e e et t t bat Nr. 177. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monat lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Beitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen: tagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Alle diejenigen Genossen, welche bisher mit einem Manzum Internationalen Arbeiterkongres in Brüssel betraut wurden, werden hiermit ersucht, ungefäumt uns mit theilung von ihrer Wahl zugehen lassen zu wollen, damit wir in der Lage sind, für die gesammte deutsche Vertretung die Anmeldung beim Brüsseler Komitee zu bewerkstelligen. Berlin, 30. Juli 1891. Der Parteivorstand. Aus dem Reiche des Herrn Thielen. Sonnabend, den 1. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Mit welch gaunerhaften Mitteln übrigens gearbeitet um 0,8 pCt. gestiegen; auch der Durchschnittspreis hob wird, mag folgende Stelle aus dem letzten Börsen- sich von 127 auf 128 M., d. i. um 1 M. oder 0,8 pCt. wochenbericht der Bossischen Zeitung" zeigen. Dort Die Gesammtkosten für die Beschaffung der Schienen aus heißt es: Eisen- und Stahlmaterial haben sich von 10 051 036 M. im Jahre 1888/89 auf 10 252 633 1889/90, " " Auf dem Montanmarkt wurde seitens der Spekulation mit denselben verwerflichen Mitteln weiter gearbeitet, welche das Geschäft auf diesem Gebiet der Börse schon seit Jahren mithin um 201 597 M. oder 2,0 pCt. gesteigert. Bei charakterisiren. Zunächst handelte es sich um die Verbreitung der stetigen Zunahme des Stahlschienenverbrauchs( die der offenkundig falschen Nachricht einer chinesischen Schienen Eisenschiene wird durch die Stahlschiene mehr und mehr bestellung von 260 000 Tonnen, welche schließlich auf die Thatvon der sache zusammenschrumpfte, daß vor Monaten ein Auftrag im verdrängt), ist es leicht begreiflich, daß hundertsten Theile jenes Betrages ausgeführt worden sei. Dann 42 939,30 km betragenden Länge der im Berichtsjahre zu famen aus Breslau Falschmeldungen über den angeblich glatten unterhaltenden Geleise insgesammt 28 214,66 km gegen Zuschlag der bekannten Juni- Submission an die oberschlesischen 25 972,36 km im Vorjahre mit stählernen Schienen verWerke. Dieselbe Seite, welche in dieser Beziehung die detaillirtesten Mittheilungen gebracht hatte, mußte sich schließlich sehen waren. Man sieht, unsere Stahlschienenfabrikanten, zu dem Eingeständniß bequemen, daß sie sich„ geirrt" hätte. eine kleine Gruppe großer Betriebe, macht recht einträgliche Derartige Irrthümer" waren indessen genügend, um eine Geschäfte mit dem preußischen Eisenbahnfiskus, was nicht Kursbewegung zu ermöglichen, bei welcher es den interessirten hindert, daß selbiger Fiskus durch Flickereien und FalschFirmen gelang, einen Theil ihrer alten Bestände abzustoßen. In dieser Beziehung war ein Zusammenarbeiten hiesiger Spetu- stempelungen auch noch tüchtig beschummelt wird. Die lanten mit süddeutschen Firmen bemerkbar, welche noch feit der Eisenbarone wissen, die Sahne abzuschöpfen. Der Durchim Juni erfolgten Einführung neuer Montanwerthe von der schnittspreis einer Tonne Kleineiſenzeug stieg gegen das Frankfurter Börse unliebfame Bestände zu besitzen scheinen. Vorjahr um 4 M. oder 2,3 pCt., der einer Tonne All Das Publikum wird aber durch derartige Manöver kopfscheu gemacht, und es ist begreiflich, daß der Kapitalist alle Luft an Weichen nebst Zubehör um 28 m. oder 11,2 pCt. Sem Besitz von Effekten verliert, in denen die Spekulation Tag diese Erzeugungsgebiete sind kartellirt. für Tag mit unlauteren Mitteln arbeitet." Ueber welche Armee der Eisenbahnminister kommandirt, gegen 88 689 Beamte 166 853 Arbeiter 86 714 Beamte 157 853 Arbeiter Wenn Einer, so vermag Herr Thielen sich über die Machenschaften des Schienenkartells zu unterrichten. Wenn seit dem Amtsantritt des neuen Eisenbahnministers wenig von dem Feldzug der preußischen Eisenbahnverwaltung gegen den mächtigen Unternehmerverband zu hören gewesen ist, so mag dies aus der Fülle der Geschäfte sich erklären, welche den Minister erwarteten, eines fataler und peinlicher als das andere. Aber er wäre der Mann, sich leicht über die Kartellfrage zu informiren. Ist doch sein Bruder der Chef des Laarer Hüttenwerkes, das auch Die Spekulanten und die Industriebarone plündern eine Armee, die auch zu Wahlzwecken mobil gemacht in Bochumer Prozesse gelegentlich genannt worden ist. Das Publikum", d. h. hauptsächlich kleinere und mittlere werden kann, ergiebt sich aus folgender Uebersicht. Im Der Bruder des Ministers Thielen hat schon im Rapitalisten, Rentiers und dergl., aus und merzen eine Jahre 1889/90 beschäftigte die preußische EisenbahnverJahre 1878, als er von der Enquête- Kom- gute Anzahl Kleinbürger und Angehörige der Mittelklasse waltung mission vernommen wurde, sich als einen schneidigen aus. Natürlich stürzt die böse Sozialdemokratie, nicht Anwalt der Unternehmerorganisationen, wie der Unter- etwa der profitwüthige Großkapitalismus selber die benehinerinteressen überhaupt gezeigt. Schutzölle und stehende Staats- und Gesellschaftsordnung um. reaktionäre Maßregeln in Sachen der Arbeiterbewegung Was für ein bedeutender Abnehmer deutscher fanden in ihm einen lebhaften Fürsprech. Daß sein Eiſenindustrie Erzeugnisse der preußische Staat ist, lehrt im Vorjahre. Werk ein Mitglied des Schienenkartells, das ist männig ein Blick in den dem preußischen Abgeordnetenhause An- Auf Grund des Haftpflichtgesetzes hatte man 1888/89: lich bekannt. Der Bruder Werkleiter kann dem Bruder fangs 1891 zugegangenen Bericht über die Ergebnisse des 3 068 881, 1889/90: 3 114 583 M. zu zahlen, auf Grund Eisenbahnminister die besten Aufschlüsse geben, und an Betriebes der für Rechnung des preußischen Staates ver- des Unfallversicherungsgesetzes 1889/90: 892 890 M. Von Herrn Baare wird es sein, den Nachweis dafür zu erwalteten Eisenbahnen im Betriebsjahre 1889/90. Danach den geleisteten Zahlungen der zweiten Gruppe kamen auf bringen, daß geflickte Schienen, wie er behauptet, auch wurden für Neumaterial in diesem Jahre 21 145 253 M. Verunglückungen im Bahnbetriebe 303 779 M., auf Verbisweilen in Baar„ mitunterlaufen". ( d. h. 72 pCt. aller Aufwendungen für Neumaterial) für unglückungen im Werkstättenanstalts- Betriebe 133 943 M. Sicher ist, daß die beruhigende amtliche Erklärung, Eisen- und Stahlmaterial ausgegeben. Welchen Einfluß Die Anzahl der Fälle, in welchen an verunglückte Perdie mit der Schienenfrage sich beschäftigte und Del in die der Schienenring und die anderen metallindustriellen Kar- sonen oder deren Hinterbliebene Zahlungen geleistet sind, stürmische Fluth der öffentlichen Erregung zu gießen suchte, telle haben, geht daraus hervor, daß der Verbrauch von betrug die Kurse der Bochumer Vereinsaftien in ihrem jähen Eisen- und Stahlmaterial zwar gegen das Vorjahr um Sturze etwas aufgehalten hat. Daß sie trotzdem nicht im 2551 Tonnen oder 1,7 heruntergegangen, der auf Stande sind, die alte Höhe wieder zu erklimmen, bis zum Durchschnittspreis für 1 Tonne aber von 140 gestiegen Austrage des Prozesses, versteht sich die Vorgänge in 145 pCt., d. i. um 5 M. oder 3,6 pCt. aus noch reformbedürftig ist in der Eisenbahn- Verwaltung. fannten Ereignisse verhindern dies. Trotzdem ist der Eisen- und Stahlmaterial anbetrifft, so betrug er im Be- Ohne Arbeiterschutz für die Eisenbahn- Bediensteten, für das Zugspersonal so gut wie für die Werkstätten- und Rurs ein günstigerer. Sie notirten an der Berliner Börse richtsjahre 79 985 t*) gegen 79 345 t im Vorjahr, ist also Streckenarbeiter, ohne bessere Löhnung und kürzere Arbeitszeit giebt es keine Reform. 23. Juli 18. 20. 21. 22. 24. 1119/10 1103/4 109 1091/2 1091/10 1074/10 Feuilleton. f 1 Macbrud verboten.) Kapitän Lobe. Von John Law. Autorisirte Uebersetzung aus dem Englischen von Regina Bernstein. 11 *) t Abkürzung für Zonne, Tonne= 20 Zentner. Er blickte auf Kapitän Lobe und dachte darüber nach, warum Heilsarmee" ihn nicht ausschimpfte. Es würde ihm eine Erleichterung gewesen sein, wenn der kleine Rapitän etwas gesagt hätte, denn da hätte er sich doch vertheidigen fönnen." Heilsarmee's" Schweigen war beinahe schwerer zu ertragen, als die schmutzigen Papierfeßen. an Bahnarbeiter an Werkstättenarbeiter 1889/89 2163 1889/90 2934 549 837 Die Ergebnisse der Unfallstatistik zeigen, wie viel Er legte seinen Arm in den des Mannes, und sie folgten dem Schließer, der mit der Laterne voran leuchtete. Es war beinahe finster im Todtenhaus, nur ein matter Gasschein ließ sie einige schwarze Särge, mit weißen Laken bedeckt, erkennen. Jeder Sarg trug eine Nummer. " " Ist sie das?" fragte der Schließer, ein Laken aufEndlich hatten sie das St. Bartholomens Hospital erhebend. Diese Frau wurde an der Seite ihres Kindes reicht und traten in den Vorhof, um das Bureau des Auf- im Flusse gefunden und hierhergebracht für den Fall, daß sehers aufzusuchen. Es war dunkel, doch die Lampen zeigten Jemand sie reklamiren würde. Ist es Euer Weib, Mann?" Der Mann konnte eine Minute lang nicht sehen. die unregelmäßigen Bauten und die Grasplätze, die aus Mangel Doch jedes Jahr hatte ein neues Baby gebracht. Dann war eines befferen Namens Gärten genannt werden. Ein mattes Kapitän Lobe führte ihn an den Sarg heran. Dann fiel feine Frau frank geworden, zu schwach, um das Zimmer sauber Licht fiel auf den Bach, von dem geſagt wird, daß alljähr das Haupt des Mannes auf das härteste Riffen fiel halten oder die Kinder am Lärm verhindern zu können. Das Heim lich ein Student der Medizin darin hinein getaucht wird, Menschenhände je schaffen, und er wußte, daß sein Weib war zur Hölle geworden, der er zu entfliehen gesucht, indem er in deffen Hände in anderer Leutens Taschen entdeckt worden, nie mehr ein Kind haben werde. Der nächsten Schnapslaben ging. Gein Berdienst war schon und auf die Bänke, auf denen Rekonvaleszenten, jung, serher niedrig genug gewesen, doch als der Schankwirth Aerzte, Pflegerinnen, genug alle jene Leute, die den Beſtand Jeinen Tribut davon zu nehmen began, war er zu Nichts theil eines Krankenhauses ausmachen, zu fühen please zusammengeschmolzen. Aber was sollte ein Mann anfangen, Warten Sie hier", sagte Kapitän Lobe, ich will dessen Heim zum Bandämonium geworden? Konnte ein den Ausseher aufsuchen." eine Er ging ins Bureau. Kurz darauf kam er zurück, on deſſen Thür stets flatschende Menschen standen? Dann gefolgt von einem mächtig gebanten Mann, der dachte er an einen gewissen Abend; er erinnerte sich, wie Laterne trug. " Ist sie hier?" fragte der Mann kleinlaut. " Ja." 280?" " Im Todtenhaus." " er sich geschämt hatte, als er sein Weib im unsauberen| Kleide, einen schmutzigen Säugling im Arm und zwei weitere schmutzige Kinder an ihrer Schürze hängend, die Straße entlang hatte gehen sehen. Er war ihr in einiger Entfernung gefolgt, und als er den Raum, der all' sein Glück enthalten| mals geschah es, daß sie zum ersten Male gedroht hatte, sich das Leben zu nehmen, und er hatte mit einem Fluch blickend. geantwortet, fie thäte besser, erst die Kinder und alsdann jich selbst zu ersäufen. Der Mann mußte sich an die Wand lehnen. Wollt Ihr sie sehen?" fragte der Schließer. Und das Kind?" sagte der Mann, den Kapitän auEs ist besser, Ihr kommt mit mir", sagt dieser. Vielleicht ist es doch nicht Euer Weib!" 9. Rapitel. ,, Er hält mich im Banne." Die Leute glauben, daß man nur zu sagen brauche, ,, ich möchte mich der Heilsarmee anschließen", um sofort zu jeder Thätigkeit in derselben zugelassen zu werden. Dem ist abe nicht so. Gar viele Fragen müſſen beantwortet werden, bevor di Antragsteller zur Höhlenarbeit auch nur zugelassen werden Sie müssen erstens ein ärztliches Zeugniß über den Zustand ihres Herzens, des Halses und ihrer Brust beibringen, un erklären, ob sie irgend welche Anlage zur Epilepsie haben Ob sie die Blattern gehabt, ob e fräftig genug sind um den Anforderungen des häufigen Singens und öffent lichen Sprechens genügen zu können. Alsdant müssen si mindestens fünfzig Fragen beantworten, angefangen vor Alter und Maß bis zur Frage, wo sie zu leben und zi sterben gedenken; sie müssen eine Anzahl Versprechunge abgeben, wie, daß sie keine Bücher, Lieder oder Kompo Politische Uebersicht. Berlin, 31. Juli. Trotz des vergleichsweise günstigen Erntewetters steigt der Roggenpreis fortwährend. Es verhält sich genau so, wie wir vor Wochen schon den Stand der Dinge kennzeichneten: machen war. Der Roggen hatte im Winter und Frühjahr dermaßen gelitten, daß der Schade überhaupt nicht mehr gut zu Der Ausfall wird in jedem Fall ein sehr bedeutender und der Rath des Herrn Reichskanzlers, Weizenbrot statt Roggenbrots zu essen, wird allerdings von Vielen befolgt werden müssen, weil es an Roggen fehlt. Dafür wird aber das Defizit im Budget durch vermehrten Kartoffel Konsum gedeckt werden müssen. fein er keine filbernen Löffel stahl, zur Lüderlichkeit war er zu hausbacken; er war die pure Mittelmäßigkeit. Aber mit der ganzen Wuth der Mittelmäßigkeit haßte und verfolgte er alles, was sich über diese erhob. Er sah seinen Staat aus dem Untergang hervorgezogen durch die Erhebung des Volkes, durch den Muth und das„ Genie"(" Genie" betrachtete dieser Fürst als das Gemeingefährlichste) hervorragender Gesellen. Die Männer, die seinen Thron aus dem Abgrund Männer, sein Herz aber hing an den Kamph- und Schmalzhervorgezogen, wurden bei Seite geschoben oder gebannt und geächtet, besonders schwer aber lastete er auf der emporstrebenden Jugend, tausende hoffnungsvolle Herzen und Geiſter wurden von ihm gebrochen. Ihm folgte Friedrich Wilhelm IV. Man erzähle dem Bolte, wie Hoffahrt und Feigheit bei ihm wechselte, wie er heute vor den Leichen der Barrikadenkämpfer den Hut zog, die glorreich e" Revolution anerkannte, und als die Gefahr vorüber, die tückischste und gemeinste Verfolgungssucht übte. Freilich darf auch dem Schüler nicht verschwiegen werden, daß der Wahnsinn und wohl auch der Suff schon während seiner Regierungszeit ein gut Theil an seinen Handlungen Und um die Kartoffelernte steht es allen mit theilungen nach sehr schlecht wie es in einem so feuchten Jahre nicht anders zu erwarten war. Auch die Kartoffelkrankheit hat sich wieder eingestellt gerade wie in den bösen Vor- Achtundvierziger Jahren. Die Regierung aber sieht noch immer keinen hatte. Nothstand. V Lehrt nur in den Schulen recht viele vaterländische Geschichte. Sie wird schon zur Aufklärung beitragen. " " von dem Wortlaute der Petition, sondern auch von dem Zweck und den Tendenzen unseres Vereines( Verbandes) Kenntniß hat. Wir müssen deshalb auf das Tiefste beklagen, daß die Leitung des Blattes sich dazu herbeigelassen hat, eine durch Thatsachen zwar nicht belegte, aber den Thatsachen direkt widersprechende Behauptung zu verbreiten, welche Mißtrauen und Beunruhigung in weite Kreise zu tragen geeignet ist. Wir protestiren auf das Entschiedenste gegen die Unterstellung, daß unsere Petition durch der Sozialdemokratie oder sonstigen Oppositionsparteien nahe stehende Kreise veranlaßt oder auch nur unterstützt worden sei, und daß wir mit derselben andere als nur die wohlberechtigten Interessen unseres von vielen Seiten hart bedrängten Standes zu wahren gesucht haben. Wir bezwecken einfach, daß die Gastwirthe, in deren Lokalen einfach Sozialdemokratische oder ähnliche Versammlungen abgehalten worden sind, und die für die Hergabe ihrer Räumlichkeiten nicht gesetzlich bestraft werden können, nicht durch Militärverbot indirekt für diese Hergabe geschädigt werden. Wir haben diesem Gedanken, der mit Politik nicht das Geringfte zu thun hat, in unserer Petition einen durchaus ruhigen und fachgemäßen Ausdruck gegeben und hoffen, daß die hohe Behörde unserem Gesuche nicht unsympathisch gegenüber stehen wird. Wir können aber nicht zulassen, daß gegen einen in angemessener Form ausgesprochenen Wunsch schon von vornherein durch allgemeine unbelegte Urtheile Stimmung gemacht und staats- und königstreue Bürger, die ihre Standesinteressen wahrnehmen, zu Helfershelfern oder Werkzeugen der Umstürzparteien gestempelt werden. Der Sächsische Gastwirthsverband. ( Genossenschaft mit juristischer Person.) J. A.: Paul Konrad, Vorsitzender. Man sieht, die Gastwirthe sind nachgerade zu der Ers kenntniß gelangt, daß sie ohne die Arbeiter und Arbeiter groschen" verhungern müssen, und daß nicht wir Sozial demokraten ihre Feinde sind, sondern die intoleranten Gefellen, welche sie gegen die Arbeiter aufzuhezen suchen. Die Militärbehörden mit ihrem Boykott 1 fet D hat Op ใน ge jag ma zug der un Ge sch a u Ior feſt wa rein er her finu Nu ST 11 e D 9 Ii D Da läßt die Kreuz- Zeitung" sich auc echt der nof fac we Fal unt Die Sozialdemokratie im Bund mit der Börse In einer humoristisch- satyrischen Sylvester- Zeitung", das ist ein Schlagwort, dem wir täglich in der reaktio- welche Ende vorigen Jahres in Braunschweig im Verlage nären Judenhez- Presse begegnen. Wir wollen uns über von F. Wilfe erschien, befand sich u. A. auch der vorgedie Albernheit der Behauptung gar nicht auslassen und druckte Artikel. Der Staatsanwalt in Magdeburg eröffnete Denen, welche sie im Mund führen, nur zwei Fragen vor- wegen desselben die Untersuchung gegen den Verleger, sowie Legen: gegen Verleger und Expedienten der Magdeburger Volks Rann es eine Börse im Sinne des Geld- und Speku- stimme"( Dr. Lur u. A.) als Verbreiter der Sylvester lationsspiels( man hat z. B. in Frankreich eine Arbeits- Beitung" auf Grund des§ 131 des Reichs- Strafgesetzbuchs. Börse bourse du travail, die etwas ganz anderes In dem Artikel sollte durch wissentlich entstellte Thatsachen bebentet) kann es eine Börse in dem Sinne, welchen eine Staatseinrichtung, die Monarchie, verächtlich gebas Wort in Deutschland hat, geben, wenn die Armacht sein. beitsmittel, wie wie wir fordern, Gesell- Auf Wunsch des Genossen Kokosky, der seither in sind nun auch tüchtig im Gedränge. Und sie werden wohl schaftseigenthum geworden sind und die Berlin seinen Wohnsitz genommen hat, nannte der Verleger den Rückzug antreten müssen. Es gilt nur fest ausharren Arbeit sozialistisch organisirt ist? denselben als Verfasser. Bei seiner Vernehmung vor dem und schneidig" und" stramm" vorgehen! Und ist es andererseits möglich, die Börse abzuschaffen, Berliner Amtsgericht bestätigte R. seine Urheberschaft. Er Die Vorgänge an der Newa- die bekannte fran werden so lange die Arbeitsmittel Monopol einer bestritt, daß der betreffende Artikel die Absicht habe, die Klasse sind, und die kapitalistische Pro- Monarchie verächtlich zu machen; derselbe geißele den t'en- ösisch- russische Flotten- Kundgebung ist gemeint duktion besteht? denziösen Geschichtsunterricht, der gegenwärtig zur Be- hier sehr ernst aufgefaßt Wer über diese Fragen nachdenkt, wird das Kindische kämpfung der Sozialdemokratie herhalten solle. Ueberdies aus London schreiben. " Sehr ernst aufgefaßt" von we m? Natürlich von dem des uns gemachten Vorwurfes begreifen. sei er die Wahrheit der angeführten Thatsachen zu erweisen Die Sozialdemokratie unterscheidet sich von allen an- erbötig. Auf Requisition der Magdeburger Staatsanwalt Rorrespondenten der Kreuz- Zeitung", der sich dabei auf' einen Leitartikel des Regierungsorgans"" Standard" be deren Parteien dadurch, daß sie ihre Angriffe in erster Linie schaft wurde Kokosky darauf in einem zweiten Termine am zieht. Der" Standard" hat allerdings über jene Kundgegen die Grundursachen der gesellschaftlichen Miß- 27. Mai darüber vernommen, auf welche Weise er den zieht. Der" Standard" hat allerdings über jene Kundstände richtet, statt gegen die Wirkungen, und daß fie Wahrheitsbeweis führen wolle. Kokosky berief sich vor- gebung einen Leitartikel geschrieben, der ungefähr auch hätte in der Kreuz- Zeitung" erscheinen können, denn der Verdie Wurzeln des Uebels zu beseitigen sucht. läufig auf das Gutachten des königl. preußischen Ober- fasser ist ganz besonders verwundert darüber, daß der Zar Das umgekehrte Verfahren ist eitel Pfuscherei und archivar Geheimen Rath v. Sybel darüber, daß die sich mit seinem Gefolge bei den Klängen der Marin dem Artikel angeführten Thatsachen wahr und eventuell, seillaise erhob und damit dem Revolutions- Gaffendaß die Annahme einer wissentlichen Entstellung nicht vor- hauer dieselbe Ehre erwies wie einer monarchischen Nationalauszusehen sei. datirtes Schreiben des Ersten Staatsanwalts zu Magdeburg, andere Ansichten hat, als die Masse des englischen Volks, In diesen Tagen erhielt nun Kokosky ein vom 22. Juli hymne. Nun, das ist Sache des" Standard"- Leitartikelschreibers, der von dem„ Revolutions Gaffenhauer" ganz in welchem ihm dieser mittheilt, daß das Verfahren gegen die ihn den Revolutions Gassenhauer den„ monar ihn eingestellt sei. chischen Nationalhymnen" mindestens gleichstellt, und nicht so schwachnervig ist, sich über die französisch- russische Flotten- Kundgebung zu ängstigen, sintemalen derselben eine französisch englische auf dem Fuße folgt und zwar In Sachsen ist die Niederlage des ordnungs- dard" kein„ Regierungsblatt"; er gehört der konservativen im Hafen von Portsmouth. Beiläufig ist der„ Stan parteilichen Boykotts zum Zweck der Saa labtreibung Bartei an, wie die Mehrzahl des Ministeriums das ist eine vollständige. Einer der Leipziger Wirthe, der bisher, Alles. Regierungsblätter im deutschen Sinne des Worts von dem ganzen Gosen- Chauvinismus unterstützt, hartnäckig gegen die Sozialdemokraten sich gewehrt hatte, ist jetzt zur giebt es in England überhaupt nicht. Vernunft gekommen und giebt den Arbeitern, von denen er leben will, nun auch seinen Saal zu Versammlungen. Charakteristisch ist nachstehende Erklärung, die wir im Leipziger Tageblatt" finden: Schwindel. Der vaterländische Geschichtsunterricht soll jetzt mehr als bisher in den Schulen gepflegt werden. Das ist auch unser Wunsch. Wir bitten nur, die Hauptsache nicht zu vergessen. Es wäre sehr gut, wenn den Schülern erzählt würde, wie deutsche Fürsten im vorigen Jahrhundert ihre Unterthanen als Schlachtvieh verkauften und aus ihrem Erlös ihre Maitressen unterhielten. Sehr heilsam wäre es, wenn aus den Schriften und Briefen Friedrich's des Großen, des alten Frig", mit getheilt würde, wie er über Kirchen und Pfaffen dachte, wie er selbst sich, so wie er erwachsen war, von der Kirche fernhielt. Aus der Geschichte seines Nachfolgers Friedrich Wilhelm's II. ist durchaus nicht zu vergessen, daß dieser Fürst, unter dem das„ Preußische Landrecht" erschien, welches die Doppelehe mit Zuchthaus bestraft, wiederholt unter Billigung des Konsistoriums eine Doppelehe einging. Das evangelische Konsistorium ließ den Zweck das Mittel heiligen, ganz nach der Jesuiten- Moral. Der Zweck war die Loslösung des Fürsten von der bürgerlichen Maitresse, der zur Gräfin Lichtenau erhobenen Frau Rieß, das Mittel war die Ehe des verheiratheten Königs erst mit dem Fräulein v. Voß und dann mit der Gräfin Dönhoff. Es ist auch zu er zählen, wie diesem Könige die Religion heilig war, wie er das Muckerthum pflegte und dem großen Philosophen Immanuel Kant den Maulkorb anzulegen versuchte. Sein Nachfolger war König Friedrich Wilhelm III., den Schmeichler den„ Gerechten" nennen. Wahr ist es, daß fitionen veröffentlichen wollen, außer zum Nutzen der HeilsGeneral Booth ist Alles in Allem ein wohlwollen der Despot, aber trotzdem sind alle Versuche, die Armee auseineinander zu sprengen, bisher erfolglos geblieben. Nachdem Ruth dem Oberleiter der Höhlenarbeit ihre Bewerbung eingesandt, erhielt sie einen Bogen Papier zu geschickt mit der Aufschrift Des Kandidaten persönliche Erfahrungen." Darauf sollte sie, wie es hieß, einen kurzen Abriß ihres Lebens und ihrer Erfahrungen seit ihrer Befehrung abgeben. " Sie brachte den Bogen Papier zu Esther, die mit dem Aushilfemädchen in der Küche beschäftigt war. Die alte Frau sette ihre Brille auf um das Ding anzuschauen, und sagte dann in erstauntem Ton: Wissen möchten wir wohl, ob das Gut achten des Herrn v. Sybel eingeholt ist und wie dasselbe gelautet haben mag. M MP Die russische Regierung hat eine kleine Expedition nach Abyssinien( Afrika) geschickt. Sie schwört, daß es sich nur um wissenschaftliche Zwecke handle, allein die Engländer kennen ihre Pappenheimer, und blicken den In Nr. 30 des Vaterland", des offiziellen Organs der wissenschaftlichen" Lieutenants und Hauptleuten sehr scharf fonservativen Vereine für das Königreich Sachsen, vom auf die Finger. Diese Expedition, welche sich selbstver 24. Juli d. J., findet sich eine den V. Sächsischen Gastwirths ständlich gegen England richtet, ist die beste Widerlegung tag zu Meißen betreffende Notiz, in welcher gesagt ist, daß der der lächerlichen Gerüchte, die jetzt in Umlauf gesetzt werden: Sächsische Gastwirthsverein, der eine Petition an das fönigl. baß Rußland auf die Eroberung Konstantinopels und der Ministerium wegen des Militärverbotes zu richten beschlossen hat, sich damit zu einem Agitationswerkzeug hat gebrauchen Türkei verzichtet habe und all seine Kräfte auf Asien konlaffen und daß diefe Petition in ihrem Inhalte gegenstandslos, zentriren wolle. in ihrer Form aber taktlos sei. Wir können nun freilich nicht -erwarten, daß das„ Vaterland" unsere Petition einer eingehen- Aus Chili kommt eine Nachricht, die auf einen bal den Kritik unterziehen wird, wir glauben aber voraussetzen zu digen Umschwung hindeutet vielleicht sogar einen bereits dürfen, daß die Redaktion des genannten Blattes nicht nur vollzogenen anzeigt nämlich ein neuer Präsident hergesagt, und später, nachdem sie schreiben und lesen ge- Höhlenarbeit unternehmen und eine treue, durch Feuer und lernt, leise für sich gebetet. Ihr großes Lebensziel war Wasser gehende Höhlenretterin werden dürfte?" gewesen, ihrer todten Mutter nachzueifern, denn Esther Kapitän Lobe hatte indeß seine Zustimmung mit den hatte sie gelehrt, ihre Mutter für vollkommen zu halten. Worten wenn nicht zu schwach" eingeschränkt, und hinzu " Deine Mutter würde das nicht gethan haben," oder„ Deine gefügt, es wäre gut, wenn Sie sie selber sähen." Mutter würde das gethan haben," hatte sie, seit sie denken So brachte denn die Post kurz nachher Ruth eine konnte, immer und immer wieder von Esther zu hören bekommen. zweite Zuschrift, von dem Höhlen- Superintendenten, in So war sie herangewachsen, das Bild der Mutter gleich einem welcher sie gebeten wurde, sich„ morgen früh, Punkt zehn Fetisch anbetend, in jeder Beziehung behütet von der stets Uhr", in New- Croß vorzustellen. aufmerksamen Sorge Esthers. Sie hatte sich wohl allsonn Es fiel ihr nicht schwer, das Haus zu finden, denn täglich eine elende Sünderin genannt, doch bevor sie sich eine hellrothe Buschrift schmückte das Fenster, und an der der undeutlichen Furcht gegenüber Herrn Pember*) bewußt offenen Thüre standen zwei Mädchen in Kiephüten. Eine geworden, hatte sie ihr Gewissen von keiner Schuld belastet Minute später befand sie sich in einem kleinen Bureau, gefühlt. einem freundlich aussehenden jüngeren Mann gegenüber, der Aber Du bist niemals bekehrt worden, Liebling." Endlich war das Papier ausgefüllt und in ein Rouvert den gewöhnlichen Anzug der Mitglieder der Heilsarmee " Nein," antwortete Ruth, es wäre denn der Tag, an gesteckt. Noch am selben Abend erhielt es der die Ober- trug. Kapitän Cooke nahm aus einer Schublade einen dem ich mir vornahm, Herrn Pember nicht zu hassen. Ich aufsicht über das Höhlenwerk führende Beamte zu gleicher langen Bogen Papier, und während er an Ruth die vers bin zwar nicht sicher," fuhr fie, ihre Stimme zum Flüſtern Beit mit einem Brief von Kapitän Lobe, in welchem dieser schiedensten Fragen stellte, beobachtete er ihr Gesicht. Tag herabstimmend, fort, daß ich ihn überhaupt je haßte. Aber die folgende Frage mit" Ja" beantwortete: täglich erhielt er Meldungen von Mädchen aller Stände ich bin oft spät zum Frühstück herabgekommen, weil Können Sie, nachdem Sie mit der Kandidatin über von Töchtern reicher Leute, Nichten von Edelleuten, von ich fürchtete, ihn zu zu treffen, und manchmal bin den Gegenstand gesprochen und angesichts dessen, was Sie Dienstboten, Schneiderinnen und vielen Anderen, die bereit ich des Abends, wenn ich ihn die Thür öffnen hörte, eg über den Charakter derselben wissen, diese Kandidatin als waren, auf Verlangen sofort Höhlenarbeit zu übernehmen. hegen, denke ich, und seit jenem Tage hasse ich Niemand eine Person empfehlen, die mit einiger Aussicht auf Erfolg diese Mädchen heut unternehmen, je gesehen worden. Sie gehen zu den Höhleninfassen mit einer Bibel in der einen Dann setzte sich Ruth an den Küchentisch, um ihre per" Ich habe nicht die Absicht, viel über diesen Mann zu Hand, während sie die andere frei halten, um die Kranken ist sönlichen Erfahrungen" niederzuschreiben. Eine alte holländische fagen, aus dem guten Grund, daß er – der Bösewicht dieser Gr zu pflegen und den Hilflosen zu helfen. Kein Zimmer i Uhr tickte dreißig Minuten, während sie dies that. Das zählung- jezt gleich einem grünen Lorbeerbaum gedeiht, und Aushilfemädchen kam und ging mit Töpfen und Tellern, ich nicht das Bedürfniß empfinde, in einen Beleidigungentlicht sie ihnen zu schmutzig, um darin zu arbeiten und zu beten; manchmal einen Blick auf das goldene Haar der„ Möchtegern worden, haben viele Leute Beschuurde über mich erhoben, sie tu Bruder und Schwester zu nennen. Sie dringen in KellerHöhlenretterin" werfend. Die alte Esther betrachtete das das„ British Weekly" gebracht zu haben. Da ich jedoch glaube, räume, wo kein Kirchenbeamter oder Geistlicher je sich hin schreibende Mädchen mit einem unbeschreiblichen Ausdruck daß es unrecht wäre, aus der Phantasie zu schöpfen, wenn man wagt, und halten sich stundenlang unter Leuten auf, vor gelaufen. mehr." von Liebe im Antlig und gedachte ihrer todten Herrin. über Leute schreibt, unter denen so viel Armuth und Elend denen die Polizei sich fürchtet. 1 habe ich lebende Männer und Frauen be herannahen sehen, fallen sie, statt hinwegzulaufen, auf die Namen und Daten u m des Wo zu wi un Er nöt allc es an Bla lich Un ang in per ge un ich ai tea in ge da M Pr We for fla fär 111 Gi ihr ge ne Di Ha for 28 ba JE in all B Fa G du au for Sa daß diese Mädchen eine zivilisatorische Kraft von nicht tu Sobald sie eine Gefahr Ruth fand es ziemlich schwer, ihre persönlichen Er- herrscht, fahrungen aufs Papier zu bringen. Es würde leicht geschrieben und Unterhaltungen wiedergegeben, lich stattgefunden haben. wesen sein, von einer Sünde zu sprechen, die ehedem gleich einem schweren Stein auf ihr gelastet, und von einem geändert, habe aber die Charaktere mit photographischer Treue daß nicht ein einziges Höhlenmädchen je mißhandelt worden einem schweren Stein auf ihr gelastet, und von einem barzustellen gesucht und die Gespräche wörtlich niedergeschrieben. ist, denn die Höhlenbewohner sagen: " Sie sind zu Frieden der alsdann„ durch das erlösende Blut Jesu" über Gs, wird dem Zefer, dente ich, angenehm sein zu hören, daß erschrocken." Was wir auch immer über die Lehren, die sie fie gekommen. Aber sie hatte dergleichen nie empfunden. Sie Kapitän Lobe mir, bevor er hinweg ging, bie Erlaubniß ertheilte, predigen, denken mögen, wir müssen die Thatsache anerkennen, hatte, so lange sie ein Kind gewesen, vor Esther ihre Gebete diese Erzählung zu schreiben, John Law, t τ 217 3 5 A t 9 t -f' e 3 t e e. P135HR at ſt B npeng: c' 1 La 3 434 It 1 te in SEE ant cr te u, er ee ent r's gs on cit Sie ent ent Fift 1; fie or hr pie ch, ent fie ent, cht Geschichtsfälschung. Durch die reaktionäre Presse fei mit 8uftimmung Balmaceda's gewählt. Die glücklichen Helgoländer! Anstatt des eintönigen| 30 Personen die Schreinerei( 258), Schuhmacherei( 120), das Wenn dies wahr ist, so würde daraus folgen, daß der Rauschens der See werden sie nun bald die lieblichen Kehl- Schneidergewerbe mit 94, das Schloffergewerbe mit 87; 44 Mit" Diktator" die Trauben sauer gefunden hat und feine Lust töne exerzirender Unteroffiziere und Lieutenants an ihre glieder waren Maler, 42 Spengler, 41 Buchbinder. Der Verein hat, dem Standrecht, das er proklamirt hat, selber zum Ohren schallen hören, und die weltverlorene Ungebunden hat eine Krankenkaffe, welche in 98 Krankheitsfällen für 1568 Opfer zu fallen. Es wäre der Sieg der Revo- heit des jezigen Badelebens wird vor der stilvollen Regel welche am Schluß des Jahres 54 Sänger zählte; eine TurnTage 2835 Frants Unterstüßung zahlte; eine Gesangssektion, Iution. mäßigkeit des Festungslebens endlich Gott sei Dank zurück- fektion mit 130 Mitgliedern, wovon 50 aktive Turner; einen weichen ins Meer, da, wo es am tiefsten ist. bramatischen Klub mit 17 Mitgliedern; einen Tanzklub, Wie sie sich freuen werden, die glücklichen Helgoländer! welchem 32 Damen und 46 Herren angehören; eine Speisegenossenschaft, die im Vorjahre 145 Theilnehmer und 66 997 Frants Umsatz hatte. Die Speisegenossenschaft bezweckt, den Mitgliedern eine nahrhafte und preiswerthe Rost zu verabfolgen; fie giebt Morgenimbiß, Mittag- und Abendbrot. Der Zweck des Vereins ist Förderung der geistigen, sittlichen und materiellen Arbeiterinteressen. Durch Vorträge, Diskussionen, eine reichhaltige Bibliothek, deren Benutzung unentgeltlich, sowie durch das Abonnement auf eine große Anzahl guter Zeitschriften und Beitungen sucht er seine Mitglieder zu gebildeten, klassenbewußten Arbeitern zu erziehen. geht ein Waschzettel des Inhalts, daß der Vorwärts" gesagt habe, unter der Kommune seien keine Geißeln erschossen worden, wohingegen der Wahre Jakob" die Erschießung zugebe. Der Borwärts" habe also gefälscht. Gemach, der Wahre Jakob" sagt nicht, daß die Erschießung unter der Kommune stattgefunden habe. Einige Geißeln wurden allerdings im Mai 1871 zu Paris er " trotzdem wird von unseren Korrespondenzen und Parteinachrichten. Auf Wunsch unserer Genossen in der Schweiz schossen, allein erst nach dem die Kommune bereits machen wir darauf aufmerksam, daß Genossen, die sich nach der aufgehört und der Kampf die einheitliche Leitung ver- Schweiz begeben wollen, um daselbst dauernden Aufenthalt zu Toren hatte. Diese Thatsache ist durch die Kriegsgerichte nehmen, sich mit einem Heimathsschein versehen mögen, weil festgestellt worden Gegnern fortgelogen und fortgefälscht. Beiläufig ohne einen solchen der Aufenthalt in der Schweiz von den war die Geißelerschießung, so weit sie Wirklichkeit ist, eine dortigen Behörden in den einzelnen Kantonen( auch Zürich) nur reine Bagatelle verglichen mit den Massen gegen Raution gestattet wird. erschießungen, welche die Versailler schon vorher veranstaltet hatten. Recht ordinär bleibt die Kampfesweise der„ Freifinnigen Zeitung". Schreibt sie da in ihrer heutigen Nummer: " " * Stimmen über den Entwurf des Wohl allen in Zürich gewesenen deutschen Arbeitern werden die Stunden, die sie in jener Organisation verlebt haben, in lieber Erinnerung geblieben sein, und so werden die Glückwünsche, die wir dem deutschen Arbeiterverein„ Eintracht" für den guten Verlauf seiner Jubelfeier hier ausbringen, bei der Arbeiterschaft Deutschlands überall ein Echo finden. Mag die Bruderorganisation im fernen Süden immerdar eine so erfolgreiche Vertheibigerin der freien Weltanschauung sein, wie bisher und in kraftstroßender Gesundheit den Zeitpunkt erleben, wenn über allen Bergen und Thälern der alten und neuen Welt endlich der Morgen der Freiheit heraufdämmert. * der * * neuen Parteiprogramm 3. wonach das" Echo" im Gegensatz zu dem Entwurf Deckung der Hamburg. Die Meinung Dr. Lütgenau's Berlin, tirchlichen Bedürfnisse durch den Staat und auch später Nürnberg, 30. Juli. Genosse Hans Vogel, Mitredakteur Ueber den internationalen sozialdemokratischen Kongreß in noch durch die sozialistische Gesellschaft" wolle- weil es Privat- Fränkischen Tagespost", ist heute früh 2 Uhr gestorben. Paris hatte, wie wir am Sonntag berichteten, Regierungsbau- eigenthum an den Gebäuden nicht mehr gebe, müßten die Gemeister a. D. Reßler in einer Versammlung der Berliner Bau- bäude von der Verwaltung den kirchlichen Vereinigungen unent- Erfurt. Das Agitations Romitee für Thüringen, Arbeiter ziemlich abfällige Urtheile gefällt. Herr Liebknecht ver- geltlich zur Verfügung gestellt werden"- diese Meinung Dr. welches laut Beschluß des Parteitages seinen Siz in Erfurt hat, öffentlicht darauf im Vorwärts" eine Erklärung, in welcher Bütgenau's über das„ Echo" wird von demselben zurückgewiesen. besteht aus den Genossen Gustav Hülle, Vorsitzender, Georg er bestreitet, daß auf dem Pariser Kongreß man Wortmeldungen Jene Ansicht sei nicht die des hamburger" Echo's", nicht die der Markus, Kassirer, H. Othersen als Beisitzer. Sämmtliche Briefe von mißliebigen Rednern unter den Tisch habe fallen lassen. Redaktion und auch nicht die der Hamburger Genossen, sondern sind an Redakter Gustav Hülle, Erfurt, Gartenstr. 7 zu richten, Zum Beweise für seine Behauptung weiß Liebknecht weiter nur die eines Mitarbeiters. Das Blatt bemerkt weiter: Geldsendungen an Georg Markus, Anger 8. nichts anzuführen als den Wortlaut des Kongreßprotokolls. Das Programm fordert, daß die Religion von der Gesetzgebung Neulich aber hat der Vorwärts" selbst eine Notis veröffent- zur Privatsache erklärt und von den öffentlichen Gewalten als Zeit. Der Arbeiterbildungsverein nimmt heute probe= licht, in welcher er sich wegen einer unrichtigen Uebersehung" folche erachtet wird( wie sich logisch aus dieser Forderung von weise eine Wahl nach dem im Entwurfe des neuen Parteiprodieses Protokolls entschuldigte. felbft ergiebt). Die im Entwurf vorgeschlagene Fassung stellt gramms vorgeschlagenen Proportionalwahlsystem vor. " Wegen einer unrichtigen Uebersetzung" entschuldigt"! Diese Forderung nach allen Seiten hin richtig, präzisirt dieselbe Gleiches ist den Genossen aller Orten zu empfehlen, damit sich Das soll doch heißen, daß die Uebersetzung"( womöglich in Rücksicht auf die religiösen Organisationen. Wir pflichten die Idee möglichst bald einlebt. auch das Original) unrichtig", d. h. unwahr sei. Diese dieser Fassung bei, wünschen aber, daß an geeigneter Stelle des echt Richtersche Insinuation bezieht sich auf unsere Notiz in Partei die Religion Privatsache ist, bezw. daß es der Partei als Programms zum Ausdruck gebracht wird, daß innerhalb der der Nummer vom 23. Juli, wo wir, einem russischen Ge- folcher nicht zusteht, sich zum Richter über religiöse Ansichten aufnoffen gegenüber, feststellten, daß das Wort„ Nihilist" viel zuwerfen, sofern diefelben nicht gegen unsere Prinzipien und Fordefach als gleichbedeutend mit" Revolutionär" gebraucht rungen gerichtet sind. Es darf einer gewiffen fog. freireligiösen"" Boltsstimme". werde, und daß dies auch auf dem Pariser Kongreß der Strömung, die sich zu neuer Pfafferei zuspißt, nicht gestattet sein, Fall gewesen sei. Weit entfernt uns wegen einer das Kriterium des wahren" Sozialdemokraten und Parteigenossen unrichtigen Uebersetzung" zu entschuldigen, haben wir also barin sehen zu wollen, daß man auf ihre Ansichten schwört. Wir vertretern vorgeschlagene Konferenz sächsischer Ge= umgekehrt die Richtigkeit der Uebersetzung und fordern bas, nicht weil wir in religiöseu Dogmen befangen sind mein bevertreter ist bis nach Erledigung der Landtags( wie weit wir davon entfernt sind, wissen unsere Leser), sondern wahlen verschoben worden. des Originals aufrecht erhalten! Wirklich, das weil wir auf dem Boden der freigeistigen Erkenntniß stehen und 16. August, Vormittags 1/211 Uhr, in der Rothen Schänke" in Dagegen findet Sonntag, den Wort ordinär ist für eine solche Kampfesweise noch die Macht des religiösen Wahnes durch das Wiffen besiegen Döhlen- Botschappel bei Dresden eine Borbesprechung der fozialzu mild. wollen, durch die von der Herrschaft dieses Wahnes befreite demokratischen Gemeindevertreter Sachfens statt. Die FerienHerr Nichter macht auch seine Glossen darüber, daß Schule. Das ist unsere, des" Hamburger Echo" Stellung zur straffammer des Landgerichts verwarf die Berufung des Buchwir den Brief, welchen der Verleger des Flugblatts" an Frage der Religion." druckers Gotthelf Maximilian Hünig, welcher seinen Sohn uns geschrieben, nur dem Inhalt nach mitgetheilt haben. vom Besuche der zu Königs Geburtstag arrangirten Er läßt durchblicken, daß wir nach bekannten Mustern Stuttgart. Der Sozialdemokratische Verein beschloß folgende Schulfeier zurückgehalten hatte und deshalb vom Schöffen Abänderungsanträge: Etliches unterschlagen haben. Nun, wir haben nicht nöthig, irgend etwas zu verschweigen. Wir hätten z. B. Feiertag zu proklamiren." Zu Abs. 1 die Abänderung:„ Der Wahltag ist als eingericht zu 10 M. Strafe verurtheilt worden war. auch mit Freuden das ganze Flugblatt" abgedruckt, wenn Zu Absatz 8 den Zusatz: Unschuldig verurtheilte und in was uns beiläufig über die Herkunft sofort Untersuchungshaft gezogene Personen sind vom Staate su ent -später zugegangen wäre, als den gegnerischen schädigen." es uns nicht anftlärte Die Aufhebung der Kornzölle verlangten weitere VerGenossen wählte einen eigenen Vertrauensmann für Buckau und Buckau bei Magdeburg. Eine Versammlung der hiesigen beschloß folgende Resolution: Die Buckauer Genossen verurtheilen die Taktik der Magdeburger Parteileitung und die Haltung der 14 Dresden. Die von mehreren sozialdemokratischen Gemeinde" Briefkaffen der Redaktion. Blättern, denen wir ohne Verzug das, was sie der Veröffentlichung werth hielten( und was ihrer Ansicht nach uns am fammlungen: Auerbach i. V., Pößneck, Altenwald, Harburg, Eutin, Polizeifommissar berechtigt, wenn durch Absingen des Liedes die J. W., Wiesbaden. 1. Zu einem solchen Verbot ist der Unangenehmsten sein müßte) vergnüglich nachdruckten. Was übrigens den Brief des Flugblatt". Verlegers Nordenhamn, Landshut( Bayern), Oldenburg, Noffen, Marburg, Nachtrube der Nachbarschaft beeinträchtigt werden kann. 2. G am Schlusse eines Wortes wird als t ausgesprochen, wenn ein angeht, so wollen wir Herrn Eugen Richter erlauben, ihn ferner die Stadtverordneten von Grünberg. Konsonant, als ch, wenn ein Vokal vorhergeht. * 2. F., Görligerstr. Entsagen Sie der Erbschaft. Sie müssen alsdann das Ihrer Frau gehörige Bett und deren Kleidungsstücke an die Eltern herausgeben, können aber Ersatz der Beerdigungskosten verlangen, ebenso die Herausgabe des Ihnen gehörigen Bettes. in unserer Redaktion einzusehen oder durch eine Vertrauens- Zürich. Der deutsche Arbeiterverein Gin- R. G. 11. Eine Krankenkasse ist berechtigt, aber nicht vera person einsehen zu lassen. Wird im Brief irgend etwas tracht" gedenkt am 30. und 31. August dieses Jahres die pflichtet, ein erkranktes Mitglied ober dessen mitversichertes Kind gefunden, das wir verheimlicht hätten, so verpflichten wir Feier feines fünfzigjährigen Bestehens zu begehen in ein Krankenhaus zu schaffen. uns, Herrn Richter 1000 tausend Exemplare seiner und labet hierdurch alle Genossen, welche ehemals Mitglieder rrlehren" abzunehmen, und die gefährliche Broschüre in des Vereins waren, ein, sich nach Möglichkeit an diesem Feste zu öffentlichen Volksversammlungen unseren Genossen von A bis betheiligen. 8 vorzulesen. In dem Verein verkehrten im leßten Jahre insgesammt 1141 Personen, davon Deutsche 975, Desterreicher 89, Schweizer 57, Metzer. Ihr Vater muß auch hier Steuern zahlen, falls er Daß die Neubefestigung von Helgoland in Aus- Russen 8, Holländer, Schweden und Franzosen je 2, Dänen, icht genommen ist, fündigt der Stellvertreter des Reichs Serben, Lichtenſteiner, Nordamerikaner, Brasilianer und Argen sich über' s Monate hier aufhält. tiner je 1. Von den Deutschen entfielen auf Württemberg 318, 2. 2. 200. Wegen Fahnenflucht liefert fein Staat einen anglers, v. Bötticher, in der gestrigen Nummer des Reichs- Preußen 205, Baben 189, Sachfen 88, Bayern 86, Thüringen 25, Ausländer an deffen Heimathsstaat aus. M. B. Sie müssen den Austritt aus der Kirche ausdrücklich Anzeigers" an. Bugleich werden die Helgoländer auf§ 35 Beffen 22, die übrigen vertheilen sich auf Samburg, Mecklenburg, in der Nähe von Festungen aufmerksam gemacht. les Gesezes über die Beschränkungen des Grund eigenthums Gisaß, Braunschweig, Lippe- Detmold, Bremen, Oldenburg und auch für Ihre beiden Kinder erklären. Sonst folgt aus Ihrem Lübeck. Berufe waren 101 vertreten, darunter mit mehr als Austritt noch nicht ohne Weiteres auch derjenige der Kinder. " " Ich weiß es nicht," erwiderte Ruth. Aber letzten aus unserem Hause zu holen. Sie erhalten jeden Weihnachten ihr Mittag aus unserem Hause." geringer Bedeutung darstellen. Dem Himmel sei Dank, Ich glaubte früher, ihn zu haffen, und seit dem Tage, an für recht von Ihnen, eine Höhlenretterin zu werden. Wie bab Höhlenarbeit nie Mode zu werden vermag. Kein dem ich mich entschlossen habe, der Heilsarmee beizutreten, viel Leute arbeiten in dieser Fabrik?" Mädchen wird je diese Höhlen besuchen, nur um die Zeit habe ich mir unausgesezt Mühe gegeben, anders zu empfinden. vertändeln oder Bewunderung zu erringen. Keine Ich weiß nicht, ob ich ihn jemals wirklich haßte, aber Weihnachten kamen dreißig Mädchen, sich ihr Mittagsessen Prinzessin wird je Höhlenretterinnen patronisiren, und so aber sie zögerte. verden diese Mädchen ihren Kreuzzug gegen die Armuth fortführen, bis die Höhlenbewohner gelernt haben werden, flarer zu sehen, denn selbst in diesen dunklen Erdenwinkeln fängt es heut an zu tagen. Bulegt 11 Nun wohl, weiter!" " Waren Sie jemals im Zoologischen Garten gewesen?" #Ja." Haben Sie jemals das Füttern der Schlangen beobabNein." " " Nun, mir scheint es," sagte der Superintendent, " Ihre Pflicht liegt flar genug. Sie müssen diesem Manne entgegentreten und sich um diese Arbeiterinnen kümmern. fagte Kapitän Cooke:„ Sie werden, wenn Sie achtet?" Ich will über Ihre Bewerbung nochmals nachdenken uns beitreten, die Arbeit sehr anstrengend finden. Sehen und Sie die Entscheidung wissen lassen, aber Sie hier," fuhr er fort, wobei er den Kopf umwandte und" Ich habe gesehen, wie die kleinen, wilden Enten ich denke, wir werden stärkere Gründe sehen müssen, wir darein willigen, Sie the den" Schlangen zur Fütterung vorgesetzt werden, und bevor zur Höhlengestern in den Höhlen bei. Wenn Sie diese Arbeit über- ich sab, wie diese kleinen Dinger vor Furcht zitterten, arbeit zuzulassen. Erschrecken Sie nicht, ein noch nehmen, müssen Sie sich auf rohe Behandlung gefaßt machen. aber sich nicht hinweg zu bewegen vermochten. Ich weiß stärferer Grund wird gesandt werden", wenn es Ihr Die letzte Woche fand ganz in der Nähe, wo zwei unserer nicht zu sagen, wie es fommt, aber ich habe dasselbe Ge- Schicksal ist, zu kommen. Ich will mit dem General darüber sprechen." Höhlenretterinnen wohnen, ein Mord statt, und Niemand fühl, er er hält mich im Bann." fonnte herausfinden, Kapitän Cooke schaute auf das Mädchen, und da er Einem wer ihn begangen. durchschnitten, weil sie ihre Nach- fah, daß ihre Augen voll Thränen standen und jede Spur Phraseologie.„ Gesandt werden", ist ein unter den Zeuten barn beleidigt hatte. Daffelbe kann Ihnen geschehen, wenn von Farbe aus ihrem Antlik gewichen war, fragte er ber Heilsarmee" sehr häufig gebrauchter Ausbruck. So beten Sie durch irgend einen Zufall Anstoß erregen, und da es fanft: Ihr Amt mit sich bringt, zu diesen Leuten von ihren Sünden zu sprechen und allerlei Plätze aufzusuchen, so werden Sie Wie alt ist dieser Herr Pember?" Jede religiöse Organisation hat ihre besondere sie, der Herr möge eine Bibel, eine Mahlzeit, ein Bett, kurz, Alles und Jedes was gebraucht wird, herabsenden" " Ich weiß es nicht. Er hat graues Haar, ganz grau. und wenn die Dinge nicht herabkommen", so erklären sie Ihr Leben Tag für Tag zu Markte tragen. Sie werden Er wird vielleicht fünfzig sein." in einem Zustand ewiger Angst leben. Bedenken Sie recht, all das wird schwer zu tragen sein." " Ich habe vor Pember," sagte Ruth, den Superintendenten anblickend. Niemanden Furcht, außer vor Herrn " Wer ist das?" " ft er gütig gegen Sie?" Sehr!" Sehen Sie ihn häufig?" " Nein, nicht oft. Direkt nach dem Frühstück geht er in die Fabrik, und manchmal kommt er den ganzen Tag Waren Sie jemals in der Fabrik?" Sie erzählte Kapitän Cooke von dem Manne, der ihre nicht heim. Fabrit leitete. Warum fürchten Sie diesen Mann?" fragte der Superintendent, nachdem sie geendet. " Ich weiß es nicht," erwiderte Ruth, während ein dunkelrother Schein über ihr Gesicht bis zur Stirn hinauf flog. Aber wenn er im Hause ist, habe ich den Wunsch, er möge ausgehen, und wenn er weg ist, horche ich, ob er zurüc " Nie!" " " Und doch gehört sie Ihnen sagten Sie?" " Ja." " Und dieser Herr Pember ist nur ihr Vertreter?" Ruth wußte nicht, wo er hinaus wollte. Endlich sagte er:" Ich denke, Sie sollten bleiben, wo tommt. Ich brachte das nicht zu Papier," fuhr sie fort, Sie sind, und gegen diesen Mann kämpfen, anstatt zur da sie fah, daß Kapitän Cooke ihre Persönlichen Erfah- Heilsarmee zu flüchten. Wohlthun beginnt zu Haus, und rungen" hervorholte, aber das empfinde ich ihm gegenüber. bevor Sie Ihre Pflicht dort nicht gethan, halte ich es nicht! es damit, daß mehr Glaube nothwendig sei, um dieses zu bewirken. Sie haben z. B. eine wunderbare Liste von Menschen, denen nach der Bekehrung Arbeit gesandt" worden. nahin. Ruth sah sehr enttäuscht und ein gut Theil einges schüchtert aus, als sie die Worte des Superintendenten verDieselben zielten in einer genau der, die sie erwartet, entgegengesetzten Richtung; auf dem angegebenen Wege sah sie eine schreckliche Reihe Schwierigkeiten vor sich, deren nicht geringste der Schatten des Mannes war, der in der Fabrit erhaben herrschte. Aber was kann ich für die Mädchen thun?" fragte fie. Ich habe außer am Weihnachtsabend nie zu ihnen gesprochen." ( Fortsetzung folgt.) Theater. Sonnabend, den 1. August. Leffing- Theater. Am Tage des Gerichts. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Fledermaus. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Oftend Theater. Berlin Wasser. Adolph Ernst Theater. OOOO Jungunter Die Wettschwimmerinnen. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion 3. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 Wöllstein's Fachverein der Tischler( Norden). Adlershof. Bollfein's Luftgarten. Adlershof. Dienstag, den 4. Auguft, Abends 82 Uhr, im Schröder, Müllerstr. 178: Grosse Versammlung. Zages Ordnung: 1. Vortrag des Roll. Wiedemann: Die augenblicklichen Zustände im Tischlergewerbe und wie ist Abhilfe derselben zu schaffen? 2. Diskussion. 3. Die Statistit. 4. Gewerkschaftliches. 5. Verschiedenes und Fragetaften. Kollegen! Eingedent der miserablen Geschäftskonjunktur ist es Pflicht eines jeden Kollegen des Nordens, sowie auch der Kollegen der ModelltischlerBranche, in der Versammlung zu erscheinen. Auch den Herren Arbeitgebern ist der Besuch, der wichtigen Tagesordnung wegen, ganz besonders zu empfehlen. Der Bevollmächtigte. 315/19 Klempner Berlins. Sonnabend, 1. August, Abends 8 Uhr, bei Gratweil, Kommandantenftr. 77/79: Große öffentliche Versammlung Tages Ordnung: P 1. Antrag auf Auflösung der Lohnkommission. 2. Zustände in einigen Werkstätten. 3. Wahl eines Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. Die Kollegen der Hof- Klempnermeister Thielemann'schen Werkstatt, sowie auch diejenigen Kollegen, welche daselbst gearbeitet haben, auch die Kollegen von Markus, Staligerstr. 10, find zu dieser Versammlung eingeladen. Die Statistik der Klempner Berlins kommt in dieser Versammlung zur Inhaber: Wiedemann& Menofski. Station ber Görlitzer- und Stadtbahn. 10 Minuten von Cöpenid. Sehr geeignetes Lokal für Landpartien. 2 große Säle, 6 Kegelbahnen, Kaffee- Küche, Ausspannung. Anerkannt gute Speisen und Getränke. Es laden ergebenst ein 901L am Wiedemann& Menofski. Wilhelmshöhe Wannsee P im Grunewald, 833L herrlich am See und Wald gelegen, dem geehrten Publikum, Fabriken, Vereinen und Schulen bei Land artien bestens empfohlen. 3 große Tanzfäle, AusSpannung für 150 ferde. Für f. gepflegte Biere und Weine, sowie gute Speisen, Raffee- Küche, Regelbahnen 2c. 2c. sorgt bestens A. Meyer, Gastwirth. Zur rothen Cravatte. [ 738L Jnvaliden- Straße Nr. 147, Ecke der Bergstraße. Billigste Bezugsquelle für Sonnen- u. Regenschirme, Handschuhe, Cravatten, sämmtliche Herrenwäsche, Hosenträger etc. Empfehle den Parteigenossen meine Ausgabe und werden besonders die ehemaligen Mitglieder des Vereins der Glaserei, Spiegel- und Bilder- Einrahmung. PassagePanopticum 789b und Klempner eingeladen. Von der beim Der Vertrauensmann. Voges. 894 L 809b Spezialitäten- Sommerfest d. Bundes d. gesell. Arbeiter- Vereine Berlins u. U. Theater. Entree 50 fg. Geöffnet Don 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neus Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. stattgefundenen Verloosung sind noch die Gewinne, welche auf Nummer 68, 101, 195 gefallen find, bis zum 15. d. bei G. Kleist, Waldemarstr. 48, abzuholen. Fachverein d. Lederarbeiter. Sonnabend, den 1. August, Abends 81/2 Uhr, im Luisenstädtischen Klubhaus, Annenstr. 16: Versammlung. Zages Ordnung: V 1. Ergebnisse der Statistit. Referent Roll. R. Zander. 2. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Zahlreiches Erscheinen erwartet Grosse öffentliche 201/20 Der Vorstand. Versammlung für Frauen u. Männer Den Vereinen und Gewerkschaften empfehle ich Bilder zur Verloosung c Carl Scholz, Wrangelstraße 32. Nachdruck verboten. 900 Marke deutscher Control Gesetzlich beiter Ausgegeben eschätzt VOR Hutmacher der Arbeiter Contral Commission In Berlin Jean Belze Markenfabrik Hamburg Solidarität! Arbeiter! Nur Hüte, welche nebenstehende Marke unter bem Schwetßleber tra gen, bieten Garantie, baß ben Berfertigern gerechter Lohn wurbel Rauft une Hilfe mit dieser Marie! In folgenden Geschäften sind Hüte mit Kontrollmarken zu haben: H. Aerisens, Prinzenstr. 28. 0. Arnold, Dresdnerstr. 116. Potsdam, C. Polvoigt, Bülowstr 18.( Eingang Frobenstr. 12.). Moabiter Gesellschaftshaus Sonnabeno, den 1. Augur, Abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn Schröder, W. Beneke, Pots d'a m, Jägerſtr. 36. C. Pimpel, Landsbergerſtr. 103, Alt- Monbit 80-81. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. We Täglich Gr. Konzert. Spezialitäten- Vorstellung. Stürmischer Beifall der Müllerstr. 178( Wedding- Park). Vortrag des Hrn. Dr. Lütgenau: Der Programm- Entwurf und die Frauen. Nachher: Geselliges Brisammensein und Tanz. Tellersammlung findet statt. 355/13 Familie Leopold( 6 Berſonen). Zentral- Kranken- u. Sterbefasse = MF Großer Erfolg B des neu engagirten. sensationellen Künstler- Personals. TE Roloffaler Jubel BE der Sensations Pantomime Barbier und Schuster. Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochentags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Reservirter Play 50 Pf. Raffeeküche ist geöffnet. Voltsbeluftigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Helmuth Peters. Der Einberufer. Zum Rud. Beisse, Chausseestr. 70. A. Becker, Reinickendorferstr. 14a. 0. Böttcher, Lichtenbergerstr. 1. A. Bracklow, Schönhauser Allee 29. Alb. Binn, Landsbergerstr. 43. W. Böhm, Blicherstr. 11. 1061 L H. Diederich, Oranienſtr. 9. Mariannenstr. 43, der Tischler u. f. w. Roth. Cylinderhut Oertliche Verwaltung Berlin D. Sonntag, 2. August, Borm. 10 Uhr, im Vittoriasaal, Berlebergerstr. 13: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Raffenbericht vom II. Quartal. 2. Wahl eines zweiten Kassirers. 3. Verschiedenes. G. Wolf's Tanz- Juftitut 08/ Adalbert- Straße 8. 783b Sonntag, 2. u. 9. August, beginnt ein Um zahlreiches Erscheinen ersucht 303/5 Die Ortsverwaltung. Mitgliedsbuch legitimirt. neuer Kurſus f. Anfänger. Meldungen Beutral- Kranken- u. Sterbekasse täglich. Privat- Unterricht, jederzeit. Moabit. Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß ich Lübeckerstraße 48 ein Weiss- und Bairischbierder Tischler 11. s. w. Oertliche Verwaltung Berlin E. Sonntag, 2. August, Vorm. 101/2 Uhr: Mitglieder- Versammlung Lokal eröffnet habe. Räume für im Lokale von Wilke, Hochstr. 32 a. Vereine und Zahlstellen stehen zur Verfügung. 1064L H. Gerlach, Restaurateur. IF Achtung. Den Genossen zur Nachricht, daß ich hier, Waldemarstr. 61( vormals Carl Pfister), eine Restauration eröffnet habe, und wird es mein Bestreben sein, für gute Speisen und Getränke zu forgen. 1034L Achtungsvoll Ferdinand Hoffmann, früher Adlersdorf. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom II. Quartal 1891. 2. Wahl eines 2. Bevollmächtigten. 3. Bericht des Delegirten. 4. Verschiedene Rassenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. Nach der Versammlung: Abrechnung der Zuschußkasse. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung. 806b Fachv. der Steinmetzen. Sonntag, 2. August, Vorm. 10 Uhr: Versammlung Jm Monat September d. I. ist noch in Deigmüller's Salon, Alte Jakobst. 48a. an 3 Sonnabenden mein Saal und Garten an Vereine zu vergeben. 603b R. Schroeder, Manteuffelstr. 9. Restaurant Tagesordnung: 1. Vortrag. Referent wird in der Verfammlung bekannt gemacht. 2. Abrechnung vom Sommerfest. 3. Verschiedenes. Um pünktliches und zahlreiches GrParadegarten, einen ersucht am Tempelhofer Felde, hinter der 286/18 Der Vorstand. Bockbrauerei. 885 L Wilmersdorf! Jeden Montag und Donnerstag: Gr. Frei- Konzert Gesang- Verein Hoffnung II. ( Mitgl. des Arbeiter- Sängerbundes.) Nur Hüte 33 G. Dunsing, Dresdenerstr. 6. A. Ernst, Barnimstr. 17. P. Fraude, Müllerstr. 183. A. Fuchs, Manteuffelstr. 35/36, Staligerstr. 39. mit Arbeiter- Kontrollmarke. Th. Gerlach, Sinienfir. 39. Staligerstraße 131, Roßmann. G. Gottmann, Frankfurterstr. 130. neben Frister Gust. Gross, Frankfurter Allee 167. und Wilhelm Zapel, Hutmacher. FACHVEREIN DER 25 MAURER Marken z. quittiren von ParteiR. Haase, Rastanien- Allee 36. L. Hammer, Röpniderstr. 171. C. Rättig, Fehrbellinerstr. 88. Renz& Böhme, Oranienstr. 6. Potsdamerstr. 104. 33 W. Rother, Nostizstr. 20. E. Sarsch, Stralauerstr. 13-14, C. Sarsch, Fehrbellinerstr. 56. C. Schmidt, Röpenick, Riegerstr. 41. W. Sy, Brunnenstr. 139. 8 I A. Schlegel, Brunnenstr. 33. L. Spiegel, Rosenthalerstr. 45, F. Sporrenter, Poststr. 16. in Rud. Wegener, Stromstr. 59. tE A. Wittenbecher, Moabit, Lübeckerstr. 4 W. Wille, Röpenid, Grünauerstr. 2 W. Hildebrandt, Schönhauser Allee 4. W. Zapel, Staligerstr. 131( neben Frister u. Roßmann). Stresemann, Neue Königstr. 11. " g 0. Mühlberg, Biesenthalerstr. 18, Fr. Haupt, Große Frankfurterstr. 145. C. Adler, Röpenick, Grünftr. 88. 580L F. Henke, Dennewigstr. 1. M. Hensel, Wadzechstr. 9. A. Beiträgen Kehr, Stöpnicerſtr. 126. W. Kliem, Bernauerstr. 108. empfiehlt allen Genossen die G. Köpke, Prinzenstr. 60. Quittungsmarken und Potsdamerstr. 126a, Kautschuk- Stempelfabrik J. Kock, Kastanien- Allee 80. Pf von Conrad Müller, Schkendik- Leipzig. Preisliste gratis und franko. Rohtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am hiesigen Plage bekanntlich Größte Auswahl. Garantirt ficher brennende Tabake. Streng reelle Bedienung, billigste Preife! Sämmtliche im Handel befindl. Rohtabate sind am Lager. A. Goldschmidt, Spandauerbr. 6, am Eacke'schen Markt.( 746 Martin Klein, Uhrmacher, 25 Neue Hochstr. 25 empfiehlt sein Lager aller Arten Wand- und Taschen- Uhren. Reparaturen zu foliden Preisen. Hutfabrik Blücherstraße 11, Ph. Krull, Rheinsbergerstr. 50. 0. Liskow, Oranienstr. 47a. A. Lissmann, Gerichtstr. 2. Arnold Lange, Brunnenstr. 136/137, H. Meissner, Neue Hochstr. 42. C. Mewes, Andreasstr. 53. Ernst Nauen, Oppelnerstr. 45. W. Röhrich, Frankfurter Allee 118a. A. Schulze& Böhme, Röpenickerstr. 78. C. Wanke, Rigdorf, Bergstr. 9. H. J. Stoboy, Oranienstr. 170. C. Music, Potsdamerstr. 87. A. Nauen, Wrangelstr. 99. C. Böttcher, Friedrichshagen. P. Kunz, Brinzen- Allee 87, E. Rieck, Badstr. 64. 0. Jörs, Pantstr. 5a. F. Julow, Pantow, Breitestr. 24. G. Knake, Andreasstr. 24. P. Pohle, Schwerinstr. 12. Emil Bergmann, Markgrafenftr. 100. Carl Stark, Neue Königstr. 73, Ch. Otto, Chausseestr. 22. Carl Wolter, Münzstr. 8. G. Schaudt, Neu- Weißensee, Langhansstr. 71. Bosselmann, Scharrenstr. 11a, Char lottenburg. T. Koschel, Sophie- Charlottenstr. 27. Charlottenburg. Victor Krull, Stralsunderstraße 11. Um den vorkommenden Unregelmäßigkeiten einen Damm entgegensehen zu können, bitten wir die Genossen dringend, nur den von uns veröffentlichten Geschäften Beachtung zu schenken Außerdem ist es unbedingt nothwendig, daß die Marke fest ein werden, was fets als Betrug zu betrachten ist. Alle Unregelmäkis keiten bitten wir an uns zu berichten. geklebt ist und darf die Marke nicht erst beim Kaufe eingekleb 172/15 Die Arbeiter- Kontroll- Kommission. J. A.: C. Kempe, Georgenkirch- Platz 8, NO. Krause& Sachs, Berlin, Krausenstr.74 vor züglichsten Qualitäten 35 Millionen Cigarren lehen bei uns in den ve vis- à- vis der Heiligen eigene Fabrikate, abgelagert von 27 Mark an pro mille zum sofortigen Verkauf. Händler und Gastwirthe, die reell u. billig faufen wollen, werden besonders auf diese Offerte aufmerksam gemacht. Proben Kreuz- Kirche. 1062L Wilhelm Böhm. Sonntag, den 2. August, im Volts: Gr. Lager in Regen-, Sonnenschirmen Sämmtliche Hüte mit Kontrollmarken. u. Strohhüten. Reelste Bedienung. verbunden mit Kinderfest, Feuerwerk, garten: 156/16 sowie allerhand Voltsbeluftigungen. Großes Sommerfest 9 Uhr gr. Fackelzug bei beng. Beleucht. unter Mitwirkung mehrerer Gefang Die Raffectüche ist von 8 Uhr an ge- Bertine Des Arbeiter Gängerbundes. Cohn's Hosen- u. Anzugfabrik öffnet. 6 Kegelbahnen. M. Uhle. Anfang 3 Uhr. Entree 25 Pf. Für Vereine, Gesellschaften 2c. em- Hierzu ladet Freunde und Genossen pfehle mein Lokal zu Landpartieen und ergebenst ein Ausflügen. Paul Schroeder, Wirthshaus Wannsee 664L Der Vorstand. Jede Uhr 1058L zu repariren und zu reinigen kostet bei uns unter Garantie des Gutgehens nur in Beelitzhof bei Wannsee. 1. 50 f.( außer Bruch), fleine Reparaturen billiger. Lager aller Arten neuer und gebrauchter Uhren. Berkauf Empfehle mein Lokal Vereinen zu zu erstaunlich billigen Preisen. ( Neues Lokal.) sonen fassend). Pallisadenstr. 7, unweit d. Büschingpl., größtes Lager u. billigste Bezugsquelle Berlins, arbeitet aus Resten und verfauft im Einzelnen: Knabenhosen von 1 M. an, Jacken 1,50, Herrenhosen 1,50, Knabenanzüge 2 M., Burschenanzüge 3,50, Herrenanzüge 12 M. Nach Maaß ohne Breiserhöhung. Flicken gratis. 7 von 1/10 an, nach auswärts von 300 Stück an gegen Nachnahme. BF Fabriks- Kantinen erhalten Extra- Rabatt. Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. eigener Gr. Lager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Pallisadenstraße 7.[ 810L Schuhe und Stiefel mit Kontrollmarke. Zur Anfertigung von 779L [ 856 Herren- Anzügen, garant. gut fihend aus besten deutsche und englischen Stoffen-solide Preife empfiehlt sich G. Reckzeh, Shucidermit. Naunynstraße 30. Zahnarzt J. Semmel aus der deutschen Schuhfabrit in Erfurt, von der Neuen Königstraße 48 nad Sigungen u. Zahlſtellen( Saal 150 Per- E. Rothert& Stolz, Uhrmacher. Möbel, Spiegel, Volkerwaaren [ 867 L Brückenftr. 15 b, Edie Röpenderf 797b Andreasstr. 62, Chauffeestr. 78, empfiehlt zu soliden Preisen[ 808b Chr. Geyer, Oranienstr. 202, unweit Jannowigbrücke, verzogen. W. Schmidt, Ackerstr. 17. 3. Geschäft: Chauffeestr. 34. Adolf Berthold, Reichenbergerstr. 61.| zwifch. Heinrichspl. u. Manteuffelstraße. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2, Sprechst. 9-1, 3-6. 59/3 Hierzu zwei Beilage C 100. tr. 4 tr. 2 e 4. тебет fee, har tr. 27 11. Jamm nken. t ein klebt äkis n. NO. 1:74 tätem Sille c. billig Proben it ang ent BL Se, BL e, 2C. 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 177. Korrespondenzen und Parteinachrichten. verantworten. " 1 Sonnabend, den 1. August 1891. 8. Jahrg. tanzen ums goldene Kalb, damit die lieben Schwarzen aus der weilen hat die Deutsche Bank den enormen Verlust zu tragen, Sklaverei befreit werden können. Daß der häßliche Gedanke der sich laut gestriger Rubelnotiz auf 1 100 000 m. oder richtiger dieser Sklavenbefreiungs- Lotterie, der direkt neben jene famosen auf 1 120 000 m. berechnet. Das Unangenehme für die Deutsche Armenbälle" zu stellen ist, aus rheinischen Kreisen kommt und Bank besteht aber nicht bloß in diesem Verlust, sondern auch von Wißmann befürwortet wurde, stimmt zu der rheinischen, darin, daß sie am heutigen Tage den Betrag von 51/2 Millionen Gelsenkirchen. Wegen vier Preßvergehen hatte D. h. doch wohl ultramontanen Vorliebe für Kirchen- und Wohl- Rubel Noten gegen baare Kasse abzunehmen genöthigt ist, was sich vor der Straffammer zu Effen der frühere Nedakteur der thätigkeits- Lotterien und zu der schon voriges Jahr so drastisch sie glücklicher Weise ohne Inanspruchnahme fremder Hilfe zu Beitung der deutschen Bergleute", H. Hünninghaus, zu dokumentirten Befangenheit Wißmanns in ultramontaner An- thun in der Lage ist. Es erfordert das einen Baarbetrag von Durch die bei Gelegenheit des letzten Streits seitens des Anschauungsweise. Hoffentlich überläßt man es diesmal nicht der über 12 Millionen Mark. Diese Noten werden durch die Bank geklagten herausgegebenen Extrablätter, welche Mittheilungen sozialistischen Presse allein, über das Glücksspiel zur Sklaven unverzüglich zum Verkaufe gelangen." befreiung als neueste Blüthe der Bourgeoismoral" ihren Hohn über den Stand der Bewegung enthielten, soll sich H. des Ver- auszugießen. Hoffentlich folgt die politische und kirchliche Presse Auf offener Straße vom Tode ereilt wurde am Donnersgehens gegen§ 110 des Strafgesetzbuches( Aufforderung zum dem Beispiel der„ Nationalzeitung" nach und beweist die Stärke tag im Mittagsgewühl der Spandauerbrücke ein Greis von etwa Ungehorsam gegen Gefeße) in zwei Fällen schuldig gemacht der Kritik, die man namentlich in kolonialpolitischen Kreisen an fiebzig Jahren. Der Alte, ein auffällig kleines Männchen, brach haben. Der Staatsanwaltsantrag lautete auf ein Jahr Ge- den Engländern, z. B. an der Einfuhr von Bibeln und Opium zusammen, als er den Straßendamm überschritt und wäre noch fängniß. Die Urtheils verkündigung in dieser Sache nach China zu üben weiß, auch an solchen sittlich bedenklichen von einer Droschte überfahren worden, wenn ihn nicht ein junger wird am Dienstag, den 4. August, stattfinden. Ferner ist H. wegen Aufreizung zum Klaffenhaß(§ 130 des Erscheinungen, welche die eigene Regierung verschuldet hat. Mann bemerkt und schleunigst hinzuspringend emporgerissen hätte. Ferner iſt H. wegen Aufreizung zum Klaffenhaß(§ 130 des Strafgesetzbuches) angeklagt. Dieselbe soll in einem Artikel in Hoffentlich reagirt noch das deutsche Volksgewissen so lebhaft, Gin Schuhmann bewirkte dann, daß der Sterbende in eine Strafgesetzbuches) angeklagt. Dieselbe soll in einem Artikel in wie das englische, gegen Dinge, deren Unmoral so klar auf der Droschke gehoben wurde und fragte ihn, ob er nach einem Nr. 16 der genannten Zeitung, betitelt:„ Und sie bewegt sich Nr. 16 der genannten Zeitung, betitelt:„ Und sie bewegt sich and liegt, wie es bei dieser Sklavenbefreiungs- Lotterie der Krankenhause oder nach Hause gebracht sein wolle. Obschon der doch" enthalten sein. In dem Artikel wurde vorzugsweise zum Fall ist." Todeskrampf die Lippen erstarren machte, sagte der Sterbende Anschluß an die Organisation und zur Unterstützung der GemaßIn ihrer in Obigem ausgesprochenen Hoffnung dürfte sich mit röchelnder Stimme:„ Schönhauser Allee 51" wie Augenzeugen regelten aufgefordert. Der Staatsanwalt beantragte 9 Monate die Korrespondenz doch arg getäuscht sehen! Die bürgerliche gehört haben wollen, und, vom Schuhmann sowie einem anderen Gefängniß, und hob hervor, daß man bei Abmessung der Strafe Presse tanzt eben ums goldene Kalb und fümmert sich dabei sehr Manne begleitet, ging die Fahrt dorthin. die Tendenz des Blattes berücksichtigen müsse. Das Urtheil wenig um Moral und Volksgewissen. Die Korrespondenz hat da lautete auf Freisprechung. und in ein Wespennest gestochen, ein sittlicher Muth, den man in ihrem dunkelen Drange einen sehr wunden Punkt berührt von dieser Seite am wenigsten erwartet hätte. " Der Bau- Eleve Paul Kurth aus Berlin, welcher, wie wir Durch einen Artikel, welcher Uebelstände auf der Zeche mit seiner Familie in Sommeraufenthalt befand, verschwunden berichteten, seit Sonnabend aus Fürstenwalde, woselbst er sich Hibernia" in Bezug auf die Wetterführung besprach und kurz nach der auf genannter Zeche stattgehabten Explosion schlagender war, hat sich wieder augefunden. Der junge Mann war auf Wetter, bei welcher 56 Bergleute das Leben verloren, erschienen Die Verwaltung der Stadtbahn nimmt zu den Nach den Einfall gekommen, einen Fußmarsch von Fürstenwalde nach war, fühlten sich die beiden Direktoren, sowie eine Anzahl Steiger richten der gesammten Presse, daß der Bau der Stadtbahn an Berlin zu unternehmen, ohne seinen Eltern etwas davon zu beleidigt. Die Verhandlung gestaltete sich ziemlich interessant. manchen Stellen schon recht schadhaft ist, eine recht abwartende sagen. In Berlin ist er nun wohlbehalten bei Verwandten einDie Antworten auf verschiedene seitens der Vertheidigung Stellung ein, die vom Publikum entschieden mißbilligt wird. In getroffen. an die Beleidigten gestellte Fragen wurden zögernd einer Zeit, wie die jetzige, wo fast feine Woche vergeht, wo nicht Eine Versöhnung unter seltenen Umständen fand gegeben. Der Artikel war durchaus nicht in beleidigender Form ein größeres Eisenbahn- Unglück gemeldet wird, sollte von jeder gehalten; aber mit Rücksicht auf die Tendenz der Zeitung Betriebsdirektion alles aufgeboten werden, um das fahrende gestern Morgen in der Charitee statt. Die von ihrem Manne beantragte der Staatsanwalt 4 Monate Gefängniß. Die Urtheils Publikum möglichst vor Schaden zu bewahren, und wenn irgend getrennt lebende Frau 3., welche eine Aufwartestelle bei der verkündigung wurde gleichfalls ausgesetzt. welche Mißstände aufgedeckt werden, dieselben nach Möglichkeit Frau eines Beamten bekleidet, öffnete sich in einem Anfall von Ein weiterer Artikel hatte sich mit derselben Massen- und möglichst schnell zu beseitigen oder wenigstens in das Publi- Liefsinn die Pulsadern und wurde schwerverletzt nach der Charitee überführt. Kurz vor der That hatte sie von ihrem Vorhaben berunglückung auf" Hibernia" beschäftigt und die Schuld an tum beruhigende Erklärungen gelangen zu lassen. ihrem in der Borsigstraße wohnhaften Manne Kenntniß gegeben, derselben der heutigen Profitwuth und dem auf den Zechen ge- Unter den beunruhigenden Punkten der Stadtbahn nimmt der sich auf die Nachricht hin in der Charitee einfand und, ge pflegten Sparsystem zugemessen. Die Zeitung, in welcher der Artikel enthalten war, wurde seiner Zeit auf Grund des§ 130 die Bellevue- Brücke die erste Stelle ein. Die genannte Brücke, rührt durch den traurigen Vorfall, sich mit seiner Ehegattin ausdie Spree führt, ift föhnte. des Straf- Gesetzbuches beschlagnahmit, aber auf Beschluß des welche bei Café Gärtner über Landgerichts zu Effen wieder freigegeben. Im heutigen Ver- aus Eisen gebaut und ruht auf Granitpfeilern. Giner der Verletzteren, Wilmersdorf. Sonntag, den 2. August, veranstaltet der handlungstermin zog der Vertreter der Staatsanwaltschaft den letzteren, welcher an der Lünebergerstraße unweit des Users im § 130 nochmals an. Der Gerichtshof konnte jedoch nicht die Ueber- Wasser gebaut ist, und eine Länge von ungefähr 2 m und 1 m Gesangverein Hoffnung", Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes, zeugung gewinnen, daß eine Aufreizung vorliege. Seitens der oben Dicke hat, hat seit längerer Zeit einen von oben nach unten schräg unter Mitwirkung mehrerer Gesangvereine des Arbeiter- Sängerdurch den ganzen Pfeiler gehenden Riß von ungefähr 3 m Länge, bundes ein Sommerfest, bestehend in Vokal- und Intrumentalgenannten Zechenbeamten war auch in diesem Falle Strafantrag welcher von allen Seiten zu sehen ist. Die Baubehörde der Stadt Konzert und großem Ball, wozu alle Genossen und Gönner des wegen Beleidigung gestellt und wurde Hünninghaus wegen Be- bahn ließ nun den Riß mit Zement verschmieren, aber die große Vereins freundlichst eingeladen werden. Das Fest findet in leidigung in zwei Fällen zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. rollende Last, welche fast alle fünf Minuten über den schadhaften Möler's Volksgarten, früher Pietsch, dem einzigen daselbst zu VerDer Antrag des Staatsanwalts lautete auf 9 Monat. AußerDer Antrag des Staatsanwalts lautete auf 9 Monat. Außer- bem wurde gegen Hünninghaus, der sich wegen Fluchtverdachts Pfeiler( Linie Lehrter Bahnhof Bellevue) hinweggeht, erweiterte fammlungen zu habenden Lokal statt. An demselben Tag hält bem wurde gegen Hünninghaus, der sich wegen Fluchtverdachts en Riß, und der nachträglich hinzugekommene Bement platzte auch der Gesangverein„ Cäcilia"( Mitglied des Märkischen in Haft befindet, die Fortsetzung derselben beschlossen. Die Ver- wieder ab. Man sollte dieses Vorkomuniß bei einer solchen neuen Bentral- Sängerbundes) ein Sommerfest ab, und zwar im Viktoriatheidigung wurde seitens der Gen. Rechtsanwalt Laudé- Elberfeld Brücke, die mit allen technischen Vorzügen der Neuzeit ausgerüstet Garten hierselbst, welches Lokal hier nicht zu Versammlungen zu und Herrn Rechtsanwalt Dr. Wallach geführt. ist, nicht für möglich halten und es liegt hier die Frage offen, ist haben ist. Jedenfalls findet von obengenanntem Verein ein Umzug Elberfeld. Drei Anklagen auf einmal hat der zu dem Untergrund der Pfeiler schlechtes Material genommen oder ist im Dorf ſtatt; es werden daher, um Verwechselungen vorverantwortliche Redakteur des hiesigen Partei- Organs, Genosse sonst ein technischer Fehler gemacht worden, was aber die Haupt- zubeugen, alle Genossen darauf aufmerksam gemacht! Dec Treffhier für das fahrende punkt der Genossen ist im Voltsgarten, Berlinerstr. 40. N. Lingweiler, zugestellt erhalten. Angezogen sind die SS 186, fache ist, welche Gefahr liegt Publikum vor? Wann wird die Bahnverwaltung mit 200, 131 und 166 des Strafgesetzbuchs und§ 20 des ReichsDie Lokalkommiffion von Adlershof macht die Wirthe R. 43 Exemplare Zeitungen besorgen allein ich und ein Verwandter. An 18 Mann lieb ich seit April D. J. 81 Partei schriften, ungerechnet die Werke wissenschaftlichen Juhalts. Wie Sie sehen, herrscht hier Interesse für unsere Sache, trotzdem Kapital und Geistlichkeit noch sehr bedeutenden Anhang haben. Die Zukunft gehört uns. Lokales. 111111 von er = M Die Lokalkommission. Gerichts- Beitung. gesetzes über die Presse. Der Angeschuldigte soll in einem Ar- einem Gutachten von Sachverständigen an die Deffentlichfeit treten, um dem interesfirten Publikum über die bekannt, die uns die Säle zu Arbeiterversammlungen geben und titel, betitelt:„ Ein Zeichen der Zeit" Gott gelästert haben; Vorsichtsmaßregeln, die hier dringend am Blaze find, reinen den Vorwärts" auslegen: August Stippekohl, Wiedemann und ferner in einem Artikel:" Das Hungerjahr 1816-17 die be- ein einzuschenken? Veranlassung hierzu ist in genügendem Manofsti, Keller, Albrecht, Kuhle und Misserer. Wir bitten die stehenden Reichszoll- Geseze als Staatseinrichtungen verächtlich Maße vorhanden und die Vorbeugung eines Unfalles à la Berliner Genossen bei etwaigem Besuch nur dort zu verkehren. gemacht und der Regierung die erdichtete Absicht unterschoben haben, durch Aufrechterhaltung der Schutzölle auf Kosten des Mönchenstein sehr erwünscht. armen Voltes die Großgrundbesißer und Spekulanten zu bePolizeibericht. Am 30. v. M. Morgens ging in der KaiserUeber den großartigen Betrug, dem die Deutsche Bank reichern, und endlich den Kartonagenfabrikanten Finkenrath in Kanonierstraße entlang. An der Ecke der Taubenstraße versuchte einem Gingesandt beleidigt haben, in welchem in Bezug auf die 8um Opfer gefallen, macht das„ Kl. J." folgende, ersichtlich aus hofstraße das Pferd eines Schlächterwagens durch und rannte die Bustände in genannter Fabrik nicht erweislich wahre Thatsachen ben Kreifen der Bank selbst stammende Mittheilungen: Am gestrigen Tage war das sogenannte„ Skontro", d. h. der Polizeiwachtmeister Zepernick dem Pferde in die Zügel zu behauptet seien. Dann schwebt noch gegen den Angeschuldigten die Generalabrechnung für die Ultimo Engagements pro Juli fallen, gerieth jedoch unter die Räder des Wagens und wurde eine Auflage, weil er die Düsseldorfer Behörde in einem Einam Knie und Unterschenkel verletzt. Das Pferd wurde erst vor gesandt in Verbindung mit der gegen die Düsseldorfer Sozial- aufzustellen. Dieses" Skontro" ergab nun, daß die Deutsche dem Hause Wilhelmstr. 66 von einem Schuhmann und einem Bank über fünf Millionen Rubel russischer Noten, welche im unbekannten Mann aufgehalten. An der Ecke der Gerichtsdemokraten beliebten Lokalabtreiberei gebracht hat. Im letzteren Laufe des Monats Juli gekauft waren, abzunehmen habe. Dieses und Neuen Hochstraße wurde Mittags der 7jährige Knabe Falle hat der Oberbürgermeister Strafantrag gestellt. aus dem„ Skontro" sich ergebende Faktum erregte die größte Seidhausen bei Werden a. d. N. Einem Privatbriefe Ueberraschung bei dem stellvertretenden Direktor Mankiewicz, Der Robert Ernst von einem Geschäftswagen überfahren und im Geentnehmen wir Folgendes: Unsere Partei gedeiht hier auf dem von seiner Urlaubsreise erst dieser Tage zurückgekehrt war und sicht und an den Armen so bedeutend verletzt, daß er nach dem Sande recht gut, trotzdem uns keine Lokale zur Verfügung stehen, ſpeziell das Geschäft in russischen Noten leitet. Nach seiner Lazarus- Krankenhause gebracht werden mußte.- Nachmittags fiel um Bersammlungen abhalten zu können. Bis zum Mai wurden Kenntniß dieses Geschäftszweiges der Deutschen Bank konnte das auf dem Hamburger Innen- Bahnhofe der Hilfsrangirer Baul hier höchstens ein Dutzend Parteiblätter gehalten, jezt kann ich unmöglich richtig sein. Die vorgenommene Kontrolle ergab aber, Sanisch von einem in der Fahrt befindlichen Rangirzuge herab daß die vorhandenen Schlußscheine sowohl als die Eintragungen und gerieth unter die Räder, welche ihm über beide Beine hinweggingen. Der Schwerverletzte wurde nach dem Augustain den Büchern mit den im Stontio enthaltenen Ziffern genau Hospital gebracht. übereinstimmten. Der Kontrollbeamte aus der Börsenabtheilung, Namens Frant, welcher die Schlußscheine sowohl angenommen und die Gegenſcheine der Kontrahenten, wie dies üblich, bei der nach Ausstellung derselben erfolgten Präsentation abgestempelt darüber oder abstempeln ließ, befragt, gestand hatte dem Makler ein, in Gemeinschaft mit daß Schwieger in betrügerischer Weise Hausse Engagements in Höhe 514 Millionen Rubel russischer Noten Die beiden ehemaligen Prokuristen des Bankhauses Die Abwesenheit P. Polfe, Alfred August Hamscher und Heinrich Omar Hauenauf die Deutsche Bank überwälzt habe. des stellvertretenden Direktors, Herrn Mankiewicz, habe diesen stein standen gestern wegen wiederholten Betruges bezw. Untreue Betrug erleichtert. Der Makler Schwieger ist dieselbe Persönlich und Unterschlagung vor der 1. Ferienstraftanumer hiesigen LandEine interessante Kapuzinerpredigt läßt die Kirchliche feit, welche in ihrer Eigenschaft als Direktor der Berliner gerichts I. Hamscher hat bekanntlich durch eine Denunziation Rorrespondenz des evangelischen Bundes" gegen die kirchliche und Handelsgesellschaft im Jahre 1882 diefes Institut gleichfalls durch ein Strafverfahren gegen den Bantier Polfe veranlaßt. Den Bourgeoispreffe von Stapel und zwar wegen Mangel an sitt enorme Hauffespekulationen in russischen Noten um mehr als sieben Vorsitz im Gerichtshofe führte Landgerichtsdirektor Schmidt, die lichem Muth, wodurch nach Meinung der Korrespondenz eine Millionen Mark gebracht hatte. Schwieger hatte, mit Schulden Anklage vertritt Staatsanwalt Fiedler, die Vertheidigung führen Schädigung des Boltsgewissens herbeigeführt werde: Dabei be- und dem Fluch der Aktionäre der Handelsgesellschaft beladen, für Hamscher die Rechtsanwälte Wronker und Chodzießner, für tundet sie selber einen sittlichen Muth, der füglich Verwunderung seine Stellung damals verlassen müssen. Die Großmuth der Börse Hauenstein die Rechtsarwälte Dr. Cosmann und Dr. Bonk. erregen kann. Abgesehen von dem Standpunkte, den die„ Kirch gestattete ihut, als Makler sich eine Gristenz zu gründen. Er Als gerichtlicher Sachverständiger wohnt Bücherrevisor Bierstädt liche Korrespondenz des evangelischen Bundes" vertritt, enthält wählte seine Lieblingsdomäne, den Markt für russische Noten, zu der Verhandlung bei. Hamscher war erster, Hauenstein zweiter deren Kapuzinerpredigt doch manches Wahre und ist es ergöhlich, seinem ständigen Wirkungskreise. Als Makler, d. h. als Ver- Prokurist bei Herrn Polke und sollen diese Vertrauensstellung in mit anzuhören, mit welchem sittlichen Muthe die„ Korrespondenz" mittler von Geschäften von Firma zu Firma, fonnte er auch bei unverantwortlicher Weise gemißbraucht haben. Hamscher als die heutige„ öffentliche Meinung" abfanzelt, mit welcher Wucht seiner sonstigen Geschicklichkeit an Kourtagen eine sehr ansehnliche Rassirer zeichnete mit dem zweiten Angeklagten gemeinschaftlich fie ihr geistiges Schwert auf die dicken Schädel der„ weiten, ins- Ginnahme sich verschaffen. Es schien auch, als wenn er sich mit die Firma und hatte insbesondere die Ein- und Ausgänge an besondere tirchlichen Kreise" niedersausen läßt. Die„ Korrespondenz" der reellen Matlerschaft begnügte und sich eigener Geschäfte ent- Geld oder geldwerthen Papieren zu kontrolliren und zu veran= predigt: halte. Bald aber gewann die Spekulationsbegierde die Gewalt lassen und die nothwendigen Eintragungen für die einzelnen Als vor zwei Jahren dus Schriftchen von Balan: Duell über ihn; er spielte zunächst glücklich, und zwar immer à la Konten anzusagen und zu veranlassen. Er hatte auch zu prüfen, und Ehre" erschien, welches die Zwecklosigkeit und Unsittichfeit hausse. Als im vorigen Jahre ein hiesiges Börsenblatt die Lüge ob die Auszahlungen beziehungsweise die Aushändigung von es Duells nachzuweisen versuchte, als damals, ob mit oder ohne aus Petersburg verbreitete, Herr v. Wyschnegradski werde zum Effekten nach Lage der Bücher und der Konten der Kunden zuGrund wissen wir nicht, verlautete, daß auch der Kaiser, wie 1. Januar 1891 die Goldzahlungen aufnehmen lassen und die lässig war. Hauenstein dagegen war verpflichtet, für die Richtiggegen den Luxus in Offizierkreisen, so auch gegen das Duell sei, russische Valuta dann auf Pari, d. h. 325 steigen werde und darkeit der von Hamscher angeordneten Eintragungen zu sorgen und, Da ging ein guter Theil unserer Presse ganz wacker gegen das auf wirklich Rubelnoten bis 265 fliegen, da gewann Schwieger die Bücher in Uebereinstimmung zu halten. Die beiden Au Duell ins Zeug. Damals war's mehr eine akademische Frage, große Summen und galt seitdem wieder als reicher Mann. geklagten wurden durch Revisionen kontrollirt, deren in jeber bei der ſich niemand die Hände zu verbrennen fürchten mußte. Aber schon der Kursrückgang bis ca. 245 hatte die gewonnenen Woche eine stattfand. Außerdem mußte allmonatlich eine Bilanz Und heute! Als die belante Rede Des Raisers in Bonn er- Summen bei ihm zerrinnen lassen. Da er große Hausse- gezogen werden. Bei den Kassenrevisionen hatte Hauenſtein daß folgte, haben da jene politischen und firchlichen Zeitungen ihren engagements unterhielt und für seine Schlüffe immer Aufgabe von Hamscher persönlich geführte Kaffenbuch im Bestande zu verthemaligen Standpunkt gewahrt? Zu einem schüchternen Piepsen machen mußte, d. h. eine gute Firma als Kontrahentin anzu- gleichen und mit den Außenständen zu balanziven und nach Belich ihre Mißbilligung fundgeben müssen. sie hätten laut und deut- geben gezwungen war, da fand er in seinen Verlegenheiten den endigung dieses Geschäfts trug er den Vermerk„ revidirt HauenOder hat etwa die oben genannten Beamten der Deutschen Bank zu seinem Helfers- stein" ein. übet dhe gegen- belfer. Der Letztere scheint mit ihm schon seit längerer Zeit in fammten Konten mit den vorhandenen Beständen des Geschäfts hir ihre Pflicht erfüllt, welche die erhabene 3dee eines Kaiser Verbindung gewesen zu sein. Wahrscheinlich hatten sie manchen und der Kunden verglichen. Zu diesem Zwede mußte Galer Quilhelm- Dentmals mit dem immerhin niedrigen Gedanken eines Gewinn mit einander getheilt, bis der lehte Kursrückgang, der die Mappe mit den Effekten hervornehmen, sagte die in Panjeber algemeinen deutschen Glückspiels in Verbindung brachte? Und Rubelnoten große Berluste brachte, die der waghalsige Schwieger vorhandenen Effekten an und Hauenstein vergte bie in derselben Glücks für Ellavenbefreiung und Wißmannsdampfer ein durch weitere Berkäufe zu sinkenden Kursen glaubte wettmachen fagen hin in dem Depotbuche die persönlichen Kundenkonten. Nach Glücksspiel im größten Wiig undangirt werden! d. h. wir zu können. Dies führte, wie gewöhnlich, zur Katastrophe. Einſt- Abschluß dieser Monatsbilanzen ging dann noch our 1. auch 779L [ 856 en, eutfchen Preife el 18 nad icferfit en. 59/3 Wage Bei den monatlichen Bilanzen wurden die Polle allmonatlich die Konten jedes cinzelnm Kunden durch, um festzustellen, ob die Nothmendiglett einer Verstärkung der nieder- gelegten Depots vorhanden war. Trotz dieser ausgedehnten Kon- Irolle haben die beiden Angeklagten eine geraume Zeit hindurch ihre schwindelhaften Operationen durchzuführen verstanden. Zu- mächst haben sie auf die Konten zweier Kunden des Polke, Karl Kutzow und Otto Hoffmann, ohne Auftrag derselben, für sich selbst verspekulirt. Aus diesen Spekulationen hat sich bei dem Konto Lützow ein Verlust von L2 iee' hatte, und das haben denn auch die diverfen Organisationen, b>. auf>ene drei, eingesehen. Die Ordenssührer wußten auch wo» rm Voraus, daß es so kommen müßte, und würde ihnen nichts am Fernbleiben der anderen Organisationen gelegen hcu'C_ Der eigentliche Grund der„Verschiebung" liegt denn auch 9'', Ivo anders. Es wird nämlich immer deutlicher, daß die Exeku" -deHorde des Ordens für die demokratsche Partei„arbeitet". l> >0 ll»rd auch klar, weshalb man, schonikurz nach der®c.!l(tc Gen.-Ass., das einzige auf derselben in die Exekutive gewam,. „republikanische" Mitglied, Holland, aus derselben wieder bugsirle. Eine„Reforin-Konferenz", die doch nur in einer Stettu"- nähme gegen die beiden alten korrupten Parteien resultiren koim' paßte den Ordensführern unter den durch die letzten Wnv' so sehr veränderten Umständen also selbst nicht in den Kra' Das Abkommen mit der„Poeples Party" alterirt an Version nichts; wir haben ja an den Vorkommnissen in*09 (bezüglich des fingirten Schachers wegen Wiedereinstellung v", l aus der Bundesdruckerei entlassenen Knights sArbeilsritternj) 1 sehen, was daran ist.— Wie jetzt bekannt wird, ist der M g t. t, 1) te h t, t 13 51 g 13 05 d er te gs ce, ent 17. er io SPESS gea t J " des Ringes" in der Bundesdruckerei, Jordan- der eigentlich schüre hingewiesen, welche die Lage der Kellnerinnen behandeln| fähigungsweises, was letzterer nicht gelten lassen wollte Wirth ist ein demokratischer Parteiklepper, und dies soll der soll, wurde die Versammlung mit einem Hoch auf die allgemeine und bekämpfte dann Kollege Birkenroth Kollege Birkenroth insofern, als wirkliche Grund der Entlassung der Leute sein. Und das ist Arbeiterbewegung geschlossen. er ein Zusammengehen der Meister mit den Gehilfen auch als das einzige Richtige anzunehmen. Die Parteinicht nur für möglich, sondern sogar für das denkbar Beste halte. angehörigkeits- Frage durchdringt, wie der Wüstenstaub die Kleider- Die Vereinigung der Drechsler Deutschlands( Orts- Kollege Honder fordert auf, alle diejenigen Geschäfte, welche sich falten, das ganze Leben der Nation". Sogar die Wissenschaft verwaltung Berlin) hielt am 28. Juli ihre Mitglieder- Versamm der Freien Vereinigung selbständiger Berlier Barbiere, Friseure ist ihr tributpflichtig; ist doch kürzlich ein namhafter Professor lung ab. Herr R. Schmidt referirte in einem sehr lehrreichen und Berrückenmacher" anschließen, im Vorwärts" bekannt geder Washington- Universität in St. Louis, der schon als Leiter und beifällig aufgenommenen Vortrage über die gegenwärtige macht und der Berliner Arbeiterschaft zur Berücksichtigung des meteorologischen Bundesinstituts in Aussicht genommen war, wirthschaftliche Lage, eingehend den Ursprung der gegenwärtigen empfohlen werden sollen. " Die Konvention der Grün glasbläser hat die Trennung vom Orden der Knights of Labor beschlossen. Ueber die Gründe erfährt man nichts. Es dürfte aber nicht fehl gerathen sein, wenn die Freundschaft" der Ordensführer mit den Demokraten( als vermeintlichen Freihändlern) eine Rolle dabei spielte, da die Glasbläser, von denen eine Gruppe nicht einmal eingewanderte Arbeiter als Mitglieder aufnimmt, fanatische Schutzöllner sind und somit hinter den Republikanern herlaufen. " fallen gelassen worden, weil er auf eine Anfrage des Ackerbau- Krisis erörternd, an welcher die von Bismarck inaugurirte und Die Versammlung genehmigte hierauf folgende Resolution: Ministers Rust bezüglich seiner Partei- Angehörigkeit erwiderte, von der jetzigen Regierung trotz des allgemeinen Rothstandes Die heute in Deigmüller's Salon tagende öffentliche Verdaß er feiner Parteirichtung angehöre und sich auch nicht um fortgesetzte Schutzzollpolitik die Hauptschuld trage. Zum Schluß fammlung der selbständigen Barbiere, Friseure und Perrückendas Parteigetriebe befümmern werde. Es wurde der Posten betonte der Referent, daß in kurzer oder längerer Zeit das jetzige macher von Berlin erklärt sich mit den Ausführungen der fofort einem anderen Professor übertragen, der jedenfalls seine System einem vernünftigen, Jedem gerecht werdenden Play Referenten Auer und Garder völlig einverstanden und verpflichtet Befähigung, die Witterungsverhältnisse nach republikanischen machen müsse und werde beendete seine Rede mit sich, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln darauf hinParteigrundsägen zu behandeln, in genügender Weise dargethan! dem Hinweis darauf, daß wir nur durch Kampf zum zuwirken, eine fräftige Organisation der genannten Gewerbe in Die Republikaner hatten Powderly dadurch zu födern gesucht, Sieg gelangen können und ohne die Arbeiterklasse die Gestalt einer Freien Vereinigung zu Stande zu bringen. daß sie ihm den Posten eines Kommissars zur Weltausstellung Gesellschaft ein Nichts sei. Diskussion fand nicht statt. Nunmehr ging die Versammlung zum zweiten Punkt der für Pennsylvanien anboten; die Aussichten auf der anderen Die hierauf vom Kassirer Kollegen Zeise erstattete Abrechnung Tagesordnung über: Vorlesung und Berathung des Seite müssen aber günstiger sein, denn er lehnte ab. über das 2. Quartal ergab eine Einnahme von 480,91 M., wel- Statuts, sowie Konstituirung einer Freien Die Newyorker Bentral Labor Föderation" hat als Delegaten cher 452,61 M. Ausgabe gegenüberstehen, so daß ein Bestand Vereinigung". Das Statut wurde nach kurzer Debatte zum Brüsseler Kongreß außer einem Pianomacher Namens Me von 28,30 m. verbleibt. Alsdann wurde noch erwähnt, daß die en bloc angenommen und der Verein konstituirt unter dem Wen den Redakteur des sozialistischen" People" Sanial gewählt, frühere Ortsverwaltung Berlin II( Stockbranche) noch nicht ab- Namen" Freie Vereinigung der selbständigen der auch von der in Brooklyn ihren Siz habenden sozialistischen gerechnet hat, und hierauf dem Kassirer Kollegen Zeise Decharge Berliner Barbiere, Friseure und PerrückenArbeiterpartei nominirt ist und wahrscheinlich gewählt wird; ertheilt. Der vierte Punkt: Erfahwahl eines Ausschußmitgliedes, ma cher." Die meisten der Anwesenden ließen sich als Mitdie Föderation will damit ihren sozialistischen Charakter demon- wurde wegen des schwachen Versammlungsbesuches von der glieder in die ausgelegten Listen einzeichnen. striren. Von Newyork haben auch die vereinigten jüdischen Tagesordnung abgesetzt. Unter Verschiedenem beantragte Kollege In der öffentlichen Versammlung der Wirker und Gewerkschaften einen Delegaten, Abe Rahan, gewählt, der schon Dost eine Arbeitsnachweis- Kontrollkommission zu wählen. Nach abgereift ist, um sich einige Zeit zur Organisirung der jüdischen einer längeren Debatte wurde die Revisionskommission der Ver- Wirkerinnen Berlins am 28. Juli mußte der angekündigt Arbeiter in London aufzuhalten. Wie es sonst noch mit der einigung hiermit beauftragt. Hierauf unterzog man das Ver- gewesene Vortrag wegen Nichterscheinens des Referenten von der Beschickung aussieht, ist noch nicht klar. Der Präsident der halten einiger Kollegen dem Arbeitsnachweis gegenüber einer Tagesordnung abgesetzt werden. Beim zweiten Punkt erstattete American Federation of Labor" Gompers hat auf eine scharfen Kritik. Die Handlungsweise dieser Kollegen sei dazu Kollege Liebers als Delegirter den Bericht über die Verhanddiesbezügliche Anfrage ausweichend geantwortet, wie er sich angethan, den Arbeitsnachweis bei den Kollegen, welche Arbeit lungen der Streit- Kontrollfommission, welche schon ausführlich überhaupt auch in Bezug auf sonstige Angelegenheiten( Rofe fuchen, sowie bei den Meistern in einem schlechten Lichte er- im Vorwärts" veröffentlicht sind. Es wurden zwei Resolutionen arbeiter- Streit, Streit der Pittsburger Carpenter, Angelegenheit scheinen zu lassen. Kollege Fischer machte dann auf den am eingebracht. Die erste lautete: Die heute in Feindt's Salon der Regierungs- Druckerei u. f. w.) sehr zugeknöpft verhielt und 22. August in der Unions- Brauerei( Hasenhaide) stattfindenden tagende öffentliche Versammlung der Wirker und Wirkerinnen nur allgemeine Redensarten zum Besten gab. Sommernachtsball aufmerksam und rügte das Verhalten einiger Berlins wolle beschließen, folgenden Antrag der Streif- KontrollKollegen, welche noch immer nicht mit den Billets vom Sommer- kommission zu dem ihrigen zu machen: a) Die Streit- Kontrolltommission materiell zu unterstützen und die von derselben fest abgerecht haben. eingeführte Fünfpfennig- Marte zu vertreiben; b) dieselbe aber rufsgenossen hielt am 27. Juli eine außerordentliche General- setzen." Der Fachverein der Buchbinder und verwandten Be- nur bei den Gewerkschafts- Genossen und Genossinnen umzuDie zweite Resolution lautet: Die Wirker und Bersammlung ab, in welcher in das Amt des 2. Vorsitzenden Wirkerinnen Berlins verpflichten sich, bei Lohn- und anderen Rollege Wippter an Stelle des Kollegen Schlegel, und in das Differenzen mit den Arbeitgebern erst dann die Arbeit niederAmt des 2. Raffirers Kollege Schulze an Stelle des Kollegen zulegen, wenn sie die Einwilligung der jeweiligen Organisation Lehmann gewählt wurden. Kollege Schlegel hatte das Amt resp. ihres Vorstandes und die der Streik- Kontrollkommission niedergelegt, weil sein Antrag, ibn wegen Verlegung seiner eingeholt haben." Beide Resolutionen wurden einstimmig angeWohnung nach auswärts vom Bureau der Versammlungen zu nommen. Als dritter Punkt stand die Wahl eines Vertrauensentbinden, da er denselben doch nicht bis zum Schlusse beiwohnen mannes auf der Tagesordnung. Die Kollegen Liebers und fönne, vom Vorstand abgelehnt worden war, und Kollege Leh Mengels befürworteten diefelbe, da nach dem Vereinsgesetz ein Versammlungen. mann war zurückgetreten, weil die Arbeit des 2. Kassirers anders In- Verbindung- treten der verschiedenen Organisationen nicht mögwar, als er sie sich vorgestellt hatte, ferner fei auch seine lich sei, ohne dieselben der Gefahr der Auflösung auszusehen; Kellnerinnen Versammlung. die habe der Allgemeine Textilarbeiter- Rongreß habe dritte öffentliche Wohnung für die Anforderungen des Amtes nicht geräumig deshalb Die Rellnerinnen- Bersammlung fand in der Nacht vom 30. zum genug. Da beide Kollegen bis jetzt Beisitzer waren, so mußte Institution der Vertrauensleute zu schaffen beschlossen. Nachdem 31. Juli unter dem Vorsitz der Frau Rohrlack statt. Ga auch hierfür eine Ersatzwahl stattfinden und wurden dann Leh- noch die Thätigkeit des Vertrauensmannes eingehend Klar gelegt mochten gegen 150 Kellnerinnen und gegen 100 männliche Permann und Dombrowe als Beisitzer gewählt. Alsdann referirte war, wurde Kollege Gustav Janz einstimmig als solcher sonen anwesend sein, welch letztere nur mit Karte Zutritt hatten, Vortrag fand lebhaften Beifall. In eine Diskussion wurde nicht über den Erfolg der Beschwerde gegen den überwachenden BeKollege W. Wach über die Entwickelung des Sozialismus. Der gewählt. Unter Verschiedenem erstattete Kollege Voigt Bericht wodurch sich der im Verhältniß zu den vorausgegangenen Verfammlungen würdige Verlauf dieser Versammlung erklärt. Die eingetreten. Den Schluß der Verhandlungen bildete der Punkt amten, welcher die öffentliche Versammlung am 16. April auf„ Verschiedenes." Tagesordnung lautete:" Fortsetzung der Diskussion über den in gelöst hatte. In jener Versammlung soll sich Kollege Neuhaus der letzten Versammlung gehaltenen Vortrag der Frau Ihrer". In der Versammlung der Freien Vereinigung der einer Gotteslästerung schuldig gemacht haben, worauf er sofort Ehe in dieselbe eingetreten wurde, verlas Herr Ebert Bivil- Berufsmusiker Berlins zc. am 21. Juli er. hielt Genosse zur Polizeiwache behufs Feststellung seines Namens geschafft wurde, troydem er genügende Legitimationspapiere bei folgende Erklärung der Kommission: Peus unter Bezugnahme auf die Musikerverhältnisse einen Vor- sich hatte. A13 ( in " Da es sich thatsächlich erwiesen hat, daß die Organe trag über:„ Die Proletarisirung in der heutigen Kollege Stahn, welcher darauf ber Versammlung am 16. April) sprach, den der Berliner Bourgeoisie nur gefärbte und die Gesellschaft", und erntete dafür reichen Beifall. An der Fall Kühnemann erwähnte, wurde derselbe ebenfalls zur Nebensache feststellende Berichte über unsere Diskussion betheiligten sich die Kollegen Keßler, Groß, Loppe, Wache befördert, angeblich wegen Beleidigung des PolizeiBersammlungen bringen, müssen wir solange auf Benke u. A., deren Ausführungen größtentheils die Beamten- präsidiums. Um die Aufregung, die sich jener Versammlung bedie Anwesenheit der betreffenden Vertreter der Presse verzichten, musiker betrafen. Kollege Karbe gab eine Affäre zum Besten, mächtigt hatte, zu beschwichtigen, ließ man eine Pause von als sie sich nicht einer unparteiischen Berichterstattung befleißigen, welche er bei der Schönholzer Partie des Wahlvereins vom 50 Minuten eintreten, nachdem zuvor ein Beschluß gefaßt war, Wir haben keine Ursache, unser Elend zu beschönigen, aber auch sechsten Wahlkreise mit dem die Musik stellenden Magistrats. gegen den Beamten Beschwerde zu führen. Inzwischen war nicht die geringste, seine Schilderung dem Sinnes- beamten Troschwiz( Kapellmeister der Berliner Schüßen- Kollege Neuhaus von der Wache zurückgekommen. Die Verfammtigel der Bourgeoisie nubbar zu machen. Jeder gilde), der sich auch auf mehreren Plakaten zu Arbeitervergnü- lung wurde wieder eröffnet, es sprachen etwa 9 Redner, doch Berichterstatter, von dessen Unparteilichkeit und Sachlichkeit wir gungen als Berufsmusiker aufsetzen ließ, zu bestehen hatte. war Kollege Stahn noch nicht zurück. Derselbe sollte aber einen überzeugt sind, ist in unseren Versammlungen willkommen, jedem Man beschloß hierzu, alle diejenigen Beamtenmusiker, welche sich Bericht erstatten und so wurde die Versammlung nochmals auf anderen aber weisen wir in Zukunft die Thür." Als der Vertagungsbeschluß gefaßt war, zu Die Beschlußfassung über Adam, Democh, Wabnitz, Braun, Reißner, Boyen, v. Hofstetten, einen Antrag des Kollegen Neubauer, eine Geschäfts- löfte der Beamte die Versammlung mit der Motivirung auf, daß Langer und die Herren Ebert, Zubeil, Nöhrenberg, Lupinsti, ordnungs- Kommission zu wählen, damit die Arbeits- er sich nicht so„ chikaniren" lasse. Hiergegen war Beschwerde beim Stabernack, Witte, Wegener, Peus und Schneidt. Fräulein vertheilung eine geregeltere sei, wurde bis zur nächsten Berfamm- Polizeipräsidium erhoben worden, dieselbe ist mit der Begründung abnitz führte aus, die Sache der Kellnerinnen müsse zur Sache lung vertagt. Mit einem Hoch auf den Verein ging dann die zurückgewiesen worden, daß die Pause länger als 1 Stunde gedauert hätte, denn der Beamte habe der Polizeidirektion gegenüber ausder Arbeiterinnen überhaupt gemacht werden. Es sei eine Versammlung auseinander. Die neuen Legitimation3= Stellung der Berliner Kellnerinnen herbeizuführen, welche der tarten des Vereins sind von grüner Farbe. Ohne brücklich die Erklärung abgegeben, daß zwischen der ersten und Position ihrer füddeutschen Kolleginnen gleiche, die ihr Bier Stempel sind dieselben ungiltig. zweiten Pause keine Verhandlungen stattfanden. Ebenso ist die serviren und sich dabei mit den Gästen nur in Gespräche einBeschwerde wegen der Sistirung der beiden Kollegen zurücklassen, die in den Grenzen der guten Sitte bleiben. Des Weiteren Eine leider nur schwach besuchte öffentliche Versamm gewiesen worden. Die Beauftragten richteten nun eine zweite tritifirte die Rednerin die Berichte, welche die bürgerlichen lung selbständiger Barbiere, Friseure und Beschwerde an das Polizeipräsidium, gaben darin an, daß alle Beitungen über die beiden ersten Versammlungen brachten. Die Berriden ma cher fand am 20. Juli statt. Das einleitende Versammlungsbesucher bezeugen könnten, daß mindestens 9 Redner betreffenden Berichterstatter hätten sich mit einigen mitleidigen Referat über das Thema:„ die Innungen und das zwischen der ersten und der zweiten Pause gesprochen hätten, Bemerkungen über die traurige Lage der Kellnerinnen abgefunden, Kleinhandwerk" hatte" Reichstags- Abgeordneter Genosse mithin also der angegebene Auflösungsgrund hinfällig sei, doch um dann die Personen, welche die Agitation in die Hand ge Auer übernommen, dessen Ausführungen mit Beifall aufgenommen hat auch diese Beschwerde nicht die mindeste Abänderung des Benommen, zu verhöhnen. Fräulein Democh machte den Vorschlag, wurden. In der hierauf stattfindenden Debatte nahm der scheids herbeigeführt. Der Beamte erhielt seine Behauptung, die mit eine Entlohnung von 25 Pf. pro Stunde anzustreben, ebenso die Redakteur des Fachorgans, Kollege Harder aus Dresden, das der der ganzen Versammlung im direkten Widerspruch steht, aufBeseitigung der Kostüme. Wer sich dem neuen Verein an Wort, um den augenblicklichen Stand des Verbandes der recht. Es wurde daher dem Kollegen Voigt der Auftrag ertheilt, schließen wolle, könne sich täglich von ihr im Restaurant Gründel Barbiere, Friseure und Perrückenmacher darzulegen. Der Ver- die Angelegenheit mit Hilfe eines Rechtsanwalts durch alle InDresdenerstr. 116, von Vormittags um 9 Uhr bis Nachmittags band habe erfreuliche Fortschritte gemacht, und seine 1000 Mit stanzen weiter zu verfolgen. Genosse Wilde brachte hieran anm 1 Uhr, aufnehmen lassen. Herr Ebert erläuterte nochmals glieder seien zweifelsohne mehr werth als 8000 Jnnungsbrüder. fnüpfend das Verhalten der Polizei bei der Kellnerinnen- Vereingehend den Zweck des neuen Vereins und die Mittel, welche Webauerlicherweise hätten sich die Kollegen einiger Städte von sammlung vor den Thüren von Kaufmann's Variété- Theater zur feiner Erreichung dienen sollen. Der Beitritt zum Verein der Bewegung wieder zurückgezogen. Auch in Berlin habe schon Sprache und erzählte außerdem einen Fall, wie eine Arbeiterin tehe auch Köchinnen, Buchhalterinnen 2c. frei. Redner weist auf eine Vereinigung bestanden, auch eingegangen sei. auf der Polizeiwache behandelt worden sei. Die Versammlung in Berlin fei es bie Säulenplakate hin, welche zum Abonnement einer neu- Gerade aber für Die Kollegen wurde hierauf geschlossen, und Genosse Wilde wegen Beamtengegründeten Kellnerinnen- Zeitung auffordern, und räth den angeboten, sich mit der Arbeiterschaft solidarisch zu Arbeiterschaft solidarisch zu er- beleidigung zur Wache sistirt. Herr klären; denn wie die Statistik lehre, lebe der Barbier u. f. w. wesenden Damen von einem Eingehen hierauf ab. Schneidt unterstützte diese Ausführungen, wobei er auf den at 80 pCt. vom Arbeiter. Zudem sei die Lage der Kollegen Titel der Zeitung und den des Beiblattes hinwies, welche sie fehr schlecht; sie müßten früh aufstehen und spät zu Bett gehen, genügend charakterisirten; diese Titel lauten nämlich ernur um die Konkurrenz ertragen zu können; durch derartige Zu blatt" und Nachtfalter"! Eine der Rednerinnen legte stände stehe der Barbier überhaupt sozusagen noch unter dem Deshalb fort mit dem Dunkel und die beruf zugeführt. Sie sei die Tochter eines Bauerngutsbesitzers, Sache genommen, wie sie ist." Man habe beschlossen, eine und empfangen, zur Fabritarbeit gedrängt worden. Bon der Fabrik- hilfen zu bilden, denn der Gehilfe, der am Tage neben dem arbeit habe sie sich vor acht Jahren dem Kellnerinnenberuf zu- Meister stehe und arbeite, tönne Abends auch neben demselben gewandt, in der Meinung, dieser werde hier so geachtet, wie in in der Versammlung füßen und seine Meinung äußern. Barihrer Heimath. Da habe sie sich bitter enttäuscht gesehen. Die biere, Friseure und Perrückenmacher müßten zusammengehen; egwerfende Wehandlung habe ihr manchen Abend die Thränen denn nur durch ein festes, einheitliches Vorgehen lasse sich Er in die Augen gebrängt. Gie babe versucht, sich von diesem Beruf sprießliches erreichen. loszureißen, es sei ihr trop größter Anstrengungen nicht gelungen. Had An der sehr lebhaften Diskussion betheiligten sich die Damen bei den Arbeitervereinen als" Berufsmusiker" aufführen, im 15 Minuten vertagt. " die Eine öffentliche Volksversammlung in Adlershof tagte am 28. Juli. Genosse Bruns- Berlin referirte über das Parteiprogramm und erntete lebhaften Beifall. In der darauf folgenden Diskussion wurde die vorjährige Maifeier besprochen. Folgende Refolutionen fanden Annahme, erstere gegen fünf Stimmen, die andere einstimmig: 1. Die heutige, im Lokale der Herren Wiedemann und Manofsti zu Adlershof tagende Volksversammlung erklärt sich in betreff der Erläuterungen des Parteiprogramms mit dem Referenten vollkommen einverstanden und verspricht mit allen zu Gebote ſtehenden Mitteln im Sinne des Referenten dahin zu wirken, daß das Programm der sozialdemokratischen Partei seiner Verwirk lichung entgegen geführt werde. 2. Die heute den 28. Juli tagende Volksversammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Genossen Bruns einverstanden, spricht entschieden allen anderen Parteien das Recht ab, sich Ver= treter der Arbeiter zu nennen, und erkennt an, daß nur die SozialIn der Diskussion sprach zunächst Kollege Rosenzweig und hervor, daß es eine große Anzahl von Gehilsen gebe, die als Kellnerin; so ist sie um einer Geringfügigkeit willen von sich entgegen den Jnnungsbestrebungen auf den Boden einem Wirthe so mißhandelt worden, daß sie ein Bein brach und der modernen Arbeiterbewegung gestellt hätten. Wenn sie auch demokratie es ist, welche die Nothlage des arbeitenden Volkes aus dem gegenüberſtänden, so doch Bebrückungen hätten, fie lebensüberbrüffig gemacht und Meistern, und diese würden von den Gehilfen Despoten beZum Ort einer gemeinsamen Lassallefeier für Köpenick und sie zum Selbstmordversuch verleitet. Die Rednerin brach trachtet. Jin Uebrigen glaubte Redner, daß es doch nicht so umgegend wurde Wöllstein's Lustgarten in Adlershof bestimmt, bei der Schilderung ihres traurigen Lebens in Schluchzen leicht sei, eine einheitliche Verbindung zwischen Meister und Gesund ein Komitee von sieben Mitgliedern gewählt, welches die aus und forderte diejenigen, denen es möglich sei, auf, sich ande- hilfen herzustellen. Sodann sei noch die Frage des Be- nöthigen ren Berufen zuzuwenden, ihr fei es jezt nicht mehr möglich. fähigungsnachweises da. Er sei entschieden für einen solchen, nöthigen Deilung über grauenhafte Banden, welche in den Sneipen mit wären boch unhaltbare Zustände, bie es jedem Ungelernten, der Versammlung, in welcher Polizei nicht theich Lehrzeit nachweiſen können. Denn das die internationale, vollerbefreiende Sozialdemokratie schlo vid Damenbedienung herrschen. Als Mittel zur Besserung wurde einige hundert Mark im Besitz habe, erlaubten, sich zu etabliren, Megemein der Anschluß an die Bereinigung empfohlen. Folgende und einem anderen, der seine Lehrzeit durchgemacht habe, Kon- wohnern nicht ein Lokal zu Arbeiterversammlungen aufzuweisen beefolution gelangte zur Abiemen Die Versammlung beschließt, furrenz zu bieten." Kollege Bergemoth erklärte der Versammlung, hat, und das liegt zum größten Theil an der Tauheit der Genifer Egl. Polizeibehörde abschaltung Der Dienstbotenzeug, baß der frühere Berliner Verein aus dem Grunde aer dem weg- noffen selbst. Berichtigung. Dem Berichterstatter, welcher den Bericht Biffe porfiellig att were immer die oft ungerechten band getreten sei, weil ihm deſſen Geschäftsführung nicht gepaßt Beugnisse baran schulo fint ,, bai Mädchen auf die schiefe Ebene habe. Im übrigen halte er es für unmöglich, daß Meister und über die Sigung des Bundes der geselligen Arbeitervereine Die Versammlung beschließt, weiter bei der Gehilfen einen gemeinsamen Arbeitsnachweis hätten. Kollege Berlins und Umgegend in Nr. 174 vom 29. d. M. geliefert hat, Polizeibehörde vorstellig zu werden, daß das Vertheilen von Harder meinte, mit dem Bejähigungsnachweis wäre es wohl ist ein Fehler unterlaufen: In dem ersten Sage müssen die Betteln, auf denen Kneipen mit Damenbedienung angepriesen nichts; denn wo höre beispielsweise das Metier des Barbiers auf, Worte: werden, inhibirt wird, weil diese Zettel das Laster fördern." mo yung Nachdem Herr Ebert auf das demnächstige Erscheinen einer Bro- unächst die Ansicht des Kollegen Rosenzweig betreffs des Be überhaupt keinen G and hat, hinter verfchloffenen Thüren zu tagen. gedrängt werden. Zu bedauern ist, daß eine Stadt wie Köpenick mit 15 000 GinUnter Ausschluß der Deffentlichteit" und der Bund Algemeine Kranken- und Sterbekaffe der deutschen Drechslev und oeren Berufsgenoffen( E. S. Nr. 86). Die Mitgliederversammlungen fämmtlicher Berliner Berwaltungsstellen finden an folgenden Zagen ftatt: Bezirt A: Sonntag den 2. Auguft, Bormittags 11 Uhr, bet Bolzmann, Andreasstr. 26. Mariannenstr. 31-32. mannstr. 95. Planet och den 5. Auguft, Abends 8½ Uhr, bei Doberstein, Bezirk C: Mittwoch, den 5. August, Abends 8½ Uhr, bet Thiele, BergBezirk D: Sonntag, den 2. Auguft, Bormittags 11 Uhr, bei Gnadt, Brunnenstr. 38. Rixdorf: Sonntag, den 2. August, Vormittags 11 Uhr, bet papke, Die Tagesordnung in sämmtlichen Bersammlungen lautet: 1. Geschäftliches. Die Zahlstellen in denen des Sonnabends Abends von 8-10 Uhr Beiträge entgegengenommen und neue Mitglieder bis zum 45. Lebensjahre aufgenommen Biethenstr. 71. 2. Bierteljährlicher Kaffenbericht. 3. Verschiedenes. werden, befinden sich: Für Bezirk A: 1. Naunynftr. 78 bei Winger. $ 3 2. Langestr. 34 bei Giersch. B: 1. Reichenbergerstr. 16 bei Pähold. 2. Staligerstr. 65 bei Strause. G: 1. 3offenerstr. 35 bei Talke. 2. Stallschreiberstr. 41-42 bet Schwanz. Dermischtes: 2. B. 85. Beantragen Sie beim Amtsgericht I Erbschafts regulirung. Die Sterbe Urkunde Ihres Vaters, die Heiraths Wer Hühnerzucht betreiben will, der gehe damit aufs urkunde und die Geburtsscheine der Kinder fügen Sie bei und Land; in den Städten sollte man dies wohlweislich unterlassen, beantragen Sie, daß Ihrer im Besize des Nachlasses befind das Halten von Hühnern viel zu theuer und nirgends gedeihen Photographie können Sie jetzt nicht mehr zurückverlangen. wenigstens in den weitaus größten Fällen. In der Stadt kommt lichen Mutter die Einreichung eines Inventars aufgegeben wird. M. Pf. Hochmeister. Eine im Jahre 1889 geschenkte die Hühner besser, wie auf dem Lande, wo sie frei umherstreifen E. 20. Da die Kündigung nach dem Kontrakte durch einkönnen und sich den größten Theil ihres Futters selbst suchen geschriebenen Brief drei Monate und drei Tage vor Kontraktmüssen. Das stete Scharren und Kraßen auf dem Boden nach ablauf erfolgen mußte, so ist die erst am 28. Juni in die Hände Futter und das„ Sicheinbuddeln" in Sand ist für sie gewisser des Wirthes gelangte Kündigung verspätet, und Sie müssen noch maßen Lebensbedingung und wo können sie dies in der Stadt wohnen bleiben, wenn nicht eine Einigung mit dem Wirth reichlich zu füttern, was fast noch schädlicher ist, als wenn sie haben! Hier kommt man gar zu leicht dahin, die Hühner zu möglich ist. C. Sp., Brandenburg. 1. Die Beschlagnahme Ihrer zu fnapp gehalten werden; je reichlicher das Futter, je Unfallsrente ist für Forderungen der Armendirektion zulässig. Man sorge vor Allem für gutes Futter, 2. Wenn Sie in das Ausland gehen, so muß die Berufsgenossens weniger Gier! frisches Wasser, freie Bewegung und Kalt; zur Bildung der Eierschaft für die Auszahlung der Rente an Sie in geeigneter Weise schale ist letterer unumgänglich nothwendig und kann man sich P. E. 33. Sie sind an dem Gewinn betheiligt und müssen D: 1. Elfaffer und Kleine Hamburgerstraßen- Ecke bei hier mit dem Füttern von Gierschalen helfen; natürlich darf sorgen. Eine Kapitalabfindung erfolgt nicht. man die Schalen nicht in ganzen Stücken vorwerfen, denn hier- sich nur den rückständigen Beitrag für die vierte Klaffe abziehen durch würden sich die Hühner an das Freffen der eben gelegten lassen. Gier gewöhnen, sondern man trockne erst die Eierschalen auf dem E. 2. 1. Altersversicherungs- Marken dürfen weder mit Verein der Maschinisten und Heizer Berlins. Bersammlung am Ofen, zerklopfe sie mit dem Hammer zu Pulver und mische dies Datum noch mit dem Namen des Arbeitgebers versehen werden. Sonntag, den 2. Auguft, Nachmittag 5 Uhr, Neue Jakobstraße 24-25, in der dann unter das Hühnerfutter. Regel ist es ferner, die Hühner 2. Ausländer, welche fünf Jahre Beiträge zur Altersversicherung Schultheiß'schen Brauerei. Tagesordnung: Bericht über den Glauchauer nicht länger als vier Jahre legen zu lassen. Man bedenke, daß Delegirten- Tag. Berichterstatter Kollege Kirschnit. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und auf Holzplätzen der Eierstock des Huhnes nur ca. 600 Gier hat; nun legt das geleistet haben und dann in das Ausland zurückgehen, erhalten ihre Beiträge nicht erstattet. beschäftigten Arbeiter Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin). Montag, Huhn im ersten Jahre in der Regel 20-25 Gier, im zweiten 2. F., Reichenbergerstr. Ein Vater muß für diejenigen den 8. August, Abends 8½ ühr, Grünauerstraße 29, Mitglieder- Versammlung. Jahre etwa 120 Stück und im dritten Jahre bis 150 Stück. Tagesordnung: 1. Ist die Forderung der Arbeiter nach Verkürzung der Referent mit fetgendem Lohn eine Forderung der Naturnothwendigkeit? Im vierten Jahre gehts schon wieder bergab, da legt das Huhn Schulden seines minderjährigen Sohnes aufkommen, welche dieser zur Bestreitung der dringendsten Lebensbedürfnisse gemacht hat. Referent Schriftsteller Karl Reichling. 2. Antrag betreffs Errichtung einer höchstens bis 120 Eier, also in vier Jahren ca. 400 Gier. J. G., Lessingstr. Wir können doch unmöglich wissen, Bahlstelle in der Nähe des Rottbuser Damm event. Wahl eines Beitragsfammlers. 3. Verschiedenes und Fragekasten. Um zahlreiches und pünktliches welchen Werth Ihre todte Ratze gehabt hat. Der Vater des Erscheinen wird ersucht. Die Mitglieder werden ersucht, ihren verpflichtungen Knaben ist zum Ersatz des Werthes nicht juridisch verpflichtet, nachzukommen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 5. Berliner Reichstagssondern nur der Sohn. Wahlkreis. Große Versammlung am Montag, den 3. August, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Müller, Johannisstr. 20. Tagesordnung: 1. Das Parteiprogramm des Parteivorstandes. Referent Wilhelm Werner. 2. Distuffton. 3. Verschiedenes und Fragetaften. Bahlreiche Betheiligung erwünscht. Rixdorf: Gäste willkommen. Wittschow. 2. Gollnow und Weinstraßen- Ecke im Lokal. 1. bei W. Flemming, Biethenstr. 26, Hof 3 Tr. 2. bei H. Paschte, Lessingstr. 9, vorn i Tr. Vergnügungsverein Schildhorn. Sigung Sonnabend 9% Uhr, Kastanien- Allee 52 bei Weber. Aufnahme neuer Mitglieder. Herren und Damen willkommen. Am Sonntag, den 16. Auguft, findet eine kremferpartie nach Johannisthal statt. Abfahrt 7 Uhr. Billets sind im Sizungslokal zu haben: Augsburg, 26. Juli. Großes Aufsehen erregt in unserer Stadt die plögliche Verhaftung eines reichen und daher in den Kreisen der Bourgeoisie sehr angesehenen Bürgers. Er wird beschuldigt, fleine Mädchen im Alter von 12-14 Jahren an sich gelockt, berauscht und in diesem Zustande mißbraucht zu haben. Durch eines der Opfer ist die Sache ans Tageslicht und dann zur Anzeige gekommen. Wien, 31. Juli. Andauernde Regengüsse haben ein be. denkliches Steigen der Alpenflüsse verursacht. Die Salzach, Mur und Drau sind bedeutend angeschwollen; Passau meldet bereits Hochwasser. Lese- und Diskutirklubs. Sonnabend. Lese- und Diskutirklub Feuerbach" im Lotale des Herrn Schröder, Reichenbergerstr. 24. Heine", Abends 9 Uhr, im Lotale des Herrn Zechlin, Hornstr. 11. Lese- und Diskutirklub des Arbeiterbildungs Vereins in Rom, 31. Juli. Aus Ancona wird gemeldet, daß der Weißensee, Restaur. Duſedann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150 Bantier Ferroni mit Zurücklassung von ungefähr einer im tleinen Saal. Gäste haben Zutritt. Paris Deutscher sozial= demokratischer Lesetlub. Ede Rue Montmartre und Rue Etienne- halben Million Passiven infolge von Börsenspekulationen Marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlungen. flüchtig geworden ist. Kranken- und Begräbnißkaffe sämmtlicher Berufsklaffen( G. H.) Berlin 3. Versammlung jeden 1. u. 3. Sonnabend jeden Monats Brunnenftraße 35a bei Wolf, Abends 8 Uhr. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Uhr: Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gefangverein Grüne Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Sonnabend, Abends Eiche", Nixdorf, Hermann und Knesebeckstr.- Ede bei Beiler. London, 30. Juli. Ein Telegramm aus Bombay( Ostindien) berichtet, infolge anhaltender Regengüffe feien die Städte Mahudha und Bhownuggur in der Provinz Gujerat Gefangverein überschwemmt. Viele Häufer sollen eingestürzt und zahl yrania", Landsbergerstr. 31 bei Musehold. Gefangverein" Sanges reiche Menschen ertrunken sein. Echo", Naunynstraße 86, bei Zubeil. fchaft 2", Friedenstr. 48 bet Tollkühn. Gesangverein, Treuer Bund", Friesen- und Arndtstraßen Ecke bei Ulbrich. Gefangverein Glück zu", Brinzen- Allee 10( Gesundbrunnen).- Gesangverein ,, Phönir", Potsdamerftraße 89. Gesangverein harmonie", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. Gefangverein iedertrans", Brandenburg a. H., bet Escher, Gesellschaftshaus. W. Schmidt, Wrangelstr. 141. Gesangverein" Freund= Verein Literarisches. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Sonnabend: Vergnügungsverein ,, ustige 13", 10 Uhr, bei Liebzeit, ,, Gazeta Robotnicza". Inhalt der Nr. 31: Der interWrangelfir. 30. Tambourverein ,, Deutsche Eiche", 9 Uhr, bei Teschendorf, Boffener und Fürbringerstr.- Ecke. Stanislaw Baranski( Nekrolog). Bergnügungsverein ,, Quodlibet," nationale Arbeiterkongreß. alle 14 Tage, bet Säger, Grüner Weg 29. Bühnenverband ,, Normannia" Obwohl er nicht widerspenstig war( Gedicht). Wie geht es tagt alle Sonnabend vor dem Ersten bet Dahme, Grüner Weg 59. Korrespondenzen aus Königshütte, Oberunfern Arbeitern? ,, reuzfide l", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. Vergnügungsverein Carmen Sylva" Dranienſtr. 46.. Privat- Theatergesellschaft und Artisten- schlesien und Warschau. Politische Uebersicht. Arbeiter tlub umor, alle 14 Tage, Möckernstr. 114.- Bergnügungsverein, at bewegung. Brieffaften. Die" Gazeta Robotnicza" tostet glöckchen" Köslinerstr. 17. Musikverein, Stern" Oppelnerstr. 29. Bergnüngungsverein, 2ustige Brüder" Oranienstr. 126.- Rauchtlub vierteljährlich im Postabonnement 90 Pfennige. ,, Dornröschen" Prinz Eugenfir. 19.- Stattlub ,, Ramsch", 9 Uhr, bei Die letzte Nummer der„ Berliner Volks- Tribüne",( AbonGefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- Gefang- nementspreis für Berlin monatlich 50 Pfennig pränumerando verein" Phönir". Steinmegstr. 76, bet Lemm. Aufnahme neuer Mitglieder. frei ins Haus. Einzelne Nummer 15 Pfennig. Redaktion Musikverein ,, Vorwärts", b. 8%-10% uhr, Annenstr. 14, part. Bitherttub und Expedition SO.( 26) Elisabeth- Ufer 55), enthält folgende Waldrose", Ab. 9 Uhr bei Kleemann, Laufigerstr. 41.- Bitherklubar= monte", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7. Zambour Artikel: Politische Notizen. Soziales aus Norwegen. Verein Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo- Das Frauen- Stimmrecht und die Sozialdemokratie. Die EntUfer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. Zur Lage der Handlungsgehilfen. wickelungsphrase. Berliner Zurngenossenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von 8-10 Uhr, Turnlofal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. Abends Ausbau des Systems der Volksgesetzgebung in der Schweiz. 9-11 Uhr. 2übec'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung Produktion und Technik. Gedicht. Novelle. Beiträge furnt Abends 8-10 Uhr. Der Turnfaal befindet sich Königstädtisches Gym: zur deutschen Kultur- und Literaturgeschichte des 18. Jahr nasium, Elisabethstraße 57-58.- Turnverein Fichte( voltsthümlich), jeden hunderts. V. Bodenreformatorische Unklarheiten. SoziaSonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenbergerstr. 3. listische Programme. Kein Nothstand. Verschiedenes. Statflub Ram fch", gegründet 1. Oftober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelstr. 141. Genoffen sind freundlichst eingeladen. Statflub, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. Humoristischer Klub Adonis" bei Heid, Koppenstr. 75. Gäste willkommen. Privat Theater Gesellschaft Schneeglöckchen" im Lotal Veteranen= ftraße 9 bei Bettin. Privat- Theatergesellschaft Augusta Victoria" 9 Uhr, Victoria ¡ Saal, Perlebergerstr 13, Sigung, Aufnahme, Gäste will: tommen. Theater- Berein Gioconda", Abends 9 Uhr, Sigung. Theater- Verein ,, Dilettanten Bühne", alle Sonnabend um 9 Uhr Sigung bei Barta, Rigdorf, Bergstr. 120. Gäste willkommen. Verein, Lustige Brüder", 9 " Depeschen. St. Königs- Urlauber brauchen feine Steuern zu zahlen. A. N. Die Mittheilung Seitens des Wirthes, daß die Wohnung vom 1. Oktober ab mehr kostet als bisher, enthält eine wirksame Kündigung. Sie können zum 1. Oktober ohne Weiteres ziehen. 5. D. 100. Sie müssen Gewerbesteuer zahlen. arrest zulässig; die Sachen Ihrer Frau sowie Ihre unentbehr C. D., Friedrichsberg. Wegen Kommunalsteuern ist Lohnlichen Kleidungs- und Wirthschaftsstücke unterliegen dagegen nicht der Pfändung. 5. 2. 118. Eine unmündige Tochter haftet für die Schulden ihres verstorbenen Vaters, aber nur bis zur Höhe des Nachlasses. J. St., Reinickendorferstraße. Die 3 Mart haben Sie jedenfalls verwirkt. Ob Sie die Wohnung nehmen refp. für die Miethe aufkommen müssen hängt davon ab, ob Sie mündlich auf bestimmte Zeit fest gemiethet haben. Ist dies der Fall, so find Sie an die mündliche Abmachung gebunden, falls die für die Miethszeit zu zahlende Miethe unter 150 Mart ist, sonst nicht. D. S., Schönleinstraße. 1. Als selbständiger Haus gewerbetreibender sind sie nicht altersversicherungspflichtig. 2. Der Sachverhalt ist nicht klar. Zu mündlicher Auskunft sind wir bereit. B. P. Um Ihre Fragen beantworten zu können, müßten wir wissen, um welche Art von Vereinen es sich handelt. Davon hängt es ab, ob überhaupt Vereinsfilialen zulässig sind. W. N. 1. Die Ausweisung ist zulässig und Beschwerde dagegen voraussichtlich erfolglos. Dem Ausgewiesenen werden die Kosten der Abreise nicht ersetzt. 2. Der Tod des Miethers giebt dessen Erben das Recht, die Wohnung am Schluß des Sterbequartals mit sechsmonatlicher Frist zu kündigen, wenn nicht vertragsmäßig eine frühere Kündigung zulässig ist. O. Sch., Gubenerstr. Dienstboten gehören in die zweite Lohnklasse und müssen wöchentlich 20 Pf. beistenern, wovon die Herrschaft die Hälfte zu tragen hat. A. E., Köpenick. Es steht Nichts im Wege, daß ein poli tischer Verein außerhalb seines regelmäßigen Wohnsizes Vers Der fammlungen abhält oder ein Vergnügen veranstaltet. H. W., Schleusingen. Eine Krankenkasse muß das statu tarische Sterbegeld zahlen, auch wenn das betr. Mitglied wegen zu langer Krankheitsdauer damals teinen Anspruch auf Kranken geld mehr hatte. Caffel, 31. Juli. Nach dem amtlichen Wahlresultat gnügungs- Verein& ustige 13", Abends 9½ Uhr, bei Liebzeit, rangel Bersplittert waren 128. Abends Uhr, Brüderftr. 26.- Ber- erhielt Endemann( natlib.) 11 183, Pfannkuch( S03.) 9702 Stimmen. straße 30. Gäste willkommen. Vergnügungsverein„ Sorgenbrecher", Mendelssohnstr. 4, Sigung mit Damen. Gäste willkommen. Ber gnügungs- Verein Schildhorn, Rastanien- Allee 52, bei Weber. Sigung Abends 9% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Herren u. Damen dazu willkommen Roller'scher Stenographen Berein Süd- West Berlin", Abends 8% Uhr, im Restaurant Bürger- Garten", Lindenstr. 105, Unterricht u. Uebung. Vergnügungsverein, Sorgenbrecher". Gegr. 26. Juni 1886. Jeden Sonnabend, Abends 8 Uhr, Sigung im Restaurant Scholz, Zukunftsstaat, Bet Anfragen bitten wir die Abonnements Quittung beizufügen. Brieflich Kastanien- Allee 35. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. Rauchflub, Goldene Quast e", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bei Brückner. Rauchklub, Dornröschen", Abends 9 Uhr, bei Restaurateur Pietsch, Hennigsdorferstraße 24. Rauchflub Rothe Nelte", Weinstr. 22, bei . Steuer. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. richt, daß ich meine Destillation von der Stalizerstr. 61 nach der Wörtherstr. 19 verlegt habe u. bitte die Genossen hierauf Bezug zu nehmen. Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt. E. F. 46. Wir können die Frage nicht beantworten, da wir nicht wissen, um was für Steuern es sich handelt. Keuschwitz. Sie sind an den auf ein Jahr lautenden Kontrakt gebunden. Wenn derselbe tros einer jährlichen Miethe von mindestens 150 m. nicht gestempelt ist, so ist das auf die Giltigkeit ohne Einfluß und hat nur zur Folge, daß Sie und der Wirth bestraft werden können. Allen Freunden u. Genossen meines Panfstr. 3b. Kann ohne Kenntniß der Bestimmungen des Lehrkontrakts nicht beantwortet werden. M., Bochum. 1. Der Standesbeamte hat den Vornamen, welchen der Vater seinem Kinde giebt, in das Register einzus tragen, auch wenn es ein ganz ungewöhnlicher Name ist. Event. beschweren Sie sich beim Landgerichtspräsidenten. 2. Eine ges schlossene Gesellschaft, auch wenn sie in einem öffentlichen Lokale ein besonderes Zimmer gemiethet hat, ist an teine Polizeistunde gebunden. P. P. 44. Sie müssen die Frau, welche bei Ihnen die Aufwartung besorgt, zur Altersversicherung anmelden. F. A. K. Ihre Frau ist nicht altersversicherungspflichtig. Namenlos. Ihre Kündigung ist rechtzeitig. Sie müssen aber, um zum 1. Oktober Ihre Sachen aus der Wohnung ent fernen zu können, gegen den Wirth klagen auf Feststellung, daß Sie zum 1. Oftober zu ziehen berechtigt sind. M. G. 50. Der Wirth ist im Recht. Die Kündigung hätte, um als rechtzeitig zu gelten, am 27. Juni in seinen Besit gelangen müssen. E. 2., Kottbuser Ufer. Die einzelnen Raten verjähren in 4 Jahren; die Frist beginnt bezüglich jeder Rate am 31. De zember des Jahres, in welchem sie fällig geworden ist. Hiernach ist Ihre Schuld noch nicht verjährt. 1056L Allen Freunden u. Genoffen zur Nach Adlershof. Bigarrengeschäft, Den Parteigenossen empfehle meine| Die Geburt eines kräftigen Sozial Cigarren- u. Tabak- Handlung. demokraten zeigt hocherfreut an Otto Kerkau u. Frau, verstorbenen Mannes, Karl Wolf, gut eingerichtet und eingeführt, in guter Vorwärts liegt aus. Zahlst. b. BoltsLaufgegend, ist sofort billig anderweit. theile mit, daß ich das Zigarrengeschäft Unternehmungen halber zu verkaufen. Bier- Verlag. weiterführe und bitte um das fernere zu erfragen bei R. Herzfeldt, Für Riderfelbe, gegenüber d. Anh. Bahnh. Frischbier- Weißbierbrauerei Jahnstraße 8. Bildungsvereins. Zeitungs- Spedition. Otto Zöllner, GroßVerkauf Wohlwollen. bringerstr. 17 II. Lankwizerstr. 6. Riedorf, Prinz Handjerystr. 69/7 chirme jeder Art, sowie Anfertigung sämmtlicher Reparaturen bei[ 921L 2 Vereinszimm. m. Piano steh. z. Verfüg. E. Schmidt, Wörtherstr.19. Me Wannsee. Café Alsen. Größtes Lokal, höchst romantisch im Wald und am Wasser belegen, Nähe des Flensburger Löwen, empfiehlt Elise Wolf, Ww., 890b 1046L Debr. Glühlampen, f. Bismarck- Str. 37. Platinabfälle, stets( auch wenn nicht Empfehle mein Bier- Lokal nebst schönem Garten. Getränke wie altbekannt vorzüglich. 810b Blank, Waldemarstr. 54. Vereinen seine großen Sale, Regel Jede Uhr unter Sarantie bahnen, Kähne und Voltsbelustigungen zu repariren aller Art zur gefälligen Benußung.( außer Bruch) Rüche, Keller gut, solide Preise. 34 L R. Bloch. Geschäfts- Eröffnung! Allen Freunden und Genossen hiermit ur Nachricht, daß ich Fennstr. 5 ein Weiß- und Bairisch- Bier- Lokal röffnet habe. Saal u. Vereinszimmer u 100 Personen sind zu vergeben. Fritz Krüger, Restaurateur, 1047L] Fennstraße 5. Rechts- Bureau des Königl. Preußischen Umtsrichters a. D., Alte Jakobstr. 102. Bewissenhafter Rath, Hilfe in allen Angelegenh. Unbemittelten unentgeltlich. Sonntags bis 4 Uhr. 657b toftet bei mir annonzirt) zu den höchsten Preisen nur Robert Linke, 636b Reinickendorferstraße 23. 799b in der C. H. David, Lausitzerstraße 51 part. Parteigenossen u. Genossinnen Preis 3500 M., Miethe 700 Thl., fof: Restauration u. kl. Tangsaal, Garten mit zwei Regelbahnen. Auch Nur I Mark.ober 1. Oftober zu verkaufen. Austunfi fönnen Familien Kaffee kochen. B bei Cordt, Stromstraße 27, von 6 Uhr musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Otto Thierbach, Nachmittags. Klagen, Eingaben, Reklamationen, 1,50 Mk. Rath im Zivil- und Strafprozeß. Ein ziehung von Forderungen. Pollak, jetzt Ranpachitr. 7, I. Auch Sonntags. Kleine Reparaturen entsprechend billiger. Uhren, Gold- u. Silberwaaren C. Wunsch, tr. 38, n. b. Dranienplay, Allen Weſtfalen und Freunden der rothen Erde empfehle: Tägl. frisch angekommen Oldenburg. Rindfleisch, à Pfd. 55 Pf., sowie sämmtl. Wurst1. Fleischwaaren zum billigst. Preise. Westf. Fleischw.- Fabrik u. Niederlage 870L 43, Lindenstr. 43, vis- à- vis der Zimmerstraße, und Wienerstraße 39. Hutfabrik A. Lange Brunnenstr. 136/37. Sämmtl. Hüte mit Kontrollmarken. Damen- und HerrenPreise.[ 946L 812b Friedrichshagen. Empfehle den Genossen mein[ 945L Cigarren- Geschäft. M. Wartmann, Friedrichstraße 122 Größtes 966L Schwedterstr. 44. Das ganze Handwerkszeug zur Böttcherei ist sof. billig zu verkaufen Neue Hochstr. 28 H. III. Begenschirmen. Dillingen Kinderwagen. Andreasffr. 23, D.P. Slu Be FlanellArbeits- Hemden, solideste Arbeit, billigste Preise bei Arbeitsmarkt. 263M Eine frdl. Schlaftstelle ist zu verm. Naunynstr. 62, 3 Tr. v. 811b 2 Schlafstellen f. Herren( sep. Eing.) Auguſtſtr. 20, v. 3 Tr. b. Schul.( 805b Frdl. Schlafft. f. Herren, sep. Ging Eine saubere Aufwärterin für Adalbertstr. 10, Hof 2 Tr. bei Grönte einige Stunden des Vormittags(/ 28 bis D. Levin, N. Reinickendorferstr. 18. 1/210) verlangt Lesser, Lothringerstr. 8. Schlafstelle bei Wwe. Wolf, Stalizer straße 131 S. L. 802b Möbl. Schlafst. z. verm. b. Krause, Gangbare Destillation ist umstände- Grübte Karton- Arbeiterinnen Dr. Hoesch, homöopath. Arzt halber zu verkaufen. Näh. Reinicken- in u. außer dem Hause verlangt[ S13b Artillerieſtr. 27. 8-10, 5-7, Sonnt. 8-10. Idorferstr. 60c bei Schwalbe.[ 1051L Gutmann& Meyer, Mendelsohnstr. 2. Kl. Alexanderstr. 29 III. Verantwortlicher Redakteur; R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin SW.. Beuthitrake 2.. 807b b b te 11 to 20 er er m & 98 Ie ist A D di au de ru fu ei R be S be li al m g ti in 10 to b 10 1( PESEDDE 260 t 63 Ee -3 e e h ir ft 3₁ g. 10 ent de ent ers es ite Die polis ers tu gen ents Des zen, zu ent. ges Cale ande bie tig ffen ent daß ung efit in Des nach Bial t, der erei / 71. nen teten Auch Für orgt. h, u ufen 263M perm. 1. cing.) 805b Sing e 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 177. Konservative Einwendungen gegen das Proportional- Wahlsystem. Sonnabend, den 1. August 1891. Wir aber werden uns nicht darin stören lassen, das Proportional- Wahlsystem zu verlangen. Und wir werden es durch angen. Und wir setzen. Die Konservativen haben eine wichtige Entdeckung gemacht: Soziale teberlicht. M B = " 8. Jahrg. welche einen ebenso furzen wie amüsanten Verlauf nahm. Am Abend vorher hatte die Gehilfenschaft eine Protestversammlung gegen die Wahl des Innungsausschusses abgehalten, in welcher es zu den lebhaftesten Auseinandersehungen mit dem in der Verfammlung erschienenen Obermeister Kleemann gekommen war. Zur Wahlversammlung waren daraufhin die Gehilfen in einer Anzahl von mehreren Hundert erschienen. Der Jnnungsvorstand hatte inzwischen Schuhvorrichtungen" getroffen. Nicht das Proportional- Wahlsystem, welches die sozialdemokratische allein, daß demselben polizeilicher Schuh zur Seite stand( ber Partei in ihren neuen Programm- Entwurf aufgenommen. hat, Bischheim, bei Straßburg. Nach der„ Elsaß- Lothringischen selbe Polizeilieutenant, welcher die Protestversammlung der Gegeht nicht", ist einfach unmöglich und außerdem ganz un Boltszeitung" famen in der hiesigen Eisenbahn- Werkstätte in letter hilfen am Abend zuvor überwacht hatte), es prangte auch sowohl gefund". Zeit verschiedene Kündigungen vor. Die Maßregel traf vorzugs- am Zugange zum Versammlungslokal, sowie in diesem selbst an Wer das nicht glaubt, braucht blos die" Provinzial Rorre- weise so I che Personen, die sich an der Arbeiterbewegung allen Wänden folgende Bekanntmachung: spondenz" nachzulesen, für deren materielle und geistige Gesund- betheiligen oder doch dafür angesehen werden. Ist es da ein Unter Hinweis auf§ 38 des Statuts der Bildhauer- und heit, wenn Jemand etwa daran zweifeln sollte, die, Nord- Wunder", fragt das Blatt, wenn die Privatunternehmer dieses Stuckateur- Innung zu Berlin, welcher also lautet: deutsche Allgemeine", und der mit einem so feinen Muster" nachzuahmen bestrebt sind?" Verständniß für Gesundheit und Krankheit ausgerüstete Herr Pindter bereitwilligst die Garantie übernehmen wird. Die " Norddeutsche Allgem." als liebenswürdige Feindin des von uns verlangten Wahl systems druckt die Säße, in denen die„ ProvinzialKorrespondenz" über das proportionale Wahlrecht ihr vernichtendes Urtheil fällt, wohlgefällig ab und wir als die nächst betheiligten Leibtragenden thun schmerzbewegt das Gleiche. Bamberg. Hier tagt am 15. und 16. August ein Kongreß bayerischer Zimmerer. Der Verband reisender Kaufleute Deutschlands, der am 5. Juli feinen zweiten Verbandstag in Köln abhielt, zählt jetzt in 88 Geftionen zufammen 6250 Mitglieder und besitzt ein Vermögen von über 300 000 M. Der Verband giebt Unterstützungen in Fällen der Krankheit, der Noth und des Todes, plant auch die Gründung einer Altersversorgungs- Kaffe für seine Mitglieder. Als nächster Verbandsort wurde Berlin gewählt. Ueber die Gruppirung der Vermögensklassen in Preußen giebt der Bericht über die letzte Landtagssession folgende Auskunft. Es besaßen Jahre seinkommen: 820 Personen je 96 000 m. und mehr; Steuer 5 000 000 m. 19 200 bis 96 000 m. " 10 306 22 144 10 000 000 " " " 9 600 bis 19 200 8 000 000 " " " " " 204 021 8 000 bis 9 600 25 300 000 " " " " " 900 bis 3000 26 800 000 " " " " 1 613 547 " " 1 Für die bei den Mitgliedern der Innung beschäftigten Gehilfen wird ein aus 5 Mitgliedern bestehender Gehilfenausschuß erwählt, welcher die Gehilfenschaft der Innung gegenüber zu veetreten hat". ist denjenigen Gehilfen, welche nicht bei Innungsmeistern arbeiten, der Zutritt zu der heute Abend hier stattfindenden Versammlung untersagt. Diese Untersagung ist nicht als ein beabsichtigtes Absperren gegen die lettgenannten Gehilfen zu betrachten, sondern sie ist geboten durch die gesetzlichen Bestimmungen, wonach die Innung einen Gehilfenausschuß nur aus den bei Jnnungsmeistern arbeitenden Gehilfen zu bilden berechtigt ist. Wer entgegen dieser Bestimmung dennoch Einlaß in die Versammlung zu erlangen trachtet, macht sich einer Auflehnung gegen das Gesetz schuldig und hat die Folgen zu tragen." Die, Provinzial- Korrespondenz" also schreibt: Selbst wenn alle Schwierigkeiten des Wahlverfahrens nicht beständen, würde der Gedanke der Ausführung des Proportional- Wahlrechts, in der Gestalt, wie sie die Sozialdemokraten und andere Befürworter wollen, durch einen prinzipiellen Grund a limine( von vornherein) abgewiesen, durch die Thatsache nämlich, daß unsere Verfassung und das Wahlgesetz den Begriff Partei überhaupt nicht tennen. Das ist auch nicht etwa ein Zufall und bedeutet ebenso Als Obermeister Kleemann um 8/2 Uhr die Versamm wenig Böswilligkeit oder Gegenerschaft gegen den ParlamenTung eröffnete, war der Saal völlig gefüllt. Vor Eintritt in die tarismus, sondern ist fachlich begründet. Die Regierung und die Verhandlungen forderte Obermeister Kleemann unter Berufung Wähler sind feste Faktoren, die Partei dagegen, die jeden auf die vorgenannten Bestimmungen, auf sein ihm zustehendes Augenblick durch ein ein Pronunciamento oder durch eine Hausrecht und auf den ihm zur Seite stehenden polizeilichen entscheidende Schwenkung der Führer ein ganz anderes Gesicht Zur Frage der Expropriation der landwirth Schutz diejenigen Personen, die sich unberechtigter Weise im Saale erhalten, zerfallen und sich in ihre Bestandtheile auflösen kann, schaftlichen Grundstücke macht die schlesische Volts- befänden, auf, den Saal zu verlassen. Erst bei der diesbezüg bon denen jeder den Namen für sich beansprucht, die Partei, die wacht" beachtenswerthe Mittheilungen aus dem dieser Tage er- lichen zweiten Aufforderung verließen vier Gehilfen den Saal. möglicherweise im Augenblick der Wahl sich in einer Krisis be- schienenen" Schlesischen Güter- Adreßbuch". Danach vermehrten Als Obermeister Kleentarin zum dritten Male fragte, ob noch„ Unfindet, oder in der die Masse ihrer Angehörigen von den Führern sich die Latifundien der Herren Rittergutsbesitzer im Regierungsbefugte" anwesend seien, meldete sich noch Jemand. Derselbe oder bestimmten Führern voraussetzt, daß sie sich noch immer in Bezirk Breslau von 1870-1891 um 6 pCt., im Regierungsbegründete sein Verweilen damit, daß er erst sein Bier, welches Geleifen bewegen, die sie längst verlassen haben, ist kein fester Bezirk Liegnig um 15 pet. und im Regierungs- Bezirk Oppelit ihm verkauft worden set, auszutrinken berechtigt sei. Da er Begriff. Einem solchen flüssigen Gebilde und einem Partei- um 9 pet. Mit anderen Worten: Die Zahl der Rittergüter ist aber erhitzt sei; ginge dies nicht so schnell. Daraufhin forderte leitungs- Kollegium, welches es vielleicht morgen schon nicht mehr in diesen drei Regierungs- Bezirken im Jahre 1891 eine um 357 Obermeister Kleemann zum dritten Male zum Verlassen des ist, eine entscheidende Mitwirkung bei einem auf dem Gesetz beruhenden größere geworden, als sie im Jahre 1870 gewesen. Wieviel selbst Saales auf, und als dieser Aufforderung nicht schnell genug Afte einzuräumen, wäre geradezu ein monströser Gedanke u. f. w." tändige Bauern dadurch zu Proletariern wurden, fagt das Buch Folge gegeben wurde, nahm Obermeister Kleemann seinen poli Die Partei ist also fein„ fester Faktor". Die Regierung aber und leider nicht. Dafür werden es die nächsten Reichstags- Wahlen zeilichen Schuß in Anspruch. Der anwesende Polizeilieutenant die Wähler sind feste" Fattoren", dauersichere Gebilde. Das ist hoffentlich um so deutlicher sagen. beorderte einen Schuhmann, den säumigen Biertrinker fest allerdings eine sehr beachtenswerthe Entdeckung. Sollte aber Köln, 29. Juli. Auf zirka zehn Millionen Mart zustellen". Der Schußmann eilte dienstbeslissen auf einen Tisch aunächst nicht dasselbe, was die„ Provinzial- Korrespondenz" hier von der Partei fagt, in mindestens demselben Grade von der Regie- berechnet die Harpener Bergbau- Gesellschaft den zu, an dem zwei Berichterstatter erwartungsvoll Platz genommen rung selbst gelten? Denken wir uns einmal statt eines Partei- Gewinn, den sie im letzten Geschäftsjahr gemacht hat. Fünf hatten. Diese protestirten ganz entschieden gegen eine solche führers oder einer Parteileitung einen Minister beziehungsweise Millionen werden davon zu Abschreibungen verwendet, d. h. das Maßnahme, indessen die anwesenden Gehilfen gegen die Maßeinen Reichskanzler, oder ein Ministerkollegium, find das nicht Vermögen der Gesellschaft steigert sich um ebensoviel, und danu nahme des Obermeisters dadurch protestirten, daß sie wie ein auch Personen, die heute in der Wilhelmstraße und morgen in Mann sich erhoben und den Saal verließen. Im Handumdrehen samt in demselben. Unter diesen Umständen blieb auch diesem Friedrichsruh sein, die heute für die freihändlerische und morgen für war dieser entvölkert und der Innungsvorstand thronte vereindie schutzöllnerische Wirthschaftspolitik eintreten können? Sind solche nichts weiter übrig, als seine Sachen zusammenzupacken und Regierungen wirklich sogar feste Gebilde"? Aber die Verfassung und das Wahlgeset tennt nun einmal nach Hause zu gehen. Die Gehilfen aber blieben noch längere den Begriff Partei nicht, meint die Provinzial- Korrespondenz". Beit in heiterster Stimmung im Garten des Lokals beieinander. Eine öffentliche Versammlung sämmtlicher Lackirer Gi nun, so werden beide ihn kennen lernen! Verfassung und Eine andere Aktiengesellschaft, die Vereinigten Bres: Berlins fand am 27. Juli statt. Zum ersten Punkt der TagesWahlgesetz kennen die Wähler, das genügt! Diese nehmen sich Tauer Delfabriken, ist ärmer als ihre oben genannte ordnung„ die Arbeitsvermittelung in unserem Gewerbe, und wie heute schon die Freiheit bei jeder Wahl der Regierung, die am liebsten von den Parteien gar keine oder wenigstens keine andere Kollegin, sie bringt es aber immer noch auf 10 pCt., d. h. un ist deren einheitliche Regelung möglich" führte Kollege Rautenals die einzig wahre, nämlich die Regierungspartei, fennen lernen gefähr doppelt so viel, als ein Kleinbetrieb im günstigsten Falle haus aus: Zuerst habe ein Arbeitsnachweis der Innung be möchte, die verschiedensten anderen Parteien, auch solche, die sie durchschnittlich pro Jahr abwirft. In derselben angenehmen ſtanden, der aber nur ein äußerst trauriges Dasein gefristet habe. Lage ist die Vereinigungsgesellschaft für Stein- Bald darauf fei von Seiten der Gehilfen ein Arbeitsnachweis ganz verzweifelt ungern sieht, vorzustellen. Welcher Wahlmodus eingeführt werden würde beim Propor- tohlenbau im Wurmrevier, sie erzielte drei Millionen eingerichtet worden, und sofort hätte die Innung auch an der tional- Wahlsystem, darauf kommt es hier nicht an. Wenn die Wähler Mark und will 10 pet. Dividende zahlen. Die Innungsapostel Sebung des ihrigen gearbeitet. Die Gehilfenschaft würde sich im Deutschen Reiche z. B. 400 Abgeordnete oder, wenn auf je könnten, wenn sie sehen wollten, schon aus der Dividendenhöhe sehr gern mit den Meistern betreffs des Arbeitsnachweises in ihr Kampf gegen Verbindung gesetzt haben, doch hätte sich die Innung stets ab100 000 Einwohner, wie die Verfassung will, je ein Abgeordneter der Aktiengesellschaften merken, daß bleibt für die Aktionäre, die wohl sämmtlich schon teine armen Leute sein werden, immer noch eine Dividende von 18 pet. übrig. Und die Gesellschaftsordnung, welche solche unvernünftige, ungerechte Bertheilung des Ertrags der Arbeit erlaubt, wird vou der Geistlichkeit und den weltlichen Behörden, kurz von den Vertretern des Autoritätsbegriffs auch noch als„ göttliche Weltordnung" bezeichnet! tommen sollte, 490 Abgeordnete zu wählen hätten, so wäre die des Großkapital so aussichtslos ist wie der Kampf des tapferen lehnend verhalten. Deshalb sei auch die Thatsache außerordentlich Gesammtzahl der bei einer Wahl im Deutschen Reiche abgegebenen Ritters von der Mancha gegen die Windflügel war, und wenn erfreulich, daß der Gehilsennachweis florire. Von Seiten der Stimmen durch 400, beziehungsweise durch 490 zu theilen, und man ihnen auch nicht zumuthen kann, daß sie den Prinzipalsrock Meister werde er stets dann in Anspruch genommen, wenn diejeder der mindestens den 400. oder den 490. Theil aller Stimmen ohne weiteres an den Nagel hängen und als Gefellen unter den selben einen tüchtigen Gehilfen brauchten; denn das habe sich jetzigen erbärmlichen Bedingungen arbeiten solien, so sollten sie unwiderleglich herausgestellt, daß kein tüchtiger Kollege den Arbekommen hat, wäre gewählt. Der 400. oder 490. Theil aller Stimmen betrage z. B. Schon in Rücksicht auf das Wohl ihrer eigenen Nachkommenschaft beitsnachweis der Meister besuche. Der Gehilfennachweis könne ganz 10 000. Alsdann wird jeder wählbare Einzelne, der mindestens die moderne Arbeiterbewegung fördern so gut sie können, damit gut ohne Zustimmung der Innung bestehen, wenn die Kollegen nur 10 000 Stimmen hat, gewählt sein und jede Partei- Kandidaten- nicht ihre Nachkommen einst von ihnen sagen inüssen, sie wären diesen in Anspruch nähmen. Daher sei es die Pflicht aller Kollegen, stets nur für den Arbeitsnachweis der Gehilfen einzu lifte, auf die 10'000 Stimmen abgegeben wurden, wird weiter nichts als turzsichtige Egoisten gewesen. gleichfalls einen Abgeordneten durchgesetzt haben, während Frankfurt a. M. Nach dem„ Konfektionär" findet am treten. eine Versammlung der diejenige andre Partei- Kandidatenliste, die eine Million Stimmen 2. August Nach einer kurzen Debatte, an der sich die Kollegen Schüßler, Rammgarn- Inauf sich vereinigt hat, 100 Abgeordnete durchgesetzt haben wird. Dustriellen statt, um über die Einschränkung der Produktion Warnke und andere betheiligten, wurde folgende Resolution an genommen: Ob die Parteien, deren Listen die Wähler in die Wahlurne zu berathen. fazeto Di juar Die heute am 27. Juli in Gratweil's Bierhallen tagende versenkt haben, dauersichere Gebilde sind oder nicht, darum hat Dabei haben Millionen von Volksgenossen keinen ordentlich en öffentliche Versammlung sämmtlicher Lackirer Berlins und Umfich die Regierung ebensowenig zu kümmern, wie sie heute zu Rock auf dem Leibe. gegend erklärt sich mit den Ausführungen der Kollegen einvers untersuchen hat, ob die Reichstags- Abgeordneten schwindsüchtig standen. Sie spricht ihr Bedauern darüber aus, daß die Innung, find oder nicht, oder ob sie ihre politischen Versprechungen halten die als Körperschaft geladen war, um betreffs des Arbeitsnach oder brechen. Die Wähler haben zu entscheiden. Wie weises etwas Ersprießliches zu schaffen, nicht erschienen ist. Indiese Entscheidung ausgefallen ist, das hat die Regierung festfolge dessen erklärt die heutige Versammlung, mit aller Kraft zustellen. Was darüber ist, ist vom Uebel. und Energie dahinzustreben, daß das durch Gesetz gewährleistete Roalitionsrecht auf Grund von§ 152 der Gewerbe- Ordnung voll und ganz ausgenugt werden kann." Die Verfassung und das Wahlgesetz aber werden in dem Augenblick den Begriff Partei kennen, in welchem die geseh gebenden Faktoren denselben den Artikeln der Verfassung und den Paragraphen des Wahlgesetzes einverleiben. " " Hierauf erstattete Rollege Levit den Bericht als Delegirter der Streit- Kontrollkommission. Der Bericht wurde genehmigt und dem Delegirten Levit die Anerkennung der Versammlung ausgesprochen. Nach einer längeren Debatte wurde alsdann der Antrag angenommen, in Zukunft von einer Beschickung der StreikKontrollkommission abzusehen. Dresden. Aus den Verhandlungen des 20. Kongresses des Bundes deutscher Barbier- und Perrückenmacher- Innungen ist folgendes der Mittheilung werth. Dem Bunde gehören 295 Innungen an, welche 8700 Prinzipale, 5656 Gehilfen und das nette Sümmchen von 5455 Lehrlingen zählen. Der Kongreß beschloß, die Regierung zu ersuchen, hinsichtlich des vom Reichstag beschlossenen Befähigungsnachweises in technischer Beziehung fünftig keinen Unterschied mehr zu machen zwischen Barbier, Friseur und Perrückenmacher. In Sachen der Sonntagsruhe Die Provinzial- Korrespondenz" kann sich übrigens trösten. beschloß man eine Petition an den Bundesrath, nach welcher der Der einzelne Wahlkandidat ist ein viel unzuverlässigeres poli- felbe den Friseuren und Barbieren eine zwölfftündige tisches Gebilde" als die Partei. Bei dem einzelnen Politiker Sonntagsarbeit gestatten soll, weil gerade der Sonntag sowohl wie bei der Partei handelt es sich für den Wähler, auf der Hauptgeschäftstag sei. Daß die Gehilfen von den Kunden ben es hauptsächlich ankommt, ausschließlich um die Zuverlässig. Trinkgelber annehmen, wurde mehrfach schärfstens getadelt. Nunmehr erstattete Kollege Rautenhaus seinen Bericht als Verkeit der politischen Grundsätze, die bei dem einen nur dieser| Hoffentlich setzt der Bundesrath die Herren mit dem Gesuch trauensmann. Derselbe tadelte das Verhalten einzelner Kollegen allein, bei der Partei deren viele Vertrauensmänner und die um zwölf stündige Sonntagsarbeit kräftigst vor die Thüre. bei Berichten über Arbeitsverhältnisse und bat, doch nicht jede Gesammtheit ihrer Mitglieder verbürgen. Darmstadt. Der Verein zum Schute des Detail Kleinigkeit so aufbauschen zu wollen. Sodann legte er Rechnung Nach tonservativen Grundsätzen allerdings wiegt die Autorität dieses oder jenes Einzelnen jede Vielzahl auf, handels beschloß in einer von etwa 80 Personen besuchten über Einnahme und Ausgabe, laut welcher sich der augenblick= nach demokratischer Erkenntniß aber hat die Mehrheit größeres Bersammlung einstimmig, hinsichtlich der Sonntagsruhe liche Stand der Kasse auf 78,50 m. beläuft. Kollege Warnke Bertrauen zu beanspruchen, als die Minderheit, und ist der eine, den Detailhandlungen den Vorschlag zu unterbreiten, die durch tadelt, daß die Kollegen zum Mai so wenig gesteuert hätten. Es genehmigte Arbeitszeit von fünf wurde beschlossen, dem Vertrauensmann, Kollegen Rautenhaus, mag er sein wie er will, weder so einsichtig, noch so thatkräftig die neue Gewerbe- Ordnung lind zuverlässig, als die Partei, die nichts weiter ist, als die po- Stunden auf die Zeit von 6-9 und von 11-1 Uhr zu ver- als Erfaz für seine zweifelsohne bedeutend höheren Unkosten die fleinerer oder größerer Bruchtheile der Bevölkerung. litische Berkörperung der eingebildeten oder wirklichen Interessen theilen. Diese Regelung muß, was jedenfalls richtig, nach Un- Summe von 10 M. zu bewilligen. Der Rest des Geldes jolle sicht des Vereins durch ein gewerbepolizeiliches Ortsstatut erfolgen zur Agitation verwendet werden und vorläufig in den Händen Je größer der durch die Partei repräsentirte Bevölkerungs- und es wurde deshalb beschlossen, Listen in Umlauf zu feyzen, des Vertrauensmannes bleiben. Zur Prüfung der Rechnungslage Bruchtheil ist, und je einſichtsvoller und ernsthafter das Partei- durch deren Unterschreibung die Detailtaufleute eine diesbezügliche wurden als Revisoren gewählt die Kollegen Schulz und Jungermann. Unter Verschiedenem" wurde bekannt gemacht, daß am programm die wirklichen Interessen der Parteimitglieder ver- Gingabe an den Stadtrath unterstützen können. 15. August ein Sommerfest stattfindet. tritt, desto zuverlässiger ist demnach die Partei. Immer und überall aber sind es nur die Wähler und nicht die Regierung, die das überhaupt etwas angeht. Diejenigen Parteien aber, die sich bewußt sind, die wirklichen Interessen großer Bevölkerungstheile zu vertreten, haben alle Ur sache mit dem Proportional- Wahlsystem zufrieden zu sein; je weniger das aber der Fall ist, desto mehr haben sich die Parteien Ivor der Einführung eines Wahlsystems zu scheuen, welches dazu angethan ist, ihren politischen Einfluß auf dasjenige Maß zu beschränken, welches von der Zahl ihrer Wähler und von diesen conte liter 802b raufe, 807b allein festgestellt wird. vinzial- Korrespondenz". Montevideo, 28. Juli. Die Nationalbant von Uruguay hat den Umtausch des Papiergeldes eingestellt, d. h. im gewöhnlichen deutsch: sie ist zahlungsunfähig und mit ihr der Staat. Versammlungen. Briefkaffen der Redaktion. H. Sch., Nügenerstraße. Da Ihre Frau den Miethsfontrakt mit ihrem Wissen und Willen unterzeichnet hat, so sind Sie für die in demselben übernommenen Verpflichtungen mit haftbar. B., Weißenburgerstraße. Das Mädchen bedarf zur Bers Behufs Wahl eines Juuungs- Gefellenausschusses war beirathung der Geburtsurkunde, der Sterbeurkunden der Eltern Hinc illae lacrymae! Daher Dein Kummer, liebe Pro- von dem Vorstande der Bildhauer- und Stuckateur- und, falls es noch nicht über 21 Jahre alt ist, der schriftlichen Innung für 28. Juli eine Gehilfenversam mlung einberufen, beglaubigten Einwilligungserklärung des Vormundes. Herren- und KnabenGarderoben von R. Götze& Co. 168 Oranienstr. 168. Spezialität: Mittel- und feines Genre. Preisverzeichniß fertiger Gegenstände. A. Anzüge. Mark Jacket- Anzug von melirtem gezwirntem Buckskin 15, Jacket- Anzug von melirtem und carrirtem Buckskin, schöne Muster · 17,50 Jacket- Anzug von melirtem Forster Cheviot, schöne helle Farben 20, Jacket- Anzug von dunklem Velour, carrirt oder gestreift.. 22,50 Jacket- Anzug von gezwirntem Cheviot, schöne • 25, 28, helle und melirte Muster. Jacket- Anzug von feinem carrirten und melirten Cheviot Jacket- Anzug von Cheviot, eleganter Promenaden- Anzug Jacket- Anzug von feinem gezwirnten Stoff, sehr haltbar Jacket- Anzug von Velour, sehr haltbar, mit seidener Borde, in ganz neuen Mustern Jacket- oder Rock- Anzug von Velour, mit seidener Borde, schöne dunkle Muster, kräftige Waare Jacket- Anzug von Cottbuser Cheviot, in echt englischen Mustern, Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berlin SW., Beuth- Straße 2. Uebersicht der neuen Erscheinungen unseres Verlages feit November 1890: Mark -, 10 -, 15 Bebel, Aug., Zwei Reden zum Reichshaushalts- Etat, gehalten am 9. und 11. Dezember 1890( Bergriffen!). Zu den Landtagswahlen in Sachsen Bernstein, Ed., Gesellschaftliches und Privat- Eigenthum. Ein Beitrag zur Erläuterung des sozialistischen Programms-, 15 Bracke, Wilh., Nieder mit den Sozialdemokraten Bürgerkrieg, Der, in Frankreich. Adresse des Generalraths der Internationalen Arbeiter Assoziation. 3. Aufl., vermehrt durch die beiden Adressen des Generalraths über den deutsch- französischen Krieg und durch eine Einleitung von Friedr. Engels Daniel in der Löwengrube. Vom Verfasser des„ Neuen Wintermärchens." 3. Aufl.. 30,- M 33,- M. Diehgen, J., Die Zukunft der Sozialdemokratie . 33,- M. 36,- M. 39,- M. 42,- M. 42,- M. 45,- M. 30,- M. 36,- M. 36,- M. 42,- M. 45,- M. 48,- und 54,- M. 25, M. · 30,- M. sehr dauerhafter und eleganter Promenaden- Anzug. Jacket- Anzug von gezwirntem Cottbuser Cheviot, sonst wie 220 Jacket- Anzug von hellcarrirtem Velour, nur ganz neue Muster. Jacket- Anzug von dunklem Velour, mit seidener Borde, prima Jacket- oder Rodt- Anzug von imitirteni Kammgarn, haltbar und elegant, feidene Borde. Jacket- od. Rock- Anzug von gemustertem Rammngarn, eleg. Anzug Jacket- od. Rock- Anzug v. einfarb. Kammgarn, feiner Salon- Anzug Jacket- oder Rock- Anzug von gemustertem Aachener Kammgarn, eleganter Promenaden- Anzug, Neuheit. Jacket- Anzug von gemust. Aachener Kammgarn, Neuheit, sehr fein Jacket- oder Rock- Anzug von ff. Aachener Kammgarn, hochfeiner Salon- und Promenaden- Anzug Jacket- oder Rock- Anzug von blau Diagonal desgl. desgl. Desgl. B. Hosen. Hofe von gezwirntem Buckskin in melirten Mustern . Hose von gezwirntem Forster Buckskin, schöne Melangen 4,50 und Hose von Gladbacher Zwirnbuckskin, schöne gestreifte Muster in haltbaren Stoffen Hose von Gladbacher Rammgarn, schöne Streifen Hose von Forster Zwirn- Cheviot, elegante haltbare Stoffe Hose von Velour in fräftiger gestreifter Waare, hell oder dunkel Hose von Velour in sehr fräftiger Waare, gestreift oder gemustert Hose von schwarzem Satin Hose von Hose von Kammgarn mit Seide, hochfeine neue Muster. Hofe von Velour, prima . Hose von Cottbuser Zwirn, Neuheit, sehr elegant und fest..: 36,- M. 42,- M. 3,50 M. 5,- M. <-, 10 -, 30 .-, 30 -, 10 20 • Die Religion der Sozialdemokratie. 5. Aufl. Gesez, betreffend die Gewerbegerichte. Bom 29. Juli 1890. Mit erläuternden Anmerkungen Uebersicht des Inhalts des Gesezes und alphabetischem Sachregister. Kart. Gewerbe- Ordnung für das Deutsche Reich vom 21. Juni 1869 in der Fassung des Reichsgesetzes vom 1. Juli 1883 und unter Berücksichtigung der durch die Gesetze vom 8. Dezember 1884, 23. April 1886, 6. Juli 1887 und der Novelle von 1891 eingeführten Aenderungen. Mit erläuternden Anmerkungen und ausführlichem Sachregister. Kart.. Invaliditäts- und Altersversicherung, Die, der Arbeiter nach dem Reichsgesetz vom 22. Juni 1889 furz und übersichtlich dargestellt. Zum Handgebrauch für alle bei der Ausführung des Gesezes Betheiligten Krasser, Friedr., Marseillaisse des Christenthums. Lafargue, Paul, Das Recht auf Faulheit. Aus dem Französischen übersetzt von Ed. Bernstein Lassalle, Ferd., Arbeiterprogrammi. Ueber den besonderen Zusammenhang der gegenwärtigen Geschichtsperiode mit der Jdee des Arbeiterstandes • . -, 50 1, • <-, 20 · -, 05 . <-, 15 -, 15 Reden und Schriften. Neue Gesammt- Ausgabe. Herausgegeben im Auftrage des Vorstandes der sozialdemokratischen Partei Deutschlands vom Ed. Bernstein. Heft 1 u. 2 à 20 Liebknecht, Wilh., Was die Sozialdemokraten sind und was sie wollen. Neue berichtigte und vervollständigte Auflage-, 10 Wissen ist Macht- Macht ist Wissen. Festrede, gehalten zum Stiftungsfest des Dresdener Bildungsvereins am 5. Februar 1872. 5,- M. 6,- M. 7,50 M. 6,- M. 7,50 M. 9,- M. 10,50 M. 10,50 M. 12,- M. 11,- M. Hose von Cottbuser Cheviot, Hofe von Aachener Rammgarn, fehr elegant Hofe von prima Rammgarn, hochfeiner Arbeitshofen in engl. Leder, Zwirn, Cord, Cassinet 2c.. 2,- bis 6,50 M. " " " 11,- M. 09 12, M. 15,- bis 20,-. C. Paletots. Paletot von Cheviot in blau, braun, olive( praktisch für den täglichen Gebrauch) 12- M. • Valetot von schwerem Cheviot, alle Farben Valetot von Sommer- Estimo, in allen Farben, mit feinem carrirtem Futter • 16,50 M. 19,- M. 24,- M. 33,- M. 33, 1 • 36, M. • 25,- M. . 27,- M. Paletot von dunkel melirtem Cheviot • Valetot von blau Diagonal- Cheviot, sehr fein und modern Valetot von Diagonal- Kammgarn in braun, blau, mode, hochelegant Valetot von prima melirt Kammgarn, in allen Modefarben Valetot von glattem Stoff mit feinem Futter, in allen Farben Paletot von Sommer- Estimo, sehr elegant Schuwaloffs in melirten Stoffen von 20 Mart an. Havelocks in feinen Lodenstoffen, auch wasserdicht von 15 Mark an. D. Westen. Weiße Westen von 2,50 M. an. Seidene Westen in allen Qualitäten von 3-10 Mark. E. Knaben- Anzüge. In Knaben- Anzügen halten wir stets eine sehr große Auswahl der neuesten Stoffe und Façons vorräthig und empfehlen dieselben schon von 4 Mark an. Tricot- Anzüge in blau, braun, grau oder mode 3-8 Mark. Burschen- Anzüge sowie Confirmanden- Anzüge sind stets in reichhaltigster Auswahl vorräthig, F. Diverse. Außerdem empfehlen wir noch Schlafröcke in Velour, Double zc. von 10 Mark an. Joppen in Düffel od. Loden von 9 M. Einzelne Jackets, Sommer- Jackets etc. Gehröcke und Fracks in Tuch oder Croisè von 20 M. an. Radfahrer- und Sport- Anzüge zu billigsten Preisen. I Knaben- Wasch- Anzüge, nur bessere Qualitäten 2,50-4,50 M. Gelegenheitskauf: C G. Scharnow's älteste und anerkannt leistungsfähigste Uhren- Fabrik En gros Export Berlin S., Oranienstr. 152, Ede Moritzplatz, besteht seit 1860, Anerf. beste Bezugsquelle. Nickel- Remontoir- Uhren von 10-15 M. Silberne Remontoir- Uhren v. 17 M. an Goldene Damen- Uhren. v. 20 M. an • do. Ancre- Herren- Nemontoir- Uhren. Regulateure do. in polirtem Nußbaum- Gehäuse, ca. 1 mtr. lang, 14 Tage gehend. Wecker- Uhren in verschied. Mustern. . v. 50 M. an v. 8 M. an v. 14 M. an v. 3,50 M. an 902L Reparaturen nach Uebereinkunft. Cylinder Uhren. reinigen 1,50 M. Für jede bei mir gekaufte Uhr übernehme eine schriftliche Garantie bis an fünf Jahren. 868 L G. Superczynski, künstliche Zähne, Invalidenstr. 105, II. • • -, 30 Zu Schutz und Trut. Festrede, gehalten zum Stiftungsfest des Krimmitschauer Volksvereins am 22. Oftober 1871. 6. Auflage -, 25 Manifest, Das tommunistisch e. 5. deutsche Ausgabe. Mit Vorreden von R. Mary u. Friedr. Engels.-, 10 Mare, Karl, Lohnarbeit und Kapital. Separat- Abdruck a. d. Neuen Rhein. 3tg." vom Jahre 1849. Mit einer Einleitung von Friedr. Engels.. Organisation und Programm der sozialdemokratischen Partei Deutschlands( 100 Exemplare 80 Pf.). Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Abgehalten zu Halle vom 12. bis 18. Oftober 1890. Soldatenmißhandlungen, Die, vor dem deutschen Reichstag. Stenographischer Bericht über die Sigung vom 13. März 1891. Uebergangs Bestimmungen, Die, des Gesetzes betr. die Invaliditäts- und Altersversicherung der Arbeiter vom 22. Juni 1889. Verfassung des deutschen Reichs nebst Wahlgesetz für den Reichstag und Wahlreglement. Mit historischer Einleitung. Kart. Zur Landagitation. · Uhrenfabrik Gegr. <-, 20 . -, 05 <-, 50 . -, 15 • -, 05 -, 30 .-, 10 Georg Wagner Export Oranienstraße 63, 1 Treppe, nahe Morigplay. Schuhwaarenlager Meine Schuhe sind von Wilh. Herbad, 18. Heimstr. 18. Grundsätze: Solide Waare, mäßige aber feste Preise. [ 1028L Musik- Instrumente. Lager in Bithern, Violinen, Harmonikas, sowie alle Blasinstrumente f.Musikvereine. Größte Auswahl in Musikwerken u. Spieldosen, alle mit Marseillaise. Reparaturen schnell und billig.[ 957L August Kessler, Lausigerstraße 51. Theilzahlung gestattet. Alle Uhren 387L werden sauber und sorgfältig reparirt unter Garantie des Gutgehens für 1,50 Mark( außer Bruch) bei W. Winkler, Berlin N., Reinickendorferstr. 2 g, gegenüber der Dantes- Kirche.[ 25L Lager aller Arten Uhren, Uhrketten. Halbe Preise! Baar Geld lacht! Jeßt, zum Schluß der Saison: Gr. Massen- Ausverkauf. Alles für die Hälfte des Werthes! 15 000 elegante Jacket- und Rock- Anzüge für Gesellschaft, Promenade, Reise und Bad, nur 8, 10, 12, 15, 18, 21, 24, 27, 30 M. 10000 Sommer- Paletots, eleganter Sitz, jetzt von 8-20 M. 8000 Sosen, einzelne Röcke, Jackets und 6000 Knabenu. Burschen- Anzüge, alles für die Hälfte des Werthes. 950L Kleider- Pascha genannt: Der billige Mann. 32. Rosenthalerstr. 32. Ecke Sophienstr., Eckladen. 寶 Edkladen! ENER Hüte mit Kontcoll- Marte. Grösste Auswahl in Sonnen- und Regenschirmen L. Spiegel, Billiger wie in jed. Laden. 612 L] Rosenthalerstr. 45. Einzelverkauf und Versandt von Uhren u. Goldwaaren zu Original- Fabrikpreisen. Schuhe und Stiefel Spezialität: Remontoir- Uhren nur guter Qualität von 9 Mt. an. Regulateure, Stand- und Weckeruhren zu auffallend billigen Preisen. mit Kontrollmarke aus d. deutschen Schuhfabriki. Erfurt empfiehlt G.Zerbe, Anerkannt größte Leistungsfähigkeit. Hitterstr. 114, nahe d. Fürſtenſtr.[ 1006L Garantie bis zu 5 Jahren. Preisgekrönt auf vielen Ausstellungen. Massiv goldene Ketten nach Gewicht bei billigster Façonberechnung( von 30 M. an). Massiv goldene Trauringe in garantirt reinem Dukatengold ohne jeglichen Zusatz I Dutaten 11 M., 1/2 Dukaten 16 M., 2 Dukaten 21 M. Mashu goldene Trauringe 8 Karat von 4 M., 14 Karat von 6 M. an. Sämmtliche Neuheiten in Juwelen, Gold-, Silber-, Corallen-, Granat- und Doublé- Schmucksachen. 509 L Illustrirte Preislisten gratis und franko. Wegen Aufgabe des Geschäfts Soeben erschienen: Lieder für das [ 1055L Großer Ausverkauf Schuhen u. Stiefeln arbeitende Volf. von für Herren, Damen und Kinder. Albert Auerbach, Rottbuser Damm Nr. 7. 888 L Schöner schattiger Garten, RegelRestaurant Grossjean, bahn, Kaffeeküche, großer Saal. Nieder- Schönhausen, Lindenstr. 25. Allen Genossen bestens empfohlen.[ 837L von Verzeichniß bitte zu verlangen. J. Günther's Verlag Dresden, Ziegelstraße Nr. 24. Das größte und älteste Etablissement im Norden Berlins M. Grünberg, Rilerstr. 181, am Weddingplak, bietet seiner ausgedehnten Kundschaft Gelegenheit, Seidenstoffe, Sammete, Kleiderstoffe, Aussteuerwaaren, Damen- und Kindermäntel, Umhänge, Jackets, Möbelstoffe, Gardinen, Puh, Puartikel und Weißwaaren, Handschuhe, Corsets, Sonnen- und Regenschirme etc. etc. zu außergewöhnlich billigen Preisen zu kaufen. DEF Reste von Kleiderstoffen bis 5 Meter für den halben Preis. Möbel-, Spiegel- u. Polsterwaaren- Magazin SO. 5. Reichenbergerstraße 5. So. von 969L Aug. Herold, Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlaa von Mag Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. 10631 Do A da de zu bi au jez 1p G lic ge δα re de 97 U W pc di di To ge ge de I e lei de fte 0 b G Te pr b