Mr. 187. hen Boftb effabri in Colon tigen Mi Die Arbeit de nicht Den soll. abten Anf zerstreut rige Aben f der Pla ung der B Intoine f gen der halten w ie Verlet en fich im er verlaufe Sonnabend, den 11. August 1888. 5. Jahrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. " Berliner Volksblatt" iter mach beint täglich Morgens außer nach Sonn- und Feittagen. Abonnementspreis für Berlin fret Daus vierteljährlich 4 Mart, monatlich 1,35 Mart, wöchentlich 35 Bf. Bostabonnement Rarl. Einzelne Rummer 5 Bf. Sonntags- Nummer mit dem Sonntags- Blatt" 10 Pf. ( Eingetragen in der Bostzeitungspreisliste für 1888 unfer Nr. 849.) 948 75 92 461 528 45 713 846 2 34 664 9 760 845 28 53 87 91 548 6288 101121 47 5406 34 9 615 639 722 856 99 374 660 98 104 72 11103 535 605 11410 764 71 8 43 44 924 3 274 9x 78 123 788 83 396 48 146 1270 29128 227 14 1016 116 D13 74 45 46 233 063( 500) 1 64 Redaktion: Beuthstraße 2. Ein österreichisches Bauernfee programm. Wir haben legthin in zwei Artikeln die Nothlage des Merreichischen Bauernstandes beleuchtet, und es dünkt uns Insertionsgebühr beträgt für die 4 gespaltete Petitzeile oder deren Raum 25 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bel größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Simmerstraße 44, sowie von allen Annoncen- Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Expedition: Zimmerstraße 44. Schaffung von eigenem Staatskredit und Rückerstattung der geliehenen Summe durch einen Prozenttheil des bedungenen 3insfußes. Außerdem solle der Staat einen den Reinerträgnissen des Bodens verhältnißmäßig entsprechenden billigen Personalkredit schaffen, damit dort der Bauer bei Mißernten und sonstiger Nothlage momentane Hilfe finden von Intereffe, zu sehen, welche Mittel die kleinen fönne. Die bäuerlichen Vereine und Genossenschaften sollten nbbefizer in Desterreich ergreifen, um in etwas wieder dabei als Vermittelungsstellen dienen. Diesen wären auch re Berhältnisse zu kommen. Daß sie zu dem nächst eventuell Staatslieferungen zu übertragen, so daß in manchen eventuell Staatslieferungen zu übertragen, so daß in manchen legenden Mittel, der Vereinigung, griffen, ist zwar Fällen der Bauer die ausgeliehene kleinere Summe auch febtverständlich, stellt aber immerhin dem abgeschlossen mit der Ablieferung von Naturprodukten begleichen könnte. lebenden Bauern und seiner Einsicht ein gutes Beugniß aus. Freilich konnte ihm ja nicht entgehen, daß sich um Ein großes Gewicht wird in diesem österreichischen in berum alles in berufliche Interessenvereinigungen or Programm auf die Schutzölle gelegt. Es sollen dieselben eingeführt werden gegenüber allen jenen Produkten, welche der Fabrikant, und so wurde denn er auch dazu gedrängt, drohen, namentlich für Baumwolle und russischen Flachs, ganit, der Arbeiter, der Gewerbetreibende, der Kaufmann, den heimischen Ackerbau, Gewerbe und Industrie zu ruiniren 33402 mit seinen Berufsgenossen, mit den Landwirthen, zu amerikanisches und ruffisches Korn, Mehl, Safran, Pech, amerikanisches und russisches Korn, Mehl, Safran, Pech, 57 69 83 6 einer Korporation zu vereinigen. So entstanden in der Fleisch, Vieh und Weizen. Auf diese Weise wäre dem AbSat in dem letzten Jahrzehnt in Desterreich eine fluß des Geldes in's Ausland abzuhelfen und die inländische 283 94 755 bedeutende Anzahl landwirthschaftlicher Vereine, die Produktion zu heben. Kronlandsverbänden zusammenschlossen, aber leider bald ummelplage nationaler und politischer Bestrebungen wurn denen fich natürlich auch die Regierung durch ihre Freunde ligte. Indessen beschäftigten sich diese Bauernvereinigungen 1139 334 5ursprünglichen 3wecke gemäß doch mit der Lage des 29 865 90ernstandes, wobei die landwirthschaftlichen Blätter, deren Desterreich eine ganze Anzahl erscheint, anerkennenswerthe 59 96 1086 02 500 947 0343 1440 89 360 1150 702 862 89 158 3229 56160 73 78 97 627 8 942 1591 tügung durch Belehrung und Aufklärung leisteten. So 546 81 617 96 ben Betreffs der Besteuerung wird gesagt, daß am zweckmäßigsten die Einführung einer allgemeinen, nach aufwärts steigenden einzigen Klaffen, Einkommen und Vermögens steuer sei und alle übrigen Steuerarten abgeschafft werden sollen. An Stelle der achtjährigen Schulpflicht soll die sechsjährige(!) treten und der Handfertigkeitsunterricht sei aufzuheben( die letztere Forderung ist sicher sehr ungerechtfind Postulate, die uns z. B. auch in der Schweiz schen recht oft begegnet sind. Daß die österreichischen Bauern das Referendum verlangen, zeigt, daß sie in politischer Beziehung hinter ihren Kollegen in anderen Ländern nicht zurückgeblieben sind; ebenso die Forderung nach Einführung der Gemeindeversammlung. Von gesundem Sinn zeigt auch der Wunsch nach Abschaffung aller fittenverderbenden, namentlich auf die Lebens mittelverfälschung bezüglichen Schriften( Belehrung zur Fäl schung), und nach Errichtung einer strengen Kontrole der Lebensmittel und damit verwandten Produkte. Die Bedeus tung der Statistik hat man ebenfalls erkannt und es wird darum verlangt, daß dieselbe in umfangreichster Weise ges pflegt und in bestimmten Beiträumen Erhebungen über Produktion, Vorrath, Absatz, Handel, Wohlstand, Mißstände, Fortschritte, Krebitwesen," Untauglichkeit ber Militärpflichtigen, Berarmung 2c. gemacht werden sollen. Von politischer Reife Beschränkung einer tostspieligen Staatsverwaltung, Verminderung des Heerwesens in Friedenszeiten, Anbahnung eines europäischen Staatenbundes u. s. w. Großgrundbesitzer sollen verpflichtet werden, für ihr Ars beits- und Laglöhnerpersonal auch zur Winterszeit zu Nicht forgen. unpraktisch erscheint auch die Fors derung nach Beschränkung des Anwachsens der Städte der Entwicklung der Dörfer durch und Förderung der Entwicklung ebenso die nach Verhin staatliche Unterstüßung, 8 405 885 16 allmälig ein Bauernprogramm" zu Stande, das dann fertigt). Dafür will man Sonntags- Winter- Fortbildungs- derung der forischreitenden Verweichlichung der Volks 13 41 62 95 13 00 126 mer Beit in Form einer Petition dem Parlamente übers 7416 urbe, aber unseres Wissens, wie das so parlas 500) 97( 1500m Papierkorb begraben wurde. Dieses Programm 130 96 234 5 301 13 15 764 895 913 198( 500) 1 207 16 31 061 1300 entarischer Brauch ist, ohne positive Resultate verschwand, Forderungen enthält es auch solche, die erzreaktionär find, und Fachschulen haben, deren Kosten vom Staate oder der Gemeinde zu decken wären. Neue Schulen sollen, wenn nothwendig, gegründet werden von über flüssigem fehr untlar gehalten; neben sehr fortschrittlichen denjenigen Kirchen, welche viele Gründe( Güter) befißen. gehoben werden. Eine Forderung, die uns gar oft begegnet, ist die nach Be53 221 41 Bauern der Reformationszeit denken. Sehen wir uns aber richtung von Arbeitsanstalten. 31 1500 184170 8 2 89 265 185 385 84 417 23 36 740 65 42 96( 150 696 97 700 klassen durch alle wirksamen gefeßlichen Mittel, um dem weiteren Sinken der Wehrkraft durch Zunahme der Uns tauglichkeit der Militärpflichtigen vorzubeugen. Arbeitskraft, Volkskraft und Wehrkraft, heißt es ba, müssen erhalten und Dies das wichtigste aus dem Programm der öfterBeweis erbracht haben, daß sie ihre 3eit begriffen und das praktische Bedürfniß des Volkes und nicht allein ihres Standes erkannt haben. und man tonnte fo an den Wunschzettel der aufständischen schränkung des Vagabundenwesens durch zweckmäßige Er reichischen Bauern, die durch manche ihrer Forderungen den felbe felbft einmal etwas näher an. Уфой Das Programm enthält 36 Punkte, wovon allerdings das Ebenso bekannt und auch in anderen Ländern stets wiederkehrend ist Verlangen nach Beschränkung der Sewerbe le rein politischer Natur sind und Forderungen enthalten, freiheit. Dagegen ist wohl der Wunsch in einem Bauern mie& B. bas allgemeine Wahlrecht, die in anderen Ländern programm etwas überraschend, daß Waarenpreise und Lohnfäße( Minimallohn) für Arbeiter in Gewerbe und Fabriken Bunäaft wird verlangt die Einseßung einer Rommission eingeführt werden sollen. 85 87 73achmännern zur gründlichen Untersuchung der jetzigen 3us hande und zur Erforschung der Ursachen, welche den Verfall des auernstandes herbeigeführt haben. Es sollen dann von onnte. felben Rommiffion die Mittel aufgesucht werden, durch Agenturen. Weiter wird noch ein Heimstättengesetz( wie in en Anwendung die Landwirthschaft wieder gehoben werden 105 23 26 74 29 369 497 6 00] 27 911 43 956 67 51 803 920 811 912 49 12 17 460 6 88 651 804 ( 500) 540 6 436 507 601 209 301 64 49 57 592( 3000 3001 15 295 6 162 370 99 401 1300) 98 935 4 1111274 3001 59 231 2 69 203 18 2 859 84 116 97 389 559 63 40 41 0121144 900 12405er 223( 300) 011 54 235 77 83 953 127 5 27 48 61 71 199 131023 1704 835 13 1330 533 797 007 70 90 38014 196 129 447 513 141089 131 10 14402 23 232 68 593 613 28 5 42 676 7148220 68 272 340 90 24 42 88 49 36 94 658 76 77 93 15 1045 ( 3000) 981 34 37 899 1570 465 726 1500 652 983 4 927 1012 3259( 3000) 97 752 825 65 802 933 166 58 167055 5 78 88 653 80 Nicht ganz unbegründet ist die gewünschte Beschränkung des Groß und 3wischenhandels bei Korn, Wein und den übrigen Bodenprodukten und Einführung von Gemeinde Amerika) verlangt, welches ein unantastbares, den Existenzbedingungen des Bauernstandes entsprechendes MiniAllgemeine staatliche Assekuranz- und Lebensversicherung Weiter wird verlangt die Befreiung des Bauernstandes malvermögen festzusehen hätte. ber brüdenben Hypothekenschuld durch den Staat mittelst Feuilleton. brudt verboten.] Ihre Tochter. [ 58 animal- Roman nach dem Französischen von R. Detring lls ich hier anfam," flüsterte der Baron von Elven, mir ein schlecht gekleideter Mensch auf, der sich dem Trottoir in der Nähe der Hotelthür aufvorstürzte, um mir beim Aussteigen aus dem elt uno agen zu helfen . ießen, daß der Mensch auf mich wartete." Aber ich kann daraus noch nicht Und ich will zehn Louisd'or gegen eine Monopol are feßen, daß er nur deswegen da war,... und daß • sehr unfreundlich zu ihr und that alles, um sie zu verjagen Fräulein Baldieu fann unmöglich glauben, daß ich der Liebhaber eines solchen Mädchens bin... Geben Sie mir Ihr Ehrenwort, daß sie es wirklich glaubt." Der Major war auf diese Frage in einer solchen Form nicht gefaßt. Er hatte Andreas die Wahrheit gesagt; Therese hatte ihm in der That soeben erflärt, daß sie dem Baron von Elven nie verzeihen würde, ihr eine so unwürdige Rivalin gegeben zu haben, und daß sie ihn niemals mehr wieder sehen wolle. Sie hatte sogar hinzugefügt, daß sie bereit sei, sofort jeden anderen zu heirathen. Ankunft sofort dem Meister gemeldet wurde, der seinen geben sei, und er hatte nur versucht, sie in ihrem Liebesverlor bereits fix und fertig hatte und nun keine Minute Von der Rue du Helder nach der Rue · .. nthieu ist nicht weit, und vermuthlich hat er eine liche Poftentette von Agenten zu seiner Verfügung." Es ist unerhört." Aber der Major wußte nur zu gut, was auf solche Versicherungen, die im ersten 3orn ausgestoßen wurden, zu gram zu trösten. Er hielt nun einmal die Heirath, von der die beiden unvernünftigen Rinder, die keine Erfahrung besaßen, träumten, für unvernünftig, und er meinte im Ernste, daß sie sich eigentlich glücklich schäßen mußten, daß ein Bufall, der von Auf Erfolg für sie ist allerdings bei den gegenwärtigen politischen Verhältnissen in Desterreich wenig Aussicht, denn Regierung und die maßgebenden politischen Parteien haben ihre ganze Aufmerksamkeit der Verhegung der verschiedenen Nationen zuzuwenden und darum keine Beit, sich mit heilsamen und durch die Nothwendigkeit ges botenen sozialen und wirthschaftlichen Reformen zu befassen. Wir fürchten, daß diese Verheßung auf der einen und die absolute Unthätigkeit auf der anderen Seite für Desterreich ein sehr schlimmes Ende herbeiführen werden. Die Hartnäckigkeit, mit der Andreas immer wieder hierauf zurückkam, überraschte ihn um so unangenehmer, als er sich bereits schmeichelte, ihn zu seinen Ideen bekehrt zu haben, und er beschloß nun, ein für alle Mal ein Ende zu machen. ,, Lieber Freund," erwiderte er kühl ,,, ich dachte eigentlich nicht, daß ich Ihnen erst noch mit einem Ehrenwort die Wahrheit meiner Worte bestätigen müßte, aber ich will es Ihnen sehr gern geben. Fräulein Valdieu ist der Meinung, daß Ihre Unterhaltung mit dem Dämchen nur eine kleine Komödie war, mit der Sie sich aus der unangenehmen Situation herauss zuziehen suchten. Sie wußten, daß Fräulein Valdieu Sie hörte, und um Sie nun hinter's Licht zu führen, behandelten wie und eine Intriguantin stellten Sie Martine sich so, als verständen Sie nicht, was sie sagte. Wenn Sie mich jetzt nun fragen, weshalb ich Fräulein Valdieu nicht auseinandergesetzt habe, daß sie sich irre, so muß ich Ihnen erwidern, daß ich sehr in Verlegenheit war, wenn ich Sie hätte vertheidigen sollen, wo ich selber noch nicht wußte, was ich von dem Besuch der Blondine bei Ihnen zu halten hatte. Ich hatte noch nicht mit ihr ge= Men Glück, daß Sie sich nicht damit zu befassen brauchen." gemacht hatte. Alles ist unerhört bei dieser Affäre, und ich wünsche der Hand eines Feindes ausging, ihre Heirath unmöglich sprochen, ich..." Aber Sie befassen sich doch damit!" " Das ist ganz etwas anderes. Ich bin der älteste Freund irathen, Er hatte sich in den Kopf gesetzt, daß Therese die Frau des Barons von Randal werden müsse. Jeanne war mit annes, und ich riskire nicht, mich für mein ganzes Leben diesem Plane einverstanden, und er hatte ja auch schon bes fetten. Jeanne hat nie daran gedacht, mich zu Sie während Sie, lieber Andreas, eine einfache 463 76 88unft tompromittirt 1121 49 60 951 310 173148 248 34 63 1750 534 87 741 597 755 868 86( 1500) 626 38 58 814 2 878 1830 fo lebhaft dachten, hätte Ihren Namen und Ihre Der Bruch braucht Ihnen benutzen Sie die Gelegenbirtlich nicht leid zu thun,. eit, fich für immer von einem Rinde zu entferren, das nb es schon bereut orber gefehen reits die ersten Vorkehrungen getroffen. Und deshalb war er nicht versucht, die Unschuld seines jungen Freundes Theresen gegenüber gründlich zu vertheis bigen Er hatte sich auf sehr unbestimmte und unvollstänbige Rechtfertigungsversuche beschränkt; er hatte Andreas mehr entschuldigt, als vertheidigt, obwohl er doch Theresen die teuflische Kombination hätte enthüllen können, deren ht mußte, was es that, als es sich mit Ihnen verlobte Opfer der arme Baron geworden. Darum war er auch bei seiner Unterhaltung mit Wie fonnte sie nur nicht merken, daß mich dieses Beidhöpf gegen meinen Willen besucht hat, daß ich es nie Andreas, als er das junge Mädchen zum Wagen begleitet und die blonde Martine verabschiedet hatte, gerade über die Rreatur jaate, und was sie mir antwortete.... ich war sie hat doch gehört, was ich zu der Details ſeiner Unterhaltung mit Theresen auf der Treppe und auf der Straße so leicht hinweggeglitten. 26( 500) 31 8 00 307 421 6 500) 692 723 707 83 815 62[ 1500] 64 47 858 939 " Sehr wohl," unterbrach ihn Andreas, aber jetzt wissen Sie doch, wie es sich verhält, und wenn Sie Fräulein Valdieu wiedersehen, so... Troßdem werden ,, Rechnen Sie nicht darauf," fiel ihm der Major in's Wort, daß ich dann Ihr Advokat sein werde. Sie kennen meine Meinung über die Absicht, die Sie gefaßt hatten. Ich habe meine Ansicht nicht geändert und werde sie nicht ändern und will meine Hände nicht zur Vermittlung einer Heirath hergeben, die ich nicht billige. wir hoffentlich gute Freunde bleiben, und Sie selber werden mir später dankbar sein, davon bin ich fest überzeugt." Andreas schüttelte den Kopf und antwortete nicht. „ Ich überlasse Sie nun Ihren Gedanken," fuhr der Major fort. Wie auch Ihre Meinung über mein Vers halten in dieser delikaten Angelegenheit sein mag, seien Sie versichert, daß ich Ihnen in jeder andern Hinsicht gern zu Diensten stehe. Und nun lassen Sie mich Ihnen noch einen Original- Korrespondenzen. München, 8. August. In den letzten Tagen haben wir hier wieder Konfiskationen von Zeitungen erlebt. Bunächst wurde die Nr. 14 des hier in der Buchdruckerei von M. Ernst erscheinenden Correspondent", Organ der deutschen Maler, Lackirer und Anstreicher 2c., beschlagnahmt und zwar in folge eines sozialistengefeßlichen Verbots der betr. Nummer, welches der Polizeisenator in Hamburg, wo der Verlag des Blattes ist, aussprach. Am legten Sonntag erreichte nun das Schicksal der Konfistation gleich drei Blätter auf einmal, nämlich die Nr. 219 des hier in Vierecks Verlag erscheinenden Recht auf Arbeit" und der im selben Verlag erscheinenden Gewerkschaftsblätter: Manufatturarbeiterzeitung" und des Organs der Formstecher, Reform". Dieses Mal lag aber fein Verstoß gegen das Sozialistengeset vor, sondern ein bayerisches Partikularrecht war verlegt. Nach dem bayerischen Polizeiſtrafgesetz ist es nämlich untersagt, öffentliche Sammlungen ohne vorherige behördliche Erlaubniß vorzunehmen. Gestüßt auf diese Bestimmung wird nun bei uns schon von lange her jeder Aufruf Streikender, in welchem die Kollegen um Unterstüßung angegangen werden, strafrechtlich verfolgt. Es ist das so eine kleine partikularrechtliche Ergänzung der Koalitionsfreiheit, deren fich ja bekanntlich die deutschen Arbeiter erfreuen, so lange fie fich hüten, ernsthaft davon Gebrauch zu machen. nicht, wie es wohl in der ganzen Welt geschieht, mit Hilfe eines Anlebens, sondern aus den laufenden jährlichen Mitteln herge stellt werden, zu welchem Zwede eine Erhöhung der Gemeindeumlage um 10 Prozent geplant ist. Daß man den Unterhalt der Straßen und der Pflasterung aus den laufenden Mitteln nimmt, ist selbstverständlich. Daß man aber eine Neuanlage von dem Umfange, wie die Pflasterung der Stadt München eine ist und die Millionen verschlingt und doch auch den Nach. tommen zu Nußen kommt, den jezigen Steuerzahlern aufhalft, das ist ein Stückchen, das wohl nur hier vorkommen fann. Die genannten konfiszirten Blätter enthielten nun eine Darstellung über den Verlauf des Hamburger Tischlerstreife, unterzeichnet vom Vorstand des Verbandsvereins der Tischler Hamburgs, in welcher es heißt: Die demokratische Partei hat Aussicht, wieder ein Mandat für den Reichstag zu erobern. Durch den Tod des Abgeord neten Seybold ist nämlich der Wahlkreis Ansbach- Schwabach frei geworden, den in der vorigen Legislaturperiode der Demo frat röber vertrat. Da der Melinit- und Barackenschrecken jezt nicht mehr mitspielt und die Wähler ein ganz Theil nüchterner denken als zur Faschingszeit im vorigen Jahr, so ist der Sieg der Demokraten jest nicht unmöglich. Als Kandidat wird von dieser Seite wohl wieder Herr Kröber aufgestellt werden, dem ein Kartellbruder gegenüber stehen wird. Wenn nun auch der Streit seinem Ende ziemlich nahe ist und wir im Allgemeinen einen fast vollständig befriedigen den Abschluß erreicht haben, so müssen wir doch die Kollegen in Deutschland bitten, auch ferner für uns einzutreten. Vor allen Dingen ist der Zuzug fern zu halten, und auch die von hier abgereiften Mitglieder möchten wir ersuchen, nicht eher nach hier zu fommen, bis wir sämmtliche verheirathete und noch im Kampfe befindliche Kollegen untergebracht haben. Durch den langen Kampf und die große Bahl der zu unter stüßenden Kollegen haben wir viele Verbindlichkeiten eingehen müffen. An Unterstügungen haben wir bis heute etwas über 80 000 M. ausgegeben, und jest find noch jede Woche fast 2000 M. erforderlich. Unsere Schuldenlast beträgt 20 000 m., davon sollen, oder richtiger, müssen wir zum 5. August 5000 M. bezahlen. Es ist dies ein durch Wechsel für uns durch unseren Herbergswirth aufgenommener Posten und können und dürfen wir diesen Mann nicht im Stiche laffen." Also nochmals, Kollegen, haltet den Buzug fern, steht uns bei, damit wir auch, so nahe am Ziele, einen vollständig befriedigenden Abschluß herbeiführen können." 00 Politische Uebersicht. Anhänger Boulangers umfassen sämmtliche Feinde der freis und hat di schen Republit, innerhalb und außerhalb Frankreichs. Tritur mag Bürich zum Erempel die ganze deutsche Reptilpresse seit langer erner Schultheiß aufs Eifrigste für Herrn Boulanger ein. Und mit anfänglich feir Grund. Denn Boulanger war es, der unsere deutschen Krer Blag nehme brüder am denkwürdigen 21. Februar 1887 zum Siegee. In der gle führt hat. Bürich zu befin Bu Un Einstweilen fin Die Kölnische Zeitung" bat Unglüd mit ihren Nachdieugt vorzuziehe aus Paris. Die Redaktion sollte fich nicht allzu sehr auf Kenntniffe ihres Korrespondenten, und der Korrespondent so sehr auf die seiner Redaktion verlassen. Das zu große g feitige Vertrauen hat jenen historischen Schniger hinsichtlich noch beffere G Personenstandes Etienne Marcels gezeitigt, welcher jüngsten Reichstreue u Anschein erregte, daß die„ Kölnische Zeitung" über dreibum unsere oberste Jahre zurückgeblieben sei, während es sich in der Wahrheit me, als fte es th einen viel fleineren Zeitraum handelt. Nun ist auf's neue Unglüd paffitt. In dem Telegramm über die Beerdigung in Paris heißt es bei der Kölnischen Zeitung": G B Ei Jo Seit 8 Uhr früh ist eine starke Menschenmenge vor Hause Eudes in der Reaumurstraße versammelt. Allein Vorschle in den Straßen, durch welche der Bug gebt, find geschleinwohl ift e Von 9 Uhr versammeln fich verschiedene Gesellschaften und 8wed bie ständige vor dem Hause. Sie halten Kränze mit meist temal es nun i Schleifen. Bei Anfunft Corbillards um 10 Uhr 15ten Klaffenego ruft die ganze Menge: Es lebe die Kommune!" Um 10hängen, fo bat 45 Min. sett fich der Bug unter demselben Ruf in Bewe eben auch m Corbillard geht dem Bug voran. Ausständige Erda ich anstreben, öffnen ihm den Weg und gehen vor ihm. Sie werden vidas vor kurz belstammerfetre mit dem Ruf:„ Es lebe der Ausstand!" begrüßt." Die„ Norddeutsche Allgemeine Beitung" giebt sich die größte Mühe, die Welt glauben zu machen, daß die Fran zosen Recht haben, wenn fte behaupten, die italienische Regierung suche im Auftrage der deutschen Regierung die Franzosen zu provoziren. Die ungezogene Notiz, welche Herr Pindter in Bezug auf die neueste italienisch- französische Differenz veröffentlicht, fann wenn sie überhaupt der Beachtung werth gefunden wird blos zur Diskreditirung der deutschen und der italienischen Regierung führen. So schreibt nur ein Mensch, der sich wichtig machen will, oder Händel sucht. Beiläufig hat Frankreich in dieser Maffauah Affaire unzweifelhaft das Recht auf seiner Seite, und von der italienischen Regierung ist das Völkerrecht in flagrantester Weise verlegt worden. Die Kartellblätter erfennen dies auch an, allein da es die französische Republik ist, welche Recht hat, so muß gegen fte Partei ergriffen werden. Es erinnert dies an jenen eifrigen Parlaments: Jasager, der nach der Rede eines Oppofitionsmanns, die er aus dem einen oder anderen Grunde nicht gehört hatte, seine Rede mit den Worten begann:„ Ich kenne zwar die Gründe meines Herrn Vorredners nicht, aber ich muß fie in jedem Punkte be fämpfen." Nur daß! unsere Kartellbrüder es noch schlimmer treiben. Sie wiffen, daß Frankreich Recht hat, aber troßdem müffen sie es bekämpfen. Das Geschäft bringt's mit sich. Die Franzosen find beiläufig mit dieser Politik des Heßens um jeden Preis, welche die deutsche Kartell- und Reptilpresse Frankreich gegenüber beobachtet, sehr wohl zufrieden; fie bringt ihnen England von Tag zu Tag näher England von Tag zu Tag näher wie es denn überhaupt den Anschein hat, als sei die französische Regierung diejenige, welche am meisten Ursache bat, mit dem Ergebniß der Peters burger Kaiserzusammenkunft zufrieden zu sein. In vorstehenden Ausführungen will nun die hiesige Bolizei eine Aufforderung zu einer nicht erlaubten Sammlung seben, und der Herr Amtsrichter hat darauf hin die Konfiskation ausgesprochen. Die Konfistation selbst fand unter den sonderbarsten Ums ständen statt. Da es nämlich Sonntag war, so waren weder der Drucker noch der Verleger im Geschäft, den Redakteur aber hinzu zu ziehen, schien man nicht für nothwendig zu halten. Die Polizei öffnete also in Anwesenheit des Dienstmädchens des abwesenden Druckers die Expeditionslokalitäten und nahm dort eine Aussuchung nach den noch vorhandenen Exemplaren por. Da es fich bei der ganzen Angelegenbeit im schlimmsten Falle nur um eine Geldstrafe von einigen Mark handeln kann, die Blätter außerdem aber schon ein paar Tage früher erschienen waren, von einem Abfaffen der ganzen Auflage also gar nicht die Rede sein fonnte, so ist wirklich nicht abzusehen, was ver fäumt worden wäre, wenn die Polizeibehörde mit ihrer Durch suchung bis zum nächsten Montag gewartet hätte und nicht in Abwesenheit der Eigenthümer in die Arbeitslokalitäten gedrun gen wäre. Es ist doch wahrlich für einen Geschäftsmann sehr unangenehm, wenn er bei der Rückkehr von einem Sonntags ausflug erfahren muß, daß während seiner Abwesenheit die Polizei da war und alles durchgesucht hat. Und dies alles einer Lappalie wegen! am " Corbillard, dieser neue Streitführet", dem die für Handel huldigen und den doch noch Niemand genannt hat als die bauptrolle spie man weiß, stets allein richtig informirte Kölnische Beitung bende Staats wer ist er denn? Mit Hülfe des Wörterbuchs hätte die Rede Ding liest flo oder wie ei Der Kölnischen Beitung auch erfahren tönnen, was alle weiß. Le Corbillard heißt der Leichenwagen eiminifters. C dem Leichenwagen Eudes' find selbstverständlid betaus, fo f Quldigungen erwiesen worden. " Die revolutionäre Bewegung in Frankreich", wie die deutsche Reptilpreffe die französische Streitbewegung nennt, fann nur als ein großes Glück für die französischen Arbeiter und auch für die französische Regierung betrachtet werden. Die Regierung wird sich die Lektion hinter die Ohren schreiben und in die Sozialreform ein etwas rascheres Tempo bringen, so daß diese Demonstrationen unzweifelhaft für die ur beiter entschieden von den heilsamsten Wirkungen sein werden. Bu trauern haben nur die Reaktionäre, welche wieder um eine Hoffnung ärmer geworden sind. Wir aber wiederholen die schon früher einmal gestellte Frage: Den hiesigen Steuerzahlern steht eine kleine Ueberraschung bevor. Die ganz unhaltbaren und einer Stadt ven fast 300 000 Einwohnern ganz unwürdigen Zustände unserer burch die Die beften That Straßenpflasterung, fache gekennzeichnet werden, daß von der Gesammt- Fahrbahnfläche von 1 742 029 Quadratmeter nur 256 478 Quadratmeter gepflastert find, während der übrige Theil mit Kies oder Basalt mafadamifirt ist, sollen nun eine Aenderung infofern erfahren, als vom nächsten Jahre ab 5 Jahre lang jährlich eine Million für Straßenpflasterung in das städtische Budget eingesetzt wer den soll. Die Kunst und Lebestadt München, das reiche JsarAthen, hat also Aussicht, gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Bustand beseitigt zu sehen, daß man sich bei Regenwetter nur mit hohen Wafferstiefeln versehen auf die Straßen wagen darf. Diesen Vorzug aber, den unsere Nachkommen genießen werden, den sollen wir bezahlen, denn die Pflasterung soll Welches Staatswesen ist stärker: Das, welches Voltstundgebungen ruhig gewähren laffen tann? n ft teins: Unerbitter gefepten E er Wohnungso Fene Zur Frage der Wahlprüfungen giebt die Narbeiter im Korrespondenz" einer Buschrift Raum, welche aus juri sowie auch aus praktischen Gründen für die Uebertrag neues. Sch Die Gerichtshöfe eintritt. Der entscheidende Punkt seiche Konferen Oder das, welches durch Verbote und sonstige Polizeis maßregeln jede freie Bewegung zu unterdrücken bemüht ist? eine politische Machtverringerung des Parlaments bedeut man ihm die Wahlprüfungen entziehe und da sei die in Händen ge ehörden verd des Gegentheils nichts ungerechtfertigt. Ein politischer haft fchauerlich e. Solche G fo lange nur bung gründlic and und Fuß ha Mation, wie der Interjubungen in tbeit liege in der Kritik der Wahlpolitik der Regierung, diese jederzeit aus der Initiative des Parlaments auch so m Es tönnte vorgeschrieben werden, daß sämmtliche After jede einzelne Wahl sofort nach Abschluß der Prüfung vom richtshofe an das Parlament abzugeben seien. Vielleich dung des Gerichtshofes von der Regierung über beſtimmte e sachen noch weitere Aufklärung zu fordern. Bisher Nationalliberalen bekanntlich rüdhaltlos gegen die Uebert der Wahlprüfungen an die Gerichtshöfe eingetreten. Es also auch in dieser Frage innerhalb der nationalliberalen eine Uebereinstimmung nicht zu bestehen. Die französische Republik hat der Welt von neuem gezeigt, daß fie vor der Arbeiterbewegung keine Furcht hat, wie die übrigen Staaten des europäischen Kontinents, daß sie aber, falls Feinde ihre Hand gegen die Republik erheben sollten, zum Handeln entschloffen ist. Wir sagen:" Feinde". Unter Feinden der Republik verstehen wir natürlich nicht die Arbeiter, die bis fich sogar dem Parlamente vorbehalten, unbeschadet der gen in Bisher ware ie Annahme gerec Ju thun bef her Haut beraus an der Enquet Stegemännern wäre es nur fchwarz auf Ueber den Ehrenberg- Handel schreibt Herr Nati rath Schleuchzer in der Bülach. Dielsdorfer Wochensta feiner vollsthümlichen Artikel und spidt denselben mit buntenthum p Dichtersprüchen. Wir lesen darin: Das offizielle Deutscht. Die 2 welches für unsern Bundesrath erfahrungsgemäß allein eri iren und di er fich die ift bekanntlich in Ehrenfachen sehr empfindlich. Die Bolichen Er wegen Majestäts- und Bismarcbeleidigungen waren ja fo Material, um reich wie Brombeeren, die Urtheile jedoch allerdings sch als Brombeerwaffer: das offizielle Deutschland ist entschied as Vertus Gegenfüßler der Temimer, über welche Rückert spottet: Die Temimer, in ihrer Hand Ist ein Schwert, und das ist stumpf. Ste wiffen den Weg zu jeder Schand, Wie der Kibit den Weg zum Sumpf. Wenn sie sehen einen Floh Auf dem Rüden einer Laus, So rufen fie: Ein Reiter, oh! dis Und reißen mit einander aus." Nun wird erzählt, wie die Kreuzzeitung" den Samteit, allge Statistische T Biemlich man Der Betten, Shlafenden togli nicht ich von höchfter en orgfältige, wahr charfe Kontrole. iederrheint Tage und die orgfalt blreich Ghrenber auf den letzten Mann bereit sind, ihr Blut für die Republik gelobt, wie der deutsche Reichsverein in Zürich erst eine $ angekündigt und nicht verrichtet habe und wie der Bunde sonst im Klagen Lassen und Selber Klagen groß Und dann beißt es: Damit stimmt das Verhalten geg zu vergießen, sondern die royalistisch bonapartistischen Verschwörer, welche bei jeder Gelegenheit im Trüben fischen, und Denen fich auch, nach der Meinung vieler Pariser Blätter, aus ländische Agenten angeschloffen haben. Letzteres wird der Herr Pindter von der Norddeutschen" vielleicht hochmüthig belächeln. Allein Herr Pindter, der überhaupt sehr wenig weiß, weiß auch nicht, daß im blutigen Junikampf des Jahres 1848 hinter den eroberten Barrikaden neben den Leichen von Aristokraten mit Don Blousen fein gestickten Hemden auch die Leichen männern gefunden wurden, die ihre Legitimation als Agenten der russischen Regierung bei sich trugen. Und warum follte fich das nicht wiederholen? Und bas In Hannov Bethung unter den einen, das al Ehrenberg'sche Schmähschrift, es ist intonsequent und winoverschen G bab D. Demar dem Pamphletär, wie bei dem offiziellen Deutschland fultiviren, die Schweizer und insbesondere die Zürche leibhafte Temimer, welche eben nicht flagen dürfen. Bundesrath ist nicht berechtigt, mit stolzer Berachtung Ehrenberg'schen Verschimpfung Bürichs vorbei zu gehen wenn er es dennoch thut, so suchen wir andere Motive Als alle Welt empört war über die Entlarvung des gierung hart unter den Fuß zu nehmen und sie vor aller zu schmälen. Zürich ist eben der demokratische Vorort rieben: Un en Neueften men, besonders fehr thre analitang Liby bervorgehobe Die That thums, war des Bundesrathes Höchstes, unsere fantonale toit tomisch fache steht fest, daß die Boulangisten den Streit der Erdarbeiter zu ihren Zwecken auszunußen bemüht waren. Und die haben. Rath geben: Versuchen Sie nicht, Fräulein Valdieu wieder- reden, und um Einbruchsdiebstähle zu berathen, während auf taucht sind und in der alten Garde Aufnahme gefun zusehen. Sie würden nur nußlos ihre Ruhe und die ihrer Mutter stören. Und sie haben doch alle beide ein großes Bedürfniß nach Ruhe. und Sie auch, lieber Andreas. Und damit sei es gut und lassen Sie mich nur meine Pflicht als Vertheidiger der Verfolgten, so wie ich es verstehe, erfüllen." ... Mit diesen Worten reichte Guntram von Arbois dem Baron zum Abschied die Hand, der sie schüttelte. Und sie trennten sich von einander, ohne noch ein Wort weiter zu wechseln. der Bühne eine Chansonette ihre Lieder freischt. Die Musit ist nicht viel schlechter als anderwärts, die Sängerinnen find nicht häßlicher, nur noch mehr dekolletirt, die Kouplets gehören zu dem stehenden Repertoire solcher Bumbse, nur werden sie höchstens noch etwas unzweideutiger vorgetragen. Die Bürgersleute des Stadtviertels kommen ruhig mit Frau und Kind dorthin und amüsiren sich prachtvoll über die unanständigen Refrains. Sie fißen im Parterre der Saal ist fast wie ein Theater eingerichtet und wenden kein Auge von der Bühne. Höchst wahrscheinlich wissen sie Sonntag und Montag sind die Haupttage. schmettert das Orchester von Mittag bis Mitternacht Weisen, und die Singspielhalle ist gedrängt voll. fo eigene Me Aus Ueber die neben: Seit Der Alpen, b uden Drticha mben immer Es war am Abend des Sonntags, der einen fant fein, b rigen Abschnitt im Leben Theresens bezeichnete, Stunden nach ihrem verhängnißvollen Besuch bei ein hiftortiche stöchern". U Baron von Elven; in der Singspielhalle herrichte e bis hint täubender Lärm; das Publikum trampelte am Schluffe jeden Kouplets vor Vergnügen. Bu 3wei Männer, die nahe am Eingang vor einer auch, daß die Gallerie, die sich über ihren Köpfen befindet, weinbowle faßen, benutzten den Lärm, um sich Sach Therese würde ihm nie verzeihen, was sie als seinen ausschließlich, oder so gut wie ausschließlich von Dieben be- sagen, die sie für sich behalten hätten, wenn sie gefü Andreas war verzweifelt. Er empfand das ganze Gewicht der Gründe seines Freundes und sah ein, daß es mit dem Glück vorüber war, von dem er geträumt. Verrath betrachtet, und er selbst hatte die Kraft nicht, sich über die Hindernisse hinwegzusetzen, die sich zwischen ihm und der Tochter der Frau von Lorris aufthürmten. Wenn er wenigstens den Muth gehabt hätte, abzureisen und und in der Bretagne Vergessenheit zu suchen! Aber ein Gefühl hielt ihn in Paris zurüd, bas stärker war, als fein Wille. ſetzt iſt. Diese Herren sind da unter sich, sie kennen sich alle, und sie haben diesen Plaz mit voller Absicht gewählt. Von dort aus beherrschen sie den Saal, mit einem Blick können sie ihn vollständig übersehen, sie lönnen die Buschauer, die unter ihnen sißen, überschauen, sie können Eingang und Ausgang im Auge behalten, und wenn sie hätten, man fönne sie hören. Pyrtrümmer en Epheuge un der Mann Jahrhunderte Bitura bernied Eppaner Be Der Eine von ihnen war ein wohlgebauter sein mar er tru b Das Rin hatte weiße 3ähne und einen frischen Teint. an Stellen, enftrablen zapfen v Die Blum Feigen. Un erer mitten ebron, und ebt fie in nid uge amische mperatur info ammelte Feud der mit gewisser Eleganz gekleidet war; Phantasie- Beinkleid, eine offene Wefte, hinter sauberes Oberhemd sichtbar wurde, einen steifen mit schmalem Bande und spiße Schuhe. Sein Gefid nicht zu sehr gegen seine Kleidung ab. eine verdächtige Figur bemerken, den Kopf eines Sicher sorgfältig rafirt, und der saubere verschnittene Bad vereinigte sich mit einem wohl gepflegten Schnurrbart fleinen Augen und seine verschmißte Miene störten ein Der andere war viel älter und kleiner und fa wie ein Handwerker im Sonntagsstaat. Er trug fic Bank zu Bank, und alle Interessenten" wissen, was sie zu Bart, und seine dicken Lippen sahen aus, als hätte Es kommt übrigens nur selten vor, daß die Polizei seines Gesichtes war erdfahl und seine Haare hingen auf. De Säbelhieb gespalten. Er hatte eine ,, Abreisen!" flüsterte er vor sich hin; sie den Machen- heitsagenten auftauchen sehen, so können diejenigen, die ein schaften des Bösewichts Preis zu geben, dem es bereits ge- schlechtes Gewissen haben, alsbald durch einen geheimen lungen, sie von mir zu reißen! Nein, das wäre eine Feig: Ausgang verschwinden, den sie kennen, und der auch zu heit! Herr von Arbois hat sich zu ihrem Beschüßer aufge- ihrem Behufe eingerichtet worden zu sein scheint. worfen, und sein Schuh war schlecht. Wohlan! Ich will sie nicht wiedersehen, doch von nun an werden zwei da sein, um sie zu vertheidigen! III. Die große Singspielhalle, die sich in der unmittelbaren Nähe des ehemaligen Thores d'Italie befindet, scheint zu dem alleinigen 3wede eröffnet zu sein, dem Gesindel aller Art einen Sammelpunkt zu geben. Die Vermuthung liegt Sobald sich ein Blauer" zeigt, wird er sofort signalifirt, mit elektrischer Geschwindigkeit läuft die Nachricht von thun haben. hier offen operirt. Nur ausnahmsweise, wenn sie Hand an einen gefährlichen Verbrecher legen kann, der sich hierher verirrt hat, schreitet sie während der Vorstellung zu seiner diesen angenehmen Gesammteindruck. Stumpfnafe, bie Den Gislöch uzotter und D ten Borphy herum. Es war ein gemeines Gesicht, auf dem alle Dieses ungleiche Paar schien doch in völliger Bar ihre Spuren hinterlassen hatten. wenigstens sehr nahe, denn die Verbrecherwelt von Paris Verhaftung. Sie kommt nur hierher, um das Verbrecher mit einander zu stehen, nur sprach der Aeltere strömt dort zusammen. Die einen kommen einfach deswegen dorthin, um hier eine Unterhaltung zu haben, die ihnen die Kellerkneipen nicht bieten; die anderen aber geben sich dort ein Rendezvous, um unter Musikbegleitung über ihre Geschäfte" zu heer Revue passiren zu lassen, nur zu sehen, ob die Veteranen noch alle am Plaze sind ein Verbrecher, der sich verfriecht, so sagen diese Menschenjäger, hat fast immer Grund, sich nicht zu zeigen, und seine Abwesenheit wird als verdächtig notirt, um zu sehen, ob neue Rekruten aufgeJüngeren mit bemerkbarer Ungeduld. ( Fortsetzung folgt.) er den endl aufch nabt; feltenen Brad Heber rie nitellung bis aturforschers" Her intereffiren onders norbi gebeuer, bie S fich dabei um amilie der Dec de der freiz und hat dieser auch die leidige Demokratie eingebrodt; eichs. Tritur mag Bürich bestraft werden. Anläßlich des Todes des feit langer erner Schultheißen Segeffer wurde erzählt, wie im National Ind mit anfänglich kein Freifinniger neben dem ultramontanen Deutschen Rer Blaz nehmen wollte und wie deffen Umgebung gemieden zum Siege be. In der gleichen angenehmen" Lage scheint sich nun Zürich zu befinden und der Bundesrath es bewußt oder ihren Nachewußt vorzuziehen, u ſehr auf Bur Redezeit zu schweigen refpondent Und zu reden zur Schweigezeit. zu große Ginstweilen find wir nach unserer unmaßgeblichen Meinung hinsichtlich noch beffere Eidgenoffen, als das offizielle Deutschland, cher jüngsten Reichstreue und Spigel, und verdienten wir allerdings, über dreihu unsere oberste Behörde sich unser auf andere Weise aner Wahrheit me, als fte es thut, denn I auf's neue g eerdigung G : menge vor Sich regen Bringt Segen. Ein Hund, der sich regt, Jagt mehr als ein Löwe, der fich legt. elt. Allein Vorschlag zur Güte. Der Bergische Verein für find geschlmeinwohl ist eine echte und rechte" Kapitalistengründung, haften und 8wed die Förderung der Fabrikanteninteressen ist. mit meist emal es nun in Deutschland Mode ist, allem, auch dem 10 Uhr 15ten Klaffenegoismus ein„ sozialreformertfches" Mäntelchen e!" Um 10hangen, so hat der famose" Verein für Gemeinwohl" die f in Bewe eben auch mitgemacht. Wer wissen will, was die Herren ndige Erda ich anstreben, der braucht fich blos ihr Programm anzuwerden vidas vor kurzem der literarische Agent des Vereins, Herr üßt." belstammerfekretär Stegemann in Remscheid in seiner„ Beit , dem die für Handel und Gewerbe" fein säuberlich entwickelt hat. bat als die bauptrolle spielt der Kampf gegen die Umstürzler", so die fche Beitung bende Staats- und Gesellschaftsordnung" bekämpfen. Das itte die Redding liest fich wie ein Baragraph aus dem Sozialisten was alle oder wie ein Erlaß Buttkamers, des weiland Reichsenwagen Weiministers. Schält man aus dem Phrasenbrei den soliden verständli e " n heraus, so findet man unverkennbar als Hauptziel des teins: Unerbitterlicher Kampf gegen die gerechten Forderungen die Narbeiter im Intereffe des Geldsacks. Was nun die jetzt in aus juri ene gefeßten„ Ermittelungen" des Vereins über die DüffelUebertrag Bohnungsverhältnisse betrifft, jo iſt das für Düſſeldorf neues. Schon vor Jahr und Tag hat die erste wirthts bedeut fei die Bunft fe liche Konferenz des Düsseldorfer Industriebezirks ein Re in händen gehabt, das die Ergebnisse einer von den börden veranstalteten Wohnungsenquete entbielt und politischer haft schauerliche Bustände in dankenswerther Weise ent Solche Erhebungen, Enqueten, Ermittelungen haben ang, diefe auch so m tliche Aften Brüfung vom 1. Vielleicht adet der En Bisher waren Die Uebert alliberalen bt Herr Natio fo lange nur akademischen Werth, bis die Gesez and und Fuß haben. Wenn nun eine solche Bourgeoisorgas tbeit u thun bekommen werden. Es fann eben keiner aus lich seine Ueberzeugung der Berliner Signalstange" anpaßt. Hamb. Korresp." ein Vor wenigen Jahren noch war der ausnahmsweise vornehmes fonservatives Blatt, das selbst die Achtung seiner demokratischen Gegner genoß. Heute unter scheidet es fich in nichts von der anderen Reptilien- oder Kartellpreffe. Wie hart bedrückt" die Unternehmer durch die Unfallversicherung werden! Noch ehe das gegenwärtige Unfallversicherungsgesetz wirklich zu Stande gekommen war, bellamirte die Unternehmerpresse viel und eindringlich darüber, daß die Last, welche den Unternehmern durch die Unfallver ficherung auferlegt werde, viel zu schwer" set, daß sie die Industrie sehr schädigen und ihre Konkurrenz auf dem Welt markte bedeutend beeinträchtigen müsse." Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes ist diese lettere Klage allerdings bald verstummt; die Klage aber, daß die Unternehmer durch die Handhabung des Gefeßes hart bedrüdt" werden und zu Gunsten der Arbeiter schwere Opfer bringen müssen", wird immer und immer wieder erhoben. In letzter Zeit hat die Unternehmerpreffe nach dem Beispiel einiger Berufsgenossenschaften fich bekanntlich sogar nicht entblödet, zu behaupten:" Das Unfallversicherungsgesetz richte feine Spize in immer empfindlicherer Weise gegen die Arbeit. geber, wie überall mit Besorgniß wahrgenommen werde; der Grund liege in den allzu arbeiterfreundlichen Rekurs: Ent So war wörtlich scheidungen des Reichsversicherungsamts." haben in der Eisen Btg." zu lesen. Wie durchaus unbegründet bie Unternehmertlagen über die ,, barte Bedrückung" find, ergiebt fich nun sehr deutlich aus folgenden Thatsachen: giebt fich nun sehr deutlich Derjenige Theil der im ersten Betriebsjahre( 1886/87) vorgekommenen Unfälle, deren Folgen die in den Be rufsgenossenschaften vereinigten Arbeitgeber allein zu tragen hat den und lediglich diese kommen ja in Betracht Genossenschaften eine Gesammtausgabe von 1711 699,98 M. verursacht. Das giebt auf den Kopf der 3 473 435 verficherten Arbeiter eine Ausgabe von 50 Bf., auf jeden der betheiligten 299 174 Betriebe von 6,32 m., 0,0008 pet. des gezahlten Arbeitslohnes von 2 228 388 865,50. Zu den Erzeugungskosten tritt also im Ganzen nur eine verschwindend fleine Belastung der Unternehmer hinzu, die selbst dann nicht ins Gewicht fallen welchem die Steigerung naturgemäß in Stillstand gerathen muß. Daraus ergiebt sich aber auf der andern Seite, daß der Vortheil, der dem Arbeiter aus der Zwangseinrichtung erwächst, ebenso wenig bedeutend ist, und diese Wahrnehmung wird noch dadurch verstärkt, daß, wie die Rechnungslegung ergiebt, für jeden dieser schweren Unfälle nur eine Entschädigung von 176,04 M. zu zahlen gewesen ist. Es scheint also die Last sehr fann, wenn diese Ausgabe bis zu demjenigen Buntte steigt, an bung gründlich anpackt und soziale Reformen inszenivt, die ungleichmäßig und zwar zu Gunsten der Arbeitgeber vertheilt ation, wie der Bergische Verein für Gemeinwohlderartige Grundsatz ausgeht, daß der Arbeitgeber für verpflichtet erachtet r bestimmte e Annahme gerechtfertigt, daß wir es mit einer tendenziösen Interjubungen in die Hand nimmt, dann ist von vornherein Ereten. Es er Haut heraus. Aber dies darf die Arbeiter nicht abhalten, an der Enquete zu betheiligen. Im Gegentheil soll man Stegemännern und Genoffen gehörig die Suppe versalzen, wäre es nur deshalb, um, wenn die Ermittelungen fertig vorSchwarz auf weiß den Nachweis führen zu können, wie unfer Iben mit hübantenthum praktische Sozialpolitik treibt, wie es die Statistik zielle Deutfchelt. Die Arbeiter haben ja dann die Möglichkeit, zu näß allein egen und die von ihnen mitgetheilten Thatsachen mit den ch. Die Prlichen Ermittelungen" zu vergleichen. Je massen waren ja jo fich die Arbeiter betheiligen, um so reichhaltiger wird Raterial, um so umfaffender die Resultate, um so schwie dist entschied as Bertuschen. Allgemeine Betheiligung, allgemeine allerdings t spottet: umpf. Echand, Sumpf. g" den fo fcha Ehrenber er ftatistische Taschenspielerkunststücke. Die Fragekarten find ziemlich mangelhaft, so fehlt z. B. eine Rubrik, welche die Der Betten, den Bettflächenraum, die Zahl der in einem e Schlafenden feststellt, was sicher gesundheitlich und mo ich von höchfter Wichtigkeit ist. Aber man muß eben von Rösen nicht zu viel verlangen. Unsere Ansicht ist also: orgfalt ahlreiche Betheiligung der Arbeiter an der Enquete, orgfältige tharfe Kontrole Einiges von der sozialen Noth der rich erst eine ge und die Arbeiter lernen die Elemente der statistischen Und das fann nie schaden. wahrheitsgetreue Ausfüllung der Fragelarten, haarzu sein, wenn man von dem vielfach bereits als richtig erwiesenen merden muß, für die beim Betriebe fich ereignenden Unfälle allein aufzukommen. Neun Zehntel aller Unfälle werden nach den Vorschriften des Krankenversicherungsgesetzes behandelt. Zu dieser Versicherung liefern an die freien Kaffen der Arbeiter die Arbeitgeber gar keine Beiträge. Der aus eigenen Mitteln zu leistende Beitrag der Arbeitgeber an die Drtskaffen beläuft sich auf ein Drittel derjenigen Beiträge, welche auf die von ihnen beschäftigten versicherungspflichtigen Personen entfallen. Dieser Drittel Beitrag aber wird reichlich ausgeglichen durch die Leistungen, zu denen die freien Kaffen der Arbeiter lediglich aus eigenen Mitteln ihren zu Unfall gekommenen Mit gliedern gegenüber verpflichtet find. Wir können also, geftüßt auf diese unanfechtbaren Daten, behaupten, daß die Unterflüßungslaft für diejenigen neun Behntel aller Unfälle, welche nach den Vorschriften des Krantenversicherungsgefeßes zu behandeln find, auch lediglich von den Arbeitern ſelbſt getragen wird. Dem unanfechtbaren Rechtsgrundsage, daß die Unternehmer für die in ihren Betrieben vorkommenden entschädigungspflichtigen Unfälle aus eigenen Mitteln aufzukommen haben, genügen fonach die Berufsgenossenschaften nur zu einem Behntel. Und auch für dieses eine Behntel aller Unfälle brauchen die Unternehmer nur minimale und in sehr vielen Fällen ganz unzureichende Ent schädigungen zu gewähren. Der Unternehmerpreffe find diese Thatsachen sehr gut bekannt. Trogdem wagt fie fortgefegt über ,, brüdende Belastung der Arbeitgeber" und über die schweren zu lamentiren, und dabei noch obendrein das Reichsver ficherungsamt geradezu parteiischer Arbeiterfreundlichkeit zu beiederrheinischen Proletarier tommt dabei doch Opfer", die diese im Interesse der Arbeiter" bringen müssen, Gen ie der Bunde En groß gem Ferhalten ge ent und wi utschland bie Die Zürcher gen dürfen Berachtung Set zu geben te Motive babi Toung bes ere fantonale fte vor alier atische Borot gegen den Ang unter dem Titel„ Hannoversche Neueste Nachrichten" er In Hannover soll vom 1. Oktober ab eine neue politische schuldigen. einen, das als ein Konkurrenzunternehmen Cannoverschen Courier", das Sprachrohr Bennigsens bezeichnet Pfingsten in Magdeburg stattgehabten Formertongresses ih. Dem, Camb. Korrespondenten" wird nun u. a. darüber leben:" Unter geschickter Leitung werden die„ Hannover Neuesten Nachrichten" deshalb wohl Boden gewinnen Annen, besonders wenn sie selbstständig bleiben und nicht gar lehr ihre Ueberzeugungen der Berliner analitange anpassen." Die lettere, durch gesperrten bervorgehobene Wendung nimmt sich ungemein nun, mwit tomisch aus in einem Blatte, in welchem auch nicht ein eigene Meinung" gefunden wird, welches vielmehr ledig Auf dunklen Wegen. Aus Bernburg wird berichtet, daß dort die Fabrifbefizer von den Verhandlungen des zu auf das genaueste unterrichtet find. Da bei den Verhandlungen nur die Delegirten nebst Polizei anwesend waren, die Delegirten aber wohl schwerlich die Fabrikanten von ihren Beschlüssen in Kenntniß gefeßt haben dürften, so kann es nicht mundern, daß die Alwissenheit der Fabrikanten die Arbeiter in Erstaunen sett. ufnahme gefun Haupttage. an Aus Kunst und Leben. Ueber die Eislocher" in Südtirol wird aus Bogen neben: Seit Eröffnung der Mendelstraße wird der Rheinder Alpen, d. h. die an malerischen Gebirgsszenerien und Der einen fo en immer mehr gewürdigt. Es dürfte daher nicht un Mitternacht gt voll. ezeichnete, Besuch bei vor einer um fich Sada venn fie gefü Igebauter В ar; er tru hinter be Sein Gefid Das Rin en fteifen Nur Ein Bettelbrief. Der Elberfelder Fr. Pr." geht ein Birkular zu, welches den in Barmen erscheinenden Vorwärts", richtiger Rückwärts, zum Gegenstand hat und an die Herren Industriellen und Freunde der Sache" gerichtet ist. Aus zwei gewöhnlich längere Fangarme befißen. Sie schließen sich in ihrer Gestalt dem Kalmar( Loligo) an, der u. a. im Mittelmeere häufig ist und in Italien eine beltebte Speise bildet. die drei Der Körper ist langgestreckt, spindelförmig; am Hinterende angebracht und eckigen Floffen find stoßen am Ende des spizzulaufenden Körpers zusammen Die ganze Gestalt befähigt das Thier zu gewandtem und leichtem Schwimmen und weist auf ständigen Aufenthalt in hober See bin. Dies giebt auch wohl dafür die Erklärung, daß felten riesenhafte Tintenfische beobachtet werden, indem sie blos ein günstiger Bufall an die Küsten verschlägt. Die Streitfrage, ob man es bei den Riesentrafen mit einer gigantischen Art zu thun hat, oder ob die Tintenfische fortwährend wachsen und die Riesen unter ihnen also besonders alte Exemplare find, ist in letter Beit zu Gunsten der ersteren Anficht entschieden wor den, ohne daß behauptet sein soll, daß nicht andere Tintenficharten bei hohem Alter eine über das Durchschnittsmaß hinerreichen tönnen. Die Gattung Größe ausgehende Architenthis, die schon 1856 von Steenstrup für einen riesenhaften C.phalopoden( Tintenfisch) aufgestellt wurde und mit wie einigen anderen, sehr nahe verwandten Gattungen, Stenothentis Verril und Histiotenthis d'Orb. die Riesen unter den Tintenfischen umfaßt, schließt sich sehr nahe der Gattung Ommastrephes an. Der Haupttummelplass der Riesen trafen scheint der Atlantische Dzean in seinem nördlichen Theile zu sein. Von Neufundla, Neu- Schottland und Labrador find feit 1873 nicht weniger s 22 Eremplare bekannt geworden. Die fich in den Dzean vorichiebende unterirdische Fortsetzung Neufundlands, die große Bank von Neufundland", die wegen der fich hier zu ungezählten Taufenden ansammelnden Fische als einer der Hauptpläße der Hochseefischerei, besonders für Stock fischfang, bekannt ist, bildet für die Kralen ohne 8weifel einen oder geräth in zu hißiger Verfolgung in eine Bucht, oder auch es treiben Thiere, welche dem Verenden nahe find, nach oben und an die Rüfte. Daß Riesenkraten gefährlich werden können, beweist der Angriff eines solchen auf ein von 2 Mann besettes Boot in der Conception Bai, N. F., am 27. Oftober 1873. Das Thier büßte mit dem theilweisen Verlust zweier Arme, welche mit dem Beile abgeschlagen wurden; die Stücke maßen 6 und 19 englische Fuß. Ein anderes Exemplar strandete in der Fortuna- Bai und wurde genau gemeffen. Die Körperlänge hatten eine Länge von 6 Fuß( 1,9 Meter) bei einem Durchmesser von 23 Sentimeter; die beiden dünneren und längeren Fang. diesem Zirkular ist ersichtlich, weß Geistes Kind der Vorwärts" ist und welchem Intereffe derselbe dient. Daß trop aller Liebes bewerbungen die Arbeiter fühl bis ans Herz hinan" bleiben, beweist aber dieser Aufruf. Interessant ist die Thatsache, daß, wie aus dem Birkular hervorgeht, die Herren Arbeitgeber neben Geldzeichnungen auch zum Maffenabonnement aufgefordert werden, um das Blatt dann gratis unter die Arbeiter zu vers thellen. Das Zirkular lautet: Vertraulich. " N. N. Der sozialdemokratischen Bewegung gegenüber, die feines wegs im Rückgange ist und durch ihre Beitungen und Flug blätter fortwährend thätig ist, das Gift des Klaffenbaffes in die Maffen zu bringen( vergl. das Flugblatt vom 21. Februar), scheint eine Gegenwirkung durch eine geeignete Arbeiterpreffe immer mehr geboten. Diese Aufgabe verfolgt feit Herbst vor. Jahres die in Barmen erscheinende und für Arbeiterkreise be rechnete Zeitung ,, Vorwärts" nicht ohne Glüd und bisher mit großem Talt und Geschick. Der Vorwärts", ein Blatt aus Arbeiterkreisen entstanden und auf den Standpunkt der Arbeiterforderungen fich stellend, tritt doch mit Entschieden heit gegen die sozialrevolutionäre Form derselben auf. Dafür, daß das Blatt seiner bisherigen Haltung treu bleibt, bürgt die Person des Herrn Pastor von Nathustus, der die obere Leitung und die Beaufsichtigung des Inhalts auch ferner zu übernehmen sich bereit erklärt hat. Eine Versammlung von Arbeiterfreunden und Industriellen aus verschiedenen Städten des Bergischen Landes, verschiedenen politischen Richtungen ane gehörig, hat deshalb auch in dem Vorwärts" ein geeignetes Organ anerkannt, um in weiteren Kreisen des Bergischen Landes der Sozialdemokratie entgegen zu arbeiten und einer friedlichen Entwicklung der sozialen Bewegung zu dienen. Der Vorwärts" erscheint seit dem 1. März täglich und es erfordert die Siche rung seines Bestandes sowohl Unterstübungen durch Geldmittel als auch durch Interesse für ein zahlreiches Abonnement. Die Unterzeichneten sind durch die bereits er wähnte Versammlung beauftragt worden, die Theilnehmer weiterer Kreise, soweit dies die Natur der Sache gestattet, für den Vormärts" anzuregen und werden in den nächsten Tagen Gelegen heit nehmen, dieserhalb bei Ihnen vorzusprechen." " Anschließend an diesen Angstruf folgt die Liste mit Rubriken versehen zum Einzeichnen. Man sieht, die Herren verstehen sich aufs Geschäft. " Antisemitisches. Bei dem bekannten Verleger Theodor Fritsch in Leipzig ist am 27. Juli die gesammte 6. Auflage des Antisemiten Katechismus" von der Staatsanwaltschaft mit Beschlag belegt worden. Ursache dazu ist, daß man in verschie benen Stellen des Buches eine Beschimpfung der jüdischen Religionsgemeinde" zu finden glaubt. Schweiz. Die Betheiligung der schweizerischen Industrie an der Weltausstellung in Paris scheint eine sehr lebhafte zu werden. Wir entnehmen in dieser Beziehung einem soeben zur Veröffentlichung gelangten Bericht des schweizerischen Generaltommiffariats folgendes: Die Zahl der definitiv ver bliebenen Anmeldungen beträgt 901 mit 1026 Nummern, während im Jahre 1878 die Schweiz sich am internationalen Wettkampfe mit 962 Nummern betheiligt hatte. Die Betheili gung nach den verschiedenen Gruppen ist folgende: Kunst 134 Nummern, Erziehung und Unterricht 114 Möbel 2c. 229, Garne und Gewebe 100, Rohstoffe 2c. 71, Maschinen 136, Nahrungs und Genußmittel 186, Landwirthschaft 21, Vieh 30 Nummern. Die schweizerischen Ausstellungsobjekte werden einen Gesammt werth von 3 399 851 Frants repräsentiren, 714 714 Frants mehr als 1878. Die starke Vermehrung fällt hauptsächlich auf die Gruppen Kunst, Möbel 2c., Garne und Gewebe, Nahrungsund Genußmittel. An der schweizerischen Ausstellung betheiligen sich alle Kantone und überdies noch 36 Ausländer in der Schweiz. Großbritannien. Die Bil: betreffend die Parnell'sche Untersuchungstommission wurde in dritter Lesung angenommen, die Lokalverwaltungsbill wurde mit einigen unwesentlichen Amende ments in dritter Lesung genehmigt. Unterhaus. Die Eidesbill wurde mit 147 gegen 60 Stimmen in dritter Lesung angenommen. Im Unterhause erklärte der Erste Lord des Schatze amtes in Beantwortung verschiedener Anfragen, er habe mit Bezug auf die Parnell'sche Kommissionsvo: lage teine Unter redung mit Mr. Buckle, dem Chefredakteur der Times", gehabt. Was das Datum des Zusammentritts des Drei- Richter. Aus schuffes betreffe, so würden die Richter nach endgiltiger Annahme der Vorlage den Termin des Beginnes der Untersuchung felber feftfeßen. Auf die Anfrage Serton's, ob es wahr sei daß Richter Day feinen Posten als Mitglied der Untersuchungs Kommission niedergelegt habe, erklärte Smith, daß er feine Information darüber befize. Hierauf wurde die seit Freitag ver tagte Debatte über die Resolution für einen Kredit von 7 Min. Pfd. Sterl. à Conto des Bivilverwaltungsbudgets fortgesetzt. Die schottischen Abgeordneten flagten über die Vernachlässigung arme aber maßen jeder 42 Fuß( 13 Meter), so daß die Gesammt länge des Thieres 52 Fuß( 16 Meter) betrug. Wahrlich eine Größe, um das Thier furchtbar erscheinen zu lassen, um so mehr, als die fortwährende Bewegung der zehn Arme eine genauere Schäßung der Größe derselben unmöglich macht und Die Größe der starren Augen das schreckhafte Aeußere des Thieres noch vermehrt. An jenem 1877 in der Trinity Bay gefangenen und einige Tage in einem New- Yorker Aquarium ausgestellten Exemplar, das eine Körperlänge von 9 Fuß und einen Umfang von 7 Fuß besaß, maßen die Augenöffnungen 8 Boll( 20 Bentimeter) im Durchmeffer. Es ließen sich noch mehrere verbürgte Funde von Thieren anführen, welche eine Gesammtlänge von über 40 Fuß erreichten. Es gelangen aber nicht einmal alle der gefangenen Riesengeschöpfe in die richtigen Hände, da viele von den Fischern, welche fie fangen, als Hunde futter und Fischföder verwendet werden. Photographische Aufnahme eines Regenbogens. Die Naturwissenschaftliche Wochenschrift" meldet: Profeffor Dr. H. Kayfer zu Hannover, welcher vor einigen Jahren vom Dache des physikalischen Instituts zu Berlin aus ganz vorzüg liche Blikphotographien aufnahm, welche in den Sigungs berichten der mathematisch- naturwissenschaftlichen Klaffe der Afademie zu Berlin veröffentlicht wurden, hat neuerdings einen Regenbogen photographirt. Es geschah dies vom Nigitulm aus mit Beachtung besonderer Vorsichtsmaßregeln und mit Anwen dung einer gefärbten Azalin Trodenplatte. Die photographische Aufnahme eines Regenbogens ist deshalb von ganz hervorragen dem Intereffe, weil man dieselbe bisher nicht für möglich hielt; man war allgemein der Ansicht, daß ein Regenbogen teine Strahlen befäße, welche auf die photographische Platte eine Wirkung ausüben. Diese Meinung ist jest durch die Thatsache widerlegt worden, und zugleich ist dargethan, daß auch farbige Erscheinungen eine photographische Aufnahme erlauben, obwohl man hierin noch nicht vieles erreicht hat. refiant sein, darauf hinzuweisen, daß Eppan auch eine große urhistorische Merkwürdigkeit befigt, nämlich eine Anzahl von Wstöchern". Um zu ihnen zu gelangen, folgt man der Menherrschte ge bis binter St. Michael und bekommt nun alsbald eine am Schluffeimliche Szenerie zu Gefichte. Ein Chaos dunkelbrauner byrtrümmer breitet sich aus, zum Theil überwachsen von n der Manna Eschen und Edelkastanien, die sich im Laufe en Epheugewinden, da und dort unterbrochen vom satten Jahrhunderte, feit der Zeit, da die ganze Felsenmaffe als Sturz hernieberging, hier angefiedelt haben. Eppaner Gand Eppaner Bergsturz heißt das Steinmeer, durch dessen Wirr uns ein martirter Steig zu den Eislöchern" leitet. Hier an Stellen, wo die Felsen schattige Brotten bilden und die enftrablen feinen Butritt haben, findet der überraschte ter mitten im heißen Hochsommer die schönsten glißernzapfen vom Felsgestein herniederhängend; nahebei aber bie Blumen des Hochgebirges, Sprit, Enzian und Rho ebt fie in nichts anderem, als dem starken immerwährenden nittene Badon, und draußen am Rande der Gand reifen Pfirsiche Feigen. Und die Ursache der Eisbildung? Wahrscheinlich zuge zwischen den Kanälen des Felsgesteines, der die emperatur infolge reicher Verdunstung erniedrigt und die anden Eislöchern auf öden heißen Steinhalden sonnt sich die uzotter und die giftige Sandpiper auf den von der Sonne ten Borphyrplatten; die große grüne Eidechse verschwindet günstigen Jagdgrund. Mancher wird hier ans Land geworfen er den endlosen Steintrümmern, wenn nur das geringste ausch naht; nicht selten stöbert der Wanderer einen Edelare hingen auf. Der Infettensammler endlich findet reiche Ausbeute feltenen Brachttäfern und Sandläufern. enitellung bis jetzt bekannter Thatsachen in einem Auffage des Heber riesenhafte Tintenfische findet fich eine Busam Naturforschers". Einige Mittheilungen daraus dürften unsere Her intereffiren. In Sagen und alten Erzählungen mehrerer, onders nordischer Fischervölker spielen riesenhafte See geheuer, die Kralen, eine große Rolle. Ohne Zweifel handelt betrug 10 englische Fuß( etwa 3 Meter), die acht kurzen Arme fich dabei um außergewöhnlich große Tintenfische aus der Schnurrbart Teint. e störten ein einer und fa Er frug als hätte f mpfnafe, bie i uf dem alle völliger Barm Aeltere Elektrischer Flugapparat. Aus Amerita wird gemeldet, daß Edison, nachdem der neue Prozeß der wohlfelleren Herstellung des Aluminiums fich bewährt hat, mit Hilfe des von Siegrid Marcus in Wien erfundenen Petroleum- Motors die der praktischen Verwirklichung der Luftschifffahrt im Wege stehenden Hindernisse für beseitigt hält und damit umgeht, einen Flugapparat zu fonst uiren, für welchen er schon im vorhinein einen Auftrag von der spanischen Regierung erhalten haben will. Der Petroleum- Motor soll aus einer Mischung von Stahl und Aluminium hergestellt werden. Das Petroleum als Heizmittel bildet die geringste Belastung. Schottischer Vorlagen. Alsdann griffen die irischen Abgeordneten| bie Politik der frischen Vollzugsregierung an und fetten die Debatte darüber bis 12 Uhr Morgens fort, worauf die Reso lution angenommen wurde. Barnell hat an die„ Times" ein Schreiben gerichtet, in welchem er Chamberlain auffordert, den demselben von ihm ( Barnell) übergebenen irischen Verwaltungsplan und die angeb liche Zwangsbill doch zu veröffentlichen. Jedenfalls werde Chamberlain beide Schriftstüde noch befizen. Frankreich. Die Agence Havas" veröffentlicht den Wortlaut der Antwortnote des Ministers Goblet auf die Noten ber italienisch n Regierung in der Maffauah- Angelegenheit; die Note schließt wie folgt: Wenn das Verfahren der italienischen Regierung, das in dieser Angelegenheit eingeschlagen worden ist, zur einfachen Beseitigung der Kapitulationen und unserer früheren Rechte in Maffauah führen sollte, so würde uns nur übrig bleiben ,, von der neuen Art des Vorgehens und von dem für die Zukunft aufgestellten Prinzige Aft zu nehmen, wonach Die Kapitulationen mit vollem Recht und ohne Verhandlungen und ohne Einvernehmen mit den Mächten in einem Lande, in welchem eine europäische Verwaltung eingerichtet wird, ihre Wirksamkeit verlieren. Wir haben das römische Kabinet hiervon benachrichtigt und behalten uns vor, daraus diejenigen Konse quenzen zu ziehen, welche uns unser Intereffe in folchen Gebieten, wo wir uns auf Grund regelrechter Erwerbstitel festgesetzt haben, vorschreiben wird." Belgien. Welch ungeheueren Summen das fleine Belgien für die fatholische Kirche und die katholische Geistlich, Ieit aufbringt, wird aus einer Zusammenstellung flar, welche ein Brüffeler Blatt auf Grund des amtlichen Jahrbuches Bel giens veröffentlicht. Sie beziffern fich auf jährlich 57 016 543 Franks. Die Klöster bergen 25 362 Mönche und Nonnen, deren Unterhaltung- 2 Frants per Tag ftimmung sowohl der betheiligten Kanadier als des Senats. Diese Vereinigung folle in republikanischer Form und in Ueber. einstimmung mit dem allgemeinen System der Verfassung der Vereinigten Staaten stehen. Kleine Mittheilungen. Schiffsnachrichten. Hamburg, 9. August. Der Postdampfer Hammonia" der Hamburg- Amerikanischen Badetfahrt Aktiengesellschaft ist, von Hamburg kommend, heute früh 9 Uhr in New- Yort eingetroffen.- London, 9. Auguft. Der Union Dampfer Tartar" ist auf der Heimreise gestern von Capetown, der Union- Dampfer ,, Athenian" heute von Madeira abgegangen. - Der Castle Dampfer Garth Castle" ist heute auf der Heimreise in London und der Castle Dampfer Drummond Castle" auf der Ausreise in Capetown angekommen. " " " 1 Darmstadt, 9. Auguft.( Verunglückter Soldat.) Auf dem Griesheimer Schießplaß ist gestern Abend ein Kanonier vom 13. Württembergischen Artillerie- Regiment verunglückt. Derselbe hatte sich am Bünder einer Revolvergranate zu thun gemacht, diese explodirte und riß ihm einen Theil der rechten hand ab; außerdem erhielt er mehrere Kugeln in die rechte Seite. Hamburg, 8. Auguft. Infolge des Orkans trat am Mon tag in Curhaven das Waffer in die Straßen des Ortes, überall großen Schaden anrichtend. In der Umgegend von Curhaven, fowie im Hannoverschen waren noch gestern die Ländereien auf weite Streden überschwemmt. Die Auswanderung über Hamburg im Monat Juli betrug 8133 Personen, davon find 4885 Paffagiere in direkter Fahrt und 3248 Passagiere über England und andere europäische Zwischenhäfen expedirt worden. München, 9. August.( Durchbrenner.) Aus Schwabing ist ein Wirth mit einer Schauspielerin und dem Vermögen seiner Frau, und aus Neuhausen ein Steinmegmeister verschwunden, der seine Arbeiter seit längerer Zeit nicht mehr bezahlt hat. die Brücke, wo der Zusammenstoß erfolgte, binab auf die ftraße gestürzt, wenn das eiserne Geländer nicht sehr f wesen wäre. Der Lokomotivführer und der Heizer des Pe zuges wurden furchtbar verstümmelt aus den Trümmen vor gezogen. Außerdem starben sechs Fahrgäste an de haltenen Verlegungen. Die Zahl der Verwundeten ist ein große. San Francisco, 6. Auguft.( Schiffsunglück.) Be am 13. Juli erfolgten Untergang des britischen Schiffes r. 187. of Greece" in Aldinga- Bay, unweit Adelaide, find einsch des Kapitäns 17 Personen ertrunken. Sprechsaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit Raum dafür abDie Angu ift, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Sn zur Berfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem deffelben identifizirt zu werden. " 27. Novembe nuppenregen ü le in unsere Be war. Währ fenntniß b d In Bezug auf den Bericht im Berliner Volksblatt" den Eindrud die am Montag, den 6. ds., stattgefundene öffentliche tereffe an bie binderversammlung erlaube ich mir, als Vorsitzender dieser Streife der m sammlung, einige Bemerkungen zu machen. Es ist um diese Be Bebiet der meteo Meinung nach nicht überflüssig, öffentlich zu konstatiren, unferer Versammlung nur durch das Eindringen einiger ju licher Schuhmachergesellen ein vorzeitiges Ende bereitet nachdem furz vorher der„ Sanssouci. Versammlung" burd felben ein gleiches Schicksal bereitet worden war. Unsere chheit gewo fammlung hatte, vermöge der ruhigen und fachlichen Aben Erfolge tungen des Referenten, Buchbinder Joft, sowohl, ale au ag fte schon Buchbinder Bammes, Ohnesorge und Bäßler, welche furgemäßen 2 der Diskussion betheiligten, einen sehr guten Verlauf genber die Natur 1 Stande gewefen und sollte eben dem Bureau eine Resolution zugestellt m als die oben bezeichneten Herren aus der polizeilich aufs Balode biefer au ,, Sanssouci- Versammlung" zu uns famen, und zwar m S ausgesprochenen Abficht, unserer Versammlung ein 18 514 260 Fr. erfordert. Der Staat giebt für die Gehälter des Klerus 4730 000 Frants, für die Kirchen 2 175 000 Frants Zuschuß und stellt der katholi fchen Kirche die dem Staate gehörigen 3243 Kirchen und Kapellen wie 3243 staatliche Gebäude unentgeltlich zur Verfügung. Daneben haben die geistlichen Genoffenschaften 26 543 Hektar Grundbeftß. Uebrigens fließen dem Klerus reiche Einnahmen für die Meffen zu, kurz die Gelder, welche die 6 Millionen Einwohner und ihr Land den firchlichen Zweden opfern, find im höchsten Maße ansehnliche. Amerika. In der letten Sigung des Senats brachte Blair, der Bertreter von New Hampshire, eine Resolution ein, welche Den Präsidenten ersucht. Unterhandlungen mit Großbritannien zu eröffnen, in denen Canada vertreten sein sollte, behufs Beilegung der gegenwärtigen Streitigkeiten und insbesondere zur Vereinbarung der Bedingungen für die politische Ver einigung Canada's oder irgend einer seiner Provinzen mit den Vereinigten Staaten, vorbehaltlich der Bu Theater. Sonnabend, den 11. August. Friedrich Wilhelmstädtisches Theater: Gasparone. Kroll's Theater: Norma. Sehendorf, 7. Auguft.( Verschüttet.) Am Freitag wur den auf einer Grube bei Herdorf im Abbau zwei Bergleute verschüttet. Mit den Aufräumungsarbeiten wurde sofort begonnen. Erft am Sonntag bolte man einen der Verunglückten ais Leiche heraus und gestern Abend fand man den anderen, eben falls todt. Sofia, 9. August.( Die Gefangenen von Bellowa.) Die Briganten haben die von Bellowa fortgeschleppten Agenten, nachdem fte das Lösegeld erhalten hatten, in Freiheit gesezt. Lettere paffirten heute früh den Truppenko.don und werden morgen in Bellowa ankommen. Die Regierung ergriff sofort Maßregeln zur Verfolgung der Räuber. London, 7. August.( Eisenbahnunglüd.) Auf der London und South Western Eisenbahn trug fich bei der Station Hampton Wid gegen Mitternacht ein Eisenbahnunglüd zu, in. dem eine auf ein falsches Geleise gerathene Lokomotive mit einem mit Ausflüglern beseßten Personenzuge zusammensties. Mehrere Waggons wurden ineinander geschoben und wären dieselben sicher Dem Generalmeister H. Engel zu seinem Wiegenfeste ein dreimal donnerndes Hoch! aber nicht so hoch, daß die Bockmühle umfällt und der Laufiger Plaz stehen bleibt. 304 Se ne Kameraden. Otend- Theater: Bom Biehhof bis zu den Vereinigung der Drechsler Menschenfreffern. Bellealliance- Theater: Das elfte Gebot. Madame Flott. Viktoria- Theater: Die Kinder des Kapitän Grant. Deutschlands ( Ortsverwaltung Berlin II, Stockbranche), Deranstaltet am Sonnabend, den 18. August, Königstädtisches Theater. Der Straßen Großes Konzert und Vorstellung junge von Paris. Saufmann's Variété: Spezialitäten- Vorftellung. Toncordia- Theater: ftellung. Spezialitäten VorAdolph Ernst- Theater ( früher Louisenstädtisches), Dresdenerstr. 72. Sonnabend, den 11. August 1888: Eröffnungs- Vorstellung Bum 1. Male: im Konzerthause Sanssouci, Kottbuserstr. 4a. Der Ueberschuß wird für franke Mitglieder verwendet. Freunde und Kollegen der Vereini gung werden hiermit freundlichst eingeladen. Billets à 30 Pf. find bei allen Komitee- und Vorstandsmitgliedern zu haben. Das Romiter. 306 Der Verein der Parquetbodenleger Berlins. feiert am Montag, den 13. Auguft d. J., sein Die drei Grazien. 5. Stiftungsfeet Gesangspoffe in 4 Aften von Leon Treptow, Kouplets von Gustav Görß, Mufit von Franz Roth( Novität). im Lokale Boyne, Haleahjaide Nr. 7. mit großem Konzert, verschiedenen Belnftigungen und Sommernachtsball. Entree 30 Pfg. Anfang 5 Uhr. Mit vollständig neuen Rostumen und Die Kaffeeküche ist von 3 Uhr ab geöffnet. Dekorationen. Billets find zu haben bei den Herren: Elly: Bertha Feldau, Clara: Elly Simund, Fürstenstr. 9; Merkel, Boffenerstr. 33; Bender, Gretchen: Mary Reichardt, Eblers, Admiralstr. 38; Schubert, Hollmann Laura: Rosa Lid, Augufte: Grete Gal us, straße 14; Bach, Lindenstr. 10; Lundehn, AlElfriede: Selma Richter, Nidel: Guido penslebenstraße 17.- Freunde und Bekannte Fielacher, eller: Hugo Hasskerl, labet höflichst ein Bornstedt: Fritz Schmidt, Lehmann: 303 Gustav Görss, Schumann: Alfred Schmasow, Emil: Eduard Schmasow, Carl: Georg Stollberg, Bullerfopp: Dir. Ad. Ernst. Kaffeneröffnung 6 Uhr. Anfang der Vorstellung 7 Uhr. Schweizer Garten. Entrée 30 Pf. Enteée 30 Pf Theater- u. SpecialitätenVorstellung. Hugofton- Familie, C. Willberg, Brothers Alming, Geschw. Delorme. Boltsbeluftigungen Im Saal: Damen aller Art. tanz u. Ball. Abends: Gr. Illumination. Alles Nähere die Anschlagsäulen. Manage 1 Gr. 9 M. 10. Kaiser- Panorama 3weite Reise durch Tirol Der ganze Trauerzug und Aufbahrung Kaiser Wilhelms im Dom. Entree Cycl. 20 Bf., Rind nur 10 Bf. Abonn. Soeben erschien: Nr. 56 des Wahren Jakob". Bu beziehen durch die Expedition b. sl. Bimmerftraße 44. 305] D. Komitee. Cylinderuhren reinigen 1,50 M. Versammlung des Fachvereins der Marmor- und Granitarbeiter Sonntag, den 12. August, Vormittags 10% Uhr, bei Deigmüller, Alte Jakobstr. 48. Kollegen willkommen. Der Vorkand. Dadurch, daß die von mir gelieferten Ubren genan richtig gehen und jedes einzelne Stück zum Fabrikpreise abgelaffen wird, hat fich mein Uhren- Versand über ganz Deutsch land und darüber hinaus aus gedehnt. Empfehle: Nick.- Remontoir 10-15m. Silb. Remontoir 17-45 Bld. 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Ebenso Wort, um auch sofort in den Fehler seines Vorredners ben vom 9. fallen, wovon er fich weder durch Zeichen mit der Glone in viel g durch mündliche Bemerkungen des Vorsitzenden abhalgen, aber au und dadurch der beabsichtigte Swed erreicht wurde. zwischen eingelaufene Resolution fonnte infolge deffen Abstimmung gebracht werden. Ich will mich jeder weiteren Borstellu einung auft Natur Diefer Ergebniffen der Handen, traf m Elemichnuppen meiperliche N über das Verhalten dieser Herren enthalten, bemerke n daß, da unsere Versammlung doch eigentlich nur für Bu und Fachgenoffen einberufen war, die Herren sich nur a betrachten fonnten. Durch ihr Verhalten haben ste Gastrecht auf das Gröblichste verlegt. Wilh. Tilgner, Buchbind Solmsstraße 6. G. Scharnow's in Sweifel gezo Schnuppen eine unferer Atmosph anjah. Diese und es bat lan labni vertrete nliche Körper eln, die zuwe Dem fernen älteste und leistungsfähigte Uhren- Fabrik besteht seit 1860 Berlin S., am Morigplay, Oranienstr.- Ede. 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Protofoll ber Ich erfu Ehrenfried fab Das gefd Oderbergerstr. 51-52 Möbel, Spiegel und Polsterwaa billig Brunnenstraße 28. eigener Fabril wegen Ersparung der Laben Lager und Verkauf uur open Bahlung nach Uebereintunft Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von Mar Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Hierzu eine Bella Dat Je irftigen ber bann. Allgemein ab auf die cht sehr f zer des Be Trümme ifte an ba weten ist ein glüď.) Bei ar Beilage zum Berliner Volksblatt. Shiffer. 187. find einschl llgemeinen In en, mit dem Lokales. aum dafür die Augustmetrore. Als in den ersten Abendstunden 27. November 1885 die Welt durch einen förmlichen Sternnuppenregen überrascht wurde, der einen geradezu überwälti Boltsblatt den Eindrud auf alle Beschauer machte, da beherrschte das öffentliche interesse an diesem großartigen und seltenen Naturschauspiel ender dieser Kreise der menschlichen Gesellschaft. Allein es zeigte fich Es ist um diese Beit recht deutlich, wie stiefmütterlich gerade dies biet der meteorischen Erscheinungen Jahrhunderte lang und fonstatiren, m einiger ju in unsere Zeit herein von der Wissenschaft behandelt wor e bereitet war. Während bei anderen großartigen Naturerscheinungen Grfenntniß der Erscheinung längst zum Allgemeingut der lung" burd Dar. Unfere enschheit geworden war, lagen bei den Meteorfällen die achlichen den Erfolge der Wissenschaft in zu naher Vergangenheit, ohl, ale au daß fie schon die alten festgewurzelten, mehr poetischen als urgemäßen Anschauungen der Völker zu verdrängen im E, welche Stande gewesen wären. Und doch find die neueren Aufschlüsse Serlauf zugestellt w icheinungen so intereffanter Art, daß fie beim Herannahen einer Au Sonnabend, den 11. August 1888. Schiaparelli in Mailand, dem, wie wir sogleich sehen werden, der gewaltigste Fortschritt in der Erforschung der Sternschnuppens natur zu danken ist, berechnet, daß in der That die Tem peraturerhöhung der Meteorsteine auf ihrem Laufe durch die Lufthülle nur einige tausend Grade in der Sekunde erreichen wird. Daß aber eine solche für unsere Vorstellung immerhin enorme plögliche Temperatursteigerung ausreicht, die kleineren Körper, welche die Steinschnuppen bilden, zum Leuchten, ja zum Verdampfen zu bringen, wird ohne weiteres einleuchten. Diese Geschwindigkeit, mit der die Sternschnuppen aus dem Weltraum auf unsere Erde losschießen, ist es nun auch recht eigentlich gewesen, welche uns über den Ursprung dieser schönsten Himmelserscheinung belehrt hat. Die Geschwindigkeit von etwa 6 Meilen in der Sekunde ist nämlich fast um die Hälfte größer als die planetarische Geschwindigkeit, also die der Erde in ihrer jährlichen Bahn um die Sonne. Und da nun gerade die Geschwindigkeit, mit der fich ein Himmelskörper in feiner Bahn bewegt, ein unterscheidendes Merkmal für seine be fondere Natur bietet, so müssen wir schon deshalb nach einer zeilich auf Balode dieser auffälligen Erscheinigungen aller Interesse feffeln Bahngeschwindigkeiten aufweisen, wie die Sternschnuppen und d zwar erben. ang ein g uhmacher halten, St aut Die fallenden Sterne oder Sternschnuppen find eine so alle einer Meine Erscheinung, daß man, namentlich in der zweiten Hälfte Des Jahres, an feinem flaren Abend vergeblich nach ihnen ausauen wird, wenn man auch nur kurze Zeit den Himmel bes llege Kling tet. Ebenso allgemein bekannt ist es, daß in den Abends Forrebners Meteore. Eine solche Kategorie von Himmelskörpern, welche fich mit größerer als planetarischer, nämlich etwa 6 Meilen pro Sekunde betragender Geschwindigkeit in der Bahn bewegen, find aber die Kometen, und zwar findet sich unter diesen eine Anzahl, welche in zwar langgestreckten, aber doch geschloffenen Bahnen die Sonne umtreift und dieselbe Bahngeschwindigkeit bunden vom 9. bis 11. August alljährlich fich diese fliegenden befigt, wie unsere Augustmeteore. Es ist nun eine Hauptauf t der Glone in viel größerer Menge zeigen, und daß in noch größeren gabe der heutigen Astronomie, die Bahnen der Himmelskörper en abhalt wurde. e deffen Der weiter Fich nur all Sen fie ab r, Buchbin caße 6. gen, aber auch in Bausen von 33 Jahren, im November die beinung auftritt. Wenn man aber nach der Ursache, nach de Natur diefer Erscheinung fragt, so findet man die wunder ften Borstellungen verbreitet. Selbst bei Leuten, welche den ur für Buben, traf man vielfach auf die Anschauung, wonach die emerke gebnissen der Naturwissenschaften nicht fremd gegenüber menschlichen Auge fichtbar wurden, so genau gemeffen und be welttörperliche Natur der Sterne des Himmels dann nicht mehr in Sweifel gezogen werden konnte, schrieb man den SternSchnuppen eine irrlichtartige Natur zu, indem man fie als in unferer Atmosphäre verbrennende Gase oder schweflige Dünste anjah. Diese Anficht reichte bis in unser Jahrhundert herein, und es bat lange gedauert, bis die zuerst von dem Physiker labni vertretene Anficht, wonach die Sternschnuppen ganz nliche Körper sein müßten, wie die Meteorsteine und Feuereln, die zuweilen auf die Erde herab fallen und also Boten dem fernen Weltenraume find, selbst bei den Gelehrten Fabring gefunden hat. Die Frage war nur die, wie so lleine Dem Universum zu uns tommende Körperchen zum Leuchten ht seit 1860 nserer Atmosphäre kommen könnten. Aber, wenn nun die Export alen k. I. en Steinmeteoriten, welche öfter mehrere hundert Pfund en, bei ihrer Bahn durch unser Luftmeer fich bis zum ben erbigen fonnten, so ist um so leichter einzusehen, daß ete Rörperchen, welche mit derselben Geschwindigkeit die mosphäre durchschneiden, eine bis zur völligen Verbrennung teigerte Wärme entwickeln mögen. Freilich ist der Beweis afür, daß ein Körper, wenn er sich mit großer Geschwindigkeit e widerstehenden Mittel, wie es unsere Atmosphäre ist, bewegt, Theil seiner Geschwindigkeit in Wärme verwandeln muß, bas bringen gewefen, seit die neuere Phyfit gezeigt hat, Daß Märme selbst nichts anderes, als eine Art der Bewegung der fleinsten Theilchen des erwärmten Körpers ift. Daß aber die großen Meteore und die Sternschnuppen nicht mefentid verschiedene Körper find, zeigt ein Fall, der sich fo genau wie möglich zu bestimmen, und es ist ihr die Lösung dieser Aufgabe mit einem geradezu erstaunlichen Grad von Schärfe und Sicherheit gelungen. So find alle jene Kometen, welche, wenn auch nur wenige Wochen oder Monate, dem rechnet worden, daß man die Lage und Dimensionen ihrer Bahnen im Raume sehr genau kennt. Es ist aber auch, nachdem man auf anderem Wege die wahre Größe der Bahngeschwindig feit der Sternschnuppen ermittelt hatte, gelungen, die jenige Bahn zu bestimmen, welche der Sternschnuppenschauer, der alljährlich um den 9. bis 11. August auf der Erde erscheint, um die Sonne beschreibt. Kaum hatte man aber dies lettere Resultat gefunden, als man auch sofort eine völlige Uebereinftimmung zwischen dieser Sternschnuppenbahn und derjenigen fand, in welcher sich der dritte Komet des Jahres 1862 um die Sonne bewegt. Die Uebereinstimmung der beiden Bahnen, die nur bezüglich der Umlaufszeit( wegen der schwierigen Bestimmung dieses Elementes aus den Sternschnuppenbeobachtun gen) noch einer Bestätigung bedurfte, war so schlagend, daß man nicht mehr zweifelhaft sein konnte über den ursächlichen Busammenhang beider Erscheinungen. Beide Himmelsförper laufen in derselben Bahn um die Sonne- entweder find fle ursprünglich ein Ganzes gewesen und haben sich von einander losgelöst, oder der Komet hat sich aus dem Meteorring durch Verdichtung der Meteormaterie gebildet. Beides ist möglich. Denn, denten wir uns, daß ein Komet mit seinen äußerst zarten Theilchen in die Nähe eines großen Planeten, des Jupiter, fommt, so wird der dem Planeten näher liegende Theil des Rometen weit stärker angezogen, als das andere Ende. Auf diese Weise könnte dann ganz wohl eine Loslösung einzelner Theile stattfinden, die dann in einiger Entfernung von der Hauptmaffe ihre Bahn weiterziehen würden. Bei folgenden An näherungen an einen massenhaften Weltförper würde fich derselbe Prozeß wiederholen, und so könnte im Laufe vieler Jahrhunderte allmälig die ganze Bahnstrecke des Kometen mit losgelösten Theilchen angefüllt werden. Da nun die Erde ebenfalls eine Bahn um die Sonne beschreibt, welche die Bahn des dritten Rometen von 1862 in demjenigen Punkte schneidet, in welchem fich unsere Erde am 10. August beffndet, so muß die Erde um Diese Zeit durch diese kometarische oder meteorische Materie hin burch geben, die dann wegen der enormen Geschwindigkeit, mit der die Kreuzung der beiden Bahnen stattfindet, in unserer Atmo. sphäre verbrennen muß, und so das Schauspiel eines reichen Sternschnuppenfalles bewirkt. Daß sich das Augustphänomen Der Sternschnuppen in jedem Jahre wiederholt, sobald nur die Erde an diesem Buntte ihrer Bahn angekommen ist, beweist, daß die Vertheilung der Rometentheilchen bereits auf die ganze ellip tische Bahnstrecke stattgefunden hat, wenn auch die Bahl der in den genannten Augusttagen in verschiedenen Jahren beobachteten Sternschnuppen eine verschiedene ist. Die Vertheilung auf dem Babnring ist also noch feine gleich dichte, und man kann daher nicht voraus sagen, ob die kommenden Tage einen reichen oder einen mäßigen Sternschnuppenfall bringen werden. Diese auch eine natürliche Erlärung der mehrfach beobachteten Erschei nung bieten, wonach stark beschweifte Kometen, wenn sie nach en( in Bultust) nach einem furchtbaren Knall ein.wahrer 30. Januar 1868 zugetragen hat. Um diese Beit fiel in Shinregen zur Erde nieder, als Schlußaft einer großen Meteors heinung, wie fte nur selten beobachtet werden. Dieses selbige Boge Meteor erschien um diese Beit ferner gelegenen Orten nur en es nur als helle Sternschnuppe. Freilich gehören ganz gewöhnliche Feuerfugel, und noch weiter entfernte Orte bere Geschwindigkeiten dazu, um einen Körper durch die Sebung in der Atmosphäre zum Leuchten zu bringen, als wir e auf der Erde zu erzeugen ve mögen. Selbst die stärksten Arupp'ichen Kanonen vermögen ihren Geschoffen teine hierfür in Heilen. Aber die Geschwindigkeit, mit der die Sternschnuppen tradht tommende Wärmeerhöhung durch die Flugbahn zu er der Grenze unserer Atmosphäre aus dem Weltraume an ngen, ist eben auch enorm viel höher man kann sie zu sechs ellen in der Setunde annehmen. Wäre nun die Atmosphäre den höhen, wo die Sternschnuppen zu leuchten beginnen, on fo dicht, wie an der Erdoberflächte, so müßte die Reibung men einer Stunde die Sternschnuppen eine Temperatur Auflösung der Kometentheilchen in meteorische Materie würde dieser überirdischen Geschwindigkeit eine so enorme sein, daß rake 44 Sie gardero fauberer Arbe e fich zu nitz, hr. 50, P 155, Lab eben in eigen arderoben, Tuchen, 2. grop Tow pisterwaar lhelmstraße cit straße). e Bedienung ngen, obung von Millionen von Graden erlitten. Allein die mosphäre wird nach oben stetig leichter, dünner, und so hat Der Vereinspräsident. Eine luftige Geschichte von D. Mittwald. Als Herr Friedrich Schnißer nach Hause gekommen fette er sich hin und schrieb einen Brief folgenden In( Schluß.) an einen Freund in der Großstadt: " Mein lieber Junge! Ich bitte Dich nämlich, in Deiner Großstadt das vers Du mußt mir jest aus der Verlegenheit helfen! lumpteste und verkommenste, möglichst nach Alkohol duftende Individuum aufzusuchen, mit Reisegeld zu versehen und mir hierher zu schicken. Besagtes Indi vibuum muß aber in der Nacht hier ankommen, daß ihn Niemand sieht, und muß sich sofort bei mir melden. Alles Nähere erfährst Du später mündlich! Rache Deine Sache gut! Dein So schrieb Herr Friedrich Schnißer. gung. Friedrich." Drei Tage später hatte der Verein" Thalia" eine Würdevoll thronte Herr Ehrenfried Bierlich die Wenn das nicht der Fall ist, so schließe ich hiermit Da plöglich wurde die Thür aufgemacht und herein trat mit wankenden, schwankenden Schritten ein Mann, der den Mitgliedern des Vereins einen Schreck einjagte. Auf dem Kopf trug er einen Deckel, der früher wohl einmal ein Hut gewesen sein konnte, jest aber wie eine durchschoffene Schießscheibe aussah; in Lumpen flatterten Rock und Hose um die fragwürdige Gestalt und an den Füßen trug er schmierige Lappen statt der Stiefel. von oben bis unten. " Herr Ehrenfried Bierlich besah sich den Ankömmling Was wollen Sie?" fragte er. will" Der Der Mann schwankte ganz will Ich bedenklich und seine kleinen Augen fielen ihm oft zu, während er sprach ich will die Unterstüßung eines löblichen Vereins in Anspruch nehmen." Herr Ehrenfried fah die Mitglieder bedeutungsvoll an; ein verständnißvolles Aha!" kam von so und so vielen Lippen. " Wie heißen Sie?" recherchirte der Präsident. Wilhelm Zirbel!" Und nun ging das Verhör los. 5. Jahrg. vielen Jahren zur Erdnähe zurückkehren, viel von ihrem früheren Glanze verloren haben. " " Automatische Apparate schießen überall wie Pilze aus der Erde. Es eriftirt wohl fein Vergnügungslotal mehr, in welchem fich der Automat" nicht niedergelassen hätte. Buerst tamen, meint das B. T.", die automatischen Beigerwaagen auf, sodann folgten die Bonbons- und Chokoladen- Automaten, zu ihnen gefellten fich dann bald Apparate, welche beim Einwurfe eines Behnpfennigftüdes" Bigarren sowie gefüllte Streich holzschachteln, an deren einer Seite fich das unvermeidliche Nachtlicht" für verspätete Nachhausekömmlinge befindet, in die Hand des Reflettanten gelangen laffen, ferner Kraftmeffer, Automaten, an welchen das Publikum seine Heb- refp. Bugkraft erproben fann 2c. Neuerdings hat ein findiger Fabrikant ein Faß konstruirt, aus deffen Spundloch fich nach Einwurf des Nickels ein Gläschen Cognac, Liqueur 2c. in eins der in Bereitschaft gestellten Schnapsgläschen ergeußt; wie lange wird's noch dauern, dann folgen die übrigen Flüffigkeiten nach und wir brauchen teine Kellner mehr! Daß auch vielfach Mißbrauch und Unfug mit den Erzeugnissen dieses neuen Industriezweiges getrieben wird, erklärt fich schon aus der Massenhaftigkeit der überdies öffentlich ausgestellten Fabrikate. Ursprünglich haben: böse Buben, Buben, die fich den verbotenen Genuß einer Havannah auf dem billigsten Wege verschaffen wollten, versucht, den Automaten durch runde Bleiftückchen zu betrügen, und noch jetzt, nachdem man diesen gewiß groben" Unfug durch Vers befferung des Mechanismus unmöglich gemacht hat, findet der glückliche Beftzer eines Automaten oftmals einen Hosenknopf oder dergl. im Apparate stecken, den man dem letteren für baare Münze bat an- geben wollen. Aber wie der selige Elephant unseres Zoologischen Gartens mit dem ihm eigenen entrüfteten Blicke solche Pseudo- Nidels zurüdwies, so verweigert auch der Automat hartnäckig die Herausgabe seiner Schäße, sobald er merkt, daß man ihn betrügen will, und er streift so lange, bis man das Falfifitat aus seinem Schlunde entfernt, wie etwa ein Magen, dem man statt Brot Kieselsteine zugeführt hat. So ist denn der ehrenwerthen Zunft der Spizbuben nichts weiter übrig geblieben, als robe Gewalt, und diese, die be fanntlich im Stemmeisen" verkörpert ist, findet man regelmäßig da angewandt, wo ein Automat eröffnet worden ist. Baares Geld freilich bildet nur in den seltenfien Fällen die Beute der nächtlichen Besucher, dafür aber tönnen diese fich an einigen Bonbons, und Chokoladentafeln erquiden, welche nach so ,, schwerer" Arbeit noch einmal so gut schmecken sollen. 9 Um die ,, Oeffentlichkeit des Ve fahrens" ist es eine schöne Sache, und wenn man die liberalen Anschauungen in der Presse über diese Forderung lieft, so meint man mindestens, daß ein so liberal verwaltetes Gemeindewesen, wie es unsere gute Stadt Berlin ist, sich der Deffentlichkeit des Verfahrens in ihren gesammten Verwaltungs Angelegenheiten erfreut, und hier ist dies Prinzip auch gewiß ebenso berechtigt, wie auf irgend einem anderen Gebiete der Verwaltung. Indeffen scheinen viele Leute einen gewaltigen Unterschied zwischen Theorie und Praxis zu machen. Thatsächlich findet man das bekannte„ Eintritt ver toten" nirgends öfter als an den Eingangsihüren zu kommu 1 alen Werkstätten, Anlagen und Betrieben, und manche derselben machen in ihrer unnahbaren Abgeschloffenheit einen geradezu gefängnißartigen Eindruck. Man entgegnet uns vielleicht, das müße der Ordnung wegen so sein, und wir wollen den Einwurf einmal gelten laffen, aber bisher waren die Herren aus dem rothen Haufe einfichtsvoll genug, es hinsichtlich der Deffentlichkeit wenigstens mit der Preffe nicht au verderben, und ältere Berliner Beitungsberichterstatter erinnern fich ficher noch der Zeit, wo für ste zwischen dem Verhalten der Berliner Polizei und dem der städtischen Behörden ein voll endeter Gegensatz bestand. Für die städtische Verwaltung giebt es feine Heimlichkeiten!" Das war ein damals mit Emphase ausgesprochener Grundsay. Die Beiten müffen fich wohl ge ändert haben. Vor einigen Tagen ging durch die Preffe die Mittheilung von der seltsamen Ausführung des Neubaues eines Gasbehältergebäudes auf der Gasanstalt in der Stralsunders straße. Selbst unsere Stadtverwaltung wird es hoffentlich nicht unbescheiden finden, wenn das Publikum fich für städtische Bauten im allgemeinen und für bautechnische Neuerungen, die babei angewendet werden, insbesondere interesfirt, und man hätte erwarten sollen, daß den Vertretern der Preffe, welche fich über diese Art der Bauausführung unterrichten wollten, diese ihre Bemühungen möglichst erleichtert würden. Hoffentlich ist es nur einem Berichterstatter paffirt, auf den Gedanken zu kommen, die Reise nach der Eisenbahnstation ,, Weißenfee" am Nordring zu unternahmen, und seine Erfahrungen bei dieser Gelegenheit waren in der That bezeichnend für die Deffentlichkeit" in dem bes treffenden Reffort der städtischen Verwaltung. Daß jemand, der fich durch öffentliche Urkunden als Vertreter der Preffe zu legis timiren im Stande ist, von einer Thür zur andern geschickt wird, neuen Anzug, sowie zehn Mark Reisegeld zu geben! Wer für meinen Antrag ist, den bitte ich, die Hand zu erheben!" Alle Hände flogen in die Höhe. Darauf wurde Herrn Birbel das Resultat der Berathung verkündigt und hoch= erfreut bedankte sich derselbe. Herr Ehrenfried aber hob die Sigung feierlich auf. " Am anderen Tage zirkulirten hektographirte Blätter durch die Stadt, in welchen die Wohlthätigkeit des Vers eins Thalia" auf das Höchste gepriesen wurde; man habe, so hieß es, einem armen heimathlosen Teufel geholfen, der dem Verein würdig und bedürftig erschienen sei; eine solche aufopfernde That bedürfe der öffentlichen Anerkennung. Ganz unten in der Ecke der Flugschrift stand der Name des Herrn Friedrich Schnitzer. " Ein verteufelter Junge!" meinte Herr Ehrenfried beim Mittagessen und sah die Anna schmunzelnd an. Und am Abend traf er den Provisor im Roß", ging auf ihn zu, drückte ihm die Hand und dankte und sagte, infolge dieses warmen Artikels würden sich Biele, die jetzt noch ta't und fühl ferne ständen, bewogen fühlen, dem Verein als Mitglieber beizutreten. Es wäre ihm," so fuhr Herr Ehrenfried fort, fehr angenehm, wenn Herr Schnißer nächstens " 1 uf dem Präsidentenstuhl, die Stirn in gar ernst- Endlich war man mit den Personalien zu Ende und Herr bei ihm zu Mittag essen wolle!" ume bell, Falten gelegt. Er hatte soeben nämlich die Sigung Ehrenfried hieß den Bittsteller ein wenig hinausgehen, da aus 1, 2 un ftändige Leut r. 51-52 Disterwaa ng der Laden aße 28. reintunf u eine Bril offnet. man sich berathen wollte." Ein ernsthafter Fall, verehrte Anwesende," sagte er, nachdem sich die Thür hinter Herrn Zirbel geschlossen hatte, " ein ernsthafter Fall!" Es war nämlich der erste seit bas sagte aber Herr Ehren Brotofoll der letzten Sigung zu verlesen!" Ich ersuche den Herrn Schriftführer," sprach er ,,, bas Das geschah und das Protokoll wurde genehmigt. Herr Dürftigen der Fürsorge des Vereins zu empfehlen?" fragte Hat Jemand Anträge zu stellen oder einen Be- fried nicht. er bann. Allgemeines Stillschweigen. dem Bestehen des Vereins, " Das Elend ist aber groß," fuhr er dann fort, wie wir uns alle überzeugt haben. Ich halte es für angemessen, den p. Birbel zu unterstützen und beantrage, ihm einen Noch am selben Abend schrieb der Provisor an Anna: ,, Hurrah! Der Friede ist geschlossen, Du bleibst mein Lieb, wie Du es warst. Nun aber will ich Dir etwas sagen, was nur für Dich ist und was Du Niemandem weiter erzählen darfst. Jenes Individuum, dem hier geholfen worden ist, habe ich mir nämlich eigens zu diesem 3wede aus N. kommen lassen, damit der Verein doch einmal etwas zu thun bekäme und ich Gelegenheit fände, meinen lobenden Artikel abzufassen, der mich mit Deinem Vater versöhnte. Das ist nun geschehen u. s. w. scheinen, entspricht aber doch den hiesigen Verhältnissen. Mehr fach hört man übrigens Klagen über Störungen im Betriebe. Vielleicht ließe sich in der Ersegung der weniger vollkommenen Instrumente, welche man noch bei den älteren Theilnehmern findet, ein etwas schnelleres Tempo einschlagen; anderen Klagen wird wohl Abhilfe geschafft werden. wenn die Poftverwaltung dazu übergehen kann, unterirdische Leitungen anzulegen. Dies wird voraussichtlich bald geschehen, da jezt eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Reichspostverwaltung und der Stadt getroffen worden ist. In der nächsten Umgebung find 19 Ges meinden mit der Hauptstadt durch Telephon verbunden. In einiger Zeit, wenn die im Gange befindlichen Arbeiten vollendet find, wird der unmittelbare Verkehr zwischen Theilnehmern in Berlin und solchen in Hannover aufgenommen werden können, während dieser Verkehr gegenwärtig nur von der öffentlichen Fernsprechstelle im Haupt Telegraphenamte und während der Börsenstunden vom Börsengebäude aus erfolgen kann. um schließlich im Verwaltungsbureau zu erfahren, daß zu einer Besichtigung des Bauwerks die spezielle Genehmigung des Ver waltungsdirektors in Berlin nöthig sei, ist jedenfalls bezeichnend für die Rücksicht, deren fich die Preffe bei gewiffen Organen der städtischen Verwaltung zu erfreuen hat. 3war arbeitete im Bureau ein Telegraph, aber es wäre wohl unbescheiden, wenn ein Berichterstatter verlangen wollte, daß seinetwegen die erfor derliche Anfrage an die Zentralstelle gerichtet würde, nur damit er fich nicht zum zweiten Male einen halben Tag um die Ohren zu schlagen braucht. Wenn übrigens aus der recht beträchtlichen Bahl von Bureaubeamten, die dort anwesend waren, keiner die Befugniß hat, eine solche Erlaubniß zu ertheilen, fo tommt man auf unwillkürlich die Vermuthung, bak es doch besondere Gründe sein müssen, aus denen dieses Reservatrecht" der Bentralftelle hervorgegangen ist. Halten die Herren es vielleicht für nöthig, erst zu erfahren, in welchem Sinne Man tann fich ja der Berichterstatter zu referiren gedenkt? erklären, daß die Stadtverwaltung mit ihren Bauten der Deffentlichkeit gegenüber etwas zurückhält; nach den Erfolgen, die fie beispielsweise beim Bau des Männer- Siechenhauses zu verzeich nen hat, ist das ja vollständig begreiflich. Dann sollen aber die Leuchten des Freifinns in unserer Stadtverwaltung fünftig weniger laut die Bauke der Deffentlichkeit ertönen laffen. Noch fteben nicht alle Organe der Tagespresse im Dienste einzelner Personen der Stadtverwaltung und die unabhängige Presse wird ficher nach dem Grundsaße sich verhalten: Eine Liebe ist der andern werth! liches Kind Nr. 1( Schreibals erster Klaffe, mit ausnehm fönnen, wenn Der Werth fei malitiösem Timbre der Stimme und fünffacher Steigerung Ausstoßen von bösartigen und eigenfinnigen Tönen) 10 Dolle überhaupt der ein fünstliches Kind Nr. 2( mit nicht sehr heftigem aber lam Der Staatsanw tablem und unausstehlichem Gewinsel) 5 Dollar; ein gewo eine Gefängnißi liches fünftliches Kind Nr. 3( welches blos von Seit zu jedoch nach läng wahrhaft erschreckende Töne ausstößt und ganz bequem in jetlagten. * Unter Tasche eines Oberrods nachgetragen werden kann) 2 Dolla Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis eine alte, bem bricht. Die Persönlichkeit, welche vor einiger Zeit in der Schranken der biethalle von Jungt, Ede Wiener- und Staligerstraße, ein aftungszeugin sches Dreimarkstüd in Bahlung gegeben hat, ist von der Bolienen. Die 2 nunmehr ergriffen und über den Erwerb des Falschstückes, angelegenheiten ches von dem Inhaber des Restaurants sofort erkannt und lagten als aud den Buffettisch genagelt worden, zum Verhör gezogen. Dofumente auf ein junger Mann, Namens F., der bisher in einem Eisenwamaterial niederg geschäft am Laufizer Platz als Lehrling fungirte. Anfänger Proving wo behauptete F., das falsche Dreimarlitüd gefunden und mit lieben, welche Verausgabung desselben nur einen Spaß versucht zu haben, ingetragen wur man ihm in Anbetracht seiner Herkunft und Unbescholtenlagte der Ec auch beinahe geglaubt hätte. Doch während diese Angelegen aber nach noch schwebte, wurde F. in einer hiesigen Turnhalle in der Gnd. Frau und derobe beim Diebstahl ertappt und der Polizei übergeben, women fich herausstellte, daß F. die Turner seit Monaten an Geld Subhaftatio Gut bestohlen und einem der Turner mit dem Portemonn Degner zu auch jenes faliche Dreimarkstüd, das der Turner nachreien Rücip gefunden hatte, entwendet hat. Nun folgte Schlag auf Schl Seiten der 2 Der diebische junge Mensch wurde zur Haft gebracht, und Barteien ver sein Prinzipal Kenntniß dieser Vorfälle erlangte, wurde ihm flar, worauf die feit langer Beit in seinem Geschäft möge fich, b gelommenen Kaffendefelte und sonstigen Geschichten aurudder im Bef führen find. Als es den Turnern glückte, den Dieb zu fange Wirthscha ide an fich ge befand sich in seiner Gesellschaft ein anderer junger Mann, Aus den übereinstimmenden Beobachtungen ver schiedener hiesiger Armenärzte hat sich ergeben, daß als eine der gesundheitsschädlichsten Beschäftigungen in Berlin die Thätigkeit der Blätterinnen in den neuerdings recht zahlreich errichteten Blättanstalten zu erachten ist. Obwohl zu dieser Beschäftigung nur förperlich sehr rüftige Personen verwendet werden können, so vermögen doch auch diese den Anstrengungen, welche mit dieser Beschäftigung verbunden find, nicht auf lange Zeit zu troßen, da die Plätterei fich in diesen Anstalten in einer Weise entwidelt hat, welche die Aufbietung aller Kräfte der Arbeiterinnen nöthig macht. Nicht wenige benugen abwechselnd zwei Blätteisen, weil eines durch die wechselnden glühenden Bolzen zu start erhigt wird, und die Beit zur nöthigen Abkühlung des Eisens nicht unbenugt bleiben fann. In einem oftmals ungenügend ventilirten Raume athmet die Plätterin während der oft 12 bis 14 stündigen Arbeitszeit die übermäßig von dem Plätteisen in der Nähe ihres Mundes erhitte Luft ein, die start verdünnt und ungenügend ist, die Lungenthätigkeit und die hiervon abhängigen Funktionen anderer Organe des Körpers zu unterhalten. Bald erkranken die Plätterinnen, und da fie meist der Krankenversicherungspflicht nicht unterliegen, so fallen fie der Armenpflege und der Behandlung durch den Armenarzt anheim. Bei der Beschäftigung dieser Arbeiterinnen ist die Gefahr einer Erkältung doppelt groß, und mehrfach ist beob achtet worden, daß gerade förperlich besonders rüstige Personen, vielleicht weil fie größere Vorsicht nicht nöthig zu haben glaubten, in fürzester Zeit der Schwindsucht zum Opfer fielen. Die Nacht mit ihrem wundersamen, tiefen Schweigen" ist in der Weltstadt ein unbekanntes Ding. Das raffelt und flappert, dröhnt und poltert auf den Straßen bis weit über Mitternacht hinaus. Auch die entlegendsten Stadtviertel fommen nur auf furze Beit völlig zur Ruhe Das Pendel des Verkehrslebens macht in den Tagesstunden so fräftige Schwingungen, daß es erst einigermaßen zum Stillstand kommt, wenn der neue Tag bereits wieder am Erwachen ist. Erst dann wird es auch in den größeren Verkehrsadern stiller. Nur hin und wieder flappert noch ein Wagen durch die Straßen. Einzelne Nacht schwärmer schlendern langsam den Bürgersteig entlang. Die Maffen schlummern. Aber lange dauert die Ruhe nicht. Mögen alle Bedürfnisse bis in spätere Tagesstunden verschoben werden, der Magen verlangt noch ehe der Kampf ums Dasein von neuem beginnt, sein Recht. Wenn der Bierwirth zur Ruhe geht, hat der Bäcker seine Arbeit für den neuen Tag längst wieder begonnen. Schon im ersten Morgengrauen schickt er feine wohlbeftaubten Boten in die Häuser, um die ausgehängten Beutel mit fnusperigem Backwerk zu füllen. Das Geschäft der Bäckerjungen beherrscht eine Zeitlang die Straßenphyfiognomie. Erst nach und nach tauchen andere Figuren auf. Milch- und Gemüsehändler rüsten sich zur Ausfahrt auf ein benachbartes Dorf. Einzelne Arbeiter brechen nach den weit entlegenen Arbeitsstätten auf. Sie find die Vorboten für die Massen, die bald nach 5 Uhr auf der Straße erscheinen. Die mit Staffee gefüllte Blechkanne in der Hand, eilen fie ein. zeln oder zu zwei oder drei schweigend zur Arbeit in Die Fabrit. Um sechs Uhr find alle zur Stelle. Vor den Eingängen und auf den Höfen des Etablissements stehen die Hunderte und tauschen ihren Morgengruß aus. Da ertönt die Pfeife und nach wenigen Augenblicken find Hof und Straße leer. Aber in den riefigen Räumen beginnt ein Hämmern und Pochen, ein Schnurren und Pfeifen, daß keine menschliche Stimme zur Geltung kommt. Das Straßenbild ist inzwischen ein anderes geworden. Das schwache Geschlecht, das in den ersten Morgenstunden nur vereinzelt auftrat, ist inzwischen auf dem Plage erschienen. Da zieht über ein Hundert Frauen die Straße entlang. Jede ist beladen mit einem riesigen Packet Beitungen. Sie vertheilen fich in die Nebenstraßen, und eine Stunde später liegen auf jedem Kaffeetische die frisch gedruckten Blätter mit den neuesten Nachrichten aus nah und fern. Hausfrauen im Morgenkleide huschen bier und dort eiligst über die Straßen, um in Milch- und Bäckerläden für den Familientisch einzukaufen. Von Minute zu Minute mehren fich die weiblichen Paffanten. Die Behntausende der bleichen, fugendlichen Arbeiterinnen eilen zu ihren Beschäftigungen. Punkt fleben Uhr müssen fte am Arbeitstische stehen, und der Weg dauert oft eine volle Stund. Immer dichter werden die Reihen verstärkt durch das junge Volt, das zur Schule zieht. Es zählt allein 200 000 Köpfe. Ist die Schulglocke verklungen, so ist es plözlich stiller auf den Straßen. Die Nebenstraßen tegen fast ver ödet da. Aber in den Hauptstraßen beginnt das Tagesleben. Pferdebabnen, Omnibusse und Droschten beginnen den be tannten Korso. Geschäftsleute, Romtoiristen, Bureaubeamte und Fremde bilden das Gros des Bublifums. Die eigenartigen Bilder der ersten Morgenstunden sind verschwunden; Berlin hat sein Tageskleid angezogen. Schwester, mu den sich natürlich die Verhaftung auch erstreckte. Derselbe, geschickt wur durchaus unbescholtener und redlicher Mensch, wußte jedocht mehr gena bald seine gänzliche Unschuld dar zu thun und erhielt die tation und u dene Freiheit wieder. Brundstüd Haussuchung. Bei dem Tischler Herrn Hecht, Schult mehr geb 111 wohnhaft, wurde gestern eine Haussuchung nach verbalem Breis Druckschriften abgehalten. Gefunden und beschlagnahmt ein Exemplar der Druckschrift: Was die Sozialdemokrate und was sie wollen.' " Polizeibericht. Am 9. d. M. früh machte ein Sta in einem Hotel am Louisen- Ufer, wo er genächtigt batt Versuch, sich mittelst eines Handtuches am Kleiderriegel hängen, wurde aber noch rechtzeitig bemerkt und na Charitee gebracht. Vormittags wurde auf dem Fu her erheblich mmten Unf ung u. 1. Ronitt: Eines chanwesen Digen einer ge Sie, Beugin, u Die Wäsche un Den, und desh möge fich an Tante. Da di Nad Hauses Kastanien Allee 43 die Leiche eines neugeborenen Kind 1 vorgefunden und nach dem Leichenschauhause gebracht. mittags wurde in der Culmstraße ein zwei Jahre alter S während er auf der Bordschwelle saß, von einem durd fahren nicht unbedeutend verlegt. Um dieselbe Zeit geri Der Bandung Doch nur zur A Arbeiter Famme geführten Kohlenwagen erfaßt und durch eher ante die d Das Suchen von Pilzen. Bur iesigen Jahreszeit wird das Intereffe vieler Waldbesucher, so schreibt die ,, Stsbgr. 3tg.", von keiner anderen Pflanzenklaffe mehr angeregt, als von den Pilzen. Wenn man schlechthin von Pilzen redet, so meint man gewöhnlich jene eßbaren oder giftigen Schwämme, welche den feuchten Waldesgrund bedecken und von denen die eßbaren vielen Menschen als sehr nahrhafte Kost und dem Feinschmecker als Leckerbiffen dienen. Das Sammeln der Pilze wird daher nicht allein aus Liebhaberei betrieben, sondern ist für viele Personen ein Verdienstzweig geworden, der manchen Groschen eintragen fann und der daher der lettgenannten Klaffe von Sammlern die erforderliche Schonung der Pilzbrut angelegen sein Iffen sollte. Leider wird von vielen beim Einsammeln der Pilze rücksichtslos verfahren, der Schwamm wird mit Haut und Stiel ausgeriffen und hierdurch das Pilzlager oder Mycelium zerstört. Wenn auch bei manchen Pilzen das Mycelium schon nach einer Vegetationsperiode beendet ist, so hat es doch bei vielen Pilzen eine mehrjährige Dauer und jedes Jahr treten an derselben Stelle neue Fruchtträger hervor. Defter ist auch sogar der Fruchtträger von mehrjähriger Dauer. Daher sollte jeder Pilzsammler, fei er Liebhaber, sei er Verdienstsuchender, es fich angelegen sein laffen, feinen Pilz mit der Wurzel auszureißen, sondern man schneide ihn säuberlich über der letteren ab, damit das Frucht bringende Mycelium erhalten bleibt und dem Sammler zum Vergnügen oder Nußen weiter treibt. Namentlich seien noch die verdienstsuchenden Schwämmesammler be= sonders darauf aufmerksam gemacht, daß durch das Herausreißen der Pilze aus dem Boden oft auf längere Zeit ein ergiebiger Nachwuchs unmöglich gemacht wird und daß hierdurch die Be treffenden sich in ihrem Verdienste durch eigenes Verschulden empfindlich schädigen. " iedene in der Friedrichsstraße ein 10 Jahre altes Mädchen beim Spieler Aufforde unter einen im Schritt fahrenden Schlächterwagen und den Krim durch Ueberfahren mehrfache Verlegungen an der Hüftene Stücke beiden Beinen. Es wurde nach dem Krankenhaus im Friedrien; dieselbe ligt diese The hain gebracht. Gegen Abend wurde auf der Kreuzung Friedrichs und Behrenstraße ein Schneider durch ein von idhuldigte fie die Bäcker Lieche benuttes Dreirad umgestoßen und überfahrene Briefe de scheinend jedoch nicht weiter verlegt. Gerichts- Zeitung. gebt, daß g Vorwürf oristischer die wir annt, Ein Futtertrog war das Objekt, welches der Eig haft fein R tbümer Birkholz vom Viehhof gestohlen haben sollte. Um zu befunden, resp. um darzuthun, daß die Anklage der Rich alles mit feit entbehre, waren nicht weniger als 10 Beugen aufgeforde ebenso worden, ihre Wahrnehmungen vor dem Strafrichter auszufag er darauf a Der Angeklagte, ein ehrbar aussehender alter Mann, stellt det immer der der Anklage zu Grunde liegenden Vorgang folgendermaßen der wo m Am dritten Weihnachtstage sei er mit einem Arbeiter auf Viehhof geschäftlich thätig gewesen; als er dann nach Hause wollte, fiel ihm ein, daß er noch etwas Futter gebrauche Viehhof beschäftigten Arbeitern verkauft und deshalb wand Der te balbe aufge ren Sühnern Rome, bet cinem äußerst Staatsanwalt werde das übrig gebliebene Futter öfters von den auf dem fich mit der Frage an die berechtigten Personen, ob etwas Fu Dies wurde bejaht, aber диа vorhanden sei. barauf hingewiesen, daß die Ueberbleifel fich in Futtertroge befänden und Darin eingefroren Jest fiel ihm, Birkholz, ein, daß er überhaupt fein Gefä te eine 23 Den Antrag ung ertannt Ungeflagte immten bieran wiffen, in To fich habe und daß andererseits das gefrorene Futter auch f aus Trog Angesichts dieser That war guter Rath theuer. Ach was" so meinte schließlic Viehhofarbeiter Palm ,, nehmen Sie doch den alten mit nach Hause und bringen Sie ihn morgen oder übermo " Wiener Fortschritts- Presse. Unabhängige politische Beitschrift", so nennt fich ein in Wien erscheinendes Blatt. Es verzeichnet bereits den zweiten Jahrgang, aber merkwürdig genug scheint es sein Dasein zu fristen. Die erste Seite jeder Nummer schmückt ein Bild irgend eines ,, berühmten annes. Was es mit diesen Bildern auf fich hat, so schreibt die ,, Voff. 3tg.", lehrt uns ein uns zur Verfügung gestellter Brief der Redaktion der Wiener Fortschritts- Preffe" an einen namhaften hiesigen Gelehrten. Dieser Brief lautet:„ Ein Exemplar unseres Blattes, deffen Redaktion seit Längerem mit erfreulichem Erfolg der Deffentlichkeit eine gesunde Lektüre zu bieten bestrebt ist, ge langt heute in Ihren Bests. Namentlich Seite 2 dürfte Thre Aufmerksamkeit erregen, weil ein hierselbst enthaltener Artifel speziell Ihre Intereffen vertritt( dieser Artikel enthält über den betreffenden Gelehrten nichtssagende Rebensarten, welche beweisen, daß die Bedeutung und Wirksamkeit des betreffenden Gelehrten der Redaktion ganz unbefannt ist, ja daß der Ne daktion der Wiener Fortschritts Preffe" nicht einmal zu ihrer Information ein Konversationslerifon zur Verfügung zu stehen Die Berliner Fernsprech Einrichtungen erfahren fortgeseht Erweiterungen. Wie fich aus dem soeben erschienenen neuen Verzeichniß der Theilnehmer an der Stadt Fernsprecheinrichtung ergiebt, haben wieder zwei neue Vermitt lungsämter errichtet werden müffen, so daß die Zahl derfelben gegenwärtig zehn beträgt. Ursprünglich wurde die Vermittlung aatschen den Sprechenden, also die Einschaltung der entsprechenden Leitungen, durch eine Zentralstelle besorgt. Die wachsende Bahl der Theilnehmer und die starke Benutzung der Leitungen awang aber nach verhältnißmäßig furzer Zeit zu einer neuen Organisation. Es wurden die Vermittlungsämter eingerichtet, deren jedes einen bestimmten Bezirk umfaßt. Will ein Theilnehmer, welcher im Bezirke des Vermittlungsamtes I seinen Anschluß hat, mit einem Theilnehmer im Bezirke des Vermitt lungsamtes IV fprechen, fo ruft er sein Vermittlungsamt( 1) an, dieses stellt die Verbindung mit Vermittlungsamt IV her und legteres erst die mit dem angerufenen Theilnehmer. Das Verfahren mag zwar etwas umständlich ers Am Tage darauf hatte Herr Friedrich Schnißer seinen freien Nachmittag. Er ging zu Bierlichs, um Anna und ihren Vater zu einem Spaziergang in die Berge abzuholen. Freudig folgten Herr Ehrenfried und Anna der Einladung. Auf der Wanderung durch die Straßen des Städtchens blieb Herr Bierlich plößlich verwundert vor einem TröblerLaden stehen, rieb sich die Augen und brummte halb athemlos: = " one, während welchem die Sebenen Gefi tsfaal. Die Anhe mung des pre affichitten efaßten 24 2 wieder." Gesagt, gethan, Birkholz lud das Ding, wie es m auf sein Gefährt und trollte damit von dannen. Raum war dem Viehhof beschäftigte Arbeiter segten den Fuhrherrn Gelen: Antu aber fort, so wurde der Trog vermißt und zwei ebenfalls a berg, einen persönlichen Feind des Birkholz, von der Sache Kenntniß und dieser machte dem Inspektor Weber Melbu Am nächsten Morgen wurde der Trog unter Affiftens Gendarmen von Birkholz abgeholt und dem Viehhof noch beren ein eidigun wieb engefet: Dorher di Uebertretung abren ist ber befchloffen. ber Strump it vor der its 1 anbera scheint). Da wir eine der nächsten Nummern mit Ihrem Por zugeführt. Bei den Beugenaussagen handelte es fich und darum, festzustellen, ob das Gefäß von dem Angeklagten Gebrauch genommen wurde. Während die einen altes, angefroren Futter in dem Trog gesehen und bemerkt haben wollen, daß die Quantum wohl zwei Eimer gefüllt haben würde, behaupten b anderen, nichts von Frost gesehen, dafür aber die Wahrnehmu gemacht zu haben, daß wohl gegen fünf Eimer und frisches Futt in dem Gefäß waren. Zeuge Balm giebt zögernd zu, dem Ang ,, Ja, was ist denn das? Den Anzug da, ich kenne ihn ganz genau er zeigte auf einen an der Thür hängenden Anzug ,, haben wir vorgestern dem 3irbel geschenkt Er wird ihn wohl wieder verkauft haben!" meinte Herr Friedrich Schnitzer. eine trät zu zieren beabsichtigen, bitten wir um Einsendung einer Photographie und biographischer Daten. Wir glauben, daß es für Sie empfehlenswerth ist, ein solches Blatt zu abonniren; es wird uns daher freuen, den beigehenden Abonnementsschein afzeptirt zu sehen, in welchem Falle wir um gütige Einsendung des Pränumerationsbetrages bitten." Beigefügt ist Abonnementsquittung für ein ganzjähriges Abonnement über 20 M. Das Blatt ist im übrigen durchaus nichtssagend, inhaltund bis auf die Industrie mit den Bildern berühmter" Männer zwecklos. Der Gelehrte legte Blatt und Quittung bei Seite und würde die Sache unbeachtet gelassen haben, wenn ihm vor einigen Tagen nicht eine Mahnung zugegangen wäre, baldigst die 20 M. für das Abonnement einzusenden. Geldsendungen, so wird bemerkt, find zu richten: An die ,, Wiener Fortschritts Preffe", Wien 1." Da muß ich Gewißheit haben!" Und gleich darauf Sprach Herr Ehrenfried angelegentlich mit dem Trödler. Mit betrübtem Gesicht fam er wieder. Wahrhaftig, der Anzug ist gleich vorgestern Nachmittag von einem zerlumpten Mann hier wieder verkauft. Es ist tein 3weifel, das ist 3irbel gewesen!" In der nächsten Vereinssizung legte Herr Ehrenfried Bierlich sein Amt als Präsident nieder; er sagte nicht warum, und die Andern fragten nicht. Der Verein aber existirt heute noch und wer seine Hilfe braucht, kann sie in Anspruch nehmen. Ric In ereine Folgende ger! Am 2. Der Wählerv belm Liebtn bei der N Mamirt. In flagten den bemerkten Rath ertheilt zu haben, und Beuge fonstatirt, daß Birtholz zu ihm gesagt habe, er wolle ben am Donnerstag wieder mit zurüd nehmen. Der Staatsan beantragte wegen Diebstahls 1 Woche Gefängniß. Vertheidi Rechtsanwalt Friedmann wies darauf hin, daß dieser sonder Trog ganz dem Bauberkasten des Bosco gleiche; ein B Ihabe ihn ¼, der andere und der Dritte voll gefehen; einem war das Futter gefroren, bei dem anderen aufgel Die Handlungsweise des Angeklagten sei zwar feine erlau aber auch keine gefeßlich zu bestrafende gewesen; eine n widrige Aneignung liege nicht vor und demzufolge müffe a Freisprechung bitten. Der Gerichtshof adoptirte die Anf der Vertheidigung und erkannte auf tostenlose Freisprechung Beim Haufirhandel mit unzüchtigen Schriften wurde am Mittwoch Nachmittag ein Händler in der Reichen bergerstraße abgefaßt. Derselbe besuchte mit seinem kleinen Stoffer bestimmte Reſtaurationen und nahm die Gelegenheit wahr, solchen Gäften, bei denen er dies ristiren zu können glaubte, auch seine heimlichen Bilder und Schriften zum Kauf zu offerirer. Ein Kriminalbeamter hatte den Händler bemerkt und war ihm zu dem Zwecke nachgegangen, um sich den Hauftrgewerbeschein vorlegen zu laffen. In einem Lokal kam der Händler auf den Herr Friedrich Schnitzer kaufte sich bald darauf die Stadtapothefe und da wohnt er glücklich und zufrieden mit seinem lieben Weib Anna, der Tochter des Herrn Vereinspräsidenten", wie er sie manchmal scherzhaft nennt. " Beamten, der sich an einen Tisch gesezt hatte, zu und offerirte ebenfalls seine Bilder. Zur Polizeiwache fiftirt, mußte fich der Händler eine genaue Musterung seiner Waare gefallen laffen, wobei fich herausstellte, daß in verschiedenen Gegenständen aus Holz und Knochen, so namentlich in Zigarrenspißen und Streichholzbüchsen, ebenfalls unzüchtige Bilder augebracht waren, die obe flächlich nicht zu bemerken waren, wohl aber durch kleine Glaslinsen fichtbar wurden. Ein erheblicher Theil des ganzen Krames wurde auf der Polizei zurückbehalten. Angeklagten. Mit einem eigenthümlichen Pferdehand L ter- Wabllo unter al Bu verhel en auf wenn Leiftet. Etulbigteit no Melben Bjesh Linker fich gestern die 1. Ferienstraffammer des Landgerichts beschäftigen. Der Pferdehändler Schlefinger fam eines zu dem Rittergutspächter Dummrath auf Geibelsdorf, um zu kaufen. Der Leptere hatte gerade zwei gute Thiere ,, Wallach und eine Stute, überflüssig und nach längerer handlung wurde der Handel dahin abgeschloffen, daß Schle für die beiden Pferde 2100 Mart zahlen richtete der Käufer sofort 700 Mart; den Rest wollte er zu verabredeten Zeit aus Berlin senden. Was aber nicht i das Geld von Schlesinger und Dummrath mußte fich sollte. Siervon fam wobl Schreikinder zur Abschreckung von Mitpaffagieren den Schlesinger, aber derselbe verweigerte unter verschiedenen bietet ein amerikanisches Blatt in folgendem Inferat aus: Durch jahrelanges Arbeiten und die unverdroffensie Mühe ist es dem Chef unserer Manufaktur für Reisende gelungen, künstliche Kinder herzustellen, welche in Eisenbahnwaggons ganz ebenso schreien, wie die natürlichen. Es fann garantirt werden, daß in ein Koupee, aus welchem die Stimme eines solchen fünstlichen Schreis halfes ertönt, fein anderer Reisender einzusteigen wagt, und unsere geehrten Kunden find daher durch eine derartige Vor fichtsmaßregel vollständig ftcher, stets allein zu reisen. Ein künft1) Sch Ant 2) Rof min 3) 3 bei 2 4) Gei ble tha 5) Mo genannt tichten. Tansende abitreife au übel selbst zur Reise nach Berlin bequemen. Hier traf er wänden die Zahlung der 1400 Mt. Unter Anderem behauptete billig verkaufen müssen. Auf die Frage des früheren Beale Der Zon baseine Pferd sei dumpfig gewefen und deshalb habe er baffelbe nach dem Verbleib des Thieres gab Schlefinger ausmeidder bevorst Antworten. Eine ganze Reihe von Zeugen waren zur Berban spruch nahm. Der als Sachverständiger geladene ThiUmtehr gez lung erschienen, deren Vernehmung fast zwei Stunden in Lubom bekundete, daß eins der Pferde allerdings etwas dum gewesen sei, doch habe man diesen Fehler nur bann beme ung mußten Di Gugmannscha schwere it ausnehm tönnen, wenn das Thier sch vere Arbeiten verrichtete. Steigerung Der Werth sei dadurch freilich sehr beeinträchtigt worden, wie en) 10 Dol überhaupt der Preis für beide Pferde viel zu hoch erscheine. em aber lam Der Staatsanwalt hielt den Betrug für erwiesen und beantragte ; ein gemeine Gefängnißftrafe von 9 Monaten; der Gerichtshof erkannte n Beit zuboch nach längerer Berathung auf Freisprechung des AngeDequem in jagten. 7) 2½ Dollar 33 * Unter der Anklage der Unterschlagung stand unen, bis eine alte, bemittelte Dame, die Rentiere Degner vor den eit in der Schranken der 88. Abtheilung des Schöffengerichts. Als Bestraße, ein aftungszeugin war ihre eigene Nichte, Fräulein Arfwart er. von der Boienen. Die Verhandlung berührte die internften Familienlichſtückes, angelegenheiten; von beiden Seiten, sowohl von der Angefannt und legten als auch der Zeugin, wurden eine Anzahl Briefe und gezogen. Dofumente auf den Richtertisch als Beweis, resp. Entlastungsm Eisenwaaterial niedergelegt. Frau Degner hatte ihrer Schwester, der in te. Anfänger Broving wohnhaften Frau Beier, vor längerer Beit 3000 m. n und mit lieben, welche Hypothetarisch auf das Grundstück der letteren Au haben, getragen wurden. Außerdem hatte die mehr begüterte ungeUnbescholtengte der Schwester mehrfach fleine Summen geliehen, e Angelegen aber nach Angabe der Beugin zurückgezahlt worden lle in der Gnd. Frau Beier konnte auf feinen grünen Zweig bergeben, women und als fie merkte, daß ihr Grundstück en an Geld Subhastation fommen mußte, lud sie ihre Schwester, die Portemon Deaner zum Besuch ein, um bezüglich der geliehenen Kaer nachweisen Rücksprache zu nehmen, und dieser Einladung wurde Lag auf Schleiten der Angeklagten entsprochen. Was nun folgte, wird von bracht, und Barteien verschieden dargestellt. Frau Degner behauptet, von e, wurde Schwester, der Mutter der Beugin, aufgefordert zu sein, m Geschäft möge fich, da ste vorausfichtlich doch nicht mehr vollständig Fichten zurüdeder im Besitz des geliehenen Geldes gelange, wenigstens Dieb zu fa Cage Wirthschaftssachen mitnet men, worauf fie diverse Wäsche Bide an fich genommen habe, welche ihr später von ihrer Nichte ger Mann, Derselbe madgeschickt wurden. Wieviel Gegenstände das waren, weiß fie wußte jedoch mehr genau anzugeben. Bald darauf erfolgte die Subbaflation und um nicht das ganze Geld zu verlieren, habe fte erhielt die Grundstück gekauft. Am nächsten Tage wurden ihr 900 echt, Schul nach verbol Lagnahmt demokraten e ein Ra Stigt batt iderriegel und nad dem Fu eborenen ebracht. hre alter Ana Kind Nach nem durch ind durch Web be Beit ger a Libret nicht Rart mehr geboten und nun verkaufte fte das Erworbene zu diesem Preis wieder. Troß dieser Preisdifferenz habe fte her erhebliche ethebliche Verluste Verluste erlitten, weil ihr die mten Untoften ge= der Subhastation und der Auf una u. f. m. zur Last fielen. Beugin Arkwardt onirt: Eines Tages, zur Beit als die angeklagte Tante zum anwesend war, sei der Gerichtsvollzieher gekommen, um Buch Die Digen einer geringen Forderung eine Pfändung vorzunehmen. Gie, Beugin, und ihre Mutter wollten nicht gerne, daß ihnen Wäsche und einige andere Gegenstände abgepfändet wer Den, und deshalb bemerkten sie zu dem Mann des Gesezes, möge fich andere Dinge aussuchen, die Wäsche 2c. gehöre der Lante. Da die lettere dies bestätigte, nahm der Beamte von der indung der beregten Sachen Abstand. Später habe fie der Lante die genau verzeichneten Gegenstände zwar zugeschickt, doch nur zur Aufbewahrung, bis heute habe fte aber trop viel en beim Spiufforderung nichts zurüd erhalten, wohl aber sei gen und den Kriminalichußmann May festgestellt worden, daß ver der Hüfte ledene Stücke von der Wäsche nicht mehr im Besitz der Tante en; dieselbe habe andere damit beschenkt. Zeuge May be igt diese Thatsache; wenn er sich recht erinnere, habe die von Lagergeld gesprochen, das sie haben wolle, fie die Sachen herausgebe. Der Vorfitende verliest Briefe der Zeugin an die angeklagte Tante, aus denen orgeht, daß diese ihrer Nichte der angeblichen Bussucht halber Vorwürfe machte. Die junge Dame antwortete in recht oristischer Weise. So heißt es in einem der Schreiben: lches der Eig haft fein Recht, uns Vorwürfe zu machen über unsere Kleis die wir uns doch selbst beschaffen müffen us im Friedric er Kreuzung ch ein von überfahren, ollte. Um richuldigte ge Du stehst age der Riche alles mit anderen Augen an und doch ziehen heute vier gen aufgeforde ebenso gut den Heuwagen wie früher, es kommt nur hter auszufagamer darauf an, wie fte vorgespannt werden Dann, ftellt Dimmer denken, daß wir in Ueberfluß leben; sicher ist Dir ren Du darfst annt, wo wir unser Geld aufbewahren. Nun mußten wir Der Bite halber etwas früher heizen und da ist es mit Jakobs Bühnem endermaßen ba Irbeiter auf ach Hause gebrauche nden auf de Rum shalb wandte ob etwas F aber fich in ju nahme, bei aufgepflogen Der Nach Schluß der Beweisaufcinem auferit bisigen Redeturnier fam, beantragte der Staatsanwalt wegen Unterschlagung gegen die Ange ate eine Woche Gefängniß. Diese fiel in Krämpfe, als en Antrag des Staatsanwalts vernahm. Nach langer Be es zwischen den beiden Damen zu angelannte der Gerichtshof auf schuldig und verurtheilte Angellagte zu einer Geldstrafe von 150 M. Beide Damen mten hierauf auf den Vorfizenden ein; die Beugin wollte Comme, während die Verurtheilte nach dem Zeitpunkt frug, bis wiffen, in welcher Weise fie zu ihrem Eigenthum gelangen welchem die Berufung eingelegt werden muß. Mit verSiebenen gefroren fein Gefäß utter auch f diefer That te schließlich den alten oder übermo ng, wie es Raum wat vei ebenfalls abrherrn Ger on der Sache Beber Melbu ichtsfaal. Gefühlen verließen Nichte und Tante den GeMinung des preußischen Landtags und des Reichstags gehaltenen Die Anheftung der kleinen Bettel unter die bei Er affichitten Thronreden des Kaisers und Königs, welche eten: Antwort!! Hoch lebe die Sozialdemokratie!" hat den agten 24 Verbreitern nicht nur deren Verhaftung, sondern noch deren Stellung unter die Anklage der Majestätseineidigung, des Vergebens gegen das Sozia Viehhof wie engelet: begangen durch Verbreitung von Druckschriften, = es fich zunde Angeklagten Dorher die polizeiliche Erlaubnis eingeholt zu haben, und lebertretung der Plakatvorschriften eingebracht. Das Haupt Ites, angefrotten ist bereits eröffnet und die Fortdauer der Untersuchungspollen, daß die e, behaupten nd frisches Fus 1 anberaumt werden. Ait zu, dem Ang und Beuge wolle den T Der Staatsan ig. Vertheidi befchloffen. Der Termin in dieser Sache, deren Rubrum iber Strumpfwirker Mähler und Genoffen" lautet, wird demit vor der zweiten Ferienstraffammer des hiesigen Landdereine und Versammlungen. folgender Aufruf geht uns zu: Arbeiter, Handwerker ger! Am 2. Auguft wurde von einer tausendföpfigen Menge elm Liebknecht zum alleinigen Kandidaten der Sozialdemo Wählerversammlung in der Tonhalle der Schriftsteller Namirt. In derselben Versammlung wurde ein fünfgliedriges ter Wablfomitee gewählt. Dieses Komitee hat die Aufunter allen Umständen der Kandidatur Liebknecht's zum zu verhelfen und dafür zu sorgen, daß fich möglichst viele en auf seinen Namen vereinigen. wenn jeder sozialdemokratische Wähler uns hilfreiche leiftet. Die Wahl steht vor der Thür! Jeder thue seine Diefer fonder eiche; ein B voll gefehen beren aufgeth feine erlau fen; eine olge müffe te die Anf Freisprechung ie bei der Nachwahl für den 6. Berliner Reichstagswahlkreis Welber Das ist aber nur Etulbigfeit nach Kräften. Hilfsmannschaften haben sich zu cines dehandel Candgericht tam eines sdorf, um ate Thiere, 5 längerer daß Schle e. Siervon wollte er zu er nicht fam Ste fich wohl o Dier traf er verschiedenen tem behauptete abe er baffelbe 1) Schönhauser Vorstadt bei J. Hartmann, 2) Rosenthaler Vorstadt bei A. Hinze, Dem. 3) Wedding und Oranienburger Vorstadt minerstraße 8, S. I. L.; bei A. Jacobey, Rolbergerstr. 32; 4) Gesundbrunnen bei W. Reinide, Grün thalerstraße 66, im Keller; 5) Moabit bei A. Pfarr, Stromstraße 32, v. III. Antlamerstraße 25, II.; richten. Das Arbeiter- Wahlkomitee. a ble genannten Personen find alle Anfragen, Sendungen c. Tausende waren am legten Donnerstag in dem geräumigen Der bevorstehenden Ersagwahl im 6. Berliner Reichstags ren zur Beltreise zu fennzeichnen. Schon vor Beginn der Versammng mußten die Thüren geschloffen werden, so daß Hunderte Aur Umtehr gezwungen waren. Das Tunnel füllte eine starke ger ausweiche gerale der Tonhalle zusammengeströmt, um ihre Stellungnahme Stunden in eladene Thie gs etwas Dum ur dann beme der Friedrichstraße postirten„ Berittenen" Grund zum Einschreiten. Bald nach 9 Uhr wurde die Versammlung eröffnet und einstimmig die Herren E. Schmidt, Hinze und Hartmann in's Bureau aewählt. Nachdem der Vorsitzende noch zur größt möglichsten Ruhe aufgefordert hatte, ertheilte er dem Referenten Herrn Wilhelm Werner das Wort. Derselbe beleuchtete zuerst die Aufgaben, die an einen Reichstagsabgeordneten zu stellen seien; er solle alle die wirthschaftlichen und politischen Schäden und Mängel, unter denen das Volk leidet, aufdecken, fte ohne Rücksicht auf Konfeffton, Stand und Gesinnung durch Gesetze zu heilen suchen; er solle eintreten für wahres Menschen. recht. Sodann tam Redner auf die Verhältnisse der verschie denen Gesellschaftsklassen zu sprechen. Da zeigte er zunächst an der Hand einiger Bahlen, wie billig die Arbeiter ihre Waare, die Arbeitskraft, zu verkaufen gezwungen find; so verdienten die Arbeiter der deutschen Eiſenindustrie 300-480 M. per Jahr, die landwirthschaftlichen Arbeiter 1,60 M. per Tag!! Er for dert deshalb die Arbeiter auf, fich zu vereinigen und mit allen Mitteln dagegen anzufämpfen, daß thre Waare durch zufällige Einflüffe, Angebot und Nachfrage, gerade wie jede andere Waare, den Preisschwankungen unterworfen werde. Auch der Kleinhandwerker habe sehr unter den jezigen Verhält niffen zu leiden; er befindet sich in einer unbarmherzigen Zwickmühle: auf der einen Seite die Macht des Großkapitals, auf der andern der Arbeiter mit seinen Forderungen. Er kann gegen die übermächtige Konkurrenz nicht mehr ankämpfen; die Fortschritte der Industrie geben ihm keine Gewähr, wieder in die Höhe zu kommen, er fintt zum Handwerker herab. Herr Werner fommt nun auf den Kleinbauer zu sprechen. Von diesem behaupten die Antisemiten, daß er durch den jüdischen Wucher Au Grunde gerichtet worden ist. Wir wissen aber, daß es das Kapital, ganz gleichgiltig, ob jüdisches oder christliches, bewirkt; nicht der jüdische Wucher, sondern der Fortschritt der Produktionsweise. Am behaglichsten leben die oberen Behntausend; in threr Hand liegt die Macht infolge ihres Kapitals. Hierbei erinnerte Redner an die Preistreibereien des Rothschild'schen Kupferrings. Der Referent unterzieht nun die verschiedenen Parteien einer scharfen Kritik; zuerst die Kartellbrüder. Er weiß nicht, ob es Bosheit oder Dummheit war, lals man auf dem bekannten Bil berbogen den Mann, der die letzte Kuh dem Bauern aus dem Stalle zog, die französische Uniform tragen ließ; richtiger wäre es gewesen, ihn als Gerichtsvollzieher abzubilden. Redner tritt ein für völlige Abschaffung der jeßigen stehenden Heere, für die Er richtung von Voltsheeren an ihrer Stelle und Verbürgung des Friedens durch internationale Verträge. Denn wenn man steht, wie ungeheuer die Militärlasten in den lezten Jahrzehnten ge stiegen find, so wird man begreifen, daß es so nicht mehr weiter geht. So find für das Militär ausgegeben worden: im Jahre 1873 259 100 000 M. 1874 . 270 800 000 " " " 1875 318 900 000 " " . " 1881 327 100 000 " " • " 1882 343 900 000 " " " " " 1887/88... 364 300 000 " Für die Marine: im Jahre 1837 8 000 000. • 1874 16 000 000 " " " " 1880/81 1881/82 24 000 000 " " 1887/88 26 000 000 38 000 000 " 11 " 1 Man sieht also, daß für die Marine 1888 das 4fache des Betrages von 1873 ausgegeben wurde, und daß die Ausgaben für Militärzwede sich durchschnittlich per Jahr um 15 Millionen vermehrt haben. Für Kasenenbauten find ausgegeben worden: 1874 50 000 000. 1887/88.. 211 000 000 ( Bewegung.) . H Damals hofften die verbündeten Feinde der Arbeiterfache, Berlin auf immer der Sozialdemokratie zu verschließen. Jept ist Berlin schon seit mehr als einem Jahrzehnt die Hauptstadt der deutschen Sozialdemokratie. Jede bisherige Wahl befundete dort ein Fortschreiten der Partei und auch die Wahlschlacht des 30. August wird und muß ein neues Anwachsen der Arbeiterbataillone befunden. Mein Programm brauche ich nicht zu entwickeln- es ist das Eure, das Programm der Sozialdemo tratte mit all seinen theoretischen und prakti schen Konsequenzen. Und daß es mir ernst ist mit diesem Programm, das weiß wer mich fennt. Wer mich kennt, weiß auch, daß ich unter den obwaltenden Verhältnissen die Bedeutung des Wählens und der parlamentarischen Thätigkeit weit mehr in dem agitatorisch propagandistischen Wirken erblicke, als in dem gefeggeberischen. So lange sämmt liche auf dem Boden der heutigen Staats- und Gesells schaftsordnung, oder richtiger Unordnung stehenden Parteien den Forderungen der Arbeiterklaffe gegenüber sich feindselig negirend verhalten, ist an eine ersprießliche Wirkung auf dem Gebiete der Gefeßgebung nicht zu denken. Will die Arbeiterklaffe zu ihrem Recht kommen, so muß fie fich die nöthige Macht erobern. Ohne Macht tein Recht. Was der Gerechtigkeit unserer Forderungen verweigert wird, das werden die Feinde dem unaufhaltsam fich vermehrenden Heere der sozialdemokratischen Wähler und Genossen auf die Dauer nicht verweigern können. Jedenfalls ist die Sozialdemokratie einzig auf ihre Kraft angewiefen. Weder von oben, noch von irgend einer anderen Partei haben wir etwas zu er warten. Doch wozu noch der Worte? Wir sind ja einander nicht fremd. Genug ich werde unter allen Umständen meine Pflicht thun; und ich weiß, daß die Berliner Wähler ihre Pflicht thun werden - am 30. August und sonst. " Also auf Wiedersehen in Berlin. Mit sozialdemokratischem Gruß! Borsdorf, den 4. August 1888, W. Liebknecht. Nachdem der stürmische Beifall, den der Brief Liebknechts hervorrief, fich gelegt hatte, beschloß die Versammlung auf An trag des Herrn Hinze, den aus der Tellersammlung in Sanssouci" am legten Montag hecvorges gangenen Ueberschuß dem Wahlkomitee zu Wahlzweden zu überweisen; auch forderte auch forderte der Antragsteller Herr Hinze die Anwesenden auf, recht eifrig zu sammeln, da zur Agitation Geld nöthig sei. Seiner Beit sollen die näheren Adressen im Berliner Voltsblatt" bekannt gegeben wer den. In der Diskuffton sprach zunächst Herr Kunkel, der sich im allgemeinen den Ausführungen des Referenten anschloß. Herr Schuhmacher Richard Baginsky erzählte, daß Pickenbach, als es vor 2 Johren zwischen ihm und einem Fortschrittler bet der Kommunalwahl zur Stichwahl fam, allabendlich in das Restaurant von Kreuz gekommen sei und den dort zusammengekommenen Arbeitern erklärt habe, daß er dieselben Biele vers folge wie die Sozialdemokraten und fich verpflichtete, für jede Stimme, Die er über 1000 erhalte, ein Seidel Bier zum Besten zu geben.( Große Heiterkeit.) Die Arbeiter find aber nicht auf den Leim gekrochen, son dern haben gegen ihn gestimmt. Auch am 30. August werden die Arbeiter zeigen, daß sie wissen, was ihre Pflicht ist. Schließlich forderte Herr Baginsty noch Nede freiheit in Versammlungen und gleiches Recht für die Arbeiter.( Stürmischer Beifall.)- Seir Thierbach führte aus, daß eine Befferung der jetzigen Ber Bur Deckung dieser Ausgaben sind an direkten Steuern hältniste nur auf internationalem Wege möglich zu erstreben sei. vereinnahmt worden: 1872. 1873. 94 000 000. . 122 000 000 " 1879 101 000 000 " 1880 135 000 000 " 1881 163 000 000 1882... 181 000 000 1887/88. 245 000 000 " " " . Hiervon entfallen 1872 auf Tabat 1 Mill. M.. Bucker 4 Mill. M., Ealz 24 M. Mart, Branntwein 23 Mil. M. 1888 auf Tabat 8 Mill. M., Buder 88 350 000 M., Salz 38 Mill. M., Branntwein 38 Mill. M. Sämmtliche Steuern zufammgenommen betrugen: im Jahre 1872... 164 Min. M. 1888.. 392 " An diretten Steuern wurden pro Kopf entrichtet 1,90 Mt. 5,44 1834 1888 " Darauf fennzeichnete er noch in einigen Worten das Bestreben des Kartellmatsches", den Jnnungszopf einzuführen, sprach fich gegen das Invaliden- und Altersversorgungsgesetz aus und Schloß mit dem Ausdruck der Zuversicht, daß sich diesmal wenige ftens 35 000 Stimmen auf Liebknecht vereinigen würden.( Beifall.) Herr Schloffer Birch machte darauf aufmerksam, daß sich das Ausnahmegesetz gegen alle Bestrebungen der Arbeiter febre. Wie viele gewerkschaftliche Versammlungen seien auf Grund des Sozialistengesetzes aufgelöst worden, wie viele ,, Gewerkschafts führer" seien ausgewiesen worden! Jezt würden sogar die Männer bestraft, die Sammlungen zu Streit, also gewerkschafts lichen Sweden veranstalten! Das Recht der Redefreiheit müßte freigegeben werden, damit die Arbeiter auch sagen können, wo fte der Schuh drückt.( Beifall.) Herr Bohlert verlas af hierauf hierauf unter Heiterkeit der Versammlung ein Küchenrezept des Herrn Peters: Heute Wurst mit Kartoffelsuppe, morgen Kartoffeln mit Wursisuppe." Damit fann man fein Schwein fett machen. Nachdem Herr Bachau die von Herrn Bidenbach in der legten Versammlung aufge stellte Behauptung, daß Fürst Bismarck das direkte, geheime Wahlrecht eingeführt habe, richtig gestellt hatte und Herr Buhr nach einem Blick auf die traurige Lage Hafenclevers zur thätigen Agitation aufgefordert hatte, wurde von dem Vorsitzenden, Herm Schmidt, folgende Resolution verlesen: Die heute in der Ton halle tagende Versammlung der Wähler des 6. Berliner erklärt fich mit den Ausfüh Reichstags Wahlkreises rungen des Referenten, Herrn Werner, einverstanden und verspricht, mit allen Mitteln für die Wahl des Kandidaten W. Liebknecht einzutreten." Diese Resolution wurde gegen eine Stimme angenommen. Hierauf erhielt Herr W. Werner zum Schluß das Wort und betonte, daß Jeder, der das Faule und Morsche in den heutigen politischen, sozialen und wirthschaftlichen Buständen erkannt habe und wolle, daß diese Schäden beseitigt werden, nur dem Kandidaten der sozialdemokratischen Partei seine Stimme geben tönne. Nichts kann den Weg der aufgeklärten Arbeiter- Bataillone aufhalten, das Sumpfprodukt der Reaktion muß fallen. Nachdem er noch die Kriecherei und Bauchrutscheret nach oben und die Rücksichtslosigkeit nach unten bei den herrschenden Klaffen gekennzeichnet hatte, schließt er mit den Worten: Am 31. August 1864 fiel unser Vorfämpfer Laffalle; wohlan, Genoffen, feget ihm am 30. Auguft einen Leichens stein, der nicht verboten werden kann, haltet zusammen, stimmt gefchloffen und zeiget, und zeiget, daß seine Saat aufge gangen. Personen vergehen, Sache und Idee find unsterblich!! Brausender Jubel erscholl nach diesen Worten. Zum Schluß brachte noch Herr Schmidt ein dreimaliges Hoch auf die Sozial demokratie aus, das begeistert aufgenommen wurde, und erklärte alsdann die Versammlung für geschloffen. Nuhig entfernten sich Die Theilnehmer und boten so feinen Anlaß zum Einschreiten der Polizei. Das sind die Vortheile, die uns die Kartellbrüder bescheert haben. Redner erinnerte weiter an den Antrag auf Verlänge rung der Legislaturperioden, um dem Volke die Aufregung bei den Wahlen auf möglichst lange Beit zu ersparen" und an die Verschärfung des Sozialistengefeßes, durch Expatriirung der Führer. 3war brüsten sich die Nationalliberalien damit, die Vorlage zu Fall gebracht zu haben, doch das sei eine Unwahrheit, denn nicht fie, sondern die auswärtigen Mächte thaten es( Bei fall). Ferner erinnert Referent an die Vorlage zum Ausschluß der Deffentlichkeit bei politischen Gerichtsverhandlungen und an den von Konservativen und Nationalliberalen eingebrachten Antrag des Befähigungsnachweises für das Handwerk. Befähigungsnach. weis sollte aber nicht blos auf eine bestimmte Kategorie, sondern auf alle ausgedehnt werden; da sollte man erst prüfen laffen, wozu Herr Stöder beffer paffe, zum Prediger oder Hezer, Herr Bidenbach zum Weinprüfer und Agitator, Herr Göß zum Ab geordneten oder Bierbrauer?( Große Heiterkeit.) Die Deutsch freifinnigen, die Partei des vergessenen Pferdebahnanschluffes" sagen, daß beim Geldverdienen die Moral aufhöre, daß alles dem freien Geschehen überlassen bleiben müffe, ganz gleich, was dabei zu Grunde geht; diese Partei müsse bekämpft werden mit allen möglichen Mitteln.( Beifall.) Die Partei, die es am 10. Mai 1884 in der Hand batte, das Ausnahmegeset zu Fall zu bringen, und von der 27 Mann dafür stimmten( Bfut!), fo daß es verlängert wurde, diese Partei eristirt nicht mehr für uns. Redner verliest und fritifirt sodann ein Stöder'sches Flugblatt, das die Krankheit Hafenclever's auf Rechnung der internationalen Revolutionsburschen sett, welche Gemeinheit von der Versammlung gebührend gewürdigt wurde. Redner schließt unter brausendem Jubel der Versammlung mit in der die Genoffen, überall, der Aufforderung an Werkstatt, auf den Bauplägen, beim Glase Bier und in der Familie agitatorisch thätig zu sein, dann ist der Sieg unser! Hierauf gelangte folgender offene Brief" Liebknechts zur Vers lefung: " 1 Freunde! Genoffen! Den sozialdemokratischen Wählern des VI. Berliner Reichstagswahlkreises, die mich für die bevorstehende Erfagwahl als Kandidat aufgestellt haben, meinen herzlichen Dank! Ich nehme die Kandidatur an und werde das in mich gefeßte Vertrauen zu rechtfertigen bemüht sein. So traurig es auch für mich ist, die Stelle eines Freundes und langjährigen Mitkämpfers grausames Schicksal ein unsagbar einzunehmen, den in der Blüthe der Kraft zu Boden geschmettert hat, so ist es mir doch eine besondere Genugthuung, zu einem Vertreter der Stadt außersehen zu sein, in welcher ich, nach langer Verbann ung, zuerst wieder auf deutschem Boden für die Sache des ar beitenden Volkes streiten fonnte, und aus welcher ich vor 23 Jahren ausgewiesen wurde, weil ich dem Versuch entgegentrat, mannschaft; doch hatten weder fte noch die in der Nähe die Arbeiterbewegung zu reaktionären Zweden zu mißbrauchen. Der Verband deutscher Zimmerlente( Lokalverband Berlin Nord") hielt am 6. August in Zimmermann's Gefell schaftshaus, Röslinerstraße, eine Versammlung ab. Herr Becker hielt zunächst einen Vortrag über:" Gewerkschaftliche Organis fationen und das Fabrifinspektorat in Deutschland." Der Referent erörterte, wie fich die englischen Gewerkschaftsvereine aus erst gemaßregelten, unterdrückten und geheimen Gesell schaften durch festes Busammenhalten der Mitglieder zu ihrer ießigen Blüthe emporgeschwungen haben. Diese Organisationen leiften den Kapitalisten den denkbar größten Widerstand. Eo habe es ein Maschinenbauerverein durch einen Streit und darauf folgenden Prozeß fertiggebracht, einen der reichsten Unternehmer zum Banterott zu bringen. Die erste Aufgabe der englischen Gewerkschaften war die Regelung der Arbeitszeit. Daß es auch in Unternehmerkreisen Leute giebt, die diese Forderung befür worten, beweist folgender Ausspruch eines englischen Fabrikanten: ,, Darf es vorkommen, daß Frauen und Kinder täglich 14 Stun ben und noch länger beschäftigt werden, während die Männer. " Nr. 57-58. Turnverein Wedding", Pankstr. 9, Männer abtheilung von 8-10% Uhr Abends; desgl.. Lehrlingsabthei lung von 8 bis 10 Uhr Abends.- Arends'sche Stenographen flaffe des Berliner Handwerkervereins" Abends 8 Uhr Sophienstraße 15. Theater- und Vergnügungs- Verein„ Caritas“ Abends 8 Uhr im Louisenstädtischen Bierhause, Admiralstr. 38. Theater- und Vergnügungsgesellschaft„ Treue" Abends 8 Uhr in Bobert's Ballsalon, Weinstraße 11. Geselligkeitsflub „ Luftig" Abends 9 Uhr im Restaurant Weichelt, Tauben Straße 45. Verein der Taubenfreunde Abends 81 Uhr im Restaurant Hillmann, Manteuffelstr. 68. Dänischer Verein Freya" Abends 9 Uhr im Restaurant Poppe, Lindenstr. 106. Verein der Württemberger Abends 81, Uhr bei Vaihinger, Dorotheenstr. 84. Verein ehemal. Schüler der 34. Gemeinde schule Abends 9 Uhr im Restaurant, Markusstr. 7. Rauchflub Qualm" Abends 8 Uhr im Reſtaurant Tamm, Schön. haufer Allee 28.- Vergnügungsverein„ Lustige 13", Abends 9 Uhr im Restaurant Albrecht, Annenstr. 9. arbeitslos find? Hier muß dringend durch Gesetz Abhilfe ge. Schaffen werden."-Aber diese Arbeiterfreundlichkeit, meinte Nebner, war nicht etwa für das Inland, sondern für das Ausland berechnet. Der den zitirten Ausspruch that, war ein eng lischer Fabrikant, der mit den indischen Kulis nicht mehr ton furriren fonnte, daher die Anrufung der Gesetzgebung. Nur burch Herabfegung der Arbeitszeit hätten die englischen Arbeiter ihre Erfolge errungen. Redner zog hierauf die englischen und deutschen Fabrikinspektoren in Betracht. In Deutschland würden ben Inspektoren viel zu große Bezirke überwiesen, so daß manche Betriebe gar nicht genügend kontrolirt werden könnten. Während in England die Inspektoren mehr Fühlung mit den Arbeitern haben, würden in Deutschland pensionirte Offiziere zu diesen Bosten ernannt, und da erklärt es sich, daß die Arbeiter nicht das Butrauen zu ihnen faffen können, welches zur gedeihlichen Entwickelung nothwendig wäre. Auch die Berichte Der Inspektoren wären oft nicht mit der nöthigen Sachkenntniß abgefaßt. Anders verhielten fich die englischen Inspektoren. In einer Versammlung der Schneider Londons sagte der Fabrikinspektor, welcher den Vorfis führte:„ Es ist eine Schande für England, daß so etwas im neunzehnten Jahrhundert( das Schwigsystem) vorkommen fann. Er hoffe jedoch, daß die Arbeiter zusammenstehen und so der Schande ein Ende machen werben." Mit einem Mahnruf, daß fich alle der Organisation anschließen möchten, und dem Ausspruch Schiller's: Immer Strebe zum Ganzen, fannst Du aber selbst kein Ganzes werden, so schließe als dienendes Glied dem Ganzen Dich an," schloß ber Referent seinen Vortrag. Hierauf hielt der Vorftgende eine längere Ansprache an die Versammlung, in betreff der Arbeitszeit und des Lohnes in diesem Jahre. Herr Seiß wünschte, baß ein jeder Zimmermann aus eigenem Antriebe die Sache hoch halte und fich die Zimmerer fest zusammen schaaren. Am 18. August findet im Weddinapart ein Vergnügen statt und find Billets bei den bekannten Personen zu haben. Verein zur Wahrung der Intereffen der Tischler. Großer Sommernachtsball heute, Sonnabend, den 11. Auguſt, im Neuen Gesellschaftshaus", hasenhaide 57, bei Reinhard. Anfang Abends 8 Uhr. Freunde und Bekannte find einge laden. Billets find zu haben bei Lackur, Admiralstr. 26; Föllme, Solmsstr. 30; Schrager, Forsterstr. 58; Werschke, Adalberts Straße 16; und Schattschneider, Fürstenstr. 22. " Verein zur Wahrung der Interessen der Tischler. Heute, Sonnabend, Großer Sommernachtsball im Neuen GeSellschaftshaus, Hasenhaide 57. Billets find bei Lackur, AdmiralStraße 26, und in den mit Plakaten belegten Handlungen zu haben. 3 Telegraphische Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) $ % der Güterverkehr auf der Strecke Görlitz Lauban- Hirschh wieder aufgenommen. Lauban Rohlfurt ist für Güter gesperrt. Paris, Freitag, 10. August, Abends. Die streitend Erdarbeiter haben den Schiedsspruch der städtischen Som miffion zur Regelung der Lohnfrage angenommen; nimmt an, daß auch die Unternehmer damit einverstand sein werden. Floquet hat heute Nachmittag Delegirte streikenden Erdarbeiter, Unternehmer und Mitglieder der städ schen Kommission zur Regelung der Lohnfrage empfangen. Görlih, Freitag, 10. Auguft. Das Eisenbahn- Betriebs amt macht befannt: Von Freitag, dem 10. Auguſt ab, wird Verein der Sattler und Fachgenossen. Heute, Sonn abend, Abends 8 Uhr, in Gratweil's Bierhallen, Komman Dantenstraße 77-79: Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Gewerkschaftliches. 2. Verschiedenes. 3. Fragelasten. Gäfte find willkommen. Billets zu der am Sonntag, den 12. August, ficttfindenden Dampferpartie nach Hantel's Ablage( Abfahrt 17 Uhr Jannowißbrücke) find beim Romitee zu haben. r. 188 Paris, Freitag, 10. Auguft. Das Thor der Arbeitsb ist heute Vormittag wieder geöffnet worden. Der Eintritt die Bureaus ist frei, der Versammlungsfaal bleibt indeffen n geschlossen. Die Arbeiter betreten die ersteren, jedoch keiner fuchte in den Saal einzudringen. Die Polizei hält die Bugan nach wie vor beſeßt. London, Freitag, 10. Auguft. Das„ Reuter'sche Bureau meldet aus Pietermarigburg von heute, daß die Insurgente führer Denizulu und Undabuto mit 1000 Mann ihrem gesammten Viehstande in das Transvaalgebiet üb getreten seien. Dublin, Freitag, 10. August. Der Deputirte für common, O'Kelly, ist durch das Gericht zu Boyle zu vier naten Gefängniß wegen einer von ihm gehaltenen aufreizen Rede verurtheilt worden. 16. Ziehung der 4. Klasse 178. Königl. Preuß. Lotterie. 468 506 31 683 99 917 86 1500) 92015 143 281 332 452 507( 500) 81 Blehung vom 10. August 1888, Vormittags. Nur die Gewinne über 210 Mart sind den betreffenden Nummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) 90059 88 98 105 249 55 303 46 66 503 47 681 945 91108 44 830 93009 106[ 300] 20 25 297 301[ 500] 76 606( 500] 907 35 130 94229 340[ 3000) 47[ 500] 81 628 38 734 74 913 40 95021 178 [ 1500] 307 10 88 636 76 857 93 902 96088 149 220 79 353 864 906 07085[ 1500] 110 73 75 215 95 625 52 77 796( 3000) 97 803 998 98 46 186 278 603 92 702 33 99070 137 69 80 96 299 369 527 930 714[ 300] 819 37 930 100050[ 1500] 74 101 36 55[ 500] 221 41 329 412 16[ 500] 61 67 [ 1500] 618 728 912 101090 101 94[ 300] 303 63 91 411 56 511 707 10: 2035 103 54 266 88 471[ 10000] 534 727( 1500) 815 922 45 103 108 24 320 22 564 1300) 723 78( 5000) 947[ 1500] 92 104171 212 63 89 567 75 767 817 28 49 954 105118 24 255 395( 10000) 591 778 106085 150 78 355 401 42 82 567 700 313 107056 209 49 748 860 108140 265 369 77 427 638 89 712 846 109016 105 15[ 3000] 459 500 2 27 664[ 500] 85 799 962[ 300] 37 53 119 251 334 55 608 793 836 65 1016 134 400 5[ 300] 40[ 300] 72[ 3000] 570 92 645 77 899 927 2058 86 145 259 93 318 36 424 559 608 71 98 719 41 843[ 500] 3000 116 26 45 378 505 60 830 72 4055 89 151 98 276 383 586 606 97 941 43( 500] 50 5227 55 98 354 452 98 876 6094 153 80 84 221 307 41 488 587 604 11 84 709[ 1500] 897 111 12 50 607$ 180 505 51 661( 75 000] 839 93 922 99 9007 55[ 500] 80 87 173 338 465 683 729 50[ 300 927 97 1090 155 1300] 90 377 408 551 68[ 1500] 814[ 1500] 76 11159 76 283 543[ 1500] 616 32 728 51 58 933 39 71 91 12009 32 354 79 435 52 661 703 12 46 13047 193 247 605 47 841 944[ 3000] 14029 231 348 450 553 603 16[ 300] 41 68 704 38 70 830 44 60 914 16 15012 89 93 138 320 24 83 429 530 51 52 698 902 10 16252 88 353 68 96 436 624 62 716 33 61 994 17049 169 74 332 426 28 43 736( 1500) 954 18039 114 318 483[ 300] 598 681 707 32 855 81 19003 51 110 70 245 515 16 23 630 69( 3000) 779 875 987 20054 70 101 203[ 500] 14 17 377 437 81 647 797 807 21104 205 24 33 333 524 61 607 766 22203[ 3000] 72 377 539 708 35 78 97 991 23267 418 40 45 541 629 43 85 24125 53[ 1500] 383 85 572 667 715 66 25094 258 322 498[ 500] 701 809 42 20142 66 249 368 79 540 644 94 99 738 876 98 13000] 991 27198 547[ 500] 865 28016 195 284 411 31 565 689 781 85 878[ 300] 932 29289 304 91 95 441[ 300] 56 65 69 510 68 665 772 938 30150 233 82 354 507 628 780 869 31018 114 26 245 386 431 70 515 629 924 72 74 32034 91 125[ 1500] 396[ 1500] 501 752 98 849 925 64 33104 69 277 341 80 497 629 768[ 10 000] 806 44 938 84060[ 500] 193 248 490 519 732 882 979 96 35009 138 241 347 411 84 85 647 Oeffentliche Generalversammlung der Zimmerlente Berlins und Umgegend. heute, Sonnabend, Abends 8 Uhr, im Neuen Klubhause", Kommandantenstr. 72. Tageso.onung: 1. Regelung der Lohn- und Beitverhältniffe. 2. Wahl eines Schiedsgerichts. " Fachverein der Rohrleger Berlins. Generalversamm Jung am Sonntag, den 12. August, Vorm. 11 Uhr, in FeuerStein's Tunnel, Alte Jakobstr. 75. Tages- Ordnung: 1. Vierteljährlicher Rechenschaftsbericht. 2. Statutenänderung§ 9 ad 2 bis 3. 3. Antrag des Herrn Hirsch. 4. Verschiedenes und Fragelaften. Mitgliedsbuch legitimirt. Tischler- Verein. Heute, Sonnabend, Abends 9 Uhr, Rottbuserstr. 4a, Versammlung. Tagesordnung: Bericht von Der Landpartie. Freireligiöse Gemeinde, Rosenthalerstr. 38. Sonntag, Den 12. b. M., Vormittags 10 Uhr, Vortrag des Herrn Profeffor Dr. B. Meyer über Kunst und Kultur". Damen und Herren als Gäste willkommen. Der Gauverein Berliner Bildhauer unternimmt am Sonntag, den 12. August, eine Erfurfion nach dem Schönhufer Schloß. Die Theilnehmer versammeln fich Vormittags 8 Uhr auf dem Hackeschen Markt. rint tägl paus Mart. Ei 110379 526 609 33 82 706 16[ 1500] 50 930 111043 158( 3000 80 325 469[ 1500] 522 59 610 35[ 10000] 821 43[ 1500] 57 974[ 15000] 115 61 534 745 77 369 957 113075 169 306 31 693 701 38 870 1 402 39 547 80 636 724 887 921 43 115007[ 500] 23 28 44 164 206 88 306 822 902[ 5000] 51 116144 67 358 67 431 608 38 749 59 370 423 35 605 118137 40 362 448 49 521 28 77 644 726 8 119042 177 244 61[ 1500] 65 548 707 29 837[ 500] 60 73 958 81 120130 212 36 349 69 424 642 709 948 121104 19 227 3644 927 1500] 55 67[ 10 000] 122031 118 402 841 944 123048 131 310 431 34 533 734 82[ 300] 124038 115 51 52 324 540 70 646 38 987 125159 277 517 88 600 88 753 961 126024 44 332 [ 1500] 50 93[ 300] 524 54 732 70 981 127108 67 279 330 409 1500 68 610 18 702 92 128042 178 318 875 932 76 95 129141 248 90 65 497( 500] 515 28 56 784 840 64 936 63[ 1500] 72 84 Der hen 46 des Das Ra friegfüh immer llartell bea bes Unh ehung und bringen die Fabrikanten, 130037 80 213 86 329 427 37 71 539 81 627 778 896 131013 reraaren eutfchen Bat [ 1500] 757 885[ 500] 990 36001 37 38 139 86 580 823 34 96 37092 97 603 18 764 872 915 133116 53 77 84 375 431 812 38 50 13 n. ir Le 380 485 98 514 618 54 862[ 500] 83 997 88051 81 152 81 287 377 454 92 581( 300) 891 39237 301[ 500] 40 62 1300] 78 88 417 61 501 625 715[ 3000] 800 80 963 40139 56 503 66 630 74 723 805 32 926 41043 227 56 487 516 627 793 842 42073 92 180 90 470 74 615 20 78 91 876 985 43001 123 54 In Rhe 48 239 370 416 83 13001 707 885 132067 174[ 300] 319 58 468 184 323 750( 3000) 58 920 57[ 300] 135041 48 154 322 418 75 5 737 94 831 54 977, 136019 330 86 96 574 653 905 44 46 51 131 439 581 859 91 934 138071 86 89[ 3001 205( 300) 350 492 869 1 139069 80 139 237 345 403 6 42 529 41 669 748 815 921 24 140067 108 247 52 357 454 509 85 734 822 908 49[ 500] 141 ar jo meit, 71 86[ 3000) 281 320 67[ 1500] 506 665 76 888 142059 183( 500 552 631 92 804 92 907 91 143140 59 439 538 144014 63 97 337 78 85 275 555 658 705 60[ 300] 44227 320 60 622 907( 1500) 45139 43 200 6 27 478 625 65 98 716 827 955 9046098 133 61 335 412 32 41 71 626 55 63[ 3000] 728 840 82 939 44 47107 550 653 705 833 71 86 466[ 300] 560 618 145060 95 136 66 69 76 388 418 29 538 774 15 237 46 349 74[ 1500] 425 49[ 500] 599 604 57 720 804 932 50013 113( 500) 268 72 396 554 600 737 78 895 918 51238 601 11 24 66 715 95 837 52133 86 239 56 516 36 760 53159 259 376 414 26 75[ 300] 529 665 828 39( 500) 54013 21 153 279 399 508 79 855 953 55001 252 81 357 475 555 647 85 824 95 917 56235 38 305 20 41 471 ( 3000) 749 64( 300) 88937025 63 37 121 22 223 26 30 76 83 310( 300) 495 647 735 822 72 938 55082 95 288 354 418 517 65 72 621 1500] 44 159064 98 115 90 288 373 459 750 87 928 80 Boykottir Frage, ob en Arbeiter diefe 3 an der Wir find rechtliche unten B ung auch 168 216( 500) 684 701 7 145089 412 15 47 62 71 573 97 622 65 149144 248 366[ 300] 92 529 641 44 54 812 51 965 150227( 500] 36 373 468 628 847 89 909 151033 208 234 $ 44 525 625 152017 46 107 23 62 216 50 476 502 13 37 730 810 66 153198 227 357 99 616[ 300] 43 342 87 922 151039 43 394 406 sind aber 97 544 50 729( 500) 41 807 35155117 39 374( 1500) 408 567 713 156163( 300) 329 45 433 84 592 731[ 300] 58 927 157150 86 19 [ 1500] 348 76 416 38 824 992 158049 81 112 36 401 67 82 605 719 160017 118 60 215 13000) 19 558( 500) 59 753 95 829 89 992 16 62111 43 500 51 99 256 67 98 301 433 62 565 73 909 3563094 186 32 128 72 324 519 613[ 1500] 842( 3000) 162173 220( 1500) 335 47 207 308 421 645 724 896( 500) 64065 137 201 48 1300] 373 440 55 522 662 347 302 63 67163026 153 212 53 60 330 309 770 825 15 23[ 1500] 731 50 54[ 300] 73 809 65080 247 71 331 50 73 447( 500) 530 295 421 525 62 672 707 20 79 87 989 165043 104 7 226 388 403 3 66017 48 105 17 287 330 497 526 646 792 809 977[ 1500] 675 801 902 95 166211 14 300 26 50 92 436 537 42 732 99 814 an 56 88 167012[ 1500] 222 87 362 418 599 757 805 71 90 216 546 641 717 68 301 169102 84 98 360 74 418 662 768 94 13 923 60[ 40 000] Fachverein der Tischler. Heute, Sonnabend, Abends 8 Uhr, in Jordan's Salon, Neue Grünstr. 28: Außerordent liche Generalversammlung. Tages Ordnung: 1. Die Stellung der Fachvereine in der Gewerkschaftsbewegung. 2. Anträge. 3. Fragetaften.- Neue Mitglieder werden in der Versammlung aufgenommen. Sonntag, den 12. August: Familienausflug noch Johannisthal. Abfahrt Nachmittags i Uhr 35 Minuten. Treffpunkt bei Senftleben. Die Zahlstellen des Vereins be finden fich in folgenden Lokalen: 1. Friedrichsbergerstr. 25 bei Chriften. 2. Staligerstr 107 bei Kunstmarn. 3. Bellealliance. play 6 bei Hilscher. 4. Zionsfirchplag 11 bei Hohn. 5. MarienDorferstr. 5 bei Schmidt. 6. Göbenstr. 15 bei Ettlich. 7. Alte Jafobstr. 38 bei Schumann. Die Zahlstellen find jeden Sonnabend Abend von 8-10 Uhr geöffnet; daselbst werden Bei träge von den Mitgliedern entgegen genommen und neue Mitglieder aufgenommen. 58 758 73 809 907 61 63 59163 89 246 59 323 717 828 960 60152 56 345 74 89[ 1500] 581 634 709 76 82 844 968[ 500] 61012 169 273 91[ 300] 474 90 1300] 563 611 92[ 3000] 715 42 97 824 91 96 Vereinigung der Freunde der Volksschule. Heute, Sonnabend, Abends 8 Uhr, im Lehmann'schen Restaurant, Ackerstraße 144, Mitgliederversammlung. Vortrag: Rathschläge zur Berufswahl für Voltsschüler. Verschiedenes. Gäste will tommen. 705 94 994 67019 1500 148 226 88 98 407 574 689 766 983 68143 443 94 603 33 65 759 90 69190[ 3000] 365 473 88 629 713 944 59 168006 831 te Luft Man häl 57 409 18 514 85[ 300] 614 62 95 714 64 850 902 50 73088 112 34 98 44 56 79 450[ 300] 561 671 976 172037 87 120[ 3000] 81 256 6ujaden und 170228 52 409 33 51 58 96 570 615 171021 30 38 118 291 30 Debbal 70043 199 220 306 58( 3000) 571[ 300] 604 950 55 71096 189[ 300] 370 590 617[ 1500] 41 803 58 81 84 911 14 52 72111 61 90 279 84 346 206 87 430 526 87 644 865 910[ 300] 74013 33 189 97 274[ 1500) 302 [ 300] 13 613 17 736 816 88 959 86 75300 2 66 459 84 880 905 59 63 76023 127[ 1500] 51 348( 3000] 88 459 76 85 626 52 815( 3000] 77016 46 173 289 319 35 84 552 729 909 41 62 78130 299 397 528 664 743 11500) 876 80 79005 106 14 63 326 95 461 83 526 81 724 49 61 88 80020 23 257 300 76 486 517 34 639 737 844 45 79 94 950 85 88 81147 243 67 130001 457 706 87 32220 66 307 16 429 9758008583 785 827 47 901 27 28 36 83053 99 135 210[ 3000] 63 65 67 346 65 95 508 56 646 726 35 45 15001 931 60 84127 201 432 668( 300) 828( 3000) 70 941 55058 124 201 376 503 917 43 68[ 3000) 86039( 3000) 67 271 394( 1500) 438 587 674 729 46 865 87150 202 90 393 410 654 868 388 88142 327 95 433 660 96 799 815 21( 3000) 83[ 1500] 906 83 9060 102 Fachverein der Steinträger Berlins. Sonntag, den 12. Auguft, Vormittags 10 Uhr, bei Scheffer, Inselstraße 10, 2 Treppen: Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vorlegung des veränderten Statuts. 2. Jnnere Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. 82 87 295 704 28 936 37 444 552( 1500) 58 87[ 1500] 618 738 47 54 67 173193 214 317 40 79 627 31 763 68 174033 193 254 67 346 99 571( 300) 611 92 48 175005 112[ 500] 329 92 423 47 579 641 874 176286 177277 319 62 412 22 32 41 509 49 57 87 732 49[ 1500] 855 53 293 337 453 71 501 779 847 917 74 ies Bedürfni aben gar nic 293 337 453 71501 77959671739 55 75 85 947 181102 2 [ 1500] 17141 219 324 424 587 685 90 755 58 925 79 179097 12 283 18 212 552 77 13000] 618[ 300] 182218 404 81[ 3000) 688 715 35 51 276 337 45 79 424 517 18 46 609 14 772 184023 102 30 40 801 38 185056 167 79( 3000) 89 211 351 448 82 610 14 76 93 89 86 13001 186039 118 91 373 559 622 837 931 74 187017 50 130 434 68 521 606 49 52 731 39 953 82 188025 181 270 82 410 2 650 994 189182 234 427 681 98 16. Ziehung der 4. Klasse 178. Königl. Preuß. Lotterie./ 311 46 503 603 772 825 27 02106 206 80[ 300] 315 54 438 58 Blehung vom 10. August 1888, Nachmittage. Nur die Gewinne über 210 Mart find den betreffenden Rummern in Parenthese beigefügt. ( Ohne Gewähr.) merifaner a lle im eig icon be geben, be Ronfurrenten Salano aber, 719 829 963 93006 98 157 525 44 627[ 300] 708 50 810 929 94219 361[ 300] 485 507 18 95069 254 460 514 78 742 880 98 946 96087 97037 52 390 551 100 303 71 90 416 22 28 89 506 701 5 848 940 9023 66 220 405 725 31[ 500] 100061 163 497 577 680 841 57 70 101091 271 73 422 665 150 649 65 76 82 705 54 01 914 65 98031 64 86 98 409 81 99 662 879 9 387[ 500] 93 477 691 793 866 2006 28 33[ 300] 111 252 399 413 522 679 78 759 819 35 102150 368[ 300] 500 12 629 68 842 966 103138 Vereinigung der Drechsler Deutschlands, Drtsverwaltung Berlins Ill( für den Oft und Nordbezirk Berlins). Barsammlung am Sonntag, den 12. August, Vormittags 10 Uhr, in Säger's Lotal, Grüner Weg 29. Tagesordnung: 1. Vor trag. 2. Gewerkschaftliches. 3. Verschiedenes und Fragelaften. -Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste haben Zutritt. Bur Beachtung: Die Ortsverwaltung wird mit mit dieser Versamm Jung eine Reihe von wissenschaftlichen Vorträgen veranstalten; über die Arbeiterfrage, thre Bedeutung für Gegenwart und Bulunft" von Prof. Friedrich Albert Lange. Der erste Bor trag über„ Der Kampf um das Dasein" findet in obiger Ver jammlung statt, und ladet, im Intereffe der Sache, der Vors Stand die Gewertstollegen zu recht zahlreichem Besuch der Ver fammlung ein. 100 398 449 91 556 65 90 687 95 736 61 996 1064 91 123 51 56 254 19[ 1500] 39 51[ 1500] 6086 300[ 300] 13 94[ 1500] 621 744 870 937 86 633 87 850 957 86 106001 123 333 49 414 36 549 631 736 872( 1300 5039 207 314 39 68 402 527 611 71 889 92 907 731 37 70 97 931 52 60 105052 119 283 305 21[ 300] 61 81 91 444 8001 10 100 39 222 501 32 764 107098 138 42 235 67 449 521 31[ 1500] 635[ 300] 703[ 1500] 6 461[ 500] 87 615 829 7209 303 492 523 786 838 69 912 69 98 70 76 820 9077[ 1500] 262 90 348 407 10 573 686 88 800 943 10143 283 375 454 93 759 820 903 41 11120 267 89 301 23 65 402 5 24[ 300] 67 509 613 18 772 861 926 12121 33 244 384 427 501 91 778 108066 100 3 55 231 87 388 523 792 851 109068 234 359 93 400 508 52 88 607 750 75 803 68 982 , fondern man mit$ 110044 149 50 279 438 58 549 90 657 712 18 27 43 902 32 49 1110 855 953 13115 34 222 55 341 432 36 40 60 810 11 926 79 94 14008 17[ 300] 68 81 85 143 77 377 82 529 704 847[ 300] 112187 461 694 45 128[ 3000] 248 75 390[ 1500] 455 92 631[ 1500] 63 810[ 3000] 15146 872 113012 19 47 143 84 222 622 720 922 41 95[ 3000] 114051 891 52 426 37[ 300] 56 546 651[ 500] 709 892 906 16014 41[ 500] 71 76 78 364[ 300] 84 432 613 1500] 18 831 40 43 907 115290 473 582 626 215 66 380 589 704[ 500] 29 910 17452 670 715 68 806 9 48 18006 759 813 942 76 116210 72 321 27 485 594 643 794 961 117 26 66 71 104 17[ 1500] 430 39 63 69 603 46 56 76 800 15 52 83 947[ 3000][ 10000] 28 60 94 313 38 408[ 300] 10 631 80 918 118008 14 298 5 Bentral- Kranken- und Sterbekaffe der Tischler und anderer gewerblicher Arbeiter.( Dertliche Verwaltung Berlin A.) Montag, den 13. Auguft, Abends 8 Uhr, Mit gliederversammlung im Vereinshaus Süd Dft", Waldemar ftrake 75. Tagesordnung: 1) Raffenbericht vom 2. Quartal. 2) Erledigung der von der legten Versammlung zurüdgestellten Anträge. 3) Verschiedenes.- Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht. 66 19034 155 99 255 504 38 84 98 639 871 95[ 300] 836 75 20194[ 3000] 715 810 63[ 500] 917 26 21071 236 89 559 77 747 964 692 731 48 823 57 908( 300) 22 119311 506 751 816 999 1500 Run, und befonders reiches ift rud verboten Sagen€ 120039 209 27 65 366 529 601[ 500] 784 121145 256 318( 500) 915( 300) 92 24067 249 311 23 30 51 712 72 836 921 25044 136 264 705 93 823[ 500] 90 123104 224 60 400 93 511 663 872 124103 22095 475 587 867 906[ 3000] 25 23006 62 120 66 611 724 97 820 59 66 83 523 30 611 37[ 300] 864 122037 255 58 76 77 397 497 99 635 302 54 78 499 784 26044 59 130 258 340 430 589 627 717 828 27109 423 87 600 740 58 94[ 500] 125088[ 500] 191[ 300] 243 369 418 al- Rom 28091 181 399 460 729 89 511 33 49[ 3000] 50 605 7 36 767[ 5000] 81 899 913 126005 77 193 843 913 29039 61 209 83 316 65 492 500 63 70 83 618[ 1500] 52[ 300] 315 19( 3000] 45 517 98 797 818 35 948 127057 137 222 53 66 1300 258 322 95 464 548[ 3000] 619 846 918 48 85 838 994 30208[ 300] 362 598 812 81002 91 148 62 400 12 569 744 87 996 32046 73 132 258[ 1500] 408 563 941 88110 248 451 502 68 847 979 1810 49 537 722 65 919 130089 105 75 253[ 1500] 373 440 572 99 637 59 737 590 759 905 32 67[ 1500] 128113 276 395 626 71 878 95 915 1290 937 34247 407 515 654 59 710 35111 81 221 27 54 352[ 3000] 72 73 566 285 301 578[ 500] 839 64 132394[ 1500] 412 702 6 833 912 32 55 139 604 35 53[ 3000] 83 769 835 936 44 36133 98 369 90 406 36 513 41 46 45 146[ 1500] 315 69 578 615 906 134092 159 83 308 25 555 59 61 618 822 88 933 53[ 500] 57 88 94 37031 228 36 46 48 339 76 564 641 743 930 135125 202 644 714 814 60 999 136202 4 355 516 46 65 71 644 38063 98 104[ 3000] 11 46 240-343 73 451 546 621 39 753 704 60 967 137070 113 289 337 60 462 771 800 37 138028 12 [ 1500] 839 942 39031 249 94 513 651[ 300] 94 864 908 95 Dem zinner um no Doch, Sie Beit?" Ach!" fp eifig ( 36& Gi 233 556 743 49 978 92 139000 13 86 250[ 3000] 76 369 694 725 51 140009 10 398 438 67 748 57 856[ 1500] 64 141088 507 70 604 40055 193 249 302 68 434 76 572 91 752 97 833[ 300] 64 41214 65 920 25 88 52 80 42045 230 360 33002 127 61 822 923 39 58056 38 90 160 230 317 79 143 625 86 630 32 34 46 51 701 61 828 29 928 86 97( 300) 44004 112 43( 1500) 67( 300) 103 7 53 64 202 40 350 535 51 77 659 83 158( 3000) 814 38( 500) 565 80 82 633 71( 3000) 748 925( 500) 63 45191 356 428 769 893( 3000) 144535 613 719 930 92 145007 231 358 461 574 89( 500) 658 99 46050 378 404 65 516 57 708 13 47193 216 333( 3000) 34 690( 300) 71 146017 160 77 246 57 486 720 29 30 52 802( 500) 8 36 82 739 823[ 1500) 61 74 85 48030 306 411 516 74 789 847 968 49014 74 169 278 327( 1600] 72 446 548 66 726 68 877 148007 55,99 16 167 460 538 63 601[ 300] 891 933 98 402 90 530 86 723 87 834 45 149019[ 3000] 61 174[ 300] 311 15 50226 60 92 95 365 432 33 567 620 64 725 51015 134 412 48[ 300] 524 51 628 58 725 973 75 547 91 723 822 43[ 1500] 79 52026 61 88 395 402 80[ 8000] 709[ 500j 76 56 833 68 70[ 300] 73 98 53038 123 67 202 3 401[ 10000] 76[ 10000] 151062 69 295 425 516 33 46[ 300] 645 90 771 868 939 52 1520 150016 101 19 48 98 370 88 453 71 514 53 94[ 300] 601 72 687 714 935 54271 325 75 489 501[ 500] 61 844 901 54 69 55075 83 78 249[ 500] 391 468 514 733[ 300] 935[ 1500] 45 153037 57 117 67 179 246 587 600[ 1500] 780 867 94 994 56033 173 221 328 84 429 35 394 610 846 70 926 27 41 82 154190[ 600] 235 81 369 605 97 9 906 71 58032 102 97 270 79 417 55 562 780[ 300] 94 841( 3000] 42 61 926 59101 55 374 738 819 60193 98 334 79 699 821 61062 116 37 44 97 246 321 33 408 709 34 68 62144 268 324 457 738 869 63007 139 60 418 835 94 64038 91 405[ 300] 18 628 49 891 68627 735[ 10000] 819 986[ 500] 96 331 96 613 46 900 20[ 300] 70 390 651[ 300] 67 835 942 72019( 1500) 333 501 64[ 3000] 67 696 711 905 13 169160 313 63 461 70[ 300] 676 914 85 [ 500] 94 825 13000] 96 963 74 73028 220 67 329 402 85[ 3000] 630 732 nicht ganz a1 bie R Alter R igen Name Der Heinster Bei ber geftern men auf ben. eine Stun Ange Augenblic ppen würde nippchen ge fal war fa Ich will olfen bätte, 156021 36 222 30 325 419 40 531 32 46 608 46 803 90 00 157167 206 371 93 413 624 788 822 44 54 158090 281 422 40 619 160348 52 452 754 80 831 922 60 16 1025 145 273 411 40 6um Mit 102 72 99 268 486 705 804 65014 93 241 95[ 300] 357 551 609 74 730 702 825 89 905 15 162100 28 259 414 28 593 95 98 809 14 63 98 899[ 500] 66112 68 292 403 502 714 25 818 909 90 94 67095 121 244 163029[ 5000) 289 436 609 711 944 72 99 164006 20[ 1500) 55 64 69064 175 267 69 322 32 40 64 440 541 53 855 927 165095 109 47 78 91 74 86 751 881 996 166151 563[ 500] 696 728,925 33 167036 66 70000 68 253 72 398 415 519 34 54 635 36 959[ 1500] 71063 209 91 277 86 389 679 97 864 168178 206 15 64 330 65 478 656 597 974 75036 47 168 245 53 81 490 532 83 608 27 763 861 76070 108 473 64 954 172088 287 317 443( 1500) 57 540 809 982( 500) 173018 882 959 70 75 74001 2[ 300] 44 188 358 66 99 459 75[ 1500] 526 604 93 871 959[ 1500] 93 171055 63 68 152 280 365 445 66 515 82 91 620 511 27 48 636 44 709 74 913 77036 135 92 233 99 357 610 731 46 508 715 924 174052 450 523 625 36 50 67 782 964 17503579 170148[ 1500] 83[ 500] 200[ 3000] 344 430 43 535 612 28 94 769 810 913 20[ 1500; 78080 99 215 396 430 887 912 37 79076 208 72 128 631 53 76 768 876 955 176171 208 32 78[ 300] 414 61 69 5 86002 24( 3000) 97 103 5 1500] 75 206 49 598 647 730 81055 106 960 178002 15 121 83 204 504 27 656 746 77 888 179098 207 681 707 76 81 91 970 76 177013 64 96 167( 1500) 368 546 658 748 180206 58 63 73 81 468 657 78 966 181023 107 21 51 65 88 506 93[ 500) 608 25 40 42 779 867 88 89[ 3000) 924 85026 38 44 103 82 369 440 521 82 93[ 500] 655 91 748 983 12091 214 67 317 64 89 227 32 71 96 506 7 85[ 500] 811 91 965 87 86048[ 3000] 241 48 367 654 746 78 803 15 57[ 3000] 99 183137 543 616 82 735 962 18 44 82 237 40 76 434 531 637 839 89048 71[ 500] 134 88 454 535[ 300] 66 903 186049 188 245 515 52 86 855[ 300] 66 88 913 187160 472 581 654 705 8 88 87296 341 451 515 722 827 86 968[ 300] 88008 293 346 449 721 89[ 10000] 959 185047 60 177 282 83 336 53 78 514 876 74 86 188184 218 80 317 417 98 637 97 905 36 189253 Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Drud und Verlag von Max Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. Berichtigung. In dem Bericht über die legte Schloffer. und Maschinenbauarbeiter- Versammlung muß es in den Ausführungen des Herrn Birch heißen: daß die Schloffer und Maschinenbauarbeiter vereint den Kongreß beschicken müßten. Ferner ist es falsch, daß C. Pirch die Meinung vertreten, es sei fein denkender Arbeiter anwesend. Die betreffende Stelle seiner Ausführung lautet, wie der Herr uns mittheilt, wörtlich: Jch wollte ſehen, inwieweit die Versammlung selbstständig denkt, und inwieweit fte fich von den Rednern beeinfluffen läßt. " Gefang-, Turn- und gesellige Vereine am Sonnabend. Gefangverein Harmonia" Abends 8 Uhr im Restaurant, Alte Jakobstr. 38.- Männergesangverein Treue" Abends 9 Uhr im Restaurant Andreasstr. 9.- Männergesangverein ,, Erato" Abends Lübeck'scher 9 Uhr bei Schläwice, Kleine Kurstraße 1. Turnverein( 1. Lehrlingsabtheilung.) Abends 8 Uhr Elisabethstr. 428 506 45 60 617[ 500] 723 886( 500) 946 87 77 376 401 9 641 702 2009 27[ 15000] 225[ 3000 368 561 94 654 783 360 417 81 536 604 767 901 53 846 944 3374 545 50 606 82 724( 300) 95 869 940 46 84027 93 312 812 24 47 82 902 20 98 90042[ 10 000] 52 241 83 491 629 32 99 834 915 91124 272 77 92 70 522[ 600] 55 928 32 36 41 Ja, ja, Don unfer 誠 Er bezahl