Fiben B 88- Vermi f. Jäger Sropagand in India gefragt, o ng angen Tiger . Ala Cefer folge cuch, Bel **** ftra et fie ni ielt. Din geringem Mr. 116. Donnerstag, 21. Mai 1885 II. Jabrg. Berliner Volksblatt. fich nur Der Neft fteben. ene Räufe t und Erfolg Extwid ender F ollten eta ach- Ru Lindenfit vor dem to auferab Tam in den i ige Unf It wurde Teitlicher B Dir Plata wegen tam fa Un De Feuil feine eine allg Frau teche ni Organ für die Interessen der Arbeiter. Das„ Berliner Volksblatt" eint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 4 Mart, monatlich 1,35 Mark, wöchentlich 35 Pf. Boftabonnement 4 Mt. Einzelne Nr. 5 Pf. Sonntags- Nummer mit illuftr. Beilage 10 f. ( Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1885 unter Nr. 746.) Redaktion: Beuthstraße 2. 2.— Militarismus und Bildung. Bislang galt es immer als feststehend, daß ein förper Insertionsgebühr beträgt für die 3 gespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., 3immerstraße 44, sowie von allen Annoncens Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Expedition: Zimmerstraße 44. Unterwürfigkeit erzeugt. Das find aber zwei Eigenschaften, bie in der bürgerlichen Gesellschaft sehr zum Schaden der bamit Behafteten ausschlagen. Deshalb ist es absolut beffer, wenn der Staatsbürger so furze Zeit als bei i und geistig tüchtig vorgebildeter Mensch leichter und Igneller eine gute solbatische Ausbildung erlangen könne, den Fahnen steht und mit ber soldatischen Ausbildung als ein in der Bildung überhaupt zurückgebliener Mensch. Freiwilligen, Bare bies unrichtig, so wäre ja bas Institut der Einjährig Timpfen tann, eine ganz verfehlte Staatseinrichtung und n die te fo rasch wie möglich abgeschafft werden. Das Kanzlerblatt aber, welches seit der letzten Zeit die bas man aus andern Gründen gewiß be tommt d Sophie Shulbildung zu bekämpfen anfängt, dreht die Sache unb erklärt bie militärische Erziehung und Durchbildung ge foften feber Beziehung für eine durchaus produktive, Anlage ift piel Einsteige m Bimm , wahre Wabre benden in Blide fte und zu verbe 14 A.( sur Er denn be ich . Mild frau balt felle Beri einem be aus Bar ben Aller 32 Belanc rantbeil n Verlauf Der roma ue Babn Ster veil en anba tilbefen ten Frid zeichnete Nadh 8 ein bo tin Raff und ba liebten ein viel brauchbareres Glieb der Gesellschaft werbe, Wenn man diese Behauptung näher betrachtet und bleibt. So können wir dem Kanzlerblatt durchaus nicht recht geben, wenn es die militärische Erziehung für eine ,, durchaus produttive Anlage des Volksvermögens" erklärt. daß sie ihn weniger befähigt, später den Kampf um das Dasein mit Erfolg zu führen, als z. B. in einjähriger Dienstzeit. Wenn in jenem Artikel das Kanzlerblatt nun noch fein Bedauern ausspricht, daß die gesammte männliche Bevölke rung Deutschlands bei dem heutigen Militärsyklem Leiber nicht an ben Segnungen" der militärischen Erziehung Theil nehmen tönne, so wäre ja bem leicht abzuhelfen, wenn allgemein die einjährige Dienstzeit eingeführt würde. Das Boll bliebe wehrkräftig, das Vater and ver Aus- theidigungsfähig und bie militärische Erziehung" weil fie bann fortfiele und lediglich die solbatif e Ausbildung übrig bliebe, würbe nicht mehr in bie bürgerliche und wirthschaftliche Entwicklung der Staatss bürger und des Landes störend eingreifen. des Boltsvermögens", da der also Erzogene im Durchschnitt als der von der militärischen Erziehung nicht Berührte. dann die Schwärmerei des Kanzlerblattes für den Militarismus noch ins Auge faßt, dann fann man auch die AbMigung bes Blattes gegen eine gute Schulbildung leicht die Sterblichkeitszahl im ersten Jahrgange war, wird nicht Segreifen. Das Blatt meint ferner, daß durch die soldatische bilbung der Gesundheitszustand der einzelnen Leute sich ver bessere und dadurch eine Verlängerung der Lebensdauer erzielt werbe. Dies sollen die statißischen Erhebungen be weisen, woraus erhelle, daß im Anfang ber siebenziger Jahre bei den im Heere bienenden drei Jahrgängen fich ein Sterb lichkeitsrückgang vom ersten zum zweiten Dienstjahr um 35,9 Prozent, alfo um mehr als ein Drittel, und vom zweiten zum brttten Diensjahre um weitere 22 Prozent, also um mehr als ein Fünfiel, ergeben habe. Wie groß angegeben, wohl aber die Folgerung ausgesprochen, daß Meine derartige Befestigung der Gesundheit, wie sie fich in ber Periode vom zweiten zum dritten Jahrgange nachweisen läßt, eine Verlängerung der Lebensdauer um mehr als ein mit der Militärdienstzeit verbundene Zeitverlust in gewissem Politische Uebersicht. Der Ungebildete wird zwar nicht so schnell ein guter Solbat, als der Gebildete, aber in brei Jahren läßt fich on viel schaffen; und ein guter Soldat ist nicht der, Belcher ordentlich egerziren, manövriren und schießen kann, Jahr zu erzielen vermag," und weiter, daß der gesammte Man hat nämlich in der legten Beit gar nicht gemerkt, daß die ondern der, welcher sich ohne zu mudsen und ohne Ju denken, die militärische Erziehung und Bildung" far bas spätere bürgerliche Leben gefallen gehoben wird." ligt und diese Bildung voll und ganz in fich aufnimmt. Das giebt dann den Unterthan nach dem Herzen der Realtion. fonbere Daju eignen fich aber am besten Personen ohne bes Schulbildung. Wenn so der Soldat in der dreijährigen soldatischen Ausbildung zugleich feine Erziehung zum Staatsbürger eralt, fo mag bas zwar der Nordd. Allg. 8tg." und an " Berhältniß burch die Berlängerung der Lebensbauer auf Diefe offiziöfe Logit ift geradezu bewundernswerth. Wie verhält es sich aber in Wirklichkeit? Diejenigen Mannschaften, deren Körper die richtige Stufenleiter der Üebungen", welche zum Ertragen von Strapazen fähig machen foll, nicht anshalten können, werden im ersten Jahre entweder als uns tauglich für den Militärbienst erklärt und entlassen, ober fterben in Folge von Lungenentzündungen, Lungenschwindfucht und an den übrigen Krankheiten namentlich der Zur Altersversorgung der Arbeiter. Vor einigen Tagen erzählten offiziöse Blätter, daß der Staatssekretär Herr von Bötticher fich geäußert habe, im nächsten Herbste würde Reichstage vorgelegt werden. Wir schenken dieser Mittheilung Das Altersversorgungsgeses für Arbeiter ganz bestimmt dem feinen Glauben, obschon die bekannte und vielberufene kaiserliche Botschaft eigentlich die Gewähr bieten müßte zu einem beschleunigten Tempo in dem betreffenden Staatssekretariat. Arbeit in dieser Richtung von der Stelle gerüdt set. Bei dem krantenlaffen und dem Unfallversicherungsgeset wurden bie offiziösen Blätter gar nicht müde, das Publikum über die fort schreitenden Arbeiten in den verschiedenen Ministerien auf dem Laufenden zu erhalten, bei der Feststellung der Altersversorgung hört man aber so viel wie gar nichts. Um unsere Zweifel aber noch völlig zu bestätigen, ertheilt nunmehr die Norbb. Allg. 8tg." der Regierung ein Lob, daß fie fich angefichts der Unsicherheit der Biele und Wege der Sozialreform, insbe fondere der gefeglichen Altersversicherung der Arbeiter grose Burückhaltung auferlegt habe. Auch gesteht das Blatt ein, daß die Ausdehnung der Unfallversiche rung auf die ländlichen Arbeiter an dem Widerwillen der GroßDer Sozialreform mehr Rücksicht auf die Herren Befiger, als auf die Arbeiter genommen wird. Und das ist keineswegs beren realtionären Elementen sehr angenehm sein, Swed Athmungsorgane, über deren Verbreitung jeder Monats bes Militärbienftes ist dies aber nicht. Die Erziehung zum bericht über den Krankenbestand in der Armee Auskunft giebt, grundbefizer vorläufig gescheitert sei. Man fteht also, daß bet burch das Leben selbst vollendet werden, der Militarismus überstehen, sind naturgemäß Krankheiten weniger ausgefeßt eine vollsthümliche Sozialreform! Staatsbürger foll in tüchtigen Volksschulen vorbereitet und aber verzieht den Menschen zu seinem eigentlichen bür Die Mannschaften, welche das erste Dienstjahr glücklich und diejenigen, welche das zweite Jahr hinter sich haben, in gerlichen Beruf, wenn er so aufgefaßt wird, wie das Kangler noch geringerem Grabe. bad Der unbedingte Gehorsam mag beim Militär gut sein, Wie man nun hieraus eine wie Verlängerung ber Lebens 3tg.", im Allgemeinen aber nicht in der bürgerlichen Gesellschaft, ebensowenig wie militärische Erziehung als ein Mittel zur Steigerung ber Der unbedingte Befehl. In der Gesellschaft wird Alles wirthschaftlichen Produktion und des Wohlstandes auffassen burch Gesetze und Berträge geregelt oder soll wenigftens so tann, das ist für unser normales Gehirn unbegreiflich. regelt werden, während in der militärischen Erziehung Barre Rommando regiert, welches Ueberhebung und bie Gofm worden. arrière be war bisher suite bd igen Tage ent Nr. 11 af Gett würde, ba Das von mann agen abe erfolgt. art. art. art. ben. Dad verboten.] 38] Feuilleton. 3m Eckfenster. Roman von Friedrich Gerstäder. Die Industrie bemächtigte fich der Sache und es ist dahin ordentlich So bleiben wir dabei, daß die dreijährige militärische Erziehung für den deutschen Reichsbürger nachtheilig wirft, fich, der die bis jetzt gekauften oder wenigstens zur Aus wahl bestimmten Waaren trug, eilten sie nach Hause zurüd. An dem einen Vormittag waren sie natürlich nicht fertig geworden. Ihnen gegenüber im Café oder sogenannten„ Edfenster" faßen einige junge Offiziere, rauchten ihre Bigarre, tranfen ihren Raffee und musterten die Vorübergehenden. Es waren gelommen, baß es manchen Damen sogar als äußerst will. Drahtgitter an dem Fenster angebracht, so daß man von Lommen erscheint, einmal auf kurze Zeit Trauer anzulegen innen Alles deutlich sehen konnte, was außen vorging, aber unb fich baburch eine ganz neue, oft für ihren Teint außer vortheilhafte Toilette zu schaffen. von bort nicht bemerkt wurde. Meiftens Ravallerie Dffiziere hatten sich heute hier zu Noch einmal die Sonntagsruhe. Konservative und tleritale Blätter bringen noch immer spaltenlange Artikel, in welchen es lebbaft bedauert wird, daß der Reichslanzler fich gegen die gefeßliche Sonntagsrube, wie sie von der Reichstages tommiffion beantragt wurde, ett ärt hat. Diese Jeremiaden nehmen fich recht eigenthümlich aus, wenn man bedenkt, daß es in den Händen dieser angeblichen Arbeiterfreunde lag, eine Abstimmung über den Kommissionsvorschlag berbeizuführen. Warum wurde denn die Verhandlung vertagi? Wäre es den Ultramontanen und Konservativen Ernst mit der gesetzlichen aber ein feelensguter und sehr achtbarer Mann; er gehört mit zum Rern der hiesigen Bürgerschaft." Mache ich ihm nicht streitig," sagte ein Anderer aber, alle Wetter, wer find die hübschen Mädchen, die da ankommen?" Das find ja die Klingenbruchs," sagte der eine Rapitän; Sie haben eingekauft ein Dienstmann schleppt Waaren hinter ihnen her." Ach Gott, ja," sagte Dürrbed, bie werben ihre Trauerfachen eingekauft haben." Are Rleibung allerdings durchaus schwarz und läßt barin fchlag genommen, und es fonnte in der That für einen fluffe, glaub' ich; ich sprach vorhin den Dottor Potter. Das Benn man eine solche Dame in Trauer fieht, so ist fammengefunden und den Hauptplag" auch gleich in Bes Rights zu wünschen übrig, aber betrachten wir sie näher, to finben wir ihre einfache Kleidung mit schwarzem Schmelz Beidt, Armbänder und Dhrringe von Steinkohlen- Imitation, bagu Broche, Uhrketten 2c., und die Hüte mit wenn auch Swarzen, boch foftbaren Federn verziert, ja oft noch von hwarzen Perlen eingefaßt. Heißt das Trauer anlegen, hängt und sich nach besten Kräften nur in einer gegebenen Die amerikanische und englische Sitte ist praktisch, daß Geid Barbe herauspuht? und Gan afe in ne .கு Kinder Schirmen Lager che. Unt. fireng eifenaufit 60 Sit in einem Raffeehause keinen geschickteren Dit geben. Das Haus lief hier, wie schon früher erwähnt, in eine abgeftumpfte Spiße aus, die, unten von eisernen Säulen gefüßt, gewiffermaßen ein ausgebautes Fenster herstellte, das den Blid die Straße auf und abwärts frei ließ. Bequeme fleine und weich gepolsterte Site waren lauschigeres Bläßchen, besonders bei schlechtem Wetter, in ber ganzen Stadt. Trauerfachen wozu? Wer ist gestorben?" " Die alte Mäusebrod- in dieser Nacht, am Schlag Gericht hat einen Kurator für die Hinterlassenschaft ernannt und oben bei ihr Alles versiegelt." lobalb man fich eine Maffe wenn auch schwarzen Firlefanz dabei in der geschicktesten Weise angebracht, und es gab kein ift höllisch hinter ihnen her." Telb ft Die jungen Dffiziere hatten denn auch schon ihre Be bem Hanse, wo ein Todesfall stattfand, ein schwarzer obachtungen eine ganze Weile fortgefeßt, als Hauptmann Blor an der Hausthürflinke den Eintretenden benachrichtigt, Dürrbed zu ihnen trat und kamerabschaftlich gegrüßt wurde, bier schon seiner wegen, wenn er vorher feine Ahnung hatte, was vorgefallen. Alles Andere ist Tand und wird nur zu Toilette zu bringen. nicht wie man augenblidlich Platz für ihn machte. Was Neues, Dürrbed?" " Nichts, das ich wüßte, als daß die Bäume grün werden." oft, besonders von den Damen, ausgebeutet, um the Leib zu zeigen, sondern nur eine Variation in ihre trieben benn auch heute das so traurige Geschäft des Leids nirgends." Die beiden gnädigen Fräulein von Klingenbruch beagens in wirklich musterhafter Fassung. Flora wurde| tlefe Brett Defte Br Adalber tr. 57, of Alte Geschichte," lachte ein Anderer; nein, bas Neueste paffirt hier doch immer gerade in der Straße, und eine geschidter angelegte Ede, als biefe, giebt es Da drüben steht auch meinswegen der Hofapotheker mal lebendiger, als es sich eigentlich mit dem Ernst der einer der Dffiziere. Die Mäusebrob ist todt? Na, bann gratulire ich unserem Oberfilieutenant und den jungen Damen. Es heißt ja, daß fie Univerfalerbinnen wären. Wöhfen thut ba, glaub' ich, einen guten Zug oder angelt wenigstens. Er Die beiden jungen Damen waren in das Haus eins getreten, und die beiden Herren sahen ihnen noch nach, als eine offene Droschte vor dem andern Eckhause vorfuhr und bort hielt. In demselben Augenblick traten auch von Schaller und Hans, zur Jagd gerüstet, aus dem Hause, stiegen ein und rasselten bann die Straße hinunter. War das nicht der junge Solberg. der erst kürzlich von Amerika herübergekommen ist?" " Ja," fagte Dürrbed, er ist jetzt oft bei Schallers." " Er soll beibenmäßig viel Geld von brüben mit hers übergebracht haben; wäre jebenfalls eine gute Partie, denn ber alte Solberg steckt selber im Gelde." allerdings bei der Auswahl der verschiebenen Artikel manch- Semmlein; fieh einmal, wie vergnügt er aussieht!" lachte der Bräutigam der einzigen Tochter, bekommt am Hochzeits " Hat auch Urface; der rasche Wechsel im Wetter bemmte fie immer noch zur rechten Beit und rief den Ernst scheint die halbe Stabt umgelegt zu haben, und fie laufen auf ihre jugenblich lebendigen Büge zurück- die Tante jetzt beinahe die Apotheken ein." war ja geftorben, und mit einem Dienstmanne hinter Das glaub' ich," nidte ein Anderer. Graf Rauten, tage fünfzigtausend Thaler baar ausbezahlt." Den Teufel auch das ist ja nicht möglich!" Ich weiß es sehr genau," sagte der junge Hufarens Kapitän, denn der alte Solberg hat es vor nicht langer Ein komischer Rauz, der Semmlein," sagte Dürrbeck, Zeit mir und mehreren Kameraden selber gesagt, und er " awei Jahren deshalb getroffenen Anordnung nicht veranlaßt finden tönnen. Sie fügen binju: Die aus den Gründen dieser Entscheidung fich ergebende Auffassung, wonach die Aen. derung der Faffung des§ 56 der Reichs- Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 durch das Reichsgesetz vom 1. Juli 1883 zu Der Auslegung fübren müffe, daß nunmehr das Aufsuchen von Bestellungen auf Arzneimittel im Umberzieben nicht von dem Gewerbebetriebe im Umberstehen ausgeichloffen, hiernach auch nicht als ftraffällig anzusehen set, stebt anscheinend mit den Motiven des Gefeßentwurfs nicht im Einklange, da dort einer Wenderung der Vorschriften der Gewerbeordnung in diesem Sinne nicht gedacht wird, vielmehr des An und Verkaufs von Beheimmitteln ausdrüdlich Erwähnung geschieht. Auch würde felbft bet Bugrundelegung der Etcheidung des tgl. Kammer gerichts vom 6. November v. 3. das Aufsuchen von Bestel lungen gegen den Bandwurm in Fällen vorliegender Art fich immerhin unter das Verbot des§ 56a zu 1. der Gewerbeord nung nach der Faffung des Reichsgeseges vom 1. Juli 1883 subfumiren laffen." Sonntagsrube gewefen, so bätten fie gegen die Bertagung ge ftimmt und dann hätte es fich zeigen müfen, ob die Regierung es gewagt hätte, im Bundesrath gegen den Reichstagsbeschluß aufzutreten. So aber liefert das Verhalten der fleitab tonfers vativen Mehrheit aufs Neue den Beweis, daß es ihnen nur barum zu thun war, fich mit einem arbeiterfreundlichen Män telchen zu behängen. Das zeigte fich außerdem noch recht Drastisch in der am 13. stattgefundenen Abendsizung des Reichstages. In dieser Sigung beantragte der sozialdemokras tische Abg. Kayser, den Kommiffionsbericht wegen Einschrän Tung der Sonntagsarbeit auf die Tagesordnung der nächsten Sigung zu stellen. Der Abg. Kayser berief fich dabei auf die neuliche Erklärung des Herrn Windtborst, daß er gerne ein paar Tage zugeben wolle, um die Angelegenheit zur Erledi gung zu bringen. Der bekannte Bentrumsredner Dr. Lieber verftand es vortrefflich, den Rückzug seiner Fraktion zu decken. Er erklärte, daß er zwar gerne bereit sei, der erwähnten Auf gabe noch Wochen zu widmen, daß er aber, nachdem die Ver handlungen bewiesen hätten, daß in der gegenwärtigen Seffion teine Aussicht auf die Erledigung der Frage vorhanden set, Abstand davon nehmen müffe, diese für ihn so heilige Sache noch einmal zum Gegenstand einer Debatte zu machen. Herr Windthorst äußerte fich in ähnlicher Weise und so wurde mit Hilfe des frommen Bentrums die Sonntagsruhe begraben. Die Konservativen waren natürlich zufrieden, daß fie nicht in Die Verlegenheit tamen, fich mit dem Reichskanzler in Wider Spruch zu feßen. Ganz besonders verbient noch das Verbalten Des Herrn Stöder hervorgehoben zu werden. Herr Stöcker, der sonst in Versammlungen nicht genug für die Sonntags rube sprechen fonnte, der nie müde wurde, zu verkünden, daß Dieselbe nothwendig und ein Stück Sozialreform set, diefer Herr war mäuschenstill, als es galt, gegen den Fürsten Bis mard diefe Forderung zu vertheidigen. Ganz ebenso verhielt fich der Herr Stöder bei Berathung des Nähfadenzolles. Sein Verhalten im Reichstage wird ihn freilich wohl taum bindern, bet nächster Gelegenheit seinen Anhängern wieder chriftlich- so ziale Boltsbeglüdungspläne vorzutragen. Die namentliche Abstimmung über die Erhöhung des Roggenzolls ergiebt, daß in der dritten Lesung am 11. Mai 12 abgeordnete für die Erhöhung geftimmt haben, Die am 16. Februar dagegen geftimmt batten und swar: Dr. Arnsperger, Graf Behr- Behrenbof, Borowski, Brünings, Butlin, Dieden, Gehlert, Dr. Groß, Kohann, Dr. Marquardsen, Dr. Moufang und Dr. Windthorst. Dagegen haben die Abgg. Grad und Stöcker( Rothenburg) am 16. Februar für, am 11. Mai gegen die Bollerhöhung votit. Endlich ent hielten fich jest bie Abgg. v. Dalwigt Lichtenfels und Strom beck der Abstimmurg, die am 16. Februar gegen geftimmt batten. Da in der zweiten und dritten Lesung das Haus nicht gleich belegt war, so ist es nicht ohne Intereffe, wie dieser Umstand die Abstimmung beeinflußt hat. Von den Nein- Votivereinbartei aufalle | lianischen Hauptstadt beschlossen. Es wurde zunächst vereinba den an den denkwürdigen Tagen des 27., 28. und 29. den einer Entfrembung Gefallenen, die auf dem Friedhofe von Sanft Driola bel fest find, ein Monument zu widmen; nach Gibtivoffa, voten; 2) bie aus Garibaldi in der Nacht zum 27. zum Angriffe vorging cine Promenade anzulegen; an den drei Puntien der Sta fie leicht wo Garibaldi in jenen Tagen sein Hauptquartier hatte, eher wie ben so viele Gedenktafeln anzubringen; alle noch überlebendeung eines Theilnehmer an der Expedition der Tausend" zur Betheder weitef gung an der Erinnerungsfeier aufzufordern. Ferner wird ei vizekönigli ten und Juustrationen vorbereitet. Menotti Baribaldi, Eren in der fano Canzio, Benedetto Cairoli und Francesco Crispi, vier angesehenften Veteranen aus jener Epoche, find von me an a palermitanischen Gemeinderathe ersucht worden, die Buf mung ihrer damaligen Kriegskameraden entgegen zu nehme indem die Stadt alle Mittel aufwenden will, damit alle n unter den Lebenden weilenden„ Tausend" an dem Feste nehmen lönnen. Von den angeblich reichhaltigen Minen in Angra Bequena böt mun nichts mehr; dafür kommt aber jetzt aus Dftafiit folgende Nachricht:„ Nach eingegangenen, freilich noch nicht kontrolirten Nachrichten sollen innerhalb des deutschen Gebietes Steinkohlenlager vorhanden sein."- Es sollen" Steinkohlenlager vorhanden sein, ob das in Wirklichkeit der Fall ist, ist freilich sehr fraglich. Die Gesellschaft bietet be Tanntlich Land zu Spottpreisen an, trobem scheint es bis jest noch nicht gelungen zu sein, die Einwanderung in afri tanischen Gefilde zu loden. Vielleicht glaubt man, daß die Steinfohlenlager ein gutes Bugmittel sein werden? Rußland. Die Cunningham, Bailey zu leb Die F biglich der mfaßt ben 1885 über bi is enthalte Dem Emir end giltiges Mit der Ur abfezbarkeit der Richter soll in nächter wie der fon burch Gerichtsspruch wegen Kriminalvergeben ihres Amtes ein Ende gemacht werden. Bis jest fonnten bie Ribler fest werden, mochten fie ihre Stellung und ihr Kleid noduland bie arg in anderer Huftchi bejubelt haben. Jest wird das anaffen will. werden. Diejenigen Gerichtspersonen, welche in irgend Weise sich ihres Amtes nicht würdig zeigen, werden, wenne gewiffe S welde einem nicht gerichtlich belangt werden können, vom Juftizministere aus Senatoren gebildeten Ehrengericht übergeben werden über die Schuldigen vom Kaiser zu bestätigende Dis ftrafen, wie Entlaffung u. f. w. verhängt.( Ob's helfen Weil die gesammte finnländische Bresse, baup aber das Helsingfors Dagbladet" und die Nya Breffen in Bezug auf den englisch russischen Konflitt bis jest fe Der S ratspersone Bewertvereine Dies Verf influßreichen elben Sorge balten. müthig und mißbilligend über das Verhalten Rußlande Englan argenüber ausgesprochen haben, verhängte, wie das off Organ der finnländischen Regierung, Finnlands Am Zioning", meldet, der finnländische Generalgouverneur Heyd n über die gesammte politische Bresse Finnlands die Bin Bis jetzt war die Bensur in Finnland unbekannt. Aus Nordschleswig schreibt man ber ,, Rieler Beitg.": Wenn in der Länenzeit einmal Einer in seiner Bebufung oder gar in hof oder Garten das verpönte Schleswig- Holstein Lied pfiff, so fonnte man Behn gegen Eins darauf wetten, daß fich auch ein Subjett fand, welches auf die Polizei tief und bas schreckliche Geschehnis denunjirte. Es folgte dann die Strafe auf dem Faße, gewögnlich war's ein blauer Bettel ( 5 Reidsbankihiler), was der ,, Spaß" loftete. Ob der Denun giant einen Judaslohn davon trug? Mag sein, wir wiffen es nicht. Nun, nachdem wir deutsch geworden waren, hofften wir, daß das Denunziantentbum aufhören würde. Aber bei Leibe nicht. Derlei Leute sterben nicht aus. Hier wieder ein Beis spiel. Im vorigen Jahre wurde der Hufner Chr. Clausen aus Brede ausgewiesen, weil seine Frau die bekannte Tour uach Westjütland mitgemacht hatte. Claufen hat gegenwärtig noch ein Grundstück in Brede und, um den Verkauf desselben zu beme titelligen, war er neulich über die Genze gekommen; eine Erlaubniß bierzu hatte er sich aber nicht eingeholt. Ein guter Freund" batte nun nichts Eiligeres zu thun, als zu dem Gendarmen zu laufen und zu melden, daß Clausen da_set! Ein Gensdarm, selbst wenn er auch sonst gerne mal ein Auge Schweden und Norwegen Der A beendet Der nahme Riel's Gefährten am Hie fich wi Tibbleton fil gericht geftell Hidhen Regur Am Sonnabend fand in Stockholm ein sozialdem tratisches Meeting statt, auf welchem die h o wird fie f Mirfen, fond angefelt nung fragen. ordnungsfrage diskutirt wurde. Die Versammlung spra gegen die Vermehrung der Heerestraft, sowie gegen Steuererlaß aus, welcher lettere nur den Grundbefit Bute komme, dagegen wurde das allgemeine Wahlted albivar, ber unumgänglich erforderlich erkannt. -Dem Storthing ist in diesen Tagen die Borla treffend das neue Wehr pflichtgefeß, zugegangen. Dia renden der zweiten Lesung fehlten 17 bei der dritten, und zubrückt, ist natürlich gezwungen, solcher Denunziation Folge unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der bere genau soviel stimmten bei der dritten Lesung mit Nein, die an der Abstimmung der zweiten nicht Theil genommen hatten; so daß für die Minorität Abgang und Bugang fich decen würde. Anders steht es mit der Majorität; bei dieser fehlten in dritter Lesung 32, die in der awetten mit Ja geftimmt, Darunter die Abgg. Leuschner und Stöder,( Siegen). während nur 16, die in der zweiten gefehlt, jest mit Ja stimmten, so daß der Abgang um 16 Stimmen größer war, als der Bugang. Berücksichtigt man diesen Umstand, so kann man unter der Vorauslegung gleicher Abstimmung die im Reichstage wirklich für diefe Bollerhöhung tonftatirte Mehrheit um 16 größer, also auf 65 Stimmen veranschlagen. 19 Abgeordnete haben 19 Abgeordnete haben übrigens bei beiden Abstimmungen gefehlt. Zur Dampferfubvention. Dem ,, Hamb. Korr." meldet man: Wie aus anscheinend gut unterrichteter Quelle verlautet, geht die von dem Norddeutschen Liond bezüglich der zu sub. ventionirenden Postdampferlinie eingereichte Offerte dahin, beide Linien zu übernehmen und in dieselben neun alte und awei neu zu bauende Dampfer von etwa 3000 Regifter- Tons als Bostdampfer einzustellen, während für die Nebenlinien vier Hleinere Dampfer gebaut weiden sollen. Zur Unfallversicherung. Seit der legten amtlichen Mittheilung über die Anmeldungen für die Unfallversicherung maren bis zum 7. April 1885 ferner noch 1420 Betriebe mit 10 354 Arbeitern angemeldet worden. Außerdem find in Folge Der Bekanntmachung des Reichsversicherungsamtes vom 11. Februar 1885 auf die Ausführ na von Bauarbeiten, fich erftredende 22 068 Betriebe mit 45 963 Arbeitern bis zum 7. April 1885 aur Anmeldung gelangt. Es find mithin im Ganzen bis zum 7. April 1885 angemeldet 180 017 Betriebe mit 2 833 208 Arbeitern. Die Minister für Handel, der Medizinal- Angelegen heiten und der Finanzen haben den Regierungen u. 1. w. unterm 28. v. Mts. betreffs der Strafrechtlichen Berfolgung wegen Aufsuchens von Bestellungen auf Arz neten außerhalb des Wohnorts und ohne Begründung einer gewerblichen Niederlassung eröffnet, daß fie fich durch ein. Erfenntniß des Kammergerichts d. d. 6. November v. J. zu einer Abänderung beziehungsweise Einschränkung der von ihnen vor zu leisten. Clausen wurde verhaftet, nach Lüzumkloster ge bracht und in dis dortige Gefängniß eingesperrt. Der Richter aber hatte ein Ebarmen und entließ ihn bald wieder gegen Raution. Tecklenburg, 19. Mat. Nach dem amtlichen Ergebniß find bet der Reichstagswahl am 15. d. t. im Wahl treise Aabaus Steinfurt Zedlenburg im Ganzen 11,834 Stimmen abgegeben worden; hiervon ent fielen auf den Fabrikanten Zimmermann( Bentrum) 10,982, auf den Rtterguts befßer Kröner( nat.- liberal) 462 und auf den Amisrichter Weibe( fons) 139 Stimmen. Ersterer ist mithin gewählt. Desterreich Ungarn. Der österreichische handelsminister hat mit Rücksicht auf die deutsche Dampfereinrichtung nach nifchädigun Aus Btg.": Am 19mnasiu en Schulver Shulmannes Dar ehemals Jalen und w und Rio Gr Бесар Jahre 1881 gemachten Vorlage, welche ihrerseits mit der im Jahre 1879 von Sverdrup und Hion machten lorrespondirt. Das Gesetz wird am Montag werden. Großbritannien. Im Unterbause theile Gladstone mit, die Regierung fichtige während der jezigen Seffton noch einige Borla Die einzubringen, und zwar erstens eine Bill, betreffend bauern( Crofters) in Schottland, welcher die Regierung -ft.Wichtigkeit beimesse und behufs schleuniger Erlediguist icon Vorrang vor anderen Vorlagen einzuräumen gedente einen( dem Oberhaus bereits vorliegenden) Entwurf für Str etnes Staatssekretärs für Schottland; eine Bill für be berung des mittleren Unterrichts in Wales und schließli Jon der Arb n der Stadt Mefer Berjan Intereffen De Borwurf gen tändnis fü ertannten 93 österreichischen Lloyd gerichtet, regelmäßige Fabiten nach Oftaften, und zwar nach Shanghai, Hongtong und Volo bama einzurichten. Gleichzeitig wird der Loyd aufaefordert, Die Fahrgeschwindigkeit auf elf Knoten zu erhöhen. Der Lloyd erklärte, beiden Aufforderungen nachzukommen. einer Meldung der Presse" die Aufforderug an den brechenverhütungsgesezes, welche die Regierung als wer Franireich. Ueber den Antrag Laisant, daß vergangene Minifterium in Antiagezustand zu seßen, ist von der betreffenden Kommisfion Die Der Deputit.nkammer noch fein Bericht erstattet. Kammer begann die Debatte über die projektirte Kolonial. Armee. Der Kriensminister veranschlagt die Kosten für dieselbe auf acht Millionen. Es wurde beschlossen, zur Be ratbung der einzelnen Artikel der diesbezüglichen Vorlage überzugehen. Im Plenum des Senats wurde über die Liftenwahl verhandelt. Der Artikel 1 der Vorlage, welcher Das Prinzip des Lifter stiutiniums feftfest, wurde angenommen. -Aus Katro wird gemeldet, daß der Bosphore" demnächst wieder erscheinen wird. Italien. Palermos baben die offizielle Feier des 25. Jahrestages eingebra und billig erachte, verlörpern würde. Hätten die Umflänt gestattet, so würde die Regierung auch Vorlagen Self haben, welche fich mit der Lofalverwaltung und dem Bo ankauf in Jrland befaffen; fte bedauere jedoch, in dieser davon Abstand nehmen zu müssen. - Das Komitee über irische Angelegenbelt G. H welchem Profeffor Bryce, der tönigliche Math Mr. Mr. W. Summers und viele andere Mitglieder des ments angehörten, hat eine Abhandlung des Abgeo Mr. T. A. Didjon, Führers der liberalen Bartel in veröffentlicht, worin die Grundzüge der irischen Bol delt werden, die von einer liberalen Regierung verfol den sollte, und worin besonders gegen die Erneueru Verbrechen Verhütungsgeseges geeifert wird. Mr. Didin es fei lein Geheimniß, daß auf den liberalen Bänt Unterbauses unter englischen Mitgliedern die gr soigniß, wenn nicht Unzufriedenheit, über die irischer Angelegenheiten herrsche, und Unzufriedenheit nicht bei der Abstimmung trete, so sei dies lediglich dem abstoßenden Einfluß in ber von tuffton sieben Als bet über die Erb zu beichlic Be Der Rothmer felen, um be auf hinwies Arbeiter me eritatter S igues bie B Bernal wenn bet des Einzuges Giuseppe Garibaldi's in der fizis abwendig machten, die unter anderen Umständen der fr würde das wahrhaftig nicht gethan haben, wenn es nicht 163 wirklich so wäre." Der tann fich gratuliren," meinte ein Anderer und Rauten soll selber sehr reich sein." " Ist ein prächtiger Rerl," nahm der Erfte das Wort wieber, und hat etwas verteufelt Ravaliermäßiges." " Und ein Bärenglück im Spiel! Wenn er Bank legt, ift man jedesmal verloren." Er hat faltes Blut und ist überhaupt nie aufgeregt ober selbst bewegt. Ich erinnere mich nicht, jemals gesehen zu haben, daß er laut oder herzlich gelacht hätte. glaube, er hält das für unpassend." Ich " Ja, darin gefällt er mir aber nicht. Wenn wir manchmal unsere Wige zufammen machen, fißt er ganz still babei, und seine großen, blauen Augen schweifen nur von Einem zum Andern. Uebrigens reitet er magnifique und ist der befle Pistolenschüße, den ich in meinem Leben ge fehen habe." Das macht eben seine Ruhe muß fort 1" " Ein Rendezvous?" aber, Rameraben, ich " Ja, aber mit meinem alten Dalel, bem ich verfprochen habe, ihn noch ins Museum und nachher ins Theater zu führen Profit!" " Profit!" riefen ihm die Anderen zu. Die Meiften ftanben ebenfalls auf, denn die Stunde, bie fie hier ge= wöhnlich zubrachten, war verflossen, und sie ze streuten fich jezt, um ihren Beschäftigungen oder Vergnügungen nach zugeben. Nur Dürrbed war noch zurüdgeblieben; er hatte überhaupt an dem legten Gespräche gar feinen Antheil ge nommen, fich wenigstens mit feinem Worte dabei bes theiligt, sondern nur still vor sich niedergesehen und die verfchiedenen Bemerkungen mit angehört. So faß er auch noch eine ganze Weile am Fenster und schaute auf bie Straße hinaus. Jest stand er auf, schnallte seinen Säbelgurt etwas fester und verließ dann ebenfalls das Haus. ( Fortfegung folgt.) aliebern au erwibern, Der Legter Ichlebenbeit wole fte fa a Der Gemeinderath und eine Anzahl angesehener Bürger gen Reden und bitteren persönlichen Angriffe augufchre Die im Verlaufe tischer Debatten nur zu oft diejenigen Sli Die Folge war, daß er sich noch heute verabfi von Charlotte und abreißte mit dem zuversichtlich gege Versprechen, daß er in kürzester Zeit wiederkehren und die Bedingungen erfüllt haben würde, die sie ihm hatte, um ihm ihre Hand zu reichen. Gesucht und gefunden. Roman von Dr. Dur. ( Forfesung.) Weißt Du, Charlotte," rief Sanftleben in wahrer Verzüdung, diefe Neuigkeit ist ja förmlich ein Rapital für mich!.... Ha! Noch heute reise ich ab und besuche Amberg, und sage ihm: Her mit meinem Lohn, oder das Ronfiftorium erfährt von Lisette Müller und ihrem Rinde, von der unehelichen Baterschaft und so weiter!" Und worin follte Dein Lohn bestehen?" Achtunddreißigstes Rapitel mit Run, Kinder, Ihr habt meinen Segen," fagte welcher mit seiner Rechten die Hand Emmy's, Vermögen und ein Gehalt, was ein junges Ehepaar bann fehlen?" stem Linken die bes Kreisrichters hielt. Ihr habt ein A " Entweder in einem dem Deinigen entsprechenden gut ernährt; seib Euch einander immer gut, was ta Rapital, oder in seiner Fürsorge für mich um eine Stellung, vielleicht auch Beides. Glaub' mir, Charlotte, im Befiße ,, Noch einmal meinen Dant, lieber Dntel," erzogen und für die väterliche Liebe, die Du mir veri bis dieses Geheimnisses mache ich mich anheifdig, alles Mögliche Emmy, für die väterliche Sorge, mit welcher Du " Ich will Dir's wünschen, aber so weit ich Amberg diesen Tag gewährt haft. Wilhelm und ich, auch wenn zu erreichen." lenne, wird er nicht allzu leicht zu bewegen sein, weder Dir Geld zu geben, noch für Dich ein gutes Wort an tom petenter Stelle ein ulegen, damit Du irgend eine Anstellung feit gebenten müssen." Den Habtijd Ratine. Der St Bürgerpart Decoroneten gelstoffen. Beranla Lid balb ein andeuteten, unfer Glü Liefe auch für bi bieu!" Amber unficher, fei Er ha böfe Leumu jei, redt b Däterliche von Dir getrennt leben, werden Deiner ftets mit Dan Es freut mich, daß Du das fagft," entgeg ich wie meinen Schwiegersohn liebe, daß Emmy in 3 " I wäre ein undankbarer Mann, würde ich nicht erhältst; er würde es am liebsten sehen, Du gingeft nach Amberg, und ich nehme an, mein lieber Wohlfahrt Indien und lehrteft nie wieber." Amberg ist freilich ein wenig geizig, aber er wird boch nicht ganz und gar vergeffen, daß wir Manches zu fammen erlebt, welches geheim zu halten er viel mehr Ursache hat, als ich; außerdem habe ich den Vortheil vor ihm Sinne gesprochen hat." selben Gefühle gegen Sie hegen, wie Emmy. Nun, es ift Manches vorgekommen, laffen." was ihn allein betrifft und das ihm gerade im gegenwärtigen Moment, wo er fich um die Superintendentur in Neustadt bewirbt, gefährlich werden kann." voraus, im Befige eines Geheimnisses zu sein, das meinen Charakter fönnte in zweifelhaftem Lichte erf nicht an dem Charakter besjenigen, dem Dant fou Derjenige, welcher die Verpflichtung fühlt, Dant abzutragen," unterbrach ihn der Kreisrichter aber Alles weißt und nicht glaubst, daß ich Dich täusche, mateln; und wer von Herzen eine Zuneigung zu ober irgend etwas übertrieben habe, sollst Du die Zeugin Andern fühlt, findet auch leicht eine Entichuldigung Run, fich zu. was Du erreichen kannst; damit Du felbft fprechen." Eine Botin warb hinausgeschickt in das Häuschen an deffen Schwächen... Es wird uns leicht werben Gewefere zu vergessen, wenn Sie der Welt nicht neue der Dorfstraße, bas Charlotte vorher bezeichnet hatte. anlaffung geben, Ihre Gesinnung zu mißbeuten." Nicht lange darauf erschien Lisette mit ihrem Rinde fehr geheime Ronferenz, deren Resultat ign außerordentlich nicht zu erreichen war; es ist mir auch auf frummem auf dem Arme. Mit ihr hatte Sanftleben eine längere, Ich habe ein Biel verfolgt, das eben auf gerabem gelungen. Nun habe ich mich darin gefügt und damit befriedigte. war er abe tennenswer fein eigene ber Belt Emm gewefen. ob bas mein Sera meiner a Er id berührten höber fcha Antlig ar feines Gef fie bann 28angen, Ambe wagen na gebäube a nabm. D Don feinen und auch röthet, ab Am bern nach meinen S Bartel aufallen würden. Er sagt:„ Das Kabinet muß iegt icht vereinba und 29. Then einer Bolink der Versöhnung und einer Politik der Entfrembung wählen." Die von Mr. Didion befürworteten Drfola bel tipoffa, von Reformen find: 1) das gänzliche Aufgeben von Beschränkungs griffe vorginen; Allen; 2) bie Annahme einer Landantauss- Bill in solcher Form, en der Stafie leicht gehandhabt werden tann und sowohl den Lands ter hatte, ebes wie den Bächtern Woblibaten gewährt; 3) die Bekannt überlebenbung eines Blanes für die lotale und Graffchafts Regierung aur Bethel der weitesten und umfassendsten Bafts; 4) die Abschaffung erner wird ebigetöniglichen Amts und die Herstellung einer föniglichen von Dolum dens in Jiland, begleitet von einem gänzlich neuen VerBaribaldi, en in der Verwaltung irischer Angelegenheiten. come find von b n, die Buf en zu nehme Damit alle no em Seite Th bäufig und tief in das Erwerbsleben des Einzelnen eingreifen. Bet jeder Schanttonseffion, bei jeder Bauerlaubniß, bei der Steuerveranlagung und Reklamation tommen solche Intereffen in Betracht und die betheiligten Privatpersonen find über die maßgebenden Grundsäße so wenig orientirt, daß ihnen daraus in zahlreichen Fällen die erheblichsten Nachtheile erwachsen. Bwar greifen alle diese Dinge in das Gebiet der allges meinen Rechtspflege und Gefeßgebung ein und die koms petenten Vertreter der Privat- Intereffen in allen solchen Fällen find die Herren Rechtsanwalte; allein wer in diesen Dingen einen ber vielbeschäftigten und deshalb gut renome mirten Anwälte tonfultirt, ist von dem Resultat solcher Unters rebung gewöhnlich wenig erbaut; die Herren bewegen sich auf einem neuen Gebiete, viele Normen des Verwaltungsrechtes find noch in der Entwickelung begriffen und deshalb wenig präzis und für fichere Schlußfolgerungen nicht geeignet, auch Die bestehende Gebühren Drdnung mit ihren toloffalen Be trägen bei hohen Streitobjekten läßt sich für Verwaltungs sachen nicht immer gut anwenden, alle diese Momente machen die Verwaltungssachen für einen im Juftisfache haupts sächlich beschäftigten Anwalt wenig begehrenswerth. Ganz ane ders geftalten fich diese Dinge, wenn mit der Bearbeitung sol cher Sachen einer der jüngeren, mit Aufträgen noch nicht übers häuften Anwalte betraut wird. häuften Anwalte betraut wird. Für diese Herren eröffnet sich auf dem Gebiete der Verwaltungsrechte pflege ein ebenso um fangreiches wie ergiebiges Feld für eine sehr ersprießliche Thätigkeit und der starte Andrang zur Rebtsanwalts- Karriere mit seinen heutigen, vielfach recht unangenehmen Konsequenzen würde hier eine Ableitung finden, die für das Publikum wie für die Anwälte gleich nüßlich wäre. | lirte Stellung einnimmt, gingen in ihren Angriffen so weit,| daß fie fich in ihren persönlichen Bemerkungen gegen den Stadto. Singer dazu hinreißen ließen, dem Lesteren in stem lich gefchmadloser Weise zu erwidern: Er solle fich bülten, weil er felbft in einem Glasbaufe fige, mit Steinen nach Anderen zu werfen, er berechne fih ja auch in seinem eigenen Geschäfte einen höheren Lohn, als seinen Arbeitern." Diese Gefchmadloftgteit fand denn auch die gehörige Entgegnung feitens des in dieser Weise angegriffenen Stadtverordn. Singer. Selbft die Fraktionsgenoffen des Herrn Spinola waren mit dm Verhalten deffelben so wenig einverstanden, daß fie ihr Mißfallen in sehr bemerkbarer Weise laut werden ließen. Der Arbeiterpartei so oft an geregte Erhöhung der Gehälter der städtischen Arbeiter Noth thut, das können freilich die in der Stadtoer Didnetenversammlung in so überwiegend großer Majorität vertretenen Herren Hauseigenthümer, Großindustriellen, geheimen und nicht geheimen Räthe nicht einsehen, fie, die den Nothstand der wertthätigen Bevölkerung Berlins nur vom Hörensagen kennen. Einen trefflichen Beweis von der Richtigkeit diefer unserer Anficht lieferte ja- um unter vielen ähnlichen Fällen nur einen herauszugreifen auch die Verbandlung der Versamm lung, in welcher von dem Stadtv. Bidenbach beantragt wurde, an Stelle der jugendlichen Arbeiter, welche jest sur Reinigung der asphaltitten Straßen von der städtischen Straßenreinigungs Deputation beschäftigt werden, ältere Arbeiter einzustellen. Sanz eigenthümliche Gründe führte man an, um die Unmög lichkeit der Einftellung von älteren Arbeitern, von Leuten die Durch ihre Steuerzahlung, die ihnen so oft in Folge längerer Arbeitslosigkeit so ungemein schwer wird, auch ihrerseits zu den Einnahmen unserer Kommunen beisteuern, darjutbun. Man bezeichnete es als eine höchft erfreuliche Thatsache, daß die jugendlichen Arbeiter bei der Straßenreinigung Verwendung fänden, da ja- die älteren Arbeiter diese Arbeiten des halb nicht verrichten tönnten, weil sie nicht diejenige Elastizität besäßen Lebhafte Wagenverkehr Wie sehr die von Die wegen Hochverraths, Brandstiftung und Theil me an Dynamit Attentaten Angeklagten, Burton und Gunningham, find am 18. von dem Kriminalgericht zu Dld Noth thut, Bailey zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurtheilt worden. biglich der afghanischen Frage jest veröffentlicht. Derselbe Die Regierung hat den diplomatischen Schriftwechsel fakt den Beitraum vom 31. Dezember 1883 bis 7. April 1885; über die neuesten Zwischenfälle ist in demselben jedoch in nächteropie der sonstigen schwebenden Fragen, ist noch immer tein res Amtes em Emir englische Offiziere zur Verfügung zu stellen, wogegen Kleid no land die Anwesenheit englischer Offiziere in Herat nicht wird das anaffen will. trgend wel Der Kanzler des Herzogthums Lancaster beabsichtigt Erben, wene gewiffe Bahl von Arbeitern zu Friedensrichtern und Ma igminifter ratspersonen zu ernennen, und verschiedene Führer von en werden de Dis belfen ie, baup Ja Breffen Siegt feb Blande Engl e bas offi ands Allman ouverneur nds Die B nt. gen n die pitalbe lung fprad gegen rundbefiz Wahlred He Vorla gen. Srerfeits Der bere und biod Rontag be Regierung e Borla frend die Regierung Erledigun gebente; urf für Stre für ble fchließlich trijchen 8 als wer Die Umfländ agen eingebra and dem Bober Sefte in biefer E egenbeit Mr. G. eder bes Da ewertvereinen sollen zu diesen Posten bereits ausersehen sein. Dies Verfahren ist in England nicht neu. Man giebt den influßreichen Führen der Gewerfoereine ein Amt, damit die elben Sorge tragen, daß die Arbeiter fich stets recht zahm verbalten. Amerika. Der Die auf den Berliner Straßen bedinge. Ganz besonders zeichnete fish der Stadto. Moses unter denen, welche die Beschäftigung a. Die Zahl der unversorgten Lehrerinnen wächst von Jahr zu Jahr. An der Ausbildung der Lehrerinnen arbeiten neben den staatlichen Seminarien viele städtische und Privat Institute. Um nun einer ,, Lehrerinnen Ralamität" porzubeugen, hat der Kultusminister den Provinzialschulkollegien eröffnet, daß es in seiner Abficht liege, in Bufunft den Privat Anftalten für die Vorbildung von Lehrerinnen, für welche ein Der Aufstand in Kanada ist in der Hauptsache beendet Der Times" wird aus Philadelphia die Gefangens nahme Riel's bestätigt. Eine Patrouille fand ihn mit zwei Gefährten am Freitag Morgen in der Nähe von Batoche. Er jugendlicher Arbeiter für unentbehrlich bei der Straßenreinigung handen ist, die Berechtigung Entlassungsprü lie fich widerstandsios gefangen nehmen und vor General Middleton führen Sein einziger Wunsch ist, vor ein Zivil gericht geftellt zu werden. Will die Regierung den aufrühre fo wird fie fich nicht mit der Gefangennahme Riel's begnügen den Regungen in Ranada aber gründlich ein Ende machen, Mirfen, fondern muß den Beschwerden der Mischlinge wegen ungefeßlicher Beeinträchtigung in ihrem Landbefit Rech nung tragen. Balbivar, ber B: äfident der Republit, von Guatemala eine Entschädigung von 10 Millionen Dollars fordert. Aus San Salvador witb gemeldet, daß Dr. Big: Am 1. Mai d. J. soll hier ein deutsches Real Aus Joinville( Brasilien) berichtet die ,, Frff, 19mnasium eröffnet werden, daß von einem hier bestehen Den Schulverein gegründet ist und der Leitung eines tüchtigen Shulmannes, des Herrn Dr. Aust, unterstellt wird. Derfelbe war ehemals Direktor des Gymnasiums zu Lippstadt in Weft kalen und wittte während der legten Jahre au Porto Alegre And Rio Grande do Sul im Schulfache. Kommunales. is it schon zu wiederholten Malen vorgekommen, daß den Don der Arbeiterpartet gewählten Stadtverordneten, wenn fie der Stadtverordnetenversammlung in einer der Majorität diefer Bersammlung nicht immer angenehmen Weise für die Intereffen der Arbeiter eintraten, der durch nichts begründete Arbeiterfreundliches aus dem Rothen Hanse. Porwurf gemacht wurde, fie besäßen nicht das richtige Ver tuffton sieben tönnten. hielten, aus. Er behauptete: Die Mehrzahl der städtischen Arbeiter feien solche, die beim Handwert nicht den Lohn finden, wie bei der städtischen Straßenreinigung, man solle also die jungen Leute nicht amingen, ein handwert zu lernen; badurch würde man nur veranlassen, daß por dem Intelligenz Romtoir und den Mieths. bureaux noch en Korps von Bummlern mehr fteht, als es jest der Fall set. fungen zu halten, nicht mehr zu ertheilen. Die persischen Orden, welche auch hier in Berlin viel Staub aufwt belten und die seit Wochen verschämt in den tief ften Gründen von Käften und Schränken gelegen haben, föns nen nun getroft wieder ans Tageslicht, fte find legitimirt. Vorgestern ist in Wien die Untersuchung gegen Mirza Hassan Die bes Khan und Herrn Adolf Jsatitsch eingestellt worden. sügliche Buschrift des Wiener Landesgerichtes an Herrn Jsa titich lautet:„ Die gegen Sie wegen Verbrechen des Betruges in Genossenschaft des Mirza Haffan Khan und Alois Paul Ledersteger eingeleitete Boruntersuchung wurde wegen Rücktritt des Antlägers von der strafgerichtlichen Verfolgung eingestellt, weil der angeregte Verdacht, Sie hätten sich seit längerer Belt eines betrügerischen Vorganges durch und bei Verleihung pers fischer Drden, Titel und Auszeichnungen schuldig gemacht, burch die in dieser Richtung gepflogenen eingebenden Er hebungen in gar teiner Weise bestätigt wurde. Wien, am 16. Mai 1885. Der t. I. Landesgerichtsrath: Montecuroli." Das Mirza Hassan Khan zugestellte Dokument hot im Wesentlichen denselben Wortlaut, nur bat es noch einen Busat: der Fer man, womit Ihnen der Titel Rhan verliehen wurde, liegt zur Abholung bereit." Haffan ist also wirklich Khan, trog aller gegentheiligen Versicherungen, die gelegentlich seiner Berhaf tung gegeben wurden, alle die Drden und Hoftitel find echt, bie durch seine Vermittlung so viele Menschen beglückt haben und aus den Briefen der höchstgestellten Würdenträger des perfischen Reiches und der Familienglieder des Schab in Schab geht auf das tlaiste hervor, daß Haffan Khan auch in vollem Rechte ist, fich als Sekretär der österreichischen perfischen Ges sandtschaft zu geriren. Haffan Rhan erwartet nun von Tebes ran aus entscheidende Verfügungen bezüglich seiner offiziellen Stellung zur Gesandtschaft, die Angelegenheit ist aber nun eine rein interne geworden; die Parteien find fest der Hof in Teheran und die persische Gesandtschaft in Wien, und Hassan Athan steht in der nächsten Beit der Beendigung dieses Pro effes entgegen, und alle bisher verwaiften Knopflöcher lönnen nun wieder flaggen. Die Quelle, aus welcher Herr Moses diese seine Kenntnisse geschöpft, führte er leider nicht an. Es scheint ihm völlig unbekannt, daß von jeher die Beschäftigung der jugendlichen Arbeiter von den Arbeitern selbst auf's Entschiedenste belämpft wurde, weil dadurch die Arbeitslosigkeit der erwachsenen Arbeiter ungemein gefördert, der Nothstand unter den Arbeitern im Algemeinen ganz bedeutend verschlimmert wird. Die Arbeiter felbft aber mögen fich derartige Aussprüche der hoch weifen Stadtväter tief in ihr Gedächtniß einprägen und bei den im November dieses Jahres stattfindenden Neuwahlen zur Stadtverordnetenversammlung mehr noch, als Dies bei den legten Wahlen der Fall war, darnuch trachten, Daß die Bahl der dem Arbeiterstande angehörenden Vertreter im rothen Hause vermehrt werde. Herrn Moses sein Mandat zu entziehen, wird ja freilich nicht in der Macht der Arbeiter und Kleinbürger liegen, da der Herr ja nicht von den Wählern der britten Abtheilung sein Mandat erhalten hat. Wir glauben fogar, daß er sich durch die Bezeichnung der arbeitslosen und fich redlich um Arbeit bemühenden Arbeiter mit dem Ausbrude: Sie seien ein Rorps von Bummlern" bie Von den Vertretern der Arbeiter Berlins fönnen wir aber wohl mit voller Berechtigung erwarten, daß fie unentwegt und ungeachtet der ihnen so oft entgegengehaltenen Behaup tung: Sie ließen die allgemeinen Intereffen der Bürgerschaft au fehr außer Acht, wenn sie die Befferstellung auch der städtischen Arbeiter forderten, mit derfelben Entschiedenheit wie bisher die Jntereffen ihrer Mandatgel er vertreten werden. fändniß für die Intereffen der Kommune, da fie sonst nicht Sympathien seiner Wähler in bobem Grade errungen hat. in ber von ihnen beliebten und, fügen wir hinzu, für richtig ertannten Meife die Arbeiterinteressen in das Bereich der Dis Als der Stadtverordnete Singer in der Sgung, welche Aber die Erhöhung der Gehälter mehrerer Magistratsmitglieder ju befchließen hatte, erklärte, daß er und seine Freunde von Der Nothwendigkeit der Gehaltserhöhung nicht so überzeugt feien, um derselben ihre Buftimmung zu ertheilen, als er dar Abgeoauf hinwies, daß ihm eine Gehaltsaufbefferung der städtischen Arbeiter weit bringlicher erscheine, verschmähte es der Bericht erstatter Stabtv. Spinola, welcher Namens des Etats- Aus laufes die Aufbesserung der Gebälter von 3 Magiftratsmit alledern zu befürworten hatte, nicht, dem Stadtv. Singer zu Bartei in Politi ng verfol Erneuer Mr. Didion en Bänl Die größ B Die Bermal wenn ngu influß Te bet suzufchre enigen Sli ben ber i te berabfd tlich geg bren und fie ihm itel fagte y's mi habt ein Chepaar i was tan Ontel," pelcher Du Du mir bis auch wenn mit Dan Rentge Wohlfahr mmy in 3 be ich night 9. en, wai Bichte erf fabit, isrichter Dant fu Sulbigung werben, ung zu nicht neue aten. 酒 prede in gerabem frummem unb bamil Ca erwibern, er Der Legtere Die balte Ichlebenbeit der geistigen und Ratine. wenn es nicht für richtig, Standesunterschiede und die Ber förperlichen Arbeiten, Lokales. r. Unsere Verwaltungsrechtspflege und die damit zu fammenhängenden Entscheidungen, Erlasse und Verfügungen unferer höheren Verwaltungsbehörden haben bereits einen so bedeutenden Umfang erreicht, daß es selbst für staatsrechtlich gebildete Beamte Schwierigkeiten verursacht, fich bei einem tonkreten Falle in die einschlägigen Bestimmungen hinein zu Auch die Kurrende ist wieder da und wird jett beson ders häufig in der Friedrichstadt beobachtet. Für die gespen deten Gaben wird ein Bettel verabreicht, auf welchem neben einem geistlichen Liede und einer in salbungsvollen Worten gehaltenen Erzählung gleichsam die Geschichte" der jeßigen Kurrende gedruckt ist. Aus der letteren ist u. A. zu ersehen, daß die gegenwärtige Rurrende nur in solchen Häufern fingt, wo der Gesang nnter Beichnung eines jährlichen oder viertel jährlichen Abonnementsbetrages oder Bufage eines beim Singen zu gewährenden Beitrages gewünscht wird oder endlich, wo ben städtischen Arbeitern beständen, nicht genügend berüd arbeiten; die Fälle, wo in den höheren Instanzen Beifügungen derselbe unter Bestattung des Hausbeftgers- jei es auf Ein Der Stadto. Spinola sowohl, als auch der früher aur Bürgerpartei" gehörende Stadtv. Dopp, der jest in der Stadt Decoronetenversammlung, wie er selbst erklärte, eine völlig iso. gelgloffers. Li balb einnehmen werde, werde ich mich wohl hüten, neue Beranlaffung zu Mißdeutungen zu geben, wie Sie vorher In meiner neuen Stellung, die ich hoffent anbeuteten, mein lieber Wohlfahrt." der unteren Behörden aus rein formellen Gründen aufgehoben oder doch wesentlich geändert werden müssen, find zahlreich und und leider ist für die Wahrung der Jntereffen des Publikums in solchen Verwaltungsfachen wenig gesorgt, obwohl dieselben wunden haben, wenn mir nicht eine freudige Nachricht getommen wäre." Eine freudige Nachricht?" fragte Amberg, fich neu gierig nach ihr umwendend. Was ist's?" Diese Ueberzeugung wird wesentlich dazu beitragen, unfer Glud zu erhöhen. Nehmen Sie meinen Dank theilte mir mit, daß Deine Ernennung zum Superinten auch für diese Beruhigung, die Sie uns geben, und nun fei, Der Herr Bürgermeister, welcher eben vorüberging, benten schon ausgefertigt, und Du dieselbe, wenn nicht heute, so boch spätestens morgen oder übermorgen. erhalten ,, Also wirklich!" rief Amberg und seine Trauer war Amberg wollte noch sprechen, aber seine Stimme ward wirft." Er hatte Emmy geliebt wie ein Vater, und wenn der sofort vergessen. Nun, so habe ich doch wenigstens etwas labung oder aus eigenem Antriebe- cls Probegefang ausges führt wird, um zu erfahren, ob er Buftimmung findet. Diese neue Rurrenbe", beißt es dann weiter, in ihren Gefängen Trägerin evangelischer Heilsbotschaft, hält periodisch Gesangs bringt, hat mir sonst das traute, Du" gellungen, mit bem ber Prediger Amberg mich einft beglüdte. Doch ich hoffe, daß ein Wort im Vertrauen die Differenzen, bie fich eingeschlichen haben könnten, gar bald ausgleichen wird." " Sie wünschen mit mir allein zu sprechen?" " Es sei fern von mir, Dich der beseligenden Gegen wart Deiner hochverehrten Gattin berauben zu wollen; wenigftens würde ich nicht mehr als eine Minute bes Alleinseins mit Dir erbitten." bife Leumund, der behauptete, daß er in Wahrheit ihr Vater erreicht. Freut mich wirklich, daß ich alle meine Mitbewerber gab ihr einen Wint, bann entfernte sie sich, nicht ohne recht hatte, so war's immerhin lobenswerth, daß er feine lenn et aber nicht ihr Bater, 19 war es nur- um jo anerfein eigenes Rinb. lennenswerther, daß er fie erzogen und erhalten hatte, wie habe eine böse Ahnung, als wenn Du doch nicht zum Biele Emmy," fagte er, von Allen, die mir auf gewesen. Indem Du von mir gehst, ist's mir, als aus dem Felde geschlagen habe." ,, Nun, die Aussicht, welche mir der Bürgermeister fo eben gab, ist das Erste, was Du erreicht hast.... Ich tommen würdest Frau Amberg fab ihren Gatten fragend an. Dieser einen Blid voll Berachtung und Mißtrauen auf den Gast zu werfen. Dieser seinerseits blieb mitten im Simmer stehen, und als fie fortging, brehte er sich förmlich um seine Achse, ihr unaufhörlich Verbeugungen nachsendend. Er machte fogar noch eine tiefe Berbeugung nach der Thür, als fie ber Welt nahe stehen, bist Du mir die Theuerkte jeht noch dazwischen kommen? Heute noch, oder spätestens biefelbe bereits hinter sich gefchloffen hatte. Geb mir mit Deiner Schwarzfeherei. Was sollte mir bis übermorgen werde ich meine Ernennung bekommen, ob bas letzte Glüd mein Haus verläßt. Ich werde dann stehe ich am Biele meiner Wünsche." mein Herz verwaist fühlen, wenn ich Dich nicht mehr in Er schloß sie zärtlich in seine Arme. Seine Lippen berührten ihre Stirn. Es war die erste natürliche Wallung höher schätzte fie den Einbrud derselben. Sie legte ihr Ein leises Riopfen an der Thür unterbrach Amberg; überrascht wandte er sich um. Wer tann bas sein? Vielleicht die Ernennung!" Da öffnete fich die Thür ein wenig und durch bie cobemus Sanftleben's hinein. Nun reben Sie, Sanftleben, was wollen Sie f fagte Amberg in feineswegs freundschaftlichem Tone. feines Gefühls, bie Emmy an ihm bemerkte, und um so schmale Deffnung schob sich die hagere, dünne Gestalt Nis berg, ich wünsche für die Ihnen geleisteten Dienste meinen Es schoß Amberg wie eine unheimliche Ahnung durch Sanftleben grüßte salbungsvoll, legte die bis zur Bruft Bangen, und mit aufrichtigstem Trennungsschmerz nahm den Kopf. wagen nach, ber eben von dem gegenüberliegenden Stations stehen. Amberg stand noch am Fenster und schaute dem Boft erhobenen Hände in einander und blieb dann an der Thür gebäude abfuhr und der Emmy und ihren Gatten mit fich nahm. Der Ausdruck des Schmerzes war noch nicht ganz flumm, erwartungsvoll und mit fichtlicher Unruhe. Don feinem Antlig verschwunden, da trat seine Frau ein, röthet, aber doch glänzte ihr Antlig vor Freude. Amberg," fagte fie, Du blidt auch den lieben Rin Amberg erwiderte tein Wort, sondern betrachtete ihn H " " Da der Superintendent das freundschaftliche Du" nicht mehr zu wünschen scheint, so gebe ich es auf, so sehr es mich auch schmerzt," fagte Sanftleben. Alfo um es Ihnen furg zu sagen, mein lieber Ame Lohn." " Für welche Dienste?" rief Amberg wüthend. Sie haben nicht allein mir nicht genügt, sondern mir geradezu gefchabet." Ah mit einem Male! War ich es nicht, der Ihnen ben Tod des Rodenburg'schen Erben meldete?" " Und der wohlweislich verschwieg, daß die Annahme feines Tobes auf einem Jirthum beruhe." und auch ihre Augen waren von den Abschiebsthränen gefchließlich kurz. Was führte Sie hierher?" fragte bas ist nicht meine Schuld, bas haben Sie mit sich selbst Für Ihre Glüdwünsche banke ich," sagte Amberg Nun, aus der Erbschaft ist eben nichts geworden; er bann.„ Ich vermuthe, noch etwas anderes als Ihr Verlangen, mir Ihre Glückwünsche abzustatten." " D, wie tränkt mich dieser fremdklingende Ton! Wie meinen Schmerz wahrscheinlich noch bis jest nicht über liebliche Mufit, die vom Herzen kommt und zu Herzen abzumachen. Ich habe bestimmte Versprechungen von Ihnen und verlange meinen Lohn." ( Fortsetzung folgt.) umgänge, nicht, wie die alte, Bittumgänge, d. b. fte geht nicht auß zum Erbitten von Gaben, sondern aum Singen. Doch barf fie neben den zugesagten Beiträgen auch freiwillige Datbietungen annehmen und fte freut sich derselben als Beichen der Buftimmung zu dem, was fie in ihren Gottesgesängen dar bietet." Die alte Kurrende alfo bat um Gaben für ihren Ge fang und die neue nimmt Gaben für ihren Gesang. Der Unterschied liegt in den Worten, Swed und Wesen ist gleich. Schußzoll, Innungen, Bünfte, Kurrende, alles wieder in voller Blüthe; nun fehlt nur noch der alte ehrwürdige Bopf. H " Das biffige Pferd, welches auf dem legten Spandauer Pferdemarkt den Koppelinecht Albert so gräßlich zugerichtet hat, bat nunmehr nach einer Mittheilung des A. f. d.." auf polizeiliche Anordnung erschossen werden müssen, weil es seiner Bösartigkeit wegen gemeingefährlich war. Der so schwer ver legte Knecht befindet sich außer Lebensgefahr, wird aber mehre Monate im Krantenhause zuzubringen haben.- Uebrigens ist bie unglückliche Angelegenheit wie die Ger. 3tg."" meldet, Begenstand einer gerichtlichen Untersuchung geworden. Man hat bereits feftgestellt, daß das Pferd in dem furzen Beitraum von vier Wochen fünf Befizer gehabt, und daß sämmtliche fünf Befizer fich sehr schnell wieder von dem Pferde befreiten, nachdem fie fich überzeugt batten, Daß das biffige Thier für Menschen lebensgefährlich wurde. Ein Schlächtermeister Rühle aus der Bernauer Straße hatte es an einen Gutsbefizer in der Nähe von Berlin vertauft, bei welchem das Pferd zwei Personen derartig ver legte, daß dieselben jezt noch schwer trant darniederliegen. Der Gutsbefizer beauftragte nun den Pferdehändler Markus, das Pferd in Berlin an einen Pferdeschlächter zu verkaufen, damit Daffelbe getödtet werde. Markus that dies aber nicht, sondern Berlaufte das Thier, deffen gefährliche Eigenschaften ihm hinlänglich bekannt waren, an einen Handelsmann in Röthen, bem das Pferd als fehlerfrei überliefert wurde. Der Köthener Befizer, welcher das Pferd erst einen Tag besaß und dasselbe fir fehlerfrei gehalten haben will, versuchte es nun auf dem Spanbauer Markt am vorigen Dienstag zu veräußern, wobei Das Unglüd fich ereignete. Die Staatsanwaltschaft hat jett eine Untersuchung angeordnet, um festzustellen, welchen Ber fonen eine Schulo an dem Unglücksfall zuzuschreiben ist. Nach bem bisherigen Ergebniß dieser Untersuchung ist es nicht mehr weifelhaft, daß bas biffige Thier als solches allen Befigern be Tannt gewefen. | gane im Innern stattgefunden, welche den Mann volan arbeitsunfähig macht. Die beffische Ludwigsbahn wurde Berichte verurtheilt, dem Verunglückten auf Lebensdauer lich M. 2,10 und 500 M. für Kurloften zu zahlen. Soziales und Arbeiterbewegung. In Königsberg baben nun auch die Steinfeger Arbeit eingestellt, nachdem die Meifter ihre Forderungen m angenommen haben. Die Gesellen verlangen zu demfelbe Lohn wie früher eine Arbeitszeit von 6 Uhr früh b8 7 Abends, wo fie jest von 5 Uhr bis 7 Uhr arbeiten müf Sonnabends soll von 6-6 Uhr gearbeitet werden. Gewiß ungemein billiges und gerechtes Verlangen! Wird ihnen d nicht von den Meistern gewährt, so tragen lettere allein Schuld an dem Streit. Dieselben wollen die Arbeiten m Lehrlingen und fremden Arbeitern fortseßen, deshalb warn dis Nr. 116 Der Ne wir die Steinfeger ausdrücklich vor Zuzug nach Königsberginen Antr Sierbei Bolnisch Eine große Naturalverpflegungsstation ist nun anbeten Reg in Hamburg errichtet worden. Solche Stationen folle ung des s Herbergen sein für Wanderer, deren Biel eine Arbeiterfolontweig m ift. Die Hamburger Station ist so eingerichtet, daß glei aeitig 60-70 Arbeitslose Unterkommen finden für 1 oder Tage. Während dieser Beit soll sich die Verwaltung Bindihorst u Station bemühen, in der Stadt oder Umgegend Arbeit fnischen Separ dieselben zu schaffen und dann erst, wenn diese Bemühung hält dafür t fruchtlos find, sollen fie nach einer Arbeiterkolonie birigende recht b werden. Wie wir vernehmen, sollen die I faffen die pariren fich Station während ihres Aufenthalts auch zur Arbeit an hatsache, die halten, doch bevor sie die erfte Arbeit verrichten, werden. Damit anderen in der Stadt lebenden Arbellen teine besondere Konkurrenz gemacht wird, soll fich die bei auf Flickerei der Kleider und Schuhe der Wandernberete der Berr gefpel wic Aber wer hat glerung, weld mantiation zu und Westpreu Deutichthum wenn ble fur Ret Magimen ge und auf Roatszerkleinern beschränken. Das Stationsg foll neu gebaut werden und die Einrichtung deffelben auf 25 000 m. veranschlagt. Man steht, daß diese Hamburge Station fich wesentlich zu ihrem Vortheile vor den anden schon bestehenden in Deutschland auszeichnen wird. Die Kinderarbeit in Fabriten ist nach dem einmithige weiter bas um Beugniß der bairischen Fabrilinspektoren im Steigen begriff bat fict Bolen von de mehrere Arbeiter im Intereffe ihrer Kameraden den Entschluß, die von der Polizei vorläufig, weil bisher fruchtlos- eingestellten Nachforschungen nach dem Diebe auf eigene Fauft wieder auf zunehmen und dem der Thäterschaft verdächtigen Arbeiter Friedrich Schulze als Privat- Detektives rachzuspüren. Von dem Grundfage ausgehend, daß mo ein Stebler auch ein Hehler set, machten die Privat. Detektives in ihrer Arbeiter leidung, um den muthmaßlichen Hebler au ermitteln, die Runde bei fämmtlichen vor dem Halleschen Thor wohnhaften Produktenhändlern. Nach stunden langem Hin und verwan dern wurden fte von einem in der Noftiaftr. wohnhaften Händler an den in der Fürstenstraße wohnhaften Töbler Conrad Pliz gewiesen, welcher nach der mit bedeutsamen Geften begleiteten Auskunft einen schwungbaften Handel mit Bruch- Metall be treibe und in Bezug auf den Ursprung der ihm offerirten Raufs- Objekte wenig ftrupulös sei. Dieser schien ihnen der Ge fuchte und fie ftatteten demselben ohne Verzug einen Besuch ab. Vor der Höhle des Löwen angelangt, theilte fich das häuflein; während zwei der Arbeiter draußen Bofto fßten, um den etwa zufällig eintreffenden Sdulge dingfest zu machen, betraten zwet Ander den Geschäftsteller des Plig. Dort em pfing die Eintretenden ein bejahrter Lumpenfortirer, der durch die ihrem vorgefaßten Plane entsprechende Frage: ,, ob Schulze schon da ist?" in erfichtliche Verlegenheit gerieth und fie nach einem Hinterzimmer verwies, woselbft fte, von den mißtrauischen Blicken des Blis gemustert, thre Frage wiederholten mit dem Busay, daß sie von Schulze berbeftellt felen. Anfänglich wollte Blis, den ein längerer Aufenthalt hinter Gefängnißmauern vorsichtig gemacht, den Bezeichneten nicht fennen; er ließ indeffen die Maste fallen, als ihm die Besucher ihr Leid darüber klagten, daß fie von jenem Schulze beim gemeinsamen Verkauf von Metall betrogen würden. Das Mißtrauen des Bliz schwand aber gänzlich, als ihm von einem der Detektives eine tupferne Platte zum Kaufe an geboten wurde; er ging auf den Leim und gab nun daß er mit dem Arbeiter Friedrich geradenweges zu, daß Schulge in flottem Verkehr stehe und erst fürzlich 60 fupferne Stehbolzen, Exzenter- Ringe, Kupferblech, Stockbuchsen 2c. getauft babe. Bugleich erbot Plis fich dazu, aus seinen Büchern den Nachweis zu führen, daß er für Meffing stets pro Pfund 20 und 30 Pfennig und für Kupfer 40 Pfennig an pp. Schulze gezahlt hatte; ein ganzes Weißbierglas voll Goldfo rühmte fich Bliz- reiche nicht, soviel habe er an Schulze schon entrichtet. Der Aufforderung der Bliz, bei einem soliden Frühstück die näheren Geschäfts- Bedingungen zu verabreden, leifteten die verlappten Polizisten gern Folge und in einem nabebelegenen Restaurations- Lafale traktirte Plis seine ver meintlichen Geschäftsfreunde großmüthig. Da erschien plöglich Schulze im Lofale und gab dem„ Schärfer" Plis einen Wint, der zur Folge batte, daß Blis nunmehr Lunte merkte und schleunigst nach seinem Geschäftslotale eilte, um Alles, was ihn bei der zu erwartenden Haussuchung kompromittiten fönnte, bei Seite zu schaffen. In der That wurde bei der Tags dar allen Industriebezirken Baierns. Und wie dort, so inartige tultu auf bei Blig vorgenommenen polizeilichen Haussuchung nichts derartiges vorgefunden. Trotzdem aber wurde gegen Blix, der fich durch seine Bugeständnisse den Detektives gegenüber mehr als hinreichend belastete, wegen hebleret und gegen p. Schulge wegen wiederholten Diebstahls Anklage erhoben. Der Lettere, treffen einem Schußmanne zu übergeben, dadurch vereitelte, hatte, daß er unter dem Vorwande, Bigarren laufen zu wollen, in einen Edlaben getreten und dann durch einen hinteren Aus gang nach einer anderen Straße entschlüpft war, wurde am andern Tage auf der Arbeitsstelle in Tempelhof verhaftet und nach dem Untersuchungsgefängniß gebracht. Im Audienz Termin vor der Straflammer des Landgerichts II. ftritten beide Angeklagte und behaupteten geradezu einander gänzlich jenen verständnißinnigen Wint des Schulze, der den schnellen Rückzug des Pliz aus dem Restaurationslotale bewirkte, wohl bemerkt hatten, so vermochten fie doch über einen näheren per sönlichen Verkehr zwischen beiden Angeklagten aus eigener Wahrnehmung nichts zu befunden. Der Gerichtshof indessen erachtete diese Bugeständnisse als schwerwiegende Indizien, weie, von dem sonstigen Ergebnis der Beweisaufnahme völlig abgesehen, an fich schon die Angefl. zur Genüge belaften. Das Urtheil lautete dem Antrage des Staatsanwalts gemäß gegen Schulze unter Annahme mildernder Umstände auf 1 Jahr Gefängnis, gegen Plis auf 2 Jahre Bucht. baus, 5 Jahr Ehrverlust und Bulässigkeit von Boliget aufficht. Außerdem wurde der bisher auf freiem Fuße belaffene p. Pliz im Gerichtssaal sofort verhaftet. Zu den Geheimnissen des Wursthandels in Berlin macht die Deutsche Fleischer- Btg." folgende Mittheilung: Bei bem Wursthändler L. M. Wied, Weberstraße 20, find am ver gangenen Dienfiag für etwa 30 Mart sogenannte Frantfurter", befondere Epezialität des Geschäfts, beschlagnahmt, weil diefelben von Pferdefleisch hergestellt find. Der Händler 2. M. Wied besteht diese Wurst von Pferdewurfifabrikanten und ist nun wieder die Mittelsperson, welche den Vertrieb an Raufleute, Reftaurateurs 2c. vermittelt. Es ist dies wieder eine Juftration zu den Geheimniffen des Wurfihandels und zu der Frage: Wo bleiben die in Berlin in so großer Bahl gefchlachteten Pferde? Leider steht das Publikum es noch immer vor, Wuift überall zu kaufen, wo solche billig und für wenig Geld recht groß zu haben ist, statt Wurst nur in reellen Fleischerläden zu laufen. Derjenige Theil des Publikums", welcher vielleicht nur aus Sparsamteitsrücksichten billige Wurfi fauft, ift eigentlich wenig zu bebauen, was sollen je.och die faufende und aber tausende von Leuten thun, denen thatsächlich die Mittel zum Anlauf reinlicher, aus guten Bestandtheilen bergestellter Waare fehlen? Sie find barauf angewiesen, thre Finläufe dort zu machen, wo fte die Waare am billigsten, d. h. am schlechtesten erhalten. Da es nun bekanntermaßen vor wiegend arme Leute find, welbe, um eine gesunde, träftige und Self einem einzigen Jahre hat fich in Franten die Babetter vor, Betriebe, welche Kinder und jugendliche Arbeiter beschäftig von 408 auf 469 gehoben; in diesem Bezirk werden im Games ift ein 2186 Kinder und jugendliche Arbeiter beschäftigt. Befond Justände fich in den Porzellanfabriten ist eine große Bunahme der Bef tigung von Kindern von 12-14 Jabren zu beklagen. darüber die Gesundheit zu Grunde geht, daß die Schulbild feine Fortschritte macht, das thut Alles nichts, wenn nu Kapitalismus blüht. Und wie es in Franken gebt, so gebl bedeutender ist und wie es in der Pfalz geht, so geht e auch in der Pfalz, wo die Ausbeutung der Kinderkräfte Reid alles, wo tigt allein Deren Behand Bolles in Bo Ar Recht un , wie jeni wifchen Deu verbid Grund in den be nothwend gewähre ben De beutsche S ebungefraft Böhmen Werben, wie hieblichem Bum r übrigen deutschen Staaten, so im ganzen Deutschen Troß solcher traurigen Bustände hat es der deutsche Reid nicht einmal unternommen, dieser Frage näher zu freten, obgle eine ganze Reihe von Anträgen in der letzten Seffton vorl die Kinderarbeit noch mehr zu beschränken resp. fte zu Kinder beschäftigt werden, tlagen am meisten über Geidd rüdgang. Es hilft ihnen also nicht einmal die Kinder beutung; durch dieselbe aber werden die Kinder selbst, Boll und das Vaterland schwer geschädigt. Die Zündholsfabriken in Süddeutschland, besonde in Baiern, entsprechen durchaus nicht den Vorschriften Bundesraths vom 11. Juli 1884. Dies berichtet ber balti brifinspektor für Ober und Niederbaie: n selbst, indem Bon den 20 Bündholzfabriken in dem erwähnten Bestil en vid bewerfen fich eitig mit all ter berol gegen Herrn nannte Blatt einen Sonflit Fleischloft zu erfegen, als Surrogatmittel Wurst benußen unbekannt zu fein. Dbwohl nun die vernommenen Beugen gesundheitsschädlichen Einflüsse dieser Fabrikation befprien Schw 74 müffen, fo ist ein berartiges betrügerisches Vorgehen gewiffen lofer Händler garnicht genug zu verurtheilen, und hier dürften bie exemplar tid ft.n Strafen am Plage sein. Wuft hat als Nahrungsmittel an und für fich schon einen zweifelhaften Werth und wenn dieselse nicht aus wirklich gutem Fleisch hergestellt it, tbut man immer gut baran, auf dieses Genußmittei jo ziel mie möglich norie er gewöhnlichen Verhältnissen weiß man niemals, welche Substanzen man seinem Rörper mit bem Genuß von Wurst einverleibt, und es bleibt immer ein höchft zweifelhafter Troft, wenn man sagt, die Wurft wäre das reinlichste Effen, es tönne teine Unreinlichleit in ihr enthalten fein, weil- fte an belben Bipfeln zugebunden ist. Außerdem wird aber an der Fabrikation der Wurst, auch wenn nur wirtlich gute Buthaten zu derselben verwendet werden, soviel ver bient, daß es recht befremdlich erscheint, daß gerade hier soviel gefälscht wird. Ueber einen brutalen nächtlichen Anfall wird be richtet: Am Sonntag Abend wurde der Maurer Fiedler in der Nähe der Thomaskirche von einem ihm unbekannten Mann ohne jegliche Veranlaffung in den Unterleib gestochen und der art verlegt, daß er zur Belt arbeitsunfähig ist. Der Thäter hat fich durch die Flucht der Festnahme entzogen. Da Fiedler feinen Anlaß zu einem Streite gegeben, scheint der Angriff auf einer Personen Verwechslung zu beruhen. Frantfurt, 18. Mai. Vor zwei Jahren wurde der Elsen bahn Arbeiter Stod aus Dettingen auf der Hanauer Eisenbahn beim Rargiren bes Buges zwischen die Buffer gebrüdt. Nach bem ärztlichen Gutachten ist zwar teine bestimmte innere Vers legung nachzuweisen, aber es hat eine Verschiebung der Dr 2. Klasse 172. Königl. Preuß. Lotterie. Ziehung vom 20. Mai 1885. Fur die Gewinne über 105 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) Cry fpricht nur eine, in Marienthal bei Doggendorf, die neu öffnet ist, einigermaßen den bundesräthlichen Vorschriften; Fabriken haben so schlechte Geschäftsergebnisse gebabt, baß den Betrieb einstellen mußten, wollten sie die Vorschriften füllen. Die Arbeiter aber erhalten geradezu elende Löhne schlagen dabei noch ihr Leben in die Schanze.- Die fa fchen Bündholzfabriken, beren eine große Bahl fich im gebirge befindet, find einfach von der Regierung gezwung worden, die sanitären Vorschriften des Bundesraths fr Bundespflicht? D erichütterten su retten, D wingen mü Audipruch Der vor mehr Defen Wahr Siftoriter Minifter, Der tym wollte, daß belomme, o Swindler, Doch nicht englische neue Blaubu einer Durchft Entwidelung Diese find legten bret Bergleichung befolgen. Hat die bairische Regierung nicht auch bief 20 84 106 12 24 48 78 250 65 87 94 318 69 421 95 668 70 716 25 Paris, 17. Mai.( Maurerstreik.) Nun ist auch unte hiefigen Maurern ein Streil ausgebrochen! 3200 Gefellenb bis jept die Arbeit niedergelegt. Dieselben verlangen Verkürzung der Arbeitszeit um eine Stunde, auf welche derung die Baumeister nicht eingeben wollen. Viele B müffen liegen bleiben. Die Maurer find fest entschloffent, Forderung nicht zu reduziren. 71[ 120] 90 722 63 95 818 79 83 918 47007 17 18 56 77 110 96 46 26 30 326 48 74 78 94 418 45 50 509 50 63 71 92 634 94 95 703 8 57 832 88[ 180] 99 910 48096 179[ 150] 226 40[ 120] 318 43 76 44 74 528 40 85 762 71 807 17 42[ 120] 82 956 88 89[ 240] 49049 110 260 74 89 300[ 150] 94 424 95 502 62 664[ 150] 95 720 810 60 24[ 150] 88 5 0007[ 240] 32 37[ 120] 171[ 120] 99 201 66 74 335 406 15 24 91 349 86 498 525 29 37 79 651 54 80 780 89 853 968 82 99 67 891 9 7( 120) 1009 219( 150) 21 86 91 319 93 457 556 97 929[ 300001 74 37 50 51 52 2007[ 1201 78[ 120] 96 220 318 34 57 408 1240] 10 39 42 67 502 28 50 85 675 771 74 856 80 902 54 72 96[ 240] 3035 118 34 53 92[ 120] 152 65 92 257 414 39 82 F05 32 57 657 892 934 53053 601[ 150] 17 740 807 53 911 74 4170 81 301 76 65 719 86 841 43 52 92 936 23 Tegen tann, 31 301 76 44 62 68 59 62 68 597 638 60 54021 69 81 164 72 282 323 405 80 561 648 75 93 750 75 856 906 5055$ 2 141 56 212 53 66 89 360 63 70 453 531 56 617 704 57 88 55108 30 220 33 51[ 120] 97 382 420 27 78 527 804 46 79 99 92 800 9 11 84[ 120] 97 901 34 53 9060-0 170[ 120] 303 5 24 41 429 94 761 72 813 52 945 57031 7 22 80 113 90 280 86 395 445 68,0 541 97 99[ 120] 672 706 99 944 77 7144 53 69 92 230 31 41 50 54 307 22 725 32 45 47 58 809 40 43 58 97 959 79 90 58002 44[ 1501 59 [ 120] 47 54 446[ 120] 65 521 646 700 26 52 63 64 70 805[ 120] 9 48 53 179 99 204 38 39 475 635 59 84 707 41 43 815 59045 114 201 [ 150] 71[ 150] 73 906 75 76 8012 60 66 206 93 359 61 412 15 74 85 520[ 120] 339 73 86 469 538 72 92 94 97 99 619 33 859 64[ 120] 601[ 159] 20 760 819 65 958 76 84 9055 126 212 80 302 9 666 78 779 820 60024 48 117 56 342 54 96 409 20 27 33 78 519 76 715 30 37 89 10028 138 213 60 72 85 322 77 99 409 59 70 615 64 91 762 85 824 61161 76 99 253 64 357 427 57 502 18[ 120] 43 686 710 70 44[ 150] 919 45 49 54 58 11010 65 103 9 40 62 78 79 99 270 360 94 45[ 120] 983 62027 40 46 85[ 120] 102 60 67 72 334 48 61, 442 579 632 49 58 76 79 98 701 14 50 855[ 120] 73 87 925 12056 125 65 718 24 30 803[ 120] 38[ 120] 972 86 97 63009 26 36 45 205 46 224 48 64 351 54 413 72 509 33 94 618 744 66[ 120] 826 92 925 53 79 412 54 67 74 544 47 93 16001 701 60 86 854 913 4110 48 294 13059 71 128 211 86 312 547 618 26 43[ 150] 73 727 31 65 79 90 470 520 85 696 745 72 96[ 240] 828 33 67 82 922 69 984 14001 47 51 60 78 106 245 73[ 150] 407 22 56 559 678 84 722 62 864 964 r. Ein Anti Flatterfahrer. Ale am Dienstag früh die Frau eines am Wafferthorbecken wohnenden Beamten nach dem Boben des Wohnhauses fich begab, um dort nach der am Tage Borber zum Trodnen aufgehängten Wäsche zu sehen, bemerkte fle zu ihrem nicht geringen Schrecken, daß die Thür zum Bo ben erbrochen war. Schleunigft wurden alle männlichen Bes wohner des Hauses aufgeboten und rüdten gegen den verdäch tigen Bodenraum vor, in welchem möglicherweise die Einbrecher fich noch aufhielten. Als Antwort auf die energische Frage ber Anrüdenden, ob Jemand da set, ertönte von dem Boden ber ein im tiefften Baffe gehaltenes Schnarchen, und zwar von einem Schläfer, der fich dicht an dem Schornstein gelagert batte und hier in deffen milder Wärme bis lange in den Tag binein schlummerte. Ein alter Sad, auf dem sein Haupt rubte, und ber bekannte halen, unter den Fachleuten die Bebe" genannt, legitimirten den Fremden hinlänglich als Naturforscher", der seine, sonst auf teinem Rechtstitel be rubende Anwesenheit auf dem Wäscheboden damit zu begrün ben suchte, daß er den Leuten erzählte, er habe am Abend in einer Deftille mit angehört, wie ein Paar Flatterfahrer einen Diebstahl auf dem Boden verabredet hätten; in der Abficht, Diesen das Geschäft zu verderben, sei er ihnen zuvorgekommen und babe sein Nachtquartier auf dem Boden genommen. Diese Erzählung, so gut oder schlecht fte auch erfunden sein mochte, verfehlte ihre Wirkung nicht; die Wäsche war vollzählig am Blaze, und die Befizerin derselben, hocherfreut, daß eine brohende Diebstahlsgefahr glücklich vorübergegangen war, Lonnte nicht umbin, den freiwilligen Wächter mit einigen Ueberbleibseln vom Frühstück zu belohnen, worauf dieser pfiffig Tächelnd seinen Rundgang zu den nachbarlichen Mülläften be gann. Gerichts- Zeitung. 89 In ähnli Standaro 0190 R L C. E beuticher Boe Lum vorgefter rubig eing Dangeln Le angenehmer namentlich fr 65029 260 83 354 491 711 16 38 868 905 19 46 53 75 66032 71 130 216 37[ 150] 83 320 95 469 75 76 531 63 94 687 721 53 15020 45 219 55 301 473 582 97 608 93 795 917 18 42 43 49 80 64 89 825 53[ 120] 978 67052 91 146 204[ 150] 32 34 300 54 16 18[ 12] 858 72 989 17069 105 49 90 216 19 59 78 82 340 90 411 68041 112 19 35 54[ 120] 241 60 70 80 86 387 434 35 58[ 1201 516 35 42 49 73 507 70 72 613 31 726 846 77 958 69 18055 100[ 120] 59 836 51 95 966 84[ 120] 93 69086 148 78 91 225 34 49 87 405 11 82 231 44 300 69 447 67 601 25 36 67[ 120] 777 85 816[ 180] 18 49 63 963 19062 76 149 340 41[ 150] 436 44 57 74 523 31 63[ 180] 79 619 94 850 98 926 56 519 80 605 28[ 180] 700 74 76 814 32[ 240] 48 49 921 25 71 Es muß Sanblung i 712 99[ 120] 816 54 68 870[ 120] 946 59 71063 206 44 55 351 70023 82 145 51 72 95 237 304 43 51 61 88 413 51 521 45 66 6 20188 212 45 328 29 80 411 22 45 509 16 660[ 180] 723 29 34 856 81[ 120] 501[ 120] 58[ 120] 803 64 928 72065[ 150] 130 38 44 59 87 77 78 903 11[ 180] 20[ 120] 36 90 91 21021 36 56 77 79 90 11201 152 244 66 86 304 471 86 542 48 76 657 722 58 800 7 8 45[ 120] 64 81 69 80 203[ 120] 31 411 88[ 120] 693 706 35 39 40 831 919 33 22002 63 73025 67 144[ 120] 206[ 120] 330 47[ 120] 51 419 541 81 652( 120 22 23[ 120] 25 819 86 984 23089 114 211 46 50 330 433 62 64[ 180] 423 59 580 82 612 27 78 835 63 64 77[ 180] 98 929 37[ 180] 47( 240) 130[ 600] 57 88 200 8[ 150] 31 77 83 312 17 32 35 58 428 89 522 703 96[ 1800] 745 96 802 40 43[ 150] 59 80 918 23 24 74114 220 56 310 80[ 120] 86 96 507 8 18 613 47 48 58 755 83 834 39 99 919[ 180] 43 69 24029 40 110[ 180] 223 300 10 62 77 87+63 727 28 88 853 947 77 75281 396 416 33 530 76 706 805 7 905 21 76022 75 92 117 welt bapon e Situationen Der gespannt 42 305 87 427 31 75 528 72 652 66 761 818 21 29 34 85 929 47 88 25008 40 92 150 88 229 71 98 311 22 412 30 519 675 82 722[ 240] 77066 70[ 150] 120 81 87 297 400[ 120] 59 70 605 20 82 742 824 39 44 57 76 77 803 11 20 62[ 120] 63 929 71 26178 96[ 120] 205 9 43 91 907 94 78129 89 95 212 28 308 49 62 439 501 4 99 621 38 46 88 3-3 407 20 24 581[ 120] 89 744 848 72 27107 46 207 12 64 75 309 12 90 831 88 95 79068 73 76 119 242 337 56 58 62 412 28[ 120] 36 41 P. Aus den fönigl. Eisenbahn Haupt Werkstätten au Tempelhof waren in den Monaten September bis Rovember v. 3. metallene Maschinentheile von bedeutendem Werthe fortgesetzt entwendet worden. Diese Diebstähle waren faft fiets während der Arbeitszeit und in unmittelbarer Nähe ber Arbeitenden ausgeführt und trop der regsten Wachsamkeit batte der Dieb seine Beute in Sicherheit zu bringen gewußt. Das Mißtrauen, mit welchem Einer den Andern überwachte, führte schließlich eine berartig unbehagliche Stimmung unter bem Arbeiter Personal herbei, daß der Ausbruch eines allge meinen Streits befürchtet wurde. Um diesem unerträglichen Buftande ein Ende zu machen, faßten zwei der Wertführer und Berantwortlicher Rebatteur R. 51 403 57 517 52 73 628 43 71 72 89 847[ 120] 908 38 75 88 91 28039 102 37 68 84 218 312 34 38 48 445 508 602 82 91 701[ 120] 56 900 51 601 43 63 64[ 150] 99 719 876 88 962 tubig unterb öglich, ba Berständnis Des gefunden ten, wenn el gefünftelteren quefchlicklich Serren, weld A in Anspr 55 93 29060 80 129 30[ 150] 43 53 233 319 48 95 528 607 65 93 95 750 65 96 842 77 79 82 904 81086[ 120] 107 37 208 410[ 300] 17 80012 114 25 35[ 150] 36 74 93 259 86 360 71 423 51 90 580 662 30060 143 67 260 93 375 87 457 91 93 585 605[ 180] 29 731 34 36 13 24 60 207 333[ 240] 48 410 562 75 620[ 120] 46 755( 120) 70 7 65 69 71 631 34 740[ 120] 46 68 869[ 120] 922 82006 11 53 58 891 915 88[ 120] 31024[ 120] 25 46 73 106 300 70 94[ 120] 411 33 95 553 825 53 928 77 89 83071 84 172 237 72[ 120] 78 339 60 471 94 98 71 619 41 737 77 97 837 44[ 180] 75 76[ 120] 32006 119 93 96 249 93 64 664[ 150] 93 751 96 848 83 919[ 180] 43 84012 37 44 101 7 51 708 24 884 997 347 86 419 516 71 81 621 27 61[ 120] 832 33052 137 223 386 439 74 558( 120) 73 85 91 606[ 120] 35 36 95 735 88 844 950 34005 11 51 92 114 48 54 241 431 51 81 632 46 52 708 46 823 24 47 72 85 965 245 458 557 714 923 45 In dem Robtige Sand Brüber, nid Nichte in An 85015 16 27 59 60 237 304 55 61 428 95 516 688 702 63 825 915 33 72 77 82 84[ 120] 86160 218 19 42 55 62 89 97 365 80 90 35009 71[ 150] 226 57 324 74 85 413[ 180] 35 75[ 150] 529 35 55 62 411 13 78 87 577 615[ 120] 22 29 30 32[ 120] 33 84 763[ 300] 79 83 87[ 150] 98 613 59[ 120] 60[ 120] 707 35 851 54 924 55 72[ 120] 36028[ 120] 38 53 86 954 61 82 87020 35 44 103 9 22 43 48 222 60 308 90 121 30 304 408 68 88 530 602 40 55 77 805 94 37026 64 73[ 120] 31 401 510 64[ 120] 79[ 120] 625 35 51 89 716 836 905 55( 120) 65 183 240 369 94 415 17 32 50 81 646[ 120] 60 761 86 823 38 80 918 88087[ 150] 106 342 506 43 66 608 782[ 120] 805 9 927 36 89025 38096 158 77 302 19 44 69 87[ 6000] 410 53 97 533 50 92 94[ 120] 643 62 126 29 230 93 378 93 411 80 98 516 650[ 120] 59 65 716 888 61 715 81 872 951 54[ 120] 39195 308[ 120] 13 21 72 85 427 48 78 560 61 657 755 821[ 120] 28 48 94 921 40 48 66 85[ 150] 931 40 43 Dame nach Stelle zu vert Beife am werben fie Tumpelt. 36 fremben und 90014 48 82 90 120 45 95 212 39 52 53 324 71 93 423 31 82 99 40077 81 195 319 32 551 98 730 56 61 71 809 30 1120] 46 67[ 180] 62 98[ 120] 749 83 818[ 180] 914 91115 98 229 34 359[ 150] 85 4045 73[ 150] 912 92 41008 61 84 91 166 310 50 71 412 22 518 621 32 711 97 647 773[ 120] 816 930 92010 34 42 70 78 98 144[ 120] 65( 120 843 73 85 950 53 69 42117 43 206 92 321 50 525 29 31 35 75 824 76 265 391 421[ 120] 30 33 522 23 34 51 68 83 614[ 120] 727 35 16 87[ 240] 920 73 87 43054 77 112 43 318 99 462 535 60 600[ 120] 903 897 905 48 76 93096 131 36 46 72 79 88 93 254 59 327 43 45 4 88 546 82 647[ 180] 701 19 30 35 811 50 928 32 61[ 120] 940284 45021 38 195 242 415 18 589[ 120] 635 765 86 89 801 36 52 80[ 1800] 96 121 36 74 81 87 242 315 65 450 543 70 610 56 700 70 87 98 808 44041 70 200 17 305 43 48 405 536 49 78 742 874 924[ 120] 99 934 35 44 67 46022 83 197[ 120] 253 84 316 473 91 95 530 60[ 180] 181 95 927 70 Crengeim in Berlin. Drud und Berlag von Mar Ending in Beslin SW., Beuthfiras 2, Biswas elus Belle nicht recht, follen. Rell Sich als echte Blauben, bie bat vorläufig Juriden, ba tamens W Dedung gem wedfelungen ann vollfiin On wurde vo bensdauer th Ten. gung. infeger betungen m Au demfelba rüb b8 7 betten milf n. Gewiß Bird ihnen bi stere allein bi Arbeiten m eshalb warn Rönigsberg Beilage zum Berliner Volksblatt. Nr. 116. del Sundi Politische Uebersicht. Der Reichstanzler unterbreitete dem Bundesrath 拍 译 sonsides a sia soslar isdi nst Donnerstag, den 21. Mat 1885. AUR Röter recht weit von einander getrennt sind und somit ihrer Wuth nur durch Verklegung recht vieler Tinte Ausbruck geben fönnen. Jm Grunde genommen werden fich beide Parteien nichts vorzuwerfen haben. einen Antrag Preußens, bie Ueberzeugung der ver ift nun anbeten Regierungen dahin auszusprechen, daß die Regieationen folltung des Herzogs von Cumberland in BraunArbeiterlolone i gmit bem inneren Frieden und der für 1 oder t, daß glei Sicherheit des Reiches nicht verträglich set" Polnisches. Die N. A. Stg." greift die Bentrumsführer erwaltung Bindihorft und Schorlemer Alst wegen Begünstigung der pol nd Arbell fnischen Separationsbestrebungen in gewohnter Weise an, und Bemühung hält dafür von der„ Germania" eine Abfertigung, in der fol olonie birigende recht beachtenswerthe Säße vorkommen: Die Polen faffen die pariren fich immer mehr von den Deutschen. Das ist eine Arbeit an oatsache, die wir bedauern, die aber fich nicht ableugnen läßt. chten, ge Den Arbellen ich die bell Dernbet felbft wird Deffelben fe Samburger Den b. anderen m einmüthige n die Bobl ber weiter weiter wer hat Schuld daran? Ganz allein die preußische Re gierung, welche in ihrem Bestreben nach möglichst rascher Germantiation zu verfehlten Mitteln greift. Was ist auf dem Ges biete der Verwaltung, der Religion und der Erziehung in Bosen tationsgrund Westpreußen nicht alles geschehen, um die Polen vom Deutschthum abzustoßen! Und da will man sich wundern, wenn die Bolen fich ihrer Nationalität bewußt werden und Marimen gegenüber den Bolen galten, war eine immer igen begriffs hat sich geändert, das Deutschthum rückt nicht mehr r beschäftig Bolen von den Deutschen in allen Lebenssphären geltend, und es ist ein Wunder, daß gegen die bestehenden völkerrechtlichen t. Befond Suftande fich keine Agitation erhebt. Die Schuld für das e der Befund alles, was in den polnischen Landestheilen noch entsteht, trägt allein die Regierung, deren Verwaltungsmaßregeln flagen. Deren Behandlung der Kirche, der Religion, der Erziehung des Schulbibed Bolles in Bosen und Westpreußen jeder Mann bekämpft, der lich, wie jenseits der Sudeten: Der feindliche Gegensat fo geht den Deutsch und Wendisch ist tausendjährig, die gegenwärtige tulturfeindliche Buspißung desselben hat aber ihren jur Rettung derselben aufraffen? Bevor die jeßigen um fich greifende Germanisation zu beobachten; Den im Gan wenn nur t, fo geb berträfte t, fo in tichen Reid fche Reich D vor, dagegen macht sich ein Separatismus der Grund in den Versuchen gewaltsamer äußerlicher Germaniftrung, bie nothwendig leidenschaftlichen Rückschlag hervorrufen. Man reten, obgle währe den Slawen die ihnen zukommenden Rechte und baue Die deutsche Kultur innerlich aus, damit sie die natürliche Anzu verbi bungafraft des Schönen üben fann, dann werden Bolen fton vorlag vorzugs ber Beidh und Böhmen allmälig so gut auf friedlichem Wege deutsch werden, wie das ursprünglich rein wendische Schlesien es auf ie Kinder Meblichem Wege geworden ist. er felbft, nd, befond orschriften Der bair en indem a on befpri en Bezit f, die neu chriften; einen THIS " Zum russisch englischen Gezänt. Bur Abwechselung bewerfen fich die russischen und englischen Beitungen gegen feitig mit allerliebsten Schmeicheleien. Der Petersbur gegen Herrn Gladstone. Wir find," so schreibt das genannte Blatt, das Opfer des grenzenlosen unerhörten politi. ichen Schwindels eines ehrgeizigen Mannes geworden, der erichütterten Bofition eine Stüße zu geben und ein Portefeuille Bu tetten, daß niederzulegen ihn die eigene Ehre längst hätte ingen müffen. Und der Artikel schließt: Uns fällt ein Auspruch des berühmten englischen Hiftorifers Carlyle cin, Der vor mehr als 20 Jahren über Gladstone ein Urtheil fällte, Defien Wahrheit und Schärfe fich beglaubigt hat. Der große Siftoriler äußerte über den jeßigen englischen Premier Minister, daß er der verlogenfte Mensch fet, ebabt, daß orfchriften de Löhne un Die fadi I fich im gezwung athe fril auch die uch unter Befellen b erlangen welche Biele B Ichloffen 7 110 36 46 2 94 95 73 18 43 76 4 810 60 49649 110 74 406 15 24 59 1077 87 90 68 82 99 934 53053 29 733 46 61 75 856 906 4 46 799 30 50 90 50 5465 68 56 44( 150) 59 1201 114 2016 15 30 37 8 6 710 70 48 61 442 5 205 46 10 48 294 75 66032 587 721 53 4 300 54 71 93 935 58( 120) 510 49 87 405 1 5 71 1 521 45 66 44 55 351 38 44 59 8 [ 120] 64 81 81 652[ 120 14 220 56 31 [ 180]) 47( 240 275 92 117 82 742 824 Großbritannien. Die englische Regterung ist unablässig bemüht, neue Kriegs werkzeuge anzuschaffen. Der Berliner Korrespondent der Times" telegraphirt bas Gerücht, daß die britische Regierung 200 automatische Torpedos zum Preise von 500 Bfo. Sterl per Stück bei der Firma Schwarzkopf bestellt habe. John Bull tann ja auch nicht zurüdftehen, wo alle Staaten darauf be dacht find fich gegenseitig durch Einführung derartiger Kulturbeförderungsmittel" den Rang abzulaufen. Die Suezkanal Konferens hat bisher noch leine endgiltigen Beschlüsse in Bezug auf die für den Kanal zu bestellende Ueberwachungs Kommission gefaßt. Aus London geht der Nat. Btg." hierzu nachstehende Mit theilung zu: Der Delegirte Hollands bei der Suezlanal Kommiffion unterstügt energisch die Vorschläge Frankreichs, Deutschlands, Rußlands und der Türkei, eine internationale Kommiffton einzuseßen. Fürst Bismard soll die Anficht begen, Daß der Türkei der Vorfit in diesem Ueberwachungs. Ausschuffe zu übertragen sei. Das italienische Rabinet zögert, die englischen 35mmigr Vorschläge zu unterstüßen." is ni nei Egypten.do low 750 nsthaged into II. Jahrgang. Iterscheidende Färbung herzustellen. Eine Berliner Plüschfabrit bat in Folge deffen zur Erplatirung dieser Untersuchung eine Färberei nach englischer Manier in größerem Maßstabe einge richtet und wird demnächst mit ,, englischen Plüschen" deutschen Fabrikats auf dem Markt erscheinen. Der Vorortsverkehr mit Grünau soll zum 1. Juli er öffnet werden. Für die Pfingstfeiertage werden von früh bis Abends je nach Bedarf Extrazüge vom Görligerbahnhof aus abgelaffen werden. abgelaffen werden. Auf dem an der Ede der Spandauerbrücke belegenen Grundstück Hackescher Markt 1 ist man gegenwärtig damit be schäftigt, die Fundamentmauern von dem abgebrochenen Ge bäude zu beseitigen. Ein abgefträngtes Pferd eines bierbek benugten Arbeitswagens stürzte heute Vormittag in einen der Kellerräume und als mehrere Maurer das Thier auf eine Leiter gepackt hatten, um es so auf die Erdoberfläche zu tranz portiren, schlug das Pferd über und stürzte nochmals, und awar tiefer als bis dahin, in den Keller. Erst durch AufPferd wieder auf die Straße zu bringen. Schüttung von Sand und Legung von Bohlen gelang es, das g. Die größte Zahl der im vorigen Jahre in Berlin stattgehabten Brände ist durch Fahrlässigkeit beim Umgehen mit Licht und Bünomaterial herbeigeführt worden; es find dies 960 Brände. Alsdann folgen: durch Fahrlässigkeit beim betzen 87, burch Explofton von Betroleum resp. Spiritus, nu Benzin 2c. 70, durch Spielen von Kindern mit Bündhölzernd 57, burch Aufbewahrung brennbarer Stoffe an Defen 75, durch Unvorsichtigkeit beim Ko ven mit Spiritus 51, burch fehlerhafte Heizvorrichtung 42, durch fehlerhafte bauliche An lagen 39, durch Entzündung von Ruß 34 c. Vorsägliche Brandstiftungen wurden in 3 Fällen tonstatirt, muthmaßliche Branoftiftungen 9. Der ruhmlose Feldzug im Sudan ist zu Ende und die britischen Truppen fehren so schnell als möalich nach England zurüd. Aus Dongola wird gemeldet, der Abzug der Truppen folle auch hier im Laufe der Woche beginnen. Lord Wolseley ist bereits mit seinem Stabe von Suatin abgereift, nachdem General Greaves das Kommando daselbst übernommen hatte. General Wolseley hat einen intereffanten Tagesbefehl erlaffen, in welchem er nicht nur die gute Haltung der Truppen, ihre Mannszucht und Ausdauer anerkennt, sondern auch mit dem folgenden, doch auch den Führer einschließenden Lobe endet. Die Thaten der Streitmacht im Sudan" fagt er- baben Der glorreichen Chronit unserer nationalen Heldenthaten ein neues Kapitel hinzugefügt." Wir werden noch Gelegenheit noch Wir werden noch Gelegenheit baben, uns mit der Mannszucht" der britischen Söiblinge eingebenber zu befaffen. Was ferner die: lbenthaten" an betrifft, so ist allbekannt, daß dieselben sich auf die Nieber brennung einiger Dörfer und Vernichtung angebauter Früchte beschränken. Schöne Helden das! dal Amerita. dnu sto In Bentralamerita nehmen die revolutionären Be wegungen fein Ende. Ueber New- Dort wird unterm gestrigen Datum aus San Salvador gemeldet, es babe eine Revolution stattgefunden; der bisherige Präfident Zaldivar y Lazo habe die Leitung der Regierungsgeschäfte Figuerosa über laffen und fich aus dem Lande entfernt. Der Kriegsminister General Melendes habe am 15. b. M. Santana beseßt, fich als Präsidenten proflamirt und werde fich nunmehr nach San Salvador begeben, um die Nube wiederherzustellen. machi'alloni D Lokales. Erfahwahl eines Stadtverordneten. Am Dienstag fand die Wahl eines Stadtverordneten an Stelle des plöglich vers storbenen Stadto. Buchhändlers Schulefter statt. Es erschienen 240 Wähler zur Abgabe ihrer Stimmen. Gewählt wurde der abgegeben daß g. Das große 2008 der Königl. Sächsischen LandesLotterte von 500 000 Mar!, ist gestern auf Str. 45 071 ge zogen. Wie wir hören, ist dasselbe nach Berlin gefallen und zwar das ganze Lood. Nach Berlin ist bekanntlich auch die Hälfte des Hauptgewinnes dieser Lotterie von 200 000 Mart gelommen; vielleicht ist Berlin auch noch so glücklich, an dem noch nicht gezogenen Hauptgewinne Don 300 000 Mart zu partizipiten. Intereffant dürfte noch die Bemerkung sein, daß erft im Laufe des heu tigen Vormittags, also während der Biebung die zehn 3 hntel des Looses Nr. 45071, auf welches der Hauptgewinn von 500 000 Matt gefallen, untergebracht sein sollen. Ein Monstrum von Wohlbeleibtheit ist der 11jährige Sohn eines in der Gr. Frankfurterstraße wohnenden Bizarren händlers. Derselbe wiegt bereits 154 Bfund und ist im bestän bigen Bunehmen begriffen. Auf ärztliches Anrathen hat der Bater seinen Sprößling jegt zur Kur nach Karlsbad geschickt, wo der Knabe sicherlich der jüngste Rurgast sein dürfte. g. Aufsehen erregte gestern Mittag eine Zivilperfon, welche inmitten des vom Ererzieren durch die Königstraße zu rüdlehrenden 2. Garde Regiments(?) sich befand und von awet Soldaten mit aufgepflanztem Bajonnet geführt wurde. Bor dem Rathhause ließ der Kommandeur durch einen Feldwebel einen Schußmann herbeitufen, dem die Bivilperson zur Sifti rung nach der Polizeiwache übergeben wurde. Wie ein Berichterstatter schreibt, war der Mann vor seiner Festnahme durch das Militär fortwährend vor der Militärkapelle marschirt und hatte dann versucht, durch die Militärmannschaften hindurch von einer Straße auf die andere zu gelangen, weshalb er von einem Lieutenant angehalten wurde. ber im vorgekommen, und wenn je bas Unglüd wurden. Bei dieser Gelegenheit wollen wir darauf hin wollte, daß Gladstone die Leitung Englands in die Hand belomme, werde er das Land dem Ruin entgegenführen." Swindler, verlogener Mensch mehr lann Herr Gladstone Bukunft durch die Stadtoerordneten Versammlung geschehen trag mit einem mit 570 M. Inhalt beschwerten Geldbriefe zur verordneten, nach den neuen gefeßlichen Bestimmungen in wird. N. Ein Fortschritt heimischer Industrie. Bekanntlich war die Plüschfärbung bisher eine unbeftrittene Spezialität der englischen Industrie. Plüschfabritation war gezwungen, doch nicht verlangen! Nicht minder deutlich ist die englische Bresse. So schreibt die Times" über das neue Blaubuch: Bielleicht der Klarste Eindrud, den man bei einer Durchficht der Schriftstücke erlangt, ist der einer stetigen Entwidelung russischer Forderungen und Entschuldigungen. ihre gesammten Fabrikate zur Färbung nach England au Diefe find mit soviel unverschämtheit während der leten brei Monate wiederholt worden, daß nichts als eine Bergleichung mit beren früherer Faffung uns in den Stand feen tann, fte nach ihrem wahren Werthe zu schäßen." In ähnlicher Weise sprechen fich Morning Boft" und schiden oder gegen faft unerschwingliche Löhne fich englische Wertmeister zu verschreiben, die dann selbstverständlich ihr Ge beimniß forgfältig büteten. Einem unserer jüngeren Chemiker, bem Dozenten Dr. D., ist es geglückt, nach längeren mühes vollen Experimenten das Geheimniß der Engländer zu ent Standard" aus. Es ist nur gut, daß die biffigen Breß beden und eine von der englischen Plüschfärbung nicht zu un Welly. Luftspiel in drei Atten von D. Dunder. Nelly, die mit offenen Armen aufgenommen zu werden geglaubt hatte, war einigermaßen verstimmt über den frofligen Empfang, der ihr zu Theil geworden war. Namentlich tons zentrirte fich diese Bitterkeit auf den jüngeren der beiden Brüder, ibren Dntel Frig. Allmälig entsteht jedoch bei Beiden eine tiefe Buneigung, die felbstredend mit der unausbleiblichen Verlobung R. C. Es war ein liebenswürdiges Stüd humorvoller, beutscher Boefte, welches dem theaterliebenden Berliner Publi Lum vorgestern im Residenz Theater geboten wurde. Man kann endigt. es rubig eingestehen, daß das Luftspiel, Nelly" an manchen Mängeln lebet, diese Mängel berühren jedoch in vieler Hinsicht Reihe recht ansprechender Szenen gereiht. Leider wird in Bezug angenehmer als die besonderen Vorzüge gewiffer pikanter, namentlich franzöftscher Bühnenstücke. Det An diesen einfachen Grundgedanken find nun eine ganze auf Verlobungen des Guten ein Wenig zuviel gethan, von sämmtlichen Personen bleibt schließlich außer einem alten Groß vater Niemand unverlobt. Auch die Szene mit dem Arbeiter und seinem Brotherrn wäre besser fortgeblieben, berartige ernste Sachen gehören schwerlich in den Rahmen eines Lustspiels. Dagegen führt die Dichterin einzelne Figuren und Szenen vor, die ebenso tomisch wie erfrischend wirken. Es muß zunächst konstatirt werden, daß über der ganzen Sanblung jenes gemütliche, beluftigende Etwas ruht, das, melt bapon entfernt durch brillirende Einfälle, durch verblüffende Situationen der Zuschauer zu überraschen und in fortwähren tubig unterhält und eine harmlose Heiterkeit aufkommen läßt. finden, als den alten Hausdiener Feant. Ein Stüd Hausin gespannter Erwartung zu erhalten, und angenehm und Möglich, daß einzelnen, besonders erleuchteten Geistern das Berständniß hierfür abgeht, es ist aber immer als ein Beichen Unverfrorenheit die Weine seines Herren, als er fich Konfekt bes gefunden Geschmacks des Berliner Publikums zu betrach ten, wenn ein einfaches deutsches Lustspiel mit wärmerem, un gefünftelterem Beifall aufgenommen wird als die geschraubten, ausschließlich auf den Effekt bingielenden Machwerte derjenigen gens auch ausgezeichnet gelungen, fte ift eine jener ältlichen Gerren, welche bei uns ausschließlich des Dichtermonopol für 86 929 47 88 621 38 46 88 28[ 120] 36 41 51 90 580 66 410[ 300] 11 11 53 58 89 55( 120) 70 50 471 94 98 44 101 7 51 8702 63 835 97 365 80 90 [ 300] 79 83 8 222 60 308 5 55( 120) 65 736 89025 55 716 888 61 23 31 82 99 [ 150] 85 404 20] 65( 120 727 35 16 94028 27 43 45 40 70 87 98 808 Belle f in Anspruch nehmen. In dem vorliegenden Luftspiel wird eine einfache, durch Robtige Handlung in launiger Weise durchgeführt. Ein Paar Biliber, nicht mehr ganz junge Junggesellen, befizen eine Man wird taum eine charakteristischer gezeichnete Figur ventar, das fich Alles au erlauben wagt, er trinkt mit derselben aneignet, er leidet an fortwährendem Appetit und hält fich das her auch am liebsten, zum Leidwesen der Frau Schröder, in der Küche auf. Die Charakteristit der Frau Schröder ist übri resoluten Küchenfeen, die sich einbilden, daß sich um ihr Thun und Laffen die ganze Welt breht. Sie lebt in scheinbar tiefer Feindschaft mit dem Hausdiener, das hindert fie jedoch nicht, im paffenden Augenblic einfach an sein Hera au fegeln." Nicht minder wirksam ist die Rolle des Wolfgang Wood, a. Durchgänger. Der von einem Bigarrenfabrikanten in der Potsdamerstraße als Laufbursche beschäftigte 16jährige Julius Danehl erhielt am 18. b. Mts. Vormittags den Auf Boft zu gehen und denselben abzusenden. Anstatt den Brief Mutter, traf dieselbe jedoch nicht zu Hause und entfernte fich bei der Bost abzugeben, begab er sich nach der Wohnung seiner aus dem Hause, ohne bisher zurückgekehrt zu sein. Der Bursche, welcher vorher die Abficht zur See zu gehen, ausgesprochen hatte hat wahrscheinlich das Geld unterschlagen, um diese Abficht leicht verwirklichen zu fönnen. Danehl ist furifichtig, schielt und blinzelt mit den Augen, er hat blonde Haare, ge sunde Gefichtsfarbe und einen schleppenden Gang. N. Groß Fener in Schloß Monbijou. Durch die Meldung von Groß Feuer, welche 11 Uhr 45 Minuten et Rachorud verboten.] Feuilleton. sind all so th Vier Tage. isti od dunabl 6C άχρηση 890 dares Novelle von W. Garsin. Autorifirte Uebersetzung aus dem Russischen 68 von Julie Romm. Ich erinnere mich, wie wir im Walde umberliefen, wie die Kugeln um uns herumschwirrten, die abgeriffenen 8weige niederfielen, und wir uns mühsam durch die Weiß dornhecken hindurcharbeiteten. Die Schüsse wurden häufiger, am Saume des Walbes erglänzte etwas Rothes, bas balb hier, bald da auftauchte. Siboroff, der junge Soldat von ber ersten Kompagnie( wie tommt er denn in unsere Rette? fuhr es mir durch den Kopf) glitt plöglich zu Boden und fah mich stumm, mit großen, erschreckten Augen an. Ein Blutstrom ergoß fich aus seinem Munde. Ja wohl, ich erinnere mich dessen ganz gut. Ich erinnere mich auch, wie ich fast am Saume des Waldes in dem dichten Gefträuch ihn erblickte. Er war ein riesengroßer, bider Türke, aber ich lief geraden Weges auf ihn zu, obwohl ich flein und schwächlich bin. Ich hörte einen Knall; ich fah etwas an mir vorüberfliegen, etwas sehr Großes, wie mir schien; in meinen Dhren begann es zu fausen. Er hat auf mich geschossen, dachte ich. Er aber stieß einen furcht baren Schrei aus und lehnte sich mit dem Rüden an die Richte in Amerita. Sie gehen mit dem Plan um, die junge des mitgebrachten Pflegebruders der Nelly. Ein unbeholfener, Stelle zu vertreten. Während sie noch berathen, in welcher verliebt er fich in die Enkelin des Geschäftsführers, und auch Dame nach Deutschland lommen zu laffen, um bei ihr Vater steifer, ein wenig tölpelhafter Amerikaner, der überall anstößt dichte Weißbornhede. Man konnte um den Strauch her Beife am besten für die Erziehung der Waise zu sorgen fei, diese Liebe gelangt zu einem glücklichen Abschluß. terben fie bereits durch den Besuch derselben geradezu über tumpelt. Ihr Erscheinen ruft bei den Brüdern zunächst Be Alle mitwirtenben Künstler gaben fich redliche Mühe, die dankbaren Rollen zu Musterleistungen zu gestalten. Fräulein fremben und peinliche Verlegenheit hervor, fte wiffen Beide Wismar war an einzelnen Stellen des Studes als amerifant nicht recht, was sie mit dem Eindringling eigentlich beginnen scher Wildfang geradezu hinreißend, ebenso spielte Herr Pansa follen. Nelly, das ist der Name der jungen Dame, hat natür lich als echte Amerikanerin, wie die beiden Dntel wenigstens war als Amerikaner febr gut. Die Herren Reicher und Blauben, die Reise über den Dzean allein unternommen, fie at vorläufig auch gar keinen Grund, mit der Erklärung heraus Ausbrud. Juriden, daß fie ihren Pflegebruder, einen jungen Amerikaner, wechselungen Anlaßden Hausbiener mit unvergleichlicher Komit. Auch Herr Wallner von Hogar brachten ihre Rollen mit vieler Natürlichkeit zum Die Regie und Inszenirung war des Rufes, deffen sich das Stamens Wolf, mit herübergebracht hat. Bevor diese Ent Reftdenz- Theater unter der bewährten Direktion des Herrn Anno bedung gemacht wird, giebt der Name zu den drolligften Ver erfreut, auch diesmal wieder würdig. umgehen, aber in seiner Angst wußte er nicht, was er that und troch längs der stechenden Zweige dahin. Mit einem Stoße schlug ich ihm das Gewehr aus der Hand; mit einem zweiten traf ich mit meinem Bajonett irgendwohin. Ich hörte ein Stöhnen. Dann lief ich weiter. Die Unsrigen schrieen Hurrah; fie fielen, fchoffen. choch wei noch, daß auch ich einige Schüsse abgab, ais ich fin auss bem Walbe auf's freie Felb getreten war. Plößich wurdel bas Hurrahrufen lauter und wir Alle bewegten uns gleich vorwärts. Das heißt, nicht wir, aber die Unfrigen, benn ich blieb zurück. Mir schien dies sonderbar. Noch sonderbarer aber erschien mir, daß plöglich Alles ver folgte, wurde die gesammte Feuerwehr mit Ausnahme der Ne fervemannschaften nach einer Stelle berufen, die zu Folge der historischen Vergangenheit und der daselbst aufgeftapelten Kunstschäße ein doppeltes Intereffe bot und die requirirten Feuerwehrmannschaften zum Doppelten Eifer anspornte. Es handelte sich um das Schloß Monbijou, deffen linker Flügel, in dem das Hohenzollern- Museum seine Stätte findet, schon beim Anrücken der Löschmannschaften in hellen Flammen stand. Das Feuer wurde zuerst von dem Füfilier Graebte entdeckt, der sofort den öffentlichen Feuermelder in Thätigkeit feste. Eine Dampfsp iße und mehrere Handdrudspr ßen traten sofort in Aktion, und obgleich der Angriff mit der größten Energie aus. geführt wurde, so vermochte man doch erst nach einer drei ftündigen, angeftrengten Thätigkeit das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Bur Unterstüßung der Feuerwehr wurde ein Feue: piquet, bestehend aus den Mannschaften des 2. Garde Regiments beordert, welche beim Retten der foftbaren Sachen hilfreiche Hand leisteten. Abgesehen davon, daß das Feuer be beutenden Schaden angerichtet, hat noch das Waffer, welches in ungeheuren Quantitäten zur Anwendung kommen mußte, Vieles vernichtet. Die Aufräumungsarbeiten zogen fich bis gegen 8 Uhr bin. ST ben Befelle des zund haffung d beilt wurde. menden ug mit di Beitpunkt be felbft unter Widerstan uführen. geben von e e Befchluk often stattfi schuldiger Verurtheilung eines Angeklagten wird aus Krefeld gemeldet: Der Krefelder Bürger Anton Habscheid wurde vom Schwurgericht in Düsseldorf wegen Meineides zu zwei Jahren Buchthaus verurtheilt. Dieser Meineid sollte in einem Broseffe wegen Pfandverschleppung bei einem ganz geringfügigen An laffe( es handelte sich um einen Rock) geleistet worden sein. Die Verurtheilung wegen Meineid fügte fich auf den Eid eines gewiffen D. Es wurde sodann auch noch ein gewiffer W. wegen Meineides zu zwei Jahren Buchthaus verurtheiltammtheit, W. und H. haben die Strafe längft verbüßt.. ift geftorben. übt bezeich Am Sonnabend aber wurde das Dunkel erhellt, indem der insen, bis mar biesigen Alerianertlofter schwerkrant barniederliegende D. vor mehreren Beugen bekannt hat, er habe einen Meineid geleistet und sei schuld an der schweren Verurtheilung. Die Sache is gleich der Gerichtsbehörde angezeigt worden. Wo bleibt nun hier die Entschädigung unschuldig Berurtheilter, die ja in letter Belt auch im Reichstage wiederholt angeregt wurde, ohne inte die deß endgiltig erledigt worden zu sein? Das Rechtsbewußtsein des Volkes wird jedenfalls burch die in den legten Jahren fo Dieselb häufig fonstatirten Verurtheilungen Unschuldiger nicht gefördertler. vielmehr tief erschüttert, man beeile fich also, auch hier durch die Gesetzgebung Abhilfe zu schaffen. in 1 Ein Prinz als Aufrührer. Vom Landgericht zu Lim Anaop wurde kürzlich der Prinz Boz'slam wegen Aufreizung zum Klaffenbaß und Beleidigung des Staatsministeriums, welder er fich durch eine öffentliche Rede schuldig gemacht haben soll, ung der Ber Au 600 M. Geldstrafe eventuell 60 Tagen Gefängniß ve urtheilt. Wie der B. B.-C." meldet, bat jegt die Staatoit zu ei anwaltschaft gegen dieses Erkenntniß des Landgerichts vifion eingelegt. Der verurtheilte Prins wird also noch einm auf der Antlagebant Blaz nehmen müssen.nl der Waaren Bouhinterziehungen begangen hätte, welche nas mentlich bei den Plüsch und Seldenartikeln ein bedeutendes Objekt repräsentirten. Diese betrügliche Manipulation werde mit einer 500 fachen Strafe bedroht und nach einer von dem Angeklagten aufgestellten Berechnung würde die zu zahlende Strafe das niedliche Sümmchen von von 11 Miltonen Mart ausmachen. Der Schreiber drohte sodan, dem hiefigen amerikanischen Gesandten hiervon Anzeige machen zu wollen und schloß seinen Brief mit der vielsagenden Be meitung: Etwaige Nachrichten treffen mich unter Chiffre A. B. T. poftlagernd Stettiner Bahnhof." Herr Lehmann fand fich in der That veranlagt, auf dies Schreiben zu reagiren, er antwortete dem Angeklagten, daß seine Behauptungen aus der Luft gegriffen oder die Früchte eines loloffalen Irrthums feien und sei er bereit, ihn eines Anderen zu belehren, wenn er ihn in seiner Privatwohnung besuchen wolle, um ihm da durch den Buchhalter Benjamin die diesbezüglichen Geschäfts bücher vorlegen zu können. In die Wohnung des Herrn Lehmann getraute fich der Angeklagte nun nicht, dagegen tam es zu einer Busammenkunft im Kaiserhof. Wie der Angeklagte behauptet, bat ihn sein ehemaliger Chef wiederum auf. gefordert, fich in der Wohnung des Letteren von seinem Irrthum zu überzeugen, aber erst nachdem Herr Lehmann ihm auf Ehrenwort freies Geleit zugesichert, sei er seinem Wunsche nachgekommen. Diese legte Angabe des Angeklagten bestritt Herr Lehmann. In der Wohnung deffelben set der Buchhalter Benjamin anwesend ge wesen, dieser habe ihn gefragt, was er mit der ganjen Ge schichte bezwecke und auf seine Antwort, daß er durch die Des schichte bezwecke und auf seine Antwort, daß er durch die De nunziation eine Belohnung von 30 000. von der amerila 30000 Mt. nischen Regierung zu erhalten boffe, weiter die Frage gestellt, ob er von allen weiteren Schritten Abstand nehme, wenn Herr Lehmann ihm die 30 000. able. Er habe darauf geants wortet, daß er sich hierüber nicht äußern wolle, um fich nicht eines Expreffungsversuchs schuldig zu machen, worauf Herr Lehmann ihn in ein Nebenzimmer geführt habe, in welchem fich der Rechtsanwalt Lobe befand. Diefem babe Herr Lehmann gefagt, dak er, der Angeklagte 30 000 Mart von ihm verlangt habe und Herrn Lobe gebeten das Weitere zu Deranlaffen, worauf der Lestere ihm die Alternative gestellt babe, entweder auf der Stelle wegen versuchter Erpressung verhaftet zu werden, oder eine Erklärung zu unterschreiben, daß seine Behauptungen aus der Luft gegriffen feien. Da er fich geweigert habe, sei er von einem, bereits vor der Thür So stellte der Angeklagte den Sachverhalt dar und behauptete, zur Verfügung stehenden Kriminalbeamten verhaftet worden. daß nicht Gewinn, sondern lediglich Rachsucht die Triebfeder feiner Handlungsweise gewesen. Der Gerichtshof tonnte fich auf Grund der stattgehabten Beweisaufnahme den Ausführungen des Vertheidigers, Rechtsanwalts Saul, welcher für Freisprechung seines Klienten aus juristischen Gründen plaidirte, nicht anschließen, sondern war der Meinung, daß bier ein preffungsversuch vorlag, daß ferner die Handlungsweise aus den unlautersten Motiven entsprungener Er Des Angeklagten, der eine Anzahl Geschäfsbriefe, welche seinen Prizipalen gehörten, mitgenommen, die Kriterien des Dieb ftahls erschöpfe und er erkannte deshalb dem Antrage des Staatsanwalts gemäß auf eine Gesammtstrafe von sieben Monaten Gefängniß und einem Jahr Ehrverlust. P. Durch den Brand einer Strohmiete ist gestern Morgen in Dahlen ein entsegliches Unglück herbeigefürt worden. Die Miete wurde von polnischen Erdarbeitern, welche bei dem Bau der Schießstände beschäftigt find, maffenweise als Nacht Lager benutt, bis die Gutsverwaltung dies wegen vielfacher Unregelmäßigkeiten verbot. Man vermuthet nun, daß die Mute aus Rache bierüber in Brand gesteckt ist. Mehrere Personen, deren Bahl noch nicht festgestellt ist, find im Schlaf vom Feuer überrascht und um's Leben gekommen. Die Arbeiter Beck und Künstler, mit schweren Brandwunden bedeckt, fanden im Riantenhause au Charlottenburg Aufnahme. N. Der Kaufmann Singer, welcher in die biefige Charitee zur Beobachtung eingeliefert wurde, ist für irrfinnigerllärt und wird von seinen Angehörigen heute nach Neiße, seinem ehemaligen Domizil, überführt werden. Polizei Bericht. Am 19. d. M. Nachmittags wurde in der Spree an der Alfenbrücke die Leiche eines etwa 35 Jahre alten unbekannten, anscheinend dem Arbeiterftande angehören. ten Mannes angeschwemmt und nach dem Obduktionshause gebracht. Bu derselben Beit vergiftete fich eine Frau in ihrer in der Solmsstraße belegenen Wohnung. An demselben Tage Abends sprang eine Frau anscheinend in Folge einer Geistes störung in den Landwehr Kanal, wurde jedoch ohne Schaden genommen zu haben, von einem Schiffer aus dem Waffer gezogen und nach ihrer Wohnung und demnächst nach Der Charitee gebracht. Am 19. b. M., Abends wurde ein Mann in dem Geschäftslokal von Gerson, Werderstr. 10-12, plöglich von einem Herzschlag getroffen und verstarb auf der Stelle. Die Leiche wurde nach dem Obduktionshause geschafft.- An demfeiben Tage Vormittags verunglückte der Schlächter Baehnik auf dem städtischen Bentralviehhofe dadurch, daß ihm beim Aufsiehen eines geschlachteten Rindes der Griff der Winde aus den Händen glitt, zurückschlug und ihn am Nasenbein und unterhalb des Auges derart verlegte, daß er nach dem katholischen Kranken hause gebracht werden mußte. In der Nacht zum 20. d. M. gegen 1 Uhr entstand im Schloffe Monbijou und zwar im Dachstuhl ein bedeutendes Feuer, durch welches der Dachstuhl des östlichen Flügels ganz, der des Mittelflügels theilweise zer ftört wurde. Das Feuer griff so schnell um sich, daß die Feuer wehr die Familie des Schloßdieners Vogel, bestehend aus vier Bersonen, welche in großer Gefahr schwebt n, retten mußte. Soweit bekannt, find die Sammlungen des Hohenzollern Viuseums gerettet, haben jedoch durch das Wasser zum Theil gelitten. Gerichts- Zeitung. " Soziales und Arbeiterbewegung. hfs. Die öf de am 17. tagte, war als 150 eilte der Bo menen Bort Roth und unehmende terfügungsta Referent auch Organisation, au Ritgliedidaft D einigung Bor ant Dic ber die Raffend Meine Theilneh An die Arbeiter Deutschlands. Da bis jetzt nur une hebliche Beträge für die streitenden Anilinarbeiter eingelaufen find, aus welchem Grunde nur färgliche Unterstüßungen Die Streifenden haben gezahlt werden tönnen, bitten wir E. Bartsch, Wrangelstr. Nr. 136, bei Reinmann baldmöglic gelangen zu laffen. Alle arbeiterfreundlichen Redaktionen we ben gebeten, diesen Aufruf in ihre Beitungen aufzunehmen Die Kommission: Ahlfeldt.dns shining nod noch rückständigen Sammelliften an den Hauptkastrer Hemmen, doch nse bufs Gründu Caftigungslo cande ftatifti lich fchon fi offerthorfir. 6 einigung be elguidaffen. rag auf 23 fentlichung Soutbefohl find auf allfach ausb laffung be lepterer in von Arbe Goffmann Det Die Luffto gangen, D Die Wilddtebe haben eine größere wirthschaftlic Bedeutung, als man gemeinhin annimmt. Wir wollen das Treiben derselben vom moralischen Standpunkt aus burdy aus nicht beschönigen, sondern nur eine Thatsache tonftatiren Seitdem nämlich die gefürchtetsten Wilddiebe im Unterfpre walde theils abgefangen und verurtheilt, theils fortgezogen nimmt der Wild stand in höchft bedeutender Weise zu. Nudeln von 15-20 Stüd lommen die Nebe und Hirsche Steinwurfweite an die Dörfer und Bauernhäuser und richten ungebeuren Wildschaden an. Und dagegen tönnen fgfrage e die Einwohner, wenn sie nicht auch Wildblebe werden wollen, gar nicht in Folge unserer Jagdschußgesete vertheidigen. Biele Landleute sehnen in der That deshalb die Wildbiebe zur die fie für ihre Freunde und Beschüßer halten. End In Pensylvanien, Bittsburg und Umgebung, ftebt ein großer Effenarbeiterstreit bevor. Die Fabrilante wollen einen Lohnabzug von 20 Prozent vornehmen, w gegen die Arbeiter, gegen 50 000 an der Bahl, mit allen teln antämpfen wollen. Vereine und Versammlungen. im alin anftatt in Berlin o Daß zum eber ausich ie 1 Gebi Im Fachv Ken Montag Budbrude len und Reil che Entwidelu id b.3 zu fellen und De bete fich erft ionen bereits über jellen waren lreich gemorb igen, und so en Gefellenz errefte erhal Bewegung fie Für fich ives fchaff inbung ber Muffer für Buchbrucer hfs. Die große öffentliche Versammlung der Schmiede Meister und Gesellen Berlins, welche auf Einberufung von Seiten der Lohnkommission am 18. b. Mts., Abends, großen Keller'schen Saale, Andreasftr. 21, stattfand, war vo weit über 1000 Theilnehmern besucht. Besonders hatten f sehr viele Innungsmeister eingefunden. Als Referente Versammlung hielt der Tischlermeister Herr Mitan einen längeren, ſehr längeren, sehr beifällig aufgenommenen Vortrag das bekannte allmählich durchzuführende Programm der h figen Gesellenschaft für die Lohnbewegung und das Verhältnis von Meistern und Gesellen gegenüber demselben. Der Redner betonte und billigte die kluge Mäßigung, mit der man zuvo derft nur mit der Verwirklichung des ersten Brogrammpuntie mit der Abschaffung der Sonntagsarbeit und mit der Fo derung der Lohnauszahlung am Sonnabend Abend, o geben und erst später die übrigen brei Forderungen zebrstündige Marimalarbeitszeit, Minimal Wochenlohn 18 Mt. und Abschaffung der sogenannten Koft- und Logi arbeit, zur Geltung bringen will." Auch wieß der Vortragen in überzeugender Weise und an der Hand prattischer fahrungen nach, daß im legten Grunde auch die Meisterinte effen bei richtiger Durchführung jenes Programms mebr fördert als geschädigt würden. An der animirten Distu bethelligten sich eine große Anzahl von Rednern, besonders -y. Milchplantscheret. Wegen Betruges in zwei Fällen war derzeit der frühere Milchfahrer Hermann Friedr. Nied vom Schöffengerichte au 14 Tagen Gefängniß verurtheilt worden und zwar auf Grund folgenden Thatbestandes. Der Ange flagte führte einen der Bolle'schen Milchwagen und hatte zu seinen Kunden auch den Bäckermeister Rothenbach in der Landsbergerstraße, dem er jeden Morgen 40 Liter Vollmilch abzu liefern hatte. Dieses war dem gleichfalls in Bolle'schen Diensten stehenden Kontroleur Fuchs bekannt und wunderte derselbe fich daher nicht wenig, als er am Morgen des 2. Dezember vor. J. zu bemerken glaubte, daß der Angeklagte zur Erledigung der Rothenbach'schen Bestellung sowohl den rothen wie den weißen Milchbahn in Bewegung feste, während der erstere nur Vollmilch, der lettere dagegen magere Milch, welche nur den halben Werth der Vollmilch befist, fließen ließ. Um fich zu überzeugen, ob er recht gesehen oder nicht, theilte er seinen Verdacht einem seiner Kollegen mit und beide versteckten fich am nächsten Morgen in der Frühe auf einem Hausflur, welcher dem Rothenbach'schen gegenüberlag. Bald fuhr auch der Angeklagte mit seinem Milchwagen vor und nun fonnten die beiden heimlichen Observanten deutlich sehen, wie der Erstere wiederum betrügerische Manipulationen vornahm und Vollmilch und magere Milch vermischte. Natürlich wurde der unreelle Kutscher sofort von Herrn Bolle entlassen, ging der von ihm gestellten Kaution in Höhe von 100 Mart ver luftig und wurde außerdem unter Antlage gestellt. Gegen das schöffengerichtliche Erkenntniß legte der Angeklagte Berufung ein, erreichte in zweiter Jnftans aber nur, daß der Betrug, der am 2. Dezember begangen sein sollte, nicht für erwiesen er achtet wurde. Wegen des einen Betrugsfalles wurde auf 10 Tage Gefängniß erkannt. Eine fenfationelle Auflage wegen versuchter Erpreffung gelangte gestern vor der ersten Straflammer des Landgerichts I zur Verhandlung. Der Angeklagte, der dreißig. jährige Kommis Leopold Krombach, sollte fich dadurch des wiederholten Diebstahls schuldig gemacht haben, daß er eine Anzahl fremder Stripturen, deren er zur Inszenirung seines angeblichen Expreffungsversuches bedurfte, fich rechtswidrig an eignete. Der Sachverhalt läßt sich nach dem Geständniß des Angeklagten in Verbindung mit dem Ergebnis der Beweis aufnahme folgendermaßen zusammenfaffen: Der Angeklagte Bekleidete feit etwa zwei Jahren die Stellung eines Expedienten b- t der bekannten Export Firma Anton und Alfred Lebmann, Jerufalemer ftraße 28, deren Hauptabsaßgebiet Amerika ist. Anfang d J tündigte er seinen Prinzipalen, weil ihm die erbetene Gehaltserhöhung verweigert wurde und Ende Fes buar trat er aus dem Geschäfte aus. Einige Tage darauf erhielt nun Herr Alfred Lehmann ein Schreiben von seinem ehemaligen Kommis, ebenso befremdlichen als drohenden Inbalts, denn der Schreiber theilte ihm mit, daß er sich in dem Bestze von Schriftstücken befände, wodurch er nach juweisen im Starde fet, daß die Firma Lehmann in ihrem Geschäftsverkehr mit Amerika bei Legalifirung der Fakturen und Versteuerung schwand, das Geschrei und die Schüsse verstummten. Ich hörte nichts mehr. Ich sah nur etwas Blaues, wahr fcheinlich war es der Himmel. Dann verschwand auch Dies. Unschuldig verurtheilt. Ein interessanter Fall von un tungen mög Budbrudern De bringen. An Dette und schlo ble Saferenten größt his. Im V apezirer Berl unter bem Boif Hab über bie für Jo liege ange mad Б Durd bie ge Herren Fellenberg, Tobler, Raufmann, Mathem und viele Andere, von den Meistern nur Herr Sad, der fi immer flarer Der große Stern wird blaß, einige der Kleineren verfchwin Um mich herum bewegen fich blaßröthliche Fleden. ben. Das kommt daher, weil der Mond aufgeht. Wie schön ist es jetzt zu Hause! Ein sonderbarer Laut bringt an mein Dhr. Mir if liefen und föhnte. Ja, das ist Stöhnen. Lieg worden? Ich fange an, mich zu befinnen, was mit mir geschehen ift, Anfangs dunkel, bann und komme zum Soluß, daß wir keineswegs geschlagen worden. Denn ich fiel ich fann mich dessen allerdings nicht entfinnen, ich erinnere mich aber, wie Alle vorwärts oben auf dem Hügel. Diese Fläche batte uns unser Kleiner Bataillonskommandeur gezeigt. Benn ic bibun. Unb eftern id mundet. B angen, noch e Leben nicht. ich m d nur etwas Blaues blieb und ich fiel auf dem Felde, vielleicht neben mir noch ein Vergessener mit durchschoffenen Beinen oder einer Kugel im Leibe? Nein, bas Stöhnen Rinder, borthin müffen erklingt so nab und neben mir ist, wie es scheint, Niemand D Gott, ich bin es felbft. Ein leises, tlägliches Stöhnen muß wohl sein. Nur bin ich mir deffen nicht bewußt, benn -schmerzen meine Wunden denn wirklich so sehr? G in meinem Kopfe ist es dunkel; ein bleierner Nebel lieg auf meinem Bewußtsein. Ich will mich lieber nieberlegen einander. Ich muß den Ropf umwenden und nachsehen. und schlafen. Schlafen, schlafen. Werde ich wieder e wir!" fchrie er mit seiner hellen Stimme und wir waren bort. Also find wir nicht geschlagen... Warum hat man mich tenn aber nicht aufgehoben? Hier auf dem Felbe ist ja ein offener Platz. Man kann Alles sehen. Ich liege boch gewiß nicht allein hier. Sie schoffen so oft hinter Jezt wird mir dies weniger schwer sein; denn vorhin, als ich das erste Mal zur Besinnung tam und den Grashalm mit der Ameise sah, wachen? ant an mann a Der er arbeitet ingen fich in lb tommt ba an fagt, baß In dem Augenblic, wo ich mich nieberlegen will, be darauf umherkroch, fiel ich bei dem Versuche, mich aufzu dem ich liege, und ich sehe nur wenige Schritte von mir richten, nicht in meine frühere Lage zurüd, sondern auf entfernt einen großen, dunklen Gegenstand. Hier und da Ich war noch niemals in einer so seltsamen Lage. Ich glaube, ich liege auf dem Bauche und sehe vor mir nur ein fleines Stüdchen Erde. Ein paar Grashalme, eine Ameife, welche auf einem derselben mit dem Kopfe nach unten herumfriecht, ein Häufchen vorjährigen Grafes- bas meine ganze Welt. Und ich sehe nur mit einem Auge. Das andere wird durch etwas Hartes zugebrüdt. Wahrscheinlich durch einen Zweig, auf welchem mein Kopf ruht. Meine Lage ist sehr unbequem und ich möchte sie wohl verändern. Aber ich tann es nicht, obschon ich durchaus nicht verstehe, wa um. So vergeht die Beit. Ich höre das Birpen der Grillen, das Summen einer Biene sonst nichts. Endlich mache ich eine Anstrengung; ich ziehe die rechte Hand unter me.nem Körper hervor und, beide Hände auf die Erde fiemmend, will ich mich auf den Knien erheben. Etwas Scharfes und Schnelles burd läuft bligartig meinen Körper, von den Knien zur Brust, von der Brust zum Ropfe und ich sinke wieder hin. Wiederum Dunkelheit, wiederum Leere um mich her. da den Rücken. Dafür sehe ich nun auch die Sterne. Ich will mich aufrichten, um mich zu sehen. Das ist nicht leicht, wenn Ginem beide Beine zerschossen sind. Ich bla fann es nicht und bin der Verzweiflung nahe. Endlich ge Thränen in die Augen treten. dar bun ro E blizen Lichtreflege auf ihm auf. Das sind Rnöpfe ober Waffen. Das ist ein Zobter oder ein Verwundeter. Gleichviel, ich will mich niederlegen... ele find verro ige Franoff n nennen. es von jene In meiner Sarfe. Ei yes Leben, nen bier Lo age entlang nge ftand Der edte, täglich mer hübscher riabren batte Mann bräng Genid und Wer wird Be und stirb eiter nun. Nein, das fann nicht sein. Die Unsrigen find nicht lingt es mir doch, wenn mir auch dabei vor Schmerz bie fort. Sie find hier; sie haben die Türken von hier her ausgeschlagen und die Position behauptet. Warum aber hört man hier weder Menschenstimmen noch das Rnisters der Bivoualfeuer? Ich kann gewiß nur vor Schwäche nichts hören. Sie find ficherlich hier. Helft, helft. Man hat mich nicht Ein wilder, finnloser, heiferer Schrei entringt fich meiner Bruft. Und es tommt teine Antwort. Er ballt laut in der nächtlichen Stille wider. Sona bleibt es ftill um Wie aber tam ich ins Gebüsch, da ich doch auf freiem Mond sieht mit seinem runden Geficht mitleidig auf mid Ich fühle, wie die Wurzeln der Haare fich auf mei nem Kopfe bewegen. tug 9 mich her. Nur die Grillen zirpen wie zuvor. nieber. An jenem tignete, war i Wäre er ein Verwundeter, dieser Schrei hätte ibn in das Bewußtsein zurüdgerufen. Er ist todt. It es Einer von den Unferen oder ein Türke? D, mein Gott, als wenn nicht Alles gleich wäre! Und der Schlaf fenti fid Ich erwache. Wie kommt es, baß ich die Sterne sehe, bie so hell an dem schwarzblauen bulgarischen Himmel Ueber mir ein Stüd schwarzblauen Himmels, an leuchten? Liege ich denn nicht im Belte? Weshalb bin welchem ein großer Stern brennt und eine Anzahl fleiner. Ich mache eine Bewegung und Ringsum steht etwas Hohes und Dunkles. Das ist Geich herausgefrochen? Ich mache eine Bewegung und Ringsum feht etwas Hohes und Das ist Geempfinde einen qualvollen Schmerz am Beine. büfch. Ich liege im Gebüsch. gesehen. Ja, ich bin verwundet worden in der Schlacht. Ge fä rlich oder leicht? Ich greife nach meinem Beine, an bie Stelle, wo es schmerzt. Meine beiben Beine sind von geronnenem Blute bebedt. Wenn ich sie mit den Händen berühre, ist der Schmerz noch empfindlicher. Der Schmerz ift wie Bahnweh, ein ununterbrochener, der an der Seele zerrt. In meinen Dhren klingt es; mein Kopf ist schwer. Ich habe das dunkle Bewußtsein, daß ich an beiden Beinen verwundet bin. Was ist das? Warum hat man mich nicht aufgehoben? Sind wir denn von den Türken geschlagen Felde fiel? Wahrscheinlich bin ich verwundet, vor Schmerz halb bewußtlos hierher getrochen. Es ist nur seltsam, daß ich mich jest nicht rühren kann, während ich damals noch bie Kraft gehabt, bis zu diesem Gebüsch zu friechen. Aber vielleicht hatte ich damals nur eine Wunde und die andere Kugel hat mich schon hier getroffen. über meine entzündeten Augen. wohl, wor gra! Laßt bie Duale ualen allein unben, bie 0000240 a 180 960x30-100 ies are ear scaza 80012 0 STS LC 80% 81 311 T6 00F( 008) 084 801 80 10 30 201 aus Krefeld den Gefellenforderungen ganz einverstanden erklärte. Be D wurde vom ich des zunächst durchzuführenden ersten Programmpunktes = awei Jahren caffung der Sonntagsarb- it c) soll auch, wie mit inem Broseffeilt wurde, die( Meister) Innung fürzlich einen au gfügigen An menden Beschluß gefaßt haben und der Gesellen = worden sein. chug( Det Innung) beabsichtigen, schon am auf den El mit dieser Forderung vorzugeben. Andererseits wurde ein gewiffer Beitpunkt für ein durchweg erfolgreiches Vorgehen der 18 verurtheilt. ammtheit, das allein den Erfolg verbürgen fönne, als noch ift geftorben. üht bezeichnet. Man solle fich nur noch eine furse Beit ge indem der imsen, bis man über so viele finanzielle Mittel gebieten tönne, gende D. vor felbft unter ungünstigen Umständen hin eichend sein würden, ineto geleistet Widerstand zu bieden und die Forderung tonsequent Die Sache i uführen. Ueber den geeignetsten Beitpunkt zu allgemeinem 30 bleibt nun gehen von Seiten der Kommission soll schon in der nächsten le ja in lettere Befchluß gefaßt werden. Den Schluß der Versammlung rde, ohne in Dete die Vornahme der Delegitter Wahl zu dem um tsbewußtsein often stattfindenden deutschen Schmiede- Rongreß in Magde en Jahren fo Dieselbe fiel auf die Herren Drewis, Mathews und icht gefördertler. uch hier durch noch einm allows ftaltet. Nachdem schließlich Herr Hynerasky den Prinzipalen und der Tagespresse für ihr den Gehilfen bewiesenes Wohl wollen gedantt, schloß Herr Helbig mit einem hoch" auf die Gehilfenschaft um 1 Uhr Nachts die Versammlung. Zapezirergewerbes wichtige Angelegenheit des Vereins. Zapezirergewerbes wichtige Angelegenheit des Verein 3.| wöchentlichen Abgabe und wurde sofort eine Kollekte veran Arbeitsnachweisebureaus verhandelt. Nach reiflicher Erwägung und längeren Debatten beschloß man, bei der Adreffen. ausgabe resp. der Stellenzuweisung von nun an in erster Linie die Vereinsmitglieder zu berücksichtigen, um dadurch, wie man beabsichtigt, mehr und mehr auch die indifferenteren Elemente der Gehilfenschaft zum Anschluß an den Verein zu veranlassen. Auch sollen vom t. 1. Ottober an die Bureaustunden des Ar bettenachweises auf den Vormittag und die Beit von 9-11 Uhr verlegt werden, nachdem Herr Sander, der Redakteur des Tapestrer Fachorgans, fich zur unentgeltlichen Uebernahme der betreffenden Geschäftsführung bereit erklärt hat. Der für diesen Vereinsabend angekündigt gewesene Vortrag des Herrn Dr. Heymann hatte, wegen furz vorher plöglich eingetretes ner Verhinderung des Vortragenden am Erscheinen in der Ver fammlung, ausfallen müssen. Die übrigen Verhandlungen der felben waren nicht von allgemeinem Interesse. hr. In der Wertstatt Delegirten Bersammlung der Tischler, welche, wohl mehr als 400 Theilnehmer zählend, am Mittwoch, Alte Jatobftraße, unter Leitung der Herren Röbel und Lenz tagie, gab Herr Rödel in seinem Referate zu der Frage: Wie verbalten wir uns zu den Werkstätten, in denen noch unter dem Minimallohntarif gearbeitet wird?" die Bahl der Kollegen, die zur Beit noch unter dem Minimallohntarif arbeiten, auf 600 an und schlug vor, in der Weise vorzugehen, daß nach Pfingsten eine zuverlässige Liste der betreffenden bas nach Pfingsten eine zuverlässige Liste der betreffenden Werkstätten aufgestellt und dann von diesen Werkstätten in Werkstätten aufgestellt und dann von diesen Werkstätten in fedem der folgenden Monate eine bestimmte Anzahl veranlagt werde, den Minimallohntarif zur Geltung zu bringen. Nach längeren Debatten wurde beschloffen, daß die Werkstätten nicht vorgehen sollen, ohne vorher die Lohnkommission von ihrem Entschluß in Kenntniß gefegt zu haben, und daß es der LohnEntschluß in Kenntniß gefegt zu haben, und daß es der Lohn tommiffion überlaffen bleiben foll, für diese Werkstätten den Beitpunkt ihres Vorgebens zu bestimmen. In Bezug auf den Stand des Streits berichtete Herr Rödel, daß die Anzahl der Der Verein zur Wahrung der Interessen der Maler Berlins hat sich in der am 19. d. M. Abends stattgefundenen Generalversammlung aufgelöst, nachdem von verschiedenen Mit gliedern befürwortet war, daß der Gauverein die Intereffen beffer wahren könne durch die enge Verbindung mit dem Bentral- Verbande der Maler Deutschlands. Die Verfügung über das Inventar wurde den Herren Lockamp, Schulz und Harms übertragen und haben dieselben alles Inventar bis zum 1. Juni dem Gauverein zu überliefern. Der Antrag, den Kafftrer Schulz noch bis zum 1. Juni in seinem Amte zu be laffen, wurde einstimmig angenommen. Die Aufnahme in den Gauverein findet Alte Jacobftraße 83( Cafe Renher) Abends von 8-9 Uhr statt. Den gewesenen Mitgliedern des aufge löften Vereins wird gegen Vorzeigung der Mitgliedstarte das Einschreibegeld erlaffen. In der Versammlung der Korbmacher Berlins und Umgegend, welche am 17. b. Mts. stattfand, wurde über die Bentralisation der Korbmacher Deutschlands gesprochen. Die Versammlung beschloß, daß fich der Fachverein der Korbmacher Berlins der Bentralisation anschließen solle. Es wurde ferner beschlossen, noch im Laufe des Sommers einen Delegirtentag stattfinden zu lassen. Dann wurde von der Versammlung für Die ftreifenden Anilin Arbeiter eine Unterstützung von 25 M. bewilligt. de am 17. D. D., Vormittags, unter dem Voifige des hs. Die öffentliche Versammlung der Metall Former, richt au Life& nappe, im Rönigstädtischen Theater am Alexander freizung utagte, war nur wenig zahlreich besucht; es mochten laum ums, welder als 150 Theilnehmer fich eingefunden haben. Nach Er. ht baben foll ng der Bersammlung und Erledigung der Bureauwahl efängniß ve elte der Boifigende dem Referenten, Herrn Michelsen, Die Staat Bort zu einem von der Versammlung beifällig aufges gerichts menen Vortrag über die zur Verminderung der herrschen Noth und Arbeitslosigkeit unter den Berliner Formern Junehmende Gründung einer Reiseunterstüßungstaffe und Referent auch den Beitritt aller Former sur vorhandenen nterfügungstaffe für Arbeitslose. Dringend empfahl der aur Freien Vereinigung der Former Berlins, Mitgliedidaft der Allgemeinen deutschen Metallarbeiter Vers einigung. Bon einer eigentlichen, endgültigen Beschlußfaffung Streifenden in der laufenden Woche fich unbedeutend vermehrt, lung aber war verboten. fiber die Raffen angelegenheit wurde im Hinblick auf die relativ Meine Theilnehmerzahl ung. ant egt nur une reingelaufen tüßungen bitten wir bie Tafftrer He baldmöglich Organilation, ommen, doch ge der Versammlung Abstand allgemein dem Vorschlage zugestimmt, bufs Gründung einer solchen Raffe über die berzeitige attionen weftigungsloftgleit in der Berliner( Metall) Former Kollegen, die schon 4 Wochen streiten, am Sonnabend vor dem aufzunehmen dhe ftatistische Erhebungen anzustellen, um soweit als lich schon für die nächste am 1. t M. in Konrath's Salon, ertborfir. 68 ftattfindende Versammlung der Freien einigung der Former" derartiges statistisches Material daffen.- Gin von Herrn W. Hoffmann gestellter faftlic Wir wollen ft aus burdy Se tonftatiren n Unterſpree tgezogen find Belfe zu. rag auf Wahl einer Kommission zur Ausarbeitung und fentlichung einer Warnung der Eltern und Vormünder, Schußbefohlenen bis auf Weiteres nicht zu Formern im alfach ausbilden zu lassen, wurde vom Antragsteller auf d Hirsche au laffung des Vorfigenden einstweilen zurüdдezogen, nach legierer in Aussicht geftellt hatte, daß die Besprechung der = tönnen fingefrage eine demnächst einzuberufende große Versamm werden wollen ibigen. Biele Obiebe zur End und richten ng, fteht ein Fabrilanter nehmen, wo it allen Mi gen. er Schmiede 度 fich Einberufung Abends, im nd, war von Bhatten Referent be ttan einen Fortrag übe amm ber bi as Verhältnis Der Redne r man juod Tammpuntie mit der Fou Abend, vo Forderungen henlohn und Logi Vortragen orattischer Meifterinter ns mebr befonders ple en Distuffton 7. Mathe fich ad, der f liche Fleden en verschwin ufgeht. Wie von Arbeitgebern und A beitnehmern beschäftigen soll. Goffmann war in den Motiven seines Antrages von der bet Dis fuffion als Thatsache allseitig bestätigten Annahme in anstatt wie sonst ein Drittel, gegenwärtig zwei Drittel in Berlin vorhandenen Gesammtzahl von Formern beträgt daß zum großen Theil mit Lehrlingen gearbeitet wird, gangen, daß die Bahl der beschäftigungslosen Former in da nur eine Werkstatt hinzugekommen sei. Da die Gesammt zahl der Streifenden zur Beit nur noch 136 betrage, so sei schon fegt das Resultat des Streits als ein günstiges zu bezeichnen. Ein von Herrn Randa gestellter Antrag, dahingehend, daß den Pfingstfest ein erhöhtes Unterstügungsgeld- den verheiratheten 18, den unverheiratheten 14 Mart ausgezahlt werden möge, ausgezahlt werden möge, führte längere Debatten und mehrere andere Anträge herbei. Es wurde schließlich der Antrag des Herrn Lenz, die Entschei bung in dieser Angelegenheit der Lohntommiffion zu überlassen, dung in dieser Angelegenheit der Lohntommiffion zu überlassen, angenommen. Nach längerer animirter Diskussion schloß Herr Röbel die Versammlung mit einem Hoch auf die Berliner Tischlergesellen. t. Zur endgiltigen Beschlußfaffung über den Streit der Frisenr und Barbiergehilfen, welchen behufs Durch führung der von den Gehilfen zu stellenden Forderungen( Abschaffung der Atteftbücher und der Publitationen, sowie Vers fürzung der Arbeiszeit) eintreten zu lassen bereits in einer Vorversammlung beschlossen worden war, fand am Abend des 19. b. M. in Breuer's Salon, Gr. Frankfurterstr. 74/75, eine öffentliche Versammlung der Barbier- und Friseurgehilfen statt, in welcher auch die Prinzipale zahlreich vertreten waren. Herr Selbig, Borsigender bes agitationfomitee's, auf deſſen Ber jetzige eber ausschließlich mit solchen oder mit 4 und 5 Lehrlingen Leben gerufen worden ist, motivirte noch einmal die drei an bie Prinzipale zu stellenden Forderungen, deren legte, die da Im Fachberein der Tischler( Südwest Bezik) fand am Sen Montag in Rothader's Lotal eine Versammlung statt. lautet: Schließung der Geschäfte in den Sommermonaten an Wochentagen um 9 Uhr, an Sonn- und Festtagen um 6 Uhr" fen und Reise Unterstügung. Derselbe erläuterte die hifto Buchdrucker Herr D. referirte in derselben über Arbeits- um folgenden Baffus erweitert worden ist: Schließung der Beſchäfte in den Wintermonaten an den Wochentagen um he Entwidelung der Arbeiter- Vereinigungen, dieselbe greife dd bs zu Anfang des Mittelalters, wo die Intereffen der 9 Uhr, an Sonn- und Festtagen um 8 Uhr," darauf ver eiellen und Meister fast noch identisch waren. Ein Gegensat weisend, bak die Gehilfen nicht in frivoler Weise vorgehen und der Hoffnung Ausdruck gebend, daß Alle für die gute Dete ferit in späterer Beit heraus, als die Bunftorgani Sache eintreten würden. Nach diesem richteten auch die ionen bereits den Keim der Auflösung in fich trugen. Die jellen waren bei dem Aufschwung des Handwerks bald zu Komiteemitglieder Stazniewsky und Synerasky einen dringenden Appell an die Versammelten, nicht zurückzuschrecken von reich geworden, um regelmäßig in den Meisterstand aufzu gen, und fo bildete fich ein besonderer Gesellenstand. Bon ihrem Vorhaben, den ficheren Erfolg in Aussicht stellend, da ber Nothschrei der Gehilfen bereits in den Herzen vieler en Gefellenzünften haben fich in Deutschland nur färgliche Brinsipale einen Widerhall gefunden habe. That Derefte erhalten. Redner kommt nun auf die gewerkschaft fächlich traten auch in Der frelen Diskussion, fe für fich zu gewinnen, müffe man für dieselbe etwas Bewegung im Allgemeinen zu sprechen; um die große welche trop ihrer Erregtheit einen ordnungsmäßigen Berlauf nabm, mehrere der anwesenden Prinzipale mit Wärme toes fchaffen, und so empfahl er dem Fachverein die inbung der Arbeitslosen und Reise- Unterstügungs- Kaffe. für die Sache der Gehilfen ein und gab namentlich Hr. Ochs bie Erklärung ab, daß die 5 Pfennig- Barbiere" felbft dann Muster für dieselbe führte der Referent die Organisation ihre Geschäfte in der verlangten Weise schließen würden, wenn Budbruder Deutschlands an, welcher es durch diese Ein tungen möglich geworden ist, von sämmtlichen ca. 16 000 brudern Deutschlands ca. 12000-13 000 in den Berband bringen. An den Vortrag knüpfte fich eine animirte De the und flofen fich die Nedner den Ausführungen des Referenten größtentheils an. his. Im Berein zur Wahrung der Intereffen der vorzulegen und überall da, wo dieselben nicht bewilligt werden apezirer Berlins wurde am Montag Abend( bei Bratweil) follten, unter Innehaltung der Kündigungsfristen die Arbeit unter dem Boifige des Herrn Wildberger fast ausschließ einzustellen. Die in Stellung verbleibenden Gehilfen verpflich bie Jnnungsmeister sich hierzu nicht veranlaßt sehen sollten. Die Stimmung wurde in Folge deffen eine sehr gehobene und als Herr Helbig zur endgiltigen Abstimmung über den zu er öffnenden Streit schritt, war das Resultat derselben der mit vollster Einstimmigkeit gefaßte Beschluß, bereits am andern Morgen, am 20. b. M., den resp. Prinzipalen die Forderungen teten fich, zur Unterstügung der event. Streifenden zu einer Verbotene Versammlung. Hilfe predicer a. D. Gandert aus Stendal hatte zu Dienstag Abend eine Volksversammlung einberufen, in der er über die Behandlung der sogenannten Judenfrage durch die chriftlich- soziale Bartet einen Bortrag balten wollte. An denselben sollte fich eine freie Distuffton an schließen. Der Andrang war ein sehr großer, die Versamm Mitgliederversammlung des Arbeiterinnen- Vereins heute( Donnerstag), Abends 8 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77-79. Magdeburg, 19. Mai. Im Schloßgarten" vor dem Ulrichsthore fand gestern Abend eine von etwa fünfzig Ber fonen besuchte Versammlung der Bimmerer von Magdeburg und Umgegend statt. Der Vorft wurde dem Bimmermann Herrn Schulze aus Neustadt übertragen. selbe theilt zunächst zum ersten Gegenstand der Tagesordnung mit, daß die legte Rechnung, betreffend den Generalfonds, bis her nicht habe vorgelegt werden können, weil einige Beläge ge fehlt hätten; diese seien indeß jegt beigebracht. Die Einnahmen zum Generalfonds, welche aus Beiträgen bestehen, die von den Streden in einzelnen Raten gezahlt worden find, betrugen au fammen 1477,78 M., die Ausgaben danegen, einschließlich der nach Berlin abgeführten Gelder, 965,58 m, mithin ist ein Bestand von 512,20 M. vorhanden; vorbehaltlich einer noch aufzuklärenden Differenz von 2,60 M. wurde der Kafftrer ent Iaftet. Demnächst bemerkt der Vorsitzende, er habe sich an ben Hauptvorstand in Berlin gewandt um Abordnung eines Redners für die heutige Versammlung; durch ein Versehen sei der Brief nicht an seine Adresse gelangt. An Stelle deffen sprach Herr Lehmann aus Berlin über den Nußen der Arbei ter- Verbindungen. Bunächst wandte fich derselbe gegen einen in der Deutschen Bauzeitung" erschienenen Artikel, welcher die allgemeinen Lohnverhältnisse der Bimmerer in Deutschland bea sprochen hatte; die Angaben seien für Magdeburg nicht zus treffend. Nach einer genaueren Statistit für die hieftgen Ver hältnisse wurden zur Erhaltung der Familie eines Bimmers gesellen mit Frau und zwei Kindern 1323.10 M. erforderlich ein, während nach der von ihm, dem Redner, aufgestellten übergehend, ersucht der Vortragende namentlich dabin zu wir Berechnung nur 771 M. verdient würden. Zur Tagesordnung Ten, daß Betitionen an den Reichstag gelangen, durch welche um Annahme des Arbeiterschußgefeßes gebeten wird. Auch müffe eine feste Drganisation geschaffen werden, denn nur bek einer solchen Taffe fich etwas erreichen. Herr Lehmann machte Mittheilung von Erfolgen, die durch solche Organisationen erreicht seien, z. B. hätten die Maurer in Potsdam auf diese Weise, ohne Streit, eine zehnstündige Are beitszeit und einen Lohn von 30 Pf. für die Stunde erzielt u.. w. Ferner machte er Mittheilung davon, daß seit gestern in Dhlau in Schleften die Bauhandwerker fireiten, dieselben hätten bisher nur 15 Pf. für die Stunde Lohn erhalten und 12 Stunden arbeiten müssen. Der Vorfigende forderte dann wiederholt zum Eintritt in den Fachverein auf, dies sei der feften Organisation der Meister gegenüber unbedingt nöthig. Nach einer Distusfion, in welcher namentlich die Gründe des Burückgebens der hiesigen Drganisation besprochen wurden, fand die Wahl einer Kommission statt, welche die Petition an ben Reichstag um Annahme des Arbeiterschutz Gefeßentwurfs entwerfen und unterzeichnen lassen solle. Hierauf Schluß der Versammlung. Fliege mit gefchlossenen Augen, obwohl ich schon gleichen zwingt. D Gedanken, Gedanken, ihr schmerzt mehr lung, welche berr Weber Loose um 1/12 Uhr eröffnete. Derselbe Durch Mange wad bin. die br. Mir is Beftern Ich mag die Augen nicht öffnen. geschlossenen Liber fühle ich das Sonnen als meine Wunden. Es wird doch heiß. Die Sonne brennt. Ich öffne Wenn ich die Augen öffne, wird das Licht ihnen die Augen und sehe dasselbe Gebüsch, denselben Himmel, Ausführungen, wie die Versammlung bervorgegangen set aus thun. Und es ist auch besser, fich nicht zu rühren. ich glaube, es war gestern wurde ich mundet. Bierundzwanzig Stunden sind seitdem ver angen, noch einmal vierundzwanzig Stunden werden vers hnen. Liegt urchschoffenen Das Stöhnen ant, Niemand. hes Stöhnen febr bewußt, benn Rebel lieg nieberlegen wieber er en will, be Den Drt, an te von mit Hier und ba Rnöpfe ober mbeter. en find night ebren nur in anderer Beleuchtung. Und hier ist auch mein Nachbar. Ja, es ist die Leiche eines Türken. Wie groß er ist! Ich ertenne ihn: er ist es... ich werde sterben. Gleichviel. Besser, ich rühre habe ich ihn getödtet? Vor mir liegt der Mensch, den ich getödtet. Warum Hier liegt er, todt, blutbefleckt. Warum hat ihn das enn mann auch den Geist zur Ruhe bringen könnte: Schicksal hierhergeführt? Wer ist er? Vielleicht hat auch ingen fich in meinem Ropfe. Aber nur noch furze Zeit. er eine alte Mutter wie ich. Sie fist vielleicht auch am Abend vor ber Thür ihrer armfeligen Lehmhütte und sieht Abend vor der Thür ihrer armfeligen Lehmhütte und sieht Elberfeld, 18. Mai. Auf dem Döppersberg tagte gestern, wie die Elberf. Beitung" berichtet, eine zur Beschlußfaffung über die Frage, ob die Arbeiter ,, Abkürzung der Arbeitszeit und Verbot der Sonntagsarbeit" wollen, einberufene Volksversamme gab, nachdem ihm auch der Vorfis übertragen das Wort an Herrn Neumann, einem aus Berlin ausgewiesenen Klempner, zum Referat. Dieser betonte eingangs seiner Dreiviertelstündigen ber im Reichstage angeregten Frage, ob die Arbeiter eine Berkürzung der Arbeitszeit überhaupt wollten. Soweit Die Frage die Sonntagsrube betreffe, set fte ohne Weiteres spruchreif, die Arbeiter wollten, daß an den Sonntagen nicht mehr gearbeitet würde, ausgenommen allein in denjenigen Betrieben, von welchen ein eununterbrochene Thätigkeit nun eine mal unzertrennlich sei. Was an den Sonntagen geleistet werde, sei nur sehr wenig, die Industrie werde ohne die Sonntagss arbeit ebensoviel produziren fönnen als mit ihr. Auch fie, die Industrie, babe teinen Gewinn von der Sonntagsarbeit. In fürzung der Arbeitszeit, sei als besonders bedenklich eingewendet worden, wer den dadurch entstehenden Ausfall tragen solle, die Industrie liefe Gefahr ihre Konkurrensfäbig leit gegen das Aus Lepteres bestreitet Redner, ba eine Verkürzung der Arbeitszeit den also weniger entsprechend leistungsfähiger machen würde. Im Uebrigen befürworteten gerade Regelung der Fabrikgesetzgebung, wodurch die Gefahr eines Ausfalles am besten abgewendet würde. Ganz andere lb tommt das Ende. In den Zeitungen wird es heißen: nach dem fernen Norden, ob nicht ihr Herzenssohn kommt, bezug auf die nicht weniger spruchreife weitere Frage einer Vers an fagt, daß unsere Verlufte nur unbedeutend find. So ihr Arbeiter, ihr Ernährer. ige Twanoff -Nein, nicht einmal meinen Namen wird es von jenem Hündchen hieß. Und ich? Auch ich bin.... Ich möchte gern mit ihm tauschen. Er ist glücklich. Er hört nichts, er fühlt mir am Herzen nagt, nicht ben quälenden Durft. Mein nennen. Es wird einfach heißen: Einer ist gefallen, nicht die Wunden schmerzen, nicht die Verzweiflung, die land einzubüßen u. f. w. Sarfe. Es ist schon lange her; liegt doch Alles, mein Uniform ist ein großes, fchwarzes Loch, rings um dasselbe die Vertreter der Arbeiter längst eine internationale In meiner Erinnerung taucht ein Bild auf in voller Bajonett brang ihm gerade ins Herz.... Hier auf der überanstrengten men bier Lag, weit, weit hinter mir. Ich ging die es Leben, jene Beit, da ich noch nicht mit zerschossenen ist Blut. Das ist mein Wert. on hier her Barum aber bas Rnifter or Schwäche belft... fich meiner allt laut in es ftill um uvor. Det big auf mich bätte ibn in 3ft es Eines Gott, als af fenti fid Das habe ich nicht gewollt. Ich wollte Niemandem tage entlang. Ein Volkshaufen hielt mich auf; die ein Leib anthun, als ich in den Kampf zog. Der Gebanke, Fragen hätten auf internationalem Wege schon geregelt werden nge ftand und sah schweigend auf eine weiße, blut baß auch ich Menschen tödten würde, lag mir fern. Ich fönnen, warum nicht auch diese. Uebrigens babe man etwa, edte, täglich winselnde Masse. Es war ein Hund, ein ftellte mir nur vor, wie ich meine Bruft den Kugeln preis als zu Gunsten der Industrie und des Großgrundbefizes die Iner hübscher Hund, den ein Wagen der Pferdeeisenbahn geben würde und ich ging und gab fie preis. erfahren hatte. Er starb, wie ich jetzt hier fterbe. Nun und was dann? Narr, Narr, der ich war! Und er trägt einen egyptischen Rodit er nicht noch weniger schuldig als ich hatte ann brängte fich durch die Menge, faßte bas Hündchen biefer unglüdliche FellahBenid und trug es fort. Die Menge verlor fich. Wer wird mich von hier wegtragen? Niemand. Hier er je von Rußland, von Bulgarien gehört, ehe man ihn Be unb tirb! Und wie ist das Leben so schön. eiter nun. und seine Gefährten auf dem Dampfer aufammenpferchte wie Häringe in einem Faß und nach Konstantinopel führte! An jenem Tage, als der Unfall mit dem Hunde fich Man hieß ihn gehen und er ging. Wäre er nicht gegangen, Signete, war ich glücklich. Ich war wie trunken ich man hätte ihn mit Stöden geschlagen. Vielleicht gar hätte wohl, wovon. Qualt mich nicht länger, ihr Erinne irgend ein Pascha ihm eine Rugel in den Leib gejagt. Er ngen! Laßt mich in Ruhe! Das Glüd der Vergangen ging den langen schweren Weg von Stambul nach Ruftschut. it, bie Dualen der Gegenwart.... wären doch die ualen allein zurüdgeblieben und die Erinnerung ge munben, die mich quält und unwillkürlich zum Ber Wir haben ihn überfallen und er hat sich ( Fortfeßung folgt.) vertheidigt. Schutzölle eingeführt wurden, auch erst gefragt, wer eigentlich die Bölle zu tragen hat? Einen Ausfall durch die Heraba febung der Arbeitszeit auf zehn Stunden müsse eben die Industrie tragen und müsse ihn tragen können. Würde die Forderung der Arbeiter, welche für jest also mit dem zebn ftündigen Maximalarbeitstag fich begnügten, nicht erfünt werden, so würde ihnen nichts anderes übrig bleiben, als den Ruf nach Dem achtstündigen Arbeitstag, mit vermehrtem Nachbruce zu erbeben. Im Wesentlichen in demselben Sinne äußerten sich noch drei andere Redner. Es wurde betont, daß es gelte, einer Enquete, von welcher etwas Erfprießliches doch nicht zu erhoffen sei, vor zugreifen; daß in der Festsetzung eines zehnstündigen Marimal arbeitstages immerhin eine bedeutsame Annäherung an das Reformprogramm erblickt werden könne u. s. w. Namentlich aber wurde, zulegt noch vom Vorfigenden, eindringlich zu reger Betheiligung an den Fachvereinen ermabnt, auf daß die Arbeiter geschloffen für die Erfüllung ihrer Forderungen weiter wirken lönnten. Folgende Resolution gelangte zur ein stimmigen Annahme: Die heute auf dem Doppersberg tagende Bolksversammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten Herrn Neumann vollständig einverstanden und erblickt durch Einführung des gehnfiündigen Morimalarbeits tages und möglichste Beschränkung der Sonntagsarbeit durchaus Teine Schädigung ihrer Intereffen. Die Versammlung erklärt Durch energische Betheiligung an der Fachvereinsthätigkeit diese Forderungen baldigft zu erreichen." Tageslifte der Königl. sächsischen Landeslotterie ald Biehung vom Mittwoch, den 20. Mat. alm( Dhne Gewähr!) 445 667 529 748 887( 300) 669( 1000) 281 243 492( 300) 486 618 733 385 574 566 179 972( 500) 9 409 64( 1000) 878 537 111 400 109( 1000) 641 631 146 367 599. 27608 307( 500) 339( 300) 716 775 166 490 310 271 158 595 94 946 836 851 316 976 251 495 936 371 783 76.28111 950 ( 300) 662 589 504 856 55 614 316 480 768 682-208( 3000) 763 838 916 501. 29379( 1000) 478 253 584( 300) 436 5 201 812 664 696 471 771 620( 1000).moto 30. sdag 30272( 300) 24 310 578 992 288 325 751 740 392 129 26( 300) 619 99 328 743 853 488 941 736( 500) 743( 1000) 770 721 603 778 462 161 567 257 726 821 297. 81416 815 ( 300) 43 542 324 765 846 341 780( 500) 920 995 997( 300) 247. 32527 607 421 14 344 650 634 844 296 962 163 763 722 327 993 408( 500) 440 833 591( 300) 573 737. 33995 865 22 659 502 597 39 685( 500) 976( 300) 86 614 442 951 686 629 102 616. 84663 146 318 37 878 489 183 655 352 ( 300) 932 555 399( 3000) 680 335 725 556 50 164 250 508 481 52 822 57. 35396 282 284 825 53 200 638 365 337 379 259 381 804 203 516 148 947 607( 500). 36863 912 55 126 229( 300) 639 952( 500) 566 812 518 516 680 207. 318 620 391. 341319 404 951 444( 300) 311) 135 405 301 687 37572( 500) 450 611 391 674 889 713 479 975 808 672( 300) 763( 1000) 818( 500) 377 19 762 972( 1000) 712( 500) 464 984 888 547. 2282 248( 500) 322 530 2 169( 3000) 940 975 823 467 178( 500) 809 540 216 562 389 376 980 584 595( 3000) 45 166 273( 3000) 343( 500) 153 852. 8507 549 643 827 363 342 248 567 90( 300) 537 868 614 407( 300) 392 211 986. 4435 430 865 247 320 341 983( 300) 711( 300) 819 199 859 216 653 514 557 870 51 869 955( 1000) 691 790 12 525 877 36. 5288 606( 300) 445 474 553 170 744 481 550 747 686 962. 6434 120 390 628 753( 3000) 28 564 895 262 481 658 974( 500) 109 797 51 258( 500) 710. 7627 680 792( 300) 570 608 95 573 866 775 654( 300) 235 177 857 365( 300) 117( 1000) 318 955 845( 1000) 331( 1000) 242 8628 237 42( 5000) 18 618 253( 300) 987 401 629 658 83. 865 721 593 309 605 517 456 184( 15 000) 763 379 730 725 968 562 667( 300) 558 421 841 353 194 985( 1000) 739 149. 9143 589 979 533 53 508 192 767( 1000) 642 633 931 56 427 326 500( 3000) 973 854 101( 3000) 594 753 872 669. 10932 101 412 560 63 359 486 688( 1000) 894 723 314 850 470 571 40 322. 11825 249 168( 300) 778 621( 300) 773 234 467 44 11 12 503 380( 300) 694 120 701 8 202 961 904. 12492 76 34 160 187 564 510 752 990 66 346 807 499 72 418( 500) 843 17 934. 13439( 500) 870 502 89 581( 3000) 778 703 175 375 661 599 196 283 107 815 273 808 350. 14000 906 613 857 166 445 71 647 725 248 783 592 352 900 667( 500) 364 539 74. 15176 876 192 721 732( 500) 772 408 445 161 519 879 374 398 910 61 558 231 178 583 73( 500) 413. 16478 109 256 181 770 322 934 432 356 17 377 731 462 250 755( 500) 123 215 965 71( 3000) 174 946 596 686( 1000) 82 745 65. 17826 201 326 708 793 742( 500) 953 685 782 678 305( 3000) 299 542 158 115 229 550 530 906 844. 18422 643( 3000) 617( 3000) 546 985 872 268 636 869 697 461 38 437 852 282 245 861 823 163( 300) 90 318 423 484 846. 19683 748( 500) 145 530 977 685 765 95 632 251 513 490 185 499 968. 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Heute: Der Walzer- König. Deute: Nelly. Residenz- Theater: Direktion Anton Anno. Balhalla Operetten- Theater: Deute: Mascotte.mic Dente: Der fliegende Holländer. Oftend- Theater: Wallner- Theater. Heute: Die Leibrente. Mom Bittoria- Theater. Heute: Sulfurina. Louiſenftädtisches Theater: Heute: Martha, oder der Markt zu Richmond. Arbeitsmarkt. Unverheirathete Tischler werden sofort für eine Stadt in der Nähe Berlins gesucht. Meldungen unter der Adreffe Z. 13 Poftamt 58. 1101] Schneider auf Tag Hagelsbergerftr. 56. Ein Mädchen für Alles sofort gesucht [ 1100 [ 1097 Rüdersdorferstraße 51 im Restaurant. 18 Skalitzerstrasse 18 Restaurant H. Stramm empfiehlt seinen reichhaltigen Frühlik, Mittag und Abendlish. Kleine und große Vereinszimmer auch Sonntags zu haben. Mauerstraße 86. 651 [ 1304 Sorben erschien: find goruslö Dasdill Elend der Philosophie. Antwort auf Proudhons, Philosophie des Elends". Bon 421 849 833 380 649 422( 1000) 604 607 454 782 260 958. 38846 334 423 266 231 82 973 557 94 549( 300) 804( 300) 627 365( 300) 707 31 668 798. 39336 315 55( 3000) 802 155 23 677 827 367 329 536 90 42 426 709 229. 40934 667 920 913 466 923 93 644 906( 3000) 104( 300) 482 241 645 715 329 605. 41034 761 637 125 459 119 292 298 851 204 385 205 668 830 744 393( 300) 545 984 ( 500). 42269 377 842 928 896 78 779 999 497 513 200 255 58 172 762 958( 300) 796 757 773 310 951 27 240. 43950( 300) 299 531 599( 300) 574 94 4 525 899 976 921 870 831 560 562 711 380 54 151( 500) 595 42. 44193 53 101 658 525 602 376 119 335 349 132 127 715 870 523 324 482( 300) 5 314 608 567 357( 500) 961. 45560 933 71 ( 500,000) 542 63 571 293 133 591 602 838 750( 300) 488 649( 300) 278 880 578 161 424 213 380. 46366( 3000) 521 89 651 281 833 408 25 889 838 863 277 23 776 505 728 586 915 570 650 184. 47282 307 464( 300) 696 637 129 626( 500) 527 156 189 835 726 610 354. 48615 817 764 53 561 621 173 778 919 605 610 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Herold strogolfmu& sid alo Sund that Berlin SO., 112 Skalitzerstrasse 112. Möbel, Spiegel- und Polfferwaaren Magazin Elgene Fabrik. Solide Preise. Prompte Bedienung.is Die Nr. 17 der humoristischen Blätter 1103 Der wahre Jacob" Herschienen und in der Expeb. b. Berl. Voltsbl." au baben Alte Stiefel f. Herren, Damen u. Kinder. Reparaturen u. Bestellungen reell u. bill. Pallisadenstr. 102 im Reller.[ 1011 Drucksachen aller Art, onio 26 эпізн namentlid ad drim namentlich $ 3 Circulaire, Rechnungs- und Quittungsformulare, Adreßkarten, Prospecte, PreisCourante, Brochüren, Statuten und Quittungsbücher, Marken, bi fämmtliche Formulare für Krankenkaffen etc. met d werden prompt und preiswerth angefertigt. di dif Buchdruckerei did MAX BADING tiem Beuthstrasse 2. tul og tora didad R en gros, Cigarren- u. tule ned A Karl Marx.d Mit einem Vorwort von Friedrich Engels. Preis Mark 3,50. 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