nitee ien Sri-, Vorgang »47. Kotmadend, de« 20, Oktober 1888. 6. if einstWuB n Verein* den SIntttJ' -lehrt, daß mfete ist, !a diese Unzufr it die hl. v das etna spricht bie- keit herzest» d des otW den Fällen echt gewori» wurde, am -llcnthin sW instaltct nn- La beiden» ste sehr W Brgan für die Interessen der Arbeiter. iagdeburg«* Zukunft ihr» Vcrsaminlli»! chirurgis�l� tgliedern t>k erst in M , DaS„Berliner Volksblatt" erscheint täglich Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. Abonnementspreis für Berlin frei ins Haus vierteljährlich 4 Mark, monatlich 1,35 Mark, wöchentlich 35 Pf. Postabonnement 4 Mark. Einzelne Nummer 5 Pf. Sonntags-Nummer mit dem„Sonntags-BIatt" 10 Pf. (Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1333 unter Nr. 849.) Jnsertionsaebnhr beträgt für die 4 gespaltete Petitzcile oder deren Raum 25 Pf. Arbeitsmarkt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebercinkumt. 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Burkhardt, Dozent für Hygiene in Basel, eine Schrift er. schienen ist, welche die eingehendste Beachtung aller Sozial- -Politiker verdient. Zn anschaulicher Weise wrrd durch über- sichtliche Tabellen das Verständnis noch wesentlich erleichtert and so ein Bild der soziale» Lage eines wichtigen ThcileS der schweizerischen Arbeiterschaft entrollt, daS vor allem den Forderungen der organisirten Arbeiterschaft dieses Landes und ihrer Verwirklichung sehr zu stalten kommt. Zm Vorwort sagen die Verfasser, daß bereits vier Jahre verflossen stnd, seit ste ihre statistischen Erhebungen über die Erkrankungen von ca. 1 8 000 Fabrikarbeitern abge- schlössen haben. Krankheit und berufliche Hindernisse habe» eine frühere Berichterstattung unmöglich gemacht. Die jetzt erst erfolgende Veröffentlichung wird aber, wie mit Recht bemerkt wird, der Aufnahme des Werks beim Publikum keine» Abbruch thun, da inzwischen daS Zntereffe an der Kranken- und Unfalloersicherung stets gewachsen und jeder Beitrag zur Lösung dieser Fragen willkommen sei. Der umfangreichen und sorgfältig ausgeführten Arbeit zier in allen ihre« Einzelheiten zu folgen würde uns zu weit führen, weshalb wir uns auf die Reproduktion der wichtigsten statistischen Daten und der Schlüsse, welche die Verfasser selbst au« dem von ihnen bearbeiteten Material ziehen, beschränken wollen. Die Verfasser stellen die Frage, um die sich in der Hauptsache ihre Arbeit dreht, folgendermaßen:„Haben sich überhaupt irgendwelche Schädigungen der Gesundheit durch die Fabrikarbeit gezeigt?" und wenn dies bejaht werde» muß:„welcher Art find dann diese Schädigungen?" Was den ersten Punkt betrifft, so wird selbstverständ« lich Jedermann zugestehen, daß in der Beschäftigungsweise deS industrielle» Arbeiters sehr viele Momente liegen, welche seine Gesundheit und sein Leben bedrohen. Allein man trifft häusig die Meinung, daß eine wesentlich erhöhte Krankenziffer etwas dem Berufe de< Fabrikarbeiters unzertrennlich Anhaftendes fei, etwa in der Weise, wie sich kein Mensch über die hohe Mortalität de« SoldatenstandeS im Kriege zu verwundern habe. Ebenso verbreitet ist die Ansicht, daß die schlimmere gesundheitliche Stellung de« Fabrikarbeiters nicht in seiner äcken 'NdctftW Sg inüberzun MtMaL] IeuMeton. [20 S- Die Ritter der Arbeit. Lu« dem Amerikanische« de» Zor. «s ÄS .«2 rfsSj Blatts U ebersetzt von Untnli» Liebknecht. „Ist Ihnen selbst etwa« Unangenehmes passtrt?' ftagtea beide Zuhörer zu gleicher Zeit. „Nein," sagte Denmar,„und ich glaube, eS geschieht auch nicht. Sie find Beide unter Bürgschaft entlassen. Die Arbeiterorganisation, besonders die Buchdrucker-Unwn, wird darauf achte«, daß nichts Rechtswidriges gegen sie ge han wird." „Ich will hoffen," sagte Maud,„daß sie nicht» Straf bare» gethan haben." „Dessen bin ich ganz sicher," erwiderte Denmer,„aber e« ist indeß immer ein schlimme« Ding, in den Anklagestand versetzt zu sein, wenn sie auch noch so gut in der Lage sei» möge», die Anklage zurückzuwetsen. Aber," fuhr er fort,„lassen Sie mich Ihnen nun auch die angenehme Nachricht mittheilen: dieDampfboot-Gesellschaft hat sich bedingungslos ergeben und wir haben den Boycott aufgehoben." »wzooen." _«Das ist gut," riefe« beide au« und Maud fuhr fort: .Sage« Sie uns, Mr. Denmar. wa« wird das Resultat -............. Denmar, was wird das Resultat dtese» Siege« sei»? Sie haben viel Geld ausgegeben und hatten sehr viele Mühe mit der Gesellschaft, wa« werden Sie zur Entschädigung dafür bekommen?" „Wrr haben, erwiderte Denmar,„ein Prinzip auf- gestellt. Wahr ist, e« hat uns viele Arbeit und auch einige« Geld gekostet, allein wo wir Cents verloren, ver- loren sie Dollar«, und da bittere Erfahrung die eindring« l'chste Lehrmeisterin ist, so wird die kostspielige �Lektion, m «We X-e�rrnetltertn ijt, jo tottb btc X/Cinou/ die den Herren geworden, von lange vorhaltender Wirkung fei». Diese Dampfschiffgesellschast wurde durch die Arbeiter Washington'« unterstützt. Sie repräsentirt ei« organisirte« ganzen ökonomischen oder sozialen Lage begründet sei. Ueber beide Einwände erlaube» unS unsere Zahlen schon ein Urtheil: Die Unterschiede in der Morbidität der ver- schiedenen Industrien sind nämlich so groß, daß außer den mit jeder körperlichen Arbeit unvermeidlich verbundene» Unbilden auch noch andere, man möchte sagen, unnöthiger Weise auftretende Schädigungen sich finden müssen, gegen welche sich die menschliche Energie mit Recht sträubt. Und weiter: Warum hat der kräftige, relativ gut bezahlte Ar- beiter der mechanischen Werkstätten die höchste EckrankungS- ftcquenz, wenn bloS außerhalb der Arbeit liegende Ver- hältniffe den Ausschlag geben können? Stellen wir einmal die hierher gehörenden Zahlen zusammen; sie werden wenigstens in ihrem gegenseitigen Verhältniß keine Aenderung erleiden, selbst wenn wir alle Unzulänglichkeiten unsere« Materials beseitigen könnten. Es erkrankten von 1000 Arbeitern in den mechani- fchen Werkstätten 419,8, der Papierindustrie 343,7, der Stickerei 307,7, der Baumwollweberei 235,4, der Seidenweberei 205,1, der Buchdruckerei, Buchbinderei 180,3. Vielleicht wird man aber gerade den hohen Kranken- stand der mechanischen Werkstätten nicht für einen voll- giltigen Beweis gelten lassen. Sind e« ja hier doch in erster Linie die Verletzungen, welche die bedeutende Er- Hebung über alle anderen Industrien verursachen, und diesen Verletzungen räumt man gerne eine exzeptionelle Stellung ein. Man läßt sie mit einem gewiffen Fatalismus über sich ergehen, als etwa» selbstverständlich zur Arbeit Gehörendes; man bringt zwar die befohlenen Schutzvor- richtungen an, immer aber mit dem Gedanken, daß sie das Unabwendbare kaum werden beeinflussen können. Ohne unS bei der Unrichtigkeit diese« Gedanken« aufzuhalten, wollen wir zur weiteren Beweisführung gleich darauf hindeuten, daß ja auch im Austreten der eigentlichen Krankheiten die außerordentlichsten Verschiedenheiten unter den Industrien sich überall vorfinden. Und nicht nur in ihrer absoluten Größe zeigen sich die bedeutendsten Schwankungen, auch ihr gegenseitiges Verhältniß ist ein sehr wechselndes; würden wir also die absolute Zahl der Krankheitsfälle innerhalb einer Industrie oder innerhalb einer Arbeitsgruppe jeweilen gleich 100 setzen und die Zahl der Fälle in den verschiedenen Krankheitsformen in Prozenten angeben, so würden wir keineswegs überall etwa die Verdauungsstörungen mit 25 pCt., die Krankheiten der Respirationsorgane mit 20 pCt. betheiligt finden u. f. w.; es zeigt sich im Gegen- theile immer wieder eine neue Reihenfolge und Stärke der verschiedene« Assektioneo, und das führt uns ja eben dazu, gewissen Schädlichkeiten spezieller nachgehen zu könne«. Immerhin aber treten Gesetzmäßigkeiten deutlich an den Tag, welche uns ja allein erlauben, mit einer gewissen Zuversicht die Verhältnisse zu beurtheilen und Schlüsse zu Kapital und ist in ihrer Existenz abhängig von uns. Sie hat nicht nur unser Recht verneint, sie that auch, wa» sie nur thun konnte, um unsere Organisation zu zerstöre», in» dem sie uns das Recht, auf ihren Booten zu arbeiten, ver- weigerte. Kurz, diese Gesellschaft boycottete un«, sie wollte von intelligenten Arbeitern nicht» wissen, die sich durch Repräsentanten vertreten ließen, gerade wie die Ge» sellschast selbst da« Kapital der Aktionäre vertritt. Die Herren bestanden darauf, mit den Arbeitern nur einzeln zu verhandeln. Nun, sie haben gelernt, daß die Interessen der Arbeiter und des Kapitals nicht dieselbe« sind, sondern daß sie auf Gegenseitigkeit beruhen. Es wäre in ihrem Interesse, unS zu deiorganisiren, so daß sie un« den Lohn herunterdrücken könnten. Unser Interesse ist gerade da« entgegengesetzte. Sie wissen jetzt, daß ihr Interesse dem, was gerecht und billig ist, untergeordnet werden muß, wenn sie darauf rechnen wollen, daß wir ihre Schiffe unterstützen. Genug, es werde» von nun an keine Nicht Unionsleute an oder auf den Dampfschiffen ar- beiten." „ES freut mich sehr, daß Sie gesiegt haben," sagte Maud,„was Sie sagen, ruft also eine andere Frage her- vor, die mich in letzter Zeit viel beschäftigt hat. Ist e« von Unionisten Recht, R i ch t- Unionisten aus irgend einem Grunde der Arbeit zu berauben?" „Die Frage, die Sie aufwerfen," erwiderte Denmar, „ist, so wie ich sie betrachte, nur eine andere Form der Frage: ob die Arbeiter da» Recht haben, sich zu o r g a> n i s i r e n. Natürlich behaupten wir das Recht der Ar beiter, sich zu organisiren. Welchen Zweck hat aber die Organisation? Warum sollen die Arbeiter sich organisiren? Zu ihrem Schutz. Die Existenz der Arbeiter als einer gebildete«, ehrbaren Klasse steht auf dem Spiel. Die me» thodische und geschlossene Organisation de« Kapitals hat zur erste» Folge gehabt, daß»ir durch den wilden Konkurrenz- kämpf gegen einander gehetzt wurden.— Je billiger wir arbeiten, um so mehr werden wir erniedrigt und herabge- würdigt. Nicht zufrieden damit, unS durch das Mittel der Konkurrenz in einen physischen Zustand zu versetzen, der ziehen. Diese Gesetzmäßigkeiten legen einen Nachdruck auf bestimmte Thatsachen, Abweichungen davon, laden zum weiteren Forschen ein. Nun kann eS aber nicht genug betont werden, wie viele und verschiedenartige Einflüsse auf daS Zustande- kommen unserer Zahlen eingewirkt haben. Oesters gelang eS, das Gewicht dieser Einflüsse abzuschätzen, häufig ist man aber kaum im Stande, eine Entscheidung zu treffen, und geschieht dies dennoch, so muß man sich immer bewußt sei», eine gegentheilige Meinung nicht mit Sicherheit bekämpfen zu können. Besonders wo die Zahlen klein werden, oder wo seltenere Vcrumständungen auftreten, fehlt uns die Mög- lichkeit, alle Faktoren nach Gebühr zu würdigen. Unsere Zahlen geben unS auf Dinge Antwort, nach welchen wir in unserer Enquete direkt gar nicht geftagt haben. Für die gesammten sozialen Verhältnisse, für alles, wa» außerhalb der Fabrik geschieht, findet sich ja in unse» rem Fragenschema keine Rubrik, und doch werden unsere Ergebnisse dadurch gewaltig beeinflußt, wovon später noch die Rede sein soll: nach anderen Einflüssen haben wir ge- ftagt, nach allgemeiner und spezieller Dienstleistung,»ach Alter und Geschlecht— und hierauf haben wir auch eine zuverlässige Antwort erhalten. Aber sie wirken ja immer ?emeinsam. in gleichem oder entgegengesetztem Sinn, weS- alb die Erklärung der Thatsachen die giößte Vorsicht ver» langt. ES ist darum vielleicht zweckmäßig, die einzelnen Faktoren besonderer Betrachtung zu unterwerfen. DaS Geschlecht der Arbeiter ist von hervorragendem Einfluß auf die Erkrankungsftequenz. ES wurde schon an einem anderen Orte bemerkt, daß bei der durchschnittlichen Morbidität für alle(großen) Industrien die Männer höher zu stehen kommen. ES erkranken nämlich von 1000 Männern 300,2, 1000 Weibern 281,0. Allein dies Verhältniß ist nur bedingt durch die hohe Morbidität der Arbeiter der mechanischen Werkstätten, die vermöge ihrer großen Zahl die Schale zu Ungunsten der Männer sinken machen. Betrachten wir innerhalb jeder ein- zelnea Industrie die Morbidität der Geschlechter, so treten immer die Weiber mit bedeutend höheren Zahlen auf, aus- genommen in der Baumwolldruckerei, den Buchdruckereie« und Buchbindereien, die in dieser Beziehung aber nichts be- weisen. Auch in den Arbeitsgruppen der verschiedenen In- dustrien giebt häusig eine relativ leichtere Arbeit dadurch zu einer größeren Krankenfrequenz Veranlassung, daß sie aus- schließlich oder doch vorwiegend von Weibern besorgt wird (Fädlerinnen, Spuler und Zottler der Baumwollwebereien). noch unter demjenigen ist, dessen sich unsere schwarze» Brüder, so lange sie in der Sklaverei waren, erfreute» — haben sie zweiten« auch noch die billige» 5 h'Uesen vom Westen, die Böhme« und ähnliche billige Arbeit vom Osten herbeigeschleppt. Geben die Ar- beiter dieses Landes alle Organisation auf, dann würden w,r bald einen Grad deS Elends und der Verkommenheit erreiche«, der nichts anderes aufkommen läßt, als den wil- den thierischen Kampf umS Dasein. Wenn eS also Recht ist, daß die Arbeit sich nicht nur um der Existenz willen, sondern auch für die Hebung und Erholung unserer Klasse organisirt, so ist eS Unrecht, daß irgend ein Mensch oder iraend eine Gruppe von Menschen sich einer solchen Organisation in den Weg stelle. Die GefttzeSkundigen lehren uns, daß verschiedene Naturrechte zum Besten deS großen GesellschaftSganzen geopfert werden müssen. Nu« bean- fprucht aber der Nicht-Unionist für sich das Recht, so billig zu arbeiten, als ihm beliebt. Wir beanspruchen von ihm, daß er ein Recht opfere, welche« ihm so augenehm und für den Kapitalisten so nützlich ist, und wir verlangen, daß er t n und mit semer Klasse stehe, und nicht u n t e r ihr, damit die Arbeit als Ganzes immer mehr das erhält, wa» ihr gehört. Wir behaupten und zwar ist daS ein Funda- mcntalsatz unsere« Programme«—, daß die Arbeit diese« Lande« ihren gerechten Antheil in der Produktion nicht erhalten hat und nicht erhält. Die Orgamsa» tion ist daS einzige Mittel, welches wir haben, um das Kapital zur Gerechtigkeit zu zwingen. Der Arbeiter, der gegen die Unionisten geht, ist ein unvernünftigerer Feind d e r A r b e i t als der Kapitalist, weil er, der unfren Reihen entstammt, ein Werkzeug in der Hand des Kapital« ist, und nicht nur sich selbst herabwürdigt, sondern sich auch in der Herabwürdigung der Klasse, zu der er gehört, be» nutzen läßt. Die Lebensfähigkeit und Kraft der Arbeiter- bewegung hängt von dem Verhalten der Nicht-Unioniste« ab. Wenn sie sich vermehren, so werden wir schwächer, und je mehr Nicht-Uvionisten zu guten Unionisten bekehrt und erzogen werden, desto stärker wird unsere Bewegung. Wir sind manchmal genöthigt, ZwangS-ErziehungSmittel Politische Uederstcht. „Da» arme zerfahrene Frankreich" spult wieder in allen kaitelldtäUern; und je pemUchir der an das laiserlicke Taaeducb ficti knüpfende Etandal und verwandte Vorkon-mniffe das deutsche Publikum beiühien, desto lauter leiern die Kartell- Härter da? alle Lied von den.verkommenen Franzosen" und dem..fichtlich seinem Untergang entgegen eilmden" Frankreich uns in die Obren. Wir möchten nur wissen. waS man mit diesem albernen Treiben eigentlich bezweckt? Das Spiel ist doch so durchfichiig. daß lein Mensch, der seine fünf Sinne besitzt, dadurch detrogen werden kann. Hasten die Reptilien etwa das deulsche Publikum für dumm genug, sich dmch das Geschimpfe auf die Franzosen davon überzeugen zu laffen, d s» das Tagebuch des vorigen Kaiser« gefälscht, G e f f> k e n ein'H o ch- und Landesverräther, Mackenzte ein Schwindler und Charlatan, die deutsche Kola- n i a l p o l i t i k ein riesiger Erfolg ist; daß im Deutschen Reich Mes am Schnürchen geht; daß u. s. w. u. s. w,? Oder glauben die Leutchen, sie ärgerten die Franzosen? Dies wäre ein sonderbarer Jrrtbum. Die„verkommenen Franzosen" ant- Worten lächelnd:„Zupft Euch an der eigenen Rase? Fegt vor der eigenen Tbüre!" Unsere R ptllien scheinen sich wirklich ein- zubilden, die ganze übrige Wrlt sei blind und taub— sie böre und sehe nicht, was sm Deutschm R ich geschieht Im Ausland hol man sehr gute Augen und sehr gute O' rcn. Und wir können unse- renReprilien sogar versichern— und wir find unsererSache so ziemlich gewiß— daß die Pnffe des Auslands j tzt ein weit richtigeres und vollständigeres Bild der deutschen Verhältnisse giedt, als die ganze deutsche R ptilienpreffe.— Sollte das noch länger so fongehen, so wird beiläufig der deutsche Reichsbürger, wenn er wissen will, wie es im deutschen Vaterland wirklich aussteht, fich bald aui d e Zeitungen der„verkommenen" Franzosen und der elender„seldsuüchiigen" Engländer adonniren müssen. Der Spitzelkorrespondrnt der„Kremzeitung" schreibt: „Das Benehmen des Aogeo dneten Liebknecht in der Affäre Tropvmann scheint denn doch etwas bedenklich. Wir haben keineswegs vergessen, daß es der genannte Herr und seine nächnen Freunde waren, welche in den sozialistischen und demo- krattschen Blä tcm der Schweiz und in Deutschland verkünden ließen, daß Tropvmann nach der Agitationsrede Liebknecht's in Wintertbur zur Ermordung des deutschen Kaisers aufgefordert habe. Auf Grund dieser ausdrücklichen Eiklämng, welche Herr Liebknecht auch dem„Berliner Volksblatt" übersandt haste, ent- schloß fich der Schweizer Bundesrath mit einer bisher unbe- kannten Schnelligkeit, den Troppmann aus der Schweiz auszw weisen. Da derselbe jedoch ohne Mittel war, so wurde er durch die kantonale Behörde in Winter lh.r nach der nächsten Landes- grenze, in diesem Falle also der deutschen, defördert. Daß als- dann die deutschen Polizeibehörden die Anweisung er- hiesten, einen solchen Menschen so bald als möglich dingfest zu machen, ist selbstverständlich. Dies ist auch geschehen und gegen Troppmann das Verfahren wegen Hochverrathes ein- gelestet worden. Herr Liedknecht wurde auch berests in dieser Sache vernommen, und er, der in allen idm nahe- stehenden Organen jene angeblich hochverrätherische Aeußerung Troppmann's bekannt gegeben und damst d'ffen Ausweisung aus der Schweiz herbeige'ührt hatte, erklärte bei seiner Verneh- mung, wie das„Berl. Volksbl." berichtet, die ganze Sache für eine„Fabel" und bestritt, daß Troppmann irgend eine derartige Aeußerung gethan habe!"— Der Arme! Wir können den Schmerz des Spitzel- Korrespondenten der„Kreuzzeitung" voll- ständig begreifen und sogar mitfühlen. Es ist allerdings sehr dedenllich, daß Liebknecht leinen Meineid geschworen hat, um den Kollegen dts Henn Koirespondenten eine Freude zu machen. Daß der Herr Korrespondent so tbut, a>s od er die Briefe Lied- krecht'e— durchslöbert habe, ist zum Mindesten nicht klug. Er scheint überhaupt, selbst unter seiner Gesellschaft, nicht zu den Pfi figeren zu gebören, sonst wäre er nicht so naiv gm-esen, zu verrathen, daß Troppmann, der aller Wahrscheinlichkeit nach ein Lockspitzel und, wenn nicht dies, ein konfuser Esel ist, t h a t s ä ch l i ch das Fundament der s ü d d e u t s ch e n A t t e n- tatsgerüchte bildet. Profit Mahlzeit! WrSnderfrldzLg» find wieder einmal im schönsten Ganze. Sowerl das klerne Kapital nicht im Giünderkrach unterging, wird es jetzt sein Geld los werden. Der Zinsfuß von 3 bis 3; pCl. genügt dem kleinen Kopital nicht, es kann davon nicht „anständig" leben; auch die Hhporhe'enzinsen find vielfach herab- gegangen. Die Bankiers und Banken haben den Wink der Kapilattsten, ihnen doch etwas zu„verdienen' zu geben, feinen Ohres verstanden. Gründen, Geldanlegen— in Prospekten ?oloene Berge versprechen, d. h. Aussichten auf zu erwartende ohe Dividenden zu machen, ist wieder einmal an der Tages ordnung. Von Wim aus ist wiederholt schon gewarnt und nammtlich das Berliner Giündungsfieder gekennzeichnet worden — Over das Kapital will und muß verdienen; ein kleiner sicherer Gewinn ist ihm zu wenig. Die Gründungen schirßcn wie Prlze aus der Erve. Jede Kneipe, Brauerei, Holzindustrie geieUschart, jedes„Bad" oder„che miich- technische Fabrtl", die Haldwegs noch einen Gewinn dem Prioatdesitzer abgeworfen, wird„gegründet". Der Krach lürfte bald genug kommen und gegen sie anzuwenden, gerade wie wir eS der Dampfboot- Gesellschaft gegenüber thun mußten. Ei ist nicht viel, waS wir von ihnen verlangen; sie follm einfach besseren Lohn fordern, als sie jetzt bekommen, und sich dem Kampfe für das Recht anschließen." Unsere zwei jungen Freunde wünschten Dmmar gute Nacht und gingen heimwärts. Sie kamen an dcm Oriental- Hotel vorbei, al« gerade ihnen gegenüber die Thür des SchankzimmerS') sich öffnete und zwei Männer herauskamen, die vor chnen hergingm. „Bei allen Seligkeiten des Bacchus, Peleg, dieser Brandy war famos! E« vermindert die Opfer, welche ein Kerl wre ich für fein Land bringen muß, wmn man im Stande ist, einen solchen Nektar zu trinkm." „Za, Bluster," erwiderte Grinder—, denn eS war dieses würdige Paar, das aus dem prachtvollen Trinkpallaste herauskam—,„aber ich dächte, et muß daS JahreSgehalt eines Kongreßmitgliedes übersteigen, wenn man sich an einem solchen Nektar— das GlaS zu einem Dollar— labe» will." „Beim Teufel, Sie haben vollständig Recht. Als Zei- tungsfchreiber müssen Sie bemerkt haben, wie bettelhaft unser Gehalt ist. ES muß un« mindestens verdoppelt wer- den. Kern Kongreßmitglied sollte schlechteren Stoff trinken als diesen, und mein Gehalt würde mir täglich nur unge- fähr 14®lo« erlauben— für mich und meine Freunde. Das ist verflucht knapp. Diese höllischen Ritter der Arbeit sprechen von Entbehrungen— sie haben nie einen solchen Gölte, trank versucht und können natürlich die Entbehrungen ihrer Vertreter nicht ermessen." „Ich habe jetzt die Mission," erwiderte Peleg," die Burschen so zu erziehen, daß sie da» Kapital künftighin in Ruhe lassen. Ich habe zwei von ihnen verklagt und hoffe. sie sind hinter Schloß und Riegel; ich habe nun die beste Aussicht, die Haupträdelsführer in« Gefängniß zu bringen, welche sich selbst„die Distrikt-Versammlung der Ritter der Arbeit" nennen, und dann will ich mit Ihnen wetten, der Feldzuz für die Gründer fiea'.eikh becndrt werden. Dem kleinen Kapitalisten aber wird wohl dann, wenn er sein Geld los geworden ist, wieder wohl werden, wenn er nicht etwa nur — Haare hat lassen müssen, sondern die ganze Perrücke ver« loren hat. In diesem Falle freilich geht der kleine Rentier für immer zu Gmnde. Die Arbeiter lachen Hohn dazu. Dresden und da» franzöfifchr Fremdendekret. Einer eigentümliche Paralille unterzieht das„Berl. Tgdl." Dresden mit dem französischen Fremdendekrct. Es schreibt nämlich: „Ueder ein deutsches Seirenstück zum französischen Fremdendekrct wird uns auS Diesten geschrieben: In der Hauptstadt des ge- müthlichen Sachsens bestehen für die Niederlassung auch deutscher Reichsanaehörtger Bestimmungen, die jenen französischen nicht nur nichts nachgeben, sondern sie noch übertrumpfen. Außer sämmtlichen Anforderungen des Dekrets(mit Ausnahme der An- gäbe der Vor- und Zunamen der Eltern) wird hier von der Polizei noch verlangt: 1. der Militärschein, 2. der Trauschein der Ehegatten, 3. der Taufschein der Kinder. Ein Paß, der zur Niederlassung im Auslande, z. B. in Rußland berechtigt, genügt in Dresden nicht. Die Melvung auf der Polizei muß persönlich erfolgen. Als Schreiber dieser Zeilen, der die bezeich- neten Papiere ncch in seinem früheren Domizil hatte, der aller- dings wi-verhotten Aufforderung, auf der Polizei zu erscheinen, nicht nachkam erbiell er eine erneute Aufforderung„bei Vermeidung sofortiger Abholung". Auf der Polizei mußte er ein aus- führlichcs Formular ausfüllen. Es ist wenig Aussicht vorhanden, daß bei der reaktionären Strömung, die sich unter der Aegide der Herren Ackermann und Genossen täglich bretter macht, dieser Zopf aus vormärzlicher Zett beseitigt wird" Nach wie vor ablehnend wird fich die Regierung nach einer öfsiziöien Mittbellung in der Frage der Sonntags- ruhe verhallen, bezüglich deren man auf eine Erneuerung der früheren Anträge vorbereitet sein darf.„Die Ergebnisse der angkstelltcn Erhebungen haben der Regierung die Uederzeugung verschafft, daß man auf dem Gebiete dieser Frage einer Er- Weiterung der in den Einzelstaaten destehenden gesetzlichen Bestimmungen nicht dedarf."— Diese Haltung der Regierung paßt ganz vorttefflich zu ihrer„Sozialreform". Jim Plenum de» K«»de«ralho werden die Beratbungen ntwurfcs der Allers- und Invalidenversicherung in nächster Zeit ibren Anfang nehmen. Krotpreiverhöhnnse« werden aus Danzig, Erfurt, Naumburg a.©., Kodurg, Laucha, Minden, Hannover und HaSpe gemelvet. Ml« die Nnlervehme» da»«efeh achte«. Die U n- fallanzeige ist von jeher den Fabrikanten unbequem ge- wesen. Als einmal ein Gesetzentwurf darüber ausgcardettet war, haben die Unternehmer noch in letzter Stunde ledhaften Wider« spruch dagegen sowohl wie gegen die gleichzeitig damtt eingebrachte Verordnung des Bundecratbes wegen Ausführnng des § 120 Abs. 3 der Gewerbeordnung(Unfallverhütung und Schutz- Vorrichtungen) erHoden, so lebhaften Widerspruch, daß deswegen der Reichskanzleramtspräsiöent Hofmann seinen Abschied nahm, weil er auf diesen Widerspruch nicht eingehen wollte. Trotzdem hat das Unfalloerficherungsgesey die Unfallanzeige vorgeschrieben; danach ist von jedem in einem versicherten Betriebe vorkommen- den Unfall, dmch welchen eine in demselben beschäftigte Person getödtet wird oder eine Körperverletzung erleidet, welche eine Ardettsunfähigkett von mehr als drei Tagen oder dm Tod zur Folge hat, von dem Betricbsuntemehmer(oder dem zettigen Leiter) bei der Ortspolizeibehörde schriftliche Anzeige zu erstatten. Diese Vorschrift des§ 51 ist deutlich genug, dennoch wird sie vielfach ac sichtlich nicht befolgt, wie wiederum aus den Jahres- berichten der Fadrikauffichtsbeamten hervorgeht. Es wird festgestellt, daß vielfach solche Unfälle nicht angezeigt werden, die offenbar eine Aldettsunfähigkeit von mebr als 13 Wochen nicht zur Folge Hadm, das heißt nicht zur Kenntniß der Berufsgenossenschaften kommen werden. Nach den dem Auffichts- deamten für Trier-Aachen seitens einzelner Betriebs- Unternehmer gemachten Rtttheilungen soll unter dm Mit- gliedem einzelner Bcrufsgenossenschaften oder deren Settionen e i n A d l 0 m m e n(!) bestehen, solche geringfügigm Unfälle, welche unter keinen Umständm eine längere Arbeitsunfähigkeit als die vorbezeichnete zur Folge haben können, überhaupt nicht anzumelden. Bei anderen Anlagen, welche eine Fadrikkranken- lasse haben, wird die Melduna solcher anscheinend geringfügigen Unfälle auch wohl aus dem Grunde unterlassen, um nicht mit einer zu hohen Zahl von Unfällen bei der Berufsgenoffenschaft auffällig bemerkt zu werden. In dem Generalbericht ist nicht beroorgehoden. daß der Auffichtsdeamte gegen diese ad- sichtliche Gesetzesverletzung eingeschritten ist; wenn dies nicht noch nachträglich geschchm sollte, dann werden wodl die detteffendm Berufsgenoffmschaftm selbst einschrertm müssen, um solche auf Täuschung berechneten Gesetzesverleyungm zu verhindern. Denn wenn auch die Unfälle, welche eine Arbeitsunfähigkeit von wmigcr als 13 Wochm zur Folge haben, nicht der Berufsgmoffenschaft dirett zur Last fallen, so müssen doch solche Betriebe, in denm solche kleinerm Unfälle fich häufm, als gefährlich bettachtet werden; außerdem kann aus einem solchen unbedeutenderen Unfall vielleicht doch einmal später etwaS Schlimmeres entstehen. So finden fich unter solchen leichter m Washington wird nicht mehr von Arbeiter- Organisationen belästigt werden." Die würdigen Vertreter des öffentlichen Wohls und der öffentlichen Meinung bogen in eine Seitenstraße ein und unsere Freunde setzten ihren Heimweg fort, reicher an Information und mit Stoff zum Nachdenkm v ersehen. Sie hatten sitzt einen Begriff davon, warum ei» Kongreßmit- glied höheres Gehalt braucht; sie waren aber auch einiger- maßen in Unruhe wegen der in Aussicht gestelltm An- klage. Harry konnte ins Gefängniß kommen; er fühlte jedoch, daß daS Mädchen, welches er liebte, deshalb nicht geringer von ihm denken würde, und der Druck ihrer Hand beim Abschied an diesem Abmd ließ ihn mit leichtem Herzen nach Hause gehen. (Fortsetzung folgt.) ') Barroom— die in vielen Hotels befindliche öffentliche Schankzimmer. Aus Kunst und Leben. Eine köstlich» Episode bildet seit ein paar Tagen den Gesprächs-off unt.r den Aerzten des Allgemeinen Wiener Kiankenhauses. Vor der Aufnahmslanzlei hielt ein mit Sttoh gefülttes„Steirerwagerl", aus welchem mit Mühe und Roth ein Bauer lein hervorlroch. Dem armen Manne war es übel er- gangen. Mit einer eizmthümlich undeutlichen Stimme erzählte er seine Leidensgeschichte, wie er, um Obst zu pflücken, auf einen Baum gestiegen, plötzlich aber heruntergefallen sei und ein Bein gebrochen Hobe. Dre Aerzte, welche den armen Teufel unter- suchten, waren in der angenehmen Lage, ihm baldige Heilung versprechen zu können. Viel bedenklicher, als der verhältniß- mägrg harmlose Beinbruch erschttn ihnen eine riesige Geschwulst, welche auf der rechten Backe des Patienten fichtbar war. Man untersuchte die krankhaste Stelle zurächft äußerlich. „Ah, es tS eh nix," del heuerte daS Bäuerlein wieder- holt. Es mußte aber etwas sein, wenn fich vorläufig die Sache auch noch räthsclhaft genug anließ und fich ein paffender latet- nischer Name für die unförmliche Geschwulst nicht gleich finden li-ß. Inzwischen versicherte der Bauer fortwährend autmüthig: „Ab. eS is eh nix." Endlich fiel es einem der die Köpfe schul- telnden Aerzte ein, die Innenseite der Backe anzusehen, bei wel- Unfällen, die übrigens 85 bis 90 Prozent aller Unfi ausmachen, z. B. auch Leistenbrüche aufi Folgen in Bezug auf die Erwerdsfähigkeit sich lväter bemerkbar machen. Wenn ein solcher UnteO, Anzeige gelangt, fehlt es drm Ardetter ncchber an i weismaterial dafür, daß dieser Schaden die Folge sallcs ist. Di» sozialdemokratisch» Partei des Wahl! Solingen soll noch der,, Köln Volksztg." beaifichtigev, satz»u dem übrigen Verbalten der soziaidemottal" im Lande, fich an der Landtazswahl zu betheili hatten diese Meldung für durchaus erfunden.. N»b»r de««ffeudurg-r Kozialistmpr«»hing ein. De, stall derselben gen Wahlerge nt vorauszusa; 1 Waölen, z die die-ma . eine Verschb des Storthing „Wilden" üt Zum Kapitel der Saatabtreibung wird aui»sowohl indem darin, das unv Cham, er standen nie ings, sonder p's. seitdem d seine Anbä en Einen M C „Times kation der Ai e Partei I die Landliga Irlands fich den 16. d. M. geschrieben:„Wie überall, so sollte� unserer Stadt eine Versammlung statlfindm, um der Vorlage der Alters und Jnvalidenverstcherung Wenn irgendwo es nöthig ist, zu dieser die Art intcresfirenden Frage Stellung zu nehmen, so ist es industricrcichen Stadt. Ein Lokal war auck schon Zwecke gcmicthet und zwar bei Herrn Jakob Saal in straße. Im letzten Augenblick zog jedoch Herr Saal ttren. sage zurück, und wir haben mithin ebenfalls unter; meinen Lokalsperre zu leiden. Die Ardeiter Mü! es aber ficher nicht vergessen, daß dem Herrn Saal für eine Arbeiterversammlung zu schade war und w daß unter solchen Umständen auch das Bier des H. Arbeiter zu schade ist."._. M Mi»» aemacht wird. Aus L e n n e p wird' felder„Fr. Pr." unterm 17. d. folgendes geschrieben Stadt, mit ihrer Millionärstraße und ihrem maffcni� beiterproletariat will auch ihr Denkmal baden, ein D Erz oder Stein. Zur Errichtung eines solchen gehört und obgleich in der Millionärsttaße Geld maffenbait ist, hat man es für noth wendig gehalten, auch diejen� heranzuziehen, welche gerade nicht allzusehr mit irvis mon ausgestattet find. Freilich find die Arbeiter geeilt, als man mit der Liste zum Sammeln für das von Erz kam. In der Fabrik von Schürmann u.& welcher ca. 400 Ardeiter beschäftigt find, zirkulirte die als dieselbe bei dem letzten Arbeiter angelangt war, die Liste war so sauber, so glatt, so rein, nicht mit zigen Federstrich deschmutzt, und so gelangte fie wil Komplott. Bedenkliches Kopsschütteln! Da faßte Chefs fich ein Herz, nahm die Liste abermals zur ging damit zu seinen Arbeitem und sprach:--' da. jetzt zeichneten sämmtliche Ardetter vom erstes letzten; jeder 50 Reichspfcnnig Und jetzt wird eis ertichtei, aus dem Herzen des Volkes hervorgeaanatti, gutgefinnte Presse und die späteren Zeiten sagen wer» Au« dem„gemuthllch»»« Dresden theilt das„Sächs. Wochendl� folge»! lichen Vorfall mit:„Nachdem am verflossenen Flugblatt verbrcttet war, erschienen im Restaurants Drebaasse, zwei Gendarmen und durchsuchten nuhA anwesenden Gäste. Die letzteren standen sämwtl dacht, fich am Austragen der Blätter detheiligt zu noch weitere Exemplare bei fich zu führen. Durch nK. Vorgehen der Beamten mußten sich notbwendizert**- die Gäste als auch der Wirth belästigt fühlen— als die Beamten dem Verlangen, eine schriftliche 0 vorzulegen, nicht zu entsprechen vermochten. Weide... das Bestimmteste, daß er in seinen LokaliUL-i weiteres Durchsuchen der Anwesenden nicht dulden®�ig Gäste verlangten von ihm Schutz o-n-n Meie 3 U. gegen diese»tm Maß�gel und er mußte als Wirth dem Verlangen W™ nsationen gew. terung bestand. orten, Verbrech wmden, um Ll zende Reden zur Begebun. en. Die bette g von Verbrei Ifen, Parnell dar Verbrechen den Personen, egehung von' und Ford.( tlich aufgefüh oder theilweise Die Kohlen Rowley baden ung von 5 pE igen, angenon z von 10 pl neu Aussta !UNg von 10 n die Arbeit e Zu der ohne Ermordete tru len Händen ab Kunden. An its berichtet, n orte geschrieben ts getadelt we cren, welcher Worte auswis ' uflauf und rsachen könn vielleicht e elung des orenm gaber ngen von ein mtßvolle„Jae (et, der Lon itechapel brtefl n wolle, schein let UnMe. je aufi' it ficb. läer UnM ncchber » s,t,en Waolen, zu denen auch die unserer Hauptstadt zählt, ttngellagre, � � diesmaligen Storthtngswahlen in politischer Be- . SfmLe rn SpP eine Verschiebung nach reckt?. Die äußerste, radilale Jon 0ec WfKj, Storthings, welche mit den ihr politisch nahegestan« eordnet„Wilden" übir 50 Stimmen in dem 114 Mitglieder :i iT P�en Stottbing verfügte, wird etwa 10 Stimmen einbüßen, m ii? Speiche die konstitutionelle Rechte mit ihren bisherigen 30 ».™�kjnr3l>aten verstärkt werden wird. Die ministerielle Linke, gc« imdieunw�t demokratische Richtung, tritt mit ungefähr derselben cn rhn em vatszabl(30), welche fie zuvor besaß, wieder ins neue „ititnfl ein. Der Herde Verlust der radikalen Linken besteht g wird aus V sowohl in dem Verlust einer kleinen Anzahl von Mandaten, ll, so sollt« ÄM darin, daß ihre drei bedeutendsten Führer. Steen, ien, um 6* w und Qaam, nicht wiedergewählt worden find. Diese drei stcherung Pl�ier standen nicht nur als Präfidenten an der Spitze des die Arbeit« things, sondern waren auch die gefürchtetsten Gegner i, so ist es ijfdrup's, sertdem dieser gemäßigtere Bahnen eingeschlagen auck schon Arno seine Anbanger im Storthing fich von den Radikalen ,b Saal in»Wen Emen Mmisterwechsel wird das Wahlergebniß nicht Herr Saal lneen. .falls unters Großbrttan«ie«. ter MüihMDie»Times" üdeigab die ihr vom Gericht befohler e errn Saal sfzifilation der Anklagen, welche fie gegen die P a r n e l l i« e Parte zu erheben hat. Das Blatt behauptet, daß l die Landliga wie vre Nationalliga die völlige Unabhän- t Irlands sich als Ziel gesetzt hätten. Zu dem Ende sei neu wrd �"'etschworung gebildet und eine Agitation betrieben worden, aeschriobe«! Zahlung von Pachtzinsen zu verhindern. Die von be.d.n em masfenil amsalionen gewählte Methobe habe namentlich in der Em- ien ei» Di Eiterung bestanden, welche noch verschärft worden sei durch Ken ackört Zotten, Verbrechen und Gewaltlhaten. Gelder seien gesam- m allen bast worden, um Leute zu veranlassen, Verbrechen zu b. g hen, au-b diflerf eizende Reden zu halten und Pr-ßerzeugnisse zu lrefern, . mii iriitrfbe zur Begehung von Verbrechen ausstachelten und dieselben qirhetfrr Ätzten. Die betreffenden Organisationen bätten auch die Eni« f««7 hnl ,n9 con Verbrechen gehindert und den Schuldigen zur Flucht S plfen. Parnell habe zwei Briefe geschrieben, in welchen er �»g-i�dar Veibrechen verurtheilte, in Wirll.chkeit fie aber billigte. irlulrtte vi« den Personen, mit welchen fich die irischen Adgeoroneten Begehung von Verbrechen verbunden bätten. zählten Byrne, und Ford. Es werden 65 irische Parlamentsabgeordnete tlich aufgeführt, auf welche fich die obigen Anschuldigungen oder theilweise beziehen. Die Kohlengrudenarbeiter in Oldbmy, Oldbill Rowley baden das Anerbieten ihrer Arbeitgeber, eine Lohn- ung von 5 pCt. sofort und weitere 5 pCt. am 29. d. zu igen, angenommen. Andere Distritte erhalten eine Lohn- ina von 10 pCt. Die Kohlengräder in West Bromwich einen Ausstand begonnen. Sie bestehen auf eine Lohn- ung von 10 pCt. Etwa 2000 bis 3000 Mann stellten in die Arbeit ein. Zu der ohne Sang Standbildes ir und er des tz. angt war, nicht mit« le fie wil Da faßte rmals zur ich: vom erstm t wird ei» orgeganges. sagen w«r� ren folgen' ssenen lestaurant und Klang erfolgten Enthüllung des in Khattum gefallenen Generals ten mchrs? jprdon auf Trafalgar Square hatten fich außer dm n sämmlUjAigen eingeladenen Personen die Sozialisten zahlreich einge- eiligt zu Durch et# wendig Ien-i iche Melde. ien, welche entschlossen waren, ihre Stimme auf dem Platze zu lassen, sobald ein Wort bei der Entbüllungsfeier ge- .en worden wäre. Der Bautenminister Plunket enthüllte itatue indeß, ohne eine Silbe zu sprechen, und bald darauf ute fich das Publikum. Zum ersten Male seit beinahe r�lf�Monalm war es einer Volksmenge erlaubt gewesen, fich L olaliti' Trafalgar Square zu versammeln, ohne von der Polizei b« t dulden n diese -rlanaen >ie@en% leben längerei Jofal- staurantS gewesene#• ßt zu werden. •Nach der„Pall Mall Gazette" werden die Abgeordneten Charles Rüssel, Retd, Lockwood, Asquith, Hairington, ur D'Eonnor und die Herren Lionel Hart und Arthur Russell fiertheidigung Parnell's vor dem Drei-Richter« rsuchungsausschuß führen. In Sheffield tagt gegenwärtig der nationale Arbeiter» gen pflegten. Nun, das war ja nach Anficht der von der ' de beherrschten Bewohner und Bewohnerinnen des Brook- u und zur«Jet® eheimralhsviertels schon schlimm genug, das Schlimmste , Vorftbe'#?1.*/'?a� Originale eines großen Thells jener Photo- ,ls surchies�phien dekannte Geiellschaftssterne aus jenem Stadttherl sein baden S'«! en, und zwar Töchter der allerrespektabelsten FamUien. i.. dorn L�?n«he der Ortgrnale hatten bei der photographtrten Aufnahme ildiaend-s�-r unverhullten Reize Vorficht genug bewahrt, das Gefiät �* der Kamera abzuwenden, andere hatten dasselbe mit den den bedeckt, die meisten aber blickten mit der liedenswür- .im Ungenirtheit in die Well hinein.- Der Angeklagte .vrvn ist verheirathet. Vor vier Fahren wurde er mit einem Lizzie Bedford getraut, doch verließ ihn dieselbe und hat einiger Zeit eme Schadenersatzklage gegen ihn angestrengt. Klagen sollen gegen Brown erhoben werden, eine wegen r,,- siegen Verkaufs obszöner Bilder. Auf steht die Strafe für„Misdemeanor", bis zu einem Jahr ingniß und bis zu 500 Dollar Geldbuße. �vudoner Frauenmorden schreibt man von : Die von dem Letchmdeschauer der City von London ge« Untersuchung über die am 30. v. M. in Mitte Square rdete Kathcrine Eddowes, auch Kelly genannt, wurde zum chluß gebracht. Im Widerspruch mit früheren ärztlichen fiagen gaben die Aerzte, welche die Leiche untersucht hatten, übereinstimmende Erklärung ab, daß der Verüder der That " anatomische Geschicklichkeit befitze. Nach polizeilichen Aus- Wknee blutbeflecktes Stück der weißen Schürze, welche �%ee> von 15 M. an, bis zu dm hochelegantesten Gm? Jaquets allergrößte Auswahl in den mod-rnstCT Farbe« und schneidise« Kitz, von SM# hochelegantesten Ausführungen. Winter- Paletots in guter Qualität, glatt und von 15 M an, bis zu dm nur denkbar besten l Winter-Dollmans. Haweiocke, Visitee in neuesten Kchvitte« und Lara»» in Well/ Plüschen u. Krocate» in größter Auswahl zu Preisen am Lager. 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Zarin heißt es:„In neuester Zeit mehren fich die Fälle, in � hosten Cv��n d>ie von dem überwachenden Beamtm vorgenommene >,«»» in Öllösung einer öffentlichen Versammlung von Seiten der vor» n WolMetztm Polizeibehörde hat für ungerechtfertigt erklärt werden vahl zu Mk&ffen. Dies giebt mir Anlaß, darauf hinzuweisen, daß von . Zeiten der Polizeibehörden bei der Uederwachung von Vor« i Oual�Suunlurgcn, für welche nach den obwaltenden Umständen ein ����Äizeiliches Einschreitm ins Auge zu fassen sein wird, aus- �S�zlbßUch solche Beamte, welche Energie mit Umsicht und Ver- . iindniß für die zur Berathung gestellten Angelegenheiten in ' ch vereinigen, als Abgeordnete verwendet werden. Eine sorg- n-Fs�ltige Auswahl der hierfür zu bestimmendm Beamten dem zu Gebote stehendm Personal wird hierdurch mit einer ichenden Firstruirung derselben über die Handhabung ihrer ifallstgm Befugnisse Hand zu Hand zu gehen haben." «esellenprüfangen der Manrer-«nd lmmelehrling» i« Kertin schreibt die„Baugewerl- __ ,"3n diesem Jahre müffm seit langer Zeit zum ersten Male die Lehrlinge des Maurer- und Zimmerergemerbes durch Anfertigung eines Gesellenstücks dorihun, daß fie fick währmd ihrer Lehrzeit diejenigen praktischen Kennt- nisse ihres Gewerbes angeeignet haben, welche von einem Gesellen mindestens erwartet werden müssen. Der Bau- innung giebt das Gesetz das R cht, auch die bei den außerbald der Innung stehenden Meistern ausgelernten Lehrlinge zu piüfm und gegen diese Gesetzesbestimmung handelnde Meister mit einer Geldstrafe bis zu 150 M. zu delegen." Die„Baugew.-Ztg." versucht hier in bekannter prahlerischer glauben zu machen, die Berliner Bauinnung habe wirk» ein gesetzliches Recht, Maurer- und Zimmererlehrltnge und n Lehrberren, so weit fie nicht der Innung angehören, zu r Gesellenprüfung zu zwingen und die fich weigernden .«en zu bestrafen. Solcki eine gesetzliche Bekugniß hat aber ine Innung keineswegs.— Was zunächst die Gesellenprüfung an und für fich anbelangt, so räumt ja allerdings die Ge- rdeordnung den Innungen die Befugniß ein, daß solche üfungen in ihren Etatuten vorzusehen; auch kann die höbere Verwaltungsbehörde den Innungen das Lehrlingsprivileg er- tdeilen und drst.mmen. daß die Lehrlinge der nicht der Innung angehörenden Meister fich der von der Innung ange- Prüfung zu unterziehen haben. Aber alle die dies- üglichm gesetzlichen Bestimmungen werden thatsächlich hin» r gegenüber allgemeinen Rechttregeln und anderen Bestim- gen in der Gewerbeordnung. Eine allgemeine, w der Gewerbeordnung als selbstverständ- iich giltig anerkannte RechtSregel ist, daß der Lebrvertrag auf kreier Uebereinkunft zwischen dem Vater oder dem Vormund des , �Lehrlings einerseits und dem Lehrherrn andererseits beruht. Ist !„. Ar. un Lehrvertrage die Verpflichtung des Lehrlings zur Gesellen- '.üfung, de>w. die Zustimmung dazu seitens beider vertrazs- bUeßender Theile nicht ausdrücklich vorgesehen, so kann diese Dichtung selbstverständlich auch nickt willkürlich hinein» ipretirt werden. Noch besteht der§ 129 der Reichsgewerbe» ning mindestens so gut ,u Recht, wie die sogen.„Jnnungs- -«aphen. Dieser Paragraph destimmt: 7?�., Beendigung des Lehrverhältniffcs hat der Lehrherr in»'* TSy Lehrling unter Angade des Gewerbes, in welchem der Lehr- »««i'�Turg unterwiesen worden ist, über die Dauer der Lehrzeit und «e während derselben erwordenen Kenntnisse und Fertigkeiten, y* st«wie über sein Betragen ein Zeugniß auszustellen, welches von Aeslba". per Gemeindebehörde losten- und stempelfrei zu beglaubigen OilliS JfL— An Stelle dieser Zeugnisse können, wo Innungen andere Vertretungen der Gewerbetreibenden bestehen, von diesen ausgestellten Lehrbriefe steten."— Von einer Verpflichtung zur Gesellenprüfung ist da nicht Rede; es ist von einer solchen selbst nicht die Rede in den umgSparagraphen; da erscheint die Gesellenprüfung immer | C � willkürlicher Entsch ießung einer Innung esch W Sit Das Kankett. Nach dem Polnischen deS Zoz. Bli'zinSkl. (Schluß.) Drei Tage nach jener denkwürdigen Sitzung, Punkt Uhr, versammelte sich genannte edle Kumpanei im Speisesaale einer größeren Restauration vollzählig— so an re zwanzig Magen. Die Mehnahl der Anwesenden war, wie sich das bei wichtigen Gelegenheit eine« Festmahles mit Wein:c. ic. selbst versteht, in der entsprechenden Stimmung, das t entsprechend nüchtern. Daher bildete ein kleines entischchen, daS mit allerlei Delikatessen und Schnäppsen kend adjustirt war, den Gegenstand liebevollsten Zater- seitens dieser Mehrzahl. Aber was nützte das? Alle issenheit wurde zu Schanden angesichts der Parole, daß Sturm auf dieses Objekt nicht vor der Ankunft de« Ge- en stattzufinden habe— und wie zum Trotz war er nicht ant s> Jninet um de« anderen sah auf die Uhr und Herr Paul, und Arrangeur— der Aermste hatte seit früh "u Leibe, oü einige Gläser Thee mit Zittonensaft— r t, t,n um's andere Mal an den Fingern die An- fendea ab, immer von einem anderen Ende be- v'"'mer wieder in der Hoffnung, daß er Helden des Abends übersehe« haben könnte, getäuscht. ES schlug halb Fünf— vom Jubilanten keine Spur. Einige der Ungeduldige« stahlen sich weg zum Büffet, oge« emen Extragroschen aus dem Beutel und führten sich - um dem Appestt die äußerste Wildheit zu benehmen— nen und den anderen Bissen nebst einem Gläschen zu �emüth'. Um drei Viertel auf Fünf hatte sich die Zahl dieser »geduldigen dereit« verdoppelt. Es schlägt Fünf. Man wußte wirklich nicht, wa« davon zu halte« war. abhängige Einrichtung, der nach dem Gesetz ja allerdings durch die oberen Verwaltungsbehörden die bekannten Vergünstigungen pewährt werden können. Ader, wie gesagt, die allgemeine Rechtsregel von der Giltigkeit solcher Lehiverträae, die nicht mit Jnnungesatzungen rechnen, vielmehr ohne alle Rückficht auf lolche abgeschlossen worden flnd, wird durch die desteffendenJnrungs- Paragraphen und die auf denselben beruhenden Verfügungen der oberen Verwaltungsbehörden nicht aufgehoben, zumal ja diese Paraaraphen und Verfügungen keine rückwirkende Kraft haben. Wohl alle Väter und Vormünder, die ihre Söhne bei Meistern, die nicht der Innung angehören, in die Lehre gaben, find weit davon entfernt gewesen, bei Abschluß des Lehrver- träges an die Gesellenprüfung zudenken; sie haben für die regelrechte, vertragsmäßige Beendigung des Lehrverhällnisses lediglich den oben mitortheilten§ 129 der Gewerbeordnung, die Ausstellung eines Lehrzeugnisses seitens des Lehrherrn, aber leine Gesellenprüfung und keine Innung im Auge gehabt. Wenn es nun einem Lehrherrn, mit welchem solch ein Lehrvertrag abgeschlossen ist, hinterher einfällt, der Innung beizutreten, die eine Ges llenprüfung vorgesehen Hot, so kann durch diesen Beitritt doch wahrhaftig der Lehr- vertrag nicht berührt, nicht geändert und dem Lehrling nickt die Verpflichtung zur Gesellenprüfung und dem Vater oder Vor- mund nicht die Verpflichtung zur Duldung solcher Prüfung auferlegt werden. Der Vater oder Vormund kann verlangen, daß der Lehrvertrag gemäß der Voraussetzung, unter welcher er abgeschloffen worden, erfüllt wird, und diese Voraussetzung bat es nicht mit Jnnungsstatutcn, sondern mit dem§ 129 der Gewerdeordnung zu thun. Nur dann, wenn der Vater oder Vor» mund eines Lehrlings bei Abschluß des Lehrvertraacs oder hinterher sich noch ausdrücklich mit Vornahme einer Gesellen- vrüfung einverstanden erklärt hat. nur dann gehört diese Prüfung zur Erfüllung des Lehroertrages! Aber in keinem anderen Falle! Unsere Zünstler und gesetzgeberischen Jnnungs- freunde haben eben ganz übersehen, daß der Vater oder der Vormund eines Lehrlings auf Grund ihres Verttagsrechtes auch ein Wörtchen über die Gesellenprüfung mitzureden baden. Im Lehrvertrag hat d-r Lehrberr mit dem gesetzlich zuläsfigen Willen deS Vaters oder Vor mundes seines L-hrlingS zu rechnen, nicht aber mit den willkürlichen Entschließungen seiner Innung. Wenn nun ein Vater oder Vormund, der bei Ab- schluß des Lehrvertrages für die regelrechte Beendigung desselben lediglich den§ 129 der Gewerbeordnung im Auge gehabt, also keine Gesellenprüfung vereirbart hat, fid) weigert, den Lehrling dieser Prüfung zu unterstellen, oder wenn der Lehrherr in getreuer Beachtung des Vertrages sich dessen weigert, so sollte die Innung den Meister strafen können? Das wird die„Baugewerks-Zeitung" doch keinem ver- nunftigen Menschen glauben machen wollen, daß das angeht! Da mußte doch erst der§ 129 der Gewerbeordnung, der von der regelrechten Beendigung des Lehrverhältniffcs im Allgemeinen handelt, entweder ganz beseitigt, oder durchaus nur für solche Gewerbetrerdende. die für die Innung nicht in Betracht kommen, zurecktgemodelt worden sein. So lange er aber so. wie er ist. besteht, und so lange beim Abschluß von Lehrverträaen lediglich er für die regelrechte Beendigung des Lehrverhällnisses in Be- ttacht gezogen wird,— so lange Hat'S mit der Gesellenprüfung seitens der Innung, soweit dieselbe fick auf Lehrlinge von Nicht- innungsmeistern erstrecken soll, gute Wege,«ein NichtinnungS- wüster, der Lehrverträge der hier erörterten Art zu respettiren verpflichtet ist, braucht die Strafandrohung zu fürchten; wenn er dem Lehrling in Gewißheit des Lehrvertrages nach§ 129 der Gewerbeordnung das Lehrzeugniß ausstellt, so bat er damit setner gesetzlichen Verpflichtung genügt. Und die Erfüllung dieser gesetzlichen Verpflichtung nach§ 129 kann nicht zugleich als Ver- stoß gegen den§ lOOe desselben Gesetzes erachtet werden. Also, liebe„Baugew.- Ztg.": Bange machen gilt nicht! cn für die offeubnr« Ungleichheit des Verhältnisses zwischen Arbeitsargedot und Nachfrage und für die in erböbtcm Maßstäbe zunehmende Arbeitslosigkeit ist das Leben und Treiben in den Lokalitäten des Zentralvereins für Arbeitsnachweis in der Klosterstraße. Die Thätigkeit dieses Vereins richtet fich ausschließlich auf Vermittlung von Hand- «beiter». Kutscher-, Hausdiener, und Laufdurschenstellen und ist der Geichastsgang ein sehr einfacher. Der den Nachweis Be- nutzende_ erhall gegen Erleaung eines Einschreibegeldes von detcn offenen Stellen werden vorgelesen und ist bei Auswahl ocr Bewerber die laufenoe Nummer des QuittunMusweises Die Einen trugen ein düsteres Schweigen zur Schau, Andere fluchten, wieder Andere ergingen sich in den abenteuerlichsten Hypothesen- al« plötzlich in der Mitte der Versammlung eine durchdringende Stimme ertönte: „Meine Herren!" Der Ausruf erregte umsomehr Aufmerksamkeit, als man dre Stimme Herrn Peter'« erkannte. Man muß wiffen, daß Herr Peter einer der größten Schweiger seiner Zeit ist. Stundenlang sitzt er in der lebhaftesten Gesellschaft, wie wenn fern Mund zugemauert wäre. Nur bei Tische kommt Be- wegung in diesen nützlichen Körpertheil, freilich zu einem stilleren und ersprießlicheren Zwecke al« dem eines Wort- schwalleS. Deshalb galt jedes seiner lang erwogenen Worte für unschätzbar, und deshalb wandten sich die Blicke Aller nach ihm, in der festen Ueberzeugung, daß er den gordischen Knoten durchhaue» werde. „Meine Herren!" Hub bcmeldeter Herr Peter an,„nicht wahr, wir haben u»S doch da« Wort gegeben, daß wir die Veranstaltung dieses Festmahles Herrn Karl gegenüber al« strenges Geheimniß hüten wollen, um ih» zu überrasche«. Hat sich nicht doch vielleicht einer der Herren vor ihm ver- plaudert?" »Ich nicht!" „Ich auch nicht! Ich auch nicht!" „Sehr wohl. Aber schließlich war eS doch aothwendig, ihn davon zu benachrichtigen; ich erlaube mir zu fragen, welcher von den Herren das besorgt Hot?" Lautlose Stille im ganzen Saale. „Also niemand hat ihn eingeladen. Ich kann nicht um- hin, aus dieser Thaisache die Schlußfolgerung zu ziehen, daß er überhaupt nicht erscheinen wirb." Allgemeine Verblüffung. ES war eine augenscheinliche Sache, daß Herr Peter Recht hatte; auf Herrn Karl war unter sothaven Umständen nicht zu rechnen. Aber was thun? DaS Geld.war bei» sammen, da« Mahl fertig. maßgebend, indem ältere Nummern stets den Vorrang haben Hieraus ist zu folg.rn, daß jeder den Nachweis Benutzende Beschäftigung erhalten muß, dock können bei der großen Anzahl der Vormänner darüber oft Wochen vergehen. Der für eine offene Stelle endgiltig Bezeichnete(ost werden auch mehrere zur Auswahl des Ardeitgebers demselben zugesandt) erhält gegen Rückgabe des Quittungsaukwerses und Erlegung einer Gebühr von 30 Pf. einen Schein, der ihm dem Arbeitgeber gegenüber legitlmirt und der von demselben bei Antritt des Aibeitsver- hältnisses vernichtet wird. Wird aus irgend einem Grunde das Arbcllsverhältniß nicht perfekt, so erhält diese Legitimation seitens des Vereins einen entsprechenden Vermerk und kann der Inhaber desselben dann von neuem an Bewerbungen theilnehmen. Die Nachweisgebühr von 50 Pf-nnig ist noch verhältnißmäßig hoch zu nennen, und kommen öfters Fälle vor, daß fich Bewerber nicht mehr im Besitz derselben befinden und dann zurückstehen müssen. Es ist entschieden anzunehmen, daß der Verein auch bei niedrigerem Satze seine Rechnung findet. Auch wird seitens der Arbeitgeber der Nachweis oft nur benutzt, um für einige Tage zur Aushilfe dillige Arbeits» Iräste zu erlangen, und sehen fich die Arbeitsuchenden in ihrer Hoffnung auf dauernde Beschästiguag dann arg enttäuscht. Das größte Konttngent der den Nachweis Benutzenden stellen die von Auswärts.Hinzuziehenden, die in Berlin das Eldorado ihrer Wünsche erblicken und deren Enttäuschung keine geringe ist, wenn sie die hiesigen Arbeitsverhältnisse beveutend ungünstiger als in ihrer Heimath finden. Auch die kürzlich ent» lassenen Reservisten sind viel vertreten und herrscht nach den» seiden, besonders Kavalleristen als Kutscher, immer Nachfrage. Eigentliche Berliner find verhältnißmäßig wenig vertreten, da deren Lokalkcnntniß fie chir Beschäftigung finden läßt.— Der Andrang zu dem'Nachweis besonders in den Morgenstunden ist sehr stark und wi-d nach Einstellung der Bauthätigkeit noch zu» nehmen, so daß fich dann die Lokalitäten noch unzureichender als jetzt erweisen werden. Außer diesem Nachweis bestehen noch einige andere, die denselben Zweck verfolgen, doch ist deren Frequenz nicht so bedeutend. Dem Beobachter geben die Vorgänge auf dem Nachweis, dieses rückfichtslose Drängen nach Beschäftigung eine beredte Illustration zu dem Kampf um's Dasein. Hoffentlich find die Zeiten nicht mehr fern, wo der Arbeiter nicht mehr gezwungen ist, seine Arbeitskraft als Waare anzubietin und gegen seine Mitarbeiter einen unerbittlichen Konkurrenzkampf zu führen, nur um die nothwendigsten Lebensbedürfnisse zu befriedigen. Womit solle» mir heize«— das ist eine Frage, die in diesen Tagen, wo der Winter an die Thür klopft, mit unabweisbarer Strenge an uns heran tritt. Sie ist übrigens ebenso alt wie wichtig im Kulturleb.-n der Völker und wird in wirth» schastlicher Hinficht den Generationen der Zukunft wahrscheinlich noch viel zu schaffen machen. Die aute alte Zeit ist selbstver» ständlich vorüber, wo man, um fich in den Wlntertagm ein warmes Zimmer zu verschaffen, einfach die großen Kachelösen mit Holz füllte oder in den Kamin einen Buchenscheit nach dem andern warf. Die deutschen Wälder haben einerseits— nicht zum wenigsten durch einen irrationellen Betrieb des Forstwesens T km Laufe der Zeit einen großen Thell ibres Holzreicklhums eingebüßt, andererseits hätte dieser für die stark zunehmende Be» völkeruna nicht gut auf die Dauer genügen können. Es kamen Heiz- und Brennmaterial die mannigfachen Surrogate Herbsttagen auf der Spree und ihren sämmtlichen Neben» kn langen Reihen Kähne, anaefüM mit den langlrchen Erdstucken, mit welchen fich Alt-Berlin den Winter vom Leide hielt. Die Mark Brandenburg bot einen schier unermeß.rchen Reichthum an Torfmoor, und die Bauern der Pnegnitz oder des Landes Barnim wurden zu reichen Leuten, wenn fie die glückliche Entdeckung machten, daß ihr Wiesen- grund diesen vtelfaserigen Wurzelboden enthielt. Aber Berlin wuchs zur Weltstadt in demselben Maße, wie der Torfreichthum in seiner Umgegend zusammenschmolz. Damals führte die eben erbaute Eisenbahn die Steinkohle in die neueste Weltstadt, und billig, wie fie noch geliefert werden konnte, erschien fie das beste Heizmaterial bei den Unbilden des Winters. Die Ofenklappe war noch im Gebrauch; es begann also die Zeit der Ver» giftungen durch Kohlengas. Bei dem rüflgen Verbrauch, wel- chem die Steinkohle ausgesetzt ist, wurde fle inzwischen immer theurer; außerdem»rstand ihr ein Feind in den Hauswirthen, welche gegen dies Material energisch zu Felde zogen, weil es die Oefen ruinirte. So sind wir augenblicklich, wie jedermann weiß, Einer beanttagte, daß eine Deputation zu ihm zu schicken sei; ein Antrag, der sofort mit Akklamation ange- nommen wurde, aber in der Praxi« an dem Umstände Schiffbruch litt, daß Jeder bescheidentlich die Ehre der Abordnung ablehnte. E« war unter den obwaltenden Ver- hältniffen etwas viel verlangt, daß man da» besprochene Tischchen außer Sicht lasse, darum wurden die unterschied- lichstea Bedenke« laut. Schließlich rief Herr Felix: „Passen Sie auf, meine Herren! Ich stelle den An- trag, daß wir vor allem, um für die Fortsetzung dieser schwierigen Diskussion Kräfte zu sammeln, daS, was da auf diesem Tischchen herumsteht, konsumiren; sollte unser Jubilant doch noch kommen, kann man ja noch immer Ersatz schaffen.« Der Vorschlag war so einleuchtend, daß zum Sroßen Leidwesen deS sparsamen Paul, noch ehe es zu einer lbstrmmung kommen konnte, im Handumdrehen daS Tischchen leergefegt war. Erst jetzt erbot sich einer der Tapferen zum Abgesandten, aber nrcht ohne den Zurückbleibenden auf's strengste einzu- schärfen, daß mit der Mahlzeit ja nicht vor seiner Rückkehr begonnen werde. Nach zehn Minuten kehrte er zurück, aber allein. Herr Karl konnte nicht kommen, aus dem einfachen Grunde, weil er, in Unkenntniß der Ehren, die ihm blühten, den Zenpunkt seiner Abreise beschleunigt hatte und bereits vor zwei Stunden von Warschau abgefahren war.———— DaS Mahl mußte also ohne seinen Helden statt» finden. Nach einigen Gläsern Wein, als die Herzen zu erglühen und den Weg nach der Zunge zu finden begannen/ erhob sich Herr Feux und nahm da« Wort: „Meine Herren! In unserer Korona befindet sich«ine Persönlichkeit, welche uns mit erhebendem Beispiel vorange- leuchtet hat. Diese Persönlichkeit ist der Urheber jenes An» bei der Prek kohle anftclangt, welche allerdings gleichfalls manche üble Nachrede zu bestehen hat, vor allem diejenige, daß fic die Oefen üdermäßtg verrußt. In jedem Fall wird dieses Heiz. Material fich überleben wie jedes andere frübere; es� fragt sich nur, wann der billigere und vortheilhaftere Ersatz dafür geboten sein dürste; bis dahin bleibt das gesündeste und reinlichste Füllsel für unsere Oefen— Holz, nur daß es leider zu theuer ist, als daß es der Arbeiter sich leisten könnte. Die Ausnutzung de« öffentlichen Anschlagwefens zu Wahlzwecken wtrd wesentlich begrenzt durch die Rechtebes! än- dirrketl einzelner Bestimmungen des alleren preußischen Preß» gesetz, welche in der Rechtsprechung als durch das Reichspreß« gesetz nickt aufgehoben erachtet sind. Nach der von den Ver« waltungsbcbördcn angenommenen Auslegung der noch bestehen« den B stimmungen ist ein öffentliches Anschlagen von Wahl- aufrufen, sowie die Benennung von Wahlkandidaten mlltelst öffentlichen Anschlages nicht erlaubt. Dagegen ist es zuzulassen, wenn diejenigen Personen, welche einem bestimmten Kandidaten ihre Stimme geben wollen, zu einer öffentlichm Versammlung eingeladen werden, sofern diese nicht gesetzlich verboten ist. Die Bekanntmachung der Tagesordnung solcher Versammlung hat man als geschäftliche Mitthcilungen detrachtet, die als solche mittelst Anschlages veröffentlicht werden können; verboten könnte die Be> kanntmachung einer Tagesordnung werden, wenn aus den Um- ständen erhellt, daß sie nur aufgestellt ist, um entgegen dem befteben den Verbot ein Ratsonnement, das diese Tagesordnung entbäll, bekannt zu machen. In diesem Sinne ist auch bisher die Kon- hole des öffentlichen Anschlagwesens erfolgt und die Zulässiigkeit der Plakate deurtheilt worden. Wo gegen diese Bestimmunzen verstoßen wird, find die Beamten derechtiot, die detreffenden Plakate, gleichviel, ob oieselden durch den Druck oder auf an- dere Art, in Worten oder durch Abbildungen hergestellt find, zu entfernen. Die Entfernung solcher Plakate durch die Polizei schließt nickt die Strafbarkeit derjenigen Personen aus, welche die Anschläge in vorschriftswidriger Weise angebracht haben.— Da die erwähnten Vorschriften im großen Publikum nur wenig bekannt sein dürften, so ist es wohl nicht überflüssig, auf die« selben noch besonders hinzuweisen. D»» Nerei«„Kerliner Vttfft" hielt am Mittwoch Abend seine Generalversammlung ab. Nach dem vom Schatzmeister vorgetragenen Abschlüsse des am 30. September endenden Verwaltungejahres bat der Verein 3757 M. zu Unterstützungen verwendet, davon tn fortlaufenden Raten an Hinterbliebene früherer Mitglieder 1725 Mark. An Pensionen wurden etwa 1200 M. gezahlt. Es wurden gewählt zum ersten Vorfitzenden Herr Emst Wickert, zum zweiten Herr Siercke. 9*v Ktöcker- Minkel am Johaunistisch hinter der Kirche zum Heiligen Kreuz ist ein ganz eigenartiges Stück Ber- lin. Schon äußerlich gleicht derselbe einer Parallele, welche der Feind gegen eine zu erodemde Festung vorgeschoben bat. Hinter der Pmallele lagert bereits eine kleine Armee. Die Pflanzschule ist eine Kleinkinder« Bewahranstalt, es folgen die Schulkinder, ein Männer- und Jünglings-Verein. Tbeeabende für das weib- liche Geschlecht u. s. w. Auch ein Wahlbureau der„Positiven" für die Kiichenwahlen defindet fich hier. Und nebenan hat die schon einmal polizeilich verboten gewesene Kurrende nebst einem kirchlichen Gesangverein ihr Quartier aufgeschlagen. Die Ctzarl-tt»»b«rs»r„Neue Zeit" ist gestern wieder mit Beschlag belegt worden, und zwar wegen eines Artikels „Kaiser Friedrich der Edle und seine Äerzte." Die NoUkatscher des Vereins Berliner Spediteure sind mit ihicn Forderungen durchgedrungen. Dieselben haben aestem Morgen nicht angespannt, infolge deffen sahen fich die Unter- nehmer gezwungen, nachzugeben. Es bleibt also alles beim allen, dte Rolljungen werden von den Spedllcuren dezahlt. DobenWAnr Amts styl. An dem nach dem Hunde- kehlen- See führenden Wege, dicht bei der Eisenbahnstation Grunewald, findet fich auf einer Tafel folgende Inschrift: Das Publikum wird ersucht, die mitgebrachten Papiere, Konserven- Büchsen, Flaschen zc. nicht fortzuwerfen und liegen zu lassen. Die Forst- Verwaltung.— Auch noch in der gcgenwäittgen vorgerückten Jahreszeit zeigt der Grunewald, namentlich in der er- wähnten Gegend, die„Papiere" in solchen Massen, daß man Zweifel hegen muß, od der aute Wille des Publikums blss.r sei, als der Styl der amtlichm Bekanntmachung. Man ist fast ver- sucht, anzunehmen, daß die Berliner streng logische und gram- matikalische Hebungen an dieser Bekanntmachung vornehmen und nach dem Resultat dieser Studien, aus purer Gefälligkeit gegen die Forst-Verwalung, ihre„Papiree" im Walde liegen lassen. Ke»U» vor stebevzig Jahren. Im Oktober 1818 war ganz Berlin eines Ereignisses voll, welches heutzutage vielleicht in einer und der anderen Zeitung mitgetheill und lächelnd ge- lesen würde, vorausgesetzt, daß so etwas fich beute ereignen könnte, und dann vergessen wäre; damals aber bildete der Vor« gang noch auf lange hin das allgemeine Tagesgespräch und ging auch in dte auswärtigen Zeitungen über. Die„Staaiib. Ztg." entnimmt einer derselben folgende SchUdemna:„Vor einigen Tagen entstand in der Nähe des Königlichen Schlosses in Berlin ein arger Lärm. Ein Herr schrie:„Mai hat mir eben meine Tabaksdose aus der Tasche gestohlen!"—„Wer träges, welcher die Solidantät mit den Anhängern gewisser Seitensprünge ablehnt; ein Mann, gegen welchen ich in der vorigen Sitzung zu polemisiren, aber auch den kürzere« zu ziehen die Ehre hatte; ich meine den anwesenden Wirth, Herrn Paul." Hier fühlte sich Herr Paul veranlaßt, sich mit ab- wehrender Bescheidenheit von seinem Sitze zu erheben. „Ich habe mich," fuhr der Redner fort,„mit diesem Mann in Widerspruch befunden, aber nun— ich gestehe es, weil ich keine rechte Vorstellung von der Sparsamkeit hatte; jetzt aber erkläre ich offen, daß ich dieser Tugend eine große Tragweite zuerkenne. Die Sparsamkeit ist der Hebel der großartigsten Resultate. Sei eS mir darum ge- stattet, Herr Wohlthäter, an erster Stelle die Gesundheit ihres wackeren Vorkämpfers auszubringen, unsere« geschätzte« Herrn Paul!" „Vwat! Er lebe hoch!" erscholl es und die Gesellschaft erhob sich von ihren Sitzen. „Mit Verlaub!" fuhr Herr Felix fort, indem er in der einen Hand eine Bouteille Rothwein, in der andere» eine Flasche Weißen vor sich hin hielt,„sollen wir denn die Gesundheit eines solchen hochgeehrten Manne« wirklich mit solcher Tinte oder solchem Regenwasser trinken—?" „Bravo! Bravo!" „Darum beantrage ich—" Aber er kam nicht zu Ende, denn jäh unterbrach ihn Herr Paul—— O, Paul, wo ist da« Ei« Deiner strengen Vorsätze hingerathen, vor dem Sonnenschein der FUix'schen Beredt- samkeit! Lächelnd wandte er sich um und winkte dem Kellaer: „Champagner!" Da« Mahl endete um—— die Angaben der Be- theiligten d,fferiren in diesem Punkte. Nach gepflogener Abrechnung ergab e« sich, daß ein jeder zehn Rubel und einige Kopeken zu zahlen hatte. Freilich war dabei inbe- griffen ein Telegramm an Karl, welche« Kunde gab, daß des Abwesenden Gesundheit dreimal unter allgemeiner Rüh- rung ausgebracht wurde. der.»?" fragte man.„Der Kerl hier!" und er packte zugleich einen schlecht gekleideten Menschen an. Die Zeugen des Vorfalles faßten den Dieb, ein kleines, dürftig aus- sehendes Männchen, und führten ihn, so lange bis die Polizei herbeigeholt wäre, in einen in der Gaffe(also wohl die heutige Oberwallstraße) befindlichen Bäckerladen, welcher vor den Neugierigen geschloffen wurde. Hier bestand der Be- stohlene auf etmr sofortigen Leibesdurchsuckung des Beklagten, und man fand die Dose endlich unten in seinem Rockschöße zwischen dem Tücke und dem Unterfutter. Der Kläger nabm die Dose, öffnete sie und fragte in triumphirendem Tone:„Ist Ihnen gefällig?" indem er fie den Anwesenden darbot. Der ehrsame Bäckermeister nabm dankend zuerst eine Prise, und auf die Versicherung, daß es echter Makomda sei, baten fich die an- deren Anwesenden, ein Kaufmannsdiener, ein Schneidermeister und ein Hochweiser Magistcatsbcamter, ebenfalls eine Prise aus. tr einer Minute waren alle vier entschlummert: denn dem chnupftadak war ein Pulver von einschläfernder Wirkung beigemischt, und die beiden Spitzbuben nahmen die Ladenkaffe und alles, was fie an Geld und Geldeswerth an den Schlafenden fanden, sogar die Uhren, Ringe und Busennadeln. Dann ver« ließen sie den Laden durch die innere Thür und gingen mit ihrem Raub in Frieden hin; denn die Menschen auf der Gaffe glaubten, ihr Streit sei beigelegt, und ließen fie ruhig ihres Weges gehen." Di«„Lei«»a»d«epp«»" suchen gegenwärtig wieder in der Umgevuna besonders kleine Landwirthe zu prellen. Zu der verehelichten Milchpächter H. in Schöneberg kam am Montag ein solcher Handelsmann mit einem Pack Leinwand und erklärte, ihr Ehemann, den er in Berlin getroffen, habe ihm für 20 M. Leinwand abgekauft, die fie aussuchen und auch bezahlen solle. Der Ehemann der Frau, der zufällig etwas früher als in der Regel nach Hause gekommen war, befand fich in dem Neben- zimmer und hörte verwundert diese Erzählung» von der ihm durchaus nichts bekannt war. Je mehr nun die Frau fich weigerte, dm angeblichen Wunsch ihres Mannes zu erfüllen, desto zudringlicher wurde der Händler, bis die Frau erklärte: „Wenn mein Mann Leinwand kauft, mag er fie auch bezahlen." Als der Händler hierauf in frechem Tone erwiverte, er würde ihren Mann auf Abnahme der gekauften Waare verklagen, wurde es diesem doch zu toll, voll Aerger eilte er in das Steden« zimmer und setzte den stechen Patron auf kürzestem Wege an die stische Luft. Da der Gauner leider nicht der Polizei über- geben worden ist, so wird er wohl auch anderwärts noch den Schwindel versuchen. Also Vorficht! Ueber«in« entflohen« Lea», die fich aus Brünn nach Berlin gewendet hat, wtrd dem„Wiener Tagblatt" aus der genannten mährischm Stadt unter dem 16. d. Mts. folgendes berichtet: Hier spricht man seit zwei Tagen von einer heiklen Affäre, die bis jetzt noch nicht ihre Lösung gefundm hat. Vor zwei Tagen fuhr ein in Brünn sehr bekannter Schafwollwaarm- Fabrikant in Geschästsangelegenheitm von Brünn nach Wien. Als er am nächsten Tage nach Brünn zurückkehrte, erfuhr er in seiner Wohnung zu seinem Erstaunen, daß seine Frau, die Tochter eines der ersten Fabrikanten von Brünn, mit der er seit ungefähr fünf Jahren verheirathet war, ohne ihrer Umgebung des Ziel ihrer Rcrse anzugeben, Brünn verlassen habe. Herr S. tele- grcphirte sofort, in der Meinung, seine Frau, mit der er stets tn der besten Harmonie gelebt hafte, sei ihm nach Wien nachge- fahren, an das Hotel, in welchem er in Wim Absteigequartier gmommm hatte» ob seine Frau dort sei. Die Antwort, die der desorgte Ehemann erhielt, war eine verneinende, und das Ver- schwinden der Frau S. war um so räthselhafter, als dieselbe außer einem Betrage von 200 fl. aus der Wohnung ihres Gatten nichts mitgenommm hafte. Gestem nun erhielt Herr S. aus Berlin einen Brief seiner Frau, in welchem ihr dieselbe mittheitte, daß fie ihn verlassen habe, denn fie habe ihn seit dem Tage der Hochzeit nicht geliebt und könne nicht mebr das che- liche Joch ertragm. Der Mann möge fich keine Mühe geben, fie zu suchm, es werde ihm nie gelingen, fie zu finden, dmn fie bleibe für ihn und ihre Kinder— Frau S. hat 2 Kinder— todt und verschollen. Trotz dieses Briefes fuhr Herr S. sofort nach Berlin, um dort die eifrigsten Recherchen nach dem Ver- bleib seiner Gattin anzustellen und fie, wenn er fie finvm sollte, zu bewegen, wieder nach Hause zurückzukehren. Od diese Bemühungen von Erfolg begleitet sein werden, ist zweifelhaft. «t» schrecklich«« End« hat fich kürzlich aus gekränktem Ehrgefühl der Dekorationsmaler Hellwig bereftet. Demseldm war von einem hiesigen Theaterdirektor ein ihm in Austrag ge- gedmer Vorhang zurückgewiesen wordm und das nahm sich H. so zu Herzen, daß er zu sterben beschloß. Dabei verrieth in seinem äußeren Lebm nichts, welch' furchtbarer Gedanke fich seiner bemächtigt hatte. Fleißig mdeitete er täglich in seinem in der Pappel-AUee 5» belegenen Atelier und Abends spielte er mit zwei ihm desteundetm Aerzten dm gewohntm Skat. A uch seiner Familie gegenüber war er der Gleiche. An einem Morgen hörte Frau H. au« einem Zimmer ein lautes eigmthümliches Ä«Sf Wgfef1« kannte seine Umgebung. Die beiden befreundeten Aerzte, von denen er fich am Abend vorher in bester Laune verabschiedet lrtfÜ,UoiehI,0ltn' i? q?" H- denn auch den a r lah es bei einem Brande Alexandrinen- mm unvoifichtiger Weise geöffnet wurdm. findend, deren Thülen «etm Eintreffen der Feuerwehr stand das ganze Treppenhaus m-----------"'j u ..—-------—» Uder die Treppen abge« schnittm, warcn sckon zu dm äußersten Schrfttm mtschlossm, indem fie fich an Leinm aus dm Fmstern herftHn«»« —--- u— v wa« yuuje-»LlCPPCr. DQUÖ bis zum dritten Stock in hellen Flammen und die geangstigten Bewohner, vom Rettangsweg•"K~------ Ql--'-,— 1 1»«n ..............— dm Fmstern herablassen wollten. Dies gefährliche Beginnen wurde zunächst von der Feuerwehr oerbület und gleichzeitig der Angriff mft der Gas« und Dampf- spritze und einer großen Handdruckspritze aufgenommen. Das Resuliat war ein sofortiges Nachlaffm de« Feuers. Rasch ging man dann über die noch drmnmden Treppen vor, um ein W.itergreifm der Flammen auf die noch intakten Trcppentheile der obersten Stockwerke zu verhindern; daneben erfolgte von den nachrückendm Abtheilungm das mdgrlttge Adlöichm und in tu zer Frist war jede Gefahr beseitigt, ohne daß fich irgend ein Unglücksfall ereignet hätte. Alarmirungm um 11% Uhr und lurz vor 12 Uhr Vormittags nach Bärwaldsstaße 48— einem Neubau— dezv. Spandauerdrücke 1 detrafen am ersten Orte Taeer, welcher durch U-derkochm entflammt wordm war, ander zweiten Stätte einen Brand von allen WirthschattSutenfilim und Heizm sterial im Keller, durch die Selbstentzündung von rochem Phosvdor verursacht. Lahrtässtg»» Mmgehe» mit«i**f Petroleumlampe bat wieder einen Unglücksfall im Gefolge gehabt. Em in Rixdorf tn der Hermannslr. 13 wohnender '. OQ r4- r-" I_....... uimi-v. io wovnenver Schubmacher Namens *rz w fÄ«Ä;u«is explodirte infolge deffen und die brennende Flüssigkeit ergoß fich theflweise über die Extremitäten des R.. welcher fich lmi gefundm vre Flammen zu ersticken. Erst dm auf seine Hilfenist der Stralsu, erlenben Nachbarn gelang es, das Feuer zu bewÄtig« langohrigen zwrchen hatte R. aber derartige schwere Brandwunde« ficke Anzicbu getragen, daß er schlmnigst in einer Droschke nach dem»auf geradem Hause Bethanien geschafft werden mußte. Sein ZustavN er so lange desoranitzerreaender sein. e leitete. Ei «in jäher Tod. Zu dem beliebtesten„Sport"«niß und Be Jugend gehoet im Herbst das Kastaniensammeln. und p«" dem fich l wngm Ketten werden die schönen, goldbraunen Kusels öffneten. Bindfaden aufgereiht. Mit langen Stangen werden diften Kaninche mm von den Aesten heruntergeschlagen, oder durch 6«*« indeß be herabgeholt und wenn das alles noch nichts nützt, st ff" schweren Z auch wohl der älteste und gewandteste Burlche aus deamnehmer mit um durch kräftiges Schütteln eine möglich schnelle und«T hatte not Ernte zu �ermöglichen. Dabei kann nicht genug vor d»were des b. finnigen Beklettem gerade dieser Bäume gewarnt oen Pankow ist erst in den letzim Tagen wieder ein solcher fall pasfirt. Der neunjährige hSohn des Pferoedi' Krüger hatte sich im Jntmsse seiner Spielkamerad« lassm, auf einm besonders reich beladmen Kas klettern, um die vollen Aeste gründlich ab als er bei einem erneuerten Versuch mit dem Zweige durchbrach und so unglücklich zur Eide stürzt«, daß er fich beide Arme— dm einen zwei, da drei Mal— brach. Im Krankmhause mußte dcm wcttben Kinde sofort der eine Unterarm bis zum amputut werdm; als ober am folgenden Tage auch Wj Arm, oder doch wmigstcns die Hand deffeibm, Mcffer des Operateurs fallen sollte, war bereits der gescklagm und der arme Knabe bcld darauf von sei«». durch den Tod eilött. Dm Schmerz der unglü noch doppelt schrecklich und fühlbar zu machen, wurde unglückte vorgestern, gerade an seinem zehnten Gedi ewigen Ruhe bestattet. Mit peinliche» Vorsicht ging ein ledmsi mann zu Werke, als er am Mittwoch Nachmittag in der Gneismaustraße belegenen Wohnung fich den To« halte nämlich zunächst Gift gmommm und fich W«. eines Revolvers eine Kugel tn den Kopf gejagt, f»; mörderische Absicht hat er erreicht; seine Leiche wurde Leichenschauhause gebracht. Ein N«gl«ck»faU, der einem Mmschm das kostet, bat fich am Montag auf dcm Neubau des Witthshauscs" in Rixdorf ereignet. Der dort Maurer Güzler, ein allgemein beliebter, tüchtiger stürzte von dem Gerüst der zweitm Etage auf«*(n Grundbesitz hinab und zog fich einm Bruch des BeckenS zu. die Gefängniß» Krankenwagens sofort nach Bethanim aeschaffi, versteh einem tief x ......~"- �ierungMionale Bank", d gesetzbuch deshalb mit gewesen zr sei von seir Knaben üb dost Pich die Thür ö sanwalt wu lhof nahm ai , mitgeholfen letzt und für zu der T naniß demefi Die Geichs gestern de Kmntnißnah 'kammer hatt wegen wieder tworten. D ngenbeit un sich hat, g fl Ledensschiff an Klippen agent, E diesen Thäti sein Foril .ich„von D Prädikat am bald verurtb ißstrafe erli er bei der H kurze Zell nach seiner Einlieferung. Der Be eitel Wind r ;e stand, wom guten Stunde welchem m iches Bier unter die S im Vereir Braumeist, vald Schimpf r erdier zu braue Geschäft in ei Gcschäftslokali der Wa! in, daß dies denn es wurl läßt eine zahlreiche Familie. Ei« heftiger Streit, der fich bis zur Schi entstand gestern Abend zwischm einen B-trunki Franz K., in der Sandstraße wohnhaft, und einen W Elfterer erhiett dabei eine schwere Kopfwunde und 9. Polizeirevier geschafft, von wo aus mlltelst K> seine Ueberführung in ein Kranlmhaus erfolatn konnte fich der Schwerverletzte des blutigen Vorfi sinnen. Heute, Sonnabend Mittag, gelangt zur Arbeiterklasse und die Landtags Preußen. Rede, gehalten von Ma. in der Tonhalle. Einzelexemplar 10 Pf., 70 Pf.. 50 Ex.mpl. 3 M.. 100 Cxempl. 5 PL ist jedem Arbeiter zu empfehlm, da das überaus>�?�iaer als acht B Material in derselben jedem das System der Lan�A Städten, wie bei.denen die Arbeiter so gut wie gar kein Recht ,C. wurd draitrkch vor die Augen fuhrt. der Sache � P-Ufeibericht. Am 18. d. M. Abends daß man Schankwirlhschaft in der Sondst'-nße W die Beam einer Schlägerei durch Fußtritte am Kopf verletzt. Lgung gleichzeittc bewußtlosem Zustande nach der Wache des 9%�ober im D und von dort uuf Anordnung des herbeigerufen«® der CharitS gebracht werden mußte.— Um 6lfstj5 an der Ecke der Michaelkirchbrücke und der W# Arbeiler durch einen Möttclaxrgm der iftjnj®, Köpnickerstr. 48/49, überfahren, und erlitt hierbei am linken Schienbein und an der linkm«nt-van» so daß er mittelst Droschke nach seiner Wohnung 8 Inhaber der 01 dm mußte. igen Kautionen •• eröffnet wmd chäft einer gre Vergnnflungs-Ghronilt. auswärtig n Die bisherige» Wiederholung»« der w dm und die' Szene gegangenen Gesang! poffe„Die Stütze d" auf circa I haben vor vollem Hause unter reichem Beifall o» �se vmbanden r der im warm sogar überhaupt ins es, daß fie sanwalt bat I , weil es Ibig leere Kaffe stattgef mdm..v« F'U« Philippi hat dem„Berliner Tbcat�l Schauspiel eingereicht, welches sofort im Manul< führung angenommen wurde. Die Novitäll v-f- nicht festgestellt worden ist, wird in dieser Sai« Niemann und Ludwig Barnoy in dm Harip-rour« Theater in Szene gehen... 9«« Kunstpersoual de» Zltk«« einigen Tagen um mehrere Sterne der Artruen. worden. Die rührige Direktion hat Wronlafiu außer den terettS vorbondmen noch einm. mgagirm, und fie konnte dieses um so eher j Bedini, einem jungen Amerikaner, der Ruf � kein Wagniß scheuenden Retters vorausgeht. dieses Jockey, welcher gestem zum ersten Male« � in der That außerordmtlich. Für Freunde i® nüffe erwähnen wir die neu mgagirten un» 01' ersten Male hier aufgelretmen KiowtS Eietnu unter anderem mittelst ihrer Violinmsaitm ein � stimmmkonzert veranstolietm und zum erna- sich als Zugk'aft ersten RangeS derveism dui'ten- wir auf die Drolnien und nrit vielem Hu®L,' komischen Leistungen des Klown« Matthew«� damtt selbst den ärgsien Griesgram zum Gericht» Zeit«»«., «i« in 1 hat sächlicher nn» i« iuteressanter fletrugsprozess ssdemob® gäg 6. Straftammer Berliner tlandjericbÖl in r Verhandlung. Die in Eliescheidun? M ilche zu ibrem unfc 5 Olnbet Un 18 500 M. irsverwaiter,: en, um in ng hineinzu Solomon Unordnung �kürlich und ar worden seier zur welche zu ihrem und der 5 Kinder Manne nur täglich 2 M. erhält, hatte Jf%* _________ joW ihr dtiftlb« ooSjJnt nichts aufkommen. Auf die von dem ff. zeige verutthellte die 93. Adtheilung dr« M Termine aus, daß. adges»hm davon, ra», annehmen konnte, ihr Mann werde den nothwmdiae Ikbatif gegenstände. auch zur Zahlung verpflichtet ist und vor ßg*« mözmebtschädigung nicht die Rede i anwalt beantragte»war Verwerfung w« 1 sich der Gerichtshof dm AuSlührungen und erkannte auf Freisprechung. Die K»h»s«cht«ach ei«»» � flgl 14 jähngm Knaben Picho viak auf d 4. Strafkammer de« Landgericht» Jyfi 1 hatte vor einiger Zell einm Spirlkam llen, als od f an dem «aufnähme te wenigst« falsche Vorsp Der Staatsa den Angella drei Jahr ie erlittene U lete. Wege«§ti trUtragen» d'H e r r a a der L Strafkai Angeklagte h fltät immatr dem katholi die Frag Umberto walte, in auszuscheil . der Vorst! eigen, daß T ' deutsch h, geworfen w ten als i\ j demselbc, Bander»u lösen Grün der Beleidh im Unive schlug dcns ics der einfo of den er' tellträger Keilte. Mieder«« ION des Postas er hiefigen L er. russischen( lt war, hc «regt, ei [djet stch dam gefunden, der in einem Winkel des elterlichen Stalles e H-lfnustlSer Stralsundelstraße eine Kaninchenzucht angelegt hatte. u bewältig« langohrigen Stallbasen übten auf Pichowiak eine unwider» andwunderliche Anzichunaskraft aus und da er nicht die Mittel hatte, nach dcmifcouf geradem Wege eins von diesen Thieren zu verschaffen, in RuW# er so lange nach, bis er einen krummen entdeckte, der zum e leitete. Er zog einen kleineren Scholknabm mit ins G> Soott" und Beide überstiegen eines Abends den Bretterzaun, eln�und P*: dem sich der Stall befand, dcffen Schloß sie mittelst eines aun'ea Kastels öffneten. Der Plan gelang und vergnügt trabten die werden* en Kaninchenräuber mit ihrer Beute davon. Die Sacke durch indeß bald ruchbar und die Folge war eine Anklage ! nüvt, soff" schweren Diebstahls gegen Pichowiak, während der jüngere ie aus den fflnehmer mit dem bloßen Schreck davonkam.— Der Ange» nelle und& hatte natürlich nur einen schwachen Begriff von der ug vor, begangenen Verbrechens, welches sich nach dem >arnt wert ein solcher Pfert kameraden : Kast ilich adZ rit dem M.6:«..............■ mitgeholfen habe"; doch sei das Strafmaß bedeutend ha e. anseht und für den Knaben, den....... gesehduch als Einbruch resp. Einsteigen qualiffzitt deshalb mit strenger Strafe bedroht wird. Er gab zu, mit l gewesen zu sein, will aber die Thür nickt geöffnet haben; sc» von seinem Gefährten geschcben. Die Zeugen haben Knaben über den Zaun klettern sehen und außerdem be« Do* Picbowiak das Karnickel in den Händen hatte. die Thür öffnete, konnte nicht festgestellt werden. Vom sanwalt wurden 8 Monate Gefängniß verlangt. Der G« Hof nahm an, daß der Angeklagte auch beim Oeffnen der ffelben, ceits der von seine! unglüi' en, wurm m Gedl habe, doch wohl nur die Strafe auf die Lieb« 14 Tage zu der That getrieben inaniß demeffen worden. Air Ge'chichte einer sehr«nreelle« Gründung >e gestern der zweiten Strafkammer hiestgen Landgerichts I Kenntnißnahme und Prüfung unterbreitet. Vor dieser lskammer hatte der Kaufmann Fricdr. Wilh. Alfred Damitz w gen wiederholten Betruges und einfachen Bankerotts zu tworten. Der Angeklagte, welcher eine höchst abenteuerliche .�.ganaenbeit und auch schon eine zweijährige Gefängnißstrafe lebensmüder sich hat, gchött zu den thatenlustigen Projektenmackcrn, nittag Lebensschiffletn bald mit vollen Segeln stolz cinherfähtt. h den ToU an Klippen völlig zerschellt. Nachdem er abwechselnd sich dan»«renagent, Glashütten- und Gntsdesttzcr gewesen und in lejagt.%i diesen Thätigkeitszweigen viel Geld verloren hatte, suckte che wurd« mich sein Fortkommen dadurch zu erleichtern, daß er sich jlid)„von Damitz" nannte und seine Vorliebe für das scken daS Alspradikat auch nicht verlor, nachdem er schon mehrfach rdau des ZerKalb verurtdeilt worden war. Seine zweijährige Ge- r dort dcknrßstrafe erlitt er wegen umfangreicher Schwindeleien, tüchtiger er bei der Herausgabe eines„Adreßbuchs für den länd. ige auf K*«" Grundbesitz" sich hatte zu Schulden kcmmen laffen. Als ieckens»u- die Gefängnißmauern wieder hinter sich halte, gründete er, rffr, onfm einem tief gefühlten Bedürfmß abzuhelfen. eine..Jnter- VerungMionale Bant", die aber sehr bald verkrachte, weil ihre Grund« ,c eitel Wind war. Als er nun wieder vor der schwierigen c Schlägcwzge stand, womit er nun sein Leben fristen solle, da siel ihm Z-trunlen«; guten Stunde ein, daß er im Besitze eines Rezeptes sei, welchem man ein der Menschheit zweifellos äußerst iches Bier brauen könne, und das genügte, um unter die Brauereidirektorm zu bringen. Er grün« im Verein mit einem gewissen Schimpf und Braumeister Voigt die„Holzdorfer Malzbierbrauerei »ald«schimpf u. Co., welche sich damit beschäftigte. Wach. ) einen lK »de und ttelst' erfolflU- n Vorfaff „ �iSerbier zu brauen und zu vertreiben. Im Jahre 1887 wurde ,UI ATtli' Gesckäft in eine„Kommanditgesellschaft" umgewandelt, die , 6# Geschäftslokalitäten in der Hedemannstraße, die Brauerei . ,0� in der Waldemarstraße besaß. Uneingeweihte konnten Ln daß diese Gründung eine außerordentlich glückliche -.tiAi#' denn es wurden für das Geschäft in kurzer Zeit nicht ""ojae®" als acht Buchhalter angestellt und in den verschieden« der t-a» � Städten, wie Hannover, Wiesbaden, Stettin. Leipzig, , Rech' r sden ic. wurden Amschankslokale eröffnet. Wenn man r der Sache auf den Grund ging, dann ergab sich nds daß jnan vor einem bloßen Schwindelgeschäft oerletzt. D«» c Hol; Firm- r# ihnung die Beamten der Gesellschaft, welche durch Ein« ng gleichzeitig Gesellschafter geworden waren, standen der im Wege, denn sie hatten nichts zu thun, i waren sogar mit hohen Monatsgehältern angestellt wordm, überhaupt ins Geschäft kommen zu brauchen, vielmehr ge- es, daß sie sich demselben zur Verfügung hielten. Der sanwalt bat herausbekommen, daß diese Anstellungen nur .„ten, weil es dem Angeklagten darauf ankam, seine voll« dig leere Kaffe durch die Einlagen wieder zu füllen. Auch Inhaber der auswärtigen Filialen hatten narürlick vor ollen igen Kautionen zu zahlen. Als am 1. Juli 1887 der Kon« l eröffnet wurde, überzeugte man sich bald, daß das ganze ichaft einer großen Rmne glich. Es waren für die Miethen mW*.. t auswärtig n Lokale kolossale Beträge schuldig geblieben , der w» llden und die Gesammtansprüche der Gläubiger bezifferten stütze auf circa 80000 Mark, wogegen kaum so viel seifall de» ffe vorhanden war, daß die bevorrechtigten Forderungen von y f 18 500 M. auf Befriedigung rechnen konnten. Der t Tbcails, ckursverwalter, Herr Fischer, hatte eine Ricsenaufgabe zu de» Manusu'�Aigen, um in das vorhandene Wirrniß wenigstens einige � inung hineinzubringen. Ziach dem Zeugniß des Bücher« sors Salomon sind die Geschäftsbücher das Muster unglaub- ... ter Unordnung gewesen und es hatte den Anschein, als ob jküilict) und auf's Geratbewohl beliebige Eintragungen ge« ■«chu«» worden seien.— Der Anzellagte suchte die Sache so dar» »Iitisterlvk�/llen, als ob seine im Juni v. I. erfolgte Verhaftung die rrmlaffunS Äuld an dem ganzen Wirtsal trage. Die umfangreiche - �saufnahme ließ keinen Zweifel darüber, daß der An« te wenigstens in drei Fällen seine Gesellschafter falsche Vorspiegelungen zur Hergäbe der Einlagen bewogen _ Der Staatsanwalt brachte vterJahreGefängnitz «u«le hieran den Angeklagten in Antrag und oer Gerichtshof erkannte M drei Jahre Gefängniß, wobei er drei Monate die erltttene Untersuchungshast von sechszehn Monaten an« lete. Weg»« Seratt»f»rdm»«g ptw Zmeikampf«nd Utragen» hatten sich gestern der Rechtsanwalt Dottor d'H e rr a aus Mailand und der stall, phil. Joh. Hundt der L Strafkammer am Landgericht 1 zu verantworten. Der Angeklagte hatte sich im Sommersemester an der hiesigen rfität immatnluliren laffen, um hier zu studiren.— Er ge« dem katholischen Verein„Ascanie an und war dort die Frage, od König Victor Emanuel oder Umberto l segensreicher für das Volk seines walte, in Zwist gerathen, der ihn vcranlaßte, aus dem auszuscheiden. Trotz dieser freiwilligen Absonderung es der Vorstand des Vereins für angezeigt, auch osfiztell feigen, daß Dr. d'Herra die Demission erhalten Habe, was gut deutsch heißt, daß er wegen unanständigen Verhaltens "nsgeworfen worden sei. Derselbe sandte nun den zweiten -ltagten als Kartellträger zu dem Vorsitzenden des Vereins '�.demselben eine Forderung auf Säbel ohne Bandagen s., 3'Srz,a ter Beleidigte auf andere Weise Genugthuung: er im Univelsitätsgebäude auf seinen Beleidiger zu schlug denselben mit einer Reitgerte ins Geficht. ics der einfache Thatdestand, auf Grund dessen der Ge- »Hof den ersten Angeklagten ,u vierzehn Taaen. Kartelltrager aber zu einer Woche Festungshaft ttdeilte. Wi«d«r«m stand erster»»in Kriefmarder in der on des Postassistenten Ernst Kohl vor der ersten Straf uer hiesigen Landgerichts I. Der Angeklagte, welcher fiüher er russischen Grenze, zuletzt aber bei der hiesigen Stadtpost Tftigt war, halte bei seiner vorgesetzten Behörde so sehr den »chl erregt, ein Bttefmarder zu sein, daß man beschloß, ihn luplrollra l| ndH Getnuv«r. n ei« ersten ürstt«- tzuwü' "AI **P,r A ücken A b vie� �klei-A im vcS auf die Probe zu stellen. Er stand namentlich in dem Verdacht. solche Briefe, deren Aeußeres auf einen gelvwcrthen Inhalt schließen ließ, an sich zu deHalten und so wurden ihm denn zwei Briefe an die Lotterie» Kollekteure Heintze und Bräuer u. Co. in die Hände gespielt, kurz bevor Karriolpost ankommen mußte. Es konnte dann bald festgestellt werden, daß sich diese Briefe weder in dem betreffenden Briefbeutel vorfanden, noch auch an ihre Adressen gelangten und als man den Angeklagten körperlich durchsuchte, fand man nicht nur diese beiden, sondern auch noch 5 andere Briefe vom Tage vorher vor, welche derselbe hinterzogen hatte. Der Angeklagte behauptete, daß er nicht mehr Zeit gefunden habe, die Briefe mit der betteffenden Karriolpost zu expediren und dieselben zur Vermeidung einer Disziplinarstrafe»u sich gesteckt habe. Der Gerichtshof verurtheilte ihn zu 6 Monaten Ge« "ffiini' Anklage wegen Uerlebung des Sriefgeheim- «iffe», die gestern vor der 90. Abthetlung des Schöffengerichts verhandelt wurde, verdient wegen ihres Sachverhatts und Aus- gangs Erwähnung. Die bisher unbescholtene Arbeiterfrau Klemm erhielt eines Tages von dem bei ihr wohnenden Mädchen einen an dessen Bräutigam gerichteten Brief mit dem Auftrage, denselben in den Kasten zu stecken. Frau Klemm behauptete im Termine, daß ihr der Brief in den Schmutz gefallen sei. als sie die Straße passtrte. Sie habe den Brief in diesem Zustande nicht abschicken mögen, deshalb den Umschlag geöffnet, das Schreiben herausgekommmen und das letztere zu einem in der Nähe wohnenden Kaufmanne getragen, der auf ihren Wunsch das Schreiben in einen neuen Umschlag that und nach ihrer Angabe adressitte. Die Adsenderin des Briefes glaubte aber nicht an das keine Mißgeschick der Botin, sondern sie nadm an, daß die letztere lediglich aus Neugierde den Brief geöffnet und gelesen habe. Dieser Ansicht war auch der Staats. anmalt, welcher gegen Frau Klemm eine Geldstrafe von zehn Mark beantragte. Der Vertheiviger hielt indessen die von der Angeklagten aufgestellte Behauptung, daß sie den Brief nur geöffnet, aber nicht gelesen habe, für völlig glaubhaft und bat um Freisprechung. Der Gerichtshof erkannte aber auf Schuldig und auf eine Geldstrafe von drei Mark. Schon dadurch, daß die Angeklagte den Brief öffnete, deging die Angeklagte eine Verletzung des Briefgeheimnisses. Wälder Brief in einer solchen Verfassung, daß er nicht abgesandt werden konnte, so mußte sie ihn der Schreiderin zurückgeben. Gek. Rath Professor veffke» empfing gestern im hiestgen Üntersuchungs Gefängnisse den Besuch seines Sohnes, des Schulamtskandivaten Geffken aus Hamburg, welcher seinem Vater diverse Belleidungsstücke überbrachte. Es war dem Sohne vom Untersuchungsrichter gestattet worden, mit seinem Vater im Beisein eines Gerichtsschreibers in dessen Gefangenenzelle eine Unterredung zu haben, dessen Inhalt sich seldstiedend unserer Kenntniß entzieht. Wir wissen daher auch nicht, od der von dem Sohne gestellte Antrag, seinen Vater zu ent- mündigen, zum Gegenstand der Unterhaltung gemacht worden ist. Soziales und Arveitervewegaag. Kernfsgenosse« der Pergolder! Die Mehrzahl von uns sind Mitglieder der Octslrankenlasse der Vergolder und BerufSgenoffm. Man hat uns durch die neuerlichen Statuten- änderung insofern in unserem Recht geschädigt, daß man uns in die zweite Klasse verwies mit einer wöchentlichen Kranken« Unterstützung von 7,20 Mark. Früher bekamen wir 9 Mark. Sterbegeld bekommen wir jetzt 50 Mark, früher 75 Mark. Leider find wir gezwungen, der Kasse vorläufig noch anzugehören. Wir find also genöthigt, auf irgend eine Art ganz enischieden gegen diese Ungerechtigkeit Front zu machen. Dies ist allein möglich, wenn wir unter uns einig sind und uns in einer näher bekannt zu machenden Versammlung besprechen, wie wir dieser Maßregel entgegen treten können. Die Versammlung wird näher bekannt gemacht durch Inserat in diesem Blatt und desondere Einladung. Alle, die mit uns einverstanden find, werden ersucht, nähere Mittheilungen an H. B o r ch e r t, Wendensir. 4, gelangen zu lassen. Die Ardetter der A. Werk» meister'schrn Goldleisten- Fadttk. Ver« Ver« Uerewe«nd Versammlunge«. Di« N«cht»fchnhkommisst»« der„Freien Ver« einigung der Schneider Berlins" hat sich deretts konstituirt. Erster Vorsitzender ist A. Täterow, Mauerstr. 9, vorn 3 Tr.: zweiter Vorsitzender L. Pfeifer, Seidelstt. 9, tz. 4 Tr. l.; erster Schriftsübrer D. Siegemann, Brunnenstr. 114a, v. 3 Tr.; zweiter Schriftführer C. Büttner, Zimmerftr. 11, Hof pari., und P. Frank, Holzzartenstr. 6, v. 2 Tr. Kollegen, welche mit ihren Arbeitgebern in gewerbliche Streitigkeiten gerathen, werden er» sucht, einem der genannten Herren den Sachoerhalt entweder schriftlich unter genauer Angabe aller Nedensächlickketten, oder mündlich mitzutheilen, um das Weitere zu veranlassen. Tischlerv-rei» Kotibuserstraße 4a, Abends 9 Uhr, samwlung. Ausgabe der Billets zum Stiftungsfeste. Perei« der Sattler«nd Fachgeuosse». Die samwlung am Sonnabend, den 20. Oktober, findet nicht statt. Im Ueret« der Maschinist«»«nd Kei»«r deginnen am Sonnlag, den 21. d. M., wieder die regelmäßigen Ver» sammlungen. die jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, Nach« mittags 5 Uhr, Neue Jakobstr. 24—25, stattfinden. In der am 21. d. M. stattfindenden Versammlung wird Herr Ingenieur Beschetznik einen orößcren technischen Vortrag halten. Als Neu« Helten auf dem Gebiete der Dampf- Industrie wird ein selbst« thätiger Schmierapparat vorgezeigt werden. Krank»»-«»d Krgräbnisskass« d«r viirtU»«ad Kro»t»«r«(6. H. Nr. 60). Sonnlag, den 21. Oktober, Vormittags 10& Uhr, außerordentliche Äencralversammlurg in Baumdach's Kasino, Prinzenstr 94. Tagesordnung: 1. Rechnungslegung. 2. Verschiedenes. Unser diesjähriges Stistungs« fest findet am 17. November in den gesammten neu renooirtm Räumen der„Phllbarmonie" statt. Näheres später. N«r«in zur Wahrung der JntmfT«« der Korbmacher K erlin» und Umgegend. Sonntag, dm 21. Ottober, Vormittags 10 Ubr, Generalversammlung bei Roll(ftüher Otto), Abalbertsk.21. Tagesordnung: 1. Vierteljährliche Rechnungslegung. 2. Vorstandswahl. 3. Verschiedenes. Neue Mitglieder werden aufgenommen. Zentralkrankenkajse der Maurer». f. m, Grundstein zur Einigkeit, örllrche Verwaltung Berlin I. Mitglieder« Versammlung am Sonntag, den 21. Ottoder, Vormsttags 10 Uhr, in Scheffer's Salon, Jnselstr. 10. Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Quartal. 2. Berichterstattung über Unfalluntersuchungen.(Referent: Herr Weise.) 3. Verschiedenes in Kassen« angelegenheiten. �... Ausserordentliche Generalversammlung de» Fach- verein» der Kerliner Knopfarbeiter Sonntag, den 21. Oktober. Vormittags 10& Uhr, bei Jäschke, Blumen« und Andrcasstrahenecke. Tagcsorvnung: 1. Viettcljährlicher Kassen- bericht. 2. Wahl eines ersten Vorfitzendm und eines zweitm Schriftführers, eines Beisitzers und eines Bibliothekars. 3. Ge« werlschaftliches. 4. Verschiedmes. Neue Mitglieder werden auf» genommen. Die Kollegen der Leibholz'schen Knopffadrik werdm speziell zu dieser Versammlung eingeladen., Freireligiös« Gemeinde, Rosenthalerstr. 33. Sonntag. dm 21. Oktober, Vormittags 10 Uhr, Vortrag des Herrn Dc H. Spatzier über:„Daoiv Friedrich Strauß und seine Lehre." Damen und Herten als Gäste willkommen.— Am Montag, den 22. Oktober, Abends% Uhr, findet ebendaselbst eine de> schließende Versammlung der Mitglieder statt. Gauverein Kerliner Kildhanee. Sonntag, den 21. Oktober, Befichtigung der Glavenbetfschcn Gießerei in Fcicdrichshagm. Abfahrt vom Schlefiscken Bahnhof 9 Uhr 25 Min. Retourbillet 0,90 M. Sammelpunkt im Gesellschafts» Haus am Bahnhof in Friedrichshagen. Nereiniguug der Drechsler Deutschland». Am Montag, den 22. Ottoder, Abends 8% Uhr, findet eine Ver- sammlung der drei Berliner Ortsverwaltungm im Lokal des Herrn Deigmüller, Alte Jakobstr 48a, statt. Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission für die Errichtung einer Herberge, verbunden mit Verkehrslokal und Arbeitsnachweisebureau. 2. Wahl der Arbeitsvermittlungskommilfion. 3. Diskussion und Besvlußfaffung über die Geschäftsordnung des Arbeitsnach- weises. 4. Verschiedenes.— Das Erscheinen aller Mitglieder erfordert das gemeinsame Interesse. Aufnahme nmer Mit- glieder. Gäste haben Zutritt. Zentralkranke«-«nd Kegröbnißkajse de» Kattter und Kernfogenoste« Deutschland»(E. H. 64,„Hoffnung"). Montag, den 22. d. M, Abends 8t Uhr, in dm Arminhallm, Kommandantcnstraße 20, im unteren Saal, Hauptversammlung. Tagesordnung: 1. Kassenbericht pro 3. Quartal 88. 2. Ersatz» wähl eines Revisors. 3. Abrechnung vom Sommervergnügen und Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. Fach verein der Kuchbinder«nd vertvandte« Kerufo- genossen. Montag, den 22 Ottoder, Abends 8% Uhr, Generalversammlung im Louisenstädtischen Klubhaus, Annmstr. 16. Tagesordnung: 1. Geschäfts« und Kassenbericht. 2. Statuten- änderung. 3. Verschiedenes und Fragekastm. Mitgliedsbuch legitimirt. Zentral-Kranken- und Kterbekasse der dentscke« Mageubauer(Ortsverwaltung Berlin 6). Mitglieder- Ver- sammlung am Montag, den 22. d. M.. Abends 8t Uhr, im Lokal des Herrn Schayer, Brunnenstt. 40. Tagesordnung: Abrechnung; Kassenangelegenheiten. Generalversammlung der Maler und verwandten Berufsgenoffen Deutschlands, Filiale Berlin W. und SW. Versammlung am Montag, den 22. Oktober. Abmds 8% Uhr, Kurfürstenstraße 31. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Vortrag vom Kollegen Schweitzer. 3. Verschiedenes. Kerichtignng. In dem Bericht über die Versammlung der Metallschrauben-, Fasondreher und Berufsgenossen irr Nr. 244 Ihres Blattes vom 17. d. M. soll es nicht heiße»: »Auch dem Meister wurde gekündigt."— sondern:„Der Meister kündigte feldst seine Stellung, weil derselbe mit ver Handlungsweise des Prinzipals nicht einverstanden war." Der Turnverein„Kroh und Frei" feiert sein 15. Stiftungsfest am Sonnabend, den 3. November er., bei A. Keller, Bergstraße 68, mit ernen Ball. Am 4. November Schauturnen, Bergfttaße 57, und nachher Kommers mit Damen bei Keller, wozu die früheren Mitglieder und die Freunde eingeladen find. Näheres bei A. Strube, Alexanderstr. 36. Gesang», Turn-«nd gesellige Nereine am Sonnabend. Gesangverein„Harmonia" Abends 8 Uhr im Restaurantt Alte Jalobstt. 38.- Männergesangverein„Treue" Abends 9 Uhr im Restaurant Andreasstr. 9.— Männergesangverein„Erato" AdendS 9t Uhr bei Schläwicke, Kleine Kurstraße 1.— Lübecksschrr Turnverein(1. Lehrlingsabtheilung.) Abends 8 Uhr Elisabeth str. Ztr. 57—58.— Turnverein„Wedding", Pankstt. 9, Männer» abthetlung von 8%— 10% Uhr Abends: desgl.>. LehrlingSabthei- lung von 8 bis 10 Uhr Abends.— Arends'sche Stenographcn- llasse des„Berliner Handwerkervereins" Abends 8t Uhr Sophien» straße 15.— Theater- und Veranügungs-Verei»„Caritas" Abends 8 Uhr im Louiscnstädtischen Bicrhause, Admiralstr. 38.— Theater- und Vergnügungsgesellschaft„Treue" Abends 81/, Uhr in Bobert's Ballsalon, Weinstraße 11.— Vergnügungsoerrta „Schneeglöckchen" Abends 9 Uhr in Veitins Bierhaus, Veteranen» straße 19.- Geselligkeitsklub„Lustig" Abends 9t Uhr im Restaur. Weichett, Taubcnstr. 45.— Verein der Taubenfreunde Abends 8'/, Uhr im Restaur. tzillmann, Manteuffelstt. 68.— Dänischer Verein„Freya" Abends 9 Uhr im Restaur Poppe, Lindenstt. 106. — Verein der Württemberger Abends 8'/, Uhr bei Vaihinger, Dorotheenstr. 84.— Verein ehemal. Schüler der 34. Gemeinde» schule Abends 9 Uhr im Restaurant, Koppenfir. 58.— Verein ehem. M. C. Lutherscher Schüler Abends 9t Uhr im Restaurant Bormann, Ohmgaffe 2.- Rauchklub„Qualm" Abends 8 Uhr im. Restaurant Tamm, Schönhauser Allee 28.- Bei- �gungsverein �tige ig", Abends 9 Uhr im Restaurant Telegraphische Depesche«» (Wolff's Telegraphen-Bureau.) Kamburg, Freitag 19. Oktober. Der Postdampfer ''Saxonia� der Hamburg.Amerikanischen Packetfahrt-Aklienge- sellscdaft ist, von Hamburg kommend, gestern in Laguayra eiß* getroffen. Versammlung zu verleihen scren, betonte die Ztothwendigkeit, des Kongresses ein vorläufiges«in- verständniß zwischen beiden Kammern über die beiden ReaiflonS- punkte herzustellen, und hielt seinen Entwurf in allen Theilen aufrecht. stinirnerrt» aus. Clemenceau erklärte, er werde diese Politik unterstützen«nd hoffe, daß dieselbe die Gefahren der Dtktatar beseitigen und die durch die Boulangisten irre geleiteten Repu- blikaner wieder auf den rechten Weg zurückführen werde. Athen, Donnerstag 18. Ottober. Heftige Regengüsse ver- ursachten großen Schaden im Lande. Von der Eisenbahn zwi» schen hier und Patras ist eine Strecke von 23 Kilometer?er- stört. Bis zu ihrer Wiederherstellung wird der Verkehr zwischen Korinth und dem Pyräus durch Dampfschiffe aufrecht erhalten. No«, Freitag 19. Oktober. Infolge der Ueberschwemmung an der adriatischen Küste stürzten in Castellamare Adriatico allein 60 Häuser ein. Tausende von Familien des überschwemmten Küstenstriches find obdachlos. Kmfiwst*« der Redaktion. *» Hnfragm ritten»***. ..*■ M. Tegle-strasse Sie müssen schon die Güte haben, uns lede Smung des Unterhaltungsllubs zur jedcS- maligen Aufnahme im Vereins'alendcr besonders mitzu- thellen, sonst könnm zu leicht Jcrthümer vorkommen. Amalia lOOO. Aus Ihrem Schreiben können wir Jhuea eine Antwort nicht ertheilen. Zu mündlicher Auskunft stav wir bereu. Der 1« de« Dr-iess Krandt(Buchbinder) Angeklagte wird aebeten. seine Adresse bei uns abzugeben. , 1000 U. H. Ur. 17. Die Rechtsanwaltskosten eines solchen Prozesses betragen ungefähr 20 M. Alter Abonnent 30. Ein solcher Agent ist uns nickt bekannt; es dürste in Berlin auch wohl kaum einen solchen geben. Haben Sie nicht kürzlich in unserem Blatte den Artikel über Australien gelesen, der von einer Auswanderung nach dort hin ohne Mittel in der entschiedensten Weif« adrieth? G» wird gebeten, uns ein Exemplar des Flugblattes welches bei der letzten Kommunolwahl im 37. Bezirk verbreitet wurde, einzusenden. Dos Flugblatt ist nicht verboten. Kosten werden mit Dank zmückerstattet. CO Damen- und Mädchen-Mäntelfabrik. Größte Auswahl. Kill gste Preife»[882 Opanienstp- 29, Ecke Adalbertstp. Mmii-UjlM-Mil! Fad Böhm 3c. Cfaanssee Strasse 3c. am Granienborge» Thor. Grosse Auswahl, Streng reelle Bedienung Kegen-Mantel» neueste �fagon?, 6, 7�0, 8, 10 bis 30 Ml. M mter-M ante!, aU- �it0� � w..... w, 13,50, 14, 15, 16 biS 50 Ml. Wattirtr Uäder w°n Iaqnetts. SrÄSt"*1"• 7' 8' __ Kindrr-WSntel In allen Größen. S»rt>r« wattirte Kämmt Kr»c»t-«. seidene Pläschmäntel i« groker Ausmohl. 938 Möbel auf Thetlzahlung dei j. Kellermam, ............................. I m. G reifenhagen, Berlin N., 27. Chausseestr. 27, empfiehlt: Miater-Tricet-Taillen..... a 2.2S M. Herren Westen...... a 1,65 M. Damen-Westen...... a 1,00 M. Tricot- und andere Minterkleidchen von 1,25 M an, sowie alle andere« Artikel zu bekannt billige« Preise». 951 na Soeben erschien: Di« franzostsch« Kenointio». Von Hell 6. 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Unserem Freunde und Kollegen Ernst Gntsch zu seinem heutigen Wiegenfeste ein dv nerndes Hoch, daß der Kottbuser Dar. und der erste Baß von da bis nach 5*" stoße schallt. Keine t Die Centraikranken- u, Sterbekasse der Tischler u. s. w. Gertliche Uermaltnng Keriin B. Monta?, d. 22. Oktober, Abends 8; Uhr, Koppenstroße 35 bei Keller: Mitglledkr-Vcrsammlllvz. Tagesordnung: 1. Abrechnvngsbericdt für das 3 Quartal 1888. 2 Verschiedene Kaffen-Angelegenheiten. Mitgliedsbuch le.itimirt. 982) Die Grtoverwaltnna. NB. Den Mitgliedern obiger Kaffe zur Nach- richt, daß Sonnabend, den 27. d. M., in C. Keller'S Gesellschaftssälen, �Andreasstraße 21, ein Tanz Kränfchrn stmtfie.det. Billcts. 25 Pf. find bei allen Verwaltungs' Mitgliedern, sowie Zahlstellen und in den mit Plakaten bc- legten Handlungen zu haben. 932 Nachruf Am 17. Oktober verstarb der Stei� Herr Albert Brandl Ich verliere in demselben einen# tüchtigen, langjährigen Mitarbeiter, bescheidener ruhiger Weise seine$■®l°' ......■ i. jchtcdenen besttzen d �--äui ischlano t ics„Weib am wie viel .. Ein Auf) statt ern befii stets erfüllte und dessen Andenke« durchstehend z Ehren halten werde... Mit Helm K?l> 979]_ SuraApapiftfitj Nachruf. Unf-r Kollege, der Steindrucker Herr Albert Bra« verstarb am 17. Oktober nach kurzem �Wir betrauern den Heimgang Kollegen, welcher edlen CharastersJ«« hilfsbereit unsere gemeinnützigen düngen untersetzte. WM. unacn unirtnuv�.-- >ththut beut " derechtia in Wt 31 en woll »In Em fortgeschr leinungsvet enarbeit Feuer> Wilhelm BShme, Luxuspap Die Beerdigung findet am' Nachmittags 3 Uhr. von der Li »es Neuen Jakobi Kirchhofes— Chaussee— aus statt. ie unzweis aaenardeit so wie au die sei if das Hat ':be die[ Wche 311 .. gerade 1 begonnen hc II. Stiftungsfest des Kcsangvereins„UnvK? (frühere Liedertafrl drr Drm�tandpuntt findet heute, Sonnabend, den-�stellen, meld Abends 8& Uhr. in Grfchrl's S-�dem Verdob a,.-q.... bastianstr. 39 statt. K r ä n z ch e n Ebings insow Zum Bellen dn Invaliden gemütlichen Abend versprechend, laSe> weiblich für Herten 50 Pr, Damen und Bekannt- ergebenst ein.männlichen. 99!)___ Der VolZ heraus die k Kettfedern und Daunen! En gros und en detail. Wethe und graue Daunen. Gerissene Gänse- federn in jeder Preislage. Detailoerkanf zu festen und soliden Engeo»- Preise». Federn (ohne Posen) von 25 Pf. per Pfund an. Allergrößte Auswahl! Streng reelle Bedienung! Fertig« Inlrts billig. 658 Blumenstrasse 22, part. Wegen mit Bestellungspeschäft beabsichtige ich, mein Lager von Winterüberz'ehern. kompl. Anzüge», Frack», Kos»«, West«» a. s. w. ium Selbstkostenpreis» zu verlaufen.[657 Kckneib.r- »eifter. Alb. Schwarz, Skalitzerstraße 125(Laben) Winter-Paletot»«nd Anzüge fettigt an. Hochfeine Stoffe von 30—60 M. Aste Paletots werden neu garnitt. 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Heute, Ausgabe: Sonnabend Mittag, Die Arbeiterin «nd die Landtagswahli Ureutzen. Rede, grhalte« in der von Max Schippe Eintelexemplar. 10 A 100.. 5 Sofortigen Bestellungen entgeaenß Die Expeditlost 992)„Berliner* liehen Stani zwei Gefehlt verletzt wert �»Die c bctemttäunfl bat nun t Gefetzgebunj Frauen keir »Diese, auf das wi und dabei Unabhängil gemetnhcil gesetzlich gej wer! r. w iten; wäl NM olae, dem der Männtt Was t Dienstag, den 23. Oktober, Abends 8i Uhr, in Io dan» Salon, Neue Giünstt. 28, General Versammlung. Tagesordnung: 1. Kassenbericht des Rendanten; Bettcht des Vorstandes, der Ilrdeitsoeimittelungs- und Wert- staltkonttolkommisfion. 2. Ersatzwahl des Vorstandes. 3. Verein- angelegenheilen, Frogekasten. Der Porstand. Mitglieker-Nersammlnng der Ceutral-Kraukeu und Sterbekafie der Töpfer(«.§) am Sonntag, den 21. Oktober, Voimitt. 10% Uhr, im ASaigstadt stastao, Holzmarktstr. 72. Tagesordnung: 1. Vortrag des Hrrrn Dir. M. Canitz über: Rheumatismus und seine naturgemäße Be- Handlung.[974 2. Kassenbericht vem 3 Quartal. 4. Vetschi.'dene Kaffenangelegenheiten. Centraikranken- u, Sterbekasse der Tischler u v. 8. E. H. Hamburg. Perwattnng Kerlin E. M itglieder Der snmwlung am Montag, den 22. Oltoder, Abends 8% Uhr. bei Kommlrfeld(»rüher Kleine) Gerichts». 10. Tagesordnung: 1. Vierteljahresvericht vom 3. Quartal 1888. 2. Verschiedene Kaffenangelegendeiten. 969)_ Die Grtsvrrwattnng. XpeOiT»°-tt r Volk.� SO. Oranien" l�ist, entfpric! Auch durch die Expedttion des"�bage b-ttij Volk.blatt", Zimmers». 44.,»� da Frauen Vi« der Wächter fdfO'�jiinedjtiguni werden von heute ad an 3wm% jim» diese 0 Burschen die verfallenen Hosen. stfSwIbwtßMt z. S für 3—5 Mark. Faquelts_füt 4�.� die Männe etatfjLj ----------- für 4—7»st— gute Anzüge für II— 19 Zltark, Zwecken fd für 8— 19$L Linienstp. 88, P�stst�SdsttMgeti tot Geb Trikots, Morgenkleider, Sammrt, u. s. w. Karle, Laufitzerpl. 1, �-�'«cotzuml die Behau, G ardinen auch ein ti Die S Männcrar! öglich gl der Fraue Ten ral-Kran en-«nd Sterbe- Kasse der Tischler n. v. G. (vert iche Verwaltung Kiodorf.) Montag, den 22. Oktober, Abends 8j Uhr, Mitglieder- Veraammlwng bei»'-stegk's,«ergstr. 129. Tagesordntmg: i. Vortrag d-s Oberstabsarzt Herrn Dr. �idurtms. 2. Abrechnung vom 3. Quartal. 3. Wahl eines Revisors. 4. Ver- s chll Dem s.[976 Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zu- tritt. Um regen Besuch bittet Tie Verwallung. Nähmaschinen vers-diedener �-ystem- WW Beparatnr. Wert» statt 903) son F. Güniher, Ab.lb.rtstratze 66, vingang«ngelnfer. rivate!@» Ö Üf* Gründe z itücken von 22 M»-««Frauen. ?>>«aa. 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