ch, se, Frauen dt. CL tschen Zerbe, 1006L tionen, Ein llak, ntags. Berlins 3,5.P. ft, n guter erweit kaufen. Für 1046L 30 Pf e 5. edenan g fehr Alle nig oder die Ges erstützen 36. [ 10541 Mr. 179. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags: Nummer mit dem ,, Sonntags= Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Infertions- Gebühr beträgt für dte fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Fesitagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. . Quittung. Dienstag, den 4. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. gelehrten und schön stylisirten Leitartikel schwarz auf weiß gegeben, und die Schlesische Zeitung" versteht sich darauf, wie der ehemalige Chef der Pariser Geheimpolizei Vidocq auf die Spitzbüberei, oder, wie die Betschwester auf Liebesfünden. " Wenig mit Liebe 10,-. Berlin, Puter- Kollonne 10,-. Döbeln, Rothe Innung 5,-. Berlin, Freie Vereinigung der Maurer bei einer Verloosung 4,85. Arbeiter von Levy u. Söhne, WasserthorIm Monat Juli gingen bei dem Unterzeichneten folgende straße 50 10,-. Die rothen Buchbinder aus der Grünftr. 5, Beiträge ein: Berlin VI, Rosenthaler Vorstadt 30,25. Dampferfahrt nach Emden 5 Genossen 3,-. Lichterfelde bei Berlin 12,- Grünau, amerikanische Auftion 8,-. Berlin, Wienerholz u. GeGroßen Revolutionen", schreibt die Schlesische 3tg.", Dresden: Möchtest Du wohl eine Butterblume find? 1,30. noffen, Often 6,50. Die vier Alten, Osten 100,45. Berlin S., Schmalkalden d. 5. 8,-. Berlin, Pugerkolonne d. S. 4, Mechanische Werkstatt 11,-. Schönefeld bei Leipzig 31,65. ist immer eine Zeit träger Bersumpfung vorangegangen. H. 2. Cl. w. J., Berlin 10,20. Spandau, Juliusthurmi 40,- Rendsburg, H. W. u. M. P. 6,40. Dschatz 5,-. Lauenburg an der Wie mit Blindheit geschlagen und unfähig zum Widerstande, Dresden: Erbschaft von August Biedermann 879,-. Berlin: Elbe 20,60. Berlin, 1. Kreis 150,- Finsterwalde 10,- Lan- erschienen die herrschenden Gewalten, deren Schicksal bereits Die konservativen Maler, Bau Genthinerstraße 10,-. Münchener denbach( 11. bad. Kreis) 2,20. Berlin, Liedertafel der Maler, besiegelt war und die scheinbar ahnungslos an dem Rande Genossen 500,-. G. Str., Berlin 6,-. Izehoe 30,- Buyer amerikanische Auktion 13, Berlin 3. Kreis 200,- Berlin III. des Abgrundes dahinwandelten, in welchen die Ereignisse folonne W. H., Berlin 6,20. Kellinghusen 40,-. Suhl d. W. Kreis Alt 66,50. Hof, Hutten fagt: laßt mich nicht allein kämpfen 14, der nächsten Zukunft sie stürzen sollten. Vornehmlich gilt laßtmich 17,-. Pforzheim, gesammelt bei einem Ausflug nach Singen Flensburg 15,- Nixdorf durch Sor. 1, Zeit, Vereinigte Holz- dies von der alten Gesellschaft des königlichen Frankreich 12,50. Zwickau 50,-. Der Mann im Mond 2000,-. Eisenach arbeiter 15,-. Sudenburg, amerik. Auft. der Berliner Steinmezen 17, Glauchau 24,-. W. St., Glauchau 6, Bant 100,- 44, Aachen 25, Berlin, Rauchklub Vulkan 11,05. Breslau, unmittelbar vor Ausbruch der großen Revolutionsepoche, Hamburg: Die Maurer am Bau Lübeckerstraße 20,-. Burg bei Solidarität 10,-. Gubener Genossen 30,-. Danzig durch 23. 15,50. deren Stürme um die Wende des vorigen Jahrhunderts Magdeburg 17,-. Pforzheim: Grlös von Schriften 25,-. Un- Burgstädt 7,09. Claußnitz 2,50. Burgstädt 15,51. Lübeck durch P. über unseren Erdtheil dahinfuhren und sich erst in den heilbar 2, M. R., Hafenhaide- Berlin 5,-. Weißenfels a. G. 300,- Bernau, drei rothe Statbrüder 3,- Altona, die rothe fünfziger Jahren dieses Jahrhunderts zu legen begonnen. 20,- Bezirk Alt Leipzig 200,- Pirna( in Sachsen): Bude 33,76. Berlin, Adolph Jahn 8,05. Gera durch V. 50,- Die Genußsucht und Sittenlosigkeit des alten französischen Festüberschuß 25,- Dr. K. M. 10,-. IV. Ber: Berlin II. Kreis 308,60. Berlin IV. Kreis Südost 355,35. Königshofes, die Korruption der damaligen vornehmen liner Wahlfreis( Diten) 800,- Beiz, Maifonds 50,- Görlitzer und Sorauer- Ecke 25,- Wizki, Verloosung von drei Gesellschaft hatten einen kaum für möglich gehaltenen Grad Berlin A. B. amerikanische Auftion 6,05. Zeit durch K. 3,70. Glühlichter 12, Wienerstr. 31 4,40. Von Roll 10, Berlin, Maurer am Bau Bayreutherstraße 8,95. Düsseldorf, Sornig, Gaal' III bei Pfaff 16,50. Berlin IV. Kreis, Bartie nach erreicht und steigerten sich noch von Tag zu Tag, als Ueberschuß einer Boltsversammlung 100,- Hanau 100,- Adlershof 44,15. Mannheim 25,-. Uhlenhorst, Bleicherstraße bereits die ersten Stürmvögel des nahenden Unheils ihren Bolfmarsdorf- Leipzig 30,- 2. 3. 150,-... 30,-. Bay 11,-. Druckerei Maurer, Werner u. Komp. 30,-. Berlin wilden Gesang ertönen ließen, das Todtenlied der alten reuther Genossen 80,-. Fünf Berliner in der Klosterschente zu VI. Kreis( darunter 10,25 von den Verschworenen vom 1. Mai Ordnung. Chorin 8,50. Bon de roode Murlüt ut de Humboldstraat Ham G. H., Südufer) 466,65. Berlin VI. Kreis, Festüberschuß 60,60. burg 10, Sommerfeld 10,-. Sommerfeld Erlös einer Num- Rauchklub gr. Quaste, amerit. Auktion 1, mer des Wahren Jatob" 3,70. Bier Dresdener in Geising 4,-. 3.2. 9719 35,-. Vereinigte Gesangsgenossen Berlin 200, In der vorstehenden Quittung sind 879 M. als Erbschaft 3 Bente 4000,-. Anstellungsprämie E. G. in N. 5, Genossen von August Biedermann in Dresden aufgeführt. in Delmenhorst 100,-. Landpartie der Comptoirbücher Fabrik August Biedermann, Fabritarbeiter, einer unserer Heuer( amerikanische Auktion) 13,50. Ginige Kollegen von Graden- ältesten und treuesten Genoffen, verstarb im Februar dieſes wig, Dresdenerstr. 88 5,-. Tischlerei S. u. A., Waldemarstraße Jahres, 66 Jahre alt, in Dresden und hatte mich zum Erben 10. Ueberschuß der Landpartie der Völker'schen Töpfergesellen seines Nachlasses eingesetzt, mit der Weisung, denselben nach 2,75. Apolda, Versammlungs- Ueberschuß 10,-. Von Konditoren meinem Ermessen für einen humanen Zweck zu verwenden. in Apolda 5,25. Leipzig Westbezirk 150,-. Vom zu Grunde Ich glaube voll und ganz im Sinne des Verstorbenen zu gerichteten Arbeiterverein Mary" in Magdeburg 11,-.. H. handeln, wenn ich den Betrag dieser Erbschaft dem UnterstützungsAltwaldenburg 5,50. Dampferpartie der chirurgischen Branche, fonds unserer Partei wie geschehen übergab. Berlin 54,15. Weißgerber in Ilmenau 15,80. Alte Verwaltung| .F. III d. A. R. u. St. R. 5,-. Scherzsammlung in WinterHude 4,60. F. B. von den Maurern am Neubau Billhörner| Röhrendamm 12,-. Von den Maurern a. d. Barmbecker Bank 31,20. Bolfmarsdorf 40,- Berlin VI, Wahlkreis Schönhauser Vor= Berlin, den 18. Juli 1891. A. Bebel. Von Das ist doch gewiß ebenso schön gesagt, wie historisch unanfechtbar. Nun aber kommen wir verlogenen Sozial demokraten" und vergleichen die Zustände in Frankreich vor der ersten Revolution mit denen der gegenwärtigen Entwickelungsphase unseres nationalen Lebens. " " Großmüthig, wie sie ist, giebt die Schlesische Zeitung" zwar zu, daß in einem Punkte allerdings eine gewisse Aehnlichkeit zwischen dem alten königlichen Frankreich und upserem jungen nationalen Staate besteht, nämlich darin, daß wie damals die französische, so jetzt die deutsche Nation dazu berufen scheint, den Anstoß zu einer gewaltigen Veränderung der sozialen Lebensordnung der Kulturvölker zu geben." Aber was sonst in unseren sozialdemokratischen Zeitungen zwischen der Lage in Frankreich vor der Revolution und der jetzigen im Deutschen Reiche tagtäglich vorgebracht wird, ist Lab 179,60. Blumenau Boltsversammlung 10,- Striegau Sozialdemokratische Geschichts- es„ eitel Lüge und dreifte Entſtellung". Zunächst heißt 25, 6,-. Hamburg Gesangverein der Zimmerer 50,-. fälschung. Wir sind erkannt! Breslau Volksversammlung. 20,- Gassen Metallarbeiter- Verfammlung 10,- Goldberg Volksversammlung 5,-. Bunzlau durch&. 100,-. Berlin H. F. M. 10,-. Neßschkau 30,-. Cottaer Boltsversammlung 10,-. Berlin Bohne- Hasenhaide 6,-. Rostock Benoffen 4,32. Die Gelehrten der Schlesischen Zeitung" haben uns Pforzheim Genossen im Thal 10,-. Bruch b. Recklinghausen erbarmungslos die Larve vom Gesicht gerissen. das rothe Kleeblatt 17,22. Leuguen hilft nichts mehr, also gestehen wir's nur. Dessau durch S. 10, Ronsdorf Testamentarisches Wir sind Lügner und zwar Lügner en gros und nicht blos Bermächtniß" 15,25. Wahlkreis Ludwigshafen- Speyer- Franken- Lügner, sondern auch Fälscher, und nicht etwa nur gewöhnthal 100,-. Salle durch G. 100,- Bon ſech3 Wender Ge- liche Fäischer, etwa harmlose Wechsel- und Schienenfälscher, berg früherer Metallarbeiter= Verein Berlin Statklub Friedrichsbergerstr. 11 6, Bam- nein, wir fälschen das Beste, was die Kulturmenschheit besitzt, 10,-. Katscher von ihre Geschichte. Hannover 1000,-. Hannover 364,50. Rem Hamburg 1. Wahlkreis 1000,-. Hamburg Ottenſen auf Sammellisten 364,30. logenster Art! noffen 5, .. R. 3, lebt 45, 2. Bahitreis 1200,-. Berlin VI, Moabit 57,75. Breslau, Dst 50,-. 3fchopau:| Feuilleton. Nachdruck verboten.] Kapitän Lobe. Von John Law. Autorisirte Uebersehung aus dem Englischen von Regina Bernstein. Die Lippen dicht geschlossen waren, und verriethen ( 18 Ja, es ist heraus, Geschichtsfälscher unverschämtester, verDie„ Schlesische Zeitung" hat es uns in einem großen, wenn es„ ganz unverzeihlich lügen" und in einer für möglich zu haltenden Art die Geschichte fälschen, wir tagaus, tagein Rotomontaden über die angebliche Verständnißlosigkeit in die Welt hinausschicken, mit welchen in Deutschland die Regierungsgewalten und die herrschenden Klassen den sozialen Forderungen der Beit gegenüberstehen sollen." Nun, wir gehen in uns und nehmen alles zurück. Durch die Arbeiterschutz- Gesetzgebung und all die übrigen schönen Reformen hat die Regierung ebenso wie die besitzenden Klassen ihr großartiges Verständniß für die sozialen Forderungen bewiesen. Das arbeitende Volk fordert Arbeit und einen seiner Arbeit entsprechenden Lohn, die Regierung und die besitzenden Klassen gewähren ihm eine geringe Unterstützung, wenn er krank ist, wenn ihn ein Unlieben dies gar nicht, denn es ist immer noch besser, zwölf Stunden täglich zu arbeiten, als hungrig herumzugehen." ,, Wie viele Mädchen arbeiten hier?" Den Mädchen. Wenn Sie es thun, so werden die selben nicht zuhören. Sie haben keine Zeit für die Religion. Sie haben zu arbeiten zu arbeiten zu arbeiten, von der Zeit, wo sie aufstehen, bis zur Zeit, wo sie zu Bett Fünfunddreißig haben wir in den Büchern. Manchgehen; außer an den Sonntagen. Wenn Sie wollen, will ich Sie in die Wohnungen einiger der Mädchen führen. mal nehmen wir noch einige extra an, doch das ist unsere Die Räume, worin sie leben, sind nicht viel besser als gewöhnliche Zahl. Ich nehme sie gern direkt, wie sie von Schweineställe. Was tönnen Sie von Mädchen, die fünf der Gemeindeschule kommen, denn da weiß ich, mit wem ich Bence den Tag verdienen, erwarten? Und diese fünf Pence es zu thun habe. Ich thue für sie, was ich nur kann, wenn müssen oftmals die ganze Familie erhalten. Aber sie sind es gute Mädchen sind, sind sie es nicht, so schicke ich sie der Arbeitsausgeberin waren fast zu einander gut, das muß man sagen. Sie würden über- ihrer Wege. Ich mache mir nichts daraus, wenn sie frech sind. Dreiste Mädchen haben gewöhnlich etwas in sich. farblos und sehr schmal. Sie zitterten, selbst wenn sie rascht sein, wenn Sie sehen könnten, was sie Alles thun, Niemals jedoch nehme ich eine Jüdin an. Das East- End um einem Mädchen, das krank ist, zu helfen, und wie ſich Dinge für uns Engländer noch viel schlimmer. Voriges burch ein groß Theil Selbst Krepp wenn eines von ihnen Es wäre für mich Jahr ging ich mit einem Segelschiff nach Hamburg, und ich Frauen, die durch eine Maus in Weinkrämpfe versetzt unmöglich, beherrschung in Schach gehalten wurde. Sie gehörte zu den stirbt und begraben werden soll. werde nie das Zwischendeck des Schiffes auf der Rückfahrt werden können, die jedoch ihre Todten thränenlos begraben. Thürstufe sahen, zu behalten, wenn sie nicht ein Theil seiner vergessen." starten alten Mädchen. Ruth bildete einen starken Kontraft zu diesem charakter- Arbeit thäten; aber ehe sie sie wegschicken ließen, verzichten jie lieber jede auf einen Benny. Sie haben gute Herzen, ,, Nein," fuhr sie fort, die Fauft ballend, wie um ihren Sie hatte ihren Hut abgenommen, und so konnte die die haben sie. Ich habe sie lieb, obgleich ich gezwungen Worten mehr Nachdruck zu geben. Ich nehme nie eine Arbeitsausgeberin die glatte weiße Stirn mit dem goldenen bin, sie stramm zur Arbeit anzuhalten, da ich nun einmal Ausländerin an. Es iſt ſchlimm genug für die Engländer, Blut tam und ging, sehen. Mit unschuldigen Augen schaute anderen ohne Abwechslung immer Haar darüber und die flare Baut, unter welcher das rotte die Arbeitsausgeberin bin. Ich bin selbst solch Mädchen und ich will nicht dazu beitragen, c3 dadurch zu verschlimmern, ist, einen Tag nach dem daß ich einer Jüdin Arbeit gebe." sie der Arbeitsausgeberin in's Antlig, was diese für ein-| dasselbe thun au ,, Sie haben also manchmal einen Urlaub?" fragte gefühlfältig hielt. " Sie gehört zu der Sorte Menschen, die zur Heilsmüssen." das zu Ruth. ,, Aber sie bekommen doch sicherlich Feiertage," fragte Ich will Ihnen sagen, wie das kommt. Jch wechsele armee gehen," dachte die Arbeitsausgeberin. Ich weiß nur Ruth ,,, im Sommer und zu Weihnachten?" manchmal den Platz mit einer Aufseherin auf dem Schiffe nicht, warum diese sie hierher schickte." Nicht daß ich wüßte. Strafe ist der einzige Feiertag und diese kommt hierher als Arbeitsausgeberin; so habe ich " Haben Sie die Absicht zu predigen?" fragte sie für fie ich meine, wenn sie nach Hause geschickt werden, einen kleinen Ausflug, der mich nichts foftet. Ich werde Ruth. Wem?" veil sie zu spät gekommen sind und dafür gezwungen es dieses Jahr wieder so machen. Aber wollen Sie werden, einen Tag oder eine Woche nichts zu thun. Sie nicht lieber, bevor Sie zu arbeiten beginnen, die Fabrik " tennen. un fall betroffen, wenn er das siebenzigste Lebensjahr zurück- Menschen gerecht beurtheilen will, so muß man sie erst ganz gelegt hat. Das arbeitende Volk begehrt Bildung. Das eine aber steht jedenfalls fest, wenn ein sozialdemoDie Regierung und die besitzenden Klassen gewähren kratisches Blatt in Deutschland über die sozialreformatofich des deutschen Kaisers ihm nun was, ihr Gelehrten der Schlesischen Zeitung"? rischen Absichten sollte, so ausgesprochen haben mag es Hat die Regierung etwa diese Forderung beantwortet mit günstig Wenn einem Schulgesetz, wie es in Preußen schon seit 100 Jahren geirrt haben, hat sicherlich aber Muth bewiesen. erwartet und fast ebenso lange von der Regierung ver- bagegen irgend ein Blatt, werthe Schlesische Zeitung", das sprochen wird? im Strahlentreise der kaiserlichen Gnade erscheint, ihn, ehe die Akten über ihn geschlossen sind, mit schier übermäßigem Lobe überschüttet, so hat dieses sich, mag der Kaiser sein wie er will, doch wohl der Erbärmlichkeit der SpeichelLeckerei schuldig gemacht. Doch halt; wir haben allerdings etwas gehört, was jedenfalls als die Antwort und Erfüllung dieser Forderung gelten sollte: Dem Bolke soll die Religion er halten werden. So wird's gemacht! Wenn das Volk Brot verlangt, dann erinnern sich die herrschenden Klassen daran, wie steinreich sie sind, und reichen dem Volke Steine statt Brot, und wenn es Bildung begehrt, dann erhält" man ihm die Religion. Das ist also das Verständniß, das großartige Verständniß und der rührend gute Wille für die Forderungen der Zeit. Dh, wir Geschichtsfälscher! " 1 " der bereits verladenen, schwimmenden Mengen. In der Woche vom 21. bis 28. Juli schwammen nahezu 2,2 Millionen Quarters Weizen nach dem europäischen Festland über den Ozean, während in der gleichen Woche des vorigen Jahres nur 0,6 Millionen Quarters unterwegs waren. Die Minderzufuhr des, überdies auch in der Qualität zurüd gebliebenen indischen Weizens und des russischen Roggens und Weizens kann durch die amerikanische Zufuhr völlig aus geglichen werden. Ein allgemeiner Mangel an Brotkorn ist bann um so weniger au besorgen, als Desterreich- Ungarn, das auch nur Weizen exportirt, gerade von dieser Frucht eine gute Mittelernte erwartet und die Ernte- Ergebnisse in Deutschland selbst nach dem heutigen Stande doch schon besser sich ansehen, als vor zwei Monaten zu erwarten war. Die Ungleichheit des Ernte- Ausfalls in den verschiedenen Ländern bleibt unbestritten. Rußland und Indien haben geradezu dürftige Ergebnisse im Vergleiche zu Nordamerika. England und namentlich Däne mart haben eine reiche, Mittel- Europa höchstens eine knappe Mittelernte u. f. w. Das wird sich natürlich auch am Weltmarkt geltend machen und abwärts gehenden Preistendenzen wenig zuträglich sein." Zum Schlusse sei nur noch auf die Krone der LeitArtikel- Leistung der Schlesischen Zeitung" hingewiesen. Ebenso albern" nämlich wie der Vergleich des deutschen Raisers mit Ludwig XVI. soll das sein, was täglich in den sozialistischen Blättern von der angeblichen völligen Korruption unsers öffentlichen Lebens zu lesen ist, denn der Nichts als Lügen oder unverschämte Verdrehungen der " Fall Lucius", der Fall Bötticher", der" Fall Baare" bieten auch nicht den Schatten einer Berechtigung für Thatsachen. Bon allgemeinem Nothstand" hat nie - sie sind allzumal harmlos Jemand gesprochen. Daß für die Herren Brotvertheurer Doch nun gestatte man uns einmal zu sehen, wie Ihr derartige Räsonnements", mit der Geschichte umgeht, Ihr gelehrten Vertreter der und sowohl im Fall Bötticher wie im Fall Baare ist vor und ihre Soldknechte, zu denen auch zweifellos der Herrschenden und Besitzenden, wie Ihr mit der wirklichen läufig noch gar nichts bewiesen. Daraus einen Rückschluß Schreiber vorstehender Notiz gehört, kein Rothstand be Geschichte umgeht, denn, mit Verlaub gesagt, das, worüber auf das Darniederliegen der öffentlichen Moral in Deutsch- steht, im Gegentheil, daß sie auf Kosten ihrer darbenden wir unsere verlogenen Rotomontaden loslassen, das sind land herzuleiten, dazu gehört die überhitte Phantasie unbe- Mitmenschen sich des denkbar besten Wohlstandes er Menschen, Volkstheile, Zustände, Verhältnisse, Begebenheiten rufener Volkstribunen", deren Partei sich in einem wilden freuen, das weiß Jedermann. Die Weizen ernte ist allerdings beffer ausgefallen, der Gegenwart, deren Geschichte erst die Nachwelt Gährungsprozeß befindet, welcher sie selbst verschlingen muß, schreiben wird, Personen und Dinge, die man wohl sub- während die großartigen sozialpolitischen Reformmaßregeln als die Roggenernte- das deutsche Volk ißt aber nunt jektiv von diesem oder jenem Standpunkte aus schildern unserer Staatsgewalt" ihnen den Boden unter den Füßen einmal, weil es ein armes Bolt, vorwiegend Roggens brot, weil dieses billiger ist als Weizenbrot. Und wenn aber unmöglich mit dem, was man historische Objektivität fortziehen. nennt, unparteiisch rein sachlich darstellen kann. Mit dieser für uns allerdings vernichtenden Prophe- das deutsche Volk schon in normalen Zeiten aus den Ihr verdreht also schon damit die Thatsachen, wenn zeiung schließen ihren Artikel über die sozialdemokratische angeführten Gründen das Roggenbrot vorzieht, wie viel Ihr uns Geschichtsfälscher nennt wegen der Art und Weise, Geschichtsfälschung" die freitonservativen Geschichtswahrsager mehr Grund hat es nicht jetzt, wo auch der Weizen einen mit der wir Menschen und Vorkommnisse der Gegenwart der Schlesischen Zeitung". Wir aber haben nichts hin- Preis weit über dem gewöhnlichen Stand hat, sich des darzustellen für unzutreffend halten. zuzufügen als bescheiden in Klammer( Große Heiter- Weizenbrotes zu enthalten? Ihr aber seid mitten im historisch längst Festgestellten teit!). trin, wenn Ihr schreibt: Die französische Gesellschaft zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts fofettirte zwar auch mit der neuen Idee. Aber haben die Vertreter des damaligeu Regiments in Frankreich jemals den Versuch gemacht, diese been in die Politische Lebersicht. Und dazu kommt noch, daß der Verdienst gegenwärtig durchschnittlich ein sehr schlechter ist, so daß mit dem Steigen der Brotpreise ein Fallen des Verdienstes Hand in Hand geht. Die Reichen haben allezeit auch in den Zeiten der Und unter solchen Verhältnissen hat der Schreiber obiger Notiz die Stirn, den Nothstand zu leugnen, weil Berlin, den 3. August. Wirklichkeit zu übersehen und durch Verzichtleistung auf das deutsche Volk, dem bei normalen Preisen das Weizen eigene Vortheile den heranziehenden Sturm zu beschwören?" Der Roggenpreis steigt und das künstlich ver brot zu theuer ist, jetzt in anormalen Zeiten, in einer Gut, daß die Vertreter des damaligen Regiments in Frant theuerte Brot wird immer theurer. Wie haben Preise, die, Periode der Theuerung nur des schlechten Verdienstes reich", die Necker, Turgot c. schon lange todt sind, ehe die Brotvertheurer am Ruder waren, für ungers- Weizenbrot kaufen könnte, wenn es das nöthige sonst würden sie, die Gluth der Entrüstung im Antlig, aus nothpreise galten und doch höhnt man uns ent- Kleingeld hätte. rufen: Was, wir sollen niemals einen Versuch gemacht gegen:„ Es giebt keinen Rothstand". haben, die Forderungen unserer Zeit zu verwirklichen? Das Stärkste an Hohn und Verlogenheit leistet ein Hatten wir die bürgerlich- revolutionären Forderungen unserer Waschzettel, der jetzt durch die nationalliberale und junker- ärgsten Hungersnoth zu schwelgen vermocht. Für Burschen, die den Hunger des Volkes so schnöde Zeit nicht voll und ganz begriffen? Waren diejenigen liche Reaktionspresse die Runde macht( S. z. B. das„ Leip- verhöhnen, möchten wir aber als- Kur empfehlen, daß sie Reformen, welche durchzuführen wir uns bemüht haben, ziger Tageblatt" vom heutigen Tag): ein Bierteljahr lang arbeiten und leben müssen, wie das diesen Zeitforderungen nicht sehr viel näher gekommen, als Bolt arbeitet und lebt. Eure Sozialreform den demokratisch- sozialistischen Zeitforderungen am Ende des neunzehnten Jahrhunderts? Gut, daß fie todt sind. Sie würden sonst der Versuchung nicht widerstehen können, Euch jene Beschimpfung ins Antlig zu schleudern, mit der Ihr uns zu treffen gedachtet. " Wir wollen übrigens nicht verschweigen, was die Schles. 3tg." als den Gipfel unserer Frechheit" betrachtet. Ihrer Anschauung nach sind wir auf diesen Gipfel gelangt, wenn wir zwischen der manneskräftigen Gestalt unseres Kaisers und dem gutmüthigen aber schwachen, zu jeder zielbewußten Initiative unfähigen Ludwig XVI. einen Vergleich zu ziehen wagen", wie es die Neue Zeit" gethan hat. Andere sozialdemokratische Organe haben, nach der Mittheilung der Schles. Btg.", die Neue Zeit" des betreffenden Artikels wegen zwar angegriffen, aber nur, weil derselbe den persönlichen Eigenschaften unseres Kaisers nach Ansicht der professionellen Heher zu sehr gerecht ge= worden ist." " Was uns anlangt, so vergleichen wir den deutschen Raiser weder mit Ludwig XVI. noch mit sonst einem Menschen und zwar deswegen, weil in Bezug auf Ludwig XVI. zwar einerseits eine Portion leidlichen guten Willens, anDererseits aber eine große Portion Schwäche historisch bewiesen ist, bezüglich des deutschen Kaisers aber historisch noch nichts fest steht, zumal er selbst wohl kaum meinen wird, daß er weiter gelangt sei in seinem Wirken und ReUnd wenn man die formiren, als zum Anfange desselben. erst einmal anschauen? Ich brauche Niemanden zu sagen, daß Sie die Prinzipalin sind." " Und dieselbe Kur empfehlen wir für alle, die den Nothstand noch nicht sehen. Die Besorgnisse, welche von den Politikern der fortge schrittenen Linten und der Sozialdemokratie ins Land getragen find, als gehe Deutschland hinsichtlich seiner Voltsernährung einem allgemeinen Nothstand entgegen oder befinde sich schon mitten in einem solchen, zerfallen Angesichts der neuesten Deutsche Schul- und sonstige Misere. In ver Situationsberichte vom Getreide- Weltmarkt in sich selbst. Es wäre ja thöricht, in Abrede stellen zu wollen, daß wir hohe schiedenen Blättern" so lesen wir in der„ Frankfurter Getreide- und Kartoffelpreise haben und daß ein völliges Miß- Beitung" wird neuerdings amtlicherseits in Erinnerung rathen der Grnte strichweise drückende Zustände für die Nächstbetroffenen herbeiführen muß. Hagel und Wolfenbrüche, Ueber gebracht, daß die Beschäftigung schulpflichtiger schwemmungen, Frühjahrsfröste u. s. w. haben dergleichen ört- Rinder bei ländlichen Arbeiten während der liche Ralamitäten von jeher bewirkt, und Verkehrs- und Schulzeit und der für den Konfirmanden- Unterricht festKreditwesen, äußersten Falles die menschliche Mildthätigkeit gesetzten Zeit verboten sei. Dabei wird darauf auf Das ist hinweggeholfen. ein Rapitel merksam gemacht, daß nicht blos Eltern, Vormünder, Pflege haben darüber ganz für sich. Ein anderes Rapitel aber war seitens der Eltern und Dienstherrschaften, sondern auch die Grund radikalen Opposition behandelt worden, dessen sensationelle besitzer, die einer solchen Beschäftigung der Schulkinder nicht Ueberschrift lautete: allgemeiner Mangel an Brotfrucht, all- entgegentreten, wie auch die Gewerbetreibenden, die sich des gemeine Aussichtslosigkeit der neuen Ernte, allgemeiner Nothstand; das war damals schon eine Uebertreibung und wird gleichen Verschuldens schuldig machen, strafbar sind. Es ist heute dafür allgemein erkannt sein. Richtig ist, und darauf durchaus zu billigen, daß die Behörden solche Erinnerungen hat der Reichsfanzler schon Anfangs Juni hingewiesen, daß erlassen und noch mehr verdient es Beifall, daß in Ber Roggen im bisherigen Umfang nicht mehr vorräthig sein wird, bindung damit die Kreis- und Orts- Schulinspektoren an um die Hauptbrotfrucht für den deutschen Verbrauch zu liefern. gewiesen werden, eventuell gegen Besitzer und Arbeitgeber Wir würden uns gewöhnen müssen, mehr zum Weizenverbrauch wegen Beschäftigung schulpflichtiger Kinder oder wegen Dulüberzugehen. Das verursacht um so weniger Schwierigkeit, dens einer solchen Beschäftigung während der Schulstunden un als Weizen anscheinend in überreichlicher Masse aus Amerika nachsichtlich Strafanzeigen" zu erstatten. Je trauriger es zu uns zu Markte kommen wird. In der Voss. Stg." vom ist, daß solche Erinnerungen der Behörden 29. Juli finden wir einen anschaulichen Bericht über die enor- überhaupt noch nöthig sind, um so mehr muß men Verladungen von Kalifornien, Oregon, New- York, NewOrleans u. s. w. Hunderte von Schiffen sind dazu auf Mo- man wünschen, daß die Herren Kreis- und Orts- Schul nate hinaus in Anspruch genommen. In der„ Boff. 3tg." inspektoren wirklich feine Nachsicht walten lassen, auch dann vom 30. Juli finden wir auch ziffernmäßige Nachweisungen nicht, wenn der Kontravenient ein großer Herr, vielleicht " 1 " " Wie lange müssen sie arbeiten?" fragte sie. Von sieben bis sieben- mit einem Extrapence bie Kommen Stunde, wenn wir sie des Abends beschäftigen. Sie jetzt hinunter in die Küche." go V M un de de SSRE en un aut er bet fin be ge ü Tu lit die 001 sto Pc üb Cl Iar au da ein B üb ha fäl ni au ne ra 00 Po ha C 61 fag 41 die po Fr gic Vo im un un for 23 ma St & jan an fei im St det me bu Reinen Feiertag im ganzen Jahr und Tags über das Zeug so billig herstellen können. Irgend Jemand muß verhungern, damit die Kinder ihre Farthing- Ueberraschungen" Stehen bei zweiundeinhalb Schilling die Woche," sprach Ruth Und Ruth wurde herumgeführt, ihre Fabrik in Augen haben können, und da die Mädchen hier fünf Pence er zu sich selbst. schein zu nehmen. Dieselbe sah nicht anders aus, als all' halten, so muß ich annehmen, daß die Leute, die diese Sachen machen, irgendwo in Frankreich oder Deutschdie hundert kleinen Fabriken, die im Umkreis von Square am Flusse liegen. Ein vierstöckiges Haus, gegen land verhungern. Es ist genau ebenso mit den Zuckerfünfzig Jahre alt, aus gelben Siegelsteinen gebaut. Große pflaumen." Sie gingen in die Kellerräume. Dort fanden sie ein " Ich habe Herrn Bember sagen hören, daß der Zucker, Keller unter dem Erdgeschoß, die als Kochräume benut Dutzend Mädchen und zwei Männer mit Sieden beschäftigt. iverden. Gleich am Eingange ein kleines Bureau, in dem sehr billig sei," meinte uth. Es ist nicht der Zucker, der so billig ist, es ist die Alle waren vom Kopf bis zu den Füßen mit Strenzucker Herrn Pember's Fattotum sitzt, das übrigens alle Augenblicke wechselt; weiter hinten Herrn Pember's Heiligthum, Arbeit," erwiderte die Ausgeberin, wobei sie ihre Hand in bedeckt. Der ganze Raum hatte ein schneeiges Aussehen. Ein Streuzucker lag auf dem Fußboden, auf Tischen und das die Leser bald näher kennen zu lernen Gelegenheit eine Schachtel zerbrochener Zuckerpflaumen steckte. haben werden, nachdem ihnen die übrigen Abtheilungen der Grund, warum die Mädchen gern hier arbeiten, ist, daß sie Schränken. Streuzucker verzierte sogar das Sparrwerk der Fabrik gezeigt worden. dieses Beug bis zum Krankwerden essen dürfen. Ich sage Decke. Einige der Mädchen hatten ihre Köpfe in Taschen Ruth folgte der Arbeitsausgeberin über einige steile ihnen zwar, daß es für sie ungesund ist, doch sie hören nicht tücher gehüllt; die übrigen hatten Haare, so weiß wie Treppen bis zum höchsten Stockwerk hinauf in ein Zimmer, auf mich. Das füße Zeug läßt sie den Hunger nicht so Schnee. Auf dem Ofen standen große offene Töpfe voll fochens dem Zucker, den die Männer rührten, daneben kleinere wo das schiefe Dach nur wenig Spielraum für Hände" empfinden." Hierauf führte sie Ruth zum nächsten Treppenabsatz Töpfe und Pfannen mit Gewürzen 2c., um Kokusnuß ließ, sich zu bewegen. Lange fichtene Tische standen an den Wänden, und an diesen saßen ein Dußend Mädchen, die und zeigte ihr ein Dußend Wiädchen, die weiße Zuckermäuse Schnitzel, Chokolade und billige Zuckerpflaumen zu machen, fleine, sogenannte Farthing- Ueberraschungsdüten"*) machten. in Chokolade tauchten. Fässer mit Chokolade standen an wie man solche in den Zuckerbäcker- Läden sieht. Einige Große Tonnen voll billigen hölzernen Spielsachen und Schachteln den Wänden des Zimmers und in diese tauchten kleine der Mädchen schnitten Rokusnüsse zu Schnitzeln und warfen mit zerbrochenem Zuckerwerk standen neben den Arbeiterinnen, Mädchen, die eben erst die Gemeindeschule verlassen hatten, die Schalen auf einen Haufen, da diese wieder in eine Der Syrup wurde in ferner Kleistertöpfe und Stöße bunten Papiers. Als sie ein- die weißen Mäuse. Andere Mädchen wieder brachten die andere Fabrik geschickt werden. traten, füßten fich zwei Mädchen, und dieser Anblick erregte Mäuse auf Tabletten aus der Küche herauf und übergaben Büchsen gegossen und zum Abkühlen an einem Ort aufs den Zorn der Arbeitsausgeberin, die sofort ausrief: sie„ Händen", die reine Kinder zu nennen waren. Diese gestellt, an dem es etwas weniger heiß war, als in der " Küsse zwischen Weibern sind werthlos. Ich habe dürftigen Dingerchen standen bei den Fässern, athmeten den Nähe des Ofens. Bälle und Stangen von süßem Stoff Frauen sich küssen sehen, die sich hätten die Augen aus- auf die Dauer zum Brechen reizenden Geruch der Chokolade wurden in Flaschen verpackt. Heiße Kokusnuß- Schnitzel tratzen mögen. Arbeitet weiter und hebt Eure Küsse für ein und tunkten ab und zu einen Finger in ein Faß, um wurden auf krystallisirten Zucker geworfen, um ihnen einen ihn alsdann abzulecken. Die Mädchen schauten auf, als die Glanz zu geben; Chokolade in kleine Formen gegossen un Eure Liebsten auf." Die Mädchen standen Alle. Weber ein Stuhl noch eine Arbeitsausgeberin die Thür öffnete, dann fuhren sie in mit einer Buckermasse gefüllt. Der Raum war so heiß, daß Fußbant war zu sehen. Das lahme Mädchen saß auf einer ihrer Arbeit des Eintauchens und Verzierens, des Trocknens Ruth den Schweiß von ihrer Stirn perlen fühlte. Nicht mit Spielzeug und billigen Schmucksachen angefüllten Tonne, und Einpackens fort, als wären sie Theilchen eines Maschinen- ein Fenster war vorhanden, um ihm Luft zuzuführen, nu ein oder zwei Thüren, die zu den anderen Kellerräumen die Füße auf eine alte Schachtel gestützt. Sie wandte ihr werts. Die Luft war erfüllt von Zuckertheilchen und dem fräntliches Gesicht einen Augenblick Ruth zu. Dann arbeitete Geruch von Kokusnüssen, vermischt mit einem halben fie weiter. " Ja," antwortete ihre Führerin, aber Herr Pember Dugend anderer Gerüche, darunter dem von Chokolade und " Diese Sachen werden in Paris gemacht," sagte die Arbeitsausgeberin, eine Hand voll fleiner Spielsachen auf hebend und sie Ruth zeigeud. Es ist wunderbar, wie sie Farthing 2½ Pfennig. = # " Diese Mädchen müssen doch müde werden, wenn sie den ganzen Tag stehen," sagte Ruth. meint, das Sigen mache sie faul. Er hat im Hinterhof, wo Vanille. sie ihr Mittagbrot essen, eine Bank aufstellen lassen, aber er erlaubt feinen Stuhl in den Arbeitsräumen, selbst nicht in der Küche." ( Fortsetzung folgt.) sch Der 10a Un der dal Li fei SteC 1 ch ſt e du gie fät fäc fra zu art na Sch ma be tif ba zu tie feir jão 001 Be au me But t t e 2-9 De де 933 10 t's er ig et er es D= ht es ſt en gar eine Leuchte unseres Agrarierthums ist, was ja wohl sei, seine Stelle als Bundesanwalt zu quittiren.[ derung der Sozialdemokratie für freie, gleiche und unentgeltlich vorkommen dürfte." Bir glauben nicht, daß die Herren Agrarier sich den Person, sondern sein Amt ist bekanntlich und mit Recht mittel für unbedingt nöthig und auch für durchführbar". Vortheil der billigen Rinderarbeit entgehen lassen werden. sehr angefochten. Wenig Arbeit, und wenn solche vorkommt, Wer Kornwucher im Großen treibt, kümmert sich auch nicht von mehr als zweifelhaftem Werth das traten einberufenen Bottsversammlung protestirte Pokorny Wien, 3. Auguft. In der gestern von den Sozialdemo um die Spinnweben eines Gesetzes, das die Ausbeutung ist für einen Mann von der Kapazität Scherb's zum Min- gegen den bekannten Statthalterei- Grlaß, welcher die Sozialdemo der Kinder einschränkt. desten eine wenig Befriedigung gewährende Stellung. Der fratie als staatsgefährlich bezeichnet. Derselbe verurtheilte in Träger dieses Amtes wird, so muß angenommen werden, schärfster Weise die jüngst verbreiteten anarchistischen Der neue preußische Eisenbahn- Minister soll selbst zur Einsicht gekommen sein, daß Bundesrath und Pamphlete, welche er als das Werk eines Wahnsinnigen bem Bonentarif geneigt und entschlossen sein, eine Bundesversammlung einen Schnitzer gemacht, als sie die oder eines heimtückischen Gegners der Sozialdemokratie beProbe zu machen mit Berlin als Mittelpunkt des politische Polizei schufen, und daß dieses Stück Bismarckia- zeichnete. Bonensystems. nismus sich schneller überlebt hat, als die eifrigsten Gegner Dortmund. Bericht über die I. General Die Freifinnige Beitung" theilt aus einem desselben es voraussehen konnten."- Die Affäre Wohlversammlung der Unterstüßungstasse rheinischenglischen Blatte mit, daß zwei Stücke deutschen gemuth und ihre Wirkung, dieses niedliche Koulissenspiel west fälischer Bergleute vom 2. Auguft. Bodens", nämlich die Gräber der Generale Turenne Bismarck'scher Gefühlspolitik", erscheint durch diese That- Vorsitzender 2. Schröder eröffnete um 4 Uhr die Generalund Defaig, noch im Besize Frankreich 3 seien; sachen in noch interessanterer Beleuchtung. auch wird dabei gemeldet, übereifrige Deutsche hätten 1870 " In Frankreich vollzieht sich unter den Arbeitern des erfolglos verlangt, daß man das Grab Turenne's, das sich Geistes" und den geistigen Proletariern" derselbe Prozeß, bei Sasbach in Baden befindet, zerstöre. Da die„ Frei- ben wir auch in Deutschland beobachten. Soweit sie von finnige Zeitung" diese Angaben des englischen Blattes etwas der bürgerlichen Gesellschaft nicht korrumpirt sind und sich bezweifelt, so sei mitgetheilt, was uns aus Süddeutschland einen Funken von Wissenschaftlichkeit und Idealismus begeschrieben wird. Thatsache ist, daß 1870 eine Anzahl wahrt haben, nähern sie sich mehr und mehr der Sozialübereifriger Patrioten" aus Karlsruhe auszog, um das demokratie und kommen, Einer um den Anderen, in unser Turenne- Denkmal bei Sasbach zu zerstören. Die national Lager. Wie wir soeben erfahren, ist der Abgeordnete liberale Presse gab ihren Segen dazu. Sei es nun, daß Milleraud, Lafargue's Vertheidiger, der freilich dem die„ Patrioten" unterwegs sich eines Besseren besonnen oder Sozialismus schon lange zuneigte, nun formell in die von Anderen eines Besseren belehrt wurden die Zer sozialdemokratische Partei eingetreten. störung des Denkmals unterblieb. Dieselben übereifrigen Patrioten" fonnten späterhin nicht genug Krokodilsthränen über den Sturz der Vendomesäule vergießen. versammlung, schilderte in kurzen, flaren Worten den Ursprung der Kasse und hob hervor, wie viel Thränen durch dieselben getrocknet worden; leider hegten die Bergleute noch nicht das genügende Interesse dafür, was theilweise im Mangel des Solidaritätsgefühls, theilweise in einem Vorurtheil seine Ursache habe. Kassirer Meyer erstattete dann den Geschäftsbericht, der folgendes ergab Gesammt- Einnahme vom 1. Aug. 90 bis 1. Aug. 91 6514,22 Ausgabe # so daß ein Defizit von " B " B 10 6546,50 32,28 vorhanden ist. Dieser Betrag ist von einem alten Bergmann vorgestreckt worden. Die Einnahme wurde theils von den Bergleuten, theils von deutschen Arbeitern aller Branchen des In- und Auslandes zufammengebracht und vertheilt sich wie folgt: B . . 2456,85 3830,39 226,98 Ein französischer Schriftsteller Verein hat Arbeiter aller Branchen des In- und Auslandes den Beschluß gefaßt, den internationalen Schrift Bergleute aus Rheinland und Westfalen " Sozialdemokratische Geschichtsfälschung" betitelt ſteller- Kongreß, welcher dieses Jahr in Berlin stattfinden Diverse Einnahmen: wie von Festen, Kindtaufen, Cloaca Maxima vom Rhein, alias" Rölnische Zeitung", einen mit, daß den französischen Besuchern voraussichtlich nicht soll, nicht zu besuchen. Motivirt wird der Beschluß daHochzeiten, amerikanischen Auktionen. langen Schreibebrief, den ihr ein bekanntes Reptil, das der freundliche Empfang werde zu Theil werden, den zu briefe, einer im Betrage von 500 M., zwei von je 40 m. Geldsendungen sind eingelaufen 384, wovon 3 Geld= auch Spigeleigenschaften zu besitzen scheint, aus Am st er erwarten sie ein Recht hätten. Wenn dies das wirkliche Inhalt. Geldsendungen inkl. der größeren Beträge an die dam zugeschickt hat. Der Schreibebrief richtet sich gegen Motiv ist, so täuschen die französischen Herren Schriftsteller, Bertrauensmänner zur Vertheilung find abgegangen 129 Briefe, einige Artikel, welche ein junger holländischer Schriftsteller, die diesen Beschluß gefaßt haben, sich vollständig über die Karten, enthaltend Anfragen, Antworten. Quittungsmarken verVan der Goes, in Anknüpfung an Liebknecht's Schrift Bander Sie können fandt, insgesammt 140. Die Ausgaben vertheilen sich folgenderüber die gefälschte Emser Depesche veröffentlicht Stimmung in Berlin und Deutschland. einer ebenso freundlichen Aufnahme gewiß maßen: für Statutenbücher 170 M., Quittungsmarken 70,20 M., hat, und die in Holland bedeutendes Aufsehen erregt haben. fein, als in irgend einer Stadt Frankreichs, und Drucksachen 6 M., Portis 45,25 M., insgesammt 291,45 m. Worin die sozialdemokratische Geschichtssicherlich einer besseren als in Rußland, wo die Kenntniß Unterstügungen haben erhalten 588 Mann, und zwar in Höhe fälschung" bestehen soll, wird aus dem Schreibebrief ber französischen Literatur bei Weitem nicht so verbreitet von 5 bis 20 M., was nicht möglich gewesen wäre, wenn die nicht ersichtlich, sintemalen das schreibende Reptil ist, wie in Deutschland. Der angegebene Grund ist aber auch nicht den leiſeſten Versuch macht, die Anklage der auch jedenfalls nicht der wirkliche. Offenbar haben wir es maßen: Bochum 113, Gelsenkirchen 107, Dortmund 49, Hagen 11, ist, wie in Deutschland. Der angegebene Grund ist aber Arbeiter aller Branchen nicht beigesteuert hätten. Die Unterstützungen vertheilen sich auf die Kreise folgendervon Fürst Bismard selbst nicht abgeleng mit einem zum Glück harmlosen Ausbruch von ChaaGffen 44, Recklinghausen 19, Hörde 2, Lünen 2, Schwelm 4, neten Fälschung als unbegründet nachzuweisen. Cha rakteristisch für das Reptil ist die Thatsache, daß er immer steller- und Künstlerkreisen leider noch nicht ganz ausgestorben stüßungen sind nur die Postorte( nicht die Kreise) bekannt. rakteristisch für das Reptil ist die Thatsache, daß er immer binismus zu thun einer Krankheit, die in Schrift Ruhrort 5, Hamm 2, Hattingen 9. Von den übrigen Untervon einer Schrift Bebel's spricht wodurch der saubere ift. Die betr. französischen Schriftsteller sind vermuthlich wie die Einnahmen sich auf die einzelnen Kreise vertheilen, ift Patron mit der diese Gesellschaft auszeichnenden Tölpel- von den Herren Malern angesteckt worden, die vor einigen den Mitgliedern bekannt, da allwöchentlich durch das Verbandshaftigkeit verräth, daß er weder die Liebknecht'sche Schrift, Monaten einen ähnlichen Streich machten. organ die Einnahmen quittirt werden. Die Verwaltung kostete noch die Goes'schen Artikel gelesen, also den Vorwurf nichts. sozialdemokratischer Geschichtsfälschung" rein ins Blaue Die Beiträge sind freiwillige, d. 5. es kann jeder geben, was. hinein erhoben hat. er will. An 61 Ortschaften des Kohlenreviers werden von den Vertrauensmännern Beiträge entgegengenommen und regelmäßig dem Kassirer J. Meyer, Bochum, zugesandt. Und mit solchem- Volk muß man sich herumschlagen! sagte der alte Friz.M Aus der Wahl des neuen Vorstandes gingen hervor: 2. Schröder, Dortmund, als Vorsitzender; Joh Meyer, Bochum, Kassirer; A. von Behren, Marten, Schriftführer; H. Rüter, Herne, und H. Brose, Kirchhörde, als Revisoren. Zeit. Der„ Volksbote" bringt folgendes für die Frage des Erhebens wichtige Urtheil zum Abdruck: Entree Da der Internationale Arbeiterkongreß schon Sonntag, den 16. d. M. Vormittags beginnt, so wird es nothwendig sein, daß die nicht in oder nahe bei Brüssel wohnenden Delegirten sich schon Tags vorher bort Mit der tiefsinnigen Weisheit des Fuchses, der einfinden. die Trauben sauer gefunden hat, verkündet ein hiesiges, als Die versprochene Liste der Gasthäuser und Restaurapolitisches Orakel sich aufspielendes Reptilblatt: es sei nicht tionen, welche sich zur Beherbergung und Verköstigung der zu leugnen, daß gewisse gemeinsame Interessen zwischen Delegirten eignen, wird nächster Tage, nebst Preisangabe Frankreich und Rußland beständen, und daß es höchst gleich- u. f. w. von uns veröffentlicht werden. giltig sei, ob diese Gemeinsamkeit schristlich durch einen Bortrag - ausgedrückt werde oder nicht. Das hatten wir Zum Kampf mit geistigen Waffen. Die Kritit Im Namen des Königs! immer gefagt und es freut uns, daß besagtes Blatt unseres neuen Programm Entwurfs wird den In der Straffache gegen 1. den Zeitungs- Expedienten Adolf und hoffentlich auch die politischen Egerien, die es mit Geld Gegnern blutessig- sauer, wie der bekannte( Döbbjen") Göz Leopoldt in Beiß, 2. den Arbeiter Bernhard Dippold aus Ayls und Staatsflugheit versorgen, so weit zu Verstand ge- fich auszudrücken beliebt. Und köstliche Blüthen treibt das dorf wegen Uebertretung der Regierungs- Polizeiverordnung vom tommen sind. Nur möchten wir rathen, die tiefsinnige ordnungsparteiliche Genie. Die Nationalliberale Storre- 25. Mai 1867 hat das fönigliche Schöffengericht zu Zeit in der Weisheit auch auf den„ Dreibund" auszudehnen. Die Tinte spondenz z. B. drückt in pathetischer Sprache ihre Ver- Sizung vom 22. Juni 1891, an welcher theilgenommen haben 1. Amtsgerichtsrath Rittler als Vorsitzender, 2. Prof. Hüttig aus macht uns zwar wohl gelehrt, aber ein 2e im, der Völker und wunderung darüber aus, daß der Entwurf noch keine Beiß, B. Bimmermeister Otto aus Bergisdorf als Schöffen, Staaten zusammenhält, ist sie noch niemals gewesen. So lange wissenschaftliche Kritik gefunden habe"- Seitens der Stadtrath a. D. Zeitschel als Beamter der Staatsanwaltschaft, Gemeinsamkeit der Interessen" vorhanden ist, geht man zu- Sozialdemokraten! Wir Sozialdemokraten er- Attuar Thurmann als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt die sammen; ist sie nicht mehr vorhanden, so geht man ausein- warteten eine wissenschaftliche Kritit" Seitens unserer Angeklagten: 1. Expedient Adolf Julius Oswald Leopoldt in ander oder gegeneinander einerlei ob die Gemeinsam- Gegner. Beiß, 2. Arbeiter Bernhard Dippold in Aylsdorf, find einer feit" mit Vertrags- Tinte getauft war oder nicht." So ift's Wir mögen eine noch so schlechte Meinung von unseren Geg- Hebertretung der Polizeiverordnung der königlichen Regierung zu immer gewesen, und so wird's auch bleiben, so lange es noch nern haben, sie ist immer noch zu gut. Judeß wir wollen uns Merseburg vom 25. Mai 1867 nicht schuldig und werden daher Staaten giebt, die auf anderen Grundlagen ruhen, als von unserem Optimismus zu heilen versuchen.- Ein anderes von Strafe und Koften freigesprochen. 2. denen der Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Genug Blatt, das in Bismarckkultus und Wissenschaftlichkeit macht, die Tinte des Dreibunds ist nicht mehr und nicht hat entdeckt, daß der Entwurf einen großen Stückschritt Der Angeklagte Leopoldt hat zugegeben, daß er im Monat weniger werth, als die Tinte des russisch- französischen Zwei- der Sozialdemokratie bedeute; sie sei zum reinsten Februar 1891 durch eine Anzeige in der zu Beiß erscheinenden bundes, falls er der Tinte werth gehalten worden wäre. Marxismus zurückgegangen". Das erinnert an Beitung Der Boltsbote" zu einer in der Restauration Bum Apropos, Crispi hat diesmal unter seinem Namen die ungarische Rebellenarmee, die 1848- nach den amt- Waldschlößchen" in Aylsdorf stattfindenden Volksversammlung eine Geschichte und Naturgeschichte des Dreibundes ge- lichen österreichischen Generalstabsberichten so lange mit dem Bemerken eingeladen habe, es werde zur Deckung der schrieben wieder für eine englische Revue. Herr Crispi zurückging", bis die legten Desterreicher im beschleunigsten Unkosten ein Eintrittsgeld von 5 Pf. erhoben. Ebenso hat der Angeklagte Dippold zugegeben, daß er bei der am 9. Februar versteht, gleich anderen Diplomaten unter„ Wahrheit" das," Fortschritt" aus dem Lande hinausavanzirt waren. 1891 in Aylsdorf abgehaltenen Boltsversammlung, in welcher er was er für gut hält, dem Publikum auf die Nase zu binden. später zum Vorsitzenden gewählt wurde, in Vertretung des verUnd in diesem Sinn schreibt er wirklich die Wahrheit über hinderten Leopoldt die Anordnung getroffen habe, daß von jedem den Dreibund und die Nolle, welche er selbst, Herr Crispi, den Saal Betretenden ein Eintrittsgeld von 5 Pf. erhoben werde. dabei gespielt hat. Beide Angeklagte haben aber bestritten, daß sie sich durch ihr Verhalten einer Uebertretung der Polizeiverordnung der königlichen Regierung zu Merseburg vom 25. Mai 1867 schuldig gemacht hätten. Das Gericht hat den Angeklagten hierin nur beitreten fönnen. Mit Recht hat das königliche Kammergericht zu von Beiträgen, deren Eingabe und Höhe in das Belieben der sich Berlin den Rechtsgrundsatz aufgestellt, daß eine jede Sammlung Betheiligenden gestellt ist, unter den Begriff der Kollekte falle. Allein diese Definition trifft auf den vorliegenden Fall nicht zu. Hier ist eben die Singabe und Höhe der Beiträge" nicht in das Belieben der Betheiligten gestellt, sondern es wird von jedem, der fich betheiligen will, ein im Voraus bestimmter Beir's 11= er its es uß ul: nn cht ber th bie ien ein gt. cfer ent. ind der ens wie Dens here uß jell, tige efen eine in auf der Stoff itzel nen und daß Richt nur men Dem Iben und Um beiläufig zu zeigen, mit welch' eiserner Stirn Herr Crispi in seinem neuesten Zeitungsfabrikat das diplomatische Lügen betreibt, sei hier mitgetheilt, daß er zur Vertheidigung feiner bismard'schen Dreibunds- Politik die Behauptung auf Horrespondenzen und Parteinachrichten. ſtellt, die französische Regierung plane die wurde von der hiesigen Straffammer der Beleidigung des Ulmer Wiesbaden, 31. Juli. Genosse Josef Miedreich aus Maing Wiederherstellung der weltlichen Herr- Offiziertorps, wovon ihn das Schöffengericht freigesprochen hatte, schaft des Papstes, also die Wiederher für schuldig befunden und zu 1 Monat Gefängniß sowie zur tellung des Kirchenstaates! Nun fällt es uns Tragung der Kosten verurtheilt. Der Staatsanwalt hatte drei durchaus nicht ein, dafür einzutreten, daß die französische Me- Monate beantragt. gierung des Verfolgens so reaktionärer Pläne absolut unR. Gründe: 2. 1. daß der Angeklagte Leopoldt im Monat Februar 1891 zu Beiß eine Aufforderung zu einer nicht genehmigten öffentlichen Kollekte erlassen hat, 2. daß der Angeklagte Dippold am 9. Februar 1891 zu Aylsdorf eine öffentliche Rollefte, zu welcher die behördliche Genehmigung nicht ertheilt ist, veranstaltet hat. fähig sei, man muß jedoch geradezu blind für alle that- Darmstadt, 1. Auguft. Die Parteiversammlung vom trag, nämlich ein Eintrittsgeld von 5 Pfennigen erhoben. Unsächlichen Verhältnisse sein, um glauben zu können, die 28. Juli wählte auf Grund der angenommenen veränderten erheblich für die Beurtheilung der Sache ist auch der Umstand, französische Regierung sei im Stand, eine derartige Politit Partei- Organisationen die Genossen Berthold und Fritz Schott, daß seitens des zuständigen Amtsvorstehers die Bescheinigung zu verfolgen, auch wenn sie wollte. Ein Versuch Der- welche im Verein mit dem Vertrauensmanne die Leitung der über die gesetzlich vorgeschriebene Anmeldung der Versammlung hiesigen Drganisation zu übernehmen haben.- Die Bessische mit dem Bemerken ertheilt ist, daß das Erheben von Entree nicht artiges durchzusetzen, würde den sofortigen Sturz der Regierung Bo its stimme", bas Organ der hiesigen Parteigenossen, gestattet werden kann. Denn eine gefehlich erlaubte nach sich ziehen. Herr Crispi aber, obgleich von sehr be- welches feither in Mannheim gedruckt wurde, erscheint infolge andlung tann die Polizei nicht verbieten. Es schränktem Gesichtstreis, ist nicht blind und der Pariser des Beschlusses der Landeskonferenz in Offenbach vom 1. August konnte daher nicht für thatsächlich festgestellt erachtet werden, " Temps" hat ganz recht, wenn er sagt, der italienische Bis- in Mainz. mard glaube nicht, was er da behaupte und sage wider besseres Wissen die unwahrheit. Mannheim. Genosse Dr. Nüdt wurde wegen Beleidigung Bielleicht behandelt Herr Crispi in seinem nächsten Ar- eines Gendarmen zu 50 m. verurtheilt. Er hatte bei Beginn tikel die Mittel und Wege, wie Italien den Staats- einer Versammlung bemerkt, Diejenigen, welche in der letzten Staats- Bersammlung so schlecht aufgemerkt hätten, möchten diesmal bankerott vermeiden kann, dem es mit Riesenschritten beffer die langen Ohren spißen und nicht hinterher falsche That- Beide Angeklagte sind daher einer Uebertretung der PolizeiDie italienischen Staatspapiere sinken immer fachen berichten. Der die Aussicht habende Gendarmi verstand Verordnung der königlichen Regierung zu Merseburg vom tiefer, und mit der Bumperei wird es wohl bald zu Ende nun„ Langohren" statt langen Ohren" und glaubte die Aeußerung 25. Mai 1867 nicht schuldig und daher nach§ 499 der St.-P.-D. auf sich gemüngt, weil er die vorherige Versammlung überwacht tostenlos freizusprechen. hatte. Obwohl keine sicheren Beweise für diese Annahme erGez. Rittler. Das eidgenössische Bundesfest zur Feier des 600- bracht wurden und die Mehrzahl der Zeugen Dr. Rüdt entjährigen Bestande 3 der Eidgenossenschaft ist lasteten, gelangte das Gericht doch zu dem erwähnten Urtheil. Nowawes. Etwas vom neuen Kurs. Fünfundzwanzig vorgestern und gestern in der ganzen Schweiz unter allgemeiner Tischler, Mitglieder der hiesigen Zahlstelle des deutschen TischlerBetheiligung des Volkes großartig und würdig gefeiert worden.| Magdeburg. Eine Boltsversammlung, in welcher Herr Verbandes und der Gastwirth Gärtener als Sechsundzwanzigster, Seitdem Er nicht mehr an der Regierung ist, brauchen Dr. Lütgenau- Berlin über" Die Schule und die Sozial- haben jeder ein Strafmandat in der Höhe von 3 M. Seitdem Er nicht mehr an der Regierung ist, brauchen demokratie" sprach," protestirt in einer einstimmig ange- erhalten, weil sie es unterlassen haben, bei einer Mitgliederauch die Nachbarstaaten wenigstens die Schweiz nommenen Resolution gegen die heutige Einrichtung der Schule, Bersammlung ihres Verbandes am 11. Juli von dem Herrn weniger Polizei. Die„ Glarner Nachrichten" erfahren aus daß Kinder der besitzenden Klassen am Unterricht der höheren Amtsvorsteher Mücke die gnädige Erlaubniß einzuholen, als ges zuverlässiger Quelle, daß Herr Ständerath Scherb entschlossen Lehranstalten vorzugsweise theilnehmen können, und hält die For: schlossene Gesellschaft über die Polizeistunde hinaus zu tagen. zueilt. jein. Theater. Dienstag, den 4. August. Lessing- Theater. Am Tage des Gerichts. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Fledermaus. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. Oftend- Theater. Wasser. Jungs Berlin unter Die Adolph Ernst- Theater. Wettschwimmerinnen. Achtung! Achtung! Achtung! Sozialdemokratischer Wahlverein für den 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Große Versammlung am Dienstag, den 4. August, Abends 8 Uhr, im Vereinshaus „ Süd- On", Waldemarstraße Nr. 75. Tages Ordnung: 1. Fortsetzung der Diskussion über den Programm- Entwurf. 2. Verschiedenes und Fragekasten. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Thomas- Theater. Im siebenten Wichtigkeit der Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Genossen in der Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. Himmel. 339/18 Kaufmann's Variété. Große Spe Arbeiter- Bildungs- Schule. Dienstag, den 4. August, Abends 8 Uhr, Etablissement Buggenhagen im Böhmischen Brauhaus, Landsberger Allee 11-13: am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Große Versammlung. 400/12 Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten W. LiebDienstag und Freitag: Walzer- Abend. knecht über: Die französische Revolution." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Mitgliedsbuch legitimirt. Gäste zahlen 20 Pf. Aufnahme neuer MitDer Vorstand. Spezial- Ausschant von Pazenhofer 641 Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. Passageglieder. Achtung! Achtung! Große öffentliche Versammlung für sämmtliche in Berlin lebenden Parteigenossen der Panopticum Kreise Wittenberg, Schweinitz, Torgau( einschliesslich des Regierungs- Bezirks Merseburg) und Spezialitäten- am Mittwoch, den 5. Auguft, Abends 81/2 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Theater. Kommandantenstr. 77/79. Zages Ordnung: 1. Vortrag: Was soll uns die Gründung eines Vereins bringen? 180 L Verlag des ,, Vorwärts" Berliner Volksblatt Berlin SW., Beuthstraße 2. Soeben erschien: Heft 2 der Reden und Schriften Ferd. Lassalle's ( Vollständig in ca. 50 Heften à 20 Pf.) Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen, Zeitungsspediteure und Kolporteure entgegen. eine anderweitig kauft eine illustrirte DerfflingerWer Nähmaschine kaufen will, verlange Preisliste C. Mahnkopf, Berlin W., Strasse 23. Uon Diese seit 24 Jahren bestehende Firma ist die vortheilhafteste Bezugsquelle in Nähmaschinen, wie dies fortwährend von Tausenden von Kunden anerkannt wird. Günstigste Gelegenheit Don Genc Resol wege fehr bevor man darun referi der J Eller Robu der 2 heilig in A Staa Relig Nach 261M des stand zügen Beit feiter der rath Weise mitgl Sinn der feinem zurückgesetzte Teppiches in allen Grössen, fabelhaft billig. Entree 50 Pfg. Referent Genosse Risop. 2. Diskussion. 3. Gründung eines Vereins. 4. Ber Möbelstoffe, Portièren, Läuferstoffe, Tisch- I schiedenes. Zahlreiches Erscheinen ist erforderlich. Geöffnet von 10-10 Uhr. 847b Der Einberufer: D. Gresse. Castan's Panopticum. Verein der Plätterinnen u. verw. Berufsg. Berlins. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Moabiter Gesellschaftshaus Alt- Moabit 80-81. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. Täglich Gr. Konzert. Dienstag, den 4. August, Abends 8 Uhr: Mitglieder- Versammlung in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77/79. Tages Ordnung: 1. Besprechung über die am 30. Auguft stattfindende Dampferpartie nach Schmöckwitz und Ausgabe der Billets à Person 1 M. 2. Wahl von Krankenkontrolleuren. 3. Bericht über die eingelaufenen Gelder zur Unterstützung des franken Mitgliedes Frl. Fuchs. 4. Gewerkschaftliche Besprechung 2c. 245/9 Der sehr wichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht der Mitglieder, Der Vorstand. pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Spezialitäten- Borstellung. Arbeiter- Sängerbund Berlins u. Umgegend. Stürmischer Beifall der Familie Leopold( 6 Personen). We Großer Erfolg des neu engagirten sensationellen Künstler- Personals. Barbier und Schuster. Sonntag, den 9. Auguft, Vormittags 9½ Uhr: Ausschuss- Sitzung in den Armin- Hallen, Rommandanten- Straße Nr. 20, Tages- Ordnung: 1. Aufnahme von Vereinen. 2. Bericht der Kommission zum StiftungsRoloffaler Jubel E Fest. 3. Wahl der Dirigenten zum Stiftungsfest. 4. Verschiedenes. der Sensations Pantomime Bundesbeiträge werden von 9-10 Uhr entgegengenommen. Um 10 Uhr Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochen- Berlesung der Präsenzliste. Vereine, welche vom Sommerfest noch nicht ab= tags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirter gerechnet, werden aufgefordert, vor der Ausschuß- Sigung dies mit E. Sima Platz 50 Pf. Kaffeeküche ist geöffnet. nowsti, Ackerstr. 101, vorn 1 Tr., Abends 8 Uhr, zu erledigen. Boltsbelustigungen aller Art." Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Helmuth Peters. Geschäfts- Eröffnung! Allen Freunden und Genossen hiermit zur Nachricht, daß ich Fennstr. 5 ein Weiß- und Bairis- Bier- Lokal eröffnet habe. 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Frischbier- berei wie für die Betheiligung bei der Be- 4. Verschiedenes. erdigung meines jüngsten Sohnes sage Mitgliedsbuch legitimirt. Allen, insbesondere dem Geselligen Verein Jedes Mitglied ist verpflichtet, in Frohe Stunde" meinen herzlichen Dank. dieser Versammlung zu erscheinen. Heinrich Hansmann, Sophienstr. 21. 300/7 Die Ortsverwaltung. Ich warne Jeden meiner Frau( sep. Tholkühn) auf meinen Namen etwas zu borgen, da ich für nichts auffomme. Oskar Dittmann, Töpfer, Wallstr. 35. Rixdorf, Prinz Handjerystr. 69/71. in Grünkramgeschäft verb. m. Milch und Backwaare sofort zu verkaufen Adalbertstraße 80. Rigdorf, Berlinerstr. 64. 848b Einen tücht. Farbigmacher auf Leiften 840b verl. A. Zander, Schönebergerstr. 27. Verantwortlicher Redakteur: N. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mar Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Hierzu eine Beilage. wer befit der nöth an b ang billi 0. tet cie er, n3 .P. er, 2b 3L i, t. Echt ur aft it, 57L ftr. Ber 94b hen con ick. igl. Chen 102. An lich. 45b ver 39b für tens 53b M. ften gens offe 22L oder 6. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 179. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Lehestens( Thüringerwald). Hier fand am 25. Juli eine on ca. 250 Personen besuchte öffentliche Volksversammlung statt. Genoffe Reißhaus aus Erfurt referirte über die Kornzölle. Die Resolution wurde einstimmig angenommen. Gräfenthal in Thür. Troß dem Vogelschießfeste war die wegen der Kornzölle einberufene öffentliche Boltsversammlung sehr stark besucht. Es waren gegen 450 Personen erschienen, darunter sehr viele Landwirthe. Genosse Reißhaus aus Erfurt referirte. Die Resolution gegen den Kornzoll und das Verhalten der Reichsregierung fand einstimmige Annahme. " Dienstag, den 4. August 1891. " 8. Jahrg. Männerftolz vor Königsthronen!" Die sich als" demo- hin ist es auffällig, daß durch die verhältnißmäßig doch recht fratisches" Blatt aufspielende Frankfurter Zeitung" wendet sich geringe Anzahl der Bierwagen und Schlächterwagen, von deren aus Anlaß des neulich in Kassel von der Polizeibehörde er die letzteren bei der gegenwärtigen Organisation des Schlachtlassenen und von dem Regierungspräsidenten durch Zurück- betriebes in Berlin überdies nur wenige Stunden des Tages weisung der Beschwerde bestätigten Verbotes der Aufführung von unterwegs sind, relativ so häufig Personen verletzt werden können. Sudermanns„ Ehre" und" Sodoms Ende" gegen die Theater- Von den durch Bierwagen überfahrenen Personen ist durchzenſur und nennt es eine" merkwürdige Thatsache, daß obiges schnittlich mehr als ein Fünftel( genauer 21,6 pt.) dem Tode Verbot der Entscheidung des Ministers des Junern widerspricht, verfallen. Das ist bei Weitem die ungünstigste Verhältnißzahl, welcher im vorigen Jahre auf Beschwerde gegen das vom da bei allen durch Ueberfahren Verunglückten nur 7,1 p& t., felbft Berliner Präsidenten erlassene Verbot der Aufführung von bei den von schwerem Lastfuhrwerk überfahrenen Personer: nur all, fügt das Blatt hinzu, sei aber noch nicht der schlimmste. Sodoms Ende" entschied, daß das Stück zuzulassen sei. Dieser 14,5 pt. tödtlich verletzt werden. Die Polizei in Guben habe jetzt sogar die Aufführung des ,, Mumpin" nennt der Berliner allen erlaubten Schwindel Wildenbruch'schen Stückes„ Der neue Herr" verboten. Der Fall und faßt unter diesem Sammelnamen alles Dasjenige zusammen, sei geradezu unglaublich, da„ dieses einen Theil der Geschichte was den unter Anwendung aller erdenklichen Reklam emitter des Großen Kurfürsten verherrlichende Drama des Hohen- tünstlich erregten Erwartungen auch nicht im Entferntesten entGegen die Kornzölle protestirten ferner Versammlungen in 3ollerndichters E. v. Wildenbruch den ganz besonderen Beifall und spricht. Als Mumpis" erweist sich auch das im Verlage der Ellerbeck bei Kiel, Altenwald, Pößneck, Segeberg i. Holſtein, Jeder Zeitungsleſer", eifert, das Blatt,„ veiß, daß der Kaiser 3 M. angekündigte, von Kolporteuren vertriebene und für 1 M. eine ungewöhnliche Theilnahme des Kaisers gefunden hat." Firma Kehlau, Kommandantenstr. 72 erschienene, zum Preise von Roburg, Mühlheim, Saalfeld. sich das Stück vor der Aufführung wiederholt vorlesen ließ, daß zu erhandelnde literarische Sudelwert, betitelt:„ Das 6. und Dieser Titel ist offenbar nur gewählt Von der lieblichen Saar. Neulich haben Sie anlässig er sogar im Drange der Regierungsgeschäfte Beit gefunden hat, 7. Buch Moses". der Berurtheilung eines Redakteurs, der seine Sweifel an den an den Proben des Stückes im fönigt. Schauspielhause in Berlin worden, um das Buch mit einem geheimnißvollen Reiß zu umheiligen Rock etwas deutlich ausgedrückt hatte, die Möglichkeit felben beigewohnt, einzelnen Darstedern sogar werthvolle Winte vollen Reiz noch zu erhöhen, trägt das Buch auf seiner fürsorgthätigen Antheil zu nehmen, daß er zahlreichen Vorstellungen des- geben, der zur Kauflust anregen soll, und um diesen geheimnißin Aussicht gestellt, die Wallfahrt nach Trier könne noch zu einer Staatseinrichtung erhoben werden. Dem Volfe muß eben die für ihre Auffassung gegeben und dem Regisseur, sowie den lichen Umhüllung in Fettdruck den Vermerk:" Konfiszirt Religion erhalten werden. Das Weitere ergiebt sich aus folgender Hauptdarstellern seinen Dank und besondere Auszeichnungen hat gewesen!" Die also fünſtlich erregten Erwartungen werden Nachricht der ultramontanen„ St. Joh. Vztg.": zu Theil werden lassen. Es ist fast unglaublich, daß diese That- indessen in keiner Weise erfüllt und mit Einsicht in das Buch folgt des Grubenausschusses statt. ouisenthal, 30. Juli. Gestern fand eine Sigung fachen, die im Winter viel besprochen und von allen Beitungen auch die Ernüchterung, denn der Inhalt des Buches besteht aus Gestern fand eine Sigung behandelt worden sind, zwei Stunden von Berlin, in Frant- quacksalberischen Rezepten gegen Krankheiten und Gebrechen des Auf der Tagesordnung ſtand: 1. Bergpolizei- Verwaltung; 2. Ginführung von Arbeiters furt a. d. D. unbekannt geblieben sein sollten. Wenn sie aber Körpers, die, wenn das Buch in unrichtige Hände gelangt und die zügen; 3. Unreine und leichte Wagen; 4. Unglücksfälle der legten dort bekannt sind, so ist es unbegreiflich, daß in der Zeit des darin enthaltenen„ Rezepte" Befolgung finden, das größte Unheil Zeit; 5. Die Wirthschaft im Schlaſhauſe; 6. Kirchliche Feierlich Schauspielhause nicht nur in Anwesenheit, sondern gewissermaßen„ Reibe das gelähmte Glied wiederholt mit Menschenfett ,, sic volo, sic jubeo" eine Provinzialbehörde ein auf dem königl. anzurichten vermögen. So wird z. B. gegen Lähmung verordnet: teiten, der St. Barbaraverein und Fahrt nach Trier während unter Mitwirtung des Kaisers aufgeführtes Stück verbieten ein, so wird es bald an seiner natürlichen Bewegung; nicht mehr der Ausstellung des heiligen Rockes. Herr Berg- tann. Man darf auf die Lösung dieses Räthsels wohl gespannt gehindert sein." Oder:„ Magnetifire das gelähmte lied öfters, rath Kreuser leitete die Sigung und sprach in wohlwollender so wird es ebenfalls bald wieder heil." Gegen schweißige Hände Weise über die einzelnen Punkte. sein." Er forderte die Ausschuß- Selbstverständlich gehören auch wir zu denen, welche die wird empfohlen:" Neibe die Hände an den Thürpfoften eines mitglieder auf, Vertrauen zu der Behörde zu haben und in diesem Theaterzensur aufs Schärffte verurtheilen. Wir wollen auch nicht neuen Hauses, in welches Du noch nicht hineingegangen biſt." Sinne auf die Belegschaft zu wirken. Der Sigung wohnte auch heute bener Boliger, welche ausgerechnet dieses, nach Derartige Sympathiemittel werden gar häufig als Auheilmittel der Geh. Ober- Bergrath v. Velsen bei. Derselbe berührte in beiden Geiten hin burchaus ungefährliche Spettafelstück ver- angepriesen. So heißt es z. B. bei Verrenkung:„ Binde um das seiner Ansprache den jüngsten Streit." boten hat, eine Lanze brechen. Aber daß die Frankfurter Bei- leidende Glied eine Nalhaut, dadurch wird dasselbe heil gemacht," tung", die sich demokratisch" nennt, aus den oben angeführten oder spreche:" Es ging ein Hirsch über eine Haide, er ging nach Gründen und mit diesen devot- schwülstigen Ausdrücken gegen seiner grünen Weide, da verrenkt er sein Bein an einem Stein, Zensur und Zensor zu Felde zieht, das erscheint uns ebenfalls da kam der Herr Jesu Christ und schmierte mit Schmalz und als unbegreiflich" und geradezu unglaublich."" Dieser Fall ist Schmeer, er ging hin wie her ttt" u. f. w. Das Buch erweist Der von der hiesigen städtischen Sparkasse veröffent- aber noch nicht der schlimmste", möchten wir mit der Frank sich nicht nur als Mumpis, sondern als gemeingefährlich und Die Freisinnige Zeitung" druckt ist nur zu bedauern, daß dasselbe konfiszirt gewesen ist! lichte Status derselben hat diesmal für die Berliner Arbeiter in furter Beitung" fagen. nämlich, gleich einigen anderen freisinnigen" Blättern sofern Werth, als sie durch ihn über ihre, ihnen wahrscheinlich Berlins, den Entrüstungsschrei der Frankfurter Zeitung" ab Nach dem vorliegenden Bericht über das städtische bisher nicht bekannt gewesene günstige wirthschaftliche Lage auf- und zwar mit der Ginschaltung:„ so bemerkt zu dem Berbot die Straßenreinigungswesen kostete die Berliner Schneeabfuhr im geklärt werden. Es betrug nämlich das Gesammtguthaben der vergangenen Jahre 367 600 m. Das 1890/91 war danach unter Einleger in die Spartasse am Ende des verflossenen Jahres" Frankfurter Zeitung" mit Recht". Sie findet, daß die 12 Berwaltungsjahren eins der theuersten, da es den vierten Platz 125 063 388,35 m. Da nun diese Summe auf 417 259 Spar- Sache einer gewissen Komit nicht entbehrt". einnahm. Die gesammte Straßenreinigung Berlins, zu welcher faffen- Bücher und auf die Bevölkerung Berlins, welche am Jahres- Die freisinnigen" Blätter sind also der Ansicht, daß für das von den Pferdebahn- Gesellschaften ein Beitrag von 107 716 m. schluß 1 555 545 Personen betrug, sich vertheilt, so rechnet der Verbot der Aufführung eines Theaterstückes für die Polizeibehörde geleistet wurde, erforderte einen Kostenzuschuß von 1979 535 M. Bericht heraus, daß auf jeden Berliner Kopf durchschnittlich ein nicht das eigene Urtheil- so beschränkt dieses auch unter Um- Die Straßenreinigung kostet heute nicht mehr, als im Jahre 1875, Guthaben von 80,35 M. tomme. Man muß sich erstaunt fragen, ständen sein mag sondern der zufällige Geschmack des Landes- trotzdem sie in demselben Maße, wie die Stadt selbst, angewachsen welchen Nußen eine solche Berechnung hat, nicht eine Schrippe herrn maßgebend sein müsse. Sie sind also noch polizeilicher, ist, d. h. etwa den doppelten Umfang seit damals angenommen fann fich der Arbeiter dafür kaufen, oder haben die sozialistischen als die Polizei, vielleicht sogar kaiserlicher, als der Kaiser. Die hat. Die Gesammtfläche des guten, sogenannten definitiven SteinLehren etwa schon in den Köpfen der Mitglieder des Kura- Sache würde in der That" einer gewissen Komit nicht entbehren", pflasters beträgt jetzt etwa 1793 200 qm, an Asphaltpflaster sind toriums Wurzel gefaßt, so daß sie ein menschliches Rühren empfin- wenn die der„ Frankfurter Zeitung" und mit ihr auch der Frei- 754 912 qm vorhanden, an Holzpflaster 82 658 qm. Für die den und jeden Arbeiter- Familienvater für die sechstöpfige Familie finnigen Beitung" sichtlich inne wohnende Hoffnung, daß die Straßenbesprengung find 803 688 cbm Wasser verbraucht worden. 482,10 m. auszahlen wollen? Lösung des Räthsels durch ein Machtivort bewirkt werde, diesmal In dem ständigen Dienst der Straßenreinigung stehen 1 Depotnicht in Erfüllung ginge. verwalter, 6 Oberaufseher, 21 Aufseher und 722 Arbeiter. Lokales. Berliner " " 22 780 355 " 23 487 Das laut seinem Titel" im Kursbureau des Reichs- Postamts Unverständlichkeit des amtlichen Reichs Kursbuches. bearbeitete" Reichs- Kursbuch ist in seiner Einrichtung hier und da, um es gelind auszudrücken, taum verständlich. So enthält seine Nummer 50 a die Züge der Strecke Berlin- Oranienburg. Hat aber die Berechnung auch feinen Nußen, so kann sie boch einen Zweck haben. Wer mit den hiesigen Verhältniffen In einer Reihe von Artikeln behandelt der Reichsnicht betraut ist, oder darauf fußt, daß dasjenige, welches Anzeiger"„ den Verkehr in Berlin und seine Opfer". Er meldet: gedruckt ist, auch immer wahr sei, mag leicht veranlaßt werden, Es wurden 3. B. im Jahre 1888 befördert zu glauben, die Berliner Bevölkerung fäße so recht im Fette; und Mancher mag denken, der Oberbürgermeister hatte im Winter doch mittelst der Pferdebahn überhaupt 117 009 010 Stadtbahn Recht, als er in der Stadtverordneten- Versammlung das VorOmnibusse handensein eines Nothstandes in Berlin ableugnete, freilich wer mithin zufanimen 168 277 220 Personen, d. h. durchschnittlich Dieses Verzeichniß läßt vier von Berlin nach Oranienburg und leicht zu einem irrigen Urtheil kommen. Berichte Anderer verläßt, tann täglich über 446 000. Bei insgesammt 3 352 730 Fahrten fommen drei von Oranienburg nach Berlin fahrende Züge einfach weg. die Rede auf jede einzelne Fahrt eines Pferdebahn- Wagens der Großen und Oranienburg verkehren folgende Züge mit 2., 3., 4. Klaffe:..." , so mögen noch einige Beilen den 417 259 Sparkassenbüchern folgenden allein in Betracht kommen, burchschnittlich über dreißig Folgen jene sieben Züge.) Sicher sucht nun Niemand, der in Höhe von 299,75 M. Daraus aber den Schluß ziehen zu Damer Platz fährt, zwei Insassen, was bei dem Riesenverkehr des Sinu hat es denn überhaupt, erst ein Verzeichniß der, also schein Droidmet ſein. Es kommt auf je 33 Köpfe ein Sparkassenbuch agegate. Rechnet man auf jede Droſchte, die über den pots einen beſtimmten Zug im Verzeichniß nicht gefunden hat, am Fuße weiter, ob er ihn am Ende dort noch finde. Welchen wollen, daß, weil diese Berechnung so ziemlich mit jener, die Potsdamer und des in der Nähe gelegenen Anhalter Bahnhofs bar aller, Züge zwischen Berlin und Oranienburg zu bringen 80 M. pro Kopf herausrechnet, stimmt, das Sparkassen- Guthaben annähernd gleichmäßig in der Bevölkerung vertheilt sei, würde nicht zu hoch sein dürfte, so werden von Pferdebahnen und und dann in einer Anmerkung fortzufahren: Zwischen Berlin irrig sein. Wer sich je in den Räumen der Sparkasse aufgehalten Droschten täglich 106 880 Menschen über diesen Kreuzungspunkt und Oranienburg verkehren folgende Züge?" Anscheinend ist das hat, wird bemerkt haben, daß mindestens die Hälfte der An- befördert, so daß sich die Zahl der passirenden Personen außer unterscheidende Merkmal, daß die in der Anmerkung aufgeführten wesenden im Besize mehr als eines Buches sich befindet. Dem den Fahrgästen der gerade hier sehr zahlreichen und start Büge nicht erste Klasse führen. Dann ist also die Einrichtung des Unschein nach sind Arbeiter unter jenen nicht vertreten, bie besetzten Omnibuffe auf über 194 000 pro Tag zu 16 Stunden Kursbuches nur für die erste klasse fahrenden Permeisten mögen Kleinkapitalisten sein, welche ihr augenblicklich von 6 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends) beläuft. Aehnliche ionen berechnet. Und wer nicht erster Klasse fährt, den überdisponibles Geld hier sicher und doch zinstragend anlegen. Berechnungen ließen sich auch für die übrigen Erhebungspunkte den es bei ihm erregt hat. Tem Arbeiter kommt die Sparkasseneinrichtung nicht zu gute, anstellen; das gewählte Beispiel genügt indessen, um von dem läßt das amtliche Reichs- Kursbuch ruhig den Folgen des Frrthums, Bankiers, Großkaufleute und Fabrikanten haben den Nutzen Stesenverkehr einer Großstadt von der Bedeutung Berlins ein davon, denn von den Guthaben sind 86 324 850 M. in WerthBild zu geben. Es ist unter diesen Umständen kein Wunder, Zu der Frage, ob Telephone Krankheitsüberträger daß auch die Zahl der Unfälle, welche durch das Straßenfuhr sein können, wird der„ Brest. 3tg." von ärztlicher Seite gestaatliche Arbeiten ausgeführt, die für den Unternehmer vortheil- wert herbeigeführt werden, keine ganz unbedeutende ist, obgleich schrieben: Der Gefahr einer möglichen Uebertragung ansteckender haft sind; während der Arbeiter mit färglichem Zohne abgespeist naturgemäß nur ein Bruchtheil derselben, nämlich diejenigen, Krankheiten durch das Telephon ist der Ober- Postdirektion in wird. Gegen Hypotheken find 37 042 189 M. ausgeliehen, welche welche zur polizeilichen Kenntniß und Untersuchung kommen, auf-| Danzig so bedenklich erschienen, daß sie Ermittelungen darüber unseren Hauseigenthümern einen hübschen Zinsüberschuß gewäh- gezeichnet werden. Nach den Mittheilungen des königl. Polizei- angeordnet hat. So arg nun, wie es nach diesem Vorgehen Präsidiums wurden auf solche Weise verlegt: ren und es ermöglichen, ohne im Besize des nöthigen Kapitals zu sein, ein müßiges Leben zu führen. Die Abneigung der Arbeiter gegen das Land, welche bekanntlich auf die schwere Arbeit, elende Löhnung und menschenunwürdige Behandlung der Landarbeiter zurückzuführen ist, preßt " in den Jahren 1885 1886 1887 Personen davon tödtlich überhaupt absolut Prozent 6,45 LTIT 1888 1886-88 zusammen} 1103 5,01 5,77 5,71 5,72 scheinen mag, ist die Gefahr nicht. Die ausgeathmete Luft, welche ja zunächst und bei jeder Benuzung des Apparates mit diesem in Kontakt kommt, ist, wie vielfache Untersuchungen übereinstimmend ergeben haben, keimfrei. Wenn also aus den Athmungswegen der das Telephon benutzenden Personen irgend welche Bestandttheile auf die Telephonplatte gelangen sollen, so kann dies nicht durch die einfache Athemluft geschehen, sondern nur unter besonderen Bedingungen, nämlich nur dann zu Stande kommen, wenn Auswurfspartifelchen franker, speziell verursache den Landwirthen in der Mark und vorzugsweise in der Umgegend von Berlin in diesem Jahre nicht nur ganz bedeutende Geldkosten, sondern auch viele andere Verdrießlichkeiten. Die Zahl der durch Straßenfuhrwerk Verletzten hat hiernach tuberkulöser Personen durch irgend einen Zufall auf das vor Jahr zu Jahr zugenommen; dagegen ist der Antheil der Mikrophon übertragen werden, sich dort festseßen und eintrocknen. Seit, wo es sich vielfach um Stunden handle, ob die Feldfrüchte jenigen Personen, welche dabei ihr Leben eingebüßt haben, nur Aber auch diese Gefahr ist zu verhüten, wenn das Feſtſeßen von in brauchbarem Zustande in die Scheunen gebracht werden geringen Schwankungen unterworfen gewesen. Ueber die Art der Staub in ten Apparaten überhaupt durch häufiges feuchtes Abfönnen, ganz besonders bemerkbar. Gelbstredend scheuen die Unfälle, denen die betroffenen Personen zum Opfer fielen, entwischen vermieden wird. Jedenfalls ist die Möglichkeit der Ans so" bebeutende Werthobjekte nehmen wir den„ Statistischen Jahrbüchern der Stadt Berlin" fol- steckung von den Telephonapparaten nur so verschwindend ge handelt, keine Bermittlerkoſten, um Ernte- Arbeiter zu bekommen, gende Daten. Es wurden im Jahre 1888 verlegt durch Ueber- ring, daß man sich deshalb die Freude am Gebrauch der Ferns und bei diesen Bemühungen, it man, wie leider fehr erfahren 737, Herabſtürzen von Fuhrwerken 172, Auf- und Ab- sprecher nicht stören zu lassen braucht. Wie übrigens amtliche flärlich, um die Mittel nicht verlegen. Der Lohn steigt springen bei Pferdebahnwagen während der Fahr 167, 3us Feststellungen die Klärung einer solchen, nur durch wissenschafts Sucht nach höherem Verdienst, sich zum Kontraktbruch verleiten sammenstöße von Fuhrwerken. Auch darüber, in welchem steckender Krankheiten durch das Telephon werden kaum vorges was zur Folge hat, baß vielfach ſeſt angestelltes Gesinde, in der Herabstürzen von Fuhrwerken 4, Auf- und Abspringen zc. 1, Zu- ist kaum zu verstehen. Konkrete Fälle von Uebertragung anBeise über das inthe, füstfahrene Unrecht ſehr entruſtet. Das fällen betheiligt find, geben unsere Quellen einige Aus- muhung des Fernſprechapparates als alleinige Ursache der Inglauben wir ihnen sehr gern. Wir glauben aber auch, daß die kunst. E3 wurden in den Jahren 1885 bis 88 Perfettion auch vom wissenschaftlichen Standpunkt absolut einwandsverletzt durch Ueberfahren von Pferdebahnwagen 164, frei erhärtet werden kann. Eine wirkliche zuverlässige Entschei= and ſich anderswo either menschenwürdigen Zohn suchen lassen, Omnibus 60, Droschken 421, Thorwagen 3, privatem Fuhr bung dieser Frage könnten nur sorgfältige experimentelle Unterwe auf ihren eigenen Gütern die Löhne erhöhen werden. Sie werf 115, Poſtwagen 36, schwerem Laſtſuhrwerk 351, leichtem fuchung gebell. besitzer der östlichen Provinzen, welche, dem„ Reichsboten" zufolge, Schiebe-, Hand, Hundewagen, Velocipeden 61, Fuhrwert nicht| beerden fich wahrscheinlich ebenso zu helfen, wie die Großgrund- Zafifuhrwert 187, Bierwagen 111, Schlächterwagen 110, Kinder, „ der Mangel an ländlichen Arbeitern auch dieses Jahr wieder angegebener Art 739. Leider kennt man nöthigt, sich wegen Ueberlassung von Soldaten zur Erntearbeit Pjerdebahn und Omnibus ceret, 20. einen Eitag leine 846b t die tags. 271b abril, 848b eiften 27. ge billia wie es verlanet wird. Ueber ,, Mimicry"," die täuschende Tracht der Thiere und die Bedeutung der Färbung überhaupt hielt Herr Dr. Robert Bahl der Fahrwerke, Steller vorgestern einen großen Vortrag in der„ Urania". Mimicry, die Straßen Berlins überhaupt englisch, so viel wie Nachäfferet, Geberbenmachen, von Anderen entsprochen." Die Soldaten arbeiten natürlich so befahren, so daß es für die Betheiligung der vorstehend einzeln auch Mimerie wird die zuerst von der Darwin'schen Schule beaufgeführten Fuhrwertsarten an einem Maßstabe fehlt. Immer- achtete Erscheinung genannt, daß zahlreiche Thierarten in Farbe, Beichnung, Gestalt und Geberde wie leblose Gegenstände oder Höhle zur Aufnahme ermordeter Menschen dienen sollte, war häuser betrug 30 017, darunter 27 829 bewohnte, 25 unbewohnte, sonst wie ihre Umgebung aussehen: sie gleichen dürren Blättern, auch nach Bobbe's Verurtheilung die am meisten verbreitete. 926 gewöhnlich nicht zu Wohnzwecken dienende Gebäude, 42 Flechtenflecten, Vogelfothflecken, Blattstielen, dürren Stengeln 2c. Durch die neuerdings in der Rudowerstraße gemachten Ent- Buden, Baracen 2c., 1184 Schiffe. Die Summe der Haushal und sind deshalb, weil sie leicht übersehen werden, gesicherter deckungen wird diese Annahme widerlegt. Bei der gründlichen tungen betrug 369 025; davon waren 345 028 Haushaltungen gegen ihre Feinde. Es ist dies Mimicry im weiteren Sinne und Durchsuchung der dortigen Höhle ist nämlich eine vollständige von zwei und mehr Personen, 7508 für einzeln lebende Männer, wird uns so die Erscheinung„ wandelnder Blätter, leben- Einrichtung zur Anfertigung falschen Geldes gefunden worden. 15 569 für einzelne Personen weiblichen Geschlechts und 920 Ander Zweige" verständlich. Unter" Mimicry im engeren Sinne Ein großes Wagenrad, das im Schutt vergraben gefunden wurde, stalten für gemeinsamen Aufenthalt. versteht man die Nachahmung anderer Thiere, und zwar giftiger hat Bobbe jedenfalls als Treibrad für eine Geldſtanze bei der " " oder ekelhafter, die recht auffällig und herausfordernd aussehen, Falschmünzerei benügt. Auch ein von Bobbe geführtes Tagebuch Für die Gewehrfabrik in Spandau besteht eine eigene in ihrer ganzen Erscheinung, in der Form und besonders in der wurde gefunden. Dasselbe soll äußerst gravirendes Belastungs- Invalidenkaffe, aus welcher diejenigen Arbeiter, welche nach Farbe durch ganz unschädliche Thierarten: den stechenden material enthalten und zweifellos ergeben, daß von Bobbe dreißigjähriger Beschäftigung in der Fabrik invalide werden, eine Wespen, Bienen, Hornissen, z. B, gleichen eine große Zahl ganz Falschmünzerei betrieben wurde. Sämmtliche Gegenstände sind Rente von monatlich 36 M. auf Lebenszeit erhalten. Der Beis harvulofer Fliegen, Käfer, Blatt- und Schlupfwespenarten auf von der Polizei beschlagnahmt worden und dürfte gegen Bobbe, trag wird, nach dem A. f. d. H.", bei den vierzehntägigen ein Haar, und werden deshalb ebenso gefürchtet, wie jene ge- der bekanntlich vor einiger Zeit in der Strafanstalt zu Zahlungsterminen in Höhe von 75 Pf. vom Lohne abgezogen. fährlicheren Vettern und Basen: ihre Trugfarbe schafft ihnen Sonnenburg einen mißlungenen Fluchtversuch machte, demnächst Wer aus der Fabrik aus irgend einem Grunde ausscheidet, sei es Respekt. Der Vortragende besprach die Beziehung der Farbe ein neues Berfahren wegen Falschmünzerei eingeleitet werden. freiwillig oder, wie es jetzt geschieht, infolge von Entlassung, zum Licht, erklärte die physikalische und pflanzenphysiologische geht der Wohlthaten der Invalidentasse damit verlustig. Zum Bedeutung des Grüns der Blätter, die Farbe und das In dem Verfahren wegen Ermordung des Nacht Beitritt ist jeder Arbeiter, der in der Gewehrfabrit eingestellt Sehen, und erörterte sodann die Zweckmäßigkeit in der wächters Brann im September 1887 ist die Anklage jegt er wird, verpflichtet, obwohl es feststeht, daß nur der geringste Theil äußeren Erscheinung der Wesen. Das theologische hoben worden, und zwar gegen den Töpfer Heinze, aus§ 214 von ihnen in den Genuß der Rente gelangt. Wer aus der Fabrik Prinzip in der oft über das wirkliche Sein täuschenden des R.-St.-G.-B., welcher lautet: Wer bei Unternehmung einer austritt, muß einen Revers unterschreiben, mit welchem er erklärt, Erscheinung der Thiere war der rothe Faden des ganzen strafbaren Handlung, um in der Ausführung derselben ein ent- daß er an die Fabrik keine Forderungen mehr habe. Von den Vortrags, in dem der Redner sich bemühte, uns die gegenstehendes Hinderniß zu beseitigen oder um sich der Ergrei- eingezahlten Beiträgen erhält der entlassene Arbeiter, auch zweckmäßige Bedeutung der Färbung sowohl bei vegetabilischen fung auf frischer That zu entziehen, vorsätzlich einen Menschen wenn er viele Jahre an der Kasse beigesteuert hat, keinen Pfennig als bei thierischen Organismen aufzuklären. Er berührte hier tödtet, wird mit Zuchthaus nicht unter zehn Jahren oder mit zurück. die Farben der Blüthen, der Wirthshausschilder der Pflanzen, lebenslänglichem Buchthaus bestraft." In der sehr umfangreichen Polizeibericht. Am 2. d. M. Vormittags erschoß sich ein die das die Befruchtung übertragende Insekt anlocken, während Anklageschrift wird, der" Post" zufolge, angenommen, Heinze die Bierblüthler farblos erscheinen, ferner die Fruchtfärbung. habe in der Kirche einbrechen wollen und habe den Braun, der Mann in der Wohnung seiner Mutter in der Halleschenstraße Die Färbung der Thiere dient ihren gefelligen Zwecken und be- ihn daran hindern wollte, erschlagen. Frau Heinze wird der mittelst Revolvers. Auf dem Grundstück Rykestr. 85 fiel Nacy. mittags der Arbeiter Baumgart zu Boden und zog sich dabei günftigt ihre geschlechtliche Gemeinschaft, wie an verschiedenen Beihilfe oder Begünstigung beschuldigt. eine so schwere Verlegung am Kopfe zu, daß er nach dem KrankenBeispielen in Projektionsbildern veranschaulicht wurde. Die Sechs Personen, ein Mann, drei Frauen und zwei Kinder, hause am Friedrichshain gebracht werden mußte. Als Abends Farbe niht im thierischen Leben auch als Warnungssignal, läßt den Feind erkennen. Die deutsche Forschung hat unter geriethen, wie der Anzeiger für das Havelland" berichtet, am die unverehelichte Wilhelmine Stauder auf dem Schlesischen BahnMimicry" zumeist nur die Schußfärbung verstanden, die In- Donnerstag Nachmittag auf der Unterspree in Gefahr, zu er- hofe einen noch in Bewegung befindlichen Zug verließ, kam sie fetten, Raupen, Schmetterlinge erscheinen läßt, wie ihre Um- trinken. Dieselben befanden sich in einem Boot, das sich in un- zu Falle und erlitt eine anscheinend schwere Verlegung des Vor dem Hause Gartenstr. 14 entstand zu derselben gebung: wie die Borke des Baumes sieht der" Todtenkopf" aus, mittelbare Nähe eines Dampfers der Krahngesellschaft wagte, Armes. wenn er seine Flügeldecken geschlossen hat;" die Färbung des welcher mit Passagieren von Spandau kam und gegenüber dem Beit eine Schlägerei, wobei der Dachdeckergeselle Michael Althaus Haidekrautes zeigt die Haidefraut Raupe. Das wandelnde Spandauer Berg anlegen wollte. Obgleich der Kapitän den In von einem unbekannten Manne durch mehrere Messerstiche schwer Blatt" ist nichts anderes, als eine wie ein grünes faffen des Bootes wiederholt zugerufen hatte und stoppen ließ, verlegt wurde. Er wurde von der Sanitätswache in der Eichen Blatt aussehende Heuschrecke; die Stabheuschrecke erscheint wie fonnte der Zusammenstoß nicht verhütet werden. Das Boot wurde dorffstraße aus nach der Charitee gebracht. Nachmittags fand ein lebendiger Zweig". Bei verschiedenen Schwalbenschwangarten zum Rentern gebracht und alle sechs Personen stürzten ins Wasser. in der Mühlenstr. 37 ein Dachstuhlbrand statt. sind besonders die Weibchen durch nachahmende Färbung geschützt; Bom Dampfer aus wurde ihnen aber sofort Hilfe gebracht, und auch Nachtschmetterlinge sind oft Nachahmer". Bienen und sie wurden sämmtlich gerettet. Ein zweiter Dampfer der KrahnWespen werden gefürchtet; so nehmen viele Insekten ihr Aus gesellschaft, der auf der Spree vor Anker lag, nahm die Versehen an: selbst gewiffe Räfer legen sich ein Wespenkleid zu und unglückten einstweilen an Bord. tragen sogar ihre Flügel ebenso wie die Wespen. Unter den Mit brennenden Kleidern und laute Schmerzensrufe ausKäfern giebt es viel Mimicry: Hartkäfer sind unverdaulich, und stoßend, lief am Sonnabend ein 15jähriger Bursche auf einer viele Weichkäfer führen deshalb die Tracht der Hartkäfer. Auch Wiese bei Nixdorf umher. In der Nähe beschäftigte Feldarbeiter bei Schlangen und Bögeln kann man Mimicry beobachten: der eilten dem Bedauernswerthen zur Hilfe und rissen ihm das Ruckuck gleicht so dem Sperber und wird deshalb von seines brennende Beug vom Leibe. Es zeigte sich, daß der Bursche, der gleichen gefürchtet. Am frappantesten ist wohl das Aussehen des Sohn eines zu Nixdorf wohnenden Maurers, so erhebliche BrandBlattschmetterlings; hat er seine Flügel nach oben zusammenge wunden erhalten hatte, daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen schlagen, so unterscheidet der hundertfarbige Falter sich kaum werden mußte. Der Verunglückte gab an, daß er Stauchstudien irgendwie von den Blättern seines Favoritbaumes zahlreiche Zuhörerschaft folgte dem fesselnden Vortrage mit leb- gemacht hatte. Bei Annäherung eines ihm bekannten Mannes hatte er den brennenden Zigarrenstummel in die Westentasche haftester Theilnahme. gesteckt und dadurch waren seine Kleider in Brand gerathen. Die V Theater. Wer die Das Leffing- Theater wurde am Sonnabend Abend mit einem Voltsschauspiel von P. R. Rosegger eröffnet. Gartenlaube- Romane aus den bayerischen Alpen kennt, der kennt den Inhalt des vorliegenden Stückes. Ein Oberförster wird von einem Wilddieb erschossen. Der Mörder wird verhaftet und schließlich verurtheilt. Um diesen winzigen Kern der Handlung rankt sich allerlei Episodenwert, sehr viel Frömmigkeit und sehr viel österreichische Mundart. Von eigentlichem Wolfsleben wat nicht viel zu spüren. Die Darstellung dagegen war eine mustergiltige, ebenso wie die Regie, die alle Anerkennung verdient. Gerichts- Beitung. Ueber Riffe in Stadtbahubögen waren in letzter Zeit durch Von einem Pferdebahuwagen überfahren wurde Sonndie Blätter Meldungen gegangen, welche, zumal angesichts der abend Abend in der achten Stunde der Belforter Straße wohnjüngsthin so zahlreichen größeren Eisenbahnunglücksfälle, hier und da immerhin einige Beunruhigung erzeugt haben mögen. In- hafte Schneider Gustav G. Derselbe passirte den Fahrdamm des folgedessen erläßt jetzt das fönigl. Eisenbahnbetriebsamt der um diese Zeit äußerst belebten Spittelmarktes und lief, während er sich eiligst zwischen zwei von entgegengesetzter Richtung Stadt- und Ringbahn die folgende Mittheilung:" In einigen kommende Wagen hindurchzwängen wollte, gerade in die Pferde Bögen der dem Zoologischen Garten gegenüber belegenen des Pferdebahnwagens hinein. Trotzdem der Kutscher sofort die Eine Anklage wegen Betruges des Eisenbahn- Fiskus Viaduktstrecke der Stadtbahn und in einem Landpfeiler der Spree- Bremsvorrichtung in Bewegung fekte, war es leider zu spät; wurde gestern vor der 92. Abtheilung des Schöffengerichts gegen brücke am Stadtbahnhof Bellevue find Nisse vorhanden, die schon der Bedauernswerthe gerieth unter die Räder und wurde sehr den Schlächter Otto Abratis verhandelt. Am 24. April wurde vor 6 bis 7 Jahren, nicht aber, wie man aus Beitungsnotizen schwer überfahren. Der Verletzte wurde nach der Charitee ge- der Beschuldigte auf dem Stadtbahnhofe Wedding angehalten, schließen könnte, erft jetzt aufgetreten sind. Die Risse sind selbstbracht. G. hat außer inneren Verlegungen auch Rückgrats- weil er bis dahin den Bug benugt hatte, obgleich der Fahrschein, verständlich einer sorgfältigen Kontrolle unterstellt; auch ist dort, beschädigungen davongetragen. den er dem Kontrollbeamten abgab, nur bis Station Schön wo es nothwendig erschien, durch Anbringung von Antern einem hauser Thor Giltigkeit hatte. Im Verhandlungstermine gab der Weiterreißen vorgebeugt worden. Da bei den periodischen Be- Auf dem Artillerie Schiefplatz bei Jüterbogk ist schon Angeklagte die Thatsache zu, er bestritt aber jede betrügerische obachtungen ein Fortschreiten der Risse nicht mehr hat wahr wieder einmal durch eine Granate ein Unglück angerichtet worden. Absicht. Er habe an jenem Tage auf dem Zentral- Viehhofe genommen werden können, so liegt tein Grund vor, in dem Vor- Die Perleberger Abtheilung des 3. Feld- Artillerie Regiments, zu thun gehabt. Als er von dort nach dem Wedding fuhr, handensein dieser Risse eine Gefahr für den Eisenbahnbetrieb zu welche dort in einer Wellblechbaracke untergebracht war, sollte am fei er der Meinung gewesen, daß die Tour zehn Pfennige erblicken". Freitag voriger Woche, nach beendeter Schießübung in ihre Gar- fofte, er habe deshalb dem Billetverkäufer ein Zehnpfennig Für zehn Pfennige Nicht vier, sondern sechs Soldaten sind während des am nison abrücken. Am Abend vorher hatten nun auf dem Schieß- stück mit dem Bemerken zugeschoben: Freitag Nachmittag bei Potsdam niedergegangenen Gewitters play ein Unteroffizier, ein Gefreiter und ein Gemeiner eine Gra- nach dem Wedding" und der Beamte habe ihm ohne eine Fahrschein eingehändigt, den er, vom Blitzschlag betäubt worden. Ein dortiger Berichterstatter nate, einen sogen. Blindgänger gefunden und nahmen das Geschoß, Gegenbemerkung einen meldet uns noch über den beklagenswerthen Vorgang folgende entgegen der ausdrücklichen Instruktion, mit in die Baracke. der Angeklagte, nicht erst näher angesehen habe, den er aber für Abends in der 11. Stunde machten sich die Soldaten mit diesem giltig bis zur Station Wedding hielt. Der Staatsanwalt hielt die Einzelheiten: Das 1. Garde Regiment 3. F. war am Freitag zu einer Geschoß zu schaffen, welches aber plöglich explodirte und nicht Angaben des Angeklagten nicht für glaubwürdig, sondern beans Schießübung nach den Eichbergen bei Saarmund ausgerückt und blos in der Baracke große Verwüstungen anrichtete, sondern auch tragte gegen ihn eine Geldstrafe von zehn Mart. Der Gerichts hatte dieselbe eben beendet, als ein heftiges Gewitter heraufzog. zwei Leute schwer und einen leicht verletzte. Einer der Schwer hof war anderer Meinung. Die Schilderung, welche der An geklagte von dem Lösen des Billets gegeben, tönne sehr woh Die Mannschaften lagen noch in den Schießgräben, als ein Blig verletzten verstarb bereits am nächsten Tage. der Wahrheit entsprechen, vielleicht sei der betreffende Beamte zu sirahl eine in der Nähe stehende Fichte traf und dann nach einem Vier Wagen von der berüchtigten Petermann'schen bequem gewesen, den Fahrgast über seinen Irrthum aufzuklären, Schießgraben absprang. Die dort liegenden Mannschaften der Leib, ber 3. und 5. Kompagnie wurden durch den Blisstrahl be- Bigeunertruppe, die am Freitag mit einem vermuthlich ge- vielleicht habe derselbe die Bemerkung nach dem Wedding" gar täubt und zwar merkwürdigerweise von jeder zwei Mann. Gin raubten kleinen Kinde den Grunewald in der Richtung nach nicht einmal gehört. Man könne nicht in einem Falle, wo ein Wagen, der schleunigst aus Saarmund requirirt wurde, brachte Potsdam durchzogen, sind am Sonntag Morgen an der Chaussee Irrthum möglich sei, einen Betrug konstruiren und deshalb sei die Berunglückten nach Potsdam. Nachdem ihnen dort ärztliche Strecke Zehlendorf, Raft machend, angetroffen und revidirt wor- der Angeklagte freizusprechen. Hilfe zu Theil geworden, kamen sie wieder zur Besinnung; sie den. Man fand bei ihnen nichts Ordnungswidriges und mußte flagen zwar noch über Schwere in den Gliedern, haben aber sie ziehen lassen. getragen. Die drei Ostpreußen Franz Hartwig, Hermann Hasig und Fatob Schlage wurden gestern der III. Ferien weiter feine nachtheiligen Folgen resp. Verlegungen davon- Eine große Fenersbrunst, deren Schein weithin am straffammer des Landgerichts I aus der Untersuchungshaft vor Simmel sichtbar war, wüthete vorgestern Abend gegen 11 Uhr in geführt. Es handelte sich um eine außerordentlich grobe Aus Das Bootschaukeln hat wiederum Opfer gefordert, Man dem Bärwald'schen Lokal zu Pankow. Während sich im Tanzsaal schreitung, welcher die Angeklagten beschuldigt waren. Am 16. Mai berichtet darüber aus Schildhorn von vorgestern: Sonntag Mittag die Paare in fröhlichem Tanze drehten, erfcholl plöglich der Ruf famen die Angeklagten, welche während des Winters am Rhein mietheten zwei junge Leute im Restaurant Wegener ein Boot und Feuer. Alles stürzte den Thüren zu und nur der Umsicht der gearbeitet hatten, auf der Rückreise nach der Heimath durch Berlin. fuhren damit hinaus bis zur Höhe der Schildhornbergspitze, wo die Aufsicht führenden Gendarmen war es zu verdanken, daß sich Sie suchten hier einen vierten Sandsmann auf und unternahmen das Boot infolge des heftigen Schaukelns seiner Insassen fenterte. fein größerer Unglücksfall zutrug. Das Feuer, das in der Damen- gemeinschaftlich eine Bierteise, wobei auch das Lokal des Schant Der Restaurateur Wegener, welcher den Vorfall beobachtet hatte, toilette jedenfalls durch unvorsichtiges Umgehen mit einer Lampe wirths Bohm in der Alexanderstraße besucht wurde, in welchem fuhr sofort nach der Unfallstelle; der Eine der Insassen war entstanden war, verbreitete sich, überall Nahrung findend, mit die Gäste von Kellnerinnen bedient wurden. Bei Bezahlung jedoch bereits untergegangen, den Anderen gelang es Herrn rapider Geschwindigkeit und theilte sich auch den Nebenanlagen der Beche fam es zu Streitigkeiten, da die Angeklagten sich Wegener zu erfassen und, obgleich er bereits völlig erstarrt war, und der anstoßenden Halle mit. Es erschien auch sogleich die weigerten, zwei Flaschen Selters mit Himbeer zu bezahlen, ans Land zu bringen. Alle Bemühungen aber, welche unter Lei- freiwillige Orts- Feuerwehr, ebenso wurde die Berliner telegraphisch welche von den Kellnerinnen genossen worden waren. Hasig tung eines gerade anwesenden Arztes stattfanden, den Berun- herbeigerufen, von der bald darauf mehrere Löschzüge von den gerieth in große Aufregung, er nahm sofort eine kampfbereite glückten ins Leben zurückzurufen, blieben vergeblich. Bei der Leiche Depots der Oderbergerstraße und am Wedding anlangten. Den Haltung an und erklärte Jeden niederfiechen zu wollen, der sich wurden ein weißes Taschentuch ohne Zeichen, eine rothbraune vereinten Bemühungen gelang es nun nach harter, angestrengter ihm nähere. Die übrigen Gäste nahmen für den Wirth Barte Brieftasche mit der eigenen und der Photographie einer Dame, Arbeit den Brand, der inzwischen bedeutende Dimensionen ange- und bald entspann sich eine furchtbare Prügelei. Die Chefrau ein Hausschlüssel, ein dreiflingiges Taschenmesser, ein Brieftouvert nommen, nach Einschlagen der Fenster und Thüren auf seinen Bohm erhielt dabei von Hafig einen Messerstich in die linke mit dem Poststempel Rottbus, 11. 6. 91 und der Adresse: Herrn Heerd zu beschränken und innerhalb zwei Stunden zu löschen. Sand, ein zweiter Zeuge mehrere Stiche in den Kopf und ein Kaufmann Gruel, hier, Ostrow 69", und 60 Pf. baar gefunden. Der Besitzer des Lokals erleidet großen Schaden, um so mehr, als dritter wurde so zugerichtet, daß er wie todt vom Blaze ge Vor der Fahrt ist von einem der Herren ein Brief in den Brief- von den Garderobenstücken der Gäste ein großer Theil mitver- tragen wurde. Der Angeklagte Schlage benutte einen mit einem Metallring verfehenen Gummifchlauch zum breinschlagen und faften des Lokales geworfen, und an der Unglücksstelle sind viele brannt ist, die er ersetzen muß. Salle des Friedhofes bei Schildhorn geschafft worden. andere Körper wurde bisher noch nicht aufgefunden. " Der 6 be ur 6 in ur Tö es da de fir ein ge be a re fa in be F I 2-2 ( n lic P ge un P ge ar ist ein be ra 3. 38 fet ar ric fa in ba Tet lic Fi Ic R ge ge devi m 10 itc 30 na to au De fa Di no be 111 sch δα ge ho ber lic fa ni Kleine Papierschnitzel gefunden worden. Die Leiche ist nach der Unter ganz eigenartigen Umständen ist gestern Morgen Hartwig soll mit seinem Spazierstock geschlagen haben. Die Be um 7 Uhr die Leiche eines etwa 20 Jahre alten jungen Mädchens am Marienbade, Fruchtfir. 1, in der Spree aufgefunden worden. freigesprochen. Dagegen wurde Hafig wegen der mehrfachen Die so vielfach besprochenen Menschenfallen," des An beiden Seiten des mit vollem, dunklen Haar umrahmten schweren Körperverlegung zu drei Jahren und wegen Bigarrenmachers Bobbe erscheinen nach fürzlich stattgehabten Ropfes befinden sich Stichwunden, und die Kleider sind voll Bedrohung zu einer Woche, der Angeklagte Schlage zu zwei Entdeckungen in einem anderen Lichte wie bisher. Die polizei- ständig zerfetzt. Auf dem linken Oberarm der Verstorbenen sind Jahren Gefängniß verurtheilt. lichen Nachforschungen in der unterirdischen Höhle des Bobbe in die Worte: Lerne leiden ohne zu flagen" mit blauer Farbe eintätowirt worden. Wenn nun auch diese Inschrift auf ein verder Rudowerstraße zu Britz haben endlich Licht in dessen ge- fehltes Leben schließen und die Annahme eines Selbstmordes zuheimnißvolles Wirken gebracht. Während Bobbe in Brig wohnte, wurde dort wie in den benachbarten Ortschaften häufig falsches läßt, wenn andererseits die Verlegungen am Kopfe und das Ber Geld angehalten. Jm Publikum hatte sich das Gerücht ver- reißen der Kleider durch die Schraube eines Dampfers verursacht breitet, daß Teiche vorhanden, welches auf einen worden sein könnten, so ist wiederum auch ein Merkmal an der hinsichtlich der Soziale Webersicht. Betreffs des Aufrufs an die Eisenbahn- Werkstätter teit bei den Nachbaren Argwohn erregt hatte, der Berfertiger Gewaltakt zurückgeführt werden darf. Am rechten Auge nämlich Sendungen an den Lackirer Oskar Schüßler, Berlin O, Weiden des falschen Geldes sei und dies Gerücht gelangte auch zu den zeigt sich die Spur eines Faustschlages, dessen Wirkungen so zuweg 77, 5 Tr., zu richten sind. Quittung über Empfangene Zuchthäuslers erschien, fand sie das Nest leer, Bobbe hatte fich age getreten sind, wie es bei einer Verlegung nach Eintritt des wird unter angegebenem Zeichen im Vorwärts" bekannt bei Nacht und Nebel davon gemacht. Eine Durchsuchung der Todesursache zwischen Verbrechen und Selbstmord, doch dürfte gemacht. Bobbe'schen Wohnräume war damals ohne Ergebniß, der ge- die sofort eingeleitete Untersuchung bald Licht in das Dunkel schickte Mineur hatte alle Spuren, die auf eine unterirdische Thätigbringen. feit schließen ließen, zu verdecken verstanden. Das spätere Wirken Bobbe's in Moabit dürfte durch die gegen ihn stattgehabte Gerichts- Nach den endgiltigen Ergebnissen der Volkszählung verhandlung noch in Aller Erinnerung sein. Die Annahme, betrug die Bevölkerungsziffer Berlins 1578 794 Personen. An daß die in Moabit unter dem Bobbe'schen Laden vorgefundene aktiven Militärs wurden 19 596 aezählt. Die Zahl der Wohn- beten Mit Gruß Der Ausschuß. Oskar Schüßler, Lackirer, Berlin O, Weidenweg 77. R. Radau, Tischler, Berlin O, Rüdersdorferstr. 61. Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck ge sta ne bu ge di fei ge ftc Sti ke, 12 en er, 1: ne ch ne eis en 11. es 9, m at eil cit ct, en ch ig in Re Sei n= 83 fte es ent us Der en nd nit Die int on and ang ehr Dar vie gen rde ten, ein, от der che ofe hr, mige igs mige eine er, für Die an ts Un ohl สิน ren, gar ein fei Aufruf an die Holzpantoffelmacher- Gehilfen Deutschlands! 19 M. und die Verheiratheten mit 12 M. wöchentlich zu unterstützen;| Kapelle Konzertiren. Außerdem würden Schaubuden gebaut wer Es ist Euch wohl bekannt, daß wir Holzpantoffelmacher- zudem sollen die Verheiratheten für jedes Kind eine Extra- Unter den, Theaterstücke zur Aufführung gelangen und überhaupt alle, Gehilfen in Hamburg vor ungefähr Jahresfrist zweds Auf- ftüßung von je 50 Pf. erhalten. Von einer besonderen Besteuerung Bedingungen zum Amüsement vorhanden sein. Eine ganze Reihe besserung unserer Lage einen Fachverein ins Leben gerufen haben, berkollegen zur Aufbringung des erforderlichen Geldes soll vorläufig von Schauspielern habe sich schon zur Verfügung gestellt. Jedes und richten wir hiermit das freundliche Ersuchen an Euch, ein abgesehen werden, indem erst die Berliner Streit Kontroll- Mitglied möge für einen großen Besuch des Festes agitiren. Gleiches zu thun. fommission, dann der Verband deutscher Weißgerber und endlich Nach dem noch verschiedene andere Bekanntmachungen erfolgt und die Hamburger Generalfommission um Streitunterstützung ange- einige Kleinere Angelegenheiten erledigt worden waren, wurde die gangen werden. Versammlung geschlossen. Nach Erledigung dieses Punktes legte Kollege Haverland sein der Arbeitskraft? Wohl in feinem Gewerbe Herrschen traurigere Zustände, wie in dem unserigen; unsere Arbeit ist eine mühevolle, anstrengende, und die Löhne sind die denkbar niedrigsten; es sind wahre Hungerlöhne, die wir im Schweiße unseres Angesichts verdienen. Ist es da nicht wirklich an der Zeit zu einer festen Organisation, damit wir Front machen können gegen eine solche Ausbeutung Darum, Kollegen, organisirt Guch, gründet Fachvereine, wir find mit Vergnügen bereit, Euch durch Rath und Auskunft zu unterstützen. Schont teine Mühe, bringt der guten Sache auch ein fleines Opfer, und unsere Anstrengungen werden mit Erfolg getrönt sein. C. Schlichting, Hamburg- Eimsbüttel, Marthastraße 32, 8. Etage. beten. = Düsseldorf. Die Böttcher der Faßbinderei von Th. Hübner haben die Arbeit eingestellt. haben. -W Amt als Vertrauensmann nieder. An dessen Stelle wurde Kol- Eine gutbesuchte Mitglieder- Versammlung des Verlege Mader gewählt. Zur Revision der vom Vertrauensmann bandes aller in der Metall- Industrie befchäfeinfaffirten Gelder wurden die Kollegen Sternit, Raul, Arndt tigten Arbeiter Berlins( Süben) tagte am 20. Juli. und Teichert gewählt. Außerdem wurde ein Antrag angenommen, Beim ersten Punkt der Tagesordnung hielt Dr. Lütgenau einen nach welcher die Streitkommission- bestehend aus den Kollegen interessanten Vortrag über die Entstehung des Staates. Da Trapp, Schneider und Mayen- jede Woche Rechnung zu legen dieses Thema im Vorwärts" schon des Desteren erörtert worden ist, können wir die Einzelheiten des Vortrages hier übergehen. unter Verschiedenem" wurde ein Antrag, fämmtliche in der Lampenbranche beschäftigten Arbeiter wie Drucker, Gürtler, Schnittarbeiter eine Branche bilden zu lassen," nach längerer Dis-, tuffion der Fachkommission zur Vorberathung überwiesen. Nachdem hierauf noch einige Angelegenheiten besprochen waren, wurde des Kollektenunwesens Erwähnung gethan und hierauf die Versammlung geschlossen. " " Alle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck ge-( mit Frauen) hielt am 18. Juli Kollege Karl Kurth einen mit In der öffentlichen Versammlung der Möbelpolirer Die Filiale 1.( Berlin) des Zentral- Verbands dent großem Beifall aufgenommenen Vortrag 1. über die Erhabenheit scher Maurer hielt am 21. b. M. eine Mitgliederversammlung Samburg. Eine öffentliche Versammlung der Hafender Natur und die bevorzugte Stellung des Menschen vor allen ab. Ueber den ersten Punkt der Tagesordnung:„ Welche Vorarbeiter erklärt sich mit der Arbeitseinstellung der Kessel- Lebewesen in denselben, 2. über das natürliche Streben des theile bietet uns eine feste Zentralisation?" referirte unter Beireiniger der Hamburg- Amerikanischen Badet Menschen in der modernen kapitalistischen Gesellschaft. Der Referent fall der Versammlung Herr Regerau. Derfelbe führte aus, daß fahrt Aktiengesellschaft einverstanden, da dieselben sich endete mit dem Ausspruch Liebknechts: Wissen ist Macht, Macht eine feste Bentralisation stets größere Vortheile bietet, als eine in der Abwehr gegen eine Lohnverschlechterung ist Wissen", und forderte die Anwesenden auf, fleißig zu lernen; Lokalorganisation und erklärte es für Pflicht eines jeden aufge= befänden, und versprach die Streikenden mit Geld und durch die Gelegenheit dazu ist jedem in der von der Berliner Arbeiter flärten Kollegen, seinen Mitarbeitern die Vortheile der OrganiFernhalten des Zuzugs zu unterstützen. schaft gegründeten Allgemeinen Arbeiter- Bildungsschule geboten. fation darzulegen und dieselben zum Anschluß an die jetzt beEine Diskussion sand nicht statt. Zum Verschiedenen" sprachen stehende Bentralisation aufzufordern. Ebenso sei es die Pflicht noch die Kollegen Weber, Reuter und Frau Frohmann, ferner jedes Kollegen, fich den Kongreßbeschlüffen zu fügen und nicht, wurde ein Antrag angenommen, den Referenten in Anbetracht wie es so oft geschähe, dieselben zu brechen. In der Diskussion der schwachbesuchten Versammlung in einer späteren öffentlichen theilte Kollege Klingenberg mit, er sei einer der ersten gewesen, Versammlung über dasselbe Thema sprechen zu lassen. An die welche in Berlin für die Zentralisation eingetreten sind und werde Versammlung schloß sich ein gemüthliches Beisammensein. sich auch in Zukunft nicht vor dem§ 108 der Gewerbe- Ordnung scheuen, um für die Zentralisation einzutreten, denn Pflicht eines jeden Kollegen sei es, für das große Ziel einzutreten, um Schulter an Schulter mit den deutschen Kollegen zu kämpfen. Kollege Müller schloß sich den Vorrednern an und wies besonders darauf hin, welche Fortschritte der Verband deutscher Maurer in der furzen Zeit gemacht hat. Die Mittheilung desselben Redners, daß die Zahl der bis jetzt bestehenden Filialen 78 betrüge, wurde von den Versammelten mit Freuden begrüßt. Kollege Rerstan meinte, wenn wir in einer ruhigen Versammlung für die Vortheile des Verbandes so agitiren könnten, so würden wir die Sympathie der Berliner Maurer bald gewinnen. Der Punkt 4 der Tagesordnung„ Gründung eines Verkehrslokals für die Mitglieder" wurde vertagt. Ein Antrag, eine öffentliche Versammlung einzuberufen, fand einstimmige Annahme. Dem schottischen Heringsgeschäft, das bekanntlich einen schwunghaften Einfuhrhandel nach Deutschland betreibt, droht ( wie die B. P. N." berichten), für diesen Herbst eine empfind liche Störung, da die für Rechnung der Edinburger u. f. w. Böfelfirmen arbeitenden shetländischen Fischer mit ihren Auftrag Der Verband der Möbelpolirer Berlins und Um gebern wegen der Lieferungsbedingungen in Streit gerathen find gegend hielt am 20. Juli eine öffentliche Versammlung ab. und mit Arbeitseinstellung drohen; falls ihnen nicht bessere Unter Punkt 1 der Tagesordnung gab Kollege Frohmann den Preise bewilligt werden. Sämmtliche Fischerboote sind in den Rechenschaftsbericht der Fachkommission; danach betrug die EinHafen gegangen, auch irländische Fischer haben sich dem Vornahme 306,34 m., die Ausgabe 178,85 M., so daß 127,49 M. gehen ihrer shetländischen Kameraden angeschlossen. Ueberschuß bleiben. Kollege Wendt wies nach: Einnahme 117,03 M., Ausgabe Mailand, 27. Juli. Von einer großen Schneider- 101,17., bleibt Bestand 15,86 M. Bersammlung, in welcher lebhaft gegen die Maschinen- Die Berichte wurden von den Revisoren für richtig erklärt arbeit und den Handel mit fertigen Anzügen gesprochen wurde, und dann ertheilte man den Kassirern Decharge. Die Frage des ist eine Tagesordnung beschlossen worden, wonach ein Ausschuß Arbeitsnachweises fand Regelung in der Weise, daß Kollegen, einzusetzen sei, der die Löhne für Handarbeit und die Arbeitszeit welche vom Nachweis Arbeit nachgewiesen erhalten, bei fürzerer bestimmen soll und Vorbereitungen für Errichtung eines Koope- als dreitägiger Beschäftigung wieder als erste in der Liste auf rativlagers zu treffen seien. geführt werden. Czernowik, 31. Juli. Eine Bauernrevolte in Zamostie wurde mit Militärgewalt unterdrückt. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Vorläufig herrscht„ Ruhe". * Karlsruhe. Eine sehr gut besuchte Bersammlung von Gefchäftsleuten beschloß, vom 9. August ab Sonntags und an Feiertagen die Geschäfte von 1 Uhr ab zu schließen. Köln, 3. Auguft. Der Kölnischen Zeitung" zufolge er richten die Witten- Aplerbeder Bechen einen gemein samen Verkaufsverein. Ferner wurde beschlossen im Arbeitsnachweis bei Senke, Blumenstr. 38, ein Buch auszulegen, in welches jeder arbeitslose Rollege seine Adresse selbst einzutragen hat und durch welches er sich später auch davon in Kenntniß setzen kann, wie die Changen bei etwa einlaufenden Adressen für ihn stehen. Unter Verschiedenem wurden einige interne Angelegenheiten geregelt. Am 15. August findet eine Herrenpartie nach Bernau statt. Abfahrt Abends 3/411 Uhr von dem Stettiner Bahnhof. Um recht rege Betheiligung bittet der Vorstand. Die Versammlung war nicht polizeilich überwacht. Die Kürschnergesellen, Mamsells und Selbständige hielten am 27. Juli eine öffentliche Versammlung ab. Herr Beus referirte in einem äußerst lehrreichen und interessanten Vortrage über„ Sklaven, Leibeigene und Lohnarbeiter." In der Diskussion sprachen Dittmann, Thomsen, Hunder und Laudin im Sinne des Referenten. Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: " Der deutsche Schiffszimmerer- Verband hielt am 20. Juli in Kiel seine erste ordentliche Generalversammlung ab. Der Verbandsvorsitzende betont in feinem Berichte, daß der erst seit dem legten Kongres in Kiel gegründete Verband trot vieler Verdrießlichkeiten dennoch gute Fortschritte gemacht habe. Mit den Filialstellen Beddel, Hamburg, Kiel und Flensburg beginnend, hätte sich der Verband in furzer Zeit über die Städte und Orte Langermünde, Lauenburg, Lübeck, Nogät, Magdeburg, Stettin, Die heute in Seefeldt's Restaurant tagende öffentliche VerReiherstieg, Ertner, Schönebeck und Trachan( Sachfen) aus fammlung der in der Kürschnerei beschäftigten Arbeiter und Argedehnt. Allerdings haben sich Tangermünde, Lauenburg, Rogät beiterinnen erklärt sich mit den Ausführungen des Referenten und Schönebeck theils durch Maßregelungen, theils durch einverstanden. Sie erklärt die soziale Lage der Lohnarbeiter als Hindernisse anderer Art nicht lange als Filialen halten eines freien Arbeiters und Menschen unwürdig. Sie verpflichtet tönnen, jedoch sei an diesen Orten noch ein guter Geist sich daher, mit aller Kraft für die Durchführung der Prinzipien vorhanden und die Wiedergewinnung derselben nicht aus der modernen Arbeiterbewegung einzutreten, da nur diese allen geschlossen. Weiter wurde betont, daß die Bewegung ein menschenwürdiges Dasein gewährleistet und für vollständige der Schiffszimmerer, obgleich diefelbe eigentlich auf eine Gleichberechtigung eintritt." vierhundertjährige Organisation zurückblicken fönne, mancherlei Umstände zurückgehalten werde, jedoch feien die Schwierigkeiten zu überwinden. Besonders mache sich die Umwälzung der Holz- wie der Eisenperiode fühlbar. Auch in der Butunst müsse ein einheitliches Zusammenwirken erstrebt werden, eingedent der alten Kampfesdevise: Wo wie hebt tofaamen stahn, hett uns noch nüms wat dahn." Nach dem Bericht des Rafsirers beliefen sich die Einnahmen vom 1. Juli 1890 bis 30. Juni 1891 auf 4257,77 W., wozu noch die einmaligen Einnahmen für die Generalversammlung im Betrage von 480,26 M. tommen. Die Gesammtausgaben sind während derselben Zeit auf 3227,53 M. geftiegen, sodaß ein Kassenbestand von 1510,50 M. verbleibt. Die Mitgliederzahl beläuft sich auf 1273. Noch eine Dividende! Die Sächsische Gußstahlfabrik" fann ihren Aftionären" 16%/ 3 pCt. auszahlen. Wie viel die Arbeiter Lantiene erhalten, ist anzuführen übersehen worden. In der öffentlichen Tapezirerversammlung am 28. Jnli referirte Kollege Biester über Zweck und Bedeutung des Arbeitsnachweises, die Bedeutung der Stellenvermittelung für die Gewertschaftsorganisation flarlegend. Hierzu stellten die Kollegen Schwarz und Mostopf folgenden Antrag:" Die heutige öffentliche Versammlung der Tapezirer Berlins wolle beschließen, den öffentlichen Arbeitsnachweis der Tapezirer Berlins dem Fachverein der Tapezirer Berlins zu übergeben, da eine Organisation den Arbeitsnachweis zweckentsprechender leiten kann als die Deffentlichkeit, weil lettere die Mittel zur Aufrechterhaltung desfelben nicht aufbringen kann. Der Fachverein der Tapezirer Berlins und Umgegend verpflichtet sich, jedem Kollegen die Arbeit unentgeltlich nachzuweisen." Kollege Schwarz führte in der Begründung des Antrags aus, daß, nachdem im Frühjahr 1890 der Fachverein und die Filiale des allgemeinen deutschen Tapezirervereins um des lieben Friedens willen ihre Bureaus zu Gunsten der Gesammtheit der Berliner Gehilfenschaft auflösten, um so allen Zant und Streit aus der Welt zu schaffen, es sich nun herausgestellt habe, daß das Bureau nicht bestehen fann, wenn es nicht von den Organisationen materiell unterstützt wird. Aus diesem Grunde hätte die damals gewählte Kommission die heutige Versammlung einberufen und wie der Fachverein hierorts der maßgebende Faktor fei, so möge die VerBersammlung dem Antrage gemäß beschließen. Kollege Krüger brachte einen Gegenantrag ein und erklärte, wenn der Fachverein das Bureau übernehme, so werde die Filiale ein zweites aufnehmen. Kollege Engel sprach sich in ähnlichem Sinne aus. Desgleichen fand Annahme der Antrag, da die Tellersamm Kollege Kolbrunn entgegnete, daß genannte Filiale mit ihren lung die Unkosten Unkosten noch nicht deckte, dieselbe nach 8 Mann doch kein Bureau aufmachen könnte. Kollege Biester Schluß der Versammlung fortzufeßen und falls ein Ueber- betonte, jene Herren hätten noch nicht begriffen, daß sie nur die schuß sich ergebe, denselben der Agitations- Kommission zu über- Gehilfenschaft schädigten, wenn sie ein zweites Bureau aufweisen. Beim 3. Punft, Stellungnahme zur Wahl einer Agi- machen. Nachdem noch die Kollegen Hartig, Moskopf, Junghans, tations- Rommission, event. Wahl derfelben, führte Kollege Riem Gräßel, Pönicke für den Antrag Schwarz gesprochen, wurde der unter Anderem an, daß die Agitation der Kürschner bisher eine selbe gegen 4 Stimmen angenommen, jedoch mit der von Gräßel ungenügende gewesen sei und in dieser Beziehung entschieden beantragten Abänderung, daß es anstatt: der Fachverein ver Remedur geschaffen werden müsse; auch war Redner dafür, daß pflichtet sich, die Arbeit unentgeltlich zu vermitteln" heißen muß: in diese Kommission einige Arbeiterinnen gewählt würden, ob die Versammlung stellt es dem Fachverein anheim, die Arbeit 2c. auch Selbständige, das überließ er dem Entscheid der Kollegen. Unter, Verschiedenem" forderte Kollege Mostopf auf, mehr für die Bei der Abstimmung erklärte sich die Majorität für zwei Selb- Lohnkommission zu sammeln. Kollege Biefter kritisirt die freiemeisterständige, einen der Müßen- und einen der Belzbranche. Die vereinigung der Tapezirer Berlins, welcher die Jnnung zu konservativ Wahl wurde, da der Saal fich schon sehr gelichtet hatte, auf An- fei, während sie anderseits aber auch nicht mit den Gehilfen gehen trag bis zur nächsten Versammlung verschoben. Der 4. Punkt tönne. Sie habe drei Tarife ausgearbeitet, einen für feine, einen mußte, da Kollege Pieper sich zur Abrechnung des Maifonds für mittlere und einen für die gewöhnliche Kundschaft, trobem die nicht vorbereitet hatte, ebenfalls zur nächsten Versammlung zu Gehilfenschaft einen Minimallohn von 24 m. verlange. Kollege rückgesetzt werden. Moskopf forderte auf, jest mehr auf die Versammlungsanzeigen Die Freie Voltsbühne" hielt am 24. Juli eine zahlreich in den Arbeiterblättern zu achten, da möglicherweise in der nächsten besuchte gentliche Versammlung ab, in welcher der Schriftsteller Beit keine Versammlungen durch Säulenanschlag bekannt gemächt 61fche einen Vortrag über Anzengruber's Bauernposse werden würden, weil die Firma Nauck u. Hartmann nicht den Doppelfelbstmord" hielt. Da dies der letzte Vortragsabend der von den Buchdruckern geforderten tarifmäßigen Lohn bezahlen " Freien Volksbühne" im ersten Vereinsjahr war, gab der will. Auf die Anfrage eines Kollegen, wieviel Arbeitslohn für Referent einen Ueberblick auf die bisherige Wirksamkeit des eine gelegte Roßhaarmatraße bezahlt würde, lautete die Antwort: Kund- Bereins. Jeder wiffe, wie schwer die Durchführung eines Unter- 4-5 m. Hierauf betrichtete der betr. Kollege unter allgemeiner nehmens wie das der Freien Volksbühne" sei; Jeder aber, der Entrüstung der Versammlung, daß der Jnnungsmeister Schwarz fich für sie interesfire, habe auch das Wachsen und Gedeihen dafür nur 2 M. bezahle und der Leiter des Innungsnachweiseberfelben beobachtet. Selbst die bürgerliche Presse hätte ihr Bureaus noch erklärt habe, dieser Preis sei ein guter. Verhalten gegenüber der Freien Volksbühne" geändert. Bentral- Branken- und Sterbekaffe des Deutschen Senefelder Begegne man auch noch Gehässigkeiten in ihren Spalten, sundes( E. 6.) Verwaltungsstelle Berlin. Heute Abend 8 1hr, im Reſtauder Thatsache so habe sie sich doch mit des Erfolges rant Röllig, Neue Friedrichstraße Nr. 44: Mitglieder- und Verwaltungsverfammlung. Die Tabakarbeiter und-Arbeiterinnen werden auf das am SonnEine ziemlich gut besuchte öffentliche Versammlung des erst so verschrieenen Unternehmens abgefunden. Jezt am der Berliner Weißgerber sand am 30. Juli statt. Zum ersten Schlusse des ersten Vereinsjahres könnten wir getrost fagen: tag, den 9. August, tm Seeschlößchen zu Friedrichshagen stattfindende SommerBunft der Tagesordnung: Berichterstattung über den Das Unternehmen ist gesichert, es steht auf festen Füßen. Nach feft, bestehend aus Bolts- und Kinderbeluftigungen, Prämienverloofungen, Fackelzug und dergleichen aufmerksam gemacht. Gäste find willtommen. Jeder Streit bei der Girma W. Krüger fonstatirte Kollege dem eine Reihe Tragödien aufgeführt wurden, jei man dem Feſttheilnehmer hat 26#fg. su entrichten. Damen und Kinder frei Die KaffeeArbeiter Tagesbillets( vom Alexanderplat Schneider, daß die Firma zum Nachgeben nicht geneigt sei. Wunsche eines großen Theiles der Mitglieder nach einem Luft- fiche il von à or an geöffnet. Beim ersten Male hätten 12 Arbeiter die Arbeit niedergelegt, spiel gerecht geworden, um hiermit die Aufführungen im ersten 40 fg., Schleftscher Bahnhof 80 Pfg.) werden bis 10 Uhr Bormitags ausbatte, sich für 100 Felle einen Abzug von 1,50 M., bei wöchent„ Doppelfelbstmord", ein Lustspiel voll tiefer Gedanken, hierzu licher Fertigstellung von 300-325 Gellen also 4,50-5,00 m., ge- gewählt. Redner gab nun eine Schilderung der Handlung des fallen zu laffen, hätten weitere 18 Weißgerber die Arbeit Stückes und ermahnte bann die Anwesenden, auch im nächsten Wer niedergelegt. Bis jetzt sei der Stand des Streits ziemlich günstig. einsjahre der Freien Voltsbühne" treu zu bleiben und für sie zu Eine Anzeige nachstehenden Inhalts habe in dem Lot.- Anz." ge- agitiren. Das Repertoir derfelben fei noch lange nicht erschöpft, sondern noch viele Stücke vorhanden, die sich zur Aufführung Kräftige Arbeitsburschen können in 10 Monaten die eigneten, und neue würden geschrieben. So werde jedenfalls ein Weißgerberei erlernen. Wochenlohn beginnend mit 6 M. Schauspiel von G. Hauptmann, welches sich mit dem Weberund steigend bis 10 M.; später Stücfarbeit, wobei fleißige aufstand befaßt und an dem der Verfasser noch arbeitet, auf der Leute es bis auf 24 M. bringen fönnen. Freien Volksbühne zur Aufführung gelangen. Wenn jedes Mit Thatsächlich sei es aber der Firma bis jetzt nicht gelungen, glied für den Verein eintrete und ihn freu bleibe, werde man neue Kräfte zu gewinnen. Alle Meister arbeiteten mit, 3 Lehr- noch größere Erfolge als bisher erringen. Der Vortrag wurde einer kurzen Diskussion tiche Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1. Fortfcgung der gekommen, außerdem noch einige Arbeiter angeworben worden, machte der Kassirer, welcher den Vorsitzenden vertrat, Herr Statutenberathung. 2. Berſchiedenes und unseronum in die jedoch ſonit nirgends Arbeit betämen. Der Stand des Streits Wildberger, noch bekannt, daß das Sommerfest des Vereins am tins und Umgegend. Die Rechtsſchuh- kommiſſion, welche ihre Sigungen sei mithin ziemlich günstig. 9. August im Müggelschlößchen zu Friedrichshagen stattfindet. jeben Montag nach dem 1. und 15. eines jeden Monats bei Weinberg, EliNach einer längeren Debatte wurden 2 Anträge an- Bon Morgens 4 bis Vormittags 10 Uhr 15 Minuten fönne man abethfir. 10 abhält, besteht aus folgenden Kollegen, bei denen Rechtssachen welchen die Versammelten Alte Jakobfer. 78; Borisch, Katharinenftreifenden Kollegen bei Krüger billigten und denselben Unter- gelangen. Dasselbe Billet( Arbeiterbillet) berechtige von Nach- ftraße 3; Sumpf, Beusselstr. 17. mittags 4 Uhr ab zur Rückfahrt. Die Billets zum Feste selbst reubers. Man beschloß, die nichtverheiratheten Ausständigen mit tosteten 25 Pf. Nachmittags werde eine zwanzig Mann starte commen des Ausschuffes des Vereins der Werliner Künstler für die SetanMailand, 3. August. Der nationale Arbeiter. tongreß, welcher hier gestern tagte, um zu dem inter nationalen Brüsseler Sozialistenkongres Stellung zu nehmen, begann in Anwesenheit von 250 Delegirten die Verhandlungen mit der Erörterung der Frage, ob Gefeße, betreffend den Arbeiterschutz, verlangt werden sollen. Die 2narchisten erklärten sich dagegen. Bei dem Kongreß trafen 400 Zustimmungs- und gebungen ein. ien Jor us Mai Jein Clin. men ant hem ung fich Ten a fig ceite fich artei Trau inte ein ge nem und Be her chen ber pet ten alle Den enes unt ges Standen: Versammlungen. tügung zusicherten. " gegeben.( S. Juferat.) Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, Friseure und Perrückenmacher. Am Dienstag, den 4. Auguſt, Abends 10 Uhr. findet bet Müller, Bernauerfir. 42a, die erfte flatutenmäßige Monatsversammlung statt. Tages: ordning: Wahl des Bornandes. Aufnahme neuer Witgtteber u. 1. iv. Auguſt, Abends& Uhr, bel Stepner, Annenſtr. 16. tiotherabend. Geschäftliches. Berschiedenes. Unter Geschäftlichem: Bericht 4. Gau- Verein Berliner Bildhauer. Bersammlung am Dienstag, den über Klagefachen. Filiale der githographen des Vereins der githographen, SteinOrdnung und die Gewerbeschiedsgerichte, s. Discussion. deuter und Berufsgenoffen Deutschlands. Dienstag, den 4. d. Mis., bends 8 1hr, bei Seefeldt, Grenadierfir. 93: Versammlung. Tagesordnung: Geschäftliches. 2. Bortrag des Herrn Nobvlad über: Die neue GewerbeSämmtliche Anfragen z., die Graphische Preffe betreffend, find zu richten an kollegen Braufendorf, Bräger, Waldemarstr. 40, Bof 4 Dr. Der Verein Berliner Bausdiener hält Mittwoch, den 5. Auguſt cr., abends ihr, in den Arminhallen, Kommandantenstr. 20, eine außerordent4. Verschiedenes. angenommen werden: Karl Treuherz, Weberstraße 48, vorn 1 Tr.; Scheip, Alle Sendungen find zu richten an Starl Kartell der Berliner Bau- Arbeiter. Durch freundliches Entgegen zu feßen. Kinder haben teine weitere Ermäßigung. " Aus der besten Gesellschaft. der dent verab faltung der internationalen Runftauspielung zu Berlin find mentritts untrennbar wie Leib und Seele, sondern es handelt sich nur um Unter der Ueberschrift: farten, die an allen Zagen der Woche, mit Ausnahme des Montags, Gültigkeit einen Vergleich ihrer relativen Wichtigkeit, um Feststellung des„ Eine furze Ehe" veröffentlicht die New- Yorker Staatszeitung haben, zur Verfügung gestellt. Die Bertrauensmänner der farteflirten Gemerte werben erfucht, Mächtigeren von beiden. Ich habe nicht sagen wollen, die Ver- ein Bourgeoisblatt comme il faut nachstehenden feinen fich wegen Empfangnahme der Billets mit dem Unterzeichneten in Verbindung hältnisse machen Alles und wir können uns ruhig schlafen legen, Roman", in welchem ein Edelfter der Nation" die Hauptrolle spielt. Wie genanntem Blatt telegraphirt Borläufig tönnen von Mittwoch, den 5. b. Mts., ab Billets für die und ich handle ja auch gar nicht danach. Ebensowenig wird fchen Kunstausstellung zu 25 Pfg. das Stück bei Genoffen Wernau in Bebel es für möglich halten, daß unser Zuthun" überhaupt wird, hat in Milwaukee am 19. vorigen Monats Graf der Rosenstraße von Mitgliedern der fartellirten Gewerkschaften gegen Legiti fortfallen könne. Nur ist die Entwicklung, das, was die Kapi Ferdinand Blücher, ein Sohn des Fürsten Blücher auf mation( Sammelfarte zum Generalfonds) in Empfang genommen werden. taliften thun, das Wichtigere. Oder können wir etwa durch Schloß Stauding in Schlesien, ein hübsches junges Mädchen, Ein Weitergeben der getauften Billets tft untersagt. Ste gelten nur für unsere Agitation die Konzentration des Kapitals, das Aufblühen Namens Alma Loeb aus Brooklyn, ohne Vorwissen der beider bie Person des Käufers und seine nächsten Familienglieder. Nicht benuzte der großen Fabriken und Magazine, den gewaltigen Weltverfehr seitigen Verwandten geheirathet. Die Ehe war jedoch von ganz Billets werden da, wo sie gekauft find, zurückgenommen. An den Sonntagen wird unterzeichneter Vormittags von 10 bis 2 uhr bestimmen? Das Allerhöchfte wäre doch die Fernhaltung ungewöhnlich kurzer Dauer. Am Sonntag um die Mitternachts in der Ausstellung sein, um die Führung der Genoffen und die Erläuterung reaktionärer Maßregeln. Aber dafür sorgt der Kapitalismus ja stunde getraut, wurde das junge Baar genau vierundzwanzig der Kunstwerte zu übernehmen. Gustav Keßler, S.-W., Dorfstr. 69. auch schon selber. Diese Entwickelung bestimmt natürlich das Stunden später schon wieder getrennt. Die Leutchen hatten sich Unterstübungsbund der Hausdiener Berlins. Große Bersammlung Denken der Menschen und nach diesem Denken handeln gestern Abend vom Hotel Schlitz Schlitz in Milwaukee am Dienstag, den 4. Auguft, Abends 9 Uhr, bet Feuerstein, Alte Jakobstr. 75, oberer Saal. Tagesordnung: 1. Bortrag des Herrn Julius Türt, über die Menschen". Ich fürchte allerdings kein ungeschicktes schiedet, um nach Elkhart Lake, wo ihr Roman begonnen " Sibirien". Distussion. 2. Mittheilungen und Aufnahme neuer Mitglieder. Operiren des Proletariats und damit eine Rückkehr in hatte, zurückzureisen, die Verzeihung der verheiratheten 3. Geſchäftliches und Frageraften. Ausgabe der Billets zum 5. Stiftungsfeft. Die Barbarei, auch für den Fall nicht, wenn gewisse Leute nicht Schwester der Braut, der Frau Moritz Fichtenberg, zu Gäste sind gerne gesehen! Der unentgeltliche Arbeitsnach weis auch für Nichtund dann nach Brooklyn zu gehen, um den mitglieder ist: C., Neue Grünstr. 10, 1 T.( an der Seidelstraße) Fernsprech- Recht bekommen. Solche Ansicht mag Sache des Temperaments erlangen, Amt 1 810. sein, ich habe die feste Ueberzeugung von dem unabänderlichen Segen der Brauteltern einzuholen. Frau Fichtenberg aber hatte Lese- und Diskutirklubs. Dienstag. Serwegh", Abends 8% Uhr, im Lokale von Otto Linke, Forsterftr 45. Gäste willkommen. Proletarier", Sieg des Sozialismus aus den stichhaltigsten Gründen, es sei inzwischen von der geheimen Trauung Kemtniß erhalten, war ( Bantow), bei Borchardt, Schulzenstraße 28. Safenelever", Abends denn, daß inzwischen die Welt untergeht. Und das war gerade sofort nach Milwaukee abgereift und traf hier am Bahnhof mit 8% Uhr, im Restaurant Scholz, Kaftanien Allee 35. Gäste willkommen. Die Absicht meiner Aeußerung, der Opposition das Recht zu be- den Durchgegangenen zusammen. Aus der Rückreise nach Elthart Agitationsverein" assalle", bet Drügemüller, Wienerftr. 31. Spinoza", Abends 8% Uhr, bei Brandstahl, Oppelnerstr. 29. Gäfte haben streiten, sich so wichtig zu machen. Thatsächlich sind eine Lake wurde unter den Umständen nichts, vielmehr begab sich die Lese- und Diskutir- klub für Männer und Frauen Johannes ganze Anzahl Aeußerungen der Art gefallen, die mehr oder ganze Gesellschaft nach dem Hotel zurück, wo eine Konferenz stattedde", Abends 9 Uhr, im Lotale von E. Lange, Manteuffelstraße 60. weniger dem Gedanken Ausdruck geben, daß bei einer schlechten fand, die bis furz nach Mitternacht währte und darin gipfelte, Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend, Dienstag, Abends Taktik die Partei in zehn Jahren nicht mehr existiren würde". daß der Graf Blücher sein Weibchen von 24 Stunden wieder 9 Uhr, Uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder.- Gefangverein der Böttcher Jedenfalls hatte ich den Eindruck, als wollten die Genossen von ziehen ließ, und ein Schriftstück unterzeichnete, in welchem er Steineich e", Lichtenbergerstr. 21 bei Heise. Gesangverein Freund der sog. Opposition sagen: Wenn ihr nicht thut, was wir euch versprach, einem Verfahren um Ehescheidung feine Oppofition fchaft", bei Oswald Berliner, Brunnenstraße 114. Gesangverein ar- rathen, tommt ihr in die sozialistische Gesellschaft nicht hinein. zu machen. Frau Fichtenberg, eine treffliche und reſolute monia", Flottwellstr. 5 bei Bartels. Arbeiter- Gesangverein DIympia", Adalbertstr. 8 bei Schneider.- Männerchor Süd- Ost" 1, Köpnickerstr. 191 Darum sagte ich z. B., die Eisenbahn sei ein größerer Revo- Dame, hatte von dem Grafen Garantie für seine Fähigkeit bei Foge. Gesangverein Waldkapelle", Friedrichshagen, bei Blant. lutionär als Wilhelm Werner. An der nöthigen Erklärung habe verlangt, der jungen Frau ein Heim gründen und diefelbe Gesangverein ,, Wiederhall", Wrangelstr. 141 b. Schmidt. Gefangverein ich es auch damals nicht fehlen lassen, indem ich hinwies in anständiger Weise erhalten zu können. Der Graf wies ,, Schildhorn", Usedomstraße Mr. 33 bei Mieke. " Fidelitas", Ackerstraße 13 bei Summer. Gefangverein„ A II egro", auf den Einfluß, den die von der Eisenbahn veranlaßte Ver- nach, daß er von seinem Vater monatlich eine Unterstützung von Mariannenstr. 31-32, Industriehallen. Gefangverein ,, Myrthenblätter nichtung der Seßhaftigkeit auf die Aufklärung der Massen habe, 150 Dollars beziehe. Er verhehlte aber nicht, daß diese Unter Belforterstraße 15 bei Schneider. Gesangverein Bruderherz", Straußbergerstr. 3 bei Birt. Ihn'scher Gesangverein„ umor", Straußberger- jedenfalls einen größeren, als alle unsere absichtlich der Auf- ftützung aufhören werde, sobald der Fürst von der Me 3Straße 3 b. Birk. Gefangverein ,, un verzagt 2", Moabit, Wilsnackerstr. 63 flärung gewidmeten Agitationsreden, zumal man bedenkt, daß alliance" erfahre. Dieses Zugeständniß im Beisein der be bei Jlges. Gefangverein, Hoffnung 2", Wilmersdorf, bei Gräz. sowohl die geschriebene wie die gesprochene Agitation, Presse und thörten Schwefter einmal erlangt, wurde es der resoluten Frau Gefangverein Waldtapelle 2", Berliner Bockbraueret. Gefangverein Versammlung erst durch die Eisenbahn zur rechten Wirksamkeit Fichtenberg durch weitere Argumentation und das Vorhalten ,, Arbeiter Matbund", Nowawes, bet Gärtner, Wallstraße. Gesangverein or wärts 3", Friedrichsfelde, bei Momber. Gefangverein gelangt find, weshalb denn auch die Energie zur Agitation erst einiger bitterer Wahrheiten nun ein Leichtes, den Grafen voll Freies Lied 2", Friedrichsberg, Frankfurter Chaussee u. Dorfstraßen- Ecke recht wach wird, wenn man weiß, daß die Verhältnisse dafür ständig aus dem Sattel zu heben und von ihm das Geständniß zu erlangen, daß er Fräulein Loeb nur geheirathet günstig sind. Zutritt. Männer und Frauen als Gäste willfommen. " Gesangverein b. Neusch. Gesangverein„ Rothe Nelte", Schöneberg, Grunewaldstr. 110. Gefangverein Sänger Freiheit", Naunynstr. 43 b. Fröhlich.- Gesang verein Sänger hain", Admiralstr. 38.- Gefangverein ,, Sängertette", Gräfestr. 34 b. Fiebig. Musit- und Gesangverein Firmita 3", Adalbert ftraße 8 bei Schneider. Gesangverein Kreuzberg", Lichterfelderstr. 7-8 bet Winter. Gesangverein„ Gyboly", urbanftr. 88, bei Vollandt. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Ningegend. Dienstag: Geselliger Verein ,, Iimbim", bet George, Gr. Görschenstr. 16. Theaterverein Eich entranz", Waldemarstraße 17. Tambourverein " Restaurant, Alexandrinenstr. 32, statt. Berliner Turngenossenschaft, " " Die Betonung der Entwickelung, des Fortschritts in der habe, weil er in ihr eine sehr reiche Partie Technik und im Verkehr sollte aber auch vor Ueberschähung vermuthete! Dieses brutale Geständniß öffnete nun auch der Verhältnisse bewahren. Ich bin nicht der Ansicht, daß die die Augen der jungen Frau, und bald nachher ließ sie sich von ökonomischen Bedingungen für die Herrschaft des Proletariats der Schwester bereitwilligst entführen. Graf Blücher nimmt die schon lange vorhanden" find. Wohl glaube ich, daß ganze Sache leicht hin; in einem Zuge sagt er zwar, er werde sie augenblicklich gewaltig heranreifen. Aber die Opposition alles aufbieten, um auf eigene Füße zu kommen, sich der jungen ,, Deutsche Et ch e", Fürbringerftr. 7, Uebungsstunde. Vergnügungsverein hat sich dahin ja sogar geäußert, daß fie " Fidelio 1" erbittet Buschriften an Emil Gläser, Cuvryftr. 53, zu senden.. die Frau würdig zu zeigen und dieselbe dann doch noch heimVergnügungsverein Fidelio 2", Reichsgarten, Oranienstr. 108. Theater Entwicklung in den zurückgebliebenen Gegenden gar nicht abzuführen; im nächsten Zuge aber setzt er sich mit der leicht verein„ Stern". Die Sizungen finden alle Dienstag 9 Uhr in Lehmann's warten will, sie sei unbekümmert um die Zustimmung der für fertigen Bemerkung, daß ihm hier zu Lande der wirklich Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Musikverein ,, Edelweiß alle Zukunft(?) indifferenten Landbevölkerung". Das heißt aber reichen Partien noch genug blühten, über den Zwischen 9 Uhr im Restaurant Müller, Mariannenstraße 46. Gäste willkommen. Gefangverein„ Anatreon", Abends von 9-11 ühr, bet Reßner, Annen" nichts anderes als im Widerspruch mit der materialistischen Ge- fall" hinweg. Die junge Frau ist bereits nach Brooklyn zurückftraße 16. Gefangverein& udwig'scher Männerchor, Abends 9 Uhr, schichtsauffassung idealistisch zu glauben, wir brauchen bloß zu gereist. im Restaurant Poppe, Lindenstraße 106. Quartett- Berein,, Wedding wollen, dann geht es. Ein boshaftes Bermächtniß. Und ein sehr lehr bei Stumfe, Ackerstraße 123. Männer Gesangverein Olympia" Berhängnißvoll, nicht für die sozialistische Gesellschaft, wohl aber reiche 3, fügen wir hinzu: In Lyon, so erzählt der Figaro", bei Gerth, Prinzenstraße 106. 9. Männer- Abtheilung. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr Blumen- für uns heute oder wenigstens für Ginzelne würde es mir scheinen, starb türzlich eine reiche alte Dame, die u. A. auch ihren lang ftraße( 63a. Theater und Vergnügungsverein Meißner's Restaurant, Gartenstr. 162. Gäſte, Damen und Herren, will nicht genügend beachtet würde. Das Flugblatt des Ernst Müller jährigen Hausarzt mit einem legtwilligen Andenken erfreute. Es tommen. Theaterflub e Imerding", Abends 9 Uhr, in Sauf's läßt dies schon deutlich erkennen. Solche aber, die da klar erkannt war ein kleiner kunstvoll gearbeiteter Schrank, den die alte Dame dem Arzte für seine aufopfernden Bemühungen, dank denen sie Theaterverein Georgina", Abends 9 Uhr, bei Meißner, Gartenstraße haben, daß vorzüglich der Kapitalismus mit seinen Riesenfabriken, ein so hohes Alter erreicht hätte", vermachte. Als der angenehm Nr. 162. Gäste willkommen. Vergnügungs- und Theaterverein ,, Romeo", Riesenmagazinen und dem Riesenverkehr den Boden für den Abends 9 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Gäfte willkommen.- Bergnügungs: Sozialismus bereitet und damit auch entsprechende Willens- und überraschte Jünger Aeskulaps das Schränkchen öffnete, fand er all die Medizinen und Billen, die er der alten Dame Verein Nordlicht", Abends 8-11 Uhr, bet H. Sperling, Görligerstr. 87. legen nicht schlaff die Hände bei Lebzeiten verschrieben hatte, unberührt und in schönster OrdNeue Mitglieder werden aufgenommen. Bergnügungs- Verein Fidele Geisteszustände herbeiführt, Brüder", Abends 9 Uhr bei Berndt, Perlebergerstr. 17. Gäste wiütommen. in den Schooß, im Gegentheil gerade fie arbeiten mit unge- nung in ihren zierlichen Fläschchen und Schachteln. Geselliger Verein Brüderschaft", Abends 9½ Uhr, Wilsnackerstr. 63. brochener Energie. Und die Moral der Geschichte( die wir übrigens schon vor Berein ehmatiger 37 er, Abends 9 Uhr, im Königstadt- Kasino, Der von der B. V. T." angeführte sehr verbreitete JrrHolzmarktstraße 72. Dilettantenverein ,, Nord", Uebungsstunde Dienstag Abend 8%-10% Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Rauchtlub Roſen thum" besteht gar nicht und kann daher auch nicht verhängnißvoll Jahrzehnten zum ersten Mal gelesen haben): Die Medizin, brattere bebe 8 Uhr, bet deopoldt, Port- und mannsteinstraßen- werden. Ein kräftiger, gesunder Marxist entwickelt gerade als welche man nicht verschluckt, ist die gesundeste. Probatum est. brüder", Abends 8% Uhr, letne Martusstraße 10. Gäfte, durch Mitglieder Marxist die siegesbewußteste Energie, ein waschlappiger, franker, Rauchtlub Borftg", Borstgstr. 27 bet Jentsch. pessimistischer Marrist mag allerdings trog aller Siegesgewißheit Rauchflub Dämmerwolfe" Dienstag Abend ½ Uhr Urbanstraße der wirthschaftlichen Entwickelung ein Waschlappen bleiben. Das Mr. 33. Gäste find willkommen. Geselliger Verein Iimbim" Abends 9 Uhr bei George, Großgörschenstraße 16. Herren als Gäste läßt sich nicht ändern, ändert aber auch nichts an der Zukunft willkommen. Vergnügungsverein Glüd auf" Abends 8% Uhr im Restau- des Sozialismus. Geselliger Vergnügungsrant Blant, Schönleinstraße 1. Gäste willkommen. verein ,, Amicitia", Abends 9 Uhr, im Lokal von Marowšti, Barnimftr. 47. Bergnügungsverein ,, Reich strone", Sigung Abends 9 Uhr, Perle bergerstraße 13, im Vittoria- Salon. Gäste willtommen. Restaurant, Tempelhofer Ufer 13, Ecke der Großbeerenstraße. Privat Ece. Gäfte willkommen. eingeführt, willkommen. Rauchtlub humoristische Pfeifen= Sprechlaal. Die Rebaktion stellt die Benußung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzugeben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Interesses zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt desselben identifiziert zu werden. örtern. . H. Peus. In Erwiderung auf den Bericht über die Versammlung der Wäsche branche( vom 30. Juli) erkläre ich hierdurch, daß die Reden des Herrn Arndt auf unwahrheit beruhen bezw. vollständig aus der Luft gegriffen sind. Ich habe bis jetzt stets auf größte Koulanz im Geschäft gehalten und wundere mich nur, wie Herr Arndt solche unwahrheiten verbreiten kann. Weiteres in der nächsten Versammlung. Ludw. Krüger, Rummelsburg, Lessingstraße 22. Vermischtes. " darin Ersch Abon Viert Itch 1, frei in 5 Pfe dem PostQuar Deut 2 Ma 3 Ma in de t Re die F fterben Prole die Verhe frant Inspe laffen Boder den 2 zu so beleb in B auch fämmu Worr erlaff nehme nachl und Derm unjer äußer einer werd inspe Rod beton Brol 2013 DOT Lich beber den Bort hätte beleh Lung Kran bei runt die gifti für Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Rathenow, 3. Auguft. Das hiesige große Proviantmagazin wurde heute Nachmittag von einem Blißschlag getroffen und steht in hellen Flammen. Danzig, 3. August. Der deutsche Anthropologens Rongreß ist heute Vormittags hier im Festsaale des Landes hauses unter zahlreicher Betheiligung eröffnet worden. Die Er öffnungsansprache hielt Professor Virchow. Für die wissenschaft lichen Arbeiten des Kongresses sind drei Tage in Aussicht ge nommen. Aachen, 3. Auguft. Redakteur Fusangel, welcher am 31. vor. Mts. die Aufforderung erhalten hatte, die ihm zu erfannte vierwöchige Gefängnißstrafe anzutreten, befindet sich feit Sonnabend Abend in dem benachbarten holländischen Orte Vaals. Die Entwickelung und die Taktit. Die Nr. 31 der Berliner Volts- Tribüne" bringt einen Artikel Die Entwickelungsphrase", welcher sich etwas eng an meine Person anschließt. Da ich am 4. August auf einen Monat ins Gefängniß gehe, so muß ich mich vorläufig mit folgenden Ausführungen begnügen. Ein kleines Schriftchen:„ Die Entwickelung, das Prinzip und die Taktit" wird die Frage eingehender erDie„ Berliner Bolts- Tribüne" sagt zwar, sie wolle nicht Peus eins am Beuge flicken", aber Qualifizirungen wie„ naiv", mit dem halbverdauten Mary im Magen" und durch unverstandene Lektüre übergeschnappter Verstand" kann ich doch unmöglich als sachliche Beweisgründe gelten lasjen. Da ich nun die Ausstellung einer derartigen Zensur, wie sie höchstens ein Schulmeister feinem Bögling ins Zeugniß schreiben könnte, weder erbeten, oot mit 11 Arbeitern durch eine Schute, welche sich im wet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefich Hamburg. Am 29. v. M. Abends gegen 8 Uhr wurde ein noch zu erbitten Veranlassung habe, so muß ich es als einen Beweis dafür erachten, daß man die anderen Schlepptau des Dampfers„ Taurus" befand, zum Kentern geBeweisgründe für nicht stichhaltig genug hält. Auf ihre bracht. Drei Insassen, Familienväter, fanden sofort den Tod in einfachste Form zurückgeführt, lautet diese Beweisart: den Wellen; einer der Arbeiter wird noch vermißt. Der„ Taurus" möglich. Am Sonntag um 10 Uhr Abends überDu bist zu dumm, darum ist Deine Ansicht falsch." Ich halte rettete die Uebrigen. folche Beweisführung für völlig hohl und verschmähe es daher rannte der von Stade kommende Dampfer" Concordia" bei angegeben. selbstverständlich, gar nicht zur Sache gehörige Ansichten Jemandes Neumühlen ein Boot mit 6 jungen Leuten; von denselben erüber meine Person weiter zu beachten. Mailand, 3. Auguft. Der nationale Arbeiter Dortmund, 31. Juli. Gestern Nachmittag furz nach 1 Uhr tongreß hat gestern eine Tagesordnung angenommen, welche fand auf Zeche Dorstfeld", Schacht 2, eine Gyplosion sich zu Gunsten einer Arbeiterschutz- Gesetzgebung, und für eine fchlagen der Wetter statt, wodurch sechs Bergleute das Vereinigung der arbeitenden Klassen ausspricht, ferner die Auf Leben verloren; zwei Mann wurden verlegt, der eine durch Ver- hebung der Artikel des Strafgesetzes verlangt, welche die Arbeits brennen, der andere durch Zerschlagen einer Wetterthür. Wo- ausstände vom gemeinen Rechte ausschließen. Arbeiter Groce und durch die Explosion entstanden, konnte noch nicht festgestellt werden. Advokat Turati wurden zu Delegirten für den Brüsseler Kongreß Zwei Aufsichtshauer wurden bei ihren Rettungsarbeiten von dem ernannt. Nachschwaden betäubt und mußten zu Tage gefördert werden, worauf sie nach kurzer Zeit wieder zu sich kamen. tranken 5. Mönchweiler( Baden). Die Seelsorger" schmähen gern über die Begehrlichkeit der Arbeiter und über die Sucht der niederen Volkskassen nach dem Materiellen, für ihren eigenen sündigen Leib sorgen sie aber mit großer Betriebsamkeit. Die Tage für Mönchweiler illustrirt das recht hübsch: Der frühere Pfarrer forderte der jetzige Pfarrer fordert 1. Für eine Taufe Hochzeit 3,50 " Beerdigung 2. " " " 1,- M. 2,60 " " 2 M. 6 " 7 " Neben der reinen Sachlichkeit vermisse ich aber auch die unerläßliche Ehrlichkeit, die den Gegner nicht absichtlich mißversteht, die die Ansichten des Gegners so entgegennimmt, wie der felbe sie selbst verstanden haben will. Schiebt man dagegen dem Gegner stets etwas anderes, dem Angriff mehr Ausgesetztes unter, dann kann man diskutiren bis ans Ende der Welt und ist nachher nicht blos dümmer, sondern auch schlechter als vorher. Wer mich in der dem Bericht des Vorwärts" entnommenen 2. Aeußerung verstehen will, kann mich sehr gut verstehen. Etwas Wiesbaden. Zum Kapitel Arbeiter Risiko. Die Aehnliches hat Bebel( Vorwärts" 165, 1 Beil.) gesagt: " man hat deswegen nicht Unrecht, wenn man annimmt, 70 Arbeiter beschäftigende, dem Hause Erlanger gehörende auch ohne unser Buthun würde die Gesellschaft in den Schiefergrube, Abendstern" bei Weilmünster ist in der Nacht zum 31. v. M., dem Rhein. Cour." zufolge, voII sozialistischen Staat hineinwachsen." Wer solche Aeußerungen mißverstehen will, der kann es. ständig zusammengebrochen. Der Maschinenschacht Damit will man doch nicht sagen, man könne oder müsse die Hände in den Schooß legen. Das gerade Gegentheil schließt ein willensträstiger Mensch daraus. Er arbeitet mit um so größerer Energie, weil er weiß, daß er die Entwickelung für sich hat. und sämmtliche Nebenstrecken sind verschüttet. Sämmtliche Arbeiter wurden deshalb entlassen. Wäre der Einsturz bei Tage erfolgt, so wären alle 70 Arbeiter verloren gewesen. Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ertheilt j Frau Bertha W. Wegen Raummangels leider nicht C. Mahlig. Sie haben den Namen des Vereins nicht G. B. 1. Einen Hausfriedensbruch begehen Sie nicht schon dann, wenn Sie in fremden Lokalitäten Streit beginnen, sondern erst dann, wenn Sie diese Räume, nachdem Sie von dem zut Verfügung Berechtigten, z. B. dem Miether oder dessen Stellvers treter aufgefordert sind, trotzdem nicht verlassen. 2. Den abge mußten Wasserleitungshahn müffen Sie wahrscheinlich ersetzen. Die meisten Miethstontratte enthalten eine derartige Bestimmung Sehen Sie den Jhrigen nach. H. S. J. Der Landarbeiter hat gegen den Gutsherrn nut dann Anspruch auf Ersatz der Krankheitskosten, wenn die Krant heit nachweislich eine Folge des Dienstes ist. F. G., Florenz. 1. Sie müssen sich zum Dienst melden und an einem Orte Deutschlands zum Zwecke der Gestellung militärärztlich untersuchen lassen. 2. Anderenfalls würde gegen Sie auf Gefängniß bis zu einem Jahre oder Geldstrafe bis zu 3000 m. erkannt werden. 3. Eine Auslieferung findet wegen Desertion nicht statt. 4. Die Ladung zum Termine in der Strafs sache wegen Desertion wird öffentlich in den zur Publikation be ftimmten Blättern, z. B. der„ Vossischen Zeitung" bekannt ge macht und dabei unter einigen 100 Namen auch der Ihrige genannt. Nach „ fon Herr zeit Gar drüc Rüd im der umft Gr zeich dem wäh stan einer die ten. ste moc Antwerpen. Weil die Regierung den Gemeinderath von O. W. 1. Die Frau hat keinen hinreichenden Grund zu Schon im vergangenen Jahre besprach die Volts- Tribüne" die angeblichen Gefahren des Marxismus. Schon damals be- Antwerpen zwang, neuerdings zwei katholische Schulen zu ſub- Chescheidung. Sie mußte beim Amtsgericht ein Wiederaufnahme fürchtete ich solche nur bei völlig pessimistischen und ohnehin ventioniren, erklärte der Gemeinderath in öffentlicher Sizung, Mandat beantragen, sich dann in der daselbst angegebenen Frist man fönne fein Vertrauen mehr zu der könig= Nur wenn zur Wiederaufnahme bei ihrem Manne melden. zum Handeln nicht geneigten Personen. Der gesunde, energische li chen Unterschrift haben. Diese Aeußerung erregt in dieser die Aufnahme verweigert oder keine hierzu passende, d. §. Mensch zieht aus der materialistischen Geschichtsauffassung eine mit Kochgelegenheit versehene Wohnung hat, kann sie nach vers Rampfesenergie, wie sie die Illusionen anarchistelnder Idealisten ganz Belgien ungeheures Aufsehen. San Francisco, 31. Juli. Nach Meldungen aus Yokohama geblich versuchtem gerichtlichen Sühneversuch auf Ehescheidung nimmermehr erzeugen fönnen. Bei der Gegenüberstellung der wirthschaftlichen, fachlichen, rannte der Dampfer Tamamaru" am 12. d. auf der klagen. Abonnent, Stralanerstr. 43. Ein derartiges Juftitut unbewußt sich vollziehenden Entwickelung und dessen, was Rückfahrt von Suto nach Hakodate mit 320 Arbeitern an Bord unsere Absicht schafft, handelt es sich nicht um Ausschließung den Dampfer, Migoshimara" an und fant. Die Bahl existirt in Berlin. Wo sich dasselbe jedoch befindet, können wi Ihnen nicht sagen. des Einen durch das Andere, beide sind vielmehr ebenso der Ertrunkenen und Vermißten wird auf 260 angegeben. Verantwortlicher Redakteur: R. Crouheim in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. "