Nr. 292. to t Erscheint täglich außer Montags. Abonnements: Preis pranum.: Vierteljährlich 3,30 Mt., monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pig., Sonntags: Nummer mit illuftritter Sonntags: Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pig. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband für Deutschland u. Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post Bettungs Preisliste = 1 für 1896 unter Nr. 7277. Vorwärts 13. Jahrg. Insertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder beren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochentagen bts 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Amt 1, Mr. 1508. Telegramm Adresse: Bozialdemokrat Berlin". Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Quittung. Sonntag, den 13. Dezember 1896. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Der Hamburger Hafenarbeiter- weisung des Schiedsgerichts und deren zynische Streik im Nu = = = " Blendwert. Begründung den Streit zu einem Ma chtstreit" und Im Monat November sind bei dem Unterzeichneten folgende aus einer Hamburger Angelegenheit zur Angelegens Parteibeiträge eingegangen: Apolda, Lifte 1 6,70 M. Annen( Westf.) durch H. N. 22,20. steht seit drei Wochen im Vordergrund des politischen beit der ganzen Arbeiterschaft DeutschBerlin, Beiträge der Wahlkreise: 1. Kr. 100,-. 2. Kr. 100,- Juteresses, das er, von Tag zu Tag an Bedeutung ge lands gemacht hat. ( darunter Ueberschuß vom" Wahren Jacob" 6,65, rothe Hochzeit winnend, von Tag zu Tag mehr und mehr in Anspruch Ein Macht streit" ist's. Und nicht um die durch T. B. 3,-, Façadenpuyer Cughafenerstraße 4,-). 3. Kr. nimmt. Selbst der Leckert Lützow Tausch Prozeß, Frage wird gestritten, wer Herr ist im Hafen von Ham830,-( darunter von S. C. W. 15,-, von P. Ltfn. Alt 15,-) der die faulen, echt anarchistischen Zustände in hohen burg": ein paar Dugend Geldproßen, die nur für die 4. Kreis, Südost, 500,- darunter( Vergolder, Muskauerstr., 7,30). Kreisen des Deutschen Reichs so grell beleuchtete, vermochte metallische Stimme des Goldes ein Ohr haben, oder das 6. Kreis, Moabit, 300,-( darunter lustiger Geburtstag b. neuen Vertreter 3,50). 6. Kreis, Rofenthaler Vorst. u. Gesundbr., 500,- es nur auf ganz kurze Zeit, die öffentliche Aufmerksamkeit Gemeinwesen, dessen Vertreter die Arbeiter sind sondern um die weit, weit wichtigere Frage: ob die Ge ( darunter Brücken- Ueberschuß Landpartie Vorwärts" durch Onkel in annähernd gleichem Maße für sich zu erobern. Und wie 3,05. Beitungs- Ueberschüsse 118,11.) 6. Kreis. Wedding und könnte es anders sein? Die Standale, die jener Prozeß eße Deutschlands auch für die Arbeiter Oranienburger Vorst. 500,-. 6. Kr. Schönhauser Borit. 850,- an das Licht zog, sind miasmatische Geschwüre und Aus Deutschlands gelten, ob das den deutschen ArBerlin div. Beitr.: Dr. 2. A. 20,-. 2. R. 30,-. Reichstags- wüchse einer verwesenden Welt, einer Welt des beitern gesetzlich zustehende Koalitionsrecht eine befucher 2, Rothe Buchbinder Grünstraße 5,-. Machetes 5 schmutzigsten Eigennuzzes, der niedrigsten Intrigue; aus Wirklichkeit ist, und nicht ein täuschendes Werkstatt Malchin 7,80. Arbeiter von Schuster u. Bär 16,30. dem Hamburger Streit aber glänzt und blitt uns die neue Echo, Langendamm Markgrafpiester 5.- Arbeiter und Alle Rechte mußten erkämpft werden auch solche Arbeiterinnen der Buchbinderei von Bading 10,-. Mitglieder Welt des um sein Recht und um das Menschenrecht Rechte, die ohne absolut zwingende Nothwendigkeit von den der U. Dr. 10. Rate 5,50. Schriftfeger G. M. 3,-. 3. m. kämpfenden Proletariats entgegen. 2. Bramsche, 4. hannov. Wahlfr. d. d. Vertr. 5,-. Bant Einen ähnlichen Streit hat Deutschland noch nicht ge= Einen ähnlichen Streit hat Deutschland noch nicht ge- Machthabern dem Volte gewährt worden sind. 500,-. Cottbus, G. 10,-. Crefeld, rothe Kindtaufe 2,20. sehen. Wohl hatten wir unter den deutschen Berg- Und jetzt, mit diesem Hamburger Hafenarbeiter- Streit, Caffel, Gänse- Effen 2,25. Düsseldorf, Geßlershut 3,- Döbeln, arbeitern Ausstände, bei denen größere Massen ist der entscheidende Moment gekommen. Gev. Genossen 30,-, Elmshorn 50,-. Forst i. 2. d. u. R. 100,- betheiligt waren; allein es war nur ein plötzliches lingt es den Hamburger Rhedern, die streikenden Arbeiter Frankfurt a. M., rothe Sänger 10,-. Faltenberg( D./S.) 2- Aufflackern waren Zehntausende zum durch Hunger zur Ülebergabe zu zwingen, so ist das Greiz und Umgegend von Genoffen 50,- Görlitz 50 Klassentampf vereinigt; jedoch es es fehlte die Drga- Koalitionsrecht der deutschen Arbeiter in die Gebweiler i. E., rothe Sänger, 1,30. Bohemvestedt 10, nisation und ein Rückhalt, und die Zahl der Willkür der deutschen Rapitalisten gestellt. Hamburg, 2. Kreis, 1000,-. Hamburg, Borgfelder M.-G.-B. von 1881 30,-. die deutschen Arbeiter Hamburg, drei Kämpfenden schmolz zusammen, wie Schnee vor der So kämpfen demnach Hof 7,-. Streitende Kartenspieler 2,82. Hamburg, rothe Garde, 4. Nate 30,- Frühlingsonne. Die Hamburger Hafenarbeiter waren zwar ihren eigenen Kampf, ihrer aller Kampf, Hagen- Schwelm, aus dem Preßfonds 100,- of 25,- Ham- auch nicht fest organisirt, aber sie hatten wenigstens die indem sie für den Hamburger Streit eintreten. Und der burg, Gesammtpartei 8462,95. Hamburg, Neubau Wandsbecker Anfänge einer festen Organisation, und sie befinden sich Kampf für Hamburg ist ein Kampf um das Koali ftieg 8,80. Hamburg, Bach's Neubau Steindamm 8,50. Ham unter dem moralischen Einfluß der bestorganisirten Arbeiter- tionsrecht. burg, 2. Kr., mehrere Tabatarb. v. Holzbaum 17, Hamburg, schaft Deutschlands, die ihnen, sobald es zum Kampf tam, Die herrschenden Klassen haben das begriffen und .. 50,-. Hamburg, H. Kp. 50, Hamburg, M. N. 100,- einen ehernen Rückhalt bot. darum sehen sie Himmel und Hölle in Bewegung. Wie sie Heldenbergen, bei einer rothen Hochzeit, gesammelt durch Es ist kein Zufall, daß gerade dem Boden Ham die europäische Großmacht" der Lüge- um einen Ausdruck Jahrmarkt 2,50). Luxemburg, 2. 400,-. Lüneburg 25,- burgs dieser bis jetzt bedeutendste der deutschen Streiks Lassalle's zu gebrauchen für sich mobilifirt haben, das ist Zimmer, 9. hannov. Wahltr. 100,-. Magdeburg, Ueberschuß entsprungen ist. Hamburg ist die deutsche Stadt, in in einem früheren Leitartikel und in den täglichen Streit vom Vergnügen 5,55. Memel, von Genossen 10,-. München, welcher das Klassenbewußtsein der Arbeiter zuerst erwacht berichten von uns hervorgehoben worden. Mit dieser Waldläufer 5, Magdeburg, Wahltr. 1000 m. Münden, ge- ist. Als die Arbeiter Berlins noch im Baun des Schulze- Großmacht" haben die Herren Geldprozen wenig Glück müthliche Gesellschaft-, 60. Mariendorf, Sching Bumm, Delitzsch'schen Schlummertranks von der Harmonie zwischen gehabt: die englischen Brandstiftungen", die homerische Krach 2,60. Nordische Waffertante 8000,- Nürnberg Kapital und Arbeit befangen waren, trugen die Agitations- Odyssee des englischen Trades- Unionisten Tom 300, Nürnberg, für's Recht gesammelt, erfte Rate 5,- Hamburger Arbeiter bereits in hellen Haufen die Mann, die berühmten Lohnlisten mit ihren Schlaraffen Oranien Fahne der Sozialdemokratie voran; und schon Arbeiter- Einkommen von Tausenden das Jahr und andere burg, Weißgerber 8,-. Dfchat, 11. sächsischer Wahlfreis 10,-. Ottensen, 5. R. 10,-. nach einem Vorposten Trugs und Nebelbilder sind in nichts verflossen, und die Offenburg 2,05. vor dreißig Jahren hatten sie, Prenzlau, Y. 2, Quedlinburg, von den Genossen 25,- gefecht im Jahre 1863 eine organisirte und wohlbegründete Empörung des Publikums über diese Review"- Ronsdorf, durch den Vertrauensmann 50,- hartnäckige Klassenschlacht; wir meinen den Streit Tendenz- Lügen und Geldsacks Geschichten hat sich in 1, Schwelm, von Genossen 50,-. Strehlen von Genossen 8, der Lauenstein'schen Maschinenfabrik, den Sympathien für die streikenden Arbeiter und für den Sagan, von Genossen 10,-. Schwerin i. M. 100,- Stoll ersten großen Streit Deutschlands. Streit verwandelt. berg i. E., alter Stamm 10,-. Saarbrücken, Wahlkreis 30, Mehr Glück als mit der Großmacht" der Lüge ( darunter von einem preußischen Beamten 10,-) Sonneberg S. M. durch den Bezirksvertrauensmann 10,-. Württemberg haben die Hamburger Rheder bei einer anderen GroßSeine Bedeutung liegt nicht sowohl in der Zahl der macht gehabt 200,- Zürich, aus der Versteigerung einer Uniform durch F. Theilnehmer obgleich sie sehr ansehnlich ist und mit den oder wenigstens bei dessen Regierung. nämlich bei dem Deutschen Reich, Herr Familien etwa 60 000 Personen umfaßt die Einwohnerschaft v. Bötticher, Hamburg- Eimsbüttel, den 8. Dezember 1896. der Bötticher, Staatssekretär des Innern, Für den geschäftsführenden Ausschuß: einer ansehnlichen Mittelstadt, als in der Thatsache, daß Pflegevater der deutschen Sozialreform", hat vor zehn Tagen A. Gerisch, Eichenstraße 4. das Hamburger Geldproßenthum durch seine Zurück im Laufe der Budgetdebatte die Arbeitsnieder. 3151@ George 4,50. Stiel 100,- Lausigt 6,( davon vom Neuhaldensleben Wolmixstedt, Wahlkreis 50,-. F. 8, 143] quid Rienzi. 10 Der lehte der römischen Volkstribunen. " Roman von Edward Lytton Bulwer. Man sieht der neue Streit hat seine Vorgeschichte und spielt auf historischem Grund. " $ Sechstes Rapitel. And eine Sünderin und Verfluchte bist Du wahrlich. Wisse, brauch gemäß, in feierlichem Pomp der Senator Noms saß daß ich es war, der Deiner Tochter Geliebten verrieth und die Züge des jungen Mannes hatten den Ausdruck, der Vater stirbt durch den Verrath seines Sohnes!" wie die eines bösen Dämons. Keinen Augenblick verweilte er länger, er wartete nicht Ha!" sagte er, vor sich hin murmelnb und sich der Du bist gekommen," sagte fie, gut, gut! Heute den Eindruck ab, den seine Worte hervorbringen würden. Worte Rienzi's, die er vor sieben Jahren zu ihm gesagt rgen erzählte mir mein Beichtvater, ein Augustiner, der Wie ein Rasender, wie ein Besessener, den ein böser Geiſt hatte, erinnernd: Gesegnet bist Du der Du allein die Geheimnisse meines Lebens kennt, daß Walter verfolgt, stürzte er aus dem Kloster und eilte durch die das Blut von Verwandten nicht zu rächen von Monreal auf den Befehl des Senators ergriffen und einsamen Straßen. Das Läuten der Todtenglocke vernahm ha st." durch ihn zum Tode verurtheilt worden sei und daß man er anfangs nur dumpf, dann aber immer lauter. Jeder nach einem Augustinermönch geschickt habe, der seine Beichte Ton schien ihm ein Fluch Gottes zu sein; weiter und hören sollverhält es sich so?" so?" weiter eilte er durch die einsamen Theile der Stadt, jetzt Die drohende Gefahr. Allerdings," sagte Angelo verwundert. Der Mann, wurde es lebhafter, er gerieth unter den Strom der Menge, Walter von Monreal wurde in der Kirche Sa. Maria deffen Name Dich früher immer mit Schrecken erfüllte, vor wurde aufgehalten, Tausende waren um ihn und vor ihm. dell' Aracelli begraben. Aber das Unrecht, das er gethan dem Du mich so oft gewarnt hast, wird mit Sonnenaufgang Athemlos drängte er vorwärts, er erzwang sich seinen Weg, hatte, überlebte ihn. Obgleich die Menge bis zu seiner sterben." er hörte nichts, er sah nichts, alles war wie ein Traum. Gefangennehmung Rienzi getadelt hatte, daß er einen So bald, so bald! D Mutter der Gnade! Eile zurück! Die Sonne ging jegt auf über den fernen Hügeln, die so bekannten Freibeuter ungestraft laffe, so wurde doch Du bist ein Diener des Senators, Du stehst in hoher Gunst Glocke ertönte nicht mehr. Zur Rechten und zur Linken nach seinem Tode dieser ehemalige Gegenstand des Schreckens bei ihm zurück zu ihm falle auf die Knie und, so stieß er alles von sich feine Kraft war die eines Riesen. der ihres Mitleids. Monreal hatte mit jener seltsamen wahr Du auf Gottes Gnade hoffeft, stehe nicht auf, bis das Er näherte sich dem schrecklichen Drte. Eine Todten- Art von Frömmigkeit, die er immer als dem Charakter Leben des Provençalen Dir zugesagt ist." 11301 stille lag wie eine schwüle drückende Luft über der Menge. eines Kriegers zustehend betrachtete, sobald sein Urtheil ge. Sie raft," murmelte Angelo. Er hörte eine Stimme, als er immer noch vordrang, eine fällt war, sich andächtig zum Tode vorbereitet. Er brachte Ich rase nicht, Knabe!" schrie die Nonne wild, und tiefe und deutliche Stimme, es war die seines Vaters mit dem Augustinermönch den übrigen Theil der Nacht im wiffe, daß meine Tochter seine Geliebte war. Er schändete sie verstummte die Menschen umher murmelten und Gebet und in der Beichte zu, tröstete seine Brüder und be unser Haus, ein edleres Haus, als das seinige. Ich drängten sich nach dem Schaffot zu. Borwärts, immer schritt das Blutgerüst mit dem Muth eines Helden und Sünderin gelobte Rache. Ihr Knabe, sie hatte nur ein vorwärts, drang Angelo Villani. Die Wachen des mit dem Selbstbewußtsein eines Märtyrers. Weit entfernt, Kind, wurde in dem Lager der Räuber auferzogen, ein Senators wollten ihn aufhalten, er stieß ihre Lanzen Reue über ein Leben des Raubes und der Plünderung zu Leben des Blutvergießens, ein Tod der Schande, eine Zu- zurück,-er drang hindurch durch ihre Reihener stand fühlen, waren die legten Worte des tapferen Kriegers in kunft der Hölle lag vor ihm. Ich entzog das Kind einem auf dem Platz des Capitols. Halt! Halt! wollte er der wunderbaren Selbsttäuschung des menschlichen Herzens, solchen Schicksal, ich raubte es, sagte dem Vater, es sei schreien, aber seine Bunge versagte ihm. Er erblickte das eine kühne Empfehlung seiner eigenen Thaten. Seid tapfer todt, und leitete den Knaben auf einen ehrenvollen Pfad. geschwungene Beil, er sah den gebeugten Nacken. Bevor wie ich," sagte er zu seinen Brüdern, und erinnert Euch, Angelo Villani, Du bist dieses Kind! Walter von Monreal er noch einmal Athem geholt hatte, wurde ein bluttriefendes daß ihr jetzt die Erben der Geißel von Apulien, Toscana ist Dein Vater. Aber jetzt, an der Schwelle des Todes, Haupt emporgehoben Walter von Monreal war nicht und der Mark seid." schaudere ich vor dem Gedanken der Rache zurück, die ich mehr! Diese Festigkeit behauptete er noch auf dem Blutgerüft, einst nährte." Villani sah es aber er sant nicht nieder, er fiel Jch sterbe", sagte er, die Römer anredend, ich sterbe be Vielleicht-" nicht in Ohnmacht, doch er wendete seine Augen von jenem ruhigt, weil meine Gebeine in der Stadt des heiligen Eine Sünderin und Verfluchte, unterbrach sie Villani, blutigen Haupt nach dem Balkon, auf welchem, demi Ge- Petrus und St. Paulus ruhen werden, und der Kämpfer Ieguig der Hamburger Schauerleute einen unberech- sund zwar ohne sie erst in eine Kommission zu verweisen. Die Koufurrenzfähigkeit nicht beeinträchtigen, und Herr Charles tigten Schritt genannt und das Vorgehen der Rheder Förster und Dr. Barth sprachen dagegen für die Vorlage, Dilke ist mit der englischen Gewerkvereinsbewegung so eng vernach allen Richtungen hin vertheidigt sogar die Burück- letzterer zwar unter einigen Einschränkungen, aber auch er bunden er vertritt einen Bergarbeiter- Wahlkreis- daß ihn weisung des Schiedsgerichts. und seine Freunde werden schließlich, trotz aller manchester- fenntniß verräth, wie wenn Jemand die„ Hamburger Nachrichten" als Hegagent für englische Kapitalisten hinstellen soviel SachAls anläßlich der Dampfersubventions Vorlage der lichen Allüren, Ja und Amen sagen. Daß Herr Dr. Barth, als das Organ des Vereins für ethische Kultur hinstellen wollte. Hamburger Streit in dem Reichstage wieder erwähnt zur Deckung seines Rückzugsmanövers, sich den Spaß erlaubte, Die Unterstützung, die Herr Dilke den englischen Gewerk ward, erklärte Herr v. Bötticher, er sei in der Sache ganz auf eine Rede unseres Genossen Dietz vom Jahre 1884 hinzuschaftlern gegen die englischen Unternehmer hat angedeihen objektiv und unparteiisch". Wir begreifen nicht, welche weisen, war eigentlich eine recht schwache Leistung. Bor elf laffen, verhält sich zu den ganzen zwei Pfund Sterling Unter Begriffe Herr v. Bötticher von der deutschen Sprache hat. Jahren wo man in Deutschland die Wirkungen subventionirter ftügungsbeitrag gerade so viel waren es die er für den " Unparteiisch" heißt: teiner von zwei Parteien zu- Dampferlinien noch nicht kannte, war der Standpunkt, den Flüchtling Most hergegeben, ungefähr so wie die Summen, die neigend. Wenn ich aber das Bergehen einer der beiden Parteien damals Genosse Dietz und mehrere unserer Freunde ein- der Schutzgeist der Hamburger Nachrichten" aus dem Säckel des " ung erechtfertigt" nenne, so habe ich damit Partei genahmen, durchaus erklärlich. Wenn aber heute, trotz aller deutschen Boites gezogen, sich zu den Beträgen verhält, die der nommen, mich parteiisch" gezeigt und zwar so ent- bösen Erfahrungen, Herr Dr. Barth und seine Freunde diefelbe Ehrenmann im Laufe seines ganzen Lebens für Wohl. schieden und so scharf dies überhaupt möglich ist zumal Subvention nicht nur verlängern, sondern sogar erhöhen thätigkeitszwecke hergegeben hat. wenn ich, wie Herr v. Bötticher dies gethan hat, zugleich meiner Sympathie für die andere Partei unzweideutigen Ausdruck gebe. rücken. wollen, so wäre diese Stellungnahme gerade von dieser Seite unbegreiflich, wenn nicht Parteis und sonstige Interessen mitspielten, die in der Vorlage freilich nicht erwähnt sind. Herr v. Bötticher hat sich in der gestrigen Reichstags- Weniger von der Dampfersubvention, aber desto mehr fizung feine Reichstagsjigung mehr ohne Debatte über und interessanter sprach dann unser Genosse Moltenbuhr den Hamburger Streit; hierin offenbart sich so recht an- von dem Hamburger Streik und der Lage der Hafenarbeiter. schaulich das alles absorbirende Interesse an diesem Klassen Ausgerüstet mit einem reichen Thatsachenmaterial wies unser tampf! Herr v. Bötticher hat sich gestern vergeblich ab- Redner die Märchen von den übermäßig hohen Löhnen der gemüht, seine Behauptungen zu stüßen und die Lage der Hafenarbeiter zurück. Er wies nach, daß die Löhne, wie Hamburger Hafenarbeiter in eine rosige Beleuchtung zu sie jetzt im Streit verlangt werden, nun wieder auf die Micht mit Die Nicht mit Erfolg. Die Lohnlisten" wurden Höhe gebracht werden sollen, welche fie im Jahre 1890 einebracht werden solen, welche fie im Jahre 1990 efnvon unseren Genossen zerpflückt und in alle Winde zerstreut; nahmen. das Recht, ja die Pflicht der Hafenarbeiter, sich bessere In derselben nachdrücklichen Weise und Position für Lebensbedingungen zu erringen, sonnentlar dargethan; die Position die Fälschungen der Lohnlisten der Unternehmer Frivolität der landläufigen die die Genossen Legien v. Streitenden von hunderttausenden würden, an den Pranger genagelt. Gewiß es giebt hundert in den Herren v. Stumm, dem Rheder Jebsen, Dr. Hahn tausende, es giebt sogar Millionen deutscher Arbeiter und und dem Staatssekretär v. Bötticher beredte Vertreter. Arbeiterinnen, die froh wären, 4,20 M. den Tag zu ver Aber alle Beredtsamkeit hilft nicht über den Wider dienen, aber kann denn ein Weber des Gulengebirges spruch hinweg, daß Herr v. Bötticher selbst in seiner oder des Erzgebirges bei seinem Lohn und bei seiner ersten Rede den Arbeitern einen schweren Vorwurf daraus Nahrung die körperliche Arbeit verrichten, die ein Hafen- machte, daß sie die angebotene Lohnerhöhung von arbeiter zu leisten hat? Dem Quantum törperlicher Arbeit 4,20. auf 4,50 M. nicht angenommen haben, während muß das Quantum der Nahrung entsprechen. Löhne der nachweisend.'s. Die Rhederinterefferen deutsche beiter beneidet Ausführungen Und giebt es denn etwa, wenn es auf die besonderen Eigenschaften nicht ankommt, nicht Hunderttausende, bereit die Arbeit eines deutschen Staatssekretärs für einen viel niedrigeren Gehalt, für die Hälfte, für ein Drittel, für noch weniger zu verrichten? Jou da Herr v. Bötticher hat sich keine Lorbeeren gesammelt und das geflügelte Wort, welches ihm auf einem Festmahle der rheinisch westfälischen Großindustriellen entschlüpfte Wir arbeiten ja doch nur für Sie! hat er nicht abzuschütteln vermocht. M Im übrigen hätte gerade der langjährige Disponent des Welfenfonds alle Ursache, fein still zu sein, wenn von„ Brandstiftungen im Auslande" die Rede ist. Die„ Deutsche Tageszeitung" und der Umfturz. Auch dem Bündlerblatt fommt es jetzt so vor, als sei eine Aehnlichkeit vorhanden zwischen unserer Zeit und dem Ende des vorigen Jahrhunderts: Es gemahnt manches, vieles an jene dunkeln Tage. Wie damals ist auch heute die politische Luft gefüllt mit Gewitters spannung, die zur Entladung drängt. Wie damals sind auch heute die Gegenfäße zugespigt, sodaß eine Versöhnung kaum möglich ist. Wie damals, so scheint auch heute eine ruhige Fortentwickelung auf der gegebenen Bahn schwer denkbar. Wie damals, so lassen auch heute feltsame Enthüllungen, wie Wetterleuchten, Blicke thun in einen gähnenden Abgrund, der fich aufthut vor unsern Füßen. Nicht nur Schwarzfeher und Unglücksraben, sondern auch flar blickende und ruhig denkende Inglüds rabeffen Männer und deuten auf dieſe Uebereinstimmt und auf die Folgen, die sich aus ihr ergeben." Deutschland habe einen thatträftigen Kaiser und noch einen Nur ein Unterschler beſtehe wischen den beiden Zeiten. Deutschland habe einen thatkräftigen Kaiser und noch einen fräftigen, fernigen Mittelstand. Zu was dann aber das ewige Nothstandsgeschvei, wenn Deutschland 1. noch einen Mittelfland hat, 2. einen träftigen und 3. fogar einen fernigen? Die Berurtheilung unseres Magdeburger Genossen John wegen Don Chronik der Majestätsbeleidigungs Prozesse. er und die übrigen Rhedervertheidiger jetzt behaupten, daß Majestätsbeleidigung hat auch in der bürgerlichen Preffe Ropis die Löhne bis zu 23000 m. betragen. Es ist doch zu schütteln hervorgerufen. Ein Vertheidiger blos erhebt sich für dumm, zu behaupten, daß Arbeiter für einen Tagelohn das denkwürdige Urtheil der Magdeburger Richter, die Deutsche von 5,00 M. streiten sollen, wenn sie thatsächlich be- Tageszeitung", die monarchisch bis in die Knochen ist, wenn reits das Doppelte und mehr verdienen. Ganz der Kaiser seine Macht für die Wünsche der Agrarier in die treffend frugen deshalb unsere Redner den Herrn Waagschale wirft. Das Organ des Bundes der Landwirthe Minister, ob er denn der Welt beweisen wolle, daß die schreibt: 18 000 Arbeiter den ganzen Jammer des Lohnkampfes sich aufgeladen haben, um eine Lohnreduzirung zu erzielen? Echließlich kehrte Herr v. Bötticher auch noch den Sentimentalen heraus, indem er meinte, die Unternehmer seien von den Arbeitern zu schwer gekränkt worden, da man ihnen prozenhaftes Verhalten vorwarf. Auch darauf fehlte es an der schneidigen und treffenden Antwort nicht, ebenso wie der Nachweis geliefert wurde, daß in Hamburg theilweise wirklich Hungerlöhne gezahlt werden. 350 Wir wüßten nicht, weshalb man auf die Begründung des Urtheils gespannt sein sollte. Sie ist fo felbstverständlich, wie nur irgend möglich; denn die Annahme, daß der sozialdemokratische Redakteur nichts von der Theilnahme des Kaisers gewußt habe, ist vollkommen baltlos. Wenn er aber davon gewußt hat, so ist eine ich were Majestäts: beleidigung in dieser Aeußerung ohne weiteres gegeben." sier disp 8 tudi rod 09 Judi 249 Deutsches Reich. 008 Im deutschen Reichstag daß dürfen wir getrost fagen hat der Hamburger Streit einen Triumph gefeiert, über seine Gegner den Sieg davongetragen. Dem par la mentarischen Sieg muß der Sieg auf dem sozialpolitischen Schlachtfeld folgen. Die Hamburger sollen ausgehungert werden, sie brauchen Brot, fie Die Sigung zog sich bis gegen 3/47 Uhr hin. Unsere brauchen Munition für ihren Kampf. An den Partei kann mit dem Ergebniß sehr zufrieden sein, wobei deutschen Arbeitern ist es, ihnen den nöthigen Pro- wir allerdings die schließliche Ueberweisung der Vorlage an wirthschaftsminister nicht besonders gut zu sprechen, viant, die nöthige Munition zu liefern. Das ist die Budgetkommission nicht im Auge haben. die Pflicht der deutschen Arbeiter. Erfüllen sie ihre Pflicht, d se hat Hamburg gesiegt und in dem Hamburger Streit das Koalitionsrecht der deutschen Arbeiter. Politische Neberlicht. 肉 ottolin Die Agrarier sind auf den preußischen LandWenn sie auch nicht gerade hinter ihm her sind, daß er in punkto Landwirthschaft zu wenig schneidig ist, haben sie ihm schon hundertmal gefagt. Nun, vielleicht ändert sich jetzt das Ver hältniß. Wie Berliner Blätter mittheilen, führt das Landwirthschaftsministerium für seine Bureauräume die Spiritus- Glüblichtlampe ein. 3ft's a auch nicht viel, so zeigt es doch die Liebe. Ronservative und Antisemiten. Die Kreuz Zeitung" räth Herrn Liebermann v. Sonnenberg, künftigbin den Mund doch etwas weniger vollzunehmen. Wenn nicht Son fervative für sie gestimmt hätten, wären auch so und so viele Antisemiten nicht in den Reichstag gekommen. Habet die Brüder Düngerhandel im umherziehen. Durch das weitere dürfen. " Joubl der Im preußischen Abgeordnetenhause versuchten am Sonn die abend die Hausagrarier, die ihnen aus dem Kommunalabgaben gefet erwachsenden Lasten von sich abzuwälzen. Nach den jetzt geltenden Bestimmungen können, wenn mehr als 150 pet. der ftaatlich veranlagten Realsteuern erhoben werden und wenn die Staatseinfommensteuer mit 150 pt. belastet ist, von dem MehrBerlin, 12. Dezember.nd betrag für jedes Prozent der staatlich veranlagten Realsteuern 2 pet. Aus dem Reichstage. Die heutige Sigung zerfiel der Staatseinkommensteuer erhoben werden. Schon seit Jahren find in zwei Theile. In der ersten Hälfte stand die Dampfer- die Grundbesitzer gegen die angeblich zu hohe Belastung aufgetreten, sie haben das Abgeordnetenhaus mit Petitionen überschwemmt, subvention, in der zweiten der Hamburger Hafenarbeiter und als das Haus hierüber zur Tagesordnung überging, gegen streit auf der Tagesordnung. Die Abgeordneten Ehni den Finanzminister und schließlich gegen die Gemeindevertretungen lieb! ( Bp.), Förster( Reform- Partei) und Dr. Barth( frs. Vg.) agitirt, die das Gesetz nach ihrer Meinung nicht loyal handlegten den Standpunkt ihrer Parteien der Vorhaben. Damit diese Agitation nicht einschläft, brachte der frei- am 1. Januar 1897 in traft tretende Gesetz über den Gewerbelage gegenüber dar. Ehni lehnte dieselbe rundweg ab tonservative Abg. Weyerbusch einen Antrag ein, wonach, betrieb im Umherziehen wird das Aufsuchen von Bestellungen wenn mehr als 100 pet der flaatlich veranlagten Realsteuern nur bei den Geschäftsbetrieben" gestattet, die den an erhoben werden und wenn die Staats- Einkommensteuer mit gebotenen Gegenstand führen. Wie das Bolt" mittheilt, hätten für Christus den Begräbnißplatz der Apostel theilen wird. 100 pt. belastet ist, von dem Mehrbetrage für jedes Prozent auf grund dieser Bestimmung jeßt einige Landräthe entschieden, Aber ich sterbe ungerecht. Mein Reichthum ist mein Ver- der staatlich veranlagten Realsteuern 3 pt. der Staats- Ein- daß Düngerhändler die Bauern nicht besuchen brechen, die Armuth Eures Staates mein Antläger. tommensteuer erhoben werden fönnen. Gine Das genannte Blatt bemerkt dazu? In welchem Senator Roms, Du magst meine letzte Stunde beneiden, Bevorzugung der Grundbesiger bezweckten die Abgg. Mies Geschäftsbetrieb" sonst, den die Händler aufsuchen könnten, Männer wie Walter von Monreal sterben nicht ungerächt." und Bachem( 3.) Diefelben beantragten, den Abfah 2 wird nun künstlicher Dünger gebraucht? Etwa in den Landraths Mit diesen Worten wendete er sich gegen Morgen, sprach des§ 55 des Kommunalabgaben Gesetzes, wonach Ausnahmen ämtern? ein kurzes Gebet aus, kniete ruhig nieder und sagte wie von dem Verhältniß der Realsteuern zu den Einkommensteuer- Eine für die Sonntagsruhe im Beitungs. zu sich selbst: Rom, bewahre meine Asche, Erde, mein Buschlägen gestattet sind, dahin zu ändern, daß die Ausnahmen wefen wichtige Verfügung hat foeben der Regierung 3. genehmigt werden müssen, wenn der Beschluß über die Bertheilung Präsident zu Potsdam für seinen Bezirk erlassen. Er Gedächtniß, Schicksal, meine Nache, und jetzt Himmel, des Steuerbedarfs den Bedarf für alle diejenigen Auf hat für den letzteren die Genehmigung dazu ertheilt, daß in den empfange meinen Geift." Auf den ersten Schlag wurde sein wendungen, welche erkennbar in überwiegendem Maße dem Beitungsdruckereien in der Nacht vom Sonn Kopf vom Rumpfe getrennt. oder durch Tang von 6 Uhr abends bis gearbeitet wird. Diese Ver Ausgleichung nach anderen Bestimmungen erfolgt, auf die 6 Uhr morgens Realsteuern angewiesen hat. Zu solchen Aufwendungen sollen günstigung wird jedoch an die Bedingung geknüpft, daß namentlich gehören die Ausgaben für die Neuanlage und den jedem während jener zwölf Stunden beschäftigten Arbeiter Ausbau von Straßen und wegen, für Ent- und Bewäfferungs- unmittelbar vorher eine ununterbrochene Ruhezeit von 48 Stunden anlagen, sowie für die Verzinsung und Tilgung der zu der und unmittelbar nachher eine solche von 24 Stunden gewährt artigen Zweden aufgenommenen Schulden. Nach längerer, aber wird. Es werden infolge dieser Verfügung die Zeitungen im unwesentlicher Debatte wurden beide Anträge einer Kommission Regierungsbezirk Potsdam ihren Lefern das Neueste von den von 14 Mitgliedern überwiesen. Am Montag steht u. a. die Feiertagen bereits am dritten Feiertage" früb bringen fönnen, zweite und dritte Lesung des Gefeßentwurfs betreffend ander trozdem dieser ein Sonntag ist, während ohne jene Erlaubniß weitige Besteuerung des Gewerbebetriebs im dies erst am Montag Abend hätte geschehen tönnen. Da Weih Umbersieben auf der Tagesordnung. Hai nachten eine politisch ganz ftille Beit ist, so wäre es nicht nöthig gewesen, die Sonntagsruhe wieder einmal zu durch " Grundbesitz und dem Gewerbebetrieb aum Bortheil gereichen abend, ben 26. au insoweit als nicht die d. J. zwölf adroit Da seine Verrätherei nur unvollkommen bekannt war, und die Furcht vor ihm bald vergessen wurde, so blieb von dem Andenken des Walter von Monreal in Nom nichts zurück, als Bewunderung seines Heldenmuths und Mitleid mit feinem Schicksal. Der Tod des Pandulfo die Guido, der einige Tage darauf folgte, erregte noch eine tiefere, wenn auch nicht so laute Unzufriedenheit gegen den Senator. Er war einft Rienzi's Freund," sagte der eine. Er war ein rechtlicher, wohlmeinender Bürger," flüsterte ein anderer. Er war ein Freund des Voltes," murrte Cecco del Vecchio. Nur mit großem Widerwillen hatte Rienzi das Todesurtheil Bandulfo's unterzeichnet, indem Die Juftiznovelle gilt jetzt allgemein als gescheitert. töchernoon ming the die Erinnerung früherer Freundschaft mit dem bittern Ge- Somit haben Sparfamkeitsrücksichten und der reaktionäre Dresden, 12. Dezember.( Privatdepesche des„ Vorwärts") fühl des getäuschten Vertrauens einen heftigen Kampf zu Geist in der Regierung über die Fortschrittsbestrebungen in bestehen hatte. Rienzi glaubte jedoch unbeugfame Gerechtig- der Justizverwaltung gestegt. Die Sonntagsnummer der Sächsischen Arbeiter- Zeitung" wurde keit üben und jeden Angriff auf Hom so ahnden zu dwegen einer angeblichen Majestätsbeleidigung tonfiszirt. Der müffen, wie es einem Römer zukomme. Bergebens suchte Staatssekretär v. Marschall ist plößlich recht verantwortliche Redakteur des Blattes, Genosse Schulze, wurde er Entschuldigungen für Bandulfo, vergebens suchte er sich ernsthaft ertrantt, meldet man uns aus guter verhaftet. selbst zu überzeugen, daß dessen Leben ohne Gefahr für Quelle. Die Anstrengungen und Aufregungen des Pro- Mohr Boykott durch Rechtsanwälte. Mohr den Staat verschont werden föune. Alle Untersuchungen zesses feien Schuld daran. Hoffentlich ist es feine Cholera batte auch gegen den Redakteur des Köthener Tageblatt" die bestätigten nur zu sehr die Kraft und Ausdehnung der Lucanus, id voor jos euis bi od si Beleidigungsflage angeftrengt. Der auf den 12. Dezember an Partei, zu welcher der Gefangene gehörte, felbst die Theil Gegen die Deutsche Tageszeitung" ist ein Verfahren gesetzte Berhandlungstermin mußte jedoch tags zuvor aufgehoben nahme, die fein Schicksal in Rom erregte, war ein Beweis wegen Beleidigung des Staatssekretärs v. Marschall eingeleitet werden, weil teiner der am Amtsgericht Köthen feines Einflusses. Rienzi erinnerte sich, daß sein Zutrauen, worden. Immer näher reicht die Justiz der Friedrichsruher zugelassenen Rechtsanwälte die Bertretung wo er es gewährt, immer getäuscht worden sei, jedesmal, Klique. Wird aber Marschall nicht früher lulanisirt werden, des Privattlägers zu übernehmen sich bereit sid wenn er begnadigte, hatte er sich dadurch nur neue Feind bevor der letzte Schritt geschieht? ertlärt hatte.dismis big and a Die Gehälter der anhaltischen Bolts. schaft und Gefahren bereitet. Er befand sich unter einem Herr v. Tausch wird täglich dem Untersuchungsrichter zu fulle brer sollen erhöht werden. Bis jetzt sind sie, wie der wilden Bolt, unter unsicheren Freunden und unter schlauen längerer Bernehmung vorgeführt. Ueber den Gang berselben Anh. Kurier" mittheilt, wie folgt feftgefeht: Feinden und übelangebrachte Nachsicht würde blos zu neuen wird amtlicherseits strengstes Stillschweigen beobachtet. Anh. Kurier" mittheilt, wie folgt festgesetzt: in Dörfern Berschwörungen angereizt haben. Doch als Pandulfo starb, Die englischen Rhederintereffen und der Hamburger in fleinen Städten 1000-2200 brach der Senator in einen Strom von Thränen aus. Streif. Unser Londoner Rorrespondent schreibt: 0 ein großen Städten 1100-2300 Rann ich nie wieder," sagte er, des Genusses der Berend Der Vorwärts" hat den Hamburger Nachrichten" auf die Im Alter von 30 Jahren beträgt ihr Gehalt durchschnittlich zeihung mich erfreuen?" Die ungebildeten Zuschauer jener lächerliche Denunziation der Herren Brassey u. Dille zwar schon 1300 m. Gerichtsschreiber und Staatsanwalts- Sefretäre hins Szene hielten diesen Ausbruch des Gefühls für Heuchelei. gebührend gedient, es ist aber vielleicht nicht überflüssig hinzu- gegen haben 2200-3800 M., Gerichtstaffierer, Gerichtsschreiber Die Hinrichtung brachte jedoch die beabsichtigte augenblic useßen, daß das Bismarckblatt für seine Theorie von der Auf- Gehilfen, Bureau- und Kaffen- Assistenten bei der Berwaltung ac. liche Wirkung hervor. Schreden verbreitete sich in der heßung deutscher Arbeiter zu gunsten englischer Rapitalisten kaum 1500-2500 M. ungeschicktere Beispiele wählen konnte, als die der Genannten. Der Stadt, Ordnung und Frieden schwebten auf der Oberfläche, Name Brassey ist für jeden, der nicht über die berufsmäßige Unaber es war die Stille vor dem Sturme. si lisa foi wiffenheit des Herzogs von Lauenburg in fozialpolitischen Dingen 546( Fortsetzung folgt.) du eusis verfügt, unlösbar mit der Theorie verknüpft, daß höhere Löhne 1000-2100 m. 394 s Man sieht, die anhaltischen Boltsschullehrer haben allen Anlaß, eine Gehaltserhöhung zu wünschen. Freilich, die preußischen Volksschullehrer stehen in ihrem Einkommen, selbst nach Annahme des neuen Lehrerbesoldungs. Gefeßes, beffen Schicksal von der Gnade des Herrenhauses abhängt, hinter ihren| Versammlungsrechtes, die auch nach dem Rücktritt Budgeikommiffion. Aus der heutigen Sigung der Budget anhaltischen Kollegen noch zurück.id. Crispi's noch immer gehandhabt werde. In seiner Antwort fommission ift hervorzuheben, daß der Korreferent des Militär. Braunschweig, 12. Dezember. Die Regierung hat der sprach sich der Ministerpräsident dahin aus, daß er die Neu- etats Dr. Schädler bei dem Titel Mundverpflegung Auskunft Landessynode eine Vorlage gemacht, nach welcher den Volksbildung der von Crispi aufgelöften fizilianischen Arbeiterverbände verlangte, wie es mit der Einführung des seiner Zeit verlangten Er sei für die schullehrern der sogenannte niedere Kirchendienst( fasci) ebensowenig dulden werde, als überhaupt einen anderen Abendbrots für die Mannschaften stehe. Offizierszulagen nicht zu haben, wenn das Abendbrot daß es abgenommen werden soll. das ganze Land umfassenden Verband politischer Vereine. ein warmes fei, darauf habe er schon verzichtet gewährt werde. 100 390 Minister. " Die Geschäftsordnung 3- Kommission des So lautet das Sprüchlein gegen die Arbeiter. Der Camorra der württembergischen Landtags lehnte einen Antrag der Staats- fizilianischen Gemeinderäthe und Parlaments.Abgeordneten wird anwaltschaft betr. Genehmigung der strafrechtlichen Berfolgung natürlich kein Haar gekrümmt. Die ist eben stärker als der des Abg. Schmidt( Renakteur des Beobachters") wegen Be: leidigung durch die Presse, einstimmig ab. 3 cm sitatio Rom. Ueber die Verwendung des Erdbeben - Die württembergische Rammer genehmigte fonds berichtet der Vorsitzende der Untersuchungskommission die Konversion von 315 Millionen vierprozentiger Staats- an die Kammer: anleihe. Als die Gelder für die durch das Erdbeben Geschädigten reichlicher flossen, nahmen Crispi und Galli der Abtheilung für Karlsruhe, 11. Dezember.( Frankf. 3tg.") Der bundes öffentliche Wohlthätigkeit" die Verwaltungsforgen ab und über sätblige Entwurf einer Berordnung über Annahmen von Militäranwärtern im Gemeinde nahmen sie selbst. Diese doppelte Direktion erschwerte unsere dienst wird auch den im nächsten Jahre hier zusammentreten Prüfung, denn wir hatten ja nur die Belege und Urfunden vor den Städtetag der der Städte- Ordnung unterstehenden uns, die im Ministerium verblieben waren, und dieser Rest war badischen Städte beschäftigen. Der biesige Stadtrath außerdem zum theil verstümmelt, zum theil aber so in hat eine an das Ministerium des Innern zu richtende Denk fchrift ausgearbeitet, in der entschieden Stellung gegen den Entwurf genommen wird, da er nicht nur in die Selbstverwaltung der Städte eingreife, sondern auch geeignet sei, den Gemeindedienst zu ver theuern und Konflitte zwischen den städtischen und staatlichen Behörden herbeizuführen. Nach dem„ Bad. Landesb." hat eine Anzahl Stadtverordneter beim Stadtrath einen Antrag ein gereicht, der Bürgerausschuß möge beschließen, bei der Regierung dahin vorstellig zu werden, daß sie dem genannten Entwurf ihre Zustimmung versagt. man viel wie 2 nicht Der Kriegsminister erklärte, daß er mit dem Vorrebner in der Sache einverstanden sei, aber bisher fehlten die Mittel. General v. Gemmingen giebt Auskunft über die gemachten Versuche. Da man noch keine Mittel habe, sei man zu Ersparungen im Einkauf gekommen. Man habe z. B. den Weg betreten, daß das Fleischquantum, das bisher die einzelnen Truppentheile für sich beschafften, gemeinsam bezogen Straßburg im Elsaß oft verschiedene Preise für Fleisch wurde. Es babe sich herausgestellt, daß zum Beispiel in gefordert wurden, so daß die Preise zwischen 90 Pf. und 1,10 m. per Kilogramm differirten, in Berlin seien sieben verschiedene Preise gefordert worden, die zwischen 95 Pf. und 1,12 m. per Kilogramm differirten. Durch den gemeinsamen möglich ist. Erst am 28. März gab uns der Etatssekretär Ersparniß von 130 000 M. in einem Jahr erzielt worden, die man Unordnung, baß ein wirklich flares urtheil un: Ginlauf des Fleiſches für die Berliner Garniſon ſei eine Galli die verschwundenen Belege heraus, fügte aber nicht benutzt hat, um den Truppen wenigstens in einem Theil des Winters die Erklärung hinzu, daß er sie nun alle ausgeliefert Abendtoft zu gewähren. Dieses Beispiel finde bereits vielfach Nach. habe." Jm Im einzelnen wird nun aftenmäßig belegt, wie ahmung; die Unternehmer schrien zwar über dieses Borgehen, gar nicht feststellen Geld überhaupt eingegangen ist. Crispi habe zwar auch er sei mit dem Berlangen Schädler's einverstanden, aber das im August 1895 der Kammer- Kommission zur Prüfung der Erd woher das Geld nehmen?( Für die preußische Armee beträgt beben- Affäre eine Liste mitgetheilt, sie dann aber, ehe fie gedruckt die Mehrforderung über 61/2 Millionen Mart per Jahr.) Gehe werden fonnte, wieder an sich genommen. Ferner wird erzählt, es, so werde man in den Etat 1898/1899 eine entsprechende daß die Bürgermeister der Gemeinden die Gelder, die sie empfingen, Summe aufnehmen. Abg. Richter: Er sei mit dem Weg, den meist zu Wa blzwecken an die reichen und einflußreichsten General v. Gemmingen angedeutet habe einverstanden. Es gehe Pforzheim, 10. Dezember. Infolge einer Anregung des Einwohner vertheilten, und zwar auf höheren Wunsch; ferner mit dem Einkauf der Lebensmittel im Großen ähnlich wie mit Badischen Vereins felbständiger Kaufleute daß die Kommissare der Regierung, auch Herr Galli felbft, der Beschaffung der Bekleidung im Großen durch die Bes ( Detailleute) scheint die badische Regierung einer ytra von den Erdbebengeldern ihre Reisetoften bestritten, daßtleidungsämter. Er weist auf verschiedene Fälle bin, besteuerung der großen Filialgeschäfte näher in der Rechnungsablage Galli's ein Posten von 5837 Lire theuerer, Militär Proviantämter entweder als der treten zu wollen. Wie der Pf. Anz." erfährt, find seitens des in der und Luft schwebt, endlich, daß der Präfekt Ministeriums Anfragen an die badischen Handelskammern in von Reggio Calabria' den Befehl erhielt, 8000 Lire aus arktpreis stand, kauften oder unsinnige Bezugsbedingungen dieser Richtung ergangen. Das hiesige Kollegium, das einer den Erdbebengelbern einem Unbekannten, der eine Legitimations- legterem Falle recht, auf die General von Gemmingen giebt Richter in Einkäufe der Proviant folchen Befteuerung nicht abgeneigt ist, bat es aber abgelehnt, farte vorzeigen würde, auszuzahlen, was der Präfett auch that. ämter einzuwirken habe man an der Zentralstelle teine Macht. bestimmte Vorschläge zu machen. Wie man weiter hört, hat das Aus den Urkunden über das Heroldsamt geht bervor, daß Crispi Minifterium bei dieser Gelegenheit auch ein Verzeichniß der im die Eingänge des Heroldsamts, die früher direkt an den Schab verschiedene Preise aufwiesen je nach ihrer Qualität. v. Kardorff weist darauf hin, daß gerade die Kartoffeln sehr Bereich des hiesigen Kammerbezirks befindlichen Filialgeschäfte gingen, im Minifterium zurückhielt, und später, als er die regeleingefordert, um beurtheilen zu können, ob ein Bedürfniß zu mäßigen Zahlungen an den Schatz wieder aufnahm, 85 619 Lire gesetzgeberischem Vorgehen vorhanden ist. einbehielt, um so wieder einen außerbudgetlichen Fonds zu schaffen, wie Crispi deren mehrere hatte. Bewerkenswerth fit, daß von diesem Fonds u. a. Crispi's Neffe Palamenghi 1945 Lire erhielt, die er, wie er in der Kammer behauptete, als Gratifitation unter kleinere Beamte vertheilt habe. Rußland. " Mit allen diefen Mittelchen wird man den Mittelstand doch nicht fiber Waffer erhalten. Donaueschingen, 10. Dezember. Zur Reichstags- Erfagwah! für den verstorbenen Fürsten von Fürstenberg stellt unsere Partei den Genossen Krohn in Konstanz auf. depuid melledal nou isillobj Bumiller. Die Nachricht, daß Dr. Bumiller aus dem Kolonialdienst ausgeschieden sei, ist nach der Frantf. 3tg." unbegründet. Ed Holid #mbling nd sun burda Desterreich. Wien, 12. Dezember. Das Abgeordnetenhaus hat den Dispositionsfonds in namentlicher Abstimmung mit 168 gegen 82 Stimmen angenommen. Der Baß zwang für Bosnien und die erzego mina ist aufgehoben worden. Der Regierungserlaß sagt, diese Maßregel fet eine Folge der stetigen erfreulichen Befestigung der Ruhe und Ordnung Schweiz. Petersburg, 12. Dezember. Durch kaiserlichen Utas ift angeordnet worden, daß alle Staats- und Privatbahnen für die Nothleidenden in Indien bestimmtes Getreide nach Vorweifung der erforderlichen Bescheinigung tostenfrei bis Odessa zu befördern, sowie bis zur Verladung in die Dampfer der freiwilligen Flotte toftenfrei in den Bahnspeichern aufzubewahren haben. Der Transport solchen gespendeten Getreides ift von den Bahnen sofort vorzunehmen. Bulgarien. " mehr zugegeben, daß am Wahltage in Baribrod ein Angriff(?) Sofia, 12. Dezember. Seitens der Regierung wird nun auf die Gendarmen stattgefunden hat, bei dessen Abwehr mehrere Bauern getödtet worden flub. –– Nur mehrere Bauern. Dann sind. leidet das bulgarische Vaterland ja teine Gejahr. Aber wenn es Gendarmen gewefen wären? Die stellten. wo für Zuch mit den gestiegenen Wollpreifen motivirt. Auch die Jm weiteren Verlauf der Tebatte wird die Mehrforderung übrigen Forderungen wurden bewilligt. Nächste Sigung Dienstag. $ 870 t amidst Die Hafenarbeiter- Bewegung. Die ftreifenden Arbeiter Hamburge haben abermals den unzweideutigen Beweis geliefert, daß nicht sie die Schuld tragen, wenn der Kampf fortdauert. Unser Spezial- Bericht. erstatter schreibt uns unterm 12. Dezember: In den heute Sonnabend Bormittag abgehaltenen und fämmtlich überfüllten 11 Bersammlungen der streifenden Arbeiter beschloß man überall einstimmig die folgende Resolution: " Bezüglich der in der Oeffentlichkeit wiederholt gemachten Somit fehlt dem großen Badeni, dem Manne, der hoch Vorschläge, die obwaltenden Differenzen zwischen den Hafen Petersburg, 12. Dezember. Der Weftnik Finansfow" müthig wie Bismarck über die Programme der politischen Parteien meldet, die winter saaten seien in den Südprovingen arbeitern und Seeleuten einerseits und ben Arbeitgebern andererurtheilt, blos eine Stimme zu einer Zweidrittel- Majorität. Der infolge andauernden Regenmangels start beschädigt; im feits durch ein Einigungsamt oder Schiedsgericht zu begleichen, österreichische Parlamentarismus ift des Grafen Badeni werth. Often seien diefelben befriedigend, im Westen und im Norden erklären die streitenden Arbeiter, troß der gestern fundWien, 11. Dezember. Die antisemitische Begut. Die antisemitische Begut. Diese Nachricht wird manches deutsche Agrarierherz gegebenen schroffen, ablehnenden Haltung des Arbeitgeber wegung wächst noch immer. Bei den Wahlen für die Wiener fiärter schlagen machen, aber nicht vor Kummer. Verbandes und troß dessen provokatorischem Rufen nach noch Handelskammer gelang es den Antisemiten zum ersten Mal, einige ihrer Kandidaten durchzubringen. umfangreicheren Polizeimaßregeln zum Schuße seiner Interessen vie vor bereit sind, die Hand zum Frieden und größerer Drangsalirung der Streifenden, daß fie nach au bieten, sofern die Arbeitgeber ihre bisherige Haltung aufsugeben bereit sind. Um jedoch zu verhüten, daß die Zusammen. setzung des Schiedsgerichtes, wie solches auf seiten der Arbeit geber, laut ihrer Erklärung vom 2. Dezember gegenüber dem Ronftantinopel. 12. Dezember. Wie dem Berl. Tagebl." ersten positiven Vorschlag der Fall war, auf der einen oder der mitgetheilt wird, soll der frühere Sultan Murad V., der Bruder anderen Seite zu Bedenken Beranlassung giebt, sprechen die des jezigen Sultans, aus dem Dardanellenschloffe, in dem man ihn über 20 Jahre gefangen gehalten hatte, entflohen sein. Die heute versammelten ftreifenden Arbeiter den Wunsch aus, falls Nachricht läßt sich vorderhand nicht auf ihre Richtigkeit prüfen. der Hamburger Senat den allgemeinen Anregungen aus allen die Vermittelung zwischen ben angeblich wegen Wahnsinns entthront. Gin Wiener Frrenarzt, beiden Parteien zu übernehmen, Folge giebt, derselbe möge durch die Geldbuße von ber Panama Angelegenheit verurtheilt durch längere Zeit beobachtet hat, sprach damals seine Meinung der den Gefangenen vor ungefähr 15 Jahren untersucht und eine in Gegenwart von Vertretern des Senats erfolgende Bern, 10. Dezember.( Eig. Ber.) Der Bundesrath beantragt bei der Bundesversammlung, die jährlichen Hube. tage der Grenzwächter von 12 auf 26 zu vermehren, was eine jährliche Mehrausgabe von 90 000 Fr. verursacht. Frankreich. und Türkei. Paris, 12. Dezembeiner zweijährigen Gefängnißstrafe Murad war 1876 faum 3 Monate an der Regierung und wurde Kreisen der Bevölkerung, werden. % Amerika. " # gestern zur Verbüßung Der frühere Minister Barhaut ift verhaftet worden. Diefelbe wurde ihm zuerkannt, weil er 900 000 Frants, au ber er mit Lesseps Blandin in war, nicht zahlen konnte. Der Rechtsbeistand Barhaut's öffentlich dabin aus: Wenn Murad wahnsinnig ist, dann ist es vorherige Besprechung von Bertretern sowohl der Arbeitgeber hofft, fein Klient werde in sechs Monaten in Freiheit gefeßt die ganze Familie. als der Arbeitnehmer über die Zusammensetzung des SchiebsAfrika.silious gerichtes, die Voraussetzungen für die Giltigkeit der von dem Einzelne Blätter halten die neuerliche Verhaftung des ehe Pretoria( Transvaal), 10. Dezember. Der Volksraad maligen Arbeitsministers und Panamiften Baihaut für eine übermächtigte einstimmig die Regierung, Verhandlungen einzu- felben zu fassenden Beschlüsse, eine Berständigung herbeiführen. triebene Maßregel und hoffen, die Verhaftung sei mehr eine leiten behufs Wiederherstellung eines gut organisirten Gegenüber der Erklärung der Arbeitgeber betonen die Formalität, um dem Gefeße zu genügen. Der Prozeß gegen Dampferdienstes zwischen der Ott üste von Afrita ftreikenden Arbeiter ausdrücklich, daß es für sie sich nicht um Barhaut findet am 17. Dezember statt. und Europa. eine Machtfrage handelt, sondern daß es ihnen Wir glauben, daß die Verhaftung Barhaut's erfolgt ist, einzig und allein um die die Regelung der um unangenehmen Interpellationen in der Kammer und unbequemen Breßerörterungen, die von der Regierung anläßlich des Jacksonville ist der Dampfer Dauntleß" auf die Borstellungen Safen zu thun ist, und weisen entschieden die Behauptung New- York, 12. Dezember. Nach einer Meldung aus 2ohn- und Arbeitsverhältnisse im Hamburger Prozesses Arton gefürchtet werden, zuvorzukommen. des spanischen Konsuls wegen des Verdachtes, daß ein Frei- Safen Barts, 12. Dezember. Der Figaro" meldet, die fried- beuterzug( nach Ruba) mittels desselben geplant sei, be- surück, daß, wenn ein für beide Theile ehrenvoller Friede geliche Besetzung der Zuat Dafe sei gesichert. Lieutenant schlagnahmt worden. schlossen wird, die Arbeiter schon in furzer Frift in einen neuen Fournier habe jüngst ohne Schwertstreich Jnfalah eingenommen. Die Arbeiter wünschen einen New York. Für Mac Kinley wurden rund eine Million Ausstand eintreten würden. Das Bestreben Frankreichs, sich der Oberherrschaft über die Stimmen mehr abgegeben, als für Bryan. Doch fehlte nur dauernden Frieden, gegründet auf der Rücksichtnahme auf Sahara zu versichern, macht immer mehr Fortschritte.wenig, und Bryan wäre trotzdem gewählt worden. In den die beiderseitigen Interessen, und erklären sich deshalb made Dänemark. Staaten Kentucky, Ralifornia, Oregon, Indiana, Delaware und Kopenhagen, 11. Dezember.( Eig. Ber.) Während des Westvirginia zusammen betrugen Mac Kinley's Mehrheiten ausdrücklich bereit, falls die gegenwärtigen Differenzen Berfoffungsfampfes bat die Regierung Jahre hindurch mit provi- nicht einmal 50 000 Stimmen. 25 000 Wähler entschieden also, durch ein Schiedsgericht geschlichtet werden sollten, ein forischen Finanzgefeßen gewirthschaftet, und unter anderm auch wer Präsident werden sollte. Man sieht, daß sich an das System Ginigungsamt, zusammengesetzt aus Bertretern der und ber Arbeitnehmer, auf eigene Faust die Befestigung Kopenbagens durchgeführt. Der amerikanischen Präsidentenwahl dieselbe scharfe Kritik an- Organisationen der Arbeitgeber Jbre einzige Stütze war dabei das Oberhaus. Um fünftige legen läßt, wie an unser deutsches Reichstags Wahlrecht, unter provisorische Finanzgefeße zu verhindern, bat jeht der linte deffen Herrschaft im Jahre 1898 troß einer Majorität von ihrerseits als eine dauernde Institution anzu. Flügel der Linkenpartei einen Vorschlag zu einer Verfassungs. Gegnern der Caprivi'schen Militärvorlage in der Wählerschaft erkennen, um Schädigungen, wie sie durch den momentanen, anderung vorgelegt. Die sozialdemokratische Frattion steht diesem eine für diese schwere Belastung des Volkes eintretende Majorität erbitterten Kampf dem ganzen bamburgischen Gemeinwesen zu Antrag fehr fübl gegenüber. Sie sagt sich, einem Vorschlag, der von Abgeordneten gewählt wurde. gefügt werden, für die Folge vorzubeugen. die Machtstellung der Regierungen und des Oberhauses be schneidet, stimmt teiner dieser beiden Fattoren zu. Eine Reibe und des jungen Gomez haben, als sie sie jeboch abholen wollten, Im übrigen stimmen die Streifenden dem Borschlage der von Jahren aber in hoffnungsloser Diskussion zu vergeuden, feien fie verschwunden gewesen. So sagen die Spanier. Den Bentral- Streit- Kommission: die Unterstüßung abermals um dazu bat die dänische Sozialdemokratie teine Beit. Sie hat Times" wird unterm 5. Dezember aus Havana gemeldet: In 1 M. zu erhöhen, zu." besseres zu thun. In hiesigen und auch deutschen Blättern droht der Nähe von Sabanilla( Provinz Matanzas) griff eine 500 Mann Während so die Arbeiter ihr Interesse und das der Allgemeindie Linte mit Aufhebung der Wahlalliance, wenn die Sozial- starke spanische Truppenabtheilung die Aufständischen, welche auf heit ernst und würdig wahrnehmen, paradiren ihre wirthschafte demokratie nicht für ihren Antrag stimme. Darauf giebt es nur den Bergen Stellung genommen, an; die Truppen wurden mit einem lichen Gegner mit Prablereien, deren Lächerlichkeit sie durch das eine Antwort: Wie es Ihnen beliebt, meine Herren. Verluste von 70 Zobten und Verwundeten zurückgeschlagen. Geschrei nach der Polizei auch noch selber ins rechte Licht setzen. Kopenhagen, 12. Dezember. Eine Versammlung von Mit- Auch bei Limonar wurden die spanischen Truppen, welche die In ber offiziellen Mittheilung, die fiber die legte Gigung 12. Dezember. Eine Versammlung von Mit dortige Stellung der Aufständischen angriffen, zurückgeschlagen, besArbeitgeber Verbandes veröffentlicht wurde, heißt gliedern der Rechtenpartei nahm heute mit großer Mehrheit wie es heißt, mit schweren Verlusten. Matanzas liegt östlich es nämlich: Es wurde von den betheiligten Betrieben eine enteinen Beschlußantrag an, in welchem als Grundsäge für die von Havana. schiedene Befferung der Lage tonftatirt, indem täglich mehr Partei aufgestellt werden: Friedliches Zusammenarbeiten mit Arbeitsträfte eingestellt werden können. Es wurde ferner anderen Parteien für Reformen auf grund der bestehenden festgestellt, daß bem Arbeitgeber- Verband fowohl die Wege, als die Mittel zur Verfügung stehen, bei der Fortdauer des Streits Arbeiter nach Bedarf her anzuziehen. Es wird hiervon, falls erforderlich, Gebrauch gemacht werden. Vielseitig waren die Klagen über den Terrorismus, den die Streikenden im Freihafengebiete bei Tag und Nacht ausübten, und es wurde betont, daß entschieden ein stärkerer Schuß seitens der Behörde, namentlich der Polizei geboten sei, um den ruhigen Fortgang der Arbeit zu sichern. In dieser Beziehung geschehe viel zu menig, und es müsse an die Polizeibehörde die dringende Bitte ges richtet werden, für den nöthigen Schuß energisch zu sorgen. Eine polizeiliche Abschließung des Freibafengebietes " Kuba. Gefehen wollen die Spanier die Leichen Maceos fozialen Ordnung: Bet ämpfung ber GozialdemoParlamentarisches. tratie und berjenigen, welche die Sozialund Dem Reichstag ist der Entwurf eines Gefeßes über bemokratie heimlich oder öffentlich unter bie Bwangsversteigerung die 3wangs stützen; Widerstand gegen die von der linken Reformparteiver waltung nebst dem Entwurf eines Einführungsgefeßes vorgefchlagene Reform des Grundgesetzes. Diesem Beschlußantrage war auch der Führer der vergleichsfreundlichen Rechten männer Lars Binesen beigetreten. Italien. zugegangen. Vom Gesammtvorstande des Reichstages wurde geftern befchloffen, ein Präsidialgebäude unter Benußung einer fistalischen Baustelle an der Ecte des Reichstags- Ufers und des Rom, 10. Dezember.( Eig. Ber.) In einer der letzten Reichstags- Plages in einfacher Weise, ohne besondere Repräsen Kammersizungen interpellirte der sozialistische Abgeordnete tationsräume zu bauen und in den Reichstags- Etat eine Summe Zurati über die Beschränkung des Vereins und von 25 000 m. für die Projektausarbeitung einzufeßen. git ledarsk Handumdrehen erwerben. würde sich empfehlen. Es ergab sich in der Diskussion allseitig der feste stetig im Preise. Die Sympathie ist überall für die theiligten, brachten es die sozialdemokratischen Kandidaten bereits Entschluß, auf dem wiederholt bekannt gegebenen Streitenden. Einem hiesigen Spediteur sind sämmt auf 50-72 Stimmen, die Volksparteiler erhielten 92-159, die Standpunkte des Arbeitgeber Werbandes zu liche Waaren, die derselbe durch den Nord- Ostsee- Kanal mittels Deutschparteiler 19-45. Unsere Partei steht bei der Gemeindebeharren. Schuten von Hamburg bezogen hatte, wieder auf den Hof ge- wahl also schon an zweiter Stelle. Jn Klein Eislingen Alle Welt weiß, daß die Rheder und Stauer ihre streifenden fahren worden, da sie durch nicht richtige Behandlung fiegten die Kandidaten der Arbeiterpartei mit 91-106 Stimmen. Arbeiter auch nicht entfernt durch andere Arbeitskräfte ersetzen feitens der Streitbrecher beim Beladen der Auch in Bothnang wurden die seitens der Sozialdemokratie konnten und daß es auch fünftig nicht gelingen wird, denn die Schuten völlig unbrauchbar geworden waren in Vorschlag gebrachten Kandidaten sämmtlich gewählt. technische Geschicklichkeit und die Lokalkenntniß, die die verschiedenen Zweige der Hafenarbeit erfordern, kann man nicht im sehen alles ein, um den Hamburger Hafenarbeitern zum Siege zu Aus Nürnberg wird uns geschrieben: Auch die hiesigen Arbeiter Polizeiliches, Gerichtliches 2c. Genosse Ströbel, Redakteur an der Schleswig- Holstein. Den Ruf der Unternehmer nach der Polizei charakterisirt verhelfen. Bis jetzt hat Nürnberg ca. 1500 M. für die Streitenden Volkszeitung" in Riel, hat am Sonnabend das Gefängniß das Hamburger Echo" spöttisch wie folgt:" Die guten Leute aufgebracht. In Bayern find öffentliche Aufforderungen zu derartigen verlassen, wo er wegen Majestätsbeleidigung 4 Monate ein möchten gar zu gern ein fleines Krawallchen provoziren, damit Sammlungen strafbar. Die Redaktion unseres Parteiblattes, der gesperrt gewesen ist. Genosse Leven in Gera, Redakteur der ,, Reußischen fie im Trüben fischen tönnten. Die Streifenden werden ihnen" Fränkischen Tagespost", hat deshalb in einer Eingabe den diesen Gefallen nicht erweisen. Zur Abschließung des Freihafen: Magistrat ersucht, ein an die Kreisregierung zu richtendes Gesuch Tribüne", hat am 11. Dezember vom Ersten Staatsanwalt gebietes liegt nicht der allergeringste Anlaß vor. Schließlich hat im Gestattung der Aufnahme eines Aufrufes zu befürworten. Die Aufforderung bekommen, binnen 8 Tagen die ihm auferlegte der Arbeitgeberverband doch wohl die„ Republik" noch nicht so Der Magistrat hat das Gesuch lediglich der Kreisregierung zur neunmonatige Gefängnißstrafe anzutreten. Unfer Genosse wird der Arbeitgeberverband doch wohl die„ Republik" noch nicht so lebermittelung an das Staatsministerium übersandt, da letzteres also, wenn er feinen Aufschub erlangt, das Weihnachtsfeft im vollständig in der Tasche, daß die Polizei tanzt, wenn Herr in dieser Frage kompetent sei, weil die Fränkische Tagespost" Rerker verbringen müssen. Blohm den Mund zum Pfeifen spitzt!" auch außer Mittelfranken Abonnenten habe. Inzwischen macht sich der Wunsch der Bevölkerung nach schiedsrichterlicher Beilegung der Diffe= Das Gewerkschaftskartell in Brandenburg hat zur rengen immer energifcher geltend. In den gestrigen fünf Unterstüßung der Hamburger Hafenarbeiter 300 m. bewilligt. Versammlungen von Gewerbetreibenden beschloß man, Senat und Bürgerschaft aufzufordern, eine Vermittelung 25 000 m. nach Hamburg senden können. Die Berliner Gewerkschaftskommission hat bis jetzt rund anzubahnen. Außerdem wurden Kommissionen gewählt, um hier: 25 000 m. nach Hamburg senden können. auf bezügliche Eingaben zu machen. Für den durch den Massenstreit dem Kleingewerbe auferlegten Schaden ist die in einer der Versammlungen erfolgte Mittheilung eines Händlers bezeichnend, daß er im vergangenen Jahr um dieselbe Zeit einen täglichen Umsatz von 40-50 M., gestern dagegen nur einen solchen von 2 Mark gehabt habe. Heute, am Sonnabend, tritt der Zentralausschuß von 37 Bürgervereinen zusammen, um ebenfalls über die Beilegung des Streits zu berathen. auch im wenn nicht " " Ar*. - Der Margarinefabrikant Mohr in Altona- Bahrenfeld hat, wie viele andere Blätter, so auch den Braun fchweiger Boltsfreund" wegen Abdrucks der bekannten Wormser Meldung verklagt. Jm Termin vor dem Schöffene gericht bot der Rechtsanwalt des Herrn Mohr dem verklagten Redakteur Genoffen Ja ech, der zur Zeit im Gefängniß weilt, einen Vergleich an. Genosse Jaeckh afzeptirte denselben. Danach hat Genosse Jaeckh im„ Volksfreund" eine entsprechende Erklärung zu veröffentlichen und die Kosten des Prozesses zu Bei der Berliner Gewerkschaftskommission gingen für die streikenden Hamburger Hafenarbeiter tragen. folgende Beiträge ein: Bezeichnend für die patriotische" Gesinnung der Arbeitgeber" ist eine Mittheilung, die heute durch die bürgerlichen Zeitungen läuft. Danach ist gestern Abend vor Gughafen der Dampfer Nottingham" mit 111 englischen Streitbrechern eingetroffen. Die Leute find angeworben für einen Tagelohn von 5 M., freie Kost und Logis und pro Ueberstunde 1 M. Die hiesigen streitenden Schauerleute verlangen bekanntlich ebenfalls nur einen Tagelohn von 5 M., teine freie Kost, tein freies freies Logis und pro Ueberstunde 11 ur felbe 15-. 60 Pfennige! Dies ihnen, den Landsleuten der Unternehmer, zu bewilligen, läßt aber der Patriotismus" der Herren nicht zu. Lieber geben sie den Ausländern noch einmal so viel, wenn sie mit deren Hilfe nur die deutschen Arbeiter niederzwingen können. Um diesen Preis lassen sie auch gern einen Theil der Hamburger Gewerbetreibenden und die fleineren, weniger fapitalfräftigen aus dem Kreise der Rheder 2c. au grunde gehen. Ja, es wird hier und gar nicht mehr versteckt, sondern ganz offen ausgesprochen, daß dieses vorausfichtliche zugrundegeben der kleineren heder einigen großen sehr erwünscht täme. In den verschiedenen Häfen lagen gestern 284 Schiffe, und zwar zum größten Theil unbearbeitet. Auf dem Staatsquai arbeiten jetzt 106 Mann der Arbeiterkolonie! Da sieht man doch, wie„ fegensreich" derartige Institute für die 3,-. Drei Gin Beteran d.„ Sarre" 5,-. 1 Soziales. einen Die hauptsächlichen Ergebnisse der bayerischen Arbeits. lofen- Statistik liegen jetzt in einer Publikation des bayerischen Statistischen Bureaus vor.( Separatabdruck aus der Zeitschrift des t. bayr. Stat. Bur., Jahrg. 1896, Heft 2 und 3: Die be schäftigungslosen Arbeitnehmer nach den Erhebungen am 14. Juni und 2. Dezember 1895.) " Von den Klavierarbeitern der Firma Gritte, Schlesischestr. 6, 4,25. Auf Listen Nr. 296, 210, 211, 215, 224, 226, 230, 233, 234, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 264, 266, 270. 271, 272, 276, 277, 278, 279, 280, 282, 286, 287, 288, 289, 290, 293, 295, 300 durch E. Ernst 359,75. Tellersammlung der Boltsversammlung am 8. Dezember 1896 im Rösliner Hof durch E. 156,86. 6448 Personen getödtet, 69 079 Personen ver Pfropfenverein Nordost 5,-. Milchplantscher aus der Calvinstraße 2, Listen Nr. 301, 302, 304, 305, 308, 309, 310, Deutscher Metallarbeiter- Berband wundet. Wo? Auf dem Schlachtfelde der Arbeit, in unfallIn der Versammlung der hiesigen freisin nigen burch H. 50,15. Liste Nr. 40, Tischlerei von Böttcher durch Hagenstein 2,80. allein in dem versicherungspflichtigen Betrieben Volkspartei theilte ein Abgeordneter der Fraktion der gifte Nr. 134 und 135 durch Nerre 23,35. Durch Harnisch 2,- Geselliger Jahre 1895. Die Getödteten hinterlassen 12 800 unversorgte, Lese- und Distutirtlub Auguft Geib 15,-. Linten in der Hamburger Bürgerschaft" mit, seine persönliche Berein Hoffnung Nord 10, auf eine schmale Unfalls, rente" angewiesene Hinterbliebene. 6. St., Pankfir. 3a, 1,-. 8met Münchener 2,-. Rauchtlub Weiße Nelte 10, Auffassung sei, daß weder Bürgerschaft noch Senat giften nr. 386, 883, 389, 390 burch Gräschte 32,90. Tellersammlung der Bolts Wahrhaft grauenvolle Zahlen, die wir der antlichen Statiſtik der irgend etwas in Sachen des Streits thun würden, um eine versammlung am 8. Dezember 1896 aus der Kronenbrauerei durch G. 118,41. Rechnungsergebnisse der Berufsgenossenschaften entnehmen. Von dauernd völlig Einigung au ng au erzielen. Beide Rorporationen feien dazu Stemirou acheter, berlins und umgenen sure that meriteret den 69 079 Verwundeten find 1706 Seegert'scher Männerchor 10,-. Schuhmacher- Wertstatt Mauerstr. 8 7,50, Liste 1318 durch) S. G. W. 12,40. Verband der Bäcker Deutschlands, erwerbsunfähig, 41 052 dauernd theilweise erwerbsunfähig, 26 321 beiter selbst mit Vertrauen tämen und um Vermittlung bäten." Mitgliedschaft Berlin, 20, Genossenschafts Bäckeret Vorwärts", vorübergehend erwerbsunfähig geworden. Nicht gerechnet sind W. F., Dettelbach a. Main d. P. Müller 2,-. Die schließlich angenommene Erklärung, die bereits telegraphisch Ostbahnhof 3 6, Gefang all' diejenigen, deren Heilungskosten allein auf die Krankenkassen verein unverdroffen" 10,- Von Kollegen am Biertisch Manteuffelstr. 20 erwähnt wurde, lautet: Die Mitglieder des Vereins der frei- 3, Arbeitergefangverein Freiheit III" Weißenfee 15,- Rothe Buchbinder abgewälzt sind und die mit noch 70 000 sicherlich nicht zu hoch finnigen Volkspartei halten die Einsetzung einer Bermitte aus der Grünfir. 20,- Einfeßer Berlins 100,-. Eisengießerei Spazier 10, veranschlagt sind. Hinzu treten die Opfer der Industrie aus Iungs Rommissin zur Begleichung der Differenzen Befe- und Distutterklub Südost 20,-. Gefangverein S. 2. 6,55. zivischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern für dringend Boffenerstr. 10, 4,60. Tischlergesellen mit eigenem Werkzeug, Weißenfee, 8,- Gäste bet Lubre, nicht versicherungspflichtigen Betrieben und aus den Sees Gembicki'sche Werkstatt, 2. Rate, 10, Es entfallen auf die gewerblichen Betriebe Bäckerei berufen. auf die landwirthschaftlichen wünschenswerth." Brunnenstr. 178 5,50. Tapezirer, Beizer und zwei Polirer der Möbelfabrit von den Getödteten 3644, Stattlub Einigfeit 4,35. G. Pfaff, 2. Rate, 22,10. Stattlub Freundschaft Betriebe 2213, auf Ausführungsbehörden 478! Wahrlich, ein 10,-. Gießerei Behrend, Adalbertstraße, 7,-. Bautischlerei von Ihn, Königsbergerstr. 5,50. Gleben Malerinnen und Baderinnen der Schirmstod furchtbares Risiko der Arbeit, dem gegenüber eine verständige Fabrit Gembickt 2,-. Gefangverein Keramit" Charlottenburg 20,- Lacirer, Gestaltung der Unfallgesetz- Novelle und energische Unfall iltale 4, 30,-. Amerikanische Auftion, Nieder- Schönwetbe, durch Enz 2,76. verhütungs- Vorschriften, kontrollirt von Arbeitern, dringend Gin Bigarrenmacher, Tresckowstr. 37, 1,50. Personal der Buchdruckerei von Emil Billig Nachfl. 13,25. Stattlub Unteruns", Eisenbahnstr. 7, 10,-. nothwendig erscheinen. Verein Berliner Buchdrucker und Schriftgießer 2000,-. Bom Vertrauens mann der Berliner Metallarbeiter N. 500,-. Bittmer, effingſtraße, 3,50. Hochzeit in Charlottenburg d. Webling 3,35. Lotalorganisirte Töpfer Königsbergs 100,-. Bum Kampf für Ordnung, Sitte und gegen den Geldsack 4,-. Gefangverein Einigkeit III, Groß- Lichter Mitglieder d deutschen Schneiderverbandes Eisenach, die nicht 25,-. Gewertschaften Jena's 2. Rate 100,-. in das Lokal Fröhliche Mauer" gehen 10,-. Bon den Breslauer Bildhauern Sozialdemokratischer Wahlverein Luckenwalde 50,-. A. C., Crimmitschau, 1. Rate, 300,- Zentral verband der Maurer Deutschlands, Bahlfielle Groß- Lichterfelde, 20, Rotten etter Entbehrungslehu". In den 25 Jahren ihres brüder vom Zobtenberge t. Schles., 2. Rate, 2,-. Bom fidelen Gänse- Essen, für schlesische Leinen auf dem bunten Bock in Kassel 3,- Ebersbach 1. Gachf., organisirte Metall Bestehens hat die Aktiengesellschaft arbeiter D. R. 30,-. August Bernau, Neue Königstr. 1,20. Dreher'scher Industrien, in Schlesien mehrere Fabriten befigt, welche in Gefangverein Morgenroth II 15 Millionen 118 tausend 6 hundert und 35 M. Gesangverein, Königsbergerfir. 18, d.§. 6,-. nach der Uebungsstunde gesammelt 3,- Kunstichinder, Charlottenburg, ge fammelt bei. 3, Gutbier, Bersandgesch., Berlin W., 5,-. an ihre Aktionäre als Dividende vertheilt. Im GeschäftsFraiseret Radelfarth d. W. S( darunter A. R. 4,-) 8,50. Sefe und Diskutirtlub jahr 1895/96 ist ein Reingewinn von 728 628,58 Mart erzielt Pestalozzi 30,-. Bigarrentifienfabrit von G. Rothkopf, Landsberger- Allee 44, worden. Gesammelt Weberstr. 23, Budifer 1,50. Lese und Distuttrtlub Freigeist artona 4. Buchdruckereipersonal von Maurer u. Dimmic 7,10. Lifte 1083 Höhn b. W. 12,40. Lifte 1057, Winkelmann d. W. 2,40. Lifte 1058, Senfet ..4.05. Liste 662, Pohl d. Schlg. 5,60. Liste 1117, Pegel b. Schig. 88, Dr. 8,-. Lifte 559, Schröder d. Schlg. 5,05, ifte 547, 548, 1096, 1097, 1102, 1103, zusammen durch Behrend 67,55. Arbeiter und junge Leute der Firma Nathan u. Keyser 5,06. Ziste 988, Neubau Bischofstraße 4,50. Knauth, Deftillateur, Brüderstr. Maurer Kühn, Jahnstraße, 4,-. Berichtigung. In der Quittung in der Donnerstag- Nummer muß es ftatt Meyer'sche Buchdruckerei heißen: Unger'sche Buchdruckeret; ferner ist Daß die öffentliche Meinung bier vielfach auf Seiten berichtigend mitzutheilen, daß es an der betreffenden Stelle heißen muß der Streifenden ist, zeigt auch der folgende Streit- Bernau, Parteiverfammlung 10,10 m. bericht eines bürgerlichen Blattes, des hiesigen General- Auz.": Weitere Sendungen nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau Am gestrigen Tage haben im Seemannshause feine An-( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16) in der Zeit von musterungen stattgefunden; abgemustert wurde dagegen die Be- 9-1 Uhr vormittags und von 6-8 Uhr abends entgegen. fazung von vier Schiffen. Die abgemusterten Leute haben sich größtentheils ben streitenden Seeleuten an geschlossen. Es ist dies ja auch kein Wunder, wenn man Depeschen und lehte Nachrichten. mit den Seeleuten, die für die paar Mark Monatshener ihr Hamburg, 12. Dezember.( Privatdepesche des„ Vorwärts".) Gemeindewahlen. Ueber die nun abgeschloffene Wahl der Leben aufs Spiel feßen, so verfährt, wie es der Kapitän mit der Besatzung des ebenfalls gestern zur Abmusterung gelangten Mitglieder des Bürgerausschusses in Offenburg Die abermalige Erhöhung der Unterstützung der Streikenden Hamburger Vollschiffes Thekla" gethan hat. Als das Schiff giebt das Amtsblatt, der„ Ortenauer Bote" folgende Zusammen erregt allgemeine Senfation. Zur heutigen Resolution( fiehe im Hafen von Iquique lag und seine Ladung einzunehmen verstellung der abgegebenen Stimmen: Sozialdemokraten Hafenarbeiter Bewegung) bemerkt das Hamburger Fremden suchte, wurden die in den Räumen beschäftigten Matrosen viel: 2883, Nationalliberale 2116, Vereinigte Bürgerparteien( Freifinn blatt", daß damit die Aussichten auf Beendigung des Streits fach angetrieben, schneller zu arbeiten. Als dies nach Ansicht Demokraten und Zentrum) zusammen 4210. Das Amtsblatt des Rapitäns nicht geschah, machte er den Leuten den Vorwurf, daß schäßt den Antheil des Zentrums an der bürgerlichen Bereinigung um einen Schritt näher gerückt seien. Leipzig, 12. Dezember.( B. H.) Wie die Leipziger Neuesten sie sich wohl vorgenommen hätten, seinem Befehl in dieser Beziehung auf 3/5, so daß dieser Partei 2526 Stimmen, den Freisinn 1684 Stimmen zufielen, und bemerkt: Die Nachrichten" melden, ist der Herausgeber der hiesigen Gerichts. nicht Folge zu leisten. Als die Janmaten erklärten, nicht Demofraten 1684 Stimmen zufielen, schneller arbeiten zu tönnen, hat der Kapitän einige Hilfsleute an Bahl stärkste Partei ist also für sich allein die sozial zeitung", S. Werner, gestern wegen dringenden Berdachte der vom Lande requirirt und dieselben zunächst aus dem großen demokratische,... geht ihre Entwickelung so weiter, so werden Wechselfälschung verhaftet worden. Dresden, 12. Dezember.( W. Z. B.) Ein angeblicher Beutel bezahlt. Bei der gestrigen Abmusterung ließ nun der das nächste Mal die Sozialdemokraten aus eigener Kraft die schlagen." Rapitän den Leuten insgesammt 3500 M. von ihrer Heuer ab- vereinigten Bürgerparteien" fch I a gen."-Schließlich läßt Fabrikant M. aus Paris und ein angeblicher Raufmann Ronett ziehen. Die durch diese Handlungsweise seitens des betreffenden das nationalliberale Amtsblatt aber durchblicken, daß bei der aus Aachen haben hier junge Frauenspersonen angeworben bezw. Kapitäns aufs äußerste empörten Seeleute haben sich sofort mit nächsten Wahl( in drei Jahren) der Nationalliberalismus im anzuwerben gesucht, um sie zu unerlaubten Zweden nach auseinem Rechtsanwalt in Verbindung gesetzt und wollen den bürgerlichen Bund der dritte sein möchte. Wir freuen uns auf wärts zu befördern. Kurz vor Abreise des ersten Transports erfolgte die Festnahme der beiden Verdächtigen. Ronett war im Rapitän verklagen. Man sieht also, daß immer mehr Del ins diesen Dreibund. Befiße von 17 falschen Legitimationspapieren. Feuer gegossen wird. Wer Salpeterarbeit tennt und nur einen Tag die ca. 250-300 Pfund schweren Säcke getragen hat, so daß ihm abends die Knochen knacken, nur der weiß es zu würdigen, wenn die Seeleute des Schiffes" Thella" über die ihnen zu theil gewordene Strafe aufs äußerste empört sind und daß sie das Gericht zur Entscheidung angerufen haben. 1179 Unternehmer find! " In einer Berliner Teppichfabrik find, wie uns mitgetheilt wird, gegen 50 Arbeiter zum Feiern gezwungen, weil wegen der Weigerung der Hamburger Rheder und Stauer, die Differenzen mit ihren Arbeitern durch Schiedsspruch beilegen zu laffen, der Streit fortbauert und es infolge deffen an Jute zu mangeln beginnt. " Partei- Nachrichten. Ueber den Geschäftsaufschwung in den Bereinigten Staaten seit der Wahl MacKinley's macht der Konfet tionär" folgende Mittheilung: 28 Wollenwaaren Fabriten, 15 Baumwollwaaren- Fabriken, 28 Herrenkleider- Fabriken, 18 Teppiche fabriken, die bisher stillstanden, sind seitdem dem Betrieb über geben worden. Im ganzen haben seit der Wahl Mac Kinley's 390 Fabriten ihre Thätigkeit aufgenommen und ca. 800 Fabrifen haben ihre Arbeitskräfte vermehrt. Natürlich! Nach der geschäft lichen Krise ein kurzer Aufschwung mit übermäßiger Anspannung der Arbeitskräfte, dann wieder Krise, Arbeitslosigkeit, Gleno. Herrliche kapitalistische Gesellschaft! # Frankfurt a. M., 12. Dezember.( B. 5.) Die„ Frantf. Zeitung" erhält aus Detmold die Meldung: Wie dort verlaute, sei die Entscheidung des Schiedsgerichts in Sachen der Zippischen Thronfolge zu ungunsten des Prinzen Adolf von Schaumburg Lippe ausgefallen. Aus Sachsen liegen folgende Nachrichten vor: In Roch wit bei Dresden errangen wir im Gemeinderath die Majorität. Weiter tamen in der Dresdener Gegend unsere Kandidaten durch in den Dörfern Tra chau, Rauslis, midten, ferner in Raschau im Zwickauer Kreise mit großer Mehrheit, ebenso in Reuth bei Neumark. In Langenreinsdorf bei Krimmitschau und in Delsnig i. B.( wo wir uns zum ersten München, 12 Dezember.( W. T. B.) Das Schwurgericht Mal betheiligten) unterlagen wir. Dagegen wurde in Mühlau verurtheilte heute den Kaufmann Jrlbeck, welcher am 2. Juli d. J. den sogar in der Klaffe der Hausbesitzer ein Genosse gewählt und Studenten Rosenblum in einem Pistolenduell erschossen hatte, au der zweite Kandidat unserer Partei unterlag mit nur 2 Stimmen 2 Jahren Festung und Tragung der Kosten. Der Staatsanwalt Minorität; ferner fiegten in der Stadt Pausa alle 4 Randidaten hatte 3 Jahre Festung beantragt. Stuttgart, 12. Dezember.( W. Z. B.) In den Saal der der Arbeiterpartei; weiter famen in Beitelsbain sowohl in der Klasse der Unansässigen wie in der der Hausbesitzer unsere Kandidaten Abgeordneten drang heute ein Frrsinniger ein mit dem Rufe Als gänzlich unbegründet wird von Bismann's tele- burch. In Gablenz bei Chemnitz siegten wir ebenfalls, und zwar bei" Ich bin die Majestät." Es wurde für seine Entfernung Sorge der Wahl der Unansässigen mit 493-505 Stimmen; die getragen. graphischem Bureau die Meinung bezeichnet, daß der Dampfer Gegner brachten 60-68 Stimmen nur Bei zusammen. Brüg, 12. Dezember.( B. H.) Neue Erdfenkungen fanden Salier" möglicherweise ein Opfer des Hamburger Hafen- etwas regerer Betheiligung in in der Stadt Penig bei am gestrigen Nachmittage in der Nähe des Bahnhofes statt. arbeiter- Ausstandes geworden sei, insofern als nur schlecht ge- Leipzig wäre uns auch dort der Sieg gewiß gewesen; wir Paris, 12. Dezember.( W. Z. B.) Auf Anregung einer schulte Leute das Verstauen der Ladung besorgt hätten. Der erhielten 109-112 Stimmen, die Gegner 118, also nur ein paar Anzahl Deputirter soll dem Temps" zufolge hier im März Dampfer Salier" fei nicht in Bremen, sondern ausschließlich in Stimmen mehr. In Burgstädt, wo sich unsere Genossen nächsten Jahres eine internationale Konferenz zufammentreten, Bremerhaven, wo ein Ausstand überhaupt nicht vorhanden war, beladen worden und zwar, wie bei allen übrigen Schiffen, durch zum ersten Mal an der Wahl betheiligten, betrug die Zahl um über die Frage der Aufhebung des gegenwärtigen Zuckerdie geübten regulären Stauermannschaften unter unmittelbarer unserer Stimmen 96-116, die Gegner fliegten mit 154-160. prämien- Systems zu berathen. In Kappel bei Chemnitz erhielten unsere Kandidaten in der Rom, 12. Dezember.( B. H.) Da bei dem Fallissement der Beaufsichtigung des Norddeutschen Lloyd". Klasse der Unansässigen 260 Stimmen, die Gegner nur 2. Jn Depositenbant in Catania mehrere Senatoren schwer kompromittirt Aus Kiel wird uns mitgetheilt: Freitag Abend fand eine Gersdorf bekamen wir insgesammt 556, die Gegner find, so verlangt der Staatsanwalt vom Senat die Auslieferung außerordentlich gut befuchte Volksversammlung mit der Tages- 181 Stimmen; in Oberlung wis betrug unfere Stimmen derselben. ordnung ftatt: Der Streit in Hamburg. Die Redner forderten zahl 161-178, die der Gegner 36-51. Jn Ober- Reichen Palermo, 12. Dezember.( 2. T. B.) Polizei- und Militärnamentlich zur finanziellen und moralischen Unterstüßung der bach wurden die beiden sozialdemokratischen Kandidaten der abtheilungen umzingelten in der Nähe von Cefalu eine Räubers Hamburger auf, was die Versammelten mit lebhafter Bu- Unansässigen mit 60 Stimmen( von 80 insgesammt abgegebenen) bande und zersprengten diefelbe. Der Räuber Colotti wurde gestimmung aufnahmen. Eine dahingehende Resolution gewählt. In Flöha verloren wir infolge der Lässigkeit der tödtet, dessen Bruder und der Brigant Cicero, auf deren Köpfe fand Bislang einstimmige Annahme. find Riel Arbeiter einen Sig; ebenso in Auerswalde. Bei der Wah! Preise gesetzt waren, wurden feftgenommen. Die Tages- in Dresden haben wir 345-358 Stimmen erhalten, was Petersburg, 12. Dezember.( B. H.) Moskauer Meldungen 2400 m. nach Hamburg abgesandt worden. einnahme der Versammlung im Betrage von 120,12 m. wurde gegen früher ein Rückgang ist. Auch in Pirna war ein Rück zufolge herrscht dort noch immer Beunruhigung aus Anlaß der den Streifenden gleichfalls überwiesen. Der Streit macht schritt zu verzeichnen. letzten studentischen Demonstrationen. An verschiedenen Punkten Bei der Ausschußwahl in Gräfenroba in Thüringen der Stadt wurden Spottplatate vertheilt. Großfürst Sergius, fich hier namentlich bei den Geschäftsleuten schon recht fühlbar, indem diefelben ihre Weihnachtswaaren zum theil nicht bekommen wurden von fünf fozialdemokratischen Kandidaten vier gewählt. der Generalgouverneur von Moskau, foll hierher berufen sein. Süd= Bei der Bürgerausschußwahl in Neckargartach in Wie es heißt, wünscht man verschiedentlich eine andere dienstliche tönnen und recht empfindlichen Schaden befürchten. früchte steigen wegen mangelnder Zufuhr Württemberg, woran sich unsere Genossen zum ersten Mal be- Verwendung des Großfürsten. Don Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berliu. Druck und Verlag von Wag Bading in Berlin. Hierzu 5 Beilagen. 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 292. Reichstag. Sonntag, den 13. Dezember 1896. " 13. Jahrg. dann, wenn die eine Partei die Aussicht hat, in einem solchen meter 1894 20 M. Fracht, jeßt aber 30 m.( Hört, hört! Streit die andere unter ihre Botmäßigkeit zu zwingen. Arbeit links.) Die Frachtsteigerung hat alfo 50 pt. betragen. 29145. Sigung vom 12. Dezember 1896. 1 Uhr. geber und Arbeitnehmer sind auf einander angewiesen; die ge- Aehnlich ist es auf anderen Linien. Die Arbeiter haben also waltsame Herbeiführung einer Niederlage würde stets den sehr wohl ein Recht, nunmehr auch ihre früheren Löhne Am Tische des Bundesraths: v. Bötticher, v. Stephan, Keim neuer Verwickelungen in fich tragen. Der Gedanke u verlangen. Daß der Regierungstisch den Streit Eingegangen ist ein Gefeßentwurf, betreffend die Zwangs- des Schiedsgerichts wurde in Hamburg von Leuten auf als berechtigt ansehen würde, habe ich nicht erwartet; versteigerung und Zwangsverwaltung. genommen, welche nicht gerade zur Sozialdemokratie gewas würde auch wohl Herr von Stumm Die erste Lesung des Gesezentwurfs wegen Erhöhung der hörten; wenigstens pflegt man bei uns zur Zeit Polizei- dazu sagen. Man hat auf die Lohuliste der Schauerleute Postdampfer- Subvention wird fortgefekt. senatoren nicht dazu zu rechnen. Es ist ja sehr gut möglich, bezug genommen; danach sollen die Arbeiter ganz horrende Abg. Ehui( frf. Vp.): Die Begründung der Vorlage hat daß die Arbeitgeber die Arbeiter zwingen, zu den Löhne bekommen; die Arbeiter erhielten nach der Römer'schen benen, die 1885 für die Reichs- Subvention überfeeifcher Dampfer- alten Bedingungen die Arbeit wieder aufzu- Lifte 3700 M., für jeden Arbeitstag über 13 M. Und verbindungen gestimmt haben, eine große Enttäuschung gebracht: nehmen, aber mit solcher gewaltthätigen Lösung solche Leute streiten, 5 M. Lohn 81 bekommen! die erreichten Erfolge sind außerordentlich gering; auch die ist nichts gewonnen. Andererseits muß noch auf den einen Das hätte auch schon dem Herrn Staatssekretär auf. postalische Bedeutung der Maßregel ist eine minimale geblieben. Umstand hingewiesen werden, daß das Rhedereigewerbe lange fallen müssen. Ich gebe zu, daß es Leute giebt, die Man hätte doch erwarten können, daß eine Gesellschaft wie der nicht so blühend dafteht, wie es dargestellt wird. Gerade die einen recht guten Lohn verdienen, aber es find sehr Lloyd, in der Pflege der Verkehrsbeziehungen nach Ostasien eine Rhederei macht seit einigen Jahren eine der ungeheuersten Krisen wenige. Es wäre wirklich zu bedauern, wenn unter 20 000 Ar ähnliche Entwickelung herbeiführen würde, wie es bezüglich der durch, gegen welche diejenige der nothleidenden Landwirthschaft ganz beitern nicht einige hundert wären, die einen guten Lohn gehabt haben. Verkehrs entwickelung nach Amerika geschehen ist. Die Erfolge verschwindet. Das in der deutschen Rhederei investirte Kapital Nach derfelben Logit hätten auch die Konfektionäre im vorigen find vor allem deshalb ausgeblieben, weil man verfäumt hat, ist in den letzten zehn Jahren noch nicht auf eine Verzinsung Jahre ein paar Hundert Zuschneider auftreiben und sich darauf dem fubventionirten Schiffsverkehr diejenige Schnelligkeit zu von 3 pGt. gekommen.( Buftimmung.) Da gilt das Wort von berufen können, daß die Arbeiter nicht zu streiten berechtigt geben, die er braucht, um auch die erforderliche Anziehungs- den reichen Leuten, die es schon bezahlen können, also nicht ohne wären, weil jene einen guten Verdienst haben. Im Hafen traft zu entwickeln. Das ist der Kernpunkt der Sache. weiteres. Daß die englischen Rheder sich über den tommt oft Attordarbeit vor, und wenn sich nun zu einer Thatsächlich fahren die französischen Schiffe schneller. Hamburger Streit freuen sollten, wie Herr Paasche Attordarbeit eine Reihe von Herkulessen zusammenfindet, die Der Handelsstand, der nach Ostafien Geschäfte meinte, ist eine wunderbare Behauptung; welche Efel mit Leichtigkeit 500 Pfund heben können, so ist es ganz selbst. treibt, fragt nicht nach der Flagge, die der Post- müßten die englischen Rheder sein, wenn sie sich über eine Nieder- verständlich, daß ein solcher Arbeiter, der für drei arbeitet, auch dampfer führt, sondern nach der Schnelligkeit der lage der Hamburger Rheder freuten; würde doch der Streit, so dreimal soviel verdient wie ein gewöhnlicher Arbeiter. Das Beförderung von Personen, Gütern und Postsendungen. Um so bald die Samburger Arbeiter fiegreich geblieben, nach England sind aber Ausnahmen. Was verlangen nun die Hafenarbeiter? verwunderlicher erscheint es, daß gerade diese potente Linie nicht überspringen! Aehnlich eigenthümlich steht es um die Behaup- 4,50 M. für Plazarbeit, bei Meffen und Wiegen 5 M. im stande gewesen sein soll, in dieser Beziehung mehr zu tung der Hamburger Nachrichten" von den englischen Brand: Nach der Römer'schen Liste sollen die Arbeiter als höchsten Tageleiften. Die statistischen Zahlen über den Verkehr mit China stiftungen. John 8,50 m. verdienen, und diese Leute sollen streiken um ergeben für den deutschen Antheil nur eine verhältnißmäßig Was nun die Sozialdemokratie betrifft, so sticht ihr 4,50 bis 5 M. zu erlangen! Die Lohnlisten weisen fleine Summe. Dafür aus den Taschen der deutschen heutiges Auftreten mehr als seltsam ab von ihrem Verhalten auch sonst Fehler auf. Wir haben festgestellt, daß Steuerzahler eine jährliche Erhöhung der Eubvention um 1885. Gerade ihr rednerischer Vertreter, der Abg. Diez, hat bei der Amerika Linie es Usus ist, daß die Akkord1 Millionen zu verlangen, ist unbillig. Man tönnte sagen: damals das Prinzip der Subvention mit dem größten Feuer arbeiter für sich Grfazleute einstellen tönnen, die Löhne auch eine vierzehntägige Verbindung genügt nicht, eine wöchent- und mit viel viel größerer Lebhaftigkeit als irgend ein dieser Erfaßleute sind dann selbstverständlich in dem Lohn liche Verbindung für den postalischen, wie für den Personen- anderes Mitglied des Hauses verfochten. Bekanntlich ist der festen Arbeiter mit enthalten, die ihre verkehr ist absolut nöthig. Wohin käme man dann mit dem die knappe Mehrheit von 1885 nur dadurch zu stande ge- Erfagleute bezahlen.( Hört! hört! links.) Die Systein der Subvention? Wir bitten, die Vorlage schon im tommen, daß die Sozialdemokraten für die Vorlage stimmten; Amerika Linie will in Zukunft diesem Unfug" der Plenum abzulehnen.. und diejenigen aus den anderen Parteien, die diese Mehrheit Aufsichtsorgane Hinsichtlich der Buchung steuern! Ver Staatssekretär des Reichspostamts v. Stephan: Mit recht bilden halfen, haben es schließlich aus dem Grunde gethan, weil dienten die Arbeiter wirklich so hohe Löhne, so würden sie ift betont worden, daß der Hauptpunkt im ozeanischen Verkehr sie sich fagten: Ja, wenn selbst die Sozialdemokraten an der Sache ia jest um die Erlangung eines niedrigeren streifen! Auch die Schnelligkeit ist. Das haben wir aber im Vertrag von 1885 fo viel Gutes finden, muß doch wohl etwas daran sein. Hier die Erhöhung auf fünf Mart erreicht ja noch vollständig erreicht; es wurden damals 121/2 Knoten angefeßt, nach kann die Sozialdemokratie die intellektuelle lange nicht die in den Lohnlisten angegebene die höchste bis dahin erreichte Schnelligkeit. Im neuen Vertrage Urheberschaft für die Postdampfer Sub- öbe. foll aber die Schnelligkeit auf 13 und 13, Knoten erhöht werden. vention nicht ablehnen.( Große Heiterkeit.) Ich bin solchen Wie verhält es sich aber mit der angebotenen Lohnerhöhung? Mit Rücksicht hierauf müßte der Vorredner eigentlich für die Subventionen immer ablehnend gegenübergetreten. Ist sie aber Sie hat diefelbe Natur, wie seinerzeit die Gehaltserhöhung der Borlage stimmen. Auf die Schnelligkeit allein tommt es einmal Thatsache geworden, hat sich eine neue Entwickelung Weichensteller. Jetzt erhält der Schauer 4,20 M. pro Tag und bei der Postbeförderung nicht an; ebenso wichtig ist die daran geschlossen, sind weitverzweigte nationale und internationale bei besonders schwerer oder gesundheitsschädlicher Arbeit einen Sicherheit. Intereffen damit verknüpft, so läßt sich die Sache nicht plöglich ohnzuschlag von 60 Pf. Bei der Erhöhung auf 4,50 M. sollte Abg. Förster- Neustettin( Reform- P.): Herr Singer lehnt die mit einem nassen Schwamm wegwischen. Ich muß anerkennen: dieser Zuschlag von 60 Pf. aber nur gegeben werden, wenn das Vorlage im Interesse der Steuerzahler ab; ich nehme sie an nachdem diese großen Linien 10 Jahre lang bestehen, wäre es Schiff volle Ladung Stückgut hat, hat also z. B. ein Schiff von gerade im Interesse der Steuerzahler, im Interesse des Volkes. für uns als Nation politisch unbequem, sie einfach wieder auf- 3000 Tonnen Ladung 1000 Tonnen Stückgut und 2000 Tonnen Ich spreche hier nur persönlich. Meine Partei ist in zugeben.( Widerspruch bei den Sozialdemokraten.) Im Jahre 1885 Salpeter, so würde eine Arbeiterkonne von 21 Mann für das dieser Frage, wie verschiedene andere Parteien, selbst waren die Konservativen Feuer und Flamme für die Subvention Löschen ohne Lohnerhöhung, aber mit dem Zuschlag 1449 M. die sonst so gefchloffene freifinnige Partei, nicht geschlossen. Der Lloyd verwendet thatsächlich gelbe Leute als Feuerleute und bekomunen, mit der geplanten Lohnerhöhung aber ohne Zuschlag Die Furcht vor der Konkurrenz der auftralischen Wolle oder des Heizer auf seinen Dampfern. Diese gelben Konkurrenten der 1417 M., also 32 M. weniger. Um sich auf eine solche Zohnindischen Weizens ist nach meiner Meinung unbegründet; ist sie deutschen Arbeiter sind au Zahl nur hundert; sollten diese erhöhung einzulassen, dazu haben die Arbeiter doch schon begründet, dann schüße man die deutsche Wollproduktion durch irgendwelchen Einfluß auf die Lohnhöhe der deutschen Arbeiter zu gut rechnen gelernt. Wir haben Erfundigungen unter einen Wollzoll und erhöhe die Schutzölle auf Getreide. Jeden ausüben?( Widerspruch bei den Sozialdemokraten.) Der müh- den Schauerleuten der Amerita- Linie eingezogen und keinen falls soll man den sich entwickelnden Verkehr nicht fünftlich aus felige und armselige Dienst dieser Feuerleute wird von den Mann gefunden, der mehr als 168 Tage dehnen. Die Vorlage soll den Verkehr mit Ostasien fördern und deutschen Arbeitern gewiß nicht umworben. Auf den Dampfern gearbeitet hätte und mehr als tausend beleben; damit dient dieser Verkehr auch dem deutschen Gewerbe- der englischen Penninsular- und Oriental- Linie werden diese Mart durchschnittlich bezogen hätte. Tausend fleiß überhaupt. Ginige Bedenken habe auch ich. In der Subvention gelben Matrosen seit Menschengedenten verwendet. Wenn man Mark ist aber nichts, womit diese Arbeiter, die so des Lloyd liegt unzweifelhaft eine Zurückseßung Hamburgs. fich entschließt, Subventionen zu geben, hat man kein Interesse schwere Arbeit verrichten und ihren Körper Bedenklich erscheint mir, für die lange Zeit von 15 Jahren die daran, daß diese betreffende Linie nicht wirthschaftlich richtig leistungsfähig erhalten müssen, in Hamburg gut Höchstgeschwindigkeit ein für allemal festzustellen. und zweckmäßig geleitet wird. Wir werden unser Urtheil ganz auskommen können. In Hamburg fönnen sie eben Ueber die Lage der Heizer, die Anwerbung und von dem Ergebniß der Kommissionsberathung abhängig machen. nicht so billig leben. Die meisten Arbeiter haben auch Unterkunft der Seeleute haben wir nur zu berechtigte Abg. Molkenbuhr( Soz.): Der Abg. Barth macht die sozial noch die Fahrt an Bord aus eigner Tasche zu bezahlen. Hundert Klagen gehört. Diesen muß abgeholfen werden. Auf ausländi- demokratische Partei gewissermaßen verantwortlich für das Be- tausende deutscher Arbeiter sollen sich nach den Hamburger Löhnen schen Werften darf tein Lloydschiff mehr gebaut werden. Den stehen des Dampferfubventions Gesezes in Deutschland. Aller- sehnen. Wenn das maßgebend sein soll, möchte ich wissen, mit Difizieren auf den Lloydschiffen wird eine ganz gefährliche dings ist diese Frage in unserer Partei kontrovers gewesen. Die- welchem Recht die Regierung die Aufbesserung der Neberlastung mit dienstlichen Funktionen zugemuthet. Die jenigen von uns, dies.3. für dieẞorlage eintraten, waren der Meinung, Beamtengehälter fordert; hunderttausende von ununterbrochene Dienstzeit der zwei ersten Offiziere eines daß, wenn ein solches Gesetz angenommen werden würde, die großen Unterbeamten sehnen sich auch nach den Bes nach Shangai bestimmten Dampfers betrug in Bremer- Linien gezwungen sein würden, ihre Schiffe in Deutschland bauen zügen der hohen Beamten. Da wäre es noch mehr haven sechsundzwanzig Stunden( hört, hört!) und ähnlich zu laffen. Bis dahin war der wegen seines Patriotismus so zu rechtfertigen; der untere Beamte wohnt an demselben Ort wie anstrengend ist der Wachdienst auf der Nordsee; nicht viel besser sehr gefeierte Lloyd noch niemals in der Lage gewesen, auf der hohe, aber die hunderttausende Arbeiter, welche sich nach den steht es damit auf der hohen See; in Singapore, wo das Schiff deutschen Werften feine Schiffe bauen zu lassen. Erst feit der Hamburger Löhnen sehnen sollen, leben in ganz anderen Gegenden 30 Stunden bleibt, haben die Offiziere während dieser Zeit un- Subvention hat er auch auf deutschen Werften Schiffe bauen laffen. Deutschlands. Ein armer schlesischer Weber mag begeistert von einem unterbrochen Dienst. Es wäre nicht unmöglich, daß der Unter- Wenn wir aber geglaubt haben, daß hieraus für die Arbeiter- Lohn von 4,50 M. fein und würde davon einmal wie ein Herr gang des Salier" auf diese Ueberanstrengung der Offiziere fchaft ein Nuzen hervorgehen würde, so haben wir uns geirrt. leben können, aber wenn er nach Hamburg kommt, sieht man die zurückzuführen ist. Der Schluß des Herrn Singer, daß es den Wir haben damals nicht gewußt, welche schlimmen Folgen gerade Sache anders an. Bei 1000 m. Einkommen bleiben dem Mannschaften besonders schlecht gehen müßte auf den Schiffen, die Subvention für den ganzen Verkehr haben tönnte. Familienvater in Hamburg nach Abzug der Miethe, von Feue wenn es den Offizieren schon so schlimm ginge, ist aber feines- In den Zeiten der Krife, des Niedergangs hat rung und Licht nur 650 M. für Nahrung, d. h. pro Kopf und wegs zutreffend; die Arbeiter haben es thatsächlich leichter. gerade die subventionirte Linie am aller Tag 37 Pf. Die Herren Sozialdemokraten erheben den Anspruch auf das meisten auf die Frachten gedrückt, und diese Bei dem Streit spielen auch andere als bloße LohnMonopol des warmen Herzens für die deutschen Arbeiter. Frachtdrückerei tonnte für die Arbeiter nicht forderungen mit. Die Stauer sollen die Fahrten der Arbeiter Merkwürdig und sehr interessant war, daß der Abg. Megger ganz ohne Bedeutung sein. Wir haben das an Bord übernehmen. Bei den Stauern, die eigene Fahrzeuge als Kernpunkt des Hamburger Streits den Wettbewerb des wenigstens in den Hafenplätzen erfahren, wo man ohn haben, wie Blohm u. Voß, brauchen die Arbeiter zur Fahrt gelben Mannes hingestellt hat. Wo bleibt da das Programm abzüge mit diesen Krisen entschuldigte. an Bord nur 10-20 Minuten, bei den anderen müssen der Partei mit dem Allerweltsmann, mit der Freiheit alles Daß der Uebergang von der Segel zur Dampfschifffahrt nicht die Leute die Rundfahrtdampfer benußen und müssen dessen, was Menschenantlig trägt? Wider Willen erkennen ohne Störungen sein fonnte, liegt auf der Hand. Trotzdem oft eine halbe Stunde reisen und tönnen so nicht hier die Herren Sozialdemokraten die Superiorität der weißen haben die Linien noch gute Geschäfte gemacht, so z. B. hat zum Mittagessen tommen. Da nimmt der Schauer des Raffe au. Wenn Sie so verfahren, werden Sie auch all- die Südamerika- Linie über 20 pCt. Dividende gegeben. Wie Morgens das übrig gebliebene Effen vom vorigen Tage an mälig begreifen, daß das ganze deutsche Volk von einem wirken die Subventionen? Entweder als Liebesgaben für Bord, wo es an heißen Tagen nicht selten verdirbt oder Die gewiffen schwarzen Manne auf das bedenklichste bedroht die Gesellschaft oder konkurrenzfördernd, indem die subventio- fauer wird. Arbeiter ht, lind be auf das die müffen es aber genießen ist, und die Bestrebungen, ihn los zu werden, berechtigt nirten Linien, gestüßt auf ihre Mehreinnahmen, ihre Fracht oder bis zum Abend hungern. Ferner verlangen die Arbeiter find. Was die vorgetragene Lohnlifte betrifft, so begegnen wir fäße herunterdrücken und die anderen Linien sich dafür eigne Regelung der Lohnzahlungen, damit sie in den Zeitungen doch gewissen Aufklärungen, welche die an schablos halten durch ein Herunterdrücken der Arbeiterlöhne. nicht erft alle Wirthschaften abstreifen müssen, 11118 gegebene Lohnhöhe in wesentlich anderem Lichte erscheinen laffen. Dadurch werden Zustände geschaffen, wie wir ihren Lohn zu erhalten. Der Staatssekretär bestreitet In den als unglaublich hoch bezeichneten Jahreseinnahmen fie jest in Hamburg erleben. die Hungerlöhne, aber manche Leute haben thatsächs der Schauerleute steckten nicht nur die zahlreich gemachten Herr Barth warf uns vor, wir seien gegen die gelben lich Hungerlöhne, 3. B. die Leute in dem schweren Ueberstunden, sondern auch die Bezahlung für die zur Beit Arbeiter aus Rassenhaß. Wir sind nur gegen die Gewerbe der Kesselreiniger, welche einen Tagelohn von 2 M. großen Verkehrs seitens des Schauermanns angenommene Hilfskraft. 2ohndrückerei mit Hilfe der gelben Arbeiter. haben, und das nennt der Staatssekretär teine Hungerlöhne! Es sollte eine gemischte Reichstommission zur Hat man den 2o hndruck erst einmal mit den gelben Auf den Staatsquais bekommen die Leute mit Ueberstunden bis Untersuchung der gesammten durch den Streit Arbeitern durchgesetzt, dann versucht man es zu 1287., und auf dem Ameritaquai auch mit Ueberstunden zur Diskussion gestellten Verhältnisse nach auch mit den weißen. Herr Barth freut sich, 1394 M. Die Ewerführer, die auch streiten, arbeiten zu Hamburg entfendet werden. Kommt dieser Vorschlag daß die schwere Arbeit der Kohlenzieher und Heizer von Gelben ihrem alten Lohntarif für 4 M. täglich von morgens 51/2 die dabei stehenden weißen Arbeiter bis abends 7 Uhr ohne Anspruch auf Mittagsstunde ähnliche Vorfälle berücksichtigen. Die Sozialdemokraten ver- auch etwas zu effen " für den Hamburger Streit zu spät, so mag man ihn für fünftige verrichtet wird.ätten. Sehr richtig! lints.) Sie müssen aber( Bräs. v. Buol ersucht den Redner, doch wieder von Hamburg " lachen das nationale Empfinden, welches für die Vorlage ins die schwere Arbeit verrichten, wenn sie nicht verhungern wollen, nach Bremen zurückzukehren.) Bewilligen wir die Er Feld geführt wurde; aber einstweilen wird über die Meichs- darum sind die Hafenarbeiter empört darüber, daß auf den höhung derSubvention, dann werden sich diese interessen nicht einseitig nach wirthschaftlichen Gesichtspuntten subventionirten Linien die gelben Arbeiter Verhältnissenoch vielschlimmer gestalten. Redner entschieden. zum Lohndrud benugt werden. Während 1888 die fritisirt die Schwierigkeit der Beilegung des Streiks, weil die Staatssekretär v. Stephan: Dem Vorschlag, eine gewisse Matrosen monatlich 70 W. Lohn hatten, haben sie jest nur Rheder dem Arbeitgeberverbande angehören. Die Hamburger Barität mit Hamburg herzustellen, ist schon der Vertrag von 50 M., die Heizer hatten 85, jest 60 m., die Kohlen- Rheder würden eher nachgeben, aber der Arbeitgeberverband 1885, also schon vor 12 Jahren, gerecht geworden.( Heiterkeit.) zieher 75, jest 40-50 M.( Hört, hört! links), troß- will nicht. Er hat das Schiedsgericht abgelehnt. Abg. Barth( fr. Vg.): Der Zusammenhang der Vorlage dem die Arbeit seitdem schwerer geworden ist. Jetzt werden ungeeignete Arbeitskräfte zur Aushilfe herangezogen; mit dem Streit in Hamburg ist zwar ein etwas gewalt. Alle diese Arbeiter verlangen selbst im Streit nichts die Folgen liegen im Untergang des Salier" bereits vor und samer, aber man muß die Feste feiern, wie sie fallen, und nach anderes, als ihre alten@ ohnsäge von 1888 zurück werden sich noch weiter äußern.( Beifall bei den Sozialder Rednerliste wird dieser Streit noch weiter in der Verhand.( hört! hört!). Herr v. Bötticher hielt die Forderungen demokraten.) Lung seine Rolle spielen. Die von dem Abgeordneten Förster der Arbeiter für unbegründet. Eine Familie Staatssekretär Dr. v. Bötticher: Der Vorredner hat zuvorgeschlagene& yetutivtommission, die aus Bundes. müßte aber erst besonderen Unterricht im Hungern be- nächst auch zur Dampfersubventions- Borlage gesprochen und ges raths= und Reichstagsmitgliedern zusammen- tommen, die mit 40 bis 50 Mark austommen soll. meint, der Lloyd habe die Frachten gedrückt. Ich werde in der gesetzt wäre, um den Hamburger Streit zu applaniren, Man meinte die Rheder wären gezwungen, so niedrige Rommission nachweisen, daß sich der Lloyd im Gegensatz zu würde das unprattischste Auskunftsmittel 2öhne zu zahlen; das mag berechtigt gewesen sein als das anderen überfeeischen Linien durchaus forrett benommen und sich fein, das sich benten läßt. Im allgemeinen Rhedereigeschäft zurück ging. Seitdem sind aber die Fracht bemüht hat, jeden Druck, der von anderer Seite versucht worden war, ist bei solchen Arbeitseinstellungen ein magerer Ver- fäße ganz erheblich gesteigert worden. Die Kosmos- hintanzuhalten. Auch hat der Lloyd keineswegs die Löhne ge gleich einem fetten Prozeß auf alle Fälle vorzuziehen, selbst linie z. B. erhielt für die Fahrt nach Südamerika pro Rubit drückt und deduktionen nur eintreten laffen, soweit es sich aus in Ju= der Natur des Geschäfte ergab.( Lachen bei den Sozialdemo: sondern ein Produkt der Verhältnisse. Auch wenn der Streik jenigen Punkte, bezüglich deren eine Meinungsverschiedenheit traten.) Ja, verlangen Sie denn etwa, daß ein Unternehmer verloren geht, wird die Sozialdemokratie nicht in ihrer Fort- zwischen der Berkehrsdeputation und den betreffenden Gesellauch zahlt, wenn er nicht zahlen tann?( Erneutes Sachen bei entwicklung gehemmt werden. Sie wird sich nicht und fann sich schaften besteht, erörtert wurden. Die Berathungen haben vor den Sozialdemokraten und Zuruf: Haben denn die Direktoren nicht zu einer Reformpartei entwickeln. läufig ein abschließendes Ergebniß noch nicht gezeitigt. In aller auch weniger bekommen?) Das ist mir nicht bekannt. Der Lloyd Abg. Hahn( wild) tritt den Schlußausführungen des Abg türzester Zeit werden die Verhandlungen fortgesetzt werden. hat im nationalen Interesse die gelben Arbeiter schon zumeist Regien entgegen. abgelohnt. Abg. v. Elm( So.) In Sachen der Neueintheilung der Gemeinde: und Ich bleibe dabei, die Thätigkeit der Schauerleute ist eine so um ebenfaüs( 0) nimmt furz vor 6 the noch das Wort, Wahlbezirke hatte der Magifirat, wie seinerzeit mitgetheilt ist, auf ein umfangreiches ihm vor bochgelohnte, daß auch die niedrig bezahlten Arbeiter zu so hohen liegendes Zahlenmaterial nachzuweisen, daß der Inhalt beschlossen, vor der endgiltigen Erledigung dieser Angelegenheit Löhnen aufsteigen tönnen, wie sonst nie in der Industrie, der amtlicherseits der Stadtverordneten- Versammlung den Entwurf zur Begut Don nund den Rhedern vorgeführten ( Lachen bei den Sozialdemokraten.) Den Rhedern ist aus ihrem Lohnlisten unrichtig ist und zu Irrthümern verleiten muß. achtung zu unterbreiten. Die legte Neueintheilung der WahlVerhalten kein Vorwurf zu machen, he haben ihren guten Willen Beoner en ist und bezirke trat bei den Gemeindewahlen im Oftober 1883 in traft, aber schon bei den in den Jahren 1885 und 1887 nöthig gegezeigt, und niemand kann es ihnen verdenken, daß sie sich nicht Diese Listen feien eben ganz tendenziös i eine zwangslage verfetzen laffen wollen. Redner verliest fa mmengestellt, um die Welt glauben zu machen, daß der wordenen Ergänzungswahlen machten sich infolge der Vermehrung frecher Ausbeutung u. f. w. die Rede ist.( Die Berlesung begleiten die darüber beziehe. Bon Nebendienst fann bei den Schauer Nach der diesjährigen Wählerliste weist z. B. ein Wahlbezirk Ungleichheiten bemerkbar, die stetig fühlbarer at tage traten. Sozialdemokraten fortwährend mit Rufen: Sehr richtig! sehr wahr!) lenten fchon deswegen teine Rede sein, weil sie sich weil sie sich der dritten Abtheilung( Alt- Kölln und Friedrichswerder) Ich habe bisher gedacht, daß solche Ausdrücke vom Reichstag nicht stets zur Verfügung des Stauers halten müssen, auch 2797 Wähler, ein anderer( im Stadttheil Moabit) 23 802( also gebilligt werden. Die Rheder können nicht mehr zahlen als jegt. wenn dieser teine Arbeit für sie hat. Die Einnahmen Der Streit ist in der Abnahme, und ich wünsche, daß die Arbeit der Stauer, auch der fleinen, die nur mit sechs Schauer sich auch bei einzelnen Wahlbezirken der ersten und zweiten Ab21 000 Wähler mehr!) auf. Entsprechende Mißverhältnisse zeigen bald wieder völlig aufgenommen wird. Die Lage ist durch die leuten, arbeiten, bezifferte sich dagegen auf mindestens kategorischen Forderungen der Arbeiter geschaffen. Es wird Zeit, 20 000 m. jährlich, bei der Löschung großer Dampfer aber noch wordenen Neueintheilung war ein Ausschuß betraut worden, theilung. Mit der Vorprüfung der nachgerade unabweisbar gedaß die Arbeiter sich frei machen von den Einflüffen der Leute, weit höher Wenn die Stauer nur wollten, würde der Streit die angeblich ihre Intereffen fördern.( Lärm bei den Sozial bald vorbet sein; diese würden alle in turzem Millionäre. Bor gestellt hat, der auf folgenden Grundsägen beruht: Die Gemeinde nach dessen Vorschlägen der Magistrat nun einen Plan aufder streitenden Arbeiterschaft, die sich so must ergestellt Abg. Frhr. v. Stumm( Rp.): Von Hungerlöhnen tann gar haft, fo rubig benehme, tönne man nur die höchste Wahlbezirke sollen nur aus ganzen Stadtbezirken bestehen, teine Rede sein. Diejenigen, die den Streit hervorgerufen haben, uch tung haben. Herr v. Bötticher meint, die Arbeiter müßten schon wie dies schon bis zum Jahre 1888 ftets der Fall ge sind daran schuld, wenn jetzt auf die Kunde davon, daß in Ham- nach 8 Tagen, vom Hunger getrieben, die Arbeit wieder aufnehmen sind, und bei denen eine weitere Abnahme der Wählerzahl im wesen ist; diejenigen Wahlbezirke, die vollständig bebaut ift; diejenigen burg 4,50 M. Lohn pro Tag gezahlt wird, aus allen Gegenden Das werde nicht geschehen. In Hamburg werde nicht blos von den tünftigen Jahre zu erivarten steht, sollen mit einer höheren Zahl, Arbeiter dorthin strömen und natürlich nicht beschäftigt werden Arbeitern, sondern auch von der großen Masse der können. Die Sozialdemokraten Hamburgs, namentlich das" Ham Bürger die ablehnende Haltung der Rheber a 13 als nach dem Durchschnitt normal wäre, bedacht werden, burger Echo", haben zum Streif gehetzt, und wenn jetzt der Brogenhaftigteit bezeichnet, und nicht nur die diejenigen Wahlbezirle, bei denen eine Bunahme der Bevölkerung Streit unglücklich verläuft, so sind nicht die Arbeiter befiegt, Sympathie, sondern auch die Unterstügung der Bürger werde au erwarten steht, sollen mit der jezigen Wählerzahl unter der fondern Sie zu den Sozialdemokraten) und Ihr Terrorismus. den Streifenden zutheit. Der Streit sei nichts weniger als eine Durchschnittszahl bleiben. Durch die Neueintheilung wird zu ( Widerspruch bei den Sozialdemokraten. Sehr richtig! rechts.) Parteifache. Der Polizeifenator Hachmann hätte sich gewiß an gleich auch eine möglichste Abrundung der einzelnen Wahlbezirke und, soweit dies durchführbar, eine Anlehnung an die vor Ich bin nicht gegen Organisation von Arbeitern überhaupt ihn( Redner) nicht gewendet, wenn er ihn einfach für einen und, soweit dies durchführbar, eine Anlehnung an die vor. bandenen Standesamtsbezirke angestrebt. Eine MagistratsGestern hat der Abg. Hüpeden freilich meine Thätigkeit als ge- fozialdemokratischen Hezer gehalten hätte. Aber die Erklärung vorlage über diesen Plan ist der Stadtverordneten- Bersammlung meingefährlich bezeichnet. des Arbeitgeberverbandes: tein Frieden, die Macht soll ent Präsident v. Buol fordert den Nebner auf, zur Sache zu scheiden, fei Progenhaftigkeit und nichts anderes.( Bustimmung beute zugegangen. links.) Den Kampf bis aufs Messer proflamiren i m angeblichen Interesse des sozialen Friedens sei doch ein Unfinn in fich; gehe der Kampf verloren, der zweite würde und müßte ihm folgen, und der würde noch viel hartnäckiger, viel verhängnißvoller sein. Flugblätter, in denen von, brutaler Prozenhaftigkeit" der Rheder, einzelne Mann jene horrenden Löhne von 2000 m. und und Verschiebung der Bevölkerungs- und ge der Vermehrung reden. Abg. Frhr. v. Stumm: Wenn die Herren auf der anderen Seite sich immer als Freunde der Arbeiterorganisationen hinstellen, so muß ich doch meine Stellung dazu flarlegen. Präsident v. Buol: Das war aber nicht die einzige Aeußes rung, die nicht zur Sache gehörte. Abg. Frhr. v. Stumm: Dann will ich nur noch auf einen Buntt hinweisen. Der Abg. Hüpeden meinte gestern, die Sozialdemokratie sei nicht vom Himmel gefallen. Ich war feinen Augenblick der Ansicht, daß fie vom Himmel gefallen ist, fon= dern daß fie direkt aus der Hölle hervorgegangen ist.( Große Heiterkeit.) Abg. Jebsen( natl.): Ein kleiner Aufschwung des Frachten verkehrs fel jezt zu spüren. Um für die Arbeiter dabei etwas herauszuschlagen, dazu ist der gegenwärtige Zeitpunkt der un geeignetste. Damit schließt die Diskussion. Die Borlage geht an die Budgetkommission. Schluß gegen 1/27 Uhr. Nächste Sigung Montag 1 Uhr. ( 3. Lesung der Justizgesez- Novelle.) abzulehnen. has dod st dod sund madi ste un: und Die Wahl des Apothekers Selberg zum unbesoldeten Stadtrath von Berlin ist bestätigt worden. Die alljährliche außerordentliche Durchficht sämmtlicher städtischer Kassen hat gestern stattgefunden. Sie ergab, daß sämmtliche Raffen- Berwaltungen sich in vollständiger Ordnung befanden und zu feiner Ausstellung Beranlassung gaben. shil " Kein Geld. Bei der städtischen Stiftungsdeputation geben fortdauernd zahlreiche Gesuche un unentgeltliche Ueberlassung von Feuerungsmaterial ein. Wie nun von zuständiger Seite mitgetheilt wird, sind die Mittel der Stiftungsdeputation Mnlauferer Wettbewerb. für Abgabe von Feuerungsmaterial gänzlich erschöpft, so daß die betreffenden Gesuche unberücksichtigt bleiben müssen. Als wir bei der Berathung des Gesezes über den lauteren Wettbewerb darauf hinwiesen, dies" Geſetz Soda Be] werde mehr zur Unterdrückung der Arbeiter als zur Tokalesin d e] janisid abi Abg. Legien( Soz.): Die von den Rhedern veröffentlichten Beseitigung unlauteren Geschäftstreibens der Unternehmer dienen, abusis and Den Parteigentoffen des 1. Berliner Reichstags- Wahl. Lohnliften find sehr verdächtig. Durch persönliche Prüfung erklärten die bürgerlichen Parteien das für tendenziöse haben wir festgestellt, daß in hunderten und aber hunderten von Uebertreibung. Wie recht wir mit unseren Voraussagen freifes zur gefl. Renntnißnahme, daß vom Vorstande des WahlFällen die Löhne nicht dem einzelnen Schauermann, sondern auch hatten, zeigt eine Verhandlung, die gestern hier vor der IV. Strafvereins folgender Beschluß gefaßt worden ist: Zur Sebung feinem Erfagmann gezahlt find. Mehr als 1000 m. entfallen fammer des Landgerichts I unter dem Vorsitze des Landgerichts- der Agitation sollen in allen Bezirken von Zeit zu Zeit auf keinen der betr. Schauerleute. An einzelnen Beispielen weist direktors Denso stattfand. Das Gesez ist erst seit dem 1. Juli Versammlungen abgehalten werden, und zwar findet die nächste Rebner nach, welche Riefenarbeit diese Leute zu bewältigen haben, in fraft, wir hatten noch von einer einzigen Antlage Bezirksversammlung am Montag, den 14. b. M. bei Schwandtte, und fragt, ob gegenüber diesen Leistungen ein Lohn von 700-1000 m. gehört, zu der es hier Anlaß gegeben hätte, die erste, die ver- Flensburgerstr. 24, statt. Es wird um recht zahlreiche Betheili ein ausreichendes Aequivalent sei. Die Packetfahrtgesellschaft sei handelt wurde, zeigte, wie das Gesez a 13 affe des gung gebeten. Ferner werden die Parteigenossen, welche noch vollständig davon unterrichtet, daß die sämmtlichen Schauer Unternehmerthums in den Lohtampfen gegen die nicht Mitglied des Wahlvereins find, ersucht, ihre Aufnahme in den nachstehenden Zahlstellen zu beantragen. Auch werden in männer Erfaßmänner und Hilfskräfte haben, daß die wohnliften Arbeiter benugt werden kann. also eine Täuschung hervorrufen müssen, wenn sie dieses Umm September streitten bekanntlich die Ballschuhallen Versammlungen Neuaufnahmen und Beiträge entgegen standes nicht Erwähnung thun. Unter den Hilfsarbeitern bearbeiter. In einer Versammlung am 18. September machte genommen. Die Bahlstellen befinden sich bei Sommer, Grüne finden sich solche, die mit 5-1200, einer fogar mit 1800. der Vorfigende einige Mittheilungen über die Verhältnisse der Straße 21, Linte, Jüdenstr. 36, Preuß, Neue Friedrichstr. 20, entlohnt wurden. Wen wolle man alfo mit diesen Firma M. Fürstenbeim, namentlich über den Reingewinn, Schwandtte, Flensburgerfir. 24, Lohnlisten täuschen? Aus den Liften, welche die Zah! den fie erzielt hätte, und er begründete damit die Behauptung. Achtung! Sozialdemokratischer Verein Vorwärts der Arbeitswochen angeben, laffe fich ganz genau das wirkliche daß die Firma keine Veranlaffung habe, die Lohnaufbefferung Berlin. Die Mitglieder werden auch an dieser Stelle auf die Arbeitseinkommen der Leute nachweisen, und darum hätten die am Dienstag, den 15. Dezember, abends 81/ a Uhr, in Wernau's Staner, als davon Gebrauch gemacht wurde, in ihren späteren Der Fabrikant Fürstenbeim glaubte, daß nur durch eine Festfälen und im Wedding- Rafino" stattfindenden zwei Ber Liftenaufstellungen die Zahl der Arbeitswochen weggelassen. In distretion die Beträge seines Reingewinns den fammlungen aufmerksam gemacht und ersucht, nicht nur Die Angaben der Stauer und Rheder entsprächen also feines- Streifenden bekannt geworden sein könnten, er that aber zunächst zahlreich zu erscheinen, sondern rege für den Besuch derselben zu falls der wahren Sachlage. Der Streit in Hamburg sei so nichts. Erft als er entdeckt hatte, daß ein Lehrling im Komptoir wirken. Gleichzeitig wird befannt gegeben, daß die Zahlstelle begründet wie jeder andere; es gebe überhaupt feinen un namens Rayfer Unterschlagungen begangen hatte, fagte er diefem auf vom Genossen J. Gnadt, Butbuferstr. 82, zum Genossen begründeten Streit( Heiterkeit.) Das Hamburger Echo" hat den Kopi zu, er hätte die Zahlen aus den Büchern verrathen, und dieser, G. Herrmann, Putbuserftr. 45, verlegt worden ist.( Siche nicht zum Streit geheßt, sondern von Anbeginn an gefordert, ein 18 jähriger Bursche, unterschrieb auch einen Schein, worin er auch Inserat in heutiger Nummer.) daß der Friede gefchloffen werden soll. Aber um die Lohnhöhe dies zugeftand und als ben, dem er die Mittheilung gemacht Jm Wahlverein des vierten Wahlkreises Berlin Often allein handelt es sich in Hamburg allerdings nicht, sondern auch hätte, den Schuhmacher Papte benannte. Fürstenheim verhält der Reichstags- Abgeordnete Meges aus Hamburg am um Regulierung der Arbeitszeit. In dem neuen Tarif der sieh dem Lehrling die erheblichen Unterschlagungen, Dienstag Abend einen Vortrag Die Versammlung findet Arbeiter wird verlangt, daß die Arbeitszeit nicht länger als nachdem dessen Vater bezahlt hatte, und erstattete keine Anzeige Große Frankfurterstr. 117 statt. Näheres besagt das Inferat. 36 Stunden hintereinander dauern foll; daraus allein können Sie deswegen, dagegen ftellte er gegen Papte und fich wohl ein Bild von den Zuständen machen, wie sie jetzt bestehen. Rayfer Strafantrag wegen verraths von Bum besten der streitenden Hafenarbeiter in Hamburg findet am Sonntag, den 20. Dezember, nachmittags 5 Uhr, in Die Partet als folche hatte nicht die geringste Kenntniß davon, efchäftsgeheimniffen". daß es hier zu einem Lohntampfe tommmen sollte; die Führer In der Verhandlung am 12. Dezember gab Kayfer an, er Louis Keller's Festsälen, Koppenstr. 29, ein von den Gesangs waren davon aufs äußerste überrascht. Bei Vorhandensein einer hätte den Schein unterschrieben, weil er geglaubt hätte, für feine vereinen Kornblume", Alpenglocke"," Deutsche Eiche, Loreley" Grund Vorwärts" in Friedrichsfelde( sämmtlich M. b. A..S.) Organisation wäre der Streit nicht ausgebrochen. Aber die Unterschlagungen eher auf Verzeihung rechnen zu können. Instrumental Ronzert Anfänge einer Organisation haben gerade die Arbeitgeber 1890 beftritt jede Schuld. Auch Papke bestritt, daß er sich von arrangirtes Botal und zu vernichten sich bemüht, und derselbe Arbeitgeber- Verband Kayfer diese Mittheilungen hätte machen lassen oder fie dem statt, an dem die Herren Pats chau, Bühle und ber Musik ift es, der auch heute wieder in Aftion tritt. Syftematisch Vorsitzenden der Bersammlung gemacht hätte, G3 fei viel über verein Hoffnung" mitwirken. Programm 25 Pf., nach dem bat er bie Arbeiter zu drangfaliren versucht, jeber or die großen Gewinne der Firma unter den Arbeitern gesprochen Konzert Lang, wofür 50 Pf. nachzuzahlen find. Bahlreicher Be ganifirte Arbeiter wird von der Arbeit ausgeschlossen durch die worden, es hätten auch viele Personen Zutritt zu den Büchern such ist erwünscht. besonderen Arbeitsnachweise, welche die Arbeitgeber- Bereinigung gehabt, wenn sich da etwas über den Reingewinn herumgesprochen Arbeiter- Bildungsschule. Der Fortschrittsturfns eingerichtet hat. Suchen Sie nach einem Grunde für den babe, so sei er jedenfalls schuldlos. in Rede Uebung beginnt heute Umstände halber bereits un Streit, so finden Sie ihn vielleicht bei diesen Arbeitsnachweisen. Der Staatsanwalt hielt Kayser tros feines Wider 10 Uhr. Ferner weifen wir an diefer Stelle noch einmal auf Mit dem Hinweis auf die Sozialdemokratie als Urheberin des rufs für überführt und beantragte gegen ihn eine Woche die heute Abend um 61/2 Uhr bei Gründel, Brunnenstr. 188, Streits kann man doch nur beabsichtigen, die Streifreden beim Gefängniß, bei Papte hielt er die widerrufene frühere Erklärung stattfindende Berfammlung bin, in der Herr Dr. Borchardt Publikum in Mißkredit zu bringen v. Elm, Moltenbuhr und des Kayser nicht für eine ausreichende Ueberführung und be- einen Vortrag über das Thema: Unsere Kenntniß von ich, wir haben durch das Reichstags. Mandat nicht etwa antragte Freisprechung. Rechtsanwalt Wolfgang Heine als der Sonne halten wird. An den Vortrag schließt sich ein Der Vorstand. aufgehört, Arbeiter zu fein; brauchen uns die Arbeiter, so stehen Bapte's Bertheidiger hob noch hervor, daß nach dem Gefeß nur geselliges Beifammensein. wir ihnen zur Verfügung, auch wenn Herr v. Bötticher uns der bestraft werden könnte, der Geschäftsgeheimnisse verriethe, dann hier im Reichstage vermißt, wo wir dann allerdings seine um dem Geschäftsinhaber Schadenzuzufügen. Davon fönnte Bum Jubiläum der städtischen Gasanstalten, die am schönen Reden nicht hören können. Es ist tein wahres Wort daran, nicht die Rede sein, denn es wäre kein Schade für Fürstenheim 1. Januar 1897 auf einen 50jährigen Betrieb zurückblicken feine Arbeiter Arbeiter seinen daß ich in einem Schiffe der Packetfahrt- Gesellschaft die Streifenden gewesen, daß Gewinn erfuhren. tönnen, will der Magiftrat, wie schon gemeldet wurde, rine haranguirt habe; der Staatssekretär ift in diesem Falle ganz falsch Schlimmsten Falls sei eine geringe Geldstrafe am Blaze, weil Dentfchrift herausgeben, bie eine Darstellung der Ent unterrichtet. Ich hätte mich auch nicht entfernt, wenn mich nicht Baple, der selbst eine Lohnerhöhung für sich garnicht erstrebt habe, stehung und Entwickelung der städtischen Gas. ein Polizist, der dort ebensowenig zu suchen hatte, wie ich, zum ideale Ziele verfolgt habe. anstalten enthalten soll. Diese Jubiläumsgabe wird hoffents Beggehen aufgefordert hätte. Herr v. Bötticher sieht das Ende Das Gericht war anderer Meinung. Es verurtheilte Rayfer lich vor allem in dem Sinne eine Denkschrift" werden, daß sie des Streits nahe; ich kann mittheilen, daß heute die Streit zu einer Woche, Bapte aber wegen Anstiftung zu zwei den städtischen Behörden, namentlich dem Magiftrat selber zu ganz besonders deuten giebt", unterstügung um 1. erhöht worden ist. Die Wochen Gefängniß, weil ein nachzudenken nämlich über das Verhältniß Streitenden sind durchaus für Vermittelung schwerer und schädlicher Vertrauensbruch vor der Stadtverwaltung zur englischen Gasgesellschaft, und werden jedes Schiedsgericht annehmen liege. mit handgreiflicher Deutlichkeit gezeigt hat, ( Hört, hört! lints), aber nicht aus Mangel an Mitteln, Das Urtheil giebt unseren Bourgeois einen werthvollen unbequem es für spätere Geschlechter werden kann, wenn Unter. sondern weil sie sich der Erkenntniß nicht verschließen, was bei Fingerzeig Mit diesem Gesetze in dieser Auslegung können fie nehmungen, die nur dem Gemeinwohl zu dienen bestimmt Ausbeutung sollten, der durch Privat längerer Dauer aus den Zuständen in Hamburg werden soll. in Lohnstreitigkeiten den Arbeitern wieder neue Verfolgungen fein Man schafft elende, trante, hinfällige Arbeiter als Streifbrecher nach tapitalisten überlassen werden. Die städtischen Gasanstalten Hamburg und schafft dadurch Zustände, welche nothwendiger Weise verdanken ihre Entstehung dem Umstande, daß die englische Gesellschaft, gestützt auf ihren bis 1846 geltenden Vertrag von zu einem Zustande zurückführen müssen, wie sie das pibemie. jahr 1892 für Hamburg gezeitigt hat. Die Hamburger Arbeiter 1825, alle auf Verbesserung der Straßenbeleuchtung durch weitere wollen den Frieden und bieten die Hand dazu, sobald ihre Das Kämmereivermögen der Stadtgemeinde Berlin Ausdehnung des Gaslichts hinzielenden Wünsche, die zuerst 1886 Intereffen nur die geringste Berücksichtigung erfahren. Aus den hat am 1. April 1896 betragen 548 873 935 M. Gegen das Vor- auftraten und dann namentlich 1841 sehr lebhaft wurden, Die Einrichtung eigener Anstalten wurde Erklärungen des Staatssekretärs selbst ergiebt sich, daß der Lloyd jahr ist ein Bugang von 27 850 689 m. und ein Abgang von einfach ablehnte. nicht erfüllt hat, was er verfprochen, daß er 22 816 222 M. eingetreten, so daß eine Vermehrung um 1842 von der Stadt beschlossen, 1844 von der Regierung Lohnreduktion hat eintreten laffen; wir sind also sehr im recht, 5534 467 M. stattgefunden hat. Die Schulden der Stadt find genehmigt und, nachdem die von 1841 an bis dahin weiter ge wenn wir unsererfeits unfere Stellung zu dem Lloyd verändern. gegen das Vorjahr um 8969 068 M. heruntergegangen, sie be- führten, aber stets ergebnißlosen Verhandlungen mit der eng am 1. April 1896 noch 279 833 968. gegen lischen Gesellschaft definitiv abgebrochen worden waren, nach Warum schont man die Leute bei der deutschen Marine trugen in den Tropengewässern nicht, warum werden da nicht 288 803 081 m. am 1. April 1895. werden da nicht 288 808 081. am 1. April 1895. Der Vermögensbestand if 1844 in Angriff genommen. Der Entwickelung der städtischen gelbe Matrofen eingestellt, wie beim Lloyd? Sobald der auf 269 039 972 M. ermittelt worden, er ist um 14 508 535 t. Anstalten, die am 1. Januar 1847 ihren Betrieb begannen, Lloyd so vorging folgten die Hamburger Rheder, höher als im vergangenen Jahre. Das Stiftungsvermögen der wurden die Ausbeutungsvorrechte der englischen Gesellschaft sehr und so sanken die Löhne bis auf 50 m., ja auf 40 m., wovon Stadtgemeinde weist eine Vermehrung um 773 921 M. nach, der hinderlich. Die Gesellschaft hatte sich im Vertrage von 1825 filr den Fall seiner Nichterneuerung vorbehalten den Gebrauch fein Mensch auch nur nothdürftig leben fann. Jetzt will man Kapitalsbestand betrug Ende März 1896: 84 771 688. die gelben Leute beseitigen; jezt, nachdem das Unglück einmal Die Subkommission der Verkehrsdeputation hat gestern ihres Eigenthums und daß sie diejenigen Personen, welche dieses geschehen ist. Herrn v. Stumm will ich gern bei seinem Glauben unter Vorsiz des Bürgermeisters Kirschner und unter Hinzuziehung wünschen sollten, noch weiter mit Gas versorgen möge". Erst laffen, daß die Sozialdemokratie aus der Hölle gekommen ist; fie der Direktoren der Großen Berliner Pferde Eisenbahn Gesell durch mehrere Prozesse, die wegen des Rechts, in den Straßen ift aber weder aus dem Himmet, noch aus der Hölle gekommen, schaften eine mehrftündige Sigung abgehalten, in welcher die Gasröhren zu legen, geführt werden mußten, tonnte bas Ber bereiten. wad fun and edi Kommunales. B sid das das 1100 " 860 wie " Gewerkschaftliches. hältniß der Stadtverwaltung zu der Gesellschaft geregelt werden. Scherzmittelchen alten Stils treu bleiben. Go tommt es, Es wurden je zehn Monate Untersuchungshaft in AnDie Gesellschaft tam aber auch später der Stadt noch recht in daß eine Szene voll beißender Schärfe ber banalste rechnung gebracht. Von einer Auflage wegen Meineides die Quere, z. B. 1861 bei Eingemeindung des Schöneberger Ge- Ult folgen darf. Der Muth und die erbitterte wurde Müller freigesprochen. Dieser fiel, während der Staatsbietes vom Potsdamer Thor bis zum Botanischen Garten, wobei Leidenschaftlichkeit des großen Satirikers fehlen und überall klingt anwalt das Strafmaß gegen Härting beantragte, ohnmächtig der zwischen der Gesellschaft und der Gemeinde Schöneberg ge- das weich Wienerische durch, nur nicht allzu weh thun. Troß vom Stuhl, er fam indessen bald wieder zu sich, so daß er dem schlossene Vertrag( nach Anrufung richterlicher Entscheidung) dem Mangel an äußerster Bravour steht die Wiener Komödie Schluß der Verhandlung zu folgen vermochte. Härting hat sich respektirt werden mußte. Bis auf den heutigen Tag sind die dennoch turmhoch an Werth über dem völlig nichtigen Volksstück, in der Nacht nach der Verhandlung in seiner Zelle erhängt. städtischen Gasanstalten in ihrer Entwickelung dadurch gehemmt das wir heutzutage als Berlinische Kost genießen müssen. Es Das Urtheil der zweiten Ferien- Straffammer am Landworden, daß man es einst verfäumt hat, dem Ausbeutungs. ist doch zu mindest ein braver Versuch, Schwächen und Berkehrt- gericht II, durch welches die separirte Frau Stabsarzt Vogler gelüft der englischen Gesellschaft von vornherein einen Riegel heiten der Zeit im Spiegelbild darzustellen. Die satirische am 27. Auguft d. J. wegen Wechselfälschung zu 6 Monaten Ges vorzuschieben. Die Schuld an diesem Versäumniß trifft allerdings Absicht fehrt sich gegen das" goldene Herz" von Wien fängniß verurtheilt wurde, ist am 11. Dezember vom Reichs. nicht die Berliner Gemeindeverwaltung; denn der Vertrag von und den Mißbrauch, der mit diesem Begriff in Blättern vom gericht aufgehoben worden. Die Angelegenheit wurde in 1825 wurde ohne Zuziehung der städtischen Behörden vom Schlage des" Extrablattes"( des Lokal- Anzeigers" von Wien) die Vorinstanz zurückverwiesen. Ministerium des Innern und der Polizei mit der englischen getrieben wird. Das vermeintlich goldene Herz wird als Gasgesellschaft abgeschlossen. Man muß aber bei der Betrachtung Schwindel, als Wohlthätigkeitsschwindel entlarvt. Wegen Falscheides wurde der Schumann Karl der Gasanstaltsfrage unwillkürlich an die gegenwärtig so lebhaft In das Haus eines halbverhungerten Kunstmalers bringen Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Verurtheilte Brandes vom Schwurgericht in Hannover zu sechs diskutirte Straßenbahnfrage denken, in der ähnliche Versäumnisse die vom wohlthätigen Verein" Goldenes Herz". Die Wohl- war Ende September gegen einige zur Reserve entlassene begangen worden sind, und zwar in diesem Falle von der Stadtthätigen trampeln auf dem Ehrbewußtsein, auf den feelischen Artilleristen, welche auf der Straße standalirten, einzuschreiten verwaltung. Empfindungen der armen Leute herum, als hätten sie es mit Eine Explosion von Acethylengas erfolgte am Sonn Biebzeug zu thun. Die Tochter des Malers wird wie eine gezwungen, wobei er seinen Säbel gezogen und mit diesem ges abend Nachmittag 21/2 Uhr in der Spenerstr. 23, Hof 3 Treppen, Straßendirne behandelt, die wohlthätigen Aushorcher sind eben schlagen hatte. Bei seiner eidlichen Vernehmung durch den die belegenen Werkstatt des Kaufmanns und Technifers Georg stumpf und roh gegen das Unglück. Der Maler wäre gewiß von er geleugnet respektive verschwiegen, den Säbel gezogen zu haben. Untersuchung führenden Offizier des Artillerie- Regiments hatte Isaat. Aus Ursachen, die noch nicht zu Tage liegen, einem brutalen Armenvater und Hausbesiger exmittirt worden, explodirte der Kessel, in welchem Herr Isaat das wenn nicht ein Zeitungsreporter den Einfall gehabt hätte, in Gas aufgespeichert batte, mit solcher Gewalt, daß fosein Blatt einen fingirten Selbstmordverfuch des heimischen wohl der Techuiter, als auch drei bei ihm be Künstlers zu schmuggelu. Zuzug von Arbeitern nach den deutschen Seeftädten schäftigte Arbeiter auf der Stelle den Tod In echt extrablattmäßiger Sensation ist die Zeitungsnachricht fanden. Es sind dies der Schlosser Paul Molte aus der ausgeschmückt. Der Kunsthandwerker wird zum verkannten ist während der Dauer der dortigen Lohnbewegungen aufs ind Birkenstr. 46, der Monteur Krüger aus Wurzen und der Genie. Seine letzten Worte sind:„ Grüßt mir meine Wiener streugfte fernzuhalten! Schlosser Werner aus Erfner. Das von Grund auf und der Refrain eines Kouplets: Menschen, Menschen san mer Gelder sind zu senden an das Berliner Gewerkschafts: zerstörte Zimmer bot mit den entsetzlich verstümmelten alle! Nichts also fehlt, was den Wiener Kretinismus nicht beLeichen einen grauenerregenden Anblick. Herr Jfaat, der wegen könnte. Da zeigt sich das goldene Erz erst recht in all bureau( N. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16.) das Gas für eine von ihm erfundene Tischlampe benutzen feiner Erbärmlichkeit. Geschäftsleute schicken für den armen die Kollegen darauf aufmerksam, daß der Zuzug noch fernzuhalten Achtung, Glaser Berlins und Umgegend! Wir machen wollte, hatte seine Erfindung so weit zu Ende geführt, Maler unnüge Handelsartikel, um in der Zeitung daß er sie am gefirigen Abend einigen höheren Beamten vor- reklamehaft genannt zu werden; die Sensation wird ist von den Werkstätten: Iglisch, Lindenstraße; Wahl u. Sohn, zuzeigen gedachte. Der Schlosser Molte, der bei Schäffer u. von allen Seiten ausgebeutet. Der Armenvater und Behrenstraße; Jachmann, Juvalidenstraße; Ganter, Ritterstraße; Walter beschäftigt war und aushilfsweise bei Isaak in Thätigkeit Hausbesitzer selber weiß, so grausam er innerlich ist, fein Profopp, Moabit. Bei Franz Becker, Steinmetzstraße, sind trat, hinterläßt eine Frau mit vier Kindern. Ein Buchhalter, goldenes Herz zu verwerthen. Er spannt den Maler in unsere Forderungen nachträglich bewilligt worden. Montag, den der bei Jaat beschäftigt war, befand sich im Augenblick der Explosion feinen Frohndienst. Er soll ihm Bilder malen, lauter Mutter- 14. Dezember, abends 8 Uhr, wird eine öffentliche Versamm„ Arminhallen", zufällig auf der Straße, um eine Positarte in den Kasten zu werfen liebe"; das wird ein Geschäft, so lange die Sensation reicht. lung in den Kommandantenstr. 20, ab und verdankt diesem Umstande seine Lebensrettung. Mehrere Mit einem Hundertguldenschein ist der arme Teufel gekapert. Ja, gehalten über die Frage: 8entral- oder LokalKollegen, er= Angenellte der Firma Schäffer u. Walfer, die mit Herrn Jsaat in im Besitz dieses seltenen Scheins hält der Maler sich bereits für organisation? gesprochen werden soll. Mann für Mann, benn wir Verbindung stand, waren gleichfalls in der Unglücksstunde auf einen Rapitalisten und handelt im Kapitaliften- Bewußtsein. Was fcheint müssen dem Wege zu ihm. Die Feuerwehr besorgte die Aufräumungs- jenseits der sozialangebauchten Satire im Stücke vorkommt, ist uns einig werden über die Organisationsform unserer Gewerk arbeiten bis zum späten Nachmittag. Zahlreiche Fenster in der fünstlerisch nicht der Rede werth, bloßer Abklatsch. schaft, sonst wird das, was wir mit vieler Mühe aufgebaut Nachbarschaft sind in Stücke zersprungen.ladi.& novad Mit flotter Laune wurde die Satire gespielt, namentlich von haben, auseinander gerissen und wir können von vorn anfangen. Der Kaiser und die Kostümkunde. Die Bossische Herrn Sach 3( dem Zeitungsschreiber), Frl. Thesen( der Becks Rechnungslegung über unseren Streit wollen die Kollegen, Zeitung." bringt folgenden Beitrag: Der Kaiser hat braven Tochter eines Wohlthätigkeitstartüffes), Herrn Junkers die noch im Besitz von Marken und Listen sind, umgehend abs rechnen, da wir sonst gezwungen wären, die Namen derselben aus Anlaß der von ihm geplanten Ausschmückung der Sieges.mann( einem Gigerl) und Herrn Deutsch( dem Maler.) allee sehr gründliche Studien auf dem Gebiete der Kostüm Im Schiller- Theater kommt Montag Shakespeares:„ Gin öffentlich bekannt zu geben. Ferner ersuchen wir um Abrechnung über die Billets vom Vergnügen und um Zurückgabe der Bücher tunde gemacht, die bis auf das achte Jahrhundert zurück Wintermärchen" zur erstmaligen Aufführung. Die Beder geben. So überreichte er neulich dem Bildhauer Schott eigen fegung der Hauptrollen ist folgende: Levutes: Eduard v. Winter- der Statistik des Herrn Dr. Friedeberg. Die Streitkommission. händige Zeichnungen und Bausen, die der Künstler bei der stein; Hermione: Hedwig Pauly: Perdita: Anna Heins- An die im Handels- und Transportgewerbe beschäf= ihm übertragenen Gruppe Albrechts des Bären verwenden soll. Dorff; Baulina: Serafine Detschy; Polycenes: Willy Froböfe; tigten Silfsarbeiter Deutschlands! In der Nr. 286 bes betonte der Kaiser, er lege sehr viel Werth darauf, daß in Paula Levermann; Die Zeit: Grete Meyer. Das Schiller den Kollegen Poliz und Kräcker unterzeichnet ist und worin fämmtlichen Arbeiten für die Siegesallee auch die Kostüm Theater giebt in hübsch ausgeführtem Umschlag für 5 bez. 10 m. die Stollegen erfucht werden, den zu Weihnachten einberufenen frage richtig und auch von Wichtigkeit für die Schauspieler, die sich später Weihnachtsgeschenke gedacht sind. die Rede, die den außerordentlichen Kongreß veranstaltet hätten, an jenen Werken ein Vorbild für ihre Darstellungen nehmen und diese sollen dazu nicht kompetent sein. In Wirklichkeit baben 9 von den 14 Bezirksführern den Aufruf im„ H. H. N." fönnten. So die Voff. 3tg." Der Markgraf Albrecht der Bär soll im zwölften Jahrhundert gelebt haben. betreffs des Kongresses im Einverständniß mit der Preßkommission Theater- Wochenchronik. Opernhaus. Sonntag, 13.: Der Ring und zweier Revisoren unterzeichnet und diese repräsentiren des Nibelungen". Abend:" Götterdämmerung" fang ex uhr, die weitaus große Mehrheit der deutschen Kollegenschaft. Der 14:„ Garmen. Dienſtag, 15.„ Säufel und Gretel".#pantajien im Bremer die weingut für Deutschland ist nicht hierzu beauftragt Rheingold". Anfang 8 Uhr. Donneritag, 17.: 2. Abend:„ Die Waltüre". Anfang 6% Uhr. Freitag, 18.: II. Sinfonie der tgl. Kapelle. Anfang 7 1hr. worden, weil er von vornherein die Einberufung des Kongresses Mittags 12 Uhr: Deffentliche Hauptprobe. Sonnabend 19.: 3. Abend verweigert hat. Der Kongreß findet demgemäß auf alle Fälle Stegfeteb". Anfang 6% Uhr. Sonntag, 20.: Robert der Teufel". Montag, zu Weihnachten in Altenburg statt. Die Vertrauensleute und Gewerkschaftskartelle werden ersucht, Hause abwesend, ohnenenden Portiers Schulzti aus dem 21.: 4. Abend: Götterdämmerung". Anfang 6% Uhr. Schauspielhaus. Sonntag, 13. Dezember: Abu Seib". Das zweite Geficht". Montag, 14.: daß die geängstigten Eltern eine Ahnung Don Carlos". Anfang 7 Uhr. Stenstag, 15.:„ Gin Boltsfeind". Mittwoch, sich nicht in die internen Streitigkeiten unserer Gewerkschaft einvom Verbleib des Kindes hätten. Das Mädchen trug ein gelb. 16.: Abu Seid". Das zweite Gesicht". Donnerstag, 17.: Begte Liebe" zumischen; unser außerordentlicher Kongreß allein ist berufen, braunes Kleid mit blaukarrirten seidenen Aermeln, eine blaue Freitag, 18.:„ Abu Seib"." Das zweite Geficht". Sonnabend, 19.: Zum ersten bierüber zu entscheiden. J. A. der Bezirksführer und der PreßSchärpe, hohe Knöpfstiefel und graue Strümpfe. Einen Hut alder lange Breuße". Montag, 21.:„ Abu Seid".„ Das zweite Geficht". Neuestönigl. Opern Theater"( Kroll). Sonntag, 13. Dezember: fommission der Handelshilfsarbeiter. Die Revisoren. Johann hatte sie, als sie aus dem Hause gegangen war, nicht aufgefeßt. Der neue Herr". Dienstag, 15. Dezember: Wohlthätigkeité Borstellung: Dreher und Oswald Schumann.d Die Verschwundene ist kenntlich daran, daß ihr die Augenzähne Der Verschwender". Anfang 8 Uhr. Sonntag, 20. Dezember: Wohlthätige Frauen". Im Deutschen Theater tommt nach dem Spieldoppelt übereinander gewachsen sind, ihr blondes Haar ist, in plan der Woche Gerhard Hauptmann's Märchendrama" Die verfuntene Kollegen, sowie die Vertrauens- Personen und Arbeiter anderer Aufforderung. Die in der Hutbranche Berlins beschäftigten einen Zopf geflochten, fernere Rennzeichen sind blasse Gesichts- Glocke" außer Sonntag Abend noch Dienstag, Donnerstag, Sonnabend, fonte Branchen, die von dem beendeten Berliner Hutmacher- Streit her farbe und blaue Augen. Wer etwas über den Verbleib des greitag Banneles himmelfahrt" nebst„ Done Stebe" gegeben; onvermann's noch Sammellisten in ihrem Besitz haben, werden hierdurch Mädchens anzugeben weiß, wird dringend gebeten, die Eltern morituri" gehen Mittwoch wieder in Szene Als Nachmittags- Vorstellu gen dringendst aufgefordert, die Listen bis spätestens Ohne zu benachrichtigen. bringt der heutige Sonntag Freiwild", der nächste Sonntag Julius Cäfar". 1. Januar 1897 an das Vereinsbureau, Weinstr. " M " סטן sämmtlichen Arbeteitgemäß behandelt werde. Das sei Abonnements auf 4 bez. 8 Vorstellungen aus, die als Kongreß nicht zu beschicken. Es ist dabei von einigen" Kollegen Im Zirkus Busch werden heute Nachmittag die vier Zebras zuletzt vorgeführt. Das spurlose Verschwinden eines zwölfjährigen Mädchens erregt in Moabit erklärliches Aufsehen. Seit Sonu abend vor acht Tagen ist die zwölfjährige Tochter Martha des in der Calvinstr. 32 Flüchtig geworden ist der hiesige Gerbstoffhändler Jean " In Kopenhagen ist der Gynäkologe Universitätsprofeffor Dr. Asger Stadielot gestorben. " Rathsteller. Mittwoch, 16.:" Der Ring des Nibelungen". 1. Abend: Das ' " de deffiness beater hofft, für Manvice Donna's plorattige C. Sempe, abzuliefern. Sollte der Aufforderung bis zu dieſem Erwig, welcher vor einigen Jahren von Düsseldorf hierber tam, die Aufhebung des Benfurverbotes zu erwirten. Wenn sich diese Erwartung Termin nicht Folge gegeben sein, so sehen wir uns veranlaßt, um sich zu etabliren. Wie die„ Berl. Berichte" mittheilen, hat erfüllt, so würden die erſten dret Aufführungen des Werkes am Freitag, die Säumigen öffentlich namhaft zu machen. Die Lohnkommission. der Flüchtige Wechselfälschungen in bedeutenden Beträgen ver- nachmittags die Baubenterche", abends Gerhard Hauptmann's Komödie Connabend und Sonntag dieser Woche stattfinden. Heute Sonntag tommt Gleichzeitig werden die Kollegen in der Hutbranche aufübt, wodurch eine Bant und ein Lederhändler erheblich ge- kollege Grampton" mit Herrn Engels als Gast zur Aufführung. Montag gefordert, über die Billets vom Sommerfest( Lips) unverzüg schädigt find. " Comtesse Guckert" mit Fri. Groß in der Titelrolle, Dienstag Die golbene fich abzurechnen. Das Festkomitee. Eva" mit Herrn Engels als Gast, Mittwoch wird das Lustspiel Das Delist: Die Personen, welche der Affäre beigewohnt haben, die sich früglein" und Roberto Bracco's Ko nödie Untreu" gegeben, während Achtung, Metallarbeiter Rigdorfs! Kollegen und am 18. September, nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr, in Kauls.er Spielplan des Neuen Eheaters it! Gonntag: Sum 50. Male: Kolleginnen! Montag, den 14., abends pünktlich 8 Uhr, dorf zwischen dem Töpfer Schneider und dem Kaufmann Neander Bocksprünge", vorher: Gastspiel des Fri Barfescu:„ Uranda"; Nachmitiag findet in den Viktoriasälen in Rixdorf eine Ber zugetragen hat, werden gebeten, sich bei Reinhold Schneider," Minna von Barnhelm";" Montag, Dienstag: Bocksprünge" vorher: ammlung der Kollegen und Kolleginnen statt, um Stellung Chorinerstr. 71, zu melden. slani " Ullranda"; Mittwoch: Vorstellung zum besten des Unterstügungsfonds der Bühnengenossenschaft:„ Die Wildenie"; Donnerstag, Freitag, Sonnabend und zu nehmen gegen die überaus mißlichen Arbeits- und LohnSonntag abends Boctfprünge", vorher„ uranda"; Sonntag nachmittags verhältnisse in den Rigdorfer Fabriken. Erscheint deshalb alle der Hüttenbesitzer". Jm Schiller Theater wird in der heute recht zahlreich und pünktlich. tag, nachtags stattfindenden Vorstellung das Wichert'sche Luftspiel Die Agitationstommiffion. Ein Schritt vom Wege zum legten Wale wiederholt; abends 8 Uhr. tommt Otto Grich Bartleben's Schauspiel Ein Ehrenwort" zur Aufführung. Der Allgemeine Arbeiterverein in Barmen hat den von Montag geht Shakespeares Wintermärchen" zum ersten Mal in Szene, Dienstag ihm für Weihnachten geplant gewefenen Rongreß lotol Donnerstag und Sonnabend finden Wiederholungen dieses Werkes tatt organisirter Arbeiter bis Dſtern 1897 vertagt gramm des vom Schiller- Theater veranstalteten Karl Lowe- Abends" heute Sonntag im Bürgersaale des Rathhauses umfaßt Balla en und Lieder des Komponisten, Klavierstücke und einen einleitenden Vortrag. Das Thaliable. vermuthlich Theater( vormals Adolf Ernst- Theater) behält seine Novität, den Karlweis fich durch schen Schwant Goldene Herz n" vorläufig auf dem Spielplan. Vom Sonntag Ans Brüffel wird berichtet: Ein Unfall, welcher recht ab wird zu Beginn des Abends feels" Das Wetterhäuschen" bazu schlimme Folgen nach sich zog, trug sich bei den Bahnarbeiten gegeben. Jm Ostend Theater geht heute, Sonntag, Nach bei Seneffe zu. mittag noch einmal„ Dorf und Stadt" in Gjene; abends Eine Lokomotive und mehrere Waggons deutsche Michel". Die hundertste Aufführung am Montag beginnt um 7% Ühr. stürzten infolge Zusammenbruchs einer Holzbrücke in die Tiefe. Bom Friedrich- Wilhelmstädtischen Theater ist ein Drama Sechs in den Waggons befindliche Arbeiter wurden schwer Das Gift des Ralfers" von Heinrich Driesmann zur Aufführung angenommen worden. Das Stück wird noch in diefeat Monat a Szene hen. verlegt. in = in 1 Wiederholungen von Rüderer's Komödie Die Fahnenweihe" statt. Der Im Vermischtes.nd and wou Der i 2015 Selbstmorde. Vorgeftern Vormittag wurde die 42 jährige verehelichte Raufmann Anna W. in ihrer Wohnung in der Gartenstraße und in der heutigen Nacht die 34 jährige verehelichte Omnibustutscher Anna H. in ihrer Wohnung in der Ackerstraße erhängt vorgefunden. Da auf dem Kochheerd ein eisernes Töpfchen mit Petroleum und zerbrochenen Schwefelhölzern stand, ist auzunehmen, daß die Frau sich vorher zu vergiften versucht hat. Ferner versuchte der dem Trunte ergebene, 43 Jahre alte Musiker Musiker Friß A. im Friedrichshain, einem Anfalle Don Säufer Wahnsinn, einen Messerstich in den Hals zu tödten. Er wurde nach dem nahen Krankenhause gebracht. In einem Hotel in der König grägerstraße vergiftete sich nachmittags der am Abend vorher dort abgestiegene 37 Jahre alte Kaufmann Louis H. mit Arsenik. Die Leiche wurde nach dem Schauhause gebracht. Zurückgelassenen Briefen zufolge find gerrättete, Bermögensverhältniffe acht bez zene. Teranderplaß- beater, geht heute Radmitag Aus Antwerpen meldet man vom Sonnabend: Der anlaffung Selbstmorde. Im Alexanderplay Theater geht heute Nachmittag Dampfer Kingston", dessen Untergang befürchtet wurde, hat Nansen's Reise nach dem Nordpol" in Szene, Abends wird das Sittenbild gestern Vlissingen passirt und wird heute hier erwartet. erblindete und an Gehirnerweichung leidende Rentner Louis Th. aus dem Berliner Leben non Karl Poble Sein Berhältniß" gegeben. genſter Gneisenaustraße Ben Dampfer Victoriojo vou te bien gelegenen Wohnung auf den Bürgersteig hinab, und zog sich festgesetzt worden: Am Sonntag, am Montag und am Donnerstag finden beladen, ist in der Nähe von Flacy untergegangen. Sechs Manu außer einem Bruch des Handgelenks anscheinend innere Ber- Sonntag Nachmittag und am Dienstag Abend wird Schiedsmann Hempel", find ertrunken. legungen zu. am Mittwoch und am Freitag Gräfin Lea" aufgeführt. Für Sonnabend, Zehn Bergarbeiter find infolge einer Ueberschwemmung Das junge Mädchen, das am Mittwoch auf dem Bahn- bench seater at die Bearbeitung verpachtet, auf beren in einer Grube des Kohlendistrikts von Aberdeen abgeschnitten. Wunsch zwischen Himmel und Erde" Darstellung gelangt. förper zwischen Fannowigbrücke und Schlenschen Bahnhof auf- 3entral heater beginnt die heutige Aufführung von Eine wilde Von Cardiff kommende Taucher sollen dieselben aus ihrer mißgefunden wurde, heißt Elisabeth Jäger, ist am 12. Dezember 1876 Sache" erft um 8 Uhr. Im Belle Alliance- beater findet heute, lichen Lage retten. Sonntag, nachmittags 8 Uhr, eine Boltsvorstellung von Romeo und in Fürstenwalde geboren und steht im Dienst beim Kaufmann Julia" unter Negie von Julius Türt stati. Vom Untergang des Dampfers Salier". Die Direktion Knipp, Brunnenstr. 172. Es verweigert jede Auskunft. Das I und des Norddeutschen Lloyd" theilt ihrem Berliner Bureau, Unter Bewußtsein ist dauernd noch nicht zurückgekehrt; unmittelbared den Linden, telegraphisch mit, daß nicht 400 Personen, sondern Lebensgefahr liegt nicht vor. im ganzen 214 Bwischendecks- Passagiere und 66 Mannschaften mit dem Salier" untergegangen feien. Erfunden ist die Verurtheilte Bankdirektoren. Bom Montag bis Freitag Nachricht eines hiesigen Tageblattes, daß 15 Kajütspaffagiere standen vor dem Schwurgericht des Landgerichts I die Kaufleute bei der Katastrophe ums Leben gekommen wären, thatsächlich Säcting und Bruno Müller, die Direktoren der zu Anfang diefes befand fich tein Rajütspaffagier an Bord. Gleichfalls unwahr Jahres zusammengebrochenen Bank für Grundstücks und ist die Meldung, daß der Salier" bereits mit gertrümmertem Hypothekenverkehr, die in dem Hause Chauffeeftraße 2 ein Jahr Bug in Corunna, dem letzten Hafen vor der Katastrophe, eins lang ihr schwindelhaftes Dasein geführt hatte. Die beiden gelaufen fei. An die Direktion des Norddeutschen Lloyd" Direktoren, die im Berein mit dem Rechtsanwalt Adolph Wolff aus Antwerpen gerichtete Depeschen wußten damals nur von diese Bank ins Leben gerufen hatten, waren beide mehrfach vor einem leichten Deckschaden und dem Verluft eines Bootcs des beftraft. Die Geschworenen sprachen sie schuldig des be- Salier" durch den orfanartigen Sturm zu melden. War e trügerischen Bankrotts, der gewerbsmäßigen Hehlerei( sie bei alledem noch angebracht, das alte Schiff in See zu schicken? sollen nebenbei einen schwunghaften Handel mit ge Wie noch ferner mitgetheilt wird, ist der Dampfer im Goldene Herzen, so heißt ein neues Wiener Boltsstück von ftohlenen Werthpapieren betrieben haben) mehrfachen Betrugs Bremerhaven und zwar nicht von Streitbrechern geladen worden. Karlweis, das am Freitag zum ersten Male im Thalia und einer Rautionsunterschlagung; Härting wurde außerdem Folgende weitere Nachrichten werden gemeldet: Theater aufgeführt wurde. Zwei Seelen wohnen in der einer schweren Urkundenfälschung für schuldig erkannt. Das Vigo, 12. Dezember. An der Rüfte wurden mehrere Leichen Komödie. Eine möchte den Flug zur geistvollen Satire Urtheil lautete auf je acht Jahre Buchthaus, zehn von Schiffbüchigen des Salier" aufgefunden; auch die Leiche nehmen, die andere dem üblichen Theaterschwant, den füßen jährigen Ghrverlust und Zulässigkeit von Polizei Aufsicht. I des Kapitäns Wempe ist gefunden, seine Taschenuhr war um Befremden erregt im Frankfurter Stadtviertel das Verschwinden des 31 Jahre alten, unverheiratheten Gastwirths Wilhelm Wagner, der in dem Hause Große Frankfurterstr. 128 eine Stehbierhalle betrieb. Die epidemische Augenkrankheit unter den Offizieren der Vereinigten Artillerie- und Jugenieurschule gewinnt an Aus breitung. Es sind aur Beit etwa 80 Hörer von derselben befallen worden. uuldaglig in Kunft und Wissenschaft. Gerichts- Beitung. B " " " 1111= Briefkasten der Redaktion. ir billen bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Bahl) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Witterungsübersicht vom 12. Dezember 1896. 51/2 Uhr stehen geblieben. Antwerpen. Sapitän Tausend. freund vom Dampfer Antwerpia" befand sich, wie dem " Hannov. Kour." gemeldet wird, zur Zeit des Unterganges des Salier" in der Nähe von La Coruna und hörte das Geschrei der Ertrinkenden; Die juristische Sprechstunde findet Montags, Stationen. Hilfeleistung war möglich, da ein entsetzlicher Wirbelwind die Antwerpia" Dienstags, Freitags und Sonnabends, abends selbst schwer beschädigte. Der bei der„ Salier"-Katastrophe mit von 7-8 Uhr, ftatt. um das Leben gekommene, als Russe aufgeführte Johannes Hermann Kämpf. Alle Stellen besetzt. Appelhanz ist thatsächlich ein Deutscher, der früher in Streits u. dergl. müssen durch den Stempel beglaubigt sein. Ihre Hamburg Verband der Maurer, Brandenburg. Meldungen über Berlin ansässig war. Mit Appelhauz ging deffen ge- Streits sammte Familie unter, die aus Frau, einem Knaben Karte enthielt nicht einmal den Namen des Ausstellers. im Alter von 7 Jahren und zwei Mädchen von 5 und Dylewski. Nein, man darf ihn aber nicht halten. H. B. Wiesbaden 3 Jahren bestand. Der Daily Mail- Korrespondent telegraphirt Die Wechselforderung gegen den Akzeptanten verjährt in zwei München aus Coruna: 51 spanische Passagiere sind in Coruna auf- Jahren. Alter Abonnent. Gefündigt werden kann, falls Wien. genommen; zehn Deutsche aus Hannover, ein nichts anderes vereinbart ist, an jedem Tag, feineswegs nur am Italiener und elf Belgier famen in Bremen und Antwerpen Sonnabend.- W. T. 81. Nein, ist uns nicht bekannt. an Bord. 95 Frauen sind ertrunken. Es besteht jetzt kein Zweifel mehr, daß niemand gerettet wurde. Es sind be- Wetter- Prognose für Sonntag, den 13. Dezember 1896. reits 28 Leichen ans Ufer gespült. Pietätvoll werden sie Ein wenig wärmer, ziemlich frübe und nebelig mit geringen Paris. von den Bewohnern der einsamen Küfte geborgen und nach Niederschlägen und schwachen westlichen Winden. einer möglichst genauen Rekognition beerdigt. Berliner Wetterbureau. Typographia Gesangverein Berliner Buchdrucker und Schriftgiesser. 65/11 Den Mitgliedern wird hiermit befannt gegeben, daß die Beerdigung unferes verehrten Sangesbruders Wilhelm Wald am heutigen Sonntag Nachm. 21/2 Uhr auf dem Neuen Rixdorfer Kirchhof, Berlinerstraße, stattfindet und wird um rege Betheiligung ersucht. Die für heute angesehte theoretische Stunde fällt aus. 65/11 Allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsere Mutter Wilhelmine Sothmann Wittwe nach schwerem Leiden am 10. Dezember fanft entschlafen ist. 1852b Die Beerdigung findet am Sonntag, den 13. b. M., nachm. 312 Uhr, von der Leichenhalle des Neuen LouisenKirchhofes in Rixdorf aus statt. Die trauernden Söhne: C. Sothmann, Wilhelm Sothmann nebst Familien. Die Beleidigung gegen Frau Böse nehme ich hiermit zurück. Gegründet 1866. P. Gross, Weißensee. Feste Preise. Die Uhrenfabrik von Nachf. C. Jägermann Berlin W., Friedrichstr. 77, nahe Jägerstr., WEIHNACH 1896 Baake Das Arbeiterrecht, geb. in Weihnachtstisch: empfiehlt als geeignet für den Berlin S., City= Passage Der Verlag v. Hans Halbleinen. 3, M. Märchenbuch für d. Kinder Dasselbe, in Prachtb. 3,50 M. M. Gekrönte Häupter, elegant sellschaftsspiel). 0,75 m. .. à 1,50 M. Spitzel auf Reisen( Ein Ge Gratulationsgedichte für d. Kinder des Proletariats gewesen..... 1, d. 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Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. 2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 292. Abgeordnetenhaus. 10. Sigung vom 12. Dezember. 11 Uhr. Am Ministertische v. d. Recke und Kommissarien. Das Haus erledigt den Vertrag mit Holland wegen Erhaltung der Seeufer auf Borkum und wegen der Schiffahrtszeichen auf der Unter- Eins in zweiter Lesung debattelos. Sodann folgt der Antrag Weyerbusch( freit.) Danach foll der§ 54 des Gemeindeabgaben Gesezes dahin geändert werden, daß bu da, wo mehr als 100 p& t. der Realsteuern erhoben werden und die Staats- Einkommensteuer mit 100 pet. belastet ist, von dem Mehrbetrage für jedes Prozent der Realsteuern drei Prozent( jest zwei Prozent) der Einkommensteuer erhoben werden können. Sonntag, den 13. Dezember 1896. 13. Jahrg. in die Lage tommen, geringere Realsteuern, dazu schaften würden aber die Behörden durch hohe Beaber auch leere Wohnungen zu haben, denn heute ge- fteuerung, wie das Beispiel Sachsens zeige, entgegennügen einige Prozent mehr Einkommensteuer, um einen wirken. In erster Linie müsse natürlich die Parteistarken Abzug der Bewohner herbeizuführen. Auch eine Erhöhung thätigkeit gefördert werden, im übrigen könne man der Gewerbesteuer erscheint bedenklich, denn die Gewerbesteuer jedem Genossen überlassen, sich sonst noch nach Belieben wird von den Gewerbetreibenden schon heute als außerordentlich auch an genossenschaftlichen Bestrebungen zu betheiligen. Nachdrückend gegenüber der früheren Steuer empfunden. Jeden- dem Schweizer sich gegen das Genossenschaftswesen ausfalls ist die Steuerreform noch zu neu, um schon derartige grund- gesprochen hatte, betonte Arons zum Schluß, daß er die stürzende Umänderungen vornehmen zu können. Gründung von Konsumgenossenschaften keineswegs empfehlen wolle, vor allem könne dies nicht Sache der Partei sein. Freuen würde er sich jedoch, wenn solche Vereine auch bei uns ins Leben treten. Unter Vereinsangelegenheiten schlug der Vorsitzende vor, die zweite Versammlung in diesem Monat ausfallen zu lassen, was widerspruchslos gutgeheißen wurde. Abg. Herold( 3.) wünscht namentlich die Einschränkung der ministeriellen Genehmigung der Gemeinde- Etats; die Gemeindevertretungen sollen sich durch Versagung der Genehmigung nicht beirren lassen; es bleibe ihnen das beruhigende Bewußtsein, ihre Schuldigkeit gethan zu haben. Abg. Dr. Gerlich( ft.): Die heutige Debatte beweist, daß das Hierzu beantragt das Zentrum( Mies. Dr. Bach em), daß Kommunalabgaben- Gesetz an Mängeln leidet, welche im Westen Die Stuckateure hielten am 7. Dezember eine Bersammlung die für eine gewisse Ueberschreitung des Prozentſages der Ein- stärker zum Ausdruck kommen, als in dem armen Often. Die ab. Nach dem Bericht der Arbeitsnachweis- Kommission und des fommensteuer erforderliche finanzministerielle Genehmigung nicht vorliegenden Anträge sind durchaus berechtigt, auch im Osten be- Vergnügungskomitees beantragte Daschütt, der Wittwe eines versagt werden darf, wenn der Beschluß über die Bertheilung stehen große Mißstände aus Anlaß der Gemeindebesteuerung. verstorbenen Mitgliedes eine Unterſtügung von 30 M. zu ge des Steuerbedarfs den Bedarf für alle diejenigen Auf- Jedenfalls ist die Kommissionsberathung durchaus nöthig. währen; dem stimmte die Versammlung zu. Sodann bewilligte die wendungen, erkennbar im überwiegenden Maße dem Regierungskommissar Geh. Rath Strut schildert das un- Versammlung 300 Mark für die streikenden Hafenarbeiter in Grundbesitz und dem Gewerbebesitz zum Vortheil gereichen oder berechtigte der Hausbesitzer Agitation; erhöhe man die Prozent- Hamburg. durch sie veranlaßt find, auf die Realsteuern angewiesen hat. Zusätze der Einkommensteuer, so schlage man damit die Einsolchen Aufwendungen gehören namentlich die Ausgaben für wohner kleiner Gemeinden einfach todt, denn diese Gemeinden am 7. Dezember Genosse Tim m über„ Anarchismus und Sozia Schöneberg. Im hiesigen Arbeiter- Bildungsverein referirte Neuanlage und Ausbau von Straßen, Ent- und Bewässerungs- leiden hauptsächlich unter den Schullasten. Die Angriffe gegen lismus". Nach einer lebhaften Diskussion erledigte die Ver gesagen, sitt und Bewohner Timm Anlagen, sowie für die Verzinsung hierzu aufgenommener das Genehmigungsrecht des Finanzministers find wenig begründet; fammlung einige Vereinsangelegenheiten, worauf der Vorsitzende Schulden. diese Genehmigungen werden nur in seltenen Fällen nachgesucht darauf aufmerksam machte, daß die nächste Versammlung am Der Antragsteller Abg. Weyerbusch( frt.): Die Staats- und in noch selteneren Fällen verweigert; im letzten Jahre hat keine 21. Dezember stattfindet. steuer- Reform war gut, die Gemeindesteuer habe alles verdorben, Verweigerung stattgefunden. fein Antrag bezwecke den jetzt überlasteten Mittelstand zu ent lasten. Abg. v. d. Gröben( t.) erklärt namens feiner Freunde, daß der Antrag für sie unannehmbar sei, da er das Grundprinzip der Gemeindebesteuerung verrücke. Abg. b. Eynern( natl.) kann den Anträgen nicht zu ftimmen. Abg. v. Eynern( natl.): Daß das Kommunalabgaben- Gesetz ungereat wirkt, namentlich in den kleinen, ländlichen Gemeinden, ist nicht zu bezweifeln, Vortheil haben die Großstädte gehabt Die Forderungen der Hausbesitzer sind unbegründet, denn diese Herren wälzen ja doch alle Lasten auf ihre Miether ab. Abg. Mies( 3.) tritt nochmals für die Anträge ein und bestreitet namentlich, daß die Hausbesiker ihre Lasten auf die Miether abwälzen zu können in der Lage feien. 3190 Versammlungen. Wilmersdorf. In der letzten Versammlung des Arbeitervereins hielt Genosse Schubert einen beifällig aufgenommenen Vortrag, dem sich eine rege Diskussion anschloß. Nach Erledi nung einiger geschäftlicher Angelegenheiten wurde beschlossen, den Hamburger Hafenarbeitern 10 M. zu überweisen. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, vormittags von 10%-12 Uhr ab der Nordschule, Brunnenstr. 25. wechselnd Fortschrittskursus in Nationalotonomie und Redeübung im LokalMontag Abend fein Unterricht. reichen Die Schulräume sind zur Benutzung der Bibliothek und des reichen Zeitschriftenmaterials schon von 8 Uhr abends an geöffnet. Lese- und Diskutirklubs. Polnischer Distutirklub Jaros= Minister v. d. Recke: Es liegt für eine Aenderung des Gemeindeſteuer- Gesetzes zur Zeit kein Grund vor. Dazu haben wir bisher auch viel zu wenig praktische Erfahrung. Die Agitation der städtischen Hausbesizer ist übertrieben. An der weiteren Debatte betheiligen sich noch der Abg. Abg. Mies( 3.) hält die Agitation der Hausbesitzer nicht B a chem und die Geheimräthe Struz und Nö II; nach einem für ganz unberechtigt. Man bemüht sich auf der einen Seite, Schlußwort des Antragstellers Weyer busch gehen die An- law Dombrowsky in Rigdorf tagt jeden Sonntag nach dem 15. des billige Wohnungen zu bauen und die kleinen Leute vor der träge an eine Kommission von 14 Mitgliedern zur Vorberathung. Monats nachmittags 5 Uhr bei Breßler, Siethenstr. 69. Montag: Kart Sozialdemeter bead Hausbesißer und treibt sie der unter. Gus, beer- naſſauische Städte und Landgemeinde- bet grittelwiß,& aftenen, ben zu bewahren, und belastet 11 Uhr: Vertrag mit wegen Borkum und Marx, bet Grube, Martendorferstr. 5. Morgenröthe, abends 9 Uhr Falkensteinſtr. 7.- Sozialdemokratischer LeseStadtbezirk 175: Versammlung Sozialdemokratie in die Arme. Hiergegen gewährt der Ordnung und Besteuerung des Gewerbes im Umherziehen. jeden 2. und 4. Montag im Monat, abends 8 Uhr, bei Buchmann, GubenerAntrag Weyerbusch auch keinen ausreichenden Schuß und deshalb Schluß 312 Uhr. ftraße 12a. Leopold Jatobi, Blumenstr. 21 a bei Jonas. Jeden Montag haben wir unseren Zufazantrag eingebracht, um den Gemeinden nach dem 1. und 15. im Monat. bela Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. 1. Borsigender die Möglichkeit zu geben, die überlasteten fleinen Besizer zu entHojdanAd. Neumann, Paſewaltersir. 3. Alle Aenderungen im Vereinstalender laften. 119 sind zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelfir. 49, p. 2 Tr. Montag, abends 9-11, Uebungsstunde und Aufnahme neuer Mitglieder. Dorf= 8utunft I, Stegliz, Ahornstr. 10. Vorwärts IX. Charlottenburg, Im Wahlverein für den 3. Reichstagswahlkreis hielt tödlein, Deutsch- Wilmersdorf, Brandenburgischeſtraße 106 bet A. Gräz Dr. Ar on 3 am Donnerstag einen Vortrag über Genossenschafts- Wilmersdorferstr. 39 ,,, Bismarck höhe". Hilaritas, Usedomstr. 9, Olböter. wesen. Er begründete nach eingehender Schilderung des guten Restaurant Feind.- Gbelweis IV, Rummelsburg, Kant- u. GoethestraßenRienzi, Faltensteinstr. 38 bet Nachtweth. Harmonie 2, Weinstr. 11, Gedeihens der Konsumgenossenschaften in England und Belgien Ecke bei Mertens. Tonblüthe, Beughofstr. 8, Restaurant BehlenSüd- Ost, Cuvrystraße 25 und nach einem Hinweis auf die Prosperität der sächsischen, dorf. Waidmannsluft, Berline rstraße bei Berbe. namentlich des Leipzig- Plagwizer Konsumvereins feinen bekannten eig Standpunkt, der darin gipfelt, daß die Gründung von Produktiv- test II Straußberg, Stofenstr. 1, Perle ber Mart", bet Brammbach. Freya II( gem. Chor), Urbanstr. 51 bei Wulle. Apollo, Chargenossenschaften den Arbeitern nicht gerathen werden könne, daß Tottenburg, Krummeftr. 33 bei Müller.- Philomele( gem. Chor), Rosendagegen Ronsumgenossenschaften auf demokratischer Grundlage, thalerstraße 57 bei Babiel. Solidarität, Schüßenstr. 20, Mielhte's Waldesluft, Görligerstr. 65 bet Bugmantel. Sängerhort, Wirthschaftsordnung seien, doch in gewissem Maße die wirth Mariannenstraße 48 bei Liebehenfchel. Felsenburg, Strautstraße 6 bei Regierungskommissar Geh. Nath Noll: Mit der Annahme schaftlichen Verhältnisse der Arbeiterfamilie bessern und das Böttcher. Metallweber, Weinstr. 28 bet Spät. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. des Antrages Weyerbusch würde sich die Nothwendigkeit ergeben, Solidaritätsgefühl gerade in sonst schwer zugänglichen Kreifen( Alle Buſchriften, den Bund der geselligen Arbeitervereine betreffend, sind zu die Bestimmung zu streichen, wonach über 200 pCt. Ein- des Proletariats fördern helfen. An den beifällig aufgenommenen richten an Hermann Jahn, Schönhauser Allee Nr. 1770. Sonntag: tommensteuer- Buschläge in der Regel nicht erhoben werden Vortrag knüpfte sich eine sehr rege Debatte. Während Ape It Gefelliger Beren Ingwelbe, Danzigerstr. 11 bei Schloßnteß, nachm. 4-7 Uhr. Montag: Geselliger Verein Boran, Pappel-Allee 19 bet Bischoff. sollen. Der Antrag Bachem ist schon formell bedenklich; sich auf den Standpunkt des Referenten stellte, sprach sich Geselliger Verein Liberté, Admiralstr. 18 c, Märkischer Sof feine Begründung mit dem Hinweise auf 600 pet. Börner entschieden gegen das Genossenschaftswesen aus, da Arbeiter Raucherbund Berlins und Umgegend. Aenderungen im Steuerzuschläge ist hinfällig; in der Eifel, wo noch so hohe die Arbeiter beffer thäten, auf politischem Gebiet ihre Kräfte zu Montag, abends von 9-11 Uhr: Klub- Abend und Aufnahme neuer MitVereinskalender sind zu richten an Otto Schulz, Rottbuser Damm 72.Buschläge erhoben werden, empfinden die Leute diese Zuschläge entfalten, als sie in derartigen Genossenschaften zu vergeuden. glieder. Meritaner, Elbingerstr. 15 bet Dames. Brüderlichkeit, gar nicht so läftig, denn diese Gegend liegt jenseits der Grenze, Auch Jahn betonte, daß die Führung des Klassenkampfes unsere Bücklerstr. 49 bet Schuhmacher. die bei der allgemeinen Grundsteuer Veranlagung ge- hauptsächlichste Aufgabe sein müsse. Wagner meinte, die Gefang-, Turn- und gesellige Vereine. Sonntag: Berliner zogen war. Uebrigens mögen fich die Hausbesizer Gründung von Konsumvereinen würde fein Schaden für Dilettanten- Bühne Rheingold II. Jeden Sonntag 5 Uhr im Saale des Hrn. Fernando Küter, Linienftr. 96: Sitzung. Fidelitas.- Bergnügungshüten, die Einkommensteuer zu erhöhen, sie könnten sonst unsere Genoffen sein, einem Gedeihen solcher Genossens verein Frohsinn, abends, Brüdenstr. 7( Spreeterrasse). Privat Abg. Dr. Bachem( 3.): Die Fälle ungerechter Gemeindebesteuerung sind nicht zu leugnen. Der Ausgangspunkt der Steuerreform war weniger, die Einkommensteuer für den Staat zu reserviren, als vielmehr den Kleinbesig zu entlasten; davon ist bisher wenig erreicht. Abg. Knebel( natl.): Uebelstände aus Anlaß der Realbesteuerung sind nicht zu verkennen, ebensowenig, daß viele Klagen übertrieben sind. Einen praktischen Erfolg werden die Anträge nur insoweit haben, diefe Dinge gelenkt wird te Aufmerksamkeit der Regierung auf wenn sie auch kein Mittel zur Befreiung aus der kapitalistischen $ 19 Sonntagsplauderei. " bet W. Erbe. Lieder LiedesRestaurant.- Wacht auf II, Ertner, Restaurant Seebad am Dämmeriẞfee. Da wird mit Frivolität Mensch recht erkennen. Aber wo die eine Thörin will, ist umgesprungen und in der befreundeten Breſſe von den„ Hamburger eine Million von Thoren zur Feierlichkeit bereit. Und was Nachrichten" an bis zur Boss. 3tg" ertönt das Rachegefchrei: für eine Feierlichkeit! Wie einst ganz Abdera toll wurde, als In der Gegend von Bojanowo im Posenschen lebten einmal 3u Boden mit den Streitenden. Den Frivolen teine Nachgiebig- der berühmte Dichter Euripides das altgriechische Krähwinkel zwei kleine jüdische Kaufleute, die sich nun und nimmer leiden feit beweisen! Die erstaunlich hohen Löhne! Es hat Bant besuchte, so ist ganz Paris von einem tollen Sarah mochten. Wo sie einander sahen, warfen fie fich feindliche Blicke direktoren gegeben; sie hatten glänzende Gehälter und sie reichten Bernhardt- Taumel erfaßt. Man umjubelt die Komödiantin zu und wurde die gegenseitige Abneigung einmal gar zu groß, damit nicht und steckten bis über den Kopf in Schulden. Hat wie eine Nationalgöttin. Die Jubelnden sind nicht etwa, wie so spieen sie vor einander aus, wie im tiefften Etei. Eines Tages man sie gescholten, wie man jetzt eine Arbeiterschaft schilt, die es in Berlin wäre, ein paar hundert Premièrentiger, Börsenfügte es sich, daß die beiden feindlichen Brüder während eines unter schwersten Mühen und Wetterunbilden aller Art sich ihr jobber- Frauen und ähnliches Volk; nein, Leute, die man im Konzerts an einem gemeinsamen Tisch Blah nehmen mußten, weil targes Brot erwirbt? Stand da jemand am Ministers politischen Leben, in der Wissenschaft, in den Künsten senst ernst das Konzertlokal sonst überfüllt war. Voll von Gift und Galle tisch mit der feierlichen Würde eines Sittenrichters? Als nimmt, machen die Narrethei und knien vor der herrlichen Sarah. faßen sie so nebeneinander, als der Konzertmeister mit einem der Rheder Schiff feinerzeit nach einem Schiffsunglück Wenn diese Sarah in unnachahmlich naiver Frechheit vor ihren Samurelteller tam und ihn den beiden Gegnern vorhielt. Der die Beichte einer schönen Seele ablegte, die Mannschaft leider Landsleuten betheuert, sie hätte Frankreichs schöne Sprache durch eine warf ein Fünfzig- Pfennig- Stück hinein, der andere grinste, gerettet, bekam er da nicht von den Angesehenften seiner Heimath- ihre Gastspiele in ferne Welttheile verpflanzt; denn ihr und wies mit dem Zeigefinger auf den Nachbar und sagte:„ Wir stadt das Zeugniß: er sei ein musterhafter Bürger? Wenn die ihrem Ruhme Liebe hätten die Gebildeten felbst Bwai gehören ßusamm!" Er ersparte ein paar Groschen. Rheder gerade sich ihrer väterlichen Fürsorge für ihre in den südamerikanischen Staaten franzöfifche Studien Der Mann, der also sprach, übte eine merkwürdige Schaden Arbeiter rühmen, so hat das einen seltsam ironischen getrieben: so antwortet ihr nicht ein helles, satirifrende. Was in der Anekdote ironisch ausgedrückt ist, wird im Beiklang. Die Herren des Meeres geben sich niemals sches Gelächter. Man hört sie in stummer Bewunde Leben nicht selten zur bitteren, ernsten Wahrheit. Noch hallt der mit Kleinigkeiten ab. Die spekulativen Patrizier und rung an und fast in der gesammten Preffe folgt dem Lärm um die Gerichtsverhandlung nach, die in das Wesen Handelsmänner rühmen sich gerne ihres weiten Blicks. Mit Wahnwiz ein ernstes Echo. Die Sardou, die Coppé und andere eines Polizeistaates so tief hineinleuchten sollte. Weite Kreise der Empfindsamkeiten haben sie sich niemals gern abgegeben. Ihr Dichter mit weltbekannten Namen geleiten die göttliche Sarah bürgerlichen Gesellschaft find empört. Sie raisonniren; es ist, als Geschäft bringt eine gewiffe Waghalsigkeit, eine Neigung zu bei ihrem Siegeszug durch Paris; und einer von ihnen verblickten sie mit Grauen in einen Abgrund, der sich vor ihnen auf- großzügigem Stil mit sich. Gerne spielen sie darum die Herren- steigt sich zur läppischen Galanterie, die jemals gesprochen gethan. Besonders Großmäulige rafen, als wollten sie die naturen", wie man das wohl so nennt. Die Literatur aller wurde: Wenn Shakespeare's Geist herniederstiege, er würde politische Polizei mit Haut und Haaren verschlingen. Das geht Völker mit Küstenbestz hat sich frühzeitig schon gerade mit Sarah's Hände tüssen. Daß die Armseligen gerade eines Riesen so ein Weilchen. Dann legt sich die Entrüftung. Der glühende diesem Groß- Spekulantenthum beschäftigt und dessen Rücksichts- Geist heraufbeschwören mußten! Dies komische Verhimmeln Haß verraucht; man hat die feindliche Polizei" ein wenig ge- losigkeit und Verwogenheit gegenüber kleinen Verwogenheit gegenüber kleinen Menschen einer Person, einer komödiantischen Person noch dazu, ist eine ärgert. Balb aber regt sich eine innere Stimme und die rust, Existenzen gekannt. Vielleicht am schärfften bestätigt ist diese ganz besondere Erscheinungsform verfallender Kultur. Die Welt nicht in schadenfroher Abficht, wie der jüdische Handelsmann es Kenntniß in Jbsen's Stügen der Gesellschaft". Und im Namen des Scheins gewinnt ungeheueren Zauber; man ist froh, wenn aussprach, sondern in mahnender Erkenntniß: Wir zwei gehören dieses Großspekulantenthums wird über Frivolität gezetert, wenn man für eine Beit den unbequemen, herben Fragen des Daseins zusammen. Man sendet einander herausfordernde Blicke zu; dessen Arbeiterschaft ein hartes Loos sich ein wenig erleichtern entrinnen kann. Nur Städte mit politisch gewaltsam zurück. man schilt und schreit und flucht; aber wenn ein selbstfüchtiges will. Man beruft sich auf den weihnachtlichen Frieden, und gehaltener geistiger Entwicklung zeigen ähnlichen Hiftrionentaumel. Interesse, wenn ein Profitchen in Frage, wenn die bürgerliche Ordnung wenn man über die Bläge streift, auf denen die ersten grünen So war es im Metternich'schen Wien vor 1848. Wo alles wieder einmal gestützt werden soll, dann ist der Polizeihaß ver- Tannenbäumchen feilgeboten werden, so zerdrückt man wohl gar geistige Denten erstarrt war, wo hinter dem Kaffeehaustisch geffen; dann handelt es sich nicht mehr um diskretionäre und eine sentimentale Thräne und fegnet gerührt das friedfam fromme ein Polizei- Agent auf freie Aeußerungen" lauerte: Da flüchtete indiskretionäre Vollmachten. Alles ist dann wohlgethan: Die Familienfest. Wer aber gedächte der Tausende, die doch nicht man zum Komödiantenfult. Den unfeligen Wien find diese alten zwei gehören zu einander. muthwillig für sich und ihre Kinder eine ärmliche Weihnachtszeit Traditionen geblieben; sie leben mit verstärkter Kraft neu auf, Es war fläglich, was das Gerichtsschauspiel enthüllte. heraufbeschworen haben, die doch bereit waren, auf Einigungs- da über Wien abermals eine heftige geistige Reaktion lagert. Alle Welt zeigte auf den Hauptschuldigen hin: Ein ent vorschläge einzugehen, wenn nicht die übrige Arbeiterschaft nach Und wie die Pariser ihren Sarahtaumel haben, so leben die fräftetes Bürgerthum, das sich seiner Duntelmänner nicht ihren Kräften und mit hingebendem Enthusiasmus zu helfen ent- Wiener um dieselbe Zeit im Girardi- Wahnwiz. Girardi mehr zu erwehren vermag. Doch braucht es nur eines schlossen wäre? ist nämlich ein Komiker und Koupletsänger; äußeren Anlasses; ein mammonistisches Aederchen braucht Unfere Bourgeoisie zeigt sich hier wahrlich nicht in strahlendem in Wien vergöttert, wie neben ihm nur Lueger, der schöne berührt zu werden und vergessen sind die Schläge und die Bilde und sie darf sich nur damit trösten, daß ihre befreundeten Bürgermeister. Und nun muß Wien den herbsten Schmerz Scham, die alte Dreiftigkeit fehrt wieder. Mit ihr das Vertrauen Nachbarn zur selben Zeit ganz wunderliche Anzeichen von geistiger erleben, daß sein Freudenborn, sein Luftspender Girardi, von auf die eben gescholtene, sorgende Polizei. So sehen wir es Fraßenhaftigkeit verrathen. Paris, die Hauptstadt der Bivili Melancholie ergriffen, vielleicht in eine Heilanstalt übergeführt wenigstens im Großbürgerthum aus Anlaß des Hamburger Streits. fation", läßt sich unter dem Beifallstoben feiner leitenden werden muß. Ganz Wien ist außer sich; ganz Wien, so weit es wie Brot und Kompagnie sind erbittert. Erbittert über die Hafenarbeiter, Bourgeoisrepublikaner ein Gaukelspiel vorführen, das an Paris, der Bourgeoiskultur zuneigt; ganz Wien fragt in ängstlicher die sich erdreisten, ihrem Spekulationseifer entgegenzutreten und noch schlimme Histrionenzeiten des Alterthums erinnert. Die start Spannung: Was soll daraus werden. Das persönliche Unglück dazu den weihnachtlichen Frieden zu stören. So schöne Löhne, sagte geistigen Interessen erlahmen und die Komödianten( die eines einzelnen Mannes ist gewiß kein Gegenstand zu satirischer Rudolf Mosse, der Befizer vieler Millionen und eines der Sistrionen) schreiten im Triumphzuge einer hypnotisirten Betrachtung. Wie aber eine halbe Bevölkerung den Kopf darüber schönsten Bruntpaläste in Berlin, als er von seinem famosen Menge voran. Die Heldin des Spektakelstückes von verliert, weil es über einen Lustigmacher nicht mehr lachen kann, Gingold- Stärk verkünden ließ, er hätte bei ihm nahezu 5000 M. Baris ift zur Beit bie große Sarah Bernhardt, das ist bemerkenswerth, das ist ein Kennzeichen totaler Ber Gehalt gehabt. So schöne Löhne, sagen die Rheder und poltern Frankreichs bekannteste Schauspielerin. Aus welchem Grunde armung und Verflachung. Alpha. über die undankbaren Hafenarbeiter, die sich so gnädiger Brot- fie eigentlich ein Jubiläum feiert, das möchte kein vernünftiger er wird Berliner Arbeitervertreter- Verein tagt jeben Dienstag nach dem erften im Monat bet Buste, Grenadierftr. 33, abends 8% Uhr. unentgeltlicher Rath wird ertheilt: Theatergesellschaft Dornröschen, nachmittags 5 Uhr Juvaliden:| Artiftenflub Jugendtraft" übt Mittwochs und Sonntags von 8-10 Uhr, Straße 6 bei Bötföhr. Bergnügungstlub Oftend, Sigung nachmittags bet Schauber, Stargarderfir. 18. Gäste willkommen. Theater und Ver5 Uhr, Straußbergerstraße 3 bei Rölls. Bergnügungsverein Borgnügungsverein weiße Rose, abends 8 Uhr, Waldemarstr. 13.- Ge= wärts, Sigung nachmittags 5 Uhr, Große Frankfurterstraße 41-42 fangverein Frohsinn, Beuffelstr. 32 bet Boltmann. bet Jonas. Moning: Privat Theatergesellschaft Satur abends Arbeiter- Turnerbund. Sonntag: Turnverein Fichte, Lichtenberg. 3/49 Uhr bei Specht, Martgrafen straße 83. Privat Theater- Ge Jeden Sonntag von 3 Uhr an voltsthümliches Turnen, Weißenfeeer Weg fellschaft Immer luftig jeden Sonntag abends 5 Uhr, bei Ruhl bei Asche. Montag: Turnverein Fichte, Berlin. Abends von 8-10 Uhr: Andree, Chorinerstr. 58: Gigu ng mit Damen. Privat- Theatergesellschaft 7. Männerabtheilung Reichenbergerstr. 181. 2. Damenabtheilung Minerva. Alle Montag Zusammenkunft Maibach- Ufer 3 bei Schmock. Ackerstr. 67. Privat- Theater- und Vergnügungsverein Morgenstern. Gigung jeden Sonntag 5 Uhr bei Ulbrich, Rammlerstr. 26. Gäste willkommen. Theater und Bergnügungsverein Weiße Rose jeden Montag 9 Uhr Sigung bei Pommer, Reichenbergerstr. 19. Privat- Theaterverein Freiheits hoff= nung jeden Sonntag 5 Uhr nachmittags Sigung Lychenerstr. 1 bet Mechhut. Rauchflub feifentopf, Gigung 9 Uhr bei Wolff, Friedrichs: bergerstr. 24. Gäste willkommen. Arbeiter- Stenographie- Verein Eintracht, Unterricht und Uebungsstunde Montag abends 8% Uhr bei Nothes, Buttmann Straße 17. Klub Freya. Jeben Sonntag von 5 Uhr nachmittags an Gigung mit Fidelitas im Eaale des Restaurants Riekelhahn, Dresdenerstr. 68. Bergnügungsver ein Flora. Jeden Sonntag 4% Uhr, Gigung, nachdem Fidelitas im Restaurant Miethe, Mendelssohnftr. 9. Etattlub Bruder Heinrich. Sigung Montag abends 9 Uhr bet Wernau, Dosenthalerstr. 67. Bergnügungsklub Adler. Jeden Sonntag, abends 6 Uhr, Engl Sof, Neue Roßstr. 3: Sigung u. Tanz. Gäste sehr willkommen. Jugend: Athletentlub Junge Kraft jeden Montag u. Freitag abends 8%-10 Uhr bei Fickert, Stallschreiberstr. 19. Theaterverein Nora, Admiralftr. 18c, Märkischer Hof. Stattlub Borwärts, Gartenstr. 61 bei Rathfack. Freie Turnerschaft Nixdorf: Briz. Montag und Donnerstag 2. Männer Abtheilung 8-10% Uhr im Restaurant Landhaus", Brig. Kraft- und Im Norden Berlins: Für Unfall, Invaliditäts- und Alters- Versiche rung, abends von 7-9 Uhr: W. Buchholz, Hussitenstr. 36, v. 3 r. A. Daehne, Demminerfir. 66, v. 8 Tr. K. Gutheit, Wiesenstr. 29a, von 8-9 Uhr abends. F. Piesch el, Gartenstr. 55, v. 2 Tr. G. Simanowsti Gartenftr. 78, Portal 2, 2 Tr. M. Stuhlmann, Oberbergerstr. 37, 4 Tr., von 6-9 Uhr abends. R. Tamm, Hussitenstr. 6 von 8-9 Uhr abends. A. Boigt, Wiesenstr. 41-42. E. Warnst, Kolbergerstr. 7, von 6-7 Uhr abends. Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: F. Blume, Streligerftr. 58.. Reimann, Bellermannftr. 88. F. Trapp, Schulstraße 56, von 7-8 Uhr abends. Im Norden: Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: W. Mohs, Swinemünderstr. 57. Aufgang e, 4 Tr. F. Stügelmaier, Grimmstr. 39. Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: B. Keller, Camphausenfte. 5. Im Süd- Weften: Nur für Unfallversicherung: G.$ änel, Solmsstraße 44. Im Nord- Weften: Nur für Unfallversicherung: J. Krause, Wils: nackerstr. 19. R, Stephan, Lessingstr. 34. Im Zentrum: Nur für Unfallversicherung: G. 2öffler, Klosterftraße 91. Bei sämmtlichen vorgenannten Personen, bei denen hier teine Sprechzeit angegeben, ist dieselbe Wochentags von 7-9 Uhr. Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Dienstag, den 15. Dezember, abends ex uhr, in Gohn's Feftfälen, Beuthstr. 20: Vortrag des Herrn Dr. Friedeberg über Vergiftungen. Nachher prattische Übungen. Verein deutscher Schuhmacher. Montag, den 14. d. Mts., abends 8 Uhr: Versammlungen Bahlstelle 1 bet Röll, Straußbergerstr. 3; Bahlstelle 2 bei Lange, Dragonerftr. 15; Bahlstelle 4 bet Rautenberg, Orantenstraße 180; Bahlstelle Schöneberg bet Obft, Grunewaldstr. 110. Kosmos, Verein für volksthümliche Wissenschaft. Heute Bormittag 10% Uhr: Besichtigung der Desinfektions- Anstalt, Reichenbergerstr. 66. Roller'scher Stenographen- Verein ,, Wedding". Sigung und unterricht jeden Mittwoch, abends s uhr bei Meißner, Chauffeeftr. 72. Allgemeine Familien- Sterbekafe. Heute Babitag. Acterstraße 123 bei Marten. Theater- und Vergnügungs- Verein„ Berolina". Heute, nachm. 5 Uhr, Raupachstr. 6: Sigung und Fidelitas. Theater- und Vergnügungs- Verein„ Troilus". Heute, nachmittags 5 Uhr, Brunnenstr. 155 bei Preis: Sigung. Vergnügungsverein Alemania". Heute, abends e Uhr Gesellund Altersversicherung: schaftsabend im Botale Englischer Hof", Neue Boßftr. 8. Gäste willtommen. Im Often: Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: E. Bader Gr. Frankfurterstr. 34, D. 4 r. Sm Süd- Osten: Für Unfall, Invaliditäts- und Altersversicherung: Schalthoff, Michaeltirchstr. 18. Im Süden: Für Unfall, Invaliditäts,, Electra"-Blitzlampe. 3d Beste, billigste, schönste, sparsamste Lampe der Neuzeit! Die Electra- Blitzlampe bewirkt durch ihre eigenartige, sinnreiche Vorrichtung eine vollständige, bisher unerreichte Ausnutzung der Petroleum- Leuchtkraft, wodurch ein schönes, weisses, ruhiges, grosses, rundes, sonnenhelles" Licht erzielt wird. Die Electra- Blitzlampe ist höchst elegant, ganz vernickelt, unzerbrechlich, nie reparaturbedürftig, bietet absolute Explosionssicherheit und verbraucht trotz der ausserordentlichen Leuchtkraft nur sehr wenig Petroleum. 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Dezember er., abends 6, Uhr, im Lokale des Herrn Gründel, Brunnenstr. 188: Vortrag des Herrn Dr. Borchardt über:" ,, Unsere Kenntniss von der Sonne". Nach dem Vortrage; Geselliges Beisammensein mit Tanz. Entree 10 PI. Entree 10 Pt. Nach dem Vortrage haben nur noch Mitglieder Zutritt! Der Vorstand. Achtung! Dachdecker! Achtung! Mittwoch, den 16. Dezember, abends 8 Uhr: Blitz and Donner Große öffentliche Versammlung der Dachdecker u. Berufsgen. Tag und Nacht, Regen und Sonnenschein mit seltener Naturtreue im Elektrischen Theater Mauerstraße 66. Außerdem: Kaiser Wilhelmstr. 18, part., nahe der Münzstraße. Feinstes und vornehmstes Etablissement der Reichshauptstadt. Kinetograph u. Riefenphonograph. Sehenswerthe Einrichtung.- Lefefaal.- Spielzimmer.- Billardsaal. Eintrittspreis für alle 3 Vorstellungen Lag und Nacht geöffnet. MusikInstrumente. Größtes Lager in Zithern, Violinen, Guitarren, Mandolinen, sowie alle Streich- und Blas- Instrumente. Alle selbstspielenden Schweizer- Werke. 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Zur alten Linde Admiralstr. 40a am Platz Echt Münchener Bürgerbräu Pilsener, hiesiges hell. u. dunkl. Lagerbier Weissbier. großer Stand terbett, zwei Kopftiffen, mit gereinigten neuen Federn, von 12 Mark an, fertige Inletts, Bettwäsche, Matragen jeder Art, Stepp-, Schlaf-, Bettdecken und Polster- Bettstellen empfiehlt billigst das als streng reell bekannte, 1870 gegründete Spezial- Geschäft von s. Pollack, Oranienstraße 61, am Morigplay. Fertige Betten, berbett, unbei Gründel, Brunnenstraße 188. 54/3 Tages- Ordnung: 1. Der Hafenarbeiterstreit in Hamburg. 2. Berichterstattung der Revisoren vom Streitfonds. 8. Verschiedenes. Das Erscheinen. aller Kollegen ist geboten.d J. A.: Der Einberufer. Achtung! Maler. Achtung! maden Dienstag, den 15. d. M., abends 8 Uhr, in den Armin hallen, Rommandantenstraße 20, Kombinirte Mitglieder Versammlung sämmtlicher Filialen Berlins und Umgegend. adaid migo Tages Ordnung: Verlegung unseres Arbeitsnachweises und seine fernere Gestaltung. 800[ 124/10] Die Kommiffion. Verein deutscher Schuhmacher. nabila Sonntag, den 14. Dezember, abends 82 Uhr: gall indi Versammlungen E sid Zahlstelle I bei Roell, Straußbergerstr. 3. Vortrag.alle Zahlstelle II bei Lange, Dragonerstr. 15. Vortrag von Fr. Rohrlack, Zahlstelle IV bei Rautenberg, Oranienstr. 180. Zahlstelle Schöneberg bei Obst, Grunewaldstr. 110. Um zahlreichen Besuch bitten 169/17 the sid Die Bevollmächtigten. Fachverein d. Holz- u. Bretterträger Gardinen- Reste Fachverein passend zu 1-4 Fenster unter Fabriktäten werden angefertigt. preis! Nur gute, dauerhafte Quali M. Hildebrand, 657L* Dresdenerffr. 117, pt. Wer Geld paren will, überzeuge sich, daß die Goldene 58 bedeutend billiger verkauft, als jedes andere Geschäft.[ 1807b Elegante Paletots, neueste Mode, nur 10, 12, 14 bis 36 M. Hohenzollern- Mäntel, mit großer Pelerine, nur 18 bis 36 M. Loden Joppen mit schwerem Futter von 6 M. an. Ganz besonders em pfehle einen Poften KnabenAnzüge und Mäntel von 3 M. an bis zu den elegantesten, mit Uebertragen, zu Weihnachts- Ge= schenken passend. Zur goldenen 58. H. Salberg, WF Gesundbrunnen 58 Bad Strasse 58. Jm Deutschen Klubhause". Vorzeiger dieser Annonce erhält beim Einkauf ein Weihnachtspräsent. SE Berlins und Umgegend. Donnerstag, 17. Dezember, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Koczorowski, Langeftr. 65: Mitglieder- Versammlung. 8. Berschiedenes.a Tages Ordnung: one o 1. Abrechnung vom 8. Quartal 1896. 2. Bereinsangelegenheiten. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Bahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand, Die Mitgliedstarten zum Maskenball tönnen in der Versammlung in Empfang genommen werden. 8418 Achtung! Graveure, Biseleure n. verwandte Berufsgenossen Berlins u. Umgegend. Dienstag, den 15. Dezember cr., abends 81/2 Uhr, in den W ,, Arminhallen", Oranienftr. 51: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Bibliothek- Abend. 8. Berschiedenes und Fragekasten. 74/7 Um zahlreiches Erscheinen ersucht Rixdorf. Der Vorftand. of Metallarbeiter! Große öffentliche Versammlung am Montag, den 14. Dezember cr., abends 8 Uhr, in den ,, Victoria- Sälen", Hermannstraße. Tagesordnung: 1. Die Arbeits- und Lohnverhältnisse auf den Risdorfer Messingchirme, Handschuhe, Oberhemden, Kravatten, Hosen- werken, bei Freudenstein& Co., Zamori& Grampp, Liebenow H. Mania, Brunnenstrasse No. 16. träger empf. in grosser Auswahl& Jarius, Schramar u. a. m. Referent: Kollege Faber. 2. Diskussion. Die Kollegen und Kolleginnen werden ersucht, recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen, da die Versammlung pünktlich eröffnet wird. Loh-, Dampf- und Heissluft- Kasten- Bäder, Matthäi, Alte Schönhauser Die Agitations- Kommision. Kohlensaure und andere medizinische, sowie Wannenbäder. Lieferant und Masseur sämmtlicher Orts- Kranken- und Freier Hilfs- Kassen. Die Filiale nur für Massage ist Thurmstr. 46( 4 bis 51/2 Uhr). Langjähriger, nicht in einigen Tagen ausgebildeter, Anstalts- Masseur. NB. Bitte meine Anstalt nicht mit der Brunnenstr. 2 zu verwechseln. Empfehle kräftigen Frühstücks-, Mittag- und Abendtisch, täglich musikalische Abendunterhaltung. " Buchdrucker- Wacht" und" Vorwärts" liegen aus 6672* Strasse 43/44. Brennholz- Schneiderei mit Dampfbetrieb für Händler. Otto Schunk, Gneisenaustr. 30. Preiswerth Riefern- Kloben 5,50, 6,00, 6,50 und 7,00. Harte Hölzer jeder Art.[ 127/5 Bruch- Prehkohlen, bei C. Riets chel, Köpnickerstrasse 153a, nahe der Brücke. fowie andere Brennmaterialien find zu Weinverkauf in Gläsern und Flaschen. haben Bärwaldstr. 64 b. Schult.[ 1870b BEDEN RHEUMA TISMUS 6ICHT Arkonabad dun dark 34, Anklamerstraße 34( frägüber der Bionskirchstraße). Wannen- und medizinische Bäder sowie ruskischrömisch und vorzügliche Raftendampfbäder mit Einpackung, Massage u. f. w. Annahme ärztlicher Verordnungen für Bäder der Orts-, Innungs-, Fabrik und freien Hilfs- Krankenkassen Berlins und Umgegend,[ 6006L* 2. Wahlkreis. Sonntag, den 13. Dezember, abends 6½ 1hr, bei Zubeil, Lindenstraße 106: Orls- Krankenkaffe männer: Borhagen- Rummelsburg. Da am 8. Dezember 1896 Frauen! Volks- Versammlung Oeffentliche Verlamuluturg. gefundene Bertretenvaht der Arbeit am Montag, den 14. Dezember, abends 8 Uhr, in den Tages Ordnung: Vortrag des Genossen Dr. Paul Bernstein geber eines Formfehlers wegen bean über: Hypnotismus", II. Theil. Arminhallen" Kommandantenstr. 20. e. Cintritt 103 fm)( 1. Die 210/12 Nachdem: Geselliges Beisammensein. Eintritt 10 Pf. Um regen Befuch ersucht Die Vertrauensperson. Sozialdemokrat. Wahlverein im 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis( Südosten). standet ist, so findet eine Neuwahl im Piatkowski'schen Lokale in Rummels burg, Hauptstr. 83, am Montag, den 21. Dezember, abends 72 Uhr, statt. Tages: Drdnung: Wahl von 22 Vertretern der Arbeit. sgeber,§ 51 des Statuts. Std 9 9 Um 81/2 Uhr findet in demselben Lokale die Fortsetzung der Wahl der Arbeit innehmer- Vertreter statt, Tages Ordnung: Feststellung des Wahlergebnisses über nehmer. Dienstag, den 15. Dezember, abends 81/2 Uhr, im Lokal von Henke, Naunynftr. 27: Versammlung. Tages Ordnung: sid 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen August Bebel. die Wahl der 41 Vertreter der Arbeit2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. 242/7 Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Der Vorstand. Achtung! Achtung! Sozialdemokrat. Wahlverein im 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis( Osten). Dienstag, den 15. Dezember, abends 82 Uhr, im Lokale Königsbank, Große Frankfurterstr. 117: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Genossen lekger- Hamburg: Der Hafenarbeiter- Streit. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 2428 1100 Der Vorstand. Sozialdem. Verein„ Vorwärts", Berlin. Dienstag, den 15. Dezember, abends 82 Uhr: Zwei Versammlungen. 1. In J. Wernau's Fettsälen, Schwedterstr. 23:„ Das Werden der Geſellſchaft aus der kapitalistischen Gegenwart". Referent: Reichstags- Abgeordneter Genosse Peu 3. Um 10 Uhr Wahl von 4 Bertretern der freiwilligen Mitglieder. 262/16 Der Vorstand. xages Dionung: Die alte n 1. Die alte und die neue Weltanschauung. 2. Religionsfreiheit und der Austritt aus der Kirche. 196 18. Freie Diskussion. und der Aus Referent: Schriftsteller Wilh. Bölsche. Die Herren Geistlichen der betreffenden Kirchen und Synagogen, sowie Herr Prediger Dr. Schulze von der Jesuskirche sind brieflich hierzu eingeladen. J. A.: E. Lindemann. 1866b is Austrittserklärungen sind bei den Kommissionsmitgliedern zu haben und werden auf Wunsch ausgefüllt: Ad. Hoffmann, Blumenstr. 14. H. Jaensch, Weidenweg 77. E. Lindemann, Morisstr. 9. F. Buckow, Münchebergerstr. 10. G. Bohne, Brunnenstr. 141. Gru Bildungsverein Mehr Licht" ( früher: Ethische Gesellschaft.) Sonntag, den 13. Dezember, mittags 12 Uhr: Besuch der Berg- Akademie, Invalidenstr. 44. Die Führung hat Herr Dr. Joël überRitter, Borsigender. nommen. Treffpunkt vor der Berg- Akademie. Ritter, Borfizender. nommen, Treff Uhr. Bwei Versammlungen. Hausmädchen- Schule. welche einen Lehrkursus in der Hausmädchen Schule des Fröbel Oberlin Vereins zu Berlin, Wilhelmstraße 10, durchnehmen, erhalten nach Beendigung desselben sofort durch uns Stellung als besseres Hausmädchen oder Jungfer in feinen Häusern. Ter Eintritt kann an jedem 1. und 15. im Monat geschehen. Der Kursus währt für Hausmädchen 21/2 und für Jungfern 3 Monate, und beträgt das Lehrhonorar für den ganzenKursus dementsprechend 25 und 30 M. Der Lehrplan umfaßt: Serviren u. Tischdecken, Schneidern, Weißnähen, Plätten, Frißiren, AnstandsEltern u. Vormünder, welche um das lehre. Aneignung gut. Manieren. Mädchen, Töchter ehrbarer Eltern, Abends 6 1. In den„ Arminhallen", Kommandantenstr. 20. Vortrag des Herrn Dr. Joel über: Die ersten Formen des Lebens." Diskussion. 2. Bei Hoffmann, Alexanderstr. 27 c. Vortrag des Herrn Jahn über: Die Währungsfrage im Haushalt der Arbeiter." Diskussion. Nachdem in beiden Bersammlungen: Geselliges Beisammensein und Tanz. Gäste jederzeit willkommen. 55| 14 Deutscher Hoharbeiter- Verband ( Zahlstelle Berlin). Montag, den 14. Dezember, abends 84 Uhr: Bezirksversammlungen Wohl ihrer Töchter u. Mündel besorgt Moabit, im Lokale des Herrn Fischer, Beuffelstr. 9. 2. 3m ,, Wedding- Kasino", Schulftr. 29: Der moderne Rechts. sind, mögen uns dieselben zur Aus- Wedding und Gesundbrunnen, im Lokale des Herrn staat und die öffentliche Meinung". Referent: Genosse Paul Ia hn. nur die erste Stelle besorgen, sondern bildung anvertrauen. Da wir nicht Raabe, Kolbergerstr. 23. Diskussion, Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 214/ 7* Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Bahl- die Schülerinnen auch für spätere Zeit Schönhauser und Rosenthaler Vorstadt, im Lokale des Babl- immer unter unserem Schuß und Fürsorge bleiben und immer wieder durch. uns Stellen erhalten, fönnen sie für Die Bahlstelle bei J. Gnabt, Buttbuserstr. 82, ist aufgehoben und zu die nächste Zukunft der jungen Mädchen G. Herrmann, Puttbuserstr. 45, verlegt. D. D. unbesorgt sein. Es ist eine bekannte reichen Besuch erwartet Der Vorstand. Deutscher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle.Berlin. Bezirks- Versammlungen Gesundbrunnen u. Rosenthaler Vorstadt and stun für am Dienstag, den 15. Dezember, abends 82 Uhr, im ,, Victoria- Garten", Badstraße 12. lole Tages Ordnung: 1. Bortrag des Herrn Dr. Joel über:„ Die Entdeckung des Nordpols". 2. Distusfion. 3. Verbandsangelegenheiten. Zentrum und Süden am Mittwoch, den 16. Dezember 1896, abends 8 Uhr, im ,, Lonisenstädtischen Klubhaus", Annenstr. 16. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Friedeberg über: Der Einfluß der sogenannten sozialen Gesetzgebung anf das Leben des Arbeiters". 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Moabit Thatsache, daß die Fabrikarbeit und die Nähmaschine ungünſtig auf das bürgerliche. geistige Gedeihen junger Mädchen einwirkt, dagegen fann sich jedes junge Mädchen in einem herrschaftlichen Haushalt eine lohnende und glückliche Stellung erringen. Der nächste Weg zu diesem Ziele ist der Besuch unserer Hausmädchen Schule. Auch ist diese Schule folchen Eltern zu empfehlen, deren Töchter nicht in herrschaftliche Dienste gehen, sondern sich die oben genannten Kenntniffe zu eigenem Nußen aneignen sollen. Das von uns herausgegebene Lehrbuch„ Ratechismus f. das Herrn Märschel, Schönhauser Allee 28. Often, im Lokale des Herrn Thiel, Fruchtstr. 36a. Hierzu sind die Kollegen der Werkstellen von Fahnig, Langeftr. 91, und Schüler, Friedrichsbergerftr. 11, eingeladen. Süd- Osten, im Lokale des Herrn Rautenberg, Oranienthestraße 180. Sierzu sind die Kollegen der Werkstellen von Markgraf u. Thaun, sowie von Schön, Schlesischestr. 6, eingeladen. Westen und Südwesten, im Lokale des Herrn Bubeil, Lindenstr. 106. NAN Rummelsburg, im Lokale des Herrn Breves, Kantund Goethestraßen- Ecke.. Friedrichsberg, im Lokale des Herrn Heiniske, Friedrich Karlstr. 11. seine Haus- u. Stubenmädchen", welches Friedrichsfelde, im Lokale des Herrn Schulz, Prinzenbereits in 25 000 Exemplaren verbreitet ift, fann von uns für 50 Pf. in Briefmarken bezogen werden. Wir vermitteln auch solchen Mädchen und Fräuleins Allee 6. Zages Ordnung: Wie können wir den Arbeitgebern gegenüber unsere Pofition befestigen? B. Pörsch, Wiedemann. Referenten: gute Stellen, welche nicht in unserer Mine grens, Dierks Buschke, Kretschmann, Kunze, Millars, Schule vorgebildet sind, auch finden Bahlreiches und pünktliches Erscheinen aller Kollegen ist unbedingt stellensuchende Damen stets in unserem erforderlich. Nichtmitglieder haben Zutritt und können sich in diesen Ber Vereinshause, Wilhelmstr.10, Aufnahme sammlungen in den Verband aufnehmen lassen. u. Stellennachweis. Anmeldungen find zu richten an Frau Erna Grauenhorst, Vorfeherin des Fröbel- Branchen- Versammlung der Parquettbodenleger Oberlin- Vereins, Wilhelmstr. 10, Berlin. Prospekte m. Lehrplan franko. am Mittwoch, den 16. Dezember 1896, abends 8% Uhr, Achtung! A bei Fischer, Beusselstr. 9. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Joh. Sassenbach über: und Armuth". 114/2 2. Diskussion. 8. Verbandsangelegenbeiten. Gäste willkommen!- Zahlreiches Erscheinen erwartet Montag, den 14. Dezember, abends 8 Uhr, Achtung im Lokale des Herrn Babiel, Rosenthalerstr. 57, Hof prt. Ein Theil des Gesangvereins Lorbeerkranz hält heute, Sonntag, in den Concordia Festfälen in Gemeinschaft Fortschritt mit dem Gesangverein Brennabor unter dem Namen Liederfreunde ein Konzert ab. Wir machen darauf aufmerksam, mit demselben nicht identisch sind. Die Ortsverwaltung. Fachverein der Zapezirer Berlins und Umgegend. Dienstag, den 10. Dezember, abends 81% Uhr, bei Stabernack, Inselstr. 10: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Gustav Reßler über Zweck und Nugen unferer Gewerkschafts- Organisation". 2. Diskussion. 3. Gewerkschaftliches. 4. Vereinsangelegenheiten. Der hochwichtigen Tagesordnung wegen ist es Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Gäste sind freundlichst eingeladen. 179/6 Der Vorstand. r NB. Am Montag, den 28. Dezember( 4. Weihnachts Feiertag), findet im obengenannten Lotale eine gemuthliche Abendunterhaltung mit Tanz statt, wozu Kollegen und Freunde hiermit ergebenst eingeladen werden. Eintritt inkl. Tanz 25 Pf. Achtung! Rixdorf. Holzarbeiter. daß Zages Drdnung: # 1. Die Firma Mittag, wozu die Kollegen eingeladen find. 2. Die Firma Rampmeier, wozu die Kollegen Salewski, Butwiß, Wünsche und Peter eingeladen find. 8. Die Fensterfrage und Verschiedenes. Gefangverein Siederfreunde Branchen- Versammlung der Bürstenmacher Mauerstr. 3. 1869b Berlin's billigste und reellste Einkaufsquelle. Die Schuh- Manufaktur von Franz Münchheberg 85. Bülowtr. Botsdamerftr. 85. Bülowstr. Ecke 23. 85. 23. Filiale: empfiehlt ihr umfangreiches größtesLager 6. Prinzen- Straße von nur wirkl. dauerhaften u. eleganten Schuhwaaren. 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Vortrag: Die Forderungen der Arbeiter an die heutige Gesellschaft." Referent: Reichstags- Abgeordneter Genosse Seifert. 2. Distussion. 3. Bericht des Vertrauensmannes. 4. Verschiedenes. Um rege Betheiligung ersucht 20 ANOU Der Vertrauensma 18 c. tlichen Berufs- Bong Mädchen- u. Kinderstiefel, n. feste dauer- 3. Unsere sufünftige Stellung zur Berliner Gewerkschafts- Rommission. hafte Waare i. jed. Leder u. allen nur Die Vertrauensleute für Berlin. dentb. Façons, verk. z. enorm bill. Preisen. Paul Schertell. Johannes Hoffmann. Steppschuhe, Tuchstiefel, Pelzstiefel i. Nach der Versammlung: größter Auswahl f. Herren, Damen u. 3. Kinder, das beste Fabrikat z. faunend bill. Preisen. Ball- u. Brautschuhe i. Lact, Geselliges Beisammensein mit Tanz. Leder u. Atlas m. einf. b. 3. den allerfeint Achtung! Garnierungen à Paar 2,25, 2,75, 3,25, einf. u. eleg. Echt russ. u. deutsche 3,75 M. prima. Filzschuhe u.Pantoffeln Gummischuhe. schnell u. billig. Achtung! Reparaturen 6522 Achtung! Märkischer Hof, Admiral- Strasbollen Englischer Garten, Spiegelsaal großer Fetball. Anfang 4 Uhr, Ende 2 Uhr. Gr. Orchestermusit. Die beiden Säle find Sonnabends und Sonntags an Vereine zu Bällen, Hochzeiten und Versammlungen zu vergeben. Gr. Vereinszimmer. Die Restaurations Räume stehen den geehrten Familien zur Verfügung. Alexandertr. 27o. Besonderer Umstände halber ist der Parterre Saal am 1. und 9. Januar 1897 zu Versammlungen und Tanz frei. 75/17 Schuhmacher! Achtung! Montag, den 14. Dezember 1896, abends 82 Uhr, in Cohn's Fensälen, Beuthstr. 20-22: Grosse öffentl. Versammlung. Zages Drdnung: 171/10 er Frauenbewegung. 8. Sind die schwarzen Listen zurückgezogen ober nicht 1. Vortrag des Genossen Rosenstock über Die sittliche Bedeutung der 4. Verschiedenes. Herr Obermeister Bierbach und Herr Auschrat, kaiserl. Hofschuhmacher, sind hierzu brieflich eingeladen. Die Versammlung wirb pünktlich eröffnet. Die Agitationskommission der Schuhmacher Berlins. Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inferatentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. ca. Aufmerksam lesen! 45,000 Paar Schuhen. Stiefel 2533 billiger bester Fabrikate, die durch ihre Viel seitigkeit, Eleganz und Reellität den Gipfel der Vollkommenheit er= reichen, zum Theil als ich solche in der billigsten Lederconjunctur ver= faufte. Garantie für beste Haltbarkeit durch Garantiescheine, für auswärtige Käufer genügt die empfangene Rechnung. * Die friedenheit des Käufers mit größter Liebenswürdigkeit und Zuvorkommenheit erledigt. Ich bitte meine geehrte Kundschaft, von dem Anspruch auf mit einem bezeichneten Artitel sind ausnahmsweise theils mit Factiszuthaten in der Einlage sehr leicht zu sein nicht erfüllen würden. Diese für unangemessene Saltbar rüchichtslos den ausgiebigsten Artikel find als solche auch die reellsten und werden nicht anders in den Handel gebracht. hergestellt, da sie sonst ihren Zweck feit meiner Schuhwaaren Es lebt im Publikum die Anschauung, daß jene Einlage, die sich in Schuhwaaren zwischen Sohle Gebrauch eigenen Sabritaten Lieferanten en fertiger waren und Bransohle befindet, minderwerthig ist, sobald sie aus Span und nicht aus Leder besteht. eine gegerbter Sänte für die reelle zu machen, da ich alle meine Lieferanten Waaren, sowie bei und aus und Saltbarkeit haftbar mache. Bei etwaiger Reclamation ist weiter kein Wort zu verlieren Diese Ansicht ist eine irrige. Die Spaneinlage ist um mehr als das Vierfache theurer als Spaneinlage ist nicht nur leichter, sondern nöthig, nur Vorlegung des Reclamationsscheines, oder, falls der Käufer verhindert ist, Leder, welches man hierfür zu verwenden pflegt. selbst zu erscheinen, die schriftliche Angabe der auf dem Reclamationsschein befindlichen Nummer auch in sanitärer Hinsicht mehr zu empfehlen als Leder. Auf die Haltbarkeit übt die Einlage des Datums wie Buchstaben und Preis.- Jede Reclamation wird zur vollständigen 3u i feinen Einfluß aus. gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages. Porto trägt der Besteller. Von 15 Mt. an versende franco auf meine Kosten, wenn Käufer sich auf diese Zeitung bezieht. bitte Nichtconvenirendes mir in Originalzustand zurückzusenden, und empfängt der Besteller alsdann sofort sein Geld zurück; jedoch tritt letzterer Fall deshalb nicht ein, weil jeder Nachbar, welcher der Stiefel anfichtig wird, dieselben auch mit gutem Nuzen dankbar behält. Das Maß bitte durch Versenken eines genau passenden Stabes in den getragenen Stiefel festzustellen und in Centimetern anzugeben und ob Spann hoch oder niedrig. Für Gummischuhe, obgleich zu den besten Fabrikaten gehörend, übernehme keine Garantie. Lederpantoffeln mit Abiahfleck, durchgenähter Ledersohle. Cord- Pantoffeln mit Filzsohle Versand von Schuhwaaren, Herren Fußbekleidung! = Filzschuhe mit Filz und Ledersohle Mk. 1,75 Mk. 3,75. Mk. 4,75. Filzschuhe mit Lasche, durchgenähter Ledersohle und Absah, rings mit Roßlederbesaz Filzzugschuhe mit durchgenähter Ledersohle und Absak, Lacquerkappen und Lackseitenleder Gemsled.Hausschuhe, warm gefütt.. m. Ledersohle u. Absaz Mk. 4,25. Glatte Rossleder- Halbschuhe mit zwei Seiten- Gummizügen, fräftige durchgenähte Sohlen, mit Keil, Lederlappen, Lederbrandsohle, Lederfutter, sowohl als Haus, Turn- u. Straßenschuhe geeignet( ohne Abfag) Mk. 3,40. Besatz- Halbschuhe, von Roßleder mit Gummizug. Zierlicher Knopfbesaß und Cordellappen, derbe Strapazirschuhe mit solider genagelter Sohle, hohem oder niedrigem Absat Mk. 4,50. Dieselbe Ausführung zum Schnüren oder mit Gummizug, nur leichter und gefälliger, mit genähter Sohle und martirtem gelben Rand, unter Garantie für beste Haltbarfeit Mk. 5, Besatz- Halbschuhe von feinem prima Roßleber zum Schnüren oder mit Gummizug mit durchlochten Bierkappen und Knopfbesaß. Sauber auf Nand genäht, tadelloser Sit Mk. 6,50. Prima Satin- Kalbleder- Halbschuhe in vorsteh. Ausführ. Mk. 7,50. Filzzugstiefel* m. durchgen. Ledersohle, rings mit hohem Roßleder- Befag, warin gefüttert früher Wt. 7,25, jegt Mk. 6,50. Dieselben mit Lacoachette befest Mk. 7,75. Filzschnürstiefel mit Agraffen und hohem Roßleder- Befaß früher Mr. 7,25 jegt Mk. 6,50. Glatte Rossleder- Zugstiefel mit reinen Lederzuthaten, ftreng folibe genagelte Sohlen, niedrige oder hohe Abfäße früher Wit. 5,50 feẞt Mk. 4,75. Dieselben in och eleganterer Ausführung mit Bejaz, Cordeltappen und Knopfverzierung Mk. 5,25 Dieselben mit glattem Oberleder, leichterer Ausführung mit genähter Sohle und martirtem gelben Rand, beste Haltbarkeit Mk. 5,50. Dieselben mit Befag. Cordelkappe. Knopfverzierung in leichter Ausführung mit genähter Sohle und martirtem gelben Rand, sowohl als Strapazirstiefel wie als Sonntagsstiefel zu empfehlen Mk. 5,75. Schaftstiefel von fernigem Nindleder mit derber, genagelter Sohle, Handarbeit Mk. 5,50. Hunya- Jagd- Schaftstiefel mit satinirtem Roßleber- Besaz bis an die Wade und extra starten, mit Schrauben und Stiften versehenen Sohlen durchweg warm gefüttert früher Mr. 14,50, jegt Mk. 13,25. Renommie Stiefel mit Gummizug, von geschmeidigem, prima fatinirtem Roßleder, auf Rand genäht. Wer mit Maßstiefeln viel Ungelegenheiten hatte, wird erstaunt fein über die außerordentlich bequeme und gleichzeitig elegante Baßform diefes Stiefels Mk. 6,75. 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Nochmals verweise ich auf den unvergleichlichen Unterschied zwischen diesen Kalbleber- Lackschuhen u. solchen, die, von Wachs- und L.derfuch angefertigt, vielfach als Ladichuhe verkauft werden. Rossieder- Halbschuhe, zum Schnüren, mit durchgenähter Sohle, Leberkappe und Lederfutter Mk. 4,10. Satin- Kalbleder- Halbschuhe, zum Schnüren oder zum Knöpfen, auf Rand genäht, peinlichst sauber gearbeitet, in allen Ausführungen Mk. 6,-. Dieselben mit Kalblackblatt Mk. 6,50. Filzschnürstiefel mit Roßleder Besay,' warin gefüttert, durchgenähter Ledersohle Dieselben mit Lackvachette, höher im Schnitt Filzzugstiefel mit Roßleder- Besak. warm gefüttert Dieselben mit Ladvachette besett Mk. 3,75. Mk. 4,75, Mk. 4,50. Mk. 5, Rossieder- Zugstiefel, folid und dauerhaft, mit Herzblatt, 13 cm hoch im Zuge, genagelt, Leberkappe und Lederbrandsohle, überhaupt mit reinen geberzuthaten angefertigt Mk. 3,90. Dieselben 15 cm hoch im Buge, genähte Sohle mit martirtem Rand Mk. 4,75. Rossleder- Zugstiefel, sehr hoch im Zuge, mit Herzblatt oder Bordernaht und Lacspikkappe, aitf Rand genäht, in denkbar zuverlässigster Ausführung Mk. 5,75. . Rossleder- Knopfstiefel mit durchgenähter Sohle Mk. 5,75. Zugstiefel von feinem Wildroßleder, angenehmstes Tragen, wundervoller Siz, sehr hoch im Buge, mit Herzblatt oder Bordernaht und Laczier tappe Mk. 6,90. Satin- Kaibleder- Zugstiefel in porstehender Ausführung, geschmeidiges, zartes und dabei durchaus dauerhaftes Oberleber Mk. 7,25. Extra prima satinirte Kalbleder- Zugstiefel. Glacé- Zugstiefel( für ältere Damen), vornehme Form, für breite ZehenMk. 9,50.. lage, niedrig im Zuge, fammeiweich Ia. Rossleder- Schnürstiefel, auf Rand gelb genäht früher wit. 7,50, b gemäßt jegt Mk. 6,50. Ia.Rosslederknopfstiefel, aufNand gelb genäht früher Mt.8,-iegt Mk.6,50 Dieselben m. getigert. Wollfutter früher Wt. 7,75, jeẞt Mk. 7,25. Mk. 8,75. Knopfstiefel von Ia. genarbtem Kalbleder Mk. 8,50. Derselbe zum Schnüren Mk. 8,75. . . Satin- Schnürstiefel auf Rand gelb genäht Satin Knopfstiefel auf Rand gelb genäht mit durchl. Bierkappe früher Mr. 9,-, iegt Mk. 8,25. Dieselben m. getigert. Wollfutter Mk. 9,75. Knopfstiefel von prima satinirtem Kalbieder, ringsherum mit Besaß von gleich. Leder, innen m. Satin Futterbesaß, in sonst. Ausführ. wie man sie von einem hocheleganten Stiefel erwartet früher Mt. 10.50 jebt Mk. 9,75. Cord- Pantoffel mit Filzfohle Schwarze Double- Pantoffel mit Filzfohle Schwarze Filzpantoffel mit Filz- und starter Leberfohle Plüschpantoffel mit durchgenähter Ledersohle u. Absazileck Lederpantoffel m. Abjazilec, durchgenähter Ledersohle. Pomm. Plüschpantoffel m. starter Filzsohle Dieselben m. weißer Filzsohle Für Mädchen und Knaben! • 40 Pf. Mk. 0,55. Mk. 0,90. 90 Pf. Mk. 1,75 Mk. 1, Mk. 1,50 [ 38681a 90 Pf. Cord- Ohrenschuhe mit Filz- u. Spaltledersohle bis 17 cm 60 Pf., bis 21 cm 75 Pf. Oberfilz- Ohrenschuhe* m. 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Knaben- Schnürstiefel von Roßleder, mit Besak, einbällig, gearbeitet, bis zur inneren Länge von 22 cm bis 25 cmfrüher Mt. 5,75, jest Mk. 5,25. Rossl. Knaben- Schnürstiefel, einbällig, genäht, früher t. 7,25, jegt Mk. 6,60 Russische Kalbleder- Schnür- u. Knopfstiefel, ausgenähte Knopflöcher, Spigkappe, genähte Sohlen, bis 18 cm innere Länge Mk. 5,50, bis 22 cm Mk. 6,-. Russisch- Kalbleder- Schnürstiefel mit echt französischen Agraffen, Befag, sonst in Ausführung wie der vorstehende, von 22-25 cm Mk. 7,25. Stulpenstiefel mit und ohne Laditulpen und Falten, bis 16 cm innere Länge Mk. 4,50, bis 18 cm Mk. 4,80, bis 21%, cm Mk. 5,50, bis 28%, cm Mk. 6,-Gummischuhe für Kinder bis 18 cm innerer Länge. bis 21 cm für Damen, leicht früher wet. 2-, iegt Diefelben mit Stappe und Sporn für Herren mit Kappe und Sporn Kinder- und Babyschuhe • Prima Kalbleder- Zugstiefel, aus dem Kern geschnitten, nicht zu vergleichen mit vielfach offerirten Kalbleder- Bug115 stiefelir, die aus abfälligen Theilen der Haut herrühren. Sauberste Handarbeit, fammetweich, das angenehmste, leichteste Tragen für einpfindliche Füße Mk. 9,25. Prima Kalbleder- Besatz- Zugstiefel mit zartem Kalb- Glacé- Einsaz, aufgefeßter, durchlochter Duerkappe, tadellose Handarbeit, in verschiedenen Mk. 9,50. 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Die Leistungsfähigkeit eines Kaufmanns gipfelt seit Alters her hauptsächlich in dem Be-| gestattet mit allen Annehmlichkeiten der Neuzeit, wird meinem Umsatze angemessen in Berlin streben, den Umfat so groß wie möglich, die Unkosten so klein wie möglich zu gestalten. Beides ist mir in meinem eigenen Hause auf das Glänzendfte gelungen. Für Geschäftsräume, wie mein Etablissement, bestehend aus 3 Etagen eines Grunditüds von 50 Ruthen Flächeninhalt mit 38 Räumen, bestehend aus Sälen und Zimmern 22 Schaufenstern 39 elektrischen Bogenlichten, ca. 250 elektrischen Glühlampen, aus bis 60 000 Mark Miethe bezahlt. Der kleinere Theil meines Hauses bringt mir mehr Miethe, als ich hypothekarische Zinsen zu bezahlen habe. Dieser Factor wird dem freundl. Lefer als Aufklärung dafür genügen, daß ich bei dem großen Umfauge meines Geschäfts noch bedeutend billiger als bisher verkaufen kann. Auch dem Nichtkäufer steht mein Etablissement, welches zu den größten Sehenswürdigkeiten am Platz gehört, zu jeder Zeit zur Ansicht offen. An der Jacques Raphaeli, Berlin, Spandauer- Brücke 2106a. Potsdamerstr. 106a. Ecke Steglitzerstr. Heute Sonntag ist mein Geschäft bis 9 Uhr Abends geöffnet. Auf mein Juferat, Cigarren betreffend, Seite 4, 4. Beiblatt, mache den geehrten Leser aufmerksam. Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige. [ 40506 3. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Nr. 292. Novbr. Unterm neuesten Kurs. X 2. Brandenburg. Genosse Huth wegen Beleidigung des Bürgermeisters Suchsland 1 Woche Gefängniß. 4. Charlottenburg. 100 M. Geldstrafe Genosse Jahn wegen Fabrikantenbeleidigung. " Stendal. Je einen Monat Gefängniß die Genossen Krüger und Delze wegen Störung einer gottesdienstlichen Handlung. 5. Karlsruhe. Wegen Uebertretung des Postgesetzes Genosse Gect in Offenburg 2490 M. Geldstrafe. " Halle. Genosse Mannigel wegen Beleidigung eines Bergraths 1200 M. Geldstrafe. Derselbe Genoffe wegen Beleidigung eines Polizeibeamten 500 M. Geldstrafe und wegen des gleichen Vergehens Genosse Bockisch zwei Monate Gefängniß. 7. Berlin. Wegen Lotterie- und Stempelhinterziehung die Genossen Waschowski und Behr zu 20 bezw. 10 M. Geldstrafe. 10. Burgstädt. 150 M. Geldstrafe Genosse Fröhlich wegen. Beleidigung des preußischen Kriegsministers. P » Güstrow. In der Berufungsinstanz Genosse ErdbeerRostock 30 M. Geldstrafe wegen Beleidigung eines Kassenboten. 11. Rudolstadt. Genosse Türke in Saalfeld wegen Beleidigung eines Gendarms 30 M. Geldstrafe. 13. Dresden. In der Revisionsinstanz Genosse Hünig fünf Monate Gefängniß wegen Richterbeleidigung. " München. Wegen Uebertretung des Vereinsgesetzes der Maler Pfeifer 40 M. Geldstrafe. " Hamburg. 15 M. Geldstrafe ein Steinfeger wegen Widersands gegen die Staatsgewalt. 14. Dresden. In der Revisionsinstanz der Maurer Friedrich 1 Woche Gefängniß wegen Bergehens gegen § 153 der Gewerbe- Ordnung. " Leipzig. In gleicher Instanz Genosse Wessel in DüsselSehr leicht spiolond und zu erlernen. Schönste Unterhaltung bei Festlichkeiton im Hauso, eaf Ausflügen. ele. Preis Mk. 2.50, M. 3.-, 3.50 Y erpackung froi. BLAS- ACCORDEONS Moderne Maass- Anfertigung. Sonntag, den 13. Dezember 1896. dorf zwei Monate Gefängniß wegen Beleidigung eines Polizeibeamten. 14. Dresden. Wegen Tragens republikanischer Abzeichen Genossin Hoppe 20 M. Geldstrafe. Pegau. Wegen des gleichen Vergehens Genosse Hertwig 14 Tage Gefängniß. Ohne Erlaubniß Grabreden gehalten zu haben Genosse Barth 14 Tage Haft und Genosse Reichelt 16 Mark Geldstrafe. 17. Leipzig. In der Revisionsinstanz der Arbeiter Köne= mann aus Harburg 4 Monate Gefängniß wegen Nöthigung. " " " In gleicher Instanz Genosse Schröter aus Magdeburg 4 Monate Gefängniß wegen Aufreizung.§ 180 des Straf gesetzbuches. Halle. Wegen Beleidigung eines Obervogts in Eisleben Genosse Man nigel 600 Mark Geldstrafe. Dresden. Genosse Wittrisch wegen Beleidigung der Amtshauptmannschaft und dito eines Gendarmen sechs Monate Gefängniß. „ Erfurt. In der Berufungsinstanz Genosse Coors 50 M. Geldstrafe wegen Verübung groben Unfugs. 19. Leipzig. Wegen unerlaubten öffentlichen Sammelns Genosse Blumenstein 20 M. Geldstrafe. Bant. 100 M. Geldstrafe Genosse Hug wegen Beleidtgung eines Mitglieds des Konsumvereins. " 20. Dresden. Genosse Reichard wegen Uebertretung des Preßgesetzes 5 M. Geldstrafe. 21. Berlin. Genosse Jacobey wegen Beleidigung des Staatsanwalts in Breslau sechs Wochen Gefängniß. Erfurt. Wegen Haltens einer nicht erlaubten Grabrede Genosse Fahrenkamm 15 M. Geldstrafe. Cottbus. Ein Genosse aus Finsterwalde wegen Ver übung groben Unfugs 10 M. Geldstrafe. Danzig. Genosse Stolpe wegen Veranstaltung eines 5 öffentlichen Aufzugs und Störung der Sonntagsruhe 14 Tage Gefängniß und 10 M. Geldstrafe. Genosse| Fabrikation von Herren-& KnabenBekleidung 13. Jahrg. Berger wegen Beamtenbeleidigung 1 Monat, Genosse Rapizti wegen des gleichen Vergehens und Betheiligung an einem Auflauf 2 Monate und Woche, und Genosse Grundmann wegen Vergehens gegen das Vereins gesetz und§ 110 des Str.-G.-B. 2 Monate und 1 Woche Gefängniß. 21. Harburg. Wegen Verübung groben Unfugs Genosse Thiel 1 Woche Gefängniß. " Halle. 30 M. Geldstrafe Genosse Fischer wegen einer ohne Erlaubniß gehaltenen Grabrede. 23. Leipzig. Genosse Api 2 Monate Gefängniß wegen Beleidigung des sächsischen Ministeriums. 24. Magdeburg. Wegen Aufforderung zu einem nicht erlaubten Aufzug Genosse Ko ch Ottersleben 50 M. und Genoffe Hagelweide Magdeburg 30 M. Geldstrafe. Wettin. Genosse Dittmar aus Giebichenstein 15 M. Geldstrafe wegen Führung falschen Namens. Die That beruhte auf einem Versehen. " " Krimmitschau. Der Weber Hirsch und zwei Genossen wegen Tragens republikanischer Abzeichen- rothe Westen je 50 M. Geldstrafe. 27. Roburg. 100 M. Geldstrafe Genosse Gärtner Nürn 4 • " • E berg wegen Beleidigung des Oberstallmeisters v. Start. Braunschweig. Wegen Beleidigung eines Maurermeisters Genosse Ja ech zwei Wochen Gefängniß. 28. Leipzig. Gärtner Altmann aus Harthlau 10 M. Geldstrafe wegen Beleidigung eines Gendarmen. " 30. Berlin. In der Berufungsinstanz Genosse Jahn wegen Beleidigung der Gendarmerie 2 Monate Gefängniß. Leipzig. In der Revisionsinstanz Genosse Mannigel. Halle 3 Monate Gefängniß wegen Majestätsbeleidigung. Genosse Wagemann Saalfeld wegen Beleidigung eines Bürgermeisters 40 M. Geldstrafe. Insgesammt wurden erkannt auf 5856. Geld- und 3 Jahre, Monate und 3 Wochen Gefängnißstrafe. Hamburg- Eimsbüttel, Eichenstr. 4, I, den 8. Dezember 1896. Der geschäftsführende Ausschuß. Alle Preise streng fest und in Zahlen GESCHÄFTSHAUSER BAER SOHN Herren Knaben HAUSER PAER SOHN GESCHAT Pavillon Berliner Gewerbe- Ausstellung 1896 Geschaftshauser 16 Baer Sohn 16 gezeichnet! veng BAER SOHN Terren- Knaben Bekleidung! 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" schützende Atmosphäre umgiebt, hindurchgehen und verlieren hier Die von Röntgen entdeckten X- Strahlen stehen natürlich ( Die Fluggeschwindigkeit der Schwalben.- Bestimmung der einen nicht unerheblichen Theil ihrer wärmenden Kraft. Vor sechzig noch immer sehr im Mittelpunkt des Interesses, und viele Sonnenkonstante. Wahrnehmung der Röntgen'schen Strahlen Jahren sind daher von dem Physiker Pouillet eine ganze Reihe Forscher sind unablassig bemüht, ihre Eigenschaften aufs eindurch Insektenaugen.) Messungen in der Weise ausgeführt worden, daß er in Abständen gehendste zu studiren. Vor kurzem hat Prof. Arenfeld aus Ueber die Geschwindigkeit, mit welcher die Schwalben durch von ein bis zwei Stunden die Wärmemengen ermittelte, welche Berugia in Physiologischen Zentralblatt" Versuche veröffentlicht, die Lüfte fliegen, ist in jüngster Zeit von Herrn Aug. Verschüren 100 Gramm Wasser bei senkrechter Bestrahlung von der die er mit Fliegen angestellt hat. Er verfertigte sich zwei würfelin Antwerpen das Resultat eines interessanten Versuches ver- Sonne erhielten. Je höher nämlich die Sonne am förmige Schachteln, die eine aus Holz, die andere aus Blei, in öffentlicht worden. Er schickte eine Schwalbe, die in Antwerpen Himmel steht, um so steiler fallen ihre Strahlen auf die Erde welche die Fliegen gebracht wurden; in der einen Wand befand nistete, mit einer Sendung Brieftauben nach Compiègne in und um so geringer ist der Weg, welchen sie in der Atmosphäre sich eine Deffnung, in welcher eine Röhre angebracht war. Die Frankreich, welches füdlich von Antwerpen in einer Ent- zurücklegen; beim Auf- und Untergange der Sonne werden die Röhren beider Schachteln paßten in einander, so daß dieselben fernung von 236 Kilometern( etwa 312 Meile) liegt. Als man Strahlen dagegen durch lange Luftstrecken gesandt, und verlieren hierdurch in Verbindung standen; die Verbindung konnte die Bögel in Compiègne aufsteigen ließ, flog die durch Farbe daher viel mehr von ihrer Wärme, ehe sie die Erde und die durch eine Klappe auch geschlossen werden. tenntlich gemachte Schwalbe sofort in nördlicher Richtung davon, ihnen dargebotene Wasserfläche treffen, als Mittags. Aus den Schachteln war abnehmbar, so daß bei geöffnetem Deckel Licht während die Tauben erst mehrere Bogen beschrieben, offenbar, verschiedenen Wärmemengen, welche die Wasserfläche bei ver- hineinfallen konnte; doch verhinderte ein über die offene um sich zu orientiren, ehe sie der Schwalbe folgten. Um 7 Uhr schiedenem Stande der Sonne erhält, kann man einen Schluß Seite gespanntes Gazenez in diesem Falle ein Fortfliegen der 15 Minuten waren die Vögel freigelassen und schon um 8 Uhr auf diejenige Wärmemenge ziehen, die in der Luft zurückgehalten Insekten. 23 in Antwerpen ein, wo sie sofort wird; die Der Deckel der för Reſt auſjuchte. Sie hatte jouit für ben sulgent Begur fire Wallerfläche, wirklich erhalten hat, so ergiebt sich die Wärme- gebracht; bann wurde der Dedel der anderen geöffnet, so daß Stunde und acht Minuten gebraucht, woraus folgt, daß fie in der menge, welche jeder Quadratzentimeter durch Bestrahlung von ihr Juneres erhellt wurde. Schon nach kurzer Zeit, nach längstens Sekunde durchschnittlich 58 Meter zurückgelegt hatte. Die Tauben der Sonne erhalten würde, wenn die gesammte in der betreffenden 4-5 Minuten, hatten sich sämmtliche Fliegen aus der dunkeln langten erft 3 Stunden und 7 Minuten später an, als die Richtung ausgesandte Wärme ihn treffen könnte, ohne durch die in die helle Schachtel begeben, offenbar, weil sie die Helligkeit Echwalbe; sie hatten zu dem Wege im ganzen 4 Stunden Luft theilweise zurückgehalten zu werden. Für diese Größe, die mit ihren Augen wahrnahmen. Dieses Resultat trat 15 Minuten gebraucht, woraus sich ihre Durchschnittsgeschwindig- Sonnentonftante, fand Bouillet aus seinen zahlreichen jedesmal ein, so oft man die eine oder andere Schachtel keit für die Sekunde zu 15 Metern ergiebt. Während die Tauben Wiessungen den Werth 1,750 Wärmeeinheiten oder Calorien.*) Be- öffnete und dadurch dem Licht zugänglich machte; immer begaben etwa die Geschwindigkeit eines Schnellzuges hatten, war die der rechnet man hiernach die gesammte von der Sonne jährlich zur Erde ge- sich die Insekten in den erhellten Raum. Schwalbe ungefähr viermal so groß; tönnte man voraussehen, schickte Wärmemenge, so findet man, daß diefelbe ausreicht, um Nummehr wurden die Fliegen in die Bleischachtel gebracht, daß sie bei ihrem Zuge nach Süden ununterbrochen fliegen, ohne von einer Eisschicht, welche die Erde vollständig umgiebt, und die Holzschachtel wurde nicht geöffnet, sondern den Wirkungen vor ihrem Endziel zu raften, so würden fie, falls ihre Se- 31 Meter wegzuschmelzen. Da die Erde nur einen sehr geringen der X- Strahlen ausgesetzt; da diese das Holz leicht durchdringen, schwindigkeit dieselbe bliebe, zehn bis zwölf Stunden, also etwa Theil der Wärme erhält, welche die Sonne alljährlich aussendet, so mußten sie auch ins Innere der Schachtel gelangen. Die einen halben Tag gebrauchen, um ihre Winterwohnsige in Nord- so kann man so zu einer schwachen Vorstellung der ungeheuren, Fliegen wanderten jezt ebenfalls in etwa 4-5 Minuten in die afrita zu erreichen. beinahe unfaßbaren Wärmemenge gelangen, welche unser Bentral- Holzschachtel hinüber, gleich als ob sie Licht in derselben wahr Unter der Sonnentonstante versteht man in der förper beständig ausstrahlt. genommen hätten. Hatte man sie dagegen in die Holzschachtel gePhysik und Meteorologie eine Größe, welche uns Aufschluß über In den letzten Jahren wurden die Messungen von ver bracht und setzte die Bleischachtel den X- Strahlen aus, so trat ein die gesammte von der Sonne ausgestrahlte Wärme geben soll, schiedenen Forschern wiederholt, und es ergaben sich Werthe, die Hinüberwandern der Fliegen nicht ein; denn Blei ist für diese von der ja nur ein äußerst kleiner Bruchtheil auf die Erde ge- den von Bonillet gefundenen noch erheblich, um mehr als das Strahlen fast undurchdringlich, so daß sie in das Innere der langt und hier das Leben der Pflanzen und Thiere ermög. Doppelte, übertresen. Vor kurzem ist nun der Pariser Akademie Bleischachtel nicht gelangen. Die Fliegen verhalten sich also den licht und unterhält. Die genaue Kenntniß dieser Größe ist der Wissenschaften von Herrn Vallot, der auf dem Gipfel des X- Strahlen gegenüber genau so, wie sie es dem gewöhnlichen natürlich für die Erforschung der thatsächlichen Verhältnisse, Montblanc längere Reihen von Strahlungsbeobachtungen an- Licht gegenüber thun; Herr Arenfeld meint, es könnte dies darauf welche auf der Sonne vorhanden sind, sehr wichtig. Daher hat gestellt hat, um die Sonnenkonstante zu bestimmen, das Resultat beruhen, daß sie von den X- Strahlen einen ähnlichen Eindruck man ihrer Ermittelung schon seit langer Zeit besondere Auf- feiner Messungen und Berechnungen zugegangen. Ueberraschender empfangen, wie von den gewöhnlichen Lichtstrahlen. Uebrigens merksamkeit zugewendet. Man sollte meinen, daß die Bestimmung Beise weicht es erheblich von den letzten Messungen ab, indem wäre es auch von Interesse gewesen, zu probiren, welche nicht schwer sein könne; man braucht nur die Sonnenstrahlen es fast genau dem von Pouillet ermittelten Werthe gleich ist, Strahlen von den Fliegen bevorzugt werden; man hätte dazu fenkrecht auf einen Körper auffallen zu lassen und zu beobachten, nämlich 1,693 Wärmeeinheiten. Die Einzelheiten seiner Beobach- den Deckel der Bleischachtel abnehmen, diese also mit gewöhn um wie viel er sich in einer gewissen Zeit erwärmt. Daraus lichem Licht erhellen, und die Holzschachtel gleichzeitig der Wirkung der X- Strahlen aussehen müssen. Diese kleine Abänderung des Versuches hat Herr Arenfeld nicht vorgenommen. tann man leicht die Wärmemenge ermitteln, welche in ihn*) Eine Wärmeeinheit( Calorie) ist diejenige Wärmemenge, hineingegangen ist, und somit auch diejenige, welche einen welche nothwendig ist, um 1 Granım Wasser von 0 Grad auf Quadrat Zentimeter seiner Oberfläche in einer Minute ge- 1 Grad zu erwärmen. . MC Richter's Anker- Steinbaukasten sind durch völlig neue Zusammenstellung derart vervollkommnet worden, dass jetzt bei denselben Preisen des Kastens bedeutend grössere und schönere Bauten damit ausgeführt werden können. 210 fertige Bauten sind zur gefälligen Besichtigung ausgestellt Vorräthig in 69 verschiedenen Nummern im Preise von 50 Pf. an. Ergänzungskasten, Bauvorlagen, einzelne Steine! Verkauf zu Fabrikpreisen. Zinn- Soldaten Lager in allen existirenden Arten und Preislagen. Auf feinste flache Soldaten bei 3 Mark Einkauf 50 Pf. Rabatt. 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Peters stand gestern vor dem hiesigen Schöffengericht( Vor- und Bestrebungen. Daher sei es Aufgabe des Politikers, sitzender Amtsrichter Gericke) Termin zur Hauptverhandlung an. für die Rechte aller Volksschichten einzutreten und die Es giebt zweierlei Nothstand in Berlin, einen den man sieht Von den Parteien war nur der Kläger mit seinem Rechtsbeistand, National Sozialen hätten sich das Ziel gesteckt, das Deutsche und einen, den man nicht sieht. Der letztere wird kirchlicher Noth- Rechtsanwalt Lattermann persönlich erschienen, Dr. Karl Reich zu einem wohnlichen Heim für alle Staatsbürger ausftand genannt, und troßdem die große Masse der Bevölkerung Peters wurde durch den Rechtsanwalt Dr. Koffta ver- zugestalten. Die Zeit" fei für den Hamburger Streik mindestens ihn nicht am eigenen Leibe verspürt, ist seine Bekämpfung doch treten. Der Kläger war früher Chefredakteur der Täglichen ebenso energisch eingetreten, wie der Vorwärts", weil ein gar köstlich Ding, das von allen geübt wird, denen lüstern Rundschau". Nach Abschluß der Reichstags: Debatten über die es sich bei demselben nicht um eine Lohnfrage, sondern ift nach hoher Huld und ihren äußeren Kennzeichen, dem Thätigkeit des Dr. Peters am Kilima Noscharo veröffentlichte um einen Streit um das Koalitionsrecht handele. blinkenden Orden im Knopfloch. Das Resultat dieses Kampfes find Dr. Lange einen Artikel unter der Ueberschrift Reisläufer" und Ferner wolle die Partei des Redners die Forderungen die ragenden Kirchenneubauten, die mit den leerstehenden griff darin den Dr. Peters heftig an, weil dieser angeblich die vertreten, die der Liberalismus in seiner Jugendblüthe gestellt, Miethskasernen um die Wette aus der Erde schießen. Absicht haben sollte, in englische Dienste überzutreten. Herrn aber nicht durchgeführt hat. Zur Handwerkerfrage nehmen die Ein merklich anderes Schicksal hat die zweite Art von Noth- Peters wurde deshalb Treulosigkeit vorgeworfen und zum National Sozialen die Stellung ein, daß man den kleinen Unterstand, der leiblich e. Hunderttausende Berliner Einwohner Beweise für die Vielseitigkeit des politischen Gewissens, die nehmer, der sich nur durch intensive Ausbeutung seiner Arbeiter verspüren ihn bald mehr bald weniger hart, aber dennoch wird Herrn Peters inne wohne, folgendes mitgetheilt:„ Herr Peters halten tönne, nicht durch tünstliche Mittel in seiner er von einigen Leuten garnicht, von anderen nur in Verbindung tam im Jahre 1884 von London nach Deutschland mit dem Gyistenz schützen solle, denn das Wohlergehen einer mit dem schemenhaften kirchlichen Nothstand gleichfalls nur als festen Vorsatze, auf irgend eine Weise mit seiner Thatkraft Anzahl Arbeiter sei mehr werth, als das eines einzelnen Echemen gesehen, und von einer Minderzahl derer, die in der Stellung und Ansehen zu gewinnen. Und folgende drei Kapitalisten. Auch das ostelbische Junkerthum dürfe nicht durch glücklichen Lage sind, sein Zwicken nicht zu verspüren, wirklich Möglichkeiten hatte er friedlich nebeneinander auf sein Pro: Liebesgaben existenzfähig erhalten, die Macht desselben müsse vielin seiner leibhaftigen Realität erkannt. Unter diefer Minderzahl gramm gefeßt: entweder die damals feimende Kolonial- mehr im Interesse des Volfswohles gebrochen werden. Es werde ist wiederum eine Kleine Gruppe, die den ehrlichen bewegung als Sprungbrett zu benutzen, oder die deutsche den National- Sozialen vorgeworfen, daß sie für Heer, Flotte und Muth hat, dem Feind zu Leibe zu gehen. Daß Bevölkerung in den Vereinigten Staaten gegen das Kolonien eintreten. Das gefchehe deshalb, um die feine Bezwingung in der heutigen Gesellschaft nicht möglich ist, englische Element mobil zu machen, oder endlich Nation sich deutsche in dem Kampfe, den die Nationen sehen auch die ein, die noch nicht zu der Erkenntniß gekommen an die Spize der deutschen Sozialdemokratie auf dem Weltmarkt führen, kampffähig erhalten. sind, daß seine Existenz innig mit der heutigen Ordnung" veru feßen." Dr. Peters erklärte diese Behauptungen im Es komme der Partei des Redners darauf an, das nach außen, wachsen ist, und daß seine Vernichtung nur möglich ist in einer Deutschen Wochenblatt" des Dr. Arendt für„ erlogen". und zwar durch das Verdienst Bismarck's geschaffene Deutsche Gesellschaft von höherer Organisation als der am Ende ihres Wegen dieser Beleidigung strengte Dr. Lange die Privattlage Reich nach innen auszubauen, die Vorherrschaft Preußens in Lateins angelangten tapitalistischen. an, Dr. Peters erhob feinerseits Klage wegen des Artikels Deutschland und die Junkerherrschaft in Preußen zu brechen. Im Berliner Asylverein für Obdachlose haben sich der Täglichen Rundschau", hat diese wieder zurückgezogen. Der soziale Gedanke müsse zur Herrschaft kommen. An den mit Männer ohne Unterschied der Partei zusammengefunden, um dem dann aber doch die Widerklage erhoben. Da Dr. Lange großem Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine lange größten Glende so gut es geht zu wehren. Der Verein bietet den Beweis der Wahrheit seiner Behauptungen über Dr. Peters und äußerst animirte Diskussion. Zunächst nahm Reichstagsunbeeinflußt von religiösen und politischen Tendenzen einem Their zu führen bereit war, so find Reichstags- Abgeordneter von der Abgeordneter Peus das Wort, der in einstündiger Rede, gleichfalls der Unglücklichen, die hungernd und ohne Unterkunft in den Gröben und der jezige Gouverneur von Deutsch- Ostafrika unter lebhaftem Beifall eines großen Theils der Versammlung, Straßen der glänzenden Weltstadt umherirren, für eine oder Oberst Liebert über die Peters'schen Absichten, in englischen die gegen die sozialdemokratischen Theorien und Bestrebungen einige Nächte ein Obdach, eine leibliche Erquickung und Gelegen- Dienst überzutreten, und Graf Joachim Pfeil sowie Schriftsteller gerichteten Ausführungen des Referenten widerlegte Die national heit zur Reinigung des Körpers und der Kleidung. In seinen Frizz Bley über die Peters'schen Pläne zur event. Uebernahme der soziale Bewegung sei keine Gefahr, vielmehr ein Nußen für die Asylen in der Füsilierstraße und in der Büschingstraße hat der Führerschaft der Sozialdemokratie zu den Akten vernominen worden. Sozialdemokratie und wolle wenn er die Bewegung recht verVerein seit Beginn seiner Thätigkeit Anfang 1869 bis zum Schluß Wie diese Beugenaussagen ausgefallen find, wurde heute noch stehe die Gebildeten gegen die brutale Herrschaft der Besigenden des Jahres 1895 zwei Millionen und 838 328 Personen vorüber nicht bekannt, einen Rückschluß gestattete aber die furze Diskussion revolutioniren. Von den Arbeitern bekomme sie höchstens diejenigen, die gehend beherbergt. Wie bekannt, war der Verein in der Lage, über den vom Rechtsanw. Dr. Koffta gestellten Vertagungs- für uns noch nicht reif wären, sie arbeite dadurch unserer Agi im äußersten Norden der Stadt, in der Wiesenstraße, ein neues antrag. Der Antrag wurde damit begründet, daß Dr. Peters tation vor. Das Umhängen eines patriotischen Mäntelchens und Asylgebäude für Männer zu errichten, das am Freitag Abend sich jetzt in London aufhalte, Ende Dezember wieder nach die Hervorkehrung eines möglichst scharfen Gegensatzes zur Sozialzum ersten Male zur Vorbesichtigung geöffnet worden ist. Nach Berlin komme und hierher telegraphirt hätte, daß er demokratie geschehe wohl nur, um sich nach oben hin nicht ganz einer fernigen Ansprache des hochverdienten Vorsitzenden des der Verhandlung des Prozesses persönlich beiwohnen möchte. unmöglich zu machen. In unserer Partei bestehe kein Gegensat Vereins, Herrn Guſt av Thölde, wurden die Gäſte mit den Der Borsitzende erwiderte, baß fich ber Bertagungsantrag zwischen politischer und gewerkschaftlicher Bewegung. Wenn der ReEinrichtungen des neuen Gebäudes vertraut gemacht. vielleicht erübrige, wenn der Vertheidiger Kenntniß von den ferent das betonte, so glaube er wohl, damit diejenigen Arbeiter fangen Das Asylgrundstück ist von der Wiesenstraße aus durch eine Beugenaussagen erhalten würde. Im übrigen sei Dr. Peters zu können, die ihrer Neigung nach mehr zu der gewerkschaftlichen 12 Meter breite Privatstraße zugänglich, welche den Vortheil vor einiger Zeit in Berlin gewesen und hätte wohl den Termin Thätigkeit hinneigen. Wenn die sozialdemokratischen Arbeiter bietet, daß keine Ansammlung von Asylbesuchern auf der öffent- abwarten können, denn seine Studien über die Geschichte gegen die National- Sozialen mißtrauisch sind, so erkläre sich das lichen Straße stattfinden kann. Die innere Eintheilung des vom Englands hätten doch mehr Zeit als die Ehre seines daraus, daß die Chriftlich Sozialen die Arbeiter so schändlich Baumeister Herrn Georg Zöbelmann hergestellten Asyl- Gegners mit dem Anspruch auf Rehabilitirung. Rechts betrogen hätten. Um dies Mißtrauen zu beseitigen, sollten die gebäudes, das für 700 Personen berechnet wurde, ist die folgende: anwalt Dr. Roffta bat nochmals dringend um Ber National Sozialen nicht die Sozialdemokratie angreifen, sondern sich Die eintretenden Asylisten finden zunächst Aufnahme in einer tagung. Dr. Peters habe nicht Gelegenheit gehabt, der darauf beschränken, die Gebildeten gegen die Macht des Geldsacks zu 300 Quadratmeter großen Sammelhalle, welche durch Ober- tommissarischen Vernehmung der Zeugen beizuwohnen und Gegen- revolutioniren, dann hätten sie wenistens eine kleine historische licht und größere Frontfenster erhellt, im Winter geheizt und erklärungen zu erlassen. Die Benachrichtigung von den Terminen Bedeutung.. Es sei aber zweifelhaft, ob ihnen das gelingent ventilirt wird und 400 Sigpläge enthält. Von der Sammelhalle zur Zeugenvernehmung habe ihn nicht erreicht, weil er werde. Hierauf wandte sich Herr v. Egidy gegen einzelne treten diejenigen, die sich nur waschen, zu je 60 Mann in den damals gerade nach Deutschland schwamm, um hier einen Punkte des national- sozialen Programms. Er rügte unter Waschsaal, in welchem 60 Waschbecken für Kalt- und Warm Termin in seiner Disziplinarfache wahrzunehmen. Dr. Peters anderm, daß dieselben zur Kirche keine bestimmte Stellung einwaffer vorhanden sind. Diejenigen, welche baden, gelangen zu lege namentlich besonderen Werth auf die Vernehmung nehmen, obgleich doch einer der ihrigen( Pastor Werner) je 80 Mann durch eine andere Thür in den. Auskleideraum, entdes Grafen Pfeil. Er bitte aus Billigkeitsrücksichten, seitens der Kirchenbehörde verhindert worden sei, am ledigen sich hier ihrer Sachen, geben diese durch einen Schalter dem Dr. Peters die Möglichkeit zu gewähren, sich gegenüber den Kongreß theilzunehmen. Der Redner vertrat gegenüber in den Desinfektionsraum und gehen dann in den sich an- gegnerischen Angaben auslassen zu können. Rechtsanwalt dem nationalen Standpunkt des Referenten den Gedanken der schließenden Badesaal, welcher 275 Quadratmeter groß ist und attermann: Unter Anklage gestellt sei ein Artikel vom Internationalität. Es hält die national- soziale Richtung für 20 Wannen und 56 Brausebäder enthält. Für die Fuß- 19. September. Wenn Dr. Peters eine so schwere Beschuldigung entwickelungsfähig und das Mißtrauen gegen diese Neubildung reinigung ist eine Spülung vorgesehen. In einer besonderen in die Welt setzt, dann sei es doch seine Pflicht, nach Deutsch für unberechtigt. Auch dieser Redner erntete lebhafte Zustimmung. Abtheilung des Baderaumes findet die Ausgabe der inzwischen land zu kommen und sie zu vertreten. Unter Zustimmung des Darauf erschien der Anarchist Wiese auf dem Plan, um, wie er sagte, desinfizirten Kleidungsstücke und das Ankleiden statt. Klägers beschloß der Gerichtshof, die Verhandlung zu vertagen den in die Enge getriebenen National- Sozialen unter die Arme zu und einen neuen Termin auf den 9. Januar, vormittags 9 Uhr, greifen. Er sieht einen guten Kern in dieser Bewegung und anzusetzen. meint, sie werde in ähnlicher Weise wirken, wie vor 50 Jahren die Christlich Sozialen in England. Es sei gut, daß sich die Kaufmann gegen den Verfasser der Broschüre müßten den Arbeitern In der Privatklage des Fabritbesizers Julius National- Sozialen auf die Gewerkschaftsbewegung werfen. Sie Das Theater des Westen3", Paul Blumenreich, die Nothwendigkeit und Möglichftand gestern vor einer Abtheilung des hiesigen Schöffengerichts teit der Befreiung durch solche Organisationen, Termin an. Der Vorsitzende erklärte, daß es zur Verhand der Rapitalismus überflüssig sei, vor Augen führen, für Gewerkschaftsund namentlich für und GenossenschaftsIung heute nicht tommen tönne, da seitens des AnNachdem die Asylisten gespeist haben, erhalten sie Zutritt geklagten noch ein umfangreicher, noch nicht geprüfter Schriftsatz Referent Lorenz unter anderem gegen Peus, von dem wesen eintreten. In seinem Schlußwort wandte sich der zu den 14 Schlaffälen, welche mit Heiz- und Ventilations Ein- eingegangen sei. Rechtsanwalt Sa ch 3 als Vertreter des Klägers, richtungen versehen sind. In jedem Schlaffaal befinden sich sprach seine Verwunderung darüber aus, daß, obgleich die Große Geister gebe es in der Sozialdemokratie nicht, denn noch er meinte, er stehe auf dem rechten Flügel der Sozialdemokratie. In einer einigermaßen normalen Welt sollte man meinen, und obgleich der Angeklagte angeblich eine volle Klarstellung der und Engels weiter gebildet. Klage schon vor länger als zwei Monaten erhoben worden sei fein Anhänger derselben habe die Gedanken von Mary daß ein Institut, wie der Asylverein, des Wohlwollens und der Verhältnisse wünsche, er erst im letzten Augenblicke hervortrete. Das sei ein Zeichen, daß Unterstützung der Behörden des Staates der Sozialreform und Rechtsanwalt Dr. Löwenstein: Der Angeklagte sei aus Ge- Redner rechnet auf eine Scheidung innerhalb der Sozialdemo diese Partei, die die Welt erobern wolle, verdorben sei. Der auch seiner Bürger sicher wäre. Die heutige Welt ist aber keine sundheitsrücksichten längere Zeit verreist gewesen und erst am fratie und meint, daß sich nach derselben seine Partei, die jetzt einigermaßen normale, und so fann es denn nicht wunder 20. November zurückgekehrt. Inzwischen sei bekanntlich eine noch als feindlicher Bruder der Sozialdemokratie gegenüberstehe, nehmen, daß zunächst die einflußreichen, in ihrer Habgier einen Strafanzeige gegen ihn eingegangen und endlich habe er mit der gemäßigten Richtung derselben versöhnen könne. besonders hervorragenden Play in Anspruch nehmenden Haus zur Bekräftigung der Behauptungen seiner Broschüre befiber sich gegen den Bau in der Wiesenstraße wandten, ein gewaltiges Material sammeln müssen. Deshalb sei die Die Konditoren erledigten in ihrer Versammlung am weil sie befürchteten, daß das Gefindel" ihre Häuser in Verruf Verzögerung entstanden. Er habe aber keinerlei Interesse 6. Dezember eine Reihe geschäftlicher Angelegenheiten, unter bringe. Das Polizeipräsidium lieh den Herren auch ein an einer Verschleppung und bitte, den nächsten Termin möglichst anderem wurden den streikenden Hafenarbeitern 5 M. bewilligt willig Dhr, und eines Tages, als der Bau schon in die Höhe bald anzusetzen. Da der Vorsitzende erklärte, daß er beab- und durch freiwillige Sammlungen gleichfalls 5 M. aufgebracht. strebte, traf die amtliche Botschaft ein, daß dem Verein die sichtige, die auch von dem Baumeister Sering und dem Agenten Der Verein konnte sich mit einem größeren Beitrag nicht bes Genehmigung zum Ankauf des bereits erworbenen Grund A. Rosenthal angestrengten Klagen mit dieser Klage zu vertheiligen, da der Kassenstand ein äußerst niedriger ist und der stückes versagt sei. Es bedurfte erst einer Unterredung mit binden, so erklärte sich Rechtsanwalt Sachs aus Zweckmäßigkeits- Verein über eine sehr schwache Mitgliederzahl verfügt. dem Minister des Innern, um die Verfügung des Polizei- gründen dagegen. Die Angriffe der Broschüre gegen Sering und präsidenten zu annulliren. Die Animosität der Polizei gegen den Rosenthal beziehen sich auf die Finanzoperationen derselben, mit Berein beruht allerdings keineswegs auf der Einflüsterung der diesen habe Herr Kaufmann aber nichts zu thun; dieser war lediglich Hauswirthe; sie hat einen tieferen Grund und ist älteren Datums. Aufsichtsraths Vorsitzender des schon begründet gewesenen Der Polizei ist ein kostbares Recht, das der Verein den Obdach- Theaters, und die gegen ihn gerichteten Vorwürfe beziehen sich Iosen gewährt, in der Seele zuwider, das Recht der Ano auf seine Thätigkeit beim Theater Alt- Berlin". Rechtsanwalt nymität. Rein Besucher seiner Asyle wird gefragt, wer er Dr. Löwenstein wünschte auch eine Trennung der Klagen, sei, woher er kommt, wohin er geht, ob er mit oder ohne, weil er Herrn Sering als wesentlichen Zengen in der Klage des Schuld ins Unglück gerathen, und daher darf auch zum Herrn Knufmann benutzen wolle. Der Gerichtshof beschloß, Unterschied vom städtischen Asyl teines Polizisten Fuß die Sache zu vertagen und von einer Verbindung der Klagen i ber die Schwelle der Vereinsgebäude Abstand zu nehmen. treten. Jeder Unglückliche, der die Hilfe des Vereins Vom Badesaal wie vom Waschsaal tritt man am Aufnahme schalter vorbei in die Speisehalle ein, an welcher die Rüche liegt, deren Rochkessel für 400 Liter Suppe, 200 Liter Kaffee und 50 Liter Milch eingerichtet sind. Am Küchenschalter werden die Speisen in Empfang genommen. Die Speisehalle ist mit Tischen und Bänken für dreihundert Personen versehen. In diesem Raum tönnen die Asylisten auch ihre Kleider ausbessern, wozu die Verwaltung das Material liefert. 50 Betten. in Anspruch nimmt, thut dies ohne Furcht vor polizeilicher Behelligung. Man ftelle fich vor, was ein Mensch ohne Papiere Versammlungen. 0 סטן Der Verband der Buchbinder beschäftigte sich in seiner Versammlung am 7. Dezember mit den Anträgen, die der Urabstimmung resp. dem Verbandstag unterbreitet werden sollen. Nach längerer Debatte wurde ein Antrag, im Statut den Passus zu streichen, der für wiederholt Eintretende das Eintrittsgeld auf das doppelte normirt, angenommen. Bezüglich der wöchentlichen Beiträge wurde den Antragstellern anheim gegeben, ihre Anträge bis zum 12. Dezember dem Verbandsvorstand schriftlich einersuchen, für die Hamburger Hafenarbeiter eine größere Summe zureichen. Sodann wurde beschlossen, den Verbandsvorstand zu flüssig zu machen. Die Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker hielt am 8. Dezember eine außerordentliche Generalversammlung ab. in den Augen der bevormundenden Bureaukratie bedeutet und Die National- Sozialen hielten am Freitag in der Berliner Auf der Tagesordnung stand die Statutenänderung, die in der man wird eine Erklärung für die Thatsache finden, daß die Ressource eine öffentliche Versammlung ab, die von etwa 400 Verhandlung zu recht stürmischen Debatten führte. Musiker mit Polizei unausgefeßt gegen die Art der vom Asylverein geübten Personen, darunter zahlreiche Anhänger der Sozialdemokratie, Nebenbeschäftigung werden auch in Zukunft nicht aufgenommen; Gastfreundschaft einen erbitterten& ampf führt. In diesem Kampf besucht war. Den Vorsitz führte Herr v. Gerlach, als Re- haben dieselben sich jedoch die Nebenbeschäftigung erst während der will der Asylverein auch hinfort unerschütterlich wie eine Mauer ferent trat der ehemalige Sozialdemokrat 2orenz aus Leipzig Mitgliedschaft angenommen, so können sie deswegen nicht ausstehen; und bevor er sich zum Polizeigewahrsam zweiter Klasse auf, der in 1/ 2stündigem Vortrage gegen die Sozialdemokratie geschlossen werden. Die Hausstatuten und die Paragraphen des erniedrigt, verzichtet er überhaupt auf ein ferneres Wirken. Mit polemisirte und die Programmforderungen der National Arbeitsnachweises erhielten gleichfalls einige Aenderungen. Der dem Recht auf Anonymität für seine Obdachlosen steht und fällt der Sozialen darlegte. Nach seiner Meinung ist die Sozialdemokratie an Vorsitzende machte dann bekannt, daß am Dienstag, den Asylverein, wie Paul Singer in einer trefflichen und mit Be- den Punkte angekommen, wo sie nicht mehr weiter fann. Ein 15. Dezember, im Feenpalast eine öffentliche Musiterversammlung geisterung aufgenommenen Ansprache den vorgestern versammelten Theil derselben habe nicht Lust, nur den Zukunftsbestrebungen der stattfindet, in der die Musiker Protest gegen die neue PolizeiMitgliedern und geladenen Gästen versicherte. Partei nachzuhängen und wende sich mehr und mehr, in verordnung erheben wollen. Den Hamburger Streifenden Die offizielle Einweihung des Asyls ist heute Mittag, seiner der Einsicht, daß schon auf dem Boden der heutigen wurden 50 M. bewilligt. Bestimmung wird es morgen übergeben. Möge es seinen Zweck Gesellschaft die Lage ber Arbeiter wesentlich gebeffert Friedrichsberg. Eine öffentliche Versammlung der Töpfer, erfüllen und möge der Verein kraftvoll wie bisher seine Grund- werden könne, der Gewerkschaftsbewegung zu. Der Politiker die hier am 8. d. M. tagte, nahm nach einem Referat des fäße wahren! müsse überhaupt nicht fernen Zukunftsidealen zustreben, sondern Töpfers Daudert eine Resolution an, in der sich die Ansein Augenmerk auf die Gegenwart richten. Das habe auch wesenden einstimmig für den Anschluß an den Verein der Töpfer Bollmar und fein Anhang eingesehen, der deshalb Bauernpolitik Berlins und der Umgegend aussprachen. Hierauf wählte die treibe, um den Bauern in der Gegenwart zu helfen. Die Sozial- Versammlung Hensel zum Vertrauensmann und errichtete eine demokratie trete nur für die Industrie Arbeiter, also für eine Bahlstelle des Vereins, die sich bei Lange, Friedrichsberg, einzelne Berufsklasse ein. Nun gebe es aber im deutschen Wartenbergstr. 64, befindet. Beiträge werden des Sonntags Volte viele Berufsklassen mit verschiedenen Interessen von 9-11 Uhr entgegengenommen. Gerichts- Beitung. In der Privatbeleidigungsklage des Herausgebers der Deutschen Beitung" Dr. Friedrich Lange gegen den früheren Reichstommissar Dr. Kari M Für denZuhalt der Juserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Verantwortung Theater. Sonntag, 18. Dezember. Volksvorstellung im Belle- Alliance. Theater. Nachm. 3 Uhr: Romeo und Julia. Opernhaus. Der Ning des NibeLungen. Götterdämmerung. Montag: Carmen. Thalia- Theater ( vormals: Adolph Ernst- Theater) Dresdenerstr. 72/73. Das Wetterhäuschen. ( Weather or no.) Musikalisches Genrebild von Roß. Deutsch von Hermann Hörschel. Mufit von Selby. Darauf: Goldene Herzen. Schwant in 4 Atten von C. Karlweis. Morgen und folgende Tage: Das Schauſpielhaus. Abu Seid. Das Wetterhäuschen. Goldene Serzen. zweite Gesicht. Montag: Don Carlos. Neues Opern Theater.( Kroll.) Wohlthätige Frauen. Deutsches Theater. Die versunkene Glocke. Nachm. 1/28 Uhr: Freiwild. Montag: Die Weber. Berliner Theater. Renaissance. Nachm. 1/28 Uhr: König Heinrich. Montag: Kaiser Heinrich. felhug- Cheater. Kollege Grampton. Nachm. 3 Uhr: Die Haubenlerche. Montag: Romtesse Guckerl. Theater des Westens. Die Fahnenweihe. Nachmittags 3 Uhr: Hempel. Schiedsmann Montag: Die Fahnenweihe. Nenes Theater. Ullranda. Hierauf: Bocksprünge. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz- Theater. Fernand's Ehe tontratt. Montag: Dieselbe Vorstellung. Theater Unter den Linden. Der Hierauf: Unter den Mikado. Linden. Nachm. 8 Uhr: Die Fledermaus. Montag: Der Mikado. Thalia Theater. Das Wetter häuschen. Hierauf: Herzen. Goldene Montag: Dieselbe Vorstellung. Bentral- Theater. Eine wilde Sache. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller Theater. Ein Ehrenwort. Nachm. 8 Uhr: Ein Schritt vom Wege. Montag: Ein Wintermärchen. Belle Alliance Theater. Die Tannenfee. Offend- Theater. Grosse Frankfurterstr. 132. Direktion: Carl Weiß. Abends 8 Uhr: Der deutsche Michel. Montag: Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Dorf und Stadt. e- Vorstellung. Zum 100. Male: Der deutsche Michel. Anfang 71/2 Uhr. Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34, nahe dem Kottbufer Thor. Täglich: Weihnachtsfest- Dekoration sämmtlicher Säle bei rumänischem Nationalkonzert. Dazu: Schiller- Theater. Achturg! Parteigenossen! Achtung! Sonntag, nachmittags 3 Uhr: Ein Schritt vom Wege. Abends 8 Úhr: Ein Ehrenwort. Montag, abends 8 Uhr, zum ersten Male: Ein Wintermärchen. Urania. Taubenstr. 48/49. Taubenstr. 48/49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet v. 10 Uhr vormitt. ab. Eintritt 50 Pf. abends Zum Besten der streikenden Hafenarbeiter Hamburgs in Louis Keller's Festsälen, Roppenstr. 29, am Sonntag, den 20. Dezember 1896: Gr. Vokal- u. Instrumental- Konzert Wissenschaftl. Theater shr. Gröffnung 4 Uhr. Sternwarte Invalidenstr. 57–62 Lehrt. Stadtbahnhof täglich geöffnet von 7 Uhr abends ab. Eintritt 50 f. A Jm Theater Saale täglich 8 Uhr abends Vorträge, mit Experimenten und großen Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesauschläge. Passage- Panopticum. Im Theaterfaal: Traumbilder. 1876b ausgeführt von den Gesangvereinen Alpenglocke, Deutsche Eiche, Kornblume, Loreley und Vorwärts- Friedrichsfelde( M. d. A.-S.-B.), unter Leitung des Herrn Patschau, fowie des Musikvereins Hoffnung( Often), unter Leitung des Herrn Bühle. Anfang präzise 5 Uhr. Programme 25 Pf. Nach dem Konzert: Tanz. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. extra. Um zahl. Die Kommission. reichen Besuch bittet AndreasAndreasstr. 21. Andrea Joel's Salon Attra str. 21. Sonntag, den 13. Dezember 1896: Vokal- und Instrumental- Konzert veranstaltet von den Eine Weihnachtsfeerie Parteigenossen des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises( Often). mit Musik und Gesang Ohne Extra- Entrée Toallis Neu: Hundert Jahre Mode. Castan's Robert n. Bertram Panopticum Robert: Hr. Kettner, Bertram: Hr. Winckler, Höfel: Frl. G. Senden. Anfang: Sonntag: Konzert 5, Theater 7 Uhr. Woche: Konzert 6. Theater 8 Uhr. Entree 50 Pf. bis 3 M. Neu! Die wunderbaren indischen Neu! Neu! Pygmäen Apollo- Theater Neu! Nachm. 8 Uhr: Romeo und Julia. Priedrichstr. 218. Montag: Die Tannenfee. Ontend- Theater. Der deutsche Michel. Nachm. 3 Uhr: Dorf und Stadt. Montag: Der deutsche Michel. Volks- Theater. Robert und Bertram. Montag: Dieselbe Vorstellung. Dir.: J. Glück. Mr. Ganivet Isa Edelweiss. Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Geschw. Rohnsdorf. Der Hüttenbefizer. Nachm. 3 Uhr: Wilhelm Tell. Montag: Der Hüttenbesizer. Alexanderplah- Theater. Sein Verhältniß. Nachm. 4 Uhr: Nansen's Reise nach dem Nordpol. Montag: Sein Verhältniß. Paffage- Panoptikum. Traumbilder. Spezialitäten. Friedrich Wilhelmstädt. Theater Chausseestr. 25/26. Dir. Max Samst. Sonntag, nachm. 3 Uhr: KlaffiterBorstellung zu( Abonnements-) tleinen Breifen. Wilhelm Tell. Schauspiel in 5 Atten von Friedrich von Schiller. Abends 8 Uhr: Der Hüttenbetter. Schauspiel in 5 Akten nach dem gleichnamigen Roman von George Ohnet. Billets sind ohne Vorbeste IIgebühr an der Theaterkaffe zu haben, außerdem im„ Invalidendant", Unter den Linden 24, im Cigarrengeschäft von Paul Romeick, Leipzigerstr. 6, und bei Julius Lengenfeld, Markgrafenstr. 50. Montag, abends 8 Uhr: Der Hüttenbeliker. Dienstag, zum ersten Male: Jovius. Trauerspiel in 5 Aften von A. Dehlen. Alexanderplatz- Theater. Sonntag, nachm. 4 Uhr: Mansen's Reise nach dem Nordpol. Ausstattungsstück mit Gesang in 4 Akten( 7 Bildern) von Hugo Buffe. Musit von Albert Wicher. Abends 8 Uhr: Pikante Novität. Pikante Novität. Sein Verhältniß. Sittenbild aus dem Berliner Leben in 4 Atten von Karl Pohle. Morgen und die folgenden Tage: Sein Verhältniß. Billets sind ohne Vorbestellgebühr schon drei Tage vorher an der Kasse bes Theaters zu haben. Central- Theater. Alte Jakobstr. 30. Direttion: Richard Schultz. Sonntag, den 18. Dezember 1896: Emil Thomas a. G. Zum 84. Male: Robert Steidl. ( lebende Neu! Ur- Australier LEBRAUER FRIEDRICH WAIN ( Kannibalen). 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