Tiger für.241. = so allga unter dem Bmäßia in Unif ungsausf war, wab endirnen, en, meldhe der Dumm it auszuli rieben, fin ine Ente , ein von vorigen aften zu u zwei linifterium und w ng von S wird die Bedürfniß Den. s in den emſeſtabe don Ja weiblichen rung der pie ihre 1 Deinem uf der Schuldn Dom Sch te, bald legten Wo je währen Sonnabend, den 13. Oktober 1888. 5. Jahrs. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen Das Berliner Volksblatt" erfcheint täglich Mergens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei ins aus vierteljährlich 4 Marf, monatlich 1,35 Mart, wöchentlich 35 Pf. Postabonnement 4 azt. Einzelne Nummer 5 Pf. Sonntags- Nummer mit dem Sonntags- Blatt" 10 Pf. ( Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1888 unter Nr. 849.) Redaktion: Beuthstraße 2. Die Neugründung folge, fer fozialdemokratischen Vartei in der Schweiz. Bevölkerun fann. r Stadt Rammerjäg nd Mäuse II. Die Tagesordnung ist für den Rongreß vom Aktionsnitee in drei Puntte zufammengefaßt worden. 1) Die flösung der Organisation des Schweizerischen Arbeiteres von 1883 und des Aktionskomitees zu Gunsten der erden musündung einer lebensfräftigen sozialdemokratischen Partei n Töpfche Schweiz, 2) der planmäßige Ausbau der gewerkschaft 3 entwedahen Organisation, 3) die Reorganisation und feste Bes verberge indung der Arbeiterreservekasse. m Weifung Diese Verhandlungsgegenstände sind wichtige, für die Em Gute tere Entwickelung der schweizerischen Arbeiterbewegung Dem Schlaggebende Dinge. Darum ist auch der Kongreß für ge Butter ganze Arbeiterschaft ein sehr bedeutungsvolles Ereigniß. ourde. og der großen Tragweite der Angelegenheiten, die da verDeide Jnnoelt, und der Beschlüsse, die gefaßt werden sollen, dürften Brote Verhandlungen des Rongreffes raschen Verlauf nehmen, zeigten das Aftionskomitee in anerkennenswerther Weise vorfich des arbeitet hat und dem Kongresse Vorlagen unterbreitet, die man ja Umficht und Verständniß entworfen und wohl ohne as Ratten entliche Abänderung die Zustimmung des Kongresses man Gegenden werden. telle des und ihren m. Es w3n formeller Beziehung" wird den Deles webten in ten folgendes Elaborat zur Beschlußfassung vorgelegt: 1) baß der reaktionären Politik des schweizerischen anten am indesraths, insbesondere den politisch polizeilichen Berfolfind um agen der Sozialdemokratie gegenüber der Zeitpunkt ge end der men ist, wo die entschieben sozialbemo fammlunatif gefinnten Schweizerbürger sich zu ein Dinner einheitlig organisirten Partei zuKollegen menschließen müſſen; Freunde gelo I auch S denn im gegangen ' S Lal der Arbeiter. Insertionsgebühr beträgt für die 4 gespaltete Petitzeile oder deren Raum 25 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Bimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen- Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen. Expedition: Zimmerstraße 44. c. eine ben modernen Anschauungen und den Resultaten der heutigen Wissenschaft entsprechende Volksbildung, sowie die definitive Verweisung aller religiösen Kulte in das Gebiet des Privatlebens; 4) daß in wirthschaftlicher Beziehung die den heutigen Verhältnissen am besten anzupassende Form der Verwirklichung des sozialistischen Zieles die Organisation aller wirthschaftlichen Thätigkeit durch das Volk, die Verstaatlichung, ist; 5) daß aber der monopolistische Staats-( resp. Gemeinde-) betrieb, der den Uebergang aller Arbeitsmittel in den Gemeinbesitz von selber mit fich bringt, nicht zu Gunsten einzelner herrschender Klassen, sondern zu gleichem Vortheil aller Bürger organisirt und ausgeführt werden muß; 6) daß die Verstaatlichung der wirthschaftlichen Thätig. feit unseres Landes nur futzessive und nach eingehendem Studium aller bezüglichen Verhältnisse und Ausarbeitung eines wohl bedachten Ausführungsplanes vorgenommen werden kann; 7) daß das allgemeine Recht auf Arbeit als Grundlage einer menschenwürdigen Existenz aller Bürger anerkannt werden muß, wenn eine richtige sozialistische Ges sammtorganisation der nationalen Arbeit stattfinden soll, von der keiner ausgeschlossen werden kann; 8) daß die sozialdemokratischen Bestrebungen nicht irgend welchen Vorrechten eines Standes ober einer Klasse, fondern vielmehr der Abschaffung der heutigen Standes: privilegien und Klaffenherrschaft durch Einführung einer auf dem Grundfaße der allgemeinen Solidarität aller Gesell schaftsglieder ruhenden Gesellschaft gelten; in materieller Beziehung wird beantragt, zu befchließen: 9) daß die heutige Gesellschafts- und Wirthschaftsordnung an Unfreiheit der großen masse des Volkes und deren Verbleiben in uns genügenden, keine volle Lebensentwidlung gestattenden Verhältnisse bebingt, 12) daß die vorhandenen Arbeitsmittel schon heute lange nicht voll mehr ausgenugt werden können, sondern das Privatinteresse der Besißer derselben stetsfort, bald mehr und bald weniger, eine fünstliche Hemmung der Gütererzeugung verlangt, wäh rend doch noch die große Masse des Volkes Entbehrungen aller Art erdulden muß; 13) Daß aber die heutige Produktio nsfähig= feit( infolge der Einführung und stets weiter schreitenden Verbesserung und Vermehrung der Maschinen, der vollständigeren und umfassenderen Beherrschung und Dienstbars machung der Naturkräfte, des Erschließens riesiger neuer natürlicher Hilfsquellen, deren Benutzung die vervolltommneten Verkehrsmittel gestatten, der hoch entwickelten Arbeitstheilung und der Menge der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte) in einer Weise gestiegen ist und noch immer steigt, daß Güter genug und übergenug für einen allgemeinen Wohlstand erzeugt werden könnten, sobald das Interesse Aller und nicht mehr das Interesse Einzelner die Gütererzeugung und Gütervermittlung beherrschte und nach einheitlichem Plane, ordnete und sobald die vorhandenen Arbeitsmittel der Ges fammtheit zur Verfügung, im Interesse Aller ständen; 14) daß der sich stets verschärfende wirthschaftliche Rampf Aller gegen Alle, bei dem Jeber genöthigt ist, in immer stärkerem Maße auf seinen persönlichen Vortheil zu sehen und diesem seine beste Kraft zu widmen, den heutigen moralischen Anschauungen nicht mehr entspricht und als bas größte Hinderniß weiterer, fitt licher Entwicklung der Menschheit fcheint." ers follen auf Grund" derselben folgende Beschlüsse gefaßt Nachdem diese Erwägungen" vom Rongresse afzeptirt, I. Der vom Aktionskomitee geleitete Verband des Schweizerischen Arbeitertages wird aufgelöst; werden: 2) baß eine solche Partei voll und ganz zu den reinen chen des und fäßen der Sozialdemokratie sich zu bekennen und ihr viele Ja litisches Wirken ausschließlich auf die Vers and", reirtlichung dieser Grundsäge in unserem weizerischen Staatsleben zu richten hat, wobei immerhin Unterstübung anderweitiger, das Wohl des unter 3 go, heutigen Geſellſchaftsordnung zunächst und am meiſten babe unbenden Arbeiter- und Kleinbauernstandes fördernder Be ilir: ich ebungen, soweit sie nicht den grundsätzlichen Parteii fie denn trebungen sich hinderlich erweisen, nicht ausgeschlossen im reinfi foll; fofo, e, nee, ble 3) daß die politischen Bedingungen einer sozial tte fte, nofratischen Organisation unseres Gemeinwesens find: a. die rein bemokratische Staatsform, B, mach' in der lett b. bie Beseitigung des fantonalen Partitularismus, resp. die Vollendung des schweizerischen Einheitsstaates, orgenomme Belegenbe egt werden rt find a eine Vergl einer Be ich ist, soll brudt verboten.] cefultat ber offen, ob Ergebniffe Feuilleton. Die Ritter der Arbeit. nweise zu Aus dem Amerikanischen des 3or. weifen, wel eben ift. Blud's, be 100 Uebersetzt von Natalie Liebknecht. 10) daß das heute herrschende System der Lohnarbeit die Grundursache der Unfreiheit und der ungenügenden Lebenslage der Volksmasse ist und nur durch die Einführung der freien gesellschaftlichen Arbeit aller Bürger beseitigt werden kann; 11) daß das heute herrschende System der Lohnarbeit denjenigen, welche durch ihre Arbeit hauptsächlich alle Werthe schaffen, dennoch nur den kleinsten Theil dieser Werthe zukommen läßt und zudem macht, daß jeder Fort schritt der Produktionsfähigkeit durch Erfindungen, Berbesserung der Maschinen u. s. w., statt dem arbeitenden Bolte zum Segen zu gereichen, zur Verringerung der Löhne und zunächst wenigstens auch zu einer Verminderung der Arbeitsgelegenheit führt, mithin ihm zum Unheil wird; wartungen auf die Ankunft Salvini's, bes großen italienischen Tragöden, gewartet, Harry hatte zwei Karten für die besten Pläße gekauft, die er erschwingen konnte. [ 14 Maud war nun in der Lage, sich so zu fleiden, daß sie in dieser feinen Gesellschaft wenigstens nicht auffiel. Beide fchwärmten für Shakespeare, und eine lange Zeit der Vorfreude sollte durch den Hochgenuß des einen Abends gefrönt werden, den der große Schauspieler mit seiner gewal tigen Wiedergabe des Königs Lear verherrlichte. Die Glocke fündete das Aufziehen des Vorhangs an. Die beiden Ver treter des Volkes gingen ganz in der Vorstellung auf. Die Welt mit all ihren Mühen und Ungerechtigkeiten war ihnen entschwunden König Lear war lebendig und sie lebten mit König Lear, ihre Herzen von Mitleid erfüllt für den „ Ich glaube, General, wir kommen nicht darüber hin Schädel fa, daß die erste Pflicht der Reformer die Abschaffung in das zwei Grundurs chen alles dieses Unheils sein muß Ma Wahlfreiheit und der nhatte, öffentlichen ulen. Ich bin heute bei Ihnen, lieber General, einen, au worden Schädel Gelegenb nach den Fortschritten zu fragen, die Sie in Be Schädel ung auf meine Wiederaufnahme in die Armee gemacht Frhumi Nicht viele Fortschritte, bis jetzt, Kapitän. Es ist Währing glich, daß die Armee vermehrt wird und dann würde es e Schwierigkeiten bieten. Nebenbei, Barnum, was wünschen bei der Armee wieder zu werden? Sie wünschen doch twieder an die Grenze zu gehen?" efdje 1.) Auf der Ge gestern aw latholifde Nein, wahrhaftig nicht, mein lieber General, That ift: die Spekulationen meines Vaters waren so glückbaß ich dadurch bin, was man einen reichen Mann nt. Natürlich habe ich einigen Einfluß und außerdem lanmäßige ich in Aussicht, eine verteufelt reiche Dame zu heis e Bug fuben, die wahrscheinlich noch reicher ist, als ich, was Gesinnungsgenossen sind durch das Mittel der II. Die in der Schweiz wohnenden ausländischen gewertschaftlichen Organisation und bezüg liche Bestimmungen des allgemeinen Gewerks fchaftsprogramms schweizerischen sozialdemokratischen Partei zu intereffiren und an den Bestrebungen der es ist mit ihnen ein reger Verkehr, wie er der Gesinnungsgemeinschaft entspricht, zu unterhalten; " III. An die Stelle des schweiz. Arbeitertages, sowie der bisherigen schweiz. sozialdemokratischen Mitgliedschaften tritt eine sozialdemokratische Partei der Schweiz mit Programm und Statuten, wie folgt: ,, Allerdings," erwiederte der General ,,, und der Sohn eines meiner einflußreichsten Wähler." Rapitän Barnum," fuhr Miß Browning fort, ist bas die Sorte von Leuten, mit denen Ihre etwas frech aussehende Gouvernante verkehrt? Meinen Sie nicht, daß Sie vorsichtiger hätten sein sollen betreffs der Lehrern und Gesellschafterin Ihrer Nichte? Beobachten Sie, General Blufter, wie verachtend und frech diese gemeinen Ars beiter geworden sind? Sie können jetzt sehen, warum diese Leute höheren Lohn haben wollen. Wozu brauchen sie einen so fostspieligen Platz wie diesen? Der richtige Plat für solche Leute wäre das Behn Cent- Museum), welches ja, wie ich erfuhr, zu ihrem Besten errichtet wurde. Ich muß zugeben, Miß Browning," erwiderte der General, daß die Arbeiter geneigt sind, einen verunglücklichen Greig. Sie waren so in Anspruch genommen, daß alles Geräusch und aller Lärm best, then be seiten einer vornehmen Geschwenderischen Geschmack zu pflegen; aber nach dem Augensellschaft, die während des Afts Logen zu urtheilen, möchte ich sagen, daß ein verteufelt einirat, sie nicht störte. hübsches junges Pärchen sich für sein Geld vortrefflich amüsirt." Nach einer genügenden Pause hatte Armi Browning sich angesichts des Publikums niedergelassen und nachdem sie ihren Diamantenschmuck so vortheilhaft wie möglich geordnet ihren Diamantenschmuck so vortheilhaft wie möglich geordnet hatte, nahm sie mit ihrem Opernglas eine Besichtigung des Publikums vor. Kapitän Barnum, ist das nicht die Gouvernante Ihrer Nichte dort auf dem Ballon nahe dem 3entrum?" Rapitän Barnum und General Bluster richteten ihre Gläser auf das junge Paar. " Ja, sie ist's, bei Gott, General, Ihr ehrenwerther en zertrüm verständlich meinen Einfluß vergrößern wird, so daß Wähler, der Metallarbeiter, ist ihr Begleiter." s Leben ere Station niemals weit vom Kapitol) entfernt sein and etwa " Bet be Unser Freund Wallace, der keine Ahnung davon hatte, Den neuer soviel patriotische Galle aufgerührt hatte, entfernte rasch aus der Wohnung des großen Staatsmannes; er blte ein älteres Versprechen gegen Maud Simpson er Ven. Seit Monaten hatten sie mit den freudigsten Erch einem tebt die Europa benfalls b Dem Kongreßpalast in Washington. Bum Teufel, Rapitän, haben Sie ein so hübsches Geschöpf im Hause? Man kann Ihnen gratuliren. Und das ist der junge Wallace, fein 3weifel. Er läßt sich durch feine Nationalökonomie nicht von dem hübschen Weibchen wegtreiben." Ist es möglich," ließ Miß Browning sich vernehmen, ,, daß der hübsche, gut gekleidete junge Mann zu ihrer Rechten ein Arbeiter ist?" Unter solchen Gesprächen und unter Begaffung des Publikums und des Spiels brachte die vornehme Ge sellschaft in der Loge es fertig, den Abend todtzuschlagen. Der große Schauspieler hatte die ungetheilte Aufmerksamkeit fast des gesammten Publikums gefesselt. Nur in dem Orchesterkreise und in den Logen der Browning's und Barnum's- Klasse wollten die Anwesenden sich dem Eindruck der mächtigen Darstellung Salvini's nicht hinKunst, sie mußten mit leerer Unterhaltung sich die Beit geben. Die Seelen dieser Menschen waren todt für die vertreiben und den Herren und Damen in ihrer Nähe, die einen wirklichen Kunstgenuß haben wollten, die Freude verderben. Harry und Maud waren zum Glück weit entfernt von diesen vornehmen Standalmachern und erfreuten sich ungestört der Vorstellung. Sie hatten das Stück gelesen und " 1) Ein Museum" und Tingel- Tangel mit einem Eintritts preis von 10 Cents 40 Pfennige. Politisches Programm. 1) Ausbau der Demofratie. 2) Anebau des Einheitsstaates. 3) Unentgeltliche, dem Stande der modernen Wissenschaft entsprechende Volksbildung und Voltsaufklärung in weitestem Maße; Verweisung aller kirchlichen Be strebungen in das Privatleben der Bürger. Wirthschaftliches Programm. 1) Sukzessive Verstaatlichung von Handel, Verkehrswesen, Industrie, Landwirthschaft und Gewerbe( Monopole und Staats.[ Gemeinde-] Betriebe) unter Bes folgung des Grundsaßes, daß der Ertrag nach Abzug der Betriebskosten und eines die Steuern zu ersehen bestimmten Betrages für öffentliche 3wede( Schule, Rechtswesen, Verwaltung, Pflege der Kranken, Alten, Invaliden, Militär 2c.) allen Mitwirkenden in möglich gleichem Maße zukommen soll. Hierfür zunächst: Einseßung einer ständigen ,, Kommission für wirtschaftliche Gesetzgebung", welche alle einschlagenden Fragen zu prüfen, die besten Mittel und Wege zur Ausführung der einzelnen Verstaat lichungen zu suchen und der Bundesversammlung be= zügliche Vorlagen zu machen hat. Die Mitglieder dieser Kommission sind vom Volke zu wählen. Sie werden vom Bunde besoldet und follen ihre ganze Thätigkeit ausschließlich ihrer Aufgabe widmen. 2) Das Recht aller Bürger auf Arbeit ist in die Vers faffung aufzunehmen und ihm von den Behörden in der Weife Nachachtung zu verschaffen, daß jedem auf sein Verlangen eine möglichst seinen Kräften entsprechende, ausreichend gelohnte Beschäftigung im Dienste des Staates, der Gemeinde oder williger Privater zugewiesen wird. Arbeitsprogramm pro 1888/1889. 1) Energische Propaganda für die Partei und ihre grundfäßlichen Siele. 2) Obligatorisches Referendum und Initiative. Wahl des Bundesrathes durch das Volt. 3) Einheitliches Strafrecht. Uebernahme des Militärwesens durch den Bund. 4) Abschaffung der politischen Polizei. 5) Einführung der proportionalen Vertretung. 6) Obligatorischer, unentgeltlicher und konfessions loser Volksschulunterricht bis zum zurückgelegten 15. LebensEinjahre mit Unterstüßung für Unbemittelte. führung obligatorischer Fortbildungsschulen bis zum militärpflichtigen Alter. Unentgeltlichkeit der Lehrmittel. Stipendien und Freipläße für fähige Unbemittelte, welche mittlere und höhere Lehranstalten besuchen wollen. 7) Unterstützung aller gesetzgeberischen Arbeiten für Arbeiterschutz und Arbeiterfürsorge, sowie aller Be strebungen auf dem Boden der heutigen Gesellschaftsordnung, welche dem Volke in ökonomischer Beziehung Erleichterung schaffen, immerhin unter steter Betonung des Charakters derselben als blos vor. läufiger und vorübergehender Milderungsmaßregeln der heutigen, in ihren Grundlagen schlechten und unhaltbar gewordenen Bustände; so z. B. ein eidg. Gewerbegeset, allgemeine obligatorische Kranken- und Unfallversicherung, Steuerreform, unentgeltliche Krankenpflege u. s. w. albernen Beug, das von der Großzahl der Zeitungen aus Unkenntniß oder übler Absicht Jahr aus Jahr ein über die Sozialdemokratie verzapft wird, gegenüber all dem Gefafel von Anarchisten und Revolutionären, Wühlern, Dynamit und Petroleum und wie die Dinge alle heißen, die den Leuten um die Köpfe schwirren, gegenüber den total vertehrten Vorstellungen, die sich infolge dessen noch viele im Volke von den sozialdemokratischen Bestrebungen machen wenn gegenüber all diesen Unklarheiten und Klatschereien die Sozialdemokratie als geschlossene Partei mit einem in seinen nahen wie ferneren Sielen klar gezeichneten Programm in die Arena tritt. Wir sind überzeugt, daß Tausende, die sich bisher refervirt hielten, sich ihr mit Freuden anschließen werden. Wir glauben nach dieser Sachlage, die namentlich durch das reaktionäre Vorgehen des Bundesraths und der dadurch bewirkten Aenderung der allgemeinen Situation dem Projekte günstig gestaltet ist, daß ein Fiasko der neuen Partei ausgeschlossen ist. Bei einer guten Organisation, an deren Spize tüchtige, energische und fähige Männer gestellt werden, muß die Sozialdemokratie in der Schweiz stellt werden, muß die Sozialdemokratie in der Schweiz unausbleibliche Fortschritte und Errungenschaften machen fönnen. Wir haben daher die Hoffnung, daß der schweizerische Sozialistentongreß rische Sozialistentongreß durch seine organisatorischen Schöpfungen und deren weitere lebendige Ausgestaltung die sozialistische Arbeiterbewegung kräftig vorwärts bringen wird. Original- Korrefpondenzen. " Dresden, 11. Dltober. Gestern verhandelte die vierte Straf fammer des hief. Landgerichts gegen das der sozialistischen Partei angehörige Gemeinderathsmitglied zu Löbtau, Adolf Stelzer, wegen Beleidigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Stelzer, welcher ein äußerst erregter Mann ist, hatte, mie auch seiner Zeit im Berl. Volksbl." berichtet wurde, Ende dieses Jahres in öffentlicher Gemeinderathsfizung sehr lebhafte Szenen provozirt und war, da er sich den Anordnungen des Gemeindevorstehers nicht fügte, nach heftiger Gegenwehr von dem herbeigerufenen Schußmann verhaftet worden. Sur von dem herbeigerufenen Schußmarn verhaftet worden. Bur Entschuldigung Stelzers mag gefagt sein, daß im Gemeinderath zu Löbtau zwischen der Majorität deffelben und der sozialistischen Minorität schon seit Jahren starke Differenzen bestehen, die aus den Buständen in der Gemeindeverwaltung stets neue Nahrung erhielten. a t An jenem Tage befand sich nun Stelzer infolge verschiedener Umstände in äußerst gereizter und erregter Stimmung, die noch dadurch vermehrt wurde, daß er kurz vor der Sizung einige Blas Bier getrunken hatte. In der gestrigen Verhandlung wurde durch den ärztlichen Sachverständigen, Medizinalrath Dr. Lehmann fonstatirt, daß daß der Angeklagte sehr nervös set und jenem Abend daß dessen Nervosität an Sinnlosigkeit gegrenzt habe. Diese oft an Unzurechnungsfähigkeit grenzende Gereiztheit des Angeklagten fonnte auch den Gerichtsbeamten und dem Staatsanwalt während der schon mehrere Monate dauernden Strafhaft, die der Angeklagte wegen Störung gottesdienstlicher Handlungen verbüst, nicht unbekannt geblieber sein. Trozdem beantragte der Staatsanwalt wegen mehrfacher Beleidigung und Wider stands gegen die Staatsgewalt einige Jahre Gefängniß". Der ftands gegen die Staatsgewalt einige Jahre Gefängniß". Der Gerichtshof verurtheilte den Angellaaten zu der immer noch febr barten Strafe von 8 Monaten Gefängniß. Wir wollen hinzusehen, daß man in den parteigenössischen Kreifen des Verurtheilten sich längst llar ist, daß Stelzer infolge feines überreizten Wesens ferner nicht mehr zu einer ähnlichen Stellung gewählt werden dürfe, troß seiner Befäbigung; auch will man nach seiner Freilassung an ihn das Anfinnen stellen, ſein Amt niederzulegen. Auch das war der Staatsanwalt schaft und wohl auch dem Gericht genau bekannt, es bewies ebenfalls, daß man es hier mit einem auch von seinen eigenen Varteigenoffen als frankhaft erentrisch anerkannten Mann zu thun habe. Um so mehr durfte angenommen werden, daß der thun habe. Um so mehr durfte angenommen werden, daß der Gerichtsbof, mehr als geschehen, auf diesen Zustand Rücksicht nahm und das Strafmaß ermäßigte. Sozialistenfongres beantragt werden soll. Derselbe fdgrzogene Gen un Leute und unte bestätigt fich immer mehr, daß der internationale Lober taiserliche Sozialistentongres, welcher am 6. November zusammenti hatte; dem 3 meniger mit der eigentlichen Arbeiterfrage als vielmehr mrain voraus Wiederherstellung der Snternationale beschäftigen wird wie auch bei d fanntlich nurde der internationale Arbeiferbund auf dem durch die Mar Infanterie un greffe zu Genf im Jahre 1877 aufgelöst, weil ein unt licher Streit zwischen den Anhängern und Gegnern vond wurde e Marg ausgebrochen war. Nunmehr werden die belgischschlechterdings legirten auf dem Londoner Sozialistentongreß die Cojidam Vormittag führer Dr. Cafar de Pacpe, Anseele und Belders, von Straßen der S der erstere schon 1669 in der Leitung der Internaftand voneina faß, den formellen Antrag auf Erneuerung jener voraus, an de Vereinigung aller Länder einbringen. Wie in den artern eine sozialistischen Kreisen verlautet, find die Bertreter der en Gewerkschaften, sowie die Delegirten der nordamerila Der Berliner franzöfifchen, schweizerischen und öfterreichischen Sostali württembergifc dem Grundgedanken der Erneuerung der Internationale früher ebenfall flanten. Der Vorschlag der Belgier geht dahin, daß der vor der auf 4 fis der Internationale fich in New York befinden soll, art am 28. C route nach felbft bereits die mächtigste Arbeitervereinigung, nämberften Poliz Ritter der Arbeit, bestehe. Jedoch sollen in allen fojial indem der W Bentren Europas besondere Bentrallomitees bestehen, war, über 3 find als Bentralorte für Europa London, Paris, Brus wählt wurde, werpen und Wien vorgeschlagen. Wie man sieht, und zum g Deutschland gar keine Rede. Diese auffallende Thai welche fich ihren Grund darin, daß gegenwärtig zwischen der Zent funden hatter der deutschen sozialistischen Bartei und den englischen mittags eintret vereinen eine heftige Fehdr herrscht, welche die deutschen Sonderzug hie bemokraten veranlaßt bat, dem Londoner Sozialistentong rufen empfinge fern zu bleiben. Der Genter Sozialistenführer beutschen Kaife dieser Tage über den deutsch englischen Sozialistenstre Störung vorül fehr interesante Aufflärungen gegeben, aus denen het Borsichtsmaßre daß die Herren Bebel und Liebknecht entschloffen find, Beitung geme nach Zürich einzuberufenden besonderen deutschen SoBillingen tongreß mit aller Entschiedenheit gegen die Grunt fäße der Schweiz wertvereine aufzutreten. Die Fortdauer des deutschen Troppmann a Sozialistenstrettes würde natürlich das Zustandekommmerkt die Bü Internationale sehr gefährden, weshalb die belgische wahr ist" die partei die Vermittelung zwischen den beiden fireitenden G ehörde au übernommen hat. Wie ich erfahre, werden die belgischräftdium abg ialisten de Pacpe, Berryden und Anfeele nach Beendigu Bolizeideparter Londoner Sozialistentongreffes eine Reise nach Deutschlandt i ch figstel nehmen, um den Frieden zwischen den deutschen Sojihen aus der fraten und den englischen Trades Unions wieder herzustellber Stuttgarte Dies die neue Ente. Ob fte viel wahrscheinlicher" if ichten" billige Alte, wiffen wir nicht, jedenfalls ist es eine gleich fetteiner Tourister Der bevorstehende Londoner Konares ist gar tein Soiefener fongreß, sondern vorwiegend ein Gewerkschaftsfonares. DeStuttgarter St weiß ſehr genau, daß die Wiederherstellung der Internarfunden. Tr Arbeiteraffosiation, die Möglichkeit und Nathfamfeit vor o cateur. fest, nicht auf dem Londoner Rumpflongreß erfolgen Als Ter timmter Form deffen Fiasko von vornherein feststeht. Und endlich fonftigem Unfinn abzusehen denten die deutschen Eeichnet ein B ebenso wenig an einen Züricher Sozialistentongreß, als icfe Angabe d Stellungnahme gegen die Gewerkschaften. Alle uns bändigen Stel Sozialisten Deutschlands, namentlich die in obiger or über die vor nannten Herren Bebel und Liebknecht sind, wie ich find die einigermaßen Unterrichtete weiß, entschiedene Freunde un Invalidenverfio Der Nachgiebig derer der Gewerkschaftsbewegung. An au Teit sein werde Der allgemeine Arbeiterkongres zur Herbe namentlich als einer internationalen Arbeiterschußgefeggebung wirdenoffenschafter mitgetheilt für herbst fünftigen Jahress ist nicht au Schwetz berufen werden. Der Gedante wat aufgan den Aussch diesen Kongreß mit dem für nächsten Sommer nach Entwurf mögl rufenen internationalen Arbeitertongreß zu verbinden, alburch der Ab mußte hiervon Abstand genommen werden, weil die zuwürde. Jedoc lingen erforderliche vollständige und gleichmäßige Veriretuchen, daß d nicht wohl zu ermöglichen wäre. Es ist jedoch Sorae geleinem Bufam daß die franzöfifche Arbeiterwelt auf dem überhaupt Berathungen ihr gebührende Bertretung nab fuf dem schweizer Song Berat binaf unterlaffen werden, um das Gelingen dieses Kong die Reform allen Nichtungen hin zu sichern. Weber die Vorsichtsmaßregeln der Steuer Pof also Opfer zu bring lesen wir in den Münchner Neuesten Nachrichten" Korrefpondenz aus Stuttgart:" Etwa vier Tage, ch feine Reife antrat, verschwanden aus der Schweiz, faber, wie dem Zürich, zehn der anarchistischen Partei notorisch angehörig blerorden 11. fonen. Das Polizeipräsidium von Berlin wurde hiervo Das kar gefeßt und benachrichtigte die Stadtdirektion Stuttaattien Allgemeinen Beitung" bevorstehenden Eintreffen der Verdächtigen in Wülffenbar Syste Man wird zugeben abgelöst worden ist. Folgende Notiz geht durch einen Theil der Daß hier oder in Berlin Drohbriefe eingelaufen wäretain: Wozu 8) Eisenbahnrücklauf, Banknoten und Bankmonopol, staatlicher Getreidehandel, 3ündhölzchenmonopol, unter Verwendung der Erträgnisse zur Entlastung und Hebung der bedürftigen Schichten des Volkes in Stadt und Land. Die Statuten haben wir bereits vor einiger Zeit mitfowie das Programm und die getheilt. Diese, Erwägungen find das Resultat sorgfältiger, ernster Arbeit und werden als solche auch von der Deffentlichkeit aufgenommen und gewürdigt. Der" St. Galler Stadtanzeiger" begrüßt die projektirte Parteigründung auch unter Anerkennung des Programms mit folgenden Worten: müssen, das diese Forderungen solche sind, über die sich reden läßt, ja mehr noch, welche die Zukunft für sich haben. Manche derselben werden wohl ziemlich bald schon verwirks licht werden und werden müssen. Man mag indeß sich zu benselben zustimmend oder ablehnend verhalten, auf alle Fälle ist es zu begrüßen, wenn gegenüber dem vielfach wieder gelesen, hatten es studirt und sich darüber unterhalten, sodaß sie jedes Wort verstanden, das auf der Bühne gesprochen wurde, und von jeder Bewegung wußten, was sie zu bedeuten hatte. General Bluster hatte Recht, sie amüsirten sich für ihr Geld, was die Inhaber der Privatloge des Reichthums gewiß nicht von sich sagen konnten. Als sie nach Hause gingen, ohne jede Spur von Müdigkeit und in gehobenster Stimmung, dachten sie nicht daran, daß sie ihre drei Dollars zum Fenster hinausgeworfen hätten. Wäre die Unterhaltung in dem an ihnen vorüberrollenden, prächtig ausstaffirten Wagen, deren Gegenstand sie waren, von ihnen gehört worden, so würden sie gewiß voller Befriedigung verneint haben, daß das Geld für sie weggeworfen sei, und zu gleicher Beit würden sie sich vorgenommen haben, dahin zu wirken, daß das arbeitende Volt, wenn ihm Gerechtigkeit widerfährt, noch mehr für Kunstgenüsse ausgeben fönne. Rapitel IX. Maud macht Bluster's Bekanntschaft. Einige Tage nach der Theaterepisode nahm Kapitän Barnum Veranlassung, mit Maud über die Anforderungen der Gesellschaft im Allgemeinen zu sprechen, und im Beson deren darüber, was man von ihr in ihrer neuen und verantwortlichen Stellung als Erzieherin seiner Nichte erwarte; Maud war sofort schlagfertig und fragte, was sie gethan, um diese Vorlesung nöthig zu machen. Barnum war ganz verblüfft durch das fühne Mädchen. Die Vermuthung stieg in ihm auf, daß diese Art vollkommen entwickelter Weiblich feit, wenn in leidenschaftlichen 3orn versetzt, auch physisch gefährlicher sein könnte, als alle Indianer, die er jemals in seiner militärischen Laufbahn gesehen. Er bemerkte ziemlich fleinlaut, daß er sie in der Vors stellung des König Lear" mit einer Person zusammen gesehen habe, von der er erfahren, daß es ein gemeiner Lohnarbeiter sei. Maub antwortete mit einer würdevollen Einfachheit, die selbst den kleinen Kapitän zur Bewunderung zwang, daß besagter Herr M. Harry Wallace gewesen sei, dessen soziale, moralische und geistige Eigenschaften sich bei dem Vergleich Politische Uebersicht. Entenbraten. Mit der Blowig'schen Ente war's nicht genug. Es mußte weiter get lowigt werden. Nur daß die LonDoner„ Times" durch die Münchener " 1 Presse:" Wiederherstellung der Internationale. Während die Londoner Times" wiffen wollen, die sozialistische Internationale" fei bereits wiederhergestellt. bringt ein Brüffeler Korrespondent der Münchener Allgemeinen Beitung" die viel wahrscheinlicher flingen de Meldung, daß die Wiederherstellung der Internationale von den belgischen Sozialisten auf dem demnächst in London stattfindenden internationalen mit denjenigen des Mannes, der sich herausnehme, ihn zu kritisiren, nur sehr gewinnen fönnte; daß es ihr unbenommen sein müsse, sich ihren Umgang selbst zu wählen, und daß sie jedes mißgünstige Urtheil über Mr. Wallace als Urtheil über fie selbst betrachten müsse. Ehe die Unterredung beendet war, fand es der Kapitän angemessen, Abbitte zu thun und alle Bedingungen des Siegers oder richtiger der Siegerin anzunehmen. Er hatte beschlossen, dieses Mädchen zu erobern. Nun er erkannt hatte, daß sie ebenso gefcheidt und tugendhaft wie schön war, wurde dieser Wunsch in ihm weit stärker und er wollte nicht mehr mit ihr streiten. Auf der anderen Seite war Gerties 3uneigung für Maud noch gewachsen, so daß ein Bruch mit Maud einen Maud noch gewachsen, so daß ein Bruch mit Maud einen Bruch mit seiner Pflegebefohlenen bedeutet hätte, dessen Der tapfere Krieger Folgen unheilvoll werden konnten. war deshalb geneigt, sich zu fügen, indem er Maud ers laubte, nach ihrem Gutbünken nicht nur ihre eigene Gesells schaft sich zu wählen, sondern auch die Gertie's. Das ehemalige Ladenmädchen war für Kapitän Barnum ein Räthsel. Jezt, wo sie eine anständigere Stellung habe und keinen Wochenlohn, sondern ein Jahresgehalt beziehe, meinte er, würde sie froh sein, ihre alten Bekannten los zu werden. Wie er meinte, stand sie weit über ihrer Klasse, und doch weigerte sie sich, dieselbe zu verlassen. Es fiel Barnum nicht ein,-und fönnte ihm nicht einfallen, weil er es nicht wußte daß dieses junge Mädchen starke geistige Bedürfnisse hatte, die nur durch die geistig regsamen Männer und Frauen ihrer Klaffe befriedigt werden konn ten, während die Klasse, zu der er gehörte, für sie eine geistige Sahara gewesen wäre. Einige Tage nachher wurde der Vormund durch die Mittheilung seines Mündels, daß sie mit ihrer Gouvernante den nächsten Tag nach Mount Vernon) gehen wollte, nicht unangenehm berührt. Der kleine Kriegsmann wollte nämlich selbst mit dem Nachtzuge nach New- York fahren, um die endgiltigen Anordnungen für seine Vermählung mit Miß Armi Browning zu treffen. 1) Mount Vernon, wo Washingtons Grab steht, ist für den Amerikaner ein Wallfahrtsort. ein Frankfurter Blatt sich von hier aus schreiben ließ bet Herr M Auch schon und aar unrichtig. Seitens des württembergischen Miniicht ins Jnne des Innern wurden sofort die umfcffendsten Magdeb. " ichtung einer bird mitgetheil interredung getroffen, wie solche im Interesse der persönlichen heit des hohen Gaftes unseres Königs und des Tag und Nacht patrouillirte geboten erschienen. zu diesem Zweck aus verschiedenen Landestheilen auf welcher For ilitärischen S an mit den S Maud war seit der Unterredung mit Barnumberr werden fo Ueber d Wallace viel freundlicher. Sie hatte zum ersten Mal berale Berl. Männer mit einander verglichen und da fie ebenso ostal tig und ehrlich gegen sich selbst, wie gegen alle uf eine ha war, so fonnte der Vergleich nicht anders, als er jüngsten gunsten des Kriegshelben ausfallen. Sie glaubte brung gema mer, daß der Kapitän ein gutes Herz habe, aber ein Schlagwor alt, da berei wie Maud Simpson braucht für ihr Ideal mehr leihen der G Gutmüthigkeit. Wallace war von dem kleinen 3usammenfitarbeit Kapitän Barnum nicht unterrichtet worden, er bemerlangen bekannt en der sozialp rasch die leiseste Veränderung in Mauds Betrage un Breslau- 2 besteht die ihn und war demgemäß entweder glücklich oder brückt. Er wartete in den alten Negerquartiere ich dieser Kre andern möcht Maud und Gertie erschienen, reisefertig für ihren armonie nich Begenfäße freil Beide hatten Washington's Grab noch nicht ber auch nicht und die Erwartungen waren daher hochgespannt. Fozialdemokrat an dem Landungsplatz aus dem Pferdebahnwagen uer und trat Lucien Denmar mit freundlichem Grus ollmar in ositivheran. Ausflug. Hier nehmen Sie eines der Birkulare," lastiger wieder; ich weiß, daß Sie es nicht brauchen, aber Sie tofahre die fäch jemand anders geben und damit vielleicht etwas ant man den stiften." efähr dieselbe andidat nicht " We finden Sie diese Arbeit des Boycottenet ihnen die Denmar?" fragte Maub. 1. Februar h Stimmen. St Dieses Poftenstehen ist der unangenehme Boycotts, aber ich bin an der Reihe und mußorgeschlagen Pflicht thun." Finden Sie, daß Nitter der Arbeit mit boycotteten Dampfschiffen fahren?" unterſtügen, Man abzuwarte Igen, wie die Ein ami " Nein, entschieden nicht! Kein Einziger! Gelen gelungen Sie in Erstaunen sehen, zu sehen, wie viele Arbei nur aus Sympathie den anderen Booten fahren erft, Herrn lit Sie werden sehen, bevor die Saison zu Ende ift, hat Boycott seinen 3weck erreicht." ( Fortsetzung 1) Betreffend den Boycott gegen die mißliebige schifffahrtsgesellschaft. fo großem G m 21. Febru freit habe, er Beit statt, Ab uns zu üb 13, von Derfelbe idgrzogene Gendarmerie auf dem ganzen Bahnkörper, welchen onale Lorber faiserliche Sonderzug von der Landesgrenze an zu befahren mmenti hatte; dem Bug felbft fubr ein besonders zusammengestellter Train voraus; bet der Ankunft des Kaisers in Stuttgart waren, elmebr m en wird wie auch bei der Abfahrt, vom Bahnhof bis zum Residenzschloß burch die Mannschaften der hier garnisonirenden Regimenter, auf dem ein unnfanterie und Kavallerie, dichtaefchloffene Spaliere gebildet nern vonund wurde ein Verweilen des Publikums auf den Trottoirs belgisch fchlechterdings nicht geduldet. Bei der Fabrt, welche der Kaiser Die Eidam Vormittag des 28. September mit König Karl durch die Straßen der Nefidenz machte, fuhren in ziemlich großem bInternetand voneinander zwei Wagen mit höheren Polizeibeamten den Stutt jener voraus, an der Spitze des Zuges erblickte man In den artern eine ganz neue Erscheinung zwei berittene Schutzder engeute und unter dem Publikum vertheilt verschiedene Mitglieder ber Berliner Geheimpolizei, sowie mehrere Angehörige des Damerila Gostali württembergischen Gendarmerielorps in Bivillleidung, was man nationale früher ebenfalls hier noch nie gefehen hatte. Zwei Stunden daß der 3 vor der auf 4 Uhr Nachmittags angefeßten Abreise von Stutt a foll, neart am 28. September wurde infolge sehr wichtiger bei der a nam bersten Polizeibehörde eingelaufenen Nachrichten die Reife toute nach der Mainau vollständig geändert, en fojiali indem der Weg über Ulm, anstatt, wie ursprünglich projektirt ehen, un war, über Tübingen, Rottweil, Billingen geBrun wählt wurde, zum Jubel der Einwohnerfchaft von Ulm feht, und zum großen Leidwesen der waderen Reutlinger, Thats welche fich zu Tausenden an threm Bahnhof einge er Bent funden hatten und den fahrplanmäßig um 5 Uhr Nach glifchen mittags eintreffenden Güterzug, welchen fie für den faiserlichen Deutschen Sonderzug hielten, mit Böllerschüssen und betäubenden Hochs ftenfong rufen empfingen. Glücklicherweise ging der ganze Aufenthalt des rer Anbeutschen Kaifers im Württemberger Land ohne die geringste liftenfte Störung vorüber. Wie sehr begründet aber die getroffenen nen het Borsichtsmaßregeln waren, beweist die bis jetzt von teiner find, Beitung gemeldeten am Abend des 28. September in en SoBillingen erfolgte Verhaftung des ganz kurz zuvor aus int fäße der Schweiz dort eingetroffenen rabiaten Anarchisten Franz Deutschen Troppmann aus Floß in Bayern." Völlig unwahr be undefommmerkt die Bür. Boft" zu dieser Schauernachricht völlig un elgische wahr ist die Angabe, daß von der Züricher Polizeiitenden G ehörde aus eine solche Meldung an das Berliner Polizei e belgischräftdium abging; der Chef der zürcherischen Justiz und Beendigu Bolizeidepartements hat auf erfolgte Anfrage hin uns zu dieser Deutschland ichtigstellung ermächtigt. In der Schlußnotiz über hen Sojihen aus der Schweiz eingetroffenen" Troppmann hätte übrigens herzustellber Stuttgarter Korrespondent der Münchner Neuesten Nach icher" if ichten" billigerweise erwihnen dürfen, daß der Mann nicht von aleich fettiner Touristenfahrt aus der Schweiz, sondern als ausge tein Soiefener zurüdiam!" Wir halten die Mittheilung des mares. DStuttgarter Storrrespondenten nicht blos in diesem Punkte für rfunden. Troppmann gilt übrigens für einen a gent proInternati amfeit vocateur. erfolgen Als Termin der Reichstageeröffnung war in bes timmter Form der 20. November genannt worden. blich Nun bes fchen Geichnet ein Berliner Korrespondent der Münchener Allg. 3tg." reß, als icfe Angabe als eine leere Wermuthung. An der zu e uns bel ändigen Stelle selen noch keine Beschlüffe gefaßt. Weiter sagt No r über die voraussichtliche Thätigkeit des Reichstages: Bekannt obiger find, w ich find die Grundlagen des Entwurfes einer Alters, und reunde un Invalidenversicherung auf Betreiben der Mittelstaaten und unter ber Nachgiebigkeit Preußens wesentlich verändert worden, indem ur Serbe namentlich als Träger der Organisation an Stelle der Berufs wirdenoffenschaften die territorialen Verbände gelegt worden find. abres Es ist nicht ausgeschloffen, daß das Plenum des Bundesraths war aufgan den Ausschußanträgen noch Aenderungen vornimmt und der er nach Entwurf möglicherweise nochmals an die Ausschüsse geht, wobinden, alburch der Abschluß der Vorlage noch etwas hinausgeschoben cil die zuwürde. Jedoch wird man jedenfalls die Sache so einzurichten e Veriretuchen, daß dem Reichstage die Vorlage möglichst bald nach Sorae geleinem Zusammentritt zugeht. Obgleich noch nichts genaues be Kongtannt ist, darf man doch annehmen, daß dieses Mal wieder die eizer aberbaur Berathungen über den Reichshaushalt von besonderer Wichtig teit sein werden, da vor allem die Bedürfnisse unserer Marine, Kong Die Reform der Feldartillerie u. bgl. die Einstellung Die Kartellmajorität wird er Steuer Poften verlangen." Opfer zu bringen. wie es Kalfa also Gelegenheit bekommen, dem Militarismus neue richten" ge, ch: be Serr Miquel ist zwar nicht Oberpräsident geworden, hat wei, faber, wie dem Reichsanzeiger" zu entnehmen ist, den Rothen angehörig blerorden 11. Klaffe mit dem Stern und Eichenlaub erhalten. rde hiervon Auch schon etwas! Butaart glich in R Stuttgart ben ließ, Das kartellbrüderliche Geschrei nach einem miltlotte?" Mit einer Kriegsflotte fann man nun aber bekanntlich Tommen haben, bestätigen, daß die damalige franzöftiche Regie-| rung aus dem Fall Schnabele den Kriegsfall gegen Deutsch rung aus dem Fall Schräbele den Kriegsfall gegen Deutschs land herleiten wollte." Nun fand aber die Wahl am 21. Febr. statt. Die Schnäbele- Affäre paffitte aber erst am 20. April, an welchem Tage der franzöftiche Polizeikommiffar verhaftet wurde. Und diese Schnäbele Affäre foll bereits zur Beit jener Angftwahl mitgewirkt und Krieg gedroht haben? Wunder! Um Mehl billig in Desterreichisch Schleften zu laufen, pilgern nach der off. 3tg." von Bad Landed fast täglich ganze Züge Kinder über die Grenze nach Wolded, um von dort mit cinem Pädchen auf dem Rüden oder in der Hand zurück fehren, wodurch ihren Eltern jedes Mal eine Ersparnis von 24 Pf. zu Theil wird, was besonders bei der ärmeren EinEin Quantum von wohnerschaft immerhin bedeutend ist. 3 Kilo Mehl ist bekanntlich im Grenzverkehr zollfrei. Aus Sachsen, den 11. Difober, schreibt man uns: Immer gemüthlich". In Waldheim sollte türzlich eine Volksversamm lung stattfinden, worin über die Alters- und Invalidenversiche rung gesprochen werden sollte. Der Polizeibeamte verweigerte aber die Erlaubniß mit dem Bemerken: Die Sache hat feinen 8wed, da boch blos sozialdemokratifde teinen 3wed, da doch blos sozialdemokratische Tendenzen verbreitet werden sollen. Nach dem fächfischen Vereins und Versammlungsgesetz hat der Beamte teine Genehmigung einer Versammlung zu ertheilen, die felbe ist ihm nur anzumelden. Will er diesesbe nicht stattfinden laffen, so muß er fie ausdrücklich verbieten auf Grund des fächfischen Vereinsgefeßes oder des Sozialistengefeßes und er ist verpflichtet, die Gründe für dieses Verbot anzugeben. Es wäre doch gut, wenn dies von den Versammlungseinberufern allge mein beherzigt und darnach gehandelt würde.- Am letzten Sonnabend hielt der Landtagsabgeordnete Geyer in Einsiedel im Erzgebirge eine Volksversammlung ab, in welcher er über die Alters- und Invalidenversicherung fprach, am Sonntag referirte er in einer Versammlung über die Thätigkeit des sächsischen Landtags. Beide Versammlungen waren sehr gut besucht. Ueber die Wirkung des Branntweiniteuergesezes fann der große Rhedewiger Konsumverein, deffen Mitglieder sich zum großen Theil aus Bergarbeitern des Bwidauer Kohlenreviers rekrutiren, genaue Auskunft geben. Im Geschäftsjahr 1886-87 verbrauchte Der Verein 626,9 hektoliter Branntwein und 21,9 hektoliter Spiritus, im Jahre 1887-88 aber nur 383,7 hektoliter Brannt mein und 14 hektoliter Spiritus. Der Konsum ging also um 39 beziehentlich 36 pCt. zurüd. Wieder Einer! Der Bürgermeister Heller in Quer furt, ein hervorragender Ordnungsmann", welcher bei der legten Reichstagswahl am eifrigsten schnüffelte, wer das Packet mit Flugblättern, welche dort verbreitet wurden, von Merseburg abgesandt, ist vom Landgericht in Gera zu zwei Jahren Buchthaus wo er früher Bürgermeister verurtheilt, weil er in Wiche, wo er früher Bürgermeister war, mehrfach ihm anvertraute Gelder unterschlagen hat. ar keine Uebereilung! Fürth, 6. Oktober. Die deutschen Dor vier Wochen errichtete Bahlstelle des Tischler Verbandes" vom hiesigen Bezirksamt geschloffen worden. Das Berbot ist damit motivirt, daß die Bes schwerde über die Schließung der früher hestandenen Filiale noch nicht endgiltig entschieden sei und deshalb der Bestand einer neuen Filiale nicht geduldet werden fönne. Für dieses Für dieses falomonische Urtheil find auch noch 2 M. 40 f. Kosten bes rechnet, deren Bezahlung jedoch vorläufig verweigert wurde. Die Beschwerde zum obersten Gerichtshof wurde vor ungefähr Jahresfrist eingereicht und vor ca. 6 Wochen daran erinnert. Bei dem belannten Geschäftsgang des obersten Gerichtshofes fann es noch lange dauern, bis über das Schicksal der vorläufig gefchloffenen Filiale entgiltig entschieden wird. Nun, wenn in diesem Jahrhundert die Behörden nicht mehr Zeit finden sollten, die Beschwerde zu erledigen, im nächsten Jahrhundert giebts wahrscheinlich auch noch Tischler, die fich organifiren wollen. Also nur teine Uebereilung, was lange währt, wird gut! Lokalabtreibung in Werder. Auch die Arbeiter in Werber bei Potsdam wollten zu der Alters. und Invalidenversicherung Stellung nehmen, und eine Versammlung war auf den fommenden Sonntag anberaumt, in welcher Herr Baate aus Berlin sprechen sollte. Es gelang jedoch den bekannten Machtnationen, den Wirth zu veranlassen, sein in Aussicht genom menes Lokal zu verweigern, und das Spiel wiederholte sich bei einem zweiten Wirthe. Sicherlich wirkt aber auch diese Praris aufklärend. In Schmalkalden, das bisher von allen Maßregeln auf Grund des Sozialistengefeßes verschont geblieben ist, hat nun ebenfalls eine Haussuchung nach verbotenenen Schriften stattge funden. Vermuthlich auf eine Denunziation hin wurde Herr gleich Null. in Würffenbar System in der Sache. Die„ Magdeb. 3tg." fragt ganz verdächtig sein soll, behaussucht. Das Resultat war aber ufen wanaip:„ Wozu sonst haben wir denn unsere große starke Kriegs chen Minicht ins Innere eines Landes dringen, und deshalb verlangt Mie often tfönlichen und des frouillirte Magdeb. 3tg." in einem späteren Artikel einfach die Ers tung einer Kolonialiruppe aus Weißen. Von anderer Seite bird mitgetheilt, Herr Dr. Karl Peters habe in Hannover eine Interredung mit Herrn v. Bennigsen gehabt, über die Frage, ilitärischen Schuß erbeten werden solle, da es feststeht, daß an mit den Mitteln der Gesellschaft der Nebellion unmöglich it Barnumberr werden kann. theilen zu welcher Form für die Kolonialgesellschaft die Beihilfe durch erften Mal 110 in Schweiz. Jm Großen Rath zu Basel richtete der Redakteur Wullschleger, wie wir bereits furz gemeldet haben, an die Ne gierung eine Interpellation, betr. Die politische Polizei und die bei einigen Sozialdemokraten vor genommene aussuchung nach verbotenen Schriften. Die Haussuchung, sagte Wullschleger, sei nach dem Wortlaut von Verfaffung und Gesetz eine offenbare Nechtsverlegung, welche damit nicht entschuldigt werde, daß sie im Auftrage des eidgenössischen Justiz und Polzeidepartements in Bern erfolgte. Die Basler Regierung hätte den Auftrag einfach zurückweisen müssen. Interpellant findet den Grund der Polizeis maßregeln dem kurzem mitgetheilten, auf politische Norwurf treffen. Im übrigen hat die Regierung, wie ber Interpellant selbst bemerkte, den Bundesrath darauf aufmerksam gemacht, es wäre erwünscht, daß über die Durchführung der politischen Polizei gesetzliche Bestimmungen erlaffen würden, damit keine Kompetenzstreitigkeiten entstehen. Was das Bir tular selbst betrifft, so ist es nicht Sache der Regierung, das felbe zu interpretiren. Dem Jnterpellanten fann versichert wer den, daß weder Breß- noch Redefreiheit, noch irgend eine andere garantirte Freiheit durch die Regierung angetastet werden wirt. Im Jahre 1884 wurde Auftrag ertheilt, die Anarchisten zu überwachen, und seitdem beschäftigt fich ein Polizeibeamter mit der politischen Boliset, ohne Belästigung des Publikums. Da Birkular vom 11. Mai wurde von der Regierung nur als eine Erweiterung in Bezug auf die Beaufsichtigung der Agents provocateurs betrachtet. Die im Zirkular enthaltene Mahnung in Sachen der Preffe betrifft wohl zunächst vereinzelte anarchistische Aufrufe, welche verbreitet würden. Für öffentliche Berfamm lungen eine Ueberwachung eintreten zu laffen, hätte teinen Sinn, da jeder Reporter ein befferes Resultat über sie liefern mira, als der Landjäger. Polizeiangestellte nehmen an solchen Vers Sammlungen nur Theil zur Handhabung der äußeren Ordnung Auch fehlt es an Bestimmungen über Mißbrauch des Vereins rechts. Geheime Verhandlungen werden nur durch das ehrliche Mittel von Erkundigungen überwacht, und können nur auf diese Weise überwacht werden. Polizisten find schon deshalb, weil sie allgemein bekannt find, als Spigel wenig geignet Uebrigens habe die Regierung den Bundesrath auch wiffen laffen, daß sie sich infolge des Kreisschreibens zu feinen weiteren Maßregeln veranlaßt sehe. Maßregeln veranlaßt sehe. Der Interpellant erklärte sich von der erhaltenen Antwort nur theilweise befriedigt, und stellte einen dem Sinn seiner Ausführungen entsprechenden Antrag für die nächste Sigung in Aussicht. Frankreich. Der Pariser Abgeordnete Michelin Tommt seinem Herrn und Gebieter Boulanger zuvor und wird schon nächsten Montag einen Gefeßentwurf einbringen. be gemäß das Abgeordnetenbaus nur noch aus 364 and Einzelwahlen hervorgegangenen Mitgliedern bestehen soll. Die Kammer wäre in drei ständige Kommissionen getheilt, deren Bufammenfeßung durch das allgemeine Stimmrecht genau bes stimmt würde. Die Abgeordneten würden auf sechs Jahre ers nannt und alle zwei Jahre hätte sich eine Kommission einer Neuwahl zu unterziehen. Die Diäten würden von 9000 m 15 000 Frants erhöht werden. Alle eingeschriebenen Wähler müßten sich an den Abstimmungen betheiligen, wenn sie nicht thre politischen Rechte einbüßen wollten. Die Kosten der Wahlen hätten die Departements zu tragen. Das Budget müßte all jährlich bis längstens 1. Auguft genehmigt sein. Endlich hätte jede Kolonie ein von ihren Vertretern in der Kammer unab hängiges Rolonialparlament. Clémenceau begab sich vorgestern nach Toulon unb wurde am Bahnhofe vom Bürgermeister und mehreren be ordnungen empfangen. Nachmittags hielt er in mehreren republikanischen Vereinen Reden gegen den Boulangismu. Bei der Zusammenkunft im Cercle Fédéral erklärte Clémenczau. nach seiner Ansicht set die Republik durch den Boulangismus ernstlich gefährdet. Man könne indeffen die Boulangisten leicht unschädlich machen, nicht durch Gewaltmittel, sondern durch die Bereinigung aller Republikaner und indem man dem Bolle die lange versprochenen Reformen endlich gebe. Es seien noch zahl reiche Steuern vorhanden, welche auf den Armen schwer lasteten und welche die Reichen leicht tragen würden. Clemenceau wil auch eine Säuberung des Beamtenpersonals und findet es schmählich, daß die Regierung an der Spize vieler Verwaltungss zweige flerifale Beamte belaffe, vor denen die Bürger ihre Mei nung nicht frei zu sagen magten. Er werde für den Floquet schen Verfassungsentwurf stimmen, da er das Rabinet nicht ftürzen wolle, weil daffelbe die radikalfte aller bisherigen Regierungen sei; fie stürzen hieße für den Tonglingesen Ferry und für Boulanger die Kastanien aus dem Feuer holen. Der Finanzminister wurde im Kabinetsratbe ermäc tigt, nächsten Montag seinen Gefeßentwurf, betr. Die Reform Der Getränkesteuer, in der Kammer einzubringen. Durch dieses Gesez werden alle Abgaben auf Birkulation, Kon fum und Erzeugung von Naturwein, gleichviel welchen Grads, von allaboliftrtem oder Kunstwein unter 13 Grad, Nepfel und Birnenmoft, Meth und Bier aufgehoben. Bei dieser Gelegenheit bemerkte der Unterstaatssekretär im Minifte rium des Innern, Bourgeois, der an allen Berathungen Theil nimmt, daß die Einbringung der Vorlage des Herrn Bytral die vollständige Lösung der Frage der Aufhebung der Ditrois DCI gestattet, welche ſowohl das Minifterium des Innern als tas der Finanzen angebt. Herr Bourgeois hatte vor den Ferien der zuständigen Kommission des Abgeordnetenhauses im Remen des Ministers des Innern erklärt, er widersetze fich der Auf hebung der Oftrois nicht, wenn die Gemeinden gewiffen Hegein unterworfen würden, nach denen sie sich bei der Einführung neuer Abgaben an Stelle der Oftrois zu richten hätten. Er b tonte namentlich, die neuen Abgaben müßten ausschließlich Iotale, dürften aber nicht progressive sein und seien auf alle Steuerzahler auszudehnen. Es bedurfte aber noch der Zustim mung des Finanzministers, da die Oftroi Einnehmer in Stätten von 4000 Seelen und mehr auch die Abgaben für den Staat einzuheben hatten, die im vorlegten Rechnungsjahr 182 Millionen betrugen. Der Finanzminister fonnte demnach nicht eher in die Aufhebung der Oftrois willigen, bis die Reform der Getränkesteuer beschloffen war. Dieses Hinderniß ist nun be ehestens einzuberufen, um Erledigung Vorlage zu er Ueber die Nachwahl in Breslau giebt die national berale Berl. Börsenztg." folgenden Blödsinn zum Besten: ie eben die Costaldemokraten wie die Deutſchreifinnigen find dort Bolizei beatinlichen bunbescätlichen Streisſchreiben und fragt fettigt und die Regierung befchloß, den Kammerausschuß chefter d gen alle uf geſtellt; rs, als er jüngsten Berliner Wahlbewegung bereits die Er möglichen. brung gemacht haben, daß mit dem sozialistischen glaubte aber ein Schlagwort allein nicht mehr bei den Maffen auszukommen mehr alt, da bereits führende Persönlichkeiten in den leihen der Sozialdemokratie an den Gedanken an praktische usammenfitarbeit im Parlament fich gewöhnen. Andererseits er bemegen bekanntlich die Wählermossen an, fich mit den Wirkun ich oder en der sozialpolitischen Gesetzgebung zu befreunden. Da Betrage un Breslau- West seither stets in der Stichwabl zu haben war, besteht die ernste Besorgniß bei der Sozialdemokratie, daß rquartiere ich dieser Kreis hinter den jüngst in Verlust gerathenen her für ihren andern möchte, falls es bis zum Wahltag um die innere" armonie nicht beffer bestellt sein sollte, als heute. er die Begenfäße freilich überbrüden soll, mögen die Götter wiffen, och nicht ber auch nicht, falls fie, aus Gegenseitigkeitstrieb, von den espannt. Fozialdemokraten überhaupt nichts wissen wollen. Man prüft Man prüft hnwagen uer und wirft ihn zu den Unbrauchbaren, man bringt jem Grus ollmar in Frage und verwirft ihn als unsicheren, nämlich ofitio angewandelten Kantonisten noch are," faftiger wieder; die radikalen Sozialisten aber, denen im vorigen er Sie fofahre die fächsischen Kreise ohne Ausnahme verloren gingen, agt man den Wählern einstweilen noch nicht zu bieten. Uncht etwas efähr diefelbe Verlegenheit ist bei den Freifinnigen. Da ihr andidat nicht mehr zur Stichwahl fommt, ruht am Ende doch Boycotteet ihnen die Entscheidung für oder wider den Sozialisten. Am 1. Februar halfen fie legterem zu einer Mehrheit von 287 Stimmen. Sie haben jetzt trozdem zu gewärtigen, daß ihnen und muß orgeschlagen wird, von vornherein einen Mann der Ordnung nehmste eit mit unterstüßen, der je parteiloser, desto besser wäre. Es bleibt pan abzuwarten, ob die Breslauer Freifinnigen derfelben Parole Igen, wie die im 6. Berliner Wahlkreis." Wir nehmen von ziger! Gelen gelungenen Enthüllungen mit gebührender Heiterkeit Notiz. viele Arbe Ein amüsanter Irrthum ist, wie die Danz. Stg." be erft, Herrn von Eynern in seiner Bochumer Rede paffirt: ympathie it aroßem Eifer führte er nämlich aus, daß das Wahlresultat m 21. Februar 1887 unzweifelhaft das Reich von Kriegsnoth rtfeßung freit habe, denn", sagte er: die Reichstagswahl fand zu nde ift, h migliebige ter Beit statt, als Frankreich auf die Hilfe Rußlands rechnete b uns zu überfallen drohte. Eröffnungen, die wir seither be an, welche Stellung die Regierung diesem Kreisschreiben gegenüber einzunehmen gedenkt. Der Vizepräsident der Regierung, Dr. Burchardt Jelin beantwortete die Interpellation folgendermaßen: Die Anordnung der Haussuchung ging allerdings vom schweizerischen Justiz- und Polizeidepartement aus, welches das fantonale Polizeidepartement als Organ in Anspruch nahm. Hätte die Haussuchung ohne Auftrag stattgefunden, so wären die gemachten Vorwürfe berechtigt. Im vorliegenden Falle find fie es nicht, da derselbe auf die angezogenen Artikel der fantonalen Verfaffung und des fantonalen Strafrechts nicht zutrifft. Der Bundesrath ist laut Art. 102 der Bundesverfaffung beauf tragt, für die innere Ruhe und Sicherheit und die freundlichen Beziehungen zum Auslande zu sorgen. Untersuchungen, welche zur Ausführung dieses Artikels dienen, geben direkt von den Bundesbehörden aus. Die gerügte Polizeimaßregel steht also nicht in der Luft, sondern sie hat auch verfassungs- und gesetzmäßigen Boden. Es handelt sich bei der ganzen Angelegenheit nicht um die lleberwachung und Maßregelung freier und fried licher Schweizerbürger, sondern in erster Linie um die Ausfindigmachung und Verfolgung von Agents provocateurs, um Feststellung, ob Polizeispionage wirklich vorhanden sei, ob ein Schmuggel von revolutionären Schriften wirklich stattfinde. Um dies zu untersuchen, müssen dem Bundesrath die Mittel eingeräumt werden, gerade im Intereffe der Ausführung der Bundesverfaffung. Die Regierung von Basel hatte also keinen Grund, den Auftrag nicht auszuführen; mit Vorliebe ist es allerdings nicht geschehen, aber dem Befehl mußte Folge geleistet werden, wollte man ärgerliche Kompetensstreitigkeiten vermeiden. Der Bundesrath konnte die Pflicht und Berechtigung zu seinem Schritte aus der Bundesverfassung ableiten. Die Bundesbe hörden können, wenn sie den Art. 102 handhaben und die politische Polijei ausüben wollen, ohne Mittel wie Haussuchungen u. bgl. nicht auslommen. Die Kantonalsouveränetät ist nicht so schrankenlos, daß fie fich weigern dürfte, bestimmte Befehle des Bundesrathes auszuführen; für solche Fragen find die Bundesbehörden allein tompetent. Eine gefeßlime Regelung der Sache fehlt noch, weil die ganze politische Polizei eben erst in legter Beit eine weitergehende Bedeutung erhielt; bei den gegenwärtigen Umständen kann gewiß niemanden deshalb ein Balkan länder. Dem Vernehmen nach hat die rumänische Regie rung ein Defret erlaffen, welches allen Berfonen, die nicht mit einem von dem rumänischen Konsul im Auslande regelrecht vifirten Paß versehen find, den Eintritt in das rumänische Gebick untersagt. Amerika. Chicago. Der neue Anarchistenprozes Richter Tutchills Gerichtssaal war mit neugierigen und infer efftrten Buhörern bis auf den letten Play besetzt. Der Tag war angefeßt worden für die Eröffnung der Prozeßverhand lungen gegen bie angeblichen Dynamit- Verschwörer John Hronet, Franz Capet, Rudolph Sevic und Frank Cble bonn, welche bekanntlich unter der Anklage stehen, einen An Schlag geplant zu haben gegen das Leben der Richter Gary und Grinnell, Inspektor Bonfield und Anderer, welche mit dene Prozeß gegen die echt Chicagoer Verurtheilten in Verbindung standen. Der Anwalt Hronel's, in dessen Haus eine Rifte voll Dynamitbomben gefunden worden mar, reichte ein Schreiben seines Klienten ein, in welchem derfelbe erklärt, daß er mit dem angeblichen Anschlage nichts zu thun habe und daß die betreffende Rifte in seinem Hause durch einen Rareftat zurü gelaffen worden sei. Der Anwalt beantraate eine Verschiebung des Prozeffes, um Beit für die Herbeischaffung neuen Vertheis Auch bigungsmaterials zu gewinnen. Sevic's Anwalt hat ein Schreiben vorgelegt. Sevic ist Büchsenmacher und Händler und verkauft Schießpulver c. Er hat erklärt, er fei vollkommen unschuldig in der gegen ihn erhobenen Anklage und meint, das bei ihm gefundene Dynamit ſei der Neft von einem 25 Pfund schweren Tynamitpacket, welches er von der„ Aetna Powder- Komp." im regulären Geschäftswege erworben und in ebenso legitimer Weise verkauft habe. Er giebt genau die Zwede an, für welche die bei ihm fäuflich erstandenen Dynamitquan tiäten verlangt worden seien. Auch Sevic verlangt eine Hin ausschiebung des Prozesses. Die Bürgschaft für Hronet murte von 16 000 auf 7000 Dollars reduzirt und dann die Verhand lung bis zum Dttebertermin verlagt. " Theater. Sonnabend, den 13. Ditober. Opernhaus. Auf der Brautfahrt. Shauspielhaus. Keine Vorstellung. Wallner- Theater. Madame Bonivard. Bor ber: Der dritte Kopf. Leffing- Theater. Zwischen zwei Herzen. Beatfches Theater. Die Jüdin von Toledo. Broll's Theater. My Sweetheart.( Mein Schatz.) Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater. Gräfin Wildfang. beny- Theater. Delorirt. Wiktoria- Theater. Die Dragoner der Königin. Bellealliance- Theater. Auf eigenen Füßen. Königstädtisches Theater. Liane, die zweite Frau. Central- Theater. Die Schmetterlinge. Abolf Gruft- Theater. Die drei Grazien. Banfmann's Variété. Spezialitäten Vor ftellung. Concordia- Theater. ftellung. Spezialitäten Bor Theater ber Reichshallen: Spezialitäten Borstellung. Berliner Theater. Sonnabend, den 13. Oktober: Michel Perrin. Luftpiel in 2 Aufzügen nach dem Französischen bes Milesville u. Duveyrier v. Louis Schneider. Wiener in Paris. Genrebild in 1 Aft von C. von Holtei. ( Friedrich Haase.) XF Anfang 18 Uhr. Sonnta, den 14. Dltober: Demetrius. Tragödie in 5 Atten von Friedrich von Schiller. ( Clara Biegler.) Montag, den 15. Dktober: Marcel. Mariensommer. Der 30. November. ine Partie Piquet. Friedrich Haase. ELDORADO ( friüber Amercan- Theater Dir. A. Reiff Dresdener Strasse 55 Volks- Theater. Damen- und Mädchen- Mäntelfabri ( Früher Ostend Theater.) Direttion F. Witte. Wild. Sonnabend, den 13. Oftober: Wilhelm Tell. Schauspiel in 5 Aufzügen von Friedr. v. Schiller. Baffen- Eröffnung 6 Uhr. Anfang 7 Uhr. Preise der Pläge: 1. Parquet 1,50 Mart, 2. Barquet 1,25, Seitenparquet 0,75, 1. Rang 1,25, 2. Rang 0,75, Balton 0,50, 1. Stang Fauteuil 1,50, Orchester- Loge 3,00, Parquet Loge 2 Mart. Dugend Billets: 12 Billets 1. Parquet 15 M., 12 Billets 2 Parquet 12 M., 12 Billets 1. Rang 12 M. [ 697 Morgen: Wilhelm Tel. In Vorbereitung:„ Die Stüße der Hausfrau." Poffe mit Gesang in 3 Atten. American- Theater. Direktion A. Reiff. Wallnertheaterstrasse Nr. 15. Sonnabend, b. 13. Dttober: Bum 36. Male: Die Weisheit Salomonsky's. Berl. Lokalpoffen- Bantomime von R. Anger. Debüt des vortrefflichen Salon- Humoristen Herrn Emil Neumann, genannt " Bliemden". Auftreten des urkomischen Bendir in seiner neuesten Glanznummer als Stuben bohner Franz. Auftreten des Instrumentalisten Herrn Krüger und des Mimiters Herrn Rivoli. Anfang 6 Uhr. Entree 50 Bf., Billets vorher im Invalidendant" und Vormittags von 11 bis 1 Uhr an der Theaterkaffe. Dranien traße 52 Walhalla" nabe am • Morigplay. Heute Sonnabend, den 13. Oftober 1888: Große Vorstellung. Artistischer Letter: Herr Ludwig Müller. Kapellmeister: Herr Oskar Bimmer. Schnabl's humorist Soiréen. Auftreten v. Spezialiät. I. Ranges. Graf Dattenk.com Nach der grossen Parade Oskar Oskar Fürft Emil Schnabl, Jean Craffé, Florus, Mirzl Lehner, Auftria Trio, Cilly Drosci. Stilvoll! Schneidig! Pyramidal! Anfang 8 Uhr. Cirkus G. Schumann. Friebrich Karl- Ufer. Ede Karlstraße. ( Im früheren Birtus Rtembfer.) Sonnabend, den 13. Oftober, Abends 7 Uhr: Ernte Gala- Vorstellung. Mit vorzüglich gewähltem Programm, wovon besonders hervorzuheben find: Grand Quadrille des Cloches de Corneville, mit Glockenspiel, ger. 2.6 Damen und 6 Herren mit 12 Schulpferden. Worführung der einzig in der Dreffur dafteben Ben 12 Rapphengste, durch den Direktor. Postillon, Exalehner Rapphengst, in furzer Zeit für die hohe Schule breffitt und ger. von Herrn Ernst Schu mann. Springfahrschule, ger. von Frl. Adele. Werbem Auftreten sämmtlicher Spezialitäten, Ranfiler, sowie Künfilerinnen, tomische Entrees Fimmtlicher Klowns. Sonntag, den 14. Oftober: 2 große Vor Hellungen. Nachmittags 4 und Abends 7 Uhr. Rachmittag 1 Kind frei. Cyllaberuhren reinigen 1,50 Dt. Neue Feber einlegen. 1,50 Anfang 6 Uhr. Kaffeneröffnung 5 Uhr. Preise der Pläge: Größte Auswahl. Billigte Preise. Oranienstr. 29, Ecke Adalbertstr Möbel- und Polsterwaaren- Lage Don Berlin 50. Franz Köppen. SO. .241 Berlin S Profeso Nr. 170. Orantenstraße Nr. 170. Garantiet reelle Arbeit bei soliden Preisen. Eigene Fabrikation von Damen- Mäntel Warwar& Leiser, rettor des er Sammlu briften". U Der Stampf Un nicht cofeffor gleid fagt, daß enten wolle. Röniglic tro nie eine uch bei dem Herr V of befferen" Stä nen tönne Rosenthalerstrasse Nr. 1617iend, der h empfehlen zur Herbst- u. Winter- Saison: anerinnen v aft unserer Belofas, bns und Regenmäntel in größter Auswahl in anschließend und hinweise anschließend, von 10 M. an, bis zu den feinsten Qualiter zerstören Bandagen- Mäntel, eines der beliebtesten Frauen- Facbeiter in di von 15 M. an, bis zu den hochelegantesten Genres. den und Ar Jaquets allergrößte Auswahl in den modernsten Facha ihrer fleif Farben und schneidigem Sih, von 8 M. an, bis zu fie zur B hochelegantesten Ausführungen. boben hir Winter Paletots in guter Qualität, glatt und gemufenn der Her von 15 M. an, bis zu den nur denkbar besten Qualität von da Winter- Dollmans, Havelocks, Visites in den altte. Das t neuesten Sanitten und Farous in Wolls, Sröniglichen D Blächen u. Brocates in größter Auswahl zu sehr billig predigt der Preisen am Lager. Watuirte Räder, schon von 9 Mt. an bis zu den allerfeinsten Qualitäten. Streng vecie Bedienung. Feste Preise. Bum Beginn der Winter- Saison bringe mein Hnt-, Putz- und Modewaaren- Geschäft Logen 1 Mart, numerirter Spenfis 75 Bf., in empfehlende Erinnerung. Gediegene Arbeit. Solide Preise. Mittelballon und Parquet 50 Pf., Entree 30 Bf. 838] Ren. Bum 1. Mal in Berlin. Neu. Königs- Tunnel im Grand Hotel Alexanderplat. Sonnabend, den 13. Oktober: Täglich großes Konzert der berühmten Ungarischen National- Kapelle Patay Bertalan aus Liptó- Szent- Millos in Original Cfitos Costumes. Großartige Solo- Vorträge auf Violine, Cymbel und Clarinette. NB. Die Rapelle spielt sämmtliche Piecen ohne Noten. Entree an der Kaffe 25 Pf. Im Vorverkauf 20 Pf. im Bigarrengeschäft von Herrn Marx, Alexanderplay im Grand Hotel Programm an der Kaffe. Anfang 7 Uhr. Gustav Kunze. 10 A. Palage 1 Tr. 9 M Kaiser- Panorama Schlösser König Ludwigs: Hohenschwangau, Neuschwanstein. Bum ersten Male: Potsdam u. d. Trauerzug Raiser Friedrichs. 70 Entree à Cycl. 20 Bf., Rind nur 10 Bf. Abonn. G. Scharnow's älteste und leistungsfähige Uhren- Fabrik, besteht fett 1860. C 10 En gros. Berlin S., am Morigplay, Oranienstr.- Ece. Filiale Blücherplatz 3. Anerkannt befte Bezugsquelle, auf allen Weltausstellunger preisgekrönte Stand- Wederuhren. Einzelverkauf zu wirkliches Fabritpreisen unter 5 jähriger Garantie. Nickel- Remontoiruhren von bo. " bo. prima Silberne Remontoir- Uhren von.. ba. Ancre Goldene Damenuhren, 14 tar. · 10 Mart an . 16 "" 17-30 " 25-50 20 " mit Rem. Auf von 26 " 2 Golbtapfeln von 40 3 57-200 " " 20olbt. v. 70 3,. 90-300 Herren- Remontoir- Uhren von 40 " " Regulateure, 14 Tage gebenb ca. 1 meter lang». 10 bo. 18-75 -20 in polirt. Rugbaum- Gehäuse vom 14 bo. bo. mit Schlagwert Stand- Wederuhren von Illustrirte Preisverzeichniffe gratis unb franca. Berfanbt nad angerbalb gegen Nachnahme. Umtauf berettwillight gestattet besteht seit 1860. C Export Gart uftr. 3 Reparaturen nach Ueberetuknnft. Möbel auf Theilzahlung bei J. Kellermarn, he afferir. Corallen. C. v. d. Werdt, Granaten. Gold- und Silberwaaren- Fabrikgeschäft, 1 Treppe 66. Oranienstraße 66, 1 Treppe, zwischen Kommandantenstraße und Morigplay. Einzelverkauf zu Fabrik- resp. Engrospreisen. • 580 Echte Corallenbroschen von M. 1,50 an Corallenarmbänder Maffio goldene Ringe. von M. 4,50 an Trauringe( 1 Dukaten). Mark 11, 2,40 " " " " ( 2 Dufaten). 21, " von M. 5,- an Bolbbouble Armbänder auf Silber 4,50 " " Golddoublébroschen auf 6,50 Silber H " •" " H 3," • " " 2,-" gefaßt. • • " " 3, 4,50 " " " " Echte Corallentetten. 3, • " " " 1 Goldene Broschen Golddouble- Ketten auf Silber. Goldene Ohrringe Simili- Ohrringe i. Gold Damen und HerrenMedaillons( Golds double auf Silber) Telephon 9356/ 1X. Ferner größte Auswahl goldener Herren- u. Damenketten, Armbänder, Shlipsnadeln. Granat- u. Silbersachen jeden Genres. Lager in Alfénide. Altes Gold u. Silber nehme in Bahlung. Durchaus fefte Preise bei reellster Bedienung. Reparaturwerkstätte. Alfénide. Uhren. M. Granzow, Wrangelstraße 112 ( 771 Einzelne Sopha- Bezüge!! in Rips, Damaft und fantasteftoffen für die Hälfte! Fabrik Emil Lefèvre, nr. 158. Lager OranienBestes Putzmittel der Welt! & c NIVERSAL- METALL- PUTE- POM Schutzmarke. ADALBERT VOGT& CO BERLIN FRIEDRICHSBERG goldene u.silberna Ueberall vorräthig. Man achte genau auf unsere Firma und Schntmarke! Keine FabrikArbeit! nur in eigener Werkstatt angefertigte Paletots von 12 M. an, Anzüge( Mobe 88) von 15 M. an, Knaben- Anzüge für jeden Preis 762 empfiehlt W. Braunspan, Brunnenstraße 97 Es ist mir gelungen im Sommer auf mehr Auktionen ichen mit be Der Herr Urfache be be lieber Le e und staur „ Die Garniso wo die 18 Jah und da Roftgeld Bettan die Sili Also auf, orer ausspru uch an, daß 850 bochelegante Herren- Winterpalobnungen ni 630 hofeine Damen- Winter- u. Mit folche Mäntel, 400 hochf. Herren- u. Ande Berühmt Anzüge. 360 hodelsgante Damen- fen. Wenn Kinderkleider und 1200 hochf. een in den and Damen- Stiefeln in Lad, Noß- u. fei verschlingt Kalbleder, zu erwerben und verfause it, Herren dar Weihnachten damit zu räumen, zu er crderbniß der cht ernft gen billigen Preisen. 896] cleßenden R Lucke, Neandertr. ugenden prei Ecke Schmidstraße. häben" in chen, zuletzt Bettfedern und Daullet befo bbmert En gros und en detail. ftet erftlich f Weiße und graue Daunen. Geriffene febern in jeder Preislage. Detailverk festen und soliden Eagros- Preisen. ( ohne Posen) von 25 Pf. per Pfund an Fertige Inlets billig. Eir Sebule b Aeußeru als ein Dottorg Frivoliti Allergrößte Auswahl! Streng reelle Bebi Blumenstrasse 22, pie Buhö Bitte lesen Sie Im Versal verfallene chmittags pre icht und ihn wiffen gan t vor ihnen Winterpaletots, Ebenso wi fowie Anzüge, Jaquets, Röcke Stiefel, Süte, Betten, Uhren u. 1. sehr billig zu verkaufen bei A. Wergien, Skaligert. Bitte aber recht genau auf und Nummer zu achten! Betten, 9 Mar an d. Stralsunderstr. Jeder kann fich von der Wahrheit über Rohtabak jeht en Gerecht ten wird. ben, wenn Die bares B Ein D bem Eng 1 Stand, vollständige Länge und Brel Sonnabe 9 Mart, Bettfedern, das Pfund von 25 ganzen f ( 811 verlauft allein die Bettfedern- Engros- handen Gefühl, Spandauer Brücke 6 dicht beim Hackeschen Markt, bedeutend größere Auswahl. A. Goldschmidt Spandauer Brüde 6 am Hackeschen Markt. Geschäfts- Eröffnung. Mit dem heutigen Tage eröffnete in der City- Passage, Laden 19, ein Cigarren- u. Tabakgeschäft und halte gute Waare zu soliden Preisen bestens empfohlen. August Schweizer. [ 821 1. Geschäft Kottbuserstrasse 4, der Poliz 2. Gefchäft Brunnenstrasse 139, Montag Bur Auswah stehen 23 Sorten Federnntag vergi er seiner Hochfeine Stoffe von 30-60 Alte puls, sein werden neu garnirt. Siebert, Stalizerft eich er mi mußte hein Winter- Paletots und Anzüge ferieb Wegen nur Bestellungsgeschäft beabfidagen. Sp Anzügen, Fradio, Hosen, Wenten zum Selbstkottenpreise zu verkaufen Alb. Schwarz, Sa siten an er ging 1 men. Ein bern, und the geführt. bem Wand fürchterlich en ihren e Skalikerstraße 125( Lab Den näd Bettfedern Berhörs Seugenbar fönnen, n Erstes Geschäft: Andreasstr 3weites Geschäft: Grüner Weg Markusstrassen- Ecke ttel ist, der Carl Henze parniffe au Größtes und älteftes Geschäft hierfalt, seine Reelle Bedienung. Billige laffung ge Berantwortlicher Redakteur R. Cronhsim in Berlin. Drud und Verlag von Mas Babing in Berlin SW., Beuthstraße 2. Bierzu eine Brill Fabri rtst Beilage zum Berliner Voltsblatt. .241. Lage Lokales. Berlin S Professoren- Weisheit leistet der Herr Profeffor Böhmert, rettor des statistischen Bureaus des Königreichs Sachsens, in er Sammlung von Broschüren unter dem Titel„ Volkswohl briften". Uns liegt eine derfelben vor, die überschrieben ist: Der Stampf gegen die Unfittlichkeit". 雪花 teff Un nicht misverstanden zu werden, erklärt sich der Herr cofeffor gleich von vornherein als durchaus militärfromm". fagt, daß er fich nicht gegen die Unfittlichkeit der Kriege enten molle. Nun, das hat von einem deutschen Profeffor Röniglichen Direktor" auch ficher niemand erwartet. Der tr nie eine Wahrheit sagen, die nach oben" anstoßen könnte. uch bei dem Kampf gegen die anderen Unfittlichkeiten greift Herr V ofeffor nicht die Unfittlichkeit in den sogenannten befferen" Ständen an. Bewahre! 3war hätte er schöne Bilder er, ionen fönnen, wenn er die Unfittlichkeit der oberen Behn1617 fend, der höchsten Stände, die Kontubinate mit Sängerinnen, anerinnen von Fürsten und Großen, die Maitreffen. Wirth aft unserer goldenen Jugend der Aristokratie der Geburt und on: 3 Geldsacks, von denen mit historischem Namen bis zu den bns und Maiers hinab hätte schildern wollen. Er hätte jend und hinweisen tönnen auf die das Familienleben der Ar en Qualiter zerstörende Ausbeuterei, die die Frauen und Töchter der uen Facbeiter in die Fabriken treibt, die den armen Mädchen in den Senres. ben und Arbeitsstuben so wenig zahlt, daß fie von dem Ers ften Facha ihrer fleißigen und redlichen Arbeit nicht leben tönnen, so an, bis zu fie zur Bronitution getrieben werden. Das hätte aber alles boben hin" angestoßen. Welch Standal wäre entstanden, und gemufenn der Herr Profeffor wie ein zweiter Linkender Teufel die en Qualiti de von den Luftlagern der Großen der Welt abgezogen in den altte. Das kann man von teinem deutschen Brofeffor und olle, öniglichen Direktor" verlangen, der gebt den gefahrlosen Weg, su sehr billig predigt den Armen Buße, weil er weiß, daß er bei den ichen mit feiner läftigen Predigt hinausgeworfen werden alitäten.rbe Der Herr Profeffor und fönigliche Direktor Böhmert findet Ursache der Unfittlichkeit der Arbeiter darin he lieber Leser! baß es ihnen zu gut geht. Man e und staune! Er sagt wörtlich: Die Versuchung( zur Unfiitlichkeit) ist namentlich in Garnison und Fabrifgegenden und überall da sehr groß, wo die jungen Burschen und Mädchen mit 17 bis 18 Jahren oft schon Wochenlöhne von 10 und 12 M. und darüber beziehen, wovon fte nur etwa die Hälfte als Roftgeld zahlen und die übrige Hälfte für Vergnügungen, But, zum Tanz u. s. w. verwenden." häft age 112 Lunge Getrante, mehre nun Also auf, ihr Sittenverbefferer, zahlt geringere Löhne, dann b die Sittlichkeit der Arbeiter gehoben werden! Dieser Pro orer ausspruch reibt fich würdig dem anderen P: oftforenauss uch an, daß die Arbeiter so schlecht wohnen, weil sie gute interpalohnungen nicht zu schäßen mifen. ater- u. R Mit folchen Aussprüchen fichern sich die Herrn Professoren - u. Bude Berühmtheit" und ihre Beliebtheit in den Ausbeuters Damen- en. Wenn fie solche Weisheit verzapfen, da brüllt man hochf. hehen in den anständigen" Versammlungen Beifall und tauft Hoß u. fei verschlingt ihre Bücher, Beitschriften und Broschüren. Wenn Taufe ich, Herren dann noch einige allgemeine Redensarten über die zu er derbniß der Welt im Großen und Ganzen machen, und in cht ernst gemeinten, auch niemand von der guten Gesellschaft rlegenden Nebensarten die Enthaltsamfelt und Sittlichkeit als derstr. ugenden preisen, dabei auch von der Heilung der sozialen # traße häben" in einigen oberflächlichen und unfinnigen Worten chen, zuletzt das Christenthum fromm herbeizerren, dann ist m Kreise, für den fie schreiben, vollkommen genügt. Herr Danulm öhmert befolgt dieses Rezept auch in seiner Broschüre. Er ftet erstlich folgende Gemeinpläge: Letail. Beriffene etailverk reisen. Pfund an reelle Bebi illig. Ein einfacher Arbeiter, welcher nur die Elementarschule besucht hat, aber sich sorgfältig vor unftttlichen Aeußerungen und Handlungen hütet, hat mehr Bildung, als ein zotenreißender Akademiker und häite er drei Doktorgrade. Es ist unglaublich, was im Punkte der Frivolität von sogenannten Gebildeten geleistet wird." chmittags predigt, wo ihnen der Herr Pfarrer die Seelen ficht und ihnen das Beispiel vom„ armen Mann" vorführt. wiffen ganz gut, daß derselbe Herr Pfarrer nach der Pret vor ihnen den ut tief abziehen, aber den Gruß des en Gerechten" mit einem nachlässigen Kopfniden beant. ten wird. Sonnabend, den 13. Oktober 1888. wenn man fich gewöhnen wollte, die Menschen mehr nach ihrer fittlichen Gefinnung und persönlichen Tüchtig teit, als nach ihrem Gelde, threm Wissen, ihrer sozialen oder amtlichen Stellung zu schäßen, wenn man die Unschuld der ärmsten Arbeiterinnen als thr unantastbares Heiligthum achten und innere Güter und Vorzüge äußeren Reizen und Schäßen vorziehen wollte. Nichts verbittert die unteren Klassen mehr, als daß die Ehre ihrer Töchter, Schwestern und Frauen von den Reichen für fäuflich gehalten, und daß die Armuth thatsächlich so oft für Sinnenluft ausgebeutet wird. Hier ( oho! Die Red.) liegen die tieferen Wurzeln unserer sozialen Schäden. Die Neichthümer, welche ja in viel größerer Menge als früher gewonnen werden, dienen nicht zur Ausbreitung einer wahrhaft fittlichen Kultur, zur Ausgleichung der Ständeunterschiede, zur Emporhebung der noch(!) un günstig gestellten Klaffen. Das männliche Geschlecht isolirt fich zu einem großen Theile in den Kneipen und läßt das weibliche Geschlecht nicht genügend theilnehmen an den Errungenschaften der modernen Kultur. Frivole Bücher und Theaterstücke, lüfterne Bilder und anzügliche Beitungsartikel( was wohl Herr Böhmert alles schwerlich bei den Arbeitern, dagegen freilich in der Bourgeoiste angetroffen haben dü: fte) und Anzeigen vergiften das Voltsgemüth, und das männliche Geschlecht ist entweder zu faul oder zu feig oder nicht mehr fähig, um diese Auswüchse menschlichen Denkens und Erfindens durch eine beffere Literatur und Kunst zu verdrängen. An vielen Drten müssen die Frauen selbst aufstehen, um ihr Ge schlecht zu vertheidigen und vor der Ausbeutung durch bie Männerwelt zu schüßen." Die Herren werden das lesen und gähnend in den Klub, zur Kneipe zum Stattisch, in den Spielsalon gehen; die Damen werden gähnen und den Casanova aus seinem Versteck hervors zichen oder fich an den Buztisch setzen. Beide werden aber fagen:" Der Herr Professor ist doch ein wundervoller Mann, wie reizvoll und wie wahr er die Sache schildern tann." Dabei wird man innerlich lachen, wenn man denit, daß man den ohne jeden Zweifel höchst ehrenbaften und braven Schuftermeister, der soeben die Stiefel bringt, höher schäßen soll, als den Herrn Geheimen Kommerzien rath, bei dem man gestern zum glänzenden Ball war, von dem man aber weiß, daß er eigentlich das Buchthaus zehnmal verdient hat. Man nimmt solche Phrasen nicht ernst, fie gehören zur Rolle des Sittenpredigers, das weiß man, wie Handschuhe und Lackstiefel zum Balle gehören. Bum Schluß leistet Herr Böhmert folgenden Sat: Fürwahr, wenn wir nicht umlebren zu dem Chriften, thum der ersten christlichen Gemeinden, die inmitten der fleischlichen Verderbtheit ihrer Umgebung eine neue Sitts lichkeit aufrichteten, so werden wir unsere moderne Kultur mit ihrer verdoppelten und verdreifachten Versuchung zum Sinnengenuß nicht vor dem Verfall retten." Aber Herr Böhmert! haben Sie denn in der Apoftelaeschichte gelesen, was die ersten christlichen Gemeinden waren? Man vers kaufte Hab und Gut, that den Erlös in die Kaffe der Gemeinde taufte ab und Gut, that den Erlös in die Kaffe der Gemeinde und lebte nun in der gemeinsamen Arbeit in vollständig kommunistischen Gemeinwesen. Keiner der Brüder hatte eigenen Befit, alles gehörte der Gemeinde, es gab weber Arme noch Reiche. Jeder mußte arbeiten nach seinen Fähigkeiten, der Agitator, der Apostel, der Redner nach seinen Gaben, der Feldarbeiter, der Handwerker nach seinen Gaben. Der Agitator auf feinen Reisen fehrte ein bei den Brüdern nicht als Gaft, fons dern in sein Miteigenthum( Apostelgeschichte 4. 34 u. 35) Was einer genoß, das genoß der andere auch. Dadurch wurde frei lich die Anreizung zur Unfittlichkeit abgeschwächt. Eingriffe in Diese Didnung wurden strenge bestraft, man denke an den Fall Ananias( Apostelgeschichte 5. 1-11), der mit seiner Frau sterben mußte, weil sie einen Theil ihres Vermögens vor der Brüders gemeinde verheimlicht hatten. Was waren also die ersten christlichen Gemeinden? Sie waren die Sozialdemokratie den da maligen wirthschaftlichen Verhältnissen angepaßt! Burüdfehren zur Einfachheit der ersten christlichen Gemeinden heißt also her 22, p Die Zuhörer werden fich dabet erbaut fühlen, wie in einer bei nur in der Sieg ber heutigen Costaldemorate und suchen, Sie allene tots, Röcke, ren u. f. m likerfit. au auf ten! Mar brbeit über Ebenso wird es dem Herrn Böhmert nicht übel gedeutet ben, wenn er fagt: Die ganze soziale Frage, die man für ein so unlös bares Problem hält, würde sofort ihren Stachel verlieren, Ein Drama aus dem Volksleben. daß nur in der von uns angestrebten wirthschaftlichen Wieder geburt der Gesellschaft eine Rettung ist vor dem Vers fall unserer Aultur. Das ist auch unsere Anficht. Wie tann aber Herr Böhmert dies seinen Kreisen bieten? Nun, Herr Böhmert weiß, daß man in den Kreisen, für die er schreibt, so bar alles Verständnisses für die sozialen Fragen ist, daß er seinen Lesern auch folch einen Satz bieten darf. Er rechnet darauf, daß man auch diesen Saz nimmt, wie er ges meint ist, als bohles Phrasengellingel. Es ist zu unkomisch, wenn man die Sache ernst nehmen wollte, wenn man erwartet, eine Woche ins Holloway- Gefängniß in Untersuchungshaft gebracht. Sein Weib sah ihn dort einmal unter den gewöhnlichen Bedingungen Bedingungen, welche unserem Gefängnißwefen zur Schande gereichen Bedingungen, bei bem Englischen der Pall Mall Gazette" von R. B. denen ein Sprechen fast, ein intimes Aussprechen vollständig ( Schluß.) unmöglich ist. Folgender Brief, den Young aus dem GeIX. fängniß seinem Weibe schrieb, spricht für sich selbst. und Brel Sonnabend Nacht schlief Young in einem Gasthof. b von 25 ganzen folgenden Tag wanderte er mit dem unbehagEngros ha en Gefühl, daß er, zum ersten Mal in seinem Leben, e4, der Polizei gesucht wurde, unftät umber. Die Nacht sse 139, Montag schlief er in einem anderen Gasthof. Der Federn ntag verging ihm in derselben Weise und noch immer Von James Young, Ihrer Majestät Gefängniß Holloway, Freitag. Mein geliebtes Weib! Ich kann den Anblick Gurer traurigen Mienen nicht vergessen. Mein theures Lieb, schreibe mir bald und sage mir, wie es Euch geht. 5. Jahrg. daß Herr Böhmert nun wirklich in die Speisesäle, die Luft gelage der Reichen hineinrufen würde: Verkaufet Hab und Gut und gebt das Geld den Brüdern!" Wir möchten das Staunen, das Entrüften, das Gelächter sehen, das ihn dort empfangen würde. So hat es der Herr Profeffor und fönigliche Direttor auch sicherlich nicht gemeint, er hat mit dem Sage eben nichts gemeint. Seine Schrift ist ein lebendiges Zeugniß für die Hohl heit und Seichtigkeit der Kreise, die auf Bildung und Wissen einen ausschließlichen Anspruch zu haben glauben. Der Stöcker und der Cremer haben sich in den Haaren. Cremer veröffentlicht im Deutschen Tageblatt" eine lange Absage an Herrn Stöcker, in welcher es nach einigen pers fönlichen Bemerkungen heißt: Außerdem hätte Herr Hofprediger Stöder berücksichtigen sollen, einen wie bedenklichen Eindruck es machen muß, wenn ein Mann von seiner Stellung und seinem Einfluffe bei der ersten auftauchenden Meinungsverschiedenheit einen langjährigen treuen Mitarbeiter der Verachtung und dem Gespötte einer aus den verschiedensten Elementen zusammengeseßten Volksmenge preiszugeben fich bemüht, obschon er wiederholt an fich selber erfahren hat, was Volfsgunft bedeutet, und er sich gewiß nicht im Unklaren darüber befindet, mie ungemein leicht es wäre, daffelbe Experiment auf seine Unkosten zu wiederholen. Ich scheue mich gar nicht, es offen auszusprechen, daß von allen bitteren Erfahrungen, welche mir das öffentliche Leben bisher gebracht hat, dieses Vorgehen des Herrn Hofpredigers Stöckers die betrübendste ist, zumal ich mit gutem Gewiffen behaupten darf, daß ich in den oft sehr schwierigen Lagen, in welchen fich der verehrte Landtagskollege befunden bat, ihm stets mit aller Freundschaft zur Seite gestanden und ihm wiederholt unter Hintanseßung meiner eigenen Person die Situation gerettet habe. Mit vollstem Rechte hätte ich daher erwarten tönnen, daß Herr Stöder ,. bevor er in der von ihm beliebten Weise öffentlich gegen mich einschritt, behufs seiner eigenen besseren Information mir die Ehre einer mündlichen Unterredung würde haben zu Theil werden laffen. Statt deffen hat er, einer durchaus unmotivirten Erregung folgend, mich vor der Deffentlichkeit in einer Weise bes handelt, die mir ein ferneres Busammengehen mit ihm unmöglich macht. Und da soll ich Unrecht haben, wenn ich behaupte: die alte" Berliner Bewegung ist todt?! Glaubt Herr Stöder wirklich, daß fich in seiner Person die gesammte Berliner Bes wegung fonzentrtrt? Oder meint er vielleicht, daß das, was man ſeit 1881 gemeinlich die„ Berliner Bewegung" nennt, auss schließlich von ihm ins Leben gerufen oder von ihm allein bis auf den heutigen Tag in Fluß erhalten worden sei? Herr Hofprediger Stöder hätte in der Rede des Herrn Grafen Douglas Stoff genug finden fönnen, um Angriffe und Bemerkungen baran anzuknüpfen, und es war durchaus überflüssig, neben einer so gewichtigen Stimme noch meine harmlose Person in einer Weife zur Geltung fommen zu laffen, die ich weber jemals erstrebt, noch beseffen habe. Zum Schluffe noch die Bemerkung, daß die un erquidlichen Verhältniffe, in welchen fich die ,, Berliner Bewegung" augenblicklich befindet, nicht etwa von heute und gestern herzuleiten, sondern seit Jahren und wesentlich durch die Schuld des Herrn Hofpredrgers Stöder direkt und indirekt vorbereitet und herbeigeführt worden find. Sein Verhalten gegenüber dem fon fervativen Bentralwahlverein vom Jahre 1885 hat das E. G. E. aus den Funen gebracht, und das von seiner Partei entgegen dem ausdrücklichen Beschluffe der C. G. V. beobachtete Verfahren bei der legten Wahl im sechsten Berliner Reichstagswahlkreise hat die Autorität dieser Vereinigung dergestalt er erschüttert, daß die gegenwärtigen beklagenswerthen Erscheinungen, von jedem, der die Dinge nach allen Seiten hin fennt, nur als die naturgemäßen Konsequenzen jenes Schrittes aufgefaßt werden müssen. Für diese Behauptungen den vollgiltigen Beweis zu liefern, ist zwar feine angenehme, aber auf Grund des vor vorhandenen Altenmaterials eine jederzeit mit dem durch schlagendsten Erfolge zu leistende Arbeit." Ehrenmänner find fie bekanntlich beide! Des Reichsbankpräsidenten v. Dechend Sammlung. Im Reichsfreund" lesen wir: Die Direktoren der dreizehn( von Herrn v. D. eingeladenen) Banten find nach dem Berliner Adreßbuch für 1888 folgende: 1) Diskontogesellschaft. A. v. Hansemann, Adolf Salomonssohn, Emil Ruffel, Alfred Lent und Alexander Schöller. 2) Bank für Handel und Industrie, Direttion: Stadtrath Johannes Rämpf, C. Partus, J. Andreae und C. F. Hedderich, R. Michelet und E. Hirsch. 3) Dresdener Bant, Direktoren Eugen Guttmann, Emil Holländer in Berlin und A. Arnftädt und Gustav Hartmann in Dresden. 4) Berliner Handelsgesellschaft, per fönlich haftende Gesellschafter C. Fürstenberg, Herm. Rofenberg und Justizrath Winterfeld. 5) Nationalbant für Deutschland, Julius Stern und Julius Peter. 6) Robert Warschauer u. Co., Sei nicht zu sehr überrascht, wenn Du mich in der nächsten Woche siehst; wenn es nicht so weit wäre, fönntest Du mich jeden Morgen um 10 Uhr sehen, doch ich möchte nicht, daß Du den weiten Weg gehen sollst, deshalb denke nicht daran. Nochmals, lebe wohl, möge Gott Dir Freunde senden, die Dir beistehen. Stets bente ich Eurer, meiner Bücher, meines Gartens. Sage Edwin, er müsse nun Gärtner spielen, wenn Du den Garten behälft." -nzüge feb er seinem Hause fern. Doch am Abend wurde der Ich möchte wissen, ob Alf sich Eurer angenommen hat. Mittwoch der Fall nochmals 东西 mel War Deine Schwester Polly bei Dir oder bist Du ganz Alltel, ſein Weib zu ſehen und zu trösten, zu mächtig; leich er wußte, daß die Polizei ihn zu Haus erwartete, allein in Deinem Schmerz? Hast Du meine Mutter ge Stalizerft mußte heim. Die quälende Unruhe konnte er nicht länger sehen und hat fie meinem Vater etwas erzählt? Es würde Er sah die vielleicht gut sein, wenn ich einen tüchtigen Anwalt hätte, äft beabfichagen. Spät des Nachts kehrte er zurück. Er sah die vielleicht gut sein, wenn ich einen tüchtigen Anwalt hätte, rziehern, lizisten an seinem Haus, noch hätte er fliehen fönnen, doch da wir die Mittel dazu nicht haben, will ich versuchen, Weten er ging hinein. Im Augenblick darauf war er festges mein Bestes felbst zu thun. Mein Liebstes, es ist für Dich berlaufen. men. Ein flüchtiges Abschiednehmen von Weib und wie für unser armes Kind entsetzlich; sage ihm nur, wie bern, und er wurde wie ein Verbrecher zur Polizeis fehr ich es liebe, und daß ich treh alledem noch hoffe, fie dhe geführt. 49 werde einst ein glückliches Weib werden und all den Rummer Gott 25( Lab Den nächsten Tag, Mittwoch den 5. September, wurde vergessen können! Und mein armer Kleiner Erny bem Wandsworther Polizeigericht vorgeführt. Es war fürchterlicher Augenblick, als die arme Grace als Beugin en ihren eigenen Bater aufzutreten hatte. Am Schlusse Berhörs brach fie zusammen und verließ laut weinend Seugenbank. Da Wooley zu frank war, um erscheinen er Weg fönnen, wurde der Fall vertagt. Young, der ohne n- Ecke ttel ist, denn die letzten beiden Jahre hatten feine kleinen parnisse aus besseren Beiten aufgebraucht, hatte keinen ern easstr. ze chäft bieralt, seine Vertheidigung zu übernehmen oder seine llige laffung gegen Kaution zu beantragen. Er wurde für fegne ihn! er ist ein gutes Kind und ich weiß, er wird Dir ein guter Sohn sein. Und zuletzt Edwin, ich fürchte, er fand mich oft heftig, doch ich habe stets nur Euer Gutes gewollt; ich fürchte, Ihr werdet die Schande schwer empfinden. Ich werde wohl das Gefängniß sobald nicht verlassen; wenn Du mir schreibst, schreibe mir nur genau, wie es Euch Allen und unserem Hündchen Tiny geht. Mit zärtlichster Liebe für Euch von Eurem Gatten und Vater, der für Euch sterben würde. Jim. H Seine Bitte verhallte nicht ungehört. Ein Herr, der einen kurzen Bericht über den Fall in der Pall Mall Gazette" gelesen, fandte 5 Pfund Sterling ein zur Unterfüßung der Familie, und ebenso sandte eine Dame 5 Pfb. Sterling zu feiner Vertheidigung. Als am Letzten erschien der Anwalt W. A. Colyer, Wychstreet 41, zur Verhandlung fam, für Young, doch da Woolley noch immer vernehmungsunfähig war, wurde die Sache wiederum vertagt. Es wurde jedoch eine Raution gestellt und James Young in die Lage gesetzt, die Woche mit den Seinen zu verbringen. Morgen soll derselbe wiederum vor Gericht erscheinen und hofft man, daß Woolley auf der Beugenbank erscheinen wird. Es werden nicht viele sein, die dieser Erzählung einer einfachen aber erschütternden Tragödie des gewöhnlichen Lebens gefolgt find, ohne zu fühlen, daß moralisch Woolley weit mehr verdiente, im Gefängniß zu sein, als der unglückliche Vater, dessen Heim er zerstört hat. Der Fall wird wahrscheinlich vor den Gerichtshof in Old Bailey fommen, wo Young von Rechts wegen durch die beste Vertheidis gung, welche durch Geld zu beschaffen, vertreten sein sollte. Dies hängt jedoch ganz von den Beiträgen ab, welche das Publikum dem Vertheidigungsfonds zukommen lassen wird, zu dessen Gunsten wir eine Sammlung eröffnen. Robert Warschauer, Ed. Neit, Hugo Oppenheim, Alb. Schwarz. 7) Mendelssohn u. Co., Franz und Robert Mendels sohn und Ernst Mendelssohn- Bartholdy. 8) F. W. Krause u. Co., Inhaber W. v. Krause. 9) Mitteldeutsche Kreditbank, A. G. Wittelind und Alb. Ellendt. 10. Hardt u. Co., Heinrich, Richard und Engelbert Hardt. 11. Deutsche Bant, Nud. Koch, Georg Siemens, Mar Steinthal, Herm. Wallich. 12. Anhalt u. Wagnener Nachfolger, persönlich haftender Gesellschafter Ed. Schmidt. 13. Gebrüder Schickler, Baron Arthur und Ferdinand v. Schickler und Arthur Bwider. Wir kennen von den Direktoren nur wenige persönlich, darunter Protestanten und Juden. Von einigen wiffen wir, daß fte aus jüdischem Geschlecht stammen, aber selbst nicht mehr Juden find, von andern vermuthen wir das Gleiche. Wo die Direktion eine mehrföpfige ist, kann man nicht wissen, ob nicht einer oder der andere überstimmt ist. So erflärt bereits Stadtrath Kämpf, ein politisch und religiös freifinniger Protestant, daß er als Mitglied der Direktion der Bank für Handel und Industrie seine Zustimmung zur Zahlung eines Beitrages für Die Zwecke des evangelisch firchlichen Hilfsvereins für Rechnung der Bank verweigert habe. Nach der Vosfischen Beitung" bes figen einzelne der genannten Firmen überhaupt feine christlichen Direttoren und Inhaber; jedenfalls seien unter den Vertretern der Firmen z. B. von der Nationalbank für Deutschland, von der Dresdener Bank und von der Berliner Handelsgesellschaft auch Juden bei Herrn von Dechend erschienen. Auch habe dieser an ein bekanntes, unter jüdischer Leitung stehendes erstes Bankhaus jedenfalls ist Bleichröder gemeint die gleiche Einladung ergehen laffen, diese sei aber unbeachtet geblieben. Uns will bedünken, daß das Verfahren des Herrn von Dechend nicht im Intereffe der Reichsbant ist. Als 1885 zur Bismardootation gesammelt wurde. ließen viele fonservative und nationalliberale Fabrikdirektoren die Sammelbogen ihren Ar beitern mit einer entsprechen Aufforderung zugehen. Alle Arbeiter zeichneten natürlich freiwillig; ob aus Begeisterung für den von ihnen geliebten Kanzler wäre nicht zu ermitteln gewesen. Ebenso macht es herr von Dechend. Die Banken find nicht seine Angestellte aber fie befinden sich in der Lage, große geschäftliche Vortheile und Nachtheile von der Gunst oder Ungunst der Reichsbank zu haben. Sie dünken sich vielleicht abhängiger von der Reichsbant, als Fabritarbeiter von ihrem Fabrikdirektor. Sie zeichnen für den Stöcker, obschon fte da burch nicht um einen Pfennig Vortheil oder Nachtheil von der Reichsbank haben werden. Daß Herr von Dechend seine Stellung mit den Intereffen einer firchlich fonfeffionellen Parteis richtung in Verbindung sett, ist eine bedauerliche Ungehörigkeit und schadet dem Ansehen der Reichsbant. Die in Charlottenburg erscheinende„ Nene Zeit" ist, wie uns telephonisch mitgetheilt wird, gestern Abend tonfis sirt worden. In der Nummer vom 11. d. Mts. war ein Ar titel enthalten, durch welchen der Reichskanzler beleidigt sein soll. Die Einwohner von Schöneberg find wenig erbaut über die Art und Weise der Anlage der neuen Dampfstraßenbahn Nollendorfplat- Schöneberg- Friedenau- Steglit. Aus der Golzstraße fommend, führt das Geleise der noch im Bau be griffenen Bahn an der Südseite der Straße entlang, biegt sich dann zur Nordseite und führt hier von den Schulze'schen Häusern, unmittelbar an dem Bürgersteig entlang, wieder um die Ecke nach Süden, so daß sämmtliches die Straße passtrende Fuhrwert zweimal das Geleise überschreiten muß. Die Kurve aus der Akazienstraße in die Hauptstraße bildet nahezu einen Spigen Winkel, so daß hier voraussichtlich ein häufiges Ausseten der Maschinen unvermeidlich erscheint. Die Briefmarkenbörse fonnte am geftrigen Börsenabend auf ihr einjähriges Bestehen zurückblicken. In diesem Zeitraum find auf der Börse Umfäße von über 50 000 M. erzielt worden. Auch am gestrigen Börsenabend, dem ersten, welcher im neuen Lokal, Leipzigerstr. 59, stattfand, entwickelte sich ein reger Ver febr. Größere Busendungen waren aus Buenos Aires, Merito, Griechenland, Neapel und Paris eingegangen; die legtere Sendung war an die Verwandlung der Berliner Briefmarkenbörse" adreffit gewesen. Angeboten wurde u. a. auch einer jener ersten Stadtpostmarkenscheine, welche in den 30er Jahren, lange vor Einführung der eigentlichen Briefmarken, in Gebrauch waren. Damals waren Kaufmannsläden als Sammelstellen für Briefe ausgewählt. Wer hier einen Brief abgab, erhielt gleichsam als Quittung einen jener Scheine, welche etwa die Größe einer österreichischen Telegraphenmarte haben und mit fortlaufender Nummer, sowie dem Datum und dem Stempel des betreffenden Kaufmanns versehen find. Intereffant war eine Sendung französischer Kolonialmarken, wie fie z. B. in Kochinchina und auf Réunion zur Ausgabe gelangen. Die französische Kolonialpost braucht hier im Inlandsverkehr nämlich die großen Bestände an Marken auf, welche bei dem mehrmaligen Wechsel der Regierungsform im Mutterlande faffirt werden mußten. Die Kochinchinesen erhalten daher z. B. thre Briefe mit Marken, welche das Lorbeergeschmückte Haupt Napoleons, oder den Kopf der Republik", oder auch den Adler der ersten Kolonialmarten zeigen. Die alten Marken find mit dem Stempel C CH oder R, sowie der neuen Werthbezeichnung bedruckt. An Seltenheiten saben wir Marten des von einem Engländer begründeten Fürstenthums Sarawat auf Borneo. Ein Glaseffer, der nach der Schilderung der ,, Nat.- 3tg." geradezu Unglaubliches leistet, produzirt fich gegenwärtig in ver schiedenen Lokalen der Louisenstadt. Der Mann ist nicht blos im Stande, aus dem stärksten Bierglas ein Stück nach dem " So weit die Erzählung der Pall Mall Gazette", der mir noch hinzufügen, daß der Fall in den weitesten Kreisen Englands Theilnahme erweckt und daß das englische Publifum, das bei solchen Fällen nicht zu fargen pflegt, ansehn liche Beiträge zur Unterstüßung des schwergeprüften Mannes gesandt hat und noch sendet. Wir lassen einige charakte ristische Buschriften an die genannte Beitung folgen: " Geehrter Herr! Ich lese in der Pall Mall Gazette" einen Aufruf zu Beiträgen für die Vertheidigung des Baters, der auf den Verführer seiner Tochter geschossen hat. Ich habe mich zwar nicht von den Einzelheiten des Falles unterrichtet, doch wenn diese sich zufriedenstellend erweisen, will ich 50 Pfund Sterling( 1000 Mark!) beisteuern. Das Gesetz gestattet dem starken Geschlecht, das schwächere deffen zu berauben, was werthvoller als das Leben ist, und läßt es mit einer so leichten Strafe davon kommen, die es niemals veranlassen wird, in 3ukunft anders zu handeln. Aus diesem Grunde ist der Vater, der den Verführer seiner Tochter straft, so lange als öffentlicher Wohlthäter anzusehen, als solches Vergehen nicht als Mord angefehen wird. Ihr aufrichtiger George Cadbury." Bournville bei Birmingham, Sept. 7. „ Geehrter Herr! Ich kenne nicht die Umstände des gestern von der Ball Mall Gazette" erwähnten Falles, wo ein Vater auf den Verführer der Tochter geschossen hat, aber es würde mich freuen, wenn ich zu der Vertheidigung desselben etwas beitragen fönnte und sende deshalb zu. Siefem 3wecke 5 Pfund Sterling. Ihr ergebenster Home Close, Greyswood. Haslemere, Surrey. Sept. 7. G. L. Brown. anderen auszubeißen, sondern er bringt es auch fertig, die Glasstücke selbst im Munde zu zermalmen und das zu Mehlstaub verkleinerte Glos herunterzuschluden. In origineller Weise be treibt er diese Leidenschaft ganz gefchäftlich. Hat er an einem befesten Tische Platz genommen, so weiß er das Gespräch auf feine eigenthümliche Kunstfectigteit zu lenken. Werden von anderer Seite Zweifel laut über die Ausführbarkeit dieser Kunst, fo preponirt der Glasefer eine Wette, die auch stets zu seinen Gunsten ausgetragen wird. An einem Abend gewann der Künstler" nach seiner eigenen Aussage auf diese Weise 27 M. Wie welt derfelbe die Liebhaberei des Glaseffens treibt, geht daraus hervor, daß er sich anheischig macht, ein states 3/10 Liter Seidel innnerhalb fünf Stunden mit„ Stumpf und Stiel" aufzueffen; dasselbe Kunststück will er in noch fürzerer Beit mit den noch stärkeren Gläsern ausführen, in denen die Wirthe Kornbranntwein zu verschänken pflegen. Der Befizer des Deutschen Hofes" in der Ludauerstraße bewahrt ein Bierglas als Kuriofum auf, an dem sich der Glaceffer dieser Tage in einer Gesellschaft produzirte und deffen Rand vollständig wie der Berliner fagt- abgefnabbert" ist. Auch in anderen Lotalen werden solche Ruriofitäten aufbewahrt und gezeigt. Der Mann hat ein prächtiges Gebiß Zähne von blendender Weiße; seine Bunge ist ganz raub und das Bahnfleisch vielfach aufge riffen und blutunterlaufen. Für Nervenschwache ist es unmög lich, der Prozedur des Glaskauens zusehen zu können, aber dem originellen Künfiler" macht es Spaß. Ein findiger Bopf aus dem Leserkreise des„ Berl. Tabl.", der schwerlich fich über Mangel an Beit zu beflagen haben dürfte, hat sich die Mühe gemacht, aus dem Berliner Adreßbuch" hundert fagen wir ungewöhnlich linaende Namen zusammen zu suchen und mit einem einleitenden Mahn wort an die Unzufriedenen" in schöne Reime zu bringen, die wir hier folgen laffen: " Mancher ist, dem nichts behagt Und der ewig fich beklagt, Der an allem nörgelt, mäfelt, Sich das Leben selbst verekelt Mancher wieder lärmt und schreit Ueber jede Kleinigkeit, Möchte aus der Haut gleich fahren, Sich wie toll und wild gebahren. Doch ein wirklich hartes Loos Pflegt man meistens still und groß, Würdevoll und ohne Klagen, Ohne Betern zu ertragen. Dics beweisen alle wir, Die wir unterzeichnet hier. Lernt von uns, schweigt und bewundert Uns, die unterschrieb'nen Hundert: Rindfleisch, Quaschnid, Knochenmus, Schlauderbach und Hennefuß, Bfudel, Klietsch, Stodgänger, Schlapp, Saurbier, Kubfuß, Dünnbier, Schnapp, Roggensad, Pump, Piepenbrind, Quasebarth und Femerling, Hummelspacher, Windelband, Rauchmaul, Rubwald, Pechöl, Schmandt, Bettsack, Wittsad, Buseback, Didhaut, Haubenreifer, Quad, Schweinichen, Schlamm, Butterbrod, Dünger, Knadmus, Wafferroth, Schuft, Müll, Knothe, Kolterjahn, Balg, Dunst, Flegel, Druselmann, Hafenbein, Fleischhammel, Blau, Sommerlatte, Kater, Grau, Unrath, Dremel, Spigbart, Asch, Asbrand, Wambeganß, Schnütpel, Lasch, Schöbchen, Zippel, Durstewig, Schnurre, Puffbahn, Milkuschüt, Schönbabe, Langnese, Stig, Feuerhale, Schmiegel, Mieß, Kludhuhn, Bratfisch, Langerhans, Schnapperelle, Schickedanz, Wurmftich, Roßwurm, Hutschenreiter, Buvan, Bfüßen, Dafenreuter, Käse, Pieper, Pegenbürger, Koste, Klößel, Klopsch und Würger, Bipperling und Windekohl, Griepentrog und Stippekohl, Pfotenhauer, Käsebier, Biegenfped und Maffergier, Ungerathen, Klapperbein, Sonnenstuhl und Mondenschein. Ein Trauerspiel aus dem Künstlerleben erzählt eine Berliner Lokalforrespondenz, wie folgt:" Ich habe mich vers giftet, weil ich nicht länger das Jammerleben erfragen fann," äußerte mit ersterbender Stimme ein etwa 35jähriger Mann, der anscheinend unter den gräßlichsten Schmerzen und dumpfem Stöhnen in dem Flur eines Hauses in der Liegmannstraße ges funden wurde. Der lebensmüde Mann, deffen unter der dürf tigen Kleidung befindliches, abgeschabtes buntes Trikot ihn als einen der herumziehenden Künstler fennzeichnete und deffen furchtbar abgemagerter Körper Kunde gab von den vielfachen Entbehrungen, von all dem entseglichen Rummer und Elend welches er in seinem Beruf als Luftgymnastiker" crduldet, wurde noch lebend nach dem Krankenhause Bethanien geschafft. Mein Herr. Ich schließe eine Fünfpfundnote zu James Young Vertheidigungsfonds bei. Es wäre grausam, wenn ein Mann, der nur seine Pflicht gethan, verurtheilt werden sollte, weil es ihm an Mitteln fehlt, fich vor Gericht vertheidigen zu lassen. Ich bin Ihr aufrichtiger W. M. Gallimer. 5. Great Winchester Street, Sept. 19. * Bulegt lassen wir einen Brief Vames Youngs an die Redaktion der Pall Mall Gazette" folgen und fügen nur noch bei, daß schon eine ganz bedeutende Summe zur Vers theidigung Youngs wie für den Unterhalt der Familie aufs gebracht ist. " Seit acht Tagen bereits irrte der Unglückliche hungern Verdacht, daß frierend in der Millionenstadt umher, Beschäftigung ohne den Anftalter Erfolg fuchend und doch zu stolz, um zu betteln. Hier meister des Hoher erhielt Carlo Ech. wohl in den Kneipen und Destillen e Liſt den Vorstäote von den Besuchern derfelben einige Biennischöffengericht Aequivalent für die Verstellungen, welche er auf einem achtet und zu oder auf dem Fußboden zum Besten gab, doch reichten der Berufu feltenen fleinen Spenden nicht hin, um den Hunger au site das Ergeb In den Hausfluren oder auf den Vänten unserer öffentiebftablsfalls Gartenanlagen nächtigend, feinen Ausweg findend, Brot Reber ein Dienen, wußte fich der Bedauernswerthe eine Quantitate 2. Straffam petersäure zu verschaffen, und als die letzte Soffnung flagte, Maure durch einen Agenten Stellung in seinem Berufe zu erb: Juni mit d deshalb gescheitert war, geinlicher Urfa weil er fein Geld zur lung der Einschreibegebühr mehr batte, vergiftete er fergholz seiner ift übrigens Hoffnung vorhanden, ihn noch am Leben auft in's li olgen für halten. Swoll sofort Drei dreizehnjährige Berliner Gymnasiaften ahnfinnig m vor 8 Tagen ihren Eltern entlaufen. Am 5. d.. zwei dieser Ausreißer in Kalbig bei Dichat und einer in geben. Der aufgegriffen. Die in Kalbis festgenommen Bürschchen cht wieder he an die Königliche Amtsanwaltschaft Dichat abgeliefert unas beschädigie am 6. b. M. auf erstattete Nachricht hier von ihren geu laffen, weil geängstigten Angehörigen in Empfang genommen word luges verloren D fid Zwischen den Puffern_erdrückt. Auf dem nd trägt heute bahnhofe der Berlin- Dresdener Bahn bei Schönebergu, entschuldigt Eisenbahnarbeiter Sidom gestern früh zwifchen 5 und abe, ben Botte mit dem Zusammenlovpeln der anzuhängenden Wagen eantragte ange tigt. Als eben ein Waggon in ziemlich raschem Tempoandlung gege rollte und nur noch eine geringe Entfernung ihn von Das Urtheil de vorstehenden Wagen trennte,( wollte Sidom noch in daingniß. ängniß. Der Sekunde zwischen den Buffern hindurch springen. Hatteommen. den Sprung zu kurz gefaßt oder die Geschwindigkeit des dommen. Die Scha unterschäßt, im nächsten Augenblide hing der Unglüdialter hat der eingediüdtem Brustlasten zwischen den zusammenpraehabt. In d Buffern und gab furz darauf den Geift auf. Sidow Berfon, die dur in Schöneberg und ist Vater einer zahlreichen Familie. Instoß erregte. Leiche wurde nach der neuen Leichenhalle des Schön Buhlmann'schen Friedhofs gebracht. Otto Ludwig Ein recht bedauerlicher Unglücksfall tug ähnte Person gestern früh in der Lindenstraße unmittelbar vor dem Giesen unliebsa zu der Markthalle zu. Ein junges Dienstmädchen, chtete J. an die Halle soeben verlassen hatte, versuchte es, Schreiben, in gleich darauf vorbeipaffitenden Pferdebahnwagen zu beines Kontrol Da der Wagen in voller Fahrt sich befand, so clüdie ihreiber gehört Versuch nicht, und frampfhaft an der Haltestanae des iner Bekannt perrons fich festhaltend, wurde fte zirka 15 Meter dreffat, der schleift, gerieth dann unter das Schutblech des Perro ab diefem den erft auf ihr lautes Hilfegeschret hin brachte der Kondultaffer gerichtlich im Wagen Billets verkaufte und von dem ganzen berube. Boc wenigen Sekunden abspielenden Vorgange nichts gefebenber Frühe des den Wagen zum Halten. Die wenigen Momente haltung des I. nügt, die Aermite in bedenklichster Weise zu verlegen. m Negligee einer tiefen Fleischwunde an der rechten Schulter hatten die Wohnst scheinend schwere innere Verlegungen davongetragen Frage, ob er polizeiliche Anordnung erfolgte die Ueberführung der ejaht wurde, glückten, die angab Ehristiane L. zu heißen, nach einem iel über ihn h hause. jandelte eine Blutvergiftung. Der„ Voff. 8tg." wird aus chrei der Eh geschrieben: Vor kurzem wurde ich und meine Familndlich Nachbo die plögliche Erkrankung einer theuren Angehörigen in chreitung hatt Sorae verfest; ihr Fuß war bis zum Knie start angeid ich gestern v fte fleberte und der herbeigerufene Arzt erklärte ihr Leizu verantwort einen Fall von Blutvergiftung. Diese war, wie fich baz der Ang stellte, durch die mit Anilin gefärbten Strümpfe veruria weisaufnahme ben, welche in unserer farbenfrohen Beit von den gnügungslokale gern getragen werden. Ein ungeschicht eingefchlagener fremden Wohn Der Schubfoble batte dem Fuße eine kleine Wunde beig eine so brutale fo war das Git in den Körper gedrungen. Durch die 1 Monaten G falt des Arztes ist eine Befferung im Bustande der Bekannte wegen bereits herbeigeführt; aber wenn wir iegt auch auf ihes Hausfriede Der vi Genesung hoffen, so hat sie doch ein mehrwöchentliches haftes Krantenlager davongetragen und ihre Familie Dürfte nach be ruhigt. Vergegenwärtigt man fio, wie viel trautiger bit ahme erfal fich ohne rechtzeitige Hilfe hätten gestalten lönnen, foStadt Bofen cine Warnung vor dem Gebrauche solcher mit Anilin iz Ausiage bes deren Giftstoffen gefärbten Strümpfe im allgemeinen Theilnahme dringend geboten. Jal Berbindun Polizeibericht. Am 11. d. M. Morgens glitt trafe verurt Bahnhofe Gesundbrunnen beim Verkoppeln mehrerer aniszewski et waggons der Rangirer Kiwitt auf dem schlüpfrigen Bobes Distut und gerieth dabei unter das Rad eines noch in geringpohnt hat. A wegung befindlichen Waggons, so daß er eine bedeutende mals im Eberh schung des rechten Unterschenfels erlitt und nach dem hinzugefügt, b Strantenhause gebracht werden mußte.- Um diefelbe itglied des ein Mädchen vor dem Hause Lindenstraße Nr. 96 beat nach se fteigen eines in der Fabit befindlichen Pferdebahnman Bertheidiger S Boden, wurde eine Strede weit mitgefchleift und erlitt bes Wiederau nicht unbedeutende Verlegungen an der Schulter, io age dafür nach der Charitee gebracht werden mußte.- An be. Jannar 18 Tage Vormittags stürzte der Dachdeckergefelle Bollfrasiner eingefchri eigener Unvor fichtigkeit von einem an der Hinter front deserselben mit Müllerstraße 178 angebrachten Hängegerüst aus der acht zusamme etwa 6 Metern herab und brach das Genid. Die Leiden Bofen hat a nach dem Leichenschaubause gebracht. Nachmittas ruahme jegliche Mädchen auf dem Treppenflur des Hauses Ritterstroke 11 Anwesenheit jede Veranlassung von einem unbekannt gebliebener Betildollte; auf di telft eines Meffers in den Rüden gestochen, so bak cs claatsanwalt davontrug. In der Nacht Beugen angeor d. M. wurde in der Staligerstraße nahe der Wafferthon, daß diese ein Mann von einem Eisenbahnzuge überfahren und fofden Prozeß g au Am 11. b. M. Nachmittags geriethen auf dem Beb Haufes Schönhauser Allee 60 dort lagerndes Wera, Verein Grundstück Thurmstraße 72 eine Korimüble und in dem des Hauses Lothringerstraße 26 awei Fäffer Petroleum und Waaren in Brand. Das Feuer wurde in allen von der Feuerwehr in furzer Zeit gelöscht. * Vergnügungs- Chronik. „ Die Stähe der Hausfrau" Stütze An die and Umgege 3nd Umgeg Berlins und Der seit dem Brinzip gemad Mitglieder So Mitglieder zu des gewöhnlich großem Erfolge in Szene gegangen; für as materielle wie schon ermäbbiegenen Kräf am 16. d. M. zur Aufführung gelangende erfte Poffen Sorträge halte Voltstheaters hat die Herren Karl und prechungen vo zu Verfaffern und ist am Thalia- Theater in Hamburgas materielle James Young an die Redaktion Uebelstände in Die„ Stüße der Hausfrau" durchaus Novität. Die a Durch Errichtu der Pall Mall Gazette". Geehrter Herr, Ich bin soeben vom Gerichtshof liegen in den Händen ter bekannten Soubrette Clara Arbeitgeber un glieder nicht m der ersten schönen Ungarin" in Berlin- des e heimgekehrt und fühle mich verpflichtet, Ihnen für milers Georg Zyrtoweli; auch in den anderen Rollen gar bei den T Ihren mächtigen Beistand Dank zu sagen. Der feige ausschließlich nur die ersten Kräfte des Vollstheater Stellenvermitt Edgar Woolley ist noch immer nicht erschienen. Wäre ich wendung. ohne Vertheidigung geblieben, wäre er schon dagewesen. Nun, da er gesehen, daß die allgemeine Theilnahme fich mir zugewendet, liebt er es, im Verborgenen zu fechten. Ich hoffe, daß es Ihnen gelingen wird, solch' Schurken in Schrecken zu sehen. Ohne Ihre Hilfe müßte ich während dieses schönen Septemberwetters im Holloway- Gefängniß fißen. Nehmen Sie deshalb von meiner Frau, meinen Kindern und mir selbst aufrichtigsten Dant. Thr unterthänigster Diener Jas, K. und G. Young. 6 Gladstone Terrace Hubert Road. Merton. Gerichts- Zeitung. in Anspruch g schon eine bed ftehenden Unte raniten ode Wegen wiederholter Diebstähle in hiztgen beren Wittw Au laffen. Bitte, schließ mitarbeiten an anstalten ist der Kaufmann Heinrich Santer, wie wit Der jurge Mann hatte ein vollständiges Eystem erfunde die Gäste hiesiger Badeanstalten während der Beit, in sich dieselben im Bade befanden, zu beftehlen. Er vergaben. Durch diesem Bwede feine Thätigkeit hauptsächlich in die gemacht, allen und tömischen Bäder, wählte mit Vorliebe zum Ausflei werden. K sogenannte Doppelzelle, welche er mit einem andern Bichler andere autheilen hatte, und währe: d der letztere fich der Wohlen nach T Bades hingab, benuste er die Gelegenheit, um Geld und 100 im Verein Die Behntel im A engeti werth aus den Kleidern des Badegenoffen zu entwenden. meister der verschiedenen Badeanstalten hatten den nd, Brot b zur e hungern Verdacht, daß ihm alle die Diebstählt zur Last faller, welche gurg ohne den Anstalten fortgesest verübt worden sind, und dem Bade 1. Hier meister des Hohenzollernbades in Moabit war es gelungen, durch Deftillen e Lift den frechen Spizbuben ins Garn zu loden. Das ge Pfennischöffengericht hatte denselben nur in cinem Falle für überführt uf einem Jachtet und zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt. Die gestern chreihten der Berufungsstraffammer stattgefundene Beweiserhebung ite das Ergebnis, daß dem Angeklagten wegen eines zweiten unger au ferer öffentiebſtablsfalls noch 3 Wochen zur Strafe zugelegt wurden. Reber eine schwere Körperverlekung hatte gestern Quantitie 2. Straffammer des Landgerichts ll zu befinden. Der Anoffnung flagte, Maurer Johann Bergholz aus Steglis, gerieth am Eufe zu erh: Suni mit dem ebenfalls dort wohnhaften Dachdecker Botteck geinlicher Ursachen halber in Streit, in denen Verlauf ete er fergholz seinem Gegner einen Schlag mit der geballten am Leben auft in's linke Auge versette, der die schlimmsten olgen für den Getroffenen hatte. Das verlegte Auge swoll sofort an und Zotted, der vor Schmerzen halb afiaften d. M. ahnsinnig wurde, mußte fich in ärztliche Behandlung d. geben. Der Arzt erkannte sofort, daß die Verlegung eine einer in ußerordentlich schwere war und daß die Sehkraft des Auges irschchenicht wieder herzustellen sei. Desbelb rieth er dem Berlegten, eliefert un as beschädigie Organ durch eine Operation gänzlich entfernen thren gem laffen, weil andernfalls leicht auch die Sehkraft des rechten en word luges verloren gehen fönne. Botted wurde schließlich operirt uf dem nd trägt heute ein Glasauge.- Der Angeklagte cab die That neberg" ha, entſchuldigt fich aber bamit, daß er nicht bie 2bficht gehabt en 5 und abe, den Botted derartig zu vereßen. Der Staatsanwalt Wagen eantragte angesichts der überaus schweren Folgen der MißTempo andlung gegen den Angeklagten drei Jahre Gefängniß. fid Der n von Das Urtheil des Gerichtshofes lautete auf zwei Jahre Ges och in dingniß. Der Verurtheilte wurde sofort in Haft gen. Hatted ommen. feit des Die Schattenseiten einer Stellung als HausverUnglüdialter hat der Kanzleidiätar J. fennen zu lernen Gelegenheit ammenprehabt. In dem von ihm verwalteten Hause wohnte eine Sidow Berson, die durch ihren Lebenswandel bei den übrigen Miethern Familie. Instoß erregte. Einer ihrer intimften Freunde war der im Schön Suhlmann'schen Etablissement als Kontroleur angestellte Töpfer Otto Ludwig Bock nnd nahm J. an, daß derselbe für die er ll tug ähnte Person Buhälterdienste verrichtete. Um wenigstens dem Giesen unliebsamen Besucher aus dem Hause zu schaffen, nädchen, chtete J. an dessen Brotherrn, den Direktor S., ein Ste es, Schreiben, in welchem er denselben Don Dem Treiben en zu beines Kontroleurs in Kenntniß septe. Auch wollte der o glüdie breiber gehört haben, daß Bock bisweilen 10 bis 15 Personen anae desiner Bekanntschaft ohne Eintrittsgeld pafficen laffe. Meter dreffat, der Bock nur als einen anständigen Menschen tannte, Des Perro ab diefem den Brief mit dem Bemerken, er möge den Vere Rondultaffer gerichtlich belangen, wenn der Inhalt auf unwahrheiten ganzen, berube. Bock verschaffte sich aber selbst Genugthuung. In ts gefebenber Frühe des folgenden Morgens begab er sich vor die Woh ente hatung des J., Ilingelte und brang, den ihm öffnenden, noch erlegen. m Negligee befindlichen J. stürmisch bei Seite schiebend, ter hatten die Wohnstube. Er hielt ihm den Brief entgegen mit der getragen Frage, ob er der Schreiber desselben sei, und als diese Frage ung daejaht wurde, brach für J. eine böse Viertelstunde an. Bod einem Miel über ihn her und richtete ihn dermaßen zu, daß der Mißjandelte eine Woche lang arbeitsunfähig war. Auf das Gead aus chrei der Ehefrau und der Kinder des J. kamen diesem me Familndlich Nachbarn zur Hilfe. Wegen dieser groben Ausrigen in chreitung hatte Bock, der fofort verhaftet worden war, tf angelich gestern vor der 87. Abtheilung des Schöffengerichts ce ihr Beigu verantworten. Der Staatsanwalt verkannte zwar nicht, wie fich baz der Angeklagte gereizt worden war, da die Bes veruria weisaufnahme nicht ergeben, daß er mit den Besuchern des Ver den gnügungslotals Durchstechereten getrieben, der Ueberfall in einer agener fremden Wohnung sei aber ein so frecher und die Mißhandlung nde beig eine so brutale gewesen, daß er dafür eine Gesammistrafe von Durch die 1 Monaten Gefängniß für angemeffen halte. Der Gerichtshof der Lekannte wegen der Körperverlegung auf fechs Monate, wegen of thes Hausfriedensbruches auf 14 Tage Gefängniß. ntliches am lie ach dem feinen Der vielbesprochene Posener Sozialistenproze pürfte nach dem jeßigen Stande beffelben eine Wiederauf niger dia hme erfahren. Der polnische Reichstagskandidat für die ten, so Stadt Posen Buchbinder Janiszewsti ist bekanntlich auf Initin ie Ausiage des Schußmanns hring- Mahlow hin wegen meinen Theilnahme an einer in Berlin gebildeten geheimen Jal Berbindung zu langdauernder Gefängnißsalit ara fe verurtheilt worden. Thring batte nämlich bekundet, daß mehrerer antigewalt einer am 24. Januar 1886 stattgehabten Sigung Janiszewski Eigen Bobes Distutirklubs im Eberbach'schen Lokale beigein gering bohnt hat. Auf die Behauptung des Angeklagten, daß er nie Dedeutende mals im Eberbach'schen Lokale gewesen sei, hat der Beuge noch Shinzugefügt, daß derselbe auf dem Nachhausewege mit einem diefelbe itglied des Kluts polnisch gesprochen habe. Janiszewski r. 96 bezat nach seiner Ueberführung nach Plögensee bahnmag Bertheidiger Rechtsanwalt Dr. Flatau mit der Einleitung und erlitt bes Wiederaufnahmeverfahrens beauftragt und als Grund alter, so age dafür Beweise angeboten, daß er an dem gedachten An be. Jannar 1886 einer polizeilich überwachten Versammlung Bollfraßiner eingeschriebenen Hilfskaffe beigewohnt und nach Beendigung front deserselben mit 10 genau bezeichneten Personen bis nach Mitter der acht zusammen gewesen ist. Der Erste Staatsanwalt Martini Die Leiden Bofen hat zwar, wie wir seiner Beit mittheilten, die Vorittas ruhahme jeglicher Ermittelungen abgelehnt, well Janiszewski feine eritrake Anwesenheit im Diskutirklub vor Gericht eingeräumt haben ener: Bettollte; auf die eingelegte Beschwerde hin hat aber der Oberbak es cintaatsanwalt Dr. Wachler die Vernehmung der vorgeschlagenen Racht Beugen angeordnet, welche gegenwärtig stattfindet. Dian nimmt Wafferthon, daß diese Anordnung in Beziehung zu dem noch schwebenn und fofden Prozeß gegen den Redakteur Trescher wegen Beleidigung auhaufe des Schußmanns Thring steht. dem Bod Werg, a nd in dem An die Modelltischler und Modelldrechsler Berlins Betroleum allen 3d Umgegend. Kollegen! Der Verein der Modelltischler Berlins und Umgegend" erläßt folgenden Aufruf an Euch.Der seit dem Jahre 1882 bestehende Verein hat es fich zum Brinzip gemacht, für das materielle und geistige Wohl seiner Mitglieder Sorge zu tragen. Durch Heranziehung von ge Vereine nud Verfammlungen. daides on ermal fegenen Kräften beabsichtigen wir, fach und wissenschaftliche te Boffen Borträge halten zu laffen, um so die allgemeine Bildung unserer Carl und amburg Hau Mitglieder zu fördern und zu erhöhen. Durch öffentliche Be prechungen von Lohn- und Arbeits. Angelegenheiten wollen wir für Basmaterielle Wohl unserer Mitglieder heben und Miß- und Uebelstände in den Werkstätten nach Möglichkeit beseitigen. Die a Durch Errichtung eines Arbeitsnachweise Bureaus, welches für e Clara Arbeitgeber und Arbeitnehmer unentgeltlich ist, find unsere Mit - des erf glieder nicht mehr gezwungen, nach Beschäftigung zu suchen oder gar bei den Portiers der Fabriken um Arbeit anzuhalten. Diese Ilstheaters Stellen vermittlung wird jest schon von sehr vielen Fabrikanten en Rollen J. hifigen wie wit Furtheilt m erfunde Beit, in in Anspruch genommen, und die nachgewiesenen Stellen haben schon eine bedeutende Höhe erreicht. Durch den im Verein beftehenden Unterfügungsfonds find wir in die Lage verfekt, er raniten oder in Noth gerathenen Mitgliedern oder beren Wittwen und Waisen Unterstüßungen zukommen u laffen. Kollegen, wir nahen Euch nun mit der Bitte, schließt Euch unserm Verein an und helft uns mitarbeiten an dem guten Wert, welches wir ins Leben gerufen Er vergaben. Durch Eure geringe Betheiligung wird es uns schwer in die nemacht, allen Anforderungen, welche man an uns ftellt, gerecht Ausflei werden. Kollegen, seht Euch andere Handwerker, speziell die ndern Bischler anderer Branchen an: die Mitglieder ihrer Fachvereine der Wohlen nach Tausenden, während wir Modelltischler höchstens enden. Die ehntel im Verein vertreten. Und alle diese Vereine können Beld und 600 im Verein find. Die Modelltischler Hamburgs sind zu neun Den Angel thren Mitgliedern mehr bieten, während uns durch Euer Ferns bleiben die Hände gebunden find. Kollegen, kommt in unsere Versammlungen, hört und seht was dort vorgeht, um vereint darnach zu fireben, daß der Modelltischler endlich die Stufe unter den Arbeitern einnimmt, auf welche er seiner Arbeit nach eigentlich hingehört. Kollegen, seht Euch die vielen Fabrikanten und Meistervereine an, fte alle haben schon lange den Werth einer Organisation tennen gelernt. Der Modelltischler aber fennt ihn noch nicht, und um ihn fennen zu lernen, schließt Euch unserm Verein an. Bedenkt, Kollegen: Vereint find wir Alles, getrennt Nichts!" Die Sigungen des Vereins finden jedesmal Montags vor dem 1. und 15. eines jeden Monats statt. Vereinslotal: Vorstädtisches Kafino, Aderstraße 144 bei Lehmann. Mit tollegialem Gruß: Der Vorstand des Vereins der Modelltischler Barlins und Umgegend. J. A.: N. Ball schmieder, Vorfigender, Ackerstr. 19. Vergolder Berlins! Ein Jahr ist verfloffen, seit unser Fachverein in der festen Ueberzeugung gegründet wurde, daß Ihr begriffen hättet, wie nothwendig eine feste Drganisation in unserem Gewert ist. Leider haben wir aber die Wahrnehmung gemacht, daß die große Mehrzahl der Kollegen dem Verein fern bleibt. Kollegen! Sind die Zustände derartig, daß Ihr nicht nothwendig habt, dem Verein beizutreten? Wohin wir auch bliden, finden wir Lohnreduktion, Bedrückung durch überstrenge Fabrifordnungen, die nur geschaffen find, um jede selbstständige Bewegung der Arbeiter im Baum zu halten. Denkt an die übermäßig lange Arbeitszeit in vielen Werkstätten, und Ihr habt ein Bild, wie es trauriger nicht gedacht werden kann. Eure Manneswürde muß Euch sagen, daß hier Wandel ae schaffen werden muß. Darum tommt alle am 15. d. M., Abends 8 Uhr, zur Versammsung des Fachvereins der Ver golder und Fachgenossen, Inselstr. 10 bei Scheffer, mit dem festen Vorsatz, es muß anders werden, und wir wollen unsere Pflicht erfüllen. Sage feiner:„ Es hilft doch nichts." Es hilft viel! Mit kollegialischem Gruß: Der Vorstand. Eine öffentliche Schneiderversammlung tagte am Montag, den 8. d. M., unter Vorfis des Herrn Schulz im Neuen Clubhaus", Kommandantenftr. 72, mit der Tagesordnung: Endgiltige Konstituirung der Freien Vereinigung der Schneider", Statutenberathung, Vorstandswahl und Verschiedenes. Sum 1. Punkt legte Herr Schulz kurz den 8wed und die Ziele der Vereinigung flar und forderte die Anwesenden auf, fich recht rege an der Vereinigung zu betheiligen. Dieser Wunsch wurde benn auch voll erfüllt, indem fast sämmtliche Anwesende der Vereinigung beitraten. Sodann nahm Herr Pfeiffer Das Wort zur Statutenberathung und deren Begründung. Derselbe führte ungefähr folgendes aus: Bei den jetzt herrschenden und immer fürzer werdenden Saisons" in unserem Gewerbe fet der Ar better gänzlich der Willfür der Arbeitgeber preisgegeben. Ihnen einen Damm entgegenzufezen, soll die Aufgabe der Vereinigung fein, die zugleich eine Stätte der Aufklärung und Belehrung, ein Hort der Arbeiterfache werden solle. Nach einer furzen Pause wurde sodann zur Vorstandswahl geschritten, in welcher folgende Herren in den Vorstand gewählt wurden: R. Schulz, 1. Vorsitzender, Oranienstr. 44, of rechts 4 Tr.; Winter, 2. Vorsitzender, Petrifirchstraße 15, 3 Tr.; Frenzel, Rendant, Kloſterſtraße 49, of 2 Tr.; Deichsel, 1. Saffirer, Nostizstraße 9; Seiler, 2. Kafftrer, Seidelstraße 28; Wendt, 1. Schriftführer, Muladstr. 8, v. 2 Tr.; Nergert, 2. Schriftführer, Kommandantenstr. 21; Marth, 1. Bibliothefar, Behrenstr. 11 bei Schulz; Weinand, 2. Bibliothekar, Alte Salobftraße 87-88; Bigmann, Erfaßmann, Staligerstraße 35; Thoma, Ersatzmann, Streligerfir. 14. Kontroleure: Boba schewski, Langeftr. 88-89; Gottschalt, Stallschreiberstr. 12, 3 Tr. b. Ulrich; Raster, Belleallianceftr. 82, Sof 4 Tr. b. Schütt. Unter Verschiedenes" führte Herr Täterom folgendes an: In der Fachzeitung der Schneider" befindet sich ein Eingefandt von Herrn Jesconnet- Berlin, worin derselbe fich in den gröb lichsten Schmähungen gegen diejenigen Personen ergeht, welche in tattischen Fragen andere Anschauungen als die dominirenden vertreten. Dieses Eingefandt enthalte Die ärgften Unwahrheiten und Entstellungen. Die Veranlaffung, Dies zur Sprache zu bringen, fet der Umstand, daß der Nedakteur des Blattes auf das Verbindlichste für das Eingesandt gedankt und sich damit einverstanden er flärt, ohne die Personen und die Verhältnisse au tennen. An statt die objektiven Berichte, welche von Berlin eingesandt werden, abzudrucken. wäre ein derartiger Schmähartitel aufge nommen. Die Rebaltion per„ Fachz. v. Schneider", welche fich an ihrer Spize Organ der deutschen fr. V. der Schneider" nennt, habe nicht mehr das Recht, fich als unpartetisches Fachorgan zu geriren. Um die Sache eingehender behandeln zu fönnen, beschloß die Versammlung auf Antrag des Herrn Marth, die sich in der Leitung der Fachz. der Schneider" zeigende Korruption in der demnächst stattfindenden Versammlung auf die Tagesordnug zu setzen. Mit einem warmen Schlußwort und einem Hoch auf das Gedeihen der Vereinigung schloß der Borsigende die Versammlung. Der Unterstühungsverein der Maurer Berlins hielt am 9. D. M. in Ech.ffer's Lokal, Infelstr. 10, eine Mitgliederversammluna ab, mit der Tagesordnung: Abrechnung des Stafftrers vom 3. Quartal und Neuwahl des gesammten Vor standes. Die Abrechnung ergab eine Gesammteinnahme von 208 M., bazu als alter Bestand vom 2. Quattal 79 M., macht aufammen 287 M. Demgegenüber stand eine Ausgabe von 236 M. 72 Pf., bleibt Bestand 50 M. 28 Pf. Die Abrechnung des Vergnügungsfonds ergab einen Bestand von 58 M. 95 Pf. Bei der hierauf folgenden Vorstandswahl wurden gewählt die Herren Kerftan zum ersten Vorfißenden und Fischer zu dessen Stellvertreter; Hindermann erster Kaffirer, Bechel Stellvertreter; Hermerschmidt zum ersten und Nürnberg zum zweiten Schrifts führer. Als Revisor wurde Herr Hermann Schulz und als Thürkontroleure die Herren Saatmann und Wegner gewählt. Dann wurden einige Unterstügungsangelegenheiten geregelt und befchloffen, das frühere Mitglied, G. Wilhelm, welcher dem Verein noch an 8 M. schuldet, öffentlich im Vereinsblatt" be fannt zu machen. Die nächste Versammlung findet am Dienstag, den 23. d. M., in demselben Lokale statt. F Die Filiale Berlin I der Vereinigung der deutschen Maler, Lakirer, Anstreiser und verw. Berufsgenossen hielt am Dienstag, den 9. d. M., bei Deichmüller in der Alten Jakobstraße, ihre Vierteljahrs Generalversammlung ab. Der erste Bevollmächtigte, Kollege Reddin, eröffnete die Versamm luna um 9 Uhr und ertheilte dem Revisor, Kollegen Perband, zu Punkt 1 der Tagesordnung: Kaffenbericht, das Wort. Der felbe verlas den Bericht, nach welchem die Lokaleinnahme der Filiale für das dritte Vierteljahr 1888 500 m. 57 Pf. und die Ausgaben 320 M. 7 Pf. betrugen; es bleibt mithin cin Kaffen bestand von 180 M. 50 Pf. An Einnahmen für den Verband hatte die Filiale 286. 77 Pf. und Ausgaben keine, mithin einen Bestand für die Hauptlaffe von 286. 77 Pf. Auf die Frage des ersten Bevollmächtigten, ob jemand etwas gegen den Bericht einzuwenden habe, meldete fich niemand, fomit wurde derselbe für angenommen erklärt. angenommen erklärt. Hierauf ver las der zweite Bevollmächtigte, Kollege Köln, die in diesem Vierteljahr aufgenommenen Mitglieder; dieselben wurden sämmtlich für aufgenommen erklärt. Punkt 2 beftraf die Wahl eines Beinigers. Nachdem der 1. Bevollmächtigte auf die Pflichten des Beisitzers aufmerksam gemacht hatte, ersuchte er, Vorschläge zu machen. Von mehreren vorgeschlagenen Kollegen wurde Kolleae Trempa einstimmig gewählt. Punkt 3: Feft fegung der Reiseunterstügung. Bu diesem Punkte wurde fol gender Antrag des Vorstandes einstimmig angenommen: Die Filiale Berlin zahlt jedem augereiften Stollegen, welcher 5 Monate der Vereinigung angehört, 60 Pf. Unterſtüßung baar aus, und zwar in der Bett vom 15. November bis 15. März; es fann dieselbe zweimal erhoben werden, jedoch muß ein Beit raum von 3 Monaten dazwischen liegen. Einige Kollegen Einige Kollegen | Sprachen für höhere Unterstüßung. Dem trat Kollege Köln entgegen und erflärte, daß nicht mehr gegeben werden könnte, da frühere Erfahrungen gelehrt haben, daß der Andrang zu groß ist und die Filiale bei Mehr- Unterstüßung bald mit einem Defizit arbeiten würde. Dann wurde vom Kollegen Wollert der Antrag gestellt, das Herbergswesen zu regeln, und der Vorstand damit because tragt. Punkt 4, Verschiedenes. Auf Anfrage eines Kollegen in Betreff der Fachschule theilt Kollege Reddin mit, daß bis zum Beginn der Schule alles in Ordnung sein werde, jetzt jedoch noch einiges nicht erledigt sei. Darauf beantragte Kollege hohlwegler, um die Kollegen zum befferen Besuch der Ber fammlungen zu veranlassen, zu jeder Versammlung für den betreffenden Stadttheil einen Säulenanschlag machen au Laffers Dieser Antrag wurde von der Versammlung jedoch abgelehnt, da die Versammlungen im Volksblatt" und in der„ Volks Tribüne" bekannt gemacht würden. Zum Schluß theilt Rollege Köhn noch mit, daß die Arbeitsvermittelung vom 1. November ab von 7-8 Uhr Abends stattfindet. Dann wurde noch be schloffen, von nächstem Male ab die Versammlung um 8½ Uhr beginnen zu lassen. Verein zur Wahrung der Interessen der Klavierarbeiter. Sonnabend, den 13. Oftober, Abends 8 Uhr, Vers fammlung in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstr. 77/79. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Benkendorff über Selbstmord und die Ursachen seiner Bunahme." 2. Abrechnung vom Sommervergnügen. 3. Vereinsangelegenheiten und Ver # 1 schlebenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Ild Verein zur Wahrung der Interessen der Tischler. Generalversammlung heute, Sonnabend, den 13. Oftober, Abends 8 Uhr, Köpnickerstr. 68. Tagesordnung: 1. Geschäfts liches. 2. Vierteljahresabrechnung. 3. Verschiedenes. Die Mite glieder werden ersucht, vollzählig zu erscheinen. Das Mitgliede buch legitimirt. Billets zum Stiftungsfest find in der Ver sammlung zu haben. Tischler- Verein. Heute, Abends 9 Uhr, Rottbuferstr. 4a. Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht vom 3. Vierteljahr. 2. Antrag betreffs Anschaffung einer Vereine bibliothet. 3. Vereinsangelegenheit. Allgemeine Buchdruckerversammlung am Sonntag, ben 14. Oktober, Vormittags 10 Uhr, im Louisenstädtischett Konzerthause, Alte Jakobstraße 37. Tagesordnung: Bericht über die in Leipzig stattgefundene Tarif- Kommiffionsfigung. Berschiedenes. Im Anschluß hieran: Besprechung über bas Alters- und Invalidenversicherungs- Ge fet der Arbeiter.. Fachverein der Metallschrauben-, Fagondreher und Berufsgenossen Berlins. Generalversammlung am Sonntag, den 14. Oftober, Vormittags 10% Uhr, im Königstättischen Kaftno", Holzmarktstraße 72. Tagesordnung: 1. Vierteljähr licher Raffenbericht. 2. Abrechnung vom Stiftungsfeft. 3. Di tuffton über die diesjährige Lohnftatistit. 4. Besprechung über unser Mitgliederkränzchen, eventuell Wahl eines Vergnügungs tomitee's. 5. Verschiedenes. Große Generalversammlung des Verbandes dentScher Bimmerlente sämmtlicher Lokalverbände Berlins am Sonntag, den 14. Oktober, Vormittags 10 Uhr, im Neun Klubhause, Kommandantenstr. 72. Tagesordnung: 1. Ja wie weit und in welcher Weise ist von den Mitgliedern das Statut einzuhalten? 2. Ja welcher Weise gedenkt der Verband bie In Beschlüsse der letzten großen öffentlichen Verbandsversamm lungen auszuführen? 3. Wahl eines Ausschußmitalides. 4. Wahl eines Schiedsgerichts. 5. Verschiedenes. Der Wichtige feit der Tagesordnung wegen werden sämmtliche Mitglieder bringend ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Neue Mitglieder, werden aufgenommen. Verein zur Wahrung der materiellen Intereffen der Steinträger und verwandten Berufsgenoffen Berline Sonntag, d. 14., Vormittags 10% Uhr, bet Scheffer, Infelftr. 10, 2 Treppen: Versammlung. Tagesordnung: 1. Vierteljähriger Kaffenbericht. 2. Innere Vereins- Angelegenheit und Ber schiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, pünktlich und recht zahlreich zu erscheinen. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Fachverein der Rohrleger. Versammlung am Sonn tag, den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, in Feuerstei Tunnel, Alte Jakobstr. 75. Tagesordnung: 1. Die neue Bauordnung in unserm Fach. 2. Billetausgabe zum Winter vergnügen. 3. Verschiedenes und Fragekasten. 9 den 14. Ditober, Vormittags 10 Uhr, Vortrag des Herrn Prof. Freireligiöse Gemeinde, Rosenthalerfir. 38. Sonntag J. G. Vogt Leipzig über: Die neueren Anschauungen über Entstehen und Vergehen der Welt".- Abends 7 Uhr besz dafelbst in der geselligen Versammlung Vortrag des Herrn Bref 7. G. Vogt Leipzig über: Volts- und Straßenleben in China".- Bu beiden Versammlungen Damen und Herren ala Gäste willkommen. " Versammlung der Mitglieder der deutschen Wagenbauerkaffe, Bezirk Nr. 5, Montag, den 15. Oftober, Abends 8 Uhr, im Lotal des Herrn Haad, Göbenstr. 15. Fachverein der Buchbinder und verwandten Berufs genoffen. Montag, den 15. Oktober, Abends 8 Uhr, Vereins versammlung im Louisenstädtischen Klubhaus", Annenstr. 16 Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Bentendorff über: Der Kampf um's Dasein in der Natur." 2. Verschiedenes und Fragefaften. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste willkomm Montag, den 22. Oftober: Generalversammlung. Verband der Möbelpolirer Berlins und Ungegend. Montag, den 15. Oltober, Abends 8 Uhr, im Andreas Garten", Andreasstraße 26, Generalversammlung Tagesordnung: 1. Raffenbericht- Bericht des Vorstandes Bericht vom Arbeitsnachweis, 2. Neuwahl des Vorstandes und der Kommission. 3. Anträge. 4. Verschiedenes. Ausgabe der Billets zum Stiftungsfest am 27. Oftober in Mohrmann's ge fammten Fefträumen, Frankfurterstraße 117. Außerdem find. Billets( für Damen 25 Pf., für Herren inkl. Tanz 50 Pf.) in ben Bahlstellen: bei Ede, Behdeniderstr. 2; Wirsing, Andreas straße 44; Moris, Manteuffelstr. 27; im Arbeitsnachweis von Dillenberg, Wrangelstr. 138, fomie bei den Kommiffionsmit altedern Milbrodt, Adalbertstr. 94; Brodmann, Sorauenfit. 5; Weber, Fliederstr. 6, und bei allen Vorstands- und Kommissione mitgliedern zu haben. Fachverein der Former und verwandten Beruf genoffen. Montag, den 15. d. M., Abends 8 Uhr, Verjames lung in Krieger's Lokal, Wafferthorstr. 68. Tagesordnura: 1. Bericht der Kommission. 2. Arbeitsnachweis. 3. B sprechung über unser diesjähriges Stiftungsfest. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Freie Vereinigung der Vergolder und Fachgenoffen Versammlung am Montag, den 15. D. M., Abends 8 Uhr, Infelstr. 10 bei Scheffer. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht 2. Vorstandswahl. 3. Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Vereinigung der Drechsler Deutschlands. Dit verwaltung Berlin III( für den Dit und Nordbezirk Berline) Generalversammlung am Montag, den 15. Oktober, Aberta 8 Uhr, bei Säger, Grüner Weg 29. Tagesordnung: 1. Pos trag über: Die Statistil, deren Bedeutung für die Gewest fchaft". 2. Bericht des Vorstandes über die Thätigkeit der Ortsverwaltung. 3. Neuwahl des Vorstandes. 4. Verschiedenes. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste haben Zutritt.- Die Mitglieder werden ersucht, ihr Quittungsbuch mitzubringen unb recht zahlreich zu erscheinen. Gefang-, Turn- und gesellige Vereine am Sonnabent. Gesangverein Harmonia" Abends 8 Uhr im Restaurant, Mite Jakobstr. 38. Männergesangverein„ Treue" Abends 9 Uhr im Restaurant Andreasstr. 9.- Männergesangverein„ Erato" Abends 9 Uhr bei Schläwide, Kleine Kurstraße 1. Lübed scher Turnverein( 1. Lehrlingsabtheilung.) Abends 8 Uhr Elifabethits. Jr. 57-58.- Turnverein Wedding", Pantstr. 9, Männer abtheilung von 8X- 10% Uhr Abends; desgl. I. Lehrlingsabthei hung von 8 bis 10 Uhr Abends. Arends'sche Stenographen effe des Berliner Handwerkervereins" Abends 8 Uhr Sophien fraße 15. Theater- und Vergnügungs- Verein Caritas" Abends 8 Uhr im Louisenstädtischen Bierhause, Admiralstr. 38. Theater- und Vergnügungsgesellschaft„ Treue" Abends 8 Uhr in Bobert's Ballsalon, Weinstraße 11. Vergnügungsverein Schneeglödden" Abends 9 Uhr in Vettins Bierhaus, Veteranen traße 19.- Geselligkeitsklub Luftig" Abends 9 Uhr im Restaur. Weichelt, Taubenstr. 45. Verein der Taubenfreunde Abends 8 Uhr im Restaur. Hillmann, Manteuffelstr. 68. Dänischer Verein Freya" Abends 9 Uhr im Restaur Poppe, Lindenstr. 106. Berein der Württemberger Abends 81%, Uhr bei Vaihinger, Dorotheenftr. 84. Verein ehemal. Schüler der 34. Gemeinde Schule Abends 9 Uhr im Restaurant, Markusstr. 7.- Verein them. M. C. Lutherscher Schüler Abends 9 Uhr im Restaurant Rauchflub„ Qualm" Abends 8 Uhr Hormann, Dhmgaffe 2. Rauchflub Qualm" Abends 8 Uhr im Restaurant Tamm, Schönhauser Allee 28. Ver grügungsverein Luftige 13", Abends 9 Uhr im Restaurant lbrecht, Annenstr. 9. Kleine Mittheilungen. Ein Bubenstück. Aus Czarnowig wird der N. Fr. Pr." berichtet: Jn der Stadt Suczawa( Bulomina) ereignete sich ber nachstehende Vorfall als Folge niedriger Geschäftskonkurrenz, welcher gewiß öffentlich gebrandmarkt zu werden verdient_und überdies auch für juristische Kreise von Interesse sein dürfte. Der dortige Galanteriewaaren Händler S. P..... weilte feit einiger Beit in Geschäften in Wien. Während seiner Ab wesenheit lief beim Suczawaer Kreisgericht ein in Suczawa selbst zur Poft aufgegebenes Gejuch, versehen mit der Unterschrift des genannten Kaufmannes, ein, worin unter Anführung bestimmter Gründe um die Eröffnung des Konkurses über den Unterzeichner gebeten wird. Nichts Arges ahnend, nahm das Gericht leinen Anstand, dem Gesuche zu willfahren und bestellte den dortigen Advokaten Dr. J. zum provisorischen Maffeverwalter über das Vermögen des Kaufmanns P. Das Bekannts werden dieses Gerichtsbeschluffes machte in dortigen Geschäfts treisen nicht geringes Aufsehen; allgemein herrschte die Meis nung vor, daß hier eine arge Tystifikation des Gerichtes vor. liegen müsse, da nicht bekannt war, daß ein wirklicher Grund Sielmann& Rosenberg Kommandantenstraße, Ecke Lindenstr., w Grosses Etablissement für Kleiderstoffe sehr viel billiger wie bisher. Haustleiderstoffe in gefällig llein Mtr. 30 Pf. ebenfalls dauerhafter praktischer Stoff für Cheviot Warp, arrirten und jaspirten Muftern Lama Warp tr. 40 Pf. Cheviot Diagonal. ein states wollreiches Mtr. 45 f. Cheviot Serge, breit Witt. 90 Bf., einfach brett Mtr. 45 f. träftige, tuchart. Waare, gewalt tr. 50 Pf. Cheviot Croisé, Cheviot Beige, Tuch- Cheviot, Crêp Foulé, Gewebe in schöner dunkler Farbe doppelt Mtr. u. decatirt, daher vor Kraus werden geschüßt, dide Winterwaare, dankbar im Tragen, vollgrifigestr. övergewebe in allen Delangen Mtr. 60 Pf. glatter einfarb., fehr fräftig. Stoff. tr. 60 f. Mtr. 60 Vf. begehrtes Winter- Costume gana reine Wolle, doppelt breit, Mtr. 1,20, einfache Breite Chevron Lama, für Morgente, sehr wollreich, Mtr. 1 Mk. doppelt breit Doppelbreite Tuchlamas 1,50, 1,25 u. Au Morgen. tr. 1 Mk. 1. Cheviot Crêpe größte Neuheit für Verbst- und Winterkleid, in allen Farben einfach breit tr. 50 Pf., doppelt breit Utr. 1 Mk. cinen in allen neuen Farben mit Mtr. 1,50. Satin Soleil cinfarbig erhabenen Streifen, doppelt Doppelt breit, rein wollener Stoff, Cheviot Crêpe für Ball und Kränzchen, Coftum, in crême, hellbl., rofa, lachsf., weiß mtr. 1,25. Crêpe Virgina und hochroth c. 1,50 und Schwarze reinw. Cachemires 1,1,25,1,59, 1,80, 2 reellfte Qualitäten. M. Schwarze Fantasieftoffe Utr. 1,25, 1,50, 2. gestreift und gemustert, hervorragende Neuheit für schwarze Kleider. Jeden Vormittag: Refle- Ausverkauf. Mustersendungen gratis und Aufträge von 20 Mart an franco. [ 830 für die Insolvenz des Kaufmanns P. vorhanden sei. Du Intervention des Vertreters der Familie wurde im tele ichen Korrespondenzwege mit P. und der Polizei- Dire Wien in unzweifelhafter Weise festgestellt. daß das Gefu Konkurseröffnung thatsächlich nicht von P. herrühre un daher das Gericht in strafwürdiger Weise irre worden sei. Selbstverständlich erfolgte sofort die Auf des Konkurses über B., gleichzeitig aber auch die Einle der Nachforschung nach den Urhebern dieses ungewöhn Bubenstückes. Briefkasten der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Antwort wird nicht ertheilt. M. und B. Figur 1 besagt das Richtige. Der Spring nach allen Seiten des Brettes zwei Felder gradeaus, ein nach rechts oder links. Freunden und Bekannten, sowie einer werthen Fachverein der Lithograp Nachbarschaft empfehle mein [ 726 Nr. 24 Weiß- und Bairisch- Bierlokal, Beinschleifer u. Berufsg erscheint to Pakenhofer u. helles Bairisch,#. Weißbier. W. Richter Adalbertstr. 23, Edke Waldemarstr. Restaurant Don F. Mitan, Wienerstr. 31, vis- a- vis vom Görliher Bahnhof. Vollständig renovirt, vorigliches Weiß- und Bairischbier, Speisen in bekannter Güte. 472 Cigarren und Tabake Don 600 O. Klein, Ritterstr. 15. Das. Zahlstelle d. Gürtler u. Bronzeure( E. H. 60). Dadurch, daß die von mir gelieferten Uhren genau richtig gehen und jedes einzelne Stück zum Fabrikpriise abgelassen wird, hat fich mein Uhren- Bersand über ganz DeutschGeneralversammlu am Montag, den 15. d. M., Abends bei Seefeld, Grenadierstr. 33. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht. 2 Rüdblid auf die Versammlung am 17. mit besonderer Berücksichtigung des Auf Die Lurus Papier präger. Referent wird Versammlung bekannt gemacht. Gäste haben Zutritt. Der Bo Mitglieder- Versamml der Central- Kranken- u St kasse der Maler 83 Filiale!!!. Dienstag, den 16. b. M., Abends 8 in Café Reiser, Alte Jakobstr. 8 Um zahreiches Erscheinen ersucht Der Bevollmächti Verein der Modelltis Montag, den 15. Oktober, Abends 8 Berlins und Umgegend. in's Haus 4 Mart. Der he Mr. 55 de Es fp preffe; all und den br er in seiner nationale" Die " in der Pr bereiten au ber Straße Dami im Vorstädtischen Kasino, Aderstr. nicht fehlt, land und darüber hinaus aus. General- Versammln Spuren e gedehnt. [ 800 Tagesordnung: 1. Viertel und Jahresbericht des R und der Nevisoren. " 2. Vorstandswahl. 3. Vereinsangelegenheiten. " 1 4. Fragetaften. Empfehle: Nick.- Remontoir 10-15m. Silb. Remontote 17-45 Bld. Remontoir 28-300" Regulateure 10-70 Vorzügliche vernidelte Stand. Wecker mit Antergang 5,50 M. G. Wagner, Uhren- Fabril. Preisgekrönt auf vielen Ausstellungen. Berlin S, 144, Oranienstraße Nr. 144. Reich illustr. Musterbücher gratis und franko. Nichtkonvenirendes wird zurückgenommen. Garantie bis zu 5 Jahren. Herren- und Knaben- Garderoben rigener Werkstatt. Große Auswahl von Stoffen u. Suchen Anfertigung nach Maaß in eigener Werkstatt, Preisen. N. Neue Hochstr. 50 part. Ad. Kunitz, N. güllerstr. 155, Laden. Streckenden Die 17 bie ganze anarchistisch lands der bieten woll und Gesells Mitglie in ungeahr find die N die Verlä Die Mitglieder werden um pünktliche zahlreiches Erscheinen ersucht. legitimirt. J. A.: F. Backhaus, Schriftf Fachverein d. Marmor- n. Granita Sonntag, d. 14. Oftbr., Vormittags in Deigmüller's Lokal, Alte Jakobftr. 48 Versammlung 907] Kollegen willkommen. 48 Darauf la ber mit bi hinaus. Es Der Vorst des Ausna Dienstag, den 16. Oktober, Abends 8 1 großen Saale des Vereinshauses, Sophien Große öffentliche nun einm aufreizen I tapitaliftifd absoluter Frauen- Versammlu Weltanscha 913] für die Ve Je n Herren als Gäste willkommen. Ging aufgabe in aut figend und sauber gearbeitet, zu soliden find biermit sämmtliche Borstände und Milichkeit der 866 der Krantenkaffen und Vereine. Referent: Herr Dr. med. Bernstein bebrängten Einberuferin: nach berüb A. Wabnig, Höchste ben Anard Möbel, Spiegel u. Polsterwaaren Bekanntmachung. eigener Fabrit wegen Ersparung der Ladenmiethe Lotterieverein Glüdauf, Vereinslokal Ostbah giltige E billig Brunnenkraße 28. morgen, Sonntag, früh 10% Uhr, Berleju werden m Lager und Verkauf nur Hof part. ausgearbeiteten Statuten. Neue Mitglieder preffe" all Bahlung nach Uebereintunft.[ 802 aufgenommen. nachrichten Der Vorfit zu beweiser Wir Sehr gut Winter- Paletots enig getragen. erhaltene für Herren und Damen, Anzüge, Betten, Wäsche, Uhren, Ringe, Schuhe und Stiefel, Damen- und billigft b. F. Manteuffel, Rinderkleider, Damen Jequetts verkauft zu staunend billigen Preisen Möbel-, Spiegel- u. Polsterwaaren 39 Meherstr. 89.[ 660 Soeben erschien: Die französische Revolution. Von W. Blos. Heft 6. Preis 20 Pfs. Bu beziehen durch die Expedition des„ Berl. Volksblatt", Bimmerstraße 44. Wiederverkäufern Rabatt. M. Greifenhagen, Berlin N., 27. Chausseestr. 27, empfiehlt: Winter- Tricot- Taillen. + Herren- Westen + Damen- Westen à 2,25 M. à 1,65 M. 粥 à 1,00 m. Tricot- und andere Winterkleidchen von 1,25 M. an, sowie alle anderen Artikel zu bekannt billigen Preisen. [ 897 Lucke's Pfandleihe, Prinzenstr. 66, früher Neanderstr. Auch Sonntags bis Abends 10 Uhr geöffnet. Freunden und Bekannten empfehle mein reich affortirtes Lager nur selbst gefertigter Cigarren fowie gute Ranch-, Schnupfu. Kantabake. Auch wird ein Mitlefer zum Volksblatt gesucht. Wilhem Steinbach, Antonstr. 1. Nähmaschinen verschiedener Syfteme. Reparatur- Werkstatt 903] con F. Günther, Adalbertstraße 66, Gingang Engelufer. Der Volksfreund. Jalustrirte Zeitschrift für Unterhaltung und Belehrung. Alle 14 Tage 1 Seft( 3 Bogen) zu 25 Pf. Redaktion: Emanuel Wurm, Manfred Wittich, Dresden. Bu beziehen durch alle Buchhandlungen und Bostanstalten. Bestes Blatt für den Arbeiter.[ 908 Soeben erschien: Nr. 59 des ,, Wahren Jakob". 914] Alte Stiefel Ausverkauf v. Herren, Dam Kinderst. Rep. u. Best. reell indente. 102, nahe d. Mar Bis der Wächter schließt! werden ab an Meister, B Burschen die verfallenen Sofen, etwas grad ve für 3-5 Mart, Jaquetts für 4-7 Mar gute Anzüge für 11-19 Mart, Winter für 8-19 M. Linienstr. 88, parterre, ve 8 Durch die Expedition des„ Be liner Volksblatt", Berlin SW Bimmerftr. 44, ist zu beziehen: Sybi Sozial- politischer Roman Don Disraeli. Uebersett Don Natalie Liebknecht. Breis elegant broschirt Mt. 1,50. P Aus Der zahl von S Bord. N hatten, wü und mer Stentorruf fahrt?" be nahe aus f „ Ja, Leben nad Das Sie hinge aber ich fel Bord tame Seite im ftellen." „ Ich wendungen As Bei nahe zu v Arbeitsmarkt Bolle mit einem Dauernde und lohnende Beschäftigung 905] Tischler, fich Maud der auf fleine polirte Arbeit gewandt i ihr bo mit Ang. d. Ansprüche unter C G. 23. Bof Anft. Mädchen, wenn auch noch nicht Bu beziehen durch die Expedition b. 81. verlangt Bimmerfraße 44. 915] Berantwortlicher Rebafteur: R. Cronheim in Berlin. Drud und Verlag von Mas Sabing in Berlin SW.. Beuthstraße 2. Pietschmann, Ludauerfit Di ben Namen Gott" ale