Nr. 274. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements= Preis pränum.: Vierteljährlich 3,30 Mt., monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg., Sonntags: Nummer mit illustrirter Sonntags: Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mr. pro Quartal. Unter Kreuzband für Deutschland u. Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post Beitungs Preisliste = für 1896 unter Nr. 7277. bila Vorwärts 13. Jahrg. Infertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder beren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Bersammlungs: Anzeigen 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Rmt I, r. 1508. Telegramm Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. endar Die Arbeiter und die Gewerbe- Auflichk. " Ju Nummer 271 des Vorwärts" vom 18. November d. J. wiesen wir in dem Artikel:„ Die Unternehmer und die Gewerbe Aufsicht" darauf hin, daß sich geradezu standalöse und unerträgliche Zustände auf dem Gebiete der Gewerbe- Aufsicht herausgebildet haben. Anstatt daß dieselbe, je länger sie besteht und je mehr Personal ihr zur Verfügung gestellt wird, um so besser wird und immer gründlicher ihre Aufgabe erfüllen kann, stellt sich heraus, daß sie, trotz der von Jahr zu Jahr umfangreicher werdenden Berichte, nichts weniger erreicht hat, als sich überall einen genügenden unparteiischen Einblick in die gewerblichen Verhältnisse zu verschaffen. Warum? Sonntag, den 22. November 1896. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3: sich bisher die allermeisten Beamten, mit aufsichtsbeamten, besonders in Preußen und Sachsen, es durch ihr den Gewertschaftskartellen in Verbindung ganzes Verhalten verstanden haben, sich das Vertrauen der Ar zu treten, auch 100 diese sich zur Uebermitt- beiter nicht zu erwecken, so ist es doch nicht der Verdacht, daß lung voll Beschwerden erboten haben. Natürlich der Be a mte die Arbeiter verrathen könnte, welcher sie wollen die Unternehmer von einer solchen Verbindung vom Besuch der Sprechstunde zurückhält, sondern die berechtigte nichts wissen, halten sie es doch zum theil überhaupt schon für Furcht vor Entlassung. Aus allen Bezirken, besonders aus ein Unrecht, daß der Beamte Beschwerden aus Arbeiterkreisen Preußen wird gemeldet, daß aus diesem letzteren Grunde die Gehör giebt, wie dies in diesem Jahr aus Württemberg II und Sprechstunden für die Arbeiter eigentlich gar Baden wieder einmal gemeldet wird. nicht vorhanden sind. Und nun gar eine Verbindung des Beamten mit einer Arbeiterorganisation! zuzuziehen." " Der Beamte für Oppeln schreibt: Bei einer der größten Binkhütten kann es einem Arbeiter nur zum Schaden Als sich 1893 der Breslauer Gewerberath mit einer gereichen, wenn er sich an den Gewerbe Jnfpettor solchen Beschwerdekommission der Arbeiter in Verbindung setzte, wendet". Im Bericht aus Heffen II heißt es: Von der schrieb die konservative Schlesische Zeitung", fie erwarte, rüher geübten Methode, die Arbeiter in der Fabrik zuweilen direkt „ daß ein solcher Mißgriff, der die sozialdemokratische Organizu befragen, tommt der Beamte immer mehr und mehr zurück, Die wichtigste Quelle, aus der sie Belehrung schöpfen kann, fation amtlich als die berechtigte Vertretung der Arbeiter denn die Arbeiter beantworten in der Regel die an sie gestellten wird ihr vom Unternehmerthum abgeschnitten: Den Arbeitern anerkenne, in Zukunft vermieden werde". Dabei sprachen Fragen nur zögernd, oft verfchweigen sie Uebelstände wird es geradezu unmöglich gemacht, ihre Beschwerden bei sich 1894 die Beamten von Breslau, Guben, Schleswig sehr in der Befürchtung, sich den Unwillen des Arbeitgebers dem Gewerbeaufsichts- Beamten anzubringen. Mag dieser Sprech- günstig über die Zuverlässigkeit der Mittheilungen aus, stunden antündigen und sie von früh bis abends abhalten aus die sie von den Gewerkschaftskartellen erhielten. Der Bericht für Und trotzdem beharren gerade die preußischen Beamten auf allen Theilen des Reichs lautet es gleichmäßig: die Arbeiter 1895 meldet, daß besonders in Süddeutschland vielfach für den ihrer Theilnahmslosigkeit gegenüber den Arbeiter organisas tommen nicht. Verkehr der Arbeiter mit den Aufsichtsbeamten als Mittelglied tionen und verlangen, der Arbeiter solle persönlich bei eine Arbeiterorganisation benutzt wurde. In der ihnen vorsprechen? Wie wir schon erwähnten, faßt der Reichsbericht die Mit- Pfalz, Oberbayern und Unterfranken haben sich zu Das heißt: die Geschäfte des Unternehmers theilungen der Beamten über die Ursachen dieses Fernbleibens in diesem Zweck an mehreren Hauptplätzen Beschwerde thums besorgen! die zwei Rubriken zusammen: die Arbeitgeber verhindern tommissionen gebildet, in Mittelfranken bient So lange nicht die Arbeiter, so wie unsere Partei es in die Arbeiter, Klagen bei den Beamten anzubringen", und: die dazu ein Arbeiterfetretariat, in Unterfranten, ihrem Antrag fordert, dirett, sei es auch nur als Hilfsbeamte, Arbeiter haben die nicht unbegründete Furcht, daß Württemberg II und III, Hessen II die Vertrauensmänner zur Gewerbe- Aufsicht herangezogen werden, bleibt die Verbindung ihnen von seiten der Arbeitgeber Ünannehmlichkeiten oder gar der Gewerkschaften, in Braunschweig und Lübeck der legteren mit den Arbeiterorganisationen das einzige Mittel, Entlassungen drohen, wenn sie Beschwerden über Mißstände die Geschäftskommission des Gewertschaftskartells, in das sie hat, um mehr als ein Scheindasein fristen zu können. in dem Betriebe zur Kenntniß der Aufsichtsbeamten bringen." Hamburg die Vertretung der Arbeitergenossen- Das eifennt z. B. der Beamte für Unterfranten in Gegen diese Vergewaltigung der Arbeiter durch das Unter- ich aften. Der Musterstaat" Preußen verzeichnet im voller Schärfe. Er schreibt: nehmerthum einzuschreiten, liegt im Interesse der Arbeiter, Bericht für 1895 nur aus Halberstadt und Altona" Diese Berührung zwischen den Gewerkschaften, anderen aber auch des Staates und der Beamten. Wenn der Staat einige gelegentliche Zusammenkünfte der Beamten mit Arbeiter Arbeitervereinigungen und einzelnen Arbeitern ist im Grunde und feine Organe nicht wollen, daß die Arbeiter immer mehr zu organisationen behufs Annahme von Beschwerden, während der genommen nichts anderes, als eine noch ganz unentwickelte der Annahme gelangen, die Gewerbeaufsicht sei nur eine Beamte des Regierungsbezirts Kassel, sicher zur Freude der Mitwirkung von Arbeitern bei der Beauf Scheinbetoration, die darüber hinwegtäuschen soll, daß Kapitalisten, schreibt: Nur selten fanden sich Arbeiter zur iichtigung der Betriebe, welche die Biele und bei uns das Unternehmerthum thun und lassen tann, was es Sprechstunde ein. Es wird immer noch die Beobachtung 3 wecke ber Gewerbe Aufsicht wesentlich will, dann müssen Staat und Beamte dafür sorgen, daß die gemacht, daß sich die Arbeiter lieber durch solche, welche fördert und welche einer weiteren Ausbildung Arbeiter Gelegenheit bekommen, ihnen überall genauen Einblick fich dazu anbieten, und sich gern als Arbeiterwerth ist." In die Zustände der Betriebe zu gewähren. Vertreter bezeichnen, vertreten lassen. Tie sich als Ver: In ähnlich günstiger Weise äußern fich die Beamten für treter meldenden Arbeiter wurden erfucht, die Betheiligten Oberbayern, Hessen II, Pfalz; schon früher that selbst zu schicken, um deren persönlichen Aeußerungen näher dies besonders Baden. Die preußischen Beamten haben zu treten und eventuell Abhilfe zu schaffen." im Vorjahre aus Frankfurt a. D. und Arnsberg einige anerkennende Worte über die Gewerkschafts Startelle gebracht, in diesem Jahre fehlt jeder Hinweis auf einen Verfebr mit Arbeiterorganisationen für einen Staat, in dem der Stumm'sche Geist herrscht, auch ganz selbstverständlich. Und dafür giebt es ein sehr einfaches Mittel: die Beamten müssen in engste Verbindung mit den Arbeiter organisationen treten. Nur mit Hilfe der Arbeiter kann der Beamte richtigen Einblick in die Zustände seines Bezirks gewinnen und dazu bieten ihm jezt die Gewertschaftskartelle oder, wo diese nicht bestehen, besondere von den Arbeitern gewählte Beschwerdetommissionen die einzig sichere Möglichkeit, denn ihre Mitglieder sind Arbeiter, die sowohl nicht jener charakter verderbenden Abhängigkeit unterliegen, wie die meisten ihrer Kameraden, als auch selber Charakter genug haben, auch auf die Gefahr hin, brotlos zu werden, für das Recht ihrer Kameraden einzutreten. " Dabei weiß der Beamte, weshalb die Arbeiter nicht selbst fommen:„ Sie haben die Besorgniß, entlassen zu werden, falls der Arbeitgeber von dem Besuche der Sprechstunde Kenntniß erhielte," schreibt der Beamte selber! # Und trotzdem weist er die Vertrauensleute der Arbeiter Die Arbeiter aber haben das dringende Interesse, diese zurück, ja er verhöhnt sie geradezu als„ folche, die sich Zustände entweder zu beseitigen oder in die vollste Oeffentlich gern als Arbeitervertreter bezeichnen. Nun, mit feit zu bringen. Und deshalb ist es nothwendig, daß sie jest diesem Bericht widerspricht sich der Beamte selbst. einmal einheitlich vorgehen und überall dort, wo sie Oder glaubt der Beamte etwa, die Arbeiter fürchten, er noch nicht durch Gewerkschaftskartelle oder Beschwerdekommissionen Kein Gewerkschaftskarkell wird sich weigern, dem Aufsichts- könne fie an die Unternehmer verrathen, und ist er deshalb in direkter Verbindung mit dem Gewerbe- Aufsichtbeamten stehen, beamten alle Mittheilungen zu machen, die im Interesse einer verlegt? Nein, so liegen die Verhältnisse nicht. Wenn diesem schriftlich mitzutheilen, daß diese Kommissionen bereit sind, genügenden Aufsicht nothwendig sind. Wohl aber weigern auch nicht bestritten werden kann, daß die meisten der Gewerbe ihm über die Zustände in den Betrieben, die feiner Aufsicht 125] Rienzi. Der letzte der römischen Volkstribunen. Roman von Edward Lytton Bulwer. „ Ja, Albornoz und ich, wir kennen uns," sagte Monreal. „ Um so mehr, da wir einen gemeinschaftlichen Feind beide zu stürzen geschworen haben, Visconti, den Erzbischof von Mailand." ,, Visconti, den mächtigsten italienischen Fürsten? Wohl weiß ich, daß ihm die Kirche mit echt zürnt, und ich fann leicht begreifen, daß Innocenz die Verzeihung, welche der listige Erzbischof von Clemens VI. erkaufte, zu rückgenommen hat. Doch sehe ich nicht so klar ein, warum Moureal einen so mächtigen Feind reizen mag." er Wiedergewinnung seiner Macht fürchtete, weiß ich nicht. Baroncelli, ein Demagoge und niedriger Nachahmer Doch er hielt ihn in seinem Lager und wollte ihn Rienzi's, erhob sich auf den Trümmern des Friedens, den trotz aller Bitten und Teputationen der Römer nicht der Adel gestört hatte, und erhielt den Titel eines Tribunen. Co herausgeben. erfüllte gewandt einen der Doch trat er, minder klug als Rienzi, zu der gegenpäpst Hauptzwecke bei Rienzi's Freilassung. Er gewann lichen Partei über. So konnte der Legat den päpstlichen die Anhänglichkeit Roms an die Kirche und vermehrte Demagogen gegen den Usurpator spielen. Baroncelli war durch seine Gegenwart sein Heer durch römische Rekruten. ein schwacher Mann, feine Söhne begingen Ausschweifungen Bei Viterbo zeichnete sich Rienzi rühmlichst gegen den gleich denen der Tyrannen von Padua und Mailand. Ge Tyrannen Johann von Vico aus; er focht wie einer, der schändete Jungfrauen und ent ehrte Matronen hoben Rienzi's würdig ist, zur großen Kompagnie zu gehören. Dies er strenge und gerechte Regierung noch mehr hervor weckte den Muth der Römer; die Hälfte der Einwohner Baroncelli wurde vom Volke ermordet. Fragt Ihr, wer zog aus, um den kühnen Tribunen zu folgen. Auf die iezt Rom beherrscht, so erwidere ich:„ die Hoffnung auf Bitten dieser würdigen Bürger( vielleicht eben derselben, Rienzi." die vorher ihren Liebling in San Angelo eingesperrt hatten), erwiederte der schlaue Legat:" Bewaffnet euch gegen Monreal lachte. Kennt Ihr nicht," sagte er, dieses Johann von Vico, besiegt die Tyrannen des Gebiets, be Visconti gewaltigen Ehrgeiz? Beim heiligen Grabe, gerade freit das Erbtheil des heiligen Petrus von seinen Feinden, einen solchen Feind wünsche ich mir von Herzen. Sein und Rienzi soll Senator von Rom werden und dahin Genius ist es werth, mit Wonreal sich zu messen. Ich bin zurückkehren." Herr seiner geheimen Pläne, sie sind riesenhaft! Kurz, der Diese Worte flößten den Römern so großen Eifer ein, Erzbischof will ganz Italien erobern. Sein ungeheurer daß sie dem Legaten gern Hilfe leisteten. Aquapendente, Reichthum erkauft die Bestechlichen, seine List lockt die Bolzano ergaben sich, Johann von Vico wurde halb geLeichtgläubigen, sein kühner Muthi schüchtert die Schwachen zwungen, halb eingeschüchtert, sich zu unterwerfen. Gabrielli, ein. Jeden Feind erniedrigt, jeden Berbundenen tuechtet der Tyrann von Agobbio, unterlag später. Der Kardinal er. Dieser Fürst ist es, dessen Fortschritte Walter von hat den Ruhm, Rienzi das Verdienst. Monreal aufhalten muß. Adrian schwieg, und zum ersten Male erfaßte ihn eine Ahnung von den wirklichen Absichten des Provençalen. Doch laßt mich, edler Monreal," fuhr der Colonna fort, laßt mich die neuesten Nachrichten aus meiner Geburtsstadt wissen, da Ihr gewiß davon unterrichtet seid. Ich bin ein Römer und denke stets an Rom." „ Das verdient es," erwiderte Monreal rasch. Ihr wißt, daß Albornoz, als Legat des Papstes, die Armee der Kirche in den Kirchenstaat führt. Er nahm Cola die Rienzi mit sich. Bei Monte Fiascone strömten Römer von jedem Range herbei, um dem Tribunen zu huldigen. Vor der Popularität des Gefährten wurde Albornoz vergessen. Ob Albornoz eifersüchtig wurde oder nicht( denn er ist stolz wie Lucifer), daß man den Tribunen so ehrte, oder ob er die „ Und jetzt?" " Albornoz speiste den Senator- Tribun mit großem Glanze und schönen Worten ab, sprach aber nichts davon, ihn nach Rom zurückzuschicken. Rienzi hat, über diesen Aufschub unwillig, das Lager verlassen und geht mit wenigen Gefährten nach Florenz, wo er Freunde hat, die ihm Geld und Waffen schaffen werden, um nach Rom zurückzukehren." „ Ein seltsamer Mann! Was wird daraus am Ende werden? „ Erst todt durch Meuchelmord, dann ewiger Ruhm," antwortete Moureal ruhig. Rienzi wird wieder eingesezt, dieser tapfere Phönix fliegt seinen Weg durch Sturm und Gewölk bis zum eigenen Scheiterhaufen! Ich sehe es vor her, ich bemitleide, ich bewundere ihn. Und dann, sehe ich noch weiter!" „ Warum wißt Ihr so sicher, daß Rienzi wieder eins gefeßt, fallen muß?" " Ist es nicht jedem Auge flar, außer dem seinigen, das von Ehrgeiz geblendet ist? Wie kann der Geist eines Sterblichen, wie groß er auch sein mag, dieses verdorbene Volt gefeßmäßig als ein freies Bolt regieren? Die Barone Ihr kennt den unbezähmbaren Troy Eurer römischen Standesgenossen- find an Mißbrauch gewöhnt und hassen alles, was nur einem Geseze ähnlich ist; sind sie für einen Augenblick gedebmüthigt, so werden sie auf eine Gelegenheit lauern, sich zu erheben. Das Volk wird ihn wieder verlassen. Oder auch, in einer Hinsicht durch Erfahrung flug geworden, wird der neue Senator einsehen, daß die Bolksgunst eine laute Stimme, aber einen feigen Arm hat. Er wird gleich den Baronen sich mit fremden Schwertern umgeben. Eine Abtheilung der großen " Unterdessen," fuhr er fort, war in Rom Euer wür- Kompagnie wird seinen Hof bilden, sie werden die Herrschaft diges Haus und das der Orsini zur höchsten Macht erhoben, über ihn gewinnen. Um sie zu bezahlen, muß er das Bolt ftritten sich unter einander und verloren beide. Francesco besteuern. Dann wird der angebetete Tribun verabscheut. " Ah, nun errathe ich," sagte Adrian halb lächelnd, für was man mich gehalten hat." Monreal erröthete, indem er sagte:" Ihr habt richtig gerathen!" " W Der Delegirtentag der deutsch- ton. fervativen Partei, der am 19. November in Berlin seine Arbeiten begonnen, hat am erstenTage in geheimer Sigung folgende Resolutionen beschlossen: unterstehen, zuverlässige Auskunft zu verschaffen, und daß sie ihn sich selbst vom Gebote Gottes dispenfiren kann, in ihrem Sinne- Nach einer Mittheilung der B. P. N." beläuft sich das ersuchen, bis Ende dieses Jahres ihnen mitzutheilen, ob er und ihrem Intereffe anwendeten. Dann wäre nichts Plus der Eisenbahn- Ueberschüsse für den Monat gewillt ist, mit den Vorsitzenden des Gewerkschaftskartells oder mehr sicher- am wenigsten die Autorität der Oftober 1896 auf rund 7 Millionen. Von einer Personentaris. der Beschwerdekommission in Verbindung zu treten. Die Ant- Obrigkeit und des Gesezes und die Ordnungen Ermäßigung hört man nichts. wort, die der Beamte ertheilt, möge dann vom Empfänger an der Gesellschaft. die Redaktion des Vorwärts" gesendet werden, die sie der Gewiß der Reichsbote" hat recht. Reichstags- Fraktion übermitteln wird. Bei der demnächstigen Herr v. Mirbach aber auch. Besprechung der Fabrikinspektoren Berichte im Reichstage Und vorläufig hat der Reichsbote"-Standpunkt in den ( Januar nächsten Jahres) kann dann auf grund der Antworten der hohen und höchsten Kreisen weit weniger Geltung als der Beamten die Reichsregierung veranlaßt werden, zu diefer dringenden Mirbach'sche. Frage Stellung zu nehmen. Stellt sie sich auf Seite des Herrn v. Stumm, der ein Feind jeglicher Arbeiterorganisation ist, so wird sie damit endgiltig die Ansicht untergraben, daß fie andere Interessen als die der Unternehmer berücksichtigen wolle. Und die Dokumentirung dieser Gesinnung ist schon die kleine Mühe werth, der sich die Genoffen unterziehen, wenn sie jene Aufforderung an den Gewerbe Aufsichtsbeamten richten und dessen Antwort dem Vorwärts" mittheilen. Politische Meberlicht. Berlin, 21. November. Aus dem Reichstage. Vor fast leeren Bänken fetten heute ein halbes Dugend Abgeordnete, die in ihrem Privatleben Juristen sind, die Verhandlungen über die Justiznovelle fort. Zu einer eingehenden Debatte tam es nur bei den§§ 65 und 68 der Vorlage. Zu dem ersteren Paragraphen verlangt die Regierung, daß die Vereidigung der Zeugen nicht wie bisher in der Hauptvernehmung, sondern bei der ersten gerichts lichen Vernehmung zu erfolgen habe. Die Kommission nahm diesen Vorschlag an, das Plenum aber entschied sich für einen Antrag Munckel, den bisherigen Zu stand beizubehalten. d Bu§ 68 lag ein Antrag Schmidt( Warburg) betr. das Beichtgeheimniß vor. Derselbe wurde nach langer Debatte mit den Stimmen der Rechten und mittlerweile dem stark vertretenen Zentrum angenommen und hierauf Vertagung beschlossen. Am Montag Fortsetzung und sozialdemokratische Interpellationen. Das preußische Abgeordnetenhaus hielt am Sonnabend eine furze Sigung ab, in welcher das bisherige Präsidium wiedergewählt wurde. Der Montag soll den Fraktionen zur Borbesprechung frei bleiben. Am Dienstag beginnt die Berathung der bisher eingegangenen Vorlagen, und zwar steht in erster Linie der Gefeßentwurf betr. Verstaatlichung der Hessischen Ludwigsbahn, in zweiter Linie die Konvertirungsvorlage auf der Tagesordnung. Das Herrenhaus wählte am Sonnabend den ersten und zweiten Vizepräsidenten, Frhru. v. Manteuffel und Oberbürgermeister Beder wieder. Die Neuwahl des Präsidenten erfolgt erst nach der Beisetzung des Grafen zu Stolberg. Voraussichtlich wird der Sohn des Vorgängers des Fürsten Stolberg, Herzog von Ratibor, mit diesem Amte betraut werden. Ueber die Duell und Brüsewitz- Debatte schreibt der Reichsbote", dem nachgesagt werden muß, daß er sich in der Duellfrage durchaus korrekt benommen hat: Es kam zu ernsten Auseinandersetzungen, aus denen aber wiederum hervorgeht, daß der Duellstandpunkt sich immer mehr als ein unhaltbarer erweist. Selbst der Abg. Graf Mirbach, der, wie er bemerkt, nicht im Namen seiner Partei, sondern nur für feine Person seine persönlichen Anschauungen aussprach, erkannte an:„ Daß das Duell Friedrich II. gegen die Brüsewitze seiner Zeit. Die Voff. 3tg." frischt in ihrer Sonnabend Nummer eine Kabinetsordre Friedrichs II. auf, die im März 1763 den Kommandanten der schlesischen Garnisonen übersandt wurde. In derselben heißt es: befehle ich hierdurch, daß ihr in meinem Namen und von meinetwegen der dortigen Garnison nachdrücklichst bekannt machen und aufgeben follet, wie zuvörderst tein Offizier von dem höchsten an bis zum untersten, geschweige denn ein Unteroffizier oder gemeiner Soldat, wenn er mit einem Bürger oder Einwohner Démêlès( Streit) bekommt, sich unterstehen foll, sich selbst Recht zu sprechen, am allerwenigsten aber einen Bürger zu fchimpfen, mit Worten übel zu traktiren oder gar zu schlagen und in Arrest bringen zu lassen, sondern daß vielwenn Streitigkeiten zwischen einem Offizier oder Soldaten und zwischen einem Bürger vorfallen, es überall so gehalten werden soll, als wie es darunter zu Berlin gehalten wird, daß, wenn nämlich der Soldat sowohl als der Bürger complices delicti( Mitschuldige) sind, die Sache durch ein judicium mixtum( gemischtes Gericht) abgethan werden muß. Ist aber dieses nicht, so soll der Offizier oder Soldat gegen den Bürger bei dem vorgesetzten Magistrat, der Bürger aber, wenn er Kläger gegen den Soldaten ist, bei dem Regiment klagen und allda die justizmäßige Untersuchung und rechtliche Abthuung gewärtigen.... Sollte ein Offizier oder Gemeiner sich so weit vergessen, daß er einen Bürger mit harten Schimpfworten oder mit Schlägen traktirte, so soll derselbe sogleich in Arrest gesetzet und über ihn Kriegsrecht gehalten, auch er davor scharf bestrafet werden..." Seitdem find 130 Jahre verflossen. Noch ein Zitat. Aus den Zeiten furz vor Jena und Auerstädt berichtet ein Memoirenwerk über das Auftreten der jungen preußischen Offiziere in Münster: 1. Der Delegirtentag der deutschen konservativen Partei ftellt auch heute, wie es in dem Programm vom 8. Dezember 1892 geschehen ist, die Erweckung, Erhaltung und Kräftigung der christlichen Lebensanschauung an die Spike feiner Aufgaben. Er erachtet den Kampf gegen die Sozialdemokratie als eine Hauptaufgabe der Parteien und der Regierung. Dem verheßenden Treiben gewerbsmäßiger Agitatoren, die jede göttliche und weltliche Autorität untergraben und die durch den Mißbrauch politischer Freiheiten auf Zerstörung der christlichen Gesinnung im Volte hinarbeiten, muß durch ener gische Handhabung staatlicher Machtmittel ein Ziel gesetzt werden. Der Delegirtentag hält es besonders für geboten, dem stetigen Vordringen der Sozialdemokratie gegenüber vor Parteizersplitterungen zu warnen. Die Vielheit tleiner Parteibildungen führt zur Ohnmacht gegenüber straff organisirten Parteien. Es ist darum zu erwarten, daß kein konservativer Mann eine neue Parteibildung fordern werde, auch wenn diese angeblich auf konservativem Boden sich befindet oder Berührungs punkte mit dem fonservativen Brogramm darbietet. Es muß vielmehr gefordert werden, daß Versuchen, neue Parteien auf Kosten der konservativen Partei zu gründen, entschieden und kräftig entgegengearbeitet werde. Es ist unzulässig, daß ein Mitglied der fonfervativen Partei gleichzeitig einer anderen politischen Partei angehöre. 2. In Erwägung, daß von verschiedenen Seiten versucht worden ist, über die sozialpolitische Haltung der konservativen Partei Mißverständnisse und Mißdeutungen öffentlich hervor zurufen, erklärt der Delegirtentag u. f. w.: 1. Die konservative Partei erachtet es für geboten, den in unserem Voltsleben hervorgetretenen vielfachen Schäden energisch entgegenzutreten. Sie steht nach wie vor auf dem Boden der Allerhöchsten Botschaft von 1881. Demgemäß wünscht sie nicht den Stillstand der Sozialreform, sondern die planvolle Weiter führung derfelben. 2. Die Sozialreform ist nicht ausschließlich oder wesentlich als eine Angelegenheit der Lohnarbeiter zu erachten; sie hat fich vielmehr gleichmäßig auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber und auf alle Produktivstände zu erstrecken. Die langen Degen in wagrechter Lage an der Seite, sahen die bartlosen Kerlchen mit dem gewaltigen Sturmhut auf dem Heldenhaupt aus, wie mit einer Stecknadel aufgespießte Als Hauptredner sprachen nach dem Bericht der Konserv. Brummfliegen. Diese Knabenoffiziere stolzirten in langer Front Corr." Frhr. v. Manteuffel über„ Gesammtpolitik und Stellung auf dem Prinzipalmarkt umber und unter den Lauben mit einer zu den Parteien". Graf zu Limburg- Stirum über SozialUnverschämtheit und Brutalität, die selbst die Verständigen unter reform". Ersterer erklärte, die Stellung der Konservativen zu den preußischen Beamten empörte. Wer ihnen in den Weg kam den übrigen Parteien ergebe sich aus dem Kampfe gegen die und nicht bei Zeiten auswich oder nicht mehr ausweichen Sozialdemokratie; von einer Waffenbrüderschaft mit dem Zentrum fonnte, wurde mit dem Rohrstock oder mit dem Degenknopf tönne nicht einmal bei den Wahlen mehr allenthalben die bei Seite gestoßen, und Frauen und Jungfrauen, die das Un- Rede sein; vor den Antisemiten müsse er, der Redner, warnen; die glück hatten, in das Bereich dieser entarteten Jugend zu ge- Konservativen müßten sich hüten, eine lediglich agrarische rathen, wurden durch die schamlosesten Reden und selbst durch Partei zu bilden. Der zweite Referent meint, man wolle die Handgriffe infultirt. Diese Bande führte in Wein- und Speise- Sozialreform Stillstand bringen, aber die häusern und bei den Konditoren das große Wort. Wir werden, Fürsorge für die Arbeiter Hebe nicht in erster lärmten sie, den Franzosen und ihrem Bonaparte schon zeigen, Linie; denn wenn die Produktivstände nicht bestehen könnten, um was es sich handelt, wenn sie uns zu nahe kommen. Er so stehe die Sozialreform ganz von selbst still, und die Revolution soll uns kennen lernen." trete ein. Wir wollen also, daß die Stände, die die Opfer au bringen haben, auch fähig erhalten werden, die Opfer au bringen. An die Arbeitslosen- und Wohnungsfrage werde man doch wohl herantreten müssen; aber Reformen auf diesem Gebiete feien nicht leicht ausführbar. # = " Die nichtkonservativen Chriftlich Sozialen, die Nau mann'schen National Sozialen, treten am Montag in Erfurt zu ihrer bis Mittwoch währenden Vertreterversammlung zusammen. Angemeldet find ca. 120 offizielle Delegirte, doch erwartet man zahlreiche freiwillige Theilnehmer. Auf der Tagesordnung stehen Die Berufung auf die lediglich die Arbeiterversicherung bes fich vom religiösen Standpunkt Brogrammberathung mit den Referenten Prof. Sohm und rührende kaiserliche Botschaft von 1881 illustrirt treffend die Marum und nimmermehr vertheidigen läßt",„ daß es aber Pfarrer Naumann; öffentliche Versammlung mit Ansprachen Sozialpolitische Haltung der Deutsch- Konservativen. zur Zeit unmöglich ist, das Duell unter allen Umständen von Sohm, Frau Gnaud, Naumann; Referat haben die doch bis ins Mart monarchischen Deutsch- Konservativen zu beseitigen"." Wenn alle Menschen als die Richtschnur ihres über die Stellung der neuen Gruppe zu den ver die Berufung auf die für die Sozialpolitik viel bedeutungsHandelns und ihrer Rede das christliche Gebot ansehen würden, schiedenen Parteien. Referent hierzu sollte ein Pfarrer Werner vollere faiserliche Botschaft vom 4. Februar 1890 unterlassen? dann gäbe es teinen begründeten Anlaß zum Duell und damit aus Beckendorf bei Oschersleben sein, doch ist dieser durch eine In der Beschränkung zeigt sich der Meister. wäre das Duell selbst eliminirt. Es giebt aber Fälle, die Maßregelung seitens des Ober- Kirchenraths daran verhindert- Die schwächliche Haltung des Zentrums in die Familie, die Ehe hineinreichen, wo e3 worden. Ueber die Organisation der Gruppe referiren wird in einem das Zeugnißzwangs- Verfahren behandelnden nach meiner Auffassung nicht möglich ist, den Redakteur Oberwinder, Pastor Göhre und Werkmeister Artikel der„ Märkischen Boltszeitung", des Organs des klerikalen Geboten der Religion zu folgen." Soweit das Bärru. Abgeordneten Dasbach, kritisirt. Das Blatt schreibt: die persönliche Auffassung des Herrn Grafen Mirbach ist, können Aus einer heute in der Zeit" abgedruckten Erklärung des Der Reichstag schwankte gestern und leider fürchtet man wir nicht mit ihm darüber rechten, nur müssen wir betonen, daß obenerwähnten Pfarrers Julius Werner ist zu entnehmen, sich auch im 3entrum, entschieden auf die Befeiti. auf dem Boden der christlich- sittlichen Weltanschauung die Gebote daß ihm eine Verfügung des Evangelischen Ober- Kirchenraths gung des Zeugnißzwanges zu bestehen, wenngleich der größere der Religion, d. h. die Gebote Gottes als die unter allen vorgelegt worden ist, die er, wenn er nicht auf sein Pfarramt Theil den Zeugnißzwang beseitigen will. Man berücksichtigt eben Umständen verpflichtenden anzusehen sind, und daß es uns sofort verzichten will, als ein Verbot seiner bisherigen sozial- nicht genug, daß es sich beim Zeugnißzwang ebenfalls um geMenschen nicht erlaubt ist, in bezug auf sie Ausnahmen zu politischen Thätigkeit auffassen muß. Darauf hat der Pfarrer wissermaßen unschuldig Berurtheilte handelt, die eben machen und von einzelnen zu dispensiren, sondern das bessere Theil der Tapferkeit gewählt, die Vorsicht nämlich, eine herbe Strafe nur deshalb ertragen müssen, weil sie fich daß hier unbedingt der Grundsak gilt: Man muß Gott mehr und hat sich gefügt. Er wird auf seine öffentliche Thätigkeit weigern, ehrlos zu handeln und einen Vertrauensbruch gehorchen als den Menschen"- vor allem aber auch dem verzichten. zu begehren. Der Reichstag hat gestern schließlich in seiner eigenen Menschen, sich selbst, seinem Born, seiner Entrüstung und Die Zeit" schreibt zu der Sache: Mehrheit dennoch die Beseitigung des Zeugnißzwanges gefordert, Rachsucht. Wenn diese Anschauung des Herrn Mirbach, daß es ob aber diese Mehrheit in der dritten Lesung vorhält, ist noch Fälle giebt, wo es nicht möglich ist, den Geboten der Religion nicht sicher. zu folgen, unwidersprochen bliebe und man mit ihr eine gewisse Nachgiebigkeit oder Latitude gegenüber dem Duell begründen wollte so würde man auch nichts wirklich Stichhaltiges mehr dagegen sagen können, wenn andere Leute, z. B. die Sozialdemokraten, diesen Grundsay, wonach der Mensch Wir hoffen, daß kein Geistlicher durch das Verfahren des Ober- Kirchenraths sich von dem Besuch der Erfurter Versamm lung abhalten läßt. Im Gegentheil, mancher wird daraus einen besonderen Antrieb zum Erscheinen empfangen. Denn gegen solche Maßregeln der Staatskirche empfiehlt sich die allerschärfste Opposition. " denen man Des Zu bedauern ist, daß das Zentrum hier nicht einig ist, nicht wie ein Mann auf die Beseitigung des Zeugnißzwanges besteht. Gerade das Versagen der Einigkeit in diesem wichtigen Punkte wird die Regierung ermuthigen, ihren Widerstand gegen die Bes Geistlichen, die sich durch besonderen Muth ihren Borgefeßten während das geschloffene energische Eintreten bezalafen Wir bezweifeln, daß die Maßregelung auf die evangelischen feitigung des Zeugnißzwanges aufrecht zu erhalten und zu stärken, des gegenüber nicht gerade auszuzeichnen pflegen, die von der Zeit" Bentrums gegen den 3wvang die Regierung recht gut veranlaffen Ein neuer Demagoge wird das Volk gegen ihn auführen gewünschte Wirkung haben wird. Auch die eventuellen Beschlüsse tann, von ihrem Widerstand abzulassen. Jezt oder nie! und Rienzi wird das Opfer sein. Denkt an meine werden unter dem Eindruck der Maßregelung wohl recht ge- fann man auch hier sagen. Eine solch' gute Gelegenheit bietet Prophezeihung!" mäßigt ausfallen. Ueber die Verhandlungen in Erfurt werden sich nicht wieder. Und dann das weitere, das Ihr seht?" wir unseren Lesern berichten. Die infolge des Zeugnißzwanges zu Geldstrafe oder GeGänzlicher Verfall Roms für undenkliche Zeiten; Gott Der deutsch- russische Handelsvertrag ist in Deutsch- fängniß verurtheilten Redakteure Deutsch- fängniß zählen mit vollem Recht erschafft nicht zwei Rienzi: ober," sagte Monreal ftols, land sowohl als in Rußland vielfach auf Hindernisse in ebenfalls zu den unschuldig Verurtheilten, Ginströmen eines neuen Lebens in den abgenügten franken der Ausführung gestoßen. Beide Staaten beschuldigen ein- durch eine neue Juftignovelle Entschädigung gewähren will Deshalb muß der Reichstag hier ganze Arbeit machen: Körper, die Gründung einer neuen Dynastie. Wahrlich, ander illoyaler Handhabung. Wer die erste Schuld hat, Deshalb muß der Reichstag hier er muß auf alle Fälle auf die Beseitigung wenn ich um mich blicke, so glaube ich, daß der Lenker der können wir jetzt nicht entscheiden. Thatsache ist, daß die Beugniszwanges bestehen, selbst wenn die Regierung erklärt, die Nationen die Wiederherstellung des Südens durch Einfälle russischen Grenzbehörden durch schmähliche Bollplackereien ganze Borlage zurückziehen zu wollen. Der Reichstag darf es des Nordens beabsichtigt, und daß aus dem alten fränkischen die Wirkungen des Handelsvertrages zum theil aufgehoben nicht gutheißen, daß auf der einen Seite unschuldig Berurtheilte und germanischen Geschlechte die Throne der künftigen Welt haben. Thatsache ist aber auch, daß die deutsche Regierung entschädigt werden sollen, während auf der andern Seite noch werden erbaut werden." unter dem Einfluß des jetzt herrschenden agrarischen weiterhin Leute, die nicht ehrlos werden wollen, die sich also Als Monreal so sprach, gestützt auf sein Schlacht- Geistes aus angeblich hygienischen Gründen die Schweine- ebenfalls als unschuldig ansehen müssen, zu hohen Strafen herschwert, mit seinen schönen, heroischen Zügen in ihrem Ausfuhr aus Rußland beschränkt und nahezu unter- angezogen werden und schließlich gar keine Entschädigung er freien, tühnen, furchtlosen Ausdruck so verschieden von dem drückt hat. Hierauf sind russischerseits Repressalien halten, alfo gewissermaßen einen doppelten Verluft erleiden finsteren, verschmitten Verstande, der die Züge des Südens erfolgt, die dieser Tage zur Ankündigung einer sozialdemo- müssen. Das wäre doch ein Widerfiun!" Eldorado für Staatsanwälte ist Preußen. charakterisirt beredt durch Enthusiasmus und Nach fratischen Interpellation geführt haben. Inzwischen find Dies beweist die folgende Mittheilung der Frankf. 3tg": denken da mochte er als fein unwürdiger Vertreter des russische Unterhändler in Berlin angelangt und die zollSeistes der nordischen Ritterschaft, von dem er sprach, er politischen Konferenzen haben bereits ihren Anfang gescheinen. Und Adrian glaubte beinahe einen von den alten Gothen, den Geißelu der westlichen Welt, vor sich zu sehen. Das Gespräch wurde durch den Ton einer Trompete unterbrochen, und eben trat ein Offizier mit der Meldung ein, daß florentinische Gesandte angekommen seien. " Ihr müßt mich schon wieder entschuldigen, ebler Adrian," sagte Monreal, und mir erlauben, daß ich Euch wenigstens für heute Nacht als meinen Gaft betrachte. Hier tönnt Ihr sicher ruhen, und wenn Ihr reiset, sollen meine Leute Euch bis an die Grenzen des Gebietes begleiten, das Ihr zu besuchen beabsichtigt." Adrian, der einen so berühmten Mann nicht ungern näher kennen lernte, nahm die Einladung an. Als er allein war, stüßte er das Haupt auf die Hand und war bald in Nachdenken versunken. ( Fortsetzung folgt.) nommen. Die sozialdemokratische Interpellation, die vermuthlich am Mittwoch zur Besprechung kommt, wird der Regierung Gelegenheit geben, sich über den Stand der Verhandlungen zu äußern.-tod ng half the Deutsches Reich. - Die Staatsschuld Preußens betrug: 225,3 Millionen Thaler, 1865 gildiz dod 1860 1870 1875/76 1880/81. 1885/86 1890/91 1894/95 252,8 1.1.424,3 899,2 1490,0 3905,1 · 4775,8 6386,0 Mart 31 " Aulus Agerius hat vor einiger Zeit in den Preußischen Jahrbüchern" über die Befeßung des Straffenats des Kammergerichts mit früheren Staatsanwälten Klage geführt. Bei der Berathung der Strafprozeß Novelle im Reichstag sind diefe Klagen gleichfalls zur Sprache gebracht, vom preußischen Juſtizminister aber damit zurückgewiesen worden, daß die Geschäfts. durch das vertheilung des Kammergerichts Präsidium Bräsident, Senatspräsident und ( Präsident, Senatspräsident und die zwei ältesten Räthe) erfolge, dem außer dem Vorsitzenden des Straffenats fein einziger aus der Staatsanwaltschaft hervorgegangener Richter and angehöre. Wenn man diese Angaben nachprüft, ergiebt 161fich ihre unrichtigteit. Im Herbst 1894, als die angegriffene Geschäftsvertheilung erfolgte, faßen im Präsidium mandes Rammergerichts unter 14 Richtern sechs frühere Staats anwälte, nämlich der Kammergerichts- Präsident und 5 Senas präsidenten, also fast die Hälfte des ganzen Kollegium. m Herbst 1895, als die jetzt geltende Geschäftsvertheilung beschlossen wurde, waren auch noch 5 frühere Staatsanwälte vorhanden. Der Siz des Kammergerichts- Präsidenten ist seit 1879 dreiaul vakant geworden und dreimal hat sich ein früherer Staatsaunait auf ihm niederlassen dürfen. Seit es in Preußen eine zur Berzinsung dieser Staatsschuld, die inzwischen auf 7 Milliarden angewachsen ist, braucht Preußen insgesammt 850 Millionen Mart jährlich. Staatsanwaltschaft giebt, ist noch nie eint Kammergerichts- Präsident( also der oberste preußische Richter) ernannt worden, der nicht vorher durch die Staatsanwaltschaft gegangen wäre." 91901920299 Vorderindien. ferner geschrieben: Bon fachmännischer Seite wird uns über die Angelegenheit 50 Asien. and ben? Db bie Bergbehörde endlich die Initiative ergreift sur von prattischen Arbeitern als beschworen oder wird wenigstens nicht mit der Heftigkeit auf Berginspektoren? Nur dadurch wird es möglich die Die drohende ungersnoth scheint Anstellung treten, die man gefürchtet. Wie aus Bombay untern 20. No- Mängel der einzelnen Betriebe von Grund auf zu beseitigen. Der, innere Feind". Zur Eröffnung des vember gemeldet wird, hat sich die lang ausgebliebene Regen. So lange diesem Verlangen der Knappen nicht Rechnung ge preußischen Landtages hielt der Hofprediger Schniewind eine periode, die eine Feldbestellung ermöglicht, endlich eingestellt. tragen wird, wird in immer kürzeren Zwischenräumen von Predigt. In derselben erbat er sich, daß der Herr uns stärken Katastrophen im Bergbau berichtet werden müssen. möge zu gerechten Werken, daß er uns segue zu gutem Erfolge, und mehr, daß ihn wirthschaftliche Gründe veranlaßten. Wie - Der Aufstand auf den Philippinen zeigt mehr und daß er uns beschütze vor allen unseren Feinden, insonderheit der japanischen Zeitung„ Diaka Asahi- Schinbun" aus dem chine auch vor den inneren Feinden. Von großem Selbstvertrauen fischen Hafen Amoy vom 19. September geschrieben wird, lief zeugt das nicht. Im Schlußfaße seiner Notiz in der Sonnabend- Nummer dort am Tage vorher ein chinesisches Schiff, von Manila tommend, hofft der Vorwärts" zu hören, was durch die Untersuchung er Schon wieder. Die Strafkammer des Flens ein und brachte etwa 500 Chinesen mit, welche die spanische Kolonie mittelt wird. Das ist ein frommer Wunsch. Ist denn je schon burger Landgerichts verurtheilte die Redakteure Roffen und aus Furcht für ihr Eigenthum und Leben verlassen hatten. Wie durch die nachherige Untersuchung eine befriedigende Auftlärung Wrang vom Flensborg Avis" wegen wiederholten Gebrauches die Flüchtlinge mittheilten, schrien die Aufständischen in der Pro- über die Ursachen der Katastrophen gegeben worden? Ist von der Bezeichnung Soeder Jylland für Schleswig, worin das vinz Cavite überall: Schlagt alle Spanier, alle Chinesen und den Ermittelungen der amtlichen Untersuchungen der jüngsten Gericht groben Unfug erblickte, zu zwei bezw. sechs Wochen Ge- alle Pfaffen todt!"" In den Pfaffen" sucht man das große Massen Unglücke auf dem Wrangelschacht" im Waldenburger fängniß.ausbeutende Kirchen- Kapital zu treffen, in den Chinesen die Revier und der Kleophas- Grube" in Oberschlesien das geringste Lohnbrücker. in die Deffentlichkeit gekommen? Nein. Amerika. = = rettet. " = Frankfurt a. M., 21. November. Zie Frankfurter 3tg." schreibt in bezug auf das gegen sie schwebende Zeugniß Das Unglück auf dem Wrangelschacht" wird in dem Jahreszwangsverfahren: Wenn man glaube, sie werde wie in-Bereinigte Staaten. Vor dem Arsenal in New bericht des betreffenden Berginspektors amtlich mit 3 Beilen früheren Jahren das Verfahren ruhig über sich ergehen lassen, so castle( Delamare) haben am 20. November Milissoldaten eine abgethan! Das auf der„ Kleophas Grube" ist noch nicht jährig. könne man sich doch irren. Sie werde, sobald man Ernst mache, spanische Flagge in den Koth gezerrt und mit Füßen getreten. Und von dem„ Unglück auf Prinz von Preußen", bei dem 37 Arernstlich erwägen, ob es nicht geboten sei, der Regierung und Wenn Spanien ein Großstaat wäre und genügend Moneten beiter der Explosion zum Opfer fielen, erfährt man in dem den Behörden die nothpeinliche Frage der Rechtsgleichheit hätte, müßte es jetzt an die Vereinigten Staaten den Krieg er- Jahresbericht überhaupt nichts. Der zuständige Berg- Revierim Deutschen Reiche in bezug auf die hamburger flären. Dann wäre die Ehre, die Flagge, die Flagge ge geschriebenen Pofitionen zu berichten gewußt: Ueber Unfälle, beamte hat uur über drei von ben sieben vor Nachrichten" austellen. gesundheitsschädliche Einflüsse, wirthschaftliche Buenos Aires, 20. November. Nach einer aus Sucre und fittliche Zustände der Arbeiterbevölkerung, Wohlfahrts( Bolivien) eingegangenen Depesche ertheilte der Kongreß von einrichtungen und Verschiedenes sagt er rein garnichts. Bolivien in geheimer Sizung die Ermächtigung zu Unterhand: An einer Stelle behauptet er dagegen, daß„ tödtliche Ver lungen betreffend die Aufnahme einer Anleihe zum Zwecke legungen" nicht vorgekommen wären. Diese Notiz soll sich militärischer Rüstungen. Zwischen Argentinien und Bolivien jedoch nur beziehen auf jugendliche Arbeiter! So ist in einer herrschen seit längerer Zeit Grenzftreitigkeiten. Es handelt Gerichtsverhandlung festgestellt worden. Wo bleibt aber ber sich um weit ausgedehnte Waldgebiete, in denen das Quebracho- Bericht über die 37 Berunglückten? Es scheint demnach die holz gewonnen wird. Tendenz zu bestehen, die Berichte möglichst turz abzufassen. Und da hofft der Vorwärts" noch was zu hören? Afrika. Begnadigungen. Der Polizei Sergeant Ferdinand Stegemann zu Gelsenkirchen war von der Straftammer in Effen wegen verschiedener Ueberschreitungen im Amte zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Er hatte, wie aus der Verhandlung hervorging, auf einem Patrouillengang den Schneidermeister Anton Tießt, der ihn wegen seines Benehmens mehreren Mädchen gegenüber zur Rede stellte, mit Faust und Säbel mißhandelt und außerdem eine Dogge auf ihn gehetzt, die den Tiez am Bein verlegte. Daß die Ausschreitungen des Polizeibeamten ziemlich schwerer Art waren, geht aus der verhältnißmäßig hohen Transvaal. Der bis zum 15. Juli cr. reichende Nein. So lange man nicht dazu übergeht, Kontrolleure Strafe von drei Monaten hervor, auf die das Gericht erkannte, Bensus von Johannisburg nebst Umgebung zeigt eine resp. Inspektoren aus den Reihen der Bergarbeiter amtlich mit obwohl der Staatsanwalt nur 20 M. Geldstrafe beantragt hatte. Bevölkerungszahl von 102,078 Personen. Da Johannis- folchen Sachen zu betrauen, so lange wird man auch nichts BeStegemann brauchte indessen die Gefängnißftraje nicht anzutreten, burg überhaupt erst zehn Jahre besteht, so ist diese Zahl friedigendes darüber zu hören bekommen und die Maffenunglücke denn sie wurde ihm im Gnadenwege erlassen und in eine Geld- eine ganze enorme. Unter den Bewohnern befinden sich sowohl wie die kleineren werden sich fort und fort ereignen, buße von 25 M. umgewandelt. Ferner wurden auch die ihm 50 907 Europäer oder Weiße, 42 533 eingeborene Staffern, mindestens in relativ gleicher Bahl und Stärke. auferlegten, ziemlich beträchtlichen Gerichtstoften auf 30 m. der Rest besteht aus Asiaten gemischter Raffe. Unter den Etwas lugt jedoch aus der Notiz über das letzte Grubenermäßigt. Wie der„ Elf." meldet, ist der vom Kriegsgericht Europäern find 3335 Russen und 2262 Deutsche. unglück, welche aus der Kölu. 3tg." in den Vorwärts" überim Auguſt d. J. wegen Fahnenflucht, Widerseßlichkeit und 25 058 Weiße sind über 16 Jahre alt, 1039 derselben werden nommen ist, hervor, was einen bezeichnenden Hinweis auf Körperverlegung zu neun Monaten Gefängniß verurtheilte Kunst- als Burgherr"( Bollbürger) aufgeführt, 516 find naturalisirt, so die jedenfalls bedeutendste Ursache der Explosion maler Sted begnadigt worden und ihm außer dem noch daß die verbleibenden 23 503 nicht stimmberechtigt sind. Ferner enthält. Es heißt da: Zwei Stunden nach der Explosion warea nicht verbüßten Theil der Freiheitsstrafe auch die Bersetzung in wurden gezählt: 13 391 Kinder von Europäern unter die Leichen geborgen, ein normaler Wetterzug her die 2. Klasse des Soldatenstandes erlassen worden. Steck hatte 15 Jahren, von welchen 6992 weder lesen noch schreiben gestellt und weitere Gefahr ausgeschlossen." Warum munte bei seiner Sistirung an der Grenze den beiden Gendarmen den können. Als Muster in bezug auf Sch u I wefen kann Johannis- der normale Wetterstrom hergestellt werden? Darüber heftigsten Widerstand geleistet, mit dem Meffer gestochen, gebiffen burg nicht gelten und Präsident Ohm Paul" hat keinen Grund, werden wir vielleicht im Jahresbericht" etwas zu hören beund getreten, auch einem Gendarmen den Revolver entrissen und hierauf stolz zu sein. Von den 42 533 Kaffern gehören nur kommen. Vielleicht auch nicht. diesen losgedrückt. 1678 dem weiblichen Geschlecht an; nur 1884 find mit Ackerbau beschäftigt und 45 187 in der Juduftrie, wozu auch die Minenarbeiter gezählt werden. Der Setondelieutenant v. Schierstädt, welcher in folge des Hannoverschen Spielerprozeffes feinen nehmen mußte, demnächst aber als Lieutenant der Reserve des Ulanen- Regiments Graf zu Dohna( Ostpreußisches) Nr. 8 bei diesem zur Dienstleistung kommandirt wurde, if jezt Bu dem neuesten Mallenunglück im aktiven Heere als sekondelieutenant im Braunschweigischen Husaren- Regiment Nr. 17 wieder angestellt worden. im preußischen Bergbau " Als Kuriosum sei noch mitgetheilt, daß der Jahresbericht vom Bergrevier West- Saarbrücken neun ganze Beilen enthält. Ja ja, wir bekommen viel zu hören. Partei- Machrichten. Zur Beachtung für die weiblichen Angehörigen unserer Partei. In dem Beleidigungs- Prozeß Dr. Peters- anwesend war, das folgende berichtet: wird uns von einem Korrespondenten, der an Ort und Stelle Die von den Berliner Genossinnen neu gewählte Ver Dr. Lange findet am 12. Dezember Termin statt. Einziger trauensperson hat außer den Aufgaben an Ort und Stelle Beuge darin ist, wie mitgetheilt wird, Affeffor Lucas, der be- ereignete sich die Explosion, und zwar auf der 4. Sohle, vor Frauen in ganz Deutschland möglichst einheitlich und ohne Donnerstag, den 19. November, in der Morgenschicht, dafür zu wirken, daß die Agitation unter den proletarisden zeugen soll, daß Dr. Peters, was Dr. Lange bestreitet, diesen im bem sogenannten Flöß I. Das endgillig festgestellte Ergebniß Kräftevergendung betrieben wird. Winter 1888/89 hat auf Pistolen fordern lassen. Dr. Peters der Katastrophe find 28 Todte und 4 Schwervergeht im nächsten Frühjahr nach Ostafrika, um in den Somaliwundete; unter den Todten befindet sich der kaum 6 Wochen Fortschritte zu verzeichnen, aber viel bleibt noch zu bessern Gewiß sind in der Beziehung schon anerkennenswerthe ländern für das internationale Siedelungs- und Minen- Unter- auf Beche" Blumenthal" thätig gewesene Betriebsführer übrig, wenn jene Planmäßigkeit des Wirkens erzielt werben nehmen zu arbeiten. Disendorf. Zwei oder drei Ausnahmen abgerechnet sind soll, die ein Mehr an Leistungen möglich macht. Noch immer Herr Dr. Orterer, früher Reichslags- Abgeordneter, die getödteten Knappen mit Familienväter jeho Patrioten- Oberster in der Landstube zu München, ist schon großer Kinderzahl. Besonders find meistens tommt es vor, daß, wenn eine Rednerin faum von einer wieder etwas geworden: Mitglied des obersten bayerischen gewanderte, die dem Unglück zum Opfer fielen. Besonders sind es polnische Zu Agitationstour zurückgekehrt ist, das Abhalten von FrauenSchulrathes." Diese Herren Schulräthe beziehen seit kurzer Zeit versammlungen an Orten gewünscht wird, die sehr gut in die feftes Gehalt. Es ist sonderbar, was für Glück manche Politiker in Erfahrung bringen: Die Explosion der schlagenden Wetter Entweder muß nun die nöthige Agitation unterbleiben Ueber die Ursachen des Unglück 3 konnte ich folgendes stattgefundene Agitationstour hätten einbezogen werden können. -haben! fand vor einem Ort statt, wo das Flöß schon seit Mo= naten brannte und die Strecke daher abgemauert war. Ob erfordert einen Mehraufwand an Kosten, Zeit und Kräften, der nun die Vermauerung nicht dicht genug war, so daß sich hinter ihr Wetter anfammeln konnten, oder ob man an der gefährlichen Stelle wieder den Betrieb aufnehmen wolte, ist noch nicht fest gestellt; dies wird leider auch kaum jemals geschehen können, da die einzigen kompetenten Zeugen todt find. Be zeichnend aber ist, daß an derfelben Stelle vor kurzer Zeit schon eine Explosion stattfand, wobei zwei Arbeiter schwer verbrannt wurden. Sollte da alles in Ordnung gewesen sein? Warum dürfen in Bayern die Bobenzinse nicht aufgehoben werden? Weil sie einen Theil des Einkommens der Geistlichkeit bilden. Das Geständniß machte unlängst der Pfarrer Diffinger( Altdorf) auf einer landwirth fchaftlichen Wanderversammlung zu Pfettrach. Schweiz. Sankt Gallen, 20. November. Gegen den Beschluß des Großen Rathes auf Einführung der fakultativen Feuerbestattung im Ranton hat das Zentralkomitee der fatholisch tonfervativen Partei erklärt, daß es den Beschluß als eine Kriegserklärung und einen muthwilligen Angriff gegen die gefeßliche Ordnung des Staates betrachte, weil der Beschluß der Boltsabstimmung entzogen worden sei. Am Montag wird das Romitee über die Lage beschließen. Allzu gefährlich für den Bestand der Schweiz wird dieser Sturm im Glafe Wasser nicht werden. Frankreich. zu vermeiden möglich war. der Kreise nofsinnen und Genossen dringendst, sich mit allen auf die Agitation Um den nöthigen Wandel zu schaffen, ersuchen wir die Geunter den proletarischen Frauen bezüglichen Wünschen und Anfragen nur an die unterzeichnete Vertrauens. person zu wenden und nicht an Nebenadressen, trauenspersonen der einzelnen Orte und ebenso derselben die Adressen der weiblichen Ver. mitzutheilen, sowie die Adressen der Genofsinnen und Genossen, welche rednerisch und agitatorisch unter den Selbstverständlich schreiben die heute wieder sehr rührseligen proletarischen Frauen wirken. Durch Beachtung dieses Er bürgerlichen Blätter, die Wetterführung sei musterhaft ge suchens wird die nothwendige allgemeine und stetige Uebersicht wesen! Das ist schon ganz undentbar, da bei wirklich über die vorhandenen Bedürfnisse und vorhandenen Kräfte musterhafter Buführung Zuführung frischen Wetter: geschaffen, welche Voraussetzung eines planmäßigen weitreichenden it romes in die Grubenbaue solche Ratastrophen Wirkens auf dem ausgedehnten Arbeitsfelde ist. wie auf Blumenthal" einfach und entbar sind. Mir sind bei meinem Aufenthalt im Unglücksort ver proletarische Frauenbewegung eine Kampfbewegung ist, und daß Dazu noch eins, Genossinnen! Erinnert Euch daran, daß die schiedene Aeußerungen von Bergleuten der Zeche Blumenthal" zum Kriegführen Mittel gehören. Es mehren fich die Aufaufgefallen, die, wenn sie auf Wahrheit beruhen, die musterhafte" forderungen, die Agitation in die proletarische Frauenwelt von Wetterführung in ganz sonderbarem Lichte erscheinen lassen. Gegenden zu tragen, wo die Bewegung noch nicht genügend er1 tb Paris, 20. November.( Eig. Ber.) Das parla Ich gebe diese Aeußerungen natürlich mit allem Vorbehalt tartt ist, um für die erwachsenden Kosten aufkommen zu mentarische 3usammengehen der Sozialisten wieder und wünsche nur, daß sich die zuständige Bergbehörde können. und der Radikalen wurde in einer festlichen Zusammen bemüht, das wesentliche derselben zum Ausgangspunkt ihrer von Mittel erfordert die beabsichtigte Herausgabe Flugblättern, die funft neu bekräftigt. Goblet und Genosse Miller and be Untersuchungen zu machen. besonders für die Aufklärung tonten in gleicher Weise die Nothwendigkeit der sozialistisch- So sagte mir ein alter Hauer, es sei ihm nicht möglich, die sozialdemokratische Partei stets bereit, thatkräftig die proletarischen Frauen bestimmt find. Gewiß ift radikalen Allianz angesichts der opportunistisch monarchistischen von den unteren Sohlen zur Wetterstrede au Frauenagitation zu fördern. Aber wir sind der Ansicht, daß Roalition, die planmäßig die Republik beherrscht. Den gemein- gelangen, was barauf schließen läßt, daß die Sohlen auch die Genofsinnen aus eigener Kraft zu derartigen Sweden jamen Kampfboden bilden, wie ebenfalls von beiden Seiten verbindungen zu Bruche" gegangen, d. h. gefallen find. It ihr Scherflein beitragen müssen. Ihre Anfrengungen müssen és erflärt wurde, die unmittelbar zu verwirklichenden sozialen und das wahr, dann könnte die untere Sohle, auf der das Unglück ermöglichen, daß die proletarische Frauenbewegung allen an jie politischen Reformen. Unter diesen steht die Verfassungspassirte, nicht genügend von dem Wetterstrom bestrichten herantretenden Aufgaben gerecht werden kann. Wir wissen, daß revision im Vordergrund als die Vorbedingung jeder ernſten werden. Der alte Bergmann meinte dann noch, die Wetter die Genofsinnen nicht von ihrem Ueberfluß geben fönnen, baß sie Sozialreform. An der politischen Kundgebung betheiligten sich tommission soll ihre Untersuchung nicht auf den vom Nöthigsten opfern müssen. Aber wir sind überzeugt, daß auch die früheren radikalen Minister Doumer und Mesureur. Ratastrophenort beschränken, sondern sie soll die beiden Schächte der Geist hoher Opferfreudigkeit, welcher die deutschen Prole= Eine Kohlengräber Abordnung, entsendet von der Unglücksseche in allen Theilen untersuchen, dann tarier beseelt, in den deutschen Proletarierinnen nicht minder den wichtigsten Kohlenrevieren Frankreichs, unterbreitete der würden die Herren ihr blaues Wunder erleben. Thatsache ist, lebendig ist. Arbeitskommission der Kammer und des Senats, sowie dem daß die Zeche Blumenthal von den Bergleuten als ein WetterMinister der öffentlichen Arbeiten folgende Forderungen: Ein- loch" gemieden wird. führung des Achtstundentages, die Zeit des Hinab- und Hinauf- Weiter erzählte man mir, ein polnischer Arbeiter habe gesagt, teigens einbegriffen; Annahme des Gefeßentwurfes Bovier- Lapierre die ganze Wetterstrede sei voll Feuer gewefen. betr. Bestrafung der Unternehmer wegen Verlegung des Koalitions. Weiter flagte man über die Lampen, die nirgends in so rechtes; Bergarbeiter- Gewerbegerichte; Liquidation der Unterschlechtem Zustande sein sollen, wie auf Zeche Blumenthal". Annehmer- Alterskaffen; Abänderung des Gesetzes betr. die mit der läßlich der Katastrophe hat man denn auch den Lampen Sicherheitskontrolle betrauten Bergarbeiter- Delegirten behufs einer wärter entlassen. besseren Sicherung der Selbständigkeit derselben. lava Was mir über die Verwaltung der Beche mitgetheilt wurde, Paris, 20. November. Die Deputirtentammer be- will ich nicht mittheilen. Ich hoffe, daß die Untersuchung alles rieth über das Budget des Ministeriums des Innern. Das nähere ergeben wird und daß dabei die vorstehenden Mittheilungen Kapitel„ Geheime Fonds" wurde mit 350 gegen 99 Stimmen beachtet werden. Ich fragte die Bergleute, warum sie denn angenommen, nachdem der Minister des Innern Bartbou erklärt über die von ihnen behaupteten Mißstände nicht der Deffentlich. halte, daß die Fonds zur Bertheidigung der öffentlichen Sicher- feit, mindestens aber dem Revierbeamten Mittheilung machten. heit und nicht zur Subentionirung von Zeitungen verwendet wer- wir lieben unser Brot: Wir werden uns hüten, Brot!!! Vorwärts, alle ans Wert! Mit neuem Muth, neuer zeugungstreue; der tapitalistischen Gesellschaft zum Trub, dem Geduld, erhöhter Hingebung und der alten felsensesten UeberKämpfenden Proletariat zu Nup! aliment/ toddFrau M. Mengels, Bertrauensperson, Berlin O., Fruchtstr. 80. Eine Parteikonferenz für den Wahlkreis Darmstadt Groß- Gerau tritt Sonntag, den 6. Dezember, nachmittags 2 Uhr, in der Cramer'schen Bierhalle in Darmstadt, Magdalenenstr. 14, zusammen, um unter anderem über die be vorstehende Reichstagswahl zu verhandeln. Gemeindewahlen. Zum Ausfall der GemeinerathsWahlen in Gera, wo es sich um die Besetzung von 14 Manbaten handelte, wird uns von dort geſchrieben: Die ſozialdemokratische Partei hatte zwei Mandate zu vertheidigen. Wir Es kann ja sein, daß manches übertrieben dargestellt wurde, find jedoch unterlegen, die gegnerische Lifte errang den Sieg. aber in der Bevölkerung Redlinghausens wird das hier Früher standen sich bei den Gemeinderaths- Wahlen immer drei Wiedergegebene allgemein geglaubt und verbreitet. An der Berg- Listen gegenüber, eine sozialdemokratische, eine fortschrittliche und behörde wird es liegen, die eventuell falschen Behauptungen zu eine nationalliberale. Bei den Wahlen von 1891 und 1891 widerlegen; wenn aber die Bergleute Recht haben, unnachficht gelang es auch unferer Partei, 7 refp. 11 Mandate zu erringen. lich die Schuldigen zur Strafe zu ziehen. Unsere Gegner erkannten nun, daß sie sich den Luxus zweier Listen Erwähnt fei noch, daß am Unglückstage gerade im Bechen nicht mehr gestatten dürften. Im Jahre 1892 und 1893 ftellten Konftantinopel. Fünfzehn Besucher der Marine- gebäude die Bersammlung der Bechenbefizer tagte. Die bürgerlichen Parteien eine gemeinsame Liste auf, mit der sie Akademie find wegen Befizes verbotener Beitschriften und Die Herren faben die verbrannten Leichen ihrer Arbeiter. Ob auch die sozialdemokratische Partei besiegten. Jedoch 1894 gewegen Sammelns von Geld für das jungtürkische Komitee versie jetzt für die Forderungen der Bergleute nach besserem Lohn riethen fie sich bei der Vertheilung der Maudate in die Haare, haftet worden. und befferem Schuß ihres Lebens mehr Berständniß zeigen wer der Kampf um den größten Happen führte abermals zur AufParis, 21. November. Wie verlautet, werden zehn radikale Abgeordnete am 10. Januar als Kandi daten im Senate aufgestellt werden, um daselbst energisch für die Verfassungsrevision und die Abschaffung des Senats ein autreten. Türkei. ftellung aweier bürgerlicher Listen und die Folge war, daß 11 Sozialdemokraten gewählt wurden. " Soziales. Vor der Auswanderung nach Transvaal hat der„ Bor " In den Kartonfabriken von Max Wolff, Neue Friedrichstraße; P. F. Geißler, Kommandantenstraße, ist jetzt, Seitdem find alle Differenzen bei unseren Gegnern endgiltig dank der Einmüthigkeit der Kollegen, die 9stündige Arbeitszeit begraben. Die um ihre Mandate besorgten Führer beider Bar- ebenfalls eingeführt. Bei M. Wolff erhielten die Arbeiterinnen wärts" wiederholt energisch gewarnt. Wie berechtigt diese Wars teien gründeten einen Gemeinde- Wahlverein zum Zweck der Ver- 10 pCt. Zuschlag auf die Atfordlohnfäße und bei P. F. Geißler nungen sind, zeigt folgende, vom Wolff'schen Bureau verbreitete drängung der Arbeitervertreter aus dem Gemeinderath. Gegenüber wird eine Lohnerhöhung noch gefordert werden. In leßtgenannter Nachricht aus Pretoria, der Hauptstadt Transvaals:„ Die dieser Koalition hat die Sozialdemokratie einen schweren Stand. Fabrit find von 30 Arbeiterinnen 25 organisirt. Den Fabriken Beitung Preß" wiederholt die auch von der Regierung Das Wahlrecht ist an die Erwerbung des Bürgerrechts geknüpft, von J. Günther, J. Schwandt, Pöckel 2c., welche die verkürzte ausgesprochene Warnung vor dem gegenwärtigen die mit 6 M. Kosten verbunden ist. Seitdem die Arbeiter in Arbeitszeit schon seit mehr als 6 Jahren haben, werden nun Buströmen von Einwanderern, welches entschieden den weißen Schaaren das Bürgerrecht verlangten, trat aber eine wesentliche wohl auch die noch fehlenden Fabriken, wie Prieste, Luckauer- Arbeitern im Rand und in anderen Goldzentren der Republit Erschwerung in der Erlangung desselben ein. So wird oft auch straße; Th. Poy, Grüner Weg; Nathan, Alexander, beide Stall schaden werde, wo eine Nothlage sehr wahrscheinlich sei, wenn ein Nachweis darüber gefordert, wo sich die Eltern und Groß- schreiberstraße, recht bald folgen. Die dortigen Arbeiter und ein weiteres Einwandern stattfinde." eltern des Nachsuchenden überall aufgehalten haben; was dies Arbeiterinnen der Karton branche werden die Forderungen mit bei der fluktuirenden Arbeiterschaft bedeutet, fann sich jeder Leichtigkeit durchsetzen können. J. A.: H. Greifenberg, genannt Bürgerschaft, hat in dieser Körperschaft den Antrag Ein Ausschuß der Hamburger Auch Volksvertretung, denken. Trotzdem haben wir Fortschritte zu verzeichnen. Unsere Berlin N., Brunnenstr. 96. Stimmenzahl ist von durchschnittlich 1160 im Jahre 1894 und gestellt, die Bestimmungen über die Sonntagsruhe im von 1250 im Jahre 1895 auf durchschnittlich 1412 bei der jetzigen den 30. Oktober, rief der Bootsbauer- Fabrikant Lürßen in Sonn- und Feiertagen während zehn Stunden die Verkaufsfiellen Achtung, Bootsbaner und Berufsgenossen. Freitag, Handelsgewerbe dahin zu modifiziren, daß fünftig an Wahl gestiegen. Die niedrigste Stimmenzahl betrug diesmal 1328, die höchste 1518. Die gegnerischen Stimmen bewegen sich Begesac feine Arbeiter ins Komptoir und verlangte von offengehalten werden dürfen, nämlich vormittags von 6 bis 9 Uhr zwischen 1652 und 1888. Sie haben- trotzdem sämmtliche städtische ihnen, daß sie sich durch Unterschrift verpflichten sollten, aus dem und nachmittags von 12 bis 7 Uhr. Zur Begründung dieses Autrages sowie die vielen Fabrikbeamten das Bürgerrecht erwerben Werftarbeiter- Verband" auszutreten, überhaupt feiner Arbeiter führt der Berichterstatter, der frühere freisinnige Reichstags- Abgeord mußten,- durchschnittlich nur um ca. 100 zugenommen. organisation mehr anzugehören. Als sich von den 24 Mann, die nete Joh. Halben, an: In den weitesten Kreisen der Bevölkerung Unsere Parteigenoffen werden alle Anstrengungen machen, auf dieser Bootswerft beschäftigt waren, 21 Mann weigerten, höre mau Klagen über Klagen, daß man Sonntags feine EinDer Arbeiter erleide Einbuße an beauf das Verlangen des Unternehmers einzugehen, wurden ihnen fäufe mehr machen könne. um nächstes Jahr auch die vereinigteu Gegner zu be- sämmtlich gekündigt und sie am 18. November aufs Straßenpflaster seinem Arbeitsverdienst, weil er wegen der Sonntagsruhe ge zwingen. Die von uns einem anderen Blatt entnommene Nachricht, gesetzt. Wir bitten vor allen Dingen, den 3uzug streng awungen fei, am Autag zu kaufen. Die Inhaber von Verkaufsin Pößnec feien 4 Sozialdemokraten gewählt worden, scheint fernzuhalten. Etwaige Anfragen und Geldsendungen sind ftellen erlitten durch die Sonntagsruhe ganz enormen Schaden unzutreffend gewesen zu sein. Unser dortiges Parteiblatt zu richten an W. Oberbed in Vegesack, Buchtstr. 4. und daurch werde wiederum das Grundeigenthum arg in Mite wenigstens meldet feinen Sieg. Vermuthlich liegt eine VerDer Zentralvorstand der Werftarbeiter Deutschlands. leidenschaft gezogen Herr Halben ist momentan Führer der wechselung mit Köpenick vor. An die Mitglieder der Orts Krankenkasse für den Grundeigenthümer- Mehrheit in der Hamburger Bürgerschaft- und Bei der Stadtverordneten- Wahl in Aken an der Elbe wurde Gewerbebetrieb der Kaufleute, Handelsleute und schließlich sei der Kleinhandel mit Obst, Kuchen u. s. w., der fast in der dritten Klasse unser Kandidat, Bimmergefelle W. König, Apotheker Berlins. Mit Bedauern müssen wir konstatiren, gemacht. Herr Halben schlägt vor, bestimmte, etwa die zweiten allein auf die Sonntagsstunden angewiesen sei, völlig unmöglich gewählt. Ein anderer Genosse, Ziegelstreicher H. Ullrich, daß bisher unferer Aufforderung, betreffs Eintragung in die Sonntage für alle Hilfsarbeiter im Handelsgewerbe gefeßlich Kandidatenliste, leider nicht in dem Maße entsprochen worden freizugeben, dabei aber den Jubabern von Geschäften ruhig zu Aus München wird uns berichtet: Bei der Ersazwahl ist, wie wir es bei der Wichtigkeit der bevorstehenden Delegirten- gestatten, dieselben offen zu halten. Gegen diesen Antrag protestiren Delegirten- freizugeben, im dritten Stadtbezirt siegte der ultramontane Kandidat mit wahlen wohl erwartet hatten. Wir fordern daher die Säumigen Sie weitesten Kreise der Bevölkerug. Größere Korporationen, wie der 272 Stimmen über feinen liberalen Gegner, der 269 Stimmen auf, ihre Pflicht zu thun und spätestens bis Mittwoch, den Verein der Milchhändler u. a. m., haben in öffentlichen Versammlungen Die weitesten Kreise der Bevölkerug. Größere Korporationen, wie der erhielt. Damit haben die Liberalen einen ihrer sichersten Bezirke, 28. d. M., ihre Krankenbuch- Nummer, Vor- und Zuname, an die sie seit Jahren innehatten und wo sie noch vor drei Jahren August Werner, Bärwaldstr. 9, oder H. Kamp, Kleine Rur entfalten eine rege Agitation; so sind für den heutigen Sonntag dagegen Stellung genommen. Und auch die Handelsgehilfen den Ultramontanen um 79 Stimmen voraus waren, verloren. straße 6/7, einzusenden, und bemerken noch, daß bis zu diesem Die Demokraten erhielten 47, die Antisemiten, die noch in letter Tage auch alle Meldungen, die in den Händen der in der drei öffentliche Versammlungen seitens des antisemitischen Stunde einen eigenen Kandidaten aufstellten, 16 Stimmen. Die Agitation stehenden sich befinden, abgeliefert werden müssen. Handelsgehilfen- Verbandes einberufen. Bei der Zusammensetzung fozialdemokratische Stimmenzahl ist in den drei Jahren von 80 Und dann auf zur Wahl. Ohne Kampf kein Sieg! Weitere Be- der Hamburger Bürgerschaft ist leider trotz des Protestes der Be auf 96 gestiegen. Die Hauptwahl ist am 2. Dezember. tanntmachungen betreffs der Wahl folgen. J. A.: Johannes völkerung zu befürchten, daß die Sonntagsruhe in der schmählichsten Weise verstümmelt werden wird. Hoffmann, Friedenstr. 7. tommt in Stichwahl. Aus Amsterdam wird der„ Leipziger Volkszeitung" gemeldet: Der belgische Genosse van der Velde machte vor kurzem eine Agitationstour durch die holländischen Universitäts städte und besprach den Kollektivismus mit vielem Erfolg. Eine gleiche Tour wird gemacht werden durch den französischen Genoffen& a fargue, den deutschen Genossen Dr. Schoen lant, den italienischen Genossen Dr. Ferri und den englischen Genossen Hyndman so - Vor einiger Zeit theilten wir mit, daß die Klage des Genoffen Bunte in Bochum gegen den Pfarrer Morgen ftern in Hombruch, der behauptet hatte, Bunte habe die Arbeiter um taufende von Mark betrogen, abgewiesen worden ist, da Morgenstern später erklärte, er habe Bunte mit Siegel verwechselt und auf diesen die Beschuldigung beziehen wollen. Das Dort munder Landgericht hat nunmehr den betreffenden Beschluß des Amtsgerichts aufgehoben und in der Sache Termin auf den 21. November angesezt. . B u. Die großherzoglich hessische Regierung hat sich an die Handelskammern gewendet, um Auskunft darüber zu er balten, ob im laufenden Jahre Arbeitseinstellungen, Arbeitsentlassungen oder sonst für die Verhältnisse der Industrie- Arbeiter oder für die wirthschaftliche Lage einzelner Produktionszweige bedeutsame Ereignisse vorgekommen sind. Warum befragt die Regierung nicht auch die Arbeitertorporationen? war. " Gerichts- Beitung. zur bie Der Zentralverband der Maurer Deutschlands hält am 14. März 1897 und folgende Tage in Magdeburg feinen vierten Verbandstag ab. Die vorläufige Zages ordnung lautet: 1. Bericht des Vorstandes, der Revisoren und des Ausschusses über ihre Thätigkeit seit dem legten Verbandstage; 2. der zweite Kongreß der Gewerkschaften Deutschlands und die fernere Stellung des Verbandes zur Generalfommission; 3. die Aus Ungarn. In Kis- hegyes im Bacs Bodroger 4. Agitation; 5. Statistische Erhebungen über die Lohn- und Stellung des Verbandes zum Fachorgan„ Der Grundstein"; Romitat wurden 8 Parteigenossen in den Gemeinderath gewählt; Arbeitsverhältnisse, sowie die Lebenshaltung der Maurer Deutschebenso siegten in Chataver, einem Orte in demselben Komitat, die sozialdemokratischen Kandidaten und zwar mit großer und was lehrt uns dieselbe? b) die bevorstehende Lohnbewegung Eine Straßenszene, welche sich am Abend des 12. September d. J. und zwar mit großer lands; 6. a) Die Lohnbewegung in den Jahren 1895 und 1896 Widerstand gegen die Staatsgewalt und grober Unfug. Stimmenmehrheit. im Jahre 1897; c) Beschaffung der Mittel zur Unterstützung der am Grünen Weg abspielte, wurde gestern in einer Verhandlung vor Polizeiliches, Gerichtliches c. streitenden Kollegen, soweit diefelben bei den jetzigen Bei dem Schöffengerichte in eingehendster Weise erörtert. Die SchuhWegen eines in öffentlicher Versammlung ausgebrachten trägen aus der Verbandskasse nicht gedeckt werden können; machers- Ehefrau Fernandine Nehrlich sollte sich der ThierHochs auf die internationale Sozialdemokratie 7. Anträge aus den Zahlstellen, von den Mitgliedern, Statuten- quälerei, der Berübung groben Unfugs und des Widerwar in Finsterwalde vom Schöffengericht ein Parteigenosse berathung, Wahlen u. s. w. stands gegen die Staatsgewalt schuldig gemacht haben. zu 3 Tagen Haft verurtheilt worden. einzige Bevölkerungsklasse giebt, die nicht in irgend einer Be- Schleifer, Dreher und Hilfsarbeiter der Firma Liepe 1. wieſen erachtet: Da es heutzutage teine In Brandenburg dauert der Ausstand der Schlosser, Durch die Beweisaufnahme wurde folgender Thatbestand für erDie Angeklagte besitzt einen Ziehhund, ziehung dem Internationalismus zuneigte selbst die Herren Breest unverändert fort. Da die bis jetzt eingetroffenen Er- der an dem genannten Abende vor der Thür der AnJuristen sind in dieser Beziehung zu nennen etnem anderen Hund in Streit gerathen nahmen wir an, daß dieses Urtheil vor der Berufungsinstanz Berliner Arbeiter dringend ersucht, den Zuzug streng fernan Thiere, die sich festgebiffen hatten, dadurch zu trennen, fazkräfte aus Berlin gekommen sind, werden insbesondere die geklagten mit fuchte Frau Nehrlich stürzte hinaus und nicht Guade finden werde. Das war eine Täuschung, denn das halten. Rottbuser Landgericht hat in dem Hoch auf die internationale daß sie ihren Hund packte und rückwärts in ihren Keller hinein Sozialdemokratie ebenfalls groben Unfug erblickt. Die gelehrten In Luckenwalde hat der Bürgermeister Suchsland der zuziehen suchte. In diesem Augenblick kam der Schußmann Richter in Rottbus waren jedoch so gnädig, die 3 tägige Haft Filiale des Textilarbeiter Verbandes verboten, Baumann hinzu. Er herrschte die Angeklagte mit den Worten an: ftrafe in eine Geldstrafe von 10 M. umzuwandeln. Frauen zu den Versammlungen hinzuzuziehen, auch wenn die Machen Sie, daß Sie mit Ihrem Köter von der Straße kommen!" Versammlungen nur Vergnügungszwecken dienen. Aus einer Die Angeklagte erwiderte in erregtem Tone:" Sehen Sie nicht, Versammlung des Textilarbeiter Verbandes mußten demgemäß daß ich dabei bin? Kümmern Sie sich lieber um andere die Frauen entfernt werden, andernfalls wäre sie aufgelöst Sachen!" Der Beamte gebot ihr zu schweigen, da die An worden. Der Bürgermeister begründet seine Maßnahme damit, geklagte aber erwiderte, daß er ihr gar nichts zu be daß die Luckenwalder Ziliale sich mit öffentlichen Angelegenheiten fehlen habe, faßte der Schußmann sie am Arm und er beschäftige, indem sie öffentliche Versammlungen abhalte, flärte, daß er fie mitnehmen müsse Wache. Institutionen des öffentlichen Rechts( wie die Gewerbegerichte) Durch eine heftige Bewegung befreite die Angeklagte fich von in den Kreis ihrer Erörterungen ziehe und sich von Personen, dem Griff des Schußmanns, dieser faßte sie von neuem am Arm „ die teine Textilarbeiter sind, wohl aber als Sozialdemokraten und zog sie mit sich fort. Die Angeklagte folgte nur mit Wider - Die Stettiner Polizei verbot die Rezitation der eine Rolle spielen", Vorträge halten laffe. Diese Begründung streben, sie machte den Beamten darauf aufmerksam, daß Weber" im Sozialdemokratischen Wahlverein, weil der Vorstand athmet ganz den Geist, den man in den Maßnahmen des aus sie den unverschlossenen Laden doch nicht ohne Aufsicht lassen bekannt gemacht hatte, jedes Mitglied solle Freunde mitbringen, Sachsen herübergekommenen Herrn Suchsland gewöhnt ist. fönnte. Der Beamte beharrte darauf, daß er sie sofort zur Wache die dem Verein beitreten wollten. Daraus folgerte die Behörde, daß es sich um eine öffentliche Veranstaltung handle. Die Lohukommission der Stettiner Manrer bittet die bringen müffe, um ihre Personalien feststellen zu können. Jus Genosse Fahrenkamm in Erfurt hat bei der Be- gesammten deutschen Arbeiter, mit dafür zu sorgen, daß der zwischen waren die Hunde von anderen Personen getrennt worden und eine große Menschenmenge hatte fich erdigung eines verstorbenen Fachgenoffen am Grabe einen Kranz Buzug von Maurern nach Stettin unterbleibt. Neuerdings sind niedergelegt und dabei gesagt:" Im Namen des Zentral- Kranken- wieder Arbeitseinstellungen auf mehreren Bauten vorgekommen, gebildet. Von verschiedenen Seiten wurde dem Schuhmann zue und Unterstüßungsbundes deutscher Schneider widme ich dir, sodaß jetzt 10 Bauten als gesperrt betrachtet werden. Die Herren gerufen: Das ist ja die Frau Nehrlich, die hier im Keller Genoffe, diesen Kranz!" Diese unschuldigen paar Worte gaben vom Bund und der Innung machen die krampfbaftesten An- wohnt." Der Beamte legte hierauf tein Gewicht, sondern führte dem Pastor Winkler, der die Grabrede gehalten hatte, An- ftrengungen, Maurer aus Oberschlesien heranzuziehen. In letzter die Siftirung aus. Frau Nehrlich unterbreitete dem Gerichtsärztliches Attest, worin bescheinigt wurde, Rosel; 20 Mann aus der Gegend von Taß, unseren Genossen Fahrenkamm bei der Woche Polizei zu denunziren, worauf dieser ein Strafmandat dieselben wurden unter behördlicher Bedeckung in eigens daß sie am Oberarm durch den Griff des Saugmanns blaue und grüne Flecken ( Strohlager im Pferdehergerichteten Logis über 15 M. empfing. Er rief gerichtliche Entscheidung an, das halten hatte. Der Staatsanwalt führte aus, daß der Schutzreisten zehn Wiann aber, nachdem Schöffengericht bestätigte aber das Strafmandat mit der Be: stall) einquartirt, sie über die Situation unterrichtet worden waren, wieder mann sich in seinem Recht befunden habe, er hatte nicht gründung, daß Angeklagter eine„ Gedächtnißrede" gehalten hätte, b. andere 100 Mann, die erwartet wurden, find von der nöthig, fich durch die Zuruse aus der Menge beſtimmen zu laſſen, ohne hierzu vorher die vom Geistlichen erforderliche Erlaubniß Kommission, von der zwei Kollegen nach Schlesien reisten, ab- von der Sistirung Abstand zu nehmen! Er beantrage wegen der eingeholt zu haben. Die Privattlage des Margarine- Fabrikanten gebalten worden. Auch aus der Provinz Brandenburg, besonders beiden Uebertretungen je 20 M., wegen des Widerstandes 30 M. Geld Mohr gegen den Redakteur der Burgstädter Volksstimme", aus Friedeberg. Tommen Kollegen nach Stettin. Wir bitten strafe. Der Vertheidiger R.-A. Dr. Biber zweifelte nicht daran, daß ein Genossen Fröhlich, sollte am Dienstag vorm dortigen Schöffen: deshalb aufs dringendste um strenge Fernhaltung des Zuzugs, freisprechendes Urtheil erfolgen werde. Der Schuhmann habe in gericht verhandelt werden. Die Verhandlung wurde jedoch auf dann wird es den Unternehmern nicht gelingen, ibre Bauten zu völlig überflüssiger Weise auf der Sifirung bestanden, es die doch nur eine Antrag des Vertheidigers bis zum Austrage des Prozesses gegen befehen, bevor sie bewilligt haben. Die Lohnkommission. J. A.: bätte genügt, wenn er die Persönlichkeit der Angeklagten, geringfügige Uebertretung begangen haben in follte, die Wormser Zeitung" vertagt, welches Blatt die betreffende Richard Marts, Friedrich Karlstr. 24. ihrer Wohnung feitgestellt hatte. Nachricht bekanntlich zuerst gebracht hat. Der Termin gegen die Habe der Beamte sich nicht in berechtigter Ausübung feines Be Wormser Zeitung" ist am 16. Dezember. russ befunden, so falle auch der Widerstand gegen die Staatsgewalt. Der Gerichtshof hielt nicht die Thierquälerei, wohl aber den groben Unfug, begangen durch unge ührliches Lärmen, sowie den Widerstand gegen die Staatsgewalt für er wiesen. Es tönne dabingestellt bleiben, ob der Schußmann mit dem nöthigen Taft benommen habe, " für fie tamen " hofe ein " sich er. Aus Hamburg. Das Wolff'sche Bureau" hatte dieser Tage berichtet, die Schauerleute hätten das Angebot der Stauer Genoffe ünig in Dresden ist vom Landgericht angenommen, der Streit sei infolgedessen vermieden. Diese Nach wegen Majestätsbeleidigung zu der außerordentlich hohen Strafe richt war unzutreffend. Dasselbe Bureau theilt jetzt mit, daß die von 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Wohl im Un- Schauerleute am Freitag den Beschluß faßten, am Sonnabend muth darüber ließ er sich hinreißen, in einer wegen einer anderen die Arbeit einzustellen. Einige Schiffe arbeiteten mit Stauer Straffache an das Amtsgericht gerichteten Eingabe beiläufig zu vicen und ihrer Mannschaft, auf den meisten Schiffen rube aber behaupten, daß in seinem Majestätsbeleidigungsprozeß die Richter die Arbeit. Im Ganzen feien etwa 2500 Leute ausständig. die Angeklagte hätte ihm unweigerlich(!) folgen müssen das Urtheil schon vor Beginn der Verhandlung festgesezt hätten. Laut einer Meldung des Hamburger Echo" war die Ver- und der Widerstand sei schon darin zu finden, daß sie sich bei Das brachte ihm weitere 5 Monate Gefängniß wegen Richter, sammlung, die den Streit befd.loß, von zirka 4000 Personen be- feinem ersten Anfassen von seinem Griff befreit habe! Der beleidigung ein. Sünig legte gegen dies Urtheil Revision beim sucht. Der Beschluß wurde nahezu einstimmig gefaßt. Fall liege indessen so milde, daß die Uebertretung und das VerOber- Landesgericht ein; dasselbe bestätigte aber das Urtheil. Die Ausständigen ersuchen um strengste fernhaltung gehen mit einer Geldstrafe von nur je fünf Wark geahudet worden sei. Graf Eberhard von Reischach, der frühere Besitzer der Stralauer Brauerei, stand heute unter der Beschuldigung des Betruges und der Untreue vor der I. Strajtammer am Land gericht II. Er wurde von beiden Anklagen, die sich auf Ge schäfte bei der Brauerei bezogen, freigesprochen. Ju Pegau i. S. wurde der Vertrauensmann Karl des Zuzugs. Hartwig vom Schöffengericht wegen Tragens republikanischer Abzeichen" au 14 Tagen Gefängniß verurtheilt, weil er beim In der Schräp'schen Steinhauerei in Rostock ist beBegräbniß des Genoffen Reichelt in Groißsch einen Kranz mit fanntlich ein Streit ausgebrochen. Der Unternehmer sucht durch rother Schleife getragen hat. Genosse Richard Barth und wie uns angegeben wird, der Vater des Verstorbenen hatten am Grabe einige Worte Annoncen in auswärtigen Blättern gesprochen, dafür muß der erstere 14 Tage Haft tosten und der auch in der Berliner Bolts- Zeitung" auswärtige Steinmeßen legtere muß 16 M. Strafe zahlen. heranzuziehen. Die Ausständigen bitten deshalb die Fachgenossen Arbeiterpresse wird um Abdruck ersucht. dringend, dafür zu sorgen, daß der Zuzug unterbleibt. Die Depeschen und lehte Nachrichten. Ellwangen, 21. November.( W. T. B.) Nach amtlicher Fest. In Eupen ist bei der Firma Ta sté abermals ein Weberstellung wurden bei der Erfahwahl im 13. württembergischen ftreit ausgebrochen, weil diefelbe die mit dem Personal ver- Reichstags- Wahlkreise insgesammt 18 152 Stimmen abgegeben. einbarte Abmachung nicht eingehalten haben soll. Davon entfielen auf Hofmann( 3.) 10 556, auf Bräuchle( Boltsp.) 5880, auf Ag fter( Soz.) 1262 und auf v. Geß( natl.) 445 Stimmen. Ersterer ist somit gewählt. Rhein. 3tg." in Köln wegen Beschimpfung der evangelischen Gegen das freisprechende Urtheil im Prozeß gegen die Kirche hat der Staatsanwalt Revision eingelegt. Gewerkschaftliches. Achtung, Buchbinder! In der Buchbinderei von E. Metschte in Berlin, Zimmerftr. 94, haben gestern die In der Zuckerfabrik in Frankenthal in der RheinBuchbinder die Arbeit eingestellt, weil ihnen, entgegen der Ab- pfalz sind wegen Maßregelung dreier Arbeiter Differenzen ausmachung, wonach die gesetzlichen Feiertage bezahlt werden müssen, gebrochen, weshalb um Vermeidung des Buzugs ersucht wird. der Lohn für den Bußtag abgezogen werden sollte. Zuzug ist ftreng fern zu halten. Die Lohntommission. Madrid, 21. November.( W. T.-B.) Nach einer amts lichen Meldung aus Havanna ist der hervorragende Führer der Aufständischen, Sanchez, in einem Gefechte bei Damas mit 100 Aufständischen getödtet worden. Verantwortlicher Redakteur: Auguft Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berliu. Truck und Berlag von Mag Bading in Berlin. Hierzu 4 Beilagen. 1. Beilage zum„, Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 274. Reichstag. 129. Sigung vom 21. November 1896. 1 Uhr. Am Tische des Bundesraths: v. Nieberding. Eingegangen ist die Ergänzung des Entwurfes des Reichshaushalts- Etats für 1897/98 nebst einer Dentschrift und den dazu gehörigen Berechnungen( Borlage betreffend die Erhöhung der Beamtenbesoldungen). Sonntag, den 22. November 1896. " 13. Jahrg. Die Beeidigung erfolgt bei der ersten gerichtlichen Verständen dort nicht. Das mag im Sinne des Strafrechts ein Meinnehmung als Benge. Im Borverfahren kann die Beeidigung eid vielleicht nicht gewesen sein, aber von beiden Gerichten, hier unterbleiben, wenn Bedenken gegen deren Zulässigkeit obwalten, und in Kiel ist festgestellt, daß der Bürgermeister die Unwahrheit jowie wenn der Richter die Beeidigung für den Zweck des über Dinge gesagt hatte, die ihm bekannt sein mußten. Borverfahrens nicht als erforderlich erachtet." Abg. Munckel( frf. Bp.) beantragt die Aufrechterhalung des bestehenden Gesetzes. vor und Würde der Bürgermeister einen solchen Meineid oder eine solche Unwahrheit haben leisten können, wenn der Angeklagte dabei gewesen wäre und ihm hätte sagen können: Ich habe die BeDaffelbe beantragt Abg. Rembold( 3.), welcher aber die weise dafür, hier ist der Polizei- Arst, den Du selbst angestellt Bezugnahme auf§ 222( tommiffarische Bernehmung der Beugen) hast und der Dir die Berichte erstattet hat? Bedenken Sie nur Die zweite Berathung der Novelle zum Just izgesetze streichen will. das ganze Verfahren in der Voruntersuchung und die Stimmung, wird fortgesetzt und zwar bei der gestern unterbrochenen Erörterung Abg. Haußmann( füdd. Vp.): Ich bitte Sie, den Antrag in der sich der Zeuge dort befindet, der der Sache wildfremd über§ 56a der Strai Prozeßordnung bezüglich der Unterlassung Munckel anzunehmen, es alles beim Alten zu belassen. Die Be- gegenübersteht. Nehmen Sie nur einen Beugen, der den oft der Beeidigung von Zeugen. schwerden, welche man gegen die Vereidigung in der Haupt- elbischen Respekt der preußischen Obrigkeit Abg. Günther( natl.) ist mit dem Beschlusse der Kommission verhandlung vorgebracht hat, liegen nicht im bisherigen Gefeß, vor preußischen Richtern hat: Er weiß gar nicht, Es wäre einverstanden und erklärt sich gegen die Anträge, während Abg. sondern in dessen Anwendung. ein Rückschritt er aussagen soll, wenn er all' die Richter und vor die ganze Herrlichkeit, Munckel( fr. Vp.) bittet, den Richter in seinem freien Ermessen schlimmster Art, wenn ein wichtiger Theil des Verfahrens der Staatsanwälte, fich sieht. nicht zu sehr zu beschränken; gegenüber einem einstimmigen Be- Hauptverhandlung entzogen würde. Erfahrungsmäßig entschließt Auf den Eid eines solchen Zeugen tann man das Wort anwenden: schlusse des Gerichts werde auch die Vertheidigung die Be- sich der Zeuge sehr schwer, in der Hauptverbandlung eine Die Bunge schwur es, nichts vom Eide weiß das Herz." Und eidigung nicht beantragen. Aussage zurückzunehmen oder zu modifiziren, die er in der diesen Mann will man nachher auf die Anklagebant schleppen, Geh. Ober Justizrath Lukas empfiehlt die Annahme des Voruntersuchung gemacht hat. Das hat auch die Regierung in wenn er eine unwahrheit gesagt hat. Man soll der Meineid= § 56a, welcher bestimmt sei, die Zahl der Eide und damit auch der Begründung zugegeben, und nun kommt sie mit diesem neuen feuche dadurch vorbeugen, daß man nicht unnöthige Gelegenheit der Meineide zu vermindern. Vorschlag. Dieser Vorschlag verstößt gegen die wichtigen Prins zum Meineid schafft. Vor kurzem hat der Polizeikommissar Abg. Haukmann( frs. Vp.): Die Frage ist praktisch von zipien der Deffentlichkeit und der Mündlichkeit, da die Ver- Schöne, einer der intelligentesten Leute der Polizei, was wiederum großer Bedeutung, denn die jeßt bestehende Eidespflicht wird eidigung nicht öffentlich ist und das Bereidigungsprotokoll zur nicht allzuviel sagen will, Aussagen gemacht, gemacht, daß der die durchbrochen; die Vereidigung soll unterbleiben können, und aus Grundlage gemacht wird. Außerdem widerspricht dieser Vor- Gerichtshof den Eindruck erhielt, daß die Zeugen, dem Voreid soll ein Nacheid werden; ferner soll der Eid aus der schlag dem eben gefaßten Beschluß, durch welchen wir den der Kommissar in der Voruntersuchung vernommen hatte, Hauptverhandlung zum theil in das Borverfahren verlegt werden. Nacheid eingeführt haben. einem gewiffen Drucke von ihm nachgegeben haben. Da die Beeidigung unterbleibt, sollte eine Strafe für Lügen vor Gericht eingeführt werden. Abg. v. Gültlingen( Rp.) tritt für den Beschluß der Kommission ein, will aber die Entscheidung der Frage ganz in die Hände des Gerichts legen und eine Vereidigung auf Antrag des Angeklagten beziehungsweise seines Vertheidigers nicht zulaffen. Abg. Beckh( frs. Bp.) glaubt, daß man nicht alles in die Hände der Richter allein legen dürfe. Abg. Rembold( 3.) bezweifelt, daß durch die Berechtigung des Angeklagten, die Vereidigung zu verlangen, etwas gebeffert weide. Redner fordert ebenfalls die Bestrafung unwahrer Ausfagen vor Gericht. nommen. Gch. Regierungsrath v. Tischendorf glaubt, daß die verbündeten Regierungen der Annahme dieses Antrages einen grundfäglichen Widerspruch nicht entgegensezen würden. Der Antrag wird abgelehnt. " Abg. Rembold( 3.): Wenn der Vorschlag der Regierung In der Kommission ist von allen Herren konstatirt worden, daß angenommen wird, dann wird die Zahl der Eide noch ver- häufig in der Voruntersuchung Zeugen herauskommen und mehrt; denn jeder Zenge würde im Vorverfahren und wiederum fagen: Ich weiß nicht, wonach ich alles gefragt bin; ich bin in der Hauptverhandlung beeidigt werden müssen. Die Gelegen- hin und her befragt worden und ganz konfuse und verwirrt ge heit zu Meineiden würde also nur vermehrt werden. 9 worben. Wir müssen den Antrag Munckel annehmen, der es wenigstens bei dem bestehenden Gesetz belassen will. Es ist eine starke Zumuthung, uns eine Bestimmung vorzuschlagen, die eine neue Quelle von Meineiden sein muß. Es wird der Antrag Munckel auf Beibehaltung des be. stehenden Gesetzes gegen die Stimmen der Konservativen angenommen;§ 65 der Kommissionsbeschlüsse wird abgelehnt. Bum§ 68 beantragt Abg. Schmidt Warburg( 3.) fol genden Zusatz: Abg. Stadthagen( Soz.): Ich schließe mich dem Antrage Munckel an. Man tönnte meinen, daß nicht die Absicht besteht, das Militär Strafverfahren den modernen Anschauungen anzupassen, sondern das bürgerliche Strafverfahren Geh. Ober- Justizrath Lukas: Theoretisch ist es ein zus dem militärischen anzunähern. In der Voruntersuchung werden treffender Gedanke, die Bereidigung in der Hauptverhanddie Zeugen nicht öffentlich vernommen. Der Angeklagte ist nicht lung stattfinden zu lassen, wo alle Betheiligten anwefend find. dabei und hat darauf keinen Einfluß. Durch den Kommiffions- Aber es haben sich große Mißstände ergeben; zunächst daß die Vorschlag wird nur eine neue Quelle zu Meineiden eröffnet. Schuldigen fich oft der Untersuchung entziehen. Sie sehen sich Geb. Ober- Regierungsrath Lukas erklärt, daß über diese Wenn man einen Preis darauf setzen wollte, setzen wollte, daß er mit dem Geschädigten in Verbindung und finden ihn durch ein Frage Erwägungen schweben. reicht werde, daß noch mehr Meineide geleistet werden, Geldgeschenk ab, und der Staatsanwalt kann die Anklage nicht Nachdem noch die Abgg. Munckel( frs. Bp.) und Schmidt- so müßte man dieser Bestimmung der Vorlage den Preis geben. mehr erheben. Wir haben in Preußen früher den Nacheid gehabt, Warburg( 3.) sich geäußert hatten, schloß die Debatte. Dem Angeklagten soll die Möglichkeit genommen werden, einen und es ist nicht bekannt geworden, daß er eine Quelle von Mein Der Vorschlag der Kommission wird unverändert ange- Beugen darauf aufmerksam zu machen, daß er sich irren tönne. eiden geworden ist. Gewichtig ist allerdings der Einwand, daß Der Zeuge foll nur schnell vereidigt werden, und er tann später bei der Vernehmung des Zeugen der Angefchuldigte nicht zugegen Abg. v. Gültlingen( Rp.) beantragt, im§ 57 der Straf- garnichts mehr ändern, ohne sich der Verfolgung wegen eines ist. Der Fall, daß ein acht und ein zwölfjähriges Kind vor Gericht prozeß- Ordnung, wonach die Beeidigung der Personen, welche Meineides auszusetzen. Die Regierungsvorlage war noch schärfer. hätten erscheinen müssen, ist mir nicht bekannt. Es wäre zu auf grund des§ 51( wegen Verwandtschaft) das Zeugniß ver- Danach sollte nicht der Richter, sondern sogar der Staatsanwalt wünschen, daß der Abg. Stadthagen solche Dinge der Reweigern können, von dem richterlichen Ermessen abhängt, einzu- darüber befinden, ob im Vorverfahren eine Beeidigung stattfinde gierung anzeigen möchte, damit sie sich informiren könnte. fügen, daß diese Bestimmung auch Anwendung finden folle auf oder nicht. Gegen diese neue Quelle des Meineides und gegen Es braucht kein Irrthum des Staatsanwalts vorzuliegen, die Personen, welche nach§ 54 das Zeugniß verweigern tönnen, die ungeheuerliche Einschränkung des schmalen Rechts es fann ein Schreibfehler und eine unrichtige Angabe unterweil sie sich bezw. ihren Verwandten eine strafgerichtliche Ver- des Angeklagten müssen wir uns wehren. Die Thatsachen gelaufen fein. folgung zuziehen würden. lebren uns, daß im Vorverfahren, wo allein die Staatsanwaltfchaft Einfluß hat, außerordentlich geringe Umficht waltet. Die Annahme ist ja falsch, als läge, wenn eine uneidliche, un wahre Aussage in der Voruntersuchung gemacht sei, feine strafbare Handlung vor. Denn es wäre strafbare Beihilfe, wenn ein Beuge absichtlich, um den Angeklagten der Strafe zu entziehen, die Snwahrheit sagte. Allerdings kann umgekehrt ein Beuge, der den Angeklagten belasten will durch die Unwahrheit, nicht straf Abg. v. Güttlingen( Rp.) beantragt, den§ 60 zu fassen: rechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Das geringe Maß Jeder Zeuge ist einzeln, je nach Abschluß seiner Bernehmung von Aufmerksamkeit, das die Staatsanwaltschaft schon heute der Vorbereitung der Anklagen schenkt, sollte uns umsomehr Abg. Schmidt Warburg( 8.) weist darauf hin, daß der Abg. Lerno( 3.) will den ersten Satz des§ 60 folgender- veranlaffen, hier ein entschiedenes Veto einzulegen. Wir Geistliche nicht erst in die Versuchung gebracht werden müsse, maßen fassen: baben in der letzten Woche hier in Berlin, wo doch die sein Zeugniß unter Hinweis auf das Beichtgeheimniß zu ver Die Beeidigung des Zeugen erfolgt in der Regel nach Fülle der Intelligenz der Staatsanwaltschaft die allerdings weigern; denn aus dieser Verweigerung dürfte leicht ein Schluß dem Abschlusse seiner Bernehmung; fie fann schon vor der nicht viel sagen will zu finden ist, erlebt, daß ein achtjähriges zu ungunsten des Angeklagten gezogen werden können, weil man Vernehmung erfolgen, wenn zu befürchten ist, daß der Zeuge und ein zwölfjähriges Kind auf der Anklagebank Plaz nehmen annehmen müsse, daß der Geistliche in der Beichte etwas unohne vorherige Beeidigung nichts wahrheitsgemäß oder zurück- mußten. Man braucht doch nicht erst Staatsanwalt geworden günstiges erfahren have, denn er darf auch Günstiges nicht aus. haltend aussagen wird." zu sein, um zu wissen, daß es unzulässig ist, Kinder unter fagen. Deshalb müsse die Vernehmung des Geistlichen nur so Abg. v. Gültlingen( Rp.) zieht seinen Antrag zurück, 12 Jahren unter Anklage zu stellen. Die Kinder sollten ein weit ausgedehnt werden, daß er sich auf das Beichtgeheimniß während fleines Rad gestohlen haben; es stellte sich nachher nicht erst zu berufen braucht. Abg. Lerno( 3) seinen Vorschlag damit vertheidigt, daß beraus, daß ein fünfjähriger Rnabe das Rad gestohlen Geh. Rath Lenthe: Die Reichsregierung würdigt vollkommen ohne die ernste Mahnung des Voreides in manchen Fällen und die beiden anderen Kinder damit gespielt hatten. die Gründe, welche für die Heilighaltung des Briefgeheimnisses wahrheitswidrige Aussagen nicht verhindert werden könnten. Wenn solche Ungeheuerlichkeiten bei der Staatsanwaltschaft vor- sprechen, und sie ist nicht gewillt, ihr entgegenzutreten. Diese Geh. Ober Justizrath Lukas erklärt sich gegen den Antrag. fommen und zwar nicht selten, sondern von Tag zu Tag, dann § 60 wird unverändert angenommen. soll man sich hüten, der Staatsanwaltschaft noch ein größeres Nach§ 65 der Straf- Prozeßordnung erfolgt die Beeidigung Recht zu geben und dem Angeklagten noch mehr fein gutes Recht in der Regel in der Hauptver handlung. Sie tann aber auch in zu schmälern. Bereits im Februar d. J. wies ich auf die eigen der Voruntersuchung erfolgen. thümliche Erscheinung hin, daß der Bürgermeister in Kiel unter seinem Eid in der Voruntersuchung ohne Beisein des Angeklagten direkt im Widerspruch mit der Wahrheit behauptete, Bordelle be= Nach§ 60 soll die Beeidigung des Zeugen nach Abschluß feiner Vernehmung erfolgen; der Richter darf eine Mehrzahl von Beugen gleichzeitig beeidigen. zu beeidigen." " = Die Vorlage, welcher sich die Kommission angeschlossen hat, bestimmt: Arbeiterprelle 777 Die Vernehmung eines Geistlichen erstreckt sich nicht auf dasjenige, was ihm unter der Verpflichtung des Beichtgeheimnisses anvertraut ist. Das Gericht soll den Geistlichen vor seiner Vernehmung von vorstehender Bestimmung Kenntniß geben." Gründe sprechen nicht nur für die katholische Kirche, sondern auch für andere Konfessionen, z. B. die lutherische. Wenn ich trotzdem Sie bitte, den Antrag abzulehnen, so beruht das auf der Ueberzeugung, daß die Heiligkeit des Beichtgeheimnisses durch die Strafprozeß Ordnung vollständig gewährleistet ist. Ich glaube, daß der Antrag überflüssig ist. V Abg. Pichler( 3.) weist darauf hin, daß die Fälle so ges " " " beiter großes leisten könne, so darf man sich über das Wider- Wesen durch allzu scharfe Gläser betrachtet wird. Daher erkläre streben weiter Arbeiterschichten weder wundern noch ärgern. fich, übrigens nicht nur in der Sozialdemokratie, der und moderne Literatur. Nichts ist demjenigen, der Literatur zu genießen weiß, flarer und literarische Konservativismus so vieler politisch radikaler Kreise. geläufiger, als daß er die Bilder, die der Dichter bietet, Sieht man die Gothaer Angriffsreden gegen die Neue Aus den Kreisen unserer Leser wird uns geschrieben: in unbefangener Weise auf fich wirken lassen muß, Welt" genauer durch, so läßt es sich nicht leugnen, daß vielfach Genoffe Steiger hat die Gedanken, welche er auf dem ohne nach besonderer moralischer Nuzanwendung zu fragen. ein verlegtes Klaffengefühl aus ihnen spricht. Besonders in der Gothaer Parteitage den Kritikern der„ Neuen Welt" entgegen Der literarische Kunstgenuß verlangt einen beweglichen Auflage des Genossen Bérard trat das deutlich hervor. Der hielt, nunmehr in zwei Volks- Versammlungen der Berliner Geist, der von den Etrebungen und Sympathien, die ihn im Roman von Hans Land" Der neue Gott", erklärte er, sei von Arbeiter wiederholt. Aber während es auf dem Parteitage prattischen Tagesleben beheri fchen, abftrahiren fann, der an der manchen Genossen geradezu als Verhöhnung der Sozialdemo schien, als identifizive er sich mit den Vertretern der modernen charakteristischen und tiefen Darstellung auch des Schlechten und fratie aufgefaßt worden, viel anstößiger erscheine aber noch die Literatur, hob er hier in Berlin das trennende Woment Berhaßten sich zu erfreuen versteht. Aber dieser losgebundene, vas Schilderung der Mutter Bertha"; ein muthiger Charakter in klarer Weise hervor. Die„ Modernen" sind aus dem Bürger- girende, noch aus Giftpflanzen Honig ziehende Seift, wie diese Frau, hätte in Wirklichkeit einen Kerl, thum bervorgegangen und hängen durch tausend Fäden mit ihm der Nährboden allen literarischen Genusses, wird in den Arbeiter der ihr unfitiliche Anträge machte, mit ein paar Ohr zusammen. Die drolligen Wuthausbrüche des Vaters der viel- massen durch den Druck des Elends und den Ernst des wirth feigen nach Hause geschickt. Sehr charakteristisch war auch bescholtenen Mutter Bertha, des gekränkten Herrn Hegeler, welche schaftlich- politischen Klassenkampfes schwer darniedergehalten. die Beschwerde über das häufige Vorkommen des lieben Herr der Vorwärts" seinen Lesern zur Erbeiterung neulich mittheilte, Der Klasseninstinkt vor allem, Den wir durch gotts in der Neuen Welt". illustriren nur als ein burleskes Beispiel diesen Zusammenhang. unsere Agitation zu schärfen suchen, wird, je mehr er Die Anklagen werden sich zweifellos wiederholen. Die letzte Was unsere Presse aus der modernen Literatur den Genossen geschärft ist, um so leichter empfindlich und mißtrauisch, sehr interessante Nummer der Neuen Welt" z. B. bietet, wie sich mittheilen kann, find Früchte, die meist auf einem ganz wenn er in ber Wiederspiegelung des Lebens die leicht nachweisen läßt, durch eine Zola'sche und Maupassant'sche anderen Boden erwachsen sind. Sie muthen unsere Genossen ihm der Dichter bietet, nicht die ihm finnesverwandten Ge- Stizze diefem Standpunkte wieder neue Angriffsflächea dar. fremdartig an und nichts ist natürlicher, als daß viele im danken und Tendenzen wiederfindet; die Distance, die den Bela's Darstellung ist ein Pamphlet gegen das gesicherte Leserkreis der ,, Neuen Welt" an diesem Fremdartigen, bürgerlichen, vielleicht mit den Ausgebeuteten sympathifirenden, Genusleben der reichen reaktionären Parlamentsschwäßer, mit das in den Kreis der sozialistischen Gedanken nicht leicht aber doch dem proletarischen Klaffengefühl fremden Dichter welchem das industrielle Krisenelend des Jahres 72 agitatorisch hineinpaßt, Austoß nehmen. Die Worte Molkenbuhr's, daß vor von den Massen trennt, muß in den dichterischen Phan- wirksam tontrañirt wird. Soweit ganz gut. Aber dieses allem das Müde, Blafirte und Deprimirende dieser neuen Kunst tastegebilden, in der Auswahl und Behandlung der Stoffe noth- Bamphlet gestaltet sich zugleich zu einem recht lächerlichen den vorwärts firebenden, aber in endloses Elend verstrickten wendig zum Ausdruck fommen und ebenso nothwendig wider Hymnus auf den Edelsinn des braven, mit den Arbeitern soli Arbeiter tief verstimmen müße, haben auf Steiger das räumte strebende Gefühle in den Massen erzeugen. darisch fühlenden Unternehmers. Der Gemüthsmensch von Ar er unumwunden ein einen großen Eindruck gemacht. Sein Herr Harden erklärt sich in der Zukunft" das Ungewitter, beitgeber, der, weil er selbst Bankrott macht, seine Leute entlassen Appell, die Künstler möchten die Erwartungen des zum Kunst- welches auf dem Gothaer Parteitag über Mutter Bertha nieder muß, hält ihnen bei dieser Gelegenheit eine wahrhaft rührende bedürfniß erwachten Volkes nicht enttäuschen und sich zur ging, wißig, wenn auch mit boshaft tarrifirender Uebertreibung, Abschiedsrede:„ Ich spreche offen und ehrlich zu Euch als fräftigen Lebensbejahung der sozialistischen Arbeiterschaft erheben, aus diefem Klassengefühl. Ich glaube, fagt er, daß Freund, der aus seiner Verlegenheit tein Hehl macht. Morgen wird natürlich wirkungslos verhallen, teufchen Genossen über die Klosettomit nur vielleicht wird schon der Exekutor bier seines Amtes walten! Wenn unsere Presse was selbstverständlich ausgeschlossen deshalb so empört waren, weil sie ein armes wehr- Na, wie es auch tommen mag, wir haben uns wenigstens nichts ist nicht den faden, farblosen Familienroman der meisten lofes Geschöpf ihrer eigenen Klaffe betraf. Wäre Bertha ein vorzuwerfen. Was, Kinder? Wir haben, weiß Gott, alle mit bürgerlichen Blätter fultiviren will, wird sie, da die Vor- Kommerzienraths- Töchterlein gewesen, dann hätte man sagen einander bis zum letzten Augenblicke gekämpft und unsere bedingungen für eine aus dem Boden sozialistischen Denkens er tönnen: Co find diese höheren Töchter, nicht em Schuldigkeit gethan. Jyr fönnt mir's glauben, ich würde Euch für wachsende Kunst auf lange hinaus fehlen, nach wie vor auf mal anständige Manieren haben fie in ihren feinen mein Leben gern über die schweren Tage, denen Ihr entgegengeht, den Import aus jener„ modernen" Literatur, wie unsympathisch Pensionaten gelernt; daß allen Menschen, auch proletarischen, weghelfen, aber mit mir ist's aus und zu Ende. Ich bin ein sie auch viele Genossen berühren mag, angewiesen sein. Mag man Menschliches begegnen tanu, will auch der zielbewußteste nicht verloreher Mann, der nicht mehr im stande ist, sich der anderen immerhin selbst von dem Feinen, Stimmungsvollen, Nachdentlichen gern hören. Jede Klaffe, feßt er dann, von der Perfiflage zum Ernst anzunehmen." Was sollen sich unsere Genossen bei diesen vorund Beziehungsreichen dieser Kunst noch so sehr erfüllt übergehend, treffend hinzu, läßt sich die schärffte Sozialkritit finthfluthlichen Tiraden, die hier von dem berühmtesten Naturasein, und die Ueberzeugung haben, daß die Erschließung derfelben gern gefallen, so lange sie fich gegen andere, ihr feindliche Klassen liften als Ausdruck eines typischen Verhältnisses vorgebracht für das Gedankenleben und die individuelle Bildung der Ar- richtet und wird erst empfindlich, wenn sie selbst und ihr innerstes werden, denken?! die artet sein fönnen, daß selbst der Hinweis auf das Beicht geheimniß schon den Verdacht erregt, daß der Geistliche etwas von der Sache wiffe.( Sehr richtig! im Zentrum.) Dadurch werde das Briefgeheimniß gefährdet. Abg. Stadthagen( Soz.): Daß aus der Verweigerung des Zeugnisses ein Schluß zu ungunsten des Angeklagten gezogen werden kann, trifft auch bezüglich der Aerzte und Rechtsanwälte zu; man follte sie daher den Geistlichen gleichstellen, wozu die dritte Lesung Gelegenheit bieten werde. M Geh. Ober- Regierungsrath v. Lenthe: Es ist mir nicht bekannt geworden, daß seit dem Gelten der Straf Prozeß ordnung aus der Verweigerung des Zeugnisses unter Berufung auf das Beichtgeheimniß ein Indizienbeweis hergeleitet wäre und daß irgendwelche Mißstände daraus entstanden feien. 1. Wahlkreis. Chr. Bohn, Friedrichstr. 19, Hof links 3 Tr. bei Neibe. 2. Wahlkreis. Wilh. Schlichting, Camphaufenstr. 16, Quergeb. 2 Tr. Herm. Werner, Bülowstr. 59. 3. Wahlkreis. St. Friz, Oranienftr. 157, 4 Tr. 4. Wahlkreis. Südosten: Wilh. Gurtschte, Stalizerstr. 59, Hof part. Wilh. Erbe, Guvryftr. 25. Osten: Rob. Wenge 13, Fruchtstr. 30, Quergeb. 2 Tr. Frz. Thielte, Straußbergerstr. 32, v. 2 Tr. 5. Wahlfreis. Jacob Reul, Barnimstr. 42. Max Meyer, Reibelstr. 23. was sad sblm rari 6. Wahlkreis. andRosenthaler Vorstadt: Wilhelm Brinkmann, Prinzen Allee 21. o Prinzen Allee 21. op Schönhauser Vorstadt: Rich. Klose, Lychener. straße 133. durchweg auf 1680 M. feftgesetzt ist, der Hauptleute und Ritt meister 1. Klasse auf 3900 m., der Hauptleute und Rittmeister 2. Klasse auf 2700 M., das der Stabsoffiziere auf 6000 M., der Stabsoffiziere in Regimentskommandeurstellen 2c. auf 8400 M. Gegen die Wahl unseres Genossen Pens in Brandenburg- Rathenow ist von konservativer Seite Protest eingelegt worden. Der Protest rügt, daß Ausländer an der Wahl theilgenommen haben, weiter sollen Wähler in den Listen eingetragen gewesen sein und gewählt haben, die am Wahltage noch nicht 25 Jahre alt, also nicht wahlberechtigt waren. In einem Falle soll auch ein Armengeldempfänger gewählt haben. Der Protest monirt auch, daß Schnitter, welche nur vorübergehend Aufenthalt im Kreise hatten, zur Wahl zugelassen worden sind. Abg. Bachem( 3.): Durch die Annahme des Antrages Die Wahlprüfungs- Kommission wird ihre erste Sigung Schmidt wird dem Staat kein Schaden zugefügt, die Beschwerden am nächsten Mittwoch abhalten. Bis jetzt liegen derselben sechs Wahlen zur Prüfung vor. modeled der Katholiken werden aber beseitigt. Abg. Haußmann( d. Bp.): Durch die Ausnahmebestimmung Als vorläufige Kosten für die Betheiligung des Reichs an für die Geistlichen, Aerzte und Anwälte ist die Anerkennung der Weltausstellung zu Paris im Jahre 1900 find in eines sittlichen Vertrauensverhältnisses ausgesprochen; aber den nächſtjährigen Etat des Reichsamts des Innern 50 000 m. darüber kann man nicht hinausgehen. Das Bedürfniß zu einer eingestellt.Das Bedürfniß zu einer eingestellt.de( 48) Abänderung besteht nicht. Die drei Klassen von Personen sollen Die Verstaatlichung der heffischen Ludwigsbahn. Der nur nicht zum Sprechen gezwungen werden, damit ist ihr Ge- dem Abgeordnetenhause zugegangene Gefeßentwurf betreffend den wissen geschützt; aus dieser Zeugnißverweigerung tann tein Erwerb der Hessischen Ludwigsbahn ermächtigt die Regierung Im Jutereffe des guten Versammlungsbefuches liegt Indizium entnommen werden. nach Maßgabe der Verträge von 1896 zum Umtausch von Abg. Himburg( t.) erklärt sich ebenfalls gegen den Antrag 111 900 000 Mart Stammaktien der Hessischen Ludwigsbahn in es, daß nicht mehrere Boltsversammlungen im gleichen WahlSchmidt. Schuldverschreibungen 3 prozentiger Preußischer Staatsanleihe treise am selben Tage stattfinden. Es werden deshalb die Ver Der Antrag Schmidt wird gegen die Stimmen der fehr und in Schuldverschreibungen 3 prozentiger hessischer Staats- anstalter von Bersammlungen ersucht, sich mit den Vertrauens. schwach besetzten Linten und einiger Konservativen, von dem anleihe und dazu Schuldverschreibungen 8 prozentiger preußischer personen des Kreises, in denen die Versammlungen stattfinden தி start besetzten Zentrum, den Polen, Antisemiten und dem Rest Anleihe in dem zur Ausführung der Berträge erforderlichen sollen, ins Einvernehmen zu sehen. der Konservativen angenommen. Betrage auszugeben. Der Finanzminister wird ermächtigt, den Achtung, Sozialdemokratischer Verein„ Vorwärts", Schluß nach 5/2 Uhr. Nächste Sigung: Montag 1 Uhr. Raufpreis für den Erwerb der Bahn zu zahlen, bezw. auf die Staats: Berlin. Die Mitglieder, befonders aber die Genossen von ( Fortsetzung der zweiten Berathung der Novelle zu den Justiz taffe zu übernehmen. Der Finanzminister wird ferner ermächtigt, die Moabit, werden auch an dieser Stelle auf die am Dienstag, den gefetzen und Interpellationen der Sozialdemokraten betr. die bisher begebenen Anleihen des bezeichneten Eisenbahnunternehmens, 24. November, abends 82 Uhr, in der Kronen- Brauerei, Alt Bollbehandlung feiner Lederwaaren in Rußland und betr. die soweit fie inzwischen nicht getilgt sind, zur Rückzahlung zu tun Moabit 47/49, stattfindende Versammlung, in welcher Reichstags Besteuerung der Konsumvereine.) digen. Die von Preußen aufzubringenden Mittel sind durch Ver- Abgeordneter Paul Singer sprechen wird, aufmerksam ge ausgabung des entsprechenden Betrages in Staatsschuld- macht und zum Besuch eingeladen.( Siehe auch Juferat in verschreibungen aufzubringen. Wegen der Berwaltung und Tilgung heutiger Nummer.) Der Vorstand. der Anleihen 2c. kommen die Vorschriften des Gesetzes vom Parlamentarisches. de sid Wedding und Oranienburger Vorstadt: Eugen Ernst, Hussitenstr. 75. fin Moabit: H. Gräschte, Bremerstr. 50. An die Genossen von Reinickendorf und Umgegend Nachtragsetat. Kaum 8 Tage sind seit Einbringung des 19. Dezember 1869 in Anwendung. richten wir die dringende Aufforderung, sich mehr als visher Reichsetats verflossen und schon liegt ein Nachtragsetat vor. der Pflicht bewußt zu sein, die sie der Partei gegenüber zu er Die vom Bundesrath genehmigte Ergänzung zum Reichshaus- Kommunales. füllen haben. Genossen! Wir dürfen nicht, nachdem wir den haltsetat für 1897/98 umfaßt, wie wir schon gemeldet haben, Stimmzettel abgegeben haben, der Entwickelung der Dinge gleich. die Summe von 10 150 000 t. zu Besoldungsverbesserungen, Zur Feier des am 1. Januar 1897 stattfindenden 50jährigen giltig entgegensehen und meinen, daß wir nun alles gethan die durch Matrikularbeiträge aufzubringen ist. Der Gesammt Jubiläums der städtischen Gasanstalten hat nunmehr der hätten, um die Partei zu stärken. Hierzu bedarf es der Mites um die Sache der mehrbedarf zu Dienſteinkommensverbesserungen beträgt 9 330 173 Magiftrat bei der Stadtverordneten- Versammlung beantragt, ihm hilfe aller Parteigenoffen, denen Mark; davon gehen ab 18 020 Mt. an Beträgen, die auf den die hierfür erforderlichen Wittel in Höhe von ca. 15 000 Mart Arbeiter zu thun ist, denn nur durch emfige Agitation Reichs- Invalidenfonds entfallen, und es treten hinzu 837 847 Mt. zu bewilligen, und zwar soll diese Summe aus dem Ordinarium und Aufklärung der indifferenten Maffe tann der Sozialismu3 für die bayerische Militärverwaltung, so daß sich die obige des Etats der städtischen Gaswerte bestritten werden. Die Ar- fiegreich aus dem Kampfe hervorgehen. Darum rufen wir Euch Summe von 10 150 000 Mt. ergiebt. Die Besoldungsverbesserung beiter sollen bekanntlich bei dem Geschenk eines Tagelohns über zu: Organisirt Euch!" Tretet dem sozialdemokratifchen Arbeiterstellt sich dar als eine Fortsetzung der durch die Nachtragsetats für das Wohlwollen nachdenken, das ihnen die städtische Verwaltung Bildungsverein 3utunft" für Reinickendorf und Umgegend 1890/91 auf 1891/92 begonnenen Gehälteraufbesserung, die da- zum Jubeljahr bewiesen hat. bei; derselbe hält seine monatlichen Versammlungen von jetzt mals auf die Unterbeamten, Kanzleibeamten und gewisse Klassen Ein neuer Beweis für das Wohlwollen des Finanzan jeden Sonntag nach dem 15. des Monats, nachmittags der mittleren Beamten beschränkt blieb. Die jetzige Besoldungsministers Miquel gegenüber den großen Stätten, insbesondere 3/2 Uhr, im Restaurant des Genoffen Hausotter, Amendestr. 1, aufbefferung umfaßt die 1890/91 leer ausgegangenen Beamten der Stadt Berlin, wird jetzt bekannt. Man berichtet: Nachdem ab. Jeder Genosse ist uns willkommen und bildet ein neues stufen und ist nach oben hin bis auf die Regimentskommandeure was bisher über den neuen Entwurf zum LehrerGlied im Befreiungskampfe. Der Vorstand. " " " und Räthe 2. und 3. Klasse ausgedehnt worden. Weiter hinauf besoldungsgeseße in die Oeffentlichkeit gedrungen war, Die vier Männerchöre des Arbeiter- Sängerbundes Rothe ist nur in zwei Ausnahmefällen gegangen, indem das Gehalt des durfte man hoffen, daß Herr Miquel es aufgegeben hätte, den Nelke II"," Oranienburger Vorstadt"," Treu und Einigkeit" Präsidenten des Reichs- Eisenbahnamts als Chef einer obersten großen Städten die ihnen durch die Gesetze von 1888 und 1889( Rixdorf) und Weiße Rose II"( Weißensee) veranstalten am Reichsbehörde und der pensionsfähige Theil des Einkommens der zugesicherten Staatsbeiträge wieder zu entziehen. Der jetzt 28. November, abends 8 Uhr in der Brauerei Friedrichs. Botschafter erhöht werden soll. Eine gleichmäßige prozentuale veröffentlichte Entwurf ergiebt, daß diese Hoffnung eine un- hain ein Bokal- und Instrumental- Konzert, in welchem gute Aufbefferung der Gehälter erschien dem Bundesrath unthunlich, begründete war. An dem Grundgedanken, die großen Städte zu Kompositionen älterer und neuerer Meister zu Gehör gebracht vielmehr soll, wie die offiziöse Berliner Correfp." schreibt, in schädigen, auf sie einen wesentlichen Theil der dem Staate werden sollen. Näheres durch Inserat. jedem Fall das tonkrete Bedürfniß erwogen worden sein, was durch das Lehrerbesoldungs- Gesetz entstehenden Roften abzuwälzen, freilich einer recht genauen Nachprüfung bedarf. Bestehende ist festgehalten; nur der Berechnungsmodus ist geändert und für Die Rechtsgiltigkeit der polizeilichen Berfrommmungs. Zulagen bleiben im allgemeinen in Geltung. Bei den nach die Städte etwas günstiger gestaltet. Für Berlin würde der Aus- verordnung betreffend, wird dem B. T." aus städtischen Vers Dienstaltersstufen aufsteigenden Gehältern kommt die Erfall für das Jahr 1896/97, wenn der neue Entwurf bereits Gesetz waltungsfreifen geschrieben, daß dieselbe sehr anfechtbar ſei. höhung in der Regel mehr den höheren als den gewesen wäre, 451 064 m., also nahezu eine halbe Million be-„ Der Polizeipräsident erläßt die Verordnung in seiner Eigenschaft niederen Altersstufen zu gute; von einer Erhöhung der tragen haben, nämlich 2 pet. des 22 553 297 m. betragenden als Regierungspräsident von Berlin, also laudespolizeilich.$ 3 ersten Stufe ist meist abgesehen, wogegen die Steigerung des Einkommensteuer- Veranlagungsfolls von Einkommen über 900 m. ist nicht abzusehen, warum er dies landespolizeilich und nicht Höchstfazes eine Aufbefferung auch für die übrigen Stufen außer jährlich. In der That ein schönes Entgegenkommen. Und solche ortspolizeilich gethan hat, wenn es nicht war, um vorgängige der allerersten ohne weiteres zur Folge hat. Opfer muthet man den großen Städten zu in einer Zeit, wo die öffentliche Erörterungen( mit dem Magistrat) zu vermeiden. Thronrede die fortdauernd günstige Finanzlage des Staates ver- Nun tönnen aber besondere landespolizeiliche Verordnungen tündet. Nur Herrn Miquel wird man es zu danken haben, nur für einen Bezirk, der größer als eine Ortsgemeinde wenn das Gesetz wiederum scheitert." ist, erlassen werden. Aus diesem formalen Grunde allein schon ist, nach unserer Rechtsauffassung, die Rechtsbeständigkeit der Berordnung vom 10. v. M. juristisch anzufechten. Wäre unsere Ansicht falsch, so erscheint als Konsequenz, daß der Polizeipräsident von Berlin jede beliebige Verordnung selbständig für Berlin landespolizeilich erlaffen kann." Bei der Polizeifrömmig teit des Bürgerthums ist anzunehmen, daß die letztere u Der beim Heer für Offiziere der berittenen und Spezialwaffen sowie in besonderen Stellungen hergebrachte Einkommensvorzug soll bei den Offizieren der Kavallerie und der reitenden Artillerie mit Rücksicht auf den durch die Pferdehaltung ers wachsenden Mehraufwand bestehen bleiben, doch soll der Unter- Die Stadtverordneten Dr. Friedemann u. Gen. haben schied nicht mehr bei dem Gehalt stattfinden, sondern in die Form folgenden Antrag in der Stadtverordneten- Versammlung ein einer nicht pensionsfähigen Zulage gekleidet werden mit dem gebracht:„ Die Stadtverordneten- Versammlung ersucht den Magi Bufage: So lange die Frage einer Entschädigung für die ftrat, vor Genehmigung der zu erwartenden neuen BaupolizeiPferdehaltung nicht anderweitig geregelt ist." Es soll also fünftig Ordnung mit der Stadtverordneten Versammlung in gemischter das eigentliche Gehalt und das Aufrücken einheitlich durch alle Deputation über den Entwurf zu berathen." Waffen mit Einbeziehung aller besonderen Justitute geregelt Für das Etatsjahr 1897/98 sollen 18 neue Spreng- schauung mehr und mehr zur maßgebenden wird. werden. Ferner sollen fünftig, statt bisher bei der Infanterie 57 wa gen und zwei neue Kehrmaschinen beschafft werden und hat Die neue Polizeiverordnung hat einem Lotalblatt zufolge and bei der Kavallerie 41 pct., 60 pet. sämmtlicher Hauptleute daher der Magiftrat bei der Stadtverordneten Versammlung be- schen das Einschreiten der Polizei gegen eine private Veranstaltung und Rittmeister der Armee das Gehalt erster Klasse erhalten. antragt, zu diesem Zwecke die Einstellung eines Betrages von herbeigeführt. Ein Bäckermeister in der Mustauerstraße feierte Gleichartig erfolgt die Regelung bei der Marine. 10 500 M. in den Etat der städtischen Straßenreinigung und Be- am Bußtag den Geburtstag feiner Gattin. Ein GeburtstagsAuch die Regelung der Dienstaltersstufen der Beamten ist sprengung für das Jahr 1897/98 zu bewilligen. bei Gelegenheit der Gehälteraufbesserung nicht berührt geblieben, es hat vielmehr eine Ausgleichung der Altersstufen und für manche Kategorien eine Verkürzung oder auch Verlängerung des Aufrückungszeitraums stattgefunden. Als Vertrauenspersonen für die fech3 Berliner Reichstags. Hervorgehoben mag aus der großen Zahl der Einzel- Wahlkreise wurden in den nach den Parteitage stattgefundenen pofitionen werden, daß das Gehalt der Premierlieutenants jest Parteiversammlungen gewählt: Biel Lokales. gaft hatte in vorgerückter Abendstunde unter Klavierbegleitung das Lied:" Das ist der Tag des Herrn" gesungen und dann bei fest verschlossenen Thüren und Fenstern ein zweites, heiteres Lied auf dem Klavier angestimmt, als ein Schuhmann an die Thür der Wohnung flopste und die Mujit untersagte. Auf den Einwand, daß die neue polizeiliche Berordnung sich doch unmöglich auch auf Geburtstagsfestlichkeiten im eigenen Haushalt beziehen könne, wurde ihm von dem Beamten entgegen gehalten, daß gegen das weitere Klavierspiel nichts einzuwenden wäre, bedeutender, geradezu ein kleines Meisterwert hinzuweisen, nicht etwa, um dagegen, daß unsere Presse ihrem wenn die Geburtstagsgefellschaft Chorale und Lieder ernst en Ast die Novellette„ Das verruchte Brot" des skeptischen Maupassant Lesertreise nach Möglichkeit die moderne Literatur vermittele, Inhalts zur Aufführung bringen würde. Diesem Verlangen ist in derselben Nummer. Propaganda zu machen. Das Klassengefühl, welches die Distance aber die Gesellschaft nicht nachgekommen. Auf die Beschwerde Ein armes Mädchen, das auf Abwege gerathen, indeß über zwischen proletarischer Dentweise und bürgerlich moderner des Bäckermeisters beim zuständigen Polizeirevier ist ihm am einen recht zahlungsfähigen Liebhaber verfügt, rüstet mit Bu- Kunst so scharf empfindet, ist für dieses Vermittelungs- Freitag eröffnet worden, daß die Anzeige gegen ihn wegen stimmung der Verwandten für ihre Schwester ein foftbares Hochzeits- ftreben trogalledem kein unüberwindliches Hinderniß, nur muß uebertretung der Sonntagsruhe erstattet worden sei. mahl aus. Der Bräutigam der Schwester, bei der Tafel zum auf die wirklich vorhandene Distance bei geeigneten Gelegen- Auch gegen die Apotheken sollen die neuen Bestimmungen Singen aufgefordert, trägt ganz ahnungslos das schöne Lied beiten auch nachdrücklich immer wieder hingewiesen werden. betreffend die äußere Heilighaltung der Sonn- und Feiertage zur von dem verruchten Brot" vor. Die Anfangsstrophen, welche Wenn man die Bilder in der„ Neuen Welt" mit erläuternden Anwendung gebracht werden. Verschiedenen Apothekenbefizern das gesegnete Brot" des braven Arbeiters feiern, werden mit Reflexionen begleitet, warum tout man das nicht auch mit ist von ihren Reviervorständen aufgegeben worden, der neuen begeistertem Beifall aufgenommen. Dann aber tommt die fatale folchen Erzählungen, wie den hier angeführten? Eine leicht Berordnung gemäß, ihre Schaufenster zu verhängen. Die be Schlußstrophe: In Deinem einsamen Zimmerchen, niedliche plaudernde Kritik, die über die Eigenart einer Novelle treffenden haben sich der Aufforderung nicht gefügt und absichtlich Arbeiterin, scheinst Du der Stimme des Verführers Gehör zu und ihres Dichters anregende Bemerkungen bringt, tönnte Strafmandate herbeigeführt, gleichzeitig aber dagegen Widerspruch schenken. Folge mir, armes Kind, verlasse Deine Nadel nie mit leichter Mühe im Leser das Bewußtsein wach erhoben. Sie berufen sich hierbei auf die Ausnahmestellung der Das Brot der Ehrlosigkeit endigt stets mit Thränen, und darum erhalten, daß, was hier ihm vorgefeht wird, nichts als eine Apotheken, die auch in§ 7 der Verordnung ausdrücklich an hütet Euch, Kinder, an dieses Brot rühren!" Die aus bürgerlichem Boden importirte Waare ist, für deren erfannt wird. Der gerichtlichen Entscheidung dieser Frage wird Worte schlagen wie eine Bombe in die Gesellschaft Sonderlichkeiten den sozialistischen Redakteur natürlich keine in Apothekerkreisen mit großer Spannung entgegengefehen. ein, die sich eben niedergesetzt hat, um sich an dem verruchten Verantwortung trifft, eine Waare, die der Leser als Wie ein Pferdebahu- Angestellter um seine Unfallrente Brote" der leichtfertigen Danie zu delektiren. Doch die Verein nachdenklicher, für feinere Senfationen empfänglicher fant. Ein ehemaliger Angestellter der Großen Berliner Tegenheit dauert nur furze Zeit; einer der Gäste erklärt sehr Mensch, nicht aber als ein praktisch einseitiger Klaffenpferdeeisenbahn- Gesellschaft, namens Pietschte, der würdevoll: Die legte Strophe war überflüffig". Der Champagner repräsentant genießen fann. Für viele großstädtische sich viele Jahre in ihrem Dienste geplagt hatte, erlitt am 9. Dt. tommt und die Gesellschaft, von dem Anblick der Flasche elektrifirt, Proletarier mag eine solche kritisch erläuternde, den Leser zu tober einen Unfall. Pietschte wandte sich mit dem Verlangen an ftimmt mit vollem Halse in den Refrain ein: Hütet Euch, Kinder, eigenen freien Reflexionen anregende Plauderei nicht nöthig sein, die Straßenbahn- Berufsgenossenschaft, ihm eine Unfallrente zu an dieses Brot zu rühren!" die Hundertausende aber, an die die Neue Welt" herantritt, zubilligen. Der Bescheid fiel derart aus, daß sich der Verlente haben feine und ohne Bedanterie aufklärende Erläuterungen in damit nicht zufrieden geben konnte. Er legte Berufung ein, diesem Sinne sicherlich nöthig, wenn sie nicht durch die sogenannte leider erst nach Ablauf der gesetzlichen vierwöchentlichen Frift. moderne Kunst verwirrt und in ihrem Klassengefühl unnöthig Das Schiedsgericht wies die Berufung deshalb zurück. Pietschke verletzt werden sollen. Schon ein paar Bemerkungen über den legte nunmehr Returs ein und beantragte beim Reichs. sozialen und politischen Standpunkt Bola's, und die Maupassant'sche Versicherungsamt, ihn wieder in den den vorigen Gerichts. Die ganz allgemeine Satire auf die menschliche Schwäche tann Art spottender Menschenverachtung würden meines Erachtens stand einzusetzen. Den Antrag begründete er damit, daß so von einem mißtrauischen Klaffengefühl leicht als Satire auf genügt haben, um den Leser eine fritische Direktive zu geben, die er der Hoffnung gelebt habe, bei der großen Pferdebahndie besondere Schwäche der Arbeiterklaffe gebeutet werden. Mit ihn über alles unnüße und mißverständliche Aergerniß leicht hinweg gesellschaft wieder eingestellt zu werden, und daß ihm Unrecht! Maupassant griff die individuellen Schicksale, die er ge- helfen könnte. Hauptfache ist: Die Leute müssen sich an den Gedanken Beamte der Gesellschaft nahe gelegt hätten, mit seinem stalten wollte, aus allen Gesellschaftsschichten vorurtheilslos her- gewöhnen, daß das, was ihnen hier geboten wird, nicht sozialistische, Rechtsstreit bis zur Entscheidung der An. aus, es fiel ihm nicht ein, dabei Unterschiede unter den Klaffen sondern bürgerliche Kunstwerte trägt. Ist man erst in weiten gelegenheit zu warten. Man hatte ihm die Meinung zu machen, hier eine zu schonen, dort eine anzugreifen, er wäre Schichten hierüber ganz flar, so wird das Mißtrauen, als beigebracht, sein Bestreben, neu angestellt zu werden, tönnte über eine solche Nuganwendung seiner leicht hingeworfenen, ob unter sozialistischem Stempel fremdes Gewächs einge deshalb an dem Streit wider die Straßenfeinsinnigen Stizzen selbst am meisten erstaunt gewesen. Immer schmuggelt werden solle, von selbst schwinden, und es muß sich bahn.Berufsgenossenschaft scheitern, weil deren hin, ein wirklich proletarisch fühlender Dichter hätte anders ge- zeigen, ob nicht bei diesem flaren Distancebewußtsein dennoch Worsigender Köhler zugleich Direttor der schrieben! ein Genuß dieser Runstart für große Proletariermaffen mög Pferdebahn- Gesellschaft fei. Die Bemühungen des Ich habe diese beiden Beispiele aus der Neuen Welt" nur lich ist. Klägers find nun trotzdem vergeblich gewesen, und als er angeführt, um auf die reale Schwierigkeit, die hier vorliegt, den endgiltigen Bescheid der Gesellschaft hatte, war die Schärfer und wißiger ist der Kontrast zwischen moralisch fentimentaler Phrase und trivialtrauriger Wirklichkeit, die Kluft zwischen Sonntagstheorie und Alltagspraxis wohl felten dargestellt. Aber die Gastgeberin ist eine Arbeitertochter! Arbeiter und Kleinbürger sind ihre Hochzeitsgäste! the dri dan X. B Berujungsfrist verstrichen. Das Reichs- Versicherungsamt| diese konnte jedoch das junge Leben nicht retten, der Kleine ist| Dagegen blieb der dunkle Procyon Begleiter, für den unter dem Vorsiz des Direktors Pfarrius gab dem An am Freitag Nachmittag an den Folgen der Verlegungen gestorben. Profeffor Auwers in Berlin eine Umlaufszeit von 40 Jahren trage Pietschte's auf Wiedereinsehung in den vorigen Die Leiche wurde zur gerichtsärztlichen Deffnung beschlagnahmt, um den Hauptstern vorausberechnet hatte, bei einer Entfernung Stand nicht statt und wies den Rekurs unter der da fich die unglückliche Mutter unter Umständen auch noch vor von fast einer Bogenfekunde vom Procyon, ein hypothetischer Begründung zurück, dem verantworten wird. grund vorliege. Der Vorsitzende konnte nicht umbin, ben Ber- Die Mene Berliner Dmnibus- Geſellſchaft hat von heute beſtimmung des Procyonbegleiters wieder aufgenommen; aber 2 treter der Straßenbahn Berufsgenossenschaft, Herrn Gorella, zu ab ihre Linie Rosenthaler Thor- Anhalter Bahn- der so nur durch seine Störungen gefühlte Himmelskörper schien ersuchen, doch ein gutes Wort für den Kläger bei dem Direktor hof über den letzteren hinaus durch die Möckerne und Horn- wirklich unsichtbar zu sein, da er sich seit seiner theoretischen Röhler einzulegen. Ob diese private Anregung etwas nutzen wird, straße bis zur Yorkstraße, Ecke der Großbeerenstraße verlängert. Entdeckung durch Professor Auwers im Jahre 1862 den Augen mag dahingestellt bleiben. Bezeichnend ist die im Laufe der Verhandlung vom Kläger 10 Pfennige. Der Fahrpreis beträgt nach wie vor für die ganze Tour der Astronomen 34 Jahre lang verborgen hat. Jezt kommt aber von der Lick Sternwarte die Nachricht, daß es dem Progemachte Mittheilung, daß der Vertrauensarzt der Großen Berliner Pferdebabu- Gesellschaft bei einer Untersuchung Pietschke's b geäußert habe:" Was wollen Gie; Sie find 49 Jahre alt, 15 Jahre haben Sie Dienst gehabt, Sie sind Wir glauben nicht fehlzugehen, wenn wir annehmen, daß dies Gebahren der Großen Pferdebahn- Gesellschaft einem ver: unglückten Arbeiter gegenüber bei Gelegenheit auch im Rathhause unbrauchbar!" erörtert wird. " " Mit gebrochenem Schädel wurde Freitag Abend feffor Schäberle mit dem Riefenteleskop gelungen ist, den wischen 5 und 6 Uhr ein unbekannter Mann von einem Bier- Procyonbegleiter als ein Sternchen 13. Größe in einem Abstande fahrer auf die Unfallstation VII in der Workstr. 44 gebracht. von 42 Bogensetunden vom Hauptsterne zu entdecken- ein Hier starb er schon nach ganz kurzer Zeit. Nach der Darstellung neuer Triumph der Astronomie. des Bierfahrers, der ihn brachte, ist der Mann am Tempelhofer User dadurch verunglückt, daß er von einem Kohlenwagen herabfiel, auf den er sich während der Fahrt hinten hinaufgeschwungen hatte. Kunft und Wissenschaft. = Auf " do Gerichts- Beitung. " " $ " " Wochen- Repertoir der Urania, Abtheilung Taubenstraße: Ein Schornsteinfeger Lehrling verunglückt. Der bei ,, Schnelle Justiz." Unter dieser Spitmarke berichtete Sonntag, Montag und Dienstag: Ein Ausflug nach dem seinem Onkel, dem Bezirks- Schornsteinfegermeister Julius Klemme der Vorwärts" in Nr. 191 vom 16. August d. J. darüber, daß die Monde". Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonnabend: in Charlottenburg, beschäftigte Lehrling Karl Klemme stürzte in seinem Verlage erschienene Märzzeitung, deren Juhalt bereits Durch den Gotthard."- Repertoir der Urania, Abtheilung gestern Morgen gegen 29 Uhr in der Ausübung seines Berufes Mitte Juli vom Landgericht Breslau für nicht strafbar erklärt Invalidenstraße: Sonntag: Dr. Bayard," Japan I". Montag: von dem Dach des zwei Stock hohen Hauses Chriftstr. 32 in worden war, noch immer nicht freigegeben worden sei, obgleich Dr. Schwahu, Bilder aus dem Weltall." Dienstag: Herr Charlottenburg. Der herbeigeholte Arzt konnte nur noch den der Staatsanwalt in Breslau schon unter dem 30. Juli mit G. Witt, Ueber den Bau des Weltsystems." Mittwoch: Brofeffor inzwischen eingetretenen Tod konstatiren. Die Leiche wurde nach getheilt hatte, daß das Urtheil rechtskräftig sei. Erwähnt war G. Witt,„ Ueber den Bau des Weltſyſtems." Mittwoch: Professor der Zeichenhalle des Neuen Luisen- Kirchhofes in Westend gebracht. dabei, welchen schweren Schaden für den Verleger solche Ber Miller, Genossenschaftsleben bei Thieren und Pflanzen." Donnerstag: Herr Dr. Spies,„ Elektrotechnik V". Freitag: Herr bedeute. Seinem Transporteur entsprungen ist vorgestern Bor- zögerung Diese Notiz hatte ihre Wirkung; Dr. Naß, Elemente des Wassers." Sonnabend: Herr Dr. Spies, mittag um 1014 Uhr auf dem Bahnhofe Stralau Rummelsburg schon am folgenden Tage brachte ein Beamter des Elektrotechnik II."( 2. Zyklus). der 40 jährige Handelsmann Hermann Haats aus Züllichaut, der Polizeipräsidiums zwei Ballen März Zeitungen zurück, worüber Das Berliner Aquarium hatte während der letzten Tage wegen Landstreichens und Bettelns mehrfach vorbestraft ist und in Nr. 192 berichtet war. Endlich kam der„ Vorwärts" in Nr. 193 außergewöhnlich reiche Zuführungen zu verzeichnen. Aus den in das Korrektionshaus zu Straußberg gebracht werden sollte. noch einmal auf die tonfiszirt gewefene März- Zeitung zurück und füblichen Meeren langten Angehörige verschiedener Fischfamilien Als der Transporteur am Schalter die Fahrkarten löfte und das wies darauf hin, daß ihr Inhalt immer noch gegenwärtiges an. Aus der Gruppe jener Knorpelfische, zu der die gefürchteten, Kleingeld, das er herausbekam einstrich, nahm der Säftling die Interesse böte, und bat die Genossen, die Hoffnung der als" Hyänen des Meeres" bekannten Ungeheuer zählen, kam eine Gelegenheit, ihm zu entwischen und lief nach Friedrichsberg- ienigen Gegner zu schanden zu machen", die den fleinere Art, ein Katzenhai, an und mit ihm zwei seiner Lichtenberg zu davon. Bis jetzt ist man des Entflohenen noch Grundsatz aufstellten: Man muß die Sozialdemo Ordnungsverwandten, nämlich ein echter, durch seinen glatten, nicht wieder habhaft geworden. traten wenigstens finanziell schädigen, wenn einem Papierdrachen ähnelnden rhombischen Körper auffallender Aus dem Polizeibericht vom 21. November. man sie nicht am Leibe bestrafen tann". Roche( Raja) und ein durch sein zwischen dem Kopf und dem dem Kottbuser Plaze lief am Freitag der 42 Jahre alte Arbeiter in Breslau beleidigt und Genoffe Jocobey mußte als„ Vers Durch diese drei Artikel fühlte sich die Staatsanwaltschaft vorderen Theil der Brustflossen belegenes elektrisches Organ aus August Stahn, der sich wegen eines schweren Rückenmarkleibens antwortlicher" am 21. cr. vor der vierten Straftammer erscheinen. gezeichneter Bitterroche, welchen die geräumigsten der unteren nach dem Krankenhause am Urban begeben wollte, gegen das Der Vorsitzende, Landgerichts- Direktor Denso stellte zunächst aus Bassins angewiesen werden mußten. Pferd eines Geschäftswagens, fiel hin und verlegte sich an der den Akten fest, daß die Staatsanwaltschaft in Breslau schon am Die Lion'schen Konvensen( Wärmekammern für lebens- linken Hand. Der Schwerkranke wurde darauf in einer Droschte 2. Tage nach der Rechtskraft des Urtheils die Freigabe der beim schwache Neugeborene), die in der Berliner Gewerbe- Ausstellung nach dem Krankenhause gebracht.- Abends versuchte die Polizeipräsidium in Berlin lagernden Märzzeitungen angeordnet ein so großes Interesse aller Kreise wachgerufen haben, sind nun 23jährige Arbeiterin Elfriede R. in ihrer Wohnung in der habe. Genosse Jacobey verwahrte sich dagegen, daß er die in dem Medizinischen Waarenhause ausgestellt und werden im Forsterstraße, anscheinend aus„ Liebesgram", sich mit einer Staatsanwaltschaft habe beleidigen wollen; der erste Artikel ent Auftrage des Ausschusses des Vereins zur Gründung einer Morphiumlösung zu vergiften. Nachdem ihr ärztliche Hilfe halte keine Beleidigung, und der zweite und britte erwähnten Konveusenanstalt durch das Medizinische Waarenhaus( Attien au theil geworden und die Lebensgefahr beseitigt war, wurde fie die Staatsanwaltschaft überhaupt garnicht. Die Schlußworte bes gesellschaft), Berlin N., Friedrichstr. 108 I, vermiethet. Der in einem Krankenwagen nach dem Krankenhause am Urban ge- legten Artikels richteten sich nicht gegen die Staatsanwaltsch..ft, Reinertrag ist zur Gründung einer Konvensenanstalt bestimmt. bracht. sondern unter den Gegnern" feien die Schlesische Zeitung" In einer Versammlung der Tabakinteressenten Berlins, und die Hamburger Nachrichten" gemeint, die wieder Die gegen die polizeiliche Sonntagsverfrommung Stellung nahm, holt ausgesprochen hätten, daß es wünschenswerth sei, die Soziale wurde bekannt gegeben, daß Rommerzienrath Goldberger in dieser demokratie durch Verfolgungen aller Art, namentlich durch VerAngelegenheit beim Minister des Junern gewesen sei. Goldberger Im Friedrich Wilhelmstädtischen Theater tam am haftungen und Beschlagnahmen zu schädigen, auch wenn diese habe diesen gefragt, wie er über diese neue Verordnung dente, Freitag Gerhart Hauptmann's foziales Drama Bor fich nachträglich als unbegründet herausstellen sollten, weil die ob sie feine Zustimmung finde. Hierauf habe der Minister ge- Sonnenaufgang" zur Aufführung. Die Experimentirlust Sozialdemokraten dann wenigstens den Schaden weg hätten. quentet, daß er persönlich nicht auf dem Boden der neuen des Herrn Direktors Samſt grenzt ang wunderbare; in seinem Der Vertheidiger Rechtsanwalt Wolfgang Seine be Polizeiverordnung stehe, daß hier vielmehr andere Gin. Streben, nicht allein dem Schauspiel jeder Gattung, sondern autragte, zum Beweise, daß diese Angriffe der Gegner im„ Vorflüsse vorliegen, gegen die er( der Minister) macht Io3 sei. felbst der Oper genüge zu leisten, dürfte ihm so leicht fein wärts" oft besprochen worden seien, und daß deshalb der wahre Wenn Herr Goldberger recht gehört hat, so find seine Mit- weiter Berliner Theaterleiter gleichkommen. Und noch wunder Sinn der Anspielung jedem Leser sofort verständlich gewesen wäre, theilungen recht interessant. barer ist es, daß Herr Samst mit seiner Bielseitigkeit eine Reihe von Zeitungsartikeln zu verlesen. Obgleich der StaatsWoher nehmen und nicht stehlen? Bei der vorgeftrigen zuweilen reuffirt. Wie neulich vom Troubadour" zu berichten anwalt dem widersprach, wurde es doch vom Gerichte, an Parole" der Berliner Laternenanzünder wurde, wie die war, daß die Aufführung über Erwarten gut gelang, so geordnet. Deutsche Tageszeitung" zu melden weiß, den Leuten aufgegeben, läßt sich auch von dem modernen Drama sagen, daß es im Der Staatsanwalt sah in jedem der drei Artikel schwere sich mit einer richtig gehenden Uhr zu versehen. Ob sie die Friedrich Wilhelmstädischen Theater wenn auch gewiß nicht Beleidigungen. Namentlich sollte der Ausdruck unglaubliche Uhr von ihrem färglichen Gehalt bestreiten sollen oder ob sie mustergiltig, so doch in keiner Weise anstößig gegeben wurde. Die Verzögerung" im ersten Artikel eine darstellen. Ganz besonders ihnen der Weihnachtsmann bringt, ist den Auzündern nicht ge- pathetisch genug ins Zeug zu gehen vermeinten, sprachen am Artikels, die unzweifelhaft auf die Staatsanwaltschaft gerichtet Freitag beinahe ganz so, wie gewöhnliche Menschen zu reden wären. Das Vorbringen des Angeklagten über den Sinn dieser Ein gewaltiges Feuer wüthete am Sonnabend früh auf pflegen, und die Regie verstand es, mit wenigem brav hauszu Worte sei eine völlig unglaubwürdige Ausrede. Er beantragte dem Grundstück Beuthfir. 8, auf dem sich u. a. die Hermann'sche halten. Das Fehlen der bunten Teppiche und Schmuckstücke, die mit Rücksicht auf die vielen Vorstrafen des Angeklagten sechs Buchdruckerei befindet. Diese nimmt den einzigen Seitenflügel, nach des Dichters Vorschrift auf die bäuerliche Dürftigteit gepfropft Monate Gefängniß. den das Grundstück an der rechten Seite hat, vom Erdgeschoß sein sollen, vermochte die packende Wirkung des Dramas taum durch alle Stockwerke hindurch bis zum Dache ein und enthält zu verringern. Unbeantwortet bleibt die Frage, warum einige gegen diese Auffassung. Er meinte, wenn der Staatsanwalt Rechtsanwalt Heine wandte sich in sehr scharfen Worten sechs über einanderliegende Säle. Im dritten Saale, von unten der Mitwirkenden, so die Herren Eißfeldt( Hoffmann) und Alfred in aus gezählt, war die Nacht hindurch bis um 4 Uhr Bauer( Loth), die sich im übrigen ganz wacker hielten, in der Kenntniß des Zusammenhanges die Stelle auf sich bes Breslau bei flüchtigem Lesen und ohne genauere morgens in der Buntdruckerei für die Moderne Kunst" Maste nicht den Anordnungen des Autors entsprachen. Als zogen hätte, so sei das zwar irrig, aber allenfalls ver gearbeitet worden. Um 5 Uhr brach in diesem Saale recht tüchtig in ihren Rollen erwähnen wir außer den genannten zeiblich; wie Feuer aus, das sich vom vom Fußboden aus weiter man aber nach Vortragung des Materials ver Künstlern noch die Herren Schwendler Rahl), Epstein( Arzt), an Zeitungsartikeln noch diese Ansicht vertreten fönne, jei breitete. Wie es entstanden ist, weiß man noch nicht. Das sowie die Damen Schmidt( Helene), Doppel( Frau Krause) und schlechthin unverständlich. Man fage sonst den Advokaten nach, Schmieröl der Maschinen gab ihm Nahrung, es griff sehr rasch Gaßmann( Spiller). um fich und war, als die Feuerwehr kam, schon durch die Decke daß sie es liebten, einen einfachen Thatbestand so zu wenden, War so an der Darstellung in den vierten Saal hinaufgedrungen, in dem die Lustigen Friedrich Wilhelmstädtischen- Theaters in betracht gezogen immer die Verhältnisse des bis sie alles daraus beweisen fönnten. In dieser Sache Blätter" gedruckt werden. Der vierte Saal brannte vollständig faum viel zu tadeln, so muß um so mehr das Betragen eines und aber werde es klar werden, daß nicht die Vertheidigung einem der Angeklagte aus, im fünften Saale, der ebenfalls noch ergriffen wurde, zer großen Theils des Publikums gerügt werden. Merkwürdig. Die eine gefünftelte Deutung zu geben suchten, vielmehr würden ste einfachen Sachverhältnisse ftörte das Feuer nur wenig, desto mehr aber der Qualm und guten Leutchen, die sonst nicht genug Sentimentalität friegen sich auf ihr einfaches flares Recht verlassen und erwarten, oaß Rauch. Die Feuerwehr, bis zu deren Alarmirung der Brand können, begleiteten diesmal die schöne Liebesszene zwischen Loth die offene Erklärung eines Ehrenmannes wie der Angeklagte sei, wohl schon 30 Minuten gedauert hatte, arbeitete mit drei Dampf- und Helene mit rohem Gelächter und thaten sich am erschütternund fünf Handdrudsprisen. Die Aufräumungsarbeiten waren am den Schluffe des Dramas in lautem Bischen gütlich. Dem Mittag noch nicht beendet. sang 4.124 Philister war statt der Konditorwaare minderer Qualität ein mal ferniges Lebensbrot gegeben worden und das verbroß ihn. sagt worden. " Eine Mittheilung, die abermals zeigt, wie traurig es um die ärztliche Hilfeleistung in Berlin bestellt ist, wird in 9P um V B Berfiel durch Majestätsbeleidigung ohne weiteres geglaubt werde. Der Vertheidiger wies dann nach, daß die Staatsanwaltschaft in Breslau beffer gethan hätte, su schweigen und sich nicht beleidigt zu fühlen, denn sie hätte feineswegs alles gethan, was sie sollte. Sie fei verantwortlich für die Unterlassungen der Hilfsorgane, die sie benute; sie habe zwar die Freigabe rechtzeitig angeordnet aber nichts gethan, um fich Gewißheit zu verschaffen, daß ihre Anordnung schleunigst ausgeführt wurde. Wie nöthig eine solche Kontrolle gewesen wäre, zeige dieser Fal. Bu dem Dritten Artitel zeigte der Bertheidiger aus den verlesenen Zeitungsnummern, daß der Borwärts" einige Zeit vorher in einem " der Maizeitung schon Gelegenheit genommen habe, die ehrloſe Theorie der Schlesischen Zeitung" an den Pranger zu fiellen, damals zufällig unter Nennung des angegriffenen Organs. Auch diesmal sei der Angriff nicht anders gemeint gewesen, und wer ihn nicht absichtlich mißverstehen wollte, tönnte darüber in feinem Zweifel sein. folgendem gebracht: Jm Verfolgungswahn hat sich am Sonn Robert Prutz:„ Erich oder der Bauerntönig. abend Morgen die 48 Jahre alte Arbeiterwittwe Friederike Aft III, Szene 7. Sühnholz aus der Biesenthalerstraße 15 den Hals abgeschnitten. Die Frau, welche vor kurzem aus der Charitee entlassen war, Sture: Gin Knecht des Grafen Persson ftand gegen 4 Uhr plößlich auf, ohne daß ihre in nächster Nähe Erich: Lernt Eure Worte wählen, mein Herr Rangler. schlafenden Kinder davon etwas merkten, und schnitt sich vor Es giebt solch' dem Spiegel mit dem Taschenmesser ihres jüngsten Sohnes Ding in meinem Reich nicht mehr! den Hals durch. Erst als sie hinstürzte, wurden die Sture: Sehr wohl! Ein weiland Knecht des Grafen Persson ganz gleichliegenden Falle bei der Beschlagnahme und Freigabe Kinder wach und der ältefte Sohn sprang gerade noch hinzu, der Mutter das Messer abzunehmen, als Sie sich den zweiten Schnitt beibringen wollte. Man eilte nach ärztlicher Hilfe, die aber nicht so leicht zu be= tommen war. Der geprüfte Heilgehilfe Wiesner aus der Wriezenerstraße soll seine foll seine Hilfe versagt haben, ein anderer war verreist. Der Dr. Levy aus der Stettiner ftraße foll es abgelehnt haben, mitzugehen, indem er es für besser erklärte, die Hilfe der Sanitätswache in Anspruch zu nehmen. Aber auch auf der Unfallstation VI in der Lindowerstraße Nr. 10/11 erklärte der Arzt, es sei denn doch blödsinnig, in einem so schweren Falle erst noch zu ihm zu schicken, ging aber doch mit, obwohl er voraussah, daß er nun, nach so langer Zeit, zu spät kommen werde. auch. Als der Arzt fam, war die Frau, die sich die Speiseröhre durchgeschnitten hatte, bereits verblutet. So war es denn Mit Gut und Blut dem fürstlichen Gericht; Er ward gestäupt, und fragen nun die Richter In Unterthänigkeit, ob Ihr's zufrieden, Daß er in Eisen tommt auf Lebenszeit. Erich: Wie heißt der Mann? Sture: Jesper. rich: Und sein Vergehen? Sture: Er führte Schmähreden wider Eure Majestät Im Augenblick, da Jhr den Thron bestiegt. Erich: Und weiter nichts? Und also wenn ein Bursch, Dem just ein Wigwort auf der Zunge jückt, Den Bügel läßt dem flücht'gen Einfall schießen, Da meint Jhr, sei die Majestät gefränft, Da wird gestäupt, in Eisen da geschickt: Doch für die Kränkung, für die größere, Die meines Namens Anseh'n widerfährt, Wenn Ihr den Abgrund Eurer eignen Bruft Mit meines Namens heil'gem Schilde deckt, Und macht den Thron, den Siz der Majestät, Bum schnöden Popanz Eurer Herrichbegier, Für diese Kränkung aber seid Ihr blind?! Der Bursch wird freigelaffen Im Augenblick: Und der ihn stäupen ließ, Ohne mein Wissen, wird vom Amt entsegt. Ihr seid entlassen. Nach langer Berathung verkündete das Gericht das Urtheil. Im ersten und zweiten Artikel vermochte es nur Aeußerungen zu finden, die in Wahrung berechtigter Interessen gethan wären, ohne die Absicht der Beleidigung. Dagegen fand es im dritten Artikel die Beleidigung, die auch der Staatsanwalt darin erblickt hatte. Dafür hatte das Gericht aber noch einen be. sonderen Grund gefunden, von dem der Vorsitzende sagte, es sei wunderbar, daß der Staatsanwalt, und es sei leicht erklärlich, daß der Angeklagte nicht über ihn gesprochen habe. Zi „ es Anfang des dritten Artikels werde nämlich gesagt, sei der Redaktion nun flar", weshalb die Beschlagnahme de erfolgt sei, und darauf folge die Stelle, die fich nach der Angabe des Angeklagten gegen die Schlesische 31g." richte. Aus diesem Zusammenhange erhelle, daß sie in Wahrheit gegen die Staatsanwaltschaft gemünzt sei. Erkannt sei übrigens mit Rücksicht auf die an sich nicht unberechtigte Erregung des An geklagten nur auf sech s och en Gefängniß. " Die Begründung zwingt uns noch zu einer kleinen Kritit. Wir finden es nicht so wunderbar", daß der Staatsanwalt diesen ausschlaggebenden Grund nicht gefunden hat, denn thatfächlich ist es nicht richtig, daß auf den ersten Say, der gegen Traurige Folgen hat wieder einmal die Verbrühung eines Kindes gehabt, die mit erbärmlichen Woh= nungsverhältnissen zusammenhängt. Auf dem Grundstück Bergstraße 10 wohnt im 4. Stock des Hofgebäudes der Arbeiter Karl Schmood mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern in einem einzigen Raume, der zugleich Küche, Wohnund Schlafzimmer ist. Am 11. d. M., vormittags um 111 Uhr, wollte Frau Schmood ihren jüngsten 8 Monate alten Knaben baden und zu dem Zwecke in einem Messingkessel auf der Maschine Wasser heiß machen. Um Roats nachzuschütten, mußte fie den Refsel für einen Augenblick von der Feuerung herab- Auf der Lick- Sternwarte in Raliforuten ist, laut Voff. die" Schlesische Btg." gerichtete folgt". In Wahr nehmen und stellte ihn neben der Maschine auf den Fußboden. 3tg.", eine großartige Entdeckung gelungen. Bekanntlich hatte heit stehen 20 Druckzeilen dazwischen und in diesen Der älteste Sohn, der zweijährige Walter, spielte unterdessen mit Bessel 1844 die Ueberzeugung ausgesprochen, daß die beiden folgern wir aus dem Inhalte der März- Zeitung, weshalb die einer kleinen Fußbant in dem Raume herum. Die Mutter helften Sterne im Bilde des fleinen und des großen Hundes, Staatsanwaltschaft auf den Gedanken kommen fonnte, fie entmußte ihm, während sie nachfeuerte, den Rücken zuwenden und Sirius und Procyon, dunkle Weltkörper als Begleiter hätten, hielte etwas Hochverrätherisches. Wir legten nämlich dar, wie nahm so nicht wahr, daß er sich rückwärts dem Kessel mit dem wie dies aus den unregelmäßigen Eigenbewegungen diefer hellen die streng historischen Thatsachen, die die März- Zeitung entschon ziemlich heißen Wasser näherte. Plöglich schrie der Kleine Sterne folgte. Glänzend wurde diese Voraussage bestätigt, als hielte, erbarmungslos die patriotische" Legende zerstörten. Daß auf; er war rücklings mit dem Kopf in den Kessel gefallen. A. Clark in Cambridge( 9. A.) mit einem neu erbauten diese zwanzig Beilen einfach übersehen werden würden, konnten Die Mutter fuchte zunächst mit Hausmitteln die Verbrühungen achtzehnzölligen Fernrohre den so vorausgefagten Sirius- wir um so weniger vermuthen, als der Staatsanwalt auch nicht zu heilen und holte erst am zweiten Tage ärztliche Hilfe. Auch Begleiter( 1862) an der bezeichneten Stelle auffand. auf dies Mißverständniß verfallen war. " Der Mordprozeß Werner- Groffe tommt am 1. Dezember vor der IX. Straftammer( nicht vor dem Schwurgericht) zur Verhandlung. Literarisches. 30.: " Der Prozeß Sinke und Genoffen wegen einer im Februar| Sonntag, 29.: Benvenuto Gellint". Herr Ernst Kraus als Gait. Montag, 31.: eine Rundgebung Don Carlos' an feine Anhänger, in welcher Im zweiten Reichstags- Wahlkreise abgehaltenen Zusammenkunft" Egmont". Anfang 7 h. Montag, 23.: 1812". Dienstag, 24.: Minna von Tannhäuser"." Anfang 7 Uhr. Schauspielhaus: Sonntag, 22. Nov.: derselbe erklärt, daß seine von bem Maler Folchi entführte hatte gestern noch ein Nachspiel in der Berufungsinstanz. Der Barnhelm". Mittwoch, 25.: Was Ihr wollt!" Donnerstag, 26.: Maria Tochter Donna Elvira für ihn nunmehr toot sei. in erster Instanz verurtheilte Genosse Tessel ist ausgewandert Stuart". Freitag, 27.: Leyte Liebe". Sonnabend, 28.: Iphigenie auf und es konnte in dem Berufungstermin am 11. September nicht Tauris". Sonntag, 29.:" Graf von Castenar".„ Ein Königsidyll". Montag, Briefkasten der Redaktion. Die Journalisten".. gegen ihn verhandelt werden. Zu dem geftrigen Termine war wiederholungen von„ Fretwild". Sonntag Abend, Dienstag, Sonnabend und Das Deutsche Theater bringt in dieser Woche er durch öffentliche Zustellung geladen, und der Staatsanwalt Montag, 30. b. M; von„ Morituri" Montag, Mittwoch, Freitag, sowie nächst wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Baht) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden foll. felber beantragte, ihn freizusprechen. Dies geschah. Damit ist folgenden Sonntag Abend. Donnerstag kommen„ Hannele's Himmelfahrt" auch diese Haupt- und Staatsattion, die Herr Schöne und sein ist„ Der Meister von Palmyra" angefeßt. und Ohne Liebe" zur Aufführung; für nächstfolgenden Sonntag Nachmittag Montag, Die juristische Sprechstunde findet am Im Leffing- Theater wird Dienstag, Freitag und Sonnabend abends von als Kellner maskirter Beamter vor dreiviertel Jahren begonnen Baul Lindau's neues Schau piel„ Der Abend" Sonntag, Dienstag, Mittwoch, 6-7 Uhr statt. hatten, zu Ende. Donnerstag und nächsten Sonntag mit Herrn Engels als Gast wiederholt. Nerre. Montag und Freitag finden Aufführungen des Lustspiels Die goldene Eva" statt. Lokalkommission: Ostar Mahle, Ritterstr. 104, Als Nachmittagsvorstellung gelangt am nächsten Sonntag Hof 3 Tr. Sudermann's" Glück im Winkel" zur Aufführung. Renaissance" wird im Berliner Theater Frau Gubela. Die Angaben in Ihrer Berichtigung find an jedem Abend ber Woche mit Ausnahme des Donnerstags zur Aufführung gelangen. An nach unserer Information nicht zutreffend. diesem Abend findet das einmalige Gastspiel des Herrn Barnay L., Bülowstraße. Die Germania" schreit vor hämischer als König Bear zum besten der Deutschen Bühnengenossenschaft bet erhöhten Breisen statt Nächsten Sonntag Nachmittag geht„ Des Meeres und der Freude, daß einige Verbandsmitglieder aus der Bibliothek des Liebe Wellen" mit Frau Geßner als Hero in Szene. Die Freitags: Metallarbeiter Verbandes entliehene Bücher nicht zurückgegeben Hofgängerleben in Mecklenburg. Selbsterlebtes und Aufführung von„ Renaissance" wird bei aufgehobenem Abonnement ge- haben. Natürlich, daß ein Katholik ein Buch zurückbehalten hat, Selbsterschautes von einem Berliner Arbeitslosen. Mit Montag, Dienstag, Mittwoch Bocksprünge", vorher Die fittliche Forderung"; geben. Der Spielplan des neuen Theaters für die Woche ist: ist noch niemals vorgekommen, seit die Welt steht. Sie ärgern einem Vorwort von A. Bebel.. 39 GS. Klein 80. Preis Donnerstag: Eriter Duse- Abend." La Signora dalle Camelie"; Freitag Bock sich, daß die Germania" dummerweise diese Notiz„ Unter 25 Pf. Berlin 1896. Verlag der Buchhandlung Vorwärts. fprünge", vorher Die fitttiche Forderung"; Sonnabend: Zweiter Dufe Genossen" überschreibt und empfehlen die nicht allzu selten vors Landwirthschaft und Industrie sind so grundverschiedene Seiten bend, Magdec"; Sonntag, Nachmittag Minna von Barnheim". Abends tommenden Berichte über Gerichtsverhandlungen gegen katholische Bocksprünge", vorher Die sittliche Forderung". Im Schiller= unferes wirthschaftlichen Lebens, daß es den in der Stadt Theater findet Sonntag Abend eine Aufführung von Demetrius" Pfarrer, die Sittlichkeitsverbrechen begangen, mit der Spigmirfe aufgewachsenen Industrie Arbeitern sehr schwer fällt, und statt. Montag, Dienstag, Mittwoch und Sonnabend wird„ Der Unter tatholischen Geistlichen zu versehen. Daz nur allzu oft ganz unmöglich wird, sich ein richtiges Pfarrer on Stirchfeld" Donnerstag" Demetrius wiederholt, Freitag lehnen wir ab. Das schickt sich nicht für den„ Borwärts". Bild von dem Leben, den Anschauungen und den Leiden geht der Sohn der Wildnis" in Szene." Jim Bürgerfaale des Rathhaufes ist morgen, Lenau- Abend". Das Thalia Theater( vormals Adolf leber Ausflüge fönnen wir infolge großen Stoffandranges feiner Brüder auf dem Lande zu machen. Hierin liegen auch Gruft- Theater) wird das musikalische Genrebild Das Wetterhäuschen" und feine Berichte aufnehmen. zum theil die Schwierigkeiten der Agitation auf dem Lande. den Boucheron'schen Schwant„ Zwei Schwiegerföhne" vorläufig auf dem Mit der Veröffentlichung der hier angezeigten Schrift, holung von Gebildete Menschen" unterbrochen.- Jm 3entral- Theater Spielplan behalten. Heute nur werden diese Aufführungen durch eine Wieder der wir Verbreitung besonders in den Kreisen der wird heute eine Aufführung von Marianne, ein Weib aus dem Volte", von städtischen Arbeiter wünschen, wird der Versuch gemacht, Serrn Emil Thomas in Szene gefeßt und mit Fräulein Worm in der Haupt das Leben der Landarbeiter zu schildern; daß dies von einem rolle, stattfinden. Von Montag an wird wieder„ Eine wilde Sache" gespielt. " Nansen's Reise nach dem Nordpol" wird im Alexanderplaz Arbeiter geschieht, der auf dem Lande thätig war, der also theater allabendlich auch in der nächsten Woche gespielt. Fin Friedrich Stationen. Selbsterlebtes und Selbsterschautes berichtet, erscheint uns als tlhelmstädtischen Theater wird heute" Der Pfarrer von Kirchfeld" gegeben. Die heutige Vorstellung von Lorbeerbaum und Bettelstab" ein weiterer Vorzug dieser Schrift. Die Schrift ist nicht nur im Ostend Theater beginnt um 7% Uhr, das ferteuse Konzert um belehrend, sie ist auch unterhaltend, sie bildet trok mancher Un- 5 Uhr. gefügigkeit der Sprache vom Anfang bis zum Ende eine spannende Lettüre. Die Einleitung von Bebel und der zum Schlusse ab gedruckte mecklenburgische Tagelöhner Kontrakt, ein sozialbedeutsames Altenstück erhöhen den Werth des Schriftchens. Theater. = Theater- Wochenchronik. Des Todtenfeftes wegen finden heute Na mittag in den Berliner Theatern teine Vorstelluugen statt. Opernhaus: Sonntag, 22.:„ Der Prophet". Anfang 7 Uhr. Montag, 23.: Benvenuto Gellint". Benvenuto Cellini: Herr Ecnst Kraus vom of und Nationaltheater in Mannheim, als Gaft. Dienstag, 24.: Oberon". Mittwoch, 25.: Benvenuto Cellini". Serr Ernst Kraus vom Hof- und Nationaltheater in Mannheim, als Gait. Donnerstag, 26.: Tas Helmchen am Herd". Freitag, 27.: Die Meistersinger von Nürnberg". Stolzing: Serr E. Kraus, Beckmesser: Herr Friß Friedrichs, als Gäste. Anfang 6% Uhr. Sonnabend, 28.:„ Der Evangelimann"." Phantasten im Bremer Rathsteller". Achtung! Vermischtes. = Ju Culmsee brannte, wie aus Thorn berichtet wird, heute früh das Haus eines Schuhmachers nieder; wie es heißt, sollen dabei drei Personen, zwei Schuhmachergesellen und ein Lehrling, verbrannt sein. " " Witterungsübersicht vom 21. November 1898. Barometertand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. Windrichtung Windstärke I www Stala 1-12) Wetter WNW 3 halb bedeckt Temperatur ( 50.4° t.) nach Celfins 5 221823019 Swinemünde Hamburg Berlin Wiesbaden. München 764 768 WNW 2 halb bedeckt 767 3 heiter 771 Still halb bedeckt 769 4 wolfig 764 8 3 Regen 764 G bedeckt 765 550 bedeckt 775 WNW 767 SW • . 774 NW halb bedeckt halb bedeckt woltig 6 -1 Aberdeen. Baris. 21211 Wien. Aus Antwerpen wird gemeldet: Bei einem großen Brande Haparanda. Petersburg. in der Markthalle wurden 120 kleine Lebensmittel- und Kleidungs- Sort. Magazine, welche für eine halbe Million Franks Waaren enthielten, eingeäschert. Die Ursache des Brandes soll ein Kohlenbehälter gewesen sein, welcher nicht genügend beaufsichtigt war. Die Baulichkeiten waren für 700 000 Frants, die Waaren für Wetter- Prognose für Sonntag, den 22. November 1896. 11/2 Millionen versichert. Theils heiter, theils woltig, am Tage ziemlich warm bei Sie ist todt für ihn. Wolff's Telegraphen- Bureau bringt schwachen füdwestlichen Winden; feine oder unerhebliche Niederfolgende wichtige Meldung: Die ,, Gazette de France" veröffentlicht schläge. Berliner Wetterbureau. Achtung! Kanarienvögel t. Daume, Brückenftr. 1. Sonnabend, 28. November, im Lokale der Brauerei Friedrichshain Eichhörnch. 2 M. Brückenstr. 1, Vogelb. am Friedrichshain: 44, 1 Tr. Badstrasse 44, 1 Tr. u. Gr. Vokal- u. Instrumental- Konzert Damen Rinder- Jackets, gr. Ausw., ausgeführt von den Männerchören Rothe Nelfe II, Oranienburger Borstadt, J. Salamonsky, Badstr. 44, 1 Treppe, billige Preise, direkt beim Schneider Treu u. Einigkeit( Rigdorf), Weiße Rose II( Weißensee), Dir.: Herr R. Afiesch, ( Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes) unter Mitwirkung einer start besetzten Kapelle der Zivil- Berufsmusiker, Dirigent: Max Gaçon und unter gütiger Mitwirkung der Sopranistin Fräulein Emma Briebe.) Zur Aufführung gelangen nur neuere Kompositionen. Anfang 81/2 Uhr. Billets 30 Pf. Nach dem Konzert: Grosser Ball. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Zu zahl reichem Besuche ladet ein Das Komitee. 1537b Möbel Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß ich ein Weiß: u. 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Manteuffelstr. 65a, v. 8 Tr. I. b. Eite. Schlosserlehrl. v. Neye, Brandenburgft.75. Berantwortlicher Redakteur: Auguft Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin. Sassy, nur Wallstr. 21. Berlin C. Anzüge, Hosen, Goldw. Winterpaletots, o. fpottbillig Neanderstr. 6, Pfandleihe. Zionskirchstr. 54 im Laden. 1553b 1 gr. Flugbauer, 2 fl., 4 Mehlwürmertöpfe, billig zu verkaufen, bei 1499b * 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 274. Abgeordnetenhaus. Sonntag, den 22. November 1896. 13. Jahrg. Krankengeld find dagegen etwas zurückgegangen. Sie be- Neben dieser haben den Geburtsakt des Vereins die bekannte trugen für den einzelnen Erkrankungsfall im Jahre 1888: katholisch monarchistische Herzogin d'Uzès, und Sarah 15,74 m., 1893 nur 15,59 M. Auf den einzelnen Krankheitstag Monob unterzeichnet, welch' letztere in den protestantischen 2. Sigung vom 21. November 1896. 2 Uhr. Präsident v. Köller giebt vor Eintritt in die Tagesordnung famen 1888: 0,99, 1893 nur 0,98 M. Dieser Rückgang erklärt Salons das Szepter führt. Der Verein will fein bescheiden eine Uebersicht der seit dem Schlusse der vorigen Session ein- sich aus der Zunahme der in Krankenhäusern behandelten zu Werke gehen und stellt sich zunächst den Zweck, die Zeugnißgetretenen Veränderungen in dem Personalbestande des Hauses. Kaffenmitglieder, die entweder gar kein Krankengeld oder nur fähigkeit der Frau und das Eigenthumsrecht der verheiratheten getretenen Veränderungen in dem Personalbestande des Hauses. einen geringen Betrag erhalten. Die au Krankenanstalten Frau auf den Ertrag ihrer Arbeit zu erlangen. Ein bezüglicher Das Andenken der verstorbenen Abgg. Hogrefe( f.), v. Busse( f.), v. Gliszczynski( 3.) wird durch Erheben gezahlten tur- und Verpflegungskosten haben sich Gefeßentwurf wurde, dank der Thätigkeit der Frau Schmahl, in von den Plägen geehrt. Die Abtheilungen haben sich ton on 1885 bis 1893 verdreifacht. Die Verwaltungskosten der Kammer eingebracht und im Februar 1. J. angenommen. betrugen etwa 9-10 pCt. der Krankheitskosten. Auf ein Mit Es gilt also die Annahme des Gesetzes durch den Senat zu ftituirt. In Erledigung der Tagesordnung schreitet das Haus zur glied berechnet beliefen sie sich im Jahre 1885 auf 0,76 M., im erwirken. Ist dies geschehen, dann hat sich der Verein laut Wahl des Präsidenten; Abg. Stengel beantragt, den bis- Jahre 1893 auf 0,97 m., und stellen sich bei den einzelnen Kaffenarten Statuten aufzulösen, insofern die Salondamen für die Befreiung herigen Präsidenten v. Röller durch Zuruf wiederzuwählen. folgendermaßen: Es fommen an Verwaltungskosten auf je ein des Frauengeschlechts nicht noch ein weiteres zu thun geruhen. Das Haus verfährt nach diesem Antrage. Der Gewählte erklärt, Mitglied der Orts- Krankenkassen 1885: 1,05 R., 1898: 1,47., Eine Arbeitsbörse wird in Christiania, der Hauptder Betriebs Krankenkassen in der gleichen Zeit: 0,19 und daß, da das Haus willens sei, ihm noch einmal das Präsidium 0,22 M., der Bau- Krankenkassen 0,14 und 0,06 m., der stadt Norwegens, errichtet werden. Die Anregung dazu ging zu übertragen, so fügt er sich gern diesem Wunsche, danke für das ihm bewiesene Vertrauen und bitte um weitere Erhaltung Sache niebote Junungs- Krankenkassen 1,03 und 2,28 M., der Eingeschriebenen von der äußersten Linken aus, die in der dortigen Gemeindedes ihm seit 17 Jahren zu theil gewordenen Vertrauens und Hilfskaffen 1,87 und 2,08 m., der Landesherrlichen Kaffen 1,58 Verwaltung die Mehrheit hat. Der wegen dieser Sache niedergesetzte Ausschuß hat folgende Organisation vorgeschlagen: Wohlwollens.( Bravo.) Auch die ebenfalls durch Zuruf wieder- und 2,21 M. Die Gemeinde- Krankenkassen sind bekanntlich von Einrichtung führt den Namen Chriftianaer Arbeitskontor und der Gemeinde unentgeltlich zu verwalten. gewählten Abgg. Frhr. v. Heeremann als erster und fungirt nicht nur als Arbeitsnachweisanstalt, sondern auch als Dr. Krause Rönigsberg als zweiter Bizepräsident erklären die Neber den Dienst der Briefträger Nürnbergs wird in Vermittlungsinstitut bei Differenzen zwischen Unternehmern und Annahme der Wahl. der Fränk. Tagespost" Klage geführt. Die Briefträger hätten Arbeitern. Die Aufsicht übt ein Komitee aus, dessen Mitglieder der vorigen Seſſioner( t.), der vorigen Session: Bode( t), v. Detten( 3.), Im auch versprochen worden, aber mit dem Halten habe es gute Wege. und Arbeiterorganisationen gewählt werden. Die weibliche AbSodann werden durch Zuruf wiedergewählt die Schriftführer schon längst um Vermehrung des Personals gebeten, Abhilfe fei von der Gemeindeverwaltung auf Vorschlag der UnternehmerWalle( 8.), Dr. Irmer( f.), Meister( ft.), Jürgensen In vielen Bezirken bekomme das Publikum die ersten Briefichaiten theilung des Arbeitskontors wird durch Frauen geleitet. Bei ( atl), Weyerbusch( natl.), Worzewski( frs. Bp.), welche um 9 oder gar 1/10 Uhr, also zu einer Zeit, wo viele Geschäfts: Streits und Aussperrungen stellt das Arbeitskontor für den bedie Annahme der Wahl erklärt haben. Zu Quästoren werden leute ihre Korrespondenzen schon erledigt haben. Die Geldbrief- treffenden Zweig den Arbeitsnachweis ein und sucht zwischen berufen die Abgg. Dr. Sattler( natl.) und Busch( t.). Da- träger müßten oft eine Anzahl Bostanweisungen für den nächsten den Parteien zu vermitteln. Die Kesten des Arbeitskontors trägt mit ist das Haus konstituirt. Tag aufheben, da sie nicht fertig würden, und über die Kondukteure die Gemeinde. wird mitgetheilt, daß sie selten einen freien Sonntag hätten. 1 Meine? Nächste Sigung Dienstag 11 Uhr: Hessische Ludwigebahn Vorlage und dazu gehöriger Nachtragsetat, und RonvertirungsVorlage, fämmitlich in erster Lesung. Schluß 23/4 Uhr. thin billas goderrenhaus. V Der Achtstundentag in Rußland. Die Zeitung. ,, Rußtja Wedomosti" theilt mit, daß die Naphta Firma BenkenVon den Angaben der Frff. 3tg." über die Lage der dorf in Baku vor einigen Wochen den Achtstundentag eins Arbeiter in der Uhrenindustrie von Schwenningen geführt hat. Auch in diesem Falle hat es sich herausgestellt, daß und Schramba ch und deren Gegenfah zu den Ausführungen die Unternehmer durch diese Verkürzung des Arbeitstages nicht des Delegirten auf der Württembergischen Metallarbeiter- Konferenz nur feinen Verlust erlitten, sondern umgekehrt, gewonnen haben, hatten wir fürzlich Notiz genommen. Die Schwäbische Tag- da die Produktivität der Arbeit zugenommen hat. 2. Sigung vom 21. November 1896. 1 Uhr. wacht" bringt nun als Antwort auf den Artikel der Frankfurter Das Semstwo( Kreisvertretung) des Distrittes Nowotorschot Auf Antrag des Herzogs von Ratibor werden Fehr. Beitung" eine ausführliche Korrespondenz aus Schwenningen,( Gouvernement Twer) beauftragte in der Session des vorigen v. Manteuffel zum ersten, Oberbürgermeister Becker worin die von dem betreffenden Delegirten gegebene Darstellung Jahres seinen geschäftsführenden Ausschuß, zusammen mit einer Köln zum zweiten Vizepräsidenten wiedergewählt. Die Wahl der Arbeiterverhältnisse aufrecht erhalten und die Angaben der Kommission der Aerzte des Semstwo's eine Petition an die Redes Präsidenten wird ausgesetzt. Die Gewählten klären dankend die Annahme der Wahl. Auch die früheren Brille der Unternehmerfreundlichkeit geschaut worden sind und den Fabriten auszuarbeiten. Die Regierungsbehörde für er Frants. 3tg." als solche bezeichnet werden, die durch die rosige gierung um Einführung des Achtstundentages in Schriftführer Graf v. Garnier, Dr. Giese, Hammer, deshalb der Wirklichkeit nicht entsprechen. v. Kliging, v. d. Often, v. Reinersdorff, v. Rohr aire Angelegenheiten des Semstwo's verbot die Ausführung dieses und Graf v. Seidlig werden, dem Antrage des Herzogs Schlesische Weber in der Schweiz. Aus Zürich wird Beschlusses des Nowotorschot'schen Semstwo's, dieses leytere be v. Ratibor entsprechend, durch Zuruf wiedergewählt, während uns geschrieben: Ein Fabrikbesitzer im Aueli auf Riedern bei Schloß nun in seiner soeben beendeten Session, gegen dieses Verbot die Herren Eggeling und Boie zu Quästoren ernannt Glarus ließ durch einen Angestellten in Schlesien 16 Weber beim Regierungssenat eine Beschwerde einzureichen. werden. Es werden sodann die in dem Personalbestande des und Weberinnen für sein Geschäft engagiren, indem er ihnen Hauses vorgekommenen Veränderungen bekannt gegeben. Dem ordentlichen Verdienst in Aussicht stellte. Letzte Woche erschienen Soziale Rechtspflege. Vorschlage des Präsidenten entsprechend wird. ba die nun die Weber. Da ihre Erwartungen nicht in Erfüllung Abtheilungen und Fachkommissionen sich bereits fon- gingen, ließen sie schon einige Tage danach die Arbeit liegen Das Gewerbegericht zu Gotha hat in seiner letzten ftituirt haben, eine besondere Kommission zur Vorberathung und machten sich auf den Weg nach Wallenfteot( Kanton Sigung eine grundsäßlich wichtige Frage entschieden. des aus dem Abgeordnetenhause zu erwartenden Gesetzes betr. St. Gallen), um dort Arbeit zu erhalten. Sobald aber in der Unternehmer hatte einen Arbeiter ohne Kündigung entlassen, Ankauf der hessischen Ludwigsbahn eingefeßt. Gingegangen ist Fabrik die plögliche Abreise von 11 Webern bemerkt wurde. weil, wie er behauptete, bei der Annahme vereinbart sei, daß er ferner ein Antrag des Grafen Frankenberg betr. Eisenbahn- mußte der Knecht mit einem Angestellten sofort nach ihn jederzeit ohne vorherige Ründigung entlassen könne, sobald Wagenmangel, Tarifermäßigung für landwirthschaftliche Produkte fahren, die auch die Flüchtlinge wieder einholten und sie er mit ihm nicht zufrieden sei". Das Gewerbegericht hat dieser und Einführung der Staffeltarife. Nächste Sigung unbestimmt, unter Assistenz der gefälligen Polizei zurückbrachten. Die Weber, angeblichen Vereinbarung die rechtliche Wirkung abgesprochen. voraussichtlich Witte Dezember. Die Bedingung, sobald er mit ihm nicht zufrieden sei", sei vollze Schluß 134 Uhr. ständig in die Willkür der einen Partei gestellt und habe daher feine Bedeutung. Die Abrede besage nichts anderes, als daß der Unternehmer den Arbeiter jederzeit ohne Kündigung und ohne fein Mangel an das whitu Soziales. denen die gemachten schwindelhaften Versprechungen von dem ausbeutungswüthigen Fabrikanten, der überdies noch Ortsvorsteher ist, nicht gehalten wurden, werden wohl trotz Polizei den Ort ihrer Enttäuschungen bald wieder verlassen. Ein Glarner Blatt bemerkt dazu, und das m Ein Krankenkaffenwesen. Die Aufwendungen, die die Kranten merten: Gagen sich die Weber in Deutschland besonderen Grund entlassen könne, ohne daß dem Arbeiter um Taffen im Königreich Sachsen für ärstliche Behandlung und Weberinnen vorhanden sein, wären die Lohnverhältnisse zu verlassen. So verstoße sie aber gegen den gesetzlichen Grundkaffen im Königreich Sachsen für ärztliche Behandlung machten, haben sich seit dem Jahre 1885 bis zum Jahre 1893 machten, haben sich seit dem Jahre 1885 bis zum Jahre 1898 derart, daß die Leute dabei existiren tönnten. Konftant schlechtes fat, wonach, wenn andere Auftündigungsfristen als die 14 tägige verdoppelt. Sie betrugen für je einen Erkrankungsfall berechnet Material und große Lohnabzüge müssen jedoch die Leute aus des Gesetzes vereinbart werden, sie für beide Theile gleich fein müssen. Vereinbarungen, welche dieser Bestimmung zuwider1885: 5,25 M., 1898: 10,52 M. Auf je einen Krankheitstag unseren Fabriken verdrängen." tamen im Jahre 1885 0,34 M., 1893 aber 0,66 M. Die Kosten Von der bürgerlichen laufen, seien nach§ 122 der Gewerbe- Ordnung nichtig. Daher für Arznei und sonstige Seilmittel find für den iſt ſoeben ein Verein binger Granenbewegung. In Bari müſſe mangels anderer giltiger Vereinbarung die gefeßliche bürgerlicher Frauenrechtlerinnen gegründet einzelnen Erkrankungsfall von 4,68 M. im Jahre 1888 auf worden, der den Namen„ Avant- Courrière"( Vorbotin) führt. 14 tägige Kündigungsfrist gelten. Der Unternehmer wurde hier. 6,34 M. im Jahre 1893 und für den einzelnen Krankheitstag Urheberin der Gründung ist die Herausgeberin des gleich nach zur Entschädigung des Arbeiters verurtheilt. von 0,29 M. auf 0,40 m. gestiegen. Die Ausgaben an namigen Frauenrechtlerinnen- Drgans, Jeanne Schmahl. Sonntagsplauderei. 11 wen Wenn die Geschichte Asim's erst in den Mäulern der Leute Justizminister Schoenstedt weiß ein erbauliches Trostlied zu von Stambul sein wird, dann könnten diese Muselmänner, die singen. Der Macht der Zeit, der alles heilenden", der Macht In den weiten Palästen der Sultansresidenz zu Stambul sich fatalistisch vor dem Dämon Izzet beugten, sich leicht fragen: reifender Sitte folle man vertrauen. Zuvor jedoch muß man herrscht zur Zeit ein allgewaltiger Mann, der Bey Izzet. Von Wo bleibt da die dämonische Macht? Was ist übrig tapfer brauchen Füß' und Händ Die Sitten wandeln sich ihm gilt, was einst Windthorst von Bismarck sagte: Nicht ein von dem Schreckniß, wenn ein dreifter junger Bursch so nicht, ohne daß die Menschen sich kräftig rühren. Apfel im Reiche kann zu Boden fallen, ohne daß er es wüßte. vermessen handeln darf, ohne daß feine frevelhaften Man kann nicht thränenden Auges Unthaten bedauern Wenn Izzet Ben verdrießlichen Blicks sich umsiebt, so zittern alle Hände verdorren? Und wenn die Leutchen von Stambul erit und im selben Zug Anschauungen rühmen, die zu diesen Unthaten Eunuchen. Seine Mienen fünden Hagel und Wetterschauer oder über ihren generalgewaltigen Izzet zu lächeln anfangen? führen. In die Kindesseele pflanzt man den Enthusiasmus für Sonnenschein und Friedensglanz, wie es von dem großen Chalifen im Das Gelächter hat schon manchen Dämon" überwunden, der den Waffenhelden. Der Waffenbewehrte, der Ritterliche ist für orientalischen Märchen heißt. In dem Arbeitszimmer des Mannes, von der gläubigen Menge wie ein Delgöze verehrt worden war. die Kinderphantasie schon ein Gegenstand romantischer Verehrung. der bescheiden nicht nach äußeren Würden geizt, drängen sich die Aber wozu sollen wir aufgeklärten Westeuropäer mms um Ghe sie vom Heroismus der Arbeit, der wertheschaffenden, hören, hohen Bureaukraten und die Diplomaten. Die Wächter und dunkle türkische Geschichten kümmern? Jung- Asim hat nicht ein- berauscht man die Schülerklassen systematisch an nationalen Jubels Späher, die die Gesinnungen und Gedanken des Volts zu beob- mal fomment und rittermäßig gehandelt, indem er plebejisch tagen, die lediglich das Waffenangedenken verherrlichen. achten und zu erforschen haben, damit kein Verdächtiger dem genug! auf seine fernhaften Fäuste und auf Allah's Huld, Durch die Blätter ging fürzlich eine bezeichnende Anekdote. Thron des Sultans Gefahren bringe, gehen darin in des Su ein und die ihn entwischen ließ, vertraute. Von dem neuen Denkmal des Rechtsgelehrten Svarez in Breslau aus. Und wenn Izzet Ben seinen Getreuen abpfeift, so Wir sind ein ernsthaftes Geschlecht und um ernste Dinge stand ein Fremder und fragte einen Schuhmann, sausen selbst die Knüttel erregter Knüttelmänner nicht mehr haben wir zu sorgen. das Denkmal eigentlich darstelle? Gleichmüthig antwortete der auf die Häupter von gehegten Armeniern nieder." Man Wieder hat es in unserem Parlament gewettert. Würde Schußmann:„ Das soll ein gewiffer Suchanke sein. Was er tann sich denten, welcher Sagenkreis die Phantasie um die ftolze Minister riefen den Gegnern zn: Eure Schmähungen eigentlich gethan hat, weiß ich nicht." Hätte es sich um ein Person dieses geheimnißvollen Günſtlings des türkischen Groß- bilden eine Ruhmeszier für unser Kleid, wenn Ihr an geweihten Denkmal des„ ollen Blücher" gehandelt, wie wäre es über die herrn gewoben hat. Begriffen rüttelt. Ein altgeübter Brauch aller Schneidigen, die Lippen desselben Schuhmanns von allbekannten Geschichtchen Allein die gewaltigsten, vom Erfolg gekrönten Günstlinge in Machtstellungen sigen! Dem Geguer, der mit un- hervorgesprudelt. Aber Svarez war allerdings nur der Schöpfer haben ihre Schwächen. Auch Izzet Bey zittert vor Jedem, bequemen Raisonnements fommt, erwidert man: Du des Landrechtes". " der sich zwischen ihn und seinen Herrn drängen möchte; reichst nicht an meine Größe hinan, Du Aermster! Und Graf Was mit der Schulerziehung begonnen worden, wird im und wer feiner Allmacht dreift zu zu begegnen wagt, Mirbach beugte sich, fatalistisch, wie irgend ein Orientale, in weiteren Leben fortgesetzt. Dieselbe Ueberhitung, diefelbe Ver den verfolgt cr mit zäher, glühender Erbitterung, heiligem Schauer vor dem machtvollen Dämon Duellehre. ehrung angeblicher Ritterlichkeit und die Bevorzugung der und wäre der Mann kraft seiner ungünstigeren, weniger Lieber Zuchthaus und Noth wollte er auf sich nehmen, wenn Uniformträger in der„ Gesellschaft". Sogar in Vereinigungen ansehnlichen Stellung solcher Erbitterung auch nicht das Duell mit solchen Strafen belegt würde, lieber das religiöse freier Berufsarten bringt diese demüthige Werehrung. Der werth. So erregte in jüngster Zeit ein Namensvetter Izzet| Gebot verlegen, die Aechtung seiner Klasse tönnte er nicht er- Berein Berliner Presse" hat unter den Mitgliedern, denen ein Bey's, ein Pascha Izzet, seinen Haß. Zu rechter Stunde er- tragen. Und selbst der Justizminister, der Wahrer des Amt übertragen ist, einen Herrn, der in diesem Berufsverein zus Tanute Izzet Pafcha, es sei nicht gut mit großen Herren Kirschen Rechts und der Gesetze, zuckte bedauernd mit den nächst als Hauptmann der Reserve, dana erst als Handelss essen, und es gelang ihm, aus dem Bereich Izzet Bey's zu ent- Achseln, als wollte er sagen: Gesetze, was tönnen Redakteur gilt. Hauptmann und Börsenmakler will tommen. Die ungeschickten Späher waren außer sich vor Be- Gesetze wider dämonische Gewalten nügen, die mächtiger find, sich freilich nicht recht zusammenreimen. Man sollte meinen, daß trübniß. Welcher Unselige hatte dem armen Izzet Pascha als die Vorschriften der Religion? Welche fatalistische Ge- gerade die Zeitungsschreiber, die doch Gelegenheit in Ueberfülle Beihilfe zur Flucht geleistet? Der Verdacht fiel Verdacht fiel auf danken für einen Gesetzgeber! Dem Pathos des Grafen Mirbach haben, menschliche Eitelkeiten in der Nähe zu studiren, von derlei einen jungen Muselmann mit Namen Afim. Asim mag man wohl glauben. Wie aber, wenn die andere Welt vor Dingen frei sein sollten. Sie sollten es um so mehr, als sie die wurde vor den Furchtbaren gebracht, und wie die dem fürchterlichen Zwang so durchaus keinen Respekt empfindet, Liebe der herrschenden Klassen für die Zeitungsschreiber im ängstlichen Horcher und Thürsteher einander ins Ohr tuscheln, gab daß sie den Mann, der in ihm befangen handelt, ganz prosaisch allgemeinen gündlich kennen. Was in seiner provozirenden es eine heftig erregte Szene. Asim erfrechte sich aufzubegehren derb anfaßt? Wer gläubig fürchtet, den bewegt man nicht Schneidigkeit der frühere Kriegsminister über Schmierfinfenthum und Izzet, der Olympier, maß ihn mit hoheitsvollen Blicken und durch Hinweise und Ermahnungen. Man hat eine Kabinets gesprochen hat, das spricht der subalternste Kopf getreulich nach, antwortete: Dummer Junge" Tusch! Auch ein türkischer ordre des Kaisers Theodorich aus dem fünften Jahrhundert aus- und wäre sein Spaßenhirn nicht fähig, irgend einen Gedanken Jüngling weiß, was point d'honneur ist. Auch ihm darf gegraben, die der Herrscher an einen seiner Stellvertreter zu faffen, irgendwie sich über den engsten Gesichtskreis hervor niemand einen dummen Jungen bieten; und Asim vergaß gerichtet hat. Damals war die menschliche Mahnung an die zuwagen. die dämonische Größe Izzet Bey's; er vergaß, daß die All- Truppen gestellt, mit der Bevölkerung nach bürgerlichem Rechte Da sehe nun einer mit verschränkten Händen zu und warte, gewalt verförpert vor ihm stand; und da er zufällig sein zu leben und sich nicht zu überheben, weil man bewaffnet sei. bis die Beit, die allheilende, Wunder thut. Von felbft reift die frummes Schwert nicht zur Hand hatte, so brauchte er seine Wer aber vor Waffenstolz überschwillt, in weffen Sinn teine höhere Gefittung nicht. Es liegt in der Menschen Macht, dafür Hand selber und prügelte ganz respektlos, höchst respektlos unsern andere Jdee Raum hat, als die, daß die Größe des Vaterlands zu wirken, daß ein Baal als hohler Göße erkannt wird. Izzet Bey windelweich. Man erichrickt davor, dies niederzuschreiben. nur auf dem Grund des Waffenwerks beruhe, dem kann man wenn man diejenigen bekränzt, die ihn anbeten, wenn man den Die Diener verloren ob der ungeheuerlichen That die Befinnung lange einfichtsvolle Humanität predigen. entschuldigt, der dem verhängnißvollen Dämon ein blutiges Opfer und so entkam der furchtlose türkische Jüngling. Möge Allah, der die Ein Graf Mirbach hat mit seinem Pathos vorerst noch leichtes gebracht hat; wenn man einen besonders markanten Fall allenMuskeln seiner Arme und die Kraft seiner Fäuste stählte, auch seine Spiel. Ist die gesetzliche Verfehmung, ein derbes Bugreifen in falls bedauert, so hat man freilich noch blutwenig erreicht. Die Lenden stärken, daß der junge Afim, der Züchtiger Izzet's, den rauhe Nähe gerückt, dann erhalten die Dinge in hart- prosaischer Gözen verlieren ihre Kraft erst dann, wenn man ihnen furchtlos Häfchern eiligen Laufs enfliehe. Beleuchtung ein anderes Aussehen. an den hohlen Leib rückt. Alpha. verein. Gerichts- Beifung. Vorfalls seitens der Beamten zweimal unterbrechen und hause. Diese Motivirung bedarf wohl feiner weiteren Bes berichtigen zu müssen, wird von dem Wachthabenden, sprechung. einem Polizei- Wachtmeister, aber in nicht allzu höflicher Weise in die Schranken verwiesen." Schließlich kommt " Vermischtes. Der Kampf um den Paletot. A13 am 15. März d. J. Das Stiftungsfest des Fachvereins der Bäcker im Lokal von Buske, Grenadierstr. 33, gefeiert wurde, kam dem Festtheil er jedoch zu Wort und zwar wird er zuerst nach seinen Hunde als Verbreiter der Tuberkulose. In der Sigung nehmer Milde der Paletot in der Garderobe abhanden. Der Personalien gefragt. Er nennt seinen, einen in Hamburg Geschädigte vereinbarte mit dem Inhaber des Lokals, Herrn allbekannten Namen und giebt als Beruf an: Kaufmann und der Pariser medizinischen Akademie vom 17. November theilte Mehlmann, daß ihm der Werth des Kleidungsstückes ersett hamburgischer Senator. Wachtmeister und Schuhleute sollen Cadiot einige bemerkenswerthe Thatsachen über die Tuberkulose werden solle, wenn es nicht innerhalb sechs Wochen herbei vor Schreck starr gewesen sein und der Ohnmacht nahe, faum unserer Hausthiere mit. Danach kommt namentlich beim Hunde geschafft werde. Der Wirth hielt sein Versprechen jedoch nicht, vermocht haben, dem Herrn Senator das Telephon zu zeigen, die richtige Tuberkulose, die beim Menschen in Europa bekanntund Herr Milde mußte zur Klage schreiten. Dies hatte jedoch damit derfelbe sich mit seinem Kollegen, dem Polizeichef lich eine Million Opfer jährlich fordert, in Form von Entfeine Schwierigkeiten, da es sich im ersten Termine herausstellte, Dr. Hachmann, in Verbindung setzen und diesem telephonisch zündung der Lunge, des Bruftfells, der Leber und anderer daß Mehlmann garnicht Juhaber des Lokals sei; die Räumlich sein Erlebniß berichten konnte. Die beiden Schußleute sind lebenswichtiger Organe sehr häufig vor. Aber auch die beim feiten gehörten vielmehr einem Fräulem Rosalie Buste. Diefe noch am felbigen Tage vom Dienst suspendirt und man wird nicht Hunde meist als Krebs bezeichneten Geschwäre der Haut sind Dame machte im zweiten Termine geltend, daß sie nicht ersatz- fehlgehen, wenn man auf diesen Vorfall einen vor wenigen Tagen nichts anderes als tuberkulöse Erkrankungen, in deren Eiter sich pflichtig sei, da ihr Bräutigam, Herr Mehlmann, die Garderobe ergangenen Erla ß des Polizeimajors von Gestefeld an die Ham- die Bazillen der genannten Krankheit ohne weiteres nachweiſen von ihr gepachtet habe. Nun mußte wieder gegen Herrn Mehl- burger Schußmannschaft zurückführt, in dem die Polizeibeamten ließen. Cadiot hat bei 205 tuberkulösen Hunden eine genaue mann geflagt werden. Im dritten Termin erklärte das als angewiesen werden, gegen das Publikum mit größter höf: Settion gemacht und warnt auf grund der dabei gesammelten Zeugin geladene Fräulein Buste, daß thr Schlafbursche", Herrlichkeit und Loyalität zu verfahren und sich einerlei Erfahrungen vor der Ansteckung durch die bei uns so beliebten Mehlmann, nichts besitze; es stellte sich heraus, daß er schon Uebergriffe schuldig zu machen. Der Erlaß ist gewiß recht Hausthiere. Der Nafenschleim und andere Absonderungen der einmal den Offenbarungseid geleistet hatte. Unter diesen Um- zeitgemäß, wird aber wenig nüßen. Immerhin wünschen wir Hunde, sowie die Hautgeschwüre derselben sind am meisten ständen tam ein Vergleich zu stande, wonach Herr Milde sich von Herzen, daß es auch einmal einem Minister vergönnt sein geeignet, eine Infektion beim Menschen hervorzurufen. mit einer Entschädigung von 10 Mart zufrieden erkärte; die möge, ein Polizeiabenteuer zu erleben. Eine Naufen Auktion. Proviant und Ausrüstungsgegen Gerichtskosten nahm Herr Mehlmann auf sich und die Kosten stände von Nansen's Fram sind dieser Tage in Chriftiania zum für den Rechtsanwalt, die 9,30 M. ausmachen, trägt der Fach- ruhe nicht gestört werden so hat das Schöffengericht zu Reliquien" ansehnliche Erträge ergeben. Nanfen plant übrigens Durch hochpatriotische Festlichkeiten kann die Nacht: besten der Fond zeichner versteigert worden und haben als Plauen entschieden. Man berichtet darüber:„ Eine bemerkens- Reliquien" ansehnliche Erträge ergeben. Nansen plant übrigens Er läßt eben in Laurvig in Eine moderne ,, Nöthigung". Während des Maurer- werthe Entscheidung hat das hiesige Schöffengericht gefällt. Am schon wieder eine kleine Reiſe. streits im Mai d. J. forderte der Arbeiter Karl Wengler Sedantage hatten in Christian Streit's Restauration die Gäste Norwegen eine Nacht von zwanzig Tonnen Gehalt bauen und in Breslau andere Arbeiter zur Einstellung der Arbeit auf unter sich eine Sammlung für das in hiesiger Stadt zu er- beabsichtigt, in diesem kleinen Rüftenfahrzeug eine Sondirungserfahrt an den Gestaden Norwegens und Spitzbergens zu unterund wurde von einem gewissen R. vom Arbeitsplatz fortgewiesen. richtende König Albert- Denkmal vorgenommen. Ein Gaft hatte fahrt an den Gestaden Norwegens und Spizbergens zu unterNunmehr rief er dem K. zu:" Du, laß Dich heute Abend nicht vorher eine Ansprache gehalten und die anwesenden Mitnehmen. Er will die Studien, die er an Bord des Fram" beda und da sehen, sonst geht es Dir böse!" Das Landgericht glieder des Doppelquartetts" Stimmgabel" trugen auf Er- gonnen, jetzt weiter fortsetzen. Colin Archer, derselbe, welcher den Fram" gebaut, ist auch mit dem Bau diefer Yacht beaufBreslau erblickte hierin den Thatbestand der Nöthigung und fuchen Den König fegne Gott" und Die Wacht am Verrufserklärung und verurtheilte demgemäß Wengler am Rhein" vor. Es war dies früh in der zweiten Stunde. Der tragt worden. Alkohol und Verdauung. Ueber die Wirkung alkoholischer 15. Juli zu Strafe. Auf die Revision des Angeklagten Wirth, ein ehemaliger fächsischer Sergeant, wurde daraufhin zur Getränke auf den chemischen Prozeß der Verdauung haben zwei hob das Reichsgericht das Urtheil auf und verwies die Sache Anzeige gebracht und sodann mit einer Strafverfügung in Höhe Getränke auf den chemischen Prozeß der Verdauung haben zwei an das Landgericht zurück, weil der ursächliche Zusammenhang von 10 Mark belegt. Auf die von ihm beantragte gerichtliche amerikanische Gelehrte des physiologischen Instituts der YaleUniversität in New- Haven, Chittendon und Mandel, Versuche zwischen den Worten des Angeklagten und der erst später er Entscheidung ist er in diesen Tagen kostenlos freigesprochen Universität in New- Haven, Chittendon und Mandel, Versuche mittelft fünstlicher Verdauungsexperimente angestellt, in welchen folgten Arbeitsniederlegung des K. nicht ausreichend festgestellt worden. Nach einer Polizeiverordnung des Stadtraths vom die verdauende Flüssigkeit unter bestimmten, gleichbleibenden Jahre 1894 ist zwar das Singen in Schant- und GastwirthAbsoluter Alkohol schien in vier Schuhmannsforsche an nurechter Stelle. Folgende schaften nach 11 Uhr abends verboten, wenn es geeignet ist, die Bedingungen zur Einivirkung auf verschiedene NahrungsFällen thatsächlich die Verdauungsthätigkeit anzuregen, luftige Geschichte ist dieser Tage in Hamburg paffirt: Bwei öffentliche Ruhe nach außen zu stören. Das Schöffengericht stoffe gebracht wird. uniformirte Schußlente stehen in der Nähe des allbekannten tich feiten, wie am Sedantage, bei denen die Stimmung 1 bis 2 pet. übersteigen. hat jedoch entschieden, daß bei hochpatriotischen Festdoch durfte die Menge gegenwärtigen Alkohols nicht Hopfenmarktes auf Bofsten und unterhalten sich mitten auf dem der Bevölkerung" eine gehobene sei, von einer Ruheftörung über 2 pet. hinzugefügt wurde, so wurde die Berdauung merklich Wenn Alkohol in Mengen von Fahrdamm so laut über die in Hamburg gerade aktuelle Frage dann nicht die Rede sein könne, wenn nach 11 Uhr noch patrio- über 2 pet. hinzugefügt wurde, so wurde die Verdauung merklich gehemmt, in einem Falle, wo 13 pet. Alfobol angewandt etwa zwei Meter davon auf dem Bürgersteige stehender älterer tische Lieder gesungen werden."-Das ist ein Urtheil so fächsisch wurden, ging die Verdauungsthätigkeit in einem Verhältniß von Herr jedes Wort verstehen kann. Als einige Worte recht scharfer demokratischen Festlichkeiten stört bekanntlich in Eachsen die Ruhe schrot) von 30 bis 51 pet. Altoholgehalt ergab praktisch dies wie nur eines; das Absingen von Arbeiterliedern bei sozial17,6 pt. zurück. Reiner Rye- Whisky( aus reinem RoggenKritik im echten, unverfälschten ostpreußischen Dialekt zu dem Herrn herüberschallten, tritt derselbe auf die Schuyleute zu, sie nach außen auch vor 11 Uhr abends. selben Resultate, sogar wurde durchschnittlich schon bei folgendermaßen apostrophirend: Aber meine Herren, Sie als Daß deutsche Richter auch milde urtheilen Fönnen, Hinzufügung von einem Prozent dieses geiftigen Getränkes Staatsbeamte sollten doch nicht so über staatliche Berhältnisse lehrt eine Verhandlung, die sich dieser Tage in Remscheid eine Verdauungsstörung im Verhältniß von 6 pt. ge herziehen. Darauf wird der Herr in recht barschem Tone von abgespielt hat. Der Armenhaus- Verwalter B a gusath war funden. In drei Fällen freilich wurde bei einer Buthat von den Beamten aufgefordert, fortzugehen und sie nicht zu der Mißhandlung, begangen in Ausübung des Dienstes, angeklagt. Whisky in einer Menge von 1-3 pet. auch eine Erhöhung der belästigen". Der Herr wagt noch eine Einwendung, Er hatte eine Wittwe in die Hüfte getreten, sodaß die Arme auf Verdauungsthätigkeit bestimmt. Bei dem Versuche mit Brandy wird aber sofort aufgefordert mit zur Wache zu kommen". den Herd gefallen ist und sich die Hand verbrannt hat. Das und Gin( dem typischen Branntwein Jrlands) waren die Er Und richtig, rechts und links flankirt, muß der Sünder mit zur Gericht sprach, wie unser Düsseldorfer Partei- Organ meldet, den gebnisse ähnlich. Troydem die angeführten Thatsachen nicht bei Polizeiwache am Hopfenmarkt, wo die Schuhleute dem Wacht angeklagten Beamten unter folgender Begründung frei: Wenn jedem Leser diese Meinung erwecken werden, so glauben sich doch habenden die Meldung machen, daß sie von dem Arrestanten der Angeklagte auch zweifellos gewußt, daß er Beamter ist und die genannten Gelehrten zu dem Schlusse berechtigt, daß der fortwährend belästigt seien und daß derselbe ihrer Anordnung, also ein Amtsvergehen vorliege, so hätte er doch der irr- Branntwein als ein Genußmittel betrachtet werden tann, welches weiterzugeben, nicht gefolgt sei". Der Herr glaubt die thümlichen Auffassung sein können, daß er auch eine wider die lösende Wirkung des Magenfaftes nur dann beeinträchtigt, Meldung wegen unzutreffender Darstellung des spenstige Person treten dürfe als Berwalter im Armen- wenn es unmäßig und in vergiftenden Quantitäten genoffen wird erscheine. Verband aller im Handels- u. Transportgewerbe beschäftigten Arbeiter. Den Kollegen zur Kenntnißnahme, daß am Sonnabend, d. 21. d. unser Mitglied Bernicke plöblich verstorben ist. " Freie Bereinigung der Graveure und Ziseleure Berlius. Achtung! Sonnabend, den 28. November 1896: Winter Vergnügen in Keller's Festfälen, Koppenstraße 29, unter gütiger Mitwirkung des Männer- Gesangvereins Kreuzberger Harmonie und von Mitgliedern der ,, Gesellschaft Strzelewicz". d Konzert: Freie Vereinigung der Zivilberufsmusiker, 74/5 unter Leitung des Herrn Kröcker.do Nach dem Konzert: BALL. Die Beerdigung findet am Dienfiag, den 24. d3. Mts., nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Blumenstr. 20, nach Einlak 1/28 Uhr. dem St. Georgen- Kirchhof statt. Der Vorstand. 75/14 Danksagung. 1506b Verwandten, Freunden und Eintritt 30 Pf. Um zahlreichen Besuch bittet Anfang 129 Uhr. Das Komitee. Charlottenburg. Töpfer. Vorläufige Anzeige! Achtung! 195/7 Am 1. Dezember, abends 5 Uhr, wird Kollege Julius Fräßdorf( Dresden) in einer öffentlichen TöpferVersammlung im gr. Saale des Englischen Garten", Alexanderstr. 27e, über unsere Bewegung referiren. Alseitige Betheiligung erwünscht. Der Einberufer. Achtung! Metallschleifer. Achtung! Mittwoch, den 25. November, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Aleranderstraße 27e: Belernten für die große Theilnahme Wahlverein für Teltow- Beeskow- Storkow- Charlottenburg Große öffentliche Versammlung. bei Beerdigung meines Sohnes Willy Teichert unseren herzlichsten Dant. Familie W. Teichert. Orts- Krankenkasse der Klempner. Dienstag, den 24. November, abends 8 Uhr: Versammlung. Tagesordnung: 1. Ethit der heutigen Gesellschaft." Referent: Genosse Megner. Am Sonntag, den 29. November d. J. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, zahlreich Dorm. 10 Uhr, findet bei Groffe, zu erscheinen.- Gäste haben Zutritt. Annenstr. 16, eine General- Versammlung der Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer statt. Tagesordnung: 1. Verlesung der Protokolle. 2. Wahl von 5 Vorstands mitgliedern, 2 Arbeitgeber, 3 Arbeit nehmer. 8. Wahl des Rechnungsaus schusses. 4. Verschiedenes. 1550b Der Vorstand. Sozialdem. Gratulationstarten mit dem Bildnisse Lassalle, Mary und Engels und mit verschiedenen Sinnsprüchen in neuer Ausführung, versende nur an Wiederverkäufer. Mufter gratis. Ernst Seidel, Luxuspapierfabrik, Brunnen- Strasse 40. Bu kaufen gesucht: Aeltere sozialistische Schriften von Mary, Engels, Weitling, u. a. Zeitschriften, wie:„ Borbote"," Sozialdemotrat"," Leipziger Vorwärts",„ Boltsstaat"," Butunft"," Neue Zeit" u. a. Komplet u. einzeln. Für vollständige Exemplare zahlen wir beste Preise. S. Calvary u. Co., Berlin N. W., Luisenstraße 31. Photographisch. Sänger- Atelier von Otto Gutau, Kraut- Strasse 52, Sonnabend, den 5. Dezember 1896: spirite VII. Stiftungs- Fest. Gesangsaufführungen, komische Vorträge von der Gesellschaft, Strzelewicz", unter Mitwirkung der Gesangvereine ,, Vorwärts" und ,, Morgenroth", Mitglieder des Arbeiter- Sängerbundes. 250/2 Entree: Damen 25 Pf. Herren 50 Pf. Abendkasse findet nicht statt. Billets find in allen Zahlstellen, beim Vorstand und bei den Komiteemitgliedern zu haben. Der Vorstand. Das Komitee. Glas- Christbaumschmuck. adame Tages.Ordnung: atison ned disid 1. Das Planetensystem und sein Wirken im Dienste der Menschheit. Referent: Kollege Rautenberg. 2. Diskussionens Shor In anbetracht der wichtigen Tagesordnung ist es Pflicht eines jeden Rollegen zu erscheinen. Die nichtorganisirten Kollegen find uns willkommen. We Die Bersanımlung wird pünktlich eröffnet. 117/8 Der Vertrauensmann: F. Piur. Schuhmacher! Zwei große öffentliche Versammlungen am Montag, den 23. November, abends 8 Uhr: mt 1. Andreasstraße 21 bei Joël.in Tages- Ordnung: 1. Abrechnung vom Streit. 2. Neuwahl der Agitations Kommission. 8. Berschiedenes. 171/7 2. Friedrichstr. 236 bei Martens. Tages Ordnung: doug thin 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Robert Schmidt: Der Reichhaltig fortirte Posttiste theils versilberte und bemalte, theils mit wirthschaftliche Aufschwung und die Gewerkschaftsbewegung. 2. Abrechnung Lametta besponnene Artifel zum Preise von 5 M. franko unter Nachnahme. vom Streit. 3. Abrechnung der Agitations- Kommission( der Schoßarbeiter) Reichhaltig fortirte Risten für Haufirer zu 15-30 m. unter Voraus- und Neuwahl derselben. aahlung. end see Der Wichtigkeit halber ist es Pflicht eines jeden Kollegen, pünktlich zu Für Vereine zu größeren Bäumen Sortimente in jeder Preislage. erscheinen. Die Agitationskommiffion. Bechmann's Glasbläserei, Steinheid( Thür.) Atteft- Auszüge aus den in den Borjahren mir reichhaltig zugegangenen Anerkennungs- Schreiben: Ettischleben b. Arnstadt, 80./11. 92. V. Billeb: Die Mannig faltigkeit, sowie die feine solide Arbeit und der Preis haben mich sehr befriedigt. Gersheim( Pfalz), 4./12. 93. Meinem Urtheile von voriges Jahr muß ich hinzufügen, daß die Sachen ausgezeichnet sind. Billig, gut, sehr schön. Ludwig Boltheimer, Lehrer. Schönbach, Post: Daun, 22./12. 94. Mic. 3ivers, Lehrer: Die Sendung hat meine Erwartungen weit übertroffen.n Wohlau, Sch I., 81./12. 95. Feldwebel Baißtusen: Die Rompagnie ist mit der Sendung sehr zufrieden. Affien- Brauerei Friedrichshain am Strausberger Plak. Am Königsthor. Empfehle meine vorzüglichen direkt bezog. Ungarweine, insbes. v. vereid. Heute Sonntag: 4452* Am Königsthor. Großes Bergter- Concert Ger.- Chem. Dr. C. Bischoff chent. unters. mit verstärktem Orchester. Gesangsaufführungen mit Orgelbegleitung und Achtung! Staaker. Achtung! Montag, den 23. November 1896, abends 8 Uhr, im Saale des Herrn Buske, Grenadierstr. 33: Deffentliche Versammlung der Staafer. Es ist Pflicht eines jeden Kollegen zu erscheinen. Bur Dedung ber Unkosten findet Zellerfammlung statt. 1554b Der Einberufer. Restaurant ,, Sängerheim", Telephon: Amt VII Nr. 3760. Arbeitsnachweis der Möbelpolirer, Brauer, Brauerei- Hilfsarbeiter u. f. w. Gr. Vereinszimmer noch an mehreren Tagen zu vergeben. Franz. Billard. Gr. Frühstücks, Mittags- u. Abendtisch. Jeden Sonntag: Musikalische Soirée. Robert Scheere, 0. Blumen- Straße 38. C. Hübner, Schuhwaaren- Fabrik Rofenthalerfrake 13istonite Medizinal- Ungarweine. Orchester ber Gefangvereine Schildhorn amb Deutsche Schleife empfiehlt zu anßergewöhnlich billigen Preifen: Perrenstiefel zu 5,-, 5,75, Frau Anna Schulz, Frankfurter Allee 71. Anfang 5 hr. unter Leitung des Musikdirektors Paul Kurz. [ 1585b] 6,50, 7, bis 10 M. Damenstiefel von M. 4,80 an bis zu ben elegantesten. Anfang 5 Uhr. Sämmtlich gute Handarbeit. Pelzstiefel und sämmtliche Winterartikel. 6: 4 2. Wahlkreis. I Achtung! Maurer. s Achtung! Sonntag, den 22. November, abends 7 Uhr, bei Zubeil, Dienstag, den 24. November 1896, abends 8 Uhr: Lindenstraße 106: 6381 210/9 Oeffentliche Verlammlung. Vier großze öffentliche Versammlungen der Maurer " Tages- Ordnung: Vortrag des Genossen R. Calwer über: Die Ersetzung der menschlichen Arbeitskraft durch die Maschine." 2. Diskussion. Eintritt 10 Pf. Janu Die Vertrauensperson. ** Sozialdemokratischer Wahlverein Berlins und Umgegend. Für Westen, Süden u. Schöneberg: Bodt- Brauerei, Tempelhofer Berg. Für Moabit: Reichsadler, Brusselstr. 9. Für Norden: Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 35. für den 3. Berl. Reichstags- Wahlkreis. Für Osten und Südosten: Frankfurterstr. 117( Haase). Mittwoch, den 25. November cr., abends 8½ Uhr, Tagesordnung in allen vier Versammlungen: Annenstraße 16: 1. Wie sichern wir unsere diesjährigen Errungenschaften am besten den Maßnahmen der Unternehmer gegenüber? 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Versammlung. Zages Drdnung: " 240/3 1. Die Reformbedürftigkeit des deutschen Militärstrafprozesses. Referent: Reichstags- Abgeordneter Fritz Kunert. 2. Distusfion. 3. Vereinsangelegenheit. Die Parteitags- Protokolle können in der Versammlung und in den Zahl stellen in Empfang genommen werden. Der Vorstand. Sozialdemokratischer Verein ,, Vorwärts" Berlin. Mitglieder- Versammlung am Dienstag, den 24. November, abends 8 Uhr, in der Kronen- Brauerei", Alt- Moabit 47/49. Tages Ordnung: 1. Kommunale Angelegenheiten. Referent: Genosse Paul Singer. 2. Diskussion. 3. Bereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Gäste( Männer) haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen, Zahlreichen Besuch, namentlich der Moabiter Genossen, erwartet 274/6 d Achtung! Der Vorstand. 182/4 Bekanntmachung Die Lohnkommishon der Maurer Berlins und Umgegend. der Orts Krankenkasse der Bildhauer! Arbeitgeber und = Schuhmacher zu Berlin. Arbeitnehmer! finden Alexanderftr. 27c im Engam Dienstag, den 24. November 1896, abends 8 Uhr, im großen Große öffentliche Versammlung Nachstehende Versammlungen lischen Garten statt. I. Dienstag. den 24. d. M., abends 7 Uhr, Generalversammlung der Arbeitgeber, welche Kaffenmitglieder beschäftigen und Beiträge aus eigenen Mitteln leisten. Tagesordnung: 1. Er gänzungswahl von 21 Vertretern pro 1898. 2. Wahl von 104 Bertretern. II. Abends 81/2 Uhr, 20/12 Saal der ,, Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Metallarbeiter fammlung von Kaffenmitglieder, Montag, den 23. November, abends 8 Uhr, im Konzerthaus Sanssouci, Kottbuserstraße 4a: o beiben. Zagor: Große öffentliche Versammlung welche großjährig und bürgerliche Ehrenrechte Tagesordnung: Achtung! 1. Ergänzungswahl von 48 Bertretern To Buchbinder! 488 2010 pro 1896. 2. Wahl von 208 Vertretern. Mitgliedsbuch legitimirt. Tages Ordnung: Die gegenwärtige Lage der Metallarbeiter, die neuesten MahIII, Donnerstag, den 26. d. M., nahmen der Metallindustriellen und unsere Aufgaben für die Zukunft. abends 7 Uhr, Generalversammlung Die nächste Vereinsversammlung findet am Montag, den der Vertreter der Arbeitgeber. treten sind, ist es nothwendig, energische Maßnahmen zu treffen, um zum aller Kollegen! Gegenüber den Vorgängen, die in letzter Zeit zu tage ge30. November, als außerordentliche Generalversammlung bei Feuerstein, Tagesordnung: 1. Wahl eines Mit mindefien den Kollegen die gegenwärtigen Arbeits- und Sohnverhältnisse zu Alte Jakobstr. 75, statt. In derselben wird die Urabstimmung vorgenommen. gliedes zur Prüfung der Jahresrech erhalten. Erscheint daher Mann für Mann. Die Abstimmungsformulare werden den einzelnen Kollegen durch die Wertung. 2. Wahl von zwei Vorstands. Der Vertrauensmann der Berliner Metallarbeiter. stuben- Vertrauensleute zugestellt. Otto Naether, N., Anklamerstr. 44. Achtung! Der Vorstand. Achtung! Mechaniker, Optiker, Uhrmacher Tolling R und verwandter Berufsgenossen von Schöneberg, Friedenau, Wilmersdorf, Schmargendorf, Steglitz und Umgegend! mitgliedern pro 1897 und 1898. Vers 117/1# treterkarte legitimirt. IV. Abends 81/2 Uhr, Generalver fammlung der Vertreter der Tagesordnung: Kaffenmitglieder. fung ber 1. Wahl von zwei Mitgliedern zur Prüfung der Jahresrechnung. 2. Wahl von Bildungsverein„ Mehr Licht" tode arvel( früher: Ethische Gesellschaft.) vier Borstandsmitgliedern pro Sonntag, den 22. November, abends 7 Uhr, Alexanderstraße 270: 1897 und 1898. Vertreterkarte legitimirt. Versammlung. Sierauf findet eine Gemeinschaft: Vortrag des Herrn Rosenstock über:„ Die fittliche Bedeutung der Frauen. iche Versammlung der Vertreter bewegung!" Diskussion. Vor und nach dem Vortrage: Geselliges Beisammensein. glieder statt. Lagesordnung: Wer- Gäste wilkommen. 7 Bräfte Dienstag, den 24. Stovember 1896, abends/ Uhr, in Reschke's Kasino, Friedenau, Rheinstr. 10: Große öffentliche Versammlung End Zages Ordnung: der Arbeitgeber und Kassenmitschiedene Kaffenangelegenheiten. 14946 Der Vorstand. Orts Krankenkasse der Maler und verw. Gewerbe. Hoffmann," Alexanderstr. 27c: W 55/11 Lithographen, Steindrucker, Lichtdrucker, Schleifer, Präger und Prägerinnen, Anlegeri nnen, Formstecher, Arbeiterinnen des graphischen Gewerbes Berline! 1. Was lehrt uns die verflossene Lohnbewegung der Am Mittwoch, den 25. November 1896, Tapetendrucker und verwandte Berufsgenossen, Arbeiter und Mechaniker Berlins, und haben die Kollegen der mathe- abends 81/2 Uhr, im Lokale des Herrn matischen Werkstätten von Bamberg, Wächter, Stückrath, Ordentliche Generalversammlung. Montag, den 23. November, abends 8 Uhr, bei Keller, Fuess u. Goertz Ursache sich gewerkschaftlich zu organisiren?" fecha Borstandsmitgliedern( zwei Arbeit 1919 Stoppenstraße 29: mi ne ties a 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. id Afford Kollegen! In anbetracht der traurigen Lohn- und Aktordverhält niffe, welche in den mathematischen Werkstätten herrschen, liegt es im Interesse eines jeden, in der Versammlung zu erscheinen; speziell eingeladen sind hierzu die Kollegen obengenannter Werkstätten. Rollegen! Erscheint deshalb Mann für Mann, denn nur dadurch wird es möglich sein, bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen zu erringen. Der Vertrauensmann der Mechaniker Berlins und Umgegend. G. Schwarz, Charlottenburg, Schloßstr. Nr. 89. Achtung, Zimmerer! Mittwoch, 25. November, abends 8 Uhr: Sechs 9129 Tages 1. Neuwahl des Vorstandes: Abänderung des§ 18 ( betreffs Erhöhung der Kranken- Unter stüßung von 13 Wochen auf 26 Wochen). 3. Ergänzungswahl der Krantenbesucher. 4. Verschiedenes. 1480b Der Vorstand. H. Wentter, Borsigender. Orts- Krankenkasse für das Bierbrauer Gewerbe zu Berlin. Montag, den 30. November 1896, Gabends 8 Uhr; Große öffentliche Versammlung. 96/17 96/17 ages Ordnung: S 1. Bericht der Unterhandlungskommission. 2. Distuffton. Der Einberufer. Lederarbeiter! 18 Dienstag, den 24. November, abends 8 Uhr, im Lokal Marienbad, Badstraße 35/36: [ 108/1 19 0003 Oeffentl. Versammlunge aller in der Lederindustrie beschäftigten Arbeiter als: Weißgerber, Lohgerber, Färber und Berufsgenossen. Tagesordnung: 1. Vortrag der Frau Martha Rohrlack. 2. Disfuffion. 3. Wahl der Revisoren zur Abrechnung des Vertrauensmannes. 4. Gewerkschaftliches. Zu dieser Bersammlung sind die Frauen besonders Arbeitgeber und Arbeitnehmer eingeladen. Der Vertrauensmann: M. Ahrend, Goldinerftr. 40 pt. in Hirthe's Festsälen, Elifabethkirchftr. 14 öffentl. Versammlungen Generalversammlung guider Zimmerer Berlins und der Vororte. Für Norden and Nordosten: Swinemünder Gesellschaftshaus, Swinemünderstr. 35. Für Osten und Friedrichsberg nebst Umgegend: Germania- Brauerei, Frankfurter Allee Nr. 53. ( Eingang vom Flur.) Für Süden und Rigdorf: 2192910 Kliem's Volksgarten, Hafenhaide Nr. 14-15. Für Westen und Schöneberg: the 9129 Königshof, Bülowstraße Nr. 37. Für Moabit: porsie Lange, Stromstraße Nr. 28. Für Charlottenburg: Tagesordnung: * ber Vertreter ber Herren ( Nähe Acter- und Invalidenstraße). Freie Vereinig. d. Zivilberufsmusiker Tages- Ordnung: mira. Berlins und Umgegend. 1. Ergänzungswahlen zum Borstande Dienstag, den 24. November, vormittags 10% hr, im Lokale des (§§ 88 und 39 des Statuts. 2. Wahl der Revisions Rommission (§ 55 Ziffer 4. 8. Verschiedenes. 41/7 zum Borstande findet statt von 8 bis Die Wahl der Herren Arbeitgeber 81/2 Uhr, die der Herren Arbeitnehmer von 81/ 2-9 Uhr. Der Vorstand. Otto Wolf, Borsigender. coste Herrn Röllig, Rosenthalerstr. 12. Außerordentl. General- Dersammlung. Zages Ordnung: ftandes: Statutenänderung. 8. Bericht und Neuwahl der Revisoren. 4. Auf1. Die Beschlußfaffung der vorigen Versammlung. 2. Antrag des Vor nahme neuer Mitglieder. 5. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Mitgliedskarte legitimirt. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. C 50/3 od Orts- Krankenkasse d. Zigarren- Achtung! Bismarckshöhe, Wilmersdorferstraße 39. 1. Wie gedenken wir den Beschlüssen der Innung im kommenden Frühjahr entgegenzutreten? 2. Verschiedenes. Referenten: Ernst Obst, Hermann Knüpfer, Adolf Rickert, Hugo Lehmann, Hermann Kube und Theodor Fischer.de coma Um zahlreichen Besuch dieser Versammlungen ersucht 256/18 don 198 Die Lohnkommision. macher, Zigarrensortirer und deren gewerb. Hilfsarbeiter. Puker! Achtung! Die Baudeputirten, welche die Sammellisten der letzten Woche noch nicht abgeliefert haben, fowie die Kollegen, welche mit ihren Wochenbeiträgen Generalversammlung im tande find, werden erfucht, diefelben bis Dienstag, 24. November, Dienstag, den 1. Dezember, abos. 8 Uhr, im Restaurant 2ang. Rosenthaler ftraße 11/12. Tagesordnung: Bericht des Ren zu begleichen, da die Schlußabrechnung im Laufe der Woche fertig gestellt werden muß. Die nächste Baudeputirten- Versammlung findet Mittwoch, den 25. November, abends 6 Uhr, Grenadierstr. 33, statt. banten über den Stand der Kaffe, die Kontrolle nach Aufhebung der Kommiſſion weiter geführt werden soll. Bericht über die Thätigkeit des Vor. Staudes. Regelung der Kranken- Kontrolle. Wahl von 6 Vorstands- Mitgliedern. Anträge. Abends 6 Uhr findet in dem obigen only Jeder Bau muß vertreten sein, da ein Beschluß gefaßt werden muß, wie Die Lohukommission der Puter. Holzarbeiter Charlottenburgs! Genossenschafts- Bäckerei für Berlin u. Umgeg. al bie Berfammlung ber un Montag, 23. v. M., abends 8% hr, bei Loder, Bismarckstr. 74: Botal zur General Versammlung gehörenden Arbeitgeber behufs Vornahme der Wahl von 6 Vorstandsmitgliedern statt. Der Vorstand. ( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.)) Die Mitglieder werden hierdurch zu einer Besprechung über die gegen wärtigen Verhältnisse des Instituts zum Mittwoch, den 25. November, abends 8 Uhr, nach King' Brauerei Ausschant, Alte Jakobstr. 88, eins geladen. Eventuell Vornahme einer Neugründung. Der Aufsichtsrath. Der Vorstand. 15086 Deffentliche Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion und Verschiedenes. Puppenperrücken w. bill. u. sauber 88/2 Zu dieser Versammlung werden die Arbeiter der Leitergerüst- Institute angefertigt von 50 Pf. an. 14886 biermit besonders eingeladen. Die Versammlung wird pünktlich eröffnet.. R. Fuchs, Pringenstr. 94, H. 8 Tr. 79/5 Der Einberufer. Für den Inhalt der Juferate übernimmt die Nedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Gonntag, 22. November: Opernhaus. Der Prophet. Montag: Benvenuto Cellini. Schauspielhaus. Egmont. Montag: 1812. Neues Opern- Theater.( Kroll.) Deborah. Deutsches Theater. Freiwild. Montag: Morituri. Berliner Theater. König Heinrich. Montag: Renaissance. Telling Theater. Der Abend. Montag: Die goldene Eva. Theater des Wettens. Treue. Montag; Schiedsmann Hempel. Henes Theater. Der Hüttenbefizer. Alexanderplatz- Theater. Berliner Aquarium Größter Erfolg der Saison. Neue Dekorationen. Neue Kostüme. Mansen's Reise nach dem Nordpol. Infolge des foloffalen Andranges find Billets drei Tage vorher zu haben. Morgen und die folgenden Tage: ,, Nansen's Reise nach dem Nordpol". Unter den Linden 68a Ecke der Schadowstrasse. Eingang Schadowstr. 14. Heute Sonntag Eintrittspreis 50 Pfg. Land- und Seethieren, wie Affen, Reichhaltige Ausstellung von Riesenschlangen, Krokodile, Hai- u. Tintenfische, Quallen etc. Castan's Feen- Palast Panopticum Burgstrasse 22. Direktion: Winkler& Fröbel. Große Extra- Vorstellung des riesengroßen neuen November- Programms. Senfationeller Erfolg Flou- Flou Montag: Bocksprünge. Vorher: Die Scheinbare Wunder vom Prof. Rooberts. Anfang 6 Uhr. Entree 30 Pf. fittliche Forderung. Rendenz- Theater. Die Wildente. Montag: Der Stellvertreter. Schiller- Theater. Demetrius. Der Pfarrer von Kirchfeld. Thalia- Theater. Gebildete Menschen. Montag: Das Wetterhäuschen. Darauf: Zwei Schwiegersöhne. Belle- Alliance- Theater. Drei Tage aus dem Leben eines Spielers. Montag: Mamfell Bielliebchen. Oftend- Theater. Lorbeerbaum und Bettelstab. Montag: Der deutsche Michel. Offend- Theater. Grosse Frankfurterstr. 132. Direktion: Carl Weiß. Sonntag, den 22. November 1896: Neu! Die wunderbaren indischen Neu! Neu! Pygmäen Neu! Neu! Ur Australier ( Kannibalen). Apollo- Theater Friedrichstr. 218. Dir.: J. Glück. Gr. Spezialitäten- Vorstellung. Gesangs Lorbeerbaum und Bettelstab. Baronessen v. Odillon, Duettiftinn. Anfang 7 Uhr. Volks Theater. Der arme Boet. Größtes Aufsehen Das vierte Gebot. Jm Borzimmer Sr. Exzellenz. Theater Unter den Linden. Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Der Ehemann vor der Thür. Hierauf: Unter den Linden. Bentral- Theater. Marianne, ein Weib aus dem Volke. Montag: Eine wilde Sache. Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag: Vor Sonnenaufgang. Alexanderplay- Theater. Nansen's Reise nach dem Nordpol. Baufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Spezialitäten- Vorftellung. Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) Sonntag, nachm. 8 Uhr: Reine VorHellung. Abends 8 Ubr: Demetrius. Montag, abends 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Friedrich Wilhelmstädt. Theater Chauffeeftr. 25/26. Dir. Max Samst. macht die Programm- Aenderung des Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34. Erreichbar per elektrischer und Pferdebahnen aller Linien nach dem Kottbuser Thor. Heute( Todtenfeier): Der arme Poet. Schauspiel von Kotzebue. Das vierte Gebot. Beitbild von Bauermeister. Im Vorzimmer Sr. Excellenz. Lebensbild von Hahn. Außerdem: Variété. Anf. 7 Uhr. Entree 50 Pf. bis 3 M. Der Pfarrer von Kirchfeld. Louis Keller's Festsäle. Boltsstück in 4 Atten von Anzengruber. Billets find an der Theatertaffe, im " Invalidendant", Unter den Linden 24, und bei Paul Romeid, Leipzigerstr. 6, zu haben. Montag Vor Sonnenaufgang. Dienstag) Von Gerhart Hauptmann. Mittwoch: Wohlthätigkeits- Bor Stellung. König Ring von B. Laveren. Central- Theater. Alte Jakobstr. 30. Direttion: Richard Schultz. Sonntag, den 22. November 1896: Emil Thomas a. G. Des Zobtenfeftes wegen einmalige Aufführung von: Marianne, ein Weib aus dem Volke. aus dem in& Aufzügen von G. 9. Manfred. Anfang 1/28 Uhr. Montag und die folgenden Tage: Eine wilde Sache. Thalia- Theater ( vormals: Adolph Ernst- Theater) Dresdenerstr. 72/73. Gebildete Menschen. Zeitbild in 4 Atten von Viktor Léon. Montag und folgende Tage: Das Wetterhäuschen. ( Weather or no.) Musikal. Genrebild von Adrian Roß. Deutsch von Hermann Hirschel. Mufit von Bertram Luard Selby. Darauf: Zwei Schwiegersöhne. Schwank in 4 Akten von M. Boucheron. Deutsch von Max Schönau. Urania. Taubenstr. 48/49. Taubenstr. 48/49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet v. 10 Uhr vormitt, ab. Eintritt 50 Pf. abends Wissenschaftl. Theater& hr. Sternwarte Invalidenstr. 57-62 Lehrt. Stadtbahnhof täglich geöffnet von 7 Uhr abends ab. Eintritt 50 f. Jm Theater Saale täglich 8 Uhr abends Vorträge, mit Experimenten und großen Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesanschläge. Koppenstr. 29. Größtes und schönstes Etablissement der Residenz. Jeden Sonntag: Norddeutsche Sänger Steinmetz, Biegler, Wolff, Bischoff, Hohenberg, Werner und Wagener, fowie Grosses Konzert des Neuen Berl. Konzert- Orchesters. Dirigent R. Tietz. Anfang 51/2 Uhr. Entree 30 Pf. Jeden Dienstag: 2222* Norddeutsche Sänger. !!! Novität!!! Schippanowsky's Internationale Konzerte Spandauer Brücke- Stadtbahnbogen. ! Turner am dreifachen Red. Fantoches The Luppus, Geschwister Petram, Theater. The 3 Nigthons, utrobaten. Contessa Ferucci, Konzertfängerin. Ketten italienische Meisterschafts N. E. Kaufmann, Kunstradfahrer. Henry Bender, Gesangs Humorist. Konzert, u. f. w. u. s. w. ausgeführt von der Theater: Rapelle. Dir. Paul Lincke. Raffeneröffnung 6 Uhr. Anfang 71/2 Uhr. 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Seit der für die beim Anzünden zerbrochenen Strümpfe an den GlühlichtHerr Fabrikbesizer Heinrich Freese in Berlin hat ein Berein nach dem Urtheilsspruch im Auer- Prozeß seine Thätigkeit brennern verlangt wurde. Der Streik wurde von der Bersammhochintereffantes fleines Buch geschrieben, Fabrikantenſorgen" wieder aufgenommen hat, fanden 5 Vorstandssigungen und lung gutgeheißen und soll den Ausständigen die gleiche Untergenannt, welches vor einigen Tagen in Eisenach erschienen ist. 5 Versammlungen statt. Im Hansaviertel, wo Lokale für ftügung gewährt werden wie den übrigen Streifenden. Mit Fabrikantenforgen! Nun, man braucht nur das Juhalts- uns schwer zu haben find, gelang es dem Vorstand, ein einem Hoch auf das Gelingen der Bewegung schloß der Vorverzeichniß zu lesen: Arbeiterschutz. Geseze, Achtstundentag, folches für Vereinszwecke zu erhalten und konnte auch dort eine Ver- fizende die Versammlung. Wohlfahrtseinrichtungen, Arbeiterausschüsse, Gewinnbetheiligung fammlung abgehalten werden. Solle der Vorstand mit Freudig bekümmern. und Arbeiter- Wohnungsfrage, um zu wiffen, daß der Titel cum feit seines Amtes walten, so sei es unbedingt erforderlich, daß Friseure und Berrüdenmacher vollzog in der MitFreie felbständiger Barbiere, grano salis zu verstehen ist. Es sind dies nicht Dinge die Genossen sich zahlreicher als bisher an dem Verein und seinen gliederversammlung vom 16. d. M. die Erfahwahl einiger Vordie in erster Linie das Herz des lebenden Fabrikantengeschlechts Arbeiten betheiligen. Der Kaffirer Petermann gab hierauf standsmitglieder. Zum ersten Vorsitzenden wurde Gründel, Herr Freese aber ist ein aufgeklärter Großindustrieller, der den Kaffenbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr. Derselbe und zum zweiten Vorsitzenden Lehmann gewählt. Hierauf mit dem Zeitgeist fortgeschritten ist und sich weiterzuschreiten beweist eine Einnahme von 120,20 M., eine Ausgabe von 96 M. hielt Gründel einen interessanten Vortrag, worauf unter Vermüht. Er ist unzweifelhaft einer der anständigsten Arbeitgeber. vom vorigen Jahre konnte nicht mit verrechnet werden, einsangelegenheiten einige geschäftliche Punkte ihre Erledigung Er befürwortet aufrichtig die Weiterbildung der Arbeiterschuß weil die seinerzeit von der Behörde Behörde beschlagnahmten Gefeßze, auch einen Maximal- Arbeitstag für erwachsene männ und einen Ueberschuß von 24,20 m. auf. liche Arbeiter. Jm vierten Abschnitt schildert er die Vortheile, Beläge noch nicht zurückgegeben sind. Von den Nevisoren war feiner in der Versammlung anwesend, was hatte am 16. d. M. seine regelmäßige Mitglieder- Versammlung über fanden. Der allgemeine Arbeiter: nud Arbeiterinnen- Verein den Vorsitzenden veranlaßte, diese Nachlässigkeit zu rügen. anberaumt, in der das Mitglied Arndt unter großer AufBetermann konnte jedoch angeben, daß seine Kaſſenführung merksamkeit eine Vorlesung hielt. Alsdann erstattete der Kaſſirer von den Revisoren geprüft und für richtig befunden worden ist, den Kassenbericht vom dritten Quartal, der folgendes Resultat worauf ihm Decharge ertheilt wurde. Die nunmehr vorgenom- ergab: Bestand 94,77 M., Einnahme 110,10 M., Ausgabe mene Neuwahl des Vorstandes ergab folgendes Resultat: 163,70 M. Beschlossen wurde, innerhalb 14 Tagen eine Wit Kühl, 1. Schriftführer; Davidshäuser, 2. Schriftführer; fein zu veranstalten. Näthebusch, 1. Vorsitzender; Neun, 2. Vorsitzender; glieder- Versammlung mit darauf folgendem geselligen Beisammen Petermann, 1. Raffirer; Oberheun, 2 Kassirer; Büttner, Beisiger; Arndt und Gottschalt, Revisoren. Zum Schluß Mitglied erle einen recht beifällig aufgenommenen Vortrag. Möbelpolirer. In der Filiale D. hielt am 16. d. M. das bemerkte Petermann, es herrsche jetzt eine Lauheit im In der Diskussion bekundeten mehrere Redner ihre Anerkennung Vereinsleben, wie er sie, so lange er in der Partei stehe, für den recht gut gelungenen Vortrag ihres jungen Kollegen. geblieben; jedenfalls hätten sie infolge der Köller'schen Maß- graphen 100 m. überwiesen habe. Nach Besprechung einiger noch nicht beobachtet habe. Langjährige Genossen feien weg- Sodann theilte der Vorstand mit, daß er den streikenden Litho regeln Augst bekommen. Gerade im ersten Wahlkreise mache fich Vereinsangelegenheiten erfolgte der Schluß der Versammlung. genoffen, sich die Stärkung des Vereins und die Betheiligung an eine lebhafte Agitation nöthig und wäre es Pflicht aller Parteis den Arbeiten desselben angelegen sein zu lassen. die er in einer Gewinnbetheiligung der Arbeiter findet. In feiner en eigenen Gabrit, wo an die Beamten 5 pt. und an die Arbeiter 5 pct. des Reingewinns der Fabrik fallen, hat das System freilich nicht gerade zu überwältigenden Resultaten geführt. Selbst im günstigsten Jahr, 1895, erhielten die Näherinnen durchschnittlich nur 16,68 m., die Maschinenarbeiter 35,07 m., die Jaloufiemacher 41,35 M., die Maler und Anstreicher 35,07 m., die Schloffer 34,76 M. und die Einsetzer 36,03 M. Gewinn antheil am Jahresschluffe ausgezahlt. Im Schlußkapitel empfiehlt der Verfasser zur Regelung der Arbeiter- Wohnungsfrage genossenschaftliche Spar- und Bauvereine, sowie ein staatliches Eingreifen zu gunsten der Wohnungsreform. Am meisten interessirt haben uns aber die Ausführungen meliten intereft faber ben Acht stundentag und die Arbeiter= ausschüsse, besonders die Erfahrungen, die Herr Freese mit diesen Dingen in seiner eigenen Fabrik ge macht hat. Er hat im Jahre 1892 den Achtstundentag Die auf Holzplätzen und au Holzbearbeitungsmaschinen eingeführt, und Arbeiter und Unternehmer haben sich dabei sehr beschäftigten Arbeiter( Berlin N, Filiale II) batten am 17. b. M. gut gestanden; die Löhne sind um eine Kleinigkeit gestiegen und In einer Versammlung des Deutschen Schneider- und ihre regelmäßige Mitglieder- Versammlung anberaumt, in der es ist bei der fürzeren Arbeitszeit mehr fertig gestellt worden, Schneiderinnen- Verbandes am 10. d. M. referirte Dr. A r on 3 Genosse Grempe einen beifällig aufgenommenen Vortrag hielt. als früher bei der längeren. Auch die Besorgnisse, daß die Ar- über: Lehren aus der Geschichte der englischen Gewerkschafts- Da von einer Diskussion Abstand genommen wurde, so verlas beiter die freie Zeit doch nur in der Kneipe zubringen werden, bewegung". Redner zeigte an der Hand eines reichhaltigen hierauf der Vorsitzende die Abrechnung des Hauptvorstandes vom haben sich nicht erfüllt. Herr Freese schreibt:„ Ein Arbeiter, Materials, wie sich bie englischen Arbeiter in zäher Ausdauer 3. Quartal, durch die erfreulicherweise eine Zunahme der Mitder ausnahmsweise um 5 Uhr freitommt," geht vielleicht unter den denkbar schwierigsten Verhältnissen das Roalitions gliederzahl konstatirt werden konnte. Der Vorsitzende machte vor Freude in die Kneipe, wird er aber jeden Tag so früh recht errungen haben. Keine Niederlage schreckte diese Kämpfer bekannt, daß am 6. Dezember ein Vergnügen bei Joël, Andreas entlassen, taum. Er wird dann allmälig ebenso Geschmack an ab und dadurch haben sie sich jene Bedeutung verschafft, die sie straße, stattfindet. Die Einladungen der Arbeiter aus den Werknüglichen Unterhaltungen und Beschäftigungen finden, wie heute vor den Arbeitern des Kontinents auszeichnet. Ohne direkt stätten von Rothe, Hildebrandt, Simon u. Co. waren leider fast wir andern, die auch nicht besser sind wie er. die Formen der englischen Organisationen bei uns zu über- ohne Folge geblieben, da sich nur ein Kollege meldete. Im allgemeinen wird die Zeit nicht unnüz verbracht, tragen, empfiehlt es sich dennoch, den Organisationsbestrebungen Der Verband der Textilarbeiter( Filiale I) hielt am und der Arbeiter kommt morgens früher und arbeits- der englischen Arbeiter nachzueifern. Der äußerst interessante 17. d. t. eine Versammlung ab, in der Frau Greifenberg Instiger in die Fabrit, als bei einer Arbeitsdauer von er- und lehrreiche Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. über das Thema: Die Arbeiter und Arbeiterinnen im Kampfe müdender Ausdehnung. Gegenüber der in Arbeiterkreisen Hierauf verlas Timm die Abrechnung vom 3. Quartal. Die um bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen" sprach. Unter Verweit verbreiteten Meinung, daß Akkordarbeit Mordarbeit jei, felbe ergiebt für die Bentralkaffe eine Einnahme von 1227,17 M. fchiedenem berichteten die Revisoren über die Abrechnung vom meint Herr Freese, der Stücklohn wäre die höhere, beffere und eine Ausgabe von 1220,44 M., sodaß ein Bestand von Stiftungsfest, die zu keinen Ausstellungen Anlaß gab. Sodann Löhnungsform, wegen der dem Arbeiter zufallenden größeren 673 M. für das 4. Quartal verbleibt. An die Hauptkasse beschloß man, für ein ertranftes Mitglied eine Listensammlung Freiheit und des höheren Verdienstes. Voraussehung dazu wäre wurden 800 M. abgeliefert. Die Lokalkaffe hatte bei einem Be- zu veranstalten. Vom Stiftungsfest soll die Hälfte des Uebernur, daß die Akkordsäge den Arbeitern nicht willkürlich herunter: stand von 976,02 m. vom 2. Quartal eine Einnahme von schusses zur Agitation verwandt werden. Die nächste Ver gesezt würden, sobald sie nach Ansicht des Arbeitgebers zu viel 2240,77. zu verzeichnen, der eine Ausgabe von 904,90 m. fammlung findet am dritten Weihnachtsfeiertag statt. verdienen. Kennt Herr Freese aber von ihm und einigen gegenüberstand, mithin bleibt ein Bestand von 1835,87 m. für anderen weißen Raben abgesehen Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, vormittags von 10%-12 Uhr abe ein Unternehmerthum, das das 4. Quartal. Rutschmann bestätigte die Richtigkeit der wechselnd Fortschrittsturfus in National otonomie und Rebeübung im Sotale diesen Grundsäßen folgt? Abrechnung und beantragte Entlastung für den Kassirer. Der der Nordichule, Brunnenstr. 25. Interessant und stellenweise auch amusant find die Schil- Antrag wurde einstimmig angenommen. Montag Abend fein Unterricht. derungen des Arbeitsausschusses der Freese'schen Fabriken. Herr Im Anschluß hieran theilte Timm mit, daß die Drts Freeſe iſt der Meinung, daß man die Arbeiter möglichst viel an verwaltung, einen vorhergehenden Versammlungsbeschluß ausder Verwaltung der Unternehungen betheiligen müsse; nament führend, die Eintheilung in Bezirke, in denen die Beiträge abgeholt lich die sogenannten Arbeiter Wohlfahrtseinrichtungen" müßten werden sollen, vollzogen habe und ersuche er nunmehr die Mitunbedingt durch die Arbeiter selbst verwaltet werden und es glieder, die Bezirkskassirer bei ihrer schweren Arbeit zu unterdürfe nicht alles vorgeschrieben und reglementirt sein. Von den stüßen. Bei dieser Neuregelung sollen besonders die Kollegen berühmten Fabrit Landpartien" erzählt er, daß dabei fälschlich im Auge behalten werden, die sich absolut keiner Organisation in der Regel alles vom Unternehmer arrangirt werde. Sein anschließen wollen. Aufwand an Geld und Arbeit ist oft beträchtlich. Am nächsten Morgen hört er dann, daß er unglücklicherweise ein boykottirtes Im Verband der Fabrik- und Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen behandelte am 12. November das Mitglied Lokal oder boykottirtes Bier gewählt hatte, daß das Essen nicht Schumann sehr eingehend das auf dem Verbandstag festlicher Rath wird ertheilt. gut war, daß es anderswo viel schöner gewesen wäre u. f. w." Herr Freese überläßt deswegen solche Dinge jegt grund- gesetzte Statut. Stebner sprach sich sehr zustimmend über die fäßlich den Arbeitern. Auch sonst ift er ein Mann, der sich in recht bedeutsame Arbeit des Verbandstages aus und hoffte, daß es zum Nugen der Organisation dienen werde. Hierauf sprach bas Unabänderliche mit Gelassenheit zu schicken weiß. Seine Tratscher in einem recht beifällig aufgenommenen Vortrage Arbeiterschaft ist überwiegend sozialdemokratisch aber über die politische und gewerkschaftliche Organisation. er nimmt dies durchaus nicht tragisch, sondern sucht mit ihr auf möglichst gutem Fuße zu leben. Er hat einen Arbeiterausschuß Die Kistenmacher nahmen in ihrer Versammlung am eingerichtet, der zum größten Theil von der Gesammtarbeiter 15. d. M. die Abrechnung vom dritten Quartal entgegen. An schaft gewählt wird und in dem dann Fragen wie die Arbeits- Einnahmen wies dieselbe 95,75 M. und an Ausgaben 100,50 m. ordnung, Arbeitszeit und Arbeitspausen, Kündigungsfristen, auf. Die hierauf vollzogenen Neuwahl des Vorstandes ergab Affordfäße, die Gewinnbetheiligung, das Kassenwesen, die folgendes Resultat: Schwanberg, das Rassenwesen, die folgendes Resultat: Schwanberg, zweiter Vorsitzender; Bibliothet, die Beschwerden der Arbeiter berathen werden. Auch Garre, zweiter Kassirer; Franz Schulz, erster Schrifthat man sich hier geeinigt. Herr Freese führer; Krienkel, zweiter Schriftführer; Klaar, Revisor. hat es abgelehnt, die Fabrit am 1. Mai ganz zu schließen. Den Lithographen bewilligte die Versammlung 50 M. Unter Dagegen," schreibt er, erkenne ich es als das selbst verftüßung. ständliche Recht jedes freien Mannes an, eine Im Verband der in Gasanstalten sowie auf Holzstraße 44. eigene politische Ueberzeugung zu haben, und wenn und Koblenplägen beschäftigten Arbeiter sprach nackerstr. 19. R, Stephan, Beſſingsir. 84. er das ganze Jahr feine Pflicht getreulich erfüllt hat, an einem am 15. d. M. Genosse Pörsch über Parlamentarismus und Im Zentrum: Nur für Unfallversicherung: G. 2öffler, lofter Tage, der ihm angenehm ist und aus Gründen, die ich Volksgefeßgebung. Hierauf unterbreitete der Kassirer die Ab- ftraße 91. zu respektiren habe, einen eintägigen Urlaub zu einer rechnung vom letzten Quartal, die eine Einnahme von 579,66 M. angegeben, ist dieselbe Wochentags von 7-9 Uhr. Bet sämmtlichen vorgenannten Personen, bei denen hier teine Sprechzeit nüzlichen oder unnügen Demonstration zu verlangen." Man und eine Ausgabe von 332,30 M. aufwies. Zum Schluß ge= muß sagen, das ist beinahe alles, was man heutzutage von einem langten einige interne Vereins- Angelegenheiten zur Erledigung. teuffelstr. 9. Sigung und Probe. Privat- Theatergesellschaft Erika". Morgen, abends 9 Uhr, Mans 8 weites Stiftungsfest SonnUnternehmer verlangen kann. Aber troß seiner Vorurtheils abend den 28. November im Königstadt- Kasino, Holzmartistr. 72. Tofigkeit paffiren ihm doch auch allerlei fleine autokratische An Freie Vereinigung der Bauarbeiter. In einer MitSozialdemokratischer Lese- und Biskutirklub, Stadtbezirt 175. wandlungen; so, wenn er erklärt, den Biergenuß während der gliederversammlung des Vereins, die am 15. November tagte, Gizung jeden 2. und 4. Montag im Monat, abends 8 Uhr, bet Buchmann, Arbeitszeit nur ungern nachgegeben und im Arbeiterausschuß den hielt der Maurer Kater einen mit großer Aufmerksamkeit entPrivat- Theater- Gesellschaft Concordia. Heute Abend 6 Uhr Kurzes Antrag, am Grabe der Märzgefallenen einen Kranz niederzu- gegengenommenen Vortrag über die Lage der Bauarbeiter. Solegen, durch einen Hinweis auf das„ Unzulässige" zu Fall ge- dann erfolgte die Abrechnung vom 3. Quartal, die einen Be- Allgemeine Familien- Sterbekaffe zu Berlin. Heute zahltag: Ackerbracht zu haben. Warum? stand von 84,09 m. verzeichnet. Bei der Ersatzwahl eines Re- straße 123 bei Marten und Oranienstr. 23a bei Butow. visors betraute die Versammlung das Mitglied Callis mit diesem Amt. V " Die Schulräume sind zur Benugung der Bibliothek und des reichen Beits fchriftenmaterials schon von 8 Uhr abends an geöffnet. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender d. Neus mann, Basewalterstr. 3. Alle Aenderungen im Vereinskalender find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Arbeiter Menderungen Randherbund Berlins und Umgegend. im Bereinsfalender sind zu richten an Otto Schulz, Koltbufer Damm 72. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Aue Buschriften, den Bund betreffend, find zu richten an Hermann Jahn, Schönhauser Allee 177 c. " Berliner Arbeitervertreter- Verein tagt jeben Dienstag nach dem ersten im Monat bei Buste, Grenadierstr. 33, abends 8% Uhr. unentgeltIm Norden Berlins: Für Unfall, Invaliditäts- und Alters- VersicheA. Daehne, Demminerfir. 66, v. 3 Tr. R. Gutheit, Wiesenstr. 29a, von 8-9 Uhr abends. F. Pieschel, Gartenstr. 55, v. 2 Tr. G. Simanowstt R. Tamm, Hussitenstr. 6, Don 8-9 Uhr abends. A. 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Eingelaufene Druckschriften. „ Der Sozialistische Akademiker", Verlag von Hans Baake, Berlin S. City- affage, bringt in seinem foeben erschienenen November- Heft folgende Aufiäße: Kurt von Brausewig, Das Duell, und was daran hängt. Eduard Bernstein, William Morris. Eindrücke und Erinnerungen. Gertrud David, Frauentongreß und Frauenbewegung. Prof. G. de Greef, Sistorische Einführung in das Studium der Psychologie.- Wilhelm Bölsche, Freie Universitäten" und" Bolts- Universitäten" in Deutschland.- A. Kuroff, Der Anarchismus teine Richtung des Sozialismus. J. Stern, Neues Hugo Ernst Schmidt, Die Neu- Idealisten. J. N. Potapenfo, Die Aerztin. Rundschau: Von den Hochschulen.- Franenstudium. Streifzüge und Streitfragen. Literatur. Revue der Revuen. Notizen, sowie ein Porträt von William Morris. Preis: 50 Pf., pro Quartal 1,30 W.( Post- Beitungs- Katalog Nr. 6512.) Cyon, Witte et ses projets etc." Haar& Steinert, Paris. Die Poggenpuhls. Theodor Fontane. Reform im Heilwesen. Von Contt. Berlin. Selbstverlag. Berlag von F. Fontane u. Co. Berlin W. Preis 2 M. Berlin W. Preis 3 M. Troß aller Ausstellungen im einzelnen aber möchten wir doch wünschen, daß alle Fabrikanten so weit wären, wie Herr Freese und solche Fabrikantenforgen" hätten. Nur soll Herr Der Verband der Vergolder nahm in seiner Versamm Freese nicht glauben, mit feinen Einrichtungen und Vorschlägen lung am 16. d. M. den Bericht über die Lohnbewegung in der die soziale Frage" gelöst zu haben. Es ist sehr schön und an- Rahmenbranche entgegen. Wie mitgetheilt werden konnte, haben erkennenswerth, daß er die Arbeitszeit verkürzt, allerlei von die selbständigen Vergoldermeister in einer Versammlung vom den Arbeitern gern benutzte Einrichtungen getroffen hat 12. November befchlossen, folgende Forderungen zu bewilligen: und viele Dinge in gemeinsamer Berathung mit den Arbeitern 1. die 9 stündige Arbeitszeit, 2. 8 stündige Arbeitszeit an jedem erledigt werden. Wie aber, wenn es im Arbeiterausschuß ein- Sonnabend, 3. 7 stündige Arbeitszeit an jedem Tage vor dem mal über irgend eine Frage zu feiner Ginigung kommen will? Diter, Pfingst- und Weihnachtsfeste, 4. für jede Ueberstunde einen Ist dann nicht der Konflikt fertig? Herr Freese wird es ja nicht Lohnzuschlag von 10 Pf. Die Versammlung erklärte sich mit leicht dazu kommen lassen; denn er ist stolz auf seine Ein- diesem Beschluß einverstanden. richtungen und fordert zur Nachahmung auf. Aber die Macht Bei Königsberger sind sämmtliche Arbeiter in den Ausstand bat er doch, mit einem Federzug Achtstundentag, Arbeiterausschuß getreten. Der Fabrikant war wohl geneigt, die neunstündige und jedes sonstige Zugeständniß hinweg zu defretiren. Er bleibt Arbeitszeit einzuführen, dagegen lehnte er eine entsprechende der reiche Fabrikbefizer, und die Arbeiter bleiben die abhängigen Lohnerhöhungab. Inzwischen sind die Forderungen bewilligt und die Spielkinder. Georg Herrmann. Berlag von F. Fontane u. Go. Arbeiter, möge das Verhältniß durch liberale Einrichtungen Arbeiten wieder aufgenommen worden. Ueber die Firma Hufenbeck Dis Erfindung der Lithographie durch Alois Senefelder. Von Friz verichleiert sein oder in den patriarchalischen Urformen des bei der nur drei Arbeiter sich dem Streit angeschlossen haben, Königreiches Stumm erscheinen. Vielleicht versteht Herr Freese verhängte die Versammlung die Sperre. Zur Regelung der jetzt, warum seine Arbeiter tros alles feines Wohlwollens Sozial Streitunterstüßung war beantragt, den Verheiratheten 15 M. demokraten geblieben sind. Sie wollen eben nicht auf Wohl und den Unverheiratheten 12 M. zu bewilligen. Diesem Antrag trat die Versammlung mit 67 gegen 22 Stimmen bei. Unter wollen angewiesen sein. Vereinsangelegenheiten konnte bekannt gegeben werden, daß der Ueberschuß von der Matinee bisher 103 M. betrug. Dagegen stehen noch einige Billets aus, weshalb der Kassirer dringend ersucht, mit diesen Rückständen abzurechnen. Zu den Werkstätten, in welchen größere Differenzen ausgebrochen 11 OS Versammlungen. Der Wahlverein für den ersten Reichstagswahlkreis hielt am Donnerstag feine Generalversammlung ab. Bunächst 1896. Verlags- Magazin J. Schabeliz. Sansen. Verlag von Conrad Müller. Schteudig- Leipzig. Preis 50 Pf. Umfabftener in Sachsen. Stenographischer Bericht. Dresden, P. Kluge, Bokskaiser. Leipzig. Berlag von Wilhelm Friedrich. Faltfir. 10. abschied von München. Ein Handschlag. Ostar Panizza. Zürich. das Gesicht Chrifti. Roman aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Mar Kreger. E. Person's Berlag, Dresden, Leipzig, Wien. Der Mentor. Notiz- Kalender für Echüler für das Jahr 1897. Altenburg. Andersen's Märchen vom Däumelieschen. Jäuftrirte Ausgabe mit Berlagshandlung H. A. Pierer. 22 Bildern von Nils Wiwel. Deutsch von Dr. D. 2tn fe. Kunstverlag von F. Grandt, Berlin. Preis 1 M. Woll- Artikel. 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Die Zentral- Krankenkasse der Zimmerer nahm in ihrer Generalversammlung am 10. d. M. die Abrechnung vom dritten Quartal entgegen. Danach betrug die Einnahme 18 306,74 M. und die Ausgabe 13 285,90 m., somit wurde ein Ueberschuß von 5020,81 M. erzielt. Die Mitgliederzahl der Filiale beträgt gegen wärtig 2224. Der Verbon Verband deutscher Zimmerer tagte am 15. d. M. Ta im letzten Bericht in der Abrechnung über die Streifmarken ein kleiner Frrthum enthalten, so wurde derselbe wie folgt richtig gestellt: An die Hauptkasse gesandt 2391,20 M. Verlust der Hauptkasse 69,60. Meine Einnahme 2460,80 M. Markenbestand 52,30 M. Hierauf sprach Dr. Arons in einem trefflichen Bor trag über die Bedeutung des Achtstundentages, worauf Papst, Rückert und Stöhr im zustimmenden Sinne das Wort nahmen. Bei den vollzogenen Ersatzwahlen wurde Schuma u 11. zum Bezirkskassirer gewählt und Butschte mit der Auszahlung der Wanderunterstüßung betraut. Sonntag, den 22. November 1896. Vereinsangelegenheiten gelangte zunächst folgende Abrechnung zur Verlesung: Einnahmen Ausgaben. Bestand. 0 B 0 3360,84 m. 1748,67 . " • • 1612,17 m. 533,50" 1078,67. 1828,95 " Hiervon auf der Bank.. Baarbestand beim Rassirer Angelegt in Werthpapieren 13. Jahrg. Briefkasten der Redaktion. A. Rückwald. Wir haben über die Angelegenheit fortgesetzt berichtet und werden das weiter thun; Ihre Einsendung enthält aber abfolut nichts Nenes. thun - D. N. 20. N. K. 100.- Nein.- Boyenstr. 19. Ja.. 3. Ueber Zahlungsfähigkeit oder Zahlungsunfähigkeit von Gesellschaffen geben wir keinerlei Auskunft. O. Jach. 1. Reine. 2. Nein. 3. Ja. Rother. Schwerlich. H. W. 96. Der Bescheid Ganzer Bestand intl. Werthpapieren. 2902,62 ist leider zutreffend. Arbeiterrecht S. 198 u. 186. Das Nachverloren gegangen sind, so wurde beantragt, die Hilfskassirer für Für die verschiedenen Theile Hannovers gelten etwa 30 verDa einigen Hilfstafsirern Beitragsmarken gestohlen bezw. tleben scheint im vorliegenden Fall nicht zu gehen. Sprechen Sie eventuell in der juristischen Sprechstunde vor. diese Ausfälle hastbar zu machen. Die Beschlußfassung wurde schiedene Güterrechte und ebenso viel Erbrechte. Ihre Anfrage jedoch der vorgerückten Zeit wegen vertagt. läßt sich deshalb ohne genaue Kenntniß der Verhältnisse, um die In einer Versammlung der Appreteure, Färber es sich handelt, nicht beantworten. N. W. 67. Sie find und Berufsgenossen, die am 15. d. M. tagte, hielt Genosse zur Zahlung verpflichtet. M. W. Sie müssen bezahlen. Blaurod einen beifällig aufgenommenen Vertrag. Sodann 21. 555. 1. Nein. 2. Das ist möglich. – O. F. 34. Wenden stand die Wahl eines Vertrauensmannes zur Erledigung, mit Sie sich an die Ober- Postdirektion. A. B. Solche Karte ist welchem Amt May Fichtenau betraut wurde. Nach Be- zulässig, ihr Inhalt ist nicht strafbar. K. R. 26 und am 16. b. B. Stuckateure. In der am 16. d. M. in Buste's Lokal, sprechung einiger Angelegenheiten unter Verschiedenes wurde be-. M. 27. Spätestens am 15. find möblirte Zimmer mangels Grenadierstr. 33, stattgefundenen Generalversammlung der Ber- fannt gegeben, daß die Mitglieder der Zahlstelle IV die Fach- anderer Vereinbarung zum Ersten( nicht zum 15. am 1.) zu liner Stuckateure hielt Herr Hayn einen sehr interessanten zeitung jeden Freitag von Klemann, Frankfurter Allee 98 ab- tündigen. stadio Vortrag, betitelt: Aus der Dämmerung des Waldes. Unter holen können. Berlin. En gros- ExportEn détail. 02 Moderne Maassanfertigung. Geschäfts- Häuser BAER SOHN Berlin. En gros- ExportEn détail. Fabrikation von Herren- und Knaben- Bekleidung. 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