e. unden. Wienern Den Stra Nr. 115. Mittwoch, 20. Mai 1885 nom nas dsg Idal mun diler Elmham Die kleine Sturm n mengte Abr Morge Geben un ndiger D ch ein wen pert, die dem St Unglüds find: be in cin h Abends in den Ti rttinten fa rde ein e icht tonftal ift nach d e Taglö cinem atina bi at und ve ta wurde b tool zu Boden afe Der Had ben belter Demak to the und mu e in 34 Bober Da Der Nacht Daß fie no Des Leb aud n er Damm annten De in's S Stielt as Bewu t und b chte erti eines Der D tuhl wat as baula ftene Bal n, burd uth be opbe in on thnen bten ein tet bat ollen flo igwaite Sainifo Sebr in Ram ale Cornici 1. Deten 1084 ner mo eifen fin 851 1 Mar r. 50, 40 Mete Bentlei en Far Meter häft 110 e R. 25 in all .35 tr. 1 .3 erg Berline 1. chaf Art uswabl Ich Mu guten 2. Dow dlun ald 15 uptak 75 ld addentem adtaktoni melijune lad muto sin sid jodistus juodo mom s od dr daim mis] dosud abt dasdnisms amis despi ni Timella 3d ni nella II. Jabrg. ottomalt der Hibited da Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das Berliner Volksblatt" " erfcheint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 4 Mart, monatlich 1,35 Mart, wöchentlich 35 Pf. Postabonnement 4 Mr. Einzelne Nr. 5 Pf. Sonntags- Nummer mit illuftr. Beilage 10 Pf. ( Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1885 unter Nr. 746.) Redaktion: Beuthstraße 2. Die Deutschen in Oesterreich. Unter den vielen Widersprüchen, die sich in dem Geton. finden, bahren unserer sogenannten„ patriotischen" Presse fervative ober liberale Schattirung ist gleichgiltig vielleicht ber merkwürdigste ihr Verhalten gegenüber der Bewegung der Deutschen in Desterreich und gleichzeitig ihr Schwärmen für Rußland. Dieselben Blätter, welche in Flammender Sprache gegen die Uebergriffe des Tichechen thums und den Uebermuth der Slawen in D.sterreich bonnern, find in der Regel die treuen Schildknappen des Halbbarbarenthums der Russen. Wir haben nun aus nferen Sympathien für unsere Landsleute in den öfterreichischen Staaten noch nie ein Hehl gemacht und wir Segen diese Sympathien heute noch so gut wie je, wir hüten uns aber vor dem Fehler, dieselben slawischen Uebers bebungen, die uns im Rahmen der österreichischen Monarchie verhaßt find, zu verherrlichen, sobald sie hinter der Weichsel Tage treten. Das Lettere thut aber fast ausschließlich derjenige Theil unserer Breffe, welcher aus Anlaß der nationalen Streitigkeiten in Defterreich mit Vorliebe in nationale Entrüftung geräth. Die Herren, welche diesen Theil unserer Breffe be benn bie flamische Bewegung in Desterreich so ftols ihr einflussen, fie scheinen nicht zu wiffen, von welcher Zeit ab Haupt erhob und sich gegen das Uebergewicht der Deutschen auflehnte. Diefe Bewegung tam erst zu Kraft, als nach bem Kriege von 1859 in Italien für jeden halbwegs flar fehenden Bolitiker die Thatsache fest stand, daß der Riß zwischen den beiden Großmächten des deutschen Bundes ein unbeilbarer geworden und der Entscheidungskampf um die Borherrschaft in Deutschland vor der Thüre stehe. In der Beit von 1849-1859 berrschte in Desterreich fichtslofefte Insertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., 3immerstraße 44, sowie von allen Annoncens Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Expedition: Zimmerstraße 44. rung in Dber und Nieder Desterreich, Tyrol, Kärnthen und Steiermatt fich auch nicht zum Besten befand, mag hier nicht unerwähnt bleiben. Während die deutschen Beamten in Ungarn, Slawonien und Böhmen hausten, waren es Stockböhmen, welche in den deutschen Amtsstuben mit ihrem gräulichen Kanzlei- Deutsch die Bürger und Bauern an schnauzten. Slowenische und stockböhmische Gensdarmerie mit fast unbegrenzter Vollmacht bildete den Schreden der Landbewohner in den deutschen Provinzen und nahm grimmige Nache dafür, daß deutsche Gensbarmen in ben flawischen Ländern in derselben Weise hausten. Der furze Freiheitstraum der Jahre 1848/49 follte gewaltsam aus dem Herzen des Voiles geriffen werden, und das Mittel, mit dem man diese gewaltsame Dparation zu vollziehen suchte, war ein stammfremdes Beamtenthum mit deutscher Sprache. " 1 910 Da tam das Jahr 1859 und mit ihm die Niederlagen von Magenta und Solferino; Preußen, von dem man Bundeshilfe mit Bestimmtheit erwartete, hatte dieselbe nicht geleistet und auch die übrigen Mitglieder des deutschen Bundes von jedem aktiven Borgehen zu Gunsten Defter reichs zurück zu halten gewußt. In dem Manifest an die Bölker Defterreichs", welches denselben ben Friedensbeidluß von Villafranka ankündigte, beschwerte fich Kaiser Franz Jofeph bitter über seine vermeintlichen Bundesgenossen, auf Jofeph bitter über seine vermeintlichen Bundesgenossen, auf deren Beistand er sicher gehofft und die ihn in Stich ge laffen hätten. Die gewaltfame Auseinandersehung zwischen Breußen und Desterreich stand jetzt drohend vor der Thür, und daß sie erst 7 Jahre nachher auf den Feldern Nardböhmens wirklich stattfand, hat seinen Grund hauptsächlich darin, daß Napoleon III. Defterreich sowohl als Preußen feine Unterstügung zusagte, wodurch beide Theile von einem energischen Vorgehen abgefchreckt wurden. Daß schließlich Preußen die Bundesgenossenschaft Victor Emanuels und Bach, Leo Thun und Konsorten tannten nur ein Biel: der Revolutionsgenerale Rlapta und Garibaldi gewann vollständiges Nieberhalten jeder freieren Bewegung und bas Mittel, beffen fie fich dazu bedienten, war die rück freilich darum auch sehr ungeschickte- Gers Gers manifirung. In Schule und Gerichten galt nur die deutsche und daß Napoleon III. bie Widerstandskraft Desterreichs und der deutschen Südstaaten überschäßte, führte zur Rataftrophe von 1866. Nach diesen Umwälzungen und nachdem Desterreich, welches bis dahin immer feinen politischen Schwerpunkt in istos in den gesammten österreichischen Erblanden. In Deutschland gesucht hatte, aus demselben hinausgedrängt bei ben nichtbeutschen Vollstheilen in Defterreich und wenn jener Beit erstarte ber Widerwille gegen das Deutschthum war, ba begann ber Rampf gegen die fremden Beamter und der en Jdiom, die deutsche Sprache. Daß dabei vielfach Ges lich nicht selten zu wahrer Kulturfeindlichleit ausartet, so ist nur natürlich. Dieser Haß war zwar durch das barf man eben nicht vergessen, daß deutsche Kultur jenen reaktionäre Beamtenregiment verstärkt und in Flammen ge gegen die Nation selbst zu Tage Boltsstämmen mit Ruthen eingepeitscht werden sollte. Und setzt; entstanden aber ist er viel früher. Er ist so alt wie was für eine deutsche Kultur!" Daß übrigens bei jener, unter deutscher Firma sich reit machenden Gewaltherrschaft die kernbeutsche Bevölke brud verboten.] Feuilleton. Im Eckfenster. Roman von Friedrich Gerstäder. nd( Fortsegung.) aber eine verbammte Geschichte b, befter Solberg- pünktlich das ist recht ich weiß nicht, ob ich bas Nebeneinanderwohnen von Deutschen und Slamen in diesen Gebieten, und hervorgegangen aus dem ganz erklär lichen Ingrimm ber Slawen über die Thatsache, daß ein Und weshalb telegraphiren Sie nicht?" " Das ist in diesem Falle nicht gut ausführbar, da wir gerade in einer Auseinandersehung begriffen find; ge fchrieben hebe ich natürlich den Augenblid, aber so rasch tommt das Gelb doch nicht, und es bleibt mir nichts Anderes übrig, als die Summe hier heute in der Stadt aufzunehmen. Es kann mir doch wahrhaftig nicht gleich. giltig fein, ob der Wechsel über Nacht unbezahlt bleibt night bie Jagdpartie auf einen andern Tag verschieben oder nicht." muß bitte, kommen Sie mit hinüber in mein Bimmer, ba tönnen Sie sich auch gleich Ihr Gewehr ans feben." " Ift etwas vorgefallen?" fragte Hans. Borgefallen? Daß ich nicht wüßte boch, apropos, Wie hoch ist die Summe?" Tausend Thaleres ist nicht viel, aber doch auch gerabe genug, Einen in Verlegenheit zu bringen. Ich wollte Sie also bitten, lieber Solberg, daß wir unfere Jagd heute aufgeben, denn unter solchen Umständen sehen Sie wohl brod, die Schwester von unserem Dberftlieutenant nebenan, fein mag." in biefer Nacht plöglich gestorben ist." " offenbar fuperiores Boltselement ihnen mit gleichsam elementarer Kraft auf den Leib rückte. Wenn man den älteßen flawischen Chronisten jener Lande, den Rosmas von Prag( schrieb um 1120), zur Hand nimmt, findet man bereits ganz den Kleinlichen, naivbrutalen Dentschenhaß der heutigen Tschechenführer, vorgetragen mit abschreckender Roh heit von einem im Uebrigen ganz gutmüthigen und wohl wollenden alten Klosterpapa. Es hieße notorische Thatsachen wegleugnen, wollie man nicht zugeben, daß die Herrschaft des deutschen Beamtenthums viel zur Kulturentwidelung der nichtdeutschen Lande Desterreichs beigetragen hat, aber eben sa wenig darf außer Acht gelaffen werden, daß die Ungarn und Glawen dieser Kulturfortschritte nie recht froh werden konnten, da fie ihnen von fremben Elementen. aufgedrängt wurden. Man mag noch fo viel spotten über die böhmische und ungarische Nation" beide Bolts ftämme haben ihre Geschichte und die Böhmen haben in ihren Huffiten- Kriegen, die Ungarn in ihrem Anfämpfen gegen die Türkenherrschaft Leistungen aufzuweisen, benen auch vom Kulturstandpunkte aus erheblicher Werth nicht zu. bestreiten ist. G Das Bestreben der nichtdeutschen Voltsstämme in Defterreich, ihre Eigenart zu retten, finden wir deshalb durchaus natürlich, und wir sehen darin auch keineswegs eine Gefahr für das Deutschthum in Desterreich. Da, wo das lettere wirklich im Volke selbst wurzelt, wird es sicher nicht ohne Weiteres von den slawischen Elementen erbrüdt werden. Diese Gefahr existirt aller bings in jenen Bezirken, wo der Arbeiter-, Bauer- und Mittelstand rein slawisch ist, und ihm nur eine deusche Bourgeoisie aufgepfropft ist. Dort bethätigte sich die deutsche Superiorität bisher lediglich auf ganz äußerliche Weise: durch Unterbrüdung ber nichtdeutschen Boltsmaffe. Diese Art der Deutschenherrschaft ist natürlich nicht haltbar, und daß fie schwindet, wird Niemand beklagen. Grade aus diesen Gegenden kommen aber in der Regel die lautesten Schmerzensschreie. Nun giebt es allerdings noch Fälle britter Art: in den gemischten Bezirken finden sich die Deutschen vielfach in einer Rechtslage, bei welcher nicht das nächste Zahlenverhältniß, sondern die höhere Boltstultur zur Geltung fommt. Von Seiten der Slawen wird nach Beseitigung biefer Institution gestrebt, nach einem Bustande, in welchem bie Deutschen lediglich zu einer stets überstimmten Minorität in einem großen flawischen Ganzen werben sollen. Diese Bestrebungen haben in der That gar keine Berechtigung, ba es lediglich eine lächerliche Uebertreibung des Nationa litätsprinzips und eine ganz oberflächliche, mechanische u b beshalb unwahre Anwendung des Majoritätsprinzips if, Unfinn," sagte Hans, indem er die Anweisung schrieb -er hörte nicht, daß zu gleicher Beit die Thür aufging und Kathinka auf der Schwelle stand so wird das Ganze doch am allereinfachten erledigt; bedarf es einer besonderen Münzforte?" Nein," sagte Schaller, dem die Gegenwart Ra thinta's nicht ganz angenehm zu sein schien, furz,„ gar nicht." eben habe ich in der Stadt gehört, daß die alte Mäufe- felber ein, daß ich hierbleiben muß, fo fatal mir die Sache merkte das aber wohl gar nicht, denn er beschäftigte sich Sollte man es denten!" rief Frau von Schaller, die H Dann handelt es sich also um weiter nichts, als daß Sie augenblidlich tausend Thaler beschaffen, wie? Sonft Hände zusammenschlagend. Nun, da können sich Klingens hindert Sie nichts, mitzugehen?" bruchs gratuliren; fie muß schmählich reich gewesen sein und hat ja für sich gar nichts gebraucht!" schnell " Desto mehr für die Mission", brummte Schaller. aber was geht uns die alte Schachtel an! Bitte, tommen hier 8" Sie, Solberg; wir müssen uns wenigstens, wenn es heute nicht geht, für einen andern Tag bestimmen." " Nicht das Geringfte aber das geht eben nicht so Bielleicht doch. Haben Sie Feder und Papier Was wollen Sie thun?" Damit schritt er ohne Weiteres voran, und Hans folgte der hier in der Stadt wohnt. " Ihnen eine Anweisung auf meinen Banquier geben, Anweisung zahlt ihm in fein fleines Arbeitszimmer," um dort erst einmal ben Wechsel, und die Sache ist erledigt." maßen erwartete ,, Aber, bester Solberg," rief von Schaller, bas kann bas Nähere zu hören. hier mitten in der Stube stehen blieb und ihn gewiffer haupt nie Geldfragen behandeln! Das sind GeschäftsAber was haben Sie nur?" sagte Hans, als Schaller ich gar nicht akzeptiren! Unter Freunden soll man übers Geschäfte, die Sie abhalten?" Dh, eine ganz verfluchte Geschichte!" sagte von Schaller müffen!" drgerlich. Denten Sie nur, vor einer Viertelstunde höchstens bekomme ich die Anzeige, daß ein Wechsel, den ich mit unters fachen, die beshalb mit Geschäftsleuten abgemacht werden Aber, bester Freund, der paar Thaler wegen wollen wir doch wahrhaftig nicht unfere Jagd versäumen! Rann Dg gewiß, jebes!" rief von Schaller. Aber Sie zeichnet habe, von dem eigentlichen Aussteller nicht bezahlt ich das Papier hier nehmen? und heute fällig fei, und Sie können sich benlen, wie fatal wohnt in Berlin.." " So," rief Hans, von dem Stuhl wieder aufspringend, ,, das wäre... Ah, mein gnädiges Fräulein!" brach er ab, als er Rathinka vor sich bemerkte, und erschrat dabei faft über ihr Aussehen, so blaß war sie in der kurzen Zeit geworden. Und mit was für einem sonderbar ernsten Blick sah sie den Vater an! Herr von Schaller bes gerabe mit dem auf dem Tische für Hans ausgebreiteten Jagdzeug. Lieber Bater 1" " Ja, mein Kind," sagte von Schaller und drehte fich rasch nach ihr um. " Wollen die Herren nicht vielleicht Raffee trinken 8" Dh gewiß, gewiß! Aber bring uns zwei Taffen her. über, mein Engel, denn wir müssen hier eben unfere Sachen in Stand sehen, und dann schid doch gleich bas Mädchen nach einer Droschte, damit wir nachher die Zeit nicht verfäumen. Wir haben noch ziemlich eine halbe Stunde." Fährst Du auf die Jagb, Papa?" fagte Kathinka, dieser hatte sich schon wieder abgewandt und sagte nur: " Ja, mein Herz- vergis die Droschte nicht." und ihr Blid suchte dabei bas Auge des Baters; aber Rathinta erwiderte tein Wort weiter, brehte sich ab und verließ das Zimmer, und von Schaller übergab jetzt Hans die schon zurechtgelegten Jagd- Utensilien. Der Raffee wurde indessen gebracht und getrunken, und bas Mädchen gleich barauf die Droschte mir bas fein muß. Die Summe ist allerdings nicht vers verpflichten mich dadurch wirklich bärenmäßig, bester meldete, ging Schaller erst noch einmal mit der loren, benn der Mann ist gut genug, aber jetzt foll ich hier Solberg! Es kommt mir jest wie eine Unverschämtheit erhaltenen Anweisung hinüber in das Familienzimmer auf der Stelle das Geld schaffen, und mein Banquier von meiner Seite vor, daß ich nur ein Wort davon er' wähnt habe!" und wenige Minuten später raffelte das Fuhrwert mit den beiden Jägern bem Bahnhofsgebäude zu. | festzusetzen, z. B.: Wenn in irgend einer Gemeinde/ ber Bewohner deutsch ist und flomatisch, so follen in der ½ Schule die Kinder des deutschen Drittels slowakisch lernen, aber nicht die Kinder der slowakischen zwei Drittel deutsch - wobei ganz übersehen wird, daß das Studium der Hlowakischen Sprache dem deutschen Rinde gar keine För berung der Bildung gewährt, das Studium der deutschen Sprache dem flowakischen Rinde aber eine große reiche Rulturwelt eröffnet; sowie ferner, daß das Zahlenverhältniß fich beliebig auf den Ropf stellen läßt, je nachdem man die Kreise, in welchen abgezählt wird, größer oder kleiner bemißt. Das ist ein Beispiel für Viele. Eine Vertheidi gung des Deutschthums gegen berartige Angriffe ist natürlich fehr am Plage, und ein Erfolg dieser Angriffe wäre wenn auch nur in kleinem Maße eine wirkliche Schädi eine wirkliche Schädi gung der europäischen Entwickelung. Die Scheibelinie, wo Behauptung einer innerlich berechtigten Position und Feft baltenwollen einer auf Unrecht und Unterdrückung beruhenden Borherrschaft aneinander grenzen, muß für jeden Fall be Jonders bestimmt werden. 6881 Joe Osoite & GLI Man wird laum fehl geben, wenn man annimmt, baleb ähnliche p Botum des preußischen Staatsraths maßgebend für die der bei den ve sche Abstimmung im Bundesrathe fein wird und daß und der preußi Lage der Dinge hierüber bereits Beschluß gefaßt sein bi gung ber Bot Die Stellung der meißen Bundesregierungen zu bem Zur Dan wurfe ist bekannt und es ist nicht wahrscheinlich, daß eine die Deutiche fondere Vorberathung in den Ausschüffen oder jegt noch Sloman- Linie umständliche Einholung von Instruktionen der Eingel Ronturrens ein rungen fich als unabweislich ergeben wird, so daß dieitung abgege ble Urberweisu nahme des Entwurfs in einer der nächsten Plenaiftzungen Bundesraths mit großer Majorität nahezu als außer 8 an ift in stehend betrachtet werden kann. tages lautet wie folgt: Der Reichstag war vom 20. Novem Die Geschäftsübersicht der letten Seifion des Ne 1884 bis zum 15. Mai 1885, aufammen 177 Tage, verfam Während dieser Beit haben 102 Plenarfizungen, 268 Sigu der Abtheilungen und 364 Sigungen der verschiedenen wurden folgende Vorlagen gemacht: 24 Gelegentwürfe, Shulen burch misfionen stattgefunden. Seitens der verbündeten Regierun schließlich des Reichshaushalts- Etats für das Etatsjahr 188 und Ergänzung desselben, 2 Bundesratbsbeschlüffe, 7 Bert den Schül niffen der Schußöllner zu urtheilen, in diesen Kreisen sehr| wohl erkannt; fie machen darauf aufmerksam, daß die gesamm ten Debatten ohne jeden Bweifel au ganz anderen, und zwar entge engelegten Beschläffen geführt haben würden, wenn fich nicht Fürst Bismard felbft mit aller Wucht ins Wittel gelegt hätte." Mit dem Reichskanzler steht und fällt, wie offen zu gegeben wird, die ganze Schutzollpolitik. Die Anhänger der festeren, so weit fte fich in den genannten Organen und in der„ Dish. vollswirthsch. Korr." aussprechen, seben sehr trübe in die Bulunft; fie befürchten, daß die geschloffenen Reihen in die Bulunft; fte befürchten, daß die geschlossenen Reihen der Oppofition, so wie auch febr viele Ueberläufer anderer Barteten, sich im Eintlange mit ihren erschred, Fahnen zu verlassen".„ Die Schlagworte der Gegner," fagt ten Wählern verleiten( sic) laffen werden, die bisherigen der schutzölnerische Artikel, dem die vorstehend wiedergegebe nen Worte entnommen find, find zu zündend und dem we niger unterrichteten( d. b. nicht schutzöllnerischen) Theile des Voltes scheinbar zu verständlich, um nicht gerade jegt in ver hängnißvoller Weise zu verfangen, wo eine Reihe bötft be denklicher Erscheinungen die Empfänglichkeit für alle Vorwürfe wegen der Vertheuerung des Brotes und der an geblich unheilvollen Wirkung der Schutzölle schon bis zu einem sehr hohen Grade gefteigert hat." Den Herren wird also etwas schwül zu Muthe, wenn fie einen Blick in die Bulunft thun! Ihre Beflemmung oder Furcht ist auch durchaus begründet. Lptere äußert fich nach zwei Seiten hin. Bunächst befürchtet an, daß die Arbeiter, auf deren Schultern die Schutzölle" in Gestalt von indirekten Steuern ruhn, den Versuch machen fönnten, mit der Forderung Steuern ruhn, den Versuch machen fönnten, mit der Forderung einer Lohnerhöhung hervorzutreten. Das darf aber bei Leibe nicht geschehen, well den Schutzöllnern dadurch der in Aussicht nicht geschehen, well den Schußöllnern dadurch der in Aussicht ftehende Profit geschmälert werden könnte Dann aber glaubt man aus den bedenklicher werdenden Erscheinungen" schließen zu müssen, daß das unverhüllte Auftreten der Schutzöllner im Reid 3 age, die Bertheuerung selbst der noth vendigsten Lebens mittel betreffend, geeignet ist, auch dem blödesten Wähler die Augen zu öffnen. Wenn es nun leider auch den Arbeitern nur in den feltensten Fällen gelingen wird, eine geringfügige.hrerhöhung zu erzielen, da dieses- abgesehen von Versammlunge. auflösungen, Berboten u. f. w. in Norddeutschen iftet fich zur wird ein eigen weit größere wirb Det gewiß all aber subvention Dann? Die Dü Boltaichu Schüler, zur burch A schau balb angeb 3 allgemeine Rechnungen über den Reichshaushalt für Etatsjahre 1879/80, 1880/81 und 1881/82, 2 Ueberfichten Reichs- Ausgaben und Einnahmen für die Etatsjahre 188 und 1883/84. Ferner gelangten an den Reichstag 1 Red der Kaffe der Dberrechnungskammer für das Etatsjahr 1882 terrichts" an 1 Antrag auf Ertheilung der Genehmigung aur Einleit Das Borge des Strafverfahrens gegen ein Reichstagsmitglied, 19 2 schriften, Berichte, Uebersichten und Uttenstüde, 1' Berid Reichsschulden. Kommiffior. Von diesen Vorlagen 17 Gefeßentwürfe, die beiden Bundesrathsbeschlüffe 6 Verträge die Bustimmung des Reichstages erhalten gemeinen Rechnungen für 1879/80 und 1880/81, die end Aufenthalt ber Oberrechnungskammer und der Bericht der Reichsfhuinbar mit de Bahen 想 請 und Belt, 17. her. Der A en Minister bireim nach eine recht beich porne, bie fi Don thren e Kommission find durch Ertheilung der Decharge, Uebersichten der Reichs Ausgaben und Einnahmen für Elatsjahr 1882/83 und 1883/84 durch vorläufige nehmigung der nachgewiesenen Eats überschreitungen worden. Die Denkschriften, Berichte, Altenstüde u. 1. w. - die übergroße Arbeitslosigkeit durch Abdruck und Vertheilung derselben an die Mitglie rechnen, daß die weniger Unterrichteten" sehr wohl die Folgen schon illusorisch macht, so ist doch andererseits sicher darauf zu schon illusorisch macht, so ist doch andererseits sicher darauf zu bezw. durch Beschlüsse des Reichstages ihre Erledigung Dieses Schußes der nationalen A brit" füblen und fich daher den Parteien zuwenden, die im Einklang mit den erschreckien Wählern" dahin zu witten bereit sind, daß diesem verderblichen Treiben endlich energisch ein Damm entgegengesetzt werde. Dem deushen Wesen droht aber aus den Vorgängen in Desterreich noch eine andere Gefahr, und die besteht barin, daß je mehr die Deutschen in Desterreich ben in manchen Punkten berechtigten Bestrebungen der Slawen fich widersetzen, sie dieselben den panflawistischen Beftrebungen Rußlands zugänglich machen. Auf der Nichts berücksichtigung dieses Punktes beruht das Widersinnige des Gebahrens unferer fogenannten nationalen Presse. Während fie über die Unterdrückung des Deutschthums" in Defter reich Beter und Mordio schreit und den Zerfall der öfter reichischen Monarchie prophezeit, fingt sie zu gleicher Beit bas Lob des russischen Barismus, d. h. jener Macht, die überall, wo fie bereits Einfluß hat, die österreichischen Slawen zu wirklich deutschfeindlichem Vorgehen aufzuftacheln fucht. Wenn an den Bestrebungen der Tschechenführer, Rieger und Genossen, etwas gefährlich ist, so ist es in erster Linie der Umstand, daß sie bei Beginn iher Agitation nach dem heiligen Moskau" wallfahrteten und dort bes Echuzes der Führer bes Panslawismus bem Kampfe für ihr nationales Recht sich versicherten. Für diese Gefahr aber haben unfere nationalen Heiß Sporne teine Augen, sie würden der Vernichtung Defterreichs jujubeln, wie sie für die Wiederaufrichtung des Bolenreichs fein Verständniß haben. Daß aber die Auf Lösung Defterreichs unter heutigen Umständen die Herrschaft Rußlands auf der Baltanhalbinsel und damit Rußlands Uebergewicht in Europa zur Folge haben müßte, davon haben unsere furzsichtigen Musterpatrioten teine Ahnung. Ueber die roben Aeußerungen des Deutschenhaffes sollte man lächeln, den Forderungen der Slawen, wo fie berech was in manden Punkten in der That der tigt find Fall sowohl aus Klugheit wie aus Gerechtigkeitsliebe nachgeben, bie fernere Superiorität des deutschen Elemen tes in erster Linie durch innerliche Vervollkommnung der feineswegs in blühendem Zustande befindlichen deutschen Kultur ficher ftellen, mit den österreichischen Slawen aber, foweit thunlich, ein gutes Einvernehmen herzustellen. Die Slawen Defterreichs mit dem Deutschthum noch mehr zu verfeinden, heißt die Geschäfte der russischen Barbarei besorgen, und daß ein großer Theil unferer sogenannten liberalen Preffe dieses russische Geschäft besorgt, wirst ein trauriges Licht auf ihre politische Einsicht. Politische Webersicht. funden. Abgelehnt wurde ein Gefeßentwurf, unerledigt die morger Hel Sell exbal 6 Gefeßentwürfe, 1 Vertrag und die allgemeine Rechnun bas Etatsjahr 1881/82 Bon Mitgliedern des Reich wurden eingebracht 19 Gefeßentwürfe, 21 andere Anträg schließlich zweier Anfragen in Betreff der Fortdauer der tagsmandate, 1 Jnterpellation. Von den eingebrachten entwü: fen haben 6 die Bustimmung des Stetchstags et 3 andere sind zurüdgezogen, über 2 ist zur Tagesordnung gegangen, über 3 liegen schriftliche und mündliche Beric betreffenden Kommissionen vor. 4 Gefeßentwürfe befinde noch in den Kommisfionen, an welche sie verwiesen In der am Sonnabend abgehaltenen Sigung des Bundesraths wurden Mittheilungen des Präsidenten des Reichstags über Beschlüsse des letteren, betreffend die Ueber ficht der Reichsausgaben und Einnahmen für das Etatsjahr 1882/83, eine Petition wegen Abänderung des Gesezes über die Abwehr und Unterdrückung der Reblaus Krankheit und eine Betition wegen Befreiung des Lotterieloose des Vereins Rinderheim" von der Stempelabgabe, ferner ein Antrag Badens, betreffend Bollerstattung aus Billigkeitsrüdfichten und der vom Landesausschuß von Elsaß- Lothringen in veränderter Faffung angenommene Entwurf eines Gesezes für Elsaß Lothringen über die Verzinsung der Gelder der Spartassen und der auf Gegenseitigkeit beruhenden Hilfsgenossenschaften den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Ueber den Entwurf eines Gefeßes, betreffend Abänderung des Gesetzes wegen Er bebung von Reichsstempelabgaben vom 1. Juli 1881, wird in einer der nächsten Sizungen Beschluß gefaßt werden. Entwurf eines Gesetzes über die Ausdehnung der Kranken und Unfallversicherung und dem Gesezenim if zum Schutz des Papieres der Reichslaffenscheine gegen unbefugte Nachahmung wurde mit den vom Reichstag vorgenommenen Abänderungen bie Bustimmung ertheilt. Dieselben werden mit den vom Reichstag angenommenen Gefeßen, betreffend die Feststellung nd Die Schutzöllner überkommt das Gefühl eines ge wiffen Bangens", wenn sie auf die Debaiten zurückbliden, welche im Reichstage bezüglich der Bollerböbung stattgefunden baben. Dies gestehen schutzöllnerische Blätter selbst ein, d. h. folche, welche vorwiegend Interessen der Industrie dienen und bie die agrarischen Forderungen entweder gar nicht oder doch nur halb und widerwillig befürwortet haben. " Se geben zu, daß wegen der Bollerhöhungen auf Getreide, Fleisch und Holz große Unzufriedenheit herrsche, auch bei den In bustriellen, weil diese die Forderungen ihrer Arbeiter auf Lohnerhöhung besorgen und außerdem gar viele eindringliche und wohlmotivtrte" Forderungen nicht berüdsichtigt sehen. Selbst der Vorwurf der Ueberhaftung wird dem Reichstage von dieser Seite gemacht, und zugleich wird prophezeit, daß man sich auf einen nicht geringen Sturm gefaßt zu machen habe, der sich in Folge der jüngsten Reichstagsbeschlüsse entfesseln und aller Wahrschein lichteit noch immer größere Dimenfionen annehmen werde. Die schwache Position der Agrarier wird, nach den Eingestände Dem Stadtver folgende: Bo foldeten Gem Die Schul wunte fin einer tann wegen Schlusses des Reichstages nicht meh ge, betr. Den Meine Frankfur Beränderung D anderung b ge, bete. Die Putant et. Die bet De geword Blate aber ichreit Spartaffe im S werbung be Straßenregulir Anfrage vo ung eine Verhandlung tommen. Von den anderen Anträgen durch Beschlüsse des Reichstages erledigt worden; zurüdgezogen und 5 blieben unerledigt. Die Interpellati im Blenum zur Verhandlung gekommen und von Selle verbündeten Regierungen beantwortet worden. Bei de Laufe der Seffion stattgehabten Wahlprüfungen wu und Wahl von 362 Mitgliedern für giltig erklärt, bet 15 Wa ist die Beschlußfaffung über die Giltigkeit ausgesett, Wahlen liegen der Wahlprüfungs Kommission noch por Mandat ist erledigt. Bolli Das Verhalten der nationalliberalen Reichsta Abgeordneten bei der Schlußabstimmung über den verbient festgenagelt zu werden. Es stimmten mit 7 fehlten bei der Abstimmung. Die Herren haben ter Pfer Moabit. 8 en Bavillon V Rauer. Be Stellvertreters Berlin. Ein g. Die 2 eit gebiehen ber Belegu Dem. Boblen nur noch die G me dhe Arbeiten 35-36, werden für den Tarif 23, gegen den Tarif 20 Mitglieder der Fra gegenseitig neutralift: t, und hätten ebenso gut gethan, wa Falle um fein Haar beffer oder schlechter geworden wäre. eines Nachtrags zum Reichshaushalts Etat für das Etatsjahr sämmtlich zu Hause geblieben wären, da das Resultat in bici 1885/86, und betreffend die Abänderung des Bollvereinigungs vertrages vom 8. Juli 1867 zur Allerhöchften Vollziehung vorgelegt werden. Den Entwurf eines Gesetzes für ElsaßLothringen wegen Unterstügung von dienstunfähigen Forstschußbeamten der Gemeinden und öffentlichen Anstalten, fowie von Hinterbliebenen solcher Beamten genehmigte die Versamm lung in der vom Landesausschuß beschlossenen Fassung und erklärte fich mit den von den Ausschüssen vorgeschlagenen Maßnahmen zum Vollzuge des Anschlusses Bremens an das beutsche Bollgebiet einverstanden. Nachdem noch über die Ausführung des Gesetzes, betreffend die Steuervergütung für Bucker, sowie die Verlängerung der Frist für die Entrichtung der im Betriebsjahre 1884/85 trebititten Rübensteuer Beschluß gefaßt worden war, wurde die Sigung mit der Vorlegung von Eingaben verschiedenen Inhalts geschlossen. Unter den liegen gebliebenen Vorlagen für fich Reichstag zieht namentlich der russisch Deutsche lieferungs- Vertrag die Aufmerksamkeit auf R. In d war bie 1. un ichtet. Ueber D Derfügt. Der Oppsabauf Dirb Bitb Doraus fib Sygiene Bebeimen Vorlage ist nicht einmal zur erften Lesung auf die Tage nung gesezt worden und die Regierung hat in den Sc Seffion gewilligt, ohne auf der Berathung zu befteben. hat den Vertrag, nachdem er vom Bundesrath angen worden, volle acht Tage zurüdbehalten und erft fo Reichstag eingebracht, daß keine Muße mehr für dieſen Die Entscheidung des Bundesraths über den Börsensteuergeset Entwurf dürfte steuergesez Entwurf dürfte- so wird offiös geschrieben in fürzester Frist zu erwarten sein. Dem Vernehmen nach ist der Gefeßentwurf nicht, wie anderweitig von sonst gut in formirter Seite gemeltet wurde, an die Ausschüsse verwiesen worden, sondern es soll im Plenum darüber verhandelt wer Bei Oberſilieutenant Klingenbruchs herrschte indessen 162 Gesucht und gefunden. Roman von Dr. Duz. ( Forfegung.) disk Ihr Gefühl für mich ist auch eine ungemeine Thätigkeit, denn es verstand sich von selbst, daß die Familie nach dem Tode einer so nahen Anverwandten nur in Schwarz, also in tiefster Trauerbe erscheinen to- nte. md nicht Liebe, Die Arbeiten Betten u. f. einem photo um umgew mut no tortur Betrieb gefett wigaten aufe belegene Ebell Aufbewahrung Basbedarf Die 900 Flammen ftand blieb. Absolute Sicherheit, daß die Vorlage im tag abgelehnt werden würde, bestand so meint bie Btg." unseres Erachtens noch keineswegs, und jedenfall es nicht die Art des Reiche fanglers, einer Entscheidung wenn fie voraussichtlich gegen seine Wünsche ausfällt, entjieben. Man wird nicht umbin können, den gangen lauf dieser Angelegenheit auffallend zu finden. Db b trag in der nächsten Seifton wieder vorgelegt werden muß abgewartet werden. Jedenfalls hat die Regierung deren fer dafür und große Eile nicht an den was wir auch feineswegs bedauern. Inzwischen zu fein." Lag Bef geld bleibt Le veranidblag Deg Caufes N Teams, welches I'm flan be Rad bem unm reunbline B bezogen. Dant ihre rer Dienstzei forgenfrei men Revers, Thalern liefert und meiner Resignation... Ich fann fie nicht eri so will ich fämpfen gegen mein Gefühl und zu ver suchen, daß ich einmal die schöne Hoffnung hatte, glad Am anderen Morgen, als eben der Tag fich Bahn frühesten Morgen, wie sie nur wußten, daß die verschiedenen feinen andern Mann fennen gelernt, der Theilnahme angekleidet und erwartete die Erlaubniß, zu ihrer es ist lediglich die Dankbarkeit; fie hat bis jetzt brochen hatte durch die Fenster Elly's, stand' biefe b wendigsten und nicht zu ve meidenden Einkäufe zu besorgen. zeugung, daß, sobald fie in die große Welt eingeführt ist, fagen, daß ihre Mutter sie zu sehen wünsche und Die beiden jungen Damen waren denn auch schon am Die Mutter stellte ihnen freilich vor, daß es passend sein würde, der Tante noch einen lehten Besuch zu machen, um von ihr auf ihrem Sterbebette Abschied zu nehmen. Beibe junge Damen erklärten aber einstimmig, daß sie das nicht vermöchten, fie fönnten keine Leiche sehen, und der furchtbare Anblid würde ihnen nachher im Traume erscheinen und sie ängstigen; und da sich die Frau Oberstlieu tenant felber nicht veranlaßt fühlte, ihre tobie Schwägerin zu be fuchen, so blieb es eben dabei. Die jungen Damen verbrachten einen sehr angenehmen Vormittag. Sie durften allerdings nicht auf der Straße, wie fte bas fonst so gern thaten, mit einander fichern und Lachen, denn das hätte sich, wie sie recht gut fühlten, bei einer folchen Gelegenheit nicht gefchidt, aber fie fonnten boch alle die verschiedenen Läben durchwandern, sich die hübschen Sachen ansehen und kaufen, wirklich laufen, was ihnen am besten gefiel und passend schien, und so wohl war es ihnen lange nicht geworden. Der Tod der Tante wenn die reiche Erbin erst umschwärmt wird von den Vors nehmsten des Landes, fie selbst lächeln wird über die Naivetät, mit welcher fie einmal ihre Neigung für ihren ehemaligen Arzt aussprach." Freilich, da mögen Sie Recht haben! Ich habe noch zu wenig Beit gehabt, das Herz meiner Schwester zu er= gründen; faft glaube ich, daß Sie sich in Ihrer Vorausfegung nicht täuschen. Jedenfalls wird die große Welt und das Leben in derselben nicht verfehlen, einen Einbrud auf meine Schwefter zu machen und ihr andere Wünsche und andere Neigungen einflößen, als fie bis babin hatte. Indessen hindert Sie das doch nicht, sich auch später um fie zu bewerben, und zu erforschen, ob sich ihr Sinn geändert habe." gehen zu dürfen. Miß Braddon erschien, um ihr Mr. Rodenburg, ihr Bruder, fie in ihrem Borzimmer warte. Kufangs Berib beigele feiner Th efen Linglich, um einen guten Morgen. Mit ihrer findlichen Butraul war, u Bruder und Schwester wünschten sich das erfie und Offenheit war Elly ihm entgegen gekommen. werbe, von be Beident übern " Sie hat ein wenig geruht die Nacht," antwort Was macht unsere Mutter?" war ihre erfie& Felix, und scheint heute ruhiger." te Dienfle& gung gefund nächste Frage. Warum ist er nicht hier?" Und der Doktor Rodenburg, wo ift er?" was artet batie. Eines Ta " Der Doktor Rodenburg läßt Dir, meine Sche viel fie be " Batte viele herzliche Grüße durch mich bestellen; er it be viel wohl Morgen in aller Frühe abgereift." an adag Er ist abgereift?" wiederholte fie, und ihre Stin es an war ein nb icobemus So Dnein!" erwiderte Friz. Auch Unsereiner hat 30g fich in Falten des Unwillens. Er fonnte abber fein feinen Stolz. Würde es nicht scheinen, als ob ich die Sus fälligkeit meines Busammenseins mit der Lady in der Antalt benutte, bie reiche Erbin für mich zu gewinnen! Ja, der böse Mann!" sndo あ! Bruge batte e etwas. Dann, wie au einem plöglichen Entschluß en fanell Einen Augenblic stand fie zaubernd, als überlege war schon vergeffen, wo es sich jetzt ja nur darum hans würde ich mich nicht der Gefahr aussehen, die gute men, warf sie das Köpfchen hintenüber, schob die Ba Meinung, welche Miß Elly von mir hat, zu verlieren? Würde mein Anblid später für sie nicht eine peinliche Er innerung haben?" Bie gefagt, meine liebe Charlotte, ich würbe unter den Arm ihres Brubers, indem sie sagte: " Komm, Feliz, laß uns zu unserer Mutter gehen. gewöhnliches, denn wir lönnen das Nämliche, wohin wir auch da muß ich ihnen Recht geben! Sie with Siebenunddreißigstes Rapitel belte, burch äußere schwarze Kleidung den tiefen Schmerz anzubeuten, ben sie bei dem Verluste einer so nahen Ber wandten empfinden mußten. Darin lag auch nichts Außer fich später ungern baran erinnern, baß sie länger als wurde" lidt und ihn icht üblen 2 Er hatte i, bas biefe fnüpfungsp Bafte in ber Hellam gmifcent A Der Sinn der Sitte, nach einem Todesfalle in der dreizehn Jahre in einer Jrrenanstalt zurückgehalten gleich morgen die Hand am Altar reichen zum emi nur bliden, jeben Tag beobachten. Familie schwarz gekleidet zu gehen, lag gerade darin, daß beabsichtigt wurde, die Leidtragenben von jebem auffallenden Bug und Schmud fern zu halten, damit fie, in einfacher, ad Mein Anblick aber würde sie unaufhörlich baran er innern, und sie würde daber mich nicht gern fehen. Ich er fi Mit diesen Worten führte Nicodemus Sanftleben wäre." in beren bescheidener, aber freundlicher Wohnung Stanbe. Sei golt und bas urbe jest Charlotte anspruchsloser und düsterer Kleidung, ihre Gedanken nicht muß fort, mein Freund. Bestellen Sie Ihrer Schwester und Hand Charlotte's, der ehemaligen Haushälterin auf berg. auf andere, weltliche Dinge abschweifen ließen. ( Fortsetzung folgt.) meiner Patientin tausend Grüße. Eprechen Sie zu Elly nicht von meiner Liebe und nicht von meinem Schmerz zum Besuche befand, an seine Lippen. mt, bal the dbnliche preußisch- rufftsche Auslieferungs- Bertrag in Kraft, ir die der bei den verschiedenartigen Bestimmungen der Reichs- und nd daß und der preußischen Verfassung über Verträge der Genehmi t fein digung der Bo tovertretung nicht bedurfte." dem zu Sur Dampfersubvention. Aus Hamburg haben nur Daß eine ble Deutiche Dar pischiffs Rhederei" und die Auftralia legt noch Sloman- Linie" Cfferten eingereicht, dagegen die übrigen zur EEing onturrenz eingeladenen Hamburgischen Rhedereien die Er baß bierung abgegeben, daß sie nicht in der Lage seien, fich um fisungene Ueberweifung der zu fubventionirenden Linien zu bewerben. Man ift in Hamburg überzeugt, daß Alles bereits mit dem außer Ba Norddeutschen Lloyd in Bremen abgemacht ist, und man des Reiftet fich zur ernstlichen Konkurrenz mit Bremen. Das 20. Novena ein eigenthümliches Schauspiel abgeben! Hamburg, bas verfamt größere Verbindungen mit Auftralien und Oftaften hat, 268 Sigu bird gewiß alle Hebel in Bewegung sezen, um die Konkurrens edenen fubventionirten Linien aus dem Felde zu schlagen. Was aber bann? Regierun ntwürfe, Bjabr 188 7 Bert balt für eber fichten fabre 188 S Die Düsseldorfer Regierung bat die den höheren Shulen durch Ministerial- Erlaß von 1882 ertheilte Erlaubniß, ben Schülern größere Ausflüge zu machen, auch auf die Boltsimulen ausgedehnt, zum Zwecke der Erfrischung der durch A schauung in der Natur. Lie 81 Realb angehalten, folche Spaziergänge unter Ausfall des jahr 1882 terrichts" an je einem Nachmittage im Monat vorzunehmen. ar Einlel Das Vorgehen verdient gewiß Nachahmung!! Desterreich Ungarn. eb, 19 D 1 Beridit tlagen Babes Counte 想 請 Beft, 17. Mat Die Antisemiten in Ungarn werden immer ether. Der Abg. Komloffy interpellirte in der heutigen Sigung en Minister Tja, ob man anläßlich der Ausstellung den ahlreich nach Beft tommenden russischen Juden den Eintritt Die Rend Aufenthalt erschweren wolle, was ter Minister als unver chlüffe alten; Reichsful ge, und ele men für orläufige ungen Die Mitglie 1.w.ba Erledigung Rechnung Anträge einbar eine recht beschämende Antwort für die antisemitischen Heiß porne, die fich aber dadurch kaum veranlaßt fühlen dürften, von ihren Heßereien abjulaffen. Rod Lokales. Berichterstattung über die Vor. hd nodal day din R gierungsrath Roch flebt, umgewandelt. Die Gesammtarbeiten find seit ca. 5 Wochen mit der größten Energie aufgenom men und sehen nunmehr ihrer Vollendung entgegen. In dem vis- a- vis dem Häuserkomplex Klofterstraße 35/36 belegenen, fogenannten Lagerhause, in welchem bisher die Bu reaus der General Militärkaffe Stjept König Arägerstraße- plazirt waren, plazirt waren, soll mit dem Herbst soll mit dem Herbst Dieses Jahres eine neue Bofzollabfertigungsfelle eröffnet werden. Auch hier find die Baulichkeiten flott im Gange. Das Reichs Gesundheitsamt, welches ebenfalls nach dem Hause Klosters ftraße 35 verlegt werden soll, bleibt vorläufig in seinem alten Blazement in der Loutsenstraße. Ob die fönigliche Lotteries Direktion nach dem Hause Klofterstraße 36, wie zuerst geplant worden, verlegt wird, steht noch in großer Frage. Die hiesigen Rechtsanwaltskreise werden jezt mehrfach beunruhigt durch die auffallend zahlreichen Entiseibungen des Ehrengerichts für Rechtsanwälte, welche in neuerer Beit in der Tages preffe veröffentlicht werden. Das Publikum wird in ben Glauben verfest, als ob diese Urtheile erft in jüngster Beit ergangen feien, und man fucht in den betreffenden Kreisen ver geblich festzustellen, auf welche Anwälte sich die mitgetheilten Entscheidungen beziehen. Nun ist festgestellt werden, daß die iegt veröffentlichten Entscheidungen lediglich dem im Februar Dieses Jahres erschienenen amtlichen Sammelwette entnommen find, welches einen vierjährigen Beitraum, von Anfang 1881 bis Ende 1884 umfaßt. Es gehören somit die mitgetheilten Fälle einer längst verstrichenen Vergangenheit an und es er scheint am Blazße, dies zu konstatiren, damit nicht der Jrrthum auffommt, als ob fich die Vergehen der Rechtsanwälte plöglich in ganz anormaler Weise gehäuft haben. b. Billige Extrafahrt. Gelegenheit bietet sich am Sonn abend Abend vom Lehrter Bahnhof nach Hamburg und Kiel für 12 und 17 Mart zu fahren. Die Billets haben bis zum 31. Mai Gültigkeit. Sein fünfzigjähriges Gefellen- Jubiläum feierte am 17. b. Mts. der Bimmerpolier Herr Carl Sander, Dennewit ftraße 30 wohnhaft. Das hiesige Bimmergewert und der Beerdigungs Verein Berliner Bimmerer batten eine Deputation entsandt, welche dem greifen Jubilar eine Blumenfrone über reichten, unter welcher ein prachtvolles Glas mit filbernem und round bio ndi spp silpusilima m viele Fachmänner aber faben wir in den einzelnen Ausstel lungsgruppen, welche ungläubig den Ropf schüttelten, fie tonn ten Bemerkungen über Täuschung des Publikums nicht unter brücken. g Die Revision der Amtsführung des Rendanten der Hanpt Stiftungstaffe, Gabriel, dauert noch fort und wird voraussichtlich noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis man zu einem vorläufigen Resultate lommen wird. Wir sagen, so schreibt die Nat. Btg.", au einem vorläufigen, weil es mö lich ist, daß die Fälschungen noch bis über das Jahr 1875 ( geftern war es 1876) zurückreichen, und daß sich immer neue Berschleierungen vo finden. Es wird jest nicht für unmöglich gehalten, daß die Unregelmäßigkeiten, wenn auch in geringerem Umfange, noch früher begonnen haben, vielleicht schon zehn Jahre früher. Troßdem waltet die bestimmte Anficht ob, daß das Gesammtdefilt die gestern genannte Summe von 120 000 M. nicht nur nicht übersteigt, sondern sich als noch niedrige: her ausstellen wird. Es ist ermittelt worden, daß Beträge, verdeckt wurde, deren Fehlen zuerst durch Fälschungen später wieder als eingegangen gebucht find. Der Umstand, daß es fich um eine Verwaltung handelte, bei der eine große Anzahl Stiftungen, selbständige städtische Konten und auch Privatlaffen geführt wurden, wo also weit mehr als hundert verschiedene Kaffen von den verschiedensten bis zu den umfangreichsten Beträgen zu verwalten waren, erschwert die Aufdeckung außerordentlich. Die Fäden liefen eben zu kraus durch einander. Daß bet den Stiftungen teine Beruntreuungen portamen, scheint fest zu stehen. Bei einer Kaffe, die mehr als 500 000 M. Vermögen bat, feblen 3. B. nur 66 M. und auch diese mögen fich noch finden. Als eine vermuthliche Be stätigung der Ansicht, daß die Unregelmäßigkeiten Gabriels schon viel früher, als man solche gestern noch annabm, bes gonnen, wird uns folgender Vorfall mitgetheilt. Ein jett in Berlin als Zeitungsspediteur etablirter Herr hatte vor etwa 20 Jahren nach ehrenvoll absolvitter 12jähriger Militärzeit auf Grund feiner guten Beugnisse und feines Bivilversorgungescheins eine Stelle als Stadtfergeant bim Magistrat erhalten und war dem Bureau des Gabriel zugetheilt worden. Eines Tages batte er mit ihm von Gabriel übergebenen, in ver ftegelten Rollen enthaltenen Summen Bahlungen zu leisten, und fand zu seinem Schrecken er hatte den Inhalt der vers Stadtverordneten- Versammlung. Die Tagesordnung lebigt bli die morgen Nachmittag 5 Uhr stattfindende Sigung ist Bimmergewerf eine Medaille mit goldener Kette, welche an dem fiegelten Rollen nicht nachgezählt, daß ihm 110 Thaler olgende: Borschläge des Ausschusses für die Wahlen von un foldeten Gemeindebeamten. Wahl eines Bürgerdeputirten Die Schul Deputation. ter der betr. den Bau eines Borderhauses auf dem Grundstüde anlaßt, weil ihm die Geschenke von dem ältesten Bimmerpolier, Tachten Gine Frankfurterftr. 6- dekgl. über die Bo: lage, betr. die tags aanberung der Heiz- Anlage im Leibniz Gymnaftum.- Bor 0: bnung e Berta befinden tefen wu ägen fin utant Glafe befestigt wurde. Der Jubilar, der leider etwas fräntlich ift, gab in bewegten Worten seiner Freude über die schöne Ueberraschung Ausdruck, er fühlte fich hierzu umsomehr ver Herrn Nisch, der im nächsten Jahre ebenfalls sein fünfzigjäh riges Jubiläum feiern wird, überreicht wurden. An die Feier lage, bete. Die Besetzung der bei der städtischen Feuer- Sozietät lichkeit schloß fich ein folennes Frühstück an, und alle Anwesenden letr. Die bei der Sublevationstaffe pro 1884/85 vorgekommenen Bate aber schreitungen desal, betr. den Geschäftsbetrieb der icht mehrlae im Januar- März Quartal 1885 desgl., betr. die mebung des von dem Grundfiüde Roppenstr. 13/14 aur Anfrage von Mitgliedern der Versammlung, betr. die An gewordenen Stelle des Stadtbauinspektors- desgl., Den; eine terpellation on Selten Bei den en wurde Straßen regulirung erforderlichen Terrains. Beantwortung egung der Pferdeeisenbahnlinie Gneisenaustraße- ThiergartenMoabit. et 15 Bauer. efest, un och vor Reid Den Boll mit Ja ber Fralli aben f than, wenn Berlin. Swel Rechnungen. Vorlage, betr. Erhöhung der Berichterstattung, betr. Die Neuwahl des dritten waren in dem Wunsche einig, den Jubilar noch viele Jahre unter fich au seben. Die Vertheilung der Preise an die prämirten Aus steller der Ausstellung von Lehrlingsarbeiten hat stattgefunden. Es erhielt der Schneiderlehrling Karl Apel für einen von ihm angefertigten Rod und Weste den vom Bentralverein für das Wohl der arbeitenden Klaffen gestifteten Preis von 100 Mart. Dem Sattlerlehrling Richard Schich wurde ebenfalls ein Breis Bavillon V der Jrrenanstalt zu Dalldorf umgebenden Denselben Preis bekamen noch der Schloffer Paul Cohn und Stellvertreters des Kommunal Landtags- Abgeordneten der Stadt erhielten der Mechaniker E. Menz für ein sehr kunstvolles In Eine Unterfügungsfache Die Arbeiten an der Oranienbrüde find bereits Don 100 Mart für einen ausgestellten Fahrsaum zuerkannt. Der Schloffer Erich Groschupff. Den Staatspreis a 100 mt. ftrument zu schmerzloser Untersuchung, der Tischler Karl Prange für ein großes Büffet in Nußbaum und der Graveur Dito tralvereins für das Wohl der arbeitenden Klaffen verdienten fich außer dem Schneiderlehrling Apel der Metalldreher Paul eit gebiehen, daß nach Anbringung des eisernen Tragwerks Jellined für Formen zum Leuchterguß. Den Preis des Ben der Belegung desselben mit einer Lage aus harten Ballen Bew. Bohlen begonnen werden konnte. Es erfordert dann nur noch die Einlegung der Doppelgeleise für die Pferdebahn, Heimhold für ein sonderbares fleines Instrument von Maba me dhe Arbeiten in Kürze bewirkt sein dürften. altat in bi en wäre ten für auf fid tiche en Schlu D Die Tage befteben angeno ft fo fo Diefen ge im it bie jebenfa beibung sfällt, gangen Db bir werden gierung befo Tag ge en bleibt nicht erring zu verg batte, gl Fich Bahn biefe ihrer Бе um ihr She und Borzimmer as erfte Butrauli ten. Sto antwork 8" war 35-36, werden die oberen Räumlichkeiten des Hauses 36, und war bie 1. und 2. Etage als Hygiene Laboratorium herge ichtet. Ueber die Barterreräumlichkeiten ist zur Beit noch nichts In der früheren Gewerbeakademie, Klefterstraße Gypsabaüffe( Bildhauerarbeiten) restaurirt. Anfang Juni Bitb voraussichtlich bereits in der halben 2. Etage dieses Hauses in Hygiene Laborato.ium unter der speziellen Leitung De Bebeimen Regierungsraths Roch eröffnet werden. betten noch der innere Ausput, wie goni mit Röhren, Stellschrauben und Uhrwerk, der Buchdrucker Mar Stiebing für eine sauberfte Busammenstellung von Kar ten, Breisturants u. f. w., ferner der Maler Max Laube und Der Vergolder Baul Hagel. Den 100 Markpreis aus der Stiftung der Berliner Gewerbe- Ausstellung von 1879 belamen der chiu gische Instrumentenmacher Mar Janisch für ein fleines Folterwerkzeug und der Instrumentenmacher Neu feind. An Breifen zu 75 M. wurden 10, an Breisen zu 50 M. 21 vertheilt, außerdem 14 Alberne und 42 bronjene Me fehlten. Seinen Betheuerungen, daß er leinen Fehler gemacht, wurde tein Glauben geschenkt. Er wurde wegen Veruntreu ung sofort entlassen, ohne daß ihm jedoch der Prozeß gemadt wurde. Der betr. Mann ist sonst vollständig makellos durch's Leben gegangen. Die Fälschungen( Babriels find mit uner hörtem Raffinement vorgenommen worden. Gerade das immer wieder Ausgleichungen erfolgten, daß er bei den viele Millionen umfaffenden verschiedenen hunderten von Ronti immer neue Schiebungen machen fonnte, läßt es erklärlich erscheinen, daß man ihm früher nicht auf die Schliche Tommen fonnte. Und auch jest wäre der Verdacht kaum so schnell entstanden, wenn die Angehörigen, welche zu Hause tein Vermögen vor fanden, nicht beim Kämmerer angefragt hätten, ob der Vater feine Werthpapiere in den Gewölben der Hauptstiftungskaffen beponitt habe, wobei man zwar die betreffenden Kassen, die felben aber leer fand. Erst da entstand der Verdacht, der so schnell Bestätigung finden sollte. Die Arbeiten find gegenwärtig so weit vorgeschritten, auch der Korbmacher Otto Seefeld für eine Kinderstrandhütte Oberschenkels, nachdem er Betrieb Maler u einem photographischen Atelier für das hygienische Labora tum umgewandelt, welches ebenfalls in furzer Belt in gelegt wird. Die Kellerräumlichkeiten des oben er .. w. erforderlich ist. Die dritte Etage ist hnten Hauses und zwar der vordere nach der Klosterstraße Erfolge wurden auch mit den Fortbildungsschulen für Mäd belegene Theil foll, wie wir hören, für die Brutapparate und Aufbewahrung von Thieren benutzt werden. reumis Für den mit einem Breise bedacht wurde. Die zweite Abtheilung der Ausstellung, welche die Beichnungen und Modellierarbeiten Der hiesigen Fortbildungs und Handwerkerschulen enthält, war an der Konkurrenz nicht betheiligt, sonst hätten auch hier zahlreiche Prämien vergeben werden müssen. Sehr bedeutende chen erzielt, wie beispielsweise die Selbstentwürfe" für Rou leaug u. Gardinen, welche die Frl. Lucie Lehm u. Bertha Wahn Die ausgestellten Arbeiten der Lehrlinge find im Allgemeinen als gediegene zu betrachten. In einzelnen Fällen hat man so Aar wahre Meisterstücke ausgestellt. Das Publikum befab Das Publikum besah fich die Ausstellungs. Gegenstände mit großem Woh'gefallen, Basbedarf Dieses hygienischen Laboratoriums find sirla ausgestellt haben, ebensoviel Geschmad als Formfinn verrathen. 900 Flammen und für den Wasserbedarf 250 Aus e veranschlagt. Ebenso werden die ganzen Räumlichkeiten Des Causes Nr. 35 zu dem Swede eines Hygienischen Mus toelches ebenfalls unter der Leitung des Geheimen Res Um flambe unmöglich geworben war, hatte sie eine leine Nachbem Charlotte's Aufenthalt in Feldau durch die die Dreißiger bereits hinter sich, aber sie hatte immer noch freundliche Wohnung in einem Häuschen des Nachbarortes Vorzug in einer für gewissen Geschmad sehr bestechenden ein respettables Aussehen, und ihr Wuchs, dessen größter ein respektables Aussehen, und ihr Wuchs, dessen größter Körperfülle bestand, mochte auf Nieobemus Sanftleben eben In Bezug auf den jüngst in dem hiesigen Garnison Lazareth erfolgten Tod des Einjährig Freiwilligen F. Wolff geben dem B. B. C." folgende authentische Mit theilungen zu: Der unglückliche junge Mann batte fast bas fechsundzwanzigste Lebensjahr erreicht, war- nachdem er mehrere Jahre im Auslande verlebt noch nachträglich in Folge einer verspäteten Super Revifion zum Einjährigen Dienst herangezogen und hatte fich bis dahin der ungetrübtesten Ge fundheit zu erfreuen. Auch versah er seit dem 15. Oftober 1884 feinen Dienst regelmäßig, ohne daß auch nur die Symptome irgend eines Leidens fich bemerkbar gemacht hätten, bis er die verhängnißvolle Verwundung im Ererzierbause erlitten. Die Darstellung, die nun eine biefige Beitung darüber gegeben, widerspricht vollkommen den Thatsachen und der Auffassung, Die der Verstorbene selbst davon batte; nicht beim Kontra fechten, sondern beim Bajonettiren mit angefagten Stößen erlitt er seitens des amtirenden Unteroffisiers unvorbereitet den britten unpatirten Stoß in die Welche oberhalb des linken wie er das Kommando ver ftanden zwei Stöße nach Vorschrift parirt hatt. Er wurde überdies durch den Umstand irritirt, daß ihm kurz vor her durch den Unteroffizier ein Stoß, daß er zum war. Er brach Sigen fomme," angedroht worden zusammen, blieb ungefähr eine Viertelstunde im bewußtlosen Bustande und wurde nach Hause transportirt und vierzehn Tage im Rester ärztlich behandelt. Da auch nach Ablauf dieser vierzehn Tage die Schmerzhaftigkeit nicht ganz beseitigt war, ferner das Allgemein befinden viel zu wünschen ließ, so wurde bie Ueberführung in das Lazareto angeordnet. Nach achttägiger Behandlung daselbst trat der Tod plöglich ein, ohne daß die Angehörigen auch nur eine Ahnung davon batten, daß eine beunruhigende oder gar lebengefährliche Erkrankung vorlag. Er muß doch mehr verstehen als Du, mein lieber Nicodemus, fonft hättest Du eine Anstellung, wenn auch nicht als Superintendent, schon längst haben müssen." Ich kann es Dir nicht verargen, Charlotte, daß Du rer Dienstzeit auf Felbau so viel erspart, daß fie siems ihm fein Geheimniß daraus gemacht, daß fie so viel befige, Amberg meinen Lohn herausbekäme, oder wie ich dem Dant ihrem ökonomischen Talent hatte sie während falls feinen Einbrud nicht verfehlt haben. Charlotte hatte fo sprichst. Wenn ich nur wüßte, wie ich von diesem Einen Revers, ber ihr ein Vermögen von zehntausend figen würde, wenn der Prediger Amberg seiner Verpflich stellung in einem viel höheren Grabe würdig bin, als um forgenfrei leben zu können, und daß sie noch mehr be tung gegen fie nachkommen würde. Werth beigelegt, benn sie wußte ja, daß Ambergs Gewinn des Wanderapostels. Aufangs hatte fie diesem Nevers nicht allzu großen aus feiner Thätigkeit in Felbau ein nicht allzu großer ge Die Folge davon war ein förmlicher Heirathsantrag Charlotte hatte anfänglich über den komischen Missionär melen war, und sie kannte den Geiz dieses Herrn ja hins lachen müffen, und konnte sich schwer in den Gedanken inglich, um zu wiffen, baß er sich gar sehr fträuben finden, die Frau diefes Menschen zu sein. Allein sie war über das Alter hinaus, in welchem die Mädchen Ronfiftorium fönnte begreiflich machen, daß ich einer An Amberg; dann könnte ich bald am Biel meiner Wünsche sein." Wenn's weiter nichts ist, bem läßt sich gar leicht ab helfen," erwiderte Charlotte. Wenn man dem Amberg etwas am Beuge fliden will, fo giebt's da mehr als eine Thatsache, die ich anführen fönnte." e erfie ent überwiesen hatte, einen Theil als Belohnung für ein Recht haben, wählerisch zu sein. Außerdem stand ihr Du mir dergleichen an die Hand gäbeft. Du begreifft daß TR martet hatte. Batte agung gefunden, von einer Seite, von welcher fie es nicht Eines Tages, als sie eben beschäftigt war, abzurechnen, hatte sich geneigt gezeigt, ihm ihre Hand zu reichen, wenn ne Sch viel sie befize und den Revers durchlas, überlegend, er it be viel wohl dieses Schriftstück jest werth sein möge, bibre St inte abrei Büberlege Schluß gelo bob bie te: gehen. itel Ban Bum emig eft georb Sanftleben nauf Selb nung nb ber fein Anderer atten Nicodemus Sanftleben aber hatte an dem Allen feinen Anstoß genommen; dafür war ihm Charlotte bankbar. Sie er feinerseits irgend eine andere Existenzquelle, als bie eines Almofensammlers für die indische Mission, nachweise. es an ihrer Thür gepocht und auf ihr Herein!" In Folge ti ses gegenseitigen Verhältnisses hatte sich nun ein Mann erschienen, ben fie garnicht fannte, Herr N codemus Sanftleben sehr für die Vermögens- Ber war als der Wandermissionar hältnisse seiner Verlobten intereffirt. Auf seine Veranlaffung waren Drohbriefe geschrieben, Bruge batte er fich bei ihr eingeführt. Seine Späheraugen welche den Erfolg hatten, daß Amberg bereits einen großen schnell die Werthpapiere auf Charlotte's Tisch ers Theil seiner Verpflichtung gegen Charlotte erfüllt hatte. gehrenwerther erschien fie Sanftleben. Er fing an auf die Ich würde Dir dankbar sein, theuerfte Charlotte, wenn er mir feine Geheimnisse nicht mittheilt, er traut mir nicht; aber wenn Du dergleichen weißt, so fage es mir, ich würde diese Kenntniß ausbeuten, um besto schneller zu meinem Biele zu kommen." Der Stoff zu irgend einer Drohung gegen Amberg, oder zu einer Denunziation beim Ronsistorium findet sich beispielsweise hier ganz in der Nähe. Sieh', dort drüben an der Dorfstraße in dem kleinen Häuschen wohnt ein Mädchen Namens Lisette Müller mit ihrem Kinde. Das ist Amberg's Kind." H Midt und ihn auch sofort belehrt, daß diese Dame in gars Je mehr auf diese Weise ihr Vermögen wuchs, desto be starrte. Er hat ein uneheliches Kind hier?" Er hatte ihr erzählt, daß er ein Freund Amberg's Schließung ihrer Verbindung zu bringen, fie aber wurde i, daß diefer ihn aber betrogen habe. Das war der immer beharrlicher in ihrer Forderung, daß er erst ein an Bafte in derselben Lage, und schon beim ersten Besuch Stanbe. Sein Besuch hatte fich seitdem häufiger wiederAmberg. Das war auch der Gegenstand der heutigen Unter Sieh, meine theuerste Charlotte," fagte er, dieser Was fagft Du?" fragte Nicodemus Sanfileben, ins bem er sie mit großen Augen und geöffnetem Munde an " Er hat vielleicht mehr als das eine; aber mit diesem einen hat es noch eine ganz besondere Bewandinis; erftens hat er feinen Bruder veranlaßt, statt feiner die Baterschaft bes Rinbes anzuerkennen, dann hat er seine Schwägerin zu veranlaffen gewußt, für ihn statt feiner die Alimente zu zahlen; jetzt aber, wo die ganze Jntrigue ans Tageslicht gekommen ist, die Schwägerin die Alimente nicht mehr Bolt und das Anfangs fillschweigend geschloffene Kompl ott Amberg hat ein ganz großartiges Glad, was ich durchaus zahlt, bleibt das Mädchen und ihr Kind ohne Unterstützung wurbe jetzt zu einer förmlichen Verschwörung gegen nicht habe. Er steht jest faktisch auf dem Fuße, die Super wenigstens aber ist es mit derselben sehr dürftig bestellt." Charlotte war zwar nicht mehr allzu jung; fie hatte hat. Und was berechtigt ihn dazu?" intendentur zu erhalten, wenn er fie nicht schon erhalten ( Fortiebung folat.) no .NE Den Familiengliedern gegenüber, die ihn täglich besuchten, war er wohlgemuth und flagte nur über Kopfweb und Someren in dem linken Beine, dieselbe Seite, an welcher die Beschädigung erfolgt war. Nachträglich verlautet, daß die be handelnden Aerzte im Lazareth alsbald eine gefährliche Ent artung des Blutes eitannt und deshalb auch sofort die Ents laffung aus dem Lazareth beantragt hatten. Da diese Entlaffung tündlich zu erwarten war, hielten die Aerzte es nicht für nöthig, Die Familie vorher zu benachrichtigen. Der Tod erfolgte plöglich burch Gebirnschlag, und die Obduktion hat ergeben, daß ein diretter Busan menhang des Todes mit jener in bem Exerzierhause erfolgten Verwundung nicht au lonfa tiren war. 1) Für Grund und Boden bei einer Befammifläche von 1,948,199 belt. mit einem Reinertrag von 69.80 M. pro Hett. 1,948,199 belt. mit einem Reinertrag von 69.80 M. pro Heft. Feldgütern und von 25,9 M. vom hektar Waldungen, unter Hinzurechnung der Mineral und Torfgewinnung fapitaliftit 3174 Min. M. 2) Für Gebäude, berechnet durch Erhöhung ber Summe der Brandoerfiche: ungsanfchläge um ein Drittel 2419 Mill. M. 3) Für Verkehrsmittel ohne die Staats- und Nebenstraßen 421 Mia. M. 4) Für das bewe.ltche Eigenthum auf Grundlage der Versicherungen mit ein Viettel Zuschlag geschäßt, darunter für Mobiliar 1014 Min. M., für Staats- und Gemeinde eigenthum 136 Mill. M., für Viehstand u. Geräthe 240 M.M.für eine Jab esrente im Vorrath 108 M. M., füc Baargeld 105 Min. M, für Betriebsmittel 542 Mill. M; insgesammt 2432 Mia. M. 5) Für Forderungen an das Ausland 700 Mill. Mart, wovon 140 Mill. M. ab als Forderungen des Ass landes an Württemberg, bleibt 560 Mill. M. Zu der Ges sammtsumme des Volksvermögens in Höhe von 9006 Mill. M. würden noch 1640 Mill. M. als Kapitalien au rechnen sein, welche inoeg als Schulden an württembergische und aus ländische Gläubiger nicht mitgerechnet worden find In Bezug auf seine Wohlbabenheit steht Württemberg unter den deutschen Staaten fo siemlich in der Mitte, so daß fich nach den vor stehenden Ergebnissen einigermaßen auch das Boltevermösen in Deutschland schäßen läßt. Hiernach würde dann das Boltsvermögen in ganz Deutschland die Summe von 215 Milliarden betragen. Bewiß eine schöre Summe! Auf den Kopf der Bevölkerung fämen dann zila 4800 M. auf eine Familie von 5 Personen= 24 000. Doch die Vertheilung des Volksvermögens" ist bekanntlich eine andere, fodaß für den größten Theil des Bolles wenig oder gar nichts übrig bleibt, als die oft leider nicht einmal verwendbare Ar beitt kraft. Verhafteter Denunziant. Ende April d. J. traf an höchfter Stelle ein Brief von einem Bigarrenarbeiter Vorwerk aus Kleinfo.ft bei Dschatz( Sachsen) ein, in welchem die Er tlärung abgegeben war, daß ein frevelhafter Angriff auf das Leben des Ka'sers geplant set. Als Anftifier des beabsichtigten Attentates wurde ein geachteter Kaufmann in Leipsia bezeichnet. Die sofort von Berlin und Leipzig angestellten Erhebungen ergaben jedoch, daß die abgegebene E.llärung erfunden und die Beschuldigung ben 8wed batte, eine geachtete Berson in boshafter Weise zu schädigen. Wegen falicher Besch ldigung wurde nun, wie vom R. J. gemelbet wird, Vorwert vergangenen Dienstag in Folge telearaphischer Anweisung von Berlin aus verhaftet und an das Landgericht Leipzig abge lefert. a. Auch ein Pfandgeschäft. Das G.'iche Pfanbleibgc Shäft in der Beuthstraße hatte vor mehreren Monaten in einer Druckerei Formulare für die von dem G.'schen Geschäft aus gegebenen Pfandscheine anfertigen loffen, wobei von dem Druder die mangelhaft angefertigten Formulare bei Seite ge Eines derselben eignete fich ein Druckerei worfen wurt en. Lehrling an, welcher es dem ihn befreundeten Hausbiener M. schentte. M füllte nun das Formular mit dem Jntalt aus, baß in dem G.'schen Geschäft eine Uhr im Werthe von 24 Matt für einen geringeren Betrag verfest fet und verkaufte sodann diesen Brandschein an einen Arbeiter für 1 M. Vor einigen Tagen präsentirte der Arbeiter den gefälschten Pfand schein im G.'schen Geschäft mit dem Ersuchen, den Pfandschein au prolongiren. Die Fälschung wurde sofort erkannt und der Fälscher M. wurde gestern ermittelt und zur Untersuchungshaft gebracht. N. In die Gefahr zu ertrinken gerieth vorgestern in ber dritten Nachmittagsstunde der in der Invalidenstraße wohn bafte Reftaurateur Bre B, als er in der Nähe des Neuen Kru ges ein Floß besteigen wollte, um einen auf der Spree fret herumtreibenden Rahn heranzuziehen. Brez glitt hierbei Bres glitt hierbei aus und fiel zwischen zwei nur lofe zusammengefoppelte Rund höljer in das Waffer. Nur einem überaus glüdlichen Um ftande ist es zu verdanken, daß Breeß, der bei einem mehr maligen Auftauchen steis gegen die zusammengepreßten Rundhölzer ftieß, fich dadurch zu retten vermochte, daß er einen her abhängenden Bafttau ergriff und so fich an die Oberfläche zu Schnellen vermochte. FL T " Nr. Aus Nordamerika wird geschrieben: Die bämon Naturtiäfte, welche der Mensch in seinen Dienst berufen wachsen ihm über den Kopf. Die Induftite, welche in G ud Amerila durch Tampf und elektrische Maschinen se enorme Summe von Arbeitskraft verwendet, liefert fort fort mehr Waren und Produlie, als für den gegenwäs Bedarf verbraucht werden; die Zahl der Käufer und R menten ist zu gering für das Angebot der Waaren. Eine werthung der Waaren, eine Herabfepung bet beitslobne, Arbeitseinstellung und Beringerung Rauftraft des Lindes find die nothwendigen Folgen. In d nationalötonomischen Mikständen und Uebeln liegt der G der fieberhaften Sucht in Europa noch überseelschen Rols England, Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien find sonders von diesem Kolonialfieber ergriffen. Man fucht üb fremde Länder auf, um Kolonien und Märkte für den der beimischen Uber produktion zu gründen. Aud unfer fu Amerila leidet an Ueberproduktion und Un tonsumtion; der Finanzfekretär M'Cillod bestätigt fetnem legten Jabresbericht, daß in fechs Monaten meb buzirt wird, als die Gefammibevölkerung des Landes in Babl von 55 Millionen Einwohnern während des Jah darf. Um dieser Ueberproduktion eine Abzugsquelle fremden Ländern zu verschaffen und den internation Handel zu erweitern, hat die Bundesverwaltung Handel fräge mit Spanien über den freien rezip olen Handel mit benachbarten spanischen Inseln Kuba und Bortorilo, ferner mit Santo Domingo abgeschloffen und Handelsnerti Unte handlungen mit den zentralameritarischen Staaten auch mit Kolumbia eingeleitet, welche ihrem Abschluff find. Entlich aber hat die Bundesregierung einen Be mit Nikaragua in Bentralamerita über die Herstellung interozeanischen Karais zwischen dem Atlantischen und Meere abgeschloffen, um die Staaten von Nord, Bethund Südamerika an der Pacific Küfte in kommerzielle Berbint mit den Vereinigten Staaten zu bringen und auch da Troz der hohen Fleischbreise(!) klagen die Land wirthe über schlechten Abgang des Fettoiehs" so zu lesen in verschiedenen fonservativen Beitungen. Durch den Schutzoll wird natürlich der Preis des Viches und d: Fleisches erhöht, die Rauffraft aber im Bolte bleibt ein und dieselbe, so daß, wenn das Fleisch theuer ift, der Konfum geringer fein wird, als wenn das Fleisch billig ift. So ist es felbftoerständlich, daß bei hohen Fleischpreisen auch die Pro buzenten weniger veitaufen, als bei niederen Breifen. Was fie nun bei höheren Biebpreisen gewinnen, geht ihnen wieder burch den geringeren Abfas verloren. Das ganze Resultat der Erhöhung der Biebpreise ist deshalb: geringere Fleisch. tonfumtion. Für einen solchen Segen" bes Schußzolls aber wird sich jeter aufrichtige, wahrhaft nationalgefinnte Staatsbürger bedanken. Im Uebrigen wäre es viel richtiger gewesen, wenn die fonfervativen Blätter geschrieben hätten: Wegen der hohen Fleischpreise tiagen die Landwirthe über schlechten Abgang des Fttoichs." In große Betrübniß ist eine hiesige achtbare Familie burch den Selbstmord ihres beim 8. Brandenburgischen Infan terie Regiment Nr. 64 dienenden Sohnes versezt. Der Mus Letter Steffen vom 2. Bataillon des genannten Regiments war hem 1. April b. J. von seinem Truppentheil zum Wacht ach Straußberg an der Ostbahn fommandirt, tommandodien um bei den Gefangenen Den Landarmen und Korret tions- Anstalt Wachtdienste zu verrichten. Steffen bezos am Himmelfahrtstage Abends einen Nachtposten in der Anstalt, auf welchem er von einer Patrouille um 12 Uhr Mitternachts Schlafend angetroffen wurde. Ais Steffen um 1 Uhr von seinem Boften abgelöst wurde, erfuhr er von dem Wachthabenben, daß er wegen Bflichtvergeben am andern Morgen gemeldet werden müffe. Steffen äußerte fich zu seinen Kameraden, daß er bie zu erwartende Strafe nicht überleben würde, 30g aber, anfcheinend rubiger aeworden, um 3 Uhr wieder auf Boften auf. Rurz nach 4 Uhr dröhnte ein Schuß in der Anstalt und als die Wachtmenaswaften und Nachtgefangenen Aufseher in der Meinung, daß ein Gefangener bei einem Ausbruch ertappt und niebergeschoffen worden fel, nach der Stelle, wo der Schuß gefallen, binellten, lag Steffen mit zerschmettertem Kopf ver dem Schilderhause. Er hatte sich mit seinem Gewehr durch den Kopf geschoffen und war auf der Stelle todt. Die Lage der Stider im fächsischen Voigtlande ift eine überaus traurige. Neuere Nachrichten melden, daß Sticker, Die im vergangenen Jahre noch 20-22 Matt wöchentlich ver. Dienten, co jest nur auf einen Wochenlohn von 6-8 Mart bringen. Die Bahl der stillstehenden Stickmaschinen beträgt in Blauen allein ca. 600. Auch die Weißwaaren Ronfettion geht sehr schlecht. Uebrigens leiden in Folge deffen auch alle Handwerker und kleinen Geschäftsleute bedeutend, da die Geschäfte und Arbeitskrifts die Kaufkraft der Arbeiter immer mehr herabdrückt. ben internationalen Handel dieses Landes zu erweitern. Ja Paris, wo gegenwärtig bekanntlich die Schneid die Arbeit eingestellt haben, steht auch ein Schuhmad ftreit in Aussicht Hierbei fet bemerkt, daß das Sy Der Schneidergefellen über große petuntäre Mittel verfüg schon ca. 1 Million Frants verausgabt bat. Besonders follen aus England Unterstügungen eingelaufen fein. Die Märtyrer des Todes" bat man mit Recht unglückseligen Kinder genannt, die unehelich geboren Die unerbittliche Statistik bat nachgewiesen, daß diefelben bei Weitem höhere Sterblichkeitsgiffer, als die ehelich gebor Rinder aufwe sen. Die Gründe liegen tiar zu Tage armen Geschöpfe entbehren zum großen Theil der mülte Pflege, und die Mütter selbst sind durchschnittlich nicht Lage, ausreichend für fte sorgen zu tönnen. Das auf Gebiete herrscher de Elend ist eine der erschreckendsten nungen unserer modernen Gesellschaft, und ein grauenb Kapitel der sozialen Frag. In den Großstäoten poten Reichthum und Waffenelend am allermeisten. Betrachten & B. die Sterblichkeitsverhältnisse der unehelichen und che Kinder in Berlin: Es waren in Berlin auf je 1000 Beborene: Der ordnung Bunadft und die Breslau Städten Belchenle lehrerinne Schulen 187 b. b. unehel. Kindern: b. D. ebel. Rinb 1878 1:79 Beit des Todes. über b. Geburt gestorben 63 im 1. Quartal gestorben 261 1878 106 35 63 38 257 103 2. H " H 113 98 65 " 3. dr " " 52 # 55 49 4. H " " 31 25 39 überhaupt in 1 Jahr geft. 521 498 294 285 und Fac welcher Jein wil bis sum welt eine eine gründliche soziale Reform, in welcher solche Mifflin Wir glauben, diese Biffern sprechen für sich. Ste for den überwundenen Standpunkten gehören. Buglich ert fie aber auch eine sehr eindringliche Wahnung an die fich der furch baren Verantwortlichkeit bewußt au fein, jeder Wedung eines neuen Lebens verbunden ist. Das Züchtigungsrecht der Lehrer wird immer noch vielfach mißb aucht. So find in Halle und Umgebuna in voriger Woche zwei Fälle vorgekommen, wo Lebrer thre Pflege befohlenen derartig mit Rohrflöden über den Kopf und die Schulterblätter gefcblagen haben, daß ein Kind in Krämpfe gefallen ist und das andere große, über den Kopf laufende blutige Striemen davontrug. Beide Kinder mußten der ärat lichen Beha blung übergeben werden. Was uns veranlagt, gerade an dieser Stelle Notiz von solchen Vorfällen zu nehmen, lit die Thatsache, daß meistens die Kinder der Arbeiter solchen Mshandlungen unterliegen. Da nun diese Kinder meist ganz mittellos ins Leben treten, so ist ihre Arbeitskraft und ihre mittellos ins Leben treten, fo ift ihre Arbeitskraft und ihre Gesundheit das einzige Gut, welches fte aufsu velfen haben. Und da haben wahrlich heißblütige Schulinrannen fein Recht, diefes einzige Gut zu zerstö: en! An den Kindern der Reichenbach und Wohlhabenden vergreifen sich diese Prügelpädagogen nicht a so leicht. Briefkasten der Redaktion. Die Rick Zu der in Nürnberg stattfindenden internationalen Kreuzes. Das eiserne Kreuz erfter Klaffe wird ohne Ban Anstellung von Metallarbeiten ist von der japantichen Regierung ein höherer Beamter als Generaltommiffar gefandt Regierung ein höherer Beamter als Generalfommiffar gefandt wo: den. Derfelbe ist bereits in Nürnberg eingetroffen. Er ift Der deutschen Sprache mächtig, während seine Begleiter englisch sprechen. Es ist dies ein erfreuliches Brichen dafür, daß man auch im fernen Aften ein lebhaftes Intereffe für die Förderung der Induftrie bat. 2. Klasse 172. Königl. Preuß. Lotterie. Blehung vom 19. Mai 1885. Aur ble Gewinne über 105 Mart sind den betreffenden- Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) H. G.. Naunynftr. Es giebt zwei Klaffen des ber linken Bruft getragen, das eiserne Rreus weiter schwarz- weißen Bande im Knopfloch. Fernerbin giebt effernes Rieus für Nich: Tombattanten am weiß- schwarzen Das Großkreuz des eisernen Kreuzes, welches die Größe des gewöhnlichen hat, wird um den tragen. G. N. Nein, das alte Pfund batte 30 Lotb. 59 74[ 120] 725 28 68 823[ 120] 34 909 64 Sal bat, ober abigung Der Brüf tints in tines oor elband legt we feiten Ar entspreche Saule Ueb Nachricht Hb nur wärtig b better ba binnen au Mich Don ibne aber Th Brenze Thon Ian Befest la aufgeford tommant preußisch biesjährig Mann, 145048 52 57[ 120] 85 102 5 37 269 306 56 72 422[ 180 667 777 897 952 65 46163 83 211[ 120] 85 349 86 431 41[ 1 84 726 830 34 929 47069 191 95 276 403 39 597[ 120] 99 628 886 980[ 120] 48042[ 150] 105 15 204 76 80 82[ 180] 379 460 91 34 44 77 613 36 70 737 837 56 905[ 120] 44 48 65 95[ 1209 22 32 39 69 87 102 23 82[ 120] 84 202 325 70 92[ 120] 518 44 508 50057 92 118 19[ 150] 240 83 325[ 120] 59 95 425 99 539 501[ 120] 18 19 75[ 180] 660 73 740 95 879 926 37 74 3019 29 55 94[ 150] 687 94 714 39 41 48 62 885 902 86[ 180] 52081 99 12 54 62 826 31 98 964 4004[ 150] 41 82[ 180] 226 41 66 78 83 308 19[ 180] 72 99 423 38 75 503 12 82 603 16 37[ 300] 43 60 729 59 70 Polizei Bericht. Am 17. d. M. Abends wurde der Maurer Fiedler, Hoppenstraße 79 80 wohnhaft, in der Nähe ber Thomaskirche von einem ihm unbekannten, etwa 25 bis 30 Jahre alten Mann ohne jegliche Veranlaffung in den Unter leib geftochen und derart verlegt, daß er zur Beit arbeitsunfähig ist. Der Zhäter hat sich durch die Flucht der Festnahme entiogen. Da Fiedler feinen Anlaß zu einem Streit gegeben, fcheint der Angriff durch eine Personen Verwechslung berbel geführt zu sein. In der Nacht zum 18. b. M. ftel der Lichterfelberstraße 8 wohnende Roch Kirchhoff aus eigener Unvorsich tigkeit die Keller troppe hinab und erlitt dadurch einen doppelten Bruch des Unterarmes. Kirchhoff wurde nach Anlegung eines Nothverbandes nach der Königl. Klinik gebracht. Am 18. b. M. Morgens sprang ein Mädchen, nachdem es vermuthlich eine Quantität verdünnte Schwefelsäure getrunken hatte, aus dem im Seitengebäude Großbeerenstraße 14, 3 Tr. hoch befindlichen Flurfenster auf den Hof hinab und erlitt einen Schädelbruch, in Folge deffen der Tod auf der Stelle eintrat. Die Leiche wurde nach dem Obduktionshause geschafft. -An demselben Tage Bormittags wurde der Laufbu: sche Welger beim Ueberschreiten des Fahrdammes an der Ede der Rönige und Klosterfireße von einem im scharfen Gange in Die Klofterstraße ein blegenden Milchwagen erfaßt und zur Seite geschleudert, wobet Welzer eine Verlegung am rechten Ellenbogen erlitt. Ais an demselben Tage Nachmittags der Schloffergeselle Weiß, Lügowstraße 99 wohnhaft, vor dem Haufe Königstraße 50 auf einen langfam fahrenden Arbeits wagen fpringen wollte, fiürste er in Folge eines Fehltritts von demselben wieder berab und erlitt eine bedeutende Ber der legung am rechten Oberschenkel, so daß er nach Charitee gebracht werden mußte. Am 18. b. M. Morgens ging das dem Stellmacher Rumpe aus Mahlow gehörende Bespann in der Bellealliancestraße plößlich durch, Tannte vor dem Hause Bellealliancestraße 60 auf den Bürger fteig und berartig gegen einen Kandelaber, bag Kumpe aus bem Gefährt geschleudert wurde. Er erlitt dabei Berlegungen Am 18. b. M. Nachmittags er an der Hand nnd am F.. bangte fich in Abwesenheit seiner Ehefrau ein Mann an einer Thurtlinle. Eine unbeilbare Krankheit soll die Veranlaffung zum Selbstmord gewesen sein.- An demselben Lage Nach mittags verunglückte der Arbeiter Maffute beim Heraufstehen eines Hänge zerüftes an der Front des Hauses Leipzigerftr. 95 badurch, daß ein Tau, welches auf dem Dache den Bock halten follte, ris, in Folge deffen die Rüftungsbrüde herabfiel und ben auf dem Bürgersteig beschäftigten Maffute derartig traf, 66 92 227 43 323 80 82 445 527 37[ 120] 764 76[ 150] 810 24[ 150] 1060 90 232 313 15 17 486 97 511 52 59[ 150] 81 658 97 774 804 41 42 63 71 910 18 28 46 60 82 96 99 2006 74 82[ 150] 215 29 71 79 380 441 [ 12000] 20 33 44 68 91 428 80 87 93 522 69 92 609[ 150] 99 803 21 76 5086 113 82 88 253 72 85 90 341 46 55 56 420 29 80 541 600 11 77 702 52 71 825 53 945 6047 50 97 113 95 99 532 616 55 61 78 91 709 718 281 9 906 41 64[ 180] 69 74 54048 125 28 67 213[ 300] 23( 180 [ 120] 32 420 45[ 120] 88 536 600 708 18 834 36 990 6 65093 94 99 145 53 80 434 519 23 38 63 77 672 93 726 71 823 936 56 7012 44 136 50 54 60[ 120] 70[ 120] 267 73 402 34 61 802 20 22 50 911 32 56004 103 16[ 120] 26 50 52 260( 240) 353 628[ 120] 841 51 60 91 964 8020 40 62[ 120] 67 132 220 350 66 464 89 77 50 610 13 718 22 77 970 57121 55 276 87 99 379 406 9 96 246 92 11201 94 307 13 61 88 414 526 35 1801 36 651 701 6( 120] 607 714 844 50 96 903 29 83( 150) 59190 200 86 310 3109 829 45 50[ 120] 922[ 150] 55 41[ 120] 550 611 24 27 42 729 74 826[ 240] 80[ 120] 84[ 120] 10005 12 35[ 120] 70 88 210 303[ 120] 13 19 67 475 90 523 83 650 60126 31 46 47 236 68 407[ 120] 65 79 518 642 51 703 39 70 873 85 907 52 56 74 11046( 150) 132[ 150] 53 76 92 200[ 240] 26 94 374 33 512 19 609 18 72 81 88 90 108 1099 1180) 71( 240) 863( 120) 75 597 38 602 50 84 31 74 723 97 820 27( 120) 36 69) 72 91 18 75 12016 44 140 81 222[ 120] 57 92 98 374 435 644 64 771 991 62033[ 150] 44 91 197 262 314 24 74 88 523 25 50 630 850 968 74 13010 121 92 208 40 42 69 338 62 412 44 82[ 240] 88 533 729 828 82 900 90 89 92 63015 88[ 120] 89 122 23 34 53 84 401[ 150] 31 54 61 501 38 730 842 72 94 949 72[ 12] 73[ 180] 15058 103 25 46 84 234[ 120] 414 42 525 31 753 67 89 90 911[ 150] 169 62 77 339 59 68 462 604 708 29 816 53 75 910 26 33 79[ 150 65007 78 96 133 37 77 225 53 64 65 79 338 47.96.410 31 16016 257 73 316 34 68[ 150] 97 447[ 6000] 54 675[ 120] 96 712 17[ 120] 64 84 618 750[ 120] 820 908 63 71 73 66014 20 36 56 19 34 57 61 83[ 120] 99 856 60 901 25 99 17005 14 21 82 195 311 63 75 294 336 521 30 37 651 78 700 49[ 120] 55[ 120] 60 97 90 75 431 44 93 5 5 14 48[ 120] 58 62 75 85 621 82 714[ 150] 34[ 1800] 61167024 46 92 97[ 120] 228[ 180] 343 82 95 483 565( 180) 91 6 804 12 928 34 18002 51 59 119 250 51 374 413 14 508 71 646 712 53 727 82 817 954 68069 82 163 92 451 75 78 549 611 48 76 94 55 335 41 66 429 47 86 508 12 15 627[ 150] 40 71 725 54 804 927[ 120] 34 46[ 120] 43 543 85 601 33[ 120] 720 893( 180) 935 91 92 336 den Au Baz. Z Bersonen Jugemeff Orangt militärif jelt noch Blättern Breußen annehml Stamme Ichen Bo ben, man nicht aus Aus Str Eagen leute, bie Davon g etwa 30 Unte Iton be Der Frag Defekte Jenigen Bletch ble fr 70042 56 79 102 14 23 86 213 57 98[ 180] 337 90 496( 150) 20019 154 79 233 36 51 373 441 524 35 53 79 91 602 711 57 77 92 710[ 120] 801 42 924 55 91[ 150] 71085 98[ 120] 268 403 18 35 76 894 929 72 21013 17 88 135 200 9 14 303 10 27 48 60 410 37 510 16 98 503[ 120]( 20 45 86 754 69 841 50 75 937 52 72043( 120) 10 19 21[ 120] 32 58 62 96 650 745 88 834 920 47 85[ 150] 22021 25 136 98 333 88 417 26 30 63 511 15 717 64 99 809 51 61 927 64 89 81 271 74 94 334 70 97 453 90 513 29 33 60[ 1201 602 17 39 82 717 32 439 44 5: 7 59 817 42 948 74020 29 87 97 106 56 99 218 357 46 54 806 907 25[ 120] 90 91 23002 8 35 49 113[ 120] 25 37 64 263 359 534 665 84 779 848 912 62 24008 100 11 23 24 51 66[ 150] 225 40 307 8 30 49 83 512 66 718[ 120] 26 808 30 88 95 916 54 749 81 839 561 75005 7 79 101 58 69 205 300 4 518[ 120] 57 675 790 8275 18 81 114 61 237 60 351 60 82 416 17 67 512 21 656 75 7809 21 36 47 26035[ 1500] 183 214 48 62 323 29 33 45 48 417 33 40 596 426 41 76 83 517 618 30 52 56 73 836 72 85 96 974 85 96 25014 228 70 463 79 514 86[ 120] 603 43 718 91 812 23 24 29 907 83 90 905 10[ 120] 12 27 81 77001 5[ 120] 6 41 74 139 40 2 652 763 91 828 42 84 88 89 920 93 27088 123 75[ 120] 91 328 39 42 73 86[ 120] 91 96[ 150] 116 53 312 81 435 64[ 120] 93 530 603 11 [ 150] 59 96 515 669 773 86 818 918 77[ 180] 28046 128 222 41 79 82 856 67[ 120] 96 925 27 79075[ 150] 80 107 72 81 271 439 6 355 449 51 574 89 601 41 60 72 729 43 48 824 946 29014 47 66 118 98 327 402 10 16 [ 120] 8 18 54 69[ 120] 87 729 30 65 97 812 19 26 42 43 955 656588 603[ 70 75[ 240] 872 909 24 36 endet un beute weite L für ben! worden dus be fall in laffer. weifung Reichblage Die Tür Ben inte ertlärt. lands u mertens einen englische grünben überflüff man jeb günftige größten 81032[ 120] 114[ 150] 64 86 236 92 466 502 9 58 87[ 120] 629 80122 23 241 47 66 89 350 55 472 82 520 75 709 29 369 82 461 67 576 93 719 46 805 48 50 67 974 33028 51 90 105( 240) 38 504 16 60 615 77 777 952 84007 29 32 137 43 330 61 69( 160 279[ 120] 409 70 575 98 699 751 89 805 912 99 32049 143 49[ 120] 253 80 503 726 28 67 847 62 81 83008 46 49 57 109 29 67 300 4 Schmetterung der linken aroßen Behe erlitt. Maffute wurde 80049 75 79 215 41 54 549 67[ 120] 617 94[ 150] 820 970 31029 766 908 54 73[ 1201 96 82088[ 120] 92 111 59 93[ 150] 99 3 nach Anlegung eines Nothverbandes nach der Charité ge bracht. Soziales und Arbeiterbewegung. h Das Boitsvermögen in Deutschland. An statistischen Ermittlungen über das reine Boitsocrmögen fehlt es no in den meisten Staaten Deutschlands. In Württemberg find wiederholt nach dieser Nichtung hin intereffante Untersuchungen und Berechnungen angestellt worden, zulegt durch Finanzrath Dr. Schall in der vom statistisch- topographischen Bureau heraus Argebenen Landesbeschreibung:„ Das Königreich Württemberg". Dort bat Finanzrath Schall das Bollsvermögen Württembergs auf 9006 Min. M. berechnet und zwar hat er angenommen: 39[ 150] 232 75 332 482 90 505 66[ 120] 608 34 47 86 92 737 819[ 120] 900 15 34083 199[ 120] 221[ 150] 31 37[ 120] 48[ 1201 94 319 32 41( 600 658 701 37 68 820 46 914 50 70 85008 73 93 100 28 42 268[ 600] 69 354 57 77 469 71 536 6 60 424 87 513 39 57 69 666 80 93 779[ 150] 82 896 930 61[ 150] 68 86 790 811 41 43 70 98 937 87 80084 97 108 14 40( 1201 82 304 810 39 41 91 931 90 36152 255 300 42 92 473 522 67 74 644 66 79 82[ 120] 94 258 69 324 35 53 91 437 39[ 120] 47 592 602 52 69( 180 35001 6 16 23 174 200 78 90[ 180] 424 571[ 120] 614 46 49 90 78 35 82 83 522 604 31 58 78 720 51[ 150] 81 928 87051 71 8 718 43 87 93 93 819 49 913 78 99[ 120] 37034 86[ 300] 103[ 150] 41[ 120] 96 765 802 73 94 916 45 60 74 95 1240 88007 49 61[ 1501 66 226 63 69 355 435 57 614 80 873 74[ 120] 94 939[ 150] 54 38035 85 88 212 346 488 97 98 599 670 701 37 866 74( 120) 945( 150) 130 60 271 93 362[ 120] 68 71 403 6 23[ 120] 26 80 83 519 660 91 718 89018 34 108 48 71 98 207 69 87 99 357[ 150] 484 636 61 82 844 54 39073 158 62 78 275[ 120] 331 80 428 89 541 72[ 240] 644 46[ 120] 97 761 871 919 64 66 78 864 954 68 98 40014 130 47 59 226 50 62 65 331 407 25[ 180] 533[ 120] 87 600 700 3 25 41 59 92 840 71 947[ 120] 91090 102 51 55 2021 90003 69[ 120] 71 141 205[ 1800] 32 51[ 120] 61 319 838 99 29[ 120] 40 82 97[ 150] 782 827 924 41022 31 95 231 54 77 443 57[ 120] 515 83[ 1201 88 603 28 83 724[ 120] 886 911 72 92029 80 515 19 71 736 834 41[ 120] 58 62 932 35[ 150] 56 68 98[ 120] 42016[ 120] 64 340 44 47[ 150] 52 97 517 40 74 623 36 53 67 97 708 17 43260 333 479 519 39 59[ 120] 63 97 610 20 70 846 909 49 52 70 92 94002 50 98 127[ 120] 93[ 240] 98 358 425 70 95 512 580 194 282 392 443 503 11 56 61[ 120] 630 40 99 745 852 58 97 900 30 03041 68 24) 381 87 403 20 25 59[ 180] 535[ 120] 613 9780 44078 108 20 25 247[ 180] 52 76 373 76 81 404 9 509 601 2 61 91 758 24 41 48 803 31 64 971 84 86 840 926 71[ 150] Berantwortlicher Redakteur R. Grongeim in Berlin. Drut und Berlag von Max Babing in Berlin SW., Beuthitraße 2. Gieven eius ein neu ber fran Diefer n 8,90 m, beträgt Er trag jebe ein Diefelbe auf 230 Schiff et werben eine hin Ranone bem Ba und s wird es beren ben, in ben Ro Für die Repub nig au 1 bag in wer he Mensche Derbient traut fi Cinefe In Ma moni ufen nen fort Gu wärtig Fine et ung In di et Gray Rolen find ht übe en er fun Unfe tätigt mehr in Sabres elle ational andeld mit to, fo neitrop aaten uffe na Vertra Ro Nr. 115. 115. oglind Beilage zum Berliner Volksblatt. Politische Webersicht. Der Unterrichtsminister hat eine neue Prüfungsordnung für Zeichenlehrer und Zeichenlehrerinnen erlaffen und die erforderlichen Ausführungsbestimmungen beigefügt. Bunächst werden zwei Prüfungs. Kommisfionen in Berlin und Breslau gebildet, doch bleibt die Einsegung solcher in anderen Städten vorbehalten. Die Prüfang haben die fünftigen Beichenlehrer an höheren Schulen, sowie die Beichen lehrerinnen an mehrklassigen Volls- und höheren Mädchen hulen zu bestehen Nachweise über empfangene Schul und Fachporbildung find erforderlich. So muß derjenige, welcher als Beichenlehrer an einer höheren Schule angestellt ein will, vorab nachweisen, daß er eine höhere Schule bis sum fechften-bresturfus einschließlich besucht oder ander weit eine entsprechende schulwissenschaftliche Bildung erworben bat, oder daß er aus einem Schullehrer Seminar mit der Be abigung für das Lehramt entlassen ist. Je nach dem Ausfall Der Brüfung wird die Berechtigung zur E theilung des Unter ichts in brei verschiedenen Formen gewährt, entweder für elbandzeichnen und gebundenes Beichnen zugleich oder für eines von beiden. Den Bewerbern fann eine Probelektion auf legt werden. Das Prüfungszeugniß berechtigt noch nicht zur feiten Anstellung, vielmehr hat der Geprüfte zuvörderft gegen entsprechende Bezahlung eine Probejahr an einer höhereen Schule zu halten. ung eine Stillen tral und erbindung bal n nelb mad Eph fügt Redit elben gebor age ütterl cbt in uf d Gr auenb Ueber die Ausweisungen von Polen liegen mehrere Nachrichten vor. Während bisher den betreffenden Polen amt. Hi nur bedeutet worden war, was ihnen bevorstehe, ist gegen wärtig die Sache in ein weiteres Stadium getreten; viele Ar better haben schon die Weisung erhalten, entweder sofort, oder binnen vier Women, oder nach Ablauf ihres Arbeitskontrattes Michaelt d. J. die preußischen Lande zu verlaffen; einige on ibnen aus dem Kreise Strasburg a. D. find auch schon ber Thorn mit der Eisenbahn nach Alexandrowo über die Brenze gebracht worden. Einige Arbeiter zu Ostrowit, welche bon lange Beit in Preußen leben, haben fogar zwei entgegen. gelegt lautende Drores belommen; das Landrathsamt bat fte aufgefordert, das Land zu verlassen; das Landwehr Bezirts. tommando bagegen hat ihnen anbefohlen, sich, da ste im preußischen Heere gedient haben, als Reservisten zu den blesjährigen lebungen zu stellen. In Gaudenz bat sogar ein Mann, welcher gegenwärtig im Militär dient, den Ausweisungsbefehl von der Zivilbehörde erhalten. Die Baj. Tor." macht dazu die Bemerkung: es werde berartigen Berfonen tengi chten ebel Rint 187 Ste for Eftand er tha te Su Die Bank Riek ebt d Aen g te 801 404 [ 190 699 460 91 44 80 539 $ 46 56 912 71 98 59 7 1180) 726 353 06.9 85 36 201 51 169 56 97 90 91 6 336 69 76.94 ( 150) 35 75 120 10 64 89 8357 827 780 40 910 03 11 39 561 29 36 699 99 384 300 9( 150 536 619 32.304 71 80 11801 601 10 15601C 82 70 899 021 30 11 17 71800 Brild 35 106 möglicherweise nun noch eine Strafe dafür ugemeffen werden, daß fie fich in die preußische Armee einge brängt oder eingestohlen haben, und es werden ihnen für ihre militärische Ausbildung und Unterhaltung während der Dienst eit noch die Roften auferlegt werden. Den polnischen Blättern Galiziens theilt man aus Pofen mit, daß den in Breußen lebenden österreichischen Bolen ebenfalls un annehmlich leiten brohen. Eine Massenausweisung, wie die ber Glammesgenoffen aus Rufftich- Polen, dürfte zwar den galisischen Polen gegenüber schweilta in Anwendung gebracht wer ben, man werde aber diejenigen, die sich mit regelrechten Bäffen nicht auszuweisen vermögen, faum tüdichte voll behandeln. us Straßburg in Westpreußen wird berichtet: Bor einigen Lagen find von dem Gute Bilened sieben verheirathete Inst leute, die Ausweisungsordre erhalten hatten, auf und etwa 30 Kinder dem Drtsverbande überlassen. Davon gegangen und haben die Sorge für ihre Frauen und Frankreich. Jion herrscht noch immer Meinungsverschiedenheit hinsichtlich Der Frage der Ueberwachung des Kanals. Die ein gefegte Subtommiffion bat am Sonnabend ihre Arbeiten be endet und nach einer langen und lebbaften Diskussion denJenigen Artikel angenommen, durch welchen das Prinzip der Die frete Schifffahrt auf dem Kanal proklamirt wird. Bleichberechtigung aller Mächte in Bezug auf beute versammelt fich die Subfommission nochmals, um die für den 21. b. M. durch den Piäftdenten Barrère anberaumt Was den internationalen Ueberwachung aus. Unter den Mitgliedern der Suezkanal. Kommis, orden ist. falls in Kriegszeiten eine internationale Rommission zu laffen. Dagegen haben sie von ihrer Regierung die An teifung erhalten, ben von den franzöft chen Delegirten vor blagenen permanenten Ausschuß endgiltig zurückzuweisen. Die Türkei hat sich ihrerseits mit dem Projekte eines ständi Ben internationalen Ueberwachungs- Ausschusses einverstanden tart. Ebenso unterflüßen die Delegirten Deutschlands, Ru lands und Defterreich energisch den Plan Frankreichs. Be mertenswerth ist, daß die italienischen Delegirten wiederum einen Artikel vorschlugen, der nur wenig von demjenigen ber englischen Mitglieder abweidt. Die Vertreter Italiens be Mittwoch, den 20. Mai 1885. nach Tontin abgehen soll. Man glaubt den Chinesen durch Entfaltung einer recht grogen Macht zu imponiren. Daß Die republikanischen Machthaber immer ganz be fonders für fich und ihren Anbang forgen, ist eine Thatsache, fonders für fich und ihren Anbang forgen, ist eine Thatsache, die fich auch in unserer Republit beobachten lägt. Herr Andrieur weift dies eben an dem Beispiel des früheren Großftegel bewahrers Martin Feuillee in ergöglicher Weise nach. Der früheie Justisminister ließ nach seiner Ernennung sofort seinen Vetter Martin Sargeand nach der Hauptstadt kommen, wo er demselben das Amt eines Richters am Tribunal des Departe. ments Seine verschaffte. Aber der Better Martin tam mit dem Gehalte nicht aus und eröffnete deshalb nebenbei eine Brauerei in der Rue Royale. Das Straßburger Bier täuschte aber die Erwartungen der Richters, der nach kurzer Beit mit Hinterlaffung zahlreicher Schulden fallirte. Der Standal war so arg, daß der Minister seinen Better eine Vergnügungsreise nach Egypten antreten lies! Einige Zeit hörte man von dem guten Martin nichts; jest auf einmal stellte sich heraus, daß Der frühere Bierbrauer als Staatsrath in Alexandrien mit 48 000 Frants Gehalt untergebracht ist und dort zu den lär menoften Mitgliedern der opportunistischen Roterie zählt. Unter ähnlichen Verhältnissen verließ ein anderer Vetter des früheren Justisministers Martin, ein gewiffer Filastre de Longchamps, Frankreich, welchen wir heute als Richter am internationalen Tribunal zu Alexandrien mit 36,000 Franks Gehalt angestellt finden. Wie die Herren Grévy, Ferry, Wilson für fich und ihre Familie sorgen, ist zu befannt, um einer weiteren Betrachtung unterzogen zu werden. Sollte so etwas nur in Frankieich paffiren? Der Bustand Victor Hugo's giebt zu den ernſteſten Besorgnissen Anlaß. Die Arbeiterunruben dauern fort und haben zu Verhaftungen und Ausweisungen geführt. Ausgewiesen wurden zwei streitende Schneider, ein Engländer, Dundel, und ein Deutscher, Echternach. Eine im Saal Levis gehaltene Bersammlung, die von 3000 Arbeitern und Arbei ferinnen besucht war, beschloß Fortsegung der Arbeitseinstellung, nachdrücklichsten Widerstand, Absendung einer Deputation, die morgen zum Romitee der Schneidermeister fich begeben soll, daß jede Nachgiebigkeit unmöglich sei und daß die Ausschüffe der nachgiebigen Arbeiter, die den Meistern Anerbietungen gemacht, auf den Index gesezt seien. Kommunales. Die städtische Irrenanstalt zu Dalldorf, welche jetzt betanntlich verpflichtet ist, auch die irrfinnigen Verbrecher aufzu nehmen, ist nicht mit derartigen Sicherheitseinrichtungen verfeben, daß ein Entweichen der thr überwiesenen Verbrecher ausgeschloffen ist. Im Gegentheil hört man oft, daß es den dort Internirten, unter denen die sogenannten wilden Männer", d. h. Die Jrfinn heuchelnden Verbrecher, ein großes Rontingent stellen, gelungen ist, aus der Anstalt zu ent fliehen. Dies rührt daher, daß man bei Errichtung der An stalt noch nicht darauf rechnete, daß die irrfinnigen Verbrecher dort Aufnahme finden würden. Die städtischen Behörden waren bisher vergeblich bemüht, diesen Uebelstand zu beseitigen, der fich um so fühlbarer macht, je größer die Bahl der der Anstalt überwiesenen Verbrecher wird. Bu wiederholten Malen hat fich der Magistrat an die fönigl. Regierung ge wandt, damit diese Abhilfe schaffe, D. h. folche staatliche Einrichtungen zu treffen, welche die fichere Aufbewahrung der jenigen Frren ermöglichen, die de: Anstalt durch rechtskräftiges Urtheil überwiesen, oder nur wegen begangener Verbrechen unter Antlage geftelt, oder endlich durch ihre ganze Vergangen heit als Verbrecher charakterifirt, die irrenärztliche Behandlung und eine besonders wittjame Dbhut gegen Entweichungen er fordern. Auf das diesbezügliche Gesuch des Magistrats ist demselben nachstehender Erlaß des Herrn Oberpräsidenten v. Achenbach zugegangen: Auf den gefälligen Bericht, betreffend die Unterbringung gelftestranter Berbrecher, erwidere ich dem Magiftrat nach Makgabe eines mir zugegangenen Erlaffes des Herrn Mi nifters des Innern, ergebenft folgendes: II. Jahrgang. feges vom 8. Juli 1875 den Armenverbänden bezw. den Brovinzialverbänden ob. Die Fürsorge des Staates zur Unter bringung der Jiren würde sich daher immer auf die oben be zeichneten Kategorien au beschränken haben, zu denen aus dem vom Magiftrate mit dem Berichte vom 26. Juni b. J. vors gelegten Verzeichnisse nur eine verhältnißmäßig fleine Anzahl gehört. Der Magiftrat hat jept der Stadtverordnetenversamm lung eine Vorlage zugeben laffen, durch deren Annahme er die angeregten Uebelstände in Etwas wenigstens abzuhelfen gedenkt. Der Magiftrat beantragt: Die Stadtverordnetenversammlung möge fich damit einverstanden erklären, daß die den Pavillon V der Frrenanstalt zu Dalldorf umgebende Mauer nach Maßgabe der beiliegenden Beichnung erhöht und verstärkt wird und stellt die anschlagsmäßigen Koften in Höhe von 9000 Mart a conto des Fonds für unvorhergesehene Ausgaben bei Spezials Verwaltung 50 zur Verfügung. Db das Entweichen der in Rede stehenden Verbrecher, falls diese Forderung des Magistrats bewilligt wird, unmöglich ift, glauben wir noch sehr bezweifeln zu können, da auch die inneren Einrichtungen der Frrenanstalt zu Dalldorf durchaus nicht so beschaffen find und,( da ja beim Bau derselben die Aufnahme der Verbrecher nicht beabsichtigt war) sein können, um ein Entweichen der dort Internirten zu verhindern. Lokales. fino cr. Auf nach Osdorf! Da reden die Leute ,, draußen im Reich", wenn fie vom grünen Strand der Spree sprechen, immer von der Sandbüchse, von märkischem Schnee und was dergleichen boshafte Anzüglichkeiten mehr find. Als ob unsere gefegnete Mart einzig und allein aus den Rehbergen bestände! Nein, nur wir in Berlin beftgen ein wahres Paradies; mit berechtigter Geringschäßung fönnen wir auf die dunklen Tannenwälder Thüringens, auf die Gletscher der Alpen, auf Die rebenbekränzten Ufer des Rheins bliden. Hier ganz in unferer Nähe hat sich eine wahrhaft tropische Pflanzenpracht entwid It; wie in den Palmenwäldern Indiens tann man hier unter riefig entwickelten Kohltöpfchen luftwandeln, und alle Wohlgerüche Arabiens wiegen die von Dedorf nicht auf. Leider können wir unseren Lesern aus eigener Anschauung tein Bild von der Ueppigkeit der dortigen Flora geben, aber wenn das, was der Voff. 8tg." über diesen Gegenstand geschrieben wird, wirklich auf Wahrheit beruht, dann muß man von tiefem Schmers erfüllt werden und mit gerechtem Neid auf alle dies jenigen Leute bliden, die heute bereits Vegetarier find. Man höre: Unfere Riefelfelder mit ihrer flaunenswerth üppigen Vegetation bieten jegt einen überaus schönen Anblid. Namentlich Großbeeren mit seinen 4000 Morgen, welches erst feit zwei Jahren in Kultur genommen, aber bereits vollständig zum Ueberrieseln hergerichtet ist, mit seinen an der Walds grenze erhaltenen 4 b3 5 weithin fichtbaren, an die ehe maligen Zustände erinnernden weißen Sandhügeln und seinen ehemals dürren, unfruchtbaren, troftlosen Sandsteppen, ladet zum Besuche ein. An den früheren Zustand des Bodens erinnert uns noch die Begrenzung der Riefelfelder, die aus fliegendem, dem Dünensande vergleichlichen Sandboden bes steht. Wie hinter der Düne das Meer wogt, so wogt hier hinter dem Dünensande ein Meer hoch emporgeschoffener Saaten und blühender Fluren. So weit das Auge reicht, fteht es die herrlichste Pracht. Hier schweift es über üppig grünende Grasflächen, weiter über dunkelgrün gefärbte Roggen felder( ein Beichen Träftigen Wuchses) und dann über golden glänzende und würzig duftende, blühende Rapsfelder( 300 Morgen), ein das Auge eiquidenber und das Herz erfrischender Anblid. Von der Ueppigkeit der Felder liefert die Thatsache einen Beweis, daß der Raps die ganz außerordentliche Höhe von nahezu 5 Fuß hat. Die hoffnung ist deshalb wohl berechtigt, daß die Rieselfelder in nicht mehr ferner Beit, wenn auch vielleicht zunäch st noch feinen Ueberschuß, so doch zu ihrer Unter haltung ausreichende Erträgnisse liefern werben. Schon im vergangenen Jahre haben fie die Aufwendung der für sie bewilligten Mittel nicht erforderlich gemacht, eine That sache, welche die Gegner der Riefelanlagen ibres lesten Einwandes beraubt und von dem finanziellen Nugen derselben auch die Wenigen überzeugen wird, die daran bisher noch gezweifelt haben." Abgesehen nun von der duftigen Osdorf Poesie, die in dem Artite! herrscht, hat die Sache doch einen recht prosaischen Schluß. Im Herbst d. J. finden bekanntlich die Neuwahlen für ein Drittel der Stadtverordneten statt, und im Hinblick darauf bält man es iegt schon für angezeigt, die städtische Rieselwirthschaft in ein möglichst ange nehmes Licht zu setzen. Es ist nun allerdings noch garnicht so lange her, daß der hter so gepriesene Kohl und alle die anderen Feldfrüchte allgemein für ungenießbar, zum Theil so gar für gesundheitsschädlich erklärt wurden, es ist jedoch mög lich, daß diese Gewächse nach der Theorie des Profeffor Jäger, der bekanntlich auch den Stuttgarter Wein stuttgartifinte, durch die Berliner Rieſelwirthschaft beroliniftrt find. Wir glaulen trog der farbenprächtigen Schilderungen der, Bosstschen" Grund zu der Annahme au haben, daß fich die Berliner Bevölkerung ten Erzeugnissen Dsdorfs gegenüber nach wie vor sehr skeptisch und zugeknöpft verhalten wird, und daß solche Reklamenotizen, beren Utsprung unschwer zu erkennen ist, einer Sache eher schaden, als daß fte derselben Nugen bringen. Wenn die An Lage der Stiefelfelder wirklich prosperitt, so ist das für die Berliner Bürgerschaft, welcher der Ankauf der Rittergüter schweres Geld gekostet hat, recht angenehm und es ist auch in der That im Interesse des Stadtsädels zu wünschen, daß jene sich jedoch zu so gesucht überschwinglichen Lobesethebungen Der Herr Minister des Innern ist wegen der Frage der Unterbringung geiftestranter Verbrecher zunächst mit dem Herrn Minister der geistlichen, Unterrichts und Medizinal- Angelegenheiten in Benehmen getreten. Dieser hat die wissen fchafiliche Deputation für das Medizinalwesen zu einer gut achtlichen Aeußerung veranlaßt und ist lettere dahin aus. gefallen, daß jene Frage noch nicht binreichend fargestellt set, um ihre grundsägliche Lösung schon jest herbeiführen zu tönnen. Da es dem Herrn Minister des Innern darauf ankommt, vor Allem die praktische Ausführbarkeit der von verschiedenen Seiten geftellten Anträge zu prüfen, so hat zunächst bei der Strafanstalt zu Brandenburg a. eine örtliche Untersuchung gründen ihr Berhalten damit, daß ein ständiger Ausschuß ftattgefunden und nachdem fich herausgestellt, daß dort die er überflüffig wäre. In den französischen Regierungsfreisen begt forderlichen Einrichtungen zur Unterbringung von geistestranten man jedoch die Erwartung, bß die Konferenz bald zu einem günftigen Ergebnisse gelangen werde. " Gefangenen nicht getroffen werden fönnen, find darüber, ob dies bei dem Bellengefängniß in Moabit zu ermög Dem Militarismus bringt man in Frankreich die lichen, weitere, noch nicht zum Abschluß gelangte Verhandlungen größten Opfer; so wurde wieder vor einigen Tagen in Rochefort eingeleitet. ein neues Kriegsschiff, der Kreuzer. Torpedo Condor", ein in Uebrigens würde die gedachte Jrrenstation, wenn sie sich ber franzöfifchen Marine neues Modell, vom Stapel gelaffen. in Moabit als ausführbar erweisen sollte, doch keinesfalls vor Diefer neue Kreuzer ift 68 m lang, seine größte Breite beträgt dem Jahre 1886 eingerichtet werden können, da die Einstellung beträgt 3,78 m am Bordertheil und 4,70 m am Hintertheil. 1885, der geitraubenden Borarbeiten wegen, nicht ausführbar Er trägt 1272 Tonnen. 8wei Compound Maschinen, von denen gewesen ist. Es wird hiernach die Beseitigung der in dem jebe eine Schraube treibt, segen das Schiff in Bewegung. auf 2300 gefteigert werden kann. Voraussichtlich wird dieses Diefelben haben eine Kraft von 2000 Pferden, die aber bis werben mit 5 Torpedos werfenden Röhren, von denen fich 2 vorn, und es wird Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. Im ganzen I wird es drei Millionen tosten. Gewiß eine enorme Summe, beren Berausgabung um so bedauerlicher erscheint, wenn man der erforderlichen Koften in den Staats- Haushaltsetat pro Bericht des Magistrats geschilderten Uebelstände in der Jrren anstalt zu Dalldorf und in deren Filiale au Schöneberg nicht bis zur Entscheidung über die etwaige Einrichtung einer werden können. Um aber einer irrigen Auffaffung bezüglich Shiff eine Schnelligkeit von 17 Knoten erzielen. Es wird bewaffnet Jrrenanstalt in dem Bellengefängnisse zu Moabit ausgesett Millionen nicht vollständig nuplos angelegt find. Bevor man eine hinten und eine auf auf jeder Seite befinden, mit 5 ftählernen der Ausdehnung der zu tr ffenden Maßregeln vorzubeugen, versteigt, sollte man doch erst das Ende vom Liede abwarten, Kanonen und sechs Kanonen- Revolvern von Hotchkiss. Mit mache ich nach Maßgabe des an mich ergangenen Eilaffes niß zu haben. darauf aufmerksam, daß jene Srrenstation nur zur Aufnahme folcher Personen würde dienen tönnen, welche fich in gericht. licher Untersuchung oder in der Strafverbüßung befinden. Für die Einführung wirksamer sozialer Reformen scheinen diese unter Anklage befindlichen Personen, sondern auch bei allen Republikaner" jedoch kein Geld und noch weniger Verständ. burch ihre ganze Vergangenbelt als Verbrecher charakterifirten Derdiente. -Der Direktor der Pariser Boltsschulen hat angeordnet, daß in allen Schulflaffen ein Abdruck der Erklärung der Menschenrechte" ausgehängt werde. Gewiß eine nur lobens wer he Anordnung, die auch bei uns nachgeahmt zu werden 11 Wenn der Magiftrat in dem gedachten Berichte vom 24. November v. J. von der Staatsregierung Einrichtungen forbert, welche nicht nur bei überfübrien Verbrechern oder Frren die irrenärztliche Behandlung und zugleich eine wirksame Obhut gegen Entweichungen ficherstellen, so läßt fich einer so weitgehenden Forderung nach Lage der Gesezgebung nicht ent sprechen. Denn einerseits würde es unzuläfftig sein, in Fren andere Personen aufzunehmen, als solche, welche Gegenstand Der gerichtlichen Untersuchung oder des Strafvollzuges stad, ver Bestimmungen des Geſches über den Unterstützung wohnt denn es giebt nichts Kritischeres auf der Welt, als auf eine Sache zu rechnen, deren Ausgang man nicht in der Hand hat. Ob sich Gegner der Rieselwirthschaft überhaupt durch solche glänzende Ausführungen belehren laffen, das ist eine Frage, beren Beantwortung man getrost dem Artikelschreiber der Boff. Btg." überlassen fann. " 1 " traut fich gegenseitig nicht und so ist es erklärlich, daß die -Mit China ist man immer noch nicht im Reinen. Man Chinesen sowohl als auch die Franzosen fortdauernd rüsten. In Marseille sammelt fich eine Reserve Division, die demnächst sowie des zur Ausführung des Dotationsgesezes erlaffenen Ges öffentlich ablegen sollten. Im Anschluß an die diesjährige Ausstellung von Lehrlingsarbeiten veranstaltete die Berliner Barbiers und Friseur Jnnung am Montag Nad mittag in dem großen Saale des Bauer'schen Ausstellungspartes ein großes Schaufriftren. Der B. K." bringt darüber folgenden Bericht: Dies Schaufrifiren geftaltete fich durch die Wahl des Drtes, Durch die Anwesenheit vieler geladener Persönlichkeiten und das im Anschluß an die Lehrlings Ausstellung doppelt intereffante Arrangement um vieles anziehender, als die bisherigen Schaustellungen dieser Art. Die Hälfte des ganzen Mittelraumes wöhrl nge der Fachschule die Proben ihrer Kunstfertigkeit Vor den Tafeln waren die Size Runmehr forschte der Beamte bei ihr nach ihrer Herkunft und tbren Verhältniffen. Die Inquirirte gab an, die 15jährige Tochter eines Bauerngute befizers im Kreise Wirfis zu sein und vor einigen Tagen aus dem elterlichen Hause unter Mit nahme von 900 Mait, die fte ihrem Vater entwendet ha.te, entflohen zu sein, in der Abficht, fich in Berlin niederzulassen. Von den m tgenommenen 900 mrt. bat fie in den wenigen Tagen ihres hiesigen Aufenthalts nahe an 500 m. verbraucht. Seitens der hiefigen Kriminalpolizei ist der Vater der jugend Verbleibt der Vater der jugendlichen Abenteuerin über den Verbleib seiner Tochter sofort be nachrichtigt worden, damit dieser weitere Verfügung über dies felbe treffe. für die geladenen Ehrengäste, unter denen man Vertreter ber städtischen Behörden, das Komitee der Lehrlings- Aus ftellung, Innungsmeister und andere Persönlichkeiten be merkte. Schneller als sonst hatten sich diesmal die einzelnen Friseur Modelle, jüngere und alte Herren, zusammen gefunden, umb bald begann die öffentliche Bearbeitung ber theuren Häupter. Von dem Leiter der Fachschule murden die einzelnen Kommandos für die nun folgenden Leiftungen abgegeben; zuerst begann das Umlegen der Friftr mäntel und br kleineren Tücher, dann traten Frifts und Staubkamm the Arbeit an, die bald von den Bürsten abges löst wurden. Im Matschtempo eins zwei, eins awet glitten die Bürsten von rechts nach links, von oben nach unten über die Köpfe der armen Opfer, und als draußen vom Orchester d her die Klänge eines flotten Militärmarsches in den Saal md fönten, ba tanzter Ramm und Bürste förmlich über die zu frtee firenden Scheitel. Dann trat die Brennscheere in thre Rechte, Hazierliche Löckchen fräufelnd, und endlich brachten alle Friseur C Inselstraße belegenen Knapper'schen Restaurant gehörigen Ertebrochen und zimmer ein Verein, zu dem auch der Angeklagte gehörte. Goldaten ein um 11 Uhr unvermuthet ein bedeutender Buzug von fremden Böfte hefter und stattfand, verlangte der Wirth, daß die Bereinler das von ihn eben des fle benutte Bimmer zur allgemeinen freien Verfügung stellten und mit ihren Sei als diese fich weigerten, fam es zu einem Wortwechsel. bem Redakteu derse be einen immer heftigeren Charakter annahm, ftellments. Komm fich Frau Knapper vermittelnd zwischen ihren Mann und be die gerichtliche Angeklagten. Der Lettere geftitulirte aber immer heftig in Wefentitch worauf Herr Knepper, um seine Frau zu schügen, den Angegen der in de flagten zurücftieß. Als Antwort darauf erhielt er von De Beffialität, felben zwei wuchtige Schläge mit der Fust gegen die Schläfeleidigung fo taß er taumelno fich in die Billa: bftube zurückziehen mußeniger wurde Der Angeklagte folgte ibm aber und verfegte ihm noch eine beleidigten Fausthieb gegen den Kopf, worauf der Betroffene wie lebladenn der vom zu Boden stürzte. Er bat einen Schlaganfall eltiten, von big, well ein er fich erst in soweit e bolt hat, daß er wieder seine Extremitatebung auf ein wenig bewegen fann. Der Gerichtshof erachtete mit gend nicht ficht auf die entstandenen schweren Folgen das vom Staat walts hob t anwalt beantragte Strafmas 3-4 Mtorate Gefängniß für indem es gering und erfarnte auf 9 Monate Gefängniß. Auslegung N. Zwei Unglücksfälle ereigneten fich am gestrigen Tage, herbeigeführt durch die Angewohnheit, von den in voller Fahrt herbeigeführt durch die Angewohnheit, von den in voller Fahrt befindlichen Verkehrswagen zu fpringen. Als der Baumeister S., Neue Jatobftraße, von dem Pferdebahnwagen in der Pots, damerstraße springen wollte, blieb er mit dem rechten Absatz in dem Trittbrett steden und fiel fo unglüdlich, daß er hängen blicb und eine Turge Strede mitgefchleift wurde. Ein Berschellen der rechten Kniescheibe war leider die Folge des zu frühzeitigen Abspringens. Der also Verlegte mußte mittelft Droschte in feine Wohnung geschafft werden. In einem anderen Falle handelte es fich um das Ver laffen eines Omnibusses. der fich gleichfalls in voller Fahrt befand und betraf den Verficherungsagenten H. Derfelbe brach fich hierbei den linken Unterschenkel und mußte per Droschle fich hierbei den linken Unterschentel und mußte per Droschle nach der königl. Charitee geschafft werden. Belle Alliance Theater. Die diesjährigen Früblonzerte an beiden Pfingstfeiertagen werden diesmal wieder von dem ganzen Musikkorps des Kaiser- Franz- Garde Grenad. Regiments Nr. 2, unter persönlicher Leitung des Königl. Dlufitoirektors Herrn H. Saro ausgeführt. Als Frühvorstellung ist am ersten Feiertag das Charakterbild Eine Braut auf Lieferung", und am zweiten Feiertag das Lebensbild ,, Lamm und Löwe" an gesezt. Beide Stüde haben vor einigen Jahren an dieser Bühne bedeutende Erfolge erzielt. handwerkzeuge vereint den legten Schliff in die künstlich geformte Frifur. Die feftaesepte halbe Stunde war um und bid bundertzwölf elegant frifirte Köpfe p: äjentitten fich den rach vielen Hunderten zählenden Buschauern, die dicht gedrängt den weiten Raum füllten. Damit war die intereffante Schau 7 ftellung beendet, da die sonst folgende Prämtitung erst am sde 1. Juni in der Philharmonie stattfinden foll. Menu Elettrische Straßenbahn. Die Voff, Btg." schreibt: Die Direttton der Großen Berliner Pferdes bahn Gesellschaft hat beim Magiftrat beantragt, ihr die Verlängerung des Bahngeleises von der Haltestelle am Hygiene Ausstellungsgebäude bis auf dies Grundstück hinauf bits au geftatten. Die Dirttion beabsichtigt auf der Strede Moabit si Spittelmarkt Bersuche mit dem elektrischen Betriebe mit Affu ened mulatoren anzustellen, und da im Ausstellungspaike von der sid bort aufgestellten Tynamomaichine der Beleuchtungsstation aus die Affumulatoren für den Bahnbetrieb ohne Schwierigkeit ge laben und zur Auswechselung jederzeit bereit gehalten werden Tönnen, fo foll hier die sogenannte Ladestation für den elektrischen Betrieb eingerichtet werden. Die äußere Form und Konstruktion des Dbergestells des elektrischen Wagens, sowie bie innere Einrichtung, Brems- und Signalvorrichtungen bleiben dieselben, wie bei den im Be riebe befindlichen Bahn warn. Das Innere des Wagens soll durch 20 Normallergen Don Brush' Glüt lampen erleuchtet werden. Die Akkumulatoren souen ihren Play unter den Sizbänken des Wagens erhalten und werben, sobald fie entladen sind, durch Klappenöffnungen an den äußeren Seiten des Wagens ausgewechselt; die Aus wechslung soll nicht längere Bett in Anspruch nehmen, als jest bas Umspannen der Pferde tauert. Bur Bedienung der Trieb vorrichtungen und zur Führung des Wagens ist ein Mann erforderlich, der seinen Stand auf dem Vorderperron, wie bis. dber der Rutfde, einnehmen wird; außerdem versteht auch noch allo en Echaffner den Dienst auf dem Wagen. Jede Ladung ber Attumulatoren soll für einen zweistündigen Betrieb auss reichen. Der Magistrat bat beschloffen, den Antrag der Direk. ion zu genehmigen. Hods in THE Gerichts- Zeitung. " wie der -y. Ein Mufter" Reisender präsentirte fich gestern den Berufe et britten Straflammer des Lindgerichts I in der Berfon bnr3 oder e Handlunge befl fenen Max Mannheimer. Er war bes without richtig, b bolten Betruges beschuldigt, den er folgendermaßen vang vom 31. batte: Am 15. Januar ichidie ihn sein Bringipal, der Kleid das Heer händler Alexander Gräs auf die Reise und gab ihm einlich laute Reisevorschuß von 100 Mal mit Nach einigen Tagen te außerd le mmte die Bestellungen von dem Angeklagten ein, es waren fbindung m 1000 Mt. Gleichzeitig bat er aber um weitere 100 dadurch di Spesen. Herr G. war zwar mit dem ersten Ergebnis Thätio leit nicht sonderlich zufrieden, sandte aber die verlo 100 Mt. ab. Nach kurzer Zeit liefen von dem Reifende ea. 3000 Mart Aufträge ein, das läßt sich eher b dachte verr Grät und nahm besbalb aub teinen Anf dem Angeklagten auf seine gleichzeitige Bitte nochmals 100 Reisekaffe zu senden. Nun ließ der Lettere aber nichts von sich hören und erfuhr Herr Gräß nun auf die, an die steller von Anzügen gerichteten Anfragen, daß mit ganz, ringen Ausnahmen sämmtliche Aufträge fingirt waren. eine Angefragte, ein Amtsrichter, glaubte aus der Anfrage nehmen zu sollen, daß man seine Unterschrift erschwind wolle und wurde auf seine Anzeige bin Herr G. fogar ve lich vernommen, aber natürlich fofort wieder außer Berfolg gefeßt. Gegen den Durchgänger wurde aber ein Stedbri laffen und derselbe in Qulum feftgenommen. Der Gerich verurtheilte ihn zu 4 Monaten Gefängniß. n threr privat Beruf ausgef Daß einer Militärp werden tonne. Dienstliche Tha baben, bezw. i aber auch zure Belebung gef Hide Thätigter Tegelt und Dab Pflichten eine ogen ift. -y. Lieben und Haffen. Der Brennereibefier m ten er thal bort wesentli m anvertraut Der rechten zum Trag Roc d Dienfe, Gebra eine war seit Kurzem in den Chestand getreten. Seine Fätigteit and wochen wurden aber durch einen Umstand getrübt, welder vielen Merger bereitete und ihn zu vielem Grübeln veranla e Berufspfl faft allmorgendlich fand sich unter der eingelaufenen spondenz eine anonyme Postkarte, die augenscheinlich von weiblichen Hand geschrieben war. Sie enthielt Anspielu und Gemeinbeiten der ärgften Sorte und der Id effat alle Veranlassung, diese Schriftstücke vor seiner Ehefrau verbergen, denn augenscheinlich beabsichtigte die Verfa feine Nachforschungen nach der versteckten Feindin erfolg endlich fam ihn der Zufall zu bilfe. Eines Tages P. Das Recht auf Arbeit brachte den Maurer Gustav M. mit dem Strafrecht in unangenehme Berührung. Er war im Monat April d. J. nach Ve: büßung einer längeren Freiheitsfirafe mit guten Vorsägen ausgerüstet der bürgerlichen Gesellschaft wiedergegeben worden und fonnte schon am Tage noch feiner Entlaffung aus dem Gefängniß bei einem Maurermeister in Steglit eintreten aber ihm fehlle jegliches Handwerkzeug. Er that nun auf Roften feiner guten Vorsäge dem Strafrecht 3wang an zu Gunsten des Rechts auf Arbeit und gerieth das bei mit demjenigen Paragraphen des Reichs Straf. Besetzbuches in Konflikt, der die Grenzen zwischen Mein und Dein" rüd fichtslos gezogen. M. etterte in der Nacht zum 16. April d. J. über einen Baun des Carsten'ichen Grundstücks in Schöneberg, woselbst ein neues Treibhaus gebaut wurde; dort hatten die Berufsgenossen ihr Handwerkzeug unbesorgt über Nacht auf dem Gerüst liegen laffen. Hier oben fand n un M., was er zur Arbeit brauchte: Kelle, Sammer und Pinsel; im Be griff diese Ge enstände fortauschaffen, wurde er von den Bau wächtern, die den M. wohl hatten lommen gesehen, abgefaßt und trop feiner wiederholten Fluchtversuche in das Amts gefängniß eingeliefert. Wegen schweren Diebstahls angeklagt erschien M. cor den Schranken der 1. Straflamer des Land. gerichts II; er legte hier ein offenes Geständniß ab und bat, Da er den Diebstahl nur ausgeführt habe, um fich Arbeit vers schaffen zu wollen, ihm mildernde Umstände zuzubilligen. Der Gerichtshof witfahrte den Bitten des Angeklagten und gab ihm durch Verurtheilung zu 3 Monaten Gefängniß Gelegen heit, das Recht auf Arbeit während dieser Beit nach Belieben geltend zu machen. g. Raum stehen die Fliedersträucher in voller Blüthe, ba werden fie aub schon von nichtsnußigen Personen nach besten Kräften geplündert und thres schönen Schmudes beraubt. In einzelnen Theilen der Umgebung von Berlin niften fich ganze Horden von Fliederdieben ein und find bei ihrem Treiben obenein so tückstdislos, daß fte, um die Blüthen an den Spitzen der Sträucher zu erreichen, die letteren vollständig berunterreißen und so die schönen Anlagen total zerstören. Leider unterläßt es auch das sog. anständige Publikum nicht, bier und da tieine Sträucher abzub: echen und so diese schönen Anlagen zu beschädigen. seinem Eheglück dadurch ein Ende zu bereiten. Lange er Don Dere Verfamm Arbeiter Best berufene Be Stellung Dahlen referire Polizeilich der bo Von der Blick einem verborgenen Standpunkte aus u Rorri zeuge einer eigenthümlichen Szene. Erfah Dame leisen Schrittes die Treppe hinaufsteigen, au feiner Wohnung führte. Vor feiner thür machte fie bal, murmelte etwas zwischen den Bäh Das wie ein Fluch tlang, bob dann drohend die Rechte schleuderte den Inhalt eines Gefäßes, welches fle entfernte. it der Bitte chatten Blat len Sonnab advereins be auptet wurde: Der Tischler auf Bur Berichtigun Saut Berwalts Do Liidler maten perblieb ein Hand hielt, gegen die Thür, worauf fie fich flüchtigen Schri es war Dinte gewesen, von der die Dame, wie weiland An der Thür hafteten aber große Schwarze F Dem heimlichen Augenzeugen diefes Attentats fi i es aber Gebrauch gemacht b Schuppen von den Augen, er hatte in der Urheberin Fräulein Amanda Klopich wiedererkannt, eine welche früher seine Hausgenoffin gewesen und Der er annehmen duiste, daß fie fich auf seine Hand gema bt. Nur fie fonnte die Schreiberin P. In der Nähe seines Jagdresters unweit Basdorf bei Schönwalde war der Kaufmann Stimming aus Berlin, welcher in dortiger Gegend eine Jagdgerechtigkeit gepattet hat, von einem Förster, obwohl demselben von Person hinläng lich bekannt, aufgefordert worden, feinen Jagdschein zu zeigen. Stimming, der glaubte annehmen zu dürfen, daß ihn der Förster damit nur chilaniren wolle, weigerte fich der Aufforde rung nachzukommen und war daraufhin vom Schöffengericht des Amtsgerichts II Berlin wegen Jagd- Bolizei- Rontravention zu 10 Mait Geldbuße event. 2 Tagen Haft verurtheilt worden. In der Berufunge Instanz versuchte Stimming einen Alibi Be weis dahin zu erbringen, daß er zu der fraglichen Beit überhaupt nicht am Drte der That gewefen sei; nachdem dieser Alibi Be meis mißglückt, erkannte die Straflammer des Landgerichts II, der die Sache aur Entscheidung vorlag, auf Bestätigung des erftergangenen Urtheils. R. Selbstmordversuch. In Folge eines ehelichen Bwistes versuchte in der vergangenen Nacht in der elften Stunde die Frau eines in der Münchebergerstraße 32 wohnenden Schloffer. meifter Heide ihrem Leben dadurch ein Ende zu macher, daß fie von der Grünstraßen Brücke in die Spree sprang. Paffanten, bie das verdächtige Benehmen der Frau bemerkt hatten, eilten fofort zur Hilfe herbet und warfen schnell zur Stelle herbeige schaffte Linen der Lebensmünden zu. Diefelbe vermochte jedoch nicht die Stride zu erfassen, worauf sofort ein dort mit seinem Rahne vor Anker liegender Schiffer auf den Hilferuf der sich angesammelten Menschenmenge ein Boot flott machte, um die bereits mit dem Wellentode Kämpfende zu retten. Es gelang thm auch die schon Ohnmächtige zu erfaffen und dieselbe an bas Ufer zu schaffen. Ein Strold, der fich in angelegentlichfter Weise bei den Wiederbelebungsversuchen au schaffen machte, benußte din ohnmächtigen Zustand der Frau, um ihr eine werthvolle goldene Ubr und Kette zu stehlen. Das verdächtige Manöver wurde jedoch bemerkt und die Verfolgung des ent fliehenden Strolches sofort in Szene gefeßt. Es gelang den Dieb an ter Inselbrücke zu fassen, woselbst seine Verhaftung erfolgte. Die gerettete. wurde, nachdem fte sich erholt, nab ber Sanitätsmache in der Brüderstraße geschafft, von wo aus ibre Ueberführung mittelst Krankenwagen nach der föniglichen Charitee erfolgte. md ful Daber 24 946,06 on Streifende alwarts 261 Qerau treten Mietbe, In Loften( Rongre Daltungst lieder und Raff 830 Mart mach erite Anfan Soffnu eminösen Bofitas ten sein. Dieser Verdacht wurde be bag die zu vergleichenden Handschriften identisch felen. als nach erstatteter Anzeige der Schreibfachverständige a Folge davon war, daß gestern Frl. Amanda Klopich, cine erwachsene und erzentrische Dame, unter der Doppelten flage der Sachbeschädigung und der wiederholten öffen Beleidigung vor der 90. Abtheilung des Schöffengericht Bergebens betheuerte fie ihre Unschuld und verlang unfere Maler Roryphäen als die Profefforen Werne mann 2c., benen fte Modell geftanden, vernommen empfindliche Strafe fechs Wochen Gefängniß Ein Vergehen gegen das Wahlrecht, daß sich während ber legten Reichstagswahlen ein Wahlvorstand zu Schulden tommen lies, hat ist nachträglich die gebührende Abndung gefunden. Man schreibt darüber aus Thüringen: Der Bürgers meister Spengler von Hochmang batte anläßlich der legten Reichstagswahlen in seiner Eigenschaft als Wahlvo: stand für einen Wähler in deffen Abwesenheit und ohne deffen Wiffen und Willen einen Wahlzettel in die Urne gelegt und den Namen des Wählers in der Lifte unter denen vermerkt, die ihr Wahlrecht ausgeübt. Als dieser Wähler später an der Urne erschien, um sein Wahlrecht auszuüben, bedeutete ihm der Wahl vorstand, er habe das nicht mehr nöthig, er, der Wahlvorstand, babe schon für ihn gewählt. Spengler wurde deshalb wegen Bergebens in Bezug auf die Ausübung staatsbürgerlicher Nechte au 1 Monat und 15 Tagen Gefängniß verurtheilt. Gewiß eine wohlverdiente Strafe, wenn man bedenkt, wie häufig te: artige Wahlfälschungen vorkommen. dan menuj Der russische Kaufmann Goldflamm, welcher seit drei Tagen von einer längeren Reise nach bier zurückgekehrt ist und bet der Frau W., Neu- Rölln am Waffer Nr. 17 wohnt, ließ fich gestern Morgen eine Taffe Thee von der Wirthin bringen. Als turz darauf zwei Freunde bet G. zum Besuch erschienen, fanden fie desselben mit geball en bänden zusammengefrümmt, tobt auf dem Sopha liegen. Goldflamm, welcher Rompagnon einer blefigen Konfettio& Firma C. Cohn u Golt flamm ift, befindet sich in febr guten Behältnissen und wird die Unter fuchung ergeben, ob bier ein Verbrechen oder ein plöglicher Tod vorliegt. Die Angehörigen, welche in Rußland wohnen, find telegraphisch benach: ichtigt worden. Die Leiche wurde auf Anordnung des Reviervorstandes nach dem Obduktionshause en geschafft. geschafft. " au. bie belt zu ermitte ob bewegung Brojent betro Berwaltungen Menbe Lohnber Ausgabe verbra as man von Berliner Tisch Bets Leute geg Beldate wiebe NoDet nichts err Mitglieder bes betreten. Bir eingeidlagenen nicht aufhalten und Streiten f Zifahler. Der sollten, um ihr ein Sittenzeugniß auszustellen, der Gerich gelangte durch die Beweisaufnahme zu der Ueberzeugung Die Angeklagte nicht nur von der Tinte, sondern auch von Feber einen strafbaren Gebrauch gemacht und in Anbe der Gemein heit ihrer Handlungsweise diktirte er ihr Der Klage eines Handwerkers wegen Bezahlung Arbeiten, die für den Bau eines einem Maurermelifter waren, segte der Verklagte den Einwand der Berjährung gegen; die er wurde aber durch folgende beme lenswerth richtliche Entscheidung zurückgewiesen: Die Behauptung bie geltend gemachte Forderung nach dem Gefese wegen führung fürgerer Berjährungsfristen vom 31. März 1838 jährt set, ist 31 verneinen, weil die Arbeiten, für Die Forderung entstanden ist, zu dem Gewerbebetrieb Schuldners geliefert worden find. Der Schuldner ift Wa Das Betreten dieses Weges ist verboten! Diese oder ähnliche Inschriften hemmen gar oft die Schritte des Wanderers, der, von der staubigen Straße ablenkend, sein Biel fizer zu erreichen hofft oder im Walde auf Seitenpfaden tiefer in die Waldesstille einbringen will. Ein Gutsbesiger risch in zahlreichen Fällen Häuser mit eigenen, meiftend liche Berjam hr. Die b wie Grenadierftrat enten befucht gende der Lol Resultat der Borde abgeftat barten und vo better bern Minimallohnta Jelben baiten fie au b Au ei lan leine Leute, we follten, meister in Berlin, und diese Gewerbetreibenden bauen mit fremden Mitteln zunächst für sich und für eigene nung, immer aber zu dem 3wed, um fte nach der ftellung balomöglichst wieder zu verlaufen. So bat aud Schuldner mehrere Jahre hindurch gehandelt. Aus der al meinen Gestalt, welche das Geschäft der Maurermel Berlin angenommen, und aus der Art und Weise, besondere der Schuldner daffelbe betrieben hat, mußte Bau für den Kläger geleisteten Arbeiten für deffen Gewa betrieb geliefert worden felen, wenngleich das betreffende I nicht für einen anderen gebaut, sondern sein Eigenthum aus einem Dorfe batte sich indeffen durch eine solche Warnungs tafel, obfchon fte von der königlich preußischen Forsto: rwalturg aufgestellt war, nicht schreden lassen, batte den ,, verbotenen Waldweg eingeschlagen und war dafür bestraft worden. Auf seinen Widerspruch wurde er jedoch vom hiesigen Schöffengericht freigefgrochen mit der Begründung, daß nur in den Fällen 1 bis 5 des§ 36 tes Feld und Forfipolizeigeseges vom 1. April 1880 das unbefugte Betreten von Forstgrund. Ueberzeugung gewonnen werden, daß die zu einem Stücken strafbar set Nach jenem Baragraphen ist es nur ftralbar, mit Art, Sichel, Harfe, Säge u. f. w. den öffent lichen Weg zu verlaffen, unbefugt bolj zu legern, zu bearbei ten u. f. w., Einfriedungen zu übersteigen, Forstkulturen zu betreten oder fich auf Schläge ju begeben, wo Holzbauer c. Reingefallen. Ein Bäckergeselle traf Anfangs dieses Monats in der Karistraße in der Nähe der Friedrichstraße enen unbekannten jungen Mann, welcher ihm unter dem Vors geben, in großer Gloverlegenheit zu sein, eine alte fiberne Bylinder Uh zum Rauf anbot. Der Ur befannte forderte für die Uhr 17 M. und während des Verhandel über den Preis fam ein gerade vo übergehender Herr an die Verhandelnden heran, welcher sich als einen Uhrmacher ausgeb und die Uhr nach scheinbar forgfältiger Prüfung als durchaus preiswürdig bezeichnete. Hierauf taufte der Bäckerarselle die Uhr für 17 M, mit welchem Bettage des urb tannte Verkäufer fich schleunig entfernte. Der angebliche Uhrmacher dagegen beglets tete den Räufer noch eine Strede Weges. Am folgenden Tage ließ der Bäckergeselle die Uor von einem Sachverständigen nochmals to giren und erfuhr bierbei, daß die Uhr nur einen Werth von 8 M. habe. Der Bäcker war also zwet Beb üzen ( dem Verkäufer und dem angeblichen Uhrmacher) in die Hände gefallen, die gemeinschaftlich operirt hatten Gestern taf der Betrogene auf dem Bot damer Plaz zufällig din Verkäufer, ben er zur nächsten Polizeiwache fiftiren ließ. Der Festgenom mene nannte fich Wate: Friese und gab an, ein feilungeloler Handlungskommis zu fein; er wutbe heut Morgen zur Unter fuchungshaft gebracht. von diesen Fällen, das Betreten erlaubter Weae verboten, blieben und in seiner Hand subbastirt worden ist. aushu Deutschlands agen fo lan Daju bringt, Das G bar au blommen. n Rürschner Berl nijation und Fabrikanten be Junehmen. E In welcher die tommiffion ein eines beim F beschäftigt find. Polizeiverordnungen, welche auch, abgesehen ziehung auf den Gewerbebetrieb des Empfängers entan anzusehen ist; die Bestimmung hierüber lann vielmebr feien unzulässig, und die fiskalische wie private Waldoerwals aus den Umständer: des einzelnen Falles hergeleitet wer Db die für ben Gewerbebetrieb des Empfängers gelei tretende schüßen. Es sei der Grundgedanke der Forstgesetz Arbeiten zu einem Hausbau geliefert find, den der Empfä gebung war, den Wald zu schüßen, aber fte wolle ihn nidt für sich selbst und nicht für andere ausgeführt hat, das zum Gegenstande finanzieller Ausbeutung machen, sondern ihn den Begriff der Lieferung in Beziehung auf den Gewerb tung för ne nur durch Eir friedungen ihren Forst gegen Einala Stätte der Gesundheit und Erholung möglichst Jedem zu gänglich erhalten; das sei von den Regierungs- wie von den Boltsvertretern bei der Berathung des vielbesprochenen Ge feges vom 1. April 1880 wie9erbolt ausgesprochen worden. trieb ohne Einfluß. reitenden Re Bunft der Ta mügen" wurd einer baldigit Militär müßen legt werden fo nachten Miit Westmann'ide hr. Die i 200 Theilneh Leng und Alo Hattangel leitenden fura am Montag t bedeutende Einkäufe machte, die efichtlich zu einander in gar ift eine Bügelei gewesen, welche gestern der 2. Straffammer Regiments Kommandeur zur Stellung eines Strafant Eine jugendliche Durchbrennerin. In einem Bosas mentiergeschäft der Königftt Be mante fich gern Vormittag ein febr jugendlich ausseher des Mädchen in ihr saö er und moderner Kleidung dadurch auffällig remeifbar, bus ste febr Die teinem Busammenhang standen und den 3d hatten, viel Geld zu vergrud n. Der Laden J haberin fiel bies auf, und fie ließ einen Kriminal- Beamten babeibeler, um die junge Dame zu beobachten und das Weitere zu verandoffen. Werdächtige begab sich von dem Laven rach einem in der Reichsgericht entscheidung. Bei einer Beleidigung Soldaten wegen von diesen begangener Ausfchreitung Reichsgerichts, I. Straffenats, vom 24. Februar 1885 Waffenmißbrauch außer dem Dienst ist nach einem Unbel gegen den Beleidiger berechtigt. Der Berfaffer ein Dieffel, als Damnififat und Beuge trat der Restaurateur Fischem eine zwischen einigen Soldaten eines in S. garni einer Pommerschen Zeitung veröffentlichten Referate, in ben Regiments stattgehabte heftige Schlägeret, bri Am die Seitengewehre die Hauptrolle spielten und in Fo -g. Von verhängnißvollen Folgen für die Betheiligt n dea Landgerichts I zur Beurtheilung vorlag. Der schweren Rörserverlegung angeklagt war der Färber Hertmann Dtto Vorfalls wahrscheinlich seine Lebelang laboriren wird. Nahe gelegenen Hotel der Kloſterſtraße, in welchem fte legi: te. Abende des 14. Febuar cr. tagte in einem, zu dem in der Einhauens mit denselben das Blut in Strömen flo dis no dan tabung mobilnim da Srigen Extrochen und weiter angeführt wurde, daß darauf mehrere dieser chörte. Goldaten eine des Weges kommende anständige Dame in mden Böfte efter und frechfter Weise angefallen haben und auf die Einas von ihn ben des fte begleitenden Herrn nicht wenig geneigt waren, ftellten und ihren Seitengewehren zu antworten wurde zugleich mit vechfel. dem Redakteur der Beitung auf den Strafantrag des Regiahm, ftents. Kommandeurs wegen Beleidigung angeklagt. Obgleich in und die gerichtliche Beweisaufnahme die Nichtigkeit der Darstellung ner heftig in Wefentiichen ergab, so wurde doch von der Straffammer ben Angegen der in dem Artifel enthaltenen an fich beleidigenden Ausbrüde Don deftialität, Saubere Patrone 2c.) das Vorhandensein einer = dle Schlaf Beleidigung aus§ 185 St. G. B. angenommen. Nichtsbestos siehen mußeniger wurde das Verfahren wegen mangelnden Strafantrags noch eine beleidigten, überhaupt nicht ermittelten Soldaten eingestellt, e wie leblenn der vom Kommandeur gestellte Strafantrag fet nicht rechtsten, von big, well eine gegen Mitglieder der bewaffneten Macht in Extremita bung auf ihren Beruf begangene Beleidigung als vor te mit ind nicht anzunehmen sei. Auf die Revision des Staatsvom Staat palts hob das Reichsgericht das Urtheil der Straflammer igniß für indem es begründend ausführte:„ Es handelt sich hier um Auslegung des§ 193 St.-G.-B. und dieser spricht von ch den geftern Berufe einer Behörde, eines Beamten, eines Religions = Berfon bnr3 oder eines Mitgliedes der bewaffneten Macht. Es ist r des wieder richtig, daß durch Art. 55 der mittelst taiserlicher Verordnaßen vang vom 31. Oktober 1972 eingeführten neuen Kriegsartikel Der Klebebas Heer und durch die in der Revisionsschrift angezogenen ab ihm einlich lautenden Art. 1, 2 terselben nicht die ges Tefemte Tagen paren f Egebnis Die verla Retfende cher bo außerdienftliche Thätigkeit der einzelnen Soldaten eine lopeall and also ed ang 800 TSA 200 99% 800( 0001) 008 00184 880 208 387( 00) Wohlthat sein würde, und daß zur Beantwortung der Frage, ob die Arbeiter Sonntagsruhe wünschen oder nicht, die Schuhmacher und Schneider die einzig maßgebenden Faktoren seien, worauf der Tischler Berelt in die Distaifion eingriff. Die Ausführungen desselben führten zur Auflösung der Versamm lung auf Grund des Sozialistengefeges. 300-080 Die Mitglieder sämmtlicher Mitgliedschaften der Vereinigung deutscher Metallarbeiter werden bierdurch auf das am 2. Pfingstfeiertag in Sanssouci, Kotibuferftr. 4a ftattfindende Frübtonzert aufmerfiam gemacht. Dafelbst lön. nen Familien Kaffee fochen, auch findet im großen Saal von 5-8 Uhr Tanz statt. Bu diesem Frühkonzert find alle Freunde und Gönner der Vereinigung freundlichst eingeladen.Der schöne, neu reftaurirte Garten ist ganz besonders geeignet, die Wünsche der Theilnehmer zu befriedigen.( Billets a 25 Pfg. find zu haben bel Möhring, Drantenstraße 14a und in den mit Blakaten belegten Sandlungen. dieselben Arbeiten, welche von den beiden Tischlermeiftern Hentschel( Dorotheenstraße) und 3wang( Friedensstraße) für den föniglichen Pidhof in Submission zu gleichen sehr günsti gen Prcisen geliefert werden, von dem legtgenannten den Ge fellen bedeutend niedrige Alfordlöhne gezahlt werden, als von dem erftgenannten. Dabei fomme noch der erschwerende Um ftand binzu, daß bei Herrn 3vang die Gefellen die hobel zu Der Arbeit selbst liefern müssen, während bei Herrn Hentschel nicht allein die nöthigen Hobel, sondern auch vorzügliche Mas schinen, welche die Arbeit fehr erleichtern, den Gefellen geliefert werden. Weiter theilte Referent mit, daß von den zwei Tisch lermeistern Ihn und Schumann, welche Arbeiten für städtische Bauten in Submission liefern, dieser für dieselben Arbeiten seinen Gesellen bedeutend geringere Preise zable, als jener. Er fonstatirte noch, daß die genannten Werkstätten, die Hentschel'schen ausgenommen, der an fie ergangenen Einlabung zu der gegenwärtigen Versammlung teine Folge ge geben, und schloß mit dem Ausdruck der Zuversicht, daß in Folge der guten Aufnahme, welche die das Submissionswesen betreffende Denkschrift bei dem Ministerium gefunden, die föniglichen Baumeister der Lobntommiffton in dem Streben, den zur Sprache gebrachten Uebelstand zu beseitigen, Beistand leisten werden. In der Diskussion, an welcher sich außer dem Referenten die Herren Löffler, Nehn, Klose u. A. betheiligten, wurde in Bzug auf die Angabe, die von einigen für Herrn Bwang arbeitenden Kollegen gemacht worden sein sollen, daß fie 30 Mart wöchentlich verdienen, darauf hingewiesen, daß die in Rede stehende Arbeit eine sehr schwierige und sehr anstren bie Normalarbeitszeit hinaus werden gearleitet haben. Die Breisdifferenz betreffend wurde mitgetheilt, daß für Thüren, die bet. mit 15,50 M. bezahlt werden, bet 3. nur 14 M., früher sogar nur 12 Mart, bezahlt werden. err Lenz berichtete noch über die schlechten Lohnverhältnisse in Rottbus. Herr Klose erinnerte daran, daß für die in Berlin streikenden Kol legen noch viel Geld nöthig sei. Berbindung mit ihren Berufspflichten erhalten hat, dergestalt, gende sei, und daß die betreffenden Kollegen wohl weit über 00 M Dadurch die Möglichkeit der Beleidigung einer Militärperson mala 100 er nichts ie, an bie mit gan waren. Anfrage Fiche e Beruf ausgeschloffen wäre. Es ist aber feineswegs zutreffend, tiner Militärperson in Beziehung auf ihren Beruf gefprochen nen Anfa eden tönne, die Beleidigung nach irgend einer Richtung die Dienftliche Thätigkeit zur Grundlage oder zum Gegenstande baben, bezw. in Bezug nehmen muß. Es ist zwar nothwendig, aber auch zureichend, daß die Beleidigung zu dem Berufe in Beziehung gefegt ist. Es fann daher auch eine außerdienst. treten, machen wir darauf aufmerksam, daß die Aufnahme der regelt und dadurch in den Bereich der besonderen Berufs. Mitglieder der Kommission in nachstehenden Lokalen vorge liten eines Mitgliedes der bewaffneten Macht ge 1ogen ist, eine Berlegung der erfchwind fogar vera Stedbri wer Gerich bort er Berfolgten er thalten, und solcher Fall liegt hier vor. 8weifellos reibefizer Seine Fli t, welcher ufenen R lich von Anspielu m Verein für ärztliche Hilfeleistung( Sanitä! ßverein). nommen wird: 1. Lothringerstr. 36 im Deutschen satser von Morgens 9 bis Abends 6 Uhr. 2) Neue Schönhauserfir. 17 bet Br. Aber d3 8-10 Uhr. 3) Adalbertstr. 16 bei Werschke, Abends 8-10 Ubr. 4) Prinzenftr. 93 bei Heilaans, Abends 8-10 Uhr. 5) Belle Alliancestr. 5 bet Hilscher, Abends 8-10 wesentlich zu dem Berufe eines Soldaten, daß er die anvertraute Waffe zur rechten Zeit, am rechten Drie und ber rechten Art gebraucht. Ein Solbat, welcher von der zum Tragen im Dienste, wie außerhalb seiner dienlichen Thätigkeit anvertrauten Waffe, sei es in oder außer dem nfte, Gebrauch macht, wo und wie er es nicht darf, verlegt Frankfurter Allee 90, Abends von 6 Uhr ab Mitglieder auf. In veranlate Berufspflicht." Кос florefath er Ehefrau Die Verfa Lange bl Din erfolg Tages aus Aug fab ffteigen, Vereine und Versammlungen. Versammlungsverbot. Die zu Montag Abend vom beiter. Best feverein im Süd- Westen nach Nieft's Salon inberufene Vereinsve: fammlung, in welcher Herr Krohm über die Stellung der Arbeiter zu den bevorstehenden Landtags Dahlen referiren wollte, konnte nicht stattfinden, da dieselbe Polizeilich verboten wurde. guy Uhr. 6) Müllerstr. 184 bei gering, Abends 8-10 Uhr. In ih en Wohnungen nehmen auf die Herren Dittmann, Brunnenfite, 42 III., Mittags 12-2 Uh: und Abends 6-8 Uhr, Korte, Sonnabend Abends fällt die Aufnahme bei den beiden Lett genannten fort, dafür wird von 7-9 Uhr Abends im Lokal von Beese, Alte Schönhauserstr. 42 und Nagel, Krautstr. 54a, die Aufnahme vorgenommen. Am 2. Feiertag überall nur Vormittags von 11-1 Uhr. Es war der Kommisit n augen, blicklich nicht möglich, eine andere Eintheilung zu treffen, jedoch wird dafür Sorge getragen werden, daß, sobald die nöthigen Kräfte dazu vorhanden find, die Aufnahmestellen ganz bedeutend vermehrt werden. Auf verschiedene Anfragen sei gleich noch bemerkt, rak bie Aerzte des Vereins nicht etwa mit feftem Ge gebt und für honorizt und aus der balt angestellt, sondern für jede Leistung honorirt und aus der Vidhägten Blattes bringen Sie einen Bericht über eine am fret, fich einem von den angestellten Aerzten nach freiem Erer Romen Sonnabend abgehaltene Versammlung des biefigen meffen in Krankheitsfällen anzuvertrauen. Ueber etwaige Ueber etwaige akvereins der Tischler, in welcher von Herrn Pfeiffer be Wünsche und Anfragen giebt der Borfißende der Kommission, Sauptet wurde: daß die Verwaltungskosten der Lohnbewegung Herr Otto Schulz, Bergmannstr. 97, of II. gern Aus Der Tischler auf 40 Prozent der ganzen Einnahmen sich stellten." funft sho Bar Berichtigung dieser Unrichtigkeit diene folgende Aufstellung. Laut Berwaltungsbericht über den vorjährigen Streit der Derblieb ein Beftand von 2354,23 M., nominelle Ausgabe baber 24 946,06 M. Die Ausgaben stellten fich: Unterstügung Den Bi Die Rechte es fle in tigen Sd chwarze Fl e weiland gemacht b les aber Urb berin eine n und Da Hoffnu Schreiberin ou de ändige befla tich felen. pich, eine Doppelten ten öffen ngerichts Derlangl Wernet ommen der Gerich Serzeugung n auch von in Anbri e er ihr Bezahlung ermeifter eliefert w Serjährung lenswert hauptung Be wegen tär 1838 en, für erbebetriebe ner ift Va en bauen meiftend r eigene ach der F it der Bitte um Veröffentlichung zu: In Nr. 114 Jhres Vereinskaffe bezahlt werden. Es steht einem jeden Mitgliede Zichler maten an Einnahmen vorhanden 27 300,29 M. Es Die Berliner Trödler und Pfandleiher sind mit der am 1. Juni d. in Kraft tretenden neuen Bolizeiverordnung, welche auf§ 39 ter Gewerbeordnung bafirt u d eine strengere Kontrole über die von Trödlern und Pfandleibern effettuirten Geschäfte einführen will, zu befferem Schuße der öffentlichen am Montag Abend im Saale der Gesellschaft der Freunde eine Hundert waren zugegen, und da viele selbstständige Frauen hier das Gewerbe an Streifende in Berlin 18 894 75 M, an ftreifende Tischler Gesundheit und des Eigenthums, minig einverstanden, ste hielten warts 2610 M., Drucksachen und Porto 1274 57 M. eru treten noch ca. 300 M. Gerichts- und Anwaltskosten, Berfommlung ab, die für den unbetheiligten Zuschauer ein für Miethe, Inferate, Bücher, Stempel, Agitations- und Reise- höchst originelles Bild bot. An Ver waltungst often wurden gezahlt an 13 Kommissionsmit des Ein. und Verkaufs betreiben, so fehlte es auch nicht ander neuen Verordnung wurde ganz besonders heftig opponirt. legitimirten, fowie minderjährigen Personen; so wird fünftig Eine öffentliche Versammlung der Tischler findet am Mittwoch, den 20. Mat, Abends 82 Uhr, im Lokal des Herrn Keller, Andreasftr. 21, im tieinen Saale ftatt. Tagesordnung: Wie stellen sich die Preise der öffentlichen Submissionsarbeiten des Herrn Tischlermeister Schumann, Langestraße 26, zu den Breifen der anderen Tischler, welche dieselbe Arbeit vers fertigen. 8 Arbeiter Bezirksverein Süd- Ost. Außerordentliche General Versammlung am Mittwoch, den 20. Mai, Abends 81/2 Uhr, Wrangelstraße 9 und 10( Urania). Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Kanis: Die Wichtigkeit und die Hinderniffe der persönlichen Gesundheitspflege." 2. Raffenbericht. 3. Wahl des gesammten Vorstandes. 4. Verschiedenes und Fraaetasten. Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes zu erscheinen. Das Duits tungsbuch legitimirt. Stellmajer Berlins! Heute, Mittwoch, den 20. Mat, Abends 8 Uhr, findet in Scheffers Lokal, Inselstraße 10, die Delegiten Versammlung der Stellmacher statt. Wir ersuchen, in jeder Werkstatt, wo dies noch nicht geschehen ist, einen Kol legen zu wählen und nach der Versammlung zu schicken. Es ist dabei ganz gleich, wie viele in der Werkstatt arbeiten. Kollegen! Eine jebe Werkstatt muß vertreten sein. Die Lohn tommission der Stellmacher Berlins. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Ber liner Dachdecker lagt am Donnerstag, den 21. bd. M., Abds. 81/2 Uhr, im Lokal des Herrn Weick, Alexanderstraße 31. Tages Ordnung: 1) Berathung über Sommerver: nügen und Stiftungsfeft. 2) Verschiedenes. Um recht zahlreichen Besuch bittet der Vorstand. are 811 881 ofe Tagesliste der Königl. sächsischen Landeslotterie. Biehung vom Dienstag, den 19. Mai. ( Ohne Gewähr!) ( 068) St e vou te ag 3278 311 528 174 502 470 730 723( 300) 846 813( 300) 703 925 954 510 106 198 78 308 292 802 8 597 794( 300) 792 129 118 31 437 757 229 468 494 223 612( 300) 535 932 895 589 415 201 199 2329 323 517 861 399 256 465( 300) 858 317 164 516( 300) 680 135( 300) 860 3799 824 792 429 758 514 9 57 255 469 417 103 970 223( 3000) 842 721( 300) 947 39 169 72 4798 420 710 412( 300) 25 987-28( 1000) 939 265( 300) 452 770 686( 300) 915 120 946 288 254( 500) 378 880 41 446( 300) 5 558 950 149 93 5167 780 851 447 246 599( 3000) 923 40 917 792( 300) 389 574 966 359 536( 300) 90 801 6671 233 926 852 996( 3000) 841 321( 300) 202 645 952 867( 300) 738 557 521 248( 1000) 632( 300) 553( 500) 533 72 861 41 255 936 7209 908 872 757 778( 300) 492 972 881 120 302 926 367 265 741 751( 300) 726 674 486 231 826 9 8129 511 557 402 901 82 303 95 475 36 25 519 285 842( 300) 546 924 226( 3000) 429 9616 606 196( 3000) 27 396 543( 500) 869 813 200 103 924 23( 500) 31( 500) 261. 10462 597( 3000) 708 369 64( 1000) 321 572 450 335 ( 300) 744 116 446 22 464 54 990 655 147 95 416( 300). 11716 855 322 328 106 468 755 471 267( 500) 911 245 51 601 348 216( 300) 394 930 496 443( 1000) 260 999 782( 300) 460 259 772 107 899 439 578 810. 12476 799 382 790 116 304( 300) 141 305 3 849 176 890 226( 300) 425 454 688 283 41 512 654 163. 13278( 1000) 49 513 997 579 247 62( 500) 171 910 162 67 626 554 96 282( 1000) 949 399 824 213. 15441 alieder und Raffirer in einem Jahr 763 49 M. An den Haupta ftrer Damen, welche gelegentlich an wichtigen Punkten der Debatte( 300) 221 957 167 890 870 540 994 429 32 417 353. 16723 330 Mart macht in Summa 1093,49 Mart. Für Jeden, der lebhaft in die Diskussion eingriffen. Gegen zwei Paragraphen 855 821 433 909 908( 300) 384 245( 500) 72 313 70 721 Die erfte Anfangsperiode des Rechnens gelernt hat, ist daher leit zu ermitteln, daß die Verwaltungskosten in der vorjährigen Dieselben verbieten den Ein- und Verkauf an und son nicht 73 202 430 865( 500) 877 76 479( 300) 534 957 585. 18479 ob bewegung der Tischler nicht 40 Prozent sondern nur ca. Berwaltungen 5 Prozent, die mit anderen Verhältnissen rech Brojent betragen. Die 8entraltrantentassen bewilligen ihren auch der Arbeiter, der beim Zöbler ein Kleidungsflüd lauft, 960 365 510( 1000) 620( 500) 252 459 281 565 619 560 Nie wieder au zerfiören; heute fönnen aber derartige Mas seinen Namen und seine Abriffe angeben müssen, so werden 464 998 455 81 233 153 122 704 425 221 666 722( 1000) 438. 19565 286 195 437 700 152 416 349 459 369 256 281. 20734 525( 1000) 264 344 806 641 239( 300) 300 123 525( 1000) 264 344 772 934 149 426 876 657 761 618 742 213 995 840( 300). Bebe Lobr.bewegung hat aber nur 4 Prozent der Gesammte Geschäfte mit Sdülein, mit minderjährigen Studenten PfandAusgabe verbraucht. Diese Zahlen beweisen jedenfalls am besten, leibern für die Zukunft verboten. Während früher auf Antrag man von bergleichen Verdrehungen au balten hat. Die des Vormundes ein ohne sein Wissen vollzogenes Geschäft ein ner Tischler, die wir vertreten, wiffen schr gut, daß es fach rüdgängig gemacht werden konnte, verfällt jegt der Händler, 21178 32 782 294 962 858 747 153 488 761 490 959 856 ets Leute gegeben hat, welche fich bereit finden ließen, das der mit Minorennen Geid äfie macht, in Strafe. In diesen Bestimmungen sehen die Tö ler und Pfandleiber eine empfind Der gestrigen Versammlung, eine entsprechende Betition an den nover nichts erreichen, selbst dann nicht, wenn bedauerlicherweise liche Schädigung ihres Gewerbes und beschlossen deshalb in Mitglieder des hiesigen Fachvereins der Tischler diesen Weg betreten. Wir werden uns selbstverständlich auf den von uns Polizeipräsidenten aufzufeßen. Ein in der Debatte gemachter eingeidlagenen und mit dem besten Erfolg ausgezeichneten Wege Vorschlag, die Regierung zu ersuchen, zu aestatten, daß die nicht aufhalten laffen, sondern werden unentwegt weiter fämpfen und ftreiten für das allgemeine Intereffe der Berliner wieder verkauft werden dürften, fand nicht die Bustimmung der Liftler. Der Vertreter: Gustav Roebel, Oranienftr. 8 von den Töblern angelauften Sachen erst nach 8 Tagen Versammlung. hr. Die von der Lohnkommiffion einberufene öffent liche Berfammlung der Kürschner, welche am Montag( Grundstein zur Einigkeit) Seit einiger Beit ist man von Brenadierftrafe 33 jattfand, war von mehr als 400 Inter enten befucht. Der Hauptrendant Herr Haase und der Bor strebt, unter den Meistern und Arbeitgebern den Glauben zu Erklärung der Zentral- Krantenlaffe der Maurer ic. Seiten des Vorstandes der Ditstaffe der Maurer Berlins be ermeden, daß die 3. Klaffe oben genannter Kaffe den Berliner Verhältnissen nicht genüge, um so die Maurer für die Drts. fende der Lohnkommission Herr Jahnuß berichteten über das Resultat der Besuche, welche fie den Fabrikanten zu dem Barde abgestattet, zu dem von der 21er- Kommission vereins taffe zu gewinnen. Der unterzeichnete Vorstand erlaubt fich Darten und von einer großen öffentlichen Versammlung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern einstimmig angenommenen Dinimallohntarif für die Müßenbranche die Unterschriften der Aus ber bat aud Caurermeier Weife, wie einem fol bat, mußte Deffen Gen Detreffende ift. Das G Eigenthum ng als in Bers entlan n vielmebr geleitet wer gers geleif Der Empfän bat, bas Den Gewerb Beleidigung Steitungen nem Uribell ar 1885 J Strafant faffer eind eferata, in 5. Barnifont bri in Fol men flo 39( 1000) 19 25 753( 300) 597 764 680 34 85( 500) 635 350 189 432( 1000) 284 411 607 209. 22492 186 424 262 161 25 384( 500) 156 681 485( 3000) 908 755 542. 23995 137 153 407 245 47 872 972 893 763 106 471 780 503 217 307 817 126( 300) 72( 300) 609 61. 817 126( 300) 72( 300) 609 61. 24913 993 71 348 118 318 716 237 684 530 49 816 363 45 14 948 701 346 744 339 571( 500). 25100 509 693 496 138 299( 1000) 492 18 118 376( 300) 847 52 35 749 360( 500) 316 462 63 77 624( 3000). 26413 280 938 750 818 913 650 979 47 560 234( 3000) 115 13 318 459 759 56 697 380( 3000) 545 796 27157 866 279 503 315 113 790 442 917 268 82( 300). 388 465 959 715( 3000) 419 736 815 762 377 164 782 575 384 616 734 540 799 931. 28009 511 477 285 529 429 366 988 22 343 833 519 620 229 968 165 88. 29320 510 786 705 136 853 496 978 490 101 93 92 195 502 922 486. 30967 89 947 839 570 132 106 664 19 367 198 180 868 hierzu folgendes zu veröffentlichen: Nach Bekanntmachung des 260 115 490 605 348 787 36 719 255( 300). 31553( 1000) Ober Präsidenten der Provinz Brandenburg beträgt der orte 932 526 723 599 993( 300) 667 488 übliche Tagelohn für Berlin 2,40 Mart, wonach sämmtliche 749 264 593 222 Somit 20. 32282 950 560 567 557 586 843 ( 300) 702 605( 3000) 27 462 194 589 777 150( 300) 910 864 genügt auch die 3. Klaffe u ferer Kaffe mit 2 M. Verpflegungs303 877 196 937( 500) 1 396( 300) 762. 33204 914( 3000) geld täglich den geseglichen Ansprüchen. Außerdem werden 178 330 181 539 687 684 864 199( 300) 713 489 544 933 719 130 595 620 652( 3000) 458 168 91.$ 4370 525 431 958( 300) 819 920 387 500 235 435 895 470 600 341 131 59 814 755 713 379 539. 35095 72 372 984 364 755 764 523 92( 1000) 661 712 119 779 586 296 745 309 742 969. 36603 491 366 572 168 177 974 ( 3000) 390 155 224 939( 300) 854 318 283 121 68 895. 37098 255 254 591 582( 800) 373 170 654( 100) 795 899 ( 300) 281 214 15 556 982 816( 300) 379( 3000) 879. 88740 720 877 70 452 629 105 812 722 366 863 593 661 602 977 822 157 33 283 834. 39011 468 395 964 331( 300) 304 412 37 100 656( 300) 219 403 431 380 89 910( 500) 57 203 70 33 228 955 912 345. Jelben zu ei langen. Ueber den Fabrikanten Herrn Westmann Hilfe kaffen in Berlin ihre Klassen eingerichtet haben. follten, aushungern laffen; er werde die Kürschnermeister auf Beschluß der Generalversammlung in Braunschweig unfere Deutschlands durch ein Bufular auffordern, mit ihren Auf- Mitglieder der 3. Klaffe in den Heilanstalten auf Kosten der tagen fo lange zu warten, bis der Hunger die Arbeiter Dazu bringt, bie wieder aufzunehmen unb bar zu niedrigeren Löhnen, als fie dieselben jest blommen. Die sehr animirte Diskussion bemies, daß die Rürschner Berlins sich bewußt find, vermöge ihrer guten DrgaRaffe verpflegt und haben wir diesbezü lich mit den Berliner Heilanstalten Verträge abgeschloffen. Unsere Mitglieder wer ben gegen Vorzeigung der Kaffenbücher, sobald fte nicht länger a's zwet Monate reniren, fofort aufgenommen. Auch haben wir mit über 100 Merzten Vereinbarungen zu dem 8ved ge beln. Ferner bietet das Statut arbeitsfähigen Mitgliedern, welche leicht erkranken, freien Art und Medizin. Wir ersuchen fämmtliche at betterfreundliche Blätter um Aborud dieser Ert. Polizeilich aufgelöst wurde nach laum balbstündiger Dauer die Volt veifan miung, welche am Abend des 18. b.M. im Saale des Schüßenbaufes. Lries str. 4-5 tagte. nijation und vermöge der thatkräftigen Unterstügung der befferen troffen, unsere Mitglieder gegen mäßiges Honorar zu behan Junehmen. Es wurde einstimmig eine Resolution angenommen, in welcher die Versammelten sich mit dem Vorgehen der Lohn tommifton einverstanden erklären und fich verpflichten, im Falle flärung. 3. Heinze, Kafficer. J. Dietrich, Bevollmächtigter. freitenden Kollegen thattiäftig zu unterfügen. Der zweite mügen" wurde du ch den Beschluß erledigt, daß diefer Tarif der Versammlung war, den Bewohnern des 5. Berliner Reichs einer balbigft einzuberufenden Versammlung von Arbeitern der tagswahlkreises die vom Bezi: ksverein des werkthätigen Voits legt werden soll. Schließlich wurde noch mitgetheilt, daß am figungen berathene und einstimmig angenommene Petition an nachten Mittwoch, Abends 8 Uhr, eine Versammlung der im 29., 30. unb 31. Wahlbeit in den letzten zwei Vereinshr. Die öffentliche Versammlung der Tischler, welche wollen, zur Kenntniß zu bringen und zur Unterzeichnung der am Montag im Norden der Stadt, Lothringerstraße 37, etwa 200 Theilnehn er zählend, unter dem Vorfiße der Herren Lenz und Klose tagte, beschäftigte fich ausschließlich mit Wert ben hohen Richstag, bem von der sozialdemokratischen Fraft on entworfenen Arbeitezichußgefeße seine Bustimmung geben zu felben zu veranlassen. Nat dem der Voifigende, Buchdruder Schulz, den Wortlaut der Petition verlesen, nahm Schub machermeister Engler das Wort zu einer furzen Motivirung, in welcher er u. A darauf hinwies, daß die pielbezweifelte Telten ben furzen Referate wies Herr Lenz darauf hin, daß für Sonntagsruhe speziell für das Schuhmachergewerbe eine wahre 503 860 634 529 212 20.9 ( 1000) 794 745 343 132 19 40623 633 492 883 573 595 758 661 827 940 276 610. ( 500) 96. 41113 139 131 394 809 820 58 996 890 366( 500) 332 737 378 461 769 524 209 97 828( 300) 818 948. 42481 395 61 35 314( 300) 818 599 771 315 410 870 847 521 160 787( 1000) 97 322 438 288 838 437 511 284 369 807 108. 43117 463 104 958 829 167 341 509 155 756( 500) 401 773 638( 500) 589 168 626 44000 533 118 973 817 491 930 865 383( 3000) 242 773 22 621 846 487 822( 1000) 555 45779 531 284 641 51 449 798 410 395( 5000) 962 683 405 469 849 262 991 828 982 920 965 110 657 545 684 148 46836 171 379 516 148( 300) 395 163. ( 1000) 46 33 102. 963 281( 300) 895 298 497 362 686 174 776 392 372 196 811 267 186 345. 47709 701( 300) 130( 3000) 942 398 548331 211 772 737 860 935 100 559( 3000) 339 37 927 212 ( 500) 735 302 568. 48190 896( 1000) 696 769 665 427 603 ( 300) 969 851 635( 300) 140 426 785 847. 49451 417( 1000) 651 853( 1000) 235 436 623 446 894 562 956 112 593 929 253 246 258 480 439( 500). 50859 113 276 983 888 739 225( 300) 881 838 278 19 791 655 136( 300) 225 200 187 717 406 114. 51262 3 630 606 438( 300) 714 854 6 56 35 372 356 512 502 684 ( 500) 999 774 140 470 732 562( 300). 52758 694 22 182 961 126 321 770 764 12( 300) 771 444 219 571 33 604 200 705 681 835 430 807. 58104 789 106 953 771( 500) 177 292 516( 300) 838 931 711 532 407 38 164 228 857 956 846 791 221 171( 3000) 684 943. 54239 647 765 513 209 11 952 777 697 683 851 32( 300) 333 435 621 492 685 ( 1000) 47 770. 55277 216( 3000) 314 170 95 368 185 57 588 177 319 846 188 953 636 72 115. 56109 891 499 210 340 31( 500) 825 397( 300) 996 788 578 710 177 675 ( 1000) 230 314 363 123( 3000). 57493 27( 300) 25 636 458 414 886 750 464( 1000) 194 3 386 597 422 869 343 256( 300) 641 856 473 161 316. 58614 796 473 587 692 206 566 461 851 315 917 715 597 436 246 613 942 482. 59679 542 908 632 661 745 330 167 577 437 195 490 609( 500) 809 767 142 494( 300) 808 423 368( 500) 49. Arenst von den Hügeln der Mongolei. Diese Stadt beißt Mai- ma- tschin. Mat ma- tschin bedeutet im Chineftschen ,, laufen und verkaufen" und will also so viel fagen als Handelsplay". Sie zählt nur 3000 Seelen. Alles rohe Männerseelen! Nicht eine Frau ist zu finden, tein Kinderlallen jemals zu hören, teine spielenden Bübchen auf der Straße, keine Mädchenschule. Nicht jedoch, als ob alle Männer hier Junggefellen wären. Viele haben Frau und Kinder im eigentlichen China. Aber Die chinesische Regierung hat verboten, damit ihre himmlischen Unterthanen nicht so nahe an der fittenverderben ben" ruffischen Grenze feftwurzeln follten, Daß Frauen in Mai ma tschin leben. Die Stadt foll von den Kaufleuten nut der Geschäfte halber be wohnt sein; Die Einwohner sollen fich nur als Gäfte betrachten, auch wenn fie panzig und fünfzig Jahre dort wohnen und ihre festen Häuser daselbst haben. Deswegen muß ein Familienvater in Mai- ma- tschin, wenn er Frau und Kinder besuchen will, eine Reise von einem Monat durch die Müfte auf dem Rüden eines Kameels unternehmen und eben so wieder zurückkehren, so daß einige solcher Reisen wohl seinem Wunsche Schwingen verleihen werden, so viel als möglich vor fich zu bringen, um nach Hause zurückzukehren. Es soll aber in Mai mastschin allerdings auch ein Engländer leben, der vor feiner zänkischen Ehefrau dorthin entlaufen war und nun das rubige Bewußtsein hat, daß fie ihm dorthin nicht folgen kann, denn sie würde, wenn sie erschiene, schon am Thore von der Schildwache abgefaßt und über die Grenze spedirt werden. 60222 934 258 959( 300) 974 826 510( 3000) 880( 300) 846 999 135( 1000) 166 525: 769 139 489 125 421 622 540 804 339. 61589 918 999 926 380 188 270 811 938 648 647 194 982 491 664 583 587 259 744 789 892 205( 300) 909 511( 300) 60 497 8. 62705( 3000) 604 324 134 882 567 913 596 839 716( 300) 523 364 230 471 871 589 579 32 789. 63549 261( 300) 346 363 897( 300) 179 581( 500) 382 562 732 212 347 893( 300). 64615 318 30 540 949 958 116 571 899 581 276 895 751 467 589 575( 1000) 888 531 417 794 420 593 645( 3000) 497 156 630. 65705 797 610( 500) 812 906 914( 1000) 34 557 445 592 568 788 562 318 55 405 281 ( 300) 999. 66533 76 849 888 668 38 805 379 386 120 875 ( 300) 278 953 827 287 640 156 384 813. 67674 337 604 457 887( 500) 659 66 462 998 419 948 568 656 222 45( 300) 90 665 79 492 812 378 870 570 888 504. 68402( 3000) 544 487 738 205 366( 3000) 283 772 51 234( 500) 101 455 754 ( 300) 42( 3000) 868 307( 300) 812 398 259( 300) 322 153 321( 300) 81 590. 69069 217 717 122 343 828 566 205 703 76 545( 1000) 183 609 410 143( 1000) 195 374 32 516 160 674. 70903( 500) 437 471 261 257 438 318 723 969( 300) 494 544 514 745 71 627 706 933( 300) 71662 285( 300) 188 189 617 289 131 64 156. 72379 20 902 988( 1000) 15 158 714 177 609( 300) 49 362 936 617 817 927 484 102 610 34 579. 73176 452 673 496 973 441 444 446 564 73 664 4 910 186 118( 300) 191 498 459 471 522, 74708 29 486 64 587 67 190 915 134 20 122 589 170( 3000) 617. 75535 439( 1000) 559 986 76 530 9 489( 300) 335 761 819 249 354 66( 300) 565 34 693 863( 1000) 70 124( 300) 229 736. 76882 559( 300) 692 278 826 365 895 911 567 961 473 108( 1000) 782( 3000) 488 605 310 174. 77905 125 989 608 266 883 106( 1000) 873 73( 1000) 217 484 863 546 805 234 870 867( 1000) 320( 500) 306. 78482( 3000) 154 88563 163 18 830 662( 1000) 775( 300) 612 428 485 799( 300). 79556 972 234 202 342 173( 500) 784 221 472 564 2 452 484( 500) 759 822 294 491 471 878 872 434 724.0 80599( 3000) 22 346( 500) 604( 300) 293 710 332 768 314 639 978 730 31 662 541 20 575 959 357 469 286( 300) 339 758( 300) 629 614. 81000 816 533 223 627 827( 300) 530 277 351 941 655 424 385 517 278 240. 82237 792 566 51 991 44( 300) 280 966 249 341 260 105 177 96 292( 3000) 549 449 191 965 355 734 470( 300). und männlichem Haarduft präparirt und von beiden G tern je rach dem Grad des gegenseitigen ,, Abnungs- Ben benugt werden sollen. Auf den Herbst soll Prof. Jäger Besuch in der„ Union" beabsichtigen, um dort Propagan sein Woll- Regime zu machen. Je nachdem. Ein Engländer, der lange in Indi weilt und dort rer Tigerjago obgelegen, wurde gefragt, die richtige Waidmannsluft sei. die richtige Waidmannsluft sei. Es ist ein ganz ange Sport", erwiderte dieser, so lange, als Sie den Tige jagt er aber Sie, so hat es seine Schattenfeiten." Rr. 11 Zimmer- Beleuchtung mit Leberwurst. A fum theilt dem Leips. Tagebl" ein dortiger Leser folg mit: Derselbe laufte in einem Geschäft in der*** tra Stück Leberwurst, die ihm dabeim aber durch Geruch, Ge und Aussehen so wenig einladend erschien, daß er fie ni wohl aber einer näheren Untersuchung werth hielt, Di gab, daß die Wurft zu mehr als 60 Bros. aus geringem ( Darmfett) bestand; von wirklicher Leber fand sich nur verschwindende Spur( etwa 10-12 Prozent). Der Re aus Kartoffelmehl, Schwerspath und dergl. zu bestehen. den hohen Fettgehalt spekulirend, zog der betrogene Räufe erfinderischer Kopf einen Docht durch die Wurst und fie an. Der Verfuch gab einen überraschenden Erfolg ganze Wurst verbrannte allerdings unter Et eines infernalischen Geruches mit helleuchtender nur einen geringfügigen Rest zurüclaffend." Sollten Leipziger Megger ihre Wurst für den Export nach- Ru fabriziren? Etmid Fla et Ein schlechtes Mittel wandte ein in der Lindenf Hamburg wohnender Hausbefter an, um fich vor dem der Straßenjugend, unter dem sein Haus bereits aufera Er brachte nämlich an dem Hause Plakate an, in m Verunreinigung der Wände und jeder sonstige Dorigkeitswegen" unter schwere Strafe geftellt wur Iniffe teineswegs einverstanden, leß vielmehr dir Blala Polizei war jedoch mit dieser Anmaßung obrigkeitlicher B reißen und zog den Werfertiger derselben selbst wegen zur Rechenschaft. Octave Feuill Keine Regel ohne Ausnahme. Dctave Ueber die Todesstrafe bei den Choctaw Indianern berichtet ein New Yorker Blatt: Vorige Woche wurde Ground Hog, ein Indianer vom Stamme der Cherokees, wegen eines im Gebiete der Choctaws begangenen Mordes zum Tode ver utheilt; der Tag der Hinrichtung wurde festgesezt, und gleichlich viel zu leiden gehabt, für die Zukunft wittsam darauf wurde der Verurtheilte auf sein feierliches Versprechen bin entlaffen, sich an dem bestimmten Tage früh an dem Drte einfinden zu wollen, an dem ihm das Urtheil gesprochen worden war. Dort wird die Exekution vollstreckt werden, und zwar den unverbrüchlichen Gewohnheiten der Indianer gemäß in folgender Weise: Un diesem Tage, Vormittags, wird der Verurtheilte, begleitet von seinen nächsten Angehörigen, unter den Choctaws erscheinen, mit seinen besten Kleidern angethan, Die Haare reichlich gefalbt und sorgfältig geschmüdt. Die Choctaws werden ihn begrüßen und sich mit ihm unterhalten, ohne seine Verurtheilung mit einer Silbe zu erwähnen. Dann wird ein Krieger, ein besonders guter Schüße, seine Büchse in der Hand, auf ihn zutreten, ihn abseits führen, wird ihm, der fich bis über die Hüften bis auf sein weißes Hemd entkleidet bat, mit Rohle eine Marke über dem Herzen machen, wird fünf Schritte zurücktreten und dem Verurtheilten die nie irrende Kugel in's Herz jagen. Dann wird man den Todten in eine Dede schlagen, ihn in einen rohen Sarg legen und leerdigen, aber sei er getauft oder Heide- nie, ohne ihm fein Gewehr oder doch wenigstens Pfeil und Bogen mit in das Grab zu geben. Eine Beloziped Tour um die Welt beat fichtigt ein ge Bibeint tag Berlin frei Boftabonnem ( jüngst im Kreise einiger seiner Freunde; man tam fli auf die Liebe zu sprechen und ein Jeder gab seine über diesen ewig neuen Stoff kund. Es ist eine allg Regel," fagte einer der Freunde, wenn eine Frau, Lieber Freund," unterbrach ibn Feuillet, " fpreche nid lig M Bislang und ge Igneller eine als ein in be Bare bies u Freiwilligen, mpfen fan mtite το ταξί Das Ra Shulbil unb ertla bes Boltsver viel b als der von Dan bie Sd Wenn et er allgemeinen Regel. Wenn es sich um die handelt, giebt es nur Ausnahmen." Auch eine Begründung. Dame: Wie kommt e daß viele Schiffe Frauen nnamen tragen, wie Sophie, u. A.Herr: Wegen der großen Unterhaltungt fofte jeber Bezi Gewagte Ausredt. Diese Thürschwelle ift pic und unbequem," sagte der Dieb, als er beim Einsteig das Fenster wider Erwarten einen Menschen im Bimm Wie schade! Ein Paar Neuzuvermählende, wahre wiffer Mr. Thomas Stevens au machen. Derfelbe hat bereits tauben, fißen vor dem Herrn Standesbeamten. Währe Den ersten Theil seiner Aufgabe hinter sich, indem er den Weg Berlefung des Heirathe- Rontraktes suchen die Liebenden von San Frangisto nach Boston quer über den nordameri ihre Hände und werfen sich schmachtende Blide tanischen Kontinent in breiundfünfzig Tagen zurüdgelegt hat. Standesbeamte, ein alter Steptiler, betrachtet fte und Am 9. April ist er von Boston nach Liverpool in See ge gangen, von welcher Stadt er am 1. Mai seine Reise fortsette. Er will mit Bizylle von Liverpool nach Dover, au Schiff über den Kanal, dann mit Bizykle nach Paris, durch Deutschland, Defterreich, Ungarn und die Türkei bis nach Ronftantinopel fabren. Dann will er über Kleinaften nach Berften gehen, un Sie lieben fich so sehr!" für fich: Arme Kinder! Wie schade, file zu verb Folgen des Nahrungsmittelgesetzes. A.( frau): Aber liebe Frau, warum geben Sie mir denn Zopf immer nur taum balbvoll? Früber babe ich Mild fra s noch in Beigung bes Degreifen. Der Un Solbat, als 83896 471 869 588 gefähr im November in Teheran eintreffen und dort den Winter wissen Sie, guter Herr, jest lönnen Sie fih halt felle 303 779 335 731( 3000) 922 885 752 381 929( 500) 810 74 378 664 708 427 743 567. 84719( 300) 950 588 251 207 776 629 850 542 199 647 685. 85610 849 840 860 341 466 222 319 781 771 874 575 76 405 846 544 86 642 794 223. 86984 772 397 556 834 920 91( 500) 364( 500) 882 987 498 ( 300) 220 818( 300) 856 401( 3000) 974 277( 300) 959 365 ( 300) 253 799( 300) 19 231 6: 4 648 161 658. 87756 709 752 745 147 737 325 928 131 630 120 802 989 33( 300) 121 274 555 840 895 759 852 913. 88368 925 926 239 230 138 854 480 699 245 419 875 564 656 853 961 258 681 289 388 62 236. 89449 418 867 273 654 391 340 477 180 681 402 777 975 513 50( 500) 58 551( 300) 471 56. 90671 914 614 393 372 840 632( 1000) 331 822 806 286 ( 300) 912 711 753( 3000) 816 860 976 612 91281 300 569 689 919 936 774 139 790 310 486 151 851 6 433 2 587 77 451. 92457 783 604 729 319 355 742 398 362 924 789( 300) 713 114 315 543 86 801 975. 93406 569( 3000) 419 488 652 80 609 997 420 849 485 144 821( 3000) 968 788 752 850 292 531 812 534. 94292 616 291 910 506 759 892 743 469 492 964( 300) 178 341 519 242 932 140 130( 3000) 658 385 899 692. 95997 21 23 61 391 945( 300) 952 443 822 271 678 897 984 764 656 310 392 461 42 568 817 654 964 ( 1000) 867 73 673 298 240( 300). 96652 386 400 647 632 ( 3000) 207 665 749 754 650 313 638 849 519 789 845 141 841 593 669 948 718( 3000). 97139 857 683 748 327 584 81( 500) 13 405 282 670 801 378( 1000) 20 755 696 123 857. 98654( 300) 514 3 928 547( 300) 293 467 895 817 204 150 854 664 152 877 187 413( 500) 742 626 758 329 623 886 814 789. 99037 476 797 76( 1000) 991( 500) 816 983 851 653 252 475 738 499 522 581 656 276 233 987 246. Vermischtes. Eine Stadt ohne Frauen und Mädchen. Schaut man von der Kuppel der rusftichen Stadt Riachta nach Süden, so erblickt man die erfie wirklich chinesische Stadt in einer breiten, aum mit Sand and Gras bedeckten Ebene, den Horizont be 601 50 80 101 081 Heute: Sylvia. Theater. Rönigliches Obernhans. 48 Königliches Schauspielhaus. Beute: Die Frau ohne Geift. Deutsches Theater. Bellealliance Theater. beate: Romeo und Julia. Geute: Ein Penfionstind. Renes Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. Heute: Der Großmogul. Central Theater: Alte Salobftraße 30. Direktor: Ad. Ernst. Heute: Der Walzer- König. Heute: Nelly. Refidenz- Theater: Direltion Anton Anno. Walhalla Operetten- Theater: Beute: Mascotte. Hente: Der fliegende Holländer. Oftend- Theater: Wallner- Theater. Heute: Die Leibrente. Bittoria Theater. Heute: Sulfurina. Heute: Der Troubadour. Louisenstädtisches Theater: Schneider auf Tag Hagelsbergerftr. 56. zubringen. Im nächsten Frühling soll dann China in feiner ganzen Breite von ihm durchfahren werden, womit seine Welt umsegelung. abgesehen von dem Kagensprung zu Schiff von Ranton nach San Fransisko, beendet wäre. Hausmittel. Eine englische medizinische Beitung verfichert, daß sich ein lästiger Huster anfall sehr leicht dadurch Waffer in die Milch gießen. Kleine Mittheilungen. Victor Hugo, seit dem 16. d. Mts. an einem gon viel 1 Belcher orben onbern ber, u benter ar bas 1 ligt und bi Das giebt ba Reaktion. Dazu eig Derid Alter beseitigen laffe, daß man während des Ausathmens die Nase erkrankt, ist laut telegraphischer Mittheilung aus Bar mit dem Daumen und Beigefinger fest zubalte, dagegen frei einathme. Daffelbe Mittel, nämlich das Buhalten der Nase, befreit bekanntlich auch von dem Schlucken, der bisweilen so beschwerlich wird. Ein italienischer Arzt, Gustamachia, em pfiehlt das allbekannte Kagentraut als unfehlbares Mittel gegen Bahnschmerzen, dieselben mögen von Erkältung oder fchadhaften Bähnen herrühren. Man soll Blätter dieser Pflanze Befanc Lungenschlage betroffen worden. Bei dem hohen Hugo's Derselbe ist am 26. Februar 1802 34 boren fleht zu befürchten, daß die schwere Krankheit er betroffen worden ist, einen verhängnißvollen Berlauf Durch den Tod Viktor Hugo's, der als Führer der roman Schule der franzöftschen Boefte seiner Beit neue Babna würde Frankreich seinen größten lebenden Dichter Der De awischen den leidenden Bahn und den daneben stehenden froß allen Schwulstes, welcher feinen Boeften anba brücken, und nach zwei oder drei Minuten würden die heftigsten Bahnschmerzen nachlaffen. Ist das Kraut mit dem leibenden Bahn nicht in Verbindung zu bringen, so soll man es tauen. Daffelbe Kraut ist auch als ein Mittel zu rühmen, welches den verlorenen Geruch wieder herzustellen im Stande fet, wenn man täglich mehrmals Blätter dieser Pflanze zwischen den Fingern reibe und den Duft start in die Nase einziehe. trop ber darin enthaltenen allzufühnen Antithefen Auslande mit Recht als eine der hervorragendften Erfd der franzöfifchen Literatur gilt und diese ausgezeichnete auch in der Weltliteratur bebaupten wird. Nad teren Meldung soll das Befinden des Dichters ein loses sein. fondere Schul Wenn fo Ausbildung& Rafel Der Name des Hauptmanns Winded in Folge des gegen ihn von seiner früheren Beliebten, Für Herrn Professor Dr. Jäger ist die Propaganda Hofmann aus Posen, verübten Mordversuchs und bu für sein Woll- Regime, die Agitation der Wollenen" gegen folgenden gerichtlichen Verhandlung gegen die bof [ 1097 die Hölzernen eine recht ergiebige Einnahmequelle. So wird aus Stuttgart berichtet, daß die Tantiéme, die Dr. Jäger von ben legten Monaten recht häufig genannt worden balt, fo mag beren realtion bes Militär bi Staatsbürger burd das Leb aber vergie lichen Ber Slatt es thut. bd Lages daher unsere Leser die weit.rer militärische Karriere be ben Fabriken besteht, denen er die Ausbeutung seiner Erfin Windeck einigermaßen interesfiren. Derselbe war bisbe an der Kriegeschule in Kaffel und wurde à la suite Artillerie Regiments Nr. 5 geführt; vor einigen, Ba I als Kompagniechef zum FB- Artillerie- Regiment Nr. worden. Diejenigen, welche bezweifelten, daß be ferner noch dem Offizierkorps angehören würde, Ueber das vo schworenen zu Gunsten der Ludovita Hofmann dung gestattet, im vorigen Jahre gegen 200 000 t. betragen hätte. Allein die Firma Benger u. Söhne trug hierzu 180 000 Mart bei, und erreicht die Anzahl der Webstühle nun mehr die Höhe von zweihundert. Der Normaltravatten Fabri tant hatte 5000 Mt. zu zahlen. Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, daß die irdische Habe des Herrn Professors in erfreulichem Wachsen begriffen ist. Die neuesten Bräparate seines erfindungsreichen Repfes find männliche und weibliche Seifen. Es ist das so zu verstehen, daß diese mit weiblichem Loose à 1 Mk. + 1074 also in einem Serthum befunden. meldet wurde, eine Entscheidung noch nicht erfolgt. Lotterie zum Besten des Krankenpflege- Institutes vom. Bothen Kreuz in Cassel Biehung am 28. Mai 1885. 30,000 mart Hauptgewinne W: 20,000 art Loose a 1 Mart( 11 Loofe für 10 Mart) empfiehlt 10,000 art. A. Aschenheim, Berlin W., Friedrichstr. 85, aw. Bebrenitr. u. Unter den Linden. Der Verein der Sattler und Fachgenoffen In meinem polizeilich konzessionirten beschloß in seiner legten Sigung unter Anderem, am ersten Bfingfifeiertage eine Landpartie nach dem Grunewald refp. Schlachtensee au machen. Die Theilnehmer versammeln Ein- und Verkaufs- Gef Der unb ber nicht in Der unbedingt burch Befete Beregelt werbe Daftarre R Dad verboten 381 Die Inb gelommen, ba Lommen erid nb fid babu ordentlich vor Benn m Are Rleibung Rights Au wil to finben wir Ridt, Armb bazu Broche, Swarzen, bo fich früh präzise 1/8 Uhr auf dem Potsdamer Bahnhof( Perron) Uhren, Werthsachen, Wäsche, Koffern, Schirmen und benußen die Bahn bis Steglit. Von dort gehts zu Fuß über Dahlem, Paulsborn u. f. w. nach Schlachtensee. Die Mitglieder werden ersucht, recht zahlreich an der Partie theilzunehmen. Die nächste Vereins- Versammlung findet erst wieder am 6. Juni in Gratwell's Bierhallen statt. Donnerstag, den 21. d. Mts., Abends 8 Uhr, In Gratweil's Bierhallen, Kommandantenftr. 77/79, Mitglieder- Versammlung des Arbeiterinnen- Vereins. währe Theilabl warzen Be lobalb man f bangt und barbe beraus Die ame bem Hanse Blor an ber Ridt mit la elbft wegen, bier vorgefall ft, befonderd ibe Leib zu Toilette au b bieten fich besonders dim geehrten Arbeiter und Ba Publikum täglich wirkliche Gelegenhettetäufe in n faft neuer Hetten und Damen Garderobe, Kinder G Harmonilas sc. Desgl. empfehle m. groß. Lag jeug in engl. Leber, Drell, Warg u. f. w.- Unt Der tbatste Billigt. und firengfit find in m. Jabre I. beſteh. Geschäft Ehrenfache. M. Schulz Wwe., Gneifenaufit Größte Auswahl Schuhen und Stief Bestellungen nach Maß nur reell, folidefte B DON bet C. Wolf, trieben benn ragens in allerdings bei mal lebenbig Situation pe Die bei Adalber Bwei Herren f. Schlafft. b. Kruschwitz, Koppenftr. 57, Go Verantwortlicher Redakteur R. Crossheim in Berlin. Drud und Berlag von Max Babing in Berlin SW. Beuthstraße 2. Bemmte fie in auf ibre jug war ja gefo