergab die Anwesenheit von 84 Abgeordneten und Beiräthe. Die Jahresrechnung und Statistik ergab folgendes Bild. Gesammtausgaben 19,010.33 Rt, davon 10,149.75 M. nach Abzug der Verwaltungsunfosten von 8260 58 D. ein Bern ögensüberschuß von 27,869.19. bleibt. Die Gesammt mitgliederzahl betrug am Schluffe des Jahres 1884 13,700. Hauptmomente der ganzen Verhandlungen h.ben wir fol gende Bunkie hervor. Der Titel der Kaffe wird abgeändert, s und heißt jest: Bentral Kranten- und Begräbnißtaffe für frei, . 26. Der Eintritt stebt jedem Mädchen und jeder Frau welche die Schule verlaffen oder das 45fte Lebensjahr noch nicht überschritten hat, fich eines guten Rufes erfreut, als auch schon der Vorfizende Herr Engler fich erhob, um fich gegen Diejenigen zu wenden, die den Arbeiter mit seinen Hoff= nungen auf den Bukunftsstaat vertrösten wollten; nein, schon heute müffe und könne man Broduktivaffoziationen mit Staats kredit bekommen und er getraue fich, mit dieser Forderung binnen 4 oder 6 Wochen mindestens 3000 Berliner Schuhmacher um sein Banner zu schaaren und 6 Millionen Mark Staats. tredit für Schuhmacher. Produktivassoziationen vom jeßigen Staate nicht nur zu fordern, sondern auch erhalten( Na, na! D. R.) und damit die ganze JudenMagasin. Wirthschaft 2c. in die Luft zu sprengen.(!) Nachdem mehrere Redner den Standpunkt des Herrn E. be leuchtet und als im günstigsten Falle illusorisch" und naiv" bezeichnet hatten, lehnte die Versammlung eine mit den Ausführungen des Herrn Engler sich einverstanden erklärende Re solution mit entschiedener Majorität ab und nahm dagegen folution mit entschiedener Majorität ab und nahm dagegen faft einstimmig eine zu Gunsten des Referenten Papke lautende Resolution an, durch welche die Anwesenden ihr Ein verständniß mit demselben fonstatirten und versprachen, auf dem von ihm empfohlenen Wege mit aller Kraft eine Ber befferung ihrer materiellen Lage anftreben zu wollen. Uebrigens follen, wie man uns mittheilte, Mitgliedstarten eines neuen Berliner Schuhmacher- Vereins zur Vertheilung gekommen sein. Die Ergänzung der Lohnkommission für Berlin O. mußte vers lagt werden. Buch, Mustauerftraße 28, mit folgender Tagesordnung ab: 1. Der Streit der Dresdener Kollegen. 2. Antrag Berens ( Ergänzungswahl zur Rechtsschutz- Kommission). 3. Ausgabe der Billets zum Stiftungsfest, weiches am 6. Junt im Konzerthaus Sanssouci stattfindet. Eine Mitgliederversammlung der Vereinigung deutscher Metallarbeiter( Mitgliedschaft Berlin I.) findet am Dienstag, ben 19. Mai, Abends 8 Uhr, in Nieft's Lokal, Kommandan tenftr. 71/72 statt. au Tagesordnung: Vortrag, Verschiedenes Den im Süden woh und Fragetaften. Gäste willkommen. nenden Mitgliedern zur Nachricht, daß dies die legte Versamm lung ist, die unsererseits in andern Stadttheilen außer den nördlichen abgehalten wird. Daher ist zahlreiches Erscheinen äußerst geboten. Unterftügungsverein deutscher Schuhmacher. Berfammlung am Montag, den 18. b. M., Abends 9 Uhr, in Nieft's Salon, Kommandantenstraße 71/72. Tagesordnung: Ueber Streits und Verschiedenes. Säfte haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Berliner Tapezirer hält am Montag, den 18. D. M., Abends, bet Gratweil seine Versammlung ab. Tagesordnung: 1. Geschicht licher Vortrag des Herrn Dr. Heymann. 2. Interne Vereins angelegenheiten. In demselben Lolale findet auch heute, Sonntag, den 17. d. M., das vom Verein arrangirte Vergnügen mit Konzert und Tanz statt. Der Fachberein der Tischler hält am Montag, den 18. b. M., Abends, in Rothadei's Lokal, Belleallianceftr. 5, eine Versammlung ab mit der Tagesordnung: 1. Vortrag über Reise und Arbeitslosen- Unterstügung. 2. Diskussion. 3. Vers schiedenes. Der demokratische Verein veranstaltet am Montag, den 18. b. M., Abents 8 Uhr, in Altermann's Saal, Dennewit ftraße 13, eine größere Versammlung, in welcher das Haupts thema der Besprechung Die Sonntagsruhe und ihre Gegner im Reichstage" ist. Gäste sind zu dieser sowie überhaupt zu allen Versammlungen des demokr. Vereins willkommen und erwünscht. Eine Werkstatt Bezirks Versammlung der Schlosser und Berufsgenossen des Stralauer Viertels findet am Diens tag, den 19. d. M., Abends 8 einhalb Uhr, im Gesellschafts haus Ostend, Rüdersdorferstraße 45, stati. Um recht zahl reiches Erscheinen bittet die Lohntommiffion. ok. Arbeiterinnenversammlung. Am Freitag Abend fand wiederum eine öffentliche Arbeiterinnenversammlung und awar diesmal im äußersten Norden der Hauptstadt, in dem am Weddingplay belegenen Wedding Part" statt. Laut Ankün bigung hatten diesmal Vänner feinen Zutritt. Sehr bald füllte fich der verhältnismäßig fleine Saal mit jungen und alten Damen, die augenscheinlich zum weitaus größten Theile tem Arbeiterstande angehörten. Außer dem Bolizeioffizier und einem Schußmann, einigen Kellnern und Berichterstattern waren feine männlichen Berfonen anwesend. Gegen 8 Uhr eröffnete die Einberuferin, Frau Rosa Büge, die Versammlung mit der Mittheilung, daß Frau Guillaume- Schad auf längere Beit verreist fet und deshalb der heutigen Ver. fammlung nicht beiwohnen könne. Als hierauf Frau Büge zur ersten und Frau Stägemann zur zweiten Vorfizenden gewählt worden waren, ertheilte Frau Büge Herrn Liefländer das Wort zu dem auf die Tagesordnung gefeßten Thema: Die Lage der Arbeiterinnen". Noch ehe aber derselbe zu sprechen begann, bemerkte der Boligellieutenant: Ich mache darauf aufmerksam, daß zu dieser Versammlung Männer feinen Butritt baben. Ich kann daher nicht nur nicht gestatten, daß Herr Liefländer hier spricht, ich muß Sie auch auffordern, den Mann aus dem Saale zu weisen. Unter ziemlich lauten Mißfalls bezeugungen der Damen verließ Verein der Maschinisten und Heizer. Heute Nach Liefländer den Saal und verfolgte den Gang der Verhandlung mittag 5 Uhr, Neue Jakobstraße 24/25, Versammlung. Vors in dem durch ein Fenster getrennten Nebensaale, woselbst man trag. Gäste willkommen. Neue Mitglieder werden aufges die Reden genau verstehen konnte. nommen. Frau Bühl ergreift nun bas Wort, um etwa folgendes auszuführen: Wir Alle, die wir dem Arbeiterstande angehören so etwa führt sie aus müssen im Schweiße unseres Angesichts unser Brot verdienen. Wir also wissen, was ir Armuth bedeutet; deshalb wollen wir hinter unseren Männern nicht noch länger zurückstehen und uns nicht durch den Einwand beirren laffen. 3hr Frauen tönnt ja doch nichts ausrichten. Der Gedanke, daß wir für unsere Kinder arbeiten, giebt uns Kraft und stählt unseren Muth. Und wenn wir deutsche Frauen erst sämmtlich Falle tann die Aufnahme erst nach der Niederkunft erfolgen. Es wurde bis zur nächsten Generalversammlung das Einklaffen Syftem beibehalten: Beitrag 25 Pfg. pro Woche. Unter einig find, dann repräsentiren wir auch eine Macht, mit der fügungsgeld auf M. 1,50 pro Arbeitstag oder wöchentlich, ausschließlich Sonntags, 9 Mark; das Begräbnißgeld mit 60 Mart bleibt bestehen. Die Verbandlungen, welche vier Lage bindurch in lebhafter Weise geführt wurden, boten ein godintereffantes Bild und haben unsere Frauen und Mädchen ibre Intereffen man rechnen muß. Das wir etwas ausrichten fönnen, hat die schließliche Ablehnung des Bolles auf Näbgarn be die schließliche Ablehnung des Bolles auf Nähgarn bes wiefen.( Lebhafter Beifall.) Frau Fortong: Ich habe ben be redten Worte meiner Vorrednerin nur wenig das Familienleben; Den Mitgliedern der zentralisirten Hilfskasse der Stuckateure 1c. zur Nachricht, daß am Montag, den 18. d. M., Abends 8 Uhr, im Restau.ant Nentwich, Neue Grünfir. 14, eine Mitgliederversammlung stattfindet. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Eine Mitgliederversammlung der Zentral- Krantenlaffe der Schuhmacher und verw. Berufsgenossen findet am Montag, den 18. d. Mts., Abends 8 Uhr, bei Nieft, Rommandantenstr. 71/72, ftatt, mit der Tagesordnung: Die Stich wahl zur Generalversammlung. Verschiedenes.- Zahlreiches Erscheinen ist nothwendig. Voltsversammlung. Am Montag, den 18. d. Mts., Abends 8 Uhr, findet im Schüßenhause, Linienstraße 4-5, eine Besprechung über den Werth der vom Bezirksverein des werfth. Bolles im 29., 30. und 31. Wahlbezirk in den legten Vereinsfigungen angenommenen Petition statt. Der wichtigen Tagesordnung wegen ist eine rege Betheiligung erwünscht. Weine Damen! Unſere größte Freude it a bingefügen Tageslifte der Königl. sächsischen Landeslotterie. allein ich frage Sie, gestatten unfere heutigen sosialen Ber hältnisse ein ordentliches Familienleben?( Rufe: Nein.) Sind wir Arbeiter und Arbeiterinnen, selbst bei mühevollster Arbeit noch im Stande, unsere Kinder zu ernähren und ihnen eine au laffen?( Rufe: Wir wollen nun, Daß unsere ArbeitsBiehung vom Sonnabend, den 16. Mai. ( Dhne Gewähr!) 300 579 899 996 790( 3000) 485 238 921 664 570 601 150 607 886( 3000) 658. 1708 396 891 292 98 848 930 558 385( 300) 783 335 742 507( 1000) 860 5 160 904 707( 300) 387( 300) 992 975 32 123. 2434( 500) 403( 300) 734 233 520( 300) 213 404( 300) 949 713 260 449 989 739 656( 300) 175 789 186 735 928 837 356( 3000) 339 965 512 461 345. 3433( 300) 306 232 277 729 213 376 185( 3000) 667 109( 1000) 973 641 883 80 745( 1000) 505 519 463 320( 300. 134( 300) 253 958 143 984 16 733 720( 500) 648. 5881 ( 1000) 556 615 941 68 982 22 98 973( 1000) 462 312 271 Interessen zu vertheidigen und zu würdigen wiffen. Bon den Beiräthen unterstüßt, verliefen sämmt the Debatten in einer der ernsten Sache würdigen Weise. Bei der Wahl des Borstandes wurde Herr R. Schulze achörige Erziehung angedeihen als erster Vorsitzender und Herr K. Hanftein als Hauptlasfirer Nein.) einstimmig wiedergewählt. Als Stellvertreter des Boifigenden verhältnisse derartig gestaltet werden, daß die Arbeitermädchen, wurde Herr Hartmann, als Stellvertreter des Hauptfafftrers nachdem sie den Tag fleißig gearbeitet, nicht noch genöthigt Herr Beller und als Schriftführer Herr Holzamer gewählt. felen, sich am Abend der Schande preiszugeben. Wir wollen Ulrich, Geißler, Valerius, Zinkant und Schroth. Außerdem Brot ernähren muß. Es ist deshalb Pflicht der deutschen 4593 152 122 561 47 530 172 601 712 368 729 982 904 703 Bu Beiftgerinnen wählte die Versammlung die Frauen Jünger, nicht, daß die zukünftige deutsche Mutter fich mit Wasser und Tourbe noch ein vollständiger Ersatzvorstand gewählt. Der die Frauen, gleich den Männern vor die Deffentlichkeit zu treten. Oberauffcht führende Ausschuß besteht aus den Herren Böse. Ich ersuche Ste, folgender Resolution zuzustimmen: Die Ver mann, Borfigender; Albrecht, Stellvertreter und den Damen ſammlung ertlärt fich mit dem Antrag der Abgg. Dr. Frege 315( 500) 369 806 898 123 604 427 374 562( 1000) 704( 300) Grathe, Albrecht, Scheidel, Hamm, Breuder, Seidlen, Opifisius, und Genoffen, auf Veranstaltung einer Enquete über die Lohn Schmieder, Hufnagel, Trompeter, Schmeißer und Albrecht II.; verhältnisse der A.beiterinnen, vollkommen einverstanden und alle zu Frankfurt a/ Mt. Zu den Verhandlungen war auch Frau Guilleaume- Schad, welche ebenfalls zu den Mitgliedern Uebervortheilungen der Arbeitgeber und sonstige GeschäfteDer Staffe zählt, erschienen; dieselbe betheiligte fi in lebhafter prattilen, sowie über die Lohnfäße und über den Ver Belse an den Verhandlungen, und fanden ihre Ansichten und dienst der Arbeitgeber bei dem Verkauf von Arbeitsmaterial Anregungen ungetheilte Aufmerksamkeit, ohne indek von einem pofitiven Erfolg begleitet zu sein. Die nächste General Ber fammlung findet nach 3 Jahren in Berlin statt. Jenigen Mädchen und Frauen, welche der Kaffe noch nicht an cen, nicht mit ihrem Beitritt zögern, damit fi: in Rrant Delafallen eine fichere Versorgung haben. Anmeldungen in Berlin bei C. Richter, Fürstenwalder str. 1a vorn III.; in izdorf bei F. Blandowski, Pring Handjernstr. 3; in beiten, dann wird ibnen erwidert: im Buchthause wird noch tagte Mögen die hfs. Eine große öffentliche Schuhmacher. Versammlung zu Anfang dieser Woche im großen Keller' schen Saale, wählt eine aus drei Damen bestehende Kommission, die über die an ihre Arbeiterinnen statistisches Material sammeln und daffelbe in der nächsten Seffion dem Reichstage einsenden foll."( Beifall).- Fräulein Wabnis: Unsere Industrie ent widelt fich immer mehr und unsere Löhne werden immer ge ringer. Es giebt hier Wäschehandlungen, in denen für dis Nähen von einem Dugend Kragen 25 Pf. gezahlt werden. Wenn die Arbeiterinnen sich weigern, für diesen Preis zu ar die den meisten Erfolg versprechende Durchführung der Schuh- Normalarbeitstag. Gegenwärtig bilden die Wohnstätten der macher. Lohnbewegung für Berlin zu berathen, war die Verjammlung reichlich von 500 Theilnehmern aus Meifter- und Gefellentreisen besucht. Nachdem der zunächst zum ersten Vor Be Erfind Arbeit Arbeits beitslo comale Dem far nn, ja ot autred und Rin fib bet, ution un ben bun in thätig Baule as Fam itsjelt no ng babini iclaffen oungen agabond Ronfl ne große getban vol beber la Dem Arb De bie ent erbo sablen Endben terfrance egentwo toir oud Bölle etwal bedeutend weniger Arbeitslohn gezahlt.( Rufe: Pfui.) Also mit den Verbrechern, meine Damen, werden wir Arbeiterinnen gleichgestellt. Wir wollen keine Almosen, sondern lediglich unser gutes Recht. Wir wollen zunächst einen gefeßlich geregelten Armen Fabriken der Hausir duftrie, in denen bis in die späte Nacht die Nähmaschine schwirrt und summt und der nebenan wohnende Schufter auf seinen Leiften herumklopft. In dieser fhenden vorgeschlagene Herr Papte auf seine eventuelle Wahl Beziehung wollen wir andere Bustände schaffen.( Lebhafter verzichtet hatte, weil ihm an Stelle des zum Referenten der Beifall.)- Während der Rede des Fräulein Wabnig begannen Bersammlung bestimmt gewesenen, aber am Erscheinen ver hinderten Reichstigsabgeordneten Schuhmacher Bod aus Gotha ein paar junge Damen laut zu fichern. Sehr bald eitönten in Folge deffen die Rufe: Raus! raus!" und unter lauten Mißfallsbezeugungen eilten die Damen sum Saale hinaus. In äbnlichem Sinne sprachen noch Frau Stägemann, der Versammlung dem Schuhmachermeister Herrn Engler zu. Frau Cantius ftimmt den Klagen des Fräulein Wabniz bei. Bum zweiten Vorsitzenden der Bersammlung wurde Herr Bas ginatigewählt. Die programmemäße Tagesordnung der Ver- Frau Nährlich und Frau Bräuer und gelangte alsdann fammlung follte folgende diei Punkte umfaffen: 1. Wie ist für Berlin die Lohnbewegung mit Erfolg durchzuführen? 2. Ergänzung refp. Vergrößerung der Lobnfommission( für den Diten der Stadt). 3. Verschiedenes." Der Referent über den Die von Frau Fortong beantragte Resolution einstimmig zur Annahme. Danach wurde die Versammlung gegen 10% Uhr Abends geschloffen. Die Mitglieder der Zentral- Kranten und Sterbe 11 499 724( 1000) 3 977 489 429. 6906 768 225 475 547 883 341 975 379( 500) 676 731 301 709 902 17 836 256( 300) 7136 831 659 633 5 369 52 124 801( 300) 173( 15 000). 159 123 933 914( 300) 180 588 114 982 586 189 71( 300) 146( 300). 8483 210 20 697 91 720 716( 300) 403 948 548 532 886 394. 9539 512 707 888 906 976 84 72 676 516( 300) 93 808 356 939 818 943 908( 1000) 694 603 753 399 686 314 360( 500) 39( 300). ( 500) 339-( 300) 10563 550 380 869 575 733 310 399 75 218 376( 500) 647 816 199 778 588. 11920 598 145( 300) 957 952 602 406( 300) 807 244 305 210 937 651 70 143 723 237 756 ( 3000) 135 284. 12257 29 325 517 642 197 11 395 422 535 253 580( 3000) 985 349 47 297 986 188 685 108 760 173. 18772 52 817 741 558 436 173 254( 300) 770 144 883 261 750 936 84 867 987( 300) 832( 300) 833 257( 300) 50 228 872 74. 14411 157 44 914 101 741( 300) 920 516( 300) 436756 566 653 388 159 859 343 290 387( 15000) 405 373 684 501 274( 300). 15430 123 233 446( 3000) 546 262 404 337 792 607 975 185 379 60 395 45 719 193 539( 1000) 333. 16565 117 479 775 126 962 781 636 223 865( 3000) 843 873 318 881 225. 17169 811 92( 3000) 368( 300) 443 117 699 751 19 631 745( 500) 33 790 204 521 918 140 746 333 916. 18897 216 598 778 340 114 76( 300) 663 201 86( 1000) 653908( 3000) 203( 300) 561. 19011( 500) 86 970 381 842 46 101 479 939 750 650 440 350 90 963 238 615 91 384( 500) 592 482 74 715 517 794. 20719 695 736( 300) 869( 300) 55 762 753 814 193 332 473( 500) 916 280 802 996 649 117 159 720 59 523 476 782 ( 500) 615 405 286 375 246. 21776 935 517 569 669( 1000) 630 274 549 619 627 970 127 803 307 846 566 857 505 51 748 513 22449 420 711 107 605 539 70 370 553 843 415 679 121 774 99 438 296 614 266. 23163 553( 500) 237 266. 23163 553( 500) 237 398 713 774 473 202 105 667 555 942( 500) 10 734( 500) 190 522 747 404 933 835 18 633( 3000). erften Bunft der Tagesordnung, Herr Popke, entledigte sich Kaffe der Tabatarbeiter Deutschlands( E. H.) in Hamburg,( 500) 250 918 607 148 995 100 739 399 565 688 338 377 unter beifälliger Zustimmung der Versammlung feiner Aufgabe örtliche Verwaltungsstelle Berlin, werden darauf aufmeitiam in reng fachlicher, zwedenisprechender und gewandter Weise, gemacht, daß heute( Sonntag) Vormittag 10 Uhr eine Ver indem er fich für den Versuch einer womöglich hand in hand fammlung im Palmensaal," Neue Schönhauserjir. 20, ftatt mit den foliden Meistern zu bewerkstelligenden Durchführung findet. Tagesordnung: 1. Anträge zur General- Versammlung 274 978 495 802 141 369 97 520 835 683 541. 26377 752 des von der Lohntommission entworfenen Minimal- Afford Tarifs halten der G fallen in der Lohnbewegung zu berathen und zu in Offenbach a. M. 2. Wahl von vier Delegirten zu der aussprach und zu diesem Zwecke empfahl, vorerst die Meisterschaft au felben. Die Wichtiakeit der Tagesordnung macht es nothwen jammlung von Meistern und Gesellen dem Tarif gegenüber besonders die weiblichen Mitglieder darauf aufmerksam, daß fie( 300) 476 803 272 738( 300) 680 137 18. veranlaffen, in einer hiezu einzuberufenden kombinirten Ber dig, daß ein jedes Mitglied erscheinen muß und machen wir beschließen fein werde. Der Redner schloß seine von der Ver berechtigt find, an allen Mitglieder Bersammlungen Theil au nehmen. Eine öffentliche Versammlung sämmtlicher Berliner fammlung beifällig aufgenommenen Ausführungen mit der Tischler findet am Montag, den 18. tai, Abends 8 Uhr, im Mahnung, fich in der darauffolgenden Disku fton streng auf Deutschen Kaiser, Lothringerstr. 37, statt. Da die Tagesordnung Die eigentliche Sache, die Durchführung der Lohnbewegung in Berlin, zu beschränken und nicht wieder etwa au ebenso wid unmöglichen Dibatten über ,, B: obuftioaffojiationen mit Staatss lofen als zur Beit wegen des Auenahmegefeßes ohnehin fast in unserm Bürear, Küreffterfir. 19, sowie beim Haupilasfirer eine hochwichtige ist, so ist es Pflicht eines jeden Kollegen, pünklich zu erscheinen. Unterstüßungsgelder werden täglich in Herrn Roedel, Dranienstraße 8, IV und Sonnabends und genommen. Trebit Derleiten zu laffen. Sweifellos feien legtere, bemerkte Montags von Abends 7 Uhr an in unseren Bahlstellen entgegen er nur noch furz, als eine an den heutigen Staat nicht zu ftellende Forderung zu betrachten, weil dieselbe in Erfolg ver werden würde. Kaum aber hatte der Referent die Worte gesprochen fprechender Weile vom jezigen Staate wohl taum gewährt Arbeit hält am nächsten Montag, den 18. Mat, Abends 8 Uhr. Der Fachverein der Möbelpolirer für gefchweifte feine regelmäßige Vereinsversammlung im Lofnle des Herrn 747( 500) 335( 300) 730 55 42 425 676 599 953 24 749( 300). 25657 186 840 171 836 294 1( 500) 236( 300) 241 867 164 367 801 740 769 374 416( 1000) 530( 300) 778 232( 300) 937 837 947 392 565 170 1 645 974 126 128 834( 300) 273 869 927 841 904 970 443 577( 5000) 333 832 483 563. 27233 660 281 973 549 517 195 889( 1000) 138 663 36 232 28233 153 171 785 606( 300) 168 666 83 679 972 425 725 532 632 41 267 754 131( 300) 695( 1000). 29305 616 349 644 906 802 589 743 617( 300) 912( 300) 491 232( 3000) 939 283( 500) 981 927( 500) 901 250( 300) 515 296. 455. 30572 939 929( 1000) 785 739 960 560( 500) 401 282 513( 300) 426 166( 1000) 760 949 643 564 662( 300) 281 $ 1624 983 238 116 602 194 835 879 883 454 890 3 371 36. 32409 309 583 98 488 852 20 165 446 306 868 389 562 644 101 499( 300) 82 814 633 753 847 518 796 211. 33570 586 663 155 329 924 16 541 1 107 806( 500) 250 736 ( 500) 220 908 602 823 839. 84669 599 735( 3000) 902 315 ( 300) 252( 300) 626 117( 300) 515 317 198 434 262( 300) 647 35457( 300) 174 669 835( 300) 261 424 356 336 124 741 493 121 303 176 600 992 871 123 464 572 76 914 976 299. 708 726( 500) 640( 3000). 36056 936 836 253 33 99 106 36056 936 836 253 33 99 106 893 89 148 215 792 85 434 876 717 103 636 526.$ 7350 755 650 524 623 999 910 243 481 428 599 506( 500) 823 71 277 427. 88833 127 355 294 133 93 547 889 851 378 15 802 398 645 529( 3000) 941 509( 3000) 763. 39052 575 883( 300) 282 206 119 599 750 92 724 83 506 21 675 950( 500). 40471 750 364 488 409 425 64 935 265 875( 3000) 437 979 126( 500) 368 713 815 372 697 620 701( 300). 41559 76 294( 300) 389 223 689 598 509 253 331 514 264 305 134 234 449 572 396 979 80( 3000) 525( 3000) 317 921 535 151 195 862. 42223 164 444 616 214 294 580 163 720 32 498 819 996 95 307 760 601 430 670 596( 3000) 780 960 308 933. 43115( 300) 858( 3000) 848 780 2 382 483 145 668 679 98 639 991 888 460( 300) 856 499 776 408 266 571 406 878 647. 44141 902 66 871 420 299 164 732( 500) 872 362 691( 3000) 818 742 370( 500) 676( 500) 266 842 670 795( 500). 45286 430( 1000) 533 833 864 710 936 507 ( 500) 30 603 583 234 862 940 91 734 156 761 853( 500) 273. 46006 49 678 159 71 709 456 909 306 607 687 639 510 ( 300) 702( 300) 66 457 523 518. 47000 176 690 140 305 373 281 631 234 697( 3000) 883 230 15( 300) 670 308( 1000) 880 411 757 280 967 135( 300). 48538 986 414 599( 300) 509 139 262 382 860. 49851 585 304 401 534 337 846 628 502 771 871 743 564( 3000) 744( 3000) 941 736 386 188 ( 1000) 441 26 604. 50513 833 556( 3000) 605 111 182 324 700 159( 300) 718 756 92 197( 1000) 157 854( 3000) 657. 51400 334( 300) 927 364 814 53( 300) 861 857 743 686 162 653 985 536 825 540( 500) 903 664 250( 300) 596( 1000) 355 84. 52965 239 540 607 201 704 294 528 302( 1000) 134( 300) 609 956 498 634 809 819 525 502 547. 58942 437 794 434 633 343 915 253 690 305 326 4 60 18 843( 3000). 54315 803 706( 1000) 117 733 908 982 23 654 329 155 450 943 227 625( 1000) 449 668 72( 300) 107 698 910 54 145( 300) 55139 211 593 15 758 496 86 538 155 100 836 428 918 625 42 313 661 9 292 928 558 361 456 443 695( 500) 986 809 64 715 698( 3000). 56540 440 896 593 160 994 21 754( 3000) 379( 500) 12 809 72 818 95 387 625 856( 3000) 640 857 495 526( 500). 57573 927 709( 15000) 362 1 777 562 271 523 591 844 691 151 712 9 103 305 60 874 566 793( 1000) 274 808( 3000) 245. 58113 363 55 212 317 950 803 218 6 228 954 782 22 413( 300) 407( 500) 898 174 679. 59700 603 444( 500) 553 199 509 228( 300) 702 529 559 777 511 699( 5000) 345 717 132 684 181 121 581 778 405 231 26. 60575 441 320 621 245 122 227 529 992 821 980 995 357 150 211 742 500( 3000) 203 752( 500) 678 553( 3000) 576 917 290( 3000) 131. 61689 9 399 229 383 552 631 ( 3000) 823( 300) 324( 5000) 827 547 16 802 462 386 929 614 315. 62082 704 908 603( 500) 591 17( 1000) 609 615 703 266 102 749 876( 300). 63642 344 73 199 742 84 571 593 Uhren- Fabrik G. 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Literarisches. Bon dem illuftrirten Unterhaltungsblatt„ Die Welt", Stuttgart, Verlag von J. v. W. Diet," it eft 18 des zehnten Jahrgangs erschienen. Inbalt: Auf hoher See. Sozialer Roman von baftian Brut.( Fortsetzung.)- Bildet die Familie ben tigkeitstrieb der Kinder genügend? Von Reallehrer Seidel. Die Klubisten von Mainz. Hiftorische Sli Wilhelm Blos.( Mit Illustration.) Wer ist schuld! Jugenderinnerung von Julie Badek. S Erdenleben. Von Dr. Alfred Stelaner. Das Hof der. Sonnenlight 847 825 110 773 265 74 899 56 785 442 298 987( 1000) Stigge von Mathilde Gräfin Luckner.- Unsere Auftration Das neue Rubensbild. Der Sunda Tiger. Vor der strophe.Vermischtes: Die Hausindustrie auf dem Wald. Der Vittoria Wafferfall des Curitiba.nisches: Phelps' Eisenbahn. Telegraph zur Komm zwischen fahrenden Zügen und den Stationen. 80413 812( 300) 405 133 619 609 601 126 823 847 984 870 481 603 835 854 249( 1000) 345 151( 300). 81113 181 766 295 394( 1000) 851 32 553( 1000) 708 84 656( 1000) 797 737 366 120 247 860 99( 1000) 709 53 548 238 835 787 98 694. 82439 973 411 542 235 516 731 595 421 564( 300) 695 429 35 905 722 779( 300) 781 778 473( 3000) 788. 83440 646 273 559( 5000) 396 260 175 820 319 931 296 299 911 692 154 760 385 259( 1000) 904 442. 84414 104 589 924 291 901 682 393 559 890 442 708 112 362 619 915 ( 300). 85497( 3000) 540 98( 300) 834( 3000) 932 275 799 854( 1000) 235 495 277 214( 1000) 227 345 241 79 198 139 ( 300) 520 630 55 73 552. 86372 813 46( 300) 793 544 ( 1000) 418 599 717 844 334 752 880 845 136 712 915( 500) 236 187 953 143 264 789 33 918. 87610( 3000) 487 396 515 599( 3000) 699 107 458 418 389 819 108 469 153 45 533( 300) 808 848 917. 88344 541 793 577 278( 3000) 893 ( 300) 914 373 857 719 992 209 237. 89272( 500) 500 965 792 778 515 755 688 218 646 135 366( 300) 360 701 ( 300) 891. 90336 218 178 824 526 608 600 490 164( 3000) 582 64 684( 300) 983 754 680( 3000) 321 275 685 748 516. 91367 Pionierstraße, Ele Glchildh Fr. 11 is a mist s Mulisdamis erfcheint t Berlin Fre Boftabonne R Heizung von Eisenbahnwagen. 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Mai, Abends 8% thr in der ,, Urania", Wrangelftr. 9 11.1 Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Kanis:„ Die Wichtigkeit un Hindernisse der persönlichen Gesundheitspflege." 2. Raffenbericht. 3. Wahl des Vorstandes. 4. Berschiedenes und Fragelaften. - Buch Buch legitimi NB. Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen reiches Erscheinen nothwendig. Verantwortlicher Redakteur R. Cronbeim in Berlin. Drud und Berlag von Star Babing in Berlin SW. Beuthstraße 2. Der Vorf Das im ihr bin i 988 Tou sisin Gi Sice ganzen Roßenber Lichter awabrhaft sting So M puk Si Inipo D probusire par