itt« am Mittwoch den 7. November 1888. 5. i, im ßljr im ist" Aden«! ännergesa adnsttaße mienftr. � (rinurliMall. Lrgan für die Interessen der Arbeiter. Da»„Berliver BolkSblatt" >cvn täglich Morgmi außer nach Sonn» und Festtagen. AbonnementZprri» für Berlin frei i viertelläknlick 4 Marl, monatlich 1£5 Marl, wöchentlich 85 Pf. Postabonnement Klart. Einzelne Kummer 5 Pf. Sonntags-Nmnmer mit dem �SonntagS-Blatt" 10 Pf. (Eingetragen in der Postzeitungs Preisliste für 1888 unter Nr 849.) Jnsertionsaebühr beträgt für die 4 gespaltete Petitzeile oder deren Raum 25 Pf. Arbeits marlt 10 Pf. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Ucbereinfunft. Inserate werden bis 4 Uhr Nachmittag» m der Expedition, Berlin SW, Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen-Bureaux, ohne Erhöhung d«S Preises, angenommen. le Abs.! enverein» KedaKtio«: Deuthstraffe 2.— Gepeditlo»: Zim«erstratze 44. -Lu-»? Ostafrikanisches. ru>e ou«! ,">n»fsistösen Blättern in diesen Tagen „B W ö ,'�e und eingehende Darstellung der Vorgänge Hiebt°Itasti!gnischea Küste erwarten dürfen. Statt dessen ne-Atm stch alle Mühe die Bedeutung der Vorfälle in hin»« cm � abzuschwächen und die'.Ereignisse zu ver- kann daher Niemandem verdenken, wenn er �Aufmerksamkeit den fremde» Quellen zuwendet, aus L wenn auch nur spärliche Mittheilungen über tofn i1**" Aufstand der Eingeborenen und dessen Ur- 2. Mossen sind. Mau darf sicherlich nicht Alles glauben, l Ur"�uuptet wird: andererseits wird man sich nicht ver- � � dürfen, daß durch die Anklagen, welche tt. nderelsn« es seien efomm* mann??. halten,. die daß lndWff mung irken >rkam, im auP' i an% unlfjf}' bäte* üj � � Bedrückungen gegen die Eingeborenen haben zu Schul- '"-in lassen, wodurch der Aufstand, der die ostafri- esellschaft au» den von ihr okkupirten Gebieten hat, zum rasche« Ausbruch gebracht worden ist. kann mehr als wir das Blut unserer bedauei«, daß bei jener Katastrophe ge- lst. Blühende Leben und hoffnungsreiche Existenzen vernichtet worden. Gerade das muß uns aber an- £>. nach den wirklichen Ursache» jener blutigen (ttopijen zu forschen, um ihre Widerholung zu Heiden. Die Verschleierung dieser Ursachen ist Thorheit; sie ist eine Leichtfertigkeit und �'Skeit, die viel Unheil anrichten kann. die deutschen Kolonisten sich vielfache Bedrückungen .M D"geborenen erlaubt haben, steht außer allem »- ein w h°ben dabei nicht klug gehandelt. Wenn ,i dessen und unbekannte» Land besetzt und mit Sen-o�ii rrsten. in Frieden leben will, so ist eines der »onientltS daß man die Sitten und Gebräuche, »otben%"h( ist schon das schrecklichste Unheil angerichtet ? ßftbh!.-. denke»ur an den großen Ausstand jbtfe Em?- m»weitm Hälfte der sechziger Jahre. k lanQe die da» ungeheure ofiindische Reich ß«, Aii.r?. und Flammen erfüllte, wurde dadurch ?konen �? L�bracht, daß man der ostindischen Armee �»ein Ur* Schweinefett gab; die Hindus, welche das idtlnae» k- unreines Thier verabscheuen, waren ge- lißeit' l wit Schweinefett bestrichenen Patrone» ab- fltism». wurden dadurch in den höchsten religiösen »"Up vers�j �ge&orpZ�� wurden nicht allein die Gebräuche der -_ en> die ihnen heilig sind, verhöhnt— man soll JeuMekon. Kavkolutkow. � dem Dostojewski. Der� [3 Russischen übersetzt von Wilh. Henckel. 1 Jos all�.)?ben immer solche Schlüflel... Aber, wie ist �jgetttr?! Stnn uredertr ächtig!"_ kam ihm schließlich wieder r» *** J � Aste kehrte zurück »"ddreißm�� �°pkke» vorauszubezahlen— macht fünf- Nto« man hat U? die Pol, » tÄ® KZ Einen seltsamen Trost ftir die sucht die„Nordd. Allg. Ztg." Sie weist............ Tabelle darauf hin. daß in dem Jahre 1880—81 der%% und x noch theurcr gewesen ist, als im September 1888.— damaligen Tyeuerung aber wirkte der Getreidczvll. 61 10 Matt mit, an der diesmaligen Theuerung ist der Gcttt� A«>> Mit 50 Mark Schuld.«i§5?#(Vep Zur Alters ver fichernng wird offiziös geschrieben� 129 5 gesammte Material, welches an Eingaben, Gutachten und� Ange schen belheiligter Kreise bezüglich des Arbeiter-AIteisoersoiS*? LV®'ui!fl Gesetzes im Bundeerathe vorliegt, hat derselbe einer bestÜll Sudkommisston überwiesen, welche dem Plenum in der sfS! o de, Sitzung Darüber berichten dezw. Anträge zu einzelnen � �"ndgeri mungen des Gesetzes unterbreiten wird. Berichterstatter 1 Geh. Regierungsrath Töotke. Das Plenum soll seine#9(üw"# geft in der Weise fördern, daß die Beschlüsse bis«um Zusam"«? dem des Rcichstazes, in der dritten Woche dieses Monats, f(l find und der Entwurf den Reichstag im Beginn der beschäftigen kann. Man wird nicht irren, wenn man a daß die neuesten jetzt an den Bundesrath herantretenden schläge die Ansschten und die in der Presse wie in de«, erwähnten Gutachten der Interessenten vielfach hervorgl 4 «01 * von S Marli r jj�wnhlbekan llivöei �d der herigen Entwurf gestalten."- Na, na! rs®4uller im*' Di« Vorlage einer Krankenkastennovelle kominen fleict rieben mirb Ä schloffen in ver be Hil'skaffen dürfen sondern müssen fich zur Abwehr rüsten gegen die neuer Beschränkungen ihrer Wirksamkeit. Ketheilignng bei de« Urwahle« für das... Abgeordnetenhaus in Berlin. Jetzt, nach drei JrbfÄ Herbst 1838 erscheint das statistische Jahrbuch der Stadt für das Jahr 1885 und veröffentlicht zugleich die StatW/ die Wahloethelligunz bei den Urwahlen in Berlin. Das? ziebt sich folgendes: Die Betbciligung betrug 1835 26, 1? der Wahlberechtigten, 1882 33,8 vCt.. 1879 22 5 pCt-.i 22.4 pCt.. 1873 25,4 vCt.. 1867 33,4 pCt.. 1858 Sk.ss 1863 64 0 pCt., 1862 61,9 pEt, 1861 41,1 pßt. Jahr 1870 wird keine Betheiligung mitgetheilt. Nack' kr-tfen hat die Betheiligung betragen in dem bestrittenen., Wahlkreise 1835 35,7 pCr., im zweiten Wahlkreise 2ifi im dritten Wahikrbise 22.62 pCt., im vierten Wahlkreis Pro ent Die Zahl der Wähler b trug 1885 in Berlin' Fu? ÄS Aber Bettelhaftigkeit, mein Herr, ist ein Laster!-u? Armuth können Sie Ihr angeborenes Gefühl der N"' toa* würde noch bewahren, in der Bettelhaftigkeit aber Nl*- Bettelhaftrgkeit wird aus der menschlichen Gesellschaft WbJ* ke, allein mit dem Stock ausgetrieben, sondern,«aS* hat, leidigender ist, mit dem Besen fottgefegt: und Recht« wegen, denn in der Bettelhaftrgkeit ist wa*% derjenige, der sich am meisten beleidigt;— talr �■' wel der Soff! Mein Herr, vor einem Monat hf. Lebesätnikow meine Gattin geprügelt, und meine nicht mit mir zu vergleichen! Begreifen Sie?.-- L-, Sie noch die Frage, nur so aus Neugier: haben®- schon einmal eine Nacht in einer Heubarke auf de* zugebracht? — Nein, ist mir»och nicht passitt, antwortet* nikow,— weshalb 0 Slblont welche Fch — Run, mir ist et, und zwar schon fünf �(tss durch, pasfirt... � J Ä � « wi« 9, pa,,rrr.... Er goß sein Gläschen voll, ttan! es au« ufv« m Nachdenken. An seiner Kleidung und auf fe„iilftyl i,,®!—-■ sah man in der That Spuren von Heu. Es wa*. dtnac möglich, daß er sich fett fünf Tagen weder ausgek �.�n gewaschen hatte. Besonder« waren die Hände schmutz'»-.'d �=0 toth und hatten schwarze Nägel.•*, gck e'Jw und t Sein� Gespräch schien allgemeine, abschon��u ck � � P-<- KK i tauf% de, -K ...«-nvtuuy nyien uugemerne, vvfu,---'■ hl lebhafte Aufmerksamkeit zu erregen. Die Jungen.< Ladentisch fingen an zu kichern. Der Wirth war j aui der oberen Stube herunter gekommen, uns vogel" zuzuhören; er sitzte sich abseits und gäh«%� ras lich durch öftere Unterhaltungen in der �?�jae�M�den schredenen Unbekannten angewöhnt. ES ist dreS e w« befi |nt mancher Säufer, besonder» solcher, dl* stteng behandelt werde« und viel erdulden suchen deshalb in der Gesellschaft von ihr-Sg� glerchfam zu rechtfertigen und hoffen sogar Ach nngen.% (Fortsetzung folgt.) � bi L 6 WM �en Klasse, 22 489 in der»weiten Klasse, 236 673 in der Hörde# �Kl-ffe. im Ganzen 264 126. Es wählten 1885 in der usjmstM 5�?�se 67,04 pEt., in der zweiten Klaffe 49,36 pCt., in weisen, x 0" mtten Klaffe 23,10 pCt. (W§s,e.fl5 um auf die N«rhatt«»ge» i« Leipzig wird EinKiW ,2 ßej4neben: Das„Leipziger Tageblatt"(vom 5. d. Mts.) Icn hat. N Oed�atet, die Verhafteten hätten die Absicht gehabt, am Tage i kund, ta ,K Anwesenheit des Kaisers ein Flugblatt zu veitheilen und 33 dcs L» das„nationale" Fest zu stören. Abgesehen davon, daß eine cr'olgea ia üt..Aestcht" höchstens in einem„wilden" Land Grund zur > Mc� eines Menschen abgeben könnte, ist, wie ich aufs rfhedul, PiWaste versschem kann, die ganze Miltheilung unwahr, und as an;#' 5. auaenscheinlich eine Tendenzlüge, um die Verhaftungen scht,% N?,,« �kaiseneise in Verbindung zu bringen. Ich weiß aufs ?lle ges# F,Wd>te, daß in sozialistischen Kreisen von einer derartigen m die*J,°dcht nichts bekannt ist. Und das sozialdemokratische Organ „im N?„-S-zig,„Der Wähler", hatte sogar 8 Tage vor Ankunft des den, d.»?™l«8 in sehr nachdrücklicher Weise für die Zeit der Anwesen» cmen tal»™ des Kaisers vor allen Worten und Handlungen gewarnt, d$-I auch qn fich noch so unschuldig, von den Rittem des 3% W m» Despmstes" ftuktisszirt werden könnten. Mit bastungen verhält es sich genau, wie ich Ihnen schrieb: Die Polizei glaubt wieder einmal �.„geheimen Versammlung" oder gar einem /ditmdund" auf die Svur gekommen zu sein.— Kurz, "e M« Verhaftungen, wie fie unter der Herrschast des So» Wesktzes in Leipzig allein schon zu Hunderten und in wland zu taufenden vorgekommen find— und noch vor» en werdm. Aach»«, 4 November, wird uns geschrieben: Ende fcWTrtf,.9 wurde ein hiefiger, als Sozialdemokrat bekannter ».».v�rechslermeistee Krewinkel)„behufs Vernehmung" auf das ieh J, i!cu hierseldst deschieden; die Vernehmung bestand w der gewaltsamen, ohne Willen des betreffenden sten«» vorgenommenen Photogrophiruna desselben. Letzterer kW��olb am 31. A u g u st er. Sftafantrag gegen die Polizeibeamten, weil dieselben durch Mißbrauch ihrer f#n? gild-S" tarifei' msth iition. strem >lgen. r der Verdis. 'M elgesld�, de»W icits Ptw r»4 vvwjwvwiMuwip u/tu vititurcu vutu# Versus, widen,?«��ne photographische Aufnahme veranlaßt - im 3% aufifrhÜ I*. W diesem Zwecke seiner Freiheit beraub LS icser mport ßa ten rmit hang MBl _ und ihn außerd?m'�iu vresem Zweae lerner �reryeri beraubt hätten, indem. man ihn durch ftaglichen Vorfall schwer beleidigt, dieravi% ihn den größten Verbrechern gleich gestellt bade. Uz.., nun die Staatsanwaltschaft zu Aachen am 29. O k> kgen hkm daß die Erhebung der öffentlichen Klage «idl,,„.'l?iizeibeamten abgelehnt werde, da in der angezeigten �.Beleidigung offenbar nicht zu finden sei und der -_ Srfj Äew.i", �en Strafantrag nunmehr auch gegen den Herrn .'-rr«uifl Atzten der betreffenden Polizeibeamten richten. !8Zt,%na(IWTRnt l5lgeÜo�, iööiüük; 4%oum." soersorS'A by, �ung wird in den nächsten Tagen stattfinden. 1 ier besoüÄ ö!?„�??itirten befinden fich etliche seit Mitte August in , Ä» 81,'* 7"°"rencnvei. Pv..zr.ocum.«. Die Unter befinden fich etliche seit Mitte August in Haft. der Angeschuldigten war die Voruntersuchung von iU �ondgericht Freiburg, gegen Ad. Geck, Karl Lehmann, CftakT®''1' Ludwig Dotter und Frau Zweelt vom Landgericht (aW � geführt worden; die gemeinschaftliche Verhandlung *00: dem Landgerichte Freiburg statt. �.»chnridige« ZoUK«rios«m. Aus Aachen, 2. d., wird bT": Vor einigen Tagen ging eine frische limburgische �one von Speckholzerheide mit ihrer Hundekane nach�Aachen >er beb r der«j einen-t rftatter seine%i 3uffli ats. fei der einigen Tagen von Speckholzerheide tr C wlartt. In der Nähe von Horbach rief ihr ein Beamter « wohldikannte schneidige„Halt!"»u. Beim Vifitiren der % �er Beamte eine Portion Brot, wovon das Gewicht haben als 6 Pfund(das Maximum, welches in Preußen lsin� Jgpden darf) betrug.„Mit zum Oder- Zollamt!" ..$ Schult»' und der Beamte nahm sein Gewehr von der «U* � Jornmcn, inn«» e8te dasselbe in die Karre. In Aachen ange« .L mußte w» gas,i,Wri öipx Busse von 2 M. bezahlen; 'ÄSt.JSSiÜÜe�üÖr'SÜÜe IM, 5%« — Dis!? langte von x auch nicht auf ihren Mund gefallen war, ver« 'erb'U-kÄ �Wehres T Beamten 6 M. Frachtgeld für das Fahren des i, 6i#r«on ,®ie anwesenden Zeugen bekunden, daß das Gewehr war dachen durch die Hundekarre transportirt wor» s � s Weg musst- c�o Beamte schließlich eine Vergütung von 4M. �eich davo'n� �rin noch einen Gewinn von 2 M. k"U Jffck.ir f--- V• V»v»/' fj»»»v� WW—"U"------ SjjJ« gi el" nicht, daß dieses Erkmntniß in weiten Kreise %nr|! Un® auch der Rechtskundigen Staunen erregen wird. »nationalen" Frage» gehört bekanntlich neuer« fÄ 0., A«» Krmfi und Lebe» - S&Ä! welcher der Dichter ihre„typischen" Eigenarten ab« Un stand unter der Aufficht eines griechisch- katholi« * sern,?�'.»94 Halle mich— so erzählt Sacher-Maloch— idoto Familie befreundet, besonders mit der ältesten Tochter : difü �o»in echtes Raffeweib war. Schön und klug % miw. stvlz gewachsene Mädchen, mtt den herrlichen Formen, tothM' Aschen Gesicht, den großen blauen Augen und �.,°uden Haar, das Bild jener galizisckm Priester« %ina 3* lieh zur Gemahlin Solimans des Großm empor- spielte auch die erste Rolle in der zahlreichen �'Gesellschaft, welche theils aus den Töchtem und % Ä�er Priesterfamilien, tbeils aus den Dorfleuten Mn* sah e n biblisches Stück:„Josef und seine » und einm kleir.rusfischen Schwank:„Jwanok f, �eyso �,9wanok ist der rujfische Eulenspiegel, n Ii Ukw UZte hw m.natl-rw atiz. am----- �-i- jgrtete nf R# ,« und nur daß ÄS%1 nat. 7'J kWMWMSAW uie fie begeisterten oder rührten. und Die Bedingungen nm 25 Kinder aus dem Elsaß bei Eröffnung der Unterosfijicrschule eingefunden haben. Dieselben sollen noch dazu zum größten Theil, wmn nicht sämmtlich, aus altdeutschen Familien stammen. Schwede«««d K-rwege«. In Norwegen find jetzt von den 144 Wahlen zum Storthing 85 vollzogen worden. Das Ergedniß ist fol» gendes: Oppofilionelle Linke 37, ministerielle Linke 22, Rechte 23, unbestimmt 3. In dem nächsten Storihina dürften die Rechte und die oppofitionelle Linke jede etwa 40 Mitglieder stark werden, während die ministerielle Linke etwa 30 Mitglieder zählen dürfte. Grofdrituttitt»«. Birmingham, 5. Nooemder. In einer heute hier stattgehabten Versammlung der liberal- natto- naren Vereinigung hielt Gladstone eine Rede, in welcher er fich über die innere und auswärtige Politik verbreitete. In Bezug auf die innere Politik gab derselbe dem Vertrauen Ausdruck, daß seine und seiner Anhänger Bemühungen zu Gunsten des Homerule von Erfolg sein würden. Betreffs der auswärtigen Politik sprach fich Gladstone im allgemeinen zu- stimmend zu der von dem gegenwärtigen Kabinete befolgten Politik aus. In der kanadischen Fischereifrage hoffe er auf ein befriedigendes Arrangement, welches die zwischen England und den Vereinigten Staaten bestehenden Bande wieder fester knüpfe. In dem Zwischenfalle mit dem englischen Gesandten Sackville hätten es die Vereinigten Staaten an dm England gebührenden Rücksichten ohne Zweifel fehlen lassm. Lraukreich. Deputirtenkammer. Jacquemart bringt einen An« trag ein, in welchem die Regierung aufgefordert wird, ein Ver- zeickniß aller pmfionirten Zivilbeamten, deren Penfion den Be- krag von 3000 Franks übersteigt, der Kammer als eine Anlage zum Budget vorzuleam. Cunco d'Ornano deantragt die V r- öffmtlichung eines Verzeichnisses der seit dem 2. Dezember 1851 Pmfionirten. Rouvier bekämpft den Antrag, der nur zur Er« regung von Haß und Etrett führen werde. Barr« beantragt die Veröffentlichung eines Verzeichniffes sämmtlicher Penfionirten ohne jeden Unlerschied und ohne Rückficht auf die Höbe der denselben gewährten Pmfion. Der Finanzminister Peyiral weist daranf bin, daß dies viel Zell und Arbeit kostm werde und hält ei kür angezeigt, die Anträge durch eine Kommisston prüfm zu lassen. Die Kammer stimmt dem Antrage Jacq e- mmts und den von Cuneo d'Oenano und Barr� dazu gestell- ten Unteranträgen zu und verweist dieselben an die Abthei« lungm, welche eine Kommission»ur Vorberathung derselben er« nennen sollen. Der Präfident MSline zeigte der Kammer an, daß die Quästoren Madier de Montjau und Mahy, sowie der Vizepräfident der Kammer, Anotole de la Farge, auf ihrer De- Mission deharrten, während die übrigen Mualieder des Bureaus ibre Demisston zurückgezogen hätten. Die Wahl eines neuen Vizeprästdentm und von zwei neum Quästoren wurde auf nächsten Donnerstag festgesetzt.— Die Wahl des Deputirten für Cochinchina Ternifien, wurde nach langer Debatte für un- glltig erNärt. NttßUttd. Im Juni wurde eine Anzahl unitischer Familien in das Innere Rußlands verbannt. Ihre Häuser und Grund- stücke in Podlachien wurden ihnen weggenommen und ihnen dafür ein Befitz im Innern Rußlands angewiesen. Dies ge« schah ohne jede Begründung, durch einfache Verfügung der Verwaltungsbehörden. Der Zweck war kein politischer, sondern ein religiöser: man wollte die Unilen zwingen, fich der ortho- doxen Staatskirche anzuschließen. Im Innern Rußlands giedt es keine katholische Geistlichkert. Die„Echles. Volksztg." ver« öffentlicht nun den Brief eines der Verbannten, welcher erzählt, daß die Gendarmen fie geschlagen, angespien und gebunden hätten, weil fie fich weigerten, die neuen Wohnungen zu be« ziehen.„Dreizehn Personen wurden lebensgefährlich kranl, und unsere Schwester F. ist sechs Tage später infolge der Angst und Vtijjhandlungen gestorben. Unsere Henker hatten fie, als fie mit uns foltsuhren, gleich den Uebrigen auf einen Wagen ge- warfen und riefen: Gebt Nesseln her, fie stellt fich nur krank. Darauf banden fie dieselbe mit N ffeln an Händen und Füßen. Endlich kamen wir zu den neuen Wohnungen, wo fie uns noch fieden Stunden gebunden liegen ließen, bis der Naczelnik erschien. Er ließ unsere Fesseln lösen und defahl uns, unsere Sachen in die neuen Häuser zu tragen. Wir antworteten: Mache mit unseren Sachen was Du willst. Dein Land und Deine Häuser nehmen wir nicht, eher wollen wir sterben. Darauf destimmten fie für Jeden auS uns eine Stube, umgaben das Dorf mit einer Wache von 100 Mann und fuhren davon. Auch wurde den Leuten im Dorfe unter Strafe von 25 Rubel verboten, Je- wanden von un« bei fich aufzunehmen. Ebenso wurde es streng untersagt, uns Lebensmittel zu geben. So leben wir ohne Brot und haben nur Mehl, das wir mit Waffer lochen. Ader auch dieses müssen wir U Werst weit holen, da das Waffer im Orte nicht einmal das Vieh trinken mag." Der Briefschreider ver« fichert, die„reine Wahrhett" zu sagen. Bestrafung des Bösewichts rief jedesmal lauten Jubel hervor. Immer fand fich Jemand, der den edlen Verfolgten im Augen« blicke der Gefahr warnte oder laut seine Schuldlosigkeit dethä» tigte, wenn er ungerecht bestrast werden sollte. Die Tugend sah ich einmal durch eine Schnapkflasche belohnt, die man ihr aus dem Zuschauerroum auf die Bübne reichte. Es soll auch vorgekommen sein, daß ein btS zu Thränen gerührter Fleischer einem Schauspieler zurief:„Sie spielen so gut, daß ich Ihnen den Rest schenke, den Sie mir noch für das Fleisch schuldig find." In Preßburg macht ein Skandal viel von fich reden, den zwei an ver dortigen Oper wirkende Sänger hervorgeiufen haben und welcher wahrscheinlich mit einem Duell enden wird. Wie die übrigen Mitglieder der Oper, absolvirten auch die Barytonisten Z. und D., der erste« einer angesehene» serbischen Familie entstammend, der, wette ein in den aristolratischen Kreisen der Hauptstadt und Wiens bekannter und beliebter Sänger, im verflossenen Monat ihre auf Engagement abzielen« den Gastspiele. Da nur einer derselben engaairt werden konnte, entspann fich, wie dies beim Theater häufig zu geschehen pflegt, ein geheimer Minirkampf zwischen den beiden Konkurrenten. Jeder wußte fich in der Gesell-chaft seine Partei zu schaffen, und man war in den Waffen nicrt eben wählerisch. Eines Tages mußte D. bemerken, daß ihn seine Anhänger, welche fich aus der jüngeren Aristokratie rekrutirtcn. im Stiche ließen und ihn gewissermaßen mieden. Gleichzeitig erhielt D. von der Tdeaterdtreltion die Verstandi- gung. daß er nicht engagirt sei. D. forschte nach den Ursachen dieser Erscheinungen und erfuhr, daß sein Konkurrent und mit ihm noch ein anderer Sänger die bestimmte Behauptung aufge- stellt und kolportirt hätten, D. sei vor mehreren Jahren von der Budapester Oper wegen Diebstahls entlassen worden. D. wandte fich vorerst an den damaligen Intendanten der Oper, Baron Podmaniczky, mit dem er auch entfernt verwandt sein soll, mit der Bitte, den wahren Sachverhalt zu sttner Ehren- rettung darstellen zu wollen, und erhielt auch mit Postwenvung ein Schreiben von Podmaniczky. in welchem dieser benätigt, «s IST ät" Sä.9«S Sä: iiiSiii Die„Politische Correspondenz" erfährt aus Petersburg: Infolge der Entgleisung des kaiserlichen Eisenbalmzugrs bei Borki werden sämmtliche Departementschefs im Ministe« rium der Wege- und Verkehrs- Anstatten ihres Dienstes ent- hoben._ f steine«ud PersaWmlmtMN Gin« öffentlich» Lackirerversammlnng fand am Montag unter Vorsitz des Herrn Schüßler in Röllig's Salon, Neue Friedrichstr. 41, statt. Auf der Taaesordnung stand: 1. Bericht der Revisionskommission über die Verbandlungen mtt dem Vorsitzenden der Lohnkommisfion, 2. Diskusston und Stellungnahme, 3. Verschiedenes. Ueber den ersten Punkt be- richtete Herr Schüßler und tbeilte mit, daß die Verband« hingen mit Herrn Rautenhaus zu keinem R-sultat geführt hätten; letzterer habe vielmehr den von der Gewerlschaft gewählten Re» visoren die Einstcht in die Bücher verweigert und bestehe immer noch darauf, das Material von Unparteiischen prüfm zu lassen. Er habe also damit zu erkennen gegeben, daß er mit der ge» sammten Kollegenschaft nichts zu thun habm wolle, da er denn Beschlüsse nicht achtet, und es frage fich nun, ob die Gewerk» schaft gewillt sei, wegen dieses Einm nachzugeben und ihre Beschlüsse wieder umzustoßen, oder od fie ihre Jnteressm verfolgen und das weiten veranlassen wolle. Herr Rautenhaus«• widert hierauf, daß er sich an die Beschlüsse der Versammlung vom 18. September nicht lehre, da dieselbe von Herrn Schüßler nicht parlamentarisch, sondern sehr parteiisch geleitet worden sei — es seien verschiedene Anträge nicht verlesen worden; außerdem wären in der Revifionskommisfion zwei Mit- glicder gewesen, die absolut nicht rechnen konnten, und bei der Berichterstattung hätten fich die Aussagm und die Berichte dreier Mitglied.! strikte entgegengestanden. Er erkläre also nochmals, daß er mit diiser Kommission nickt arbeiten werde, daß er aber die Belege, Bücher u. s. w. von Unparteiischen revidtten lassen wolle.— Herr Schüßler bemerkt, daß die Revisoren vollkommen unparteiisch gewesen seien und daß Rauten haus ihnen auch die volle Ein ficht in das Material hätte gestatten sollen; wenn die Rechnung richtig wäre. dann brauche er sich nicht so zu sträuben. In der letzten Versammlung vom 18. September sei beschlossen worden, den Uebersckuß vom Streik. 78 M., dem„Verein zur Wahrung der Interessen der Lackner" zu überweisen. Bis jetzt habe R. das Geld noch nicht abw» liefert, und er frage ihn, od er gewillt sei, die 78 M. auf gütlichem Wege herauszugeben, oder ob er auf seinem Standpunkt stehen bleiben und fich gerichtlichen Weiterungen aussetzen wolle. — Hcrr Jacody bemerkt, daß die Lohnkommisfion s. Z. auf die Dauer eines Jahres gewählt worden sei, man solle bis zum 26. Februar warten, dem Tage der Wahl, dann werde fie Rechnung legen und dann könne auch beschlossen werdm, wem die 78 M. zufließen sollten; er halte es für besser, dieselben zur Unterstützung streikender Kollegen zu verwendm.— Herr Z e r n i k o w erinnert daran, daß einmal der Beschluß gefaßt wordm sei, daß das Getd dem Verein zufließen solle, und daß hieran nichts zu ändern sei.— He« Rauten haus erklärt. daß die Lohnkommisfion ganz getrennt vom Verein de« stehe; er habe das auch auf dem Poltzeipräfidwm zu Protokoll gegeben und unterschrieben, daß er fich durchaus nicht an den Verein zu kehren habe, sondern nur an die Beschlüsse der Kommission, und solange diese nicht die Ablieferung des Geldes beschlossen habe, werde er nicht e i n e n Pfennig heraus- geben. Eine Gewerkschaft in Hamburg, die seinerzett die Lackirer unterstützt habe, sei jetzt im Streik und es wäre nicht mehr wie recht und dillig, diese jetzt zu unterstützm. Außerdem bemerke er, daß die Lohnkommisfion von ungefähr 80 Personen gewählt worden sei. dcr Beschluß auf Herausgabe der 78 M. aber nur von ungefähr 40 Mann; und daß schon deshalb der letztere nicht maßgebend sei, da ein aller Beschluß nm von einer Majorität umgestoßen werden könne. Hierzu bewerft Herr Schüßler, daß es durchaus nickt auf die Zahl der An- wesenden ankomme, es hätten fich vielmehr alle Mitalieder nach einem öffentlichen Beschluß der Gewerkschaft zu richten, ganz gleich, ob der Beschluß von 80 oder 40 Personen gefaßt sei. Hc« Wansdorf fräst Herrn Schüßler, ob er einen Beschluß, der den etwa heute gefaßten umstoße, zu Recht bestehend an» erkenne. Herr Schüßler:„Jawobl, gewiß!" He« Wallsdorf: „Na, dann ist's ja out!" He« Scküßl« verliest hierauf fol- gende Resolution: Die heutige, am 5. November tagmde off ent» liche Versammlung erklärt fich mit den Ausführungen des Kollegen Schüßler einverstanden und da He« Rautenhaus durch seine ganze.Handlungsweise die Interessen der Kollegen» schaft nicht gewahrt hat, au-erdem Beschlüsse, die in Gewerks» versammlunzen gefaßt werden und seine Person angeben, nicht onerier nt und nicht beachtet, erklärt die heutige Versammlung sämmtlicher Lacki er Berlins, Rautenhaus als Inten ffenvertreter der Kollegen nicht mehr anzuerkennen, fordest die Revistons» kommisston auf, die Sache weiter zu führen und verspricht, der» selben nach Ki ästen in jeder Beziehung zur Seite zu stehen. Herr Rautenhaus eck! äst, daß er die Interessen der Gc» werkschaft in jedir Richtung gewabst habe; er habe bei dem Streik tüchtig mitgearbeitet, bessere Lohndedingungen zu schaffe«, D. durch zwei sein« Freunde— den Grafen D. und V.— seinen Gegner um eine Unterredung im Hotel«suchen, welchem Rufe dieser auch Folge leistete. Gelegentlich dieser Untk«edung kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, im Laufe welcher D. den Z. in Gegenwart der beiden genannten Aristokraten geohr» feigt haben soll. Wie verlautet, beabsichtigte der so angegriffene Sänger, welch« inzwischen ein belrebsis Mitglied des Ensembles geworden ist, D. zu verklagen, soll jedoch von diesem Vorhabe« abgekommen sein und nunmehr seinerseits D. gefordest haben. Gin weltvergessener Posten ist der seit kurzem auf de« zwei seifigen E landen im nördlichen Thelle des Rothen Meeres. wstche die two brothera(zwei Brüder) genannt w«der>,«» richtete Leuchlt>urm. Jene düsteren Felsenlanoe, welche fich 70 Meter hoch über die blaue Mecresfläche erHeden, liegen etva 65 deutsche Metten von Suez entfernt und waren früh« von den Seefahrern sehr gekürlytet, da mebr als ein Schiff im Dunkel d« Nacht gegen die Klippen anlief. Der Gedanke, dost eine» Leuchtthum»u«lichten, wurde vor wenigen Jahren von einer englischen Dame. d«en Gemahl, ein hochgestelltcr See» osfisi r, bei d« Strandung seines Schiffes dost sein Leben mr» lor-n hatte, verwirklicht. Seit Jahren dient das bellstrahlende Licht des Leuchtthurms unzähligen Schiffen zum fich«n Lett- stern. Im Anfang war es schwierig, für den einsamen Posten einen Mann zu finden, der in der entsetzlichen Einöde, auf de» glühend heißen, sonnenverbrannten Felsen, auf denen kein Hähnchen grünt, sein Leben zu opfnn geneigt wäre. Endlich wurde d r Polten des Leuchtlhurmwächters von einem Araber. Namens Abu Zaber, angenommen. Die Seefahrer betrachteten diesen Mann als das Vorbild unermüdlicher menschlich« Ge« duld, so daß er bald der Mittelpuntt einer förmlichen Zliyrhendildung wurde. Die ganze Thätigkeit des Mannes bestand darin, daß er des Abends, wenn fich die Schatten d« Nacht über die gluthathmendm Eilande senkten, das hellsttahlenle Licht dcs Leuchlthurmes anzündete und es des Morgens, wenn die ersten Sirahlcn dcs Früdrothes über dem Fstsenaebirge Arabiens erschienen, wieder verlöschte. Alle vier bis sechs Wochi« trachte ein Boot von Suez Lebensmittel für den einsamen Leuch»« thu mwächt r, Maiebrot und W-ff« in Ziegenschläuchen. Dir Posten war indeß zu v«antwostlich, als daß cr in den Händen eines einzelnen hätte bleiben können. So ist auch seit kurzem die my'hrsche Person Abu Zabn's von jenen Eilanden v«» schwunvcn, und an seine Stelle find vier Leuchtthurmwächler getreten. wie Schußler dagegen die en der Lackirer gewahrt habe, «helle aus folgendem: Der Verein der Maler, Lackirer, An- streich« u. f. w., Hobe einen Zeitungsstand in dem Lokale, in welchem der Vttein»ur Wahrung der Interessen der Lackirer gewöhnlich tagte, errichtet gehabt; Echüßler habe den Wilth so lange gedrängt und ihm gedroht, bis derselbe den Veitauf d« Zeitungen in seinem Lokale verbot. R. wird deshalb vom Vor- fitzenden zur Sache g«ufen und Hnr Schüßler erklärt, daß« die Erwiderung hierauf später unter„Verschiedenes" geben werde. Hierauf wird die Resolution nochmals verlesen und mit geringer Majorität angenommen. Herr Wansdorf betont, daß Sch. während des Streiks nichts gethan habe, daß er ober jetzt der erste sei, der Steine werfe.(Es wird ihm vom Vor- fitzenden das Wort entrogen und ihm bemerkt, daß dies unt« den dritten Punkt der Tagesordnung falle). Herr Schüßler geht zu letzterem Punkt üb« und verliest eine Sprechsaalnotiz de« Herrn Rautenhaus im„Verl. Vollcblatt", vertheidigt fich und weist theils einige gegen ihn darin erhobene Anschuldigungen zurück, theils erklärt er, fich gegen die übrigen nur in ein« V«eInSversammlung vertheidigen zu wollen; zu dem �assuS,.„daß die fehlenden 73 Mark dem zweiten HerrnWallSdorf abhanden gekommen feien" bemerkt«, daß ein zweiter K-sstr« gar nicht, sondern nur ein Kassi Vorfitzend« gewählt worden sei, die Kollegen hätten fich also nur an diesen, Herrn Rautenhaus, zu halten; auch hätte er es für richtig« gehalten, wenn« dem Verein sofort davon An- zeige gemacht hätte. Schließlich bittet er Herrn Wallsdorf um Aufschluß, wie ihm das Geld„abhanden" gekommen sei. Hnr Walls dorf«klärt, daß das Geld„verläppert" worden sei; da habe« diesen Kollegen 1 M. gegeben, der idm seinen Jamm« geklagt habe, jenen 1 M auf Schnaps und Weiß- bi« u. s. w. An allem sei seine Gutmüthigkeit Schuld, aber Gutmütbigkcit sei Dummheit, und die müsse geprügelt werden, dos geschehe ihm ganz recht. Hnr Schüßler glaubt nicht, daß fich 78 M. vnläppnn können. Herr Wallsdorf er- llärt aufgeregt, daß er nichts unterschlagen und fich verpflichtet habe, alles abzubezahlen, wenn« könne. Hnr Rautenhaus erklärt, daß« für die fehlenden 78 Mark auf- J kommen werde, daß er fern« Herrn Schüßler allein, nicht-i der Revifionskommisfion Einsicht in die Büch« gestatten ron* Herr Schüßler betont, daß« allein daS Material trä prüfen wolle, und daß die übrigen Mitglieder ebensoviel 9W hätten wie er.— Es wird noch einige Zeit hin und her F stritten und, da dies zu keinem Resultat führte, die Versw� lunz von Herrn Schüßler mit der Ermahnung, fest ao% Resolution»u halten und die Beschlüsse durchzuführen» u« Uhr aeschlossen. Verband deutscher Mechaniker und vnwandtcr rufsgenoffcn(Zahlstelle Berlin.) Mittwoch, den 7. Novemd» Abends.» 8* Uhr. bei Lammer's, Kommandantenstr. 71# Versammlung. Tages-Ordnung: 1. Vortrag des Herrn%% Huber über„alte und neue Well". 2. Diskussion. 3. VerW* denes. 4. Fragekasten. Gäste willkommen. Aufnahme Mitglied«. #, Eis Theater. Mittwoch, den 7. November. Gpeeatzan». Der Trompet« von Säkkingm. Jchanspiethana. Geschloffen. lalaer-Rcheiitrr. Madame Bonivard. Vorher: D« dritte Kopf. L»M»«-Gh»at»». Unkraut. Zyentsch»« Theater. Die beiden Leonoren. zfrtedrtch- Mtlhelmstädtische»«h-ater. Die Prinzessin von Trapezunt. Aestdenz-Uheater. Dekortrt. Vorh«: Das Blaubuch. V»Ur«»TH»ate». Dorf und Stadt. OeAeaklianee-Theate». Die schöne Sara. KSniastiidtische« Theater. Kean, od«: Leidenschaft und Genie. Taatrat Theater. Die Schmetterlinge. Viktoria-Theater Die Kind« des Kapitän Grand. Adoif«rnst-Theater. Die drei Grazien. Aanf»«»«'» Uarittt. Spezialttäten-Vo» stellung. Tenrerdia- Theater. Speziallläten» Vor» Theater de» Meichehatten: Speziallläten» Toettelluna. American Theater. Direktion A. Reiff. Up. IB. Mittwoch, den 7. November: Zum 61. Male: Die Weisheit Saiomonsky s. „Otiearchen". Austreten des urkomischen Bendix in sein« neuesten Glanznumm« als Stuben- >ohn« Franz. Auftreten des Jnstrummtalisten Herrn trüge: und des Mimilers Herrn * Ri-oli. Anfang 6% Billets vorher im Bormittaaß von 11 Theaterkasse. Entree 50 bis 1 Uhr an und d« Berliner Theater. Mittwoch, d. 7. Novemb«: Di» Kraut»an Messt»«. Ein Traunspiel in 4 Allen von Fr. v. Schill«. (Clara Ziegl«.) Anfang 7 Uhr. Donnerstag, den 8. Novemb«: Der Prob»p7eil. Lustspiel in 4 Allen von Oskar Blumenthal. (Friedrich Haase.) Anfang 7 Uhr. Cirkus ü. Schumann. Friedrich» Karl- Ufer. Ecke Karlstraße. (Im frühnen ZirkuS K r e m b s e r.) Mittwoch, den 7. Novemb«. Abends 7* Uhr: Grosse Brillant- Vorstellung. Besonders hervorzuheben find: Ringlet, engl. Vollblut-Jagbpfnd.(vom Hnrn Kommnzicnrath Elkan hin vor 14 Tagen angekauft) dresfitt und geritten von Frl. Martha Schumann. Altdeutsche Quadrille, gerllten von 4 Damen und 4 Herren. Auftteten dn Drahtseilkünstlerin Miß Adele, d« Parforce- Reiterin Miß Victoria, der 4 Gebr. Gozzini, deS Jock-y-ReitnS Mr. Jcö Hodgini, der Luftgymnaftiknin Miß Julia Macarthy, d« musttalischen Clowns Gebr. Kulper. Das Schulpf«d H«z, getttten von Herrn Ernst. 4 Rapphengste, in Freihell vorgeführt von Herrn Max Schumann. Komische Enttees sämmtlicher i Clowns jc. ic. i Donnerstag, den 8. Novemb«, Abends 7t Uhr: Gi oze Extra-Äorstellung mit vorzüglich gewähllem Programm. Mos. Zu« 1. Mal in Kerlin. Den. im Königs-Tunnel vrand Hotel Aler«nder»lo ..„tt, Passage 1«r. 9 M.- 10 A. tCjOV Katser-Psnornma WMHr Den! Reise durch Uuteritalien. Ausgrabung von Pompeji. Potsdam und v« Traunzug Kaiser Friedrieh». Enttte& Cycl. 20 Pf., Kind nur 10 Pf. Abonn. _____ Hotel Aleranderplah. Mittwoch, 7. November: Täglich große« Konzett d« berühmten Ungarischen Ncmonal-Kapelle Ratoy Bertalan aus Liptö-Szent-Millüs in Original-Cfikos CostumeS. Großartige Solo-Vorttäge auf Violine» Eymbel und Clarinette. NB. Die Kapelle spielt sämmlliche Piecen ohne Noten. Enttee an d« Kasse 25 Pf. Im Porn er kauf 20 Pf. im Zigarrengeschäft von Herrn Mar», Alexanderplatz im GrandHotel. Programm an d« Kasse. Anfang 7 Uhr. Gusta» Kunze. 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Di« Kandtagsmahi«« in Orriin. m Erste r Wahlkreis. ,,«or der Wahl wurden 25 Mandate(18 kons., 7 liberale) eingegangener Proteste wegen verschiedmer Unregel« «makeiten WM. ®tft er Wahlgang: Klotz 628, Hahn(kons.) 241, Bosse 173, zersplittert 4 Stimmen. Landgerichtsrath Klotz ™ gewählt. » 3 weiter Wahlgang: Paristus 620, Rapxo 285, Douglas 176, zersplittert 1 Stimme. Parisius gewählt. i �Dritter W a hl g a n g: Vr. Otto Hermes 608, Brandes [ � ikyllmänn 178 Stimmen. Dr. Hermes gewählt. Zweiter Wahlkreis. fl.t* f®en stattgebabter Unregelmäßigkeiten lag eine Reihe von �nwwerden und Protesten vor. 23 Wahlmänner wurden bean» Wahlgang: Dr. Paul Langerhans 908, Stadt« TN Z- D. Dr. Wönizer(kons.) 123, Stadtv. Bernardt 1 St. �»ngerhans gewählt. «_ Dritter Wahlkreis. »ann i?et Wahlgang: Virchow 1024, Stöcker 346, Beller» Bennigsen 2, Prof. Delbrück 2 Stimmen. Gewählt ttini»i.?e'*et Wablgang: Knörcke mit ähnlicher Stim« gewählt wie Virchow. « Vierter Wahlkreis. »g.»riter Wahlgang: Hugo Hermes 671, Dr. Inner �'?unckel 2, Fomer 3 Stimmen. Hugo Hermes(freis.) gewählt. »J?"Leiter Wahlgang: 275. Mündel gewählt. „elendeste aller Wahlsysteme" Munckel 668, Odermeister hat sich gestern ��einmal in seiner ganzen Glorie gezeigt und mehrere �hwes loldW enteap' t st» die!' Berliner Bürger, welchen das Amt eines Wahl Kopf der Wahlmcthode, beschränkten Unterthanenverstand" itin!°� M»u sehr an den„ooffiianiien unicnoonenveiiiono" m"�'beizubehalten. Die gestrige Hauptwahl hat denn auch ewrPWo der Kreise der Wahlmänner niemand mehr erregt und W in ,'etzteten gingen mit außer ordentlichem Gleichmut b an aiahltifch; wußten sie doch aus den Ergebnissen der Wahl» v�wjarahj den Ausfall der Abgeordnetenwahl voraus. In vier kxifl* mußte man beim Betreten eines der toh iL** Wahlkreise sich dir Frage vorlegen, wessen Hcldenmuth �«vidauer mehr Bewunderung verdient: Dos der Wahl» JS?". Wrbe Stundnn��i�beL�gmeil�e�tinminTl tolrJ u«d der Stimmenabgabe über sich ergehen lassen müssen, Zvjv.rfs des Wahlkommiffarius des Magistrats, welcher mit den des Wahloorstandes Stunden hindurch diesen »aih�ursruf vornehmen muß, ohne cs den WahlmännernI Unn�ulönnm. welche wenWenseinmTheilder� und noch u? den einzelnen Wahllokalen beobachteten Tempo einii«ufrufe der betr. Urwahlbezirke konnte fich jeder» Asthe rur efPU&n die Stunde ausrechnen, wo an ihn die hatten cd-�"""nabgabe kommen würde. Manche Wablmänner Wer no* flogen, überhaupt nicht zum Wahltisch zu kommm. , l Uw einem solchen Wahlakte nach dem Dreiklaffen« ÄÜfy nm'f lamw der> er»Ä Dit' Ä«ch da benachbarten Bierlokalen zubringen konnten. und nc*<2 den einzelnen Wahllokalen beobachteten Tempo _ �' r�re«"solchen" Wahlakte nach dem Dreiklaffm» Zahnend»» Ä�uhut bat, kann fich leine Vorstellung von der Die ginsL � Heiligkeit machen, die demselben inne wohnt. faie» J!" �estaurationssäle, in welchen fich dieser Akt ab» «ahlrettV, äußerlich keine Besonderheiten, nur die vielen »?- dok u>elche die Treppenstufen bedecken, deuten % dpi Da» einem großen Moment entgcgenschreitet. jktttt h„5nßa.n8«um Saal stehen zwei Magistrats» % tni't uder betritt man einen Raum, welcher so & tniTsro?UQlm erfüllt ist, daß man nur mühsam den vier»othiJa��hen umgebenen Wahltisch zu erkennen vermag. !Sl!ch i„( fichder große Akt der„Volks"abstimmuna. An» «vdelt ml die Sache eine etwas lebhaftere Farbe, denn es der gesetzlichen die gestern in überwiegenden tr» tone,,'.~3 unbegründet erkannt wurden. Dann beginnt �.uidurid u-! niederschmetternde Eintönigkeit: Stunden iiilpvmMrL wan nichts als Zahlen und Namen; die t wZZT&üy den Vorstandstiich wird immer dichter und %kh( defiliren die Wahlmänner mit entblößtem ■ 70 mli m. u.•♦viiiitz � unimiiciuut vi«»•** 1 v,' 0/ Ut. Lungenkraft„Professor Dr. Virchow" fortgesetzt auf dem Laufenden zu erhallen, Äier d"n Vorstandstisch vorüber und flüstern dem Stimm» biet lme? iu, der von den Wenigsten gehört wird. M. men�d da kommt einige Abwechselung in die Eintönig« D* Aam»» �5� Wahlmann, der mit besonderem Nachdruck Welcher ml* nennt, unmittelbar ein anderer folgt, %......| #4%"'�."�..fortgesetzt auf" im Laufenden zu erhallen er an der Reihe ist. Law geisttödtend schlich das Wah -— erste Wahlgang nahm mehrere Anspruch und war in dm meisten Wahlkreisen um Mb 2| in"?8 noch nickt beendet; im 3. Wahlkreise wurde es troi Ii' das Resultat begannt gegeben werden konnte. Ne kurze Pause ein und Nachmittage begann der SÄ««SSWÄ UZ....MW gen fie fick MMZ'LKZUHZz-M Jolle oBen oder solche Anlagen Privatunternehmern über» Cc nicht einiassen dürfe. D(ß die Anlage und Ausdehnung der Pferdebahn in Berlin zu einem spekulativm Unternehmen gerechnet wird, ist etwas neue?. Mll mathematischer Gewißheit ließ sich die Rentabilität des Unternehmens voraussehen, wie es ebm so gewiß ist, daß der von der Pferdebahn» Gesellschaft angeregte Plan, wenn er nach ihrem Vorschlage zur Ausführung gelangt, sehr großen Gewinn abwerfen wird. Es wird zwar hervorgehoben, daß ein Theil des Gewinnes der Pferdebahn dem vtadtsäckel zu Gute ge kommm sei und der vermehrte Gewinn diese Quote vergrößern werde; aber man sehe dock zu, wer dm Gewinn schafft, es ist der Stand der kleinen Gewerbetreibenden und der Arbeiter, die reichen Klassen haben eigene Equipage oder bedienen fich der Droschken. Also tritt, wie meistmtheils, Besteuerung der Aermeren zu Gunsten der Reichen ein und nicht allein zum Vortheile der Stadtkaffe, sondern auch dem der Aftionäre. Die Gerechtigkeit erfordert die Herabsetzung des Fahrpreises auf der Pferdebahn bis zum Selbst« kostmpreise und es ist bedauerlich, daß die Stadtverwaltung die Pferdebahnm aus der Hand gegeben und derm Ausnutzung einer Aktien-Gesellschaft überlassen hat. Was in dem beregten Atttkel zu Gunstm des Privat-Unternehmens gesagt wird, find flache Redmsartm; wmn gemeint wird, der Privat« Unternehmer müsse für sein Rifiko jedmfalls eine Prämie erhalten, so ist, wie schon gesagt, gar kein Rifiko vorhandm ge« wesen, und wenn behauptet wird, die Stadtgemeinde könne nie so schnelle Entschließungen fassen und geheim halten, wie der Vorstand einer Alliengesellschaft, so wird übersehen, daß bei bei deutenden Unternehmungen der Verwaltungsrath und oftmals die Generalversammlung der Aktionäre gehört werdm müssen. Zudem ist solche Behauptung, daß die Stadt Grundstücke theurer erwerbe, für die Anlage von Pferdebahnen nicht zutreffend, da es ziemlich gleichgiltig ist, ob das Depot und die Stallung 100 Schritte näher oder entfernter, mehr rechts oder links liegen. Bezeichnend und für den Magistrat unserer Stadt aber gewiß nicht schmeichelhaft ist der Say, daß der Stadtgemeinde, deren ausführender Beauftragter der Magistrat ist, nicht immer eine vollkommene Sachkunde zur Seite gestanden haben würde, die man nur bei Technikern voraussetzen darf, die voll- ständig ihrem Berufe leben. Hat die„Voss. Ztg." eine solche Wahrnehmung vielleicht bei städtischen Unternehmungen ge macht? SU„Nolk-sternMarte" der«esellschnft„Urania". Die Berliner Stadtverordneten-Vei sammlung hat, wie wir be- reits mittbellten, in ihrer Sitzung am Donnerstag voriger Woche der Gesellschaft„Urania" einen Bellrag von 6000 M. bewilligt, wogegen die Gesellschaft den Schülern der Berliner Lehranstatten freien Besuch, besonders ihrer zu errichtenden„Volkssternwatte" zu gewähren hat.— Im Nachstehenden geben wir unseren Lesern nun einige Einzelheiten über die Abfichten und Zwecke der Ge« sellschaft„Urania" und ihre geplanten Einttchtungen.— Das Interesse für die„Vorgänge am Himmel" ist von jeher in allen Schichten des Volkes ein bedeutendes gewesen, nicht erst an der ungeheuer regen„Thellnahme" an der letzten großen Sönnern finsterniß war dies zu merken, vielmehr wurde dies durch den steten großen Andrang bewiesen, welcher zu den früheren öffent liehen Bifichtigungsabendcn der Berliner Sternwarte stattfand. Piivat'Sternwartcn giebt es jetzt nicht mehr in Berlin, in Breslau gab es vor Jahren deren eine, welche aber in neuerer Zeit ihrem ursprünglichen Zwecke nicht mehr dient. Dagegen finden fick in anderen großen deutschen Städten Prioatstern- matten, über die wir jedoch näheres hier nicht mittheilen können. — Wiederholt war nun in Berlin schon der Bettuch gemacht worden, sogenannte„Volkssternwatten" zu gründen, welche in allen Kreisen der Bevölkerung als ein Bedürfniß empfunden wurden. Ab,r eben die Beschränkung auf eine Sternwatte allein, und andererseits der Umstand, daß mit lediglich pttvatcn Mitteln doch nur kleinere Observa- totten eingettchtet und erhalten werden konnten, war diesen Instituten offenbar schädlich. Nach großen Opfern ihrer Leiter find fie alle eingegangen. Eine Vereinigung glücklicher Um« stände hat nun ein Institut entstehen lassen, welches in der Aktiengesellschaft„Urania", zu beorüßen ist. Dr. M. W. Meyer, als populärer Schriftsteller in astronomischen Dingen bekannt, früher Adjuntt der Genfer Sternwarte, später in Wien thätig, hatte in letzterer Stadt in Gemeinschaft mit dem Maler des HofburgtheaterS einst ein„wissenschaftliches Theater" eingerichtet. Das Unternehmen zeigte Erfolge, und als Dr. Meyer vor drei Jahren nach Berlin überfiedelte, reifte bei ihm der Gebanke, den Versuch zu machen, ob fich in Berlin nickt Aehnliches wie in Wien durchführen lasse. Dr. Meyer wandte fich, wie wir in der„B. B. Z." vor einiger Zeit lasen, mit seinen Plänen zu» nächst an den Direttor der Berliner Sternwarte, Förster, in dem er einen bingebungsvollen, rastlosen Mitarbeiter und Förderer fand. Anfangs März trat dann auf Veranlassung dieser Herren die Gesellschaft„Urania" ins Leben als eine Aftiengestllschast mit einem vorläufigen Kapitalvermögen von 205 000 Mark, eingetheilt in Altien zu 500 Mark. Von uberall her kamen nun Beitrlltserklärunaen. An der Spitze der Gefell. schaft stehen zwei Direktoren. Der-we. der kaufmannstche. ist Herr A. Hirt; der andere, der wissenschaftliche, zugleich aber Dlle'tor der von der Gesellschaft ins Leben zu rufenden wissen» schaftlichen Institute, ist Dr. Meyer. Die Regierung bat der Gesellschaft im Ausstellungsvarl beim klasfischen Dreieck ein Terrain von 1050 Quadratmetern angewiesen. Dasselbe lehnt fich mit der Rücksette an die ÄÄ Ä,.Ä ss iffi« Är vsä ä« SfFÄSHrSLl »»M §m Zimmer des astronomischen Asfistenten, rechts nach dem Pro« jeftionssaal, wo durch große Projektionsapparate die Erschei« nungen der Polarisation un» Beugung des Lichtes gezeigt wer« den, und wo man einen Einblick in die Spekttostopie erhält, namentlich in Hinstcht ihrer Anwendung auf die Erkennung der chemischen Bestandthttle eines Körpers, woran fich dann auch Belehrung anschließen wird über die Anwendung der Speftro« skopie auf die phyfikalische Untettuchung der Himmelsiöiper. Endl-ch wird man dort mikroskopische Präparate in mächtigen Projeftionen zeigen. Die gefährlichsten Bacillen wird man da ganz ungefährlich an der Projettionstafel bewundern können. Der nach der Jnvalidenstraße zu liegende Tbell wird im wesenllichen von zwei Räumen angenommen. Zunächst ist da der große Saal kür die„Permanente Ausstellung von Jnstru. menten und Werken der Präzifionsmechanik überhaupt". An dm Fenstem des Saales, nach der Invaliden« straße zu, werden zum Beispiel fünfzig Mikroskope mit einer Menge von Präparaten aufgestellt sein, so daß dem Besucher hier die Welt des Kleinen in wettgehendem Maße ettcklossen wird. Neben diesem Saale liegt das„wissenschaftliche Theater". Es ist das ein mit allen Künsten und Kniffen moderner Theater« technik ausgerüstetes wirkliches Theater, welches vierhundert Plätze umfaßt. Wir finden hier eine Bühne mit Kouliffen, wie sonst auch. Was aber hier aufgeführt wird, das find die großen sel« tenen Schauspiele der Natur, die man mit den Mitteln unserer heutigen Technik in großer Treue nachzuahmen im Stande ist. Man wird da die große Sonnenflnsterniß vom 19. August 1887 sehen, dann wird man in den Himmelsraum versetzt, um auf unsere Erde herab zu sehen, wie dott der Mondschatten seine Kreise zieht, und so also die Sonnenfinsterniß auch von einem außerirdischen Standpunkte in ihrem ganzen Verlaufe beobachten. Und so wird man noch viele interessante Naturereignisse im plastischen Bilde vorführen. Diese Darstellungen werden durch Votträge eines besonders hierzu engagirten Asfistenten erläutert werden. Außer demselben fungiren als Beistand des Direftors noch drei Asfistenten, ein astronomischer, ein vhyfikalischer und ein Künstler(Maler) für das wissenschaftliche Theater. A«« Kode« der Weltstadt entsptteßm Typen und Erscheinungen, die in ihrer Art höchst charaktettstisch find. Nicht wenige dieser wunderlichen Gestalten leiden an einer gettngeren oder stätteren geistigen Störung. Wir wollen einige dieser Gc- statten vottühren. Der„vergnügte Wilhelm" ist im Nordosten Berlins sehr bekannt. Das Ge ficht des noch jungen Mannes drückt die reinste Freude am Leben aus, die Hände in den Hosentaschen, kommt er immer hüpfend oder tänzelnd fingend seines Weges.„Nun, Wilhelm, etwas fürs Gefühl!" ruft ein übermüthiger Junge. Und Wilhelm fingt mit heiserer Stimme: „Keinen Tropten im Becher mehr und der Beutel schlaff und leer, lechzend Herz und Zunge!"-c. Erwachsene treten hinzu, man lackt über den Sonderling, der nicht weiß, wo er fich die Nacht über betten wird» und giebt ibm wohl 5 Pfennig. Jüngst erwähnten wir„Lumpen- Marie". Ihr Gegenstück ist die alte Sckalerin. welche der Kindermund die„Ringjule" nennt. Seit Jahren durchstöbett fie die Müllkästen der Höfe; ihr Haar ist grau, das Geficht aufgedunsen und blaurotb, der Anzug zettctzt und immer schmutzbedeckt. In frischer Helle blinkt nur der mit einem echten Stein gezierte Goldreif an Ringjulens Finger(?). Die Verkommene soll einst Schauspielettn gewesen sein und Tttumphe aefeiett haben. Viele hätten fie verehrt, aber nur einer habe sie wahr geliebt und dieser, ein armer Künstler, sei ibretwegen in den Tod gegangen. So erzähtt die Fama, „Ringjule" selbst verräth nichts über ibre Vergangenheit. Stundenlang fitzt fie oft auf einem Treppenabsatz und bettachtet den Ring. Ein Typus ist auch der Arme, welcher dm Beruf als„Heldendattteller" in fich fühlt, es aber an kleinen Bühnm nur zu B.dientenrollen gebracht hatte. Seit einigen Jahrm trägt ihm die Kolportage von Schauerromanen gerade soviel ein, daß er eine dütttige Schlafstelle, das Volks« küchenessen und eine Tasse Kaffee in der„Klappe" bestreiten kann. In regelmäßigen Zwischenräumen bttngt er fich jedoch allen größeren Hoflheatern in längeren Schreiben in Erinnerung. Und da er immer eine Retourmarke beifügt, so folgt bald der B. scheid, daß„augenblicklich keine Vakanz" vorhanden sei. Siegesgewiß wird dann die meist hettographitte oder lithogra« phltte Antwort überall vorgewiesen und hoffnunasfreudig auf die nahe bessere Zukunft gedeutet. Aber die Zeit geht dahin, der Körper des Mimm wird immer hinfälliger, das Likpeln immer stärker. Doch in der„Kaffeellappe" oder in der Volks« küche führt er nach wie vor das Wort. Naturgemäß muß einer der Umfitzendm dann und wann den Mund zum Athembolen öffnen.„Bitte, unterbrechen Sie mich nicht!" fährt der Schau» spieler bezw. Kolporteur auf. Niemand denkt daran, man oer- gnügt fich viel zu sehr an seiner Rede. Von Abettausenden ge« rannt ist auch jener mettwürdig fromme„Jüngling" in wallen« dem Lockenhaar, dessen Eigenheit es ist. in öffentlichen Versamm« lungen das Wott zu nehmen und völlig unverständliche christ- lich'soziale Säye zu entwickeln. Am Schlüsse jeder Rede, die meist in betäubenden Schlußrufen und in Lachen erstickt wird, greift unser Jüngling in eine Seitentasche und — entfaltet die Bibel. Heute Handarbeiter, morgen Sttaßenreiniger, übermorgen Trattätchmvettheiler, führt er ein Leben, dessen Wahlspruch lautet: Sorget nicht für den morgigen Tag! Berlin ist groß, die Gelegenheit zum„Durchschlagen" mannigfaltig. Welche Unmenge inter- effanter Erscheinungen umspannt die Zunft der„kleineren Stadtreisenden". Ueberwiegend setzen fich dieselben aus jungen Kommis zusammen, die, stellungslos geworden, nun nach allerlei Irrfahrten und herben Enttäuschungen zur Kolportage oder zur „Stadtbereisung" greifen. Da wird auf ,, Ochsenmaulsalat", auf die�ewnbetr�enden�mtt elr�Ber�cherunas�und�erg�ungs« törnarze Färbung annimmt. Ein Theil von diesen„Stadt. reisenden" gelangt wieder in solidere Bahnen, ein Theil ver« äTySrn""Hr. Dann ist das Gefängniß die MUMM .£. ,em bormlos aussehende Menschen entgegen und rufen.„Haben Sie schon das neueste Bonmot gehört:„Wehe Demiemgen, welcher mit einem einfachen„Ja!" antwortet und dadurch dem heißhungrigen Erzähler den Wiyfadcn oder eigen!« lich den faden Witz abschneidet. Wie fich das Klavieifieberncch und Loch en jedes Haus stahl und aus der Mufik, dieser Wonne und aus einem Spiel der Phontafie ein Stiel mit Motten eus n"J?.- ßommenben Blitz ein mehr duftendes als ieuchterdes Nachtlampcken gemocht. Der Witz ist ficherlich das Salz der Konversation. Ein ! Körnchen Witz soll in jedem Gespräch vorhanden sein, denn dadurch erhält selbst der trockenste Gegenstand einen angeneh- men Geschmack. Doch es muß echter Witz, attisches Salz sein, und man darf uns nicht irgend ein er» bärmliches Sucrogat unter die Worte mischen. Wer seine Konversation mit guten Witzen salzen kann, der thue es, wer aber keinen Witz bcsttzt, wem die Gabe des Humors nicht ver- liehen ward, der strenge sein Gehim nicht an. Der wahre Humorist spricht oder schreibt, wie er denkt, und erzielt oft mit jenen Bemerkungen die größte Heiterkeit, welche ihm am wenig» sten witzig scheinen. Während der echt Humorist leicht produ» zirt, die heiteren Worte ohne lange Ueberlegung ausspricht und immer den Nagel auf den Kopf trifft, stnnt der After-Humorist lapge nach, spricht dann sein Mot getaffen aus und trifft nie» mals die richtige Stelle. Während der eine Schütze immer ins Schwarze schießt, ohne lange zu zielen, zielt der andere lange und schießt immer daneben. Das Witzfieder wüthet am stärksten, wenn irgend an weithin stchtbarer Stelle ein Gegenstand auf» taucht, der zu leichten, dilligen witzigen Bemerkungen verlockt. Das Erscheinen eines komischen Namens auf der Bildfläche, einer irgendwie auffallenden Persönlichkeit ist solchen Sonntags- jägem in den Revieren des Humors ein willkommener Anlaß- Augenblicklich hat z. B. die Magerkeit der Sarah Bernhardt in Wien eine Witz-Epidemie heraufbeschworen, in Budapest, wohin Sarah Bernhardt demnächst kommt, wird diese Epidemie de» fürchtet. So wie die Ueppcgkeit der Welt allen Menschen, welche keinen Witz desaßen, einen unerschöpflichen Stoff bot, muß nun, so klagt heute das„Budapester Tageblatt", die Mager« kett der armen Sarah Bernhardt den vom Witzfieder befallenen Unglücklichm Hilfe und Rettung dringen. Um in der Sprache dieser armen kranken zu reden, ist die magere Sarah ein fetter Biffen, und wie die hungrigen Hunde stürzen fie über diesen einen Knochen. Wenn ich an die schauerlichen Witze zurückdenke, sagt der Feuilletonist des genannten Blattes, welche ich über» dauert habe, so graut mir. Und dabei ist Sarah noch gar nicht in Budapest! Was soll das werden? Wird es überhaupt möglich sein, in Gesellschaft zu gehen, wenn Sarah Bernhardt in Budapest gastirt? Können jene Wenigen, welche nicht vom Witzfieder heimgesucht find, den Angriffen der Kranken Stand halten? Ist es möglich, noch grimmigere Witze zu ertragen, als diejenigen, welche Einem hinlerrücks versetzt werden? Sollen die Diamanten der ftanzöstsaien Schauspielerin wiiklich beweisen, daß Sarah mehr als einen Stein im Brett hat? Soll man angefichls der in Diamanten strahlenden Künstlerin Stein und Bein schwören? Soll fie dem Bolkstheatcr auf ihre Gebeine helfen? Soll der Sarah-Bernhardt- Enthufiasmus nichts anderes sein, als eine Beinhaut> Entzündung?... Die entsetzlichsten der abschreckendsten Beispiele wollen wir unseren Lesem lieber ersparen. Gwladuttg zum Lehrkurs«««der die erste Hilf« bei UnglücksfäUen. Unterzeichnete beabfichtigen, in den Wintermonaien einen Lehrkursus über die erste Hilfe bei Un» glücksfällen von einem Arzt zu veranstalten. Hierzu werden die Zimmecleute sowie Maurer und Bauarbeiter u. s. w. ergedenst ersucht, fich an denselben zu betheiligen. Diejenigen, welche ge> neigt find, fich daran zu delheiligen, weiden ersucht, ihren Namen, Stand und Wohnung auf den jetzt herum» gehenden Listen aufzusetzen, damit, sobald eine größere Zahl von Personen zusammen ist, dieselben per Karte eingeladen werden können. Zur Deckung der Unkosten(Verbandsmatertal, fo r t o u. s wj, ist ein einmaliger Beitrag für den ganzen ursus von 25 Pfennigen zu zahlen. Ausgefüllte Liste muß bis zum IL. November an einen der Unterzeichneten gesandt werden. Gustav Dietrich, Zoffenerstraße 31, 3 Tr.: Joseph Schmidt. Laufitzerstr. 3, 3 Tr.; Herrn. Neumann, Rnchenderaer- straße 120, 1 Tr.: Wilh. Zippke, Ersenbahnstr. 37, vom 4 Tr.; August Laudsch, Dieffenbachstr. 33. Hof 3 Tr.; Wilh. Nittcrt, Reictiendergerstr. 52, bei Jamcck. tz. 3 Tr. Pom Postdiebftahl. Das Polizei- Präfidium erläßt folgende Bekanntmachung! 10000 Mark Belohnung. Von den am 27. 10. d. Js., Abends, vom Hofe des Stadtpomamts mit zwei Posldriefdcutcln gestohlenen Werth- Effekten find bisher i Million italienischer Anleihe nicht ermittett worden. Die Deutsche Bank Hierselbst hat auf die Wiederherbei» schcffung der fraglichen Effekten eine Belohnung von 10000 M. dezw. eine dem herbeigeschafften Thetldettage entsprechende geringere Summe ausgesetzt. Die vor de» zeichneten Effekten definden sich im Befitz des bei dem fraglicben Postviedstahl betheuigten Arbeiters Ferdinand Karl Wilhelm Brunn, am 26. September 1854 zu Schiffmühle, Kceis Königsberg in der Neumark, ge» boren, der zuletzt in Hamburg gesehen und bisher noch nicht ermittelt worden ist. Brunn ist 1,70 Meter groß, hat dunkelblondes Haar und starken dunkel- blonden Schnuirbart, blaugraue Augen, hochge« wölbte Stirn, stumpfe, gerade Nase, längliches, ovales Gestcht. Der kleine Zeigefinger ist halb g«-krümmt, auf dem rechten Zeigefinger eine Narbe, im Nacken rechts eine Warze. Der Genannte trägt einen dunkelbraunen weichm Filchut, wahrscheinlich blauen Rärins- Uederzieher und einen dunkelbraunen Iaquet- Anzug. Er dezeichn-t fich vielleicht als B auer W. Naumann aus Biesenthal und hat fich woh scheint, ch den Schnurrbart abnehmen lassen. Die Obcr-Postdireltion setzt auf die Ergreifung deS Brunn eine wettere Belohnung von 500 Mark aus, indem fie uns um Abdruck der folgenden Bekanntmachung er« Die Verhaftung des Ardeiters Ferdinand Karl Wil» Helm Brunn, welcher am 27. Oktbr. in Gemeinschaft mtt dem inzwischen in Hamburg festgenommenen früheren Posthilfsboten Schröder hier in Berlin zwei Postbriefdeutel mit 186 Einschreibbriefen und einer größeren Menge ge« wöhnltcher Briefe entwendet hat, ist leider noch nicht ge» lungen. An dem Inhalte der beraubten Sendungen fehlen unter anderem noch 1500 Fcks. Römische 4 pro,. Staatsanleihe, 1000 Frks. Serbische Hypotheken-Anleihe, Svanstche Anleihen- Koupons im Werthe von rund 6000 Frks.,, m, Koupons zu Norwegischer Anleihe, zu Warschau» Wiener Prioritäten, zu Ausfischen Papieren(darunter 36 Orel> Vitedsl, 110 Moskau- Kursk, 21 Losowo- Se- bastovol). Cdecks über zusammen 32 171 M. und Wechsel über 8403 M. 30 Pf., 50 3«., 269 M. 44 Pf. und 73 Frks. 50 Elms, und 500 000 Lire italienische Anleihe. Die Nummern der fehlenden italienischm Anleihe» scheine find bereits veröffentlicht(stehe oben). Der erste der Postdicbe, der frühere Postd-lssvote Schröder, befindet fich bekanntlich in Hast. Die Retchspostverwallung hat die her mit dem Posthilisbotenwesen, welches unter dem Re> giment des Staatssekretärs von Stephan eine große Ausdehnung gewonnen bat. übe Haupt schlechte Erfahrungen gemacht. P lz, der vor mehreren Jahren in Leipzig mtt 14000 M. flüchtig wurde und Wolf, der in Köln auS einem Postwagen 70 000 Mark stahl, waren ebenfalls Postbllfsdoten: in den Gerichtsverhandlungen Posthilfsboten, die wegen Verun» wuuna genchllich verurtkeilr werden, häufige Erschet» nungen. Mct Recht ist schon wiederholt in der Budget» komm isston des Reichstags empfohlen worden, das Post» hclssdot.nwesen einjvschiänken und olle etatmäßigen Unter» deamter. stellen mit definitiv angestellten Unterdeamtcn zu de» setzen. Die Posthilfsboten haben leinen Anspruch auf dauernde Beschäftigung, können vielmehr jeden Tag wieder entlassen werden, erhalten auch keinen Wohnungszuschuß und beziehen nur Diäten, die geringer find, als die Besoldungen, welche die etatsmäßigen Unterbeamten bekommen. Die den Posthilfs- boten gewährte Aus ficht, nach zwölfjähriger Dienstzeit als Briefträger, Postschaffner zc. etatsmäßig angestellt zu werden, bis dabin aber mit geringen Diäten das Leben zu fristen, hat wenig Verlockendes und kann nickt dazu beitragen, dem Post- htlfsbotenwesen mit demselben Vertrauen auf Sicherheit des Postdienstes zu begegnen, wie es die definitiv angestellten Postunterbeamten genießen. Nach einer telegrapbischen Mittheilung der Hambmger Polizei- behörde ist der am Postraube betbeiligte Arbeiter Brunn gestern Morgen dort verhaftet worden. In seinem Befitz wurden nur einige Koupons und etwas baares Geld vorgefunden. Von dem Verbleiben der fehlenden Wertdpaviere will er nichts wissen. Da Brunn geständlich gestern in Berlin war, dürfte er den Versuch gemacht haben, das gestohlene Gut hier zu verberaen. Per dritte Wass-rlauf de» Pammmiihle« zunächst der Poststraße war mehrere Wochen lang behufs Vornahme von Bohrungen und Errichtung einer Spundwand um die Gmnd» mauern des stehen gebliebenen Mühlengebäudes abgestaut. Nach- dem die sehr schwierigen Ardettm am Sonnabend vollendet waren, wurden die Schützen wieder gezogen und der Strom schießt jetzt wieder schäumend und brausend wie früher durch das Gerinne, um fich dann in hundertfälligem Strudel mit den beiden anderen Wafferläufen zu vereinigen. Gin au« Zerpenschleus« hier»tugefuhrte» Kchwei», welches dort als gesund befunden war, mußte dieser Tage hier in der Untersuchungsstation konfiszirt werden, da es, wenn auch nur in geringem Maße, Trichinen enthielt.— Gegen einen Schlächsermeister aus der Umgebung Berlins, der deschuldigt wird, den Stempel der Flei'ch.Untersuchungsstation nachgemacht und zu seinen Gunsten benutzt zu haben, ist(ver„Allg. Fleischer- Ztg." zufolge) die Untersuchung eingelettet worden. Die Unter» suckung ist durch die Denunziation eines von dem betreffenden Meister enilaffenen Gesellen veranlaßt worden. He«'«g«»gd«rK»volk«r»«g der Stadt Krrli». In der Woche vom 14. Oktober bis 20. Olrober d. I. fanden 591 Eheschließungen statt. Lebendgeboren wurden 830 Kinder, darunter 100 außerehelich, todtgeborm waren 17 mit 4 außerehelichen. Die Ledendgeborenen find 29,9, die Todtgeborenen 0,6 pro Mille der Bevölkerung, die außerehelich Geborenen find bei den Lebendgeborenen 10,8, bei den Todtgeborenen 23,5 pCt. Die Zahl der gemeldeten Sterdefälle betrug 526, die fich auf die Wochmtage wie folgt verthellen: Sonntag 64, Montag 80, Dienstag 82, Mittwoch 73, Donnerstag 76, Freitag 74, Sonnabend 77. Von den Gestorbenen erlagen an Ma- fern 2, Scharlach 2, Rose 0, Diphtberttis 30, Bräune 4, Keuchhusten 5, Kindbettfieber 3, Typhus 3, Ruhr 0, Syphilis 2, Altersschwäche 22, Gehirnschlag 22, Lungenentzündung 39, Lungenschwindsucht 63, Diarrhöe 15, Brechdurchfall 10, Magendarmkatarrh 13. Durch Vergiftung kamen 2 Perfonen um, 1 durch Selbstmord, 1 durch Alkoholvergiftung(Delirinm tremens). Eines gewaltsamen Todes starben 19 Personen, und zwar durch Erttinken, Erhängen 4, Uedcrfabren 2, Sturz oder Schlag 7, Schußwunde 3, Stich-, Schnitt- oder Bißwunde 1, Operation 1. Hierunter find 9 Todesfälle durch Selbstmord herbeigeführt. Dem Alter nach find die Gestorbenen: unter 1 Jahr alt 187(35,6 pCt. der Ge» sammtsterblichkeit), 1—6 Jahre 74, 5—15 Jahre 14, 15 bis 20 Jahre 4, 20-30 Jahre 33, 30-40 Jahre 47, 40 bis 60 Jahre 87, 60—80 Jahre 61, über 80 Jahre 19 Personen. In hiesigen Krankenhäusern starben 121, einschließlich 17 Auswärtige, welche zur Behandlung hierher gebracht waren. Auf die Standesämter vertheilen fich die Todesfälle folgendermaßen: Berlin-Köln- Dorotheenstadt(1) 21, Friedrichstadt(11)17, Friedrich- und Schöneberger Vorstadt( Ii) 19, Friedrich- und Tempelhofer Vorstadt(IV) 41, Louisenstadt jenseits, westlich (Vi) 61, Louisenstadt jenseits, östlich(Vd) 31, Louisenstadt dies- seits und Neu-Köln(VI) 27, Stralauer Viertel, westlich(VUa) 42. Stralauer Viertel, östlich(Vtld) 37. Köniastadt(VW) 37, Spandauer Viertel(IX) 22. Rosenthaler Vorstadt, süd- l ch(Xu) 27, Rosenthaler»Vorstadt, nördlich(Xb) 30, Oranienburger Vorstadt(Xi) 43, Friedrich- Wilhclmstadt und 3«oabit(XU) 42. Wedding(XUl) 30. Die Sterbefälle find 18,9 pro Mrlle der fortgeschriebenen Bevölkerungszahl (1 451 251).— Tie Sterblichleitsziffer in folgenden Städten des Deutschen Reiches mtt mehr als 100 000 Einwohnern betrug in Aachen 24,7, Altona 27,4, Barmen 14,1, Bremen 14,6, Breslau 23,6, Chemnitz 28,0, Danzig 28,2, Dresden 19,9, Düsseldorf 27.4, Elberfeld 20,7, Frankfurt a. Ä. 19,4, Hamburg mtt Vororten 27,2, Hannover 22,1, Köln 23,9, Königsberg 24,6, Leipzig 17,5, Magdeburg 22,2, München 28,8, Nürnberg 22,4, Stettin 24,1, Straßdurg i. E. 19,7, Stuttgart 11,9 pro Mille. In anderen Grohfiädren Europas mtt mehr als 300 000 Einwohnern betrug die Sterblichkeitsziffer in Amsterdam 19,1, Budapest(Vorwoche) 22,7, Dublin 22,7, Liverpool 19,7, London 20,0, Paris 21,3, Petersburg(Vorwoche) 23 3, Warschau(Vorwoche) 30,3, Wien �Vorwoche) 22,7 pro Mrlle.— Es wurden 7898 Zugezogene, 2994 Weggezogene gemeldet, so daß fich die Bevölkerung mit Einrcchnung der nachttäglich gemeldeten Ge- borenen und des Zuschlages, der den Weggezogenen erfahrungs- mäßig zugerechnet werden muß, um 4986 vermehrt hat: die Einwohnerzahl beträgt sonach am Schlüsse der Äericktswocke 1 456 237.— In der Woche vom 21. Ottober bis 27. Oktober kamen zur Meldung Jnfektions-Erkrankungsfälle an Typhus 11, Masern 93, Scharlach 112, Diphtherttrs 110. Kindbettfieber 4. Polizeibericht. Am 5. d. M. Vormrttags wurde im Hause Fiustenstt. 19 ein Gürtler und NackmillagS eine Frau in ihrer Wohnung in der Karlstraße erhängt vorgefur dm.~ Bride Leichen wurden nach dem L-icher.schauhause gebracht.— In der Nacht zum 6 d. M. glitt der Möoelpolirer Genn auf dem Hofe des Grundstücks Gerichtsstr. 10 aus und brach den rechun Unterschenkel, so daß er nach der Char tec gebracht werden mußte. — Im Laufe des 5. d. M entstanden in den Häusern Prtti» straße 1A, Dresdenerstraße 50 und Neue Königstraße 33 kleinere Brände, welche von der Feuerwehr gelöscht wurden. Gericht»-Zeit»«s. ♦ Als«in äuffera l.ichtsrnuiger Weufch kennzeichnete fich der Stadtteisenve Max Dupont, welcher fich gestern gegen eine auf Unterschlagung lautende Anklage vor der 88. Abtheiiung des Schöffengerichts zu verantworten hatte. Der Angeklagte war vom April bis Oktober d. I. bei der Firma Mehneft und Meckel in Stellung und bezog ein Monatsgehalt von 125 M- ttotzdem hat er in dieser Zeit nicht weniger als 608,75 M' welche er von der Kundschaft erhoben halte, unterschlagen und verjubelt. Stach seinem eigenen Teständniß resultirt die Ge» scmmtsumme aus zehn verschiedenen Fällen der Unter- schlagung, die er thellweise aus Leicktfinn, tbettwcise um frühere Schulden zu befahlen, begangen haben will. Der Gerichtthof delegt ihn nach dem Antrage des Staatsanwalts mit 9 Monaten Gefängniß unter dem Hinweise, daß die Stra'e nur deshalb so milde dem.ffen sei, weil ein offenes Geständniß und anscheinend aufrichtige Reue vorliegen. * Per»roff» Pubekuuut« hält fast täglich in den Ge» richtesälen seinen Umgang und ist aus diesem Grunde längst eine ollgemein bekannte Person geworden, obgleich derselbe nach den Schilderungen der An geklagt- n, je nach Lage der Sacke, in den denkbar verschiedensten Formen ersch.int. Im vorlügenden Falle war der Unbekannte dem Hausdicner Jakob Ferla auf dem Dönhoffsplatz und zwar mit einer so starken Priese er- schienen, daß selbst die Richter von der 2. Strafkammer des Landgerichts 1 den„Tabak" etwas zu stark fanden. Fetta stand nämlich bei dem Maurermcister Hamann in Dienst und wurde von diesem vor einiger Zeit mit 5000 M. zu eincm Geschäfts» Wer nicht mit*- freund geschickt, um das Geld abzuliefern...._—, Gelde ankam, war Fetta. Am nächsten Tage empfing � Hamann einen Brief, dessen Inhalt im Wesentlichen folg«� maßen laut- te:„Lieber Herr, habe Unglück gehabt. Komeu- auf Dönhoffsplatz und kriege von Unbekannten eine Priest,? mir hat gemacht schlafen. Wenn ick werde wach, sind mir»' fort. Was werde ich anfangen? Ich werde gehe« 3 Wasser."— Fetta dachte natürlich gar nicht daran, 3 naß zu machen, sondern dampfte schleunigst nach MagveW M.....'«.! Srnii Eine i -B Saale d« und von da nach Hadersleden, wo er schließlich««« /r;"—""'UN jöitm drucket lolines?" D »töchen niül fj Wen. N Polizei aufgestöbert wurde. Er verblieb auch gestern dei« von 3 ~' TÄntnfc Niirrft-in-«ri.'f?. die* rgltk eine l- Behauptung- auf dem Dönhoffsplatz durch eine Priese, die»#1 ein* se von einem Manne offerirt worden sei, betäubt geworden»«needmen, dc in düsem Zustand bestohlen zu sein. Den unbekannten i? Ai. pro s habe er schon öfter mit dem Portier des Hauses, in dem �«cadenlebei Stellung war, im Gespräck gesehen.— Durch die BewM«nveu zu wa nähme wurde aber festgestellt, daß Fetta einem Bckav'««' Bin bei eine, Haders leben 280 M. zum Aufbewahren übergeben dttü,' M Rornmur gleich er einige Tage vor seinem Verschwinden mittelWf, An de wescn war und den Versuch gemacht hatte, von einem Ve> Mädchen einige Mark zu borgen. Angcfichts der Sacbl»«' murden->,«». antragte der Staatsanwalt das höchste Strafmaß für schlagung, 5 Jahre Gefängniß, und der Gerichtshof venr den schon mit Zuchthaus desttaften Angeklagten nach dieses� trage. * Wege» Keleidiguug des Bezirksvorstebers-, stand gestern der Tffchlermeister Albett Kotsch vor der w-J tbeilung des Schöffengerichts. Der Angeklagte hatte' Biederseestiftung ein kleines Darlehen erhalten, das er> weise zurückzahlen sollte, wozu er aber nicht im Skande' weil die Ardett zur Zett schlecht ging. Die genannte 0"! bat mehrere Prüfungekommiffare, welche vom Magistrates� Zweck ernannt werden, Recherchen für das Institut zu«T men. Ein solches Amt war auch dem Bezirksoorsteher� mann übertragen worden und in dieser Eigenschaft m\ fich an Kotsch, um von diesem die versprochene Avzablung � Der letzterejoll ihm bei dieser Gelegenheit und Ä9 fei' Bnenden ang Btten werdet ««rderung eii . fien öl, M entgege, mmnuillohn J�Äd gl langen.*-1» uoicit luu>01» un imin wocgcnuc» i-'ui haben;„Wer find Sie denn eigentlich? Dock auch nj!'. Faullcnzer, den wir mit ernähren müssen! Machen 2� Sie hinauskommen und lassen üie fich nicht wieder W, giebt es Katzenköpfe." Dem gegenüber behauptet der W von Weimann, den er nicht als Bezirksvorstehcr gekar» zuerst mit dem Wort„Faullenzer" beschimpft worden was Weimann aber eidlich in Abrede stellte. Der% walt beantragte, da die Beleidigung nicht öffentlich sei, eine Geldstrafe von 40 M. Der G>richtshof war Meinung, daß den Beamten der weitgehendste Schutz werden müfie, und verurtheilte d ei halb den Angell� 14 Tagen Gefängniß. Wohl selten fand stch«i««ierichtvhof ein so schweres Urtheil wegen Hausfriedensdrucks un« Verletzung zu fällen, wie gestern die 87. Abtheiluna des* gerichts in einer Anklagesache gegm den 25 jähw? porteur Oskar Dittmer. Als Havptdelafiungszeugin � ihn die Ehefrau des Kaufmanns Mielke, Lüneburgcrfir«� Haft, auf. Sie gab an, daß fie fich am Mittage des*' allein in der Wohnung befunden, als es stark kling«� habe geöffnet und vor der Thür den Angeklagten f welcher gebeten habe, näher treten zu dürfen, um Gespräch mit ihr zu führen. Sie habe dem ihr röllig erwidert, daß fie weder Zeit nock Lust dazu habe, und die Thür wieder zu schließen. Der Fremde habe dies durch zu vereiteln gewußt, daß er den Fuß auf die setzte. Gleich darauf habe derselbe fie mit der Faust! Kopf geschlagen, daß ihr Kamm zerttümmett, wurde dann die Treppe binadgelaufen. Sie habe Hilfe geschrieb n und die Verfolgung des Attentäters men, auf dem zweiten Tieppenabsay habe fie ihn mud und versucht, ihn am Rockzipfel festzuhalten. Wied? i Sä- iei- dre Ar SÄ'» An Usm i �Mindeste' %?tute zu J-ÄT ÖS Upende H Dieser stellte den Sachverhalt wesentlich anders% der Vertreiber eines Werks über Martin Luther. ettrog der inneren Mrsfion zu Gute kommen sollte der Zeugin mit wenigen Motten klar machen wodm-uj fich um einen guten Zweck handele und allerdings/� die Schwelle gesetzt, um die Zeugin zu anzuhören. Diese habe in höhnischer Weise interesfire sich nicht für fromme Werke, und' heftig die Thür vor der Nase zugeschlagen. über bade er gerufen, daß er einer K mehr Bildung zuaettaut hätte, und dann habe die Thür wieder geöffnet, sei auf ihn zugestürzt und b« Geficht geschlagen. Den Schlag hahe er erwidert un« davon gegangen. Frau Mielke habe ihn verfolgt unv angegriffen, norauf cr ihr den zweiten schlag � Durch die Beweisaufnahme wurde erwiesen, daß d«, für eine Stetttner F rma Abonnenten suchte und nicht auf ein schwereres Verbrechen abgeseben war, y, anfänglich vorherrschend war. Im UebttgenJ. d>m AngeU«LA i jpwMMT nte vor U W HZ ficht WWWWW» Gerichtshof der Zeugin und nicht dem Ange! Staatsanwalt beantragte gegen denselben 6 Wocken��< der Gerrcktehof erkennte dagegen auf 1 Jihi 4«ZyK fängniß. Es heiße die Siche.hert in der eigenen Frage stellen, wenn in solchen Fällen wie d-r voy° die ganze Strenge deS GeiitzeS in Anwendung l«"-, »i««r»iizruthLmiitt,«« Lag« defmdet. Abth-riung des Berliner Sa öff ngerichis dem tN««' aif und Maschinenbauer Gustav Rohr gegen ü»er, � nun bereits zum dritten Mal binnen einiaen � f ÄK' bb&w der Anklage wegen Uedertretung gegen die GeroerU°M, antworten hatte. Der Angeklagte befand fi«. g?. Geisteskrankheit mehrere Male"'!'«' Dalldorf au» ftuheren Jähren entmündigt. Nachdem für lw'v, Entmündigung aufg.hoben� worden, da er »»»WWW wurde, d-ü später seine Entmündigung wi-ver°" � werden muffen. Gegenwärtig behauptet Rohr,/ � fahilick aus der Airen»nse-ie-».i-«-» morden il>, föpf, F-mllil i Ehrlich aus der Irrenanstalt entlassen worden und zurechnungsfähig zu sein. Da nun lidenpenston zu seiner und seiner Haltung nicht ausreicht, entschloß«mI1 M Erwerb durck Handel mit Druckschr' f- pit% Das Polizeiprafidium versagte ihm adermehrMw» g# — Sa iSKSSS-KS»' Sattler u Nehie'" f9ted es bei vctor�-' Wäirend d.ssen betreibt nun der Angeklagte � w'3 Druckschnften ohne polizeiliche Erlaudniß und w' ,„i l Kl w« daß ihm das Polizeip ästdium den Erlaudniß� � _ rock wündigt bin!" Und in"der ThÄ muß denn h°f l-desmal. was auch heute geschah- aus» «(nxiCM# Soziales und Arbeiterbew�. ��a»»tu,ach«»g /Oer M�dtt dtt i 1 aufz, eStf? Nkreiue und Persammwttge«. »ssentliche Kersamm'mvg der Zteiudrucker � Knyographr» fand am 5. d. bei zablreicbcr Beihe ligung ? kee ollen Sckützenhauses(Linicnstraßc) statt. Die «gaordnimg laustte:„Wie verhalten sich die Berliner Kollegen Quicker und Lithogravhen) zur Einführung eines Minimal- ?£t Referent, Herr Ge> t, hob hervor, daß etwas t»(Üi mC�e' um das so darniederli gende Gewerbe wieder iu heben. Nach einer vom j�ach oerein erhobenen Statistil ver- von 300 Gehilfen 160 unter 21 M. Da aber die Sta- Ml eine sehr mangelhafte sei. so ließe sich mit Sicherheit uciww...-� iS jSmcn' daß mindestens 40 pCt. der Berliner Gehilfen unter kannten W° Iii. pro Woche verdienen. 10 pCt. seien gezwungen, ein in de« v!'Madenleben zu führen, d. h. aus einer Arbeitsstätte in die sie Bewt«?"Sere zu wandern, ohne dauernde Arbeit zu erdalten. Wie WkarW'«"W bei einem Verdienste von noch nicht 18 M. die Woche Staat en hat»,' ,.vv Kommune und Familie gerecht werden könne, sei unerfind- mittM? 3- An der Hand der Statistik führte Redner die überaus einem JMlflen Verhältniffe klar vor Augen, zeigte, daß die Ucbcr- r Sochw*»vnden- und Sonntagsardeit in vielen Druckereien an der Tages- aß für— m''■■" M"' M bof cen räch tw'*' hen toll t. Kam« ne Briefe, sind wir che geh» t daran, h 3W lich von gestern bei» ßriese, die» geworden zers or der'. hatte«*1 das eil ir Stande' inntc En ,isirate n ut zu u» Vorsteher hakt ivan»j >zabkm nbeit ze-... wch vS l'. w,r W' und sprach die Erwartung aus, daß die An- ffenden angesichts der traurigen Verbältwffe die Hand dazu »zP nierden zur Aufbesserung der H'ge der Gehil'en. Die «orderung eines Minimallokncs dürfe Niemand abschrecken, am l«n die Prinzipale. Die von diesen dieser Forderung , rntgeger zustellenden Gründe seien nur Scheingründe. Ein ÄMallohn sei das beste Mittel, die Schleuderkonkurrenz zu J' lafN- Das Publikum müsse sich an bessere Preise gewöhnen. bi?& �er Arbeit müsse wieder steigen. Durchzuführen sei v�Lvrderung durch Einigkeit. Arveit ist des Bürgers e �£Sen ist der Mühe Preis, finge der Dichter. Gti.~et sei der Segen? Ebensowenig sei von der JzL®£l. Fleißes der Hände etwas zu verspüren. Einen �nen Appell richtete Redner an die Berliner Kollegenschast w,™! sie auf zum heiligen Kampfe um Menschenrechte.(Leb- '- j�esiall.) In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, her sehet,, der W aekan» A klingt rölliak , und' ; dies l f die' aust r wurde' de ters i auktt�z a J •Wh ritt O»t» VIV(«Uli IVUVVV VUVUUI|Vllp lu«■ i etenp,rS: �odndewegung wenig Erfolg verspreche, so lange das eben Efeft trnk w. Unterbieten von Peinzipalen und Gehilfen, wie es dat hestehe, nicht beseitigt sei. Herr Preuß konstatirte, fhkJ"en Lsthographen sogar Wochenlöhne von 12 M. de- aerilr.®c bezeichnete die Akkordarbeit als den wundesten Punkt, das Gewerde völlig zu mini en. Diese müsse vor allem ttbrifü n 01 werden. Dies könne geschehen, wenn jene Akkord- fei. w a �em Fachverein anschließen würden, welcher besttebt »jh, e vnteressen des Handwerks nach jeder Richtung hin zu Bon anderer Seite wurde auf den Krebsschaden ver tick im Lithogrophengewerbe hingewiesen. Thatsäch- �'ollen Anstalten bestehen, wo zwei Gehilfen und 15 bis 16 arbeiten. Aehnlich lägen die Verhältnisse in den . �avruckcreien. Daß hierunter das Gewerbe schwer zu leiden ff?ar, nach der Ansicht des Herrn Benkel, selbstverständlich. etiir gab seine Anficht ferner dahin kund, daß es das ul Bestreben der G. Hilfen sein müsse, einen Minimal- J-l und eine feste Arbeitszeit einzuführen. Dann t»eit- R viele Mißstände von selber geben. Nach einer �»iren. Besprechung der bekannten Mißstände trat man der % vaher, wie dt« Forderung eines Minimallohnes durebzu- /ei. Es wurde für durehaus nothwendig erachtet, daß bi»& efien ein Fonds vorhanden sein müsse, um diejenigen, tt*2Sre iu so überaus niedrigen Löhnen arbeiten, hinreichend rPeistützen zu können im Falle einer Arbeitseinstellung. Leider Z�ögen sich die besser gestellten Gehilfen zurück, sobald es �.ven Geldbeutel gehe. Die bisherigen Streiks hätten in Beziehung traurige Resultate gezeitigt. Dieselben seien lohL n Strohfeuer gewesen. Alle Gehilfen müßten fest zu- »>a?£vstehen, dann würde ein Erfolg nicht ausbleiben. Ter kein n t>£ Herr Obier wie auch Herr Leuschner hatten zwar nstn�°»es Vertrauen zu einer Lohnbewegung, doch defürworti te % mji" schiedenÄ�Bersuch derselben. Herr Kallmann trat mit End -"i«wh �, dafür ein, daß ein gelernter Gehilfe, möge er iung sein, nicht unter 21 Mark arbeiten dürfe. fltund, bA!i te auch die UnterstühungSfrage in den Vorder- für jeden öem herrschenden wirthschaftlichen Druck, wo jeder zu gehe» tr" arbeiten müsse, nur um nicht gänzlich zu Grunde auch noij- st'emand verlangen könne, daß Kollegen den, wenn Ersatz w.% niedrigen Verdienst aufgeben sollen, ohne einen isigen haben. Um eine unfruchtbare Debatte zu been- �vhnbeni?« Herr Tausch Abstimmung darüber, od in eine "' Ng eingetreten werden solle oder, nicht und im Be« die Unterstüyungsfiage zu regeln. Herr Sillier WDerM„ tebereilung und oefürwortete zunächst Beitritt � es«? iverpfn1 Übereilung und oefürwortete zunächst Beittitt zum rfallli a.?5 Beschaffung eines Fonds. Hierzu wäre aber 1 eine l. erforderlich. Herr Tischendorf hielt dm Eintritt Liittel bewegung bei dem gänzlichen Fehlen finanzieller �.'A, verfrüht und versprach stch zunächst von einem itwi, gerichteten bescheidenen und höflichen m» wie'"ehr. Dadurrh würde es vielleicht möglich Dieser Nn.rü., oon Prinzipalen nach Jahren etwas zu erreichen. �«Mun» � wenw Anklang. Die schließliche Ab- MirbemL hen Antrag Tausch ergab den Beschluß, in eine tohp,/®£1)ung ernzutrcten. Die Frage der Höhe des Min, mal- "VA isÄiiÄffÄ Jet Gehilfen, welche unter 21 M. pro Woche ver- � ,,b00' 600. Die Versammlung einigte sich dahrn, -wea- ,?.'ni!sion zu wählen, welche die Lohnbewegung in vre lvlh n und das Erforderliche berathen und veranlassen di» Kommission wurden 15 Personen gewählt und Hillnei Jr'ndrucker Herren Tausch, Obier. Gent. Jumus, Und die P°pp' Schütz. C. SchulzlSchönederg). Benker. hau„�ogwphen Hencn Devrient, Grau, Rentseh, Lupitz, . Satri brr Steindrucker Herr Mäscher. � � �_ �gte in e« �"�«ml«»g. Am Sonnabend, den 3. d. M-, der S�Aratwells Bierhallen die Versammlung des Vereins «»,�,'�....1 d?gann°wnm Norttas�mil�dcm AuÄpmS ivi', Gesellschaftsbetried,—---« d« oi das Kind erzeugt wird. Bei der Er- Jii* 5'ndes komme es darauf an, od man vom Prinzrp & ää" wSr gp Ä(W'nidif SSttSnaliÄSs msmm mmmm önn v /t, oer' Hierzu wurde eine Kommission von 5 Mitgliedern gewählt, um diese auszuarbeiten und diese traurigm Verhältniffe der Ge- Werbedeputation vorzuführen. Nachdem noch einige Vereins- sachm geregelt waren, wurde auf die am 17. d. M. stattfindende öffentliche Sattlerversammlung, sowie auf das am 11. d. M. stattfindende Kränzchen bei Gratweil's aufmerksam gemacht. Die Kranken-«nd Kegräkniffkaff'« de» Derein« lnmmtticher Kernfsklasse«(E. H.) hat nach dem letzten Monatsbericht einen Vermögensbestand von 16 320 95 M., mithin vro Mitglied 19,11 M. Diese Kasse nimmt Personen ohne Unterschied des Berufs und Geschlechts im Alter von 14—45 Jahren jederzeit auf, und bestehen verschiedene Verficherunas- klaffen. Für die geleisteten Wochenbeiträge von 18—60 Pf. wird bei Erkrankungsfällen eine Unterstützung von 4,50 M. bis zu 15 M. gewahrt, bei etwaigem Todesfall den Hinterbliebenen ein Begräbnißgeld von 45—150 M. gezahlt. Für Berlin find vier örtliche Verwaltungsstellen, wo jederzeit Beilrittserklärungen entgegen genommm werden, und zwar für Berlin I: Kasstrer E. Schilling, Koppenstr. 48; Berlin II; Kasstrer I. Schumacher, Mariannenstt. 8; Berlin Hl: Kasstrer H. Rudolph, Kolonie- straße 150a; Berlin IV: Kasstrer M. Zeisig, tzornstr. 16; ferner beim Vorsitzenden W. Sasse. Hasenhaide 48; außerdem beim Hauvtkasstrec Es. Kübnelt, Tettowerstr. 13», wo auch jede ge« wünschte Auskunst er'heitt wird. Krrein der Kureaubeamten der Rechtsanwälte, Notar««nd Gerichtsvollzieher in Kerlin. Donnerstag, ven 8. November er., Avends 8 Uhr, Monatsversammlung in Gratweil's Bierhallen, Kommandantenstraße 77—79. Tagesordnung: 1. Vottraz des Herrn Rechtsanwalts Wreschner; „Zwangskasse oder freie Hflfskaffe?" 2. Besprechung etwaiger Rechts- und Kostenfragen. 3. Fragekasten. Zu dieser Ver- sammlung werden die geehrten Mitglieder und Gäste ergebenst eingeladen. Vorder: Sitzung des Vorstandes der Hilfskasse zum Zwecke der Aufnahme neuer M tglieder, Zahlung der Kassen- deiträge und des Verkehrs unter den Mitgliedern. «»saas-,?«r»-«nd gesellige Vereine am Mittwoch Mänaergesangverein„Jugendlust" Abends 8t Uhr im Restaurant Paffod, Gartenstr. 162.— Männergesangverein„Cäcflia" Abends 9 Uhr im Restaurant, Köpnikerstraße 127».— Gesangverein „Männerchor Linde" Abends 3', Uhr im Restaurant Haller, Naunynstraße 70.— Männergesangverein„Sangesfreunde" Abends 9 Uhr im Restaurant Musehold, Landsbergerstr. 31.— „Freya", Gesangverein der Freireligiösen Gemeinde, Abends 8t Uhr im Restaurant Benecke, Große Hamburgersttaße 16.— Huvvert'sche Sängervereinigung jeden Mittwoch nach dem ersten im Monat, Abds. 9 Uhr, im Restaurant Heise, Lichtenbergerstt. 21. —„Seeger'scher Gesangverein" Abends 9 Uhr im Restaurant Schulz, Prenzlauerstr. 41.— Gesangverein„Schwungrad" Abends 3t Uhr im Restaurant Sahm, Annenstraße 16.— Männergesanavcrein„Lorbeerkranz" Abends 9 Uhr im Restau- rant Karsch, Oranienstr. 190.— Gesangverein„Nord-Jubal" Abends 9 Uhr in Vcttin's Bierhaus, Veteranenstt. 19.— Männergesangverein„Schneeglöckchen" Abends 9 Uhr im Restaurant Dobcrstein, Mariannenstt. 31—32.— Gesangverein „Sängerrunde" Abends 3t Uhr Äuckowersttaße 9.— Verein „Sange streue" im Restaurant Henckel, Blüderstt.26. l. Uebungs- stunde von 8t bis 11 Uhr Abends.— Gesangverein„Bruderbund" Abends 9 Uhr bei Pätzoldt, Reichenderaerstt. 16.— LüheLscher Turnverein(1. Lehrlingsabtheilung) Abends 8 Uhr Elisabethstraße 57—58.— Turnverein„Wedding", Pankstt. 9, Männer-Abtheilung von 8V bis 10� Uhr Abends; des- gleichen 1. Lehrlings- Abtheilung von 8 bis 10 Uhr Abends.—„Mehr Licht", Verein für Scherz und Ernst, Abends 8t Uhr im Restaurant Heid, Fruchtstraße 36»— Schlefischer Verein„Holtet" Abends 9 Uhr im Restaurant Henke, Hollmannsttaße 33.— Veranügunasverein„Fröh- lichkcit" Abends 9 Uhr im Restaurant Säger, Grüner Weg 29 — Schlefischer Verein„Holtei" Abends 8t Udr Prinzenstt. 106 bei Gchrt.— Wiffenschastlicher Verein für Roller'sche Stenographie. Abends 8t Uhr im Restaurant Beese, Alte Schönhauser- sttatze 42, Unterricht und Uebungsstunde.— Äollerffcher Stenographenverein„Süd- Berlin. Abends 8t Uhr im Restaurant Prinzenstraßc 97 Sitzung und Uebungsswnde. — Arends'scher Stenographenverein„Amicitia" Abends 8t Uhr im Restaurant Behrcnds, Schönebergersttaße 6.— Arends'scher Stenographenverein„Philia" Abends 9 Uhr im Restaurant „Wilhelmsgatten", Kochsttaße 7.— Verein ehemaliger Schüler der 22. Gemeindeschule Abends 9 Uhr im Restaurant Lehmann, Kurfürstensttaße 31.— Berliner Rauchklub„Wrangel" Abends 9 Uhr im Restaurant Foge, Köpenickettttaße 191.— Rauch- klud„Havanna 80" Abends 8j Uhr im Restaurant Paetzoldt, Reichenbergerstraße 16.— Rauchklub„Gemüthlichkeit" Abends 9 Uhr im Restaurant Achsel, Köpenickettttaße 161.— Rauchklub„Columbia" Abends 8% Uhr im Restaurant Beyer. Pttnzenstt. 96.- Rauchklub„Frisch gewogt" Abends 3 t Uhr im Restaurant Tempel. Breslauetttt. 27.- Rauchklud„Krumme Piepc� Abends 8t Uhr Ostdahn 4 bei Trumpf.— Vergnü- gungsverein„Fröhlichkett", gegründet 1880, Abends 9 Uhr Grüner Weg 29._ Kleine Mittheilungen. Vom Main. Bei einem vor einigen Tagen zu Offen« bcch ettolgtm Zusammenbruche eines Baugerüstes verunglückten zehn Arbeiter. Erner der Verwundeten ist gestorben. Das Un- glück soll durch mangelhaftes Baumatettal entstanden sein.— Em Unteroifizier der 9. Kompagnie deS 88. Infanterie- Regi- rycriß vs Ianntj6i*nbonw. Vor kurzer Zeit machten Ziaeuner die ganze Umgegend von Gollmütz unsicher. Dieser Tage nun wurde wieder auf Requisition des hiestgen königlichen Dtsttistsamts ein Ziaeunerttupp in Czemikau festgenommen, welcher ein gestohlenes Kind mit fich führte. Dieses Kind hat die Bande auf ihrem Zuge durch die hier umliegenden Dötter Radegosch, Neu-Zattum, Radusch und Eichberg mit fich gefühlt. Der feine Teint des Kleinen und die Bitten desselben,„ihn zu Mama zu bdngen", & aus Sttaudenmühle im Württembergischen. Merkwürdig ist, daß dies Raubgefindel mit dem Kinde soweit hat fluchten können, ohne ergriffm �u 5�� mit Oelraketen zur mmm rüstet sind. �«aätTtn. Vor dem Leipziger Schwurgettcht hatte fich am 3. d. M. abennals ein ungetreuer Kaffendeamter, UMliii UND Bathellier, 17 Rue de Louvre, wurde in der Nacht vom 3. d. M. ein bedeutender Einbruchsdiebstahl verübt. Als der Bureaudiener heute früh den Laden öffnen wollte, fand er die Thür desselben zugelebnt und im Innern die eiserne Kasse erbrochen. Er benachttchttgte sofott seine Dienstgeber, welche den Abgang von 20 000 Franks in Banknoten und Gold, sowie von mehr als 100000 Franks in Werthpgpieren konstatiren. Alle gestohlenen Koupons tragen auf der Rückseite die Geschäfts- nummern des Hauses mtt der Hand geschtteden und laufen von 2337 bis 2875. Bukarest, lieber ein kaum glaubliches Verbrechen wird folgendes bekannt: Im Dorfe Balsch im Remanatzier Bezirke lebte seit Jahren der Bäcker Httstea Bogdanesen, der durch Fleiß fich einige tausend Franks erspatt hatte. Seit einem Jahre aber ist er infolge einer Erkältung an beiden Füßen gelähmt und bettlägerig geworden. Seine Frau, Matta Floren, in Balsch geboren, war mtt keiner Krankheit sehr unzuftteden und sann auf ein Mittel, um ibn los zu werden. Sie trat in intime Beziehungen zum Gesellen Michael Anghel und versprach ihm, ihn zu Heirathen und ibn zum Herrn über die ganze Bäckerei zu machen, falls er ihr behilflich sein wollte, den Httstea bei Seite zu schaffen. Derselbe war damit einverstan- den und sie wählten die daraus folgende Nacht. Abends um 10 Uhr, als das Feuer im Ofen stark brannte, trat die Marie auf den schlafenden Bäcker zu, verband ihm seinen Mund und ttef den Gesellen Michel, damit er ihr helfe. Sie trugen den Bäcker Hristea an den Ofen und schoben ihn ins Feuer. Durch die statte Hitze ist der Httstea, der vor der Hand nur halb im Feuer steckte, ganz bewußtlos geworden. Dann gössen Matte und der Geselle Petroleum auf den Körper und Ketten ibn ganz in den Ofen, und um Mitternacht war der ganze Körper verbrannt. Matte und der Geselle nahmen dann die Asche, zerstückelten die Reste größerer Knochen, die das Feuer nicht ganz vernichtet hatte und warfen sie in den Atutzfluß. Den Nachbarn sagten sie, daß der Httstea nach Bulgarien gegangen, um dort Erholung zu suchen. Ader das Dorf zweifelte daran und bewog den Primär (Gemeindeältesten), in Begleitung des Arztes eine Haussuchung in der Wohnung des Httstea zu machen. Man fand nichts Verdächtiges, weder Blutflecke, noch blutige Werkzeuge ic. Schon wollten sie gehen, als stch der Bezirksarzt Dr. Sarcan dem Ofen näherte und die Asche ansah. Die gefundenen Kalkspuren bestärkten seinen Verdacht und er ließ die ganze Asche heraus» nehmen. Da fand er folgende Knochenreste: ein Stück aus dem inneren Schädel, einen Rest des Schultergüttels, Fragmente zweier Halswirbel, einen Mahlzahn, ein Stück des Beckengürtels und den Kopf des Schenkelknochens. Die Matta Florea war geständig, nur behauptete sie, daß sie den Hristea, als er schon erwürgt war, in den Ofen steckte. Aber die bläulichen Knochen» stücke sprachen dagegen; die Blaufärbung ist die Folge eines durch große Wärme verursachten Blutextravasates. Telegraphische Depesche». (Wolff's Telegraphen-Bureau.) Ueben die gestrige» Landtagsmahle» liegen folgende definitive Wahlergebnisse vor: Wahlbez. Reg.-Bez. Königsberg. 1. Memel- Hcydekrug. Gew. v. Lyncker(kons.), Kosmack lkons.) 2. Ladiau- Weblau. Gew. v. Perdandt(kons.), Robert Tornow(konk.). 4. Helligenbeil-Pr. Eylau. Gew. v. St. Paul(kons.), Graf Kalmin(kons.) 5. Braunsberg- tzeilsberg. Gew. Krämer(Zentr.), Krebs (Zentr.). 6. Holland- Mohrungen. Gew. Graf Kanitz(kons.), Graf Finlenstein(kons.). 7. Osterode- Netbendurg. Gew. Rohde(kons), Stephanus (kons.) 8. Allenstttn- Rössel. Gew. von BorowSki(Zentr.), von Rokowski(Zentr.) 9. Rastenburg> Gerdauen- Friedland. Gew. Korcch(kons.)» v. Fölkettam(kons.). Reg.-Bez. Gumbinne«. 1. Tilstt- Niederung. Gew. Habedank(freikons.), Weiß (freikons) 3. Jnsterburg. Gew. Hogrefe(kons.) 7. Sensburg- Ottelsburg. Gew. v. Schwerin(kons.)» von Fadeck-Jablonken(kons.) Reg.- Bez. Danzig. 1. Elbing-Marienburg. Gew. v. Puttkamer(kons.), Döring lkons.) 4. Berent-Pr. Stargmd. Gew. Engler(freikons.), Hobrecht (natlid.) Reg.-Bez. Marienwerder. 1. Stubm- Mattenwerder. Gew. Landrath Wessel(freikons). Präsident Herwig(freikons). 4. Strasburg. Gew. v. Gelle(freikons.) 5. Thorn Culm. Gew. Mttst-r(kons). 6. Schwetz. Gew. Landratb Dr. Gerlich(freikons). 8. Flatow-D.' Krone. Gewählt 0. Keudcll(freikons), Landrath Conrad(kons). Reg. Bez. Potsdam. 2. Ruppin-Templin. Gewählt Lamprecht(kons), Jacobs (kons). 3. Pren, lau Angermünde. Gewählt von Wedell-Malchow (kons), v. Riffelmann(kons.) 6. Ost- Havelland. Gewählt von Zedlitz-Neukirch(frei« kons.) 7. Westhavelland. Gew. v. Stülpnagel(kons), Dr. Kro» patschek(kons), v. Bredow(kons.) Reg.. Bez. Feankfuet. 2. Landsberg< Soldin. Gew. Jrcods(kons), Zierold(kons). 3. Königsberg N.-M. Gew. Landrath v. Gerlach(dkons.)» v. Neumann(dkons) 5. West« und Ost-Sternberg. Gew. Bohtz(kons), Korbe 6. �üllichau-Schwiedus-Kroffen. Gew. Grandtke(ftkons). v. Schierstädt(kons.) 8. Kottbus-Spremderg. Gew. Sack(kons), von Werdeck SchorbuS(kons). 9. Luckau- Lüdben. Gew. Dr. Hattmann(kons), von Butt« kamer(kons). Reg.-Bez. Stettin. 2. Randow' Greiffenhagen. Gew. v. Manteuffel(konserr.) Praetottus(kons.) ,. Reg.-Bez. KSsli«. 2. Rummelsburg-Schlawe. Gew. v. Balau(freikons). von Puttkamer(kons.) 4. Pyttv-Saatztg. Gew. von Schmidt-Hitschselde(kons.)». von Schöning(kons). 4- W!"?.°lberg. Gew. von Holtz(kons), von Unruh. Jtosiin(kons.). 5. Neustettin-Belgard. Gew. von Busse(kons), von Kleist. Retzow(kons). 6. Greifenberg- Kammin. Gew. von Köller(kons), von Elbe(kons.). __,„ Reg.-Bez. Stralsund. 2. Grimmen-Gretfswald. Gew. Dr. v. LuciuS(freikons.). Graf Behr- Greiiswald(freikons.) Reg.-Bez. Post«. 2. Posen- Obornik. Gew. Czevalina(dfttts), v. Treskow (kons). 5. Buk-Kostm. Gew. v. Magdzinski(Pole), v. Zakrzewski. (Pole). 7. 8. (Pole). L 2. 5. 1. 3. S. 6. 9. 11. 1. 10. 2. 3. 4. 5. 7. 8. 6. 7. 1. 3. 4. 7. 1. 3. 1. 2. 3. t 6. 7. 8. 9. 10. 11. 11. 13. 14. 16. 17. 18. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 5. 4. 5. 7. 1. 2. 4. 5. 6. 4. 5. 3. 1. 4. 8. 4. 11. 13. rimm-Schroda. Gew. Szuman(Pole), v. Etad» lewski(Pole), v. Sezamiecki(Pole). Pieschen- Krotoschin. Gew. Dr. v. ZJazdzewski Motty(Pole). Reg.-Bez. Kromberg. Czamikau Kolmar-Filehne. Gew. v. Schwichow(kons.) v. Colmar(kons.) Schubach. Gew. Präsident von Tiedcmann(frkons.), Seer(natlid.). Gnesen-Wittkowo. Gew. Dr. v. Chelmicki(Pole.) Rea.'Bez. Kr««la«. Gubrau-SteinaU'Wohlau. Gew. v. Liebermann(kons.), Wüsten(kons.) MUitsch. Trebnitz. Gew. v. Rehdiger(kons.), v. Heyde- drand(dkons.) Breslau-Neumarkts. Gew. Graf Limbmg-Stimm(kons.), Graf Harrach(kons.). Striegau-Schweidnitz. Gew. Barchewitz(dkons.), Land« perichtsrath Kletschke(natl.). Wartenberg'Oels. Gew. von Heydtbrand(dkons.), von Spiegel(dkons.). Ohlau-Brieg. Gew. Graf Pfeil(kons.), Seidel(frkons.). Reg.-Be,. Gppel«. Kreuzdurg- Rosenberg. Gew. Graf d'Aussonville(kons.), Graf Zielen(Zentr.). Oppeln. Gew. Graf Matuschla(Zentr.), Naddyl(Zentr.). Neustadt« Falkenberg. Gew. v. Huene(Zentr.), Deloch Reiffe-Grottkau. Gew. Tbeisfing(Zentr.), Jansen(Zmtr.). Reg.-Bez. Liegnitz. SagaN'Sprottau. Gew. Landrath Strutz(frkons.), Graf Dohna(kons.). Glogau. Lüben. Gew. Frhr. v. Buddenbrock(kons.), Sonneck(kons.). Bunzlau> Löwenberg. Gew. von Kölichen(konserv.), Avenarius(natlid.) tagnau« Liegnitz. Gew. Braucreidirektor Goldschmidt(dfr.), tadtrath Lange(dfr.). Hirschberg« Schönau. Gew. Eberty(dft.), Halber« stadt(dfr.). Rothenburg-Hoynswerda. Gew. Graf GerSdorf(frkons.), von Lilienkron(kons.). Reg.'Bez. Magdeburg. Salzwedel-Garvelegen. Gew. Somdart(natlid.), Schultz Genthin. Gew. Simon v. Zastrow(kons.), Weber(natl.). Magdeburg. Gew. Seyffarvt(natl.), Dr. Dürre(natl). Wolmirstadt-Neuhaldensleben. Gew. v. Haffelbach(kons.) Böcker(freikons.) Wanzleben'Bückow. Gew. v. Benda(natlid.) S» Kalbe- Aschersleben. Gew. Graf Douglas(freikons.) Stengel(freikons.) Reg..Bez. Merseburg. Liebenwerda« Torgau. Gew. Knauer(kons.), Walther Atterfeld-Delitzsch. Gew. v. Rauchhaupt(kons.), Pfaff Saalkreis-Stadt Halle. Gew. Prof. Fricdderg(natlid.), v. Voß«frkons.) Querfurt-Mersedurg. Gew. Neubarth(steikons.), v. Hell« dorff(kons.) � Grfurt. Nordhausen. Gew. Lnche(dfr.) Langensalza'Mühlhausen. Gew. Bode(kons.), Frhr. v. Zedlitz-Neukirch(freikons.) Erfurt. Gew. Lucius(frkons.) Provinz KchlevWtg-Aolfteiu. tadersleben. Gew. Johannsen(Däne, Eidesleister.) pcnrade-Sonderburg. Gew. Lassen(Däne). Flensburg. Gew. Jensen(freikons.) Tondern. Gew. Francke(natl.) Susum-Friedrichsstadt. Gew. Jürgensen(natl.) chleswig. Gew. Christopherson(ftkons.) Eckerniöcve. Gew. v. Bülow(kons.) Attona. Gew. Knauer(natl.) Pinneberg. Gew. Peters(ntl.) Eteinburg. Gew. Krad(frk.) Rorderdithmarschen. Gew. Ottens(ntl.) Süderdilhmaischen. Gew. Kahlke(natlid.) Rendsburg. Gew. Hollesen(ntl.) Kiel. Gew. Seelig(dfreis.) Stormarn. Gew. Reimers(natlid.) Hlocn. Gew. Karsch(kons.) ldenbutg. Gew. Landrath Hansen(frk.) Reg.-Bez. Sauuover. Diepholz-Syke. Gew. Meyer(ntl.) Nienburg-Sulingen. Gew. Heye(ntl.) Stolzenau- Neustadt. Gew. v. Schwarzkopf(ftkons.) Hannover. Gew. Tromm(natlid.), Sattler(nallid.) Hannooer- Springe. Gew. Hische(ntl.) Linden. Gew. Niemeyer(ntl.) Hameln. Gew. Spangenderg(frk.) Reg.-Bez. Aurich. Nordm-Omdem. Gew. Fegtet(natlid.) Aurich. Gew. v. Tannen(natlid.) Reg..Bez. Münster. Tecklenburg. Gew. v. Pilgrim(frkons.) Steinfurt«Abaur. Gew. v. Schorlemer-Alst(Zentrum), Brandenburg(Zentr.) Münster. Gew. v. Heereman(Zentr.), Dr. Würmeling (Zentrum.) Lüdingshausen-Warendorf. Gewählt Hagen(Zentrum), Pellengahr(Zentr.) Reg.-Bez. Lüneburg. Fallingbostel-Soltau. Gew. Roscher(natlid.) Uelzen. Gew. Plinle(natlid.) Dannenberg- Lüchow. Gew. v. Grote(Weife). Harburg. Gew. Oberbürgermeister Ludowieg(imtlib.). Reg..Bez. Hildestzei«. Hildesheim. Gew. Pastor Ludrecht(nallid.). Gronau-Alfeld. Gew. Sander(natlid.) Zellerfeld-Jlfeld. Gew. Dr. Drechsler(freikons.). Osterode-Duderstadt. Gew. Licht(natlid.). Göttingen. Gew. Dr. Mitboss(natlid.). Reg.. Bez. Ktabe. Lahn. Gew. Schelm(natlid.) Osterholz. Gew. Mahlstedt(nallid.) Reg..Bej. Miudev» Wiedenbrück- Paderborn. Gew. Hesse(Zentr). Humann (Zentr.) m Reg.-Bez. Arnsberg Siegen-Wittgenstein. v. Achenbach(frkons.) Reg..Bez. Miesbade«. Ober Taunus-Kreis. Gew. Heineken(natl.) Reg.-Bez. Kassel. Homberg-Ziegenhain. Gew. v. Baumbach(kons.)! Kaffel-Wiyenhausen. Gew. Zllthaus(kons.) Hünfeld-Gersfeld. Gew. Schmidt(Centr.) Schlüchtcrn-Gelnbauscn. Gew. v. Riedesel(kons.) Reg.. Bez. Köln. Köln. Rhelndoch-Bonn. Gew. Hauptmann(Centr.). Gu�ttsdack�Äroel. Gew. Friedrichr(null.). Reg..Bez. SU-'d-rs. 1 � Rees. Gew. Amtsrichter Fritzen(Zentr.). Kleve. Gew. Dr. Virnich(Zentr.) Mörs. Gew. Dr. Haniel(freilons.). Reg.«Bez. Kobleuz. Wablbcz. 3. Koblenz, v. Dalwigk(Zentr.), Stözel(Zcntr) 4. Kreuznach-Simmein. Gew. Dr. v. Gneist(natlid.), Knebel(notlib.) 5. Cochem« Mayen. Gew. Mmken(Zentr.), Scheden (Zenft.) 6. Adenau- Ahrweiler. Gew. Kochann(Zentr.) Reg.-Be-. Trier. 3. Trier. Gew. Dr. Moslcr(Zentr.), Limburg(Zenft.) Reg.-Bez. Sigmariugeu. 1. Sigmaringen. Gew. Graf(Zentr.), Schmidt(Z.nft) j, Dienstag, 6. November. LandeSausschuhwahlen. Landkreis Metz: Gewählt Pierson(gemäßigter Protestlandidat) mit 78 St. gegen 66 St., die für den deutschen Kandidaten abgegeben wurden. Stadtfteis Metz: Gewählt drr Eisendabn- delriedsdirettor Kecker mit 24 von 38 St. 4 Stimmzettel waren unbeschrieben. Metz, Dienstag, 6. November. Wahlen zum Landes- ausschuß. Saardurg: Gewählt Feltz(deutscher Kandidat) mit 88 St. gegen 23 St., welche der bisherige Abg. Germanin er« hielt. In dm übrigen Wahlkreisen find die bisherigen Ab- geordneten Jaunez, Patö, Masfing, Rinning ohne Gegenkandi- datm wiedergewählt worden. Keru» Dienstag, den 6. November. N ch hier eingeean» gmer Meldung ist heute Morgen in Monlre.x das SiKff.n« reservoir für den Betrieb der elektrischen Bahn Viois-Chiuon geborsten. Mehrere Häuser wurden zeri ö t, auck 8 Meeschen sollen das L.b n eingebüßt hebet. Die Ma�azi- e ro« Ver. c find unter Wasser. Die Strecke der Westbahn zwischen CiarenS und Montreux ist vorübergehend unterbrochm. Krtefllrtften der RedaKtio«. Lei Anfragen bitten wir die Abonnement S-Quittung beizufügen« Antwort wird nicht ertheitt. Ktumme Iule. Da wir kürzlich nicht in der Lage über dieses anscheinend fibr schöne Spiel Auskunft zu so hat etn freundlicher Leser uns folgende Erklärung eivM die hicr einm Platz finden möge.... Stumme Iule, so schreibt der Knobelkundige, m» Würfelspiel genannt, welches mit 3 Würfeln gespielt ivirM zwar wie folgt: In der Mitte des Tisches wird mit Kreide ein lWM zeichnet, in welchem ssdcr Zeit, wenn die Kreide nickt geM wird, diese liegen muß. Von dem Kreise aus wird«ach stdeflzl spleler ein Strich gezogen, unter dem drr Mitspieler seine zu schreiben hat. aufwärts bis 9 und nieder bis 1. aderdci 1., 2., 3. und 2., 3. und 4. find die besten Würfe, Wurf gelhan, so werden die geworfenen Augen, so weites»- lick, zusammengezählt, z. B. 1, 2, 3 gübt 6, nun würfe1' betreffende Spieler weiter und zählt zur 6 zu bis 9, daiwp mal 9 und dann abwärts bis 1, dann hat er den zusaw»'- setzten Pot gewonnen., Nur derjenige, welcher augenblicklich würfelt, b» Recht, die Kreide anzufassen, wenn er was zu schreiben«»1-, stc aber aleich ohne zu sprechen wieder richtig in de»/» legen. Sprechen darf Niemand oder er muß vorher au«1 sonst werdm ihm von dm Mitsvielern die schon gewiW Zahlen wieder ausgelöicht. Bei diesem Spiel ist der Spiel so oft vorkommende Zank möglichst vermieden. Ä?'1 1 Mark. 1. Ziehung der 2. Klaffe 179. Köm gl Prettß. Lotterie. Ziehung vom 6. November 1888, Vormitiag». Nur die Gewinne über 105«Start sind den betreffenden Nummern in Parentdeie beigefügt. (Dbne Gewähr.) 162 68 302 530 695[200] 719 37 988 1126 69 236 43 302 71 409 629 37 43 738 882 54143 288 459 72 599 656 793 829 908 93 3169 74 215 393 697 606 75 796 804 35 989 4072 178 96 347 77 485 677 79 7ol 802 943 5050 105 64 73 84 339 479 505 84 614 68 705 814 954«014 29 110 263 72 460 59 516 88 793 801 20 7043 195 319 564 659 99a *082 224 39 630 631(150) 63 1150) 909 45»118 226 57 69 94 335 413 90 607 91 723 26 75 846 963 81 92_ 1 0033 238 315 589 677 847(200) 82 1 1305 65 82 423 99 633 635 44 803 99 900 31 46 1-4220 43 308 39 67 439 12001 90[ISO] 5o7 69 75 603 9 29 774 812 992 15192 290 320 510 640 45 89 734 86 812 25 908 14075 101 31 81 415 854 922 15093 213 312 437 93 696 840 901 47 sä wäiä« 9242Öi?�ldl130O264t321926830 4384686 770 908 49 78»1265 95 376 464 608 23(150) 57 947»»095 407 8 67 516 675 954»5327 418 32 605 30 856 901 76»4057 112 231 306 457 516 86 1150] 660 63 701 44 808 62 964»5029 30 113 258 378 82 436[200] 535 729 961»6027 164 290 327(200] 40 505 685 716 58 65(5001 77 845 77 2 7031 80 129 37 263 314 49 60 78 471 554 1160] 712 26 800 65 76»*195 304(5001 41 70 615 54 68 856 967 86»»069 81 161 295 372 485 540% 711 832 »»058 76 163 239 65 312 76 400 33 52 520 638 57 77 790 800 904 81051 142 238 48 52(150] 71 303 467 614 636 743 66 92 880 944 32002 28 68 69 74 193 272 421 22 613 728 800 33053 126 207 47 493 688 786»4057 74 90 227 353 427 70 604 22 83 863 978»5039 319 637»«045 54 101 63 329 462 614 19 84 749 976 87034 190 263 318 88 440 520 600 98 736 65 931 32 33 48 3*083 261 95 391 582 638 702 15 36 866 39062 480 605[160] 605 81[15001 719 35 837 38 62 87 94 [200] 990 40122 95 210 321 440 682 812 996 41026 350 419 50 81 520 764 [150] 825 79 914 42034 1150] 332 431 33 90(2001 515 630 82 850 91 43066(500] 136 202 8 14 18 356 86 438 570 762 4 4021 159 338 564 613 789 899 927 51 4 5086 195 243 60 350 494 577 730 810 48 4 0099 114 31[200] 299 374 476 96 507 658 760 943 47153 580 660 814 61 900 2 4*034 106 212 32 383 466 74 617(1501 703 873 4»040 82 153 300 422 78 519 99 618 28 39 49 920 50030 110 210 18 34 530 734 822 5 1 082 169 83 237 351(150) 689 723(150)(«06 46 933 89 5»184 338 62 404 94 571 79 695 825 35 47 987 6 3032 244 66 489 587 93 612 948 5 4020 306 470 85 529 44 59 656 92 740 858 966 78 53137 220 59 412 41 95 511 731 56006 68 204 24 86 305 433 47 579 845 75 911 57028 219 56 98 333 52 94 449 56 69 91 5*015 54 235 308 464 509 65 612 797 804 27 53 68 90 966 91 6»05l 76 229 411 626 98 672 884 921 «0187 324 38 69 601 88 803 1300] 927«1144 422 90 506 91 601 705 868 916 25«»076 79 369 436 54 56 505 15 626 47 81 958 79«3053 122 93 337 58 476 95 616 676 98 734 906(1501 90«4160 232 348 425 40 760 56 64 826 85167 78 260(200) 301 8 659 724 805 81 901«6008 93 159 256 92 403(200) 29 80 507 41 81 618«7052 88 627 706 63 821 969 8*125 1150] 89 229 373 679 799 848 904 55«»096 163 80 319 70 438 71 664 697 771 807 14 70130 259 310 32 406 8 35[200] 541 633 733 81 950 96 71033 169 200 1 486 501(150) 54 80 87 655 73 7 2030 90 97 106 256 67 580 93 652 53 813 969 77 7 3043 225 72 336 527 31 93 600 818 48 74270 86 324 431 73 640 58 94 670 952 85 7 5005 67 168 335 62 743 825 991 7 6054 145 50 81 258 493 762 835 938 7 7003 108 30 36 46 216 43 78 347 75 461 631 36 706 93 895 7*053 214 315 78 463 775 86[150] 7»099(200] 240 309 51 59 437 680 624 805 80 *«025 1150) 123 95 712 918* 1 065 75 81 165 82 310 18(300] 89 1150] 464 577 90 642 89 787 812 950*»181 256 327 50 580 671 736 94 814 981'*3019 266 457 98 543 612 70 715 43 835 931*4026 38 75 179 207 332 85 87 4,-8 500 57 706 873 935 96 1200]*5065 312 45 656 601 29 48 89 726 67 68 840 93* 0097 278 484 519[150« 695 715 25 80 928»7009 191 290 357 498 671 653 758 835 976**176 264 446 686[1501 765 846 993*»243 394 628 807 28 97 978 1. Ziehung der 2. Klaffe 179. Königs. Preuß. Lotterie. Ziehung vom«, November 1838, NaUimittag?. Nur bie Gewinne über l»5 Wort sind den betreffende» Nummern i« Poreulheie beigefügt. 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KmemW*; w Berlin. Druck und Verlag von LSov fai Sedln sw_ Beutdift-He k