36«S 124 2tf; UT* »6% 6 640 S 364 «t 114. Dtmstag. 19, Mai 1885. . tllimVÄ Brgan für die Interessen der Arbeiter. , Das„Berliner Bolksblatt" NMnt täglich Morgens auker nach Sonn- und Festtagen. AbonncmentZpreiZ �>n frei in s Haus vierteljährlich 4 Mark, monatlich 1,35 Mark, wöchentlich 35 �nabvnuement 4 Mk. Einzelne Nr. 5 Pf. Sonntags-Nummer mit illustr. Beilage IC (Eingetragen in der Postzeitungspreislist« für 1885 unter Nr. 746.) % Jnsertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen» Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. KedaKtiou: Kenthstraße 2.— Grpeditioa: Zimmerstraße 44. „LUdung" und Thierqualerei. u Se größer m einem Volke die Bildung, desto btffe? � vitten— da» ist ein unbestreitbarer Satz. . Ran kann diesen Satz besonder» an dem Verhalten ?«olke« den Thieren gegenüber beweise-. Während der ?*drialieutr gar nicht« Besondere» darin steht, daß de« Sing- �0l« die Auge« geblendet»erden, wird der Deutsche im ?%««in«n vor einer solchen Manipulation zurückschrecken, �»gleich einzelne Ausnahmen vorhanden sei» mögen. ,. Dai unentwickelte und ungebildete Kind hat vielfach 'Jr Vergnüge» daran, allerlei kleinere Thiere zu quälen, � stch seiner Schuld irgendwie bewußt zu sein. Kommt � aber zur Erkenntniß, zur Bildung, so wird eS meisten» tiner gewisse» Scheu auf feine jugendliche« Helden« "Wen zurückblicken. v. Im Allgemeinen kann man kühnlich behaupte«, JJB m Deutschland, m dem Lande der Bildung, die �Handlung der Thiere eine gute ist. . Desto merkwürdiae, aber ist die Erscheinung, daß in sogeuannten gebildete« Kreisen neben ungemein großer, �»natürlicher Liebe zu den Thieren auch die Thietquälerei Hause ist. *. Man steht«» täglich, daß die vornehm« Dame ihr �choßhündchen— der Au»druck ist ja sprichwörtlich gewor« ürt Allrfl 9t# fv# Iii 's? Nvflerichtet und viel gefunder find, als d:e Wohnua- rhrer Arbeiter und dennoch ist e« gerade diese GesellschaftS« die.seit jeher an Thiergefechte» und allerlei Quälereien krößte Vergnüg!« gehabt hat. z». Von den Thinkämpfen in der Arena zur römisch en t- Hahnenkämpfen in England, �vanien zieht sich wie ein rother Fade« dir Lust an k* dualen anderer Geschöpfe hindurch. Man wird aller- M einwenden, daß die Bildung in jene« Zeiten die Roh- Gemüt; c« noch nicht abgeschliffen habe. Zuge- g?"? Aber auch in neuerer Zeit sehe« wir neben den Mkosungen der Rosse und Hunde die unvernünftigsten �trennen und Sauhetzen, wobei die edlen Thiere elendig- �»u Grunde gehen. ��Ooch auch da»«unmehr verbotene Taubenschießen, armen Thi-rchen wurden vorher geblendet und dann -»«lassen; diesen nähme nicht wie die sehenden Tauben Weite, sondern stiegen hoch und flogen � Ieuitteton. � 3m Eckfenster. Soiiwn von Friedrich Kerstäcker. (Fortsetzung.) -..Die Anderen täulcht st« doch nicht mehr/' fuhr fort,„da« alte Gesicht verräth sie erbarmungslos; .".a kleidet sie sich ihn« Alter entsprechend, so ich von Hetzen gern zu, daß eine derartige ff**»öch schön sein kann; wählt sie ober bunte, leben- Satben zu ihrem Anzüge oder staffirt sie sich sonst Z? Wlt allerlei Krimtkram« heran», dann zeugt da««et- von einem ganz nbärmlichen Geschmack, oder von febi. 5 anien und ihren Zweck»och außerdem gänzlich ver« �nbe« Ejtell-it. Frau von Schaller geht aber noch tZ*; mit ihre« langen Schmachtlocke« und Blumen rnr �»acht fie sich zur vollständigen Karrikatur, über d,e &.x-euK w au4 r fti e ri solche!— und sie kränkt Niemanden damit, al« Kathinka ist ein liebe» Wesen." ihr bi?*ß sie- Mama/' bestätigte Han»; aber auch au» °'�ich noch r.icht recht klug geworden." Mzwzw "S*'st.'in sehr begabte« Kind."..,.. Zw fsSSÄ? ■St Ä. follf"6� �4«cht etwa, daß fie sich öffentlich im Kreis« herum, wo fie dann von den sicher» und un- sichern Herren- und Damenhänden mit de« Feuerrohr erlegt wurden. Mit dem Verbot diese» TaubeuSschießenS glaubte man, daß die M a s s e n t h i e r q u ä l e r e i für Deutschland aufgehört habe. Doch haben uvser« Leser in unserer letzten SonntagSvummer ersehe» können, daß dem nicht so ist. Wir wiederholen hier kurz noch einmal den Thatbestand. Auf dem am HimmelfahrtStage in der Hof- jägerallee im Berliner Thiergarten abge- halten«« Korso bewarfen Offiziere und allerlei andere Sportsleut« ihre au»er» wählten Dame« mit lebendigen Bouquet« d. h. mit junge« blumengeschmückte» Tau- b e n, die theilwnse unter die Zuschauer fielen, theilweise von Damen und Bedienten in die Tasche» gesteckt wurden und theilweise sich mit Ach und Krach auf die Bäume noch flüchten konnte», wo fie verhungern müssen. Wie aber reimt sich ein solches Vorkommniß mit dem an die Spitze diese» Artikel» gestellten Satz zusammen:„Je größer im Volke die Bildung, desto besser die Sitten?" Hier sündigen ja geravr die Gebildeten gegen diesen Satz! Es kommt nur darauf an, wa« man unter Bildung versteht. Versteht man darunter höfische Manieren, elegante Kleidung und feine» Auftrete», versteht man dar- unter gesellschaftliche Tournüre und gesellschaftliche Phrasen, dann allerding» paßt der oben aufgestellte Satz nicht. Versteht man aber unter Bildung ein ernsthafte» Wissen, Humanität und Menschenliebe, versteht man unter Bildung auch die Bildung de» Herzen« und des Gemüthe», dann trifft der obige Satz durchweg zu. Daß aber die letztere Bildung nicht immer bei den sogenannten gebildete» Klasse» vorhanden ist, da» zeige» obige Beispiele. Wir wissen, daß Thierquälerei auch bei den sogenannte» untere« Stände» vorlommen, aber da find sie lediglich individuell. Da mißhandelt ein Fuhrknecht seinen Gcul, während Hunderte ihre Pferde liebevoll behandeln; da quält irgend ein verkommener Mensch einen Hund oder ein andere« Thier, während hundert Personen au» de« Volke mit Li-be die Thiere behandeln. Nimmermehr stößt man aber im Volke auf systematische und organi« sirte Thierhetzen und Thier quälerei, wie bei de«„Cava- lierea" früherer und jetziger Zeit. Und da« ist der große Unterschied! Man steht also, daß die Erziehung, die zur wirklichen Bildung führt, gerade in den höhere» Ständen sehr ver» nachlässigt wird, sonst könnten solche organisirte Rohheiten nicht vorkommen. Dan» möchten wir auch zur Erwägung anheimgebe«, ob die Polizei und die „Nein," sagte Han«,„da« nicht; aber anstatt ihre Mutter singen zu lassen, sollte sie e» selber thu». Uebri- gens sagte mir Schaller an dem GesellschastSabend selber mit ziemlich deutlichm Worten, daß e» bei seiner Frau im Oberstübchen nicht ganz richtig wäre, und merk- würdiger Weise«achte sie eine ganz ähnliche Bemerkung über ihn." „Der alte Herr von Schaller ist ein höchst komischer Kauz und steckt voller Anekdoten." „Da» thut er— aber, Mama, wie ist e» mit de« Essen?" „Ich habe schon Befehl gegeben. Ueberhaupt seh« ich e» gern, wenn Du mit der Familie Schallet verkehrst; das wäre«ine Frau für Dich, Han«." „Aber, Mama," lacht« der junge Mann, wurde aber trotzdem ein wenig roth,„wie kommst Du so plötzlich darauf?" „So plötzlich?" sagte seine Mutter;„ich habe darüber schon länger nachgedacht, denn Kathinka gerade wäre eine Schwiegertochter, wie ich sie mir wünscht«; wir könnte» stolz auf fie sein." „Aber darin liegt da« Glück doch nicht I" „Nicht allein, da» gebe ich zu, aber doch auch«tt zum Tbeil" �Und doch hast Du Dich gegen Dürrbeck'« Wahl so entschieden geäußert.",_. „Aber, Han«, da» ist doch ganz etwa« Andere«— ein« Schauspielerin, und außerdem von bürgerlrchem Stande!"_.... „Liebe Mama," sagte Han»,„Du darfst e« mir mcht so sehe übel nehme«, wenn ich merne Ansichten über de» sogenannten„bürgerlichen" Siand da draußen etwa« ge- ändert habe; denn in den verschiedenen Republrken werß man eben nicht besonder« viel vom Adelg und«ei» ganze» Fortkommen verdanke ich anischlieblich dreser bei un» we» n!zer„�orzugtt � � tzj, alte» Verhältnisse eingetreten. mij ejnem Fuße, Mama, und de» auch nicht fest ausgesetzt, sondern nur, um erst zu prüfen Staatsanwaltschaft nicht berechtigt oder gar ver« pflichtet sind, gegen derartigen„groben Unfug" ener» gisch einzuschreiten. Die Arbeiterklasse aber, die vielfach wegen angebliche« Rohheiten angegriffene, braucht sich«ahrlich nicht zu geniren in Wettbewerb zu trete« in Bezug auf Bildung und Gr- fittun g mit de» s o g« n a n n t e n„gebildeten und gefittete»" Klassen._ DoMiseke Mebersiekt. U'ber die letzten Sitzungen de» Reichstag» schreibt der Berliner Korrespondent der„Frankfurter Zeitung" fol- sende«:„Wenn man einmal sein Schäfiben scheerenwtll, so soll man eS wenigstens mit Anstand thu n." Diesen Satz, mit dem der Abgeordnete Hasenclener gegen die von der ichutzzöllnerischen Majo- rität im Reichstage beliebte Art der Zollberathung protestitte, halte ich für richtig, obwohl er dem Redner einen Ordnungsruf zuzog; er war aber auch sehr zettgemäß, denn e» ist wahrhaftig' nicht mehr anständig geschoren worden. Es ist auffällig, wie nervös und empfindlich der Prästdmt Herr v. ersten Monaten feiner i' letzt Wedell-Piesdorf, der in den Amtsführung volle Anerkennung verdiente, in den letzten Tagen geworden ist. Kurz vorher hatte er den Abg. K a y s e r zur Ordnung gerufen, weil dieser gesagt hatte, daß die Be» rathungen„im sausenden Galopp" gegangen seien. Ist denn daS nicht wahr? Es ist mtt D a m p f g e s ch o r e n worden; und wenn man die Jntereffenwirthschast, die sich in den letzten Tagen vor unseren Augen abgespielt hat, nun mit einem Schäfchen vergleicht, so ist dieses bukolische Bild so zart und rückstchtZvoll, daß eS Anerkennung, nicht aber einen Ordnungsruf verdien:. Der Zustand, in welchem schließlich der persönlich interesfirte Abgeordnet: nngescheut selbst die Zollerhöhung beantrozt— stehe Strontiantt— verdienie eine noch weit härtere Äennjeidjnuitg. Wenn Herr v. Wedcll-PieS- darf so sehr auf die Würde Des Reichstages hält, daß er selbst so zutreffende Vergleiche wie den der Schafschur und de» sausenden Galopps mtt Ordnm.�lrufen rüat, so hätte er in der letzten Abend'itzuna dem Treiben seiner Freunde von der Majottlät Einhalt thun müffen, die durch Joblcn. Grölen, Schreien, Lechen und sonstigen„Ulk" ein Schauspiel aufgeführt haben, wie wir unS eine» ähnlichen im Reichstage nicht erinnern. DaS war nicht mehr die Stimmung der Schaf» schür, sondern die nach beendetem Wollmarkt, wenn da» Geld im Beutel ist und bat„Wollwaffer"— so nennen die sckle» fischen GutZbefitzer den Champagner— reichlich fli-ßt. Der Uebermuth der MajviULt kannte in der Freude über ven glücklich beendeten Ma>kt keine Grenzen mebr; eS ist nur zu bedauern, daß über diese Abendfixung, die fich bis Mitternacht hinzog, kei e einigermaßen ausführlichen Berichte mehr in die Zettungkn gelangen konnten, fie war so bezeichnend für den Zustand unseres Parlamentarismus und die Stimmung der Majorität wie selten eine. Es ist mit Ab ndfltzungm ein schlimmes Ding, die Eifahrnng lehrt, daß fie selten ohne ernste ob der Boden auch fest und bequem ist; finde ich mich darin getäuscht, dann ziehe ich den Fuß einfach zurück und springe wieder in d:« Verhältnisse, die ich genau kenne, hinein." „Und davor," sagte die Mutter,„hoffe ich, daß wir Dich bewahre»!; überlasse da» mir, Han», ich werde Dich darin schon leiten." „Ich weiß doch nicht,«eine gute Mama," lachte der junge Mann etwa« r rlege»,„od ich Dir darin da» Steuer o ganz und ruhig überlassen kann; Du möchtest da in „fahren wir ja noch mit gutem Wind« langsam unsere Bahn und haben vollkommen Zeit, um das Alle« ruhig abzuwarten. Aber Hollo,- da tönt die Klingel I Apropos, wo steckt Rauten? Ich habe ihn heute uoch gar nicht ge» sehen." „Er hat wohl Besorgungen gehabt; vielleicht ist er i« Gatten." „Nein; vorhin war er wenigsten» nicht dott, und wir hätten ihn hier müssen kommen sehen. Eine merkwürdig« Unruhe, die jetzt in dem Menschen steckt, und so zerstreut ist er, daß er einem fortwährend verkehrte Antwotten giedt; er hat Sorgen mit seinem Gute." „Ja, und drängt jetzt, die Verbindung zu be» schleunigen," sagt« Frau von Solberg;„aber der Gedanke ist mir schrecklich, dm Ehrentag meiner Tochter auf eine» andern al» den bestimmten Tag zu verlegen. Ich kann wohl sagen, daß cS seit meiner Verheirathung der Liebling««unsch«einer Seele gewesen ist, und die paar Wochen werden ja doch nun auch wirklich keinen Unterschied machen." „E« ist für den Laudwitth gerade eine sehr wichtige Zert, und ich werß doch mcht, ob Du ihm darin nicht will» fahren solltest." „Rege«ich mcht auf, Han»,« sagte Frau von Solberg; pwewe Nerven sind überhaupt schon so. ngegriffen. daß rch nur ber der Erwähnung dieser Sache Kopfschmerzzn be» komme. Es rst Alles abgemacht; Graf Rauten wußte vor- doP.II 2881 infe el pomie zum Schluffe mit allen übrigen Barteien, außer mit der Arbeiterpartei fich verbündet haben, um die weitere Berathung Darüber der Sonntagsruhe in dieser Session zu verhindern. werden wir noch nähere Aufklärung geben. Bwischenfälle verlaufen. Der Bufall fügt es meist, daß vorher ein Fraktionsdiner oder ein ähnliches eft ftattgefunden hat, und dann erscheinen in der Abendfißung Herren mit we sen Stravatten und gerötheten Gefichtern, mit aufgeregten Geberden und affallend lauter Stimme. Die Germania" war neulich so grausam, daran zu erinnern, daß einmal Mommsen bei einer solchen Gelegenheit in nicht ganz nüchternem Bustande eine Rede gehalten habe; die Gerechtigkeit verlangt zu fonfta tiren, daß auch Herren von anderen Barteien schon das Gleiche paffirt ist. Auch Mittwoch Abend zeigten fich Gestalten, denen man ohne besonderen Scharffinn anseben konnte, daß fie gut Dinirt hatten. Das war es aber nicht, was die stürmischen Szenen veranlaßte, es war der Uebermuth der Majorität über ben vollendeten Sieg im Interessenkampf." So das füd. Deutsche Blatt. Wir kommen auf die höchst interessante Ge foäftsordnungsdebatte, welche sich in der beregten Abendigung abspielte und die Berathung der Arbeiterschutz. Gefesgebungen behandelte, noch zurück. Die parlamentarischen Berichterstatter haben derselben, außer in einigen großen fonservativen und auswärtigen Blättern feinerlei Erwähnung gethan. Wir werden deshalb den stenographischen Bericht ab warten, um weitere Mittheilungen zu machen. banden, diese Forderung der Handwerksgesellen durch die Gandstreicberei fängniß oder gebung zu verwirklichen. Die Entscheidung in Betreff der Submission für die Dampferfubvention dürfie nach Mittheilung der offiziösen B. P. N." durchaus nicht von brute auf morgen ergeben. " Es hat sich," wie die genannte Korrespondenz hört ,,, bei Brüfung der einzelnen eingegangenen Offerten ergeben, daß über mancherlei Fragen mit einzelnen Submittenten noch ein Mei nungsaustausch stattzufinden haben wird. Die unter Nr. 4 der vom Reichstage angenommenen Hauptbedingungen ausges sprochene Verpflichtung, daß bei der Hin und Rückfahrt der fubventionirten Dampfer ein belgischer oder holländischer Hafen anzulaufen fei, wird fich aller Wabischeinlichteit nach für die Butunft noch läftiger gestalten, als dies schon jest der Fall ist. Die Interessenten beftürmen die maßgebende Stelle mit ihren Vorstellungen; die rheinische Industrie platoirt für Rotterdam, Die Industrie im Saargebiete für Antwerpen; und daneben laufen noch Eingaben, welche Amsterdam resp. Vlissingen vorschlagen. In diesen Tagen erft war eine Deputation aus Amfterdam in Berlin, um bei dem Staatssekretär im ReichsEin treffliches Wort. Der Nachfolger des sächsischen aufgeführten neralstaatsanwalts v. Schwarze, Geb Rath Held, infpigistendlich 4) 7 genwärtig die Staatsanwaltschaften im Königre wegen Berget Sachsen. Vor der Straflammer des Laudgerichts Bauls 3 Monate vertrat er in eigener Person die Staatsanwaltschaft, aus immen, woh Grunde, weil die Frage des Reformbedürftigkeit unseres Sibel Weltem b prozefics das Bolt tief erregt und die Wissenschaft wie die ungen zu febgebung beschäftigt." Er richtete dabei folgende Mahnung werden follen. die ihm unterstellten Beamten: Die deutsche Strafprojek( relegation) b nung spricht nicht wie unsere sächsische den Grundfas aus, Berurtheilten, folle die Staatsanwaltschaft darüber wachen, daß fein Unschuldig entfernen gebe gest aft werde. Der Grundsag ist aber selbstverständlich. Rolonien und ihon Regleme Staatsanwaltschaft, die ihn verleugnen wollte, würde wahren Beruf verkennen, ihr Ansehen unterminiren, den Sie sollen, werde direkt schädigen. Jede Berurtheilung eines adung befti schuldigen, ja jede Verurtheilung eines bentlichen St Schuld nicht genügend leberwiesenen ist ebe Bedingun Angriff gegen die Rechtssicherheit, ein forgt werde griff gegen den 8wed und die Existenz de night die Staates. I fage abfichtlich:„ eines der Schuld nicht gewiesen amt des Innern, Staatsminister v. Boetticher, für ihren Plaz nügend Ueberwiesenen," denn so will ich jenen Sat verftand Berbrecher sel wiffen. Der Staatsanwalt soll nicht eine Verurtheilung In d zu witten. Eine Entscheidung in Bezug auf den anzulaufenden treiben, wo es an ausreichenden Beweisen fehlt. Das Jurate am S Hafen ist naturgemäs nicht eher zu erwarten, als bis die Ents ministerium erachtet ihn, wie es wiederholt ausgesprochen gekündigten heldung in der Submission selbst ergangen ift." Eine für dienstlich verantwortlich, wenn er ohne genügende Bender Minister Deputation der Handelstammer von Rotterdam ift, wie die Nordd. Allg. Stg." ergänzend bemerkt, am vor. Dienstag vom eine Antiage erbebt und eine Berurtheilung beantrag läßt es nicht als Rechtfertigung gelten, das dann die Staatssekretär des Innern und am Sonnabend som Staats sekretär der Reichs postverwaltung empfangen worben. Dele urtheilung wirklich erfolgt ist."- Das find goldene aus girte aus Antwerpen waren im Intereffe ihres Hafenplages und es wäre zu wünschen, daß fie von den Herren anwälten beherzigt würden. schon vor einigen Wochen in Berlin. Nicht In der am Sonnabend stattgehabten Sigung des Bundesraths wurde der Entwurf eines Gesetzes wegen Abs änderung des Reichsstempelgefeßes vom 1. Juli 1881 den Aus. schüßen überwiesen und der Gesezentwurf über die Ausdehnung Der Kranken- und Unfallversicherung aen- hmigt. Arbetter Altersversorgung. Wie der Hamb. Korrefp." mit Bestimmtheit erfährt, liegt es in der Abficht der Reichs regierung, den Reichstag in der nächsten Seifton mit der Ar better Altersversorgung zu befaffen. Es sollen jedoch zuvor fämmtliche noch rädständigen Entwürfe bezüglich Der Ausdehnung der Unfallgefeßgebung im Reichstage feftge ftellt werden. Diese Nichtung der Geleggebung wird also den Kernpunft der nächsten Reichstags- Seifton bilden. Nach den bis jest hinsichtlich der sog. Sozialreform gemachten Erfahrungen, dürfte es mit einer derartigen Vorlage noch gute Weile haben. Vielleicht wird diese Verheißung auch nur deshalb jest wieder an die Oberfläche lansirt, um den Arbeitern ein Pflaster auf die Wunden der Enttäuschung zu legen. Ueber die bekannte große Debatte, die Sonntagsruhe betreffend, welche Sonnabend, den 9. b. W., stattfand, äußern fich verschiedene tonservative Blätter durchaus nicht freundlich gegen ihren sonstigen Halbgott", gegen den Heros bes 19. Jahrhunderts". So lesen wir in einem fonservativen Dresdner Blatte gleich vorn folgenden Leitartikel: weniger als fünfmal ergriff Fürst Bismard das Wort, um gegen die Einführung der Sonntagsruhe zu fprechen. Er erreichte damit, daß diese dringende, von ihm felbft 1882 als zur Regelung reife, soziale Reform abermals vertagt wurde. Aeußerlich hatte er sonach den Erfolg für sich; ob er aber darob eine innerliche Befriedigung empfindet, bes weifeln wir ganz entschieden. Schon das am Schlusse seiner Husführungen ein Bravo etscholl, feine and sich regte auf den Bänten der Parteien, auf die sich der Kanzler bei seiner Sozialreform tüzt. Der Konservativen und bes Bentrums, follte ihn stugig machen. Noch mehr ist aus dem andächtigen Schweigen der Deutschfreisinnigen zu ersehen, wie der Kangler gans aus dem Herzen der Manchesterleute sprach. Ganz aus biüdlich erklärte Eugen Richter zum Schluffe, daß er und Jeine Freunde bei den Darlegungen Bismard's fich absichtlich aller Beifallsäußerungen, die sie verdient hätten, ent dbielten, weil dem Kangler ein Beifall von solcher Seite Zweifel an der Richtigkeit seiner Ansichten erweckt bätte. Der Jubel Der Jubel aber, während der Bismarckceden sorglich im Bufen der deutsch Freifinnigen Abgeordneten verwahrt, bricht nachträglich um fo ungestümer in den Svalten ihrer Beitungen heroor. Wie von bangen Bweifeln erlöst, jaucht die Manchesterpartei: Bismard fegelt wieder in unferem Fabr. wasser! Ja, in welcher Welt leben wir denn? Derselbe Bismard, der foeben dem Börsensteuergefeße zur Geburt res holfen, begräbt ein hoffnungsreiches Arbeiters Aus den Händen der Konservativen sausgeset? und des Bentiums nimmt er die Millionen zur geregelten Führung des Reichshaushaltes an, ohne Unterstützung Diefer mächtigen Parteien zei flatterte seine ganze Sozialreform ins Wesenlose und trotzdem stößt er ein mäßiges, erfüllbares Berlangen derfelben von fich? Diefe Thalsame ift fchmerzlich, fie berührt aufs peinlichste. Der Beifall, den Bismard im Lager der Fortschrittspartei fand, muß ihn belebren, daß er einen falschen Strich segelt. Wenn gläubige Christen, wie kleift Rezom und dermann von den Goan gelischen, Windthorst und Lieber von den Katholiken, bak Ber Worte Clasts Selten Grtheilung et He Regierun Bebrauch Amnestie mur Daß der Ein Konflift mit Zanzibar in Sicht? Von Gen der deutsch oftafrikanischen Gesellschaft wird mitgetheilt, Sultan von Zanzibar gegen deutsche Eingriffe in Gebiet protestirt und in der Angelegenheit an die Be tragsmächte appellirt habe. Das Direktorium der genannte Eine interessante Entscheidung hat das Minifte. tium für Handel und Gewerbe, die Berechtigung zur Errichtung eir er Jnnung betreffend, gefäut. Die Regierung zu Düsseldorf hatte ein Gesuch der Rechtskonsulenten Des Regierungsbezirks Düffeldorf um Genehmigung eines Statuts, auf Grund dessen diefelben zu einer Innung zu ban Bel oftafrikanischen Gesellschaft will schon vor vierzehn Tagen in Kenntniß gefeßt sein. Der Sultan von Banzibar gegen die Erwerbungen der Gesellschaft protestist Hinwegsegung über die abgeschloffenen Verträge der schaft etwa 300 Soldaten unter dem Befehle seines Gene Mathews in die deutsche Kolonie eintüden laffen und Anderem den der Gesellschaft gehö.igen Ort Miondg gu Mas Pet einer in ber genommenen angeordnet mehrere geger ftand. Der Souf getb Benddarmerie fand unter de unter zahlrei esfento's fta fie fein befan deffen Nähe fich Joachim Graf Pfeil befindet, befegen Bellanten ge Die Tägl. Rundsch." schreibt dazu: für das Direfie englische der: Deutsch oftafrikanischen Gesellschaft ergeben sich aus gegenwärtigen Verhältnissen in Banzibar weiter Teine niffe, als daß fie bis zur Beilegung des Konflikts weitere wanderer nicht zur Ueberftedelung ermuthigt. Die m vorigen Expedition abgegangenen Auswanderer werden dem Schuge des deutschen Generalfonfuls in Banzibar weilen fönnen, bis der Weg ins Innere wieder ungefä wird. Auch den Beamten der Gesellschaft, welche als Daß fid bobl bemut Der Berfaffun Rechte verübt Ropenhagener elbe ben ang Im Reichs glieder der verschiedenen Expeditionen schon angenommen unterm 12. noch unterwegs find, wurden den Umständen entsprechende feble gegeben. Die nächste und vorläufig legte Expedition fammentreten wollten, abschlägig beschieden, da Jnnungen nächsten Dienstag Berlin verlaffen. Bu ihr gehören der Li nant Schlüter aus Wesel, der auf sein Ansuchen in die wehr verfest ist und als Landwehroffizier einen zweijä Ulaub erhalten hat, sowie der Ingenieur Rohde, der Jahre lang in den holländischen Beftgungen Sinterindien Hemter belleidet hat" d faffung aus immtlichen Don Landsib Werben eine Richterämter wähnte Star Beriode aufte Die Oppofition Norwegen. einzelnen 7 Männer, alfo mit Uebe teine Gefahr thingswahlen Des Reichsgez und wir bürf vide Dem Ranzler sagen, daß seine Einwendungen gegen die Sonn Innung für solche Berfonen, welche fich mit der Besorgung besonderer Heftigkeit geführt zu werden. Slaven und Deat " bem mdau m Desterreich Ungarn. In Defterreich scheint der Wahlkampf diesmal mit Klerikale und Liberale versuchen durch gegenseitige Ber gungen das Wohlwollen und die Stimmen der Wähle langen. Die Deutschen" werden wohl wieder aus Wahlkreisen, welche sie bisher vertraten, durch die Slave drängt werden, da sich in ihren Netben eine Spaltung Trennung in Deutschliberale" und Deutschnationale" bar macht. Die österreichischen Arbeiter, welche ihre Stim schon so oft nach Einführung des allgemeinen gleichen Direkten Wahlrechts erboben haben, leider bisher immer Erfolg, fönnen der Wahlbewegung lein großes Intere gewinnen, da es fich bei ihnen weniger um nationale mehr um soziale Fragen handelt, für deren Verständni Denen, die heute um die Stimmen der Wähler bublen wenig Verständniß vorhanden ist. tragen."$ 3 Berichte f Die Berfaffun nur von Handwerkein, welche Gesellen und Lebrlinge hielten, gefeßmäßig gegründet werden lönnten. Vom Minifterium für Handel und Gewerbe ist nun eine Entscheidung eingetroffen, welche die Verfügung der Regierung aufhebt. Nach Er örterung der einschlägigen Gesezesstellen, die zu dem Ergebnis gelangt, daß die Regelung des Gesellen- und Lehrlingswesens gehalten und dort im Dienste der Regierung verfchi nicht zu den nothwendigen, sondern zu den mög Itchen Aufgaben der Innung gehört, schließt diese Entschei dung folgendermaßen: Biernach wird der Bildung einer frember Rechtsangelegenheiten gewerbsmäßig beschäftigten und demnach, wie auch die tönigliche Regierung mit Rücksicht auf auf§ 35 der Gewerbe- Drdnung anerkennt, als Gewerbetreibende im Sinne des leztern angesehen werden müssen, nicht entgegen getreten werden tönnen, sofern fie den auf hebung des Gewerbestandes gerichteten Abfichten der§§ 97 ff. der Gewerbeordung dadurch en sprechen, daß fie fich die Pflege des Gemeingeiftes fo wie Die Aufrechterhaltung und Stärfung der Standesebre unter den Innungsmitgliedern zur Aufgabe machen und im Uebrigen die berechtigten gemeinsamen gewerblichen Intereffen der Be theiligten zu fördern suchen. Derattige Bestrebungen ver dienen, wie auch von der tönigl. Regierung nicht verfant wird, namentlich dann gefördert zu werden. wenn es sich um ein Gewerbe handelt, in welchem die Herstellung und Auf rechterhaltung eines tüchtigen und ehrenhaften Betriebes durch Maßregeln der Gefeßgebung und Verwaltung erfahrungsmäßig nur wenig gefördert werden kann und demnach die genoffen schaftliche Thätigkeit der befferen Elemente unter den Gewerbes treibenden zur Erreichung dieses Bieles besonders erwünscht erscheint." In Arbeiterktelsen ist bekanntlich die Ansikt ver treten. daß man auch den handwerksgesellen die Errichtung von Gesellen Innungen geftatten folle. Leider ist bei der ipigen Busammensetzung des Reichstages wenig Aussicht vor tagsheiligung fich nicht mit der Idee des chriftlichen Staates, wohl aber mit dem Geschäftsintereffe der Fabrikanten vertragen, so tann Bismard im schmunzelnden Niden Eugen Richter's zu seinem Standpunkt wahrlich nicht Entschädigung finden. Unmöglich können ihm die zäitlichen Händediüde des Berl. Tagebl.", des Börsen Courts" und ähnlicher Blä ter töften für die Entfermdung der Kreuzzeitung", des Reichsboten", ber, Germania" und anderer Zeitungen von deuif christlichem Geiste. Einen ausreichenden Erklärungsgrund für den Sprung des Kanzlers aus dem Lager der Sostalreformer in das der Freihändler vei Wollte er die mögen wir auch noch nicht auszusprechen. Manchesterleute und Nationalliberalen nicht verlegen? Wollte er Lestere für ihre Suftimmung zur Börsensteuer belohnen? Selbst wenn Gründe dieser Art mit hineingespielt hätten, ste reichen bei Weitem nicht als Schlüffel zu dem frappirenden Umschwung aus. Wir müssen daber hoffen, daß Fürst Vis maid auch bezüglich des A: beiterschutes und insonderheit der Sonntagsruhe denselben geistigen Prozeß durchmacht, durch ben er zur großen Feude der Sozialreformparteien wiederholt gegangen ist, als er sich vom Freihändler zum Schußzöllner, Dom Gegner der Börsensteuer zu deren Befürworter durch Lampfte." So die Dresdener Nachrichten." Wir wollen bem nur hinzufügen, deß die Konservativen und bas Bentrum " her, daß die Trauung in das Frühjahr fiele, und hat sich bem bereitwilligft gefügt. Wir werden auch vor dem fest bestimmten Tage nicht einmal mit unseren nothwendigsten Arbeiten fertig, und wie gesagt, es läßt sich an dem Tage nichts mehr ändern und soll auch nichts baran geändert werden. Ich denke, die Mutter hat bg auch ein Wort mit einzureden; es wird mir so schwer genug, mich von meinem Rinde zu trennen. Aber ich höre den Vater auf ber Treppe tomm, Hans, und wenn Du mich lieb haft, berührst Du das Rupitel nicht wieder." o Fatal. 161 Gesucht und gefunden. d sonist ind as Roman von Dr. Dur. Roman von Dr. Dur. sig d dnu se gibi( Forlesung.) du Franireich. als Stalien, zu befe bet ländlicher Falle Tonnen, auch triche am R nijden Trup Die nachfolge bemeift. Derf Verbre Das von der Kammer angenommene Geset gegen Rüdfälligen verhängt über folgende vier Klaffen Berurtheilten die lebenslängliche Verbannung: 1) fold innerhalb 10 Jahren zweimal zu Buchthaus oder 2) Au mehr als zweijährigem Gefängniß oder wegen Dieb Betrugs, Unterschlagung, öffentlicher Verlegung der Schamb feit, gewohnheitsmäßiger Verleitung zur Unzucht oder Frizz war schweigfam. Er hatte sich feft vorgenommen, fie nichts merken zu lassen von dem Kampfe, den es ihm gefoftet batte, sich von seinen schönsten Hoffnungen, feinem innigen Wunsche, all' seinem erträumten Glüd loszusagen, wie samer es ihm auch war. zu Buchthaus und das zweite Mal entweder wegen Iweinte vor Freude, bald an dem Herzen feiner M bald an dem Herzen seines Freundes, und seit der Be er nicht mehr traurig, nicht mehr melancholisch und b wie ehedem. Nichts drückt ihn mehr, als die Sorg seine Mutter." warten!" Der Truppen Lag und Na Fieber. 25 feble es bauten So, fo!" machte Frig. Das ließ sich wohl Als sie vor der Thür des Krankenzimmers ange men waren, ersuchte fie Friz, seine Ankunft der Lab melben und dieselbe zu fragen, ob sie ihm erlaube, zutreten. Sie that es und fündigte ihm schon in an erreichte. Mr. Harriers und Miß Braddon empfingen die nächsten Minute an, daß Lady Davis ihn sehnsüchtig Hans war fein befonders eifriger Jäger, nicht einmal ein sehr guter Schüße, denn er hatte zu wenig Uebung in ber eblen Runft gehabt, ja, es in Peru vollkommen auf Reben müssen, da es dort gar keine jagbbaren Thiere gab. Nichtsbestoweniger freute er sich auf der kleinen Ausflug, ber ibn wiet er einmal mitten hinein in einen echten deuts fchen Wald führte, und außerdem war es ihm ja doch auch eine Erinnerung mit an die Jugendzeit, wo ihn sein Bater manchmal mit hinausnahm und er auf ihrem unfern von Rhodenburg liegenden sehr bedeutenden Gute auch in den Ferien eine Geißel der Hafen wurde. ads 396 Es war bereits spät am Abend, als man Davidtown Ankommenden. Das Alles gedachte er wieber mit dem heutigen Aus fluge in seinem Gedächtnisse aufzufrischen und hatte sich außerdem mit bem Effen fo beeilt, daß er noch eine halbe Stunde vor ber beftimmten Seit bei Schallers eintraf und Herrn von Schaller nicht einmal zu Hause fand. Er hatte eben, wie Frau von Schaller sagte, einen unangenehmen Brief be Tommen und nur versucht, das noch zu erledigen, müßte aber den Augenblick zurüd sein; Herr von Solberg follte freundlichst einen Moment bei ihr eintreten, ihr Mann würbe feine Beit schon sicher nicht verfäumen. watte. bob Was macht Laby Davis?" war die erste Frage des oils, Lassen Sie uns allein hinein gehen," fagte gast boch halten Sie sich in der Nähe auf, damit ich Sie Arztes. Mylady ist sehr frant! Statt fräftiger zu werden, ist fie immer schwächer geworden, und ich glaube, fie hätte bereits fann, wenn Mylady nach Ihnen verlangt." Er trat in das Krankenzimmer. bla) ande an befcha Stompag ann und e Langer Beit ibre Rinber noch eine empfinden, was in geli Frig fa waltige Aufr würbe. Mylab Rräfte au fa Laby Elly. außerdem ha ablen, tie Beweis ber burg, Jor Beweisfüde, Drei prüfen." geben, laß Laty menbend, Der Gefunbb Der Sturm für in mer die Augen geschlossen, wenn nicht die Hoffnung, Rommen Sie allein?" rief ihm die Rrante entge die Tochter zu umarmen, fie am Lefen erhalten hätte. mit äußerster Anstrengung ihrer Kräfte. Felix Robenbu& Mit aller Gewalt bat fie gegen die Auflösung ihrer Kräfte der vor ihrem Bette faß, erhob sich und fab mit freu ar gefämpft. Ach, es ist gut, Mr. Rodenburg, daß ftrahlendem Antlig, daß der sehnsüchtigfte Wunsch fei überhaupt eins giebt," fagte er, auf seine Begleiterin bringe Ihre Tochter!. Die Beweise ihrer bente der St Sie da find, helfen Sie der armen Lady". M Dies ist das Heilmittel, Miß Braddon, wenn es deutend. Dann fügte er zu dieser gewendet hinzu: Kommen Sie, Miß Elly; laffen Sie uns nicht Wo ift Mr. D'Brian?" Mutter erfüllt sei.ab of dan ,, Nein, ich komme nicht allein," antwortete Fri werde ich Ihnen geben, sobald Sie ruhig genug anzuhören," find wirlt hat. ein wenig f währen, fich Ich m Elly stürzte an das Bett ihrer Mutter und niete! bemfelben, stumm vor Schmerz die Leidende anblidend Mr. O'Brian oder vielmehr Mr. Rodenburg ist bei Rrante ergriff ihre Hand und blidte fie einige Selun fprachlos an. Meine Tochter!" lispelte fie, in den Ton 17sdab on Stimme die ganze Wonne bes Wiedersehens legend. fäumen. feiner Mutter." in Isda Woher wissen Sie den Namen des jungen Mannes?" fragte Friß überrascht. Hans fand Kathinka in der Mutter Zimmer, aber fie Schien erregt heute und zerstreut; sie war freundlich wie immer, aber ihr Blid flog oft unruhig nach der Thür, und nach wenigen Minuten schon fehrte auch Herr von Schaller, aber in nicht besonderer Lune, zurüd. ( Fortießuna folgt.) ben wortete EU Freube, me Nun fiel ihr Auge auf Felix. welcher tief ba gab es eine freudige Ueberraschung. Ich weiß nicht, neben Elly stand. Das waren ihre Kinder- fie hatte Gestern ist Mr. Strablenau hier angekommen, und was die Herren mit einander gesprochen haben; Mr. Strahlenau ist im Krankenzimmer mit seinem Freunde allein geblieben, am Bette unserer Herrin; doch wieder! nam Meine Kinder, Ihr wißt nicht Kine ine Rube bes Blade feben." Morg Laby Davis fah Beibe mit thränenerfüllten als er zurücklehrte, sah ich, daß er eine frohe fatt werdenb, fie anzuschauen, rief fie aus: Meine To Ian, nahm die Hände der Beiben in die ihrigen, und s der sonst immer so traurig, so melancholisch ausgesehen hat, ein Mutterherz vor Wonne überfließt, wenn es nach lan Runde gebracht haben mußte, benn ber junge Herr, Mein Sohn! Jurüdtebren Shre Sebn febl ber Er gab Brabbon, if uiding spitladite n ch die Ge landstreicherei oder Betteins zu mehr als dreimonatlichem Se fängniß oder 3) viermal wegen Verbrechen oder Vergehen der ichfifchen aufgeführten Art zu mehr als dreimonatlichem Gefängniß, ober infpigistendlich 4) 7 Mal überhaupt zu Gefängniß, wovon zweimal önigre megen Bergeben der erwähnten Art und noch zweimal zu mehr chts Baus 3 Monaten verurtheilt worden find. Ein Dekret foll be ft, austimmen, wohin die tücfältigen( unter welchen die vierte Klaffe njeres St bei Weitem die zublreichste ist) verbannt und welche Anord bietungen Mahnung werden follen. Der§ 1 des Gesetzes lautet: Die Verbannung wie die ungen zu ihrer Ueberwachung und Beschäftigung getroffen rafprojeto( relegation) besteht in der beständigen Internirung derjenigen bfaz aus, Berurtheilten, welche das vorliegende Gesetz aus Frankreich zu Unfchuldi entfernen gedenkt und zwar auf dem Gebiete der franzöflichen indlich. Rolonien und Befizungen. Durch Detrete, welche in der Form würde ih on Reglements der öffentlichen Berwaltung erlassen werden n, den Stollen, werden die Maßregeln der Ordnung und der Ueber. wird man fih beellen, dem Wunsche des Obersten nachzu tommen. Rasiala, welches von den Anhängern des Mahdi schon seit Monaten belagert wird, hat fich noch immer nicht ergeben, doch durfte die Uebergabe nahe bevorstehen, weil die Garnison nichts Genießbares mehr auftreiben kann. Amerika. Aus 8entral Amerita wird über San Francisco Honduras, San Salvador, Costa Rica und Nicaragua ein Allianzvertrag geschlossen worden sei, urd daß der Präsident gemeldet, daß zwifchen den mittelamerikanischen Staaten von San Salvador die Berstückelung des Staates Guatemala verlange im Intereffe des Friedens". Guatemala, dessen frühere Bräfident Barrios bekanntlich die Wirren hervorgerufen hatte, solle nur ein so großes Territorium behalten, als nöthig hatte, solle nur ein so großes Territorium behalten, als nöthig fei, um das Gleichgewicht mit den übrigen mittelamerikanischen Staaten zu erhalten. Dadurch wird der Friede natürlich erst recht gefährdet werden. ines hung bestimmt, welchen die Berbannten im Intereffe der eines bentlichen Sicherheit unterworfen werden sollen. Ebenso werden en ifte Bedingungen festgefeßt, unter benen für ihren Unterhalt ein forgt werden soll, gegen die Verpflichtung der Arbeit falls ftens it die Exiftensmittel in der vorgeschriebenen Form uld nicht abgewiesen worden find. Danach kann sich also der reiche verftand Berbrecher selbst verpflegen und seine Strafzeit abbummeln. ribeilung In der französischen Deputirtenlammer Das Jurate am Sonnabend der Deputirte Hugues den von ihm sprochen gelündigten Antrag auf Bewährung einer Amnestie ein. Der Minister des Innern, Allain Targé, sprach sich gegen die en de Bene Grtheilung einer Amnestie aus, ertiärte gleichzeitig aber, daß antragt nn die Be Regierung geneigt sei, von ihrem Begnadigungsrechte Sldere ebrauch zu machen. Der Antrag aut Ertheilung einer Amnestie wurde darauf mit 278 gegen 122 Stimmen abgelehnt. ftand ist damit aber noch feineswegs vollständig vorüber, da Erren Clact Bon Bellen eilt, babe iffe in feinem an die Be er genann Lagen ba anibar tirt und der G nes Gene en und tonogma efegen Dirett tch aus Teine weitere bak ftand. Souf and noo Rußland. R Der Polizeirenter- Aufieber Fesfento murde durch einen getödtet, durch einen weiten Schuß wurde der fand unter dem Geleite feiner Borgelegten und Kollegen, sowie unter zahlreicher Theilnahme des Bublikums die Beerdigung Reifento's ftatt. General Komarom hat als Anerkennung Hr fein bekanntes Vorgehen vom Raifer einen golbenen, mit Die englische Regierung seine Desavouirung. " 1 - Die fanadische Regierung empfing eine Des pefche des Generals Middleton, in welcher dieser meldet, daß das Gefecht am 11. Mai mit einem glänzenden Siege der ta nadischen Truppen geendet habe. Middleton übersandte Niel ein Schreiben, in welchem er sich bereit erklärt, thn zu schüsen, bis weitere Entscheidung der kanabischen Regie rung eingegangen. Bisher hat Riel noch nicht geantwortet. Bei Battleford erbeuteten die Indianer 30 Pack und Muni tionswagen. Einer neueren Nachricht zufolge ist Riel bereits als Gefangener dem General Middleton eingeliefert worden. Ob derselbe fich freiwillig ergeben hat, ist nicht gefaat, nach dem obigen Bericht jedoch böchst wahrscheinlich. Der Aufunter Riel nur die Mischlinge fochten, während die Indianer auf eigene Fauft fämpften. Die letteren find aber noch keines einer in der Nacht vom 14. jum 15. b. M. in Charlow vor us Petersburg wird folgendes berichtet: Bei Gelegenheit wegs gewillt, die Waffen zu streden. Die Verhältnisse der Kolonisten in genommenen Haußschung leiftete ein Mann, deffen Verhaftung Brasilien müssen nicht besonders schön sein. Nur dann angeordnet war, den ihn verhaften den Polizeibeamten durch und wann dringen jedoch die Klagen derselben in weitere mehrere gegen diefelben abgefeuerten Schüffe thätlichen Wider. Kreise, weil die Anftebler gewöhnlich ganz in den Händen ihrer portugiesischen Arbeitgeber find. Die Germania" berichtet folgendes: Kolonisten Aufstand. Nach S. Carlos do Binha! tt unter Kommando eines Alferes eine Militärmacht von 21 Mann abgegangen, um einen Aufstand italienischer Kolonisten niederzuschlagen. Natürlich, der Fazendeiro( Guts befizer) fann Gewaltthaten aller Art begeben, die Obrigkeit schüßt ihn; aber der mißhandelte Kolonist ist schuylos. Die gethan, wenn fie fich gegen folch' einen ländlichen Botentaten energisch wehren. Der Vorfall in Mont' Alverne beweist, daß der Kolonist, welcher unbewaffnet sich in die Gewalt eines Fazendeiro begiebt, an fich und seiner Familie ein großes Unrecht begebt. Ebe fich die Kolonisten wie Sllaven in den Bock spannen liegen, bätten fte mit der Büchse oder mit der Pistole in der Band Widerstand leisten und im Nothfalle eher dem Fazendeiro mitsammt feinem Aufseher und seinen Stiaven einige Ladungen Blet in den Leib schießen sollen, als eine Behandlung hinzunehmen, welche nur ein Stlave über sich er gehen zu laffen gezwungen ift." Die oben erwähnten Jta liener hatten mit einigen deutschen Kolonisten gesungen und fich sonst beluftigt. Das Haus, in welchem dies geschab. liegt von der Wohnung des Grundbefizers ziemlis welt ab. Mitten in ihrer harmlosen Beluftigung wurden sie durch das Erschei nen einer großen Negerbande von der Fazenda überrascht. Dieselbe war fommandirt vom Herrn und vom Verwalter, welche mit Flinten bewaffnet waren, während die Neger Knüttel trugen. Jene riefen: Faßt und bindet fie! Haut mit den Anütteln und dann wurden die Armen fortgeschleppt, um im Bled zu bleiben bis 8 Uhr des nächsten Morgens, die Füße Block eingeklemmt im Block, auf feuchtem Boden. Als sie wieder schunden. Der deutsche Konsul in Compinas, Herr Franz Krug, hat sofort nach erfolgter Kenntnißnahme dieser gegen Deutiche Kolonisten verübten Gewaltthaten die Einleitung einer Untersuchung über den Thatbestand Die mit verden Banzibar ungefäh he als ommen prechende pedition en der Li in die zweijä Der fi tindient Derfchi mal mit und Deat Dänemark. Daß fich das Ministerium Estrup des Unrechts wobl bewußt ist, welches es im Vertrauen auf einige Mängel Der Berfaffung gegen die dem dänischen Volte garantirten Rechte verübt, bestätigt von Neuem der ihm nabestehende Ropenhagener Korrespondent der Hamb. Nachr." Nachdem der elbe ben angeblichen Plan der Oppofition, die Majorität Rolonisten von S. Carlos do Binhal baben ganz recht daran fonen au und zwar 3 Feuermänner und 2 Sprigenmänner. Todesfälle in Folge erhaltener Verlegungen bei Ausübung des Dienstes traten glücklicher Weise nicht ein. Von dem gesammten Berional starben im Jabre 1884: 1 Feldwebel am Herzschlag und 3 Sprißenmänner an Lungenschwindsucht. Von den 86 Fabr zeugen der Feuerwehr wurden im Ganzen 7518.53 Dteilen zurückgelegt( gegen 7892,85 im Vorjabre). Davon Lommen 6560.77 Meilen auf Steinpflaster 957.76 Meilen auf Asphalt pflaster, Es tamen im Jahre 1884 65 Unfälle( Sturz der Pferde während der Fahrt) vor, davon 15 auf Stein pflafter, 50 auf Asphaltpflaster; es entfällt somit ein Unfall im Allgemeinen auf 115.670 Meilen oder beim Steinpflafter auf 437.385 Meilen ein Unfall, während ein Unfall au verzeichnen ist. Es sind also beim Asphaltpflaster schon auf 19.155 Meilen auf Asphalt 22.834 mal ungünstigere Resul tate aufzuweifen als auf dem Steinpflaster. Es fanden im legten Jahre insgesammt in Berlin 1906 Brände ftatt; außerdem blinder Feuerlärm in 72 Fällen. Außerhalb der Weichbildgrenze Berlins war die Berliner Feuerwehr in 14 Fällen thätig. Die Hilfe der Feuerwehr wurde im Laufe Deffelben Jabres in 34 Fällen in Anspruch genommen, ohne Daß eine Feuersgefahr vorhanden gewesen wäre. Es handelte fich darum, in einem Falle Menschen aus einem alten Brunnen teffel, deffen Decke eingestürzt war, au retten, in einem Falle eine Mädchenleiche aus einer Appartementsgrube zu holen, in 20 Fällen Pfe: be aus Dung, Kalt, Kanalisationsgruben, Rellern c. herauszubolen, in vier Fällen Pferde resp. Wagen resp. Pferde und Wagen aus dem Waffer zu schaffen, in einem Falle die durch einen auf dem Geleise der Pferdebahn burch Achsbruch verunglückten Mörtelwagen gehemmte Baffage frei zu machen, in fünf Fällen Waffer aus Gebäudetheilen zu entfernen und in einem Falle die Refte eines Freudenfeuers abzulöschen. " " Lokales. Das polizeiliche Verbot der Abhaltung von Konzerten am ersten Pfingstfeiertage ist, wie wir bereits erwähnt hatten, wieder aufgehoben worden, nachdem einige von den betroffenen Etablissements Befigern beim Herrn Polizei Präsidenten von Es wird diese ers Madai persönlich vorstellig geworden find. freuliche Maßnahme von allen Blättern gleichzeitig bestätigt. Die Nordd. Allg. 8tg." fügt allem Anscheine nach offiziös noch hinzu, daß überhaupt bei Handhabung der Bestimmungen über die Heilighaltung der erften Feiertage der hohen firchlichen Feste in diesem Jahre au Pfingsten durchaus teine Aenderung der seitherigen Praxis eintreten soll." Diese Andeutung giebt der Nat. Btg." zu folgenden zutreffenden Bemerkungen Anlaß. ber „ Die Faffung Notis läßt es nicht als aus geschloffen erscheinen, daß in einem der nächsten Jahre eine andere Praxis beliebt werden könnte. Und das würde also in jedem Jahre von Neuem die Frage zu einer offenen gestalten und fte in das Belieben des jeweiligen Polizeipräft denten stellen. Es ist damit aber ein Status geschaffen, der noch schlimmer ist als ein Verbot. Wenn eine Verordnung aus dem Jahre 1856 besteht, die in misverstandenem Eifer ein Bolizeibeamter bereits durchzuführen fich anschickte, bis die stärkere hand des Präsidenten eingriff, weil er sie nicht mehr für richtig und zeitgemäß hielt, so mag diese Verordnung auf gehoben und das Gefühl der Rechtsunsicherheit beseitigt wer den, welches solches Schwanken im Gefolge baben muß. Berlin ist nicht in der Lage, die Erlaubniß zur Veranstaltung von voltsthümlichen Vergnügungen dreimal im Jahre als einen Att der Gnade und des Wohlwollens seitens der Bolizei entgegen zu nehmen. Es handelt sich um die vitalften Intereffen nicht nur der Wirthe und der Gartenbefizer, sondern der kleinen Geschäftsleute, welche in den den Feiertagen vorauf gehenden Wochen gerade mit Rücksicht auf die bann statt findenden Vergnügungen einen außerordentlichen Umsatz zu erzielen pflegen. Es ist nicht zu hoch gegriffen, wenn man annimmt, daß das Verbot von Konzerten an dem ersten Pfingstbranchen denselben einen Schaden von Millionen bringen würde. Deshalb aber muß man mit Gefeßesparagraphen rechnen fönnen und nicht mit der Liebenswürdigkeit unseres feßigen Polizeipräsidenten. Und wenn Herr v. Madat selbst meint, daß die Bestimmungen von 1856 nicht durchgeführt werden sollen, so möge er als Abschlagszahlung der Erlaubniß in diesem Jahre die vollständige Aufhebung der Bestimmungen für immer folgen laffen." im Reichsgerichte zu gewinnen, enthüllt hat, schreibt er unterm 12. Mai: Da das Reichsgericht nach unserer Verfoffung aus 26 Mitgliedern ansammengesett ist, nämlich den immtlichen 13 Beißigern unseres Höchstengerichts und 13 Don Lanbathing erwählten Mitgliedern dieser Kammer, Derben einerseits die Regierung bei Beseßung valanter Rihterämter im Dbertribunal des Landes, andererseits die twähnte Rammer bei der ihr für eine jedesmalige vierjährige Beriode zustehenden Wahl ihr Augenmeit auf die Belüfte der Oppofition richten müffen, damit es hier nicht geht wie in Norwegen. Augenblicklich zählt das Reichsgericht, soweit wir Die einzelnen Bersönlichkeiten beurtheilen können, nur 6 bis 7 Männer, welche mit der Oppofition sympathiftien dürften, also mit Ueberraschungen von dieser Seite her hat es vorläung herausgelaffen wurden, war die Haut an ihren Beinen ge teine Gefahr. Die Bemühungen der Oppofition, die Landss thingswahlen und dadurch unmittelbar die Zusammenlegung Des Reichsgerichts zu beeinflussen, waren bisher ohne Erfolg, und wir dürfen auch ferner feine Bedenken in dieser Richtung eBerbah Babler er auß vide Slaven Daltung nale" bem te Stim gleiden immer Interf nale als ftändni Bublen Begel Klaffen 1) fold er 2) ein En Verbre n Dieb Schambe ober m Die Beifaffungsverlegung taum gewagt. Berichte feine Parteifreunde die Majorität haben, er hätte wohl wenig herauskommen, denn man weiß ja, wie's gemacht tage unter Berücksichtigung der eben erwähnten GeschäftsEgypten. Stalien, das in seinen Provinzen und namentlich unter Der ländlichen Bevölkerung, Noth und Elend in Hülle und Falle zu beseitigen hätte, hat es sich bekanntlich nicht versagen fonnen, auch in Kolonialpolitit zu machen. Einige Küften riche am Rothen Meere find denn auch noch von den italie wird. Unseres Erachtens bätte die deutsche Regiernng, speziell das dortige deutsche Konsulat, alle Ursache, bet derartigen Ge legenheiten zu zeigen, daß man auch arme Deutsche im Auslande nicht ungestraft mishandeln darf. Kommunales. Unsere Feuerwehr. Nach dem soeben vom Magiftrat nischen Truppen befeßt, denen es aber dort sehr schlecht geht, veröffentlichten Verwaltungsbericht p: o 1884 bestand das Pers wie nachfolgender Bericht des Dbersten Saletta aus Maffauah fonal der Berliner Feuerwehr am Schluß des Jahres 1884 bemeift. Derfelbe berichtet, bag der Gesundheitszustand be Truppen in Folge des großen Temperaturwechsels zwischen Lag und Nacht sehr ungünstig sei; zumeist berische gastrisches feble es an Baraten, indem die Geniesoldaten mit Festigunge Feuermänner, 8 Dber Maschinisten, 249 Feuermänner und 446 leber. 25 Prozent der Rompagnieen ſelen frant. Außerdem bauten beschäftigt würden. Der Dbeift verlangt die Erhöhung Ban und eine Verstärkung der Geniettuppen. Natürlich Langer Beit troftloser Verwaifung die Seligkeit fühlt, ihre Stimber wieder zu haben! D, möchte ich auch nur noch eine Stunde leben, nur eine Stunde diefes Glüd empfinden, dann will ich mich entschädigt halten für Ales, was in gelitten, dann will ich mit Freuden sterben!" Frig fab mit einiger Besorgniß voraus, daß die ge waltige Aufregung für die Krante nachtheilige Folgen haben aus zusammen 786 Personen, nämlich: 1 Brand- Direktor, 1 Ober Brandinspektor, 4 Brandinspektoren, 6 Brandmeistern, 1 Reserve Brandmeister, 1 Feldwebel( Depotverwalter), 1 Feld mebel( Capitaind'armes), 5 Rompagnie Feldwebel, 63 Dber Spriß: nmänner. Weiter meldet der Bericht, daß die Feuer Verlegungen im Dienst zogen fich im Jahre 1884 fünf Per Rompagnieftandes der Linientruppen auf zweihundert mehr einen Bestand von 114 Bferden aufzuweisen hatte. ner Mu ber 8 und b e Sorg Ø mohl ers angel ber Lab erlaube, hon in bnfüchtig fagte S Sie ru ante enige Robenbu mit freu ndo eFrip würbe. Rrafte Mylaby," fagte er, Sie müffen sich jetzt schonen, um fammeln, die Freude zu ertragen. Ihre Tochter, Bimmer begleiten und für forgen möge. ihre Ruhe und Erholung Die Drei blieben allein. Lady Davis hörte die Erzählung des Arztes mit Auf merksamkeit an, biefelbe häufig durch heftiges, schmerzliches Seufzen unterbrechend. Ja, Alles das, was er sagte, war Wahrheit; und als er nun erzählte, welche Schritte er gethan, um auf die Spur der Herkunft Ely's zu kommen, und wie er mühsam einen Erfolg nach dem andern errungen, da nahm fie Brust. Der Oranienburger Thor- Bezirksverein bewilligte in feiner Sigung am Freitag 300 Mart für die Ferienkolonien. Die Gelder, welche zu diesen gewiß löblichen Sweden veraus gabt werden, werden von den deutschfreifinnigen Bezirksvereinen zum großen Theil durch die bei Abbaltung von Vergnügungen erzielten Ueberschüffe aufgebracht. Auch von biefigen Arbeiters Bezirksvereinen wurde schon zu wiederholten Malen beabsichtigt, au demselben Zwecke Vergnügungen zu veranstalten. Leider wurden jedoch alle bisher von diesen Vereinen beabsichtigten Festlichkeiten dadurch unmöglich gemacht, daß die polizeiliche wohl, Mylady, ich darf in diesem Hause nicht länger bleiben!" Da nahm Felig die Hand seines Betters. " Sie wollen fort, mein theurer Freund? Sie, der Sie all' dieses Glück geschaffen, Sie verschmähen es, Beuge deffelben zu sein? Sie wollen sich unserem Dante ent ziehen, und wollen uns zugleich die Freude und den Trost rauben, den, der für uns Alle der rettende Engel war, in unferer Nähe zu fehen?" Laby Elly, bebarf jedenfalls auch ein wenig der Ruhe; mit zitternden Händen die feinigen und brüdte fie an ihre ich noch ein Wort der Berständigung zu fprechen; dies außerdem habe ich Ihnen noch eine lange Geschichte zu er Balen, tie Ge'dhichte Ihrer Tochter, und Ihnen den D, Sie, mein erlösender Engel!" fchluchate fie. Die Beweise waren so überzeugend, daß selbst bie Mein Freund," versezte Friß, mit Ihnen wünschte eine Wort wird Ihnen mein Benehmen erflären, und wird Sie überzeugen, daß ich nicht hier bleiben Sarf." burg, Ihr Sohn, Mylaty, mag zugegen bleiben und die Kranke, welche ja längst nicht mehr zweifelte, auch wenn sie welche Frig vorausgesehen hatte, trat in der That ein, Beweistüde, welche ich Ihnen liefere, an Ihrer Statt nicht bei so flarem, hellen Verstande gewesen wäre und Drein, Mutter," rief Ely, heiße mich nicht forts zeugt fein müssen. ihm nicht so aufmerksam zugehört hätte, davon hätte über" Mein Beruf und meine andern Pflichten hindern mich, Die Erschöpfung nach der Aufregung der Kranken, boch war es keine Erschöpfung, die zur Auflösung führte, vielmehr war die Krante in einen tiefen Schlummer ver funten. Laty Davis," sagte Frih, sehr ernst sich an Elly Ihnen ferner meinen ärztlichen Beistand zu gewähren," Bunsch fenbend, Ihre fernere Annesenheit ist in diesem Augenblid schloß Frig;" doch habe ich Mr. Gefferson bereits gesagt, Rebe der tiefe Schmerz seiner Seele zum Ausbruck Ger Jbent ag find b kniete wirlt hat. ein wie der Sturm des Schmerzes und der Leidenschaft ge Der Sturm der Freude fann ebenso nachtheilig wirken, felbe wird ihnen zu Theil werden. Ich selbst reise morgen Wir müssen erst dies überwallende Gefühl währen, fich zu erholen." and I wenig fich beruhigen lassen und der Kranken Zeit ge Slidend ge Gelun Ton tief ben genb fie hatte allten n, unb eine Lo it night nad la I muß das glauben, wenn Sie es fagen," ant in aller Frühe ab." Wie soll ich Ihnen danken, mein Freund, mein Netter!" Frit preßte die Lippen fest auf einander und schwieg eine Weile; dann sagte er: Freube, meine Mutter gefunden zu haben, wird mit Sie that ich nichts als meine Pflicht Mylaby, Sie find mir keinen Dank schuldig; gegen Line Rube laffen. Laffen Sie mich nur nicht allzulange Tochter... men hätte das Schidsal des unglücklichen Jurüdtebren, Da nahm Frig feinen Freund bei Seite und sprach lange und eindringlich mit ihm. Man sah, daß in d.efer tam. Im Verlaufe feiner Unterrebung begründete er feinen Entschluß, Elly's Anblick zu meiden und hoffnungslos feine Tage in treuer Pflichterfüllung zu verbringen, und fich zu bemühen, das Gefühl, das ihn einst so beseeligt, nieberzufämpfen. D, mein Freund, mein Better!" rief Feliz, ich bes wundere bie Stärke Ihrer Seele, welche Sie diesen Ents schluß faffen ließ; doch weshalb wollen Sie verzweifeln? meine Mutter ist frei von Standesvorurtheilen, und Elly Warum halten Sie bes Blades entbehren, das Antlig meiner Mutter zu Mädchens nicht mit Theilnahme erfüllt? Wie hätte ich, eine Verbindung für unmöglich"" Ihre Sehnsucht zügeln." fehl ber ein Arzt jener Anstalt, jemals eine ruhige Stunde haben Morgen in aller Frühe dürfen Sie an ihr Lager können, wenn ich es unterlassen hätte, alle Schritte zu verfette Frig, bis dahin aber müssen Sie thun, welche erforderlich wa en, ihr die Freiheit zu geben? Sie schulben mir feinen Dant, sprechen Sie nicht davon; ber stürmischen Freude, nein, der sanften, herzerquidenben ber stürmischen Freude, nein, der sanften, herzerquidenben Laby Davis abzuwarten, fagte er Miß Er gab ein Beichen mit ber Glode, und ohne den B. schonen Sie sich, geben Sie sich der Freude ganz hin, nicht bürgerlichen Manne. Elly muß den Anforderungan ihres Leben Sie " Sie ist unmöglich!" erflärte Frig energisch.„ Es ist gegen alle Sitte dieses Landes, gegen alles Herkommen in England, und gegen alle Standesebre, eine Verbindung zwischen der Tochter eines Lord und einem unbedeutenden Standes Rechnung tragen... ( Fortfehung folgt.) Erlaubniß zur Abhaltung derselben verweigert wurde. Es Es wäre gewiß zu wünschen, daß das tönigl. Polizei Präfidium im Intereffe der Kinder, deren Eltern nicht in der Lage find, auf eigene Roften einen Sommeraufenthalt auf dem Lande für thre Kleinen zu beschaffen, von seiner feitherigen Praris abläßt. Wir wollen noch hinzufügen, daß es keineswegs die Absicht der Arbeiter Bezirksvereine war, nur die Kinder ihrer Vereins mitglieder in die Ferienkolonien zu schiden, sondern daß hierbei Die Kinder unbemittelter Eltern, gleichviel ob der Vater Mit glied des Vereins ist oder nicht, gleichmäßig berücksichtigt werden. fremdartige Stoffe, auch sogenannte Ronferoirungsmittel, auge fest find, ist verboten. Die Milch von franten Stüben darf ebenfalls nicht verkauft werden; die von Kühen, welche mit Heilmitteln bebandelt werden, darf nur zugelaffen werden, falls burch Bescheinigung eines approbirten Thierarztes die Unschädlich leit nachgewiesen ist. Andere Vorschriften beziehen fich auf die Aufbewahrungsräume, die Aufbewahrungs- und Trans portgefäße der Milch. Wer in Berlin Milch verkaufen will, bat davon der Hevierpolizei Anzeige zu machen. Buwider bandlungen gegen die neue Polizeiverordnung sollen mit 3 bis 30 Matt oder entsprechender haft geahndet werden. Berliner, was wollt ihr noch mehr! Mit einem Hundeafyl foll Berlin beglückt werden. Der Vorstand des neuen Berliner Thierschugvereins ist von einer Vereinsversamm lung beauftragt worden mit dem Besizer eines Grundstücks einen Bachtvertrag abzuschließen, um auf diesem Grundstüde ein Hundeasy!" au erbauen. Wie wird da den Befigern und Befiperinnen der Bitti's" und" Bello's" das Herz vor Freude höher schlagen? Wir aber fragen: Wie wär's mit einem Asyl für jene unglüdlichen Menschen, für jene Krüppel, die man auf ben hieftgen Brücken und belebten Straßen so vielfach das Mitleid der Passanten erregen sieht? Vielleicht werden unsere Kommunalbebörden, Magistrat und Stadtverordnete, denen ja Diese Verhältnisse nicht unbekannt sein können, recht bald einmal baran erinnert werden müssen, daß auch auf diesem Gebiete Reformen nothwendig find. B Nr. 114. dau onis Begen gifthaltige Farben ist in Sweden bal sehr strenge und was das befte ist, es wird auch firen aus bandhabt. Nun werden aber von Deutschland au Schweden viele Geschäfte in Artikeln gemacht, welche gift Farben enthalten. Besonders in der Tapetenfabrikation die sogenannten Erdfarben, welche mehr oder weniger a baltig find, eine große Rolle. Wie nun unsere Fabrit Blätter traurig melden, leidet durch das strenge Hand des angeführten Gejeges in Schweden unsere Ausfuhr befonders. Also, anstatt die giftstoffhaltigen Farben mehr zu verwenden, möchte man lieber die menschen vergiften blos des leidigen Profits wegen! man hat fich in den Interessententeisen des König Sachfen nicht einmal entblödet, den Reichetangler au e auf das schwedische Ministerium einzuwirken, um bas nicht zu ftrenge mehr zu handhaben. Der Neidslan nunmehr das sächsische Ministerium benachrichtigt, daß an Aenderung der schwedischen Vorschriften nicht gedacht tönne, wie aus einem Berichte des laiferl Gesandten in holm hervorgehe. In Schweden sollen oft Vergiftungsf Folge der Verwendung giftbaltiger Möbelstoffe und höchften open vorkommen; deshalb unterfiügen bie Aerate die fitengeboraussehen fonn babung jenes Gejeges, und das schwedische Publikum eber eine Verschärfung als eine Milderung beffelben Auf die Gefahr hin, von einigen afterpatrio burch Drane, langen. Schreiern verdächtigt zu werden, für das Ausland zu Bapler zur Verf erklären wir die Haltung der schwedischen Regierung Bezug auf die 2 eine vollständig berechtigte, ba derselben das Leben untethe von wette Gesundheit ihrer Staatsbürger höher stehen muß, dammentritt zuge höhere Profit einiger fächlichen Fabrikanten. Fahre Cod b. Im neuen Kruge wurde am Sonnabend die Hochzeit eines englischen Fabritoirektors mit einer Deutschen gefeiert. Das Ereignis wurde viel besprochen, well die ftarte englische Ein Kolonie in jener Gegend fich stets sehr reservirt hielt. englischer Fabritoirektor hat hier eine wahrhaft glänzende Stellung. heimführte, war die Tochter des Kreise Merseburg ein Handwerksbusche von dem Gam größere Theil der Hochzeitsgäste waren Engländer, die fich in großer Auffahrt am Nachmittag zur Kirche nach Köpenid be amfter lebt, die er abg und röftete und dann is Daß in Deutschland die Noth recht groß Die A Bur Belt al zahl von Kreisen Schrahlen no Die Vielbeneidete, welche Mr. James Burhense auch daraus hervor, daß vor Kurzem in Botten in thren Wahlpr ben fie au Wagen zu machen hatten, nach englischer Sitte mit Neis beftreut. b. Hilfsbereite Hände bereiteten am Sonntag den Vorübergehenden an der Ede der Dresdener- und Etaligerstraße übergebenden an der Ede der Dresdener und Elaligerstraße eine merkwürdige Szene. Ein Droschkenpferd war dafelbft ge fallen und hatte ein Bein gebrochen. Man bolte eine Leiter herbei, band bas Thier darauf feft und 16 Mann hoben es nun auf ihre Schultern und trugen es unter imposantem Gelelt von dannen. angetroffen wurde, der ich n wochenlang vom br Anhängsel, Rouleur, mar bie Mufichneidereien Sortalte form nic Daß ihnen von i Der Arbeiterpa te polven Mana Die Nächte brachte der alimlich befahrte Mann in B eine Frage erklärte er, daß er die Roft in den fogenast in Angi scheunen zu oder wo er fich sonst einschleichen" fon Verpflegungsanftalten, da er schon zu alt set, nicht m bauen tönnte. Das ist auch kein besonderes Lob für di gepriesenen Anstalten. gepriesenen Anstalten. Toplu a. Die große Vermehrung der Rechtsanwälte seit der Einführung der neuen Gerichts- Organisation gegen früher hat fchon felt längerer Zeit die Befürchtung hervorgerufen, daß in bem Anwaltsstande weaen Mangel an zureichender Beschäfti gung ein Proletariat fich bilden fönnte, welches brhufs Er langung einer reichen Proris zu Mitteln greift, die mit der Berufsehre dieses Standes nicht übereinstimmen. Diesem Uebelstande haben die Anwaltskammern und der Ehrengerichts. hof zu Leipzig durch ein rigoroses Disziplinar Verfahren gegen biejenigen Anwälte, die sich unzulässiger Mittel behufs Erlan gung refp. Vermehrung ihrer Praris bedient haben, entgegen au wirten versucht. Einige dieser Fälle wollen wir hervorheben: In einem Falle hatte ein Anwalt sich mit einem Brivatschreiber, einer geachteten und einer guten Rundschaft sich erfreuenden Bersönlichkeit, in Verbindung gefeßt, welcher seine Runden ver anlaßte, die Führung ihrer Projeffe dem Anwalt au übertragen. Für diese Gefälligkeiten machte der Anwalt dem Privatschreiber wiederholt Geldgeschenke. Gegen den Anwalt wurde demzufolge bas Disziplinarveifahren eingeleitet und das Ehrengericht er Lannte gegen ihn wegen unzulässiger Werbung um Praxis auf Geldstrafe, welche Strafe auf Berufung des Anwalts vom Ebrengerichtshof auf einen Verweis gemilbert wurde. Der Angefiagte hätte fich vor Augen stellen sollen, daß sein Ver fabren, wenn es allgemein für zulässig erachtet würde, Daß babin führen würde, einflußreiche Privatsekretäre thre Kundschaft demjenigen Anwalt suwendeten, welcher ihnen Die erheblichsten Vortheile in Aussicht stellte, ein Buftand, welcher Ruf und Stellung der Rechtsanwaltschaft in hohem Grabe beeinträchtigen müßte". In einem anderen Falle hatte ein Anwalt einem mit ihm bekannten Konkursverwalter zum Weihnachtsfest einen Ruchen zugeschickt, welcher von dem Kon. furdverwalter in der Meinung, der Geschenkgeber wolle ihn badurch zur ferneren Uebertragung von Mandaten bestimmen, zurückgewiesen wurde. Das Ehrengericht verurtheilte den An walt wegen unftatthafter Werbung um Praxis. Der Ehren gerichtshof sprach aber auf die Berufung des Anwalts, ihn fret, indem er das Verhalten des Angeklagten zwar für tatts 10B, unter den vorliegenden Umständen aber, ta ein Dolus fich nicht feststellen laffe, für verseiblich erachtete. In einem britten Falle hatte fich ein Anwalt mit einem Winkellonsulenten, Der eine große Winkelpraris hatte, in der Weise zur gemein famen Praxis vereinigt, daß der Winkellonsulent in das Bureau des Anwalts als Vertreter und Hilfsarbeiter mit einer Zantieme von 40 Prozent der Reineinnahmen aus der Bivilpraxis und bem Notariat des Anwalts eintrat. Der Anwalt wurde dem aufolge vom Ehrengerichtshof mit Geldstrafe und Verweis be #raft, weil es mit der Würde es mit der Würde des Rechtsanwalts Standes unvereinbar erscheine, baß ein Mitglied aus der untergeordneten beB legteren einen Mann Sphäre und Thätigkeit der sogenannten Winkelfonfulenten Ein eigenthümliches Glück hatte der in der Berg gewiffermaßen zum Theilnehmer an seinem Berufsgeschäfte somannstraße wohnende ehemalige Magiftratssekretär H. Derselbe wohl in peluntärer Beziehung, wie auch, soweit dies überhaupt follte nach Darstellung des„ D. Tabl." in demselben Augenblick vom Gerichtsvollzieher zur Ableistung des Offenbarungseides Tommt, daß durch das Eingeben einer solchen Gemeinschaft der abgeholt werden, als ein junger Kommis eines naben Bigarren Unterhandlungen getreten find. Man sieht, wie feg Rechtsanwalt faft unvermeidlich in den Verdacht gerathen muß, geschäftes bei ihm eintrat und ihm mittheilte, daß er soeben laut de Innungen bis fegt wirken! isilno mais er sei das Verhältniß wesentlich mit Rücksicht auf die Bekannt telegraphischer Depesche einen erheblichen Gewinn in der höch telegraphischer Depesche einen erheblichen Gewinn in der höchDer Tischlerstreit in Gera dauert fort; gegen schaften und die Klientel des Winkellonsulenten eingegangen. fifchen Lotterie gemacht habe. Der verzweifelnde Echuldner fellen mögen noch ohne Arbeit sein. Einige ei beaab fich fofort mit dem Gerichtsvollzieher zu dem Loosebegab fich fofort mit dem Gerichtevollzieher zu dem Looseverläufer, der den Glüdezufall bestätigte und sich bereit ettiärte, den Betrag der ausgeklagten Forderung zu verauslagen. Der von Fortuna im teifischen Eugenblick unverhofft Beschenkte wird noch einen ganz erflecklichen Betrag herausbekommen. Die Würde und Achtung des Rechtsanwaltflandes erfordert aber ein solches Verhalten der Mitglieder desselben, daß auch nicht der bloße Schein oder Verdacht der Anledung von Klienten durch fünftliche und unlautere Mittel entstehen kann." In einem vierten Falle hatten zwei Rechtsanwälte durch ein Beitungsinserat die Fortführung der Praxis eines verftor benen Rechtsanwalts angekündigt. Das Ehrengericht faßte bieses Inserat so auf, als wollten fich die beiden Anwäite dem Publikum als vorzugsweise zur Fortsetzung der dem Verftor benen aufgetragenen Geschäfte berufenen Vertreter präsentiren, und es erkannte gegen beide Anwälte auf Verweis und Geld buße, indem es aussprach, daß tros und gerade wegen der Freigebung der Advokatur jeber Anwalt verpflichtet ist, genau barüber zu wachen, daß er bei der Verwerthung seiner Kennt niffe und bei ber eingetretenen Konkurrens Alles vermeide, was den Anwallstand zu einem reinen, lediglich den materiellen Erwerb ins Auge faffenden Gewerbebetriebe zu machen geeignet ist. Dieser Standpunkt des Ebrengerichts wurde auf die Be rufung der Angeklagten vom Ehrengerichtshof völlig gebilligt, er sprach aber dieselben frei, weil die Faffung ihres Inserats auch der Annahme entsprach, daß fie damit nur die Ankündi gung bezweckt hatten, fie wollten die noch laufenden Mandate bes Verstorbenen im Intereffe der Erben und der Klientel #beffelben erledigen. Was ist Arbitrage? Es ist die Aufgabe und das Wesen bes Handels, überall dort einzugreifen und zu vermitteln, wo b. Die Görliger Bahn hat immer noch fleine Rückfälle in ihre vorstaatliche Beit aufzuweisen. Die Abendzüge find aufs Inappfie zusammengefeßt, zwei Wagen dritter, einer zweiter Klaffe. Und hierbei ist noch eine ganze Abtheilung von acht Siten für den Schaffner und einen vom Dienste nach Hause zurüdlehrenden Beamten reservirt. Manchmal ist laum ein Plaz zu bekommen. Man sollte meinen, wenn sich die Herren vier Sige reservirten, so hätten sie Plaß genug. b. Am Sonntag sah es in der Umgegend von Berlin auffallend leer aus, troßdem das Wetter nicht ungünstig war. Der Grund für diese Erscheinung war barin zu suchen, daß es der legte Sonntag vor Pfingsten war, an welchem Alles für Pfingsten spart. Die Vegetation ist jest wahrhaft üppig, Dant der fühlen Witterung, welche unter dem Ungeziefer statt auf geräumt hat. " Tage der Luftschiffer Lattemann, als er mit seinem wergballon R. In großer Lebensgefahr schweble am sorgeftrigen Rotateur um 6 Uhr Abends in Weimann's Volfsgarten cuf dem Gesundbrunnen aufstieg. Det Ballon fil 48 Uhr fo rapid, daß er den Thurm der Nikolai- Kirche und die Hauss dächer in der Wallstraße streifte. Herr Lattemann, den die Geistesgegenwart nicht verließ, nahm die Gelegenheit, daß der Ballon fich schon bis auf die Baumkronen des Logengartens fenkte, wahr, denselben abzuschneiden und fich auf einen Baum au reiten. Der Ballon, auf diese Weise von seiner Last be freit, schoß dann mit rasender Schnelligkeit den Wollen zu und war im Nu dem Auge entschwunden. Herr Lattemann selbst blieb bei dieser gefahrvollen Luftreise unversehrt. R. Ein wahrhaft erschütternder Unglücksfall, der mehrere Familien in tiefe Trauer versest und die innigfte Theilnahme in weiteren Areisen erweckt hat, bat fib, wie eine Lolalforrespondenz meltet, vorgesteen Mittag 12 Uhr auf Der Unterfpree zwischen der Spandauer Eisenbahnbrüde und ber Charlottenburger Schleuse zugetragen. Als der in der Rosenthalerstraße wohnende Kaufmann Rindermann vorgeftern Darauf abe Ridlung die Re gebente, mar n len gen Bartcien menfaffen läft: Die ofisio e Bu dite, daß dem Bei der geplanten Erhöhung der Zölle auf bie nun ja glüdlich nicht eingetreten ist, haben befann Anhänger der Erhöhung derselben fortwährend erklärt, Näherinnen die Näbfäben von den Fabrikanten zu einebnung der Un legteren festgelegten Preise zu laufen bätten. Daß bie landwirth ch einige größere Städte richtig sein. Dabingegen erf weiter die Vora taj vorwärts f jegt, daß in den kleineren Städten und auch fast in fammten Weißwaaren tonfettion des Königreichs Sad talen Sostalrefo Arbeiterinnen die Näbfäden bei dem Bofamentier felboelfel Datan Seffion des Re müssen. Damit fiele auch in diesem Falle die lette tation der Schutzöllner um jeden Preis" in fich zufäbler eine b Auch die funden hatten, fangen ist an, fic in gewerkschaftli ganisationen zu vereinigen. So haben diefelben in ge Die Gründung eines Fach vereins beschloffen " Bufammen Frage gelöst we feinden" geworfe Die efte mehr Blauen hielten die Steinmeßen eine Versammi wenn man jest um die Lohnfrage zu regein. zu Ende freundliche Met blete ber bett Wir fragen Die Töpfer und Ofenseher in Breslau h Berschiedene Meister haben die Lohnerhöhung von ca bewilligt. Nur die Innungsmeister stehen be rungen der Gesellen schroff gegenüber, während die Meister, die noch nicht bewilligt haben, mit den Streit erklärt. Von 300 Gesellen find jett 200 außörterungen üb unterschrieben, daß fie den Minimaliohn vo Gefe 14 und die 10% stündige Arbeitszeit bewilligen; aud f bat es während fehlt. So viel Stande. D enberung von numfaffenberer Die zweite Tha Die Lansportge bel Reichstages etid öpft. Der Antra Skod Semi Affordarbeit wurde der verlangte Aufschlag gewährt meisten übrigen Meister wollen Die Forderungen aber nicht unterschreiben. Glauben dieselben vielleid man das Wort brechen, die Unterschrift aber nicht törne? un peu perio Der Sonntagsa wäre es ur b bas unterliegt Deut dilonferva angenommen w Belannili Antrag gar nich febr bezeichnend tonfervativen Belegenheiten Bet Den Bolide Site Schlufan rhöhungen nur bur Als der Zolltarif im Jahre 1879 feftgeftelt esklärten die Fabrikanten und besonders die der Eifer die bas größte Sdäfchen geschoren batten, daß nun von den erhöhten Einnahmen der Industite den höhter Lohn gewährt werden solle. Dieses Verf nicht gehalten worden; die Großfabrikanten haben ganz allein in die Tasche gested. Und wo jest bu verschuldete Uebetproduktion die Fabritation etwas giebte Arbeiterentlaffungen und Lohnreduktionen. auf dem Bessemer Stahlwett bel Oberhausen den Streit erklärt, weil die Gesellschaft einen Lohnabzug von Dreißig Prozent protiami also find die Segnungen der neuen deutschen Boll schaftspolitit?! 50 und Derla Die streitenden Arbeiter in Yorkshire Gegenb massenweise, da cine Uebereinfunft mit den befizern nicht erzielt werden fonnte. Die Zahl der es an einem dem Verkehr zum Bedürfnisse gewordenen Dinge mit seinem Freunde Herrn Speicherbefizer Meierheyne, Plan- Das ist die von den Herren Dr. Hirsch und Geno TURL in Die gerühmte Harmonie zwischen Kapital und Arbeit land! Europäische Grubenarbeiter in China. Regierung wirbt gegenwärtig in 3talten und Grubenarbeiter für die Ausbeutung der neuentordten bie hier ansteigende gruben in China. Die chinesischen Arbeiter, die bod allen Dingen sehr verwendbar find, sollen die ibn wohnte Arbeit nicht verrichten und mit ben engli bemerken, daß die Chinesen leicht lernen und ba räumlich oder zeitlich gebricht. Es umfaßt jeder Alt, cermöge Ufer wohnhaft, eine Wergnügungsfahrt auf einem Segelbote Deffen Angehörige zweier verschiedener Berkehrsgebiete mit ein unternehmen wollte, wurde das Bot, welches vor der Schleuse ander in Handelsbeziehung treten, zwei von einander scharf getaleit hatte, von dem unter fast völligem Atmosphären Drud arbeitenden Dampfer Stellin"( Linie Char sgesonderte Thätigkeiten, die hingebung eines Werthgegenstandes und dagegen wieder die Erwerbung eines anderen. Man beslottenburg- Spandau) von der Steuerbordselte erfaßt, in die Höhe gehoben und an zieht aus Java Reis oder Kaffee und schickt dahin Möbel aus Ufermauer gequetscht. Herr Kindermann rettete sich in dem gebogenem Holz oder Meerschaumpfeifen. Man bezieht aus Frankreich Seide, Weine und Lurusartikel und schickt dafür Moment, als das Segelboot in Folge des Seitwärtsbiegens des Dampfers fret wurde, durch einen führen Sprung auf den Getreide, Faßdauben und Klaviere. Das ist die Lehre von dem Dampfer, während das Boot mit seinem Infaffen, Herrn M., Ineinandergreifen des Exportes und des Importes, welche fich in die Tiefe zurüdürzte. Mit größter Unerschrockenheit sprang gegenseitig so sehr bebingen, daß, wer den einen will, noth wendig den andern fördern muß, und daß das Land, welches fich dem Importe dauernd verschließt, auch den Export verliert b die europäischen Arbeiter genügend ausgebeutet fin Herr K. nun, sein Leben wieder Preis gebend, in das Boot wie die Gruben, fie in ihre europäische Heimath zurüd, um seinen Freund zu retten. Derfelbe war aber beim werden, an Jahren und Erfahrung älter, aber zuglei und in ökonomische Krisen verfällt. Die Arbitrage ist nun nicht Sturs mit dem Kopf zwischen Boot und Dampfer gerathen und unfähig au weiteren Leiftungen. Bu empfehlen ift cin mehr und nichts weniger als der Inbegriff all der häufig sehr verwickelten Berechnungen, welche der internationale Handel an zustellen hat, um zu ermitteln, wo auf dem ganzen Erdenrunde fein Eingreifen momentan erforderlich ist, das heißt, wo und in erlitt bierbei eine so schwere Schädelquetschung, daß Herr R., ftedlung nach China als Arbeiter feineswegs. der noch die hand des Unglücklichen erfaßte, einen Zobten aus dem Wasser hervorzog, wobei er fich selbst noch eine Quetschung Des linken Beines zuiog. Auf polizeiliche Anordnung wurde gu gom ilgilende welchen Berkehrsgegenständen mit Rücksicht auf die in der Ver, die Leiche nach dem Charlottenburger Obduktion hause geschafft, bin im Briefkasten Obduktionshause der Redaktion. schiebenbeit der Preise sich ausdrückenden Verhältnisse des Bes barfes Tauschverkehr vortheilhaft ins Wert gesetzt werden tann. Eine Abart dieser Thätigteit ist die sogenannte Effetten- und Wechsel Arbitrage. Es tommt vor, daß Werthpapiere ober Münzen, welche an verschiedenen Bläßen gebandelt werden, an bem einen derselben zeitweitig billiger erhältlich find, als an bem andern. Der Arbitrageur entlehnt alsdann das Geld dort, wo es billig ist, um es dort, wo es theuer ist, mit Nugen zu verwertben. Die ganze Kunst besteht darin, schnell genug herauszurechnen, ob irgend eine Waare, fei fie nun ein Roh wieder zum Vorschein. Soziales und Arbeiterbewegung. Warnung. In der Proving begegnet man häufig VerSie nicht. stapl Die Tribüne au fogamebrbeit o gegen die Reich hränkt werden Ruth und fled 4 tben. 3 ein einfaches S Durch da Aufenthaltes Spiegel fedten Möbeln Tagen leiten umber. flummer. S balbiges wifchen bem S nahe war, und ausgepunt bait eben Augenblic Die Taffe. Morgen, wie fp bienen, Herr Lie und bann La Befeble feines hi Berschie 6. H. Für die vorehelichen Kurloften Ihrer Fea sgu Schöene. Sie müssen wegen der Forderung werden; nach Erlangung eines volfiredbaren Uitbri I Sie den Gerichtsoollzieher beauftragen, die in Shrem fleinen Handwerkern u. f. w./ Loosantheile der Preußischen Lotterie zum Verkauf anbieten. Ein solcher Antheil loftet 6 M. für alle 4 Biehungen und steht das Geschäft sehr verlodend tretern von Berliner Lotterielooßhändlern, die den Leuten, meist befindlichen Sachen des Schuldners im Wege der d aus. vollfiredung zu veräußern. Krahlmann. 1. Das Geschent tann nur innerbal naten feit erfolgter llebergabe zurüdverlangt werden Spesen noch mit Vortheil von einem Drte zum andern übertragen den 1/3 Antheil eines ganzen Looses welt gefehlt: auf der an den Adressaten der Poft übergeben ist; die Quit werden tann. Gegen die Milchplanscherei. Das Polizei Präsidium wünscht in Gemeinschaft mit dem Magiftrat den Milchhandel einer gründlicheren gefundpeitspolizeilichen Kontrole zu unter werfen, wogegen vom Stant punkt des Boltswohls schwerlich Rückseite des vorgezeigten Antheilscheines steht: dr. haber par tisipit an diesem Lood der Preußischen Lotterie mit einem / Antheil. Es verdient also der Unternehmer", da ein Viertelloos der Preußischen Lotterte für alle 4 Biebungen 40 M. toftet und der Betreffende 32 Antheile eines solchen/ Looses zu fe Diefen Empfängers beweist Bahlung der Summe an dem Dabrlehnsgeschäft erst in 30 Jabren verjährt. 6. P. Reine Kontrole. Reine Pflicht jur Melou wofern die Polizei Verordnung, betreffend den Verkehr mit Hären fich auch die Annonsen, in denen/ Loose der Preuß. ständiges Vermögensverzeichniß aufzustellen, müffen Milch, ins Leben tritt, unter einer der drei Bezeichnungen Bollmilch, Halbmilch oder Magermilch verkauft werden. Die Bollmilch muß mindestens 2,7 Brozent, die Halbmilch muß mindestens 1,5 Prozent und die Magermilch mindestens 0,15 Prozent Fett enthalten. Der Verlauf von Milch, welcher Man möge Lotterte zu hohen Preisen angekauft werden. fich also vor solchem Schwindel in Acht nehmen, doch glauben wir, daß sich auch bier ein ergiebiges Feld für die löbliche Polizei fände, auf dem fie fich wirkliches Verdienst er weiben tönnte. R. 100. Burückzahlung der Steuern findet midt M. M. Reichenbergerstr. Sie find verpflichtet alle Ihre Vermögensstüde angeben. Dem Gläubica ad Beschel. Keine Mitwitlung des Gerichtshofe B. Oftbahnhof. Shre Fragen sind noch Sie bis zu feiner gänzlichen Befriedigung. verständlich. Berantwortlicher Bedakteur R. Gronacim in Berlin. Drud und Berleg von Max Babing in Berlin SW., Bruthstraße 2 Blevers eine fich behagligt Clemenza, me Clemenza." Teine Romment mertentwerthe ber ist von Mein beurer Fifine! Du als nad Einfall. Das mag ich baran wo bas Ma fchwindelt bei wird nights! fehr luftig, f würbe mich f Treue baran Du nur in D unb alte Lö Giorgio blid Bablte ber Rei Den bas uch fireng and aud elche gif ritation Deniger a Te Fabril nge Sand Ausfuh Farben Die wegen! De Röntg ler ju eri um bai teid& lang gt, daß an gebacht Endten in Egiftungsfil Beilage zum Berliner Volksblatt. Nr. 114. don 19 maddons disjour E mi sodd bosdig suedeldud med 10% day monis na 300 mold m Die Arbeiterschutzgesetzgebung im Reichstage. Bur Belt als die Wahlagitation im vorigen Herbste die Fe und Tochsten Wopen warf und man nach allen Anzeichen bestimmt no erung Leben Dod als e firenge botaussehen fonnte, daß der erste Wahlgang für eine große Anublilum ahl von Streisen leine Entscheidung bringe, sondern sehr viele effelben Schmahlen nothwendig mache, Da wurde mit einem Male afterpatri burch Dr, ane, welche für die Regierung ftets unbedrudies nd zu fapler zur Verfügung balten, die Nachricht verbreitet, daß in Bezug auf die Arbeiterschußgefeß gebung dem Reichstage eine eihe von weitgreifenden Vorlagen fofort nach feinem Bu ammentritt zugehen sollte Für die Lonservative Partei und the Anhängsel, den Rest der Nationalliberalen Heidelberger Rouleur, war diese Kunde ein ,, Helfer in der Noth", denn da ste tten ihren Wahlprogrammen und dito Reden es an gewaltigen Em Gufichnetdereten über ihren Antheil an der bevorstebenden muß, Broß Dann vergeb om Fa nn in B " font en fogen nicht mi b für di auf Na befann ertärt, ein Sotalreform nicht hatten fehlen laffen, so war es efärlich, daß ihnen von ihren Gegnern, und besonders aus den Reihen berarbeiterpa tei, die Frage entgegengehalten wurde: Welche polven Ma nabmen zum Wohle der Arbeiterklasse denn nun unist in Angriff genommen werden sollten? nu gnugidis Darauf aber zu antworten, bevor man wußte, nach welcher Richtung die Regierung ihr Weit der Sozialreform fortzuseßen gebente, mar natürlich sehr schwer für die Angehörigen der len gen Bartcien, deren Programm sich in dem Saß zusam Die bete, Dasie gen erfa the Sad menfaffen läst: Die Regierung hat immer Recht." Als aber ofisio e Buffe etwa 14 Tage nor bem Wahltage verkün Daß dem Reid Stage sofort die Entwürfe bebufs Aus. behnung der Unfallversicherung auf die Transportgewerbe und weiter die Vorarbeiten für die Altersversorgung der Arbeiter faft in tal vorwärts schritten, ba blähten sich unfere tonfervatio libe talen Sostalreformer gewaltig auf, und wer nur den leiseften weifel baran laut werden ließ, daß nunmehr in der ersten Seffion des Reichstages Dorausgesett natürlich, daß die Babler eine bisma direue Mehrheit schicken die soziale rage gelöst werde, ter wurde unbarmherzig zu den„ Reichsffchaftlinden geworfen. fer felbft Teste fich zufa ufammen en in Se loffen Setfammi au bal Die este Eeifton der laufenden Legislaturperiode ist nun mehr zu Ende und es ist deshalb gewiß nicht unbescheiden, wenn man jegt die Frage aufwift, was hat die regierungs. freundliche Metrbeit dieser hohen Versammlung auf dem Ge blete ber Arbeiterschußgefeßgebung pofitio geleistet? d 0 außörterungen über die Frage der Förderung des Abeiter wohls bat leblt. So viel aber gefprochen wurde, so wenig tam Greitbares von ca eben ben end bie ben Ge vie feg gegen Delfter On von 14 auch fü väbit ngen Gemi Dielle nicht ve eftelt er Eifer mun Den Arb Verfp baben t ept bur etwas onen. fen einen 50 protiami Boll un tre val mit ben Sahl der ungefä nd Geno beit in D 4. Die und B ntordten Die bod bie ibn engli aber ba und daß eutet fin at auri zuglei en ift eint pegs. tion. Shrer Fra Forderung En Urtheils ege ber in Shrem innerbal werden. Die Quilt an biefe Der Anip fährt. ur Melou det midt Perpflichtet maffen Gläubige tabofes noch in Wir fragen: pofitio geleistet denn an theoretischen Stande. Die erste pofitive That war eine geringfügige Henderung von Bestimmungen des Krankentafengesetes, wlche in umfaffenderer Weise von den Sozialdemokraten angelegt war. Die wette That ist die Ausdehnung der Unfallversicherung auf Reichstages in Bezug auf die Arbeiterschussesesgebung ble etid öpft. Der Antrag auf eine ziemlich weitgehende Beschränkung ber Sonntagsar belt hat allerdings das Haus beschäftigt und wäre es zur Abftimmung darüber gekommen, so wäre et Daß unterliegt wohl feinem Bweifel mit den Stimmen der angenommen worden. 550 Dienstag, den 19. Mai 1885. wie flundenlang bintereinander Redner für Redner die Noth wendigkeit der Annahme dis Kommiffionsantrages bewiesen, wie diese Rdner sich, mit Ausnahme der Sozialdemokraten, aus den Mojoritätspart ten refcutirten, und wie trotzdem fchließlich es zu feinem Resultate tam, da die Sigung vor der Abstimmung verlagt wurde. Die Majorität töotete ihr eigenes Kind oder begrub es vielmehr leben big weil die Regierung es nicht leben haben wollte. Die Majorität unseres Reichstages batte nicht den Mutb, in einer Frage einen Entschluß zu faffen, die für Die praktischen alten Juden schon vor dreitausend Jahren ent schieden war. Wenn etwas geeignet ist, den alles erbrückenden Einfluß des Reichs'anglers zu fennzeichnen, so ist es der Ausgang der Debatte über die Nothwendigkeit der Beschränkung der Sonntagsarbeit. Unter all' dem Forderungen, die in der Diskuffton über die Sozialgefeßgebung in den Vordergrund stehen, ist die Beschränkung der Sonntagsarbeit derjenige Punkt, der sich in ben Kreisen der tonfervativen Sozialreformer der meisten Sym pathien erfreut. Der religiöse Gesichtspunkt ist es, der die Sonntagsruhe des Arbeiters auch den p: ofitwütbiaften Ron Wenn aber servativen wenigstens diskutabel erscheinen lägt. trog alledem es Ronfervative und Ultramontane hintertrieben, das durch eine Abstimmung vor dem Lande tonstatint würde, wer ber arbeitenden Bevölkerung ihre Sonntagsruhe Sonntagsrube will und unter dem Schute des Gesetzes garantiren wer nicht, so haben diese beiden Bartelen damit nur bewirkt, Daß ihnen Der Wille des Ranglers weit böber steht als ihre Ueberzeugung. Von den Konservativen fann eine solche Haltung nicht verwundern, daß aber auch das Bentrum in einer solchen Frage nachgab, läßt die Kämpfer für Wahrheit, Freiheit und Recht" wieder einmal in einem ganz besonderen Lichte erscheinen. Daß der von fojialdemokratischen Abgeordneten eingereichte Arbeiterschutzgeschentwurf in der Kommission begraben bleibt, ist unseren Lesen bekannt. Aber auch der Regierungsantrag ist unseren Lesen bekannt. auf Ausdehnung der Unfallversicherung auf die landwirth fchaftlichen Arbeiter, tommt bei der jegigen Geschäftslage nicht mehr vor das Plenum. Von der Altersversorgung, von der staatlichen Arbeitsvermittelung oder gar vem geseglichen Recht auf Arbeit, ist laum noch mehr die Rede. Die schutzöllnerische Majorität hat im beschleunigten Tempo ihre Korn, Fleisch und Holzölle in Sicherheit ges bracht und dann die Bude zugemacht". Die Arbeiters Schußgefeßgebung aber bleibt begraben, bis die nächsten Reichstagswahlen wieder in Sicht fommen, wo fie dann in Wahlprogrammen und Wahlieben wieder ihre Rolle spielen wird. Lokales. then one Zur Praris der Polizei. In der Arbeiterinnen. Ver sammlung, welche am Freitag im Webbing Bart stattgefunden, hat nach den übereinstimmenden Berichten der Beitungen der als Abgeordneter der Polizeibehörde erschienene Polizeilieutenant, als dem Herrn Liefländer zu einem Vortrage das Wort ertheilt worden war, etiärt: Ich mache darauf aufmerksam, daß zu Dieser Versammlung Männer feinen Bufritt haben. Ich fann baber nicht nur nicht gestatten, daß Herr Liefländer hier spricht, Deut chlonservaitven, des 8ent ums und der Sozialdemokraten ich muß Sie auch auffordern, den Mann aus dem Saale zu weisen." Die Vorfißende, Frau Büge, fagte darauf, fe habe ein derartiges Bortommniß wohl vorausgefehen, bewies damit aber, daß fie das Vereinsgeses vom 11. März 1850 gar nicht fennt oder auf die ihr zustehenden Rechte nicht den geringsten Belannilich aber ist es zu einer Abstimmung über diesen Antrag gar nicht gekommen. Daß es aber nicht dazu kam, ift fehr bezeichnend für die politische Selbstständigkeit der klerikal tonfervativen Sozialreformer. Diese Herren find bet anderen Werth legt. Jenes Gefeß, welches im Gegensage zu vielen Belegenheiten nichts weniger als schüchtern mit Schlußantiägen. fpäter erlassenen Gefeßen und Verordnungen ziemlich klar und Bet Den Boldebatten haben wir es erlebt, daß von der rechten präise abgefaßt ift, giebt, wie die Bits. 8. bemerkt, feinen " Einschreiten zustehe. Die Ankündigung, daß Männer keinen Butritt zu der Versammlung haben sollten, war von den Einberufern nd dau end niet spus alduongated afgelondi Jegitbu II. Jahrgang. zwischen den Rechten der Männer und Frauen nur infofern, als es verbietet, daß Frauene personen Mitglieder von Vereinen, welche politische Gegenstände in Bersammlungen zu erörtern bezwecken, sein und den Versammlungen und Sigungen solcher Vereine beiwohnen dürfen. Für Versammlungen, welche nicht als Sigungen politischer Vereine fich darftellen, gilt diese Be schränkung nicht. Es würde daher sehr interessant sein, zu er fabren, auf und welcher Bestimmung der Abgeordnete der Polizeibehörde die Entfernung des Herrn L. aus der Versamm lung fordern zu dürfen glaubte. Selbst wenn in der polizel lichen Anmeldung von Arbeiterinnen die Rede gewesen sein sollte, so würde das einen Einfluß nicht haben, well bet ber Anmeldung von Versammlungen, in denen öffentliche Ange leger beiten erörtert werden sollen, nur die Angabe von Zeit und Ort derselben vorgeschrieben ist, etwaige weitere Mittheilungen aber, welche der Unternehmer aus Unkenntniß der gefeßlichen Vorschriften macht, der Polizeibehörde durchaus teine besonderen Befugnisse gewähren können. Als die Ausweisung des Stadtverordneten Ewald seitens des Königl. Polizei Präfidiums erfolgt war, wollten die Stadtverordneten der Arbeiterpartei eine Anfrage an den Magistrat richten, ob dem Magistrat die Ausweisung bekannt sei und ob er babfichtige, gegen dieselbe, da sie die Intereffen der Bürgerschaft in hohem Grade gefährde, bei der Polizei behö de vorstellig zu werden. So sehr fich auch die Vertreter der Arbeiterpartei bemühten, es gelang ihnen nicht, die nöthige Anzaal von Unterschriften in der Stadtverordneten, Versamme lung zu finden. Darauf stellte der Stadtv. Dr. Virchow und Genossen die Anfrage, ob dcs Mandat des Stadtv. Ewald burch seine erfolgte Ausweisung aus Berlin erloschen set. Ein halbes Jahr ist seitdem verflossen, ohne daß in der Stadtver ordneten- Bersammlung eine Beantwortung dieser Anfrage feitens des Magiftrais erfolgt wäre. Jest wird, wie auch wir bereits erwähnt haben, bellagt, daß der Magistrat beschloffen babe: Die Frage, ob das Mandat erloschen fet, set zu ver neinen. Wir können noch hinzufügen, daß Herr Ewald fich nicht nur an der Abstimmung, sondern auch an der Debatte betheiligte. Er regte in der betreffenden Sigung die Frage an, ob es nicht möglich set, die Gehälter der städtischen Kanal reinigungsarbeiter et vas zu erhöhen, da sich die Arbeiter mit einem diesbezüglichen Gesuche vergeblich an ihren Vorgesezten gewandt hätten. Ausweisung. Der Schloffer Carl Conradi aus Mainz, zulegt in Bockenheim wo seine Familie fich ist noch aufhält, trat auf Verschreibung bier in Arbeit. Derselbe wurde gestern nach dem Moltenmarkt ftftirt, woselbst ihm die Ver fügung des§ 28 des Gefeß: s gegen die Bestrebungen ber Sozialdemokratie mit dem Bemerken vorgelesen wurde, daß das Polizei- Präfidium, obgleich ihm nicht nachgewiesen werden tönne, daß derselbe hier agitatorisch gewirkt habe, seine Auss weifung und zwar binnen 12 Stunden verfügt hat. Das Leben der Großstadt bringt Manden empor, aber Manchen steht es auch tief hinab. Ecfreulich ist es jedoch, wenn man bemerkt, daß es immer noch Lute giebt, die selbst im tiefften Unglück bas Bestreben nicht verlägt, fich ehrlich durch die Welt zu schlagen. Von einem folchen Mann besich tet die Voff. Bta.":" Ein altes Mitglied der sogenannten Naturforscherzunft" der Sp: oß einer alten polnischen Abels familie, das schließlich sem Lumpenfammler herabgesunken war, verstarb vorgestern Nachmittag plöslich auf dem hofe eines Hauses am Blücherplay. Einst gehörte v. U. zu den flottesten und gesuchteften Tänzern des polnischen Landabels in einer polnischen Garnisonstadt. Mißwachs und wirthschaftliche Kas lamitäten, sowie fein leichtlebiges Temperament führten thr bald zum Ruin. Mit den Trümmern seines aus dem Banke tott geretteten Vermögens fam er in der Gründerzeit nach Berlin, woselbst er einen Pferdehandel anfing, der ihm die Site Schlußanträge einliefen, bevor es den Begnern der Boll Anhalt, daß dem Abgeordneten der Polizei ein Recht zu derartigem legten Refte seiner Mittel raubte. Unbekannt mit den Ver trhöhungen nur möglich gewesen war, einen ihrer Redner auf die Tribüne zu bringen. Als aber am Sonnabend die Reichs lagsmehrheit vor die Frage geftellt wurde, ob, im Widerspruch erlaffen, und diesen, bezw. der Versammlung stand allein das Begen die Reichsregierung, die übermäßige Sonntagsarbeit bes frantt werden solle, da verließ die Herren Sozialreformer ihr gemäß die Versammlung abhalten oder Ausnahmen gestatten Muth und fie griffen zu dem Austur ftsmittel, die Frage toot 14 tiden. 3 war ein Schauspiel für Götter, mit anzusehen, nehmen sollte. feiten Das erste Kommando. Nach dem Italienischen. Durch das offene Fenfter brang die Morgensonne in umber. Recht zu, darüber zu befinden, ob man dieser Ankündigung oder auch von der Ausschließung der Männer ganz Abstand Das obige Gefeß macht einen unterschieb ihm wiffentlich zur Seite gestellt hatte und suchte die wahrscheinliche Biffer Jener zu errathen, beren Vor wie Sunamen ihm gleich unbekannt waren. Er empfand nicht eigentliche Eifersucht bei dieser Grübelei, denn wo keine ein Gefühl unbeschreiblichen Widerwillens gegen die ihm unbekannten Verehrer Fifinens und eine großmüthige hältnissen der Großstadt, tam der ehemalige Kavalier immer mehr herunter, bis er fchließlich auf die ehrliche Weise als Lumpensammler sein Dasein friftete und ihn vorgestern der Tod durch Schlagfluß erreichte." Man hat hier Berlin häufig Sproffen alter Geschlechter" flennen gelernt, die es aber nicht über sich vermocht haben, im Unglüd sich durch redliche Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. ein einfaches Hotelzimmer, bas jeboch die Spuren längeren Liebe ist, entbehrt Eifersucht der Berechtigung, wohl aber Aufenthaltes ein und beffelben Bewohners zeigte. Am Spiegel stedten Photographien und Visitenkarten, auf ben Röbeln lagen Bücher, Kleider, Waffen und allerlei Kleinige Nachficht für alle die ihm bekannten. In lezteren glaubte Admiral?" rief Giorgio erstaunt, und seine Gedanken Im Bette lag ein junger Mann im HalbSchlummer. Seine unruhigen Bewegungen deuteten auf ein balbiges machen. Batista theilte seine Aufmerksamkeit zwischen dem Kaffee, welcher auf dem Spiritus dem Rochen hätten sie, um in Metaphern weiter zu sprechen, ihm das nahe war, und der Uniform, die er eben für seinen Herrn bienen, Herr Lieutenant." er bloß Leute zu sehen, die sich an den von ihm bei Seite geschobenen Abfällen gütlich thaten, hingegen die von ihm blos Geahnten Giorgio den Einbrud machten, als Brod vom Munde weggeschnappt. Er fuhr fort, fich die gar nicht kannte, gemeinsam den Hof gemacht hatte, zu 11 " und liebliche Visionen hoben sich davon ab. Es schlug Behn und Biondi eilte, den kurzen Säbel unter dem Arm, das Räppi ernster als gewöhnlich auf dem dichtgelockten Scheitel, zur vorgeschriebenen Aufwartung bei dem Admirale. Also find wir endlich Kommandant, Biondi! Rommandant des Authion"! Der Authion" war auch Auch das Ihrige, Herr mein erstes Kommando." wanderten, ohne daß er sich diesen gewagten Sprung zu erflären gewußt hätte, von dem genannten Fahrzeug zu ber vielumworbenen Fifine. Der Admiral entließ ben neuen Rommandanten sehr gnädig, worauf sich dieser for fort an Bord des Authion" begab. An der Stiege em an diesem Tage des Rommandos enthobene Dffizier, und H ausgeputzt baite. Seinem Dafürhalten nach mußte Ießterer reiz volle Tänzerin, der er mit so vielen Anderen, die er pfing ihn mit warmem Händedrud Rapitän Aborni, ber jeben Augenblick aufwachen und darum goß er den Kaffee in bie Taffe. Guten Morgen, Herr Lieutenant!"- Guten versinnbildlichen, wiewohl diese Borstellungen ihn nicht das Gespräch der beiben Rameraden wandte sich den Morgen, wie spät ist es? Schon Acht? Ist die Post ba?"-" Su wenig ärgerten und beunruhigten. Der Stachel, welchen Eigenschaften des„ Authion" zu. Du wirst sehen" und dann laß mich allein." Batista vollzog schweigend die Befeble feines Herrn, wie dies seine Gewohnheit war. Also gieb sie her, den Kaffee da u fich behaglich im Bitte zurecht. Dieser hier ist von Donna " er fühlte, war zwar nicht jener bekannte Stachel der Eifer fucht, ben auch er schon einst bei anderer Gelegenheit auf bas allerschmerzlichste empfunden hatte; aber immerhin ein Schmerz, aber ein Etwas, das mehr als unbehaglich, das unbequem war. Um dieser Gedankenrichtung zu entgehen, fagte Abo ni H hi Berschiebene Briefe!" Und der junge Difizier firedte fpiger Dorn. Was an seiner Seele nagte, war nicht mannung ist gut untergebracht, und wenn sie Dir bie Clemenza, meiner guten, theuren, liebevollen Freundin Mein deurer Giorgio!. Clemenza." Und Giorgio lieft, lächelt, macht im Geifte öffnete er den britten Brief. Ein amtliches Schreiben, nicht erspart bleiben; gefeht den Fall, Du verlangt irgend feine Rommentare dazu und lieft dann noch einmal die bes nicht parfumirt, wie die wohlgefeßte Epistel von Donna mertentwertheten Stellen heraus. Und dieser baah, Clemenza, nicht unorthographisch und leidenschaftlich auf ber ist von Fifine. Wohlan, was schreibt sie denn? bringlich, wie der Brief der gefeierten Fifine, sondern ein So, fo, meine gefeierte forrettes Schreiben von tabelloser Ralligraphie, mit vielen am Anfang jebes Abfazes. Ah Ah Ah! Wer hätte nennung zum Rommandanten des Authion!" Damit cs ist noch ein ganz gutes Schiff, hat einen paffablen Gang, gehorcht willig bem Steuer ruder, und man lebt behaglich darauf. Auch die Bes Armirung nicht austauschen, so tannst Du auch damit zu frieten sein. Einige unvermeidliche Quälereien werden Dir einen Materialwechsel, irgend eine Verbesserung, so wird die Antwort allemal lauten: Wie? Sie bilben sich ein, baß das nothwendig sei? Was glauben Sie ich bin 1861 sechs Monate lang Rommandant des„ Authion" ge vortrefflich durch." Begiebst Du Dich zum Direktor des Ar Fifine! Du wünscheft nicht mehr und nicht weniger, großen Buchstaben und auffallend gewundenen Schnörkeln wesen, war mit ihm in der Levante und tam ohne all' bem Einfall. Das wäre was Rettes! Richt einmal im Scherze das gedacht? Dieses Schreiben meldet mir meine Er fenals, wird er Dir erwidern:" Glauben Sie mir, der mag ich baran benken, Dich hier zu wissen, in der Stadt, wo bas Marine Departement seinen Siz hat. Mir fprang Giorgio Biondi, der neuernannte Linienschiffstapitän ihn 1864 in Neapel ausgebeffert. Nein, nein, feien Sie schwindelt bei dem bloßen Gedanken. Nein, Fifine, baraus aus dem Bette. Die Toilette war rasch absolvirt, aber wird nights! Du bist zwar ein sehr schönes Mädchen, dennoch den Umständen angemessen äußerst sorgfältig. fehr luftig, fehr unterhaltend, aber abgesehen von Allem Das erste Rommando! Der feierlichste Moment der Lauf Authion" bedarf diefer Reparatur nicht; ich selbst habe versichert, er hält aus." Um Dir nur ein Beispiel zu bringen; es find jetzt vier Monate, daß ich von Tunis zurückgekom men bin, wo ich einen häßlichen afrikanischen Windsto abbekommen habe. J erreichte Cagliari, bort lag bas Der Admiral labet mich fammt allen würde mich schon Dein gänzlicher Mangel an Sinn für bahn. Der Eintritt in die Pforte der Macht, welche Treue baran verhindern, Dich hier haben zu wollen. Bleibe hinter vergoldeten Emblemen bie verwickelten indungen Geschwader. unb alte Löwen mit Deinen unerreichten Entrechats." Du nur in Mailand und beglüde als Tanzforyphäe junge ber Verantwortlichkeit birgt. Das Frühstück wurde schnell übrigen Offizieren zur Tafel, und ich erzähle bei Tische Giorgio blidie gebankenvoll zum Plafond empor und eingenommen. Sofige Gedanken durchzogen das Gehirn bes Dreißigjährigen. Unübersehbare Horizonte tauchten Bählte ber Reihe nach die Nebenbuhler ab, welche Fifine vor den blauen Augen bes jungen Korvettenlapitans auf den Authion" bei afrikanischem Wirbelwinde nicht meine jüngsten Erlebnisse. Wirst Du es glauben, unter den Eingeladenen befand sich auch nicht Einer, ber Die Gesellschaften für Erdkunde und für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte veranstalteten vorgestern im großen Saale der Akademie eine Gedächtnißfeier für Dr. Gustav Nachtigal. Die den wir te igen, ben un len.& fter gang rubig, n. Dr S Don dem S den auf 5 offengerta beerenstraße Nr. 41 wohnhaft, in der Pionierstraße 12d. vot der Dragoner- Kaferne vorüberging, fiel thr eine Flasche, welche ein Dragoner aus dem Fenster auf die Straße geworfen hatte, auf den Kopf und erliti fie dadurch eine nicht unerhebliche Verlegung am Hinterkopf, so daß fie mittelft Droschte nach ihrer Wohnung gebracht werden mußte. An demselben Lage Abends wurde ein Mann vor dem Grundstück Wienerstraße Eine Dleu Nr. 26 bewußtlos aufgefunden und nach der Wache des 70. Bolizeireviers gebracht, wofelbft er, nachdem er noch furs aupot wie die Bet ein Lebenszeichen von fich gegeben, alsbald perftarb. Leiche wurde nach dem Obduktionshause gebracht. In der Nacht vom 17. Jum 18. b. M. wurde ber hetzer Mitschte bel einer Schlägeret vor dem Schlesischen Thor von einem unbe fannt geblieben Manre mittelst eines scharfen Inftruments in Genid und an der rechten Schulter so erheblich verlegt, baß er, nachdem ihm auf der Wache des 53. Polizeireviers von einem Heilgehilfen ein Nothverband angelegt worden war, mit felft Droschte nach dem Krankenhause Bethanien gebracht werden mußte. Unterschlagung in der Hauptstiftungstaffe! Die Nat Btg." fchre bt in ihrer geftrigen Abend Ausgabe: Wie uns aus guter Quelle mitgetheilt wird, hat sich bei einer Re vifion der Haupt. Stiftungstaff, welche in Folge des am Mittwoch, den 13. b. M., erfolgten Todes des Rendanten Gabriel durch den Kämmerer veranlagt worden ist, heraus, gestellt, daß in den Kaffenbüchern des Rendanten seit einer Reihe von Jabren Fälschungen vorgenommen worden find. Dieselben find so gescidt ausgeführt, daß sie sowohl bet den regelmäßigen, als den außerordentlichen Kaffen Revisionen nicht ermittelt wurden. Gabriel, der eine Dienstzeit von 52 Jahren hinter fich hatte, galt als einer der zuverläfftgften und treuesten Beamten der Stadt. Wie viel der Defekt beträgt, dmbat noch nicht genau festgestellt werden können, ba sämmtliche hat noch nicht genau feſtgeſtellt werden können, da sämmtliche Bücher nochmals revidirt werden müssen. Jedenfalls ist er recht beträchtlich. Es ist aber bereits als festgestellt anzus Die Reklame. Boefte treibt absonderliche Blüthen. Boena der goldenen 110, des Kleiderparadieses" und der goldenen 95 fcheinen immer mehr Nachahmung zu finden. Ein Em Norden Berlins wohnender Jünger St. Crispink, der fich bewußt zu sein scheint, ein schöner Mann" zu sein, worauf unfere jungen und nicht mehr jungen Damen bei ihren Ein täufen oftmals mehr Gewicht legen, als auf die Qualität der Waare, hat in seinem Schaufenster seine Photographie ausge hängt, unter welcher sich folgender Vers befindet: siblililon Hier wohnt der Schuster Pannewit, tida Sein Schuhweit hat famosen Sit, Für jedes Alter, für Groß und Klein, onu nisi abnehmen, daß Stiftungen gar nicht oder mit kleinen Wird Passendes in Vorrath sein.tld mandamisd Reparaturen macht er schnell, gediegen, billig und reell, Bestellungen in furzer Beit thin gaula Bu Jedermanns Bufriedenheit." hr Ein Roifettfabiitant in der Oranienstraße sucht seine Kun binnen durch folaenden Reim zu interefftren, welchen er eben falls in feinem Schaufenster angebracht hat: Für alle Damen, junge Bräute, Und glücklich ist die schöne Braut Wird fte in dem Rorsett getraut." Wie prosaisch nimmt sich dagegen die an einem Fenster in der Ti citraße befindliche Anzeige aus: Hier werden künstliche Augen sauber aufpolit." Beträgen, welche durch die Kaution des Rendanten vollständig gedeckt werden, betroffen find. Wie dem felben Blatte von anderer Seite mitgetheilt wird, dürfte die veruntreute Summe 100 000 Mart übersteigen. Bur obigen Sache wird ferner gefchrieben: Die Ento: dung der Unter fchlagung erfolgte bereits am Tage nach dem Tode Gabriel's, also am Freitag. Hierdurch erklärt es sich auch, daß eine offi Die i funtele ren, fi wa n, durchaus Rotin uno bag Haust Gerichts- Zeitung.den olde ubag Die Beters eine Nö tschaft a wohl bal beiden Ma bobni, in De be ftand. 3, feine S bie bat tete no in auch r A waren. Eine interessaute Majestätsbeleidigungs- Anklage g langte gestern gegen den Fabritanten Diner vor der vierten Straflammer hiesigen Landgerichts I zur Berhandlung. im Januar d. J. das unwahre Gerücht von dem Lore danebe Kaisers die Stadt durchlief, wurde daffelb: auch in der Werk statt des Angeklagten erörtert, und hat dieser dabel mit Bezu auf das hohe Alter des Kaisers eine Rebensart gebraucht, befur vor welcher damals fich keiner der Anwesenden etwas Böses g dacht hat. Erft als dem Gebilfen Baul Wittmann Anfang Februar cr. gelündigt war, hat derfelbe es für am Blage a funden, das gedachte Gespräch zur Anzeige au bringen. Die zu wüßen Staatsanwaltschaft erachtete die gebrauchte Wendung als einen Staler noch gebe tinc fruyer brochen, um Beleidigung und erhob deshalb die obige Anklage. Der Angeklagte gen haber Wach ich Storsetts in jeber Weite, telle Bertretung ber Stadt bei der Zeichenfeierlichkeit am unbeachtet vorüberging. Die Prüfung der Bücher ist noch nicht beendet und wird noch einige Beit in Anspruch nehmen. Die bisher ermittelte Gesammtsumme des Defisits beträgt nunmehr ca. 120 00C. Einer der Hauptkontroleure ist von der Aufregung bereits aufs Krantenlager geworfen worden. Soviel wr hören, datiren die ersten Fälschungen aus dem Jahre 1876, die Betrügereien find also durch sehn Jahre fortgefekt worden: die Betrügereien find also durch sehn Jahre fortgefest worden: Jest erft wird es llar, warum Gabriel sich vor drei Jahren der thm vom Magiftrat angetragenen Benfionirung mit vollem Gehalt eine ganz außergewöhnliche Auszeichnung, welche auch in der Stativerordneten Versammlung Widerspruch erfuhr- wider feste. Damals meinte man, er wolle die mit der Verwaltung gewiffer Gelder verbundenen Nebeneinnahmen nicht einbüßen. Jest erft fteht man ein, daß er die Entdeckung fürchtete. Sein Gehalt betrug 6000 Mart Frum, wozu noch ca. 3000 Mait Nebeneinnahmen aus der Verwaltung der Penfions und Sterbekasse sowie anderer Kaffen I men. Was der Verstorbene mit dem Gelde angefangen, ist noch nicht recht tlar. In seinem Hause fand man nichts. Im Gegentheil wurde von der Familie Anfrage geftellt, ob er sein Vermögen vielleicht in der Hauptstiftungstaffe deponirt habe. Ein Spieler oder Spekulant soll der mäßig lebende Mann nicht gewesen sein, doch spricht man ist von seiner Vorliebe für Frauen und bezeichnet eine ganz bestimmte Dame als diejenige, zu welcher er in Beziehungen stand. Es ist davon der Kriminalpolizei Anzeige gemacht worden, doch find die Anhaltspunkte zu gering, um daraufhin eine Haussuchung vornehmen zu können. Jedenfalls wird auch barüber bald Auftiärung geschafft sein. dan mold. Arbeiterrififo. Auf dem Hofe des Grundstücks Husfitenftraße 4 maten am Freitag Arbeiter des hiesigen Klempner meisters Misch mit den Ranalisationsanschlüffen beschäftigt, zu welbem Swede die Arbeiter einen fast 2 Meter tiefen Schacht für die Abflußöhren über den Hof hinweg ausgehoben hatten. Blöglich stürzten die Seitenwände des Schachtes, die in feiner Weise geftüßt resp. abgesteift waren, zusammen und begruben einen der mit Auswerfen von Erde beschäftigten Arbeiter. Sofort gingen die übrigen Arbeiter daran, den Verschütteten aus feiner entfeßlichen Lage zu befreien. Leider jedoch wurde Der Berunglückte nur noch als Leiche zu Tage gefördert. Ein fofort zur Stelle heib igeholter Arat stellte, unter Anwendung aller ihm zu Gebote stehenden Mittel, Wiederbelebungsversuche an, die le der erfolglos blieben. Als der Klempnermeister Misch, unter diffen Leitung die Kanalisationsarbeiten ausgeführt wer ben, die Erfolglosigkeit des Rettungswertes sah, verfiel er in einen lange andauernden Trampfbaften Bustand, so daß er in fetre Wohnung mitt.Ist Droschte geschafft werden mußte. etus leugnet often Dorlege Befuch gehabi uldig und v en That n Vere his. Bum iller u. G Reft n Baple ft in D ufene öff , welche ende referint tommtifto gab zu, die Rebensart, die in seiner Heimatb landläufer und e ist, nicht auf den Kaiser, sondern im Allgemeinen auf alle Leute bezogen zu haben und stellte unter Beweis, daß er fir unser Herrscherhaus stets die größte Hochachtung an den Ta gelegt habe. Dies wurde auch durch den Kaufmann Dertel, der mit dem Angeklagten schon seit 12 Jahren eng verlebt, bestätigt, andererseits aber belundet, bak nach dem stattgehabten Gespräch die Aeußerung nur auf den Monarchen bezogen we den tonnte. Der Staatsanwalt hielt die Anllage aufrecht und beantragte das niedrigste Strafmaß von 2 Monaten Gefäng nig, der Gerichtshof erkannte aber auf Freisprechung des An getlagten, ba er aus der Verhandlung die Ueberzeugung wonnen, daß die objektiv beleidigende Aeußerung nicht mit dem ftrafwürdigen Bewußtsein gebraucht worden ist. Eine Anlage wegen wissentlich falscher Anschub digung, deren Ucprung wohl zum Nachdenken Beranlaffung giebt, gelangte gestern gegen die unverehelichte Helene Marte Therese Siewert vor der dritten Straflammer biefigen Land gerichts I. zur Verhandlung. Die Angeklagte, welche mit bene M Schlächtermeister August Nawzaski felt 2 Jabren ein intimes Berhältniß unterhielt, brachte am 12. Dezember v. J. gege denseiben bei der Polizei eine Anzeige an, wonach er ihr swet Mäntel entwendet und verfest habe. Schon bei ihrer ferneren Vernehmung hielt sie ihre Anschuldigung nicht aufrecht und befannte auch im geftrigen Termine, daß fie ihre Angaben wider befferes Wiffen gemacht aus Rache dafür, daß thr Bra ligam fie verlaffen babe. Unter diesen Umständen blieb belte, daß Gerichtshof teine Wahl; ohne weitere Prüfung mußte er für schuldig befinden. Die Strafe wurde auf fechs Wochen Gefängniß bemeffen. Polizei Bericht. Ein Lumpensammler verstarb am 16. b. bei der Ausübung feines Gewerbes auf dem Grundstück Blücher play Nr. 1 und an demselben Tage auch ein Mann auf dem play Nr. 1 und an demselben Tage auch ein Mann auf dem Kloset des Panoramas am Alexanderplatz plößlich in Folge eines Herzschlages. Die Leichen Beider wurden nach dem Db duktionshause geschafft. Am Nachmittage des 16. Mai wurde ein Mädchen in einem Hause der Wörtherstraße erhängt vor gefunden, von dem herbeigeholten Arzt jedoch ins Leben zuüdgerufen und nach dem städtischen Krankenhause gebracht. Ein dreijähriger Anabe lief am 16. d. M. am Grünen Weg in ein vorüberfahrendes Arbeitsfuhrwerk und wurde durch die Wageniäder am Kopfe gestreift und nicht unerheblich verlegt. Die, talten Tage" des Mai find vorüber. Sie haben in biesem Jahre wieder ihrem Namen alle Ehte gemacht, w'e denn überhaupt der Wonnemonat fich bisher von seiner schlechtesten Sette gezeigt hat. Die größte Temperaturerniedrigung brachte die Racht vom 13. zum 14., in der das Thermometer in Berlin auf 1 Grad unter 0 ging. Aus der Umgegend werden vielfach Frostschäden gemeldet, insbesondere an Frühlartoffeln und Bohnen, auch am Wein. In Schleften hat der Froft, der bort bereits am 13. Morgens stattfand, stellenweise erheblichen Scha Den argerichtet, aber auch genugt, insofern er das Ungeziefer, bas busch die Aprilwärme sebr begünstigt war, vernichtet hat. J1 Breslau herrschte in der Nacht vom 15. zum 16. ein Un welter, bas mif Sturm, Regen. und Schneeschauern nicht un beträchtliche Verwüstungen anrichtete. Ebenso wurden vor einigen Tagen Schneegeftöber aus verschiedenen Theilen Deutschlands gemeldet. Auch die Maitäferbörse hat glücklicher Weise unter dem Einfluß der kalten Tage gelitten. ,, Ueber den Ein blefiges Blatt berichtet hierüber: Mailäfer louten die Nachrichten sehr verschieben. Allge meine Thatsache ist zunächst, daß man in diesem Jahre von Dem Verkehr der Jugend mit dieser Waare auf unseren Strafen und Blägen bisher bei Weltem weniger, feit einigen Tagen faft gar nichts mehr bemerkt hat. Auch lick in diesen Tagen eine Streiftour durch das Benttum des Grunewaldes, wo an den Geftaden des Halen, Hundekehlen- und Grune wald' ces, sowie an den Ufern der langgestrecklen Krummen Lante das verschiedene Grün der Bitte, Erie, Elche, Kaftanie legtere namentlich in der ehrwürdigen, gegenwärtig in Stolzer Blüte prangenden Allee, die an Paulsborn vorbet nach dem Jagdschloß fühit den dekorativen Vordergrund oter bas sporadische Kolerit der dunkeln Fichten und Kiefern. Waldungen bildet, nur wenig von dem gefährlichen fleinen Feind des Wonnemonats wahrnehmen. Und schließlich am guten Ende eller dieser natürlichen Reservoirs und Waffeiläufe Des mittleren Grunewaldes, an den hügligen Ufern des Schlachtenfees, deffen sübliche, fast steil und abschüsfig fich fentende Lehne, zwischen der alten und neuen Fischerbütte nebit dem die Dimensionen und den Typus eines Volts gartens eigenden Kynast", fich einer wohlangelegten und ge pflegten fünftlichen Garnitur der verschiedenartigsten Sträucher esteut, verhirlt es sich damit nicht anders." ung und unasbe ten übere en. Die an Diel bem gigen fache meninhaber jammlung fenden beshalb gen die betre glich erflär gu Arbeitsjeit tige Unterf urbe als ger Nicht nur gewöhnliche, sondern auch recht woh habende Leute thun manchmal des Guten reichlich au und tommen dann wohl auch mit der heiligen Hermandad Konflitt. So ging es den Kaufleuten Pietsch, Vater und Sohn, die zur Feier des Osterfestes au tief in das Glas sehen baiten. Der Alle, grau von Haaren, hätte eigentlich Jüngeren mit befferem Beispiel voran geben sollen, aber Dile fällt ja nur einmal im Jahr, übrigens hat das bei folches Henen nicht viel zu bedeuten, denn lauft sich ein Armer mal einen firammen Haabeutel, dann heißt es: Der gemel Kerl! Einsperren sollte man thn!" Führt aber solch ein Hett Am 17. b. M. Morgens wurde ein unbekannter, anscheinend dem Arbeiterstande angehörender 60 bis 70 Jahre alter Mann an einem Baume im Zbiergarten in der Nähe des Floraplages erhängt vorgefunden. Die Leiche wurde nach dem Obduktionshause geschafft.- An demselben Tage Vormittags wurde die Leiche einer Frau im Landwehr- Karal, hinter der städtischen Gas anstalt, am Rohlen- Ufer angeschwemmt. Die Leiche, an welcher Spuren äußerer Gewalt nicht sichtbar waren, wurde nach dem Obduktionshause geschafft. Bu derfelben Beit wurde am Blan Ufer im Landwehr Kanal die Leiche eines Kindes, in Leinwandstüden eingebüüt, gefunden und nach dem Obdulitonshause geschafft. Am 17. b. M. Nachmittags gerieth der mit feinem Luftballon Rotateur" vom Weimann'schen Volksgarten aus aufgeftlegene Luftschiffer Lattemann über dem Grundstück der Loge zu den diel Weltkugeln, in der Splittgerbergaffe, in Folge ungünstiger Luftströmung in Gefahr, mit dem tief, gehenden Ballon gegen Häuser geschleudert zu merden und rettete fich deshalb dort durch Abspringen in die Krone eines Raftanienbaumes des Logengartens. Dhne Schaden genommen zu haben, gelangte Lattemann mittelst herbeigeholter Leitern zur Erde herab, während der wieder flott gewordene 0ß Ballon sich schnell erhob und weiter flog, ohne Als am 17. d. m. sein Verbleib bekannt geworden. Abends die Ehefrau des Kaufmanns Meyer, G: oß. sold! dAbends die zu " anbem Dit hfs. In telle ber Be nd Stain Binigtett, we wit an, aber w Sauter nut Daltung in hermals alle blreiche Ber Salon jum Hegelung bi Mitgliederoer h's. In und Umgeger Tags bei Bug Jum seinen Affen, den er fich vom Abend vorher bis Morgen um vier Uhr angekauft, nach Hause, dann fagen Anderen: Nein, ist der Biesich heute launig! Das ist e prächtiger Kerl!" Immer geht es aber nicht für voll aus, Die Berhandlung zeigt. Nachdem Vater und Sohn sehr laun in Droichle erfter Jute vor Rafé Röd" in der Leipzigerfir vorgefahren waren, lonnte der Junge nicht mit dem Ruti auseinander tommen. Dies langweilte den bereits ausgefi genen Alten, der fallend auf einen Schußmann losg und ihn fragt:„ be, Schußmann, was loftet's Der Beamte, der leine Ahnung hatte, wo die Beiden bem Wisbegierigen außer dem Spaß; zornig rief er: Sie das nicht wiffen " Wenn hergekommen waren, erwiderte: Sch weiß nicht!" Das war abet wozu find Sie denn ba? Dan Derrn Beh ucht war, re Abrechnung the ausprobist hätte! Alle Anwesenben hatten ihn mehr oder„ Authion", und der vielumworbenen Fifine. Um sechs steht. Allein das thut nichts zur Sache. Anliegenb fenbe In beifällig Maurer Ber Stabmer empf acbibily 8 $ 28 abrung be fich allgemein au beibelligen und ben Durchgeführt let obne biefe wie es fein in den fellen Durch den Der beitsp daffung Blach einer gnügen ertgegen und grüße Dich als Dein ergebener Freund ich Dir ein Postmandat. Und nun noch eine fleine Frag Sein Diener Batista hatte, sobald er erfahren, daß sein pure Neugierbe. Jetzt, wo zwischen uns Alles aus theilte, hörte Biondi mechanisch zu und fragte in das grüne Herr zum Befehlshaber des Authion" ernannt worden fannst Du mir ja ganz offen fagen, ob fich etwa unter war, Alles reisefertig gemacht. Nippjacken, Waffen, Deinen vielen Berehrern aus allen Ständen nicht auch Bücher waren bereits in Reffer verpackt, und das Hotel Roch befunden hat? Ich sehe Deiner Antwort mit Ba " weniger unter den Händen gehabt!" Während Adorni dem Rameraben seine Erfahrungen über den Authion" mit. Giorgio." Giorgio." stslund Einige Jahre später erzählte der Rommandant Authion" einem Freunde:" Ich sage Dir, mein Be D Charakter angenommen. Herr Kommandant," fagte Batista, während sein Herr sich die Hände wusch auf bem Gang draußen steht ein Mann, der sich als Roch für ben Authion" anbietet. Wünschen Sie ihn zu sehen?" -Laß' ihn eintreten." rief den Wartenben herein. Typus des Schiffstoches, eines jener Amphibien, die sich in Batista öffnete die Thür und hältniß mit Fifine bestände heute noch, wenn mich ni Tuch des Schreibtisches, vor dem er faß, mit dem Falzbein verschiedene Buchstaben ein. Wer diese Schriftzeichen, die faum gezogen, auch schon wieder verschwanden, gelesen hätte, würde den Namen der choreographischen Schönheit, Fisine, herausbuchstabirt haben. Ehe Aborni an's Land ging, er innerte er den neuen Rommandanten, daß es auf dem Schiffe an einem Roch fehle. Biondi verblieb an Bord, um fein neues und erstes Kommando- Objekt eingehender Brüfung zu unterziehen. Er unterhielt fich lange mit den Offizuten, dem Steuermanne, dem Maschiniften und notirte all bat jenige, b.fsen Erneuerung wünschenswerth erschien. Hoffen wir, Heir Kommandant, daß Ihre Vorschläge Be rudfichtigung finden. Aber ich fürchte, es wird schwer halten meinte ber zweite Offizier und begleitete Biondi bis zur Stiege. Mir wenigstens hat man alle diese Dinge Aber Sie sind doch nicht auch Kommandant verweigert." bes Muthion" gewesen?" Nein, Rapitän, bas konnte ich, meinem Range nach, ja nicht sein; aber ich bin ver -Alle.. antwortlicher Difisier des Authion" gewesen." ... Alle!" murmelte Giorgio Biondi ans Land Alle " " Es war der gewöhnliche ein nervöser Tag und das Rommando über ein Fabrze bas zu viel Leute kannten, errettet bätte. Sieb Stepner, u. 9 aten, rbob Referenten Griebigung Denes murd agungsang Antrag bes Antrag bes m 2' Mitg Der F des Menschen abhängt. Du warst ja auch mit bem allen Marinen der Welt gleichen, und folgendes Gespräch Jad, von welchen fleinlichen Einflüssen das Gefid Authion" in Sce?" Ja, brei Monate." Geliebte Fifinens bist Du ja auch gewesen?" Tage!" Berliner Theater. 46. Dai, Wal b. Herr St Der Tischler Bestrebunge unb tam au Die richtigen Der Großmogul bietet heute seinen Besuchern eine neu Annehmlichkeit, der Sommergarten des Friedrich- Wilhelm Städtischen Theaters, der in seiner elektrischen Beleuchtung schattigen Alleen und lauschigen Bosquets u frische romantil atomet, wird heute, Dienstag, eröffnet. entspann fich: Wie heißet Ihr" Marco Bacchetti, ,, Vor Allem Exzellenza, Neapolitaner von Geburt." nennt mich nicht Exzellenza. Seib Ihr zur See gewesen?" Und ob! Exzellenza- Herr Kommandant, wollt' ich sagen. Ich bin mit ben Kapiläns Angleteuse, Sarini, Upton und Adorni zur See gewesen, mit Neapolitanern, Genuesen, kurzum mit allen Nationen. Ich habe auf Fregatten und Rorvetten gebient, auch auf Ihrem Schiffe, Herr Kapitän, auf dem Anthion" bin ich sieben „ Satrament! Jhr auch!?" Monate gewesen..." ihn Marco Bacchetti, hr Ihr GG " Der Aufen bettszeit bin elben Biele Der Sandlu Organisation hein batte tereffen verf weiteren Jm Arsenal, wohin er sich in Dienstangelegenheiten taugt für mich nicht." Der Rech empfahl sich verblüfft hal daselbst wird durch das tägliche Konzert der Stapel hüpfte fich Steigend. " ftaltet. und brummte:" Ich bin doch ganz nüchtern, was hab' ich welches von 6-7 Uhr dauert, noch besonders angenehm benn nnr wieder Dummes gefagt? Nachdem Giorgio feine Toilette beendigt hatte, blieb er eine Weile finnend stehen und zupfte an feinem Badenbarte, das war feine Art, wenn es galt, einen wichtigen Entschluß zu fassen. Batista, mein Schreibzeug!" Und Giorgio fezte sich an ben Tisch und warf folgende Beilen aufs Papier:" Bielumworbene! Binnen brei Tagen trete ich mit dem Luftspiel Novität Nelly". ben nach u famer Dam auch die B Im Berhälts Fachpereine Beregnung Heute findet im Residenz Theater noch eine Bremien und zwar die legte vor Schluß der diesjährigen Saifon, meida I am 1. Juni erfolgt, ftatt die Premiere der Dunder Das Bellealliance Theater brachte am Sonnabenb Luftspiel von Fris Brentano und Julius Keller, betitelt Benfionekind" zur Aufführung, welches einen guten Ladefo " Anthion", einem föniglichen Avisodampfer( ben schon erzielte. Das Stüd versucht die Buschauer mit heiteren begab, in den Aemtern, wo er verschiedene Papiere zu bes heben hatte, im Klub, wo er seine Zeitungen las, längs ber Düne, wo er spazieren ging und mit Freunden zus fammentraf, überall fließ be junge Linienschiffslapitän auf Leute, die entweder den Aushion" befehligt, oder als Dffisiere auf demselben gebient, Bimmerleute, die ihn aus gebeffert, ober Kameraden, die zum mindesten eine Reise barauf gemacht hatten. Dieser war ein Jahr auf dem Authion" gewefen, jener fechs Monate, und wieder ein Anderer nur drei Tage. Einer fand ihn schön, der häßlich, der Dritte so- so, aber gekannt war er von Allen, biejer vermalebeite Authion"! Und hartnäckig ver einigten sich in Biondi's Gehirn zwei Namen, bie bech eigentlich nichts miteinander gemein hatten: der bes " weite Alle befehligt haben), die Fahrt nach Konstantinopel an. Leiber zwingt mich dieser Umstand, Dir, welche Alle geliebt haben, ein Lebewohl zuzurufen! Du bist vielleicht nicht im Stande, den Gedankenkonner zu vers fehen, welcher zwischen Dir und dem Authion" be harmlosen Soldaten und Benfionatsgeschichten zu unterbali es erreicht auch seinen Zwid, zumal die Darstellung feiten Damen Lehmann und Savaty, sowie der Herren Nolla Gallewski als eine gute zu bezeichnen ist. ble Berroal Cinnabme. Behauptung nut mit fch d. vot welche batte, Sebliche Te nach Lage Des 70. zupor Die In der bte bel unbe nts im st, baß rs Don ar, mit ebracht oldo te de Merk Bezu en wir teine Bolizei!" Und so aing es fort, bis die e, den unfeligen Weg nach dem Bolizeirevier einschlagen len. ftern im Termin vor dem Stöffengericht waren ang tubig, und ert: ärten, daß fie ihre Ubereilung be Dr Berichtshof glaubte ihnen und ermäßigte deshalb Don dem Staatsanwalt beantragte Strafe von je 150 M. den auf 50 M. Eine Dieumattentäterin hatte sich gestern vor dem fengertant zu verantworten. Sie sah aber feines vegs wie die Bet olsen, die wir aus den Bildern kennen, mit uni tu felnen Augen, aufgeschürzten Kleidern und flatternden en, fi war recht preper und machte einen recht manier. , durchaus teinen verwilderten Eindrud. Se war näm Robin uno nannte ich: Jda Peters. Außer ihr war aber bad Hausmädchen Krüger bei dem Kaufmann Hyan in tud das war thr Unalud, denn mit der Krüger fonnte bie Peters um feinen Breid der Welt vertragen. Immer eine Nö gelei und die Bärkereien hörten nicht auf. Da Onschaft auf Seiten der Kiüger stand, so mochte es die mohl bald fatt bekommen und zog am 2. April d. J ab. belben Mächen hatten neben der Küche in einem Bimmer nt, in dem ein Kleiderschrant aur Aufnahme ihrer Gar eftand. Als nun das neue Mädchen, der Ersaß für die age gefeine Kleider in den Schrant hängen woute, bemerkte Dietlenie darin befindlichen Kleider der Krüger naß waren. diete noch ist darauf, als sie aber eins davon wenige Tage aneben wollte, fab fte, daß nicht allein dies Kleid, in auch noch zwei andere von Dleum gefärbt un zer waren. Nun erit en saan ste sis dr Drohung, die te 3 fura vor ihrem Abgang gegen fie ausgestoßen, daß ste noch gebe ten solle und daß ihr die Peters erzählt, fe habe eine frugeren Herrschaft die werthvolle Scheibe eines Bildes brochen, um das thr läftige Fegen und Abpugen nicht wieter rifen. Niemand anders als die Bete's Lonrte ihr lega gen haben, um so mehr, als Niemand anders in dm Staler&.d. Der ihr einen Schaten von 50 Mail zufügte, mmer und Sch: ant etwas zu suchen hatte. Die Angeklagte Befuch gehabt habe und die besten Beugnisse früherer Herr etne leugnete hartnäckig, berief sich darauf, daß fie manchmal St. bel fea g Infang Be a Die Is eine getlagte bläuf uf alte er für en Lag Dertel Derlebt, chablen en wet cot und Befäng Des An ung ge Enfchub laffung Marle Land gegen hr zwet baften vorlegen fönne; umfonit, der Gerichtshof hielt fte für einige Fragen erledigt, unter anderem, wie die Werkstelle der Herr Krug be Lohntommiffion zu Stande gekommen wäre. antwortet dieselbe babin, daß 6 Kommissionsmitglieder aus Privatmitteln die Werkstelle gelauft hätten, die Miethe für Dieselbe und das Betriebskapital aber aus dem Unterstüßungs fond der Tischler genommen würde, und daß der etwaige Ueberschuß diesem Fond zufließen solle. Vor Schluß der Verfammlung wurde noch eine Resolution angenommen, die dahin ging, die streifenden Kollegen in Königsberg, Krefeld und ging, die ftreifenden Kollegen in Königsberg, Krefeld und Gera, durch freiwillige Beiträge thatträftig zu unterstüßen. Freiwillige Beiträge für die auswärtigen Mitglieder werden am Sonnabend Abend Alte Jatobftraße 38 entgegengenom men. In der Versammlung selbst wurden zu diesem Zwecke ( Listen zur Beich 32 Mart von den Anwesenden gezahlt. nung von Beiträgen liegen in der Vereinsversammlung am Mittwoch Abend, Bergstraße 68, fomie bei den Mitgliedern Günwald, Pringenstraße 6, IV, Pfeifer, Fürstenstraße 8, IV, Straßburg, Münchebergerstraße 26, III, Thierbach, Neue Königs Straße 72, Quergebäude III, Meißner, Streligerstraße 50, III, Apelt, Belle Alliancestraße 61, aus. Die Liften müffen jedoch nächsten Sonnabend, 23. da. Mts., Alte Jakobstraße 38, im Restaurant, abgeliefert werden. hr. Im Fachverein der Schlosser( bei Gratwell) bielt am Sonnabend herr Dr. Baded einen sehr beifällig auf genommenen populär wissenschaftlichen Vortrag über Lungenfrankheiten. Besonders ausführlich behandelte der VorEr gab ein an tragende die Lungenschwindsucht. schauliches Bild des Verlaufs dieser Krankheit, indem er die äußerlichen Syplome derselben und die Beschaffenheit der Lunge nach dem erfolgten Tode schilderte. Die Entstehung der Krankheit betreffend, theilte er die Aufschlüsse mit, welche barüber Dr. Koch durch die Entdeckung des Tuberkelbacillus in den von dem Kranten ausgeworfenen zerstörten Bestand theilen b.r Lunge gegeben. Von febr bobem Intereffe für feine Buhörer war die Mitheilung, daß statistischen Erhebungen zufolge 25 Prozent der Schloffer an der Lungenschwindsucht fterber, und die hygienischen Maßregeln, welche der Vor tragende angab und als geeignet empfabl, eine Infijirung durch die Bacillen zu verhüten und wenn dieselben burch Ver. eibung oder durch Uebertragung von außen bereits in den wirken. In der den Vortrag fich anschließenden Diskussion, an welcher sich die Horn. Kluge, Birch, Lochmann, Schröder und Miethe betheiligten, wurde darauf hingewiesen, daß die vom Referenten gegebenen hygienischen Vorschriften( gute Ernährung, Einath mung reiner Luft, Vermeidung übermäßiger Anfirengung der Kö: per und Geisteskräfte, Schonung bei beginnenden EtranBuldig und verurtheilte sie zu 14 Tagen Gefängniß, da einer Drganismus eingedrungen find, ihrer Wuckerung entgegen zu en That nur eine ganz niedrige Gefinnung fähig sei. Vereine und Versammlungen. Miller u. Schltzweg, Sebastianstr. 20, fand am Sonnabend his. Zum Schuhmacherstreit in der Fabrit son C. Reft in der Kommandantenstraße, unter dem Vorfiße des tungen) Mahnurgen an alle Kollegen seien, die auf Verkürzung icht mit Bapte eine von der Schuhmacher- Lohnkommission ein ufene öffentliche Schuhmacherversammlung gefammten Lebenstellung, auf den nöthigen Schuß der Ar , welche fehr zahlreich besucht war. Der genannte Vor ende referitte über die aus der öffentlichen Darlegung der tommlifton in hiesigen Beitungen bereits bekannte BeranSung und Sahlage des Streils. Dabei tonnie er die ers nit ben de Matheilung machen, daß die freiwilligen Unter intimes ungsbeuäge bereits außerordentlich reichlich eingelaufen en. Die an der Dittuffton fich betheiligenden Arbeiter fon ten übereinstimmend, daß fie füber, d. h. vor Eintritt Bigen Weitführers Herin Schubert, in Lohnfragen nie fache zu Klagen gehabt und sich mit den beiden meninhabern immer leicht verständigt hätten. Der in der Sammlung anwesende Herr Schubert( der Werkführer) be tete, daß ein geübter Lederarbeiter im Stande sei, von den fenden Schuhen täglich 1%, Dugend fertig zu stellen und Deshalb der Arbeitslohn von 2 Mt. 50 Pf. genüge, wo gen die betreffenden Arbeiter der Fabrit es nach wie vor für uns ferneren bt und Ingaben r Braw Cieb bem te er fle Wochen wohl Bu anbab ter und Blas g Dile lich bem folden mer elr gemeine 1 anbe in He agen Di Rutide Burbe als beiter durch die Gefeßgebung abzielenden Bestrebungen des Fachvereins und der Lohnbewegung energisch zu unterfügen. Darauf wurden zwei nöibig gewordene Ersagwahlen vollzogen. Es wurde zum zweiten Schriftführer Herr Lederfeld, zum Mit gliebe der Arbeitsnachweis- Kommission Heir Aiter gewählt. Die Beschlußfassung über den Antrag auf Veranstaltung eines Sommervergnügens zum Besten der Unterstüßungelaffe für Streitende wurde auf die nächste Versammlung vertagt. Herr Aluge machte die Mit heilung, daß die Delegirtenwahlen für die Detskranten kaffe der Schloffer an mehreren Stellen nicht baben vollzogen werden können, weil gar teine oder zu wenige Wähler fib eingefunden haben, und forderte die Mitglieder Der Krantenkaffe auf, in Bulunft in Bezug auf die Wahlen threr Pflicht zu genügen. t. In der öffentlichen Arbeiterversammlung, welche am Sonntag, den 17. b. M. unter Vorfiz des Herrn Tobler glich entlärten, ein Dugend Paar dieser Schuhe in kürzerer in Beltin's Salon, Brunnenstr. 34, abgehalten wurde, bielt belljeit zu bewältigen, als in 1½ Tagen. Der Streit Herr Medailleur Dikar Krohm einen bemerkenswerthen Vor gerechtfertigt allgemein anerkannt und demselben all. trag über das Thema:„ Die Mängel und Schäden im Metall gewerbe, speziell in der Eisenindustrie, und wie ist denselben hfs. In der Versammlung der hiesigen Verwaltungs- abzuhelfen?" welcher das allgemeinfte Intereffe in Anspruch elle der Rentral Kranken- und Sterbe. Kaffe der Maurer ab Etinhauer Deutschlands, genannt Grundstein zur nigteit, welche am Sonntag, den 7. d. M., Vormittags ftatt Bauer nur schwach besucht war, wurde die Theilung der Ver zu nehmen berechtigt ist, da dessen Grundgedanken für jede Gewerkschaft zutreffen und anwendbar find. Der Vortragende entrollte ein Bild vom sozialen Leben, verbreitete fich über an, aber wegen der gleichzeitigen General Versammlung der Fabrikordnungen und ging dann näher auf das eigentliche bermals allgemein anerkannt Mit Rücksicht auf die wenig und sie würden auch Erfolge erringen. Das Resultat der Ver fammlung war, daß fich ein Fachverein konftituirte, dem fo gleich 148 Arbeiter beitraten. Ein schönes Resultat, welchem hoffentlich bald andere folgen werden. Der Vorfigende schloß die bemerkenswerthe Verfammlung mit einem dreimaligen Hod auf den Köpenider Fachverein der Fabrit und Bauarbeiter, in welches alle Anwesenden träftig einstimmten. Eine Delegirten Versammlung der Tischler findet heute( Dienstan) Abend 8 Uhr, im Louisenstädtischen Konzert haus, Alte Jakobstr. 37, statt. Auf der Tagesordnung steht: Wie verhalten wir uns jest gegen die Werkstätten, welche immer noch unter unfern Minimallohntarif arbeiten? 2. Bericht über ben Stand unserer Bewegung. 3. Regelung der Unterstüßungen. 4. Berschiedenes. Die Kommission der Tischler ersucht um recht rege Betheiligung. Die nächfte Delegirten Versammlung der Zentral Kranten und Sterbe Kaffe der Fabrit- und Handar better b. G.( Eing. Hilfst. Dresden) findet am Mittwoch, Den 20. Mai, Abends 8 Uhr, in Niest's Salon, Komman dantenftr. 71-72, ftalt. Das Erscheinen sämmtlicher Herren Delegirten erwünscht. Fachberein der Tischler. Bersammlung am Mittwoch, den 20. Mat, Aben 8 82 Uhr, Bergstr. 63, in Kurzmann's Salon. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Louisenftädtische Arbeiter Bezirksverein Vor wärts" hält am Mittwoch, den 20. d. tts., in Ronrath's Saal, Wafferthorstraße 68, Abends 8% Uhr, eine Sigung ab, in der Herr Tischlermeister Mitan einen Vortrag über die Sonntagsruhe balten wird. Nach dem Vortrage findet eine Distuffton statt. Säfte find willkommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Beitrag 20 Pf. pro Monat. Ein Einschreibegeld wird nicht erhoben. Der Bezirksverein des werkthätigen Voltes der Schönhauser Vorstadt hält heute Dienstag, Abends 8 Uhr, bel Meister, Schönhauser Allee 161, eine außerordentliche Ber sammlung ab. Tagesordnung: Siehe Jnferat der Sonntags nummer. Bahlreiches und pünktliches Erscheinen dringend er forderlich. Deutscher Senefelder- Bund, Mitgliedschaft Berlin, Reft. Weld, Alexanderftr. 31, Abends 8 Uhr. Eine Boltsversammlung findet beute, Dienstag, Abends 8 Uhr in der Tonhalle", Friedrichstraße 112, statt. Herr Brediger a. D. Ganbert wird einen Vortrag über:„ Die Be bandlung der sogen. Judenfrage seitens der christlich fozialen Dem Vortrag soll eine freie Diskussion Bartei", balten. folgen. Den Mitgliedern des Vereins zur Wahrung der Fabrit und Bau Arbeiter in Berlin zur Mittheilung, da ter bisherige I. Borfißende des Vereins, Herr Julius Hilde brandt, Brigerstr. 44, in Interesse des Vereins aus dem Vor stande ausgeschlossen worden ist. Die Mitglieder werden ersucht, fich mit event. Aufträgen und Anfragen nunmehr an Herrn Louis Ahlfeldt, Memelerstraße 80 zu wenden. An die Abrechnungs- Kommission der ehemaligen Lohn Kommission der Metallarbeiter. Gewerkschaft! Da die Abrechnung fertig ist, so bittet Unterzeichneter die am 15. April bei Nieft gewählte Kommission, am Mittwoch Abend 8 Uhr bei ihm zur Revision zu erscheinen. Emil Möhring, Annenftr. 14a. cer ( 006) MB TER 18 000 Tageslifte der Königl. sächsischen Landeslotterie. ( 00) Bichung vom Montag, den 18. Mat.8) 80C 824 BES B 082( 003) 198& CEREY ( Ohne Gewähr!) 241 63 123 85 459 424( 300) 294 266( 500) 21 544 648( 300) 206 861 296 804 250. 1959( 500) 258 427 88 669( 300) 116( 3000) 610 193( 300) 509( 300) 228 520 730 432 263( 300). 2535 100 898 91 327 529 871 675 505 ( 300) 894 692 897 513 401 254 101( 300) 582( 300) 843 613 862. 8884 696( 300) 18 136 517 783 550 586 65 411 ( 300) 324( 300) 464 694 601 715 98 561 312 27 275 826 554. 4163 104 981 310 458 773 738 947 626 556 910 ( 300) 266 624 828 83 419 113 414 168 623 505 573 944 769 221. 5915 148 748 318 129( 300) 997 411 300 857 314 134( 300) 571 947 951 548 430 946( 1000) 931 667 64 168 515 922. 6923 70 786 649 413 791 186 291 279 682 865 altung in mehrere Bezike als ein dringendes Bedürfniß daß gerade die Metallarbeiterbranche unter den vorhandenen( 300) 59 520 828 417 763 806 651 487( 500) 84( 5000) 742 hlreiche Bersammlung befchloß man jedoch, behufs endgiltiger und Theila beit mehr als anderswo herrschten. Die Ar Salon zum Deutschen Kaiser" Lothringerstr. 37, eine große pflichtet, fich zusammenzuschließen, um ihre Kraft ent ift ein aus, wit r laun gerfira ausgefti Lodg Loftet's Beiden war aber Wenn Dan nb fende e Frag aus i a unta aud eis mit Ber Freun Dant b ein B mich Fabrien Tebft D hs. In der Generalversammlung der Maurer Berlins und Umgegend, welche am Sonntag, den 17. d M., Bormit lag bei Buggenhagen am Morigplage unter dem Vorfite des Dern Behrend tagte und von über 1200 Theilnehmern bes Stabmer Uebelständen besonders zu leiden habe, da hier Maschinen beiter feien auf ihre eigene Kraft angewiesen und ver fallen und zur Geltung bringen au tönnen. Die ins Leben gerufene Bereinigung deutscher Metallarbeiter biete hierzu die beste Gelegenheit und müsse Jeder darauf hinar bellen mit allen Kräften, daß dieser Bereinigung immer mehr Mitglieder zugeführt werden. In detaillirter Weise veran fucht war, referirte, nach Erledigung der für richtig befundenen schaulichte sodann Herr Gutheit die aus einer zentraliftrten Abrdnung des Rafftreis über den Generalfonds, Herr Peter Organisation erwachsenden Vortheile, während Herr Tobler befällig aufgerommener Weise über Die Stellung der outer Berlins zur Lohnbewegung in diesem Jahre". Der acbibity und den Babrung der Interessen der Berliner Maurer beizutreten und fich allgemein an den freiwilligen Beiträgen zum Generalfonds au betheiligen, wenn fte ernsthaft den Taglohn von 5 Mart Durchgeführt wiffen wollten. An einen Erfolg etwaiger Streifs organisiren, in großen Maffen dem Verein zur tole es fein heunstündigen Marimalarbeitstag allgemein die Sonntagsruhe erläuterte. Her Ballmüller äußerte sich im Sinne der Voriedner, wies namentlich auf die geringen Er gebnisse der sogenannten„ Sozialreform" hin und beklagte es, daß, während den Innungsbestrebungen aller mögliche Vor satub geleistet werde, den Fachvereinen und gewertschaftlichen Bereinigungen der Arbeiter alle möglichen Hindernisse in den Bemerkt sei hier noch, daß am 2. Weg gelegt würden. Bfingfifeiertage im Konzerthaus Sanssouci ein Frühkonzert stattfindet, deffen event. zu erzielender Ueberschuß einer Unter lei obne diese Borauslegung nicht zu denken, set man aber, so fügungstaffe für Arbeitslose sufließen soll. Billets verabfolgt müßte, organisirt, werde man der Streits nur noch Herr Behrendt, Reinidendorferstr. 60. Köpenick. Am Sonntag fand hier im Schüßenhause eine gut besuchte Versammlung statt. Einberufen war dieselbe von Hurn Heller, als Referent war Herr Stadto. Herold aus Berlin erschienen. Nachdem Herr Kreideweiß zum Borfizenten und Herr Heller zum Schriftführer gewählt worden war, erdas Wort zu Vortrage. Derselbe inden fellensten Fällen bedürfen. Mit Hilfe der Drganisation, Durch den Verein, werde urd müsse man zu einer Regelung beitsverhältniffe, zur neunfiündigen Arbeitszeit, zur Ab daffung der Sonntagearbeit und so weiter gelangen. Bach einer animirten Diskussion, an der fich viele Besner, u. A. Die Herren Scheel, Schilling, Behrend bethei listen, thob die Beisammlung einftimmig eine im Sinne des Referenten fich außsprechende Resolution zum Beschluß.- In Erledigung des dritten Bunktes der Tagesordnung, Berschie Denes" wurde u. A. die von Herrn Ahlfeld angeregte Unter etwaigen Bed: üdungen mit Efolg entgegentreten zu fönnen. nit bntrag des Herrn Peter der Lohnkommission überwiesen. Ein Ragungsangelegenheit der strellenden Anilinfabritarbeiter auf Ja, br eine neue Wilhelm tung, ben Se Wal 767( 500). 7485 63 24( 500) 305 533 297 483 306( 300) 856 246( 1000) 20 42 836 743 443 905 176 535 828. 8553 765 863 459 205 482 723 100 665( 300) 936 981 442 942( 300) 155( 3000) 587 616 967 43 4( 300) 663 120 340 701. 9425 37 782 259 935 152( 300) 117 552 382 722 632 180 137.00 229 933( 300) 3( 500) 10556 511 500 229 933( 300) 3( 500) 789 531 139 315 837 327 351 936 6 684 586 289 645 966 980 481 627 326 193 261( 300) 207 11874 214 158 40( 300) 581 580 777 741 ( 300) 108( 3000) 609 395 156( 500) 128 72( 300) 353 408 251 12751 162 37( 300) 532 639 880 343 247 137 363 836 369 805 73 107 888( 300) 994 924 855 201 202 127 509 13485 430 998 650 721 358 218 938 415 884 147 560 792 700 518 240 14302 169 175 200 79 754 607 431 98 661 965 635( 3000) 326( 3000) 738 76 15676 680 730 139 678 516 637 362 796 589 794 705 16251 485 43 100( 3000) 729 242 368 628 252 696( 500) 175 546 294 277 877( 1000) 59( 300) 997( 500) 483 610 889 145 17:32 184 750 34 510 60 61 931 851 149 196 778( 500) 54( 500) 255 907 774 768( 300) 484 ( 1000) 78( 500) 332( 300) 68( 500) 324 711 523 607 365 21 166 18675 110 670 219 683 246 991 217 493( 1000) 426 912 ( 3000) 848 171 661( 300) 599 593 939 563 19817 186 100 692 571 576 269 930 435 252 365 370 127( 1000) 741. 20029 979 609 14 994 707( 300) 834 328 612 750 807 546 551 655 490( 500) 231 164. 21944( 300) 545 738 956 49 6 338 74( 300) 84 649 26 684 579 522 760( 500) 872. 22687 6 465 374( 300) 564 786 502 27 746 313 140 91 bielt Herr Herold but before far finem oft sabrodent, auf( 300) 310 276 889 249 996 861 787 734129 568 3 489 83 von Beifall Versammlung unterbrochen, das Recht und die moralische Pflicht der Arbeiter hin, fich au foaliren, fich zu einem Ganzen zusammen zu thun, um allen Es bale lein Vertreter der Obrigkeit das Recht, gegen die Ver einigungen der Arbeiter einzuschreiten, sobald fich dieselben Antrag bes Herrn Krieg auf Verstärkung der Lohnkommission auf gefeßlichem Bodem befinden, und dem gefunden Sinne Um 2 Mitglieder wurde abgelehnt. 16. Dai, jeine regelmäßige Versammlurg, Neue Grürftraße 28, Der Fachberein der Tischler hielt am Sonnabend, den b. Serr Alofe referitte in derselben über die Lohnbewegung Der Tischler in Berlin und außerhalb. Referent detailinte die Bestrebungen der früheren Lohnbewegungen sowie der jegigen unb tam zu dem Resultat, daß die Biele der jetzigen Bewegung Die richtigen felen, die hauptsächlich auf Verkürzung der Ar Aufelben Biele fegten wie die Berliner Tischler. An den Bort: ag Inipite fich eine animitte Debatte, in der Redner erklärte, mit nebm Sandlungsweise der Lohntommission gegenüber der feften Drganisation nicht einverstanden zu sein und daß es den An ein hätte, als wenn dieselbe noch andere als allgemeine In tereffen verfolgte. Herr Pfeifer führte aus, das nur durch weiteren Ausbau und Maffeneintritt zu den festen Fachvereinen ben nach und nach fich bildenden Meisterverbänden in wit Rapelle Bremien on, welde under'iden abenb titelt els Lacherfol in iteren un nterball feitens அதய Der Arbeit r Köpenids traue er( Redner) zu, daß fte diesen nicht verlaffen würden. Er schlägt sodann vor, ein Komitee von 7 Berfonen zu wählen, welches einer späteren Versammlung Die ausgearbeiteten Statuten zur Begründung eines Vereins Dotzulegen hätte. Er selbst würde dann, wenn der Berein fich tonftituit habe, gern einen ausführlichen Vortrag halten. An der folgenden D'sluffton betheiligte sich unter Anderen Herr Tischlermeister Mitan aus Berlin. Auch dieser Redner gab seiner Freute Austrud über das Vorgehen der Arbeiter und beleuchtete die Hirsch- Dur.der'jchen Drtsvereine, welche das Gegenfiüd einer freien Bereinigung der Arbeiter bildeten. Redner wies ferner darauf hin, daß es nicht genüge, Bersammlungen zu besuchen, sondern vor allen Dingen müffe bas geschriebene Wort, das Gesprochene unterstüßen, deshalb müffe ein jeder Arbelter, welcher sich auf der Höhe seiner Beit erhalten wolle, eine Beitung lefen und war eine Beitung, welche feine Intereffen vertritt, und dies sei zur Seit einzig 4 famer Damm entgegenzuf gen fel. Wetter sagte derselbe, daß und allein des Berliner Boltsblatt". Seinen späteren Aus auch die Verwaltungslosten der Bereine verschaindend wären führungen legte Redner das Wort Schillers au Grunde: Im Berhältnis zu denen der Lohnbewegung, selbst wenn die baboereine nach tausenden von Mitgliedern zählten. Nach seiner Rannst Du nicht selbst ein Ganzes bilden, so schließe als Dienendes Blieb dem Ganzen Dich an." Dies Wort bat nung, als früheres Rommissionsmitglied, belaufen fich Schiller vor ca. hundert Jahren gesprochen und Wiele, die es Die Herren Stellmann und Krug suchten die damit sagen wollte. Erst in neuerer Beit ist es verstanden ( 300)( 300). 24260 997 132( 300) 718 163 818 860( 300) 202 423 632 ( 500) 969 908 514 364 107 482 478 517 461( 300) 787. 25000 895 36 990 861 938 327 231( 500) 780 528 197 225 813 564 796 908 14 561( 300) 647 80 483 87 933 48 209 707 232 493 388 779. 26792 460 411 243 420 275 185 385 633 153 744 922 898 499 286 81 695 831. 27462 502 372 ( 300) 167 178 837 766 929 454 249 10 248( 300) 652 513 122 417 688 578. 28221 459 714 122 306 530 497 115 475 91( 300) 730 993 33 186 548 28 181 569 745 201 758 549( 300). 29000 750( 300) 213 424 849 449 282 123 586 911 908 628 115 332 258 987 755 96 382( 300) 533 309 556. 30914 634 668 292( 300) 959( 300) 915 349 810 926 237 182 640 766 890 830 875 938 85 218 777 191 835( 300). 31899 50( 300) 246 384 642 556 181 922 103 98 411 991 911 152 63( 1000) 318 859 171 266. 82121 637 274( 300) 867 237 125 403( 300) 649 359 250 205( 3000) 171 520 347 553 886 152 595( 3000) 611. 88446 633 692( 1000) 179 515 745 698 728 239 730 501 952 558 840 774 606 374 100 634 906 577 288 941 261. 34691 980 667 194 638 288 168 307 783 520 668 528 591 133 281 699( 300) 595( 300) 102 944. 35672 182 705 854 879 621 106 904 952 534 339 594 115 387( 300) 41 395. 36066 293 813 170 441( 300) 577 857 236 607( 300) 51 996 763 456 422( 500) 846 735( 300) 700 666( 300) 933 866 220 552 630( 300). 37155( 300) 314 104 131 21 245 349 948 51 140 955 932 830 538 386 252. 38268 394 172 886 473 864( 300) 716 604 538 311 767 391 693 118 576 7 980 159. 39824 928 580 40 48 261 514 40019 779 194 40 165( 300) 67 27 316 653( 5000) 535 ( 1000) 391 464 597 529 419 655 507 635 718. Binnabungslosten der Bewegung auf 40 Prozent der ganzen feither gelesen, haben nicht verstanden, was der Dichter 255( 300) 696 544 830 167 164 297 256 723( 300) 14. Bebauptungen ber verschiedenen Redner zu widerlegen, doch worden und zur Geltung gelommen. Die Arbeiter Röpenids 399 141 886( 300). 41907( 300) 804( 300) 224 879 720 835 nut mit schwachem Erfolge. Nach der Disluffton wurden noch möchten auf der heut betretenen Bahn ruhig vorwärts schreiten 42781 215 30 158 625 208 879 1C7 216 515 348 601( 500) 770 21 763 74 793 79 69 213 801 296 195 439( 300). 43821 943 606 913 84 934( 5000) 163 67( 300) 248 690( 3000) 8 682 373 737 290 222 824 99 904 706 321 653 70 16( 3000). 44857 720 877 507 497( 500) 191 613( 3000) 62 256 97 813( 300) 530 749 293 357 310. 45461 326 116 124 546 126 890 494 428 95 506 511( 500) 879 512 203 713 479( 15000) 308 819 500. 46857 118( 500) 357 649( 1000) 145 489 158 587 390 634 ( 3000) 613 796 454 440 279 204 825 81 611 187 318 321. 47201 298 583 361 746 915 154( 300) 145( 500) 240( 500) 91 864 386( 300) 898 437 576 616 923. 48256 494 362 93 490 354( 300) 209 806 103 149 629 697 158 958 344 86 444 968 735 175 71 303 900( 300) 803. 49065 870 292 156 440 388 132 169 622 872 849 772 298 620 430 221 711 802 319 34 350 897 136. 50055 782 160 81 71 292 487 215 831 529 501 960 495 610 903 54 684 228 286 920 365 416 336( 3000) 561. 51088 481 465 547 45 911 560 535 425 293 514 968 398 924. 52071 942 640 35 338 877 499( 1000) 793( 500) 945 133 777( 500) 400 697 252 422 343( 3000) 497 587 621( 1000) 583 624 81 995( 1000) 64 339. 53260 883 266 297 550 111( 1000) 614 307 12 981 921 512 916 347 130( 500) 188 891 11 431 545 683 48. 54597( 500) 427 346 414 632 105 184 90 532( 500) 965 296 671 656 618 58 940 701 358 840( 300) 722( 3000) 789 768 473 43( 500) 496 126 251 769. 55426 80 903 980 485 863 743 837 415( 3000) 597 899( 300) 660 460 67( 300) 385 814 159 601( 3000) 263 317. 56154 684 794 572 211 368 870 563( 3000) 239( 5000) 373( 300) 706 399( 300) 668 174 390 944( 500) 878 901 201 422 943 810 558 391. 57000( 300) 370( 3000) 478 852 40 436 351 665 549 677( 1000) 867 416 239 669 330 147 106. 58930 963 472( 500) 40 115 650 314 67( 300) 266 773( 500) 161 913 339 883 506 943 749 904 54 343 545 617 59295 297 956 1 758 227 923 311 31 980 976 70 84 707 57 7 909 510 573 39 954. 972 854 243 893? 60757 832 533( 1000) 972 854 243 893 791 274 612 506 231 153( 3000) 100 707 424. 61343 415 50 336 300 55 73 785 888( 300) 645 865 763( 3000) 410 129 712 777 476 852 217. 62638 786 990 384 861 480 732 370 889 234 697 64 119 613 443 623 646 499 862 174 605( 3000) 717 27 360. 63520 24 888 686 913 709 914 697 494 853 991 489( 3000) 447 31 225 818( 300) 445( 300) 974( 3000) 773 12 510 378 777. 64514 872 501 312( 300) 583 173 265 101( 300) 613 65011 117 652 709( 3000) 359 387 133 140 684 497 790. 124 749 550 909 53 106( 1000) 464 454 305 364 87 649 394. 66229 831 320 162 919 847 110 748 693 37 179 164 717 66 101 381 116.67320 204 280 847 238 763 591 44 231 37 ( 3000) 716( 800) 92 509 140( 300) 477( 300) 195 17( 300) 382. 68672( 1000) 475 807 470( 500) 469 749( 1000) 372 83 593 910 340( 3000) 209( 300) 518 946 683 836 910 213 69734 806 872 ( 1000) 149 185 968 425 764 582 323. ( 1000) 476 5( 1000) 305 955 116 172 737 141 256 425 282 907.136. 70393 867 15 551( 300) 601 190 897 524 415( 1000) 391( 300) 676 616 300) 164 645 994( 300) 350( 300) 501 703. 71496 598 24 23 862 983 3( 500) 19 858( 1000) 487 344 659 944 387 996 761 728 255 122 692.72315 592 275 252 532 929 712 995 304 310 576 461 399 866 877 373 669 842 257 634( 300) 238 616. 73562 790 590 908 866 930 766( 3000) 506 854( 300) 470 880( 300) 198( 100C) 618 676. 74310 483 890 498 911 746 734 834 586( 300) 15 28 436 392( 300) 311( 500) 564( 500) 608 856 136( 300) 773. 75239 321( 500) 290 557 603( 500) 131 928( 3000) 86 233 649 331 955 336 158( 300) 455 805( 300) 122 112 457 957 Theater. 505.76219 967 475 438 924 241( 300) 270 934 560 975 210( 1000) 503 16 932 297( 300) 309 271 943 43 145 502 234 362( 1000) 478( 500). 77182( 300) 776 558 743( 500) 360 65 176 46 354 679 296 361 130 887 877 165 888 373 844( 500) 588 654 943 93 371( 1000) 810( 300) 476 816 473 ( 500) 492 213 321. 78553 57 246( 3000) 17 989 914 916 854 237 331 680 25 213 120( 300) 248 123( 300) 262 726 326 973 291 581 434 103 310. 79104 65 912 853 548 680 216 639 236 606 266 307 80 374 392 795 609 214 829. 80502 602 644 873 653 7( 300) 919 33 670 525 565 914 335 326( 300) 113 754 990 341 926 836( 1000) 246 387 593. 81658 854 747 460 104 87 612( 500) 614 803 594 865( 300) 761 831 154 550 184( 300) 763 194 703 173. 82928 636 646 208( 300) 975( 1000) 673 838 111 365 787 258 972 799 68 371. 83470 114 268( 500) 363 84 670 162 602 8 110 165 ( 300) 673 776( 300) 899 863 587 678 980( 300). 84339 284 458 196 655 846( 500) 634 418 258 171 496 289 192 617 841 883( 500). 85626 709 959 113 616( 1000) 216 408 215 894 837 149 239 5 829 521 377( 500) 678 735 826 922 125. 86188 45 577 422 798 416 274( 300) 949 39 420 402 189 690 639 26 884 870 589 895 788. 87558( 1000) 298 293 59( 300) 644( 300) 6 740 53 70( 500) 724 954 62 438( 400) 193 885 352 744 292( 1000) 327( 300) 371( 500). 88322 319 791 502 631 155 280 578 454 369 641 942 467 168 ( 3000) 721 165 929( 300) 285( 300) 683 544 300 617 558. 89448( 300) 259 547 979 887 961 826 981 861 716 843 746 913 157 785 714 43 833 115 446 835. JUST OF BES( 008)£ 0 ( 000) 011( 008) 003 603 10 118 es_18 7888( 608) 802£ 8 810 818( 008) Königliches Opernhaus. Tea 198( 008) Heute: Der Wildschüß, oder: Die Stimme der Natur. Königliches Schauspielhaus.( 08) 38( 008) Heute: Die Waise von Lowood. Deutsches Theater. Heute: Der Hütten befizer. FOT 8903 Beute: Ein Benflonskind. Bellealliance Theater. gener 201 Renes Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) To Heute: Der Großmogul. COL DC( 096) 003 Central Theater: 021 600 Alte Jakobstraße 30. Direktor: Ad. Ernft.) Heute: Der Walger Rönig. de ROT TO CO Refidenz Theater: 10T CH D auf freiem Felde in Dornb ich erfcoren aufgefunden. find so ble größeren Unglüdsfälle, die den Wienern fchredliche Unwetter beideerte; zabllos aber find die kleine Unfälle und Verwundungen, die Passanten auf den Stra erlitten. Die ganze Nicht über wüthete der Sturm Regen mit gleicher beftigkeit und in den Regen mengte ein ausgiebiges Schneegestöber, so daß gegen 2 Uhr Morg Die Straßen mit einem schneeigen Brei, der das Geben un mein erschwerte, bedeckt waren. Est nach 24tündiger D ließ der Regen nach nnd der Himmel erhellte sich ein we Die Sturmnacht hat fünf Menschenleben gefordert, die glücklichen sind auf freiem Floe dem Frost und dem Stu erlegen. Folgende Berichte liegen über ine Unglüd vor, denen Menschenleben zum Opfer gefallen find: Dornbacher Häusler Grimm, 35 Jahre alt, wurde in ein Zümpel todt aufgefunden. Grimm befand sich Abends einem Gasthause und dürfte auf dem Heimwege in den Li pel gestürzt fein, in welchem er den Tod durch Ertrinken fa In der Nähe des Shmelzer Friedhofes wurde ein d 45jähti, er Mann, deffen Identität bisher noch nicht font werden konnte, todt aufgefunden. Der Mann ist nach lichem Gutachten erfroren.-Der 47jährige Zaglo Jurina murde auf der Reichsstraße in cinem liegenden Weizenfelde todt aufgefunden. Jaina bi in Folge des Unwetters in den Graben gestürzt und be glückt fein. Die 46jährige Taglöhnerin Baweifa wa fer Schlachthausgasse auf dem Boden Legend tod gefunden. Frau Pawella war Abends im Prater und auf dem Heimwege von einem Windstoße erfaßt, zu Boden g Da beiter Boben iffen, so daß sie hilflos liegen blieb und im Laufe der ihren Zob fand. Ein gleiches Schidjal ereilte den Shambed Derselbe wurde oberhalb d: Pferdemald St. Max todt aufgefunden. Schambid w Laufe der Nacht von dem heftigen Sturme zu geschleudert und blieb bewußtlos Ilegen. feine Hilfe geleistet wurde, starb er während der Nacht Eine sechste Person dankt nur dem Umstande, daß e rechtzeitig aufgefunden wurde, die Erhaltung des b Es ist dies der Fuhrweitsbefiger Anton Stielig aus dorf. Derselbe wurde um 1 Uhr Nachts in der Damm in Meidling neben seinem mit zwei Pferden bespannten 9082 200 626 57 883 652 894( 3000) 118 141 836 928 686 573 392 761. 91711 616( 300) 255( 300) 752 51 417 988 368 187 804 547 787 56 642 822 19 259 773 250 287. 92233( 300) 926 442( 300) 459 740 717 156( 300) 159 548 903 841 395 85 923 896 917 301 341. 93940 315( 300) 809 102 624 480( 1000) 610 896 967 951 689 439 73 35 983 810 215 5 78 323.94383 707 590( 300) 792 774 706 559 273 51 239 282 954 379( 500) 13 998 511 394 859 166 418. 9583 699 272 990 806 951 252 551 768 912( 300) 110 360 ( 300) 722 508 426 931 234 775 669 161 436 579( 300) 257 104 583 531. 96482 478 258 992 41( 500) 490 418 579 ( 300) 994 923 573 757 668 91 371 467( 3000) 428( 500) 283. 97826 391 790 684 588 653 219 360( 300) 976 357 769 508 470( 300) 204( 300) 110( 500) 254( 1000) 963 628( 300) 187 ( 3000) 534 350( 1000) 925 675.98653( 300) 207 909 779 968 253 970 542( 1000) 16 583( 3000) 683 276 582 367 22 haufer Epitul gebradt, woselbst er bald wieder das Bewu 167 616 163 978 405 911( 500) 412 250 636 754 661 721 erhielt. E: befindet sich bereits außer Gefahr. Stielt ( 300) 965 529.99716 405 853 66 387 602 238 881 400 an, durch einen Windstoß zu Boden geschleudert und 989 169 650 322 465 110 366 29 46. inbun liegen geblieben zu fein. Um 3 Uhr Nachts e Alarmftanale der Feuerwehr. Das Dach eines ( min der Dornbacher Hauptstraße hatte die Last der drubenden Schneemassen nicht ertragen, der Dachstuhl wa Vermischtes. Das Unwetter in Wien. Der 15 Mai 1885 wird den Wienern wohl noch lange Zeit im Gedächtniß bleiben. Mitten im Mai ist die schöne Kaiserstadt an der Donau von einem Unwetter heimgesucht worden, wie es im Dezember nicht ärger wüthen fonnte. Früh Morgens schon begann der Regen, immer dichter und dichter schoffen die Wassermassen vom Himmel und gegen Mittag gefellte sich dazu noch ein eiftger Sturmwind, der die Benütung von Regenschirmen, ja das Bastien der Straßen nahezu unmöglich machte. Gegen Abend war der Sturm zur Stärke eines Difans angewachsen B'egelsteine proffelten von den Dächern, Bäume wurden gelnici, auf der Ringstraße und in diversen Vorstädten wurden Wagen ungestürzt. In Dornbach rig ter Dilan ein Haus bis auf den Grund nieder. Ein Mann er trant in dem hochangeschwollenen Alferbache, ein anderer wurde -Louisenftädt. Bezirksv.„ Vorwärts. Mittwoch, den 20. Mai, Abends 8 Uhr, s in Konrath's Salon, Bafferthorstraße 68: Vereins- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Tischlermeisters Herrn Mitan über die Sonntagsruhe. 2. Disluffton. 3. Verschiedenes und 1085 Fragelaften. 4. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkommen. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Vereinigung deutscher Metallarbeiter. ( Mitgliedschaft Berlin I.) 380 LE TEE Dienstag, den 19. Mai, Abends 8 Uhr, 316 001 103 Direktion Anton Anno. 011001 020 Heute: Nelly. Balhalla Operetten- Theater: Heute: Mascotte. 2006) 801( 008) For ST 308 eas OF 813 00 887( 0008) 8c( 0008) 288 LOS Oftend- Theater: Gente: Der fliegende Holländer BU TEE Wallner- Theater. Heute: Die Leibrente. Heute: Sulfurina. 18 Bittoria Theater. Louisenstädtiſmes Theater: Heute: Don Juan, oder: Der steinerne Gaft. 500 02 820 838 mm se in Rieft's Salon, Kommandantenstr. 71,72, Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Bortrag und Distuffton. 2. Verschiedenes. 3. Fragetaften. 310 1079 Der Bevollmächtigte. Den Mitgliedern der Vereinigung Deutscher Metallarbeiter, Mitgliedschaft Berlin( S) zur Nachricht, daß am 2. Pfingst( 000) feiertag in Sanssouci ein Frühfonzert stattfindet und werden -die Mitglieder gebeten, fich so schnell wie möglich Billets abzu 801 holin von E. Möhring, Dranienftr. 14a.[ 1082 180 18 Skalitzerstrasse 18 Restaurant H. Stramm empfiehlt seinen reichhaltigen CA a Taass Frühtück, Mittag und Abendtisch. 60651 An die Abrechnungs- Kommission der ehemaligen Metallarbeitergewerkschaft. no Da die Abrechnung fertig ist, so bittet Unterzeichneter Die am 15. April bet Nieft's gewählte Kommisston, am Mittwoch Abend 8 Uhr bet ihm zur Reviston zu erscheinen. 1081 Ortskrankenkasse der Klempner. 1081 Bei unserer Kaffe ist das Amt des Kassirers, der 500 Mt. Raution zu stellen hat und 120 Mt. monati. Gehalt bekommt, zum 1. Juli b. J. zu beseßen. Darauf reflektirende Mitglieder unserer Kaffe, die sich dazu qualifiziten und einen eigenen Hausstand haben, wollen selbst geschriebene Offerten bis zum Donnerstag, den 21. d. Mts., Abends, an den Schriftführer Herrn Meyer, Ritterstraße 49, einreichen und zur Prüfung am Freitag, den 22. d. Wis., Abends 8% Uhr, im Sigungs Lokal, Kaiser Franz- Grenadier Plas Nr. 7, erscheinen. 208 1096 Der Vorstand. Central- Krankenkasse ber ( 008) 03 1080 Maurer, Steinhauer gen. Grundstein zur Einigkeit. Außerordentliche 128 880 Mitglieder- Versammlung Donnerstag, den 21. Mai, Abends 8 Uhr, Lothringerstr. 37 ( Deutscher Kaiser). Tagesordnung: 842 21 18 ISI Die Theilung Berlins in 7 Bahlstellen. Abrechnung des erften Quartals. Der Geschäftsführer Schemar aus Altona ist anwesend. Aufnahme neuer Mitglieder. Der Vorstand. лос hd th Mit Achtung Emil Möhring, Oranienftr. 14a. 53, 75, 90 m. Singer- Nähmaschinen für Familiengebrandi u. Bandwerker. Sämmtliche Spezial Ma schinen, als: Knopfloch- mas fchinen, Weißzeng- unt Schuhmacher- Maschinen, und die anerkannt Geffen Singer- Maschi werke halb erfroren aufgefunden. Der Mann wurde in's S Balls in gedrückt worden, und bald hatte der Sturm das baufäl ebenerdige Gebäude vollständig demolit. Geborstene eingestützte Mauern geben Kurde von der Wuth de fesselten Elementes. Bierundzwanzig Be sonen, bu a me Dofbewohner, waren zur Beit der Ratastrophe Hause. Wunderbarer Weise wurde Niemand von ihnen Lt. Auch aus den Provinzen treffen Nachrichten ein erheblichem Schaden, den das Unwetter angerichtet hat. Sebr In Neumünster in Schleswig- Holstein sollen fi Sergeanten bereit erklärt haben, als Gefängnißwäite dergl. nach Kamerun zu gehen. In vie'en Gainifo fcheint vergeblich angefragt worden zu sein. auch nicht sein.doliondi dig h lockend dürfte das Amt eines Gefängnißwärters in Ram Arbeitsmarkt. Ein Schriftfeger fucht als solcher oder ale Com oder in einem Bureau passende Stellung. Gift. Deten bittet die Expedition d. Bl. unter A. B. 1084 Neben einer reichen Auswahl hochfeiner derner Kleiderstoffe zu bekannt billigen Preisen folgende Serien か Kleiderstoff is bedeutend billiger do zum gänzlichen Ausverkauf gestellt. odman 851 Nr. 11 Jod dr is erfcheint t Berlin fre Bostabonne Unter bahren un fervative o it vielleich Bewegung Sdwarme Nammen be Shums un bonnern, f Balbbarba unferen reichischen Segen bie hüten uns bebungen, verbaßt fir u Tage t berjenige nationalen nationale Die einfluffent, benn bie Haupt eth auflebnte. bem Krieg febenben wifchen b unbeilbare Borherrsch In b eine form Bad Le vollständig bas Mitte fichtslofe manifirun Sprache fightslos jener Beit bei ben n biefer i lich nicht barf man Boltsstäm Waschechte Zephyrs ragé, früher Meter 1 Mar jezt nur 30 Bfg. 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