5. Iatzre. ichstage« jetzigen Reichstag Frage erhl atze. Die Kontrakt 01 )ie Zeit der rg am 3- c, Ihnen das SSZ zeht Sie nw S den Eig-w teben, Rclil! r Eigenthüind die Wohnidi ur von dem fp , der neue o* Ein a> der Ve in Berlin 04042 2G6 114 17 44N 32!) 73 S2 67 347 61 4 ' 43 371 951 60 85 909 24 l(10 OOOJ 7 921 71 573>M 333 52 579. K" Sq- Brgan für die Interessen der Arbeiter. Da»„Berliner Volksblatt" Mich Morgens außer nach Sonn» und Festtagen. WonnementSprei« für Berlin frei vierteljährlich 4 Mark, monatlich 1,35 Man, wöchentlich 35 Pf. Postabonnement Einzelne Nummer 5 Pf. Sonntags-Nummer mit dem„Sonntags-BIatt" 10 Pf. (Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1888 unter Nr. 849.) beträgt Jnsertiousaebühr für die 4 gespaltete Petitzeile oder deren Raum 25 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittag» in der Expedition, Berlin SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen-Äureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion: Kenthstraße 2.— Erpedition: Zimmerstraße 44. Keine Reaktion! d o ll B e n n i g s e n, der Staatsmann des Na- �ralismus, sieht noch immer keine Reaktion. Nach — giebt man sich auf der linken Seite des ! 763.34«!•'>„ überttiebenen Befürchtungen hin und wenn man ■22 51 826%, Wcht, so hängt der politische Himmel noch immer 813 32(5)� Um dies zu sehen, muß man freilich eine 13 86(3601 J*. werale Brille aufsetzen, und wir können uns, wie > 71 ii"� � �ere, nicht entschließen, unsere Sehwerkzeuge mit 59 67 i'ü3 siwiS'i � «i Ä'n'iu8en'(jen Instrument zu bewaffnen. ,7:1' kann allerdings darüber streiten, was„Reaktion" (28 47.247 6', K Konservativen werden in -j«.. Konservativen werden in ihrem Sinne ttyil° 4� 7-' i �enwärtige Zeitsttömung keineswegs als Re- �'iüysr-'HSS ää i:nM.) 6!.-, i'.„des Agrarierthums in Deutschland zu. Das s°ll. die Städte beherrschen, unterdrücken. ,1' die wir'die Rückständigkeiten des Mittelalters Ueberlebtes betrachten, ist das allerdings eine s 4 eme Rückwärtsbewegung. «riüds einem Jahrhundert etwa sind alle großen und wo �ie mit den Waffen des Geistes gegen die 7,« �uitelalter zu uns übertragene und noch vielfach g ben Masten lagernde Finsterniß gestritten haben, L der Macht des Gedankens für Freiheit des .° einaetteten; sie haben, wie der Poet sagt, Raum :% den Flügelschlag der freien Seele, und ihre "to, Opfer und Arbeiten sind nicht ohne Erfolg ilitit � iben das Tröstliche in der Geschichte der ' daß eine schöne und große Idee niemals unter- �"4 noch so angefeindet werden. Daß die SVSV, 65 104 � 153041 A 301 31% ,7 47 64 7) :©eroalt beseitigen könne, glaubt bekanntlich I 424 62 500] 937 fja 12166 96,%?' B3Ü4'�25�/lJ m »X)| 51 J ggtung" die als Beleg dafür angeführt hat, der Camisarden durch die die Drago- rekiojös M worden seien. Allein die Ideen jener * eben Scheit kämpfenden Bauern in den Cevennen die ein Stück der großen Freiheitsidee, die 'd«nffT«eht. Daß sie dort zufällig in reliaiösem glaube Ä' �"dert an der Sache nichts. Welch' ein ;t sn?der, zu meinen, der Freiheitsgedanke sei durch to. Snuenler Dragoner vor zweihundert Jahren ß bi- schafft worden! Wütige Freiheit in unserem politischen Leben d>. p,' könnte auch ein nationalliberaler Staatsmann ßeiezcMe und kluge Regierungen lasten den Parteien ......... i%")■ f"r ihre Diskussionen, denn sie werden sich M 485'�'' und'sn•neue 2dee gut und wurzelt sie in den 36 90 # ist ü IÜ besei�d Neigungen eines Volkes, so wird man sie � können. Ist sie schlecht, absurd, albern, Jeuilreton. 140 72- �«n. Senbhcklich nach Alburg zurückfayren.„Ah, 173 424 0 � ö« Frau Müller gehabt? Die war eben '' sraat?��- Was sollen wir mit ihr gehabt eh Frühbach mit der unschuldigsten Miene von \ W [81 (Rachbnilk«abotax.) •"♦«Villraj Der Grke. "3ek 0,nan 0on i ed r i ch Terstäcker. ti|Ht,lQ!ann'4 nichts mehr helfen," bemerkte Frühbach halt�',."der Stein rollt, und wir können ihn nicht haben ihn ins Rollen gebracht." % ober es®'6 �er �at�'"®'e hnben mich darauf wäre mir nicht eingefallen, diese Su'w" en. Aber da ist der Hausknecht. ge- Madame Hören . Wo rn fä.r: �»n eigentlich?" $ ihn,■ �'n m der Stube," erwiderte der Angeredete. # m % Ith nicht, was die Alte wollte," sagte f�ren„? Jl?.fragte mich erst um die Namen der .!ah e. nd schrieb sie sich aus einen Zettel"(der �en en bestätigten KrW von SÄU � über sie sich auf. der Seite an, seine schlimmsten i),„und dann hat sie ge- mir die Leute ordentlich zu- löas denn?" fragte Frühbach. unzeitgemäß, so kann man sie getrost der öffentlichen Kritik überlasten; sie wird ganz von selbst im Sande verlaufen, ohne das Aufgebot einer Polizeimacht. Die Diskussion der politischen und sozialen Pro bleme ist bei uns auf ein Minimum beschränkt, soweit sie den herrschenden Kreisen nicht gefällt, und man sinnt täglich auf Mittel, diese Diskussion noch mehr einzuschränken. Wir haben Ausnahmegesetz- gebungen für zwei Parteirichtungen und es sind für diese Parteirichtungen sogar eine Anzahl der wichtigsten bürger liehen Existenzbedingungen(Heimathrecht jc.) theilweise aufgehoben werden. Wenn man annimmt, daß schon vor hundert Jahren praktisch und theoretisch das Staatsbürger) recht für ein unantastbares Recht erklärt worden ist, so ist doch wohl, mit Verlaub, Herr von Bennigsen, darin ein kleiner Rückschritt zu sehen. Oder nicht! Wenn man sieht, wie die Ideen von Zunft und Innung aus der Rümpel- kammer sozialpolitischer Gesetzgebung wieder hervorgeholt werden, um mit großem Hurrahgeschrei diese klapper- dürren Gespenster einer abgestorbenen Vergangenhl mitten in daS frische und rauschende Leben der Gegenwart hinein zu verpflanzen— ist das kein Rückschritt? Und wenn Herr von Bennigsen selbst mit seinen Genoffen sich so gewaltig ins Zeug wirft, um durch ein Septennat da» Budgettecht des Parlaments zu beschränken— heißt da» vorwärts gehen? Soeben ist Herr von Bennigsen im Be- griff, Schulter an Schulter mit dem fossilen Junkerthum die Legislaturperioden von drei Jahren auf fünf Jahre aus- zudehnen. Ist das keine Reaktion, wenn man den Massen vaS Recht, ihre Vertreter alle drei Jahre zu wählen, das sie bisher doch besaßen, einschränkt? Wenn das nicht reak- tionär ist, so wissen wir nicht, was man überhaupt al» Reaktion bezeichnen könnte. Herr v. Forckenbeck, der ftühere Genoffc des Herrn von Bennigsen, pflegte auch immer zu sagen, er sehe keine Reaktion. Aber er kam zu anderer Meinung, denn in seiner Stellung als oberster Magistratsbeamter der Stadt Berlin pfiff chm der„konservative Hauch" fühlbarer um die Ohren, als seinem etwas zu sehr staatsmännischen Freund in Hannover. Wir wiffen recht gut, was Reaktion ist. Für uns ge» nügt, um dies zu verstehen, die Rolle, die Herr v. H a m- m er stein, St ö ck er und Kleist-Retzow in Deutsch- land spielen. Diese Leute sehen wie gewiffe Nachtvögel nur in der Finsterniß gut; in oer Sonne blinzeln sie. Und von ihnen hat noch keiner im Schein der Freiheitssonne etwas sehen können. Wir kennen sie und Herr von Ben- nigsen wird noch sein blaue» Wunder an diesem„Kartell" erleben. „Ja, Gott weiß es! Von ihrer Tochter und dem Baron Wendelsheim, und den Gerichten, und eine Menge anderes Zeug, ich bin gar nicht daraus klug geworden, und Ihnen gab fle erst Ehrentitel! Ja, die hat ein böses Mund» werk, wenn sie einmal losgelassen wird, und wer nicht muß, soll sich mit der ja nicht im Bösen einlaffen. Sonst ist sie gut genug und legt keinem Menschen'was in den Weg, aber wenn sie erst einmal anfängt und warm wird, dann hört sie auch gar nicht wieder auf." „Wir möchten gern bezahlen, lieber Freund," sagte der Major, dem die Sache peinlich wurde;„dürfte ich Sie bitten, uns zu sagen, was wir schuldig sind?" DaS half. Der Wirth schob mit einer Verbeugung ab, und während ihm der alte Herr folgte und die Zeche berich- tigte(inklusive zwölf Flaschen Apfelwein, die im Sitzkasten waren, und der Rath ging indessen, seinen linken Arm auf den Rücken gelegt, draußen aus und ab), kam der Kutscher mit den Pferden heraus und schirrte ein. Er sah elend aus, aber Frühbach fühlte sich nicht in der Stimmung, Notiz von ihm zu nehmen, und wenige Minuten später raffelte das kleine Fuhrwerk durch den Ort auf der Straße nach Alburg hinaus. Vater und Sohn. Die Bewohner von Schloß WendclSheim hatten indeffen eine ziemlich traurige Zeit verlebt und verlebten sie eigen t» (ich noch, denn des jungen Baron Benno Zustand war in den letzten Wochen nicht allein nicht Keffer, sondern eher bedenklicher geworden. Der Blutsturz wiederholte sich aller- dings nicht, aber ein solcher Grad von Schwäche trat ein, daß er selten und dann nur auf kurze Zeit da» Bett ver» laffen konnte.,,..,, Bruno kam jetzt häufiger berauS als früher, und saß manche Stunde bei seinem Bruder, um ihm die Zeit zu ver- treiben— aber über was konnte er mit ihm reden? Musik ttiev Benno nicht, seine Nerven hatten es von Kindheit an nicht vertragen, und sonst wußte Bruno eigentlich— Pferde und Dienstsachen ausgenommen— über nichts mit ihm zu spr��n-'S liebste Unterhaltung oder vielmehr Gesellschaft blieb deshalb auch jenes junge Mädchen, Kathinka, die, wo Politische Ueverstcht. J« der Keichstagssthnug vom 27. v. Mts. hatte der Herr Minister v. Puttkamer sich mißliebig über den Kulturzustand der Schweiz ausgelassen, weil nach seiner Behauptung eine„Bande von Strolchen" unberechtigter Weise in die Wohnungen der agenls provooateurs Haupt und Schröder eingedrungen seien, um dieselben zu entlarven. In- zwischm hat der eidgenössische Bundcsrath darüber amtliche Auskunft vom Regierungsratb in Zürich aefordett und dieselbe erhalten, wie folgt:„In Beziehung auf die der Verhaftung von Schröder und Haupt vorangehenden Vorkomm- niffe find spezielle Erhebungen gemacht worden, welche wir Ihnen beigeschlossen übermitteln. Schröder hat noch unterm 30. Januar d. I. neuerdings erklärt, daß nicht der mindeste Zwang gegen ihn ausgeübt worden sei. Die Eröffnung, daß er im Verdachte der Polizeispionage stehe, sei ihm in aller Ruhe gemacht worden; er habe freiwillig Papiere vorgelegt und man habe sich, ohne weiter in ihn zu dnngen, vollständig mit seinen Aussagen zufrieden gegeben.— Frau Schröder, in dieser Bc- ziehung als Zeugin vernommen!, erklärt:„Ich kann nicht be- zeugen, daß gegen meinen Mann von Seite der vier Genossen, welche ihn am 18. Dezember v. I. besuchten, irgend welcher Druck oder Gewalt angewendet worden sei, sondern muß geradezu daS Gegentheil annehmen, da mein Mann ausdrücklich mir gesagt hat, er habe den Leuten Alles freiwillig zur Ver» fügung gestellt." Weiter sagt sie wörtlich:„Die vier Herren waren sehr ruhig, und als ich sie über ihr Erscheinen befragte, antworteten sie m aller Höflichkeit und mit allem Anstände, daß mir später mein Mann über alles Auskunft cttheilen werde." Der Besuch fand zwischen 11 und 12 Uhr Vormittags statt. AuS dem Angeführten ergiebt sich, daß Herr v. Puttkamer sehr übel berichtet war, wenn er nach dem stenographischen Bülletin des Reichstages erklärt, es habe sich„eine Bande von Sttolchen erlaubt, in eine Privatwohnung einzudringen und den Inhaber derselben mit Mißhandlungen zu bedrohen für den Fall, daß er gewisse Sachen nicht herausgeben oder keine Geständnisse machen sollte". Auf Haupt können sich nämlich diese Behauptungen schon deswegen nicht beziehen, weil die Entlarvung desselben in der Witthschast Toggweilcr stattfand. Haupt selbst schildert in eigenhändiger Niederschrift vom 26. Januar d. I. den Vorgang wie folgt:„Fischer(Schriftsetzer) in Zürich gab bekannt, daß der Partei eine Liste der Polizeiagenten in die Hände gefallen sei; auch in Genf befinde sich einer. Er empfahl, dag sofort Hausdurchsuchung zu machen sei. Wenn aber der Betreffende noch etwas Ehre im Leibe hätte, so solle er sofort gestehen. Ich wurde dann von Fischer bezeichnet. Ich gab sofort in großen Zügen ein Gesiändniß u. s. w." Haupt ist femer durchaus freiwillig der Einladung nach Zürich zu einer Partei- konferenz gefolgt. Durch ein Telegramm vom 19. Dezember v. I. kundigte er seine Ankunft in Zünch an. Dieses Tele- aramm liegt bei den Allen. Wenn er hier denunzitt und ver- haftet wurde, so erklärt sich dies daraus, daß ein Zusammenhang zwischen den Angelegenheiten Schröder und Haupt vermuthet werden mußte." „Zln« juristischen Kreisen" wird der„Kölnischen Ztg." es nur immer ihre Zeit erlaubte, bei ihm sitzen und ihm kleine Geschichten und Märchen erzählen mußte. Sie be- handelte ihn dabei wie ein krankes Kind, strich ihm die Haare au» dem Gesicht oder glättete ihm das Kopfkissen, zankte ihn aus, wenn er nicht ruhig liegen oder die Medizin nickt nehmen wollte, brachte ihm Blumen aus dem Garten und flocht ihm kleine Sttäuße oder Kränze daraus, die sie am Tage über sein Bett hing, und pflegte ihn mit einer Sorge und Liehe, daß sie selbst das Herz der„steinernen Tante" erweichte und diese ettvas freundlicher oder doch weniger hart gegen sie gestimmt machte. Am glücklichsten aber war Benno, wenn ihn Fritz Bau- mann einmal besuchen konnte; denn mit diesem lebte und webte er in seinen Arbeiten und Plänen— und was für Pläne hatte er sich nicht schon wieder ausgedacht, seit er so still und ruhig liegen mußte, und wie sehnte er die Zeit herbei, wo er selber wieder mit Hand anlegen konnte, um sie thätig in'» Werk zu setzen! Kathinka seufzte freilich wohl heimlich auf, wenn sie ihn so reden hörte, denn ob auch selber noch jung, fühlte und sah sie doch recht gut, daß sein Leiden viel schwerer und ernster sei, al» er selbst es glaubte, aber sie sagte nie ein Wort dagegen, und wenn sie manchmal allein mitsammen waren und er ihr wieder von all' den Maschinen erzählte die er bauen wollte, und nächstens ein Wasserrad in Angriff iu nehmen versprach, das ihnen aus dem großen Teiche das Wasser über alle Blumenbeete führen sollte, dann freute sie sich selber mit ihm und gab ihm die Pläne an, wo sie es vorzugsweise hinleiten wollten, und rief oft ein Lächeln auf seinen bleichen Wangen hervor und machte seine Auaen leuchten und blitzen. hatte auch ihn sehr verändert, denn je näher der Termin der Erbschaft rückte, der sich jetzt schon nach Tagen zählen ließ, desto düsterer und in sich gekehrter wurde er, und doch hatte man gerade glauben sollen, daß er die Zeit herbei- sehne, wo er wenigstens von allen Geldsorgen befreit wurde und dann einmal wieder nach langer schwerer Zeit frei auf- athmen konnte. War es die Sorge um den zweiten Sohn? geschrieben:„Fn der gefcmmten Oppofitionspresse begegnet man starken Ausbrüchen der Entrüstung und des Unmuthes, weil Herr o. Puttkamer es gewagt hat, ein rechtskräftiges Erkcnntniß im Reichstage zu kritifiren, und man stellt sich, als ob die Rechtspflege das„Kräutchen rühr' mich nicht an" bilde, an das sich eine kritische Beleuchtung nicht wagen dürfe! Dem aegen- über muß betont werden, daß man zu allen Zeiten in konsti- tutionellen Staaten das Parlament dazu benutzt hat, um Ur- theile der Gerichte, welche aus diesem oder jenem Punkte de- denklich erscheinen, zu besprechen. Was den Mitgliedern des Parlaments gestattet ist, wird auch der Regierung billigerweise nicht verwehrt werden können, und die geiünsteltc Entrüstung, mit welcher man das Vorgehen deS Ministers v. Puttkamer in dieser Richtung bespricht, ist deshalb eine absolut unbegründete. Es muß ausdrücklich festgestellt werden, daß der Minister nur das von den Abgeordneten aller Parteien zu wiederholten Malen gegebene Beispiel befolgt hat, und daß, so lange das Parlament nicht in der Lage ist, auf diese Befugniß zu verzichten, niemand der Regierung das Recht bestreiten kann, sich derselben gleich- falls zu bedienen." Diese Auslassung ist geeignet, verwirrend zu wirken. Daß an gerichtlichen Urtheilen kerne Kritik geübt werden dürfe, ist von der„Oppofitionspresse" nirgend behauptet worden und auch bei den jüngsten Verhandlungen im Reichs- tage wie im Abgeordnetenhause nicht ausgestellt worden. Eine solche Kritik wird die öffentliche Meinung sich nicht nehmen lassen, und sie ist ganz besonders berechtigt dazu, soweit es um die Würdigung von Thatsachen, um Folgerungen auS Thatsachen, um Auslegung von Ge- setzesbestimmungen und Anwendung von Rechtsgrundsätzen sich handelt. In dem Falle aber, welcher im Abgeordnctenhause zur Erörterung kam, nämlich bei Besprechung des Urtheils der Strafkammer des Kölner Landgerichts gegen den verantwort- liehen Redakteur der„Kölnischen Volkszeitung" handelte es sich lediglich um tbatsächliche Feststellungen durch ein rechtskräftiges Erkenntniß. Und solche Feststellungen muß namentlich die Staatsrcgicrung gelten lassen. Will sie das nicht, so ergiebt sich daraus die logische Konsequenz, daß sie so bald als möglich die Wiedereinführung der Berufung in Strafsachen betreiben muß, wozu sich dieselbe aber bisher nicht geneigt ge- zeigt hat. Zlnstcher bleibt zunächst das Schicksal der V e r s ch ä r- fungen des Soziali st engesetzes. Nach dem Ergeb- niß der ersten Berathung— einfache Verlängerung des de- stehenden Gesetzes für zwei Jahre unter Ablehnung aller Werschärfungen— war eine Kommissionsberathung gänzlich zwecklos. Gleichwohl ist solche beschlossen worden. Die Kom- Mission seihst aber hat ihre Bcrathungcn um eine volle Woche bis zum nächsten Mittwoch hinausgeschoben. Sollte der Gesetz- entwurf dort überhaupt einfrieren? Möglich wäre es immerhin, die bloße Verlängerung des Sozialistengesetzes könnte ja von der Mehrheit auch noch in einer kurzen Septcmberscsfion beschlossen werden, da das geltende Gesetz erst mit Ausgang September abläuft. Für den Reichskanzler handelt es sich zur Zeit einfach darum, ob er die beantragten Verschärfungen fallen lassen, oder daraus einen Konflift mit den fliattonalliberalen herleiten will. Das Verhältniß zwischen dem Fürsten Bismarck und den Rationalliberalen ist der Kern der Frage; in der ersten Be- rathung trat dies freilich sehr in den Hintergrund infolge der sensationellen Mittheilungen über die Thätigkeit der Geheim- Polizei. I« der Reichstagsred- de» Aanfter««der die Zag« ist besonders eine Stelle äußerst bcmerkenswetth wegen der Offenheit, mit der sie das innere Band bezeichnet, welches die Preußische mit der russischen Politik verknüpft. Der Reichskanzler sagte:„Dies erfordern die Verträge von unserer Loyalität dem Rachbar gegenüber, mit dem wir, mag die Stimmung sein wie sie will, doch immer das grenznachbarliche Verhältniß und froße und gemeinsame monarchische Interessen owie Interessen der Ordnung allen Gegnern der Ordnung in Europa gegenüber zu vertreten haben und dessen Monarch vollständiges Berständniß hat für diese Aufgabe der verbündeten Monarchen."— Es ist bezeichnend, daß trotz aller Lehren der Geschichte die Wiedererrichtung der„heiligen Allianz" den Staatsmännern als Zielpunkt des Strebens vorschwebt. Die Metternich'sche Regierungsweisheit scheint sich noch immer eines hohen Ansehens zu erfreuen. In der Angelegenheit de« Herr« polfteihauptman« Fischer in Zürich muß die„Köln. Ztg." folgendes Tele- gramm ihres Berner Korrespondenten vom 6. Februar veröffentlichen:„Die ZüricherRegierung hat ein st immig beschlossen, gegen den Polizeihau pchnann Fischer wegen seiner Indiskretionen nicht weiter vorzugehe n."— Dieser Beschluß enthält eine eklatante Genugthuung für den von der ganzen Reptilienpresse angegriffenen schweizerischen Beamten. Da» danrischr N-servatrecht und die Derdannung«- vorläge.„Ter„Allgemeinen Zeitung" wird geschrieben:„Aus Bayern wird jetzt offiziös die frühere diesseitige Meldung de- stätlgt, daß die bayrische Regierung bei Berathung des Sozia- listengesetzes im Bundesrath bezüglich des bayrischen Reservat- rechts über Heimath, insoweit dasselbe dabei berührt werde, Er hätte Ursache dazu gehabt, denn ihm konnte dessen hoff- nungsloser Zustand kein Geheimniß sein— war e« ein anderer Kummer, der ihm am Herzen nagte? Aber er sprach mit Niemandem darüber, am wenigsten mit seiner Schwester, ja mied diese, wo er nur irgend konnte, und hatte es denn auch geschehen lassen, daß sie jetzt da» ganze Hauswesen dermaßen in Händen hielt, um al« unum- schränkte Herrin darin zu herrschen. Er selber war nicht» weiter mehr im Schlosse wie ein gewöhnlicher Kostgänger, und fragte ihn ein Diener um die einfachsten, ja ihn selber betreffenden Anordnungen, so wie» er ihn jedesmal an Fräulein von Wendelsheim, die schon da» Nöthige dar- über bestimmen würde. Zm Zimmer des kranken Kindes schien e» ihm noch am wohlsten; aber selbst das verließ er manchmal, wenn sein armer Knabe zu freundliche Luftschlösser baute und von dem sprach, was er in kommenden Jahren schaffen wolle. Dann stand er still und schweigend aus, und die großen hellen Thränen liefen dem alten Mann in den Schnurrbart hinein — aber er ging hinaus, daß sie der Sohn nicht sehen ��Bruno war nach der Zeit, wo er das Geld von dem Vater erbat und unverrichteter Sache wieder heimreiten mußte, in Wendelsheim gewesen, hatte aber nie mehr, und zwar sehr zum Erstaunen deS VaterS, ein Wort von Geld oder neuem Bedarf erwähnt, und der alte Baron hütete sich wohl, selber davon anzufangen. �, Heute kam er wieder— er ritt seinen alten Schimmel — und ging, wie immer, zuerst in Benno'» Zimmer hin- auf, um zu sehen, wie e« ihm gehe. Er fand ihn kränker aussehend, als das letzte Mal, aber em fteundlrche» Lächeln glitt über die Züge des Leidenden, al» er dem Bruder die Hand reichte. � „Wie geht es Dir, Benno?" stagte dieser herzlich. „Du siehst recht blaß aus." „Oh, gut heute, recht gut," sagte der Knabe. Kathinka hat mir eine so wunderschöne Geschichte von einem kranken Königssohn erzählt, den eine gütige Fee geheilt und vollkommen� gesund� gemacht �hat, und der ist dann nachher so glücklich geworden und hat sein Volk noc! Vorbehalt eingelegt habe. Bei der Schlußabstimmung im Bundesrath über die Gesetzvorlage hat Bayern, wie noch- mals bestimmt oersichert werden kann, seine Zustimmung zu dem Gesetz ausdrücklich unter dem Vorbehalt des für das tzeimath- wesen in Bayern bestehenden Reservatrechts ausgesprochen. Bei dieser Gelegenheit mag auch noch dem wiederholt laut gewor- denen Gerüchte gegenüber, daß die Vorlage im Bundcsrath bei den Vertretern verschiedener Regierungen auf lebhaften Wider- spuch gestoßen und die Annahme nur durch Majoritätsbeschluß durchgesetzt worden sei, während verschiedene Staaten sich der Abstimmung gänzlich enthalten hätten, als zuverlässig mitgetheilt werden, daß die Vorlage als solche, insofern sie aus eine fünf- jährige Verlängerung der Giltigkeitsdauer des bisherigen Sozia- listengesetzes hinausgeht, bei der Abstimmung überhaupt keinen Widerspruch gefunden hat, daß jedoch darauf be- züglich der eine Verschärfung der bisherigen Bestimmungen enthaltenden Paragraphen einige Stimmen d i s se n- tiren, ohne daß jedoch auch nur annähernd von einer Äajo- rifirung die Rede sein konnte. Was endlich die behauptete Ent- Haltung der Stimmabgabe bettifft, so ist entschieden unrichtig, daß solche von Seiten mehrerer Staaten geübt worden sei. Am Tage nach der betreffenden Sitzung des Bundcsrathes wurde solches von einem der Kleinstaaten behauptet, aber auch dieses Gerücht hat bisher keine Bestätigung erfahren; jedenfalls ist von einer weiteren Enthaltung der Stimmabgabe nicht die Rede gewesen. Werr Dr. Götz von Lindenau hat in seiner famosen Selbstabschlachtungs-Rede den Prozeß, welcher ihm die Lust an Beleidigungsprozcffen für immer verdorben hat— wie er offen- herzig mittheilte in ein etwas geheimnißvolles Dunkel ge- hüllt, wozu er allerdings seine sehr guten Gründe hatte. Da Herr Götz unter den Kaftellbrüdcm eine Größe ist. so sei hier als Beitrag zur Naturgeschichte, nicht des Dr. Götz, der uns höchst gleichgiltig ist, sondern der Kartellbrüderschaft, die jetzt in Deutschland das Heft in Händen hat, der Schleier gelüftet, den Herr Götz über jenem Prozeß ruhen ließ. Das schössen- gerichtliche Urtheil, welches bei jener Gelegenheit gefällt wird, besagt Alles. Es lautet:„Pnvatklägcr Dr. med. Götz hat früher der demokratischen Partei angehört, sich aber schon seit längeren Jahren von dieser Partei vollständig getrennt und hat bei Der letzten Reichstagswahl die Agitation zu Gunsten des Kandidaten der Ordnungsvartcien im Wahlkreise Leipzig-Land sehr energisch betrieben. An sich kann Niemand zum Vorwurf gemacht werden, wenn er in der politischen Ueberzeugung mit denen übereinstimmt, von denen er pekuniäre Vortheile hat. Wenn jedoch ein Mann seine Gesinnung lediglich um pekuniären Vortheils wegen ändert, wenn er äußerlich eine andere Gesinnung zur Schau trägt um des Vortheils willen, denerdavon hat, während seine wahreGesinnung noch immer die frühe re ist, so ist dies eine Heuchelei, ein unwürdiges und zu mißbilligendes Verhalten. Wird also dem Pnvatklägcr eine Aeußerung nachgesagt, wonach er seine Ge- sinnung lediglich um pekuniären Vortheils halber vorgenommen und er bei gleichem Votthelle auch der von ihm verlassenen Partei wieder beizutreten geneigt sei, so ist das zweifellos ge- eignet, denselben in seiner Ehre zu kränken. Angeklagter be- hauptet jedoch, daß Privatkläger diese Aeußerung in der That am 23. November 1883, einem Bußtage, in der„Gesellschafts- Halle" zu Plagwitz gcthan habe. Privatkläger behauptet, er habe damals von dem Wohlbefinden nicht im materiellen Sinne ge- sprachen, sondern sich geäußert, daß er sich infolge seines Frei- machens von den Fesseln der freifinnigen Pattei wohler fühle. Allein es haben die Handels kammersekretäre Dr. Fränkel, Buchdruckereibefltzer Dr. Schmidt und Schlosser Z e i b i g, sämmtlich mit mehr oder minder großer Bestimmtheit bekundet, ohne den Worllaut jedoch vollständig wiedergeben zu können, daß Pttvatkläger zu der bezeichneten Gelegenheit in einem Kreise von Gesinnungsgenossen der deutschfreisinnigen Pattei, von Herzog wegen seines Gesinnungswechsels befragt, aus- gesprochen habe, daß er, wenn für ihn, beziehungs- weise seineFamilie gesorgt werbe, er fof ort wieder der Alte oder der ihrige(nämlich der Parteigenosse der Anwesenden) sein werde. Selbst Zeuge Fränkel, der sich am unbestimmtesten ausdrückt, hat gehört, daß er in diesem Zusammenhange von seiner Familie gesprochen habe und hiernach das„wohler befinden" des Privatklägers lediglich auf die bessere, erträglichere f'raxis bezogen. Man hat hiernach die Möglichkeit eines Mißverständnisses als ausgeschlossen und demnach als er- wiesen angesehen, daß Privatkläger in der That die von Herzog behauptete oder eine dem Sinne nach gleiche Aeußerung gethan habe. Es ist nun zwar nicht festgestellt, daß die be- treffende Aeußerung des Privatklägers kürzlich bezw. zu einem Bekannten erfolgt sei, allein ein derattiger strenger Maßstab kann an einen Wahrheitsbeweis nicht angelegt werden, es ge- nügt, daß Pttvatkläger sich in der That in der ihm zur Last ge- legten Weise ausgesprochen hat. Die Behauptungen find er- wiesen wahr und da weder die Form der Aeußerungen, noch die Umstände die Absicht der Beleidigung ergeben, so war inso- weit eine Freisprechung des Angeklagten zu verfügen."— viele Zahre regiert— ach, wenn es doch auch bei uns noch solche gute Feen gäbe! Aber, Bruno, Du thust mir ja weh, sieh einmal, Du hast mir die Hand ganz roth gedrückt." „Und kannst Du nicht ein wenig aufstehen und in den Gatten oder nur an's offene Fenster treten, Bruno? Die Luft ist so wundervoll und mild; es würde Dir gewiß gut thun." „Es will doch nicht recht gehen, Bruno," sagte der Knabe;„wenn ich ausstehe, sticht es mich immer so hier, und der Doktor hat es mir heute Morgen streng verboten. Hast Du nichts von dem jungen" Äaumann gesehen, Bruno? Er wollte mich heute besuchen— er hat es mir fest versprochen— und mir etwas Neues mit- bringen." „Nein, Bruno, ich bin nicht den Fußweg geritten; er ist vielleicht schon unterwegs. Aber regt Dich das nicht zu sehr auf, wenn Du über solche Sachen nachgrübelst und Dir den Kopf über Räder, Hebel und Schrauben zer- brichst V „Ach nein, Bruno," lächelte der kranke Knabe.„In der Zeit, wo ich mich damit beschäftigen kann, fühle ich gar nicht, daß mir etwas fehlt, und mir wird dann so wohl und leicht zu Muthe. Baumann leidet auch nicht, daß ich selber mit anfasse. Er zeigt mir nur Alles, und wir besprechen dann, wie wir e» machen wollen. Er ist so geschickt und so freund- [ich immer. Zch wollte, er wohnte nicht so weit entfemt von UNS." „Wo ist der Vater, Kathinka?" „Zch glaube, unten im Garten, Herr Baron. Er war vorhin hier oben, und ich sah ihn später dort drüben unter den Linden auf und ab gehen." „Ich werde ihn aussuchen' ich komme dann noch einmal zu Dir heraus, Bruno, ehe ich wieder fortteite." „Za, Bruno, und wenn Du Baumann sehen solltest, sage ihm doch, daß ich so auf ihn warte." „Ich schicke ihn Dir gewiß gleich, verlaß Dich drauf." Al» Bruno mit schwerem Herzen den Bruder verließ und hinunter und durch den Gattensaal ging, fand er dort Dr. Götz hat gegen dieses Utthttl keinen Einspnilt JJ1 Cnwfcn, dat Die Aeußerung des Dr Götz, welche von den Zeugen''»erben, hat ward, lautete:„Was wollen Sie, ich bin n»- Mcn" und he selbe wie früher, garantiren Sie mir> besser I Lebensstellung und ich bin nach w i e v« Men- und AI mokrat."— Psychologisch interessant ist, bnH Aufrö Herr Dr. Götz, gegen den jenes Urtheil seit drei Jad» �bäuerlicher P lag, am 19. Januar des vorigen Jahres als Reichstag! w. der Kattellbrüder in der„Gemeinnützigen Gesellschaft z»»eichst« dem Zaum seiner Zähneddis. patriotischen und progrcw» Mes über dc Motte entfliehen ließ:„Wir wollen einen Reichstag, W%n Deklarati im Leibe hat." einen Zus An» London schreibt man der„Voss. Ztg." W, darf von Puttkamer's Behauptung, daß sich in London'S- Bande" ausgewiesener deutscher Sozialisten von den j„Deuts Hungerlöhnen der deutschen Arbttter zusammengesteucr« n# Drandenl trägen Feste feiernd mästet, konnte hier mit Lächeln auw«.�1 Brandl werden. Die„Lond. Fr. Pr." macht darauf aufmerkst t erste Vorstellr zwar noch nie ein Reichspfennig Unterstützungsgelb> �Abirektor H beitern aus Deutschland nach London gekommen ist,\ ,Zstttrag über wohl im Laufe der Jahre viele Hunderte von Pfundm-,% bortigen j abgedarbter Sparpence von deutschen Sozialisten in �-? nicht in de Wahlzwecken und zur Unterstützung nothleidender p" Missm,„den ttnrf» mnrVwn M M ÖCrmnrn» Sozialistengesetzes nach Deutschland geschickt worden � vermöge bei fache ist, daß die hierher kommenden Ausgewiesenen* Jwn zu ernäh hier gebildeten Fonds unterstützt werden.". Brastliei Der Kampf gegen jede selbltständige geWem Mögen, da! liche Grganisation der Arbeiter, wie er von den' �.Ichildert di Regierungen seit Mitte der siebziger Jahre schon bis er durch die bekannten Erlasse des preußischen! des Innern seinen Höhepunkt erreicht hat, wird je einzelnen liberalen Organen als zu weit gehend' Den Boden hat der liberalen Geduld das Vorgehen j sehen Regierung gegen die Buchdruckerorganisation en" Komisch ist dabei nur, daß die liberalen Blätter, opponiren, sich dabei geberden, als ob bis jetzt de das Koalitionsrecht und das Recht der Vereinigung! rung gewerblicher Zwecke im uneingeschränktesten Mai gewesen wäre. Was heute den Buchdruckem geschieh� die übrigen Gewerke schon längst polizeiliche Praris, die Organisationen der verschiedenen Branchen sich mit der der Buchdrucker vergleichen lassen, so liegt> meist daran, daß die fortgesetzten behördlichen Stöti kein fröhliches Gedeihen aufkommen ließen. Wenn � M hier h�t, rathene Wechselbalg unserer derzeitigen konservB'?. �"en, kein 3) strömung, die„modernen" Innungen, in einem fort J � die He Mangel an staatlicher Unterstützung beklagt und bf&£« Zweck schwindsüchttges Dahinvegetiren zurückführt, so haben pwc des Z beiter nur den einen Wunsch, daß man ihren � �eoer, de utucr nur um mim xjjuiiiu), uuij man eyren cm- Vereinigungen dasselbe Maß von Licht und Luft einE ein Mann, den Ärbeitgebcrverbänden gewähtt, und bei der. r°mmt, so »eutschcn Ardeiterstandes werden in kurzer ZeiD»k"aß HerrM�' oas ü werkschaften an die Seite stellen lassen. Aber dazu � zC�e des Bewegung nothwendig und woher soll diese kommen.rem Zeit, wo man sogar den auf Freiwilligkeit beruhend�" losen- und Jnvalidenunterstützungskassen zu nahe tri», iQpf.. Die«bemniher Handelskammer harte est die Mission eingesetzt, welche über die Grundzüge der M ijk," Smch Invalidenversicherung der Arbeiter berathen sollte.' ich(2�. einstimmig angenommenen Gutachten der Kommission�, f._ mcnL01 lieh der folgende Passus von Interesse:„Die Höhe%>t. ficht genommenen Rente erscheint zwar in absolutem�' äil m> unzureichend; insbesondere kann die Kammer es' Sscrrn a sprechend halten den Grundsätzen der Gerechtigkeit � Kotnn feit und förderlich den Zwecken der Ausgleichung b* jLl �braö Gegensätze, daß die Renten nicht in Abitufunge» �' Höhe des Verdienstes bemessen werden sollen und b«,'tein ü'Äftt Inf/.-" 3rpei btc gelebt ■ff fr stehe ungslusi . wie 1 z, boch würde ben politi bominirter Mische S «gesprochen riobufte, we . hatte, kam wenn 5 'be im Lc bas W fallversichette eine wesentlich höhere Rente beziehen fe? Ij.L n' 1 Alters- und Jnvalidenverstckcrte. NiritsdestoweniflA�!?* I nvalidenversichette. Nichtsdestöweni Kammer im Interesse des Zustandekommens d Höhe jener in Aussicht genommenen gleichmäßig stimmen, wenn es nicht für zweckmäßig und ausfu�iii werden sollte, eine Verschmelzung der Unfallversichert�K Alters- und Jnvaliditätsverficherung vorzunehmen urt.� Wege unter entsprechender Herabsetzung der llnKw Erhöhung der Alters- und Jnvaliditätsrente zu\ solchem Falle würde die Kammer vorschlagen, die> fctnrtJ auf das Reich, V, auf die Unternehmer und mrt Arbeiter zu legen." Die Kammer befürwottete auch den Unternehmern gestattet sein soll, bei der Invalidenversicherung als Versicherte einzutreten, sie etwa in den Stand der Arbeiter zurückfallen die Zeit der Unternehmerschaft als Verficherungsze" gerechnet werde.„ Die Dirlschreiberri bei den B e r u f s g' schaften für Unfallversicherung, so heßt es in Jr schrift„Stahl und Eisen", dem Organ der deun? industriellen, ist grenzenlos. Das verbrauchte sich nicht nach Zentnern oder Tonnen, sondern ladungen.-- Der Verfasser ist zwei Jahre lang eJ'Nel E*bess, !>nt oeutr■ PojfJ :'Sst « ■Cafe 'fibtbm "on 60 rg fa >Wvflü seine Tante, die, ihre mageren Arme fest zus»'- mp,(0n~'- auf und ab ging.. Plh Fräulein von Wendelsheim war nie, IL'1 Aspkalt ihren jungen Jahren, hübsch gewesen; denn" i�entlich � Nase, sehr dünne Lippen und schlechte Zähne si"% Zicser(5 Zügen etwas Schroffes, Abstoßendes. Im reis � bfc Äbfatbe verschönerte sie sich natürlich nicht, und da sie W Malt nt sonst ausnahmsweise liebenswürdig zeigte und dn t%. es Sc ihrem Bruder in stttem Hader lebte, wundette n>, und 3 May, verstorbene Baronin hatte sich nie mit ihr beften"" der und sogar manchen heftigen Auftritt mit ihr,. Ä., Gollma, nach der Gcbutt des ersten Sohnes gehabt, 5 � äi% zu ein ihren Gatten oft gebeten, ein Verhältniß zu■Uer"rlnbungei keiner Seite hin genügte. Die Dame besaß auß w"lüfte die Erbschaft einer Tante ein kleines Privatverrn, � und dem sie recht gut hätte unabhängig leben könne-*t. h, gleich eine solche Gewalt über ihren darin schwsw■ M die wettl. daß sie ihren Platz hartnäckig behauptete und 1 �. durch nach dem Tode der Baronin als unumschränlre � �.'�Bute" ge im Schlöffe galt. Sie befahl und ordnete an,>w�«nfinn sich Dienstboten ihrem Willen nicht fügen rvo n"b'ßerin viel, wie zufrieden ihr Bruder selber mit ihn«' fffie(L.„Ue so mußten sie den Platz räumen- und that--.An.A m ilm wöhnlich gern, denn lange hielt es doch kein unter ihr auS. (Fortsetzung folgt.) NäS Äri Ans Kunst und fläche 32—36 pCt. Erdpech Sonnenhitze st zahlreiche Risse Das Erdpcch bisweilen ist es schwarz und hart glänzender Bruchfläche in Stücke des Sees ist nicht _-...... bedeutend, doch schei"!- Erneuerung stattzufinden. Andererseits Hab, pp Untersuchungen zu dem Ergebnisse geführt,"»v n Einspruch V�gmescn, dabei mit einer Menge überflüssiger Dinge ge- den Zeugen Mi worden, hat aber während dieser Zeit nur„leeres Stroh ich bin n''™iwcn und hegt den Verdacht, daß es mit manchem an- Sie mit'vaum besser bestellt ist. Nicht in der Uebertragung der ach wie«' �?en- und Altersversorgung liege das Heil, sondem in ant ist, M"«cher Auftäumung des ungeheuerlichen Apparates, seit drei W«»«erlicher Weise trotz vielseitiger Warnungen geschaffen is ReichstagiWe Zesellschast zU' �eichstagskommissto« zur Berathung des Gesetz- und program) mies über den Verkehr mit Wein beschloß voll- Reichstag,* Teklarationszwang. Selbst Wein, der bei der Haupt- M°>ncn Zusatz von reinem Zucker in wässeriger Lösung Loff. Ztg.: r" hat, darf nur als verzuckert in den Handel gebracht London /mi,«n. m von den« Vn„Deutsch. Südamerikanische Kolonisations- immengesteu-m n» Krandenbnraer Arbeiter" gab— so schreibt man : Lächeln auW.�Brandenburg a. H.— Hierselbst am 2. Februar rauf aufmensl) ertze Vorstellung. Als Redner hatten sie fich den früheren tützungsgtlD'?N�ktor Herrn Sellin verschrieben. Derselbe hielt kommen ist,\ Z�rag über Brafllien im allgemeinen, und im besonderen von Pfundmu«jt dortigen Kolonien. Die Ursache der Auswanderung ialisten in-r � nicht in der Uebervölkerung, sondern in den agrarischen ch leidender tji»nniffen,„denn— so führt der Redner aus— der deutsche ft worden fl«'?«ermöge bei rationeller Bewirtbschaftung 104 Millionen Sgewiescnen rdige ge#' er von :e schon ußischcn wird' ;t gehend i Vorgehen inisation r Blättcr, bis jetzt ereiniguna lktesten em jetzt« den' T�n zu ernähren." Allerdings sei durch die Auswandc- M Brasilien dem Vaterlanve ein Kapital von 2 Mill. /uzvgen, das Dreizehnfache betrüge aber der Expott da- Alchildert das Klima der Provinz Rio Grande del Sol, wo jjw gelebt habe, als sehr gesund. Die Sterblichkeit zur ster stehe 1 zu 5. In Foinville, wo die hiesigen ungslustigen hin wollen, sei das Verhältniß schlechter, . wie 1 zu 3. Auch die Schule liege noch sehr im doch würde es von Jahr zu Jahr besser. So stehe es den politischen und Rechtsverhältnissen; nur dort, wo dominitten, sei es entschieden besser, denn überall, putsche Sitte und Kultur herrschen, werde «cht und Gesetz verfahren. Nachdem der Herr Längeren über die Gefahren und Mühsalen des An- geschieht,?. �sprachen und die Art der dortigen Ackerwitthschaften, che PraÄ, � �?ukte, welche hauptsächlich gewonnen werden, näher nchen sich.?,!. JW"«, kam er zu dem drastischen Schluß, daß es doch w ii wenn das alte Sprüchwort recht beherzigt—' • Sande und nähre d i ch redlich, vw... t e;" Mr hat, weiß man, und was man dort knegen soll, werde denn • s° lieg-% ichen Stoi en. Wenn- VW*, wv,n mun,"i, v twu» mwu vwv*»tvwuv.. IV.,, konservnti«?z � nein kein Mensch garantiren.— Der Schluß des Vor- einem fori JJ* M die Herren vom Kolonisationsverein wenig erbaut d vri?>.�er Zweck der Versammlung war doch, Anhänger für „ ,v heb'?, ten% �es Vereins zu werben, und das ist nicht erreicht ihren wiribs�' igt und t, so diese t beruhende) ju nahe tri», er hatte zzüge der hen sollte.. Kommission Die Höhe% i absolutem � igren%h«r, der nicht geradezu verrannt ist, muß sich sagen, id Luft elnri», em Diann, der die Verhältnisse genau kennt, zu solchem md bei der � �'"nimt, so giebt das zu denken. Allgemein wurde ge- kurzer Ze». v Herr Schwennhagen, der geistige Leiter und Urheber besten eng») das Wort ergreifen werde, um den Eindruck der Aber W» T des Referenten zu mildern; er blieb aber still.— liefe komm<)('e,n schreibt in feinem ersten Flugblatt:„die große (—"MWciot in temem ersten Flugblatt;„vre groge „( Jmlung des Massenproletariats lasse es >«,.Zswerth erscheinen, einen Abzugs- diese Massen zu haben". Bei einer auf ü-C gerichteten Frage sagte der Referent, es sei„wenig »orhanden, daß dort gewerbliche Arbeiter lohnende Äen �vielleicht könnten sie Arbeit finden beim Wege- W tu.er Berein ist noch nicht genehmigt, da die Behörde igt'"siptnhett" der Absichten des Vereins Zweifel zu hegen ammer es" i L Montag hatte Herr Schwennhagen Audienz bei -i-rfitiofcit Kommissarius Erfutth. Da hat er wahrscheinlich � wt«%e erbracht, daß die Absichten des Vereins die besten Mch hie Konservativen intcressiren fich sehr für r�legenheit und verkauften sogar für den �» Eintrittskarten zu der Versammlung. ** 4** Verwendung von Arbeiter» beim Ka» sisee-Kan als bringt bei„Reichsanzeiger" in Sr e' —,M Etlichen Theile folgende Mittheilung: Holländische iOflf h 0|7?z neuerdings die Nachricht verbreitet, daß eine , bischer Arbeiter, welche sich durch gewissen- ,k>e,i[„fj" fut den Bau des Nord-Ostsee. Kanals hätten an- Ml hJ:"/ bei der Ankunft an ihrem Bestimmungsort so IlMN Mtlb?n.._V_______ hn6 fl» firfi mr gleichung% stufungen l; llen und beziehen i' estoweni. :ns d> eichmäßh nd aussi sall verficht? nehmen tAstg! der Uns�»I rente zu 1 r und mit'! �ichx� giollständig �aus der Luft gegriffen, da seitens der wartete stt?,l«Mtcls>>..�„»nalkommisston bis jetzt weder direkt noch durch , bei bei � ohf»r 9irhpttpr iiim Kanalbau anae- zutreten,\t ickfallen fo» cherungsjrit lerufsS-" tn vri. t es... M der deuut« ruchte P»? i indem no iahre lang Nigen und verpflegt worden feien, daß sie sich zur Sffecht ja �ehr in ihre Heimath entschlossen hätten. Diese i«vusländig aus der Luft gegriffen /'»nalktmimission bis jetzt weder oder Agenturen Arbeiter zum Kanalbau ange- tili.,.1" sind. Auch ist der genannten Kommisston nicht S0?don, daß überhaupt holländische Arbeiter nach -i des Utein gekommen find, um Beschäftigung bei dem . Zch�„?td-Ostsee-Kanals zu suchen. %li|b fl"b<'ch. Hier soll ein gewerbliches Schiedsgericht nach . Gemeindekollegiums eingeführt werden. ! ffpi??rteidigung des Feldwrbrlstandrs ist der W. Innige Reichstagsabgeordnete Dr. Greve zu einer -■ ,(b0n 600 M. vemttheilt worden. Die Sttafkammer ttrg fand die Beleidigung darin, daß während der fest zusanU�M, j si4oofIiche Zuflüsse aus dem Jnnem der Erde .i�ern. bei lebhafter Ausbeutung des Materials ie selbst k V As? ,}n einem Jahrhundert erschöpft sein dürfte. nenn('»' r�wn�it fick mit der Erde verbindet, ist der Boden aal? M Wichtbar und erzeugt die besten Früchte; die c? retfri" fönr« hegend find größer, aromatischer und von .......... i... zte und beb t Sees füllt, findet man zahlreiche steine Fische. underte m» i Mno„.läßt sich zur Gasbereitung, zum Kalfatern, zur aus hielte»- whHL r"® Pflasterung denutzen. Nachdem bis vor etwa -n C der Asphalt nur zum Kalfatcm der Schiffe i onete a», br befreu»»!�!? der' fnspyatt nur zum Kalfatern der Schiffe in den mit ihr,% i3f„rr" verwendet worden war, kam ein Deutscher, '" nrtC-r niif Wn QlÄnTmffmnnAPti ,�"7"a'A«IT als anverwans. Auch dem thierischen Leben da sie Mj glt nicht nachtheilig. In dem Wasser, welches die l- und bei' ÄsoZ- Sceö fünf fi„h..f nrnn Jfifilreiche steine Fische. JJMPIM .„f., aulh istfci'"patzet, auf den Gedanken, die Asphaltmengen schabt,>.?>, � zu einem Ausfuhrartikel zu machen. Obwohl die st 8".iett? Aen Juni?.06" nach Deutschland und den Vereinigten zesaß autz nufte brachten, ließ sich Stollmaycr dadurch nicht Privatverm, tot(1 und erreichte es, daß der Trinidad-Asphalt in den könne»-*t,; in Nordamerika einen gesuchten.Handelsartikel " n, L% werden, um die Beförderungskosten zu ver- . W»'-cn Bestandtheile des Asphalts, Erde und °d)en ausgeschieden und dadurch der söge- i�i» gewonnen, welcher jetzt hauptsächlich verschifft wird. moIIi"'*,5cnban�tt�S'»«»perimrnt. In Dublin hätte die stson in ihtps 8?.",. Fräulein Senide ihren Kopf beinahe im Uli ihntti st, fie:.-.Beblingslöwen" gelassen. Ziach der Vorstellung and thate» tl �n, phot"'bret„Bravourleistung", den Kopf im Rachen des doch»ent: der Photograph war saumselig, zog die � lange hin; das Thier ward ungeduldig, und . 5 dachen£> � seine Augen fiel, stutzte es und schloß i' tt v"1 �lück war der Direktor Beckmann bei der l. il,/8 war-» R. Fräulein aus seiner unbequemen Stellung; st t?'n ibr% � Löwen Zähne in ihren Backen und seine äs* aus p i? 3(n, H.??bres von der Stadtbehörde ein 1867 geborenes «Ä~ JÄi A Ä ß cht.sie jUt stur.sie eine Nummer und zwar 142, auf Grund 5SÄ SS'SÄ i habe» 5]"iih f,e st�.�tandeSamtsbuch angeordnet worden, deren ch daß I ch von der Wehrpflicht befreien dürfte. letzten Wahlen Herr Greve gelegentlich von dem �Spicken" der Feldwebel gesprochen habe. Der Knegsminister hatte des- halb Strafantrag gestellt. In der Verhandlung bekannte fich Dr. Greve als„nicht schuldig". Er gab zu, von den Feldwebeln gesprochen und den Ausdruck„spicken" gebraucht zu haben, aber nicht in beleidigender Weise. In der Beweisaufnahme bekun- bete Pastor Schäfer(Görzke): Den Ausdruck„Feldwedel" habe er nicht gehört; die bettessenden Aeußerungen wären wohl nicht gerade dem Wortlaute, aber dem Sinne nach gefallen.— Aehn- lich äußerten fich einige weitere Zeugen, während wieder andere den Ausdruck„Spicken" mit direkter Beziehung auf die Feld- webel und in oeleidigendem Sinne genau gehört haben wollen. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnißsttafe von 6 Mo- naten. Der Vertheidiger plädirte für Freisprechung: jeder wisse, daß beim Militär thatsächlich hin und wieder Menschlichkeiten vorkommen, es sei daraus aber keineswegs die Absicht der Be- stechung herzuleiten. Kchwede» Uorm-s»«. In Schweden hat fich der lange erwattete Minister- Wechsel vollzogen. Nachdem der oberste Gerichtshof die Ent- scheidung gefällt, daß sämmtliche(22) Stockholmer Wahlen, welche zu Gunsten der Freihändler ausgefallen waren, ungiltig seien, weil ein Wähler(Larsson) in seinen Steuerzahlungen mit etwa drei Kronen im Rückstände war, und gleichzeitig die schütz- zöllnerischen Minoritätskandidaten nunmehr als definitiv gewählt prostamirt hatte, war die bisherige freihändlensche Majorität des Reichstages in die Minorität verwandelt worden, und so sab fich das Ministerium Temptander genöthigt, seine De- misfion zu geben. Nachdem der von den Schutzzöllnern in Aus- ficht genommene Erzbischof Sundberg die Neubildung des Kabi- nets abgelehnt hatte, bekaute der König den Reichsmarschall, Baron v. Bildt, den früheren schwedischen Gesandten in Berlin, mit dieser Mission. Das neue Kabinet setzt sich wie bereits mitgetheilt zusammen. Seiner Tendenz nach ist das Ministerium gemäßigt-schutzzöllnerisch. GrtfftdHtftitttie«. Sehr harte Uttheile hat der oberste Gerichtshof in Edinburg über die Kleinbauern der Hoch- landsinsel Lewis gefällt, welche in den jüngsten Aus- schreitungen in der Schassarm in Aignish, sowie in Clashmore die Rädelsführer gewesen find. Zwei der Angeklagten wurden zu 15, fieben zu 12, fünf— darunter zwei Frauen— zu 9 und einer zu 6 Monaten Gefängniß verurthcilt. Zwei wurden freigesprochen. Die Uttheile verursachten Zischen und laute Kundgebungen der Unzufttedenheit unter dem Publikum im Gettchtsfaale. Die Gladstonianische Partei wird sofort bei der Adreßdebatte die Rechtsgiltigkeit des polizeilichen Verbots der Abhaltung von Versammlungen auf dem Trafalgar Square zur Sprache bttngen. Der zu mehrmonatlicher Gefängnißsttafe veruttheilte Ab- geordnete I. R. C or wurde vom Gefängnißdireklor in Limettck mit einem neuen Sträflingsanzuge versehen, und weigerte fich auch nicht, denselben anzulegen, wie er denn schon früher über die Weigerung O'Bttens und anderer unter ähnlichen Um- ständen seine Mißbilligung ausgedrückt hatte. Gestern war Cor in Gesellschaft gewöhnlicher Gefangenen im Gefängnißhofe mi! Holzhacken beschäftigt. Frankreich. Die Deputirtenlammer beendete die Generaldebatte über das Budget.— Im Einverständniß des Justizministers Fallieres mit dem Dcputitten Laur wurde die Berathung der Interpellation des letzteren über die wucherische Steigerung der Kupferpreise auf nächsten Freitag festgesetzt. Der Untersuchungsrichter Athalin hat die Untersuchung der Sache Wilson-Legrand nahezu beendet. Er läßt jetzt durch den Kommissär Dulac auf dem Komptoir d'Escompte feststellen, wann Legrand bort durch Checks verschiedene Summen seines Guthabens erhob und wie das Geld venvendet wurde. Kelgie«. Man sollte es kaum für möglich halten, wie grausige Zustände noch heute in den belgischen„Arbeits- Häusern" und„Besserungsanstalten" herrschen. Die letzten Kammerverhandlungcn haben vor dem Lande trost- lose Verhältnisse enthüllt. Die Bewohner dieser Häuser sind an Zahl 6000, darunter 1000 Kinder. Alle diese Insassen sind aber nicht zweckentsprechend von einander getrennt, sondern es finden fich Landstteicher, Bettler, Arbeitsscheue, unbeschäftigte Arbeiter, Säufer, Greise, Kinder, Kranke, Irre, sogar mit Fußfesseln ge- fesselte Trunkenbolde in buntem Gemisch vereint. Wer in diesen Häusern gewesen, geht sittlich verdorben und verwahrlost aus ihnen wieder heraus und vermehrt die Zahl der Verbrecher. Der Justizminister versprach, dafür zu sorgen, daß fortab die unbeschäftigten Arbeiter, Landstreicher und Bettter, Greise und Kranke, wie Kinder in getrennten Räumlichkeiten untergebracht werden sollen. Hört man dazu noch, daß in den Irrenhäusern Fesseln und Ketten übliche Werkzeuge sind, so erhält man einen traurigen Begttff von der Humanität und der viel gerühmten Zivilisation in Belgien. Kpante«. In der Deputirtenlammer war anläßlich des in Rio Tinto vorgekommenen Konfliktes mit dem Militär von den Konservativen ein Tadelsvotum gegen die Regierung beantragt worden. Der Antrag wurde mit 176 gegen 19 Stimmen abgelehnt. R«ßltt«d. Vor einigen Monaten ist in Moskau eine kleine, aber viclgelesene und seit 12 Jahren erscheinende Zeitung, die„G a- zeta Gatzeka" durch den Minister des Innern auf 8 Mo- nate unterdrückt worden. Der Herausgeber derselben, Herr A. Gatzuk, hat nun aus Moskau an einen Abonnenten in Eng- land ein Schreiben gesandt, in welchem er das Schicksal seines Blattes erzählt und das ganze Elend der russischen Preßverhältnisse darlegt. Er schreibt: Katkow, welcher fich nickt nur im Ministerium der Volksaufklärung, sondern auch in der Prcßverwaltuug einen festen Halt verschafft hatte, regierte bort wie ein Autokrat und unterließ nichts, um jedes u n a b- hängigc Wort zu ersticken, und er setzte alles daran, um Leute, die seinen Anfickten feindlich gegenüberstanden, zu beschimpfen. Infolge seines Einflusses wurde unser bescheidenes Blatt durch den Zensor und den Minister des Innern, Tolstoi, solchen Totturen unter-' orfen, daß kein Blatt der- gleichen in der ganzen Welt auch nur ein Jahr hätte ertragen können. Häufige Konfiskation einzelner Nummern, Verbot der Erklärung, daß das Blatt nicht durch die Schuld des Heraus- gebers am Erscheinen verhindert sei, Suspension des Blattes in der für Gewinnung von Abonnenten günstigsten Zeit, Verbot des Einzelverkaufs für ein ganzes Jahr, endlich Schließung der Druckerei, der ältesten Privatdruckerei in Rußland, wobei die- selbe versiegelt gehalten wurde, so daß man sie nicht einmal verkaufen konnte. Um das regelmäßige Erscheinen des Blattes zu sichern, beschlossen wirz im Jahre 1887, uns der Präzentiv- Zensur zu unterwerfen, in welchem Falle bekanntlich die Ver- antwortlichkeit auf dem Zensor ruht. Allein auch hier wußte die Preßverwaltung Hindernisse zu schaffen und am 20. Oktober wurde das Blatt vom Minister Tolstoi ohne die übliche„An- gäbe von Gründen" auf 8 Monate verboten. Mündlich erklätte der Chef der Prcßverwaltung, daß diese Strafe, welche auf 80 000 Rubel zu schätzen ist, für einen Pttvatbnef etthcilt wor- den sei, welchen der Herausgeber dem Zensor geschrieben und den letzterer für beleidigend gehalten habe. Gegen diese Ent- scheidung giebt es keine Appellation, auch gar keine Möglichkeit, fich durch die Presse zu rechtfettigen; wollte man aber jedem Abonnenten btteflichc Mittheilungen machen, so würde dies als ein feindlicher Akt gegen die Regierung angesehen werden.— Herr Gatzuk hat vollständig recht, wenn er meint, daß diese Thatsachen als bester Beweis dafür anzusehen find, was es auf fich hat mit der„Freiheit der Presse und der Rede, welche von Herrn� Katkow so sehr gepttesen worden ist." Da Herr Gatzuk ausdrücklich den Wunsch ausgesprochen hat, daß dieser Brief veröffentlicht werde, so muß er fich wohl auf weitere Äaßrege- lungen seitens der ruffischen Regierung gefaßt machen. Asie«. Seit dem ersten Weihnachtstage steht Japan unter einer Art von Sozialistengesetz. Nicht als ob es hier Sozialisten gäbe, wohl aber sieht das betreffende Gesetz dem deutschen Sozialistengesetz sehr ähnlich. Das unerwattete Erscheinen des- selben in Verbindung mit einer ganzen Menge fich daran knüpfender dunkler Gerüchte von geplanten Aufständen, Wen- taten auf die leitenden Minister ic. hat keine geringe Aufregung hervorgemfen. In der Thal befindet fich ja das Volk, wie wir schon früher mittheilten, seit einer Reihe von Monaten im Zu» stände politischer Gährung. Thatsache ist, daß die Regierung einer geheimen politischen Vereinigung fortschrittlichen Charakters auf die Spur gekommen sein will, die sich besonders aus Leuten der Provinz Tosa zusammensetzte, welche zur Erreichung ge- wisser politischer Zwecke nach Tokyo kamen, sich auffallend lang hier aufhielten und unter Umständen versucht haben könnten, das mit Gewalt durchzusetzen, was fie auf dem Wege von Petitionen nicht erlangen konnten. Dem vorzubeugen, erließ die Regierung das genannte Gesetz. Infolge desselben find in diesen Tagen zwei- bis dreihundert verdächtige Personen aus der Hauptstadt Tokyo ausgewiesen worden. Außerdem find alle möglichen„Sicherheiksmaßregeln" getroffen worden. Das Gesetz verbietet und belegt mit strengen Strafen alle geheimen Gesellschaften und Versammlungen. Die Befugnisse der Polizei gegenüber öffentlichen Versammlungen find erweitert worden. ,Das Anfertigen oder Jmpottircn und Verkaufen aufrührenscher Schttften oder Abbildungen wird mit strenger Strafe bedroht." Innerhalb eines Distriktes von 3 Ri(1* deutsche Mellen) um die Residenz kann jeder Verdächtige sofort ausgewiesen werden, und endlich spricht sich das Kabinct die Kompetenz zu, über ganze Disttikte eine Art von Belagerungs- zustand zu verhängen. Gerichts-Zeitung. Für dir anssergrwöhnlich Weitgehende Perant- Wortlichkeit eines Vormundes ist eine Entscheidung be- zeichnend, die kürzlich der fünfte Zivilsenat des Reicksgettchts in Bestätigung eines Erkenntnisses des dntten Zivilsenats des Kammergettchts gefällt hat. Der dem Prozeß zu Grunde liegende Thatbestand ist auch noch aus anderer Ursache be- sonders interessant. Als der frühere Justizrath Heilbronn fich im Jahre 1869 wieder verhettathcte, hatte er fich zuvor mit seinen acht Kindern wegen ihres Muttererdes auseinandersetzen müssen. Zu deren Sicherheit ließ er die verschiedenen Thell- betrüge auf seine in Charlottenburg belegenen Grundstücke ein- tragen. Im Juli 1879 konsultirte der Kaufmann Karl Wolfs als Vormund der Kinder des verstorbenen Ma- gistratsdeamten Dix den Justizrath Heilbronn betteffs Anlegung von Mündelgeldern, und dieser bot ihm dar- auf den Erwerb der seinen Kindem aus erster Ehe gehöttgen Hnpothek auf seinen Charlottenburger Grundstücken an. Justiz- raih Robert, welcher als Theilungspfleger für die Heilbronn'schen Kindem bestellt war, gab zu der Zedlmng dieser Hypothek seine Genehmigung. Dieselbe fand auch statt, und auf den Antrag des Zedenten fand im Gmndbuche die Umschreibung der Hypothek auf den neuen Eigenthümer derselben statt. Infolge dieses Akts sind die Heilbronn'schen Kinder aus erster Ehe um ihr Muttererbe gekommen, da ihr Vater bekanntlich die erhaltene Valuta nebst vielen anderen ihm anvertrauten Beträgen unter- schlagen hat. Fräulein Bianca Hellbronn hat nun auf den Rath ihres Rechtsbeistandes bezüglich ihres 1800 Mark betragenden Theils an ilnem Muttererbe die Rechtsgiltigkeit der Zession vom 4. Juli 1879 angefochten, indem fie gegen die Dix'schen Erben, vertreten durch ihren Vormund Wolff, die Klage auf Umschreibung der qu. Hypothek in Höhe ihres Antheils an- strengte. Die vierte Zivilkammer des Berliner Landgerichts I hat zwar die Nichtigkeit der Zession anerkannt, da Justizrath Robett zu einem solchen Akt nicht als Pfleger bestellt und die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts nicht eingeholt war, hat aber den Anspruch der Klägerin abgewiesen, weil die Be- klagten die qu. Hypothek„gutgläubig" erworben haben und dieselbe deshalb nur gegen die gezahlte Valuta herauszugeben brauchen. Diese letztere Auffassung wurde auf die von der Klägerin eingelegte Berufung vom Kammergericht reprobitt und die Beklagten nach dem Klageanträge verurtheilt, und das Reichsgericht hat unter Adoptirung der kammergerichtlichen Ausführungen die dagegen eingelegte Revision zurückgewiesen. Aus der sehr beachtenswetthen Begründung heben wir nur die wesentlichsten Punkte hervor. Es heißt darin:„Im vorliegenden Fall hau- delte es fich nicht um den Erwerb von einem Nichtcigenthümer, welchen man für den rechtmäßigen Eigenthümer hielt, sondern es kommen vielmehr nur rechtliche Momente zur Sprache, welche aus den landesrechtlichen Vorschriften zu beantwotten find. Die fragliche Hypothek war ausdrücklich als„Muttererbe" einge- tragen, was dem Vormund der Beklagten nicht entgangen sein kann. Dann mußte er wissen, daß der Vater der Klägettn und der Auseinandcrsetzungs- Pfleger nicht allein zur Disposition über die Hypothek befugt war. Es war seine Pflicht, sich vom Justizrath Robett die Bestallung vorlegen zu lassen, aus der er dessen Nichtberecktigung ersehen hätte, und endlich durfte er auch nicht der Rechtskunde seiner Gegcnkontrahenten und des Grundbuchttchters, der die Umschreibung auf Grund der Zession vornahm, vertrauen. Wenn er dies dennoch that, so geschah es auf seine Gefahr bezw. die seiner Mündel; die Thatsache seines Rechtsirtthums bleibt immer bestehen." Ei« interessanter Fall von Kurpfuscherei beschäftigte, wie die„Post" mittheilt, am Montag oie fünfte Strafkammer am Landgericht> in einer Anklagesacke gegen den Kommisfionär Rudolf Labs. Ein Mädchen aus Luckenwalde, welches bei einer hiesigen Herrschaft in Diensten stand, litt an Epilepsie. Durch Vermittelung von Bekannten trat fie mit dem Angeklagten in Verbindung, da derselbe eine gute Heilmethode gegen Epilepsie anwenden sollte. Bei seinem ersten Besuch erklätte er, das Mädchen müsse unverzüglich den Dienst verlassen und nach seiner Heimath zurückkehren. Dieser Rath wurde befolgt. Nach kurzer Zeit schickte nun der Angeklagte ein Medikament, für welches das Mädchen 5 Mark 10 Pfennige zu entrichten hatte. Selbstverständlich war das Mittel vollständig harmlos, denn von einer Heilkraft war nicht die Rede. Da der Angeklagte dem Mädchen erzählt hatte, er sei eigentlich Thierarzt, habe es aber soweit gebracht, daß er auch Menschen behandeln könne, so wurde er, weil das Mädchen nur auf diese falsche Vottpiegelung hin den Angeklagten angenommen hatte, vom Schöffengericht wegen Betruges zu 5 M. Geldstrafe verurtheilt. Gegen dieses Erkcnntniß hakte er Berufung eingelegt, well er sein Verhalten nicht als Betrug auffaßte. Die Sttafkammer bestätigte indessen das erstttchterliche Erkenntniß und verwarf die Berufung. Die nicht unbeträchtlichen Kosten des Verfahrens bat der Angeklagte zu tragen. Dt- Frage, od et« Fabrikbetrieb m-ld-vflichtia ist oder nicht, ist oft schwer zu entscheiden. Ein solcher Streitpunkt unterlag auch am Montag der Prüfung der fünften Straf- lammer am Landgericht i Der Fabrikant Julius Rütgcrs hatte eme Fabrik für Holzlmprägnirung begründet. Die Fabrikation wurde zunächst mit Chlorzink und später auch mit erwärmten Theerölen betrieben. Nun wurde gegen den Fabrikanten ein Strafmandat erlassen, da in der Benutzung der Xhecrole eine Kontravention gegen die Gewerbeordnung vorliege. Die Gewerbeordnung verlangt, daß bei Be- Nutzung von erhitzten Theerölen eine besondere Kon- zesston nachzusuchen ist. In dem vorliegenden Falle war nun eine Anmeldung der Betriebsart nicht erfolgt. Der Beklagte war auch in erster Instanz zu einer Geldstrafe ver- urtheilt worden. Da er aber der Anficht war, daß die Ver- urthellung zu Unrecht geschehen sei, legte er Berufung ein. teufe führte er aus, daß die Polizeibehörde zunächst derselben nstcht gewesen sei wie er. Es handle fich bei seinem Betriebe nicht um bei offenem Feuer erhitzte Oele, sondem nur um er- wärmte Lele. Der Sachverständige führt aus, daß nach seiner Anficht die Oele nicht als erhitzt zu betrachten seien und daß eine Anmeldepflicht nicht vorgelegen habe. Vereine«nd Versammlungen. Kerichtigung. In der Rubrik„Vereine und Versamm- lungen" der gestrigen Nummer befindet fich ein finnstörender Druckfehler, den wir hiermit berichtigen. Die Uederschrift der Mittheilung, daß die Versammlung der Zentralkranken- lasse der Tischler-c. am 5. Februar nicht abgehalten werden konnte, weil der Wirth das Lokal verweigerte, muß nicht heißen: Ortskranken- und Sterbekaffe ic., sondern: Zentral- Kranken- und Sterbekasse der Tischler ic. Zum tag. den Met, » Ktreik der MetaUfchleifer bei Mehlich. Mon- 6. Februar, fand eine stark besuchte Versammlung der �.»etallschleifer Berlins statt. Der Referent, E. B r i e g e r, be- richtete in der Behandlung des Themas„Lohnfrage" über den in der Fabrik von Mehlich ausgebrochenen Streik, dessen Ursachen in ganz bedeutenden Lohnherabsetzungen zu suchen seien. Der Nachweis hierfür wurde vom Referenten treffend und überficht- lich geführt. Besonders verhaßt habe fich durch sein Verhalten ven Arbeitern und Arbeiterinnen gegenüber der Werksührer Bartsch gemacht. Alle später fich äußernden Redner erklärten, daß der bevorstehende Lohnkampf ein gerechter sei, daß es unbe- dingt nöthig sei, wenigstens die alten Lohnpreise aufrecht zu er- halten, die schon so elend seien, daß der Wochenlohn stellen- weise 7,50 M. betrage. Unter solchen Umständen müsse eine weitere Lohndrückern in daS nackte Elend führen. Wenn die Berufsgcnossen thatkräftig und solidarisch ihrer Pflicht nachkämen, dann würde der Sieg gewiß auf der Seite der Arbeiter sein. Eine in diesem Sinne gehaltene Resolution wurde durch die von dem Geiste der Einmüthigkeit beseelte Versammlung an- genommen. Zum Schluß der Debatte wurde ebenso maßvoll als energisch darauf hingewiesen, daß dieser partielle Ausstand der Metallarbeiter nur als ein Vorpostengefecht in der großen Emanzipationsbewegung des vierten Standes zu betrachten sei. Zur Charakteristik des Großproduzenten Mehlick erwähnte der Vorfitzende, Herr Nimmetscheck, noch folgende Thatsache: Die Streikenden hatten eine Veröffentlichung ihrer Angelegenheit zunächst durch das„Berliner Volksblatt" bewirkt. Hierüber war der Fabrikant auf das Heftigste entrüstet und machte er seinem Unwillen in den höflichen Formen des vollendeten— Weltmannes Luft: Mich so zu blamiren durch das Singer'sche ---- Saublatt. Für diese schöne Regung der Mehlich- schen Mannesseele find drei Zeugen vorhanden in den Herren Brache, Flieger und Brieger, Berlin fl., Griebenowstraße 13. Nationale häuft». Krauheu- und Kteebehasfe(eingeschriebene Hilfstasse 71). Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 9. Februar, Abends 8j Uhr, im„Englischen Garten", Alexanderstr. 27c.. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Scamper über �Gesundheitspflege, insbesondere über Haut- krankheiten". 2. Mittheilungen über Kassenangelcgenheiten. 3. Verschiedenes. 4. Anmeldung neuer Mitglieder. Gäste find willkommen. Nervaud deutsch»» Mechanik»» und verwandter Be- rufsgenoffen(Zahlstelle Berlin). Versammlung heute, Mitt- woch, Abends 8t Uhr, bei LammerS, Kommandantenstr."1—72. Tagesordnung: 1. Vortrag deS Ingenieurs Herrn Beschetznick über„daS BenardoS'sche elektrische Löth- und fahren. 2. Diskusfion. 3. Verschiedenes. 4. Dte Mitglieder weiden aufgefordert, mit den BilletS Kerliuer Uerei» fu» uatu»ge«ässe•»M pflege»ud arzueilof» Heilkunde. Mittwoch, den' Abends 8t Uhr, Alte Jakobslr. 37, im LouisenstädtM zerthause, Vorttag des Herrn Rechtsanwalt Volkmar W" Fortschritte der Naturheilkunde." Grfaug-, Tuen- und gesellige Uereiu» am Männergesangverein„Jugendlüst" Abends 8t Uhr im iartenstr. 162.— Männergesangverein„ Cacilia � Karl, Pap od, Gartet.>.». �- 9 Uhr im Restaurant, Köpnikerstr. 127».— Gesangverein„3 chor Linde" Abends 8', Ubr im Restaurant 5oaller, Raunt — Lübeck'scher Turnverein(1. Lehrlings-Abtheiluna> 8 Uhr Elisabethstraße 57 58.— Turnverein Pankstraße 9. Männer- Abtheilung von 8% bis I1 Abends; desgleichen 1. Lehrlinas- Äbtheilung von� 10 Uhr Abends.— Schlestschcr Verein„Holtei" Abend- im Restaurant, Wasserthorstr. 41.— Wissenschaftlicher.,-I. lZ l g u n für Roller'sche Stenographie. Abends 3t Ühr im 9W® Tische des B Beese, Alte Schönhausersttaße 42, Unterricht und Hebung � Laus beschli — Arends'scher Stenographenverein„Amicitia" Abends- �ber-Staatsani im Restaurant Bchrends, Schönebcrgersttaße 6.— Stenographenverein„Philia" Abends 9 Uhr im J „Wilhelmsgarten", Kochstraße 7.— Verein ehemaliger der 22. Gemeindeschule Abends 9 Uhr im Restaurant}' Kurfürstenstraße 31.— Berliner Rauchklub„Wrangel 9 Uhr im Restaurant Foge, Köpcnickersttaße 191. klub„Havanna SO" Abends 8t Uhr im Restaurant Reichenbergerstraße 16.— Rauchklub„Gemüthlichkeir 9 Uhr im Restaurant Achsel, Köpenickersttaße 161 klub„Columbia" Abends 81 Uhr im Restam Prinzenstt. 96.— Rauckklub„Frisch gewagt" Al im Restaurant Tempel, Breslauerftr. 27. «d und d die Verleil «den Abgeort 4t die zwei ung der L Hu. iudthors ungsändem °n- Ich su' 'de ändert iu einem G ohne Mite Theater. Mittwoch, den 8. Februar. Gp»»«ha«s-. Keine Vorstellung. Achsiusptelhau«. Das Leben ein Traum. HtmisÜfe« Theater. Die Makkabäer. Mavuer-Theater. Ein toller Einfall. Der Mizekado. zrritdrtch- WUHeltnftad tische« Theater. Die 7 Schwaben. Hfiktoria-Theate». Die Reise um die Well in 80 Tagen. »iteud-Theater. Liane, die zweite Frau. K,adeut-Uheater. Francillon. AeKeaUiauee-Theate». Die Salontirolerin. Walhalla-Theater. Le coenr et la warn. Teutral-Theater. Höhere Töchter. KSniaftädtische» Theater. Die Tochter der Markthalle. �«»rirau-Theater. Spezialitäten-Vorstellung. T»»r-r»ia- Theater. Spezialitäten" »heater der Keichshalleu. Vorstellung._ Hmmftuuuu* MariStS. Spezialitäten- Vor« stellung._ VorSpezialitäten» «terlinec Stadt Theater WnllnÄbeatersttaße 15, ft. Alhambra- Theater. Uuf Toll tuul lefien. Romantisches Schauspiel in 5 Bildern nach Bourgeois und Lemoine. Vor und nach der Vorstellung im Tunnel: Grosses Konzert. Anfang des Konzerts 7 Uhr, der Vorstellung 7 t Uhr. Donnerstag: veW«mu»ue Herze». Freitag u. Sonnabend: Aus Tod u. Ledeu. MileiijMischlS Theater. 3372 Geldgewinne= 375000 Mark sofort zahlbar ist worden.£ resdenerstt. 72. Direktion: Adolph Ernst. Leu eiuSudirt und mit neue» Touplet«. �15. Zum Male: in Breslau bei d. Schlesischen Bankvarein in Berlin bei Herrn Simon Cohn in Hamburg bei Herrn Carl Heinti» in Danzig bei d. Danziger Privat-� Die schöne Ungarin. Gesangsposse in 4 Akten von W. Mannstädt. Kouplets v. G. Görß. Mustk von G. Steffens. Hie ueueu Kauplet« stud»um KapeUmltr. Herr» Frans Roth kompouirt. Nielfettigeu Wünsche» entsprechend merdeu de» Besucher» der morgen Natt- findende» NorSellung die noch»arhas de»»» Souvenir- Notenhefte gratt«»er ".Igt.-w* adfol paNage 1«r. 9 M.- 10 A. Kalser-Panorssaa. Eine bequeme Wanderung durch Kadeu-Heidelberg u. s. w. Neu! V. Abth.: Kchwetz. Oine JUlst Kr.»aj. Kchifi Hertha. 'Reise 20 Pf., Kinder nur 10 Pf. Abonn. putflUaiDildjES Theattt. Alexander-Straße 41— Kurze Straße 6. Kti Halde« Kassenprelsea: 24. Gastspiel von Anna Schramm. AM" Zum letzten Male!"WE Die Tochter d. Markthalle. Große Posse mit Gesang in 4 Akten von Alfred Schönfeld. Mustk von Paul Lincke. Morgen: Gastspiel von Zirma Schramm. Zum 1. Male: Aas WchumilchkU v Schimebetz. Posse mit Gesang in 3 Akten von W. Mannstädt. Kranken- Unter stützungsbund der Schneider. Montag, den 13. Februar 1888, Gr. Willlkr Maskenball in der„Berliner Ressource", Kommandantenstraße 56. 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WindthorK(Zentr.): Ich habe keine Hoffnung mehr, Mngsänderung aufzuhalten; der Antrag wird sicher 'nr Ich suche aber zu verhindern, daß man auch die '0% ändert. Das Gerücht, daß ein Straßburger iu einem Gutachten aufgefordert sei, wie die Reichs- i ohne Mitwirkung des Reichstags geändert werden dl schon durch den Staatssekretär von Bötticher worden. Inzwischen hat mir Professor Laband ge- daß niemals ein solches Gutachten von ihm verlangt daß er eine Abänderung der Verfassung ohne den für absolut undenkbar erachte.(Hört, Hört!) Das �ne Ansicht. Gegen das allgemeine direkte und ge- ayttecht vorzugehen, hat Herr v. Bennigsen mit klaren .dMehnt; das vorliegende Gesetz würde ich aber nach ?dche einfach„Gesetz Bennigsen" nennen.(Heiterkeit.) ,/deme und besonders das geheime Wahlrecht bat zahl- . Kner, und Herr v. Puttkamcr hat es 1885 für eine i» re deeußischen Regierung erklärt, die Beseitigung des- �swagung zu ziehen. Bisher hat sie allerdings noch T�en Anträge gestellt, aber die beiden konservativen paben neulich unterlassen, ebenso rund und nett wie > f»Rk}I8'en 3u erklären, daß sie an dem jetzigen Wahl- ii.:."wüten. Herr v. Helldorff hat vielmehr� ganz offen '' nur »err v. vellvom dal vrelmeyr ganz, titip"Q�te" erklärt, die Beseitigung desselben ser .'-�age der Zeit und nur auf eine bessere Gelegenheit !?%n. (teruo* ,.■ Die Nationalliberalen also hej Jchneidige Absage ertbeilt, haben Herr. den Konsev v. Helldorff sreie Hand behalten. Wir stehen hier am An ernsten Konflikts, dem ich vorbeugen möchte. � uns dabei wieder unsere Haltung bezüglich des Sep- »"Mworfen; wir haben aber durchaus nicht verweigern h d-.. 3ur Vertheidigung des Vaterlandes nöthig war. »u.-reind an den Grenzen droht, hören alle anderen wn auf. Das Scptennat war nur eine Ausnahme, wollten zu dem ordinären Budgetrecht zurückkehren, oorläusig noch nicht einmal zu der einjährigen Be- itcflä andern zunächst nur zu der dreijährigen, damit - �.iKer Reichstag die Frage prüfen könne. Wir wollten . Verfassung festhalten, Sie nicht. Die Wähler selbst die„.�lentlichcs Recht des Reichstags aufgegeben, aber '.™*lqen. "Mssa, soll» ä M. K 99 99. in Fr� l«t prouiP' LiD�6 i find 20' zb««h lHL erdi� (frkons.)! Bei den nächsten Wahlen Dindthorst wieder die Vermehrung der indi- , Anbiiin-�tuetfcn, obwohl er selbst dabei mitgeholfen Unv' Don indirekten Steuern habe ich gar nicht ge- ?r einen beabsichtigten Sturmlauf auf das uPttiobe O Er wird sagen: die Verlängerung der Legis- 1 k(Q.,®n und des Zentrums be, den letzten Wahlen Ab,?" noch übertroffen werden. Gegen das allgemeine obschon dasselbe als Korrelat für die allge- S-Ä l'Uflcführt ist, lassen sich allerdings theoretische, ntiW �denken erheben, besonders daß es sehr schwer vt iUr W. der Wähler soweit zu überwinden, daß sie gen..�"blurne gehen. Man hat gefragt, wie sich die iNok,..« pw Parteien stellen würden, wenn einmal die An i/x �'e.F die Majorität bekämen. Solche politischen werd.»"jüßige Spielereien, die Frage muß praktisch '' wit hJh. Die Kartcllparteien haben eigentlich keinen , techk. Klotzigen Wahlsystem unzufrieden zu sein.(Sehr vl»ein- x- r Partei, die heute einen Sturmlauf gegen b°n-knn.?'"kte Wahlrecht unternimmt, schneidet sich selbst Pei den nächsten Wahlen wird man uns ' xNerfaj x m gegen das allgemeine direkte Wahl- bofi und die Gimpel sterben ja n.e L&n werden. Rührend find die Er- .> bi'W�horst's und Bamberger's. Windthorst sagt, wir Uen?. Bennigsen her, und Bamberger sagt, von " r den Konservativen. Diese An- also.(Heiterkeit). Bamderger selbst ~'........''' nstcs gezeigt. gestimmt und ,?n9en hinter rt-üdn, f.n?te.n kich also.(Veiterlett).«amvei ü lß frjj.Z merkwürdige Versatilität seines Geistes| '� mst eegm brinc industrie sehr wohl schöne giftfreie Farben 8u �rgeschenk ist stehen und daß es nur Nachlässigkeit ist, wenn trotzde« sehen wir Farben verwandt werden. Bezüglich der Zuckerwaartn? unoner lebte als ein günstiges allgemeines Ergedniß der UntersucW S» Opfer seine zeichnet werden, daß in keinem Falle auf Zuckerwerk, Etliches Leben IVVi.VVIS/ vwp II»»»-»IIVII» UU(» IL. oder Chokoladen direkt giftige Farben angetroffen wuff- /to nicht der L meit Reanstandiinaen nnrfnmen. hetrnfen hicfdhpti II NU- i.™»! siebcnundfi weit Beanstandungen vorkamen, betrafen dieselben Uni oder Verzierungen der betreffenden Objekte. Relanf.�».�, fanden fich zunächst mit Chromgelb gefärbte KuchenM Aun Phflolog Bonbonpapiere. An Atrappen wurde Chromgelb, M Chromroth, auch Chromgrün vorgefunden. Es in allen Fällen die gewählte giftige Farbe schädliche Farben ersetzen lassen, man kann Industriellen den Vorwurf nickt ersparen, nicht vorsichtig genug in der Wahl der' find.— Aus der Fabrikation der künstlichen BI nimmt man Objekte, die den Forderungen, von 61. giftige Farben fern zu halten, nicht entsprechen. So ifA an Erdbeeren rc. grüne pitkrinsäurehaltige Papier-% blätter, an Marzipanvasen und Blumentöpfen Federt« Pikrinsäure ge ärbt, Vergißmeinnicht mit Kupferblau u»�?ff Dramen„< gelb, Maiglöckchen, deren Stiele Seidenpapier mit ff">' befestig: gelb, Ataiglocrcven, Deren(stiele«eivenpapler nm>• oe;e>! gefärbt sind. Die Weihnachtsmänner aus Chokolade Z � Uuerspiel, «lwiiw.es«LSMw den grünen Weihnachtsbäumchen häufig ehenfalls Andere Fabrikate gleicher Art von vorsichtigeren F keinerlei Bedenken, zeigen vielmehr oft weit schönes. ffn8 sich steig als die giftigen Verzierungen. Das in Kraft tre% d'Aus über Verwendung schädlicher Farben legt den ssf;, dramatische künstlicher Blumen nur bezüglich der Verwendung um �/ das mächth Farben Beschränkungen auf. So weit solche Blume»- tm Dram, zierung von Zuckerwaaren ic. dienen, ist es Sache H"»ner bereit, esfircnden Fabrikationszweige, natürlich nur solche M te.. und des wählen, welche den strengeren Anforderungen an d'ff, ,,,.AffpieltaIent der Farben für Zuckerwaaren entsprechen.— Da h'� versagt. Abnahme der Anwendung giftiger Farben nicht 8». Ast 5ffuicht alle ist, so werden fich die betreffenden Uebertteter»)%.,; Lff1 8ur( dürfen, wenn gegen sie wegen absichtlichen und iw ff wn Freu brauchs gesundbeitsgefährlicher Stoffe strafrechtlich ist ffefflntc. n werden wird. Wir halken es für unsere Aufgabe, dä| M die Stell d. Wir halten es für unsere Aufgabe,™ die Stel samkeit der genannten Kreise, insbesondere der MM«. F Lindner ~--___ L cm__ i_____ Iii'» � pitif»•.... Chokolade- und Marzipanfabrikanten anzuregen, um I" Mcr reg annehmlichkeiten zu bewahren..mn die am 1. Juni 1886 die Hälfte der Kosten mit 3 20Ö ffff nun der willigt hat. In technischen Kreisen wird nunmekst wichtigen Projett Mittheilung gemacht, das m» legung des Spreespiegcls in unmittelbarem Zusw steht. Es ist schon öfters in Fach- und anderen durch die demnächstige Entfernung der Schleusen dämm eintretenden Aenderung in den Berlin Wasserläufen der Spree gedacht worden. Es ist sprechungen bekannt, daß infolge der Beseitigung di> Wasserspiegel um mehrere Fuß sinken und nicht nur gen für den Schifffahitsverkehr, sondern noch ganz be%, Fundamente alter Berliner Bauten, namentlich solche» � Pfahlrosten stehen, haben würde. Zur Abwendung ist nun schon seitens der�Regierung an der unteren�» Rudolstadt fessoienlebe e auch duri lerdrama aue 1867 den und des G qßdm, aus Ruhm in di, »orutus und a-V Berlin „ff Werk wurde: Dramen J •5» Wl- wff We UN eun njei dem Charlottenburger Schloß die große Schleusen«». diese werden die Wässer der 358 % für nicht' Mehr .W W worden. Durch-----________________ LandwehrkanalS angestaut, und es soll dadurch Off Sinken verhindert werden. Diese Stau- und ist bereits seit zwei Jahren vollendet und soll mit de» der Mühlendammschleusen in Verwendung gcnoiM» Es sind nun aber längst die Bedenken zur Gewißm» daß die neue Schleusen-Anlage, will sie gleichzeing der Anstauung der Obcrwässer erfüllen, nicht de» Schiftfahrtsverkehr bewältigen kann. Es gehen ff.f schnittlich 180 Schiffe beladen nach Berlin, und es ff. daß— selbst angenommen, den meist leeren von Be» den Fahrzeugen würde der Weg durch den Si>a»v fahrtskanal angewiesen— die Schleusen nicht werden, diese gewaltige Anzahl Fahrzeuge(zirka durchzulassen. Es muß also zur Entlastung Eingang für den Schifffahrsvcrkehr nach Berlin M den. So entstand das seiner Zeit in Fachblättel» jj«■ IÄ ISS ÄSÄÄ«« Ä? wohl in erster Linie daran, daß die vorgeschlagene � ff � fft, ffSjÄ Verhandlungen mit der Stadtverwaltung von der Stadt Berlin zu neue Wasserstraße soll vom Riemeister- und Wannsecs— von yier um" r'ü.nHWJteiff j,„r bahn und den Gleisen der Stadtbahn in Cbarlot mSü. Lietzenfce und von hier �"i"' Lietzensee ist zu einer griff und Ausladevorrichtungen sehen. Es soll die Ausführung der neuen �ohl erkli den erforderlichen Erwerb des fich als zu kostspielig herausstellte, wie das„B. Tgbl." aus angeblich bestunterricht» � Ä'u mehr� beschleunigt werden,� als �rsclben �M si" hl die Entfernung der Mühlendammschleusen steht, nM. inf0( lich so lange werden erhalten bleiben müssen, al& ff fffffraew Wasserstraße zur Entlastung der Charlottenbu S ii�jffarventer' C." meldet, endlich an der Leidensstätte von%ebtn f?14 uni SfÄÄ äss. bete Publikum schwer getroffen, wir hätten� � � lff:% brauä Gr-bff>M. großen dichterischen Kraft zu beklagen gehabt, sich' aufrichtiger Trauer einen" echtenff Poeten 8"� � .Heute für Jet sehen wir einfach den abgezehrten ff � schiedenen Seele folgen. Was von Alhert(elff Dalldorf noch traurig vegctirte, das waren schen Ueberreste des einstigen Dichters, die w: jähriger Verspätung der schwer erkämpften geben werden. Der vielbewährte Tragiker u.j j gischen Loos verfallen, der Dramatiker, ber. ff.ffs&ffo dem Schicksal nachgespürt, es zu erforschen, ff J. stalten versucht hat, ist selbst das Opfer einer � des Schicksals gewor en. Es war ihm abe», als kurzen Ringen mit einem mächtigenjFatum zu großen Katastrophe zu enden, sein traurig.„„B Gegentheil, langsam, ratenweise dahmzuller M rune MiM A«cn Tode weit früher zu Stande zu kommen, als mit nen oderbM fachen. Ter alte Glaube an eine gewisse Verwandtschaft - Farben M Genie und Wahnsinn hat sich bei Albert Lindner in Stoffblumcii wich.crz.ger Thatsächlichkeit bewährt. Wenn sonst das Aug' rün fand B.ladenden Dichters„in schönem Wahnsinn rollt", sein Auge Bleiwech �'S?? dem unschönen, finsteren Irrsinn, entschlummerte in : sich sagen, jw�nocht, dem hienieden kein Tag mehr folgt. Albert i außerordcB 11[tatb nicht in dem weltentrückten Dichtcrwabnsinn, den nnte, daß c" vis an sein Lebensende gefürchtet, der in gewissem Sinne Es belege« wn armen Nikolaus Lenau gegönnt war. Sein Geistes- erstellung,«. Mmrw nicht in einer großen poetischen Verzückung, aus , Mennige, den Weg zur nüchternen Wirklichkeit nicht mehr wieder- ischen UndNUchn hat überhaupt nicht der Rausch der Poesie, sondern I�heil nie rücksichtslose Ziüchternheit des wirklichen Lebens ite™achl getrieben: die gemeine Roth. Die Frage, ob der Kuß 2 fee6eu bringt oder Fluch, ob es eine Freundesgabe oder �naergeschcnk ist, wenn die Feen uns Dicktergabe spenden, bei f lehen wir sie im pessimistischen Sinne beantwortet. rmdner lebte, kämpfte, litt, unterlag und starb als ein seines großen Talentes. Welch' ein sorgenloses, Faches Leben hätte Lindner wohl noch führen können, nicht der Lieder süßen Mund Apoll geschenkt. Lindner, �"liebenundfünfzia Jahre alt geworden, ist am 24. April N.>ulza, Sachsen-Weimar, geboren. Er studirte in Jena an Philologie, erhielt eine Anstellung als Gymnasial- •Rudolstadt und führte hier ein sorglos heiteres deut- �Wsessorenleben. die Mußestunden nach echter, idealer auch durch dichterische Versuche würzend. Da erhielt ., wma aus seiner Feder,„Brutus und Collatinus", log? den Schillerpreis. Der unerwartete Glanz des und des Goldes blendete ihn. Hinweg aus dem de- Yeim, aus dem gesicherten Lehrerberuf führte ihn das Wm in die Reichshauptstadt, in die Schriststellerlauf- «Brutus und Collatinus" erlebte am königlichen Schau- ssj �n Berlin die erfolgreichste Auyührung, der Dichter wurden mit allen Ehren aufgenommen und seine Dramen„Shakespeare",„Stauf und Welf",„Ka- Imi,.�sestigten sein Ansehen.„Die Bluthochzeit", Chokolade ö �"uersprel, in dem Lindner's mächtiges dramatisches henfalls P �& v W besonders starke Kraftvro' ischen o daß sem n getäuscdl ß der Spiv Farben ZU lenn trotzve"! ijuckerwaatt« c Untersuch' juckerwerk, ■troffen wuU ieselben Unit te. Relab-, :e Kuchem 'mgelb, Ali en. Es Farbe kann ersparen, der ichen Blm r, von G chen. So Papier-(' fen Federl igeren WZ KJ,............ veit schöner � ng sich steigernde Anerkennung. In„Marino Folien", raft tret� j.''uan d'Austria", im„Reformator" sehen wir den st den Aj i, dramatischen Nerv, der allen Lindner'schen Werken 'endung 2, das mächtige Durcheinanderbrausen der Leidenschaften, he Blume»•, Drama große und starke Wirkungen hervorbringt. es Sache' �»ncr bereitete keine Kost für den Älltagsbedarf der r solche b» �. und des Publikums. Das leichte, liebenswürdige, en an WJj'"'eltalent, die Gabe, im Schauspiel sanft zu rühren, das K besonders starke Kraftprobe ablegte, fand namentlich H., Aufführung der Meiningcr allerwärts bis zur Be- Da h>� iikli� ��uersagt,� starke Erschütterungen aber verträgt ufgabe. die der Zui ui» � -gen, »4 nunmehr das m» em Zul» anderen teufen Zerlin Es ist ng du 't"ur-22 chsolcherA ileufen»»'.< der SP**, SÄ teil I." sich nicht zu-'.nicht alle Tage. Der Tantiemenertrag seiner Dramen reter niffl', i m S-Um zur Erhaltung des Hausstandes nicht genügen. und fahr'-! z hL von Freunden, mit dem ein schöner und edler Bund rechtlich% j�rreinte� war wohl bemüht, ihn zu versorgen. Es !,'l' b'e Stellung eines Bibliothekars im Reichstag ver- %!?"Ndner war inzwischen zu sehr Poet geworden, " qvct regelmäßigen Thätigkeit noch Gefallen zu Gabe eines manierlichen, liebenswürdigen unw �em rucist in sich gekehrten Dichter ebenfalls "no so verstand es der nackensteife, ungelenke Mann 3 in die Welt zu schicken und zu schmiegen. Er ? nun der Ztovelle, dem Essay zu, ohne auf diesem nne besonders glänzende Begabung, ohne aber auch das 2 besitzen, sich selbst in Szene zu setzen, seine Arbeiten Kt.% zu verweithen. So mußte er inimer mehr, immer Jnlen, um sich und die Seinen zu ernähren. Als bald einem Jahrzehnt die widerwärtigste öffentliche �iit�w S. unser Jahrhundert durchlärmt und geschändet mW �eaZwMtndeskreis sprengte, in dem Lindner verkehrte, .9» ew,v«njenigen aus den Augen, die sonst am wärmsten '2,.%n, ftoT�ekn wären. Während diese ihn versorgt L/wlh � Schicksal Lindncr hart und immer härter zu. Li«0(6 Ä kaum vermochte er, der gefeierte, preisgekrönte Vrot für die Seinen zu schaffen, und seine dem � abgekehrte Weltfremdheit brachte ihm immer cnon leichzeinS U ',5 ftfJJ'ch, In einer ärmlichen kleinen Wohnung lebte ii �vfinuÄ chfto mit den Seinen und erlag— als der °"z dej� �strahl einer Besserung sich zeigte. Von einer �sifrurf verzog von Meiningen Heimgekehrt, der anscheine lur ihn zu sorgen, verfiel Lindncr in Wahnsinn. Joflen»P-ehr die Kraft, einen Sonnenstrahl des Glücks -ist. m%ivht als zwei volle Jahre überlebte der Körper . j'�chbem wir schon Ende 1885 den Heimgang des V>e zn(u betrauerten, geleiten wir morgen seine irdischen .i.sb'r.i!?be-...... m„ Cifenbahnunfall wird der ,,Voff. Ztg." ii �Uten! e-li, Sonntag, den 5. d. M., fuhr ich 5 Uhr »»» ittags mit dem Schnellzug in der Richtung | �andsoerg a. W. ab. Nach etwa halbstündiger '.?l>er'!is bev Radreifen der Mittelachse an der Lokomotive, eisugg cUckl.cherweise noch rechtzeitig bemerkt, so daß eine Seen k J ieses chlagene & nburg" U Ä A :en«rj.iwcistündigem Aufenthalt wurden wir mit - 2. schme nach Pietz zurückgefahren, die beschädigte nickt einmal nachgeschleift werden.. Jetzt w beim Üebergang aus einem Geleise in ."'be nickt vermindert, so daß wir in dem Wagen m der Mitte des Zuges befand) plötzlich ST. S. $Lr* "«iwfrnnT viveyugna.s..„"�v-ne hinwiesen. Die Betrachtungen, die «n on, btoii* �r. Wagens diesen Thatsachcn gegenüber Ich fü> nb des Weiteren nicht auszuführen; sie iLH di( A" Leser von selbst. Ich darf aber wohl KAsM»&s£er*%&& «WWWW ""«'in'"""»«"''»..»*•>•' zu seinem Geburtstage ein Banner zu überreichen. Kein Zwang, nur freiwillige Beiträge sollten den nöthigen Betrag aufdringen. Wer nicht mitthun wolle, solle sich ausschließen. Und es haben sich einige Wenige ausgeschlossen, die trotzdem noch heute in der Fabrik beschäftigt sind. Nur weil die große Mehrzahl beige- steuert hat, ist das Werk gelungen. Der beste Beweis, daß die bestrittene Harmonie zwischen Chef und Arbeitern vorhanden ist. Es ist eine Lüge, daß jeder Arbeiter wöchentlich 50 Pf. zahlen so te. Der Betrag war 15 Pf. Es wurden 50 resp. 25 Pf. als Entree für das Kränzchen zur Deckung der Unkosten erhoben. Gewiß kein zu hoher Betrag. Daß der Fabrikant nichts gegeben, ist erklärlich. Was man zum Geburtstage ge- schenkt bekommt, pflegt man nicht zu bezahlen, namentlich, wenn man nichts davon weiß. Weder Schimpfworte noch Abzüge stehen den Arbeitem bevor, vielmehr ein solennes Fest, das Herr Heinrich Bock als Revanche für das Geschenk demnächst geben wird. Das ist keine„Schäbigkeit der Gesinnung". Aber es zeugt von einer„Schäbigkeit der Gesinnung", wenn ein glück- liches Verhältniß zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf so nichtsnutzige Weise, wie geschehen, in den Schmutz gezogen wird. Diese Darstellung ist von sämmtlichen Arbeitern unier- zeichnet worden und ist dies wohl der beste Beweis für die Wahrheit.— Fuchs. August Fahl H. Wundezin. Frau Ludwig. I. C. Jacobs. R. Slottko. H. Uleu. Hermann Ämende. Carl Krause. F. Kraus. Carl Kraft. F. Gloedk. G. Klaus. Hamann. Gustav Karnuth. Setteine. W. Lange. G. Hoffmann. Carl Jodar. W. Mahlow. C. Thiel. H. Schrapo. A. Schulze. Paul Meißner. R. Ludwig. A. Radon. A. Stübbe. A. Klik. O. Sachse. I. Minten. R. Steinberg. R. Vetter. Punjers. Noack. C. Bergau. Frau A. Sy. Anna Sydow. Martha Tscherner. Emilie Jarczembowsky. Helene Rakette. Anna Dybowska. Anna Oppermann. Thekla Dybowska. Frau Tammer. Frau Henning. M. Eichhoff. E. Benicke. Louise Böttcher. Minna Schröder. Martha Rakette. Marie Schrödher. Frau Gesner. Frau Peters. A. Grünenthal. M. Fahl. M. Moritz. A. Giese. B. Rostock. M. Allrich. H. Steinweh. K. Suchanneck. A. Glöck. C. Elias. C. Steinweh. Fr. Nötzel. Bertha Gürke. Anna Zierlich. Martha Sündermann. Selma Jordan. Marie Metzger. Hedwig Altenburg. Frau Hille. Frau Thiel. Frau Leue. Elise Plötz. Auguste Menzel. Julius Ahlhausen. Anna Beer. Minna Müller. Elisabeth Siedle. Henriette Beyer. Anna Rapprich. Minna Korn. Frau Koch. Elise Fischer. Frau Brandt. Ein netter Man«, so schreibt man uns, scheint der Zimmermann und jetzige Polier H. in Rixdorf zu sein. Der- selbe machte sich den Spaß und verbrannte in Abwesenheit der Gesellen die Pantoffeln derselben. Hiermit schien er aber noch nicht genug zu haben, denn wie am Sonnabend der betreffende Geselle sich seine Pantoffeln resp. das Geld für dieselben for- derte, schob ihm der gute Mann 50 Pf. hin. Da aber die Pantoffeln 75 Pf. gekostet haben, nahm der Betreffende es nicht, sondern verlangte seine 75 Pf. Hierdurch erhitzt, aiebt der menschenfreundliche Polier dem Gesellen Feierabend. Dies noch nicht genug, er bespricht sich mit seinen Brüdem, die bei ihm in Arbeit stehen und noch mit Zweien seiner Freunde, um Kriegsrath zu halten, wie sie den detreffenden Gesellen durch- hauen wollen. Dieser tapfere Mann spricht von seiner Militär- zeit, daß er Gefreiter gewesen ist und ein braver Soldat! Ja brav und tapfer muß er gewesen sein! Ich, Schreiber dieses, war auch Soldat, aber mit 4 bis 5 Mann über einen Ahnungs losen herzufallen, würde ich für unter meiner Würde halten. Nun gehen die 4 oder 5 Mann, geführt von ihrem Polier, und stellen sich auf der Stelle auf, wo der betreffende Geselle vorbei nach seiner in der Mühlenstraße belegenen Wohnung muß; hier überfallen sie denselben, reißen ihm zu Boden und bearbeiten ihn mit Fußtritten, stoßen ihn mit den Stiefelabsätzen und der- gleichen. Der nette Mann wird sich ja auch noch vor Gericht zu verantworten haben. Am Kahnhof Friedrichstvaße nach der Seite der Georgenstraße sieht man häufig Abends eine Anzahl Männer, welche fich die Hände gereicht haben, einen gebeimnißvollen Kreis um die elektrische Lampe daselbst bilden. Es sind aber keineswegs Verschwörer, sondern harmlose Elektrizitätsnassauer. Der ganze eiserne Kandelaber ist nämlich Abends elektrisch. Stellt man die Füße auf die eiserne Platte neben demselben, so empfindet man einen starken elettrischen Strom, steht gerade eine Droschke neben dem Kandelaber uud legt man die eine Hand auf den letzteren, die andere auf den Radreifen, so wird man förmlich geschüttelt, namentlich, wenn man in jede Hand ein Stück Eisen nimmt. Ob auch andere Laternenpfähle elek- tnsch sind, ist noch nicht ausprobirt worden.— Wir gestehen daß wir bisher keine Ahnung von dieser öffentlichen Elettrifir- Maschine gehabt haben; wer dem Berichterstatter nicht glauben will, mag hingehen und selbst einmal„Elektrizität nassauern". Der Sturm, welcher am Sonnabend Abend in der zehnten Stunde tobte, richtete an dem Eckgrundstück der Brandenburg- und Gitschincrstraße erheblichen Schaden an; der Wind erfaßte das Zinkdach und rollte es wie dünnes Papier zusammen. Da die Gefahr vorlag, daß das Dach vollständig abgerissen und hcrabgeschleudett werde, in der späten Abendstunde geeignete Arbeitskräfte nicht herbeizuschaffen waren, wurde die Hilfe der Feuerwehr erbeten. Branddirektor Stüde entsandte denn auch bereitwilligst einen Geräthewagen mit den nöthigen Mann- schatten, welche die Gefahr beseitigten..... ,,... Eemitter. Von verschiedenen Selten wird mrtgetheilt, daß am Sonnabend Abend gegen 71 Uhr ein G e w i t t e r über Pankow fich entlud. Vorher hatte fich eine große schwarze Ge- witterwolke gebildet, aus welcher während einer halben Stunde Blitze auf das schneebedeckte Feld herniederfuhren, begleitet von heftigen Donnerschlägen, denen bald ein starkes Hagelwetter folgte. Das Gewitter, welches von Osten kam, soll fich schießlich nach Moabit zu gezogen haben.,, Schneefall. Nicht weniger als 180 Zentner Streusalz wurden im Laufe des Sonntags infolge des enormen Schnee- falls von den Streumaschinen der großen Berliner Pferdebahn auf die Geleise derselben geworfen, um die Schnecmassen, die das Fortkommen der Wagen unmöglich machten, fottzuräumen. Auf allen Depots waren schon früh hunderte von Arbeitern versammelt, welche mit Schaufeln und Besen ausgerüstet die ver- schicdenen Strecken zu säubern suchten. Trotzdem aber ist es auf fast allen Linien zu erheblichen Verkehrsstörungen gekom- men, da das heftige Schneetreiben die Arbeiten unmöglich machte. So blieben infolge der Schnecmassen wiederholt Pferde- bahnwagen im Schnee stecken und konnten nur mit vieler Mühe wieder flott gemacht werden. Auch der Außenbahnbetrieb hat unter den Schneewehen gelitten; so wird uns dies von der Stettincr Bahn gemeldet, in welcher mehrere Zuge mit erheb- licher Verspätung anlangten. Auch der am letzte« Freitag tzeranagellommene .weite Hauptgewinn der preußischen Klassenlotterie von 300 000 M. ist nach Berlin gefallen. Die Glücksnummer 133 219 wurde ebenfalls, wie ein Benchterstatter mitthellt, nur von kleinen" Leuten gespielt. Gewinner sind u. a. ein Buchhalter, dem der Gewinn gerade zur rechten Zeit kommt, da er ohne Stellung ist, eine Näherin, ein Hausdiener und ern Arbeiter, von denen jeder ein Scchszehntel spielte, worauf 15 737 M. entfallen.— Wenn diese Reportermeldung nur keine Ente ist! Gin raffinirtrr Krtrug ist hier verübt worden. Am 2. d. M. Nachmittags ging bei einem hiesigen Bankhause fol- »®..- ä," W&! 13000 M." Da dieser Depesche das zwischen beiden Bank- Häusern verabredete Stichwott beigefügt war und noch ein Schreiben an die... Bank des Inhalts folgte, daß von diesen 13 000 M. die Summe von 12000 M. an Herrn Loffe, der sich durch einen Paß legitimiren würde, ausgezahlt werden sollten, nahm das hiesige Bankhaus keinen Anstand, kder Anweisung ge« maß 13 000 M. an die.... Bank abzuführen und theilte darauf schriftlich die Ausführung des Auftrages nach Warschau mit. Am anderen Tage ging von dort die telegraphische Nach- richt ein, daß die Warschauer Firma von dieser Angelegenheit nichts wisse. Als nun bei der.... Bank die Auszahlung in- hibitt werden sollte, ergab es fich, daß bereits am 3. d. M. von einem Manne, der sich Joseph Losse genannt, durch Vorzeigung eines russischen Passes legitimitt und einen über 12 000 M. lautenden, von R. Stein in Warschau auf die.... Bank ge- zogenen Mechsel präsentirt hatte, die bezeichnete Summe erhoben worden war. Die hiesige Kriminalpolizei wurde am 4. d. M. von dem Betrüge benachrichtigt und stellte fest, daß der Betrüger in der That Joseph Losse heiße, bis vor kurzem als Kommi- in dem Warschauer Bankhause thätig gewesen und sowohl die Depesche, als auch das Schreiben und den Wechsel fälschlich an- gefettigt hat. Loffe ist aus Volkmannsdorf in Oberschlesien, ca. 35 Jahre alt schmächtig, 1,70 Meter groß und hat glatt ge- scheiteltcs dunkelblondes Haar und Schnurrbart. Auf die Er- greifung des Schwindlers sind von der hiesigen Bankfirma 1000 M. Belohnung ausgesetzt worden. Falsche Ttzalerstncke, die anscheinend erst ganz vor kurzem in Umlauf gebracht worden waren, find in den letzten Tagen angehalten worden. Die Falsifikate tragen die Jahreszahl 1867 und das Münzzeichen A und find so schlecht geprägt, daß jeder Laie bei einigermaßen sorgfältiger Untersuchung die Fälschung wahmehmen muß; namentlich der Rand ist sehr schlecht ausgefallen. Nerlorene Hundertmarkscheine. Der Hausdiener Behling, im Geschäft von Neubeiser, Wallstraße 11, hat am letzten Donnerstag zwischen 5& und 6 Uhr Nachmittags auf dem Wege nach der Seydelstraße 27 bis zum Postamt in der Beuth- sttaße drei.Hundertmarkscheine verloren. Er bittet alle, die über den Verbleib des Geldes Mittheilung machen können, ihm Meldung machen zn wollen. flie Diebstähle, welche in letzter Zeit auf Neubauten an leidungsstücken und Werkzeugen der armen.Handwerker ausgeübt worden sind, vcranlaßten die Kttminalpolizei zu um- fassenden Maßregeln und es gelang jetzt, den Marder, welcher des Nachts die verschlossenen Baubuden erbrach, in der Person des wegen Diebstahls hereits zwei Mal vorbestraften„Maurers" Herrmann zu ermitteln und festzunehmen. Bei einem solchen Diebstahl auf einem Neubau in der Mendelsohnsttaße war unter anderem auch ein Krankenkassenbuch entwendet worden. Die Kriminalbehörde vermuthete nun, daß der Marder die ge- stohlenen Sachen auf den Namen des Inhabers des Buches veräußern werde. Diese Vermuthung erwies sich als ttchtig, Herrmann wurde beim Versetzen abgefaßt und eingesperrt. Der- selbe hat zwei solcher Diebstähle eingestanden, weil man die ge- stohlenen Gegenstände bei ihm vorgefunden hat. Nur was ihm bewiesen wird, räumt er ein. H. hat aber gewiß die meisten derartigen in letzter Zeit so häufig vorkommenden Diebstähle allein ausgcfühtt. Der Marder, welcher ebenfalls auf Neubauten die Gas- und Wasserleitungshähne stiehlt, muß ein sehr schlauer Bursche sein, denn es ist bis jetzt noch nicht gelungen, seiner habhaft zu werden, trotzdem derselbe erst wieder in verflossener Nacht drei Neubauten ausgeplündert hat. Polizeibericht. Am 6. d. M. gegen Mittag wurde vor dem Hause Friednchsttaße 130a der Brauer Zimmermann von einem Schlaganfall getroffen und verstarb auf der Stelle.— Um dieselbe Zeit fand Kochstraße 62 ein größeres Feuer statt. Es brannte ein großer Theil des Dachstuhls vom Vorderhause und Seitenflügel.— Außerdem fanden mehrere unbedeutende Feuer statt. Es brannten Alte Jakobstraße 86 aus einer Gas- uhr ausströmendes Gas und die Verpackung derselben, Zielen- straße 3 Gardinen, Chausseestraße 113 Fußboden und Balkenlage unter einem Kochofen, und in der Nacht zum 7. d. M. Fttedenstraße 61 Lattenverschläge und ein Theil des Daches in einem Ouergebäude. Gerichts-Zeitung. Die Fleischnnterfnchnngen auf de« städtischen Untersnchnngsstationen scheinen nicht mit derjenigen Sorg- falt vorgenommen zu werden, wie sie der Zweck derselben wohl ettordett. Denn schon zu wiederholten Malen haben sich aus- wärtige Schlächtermeister, welche ihr zu Markt gebrachtes Fleisch ordnungsmäßig haben untersuchen lassen, wegen Feilhaltens ge- sundheitsschädttchen Fleisches vor Gettcht vcrantwotten muffen, obgleich dasselbe auf den Untersuchungsstationcn für gesund und verkäuflich befunden und mit dem dazu ettorderlichcn Stempel versehen worden war. Die Judikatur geht dahin, daß der Fleischverkäufcr keineswegs strafrechtlich geschützt ist, wenn er untersuchtes Fleisch zu Markt bttngt, welches fich dann als ge- sundheitsgefährlich:c. herausstellt. Derselbe hat vielmehr die Verpflichtung, das thierärztlich untersuchte Fleisch, wenn dasselbe durch sein Aussehen nur zu dem allergeringsten Verdachte Veranlassung giebt, vor dem Feilhalten, d. h. den Aushängen an dem Verkaufsstand oder Auslegen auf dem Verkaufstisch es noch einmal selbst gründlich zu untersuchen. Der Schlächter- meister Kemper aus Schönwalde hatte am 18. November v. I. einige Rindervicttel nach der Zcntralmartthalle gebracht, die auf der Untettuchungsstation l untersucht und mit dem Verkaufsstempel ver- sehen worden waren. Der revidircnde Polizeithierarzt Neu- gedaucr erkannte aber auf den ersten Blick, daß das Fleisch von einem tuberkulösen Rinde herrühtte, und sprach auch vor Ge- ttcht die Ansicht aus. daß die Größe der Drüsen dem Kemper hätte verdächtig vorkommen müssen. Die 95. Abtheilung des Berliner Schöffengericht veruttheilte denselben daher zu 5 M. ev. 1 Tag Haft und bemaß die Strafe nur um deshalb so nicdr g, weil der Angeklagte wohl geglaubt haben konnte, einer nochmaligen Besichtigung überhoben zu sein. Gera, 6. Febr. In der Berufungssache gegen das schössen- gettchtliche Utthcil gegen die Vcreinsvorstandsmitglieder des seit ziemlich Jahresfrist freiwillig aufgelösten Deutschen Manukaktm- arbcitcr- und Arbeitettnnenvereins fand am 30. vorigen Monats Hauptverhandlung vor dem hiesigen Landgericht statt. Das Uttheil gegen die 10 Angeklagten wurde am 6. Febmar ver- kündet. Es wurden der Rcstaurateur Chr. Fey, Vetterlein, Ftttsche, Graul, Schröder und Seidel freigesprochen, dagegen Neupcrt, Drechsler, Fischer und Rössel zu je 25 M. Geldstrafe und in die Kosten veruttheilt. Nach dem Erkenntniß sind die Angeklagten Sozialdemokraten und haben fich an sozialdemo- kratischen Bestrebungen betheiligt; der Einwurf, daß die Kriegerund Bauernvereine sich ebenfalls an öffentlichen Dingen be- theiligen und deshalb nicht bestraft würden, sei nicht stich- Hallig._ Soziales und Arlreiterbewegun�. Streik. Bei dem Jalousie- und Holzleistenfabrikanten Emil Köhler, Greifswalderstraße 59—60, haben die dort be- schäftiaten Tischlergesellen die Arbeit niedergelegt. Es wurde daselbst täglich von 7—7 Uhr gearbeitet, dazu kamen dann noch Ueberstunden bis 10 resp. 12 Uhr für den Preis von 30 Pf. pro Stunde. Auch Sonntags Vormittag mußte von 7-12 Uhr für 1,50 M. gearbeitet werden. Am letzten Sonntag kamen fünf der Tischler nicht zur Arbeit, sie wurden infolge dessen ent- lassen. Nun legten die sämmtlichen Tischler bis auf zwei die Arbeit nieder. Näheres über den Streik bei E. Maibauer, Zionskirchstt. 51, Querg. Ii'. Kleine Mittlzeilungen. M-rs-Imrg. 2. Februar.(Unglücksfall.» Heute Nach- mittag hat sich in unmittelbarer Nähe unseres Bahnhofs ein schrecklicher Unglücksfall zugetragen. Als ein Gespann die un- verschlossene Barriere an der Blanck'schen Maschinenfabrik pasfirte, wurde dasselbe vom thüringer Personenzug erfaßt. Die Pferde wurden getödtet und dem Geschirrführer wurden beide Beine abgefahren. Dresden, 1. Februar.(Attentat auf einen Arbeiter.) Auf der Rosenstraße in der Nähe der Rost'schen Eisengießerei ist gestern Abend nach 10 Uhr ein in Cotta wohnhafter und auf dem Heimwege befindlich gewesener Arbeiter von einem Unbe- kannten überfallen, ohne besondere Veranlassung in die linke Brust gestochen und anscheinend nicht unerheblich verletzt wor- den. Der Verwundete ist nach dem Ausrufe„der hat mich ge- stochen" ohnmächtig zusammengebrochen, danach hat ein ihn be- gleitender Bekannter den Angreifer festhalten wollen, ist aber abgewehrt worden. Der Unbekannte ist entflohen, doch ist es geglückt, ihm seine Kopfbedeckung, einen alten grauen Filzhut, abzunehmen, der fich jetzt in Verwahrung der Polizeidirektion befindet. Beschrieben wird der Mann als etwa 25 Jahre alt, von schmächtiger, länglicher Gestalt, mit blassem hageren Ge- ficht und blondem Schnurrbart. Bekleidet soll er mit grauem Anzug sein. Kromb«rg, 5. Februar.(Verkehrsstörung.) Die Strecke Bromberg-Dirschau ist durch Schneeverwehung auf mehrere Tage gesperrt. Kromberg, 6. Februar. Die Strecke Jablonowo-Bischoffs werdcr wird vorausfichtlich noch bis morgen gesperrt sein. Die Ueberleitung erfolgt mittelst Schlitten. Der Verkehr auf der Linie Warschau-Alerandrowo ist eingestellt. Kremrn, 6. Februar. Die Rettungsstation Jershoeft tele- graphirt: Am 5. Februar von dem hier gestrandeten hollän- dischen Schuner„Dolfyn", Kapitän Grilk, mit Holz von Riga nach Schiedam bestimmt, sechs Personen durch den Raketen« apparat gerettet. Hohe Brandung mit Eisgang. Hamburg, 6. Februar. Der Postdampfer„Rhaetia" der Hamburg Amerikanischen Packetfahrt-Aktiengesellschaft ist, von Hamburg kommend, heute Morgen 7 Uhr in New- Kork einge- troffen. Utainz, 2. Februar.(Aus dem Soldatenleben.) Gegen einen Sergeanten der 4. Kompagnie des 88. nassauischen Infanterieregiments in Mainz ist eine Untersuchung wegen einer eigentümlichen Rekrutenbehandluna eingeleitet und befindet fich der betreffende Sergeant im Militäruntersuchungsgefängniß. Vor einiger Zeit kam nämlich ein dienstthuender Offizier in ein Zimmer der Kaserne der 4. Kompagnie des 88. Infanterieregiments; aus einem der verschlossenen Schränke der Kaseme er- tönte ein kräftiger Männergcsang, worüber der Offizier nicht wenig erstaunt war. Die von dem Vorgesetzten sofort einge- leitete Untersuchung ergab, daß der Sergeant einen Rekruten in den Schrank gesperrt hatte mit dem Befehl, in dem Schrank so lange zu fingen, als es ihm gefalle. Durch das Dazwischen- kommen des Offiziers nahm sofort die Komödie ein Ende und der Sergeant wurde in Untersuchung gezogen. Wien, 4. Februar.(Wärmestubcn.) Seit dem fieben- jährigen Bestände der Wärmestuben wurden diese während der rauhen Winterszeit niemals so sehr in Anspruch genommen als diesen Winter. Die andauernd intenfive Kälte und die große Ärbeitsnoth drängen die Armen in die Wärmestuden, wo ste Schutz vor der Unbill der Witterung finden, wo ihnen warme Nahrung unentgeltlich verabreicht wird. Innerhalb der zwei- undeinhalb Monate, seitdem die vier Wärmestuben diesmal eröffnet find, wurden diese von nahezu 200000 Personen aufgesucht. JJfft, 6. Februar. Der Verkehr auf mehreren oberunga- rischen Bahnlinien, sowie auf der Gran-Eipelthalbahn ist wegen Schneeverwehungen eingestellt. Madrid, 30. Januar.(Theaterbrand.) Das hiefige „Varietb-Theater" wurde, wie schon telegraphisch berichtet, gestern ein Raub der Flammen. Abends vorher hatte man das Stück von Jules Verne:„Das Gespenst der Luft" gegeben, dessen letztes Bild eine Feuersbrunst vorstellt. Vermuthlich blieb dabei ein Funke bengalischen Feuers zurück. Um 6 Uhr früh wurde der Theatcrportier durch eine heftige Detonation geweckt. Aus- strömendes Gas hatte fich entzündet und eine Explosion herbei- geführt. Der Portier sah bereits das ganze Haus in Flammen stehend, trotzdem drang er in das Innere und kam darin ums Leben. Man fand ihn später erstickt unter den Trümmern, die Hand auf dem Wasserhahn. Binnen einer Stunde war das Gebäude nichts als ein rauchender Schutthaufen. Ein Lösch- mann und ein Bewohner des Nachbarhauses verunglückten bei dem Rettunaswerke. Ülew-UorK, 1. Februar.(Theaterbrand.) In Steuden- ville im Staate Ohio brannte das dortige Wintergarten-Theater nieder, wobei eine junge Schauspielerin, Fräulein Annie Devon, ums Leben kam. Im Theater war soeben eine Probevorstellung abgehalten und die Künstler und Schauspielerinnen hatten sich in das anstoßende Gastbaus begeben, wo sie die Nacht über logiren sollten, als die Bühne des Theaters in Feuer gericth. Die Flammen griffen so schnell um sich, daß binnen kurzem auch das Gasthaus gefährdet war. Mehrere Schauspieler, die fich im dritten Stockwerk des leicht gebauten Hauses befanden, konnten sich nur vermittelst Leitern und Stricken retten: der Schauspieler Friedrich Wenzel sprang aus dem zweiten Stock- werk und zerschmetterte fich iin Fall die Nase. Fräulein Devon, eine der besten Schauspielerinnen der Truppe, konnte sich nicht rechtzeitig retten und ihre verkohlten Ueberreste wurden in einem Zimmer des Gasthauses gefunden, nachdem das Feuer gelöscht war. Das Theater, das erst im Frühjahr vollendet wurde, ist gänzlich abgebrannt._ Neueste Nachrichten. Die Kudsetkommisston de« Reichstags bcrieth das Anleihegesey und genehmigte dasselbe nach längerer Debatte einstimmig. In der Debatte wurde der Wunsch ausgesprochen, über die Vertheilung der 280 Millionen auf Preußen, Sachsen, Württemberg näheren Aufschluß zu er- halten. Der Kriegvminister kam diesem Wunsche nach. Die Kommisston beschloß mündlichen Bericht und ernannte Freiherrn v. Huene zum Berichterstatter. Di» GrsatzMahl im Grrifenberg-Kamminer Wahl- Kreis» für den zum Polizeipräsidenten in Frankfurt a. M. ernannten deutsch-konservativen Reichstagsabgeordneten v. Köller ist auf den 20. d. M. anberaumt. N»rl>ot»n auf Grund des Sozialistengesetzes wurde von der sächsischen Kreishauptmannschaft zu Bautzen der F a ch- verein der Fabrikweber und verw. Berufsgenossen- schatten zu Alt- und Neugersdorf bez. Hetzwalde, und femer ein im Januar d. I. von dem Gesammtoorstande dieses Fachvereins erlassener Aufruf:„An die Manufatturardeiter von Alt- und Neugersdorf und Umgegend. Im österreichisch»« Al»a»ordn»t»«haus» stellten Klotz und Genossen den folgenden Antrag:„Die Regierung werde aufgefordert, nach gepflogenem Einvernehmen mit Ungam Ver- handlnngen mit Deutschland einzuleiten, welche zur Geneh- migung des zwischen beide Reichen abgeschlossenen Allianzver- träges durch die Volksvertretungen der verbündeten Reiche und zur verfassungsmäßigen Jnartikulirung dieses Vertrages in die Gmndgesetze des Staates führen sollen. Di» Zahl d»r b»i d»m Z«samm»«stoß zwischen den Minenarbeitern in R i o T i n t o und dem von dem Präfetten von Huelva(Spanien) geführten Mllitär gefallenen Opfer ist noch größer, als zuerst gemeldet wurde; nachträglich wurden noch zehn Verwundete gefunden, von welchen fünf den Ver- letzungen bereits erlegen sind. Ein Richter wurde mit der Unter- suchung dieser Affäre betraut, die folgenden Ursprung hat. Die Bewohner der umliegenden Ortschaften verlangten seit mehreren Monaten im Einverständniß mit ihren Kortesdeputirten, daß das Schmelzen des Kupfers unter freiem Himmel oerboten werde, da es der Gesundheit und den Aeckem schädlich sei. Die Ge- sellschaft weigerte fich und es kam zu einem Zusammenstoß. Wie dem„Temps telegraphisch mitgetbeilt wird, wird jetzt, nachdem Blut geflossen, in Madrid angenommen, daß die Regierung Maßregeln treffen werde, um der Kalzinirung des Kupferminerals im Freien trotz dem Widerspruche der betheiligten Gesellschaften ein Ende zu bereiten. Tetegraphische Depeschen. (Wolff's Telegraphen-Bureau.) Kop»nhag»n, Dienstag, 7. Febmar. Das Leuchtschiff „Drogden" hat wegen Eises seine Station verlassen. Wir«, Dienstag, 7. Febmar. Im Abgeordnetenhause wurde beute vom Handelsminister eine Nachtragsfordemng von 1 600 000 fl. für Staatseisenbahnbauten eingebracht. (Wach Kchlnst her Kedaktio»»ingetroff»«.) Koblens, Dienstag, 7. Febmar. Der Trajett Bonn-Ober- kassel ist heute Vormittag 9 Uhr wieder in Betrieb gesetzt worden. Pari«, Dienstag, 7. Febmar. Der Minificr des Aus- wänigen, Flourens, richtete an seine Wähler im Departement Basses Alpes ein Manifest, in welchem es heißt, er strebe dar- nach, daß Frankreich groß, geeinigt und glücklich sei. daß Demo- kratie und Freiheit fich immer weiter entwickelten und daß der Friede zugleich mit der Sicherheit des Landes und der inter- nationalen Würde gewahrt bliebe. W?K«kar»st, Dienstag, 7. Febmar. Nach dem nun>« liegenden definitiven Resultat der Kammerwahlen sind! 116 Anhänger der Regiemng, 43 Kandidaten der Dl und 5 Unabhängige. 19 Stichwahlen find erforderlich. Rom, Dienstag, 7. Februar. Nach einem Telcgr� Massauah hatten gestern Abend Irreguläre, welche den- einiger Stämme deckten, ein Scharmützel mit Ades Sechs derselben wurden gefangen. Von den JtaliencnJ keiner verwundet. Kriefkasten der Redaktion vet Anfragen bitten wir die AbonnementS-Quittung beizufügen. Antwort wird nicht ertheilt. Sprrchstuud»» d»r Redaktlou ,, ««»»o« 18—1 Uhr Mittags«nd 7—8 Uhr � P. I. 300. 1. Nein. 2. Ihre Frage läßt fich l Allgemeinheit nicht beantworten. 3. Nicht bekannt. P. F. Wenn kein Testament vorhanden ist, so eibt Mark Brandenburg der Eheaalte, gleichviel ob KioW Verwandte vorhanden find, oie Hälfte des gemeinict-' Vermögens beider Gatten. So lange aber die Eh! herrscht hier, mangels besonderer Eheverträge, keine Güd schaft, sondern der Mann hat an dem Vermögen der das Nießbrauchs- und Verwaltungsrecht. R. R- Vergl. unter P. Z. 300. 16. f.ichting der 4. Klasse 177. König!. Preuß. Lotterie. Liehung vum 7. Februar I»ss, ivormin.g«. »Im die Siewiuue über glO Mark Nnd den drtreftenMll Stummer» in Parenthr�c beigefügt iOhue Gewähr.) 80 93 140 74 627 34|500| 42 726 919 91 1294 439 57 617 27 50 8038 92 106 99 232 56 83 95 304 402 534 734 84 986[300] 3027 126 41 239 367 454 69[1500] 536 43 47 99 609 24 711 801 87[300] 931 54 79 4155 474 824 66 954 69 79 5133 57 256[1500] 318 481 690 665 762 91 876 916«088 285 388 419 65[30001 583 659 721 857 7138 82 230 83 507 13000] 8013 222 79[300] 313[1500] 46 61 413 841 935«006 26 37[1500] 67 115 70 84 561 745 822 90 918[3000] I ooio 108 204 80 530 602 51 63[500] 93 854 75 969 1 1241 58 63: 305 87 98 482 88 535 723 65 83 95 893 1 2105 283 470 75 504 14 792, 830 53 992 1«208 50 369 91 621 61 826[5001 40 41 14219 77 91[3001| 473 585 757 816 907 43 1 5041 119 64 239 365 557[1500] 71 654 85 90! 713 829 1 6105 92 402 47 59 682 86 733 1 7229 76 316 98 423 57 88 I 551 607 43 729 37 46(5001 88 95 833 67 926 43 18134 83 96 412 581 608 39 774 962 I 9057 60 75 184 87 206 78 92 303 494 512 50[3000] 92 621 23 39 75 850 931 37 20072 73 215 419(3000) 44 597 603 87 755 971»1042 116 55 229 378 545 609 48 733 22008 153 70 425 588 907 35 79 2 3068 139 479 561 65 605 798 870 2 4094[500] 152 207 56 59 391 474 621 54 745 801 936 42 62 2 5007 86 159 207 341 60 95 427 719 76 2 6031 144 49 280 95 469 626 65 708 828 70 75 915 2 7038 117 34 68 90 341 68 453 61 1500] 606 76 786 838 905 66 28(142 296 391 485 552 56 630 730 62 80 91 15001 846 921 29019 117 69 239 367 426 590 677 763[3000] 803 29 99 934 44 36119 313 69 453 671 765[500] 68 927 31115 22[500] 58 98 202 80 358[15001 458 538 78 626 38(30001 744 850 62 98 970 3 2060 83 124 »0060[300] 252 455 68 78 89 528 695 781 827 9 1 08? 181 92 328 413 606 29 740 865 67 68 91 976 9 2020 181 301 656 712 34 61 93158 79 316 66 466 676(500] 78 678 710 4372 [300]»4 027 56 235 396[500] 510(15001 17 25 621 81 791? 85 204 331 60 443 50 503 669 857 957 9 6042 48 214 61 690[500] 665 705» 7171 279 96 434 39 622 32 79[3001 724 93 441 826 946 9 9045 122 203 40 50 640 648 75 86 799 9* 100019 124 52 486 578[500] 712 1 0 1 004 20 117 65.. 615 881 904 1 02239 432 46 76 666 776 875 948 82 90> 474(1500] 502 3 19 91 696 708 104075 235 94 318 544 86 821 62 1 05002 294 390(15001 456 99 698 629 824 931 93 i; i 21 61[500] 225 320 28 504 670 96 1 0 7033[30001 101 26? 0 847 554 909 69 1 08007 27 178[300] 298 527 614 775(15001»- 849 770 979 1 09088 245 88 678843 951 11O046 235 51 66 321 42 442 75 683 943 47 55 79 lUf'! 328 33476 580 713 821 965 1 1»060 87 178 350 457" 881 936[500] 11:5012 274 93 423 554 637 748 218 367400 550 76 681 728 835 63 94[3000]" 985»3020 126 41 317 438 725 71 820 58 902 38 34086 182 289 373 458 692 676 736 849 [3001 170 89 592 607 862 909 115030 110 58 312 68 99 474»» duz«■ 949[500] 116050 102[3000] 289 98 351[3000] 61 511 39#;»,r ,0et nne 966 117076 100[300] 19 89 347 69 411 89 547 64[500]% ,3?r heraus 830[300] 55 118037 81 140 429 67 61 563 765 68 73 l1'1 MthunWf f 441 658 59 781, J'UnD,ert[' 1»0083 101 326 99 629 91 892 1 21054[500] 80[30001 M. 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Cronheim in Berlin. Dmck und Verlag von Mo» Ladiug in Berlin SW., Beuthstraße 2. die recht tttoa ertr, oen elf;