11 0 t e V I t C Nr. 176. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat= lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Bereins: und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächsic Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Bur Kritik des Freitag, den 31. Juli 1891. Expedition: Benth- Straße 3. Die Zulassung Bourgeoisie als ,, force majeure", als höhere Gewalt". Maire oder Pfarrer gegründet werden. Wie aber wird die Klassenmoral auf die Arbeitslosigkeit von Ehrenmitgliedern erfolgt ohne Rücksicht auf den französischen Altersversicherungs- reagiren, welche eine Folge von Streifs, Aussperrungen Wohnort des Mitglieds und ohne Beschränkung der Bahl Gesehentwurfes. II. ( Schluß.) Es ist nicht angängig, auf die Einzelheiten des Entwurfes sämmtlich einzugehen. Für unsere Zwecke genügt es, einzelne wichtigere Gesichtspunkte herauszugreifen. Marimalund anderen Vorgängen des Kampfes zwischen Kapital durch den Vorsitzenden und das Bureau und Arbeit! Hier ist der Bureaukratie, welche so gerne zahl der Mitglieder iſt 500.. Wegen schlechter die Arbeiterschaft in Grund und Boden hineinadministrirte, Leitung, Nichtausführung ihrer statutarischen Bestimmungen zc. hier ist der Bourgeoisie ein Angriffspunkt gegeben, von können die Vereine vom Präfekten suspendirt oder aufwelchem Gebrauch gemacht werden wird. Je schärfer die gelöst werden... Eine Oberkommission wird beim Kontraste zwischen Reich und Arm, zwischen Ausbeutern Ministerium des Innern eingerichtet, um die Vereine zu und Ausgebeuteten, desto leidenschaftlicher die Kämpfe, kontrolliren und verdiente Mitglieder zu Ehrenausdesto angenehmer für die Machthaber solch eine bequeme zeichnungen vorzuschlagen." Gelegenheit, ein gesetzliches Recht der Arbeiterklasse rückZu diesem Gesetze, das die sklavische UnterDie Festsetzung der Altersgrenze ist eine rationellere ſichtslos zu stranguliren. Soll kein Mißbrauch getrieben würfigkeit der Arbeiter unter Präfekt, Polizeials bei uns. Die siebenzig Jahre des deutschen Gesetzes werden, so muß der parteiischen Auslegung bürgerlicher minister und die ehrenmitgliedlichen Bourgeois, haben mit Recht die schärfste Verurtheilung erfahren. Der Gesetzesdolmetscher ein starker Riegel vorgeschoben, so Entwurf läßt die Beitragspflicht erst mit dem 25. Lebens- muß jede Mißdeutung kurzweg unmöglich gemacht werden. Fabrikanten, Pfaffen u. s. w. anordnet, erschien eine von jahre( Deutschland vom vollendeten 16. Lebensjahre!) ein- Widrigenfalls das beabsichtigte Attentat auf das Koa- Persigny, dem berüchtigten Helfershelfer des Louis Bonaparte, unterzeichnete Instruktion vom 29. Mai 1852, in treten, und der Rentenbezug beginnt bereits mit dem litionsrecht der Arbeiter klipp und klar zu Tage träte. Arbeiter einwirken 56. Lebensjahre. Es erhellt, daß die Ziffer der Alters- Wir haben schon im ersten Artikel die vom Entwurf der es u. A. heißt:" Entscheidet sich der Präfekt für die renten eine erheblich höhere sein wird, als bei uns. Die vorgesehene Doppelversicherung beleuchtet. Der Arbeiter Gründung eines Vereins, so soll er an alle Wohlsouveräne Mißachtung der sozialen Statistik, welche un- ist nicht genöthigt, sich direkt bei der staatlichen Alters- gesinnten, Fabrikbesitzer, Beamte 2c. den Aufruf richten, widerleglich das niedrige Sterbealter der Arbeiterklasse er- rententasse zu versichern. Es genügt, wenn er bei einem demselben beizutreten. Er hat sich mit den Pfarrern und weist, ist in Deutschland zum Siege gelangt. Ist auch genehmigten Hilfsverein, einem Gewerbesyndikat oder einer Geistlichen zu verständigen, damit die Vereine im Schatten der Kirche aufwachsen... Die Ehrenmitglieder, die zudie französische Altersgrenze noch immer sehr hoch, da anderen staatlich autorisirten Privatversicherungsgesellschaft bie große Maffe der Arbeiter nicht über 50 Jahre alt seine Versicherung bewerkstelligt. Diese Bestimmung ist zulassen Bedingung für die Genehmigung ist, sollen nicht werden dürfte, so ist ein Fortschritt uns gegenüber hier eine der bedenklichsten des ganzen Entwurfes und un- nur finanziell zuschießen, sondern auch moralisch auf die mittelbar darauf berechnet, das Gesetz in den Dienst der Trogdem zu verzeichnen. Arbeiter möglichst verschiedener Die Altersrente, die sich bei uns in den Grenzen tifel 5 des Entwurfes besagt nämlich, daß ohne Weiteres Nie darf Unterstützung bei Arbeitslosigkeit gegeben werden, großkapitalistischen Klasseninteressen zu stellen. Der Ar- Gewerbe sollen beitreten... besonders weil bei professionellen Vereinen leicht eine Koalition entsteht 106,40 bis 191 m. höchstens bewegt, ist in Frankreich die Privatversicherung blos möglich bei den genehmigten benn dann zahlen die Arbeitenden für die Nichtarbeitennicht unerheblich höher. Sie bewegt sich ausschließlich des Hilfsvereinen, den sogenannten sociétés de secours Staatszuschusses zwischen 144 bis 288 M., diesen einge- mutuel approuvées, von denen sogleich die Rede sein den, und die Neigung zu Arbeitseinstellungen wird sehr rechnet zwischen 240 bis 480 M. wird, während für die anderen Korporationen eine be- Arbeitsbuch dienend, ist ein Beweis für die Ordnungsgestärkt... Das Mitgliedsdiplom, als Paß und In Deutschland erlischt bekanntlich, wenn während sondere Genehmigung des Miniſters des Innern erforder- liebe und gute Führung des Arbeiters, ein Empfehlungsbier aufeinander folgender Kalenderjahre für weniger als lich ist. Um die Tragweite dieser Bestimmung richtig bewerthen brief." insgesammt 47 Beitragswochen Beiträge entrichtet worden Hinzugefügt sei noch, daß der Vorsitzende vom sind, die Anwartschaft auf den Rentenbezug. Der fran- zu können, muß man das Wesen der geplanten HilfsDer fran- zu können, muß man das Wesen der geplanten Hilfs. Staatsoberhaupt zu ernennen war, eine Bestimmung, die zösische Entwurf läßt eine fünfjährige Frist zu, sobald der vereine kurz kennzeichnen. Sie sind ein Geschöpf erst sehr viel später gefallen ist. Versicherungspflichtige höhere Gewalt als Hinderniß nach- napoleonischer Staatskunst, wie sie kurz nach dem Staats- Man wird zugestehen, daß die genehmigten Hilfsweist und die rückständigen Beiträge nachträglich entrichtet. streiche vom 2. Dezember 1851 ihre ersten übelduftenden vereine, deren Charakter im Laufe ihrer Entwickelung Welchen Einfluß Saisonschluß, Krisen, Geschäftsstockungen Blüthen getrieben hat. Dazu bestimmt, der modernen durchaus der gleiche geblieben ist, nichts sind als Produkte so gut wie technische Fortschritte und andere von dem Arbeiterbewegung einen Damm entgegenzustellen, erweisen klassenstaatlicher Bevormundungs- und UnterdrückungsDie Thatsachen, die wir soeben Produktionsweise auf die Beschäftigungsdauer des modernen Imperialsozialismus, der die Arbeiter durch Almosen und angeführt, die Tendenz des Dekrets und der Instruktion Arbeiters haben, ist gerade in Hinsicht auf diese Seite Scheinkonzessionen um ihre Erstgeburt zu prellen ver- kennzeichnen die Einrichtung so scharf, daß es keiner der Versicherungspolitik oft genug schon hervorgehoben suchte. Das Dekret vom 25. März 1852, welches die weiteren Erläuterung bedarf. Die Antwort der französtworden. Die Arbeitslosigkeit ist nur zu oft das Loos 1848 eroberte Bewegungsfreiheit der Klubs endgiltig be- schen Arbeiterschaft auf diese napoleonische Machenschaft des Proletariers, und sein Eintritt in die industrielle seitigte und die Hilfsvereine von der Gnade des Prä- war verständlich genug. Der holde Zwang der ökonomiReservearmee auf kürzere oder längere Zeit eine Even- fekten, der sie jeder Zeit auflösen konnte, abhängig machte, schen Machtstellung und des Polizeistocks trat in Aktion, tualität, mit welcher er täglich zu rechnen hat. Doch enthielt u. a. folgende Vorschriften:„ Genehmigte Hilfe- um die Mitglieder schaarenweise den Hilfsvereinen zuzubiese Thatsachen akzeptiert auch der Klassenintellekt der vereine sollen in jedem Orte, wo es nüglich erscheint, vom treiben. Es gab: Feuilleton. Nachdruck verboten.) Kapitän Lobe. Von John Law. Autorisirte Uebersetzung aus dem Englischen von Regina Bernstein. 10 trieben hat, verdient er, dafür gehängt zu werden. Geht er aus irgend einem Grunde unter Pari gekommen, packt augenblicklich in Londoner Hospital," sagte er, sich ihn die Krankheit, sich um das Elend der Welt zu kümmern. wieder an den Mann wendend. Ihr werdet fie wahr Das war wenigstens bei mir der Fall. Im Laufe von scheinlich im Todtenhaus finden; wenn nicht, kommt zu sechs Monaten verlor ich Vater, Schwester und noch mir zurück.- Nein, gehen Sie nicht mit ihm," sagte er zu Jemand Anderes. Es giebt kein härteres Kissen, als den Kapitän Lobe. Bleiben Sie hier, ich habe Ihnen etwas Deckel eines Sarges, und wenn im Laufe eines halben zu sagen. Kommen Sie, bitte, in mein Zimmer". Bei Diesen Worten öffnete er die Thür des Ladentisches, und sie traten in ein kleines Zimmer, in welchem er gewöhnlich seine Patienten empfing. Der Doktor zeigte auf einen Stuhl und zog eine Pfeife Der Doktor nahm den Brief und las laut: aus seiner Tasche. Nachdem Kapitän Lobe seinen angebotenen " Ich bin dazu getrieben. Gott helfe meinem armen Stuhl genommen, setzte sich der Doktor mit dem Rücken Baby. Mutter, nimm Dich der Kinder an. Ich habe stets gegen den Kamin und rauchte eine Minute lang schweigend. Plötzlich sagte er:„ Ich weiß, es ist zwecklos, Ihnen länger mit anhören, wie er mir flucht, weil ich so viel eine Zigarre anzubieten; es ist gegen Ihre Vorschriften," Kinder habe. Ich habe sie mir nicht gemacht, weiß Gott."" Ja." ihm gegenüber mein Bestes gethan; aber ich kann es nicht Der Doktor ließ seine Faust mit so mächtiger Kraft Tisch niederfallen, daß Flaschen und Gläser auf den Wieder herrschte Schweigen. Schließlich begann der Doktor:„ Das kleine Mädchen Square sagt mir, sie wolle der Heilsarmee beiKapitän Lobe nickte. madelten und die Billenschachteln tanzten. Ihr Männer in hier in Shornditch seid Bestien," sagte er, den Papier- treten." vor die Füße werfend. Die Jahres der Kopf eines Menschen dreimal darauf zu liegen kommt, verliert er den Schlaf. Während ich mich nun in diesem anormalen Zustande befand, packte mich die Kraukheit, und ich habe es seitdem nicht fertig gebracht, sie abzuschütteln. Das ist auch der Grund, weshalb ich heut hier bin, und nicht im West- End, wo ich ein anständiges Einkommen herausschlagen könnte." Sie waren also einmal vollständig über den Haufen geworfen?" fragte der kleine Kapitän theilnahmsvoll. Ja. Zuerst starb mein Vater. Ihm folgte meine Schwester. Und schließlich ging auch sie fort.- Sie gab mir dies," fuhr er fort, einen schwarzen Ring aus seiner Westentasche nehmend. Manchmal stecke ich ihn an, aber manchmal versuche ich mir einzureden, ich habe die Geschichte vergessen." Er steckte den Ring in die Tasche zurück. " Wie lange ist das her?" " Zehn Jahre. Ich war damals im Londoner Hospital, fegen dem Manne Art und Weise, wie Ihr Eure Frauen behandelt," Nun habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Menist schen dergleichen nur thun, wenn sie sich auf die eine oder an Kapitän Lobe wendend, ich behandelte das arme die andere Weise unter Bari" fühlen," fuhr der Doktor in der Abtheilung für Außen- Patienten. Ich hatte die Ding während ihrer Niederkunft. Zwei Tage nach der Ge- fort, die Pfeife aus dem Munde nehmend und sie kritisch Examina gut bestanden und war sehr wissensdurstig. Wenn burt des Kindes fand ich sie aufgestanden, und sie sagte betrachtend. Ich meine zum Beispiel, wenn Jemand un- sie lebte, würde ich jetzt wahrscheinlich etwas ſein; doch so mir, dieser Bursche habe wissen wollen, ob es vielleicht fein" glücklich liebt oder einen sehr theuren Verwandten verloren hat. wie es kam, bin ich hier und kämpfe einen hoffnungslosen lei, im Bett zu liegen, ob das die Manieren seien, die ſie, In normalen Zustande denkt der Mensch gewöhnlich nur an Kampf gegen den Hunger. Das ganze East- End verhungert. vährend sie im Dienſt gewesen, gelernt habe. Als ich sie sich selbst; die Sorgen Anderer gleiten aus seinem Ge- Was die Leute brauchen, ist Nahrung, nicht Medizin. zuletzt ſah, war sie frant, und wenn er sie in den Tod ge- dächtniß wie Wasser vom Rücken einer Ente. Aber wenn Trotzdem kriege ich es nicht fertig, meiner Wege zu gehen, • • 620 714 826 013 1860 359 332 Mitglieder genehmigter " " Hilfsvereine. 1870. 1881. Gesetzgebung erfreulicher Weise nicht kennt. Die schuld an der künstlichen Lebensmittel- Vertheuerung und Fremden Kopffteuer wird offenbar mehr als ausge- an dem Nothstande in Deutschland. Darunter sind aber nicht blos Arbeiter, sondern große ländischen Arbeiter und durch den Fortfall der Versicheglichen werden durch die niedrigere Löhnung der aus- Fort mit den Kornzöllen! Gruppen anderer Bevölkerungsschichten, Kleinbürger, rungsprämien, die ja nur für Inländer zu entrichten find. nerischen Barteien, welche bei der Stichwahl is Die Zerfahrenheit und Grundfahlosigkeit der geg Kaufleute, Handwerksmeister u. f. w., von den Ehren- und wenn wir das Seelenleben der Kapitalistenklasse nur Kassel- Melsungen zu so klassischem Ausdruck kam, mitgliedern gar nicht zu reden. Und in den Motiven des halbwegs richtig beurtheilen, wird das Altersrenten- Gesetz, wird durch die nachfolgende Notiz der Bossischen Zeitung Entwurfes heißt es von der staatlichen Altersrentenkasse, falls es diese Bestimmungen des Entwurfes beibehält, eine noch köstlich illuftrict: daß sie in den vierzig Jahren ihres Bestehens nur starke Zunahme der Schmuskonkurrenz durch intensivere Nachwahlen in Memel, Tilsit und Kassel- Melsungen er " Von den drei am Montag vollzogenen Reichstag 800 000 Arbeiter in ihre Verzeichnisse aufgenommen habe, Heranziehung billiger Ausländer zur Folge haben, also reichen die beiden ersteren an politischem Interesse die let Nachwahlen in Memel, Tilsit und Kaffel- Melsungen er was eine viel zu geringe Biffer gegenüber den eine Schädigung der Arbeiterinteressen. 9 600 000 Lohnarbeitern in Frankreich zähle. Man kann tere nicht annähernd. Mit ungewöhnlicher Spannung Der französische Entwurf ist so wenig wie das barrte man des abschließenden Wahlergebnisses aus der danach einen Schluß machen auf die Bedeutung auch der deutsche Gesetz ein Stück sozialer Reform. Die Nach- alten Kurhessischen Hauptstadt, das durch die zeitweise Hal genehmigten Hilfsvereine, die in demselben Verhältniß theile, die er den Arbeitern bietet, werden paralyfirt oder tung der Antisemiten bekanntlich stark in Zweifel gestellt abnehmen, in welchem die Gewerkschaften an Boden gewinnen. Die Hilfsvereine, die bisher in doch sehr stark beeinträchtigt durch die im Verlaufe dieser war. Die Thatsache, daß sich die Stimmenzahl für den Betrachtung aufgezeigte großkapitalistische Tendenz, die nationalliberalen Kandidaten gegen den ersten Wahlgang erster Reihe mit der Krankenversicherung sich befassen, darauf abzielt, die Arbeiterbewegung lahmzulegen. Die um mehr als das Doppelte verstärkt hatte, deutet indeß un durchaus ungenügend zahlen, leiden an schweren ver- Nubeffelt für die Arbeiterklasse ein geringfügiger. Der Lager; Altersrenten nur sporadisch, in beschränktem Maße und Organisation der Versicherung ist nicht einwurfsfrei, der widerleglich auf einen Umschwung im antisemitischen denn ohne die Stimmen der Antisemiten ficherungstechnischen Gebrechen, sie sind eine Karrikatur Normalarbeitstag ist mehr werth, als alle Versicherungs- Hauptwahl Dr. Endemann niemals die Mehrheit, geschweige und Konservativen hätte nach der Gruppirung in der auf eine Arbeiterversicherungskasse 1881 zeigte sich ein gesetze zusammen. Verhältniß gleich 1: 4,9 der Ehrenmitglieder, die in der denn eine so weit überwiegende, erlangen können. Im Verwaltung u. s. w. die erste Geige spielen, zu den MitGanzen ist das Ergebniß so ausgefallen, wie es eine ver gliedern!, die Verwaltung ist schwerfällig und kostständige politische Anschauung wünschen mußte, nur werden gewisse Vorwürfe nationalliberaler Sittenrichter wegen spielig. Für das Arrangement der Vereinsversammlungen, Berichte und Rechnungs" unfittlicher in verstummen müssen, abſchlüſſe wird zu Ehren der Reſpettabilite Politische Leberlicht. ember nationalliberale eleger in Kaffel- meljungen, viel Geld verpufft. Der Bericht eines solchen Vereins, der bei der Berlin, 30. Juli. nachdem wie offenkundig ist, seinen Sieg nur einer Mischung aller Die Kornpreise steigen und steigen. Als Herr Parteien gegen die Sozialdemokratie verdankt, von der sich Weltausstellung von 1878 ein Ehrendiplom erhielt, um von Caprivi vor zwei Monaten in dem preußischen Ab- allein die Anhänger der alten hessischen Rechtspartei" fern geordnetenhause, den Nothrufen aus dem Lande entgegen, be- gehalten zu haben scheinen. Eine bunter schattirte theuerte: es giebt feinen Noth stand! kostete der Wahl- Musterkarte, als diejenige, von faßt sechzig Druckseiten, wovon die Hälfte auf das nament liche Verzeichniß der Ehrenmitglieder und ihrer Titel und Wohnungen geht. ficherung bei Roggen 197,25 und der Weizen 226,00 M. die Tonne. Seit Herr von Caprivi seine Rede gehalten, sind Kornpreise fortwährend in die Höhe gegangen. standen in Berlin: am 1. Juni 14. Juni 20. Juli " 28. Juli " 29. Juli Roggen 203,00 M. 212,00 210,75 221,25 222,25 " @ Weizen 231,00 m. 236,56 248,00 248,75 " " 1 " " 248,75 " " " Sie welcher Dr. Endemann fein Reichstagsdie mandat empfängt, hat noch keine andere Stich wahl zu Wege gebracht. Konservative, Nationalliberale, Freisinnige und Antisemiten an einem Strange, das wäre die Unsittlichkeit" in der Potenz, wenn es nicht in Wirklichkeit der einzig vernünfs tige Ausweg gewesen wäre." " Die " " halten können. wir nicht vergessen wollen. Wir danken der„ Tante Voß" für das Wort, welches Und diese Hilfsvereine, welche der selbständigen, freien Hilfskaffenbewegung, den unabhängigen Berufsverbänden der Arbeiter Plaz machen müssen und machen werden denn sie tragen die Spuren des Verfalls deutlich an sich sollen durch den Entwurf zu Werkzeugen der Altersversicherung gemacht, dadurch künstlich belebt und aufge= pufft werden. Denn die Versicherung beim Hilfsverein bringt Also die Unfittlichkeit in der Potenz" ist für die eine Reihe von erheblichen Vortheilen gegnerischen Parteien in Wirklichkeit der einzig vernünftige für die Versicherten, welche die direkte Ver- Zu diesen Ziffern, die für sich selbst eine beredtere Ausweg!" Sprache sprechen, als die beredteste Rede es vermöchte, Bossische Zeitung" hat es gesagt, der Staatsanstalt nicht im Ge- haben wir nur zweierlei zu bemerken: dixit und sie gilt allgemein für eins der gesinnungs folge hat. Wir verweisen wegen des Näheren auf Wie man sieht, sind die Roggenpreise weit mehr ge- tüchtigsten und respektabelften Blätter Deutschlands. Kurz, unsere Ausführungen in Nr. 150, bemerken nur das stiegen als die Weizenpreise, die jetzt ziemlich stabil sind. eine" Autorität", deren Urtheils befähigung unsere Gegner Eine, daß für den Fall der Invalidität und für den Es erklärt sich dies zum Theil daraus, daß die Aus- nicht in Frage stellen können. Fall einer Lebensversicherung das Gesetz dem indirekt, sichten der heurigen Roggenernte schlechtere sind, als die der Das Wort der Vossischen Zeitung" bedeutet, daß die durch den Hilfsverein Versicherten weit günstigere Be- Weizenernte. Aber auch nur zum Theil. Jedenfalls hat dingungen bietet, als dem direkt Versicherten. Die Motive zu diesem auffälligen Mehrsteigen des Noggens, der die gegnerischen Parteien, d. h. die Parteien der kapitalistischen Gesellschaft moralisch vollständig bankrott sind, und die Bourgeoispreffe rühmen diese Rücksichtnahme auf Hauptnahrung unseres Volkes bildet, auch die Haltung der und nur noch durch die Unjittlichkeit in Potenz", d. h. bie die freie Entschließung des Arbeiters, der den Zwang deutschen Regierung in Sachen der Kornzölle wesentlich aufs Aeußerste gesteigerte Unfittlichkeit sich am Nuder er beigetragen. hasse und dem Individualismus huldige. In Wirklichkeit Durch die Ankündigung des Reichskanzlers, daß die will die Regierung die Arbeiter im Interesse der Bour- Regierung an eine Suspension, Ermäßigung oder Abgeoiste den oben charakterisirten genehmigten Hilfsvereinen schaffung der Kornzölle nicht denke, wurde die Roggenin die Arme treiben und die selbständigen Regungen des einfuhr nach Deutschland gehemmt, weil die werkthätigen Voltes auf diese unfeine Art hemmen und ausländischen Getreidehändler nun auf ein Steigen der Preise in Deutschland rechneten eine Rechnung, die sich als durchaus richtig erwiefen hat. Es liegt in der Natur Die deutschen Handelskammern faßten bekanntlich der Dinge, oder genauer, der heutigen Gesellschaft, daß Niemand seine Waare anbietet, wenn er für einen späteren auf einer Konferenz in diesem Frühjahre den Beschluß, auf Termin einen höheren Preis erwartet. Einheitlichkeit der Berichte hinzuwirken. Wir Die Vertheidiger der Brotvertheuerungs- Politik haben hoben sofort hervor, daß es sich offenbar nur um ten einen Höllenſpektakel vollführt über die Börsen speku- benziöse Fälschungen handele, die durch„ Einheit, lation, durch welche die Kornpreise emporgeschnellt" lichkeit" glaubhafter und wirksamer gemacht werden sollten Die Fremdensteuer, um zum Schlusse diese Frage zu worden seien. Wir haben nie geleugnet, daß an der Börse Unsere Vermuthung hat sich im vollsten Maße bestätigt streifen, welche der Entwurf den Unternehmern auferlegt, gespielt wird, und auch in Korn. Aber den Börsen in allen, namentlich den sächsischen Handelskammer- Berichten, welche ausländische Arbeiter beschäftigen, halten wir für spielern, die auf hohe Preise spekuliren, stehen andere die jetzt veröffentlicht werden, finden sich gewisse stereotype verkehrt und unpraktisch. Die Ausnüßung fremder billiger gegenüber, die auf niedere spekuliren, und im Großen und Wendungen des Inhalts, daß die sozialistischen Wahlfiege die soziale Unsicherheit und die Arbeitskräfte wird nicht aufhören, wenn auch pro Kopf Ganzen halten beide sich die Waage. Was jedoch absolut des Februar 1890, über jeden Zweifel hinaus feststeht, das ist die Thatsache, vielen Streiks das Geschäft niedergedrückt, die Geschäfts und Arbeitstag fortan 8 Pf. zu entrichten sind. Dafür daß die Rede des Herrn von Caprivi die Korn- und Brot- lage verschlimmert hätten. Allerdings werben auch entfällt bei den Anwendern fremder Arbeitskräfte der preise mächtig in die Höhe getrieben hat. Und andere Gründe angeführt, aber daß Handelskammern, in Unternehmerbeitrag zur Altersrentenversicherung, da, was weiter feststeht, ist die andere Thatsache, daß ohne die denen doch die Intelligenz und Moral der Bourgeoisie vers gleichfalls ein chauvinistischer Mangel des Entwurfes, unheilvollen Kornzölle all diese künstlichen Preissteigerungen treten sein soll, derartiges Zeug schreiben, das läßt die blos französische Arbeiter versicherungsberechtigt sind, und Preisschwankungen un möglich wären. intellektuellen und sittlichen Qualitäten unserer Bourgeoiste eine Engherzigkeit, welche die deutsche Versicherungs- Da giebt's kein Gefackel: die Kornzölle sind in einem höchst bedenklichen Lichte erscheinen. unterdrücken. Oder ist diese Annahme nicht allein schon durch die Klausel gerechtfertigt, welche die Zulassung anderer Vereine, z. B. der Gewerkschaften, von der Erlaubniß des Polizeiministers, von der willkürlichen Entschließung der Regierung abhängig macht? Die Bevorzugung der an rüchigen genehmigten Hillsvereine erspart jede Kritik. - Die Ernennung des Herrn von Goßler zum Obers präsidenten der Provinz Westpreußen ist heute im„ Reichs Anzeiger" veröffentlicht worden. 1 denn die Krankheit, von der ich Ihnen sprach, hält mich überzeugt, daß es für die Leute besser wäre, zu sterben, als heit eine Wirkung der elenden Lage des Volkes ist. Sie zu feft." in diesem Zustande des halben Verhungerns zu leben. fagen:„ Die Armen sollten nicht so viel Kinder haben. " Ich wollte nicht klagen, wenn ich nur etwas leisten Trozdem bin ich noch hier. Ich helfe, skrophulöse Kinder Hören Sie nun, was Friedrich Engels über diesen Gegen tönnte", fuhr er fort. Aber ich kämpfe Tag für Tag gegen in die Welt zu bringen; ich flicke vom Siechthum ergriffene stand sagt." Er nahm ein Buch und las: eine überwältigende Masse von Elend. Ich darf den Leuten Patienten wieder auf, ich lasse die Menschen mit Seelen- Alle möglichen Uebel werden auf das Haupt der nicht dieselben Arzneien geben, die die Aerzte in West End ruhe ins Grab sinken. Ich richte nichts aus und doch kann Armen gehäuft. Ist die Bevölkerung der Stadt über verordnen, denn thäte ich dies, so würden die armen ich nicht fortgehen. Das Elend, dessen Beuge ich bin, haupt schon zu dicht, so werden sie erst recht auf Kreaturen birekt hingemordet werden. Sie haben nur zwingt mich, als Gemeinde- Arzt hier zu bleiben." fleinen Raum zusammengedrängt. schlaffes Fleisch und Blut fast ohne Sauerstoff. Das Einzige was ich thun kann, ist Wasser mit irgend einer Subftanz zu färben und es ihnen zu reichen. Die armen Wesen trinken das unmittelbar, nachdem sie mein Laboratorium verlassen, und sie nennen es stärkend". einen Nicht damit Er streckte seine langen Arme auf dem Kaminsims aus zufrieden, die Atmosphäre in der Straße verdorben ein moderner Prometheus, an den Felsen geschmiedet zu haben, sperrt man sie dußzendweise in ein einziges durch das Elend seiner Mitmenschen. Zimmer, so daß die Luft, die sie Nachts athmen, vollends Kapitän Lobe schaute im schaute im Zimmer umher, Zimmer umher, es zum Ersticken wird. Man giebt ihnen feuchte Wohnungen, schien ihm, als sehe er die Fluth des menschlichen Elends, Kellerlöcher, die von unten, oder Dachkammern, die vo Das ganze East- End verhungert, sagen Sie?" fragte die hier täglich kam und ging, die Wogen des Hungers, oben nicht wasserdicht sind. Man baut ihre Häuser so, daß Kapitän Lobe. die sich an dem Pult des Doktors brachen. Ein offenes die dumpfige Luft nicht abziehen kann. Man giebt ihnen " Ich will damit nicht sagen, daß sie kein Brot haben", Buch lag auf dem Schreibtisch; ein Buch, angefüllt mit schlechte, zerlumpte oder zerlumpende Kleider und schlechte, ermiberte der Doktor. Aber sie sind alle ungenügend ge- Krankheitsfällen; ,, Schwäche" hieß es darin, oder ,, Stropheln", verfälschte und schwer verdauliche Nahrungsmittel. Man nährt. So ist es geradezu brutal, Kinder ohne ein ordent- oder andere Krankheiten, die durch Mangel an Sauerstoff setzt sie den aufregendsten Stimmungswechseln, den hef liches Frühstück in die Schule zu schicken; das Hirn und durch ungenügende Ernährung hervorgerufen werden. tigsten Schwankungen von Angst und Hoffming aus von Knaben und Mädchen anzustrengen, deren Magen Der Fußboden war ohne Teppich; er wies die Spuren der hetzt sie ab, wie das Wild, und läßt sie nicht zur Ruhe und Leer sind. Wären diese Armen nicht so wunderbar frei- müden Füße arbeitsloser Männer und überarbeiteter Frauen zum ruhigen Lebensgenuß kommen. Man entzieht ihnen gebig untereinander, so würde das Resultat eine Generation auf. Eine Thür führte in die Apotheke hinein; eine andere alle Genüsse, außer dem Geschlechtsgenuß und dem Trunt, von Jdioten sein. Und gerade diese ihre Haupttugend macht in einen fleinen Raum, der zu einem Laboratorium her arbeitet sie dagegen täglich bis zur gänzlichen Abspannung die Leute so anziehend, und ihr Elend bindet jedes Menschen- gerichtet war. Eine Lampe gestattete Kapitän Lobe, diese aller geistigen und physischen Kräfte ab und reizt sie dadurch kind, das die Sorgen dieser Welt empfunden, wie mit einer Privatwerkstatt zu überschauen, in welcher der Gemeinde- Arzt fortwährend zum tollsten Uebermaß in den beiden einzigen schweren Kette an sie." seiner Liebe zur Wissenschaft nachging. Doch selbst, wenn Genüssen, die ihnen zu Gebote stehen." man die Er hielt eine Minute lang inne. Dann fuhr er fort: er hier Tag und Nacht arbeitete, vermöchte der moderne Das ist eine wahrheitsgetreue Schilderung der Sach „ Die Krankheit würde mich niemals gepackt haben, Prometheus fein Heilmittel gegen das Elend auszufinden, lage." Aber die Leute, die wirklich zu beschränkt sind oder wenn ich nicht über den Haufen geworfen worden" wäre, das sein Beruf iym enthüllte; es sei denn, er entdeckte absichtlich nichts wissen wollen, erklären rundweg: Der wie Sie es nannten. Ich kehrte von ihrer Beerdigung in ein chemisches Geheimniß, das Männer und Frauen das Arme ist im Allgemeinen schlecht." Sie können oder wollen einer abnormen Verfassung heim. Die Leute sagten, ich gegen schützt, Brot zu brauchen, und die Kinder in nicht einsehen, daß so lange diese Leute in solchen Verhält hätte über ihr Grab hinweg, meine Hand dem Manne her den Stand setzt, auch ohne Nahrung und Kleidung zu ge- niffen Leben, sie auch den beiden einzigen Genüssen, übergereicht, den ich am meisten haßte. Wenn ich es ge- deihen. Das Zimmer wies eine stattliche Wienge wissen ihnen zur Verfügung stehen, fröhnen werden. Ich werde than, muß es im Traumzustand gewesen sein, denn es erschaftlicher Werte auf, aber kein Blich auf den Bücherregalen manchmal wüthend über diese armen Menschen, wie schien mir ein so winziges Ding, ihm zu vergeben. Nach vermochte zu sagen, welche Arznei die Macht besize, die Beispiel heut Abend über jenen Mann; aber gewöhnlich meiner Heimkehr verfolgten mich die Geschichten der Patienten. schlimmen Wirkungen des Hungers aufzuheben. empfinde ich nur Mitleid mit ihnen, denn sie sind die Opfer Von Zeit zu Zeit gehe ich in's West- End," sprach der eines Zustandes des Barbarismus, den einige Leute Aus den Augen der verhungernden Männer und Frauen blickten mich immer wieder ihre Augen an. Ich bekam Dottor, und ich muß mich fragen, ob die Leute dort toll sation" nennen." es nicht fertig, zurück zu gehen. So blieb ich hier als Ge- oder schlecht sind, so abgeschmacktes Zeug schwazen sie. Sie meinde- Arzt. Zehn Jahre bin ich nun hier, seit Jahren scheinen die Thatsache nicht zu begreifen, daß die TrunkenWas glauben Sie aber, kann geschehen?" " Das ist eine sehr schwere Frage. Wenn ich jünger Bivili " " Der fächfische Kriecherbund hielt am vorigen Sonntag| Das ist jetzt Mode. Hilft nichts und schadet auch nichts waltthat in Shangai verhaftet worden sei. Jedenfalls braut in Dresden seine Generalversammlung ab. Es wurde dort man muß die Gläubigen stärken". Es schadet wenigstens dort die Diplomatie etwas in ihrem Herentessel. beschlossen, daß jeder Verein alle Ausweisungen(?) von nichts, und insofern ist die neue Mode besser als die alte BisMitgliedern, welche( Mitglieder?) wegen sozialdemo- marc'sche der Kaltwasserstrahlen und systematischen Alarmitratischer Umtriebe und sittlicher Bertomrungen. Betreffs der albernen Notiz, daß der Brüffes menheit erfolgen, dem Bezirksvorsteher und Bezirks ler Kongreß den Fall Vollmar zu entscheiden haben tommando sofort anzuzeigen hat." Wir danken für das Herr Parnell macht wieder viel von sich reden. Er werde, bemerkt unser belgisches Bruderorgan, der Kompliment. Eine Gefälligkeit ist aber der anderen werth, hat die Frau seines Freundes, nachdem dieser sich von ihr Peuple" in Uebereinstimmung mit uns und allen uns beund so rathen wir dem sächsischen Kriecherbund, den geschieden, regelrecht geheirathet-zur größeren Ehre der fannten ausländischen Genossen der internationale Kongreß. Rameraden" Winkelmann, dessen Verhaftung soeben heiligen Bourgeois- Ehe, hat, da er zuviel Schulden habe sich in die inneren Angelegenheiten der sozialdemogemeldet wird, zum Ehrenmitglied, womöglich Ehrenpräsi- hatte, sich für insolvent erklären lassen, jedoch in einer so feinen fratischen Partei irgend eines Landes nicht einzumischen. denten zu ernennen. Er ist politisch so rein und und korrekten Form, daß sein Mandat dadurch nicht hinzweifelsohne", so fern von allen sozialdemokratischen Um- fällig wird hat in der Person eines Anhängers eine ge- in der sozialdemokratischen Partei" schleppt Zu dem Zwiespalt( also nicht mehr„ Spaltung") trieben" und aller sittlichen Verkommenheit", daß er dem funde Wahlniederlage erlitten hält jeden Tag eine Bund, und der Bund ihm entschieden zur Zierde ge- Nede, eine immer demagogischer als die andere die Bourgeoispresse jetzt auch ausländische Breßstimmen" reichen würde. furz zeigt, daß er ein würdiges Kind seiner Zeit ist, herbei. So zitirt die National- Reitung" einen recht interJa er ist verhaftet, das künftige Ehrenmitglied. und ans Sterben so wenig denkt, wie sein halber Leidens- eſſanten Artikel des in Paris erscheinenden anarchistischEr hat zwar mit seinen Kumpanen einige Millionen ge- genosse der Ex- Reichskanzler von Deutschland. Nun, für kommunistischen"" Revolté". Es heißt da: stohlen, indeß das thut der„ Respektabilität" feinen Abbruch, uns ist er todt- wie auch der andere. Die einzelnen Punkte des neuen Parteiprogramms find und daß Niemand von seiner eigenen Arbeit für uns das deutliche Zeichen, daß die alte Partei tobt reich wird, das hat sogar ein österreichischer Finanzminister daß den jungen Sozialdemokraten, die ihren Führern nicht auf den Frrwegen zugestanden. Und ist Baare nicht der Liebling unserer gefolgt sind, nichts übrig bleibt, als eine neue soziaBourgeoispresse? listische Partei zu begründen auf völlig neuen Grundsäßen. Die alte Partei geht nur darauf aus, die Macht mit der bestehenden Regierung zu theilen. Für die Dienste, die sie berselben geleistet hat, indem sie einerseits Bismarck, anderer= seits die revolutionären Elemente bekämpft, verlangt sie ihren Antheil im Rathe des Kaisers. Sie verspricht, diese Abfindung, so flein sie auch ist, anzunehmen- selbst unter der Regierung Wilhelms II. und feiner Minister. Aber ein solches Versprechen bedeutet, wenn es ausgeht von einer ehemals revolutionären Partei, den Tod dieser Partei, nicht nur als revolutionärer, sondern selbst als Reformpartei. Das, was die Partei in der That verlangt, ist: heilnahme an der Herrschaft der taiserlichen Re= gierung und Sie der Bourgeois". ist, unwiderruflich todt ist, und Da wir gerade von Todten sprechen, so sei noch des biederen Crispi gedacht, der wieder einmal etliche Radau- Artikel in die Presse eingeschmuggelt hat. Da Herr Crispi sonst nichts zu sagen hat", kann man ihm diesen Beitvertreib wohl gönnen. " Kamerab" Winkelmann, das fünftige Ehrenmitglied des Kriechervereins, wird möglicherweise bald wieder die alte Welt" mit seiner Anwesenheit beglücken. Er war nämlich drüben" zu dreift geworden und am 30. Juni ereilte ihn In Italien fpart" man. Auf siebenhundertfünfzig irgend ein argentinischer Häscher. Jezt ſigt er in Buenos- Millionen sollten nach Abzug der ebenfalls etliche Ayres und die„ beste"( und" patriotischste")" Gesellschaft" hundert Milliöuchen betragenden Binsen für die Staatsin Leipzig schwißt Blut und denkt zitternd und zähne- fchuld die Budgetausgaben für dieses Finanzjahr sich klappernd der Enthüllungen, welche bevorstehen, wenn die belaufen. Und davon will die Regierung ganze dreißig Auslieferung beschlossen und bewerkstelligt wird. Aber viel- Millionen" sparen"- wenigstens auf dem Papier. Es macht leicht läßt sich das Fürchterliche noch abwenden. Argentinien das 4 pet. des Ausgabenbudgets- und blos 3, wenn ist weit und den braven Winkelmännern kommt es auf ein die Binsen für die Staatsschuld und andere eiserne" Milliönchen nicht an- auch nicht auf zwei und mehr. Ausgaben( wie Zivilliste 2c.) eingerechnet werden. G3 fragt sich aber, ob es selbst auch nur auf dem Papier zu dieser " Ersparniß" kommen wird, da die Minister aller Ressorts erklären, in ihrer Abtheilung sei nichts abzuknapsen das müsse in einer anderen geschehen. Judeß, wenn auch schließlich noch eine andere" Abtheilung in der vierten oder fünften Dimension gefunden werden sollte, so liefe das that sächlich auf das Gleiche hinaus, als wenn keine gefunden würde. Denn die gesparten" Ausgaben werden doch gemacht, und nicht blos das: es werden noch mehr gema cht werden. Denn, einmal die Nothwendigkeit der eingestellten Ausgabeposten zugegeben, so sind dieselben in den Hauptdepartements: Armee und Flotte bereits so sparsam" angesetzt, daß die Voranschläge gar nicht eingehalten werden können, sondern überschritten werden müssen. Ist die Kerze an zwei Enden angesteckt, wie der Militarismus das thut, dann giebts kein " Sparen", außer als schlechten Wiz. Ueber das Recht der Nothwehr sagte der Professor Zürcher zur Vertheidigung der liberalen Tessiner Revolutionäre vor dem Schwurgericht in Zürich u. a. Folgendes: Die moderne Zeit anerkennt das Recht der Nothwehr im weitesten Sinne: das Recht soll dem Unrecht nicht weichen, in teinem Falle. Die Nothwehr auf dem Gebiete des Staatsrechtes wird, ausgedehnt, gleich gut wirken, wie auf dem Gebiete des persönlichen Rechtes. Soll ein Despötchen, das sich durch Hinter lift auf ein Sesselchen geschwungen, fakrofantt( allerheilig) sein; sollen hinter ihm die eidgenössischen Bajonette stehen und bas eidgenössische Buchthaus? Die Angeklagten repräsentiren die Partei, in deren Hand wahrscheinlich eine bessere Zukunft des Tessins liegt.... 29 Es ist ein tiefer Schaden für die Juftig, wenn Leute, die Gutes thun für Andere, darum verfolgt werden wie Verbrecher. Wenn das Zuchthaus nicht mehr entehrt, wenn die Entrüstung des Volfes sich gegen die Richter, statt gegen das Verbrechen richtet, wie fann da die Justiz bestehen; ein politisches Verbrechen liegt nicht vor, wenn eine Revolution fiegreich Gutes schafft." Dazu bemerkt die schweizerische Arbeiterstimme": D, dieser Tessinerprozeß ist unbezahlbar für die Erfrischung des politischen Lebens und besonders für die Auffrischung der Rechte der Unterdrückten. Left es, Arbeiter, left es zehn Mal, was der Herr Professor fagt! Es gilt natürlich auch für Euch, es gilt für Alle. Sind die Arbeiter nicht in der Nothwehr, wenn sie ihr Vereinsrecht und ihre Meinungsfreiheit gegen die Arbeitsherren vertheidigen? Sind sie nicht in der Nothwehr, wenn sie brutal auf die Straße geworfen und zum Hungertode verurtheilt werden? Sind sie nicht in der Nothwehr, wenn sie stündlich von gemeinen Arbeitsherren gequält werden? Werden die Sozialdemokraten nicht verfolgt wie Ver brecher, weil sie Gutes thun, für Andere? Hetzt man ihnen nicht die politische Polizei auf den Hals Antwortet Euch, Arbeiter, antworten Sie sich, Herr Zürcher! Der englische Ministerpräsident hat bei dem Lordmayors Essen eine sehr friedliche Rede" gehalten. wäre, würde ich die Medizin aufgeben und zur Bolitik übergehen. Ich würde die Leute lehren, ihr Wahlstimme zu gebrauchen, um ihre eigenen Leute ins Parlament su senden, und ich selbst würde in St. Stephens für Maßcegeln agitiren, die den Proletarier zum Herrn der Situa tion machen würden. Mit einem Wort, ich würde ein NeTorm- Sozialist werden, der alle gesetzlichen Mittel anwendet, um die Lage der Arbeiter zu verbessern. Gott weiß, wie fehr diese der Besserung bedarf!" In dem Apothekerladen läutete eine Klingel, und der Doktor sagte: Der Mann ist zurückgekommen. " Warum führten Sie mich hier herein?" fragte Kapitän Lobe und erhob sich, um das Zimmer zu verlassen. Was hatten Sie mir mitzutheilen?" " D, es betraf das kleine Mädchen in- Square. Sie ist von der Krankheit ergriffen- ich will damit sagen, sie hat den Wunsch, sich der Heilsarmee anzuschließen. Ich fannte ihre Mutter und kenne sie selbst von ihrer Geburt an. Sie darf die Höhlenarbeit nicht übernehmen; sie ist zu zart dazu." ,, Gut," erwiderte Rapitän Lobe, doch es ist nicht meine Schuld". Und„ Heilsarmee" sezte sich die Mütze auf und trat in die Apotheke zurück. Dem Militarismus muß das Genick gebrochen werden und das wird das Ministerium Rudini nicht thun, so wenig wie das Ministerium Crispi es gethan hat. Ein amerikanischer Politiker und Nationalökonom, Herr A. B. Farquhar in York( Pennsylvanien) Präfident einer der größten Fabriken für Ackerbaugeräthe, hat sich in der Zeitschrift Agrikultural Supplement Herald" auf das Schärffte gegen die Schutzoll- Politit ausgesprochen. Er sagt: Wir verkaufen Waaren von 5 bis zu 10 pt. billiger an Kunden im Auslande und dortige Wieder= verfäufer als an unsere inländischen Abnehmer. Sie wünschen zu wissen, wie das möglich ist. Die Ant wort ist sehr einfach. Ich verkaufe eben zu den bestehenden Marktpreisen und kann weder mehr erhalten, noch darf man erwarten, daß ich weniger nehme. " tritt auf Seiten der Ausbeuter unter der Be= dingung, daß man sie an der Ausbeutung theilnehmen läßt. Ja, wenn einzelne Männer, die int langen Kampfe erschöpft und abgenugt find, eine solche Wandelung vollziehen, so mag das angehen für eine revo lutionäre Partei bedeutet das Auflösung, und darum haben die Jungen", d. h. die wahren Sozialdemokraten, die Pflicht, nicht die Partei zu reformiren, sondern eine neue zu schaffen, denn es sind nicht allein Bebel, Liebknecht, Vollmar u. f. f. abgenutzt, sondern diese ganze " Organisation". Die Jungen" haben in der That mit der alten Partei nichts mehr zu thun. Wie die Menschen, so haben auch die politischen Parteien ihre Perioden des Fortschritts und des Niederganges und diese Partei ist in die letzte Phase eingetreten. Sie in muß sterben, sie muß die reaktionären" Parteien aufgehen. Aber die Masse bleibt, fie verjüngt sich immer, und es ist jetzt die Aufgabe der Jungen", eine neue Form zu finden: feine persönlichen Kämpfe! Laßt die Alten sterben, die Todten ruhen! Die Prinzipien der alten Partei kritisch zu verbessern, die von Mary gefundenen und fast schon überholten Grundsätze weiter auszuführen, die veraltete jatobinisch- republikanische Form zu beseitigen voilà Euer Thema! Die Arbeit ist schwer, aber da die Jungen" mit dem Fortschritt marschiren und nicht gegen ihn, so werden sie stegen. Unsere besten Wünsche begleiten sie." " Dazu fügt die National- Zeitung" hinzu: Unsere Wünsche nicht minder." Was wir ihr gern glauben. Wir erhalten folgende Buschrift: Zu der Notiz in Nr. 175 erwidere ich: Ich habe das gesagt, was die Blätter mir in den Mund legen, weil es die Wahrheit ist. Es wurden die Zettel, auf welchen ich mich zweimal zum Wort meldete, um in der Frauenfrage" auf Wunsch der Frau Ihrer und Frau Bettin' zu sprechen, unter den Tisch geworfen und erhielt ich das Wort nicht. Das ist übrigens die einzige unangenehme oder, übele Erfahrung, die ich auf dem Pariser Kongresse ge= macht habe. Wer die von mir heraufgereichten Bettel fortwarf, fann ich natürlich nicht angeben. Berlin, den 30. Juli 1891. An Gust. Reßler. Der Schuzzoll auf die Erzeugnisse ausländischer Industrien und auf Rohmaterialien steigert die Preise in diesem Lande zu einer Höhe, wie sie in Ländern mit weniger ungünstigen Gesetzen für den Konsumenten nie erreicht werden können. Für unseren Export allerdings kommt uns die Zurückzahlung der Zölle auf zu dem Zwecke verarbeiteten Rohmaterialien zu gute, und wenn dieselbe auch durch die sehr lästigen Bedingungen, welche damit verknüpft sind, nicht allzu große Bedentung hat, so ermöglicht sie es uns doch, nach dem Auslande billiger zu verkaufen, als im Inlande. Wir verkaufen aus die Redaktion des Vorwärts", wärts unter den Bestimmungen eines freien Marktes mit dem Ethier. denkbar kleinsten Profit. An manchen Pflügen, die wir für den Export fabriziren, verdienen wir nicht mehr als einen Mit Bezug auf Vorstehendes habe ich einfach zu wieders Dollar für uns selbst und zur Bezahlung der Arbeiter, da das holen, daß keine Wortmeldungen, also auch keine des Rohmaterial, worunter hier die einzelnen Theile des Pfluges Herrn Regierungsbaumeisters a. D. Reßler von dem Bureau zu verstehen sind, so viel fostet. Rohmaterial in der richtigen des Pariser Kongresses unter den Tisch geworfen", d. h. Bedeutung des Wortes ist Material, wie es in einer Fabrit unterschlagen worden sind. Herr Keßler, der dies behauptet, zur Verwendung gelangt. Das Rohmaterial einer Industrie sagt die unwahrheit. Wenn er einmal, trotz schriftlicher ist oft das fertige Produkt einer anderen. " W. Liebknech t. Ich sympathisire vollständig mit dem amerikanischen Farmer Anmeldung, das Wort nicht bekommen hat, so kann der und heiße jeden Protest gegen zu hohe Preise herzlich will. Grund nur darin gelegen haben, daß die Debatte vorher tommen. Ich würde mit Freuden die höheren Preise, geschlossen war. welche Protektion" die Konsumenten zu zahlen gwingt, gegen die Erlaubniß zur freien Einführung von Rohmaterial eintauschen. Freier Markt überall würde für uns eine eben= so große Erleichterung sein, wie für den amerikanischen Konfumenten. Berlin, 30. Juli 1891. Briefkaffen der Redaktion. Die Schafzüchter in Indiana und Ohio wnrden dahin belehrt, daß die Mc- Kinley- Bill höhere Wollpreise herbeiführen 8. 15. Bei der Subhastation eines Hauses werden die würde. Doch was war das Resultat? Der 3011 auf Miethskontrakte nicht ohne Weiteres ungiltig, es fann vielmehr fremde Wolle hat den Zusammenbruch vieler unserer uur eine dreimonatliche Kündigung erfolgen. Den Subhastationsgrößten Spinnereien herbeigeführt und die Arbeiter termin fönnen Sie auf der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts, somit brotlos gemacht. Die feine amerikanische Wolle Neue Friedrichstr. 13, in Erfahrung bringen. wird nicht weiter zum Mischen gebraucht und konsequenter- F. F. 90. Lesen Sie doch Ihren Miethskontrakt. Sie maßen erhält der Farmer von 4 zu 5 Cents weniger müssen jeder Zeit dem Wirth und einigen Miethslustigen die Befür das Pfund, seit die Mc- Kinley- Bill in Kraft getreten ist, sichtigung der bereits gekündigten Wohnung gestatten. abgesehen davon, daß er mehr für Kleider, Teppiche Ihre Frau nicht zu Haus, müssen Sie den Schlüffel bei einem und andere Wollwaaren bezahlen muß. Sicher- Nachbar niederlegen oder sonstwie Sorge tragen, daß die Belich, die Geschichte unseres Tarifwesens beweist, daß je höher fichtigung jeder Zeit dem Wirthe möglich ist. der Zoll auf Wolle, desto niedriger der Preis ist, welchen 3. G. 1. Sie fönnen im Prozesse einwenden, daß Kläger unsere Schafzüchter erzielen, was sich aus der Nothwendigkeit nicht mehr Inhaber der Forderung ist, sondern daß diese auf der Mischung mit anderen Wollarten ergiebt. Zu der Zeit, als den Käufer des Geschäfts übergegangen ist. 2. Das Eingebrachte Wolle sozusagen frei eingeführt werden konnte, wurden in der Frau unterliegt wegen Schulden des Mannes nicht der Pfän= Pennsylvania doppelt so viele Schafe gezüchtet, als jetzt. dung. Welche Sachen als unentbehrlich von der Pfändung ausHabt Ihr Eure Frau gefunden?" fragte er den Mann. Nein, sie ist nicht im Londoner Hospital." " Dann müssen wir nach St. Bartholomäus gehen." Sie verließen die Apotheke und schlugen den Weg zur City ein. Kapitän Lobe schritt, die Hände in den Hosentaschen, vorwärts, der Mann schob neben ihm her, undeutliche Säße vor sich hin murmelnd. Die schmutzigen Stückchen Papier lasteten bleischwer in seiner Tasche, doch warf er sie nicht fort. Er war zu angsterfüllt, um wüthend sein zu können. Er dachte der Tage, da er noch frei war und zöllnern natürlich einen Sturm von Entrüstung erregt, man auf Werbung ging, bevor er sich ein Weib nahm und droht Herrn Farquhar sogar mit Ruinirung seines Geschäfts. er den Nachweis führt, daß seine in Amerika lebende Mutter bevor, fich in dem kleinen elenden Zimmer, an dessen Ein- Auf die Dauer kann sich aber der Unsinn der Schutzöllnerei Willens und im Stande ist, für seinen und seiner Familie Untergangsthür täglich ein Schwarm menschlicher Insekten doch nicht halten- drüben überm„ großen Wasser" ebenso- halt aufzukommen. 2. S. 9999. Ihre Kündigung ist verspätet, der Wirth summte, die Kinder zu vermehren begannen. Sein Weib wenig als bei uns. in seinem Recht. war, als er sie geheirathet, ein niedliches fleines Ding Pallisadenstraße. Ihrer Frau kann das Begräbniß au gewesen, und das Zimmer hatte anfänglich stets sauber aus- Aus China kommt die seltsame Kunde, daß der Sohn dem katholischen Kirchhofe verweigert werden, wenn sie nicht geschaut. ( Fortsetzung folgt.) leines Gesandten wegen Aufreizung zu Mord und Ge- Katholikin ist, sonst nicht. Dies ist die Schlußlehre der ganzen Angelegenheit: Um geschlossen sind, kann nicht allgemein bestimmt werden, sondern dem amerikanischen Farmer die möglichst niedrigen Preise für richtet sich nach den Familienverhältnissen des Schuldners. feine Gebrauchsartikel und die möglichst höchsten für seine Pro- H. 2., Burgdamm. Zum Verkauf von Flaschenbier be butte zu verschaffen, muß der Schußzzoll abgeschafft werden."- dürfen Sie keiner Stonzession. Doch dürfen Ihre Kunden das Bier Diese Erklärung hat unter den amerikanischen Hoch bei Ihnen nicht im Laden trinten. Görligerstraße. Ihr Bruder kann ruhig auswandern, wenn Theater. Freitag, den 31. Juli. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Fledermaus. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Oftend Theater. Wasser. Maurer Berlins und Umgegend. Sung Sonntag, den 2. August, im Feen- Palast, Wolfgangstraße Oeffentliche Generalversammlung. Berlin unter Adolph Ernst Theater. Wettschwimmerinnen. Die 238/3 Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Tages- Ordnung: 1. Welche Form der Zentralisation ist die zweckentsprechendste? Referent L. Behrend aus Frankfurt a. D. 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. 238/3 Es ist Pflicht eines jeden Maurers in dieser Versammlung zu erscheinen. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet. Der Vertrauensmann der Maurer Berlins. Wilhelm Geroke, Straßburgerstr. 38. Zentral- Verband deutscher Maurer( Buzer) Zahlstelle Berlin I. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Sonntag, den 2. Auguft, Vorm. 11 Uhr, in den Bürgerfälen, Dresdenerstr. 96. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. Mitglieder- Versammlung Tages- Ordnung: 1. Unsere diesjährigen Arbeitsverhältnisse. 2. Antrag betreffs Regelung des Rechtsschutzes. 3. Verschiedenes und Ausgabe der Billets zu dem am 29. August stattfindenden Sommernachtsball. Die Lokalverwaltung. PassagePanopticum 247/1 und Spezialitäten Fachverein der Weber Theater. Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Benthstraße 2. Heft 2der Reden u. Schriften Ferd. Lassalle's tommt am Sonnabend, den 1. August 2 Uhr Nachmittags, zur Ausgabe. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Rolporteure entgegen. Allgemeine Kranken- u. Sterbekasse der deutsch. Drechsler u. deren Berufsgenossen ( E. H. Nr. 86. Hamburg). Mitglieder- Versammlungen 137/10 fämmtlicher Berliner Verwaltungsstellen finden an folgenden Tagen statt: Bezirk A. Sonntag, den 2. August, Vorm. 11 Uhr, bei Bolzmann, Andreasstr. 26. B. Mittwoch, den 5. August, Abends 81/2 Uhr, bei Doberstein, Mariannenstr. 31-32. und verwandter Berufsgenossen. nirdorf. Sonntag, den 2. August, Borm. 11 Uhr, bei Papke, Ziethenſtr. 71. Entree 50 Pfg. Sonnabend, den 1. August, Abends 81/2 Uhr, bei Bolzmann, Andreasstr. 26. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Außerordentliche General- Versammlung Tagesordnung: 1. Beschlußfassung über die Verfügung des Vereinsvermögens. 2. Stellungnahme zur Spedition unseres Fachorgans. 3. Verschiedenes. 4. Auflösung des Fachvereins. Das Mitgliedsbuch ist an der Kontrolle vorzuzeigen. Die Mitglieder vom Vergnügungskomitee werden ersucht, nach der Versammlung abzurechnen. Hamilton- Theater 347/11 Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Der Vorstand. Klempner Berlins. fü bie me Pr ge in Pr un pri de wi fic die B " " C. Mittwoch, den 5. Auguft, Abends 81/2 Uhr, bei Thiele, Bergmannstr.95. D. Sonntag, den 2. August, Vorm. 11 Uhr, bei Gnadt, Brunnenstr. 38. no tro Au M ſei au fet füß Sch ne 6 de: ift de ger До Ve Die Tagesordnung in den sämmtlichen Versammlungen lautet: 1. Geschäftliches. 2. Vierteljährlicher Kassenbericht. 3. Verschiedenes. Die Zahlstellen, in denen Sonnabend Abends, von 8-10 Uhr, Beiträge entgegengenommen und neue Mitglieder bis zum 45. Lebensjahre aufgenommen werden, befinden sich: Für 1. Naunynstr. 78, bei Winzer. Bezirk A. 2. Langeftr. 34, bei Giersch. 1. Reichenbergerstr. 16, bei Pähold. B. " 2. Staligerstr. 65, bei Krause. C. 1. 3offenerstr. 35, bet Talke. " 2. Stallschreiberstr. 41-42, bei Schwarz. D. " Rixdorf. 1. Elsasser und Kleine Hamburgerstraßen- Ede, bei Wittschow. 2. Gollnows und Weinstraßen- Ecke, im Lokal. 1. bei W. Flemming, Ziethenstr. 26, Hof III. 2. bei H. Paschke, Lessingstr. 9, vorn I. Moabiter Gesellschaftshaus Sonnabend, den 1. August, Abends 8 Uhr, bei Gratweil, Kommandantenstr. 77/79. Achtung! Große öffentliche Versammlung Alt- Moabit 80-81. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. Täglich Gr. Konzert. Spezialitäten- Vorstellung. Stürmischer Beifall der Familie Leopold( 6 Personen). MF Großer Erfolg E des neu engagirten sensationellen Künstler- Personals. Be Roloffaler Jubel ber Sensations Pantomime Barbier und Schuster. = Anfang Sonntags 4 Uhr. Bochen tags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirter Bplatz 50 Pf.- Kaffeeküche ist geöffnet. Volksbeluftigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Helmuth Peters. G. Wolf's Lanz- Juftitut Adalbert- Straße 8. 783b Tagesordnung. tube in einigen Holzbearbeitungsmaschinen- Arbeiter. 1. Antrag auf Auflösung der Lohnkommission. 2. Zustände in einigen Werkstätten. 3. Wahl eines Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. Die Kollegen der Hof- Klempnermeister Thielemann'schen Werkstatt, sowie Der Sommernachtsball d. Verbandes auch diejenigen Kollegen, welche daselbst gearbeitet haben, auch die Kollegen von Markus, Stegligerstr. 10, sind zu dieser Versammlung eingeladen. Die Statistik der Klempner Berlins kommt in dieser Versammlung zur Ausgabe und werden besonders die ehemaligen Mitglieder des Vereins der Klempner eingeladen. 789 b Der Vertrauensmann. Voges. Fachverein d. Musik- Instrumenten- Arbeiter ( Klavier- Arbeiter- Verein.) findet am Sonnabend, den 15. August in der Brauerei Friedrichshain( früher Lips) statt. Da nun von der Stieghan'schen Werkstelle, in der Waldemarstraße, an demselben Tage ein Vergnügen zu Gunsten eines Kollegen geplant ist, trozdem dieselben von unserem Vergnügen unterrichtet waren, so geht es nur darauf hinaus, den Verband zu schädigen, um so mehr, da der Verband schon den Kollegen unterstützt hat und auch ferner unterſtüßen würde. Wir bitten nun alle Freunde und Gönner des Verbandes, nur das vom Verband veranstaltete Vergnügen zu berücksichtigen. Sonnabend, den 1. August, Abends 81/2 Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48a. 165/15 Vereins- Versammlung. Sonntag, 2. u. 9. August, beginnt ein neuer Rurfus f. Anfänger. Meldungen täglich. Privat- Unterricht jederzeit." 375/18 Vereinszimmer fraße 23 6. A. Flick. 3.verg. SW. Simeonb. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dir. Kanitz über„ Nervosität". 2. Diskussion. 3. Vereins- Angelegenheiten. 4. Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Töpfer, Der Vorstand. Der Vorstand. NB. Die Verbands- Versammlung findet am 3. August, Grüner Weg 29, statt Günstigste Gelegenheit zurückgesetzte Teppiche, in allen Grössen, fabelhaft billig. TischAchtung! Möbelstoffe, Portièren, Läuferstoffe, Achtung: Möbelstoffe, Album-, Karton-, LuxusCharlottenburg! papier- Arbeiter, Presser etc. decken, Gardinen, Stores, Chaiselongue-, Parteigenossen u. Genofsinnen Die nächste Versammlung des FachReise- und Steppdecken, Da wiederholt Arbeiter obiger empfehle ich meinen neu eingerichteten vereins findet am Sonntag, 2. August, Branchen bei uns verlangt wurden, Garten mit zwei Kegelbahnen. Auch Vormittags 10 Uhr, im Reſtaurant ohne daß diese Stellen besetzt werden " Der Vorstand. fönnen Familien Kaffee tochen. Für Bismardshöhe statt. musikalische Unterhaltung ist gesorgt. 316/16 Otto Thierbach, 966L Schwedterstr. 44. Bringe meinen Freunden u. Genossen meine Rind- n. Schweineschlächterei in freundliche Erinnerung. Allgem. Brauer- Verband fonnten, so ersuchen wir die Arbeitslosen, den Arbeitsnachweis, Dresdenerstraße 116, mehr als bisher in Anspruch u nehmen. Geschäftsstunden Mittags von 12-1, Abends von 8-9, Sonntags ( Gauverein d.Prov.Brandenburg). von 10-11/ 2 Uhr. Die Kommission. Freitag, den 31. Juli, Abends 8 Uhr: 131/11 Monats- Versammlung Wilmersdorf! Zentral- Markthalle Stand 148. bei Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, im Gesang- Verein Hoffnung II. 527 L Carl Aurin. Die Mehlhandlung v. L. Brachà " 70 " unteren Saal. Tagesordnung: 1. Halbjahr. Kaffenbericht. 2. Nähere Besprechung über die bevorstehende vogel, Manteuffelstr. 75, empf. beftens: Landpartie, 3. Borbesprechung über Borz. Hartgries 3. Flammri à Pfd. 25 Pf. den Delegirtentag. 4. Berlesung einHimbeersaft gegangener Schreiben. 5. Wahl von Hochf. Wiener Gries in 3 Körnungen, ertrauensmännern. 6. Verschiedenes. fein, mittel und grob, à Pfd. 25 Pf. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Feiner Leipziger Gries in 3 Körnungen, 788b Der Vorstand. fein, mittel und grob, à Pfd. 20 Pf. NB. Die Billets zur Landpartie kommen zur Vertheilung. Besten Reisgries Prima Karolinenreis Brima Javareis. à 20 " " à 30 " " à 25 " " Japanreis 20 Pf., Bruchreis 15 Pf. Bigarrengeschäft, gut eingerichtet und eingeführt, in guter Laufgegend, ist sofort billig anderweit. Verein der Einsetzer ( Mitgl. des Arbeiter- Sängerbundes.) Sonntag, den 2. August, im Voltsgarten: 156/16 Großes Sommerfest V unter Mitwirkung mehrerer GesangVereine des Arbeiter Sängerbundes. Anfang 3 Uhr. Entree 25 Pf. Hierzu ladet Freunde und Genossen Der Vorstand. ergebenst ein ganz erheblich billiger wie überall. J. Adler Söhne, Teppich- Fabrik- Lager, Nr. 30. Spandauer- Strasse Nr. 30, gegenüber dem Rathhause. 膠 Mein elegant Lokal, 60 Personen), Billard u. Piano, empfehle zu recht mit prächtigem Vorgarten, Vereinszimmer( 50 bis eingerichtetes massenhaft. Besuch. Kl. Weisse 10 Pf., vorzügl. Lagerbier 10 Pf. Prenzlauer Allee 26. 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August, Abends Milch- und Sahnen- Niederlage 8 Uhr, bei Reyer, Alte Jakobfir. 83: Milch und Frühſtück wird, auch auf Versammlung. A. Alschner, Naunynftr. 65 a. größ. Entfernungen, frei ins Haus ges. Tagesordnung: Danksagung. Allen Freunden, Verwandten, Genoffen, Mitarbeitern und den Chefs Schätzler& Co. meines verstorbenen Mannes, des Böttchers J. Mitschke, für die rege Theilnahme bei der Be erdigung meinen herzlichsten Dant. Wwe. Mitschke nebst Kindern. Die Beleidigung, welche ich am 3. Juli gegen den Schantwirth E. Liebisch, Oranienstraße 4, ausgesprochen habe, nehme ich zurück. 798b Tramowski, Naunynftr. 18. Rohtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am hiesigen Plage bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt fidjer brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preise! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Hacke'schen Markt.[ 746 E. Umbreit, [ 1054L Steglit, Schloßstraße 86. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW, Beuthstraße 2. Dr. Hoesch, homöopath. Arzt tuffion. 3. Berschiedenes. Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10.264/ 14 Schlafst. z. verm. b. Sanaw, Urbanstr. 35 793b 2 Genossen finden frdl. Schlafftelle Boyenstr. 28 v. II. I. M. Schlafst. z. v. Admiralstr. 18c v. IV. Schlafst. b. Ww. Gesch, Adalbertstr.84IV. Frol. Schlafft. f. 2 Herren 3. v. b. Prause, Reichenbergerstr. 32 II.[ 265M Tücht. Durchschnitt- Arbeiter finden dauernde Beschäftigung bei Louis Michaelis,[ 792b Stofftnopf- Fabrit, Jerufalemerstr. 15. Hierzu eine Beilage. 23 Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 176. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Stimmen über den Entwurf des neuen Parteiprogramm 3. Freitag, den 31. Juli 1891. 8. Jahrg. gegenüber gestellt, denen nur verschiedene Wege anzuweisen find. So lange sich die Opposition innerhalb der Grenzen des ProVon anderer Seite( wohl dem Genossen Stern in Stuttgart) ist gramms hält, ist sie voll berechtigt. Jeder Genoffe hat das Recht im Hamburger Echo" die Ansicht ausgesprochen worden, daß gehört zu werden, und ich meine, die Sozialdemokratie ruht auf im sozialen Staat für die Befriedigung der religiösen Bedürfnisse einem Felsen, der stark genug ist, um sich durch die Opposition auch von Gesellschafts wegen gesorgt werden müsse, weil man ja, nicht erschüttern zu lassen. nach der Umwandlung des Privateigenthums in Gemeinbesiz, auf Genosse Wilhelm Werner: Als das eigentliche Pros Berlin. Der sozialdemokratische Wahlverein weil jeder Ginzelne im Zukunftsstaat über reichliche Mittel ver- und dieser erscheint mir wissenschaftlicher und präziser, als das die staatlichen Hilfsmittel angewiesen wäre. Dies trifft nicht zu, gramm kann ich nur den ersten Theil des Entwurfs ansehen, für den vierten Berliner Reichtag3- ahItreis fügen wird, um seine Bedürfnisse zu befriedigen; er wird aber alte Programm. Ich bin mit diesem Theil einverstanden und hielt am 28. d. M. bei Mohrmann eine Versammlung ab, in auch seine religiösen Bedürfniſſe ſelbſt bezahlen müssen, und er hätte nur einige redaktionelle Aenderungen. Erstens würde ich welcher Genosse Richard Fischer vom Parteivorstand über den fann dies um so eher, als er ja das eigentliche Glück erst im den Programm- Entwurf referirte. Fischer führte, furz zusammen- Jenseits erwartet und infolge dessen für das Glück dieser Welt Deutschlands" gern erhalten gesehen haben. I'm Programmalten Namen Sozialdemokratische Arbeiter- Partei gefaßt, etwa Folgendes aus: Ich glaube mich darauf beschränken zu sollen, den Entwurf geringere Ausgaben haben wird, als die Religionslosen, die Kinder Entwurf ist ja selbst ausgesprochen, daß die Befreiung der dieser Welt. Eine andere Forderung desselben Genossen geht Arbeiterklasse nur das Wert der Arbeiterklasse in kurzen Zügen zu frizziren, bie Unterschiede gegen das vorige dahin, daß es schon heute Aufgabe der Gesellschaft sei, das tönne( womit nicht gefagt ist, daß wir die Angehörigen andrer Programm hervorzuheben, die Einwürfe der Gegner vorzuführen Recht der Griſtenz jedes Ginzelnen sicher zu stellen. Daß die Klassen, die sich uns anschließen wollen, zurückstoßen sollen), und die Abänderungsvorschläge aus unseren eigenen Reihen zu Altersschwachen, Arbeitsunfähigen und Invaliden erhalten werden und diese übertretenden Elemente erkennen durch ihren Uebertritt prüfen. Von einem Programm kann man verlangen, daß es auch müßten, haben wir stets verlangt; genau - fein es taun aber nicht selbst an, daß nur die Arbeiterpartei die Kulturentwickelung Deshalb möchte ich den Namen Arbeiter partei erben Gegnern flar erkennen lasse, was die Partei will, und jede einzelne Forderung, die sich aus anderen Programmforde- betreibt. wirklich enthält der Entwurf furz und logisch alle unſere wesent- rungen schon von selbst ergiebt, im Programm extra ausge- halten haben. Im ersten Absatz möchte ich statt der Ausdrücke lichen Forderungen, und läßt auch darüber keinen Zweifel, daß sprochen werden. Das Recht auf Arbeit, das weiter gefordert die„ arbeitende" und die„ besitzende" Klaſſe lieber sagen die die Partei weder der Ausfluß einer philosophischen Spekulation, wird, tann der heutige Staat einfach nicht gewährleisten; dazu„ Ausbeuter" und die Ausgebeuteten", weil es noch Arbeiter noch eine juristische Schlußfolgerung, noch ein Produkt philan ift er absolut außer Stande, – und eben deshalb erstreben wir giebt, die im Besitz der Arbeitsmittel sind, wie z. B. die Kleintropischer Gerechtigkeitsmeierei ist, sondern nur die Folge und der ia die Ueberführung der Arbeitsmittel in Gemeineigenthum der bauern, die Hausindustriellen, die aber doch Proletarier sind und Ausfluß der ökonomischen und historischen Entwickelung. Diese Gesellschaft, um das„ Recht" auf Arbeit zu verwirklichen. Die von der anderen Klasse ausgebeutet werden. Im zweiten Absatz Muffaffung trat im Gothaer Programm nicht so flar hervor. Abänderungsvorschläge und Forderungen des Genossen Walther erscheint mir die Bezeichnung der Arbeitsmittel als der„ LebensMan fann vielleicht nicht fagen, fei radikaler das jetzige Programm may werden der Hauptsache nach von der Partei schon längst quellen" nicht richtig gewählt, und im dritten Absatz ist die beals das Gothaer; das fann auch nicht sein, weil die Grundforderungen es vertreten, nur kann im Programm nicht Alles einzeln aus- fondere Aufführung der Großgrundbesitzer neben den Kapitalisten felben geblieben find; wir erstreben nach wie vor ieber gesprochen werden, was sich aus dem Uebrigen von selbst er überflüssig, ich würde einfach„ Ausbeuter" setzen. Die zweite führung der Arbeitsmittel in Gemeineigenthum der Geselldie giebt. und dritte Abtheilung des Entwurfs möchte ich vom eigentlichen schaft. ist, Ansehen: Aus der Diskussion, die bisher über den Entwurf geführt Programm- Entwurf ganz absondern und mit der Ueberschrift verAllerdings sind einige Punkte des alten Programms im worden ist, kann man schließen, daß der Entwurf den An- sehen:" Maßnahmen zur Agitation für die Förderung der Interneuen fallen gelassen worden, wie die Forderung der Produktiv schauungen der Partei im Allgemeinen entspricht und daß tief- essen der arbeitenden Bevölkerung." Genossenschaften, die Berbrechung des ehernen Lohngesetzes, auch greifende Abänderungsvorschläge kaum zu erwarten sein werden. der Satz von der„ einen reaktionären Masse". Der letztere Gedanke Jeder Abänderungsvorschlag, der wirkliche Verbesserungen bringt, scheidung Im Punkt 3 der zweiten Abtheilung heißt es„ Entüber Krieg und Frieden durch ift jezt viel klarer gefaßt, indem es nun heißt, daß die Befreiung ist natürlich willkommen und wird auf dem Parteitag natürlich wählten Vertreter der Arbeiterklasse nur deren Werk selbst sein tann, weil die übri- akzeptirt werden. des Volks". nun Ich möchte Das Programm, das aus den Beschlüssen mal fragen: Wie würden denn Die Volksvertreter gen Klaffen die Erhaltung der heutigen Gesellschaft erstreben. Des Parteitages hervorgehen wird, müssen wir natürlich aner- des heutigen Parlaments über Kriegsfragen entscheiden? Doch Das„ eherne Lohngefeh" mußte fallen gelassen werden, weil die fennen und mit allen Kräften dafür eintreten. Sind dann nicht nur wie es gerade im Interesse des Kapitalismus läge, und Berhältnisse infolge der maschinellen Entwickelung und des An- alle Wünsche befriedigt, so steht nichts entgegen und muß den damit hätten wir doch nichts erreicht. Ich bin auch nicht so wachsens der Reserve- Armee viel schlimmer geworden sind und Genossen das Recht gewahrt bleiben, abweichende Meinungen optimistisch, anzunehmen, daß wir in 10 Jahren die Majorität weite Schichten der arbeitenden Bevölkerung nicht nur vorüber- innerhalb der Parteitreise zum Ausdruck zu bringen und dafür hätten und daß dann anders gestimmt würde. Die bürgerlichen gehend, sondern dauernd unter das Eriſtenzminimum gesunken zu agitiren, daß auf den späteren Parteitagen das Programm Barteien sind vorläufig noch stark genug zur politischen Führung. find, das Lassalle in seinem ehernen Lohngefeh" begrenzt in seinem Sinne gestaltet wird. Den Gegnern, der Außenwelt gegenüber aber müssen wir alle thatkräftig für das jeweils vorliegende Programm eintreten, weil wir sonst unserer Sache nur schaden. ! 8 S t n f ent 111 t hatte. In der gegnerischen Presse hat man den ersten Theil des Programms, die eigentliche Kriegserklärung an die bestehende Gesellschaft vollständig ignorirt, weil man nicht mehr hofft, der Sozialdemokratie durch Bestreiten ihrer Grundanschauungen Abbruch thun zu können. Ich glaube sogar, daß man in weiten gegnerischen Kreisen von der Richtigkeit unserer Anschauung überzeugt ist, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann diese Ueberzeugung das ganze Bolf ergriffen hat. Es ist nicht denkbar, daß die Angehörigen der bürgerlichen Parteien nicht die felben Schlußfolgerungen ziehen sollten, wie wir; aber ihr fapitaliftisches Intereffe hindert sie, die Richtigkeit unsrer Auffassung Buzugeben. gendermaßen zu gestalten: Genosse Eicke: Ich schlage vor, den Passus II 6 folWeltliche Erziehung der Jugend durch Staat und Kommune. unentgeltlichkeit des Unterrichts und der Lehrmittel in allen öffentlichen Bildungsanstalten." Es soll danach die gesammte Erziehung auf den Staat übernommen werden, weil es z. B. in arbeitslosen Zeiten den Eltern nicht möglich ist, ihre Kinder so zu ernähren, wie es nöthig ist, wenn der Unterricht gedeihlich sein soll. Hinter III d möchte ich einschalten: Gleicher Lohn für männliche und weibliche Arbeiter" wie es auch im französischen Programm verlangt wird. die ge= einIch erinnere an die Wahl von 1887, wo die bürgerlichen Parteien durch den Kriegsrummel einen ganz außerordentlichen Einfluß auf die Bevölkerung ausüben fonnten. Solange also die bürgerlichen Parteien noch diesen Einfluß im Lande haben, werden stets Leute in die gefeßgebenden Körperschaften kommen, die, wenn sie über Krieg oder Frieden befragt werden, im fapitalistischen Sinne entscheiden und alle Summen bewilligen werden, die man verlangt. Wir könnten deswegen die alte Forderung „ Entscheidung über Krieg und Frieden durch das Volt" bestehen lassen und hinzusetzen„ Errichtung eines internationalen Schiedsgerichts". Die Religion würde ich im Programm überhaupt nicht erwähnen. Was die stufenweis steigenden Steuern an belangt, so werden dies die bürgerlichen Parlamente ebenfalls nie und nimmer bewilligen, weil sie dadurch den Aft, Der hauptsächlichste Einwurf der Gegner ist der, daß wir gar eine Mittel und Wege angeben, wie wir unsere Forderungen auf dem sie sitzen, selbst absägen würden. Für die Erbschaftssteuer Goldberg's tann ich mich ebenfalls nicht erwärmen, weil Genosse Goldberg: Im Buntt II 10 sollte das Verbot ich die Konzentration des Kapitals nicht aufhalten und der Zuber Dinge im sozialen Staat im Einzelnen vorstellen. Wir der Vererbung an Seitenlinien und überhaupt größerer Kapitalien spigung der Verhältnisse keinen Baum anlegen möchte. Ich halte lönnen dies natürlich nicht voraussagen, weil es vom Gang der verlangt werden. Dadurch würde dem Kapitalismus die Lebens- ben alten einfachen Sak für viel besser als den neuen. Die Berhältnisse abhängt. Auch die Gegner wissen nicht, wie sich ihr aber unterbunden werden. Aehnlich wie es im französischen Zahl der Stunden des Normal- Arbeitstages dürfte in Illa nicht Staat in Zukunft gestalten wird, und auch Herr Schäffle lehnt Programm ausgesprochen ist, könnten auch wir verlangen, daß genannt sein, weil unsere diesbezüglichen Forderungen mit den 3 ab, ein Bild zu geben, wie die gegenwärtige Gesellschaft in 50 oder nur Kapitalien bis 16 000 m. vererbt werden dürfen; was veränderten Verhältnissen wechseln. 100 Jahren vielleicht aussehen werde. Die Wahl der Mittel darüber hinausgeht, fällt der Allgemeinheit zu. Im Punkte IIIb hängt in der Hauptsache von dem Verhalten der Gegner ab und sollte man noch eine Mittelstufe jugendlicher Arbeiter( etwa vom folut feine parlamentarische Betheiligung wollen. Die Frage ist Es giebt in Berlin wohl nur sehr wenig Genossen, die abvon unserer Stärke. Je mehr Anhänger wir im Lande zählen, 15.- 18. Jahre) einschalten, für die nur 6stündige Arbeitszeit nur, wie weit man sich an solchen Arbeiten betheiligen soll und fe leichter werden wir die Klassenprivilegien der Gegner abschaffen. gestattet wäre. Db wir dabei auf den gewaltsamen Weg gedrängt werden oder ob der Parlamentarismus Zweck oder Mittel zum Zweck ist. Da Genosse Bindseil: Zu Punkt II 3 schlage ich vor: nicht, auch das hängt von dem Verhalten der Gegner ab, die sind nun sehr Viele, die halten ihn nur für das Mittel, um vielleicht im letzten Moment gegen den Willen der Gesammtheit der Schiedsrichter durch das Volk." Errichtung eines internationalen Schiedsgerichts. Wahl nämlich von der Tribüne des Reichstages die Mängel der gegenihre letzte Zuflucht in der Gewalt suchen. Darüber heute sich den Kopf| wärtigen Gesellschaftsordnung aufzudecken und zu beweisen, daß Genosse Dr. B. Friedländer: Da bisher Niemand es innerhalb dieser Gesellschaftsordnung kein Mittel giebt, um zu zerbrechen, darüber heute bindende Erklärungen abzugeben oder ernstlich auf meinen Vorschlag eingegangen ist, so fann ich meinem die Arbeiterklasse zu befreien. Für die Wahlbetheiligung sind Beschlüsse zu fassen, ist müßig. Soweit die Wahl der Mittel Artikel in Nr. 172 des„ Vorwärts" nichts Wesentliches hinzu- wir alle. Aber unsere Vertreter sollten sich nicht auf große lichen Weg vorziehen. von unserem Willen abhängt, werden wir natürlich den fried setzen. Wer es ehrlich meint mit der Arbeiterklasse, muß, wie es parlamentarische Arbeiten einlassen, und wenn nebensächliche Man hat ferner nachzuweisen ver- von mir vorgeschlagen worden ist, den arbeitslosen Erwerb" Dinge verhandelt werden, dann sollen sie lieber aufs folcher Rückschritt soll darin liegen, daß jetzt an Stelle der„ direkten nehmer, sondern auch von Denen ausgebeutet, die von der Grund- verbreiten. fucht, daß einzelne Forderungen einen Rückschritt bedeuten. Ein besonders hervorheben. Der Arbeiter wird nicht nur vom Unter- Zand gehen und für unſere Ideen wirkliche Klarheit Wenn die Leute auf dem Lande glauben, Gesezgebung durch das Bolt" die direkte Antheilnahme des rente und vom Zins leben. In Preußen allein werden jährlich daß mit der parlamentarischen Bethätigung schon die ganze Boltes an der Gesetzgebung mittelst" des Vorschlags- und Ver- 245 Millionen an Zinsen für Staats- Schuldscheine bezahlt. soziale Frage gelöst sei, dann werden sie, wenn sich ihre Lage werfungsrechts" gefordert wird. Der alte Ausdruck ist zwar nicht allein auf die Verschuldung des bayerischen Grund und Bodens immer noch nicht bessern will, ebenso schnell wieder abfallen, als falsch, aber der neue ist präziser. Die Geseze können nicht direkt werden mindestens 60 Millionen Mark Zinsen gezahlt. Und alle sie gekommen sind. Unsere Vertreter find in früheren Jahren bom Volte gemacht werden, sondern sie werden stets in der diese Unsummen müssen in letter Linie durch das arbeitende im Parlament ganz anders aufgetreten als heute. Ich bin ihr Boltsvertretung, den Ausschüssen 2c. vorberathen, formulirt werden Bolt aufgebracht werden. Es ist richtig, daß mit der Vergesell- Schüler und ich wünsche, daß sie so fortfahren möchten zu armüssen, und das Bolt hat dann darüber abzustimmen, ob die schaftung des Eigenthums auch der Bins fortfallen würde; aber beiten, wie damals.- Ich vertrete nur meine eigene Meinung, Borschläge Gesetzestraft erlangen sollen. Ebenso müssen auch aus für die große Masse ist meine Fassung leichter verständlich, und und man sollte nicht immer von einer wohlorganisirten Oppobem Bolt selbst und direkt hervorgegangene Gefeßentwürfe zurich verspreche mir von ihr eine gute Wirkung bei der Land- fition sprechen. Wenn innerhalb der Partei die freie MeinungsAbstimmung gebracht werden. Wenn wir die Entscheidung agitation. über Krieg und Frieden den Volksvertretern geben wollen, Genosse Feldmann: Jch beantrage den Punkt I Al. 6 lo ist dies ebenfalls eine Frage der Zweckmäßigkeit. Auch wie folgt zu ändern: ist nicht zu befürchten, daß die Vertreter nicht im Sinne Die sozialdemokratische Partei Deutschlands erstrebt dem des Voltes entscheiden werden; denn da die Vertreter gemäß mit allen dem Rechtsbewußtsein des in möglichst furzen Zeiträumen gewählt werden sollen, so wird arbeitenden Bottes entsprechenden Mitteln natürlich in der Vertretung immer die jeweilig herrschende Volts- die Umwandlung 2c." ftimmung zum Ausdruck kommen. Wir wollen die Entscheidung| Wenn gesagt worden ist, das Volk bestünde auch aus verüber Krieg und Frieden nur aus den Händen des Monarchen schiebenen Klassen und jede habe ihr eigenes Rechtsbewußtsein, falle ja auch Gut und Blut zu opfern die Pflicht hat. nahmen und sie in die Hände des Boltes legen, das im Kriegs- es gebe also eigentlich gar kein Rechtsbewußtsein des Volkes so Achim b. Bremen. Kurz nach dem Wegfall des Sozias Eine meine ich, daß wir zur Richtschnur unseres Handelns nur das liftengesetzes gründeten wir hier einen Verein zur Erzielung Recht Rechtsbewußtsein der Proletarierklaffe nehmen können. Ich bin volksthümlicher Wahlen". In denselben ließen sich auch einige prechung durch vom Volfe gewählte Richter" gesehen, während deswegen der Meinung, daß wir alle Mittel benutzen sollen, die Mitglieder des Kriegervereins aufnehmen. Sobald der Landrath das Recht fann nicht durch das ganze Volk, sondern nur durch sprechen. früher„ Rechtsprechung durch das Volk" verlangt wurde. Auch uns vorwärts bringen und die unserm Rechtsbewußtsein ent- dies gewahr wurde, suchte er die„ Verirrten" wieder auf die Bertreter desselben gesprochen werden. Sogar in unserer eigenen zu ändern: – Bu II 10 beantrage ich, den ersten Satz wie folgt rechte Bahn" zu bringen. Wenn er dabei auch oft bittere EntPartei laffen wir bei Streitigkeiten nicht die Volksversammlung, täuschungen erleben mußte, so hatte er doch auch hin und wieder sondern das Schiedsgericht entscheiden. In einem kleinen Kolle- 3ins- und Erbschaftssteuer für die Bestreitung 2c." Stufenweise steigende Einkommen, Kapital, Rapitalrenten-, die Freude, seine Bemühungen von Erfolg gekrönt zu sehen. Vor gium tann die leidenschaftliche Aufregung, die sich so leicht einer furzem ging dem Vorstand des genannten Vereins ein Brief zu, Bei dieser Fassung würden viele Angriffe der Antisemiten worin ein Mitglied seinen Austritt wörtlich folgendermaßen anFragen werden da mit mehr Ruhe und Nüchternheit geprüft. auf uns unmöglich werden, und die Agitation in gewissen Volks- zeigte:„ Gestern war der Herr Landrath bei mir und hat mir die freifen, die ihrer Lage nach zu uns gehören, sich heute aber von Leviten vorgelesen und mir den Standpunkt klar gemacht. So Dies sind im Wesentlichen die Einwürfe, die von gegnerischer den Antisemiten tapern lassen, würde erleichtert werden. Was wie ich nicht aus dem Verein trete, bin ich des Kaisers Freund eigenen Reihen sind nur wenig Einwürfe und Borschläge ge- für praktische Arbeiterforderungen eintreten, sich also an den par gegen das Programm erhoben worden sind; aus unseren den Parlamentarismus betrifft, so meine ich, daß man allerdings nicht mehr. Nun weißt Du Bescheid." Wie der Landrath solche Agitation tommen. Die sogenannte Opposition hat verlangt, daß unsere lamentarischen Arbeiten betheiligen soll. Bei Dingen aber, die amtenqualität in Einklang bringt, wissen wir nicht. Doch mit seiner BeVertreter sich so wenig wie möglich an den parlamentarischen uns gar nichts angehen und die nur im Interesse der bürgerlichen weiter! Für Sonntag, den 12. Juli hatten wir eine Volks Arbeiten betheiligen sollen. Die Frage hängt von den jeweiligen Gesellschaft liegen, meine ich, sollte man sich von jeder Mitarbeit versammlung nach Ottersberg in Aussicht genommen. Der Berhältnissen, von der Gestaltung des öffentlichen Lebens, von ausschließen. ht 6. 3 -P. gl. en 02. h. 7b Se, 1b # hr lle Der Bes en. 4L L bei Ob 35 elle 3b IV. IV. b. SM Den 92b 15. Geite " äußerung nicht mehr gestattet wäre, oder gar die bewußten Drohungen ausgeführt würden, dann würde man dadurch den Theil der Genossen, der das Recht der freien Meinungsäußerung hochhalten will, unter dasselbe Ausnahmegefeß stellen, unter dem die ganze Partei zehn Jahre hat leiden müssen. Die weitere Diskussion wird wegen vorgerückter Beit auf eine später einzuberufende Versammlung vertagt. ber Größe der Partei und von dem Willen der Wähler Wirth, Herr Schloh, hatte uns auch sein Lokal zur Verfügung Genosse Herrmann: Ich finde einen Widerspruch darin, gestellt. Als die Versammlung bei der hiesigen Behörde angeeine wenn Genosse Fischer erstens sagt das Programm sei meldet war, tam Zags darauf folgende Depesche von Herrn fon verstanden erklärt. Beſchließt der nächste Parteitag anders, nicht radikaler als das alte" und dann„ der Entwurf entspräche Schloh:„ Die Bolksversammlung kann bei mir nicht stattfinden." b; muß eben diesen Beſchlüſſen nachgegeben werden; bis jetzt hat im Allgemeinen den Ansichten und doch der Entwickelung Darauf wurde dem Herrn exvidert, daß wir trogdem die BerProgramm lieber die Trennung von Kirche und Staat gefordert gelassen: also muß es doch radikaler als das frühere sein. In lernen, und das hatte auch Erfolg. Bezüglich der Religionsfrage hat man verlangt, es hätte im im neuen Programm hat man die Kompromißpunkte fort berg mit der Absicht, den Urheber der Machination fennen zu Gemeinschaften lediglich Privatvereine sind, wie jeder andere aufgenommen worden, und wenn Mary noch am Leben wäre, Bedauern, daß der Landrath selbst mit dem Bürgermeister werden sollen. Darin liegt aber der Gedanke, daß die religiösen den Entwurf sind zu viele selbstverständliche, kleinliche Punkte segung mit Herrn Schloh erklärte derselbe mit sichtlichem Verein auch, nicht so scharf ausgesprochen, und es werden eigent- würde er glaube ich, das neue Programm auch kritisiren. von Ottersberg wegen der angekündigten und von dem Landrath Die Partei hat sich auch weiter entwickelt, sammlung abhalten würden. Wir zogen dann auch nach Otterslich Bei der Auseinander * ชิน Ver Darauf sei der Bürgermeister zu ihm gekommen und habe ihm Der Wahlverein des 4. Berliner Reichstags- Wahl-| Wachsabdrücke verschaffte, hat S. die Korridorthüre geöffnet die bittersten Vorwürfe gemacht, weshalb er sich veranlaßt gesehen kreises hatte am 26. Juli eine Familienpartie nach Ablershof und dann den Geldschrank angebohrt. S. soll übrigens in letter habe, sein Versprechen zurückzuziehen. Welcher Art die Vorwürfe veranstaltet. Die Betheiligung an derselben war eine überaus Zeit durch verfehlte Spekulationen bedeutende Verluste er gewesen sind, die der Bürgermeister dem Wirth gemacht hat, kann rege. Schon am frühen Morgen strömten in Schaaren die Ge- litten und aus dem Grunde den Einbruchsdiebstahl geplant man sich lebhaft vorstellen. Ein anderes Bild. Für Sonntag, nossen mit Frauen und Kindern den Bahnhöfen zu und in fröh- haben. den 19. Juli, hatten wir eine Volksversammlung in Baden ge- lichster Stimmung ging die Fahrt von Statten. Die Genossen Die Lokalkommission von Wilmersdorf macht den Ge plant und auch vom Wirth Bischoff das Lokal zur Verfügung von Adlershof und Köpenick nahmen auf dem Bahnhofe Adlersgestellt erhalten. Als die Versammlung bei der hiesigen Behörde hof die Berliner Genossen in Empfang, und unter Vorantritt der noffen bekannt, daß daselbst nur ein Lokal den Arbeitern angemeldet war, kam bald danach die Nachricht von Herrn Musik wurde in gemeinsamem Zuge nach den Lokalen von Wiede- sammlungen zur Verfügung steht und zwar der Volksgarten, Arbeiterblätter liegen das Bischoff, er könne dringender Geschäfte" halber fein Lotai mann und Manowski marschirt. Doch mit des Geschickes Berlinerstraße, Inhaber Herr Mölte. zu der Versammlung nicht hergeben; mithin war auch Baden Mächten ist kein ew'ger Bund zu flechten. Angelockt durch die selbst aus. Dieselben liegen ferner noch aus in der Restauration wieder von den+++ Sozialdemokraten befreit". Klänge der Musit, erschien alsbald ein Hüter des Gesetzes und von Gräz, Brandenburgische Straße und im Landhaus, BerIn der am selben Tage stattgehabten Mitgliederversammlung erkundigte sich sehr theilnehmend nach der obrigkeitlichen Er- linerstraße und Kaiser- Allee- Ecke. Um etwaigen für die Genossen un des hiesigen Vereins zur Erzielung voltsthümlicher Wahlen laubniß zum Musiziren. Da eine solche nicht vorhanden war, angenehmen Verwechslungen vorzubeugen, macht die Lokalkom referirte Genosse 2. Lingner über„ Die Geschichte der Arbeiter- durfte fein Spiel mehr gerührt werden, und zum Ueberflusse mission aufmerksam, daß hier zum Sonntag, den 2. August, zwet Bewegung und die herrschende Klasse". Als er dabei auf die wurden noch der Vereinsvorsitzende, wie auch der Musikdirektor von Gesangvereinen veranstaltete Sommerfeste stattfinden, und Machinationen der Behörden betreffs des Saalabtreibens zu von Rechts wegen ob diefes groben Unfuges" notirt. Adlershof zwar vom Verein" Hoffnung"( Mitglied des Arbeiter- Sänger sprechen tam, erhob sich der überwachende Gendarm und löste war wieder einmal gerettet!" Dessenungeachtet ging den Genossen bundes) im Voltsgarten, Berlinerstraße; von dem zweiten Berein die Versammlung auf. der Humor nicht verloren. Im Lokale angekommen, nahmen die im Vittoriagarten, Wilhelmsaue. Letzteres Lokal ist zu Versamm Wenn die Herren nun mit alledem uns lahmzulegen glauben, felben unter den rauschenden Klängen der Marseillaise Blaß und lungen nicht zu haben und bitten wir die Genossen genau hier so sollen sie bald gewahr werden, daß uns noch andere Mittel die große Restauration begann. Mit jedem Zuge vermehrte sich auf zu achten. und Wege zur Verfügung stehen, um der Landbevölkerung die die Zahl der Genossen, die bis auf 3000 heranwuchs. NachIm hiesigen Zoologischen Garten wurden f. 3. in der mittags wurden im Walde diverse Spiele inszenirt und man Augen zu öffnen. Trozz Alledem! vergnügte sich in harmloser und zwangloser Weise, ein jeglicher Nähe des Antilopenhauses Turngeräthe aufgestellt. Trozdem nach seiner Art. Die Lust zu einem Tänzchen mußte sich die durch die ganze Anlage flar ersichtlich ist, daß die aufgestellten jüngere Generation allerdings vergehen lassen, denn es war ein Geräthschaften nur für Kinder bestimmt sind, muß doch bei verVerbot dagegen vom Ortsvorsteher von Oppen ergangen. An schiedenen Personen Zweifel hierüber obgewaltet haben, denn derlei Ungemach schon zur Genüge gewöhnt, blieben die Genossen nach einiger Zeit prangte in der Nähe ein Plakat, welches be bis zu später Abendstunde höchst fröhlich beisammen. Schließlich sagte; daß der Turnplatz nur für Kinder" fei. Obgleich dies wurde zum Aufbruche geblasen. Noch einmal ordnete man sich jedenfalls deutlich und verständlich ist, scheint es doch noch nicht zu einem Umzuge mit Musikbegleitung durch den Wald, dann hinreichend gewesen zu sein, um den Zweck der Turngeräthschaften ging es in das Lokal zurück. Hier hielt der Vereinsvorsitzende zu veranschaulichen, denn die Direktion des Zoologischen Gartens Das Turnen am Reck und Barren ist eine kurze Ansprache an die Festtheilnehmer, für die rege Be- sah sich veranlaßt, dem ersten Platate ein zweites folgen zu theiligung und speziell den Genossen von Adlershof und Köpenick lassen, welches besagte: für ihre Festtheilnahme in warmen Worten dankend. Dann nur Knaben gestattet." Wenn man bedenkt, daß der 300wurde in herzlicher Weise Abschied genommen und aus tausenden logische Garten ein Sammelplatz der feinen Gesellschaft" ist und ein Erholungsplatz der Sprößlinge der besseren Stände" die Kehlen erscholl der Scheidegruß: Mit den unter Aufsicht von Bonnen und Kindermädchen, während den In dem benachbarten Freckleben war sodann am 21. März internationale völkerbefreiende Sozialdemokratie! eine Bersammlung aufgelöst worden, als bei einer Besprechung fahrplanmäßigen Zügen wurde sodann die Rückfahrt nach gewöhnlichen Sterblichen nur an den 25 Pfennig- Sonntagen", der Lebensmittelzölle die Rede des Staatsministers Berlin bewerkstelligt. Allen Genossen, die an diesem wahren d. h. nur einmal monatlich, der Zoologische Garten zugängig ist, Themptander zitirt wurde, der die Auflösung des Land- Bolksfeste theilnahmen, wird dieser Tag in bleibender freund- so wird die Bedeutung dieser beiden Plakate hierdurch erst in tages androhte, wenn dieser die von der Regierung abgelehnten licher Grinnerung bleiben. Von Festtheilnehmern sollen eine das rechte Licht gestellt! Rornzölle beschließen würde. Die Auflösung dieser letzteren goldene Damenuhr, eine seidene Schärpe und ein Schirm ge- Der weiße Schmetterling( Kohlweißling), dieser Räuber Versammlung war übrigens noch von der Kreisdirektion Bern- funden worden sein. Die Finder werden dringend gebeten, die im Kleide der Unschuld, ist bekanntlich für unsere Kohlarten der den zweiten Vorsitzenden des gefundenen Gegenstände an burg als berechtigt anerkannt worden. größte Feind. Sind die beiden hier bei uns vorkommenden Arten, Vereins, Genossen Karl Scholz, Wrangelstr. 32, Parterre, ge- der große und der kleine Rohlweißling, auch in Größe und Zeich langen zu lassen. nung verschieden, weichen sie auch in der Gestalt ihrer Gier von einander ab, im Zerstören unseres Kohl sind sie sich gleich. Beim großen Rohlweißling sind die Eier strohgelb und werden in Haufen von oft mehr als 100 Stück an der Unterseite der Blätter abge Die nach zirka 14 Tagen austriechenden Raupen fest, während der kleine Kohlweißling die Gier einzeln anfeßt. sich dann zu ihrer zerstörenden Wanderung über den Garten. zerstreuen sich Anhaltische Auflösungsgründe. In Hecklingen wurde eine Versammlung aufgelöst, nachdem der Redner( Dr. Lug) gesagt hatte: " Durch die auf Rochfalz lastenden Steuern wird der Preis desselben um das Fünffa dhe feines Werthes erhöht." In demselben Orte ist am 14. März die Auflösung geschehen, als der betr. Redner anführte: Daß die Arbeitstraft eine Waare sei, deren Preis sich nach Angebot und Nachfrage regel e." Damals hatte der Schulze dem Referenten gegenüber erklärt, ,, daß er dessen Ausführungen mit größtem Interesse gefolgt wäre, aber eben habe auflösen müssen. Auch sonst verfügt man in Anhalt über die nöthige Noblesse, um Versammlungen verhindern zu können. Der Einberufer einer Versammlung am 27. Juli hatte sich am Sonnabend gegen 3 Uhr in der Kreisdirektion zu Bernburg eingefunden, um die erſterwähnte Versammlung für Sonntag Nachmittag 31/2 Uhr anzumelden. Die schriftliche Anmeldung wurde dem Einberufer abgenommen und in das Bureau des Kreisdirektors getragen. Einige Minuten nach 3/2 Uhr wurde sodann der Einberufer vor den Kreisdirektor zitirt, der ihm mit theilte, daß die Genehmigung zur Versammlung versagt werden müßte, weil die gesetzlich vorgeschriebene Frist von 24 Stunden bis zur Abhaltung der Versammlung nicht innegehalten worden fei; ein Manöver, das allerdings nicht den Einberufer, sondern vielmehr den Kreisdirektor selbst in peinliche Verlegenheit sehen follte, denn schnell gefaßt machte der Einberufer aus 3/2 Uhr 33/4 Uhr und die vierundzwanzigstündige Frist war gerettet. Tableau! Wenn die Behörden eine Ahnung von der Nachhaltigkeit der Wirkung hätten, welche solche amtliche Handlungen auf die arbeitenden Klassen ausüben, sie würden sich beeilen, dem Gerechtigkeitssinn des Volkes schnellstens die ausgedehnteste Genugthuung zu gewähren. Lokales. von Hoch lebe Die gestern von uns veröffentlichte Art der Entfcheidung der fächsischen Einkommensteuer- Behörde ist thatsäch lich schon zum System ausgebildet; denn während unsere Leser die gedachten Zeilen in die Hände bekommen haben, erhielt auch der Ehemann der in unserem gestrigen Artikel in Rede stehenden Genosfin ein Schreiben derselben Behörde, welches die Angelegen heit noch drastischer beleuchtet. Dasselbe lautet wörtlich: " " Die Vertilgung des Kohlweißlings geschieht am besten durch Die von Ihnen eingegebene Reklamation gegen Ihre diesjährige Einschätzung zur Einkommensteuer ist von der Ein- Vernichtung der Raupeneier, doch ist hierbei sehr aufzupassen, daß man nicht die Eier von Schlupfwespen( Ichneumoniden) mit schäzungs- Kommission für unbegründet erachtet worden, weil dem von Ihnen bezifferten Einkommen das Honorar zerstört. Diese Schlupfwespen sind nämlich die gefährlichsten für Ihre im Interesse einer politischen Gegner der Raupen; von ihnen kann man in der That fagen Partei ausgeübten Thätigkeit hinzuzurechnen das ist nun mal des Lebens Lauf, ftets frißt ein Thier das ist und übrigens nach§ 156 des Einkommensteuer- Gesetzes andere auf". Die Schlupfwefpe legt nämlich ein oder auch vom 2. Juli 1878 auch die Summe, welche ein Steuer- mehrere Gier in die lebenden Raupen oder Schmetterlingspuppen pflichtiger zur Bestreitung des Unterhaltes für sich und die und die hieraus kriechenden Maden fressen dann im Innern von ihm unterhaltenen Personen aufwendet, als der Betrag die Raupe bezw. Puppe vollständig aus: zuletzt durch des Einkommens angenommen werden kann, der Verbrauchs- brechen dann die Maden die übriggebliebene Haut und bereiten aufwand aber in vorliegendem Falle nicht niedriger, als sich durch Herstellung eines Gespinnstes zur Verpuppung vor. der 12ten(!) Steuerklasse entsprechend, veranschlagt werden Hierauf ist nun besonders zu achten. Während also die Eier des schädlichen Kohlweißlings gelb, birnförmig und in freien Haufen zusammenfißen, hängen die Puppen der nühliche Dresden, 24. Juli 1891. Schlupfwespen weißlich, tonnenförmig und durch ein Ge spinnst zusammen. Erstere sind zu vernichten, wo man fie nur antrifft, lettere aber sind zu schonen, denn bei ihnen finden wir wackere Hilfe beim Vernichtungsfrieg gegen die Kohl weißlinge. fonnte. Königliche Bezirks- Steuereinnahme. J. A.: Raßler, Bezirks- Steuer- Sekretär. Also nicht nur das Auftreten in einer Versammlung, sondern Ueber die Neunstundenarbeit im Baugewerbe stellt die Baugewerks- Zeitung" tiefsinnige Betrachtungen an. Sie ist noch schon die Thatsache, daß Jemand als zur sozialdemokratischen heute wie vor zwei Jahren, als die Maurer und Zimmerer in Partei gehörig bekannt ist, genügt, um ihn zur 12. Steuerstufe Berlin wegen der Neun stundenarbeit den gewaltigen Ausstand einzuschäzen! Denn die Steuerbehörde dürfte wohl die Antwort auf sich nahmen, der Meinung, daß diese Forderung absolut unschuldig bleiben, wenn ihr die Frage vorgelegt wird, was für Es hieße demnach Honorar, für welche Thätigkeit, und in welcher Höhe dasselbe gerechtfertigt und durch nichts begründet sei. Eulen nach Athen tragen, dem Jnnungsorgane gegenüber die Be- gezahlt ist, da dem betreffenden Genossen selbst von solchen Einrechtigung der Forderung der Neunstundenarbeit zu begründen. nahmen Nichts bekannt sein kann. Es weiß wohl Jedermann, Gine Anerkennung dieser Forderung, sowie überhaupt einer Ver- der die Verhältnisse kennt, daß solche Einnahmen ins Reich der Kürzung der Arbeitszeit von jener Seite ist überhaupt nicht zu er- Phantasie gehören. Oder geht die Phantasie schon so weit, daß warten, Da diese Forderung gegen die Intereffen der anrüchigen" Personen Einnahmen angedichtet, und die Resultate Arbeitgeber" verstößt. Inzwischen, meint die Baugew.- 3tg." den Steuerbehörden gemeldet werden? Wenn der Verbrauchs bie Forderung aufwand für ein auf die denkbar einfachste Weise lebendes finder der neunstündigen Arbeit, denn jeder ist zufrieden, wenn loses Ehepaar aber der 12. Steuerklasse entsprechend veranschlagt werden muß, so mögen nur zuerst die Behörden allen ihren Arim Sommer er bei gutem Lohn zehn Stunden beiten darf. Aus diesen Worten Teuchtet beitern und Beamten( auch den Eisenbahnarbeitern), welche eine der ganze frivole Uebermuth des Unternehmerthums hervor! so einfache Lebensweise führen müssen, einen Lohn, resp. Gehalt Schon glauben die Unternehmer die Arbeiter von ihrer Gnade zahlen, welches der 12. Steuerklasse entspricht. fodann, denkt fein Arbeiter mehr an wenigen ar= Polizeibericht. Am 29. b. Mts. Morgens wurde im Garten des Grundstücks Prenzlauerstr. 60 die Leiche eines neugeborenen Kindes aufgefunden. Vor dem Hause Große Frank wagen nachlief, zur Erde und brach ein Bein. Er wurde nach furterstr. 99 fiel Mittags ein Mann, als er einem Pferdebahn bem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. Nachmittags wurde ein Mann in einer Tischlerei in der Admiralstraße erhängt vorgefunden.- In der Nacht zum 30. d. M. stürzte sich ein 10jähriges Mädchen aus einem Fenster der im 4. Stock des Hauses Alexandrinenstr. 59 belegenen Wohnung seiner Pflege eltern auf den Hof hinab und erlitt schwere innere Verlegungen, welche seine Ueberführung nach dem Krankenhause am Urban er Am 30. d. M. Morgens versuchte ein forderlich machten. 20E 37 im GI zw au ma: fän der nic Der ber stal Die bei fas gre vor zu niet tun Ch Der Ste che nic UrE ben Gru Aug met Jie ich ten der nab öffe Вет arb ftet De ent bes S err bie Me hie Σα In ein zur In 100 che Ge fte det Be him der gar tio: stim gem die der In lin we Si fo Re uni fou lic feii Re ut P fer zu erhängen. Er wurde jedoch noch rechtzeitig abgeschnitten und Mann sich in der Wohnung einer Wittwe in der Görlizerstraße nach der Charitee gebracht. Zu derselben Zeit machte ein abhängig und von ihrem Willen, ob sie arbeiten dürfen" oder Ein Haftbefehl gegen den Reichstags. Abgeordneten Mann den Versuch, sich mittelst eines Bettlakens aus dem Fenster nicht. Doch hierin dürften sich die Baugewerks- Zeitung" und deren Hintermänner ebenso einer Selbsttäuschung hingeben, wie Pickenbach, den bekannten Antisemiten, war vom hiesigen Umts- der im ersten Stock des Hauses Wöhlertstr. 4 belegenen Wohnung wenn fie glauben, daß heute kein Arbeiter mehr an die neun- gericht I erlassen worden, um Pickenbach zur Ablegung des einer Prostituirten, welche ihn infolge von Streitigkeiten in ihrem Offenbarungseides zwangsweise vorzuführen. Der Haftbefehl hat Bimmer eingeschloffen hatte, auf den Hof hinab zu lassen. Das stündige Arbeit denkt. Was nun die guten Löhne" betrifft, von jedoch nach dem„ Kleinen Journal" infolge Einspruch des Anwalts laten zerriß jedoch und er stürzte etwa 4 Meter hoch hinab, denen die Baugewerts- Beitung" spricht, so sind dieselben zur des Herrn Bickenbach nicht vollstreckt werden können, weil die wobei er anscheinend beide Beine brach. Am 29. d. M. fanden Genüge bekannt, und die Arbeiter im Baugewerbe wissen von den guten Löhnen, die gerade von Jnnungsmeistern, insbesondere Session des Reichstages nicht geschlossen, sondern nur vertagt ist zwei kleine Brände statt. auf kommunalen und Kirchenbauten bezahlt werden, ein Liedchen und während der Dauer derselben Reichstags- Abgeordnete ohne zu fingen. Trotzdem sucht das Innungsorgan diejenigen Bau- Genehmigung des Parlaments nicht verhaftet werden dürfen. Unternehmer, welche es als vorgeschobene Personen" be- Wieder Einer! Am Freitag voriger Woche brach in der zeichnet, als das Karnickel hinzustellen, welches die Dessauerstraße vor dem Hause Nr. 6 ein Mann vor Hunger zu" Gerichts- Beitung. Dea Be für 2 Ge DE DE geE da all fict ent zü Löhne drückt und macht andererseits auch die Arbeiter sammen. Die Arbeiter der Firma C. Probst, die in demselben In der Privatsache des Schriftsezers Hermann führer dafür verantwortlich, daß der Lohn im Baugewerbe Hause ihre Betriebsstätte hat, welche gerade die Arbeit vernicht stetig werden kann, indem das Publikum mißtrauisch gegen ließen, brachten den Bedauernswerthen in das Haus und er- Rudolph gegen den Schriftfeßer A. Wach 3 hat dieselben geworden sei, und hält es für nuglos, irgend etwas mit quickten denselben durch Speise und Trank und bedachten ihn gestern das Amtsgericht I den letzteren der Beleidigung diesen zu vereinbaren, da sie für nichts einstehen können. Auch auch nach ihren schwachen Kräften mit Geldmitteln. Auf Beschuldig und denselben zu 50 m. Geldstrafe bezw. 10 Tagen meint das Innungsorgan, daß nach wie vor die Faktoren fehlen, fragen theilte der Alermste mit, daß er ein in der Straußberger- fängniß und zur Tragung sämmtlicher Kosten verurtheilt. welche Verträge schließen können. Das sind nur die bekannten straße wohnhafter Drechsler, schon 6 Wochen ohne Arbeit sei Die Belästigung einer auständigen Frau hat für den 28intelzüge, mit denen das Unternehmerthum jeder Vereinbarung und schon seit mehreren Tagen nichts gegessen habe. Es ist die Thäter, den Töpfer Emil Och senius, höchst unangenehme mit den Arbeitern aus dem Wege zu gehen trachtet. Die soge alte Geschichte, doch bleibt sie ewig neu! Folgen gehabt. Ochsenius stand gestern wegen groben Unfug nannten Führer haben sich noch nie als„ Faktoren" im Sinne In dem Hause und Widerstands gegen die Staatsgewalt vor der 92. Abtheilung Ein Bäckermeister als Einbrecher. der Baugewerts- Beitung" betrachtet, wohl aber haben als folche die Arbeiter die von ihnen erwählten und von ihrem Bertrauen Reichenbergerstr. 3 betreibt die altrenommirte Firma F. D. Sch. des Schöffengerichts. Am Nachmittage des 8. Juli trieb der getragenen Männer betrachtet, die ja allerdings von den Bau- u. Ko. ein umfangreiches Mehl- Engrosgeschäft, deren Kundschaft Angeklagte sich auf dem Georgenkirchplatz umher. Eine Frau, Unternehmern noch nie anerkannt worden sind. Trotz dem fehrt sich aus den hiesigen Bäckermeistern zusammensetzt. Einer der welche ruhig ihres Weges ging, wurde in hohem Grade von ihm die„ Baugewerks- Zeitung" immer noch eine arbeiterfreundliche Seite Letzteren ist der aus Spandau stammende, in der Staligerstraße belästigt; der Angeklagte ging sogar so weit, daß er sie un heraus und meint, daß ein Durchschnittslohn von 60 Pf. jedem wohnende Bäckermeister Sahlmann, der ein flottes Geschäft be- armen wollte. Die Bedrohte rief um Hilfe und zum Glück wat ordentlichen" Gefellen wohl zu wünschen wäre, denn die Lebens- trieb und allgemein für vermögend galt. S. stand schon längere auch ein Schutzmann in der Nähe. Die Festnahme des Ange mittel find theurer und die Wohnungen nicht billiger geworden." Beit mit der obigen Mehlfirma in Verbindung, regulirte stets flagten war aber nur unter großen Schwierigkeiten zu bewert Gleichzeitig glaubt die Baugew.- 3tg." aber, daß die Gesellen prompt und machte öfters persönlich in dem zwei Treppen be- ftelligen, er setzte sich energisch zur Wehre und hieb auf den vergeblich für die Erringung eines Stundenlohnes von 60 Pfg. legenen Komtoir des Mehlgeschäftes seine Bestellungen. Zwischen Schutzmann ein. Dieser erhielt aber Beistand und dann gelang kämpfen und meint, daß die diesbezügliche jetzige Bewegung der 12 und 3 Uhr ist das Mehlgeschäft stets geschlossen und es, den Widerstand des Angeklagten zu brechen. Der Gerichtsho Maurer gänzlich resultatlos verlaufen sei. Das ist wiederum einer Niemand darin anwesend; ein Zufall führte gestern Mittag den war der Ansicht, daß derartige Leute, wie der Angeklagte, welche der die öffentliche Sicherheit gefährden, nicht streng genug bestraft der vielen Irrthümer, deren die ,, Baugew.- 3tg." sich schuldig macht. Mitinhaber des Sch.'schen Geschäftes, Herrn H., So gänzlich resultatlos ist die jetzige Maurerbewegung denn doch eben aus der Stadt zurückkehrte, in das Privatkomtoir, um werden können, wegen des Widerstandes wurde auf se ch 3 Wo nicht gewesen, wenngleich auch durchschlagende Erfolge nicht er da eine größere Summe niederzulegen. Dort traf er zu feiner nate Gefängniß, wegen des groben Unfugs auf vie zielt worden sind. Das war aber auch bei dem Charakter der Ueberraschung den ihm wohlbekannten S., der eben im Begriffe Wochen Haft erkannt. Bewegung von vornherein nicht zu erwarten. Darin hat ja die stand, den Geldschrank durch Anbohren zu erbrechen. Der zu Baugew. 8tg." allerdings Recht, daß die Maurerbewegung gegen Tode erschrockene Sozius schlug sofort Lärm, es famen Haus wärtig im Urgen liegt; wenn das Innungsorgan aber daraus bewohner und bald darauf Polizei hinzu, welche den Einbrecher, folgert, daß Ueberdruß und Gleichgiltigkeit gegen die Manipu- der eine Anzahl Diebeshandwerkzeuge neben sich liegen hatte, lationen der sozialdemokratischen Führer hieraus hervorzugehen dingsest machten und nach dem Polizeigefängniß schafften. S. scheine, 10 ist hier wieder einmal der Wunsch der Vater des Ge- hatte durch Ausfragen des Personals der Firma in Erjahr ng Alzey, 28. Juli. Eingetretener Lohndifferenzen wegen e bankens unter Nichtbeachtung der allgemeinen in Betracht kom gebracht, daß zur Mittagszeit Niemand zu Hause sei, auch menden Verhältnisse. Sache der Berliner Maurer wird es sein, wußte er, daß größere Summen sich im Geldfchrant befanden. fuchen wir die Kollegen( Bwicker) allerwärts, den Zuzug von hie Die Schuhmacher von Alzey. Die Baugewerts- Beitung" eines Besseren zu Lelehren.. Mit Hilfe eines Nachschlüssels, den er sich vorher schon durch fern zu halten. Soziale Ltebersicht. for bei lic teu zur un geit der die har ver bur foz то ort 1. et Ka na ble ch ent h en or es en 1 ea fie en Toulouse, 30. Juli.( W. Z. B.) Der Ausstand der Bediensteten der Tramway- Gesellschaft hat sich heute bedenklicher gestaltet. Die Streifenden spannten die Pferde der Wagen, welche die Depots verlassen wollten, aus und warfen diefelben um, wobei sie bei der Bevölkerung thätige Beihilfe fanden. Die Gendarmerie fab sich infolge dessen zum Eingreifen genöthigt und es wurde eine größere Anzahl Verhaftungen vorgenommen. Einige Personen sind leicht verlegt worden. London, 30. Juli. Der Ausstand der Werftarbeiter zu Clyde nimmt eine beunruhigende Ausdehnung an. Die Vernieter und Monteurs sind sämmtlich ausständig. Der Verwaltungsrath foll beabsichtigen, die Werkstätten zu schließen. " 1 Gablonz. Die Glasarbeiter befinden sich in einer der Revisoren entlastet. Recht belehrend über die jetzige Ge- Petermann( Roch) weist darauf hin, daß alle Petitionen Lohnbewegung. Die Glasmaler haben in 14 Werkstätten mit schäftslage war der Bericht des Vorsitzenden Glocke über die Ge- Der im Gastwirthsgewerbe beschäftigten Personen um Berück37 Gehilfen ihre Forderungen durchgesetzt, 40 Gehilfen stehen noch werkschaftsprozesse, welche der Verein auf Antrag der Mitglieder sichtigung Durch Die Gesetzgebung unbeantwortet geblieim Kampfe. Die am 20. Juli stattgefundene Versammlung der angestrengt hatte. Man könnte daraus, ohne irgend welche ben sind. Der Bundesrath habe es in seiner Macht, in Glasdrucker- Genossenschaft einigte sich dahin, die Kenntniß zu haben, das Glend unserer Verhältnisse deutlich er- Gewerben, in denen eine zu lange, gesundheitsschädliche Arbeitszwölfftündige Arbeitszeit inkl. Mittagspause einzuführen, sowie fennen. Je schlechter die Geschäftslage, desto häufiger die nied- zeit vorherrsche, bestimmte Pausen und eine Verkürzung der auf strickte Durchführung der von Seiten der t. t. Bezirks- Haupt- rigen Beweggründe, welche gewisse Fabrikanten in ihrem Verhalten Arbeitszeit herbeizuführen. Er müsse aufgefordert werden, hiermannschaft Gablonz erlassenen Forderungen bezüglich der Be- gegenüber den Gesellen leiten. In verschiedenen Fällen konnten die nach in Bezug auf das Gastwirthsgewerbe zu handeln. Ginige kämpfung gesundheitsschädlicher Uebelstände zu sehen. Die For- Prozesse nicht weiter geführt oder nicht angestrengt werden, der Redner, so die Herren Schoßnich, König, Göde, derung bezüglich des Wochenlohnes von 10 fl. wöchentlich ist noch weil der Meister schon den Manifestationseid geleistet hatte, und wandten sich gegen das Hineinziehen der Kellnerinnen in die nicht anerkannt; dies soll erst seinen Abschluß mit der Aufstellung dann überhaupt nichts mehr besaß. Beim Arbeitsnachweis mel- Bewegung. Der Kellnerinnenstand habe die Lage der Kellner. der Rohpreise finden. deten sich über 3000 Kollegen um Arbeit, es liefen aber nur verschlechtern helfen, die Frau müsse Strümpfe ftricken und 514 Offerten ein, von welchen 487 besetzt wurden. Mithin fochen lernen 2c. Sie fanden ihre Widerlegung durch die Damen mußten Fünfsechstel der Angebote ohne Erledigung bleiben. Die Democh und Wabniz und durch einige andere Redner, so durch Bibliothek repräsentirt mit ihren 514 Bänden einen Werth von den Referenten. Die Debatte nahm dabei oft einen stürmischen 1727,70 m., 271 Mitglieder benutzten sie. Charakter an. Folgende Resolutionen gelangten zur Annahme: Die Versammlung bestätigt die Wahl der Bevollmächtigten, Die Versammlung schließt sich dem Referenten an und ist als welche fungiren für Norden: Kollege Weiß, für Südosten: damit einverstanden, daß die Frau im Gewerbe anerkannt Kollege Tiel. Ebenso die Werkstatt- Kontrolleure für Norden: werde." Wankelmann und Denkmann, für Südosten: Kollege Zeuge, für Die versammelten Angestellten im Gastwirthsgewerbe, Rigdorf: Kollege Neese. Dagegen wurde die Wahl des Kollegen männlichen wie weiblichen Geschlechts, erklären sich mit der von der Mehrheit des Reichstages beschlossenen Ablehnung des Nürnberg beanstandet. Unterm 2. Punkt der Tagesordnung, Erhebung einer Statistit, Antrages Auer und Genossen( 36stündige Ruhepause in der beschließt die Versammlung persönliche Fragebogen auszugeben, Woche) nicht einverstanden und erwarten, daß der Minister von anstatt der früheren Werkstatt- Fragebogen, und werden die Mit- Berlepsch das uns gegebene Versprechen erfüllt, ein Spezialgesetz glieder dringend ersucht, recht rege dafür zu wirken, daß alle für die Angestellten im Gastwirthsgewerbe ausarbeiten zu lassen, Tischler Berlins sich an der Statistik betheiligen, bezw. die Frage- welches die Nuhezeit regelt, vor allem aber den Bundesrath zu bogen forrett ausfüllen, damit dem Verein ermöglicht wird, den ersuchen, von dem Paragraph 120 e Absatz 3 der GewerbeKollegen ein richtiges Bild von ihrer bedrängten Lage zu geben. Ordnung im Gastwirthsgewerbe vollen Gebrauch zu machen und Die Verhandlung über den 3. Punkt wurde der vorgerückten für angemessene Pausen und eine Regelung der übermäßigen Ar-. Zeit halber bis zur nächsten Generalversammlung vertagt. Unter beitszeit zu sorgen, um die Mißstände auf gesehlichem Wege zu Verschiedenem beschloß man, am 9. August einen Ausflug nach beseitigen." Diese Resolution ist dem Minister Berlepsch zu überJohannisthal zu unternehmen, wobei eine rege Betheiligung ermitteln. Hierauf wurde die Wahl einer Agitationskommission wartet wird, da Johannisthal von überall her leicht erreichbar vorgenommen aus derfelben gingen die Herren Jakob, ist, auch der billige Fahrpreis 10 Pf.( hin und retour) es jedem Wegener, Ebert, Hoppe und Fräulein Dem och als ge= Kollegen ermöglicht, den Sonntag in geselliger Unterhaltung zu wählt hervor. Dann gelangte ein Antrag des Inhalts zur Annahme, dem Kollegen Ebert ein schriftliches Mandat auszustellen, verbringen. daß er berechtigt und verpflichtet ist, in der Presse die Interessen der im Gastwirthsgewerbe beschäftigten Personen zu vertreten. Hierdurch will man Herrn Ebert den Schutz des 193 des StrafGesez- Buchs sichern. Die Versammlung wurde mit einem Hoch auf die Sozialdemokratie geschlossen. Versammlungen. Spandau! Töpfer! Am 27. cr. fand hier eine öffentliche, von Berliner und Charlottenburger Kollegen start besuchte öffentliche Bersammlung der hiesigen Zöpfer statt, um zur Regelung der Lohnfrage Stellung zu nehmen. Da die Lebensmittelpreise und Miethen hier eher noch höher als in Berlin stehen, sehen die hiesigen Kollegen nicht ein, weshalb sie nicht auch den gleichen Lohn für unsere Urbeit fordern sollten. Sie sind daher gewillt, in eine Lohnbewegung einzutreten, um den Berliner Lohntarif zum Durch bruch zu bringen. Die Arbeitsgelegenheit hier am Drte ist Augenblicklich günstig und da nur mit 4 Geschäften, dem Altmeister der Junung Kuhlmey an der Spize, zu rechnen ist sie übrigen bezahlen den Tarif- so hoffen die hiesigen Kollegen icher den Sieg zu erringen, wenn der Zuzug fern bleibt. Nachtem verschiedene Redner die Spandauer Zustände beleuchtet und den Indifferentismus verschiedener Kollegen gegeißelt hatte, nahm die Versammlung folgende Resolution einstimmig an: In der heute, am 27. Juli bei Kern, Jüdenstr. 6 tagenden öffentlichen Versammlung der Töpfer verpflichten sich die Kollegen: 1. Für keinen anderen Preis als für den bis heute in Berlin bestehenden Lohntarif zu arbeiten. 2. Nach Kräften dafür zu sorgen, die dadurch momentan arbeitslos Werdenden unterzubringen. 3. Dafür zu agitiren, daß sämmtliche Kollegen dem hier bestehenden Verein angehören. 4. Nach Kräften an den freiwilligen Steuern der Töpfer Deutschlands sich zu betheiligen. Sodann wurde( die Berliner und Charlottenburger Kollegen enthielten sich der Abstimmung) einstimmig der partielle Streit beschlossen und die Sperre über die 4 Geschäfte verhängt. Es wird nun erwartet, daß die Kollegen fürs erste Spandau meiden, dann wird der Sieg in kürzester Zeit errungen sein. Mit einem Hoch auf die moderne Arbeiterbewegung wurde die Versammlung geschlossen. Unter dem Gesang der Arbeiter Marseillaise ging man auseinander. Nachdem noch bekannt gemacht worden, daß die Zahlstelle von der Thurmstraße nach der Lübeckerstraße zu Matthias und die von der Pantstraße nach der Stettinerstr. 2, zu Hoppe verlegt tft, schließt der Vorsitzende die Versammlung. " Die Freie Vereinigung sämmtlicher in der PapierDie Zentral- Kranken- und Begräbnißkaffe der Sattler industrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Berufsgenossen„ Soffnung"( G. H. 64), Ortsverwaltung und Umgegend hielt am Montag, 27. Juli, die erste Mitglieder Berlin, hielt am 27. Juli ihre Hauptmitglieder Versammlung Versammlung ab. Der erste Punkt der Tagesordnung wurde ab. Nach der gegebenen Abrechnung beliefen sich die Einnahmen durch einen Vortrag des Dr. F. Lütgenau über:" Die soziale auf 4301,85 m., hierzu 752,45 M., ergiebt die Gesammtsumme Stellung der Frau" ausgefüllt. Referent legte in seinem Vor- von 5054,30 M. Die Ausgaben beliefen sich inkl. 1400,00 m ,. trage dar, daß die Frau durchaus nicht immer die untergeordnete welche der Hauptkasse übermittelt, auf 4206,96 E., bleibt ein Stellung eingenommen hat, wie heute, sondern in der vor Bestand am 1. 7. von 847,34 M. Gewählt wurden zum Bevollgeschichtlichen Zeit über dem Manne stand und nur durch das mächtigten E. Wiese, NO. Pallisadenstraße 18, zum Schriftführer Entstehen des Privateigenthums und die Entwickelung der Pro- J. Leister, zum Revisor E. Dörfer, zu Beisitzern A. Enders und duktion in die heutige abhängige Lage gerieth Mit der Er- E. Bättcher. Ferner wurde durch T. Ließ eine Erläuteringung seiner ökonomischen Selbständigkeit werde das weibliche rung der Vereinbarungen der Freien Hilfstassenkommission gegeben. Geschlecht auch die politische und soziale Gleichberechtigung er langen. An der Diskussion betheiligten sich die Kollegen Drews Die Maler und Anstreicher waren am 24. d. M. recht und Greifenberg. Unter Verschiedenem" wurde vom Kollegen zahlreich versammelt, um Stellung zu nehmen zum Berliner Freudenreich angeregt, den geinaßregelten Kollegen G. Woldt Bau- Arbeiter- Kartell. Zu diesem Behufe erläuterte Kollege ( Albumarbeiter), welcher vermöge seines schlechten Augenlichts Schweiger in einem einleitenden Vortrage die Zwecke und nirgends mehr arbeiten kann und jezt eine Kolportage- Buchhandlung Biele und den Werth des Kartells. Der Referent führte klar vor betreibt, in diesem Geschäft so viel wie möglich zu unterstützen. Ferner Augen, daß auch im Malergewerbe mancherlei lokale Mißstände wurde für den 16. August ein Ausflug nach Adlershof beschlossen. herrschen, die theilweise den anderen Baugewerben eigen seien Alles Nähere wird zur Zeit bekannt gemacht. Vom Kollegen und am besten beseitigt werden könnten durch ein geschlossenes, Schwarzburger wurde mitgetheilt, daß vom Fachverein der Buch gemeinsames Vorgehen aller interesfirten Bau- Arbeiter; zu diesem binder an alle Werkstätten Zirkulare betreffs des Arbeitsnachweises Zwecke sei das Kartell gebildet worden. Redner war der geschickt worden sind. Dies gab Anlaß zu einer sehr regen Meinung, daß es für die Maler von augenfälligem Nuzen sein Debatte. Fast alle Redner waren der Meinung, man folle fich würde, wenn sie enge Fühlung mit den übrigen Bau- Arbeitern mit den Buchbindern betreffs des Arbeitsnachweises im Guten gewännen, d. h. wenn sie dem Kartelle der Bau- Arbeiter beiDie Modelleure, Gipsbildhauer und Stuckateure einigen, damit, wenn die Freie Vereinigung ebenfalls einen träten, schon aus dem Grunde, weil im Falle eines Ausstandes hielten am 27. Juli eine öffentliche Versammlung ab, deren Arbeitsnachweis errichtet hat, nicht Reibereien entstehen. Außer- irgend einer Baugewerkschaft die übrigen Baugewerkschaften in Tagesordnung die Stellungnahme zur Einladung der Stuckmeister- dem wurde beschlossen, ein größeres Vergnügen im Oktober zu Mitleidenschaft gezogen würden. Anderen Falles würden aber Innung zur Bildung eines Gesellenausschusses aufwies. Das veranstalten. Daffelbe soll im Geenpalast stattfinden, sofern dies auch sonstige Fragen", wie die Fensterfrage, Roatstorbfrage 2c., einleitende Referat übernahm Kollege Dupont. Derselbe theilte Lofal noch frei ist. Es wurde eine Kommission von 7 Personen durch ein gemeinsames Vorgehen aller intereffirten Baugewert bedeutend leichter ihrer Lösung entgegengeführt zunächst mit, daß der Obermeister der neugebildeten Stuckmeister- gewählt, welche die Sache in die Hand zu nehmen hat. Bum schaften fönnen, was Redner in ausführlichster Weise Innung, Herr Kleemann, welcher übrigens der Versammlung bei Schluß machte der Vorsitzende auf die am 24. August stattfindende werden Dies führte den Vortragenden dazu, wohnte, an den Einberufer ein Schreiben gerichtet habe, in wel- Generalversammlung aufmerksam, in welcher die Statuten- veranschaulichte. Programm des Bau Arbeiter= Kartells mit in chem er die Beweggründe für die Bildung der Innung und des berathung und die definitive Wahl des Vorstandes stattfindet. das Gesellenausschusses darlegte und sein Erscheinen in Aussicht Gleichzeitig verwies der Borsißende auf die öffentliche Frauen- den Bereich seiner Betrachtungen zu ziehen und die Durch ftelte. Hiernach geht der Referent auf die vor Kurzem gegrün- verfammlung der in Buchbindereien und verwandten Betrieben führbarkeit der Ziele, welche sich das Kartell gesteckt hat, vor dete Stuckmeisterinnung ein. Früher hätten die Herren ihren beschäftigten Arbeiterinnen, welche am 3. August bei Feuerstein Augen zu führen. Redner widerlegte gleichzeitig alle gegen das Beruf als„ freie Künstler" nicht die Zwangsjacke der Innung abgehalten wird. Kartell gemachten Einwendungen und kam zu dem Schlusse, den hineinpressen wollen; nachdem aber die Freie Vereinigung an Malern und Anstreichern aufs wärmste zu empfehlen, für das Eine öffentliche Versammlung aller im Gastwirths Bau- Arbeiter- Kartell einzutreten und sich mit der Kartell- Resolution dem Egoismus und der Profitwuth ihrer Mitglieder ,, krachen gegangen" sei, habe man doch die Innung für die beste Organisa- gewerbe beschäftigten Personen, welche sehr zahlreich besucht einverstanden zu erklären.( Beifall.) Kollege Hohlwegler tionsform gehalten. Redner erörtert hierauf die einzelnen Be- war, fand in der Nacht vom 28. zum 29. Juli statt. Gingeladen( Mitglied des Ausführungs- Ausschusses) pflichtete dem Vorredner stimmungen der Gewerbe- Ordnung, soweit dieselben den Innun- waren zu dieser Versammlung Köche, Kellner, Büffetiers, Bapfer, in jeder Beziehung bei. Nachdem in der weiteren sehr lebhaften gen besondere Borrechte wie Hausdiener, Köchinnen, Kellnerinnen zc. mit Einschluß der Hotel- Diskussion die Kollegen Minklei, Rezerau, Schweizer, gewähren. Er zeigt, Diese Bestimmungen und bediensteten. Den ersten Punkt der Tagesordnung bildete ein Sohlwegler und Andere ihre Meinungen geäußert hatten den Vortrag des Genossen H. Pe us über" Arbeiterschutz- Gesetzgebung und alles für und gegen das Kartell reiflich erörtert worden war, nicht der Innung angehörenden Meister Innungsmitgliedern die größten Vortheile gewähren. Die Lehr- und das vom Minister v. Berlepsch in Aussicht gestellte Spezial- gelangte nach einem Schlußworte des Referenten folgende Reso lings- die Fachschule, die Innungs- Schiedsgerichte, das Herbergs- gesez für Angestellte im Gastwirthsgewerbe". Der Referent legte lution gegen drei Stimmen zur Annahme:„ Die heutige öffentwesen, Alles untersteht der Beeinflussung der Innungsmeister. den Nutzen einer wirklichen Arbeiterschutz- Gesetzgebung dar. Diese liche Versammlung der Maler und Anstreicher Berlins und Um Sie haben die Majorität in beschließenden Versammlungen und habe vor allem eine kurze, erträgliche Arbeitszeit zu gewährleisten, gegend erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten einso sind die Gefellenausschüsse für die Gesellen absolut ohne Werth. die Entlohnung zu regeln; das Vertragswesen zwischen Unternehmer verstanden und beschließt, sich dem Kartell der Berliner BauRechnet man noch hinzu, daß die Herren durch ihre Konkurrenz- und Arbeiter so zu gestalten, daß der Arbeiter nicht darunter leidet; handwerker immer enger anzuschließen und für die Interessen, und Profitwuth, durch ihren Egoismus nie zu einer Solidarität ferner Bestimmungen zu treffen, welche rigorose Arbeitsordnungen welche dieselben gemeinsam haben, in jeder Weise einzutreten." As tommen fönnen, wie sie auf Seiten der Gehilfen selbstverständ- unmöglich machen. Alle diese Forderungen anderer Arbeiter- Delegirter der Maler im Ausführungs- Ausschusse des Kartells wurde lich ist, so erscheine es jedem Denkenden klar, daß von einer Be- kategorien hätten auch die Personen, welche im Gastwirthsgewerbe hierauf mit allen gegen zwei Stimmen Kollege Hohl wegler feitigung der Schmutzkonkurrenz durch die Jnnungsapostel feine beschäftigt sind, an die Gesellschaft zu stellen; sie bedürften nach bestätigt. der Kosten auf der Gefellen Rede sein kann, mithin auch eine Hebung des Handwerks zu den allen Richtungen des gefeßlichen Schußes am meisten, müßten Es erfolgte dann die Abrechnung über den Agitations- bez. unerfüllbaren Zielen der Innung gehört. Somit sei es darum dahin streben, daß jegliche Arbeiterschuß- Gesetzgebung auch Maisonds pro 1890/91 durch Kollegen Kölln. Dieselbe wies Pflicht jedes Kollegen, sich von den Bestrebungen derselben absolut auf ihr Gewerbe Anwendung finde. Zunächst müsse die Ent- eine Einnahme von 611,54 m., eine Ausgabe von 318,18 m. fern zu halten, namentlich aber dafür zu sorgen, daß die Wahl lohnung der Kellner und Kellnerinnen eine andere werden, wenn und einen Bestand am 19. Juli 1891 von 293,36 m. auf. Eine größere Anzahl Maimarken stehen noch aus. bes Gehilfenausschusses nicht zu Stande tommt.( Minutenlanger nicht anders, müsse man das Trinkgeldersystem durch gesetzliche Beifall.) Maßnahmen beseitigen. Ein anderes großes Uebel, welches durch Ueber die Verwendung des verbliebenen Bestandes entspann An der hierauf folgenden Diskussion, die sich bis auf etwa die Gesetzgebung zu beseitigen sei, bestehe in der oft sechszehn sich eine lebhafte Debatte, da verschiedene Anträge gestellt waren. 2 Stunden ausdehnt, betheiligen sich die Kollegen Riez, Marter, bis achtzehnstündigen Arbeitszeit der im Gastwirthsgewerbe Es wurde schließlich beschlossen, das Geld dem Vertrauensmann Dölle, Braun, Hartung und Undere, sowie auch der Innungs- beschäftigten Personen. Der Minister von Berlepsch habe im der Maler und Anstreicher Berlins zur Verfügung zu stellen abObermeister. Derselbe versuchte vergeblich, den Gehilfen die an- vorigen Jahre anerkannt, daß große Mißstände in diesem Ge- züglich 55 M., welche dem Kartelle der Berliner Bau- Arbeiter geblichen Vortheile der Innungen klar zu legen und versicherte ihnen, werbe vorhanden sind, und die Einbringung eines hier Abhilfe überwiesen wurden. Da die Mitternachtsstunde mittlerweile längst überschritten daß sie einen großen Einfluß auf die Versammlungen haben würden, schaffenden Gesetzes versprochen, wenn das Material gesichtet sei; alle Mißstände im Gewerbe zur Sprache bringen fönnten, und burch fortwährende Bloßstellung aller Uebelstände müßten die im war, so blieb auf Beschluß der noch Anwesenden der letzte Punkt sich der Abhilfe derselben versichert halten dürften. Es wird ihm Gewerbe Beschäftigten auf baldige Entschließung der Regierung der Tagesordnung, Verschiedenes", unerörtert und schloß daraufentgegnet, daß die vorher gerügten Mißstände, als Lehrlings in dieser Frage hindrängen. Der Vortrag wurde mit großem hin der Vorsitzende mit dem besonderen Hinweise darauf, daß die züchterei, Schmuhkonkurrenz u. f. w., gerade bei den jetzt zur Beifall aufgenommen. An der sehr lebhaften Diskussion bethei- vorher erfolgte, nur von einem Revisor geprüfte Abrechnung Innung gehörenden Meistern auf der Tagesordnung sind. Der ligten sich u. A. die Herren Wegener, Pötsch, Schoß noch nicht genehmigt sei, dies vielmehr erst später erfolgen könne, Obermeister verließ darauf die Versammlung. Es wurde dann nich, Petermann, Repinsti, Rönig, Gottha, und einem Hoch auf die Arbeiterbewegung die Versammlung. folgende Resolution einstimmig angenommen:„ Die am 27. Juli Semar, Göde und die Fräulein Demo ch und Wabniz. Der Verein ,, Waldeck" hielt am Mittwoch eine Versammbei Deigmüller tagende, von etwa 300 Kollegen besuchte öffent Herr Bötsch unterzog die Kellnervereine, deren Mitglieder glauben, liche Versammlung der Modelleure, Gypsbildhauer und Stucka- in Gemeinschaft mit den Prinzipalen ihre Lage heben zu können, lung ab, zu welcher auch viele Sozialdemokraten und eine Schaar teure erklärt:„ Wir halten die Bildung eines Gehilfenausschusses einer scharfen Kritik und ging dann auf die Ausbeutung der Antisemiten erschienen. Redakteur Krieger, der sich als Demozur Innung der Studmeister für eine unzeitgemäße, schäbliche Kellner durch die Gastwirthe näher ein. Die Arbeitszeit sei eine frat, nicht Deutschfreifinniger, bezeichnete, erörterte den neuen und unangebrachte Zeitvergeudung. Wir haben die Ueber unbeschränkte, auch bei den Lehrlingen, welche dadurch förper Entwurf des sozialdemokratischen Parteiprogramms in fachlicher zeugung, daß die Innung erst in allerletzter Linie die Interessen licher und geistiger Degeneration versielen. Der Redner schildert Weise, mit Vermeidung alles Beleidigenden. Den ersten, grundber Arbeitnehmer zu berücksichtigen gedenkt, und verschmähen aus dann die Lage der Kellner. Denselben werde ebenso wie den fäßlichen Theil des Programm- Entwurfs vermochte er allerdings diesem Grunde, die Komödie einer scheinbaren Anbahnung eines Fabrikarbeitern die Aussicht auf das Selbständigwerden immer nicht gutzuheißen bezw. zu verstehen, dagegen erklärte er sich mit harmonischen Verhältnisses zu unternehmen. Die Versammlung mehr entrückt und sie somit zu einer lebenslänglich schlechten dem zweiten Theile, den besonderen Forderungen an den gegenverspricht sich eine Verbesserung ihrer Lage einzig und allein Stellung verdammt. Heute sei es sogar den kleinen Hotelbefizern wärtigen Staat, welche er im einzelnen besprach, einverstanden. burch Erreichung der Ziele der allgemeinen internationalen nicht mehr möglich, fich wirthschaftlich über Wasser zu erhalten; Die Diskussion ging bei der total unfähigen Leitung eines fozialdemokratischen Arbeiterbewegung."- Unter Verschiedenem überall entständen großartige Hotels, die sich im Besiße von Dr. Müller bald vom Hundertsten ins Tausendste. Der Antiwurde noch zum Eintritt in den Fachverein aufgefordert. Aktiengesellschaften befinden, deren einzelne Angehörige nicht femit Bodet bezeichnete die sozialen Zustände als in fortmehr Fachleute, sondern Geldmenschen sind. Die Entwicklung währender Verschlechterung begriffen und hielt das Mitarbeiten Der Fachverein der Tischler hielt am 25. d. Mts. seine auch in diesem Gewerbe trage wie in jedem anderen den Cha- der Sozialdemokratie an sozialen Reformen für nothwendig im ordentliche, ziemlich gut besuchte Generalversammlung ab. Beim rakter der kapitalistischen Aera deutlich an der Stirn, zeitige hier Interesse des Staats. Diesem Redner wurde nachher vorgeworfen, 1. Punkt der Tagesordnung verliest der Rendant Schulz den wie da dieselben Erscheinungen. Diebel zu beschränken, sei daß er seinen antisemitischen Standpunkt verschwiegen habe. Kassenbericht. Es ergiebt sich danach intl. Bestand eine Ein- Aufgabe der Gesetzgebung. Als er forderung sei zu nennen Handlungsgehilfe Herzberg( freisinnig) brachte neben den genahme von 11 928,58 M., eine Ausgabe von 1819,24 M., mithin die unterstellung der Betreffenden unter die Fabrifgefeßgebung, wöhnlichen auswendig gelernten Redensarten aus der Freis bleibt Beſtand 10 109,16 M. Der Nendant wird auf Antrag dann die Verkürzung der Arbeitszeit und die Lohnregelung. Herr sinniaen Beitung" einige neue Ünwahrheiten vor. So behauptete im ent 11 ch ags gt ein Des ge 211, er ein ße nd ein ter ng em Das ab, Den 11 11 hat für Be ben me ugs ung der cau, ihm um var ange pert ben ang ho elche raft 20 tes et hier Die Kommission. Polter. Steinmar. Philadelphia. Die Spitbübereien des Stadt- Schah meist ers Bardsley foften den Steuerzahlern 3 500 000 Dollars. Rechnet man dazu die von den verkrachten Banten aufgefressene Summe von 6 450 000 Dollars, so macht das eine Rechnung von Macht aber nichts, das„ freie" meinwesen der Welt erhalten. amerikanische Volt kann noch viel mehr vertragen, sagt unser Philadelphiaer Tageblatt". Dasselbe Bruderorgan, das Blatt bringt noch folgende unterhaltende Mittheilung: Vor sechs Jahren vermachte ein begeisterter Anhänger der Lehre von Henry George diesem 12 000 Dollars und seiner( des ersteren) Wittwe nur 5000 Dollars. Die Wittwe focht das Testament an und nach jetzt erfolgter Entscheidung erhält Henry George 318 Doll. und die Wittwe nebst Angehörigen 269 Dollars. In das übrige haben sich die Advokaten getheilt. er u. A., daß Genoffe Auerbach einmal selbst seine eigenen Aus- so lange der Direktor Arendt es nicht beweisen kann, für eine Deiner und Deiner Eltern oder Lieben und thue nicht einen führungen über unsere Forderungen an den heutigen Staat für Verdächtigung schlimmster Art. Das Material werden wir, so- Schritt weiter auf diese Dampfer, denn Du verlaufft Dein Blut Unsinn" erklärt habe, weil der heutige Staat doch nichts davon weit es in unseren Händen liegt, der Berliner Arbeiterschaft so- der Hölle. Wir zweifeln, ob wir noch leben werden nach dieser bewillige. Wie wenig Herrn Herzberg überhaupt zu glauben ist, bald als möglich in öffentlicher Boffsversammlung bekannt geben. Fahrt, und wenn wir am Leben bleiben, so find wir für immer bekundete er durch die Anführung erfundener Redestellen von Wir wollen hierdurch noch erwähnen, daß, wer mit gerechten Krüppel. Bebel und Vollmar, sowie durch sein Ableugnen des bekannten, Waffen tämpft, sich nicht vor der Deffentlichkeit zu scheuen in einer Handlungsgehilfen- Versammlung abgeschlossenen frei braucht. finnig- antisemitischen Kartells. Herr Bodek war dagegen so Zum Schluß bemerken wir, daß die Besprechung am Freiehrlich, diese Thatsachen offen zuzugestehen. Für den Niedergang tag, den 31. Juli, Abends 9 Uhr, im Restaurant Müller, der freisinnigen" Bewegung in Berlin ist es sehr bezeichnend, Johannisstr. 20 bestimmt stattfindet. Erscheint Herr Arendt nicht, daß solche inhaltslose und unwahre Ausführungen, wie die jenes dann nehmen wir an, daß die in unseren Händen befindlichen 9 950 000 Dollars. Einen solchen Denkzettel hat noch kein Ge Redners, bei dem Mangel fähigerer Sprecher, jetzt sogar Applaus Anschuldigungen Herr Direktor Arendt zugiebt. finden. Schließlich meinte Herr Herzberg noch, daß die freisinnige Fraktion zwar schon manchen Fehler begangen habe, dafür aber die freisinnige Partei nicht verantwortlich gemacht werden könne. Von mehreren sozialdemokratischen Rednern wurde den Gegnern gebührend gedient. Die Erwiderungen der Freifinnigen waren ausweichend; insbesondere wurde auf die Aufforderung, sich zu den Richter'schen Irrlehren entweder offen zu bekennen oder sich von dem Machwerk loszusagen, nur durch verlegene Zwischenrufe reagirt. Am Schluß nahm Dr. med. Müller das Wort und meinte: Wenn in der sozialistischen Gesellschaft der untüchtige Arzt keine Existenz finde, so habe er ( Redner) dann vielleicht nicht seine Existenz, weil er nicht wisse, ob er tüchtig sei. Ferner werde sich jeder seinen Arzt von der Behörde vorschreiben lassen müssen und den Zuspruch des einzelnen Arztes fönne doch nur die Polizei kontrolliren. Die Liebe als die einzige Urheberin der Fortpflanzung und der Egoismus müßten gegen die Sozialdemokratie gerettet werden. Literarisches. Von der Nenen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Die Verlag) ist soeben das 44. Heft des 9. Jahrganges erschienen' Aus dem Inhalt heben wir hervor: Sanssouci. Selbst- Anzeige. Herr Dr. Albert E. F. Schäffle als Soziolog.( Schluß.) Die neue Bauernbewegung in der Schweiz. Literarische Rundfchau. Notizen. Feuilleton: Der Pariser Garten. Novelle von Minna Kautsky.( Fortsetzung.) Depeschen. ( Depeschen des Bureau Herold.) Moderne Keßergerichte. Ein Schul- und Ideenkampf Köln, 30. Juli. Die Kölnische Volkszeitung" meldet aus der freireligiösen Gemeinde zu Berlin. In dieser 108 S. 80 Saarlouis: Auf der Grube Heinig wurde fünf Bergleuten Die Freie Gemeinde für Rixdorf und Umgegend hielt starken Broschüre schildert E. Vogtherr attenmäßig die Drangfa- wegen Aufreizung gelegentlich des jüngsten Streits geam 26. Juli eine öffentliche Versammlung ab. Zunächst mußte lirung der Berliner freiligiösen Gemeinde durch die Berliner kündigt. Paris, 30. Juli. Bei dem gestrigen durch den Streit der der Vorsitzende Herr Rückert die Versammelten auffordern, die Gemeindebehörden, welche aus Gründen ihres Klaffeninteresses Kinder aus dem Saale zu entfernen, da das vom überwachenden gehorsam ausführen, was die christliche und jüdische Geistlichkeit Tramway- Bediensteten hervorgerufenen Straßenkampf wurde ein Beamten verlangt werde, trotzdem die Freie Gemeinde fein von ihnen verlangt. Berlin soll die Metropole der Intelligenz Wagen in den Kanal gestürzt. Ein Polizist hieb mit dem Säbel politischer Verein sei. Dann erhielt Herr Hennig das Wort zu sein, die Mehrheit der Stadtväter aber brachte es fertig, zu einem Streikenden die eine Hand ab. Mehrere Polizisten wurden. feinem lehrreichen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag billigen, daß man der Freireligiösen Gemeinde sogar die vordem verwundet. Auch Frauen betheiligten sich an den Straßenüber das Thema:" Was ist Religion und wer hat Religion? derfelben zu Zwecken des Jugendunterrichts überlassenen Schul- zenen. Die Bevölkerung nimmt Partei für die Ausständigen. Der Beifall wurde aber sofort unterdrückt, weil man befürchtete, räume wieder entzog, auf Grund von Bedenten, die so wenig thatsäch( Wolff's Telegraphen- Bureau.) daß felbst das Beifallklatschen schließlich einen Auflösungsgrund lich begründet sind, wie die verschiedenen Theologien selber. Das Toulouse, 30. Juli. Der Ausstand der Tramwaybediensteten abgeben könne. Hierauf fand ein Antrag Annahme, nach Schluß Hin und Her zwischen den Stadtsoldaten der Theologie und der der Versammlung die Zellersammlung für den inhaftirten Ge- freien Volkswehr naturalistischer Aufklärung ist in der Broschüre führte Mittags zu neuerlichen Ruhestörungen, wobei ein Polizeinoffen Steinmar fortzusehen. Alsdann verlas Herr Starnowitz amüsant photographirt. Sie ist demnach ein interessanter Bei- fommissar mit Stöcken und Faustschlägen infultirt wurde. Die eine Druckschrift über das Ziel des Freidenkerthums and gab trag zur Kenntniß des heutigen Gemeindelebens, in dem das herbeibeorderten Dragoner gingen gegen die Ruheftörer vor. einen Hinweis auf die verwerflichen Redensarten, welche von herrschende Bürgerthum Tag für Tag beweist, daß es zur un- Mehrere Personen wurden verletzt. Die Menge warf mit urtheilsunfähigen Personen oft gegen das Freidenkerthum ge- parteiischen Leitung und Verwaltung eines größeren Menschen- Steinen nach dem Militär. Um einen blutigen Zusammenstoß schleudert werden. zu vermeiden, ließ man die Tramwaywagen nach ihren Depots treises absolut unfähig ist. und das Militär in die Kasernen zurückkehren. Die Tumultuanten sammelten sich später mit Sacken und Schaufeln bewaffnet wieder an, zerstörten mehrere Kiosk und steckten die Trümmer in Brand. Die Truppen wurden darauf wieder herbeigerufen und besetzten die Boulevards. Geffentliche Versammlung der selbständigen Kolporteure Berlins heute, Freitag, den 31. Juli, Nachmittags 2 Uhr, bei Gründel, Dresdener ftraße 116. Tagesordnung: 1. Wie stellen sich die selbständigen Kolporteure zur Gründung eines Vereins. 2. Diskussion. 3. Eventuell Berathung der Statuten und Wahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Verein der Rügenwalder. Sonnabend, den 1. Auguft, Abends 9 Uhr. Rosenthalerstr. 38( fleiner Saal): Bersammlung. Festsetzung der Statuten. Vorstandswahl. Gäste willkommen. Verein Berliner Wohnungsmiether. Freitag, den 31. Juli, Abends Vermischtes. Hannover. Der Reichskangler weiß noch immer nichts von 8 Uhr, Victoria- Braueret, Lüßowstr. 111: Vortrag des 3. Vorfizenden Rechts- dem herrschenden Nothstand. Im Jahresbericht der hiesigen anwalts Feichtmayer über Zwecke und Ziele des Vereins. Verein der Bauanschläger Berlins und Umgegerd. Sonntag, den Handelskammer könnte er wieder einen neuen Beleg dafür finden, 2. August, Vormittags 10% ühr, bet Pyrtet, Gipsstr. 3: Außerordentliche daß es dem deutschen Steuerzahler ganz erbärmlich geht. Im Generalversammlung. Jahre 1890 ist nämlich der Verbrauch von Schweine= fleisch, Kalb, Rind- und Schaffleisch ganz erheblich gesunken, während der Konsum von Pferdefleisch nicht nur nicht zurückging, sondern sogar noch st i e g. Eine kleine Tabelle wird dies veranschaulichen. Es wurden in dem hiesigen zum Verkauf gebracht: Schlachthof getödtet oder von auswärts zur Untersuchung und schiedenes. Gäste sind willkommen. Fachverein bea Uhrmacher u. f. w. Sonnabend, den 1. August, Abends 9 Uhr, in den Arminhallen. Kommandantenstr. 20: Mitgliederver: fammlung. Tagesordnung: 1. Die Sozialreform und deren Werth für den Arbeiter. Referent: Wilh. Werner. 2. Distussion. 3. Fragetasten und VerFreireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 2. und Montag, den 3. August, Straße 38, 1 r., die Bundesversammlung der freien religiösen Gemeinden Borm. 8 Uhr, findet in den Räumen der Freireligöfen Gemeinde, Rosenthaler Deutschlands statt. Gäste sind sehr willkommen. Am Sonntag werden die betr. Anträge erledigt und für Montag find folgende Besprechungen angemeldet: Wie verhält sich die Religion zum Atheismus. Ueber die Stellung Der freien Gemeinden zu den sozialistischen Bestrebungen. Durch welche Mittel tann für die Verbreitung des Gedankens von der Trennung der Kirche Dom Staate beffer als bisher gesorgt werden. Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marr", Abends 9 Uhr, bet Grube, Mariendorferstr. 10. Gäste haben Zutritt. Süden", Abends 8% Uhr bei Schwarztopf, Staligerstr. 11. Gäfte, Damen und Herren, durch Mitglieder eingeführt, willfomnien. Westen", Abends 8½ ühr bei Böhland, Bülowstr. 52. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. " Männerchor", Schönhauser Allee 28 bet Kuhlmey. 1 Arbeiter Gefang Großvieh Schweine Kälber Schafe Pferde 1889 14 308 42541 24 104 20172 1411 1890 13 978 also weniger 335 Stüd 41 084 22 782 19.852 " " 1457 1822 820 " " Briefkaffen der Redaktion. R. M., Hagen. Erheben Sie Beschwerde. O. G., Ackerstr. 145. Jn den thatsächlichen Angaben trifft Ihre Notiz nicht zu. Br. H. E. Sch. Jawohl. W. H., Steglih. Ja. Rosenthaler Thor. Ihre Kinder sind Dissidenten. Die andere Frage läßt sich so nicht beantworten. S. 100. Eine Strafverfolgung könnte nur auf Antrag der Frau erfolgen. Musiklehrer. Einen derartigen Stellennachweis tennen wir nicht. Sie müssen die Annoncen in den betreffenden Zeitungen lesen. Stud. med. J. 2. Ihre Frage ist so allgemein gehalten, daß eine eingehende Beantwortung den Rahmen des Brieffaftens weit überschreiten würde. 1492 also mehr 83 Jm Leipziger Schlachthaus hat man sogar das Schlachten A. H. Eine Kochschule können wir Ihnen leider nicht nach von Hunden begonnen. Dazu gerechnet die hohen Brotpreise, so Arbeiter- Hängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. Uebungs- ergiebt sich eine von Entbehrungen für die nichtvermögen weisen. stunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern." Kaiser'scher den Bevölkerungsklassen, daß man wenigstens Geheimrath oder Julius Maak. In diesem Fall haben Sie keine Kündigung verein Nord", Brunnenstr. 38 bei Gnadt. Gefangverein, Vorwärts 1", Großgrundbesitzer sein muß, um Angesichts solchen Volkselends zu beanspruchen. G.D. Adalbertstraße 21 bei Roll. Gefangverein orbeer trang", Wein noch ruhig schlafen zu können. H. G., Görligerstr. 42. Eine Milliarde ist gleich tausend straße 11 bet Feind. Summer's cher Gesangserein", Elisabethstr. 11 bei Millionen.( 1 000 000 000). Nur der Vorsitzende braucht zu Rüth.arthaus'scher" Gefangverein, Frankfurterstr. 79 bei Krüger. Buchbinder Männerchor" Berlins, Alte Jakobstr. 75 bet Feuerstein.ment Livland, hat sich vor einigen Tagen der Millionär Baron Selbstmord eines Millionärs. In Rußland, Gouvernes unterschreiben. Gesangverein, Maiglöckchen", Hochstraße 32a bet Wilke. Gesang 2. G. 50. Die Frau möge zunächst bei der hiesigen verein„ Gemüthlich feit"( Buyer), Seydelstraße Nr. 30.- Gefangverein v. d. Often- Sacken durch einen Schuß in den Kopf das Leben Armendirektion um Unterstützung einkommen. Ist sie erwerbs Jugendfreuden", Bergstraße 68 bei Reller. Gefangvereinris", Ropnickerstr. 127a bei Rüfter. Gefangverein„ Collegia", Reichenberger genommen. In einem hinterlassenen Briefe giebt der Selbst- unfähig, so tann sie ferner gegen ihren bemittelten Sohn auf ftraße 16 bei Pätzold. Wilhelm Seeger'sche Stedertafel", mörder als Grund seiner That an, weil das Leben viel zu Gewährung des Unterhalts flagen und zu diesem Zwecke ein vom Reichenbergerstr. 83 bei Trucks. Gesangverein" offnung", Friedrichs langweilig ist und zu lange dauert"." Der Baron war ein Nach- Bezirksvorsteher zu beziehendes Armuthsattest beim Landgericht berg, Friedrich Karlstraße 34.Gefangverein" yra 2"," artottenburg, tomme des bekannten russischen Feldmarschalls Fürsten v. d. Often- unter Angabe des Sachverhalts mit dem Antrage einreichen, ihr Rosinenstraße 3 bei Grischom. Gesangverein Johanni", Rüdersdorfer ftraße 45, Gesellschaftshaus Ostend. Gesangvereint berte", Wrangel- Sacken. das Armenrecht zu bewilligen und einen Anwalt beizuordnen. ftraße 84, b. Ulbrich. C. P., Kirchstraße. Das Erheben eines festen Entrees in Versammlungen ist statthaft und fann von der Polizei nicht ver boten werden. Geschieht dies doch, so kann man nur gegen das Berbot Beschwerde einlegen, eine strafbare Handlung auf Seiten des Polizeibeamten liegt nicht vor." " Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Freitag: Verein Grüne Tanne" 9 Uhr bei Teßner, Mar fusstr. 8. Rauchklub ,, Rothe Quast e" bei Eimede, Köpnickerstr. 130. Männerchor Waldesrauschen", Martgrafenftr. 87 bet Weigt. " A. Das Elend der Kohlenzieher anf den überseeischen Dampfern wird in einer amerikanischen Arbeiterzeitung von Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Berliner Turngenossen- einem der Sache Kundigen in erschütternder Weise geschildert. schaft, 9. M.- Abth. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr, Blumenftr. 68a Einer meiner Freunde wollte nämlich dieses gesegnete Land verMänner- Gefang- Verein" union" Abends 9 Uhr, in der Berliner Bod- lassen und in seine Heimath zurückkehren, da er aber mit den H. K., Melchiorstraße. Sie sind katholisch und nur der Brauerei. Musikdilettanten- Verein„ Iode" 9-11, Uebungsstunde. Neue irdischen Gütern nicht zu sehr überbürdet ist und seine Heimath Austritt aus der katholischen Kirche hat daher für Sie einen Mitglieder werden aufgenommen. Gesangverein ibertee". Bei Ulrich, ihm bessere Aussichten fürs Leben darbietet, so suchte er auf jede Sinn. Wenn Ihnen die Ausstellung eines Duplikats Ihres Kons Wrangelstr. 84. Stiminbefähigte Genossen werden gewünscht. Musit- Dilettantenverein Staccato Dirigent. septe. Freitag, mögliche Weise sich Rath zu schaffen. In seiner Noth erblickte firmationsscheins verweigert wird, so beschweren Sie sich, wenn Abends 9 Uhr, Stromstraße 28, bet Herzog, Uebungsstunde. Auf er in der Staatszeitung" folgende Annonze: Verlangt: es auch lange dauert. Der von Ihnen angedeutete Weg ist uns nahme neuer Mitglieder. Gäste sind willkommen. Bergnügungs- Starke Männer, die sich nach Deutschland hinüberarbeiten wollen. möglich, Sie würden eine Urkundenfälschung begehen. verein Glück auf", Abends 8 Uhr, Sigung bei Möwes, Fichte zu melden in Nr. 84 River Str., Hoboken." Groß war seine straße 29. Nach der Sizung Zanz. Gäste willkommen. A. Sch., Charlottenburg. 1. Auch als ausländischer Bergnügungs verein„ Veilchen", Sigung mit Damen von 9 Uhr ab, Admiralstr. 38 bei Freude, als er sich aller seiner Sorgen behoben sah. Als er Katholik können Sie hier aus der katholischen Kirche austreten. Lülow. Gäste willkommen. Vergnügungsverein Euphrosyne". Sigung sich zu der angegebenen Adresse mit Damen Abends 9 Uhr im Restaur. Wohllebe, Alexandrinenstr. 110. Nach der der Werber mit Kennerauge zu der angegebenen Adresse begab, musterte ihn 2. Sie haben keinen Anspruch auf Naturalisation. Ob Ihnen und, Sigung Tanz. Gäste willkommen. Geselliger Berein mein Freund solche gewährt wird, hängt lediglich vom Ermessen der Be Abends 9 Uhr, im Restaurant Heinicke, Drantenstr. 36. Berein ehem. ein starker, kräftiger Mensch ist, so wurde er ange- hörde ab, nicht nur von der Dauer Ihres bisherigen Aufent Schüler der 38. Gemeinde Schule, Sigung, Abends 9 Uhr, im nommen und eingeschrieben. Er begab sich auf den Dampfer, halts hier. Grand Restaurant Kornblume"( Jub. Otto Noll), Andreasstr, 3. Gäste um die Arbeit anzutreten. Dort traf er zwei Schatten von willkommen. Rauchklub Weichselblatt", Abends 9 Uhr, StaligerA. W. 12. 1. Wenn die Herrschaft nicht ausdrücklich auf Straße 147a, bet Wichert. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, wiltommen. Menschen mit abgezehrten Gesichtern, schwarz von Kohlenruß, Rückforderung des Miethsthalers verzichtet hat, so tann sie dens mit Kleidern, bis ans Bein zerrissen, und an mehreren Körper- felben jederzeit, auch noch nach Verlauf mehrerer Monate vom stellen blutend. Von einer trüben Ahnung geleitet, fragte er die Lohn in Abzug bringen. 2. Für Berechnung der Miethssteuer Männer, woher fie kämen und warum sie so schrecklich ausfähen. kommt es nur auf die Miethe, nicht auch auf die NebenDa erzählten fie ihm von Grausamkeiten und Ungeheuerlich abgaben an. " " " Immergrün Rauchtlub„ Ohne Zwang", Abends 8% Uhr, bet W. Spaeth, Weinstraße 28. Stattlub Tournee", Abends 8% Uhr, beim Genoffen Karl urich, Angra Pequena, Abends 10 Uhr, Gerichtsstr. 74: Bereinsstzung. Gäste Wrangelstr. 84. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Pfeifentlub willkommen. Sprechlaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzu geben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifiziert zu werden. feiten, die an die Zeiten der Wilden oder Hunnen erinnern. K. P. 1000. Ihr Sohn muß der Speditions Genossens Durch eine solche Annonze verlockt, verließen sie auf diesem schaft beitreten. Briefkaffen der Expedition. Für den Partei- Maifonds gingen ferner folgende Beiträge bei uns ein: Rolig, Gr. Frankfurterstr. 16, 6, G. F. Mühlhausen 6, Freitanz am Müggelsee, 25. Juli, von der Tischlerwerkstatt Bereits quittirt 1653,22, in Summa 1665,22. Dampfer Bremen, um nach dem gesegneten Amerika ihre Schritte E. W. 010. Wenn die Frau ein uneheliches Kind in die zu lenten. Beim Beginn der Reise waren sie drei Leidens- Ghe bringt, so kann dasselbe nicht auf den Namen des Mannes genossen. Man gab Schichte des Dampfers, um Kohlen zu ziehen. Dort argab sie alle Drei in die unterſte geschrieben werden, außer wenn es von ihm herrührt. beiteten sie ununterbrochen 12 Stunden ohne Raft und ohne Effen. Die Arbeit ist eine unnatürliche, barbarische; der heiße Auf die in Nr. 174 des Vorwärts" veröffentlichte Erklärung Schweiß badete sie während der ganzen Zeit und die Kleider zerdes Bauarbeiters Marasas habe ich zu erwidern, daß ich als Vor- fielen auf ihrem Leib. Gleich am ersten Tag erlag einer der fizzender mit dem Kartell nichts zu thun habe, daß meine Wahl Leute den Folgen dieser ungewohnten Arbeit und wurde ohnzum Vorsitzenden der Hauptgrund war, weshalb ich das Amt als mächtig. Man glaubte ihm nicht, er wurde mit Füßen getreten, Ausschußmitglied niederlegte. Der Bericht im Arbeiter" ist mit Eisenstangen von den Barbaren geschlagen und als dies nicht falsch, dies wird der Leiter der in Rede stehenden Bersammlung half, schüttete man einen Eimer Waffer über ihn aus. Als er E. Gutsch wohl so gut wissen wie jeder, welcher der Versamm zu sich fam, mußte er weiter arbeiten, bis 8 Uhr Abends. Als lung bis Schluß beigewohnt hat. Von derselben aus begab sich die Leute sich beschwerten, wurden sie vom Kapitän faule Hunde Kollege Marafas sowohl wie ich zur Konferenz. Derselbe gab genannt." Dieser unser Leidensgenosse", erzählten die Leute Für die Generalfommission der Gewerkschaften fogar für mich als Ausschußmitglied seine Stimme ab. Ich be- weiter, war ein gebildeter Deutscher und zu dieser Arbeit Deutschlands( Hamburg)[ Maifonds] gingen ferner ein: greife daher umsoweniger, wie er zu der Unwahrheit kommt, von nicht tauglich; er wurde speziell von diesen Seehunden Vom Stocklaternen- Lieferanten beim Arbeiter- Sängerfest in einer eigenmächtigen Handlung zu sprechen. zur Zielscheibe gemacht und als eines Tages unfer Lips' Brauerei, 5. Juli, 5,-. Fraiserei von R. Roller durch W. Wernau, Bauarbeiter. Freund gestoßen, geschlagen und beschimpft, ohne jede 2. J. Auss Wohl des Herrn Chef an seinem Hochzeitstage Swinemünderstr. 47. Gerechtigleit zu finden, nicht mehr weiter fonnte, nahm er von 6,-. Von der Agitationskommission der in der Holzfabrikation Vulkan, Osten 3,-. ( Nachdem nun jeder der Betheiligten die Angelegenheit genügend erörtert hat, schließen wir die Diskussion. D. Red.) veröffentlichen, sprang über Bord und ertrank. Um die eventuellen Vorgänge zu beschreiben, muß man selbst auf diesem Die am 7. Juli im Feenpalast in Angelegenheiten des fluchbeladenen Schiffe sein, um die Leiden der armen Teufel zu Münchener Brauhauses gewählte Kommission verwahrt sich ent- begreifen, deren einzige Schuld ist, daß sie nichts besitzen. Wohl D. schieden gegen die Ausführungen des Herrn Direktors Arendt unterhalten sich oben die Passagiere, ohne die mindeste Ahnung straße 14, 1,10. ( Sprechsaal des Vorwärts" Nr. 175), worin die Kommission als zu haben, was unter ihnen vorgeht." Dies erzählten die Opfer parteiisch bezeichnet wird. Die Kommission erklärt das hierdurch, und endigten mit den Worten:„ Lieber Freund, erbarme Dich Beuthstr. 3. Verantwortlicher Redakteur: N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Für die gemaßregelten Bergarbeiter gingen ferner ein: Fenn Vom aufgelösten Arbeiter- Bildungsverein Berlins 23,03. Weitere Beiträge nimmt gern entgegen die Expedition t t と δ fe D f