Nr. 298. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements= Preis pränum.: Bierteljährlich 3,30 Mt., monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg., Sonntags Nummer mit illustrirter Sonntags- Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 mt. pro Quartal. Unter Kreuzband für Deutschland u. Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen = in der Post Beitungs Pretstifte für 1896 unter Nr. 7277. Vorwärts 13. Jahrg. Insertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins: und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Erpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Rmt I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: „ Bozialdemokrat Berlin". inst Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die Marine- Tollheik. Paris, den 18. Dezember 1896. Herr Lockroy, der in verschiedenen Kabineten Marineminister war, verlangte vor drei Wochen, daß die Budgettommission eine geheime Ausschußsigung abhalte, um einen Vortrag( exposé) von ihm über die Lage unserer Flotte entgegenzunehmen. Und die geheime Sigung hat auch stattgefunden. ja Aus dieser Geheimnißkrämerei ergiebt sich, daß der Zustand unserer Flotte ein kläglicher ist so kläglich, daß man dem Publikum die Wahrheit nicht zu sagen wagt. Trotzdem fordert man von dem Publikum, daß es 200 Millionen Franks bezahlen soll, damit diese jämmer liche Flotte in stand gesetzt werde, diejenigen Dienste zu leisten, die man im Kriegsfall von ihr erwartet. Sonntag, den 20. Dezember 1896. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3: 1. Die Verdunstungsapparate und Dampftessel sind verbraucht, und die, welche nicht verbraucht sind, sind außer Gebrauch, weil ihre Bauart nicht mehr dem entspricht, was die moderne Konstruktion verlangt. Aber auch wenn man von dem abfieht, was 1871 geschah, muß man sich fragen, wozu können die Kriegsmarinen dienen, die in Europa Milliarden über Milliarden verschlingen? Es sind jetzt beinahe 100 Jahre her, daß in 2. Die großen Spreng Geschosse( projectiles à grande Europa fein eigentlicher Seekrieg zwischen europäischen capacité) machen einen Umbau der Seeschiffe nöthig. Die Mächten stattfand, und die letzte große Seeschlacht bei Lissa Studien des Kommandanten Vaillant haben die absolute wurde von Tegethoff mit Holzschiffen geschlagen und geNothwendigkeit durchgreifender Veränderungen des Schiffs- wonnen. Liegt heute ein Seefrieg zwischen den europäischen baues nachgewiesen. Das beste unserer gegenwärtigen Schiffe Völkern im Bereich der Möglichkeit? hat wegen der Umwälzung in der Artillerie nur noch einen sehr zweifelhaften Werth." Um dieses Resultat zu erreichen, haben wir für die Marine von 1871-1894 viertausend sechs hundertund sechs Millionen verausgabt, d. h. durchschnittlich 200 Millionen jedes Jahr. M Die europäischen Regierungen haben so gehandelt, als hielten sie ihn für nahe bevorstehend. Sie haben sich mit unermüdlichem Eifer darauf verlegt, die Bewaffnung der Echiffe und die Geschosse zu verbessern; es war ein tolles Kirchthurm- Wettrennen. Jedesmal wenn eine neue Ranone erfunden ward, vermehrte und verstärkte man die Eisen Und welches sind die Dienste, die die Marine seit und Stahlpanzerung, welche das Schiff einkerkert; und jedesDas Geheimniß, mit welchem der erradikale Minister 25 Jahren geleistet hat, abgesehen von dem chinesischen mal, wenn die Panzerung wieder so start war, daß feins seine Mittheilung und seine Kreditforderung umhüllte, hat Krieg und dem Krieg von Tonkin? der vorhandenen Geschosse sie durchschlagen konnte, wurde die öffentliche Meinung in Aufregung verfeht. Die Reklame Gambetta und Rane wollten im Jahre 1871 die Flotte ein durchschlagenderes Geschoß hergestellt. Auf diese Weise war vorzüglich, und der eitle Herr Lockroy hat sie nach dazu gebrauchen, den Krieg nach Deutschland zu tragen; gelangte man schließlich zu dem unsinnigen Paradox: die Wunsch ausgenutzt. Einige Tage lang beschäftigte man sie waren genöthigt, ihren Plan aufzugeben, dessen Ver- Schiffe wurden durch ihre Panzer so gut geschützt, daß sie sich mit ihm und mit seinen geheimen Enthüllungen. Aber wirklichung der Lauf der Ereignisse thatsächlich unmög- unfähig waren, noch sicher zu schwimmen. In den letren in Wirklichkeit hat er nichts weiter enthüllt und ent- lich machte. Die Marine erwies sich als so unbrauchbar fünfzehn Jahren ist es in England, Frankreich, Italien hüllen können, als was den Fachmännern nicht blos, für die Bertheidigung des Landes, daß von ihr nur mit und Deutschland wiederholt vorgekommen, daß Schiffe, sondern auch dem zeitungslesenden Publikum seit langem den größten Schwierigkeiten die Artillerie und die Munition mit den besten Seeoffizieren und Matrosen bemannt, an bekannt war. Die Expedition nach Madagaskar hatte mit zu erlangen waren, deren Gambetta und Ranc für die Be- gesichts der Küste auf spiegelglatter See versunken rücksichtsloser Brutalität eine ganz andere Enthüllung ge- waffnung der improvisirten Armeen und zur Ersetzung sind. Es erinnert das an die Rüstung der mittelmacht eine Enthüllung so schlimm wie nur denkbar. Es der Kanonen bedurften, welche die Preußen uns weggenommen alterlichen Ritter. Um sich gegen die Kugeln des gemeinen wurde offenbart, daß unsere Flotte außer stande war, hatten. Man muß dieses merkwürdige Verhalten der Bürger- und Bauernvoltes zu schüßen, hatten die Feudal das Kriegsmaterial zu transportiren, das einer englischen Marine theils ihrer Untüchtigkeit, theils dem beschränkten barone ihre und ihrer Pferde Stahlrüftungen so vervollSchifffahrtsgesellschaft anvertraut werden mußte. Das zunftfachmännischen Geist der Offiziere und ihrem Mangel an tommnet, daß sie, einmal aus dem Steigbügel geworfen, Publikum, das ebenso wenig Gedächtniß hat, wie Patriotismus beimessen. Die Marine- Offiziere find, wesentlich sich nicht mehr erheben konnten, und von den Bauern und ein Huhn, hat die Geschichte der Madagaskar- dank der Natur ihres Berufs, in hohem Grade reaktionär. Das Bürgern mit plebejischen Knüppeln todtgeschlagen wurden. Expedition schon vergessen; und es hat auch die zahl- einfame, ja man kann sagen abgeschlossene Leben, das sie Diese tragischen Schiffstatastrophen haben die öffent losen Schwierigkeiten vergessen, denen der Truppentransport auf dem Schiff und in den Häfen führen, entzieht sie dem liche Meinung in Europa aufgeregt, aber sie haben der nach Tunis begegnete, obgleich Tunis auf der anderen Seite Einfluß der sozialen Ereignisse; ihr Korpsgeist ist beinahe Manie des Baues von Schiffskolossen kein Ziel gesetzt. Die des Mittelmeeres, dieses französischen Sees" liegt, und derselbe geblieben, wie vor der Revolution von 1789. Die ungeheuren Eisen- und Stahlmassen, genannt Schiffe, die zwar Toulon gegenüber. Freilich, die Tunis Geschichte ist Offiziere sind sehr fromm. Im Jahre 1870/71 waren sie nur mit äußerster Anstrengung im Gleichgewicht zu halten alt fie liegt 14 Jahre hinter uns, und 14 Jahre sind Monarchisten und Bonapartisten, der Schiffskommandant sind, können von einem winzigen Torpedo, der elektrisch ge heute ein Jahrhundert. Duperré desertirte von seinem Posten, um der faiserlichen leitet wird und unter dem Wasser läuft und playt, in Herr Lockroy hat sich die Mühe genommen, die Familie nach England zu folgen; und heute ist er Vize- Stücke gerissen und in die Luft gesprengt werden. mystifizirende Natur seiner mysteriösen Enthüllung zu ent- Admiral und Präsident des großen Marineraths. Die Und so tommt es denn, da um mich eines Aushüllen. In einem Interview vom 2. d. M., das der" Temps" glänzende Lansbahn dieses Verräthers charakterisirt sehr druckes von Lockroy zu bedienen alle Fahrzeuge, die veröffentlicht, sagt er:„ Ich weiß überhaupt nicht, ob ein gut den Geist der Marine. Die Admirale und sonstigen sich augenblicklich auf den Schiffswerften befinden, infolge Geheimniß wirklich existirt, wir haben in unsern Geschwadern höheren Offiziere der Marine waren, ebenso wie Bazaine, der Umgestaltung der Artillerie nur noch einen sehr relaOffiziere der ausländischen Marine, und diese Offiziere Bourbaki und die meisten Generäle der Armee, tiven Werth haben, so kommt es, daß man in England, müssen in bezug des Materials der französischen Flotte ganz wüthend über die Proklamirung der Republik Frankreich und Deutschland hunderte und hunderte von auf dem laufenden sein." und wünschten sich, estofte was es wolle, Millionen zum Bau von Schiffen verlangt, die, noch ehe Er zählt dann Punkt für Punkt alles auf, was unzu- mit Bismarck zu verständigen und den Krieg zu beendigen, fie beendet, schon aus der Mode sind, und, wenn vom Stapel reichend ist und wofür er den nachträglichen Kredit von damit man die Republikaner vernichten und Napoleon gelassen, sich zum Dienst nicht mehr eignen. 200 Millionen, auf vier Jahre vertheilt, verlangt. $ ( Nachbruck untersagt.) Eine Sage aus der Gegenwart." Bon Holger Drachmann. 百 wieder einsetzen könne. fortgetragen und zur Leichenschau ausgestellt. Der Strand vogt und der Doktor tamen auch. Der Unbekannte schien nicht lange im Waffer gelegen zu haben. Er hatte jugendliche, faft anmuthige Züge. Auf seiner Stirn war eine Eines Tages tam ich am Nordstrand von Stagen über große Beule. den Sand hin. Die Luft war neblig; man konnte die Db er schnell gestorben ist?" fragte ich theilnahmsvoll. Spitze des Leuchtthurms nur undeutlich unterscheiden. Er„ Hm- schnell?" brummte der Strandvogt und ragte wie ein ungeheurer Mast über den grauweißen drehte den Daliegenden herum. Nur einige zerlumpte Dünen empor. Auf dem breiten Vorstrande lagen Wrackstücke Kleider!" verstreut; draußen über den Sandbänken brach sich die Ein anderer meinte, er könnte einen Schlag in die Brandung mit hohlem Laut, ungefähr wie wenn man in Schläfe bekommen haben und infolge dessen über Bord geweiter Ferne das Vieh der Marschen brüllen hört. Es gangen sein. fonnte ein Vorbote sein eines herannahenden Sturmes, Der Arzt öffnete geschäftsmäßig seine Augenlieder und aber auch die Nachwehen eines vergangenen. drückte auf den Augapfel. Er erinnerte mich an kleine Jungen, die mit den großen Dorschtöpfen spielen. Einige Leute standen unten am Strande, wo das Waffer mit langen, weißen Zungen hinaufleckte. Sie starrten alle auf ein und denselben Punkt hin, und schienen sich alle in Vermuthungen über denselben Gegenstand zu vertiefen. Ich trat hinzu und grüßte; sie dankten kurz für den Gruß und seßten ihre Betrachtungen fort. Er muß doch wohl todt sein!" sagte der Lootse Dle Christoffersen und stopfte die Asche in seiner kurzen, verrauchten Pfeife hinunter. " Das war auch recht etwas, mich hier herauslaufen zu lassen. Jedermann sieht doch, daß der Manu mausetodt ist!" Das war die ganze Leichenrede, die der Mann bekam. Es fiel mir dabei auf, wie wenig Umstände man mit dergleichen Dingen auf Skagen macht. Alle sind dem Herrn den Tod schuldig. Und er kann Dich heute und mich morgen treffen und darum ist es am besten, nicht zu viel daran zu denken. Es ist noch ein junger Kerl!" bemerkte der Fischer, Als ich das nächste Mal mit meinen Bekannten aus Sören Kappelborg. Ob seine Stiefel wohl neu sind?" Alt- Stagen zusammentraf, fehlte der eine Mann, Hans fragte Jens Taneren vor sich hin und kaute gedankenvoll Lauritsen. an seinem Priem. Er sieht wie ein Schwede aus!" schloß Was habt Ihr mit Hans gemacht?" fragte ich. endlich Haus Lauritsen und watete einige Schritte in's Der Lootse, Ole Christoffersen, stopfte, wie immer Wasser hinaus, um den Gegenstand" an's Land zu holen. die Asche in seiner Pfeife hinunter und machte eine be Die Leute waren mir aus Alt- Stagen bekannt. zeichnende Bewegung mit der Pfeifenspige nach dem Meer Der„ Gegenstand" war ein Strandwäscher, ein namen hinaus. Tofer und heimloser Unbekannter, der nicht viel Kleidungsstücke anhatte. " Ach so!" sagte ich. Er ist draußen geblieben?" „ Er ist bei den Dorschen, die ihm das Fleisch von den Knochen abfreffen!" erwiderte der Lootse und bat um ein Streichholz. Wie tam das?" fragte ich. Es tamen noch andere hinaus. Der Unbekannte wurde *) Aus, Nordische Meisternovellen". Uebersetzt und eingeleitet von Ernst Brause wetter. Mit 28 Por Er war legten Herbst an Bord der Schaluppe. Er träts. Berlin 1896. Schuster u. Löffler. to i wurde von Deck weggespült, und wir andern drei lagen, Das Charaktermerkmal der kapitalistischen Zivilisation dreißig Stunden am Boden der Schaluppe mit der Schute über dem Kopf. Haben Sie die Geschichte nicht gehört?" Ich verneinte, und er erzählte auf meine Bitte. Wie ich Ihnen also sage und ich glaubte, Gie hätten schon selbst davon gehört oder gelesen, wir machten damals die Tour mit der Schaluppe. Es war um die Taggleiche im vorigen Jahr, am 27. September, früh morgens, da bemerkten wir von Alt- Stagen aus die Schaluppe mit dem Nothsignal darauf. Es war gerade so hl, daß wir sehen konnten, wie sie draußen rollte, denn vor der Sandbank gab es schon hohe See, obwohl es noch nicht wirklicher Sturm ivar. Das ist eine schlimme Reise für so eine kleine Schute!" sagte ich zu Sören Kappelborg, der dicht neben mir stand. Womit mag die geladen sein?" Das ist eine Sache für sich!" sagte Sören.„ Da ist aber etwas nicht richtig; siehst Du nicht die Fahne auf Halbmast?" " Ach, ja, gewiß. Vielleicht ist der Schiffer über Bord gegangen. Aber darum kann man sich doch wohl dafür interessiren, was darin ist!" Das kann man!" erwiderte Sören. Aber nun will ich und Jens Taneren dort hinausrudern und hören, wie es steht!" Er und Jens und mehrere andere nahmen ein Boot und ruderten hinaus. Wir fahen, daß sie die Schute vor Anter legten und sie gegen die See kehrten, und dann tamen sie mit dem Schiffer und seinem Matrosen wieder aus Laund. Diese hatten wohl eine schwere Reise hinter sich, und beide, sowohl der Schiffer als der Matrose, waren so ermattet, daß sie nicht weiter tonnten. Er wollte nun Leute haben, um die Schute um das Riff herumzuführen nach Frederikshaven, und nachdem wir ein wenig darüber verhandelt hatten, bot ich an, das Schiff zu führen, wenn Sören Kappelborg, Jens Taneren und Hans Laurissen als Mannschaft mitgehen wollten. ( Fortseßung folgt.) ist, daß sie die herrschende Ordnung unistürzt, die aus dem entserutesten Alterlhum überlieferten und als ewige Wahrheiten auerkannte Ideen über den Haufen wirft und die durch zivanzig Jahrhunderte geheiligte Bestimmung der Dinge im Handumdrehen ändert. Die Flotten-Schiffe, welche sonst zum Seekrieg bestimnit waren, dienen heute nur noch dazu, die Arm st r o n g Schneider, Krupp und andere Eisenköirig r e i ch z u machen._ Gallus, politische Aebevstchk. Berlin, 19. Dezember. „Das neue sozialpolitische Programm," welches dem deutschen Kaiser von einigen Zeitungen zugeschrieben ward, scheint echt zu sein. Weder der„Rcichs-Anzeiger"� noch die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung" haben die von uns mitgetheilte Aeußeruug dementirt; und falls die Aeußerung nicht gethan worden wäre, hätte ein Dementi doch kaum ausbleiben können. Neues enthält übrigens das„neue Programm" nicht— es wurde von uns neu genannt auch blos nnt bezug auf das in den„Februar-Erlafsen" niedergelegte Programm das den Arbeitern„Schutz gegen s ch r a k e n l o s Ausbeutung" und„gesetzliche Gleich berechtigung" in Aussicht stellte. Die Aeußerung sagt nichts, was nicht jeder gebildete und klassenbewußte Arbeiter seit Jahren gewußt hat, Daß das Programm der Februar-Erlasse des Jahres 1890 nur zu verwirklichen war durch eine entschieden Stellungnahme gegen das Unternehmer t h u m, war von vornherein ebenso klar, wie, daß die kaiserliche Regierung nicht in der Lage sein werde, dieses frogramm durchzuführen. Die jüngste Aeußerung des aisers hat uns also nicht überrascht; und sie wird an dem Gang der Dinge ebenso wenig etwas ändern, wie die Februar-Erlasse etwas daran geändert haben. Auch den Unternehmern ist nichts ganz Neues gesagt. Seit Jahrzehnten sind sie bemüht, eine Koalition gegen die Arbeiter zu bilden. Mehr als bisher können sie in dieser Richtung nicht thun. In England, das in seiner ökonomischen Entwickeluug Deutschland um ein halbes Jahrhundert vorausgeeilt ist— eine Distanz, die sich allerdings rasch ver mindert, seit wir Deutsche gleichfalls im Kapitalismus stecken und am kapitalistischen Kirchthurm- Wettrennen be- theiligt sind— in England wurde schon in den 40er Jahren das Programm ausgestellt, für welches jetzt der deutsche Kaiser eintritt: allgemeine Koalition der Unternehmer; die allgemeine Koalition der Unternehnier ist aber bis heute ein frommer Wunsch und wird es bleiben. Der Ge- danke einer General-Koalition der Bourgeoisie ist in seiner Art eine nicht minder hoffnungslose Utopie als der Generalstreik des Proletariats Beide Gedanken haben das, von der kapitalistischen Ge� sellschaftssorm unzertrennliche Prinzip der Konkurrenz gegen sich. Ob das deutsche Protzenthum sich von der Aeußerung , Vortheile verspricht, das entzieht sich unserer Kenntniß. Sicher ist, daß der Fortschritt der S o z i a l d e m o k r a t i e durch das neue Programm des deutschen Kaisers ebenso wenig aufgehalten wird, wie der Fortschritt des Kapitalismus durch das alte Programm des deutschen Kaisers aufgehalten wird! «Die Taugenichtse"— so überschreibt sich ein Leitartikel der„Norddeutschen AUgenieineu Zeitung" vom gestrige» Abend. Und wer sind„die Taugenichtse"? Die streikenden Arbeiter von Hamburg? Nein! Die Sozialdemokraten? Nein! Die heutige Ar- beilerjugend? Nein! Das Wort„Taugenichtse" steht ja auch in „Gärisefüßchen", und das wäre nicht der Fall, wenn es sich um eine dieser Kategorien handelte, die den Allerweltsossiziösen der „Norddeutschen"«in Dorn im Auge sind. Die„Taugenichtse" wohlgemerkt in Gänsefüßchen! wir haben keine Lust, uns «ne» Beletdigungsprozeß zuzuziehen— sind die deutschen Richter in der Vorstellung des deutschen Publikums— und der Ausdruck rührt von einem preußischen Land- richte r, einem Herrn Dr. ViezenS her, der soeben eine Sonnkslssplsuvevei. Die Riesenspeicher sind geöffnet. Hochaufgestapelt liegt in ihnen der Weihnachtsvorrath, mit dem ausgeräumt werden soll. Meist wohlfeiler Glanz, wohlfeiler Flitter. Und in den ge- waltigen Magazine» flnthet eS ein und aus. Mit ihrem Aufputz und ihrem mannigfaltigen Kleinkram üben sie die Werbekrast auf die Tausende, die ihnen am goldenen Sonntag zuströmen. Auch hier der Zauber der Massenhastigkeit. Immer weiter und Weiter stecken die großen Bazare ihre Fangarme aus; wo sie erstarken, erlahme» die kleineren Existenzen im Wettbewerb; unaufhaltsam ist der Prozeß. In den Riesenspeichern haben die„Arrangeure" ihre Arbeit gethan. Ihre dekorative Kunstfertigkeit breitet auch über das Aermliche einen lockenden Schimmer. Wir dünken unS furchtbar klug, wenn wir lese», wie unsere Handelsherren mit halbwilden Völkerschaften verfahren. Denen wird Plunderwerk aufgeschwatzt, wenn es nur äußerlich glitzert und in blendende Hüllen verpackt ist. Auf unseren Weihnachtsmesse» gehl es vielfach nicht besser zu und überfirnißte Herrlichkeiten, gleißendes Katzengold reden da ebenfalls ihre verführende Sprache. Dennoch dies beängstigende Gewirr von Käufern, dies Haften und Feilschen um«in paar billige Schätze, um einen dürftigen Ersatz für gediegener« Weihnachtssreuden, die den Massen von heute versagt sind. Was ist aus dem stolzen alt« germanischen Weidnachtsjubel, was aus dem üppigen Naturfest geworden i De» Wenigen ist es eine goldene Erntezeit, die Massen erhallen taube Nüsse. Das Friedensiest steht vor der Thüre. Das Friedensfest im Lichte der Verklärung. In das Friedensfeft fällt aber diesmal ein schriller Mißton. Die Hamburger Ardeiterschaft hat aber- mals die Hand zum Ausgleich geboten und man hat die dar- gereichte Hand schroff zurückgewiesen. In den Tagen vor dem Friedensfest hat man das gethan, in jenen Tagen, an denen die Gemüther weich werden sollen und versöhnlich, wie nian zu predigen beliebt. Das ist ein böser Klang, der von Hamburg herüberklingt. In seiner Rauhheit jedoch ist er sehr beredlsam. Die Lage ist geklärt. Mau weiß, mit welchen hochfahrend rück- stchtslosen Gegnern man es zu thun hat; und wenn in Friedens- fest-Artikeln wieder recht fleißig von den Hetzaposteln zu feser, sein wird, die geflissentlich die Interessen- Harmonie zwischen Arbeitgebern und Arbeitern stören, so wird um»» der Hamburger Einleitung zum Friedensfest ein gedenk sein. Das war immer die Manier der Geldsack- Leute.- Zur Macht fügten sie den Hohn und wo sie immer siegten, nie handelten sie wie hochsinnige Sieger. Seine Majestät, der Geld- sack war verletzt, und Seine Majestät der Geldsack verlangt De- müthigung, bedingungslose Unterwerfung. Erfreulichere Bilder als dies Leben gewährt ein Blick auf einzelne künstlerische Thalen aus der jüngsten Zeit in Berlin. S ch u tz s ch r i f t für die deutschen Richter veröffentlicht hat, und diese darin gegen das allgemach gang und gäbe werdende Urlheil der öffenllichen Meinung zu vertheidige» sucht. Die Schrift führt den drastischen Titel„Taugenichtse", und die„Norddeutsche Allgemeine Zeitung" referirt»»r über den Inhalt. Natürlich ist Herr Landrichter Dr. Viezens und ist die„Nord deutsche Allgemeine Zeitung" sehr unzufrieden niit der scharfen Kritik, der die deutsche Justiz in neuerer Zeit unterworfen ist und sie beide schreiben dieser Kritik den schlechten Ruf zu, i» den die deutsche Justiz allgemach geralhen ist. Es ist immer die alte Geschichte vom Bauer, der dem Barometer die Schuld giebt, weuu das Welter ihm nicht gefällt Der neue Herr Justizminister, dem wir das berühmte „Wenn zwei dasselbe ihu», ist es nicht dasselbe" für die Rechts pflege verdanken, wird nach dem Lesen der Viezens'schen Schrift „Die Taugenichtse" wohl keinen Versuch mehr macheu, seine Aeußerung. daß das Ansehen der deutschen Justiz im Volle erschntlert ist, abschwächen zu wollen.— Zum Hamburger Hafeuarbeiter-Streik bemerken die„Greuzböten": „Diese Bewegung ist ihrem Wesen nach nichts anderes als das Aufstreben der unteren Schichten, und dieses Aufstreben ist ein Beweis für die in diesen Schichten noch vorhandene physische, gerstige und sittliche Kraft. An Kraft geht kein Volk zu gründe, wohl aber an Schwäche; wenn sich die Massen in eine unwürdige Lage fügen, in der sie geistig und leiblich oerkommen, dann ist es Zeit, für den Staat, für daS Volk zu fürchten; bei einem ernsten Znsammenstoße mit einem Nachbarvolke wird es seine Unabhängigkeit schwerlich be- haupten. Lohnkämpfe bedrohen den Staat gar nicht. Der bedrohliche Anstrich wird ihnen erst durch falsche Maß regeln der Behörden verliehen." Der russische Vorstoß im Rothen Meer ist auch von der italienischen Regierung, auf eine Anfrage in der Kammer zu Rom, abgeleugnet worden. Die Russen seien zwar gelandet, aber sie hätten nur„hydrographische" und„topographische" Zwecke verfolgt. Ganz wie vor 12 Jahren, als es galt M e r w zu er- ober». Tie italienische Regierung steckt beiläufig in dieser Sache niit der russischen Regierung, durch die sie sich den Frieden mit Meneltk vermitteln ließ, unter einer Decke.— „Das grosie türkische Reformwerk", an dem die Aerzte des„kranken Mannes" nun seit 1378, also seit acht- zehn Jahren Heruniarbeiten, soll nun endlich vollendet sein— so gackern die diplomatischen Hühner, die in diesem Fall, wie in früheren, nur Windeier gelegt haben werden. Als die Türkei den Willen und die Kaft hatte, Reformen zu machen, da wurde sie durch die europäischen Mächte, namentlich Rußland daran gehindert. Und jetzt hat die Türkei nicht mehr die Kraft, und die europäischen Mächte haben ebensowenig den Willen, ehrliche Reformen herbei- zuführen, wie früher. Wer da glaubt, daß dasselbe Ruß land, das seit dem ersten Viertel dieses Jahrhunderts drei Kriege zur Verhinderung türkischer Reformen vom Zaun gebrochen hat—, jetzt ernstliche Reformen in der ürkei plane, der gehört in eine Kleinkinder-Bewahranstalt oder ins Irrenhaus. Und Rußland ist für den Augenblick absoluter Herr in Konstantinopel.— Deutsches Reich. — ZurHebung des Wagenmangels, der infolge der sparsamen Eisenbahupolitik des Herrn Miquel sich sowohl im Osten wie im Westen Preußens bedenklich fühlbar macht, ind nun, nachdem seileus der Großgrundbesitzer und Bergwerks besitzer andauernd Klage» erhoben worden, Bestellungen an Eisen- bahnmaterial gemacht worden. Wie die„Köln. Ztg." meldet, sind die seit längerer Zeit zwischen der Staatsbahnverwaltung und den Eisenbahnwagen-Fabrike» schwebenden Verhandlungen wegen Begebung von mehreren Tausend Güterwagen zum Abschluß ge langt und werden in den nächsten Tagen beendet werden. Die vor kurzem von einem Berliner Blatte gebrachte Meldung, be- treffend die demnächstige Bestellung von 600 Lokomotiven der preußischen Slaatsbahn ist dagegen unrichtig. Zur Deckung des stark gewachsenen Bedürfnisses an Transportmitteln dürsten die Bestellungen freilich kaum genügen. - Wenn zwei dasselbe thun..... Die von Genoffen Schoenlank gegen den Bund der Landwirthe bei der Leipziger Slaatsanwallschast eingereichte Anzeige wurde vom Es hat die Nationalgallerie uns eine weihnachtliche Ueberraschung besonderer Art geschaffen. Während die Deutschthümelei bis zum Ueberdruß selbst in den Kinderliedein, die den Weihnachls- Biichermarkt überschwemmen, abgeleiert wird, hat man in der Verwaltung der Nationalgallerie sich darauf besonnen, daß die moderne Kunst ohne internationale Verbindungen nicht gut denkbar fei. Was in den Kinderliedern geleistet wird, möge ein Beispiel der Dichterin Mia Holm darthun. Ein Knabe fragt seine Mutter:„War denn Christus wirtlich ein Jude?"„Ja!" er- widert die Mutter. Und der Knabe steht ganz betrübt, betroffen drein. Plötzlich blitzt durch seine Züge wieder Heller Sonnenschein. Und die Augen hebt er wieder, hebt sein Stimmchen hell und klar:„Doch der liebe Gott, Mamachen, ist ein Deutscher doch, nicht wahr? „Ohne einen Blick auf das Ausland wird ein tiefergehendes Verständniß auch der deutschen Kunst der neueren Zeil nicht möglich sein." So berichtet Tschudi, der neue Direktor der Nationalgallerie, der Herrn Jordan, von dem seinerzeit so Erbau- liches im„Vorwärts" berichtet worden war, im Amt ablöste. Unter Tschudi sind im letzten Halbjahr werthvolle Neuerwerbungen gemacht worden, die zur Zeit in einem der Cornelinssäle der lkationalgallerie ausgestellt sind. Es giebt Enthusiasten, die auf gruud dieser Neuerwerbungen von neuem Geist, von einer ver- üngenden Revolution in unserer Nationalgallerie schwärinen. Wer lange in Berlin lebt, wird behutsam in seinem Urtheil. Er weiß, daß selbst das frischeste Streben leicht lahm- gelegt wird. „Der deutschen Kunst", lautet eine Ueberschrift an der �-ront der Nationalgallerie. Unter diesem Programm war man nahe daran, hier zu erstarren. Was nicht vaterländisch war, was nicht an Schlachtenlärm und Apotheosen erinnerte, das yalt«ine zeitlang schon als undentsch, selbst wenn es von Künstlern deutscher Nation stammte. Mägdedicnste sollte die reigeborene Kunst thun, das verlangte man ernstlich, und während die künstlerisch nichtigste Heldenverehrung aus Kolossal- bildern sich breit machte, vergrub man Vöcklin's herrliche Pieta als anstößig und ein führender Naturalist, wie Max Liebermann. kam erst vor wenigen Jahren in die Nationalgallerie. Die markantesten der neuerworbenen fremden Kunstwerke sind der Nationalgallerie geschenkt worden. Die Stifter sind zum großen Theil reiche Bankiers jüdischer Abstammung. Wird das nicht ein Grund sei», über den undeutschen Tschudi herzufallen, oder macht man es bei einem geschenkten Kunstwerk wie bei einem geschenkten Gaul? Tschudi ist«ine süddeutsche Natur von künstlerisch lebhafterer Beweglichkeit als sein Vorgänger. Wird er wirklich einen neuen Geist heraufbeschwören können? Schon bei den diesjährigen Neu- Erwerbungen miibten besondere Wünsche berück- ichtigt werden, und Manöverbilder, wie sie Saltzmann malt, mußten ausgenommen werben. Im übrige» stehen Ersten Staatsanwalt dahin beschieden, daß eine Verletzung des sächsischen Vereinsgesetzes durch die Organisation des Bundes nicht vorliege.— — Stimmenthaltung haben unsere Genoffen im Wahlkreise Gmünd proklamirt: bei der bevorstehenden Stich- wähl zum Landlag stehen sich bekanntlich zwei klerikale Kandi- baten gegenüber.— Oesterreich. Wien, 19. Dezember. Abgeordnetenhaus. Gegen Ende der heutigen Sitzung stellte der Abgeordnete Steiner einen Dringlichkeitsantrag aus Vorlegung eines Gesetzentwurfes zur Bekämpfung des T e r rn i u h a n d e l s in landwirth- fch östlichen Produkten. Ueber den Antrag wird in der nächsten Sitzung(4. Jauuar 1897) verhandelt werden. — Polizeiwillkür. Aus Prag wird gemeldet: Am II. Dezember drangen um drei Uhr nachts zwei bewaffnete Polizisten in die Wohnung des Handschuhmachergehilfe» Frank und verhaftele den Mann, ohne Vorweisung eines Haftbefehls. Was halle der Uebelihäter verbrochen? Er sollt« die Militär- tax« nicht bezahlt haben. Das war«in Jrrthnm der Polizei. Der Mann Halle das Geld, wie er durch ein« Oniltuug bewies, schon am 23. Oktober erlegt.— — Schlqchzizen-Wirthschaft undSchulwesen. In G a l i z i e n besuchen 706 890 schulpflichtige Kinder die Schule nicht, 2769 Gemeinden entbehren des Schulunterrichts; für 6341 Klaffen sind nur 5742 Lehrerstellen systeinisirl, davon sind 3582 ständig besetzt. 316 Schulgebäude werden amtlich als nicht entsprechend bezeichnet.— Der Mann, der diese Verhältnisse ans Licht gezogen, erst im Bndgelausschuß, jetzt in polnischen Zeitungen, ist kein„Hetzer", sondern der polnische Reichlags- Abgeordnete v. Gniewocz, Sektionsches a, D. Ungarn. — Dr. Ra tiu, der Führer der ungarischen Rumänen, wurde von der Hermannstädter Polizeibehörde wegen eines Ver- gehens gegen das Vercinsgesetz zu zehnlagiger Hast verurtheilt. Unsere gestrige Depesche hatte von zehn Jahren gesprochen. Zinn, die Polizei kann zwar vieles, aber einen gleich zu 10 Jahren verdonnern, so stark ist sie glücklicherweise noch nicht. Auch nicht in Ungarn.— Schweiz. Bern, 19. Dezember. Der Ständerath ermächtigte den Bundesrath zur Kündigung beziehungsweise Konversion des eidgenössischen Anlehens von 1337.— Bern, 17. Dezember.(Eig. Ber.) Wie in Deutschland, so ist auch in der Schweiz die amtliche Statistik bezüglich wirthschastlicher und sozialer Darstellungen noch verbesserrnigs- fähig. Das„Statistische Jahrbuch der Schweiz" ist recht schätzens- werlh, enthält jedoch tnanche Lücken. Im Nationalrath hat F o r r e r die zeilgemäße Anregung gemacht, im Jahrbuch fortlaufend auch die Aktiengesellschaften zu behandeln, die auch im Statistischen Jahrbuch des Deutschen Reiches»och nicht zu finden sind.— Der Züricher Abgeordnete Kern agitirl im landwirthschaftlichen Klub des Nationalrathes für Errichtung eines schweizerischen Bauernsekretariats mit Bundessubvenjion.— Die neue sozialpolitische Bereinigung will auf dieUebernahmederOffiziersbekleidungdurch den Staat hinwirken, um die bezüglichen Auswüchse zu beseitigen und eine einfachere Uniform einzuführen.— In der Stadt Bern sind am nächsten Sonntag 21 neue Stadt- verordnete auf 4 Jahre nach dem Proportional- Wahlsystem zu wählen. Bonden beiden sozialdemo« k r a t i s ch e n Fraktionen hat jede eine Liste von 21 Kan- didaten aufgestellt. Man erwartet, daß durch das getrennte Vorgehen sogar mehr sozialdemokratische Sitze errungen werden als durch ein einheitliches, was befremdend klingt, aber eben eine Folge der Proportionalwahl ist.— Auch in Biel finden am nächsten Sonntag die Stadtraths-Wahlen statt, wozu die Arbeiterschaft 12, die Eisenbahner 3, die Lehrerschaft 3, die französische Bevölkerung 14, die Postangestellten 1 jc. Kandidaten'' aufgestellt haben. Eine solche bunte Mnsterkart« von Wahllisten dürfte kaum anderswo zu finden sein.— Krankreich. Paris, 19. Dezember. Ein Gruppe sozialistischer Depntirter beschloß, de» Resolutionsailtrag einzubringen, daß die französische Regierung sich mit der russischen ms Einvernehmen setzen und eine internationale Enquete behufs allgemeiner Abrüstung ver- anlassen soll. Mit diesem Antrage wollen wohl die Abgeordneten die Friedensbetheuerungen der sranzösischen Ruffenfanatiker ad absurdum führen.— der Nationalgallerie keine selbständigen Fonds zum Ankauf ausländischer Kunstwerke zur Verfügung.(Der deutschen Kunst ist eben der Bau errichtet.) Also ist man auf freiwillige Ueberweisunge» und Geschenke beschränkt. Daß da der lebhafteste Geist nicht wird in großen methodische» Zügen arbeiten können, ist begreiflich. Wie die moderne deutsche Kunstpflege mit der internationalen Runstübung verwoben ist, das wird nur lücken- Haft dargestellt werden können, so lange das einseitig nationa- listische System bei den Ankäufen aufrecht erhalten bleibt. Von deni Engländer John Constable, der schon zu Anfang dieses Jahrhunderts einer der sruchtbarsten Vorläufer modernen KulturempfindenS in der intimen Landschaftsmalerei war, sind da mehrere Bilder und Zeichnungen ausgenommen. Gustav C o u r b e l, der nun schon seit zwanzig Jahren tobt ist und seinerzeit einer der kräftigsten Förderer des französischen Realismus war, ist nun ebenfalls mit einem Bild in der Skalioualgallerie vertreten. Weit werthvoller und charakteristischer als die Probe von Courbet ist das Gemälde„Im Treibhans" des führende» französischen Impressionisten Edouard M a n e t. Mit der Gewalt des ersten Eindrucks und in aller Treue will die Schule der Impressionisten, deren Gründer Manet war. meistern, was sie in der freien Natur erschaut habe». Auch eine Lanvschaft des Freilichlmalers Claude M o n e t findet ich unter den Geschenken Berliner Kunstfreunde. Monet ist einer der konsequentesten Frcilichtmaler in Frankreich. Ein Bor- bild für die deutschen Künstler, die aus dem Atelier ins Freie gingen, um Licht« und Lustwirkungen zu studiren, zitternden Sonnenschein über wallendem GraS oder eine Wiese in nebligem Duft. Von dein Pariser Porträtmaler B o l d i n i ist das Menzel- bildniß aus der diesjährigen Ausstellung erworben. Ein« ganz hervorragende Schenkung bedeuten die Zeichnungen und ein Bild von Segantini, der originellsten und kraftvollsten Künstlernatur de? heutige» Italiens. Segantini ist Süd- tiroler, an der Grenze zwischen deutsche»: und italienischem Wesen daheim. In seiner tiefernsten eindringlichen Natur« belrachtung ist er germanischer Auffassung innerlich ver- wandt. Der hervorragende Belgier C o n sta n t i n M e n n i e r, dessen ergrelfende Bildwerke gerne auS proletarischem Leben schöpfe»— man wird sich der Gruppe eines verunglückten Bergarbeiters und seiner Mutter aus einer unserer früheren Ausstellungen«rinnern— kommt ebenfalls zum ersten Make mit einer kleinen Broncegruppe vom verlorenen Sohn in die Nationalgallerie. Auch zwei Proben der feinsinnigen schottischen Schule(„rbs Glasgow Boys", „die Jungen von GlaSgöw" machten vor sechs Jahre» in München ungewöhnliches Aussehen), ein Porträt von Lavero, und eine Dorf- traße von Lochhead, sowie je ein Werk des Norwegers Fritz Thaulow und des genialischen Schweden Andres Zorn find in die Neuerwerbungen«ingereiht. In knappen Umrissen ist hier das wesentlichst« hervorgehoben. Es bedeutet etwas, nicht allzu viel aus einem neuen Weg«. 4Gp1u». Paris, 18. Dezember. Deputirtentammer. Der dem stenographischen Bericht fagte: Ich habe gegen ihn die theilte mir Genosse Kellermann mit, daß die englische Abgeordnete Adam richtete an den Kriegsminister eine Anfrage öffentliche Anklage gelefen, daß diefer Brüsewitz ein Trinter Shipping Federation" im ganzen ande über den Tod eines Soldaten, der infolge von und ein Raufbold sei." Nach dieser Darstellung wird jeder den intensiv nach Leuten fahndet, um sie alsStreitMißhandlungen eingetreten sein soll. General Billot er unqualifizirbaren Angriff des v. Kracht gegen mich zu würdigen brecher nach Hamburg zu senden. Auf allen Landwiderte, daß die Schuldigen bereits bestraft feien, und wissen. straßen ziehen die Agenten umher und greifen auf, was sie bedaß eine Untersuchung eingeleitet sei, um festzustellen, ob die Mißhandlungen die Folge mangelnder Aufsicht seitens der Vorkommen können. Paris, 18. Dezember. Gine bürgerliche Korrespondenz meldet: Wie verlautet, wollen die sozialistischer Depu= tirten noch vor Schluß der Sitzungsperiode in der Kammer einen Zwischenfall veranlassen, um von der Regierung betreffs der Situation eine Erklärung zu erhalten, in welche sich der sozialistische Abg. Chauvin während der Ferien versetzt steht. Wie erinnerlich, war Chauvin in Carmaux verhaftet und auf Kammerbeschluß in Freiheit gesetzt worden. Die sozialistischen Deputirten möchten wissen, ob Chauvin, wenn er während der Ferien nicht mehr durch die parlamentarische Immunität geschüßt ist, gerichtlich verfolgt wird. Die französischen Sozialisten betreiben, wie unseren Lesern bekannt, eine äußerst rührige Agitation auf dem Lande, und sie haben auch schöne Erfolge zu verzeichnen, von denen in unserem Blatte schon des öfteren die Rede war. Auch in der Kammer hat die sozialistische Gruppe schon verschiedene propagandistische Borstöße in diefer Richtung gemacht. Man erinnert sich des Jaurès'schen Vorschlags für Verstaatlichung des über den Nothstand der Landwirthschaft, das heißt Getreibehandels. Jaurès sprach damals eingehend und eindringlich des Kleinbauernthums; und der Eindruck seiner Rede war so groß, daß der Antrag beinahe angenommen worden wäre, und daß eine Resolution thatsächlich angenommen ward, welche die Nothwendigkeit, etwas für die Landwirthschaft zu thun, betonte. Anfangs der Woche hat nun Jaurès, anknüpfend an jenen Beschluß, eine Interpellation eingebracht, um die Regierung zu einer Aussprache darüber zu veranlassen, was in Ausführung des Beschlusses zur Hebung der Landwirthschaft gethan worden ist. ist. Der schutzölnerischen Regierung, die wohl dem Großgrundbesih Liebesgaben in den Schooß wirft, die kleinen Bauern aber ruhig zu grunde gehen läßt, ist die Interpellation sehr unangenehm; und auch die Majoritätsparteien der Kammer sind, wie aus den Auslassungen der Presse erhellt, in arger Verlegenheit. England. Merkwürdig ist nächsten Tage der Abg. Lenzmann im Reichstage nicht nur bedaß der v. Kracht überſieht, daß am stätigte, was ich als öffentliche Anklage gegen v. Brüsewiß vorvortrug und bewies. getragen hatte, sondern noch mehr, als ich angegeben hatte, " Auf die durch die Rechtsanwälte Dr. Suse und Peppler über die Beschränkung des freien Verkehrs im Hafen und die Festhaltung der 39 Magdeburger auf dem Steamer Lothar Bohlen" eingereichte Beschwerde Der Abgeordnete Lenzmann äußerte wörtlich: hat heute Abend der Polizeichef Senator Dr. Hachmann „ Aber da ich das Recht habe, das hier vorzuführen, wie die erwidert, daß die Beschränkung des freien Hafenverkehrs be Leute, die Herrn v. Brüsewitz in seinem Heimathsort genau kennen, gründet sei, weil tie streifenden Arbeiter allerhand Grzesse über diesen Herrn v. Brüsewitz urtheilen, der von dem Herrn im Hafen verübt hätten. Betreffs der Angelegenheit der Kriegsminister als tadelloser Mustersoldat hingestellt wird, so Magdeburger verneint der Senator das Recht der Beschwerde. bin ich berechtigt, die fonservative Beitungsnotiz zu verlesen. führer, Auskunft über die Verhältnisse auf dem„ Lothar Bohlen" Da heißt es: zu verlangen. Ein Offizier, der als Trinker großen Stils nicht weniger Von seiten der Ausständigen war die am letzten Sonnabend bekannt ist, wie als rücksichtsloser Libertin, der schon gefaßte Resolution, worin die Arbeiter den Senat bitten, noch aus anständigen Straßen und Häusern hat ausziehen einmal einen Vermittelungsvorschlag zu machen, auf Wunsch des müssen, weil seine Frauenzimmergeschichten und Senators Dr. Hachmann am Dienstag auf der Senatstanglei Schreiereien nicht duldete, stieß nachts um 1 Uhr einen niedergelegt worden. Der Senat soll sich schon in seiner Mann nieder u. s. w. Mittwochssihung damit beschäftigt haben, jedoch fam er damals So schildert ein konservatives Blatt den einwandsfreien, zu keinem Resultat. Inzwischen dürfte er in den Kreisen des tadellosen Offizier. Arbeitgeber- Verbandes sondirt haben und in seiner heutigen Sigung hat er folgende Antwort beschlossen: man Der Herr Abg. Bebel hat gestern Ihnen vorgeführt, daß Herr v. Brüsewitz schon früher mit Tootstechen gedroht und in das Café Bauer hineingeritten sei. Herr Abgeordneter Bebel ich fann sie bestätigen, ich weiß sie von Augenzeugen, die dabei wußte diese Thatsache nur aus den Zeitungen; meine Herren, gewesen sind. ( Hört! hört! links.) dan stilt Ich habe hier noch heute einen Brief bekommen, worin ein Augenzeuge schreibt: Vor nicht langer Zeit faß Brüsewiß in dem von Offizieren bei Nachtzeit gern besuchten Rathsfeller in einem derartigen Zustande, daß umherstehende Zivilisten sich eines Lachens nicht erwehren fonnten. Was machte nun Herr v. Brüsewitz? Er stellte sich vor die Betreffenden hin und sprach in lalendem Ton: Wenn Zugleich zieht Sie mich noch einmal anlachen, fteche ich Sie todt. er feinen Säbel fann aber Folge seines trunkenen Zustandes sich nicht aufrecht erhalten und fällt unter den Tisch. ( Hört! Hört! lints.) ,, Der Senat hat bei dem gegenwärtigen Ausstande der eingenommen, daß Meinungsverschiedenheiten dieser Art lediglich Hafenarbeiter wie bei früheren Lohnkämpfen den Standpunkt Streiter zwischen den streitenden Parteien ausgetragen werden müssen. Nachdem nunmehr aber der Senat von seiten der Arbeitnehmer angerufen worden ist, auf eine Beendigung des Ausstandes hinzuwirken, will der Senat sich diesem Ansuchen nicht entziehen. Der Senat ist der Ansicht, daß der Ausstand hätte vermieden werden können, wenn nicht das Vorgehen der Arbeitnehmer eine ruhige Erörterung der von ihnen erhobenen Forderungen und in Beschwerden unmöglich gemacht haben würde. Der Senat erachtet es deshalb als die Pflicht der Ausständigen, zunächst die Arbeit, soweit es unter den veränderten Verhältnissen noch aus Das ist der Herr v. Brüfewiß, der von dem Herrn Kriegs- führbar ist, ohne Verzug wieder aufzunehmen, so daß der AusDie Buderkrisis in den englischen Kolonien. minister in Schutz genommen wird." bishafstand stand als beendigt anzusehen ist. Nachdem dies geschehen ist, Aus London wird gemeldet: Die Kommission zur Untersuchung So weit der Abg. Lenzmann. Ich füge hinzu, daß später in der Presse gegen v. Brüsewißlichen Vernehmungen eine eingehende Prüfung der Lohnwird der Senat veranlassen, daß unter Vornahme der erforderder Lage der Zuckerindustrie in den westindischen Kolonien ist auch die Auflage erhoben wurde, industrie von anderen Ursachen als den Prämien des jugendlichen Ballettänzerin he das arme Ding, nachdem verwandten Gewerke stattfindet, um sodann eine Beseitigung angewiesen, zu prüfen, ob die gedrückte Lage der Zucker- auch die Anklage erhoben wurde, er habe mit einer sehr lichen Vernehmungen eine eingehende Prüfung der Lohnintimes verhältnisse und Arbeitsbedingungen der Hafenarbeiter und Auslandes herrührt und ob, wenn der Anbau von Zucker es ein Kind von ihm bekommen hatte, im tiefsten Elend sitzen hältniß gehabt und er aufgegeben werde, es möglich sei, andere gewinnbringende Wirthschaftszweige an dessen Stelle zu setzen. laffen. # Jad etwa fich ergebender Mißstände in gemeinschaftlichen BerhandDas ist der Mann, für den der Hauptmann a. D. A. v. Kracht lungen mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern in die Wege zu Rußland. mit dem feinen Ehrgefühl, das feinen Stand auszeichnen soll, leiten." Die industrielle Gntwidelung Ruß sich ins Zeug legt und mir Beschimpfungen an den Kopf wirft. Daß die Antwort so aussiel, hat trotz aller bisherigen ErLands wird durch die folgende Petersburger Meldung gefenn Der Hauptmann a. D. A. v. Kracht erklärt aber auch fahrungen in den Kreifen der Streifenden überrascht. Die zeichnet: Der Minister für Verkehrswege und der Finanzminister mit der ihn auszeichnenden Logit, daß meine Angriffe auf Erbitterung in den Kreisen der Ausständigen, die von der Anthaben endgiltig beschlossen, zum Zwecke der Waarenausfuhr. Brüsewitz geeignet seien, das gesammte Offizierkorps der wort gegen 10 Uhr abends Renntniß erhielten, ist daher sehr nach Amerita einen direkten russischen ermäßigten Tranfittarif ganzen Armee zu beleidigen". groß. Ueberall hört man die Absicht aussprechen, nun den Streik nach Hamburg, Bremen und Bremerhaven einzuführen. Darauf antworte ich mit folgendem Satz aus meiner Reichs- rubig weiter fortzusehen. Fünf Versammlungen werden darüber tagsrede: quotant Sonnabend Morgen beschließen. " Korruption. Aus Petersburg wird der Frankfurter Beitung" geschrieben: Ueber das Ergebniß dieser fünf Versammlungen telegraphirte unser Hamburger Korrespondent am Sonnabend: Der Herr Kriegsminister hat erklärt, man könne die That eines einzelnen einem ganzen Stande nicht unterstellen und ihn Vor dem Kriminal- Raffationsdepartement des dirigirenden nicht dafür verantwortlich machen. Dieses Wort unterschreibe Senats wurde in den letzten Tagen wieder ein großer Be- auch ich. Es giebt in jeder Klasse und in jedem Stand Sub- Die Abgeordneten Frohme, Moltenbuhr, Regien ftechungsprozeß verhandelt. Angeklagt waren die Beamten des jette, Leute, die dem Stand oder der Klasse, zu der sie gehören, und v. GIm sowie Genosse Lorena empfahlen den AusMinisteriums der Kommunikationen: der frühere Chef der zur Unehre gereichen und geschieht das, so haben die beWegekommunikationen des Mobilew'schen Bezirks, Wirtl. Staats- treffenden Kreise alle Ursache, das faule Glied so ständigen, den Vorschlag des Senats anzunehmen. rath A. A. Awrinsti 1, das frühere Mitglied der allgemeinen rasch als möglich abzuschneiden und zu ent- Nach mehrstündiger Debatte wurde jedoch mit 7265 gegen Behörde der Mobilew'schen Kreisverwaltung, Kollegienrath fernen." bit And jona 3671 Stimmen beschlossen, den Vorschlag zu Ingenieur S. K. Myschenkow, der frühere Chef der Wirth Hauptmann a. D. v. Kracht scheint anderer Meinung zu verwerfen. Der Streit dauert infolge dessen schaftsabtheilung der erwähnten Berwaltung, Hofrath A. P. Possein und das bekundet allerdings eine Geschmacksrichtung, um die fort. Die Abstimmung erfolgte durch Stimmzettel, lawsti und ber stellvertretende Chef der 4. Chauffee ich ihn nicht beneide. Bermuthlich liegt es an meiner distanz, Hofrath Ingenieur Brennert. Das Anklagematerial plebejischen Abstammung und Stellung, die mich verhindert, mich Wie man uns berichtet, ist dieser Beschluß von den un gegen letzteren, der inzwischen geistestrant geworden, ist zur zu jener Anschauung aufzuschwingen, wonach man gegebenen organisirten Arbeitern herbeigeführt worden, während die einer abgesonderten Durchsicht aus den Akten ausgeschieden worden. Falles einen Fripon nicht einen Fripon nennen darf. Organisation angehörenden Streifenden den Vorschlägen der AbDie Angeklagten hatten sich von Lieferanten und Bauunter- Schließlich noch ein Wort an die hier erscheinende Zeitung geordneten zustimmten. So weit unsere Informationen reichen, wird nehmern durch Geld bestechen lassen und dadurch die Staatskasse Die Beit". Diese räth mir, ich solle von meiner sonstigen Gepflogen- aber mit diesem Beschlusse noch nicht das letzte Wort gesprochen sein. um Hunderttausende geschädigt. Awrinsti hat von 1887-92 heit abgehen und den A. v. Kracht verklagen. Der Umstand, daß unsere Genossen für die Annahme der Senats= über 50 000 Rubel, Poslawski 8986 und Brennert 50 983 Rubel Dafür ist mir der A. v. Kracht nicht vornehm genug. vorschläge eintraten, garantirt dafür, daß diese Vorschläge keine von den Lieferanten erhalten, wobei ein beftiuimtes System bes Mögen noch tausend v. Kracht's nach dem ihnen, als„ Gdelsten Demüthigung der Arbeiter in sich einschließen; es unterliegt obachtet wurde, in dem die Beftochenen je nach den Arbeiten 3, der Nation" eigenthümlichen Bildungsstandpunkt, mich in noch auch wohl feinem Zweifel, daß unsere Genossen, ehe sie ihr Votum 6, 10 und 15 pet. erhielten. Awrinsti hatte 5000 Rubel Gehalt, drastischerer Weise beschimpfen, als das der A. v. Kracht gethan in den Versammlungen abgaben, sich vorher mit den Vertretern verlebte aber 15 000 Rubel. Die Angeklagten erklärten offen, hat, ich gehe unbeirrt meinen Weg und laß sie schimpfen. Oder der organisirten Hamburger Arbeiterschaft verständigt hatten. daß das System der Ingenieurprozente" im ganzen Gebiete ge- ftört es den Mond, wenn ihn der Mops anbellt? bräuchlich sei. Im Volte sagte man beim Anblicke der be Berlin, den 19. Dezember 1896. treffenden Beamten: Da stolziren die Ingenieurprozente". Wer ehrlich sein wollte, wurde hinausgebissen, wie es einem Ingenieur - Smirnow passirte.- adre sing Amerika, Der Havana, 18. Dezember. Die Aufständischen ziehen sich nach der Provinz Santa Clara zusammen; die spanischen Truppen führen eine Bewegung nach der gleichen Richtung aus. Es werden sehr bedeutende Operationen erwartet. Die Nach richt beweist, daß sich Gomez auf dem Vormarsch nach der Hauptftadt befindet. And Parlamentarisches. " " melden, = A. Bebel. Unter solchen Umständen muß die Klugheit schließlich über die an fich ja wohl begreifliche Erregung siegen und wir haben des halb nicht den geringsten Zweifel, daß bei einer nochmaligen Befragung der Streifenden die Vorschläge unserer Genossen an6, 21, 35, 36, 96, 101, 1202, 1904, Die Hafenarbeiter- Bewegung. genommen werden. New York, 19. Dezember.( Times".) Die Gouverneure Aus Hamburg wird uns unterm 18. Dezember geschrieben: Die Berliner Gewerkschafts- Kommission hat bis jetzt vieler Staaten haben an die New Yorker Morgenblätter tele- Die Situation im Hafen hat sich wenig oder gar nicht insgesammt 50 000 Mark zur Unterstützung der Hamburger graphirt und ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen, Ruba anzu- bag ist eine ganz ungewöhnlich große Zahl. Un den Quais ifi abgefandt. verändert. Es liegen augenblicklich 249 Seeschiffe an der Stadt, erkennen und Freiwillige aufzubieten zum Rampfe gegen Spanien. beshalb alles überfüllt und eine größere Anzahl Steamer Dieses Zeichen von herrschender Erregung macht sich besonders mußten nach dem Segelschiff Hafen verholt werden. Wie im Westen geltend. Bei der Berliner Gewerkschaftskommission gingen für Der Beschluß des Senatsausschusses für Blätter hiesige auswärtige Angelegenheiten( die Unabhängigkeit Ruba's betreffend) 385 Gängen, d. h. mit 1540 Schauerleuten gearbeitet folgende Beiträge ein: foll an 167 Schiffen mit die streikenden Hamburger Safenarbeiter wirkte auf die Börse wie eine Kriegserklärung; es trat eine werden. Banit ein, verschiedene Werthe erlitten schwere Verlufte. Gine große Anzahl Streitbrecher haben Bigeunerhauptmann Betermann 1,-. Lifte 1161, Butas 11,-. Siste 1162 Staatssekretär Olney, der dem Beschlusse des Senatsausschusses fonders Mecklenburger. Der Wörmann Dampfer Lothar Sezer der Buchbruckerei Schrinner, 2. Rate 8 M. Auf burch Bohn 180,85. im Laufe des Tages die Arbeit niedergelegt, es waren das be- 8,05. Stifte 1164 20,20. Tischleret Knoll u. Büttner 3,-. Mehrere Uhrmacher unter den Linden 6,70. Gef. bet Pötte, Pafewalterstr., durch Schinke 1,95. opponirte, führte aus, das Recht, einen neuen Staat anzuerkennen, Bohlen", der bisher bei St. Pauli lag, ist nach dem Röhl 707, 704, 703, 701, 700, 699, 694, 692, 691, 690, 684, 681, bu, 893, 886, 82, stehe dem Präsidenten, unabhängig von einem Vorgehen des brandt, der anderen Seite der Elbe verholt worden, weil man 80, 79, 78, 75, 74, 78, 72, 71, 69, 64, 62, 61, 56, 64, 46, 45, 39, 30, 29, 27, 26, Proletarierfrauen 1,-. Ststen durch Eugen Ernst: 1817, 1802, Rongresses, au.befürchtet, die dort wider ihren Willen festgehaltenen 39 Magbe 28, 298, 296, 283, 281, 275, 269, 68, 65, 61, 60, 59, 50, 47, 42, 29, 28, 22, 17, burger könnten vom Schiff flüchten. Aus demselben Grunde foll 16, 14, 8, 5, 4, 1 478,75. Drei Stothe bei F. Böyow 8,-. Berliner Maurer morgen der Fürst Bismarck" 1000,- Siffen 527, 762, 61, 66, durch Road, Bauarbeiter 20,16. Buchdruckeret in den Hamburger mier u. Glafemann, trdorf 8,15. Rauchtlub Blaue Wolte, Rirdorf 10,-. Arbeiterkreisen Hotel zum Streibrecher" genannt ebenfalls ifte 799, Korbmacher Bogt 9,55. Durch Gericke, Eifte 444 15,25. Lifte 439 nach dem Köhlbrandt verholt werden. ( darunter Paul Müller 5,50) 11.85. Geselliger Verein Freundschaft 6,-. Siften Auf einem Schuppen am Staatsquai kam es heute Morgen Buchbruceret Hausmann, Drantenburgerstr. 6,50. Glatbube, 2. Blag 15 5,-. 1688, 153, 148, 1647, 1640, 1689, 1648 41,45. Charlottenburger Nieselbude 22,45. awischen verschieden entlohnten Streitbrechern Guttmann, Blumenftr. 9, 3,-. Berband der Maler und Berufsgenossen, zu einer blutigen Schlägerei, bei der das Meffer eine Filiale Rirdorf 80,-. Durch R. Rose, Bisten: 1199, große Rolle spielte. 1205, 1206, 1307, 8, 9, 10, 11, 12, 16, 21, 25, 26, 38, 39, 40, 41, 44, 46, 49, 52, 54, 55, 1167, 71, 74, 81, 84, 47, 60, 93( barunter Wertis Heute Morgen wurden von einer hiesigen Firma zehn statt den 4,50, Sarms 7,- Trarel 2,20) 252,30. Auf Listen: 2283, 3nr Konvertirung der Neichsanleihen schreibt die„ Nordd. Komptoiristen zu Schauermannsarbeit fommandirt, wofür sie 2892, 2890( erftere gesammelt bet kühnet mit 10,60) 30,70. Auf Stſten: Allgem. 3tg." Nachdem in Preußen, Bayern und anderen pro Tag und Manu 3,60 M. erhielten. Das verdiente Geld 70, 1633, 34, 35, 36, 37, 99, 41, 42, 43, 44, 46, 48, 53, 54, 58, 62, 66, 67, 68, von der chirurg. Branche 121,60. 2361, 2362, 2374, 2868, 819, 318. Deutscher Bundesstaaten eine Konvertirung der 4prozentigen Konsols be- fandten die jungen Leute insgesammt dem Streitkomitee. Metallarbeiter- Berband 79, Lifte 240 Buch- und Steinbruckerei H. S. schlossen ist, steht zu erwarten, daß sich der Reichstag nach der Genoffe Georg Kellermann ist heute Nachmittag Sermann, Chemigraphische Abtheilung 7,15. Verein der Buchdrucker und Weihnachtspause mit einer Vorlage zu beschäftigen haben wird, von seiner Reise nach England heimgekehrt. Er hat in Schriftgießer Nixdorf- Brig 10,- Listen v. G. Ernst 243 15,30. Gef. Eisengießerei Uferstr. 1809 10,80. 1808 3,20. 282 9,85. 231 7,80. Von den welche die gleiche Maßnahme für die Reichsanleihen vorsteht. verschiedenen Dockarbeiter- Versammlungen gesprochen und ist Schering'schen Arbeitern 244 4,90. 245 4,95. Hartgummi- Fabrik Nord 228 überall enthusiastisch empfangen worden. Man ist empört, daß 9,90. Dreyer v. Schwarztoff, Buyertolonne Naumann D. König 3,-. Fabrit sich soviele Engländer zu Streitbrecherdiensten gebrauchen laffen, Sittingerfir 2, 10 sielbewußte Arbeiter d. Otto 6,-. Desterreichische Tischv. Labe Dieffenbachiir. 86 d. 8. 9,-. 8immerer v. Bau Rostockerstr. Ecke jedoch versicherte man, daß diese Leute Dockarbeiter nicht seien. gesellschaft in Moabit 21,50. Stften 866, 367, 369, 368, elektrische Abth. v. Ein Hauptmann a. D. mit Namen A. v. Kracht veröffent- Es seien Tramps", die sich als Stabs" benutzen ließen, aber some 84,40. Lifte 870 d. Schmidt 19,55. Stfte 378, Goldleiften- Fabrit licht in der Antisemitischen Korrespondens", die in Leipzig er auf lange Zeit die Arbeit im Hafen nicht leisten könnten. Klatte und Malerwerkstatt Harzbecter 28,80. ifte 1015 D. Febra 67,25. Liste Bartels 9,70. Lifte 882 Metall- Schloffer 2. Löwe 32,05. 1022, 1023, 1080 b. scheint, einen offenen Brief an mich, worin er mich als Lügner einer großen Dockarbeiter Versammlung in 1937 22,15. Grove'sche Fabrit Martinicenfelde. 1936 Möbelfabrik Blögensee und Berleumder" bezeichnet. Great Assembly Hall" wurde von vers 10,-. Liften 387, 865, 1020, 379, 1921, 1926, 1982, 1988 d. Gräschte 64,85. Rednern unter Der A. v. Kracht, der in diesem offenen Briefe sein schiedenen Arbeiterfängerbund Berlins u. u. 300, Gürtler d. Firma Lewy Söhne, lebhafter zu Ritterstraße, 12, Kleine Ruffin b. J. A. 5, Fachverein d. Holz- und Bildungsniveau gebührend ins Licht rückt, wirft sich zuna stimmung der Versammelten das Wort des Bretterträger Berlins 100,- Die Schneider der Firma Grüder, Vertheidiger des v. Brüsewig. auf, weil ich in der deutschen Staatssetretärs Dr. v. Bötticher: 2 R., 10, Wagner, Erlös v. 2 Stat- Abenden, 10,40. 8. W. 1,-. sehnten sich bes schlecht geftauten und J. R. 1Reichstagsverhandlung über den Fall Brüsewiß gesagt haben die englischen Hafenarbeiter Redaktion„ Die Beit", s. S., 500,- Bon einem Ueberlebenden untergegangenen Dampfers Salter" 2,-. foll: steht fest, daß Herr v. Brüsewiß ein Raufbold und ein nach den Löhnen der Hamburger, Hafen etfte 1145 6. Pehlte 7,45. Gefangverein Immergrün, Veteranenstr. 18, Trinter war," wohingegen der Kriegsminister erklärte: daß Herr arbeiter, mit Entrüstung zurückgewiesen. Heute 2. State, 6, Rothe Berlobungsfeier bet Diete 4, Statklub Grand v. Brüsewiß eine vollkommen vorwurfsfreie Dienstzeit hinter sich Abend werden voraussichtlich die englischen Metallarbeiter Lese- und Diskutirtiub Often 10. Bolirer der Firma F. A. Treue, a. Rate Schwarz, 2. Rate, 8, Tischlerei Pahle, Koppenstr. 9, 7,80. Schubert 1, hat". Daraus schließt v. Kracht, daß ich die unwahrheit und 20 000 M. für die Ausständigen in Hamburg bewilligen, Bur 10,-. Oft- und Westpreußischer Männergesangverein, 1. Rate 10,-. der Kriegsminister die Wahrheit gesagt habe, ant Illustration der Behauptung der Hamburger Nachrichten" und Bersonal der Buchbruckerei und Buchbinderet von N. Behrendt, 16,20. Lifte 550 Quandt 9,25. J. D. 1,-. Gesammelt bet Niet, Hamburgerstraße, Bunächst stelle ich fest, daß ich gegen v. Brüsewiß nicht ihrer Nachbeter, daß die englischen Rheder den Streit im Ham 4,60. 11 klavierarbeiter bet vl. Grand 8,40. Stockfabrit von King u. Ro., bas sagte, was v. Kracht mich sagen läßt, sondern daß ich nach burger Hafen entfacht haben, um Hamburgs Handel au vernichten, State 5,70. Theaterverein Rhetorit 6,- Arbeiter der keffelschmiede von mariis& F Eine Antwort. 3 " " " # = " Heymann u. Genoffen 5,-. Stockjabrit v. Heuer, Landwehrstr. 11, d. Gänger 10,-. 25,- Gewertschaftstartell Görlig 45,-. Fritz Hante, Berlin W. 100,-. haben können. ist 31 Gewerkschaftliches. Gerichts- Beifung. Zuzug von Arbeitern nach den deutschen Seeftädten Ein gerichtliches Nachspiel zu dem Prozeßt Leckertwährend der Dauer der dortigen Lohnbewegungen aufs v. Lükow. Gegen die Journalisten Schade, Stettenstrengste fernzuhalten! heim und Foellmer ist vom Oberstaatsanwalt Drescher eine Anklage erhoben worden, weil sie seinerzeit unter der Ueberschrift„ Die Anklageschrift wegen des Breslauer Zarentoastes" eingehende Nachrichten über den Prozeß Ledert und Genossen veröffentlicht haben. Gelder sind zu senden an das Berliner Gewerkschaftsbureau( N. Millarg, Berlin S., Aunenftr. 16.) Soziales. Die Heildarmee und die Polizeiverwaltung in Neu" und rechtlich A. Borsig 10,35. Siste 1630, Glasschleifer von Hummel d. N. H. 3,25. Liste 979, auf der Börse gesammelt 40,-. Stattinb Süd d. F. F. 9,-. Herren und Damen, Automat Sonntagsversammlung der Arbeiter Bildungsschule bei Gründel 8,-. Zapezirer und Beizer der Möbelfabrit J. G. Pfaff, 3. Rate 14,95. Tiste 197, Alerander Bretterträger 4,10. Lifte 1897, Tischlerei von Brathje, Stoppenstr. 31 3,25. Liste 16, 18, Tischler und Polirer von S. Köhlert, Langestr. 58, 5,70. Pianofabrit Elsenstraße, gesammelt von Sittern, Umbaumachern und etuigen Ballenschwenfern, versumpfte Kitelbrüder 2,60. Ebeling 2,50. Guitarrenflub Eintracht, Hermann 3,-. K. L. T. 3,-. Von den Glasern der Firma Brandenburg d. Rochow 2,55. Gesammelt in einer föniglichen Wertstatt, 2. Rate 24 M. F. G. G. 3,-. Auf Listen 2503, 2504, 2506 durch Faller 17,65. Lifte 1051 durch Der Berliner Anwaltsverein nahm in seiner Sigung vom Söhn 10,60. Siste 1063, lint 6,- Liite 765, Bauarbeiter durch 17. d. M. den Bericht der zur Untersuchung der Arbeits- und Schäfer 6,- Listen 1085, 1086 durch Rosenheimer 7,15. Liste 1087, Stuckateure Zeyer und Drechsler 17,50. Liite 1089 durch Rosenheimer Lohnverhältnisse des Bureaupersonals gewählten Kommission münster. Ein interessanter Rechtsstreit fand am 18. Dezember 5,60. Liste 1090, von Maurern, Martgrafenstraße, 7,15. Lifte 1121 d. Weber entgegen. Den Bericht erstattete Herr Rechtsanwalt 3. C. fangverein Nord Jubal 20,- Liſte 3452, Bildhauer der Möbelfabrik Wreschner I, der in längeren Ausführungen ein Bild der vor dem 1. Senat des Ober- Verwaltungsgerichtes seine GrG. Pfaff, 4. Rate 14,-. Frister u. Roßmann, 2. Rate, D. R. 11,80. bestehenden Zustände entrollte und für eine Aufbesserung der Lage barer Heiliger, hat auch Neumünster ihrem Wirkungstreise einPerfonal u. Chefs der Buchdruckerei Maurer u. Dimmick 7,60. Vier des Bureaupersonals eintrat. Die seitens des Zentralvereins der verleibt. Seit Anfang dieses Jahres hielten die Heilssoldaten Aeuglein" 3,50. Salz und Pfefferverein Jule 1,-. Sattlerwertstatt Bureau- Angestellten gegebene traurige Schilderung der Verhältnisse dort in einem Saale unter Leitung des Kapitäns Müller und Fiebrand 5,- Sechs Kistenmacher, Plan- Ufer, 2. Nate 6,-. Lifte 1581, M. Buscholó, Maler 1,- Lifte 1981, Verſonal der Buchdruckerei Wertheim fei im allgemeinen keine übertriebene, sondern entspreche den des„ Lieutenants" Tebbe, eines Kuhhirten, Andachtsübungen 6,-. A. Ochs, Berlin 2,-. Von Wallin 1,-. Charlottenburger Gewert Thatsachen. Die Versammlung trat zunächst in die Generalschafts- Kommission( darunter Ortsverein der Buchdrucker Charlottenburgs debatte ein, die sich äußerst lebhaft gestaltete. Eine ganze Anzahl lustigen Melodien erschien vielen jungen Burschen aus dem Orte ab. Die Beichte" und der Gesang tirchlicher Lieder nach 10,-), 2. Rate 50,-. G. K., Meiningen 10,-. Statflub Brüderlichkeit 5, Unterstüßungstaffe der Niederschlesischen Bergleute 100,-. Sentralverband Redner traten für die Kommissionsvorschläge ein, so die Herren Schöne 7,- Boch die Solidarität", aus Staßfurt 60.-. Organifinte Töpfer Nur ein prinzipieller Gegner jeder Vereinbarung meldete fich es fam zu gerade nicht hübschen Szenen. Da raffte sich denn die maurer, Bahlstelle Stegliz 60,- 8. fachsischer Wahlkreis, Lohmen, Gustav Dr. Bieber, Margoninsky, Dr. Löwenstein und Heine. sehr ergöglich, sie nahmen deshalb schaarenweis daran theil. Das Vergnügen artete aber manchmal derbe aus in Belten i. M. 100,-. Deutscher Solzarbeiter Verband, Zahlstelle Stegliß zum Wort. Er meinte, aus„ moralischen" Gründen müsse Polizei- Verwaltung auf und untersagte mit gewohnter Energie Weitere Sendungen nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau sprechen. Da im Laufe der Debatte die Zeit zuweit vorgerückt öffentlichen Vortrag im Orte. Zur Begründung meinte sie, daß man jedem 3wange zur Verbesserung der Gehälter wider der Heilsarmee gleich jede fernere Andachtsübung und jeden ( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16) in der Zeit von und eine Erledigung der Angelegenheit nicht mehr möglich war, mehrfach durch Straßenszenen, die sich an die Bersamm 9-1 Uhr vormittags und von 6-8 Uhr abends entgegen. wurde die Berathung und Beschlußfassung bis zur nächsten Ver lungen anschlossen, die öffentliche Ordnung und Sicherheit fammlung vertagt. Der Vorstand des Anwaltsvereins scheint im höchsten Grade gefährdet worden sei, und die Polizei denmach im ganzen dem geplanten Lohntarif freundlich gegen berechtigt sei, Wiederholungen generell vorzubeugen. Kapitän Partei- Nachrichten. über zu stehen. Müller focht jedoch das Vorgehen der Behörde im VerwaltungsUnter und über dem Strich. Ueber dem Strich bestreite an und hatte die Genugthuung, daß die polizeiliche Ber Gemeindewahlen. Der in Solingen von unseren Geobachtet die Frankfurter Zeitung" in bezug auf den Samfügung in beiden Justanzen aufgehoben wurde. Das noffen gegen die Giltigkeit der Stadtverordnetenwahl der dritten burger Streit eine durchaus torrekte Haltung; unter dem Ober Verwaltungsgericht hieß die folgenden, Abtheilung erhobene Protest ist von den Stadtverordneten zurück Strich brachte sie ein abgeschmacktes Feuilleton: gewiesen worden. Der Protest stützte sich darauf, daß der Wahl- Streitbrecher", das vom Hamburger Hafenarbeiterstreik beklagten 3wei wichtigen Ausführungen des Bezirksausschusses gut:" Der Behörde stand eine Befugniß zum Eine termin zu spät bekannt gemacht, und Wähler, welche weniger handelt und die Heldenrolle einem Arbeiter zuweist, der, um die schreiten gegen die Versammlungen nur in dem Falle zu, als vier Namen genannt hatten, zurückgewiesen worden seien. Noth der Seinigen zu enden, seine Genossen im Stich läßt und wenn die Versammlungen selbst eine Störung der Der Bürgermeister Dice behauptete dagegen, daß der Wahttermin die Arbeit wieder aufnimmt. Wir dächten, die Heldenrolle ge- öffentlichen Ordnung darstellten. Der Umstand, daß die Zu rechtzeitig bekannt gegeben sei und die Stimmen der zurückziemte doch oem, der in einem gerechten Kampf troß Hunger fammenkünfte der Heilsarmee den Anlaß zu Störungen gewiesenen Wähler das Gesammtresultat nicht beeinträchtigt und Noth treu ausharrt, und nicht dem, der sich durch die gaben und infolge dessen die Befürchtung neuer Störungen Aussicht auf Hunger und Noth denn in der fraglichen nahe lag, rechtfertige an sich das Verbot Ueber den Verlauf der Gemeindewahlen im Königreich Novelle hat die Noth noch gar nicht begonnen zum Bruch der jeder weiteren Veranstaltung durchaus nicht. Sachsen ist weiter au melden: In den bei Dresden gelegenen Solidarität bestimmen läßt. Dörfern Cotto, Leute wit und e If ch bufe ſiegten wir Die Befugniß der Polizei beschränkt sich darauf, mit den Mitteln gebote stehenden mit großer Mehrheit, in letzterem Orte auch in der Klasse der In der Oesterreichischen Waffenfabrik in Steyr in einzelnen Falle für die Aufrechterhaltung der öffentlichen in jedem Anfäffigen. In Rippien zieht der erste Sozialdemokrat in die Desterreich find Lohndifferenzen ausgebrochen. Zuzug von Metall- Ordnung zu sorgen. Die Entschuldigung der beklagten PolizeiGemeindevertretung ein. In Gunnersdorf, wo wir schon arbeitern ist streng fernzuhalten. awei Vertreter hatten, gelang es nicht, den dritten Genossen in Verwaltung, ihr hätten die nöthigen Kräfte gefehlt, ist hinfällig, den Gemeinderath zu bringen, ebenso unterlag in Hänichen im denn die durch die Verfassung gewährleistete Plauenfchen Grund unser Kandidat infolge der Gleichgiltigkeit der Versammlungsfreiheit tann nicht mit Rücksicht Arbeiter, insbesondere der Bergleute. In Steinigtwolms. auf die jeweilig verfügbaren Kräfte der Polizei dorf bei Baußen siegten unsere beiden Kandidaten. In Nieder- In der Cromer'schen Zündstoff- Fabrik in Aschaffen- beliebig eingeschränkt werden." Aschaffen- beliebig hasiau bei Zwickau wurden in der Klasse der Unansässigen burg sind, wie bekannt, 17 Personen, darunter 15 Arzwei Genoffen mit großer Mehrheit gewählt; daß wir beiterinnen, durch eine Explosion ums Leben ge= dort bereits in der Klasse der Ansässigen einen theil- tommen. Die Frankfurter Voltsstimme" schreibt nun über die weifen Sieg errungen hatten, ist schon in voriger Nummer foziale Seite dieses Massenunglücks: Depelchen und lehte Nachrichten. mitgetheilt worden. In Lauschgrün gewannen wir einen Im Aufsichtsbezirk des bayerischen Fabrikinspektors für UnterSiß, so daß nun zwei Genossen im Gemeinderath sind, und in franken und Aschaffenburg, Georg Höfer zu Würzburg, bestehen Hamburg, 19. Dezember.( B. H.) Heute Vormittag wurden Bogtsberg bei Delsnig im Boigtlande wurden alle unsere schon seit längerer Zeit zwei Fabriten für elektrische Bünder, hier drei Arbeiterversammlungen abgehalten, um zu dem Senats. Kandidaten gewählt, sowohl in der Klasse der Ansässigen wie in wie der Jahresbericht dieses Gewerbe- Aufsichtsbeamten nachweist, beschluß Stellung zu nehmen. In dem Beschluß des Senats der Klasse der Unansässigen. Im Dorfe Rändler bei Chenmig und die eine und größere Fabrit dieser Art ist offenbar die wird bekanntlich den Ausständigen empfohlen, zunächst die und den Streit für beendet behaupteten wir unseren Besißstand. Weiter wurden unsere Gromersche gewesen, in der sich die jetzige Katastrophe ereignete. Arbeit wieder aufzunehmen gewählt in Schönau, Markersdorf, Jun Jahre 1890 führte der Beamte zum ersten Male zu erklären. Dann werde der Senat veranlassen, daß eine eins Bernsdorf, Niederhennersdorf und Neukirchen eine solche Fabrik mit dreinndzwanzig Arbeitern in seinen Ver- gehende Prüfung und Regelung der Lohnverhältnisse in die ( bei Chemnit), in letzterem In der ersten Versammlung stimmten Drte sogar in beiden zeichnissen auf, von 1891 ab deren zwei, 1891 mit zufammen Wege geleitet werde. Klaffen. In Schneeberg, wo es fich um die 31 Arbeitern, 1892 mit 36, 1894 mit 28 Arbeitern, von denen 2400 Streifende gegen den Senatsbeschluß, 421 dafür, in der Feststellung unserer Stärke handelte, wurden als höchste Zahl 18 weiblich und 10 männlich waren; 1895 sind es nur 27 Ar- zweiten Versammlung 365 dagegen, 2600 dafür, in der dritten 59 Stimmen für uns abgegeben, für die Gegner 272. Gegen beiter, unter denen aber bereits 19 weibliche und nur 8 männ- 4500 dagegen, 680 dafür, im ganzen 7265 dagegen und 3671 also der Streit fortgesetzt wird, wenn das Wahlergebnis in Seifhennersdorf bei Bittau, liche sich befinden. Was lehrt uns dieser kleine Auszug? Es hat dafür, sodaß die Ansicht des Streikkomitees, welche auf eine wo das bisherige( gegnerische) Gemeinderathsmitglied mit 304 in den letzten Jahren eine gewisse Einschränkung des Betriebes nicht die Ansicht des Stimmen gegen 302 Stimmen, die unser Kandidat bekam, gewählt stattgefunden, und die Unternehmer haben sich dabei an den Beendigung des Ausstandes gerichtet ist, durchdringt. Algemein worden ist, ist wegen vorgekommener Wahlunregelmäßigkeiten balten, indem sie dieselben auf Kosten der männlichen ver- Streitfommission doch noch die Oberhand erlangen werden. billigen weiblichen Arbeitsträften schadlos ge- ist man hier der Ansicht, daß die versöhnlichen Bestrebungen der Protest erhoben. Bei der Gemeindeausschuß- Wahl in Dietharz im Herzog- mehrten. Das Kapital hat theilweise sein Risiko auf die weib- Hamburg, 19. Dezember.( Privatdepesche des Borwärts".) thum Gotha wurden zwei Kandidaten der Arbeiterpartei mit Lichen Proletarier abgewälzt. Die weiblichen Arbeiter, die der Der heutige Beschluß der Ausständigen refultirt aus der Be 52 und 53 Stimmen gewählt; der dritte unserer Kandidaten Billigkeit halber von Lande genommen wurden, waren aber Die Arbeiter fühlen sich erlag dem von den Gegnern aufgestellten. in dem ohnedies gefährlichen Betriebe offenbar besonderen Ge- gründung des Senatsvorschlages. Gemeindewahlen in Württemberg. In Feuerfahren ausgesetzt. Denn die noch nicht einmal vollständige dadurch verletzt. Am Sonntag und Montag finden Massenbach bei Stuttgart fiegte bei der Bürgerausschuß- Wahl ein Unfallstatistik des Fabrikinspektors, die leider erst seit 1895 ge- versammlungen statt. 100 fremde Arbeiter legten heute Abend Parteigenoffe. Die Bahl der abgegebenen sozialdemokratischen führt wird, weist seit diesem Jahre eine nicht geringe Anzahl von Stimmen bürgt dafür, daß bei der nächsten Wahl unsere Verlegungen auf, die regelmäßig jedes Jahr durch explosive Stoffe die Arbeit nieder. Genossen die Majorität erringen werden. In Hall wurde ein verursacht wurden. 1894 waren es 7, 1895 aber 5 Unfälle dieser Banken, 19. Dezember.( W. Z. B.) In der Berhandlung Genoffe mit der höchsten Stimmenzahl gewählt, außerdem acht Art, die zu verzeichnen waren, Näheres ist aus dem außer gegen den Bahnhofsinspektor Goege- Löbau i./S. und den Trans Boltsparteiler, die deutsche Partei ist ganz unterlegen. In ordentlich lückenhaften Bericht nicht zu ersehen. portdirektor Winkler- Dresden, denen zur Last gelegt wird, durch Holzheim siegten sämmtliche seitens der Arbeiter vor- Wieder eine Grubenexplosion! Eine Wolff'sche Depesche unrichtige Anordnung den kaiserlichen Sonderzug am 12. Sepgeschlagenen Bürgerausschuß- Kandidaten. In Rannstatt, wo aus Budapest meldet: Die Direktion der österreichisch un tember auf dem Bahnhofe zu Löbau gefährdet zu haben, wurde sich das gesammte Bürgerthum" gegen die Sozialdemokratie zu garischen Staatsbahnen erhielt von der Reſchigaer Domänen: heute von der Strafkammer des hiesigen Landgerichts das Urtheil fammengeschaart hatte, unterlagen wir. verwaltung die Drahtmeldung, daß am Freitag Abend gesprochen. Danach wurde Wintler zu 2 Monaten und Goege Sozialistisches aus dem Pariser Studentenviertel. Aus 61/2 Uhr im Szechenyi- Schachte eine Explosion schlagender 34 1 Monat Gefängniß verurtheilt. it wi Paris wird uns mitgetheilt: Wetter erfolgte, infolge deren das Grubengebäude und der Saalfeld a. Saale, 19. Dezember.( Privat- Depesche des Die„ Gruppe der follettivistischen Studenten", die der Pariser Aufzug abbrannten. Der Transportaufzug blieb unversehrt.„ Vorwärts".) Der Rudolstädter Landtag beschloß im Prinzip Die Gruppe der kollektivistischen Studenten", die der Pariser während der sofort aufgenommenen Rettungsarbeiten fanden Streichung des§ 8 des Schwarzburger Vereinsgefeßes, betreffend Organisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei angehört, bat beschlossen, wiederum, wie vor zwei Jahren, eine Reihe von noch drei fleinere Explosionen statt. fozialistischen Vorträgen im Quartier Latin zu veranstalten. 11 Zeichen geborgen und 12 Schwerverlette ins Spital geschlossen. fonnte gerettet werden. Bis heute früh 8 Uhr wurden das Verbot politischer Arbeitervereine. Heute wurde der Landtag Die Reihe wurde gestern in glänzender Weise eröffnet durch einen Vortrag des belgischen Genossen Vandervelde über die übergeführt. 59 Arbeiter werden noch vermißt. Die Bochum, 19. Dezember.( B. H.) Wegen Beleidigung des Agrarfrage in Belgien. Der über 1000 Personen faffende Rettungsarbeiten werden ohne Unterbrechung fortgefeßt. Bersammlungssaal war bis auf den letzten Sitz- und Stehplay Reschiza war vor längerer Zeit der Schauplab eines großen Margarinefabrikanten Mohr- Bahrenfeld wurde der Redakteur gefüllt. Die Zuhörerschaft, die mit gespannter Aufmerksamkeit Bergarbeiterstreiks. Die Besizerin der dortigen Gruben ist die des Bochumer Anzeiger", Roch, zu einer Geldstrafe von 3 Mark ber ebenso glänzenden wie inhaltsvollen Ausführung des Redners unter dem Namen„ Desterreichisch- ungarische Staatsbahnen" be Frankfurt a. M., 19. Dezember.( B. 5.) Der Frankf. folgte, bestand vorwiegend aus Studirenden. Nach Schluß des stehende Attiengesellschaft, deren Papiere" sich meist in Händen Zeitung" wird aus Mannheim gemeldet: Bon dem Fahrradwerk Die Behandlung der mit stürmischem Beifall aufgenommenen Vortrages wurde eine franzöfifcher Kapitalisten befinden. Zellerfammlung veranstaltet, deren Ertrag zwischen der Arbeiter Streifenden war die schmählichste, die sich denken läßt; im Bunde Heß sind 100 Mann in den Streit eingetreten. Die Ursachen des Glashütte von Albi und den streitenden Hafen: mit den durch und durch forrupten ungarischen Verwaltungs- Ausstandes find Differenzen mit den Meistern. arbeitern von Hamburg getheilt werden wird. behörden zwang die Grubendirektion den Ausstand nieder. Ver= Den nächsten Vortrag wird Genosse Jaurès, der in dieser besserungen wurden nicht eingeführt. Im Dienste dieser Aus: Bersammlung den Vorsis führte, im kommenden Januar halten, beitergesellschaft hat nun ein Theil der Arbeiter auch noch sein Leben opfern müssen! Kandidaten und zwar über die Mary'sche Werththeorie. Die genannte Studentengruppe zählt bereits gegen 100 Mit glieder. Außerdem bestehen in Paris studentische Organisationen anderer sozialistischer Richtungen, die jedoch keiner bestimmten politischen Organisation sich angliedern. Todtenliste der Partei. Giner unserer ältesten Partei. genoffen, Karl Roll in Remscheid, ist dieser Tage zur letzten Ruhe gebracht worden. Er hat ein Alter von 73 Jahren erreicht und gehörte zu denen, die zuerst für die Sozialdemokratie gewirkt haben. Ehre seinem Andenken! unEin Theil der Arbeiter verurtheilt. Frankfurt a. M., 19. Dezember.( B. H.) Der„ Frankf. 3tg." wird aus Konstanz gemeldet: In der dortigen Reichsschlagung entdeckt worden. Der Direktor Hegele ist flüchtig. banknebenstelle sei eine mehr als 300 000 m. betragende UnterMünchen, 19. Dezember. Das Schwurgericht hat den des Raubmordes angeschuldigten Ingenieur Henn vom Raubmorde freigesprochen. Wegen Fundunterschlagung wurde er dagegen zu 1/2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Die Berufsstatistik. Wir haben seinerzeit schon darauf hingewiesen, wie die veröffentlichten Ergebnisse über die Berufs zugehörigkeit ungenau sind und bei der Benutzung zu recht irrigen Annahmen führen fönnen. Der schon be. Paris, 19. Dezember.( 2. 2. B.) Deputirtenkammer. handelten Berufskategorie Berufskategorie Konfektion wir Ronfektion können eine Dejéante( Sozialist) beantragt, die Regierung zu ersuchen, daß bandelten die nicht minder große Differenzen sie eine internationale Konferenz der Mächte zum Zwed neue hinzufügen, mit den thatsächlichen Verhältnissen zeigt. In der Berufs- einer allgemeinen Entwaffnung herbeiführe. Redner verlangt für statistik wird die Zahl der Arbeiter und Lehrlinge in der Piano feinen Antrag die Dringlichkeit. Der Ministerpräsident Meline fortefabrikation, Orgelbau und Orchestrionfabrikation auf 5460 spricht sich gegen dieses Verlangen aus, und die Dringlichkeit angegeben. Die Zahl der Arbeiter in der Branche musikalische wird hierauf mit 490 gegen 35 Stimmen abgelehnt. Die Kammer Polizeiliches, Gerichtliches ze. Juftrumente beläuft sich nach der amtlichen Statistik auf 7886. fegt sodann die Berathung des Militärbudgets fort und nimmt -In Hersfelde( Kreis Niederbarnim) wurde am Dem Fachmann wird sofort die fehr geringe Bahl der in diesem Beruf alle Kapitel desselben an. Die Kammer wurde alsdann geschlossen. Cuneo( Piemont), 19. Dezember.( W. Z. B.) Zahlreiche 22. v. M. in einer öffentlichen Versammlung von dem über- Thätigen auffallen, schon ein Blick in die Angaben der Berufswachenden Beamten die Entfernung der Frauen verlangt. Die genossenschaft ergiebt, daß die versicherungspflichtigen Arbeiter nach Lawinen sind hier niedergegangen. Eine derselben hat das von dem Einberufer hiergegen erhobene Beschwerde ist insofern wird noch größer, wenn man bedenkt, daß bei der Berufs- welche auf der Straße nach Baldieri niederging, hat mehrere den Aufstellungen von 1895 mit 26 007 angegeben sind. Diese Differenz Bahnhofsgebäude von Limone verschüttet. Eine andere Lawine, von Erfolg gewesen, als der Landrath in dem eingegangenen Bescheid erklärt, daß eine gefeßliche Veranlassung für diese Maß. genossenschaft die kleineren Betriebe nicht mitgezählt werden Arbeiter verschüttet. und somit die dort beschäftigten Arbeiter nicht erfaßt werden. Temesvar, 19. Dezember.( B. H.) Infolge schlagender nahme nicht vorlag und der betreffende Beamte entsprechend be- Die Erklärung für diese sonderbare Thatsache ist in der un- Wetter sind auf der Grube der österreichischen Staatsbahn in - Die Niederrheinische Bolts tribüne" batte genauen Ausfüllung der Fragebogen über die Berufszugehörigkeit zu Reschisa zahlreiche Arbeiter verunglückt. Bis jetzt sind 15 Arbeiter finden. Eine große Zahl der in diesen Betrieben be- todt und 18 schwer verwundet heraufgeschafft worden. 59 werden das Auftreten von Polizeibeamten bei der Verhaftung eines und haben unstreitig noch vermißt. Italieners namens Giacomo Bacun tritifirt. Das zog ihr eine schäftigten Arbeiter sind Tischler diesen Beruf auf dem Fragebogen angegeben. Auch Konstantinopel, 19. Dezember.( B. H.) Blättermeldungen Anklage zu, die mit der Verurtheilung des verantwortlichen Redakteurs Wessel zu 300 M. Geldstrafe oder 30 Tagen Ge- aus anderen Berufen find Arbeiter, z. B. Schlosser und besagen, zahlreiche Kurden von Baschar hätten die Dörfer Alan, fängniß endete. Der Schutz des§ 193 wurde ihm vom Land: Buchbinder, dauernd zum Instrumentenbau übergegangen und Evkan und Ladjan überfallen, die Häuser geplündert und mehrere haben ihre veränderte Berufszugehörigkeit nicht genannt. Es werden Bewohner getöötet. gericht theilweise zugebilligt. uns also die Angaben der selbständigen Gewerbetreibenden über die Zahl der bei ihnen Beschäftigten ein weit befferes und zuverlässigeres Bild der einzelnen Berufsgruppen geben. lehrt wurde. " Konstantinopel, 19. Dezember.( W. T. B.) Der Dampfer Samos" brachte aus Griechenland 120 Armenier, die Pforte hat die Ausschiffung derselben verboten.o Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inferatentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berliu. Druck und Berlag von Mag Bading in Berlin. Hierzu 4 Beilagen. 1. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Ur. 298. war voll Sonntag, den 20. Dezember 1896. = 13. Jahrg. Staats: halb fünf Jahren einzuführen. Gegenüber dem De eingehende und, wie es schien, sehr vertrauliche Brüsewitz und sächsische Rechtsprechung. putations Beschluß erklärten sich die Gesellschaften, unter Unterredung gehabt. Die Staatsbürger Beitung" Während der Todtschläger v. Brüsewitz noch immer nicht end- Ablehnung desselben, bereit den Einheitstarif von 10 Pf. scheint über die Broschüre deshalb besonders ärgerlich zu sein, giltig abgeurtheilt zu sein scheint, hat bereits einen Beitungs- innerhalb drei Jahren nach Abschluß des Vertrages einzuführen. weil fie, ihr angeklagter Redakteur und dessen Bertheidiger darin verredakteur, der sich eine Kritik der Brüsewißerei erlaubte, die Die Deputation beschloß, dem Wunsche der Gesellschaften nach hältnißmäßig kurz behandelt werden. Aber sie läßt unerwähnt, strafende Hand der Staatsanwaltschaft ereilt. Am 28. Oftober zukommen. In den Einheitstarif werden sämmtliche Vororte daß im Vorwort ausdrücklich hervorgehoben wird, daß brachte die, Voltsstimme" in Burgstädt einen Artikel, einbezogen. nur die wichtigen Aussagen und Erklärungen im stenoworin fie der offiziellen Darstellung des Regiments Der Vertragsentwurf hatte dem Magistrat ein Aufsichts- graphischen Wortlaute mitgetheilt werden, deshalb müßte sie die eines Zeugen gegenüber stellte, und dann einige recht vorbehalten, die Gesellschaften lehnen dies ab und wollen eigentlich dem Verlage dankbar sein, daß die wir wollen Breßstimmen 1 wiedergab. In der einen nur ein Recht auf Auskunftsertheilung zugestehen. Auch höflich sein wenig hervorragende und rühmenswerthe Haltung, einem Todtschlägerthum in Epauletten" die Rede. Um zu hiermit erklärt sich die Deputation einverstanden. Die Ge die sie in diesem Prozesse gespielt hat, nicht noch besonders zeigen, wie weit die Entrüftung fogar in militärfreundlichen fellschaften wünschen die Erweiterung des Vertrages dahin, daß hervorgehoben wurde. Wie wenig tendenziös der HerausKreisen gehe, bruckte die Volksstimme" eine Aeußerung der ihnen die Konzession auch für die Güterbeförderung unter gleichen geber der Schrift verfahren ist, geht auch daraus hervor, nationalliberalen Rheinisch- Westfälischen Zeitung" ab, die darauf Bedingungen ertheilt wird. Die Deputation stimmt auch dieser daß beispielsweise auch die Stelle, worin der Staatsanwalt mit hinwies, daß der Brüsewig'sche Fall nicht der einzige seiner Art Forderung zu. Bezüglich der Sommerwagen hatte die bitterer Ironie an die angebliche teutsche Ehren- und fei, und die in dem Sage gipfelte, wenn den Offizieren nicht das Deputation den Verkehr der Schaffuer mit dem Publikum auf Wahrheitsliebe und Offenheit der Bewußtsein beigebracht würde, daß sie dem Gesetze zu gehorchen den Laufbrettern in Fortfall zu bringen beschlossen. Die bürger Zeitung" allerdings vergeblichappellirte, bätten, würde den Bürgern nichts übrig bleiben, als sich mit Gesellschaften wünschen die jetzige Einrichtung der Sommerwagen weggeblieben ist. Und der Vertheidiger und Angeklagte haben Revolvern zu bewaffnen, um sich gegen drohende Angriffe wehren beizubehalten. Zur Begründung dieses Wunsches führen die ein sehr seltenes Schauspiel sogar offen die Artikel der Gesellschaften die Beliebtheit der Einrichtung an und meinen, Staatsbürger Zeitung" desavouirt mit der Erklärung: Diese Aeußerung des nationalliberalen Blattes haben un- daß die Zahl der durch Benutzung der Laufbretter verunglückten der angeklagte Redakteur identifizive sich nicht mit den Artikeln zählige Beitungen nachgedruckt, ohne daß es jemandem eingefallen Schaffner gering sei. Ein Nachweis dieser Fälle ergiebt, der Staatsbürger- Zeitung". wäre, darin eine strafbare Handlung zu finden; die Staatsanwalt- daß etwa 16 pet. aller und 21 pet. der schweren Unglücksfälle In der That sehr deutsch! schaft in Chemnitz aber sah in ihr erstens eine Beleidigung infolge der Laufbretter vorgekommen sind. Die Deputation be der Offiziere der sächsischen Armeekorps, zweitens eine schloß an dem Verlangen, die Laufbretter zu beseitigen, feftAufreizung verschiedener Klassen der Bevölkerung zu Gewalt zuhalten. thätigkeiten, endlich eine Aufforderung zu der in Sachsen verbotenen Handlung des Tragens heimlicher Waffen". Die sächsischen Gerichte haben nämlich entschieden, daß durch ein Edikt vom Jahre 1659 das Tragen der etwa Mitte dieses Jahrhunderts erfundenen Revolver verboten ist, zu tönnen. " " H " den AbDie städtische Verkehrsdeputation hat, wie unsere Leser aus dem Bericht ersehen fönnen, den toalirten Pferdebahngesellschaften ein feines Weihnachtspräsent gemacht. Fast in Es bleibt nun nur noch der Streitpunkt wegen des der Stadt allen Punkten hat der kapitalsfrohe Widerstand der Gesellschaftszu leistenden Entgelts zu erledigen. vertreter den Sieg davongetragen. Nach dem gestrigen Ver Bekanntlich hatte die Deputation neben der Brutto- Abgabe halten der Deputation zu schließen wird auch noch von 8 pet. eine Betheiligung am Reingewinn verlangt. Die die verlangte Betheiligung am Reingewinn den diviGesellschaften lehnen jede Betheiligung am Ueberschuß ihres dendenlüsternen Aktionären geopfert, geopfert, und da vermuthlich Unternehmens ab. Ueber diesen Punkt wird die Deputation in Magistrat und Stadtverordneten Versammlung wenigstens ihrer nächsten Sigung, die in einigen Tagen stattfinden soll, Be- die Majorität schluß fassen. machungen der Deputation Ja und Amen sagen werden, so tönnen sich die Direktoren der Gesellschaften ins Fäustchen lachen, und mit Fug und Recht von ihrer Generalversammlung ein Extradouceur verlangen. Das Monopol für die Gesellschaften bis zum Jahre 1919 ist anscheinend gesichert. Das Kapital fann froh locken die 12prozentige Dividende liegt auf der Strecke. Morgen heißt's an der Börse: Pferdebahn- Aftien sehr begehrt." Der Kurs steigt, und das hat mit ihren Beschlüssen die Verkehrsdeputation gethan! Der Redakteur Fröhlich stand deshalb am 18. Dezember vor der Strafkammer in Chemniß. Er bestritt jede Absicht einer strafbaren Handlung, namentlich einer Beleidigung der sächsischen Offiziere und erklärte, mit seinen Worten nur an die gedacht zu Der Stadtverordnete Jacobi hat, unterstützt von 52 Stadthaben, die ähnlich wie Brüfewiß es für ehrenhaft hielten, einen verordneten aller Fraktionen, in der Stadtverordneten- Versamm Wehrlosen niederzustechen. Der Bertheidiger Rechtsanwalt Heine lung folgenden Antrag eingebracht: Die Versammlung ersucht aus Berlin stellte detaillirte Anträge auf Vernehmung einer An- den Magistrat, eine Verbreiterung der Spandauerstraße in ihrem zahl von Zeugen und Vorlegung von Akten über die Thaten südlichen Theile ehestens durchzuführen und zu diesem Zwecke D. Brüsewiß, des Lieutenants v. Salifch, des 1. eine Baufluchtlinie für die betreffende Straßenstrecke zur FestMajors v. Schulze Klosterfelde und des Generals fegung zu bringen; 2. wegen Abtretung des zur StraßenKirchhoff und über die Vertheidigung, die die Hand- verbreiterung erforderlichen Terrains mit den betreffenden lungen der letztgenannten durch den preußischen Kriegs- Grundstücksbefizern in Verhandlung zu treten und nöthigenfalls minister Bronsart v. Schellendorf erfahren hätten. In allen das Enteignungsverfahren einzuleiten; 3. zur Deckung der Kosten, diesen Fällen legte er darauf Werth, zu zeigen, daß die genannten welche auf mehrere Jahre vertheilt werden können, bereits einen Offiziere gehandelt hätten unter dem Einflusse eines Betrag in den nächstjährigen Etat einzusetzen." falschen Ehrbegriffs, durch den sie sich berechtigt und verpflichtet fühlten, nicht zur Bertheidigung ihrer Ehre, sondern zur Rä chung von vermeintlichen Beleidigungen, sogar solchen, an denen sie zum theil selber nicht schuldlos waren, die Waffe gegen Unbewaffnete zu brauchen. " Lokales. Gaßmann, Grünthalerstr. 64. " " " Die Reform der städtischen Armenpflege unter Zu laffung der Frauen beschäftigte am Freitag eine von Männern und Frauen gut besuchte Versammlung des Bezirksvereins der Potsdamer Vorstadt. Das Referat hatte Stadtv. Friede. mann, der, an die bekannten in der letzten Stadtverordneten sigung gefaßten Beschlüsse anknüpfend, eine Reform der Armen pflege namentlich im Sinne einer größeren IndividualiAchtung! Sechster Wahlkreis! Den Parteigenoffen irung nach dem Muster von Elberfeld, Kassel u. s. 10. bringen wir hiermit die Adressen der Parteispediteure in Gr- forderte und daraus die Nothwendigkeit der Zulassung Das Gericht lehnte diese Beweisanträge ab, indem es erklärte, innerung. Auch ist daselbst sämmtliche Parteiliteratur, sowie von Frauen zu den Armenkommissionen ableitete. In der die Fälle seien zum theil gerichtsnotorisch. Uebrigens werde zu sämmtliche sozialistische Werke zu haben, worauf zum bevor- sehr lebhaften, zeitweise stürmischen Debatte, an der sich gunsten des Angeklagten unterstellt", daß sie sich so zugetragen haben stehenden Weihnachtsfest ganz besonders hingewiesen wird. auf der einen Seite besonders die in dieser Frage seit langem möchten. Der Staatsanwalt beantragte Verurtheilung und empfahl Brachteinbände, zu Weihnachtsgeschenken passend, sind vorräthig. agitatorisch thätige Frau Sanitätsrath Schwerin, auf der anderen eine besonders hohe Strafe. Der Vertheidiger führte aus, daß die Moabit: Karl Anders, Salzwedelerstr. 7. Mars, mehrere Mitglieder und Vorsteher von Armenkommissionen be Kritik eines allgemeinen Uebelftandes immer nur die träfe, auf Raftanien- Allee 95/96. Gustav Rosenthal, Granseer- theiligten, prallten die Gegenfäße überaus scharf aufeinander. die sie paßte, daß sich aber niemand dadurch beleidigt fühlen straße 6. Emil Stolzenburg, Wiesenstr. 14.' Wilhelm Die Herren von den Armenkommiffionen benahmen sich zum theil tönnte, der nicht in diesem Falle wäre. Den Ausdrud recht ungebärdig und ergingen sich in lärmenden Unterbrechungen. Todtschlägerthum" sei für Leute wie v. Brüsewiß und ähnliche nicht zu scharf. Eine Aufforderung, sich zu wehren, Die Lokalkommiffion giebt bekannt, daß Kaufmann's Biemlich klar fam diesmal zum Ausdruck, daß der Widerstand der Kommissionen gegen den von der Stadtverordnetens wie die Rheinisch Westfälische Beitung" ausgesprochen Variété gesperrt ist. Versammlung unterstützten Wunsch der Zulassung von Frauen that habe, sei feine Aufforderung zu ungefeßlichen Gewaltthaten, wie sächlich im letzten Grunde zurückzuführen ist auf eine echt freisinnige $ 130 des Strafgesetzbuchs voraussetzte. Der Angeklagte habe Herr Gustav Landauer veröffentlicht in seinem Blättchen pießbürgerliche Rückständigkeit, die die Herren auch nicht selbst aufgefordert, Revolver zu tragen, sondern nur Der arme Konrad" einen Artikel mit der Ueberschrift: Der von den Kommissionen in der Zulassung von Frauen einen geabgedruckt, was die Rhein.- Westf. 3tg." in einem Lande gesagt Reichstags- Abgeordnete Bebel als Denunziant". Der Artikel be- fährlichen Ruck nach links erblicken läßt. Einer ihrer Worthabe, wo das Revolvertragen sicherlich erlaubt sei. zieht sich auf den am Dienstag dieser Woche stattgefundenen führer sagte unter lebhaftem Beifall seiner Freunde: Man Das Gericht nahm auch weder eine Aufreizung zu Gewalt- Prozeß des Hauptmanns v. Strombed contra Damasch, über will nur die Frauenemanzipation wieder um einen thätigkeiten, noch eine Aufforderung zu einer strafbaren Hand- den der Vorwärts" in seiner Mittwoch- Nummer berichtete, und Schritt vorwärts bringen!" Eine Resolution, die der lung an, verurtheilte aber Fröhlich wegen Beleidigung ist mit der ganzen Bornirtheit geschrieben, die Herrn Gustav Stadtverordneten- Versammlung wegen ihrer Haltung zustimmt der sächsischen Offiziere au vier Monaten Landauer auszeichnet, sobald er auf seine sozialdemokratischen und den Magistrat um baldige Ausführung der von den StadtGefängniß. Die Ausdrücke in dem Artikel be Gegner zu sprechen kommt. verordneten gegebenen Anregung bittet, wurde angenommen. zögen sich, so wurde ausgeführt, ganz allgemein auf Damit Herr Gustav Landauer weiß, um was es sich in Die Annahme rief bei den Gegnern große Erregung hervor. Offiziere" folglich nicht blos auf die, die wirklich jenem Prozeß handelte, sei ihm mitgetheilt, daß, nachdem Bebel wie Brüfewiß gehandelt hätten, sondern auch auf die anderen, den Hauptmann v. Strombeck im Reichstage angeflagt hatte, getheilt, der Reichstags- Abgeordnete Rechtsanwalt enzmann Bum Fall Ziethen wurde in verschiedenen Zeitungen mite demnach auch auf die sächsischen. Die Strafe wurde so milde Soldaten mißhandelt zu haben, und das Kriegsministerium darauf habe die Vertretung des verurtheilten Ziethen zurückgewiefen bemessen, weil die Erregung über Brüsewig an sich berechtigt hin die Untersuchung wider den Hauptmann v. Strombeck ein- und ein Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens werde vorgewesen sei. Im übrigen fämen auch die Vorstrafen des An- leitete, es selbstverständlich war, daß Bebel, vom Kriegsläufig nicht gestellt werden. Das ist in allen Theilen unrichtig. getlagten in betracht. minister dazu aufgefordert, denjenigen als Zeugen benannte, Das Wiederaufnahmeverfahren wird beantragt und der Antrag welcher die Mißhandlungen des Hauptmanns v. Strombeck wollte von Rechtsanwalt Lenzmann begründet werden, der sich mit gesehen haben. Bebel würde den Vorgang im Reichstag nicht erwähnt größtem Eifer der Sache des seit 13 Jahren unschuldig im haben, hätte der Denunziant des Hauptmanns v. Strombeck, der Gutsbesizer Otto Damasch, nicht sich selbst bereit erklärt, Wunderliche Känze. Wie eine Zuschrift im Dezemberheft den Beweis der Wahrheit für seine Angaben der Metaphysischen Rundschau" bekundet, hat sich neuerdings anzutreten. Am 5. Januar 1895 schrieb Otto Damasch in Berlin ein, und der Mystiker" gebildet. Die originellen wörtlich an Bebel: daß er für die Wahrheit Brüder stellen als neue Weltanschauung" etwa folgende Thesen seiner Mittheilung jede Garantie überauf: Gott hat Welt und Menschen in vollendeter Schönheit nehme.... daß er bereit sei, als Augenzeuge geschaffen, im Lauf der Jahrtausende ist diese Schönheit verloren gegangen, es ist aber unsere Pflicht, sie wieder herzustellen. Der Die städtische Verkehrsdeputation hatte gestern eine die angegebenen Thatsachen zu beeidigen Umschwung zum Guten kommt nicht allmälig, sondern wird nahezu vierstündige Sigung, in der es stellenweis sehr lebendig und zu jeder weiteren Auskunft bereit fei. mit einem Male da sein, Daß alsdann Damasch als 3euge in der Untersuchung denkende jeder Mensch zuging. Es handelte sich um die Erledigung derjenigen Be wider den Hauptmann v. Strombeck nicht zu beweisen muß sich indessen würdig auf ihn vorbereiten. Diese stimmungen des Vertragsentwurfs, welche nicht die Zustimmung der Pferdebahn- Gesellschaften gefunden haben. vermochte, er selbst behauptet hatte, und als würdige Vorbereitung" besteht nun nach Angabe des Vor In erster Linie waren noch Differenzen darüber vorhanden, darauf die Untersuchung wider wegen falscher sizzenden, eines Herrn 3. in der Bernauerstraße, vorerst im Loswelche Straßenstrecken lediglich mit Affumulatoren- Wagen Anschuldigung des Hauptmanns v. Strombeck eingeleitet fagen von allem Qugus, wogegen sich ja nichts einwenden läßt. befahren werden sollen. Auf grund eines vom Baurath Gottheiner wurde, sich der Verfolgung durch die Flucht entzog, ist nicht Nebenbei haben die Herrschaften aber auch noch allen Fleischspeisen und allen narkotischen Genissen zu entsagen, das Bier zu vorgelegten Planes beschloß die Deputation, den reinen Affummula- Bebel's Schuld. torenbetrieb in einem Umfange stattfinden zu lassen, der sich in den Für legteren war es Ehrensache zu beweisen, daß er in vermeiden und nur vom einfachsten Gemüse zu leben. Die Kräuter Grenzen der dem Entwurf zu grunde liegenden finanziellen Berechnung gutem Glauben handelte, als er die behauptete Mißbandlung im dazu haben sie selbst zu suchen!!! Wer es will, fann auch hält, so daß dieser Differenzpunkt als erledigt bezeichnet werden Reichstag zur Sprache brachte, und indem er Damasch als noch das Gelübde der Reuschheit ablegen!!! Die guten Leute fann. Bezüglich des Mitbenutzungsrechts der Geleise durch 3 eugen nannte, that er, wozu dieser sich selbst bereit scheinen von der Sorte zu sein, welche öffentlich Wasser predigt und heimlich Wein trinkt. fremde Unternehmer hatte die Deputation in Rücksicht erklärt hatte. Dies Urtheil wird das Rechtsgefühl des deutschen Voltes ungemein befriedigen. Mit dem Begriffe der Kollektivbeleidigung haben wir es glücklich dahin gebracht, daß man einen sittlichen Uebel stand als folchen ohne Rücksicht auf eine bestimmte Person überhaupt nicht mehr rügen tann, weil sich dann alle beleidigt fühlen könnten, die nicht an ihm tranfen. Kommunales. M was ihn . Kerter Schmachtenden widmet. " - " einem bes Beauf einzurichtende Konkurrenzlinien ein Mitbenutzungsrecht Es sei hinzugefügt, daß der jetzt zu 4 Monaten Gefängniß Weihnachts Gratifikationen dürften, wie ein Gerichtsgegen Entschädigung bis zu 1000 Meter Länge verlangt. Die verurtheilte Damasch der Bruder des Angebers ift, der berichterstatter wissen will, in diesem Jahre wahrscheinlich zum Gesellschaften verlangen prinzipaliter vollständigen Ausschluß deswegen in den Prozeß verwickelt wurde, weil er im Namen legten Male an Beamte vertheilt worden sein, wenn die fremder Unternehmer von ihren Linien und wollen höchstens ent- feines Bruders den Briefwechsel mit Bebel führte. Das Gericht sicherem Vernehmen nach bereits eingeleiteten Verhandlungen sprechend dem jezt bestehenden Vertrage ein Mitbenußungsrecht nahm an unseres Erachtens mit unrecht daß der Ver- zwischen den verschiedenen Staatsbehörden zu den Es besteht bei bis 400 Meter Länge gestatten. Hierüber entspann sich eine urtheilte gewußt habe, daß sein Bruder unrichtige Angaben friedigenden Abschluß führen. lange erregte Debatte, bei der von mehreren Mitgliedern be- machte. hörden die Absicht, die Weihnachts Gratifitation gänzlich ab zuschaffen und die Beamten dafür in anderer Weise bezw. durch eine entsprechende Gehaltsaufbefferung zu entschädigen. Maß gebend für diese Entschließungen ist die Ungerechtigkeit bei der Vertheilung, die so lange nicht zu beseitigen ist, als die zur Ver fügung stehenden Mittel nicht ausreichend sind, um alle Beamte durch Gratifitationen zu erfreuen. Linien neuen " H = antragt wurde, die Beschlußfassung über diesen Punkt aus Nach dieser Darlegung hat vielleicht Herr Guftav Landauer zusehen, bis Pläne angefertigt und vorgelegt werden tönnen, so viel Einsicht, zu begreifen, daß er mit seinem Artikel auf dem aus denen ersichtlich ist, in welchem Umfange bei den im Holzwege war. Daß er auch das Schamgefühl besitzt, zu widerVerkehrsintereffe nothwendigen das Mit rufen, was er geschrieben, erwarten wir nicht. benutzungsrecht auf den jetzigen Geleifen in Anspruch ge= Die politische Polizei in Preußen findet nicht den nommen werden muß. Die Befürworter der Pferdebahn- Forde- Beifall der Staatsbürger Zeitung", d. h. nur die im rungen meinten, die neuen Linien könnten ja auch an die Ver- Verlag der Buchhandlung Vorwärts erschienene Broschüre über tragsgesellschaften gegeben werden, dann sei die Frage des Mit den Leckert- Lützow- Prozeß. Sonst ist sie mit der polizeilichen benutzungsrechts gegenstandslos. Mit einer Stimme Majorität Thätigkeit ihres berühmten Parteigenossen v. Tausch ganz ( 7 gegen 6) wurde die weitere Prüfung der Sache abgelehnt. einverstanden; sie hat ja auch ganz allein die Verhaftung Es wurde beschlossen, die Forderung fallen zu lassen und, dem Tausch's als verfrüht und nicht genügend begründet erachtet. Es Munsche der Pferdebahn Gesellschaften nachgebend, das Mit- wäre interessant zu erfahren, auf welche Gründe sie sich dabei mit den in betracht kommenden Vorschriften, zum Beispiel über benugungsrecht fremder Unternehmer auf 400 Meter zu beschränken. stüßt. Sollten ihr diefe vielleicht von dem Ablatus und Quafi- den Gifthandel, zu wenig vertraut sind, was mitunter große UnDie Deputation hatte weiter gefordert, daß der Einheitspreis Privatsekretär des Edlen Liebermann v. Sonnenberg zuträglichkeiten im Gefolge hat, und daß fie andererseits die Ge10 Pf. fofort nach Umwandlung jeder Linie in mitgetheilt worden sein? Herr Hochgreve nämlich hat werbetreibenden unter der Maske von Kunden geradezu zur Anelektrischen Betrieb eingeführt werden solle, während die vor der Verhaftung Tausch's mit diesem im schaffung verbotener oder fonzessionswidriger Waaren, mithin zu Gesellschaften vorgeschlagen hatten, den Einheitstarif inner- Borraume des Gerichtssaales noch eine sehr Gesezesübertretungen verleiten. Don Gegen die weiblichen Polizei- Agenten, insbesondere die sogenannten Auffäuferinnen" im Dienfe der Gesundheitspolizei, beabsichtigen die Nahrungsmittel- Händler und Droguiften eine Petition an das Polizeipräsidium zu richten. Es soll darin Beschwerde geführt werden, daß einerseits die betreffenden Frauen Das Polizeipräsidium theilt mit: Veranlaßt durch die aus der Kolonnenstr. 61 au Schöneberg, die seit Jahren um die Kunst und Wissenschaft. vor kurzem hier erfolgte Explosion eines mit flüssigem Weihnachtszeit am Potsdamer Bahnhof einen Pfeffertuchenhandel Acetylengas gefüllten Behälters ist vom tgl. Polizei- betrieb. Man fand die sehr starke Frau um 4 Uhr morgens Der kürzlich in der Urania aufgetretene Nechenkünstler Präsidium vorbehaltlich der nachträglichen Zustimmung vor dem Hause Potsdamerstr. 34 in trantem Zustande auf und Jnandi ist in den Bergen Piemonts geboren, wo er als Knabe des hiesigen Magistrats der schleunige Erlaß einer Polizei- brachte sie auf die Sanitätswache in der Stegligerstr. 60. Hier dann Schafe und Ziegen hütete. Er wanderte zu Fuß nach verordnung in Erwägung genommen worden, wonach jeder, gab sie, wahrscheinlich infolge eines Schlaganfalls, eine Stunde Marseille, wo er in den dortigen Kaffeehäusern von der Acetylengas und Calciumcarbid mittels Wasser darstellen später ihren Geist auf. Ihre geschloffene Pfefferkuchenbude wird einem Gaft andern ging und thm den Vor will, vorher der Ortspolizeibehörde Anzeige davon zu heute von einem Schuhmannsposten bewacht. schlag machte, er solle ihm sein Geburtsdatum nennen, erstatten hat. Die zur Darstellung und zum Auffangen des Gases zu benußenden Das Opfer eines gemeinen Bubenstreiches ist in legter Sekunden er bereits lebe. Als Honorar für diese kleine geistige er wolle ihm fagen, wie viel Tage, Stunden, Minuten und Apparate müffen be stimmten Voraussetzungen genügen. Auf die staatlichen wissen- Müller, der augenblicklich ohne Arbeit ist, hatte für seine Spar- resolute Auftreten des Kleinen, die ungeheure Schnelligkeit, mit Nacht der Arbeiter Müller aus der Brunnenstr. 21 geworden. Arbeit erbat sich der siebenjährige Inaudi zwei Sous. Das schaftlichen Institute, die solches Gas nur zu Lehr- und Studien- groschen einen Posten Weihnachtsbäume gefauft, um sich durch welcher er seiner Aufgaben sich erledigte, erregten allgemeines Erzwecken verivenden, findet selbstverständlich die Anzeige pflicht keine Anwendung. den Verdienst aus dem Verkauf derselben über die arbeitslose ftaunen, man gab ihm gern die zwei Son und oft auch mehr. So Außerdem wird auf die große Explosionsfähigkeit des flüssigen Acetylen's warnend hin- Beit hinwegzuhelfen. Als der Mann nun heute Morgen zum durchwanderte Inaudi einen großen Theil Frankreichs. Als er größer gewiesen. Dieselbe kommt der der Schießbaumwolle nahe und Beginn seiner Arbeit an seinen Standplatz an der Ecke der wurde, ging er auch nicht mehr von Tisch zu Tisch, sondern er soll z. B. schon durch einen glühenden Metalldraht, durch Entdeckung, daß ruchlose Hände von seinem gesammten Baum alle Welt war neugierig, den Wunderknaben zu sehen, der, ohne Brunnen- und Veteranenstraße tam, machte er die schmerzliche gab fleine Séancen", die immer sehr gut besucht waren, denn Schlag und zu schnelles Deffnen der Behälter hervor vorrath die Kronen abgeschnitten und auf die Erde geworfen lesen und schreiben zu können, ohne auch nur eine Ahnung zu gerufen werden tönnen. Flüssiges Acetylen wird des balb als Sprengstoff" zu behandeln behandeln sein. Auf die Herstellung, den Vertrieb und den Besitz von flüssigem Acetylen, dem bedauernswerthen Manne ein Schaden von ca. 30 M. zum Quadrat erheben, in wenigen Minuten die schwierigsten müffen unter dem Einkaufspreis weggegeben werden, wodurch haben, was es heißt, eine Wurzel auszuziehen oder eine Zahl fowie aus erwächst. Da die in dortiger Rechenaufgaben löfte, mit denen geschulte Mathematiker künftig die Vorschriften des Gesetzes gegen den verbrecherischen faufsstände verschont geblieben sind und nur gerade diese Ecke, sich abmühen mußten. Seinen Ruf hat aber Inaudi erst und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen 9. Juni 1884 Anwendung finden." vom Der Fall, daß jemand bei Lebzeiten schon seine Sterbe- Urtunde zugestellt erhält, dürfte nicht allzu oft vorkommen. Dies eigenartige Geschick hat den hierselbst in der Yorkstraße wohnenden Rohrleger J. betroffen. In Militärangelegenheiten ersuchte J. den Standesbeamten seiner Vater stadt Bosen um eine Geburtsurkunde. Statt dieser erhielt er unter dem Aktenzeichen 2428/77 C. eine am 16. Dezember d. I. ausgefertigte Sterbe- Urkunde, nur giltig in Angelegenheiten des Heereswesens", zugestellt, in welcher der Tag seiner Geburt, der 24. Dezember 1877, als der Todestag angegeben war, Hoffentlich nimmt J. sich das seltsame Versehen des Posen'schen Standesbeamten nicht allzusehr zu Herzen. hatten. Die Bäume find dadurch völlig entwerthet und welche eigentlich nie ohne Verkehr ist, heimgesucht wurde, dürfte wohl ein Rache- Att vorliegen. Wie ist es aber möglich, daß die Ausführung einer derartigen Rohheit, die doch wahrlich teine furze Zeit in Anspruch genommen haben muß, von feinem Beamten bemerkt wurde? Von einem Strolch ist die Frau unseres Parteigenossen Dechandt, der in der Ruheplatstr. 24 ein Bigarrengeschäft betreibt, überfallen worden. Der Unbekannte benutte die Abwesenheit des Geschäftsinhabers, um auf die allein im Laden anivesende Frau einzubringen und die Kaffe zu leeren. Es wird berichtet, daß in der Gegend neuerdings schon mehrfach Attentate ähnlicher Art ausgeführt worden sind. " Bourgeois, der über die Begabung Inaudi's aufs Aeußerste er Arbeiten, Bourgeois, vor fünf Jahren fenuen gelernt hat. staunt war, führte denselben in der Pariser Akademie der Wissenschaften ein, wo er von Poincarré und dem berühmten wurde. französischen Mathematiter Joseph Bertrand und andern geprüft Auch diese Gelehrten waren erstaunt über die fast unbegreifliche Begabung Inaudi's, der, nachdem er in mehr als einstündiger Sihung die schwierigsten Aufgaben, die man ihm gestellt hatte, mit Leichtigkeit gelöst hatte, zum Schlusse zur unbegrenzten Verwunderung der Gelehrten alle Zahlen, die man ihm im Laufe dieser Stunde genannt hatte, mit den von ihm ausgerechneten Resultaten auswendig hersagte. Auch bei seinem Auftreten in der Urania erregte er die höchste Verwunderung nicht nur durch die spielende Leichtigkeit, mit der er im Kopf die ungeheuersten Aufgaben löfte, sondern auch durch sein phänomenales Gedächtniß. Auf offener Straße hat gestern vor dem Hause Alte Leipzigerstr. 11 bas siebzehnjährige Dienstmädchen Hedwig Die Privat- Briefbeförderungs- Anstalten sind laut Be- Burkowitz, das bei dem Tischlermeister L. in der Waßmannstr. 21 scheid des Oberstaatsanwalts am Kammergericht zur Deffnung in Stellung war, sich mit Oleum zu vergiften versucht. Sie von Briefen, deren Adressat nicht zu ermitteln nnd deren Ab- war von einem Apotheker verführt worden. Man brachte das Telegraphie ohne Drähte. Aus London wird berichtet: fender nicht bekannt ist, behufs Rückbeförderung des Schreibens arme Mädchen in ein Krankenhaus. Vor einigen Tagen machte der technische Beirath des Generalan den letzteren befugt. Ein derartiger Bescheid ist einem Einwohner zugegangen, der den Direktor Kaphengst von der bekannten Arzt Dr. Martin Eckmann ereilt. Er wollte sich am theilung, daß die englische Regierung mit der neuen Erfindung Ein tragisches Geschick hat den im Osten unserer Stadt Postamtes, Mr. Preece, gelegentlich einer Vorlesung die MitBerliner Berkehrsanstalt wegen Berlegung des Briefgeheimnisses Mittwoch in einem hiesigen Krankenhause einer an sich leichten eines jungen italienischen Elektrikers, namens Marconi, experi denunzirt hatte. und ungefährlichen Operation unterziehen. Eben sollte in Gegen- mentirte, welche das vollkommenste fei, was man bisher auf Wochen- Repertoir der Urania, Abtheilung Taubenwart dreier Aerzte die Narkotifirung beginnen, als eine plößlich dem Gebiete der Telegraphie ohne Drähte erreicht habe. straße: Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und eingetretene Herzlähmung dem Leben des sechsunddreißigjährigen Marconi's System beruht nicht auf elettromagnetischen, sondern Sonnabend„ Ein Ausflug nach dem Monde". Donnerstag ge- Mediziners ein jähes Ende machte. Dr. E. war seit acht Jahren auf elektrostatischen Wirkungen, das heißt auf elektrischen Wellen schlossen. Die Abtheilung Invalidenstraße bleibt ein- Armenarzt im Frankfurter Viertel und auch in schriftstellerischen von der immensen Schwingungszahl von 250 Millionen in der schließlich 24. Dezember geschlossen, am Freitag, den 25. b. Mts. Kreisen nicht unbekannt. Sefunde. Diefe Schwingungen bewegen, sich in gradliniger wird Herr Dr. Bayard seinen Vortrag Japan I" halten und am Sonnabend Herr Dr. Naß seinen Vortrag Das Porzellan" noch einmal wiederholen. Einen tödtlichen Ausgang hat ein Unfall genommen, der Richtung und können gleich den Lichtwellen reflektirt und vor acht Tagen den 60jährigen Pußer Karl Grabs aus der refraktirt werden, ja, sie verhalten sich überhaupt ganz wie die Mittenwalderstr. 73 betroffen hat. Der alte Mann arbeitete an Lichtwellen. Die Erfindung, durch welche eine Umwälzung in Au der Uraniasäule an der Potsdamer Brücke funktionirt dem Neubau Pallasstr. 8/9 auf dem Hofe auf einem Gerüst, das der Methode der Telegraphie hervorgerufen wird, wurde an verfeit gestern der erste Zeitungs- Automat. Wie wir hören, werden aus Tonnen, Brettern und einer auf diese gestellten Bank schiedenen Orten bereits erprobt. Die Schwingungen werden Mitte Januar weitere Beitungs- Automaten an den Uraniajäulen hergestellt war. Auf dem durch Regen schlüpfrig gewordenen durch einen Apparat erzeugt und vom andern aufgefangen. Der angebracht werden. Die Säule an der Stechbahn ift ab- Boden gerieth die Rüstung ins Wanken und Grabs stürzte Apparat, den Mr. Preece auch vorführte, besteht aus zwei ge gebrochen; eine neue wird in der zetten table offen der schließlich mit ihr hintenüber. Er wurde ſo ſchwer verlegt, daß watergestellt wutben, ben entgegenge mente," ton ber Louisentirche) aufgebaut. Zwei weitere neue Säulen sollen noch man ihn in das Krankenhaus am Urban bringen mußte, wo Raumes wurden. er dem in diefem Monat aufgestellt werden und zwar am Andreasplaß gestorben ist. Die Staatsanwaltschaft hat die Leiche beschlag- Strom in dem einen Apparat erregt wurde, ertönte an dem und am Frankfurter Thor. nahmt, um für die Untersuchung der Schuldfrage wegen des andern ein Glockensignal. Mr. Breece erklärte, er setze Dem Berliner Aquarium haben die letzten Zuführungen vorschriftswidrigen Gerüstes die Todesursache feststellen zu lassen. die größten Hoffnungen und das größte Vertrauen auf die so viele neue und seltene Thiere gebracht, daß nur einiges hier neue Erfindung und theilte mit, daß die englische Posterwähnt werden kann. Zu den vor etlichen Wochen eingelaufenen 41/2 Uhr ein unbefannter Mann von etwa 60-63 Jahren, an- Apparat zu erproben. Einer der ersten Versuche solle mit einer Ju einem Pferdebahuwagen ist Freitag Nachmittag um verwaltung entschlossen fei, teine Roften zu scheuen, um den fugeligen Stachelhäutern, den sogenannten See- Igelu, sind einige scheinend ein pensionirter Beamter, plöglich geftorben. Der Verbindung von Penarth, einem bei Cardiff gelegenen Rüftenweitere Arten gekommen, eine fleine, bei den italienischen Fischern Greis hatte an der Haltestelle vor dem Hause Pappelallee Nr. 1 städtchen, mit einer Insel im Bristoltanal gemacht werden. Mr. als Meerkastanie bezeichnete Spezies mit furzen, grünlichen, am eben einen Wagen der Linie Schönhauser Auee- Rixdorf be- Breece fagte weiter, bas merkwürdigste an der Sache sei, daß Ende weißen Stacheln, und eine größere Art( Strongylocentrotus) stiegen, als er todt zusammenbrach. Wahrscheinlich hat ein der Erfindung keineswegs ein neues Prinzip zu Grunde liegt; mit langen, spigen, dunkelvioletten Stacheln, die gern in selbstgebohrten Höhlen der Felsen sich aufhält. Geradezu ungeheuer- Herzschlag ihn getödtet. Die Revierpolizei beschlagnahmte die dasselbe sei bereits von dem berühmten deutschen Physiker Herz gelehrt und von anderen entwickelt worden. Marconi habe aber eine praktische Anwendung dieses Prinzips versucht, welche ganz neue und bewunderungswürdige Resultate zu Tage förderte. lich nimmt sich ein anderer, in ähnlicher Weise am Boden auf Leiche. Beute lauernder Fisch aus, da sein großer, gepanzerter, ein- Nach Unterschlagung größerer Summen ist seit gestern der gedrückter Kopf mit fräftigen Stacheln bewehrt und nebst dem Buchhalter Franz Feldmann, am 27. Juni 1866 zu Jhehoe Rumpf mit lappigen Anbängen versehen ist, sodaß er den Namen geboren, bisher zu Charlottenburg, Schillerstr. 88 wohnhaft, Drachenfisch nicht zu unrecht führt. flüchtig. 3 Benvenuto Theater Wochendronik. Opernhaus. Sonntag, 20.: Fidelio". Montag, 21. Der Ring des Nibelungen". 4. Abend: Götterdämmerung". Anfang 6% Uhr. Dienstag, 22.:„ Orpheus und Eurydike". Mittwoch, 23. " Hänsel und Gretel". Phantasten im Bremer Rathsteller. Donnerstag, 24.: Geschlossen. Freitag, 25. Die Bauberflöte". Sonnabend, 26., mittags 12 Uhr: Matinee. Abends:" Das Heimchen am Heerd". Sonntag, 27. haus. Sonntag, 20.: Bum 1. Male: Der lange Preuße". Montag, 21.: Cellini". Montag, 28,: ,, Tannhäuser". Anfang 7 Uhr. Schauspiel= Abu Geid"." Das zweite Geficht". Dienstag, 22.: Der lange Preuße". Mittwoch, 23.: Sabale und Liebe". Luise: Frl. Lilt slug vom Softheater in Meiningen, als Gast. Donnerstag, 24.: Geschlossen. Freitag, 25.: Wilhelm Tell". Sonnabend, 26. Der lange Preuße" Sonntag, 27.:„ Abu Seid". Neues Das zweite Geficht" Montag, 28:" Der lange Preuße". Sonntag, 20 Dezember:" Wohlönigl. Opern Theater( troll). Das thätige Frauen".( Ermäßigte Preise.) Freitag, 25.: Dottor Klaus"." Sonnabend, 26.: Der Verschwender". Sonntag, 27:„ Goldfische". Deutsche Theater bringt in dieser Woche am Sonntag Nachmittag " Sulius Cäfar", abends„ Die versunkene Glocke"; Montag Freiwild"; Dienstag und Mittwoch ,, Die verfuntene Blocke". Donnerstag bleibt das Theater geschlossen. Für die drei Weihnachtsfeiertage find festgefeßt: Freitag Abend„ Die verfuntene Glocke", Nachmittag Julius Cafar"; Sonnabend Abend Morituri", Mittwoch 1 1 Zur Bewältigung des diesjährigen Weihnachtsverkehrs Unglücksfälle im Straßenverkehr. Am Donnerstag Abend nach Breslau und Posen werden nachstehende Sonderzüge ab- wurde in der verlängerten Wrangelstraße der 35 Jahre alte gelaffen: 21. Dezember: ab Bahnhof Friedrichstraße 8,28 vorm., Schneider August Wengt durch eine Droschte überfahren und am an Frankfurt a. D. 10,18 vorm. und weiter bis Posen; ab Kopfe schwer verlegt. Nach Anlegung eines Verbandes im Bahnhof Friedrichstraße 4,12 nachm., an Sommerfeld 7,02 nachm. Krankenhause Bethanien wurde er auf seinen Wunsch in seine und weiter bis Breslau; ab Schlesischen Bahnhof 6,08 nachm., an Wohnung gebracht. Mittags gerieth die 55 Jahre alte, halb Frankfurt a. D. 7,52 nachm. und weiter bis Bosen; ab Bahnhof erblindete Almosenempfängerin Ida Schulz vor dem Hause Friedrichstraße 8,36 nachm., an Sommerfeld 12,52 nachts und Köpnickerstr. I unter die Räder eines Pferdebahnwagens und weiter bis Breslau. Am 22. Dezember fällt der 4,12 nachm. von erlitt eine schwere Quetschung der Zehen des rechten Fußes. Auf Bahnhof Friedrichstraße abgehende Zug weg. Am 23. Dezember: Anordnung des Arztes wurde sie in das Krankenhaus Am Urban ab Bahnhof Friedrichstraße 8,28 vorm., an Frankfurt a. D. 10,18 übergeführt.- Vor dem Hause Rykestr. 38 wurde abends der vorm. und weiter bis Posen; ab Bahnhof Friedrichstraße 8,36 obdachlose Arbeiter Johann Prozeit mit mehreren, anscheinend nachm., an Sommerfeld 12,52 nachts und weiter bis Breslau. von einem Falle herrührenden Verletzungen am Kopfe aufgeAm 24. Dezember: ab Bahnhof Friedrichstraße 8,28 vorm., an funden und nach Anlegung eines Verbandes dem städtischen Nachmittag Fretwild"; Sonntag Abend" Die verfuntene Glocke", Nachmittag Frankfurt a. D. 10,18 vorm. und weiter bis Posen; ab Bahnhof Obdach zugeführt. Hanneles Himmelfahrt" und" Ohne Liebe". Das Lessing Theater Friedrichstraße 5,40 nachm., an Frankfurt a. D. 7,38 nachm. und in bringt Sonntag Kollege Crampton" mit Herrn Engels als Gaft, Montag weiter bis Posen. Am 25. Dezember: ab Bahnhof Friedrichstraßen Aus den Nachbarorten. „ Das Glück im Wintel", Dienstag" Madame Sans- Gêne" und Mittwoch " Komtesse Gucker!" mit Frl. Groß in der Titelrolle zur Aufführung. An 8,28 vorm., an Frankfurt a. D. 10,18 vorm. und weiter bis Posen. Vom Wirken des Staates der Sozialreform allen dret Feiertagen wird Herr Engels gastiren; Freitag in kollege Außer diesen bestimmt verkehrenden Sonderzügen kommen noch bringt das Berliner Tageblatt" folgendes liebliche Bild: Grampton", Sonnabend im quſtſpiel" Die goldne Gva", und Sonntag in folche nach Bedarf zur Ablassung. Die Sonderzüge halten auf 3u Unruhen kam es wiederholt wegen Lohnstreitigkeiten erfien Feiertag tomteffe Guckert" mit Frl. Groß, am zweiten Feiertage das Lindau's Schauspiel„ Der Abend". Als Nachmittags- Borstellung gelangi am allen denjenigen Stationen, auf welchen die betreffenden Haupt- unter den Arbeitern 500-600 Mann. die bei der Lustspiel Die Kinder der Exzellenz", und am dritten Feiertage Heimath" zur züge Aufenthalt haben. Die zu den letzteren gelösten Fahrkarten Holzfällung auf dem Döberiger Uebungsplay beschäftigt Aufführung. Das Berliner Theater tündigt für die Weihnachtswoche berechtigen auch zur Fahrt mit den Sonderzügen, für welche ein an: Ratser Heinrich" wird Sonntag, Dienstag, Freitag( 1. Feiertag) und find. Einmal, als die Lage besonders bedrohlich erschien, nächsten Sonntag gegeben. Montag und Sonnabend finden Aufführungen fache Fahrkarten 1.- 3. Klaffe, und mit Ausnahme des am erbaten die Aufseher von dem Kommandeur des 150 Mann von Renaissance" statt. Mittwoch„ Pfarrer von Kirchfeld" Als gehen in 21. Dezember 4,12 nachmittags ab Bahnhof Friedrichstraße ab- starken Wachkommandos Hilfe. Der Befehlshaber, achmittags- Borstellungen und Szene: heute Sonntag gehenden Zuges, auch 4. Klasse, sowie die üblichen Rückfahrkarten Aschenbrödel", Freitag und Sonntag tönig Heinrich", Lieutenant v. Rheinbaben, trat an die aufgeregte Sonnabend" Faust" mit Frau Geßner als Gretchen und Herrn Pohl verausgabt werden. Menge heran und hielt an sie eine Ansprache, um sie als Mephisto. Donnerstag bleibt das Theater geschlossen. Im Die Lifte für die Hamburger Streifenden Nr. 1168, auf zu beruhigen, was ihm auch gelang. Er machte sie Residenz- Theater ist Sonntag die leyte Borstellung von„ Fernands Chekontrakt", Montag und Dienstag bleibt das Theater wegen Vorbereitung welcher der Betrag von 2 M. 60 Pf. gezeichnet ist, ging ver- dabei auf die verhängnißvollen Folgen ihres Thuns auf zu der Mittwoch stattfindenden ersten Aufführung von Georg Feydeaus„ Der loren. Man wolle sie bei Budach, Kastanien- Allee 19/20, ab- merksam und erklärte, daß seine Soldaten im Noth- Frauenjäger" geschloffen. Der Spielplan des Neuen Theaters ist: liefern. falle mit scharf geladenen Gewehren antreten Sonntag: Bocksprünge", vorher" Opus I". Nachmittags:" Der Süttenbestyer" Montag, Dienstag, Mittwoch: Bocksprünge", vorher Opus I." Ueber einen Gelddiebstahl, der vor zwei Jahren be- würden. Dies Einschreiten des Offiziers hatte die erwünschte Donnerstag: Gefchloffen Freitag, Sonnabend, Sonntag und folgende Tage: gangen und erst dieser Tage bemerkt worden ist, bringt das Wirkung. Die Arbeiter wohnen in drei großen mit Erde be- Marcelle", Komödie in vier Atten von Sardou. An den Feiertagen finden Nachmittagsvorstellungen am 25. Dezember von Bocksprünge", am 26. Dezbr. B.T." folgenden Bericht: In einem hiesigen unter staatlicher legten Holzbaracken. Die Rädelsführer(), meist Leute aus von„ Der Hüttenbefiger" und am 27. Dezember von„ Bocksprünge" statt. Kontrolle stehenden Institut ist dieser Tage ein Diebstahl entdeckt Spandau und Charlottenburg, find inzwischen entlassen 3m Schitter- theater findet Sonntag Nachmitag die letzte Wiederholung worden. Bei einer Kaffenrevision stellte sich heraus, daß ein worden. Die Zahl der Arbeiter soll bis auf 900 Mann ver- von Hartleben's Schauspiel„ Ein Ehrenwort" statt, abends 8 Uhr geht„ Der Montag wird Tebeum" wiederholt, Beutel, der zehntausend Mart in Gold enthielt, mehrt werden, denn die Arbeiten müssen bis 1. April beendigt Pfarrer von Kirchfeld" in Szene. Dienstag findet die erste Aufführung von Kreger's Boltsstüct„ Der geöffnet und seines Juhaltes beraubt worden war. fein." Prachtvoll, dieser Bericht. Kein Wort darüber, wie es millionenbauer" statt; Mittwoch wird dieses Wert zum ersten Male Der Dieb hatte das Siegel geschickt abgenommen, möglich war, daß Arbeiter, die im allgemeinen froh find, Be- wiederholt. Für die Feiertage sind folgende Borstellungen angelegt: Freitag ( erster Feiertag) nachmittags Der Pfarrer von Kirchfeld", abends„ Ein ftatt des Goldes Kupfer hineingefüllt und den Beutel schäftigung zu haben, wegen Lohnstreitigkeiten zu„ Unruhen" ge Wintermärchen". Sonnabend nachmittags„ Der Millionenbauer", abends" Der wieder kunstgerecht mit dem Siegel verschlossen. Auffallend bei trieben werden konnten. Wozu auch? Durch die Soldaten mit widerspenstigen Zähmung", Sonntag nachmittags„ Ein Wintermärchen", Nachdem im Thalia Theater der That ist, daß der Diebstahl bereits im Jahre 1894 begangen dem scharf geladenen Gewehren und durch die Entlassung der abends Die Stüben der Gesellschaft". ( vormals Adolf Ernst Theater), wo sich das Stück Goldene Herzen" von worden sein muß, da das Siegel ein Datum aus jenem Jahre Rädelsführer" find die Arbeiter ja„ beruhigt" worden! Karlweis täglich neue Freunde erwirbt, wegen eines Krantheitsfalles die zeigte. Bei den allmonatlich vorgenommenen Kassenrevisionen Der Restaurateur und sozialdemokratische Stadt: Aufführungen von Weiterhäuschen" an zwet Abenden unterbrochen werden Das Zentral. hat es sich so glücklich für den Dieb getroffen, daß der betreffende verordnete Gartz in Bernau hat von der dortigen Polizei. mußten, find sie jest wieder aufgenommen worden. Theater veranstaltet am zweiten Weihnachts Feiertag nachmittags Beutel zwei Jahre lang bei den Stichproben nicht gegriffen behörde dieser Tage urplötzlich den Bescheid erhalten, daß er sein eine Aufführung der Ausstattungspoffe Eine tolle Nacht". Jm wurde. Wie wir hören, ist ein Kaffendiener als verdächtig ver- 2otal fortan mit der Polizeistunde, im Winter um 10 Uhr, Ostend Theater findet die erste Aufführung der neuen Klein Boffe Schwerenöther" am ersten Feiertag statt. Der deutsche haftet worden. Der betreffende Staffirer konnte die fehlende zu schließen habe. Hiergegen ist Beschwerde eingelegt. Die mitchel erlebt nur noch brei Aufführungen. Jm Fridrich= Summe sofort decken. Selbstverständlich ist er ganz außer Ber- Parteigenoffen am Ort und aus Berlin werden nicht verfehlen, ilhelmstädtischen Theater wird morgen zum ersten Male dacht." Die Maßregelung durch guten Besuch möglichst in ihren Wirkungen findet die kindervorstellung Schneewittchen und die sieben werge" statt. von Mofer's Luftfpiel„ Der Bellchenfreffer" wiederholt. Nachmittags abzuschwächen. Während der nächsten Woche bleibt„ Der Weilchenfresser" am Montag, Dienstag und Mittwoch auf dem Spielplan. Am ersten Feiertag abends geht Donnerstag Abend unweit Rubleben ein vierjähriges Kind Anzengruber's Meineidbauer" in Szene. Nachmittags find Die Räuber" angefeßt. Für den zweiten Feiertag abends ist" Der Veilchenfreffer" bestimmt, herausgestürzt, nachdem sich die Thür aus einer unbekannten Ver- nachmittags wird Schiller's Wilhelm Tell" gegeben; für den britten Feiertag anlaffung von selbst geöffnet hatte. Nachdem die Nothleine ge- Nachmittag ist„ Maria Stuart“, für den Abend„ Die Waife von Lowood" in zogen und der Zug zum Halten gebracht war, fand man bein feiertage der Spielplan folgendermaßen festgelegt worden: Am ersten FeierIm Theater des Westens ist für die WeihnachtsAbsuchen des Bahnkörpers das Kind wohl und munter vor; estage wird Fedora" von Sardou, am zweiten Feiertage Die wilde Jagd" hatte keinerlei Beschädigungen erlitten. In dem betreffenden Ab- von Fulda und am Sonntag Schiedsmann Hempel" von Keller und Herrmann abends gegeben. Als Nachmittagsvorstellungen sind für den erften theil befand sich die Mutter des Kindes mit noch einem anderen etertag Samlet", für den zweiten„ Marta Stuart" und für ben Gountag Rinde. Gräfin Bea" gewählt worden. Seute und am Montag finden Wiederholungen Auf zwei auswärtige Verbrecher, die sich möglicherweise in Berlin aufhalten oder die Reichshauptstadt vorübergehend be Aus einem von Berlin kommenden Vorortzuge ist am rühren, wird auf den hiesigen Bahnhöfen, in den Gasthöfen 2c. gefahndet. Es handelt sich um den Kandidaten der Theologie Paul Wallis aus Hohenfeld bei Dramburg, der wegen eines Mordverfuchs gegen seinen Vater verfolgt wird, und den Eisen bahn Sekretär Anton Dietrich aus Budapest, der nach Unterschlagung von 41 000 Gulden flüchtig geworden ist. 1 Auf der Sanitätswache geftorben ist am Sonnabend früh um 5 Uhr bie 61 Jahre alte Händlerin Auguste Metelmann Aussicht genommen. " von„ Gräfin Lea“, am Dienstag und Mittwoch von Schiedsmann Hempel" theater bleibt die Posse Nobert und Bertram" auf dem Spielplan. tots statt. Am Donnerstag bleibt das Theater geschlossen. Literarisches. Eingelaufene Druckschriften. Juden alo Soldaten. Berlin, Verlag S. Gronbach. Aus dem dunklen Pavis. Stizzen von P. Lindenberg. Leipzig, Berlag von Ph. Reclam jun. Berlin, Verlag Georg Eichler. Preis 20 Pf. schnitten werde. die von Weihnacht. Der Handwerksbursche. Zwet Dichtungen von E. Breczang haben würde und von einer Gefährdung des Trausports befind wird demnächst versuchen, die noch hier im Hafen " Gerichts- Beifung. " wieder an den Schienen zu schaffen. Nun hielten die Beobachter| Katastrophe, die teine Beugen hatte, ist noch nicht bekannt. Der es für angezeigt, einen Schuhmann auf das Treiben des An- Schuß traf den Hauptmann in der Schulter, aus der die Kugel getlagten aufmerksam zu machen. Der Beamte stellte fest, daß an herausgeschnitten worden ist; der schwer, aber nicht lebensder betreffenden Stelle mehrere Stücke von zerbrochenen Mauer- gefährlich Berlegte hat Aufnahme im Garnisonlazareth gefunden. steinen auf den Schienen lagen; er führte den Angeklagten zur Wache. Der Soldat, der sich nach der That eingeriegelt hatte und jeden Der sozialistische Akademiker" wird von Anfang 1897 Seitens der Anklagebehörde wurde angenommen, daß höft einen Eindringenden zu erschießen drohte, ist von einer Patrouille übermit erweitertem Jubalt und Ziel unter dem Titel„ Sozialistische Wagen der elektrischen Bahn hatte zum Entgleifen bringen wältigt und in Untersuchungsarreft abgeführt worden. mit erweitertem Inhalt und Ziel unter dem Titel„ Sozialistische Monatshefte" mit einer Beilage:" Der sozialistische Student" wollen. Der Beschuldigte bestritt, daß er diese Absicht gehabt. And Königsberg i. Pr. berichtet der Telegraph vom erscheinen. Die Sozialistischen Monatshefte" werden 3/2 bis Er habe auf der Straße ein Stückchen Dachpappe gefunden und Sonnabend: Der Eisbrecher ging gestern um 7 4 Bogen( 56-64 Seiten) umfassen; der Sozialistische Student" da sei ihm in feiner angeheiterten Stimmung der Gedanke hier nach Billau und fand die bisherige Fahrstraße von wird 1 Bogen( 16 Seiten) start sein. Wir können dem Unter- gekommen, dasselbe auf den Schienenstrang zu legen, um zu Gismassen bedeckt, die sich infolge von Südwest- Sturm nehmen, das mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, nur sehen, ob es von den Rädern der elektrischen Wagen durch zusammengeschoben hatten. Theilweise erreichten biefe Gedeihen wünschen. Als das Stückchen Pappe von dem Rade der Stärte von 7 Fuß. fammengeschobenen Eismaffen eine Maschine bei Seite gestoßen worden sei, habe er einen zweiten Das erforderliche Durchbrechen einer neuen Fahrrinne machte Verfuch machen wollen und diesmal die Pappe mit einigen Mauer die Fahrt außerordentlich schwierig, so daß der Dampfer erst steinstücken, die er dicht neben den Schienen legte, beschwert. Gleich heute Mittag 12 Uhr nach 29stündiger Fahrt Billau erreichte. Er darauf sei der Schuhmann gekommen. Da der Sachverständige soll von dort nach Einnahme von Kohlen wieder nach Königsberg 11 Dampfer morgen früh nach Billau zu begleiten. nicht die Rede sein könne, so beantragte der Staats: Einer der nach Pillau ausgegangenen Dampfer ist bereits durch anwalt nur das Schuldig wegen groben Unfugs. Der bas Gis beschädigt und hierher zurückgekehrt. Derselbe mußte Bertheidiger hielt auch diese Uebertretung nicht für vor gelöscht und reparirt werden. Bei der anhaltenden strengen Noch einmal der Streit der Angestellten der Berliner liegend, da niemand belästigt, beunruhigt oder gestört worden Kälte dürften die von See in Pillau eintreffenden Dampfer die Noch einmal der Streit der Angestellten der Berliner sei. Die Geschworenen verneinten sämmtliche Schuldfragen, Fahrt hierher nicht mehr antreten, so daß die Schifffahrt als gePrivatpost vor Gericht. Zu dem Schlag, der vor kurzem an Gerichtsstelle auf Beamte der Berliner Polizei hernieder- worauf der Angeklagte frei ausgehen mußte. schloffen angefehrn wird. fauste, hat sich gestern ein neuer gefellt. Wegen Be ,, Auf dem Bürgersteige wird nicht Front gemacht! Ein Reniger". Die letzte Dienstagsnummer des Zwickaner leidigung der Berliner Schuhmannschaft hatte Dazu ist der Damm da, machen Sie, daß Sie auf den Damin Tageblatt" erhielt folgendes Inferat:" Ich Unterzeichneter erkläre sich der Packer Gustav Straube eine Anklage vor der kommen!" Mit diesen Worten redete am 6. Oktober der Maschinist hiermit meinen Austritt öffentlich aus der sozialdemokratischen 139. Abtheilung des Amtsgerichts I zugezogen. Am 18. Juni Karl Pänisch den Vizefeldwebel Barugli an, als dieser, die Partei und nehme alle Beleidigungen gegen Staat und Behörden plöglich vor einem d. J. fand infolge des Streits bei der Privatpost eine öffent athenowerstraße entlang gehend, reuevoll zurück. Julius Köhler, Zwickau." " Front" machte. fam liche Versammlung der Handlungsgehilfen im Kolberger Salon statt; Borgesetzten darüber zu Dieser sonderbare Heilige ist, wie das Sächsische Volksblatt" der Angeklagte trat ebenfalls als Stedner auf und brachte die einer erregten Szene, und der Feldwebel drohte, und der Feldwebel drohte, von erfährt, ein Schuhmacher, der sich beim Zwickauer Arbeiterverein Mißhandlungen, welche die Schußleute Koinzer und Schmidt feiner Waffe Gebrauch machen zu müssen", wenn ihn bereits verschiedene Male an- und wieder abgemeldet hat. Wenn am 6. Juni auf der Wache des 40. Polizeireviers in der P. nicht in Ruhe ließe. Leßterer wurde schließlich auf die Wacht- es ihm wieder einfallen sollte, sich zu melden, zeigt man ihm Beuthstraße gegen verschiedene Sistivte ausgeführt hatten, ſtube gebracht und wegen Beleidigung des Bizefeldwebels unter hoffentlich, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat. eingehend zur Sprache. Unter anderein erzählte der Angeklagte Auflage gestellt. Das Schöffengericht erkannte seinerzeit auf Zu den Untersuchungen bei dem Vorschußverein in auch einen Fall, wo ein Schuhmann des 26: Polizeireviers in Freisprechung, weil es in jener Aeußerung eine Beder Melchiorstraße einen Arbeiter in der Wohnung auf- leidigung nicht zu erkennen vermochte. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wird weiter mitgetheilt: Nachdem Donnerstag Abend fuchte und unter der Androhung des Morgens aus dem Bett legte Berufung ein. In der gestrigen Verhandlung beantragte bereits ein Revisor eine Fälschung der Bücher entdeckt hatte, erklärte herausholte: wenn er nicht zur Arbeit ginge, der Angeklagte seine Freisprechung unter der Begründung, daß er in der geftrigen Aufsichtsrathsfizung des Vorschußvereins der würde er mit 30 M. Geldstrafe belegt werden!" felbst Soldat gewesen sei und die Instruktion tenne, Saffirer Gottfried Bland, daß ein großes Defizit vorhanden sei. von Unterschlagungen, Letzterer Vorfall wurde eingehend untersucht. Weder der Revier. daß das Frontmachen vor Vorgesezten auf dem Es solle hauptsächlich herrühren vorstand konnte etwas ermitteln, noch war Straube im stande, seinen Damm stattfinden solle, damit der Verkehr auf welche der unlängst verstorbene Bruder des Blanc, welcher Gewährsmann zu nennen. Begteren noch fefizustellen, war ihm nicht dem Bürgersteige nicht gestört werde. Er meinte, Kassirer des Vorschußvereins war, feit 15 Jahren verübte. Somehr möglich, doch blieb er dabei, daß vor der obigen Versammlung ihm aus diesem Grunde liege in seiner Aeußerung keine Beleidigung. weit verlautet, hat die Untersuchung ergeben, daß das Defizit Der Fall von einem Betheiligten mitgetheilt sei. Der Staatsanwalt hielt Gin als Beuge vernommener Arbeiter befundete, daß der 190 000 m. beträgt. Gottfried Blanc wurde verhaftet und das für festgestellt, daß eine Beleidigung aus§ 187 St.-G.-B. vorliege, Vizefeldwebel dicht an der Bordschwelle Front gemacht Vermögen der Bland'schen Familie mit Beschlag belegt. weil der Angeklagte keinen Gewährsmann nennen konnte, und und niemand belästigt habe, daß dagegen die Bemerkung des In Fiume fand in der vorletzten Nacht ein schwaches Erdbeantragte unter Annahme mildernder Umstände.eiue Geldstrafe Angeklagten in fehr wegwerfendem, grobem Tone gemacht beben mit unterirdischem Rollen statt. von 50 M. oder 10 Tage Gefängniß, sowie Publikationsbefugniß. worden sei". Der Gerichtshof war mit dem Staatsanwalt der Rechtsanwalt Dr. Herzfeld erklärte dagegen, daß dem An- Ansicht, daß unter diesen Umständen der Vize- Feldwebel sich mit geklagten der Schutz des§ 193 St.-G.-B. zu gute kommen recht beleidigt fühlen mußte, da der Angeklagte ohne jede müsse. In berechtigter Weise seien die Amtsvergehen der Schutz- Veranlassung und Befugniß ihm Grobheiten gesagt habe. Das leute in jener Versammlung beleuchtet worden, auch haben sich die erste Urtheil wurde aufgehoben und der Angeklagte zu 25 M. ungeheuerlichen Schilderungen, in welcher Weise die Sistirten Geldstrafe event. 5 Tagen Gefängniß verurtheilt. mißhandelt wurden, alle bewahrheitet, denn der Schuhmann Ein Hausfriedensbruch im königlichen Opern= Aus Budapest wird berichtet: Die Höhe der bei der Roinzer ist deshalb fogar zu 3 Monaten Gefängniß von der hause führte gestern den Kaufmann Emil Silbersteg vor Domänenverwaltung der österreichisch ungarischen Staatsbahnen 4. Straftammer Landgerichts I. verurtheilt worden. Ebenso müßte die 134. Abtheilung des Schöffengerichts. Am 3. Mai wurde entdeckten Beruntreuungen fann erst durch die eingeleitete Unterder Angeklagte annehmen, daß die Arbeitsaufforderung unter Robert der Teufel" gegeben. Der Angeklagte ge: fuchung genau festgestellt werden, da der Defraudant Sekretär Androhung von Strafe erfolgt sei, und sei ihm zu verzeihen, wenn hörte zu den Galleriebesuchern. Raum hatte die Auf- Dietrich die Unterschleife schon seit mehreren Jahren betrieben er den Gewährsmann nicht mehr ermitteln könne. Der Bertheidiger führung begonnen, da lehnte der Angeklagte sich weit bat. Kurz vor seiner Flucht hatte er 41 000 Gulden an die beantragte prinzipaliter die Freisprechung. Der Gerichtshof nahm über die Brüstung hinaus und rief fortgefeßt mit lauter Stimme: Steuertasse zu entrichten, lieferte aber von dieser Summe nur nicht an, daß Straube wider besseres Wissen unwahre Thatsachen Silentium!", obgleich gar keine Veranlassung dazu vorlag. Als 31 000 Gulden ab. in öffentlicher Versammlung berichtet habe, sondern war nur da- man ihm, über die Störung unwillig, von allen Seiten Rube!" von überzeugt, daß sie nicht nachweislich wahr waren und er zuries, stimmte auch der Angeklagte in diefen Ruf ein. Den in Wahrnehmung berechtigter Interessen Warnungen des Logenschließers schenkte der Angeklagte fein Gehör handelte. Es sei zwar sehr bedauerlich, daß solche Reden und auch dem herbeigerufenen Wachtmeister wollte er feine Folge ohne Gewährsmann gehalten würden, da aber nur ein Fall leisten. Schließlich mußte der Störenfried mit Gewalt entfernt vorliege und das übrige auf Wahrheit berube, werden. Der Gerichtshof war mit dem Staatsanwalt so mußte nach den Ausführungen des Vertheidigers wegen der der Ansicht. daß die Angetrunkenheit des Angeklagten Beamtenbeleidigung auf Freisprechung erkannt werden. bei jenem Vorfalle nicht besonders strafmildernd in beWie man vor's Schwurgericht kommen kann. Nach tracht gezogen werden könne, das Publikum, welches einen einer Entscheidung des Reichsgerichts finden alle gesetzlichen Be- Kunstgenuß haben wolle, dürfe durch ein derartig frivoles Verhalten eines Angetrunkenen nicht gestört werden. stimmungen, welche zur Sicherung des Eisenbahnbetriebes erlassen find, auch auf die elektrischen Bahnen Anwendung. Aus diesem auf eine Geldstrafe von 30 M. erkannt. Grunde wurde eine Sache an das Schwurgericht verwiesen und gestern verhandelt, welche an und für sich höchst geringfügiger Natur war und sich eigentlich als ein sogenannter Dummerjungenstreich" kennzeichnete. Der 19 jährige Maler- In Wittenberg ist der Hauptmann der 4. Kompagnie des Haparanda gehilfe Auguft Höft war der wissentlichen Gefährdung eines 20. Regiments, Roels, früher bei der Luftschiffer- Abtheilung, von Petersburg Eisenbahntransports beschuldigt. In der Nacht zum 17. Juli d. J. seinem Burschen durch einen Schuß aus dem Büchsenlauf eines Cort bemerkten mehrere Personen, welche durch die Yorkstraße gingen, Jagdgewehres( Drilling) schwer verwundet worden. Der Bursche, Aberdeen. daß der Angeklagte sich in auffälliger Weise an den Schienen der in dem Dorfe Cropstedt ortsangehörige Musketier Schüße, Paris. der elektrischen Bahn zu schaffen machte. Er bückte sich, der im zweiten Jahre dient, sollte vielfacher Trunkenheit wegen als wenn er etwas auf die Schienen legte und wartete dann, abgelöst und mit Arrest bestraft werden; er soll bereits am bis ein Wagen der Strecke Treptow- 30ologischer Garten die Abend vorher geäußert haben, daß er erst seinen Hauptbetreffende Strecke passirte. Als dies geschehen war, ohne daß mann, dann sich selbst erschießen wolle. Schüße fam erst gegen fich irgend etwas Auffälliges ereignete, machte der Angeklagte sich 12 Uhr nachts betrunken nach Hause. Die letzte Ursache zu ber Achtung! weh an " Achtung! Gesangverein ,, Freie Liedertafel". Freitag, den 25. Dezember 1896( 1. Weihnachts- Feiertag): 30 Vermischtes. Die Gattin des flüchtigen Genfer Universitätsprofessors Jaquemot, der die Waadtländer Kantonalbank um rund 400 000 Fr. betrogen hat und von den Genfer Gerichten verfolgt wird, ist unter der Anklage der Mitschuld an der UnterSchlagung von Pfandobjekten in der Nähe von Interlaken verhaftet und nach Genf gebracht worden. % 12 ma Witterungsübersicht vom 19. Dezember 1896. Stationen. Swinemünde Hamburg Wien. reduzirt auf Barometerftand in mm, d. Meeressp. 000 Windrichtung Windstärke ( Stala 1-12) Es wurde 757 Still 756 Berlin 755 Wiesbaden 748 NO München 746 751 SW 757 N 761 GSD . 762 N 760 M 749 N 1323122345 Wetter Temperatur nach Celsius ( 50.40 R.) Dunst -10 Nebel bedeckt 6 Schnee woltig -6 Nebel bedeckt -10 bedeckt 11 heiter 1 wolfig 1 bedeckt 0 Wetter- Prognose für Sonntag, 20. Dezember 1896. Theils heiter, theils woltig, mit leichten Schneefällen, ge lindem Frost und mäßigen nordöstlichen Winden. indem Fro Berliner Wetterbureau, Achtung, Schuhmacher! Freitag, den 25. Dezember 1896( 1. Weihnachts- Feiertag) in Cohn's Fest- Sälen, Beuth- Straße 22: 4. Stiftungsfest Weihnachts- Vergnügen im Lokal Schweizer Garten( am Königsthor). Gewähltes Programm. Kinderbescheerung. of Eröffnung 4 Uhr. Anfang 5 Uhr. Freunde und Gönner sind herzlich eingeladen. Milbrodt's Fest- Säle ( früher: Reichert) 65/14 Müllerfraße 7. sublime Sonnabend, den 26. Dezember( 2. Weihnachtsfeiertag) Grosses Vokal- und Instrumental- Konzert 190 ausgeführt vom Gesangverein„ Nordwacht" N( Mitglied des Arbeiter- Sänger- Bundes.) Nach dem Konzert: Tanz. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Anfang 5 Uhr. Billet 25 Pf. 65/18 Das Komitee. Kanarienhähne v. 5 M. an verkauft Saal für Vereine Hanunschke, Sorauerstr. 21. 1961b 50 pct. JUE Carrangirt vom Verein deutscher Schuhmacher unter Mitwirkung der Theater- Gesellschaft Strzelewicz. Konzert von Zivil- Berufsmusikern unter Leitung des Herrn Gilfert. Nach der Vorstellung: Tanzkränzchen. Herren, die daran theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Anfang 6 Uhr. Ende??? Programme à 25 Pf. sind nur bei Kollegen zu haben. Um zahlreiches Erscheinen bittet Das Komitee. J. A.: G. Schrul. Mache meine Genossen aufmerksam, daß ich meine selbstgefertigten RegenTeppiche Täglich: KWarmes Frühstück ON zur Auswahl. مي Zur alten Linde லி Echt Admiralstr. 40a am Platz Münchener Bürgerbräu Pilsener, hiesiges hell. u. dunkl. 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Dezember, nachmittags 31/2 Uhr, von der Halle des Heil. Kreuz- Friedhofes in Mariendorf aus, statt. Um rege Betheiligung bittet 198/7 Der Vorstand. Allen Freunden und Bekannten die traurige Frau, unsere gute Mutter Dienstag, den 22. Dezember, abends 8½ Uhr, bei Buske, eg ittheilung, daß meine liebe Ausserordentl. Versammlung Tages Ordnung: 53/5 1. Fortsetzung der Diskussion von der Versammlung vom 8. d. M. über den Entwurf des Unfallversicherungs- Gesetzes. 2. Verschiedenes. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, zu erscheinen. Gäste willkommen. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Bildungsverein„ Mehr Licht" Sonntag, den 20. Dezember, abends 27 Uhr: Bwei Berlammlungen. 1. Kommandantenstr. 20. Vortrag: it das Christenthum mit den Forderungen wahrer Ehrlichkeit vereinbar?" Referent Dr. Völkel- Braunschweig. Diskussion. 2. Alexanderstr. 27 c. Vortrag: Die Währung im Haushalt der Arbeiter." Referent Herr Paul Jahn. Diskussion. Darauf in beiden Versammlungen: 55| 15 Geselliges Beisammensein und Tanz. Freitag, 25. Dezember( 1. Weihnachtsfeiertag) abends 7 Uhr findet im Englischen Garten", Alexanderstr. 27c, unsere diesjährige Weihnachtsfeier durch Vokal und Instrumental- Konzert, unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins Sanges& cho" statt, FestBillets rede von Herrn Waldet Manasse und Kinderbescheerung". à 30 Pf. find bei den Vorstands- und Komiteemitgliedern zu haben. " Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Berlins und Umgegend. Dienstag, den 22. Dezember 1896, vormittags 10% Uhr, Ordentliche Mitglieder- Versammlung. im Lokal des Herrn Röllig, Rosenthalerstr. 12: Tages Ordnung: = 1. Wahl eines zweiten Vorsitzenden. 2. Wahl eines ersten Schriftführers. 3. Bericht und Neuwahl des Arbeitsnachweis- Vorstehers. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. 50/6 Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken u. auf Holzpläßen besch. Arbeiter Deutschlands( Ortsverwaltung Berlin II, Nord). Versammlung am Dienstag, d. 22. Dezember, abds. 81/2 Uhr, bei Jenrich, Bergstr. 12. Tages Ordnung: D 1. Bericht der Kommission betreffs des Holzarbeiter- Verbandes. 2. Abrechnung vom Stiftungsfest. 3. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand. NB. In dieser Versammlung gelangen die Billets zu dem am 16. Januar 1897 stattfindenden Maskenball zur Ausgabe. 83/4 Achtung! Schuhmacher! Achtung! Montag, den 21. Dezember 1896, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderstr. 27c: Große öffentliche Versammlung. Zages Ordnung: 1. Anträge zum Internationalen Schuhmacher- Kongreß. 2. Die Streits. 3. Verschiedenes. 171/11 Die Agitationskommission. Achtung, Zimmerer! Ernestine Jeschke geb. Schmaefchte nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Die Beerdigung findet ſtatt: heute Sonntag Nachmittag 2 Uhr von der Leichenhalle des Neuen Kirchhofes in Weißensee. Bushandlung Vorwärts, Beuthstraße 2, Berlin SW. Die politische Polizei in Preußen. Am Freitag Nachmittag gelangte zur Ausgabe: Bericht über die Verhandlungen im Prozeß Leckert- v. Lützow- v. Tausch. Nach stenographischen Aufnahmen. Mit Einleitung und Anhang. 96 Seiten Groß- Oktav. Preis 25 Pf. Porto 5 Pf. Die Verhandlungen dieses hochwichtigen Prozesses sind von dauerndem Interesse; durch' Beifügung des Anhanges, in welchem wir die fälschlich Münchener Neuesten Nachrichten" u. s. w. gegen die Unverantwortlichen" im erhöht zu haben. dem Auswärtigen Amt zugeschriebenen Ärtitel der„ Kölniſchen Zeitung", ortlaute zum Abdruck bringen, glauben wir den Werth der Schrift noch 237/14 Speditionen vorräthig. Sämmtliche Parteischriften find auch in den ParteiGenossenschafts- Buchdruckerei Geschäfts- Bericht für das Jahr 1895. 1950b( Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Solingen). Die trauernden Hinterbliebenen. Todes- Anzeige. Hiermit erfüllen wir die traurige Pflicht, alle Freunde und Bekannte von dem plötzlichen Ableben unseres früheren Mitarbeiters, des Buchbinders Heinrich Friedewold in Kenntniß zu sehen. Sein biederer Charakter, sowie seine jederzeit bewiesene Solidarität werden uns unvergeßlich bleiben. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 20. d. M., nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Hl. KreuzKirchhofes in Mariendorf statt. Das Personal der Buchdruckerei von Janiszewski u. Quitt, Todes- Anzeige. Sozialdemokratischer Wahlverein für den II. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Attiva. 1. Maschinen und Utensilien- Konto. Abschreibung 15 pet.. 2. Druckerei- Konto • Abschreibung 10 pCt.. 3. Buchhandlungs- Konto. Abschreibung 10 pet.. 4. Debitoren- Konto. Ab dubois 5. Einnahmen Rassa- Konto • D · . Passiva. 1. Kreditoren- Konto 2. Genossenschafts- Konto. Attiva.. Passiva.. • • . Bilanz. Rücklage zum Reservesond. Mark J 1 M. 8 905, 1 335, 7570 " " 544, 54,40 489 60 " 522,80 " 52,28 470 52 2 619,30 " 631,94 1987 36 " Bestand g. 11 017,77 " " 9 011,77 Ueberschuß M. 2006, 91, Geschäftsgewinn M. 1915, Rücklage zum Reservefond pro 1894 m. Rücklage zum Reservefond pro 1895 Höhe des Reservejouds M. 509, 91, " 600, 140 360 29 11017 77 Mart PE 6706 77 2305 9011 77 Den Mitgliedern hiermit zur Nach richt, daß der Parteigenoffe Buchbinder Heinrich Friedewold am 17. Dezember plöglich verstorben ist. nachmittags 3 Uhr, von der Leichen die Mitgliederzahl am 1. Januar 1896 78. Demgemäß hat sich die Haftſumme Geschäftsguthaben haben sich gegen das Vorjahr um 165,92 m. erhöht. Der Aufsichtsrath. C. Schreiber, E. Ascheuer, C. Frackenpohl, H. Mombauer, F. Ern. die Beerdigung ist heute, Sonntag, Es sind im abgelaufenen Jahre 11 Mitglieder ausgetreten und beträgt bale des Heiligen Kreuz- Kirchhofes in der Genoffen um 830 W. verringert und beträgt dieselbe 2840 M. Die Mariendorf. Um zahlreiche Betheiligung ersucht 238/3 Der Vorstand. Danksagung. 1955b Für die vielen Beweise der Theilnahme bei der Beerdigung unseres lieben Gatten und Vaters Hermann Schulz fagen wir allen Verwandten und Befannten, insbesondere den Kollegen und Kolleginnen der Teppichfabrit von Prozen u. Sohn in Stralau unseren besten Dank. Die trauernde Wittive nebst Kindern. Danksagung. Allen Bekannten und Freunden für die so überaus rege Theilnahme und die so reichen Kranzspenden beim Be gräbniß meines unvergeßlichen Mannes des Tischlers Fritz Wilke sage hiermit meinen tiefgefühltesten Dant. Frau Anna Wilke nebst Kindern. Der Vorstand. C. G. Laisiepen, E. Bollengraben, R. Clauberg. Georg Wagner Uhrmacher. Uhren und Goldwaaren solid und billig 126. Skalitzerstr. 126, nahe Kottbuser Thor. 000000 Achtung! Kein Laden. Montag, den 21. cr., früh nur eigene Fabrikation, 25 Bigarren Punkt 8 Uhr, 1 Mark. Garantie rein amerikanische Montag, den 21. Dezember, abends pünktlich 8 Uhr, bei Buske, verfteigere ich in der Zentral- Markt- Tabale. Rippentabat 2 Bib. 60 Pfg. Grenadier- Straße 33: halle, Bogen 6, einlade. Oeffentliche Versammlung der Platz-Deputirten.dk rheinische Nüſſe Kameraden! In biefer Sigung findet Definitiv- Beschlußfaffung über Eduard Weinhagen. bas Sammelwesen im nächsten Jahre statt, es muß deshalb unbedingt jede Arbeitsstelle vertreten sein. Achtung! Die Lohnkommission. Achtung! Rigdorf, Holzarbeiter! Montag, 21. Dezember, abends 8 Uhr, in den Victoria- Sälen, Hermannstr. 49: Groke Versammlung. Zages Ordnung: 8012 Kanarienhähne u. Weibchen verk. E. Bencker, Schönhauser Allee 32. Frol. Hofwohnungen von 13,50 bis 17 M. zu verm. Swinemünderstr. 45 46. Swinemünderstr. 52, jett 59: Wohnungen, Stube und Küche, 15 M. 1926b Leere Stuben 8 M. Oberbergerftr. 28: M. Eberswalderstr. 2: Wohnungen im Vorderhause, Ecke, freie Aussicht, 20 M. Antrag des Vorstandes auf Erhöhung der Beiträge. Urabstimmung Stube und Küche 15 bis 18 m. darüber. Rixdorf. Die Ortsverwaltung. Sozialdemokr. Verein ,, Vorwärts". Wintervergnügen am Sonnabend, den 26. Dezember( 2. Weihnachtsfeiertag), in den Viktoria- Sälen, Hermannstr. 49. Konzert ausgeführt von den Zivil- Berufsmusikern unter Leitung des Herrn Heine und unter Mitwirkung der Gesellschaft Strzelewicz. Ball. Anfang 4 Uhr. Programm 30 Pf. Programme sind in den Zahlstellen und den mit Plakaten belegten Geschäften zu haben. 232/6 Avis! Urania- Besuch findet in der Taubenstr. 48-49, am Sonnabend, den 26. Dezember, vormittage 9 Uhr statt. Billets hierzu sind bei Carl Freese, Bigarrengeschäft, Steinmetzstraße, zu haben. Fahrräder Karras, Langestr. 15. giebt billigst ab an Genossen Bettfedern- Spezialgeschäft C. M. Schmidt, Möbl. o. l. Vorderzimmer Friesenstraße 24, bei Wolff. 1932b Möbl. Schlafst. Münchebergerstr. 5 II r. Frol. Schlafstellen für 2 Herren zu verm. Manteuffelstr. 65a v. II, we Guichard. 1943b Möbl. 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Die hierauf verLesene Abrechnung der Listensammlung ergab eine Einnahme von 2143,45 M. und eine Ausgabe an Gemaßregelte von 376,70 M.; ferner wurden der Gewerkschaftskommission zur Schuldentilgung 1000 M. überwiesen. Die Abrechnung vom Stiftungsfest wies ein Defizit von 51,40 m. auf. Zum Schluß wurde mitgetheilt, daß bei der Firma Göße, Lichterfelde, fünf Arbeiter, die auf der schwarzen Liste standen, entlassen wurden. Sonntag, den 20. Dezember 1896. 13. Jahrg. empfahl, die bereits ausgearbeitete Petition recht zahlreich zu nach ihrer Fertigstellung zwecks Sammlung von Unterschriften unterzeichnen. Im Reichstage werden die sozialdemokratischen auf dem Bureau in der Schützenstraße in Empfang genommen Abgeordneten energisch für diese Petition eintreten. werden kann. In der Diskussion wurden, wie in früheren Bersammlungen, von mehreren Rednern Belege für ungerechtfertigte Strafen verlesen Schöneberg und Umgegend fand am Sonntag Nachmittag in Eine öffentliche Versammlung der Bauarbeiter für und kritisirt. Krüger erwähnte, daß in der Mauers und Schöneberg statt. Genosse Jahn referirte fiber:„ Die BeBehrenstraße der elektrischen Bahn, in der Nähe der Wohnung deutung der Gewerkschaftskongreffe" aus Anlaß des im Februar Schöneberg statt. Genosse Jahn referirte über:„ Die Beeines Generals, das Läutesignal untersagt sei. Hierdurch sind nächsten Jahres in Berlin stattfindenden allgemeinen Bauarbeiter bereits eine Anzahl Zusammenstöße und Unglücksfälle verursacht, Kongresses. In der sehr lebhaften Diskussion wurde von sämmtdie zur Bestrafung geführt haben. Schulz und Peus er suchen, Daten über diese Borkommnisse zu sammeln und darüber lichen Rednern die große Lässigkeit der Bauarbeiter in Berlin Beschwerde durch die sozialdemokratischen Stadtverordneten in wie in den Vororten getadelt. In anbetracht der kommenden der Berliner Stadtverordneten Versammlung zu erheben. Lohnbewegung im nächsten Frühjahr wurden alle Bauarbeiter Schulz verlieft hierauf die vom Rechtsanwalt Friedmann aufgefordert, sich dem Verband der Bauarbeiter und Berufsausgearbeite Petition, die zunächst auf eine bereits genossen Deutschlands, dessen Organ„ Der Arbeiter" ist, anzu in früheren Versammlungen gefaßte Resolution bezug schließen. Als Delegirter für den Kongreß wurde Behrend nimmt und in Berbindung damit darauf hinweist, daß Steglitz gewählt. Arbeiter- Bildungsschule. Sonntag, vormittags von 10%-12 Uhr ab wechselnd Fortschrittsturfus in Nationalötonomie und Rebeübung im Lokalder Nordschule, Brunnenſtr. 25. Montag Abend fein Unterricht. Die Handelshilfsarbeiter beschäftigten sich in einer Verfammlung, die am 13. d. Mts. bei Cohn, Beuthstraße 20, tagte, mit der Stellungnahme zu dem nach Altenburg ein auch die Rechtsprechung auf grund dieser Bestimmungen und des Rigdorf. Hier tagte am 16. b. M. eine Versammlung, in berufenen allgemeinen Berufskongreß. Von einem Vortrage des Kleinbahnengeseßes behindert ist, in zweifelhaften Fällen eine der Reichstags- Abgeordneter Molkenbuhr über den Ausstand Genossen Ka ßler wurde Abstand genommen und die Diskussion, Freisprechung herbeizuführen. Die Petition erwähnt ferner eine der Hafenarbeiter referirte. Von einer Diskussion über den recht die in der letzten Versammlung über das gleiche Thema ab erhebliche Anzahl Fälle von Rechtsprechung, die in gar keinem zustimmend aufgenommenen Vortrag mußte der vorgerückten Zeit gehalten wurde, fortgesetzt. Nach einer längeren Debatte, in der Verhältniß stehen zu den angeblichen Bergehen, bei denen eine wegen Abstand genommen werden, worauf die Versammlung der sowohl das Für und Wider eingehend erörtert wurde, beschloß Berurtheilung zu unrecht nur darum erfolgte, weil sie erfolgen Resolution zustimmte, die bereits in den Berliner Versammlungen man mit 59 gegen 54 Stimmen durch Annahme einer Resolution, mußte, um dem Gesetz zu genügen, während sonst die allgemeinen zur Annahme gelangte. den Kongreß nicht zu beschicken. Zum Schluß erklärte Schumann, oder polizeilichen Strafbestimmungen hierfür ausreichend seien, daß die Anhänger des geplanten Kongresses in einer besonderen um Unglücksfälle zu verhüten. Mithin erwartet die Petition eine Versammlung ihre Delegirten wählen werden. Abänderung all jener Strasbestimmungen, wie sie dem Rechtsbewußtsein des Voltes entspricht. Ein von Büchler gestellter Die Kutscher aller Berufe, Radfahrer und Haus- Antrag, darauf zu dringen, daß die Fahrgeschwindigkeit der diener hatten für Freitag Abend zwei Versammlungen ein- elektrischen Bahnen ermäßigt werde, wurde angenommen. Zum berufen, um die seit einigen Wochen begonnene Agitation gegen Schluß ermahnt Schulz die Anwesenden, die Hamburger HafenStrasbestimmungen im Verkehr mit den Straßenbahnen eifrig fortzu- arbeiter zu unterstützen. sehen und die aus Anlaß dieser Bestimmungen an den Reichstag In der Versammlung im Lokal von Keller referirte zu richtende Petition zur Unterzeichnung zu empfehlen. Die Rechtsanwalt Friedmann über das gleiche Thema. Dem Tagesordnung für beide Versammlungen lautete demgemäß: Referat folgte eine längere Diskussion, in der gleichfalls mehrere Die Verkehrsentwickelung und die ihr entsprechende Gesetzgebung Redner eindringlich die Aenderung des jetzigen Zustandes ver mit bezug auf die§§ 315 und 316 des Str.-G.-B. 2c." langten. Mit Fassung und Inhalt der Petition erklärte sich die In der Versammlung im Kolberger Salon referirte Bersammlung einhellig einverstanden und wurde hierauf bekannt Reichstags- Abgeordneter Peus, der am Schluß seiner Rede gegeben, daß diefe Petitionsvorlage sofort in Druck gegeben und Ortskrankenkasse der MaschinenbauArbeiter u. verwandt. Gewerbe zu Berlin. Die Wahlen von 146 Vertretern der versicherungspflichtigen und 19 Vertretern der freiwilligen Mitglieder für die General- Versammlungen pro 1897 gemäß§ 44 vierten Nachtrags zum Statut finden am Dienstag, 29. Dezember d. J., abends von 7 bis 9 Uhr, ftatt. Es wählen: Abtheilung 1( S. SO) 42 Vertreter in Hente's Salon hierselbst, Naunynftr. 27. Abtheilung II( W, SW 11. C) 13 Vertreter im 3 u beil'schen Lokal hierselbst, Lindenstr. 106. Abtheilung III( N u. NW) 66 Bertreter im Kolberger Salon hierselbst. Kolbergerstr. 23. Abtheilung IV( O. NO) 25 Vertreter im Wilte'schen Lokale hierselbst, Andreasstr. 26. Abtheilung V( freiwillige Mitglieder) 19 Vertreter bei Röllig hierfelbst, Rosenthalerstr. 11/12. Die Wahlen find geheim. Abgabe der Stimmzettel von 7 bis 9 Uhr abends. Die Stimmzettel dürfen nicht mehr Namen enthalten, als in den einzelnen Abtheilungen Vertreter zu wählen sind. Ferner müssen die Stimmzettel enthalten: Vor- und Zunamen, die genaue Wohnung und die Buchuummer der zu Wählenden. Stimmzettel, welche obige Angaben nicht oder mehr Namen enthalten, als in der betreffenden Abtheilung au wählen find, find ungiltig. Um 9 Uhr abends wird der Wahlakt geschlossen und beginnt hierauf die Ermittelung des Wahlresultats. Wahlberechtigt und wählbar find nur Mitglieder, welche das 21. Lebens jahr erreicht haben und sich im Besize der bürgerlichen Ehrenrechte befinden. Das Legitimationsbuch oder die Legitimationstarte ist am Eingange des Wahllotals und bei Abgabe der Stimm zettel vorzuzeigen. 1952b Die Herren Arbeitgeber und Betri unternehmer werden dringend er die zum Zwecke der Wahlen besone angefertigten Legitimationskarten zuvor im Rassenlokal abheben oder aber den Mitgliedern ihre Legitimationsbücher an diesem Tage aushändigen zu lassen. Berlin, den 15. Dezember 1896. Der Vorstand. Hans Zenffig. H. Steinfeldt. Bu kaufen gesucht: Aeltere sozialistische Schriften von Mary, Engels, Weitling, u. a. Zeitschriften, wie: Borbote"," Sozialdemo Volks frat"," Leipziger Vorwärts", staat"," Butunft"," Neue Zeit" u. a. Romplet u. einzeln. Für vollständige Exemplare zahlen wir befte Preise. " S. Calvary u. Co., Berlin N. W., Luisenstraße 31. Bu Festgeschenken empfehlen wir: Buch der Jugend. Für die Kinder des Proletariats. In Prachtband 2,- M. Buch der Freiheit. Leipziger Hochverrathsprozeß Eine Sammlung der schönsten Freiheitslieder. 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Alle Buschrften, den Bund betreffend, sind zu richten an Hermann Jahn, Schönhauser fee 177 c. Arbeiter- Raucherbund Berlins und Umgegend. Menderungen im Bereinstalender sind zu richten an Otto Schulz, Kottbuser Damm 72. Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, Friseure, Perrückenmacher Serlins. Montag, den 21. b. M., abends 10% Uhr, bet Buste, Grenadierstr. 33: Monatsversammlung. Theaterverein„ Troilus". Heute Nachmittag 5 Uhr: Sigung bet pretß Brunnenstr. 155. Sonntag, den 27. Dezember: Familienkränzchen. !! Passende Weihnachts- Geschenke!!: Das aus der Böhme& Kuhmann'schen Konkurs- Masse erstandene große Tuch- Lager wird zu Tarpreisen ausverkauft. 3. B. 31/3 Meter Stoff zum Anzug schon von 10 M. an. Winter Ueberzieherstoffe, 2 Meter für einen Ueberzieher von 10 M. an. Stoff zu einzelnen Beinkleidern von 3 M. an.-Blaue und braune RammgarnCheviots, Meter 5 M. Tuch- Kammgarne, Meter 7 M., prima Waare. Verkaufslokal: Beuthstrasse 15, Laden. Sonntag, den 20. d. 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( Kroll.) Wohlthätige Frauen. Deutsches Theater. Die versunkene Glocke. Nachm. 1/28 Uhr: Julius Cäsar. Montag: Freiwild. Pikante Novität. Sein Verhältniß. Sittenbild aus den Berliner Leben in 4 Akten von Karl Pohle. Morgen: Dieselbe Vorstellung. Anfang 8 Uhr. Billets ohne Vorbestellgebühr find Urania. Taubenstr. 48/49. Taubenstr. 48/49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet v. 10 Uhr vormitt. ab. Eintritt 50 PF. abends Wissenschaftl. Theaters schon drei Tage vorher an der Staffe Sternwarte gehrt. Stadtbahnhof des Theaters zu haben vormittags von 11-1 Uhr, abends non 1/27 Uhr an. Central- Theater. Alte Jakobstr. 80. Direttion: Richard Schultz. Sonntag, den 20. Dezember 1896: Emil Thomas a. G. Zum 91. Male: Berliner Theater. Raiser Seinrich. Eine wilde Sache. Nachm. 1/23 Uhr: Aschenbrödel. Montag: Renaissance. Leshng- Theater. Rollege Grampton. Montag: Das Glück im Winkel. Theater des Westens. Gräfin Lea. Nachm. 3 Uhr: Hamlet, Prinz von Dänemart. Montag: Gräfin Lea. Nenes Theater. Bocksprünge. Vorher: Opus I. Nachm. 3 Uhr: Der Hüttenbesitzer. Montag: Dieselbe Vorstellung. Residenz- Theater. Fernand's Ehefontraft. Montag und Dienstag: Geschlossen. Theater Unter den Linden. Die schöre Helena. Große burleste Ausstattungsposse mit Gefang und Tanz in 6 Bildern von W. Mannstädt und J. Freund. Musit von J. Einödshofer. Anfang 8 Uhr. Morgen und die folgenden Lage: Eine wilde Sache. Anfang 1/28 Uhr. Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34, nahe dem Rottbuser Thor. Täglich: Nachmittags 3 Uhr: Die Fleder Weihnachtsfeft- Dekoration maus. Montag: Die schöne Helena. Thalia- Theater. Goldene Herzen. Hierauf: Das Wetterhäuschen. Montag: Dieselbe Vorstellung. Zentral- Theater. Eine wilde Sache. Montag: Dieselbe Vorstellung. Schiller Theater. Der Pfarrer von Kirchfeld. Nachm. 8 Uhr: Ein Ehrenwort. Montag: Tedeum. Belle Alliance- Theater. Adam und Eva. Nachm. 31/2 Uhr: Die Tannenfee. Montag: Adam und Eva. Oftend- Theater. Der deutsche Michel. Montag: Der deutsche Michel. Volks- Theater. Robert und Bertram. Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Der Veilchenfresser. Nachm. 4 Uhr: Schneewittchen und die fieben Zwerge. Montag: Der Beilchenfresser. Alexanderplat- Theater. Sein Verhältniß. Montag: Dieselbe Vorstellung. Paffage Panoptikum. Traumbilder. Spezialitäten. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Apollo Theater. Spezialitäten- Bor ftellung. Thalia- Theater ( vormals: Adolph Ernst- Theater) Dresdenerstr. 72/73. Goldene Herzen. Schwank in 4 Atten von G. Karlweis. Hierauf: Das Wetterhäuschen. Musikalisches Genrebild v. Adr. Roß. Morgen: Dieselbe Borstellung. Sonnabend, den 26. Dezember, mittags 12 Uhr: Matinée. Die lustigen Weiber v. Windsor. Kom.- phant. Oper v. Otto Nicolai. Sonntag, den 27. Dezember, mittags 12 Uhr: Matinée. Don Juan. Oper in 2 Aufzügen v. W. A. Mozart. Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) Sonntag, nachmittags 8 Uhr: Ein Ehrenwort. Sonntag, abends 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Montag, abends 8 Uhr: Tedenm. sämmtlicher Säle. Dazu: Robert n. Bertram Große Gesangsposse in 4 Aften von G. Ra eder. Wochentags 8 Uhr. Sonntags 7 Uhr. Entree 50 Pf. bis 3 M. Aufang: Apollo- Theater Friedrichstr. 218.. Dir.: J. Glück. täglich geöffnet von 7 Uhr abends ab. Eintritt 50 r. Jm Theater Saale täglich 8 Uhr abends Vorträge, mit Experimenten und großen Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesanfchläge. Castan's Panopticum Neu! Die wunderbaren indischen Neu! Neu! Pygmäen Neu! Neu! Ur Australier ( Kannibalen). Passage- Panopticum. [ 00000000000 Feen- Palast Burgstrasse 22. Direflion: Winkler& Fröbel. Heute, Sonntag, den 20. Dezember: Lekte Vorstellung vor Weihnachten. Spezialitäten in den beften Auftreten sämmtlicher Glanznummern. Rassenöffnung 5 Uhr. Anfang 6 Uhr. Entrée 30 Pf. Refervirt 50 Pf. Sämmtliche ausgegebene Freikarten haben heute Giltigkeit. Am 2. Feiertag, mittags 12 Uhr: Grosse Fest- Matinée des gesammten Künstler- Personals unter Mitwirkung von Wilh. Fröbel. Kanarienhähne vertauft Hoffmann, Alcazar. Variété und SpezialitätenTheater I. Ranges. Dresdenerstr. 52 53( City- Passage) Annenstrasse 42/43. Vornehmster Familien- Aufenthalt. Neu! Zum 2. Male: Neu! Eine Sommerwohnung in Charlottenburg. Posse in 1 Att von A. Anno. Auftroten sämmtl. Spezialitäten. Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pf. Freikarten haben Giltigkeit. Sonntag, den 20. Dezember 1896: Letzte Vorstellung vor dem Weihnachtsfeste. Lorgingstr. 34. Sehenswürdig. Neu! Wegen Vorbereitung zu den Fest- Vorstellungen bleibt das Theater vom 21. bis 24. Dezember geschlossen. R. Winkler. Sehenswürdig. WEIHNACHTS- MARKT im Messpalast, Alexandrinenstr. 110. Vom 1. bis 31. Dezember, Entree frei. E 96M Jm Theatersaal: Konzert, elektr. Jilumination, plastische Darstellungen von Weihnachtsmärchen, volksthümlicher Budenmarkt, Traumbilder. Schaustellungen aller Art, Marionetten- Theater, DampfEine Weihnachtsfeerie mit Musik und Gesang. Ohne Extra- Entrée Neu: Hundert Jahre Mode. 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Mt. 1,80, für Damen leicht früher 2,-jektt.1,80 Mr. 3,90 Roßleder- Zugstiefel, solid und dauerhaft, mit Herzblatt, 13 cm. hoch im Zuge, genagelt, Lederkappe und Lederbrandsohle, überhaupt mit reinen Lederzuthaten angefertigt... 3,90 Diefelben 15 cm. hoch im Zuge, genähter Sohle mit martirtem Mt. 4,75 Roßleder- Zugftiefel, sehr hoch im 3uge, mit Herzblatt oder Bordernaht und Lackspitzkappe, auf Rand genäht, in denkbar Wit. 5,75 zuverlässigster Ausführung. Nand .. . Mr. 5,75 mit Gummizug, geschmeidigem, prima fatinirtem Roßleder, auf Rand genäht. Wer mit Maßstiefeln viel Ungelegenheiten hatte, wird erstaunt sein über die außerordentlich bequeme und gleichzeitig ele gante Paßform dieses Stiefels wir. 6,75 Prima fatinirt. 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Dieser Factor wird dem freundlichen Lefer als Aufklärung dafür genügen, daß ich bei dem großen Umfange meines Geschäfts noch bedeutend billiger als bisher verkaufen kann. Auch den Nichttäufern steht mein Etablissement, welches zu den größten Sehenswürdigkeiten am Plage gehört, jeder Zeit sur Ansicht offen. Für Geschäftsräume, wie mein Etablissement, bestehend aus 3 Etagen eines Grund Stücks von 50 Ruthen Flächeninhalt mit 38 Räumen, bestehend aus Sälen und Zimmern 22 Schaufenstern- 39 elettrischen Bogenlichten, ca. 250 elektrischen Glüh lampen, ausgestattet mit allen Annehmlichkeiten der Neuzeit, wird meinem Umfate an Jacques Raphaeli, zusammenhängendes Berlin, Grösstes de Schuhwaarenlager der Residenz Spandauer Brücke No. 2 and 106a Potsdamerst. 106a, Ecke Steglitzerstr. Heute, Sonntag, den 20. December, ist mein Geschäftslokal bis 19 Uhr Abends geöffnet. Mein Juferat, Cigarren betreffend, stehe Seite 4 des 3. Beiblattes. Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige. · 3. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Mr. 298. Das arbeiterfreundliche Bentrum. Aus Westfalen wird uns geschrieben: -O Sonntag, den 20. Dezember 1896. " Soziales. " " 13. Jahrg. im zeitung") wird auch das Organ des christlichen Gewerk aufkommen und auch noch einige Angestellte des Betriebsamtes vereins", der Bergknappe", gedruckt. Dieser Berg: bezahlen, nämlich einen Wiegemeister, einen Nachtwächter, zwei Inappe" brachte nun in seiner Oktober- Nummer einen Heizer, vierzehn Schreiber und zwei Reinigungsfrauen. Man Artikel aus dem in München erscheinenden Arbeiter", in fieht also, das Eisenbahn- Betriebsamt zu Frankfurt a. M. hat dem der 1896er Tarif der Buchdrucker über den grünen Klee ge- ein Akkordsystem ausgeflügelt, wie es der private Unternehmer Nirgends ist das Zentrum arbeiterfreundlicher als in Rhein- lobt wurde. Der„ Bergknappe" feuerte dann die Bergleute an, nicht beffer machen könnte. Ist es eines staatlichen Betriebes land- Westfalen. In feinem Theile Deutschlands betheuern die sich gerade so gut zu organisiren, gerade so einmüthig mit den angemessen, einen Theil der Betriebskosten, wie die Bezahlung Herren Kapläne durch Wort und Schrift so angelegentlich ihre Unternehmern zu gehen, wie die deutschen Buchdrucker. Den von Wiegemeister, Nachtwächter u. s. w., auf die tärglich ents dem Lohnarbeiter sympathische Gesinnung, wie an dem Strande Gasch und seine Anhänger verglich der Bergknappe" mit dem lohnten Arbeiter abzuwälzen? der Ruhr. Hier blüht das" chriftliche Arbeitervereinswesen"; fozialdemokratischen alten Bergarbeiter- Verband". Gerade so, Die Saalfelder Metallarbeiter haben über ihre Lohnhier wurde das jüngste Kind freilich ein Kretin Arbeitsverhältnisse eine Statistik aufpfäffisch wie Gasch die Einigkeit der Kollegen störe, so störe der alte und schlauer Menschenverdummung geboren, der hochberühmte christ- Verband" die Einigkeit der Bergleute. genommen, die sich auf 12 Firmen erstreckt; 800 von den etwa liche Gewerkverein der Bergleute; hier fließen die katholischen Aber nun der Lacherfolg, als dieselbe Druckerei, in der der 1000 in Saalfeld beschäftigten Metallarbeitern Setheiligten sich Zeitungen über von Theilnahme an dem Arbeiterloose und nicht den Tarif lobende Bergknappe" gedruckt wird, sich energisch daran. In acht Fabriken werden Lehrlinge ausgebildet", die felten donnert ein solch frommes Blatt über die Ausbeuter", weigerte, diesen vielgelobten Tarif zu zahlen und erst dann nach eine dreijährige Lehrzeit durchzumachen haben, obgleich infolge die„ unchriftlichen liberalen Geldleute". Der bekannte Johannes gab, als es hieß: Biegen oder brechen! Arbeiterfreundlich ist der weitgehenden Theilarbeit der junge Mann in weit fürzerer Fusangel wetterte vor einigen Jahren in so heiligem Eifer eine derartige Haltung nicht, aber gesund für den Profit. Zeit zum brauchbaren Arbeiter herangebildet wird. Die Lehrgegen das Grubenkapital, daß dieses noch heute in dem preußen- Bergleute organisiren, damit diese Forderungen an die Gruben- linge erhalten eine wöchentliche Vergütung von 3-10 M., durch feindlichen Jünger Sigl's die wahre Ursache" des 1889er befizer ftellen, ist billiger für die frommen Arbeiterfreunde, als schnittlich 4,95 M. Sie haben in den meisten Fällen eine Bergmannsstreits erblickt. die Forderungen der eigenen Arbeiter zu erfüllen. Was sich 11stündige tägliche Arbeitszeit, und nur in einer Fabrit Und nun o Wunder am Ende des Jahres 1896 will augenblicklich an der Ruhr vollzieht, die Demaskirung des eine solche von 9 Stunden, dazu kommen in allen Fabriken der arbeiterfreundliche Stern der frommen Zentrumsleute mit 3entrums, seine Bloßstellung als ultra- fapitalistische Partei, das zahlreiche Überstunden. In vier Drathwebereien hatten die einem Male erbleichen. Ursache dieser unendlich traurigen That- wird nicht spurlos vorübergehen in den wirthschaftlichen und Arbeiter im Attord Wochenlohnverdienste von 10-22, durchfache ist die im November für Rheinland- Westfalen von dem politischen Kämpfen. In Oberschlesien und Belgien sind es schnittlich 16,25 M. Die Lohnsäge sind in letzter Zeit um Vorstand des Buchdrucker- Verbandes eingeleitete Gehilfenbewegung fromme Katholiken, die den Bergleuten die erbärmlichsten Löhne 25-331/ 3 pet, gesunken. Neuerdings hat die Firma Heinze zwecks Durchführung des 1896er Tarifs. zahlen. Im Ruhrgebiet macht sich die Raplanokratie das u. Reil den Arbeitern wiederum eine Herabfegung der AkkordGerade die ultramontanen Blätter sind es, die sich am billige Bergnügen, die Bergleute zu organisiren, die gar nichts löhne für Schnellschuß- Drathgewebe um 1 bez. 2 Pf. pro entschiedensten der Einführung des Tarifs widersetzen. Was von den Ruttenträgern wissen wollen. Die Buchdruckerbewegung Quadratmeter angekündigt. Die Firma begründet diesen da für den Sozialpolitiker fomische Situationen sich entwickeln, im Ruhrgebiet wird dafür sorgen, daß mancher Thor unter den kleinen" Abzug, der den Arbeitern einen wöchentlichen Lohn= ist kaum zu glauben. Man erinnere sich nur, daß es besonders Knappen zur Erkenntniß kommt. derfelbe ausfall von 1-2 M. bringt, damit, daß die Zentrumsblätter sind, welche den Ruhr Bergmann mit den Die Buchdruckerbewegung kommt auch gerade zur rechten Interesse der Konkurrenzfähigkeit und des ferneren flotten beweglichsten Worten auffordern, sich der Organisation das Beit, um den Referenten Profeffor Adolf Wagner- Berlin auf Betriebes nothwendig sei. In den Maschinenfabriken verdienten heißt dem Gewerkverein anzuschließen. Das Hauptorgan der dem christlichen Bergmannstag( Ende Januar 1897) zu seinem die Schlosser und Dreher im Durchschnitt 18,41. pro Woche, christlichen Bergmanns Bewegung, die„ Effener Volkszeitung", Vortrag über Arbeitslohn und Unternehmer treffliches Material die ungelernten Arbeiter 14,61 M., erwachsene Arbeiterinnen erwar aber erst dann zur Anerkennung des 1896 er Tarifs zu bewegen, zu liefern. Nicht weit braucht Wagner zu greifen, das Gute hielten Wochenlöhne von 9 M., während die jugendlichen männ als seine Arbeiter am 25. November sämmtlich kündigten. Es ging liegt sehr nahe. Glück auf, Herr Professor lichen Arbeiter 7 M. Durchschnittsverdienst erzielten. Während nicht anders; wollte man einen Eklat vermeiden, dann war den in 9 Fabriken das Zuspätkommen nicht bestraft wird, erheben Wünschen der Arbeiter Rechnung zu tragen. andere Strafgelder von 10, 25, 50, ja sogar noch höher. Fast Der Rheinisch- Westfälische Volksfreund" des Herrn Stöbel, allgemein wird über das Fehlen von Ventilationsvorrichtungen eines außerordentlich arbeiterfreundlichen Herrn, wurde ebenfalls Affordarbeit im Staatseisenbahnbetriebe. Ein eigen geflagt. Ebenso mangelhaft ist die Versorgung mit Trinkwasser. erst durch Massenkündigung seiner Seger tariftreu". Die artiges Affordsystem ist seit dem 1. April auf dem Güter Als besonders drastisches Beispiel wird angeführt, daß in Bochumer Volkszeitung", hervorragend thätig in der Organisi bahnhofe zu Frankfurt a. M. eingeführt. Die gesammten einer Nähmaschinenfabrik für die Arbeiter eine Gießfanne rung der Berglente, gab gleichfalls erst dem vereinten Druck daselbst ständig beschäftigten Arbeiter sind vom Betriebsamt zu mit Trinkwasser auf dem Hofe steht. Ein anderer Punkt der ihrer Angestellten nach. einer Art Genossenschaft vereinigt worden. Alle Arbeiten werden Hygiene, die Klosetfrage, bietet zu vielen Klagen VerHerr Johannes Fusangel aber will sich nicht an die„ fozial- nach festgefeßten Beträgen im Atford ausgeführt und der Veranlassung. Am günstigsten in dieser Hinsicht steht eine Fabrit demokratischen Forderungen" tehren. Der Schrecken der dienst der Arbeiter fließt in die gemeinsame Kaffe, um von hier da, die für 50 Arbeiter 10 Aborte zur Verfügung stellt, während Grubenbesizer", der Bergmannsfreund Fusangel, ist überhaupt durch den Vorstand des Arbeiterkorps nach Abzug verschiedener sich in anderen Betrieben 12, 20, 25, und noch mehr Arbeiter mit bekannt als Ausbeuter der Buchdruckergehilfen. Der ultramontane Beträge allmonatlich an die einzelnen Arbeiter vertheilt zu werden. einem solchen Kabinet begnügen müssen. Dazu kommt, daß Reichstags Kandidat von Dortmund, Herr Lambert Lensing, Dieser Vorstand besteht aus fünf Vorarbeitern und wird alljähr- diese verschwiegenen Orte oft sehr primitiv eingerichtet sind, und erkennt den Tarif nicht an, sondern nennt die Gehilfen frivol! lich von den betheiligten Arbeitern gewählt vorbehaltlich der Be eine sehr mangelhafte Reinigung der Aborte allgemein vorFrivol nennen auch die von Lensing in seiner Tremonia" so ftätigung durch das Betriebsamt, das auch den Obmann des herrschend ist. Wie unzureichend die Fabrikaufsicht gegenwärtig heftig angegriffenen Rapitalisten bie Forderungen der Vorstandes bestimmt. Wie es scheint, liegt diese Einrichtung ist, ergiebt sich daraus, daß die meisten Arbeiter von einer Bergleute. Der stete Umgang mit den Grubendirektoren nicht gerade im Intereffe der Arbeiter. Nach An Fabritinspektion überhaupt nichts wissen. im Dortmunder Stadtverordneten- Kollegium hat augenscheinlich gabe der Frankfurter Volksstimme" erhielten die Arbeiter Ueber die Lage der Näherinnen und Hutmacherinnen bildend" auf den Eigenthümer der Tremonia" gewirkt. vor Einführung dieses Affordsystems einen Tagelohn von 2,60 in Odeffa wird uns geschrieben: Bei einer 15 stündigen Arbeit Die Gelsenkirchener Zeitung" giebt nicht nach. Alle Setzer bis 2,70 m., während der durchschnittliche Akkordverdienst vom ist der gewöhnliche Lohn der Näherinnen 10-15 m. im Monat. haben gekündigt; am 5. Dezember ist ihre Zeit um. Der Eigen- April bis September 2,59 M. pro Tag betrug. Da in der Zeit Die Näherinnen leiden an Blutarmuth, Magentatarrh, Brustthümer der sehr fromm- katholischen G. 3." will wohl den Tarif vom Januar bis April ein sehr geringer Berkehr herrscht, werden und Augenkrankheiten. Die Hutmacherinnen bekommen etwas bewilligen, aber nur, wenn seine Setzer aus der Organisation in diesen Monaten die Arbeiter wohl nur einen Tagesverdienst mehr, 18-40. im Monat. Diese fargen Löhne werden nicht treten. Kämen die Arbeiter diesem Wunsche" nach, dann sollten sie von 2 bis höchstens 2,40 Wt. erreichen. Dagegen erhalten die einmal pünktlich ausgezahlt, auf die Bitte, den rückständigen Lohn doch bald das fromme Gemüth des Herrn Münstermann tennen lernen. Hilfsarbeiter, die zu Zeiten, wo die Genossenschaftsarbeiter nicht endlich auszuzahlen, bekommen sie vom Meister manchmal die cynifche Das wirklich erbauende an der Sache aber ist, daß der Redakteur ausreichen, auf Anordnung des Vorstehers der Güterabfertigung Antwort: Von dem Lohn allein könnt Ihr ja doch nicht leben! Die der G. 3.", ein Herr Knapp, zu den hervorragenden Organisa. angestellt werden müssen, aus der Genossenschaftstasse einen Besitzer der Werkstätten verführen häufig auch selbst ihre toren der Ruhr- Bergleute gehört. In den Versammlungen der Tagelohn bis zu 3,20 M. Die Genossenschaft hat auch auf ihre Arbeiterinnen. Eine von einem Befizer von 3 Hutgeschäften ges Bergleute natürlich„ chriftlicher" Observanz- donnert der Konten sämmtliche Arbeitsgeräthe, als Schrotleitern, Rarren, schwängerte Arbeiterin ist irrfinnig geworden, eine zweite lag Herr gegen das, ausbeuterische Grubenkapital", gegen die Kohlen- Winden, Taue, Krahnketten u. f. w. zu beschaffen. Allerdings nach vollzogener Fruchtaustreibung im Sterben. herren, welche die mäßigen Wünsche der Bergleute nicht bezahlt die Eisenbahnverwaltung dafür eine monatliche Ent- Arbeiterinnen den Verführungen zugänglich sind, ist leicht er friedigen". In der G. 3." wird der Organisation schädigung von 80 Mart, jedoch betragen die Ausgaben flärlich: Mit dem 12. Lebensjahre, manchmal auch früher, der Grubenarbeiter kräftig das Wort geredet: Einig des Arbeiterkorps für Geräthschaften wenigftens 100 Mark tommt das Mädchen in eine Werkstätte: Schimpferei, Grobfeit macht macht start"; organisirt Euch, Bergleute, dann im Monat. Auch sollen manche Geräthe, die von der Verwaltung heiten, schmutzige Andeutungen, der unverhüllteste zynismus habt ihr die Macht in den Händen". So und ähnlich be- getauft werden müffen, erheblich theurer sein, als sie bei Händlern derart sind die Redewendungen, welche es immer hören muß. geistert Herr Münstermann die Bergleute für die Organisation. und Handwerkern zu haben sind. Ueber die Aufnahme in die Immer eingeschüchtert, geschlagen, erniedrigt und beleidigt, fehlt Seine eigenen Arbeiter allerdings will er aus der Organisation Genossenschaft entscheidet der Vorsteher der Güterabfertigung. ihm sogar die Zeit, Lesen und Schreiben zu lernen; ringsum Elend, hinaus maßregeln! Warum? Nun, weil die Gehilfen des Dabei ist Bedingung, daß der aufzunehmende Arbeiter mindestens Unwiffenheit, ständiger Mangel an dem Nothdürftigsten, endloser. Herr Münstermann so unchriftlich, oder um mit dem großen ein Jahr an der Stelle beschäftigt war und ein Eintrittsgeld Kummer und andererseits verführerische Versprechungen und die Arbeiterfreund Lensing zu reden, so frivol find, einige bescheidene von 60 M. zahlt, das in Monatsraten von 5 M. vom Afford Luft zu leben so unterliegt das Mädchen der Verführung. Forderungen zu stellen. Es ist doch schwer, bei dieser Tragikomödie, verdienst abgezogen wird. Aus diesen Eintrittsgeldern, fowie Im südlichen und westlichen Rußland raffen sich die Nähe die uns von den wahren Bergmannsfreunden" heute aufgeführt aus 5 pet. der Afkordeinnahmen wird der Fonds der Rasse gebildet. rinnen und Hutmacherinnen bereits auf zum Kampfe um die Ver wird, ernst zu bleiben. Tritt ein Arbeiter aus der Genossenschaft aus, so erhält er nur sein besserung ihrer Lage. Wollen wir hoffen, daß es ihnen bald Aber mit dem eben gebotenen ist die Komik des Schauspiels: Gintrittsgeld zurück, während die von seinem geringen Verdienst gelingt, dem russischen Gesetze, auf grund dessen die Arbeit im Wie das Zentrum als Arbeiterpartei wirklich aussieht, noch nicht abgezogenen 5 pet. für ihn verloren sind. Die Genossenschafts- Sandwerk auf 101/2 Stunden beschränkt ist, für dessen Durch erschöpft. Bei Fredebeul u. Koenen in Essen( Essener Volts- tasse muß ferner für jeden durch Arbeiter verursachten Schaden führung bisher aber niemand sorgte, Geltung zu verschaffen! " = " " Sozialismus und soziale Bewegung im 19. Jahrhundert. Von schen Eigenart nicht ihr geschäftsmäßiger Inhalt, sondern ihre geschäftsmäßige Methode. Bei der französischen Bewegung wird ihr kleinbürgerlicher Charakter aufgedeckt, als bleibendes Element aber ihr Jdealismus, der Elan, der Schwung, der sie von den Bewegungen anderer Nationen unterscheidet, hervorgehoben. Die deutsche Bewegung ist die gefeßlich- parlamentarischpolitische Bewegung. Dem deutschen Typus gehört der Sieg in der internationalen sozialen Bewegung, die deutsche Bewegung ist aber auch durchtränkt von dem Geift jenes Mannes, der zu dem Theoretiker der sozialen Bewegung schlechthin" wurde: vom Geifte Karl Mary! Literatur in Daß die flar nachzuweisen sei. Er giebt aber keine Antwort. Beachtenswerth sind auch die Ausführungen Sombart's über das Verhältniß der sozialen Bewegung zur Religion und zur Nationalität. In dem Augenblicke, wo das Christenthum als sozial indifferent, wie Göhre es predigt, oder direkt sozialdemokratisch(?) ausgelegt wird, wie Naumann es thut, in dem Augenblicke sehe ich keinen zwingenden Grund mehr. warum die proletarische Bewegung nothwendig einen antireligiösen Charakter behalten sollte." Werner Sombart, Professor an der Universität Breslau. ( Vorträge, gehalten im Herbst 1896 in Zürich)*). Farbig, bilderreich, mit einem Worte schön so läßt sich der Eindruck zusammenfassen, den das Büchlein Sombart's hinterläßt. In der glücklichen Form liegt dasjenige, was an der Im letzten Rapitel: Lehren" wendet sich Sombart an den Schrift das eigenfte Eigenthum Sombart's ausmacht; die wissenPhilister und sucht ihm beizubringen, daß die soziale Bewegung fchaftliche Tiefe, das flare Erfassen der modernen sozialen Benothwendig ist, daß sie nothwendig so da ist, wie wegung und ihrer ideologischen Aeußerungen gehört einem Das fünfte Kapitel ist ihm gewidmet. Die Charakteristik ist sie ist, daß der Klassentampf eine mächtige kulturStärkeren, denn" Sombart Karl Mary. Sombart verhält sich brillant; fie läßt manches in anderem Licht erscheinen, als es fördernde Kraft besigt. Wenn Sombart sagt: Aller so ist zu den Jbeen des großen Denters ganz selbständig, aber eben sonst sowohl in der sozialdemokratischen als in der bürger fozialer Rampf foll als gefeßlicher Kampf gewollt sein", Mit das nur Ihnen ihren lichen unter ganz bestimmten Voraussetzungen - vorgeführt zu werden pflegt. richtig. deswegen hat er auch das Ewige an Geist in seiner ganzen Schärfe und Tiefe fich anzueignen Schärfe zeigt Sombart den Widerspruch zwischen Evolu. Wenn die fozialdemokratische Partei Deutschlands zur Zeit des vermocht. Darauf, daß Sombart fein Sozialdemokrat ift tionismus und„ Revolutionismus“ dieses Wort mit Sozialistengefeßes im ganzen auf dem gefeßlichen Boden geblieben und nicht als solcher spricht- wir Bourgeois" so wendet Gänsefüßchen versehen- in dem Jdeengehalte und noch ist, so verdankt sie dieses dem allgemeinen Wahlrechte. Was er sich an sein Züricher Auditorium tommt es dabei wenig mehr von dem Buchstaben der Schriften Mary wäre nun, wenn dieses aufgehoben wäre? Wie ist gefeglicher an. Noch mehr: den Reiz des Buches und seine Bedeutung ent- auf. Hier aber erweist sich die individuell- psychologische Er sozialer und politischer Rampf in Rußland möglich? Alles läßt springen nicht zum mindestens daraus, daß hier Mary'sche Lehren Klärung dieses Widerspruches durch Sombart unzureichend. fich zum Geseze machen, auch die völlige Hechtlosigkeit. Ihr in nicht sozialdemokratischer Sprache und nicht mit sozialdemo- Nicht nur Mary, Engels und sonstige Revolutionäre" glaubten gegenüber klingt der Appell an die Gefeßlichkeit als Sohn. Sehr fratischer Absicht vorgetragen werden. Wenn es überhaupt eine in den 40er Jahren an eine soziale Katastrophe", der ganze bankenswerth ist die als Anhang beigefügte tabellarische Chronik von Klaffenintereffen unabhängige soziale Wissenschaft giebt, so Gang der tapitalistisch en Entwickelung schien auf eine der sozialen Bewegung von 1750-1896". Alles in allem: das Sombart'sche Büchlein ist eine wahre ist es diese Wissenschaft, die jetzt durch Sombart's Mund dem folche sicher hinzuweisen und das Proletariat war„ revolutionär". geistigen Riesen der Sozialdemokratie eine glänzende Huldigung 3m Rapital" hat die soziale Revolution die Gänsefüßchen, die Bereicherung der sozialwissenschaftlichen Literatur. Dem Laien darbringt. ihr im Kommunistischen Manifest" noch anhafteten, abgestreift. giebt es in ästhetisch schöner Form und in gedrängter Fassung Ich habe teine Neigung, der künstlerischen Darstellung und der letzte Grund davon ist in der Entwickelung der eine vom tiefsten wissenschaftlichen Geifte getragene Gesammts Sombart's Gewalt anzuthun und Sie zu referiren. Eine furze fapitalistischen Gesellschaft selbst und ihres Schattens", ansicht der sozialen Bewegung, dem selbständigen Forscher bringt auf Mary es in vielen Punkten fruchtbare Anregung. Den Bourgeois lehrt Inhaltsangabe erscheint hier mehr am Playe. Im ersten Kapitel des Proletariats, zu suchen. Hier galt es, zeichnet Sombart in scharfen Umrissen den Ausgangspunkt, den und seine geistige Entwickelung sein eigenes materialisti Bourgeois" Sombart die weltgeschichtliche Bedeutung der sozial Sombart hat in bemokratischen Verhekung" würdigen, dem Klaffenbewußten Ar Träger und das Ideal der sozialen Bewegung: Kapitalismus, fches" Erklärungsprinzip anzuwenden. Proletariat, Sozialismus. diesem Punkte sich zu sehr feinem ästhetischen Buge hin- beiter führt er dessen eigene Bewegung in wissenschaftlich wahrer Das zweite Kapitel giebt eine feine Charakteristik des utopi gegeben und wissenschaftlich gefehlt. Das sechste Kapitel be- und künstlerischer Zeichnung vor. Und wir betonen es noch ein schen Sozialismus. Als Typus wird Owen aufgestellt. handelt die Tendenz zur Einheit" in der modernen sozialen mal: es ist ein Vorzug und ein Reiz der Sombart'schen Schrift, daß Jm vierten Rapitel wendet sich der Verfasser den einzelnen Bewegung. Hier findet der Leser eine ausgezeichnete Würdigung es tein fozialdemokratisches Buch ist. Selbstzeichnungen und bürgerliche Berrbilder der Sozialdemokratie giebt es genug, der nationalen Arbeiterbewegungen zu und versucht sie in ihrer der Internationalen". Besonderheit zu erfaffen. Die Eigenart der unpolitischen, rein Das fiebente Rapitel führt uns in die„ Strömungen der Berrbilder leider zuviel. Sombart hat versucht, etwas Neues zu gewertschaftlich- ökonomischen Arbeiterbewegung Englands wird Gegenwart" ein. Hier wird u. a. die Frage, inwieweit die geben: ein objektives Bild. Und im ganzen ist dieser Versuch nach dem Vorgange von Engels, nicht Brentano's erklärt. Für Tendenz zum Kollettivismus die heutige Volkswirthschaft be- ihm glänzend gelungen. Die Sozialdemokratie hat allen Grund, Sombart stellt nur die Frage; dem Sombart'schen Buch den größten Erfolg, die weitefte Berdie gesammte soziale Bewegung ist das Bleibende in der engli- herrscht, aufgeworfen. er weist auf die agrarische Produktion hin, für welche breitung au wünschen. Sie fürchtet sich nicht vor objektiven die Entwickelung zur tollektivistischen Form teineswegs Bildern. *) Jena. Berlag von Gustav Fischer. 1896. 148 Seiten. " Vollständige 超跌 Auflösung des Special- Kleiderstoff- Geschäfts von Brunnenstr. 14 Emil Siedner Brunnenstr. 14 zwischen Rosenthaler Thor und Invalidenstrasse. Gänzlicher Ausverkauf, in dem sich den Damen die feltene Gelegenheit bietet, gute und reelle Waaren, wie ich fie feit Jahren in meinem Geschäft geführt habe, zu nie wiederkehrenden Preisen für ihren Weihnachtsbedarf zu decken. Schwarze und farbige Seidenstoffe. 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Nach der Aussage einer mir gegnerisch gesonnenen Gesellschaft aus der Gigarrenbranche verkaufe ich schon 100 refp. 1000 Cigarren billiger, wie man hier Arbeitslohn bezahlt. Aus diesem Grunde sollte es mir versagt werden, in einer der gelesensten Zeitungen Deutschlands zu inseriren, weil angeblich der Schweiß des Arbeiters daran haftet. Daß dem nicht so ist, habe ich nachgewiesen und beweise jeder Zeit, daß nur das schwere Geld des Großkapitalisten daran verloren geht. offerire heute ca. ,, ohne Preisunterschied, ob Raucher 7 oder Händler". 1 Million Cigarren, gutu.spottbillig, · Marke Merkado, ca. 10 cm Ig., 5 cm Umfg. Bockfaçon, eine Salon- Cigarre von großartig. Aroma, 100 Stck. jetzt Mt. 2,50. Marke Piccolo, 8 cm lg., ca. 4 cm Umfg. Wer sich im Concert oder Theater 20 Minuten dem Genusse einer edlen Mischung rein überseeischer Tabake hingeben will, empfehle ich diese Cigarre aufs beste.- Originalfiste, 200 Std. enth. MF. 4,50. 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" blüffender Sicherheit und Schnelligkeit löfte. Eine gewisse Sie?" Krüger zieht an der Pfeife, wie zuvor, und nicht. Nervosität war ihm troß seines jugendlichen, frohen Wesens Der Herzog nach einer noch verlegeneren Pause, während deren Das Ende eines Wunderkindes. In Neapel hat, wie immer eigen. Der kleine Virtuose wurde durch aller Herren Seine Gnaden zur Ueberzeugung zu kommen schien, daß er sich wir dieser Tage berichteten, der vor einigen Jahren viel genannte Länder gehegt, so daß weder Geist noch Körper gedeihen konnten. immer noch nicht genügend identifiziert habe:" Eh, es dürfte den Rechentünstler Morik Frankl im Hotel Milano" einen Selbst- Wäre das Kind nicht zum Objeft fapitalistischer Ausbeutungs- Präsidenten intereffiren, zu erfahren, daß ich ein Vizekönig mordversuch gemacht, indem er einen Revolverschuß gegen seinen wuth erniedrigt worden, so hätte es wahrscheinlich später auf war." Krüger: Dh, ein Vizekönig? Was ist das?" Kopf abfeuerte. Er wurde sterbend in das dortige Spital ge- mathematischem Gebiete Züchtiges leisten und der Menschheit zum Herzog: Oh, ein Vizekönig- das ist so eine Art König, verbracht. In hinterlassenen Briefen an den Bürgermeister von Nugen dienen fönnen. ftehen Sie." Krüger rauchte einige Augenblicke schweigend Neapel und den österreichisch ungarischen Ronful gab er unglückliche Liebe zu einer Neapolitanerin als Ursache des Selbst seit Jahren geklagt, und auch in diesem Jahre wieder hat sich er sich zum Dolmetscher und sagte brummig: Sagen Sie Ueber den Rückgang des Walfischfanges wird schon weiter, offenbar einer solchen Unterhaltung müde. Dann wendete mordes an. Auch nach Wien sind Briefe Frankt's gelangt, die Zahl der in den arktischen Gewässern gefangenen Walfische Ein Glück, daß Präsident Krüger nichts von dem Titelstolz und dem Engländer, daß ich ein Viehhirt war!" und einem, der biographischen Inhalts ist, entnimmt die Wiener Neue Freie Preffe" folgendes:" vermindert. In erster Linie sind Norweger und Engländer am dummen Dünkel der Deutschen zu kennen scheint. Mein Name" so beginnt der Unglückliche-ist Moritz Frankl. Walfischfang betheiligt. Erstere treiben diefen Fang hauptsächlich im nördlichen Atlantischen Ozean und den Gewässern bei Js= Säuglinge auf dem Bicycle. Der Stadtrath von NewIch bin zu Fünfkirchen in Ungarn im Jahre 1872 geboren. land, sowie an den Küften Finmarkens, lettere in der Davis- York, so lesen wir im„ Neuen Wiener Tageblatt", hat kürzlich Schon in meiner Kindheit entdeckte man in mir die Naturgabe, mit welcher ich mich produzirte. Ich bereiste mehrere Länder Straße und der Dänemarkstraße, zwischen Grönland und Island. einen Beschluß gefaßt, der einen Theil der Bevölkerung der und hatte die Ehre, mich vor dem König von Rumänien in der Die englische Walfischfangflotte ist in diesem Jahre wieder verliesenstadt in größte Aufregung versezte und zu einer Reihe von Die Frage, in welcher der„ Board of Rechenkunft zu produziren. Außerdem gab ich vor vielen hohen mindert worden, wogegen die norwegische noch ziemlich groß ist, Protesten Anlaß gab. Bersönlichkeiten Borstellungen. Nach sechsjährigen Reisen fam finden. Im südlichen Eismeer scheint der Walfischbestand in den die in Amerika ziemlich eingebürgerte Sitte, Säuglinge auf fie umfaßt 123 Fahrzeuge, unter denen sich 71 Dampfer be- Alderman" entschied, betrifft nicht mehr und nicht weniger, als ich im Jahre 1884 in die Schule. Im Jahre 1888 ließ ich mich letzten Zeiten wieder größer geworden zu sein. Vor 50 Jahren dem Bicycle spazieren zu fahren. Der Rath von New- York hat reihen, in welcher Stellung ich zehn Monate blieb. Dann wurde der Fang dort von etwa 500 Fahrzeugen betrieben, die nämlich gefunden, daß für die kleinen Staatsbürger eine große Gewurde ich Matrose vierter Klasse. Als solcher ließ ich mir insbesondere auf der Höhe von Kergueleninseln kreuzten. Damals fahr entstehe, wenn die zärtlichen radfahrenden Eltern ihren Babys mehrere grobe Subordinations- Verlegungen und wegen schlechter wurden unter den Walfischen der antarktischen Gebiete solche Ver- das zweifelhafte Vergnügen bereiten, sie ganz einfach vorn auf das Behandlung der Beschließer im Marine- Gefangenenhause sogar wüstungen angerichtet, daß die werthvollsten Arten sehr selten Stahlroß anzuschnallen und so in den start frequentirten Straßen eine Majestätsbeleidigung zu schulden kommen. Ich wurden. Die werthvolleren Walfische kommen jetzt hauptsächlich der Stadt in oft recht scharfem Tempo herumfahren. Mit zweiwurde hierfür zu sieben Jahren schweren Kerkers nur auf der Höhe der südlich von Neuseeland belegenen Campbell- undzwanzig gegen zwei Stimmen hat der Stadtrath beschlossen, verurtheilt, wovon mir jedoch infolge guter Aufführung neun- Insel vor. Die Schiffe, die dorthin gesandt werden, kommen diese Art des Bicycle- Transports von Kindern bis zu fünf Jahren bei Strafe von zehn Dollars zu verbieten. Die vorzehn Monate nachgesehen wurden. Ich rückte dann zur Kriegs- meistens aus füdaustralischen Häfen. sichtigen Aldermen haben in ihrem Beschlusse, um eine Umgehung marine nach Pola wieder ein, wurde aber bald darauf als Von dem Präsidenten Krüger erzählt Poultney Bigelow des Verbotes zu verhüten, demselben auch noch hinzugefügt: überzählig entlassen. Ich wollte nicht zu Hause bleiben, wo in Harpers Magazine" folgendes Geschichtchen. Eines Tages Das Verbot findet auch auf Großimütter Anwendung in mich jeder kannte, und faßte den Plan, nach Afrika auszu besuchte ein englischer Herzog den alten Präsidenten Krüger, und bezug auf den Transport ihrer Enkel." Unter den zahlreichen wandern. Ich ging nach Neapel, um mich nach Port- Natal ein- es entspann sich dabei folgende Konversation, natürlich mit Hilfe Protesten, welche dem Stadtrathe zutamen, befand sich auch eine zufchiffen. Hier wurde mir aber meine ganze Baarschaft gestohlen. eines Dolmetsch: Der Herzog: Sagen Sie dem Präsidenten, von R. Freeman, dem Präsidenten der„ Optimus Printing Ueberdies hatte ich noch das Unglück, mich in eine Neapolitanerin zu daß ich der Herzog von bin und daß ich gekommen bin, ihm Company", welcher sich erbot, nöthigenfalls dem Stadtrathe zu verlieben. Ich fand bei ihr Gegenliebe, sab aber ein, daß wir meine Aufwartung zu machen." Krüger murmelt etwas in den demonstriren, daß bei einer Spazierfahrt auf dem Bicycle für uns unmöglich angehören könnten. Mißgestimmt über dieses Bart, das wie ein Willkommen klingt. Der Herzog nach langer die Kinder absolut keine Gefahr vorhanden sei. In der Zuschrift Unglück, jage ich mir nach Absendung, dieses Briefes eine Kugel Pause:" Eh, sagen Sie ihm, daß ich ein Mitglied des eng des Herrn Freeman heißt es unter anderem: Ich habe meine in den Kopf, damit mein Elend ein Ende hat." In den lischen Parlaments bin." Krüger murmelt wieder und eigenen Kinder von achtzehn Monaten an auf das Rad ges siebziger Jahren erregte Frankl als kleiner Knabe in der Deffent- giebt eifrig an seiner Pfeife. Der Herzog nach einer noch nommen, niemals einen Unfall erlebt und der Gesundheit nur lichkeit Aufsehen, indem er die schwierigsten Rechenoperationen längeren Baufe: Und Sie könnten ihm sagen, ich sei eh zuträgliche Resultate erzielt." durchführte und komplizirte mathematische Aufgaben mit ver- ein Mitglied des Hauses der 2ords- ein Lord- verstehen " Verlag von Wörlein& Comp. in Nürnberg. In unserem Verlag erschien soeben und ist durch die Buchhandlung Vorwärts und alle Buchhandlungen und Kolporteure zu beziehen: Karl Marx zum Gedächtniss. Ein Lebensabriss und Erinnerungen. Von Wilhelm Liebknecht. Unter Beigabe von einem Portrait von Marx, der Abbildung seiner Grabstätte und zwei Facsimile- Wiedergaben von Briefen Marx' und Engels'. 81/2 Bogen 80. Preis 75 Pfennige. In der vorstehend angekündigten Schrift wird Karl Mary nicht als der Gelehrte, der bahnbrechende Forscher auf dem Gebiete der Gesellschafts- Wissenschaft, sondern als Mensch geschildert. Und wohl keiner ist noch vorhanden, der mehr berufen und befähigt wäre, diese Aufgabe zu erfüllen, als Wilhelm Liebknecht. Liebknecht verkehrte während der Londoner Flüchtlingszeit bis zu Anfang der 60er Jahre fast täglich und Jahre lang fast den ganzen Tag im Mary'schen Hause. Den Millionen Proletariern auf dem weiten Erdenrund, denen Mary Waffen ohne Gleichen zum Befreiungskampfe schmiedete, ist Mary durch die Liebknecht'sche Schrift als Mensch näher gerückt, die vielfach falschen Urtheile und Vorstellungen von dem Menschen Mary richtig gestellt. Der Juhalt besteht aus einer biographischen Einleitung, Erinnerungen und einem Anhang, in dem neben anderem das Verhältniß Lassalle's zu Mary, Engels, Liebknecht u. s. w. dargestellt wird. Gerade dieser Abschnitt wird großes Interesse wachrufen. Von den einzelnen Kapiteln nennen wir: Wie ich mit Marg bekannt wurde. Erzieherisches und Sonstiges. Marg als Lehrer. Popularität. Masken, Menschen und Photographien. Genie ist Fleiß. Freund und Lehrer. Urquhart. Barthelemy. Marg und die Kinder. Patriotismus und was davon kommt. Krankheit und Tod.( An diesem Kapitel hat in liebenswürdiger Weise Frau Eleanor Aveling, die Tochter von Karl Marx, mitgearbeitet.) Nach meiner Londoner Zeit. Wörlein& Co., Verlagsbuchhandlung. WEIHNACHT 1 1896 Gekrönte Häupter, elegant Spitzel auf Reisen( Ein Ges sellschaftsspiel). 0,75. Gratulationsgedichte für d. Kinder des Proletariats Märchenbuch für d. Kinder gewesen..... 1, M. Dasselbe, in Prachtb. 3,50 M. d. 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