t fönigl. 31 ldenbod 18 Regen benbor. 183. d d Crieb bat n müffen über and en Stelle Gange einerfei hlreichen Regen Waffer mmt. 3 Weftr ) wird i Die Gro tion der bas Reut nb Seef la, fübli bas itali orden. J eführt, g einer teftorats a Dienstag, den 7. August 1888. bibosh tun ab, In 5. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das„ Berliner Volksblatt" afte geheint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin fret baus vierteljährlich 4 Mart, monatlich 1,35 Mart, wöchentlich 35 Pf. Poftabonnement Rart. Einzelne Nummer 5 Bf. Sonntags- Nummer mit dem Sonntags- Blatt" 10 Bf. ( Eingetragen in der Bostzeitungspreisliste für 1888 unter Nr. 849.) Igt. ion. fügen. Bri Der Be eſtehende eräumt r bis ann Dungen tutter en b jören, aufpreid Tene Ra it der K häft an em Gel Insertionsgebühr beträgt für die 4 gespaltete Betitzeile oder deren Raum 25 Pf. Arbeitsmarkt 10 Bf. Bet größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Simmerstraße 44, sowie von allen Annoncen- Bureaux, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Redaktion: Beuthstraße 2. Expedition: An die Wähler des Expedition: Zimmerstraße 44. Eisenbahn- Reform. sechsten Berliner Reichstags- reformbedürftig ist, wird von uns nicht beftritten werden, festen Wahlkreises. Gegenwärtig liegen die Wählerlisten für die Neuwahl im Berliner Reichstags- Wahlkreise zur öffentlichen Einsicht nahme aus. Bir glauben der Mühe überhoben zu sein, hier noch ein Daß unser Eisenbahnwesen in mancher Beziehung und wenn der Ausschuß des deutschen Han belstages eine Eisenbahnreform verlangt, so hat er an sich ganz recht. Nur darf die verlangte Reform feine einseitige sein und wir wünschen sie so, daß sie Allen zu Gute tommt. Bekanntlich haben in den letzten Tagen die offiziösen Blätter den Mund ordentlich voll genommen, weil im 70 Millionen zu erwarten sein soll. Nun, wenn man so als„ Spesen" dem Handlungshaus, für das er reist, in Anrechnung bringen kann. Diese Thatsache läßt uns überhaupt drn Antrag des deutschen Handelstages als ,, nicht ganz labenrein" erscheinen. Die Herren Kaufleute drücken auf das Einkommen der Handlungsgehilfen schon seit Jahren und haben es glücklich auf ein Minimum herabgewürgt. Nun möchten sie auch noch die Spesen verringern und wenden sich mit diesem Verlangen unter dem wohlklingenden Namen„ Eisenbahnreform" an den Staat. Es wird wohl keinem 3weifel unterliegen, daß die britte und vierte Klasse den Eisenbahnen den eigentlichen Gewinn bringt. In diesen Klassen ist der Verschleiß von Material am geringsten und der völlige Mangel an Komfort im Verein mit der gewaltigen Frequenz bewirkt einen Uebers mal darauf hinweisen zu sollen, wie unendlich wichtig es ist, fünftigen preußischen Staatsbudget ein Ueberschuß von ba jeber Wähler fich davon überzeugt, ob sein Name richtig in Die Biblerliften eingetragen ist. Wer nicht selbst Beit„ heidenmäßig viel Geld" hat, kann man doch auch ein ter fein bat, bie Wählerliste zu fontroliren, beauf. Uebriges thun zur Erleichterung der Steuerzahler, die, mit schuß über die Betriebskosten. In der zweiten oder gar trage damit eine andere sichere Person. Nur Herrn v. Moltke zu reden, doch auch eine ,, vornehme Institution" ersten Klasse ist das ganz anders; dort ist keine solche diejenigen, deren Namen fich in der Wählerliste befinden, find vortrefflich organisirt, wenn sie auch in mancher Beziehung s dies ei der Reichstagswahl wahlberechtigt. Vertrage tur das ht! Innung iter mit den Deuer erb Coungen br Abend strasse orium blen Dam ichen Ra melden Lotal. Die Listen liegen aus: an den Wochentagen von Vormittags 9 bis Nach mittags 3 Uhr, am Sonntage von Vormittags 11 bis Nachmittags 4 hr im Staate sind. Die Verkehrsanstalten sind im Allgemeinen ganz besser sein könnten, und ihre Erträgnisse werden wohl reichlich zu dem Ueberschuß beitragen, den diesmal das Budget aufweisen soll. Die Reform" nun, welche der Ausschuß des deutschen Handelstages proponirt, bezweckt eine Ermäßigung Ser Fahrpreise auf den Eisenbahnen. Dieser Gebem Wahlbureau des Magistrats, Königstr. 7, banke ist zeitgemäß, denn der Eisenbahnverkehr ist in stetem of rechts 3 Treppen und gleichzeitig in der Wachsen begriffen und die Eisenbahn ist keine rein fiskalische Burnhalle der 67. Gemeindeschule, Ackerstraße 28 A. Einrichtung; sie soll dem Allgemeinwohl dienen und dann erst den Säckel des Staates berücksichtigen. Das Organ des Herrn Eugen Richter hat diese Gelegenheit nicht verund verherrlichen, hat bemerkt, wenn noch зи mehr Privatbahnen beständen, so wären die Fahr die Konkurrenz hinabgedrückt längst durch worden. Nun, vielleicht wäre bei der gegenseitigen Schrau berei diese oder jene Linie zu Grunde gegangen. Uns däucht es bequemer, wenn man die Tarifveränderung einfach dekretiren kann, ohne von der Konkurrenz dazu gezwungen worden Rommiffarien Es ist bereits in der amtlichen Bekanntmachung darauf aufmertiam gemacht worden, daß ein Jeder, der die Listen für streichen lassen können, ohne die freie Ronkurrenz unrichtig oder unvollständig hält, dies innerhalb acht en nach dem Beginn der Auslegung derselben, also ipätestens am 9. August d. Js. dem Magistrat schrift preise lich anzeigen oder in den vorbezeichneten Lokalen vor den Behauptungen aber, soweit dieselben nicht auf Notorietät bes tuben, beibringen muß. m. We sur Rube llen Adr ngenftr. 41 derm m Lada Die zu Protokoll geben kann, die Beweismittel für seine e angegebene Wohnung vorzulegen. Der Vorschlag des deutschen Handelstages geht nun „ den Frequenz von Passagieren, schon weil die Wagen nicht so viele aufnehmen tönnen, als in der dritten und vierten zufammengepfercht sind, und weil die Einrichtung der Waggons viel theurer zu stehen kommt. Nun weiß man aber, daß die Handlungsreifenden gewöhnlich zweiter Klasse fahren, weil das Renommé des Hauses, das sie vertreten, dies verlangt; man fürchtet, wenn sie in der dritten oder gar vierten Klasse angefahren fämen, so würde man glauben, ihr Haus stände schlecht und könne keine Billets zweiter Klasse mehr bezahlen. Man kann demnach nicht annehmen, daß die Handlungsreisenden gerade die Hauptkunden der Eisenbahnen sind. Da giebt es denn doch eine Menge von Leuten, die der Eisenbahn mehr zu lösen geben, als die Handlungsreisenden. Denn die letzteren fahren doch nur zu einer bestimmten Zeit und nicht das ganze Jahr. Wr find überzeugt, daß etwa ein Händler, der mehrere Stunden und der Hauptstadt entfernt wohnt täglich herum und hinaus fährt, feine Waaren zu Markte zu bringen, der Eisenbahn mehr zu lösen giebt, als ein commis- voyageur. Arbeiter, welche außerhalb Ser Stadt wohnen und zur Arbeit täglich herein- und nach derselben wieder hinausfahren, geben im Verhältniß zu ihrem Einkommen der Bahn jedenfalls auch mehr zu lösen, als ein Handlungsreisender. So könnte man noch eine der Eisenbahnen sind und mindestens eben so Berücks von um Bur Begründung der beantragten Nachtragung in die zu sein. Bilerlifte ift entweder der Miethskontrakt, die letzte Mieths dahin, den Geschäftsreisenden, als Heuerquittung oder die polizeilich bescheinigte Anmeldung für Hauptkunden der Eisenbahnen", ermäßigte Menge von Berufen aufzählen, welche Hauptkunden" Dierbei sei bemerkt, daß die Aufstellung der Wählerlisten eg. Her bem Wohnungsstande vom 20. Juni cr. erfolgt ist und und fa Don Bud Auswahl gungen! Ma Breite 35-3f. gros- Hand part 2 Bur Au afte Bezu Rob" dition rkt ertfir. ge, Gol nze Bav ober Rolba Tighla chler begring Jakob Die er und Sele unentgel Wochent Sou tage. affe der 2 erpflichtet be zu ent enannte Vort Die fett bem Bablbezirlen ausüben tönnen, in welchen fie bis zum 20. Juni verzogenen Wähler ihr Wahlrecht nur in denjenigen 3. gewohnt haben. Scheue daher Niemand die kleine Mühe, fich zuverlässig zu formiren, ob er wirklich in die Wählerlisten eingetragen ist. Durch eine Nachlässigkeit fann er leicht seines heiligsten Rechtes des Wahlrechtes - verlustig gehen. Daß jeder Arbeiter auf seinem Plage ist! Feuilleton. Gerade bei der diesmaligen Wahl kommt es darauf an, Ihre Tochter. [ 54 Rriminal- Roman nach dem Französischen von R. Detring. Als Therese fah, daß Andreas sie nicht verstand, fuhr " " Fahrpreise, größere Unabhängigkeit vom Billetschalter und Wir haben selbstverständlich der Route zu gewähren. das Mindeste dagegen einzuwenden, daß nicht die Geschäftsreisenden folcher Vorzüge theilhaftig werden sollen, wir gönnen und wünschen sie ihnen Nur sehen im Gegentheil ganzem Herzen. wir nicht ein, warum gerade die Geschäftsreisenden allein eines solchen Vortheils würdig sein sollen. Da giebt es denn doch auch noch mehr Leute, die gleich viel oder noch mehr Ansprüche darauf hätten. volle ungebundenheit in der Unterbrechung und Wahl fichtigung verdienen, wie die Handlungsreisenden. von Der Geschäftsreisende empfindet vielleicht die hohen Fahrpreise am wenigften, weil er in der Regel dieselben wäre dies für sie und mich entehrend. Ich verstehe aber nicht, weshalb." Andreas fuhr zusammen. Raum konnte er an so große Naivetät glauben, und doch empfand er, daß das junge Mädchen unfähig war, hier nur Komödie mit seiner Unschuld zu spielen. Ich weiß wohl," fuhr Therese fort, daß eine Frau Er ist gestorben Und Es ist sonach unschwer zu bemerken, daß das Verlangen des deutschen Handelstages von dem Privatintereffe der Herren Kaufleute, ihren Betrieb zu verbilligen, diktirt ist. In der Sache aber haben die Herren Recht. Die Eisenbahnfahrt ist überhaupt zu theuer. Solch ein gemeinnüßiges Institut wie die Eisenbahn ist in erster Linie dazu da, den Verkehr zu erleichtern. Wenn dabei noch ein schönes Stück für den Finanzminister herausspringt, so ist dies für ihn ganz angenehm; es darf aber nicht Hauptsache und 3weck der ganzen Institution sein. Wundern darf man sich allerdings darüber nicht, wenn man auch die hinzugefügt,... daß ihr Leben nicht immer vorwurfsfrei gewesen sei, und daß alle Ihre Freunde wußten, was sie gethan habe, und daß sie Ihnen, wenn Sie sie fragten, alle rathen würden, ihre Tochter nicht zu heirathen." Weshalb? Was hat sie verbrochen? Noch einmal bitte ich Sie, antworten Sie mir?" Andreas duldete die heftigsten Seelenqualen. Er ab. Sie sagte mir, ich erbe zwei Millionen, und Sie Meine Mutter sagte mir, weshalb Sie fortgegangen aben mich jeht zu reich, um Ihre Frau zu werden. Mutter nicht Schuld daran, daß fie den Mann nicht heiBoblan! Ich will nichts von diesen häßlichen Millionen rathete, den sie liebte.. When, und ich bin nicht gezwungen, fie anzunehmen. In wenn Sie jetzt sterben würden, wäre ich doch auch nicht willig hinabgeglitten ist. Nicht einmal das Elend dient Jahre bin ich majorenn, und dann verzichte ich strafbar, weil ich Sie geliebt habe. Meine Mutter hat mir und wir brauchen nicht bis dahin mit unserer Heirath zu die Erbschaft. Sie können es mir auf's Wort glauben gesagt, daß Sie von mir wegen meiner Herkunft nichts ohne Mittel und tarten." sich verheirathen muß. Meine Mutter und" Gundula haben mußte sprechen, und wenn er sprach, das Herz dieſes Kindes mir immer gesagt, daß das der 3wed unseres Lebens sei. auf's tiefste verwunden, das er so liebte. Er hatte nicht den Muth, ihr zu sagen: Ihre Mutter hat ihre Schönheit Ich verstehe, daß es ein Unglüd sein muß, Jemanden zu lieben und ihn nicht zu da verkauft und ist so reich geworden, sie hat ein schandbares Leben geführt, und das Andenken Ihres Vaters hat sie nicht auf der Bahn der Schande aufgehalten, die sie frei ihr als Entschuldigung, denn sie nicht ganz hatte Talente genug, um durch zu verdienen, um ihre Tochter erziehen zu können. Sie zog es vor, die Laster der Männer auszubeuten, und sich so ein Vermögen zu erwerben, und wenn Sie Sie heut leiden, und wenn ich, der ich Sie glühend liebe, vor Schimpf zurückweiche, der auf dem Namen liegt, den sie in Schimpf zurückweiche, der au den Schmutz getreten, so ist sie allein die einzige Ursache unferes Unglücks. Sie erntet, was sie gefäet hat, und nicht fie beklage ich. Das Bermögen stammt von Ihrer Tante," stammelte geben, die nicht sehr klar waren... ber Baron, der vollkommen verwirrt war. Ja, von einer Tante, die ich nie gekannt habe. 50 täuscht; aber sie hat mir noch weitere Aufklärungen ges So hat sie mir zu verstehen gegeben, man mache es ihr zum Vorwurf, daß sie sich Frau von Lorris nenne, ein schönes Hotel und eine toftbare Einrichtung befize. Was ist da Schlechtes dabei? toie ich auch meinen Vater nie gekannt habe.. ich glaubte, Sagen Sie mir es doch, bitte." er hieße Baldieu, da ich diesen Namen trage... Meine beißen, und meine Jetzt senkte Andreas den Kopf. Er hatte nicht ver er sei ein Engländer muthet, daß ihn Fräulein Valdieu in die Nothwendigkeit Tante, die mir soviel Geld und abelig wie Sie gewesen, er habe Georges Avor ges versehen würde, zu lügen, oder ihr die Schande ihrer Mutter hinterlassen hat, sei an einen Lord verheirathet gewesen." Hat Ihre Mutter Ihnen auch mitgetheilt, daß Ihr liberrascht war, daß ihm Frau von Lorris bei dem Ge ihr erfter Geliebter ein vornehmer Engländer gewesen. zu enthüllen. fändniß ihrer Vergangenheit, nicht auch gesagt habe, daß tam? Sie sagte mir heute, sie habe nie gearbeitet, wie fie " Ja," erwiderte Therese nach einer fleinen Pause, sie Sie schweigen; finden Sie also auch, daß sie schuldig ift?"" fragte traurig Therese. Ich dachte, daß ihr mein Bater alles, was sie befigt, gegeben hätte. Wie konnte fie sonst ein solches Vermögen erwerben, wenn es nicht von ihm es mich glauben gemacht hat,... weil ich noch nicht alt ich wiederhole genug war, die Wahrheit zu verstehen... und dann hat sie hinzugefügt, ihre eigenen Worte.... und dann hat sie hinzugefügt, fagte mir, ich sei, was man ein natürliches Kind nennt, ihre eigenen Worte... . war dem An Frau Valdieu ist es, Ihnen hierauf zu antworten," erwiderte er mit tonloser Stimme. Ich wußte bis heute nicht, daß sie sich Frau von Lorris nennt. Ich bin nicht besser unterrichtet, als Sie selbst, aber ich schwöre Ihnen, daß ich niemanden meiner Heirath wegen um Rath fragen werde." ,, Auch Herrn von Arbois nicht?... Meine Mutter hatte also Recht, als sie sagte, daß Ihre Freunde unsere Heirath nicht billigen würden... und daß Sie deshalb schwankten... In ihrem Leben muß es ein Geheimniß und sie sei nie verheirathet gewesen. Es scheint so, als und das sollen Sie mir gerade erklären... dann hat sie geben... ich will es nicht wissen... und morgen wird Eisenbahn nur als ein fiskalisches Institut betrachtet in dieser Beit, da alle Finanzmänner sich den Kopf zerbrechen, um neue Einnahmequellen für den Staat aufzufinden. Wir sind also entschieden für Eisenbahnreformen, aber nicht in einseitigem Interesse eines Erwerbszweiges, sondern im Interesse Aller und namentlich im Interesse derjenigen, die durch die hohen Fahrpreise am meisten gedrückt werden. Das sind aber sicherlich nicht die Handlungshäuser. Die Korbflechterei in Oberfranken. IV. machen mehr der Frau zukommt, oder auch umgekehrt, je| Arbeiter gleichwohl vermehren und damit auf die nach der Natur der Waare brücken." Die mannigfachsten Korbwaaren werden im Oberfränkischen produzirt, Körbe nicht größer wie ein Ei, und Körbe, die über einen Rubikmeter Inhalt haben, Spielsachen, Blumentische, Täschchen, stände. Man zählt heute über 10 000 verschiedene Nummern Siggegenstände, alle erdenklichen Lurus, und Gebrauchsgegen von den feinsten bis zu den gröberen Sorten. Jedes Jahr bringt neue Muster und neue Formen. Die oberfränkische Korbwaarenindustrie. Die vielen Flechtstoffe, über die wir uns im vorigen Artikel informirt, werden in Oberfranken durchweg hausindustriell verarbeitet. Die Heimarbeit feiert hier Triumphe. Die größeren Korbverleger," sagt Sar,„ beschäftigen vielleicht einige Leute auf ihren Magazinen mit dem Zurichten der eingelieferten Waaren, im Uebrigen ist Alles Hausindustrie." Infolge dessen giebt es auch kein technisches Zentrum für diese Industrie. Die Stadt Lichtenfels ist Vorort nur für den Verschleiß, nicht für die Produktion der Korbwaaren. Die Korbflech terei. emporgewachsen aus ländlichen Verhältnissen, ist auch auf dem Lande geblieben. In B äußerun Jm Bezirksamt Lichtenfels ersteht uns ein Bundesgen von 2739 die sachverständigen Bemerkungen, die wir eben mitat gegangen. bestätigen das, was wir über die Hausindstrie Machen, we Nur lese man Die tapital eine wahre, man verzeihe die die Wortbildung, bältnife, t industriose, ausgeführt haben. Patriotismus die freie, fröhliche Erwerbslust tommend schaftlichen Genies, die in Nothstandsbezirken die wohlfeilen Arbeits nach zufamm durch Heimarbeit auszunüßen sich beeifern. dem Großf überlaus und& ienen Geldn wie viel ne Neben diesem wachsenden auswärtigen Wettbewerb finden fich sorgt auch die engere Heimath für stramme Konkurrenz- änden der Staatswegen. In das reichhaltige Repertoire der barlicher Gra schen Gefängnißarbeit ist nun, neben Schusterei, Web Geldmann, Buchbinderei 2c. auch das Korbflechten aufgenommen Debräer, ſei den. Die Sträflinge des Blaffenburger Buchthauses antier, W den zuerst einer Lichtenfelser Korbfirma Diese benutte", sagte Sar, die dort gefertigten tifel zur wirtsameren herabdrudung Preise bei den Korbmachern." So lieferten, wie einen find Abgeordnete Wenglein 1884 im bayerischen Landtage beri nur eine sch berir f die Strafanstalten Möbelllopfer, die früher das Du gehauft, 3 M. tofteten, für 80 Pfennig. Mit solchen Mitteln im La schafteten die Herren Unternehmer, so faffen fie ihre Funden. Ei als Träger der Sozialreform von Oben" auf, so difti Dank der Gefängnißarbeit den Hausindustriellen Löhne, nicht einmal mehr Hungerlöhne find. Die Mißstände, dieser interessanten Geschäftspraxis entstehen, waren so stand fibre 9 fte wurden in einer 1884 abgehaltenen Korbmacherversamm so scharf gerügt, daß vorläufig ein Stillstand in Bezug Ausdehnung der zuchthäuslerischen Korbstriderei eingetre sein scheint. Die Modelle zu neuen Mustern werden aus Paris bes zogen. Der Korbverleger giebt fie den Arbeitern, die sie nachmachen. Mitunter entspringt die Jdee zu etwas Neuem dem Kopfe eines Arbeiters; mancher Korbflicker macht einen„ Unfinn" und bringt dabei ein hübsches Muster zu Stande, das reißend abgeht. Reiner genießt Unterricht im Beichnen, einige fönnen es doch, das ist dann Genie, das den Leuten angeboren ist." Sar beklagt es lebhaft, daß im ganzen großen Korbindustriebezirk fich feine Fachschule für die Tausende von Arbeitern vorfindet. Mehrfache von der Regierung u. f. w. aus gegangene Anregungen zu Gründung eines solchen Instituts blieben ohne Erfolg. Dagegen stemmten fich die Kaufleute. Der Handelsrath von Lichtenfels sprach sich für eine Gewerbeschule I. Klaffe aus( d. h. eine Realschule mit vier Kursen), weil in hiefiger Gegend von einem großen Theil der Bevöl ferung noch den Prinzipien der Bopfzeit gehuldigt wird und dieses nicht mehr stichhaltige System durch Schaffung einer technischen Anstalt ausgerottet wird, indem selbst wohlhabende Leute ihre Söhne lieber im alten Schlendrian erziehen, als fie zum Besuche einer Anstalt in einer entlegenen Stadt anhalten, wo fie nicht nur allein gebildet werden, sondern auch erlerntes Theoretisches ihrem Geschäfte praktisch anpaffen könnten." Das heißt, um der langen Rede furzen Sinn gleich herauszuschälen, die Kaufleute wollten zunächst für ihre Sprößlinge eine bequem gelegene Schule haben. Der selbstlosen Denkweise der Lichtenfelser Handelsherren, die so eifrig fich alle möglichen Vortheile zuschanzen möchten, wird Niemand seine Anerkennung versagen können, der in die Geheimnisse des bürgerlichen Seelenlebens eingeweiht ist. Daß fte mit souveräner Wurschtigkeit über das, was etwa ihren Fröhnern, den Hausindustriellen, frommen fönnte zur Tagesord nung, die da lautet: Selber effen macht fett", übergehen, ist nur fonfequent. Die Hausindustriellen hausen vornehmlich in den an die thüringischen Lande grenzenden Bezirken Lichtenfels und Kronach. Bon 2844 Korbindustriebezirken, die bei der Berufszählung vom 5. Juni 1882 im Regierungsbezirk Oberfranken ermittelt wurden, trafen 1600 oder 56,26 pCt. mit 2083 beschäftigten Personen auf das Bezirksamt Lichtenfels, 808 oder 28,41 pCt. mit 1134 Händen auf das Bezirksamt Kronach; der Rest von 436 Betrieben oder 15,33 pt. entfiel auf die anderen Bezirke. Der Prozentantheil der Korbmacherbetriebe an den Betrieben aller Industries gruppen im Bezirksamt Lichtenfels betrug 41,1, in Kronach 17,1; von 1000 Einwohnern waren in der Korbmacherei thätig im B.-A. Lichtenfels 65,5, in Kronach 23,7, in Oberfranken 6,3, im Königreich Bayern 1,2 Personen. Lichtenfels ist demnach der Hauptftz der Korbstrider. " 11 Politische Uebersicht. bi fben Sul pubigern den bie Banten Rapitaliftent lindliche Gr auf ihre An beeren, was weite: ftäb bie großen S beitenden Bo fabig find, g Dag fte der Benn also e 31 Bewegu fach darau rgangsfto mahenhaft getreten, zum Sanden, fo Die Großfapi Arach beito m ber Subbafta rutichen imme Ende vom L Kleinen von Herr v. Lucius, der Landwirthschaftsminister, fanntlich früber ein überzeugter Freihändler. Etwas i der Reichskanzler, aber noch zu rechter Zeit, um den nicht zu verfäumen, hat er sich zum Schutzoll befehrt, nun die Aufgabe, unser jetziges Wirthschaftssystem, fo Landwirthschaft in Betracht kommt, zu vertheidigen. Neubekehrten erfüllt er diese Aufgabe mit sehr groß Ob auch mit gleich großem Erfolg, wird sich erst laffen, wenn der eben von den offiziösen Blättern ang dreijährige Bericht der preußischen Landwirthschaftsve Berichts verlautet, geht nicht über allgemeine And binaus. Es wird darin behauptet, die seit 1879 eing Schußzölle hätten wenigstens den Vortheil gehabt, daß auf die Entwickelung der Verkehrsmittel zurückzuführende Muth und den Unternehmungsgeist der landwirth lichen Bevölkerung gehoben und zu größerer Selb fategorie in ihrer Gesammtheit ohne irgend welche Bedeutung. einigermaßen aufgehalten und dazu beigetragen hätt von Kof feit angespornt, daß fie den Preisrückgang der B Die amtliche Statistik erbringt den Nachweis dafür, daß der 3wergbetrieb die charakteristische Form der oberfränkischen Korbmacherei ist. Nach der 1882er Berufszählung waren im B. A. Lichtenfels von den 1600 Korbmachereibetrieben 1503 Haupt, 96 Nebenbetriebe, und zwar trafen von den Hauptbetrieben 1082 oder 71,99 pCt. auf die Alleinbetriebe, 421 oder 28,01 pCt. auf die Gehilfen betriebe. Lettere vertheilten sich auf die einzelnen Kategorien wie folgt: Betriebe mit 1 Hilfsperson 36 oder 2,40 pCt. 2 Hilfspersonen 242 16,10 " 7,12 1234567 " " 107 " H 25 " " 1,66" 8 " " 0,53" 2 " " 0,20 1 " " 1 " Was aber die Frage, ob Fachschule oder nicht, betrifft, sodenken wir über die Vortheile folcher Anstalten für die Arbeiter nicht so optimistisch wie E. Sar. Karl Kautsky hat vor kurzem in der Neuen Zeit" treffend ausgeführt, daß unter vollständig vorliegen wird. Was bis jegt über den den jezigen ökonomischen Verhältniffen derartige Unterrichtsanstalten sich durch die Bank als Profitvermehrungswerkzeuge für das Unternehmerthum auswachsen, das sich auf wohlfeile Weise, am liebsten auf Staatskosten, geschickte, durchgebildete Für den Kronacher Distrikt lauten die entsprechenden Bahlen: 775 Haupt, 33 Nebenbetriebe; 532 oder 68,5 pбt. Allein, 243 oder 31,35 pCt. Gehilfen Hauptbetriebe und zwar 6 zu 1, 153 zu 2, 49 zu 3, 32 zu 4, 3 zu 5 Hilfspersonen. Wir finden demnach," bemerkt Sar ,,, auch hier den ausge sprochensten Zwergbetrieb. Arbeitskräfte verschafft, trotzdem aber das System fortgesetter wirthschaftliche Krists verlangsamt, daß fte den moral Lohndrückerei mit himmelstürmender Begeisterung durchführt. So gewiß einzelnen solche Schulen nüßen können, so find fie für die Arbeiterklasse als solche und für die betreffende ArbeiterEs ist das gerade so wie mit Dem Sparen und anderen philiströsen Lebensregeln. Mit Knallerbsen Ele phanten todtschießen zu wollen, ist nicht aussichtsloser, als das Unterfangen, den Riesen der sozialen Noth mit den stumpfen Waffen aus der vulgärökonomischen Rüstkammer zu fällen. brauchen wir Ichiebt, fteht Befinnten Bre die A Sydney eatompag Det fübrer de bo in Finsch Rolonial politi Erhöhung der direkten Steuern unnöthig zu machen. Behauptung, daß Schutzölle zu größerer Selbfith einigermaßen gewagt erf Bis jetzt ist sie nicht einmal von den eingefleischtesten zöllnern aufgestellt worden. Merkwürdig ist auch, das den durch den Schutzoll( foll hier wohl heißen durch Aus Gewerben auch die Zuckerindustrie besonders erwähnt wird in der Zuckerindustrie nicht verhindern können, und gerab diesen Tagen steht man fich genöthigt, dieser Industrie entziehen. Dies ist doch kein Beweis für die guten bisher gewährten Staatsunterstügungen theilmeise wieber des so sehr gepriesenen Schußsystems. Weiter wird Erbittert ist der Konkurrenstampf der Kaufleute unter ein ander. Selbst die Anlage einer Sammlung von Mustern und Zeichnungen für die Korbmacher in Lichtenfels, die von der Regierung angeregt wurde, konnte nicht in's Leben gerufen werden. Die Korbbändler blieben paffiv ,,, weniger aus Unverstand als aus wechselseitiger Mißgunst". Aus einem Bericht des fönigl. Bezirksamts Lichtenfels vom 6. April 1882 theilt Sar folgende hierauf sich beziehende Stelle mit: Die Sache scheiterte und wird wohl auch fünftig scheitern an der Furcht der durchgängig sehr gut fituirten Korbhändler vor der Konkurrenz, welche im Falle solcher Ausstellungen durch die dabei gewonnenen Anschauungen und Lehren als unausbleiblich und den bisherigen fruchtbringenden Handel schädigend(!) be trachtet und gescheut wird." Die Bourgeoifte bezeichnet sich so gerne als den Garten, in dem die Intelligenzen massenhaft wachsen, in welchem die holde Blume der Bildung sorgfältig gewartet wird. Die Lichtenfelser Verleger find anmuthige Repräsentanten der bildungsschwärmenden Bourgeoiste. In der Produktion herrscht eine hochentwidelte Are beitstheilung. Der Korbmacher richtet sich gewöhnlich das Rohmaterial selbst zu, das Färben besorgen meist besondere Arbeiter oder Unternehmer. Eigentliche Flechtarbeit und Fertigmachen find gewöhnlich verbunden. Eigene Fertigmacher eristiren nicht, jeder Hausindustrielle liefert seine Waare marktfertig in das Magazin. Flechten, Busammenstellen und Ausstatten der Korbattifel erfolgt im selben Hausbetrieb." Aber der ein zelne Kleinmeister produzirt nur wenige Gegenstände, bisweilen Jahre hindurch einen und denselben Blumenständer, Korb u. dgl. Das ist die erste Form der Arbeitstheilung, nach Betriebsstätte oder, was in der Hausindustrie faft das Gleiche ist, nach Familien. Diese Theilung der Arbeit um faßt in gewiffem Grade ganze Ortschaften, indem die einen, wie Michelau, vorwiegend feine, andere, wie Schney, vor wiegend grobe Waare fertigen." Die Arbeitstheilung im engeren Sinne im Rahmen der Einzelwerkstätte erfolgt durch die Berlegung der Arbeit in eine Reihe von Theil arbeiten, die an die verschiedenen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, ie nach Kraft und Geschicklichkeit, vergeben werden." Sar hebt hervor, daß sämmtliche Hände der Familie beschäftigt werden." Die Kinder bis zum 12. und 14. Jahr und schwächlichere Personen bethätigen fich beim Spalten des Esparto und der Weiden, sowie beim Hobeln der letteren, mitunter auch beim Färben, während die erwachsenen und fräfti geren Personen am Arbeitstische fizen und die Korbwaaren produziren; hierbei macht sich wieder eine Besonderung geltend, indem die Flechtarbeit mehr dem Manne, das Fertig Die Sta otisches, ge Deutschlands. Alein- Baris" roßer werden Dolferter, rafch Die Wirkun in b Cinwohnerzab Leip fchon felt La ganiich su feits der ebe zu Berlin ge Serniffe entge faffichen Berfaffung, Berichte konstatirt, daß die Krisis glücklicherweise Die Forb der Landwirthschaft auf fulturellem und technischem G nicht aufgehalten habe. Sehr erfreulich wäre es aber vielleicht richtiger, zu sagen, daß die deutschen Landwirth der ihnen gewährten Schutzölle in technischer Beziehung weiter geschritten seien? Wir wollen das dahingeftell laffen. Ob der Bericht sich auch über die nachtheilige wirfung ausläßt, welche die landwirthschaftliche Hochschutzzo auf die Industrie und auf die wirthschaftliche Befam wickelung des Reiches ausgeübt hat, ist aus der vorlieg über diesen eigentlichen Kern der Frage ausschweige Leipzig gift, Umitanden er dörfern, und Der bemotratif Stadtrath, D berein eritid würde er im besten Falle als einseitiges Stückwerk de Beweg liberalen Preffe ist wiederum um einen Hauch fartellfreun Zur Lösung des Kartells. Der Ton der nat geworden als bisher. Die„ Köln. 8tg." bezeichnet es Thut aber nichts, es schlagen die Herzen der edelgesinnten Großbürger für die humanen und fruchtbringenden Grundsäße Großbürger für die humanen und fruchtbringenden Grundsäge des Lichtenfelser Korbhandels. Ueberall will man die Korbs macherei einführen.„ Es scheint gegenwärtig", heißt es in den Aften des Bezirksamts Lichtenfels, daß man in den leitenden Kreisen nicht blos in Deutschland, sondern auch in Desterreich, Schweiz, Schweden, Norwegen die Korbmacherei als Panacee( Allheilmittel) für alle Verdienstlosigkeit schlecht fituirter Gemeinden anfteht, aus dem Boden, die ihr Dasein, wie in einzelnen Fällen in der Schweiz, hier und da förmlich durch den Appell an den Patriotismus zu fristen genöthigt find, aber die Konkurrenz der es verschwunden sein, denn heut Abend zieht sie mit mir nach unserer Villa am Boulevard d'Italie. Sie hat es mir angekündigt und hinzugesetzt, daß ich mich bald mit einem Manne vermählen solle, der nicht erröthen würde, wenn er ihre Tochter heirathete. Es scheint also so, als müßte der Mann, der mich heirathet, ein Opfer bringen, und das will ich keinem zumuthen, auch Ihnen nicht. " Es wäre fein Opfer, aber Aber die Welt würde Sie tabeln, nicht wahr?" Andreas machte ein zustimmendes Zeichen. aut grobes Mißverständniß, wenn man ihr unterlegt, fle ba Be und seit 5-6 Jahren schießen allerorten Korbmacherindustrien Absage an das Kartell schreiben wollen. Die nationall Partei müsse um jeden Preis trachten, die Angriffe Schule abzuwehren, zu denen sich Konservative und rüsten. mehr vorwerfen, ein schönes Hotel und eine Bitole auf Binnen wenig nb fintemale Borstadtbi Wer auch die ülfe, Sülfe, Die eingefang ten Bufamm Deibat zu bri usbruches be beiben Erschei Andreas fuhr zusammen. Es war flar, Therese hatte wird mit uns zusammen leben, und man wird ita- Eprin ,, Seit einer Stunde," fuhr sie fort, bin ich etwas auf Einrichtung zu besitzen, denn sie will ja das alles keine Ahnung von der Tragweite ihrer Worte. geklärter geworden. Jetzt weiß ich, daß der Name eine große Wichtigkeit im Leben hat. Meiner Mutter wird vors geworfen, daß sie sich Frau von Lorris nennt. Und ich fehe auch ein, daß man ihr vorwirft, einfach Jeanne Valdieu zu heißen, da sie eine Lady Jeanne Avor hätte sein fönnen. Es ist indeß doch nicht ihre Schuld, daß mein Vater fie nicht geheirathet hat, und ich vermuthe, er that es Und sie würde Sie nicht tadeln, wenn wir in dem deshalb nicht, weil er ablig war und sie nicht. Waren sie bisherigen Verhältniß zu einander blieben?" Nein." " " Wohlan! Weshalb wollen wir nicht zusammenleben, ohne uns zu verheirathen?" Andreas erstarrte. Der Blizz schien vor ihm niedergeschlagen zu sein und ihm die Sprache genommen zu haben. Er wollte seinen Ohren nicht trauen, und doch war der Vorschlag so klar ausgesprochen. Therese bot ihm an, von der Formalität der Ehe abzusehen und mit ihm zusammen zu leben, das hieß, ihn vor den Augen von ganz Paris und der ganzen Bretagne zu ihrem Geliebten machen. deshalb weniger glücklich? Nein, fie liebten sich und nur der Tod hat ihr Glück zerstört. Sie haben so zusammen gelebt, wie ich mit Ihnen zusammenleben möchte." Und sie hatte ihm diesen Vorschlag mit vollkommener Ruhe gemacht. Sie war nicht roth geworden, ihre Stimme hatte nicht gebebt, als sie diese fonderbare Frage an ihn richtete, die ein leichtes Frauenzimmer in so wenig Andreas wurde tobtenbleich. Jedes Wort dieses naiven Angriffs auf die Gesetze der Gesellschaft traf sein Herz. faufen." mit Ver ebt, bak bur rbe frei wer auch in der N burch hören, ohne seine Pflicht als anständiger Mensch Das war zu viel. Andreas fonnte nicht läng lezen. Der Augenblid war gekommen, wo er armen, aufgeregten Kinde in der Sprache der reben mußte, mußte es ihm auch noch so schwer fommen. this ( Fortsetzung folgt.) aufhörte Die erst Lick- Ste einem Berichte wiederholte welche bas gr Fuß Läng Derfelbe Aus Kunst und Leben Ein ungewöhnlich heftiger Ausbruch Vater, denn Sie tragen ja einen Titel. Und eben haben Raspischen Meere gelegenen Schlammvulkan Auch Sie find adlig, vielleicht abliger noch als mein Sie mir gestanden, daß Ihre Freunde Sie schelten würden, wenn Sie mir Ihren Namen und Ihren Titel geben wür den. Es wäre eine Mesalliance nicht wahr, mit Beschreibung. Derselbe war diesem Ausdruck bezeichnet man doch eine Heirath zwischen Batu tageshell beleuchtete, aber nur ungefähr eine einem Baron und einer einfachen Bürgerstochter?" " Sa, aber ich schwöre Ihnen, daß... reiben und infolge dessen so gewaltig erhigen, Solegel bes fauständen, feinem at Alarbeit i über sei Drion Min Daf adter Araft erstaunt. tung nur be wurden Mong Einzelbetten ter, Mr. Ae Baum fteben 1 ehr lichtstarter wet Heine S ปี ernrohr zu S lennen, ber Blanet Saturn ot bet 1000fa Sotan, welcher am Abend des 5. Januar 1887 flat fährt im Jahrbuch der Geologischen Reichsanstalt ein wie es nur in feltener Aeschicht von einer starken Lichterscheinung begleitet dauerte, dann allmälig verblaßte. Diese Lichterfcheinun dadurch zu Stande, daß bei der heftigen Ausftofu Schlamm und Gasen aus der Krateröffnung die legte zündungstemperatur der Kohlenwasserstoffe( etwa 300 tattor au erreicht wird; es steigt dann eine Flammenfäule au Krater empor. Bei dem in Rede stehenden Ausbru weiße, augenscheinlich aus Wafferdampf bestehende plofton, welche fich ereignete, weil die brennbaren über dem Strater emporsteigenden Gassäule mit wurden. Außer den brennbaren Gasen wurde ein Schlammstrom von 300 Meter Länge, 200 Meter nach außen befördert gewöhnlicher, blaugrauer, lehmiger Maffe, die von leid Schlamm war von zähflüffiger Beschaffenheit und be lichen, durch unterirdische Quelllaufe aufgeweichten, ba " Ich habe also Recht, wenn ich sage, daß die ganze Schwierigkeit im Namen liegt. Und nichts hindert uns, über diese Schwierigkeit hinweg zu kommen. Meiner Mutter habe ich von diesem Plan, den ich faßte, als Sie Bafe Luft War das die Ruhe der Unschuld oder der Gipfel der nicht sicher war, daß Sie mich noch immer liebten. Jetzt dieselbe ungefähr 600 Meter hoch; über ihr schweb bin ich aber sicher. Ich habe Sie gefragt und Sie haben Die Entzündung erfolgte unter laut und weit borbar weniger zu antworten. " wenn mir geantwortet: 3a, mehr als je! Jetzt kann ich Ihnen sagen, wie ich mir unsere Zukunft ausmale; o, sehr einfach! Ich denke also, wir gehen mit Ihnen nach der Bretagne... oder auch anderswo hin... wohin Sie wollen. wir uns nur nicht verlassen, bin ich schon zufrieden. und ich habe schon alles überlegt, was ich thun muß. Buerst werde ich auf die Erbschaft verzichten, das steht fest, und bis ich großjährig bin, rühre ich sie nicht an. meine Mutter hat genug Geld für sich und mich. zu entscheiden noch Sie schweigen," fuhr sie fort, und an Ihrer Miene merte ich wohl, daß ich Sie betrübt habe. Ich muß also, ohne es zu ahnen, etwas schreckliches gesagt haben. Wohlan! So bitte ich Sie, mir alles zu erklären, was ich nicht verstehe.. und ich gebe zu, daß ich nicht sehr viel verstehe. Aber man darf mir deshalb nicht böse sein. Ich bin fern vom Treiben der Welt erzogen worden, und man hat mich nicht gelehrt, wie es dort zugeht." .. • fie und 2 Meter Mächtigkeit Salze enthaltenden Schichten herrührt; er erschien getränkt, wie dies oft beobachtet werden kann. mil gn icht nur erfd eftive in ung Scharfe, fo ba barer Klarheit bat er an flei einem Seben, Tourbe; eine nur dann rich luge nicht welcher eingeft f die In Bayern ist die Zahl der zwangsweisen Ver. äußerungen landwirthschaftlicher Anwesen Bundesgen von 2739 im Jahre 1881 auf 1348 im Jahre 1886 herab mitae gegangen. Es wäre aber eine gänzliche Verkennung der Thatnoftrie. Machen, wenn man hierin eine Befferung der bäuerlichen Verung, man ttbewerb urrenz hältnisse, wir meinen die klein bäuerlichen, erblicken wollte. Die lapitalschwachen, durch die Umwälzungen der landwirth tommen haftlichen Produktion ruinirten Kleinbetriebe find nach und Arbeits nach zufammengebrochen; ganze Hekatomben Kleinbauern fielen dem Großkapital zum Opfer. Die bäuerlichen Beftzungen be finden sich zum großen Theil nur noch formell in den bänden der ursprünglichen Eigner; hinter diesen steht als wirt. ire der baier Grundherr zinsheischend,' gesegeskundig, souverän der erei, Web Geldmann, sei es ein beschnittener, sei es ein unbeschnittener mommen bebräer, sei es eine Einzelperson, sei es eine juristische Person. hthauses efertigten tung Bantier, Wucherer, Aktiengesellschaft, fie haben ihre Hände auf überlaus und Hof zahlreicher bayerischer Bauern gelegt, und von lenen Geldmännern hängt es oft genug allein ab, wann und wie viel neue Subhaftationen in einem Kalenderjahre zu ver Terten, wie ihnen find. Die Verminderung der bäuerlichen Bankerotte ist tage berid nur eine scheinbare. Es haben eben so und so viele Bauern das Du gehauft, an ihre Stelle sind neue Unternehmer getreten, die Mitteln thre Fun so diftin perverfamm Bezug eingetr yt. ifter, was pi n den febrt, bie bie ihn stadtdörfer werden dem Leipziger Nationalliberalismus jedenfalls harte Nüffe zu tnaden geben, und wenn Leipzig am 1. Januar des Jahres 1890, wo die Verschmelzung stattfinden soll, mit etwa 380 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands geworden ist, wird es auch aller menschlichen Berechnung nach dem Beispiel seiner zwei Vorgängerinnen, der Städte Berlin und Hamburg folgen, und sozialdemokratische Vertretung im Reichstag haben. " erhält die Elberfelder Fr. Pr." folgendes Eingesandt: Wäh Gefeheskenntniß" eines Landraths. Aus Schwelm rend meiner Abwesenheit wurde in meiner Behausung Haussuchung nach verbotenen sozialdemokratischen Schriften u. 1. w. abgehalten. Nachdem mir der Gendarm Selnom erklärt hatte, die bei mir beschlagnahmten Sachen wären beim Landrath zur Prüfung, richtete ich folgendes Schreiben an denfelben: Schwelm, den 26. Juli 1888. An den Königlichen Landrath, hier. Ich ersuche Sie, mir eine Bescheinigung der bei mir be schlagnahmten Sachen zuzustellen. Es zeichnet Ferd. Weuster, Barmerstr. 3. Darauf erhielt ich folgende Antwort: Königliches Landrathsamt. Schwelm, den 28. Juli 1888. Euer Wohlgeboren erwidere ich auf das Schreiben vom 26. b. Mts., welches am 27. d. Mts. hier eingegangen ist, daß die gewünschte Bescheinigung nicht ertheilt wird. Der Königliche Landrath: Martinius." spla im Laufe einiger Jahre oder Jahrfünfte abwirthschaften weben. Ein weiterer großer Bruchtheil des Grundbefizes hat ben Subhastationen von den Banten als Haupt Hypotheken Löhne, ubigern erworben werden müssen und befindet sich ände, die den Bänden der großen en so stand fibre Rechnung u. s. w. bewirthschaften laffen Wie bie Banken mit Grundbefit belastet find, zeigen zwei in Rapitalistenkreisen wohlbekannte Thatsachen. Die erfte: fleine Hindliche Grundbefizer erhalten nur schwer oder gar nicht Geld auf ihre Anwesen, da dieselben jest so wohlfeil find wie Brombeeren, was natürlich die Katastrophe nur beschleunigt. Die weite: städtische Kapitalisten, Bauunternehmer, Spekulanten, großen Kredit von bayerischen in Hypothekengeschäften ar beitenden Banten beanspruchen, erhalten, sofern fie sonst kredit bag fie der Bant ein bankerottes ländliches Anwesen abnehmen. Benn also eine Stodung, wenn ein Rüdgang in der Banterott fach daraus, daß die bayerische Kleinbauerwirthschaft in einem Bewegung eingetreten zu sein scheint, so erklärt fich dies Dergangsstadium sich befindet. Die zu Tode Gehegten find menhaft zusammengestürzt, an ihre Stelle find neue Opfer wird, eine Bescheinigung hierüber zu geben." Davon, daß getreten, zum Theil halten die Banken den Grundbefit in ihren Ganden, so läftig er ihnen bereits zu werden beginnt. Haben Die Großfapitalisten den Ballaſt abgeschüttelt, dann wird der Auch beito maffenhafter und desto schneller eintreten, die Biffer rutschen immer mehr Bauerngüter in den großen Banksack. Das Tubaftationen wird wieder emporschnellen. Oder aber es Ende vom Liede ist es jedenfalls, daß so oder so die vielen em, fo gen. große erft In ang haftso Den n Ande 9 eingef bt, daß führende Den moral landwirth t Selbfi Kleinen Don einigen Großen absorbirt werden. Ueber das Wie? brauchen wir uns nicht den Kopf zu zerbrechen, daß es ge Ichiebt, steht fest, trop der bombastischen Phrasen unserer gut Befinnten Breffe vom Aufschwung der Landwirthschaft. Der Pro en hätten machen. Selbfith chtesten auch, daß agt erfd guineafompagnie ist am 15. Juni in Cooktown eingetroffen, und Durch Aus Owirthschaf Dähnt wird ngen die und gerabe nduftrie die Deife wieber uten Wirtun wird in d Die Fortit nischem Ge Ueber viel Fieber in Deutsch- Neuguinea berichtet Don Roferit in einer Korrespondenz an die Frantf. 8tg." Sydney vom 18. Juli. Der Dampfer, fabel" der Neuführer des Dampfers, Kapitän Dallmann, hat mitgetheilt, in Finschhafen ungemein viel Fieber herrscht. Hoch die onialpolitit! Die Stadt Leipzig hat zwar unzweifelhaft etwas Großgrößer werden, als es ist. Es ist von einem Gürtel dicht be Die Antwort des Landraths ist höchst merkwürdig; wenn er die Bescheinigung über das Resultat der Haussuchung einfach verweigert, so müffen wir zu seinen Gunsten annehmen, daß er die wesentlichen Bestimmungen der Strafprozeßordnung nicht fennt. Der§ 107 lautet: Dem von der Durchsuchung Be troffenen ist nach deren Beendigung auf Verlangen eine schriftliche Mittheilung zu machen, welche den Grund der Durchfuchung(§§ 102, 103), fowie im Falle des§ 102 die strafbare Handlung bezeichnen muß. Auch ist demselben auf Verlangen ein Verzeichniß der in Verwahrung oder in Beschlag genommenen Gegenstände, falls aber nichts Verdächtiges gefunden ein Landrath berechtigt ist, die Bescheinigung zu verweigern, steht nichts in dem Gesez; er muß also dem von der Haussuchung Betroffenen eine Bescheinigung ausstellen, selbst wenn es ihm unangenehm sein sollte. Aus Baden wird der Münchener Post" geschrieben: Bur Ergänzung meines letzten Briefes kann ich Ihnen noch mittheilen, daß in der Untersuchung gegen Reichert und Genoffen wegen angeblicher Verbreitung verbotener Schriften, in welcher in Karlsruhe am 4. August Hauptverhandlung stattfinden soll, nicht weniger wie etwa 150 Personen schon bei der Vorunter fuchung vernommen wurden. Man hatte, um solche Maffen für ben Untersuchungsrichter unterzubringen, das Schulhaus, Turnhalle, ja sogar das Rathhaus zur Benugung gezogen. Herr L. Viereck wurde auf Antrag des Vertheidigers Dr. Weil in München namentlich darüber kommissarisch vernominen, daß das Recht auf Arbeit" heute noch erscheint und niemals verboten Aus dem Prozeß gegen den famosen Hauptmann von Ehrenberg ist nichts neues zu melden. Ob die Aften vom schweizer Bundesrath eingeholt wurden, ist nicht bekannt. Mitte in Karlsruhe einander in Person gegenüber gestellt werden, eine sein darf. war. # recht zahlreiche Betheiligung veröffentlicht ist, daß im gleichen Blatte die Vorstände des Vereins für Metallarbeiter aller Branchen zu einem Spaziergange nach Birndorf" auf den nämlichen Tag Einladung ergehen ließen, daß ebendaselbst die Vorstandschaft des Fachvereins der Heizer und Maschinenwärter Nürnberg, Fürth und Umgegend zum Fachvereins Gartenfest" in Zirndorf am 5. dieses Monats mit Busammenkunft im grünen Baum" babier die Mitglieder und Freunde des Vereins um recht zahlreiche Betheiligung ersuchte, daß nach gepflogenen Erhebungen auch die Metallarbeitervereine von Nürnberg und Schwabach fich be theiligen werden, daß hienach offenbar eine ähnliche Sufammen funft, wie solche unter dem Namen eines Arbeiter- Sommer festes" auf dem sogenannten(!) Evorakeller dahier am 29. v. M. stattfand, geplant ist, die bekannten Vorgänge bei diesem Feste aber die Annahme rechtfertigen, daß die neuerliche Zusammens funft in Zirndorf als Fortsetzung der früheren unter dem Ded mantel geselliger Unterhaltung zur Förderung unerlaubter sozialdemokratischer Bestrebungen veranstaltet ist, so wird hiemit in Anwendung des§ 9 Abs. 2 und 3 des Gefeßes vom 21. Oktober 1878, die gemeingefährlichen Bestre bungen der Sozialdemokratie betr., das genannte Fachvereins feft" verboten. Fürth, den 3. August 1888. Kgl. Bezirkss amt. Schwendtner." Die Schneidigkeit dieses Erlaffes und die Bedeutung seiner Motive bedürfen feines Kommentars. Die lehte Kuh. Aus Offenbach wird geschrieben, daß jezt in dortiger Gegend sehr viele Kühe gepfändet würden. Die bösen Sozialdemokraten hatten also recht, als fie vor dem famosen 21. Februar 1887 fagten, nicht von den Franzosen, sondern vom Gerichtsvollzieher werde bei einem Siege des Kartells die legte Kuh aus dem Stall geholt werden". In Leipzig wurde der seit den alten Laffalle'schen Zeiten in der Arbeiterbewegung befannte Herr Julius Röthing auf Grund einer ganz verlogenen Denunziation hin zweimal den denkbar gründlichsten Haussuchungen unterworfen. Thats sache ist, daß Herr Röthing die wenigen nicht verbotenen fleis neren Schriften Laffalle's in seinem Verlage hat erscheinen laffen und thunlichst den Wiederverkäufern abgiebt; aber er hat keiner lei verbotene Schriften verbreitet, wie der perfide Anzeiger wider befferes Wiffen angegeben hatte. Die Haussuchungen leitete der Herr Oberwachtmeister Förstenberg, der seiner Dienstpflicht zwar, wie gesagt, sehr gründlich nachfam, aber sich durchaus höf lich verhielt. Gefunden wurde natürlich nicht das Geringste. Pfui über die Denunzianten! " 1 Noch ein Denunziant. Aus Augsburg, 4. d., wird berichtet: Infolge einer schriftlichen Denunziation wurde am 31. Juli bei einem Sozialisten Haussuchung gehalten. Sechs Eremplare derfelben Nummer des Sozialdemokrat" wurden bet ihm von der Polizei entdeckt. Da der Behaussuchte in einer Buchdruckerei als Raddreher beschäftigt war, wurde noch eine weitere Denunziation hinzugefügt, indem man seinen Namen bekannt machte. Auch hielt man es für nothwendig, denselben zu verhaften, sette ihn jedoch nach dem Verhör wieder in Freiheit. Haussuchung und Verhaftung. Aus Verden, den 5. Auguft, wird uns geschrieben: Am 20. v. M. wurde hier plöglich der Bigarrenarbeiter P. Moisel verhaftet und zwar unter der Anschuldigung, eine Rifte mit verbotenen Schriften unter der Dellarirung Fettwaaren" an eine Person namens Röster in Berlin geschickt zu haben. Im Laufe des Tages fanden auch noch mehrere Haussuchungen statt, deren Resultate aber gleich Null waren. Moisel legte gegen seine Verhaftung Motifches, gehört aber jetzt noch zu den kleinsten Großstädten des Monats werden Ehrenberg und Reichstagsabgeordneter Bebel Beschwerde bei der Strafkammer( Ferienstraftammer) des Land Klein- Baris" will zwar nicht Groß- Paris werden, aber doch ungewöhnliche Maßnahme, auf deren Ergebniß man gespannt Beschwerde, worauf sich Moisel an das Oberlandesgericht zu bolferter, rasch wachsender Dörfer umgeben, die zum Theil an Cinwohnerzahl mit mancher ganz respektablen Stadt wetteifern kammer brachte den Zünftlern par excellence eine Niederlage, und ihm nachstehender Bescheid eingehändigt: Stant fchon ganic Tett und diese Vorstadtdörfer" sollen mit der eigentlichen Leipzig vereinigt werden. Der Plan besteht längerer Beit; Vorstadt Dörfer" gehören orwie die jen Leipzig = es aber feits der ehemaligen Ringmauer befindlichen Theile Berlins zu Berlin gehören. Der Vereinigung stehen nur fünftliche HinLandwirthe Beziehung abingeftell achtheilige Dochschu e Gefam Der vorlieg berniffe Fachlichen entgegen. Die Vorstadtdörfer haben jest nach der Die letzte Erfahwahl zur Nürnberger Gewerbefie erhielten 243 Stimmen gegen 287, die den freten"( lies freifinnigen") Bünftlern zufielen. Bei über 5000 Wahlberech tigten muß diese Wahlbetheiligung angesichts des vorherge gangenen erbitterten Wahlkampfes als eine geradezu klägliche für die beiden Heerlager bezeichnet werden. Es ist dadurch be wiesen, daß der Handwerkerstand sein heil weder von der einen noch von der anderen Parole erwartet. Der Wahlkampf be reitete uns, bemerkt die Frl. Tgp." noch, überhaupt großen Beraffung, während die sächsische Städteordnung, welche für Spaß, doch scheint der Fr. Kurier" troß seiner zur Schau ges dörfern, und der Wunsch wird laut, wenigstens einige Trümmer Umitanben erheben sich mancherlei Bedenken in den VorstadtCelle wandte. Auf Anordnung der höheren Instanz wurde nun Moisel am Sonntag, den 29. v. M., aus der Haft entlaffen Beschluß. In der Untersuchungsfache wider den Zigarrenarbeiter Paul Moisel und den Arbeiter Wilhelm Haase, beide in Verden, wegen Vergebens gegen§§ 128, 129 des Strafgesetzbuchs und gegen§ 19 des Reichsgesetzes vom 21. Oftober 1878 hat der( Ferien-) Straffenat des föniglichen Ober Landesgerichts zu Celle in seiner Sigung vom 28. Juli 1888 unter Theil nahme der unterzeichneten Mitglieder auf die weitere Beschwerde schluß der( Ferien) Straffammer des föniglichen Landgerichts zu Verden vom 23. Juli 1888 beschlossen: Leipzig gilt, nichts weniger als demokratisch ist. Unter solchen tragenen Siegesgewißheit dem Landfrieden nicht recht getraut des Angeschuldigten Moisel vom 24. Juli 1888 über den Be Der Beride bemotratischen Gemeindeverfaffung zu retten. Der Leipziger Philister auffteigen ließ. Und aus Angst vor diesem Gespenst" Stadtrath, Dreifach in kartellbrüderlicher Wolle gefärbt, will jebe Bewegung nach dieser Richtung hin ausschweig Stüdwert n ber na fartellfreun ichnet es gt, fie bab aut e nationall Angriffe berein eritiden Bitole auf die und von vorn hat jetzt den Vorstadtdörfern die Brust gefeßt: Entweder Oder! zu haben, da er in letter Stunde wieder das SchredgeSpenst der Sozialdemokratie vor den Augen seiner erfüllt der freifinnige" Spieß seine Pflicht als„ treuer Staatsbürger". O sancta simplicitas Ein Fachvereinsfest in Fürth verboten. Man höre folgenden Beschluß: In Erwägung, daß in Nr. 181 der Fürther Bürgerzeitung"( Fräntische Tagespost") eine Einladung des Führers der sozialdemokratischen Partet in Fürth, des Gürtlers Martin Segit, an die Mitglieder aller hiefigen Fachvereine, Krankenkaffen und sonstigen gewerblichen Arbeiterorganisationen zu dem für Sonntag, den 5. M. in Aus ficht genommenen Ausflug nach Zirndorf mit dem Ersuchen, um Binnen wenigen Wochen soll die Entscheidung getroffen werden; umb fintemalen Leipzig das große Portemonnaie hat, werden Ver auch die befannte Anekdote im Großen verwirklicht werden: Borstadtdörfer fich wohl zu fügen haben. Uebrigens fönnte De und Be, Sülfe, mein Gefangener will mich fortschleppen!" Che eingefangenen demokratischen und sozialdemokratischen Vor baten Busammenhang mit dem Ausbruch ist das Verflegen der lapbta- Epringquelle in dem wenig südlich von Bału gelegenen größten Instrumenten nur als ein mattes Pünktchen bemerkt wird ihr b eine Beibat zu bringen, welches 5% Stunden vor dem Beginn des bas alle bruches bemerkt wurde. Ein solcher Bufammenhang zwischen nicht läng Mensch wo er je der mit Ver fo fahrer eben Durch aufhörte, überzufließen. " belben Erscheinungen ist leicht erklärlich, wenn man in Betracht et, daß durch den Ausbruch gewaltige Gasmengen aus der Grbe frei werden, wodurch eine Verminderung des Gasdruces uch in der Naphta- Svringquelle entstehen konnte, welche da einem Berichte der Tägl. Nundsch." entnehmen, vor. Bereits Lick- Sternwarte in Kalifornien liegen jest, wie wir wiederholten Malen wurde auf diese Sternwarte hingewiesen, elche das größte Instrument der Welt, einen Refraktor von Fuß Länge mit einer Glaslinse von 3 Fuß Durchmesser Derfelbe ist endlich in der Höhe von 4000 Fuß über dem egel des Stillen Ozeans aufgestellt und begünstigt von leinem anderen astronomischen Punkte von gleicher Ruhe uständen, wie solche in den Monaten April bis November Le Drion Nebel gerichtet wurde, waren sämmtliche Beob Klarbeit find. Als das mächtige Instrument auf den be brud vulkan 1887 ftat inftalt eine feltenere begleitet eine Din erfcheinung Straft Blid augenfällig hervortreten, während derselbe bisher in den wurde. Zur Erleichterung der Beobachtungen selbst find die vervollkommnetften mechanischen Hilfsmittel in Anwendung ge bracht. So wird z. B. ein Theil des Bodens, auf dem der Beobachter steht, nach Bedürfniß erhoben oder gesenkt; ein Fingerdrud genügt, um das 90 Bentner schwere Rohr zu drehen, wenn der Beobachter es nicht vorzieht, daffelbe durch ein mäch. Der wider den Bigarrenarbeiter Paul Moisel in Verden von dem Untersuchungsrichter des föniglichen Landgerichts da selbst unter dem 18. Juli 1888 erlaffene Haftbefehl, sowie die Beschwerde über den denselben verwerfenden Beschluß der ( Ferien) Straflammer des königlichen Landgerichts zu Berden vom 23. Juli 1888 werden aufgehoben. Gründe". Jit auch der Angeschuldigte Moisel der in dem Haftbefehl bezeichneten strafbaren Handlungen verdächtig, so er scheint doch ein Grund zur Untersuchungshaft(§ 112 der Str. Br. D.) nicht als vorhanden. aftenkundige Thatsachen, aus denen zu schließen ist, daß der Angeschuldigte Spuren der streden nicht nothwendig ist. Bei dem in Rede stehenden Ver fuche wurde als Stromquelle eine feststehende, fich selbst regelnde Dynamomaschine verwendet, deren Aufstellungsort rund 2000 Meter von dem am weitesten abliegenden Tunnel entfernt war. Die Stromleitung wurde durch ein zwischen den Schienen etwas erhöht liegendes T- Eisen und ein auf diesem rollendes, unter ben Langträgern des zu beleuchtenden Wagens aufgehängtes Rad vermittelt. Das T- Eisen liegt nur bees Urmet der Bewegung ber Sterne folgen zu laffen. Was to daß die Lampen ſich entsünden, sobald in ben Tunnelſtreden, Des Berges Hamilton, wo es aufgestellt ist, im Laufe der Jahre ent decken wird, ist noch gar nicht abzusehen. Der Blutegel als Wetterprophet. Viele Thiere legen, wie die Erfahrung der Zeit lehrt, eine stark ausgeprägte Bor empfindung der bevorstehenden Witterung an den Tag, die oft weit sicherer ist, als das Barometer, das nur den Luftdruck an zeigt. Bu diesen Thieren gehört in erster Linie der Blutegel. Bur Aufbewahrung des Blutegels bedarf man eines Fläschchens, das ungefähr Liter oder etwas weniger enthält. Auf den die Flasche zu mit Waffer, in welches man einen gefunden Wenn Gaze oder dünner Leinwand verbindet. Das Wetter schön wird, liegt der Egel bewegungslos und spiralförmig zusammengefrümmt auf dem Boden bes Glases und schwimmt gleichmäßig mit ruhiger Bewegung durch auf das T- Eisen aufläuft, und verlöschen, wenn der Zug den Tunnel verläßt. Nach ,, Engineering" wurden auf der bezeichneten after über seine ungeheure Lichtstärke und raumdurchdringende Blutegel, der noch nicht gesaugt hat, sett und die Deffnung begünstigt wird. Nach den Angaben der, Dtsch. Verkehrs- 8tg." ung nur der mittlere Theil des Nebels zu sehen, allein es erstaunt. Im Gefichtsfelde war bei 312facher Vergröße mit tourden Monate erforderlich sein, um Alles das, was man von Einzelbetten fletzt, Ausftofun & die lette en, daß enfäule aus en Ausbru aufzuzeichnen fagt der betreffende Beob ter, Mr. Steeler. Nahe in der Mitte des Nebels auf dunklem das Waffer. Wenn Regen zu erwarten ist, friecht er aus dem Mehr lichtstarten Instrumenten sieht man ganz in ihrer Nähe noch br fchwebl beftebende weit borba ernrohr E zu Hamilton ließ dagegen noch einen siebenten Stern Waffer bis an den Hals oder Rand des Glases, wo er bleibt, bis das Wetter wieder beständig geworden ist. Wenn Wind warten ist, so bleibt er mehrere Tage fast beständig aus dem wet teine Sternchen, doch außer diesen hat selbst der große oder Sturm bevorsteht, so schwimmt er rasch und mit unruhigen wa 300 tattor zu Washington nichts anderes gezeigt. Das Riesen Bewegungen durch das Waffer. Wenn ein Gewitter zu er lennen, ben noch tein menschliches Auge gesehen hat. Der Waffer und zeigt große Unruhe durch krampfhafte Bewegungen. Blanet Saturn, auf den das Instrument sodann gerichtet wurde, ot bet 1000facher Vergrößerung einen überwältigenden Anblic icht nur erschien der Planet entsprechend der Größe des Ob ettios in ungeheurem Glanze, sondern auch mit unerwarteter Schärfe, so daß die feinsten Züge seiner Oberfläche mit wunders urbe ein at er an fleineren Instrumenten schon wahrgenommen, aber bei baren Gafe mit Luft 200 Meter befördert it und be von leid ichten, ichien L bau mit In Bei Frost liegt er wie bei heiterem Sommerwetter beständig auf dem Boden, und bei Schnee friecht er, wie beim Regen, aus dem Waffer und hält fich oben am Rande des Fläschchens auf. Das Waffer im Glase sollte im Sommer alle acht Lage, im Winter seltener gewechselt werden. Manche wechseln es nach, als verdunstet. Flußwasser ist besser als Brunnenwaffer. Ein eigenartiger Versuch zur elektrischen Beleuchangestellt worden. Es lam nämlich darauf an, die Besome wagen am Tage während des Durchfahrens mehrerer Tunnels barer Klarheit hervortraten. Manches, berichtet der Beobachter, indeß gar nicht, sondern füllen nur von Zeit zu Zeit so viel tourbe; eine derartige Fülle von Einzelheiten läßt sich jedoch tung der Eisenbahnzüge ist auf der Stadtbahn in Glasgow nur dann richtig zeichnen und wiedergeben, wenn man das welcher eingestellt wurde, ließ seinen Begleiter auf den ersten zu beleuchten, während die Beleuchtung auf den offenen Theils in ung aus gerüstet und 4 Monate lang zur Probe in Betrieb genommen. Die Ergebnisse der Versuchsfahrten waren so günstig, daß die Ausrüstung von acht Bügen mit 74 Wagen beschloffen une ausgeführt wurde. Allerdings wurde die Jolirung des T. Eisens als unvollkommen befunden, der Stromverlust soll jedoch nicht bedeutend sein. Als Hauptursache der Verluste wird der Nieder schlag von Dampf auf das T.Eisen und die Umhüllung des zität an die Luft bezw. die unmittelbare Ueberleitung zur Erde sollen die Anlagekosten für diese Art der Beleuchtung fich ges ringer stellen, als bei anderen Beleuchtungsweisen mit Elektrizität und mit Gas, während die Betriebskosten sich mit denen anderer elektrischer Beleuchtung decken, dagegen um ein Drittel geringer sein sollen, als bei Gas. Die lettere Angabe dürfte wohl darin thre Erklärung finden, daß Gas bei den vorliegenden Verhält niffen während des ganzen Tages brennen müßte, die elektrischen Lampen aber nur beim Durchfahren der Tunnelstreden brennen. Bei Nacht wird von der elektrischen Beleuchtung kein Gebrauch gemacht, sondern Gas gebrannt. Unfälle auf Eisenbahnen. Durch Unfälle auf Eisen bahnen wurden in Großbritannien und Irland 1887 nicht we niger als 919 Personen getödtet und 3590 verlegt. 121 Todte und 1297 Verlegte waren Passagiere, aber davon wurden durch Entgleisungen oder Zusammenstöße von Bügen nur 25 getödtet und 538 verlegt. Der Tod der übrigen 96 Paffagiere und die Verlegungen von 759 find einer Reihe anderer Ursachen und hauptsächlich dem Mangel an Vorsicht seitens der Verlegten felber zuzuschreiben. 422 Todte und 2075 Berlegte waren bahnunternehmer. Die Todesfälle auf Eisenbahnen umfaffen 70 Selbstmorde. That vernichten, oder daß er 3Beugen oder Mitschuldige zu einer falschen Aussage, oder Zeugen dazu verleiten werde, fich der Zeugnißpflicht zu entziehen, find nicht ersichtlich. In der dem Haftbefehle gegebenen Begründung, daß notorisch die Sozialdemokraten, um dem Schuldigen dem Richter zu ents zieben, fich gegenseitig unterſtüßen, auch eine Anschuldigung gegen einen Andern wegen Beihilfe erhoben ist," find solche Thatsachen nicht zu finden. Auch erscheint der Angeschuldigte Moisel nach seinen persönlichen Verhältnissen nicht soweit der Flucht verdächtig, daß deshalb die Verhaftung aufrecht zu erhalten wäre. Schmidt. Stegemann. Schlüter. v. Reden. Hanow. Stempel des Königl. Preuß. Oberlandesgerichts Ausgefertigt. Name unleserlich. Gerichtsschreiberei des Königl. Oberlandesgerichts. Die Erhebungen in der Untersuchungssache sind noch im Gange. Ueber den Verlauf dieser Angelegenheit wird später Näheres berichtet werden. zu Celle. Der in diesem Beschluß erwähnte Arbeiter W. Haase ist am 30. v. M. verhaftet worden und denselben Tag wieder auf freien Fuß gefegt worden. Die Karlsruher Strafkammer verurtheilte den Sozia liften Reichert von Durlach wegen Vergehen gegen§ 19 bes Sozialistengefeßes in idealer Ronkurrenz mit§ 129 des R.-Str.-G. ( Geheimbündelei) zu 6 Monaten Gefängniß. Einige neue Arbeiterblätter find in lezter Beit ers Schienen. So wird uns aus Dortmund und Köln berich tet, daß daselbst neue Blätter entstanden. Bisher sind uns diefelben aber nicht zugegangen. Elsässisches. Bei der am 5. d. stattgefundenen Wahl eines Mitgliedes zum Bezirkstage für den Kanton Meg 3 wurde der Kandidat der Einheimischen Lanique mit 1079 von 2062 abgegebenen Stimmen gewählt. Der Kandidat der Altdeutschen, Eisenbahn- Betriebs- Direktor Kecker, erhielt 947 Stimmen. Dänemark. Kaiser werde, wie die Thronrede angedeutet, den Ausbau eifrig| laffen. Die Bevölkerung von Zula habe seit 2 Jahren wi fördern, hoffentlich allen Ländern sum segensreichen Beispiel. Estrup sei sehr erbaut von des Kaisers Worten gewesen. Frankreich. Ueber den Streit der Erbarbeiter in Paris bringen die Bourgeoisblätter fich widersprechende, aber immer gehäfftige Nachrichten. Während die Einen melden, der Streit fei im Abnehmen und werde nur noch durch das„ Heßen" der Streifagitatoren im Gange erhalten. melden die Anderen, die Lage werde täglich bedrohlicher", der Ausstand greife immer weiter um sich und bedrohe den Bestand der Republik. Es handelt sich augenscheinlich auf beiden Seiten um arge und bös. willige Uebertreibungen. Wir beschränken uns darauf, als That fachen zu konftatiren, daß die Friseuraehilfen in einen Streit eingetreten sind und daß auch die Tischler, Färber und Kutscher sich dem Ausstand anzuschließen beginnen. Daffelbe wird von den Kellnern und Bediensteten der Wirthschaften behauptet. Der Hauptgedante der Audienz, die der deutsche Kaiser dem Ministerpräsidenten Estrup ertheilt hat, wird dem Korrespondenten der Köln. Stg." folgender maßen bezeichnet: Auf der allgemeinen Friedensgrundlage, wie fte Deutschland gewähre, fönne jeder Staat fich vollauf den fozialpolitischen Fragen zuwenden. Daß die Sozialdemo tratte der internationale Feind sei, beweise zumal ber Kopenhagener Sozialistenkongreß. Dänemart habe stets ein hohes Intereffe gezeigt für die deutsche Sozialgesetzgebung. Der Theater. Dienstag, den 7. August. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Boccaccio. Kroll's Theater: Der Trompeter von Sät fingen. Ottend- Theater: Fürstin Naristin. Bellealliance- Theater: Das elfte Gebot. Madame Flotf. Viktoria- Theater: Die Kinder des Kapitän Grant. Königßädtisches Theater. junge von Paris. Kaufmann's Variété: stellung. Concordia- Theater: stellung. Der Straßen Spezialitäten- VorSpezialitäten Vors --Befage 1 Gr. 9 M. 10 A. Kaiser- Panorama. 8 weite Reise durch Tirol Der ganze Trauerzug und Aufbahrung Kaiser Wilhelms im Dom. Entree à Cycl. 20 Bf., Kind nur 10 Bf. 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Das Mot d'Ordre", das Organ Ranc's, eines der Gründer des Vereins, bedauert diesen Entschluß der Arbeiterpartei, weil die Gefahr denn doch noch nicht so vollständig gehoben sein dürfte. Der ehemalige General der Kommune, Eudes, ist während einer Rede, die er in einer Versammlung zu Gunsten der Streifenden hielt, plöglich infolge eines Schlaganfalles gestorben. Boulanger hat nunmehr seine Kandidatur um die im Departement Charente Jnfèrieures und im Departement der Somme erledigten Deputirtenfiße beſtimmt aufgestellt. Derselbe reist heute Abend nach Saintes, tehrt aber Dienstag hierher zurück, um die an ihn abgeordneten Delegirten der Somme" zu empfangen. Italien. Auf der abschüssigen Bahn seiner Rolonial. politik hat Italien wieder einen Schritt vorwärts thun müffen. Die Agenzia Stefani" bestätigt nämlich, daß Jtalien das Protektorat über Bula übernommen und daß zum Beichen deffen der italienische Oberkommandant in Maffaua am vorigen Donnerstag in Bula die italienische Flagge habe hiffen werden. Großbritannien. Die Witte enn oundstagshige hube Daß die Untersuchung gegen Barnell lebung abno moralischen Werthes entbehrt, ist flar. Doch kümmert sich eigen diejenigen lich Niemand im Lande um diese ganze Komödie. Jedem fie nicht g weiß, daß sechs Jahre lang diese selben Barnelliten, welchenfefte mach " Times" heute als Schurken titulirt, mit den Tories in alle die T bindung standen; jedermann weiß, daß die agrarische und tische Revolution in Jrland, mit ihrer Bugabe von Morden, Frofisc Boytottiren und Maffenaustreibungen halbverhungerter Bimmel, auf Rechnung der heillosen Mißregierung im Dubliner gene Som und der Habgier der Großgrundbefizer gesezt werden mu Sobald das Parlament über die Herbstferien wird, kann man eine lebhafte Agitation der ralen gegen die trische Misregierung, insb dere die Behandlung der politischen Gefangenen, erwarten G Der Erholungs de über das en Benate aholt, was b halten oder wenig uns auch tagte im nationalliberalen Klub die unter dem Namen ten Lage des nalliberaler Bund" bekannte Parteiorganisation, welcheurde es wärme Zweige über das ganze Land verbreitet, und beschloß, die aus dem Unterhause vor das Publikum zu bringen und a Birmeüberschuß folgte eine fel Gewissen und die Humanität der Wähler zu appellitenwelcher fich b aweiter, nicht minder bedeutender Beschluß wurde gefaßme Witterun lich den Parteitag im Oktober in Birmingham abzuhaltmometer um " Caucus" verschrieene Parteiorganisation entstanden innten 4 Tag Bollwerk der Familie Chamberlain, wo vor Beiten Schweizer- Garten. ist ein kühner Entschluß und von um so größerer Beb als Gladstone die Einladung angenommen hat, auf dem tage zu erscheinen. Die bedeutendsten Häupter der Glad werden ihn begleiten, John Morley, Sir William Sir George Trevelyan u. s. m., auch die Lords Rose Spencer haben ihre Theilnahme zugesagt. Birmingha sie ist keineswegs hoffnungslos. alt. Erft am ommende Sob lich fchöne Ronatsschlu Rejat der mete für Gladstone zu gewinnen, ist das Biel dieser Bewegudem Juli zut Am Königsthor. Haltestelle der Ringbahn. Am Friedrichshain. Theater-, Concert n. Ball, Auftreten bedeutender Specialitäten. 5. Kriegs- Feuerwerk der Pyrotechniker A. u. W. Massow, Hornig u. Bonander. Bum Die Beschiessung von Sebastopol Schlus und die Sprengung des Malakoffthurmes. Schlachtenpanorama, unter Mitwirkung von 160 Personen. Entree 60 fa, vorher 50 fg. Ars Nähere die lakate. Ich bin von der Reise zurückgekehrt. Dr A Blaschko. 278 Sielmann& Rosenberg, Kommandantenstraße, Ede Lindenstraße. TIXH I Jede Uhr [ 1270 Einzelne Sopha- Bezüge!! in Rips, Damat und Fantasteftoffen für die Hälfte! OranienFabrik Emil Lefèvre, ftr. 158. 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Quartal 1888 und reichem Besuch ladet ein 280] Die Ortsverwaltung Verb. dtsch. Zimmerle achtet, Nords u aben loll, wote War, daß s an anderen 2- theiligen Stala etrug, wenn 0 g Lokalverband Berlin Nord u. Umge also durchschn Versammlung am Mittwoch, den 8. August d. 3 bei Zimmermann's, Kö linertrakt Tages- Ordnung: 1. Vortrag. 2. Unser Lohn in diesem Jahre. 3. Verschiedenes. 4. Fragekasten. bebedt waren, ro Beringite B Gäste stets willkommen. Neue Ma werden aufgenommen. 273 abres, fonft nur Die Dar 43, fo baß a Bellen tonnte, wa bezeichnen find boch. Er be Der Vorta 70 Gt für den urde auf 78 m ommen. Die Ni bittertage wurden Gin altuiffe wirft grelles Verband deutscher Mechaniteit ber u. verw. Berufsgen.( Baklelle Berl Außerordentliche General- Versammlu 71am Mittwoch, den 8. August, Abends& bei Lemmers, Kommandantenstraße Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Bescheznit. Goethe und die Liebe, Studie tuffton. 3. Berathung der eingegange 2 B Bis heute b einem Gewi en vorigen worden ft eine von zirka entsprec auf." Wenn alen Buständer Dem Schluffe Monäre jener zur Einführung in Goethes Dichtungen. tuten der einzelnen Bahlstellen. 4. Berschieb Mitgliedsbuch legitimin nabme neuer Mitglieder. Um recht aber ei Von Manfred Wittich. Preis 25 Pf., das 5. Fragetasten. 11. Exemplar gratis! Zu haben bei Schönfeld und Harnisch, Dresden. Annenstraße 47. Von demselben Verfasser: Besuch bittet 277] Der Vorfan Möbel, Spiegel und Polsterwa 28. Ulrich Hutten, 2. Auflage m. Prolog. eigener Fabril wegen Ersparung der Labe Preis 30 Pf. Bu haben bei Buchhändler R. Schnabel, Dresden, Swinger Straße 8.[ 243 Billige Rester zu Knabenhofen, große Hosen, billig Brunnenstraße Lager und Verkauf nur Bo Sahlung nach Uebereinkunft Reparatur- Werk Jaquets, für Damen Regenmäntel, Jaquets, für Nähmaschinen sämmtlicher Syfteme Trilots, Morgentleider, Sammet, Atlas, Spigen u. f. w. 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Jedem fie nicht große Ansprüche an Landpartien und nächtliche Battenfefte machten, bei dem fühlen Wetter ganz wohl fühlen; liten, welde Tories in carische und von Mordt ungerter Dubliner Bou verden mu bftferien on der L ung, insb en, erwarten on, welche eschloß, die igen und a r Dienstag, den 7. August 1888. in Berlin hergebrachte Sitte oder richtiger Unfitte ist? Je mehr Arbeiter in einer Fabrik oder Werkstatt beschäftigt, desto zahl reicher find im Jahre die Begräbnisse verstorbener Kollegen. reicher find im Jahre die Begräbnisse verstorbener Kollegen. Kein Mensch tann behaupten, daß es dem Arbeiter weniger, als einem anderen daran liege, dem verstorbenen Arbeitsgenoffen das legte Geleit zu geben; aber gerade weil dies der Fall ist, sollte man auf eine Abhilfe der immer größer werdenden Banner, Trauerstäbe und anderen Leichenpomp, der beim BeDa befißen mehrere Fabriken gräbniß eines Arbeiters und in noch größerem Maße beim Be gräbniß eines Meisters oder eines anderen höheren Beamten oundstagshige der Großstadt zu entfliehen, find bitter getäuscht morden, Frosischauer trat an die Stelle der Behaglichkeit; der ube pimmel, der Regen, der Wind raubte ihnen das Beste Der Erholungs- und Ferienzeit, und Mißmuth über die fehlgdagene Sommerfrische streitet in ihrem Innern mit der ausgestattet werden und einen imposanten Bug bilden, ist nun de über das glücklich erreichte trockene Heim, wenn sie jetzt ren Benaten zurückkehren. Daß der August etwa noch naholt, was der Juli versäumt hat, wollen wir denen, die Cushalten oder die erst jezt auf Reisen gehen, wünschen, so zugemuthet, diese Utensilien recht sauber und wohlfonfervirt wieNamen en Lage des Juli waren sehr trübe und rauh; am vierten wurde es wärmer und der fünfte hatte sogar einen kleinen Bärmeüberschuß. Doch sant die Temperatur bald wieder und abzuhalten ift tanden Berer Beb folgte eine sehr falte, trübe und oft stürmische Regenperiode, für die Zurückbeförderung in angemessener Weise Sorge zu appelliren welcher sich besonders die Tage vom 12. bis 15. durch abrde gefaßt me Witterung auszeichneten. Am 12. Mittags stand das Thermometer um 11,2 Grad niedriger als normal ist und die Beitenannten 4 Tage waren sämmtlich um 6,7 bis 8,4 Grad zu Erft am 21. erreichte die Temperatur wieder die ihr auf dem Der Glad William ds Rose Ermingbo Beweg Wellich schöne Sommertage, denen jedoch alsdann wieder bis Ronatsschluß vier trübe regnerische Tage folgten.- Das einmal so hergebracht, aber, wie erwähnt, recht mühselig. Aber damit nicht genug: Oft genug, ja in den meisten Fällen wird den mit Banner oder Trauerstab Ausgestatteten nun auch noch der abzuliefern. Wird nun das bei solchen Gelegenheiten unvermeidliche ftille Glas" getrunken, dann stehen die beflorten Utensilien in den Ecken umher und es mag nicht selten vortommen, daß so ein Ding vergessen wird. Vielleicht wäre es, tragen, ohne daß man die Arbeiter damit belästigte. Dazu find Diese Trauergegenstände, weil man ihren seltneren und vorübergehenden Gebrauch voraussetzt, oft so wenig wetterfest, daß man beispielsweise noch in den letzten Tagen die Burüd fehrenden mit doppelt traurigen Mienen sehen konnte. Die Farbe los und die Träger hatten recht unangenehme Trauer flecke theils an den Händen, theils auf den Kleidungsstücken. Dabei herrscht in weiten Kreisen des Publikums noch eine unverkennbare Vorliebe für solche pomphaften Trauerzüge. Mit der Zeit werden sich diese ja von selbst verbieten, denn im Laufe von zehn Jahren wird es kaum noch möglich sein, Begräbniß, pläge in solcher Nähe von Berlin zu erlangen, daß man die felben von der innern Stadt aus in langsam dahinschreitendem Traueraufzuge wird erreichen können. Wenn dann die Trauer aufzüge feltener werden oder ganz fortfallen, so ist das tein Fehler. Es werden sich neue Formen finden, einem Todten die lezte Ehre zu erweisen und wahr wird immer der volks, thümliche Sag bleiben: Wahre Trauer ist stumm!" 5. Jahrg. awei Mittel empfohlen, welche sehr gute Erfolge aufe weisen sollen; es find dies die Schwefelsäure und das Peptonphosphat. Es wurden Krante, welche fich in ver schiedenen Stadien der Tuberkulose befanden, sechs Stunden lang in einer mit Schwefelsäure geschwängerten Atmosphäre ge halten. Die meisten der Patienten gewöhnten fich bald an die felbe. Der Auswurf verminderte sich, wurde wässeriger, die läftigen und quälenden Hustenanfälle wurden seltener, der Schlaf beffer, die Nachtschweiße verschwanden, der Appetit stellte fich ein, und das Körpergewicht nahm allmälig zu. Noch beffere Wirkungen werden dem Peptonphosphat nachgerühmt, mit wel chem ein zweiunddreißigjähriger Kanzlist behandelt worden war. Das Körpergewicht beffelben hatte sich um ein Beträchtliches vermehrt und der Allgemeinzustand sehr gebessert. Wenn dieser Patient auch nicht völlig geheilt war, so wurde doch der Zus stand deffelben nach der Angabe des Arztes ein ganz ausges zeichneter. Das Peptonphosphat ist in allen Formen und in allen Perioden der Tuberkulose, was von anderen Witteln nicht behauptet werden kann, zuträglich. Es wirkt dadurch, daß das Kaltphosphat das Albuminat der Zellen und Fasern bindet, ausgezeichnet auf den allgemeinen Ernährungszustand und hat für die Schwindsucht die ausgezeichnete Eigenschaft, dem Orgas nismus dasjenige Element zu liefern, welches am zweckmäßigsten ist, um die Transformation der Tuberkel zu begünstigen. Dieses Mittel wurde auch bei anderen Krankheiten, welche mit hoche gradigen Schwächungen des Algemeinzustandes einhergehen, mit bestem Erfolge angewandt.- Es wäre wahrlich zu wünschen ommende Höhe und es folgten nunmehr bis zum 28. einige Trauerstäbe ließen nämlich infolge des Regens ihre schwarze und eine große Wohlthat, wenn die gute Wirkung dieser neuer Refutat der meteorologischen Beobachtungen war das folgende: Da Barometerstand war fast im ganzen Monat sehr niedrig; er betrug im Mittel 751,8 Mm., das ist beinahe 6 Mm. weniger, als dem Juli zukommt. Das Maximum erreichte er mit 759,0 Millimeter am 25., das Minimum mit 743,7 Mm. am 17. Die mittlere Temperatur war Morgens 7 Uhr 14,4 Gr. C.( normal find 178 Gr.). Mittags 2 Uhr 19,2 Gr.( normal 21,6 Br.), Abends 9 Uhr 16,6 Gr.( normal 18,4 Gr.). Es ergiebt sich Mann, ben daraus eine mittlere Monats Temperatur von 16,7 Gr., b. i. 23 Sr. weniger, als nach 40jährigen Beobachtungen für den i fage bien normal ist. Der wärmite Tag war der 26. mit 21,8 Gr. Sitteltemperatur, der kälteste der 12. mit 10,6 Gr. Auf beide Marie Jan fielen auch die absoluten Extreme mit 27,0 Sr. und 7,7 Sommertage, b. b. solche, an denen die Temperatur Sterbekas te Geleit g und den Arte S. W elle Berlin Tammin Abends& Atraße 37 g: tal 1888 unb gitimirt. Bu 25 Gr. stieg, waren im ganzen Monat nur vier Ein Vergleich mit der Normal- Temperatur daß nur 9 Tage zu warm, dagegen 22 zu falt An 10 Tagen war es um 4 Gr. und mehr zu falt, die größte positive Abweichung nur 2,1 Gr. Auffällig ist es, daß im Monatsmittel die Früh ratur 3,2 Gr., die Mittagtemperatur 2,6 und die Abendperatur nur 1,8 Gr. unter der normalen lag, ein Zeichen, die Lage fich allmälig erwärmten, wogegen in der Nacht Temperatur wieder über Gebühr herabging. Die vor Wichende Windrichtung war West und Nordwest; Ost- und achtet, Nord- und Nordestwinde kamen gar nicht vor. Auf boftwinde wurden nur ganz vorübergehend einige Male bes sverwaltung merle u. Umge lung luguft d. J linerfrakt ng: abenar, daß an 14 Abenden völlige Windstille geherrscht Die dings mit großer Wärme empfohlenen Mittel auch von anderen. Aerzten bestätigt werden sollte. Ueber die Verbreitung der Bakterien durch Leihbibliotheken hat nach der Allgem Med. 3tg." die Medizinalbehörde in Dresden eine eingehende Untersuchung angestellt, da in der Tagespresse wiederholt die Befürchtung ausgesprochen mar, daß ansteckende Krankheiten durch das Ausleihen von Büchern verbreitet werden könnten. 3um Zwecke der Unters fuchung wurde aus den Dresdener Voltsbibliotheken eine An zahl Bücher entnommen, welche ihrer großen Abnutzung halber nicht weiter ausgeliehen werden sollten und die bei ihrer abe schreckenden Unsauberteit als Jnfektionsträger angesehen werden fonnten. Mit diesen Büchern wurden nun eingehende bakterios logische Untersuchungen und Desinfektionsversuche angestellt. Hierbei zeigte fich folgendes überraschende Resultat: der Staub, welcher bei dem Abbürsten und Ausklopfen der genannten Bücher, namentlich von deren Umschlägen reichlich sich ablöste, enthielt zahlreiche verschiedenartige Bilsteime, die sich aber von den Organismen, welche in dem Staube unferer Wohnungen gewöhnlich vorzukommen pflegen, nicht im Mindesten unterscheiden. Keime von Infektionskrankheiten waren darin nicht aufzufinden. Wenn man ferner die sehr schmußigen Blätter mit trockenem Finger durchblätterte, so blieben an dems selben fast gar feine Pilzkeime haften, wahrscheinlich weil dies felben an dem Papier des Buches so fest kleben, daß fie bei dem Durchblättern fich nicht ablösen. Wenn man dagegen beide Blätter mit feuchtem Finger umwandte, so blieben sehr zahle reiche Bilaleime an dem beneßten Finger haften; die Unter suchung dieser Keime ergab aber ebenfalls, daß dieselben frei von ben bis jetzt bekannten Pilzformen ansteckender Krankheiten, namentlich auch frei von Tuberkelbazillen waren. Endlich ergab fich, daß ein zweitägiges Einlegen dieser Bücher in 90- gradigen Spiritus, welcher 10 pCt. reine Karbolsäure enthält, ausreicht, um alle vorhandenen Pilzkeime zu tödten, ohne daß die Bücher dadurch geschädigt werden. Es ergiebt sich hieraus, daß die Gefahr der Verbreitung ansteckender Krankheiten durch das Ausleihen von Büchern sehr gering ist. Es empfiehlt sich aber, jedes solcher Bücher vor dem Lesen abzustäuben und auszuklopfen und jedenfalls die Seiten des Buches stets mit trockenem Finger um zuwenden, niemals dagegen den Finger zur Erleichterung des Umwendens mit dem Munde zu beneßen. Die neuen Badeanstalten des Berliner Vereins für Volksbäder haben fich, so lesen wir in verschiedenen Zeitungen, in sehr glücklicher Weise eingeführt. Dieselben find im Laufe des Monat Juni allein von mehr als 20 000 Personen benutt worden, trop der ungünstigen Witterungsverhältnisse hat auch der Juli die stattliche Frequenz von 16 832 Bädern aufzuweisen. Aber die Ausnußungsfähigkeit der Bäder ist noch lange nicht erreicht. Das Publikum hat noch nicht zu baden gelernt. Am Wochenschluß, vor den Festtagen, an heißen Sommerabenden ist der Andrang faum zu bewältigen. Bu anderen Stunden stehen die Bäder fast unbenußt da, während doch zahlreiche Personen und Berufsklaffen, namentlich Frauen und Kinder, sehr gut und in aller Bequemlichkeit in der Zeit vom Morgen bis zum Nachmittag baden könnten. Auch fällt es auf, daß nicht mehr Kinder und Dienstboten in die Volksbäder geschickt werden? während doch gerade diese in engen Wohnungen erheblich zur Verschlechterung der Luft beitragen und ihrer ganzen Lebens weise nach der Reinigung am dringendsten bedürftig find. Die wenigsten Berliner wissen, daß und wo diese Bade anstalten eristiren. Während dieselben bereits beginnen, von ziehen, haben fich wohl nur wenige unserer Mitbürger die Mühe genommen, die Anstalten zu besichtigen. Und doch bilden fie den Grundstein eines großen und bedeutsamen Kulturfortschritts. In Amerika würde ein derartiges Institut sofort die Aufmerk famteit aller Kreise auf sich ziehen und zu Untersuchungen und Werbefferungsvorschlägen führen. Aber bei uns geht so etwas langsam, und das Publikum ist schwer zur Mitarbeit zu er aber niemand beeilt sich, Rücksicht auf seine Hinterleute zu nehmen, sondern sucht nach Möglichkeit über das festgesetzte Beitmaß hinaus zu bleiben. Der Berliner Verein für Voltsbäder hat die Divise: Keine Trinkgelder" auf das Bestimmteste ausfoll, wie überhaupt die Windstärke hier viel geringer war, s an anderen Drten; der Durchschnitt betrug nur 2,0 der 2- theiligen Stala. Die Bewölkung war sehr beträchtlich. Sie etrug, wenn 0 ganz heiter und 10 ganz trübe bedeutet, 7.6, so fernher die Aufmerksamkeit der Volksfreunde auf sich zu ag also durchschnittlich mehr als des Himmels mit Wolfen bebedt waren, während im Juli, dem heitersten Monat des Rus, fonft nur wenig über( 5,2) des Himmels bewölkt ist. 43, so daß also fein Tag meteorologisch als heiter( unter 2) Bringfte Bewöllung, die ein Tag des Juli d. J. hatte, ellen tonnte, während 12 Tage als trübe( Bewölkung über 8) u bezeichnen find. Auch der Feuchtigkeitsgehalt der Luft war Em Jahre. Si. für den Juli normal find. Die Höhe der Niederschläge ommen. Die Niederschläge vertheilen sich auf 16 Tage. Ges bittertage wurden 4 festgestellt. Neue Wa Der Vorka klnelle Br atliche burde auf 78 mm boch. Er betrug im Monatsmittel 72,4 pCt., während ziehen. So beklagt fich z. B. jeder über zu langes Warten, angegeben, b. i. 8 mm als dem Juli zu Gin grelles Licht auf unsere erwerblichen Ver- gesprochen und wird diese Vorschrift mit Strenge durchführen. ammlun Mecha iteit der Preußischen Immobilien- Aktienbant. Es heißt altniffe wirft folgender Bericht von diesem Jahre über die Bis heute hat die Bant 32 Hausgrundstücke und Terrains en vorigen Jahre am Grundstücksverkaufe nur 284 504 M. einem Gewinn von 604 298 m. verkauft, während im us von zirka 320 000 M. Auch das Vermiethungsgeschäft worden find. Es ergiebt sich also bis jetzt schon ein ft eine entsprechende Steigerung der Erträge gegen das Vors t, Abends 8 ntenstraße 71 ung: Befchepnil 2 n. 4. Berfchie buc legitimit Man will eben nicht dulden, daß der bescheidene Preis von 10 Pf. pro warmes Brause und 25 Pf. für ein warmes Wannenbad, je mit Seife und Handtuch, der im Interesse der arbeitenden Bevölkerung eingeführt ist, ganz unnöthig vertheuert wird durch Geschenke an die auskömmlich angestellten Beamten. Wenn das Publikum, statt durch übel angebrachte Geschenke die Angestellten zum Wortbruch zu verführen, die so er Sparten Groschen für eigene Bäder oder zum Abbaden der auf." Wenn Jemand diesen Bericht liest, der mit unseren Shrigen anwenden wollte, so wäre das Geld gewiß richtig an alen Buständen völlig unbekannt wäre, so würde er sicherlich gewendet. Bereits find mehrere Angestellte entlaffen, weil fie eingegangente jener Bant eine ungeheure Intelligenz und Arbeits Dem Schluffe lommen, daß die Herren Direktoren und aufgewendet hätten, um solchen ungeheuren Gewinn zu elen. Aber einen größeren Frrthum tönnte es faum geben. Um recht zabe Der Vorfa olsterwa ng der Labe raße 28. reinfunf Werk Der Syfteme nke, aarbrü nöbl., Reiden markt nschließende D n liefern ng. CO Tönne Lindenfit nmade Veldber der eingegangenen Verpflichtung entgegen Trinkgelder angenommen haben. Diese Anstalten find gemeinnüßiger Natur und fönnen sich nur selbst erhalten, wenn die Bevölkerung fte als die ihrigen betrachtet. Wer also Intereffe für die gute Sache besitzt, der verbreite Sinn zum Baden im engeren Kreise und Badeanstalten in der Walstraße 50( Logengarten) und Gartenrauslegung der ganz sicher eintretenden Steigerung des Werthes forge auf diese Weise dafür, daß die vortrefflich eingerichteten it also mittelst Nichtsthuns, durch bloßes Wartenkönnen, in Der Miethen infolge der Bunahme der Bevölkerung Berlins. glücklichen Lage fich die Herren Aftionäre bekanntlich reichen, dem Bedürfniß zu genügen. Denn erst dann kann ben, ein horrender Gewinn erzielt werden, der keinen en, aus weffen Fleiß und aus wefsen Tasche diese kolossale en Schweiß getoftet hat. Und wird die Frage aufge me fließt, so giebt es nur eine wahre Antwort: der Arbeiter fe benn wenn auch der Miether des Geschäftslokals im Dalgat nun Berlin den Anspruch erheben, die reinlichste Stadt der Welt zu fein, wenn auch im Verhältniß zur Bevölkerungszahl seine Vollebäder allen anderen als Beispiel voranleuchten. Im Allgemeinen herrscht noch das Vorurtheil, das Bad diene nur zur Erfrischung, und sobald das Thermometer fällt, werden auch die Bäder leer. Der Schmut jedoch und Staub der Großstadt und das Bad bildet zu jeder Witterung und Jahreszeit die beste merter und Arbeiter soviel vom Verdienst oder Lohn ab, dringen, unbekümmert um Hiße oder Kälte, in die Poren ein berhöhere Miethspreis ausgeglichen wird; im Hinterhause aber der Arbeiter, der fich der erhöhten Miethsforderung Form der öffentlichen Gesundheitspflege. zum auben der Baustellen und Wohnungsmiethspreise von dem Schluffe noch die Frage, die vielleicht ein Aktionär Die Tuberkulose der Lungen, Schwindsucht, ist be fanntlich diejenige Krankh.it, welche die von derselben befallenen beantworten fo gütig ist: Wie unterscheidet sich das Hinauf Personen in ihrem besten Alter dahinrafft und leider auch, wie alle Statistiken ergeben, von allen Krankheiten den größten Pro entsatz für fich in Anspruch nimmt. Es ist daher leicht bes mitteln forscht, um dieser mörderischen Krankheit mit Erfolg einen Geldwucher? Denn beide haben das gemein, daß der beil nur erlangt wird durch die Ausnußung der Nothlage, greiflich, wenn die ärztliche Wissenschaft unverdroffen nach Heilwelcher fich der Wohnungs- oder Geldbedürftige befindet. Unser Begräbnißwesen gestaltet sich von Tag zu Tag entgegentreten zu können. Wir brauchen nicht besonders zu be Juträglicher. Immer weiter werden die Entfernungen nach Kirchhöfen, und immer mühsamer wird es, namentlich für Arbeiter, an einem Tiauerzuge Theil zu nehmen. Ein Be bnih nimmt in Berlin infolge der weiten Entfernungen der ten tann man nicht zumuthen, eine Fußtour von einer halben höfe mindestens einen halben Tag in Anspruch und älteren einer ganzen Meile hinter dem Leichenwagen gehend, zurüc legen, namentlich wenn der Weg durch schmußige Straßen Haubige Chauffeen dahinführt und strömender Regen oder ender Sonnenbrand auf das Leichengefolge niedergeht. Wer aber von den Berliner Arbeitern heute Geld genug, um eine Trauerfutiche 6 M. anzulegen und dem Trauerfutscher ehrbares Geficht noch extra zu bezahlen, wie es nun einmal Ite Leipzigerfit Lange, Goldid of ganze gt Bar, # ober Roll eine Bril tonen so schreibt das B. T."- daß Kräftigung des Kör pers durch gute Ernährung und frische Luft( Natürlich nur für die Befigenden! Red.) die ersten Bedingungen der Behandlung find und stets sein werden. Die Aerzte haben aber diese Bes handlung durch die verschiedensten Arzneimittel mit mehr oder weniger Erfolg zu unterstügen gesucht, indem fie von dem Grundfas ausgingen, Mittel zu finden, welche die die Schwinds sucht erzeugenden Tuberkelbacillen direkt angreifen oder den Körper gegen diese Mikroorganismen stählen sollten. So wandte man z. B. das Kreosot an( von Fränzel Berlin und Sommerbrobt Breslau empfohlen), Fluor- Wasserstoff oder Kohlensäure in Form von Darm Inhalationen. Neuerdings werden nun von franzöfifchen Aerzten( Balbaud de Bayard und Judet) Die gegenwärtig geltende Polizeiverordnung bes treffend das Abraupen der Bäume erstreckt fich nur auf Gärten, in welchen überwiegend die Obst, Gemüse oder Baumzucht betrieben wird. Als dringend nothwendig hat sich nun erwiesen, daß diese Verordnung auch auf andere Privatgärten, auf Restau rationsgärten, Baumschulen und öffentliche Garten- bezw. Bart anlagen ausgedehnt werde, wenn eine wirksame Bekämpfung der Raupenplage erreicht werden soll. Das Polizeipräsidium hatte darum den Garten direktor Gaerdt zur Abgabe eines Gutachters aufgefordert, welches dem Magistrat mit dem Ersuchen überfandt worden ist, auch seinerseits ein Gutachten über den Gegen stand von dem städtischen Gartendirektor Mächtig einzufordern und daffelbe, vielleicht zugleich unter Beifügung des Ents mourfes einer entsprechenden Polizeiverordnung, dem Polizeiprä fidium mitzutheilen. Das mittlerweile angefertigte Gutachten des Direktors Mächtig steht im wesentlichen auf dem Boden des Gaerdt'schen, wenn es auch nicht soweit geht wie dieses. In Berlin, wo von einer Obstfultur im eigentlichen Sinne teine Rede sein kann, handle es sich vorzugsweise um den Schutz der Belaubung der Gehölze gegen den verheerenden, immer mehr überhandnehmenden Raupenfraß. Deshalb seien vor allem die sogenannten großen Raupennester und die Eianhäufungen zu vernichten. Auch die besonders dem Obstbau schädlichen Infetten seien eifrig zu verfolgen. Das Abraupen der Bäume in möglichster Höhe sei polizeilicherseits nach Kräften zu fördern und nöthigenfalls den Bürgern unter Strafandrohung zur Pflicht zu machen. Eine Ueberwachung der angeordneten Maßregeln müßte durch Sachverständige ausgeübt werden, welchen die Unterstützung der königlichen und städtischen Behörden sicher sein würde. Der Ursprung der Stadt und Festung Spandau ist wie die Boff. 3tg." erzählt wie bei vielen märkischen Städten, in Dunkel gehüllt. In den ältesten Urkunden, in denen der Stadt Erwähnung geschieht, wird dieselbe Spandowe, Spandow und Spandone genannt. Aeltere Chronisten wollen den Namen von dem wendischen Worte spanja, schlafen, her leiten und somit würde Spandau einen Dit der Ruhe bedeuten. Diese Ableitung erscheint wenigstens glaubhafter als eine andere, nach welcher der Name von ,, Ausspannen" und" Aue" herrühre, weil einstmals die Reisenden auf der Aue ihre Pferde ausge spannt hätten, wenn sie mit der Fähre über die Havel hätten feßen wollen. Bereits in einer Urkunde von 1197 wird ein Advokat Everardus aus Spandome erwähnt, doch ein Ort von Bedeutung scheint die Stadt erst unter den Markgrafen Johann und Dito geworden zu sein, welche 1232 die Brenzen der Stadt bestimmten, den Einwohnern die Erlaubniß zur An legung einer Fluthrinne ertheilten und fte 1240 auf acht Jahre von allen Abgaben befreiten. Die gleiche Vergünstigung erhielt Spandau 1319 durch Herzog Rudolf von Sachsen, unter dem die Bürger auf ihre Kosten eine Stadtmauer aufführten, wozu thnen vom Herzog auf zwei Jahre der Judenzins bewilligt wurde. Da es sich hierbei um die erste Bewehrung der heute so starken Feste handelt, so sei so sei die betreffende Urkunde im Wortlaute mitgetheilt: Wir Rudolphus von Gottes Gnaden zu Sachsen, Engern, Westphalen Herzogt, Grave zu Brenn, Burggrave zu Magdeburgk und des heil. Röm. Reichs Erzmarschalt, thun fund und zu wissen allen. und jedermenniglichen dieses Briefes anfichtigern, das wir den vorsichtigen und weisen Bürgermeistern und Rathmannen unserer Stadt Spandow, unsern lieben getreuen haben nachgelassen und laffen Jnen nach gegenwertiglich unsern jerlichen Bins und schabunge unserer Juden in Spandow, welchen fie uns pflegen zu geben, also das sie denselben sollen empfangen von dieser Begnadigunge an, bis uf zwei Jar nacheinander zu rechnen, Darumb das sie solchen Bins sollen oder mugen gebrauchen zur Bevestigung unserer Stadt. In welches Gezeugnis wir Jnen diesen Brief mit unsern anhangenden Siegel bekreftigen gelaffen. Geben zu Spandow im Jahr 1324 am Tage Walburgis Virginis." Bon den Markgrafen Ludwig und Ludwig dem Römer erhielten die Bürger 1349 die Vergünstigung, die Befestigung weiter mit Gräben und Wällen zu verstärken, und unter dem Kurfürsten Joachim ll. wurde mit großen Kosten ein breiter Wall um die Stadt gelegt, wozu die Bürger von 1522 bis 1526 die Gelder aufbringen und die Mietheleute Sanddienste verrichten mußten. Die von der Bürgerschaft aufgebrachten Roften beliefen fich auf 1790 Schock Groschen. Noch weit größerer Aufwand wurde erforderlich, als Joachim 11. eine Festung neben der Stadt anzulegen beschloß. Schon von alten Beiten her hatte an der östlichen Seite von Spandau eine Burg gestanden und neben derselben der sogenannte Julius thurm. Aller Wahrscheinlichkeit nach war die Burg als Feste wider die Wenden errichtet worden, und sie mag schon zur Zeit Kaiser Heinrichs I., der 928 Brandenburg eroberte, angelegt worden sein. Jedenfalls hat fte zur Zeit der anhaltinischen Markgrafen bereits bestanden; auch in einer Urkunde des Herzogs Rudolf von Sachsen von 1320 wird ihrer gedacht, ebenso in einer Schuldverschreibung des Markgrafen Ludwig des Römers von 1352. Derselbe Markgraf verlieh 1356 feinem Kammerknecht, dem Juden Frizel und dessen ehelichen Erben ,, das Ambacht des Thurms"( Schloß- und Thurmamt) zu Spandau mit allen Einkünften und Gerechtsamen. Kaiser Karl IV. verordnete 1377 nach dem Landbuche, daß der Inhaber dieses Schloßamtes ein Gehalt von acht Schock Groschen bes " Otto D., nach einer Heilanstalt. ben betr. 1 der Oberschl lichen Unter arbeiter im Schachtarbeit babe fomit f Alage ab, in rufsgenoffens Der Arbeit v über aufgefla Eine ob ein mäl eventuell als einem Schiet bejahendem da der Kommis, welcher kurz vor Ausbruch des Brande Seller gewesen sein soll, so schwere Brandverlegungen getragen hat, daß er nicht vernehmungsfähig war und Anlegung eines Nothverbandes von Seiten der Samariter aber habe Feuerwehr in das Elisabeth- Krankenhaus geschafft werden mmeiſter über Unglücklicher Ausgang einer Kraftprobe. einem Restaurationsfokal in der Steinmetzstraße beluftigten om gestrigen Nachmittage zwei Klempnergesellen damit, ihre perliche Kraft und Gewandtheit in einer ganz freundschaftlichen Eisenb Balgerei zum Ergößen der übrigen anwesenden Gäste zu me gericht wies. Der eine Geselle versette dabei seinem Gegner, der sich g einem altrömischen Gladiator mit dem linken Arme deckte, rend er den rechten zum Gegenhieb auslegte, einen der Schachtarbeit wuchtigen Hieb auf letzteren, daß der Unterarmfnochen voll tig gebrochen wurde. Nachdem sich die Kämpfenden frem nachtheilig se schaftlich die Hände geschüttelt, requirirte der Sieger eine Droides F. geger und überführte seinen überwundenen Gegner, einen gemi bleiben könne Ein Hochstapler, August Affing aus Potsdam, ich eigentlich dem Kl. Journal" zufolge, in Wien verhaftet worden. selbe annonzirt in den Zeitungen, er suche Damen, welche an einer lufrativen Erfindung mit einem Kapital 25 000 Gulden betheiligen wollen. Diese Erfindung" in einem Syftem zur Sprengung von Spielbanken, welches der Schwindler großes Vermögen sammeln zu behauptete und worauf er sich von seinem Opfer Vorschüsse ließ; in einem Falle lockte er bis 3000 Gulden heraus. verständlich ist die ganze Erfindung" ein plumper Schm berechnet auf jene, welche bekanntlich niemals, alle" we Affing's Vater war ein Kammerdiener Napoleon 1., welcher Kaiser nach St. Helena begleitete. Der Vater trat soda Hoflatai in preußische Dienste; August Affing war Haus in Potsdam und bis 1875 preußischer Premierlieutenant jedoch, angeblich wegen einer Broschüre, den Dienſt quitti Die Wiedertäufer haben am legten Eonnabend 8 Personen in den Fluthen der Spree bei Stralau in arztliche Beh Schooß ,, Neu- Jerusalems" aufgenommen. Troß des falte regnerischen Wetters hatte sich die kleine Gemeinde fa zählig in später Abendstunde am Ufer vor ver Stirche funden; die Feierlichkeit selbst ging schnell vorüber. Uni Täuflingen befanden sich mehrere Kinder. endo die Deffnung mittelft einer Strickleiter in das Geschäftslokal hinabgestiegen. Mittelst äußerst zahlreicher, finnreich erfundener und ausgezeichnet fonftruirter Bohr- und Brechaprarate, welche am Thatorte zurückgeblieben find, haben sie zunächst den Geldschrank zu öffnen versucht und als dies nicht gelang, die Schränke, in denen sich die Tageseinnahme und das Wechselgeld befinden, und welche ebenfalls durch Eisenbeschlag und Vorlegeftangen gesichert waren, erbrochen und die oben angeführten Summen aus denselben entwendet. Die Art der Ausführung, wie die Stempel auf den überaus reichhaltigen Einbruchswerkzeugen laffen darauf schließen, daß die Thäfer Engländer und muthmaßlich mit denjenigen Personen identisch find, bezüglich deren auf Grund einer Mittheilung aus London die Bantinstitute hierselbst im Mai d. J. gewarnt find und deren Beschreibung sämmtlichen Hoteliers mit der Bitte um Vigilanz zugesandt worden ist. Die Warnung aus London lautete: 3wei Engländer und ein Ruffe, von denen vermuthet wird, daß sie einen Juwelendiebstahl in München begangen, sollen in der ausgesprochenen Absicht sich nach Berlin begeben, einen Bantier refp. ein Bantinstitut zu bestehlen. Persons beschreibung: 1) Porter al. Morton, 38 Jahre alt, 1,70 Meter groß, start, forpulent, frummbeinig, Haltung eines Faust kämpfers; 2) Aliar, 1,70 Meter groß, sehr blond, Scheitel kahl, blonden Schnurrbart, geht auffällig mit sehr kurzen Schritten; 3) ein Ruffe, 1,70 Meter groß, sehr dürr, schwarzbraune Gefichtsfarbe, Haltung eines Stupers, spricht nicht geläufig englisch. Diese dritte Person dürfte auf der Straße Wache gestanden haben. Die Thäter sind gestört und gesehen worden. Gegen elf Uhr Vorm. begab sich der Portier des Hauses ohne besondere Veranlassung in die leerstehende 1. Etage. Plöglich hörte er Geräusch, sah 2 Männer, aus der Deffnung emporsteigen und durch eine 2. Thür, welche fte hinter sich zuschlugen, entfliehen. Er beschreibt dieselben folgendermaßen. Beide waren im Alter von 25 bis 30 Jahren. Der eine etwa 1,69 Meter groß, von untersetter Gestalt, mit blaffem Geficht und furz geschorenem röthlichen Vollbart, bekleidet mit grauem Sommerüberzieher und braunem Filzhut, der zweite 1,76 groß, von starter Gestalt, mit dickem Gesicht und blondem Schnurrbart, bekleidet mit braunem Jaquetanzug und schwarzem Hut. Auker den Brechwerkzeugen haben die Thäter am Drte der That Pulver und Bündschnur, eine fast gelehrte Flasche Kognak, zwei noch nicht geöffnete halbe Flaschen Champagner Monopole Heidsiet u. Komp., Kuchen, eine schwarze Ledertasche mit weißem Schloß und weißen MetallInöpfen verfehen, sowie einen schwarzen Regenschirm zurückgelaffen. Offenbar haben sich die Diebe auf ein langes Ver meilen eingerichtet und würden ohne die Störung den Gelds schrank wohl schließlich aufbekommen haben. Der Schirm ist am Sonnabend von der ad 1 beschriebenen Person in einem hiesigen Schirmgeschäft gekauft worden, der Käufer sprach eng lisch und führte auch in seinem Hut eine englische Firma. Durch die zuerst gebohrte Deffnung haben die Thäter den Schirm hindurch gesteckt, dann denselben aufgespannt und in demselben die sich ablösenden Stücke, Decke und Kalk aufgefangen. ziehen solle. Der Jultusthurm, nach dessen glaubwürdiger Namenserklärung man in den Chroniken vergebens forscht, biente um 1400 als Gefängniß für schwere Verbrecher, und es war die Redensart vollsthümlich einen mit dem Julius be= ftrafen. Im Jahre 1502 verschrieb Kurfürst Joachim 1. feiner Gemahlin Elisabeth das Schloß und Amt zu Spandau als Leibgedinge und nach seinem Tode nahm die Wittwe auch dort ihren Wohnfig. Der von Joachim II. befohlene Bau der Festung bei Spandau, 1560 durch Christoph Römer oder Romanus begonnen, schritt nun bei dem ewigen Geldmangel des Fürsten nur langsam vorwärts. 1568 wurde Römer durch den Baumeister Franz Chiramella de Gandino abgelöst, welcher, so lange ihn der Churfürst zum Bau zu Spandom oder sonst zur Baunothdurft bedürfen werde, jährlich 1000 Thaler, 4 Winspel Roggen, 2 Winspel Hafer und Erbsen und ein feist Schwein zur Besoldung erhalten sollte; aber auch Chiramella vollendete nicht den Bau, welche Aufgabe vielmehr Graf Rochus Gnerini zu Lynar, der 1578 an seine Stelle trat, mit Hilfe des Baumeisters Baptista da Sala durchführte. Am 5. Januar 1580 fonnte die Festung die erste Besagung erhalten, doch vergingen noch anderthalb Jahrzehnte, bis der Bau wirklich vollendet war. Dem Grafen von Lynar segte Joachim I. die Summe don 30 000 Thalern aus, die ihm oder seinen Erben im Laufe von zehn Jahren mit 3000 Thirn. gezahlt werden sollte. Der erste Gouverneur dieser Feste Spandom er führte den Titel Ober, hauptmann war von 1580-1590 Dietrich von Holzendorf. Bis zum dreißigjährigen Kriege fonnte die Festung sich rühmen, von keinem Feinde erobert oder belagert worden zu sein, doch am 6. Mai 1631 besezten die Schweden die Stadt, und König Gustav Adolf nahm selber dort Quartier, in dem gräflich Lynarschen Hause. Der von ihm eingesetzte Kommandant Oberst Achatius Wolf von Sparri trieb den Sold für die schwedische Befagung mit solcher Härte ein, daß selbst der Bürgermeister Petrus Bartel, welcher die verlangten Gelder nicht aufbringen fonnte, mit Erefution belegt und seine Habe öffentlich verkauft wurde. Erst im Mai 1634 verließen die Schweden die Stadt und Festung Spandau, daselbst ein nichts weniger als freundliches Andenken zurücklaffend. Wie jeht das Skatspiel, hat vor ihm das Tarotspiel seinen Siegeszug durch Deutschland gehalten und unzählige Menschen von ihrer überflüssigen Beit befreit. Ein begeisterter Verehrer hat in Wien Mitte vorigen Jahrhunderts seiner Lieblingsergöglichkeit folgenden Hymnus gewidmet, den fich harm Lose Statfreunde mit fleinen Aenderungen aneignen fönnen. Der Hymnus lautet: Tarot! mein einziges Vergnügen, Erlaubter Spiele Königin! Du kannst Verdruß und Schmerz besiegen, Dein Reiz ergeßet Herz und Sinn; Du stärkst die Arbeit der Gedanken, und giebst Gesunden so wie Kranken, Du giebst dem Manne wie dem Weib Den allerbesten Zeitvertreib. Jch achte nicht den Haß der Feinde Wer hat noch Allen recht gethan Behalte ich mir soviel Freunde, Daß ich Tarot nur spielen So ist mein Herze schon zufrieden, Es fann; nimmt, was mir das Glück beschieden, Es sei wohl oder weh gethan, Mit ganz gelaff'nem Willen an. Recht traurige Meldungen haben die Obsthändler aus der Umgegend von Berlin mitgebracht. Nach denselben hat das Unwetter der Obsternte viel Schaden zugefügt. Namentlich Die jest balbreifen Birnen der befferen und größeren Sorten sind durch Regen und Wind von den Bäumen geriffen und liegen scheffelweis am Boden. Von den frühen Pflaumen, welche in diesem Jahre in der Reife sehr zurück find, jedoch trotzdem leicht fallen, wird ebenfalls berichtet, daß viel ge fallen ist. " Das große Loos, welches am Sonnabend gezogen wurde, wird in Beuthen gespielt. Die Numm und 23 805, welche Freitag Nachmittag mit je 300 000 austamen, sollen, wie der„ Nat.- 3tg." mitgetheilt wird, und Breslau gespielt werden. Ein Wunderkind, ein sehr hübsches und äußerst wohl proportionirtes Mädchen, eristirt, wie uns mitgetheilt wird, in dem Orte Wendisch Buchholz. Das am 27. April 1881 ge borene Mädchen ist das Kind eines dort lebenden Tischler. meisters Muttern. Beide Eltern find völlig normal gewachsen; das ebenfalls gutgewachsene Kind zeigt aber für sein Alter wahrhaft flaunenerregende Dimensionen. Sein Gewicht beträgt 156 Pfund. Die Größe ist dabei 138 cm, Umfang der Brust 105 cm, des Halses 41 cm, des Oberarms 35 cm, des Beige fingers 8 cm. Das Kind hat üppigen blonden Haarwuchs und macht in seiner ganzen Erscheinung einen sympathischen Eindruck. Die geistige Rapazität soll mit dem törperlichen Wachs thum aleichen Schritt halten. to Bug Red Wir werden um die Mittheilung ersucht, Herr Barbier Kufahl, Swinemünderstr. 136, damit bela für diejenigen Parteigenossen, denen Zeit und Gelegenhe fehlt, die Wählerlisten einzusehen. im Er a Polizeibericht. Am 4. d. M. Vormittags fiel ein gehilfe im Hause Unter den Linden 62-63 von einem geschoß aufgestellten, ca. 3 Meter hohen Bodgerüst, Verschiebung eines Brettes, herab und erlitt außer einem des rechten Armes anscheinend innere Verlegungen. nach dem Elisabeth Krankenhause gebracht. Als am 4. Abends gegen 7 Uhr, der Kutscher Müller mit einem Leichenwagen die Wiesenstraße entlang fuhr, scheuten die vor einem die Eisenbahnbrüde paffirenden Buge und durch. Hierbei fiel der Kutscher vom Bock und verftauch die linke Hand. Der im 69. Polizeirevier stationirte Ri schußmann Medrow, welcher den Pferden vor dem Banffir. 5a in die Bügel fiel, um sie aufzuhalten, wurde fahren und erlitt eine nicht unbedeutende Verlegung rechten Schienbein und mehrfache Hautabschürfunge daß er von vorübergehenden Personen nach seiner gebracht werden mußte. ines Dampf Balchen bega urzen Schla in einen able Raum hatte hineingethan, innere Verlet einem städt befand. Nac er aber imm arbeiten verb tragte er die tufsgenoffens einer Rente Dorliegend er doch einen B Berufsgen offe Bente, fonder Unter Raschinenhei haft der erste Stein hatte i Derbeirathet. Griebung G Die Arbeit 32 Da der Man Wobru gab, das wen einem Frauen thm und re Allein mittler Bogen und di diefer Provin e Frau. feb ther fei reifte diefelbe Dem betreffen noch nicht Delrath und tab Stein a glaubte fto Shriftitüd zu der ersten Eh Staatsanwalt in folcher W Denn die Klag aus eind Am 5. d. M. Morgens murde Die Verehelichung des Modells" Bertha Rother Handwerker an der Ecke der Kurfürsten- und Steinm mit dem Sohne des Wiener Großindustriellen Herrn v. Schroll scheiterte bekanntlich an dem Einspruch des Vaters und deffen Antrag, seinen Sproffen unter Kuratel zu stellen. In dem hierüber bet der Wiener Gerichtsbehörde schwebenden Verfahren wurde nun von der Vertretung des Vaters von der Berliner Polizei die Leumundsnote des Fräulein Rother erbeten. Dieses Schrift ftüd läßt, wie ein Wiener Blatt berichtet, an Klarheit und Präzision der Faffung nichts zu wünschen übrig. Mit einer ziffernmäßigen Genauigkeit, welche den Statistikern der Berliner Polizeidirektion alle Ehre macht, wird der Lebenslauf der Rother in seinen mannigfachen Phasen verfolgt, und das Schriftstück frappirt förmlich durch die Reichhaltigkelt der Daten, die in schmuckloser, völlig ungeschminkter Weise aneinandergereiht find. Ein wahrer Orkan herrschte vorgestern gegen Abend auf der Oberspree und machte den Schiffsverkehr fast zur Unmög lichkeit. Es bedurfte seitens der Schiffsmannschaft der größten Aufmerksamkeit, um die Segel bei dem immer stärker werdenden Winde, der gegen sechs Uhr Nachmittags in Stum überging, richtig zu handhaben. Die Ruderböte hatten bei Ausbruch des von heftigem Regen begleiteten Unwetters das Ufer zu erreichen gesucht, was auch fast allen gelang. Eine aufregende Szene er eignete sich um diese Zeit unweit der Stralauer Dorffitche; hier befand sich in der Mitte des Stromes ein kleines Wiethsboot, in welchem ein Herr und zwei Damen saßen. Die Insaffen deffelben waren anscheinend des Ruderns unfundig und hand habten das aufgesteckte Segel so ungeschickt, daß das Boot bei einem heftigen Windstoß fenterte. Es gelang jedoch den ins Waffer Gefallenen, deren Hilfegeſchrei weit über das Waffer erscholl, sich an dem treibenden Fahrzeug festzuhalten, bis ein in der Nähe befindliches Segelboot sie aufnahm und, das gekenterte Schiff gleichfalls bergend, an's Ufer brachte. and ac Nam von einem Wächter, auf dem Straßendamm liegend, Wunde über dem rechten Auge blutend, aufgefunden der Sanitätswache in der Stegligerstraße gebracht. ihm daselbst ein Nothverband angelegt worden war, wur nach dem Elisabeth- Krankenhause befördert. Am 4. ds. fanden Melchiorsiraße 6 und Große Frankfurterstraße 106 deutende Feuer statt. Oberbaumbrücke ein 4 Jahre alter Knabe durch einen von Am 4. d. M. Abends wurde au Kutscher Breitag geführten übermäßig schnell fahrenden Schl wagen überfahren und an beiden Beinen nicht unbed verlegt. In der Nacht zum 5. d. M. wurde in der Ru firaße ein Bimmergeselle aus Reinickendorf mit gebrochene vorgefunden und nach dem Lazarustrantenhause gebracht. Angabe nach ist er durch einen Müllwagen überfahren langen. Erst gegen Schluß der Note wird die holde Erscheinung In derselben Nacht fiel ein Tischler in dem von ihm bewo " des Märchen" in ein milderes Licht gerückt, und mit auss gleichender Gerechtigkeit bemerkt die Leumundsnote, daß Fräulein Rother seit der legten polizeilichen Verwarnung zum Einschreiten nicht weitere Veranlassung gab. Allerdings beeilt sich der Verfaffer, hinzuzufügen, daß dies wohl nur dem Umftande zuzuschreiben sei, daß Fräulein Rother seit dem bekannten Prozeffe einen gewiffen Ruf erlangte, mehr begehrt wurde und sich infolge dessen mehr in festen Händen befand." Am Sonntag Vormittag ist in einem hießigen Bankgeschäft ein größerer Einbruchsdiebstahl verübt worden. Gestohlen find: 14 Napoleons, 22 Dukaten, 33 Sovereigns, 1 Imperial, 10 schwedische Kronen, davon 1 goldene, 2 goldene Dollais, 278 rufftsche Banknoten in 10, 5, 3 und 1 Rubel scheinen, 9 französische Banknoten à 100 Francs, 1 Note der Schweizer Bant 50 Francs, 1 schwedische 100- Kronennote, 1315 Mart deutsches Geld in 20, 10- und goldenen 5- Martstüden. Das betr. Bankgeschäft liegt in Parterreräumen. Die über diesem gelegene 1. Etage steht seit längerer Seit leer. Die selbe ist verwahrt durch eine mit Eisenblech beschlagene und mit Kunstschlößern versehene Thür. Die Diebe haben dieselbe mittelst Nachschlüffels geöffnet, dann in dem über dem Bankgeschäft ge= legenen Bimmer ein Stück der Decke ausgebohrt und sind durch Ein Seiltänzerkunftstück hat dem 20 jährigen Arbeiter P., Große Hamburgerstraße 38 wohnhaft, schwere Verlegungen eingetragen. B., welcher vorgestern Nacht gegen 12 Uhr in ziemlich angetrunkenem Zustande nach Hause tam, hatte seinen Hausschlüffel nicht bei fich und da er den Nachtwächter nicht fand, so beichloß er, sein in der zweiten Etage belegenes Logis zu ertlettern. Die blecherne Regengoffe als Leiter benußend, flimmte der fühne Turner an derselben empor, als er jedoch bis in die Höhe der ersten Etage gelangt, stellte er fich auf das nahe belegene Fenstersims und sprang hinunter. Wiewohl er nun von Baffanten gewarnt wurde, ein derartiges halsbrecherisches. Kunststüd nicht zu wiederholen, kletterte P. nochmals an der Goffe hinauf und es gelang ihm, bis dicht unter das Dach zu gelangen. Bei dem Bemühen, in das etwa 1½ Fuß von der Goffe belegene offenstehende Fenster seiner Schlaffammer zu flettern, verließen ihn die Kräfte und der Wagehals stürzte fopfüber auf das Straßenpflaster herab, wo er bewußtlos liegen blieb. P. wurde schwer verletzt nach dem St. Hedwigs Krankenhause gebracht, wo an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Hause Aderstraße 90 die Kellertreppe hinab und erlitt bo mit gereicht wo Defelben gefe Staatsanwalt halb Jahren u fichtigte die b ihm mildern 3 Monaten G Altona, der Ferientam 28 Angeklagte Direttor Fran harby. Am burg, Altona, Bolt verthei Dertheilt wurt Monta wurde die T in dem Blat น Dotbergefagt, angedeutet, b Flugblatt ich beizutreten, felben Tage theilen der Straßen erta Bolizeioffisian schwere Verlegungen, daß er am nächsten Morgen starb. 5. d. Nachmittags entstand in dem Lagerkeller eines Ka Belleallianceftr. 71 Feuer, indem eine Flasche Benzin, Umgießen der Handlungslehrling Krause beschäftigt war, halt des Kellers und des darüber gelegenen Ladens und und die Gase fich entzündeten. Das Feuer vernichtete ben die angestrengte Thätigkeit der Feuerwehr längere Beit hin mehrfache Brandwunden erlitten hatte, wurde, nachdem in Anspruch. Der Handlungslehrling, welcher bei der C fabeth- Krankenhause gebracht. Beamten der Feuerwehr verbunden worden war, nach dem fabeth- Krankenhause gebracht.- Um dieselbe Beit wurde Botsdamerstraße ein Straßenreiniger burch eine vom Eichhorn geführte Droschke überfahren und nicht unbeb Gegen Abend wurde in dem Haufe Ein Brand, welcher am Sonntag Nachmittag furz nach 3 Uhr in dem Lagerkeller des Materialwaarengeschäfts Belle alliancestr. 71 mit großer Heftigkeit ausbrach, entsandte gleichzeitig einen so erstickenden Qualm, daß ein direkter Angriff innerhalb seines Herdes fich erst ermöglichen ließ, nachdem die mit den Schlauchleitungen vordringenden Feuerwehrmannschaften mit den schützenden Rauchhelmen versehen worden waren. Der gefammte Kellerraum, in welchem neben allen möglichen Kolonialwaaren auch verschiedene Gefäße mit Petroleum, Spiritus und Benzin lagerten, war in ein wogendes Flammenmeer verwandelt, deffen Einwirkung die Balkendecke nicht zu wider stehen vermocht hatte, so daß lettere von einzelnen Stellen schon durchbrochen war, als die Feuerwehr zur Stelle fam. Die überliegenden Geschäftslokalitäten bestehen aus zwei Räumen, dem eigentlichen Materialgeschäft und daneben, nur durch eine schwache Wand getrennt, einem demselben Besitzer ge hörigen fleinen Zigarrenladen. An beiden Orten hatte das Feuer fchon angefangen, sein Berstö ungswert fortzufegen; doch war es verhältnißmäßig leicht, die Flammen hier zu vertreiben, Hige und Rauch haben jedoch die vorhandenen Waaren derartig infizirt, daß von denselben anscheinend nur ein geringer Theil verwendbar geblieben ist. Der Brand im Keller, gegen welchen die Gas- und Dampfsprize mit zwei Schläuchen und eine große Handdrucksprige vorgenommen wurden, erreichte dagegen erst nach fast einstündigem Kampfe seine Endschaft und nachdem fast die gesammten Lagervorräthe der Vernichtung anheimgefallen waren. Die Entstehungsursache ist noch nicht genau aufgeklärt, Ru miralstr. 33 ein Mann am Geländer der Bodentreppe vorgefunden. An demselben Tage fand Neu- Kölln am Nr. 8 ein unbedeutendes Feuer statt. 财 In der Nad ertranf. Die Leiche ist noch nicht gefunden. da 6. d. M. stürzte am Louisen Ufer ein Mann in den Kanal Gerichts- Beitung. und wie oft der Arbeiter unbewußt dabei seinen bei einem der ca. 8. Perfon fand die Wol Bimmer ein Läppchen unt haus von 3. diefer Bufam Am gleichen haft gleichf 5 Der Angella Jur Verbreitu Durch wieviel Hände heutzutage die Arbeit wechselt, ist so recht ersichtlich aus einer Unfallrententlage von dem Bahnarbeiter Franzel gegen die Direltion ba Ob schlesischen Eisenbahn neuerdings angefirengt worden fagter Bahnarbeiter war nämlich bei diesem Eisenbahn amte als Bahnarbeiter angestellt bezw. bedienstet und nach seiner Befundung, von seinem Vorgesetzten den an der Zweigbahn, welche im vorigen Jahre der Thiele Windler vom Bahnhofe Kattowis in Oberfchle nach einer ihm gehörigen Befizung durch das Betrieb Oberschlesischen Eisenbahn ausführen ließ, mitzuwirken Bau dieser Zweigbahn verunglückte nun F. durch eine derart, daß er einen Beinbruch und schwere innere Berke einer erlitt, infolge dessen er gegen die Direktion schlesischen Eisenbahn auf Bahlung bar wurde. Zu seinem nicht geringen ber Rente Grind Der Angekla fchriften an polizeiliche G September 1 früheren So und Bredt Gamburg un zu de Waltung 111 liche Mit Des ind flage für ei Verf. Des Begen 7 ber einer Verbin und zwar m Brozeffe vore einen der 2 mußte er aber erfahren, daß er sich mit feines an eine ganz falsche Adresse gewandt habe, und wies aud angerufene Schiedsgericht aus eben diesem Grunde feine zurück. Die verklagte Eisenbahndirektion räumte bur Vertreter allerdings ein, daß fie den Bau einer Zweigbab weiter erklärt, pflege das betr. Betriebsamt derartige den Oberst v. Thiele Windler übernommen habe, doch niemals in eigener Regie zur Ausführung zu bringen gegen 4, mo Versammlu gegen die Mi Des gegen bi finden fich 8 ftreiten burd wollen jedod Verbreifung ftritten, jebo einem Unternehmer zu übertragen, der sie auf eigene Sta Verantwortung herstelle und dafür eine bestimmte Gum halte. Dies sei auch im vorliegenden Falle gefcheben betr. Unternehmer habe aber wiederum die Arbeit an Afford gearbeitet habe. Das Betriebsamt überlaffe lich eine Anzahl Arbeiter, welche im Bahnbau nurg erfabr felben gewefe gegen eine haben. Sa 18. März 3 es Branded Bungen ba war und Samariter ftprobe. ben betr. Unternehmern. So sei auch F. von der Direktion Beweisaufnahme werden die erwähnten Thatsachen zum Theilereine und Versammlungen. der Oberschlesischen Eisenbahn vorläufig entlaffen und dem fraglichen Unternehmer überwiesen worden. Dieser Unternehmer aber habe F. wieder an einen selbstständig arbeitenden Schachtt werden mu meister überwiesen. Demzufolge sei F. nicht als Eisenbahnarbeiter im Betriebe der Oberschlesischen Eisenbahn, sondern als beluftigten Schachtarbeiter im Dienste eines Schackimeisters verunglückt und Damit, ihre babe fomit feinerlei Ansprüche an die Direktion der Oberschleftreundschaftlichen Eisenbahn bezw. an den Eisenbahn fistus. Das Schieds: Säfte zu me aericht wies. wie bereits anfangs erwähnt, F. auch mit seiner der fich lage ab, indem es entschied, daß F. nur Ansprüche an die Beme deckte, tufsgenoffenschaft zu erheben vermöge, unter deren Betriebe die - Daß ein derartiges einen der Schachtarbeiter fallen. inochen voll der Arbeit von dem einen an den andern für den Arbeiter nur pfenden frem nachtheilig sein fann, beweist zur Genüge die fruchtlose Klage ger eine Droides F. gegen den Eisenbahnfiskus, welche durchaus hätte unterbleiben tönnen und auch sicher unterblieben wäre, wenn F. dareinen gem über aufgeklärt worden wäre, in welchem Arbeitsverhältnisse er fich eigentlich befinde. Potsdam t worden. Eine Frage von prinzipieller Bedeutung, nämlich, ein während der Mittagspause eingetretener Unglücksfall men, welche Kapital eventuell als Betriebsunfall zu erachten fei, ist vor kurzem von indung" bei einem Schiedsgericht der Baugewerks Berufsgenossenschaft in trat sodan bejahendem Sinne entschieden werden. Der mit dem Einmauern elbanten, meln zu fins Dampffeffels in der Greifswalderstraße beschäftigte Maurer Vorschüffelchen begab sich während der Mittagsvause, um durch einen zen Schlaf neue Kräfte zu fernerer Thätigkeit zu sammeln, heraus. S in einen abseits von der Arbeitsstätte gelegenen dunklen Raum. mper Schwi Raum hatte er indeffen einige Schritte in den dunklen Raum Salle" we hineingethan, als er auch schon in eine gemauerte Grube fiel und nt 1., welcher innere Verlegungen fich zuzop, infolge deffen er längere Zeit in einem befand. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhause flagte er aber immer noch über heftige Schmerzen, welche ihn am arbeiten verhindern, und er begab sich wiederholt in erneute atliche Behandlung. Infolge seiner Arbeitsunfähigkeit beantragte war Haus lieutenant, ienſt quitti nnabend Stralau in B des falten meinde fa er Kirche abend Numm 300 000 er die Zahlung der gefeßmäßigen vollen Rente. Die Be tufsgenossenschaft lehnte indeffen die Verpflichtung zur Zahlung einer Rente überhaupt ab, da sie einen Betriebsunfall nicht für über. borliegend erachtete. Das angerufene Schiedsgericht nahm aber o einen Betriebsunfall für vorliegend an und verurtheilte die Berufsgen offenschaft nicht nur zur Zahlung einer monatlichen ente, sondern auch zur Tragung der Kosten des Heilverfahrens. Unter der Anklage der Bigamie wurde gestern der Maschinenheizer Hermann Karl Stein aus der Untersuchungs haft der ersten Frienfiraflammer des Landgerichts 1 vorgeführt. Stein hatte sich im Jahre 1883 mit der Schneiderin Kinzelberg verheirathet. In der Ehe wurde ein Kind geboren, um deffen Erichung Stein sich jedoch nicht fümmerte, denn er fing an, Berlin bak Re t wird, rsucht, mit belafle Gelegenhe gs fiel ein n einem im lodgerüft, ußer einem ingen. Fr 4. Als am mit einem beuten die Buge und nd verftauch tionirte Arim vor dem ten, wurde e Verlegung bfchürfungen feiner Wo Lorgens me id Steinmeir legend, aus eind efunden und ebracht. Nam en war, wu Am 4. be erstraße 106 aut bs wurde ch einen von renden Schl nicht unbed ein der Ru gebrochene gebracht. berfahren w on ihm bew und erlitt bo rgen ftarb. eines Raf Benzin, mi äftigt wat ernichtete ben Ladens und gere Beit bi bei der Gr e, nachdem Dar, nach dem a bestätigt. Der Staatsanwalt entrollt in seinem Plaidoyer Bild der Gefahr, welcher die menschliche Gesellschaft durch eine solche Verbindung ausgefeßt sei, und beantragt gegen die Angeflagten Strafen von 3 Wochen bis zu 10 Monaten Gefängniß, bet 3 Personen dagegen Freisprechung. Der Vertheidiger Rechtsanwalt Düder glaubt, daß die Schuld der Angeklagten nicht flar bewiesen sei und bemängelt die Zeugenaussagen. Die übrigen Theile des Plaidoyers drehen sich um die Rechtsan schauungen betreffs verbotener Verbindungen und der Vertheis lung der Flugblätter auf öffentlichen Daten, Straßen und Blägen. Nach etwa zweistündiger Berathung erkennt das Gericht auf Freisprechung dreier Angeklagten, dagegen verurtheilt es die übrigen 24 wegen Vergebens gegen die§§ 128 und 129 des D. Str.-G.-B. wegen Verbreitung von Druckschriften, wegen Anstiftung und Beihilfe zu diesen Vergehen und wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu Strafen von 14 Tagen bis zu 3 Monaten und 2 Wochen Gefängniß. Bet einzelnen Strafen wird ein Theil der Untersuchungshaft in Abzug gebracht. " Der Fachverein der Schloffer und Berufsgenossen hielt am 4. Auguft im Lokale des Herrn Cothmann eine Ver fammlung ab. Der erste Gegenstand der Tagesordnung: Wie erlangen wir einen Marimalarbeitstag?" wurde, da die Vers sammlung nicht genügend besucht war, vertagt. Der Vorsitzende Herr Gründel hob hervor, daß, da der Arbeitsnachweis jest zu schlecht besucht sei, überhaupt zu sehr an einem Ende der Stadt liege, noch einen zweiten Arbeitsnachweis im Norden der Stadt zu errichten. Nachdem 7 Mitglieder zur Arbeitsnachweis- Kom mission gewählt waren, wurde zur Aufnahme neuer Mitglieder geschritten. Zur Aufnahme meldeten sich 12 Personen. Ferner machte Herr Schmidt auf die am Dienstag( heute) stattfindende öffentliche Versammlung der Schloffer und Maschinenbauer auf merksam und ersuchte die Kollegen, da ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung steht, betreffs des Hamburger Kongresses, fich recht rege an der Versammlung zu betheiligen. Herr Refner fritiftrte den Indifferentismus der Kollegen und ersuchte die Fachgenoffen, fich um die Organisation mehr verdient zu machen. Der Vorfigende Herr Gründel forderte die Kollegen zum Schluß auf, für die Arbeiterpreffe thätig einzutreten. Vereinigung der Drechsler Deutschlands( Oris verwaltung Berlin I). Versammlung heute, Dienstag, Abends 8 Uhr, in den Industriehallen", Mariannenstraße 31-32. Tagesordnung: 1. Geschäftliches. 2. Kaffenbericht. 3. Auf welche Weise läßt sich der Indifferentismus unserer Kollegen beseitigen? 4. Verschiedenes. Bentral- Kranken- und Sterbekasse des Deutschen Senefelder Bundes( E. h.), Verwaltungsstelle Berlin. Heute, Abends 8 Uhr, im Restaurant Weid, Aleranderstr. 31, Mitglieder- und Verwaltungsversammlung. Verein der Weißgerber Berlins. Zur Feier des 16. Stiftungsfestes, Montag, den 13. Auguft, im Huth'schen Lokale, Badstraße 21, großes Sommerfest, bestehend in Konzert, Ball, Theater und Spezialitäten Vorstellung. Entree a Person 25 Pf. Kinder frei. Tanz für Herren 50 Pf. Anfang 4 Uhr Nachmittags. Billets find beim Vorstand und bei sämmtlichen Romiteemitgliedern zu haben. Ein Schaffner war beim Betriebe der Hamburger Straßenbahn vom Verdeck eines Pferdebahnwagens herabgestürzt und hatte fich das rechte Fußgelenk gebrochen. Nach beendeter Heilung hatte der Fuß eine schiefe Stellung behalten, so daß die Erwerbsfähigkeit des Verlegten dauernd beeinträch tigt blieb. Da diese nachtheiligen Folgen des Unfalls nach ärztlichem Gutachten durch eine Operation- Durchmeißelung des Gelenkinochens und Wiederholung des Heilverfahrens beseitigt werden konnten, der Verletzte aber fich weigerte, derselben fich zu unterziehen, so hielt fich die Straßenbahnberufsgenossenschaft berechtigt, ihm die Rente zu entziehen. Sie that das durch einen vom 14. Juni 1887 batirten und dem Verlegten am 18. deffelben Monats zugestellten Bescheid, durch welchen die Zahlung der Rente und zwar schon vom 20. April 1887 ab eingestellt wurde. Auf eingelegte Berufung verurtheilte das Schiedsgericht die Berufsgenossenschaft zur Weiterzahlung der Rente, und das Reichsversicherungsamt wies den von der Berufsgenossenschaft gegen diese Entscheidung eingelegten Refurs nicht nur ab, sondern verurtheilte dieselbe auch zum Erſatz der vom Kläger liquiditten Anwaltsgebühren im Betrage von 50 M., mit folgender Begründung: Es besteht keine Verpflichtung für den verlegten Arbeiter, um die Folgen eines mißlungenen Heilverfabrers zu beseitigen, fich gewaltsam die Knochen zerbrechen zu laffen. Wenn derselbe auch verpflichtet ist, die im Intereffe der Heilung getroffenen ärztlichen Anordnungen zu befolgen, die verschriebenen Arzneien einzunehmen, fich Verbände anlegen zu laffen u. dergl., so geht diese Verpflichtung doch nicht so weit, daß er gezwungen werden könnte, fich einen operativen Eingriff, wie er ihm hier zugemuthet wird, gefallen zu laffen. Seine Weigerung ist um so erklärlicher, als die Operation von demselben Arzt ausgeführt werden sollte, unter deffen Leitung das Heilverfahren mit so mangelhaftem Erfolg zu Ende geführt ist, und die Berufsgenossenschaft war nicht befugt, ihm dieserhalb die Rente zu entziehen. Der liquidirte Gebührenbetrag ist amar ungewöhnlich hoch und überschreitet bei weitem die Säße, welche nach der Praxis des Gerichtshofes für erstattungsfähig angesehen zu werden pflegen. Gleichwohl ist derselbe dem Kläger aus Billigkeitsrücksichten voll zugesprochen worden. Es war hierfür die Erwägung maßgebend, daß dem Kläger auch in einem anderen Punkte Unrecht geschehen ist, welches zu re= breffiren nicht in der Macht des Gerichtshofes liegt. Der Festsetzungsbescheid verstößt nämlich insoweit gegen eine flare gefegliche Forschrift, als er dem Kläger die Rente mit rüdwitfender Kraft und nicht erst vom Tage der Zustellung ab entzieht. Das Schiedsgericht hat es übersehen, diesen Fehler wieder gut zu machen. Da aber der Kläger gegen deffen Entscheidung fein Rechtsmittel eingelegt hat, mußte es bei derselben sein Bes wenden haben. Die Arbeit zu vernachlässigen und sich dem Trunk zu ergeben. gab, das wenige Geld vielmehr, welches er noch verdiente, mit einem Frauenzimmer vergeudete, so trennte seine Frau fich von ihm und reichte bei dem Landgericht die Ehescheidung ein. Allein mittlerweile war Stein nach einer andern Provinz vers ogen und die Klage der Frau hätte nun bei dem Landgericht diefer Broving eingereicht werden müssen, doch dies unterließ e Frau. Lehrte aber auch nicht zu ihrem Manne zurück, dieser er reifte nun mit seiner Geliebten nach Berlin, diefelbe nach einiger Beit heirathete, indem er m betreffenden Standesbeamten an Eidesstatt versicherte, er noch nicht verheirathet gewesen. Die Frau erfuhr von dieser Delrath und stellte nun den Strafantrag. Im gestrigen Termin ab Stein zwar zu, eine zweite Ehe eingegangen zu sein, allein glaubte sich dazu berechtigt, denn er habe ein gerichtliches Schriftftüd zugestellt erhalten, durch welches ihm die Scheidung ersten Ehe angezeigt worden sei, daffelbe jedoch verloren.Staatsanwalt Großpieisch hob hervor, daß der Angeklagte, der Denn die Klage set nicht einmal bei dem zuständigen Landgericht mittelgeseß.) Im April 1887 faufte der Fleischermeister Freitag Deicht worden, mithin fönne er auch feine Entscheidung 3 Monaten Gefängniß. " Entscheidungen des Reichsgerichts.( Nachdruck verboten.) gegen das in Neuruppin auf dem Lande eine vollständig abgezehrte Kuh für den auffallend geringen Preis von 54 M. Das Thier war so hinfällig, daß fich Freitag genöthigt fab, es unterwegs zu schlachten. Das Fleisch verkaufte er dann als Nahrungsmittel. In derselben Beit erwarb er für den Preis von 66 M. eine Kuh, welche am Milchfieber litt. Für das Pfund Fleisch hat er 35 und 45 Pf. fich zahlen lassen. Da dieses Fleisch etwas gar zu unappetitlich war, nahmen sich die Behörden der Sache an. Was man noch an Fleisch dieser beiden offenbar franken Thiere efelerregendes Aussehen, eine grauschwarze Farbe wie Aas und Oeffentliche Versammlung der Maler und verwandten Berufsgenoffen heute, Dienstag, Abends 8 Uhr, im Salon Rönigshof", Bülowstr. 37. Tagesordnung: 1. 3wede und Biele der Organisation. Gründung einer Filiale der Vereinis gung für den Westen und Südwesten. 2. Diskussion und Be rathung der Statuten. Unterstützungsbund der Hausdiener Berline Heute, Dienstag, Abends 9 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75, ordentliche Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Mittheilungen. 2. Bericht vom Sommerfest. 3. Aufnahme neuer Mitglieder und Bundesangelegenheiten. 4. Fragekasten. Mitgliedskarte legitimirt. Gesang-, Turn- und gesellige Vereine am Dienstag. Gesangverein Gutenberg" Abends 8 Uhr im Restaurant Quandt, Stralauerstraße 43.- Gesangverein Alpenglühen" Abends 9 Uhr im Restaurant Hildebrandt, Prinzenstraße 97. Schäfer'scher Gesangverein der Elfer". Abends 9 Uhr bel Männers Wolf und Krüger, Staligerstraße 126, Gesang. gefangverein„ Gartenlaube" Abends 9 Uhr im Restaurant Firt Kottbuserstraße 22. Männergesangverein Steinnelfe Abends 9 Uhr im Restaurant Schulz, Stettinerstraße 56 57. Gesangverein Harmonie" Abends 8 Uhr in Neutam's Bierhaus, Große Frankfurterstraße 49. Männergesangverein Echo 11" Abends 9 Uhr im Restaurant Bum Flügel", Lotha ringerstraße 60. Gesangverein Sängerhain" Abends 9 Uhr im Rest. Kaiser Franz Grenadierpl. 7.- Gesangverein Hoffnung Moabit" Abends 8 Uhr Wilsnaderstraße 63, im Restaurant Jlges. Gesangverein Felicitas" Abends 9 Uhr im Restaurant Rebelin, Langeftr. 108- Gesangverein ,, Liederlust" Abends 9 Uhr im Restaurant Lehmann, Naunynstr. 44. Männergesangverein Accordia" Abends 9 Uhr bei Brademann, Markusstr. 7. Bitherklub Amphion" Abends 9 Uhr in Triebel's Restaurant, Hoher Steinweg 15.-Turnverein Froh und Frei"( Männerabtheilung) Abends 8 Uhr Bergstraße Nr. 57. Berliner Turngenossenschaft( V. Männerabtheilung) Abends 8 Uhr in Der städtischen Turnhalle, Wafferthor straße Nr. 31. Turnverein Hasenhaide"( Männer Abtheilung) Abends 8 Uhr Dieffenbachstr. Nr. 60 61. Verein ehemaliger Schüler der 37. Gemeindeschule Abs. 9 Uhr im Rest. Kinner, Köpnickerstr. 68.- Verein ehemaliger Schüler der 44. Gemeindeschule Abd. 9 Uhr im Restaurant ,, Albrechtsgarten", Wilhelmstraße 105. Arends'scher Stenographenverein ,, Apollo bund" Abends 8 Uhr Brunnenstraße 129 a. Stenographenverein Abends 8 Uhr im Restaurant Bum eisernen Kreuz", Lindenstraße 71. Deutscher Verein Arends'scher Stenographen Abends 8 Uhr in Nandel's Restaurant, Brunnen straße 129 a. Verein" Rose" Abends 8 Uhr im Restaurant Elge, Alexandrinenstr. 99. Unterhaltungsverein Harmonie" Abends 8 Uhr Wrangelstr. 136, im Restaurant Schimple. Vergnügungsverein Mollig" Abends 9 Uhr im Restaurant Reinice, Gipsstraße 3, jeden Dienstag nach dem 1. und 15. Bitherklub Amphion" Abends 9 Uhr im Münchener Hof", Spandauerstr. 11-12. Rauchklub Bum Wrangel" Abends 8 Uhr bei Herschleb, Adalbertstraße 4. Rauchklub Deutsche Flagge" Abends 8 Uhr im Restaurant Händler, Wrangelstr. 11. Hauchtlub Friedrichshain" Abends 9 Uhr im Restaurant Kipping, Landsbergerstr. 116a. Rauchklub Lustige Brüder" Abends 8 Uhr bei Grothe, Fürstenbergerstr. 2. Defelben gefehen und verloren haben, wie er behauptet. Der Staatsanwalt beantragte hierauf eine Zuchthausstrafe von andert halb Jahren und zwei Jahre Ehrverlust. Der Gerichtshof berückfichtigte die bisherige Urbescholtenheit des Angeklagten, billigte ihm mildernde Umstände zu und verurtheilte ihn zu 1 Jahr Altona, 3. Auguft. Ein Sozialistenprozeß fand heute vor der Ferienkammer 1 des hiesigen Landgerichts statt, zu welchem Angeliagte geladen waren. Den Borfiz führte Landgerichts vorfand, das verlockte nicht zum Genuß. Das Fleisch hatte ein direttor Frandsen. Staatsanwaltschaft: 2. Staatsanwalt Berns barby. Am Sonntag, den 18. März d. J. wurden in Ham- einen unangenehmen Geruch; es war schmierig, schmußig und burg, Altona, Wandsbeck und Harburg Flugblätter An das Bolf" vertheilt. In dem Flugblatt, welches in grauem Kouvert vertheilt wurde, das die Aufschrift trug Waaren Kredithaus von wurde die Thätigkeit des jeßigen Reichstags fritifirt. Es wurde in dem Blatt der Staatsbanterott oder ein europäischer Krieg wissentlich verschwiegen habe. Die Strafe wurde aus§ 10, 2 vorhergefagt, wenn es bei dem Alten bleibe. Bugleich wurde angedeutet, daß Rettung nur bei der Sozialdemokratie sei. Das beizutreten, und mit einem hoch auf die Sozialdemokratie. Am felben Tage wurden 25 der heutigen Angeklagten beim Ver Der oben genannten Flugblätter in den verschiedensten Straßen ertappt und verhaftet, wobei einer derselben sich dem Bolizeioffizianten widersezt haben soll. Am felben Tage fand bei einem der Angeklagten eine Zusammenkunft statt, welche von ca. 8. Berfonen besucht war. Als dieselben sich entfernt hatten, fammer irgend einen materiellen Rechtsgrundsatz verlegt habe fand die Wohnungsbefizerin in dem zur Versammlung benusten Simmer ein Glas schmußiges flebriges Waffer, mehrere feuchte appchen und mehrere Kouverts mit der Aufschrift Waarenkredit haus von J. F. Montag vor. Die Anklage nimmt an, daß in Diefer Bufammenkunft die Flugblätter fouvertirt worden find. Am gleichen Tage wurde in dem Hinterzimmer einer Wirth Beit wurde eine vom Su nicht unbed odentreppe n dem Haule u- Kölln am In der Nacht in den g. ei feinen Kanal ber thellen blutig. Das Landgericht Neuruppin gelangte zu der Üleberzeugung, daß beide Kühe sehr frank waren und daß der Angeflagte Freitag dies gewußt habe. Es nahm als erwiesen an, daß das von den franken Thieren herrührende Fleisch verdorben gewesen sei und daß der Angeklagte diese Umstände den Käufern des Nahrungsmittelgefeßes auf 100 Mart Geldstrafe bemeffen. Die Revision des Angeklagten gegen dieses Urtheil behauptete nun, es sei nicht erwiesen, daß die erste Kuh frank war und daß die zweite am Milchfieber litt; die Aussagen der Beugen und Sachverständigen seien zu frei" ausgelegt, und das Gericht habe die Begriffe„ etelerregend und verdorben" verwechselt. Es sei nicht einzusehen, daß das Fleisch eines franken Thieres immer verdorben sein müffe. und verwarf deshalb entsprechend dem Antrage des Reichsanwalts die Revision als unbegründet. Leipzig, 2. Auguft.( Revision und Berufung.) Das Reichsgericht ist nun fast ein ganzes Jahrzehnt in Wirksam feit, aber noch immer bei einem großen herrschen Theile des Publikums verkehrte Ansichten über die Art, haft gleichfalls eine Versammlung" abgehalten, bei welcher wie ein Angeklagter in der Revistonsinstanz seine Rechte wahr 5 der Angeklagten anwesend waren. Hier wurden die Flugblätter zunehmen hat. Gewöhnlich wird die Revision mit der Bezur Verbreitung vertheilt. Die Anklage richtet sich gegen 25 Der Angeklagten wegen unerlaubter Verbreitung von Druc fdriften an öffentlichen Orten, Straßen und Wegen ohne polizeiliche Erlaubniß.( Verf. des Staatsministeriums vom 27. September 1887). Ferner ſieht die Anklage es aus den früheren Sozialistenprozessen für erwiesen, daß in Altona, Camburg und Umgegend eine Verbindung besteht, deren Dasein und Zweck der Staatsregierung geheim gehalten werden soll die Arbeit Irententlage Direltion worden Eisenbahn enftet und ezten den te der D Oberfchle as Betriebs mitzumirten Durch ein innere rettion ner ingen Berke ber Rente Grie feine mit feiner und wies aud Brunde äumte burd ner Bweigh Dabe, doch Derartige u bringen, 109 des in Frage unge rufung verwechielt und die Angeklagten, die vor dem Reichsgericht persönlich auftreten, machen regelmäßig den Versuch, neue Beweismittel vorzubringen, während doch das Revisions gericht nur in der Lage ist, nachzuprüfen, ob das Landgericht auf den festgestellten Thatbestand das Geses richtig angewandt hat. Kürzlich war eine vom Landgericht Hannover wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilte Restaurateurs Ehefrau vor dem Reichsgerichte erschienen und hatte einen Zeugen dafür mitgebracht, daß fie die inkriminirten Worte nicht gesprochen habe. Natürlich mußte fie ihren Beugen unverrichteter Dinge wieder mitnehmen und erfahren, daß ihre Revision verworfen worden sei. Berichtigung. Von dem Töpfer Herrn Bath, der in dem Kartlinnis: Prozeß mitangeklagt war, werden wir ersucht, der folgenden Berichtigung Raum zu geben: In Ihrem Bericht heißt es, daß ich gesagt baben soll, Specht habe die Flugblätter zu mir ins Haus gebracht. Die Sache verhält sich so, daß Specht selbst angegeben hat, daß er die Flugblätter mir ins Es liegt hier wahrscheinlich ein Frrthum Haus gebracht hat. des Berichterstatters vor. Baltung und Vollziehung zu deren Zwecken es gehört, Maßregeln der VerJegliche Mittel zu hintertreiben. von Gefeßen durch Auch die Verbreitung flage für eine Hintertreibung eines Gefeßes, und zwar der stehenden Flugblattes fleht die An Verf. des Staatsministeriums vom 27. September 1887 an. Gegen 7 der Angeklagten ist auch noch Antlage erhoben, an einer Verbindung im obigen Sinne theilgenommen zu haben, und zwar werden diefelben durch in diesem und auch in vorigem Brozeffe vorgefundenes Material start belastet. Ferner ist gegen einen der Angellagten auch noch Anllage wegen Anstiftung, gegen 4, worunter auch der Befiger der Wirthschaft, in der die Bersammlung" stattgefunden hat, wegen Beihilfe zum Vergehen Des gegen die Staatsgewalt erhoben. Von den Angeklagten bes Streiten durchaus nicht, Anhänger der Sozialdemokratie zu sein, wollen jedoch der Verbindung nicht angehört haben. Auch die Berbreifung der Kouverts wird von den Angeflagten nicht be ftritten, jedoch wollen dieselben nicht gewußt haben, was in dengegen eine Vergütung von 1 M. 50 Pf. zum Austragen erhalten 18. März zwei Bersammlungen stattgefunden haben. Durch die treten. baben. Sämmtliche Betheiligte bestritten entschieden, daß am f eigene Foll timmte Gum alle gefcheben e Arbeit an m felbfiflän Serlaffe nurg nbau erfah Soziales und Arbeiterbewegung. Schneiderkongres in Erfurt. Gestern Nachmittag Kleine Mittheilungen. Arend'scher Sprottau, 4. August.( Ueberschwemmung.) Der Waffer stand des Bober betrug Abends 9 Uhr 3 Meter, das Waffer steigt noch rapid; auch das Wasser der Sprotte steigt. Das Boberthal steht vollständig unter Waffer, der Schaden ist bes deutend. Ein Telegramm vom Sonntag meldet: Der Bober hat in der vergangenen Nhcht den höchsten Wafferstand mit 4 Meter Höhe erreicht und beginnt jezt zu fallen. Gegenwär tiger Stand 3,60 Meter. Görlik, 4. Auguft. Das tgl. Eisenbahn- Betriebsamt macht bekannt: Die Bahnstrecken Lauban- Greiffenberg, Liebenthal Löwenberg, Greiffenberg Friedeberg find voraussichtlich noch mindestens zwei Tage für den Personen- und Güterverkehr ge Sperrt. Osnabrück, 3. Auguft.( Egyptische Augenkrankheit.) Unsere Stadt ist auf das schwerste von der egyptischen Augen. frankheit heimgesucht, die besonders in den Schulen graffitt. In den Volts- und in der Bürgerschule haben dieser Tage ärztliche Untersuchungen stattgefunden, welche ergeben haben, daß über die Hälfte der Schüler von der Krankheit ergriffen ist und täg lich neue Erkrankungen dazu kommen. Dazu kommt, daß auch mehrere Lehrer und Lehrerinnen erkrankt find. Friedrichshafen, 4. August.( Sturm auf dem Bodensee.) Gestern herrschte ein Unwetter, wie man es in dieser Jahreszeit noch selten erlebt hat; der unausgefeßt herabftrömende Regen wurde bei stark abgekühlter Temperatur von einem heftigen Südwestwind förmlich zur Erde gejagt. Der See ging sehr hoch, häuserhohe Wellen fielen auf die Ufermauern herein, die Schifffahrt hatte schwere Arbeit und manches bleiche Geficht Leiden. Soziales und Arbeiterbewegung. bot beim Ausſteigen beredtes Zeugniß von den überstandenen felben gewesen ist. Sie wollen die Rouverts von einem Unbekannten( Bremen) 2. Vorfigender berufen. Nach Erledigung der noth 3 Uhr wurde im Auenteller Etablissement zu Erfurt der Kongres der Schneider Deutschlands eröffnet. Anwesend find 35 Delegirte, 42 Sädte vertretend. Zur Zeitung der Verhand lungen wurde Reishaus( Erfurt) 1. Vorfigender und Magnus wendigen Formalitäten wurde in die Tagesordnung und zwar Punkt 1: Bericht über die örtlichen Verhältniße" einge " München, 2. Auguſt. Die Elephantenjagd, die vorgestern Nachmittag in den Straßen Münchens stattfand, hatte, nachdem die Dickhäuter erst die Reihen der Festeszuschauer völlig durch brochen hatten, mehr einen humoristischen als tragischen Charakter. Ein Augenzeuge aus der Jahnstraße, welcher die Jagd ebenfalls paffirte, schildert die Szene folgendermaßen: An der Spige des Zuges eine Abtheilung Soldaten mit aufgepflanztem Bas jonett im Laufschritt; dann ein reitender Gendarm, hinter = denboden wieder fahrbar. Bug 3 hat die Strecke bereits wieder pasfirt. Hamburg, Montag 6. Auguft. Der Postdampfer Rhae tia" der Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt Attengesell, schaft hat, von New- York kommend, heute früh 6 Uhr Lizard paffirt. Monats Juli find hier 56 überseeische Dampfer mit 10 532 Gr. 184 wanderern eingetroffen. Die Bolleinnahmen betrugen während deffelben Monats für Buenos- Ayres 2 607 000 Piafter und für Rosario 559 900 Piafter. Paris, Montag, 6. August, Abends. Zwischen den streitenden Erdarbeitern und der Polizei fam es heute wiederholt zu Zusammenstößen, da die streifenden Arbeiter die nicht ftreitenden am Arbeiten hindern wollten. Wegen der öffentlichen Rundgebung, welche die Kaffeehauskellner für heute beab fichtigen, find auf den Boulevards Vorft tsmaßregeln getroffen worden. Die Streifenden haben in einer heute abgehaltenen Versammlung beschlossen, an dem Leichenbegängnisse des Kommune- Generals Eudes theilzunehmen, das nächsten Mittwoch früh stattfinden soll. Montevideo, Sonntag, 5. Auguft. Während des Monats Juli find hier 62 überseeische Dampfer mit 968 Einwanderem angekommen. Die Waareneinfuhr betrug in demselben Monat ca. 19 000 Tonnen und die Zolleinnahmen beliefen sich auf ca. 658 000 Pesos. Aus Laon wird gemeldet, die bei dem Bau eines Tunnels bei Broye beschäftigten französischen Arbeiter seien von mit Res volvern bewaffneten Italienern angegriffen, bei dem entstanderen Kampfe set 1 Italiener getödtet, 4 andere Jtaltener feien verbiefem in respektvoller Entfernung die drei Wildgewordenen, bann eine Abtheilung schwerer Reiter mit gezogenen Säbeln, und hinter diesen endlich ein zahlloser Haufen von Neugierigen, bie um jeden Preis dabei sein wollten. Der Zug sah aus, als ob er eigens für unsern Stadttheil, der sonst nichts vom Feste zu sehen bekam, arrangirt worden." Man begreift übrigens, baß, wenn die Thiere in dieser Weise durch die Stadt gehegt wurden, dieselben sich schlechterdings nicht be Schrecken durch den Tubigen fonnten, vielmehr den prößten Theil der Stadt verbreiten mußten. Der Ruf Die Elephanten tommen" wirkte bis zum Abend allerwärts noch als Alarmfignal. Besonders verhängnißpoll", meint Das Fremdenblatt", sei die Thatsache, daß die Kompagnie Sol baten, welche Glückstraße und Wittelsbacher Palais abgesperrt hielt pardon! abgesperrt halten sollte! die Elephanten nicht abbrängte und im Palais Ludwig Ferdinand zernirte. Man müßte diese Thatsache, die gleich beim Entstehen der Panit bekannt wurde, von Rechts wegen mit einem ganz anderen Namen bezeichnen! Gegen harmloses Publikum die Straße zu vertheidigen, ist freilich nicht schwer, dagegen ist es freilich schon bedenklicher, auch gegen anrückende Elephanten seinen Posten zu behaupten. Hätte die Kompagnie das gethan, wäre der ganze Schrecken für die Stadt verhütet worden! Das Haus an der Baumstraße, dem die Elephanten einen Besuch abstatteten, ge= währt einen Anblid, als habe es eine Belagerung mitgemacht. Die Sämmtlichen Fenster sind eingeschlagen, der Thürstock aus der Mauer geriffen, die Thüre selbst in Trümmern. Die vom Hausflur emporführende Treppe ist gleichfalls demolirt, da einer der Elephanten 5 Stufen an derselben durchtrat. In der Küche ist der Herd vollständig eingeriffen, das Geschirr zerschlagen und eine dort stehende Nähmaschine bis zur Unkenntlichkeit zusammen, gedrückt. Daß die Elephanten den im Hause befindlichen Kindern, beren eines in der Küche in einer Wiege lag, nichts zu leide thaten, beweist die Gutmüthigkeit der Thiere. wundet worden. Paris, Montag, 6. August, Abends. Nach der von den Streifenden heute abgehaltenen Versammlung zogen die Kaffeehauskellner nach dem Opernhaus und Börsenviertel und drohten, die dort gelegenen Kaffeehäuser zu plündern und zu demoliren. Die Polizei zerstreute die Tumultuanten. Wien, 4. August. Auch in Desterreich hat das Unwetter große Verbeerungen angerichtet, wie aus folgenden Berichten hervorgeht: fch I, 3. Auguft. Infolge zweitägigen Regenguffes ist die Traun bedenklich angeschwollen und stellenweise bereits über's Ufer getreten. Die an dem oberen Ende der Esplanade gelegene Kaltenbach Au steht weithin unter Waffer. Der Regen bauert mit erneuerter Heftigkeit an. Krems, 4. August. Buenos- Ayres, Sonntag, 5. August. Während des Briefkasten der Redaktion. Bei Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Briefliche Antwort wird nicht ertheilt. Anfrage. Ein Leser unseres Blattes frägt an, von wen Puppen für Marionettentheater zu beziehen find. Vielleicht theilt uns Jemand aus unserem Leserkreise eine diesbezügliche Adreffe mit. C. B. Griebenowstr. Ob die Polizei eine angemeldete Versammlung genehmigen will oder nicht, hängt lediglich von deren freiem Ermessen ab; sie braucht für die Versagung der Genehmigung nicht einmal Gründe anzugeben. Das einzige Mittel, deffen Erfolg freilich recht fragwürdig sein dürfte, if eine Beschwerde an den Minister des Innern. 57 544 694 745 89 843[ 500) 969 97 97057 252 72 328 77 504 808 90 98059 81 199 272 432[ 500] 500 56[ 1500] 818 989 87 475 536 980 12. Ziehung der 4. Klasse 178. Königl. Preuß. Lotterie. 131 60 271 96 311 576 631 92 761 860 96007 29 83 112 67 215 25 306 Biehung vom 6. August 1888, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) it's Haus steint täg Mart. E 99078 171 99 333 100099 201 336 520 640 960 101015 132 243 334 475 536 733 6 102009 74 136 74 409 46[ 300] 508 24[ 300] 610 78 786 848 956 103106 279 385 459 89 950 104022 46 89 201 336 53 91 601 9 72 743 826 50 69 972 105065 76 145 292 547 81 82[ 500] 690 851 64 991[ 1500 106475 79 527 614 789 845[ 1500] 76 951 107118 271 448 661 954 9 108041 64 184 390 622 48 55 935[ 1500] 52 109253 63( 30 000) 360 515 42 623 710 65 67[ 1500] 869 949 110091 124 321 37 518[ 300] 32 54 737 70 847 904 58 111084[ 3000 136[ 300] 236 309 81 400 4 66 569 81 85 734 35 818 925 97 1120039 148 52 413 502 45 93 641 737 65 822 78[ 300] 901 113118[ 300] 41 68 322 462 86 93 521 46 871 976 114040[ 300] 208 545 57 6427 [ 1500] 809 55 76 999 115207 54( 500) 56 465 548 668 916 45 1160 117343 514 42 700 68 72 998 46 495 96 523 41 871 92 99 919 44 86 118027[ 300] 123 36 53 206 31[ 500] 69 308 21 58 520 608 720 977 88 119158 98[ 500] 237 73 546 805 922[ 3000] 48 312[ 3000] 454 502 20 62 622 960 63 1046 60 80 93 104 15 32 228 331 79 449 574 623 64 68 89 762 2076 207 301 2 24 66 506 11 23 [ 1500] 35 609 981 3007 22 30 170 235 44 96 329 35 56 64 415 528 605 85 735 824 26 4539 626 80 721 54 84 872 5092 119 69 75 440( 3000) 41 589 613 77 97 757 954 97 6093 177 218 350 509 34 57 674 808 [ 500] 25 983 94 7032 39 108 348 74 403 39 520 612 853 8041 63 96 106 32 48 65 430 45 77 759 880 971 9047 59 128 61 548 75 657 84 766 918 10501 6 710 11025 55 212 75 408 63 73 82[ 300] 90 523 99 635 [ 3000] 83 12100 436 37 51 67 560 631 55 751 925 37 13026 80 93 120 21 316[ 300] 33 465 79 550 620 716 14020 26 192 97[ 3000] 218 305 17 42 50 766 801 986 15046 53 111 15 345 717 832 16120 338 41 456 542 44 643 45 825 17003 142 55 348 429 537 720[ 3000] 97 931[ 1500] 18113 26 328 56 414 53 62 550 53 68 610 702 931 74[ 300] 86 19075 152 74 80 240 48 315 627 77 960 Infolge anhaltender Regengüffe ist die Donau seit gestern be beutend gestiegen, so daß die angrenzenden Auen und Wiesen, sowie der Weg zum Eisenbahnbau unter Waffer find. Wafferhöhe 315 Centimeter ober Null. Prag, 4. Auguft. Das Waffer ist fort während im Steigen begriffen und beträgt 112 Centimeter über bem Normale. Kuchelbad und Modran find total überschwemmt. Brünn, 3. August. Aus der Umgebung laufen Berichte über Gewitterschäden ein. In Aufpiz wurden durch Hagelschlag hunderte Fensterscheiben zertrümmert, die Weingärten und Feldfrüchte erlitten großen Schaden. Die Oslava ist ausgetreten. Namiest ist überschwemmt. In Oderberg war der Hagelschlag To start, daß viele Vögel, namentlich Schwalben getödtet wurden. Bei Proßniz hat der Hagelschlag den Feldfrüchten vielfachen Schaden zugefügt. Szilagy, Somlyo, 3. Auguft. Die Gemeinden Balta, Mocsolya, Samson, Szegr und Radasd wurden von einem furchtbaren Hagelwetter heimgesucht, welches bie Felder verwüstete. Namentlich die Gemeinde Balta wurde schwer betroffen und herrscht dort großes Elend. 21( 300 Jedyst Gegenw en Berl nahme aus. 120036 92 152 441[ 1500] 71 701 27 81 912[ 30001 71 89 121 382 84 87[ 3000] 593 641[ 500] 42[ 1500] 69 962 79 122076 253 [ 300] 459 87 678 803 60 934 123023 53 108 99 613 38 904 47 12 57 335 682 797 828 125049 86 178 445 583 95 614 995 126279 528 603 12 89 90 703 854 127153 65 92 223 402 50 581 756 898 128098 194 256 366 422 38 40 58 563[ 3000] 623 48 735 846 901 1 68 129015[ 3000] 148 284 312 55 434 68 513 770 73[ 300] 899 970 130411 24 545 601 93 750 805 131070 179 99 535[ 3000] 48 983[ 1500] 132000[ 1500] 56 94 120 62 222 88 494 533[ 300] 65 767 883 133110 52 82 348 84 462 79 96 694 840 54 134137 72 2 84 313 59( 500] 67 402 26 606 24 54 82 700 18 54[ 300] 842 96, 34059 135031[ 1500] 34 122 579 743 844 136134[ 3000] 35 43 834 137103 14 54( 3000) 428 537 627 33 707 873 97 135045 184 256[ 15001_77 794 821 67 86 139089 154 288[ 3000] 320 54 537 46 90 684 753 862 88[ 3000] 932 Bir gla mal darauf Da jeber 23 Die Wablerti bat, bie trage ba Diejenigen, d 140008 305 6 488 841 69 904 141014 163 242 338 50 427 40 634 727 886 995 142036 205 371 427 705 35 885 900 12 34 14:30 82 723 880 904 144045( 300) 66 129 224 362 453 68 572 95 635 161 374 974 82 145161 93 210 338 415 564 76 747 854 910 43 146026 210( 300) 19 344[ 1500] 459 515 649 722 147311 412 54,509 799 800( 500) 74 928 41 71 88 148095 300 33 441 596 863 905 23 94 149135 204 309 41 63 401 39 70 86[ 300] 615 84 753 875 bei der Reich 150004 83 138 222 38 417 98 720 29[ 300] 64 873 929 51 84 151338 520 79 669 91 928 152175 204 361 63 439 58 575 81 87 650 953 151036 58 422 601 856 153065 348 411 520 28 34 98 696 771 821 66 911 47 98 155076 162 295 352 415 51 66 506( 3000) 32 77( 1500) 706 60[ 1500] 904 30[ 1500] 34 47 156181 335 53 61[ 500] 405[ 300] 63 88 568 601 39 157085 141 61 232 70 753 61 67 828 93 932155155 425 29 73 988 97 159046 84 170 204[ 300] 62 65 300 32 401 27 89 93 [ 300] 735 56 855 160020 61 132 364 90 512 617 47 710 804 70 161045 134 85 215 70 Die Lift an d m am inbe m techt Barahalle Es ift 20004 106 309 63 422 39 68 574 855 81 21195 216 87 300 53 81 [ 500] 437 572 610 18 855[ 3000] 97 931 85 22036 109 46 211 341 47 70 69 488[ 300] 520 77 726 64 929 72 23013 19 251 93 94 333 47 81 495 602 760 926[ 5000] 24042 132 382 550[ 300] 64 617 867[ 3000] 25096 297 347 56 418 32 540[ 300] 92 688 97 760 863 26353 89 441 77 78 586 606 713 819 27045 344 498 596 609 731 916 28267 90 348 60 426 65 505 639 75 715 93 939 29403 52 516 56 600 728 862 998 30232 63 440 46 60 770 800 926 31109[ 1500 79 218 335 46 417 81 615 30 74 86 844 32058 78 173 409 32 503 21 80 663 842 62 80 91 945 33040 138 47 211 45 335 47 646 754 836 54 984[ 1500] 149[ 500] 202 418 98 601 56 762 960 35043[ 300] 127 36 92[ 1500] 279 540 602 973 36253 313 25 68 480 634 90 759 98 816 30 944 46 37009 180 263 65 74 335 61 457 539[ 3000] 42 60 780 824 940 54[ 500] 38012 116 216 20 312 441 684 745 896 947 39141 94 255 386 442 610 50 81 [ 3000] 82 40084 116[ 300] 57 225 315 728 36 60[ 300] 909 41231 42 315 86 459 95 598 865 933 72 42015 42 114 560( 1500) 823 67 43002 49 50 119 229 380 86 438 93 512 79 763 822 24 66 90 972 44002 34 46 118 41 204 55 307 502 71 938 45031 124 83 86 296 370 466 544 85 46221 58 641 90 91 94 772 812 58 926 47231 346 66 430 74 79 817 938 40 51 48108 37 333 422 84 545 643 98 726 849 929 36 70[ 300] 49000 57 67 133[ 300] 212 308[ 3000] 406 39 505 18 21 73 80 664 800[ 1500] 35 88 50124 95 390( 3000) 445 98 586[ 300] 705 16[ 3000] 42 93 967 51237 53018 47 75 199 314 408 699 898 927 52007 570 600 86 753 54 812 669 848 947 54154 59 63 226 40 405 746 55003 199( 300) 309 49 56 [ 500] 421 69 515 656 61 70 841 64 75 918 56117 295 370 797 99 809 70 57365 568 96 750 838 900 37 80 58107 15[ 300] 60 266 381 508 626 771 896 59036 180 238 300 15 47 403 31 619 32 34 701 16 822 34 600136 242 464 561 717 43 898 61304 428 631 38 700 802 29 902 62077 229 307 42 53 64 75 441[ 500] 914 51[ 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S5230 487 512 21[ 3000] 69 89 95 616 47[ 500] 53 784 810 86001 76 107 9 68 86 89[ 300] 556 72 714 55 91 87092 132 91 538 44 81 667 979 88072 102 30 74 317( 500) 88 493 693[ 300] 781 993[ 1500] 89124 25+ 73[ 1500] 326[ 300] 78 423 35[ 300] 90 527 606 21 757 817 39 90272 304 60 85 576[ 300] 634 55 98 731 58 800 908 91051 83 172 76 291 310 89 99 527 70 80 661 89 751 52 61 75 884 92023 42 96 115 222 25 392 449 527 76 726 40( 300) 808 971 93021 62 107 253 724 69 906 94178 357[ 500] 420 560 687 769 85 97 972[ 1500] 95000 13 18 Pest, 3. Auguft.( Giftige Pilze.) Der Bergmann Franz Szentjurt in Szabolcsbanya bei Fünfkirchen kaufte am 29. v. Mts. Schwämme, die im nahen Walde ge funden worden waren. Wie sich später herausstellte, diese Schwämme der gefährliche Fliegenschwamm waren diese Agaricus muscarius. Die Familie, aus sechs Mitgliedern bestehend, aß am Abend davon und als fich am nächsten Morgen die Wirkung des furchtbaren Giftes zeigte, beschlossen die Eltern, den Vorfall, damit man sie wegen der Verrücktheit niht auslache", vor den Nachbarn geheim zu halten. Sie schlossen die Thüren und legten sich nieder. Nachmittags fiel die große Ruhe in der Wohnung auf, man erbrach die Thüren und fand ein zweijähriges Kind todt und vier andere Familien. mitglieder in einem verzweifelten Zustande; nach 36stündigem Leiden sind auch file, troß aller Gegenmittel, gestorben. Nur ein 12jähriger Knabe, der die Schwämme nicht berührt hatte, blieb am Leben. Luzern, 3. Auguft.( Hochwaffer.) Die ganze Schweiz, Dom Bodensee bis zum Genfersee, ist mit hochwaffer bedroht. Die unaufhörlichen Regengüffe brachten fast alle Flüsse zum Austreten, so daß an manchen Orten Poststraßen und Eisentahnlinien zeitweilig unter Waffer stehen. Von der Stärke der Niederschläge kann man sich einen Begriff machen, wenn man ficht, wie in der Stadt Luzern, also am Ausfluß des umfangs reichen Vierwaldstättersees, die Neuß über die Ufer getreten ist. An Uri hat fie die Dämme durchbrochen. Schon find einzelne Brüden über Nebenflüsse weggerissen. Bedenklicher noch als der augenblickliche Wasserschaden ist die rauhe Witterung überhaupt, da die Rinderheerden zur Sömmerung die Hochweiden bezogen haben, die nun bis tief hinab mit Schnee bedeckt sind. Im Berner Oberland haben Stockhorn und Niesen ein weißes Kleid, der Pilatus ist ebenfalls tief hinab beschneit. Der Rigi dagegen noch schneefret. Bürich, 2. Auguft.( Einbruch im Telegraphenamt.) In legter Nacht wurde im biefigen Haupttelegraphenamt ein Einbruch verübt und eine Summe von 2200 Frants gestohlen. Die Kantonspolizei, geleitet von ihrem Chef, dem vielgenannten Polizeihauptmann Fischer, betrieb energisch die Fahndung und Tonnte bereits am Nachmittage den Verbrecher in der Person rines jungen Telegraphenangestellten ausfindig machen. Das Geld, das derselbe versteckt hatte, fand sich noch vollfändig vor. 736( 500] 807 79 80 922 163096 171 81 298 517 26[ 10 000] 75 661 709 838 53[ 300] 57 73 164173 222 484 91[ 1500] 618 73 764 886 936 94 165153 57 248 84 91 96 485[ 300] 777 80 851 82 85166144 67 341 439 530 615( 300) 31 833 41 926[ 1500] 57 167074 106 13 168058 230 372 408 96 97 608 403 532 38 92 603 867( 3000) 744 87 93 967 169010 22 89 120 245 97 361 64 79 439 42 853 44 mertiam mrichtig of asen no pateter lich amerige Rommiffari Behauptun Tuben, beibr [ 500] 49 945 48 69 170019 30 43 159 277 422 85 582 85 681 913 171129 436 38 62.5% 723 30( 300) 813 25 172116 373 419 92 722 805 99 947 173089 91 12 56 204 419 850 92 909 174000 77 151 206 88 464 546 725 848 86 984 17.007 27[ 150] 127 91 202 65( 500) 449 87 548 54 858 1700024 94 245 453 550 763 851 93 936 17 249 64( 3000) 491 513 15 34 80 88 616 75 815 931 99 17-163 79 256 63[ 300] 401 33 624 79 793 869 179267 92 382 409 93 513 85 602[ 1500] 846[ 500] 180118 252( 300) 515[ 500] 36 82 694 786 882 909 86 181103 33 43 61 214 430 533 81 940 1033 211 60 376 457 527 59 612 74 711 916[ 300] 69 18: 193 272 333 435 37 684 716 19 810 1005 91 248 87 344 453 569 636 926 186033 54 171 214 328 469 92 510 47 1500] 62 739 830 943( 500) 187005 53 76 99 380 463 74 637 83 737 813 960 188119 253 87 476 81 92 636 70 17 29 30 926 60 70 96 189229 43 63 71 332 455 536 91 751 89 800 944 78 Bur lerlifte Ruerquittun bie angegebe 439 82 590 680 813 65 70 944 94138 253 77[ 300] 90 314 439 59 64 517 29 37 55 603 34 823 71 95109 252 399 506 734[ 1500] 36 876 91 96026 214 350 400 800 81 932 50 97270 420 523 33 58 59 726 98037 54 159 83 255 536 76 617 932 99074 262 305 85 407 596 606 12. Ziehung der 4. Klasse 178. Königl. Preuß. Lotterie. 97 921 61 68 92046 58( 3000] 359 844 50 968 03048 50 56 1034 Rom, 4. Auguft. Der vulkanische Ausbruch auf der Insel Bultan dauert fort. Der Präfett hat ein Schiff und Beamte zur Rettung der Einwohner abgesandt. Die telegraphische Verbindung ist unterbrochen. Nach den letzten Nachrichten ist der Schaden bedeutend. Verlust an Menschenleben ist nicht zu be flagen. Die Einwohner haben die Insel verlassen. London, 4. Auguft. Der Castle- Dampfer ,, Garth Castle" hat heute auf der Ausreise Lissabon paffirt. Ziehung vom 6. Auguft 1888, Nachmittags. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 1 244 98 318 46 401 12 744 46 74 805 24 57 952 1088[ 1500] 224 27[ 1500] 80 391 700( 1500) 48 809 47 2071 96 181( 300) 311 412 29-659 702[ 300] 33 38 52 979 3121 93 226 366 614 76 97 964 4039 71 107 66 270 344 51 58 65 541 52 60 707 877 920( 3000) 5078 178 253 332 85 545 758 822 59 994 6006 150 72 203 322 616 871 87 90 7070 149 87 203 500 95 887 8031 54 194 282 660 88 745 895( 1500) 9276 478 10027 81 218 427 631 711 60 910 11019 36 53 168 200 65 71 73 591 678 787 95 805 940 60 737 801 63 91 955 Dierbei nach dem bie feltbem 100025 62 112 80 265 98[ 500] 430 525 663 716 44 87( 300) 92 101022 130 54 310 505 45 68 95 690 736 99 952 102012 25 96 118 23 437( 3000) 74 701 57 904 95 108142 604 85 735 96 902 46 51, 104020 121 240( 3000) 470 591 619 916 105024 198 346 77 406 501 659 780 807 12 929 106056( 3000) 93 136 70 390 427 931 107087 90 109 239 46 312 467 518 710 826 964 108137 95 314 23 504 40 605 56 863 109024 190 201 311 447 76[ 3000] 532 67 610 14 749 813 44 979 756 955 75 Bablbezirler 3.gemob Scheue formiren, urch eine 110227 77 359 451 522 794 822 76 909 61 83 111118 453 81[ 500 384 407 649 64 791 987 97 12007 45 63 79 116 272 339 56 481[ 500] 699 707 66 854 67 68 929 112025 56 191 269 309 62 453 92 521 53 70 86 14099 136 38 75 243 351 606 15017 131 218 354 84 516 44 83 750 826 29 902 18 114047 145 308[ 3000] 32 431 723 98 847 989 115243 17187 286 317 665 784 814 25 944 76 18188( 3000) 220 347 528 72 723 86 922 117129 31 72 225 32 40 501 617 708 69 967118093 164 356 859 84 963 81 87[ 3000] 19238 425 73 97 608 91 780 899( 500) 908 20118 272 83 613 727 43 985 99 21119 204 329 717 926 29 22014 479 642 57 863 937[ 10000] 95[ 300] 119003 6 164 203 20 454[ 300] 636 19 104 6 80 269( 500) 91 302 86 92 531 41 52[ 500] 53 721 80 843 52 977 23064 65 66 116 64 220[ 500) 308 745 52 825 50 950 82 24002 111 263 844 911 32[ 5000] 56 122068 100 452 89 572 623 54 853 54( 500) 120074 116 526 702 896 903 121002 25 415 79 554 663 723[ 1500] 83 432 534 631 767 25022 30 34 51 453 632 47 736[ 300] 51 78 830 67 128004 14 67 90 176 204[ 3001 40 475 679 871 942 98[ 500] 124170 335 51 420 903 12 20020 91 259 90 402 17 61 554[ 500] 60[ 1500] 605 58 81 350 58 90 608 827 29 907 41 126004 238 354 79 454 506( 300 30012 19 23 144 221 64 300 633 794 889$ 1070 134 36 51 216 44 59 79 695 765 886 91 978 127027 98 572[ 1500] 634 35 69 76 746 808 904 711 19 859 81 91 47 305 95 562 702 41 977 32061 215 35 339 90 456 88 548 72 797 985 952 90 83043 133 75 619[ 1500] 60 859 917 34207 555 618 835( 3000) 85001 bes Wal Berabe ieber brud verb riminal- R Glau belt Sie Sie auf de auf Th Bamb gentheil idänt 39 100 349 512 92 916( 1500) 36141 404( 300) 522 75 94 640 731 99 819 130028 85 144 248[ 500] 83 410 62[ 500] 604 47 719 802 945 131056 87007 124 37 238 412 580 614 40 748 7138014 127 277 333 54 713 138273 326 52 68 517 649 781 839 913 81 34027 520 1300) 57( 500 831 45 55 130001 84 978 39083 156 308 16 508 24 69 30 634 807 933 621 742 3792391 135074 178 347 72 86 462 518 51 36 32 904 20 53 40041 146 60 300 346 73 611 41 47 71168508 24 69 90 54 807 485 1216041 80 132 599 788 95 941 3137274 324 97 351 666 716 1500) 60 [ 500) 508 45 58 94 097 112 43 63004677715 856 183 2771024 33734 435 138101 29 383 5773659 880 84 15001 91 309 34 139116 63 77 210 60 London, 2. Auguft.( Unwetter.) Ueber Woodford und Umgegend entlud fich gestern Nacht ein furchtbares Gewitter. Die nach der Eisenbahnstation führende Straße stand beute Morgen unter Waffer, so daß aller Fußverkehr mit der Stadt gehemmt war. Der Fluß Rooding ist über seine Ufer getreten und meilenweit steht das Thal unter Wasser. Ebenso werden aus Kent, Yorkshire, Devonshire und der Gegend von Liverpool beftige Gewitterſtürme gemeldet. Die Ernte erlitt überall großen Schaden und das abgemähte Heu schwamm auf den Wiesen. Das Themsethal in Effer ist überfluthet. Die Tilbury 3weigbahn steht 3 Fuß unter Waffer, worunter der Verkehr sehr leidet. Der Weizen in Effer verfault an den Halmen und die Heus ernte gilt als verloren. In London steht der an den ViktoriaDods liegende, von armen Leuten bewohnte Stadttheil unter Waffer. Viele Straßen find unpaffirbar. 3wischen Jlford und Chadwell Heath in Effer ereignete sich heute an der GreatEastern- Eisenbahn ein Erdrutsch, so daß der Verkehr auf der Bahn eingestellt werden mußte. 557 630 64 703 30.829 78 902 4: 025 33 137 42 97 264 318 489[ 30001 67 358 96 551 52 697 877 715 97 857 969 44094 125 252 94 596 805 928 45029 109 37 58 82 226 324 679 830 905 46102 23 266 1800) 75( 3000) 96 431 631 718 895 14 140224 605 713[ 300] 895 926 93 141038 189[ 300] 209 73 301( 3000 ( 300) 918 47014 120 28 368 82 610 24 702 1500071 89246039 87 295 17 461 618 26 90972 946143007 19 1300) 163 356 400 23 503 5646 346 77[ 10000) 493 625 830 935 51 79 43126 200 94 941 58 426 13000 115001484444001 76 300 44 55 461 67 637 717 74 80 994( 500) 1451 50005 12 76 93 120 56 368 465 638 81[ 300] 616 60 783 968 51040 New- York, 2. Auguft. In der Stadt Suffolk in Virginien äscherte eine Feuersbrunst 76 Häuser ein. Der Verlust beträgt 1 000 000 Dollars. In einer drei Meilen von Ottawa gelegenen Holzschneidemühle brach ein Feuer aus, wodurch Eigenthum im Werthe von 100 000 Dollars zerstört wurde. Telegraphische Depeschen. 562 661 72 789 813 58 126 96 206 69 306 513 649 90 890[ 3000] 929 45 96 52029 38 293 337 10 in bi Mahnahmen 216 321 80 821 146225 310 506 95 66 147400 40 590 673 751 822 84 150985 91 229 40 533 68 618 704 851 902 20 161022 94 117, 2 89 431 510 631 41 830 920 24 53051 200 70 510 609 88 755 804 79 951 33 39 90 305 91 406 29 804 72 963 152100 441[ 300] 628 95[ 3000) 768 88 55004 92 130 87 465 572 659 68 76 765 56003 13[ 1500] 64[ 1500] 85 807 17 90 154012 79 186 87 11500) 252 94 311 56 474 577 95 999 87( 1500) 112 202 304( 3000] 8 26 48 453 70 520 41 96 679 854( 3000) 155003 51 73 391 526 90 644 709[ 500] 849 99 913 18 44 156082 291 349 405 92 1500) 742 59008 59 31 325 426 562( 300) 30 703 86$ 48 68 115 79 949( 3000) 86 158028 53 13000) 160 62 221 40( 1500) 352 413 50 60070( 1500) 177 82 88 302 541 861 406 562( 300168 703284 20 431 73 115091 673 1000) 789 92 11500) 814 98 153053 222 60 338 50 512 ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Danzig, Montag, 6. Auguft. Das königliche EisenbahnBetriebsamt theilt mit: Beide Geleise der Strede Elbing GülVerantwortlicher Redakteur: 160015 30 35 48 58[ 3000] 263 334 706 89 905 10 31 555 68 84 690 62010( 3000] 132 314 67 428 49[ 3000] 655 85 706 973[ 1500] 66 626 755[ 300 64 870 63142 515 22 93 646 850 908 64136 50 250 315 25 411 622 849 975 161190 280 Breunde me ein, Thre Aber 68 111 26 43 247 311 28 453 60 91 688 750 77 86 847 995 72597 617 702 606 754 70 881 824 81 967 73 84 221 310 93 576 600 8 30 44 56 860 910 59 67021[ 300] 419 537 636 986 720 51 93 812 164011[ 300] 21 244 432 569[ 300] 653 165145 205 65007 218[ 300] 428 48[ 3000] 66 91 98 560 723 55 805 931 64 66038 442 623 735 956 162020 699 742 58 887 961 163225 26 325 80 569 776 930 68079 136[ 1500] 42 46 67 247 355 576 666 707 69029 37 28 49[ 300] 67 483 727 166192 244 79 384[ 500] 99 485 521 44 645 70070[ 5000] 160 277 498 503[ 1500] 67 94 683 757 868 909 47 71034 564 741 85 827 919( 500) 169330[ 1500] 52 58 509 10 31 48 56 86( 3000) 785 929 84 167010 368 476 562 87 89 690 772 906 168172 295 351 862 87 913 33 73042 60 120 57 340 419[ 1500] 997 35( 3000) 473 679 869 91 900 360017162056187 221 305 76 170044 57 132 211 308 413 37[ 500] 88 557 610 55 755 74 884 985 504 636 74 745 75 885 900 76021 174 224 752 874 975 77079 145 320 519 86 626 85 93 771 173066 269 557 70 614 22 707 14 903 49 73 82 109 21 257 631 760 ort, beffe Büchern flechter Rutter ein emefen zu Biebt es b athen verp uf Sundu toch immer Andre Eberefen ni rer Erzie atte fie th affen. St merde 80032 150 329 91 492 545 52 57 65 630 89 722 46 63 861 964 81082( 3000) 967 92 177011[ 500] 80 361 84 520 67 797 915 79 178293 S 86 89 710 872 98 973 176015 32 43 240 81 418 546 643 805[ 300] 49 104 39 338 470 588 855 919 42 82064[ 3000] 140[ 3000] 83 666 93 705 377( 500] 87[ 500] 426 508 67 749 832 179083 93 162 91 283 347 1300 82 607 78 766 943 98 79046 253 548 607 719 70 81 931 86 50 51 850 85 83015[ 300] 16[ 500] 31[ 500] 63[ 1500] 108 50 282 86 541 677 707 899 911 830 42 467 689 723 88 803 12 84058 75 259 374[ 500] 95 437 559 70 718 180031 99[ 1500] 135 37 295 374 502 56 610 750[ 3000] 1810012 701 20 63 94 930 85006 172 429[ 3000] 55 501 655 796 967 86000 12 40[ 300] 132 67 291 93 324 436 530 69 930 182105 365 682 787 820 [ 500] 36 75 112 70 98 306 53 578 97 719 71 964 87038 109 94 217 62 21 983 87 183092 175 209 323 56 434[ 300] 71[ 1500] 89 99( 500) 606 870 88 436 41 556[ 500] 648 761 850 83 88104 256 97 417 656 85[ 300] 64 77 96 859 905 184042 291 429 47 513 629 35 932 37 65 18508 848 907 85 89143 207 63 65[ 500] 74 367 417 78 92 512 81 94[ 1500][ 3000] 128 47 90 532[ 1500] 186340[ 300] 519 69 701 29 37 77 96 888 90116 76 508 36 717 818 41 927 91029 77 197 205 20 78 412 16 26 39 868 188123( 1500) 212 48 62 336 47 72 93 441 46 96 508 96 3000) 917 72 78 187352 655 991 188028 40 75 186 233 491 504 B. Cronheim in Berlin. Drad und Verlag von Max Saving in Berlin SW., Beathst: aße 2. 660[ 500] 78 941 63[ 300] nb biefem Lehren,