diwrlMliitt Drgan für die Interessen der Arbeiter. ung: 1. Um i -ende MitM. Generalveisj itglieder. tznahme der l>m§ 11 W :tHc6e Tages» nitglieber, fm 1.50 M. erl' sm, betreffs Krankenvcre«. «nd Piano! lovember, V' ilegittenDttfi lsschuff.s. t Borstands! Berlins. Herrn Dresels fünft, verbu»� sgadt. lf*r. Mo! (ung in de ung: 1. B as Wintere en und Bersl er eine :ina, Drcsd ) Uhr im verein inenftr.16.-» m Restaui .Nötcr'sches Musehold, t" Abenvs S rein„Lffian Huppert'sche ■ bei Niest. Männerchor) jelfortersttaße� zer Berlin». lde.—®i ten.—@! R-siaurant itgliever ) Abends cthorstraße W> Ibtheilung��i�..�».welcher auch interessantes Material enthält, ist . saß' Uhr BergfiM � folgt: !enogravhn tr. 31, Un i'scher St« U Uhr im! Ko««abe»d. heu 10. Uovember 1888. 5. ♦ Da» �Berli«-r Bolk,dlatt« ttgnch Morgens außer nach Sonn- und Festtagen. AbonrrementSprri« fiir Berlin frei «rerteljubdich 4 Mark, monatlich 1�5 Marl, wöchentlich 35 Pf. Postabon ncmmt kmzelnc Nummer 5 Pf. EonntagZ- Nummer mit dem»SmmtagS-Blatt" 10 Pf. (Eingetragen in der PostzeiUmgspreiSliste für 1883 unwr Nr. 849.) J»sertion»aed«hr beträgt für die 4 gespaltete Petitzeile oder deren Raum Ä5 Pf. ArbeilSmartt lü PI. Bet größeren Aufträgen choher Rabatt nach Uedereinkuntt. Inserate»erden bis 4 Uhr Nachmin»gK m der Expedition, Berti» SW., Zimmerstraße 44, sowie von allen Annoncen-Astoceaul@W Erhöhung des Preises, angmommm. Redaktion: Keutyßraße 2.— Grpeditio«: Zimmerstratze 44. ! NnuatürUche Zustande. MB« em Artikel des„Pittsburger Volksblatt" r die öerlich-demokratischen amerikanischen Zeitunz— vtrthschaslliche Lage der Vereinigten Staaten. Der Signet sich m dem Gedankengang und der Aus» ? den vor mehreren Wochen von uns erwähnten Ii,fA"Züricher Post"— eines schweizerischen ivlokratische« BlatteS— über die sogenannten Ibiaji« Monopole. Der Artikel deS„PittSburger »iqoiungi A, welcher auch interessantes Material enthält, ist UkrBeM� �""ie folf vollständig mittheilen wollen. Er neueren statistischen Angaben beträgt der Ge- unseres Landes 45 000 000 000 Dollars. ta Riesensumme liegt der größte Theil in den �wnugex Personen. Fünf Bürger, resp. Familien von je 50 000 000 Dollars, Stenograf N«�"«er Personen. Fr ist, Sendels»- � haben Vermögen üler" Abend« 10-50 000 000 3 Voigt's� bungssmnd« Zithervercw „Wadlitaw, Abends chklub . 147a. Vkfä&fifi ier. Nack 1 tarrison au« iktion. n 6 M. '?!> 74 nss[ Hbi(1501" MM ."MI OOdriAm, vü 000 000 Dollars, 100 von je o vis ie i o vSFat8' 200 von je drei bis fünf Millionen, 500 isTr Millionen und 1000 von über 500 000 Dollars. o.j Personen und Familien besitzen also /visawwtreichthum von 3 000 000 000 Dollar Jl ulS zweimal so viel, als die aefammte Münz- j unseres Landes und dreimal so viel, als die „ j�ulb der Vereinigten Staaten beträgt. Etwa ��"uquierä, E isen b a h n k ö n i a e und ittmx. Stößer Korporationen kontroliren ie bt*% 20 000 000 000 Dollar, so daß die %% �>«,�?vttreich thumS der Union in den Händen �)te ftU»/"«VIVJV) iClU7U;Um:0 t*UIUU IU VvU yUHVCU n sich dkUs«i�heurea Personm oder Familien liegt. Diese e stch in t wefentlii"®8,� sind, wie die gleiche Statistik nach- Veniw- Remm*. �'n den legten 95 �labren feit dem 93 Uta er» K.®etIf!fien 1 gemacht ken lctztm 25 Jahren seit dem Bürger- zfK �*5%% Ä ä"tAT: ö.:S»aaiea Ii6*»; daß die Mittelklasse, der Segen i, «l, l'ikl'l » f. verschwindet und wir bald nur noch leU»�" haben, die ganz Reiche« «terbnr»' die sich Zeit ihres Lebens für ihren p � abmühen, ohne eigentlich vorwärts zu sollten. Auf der andern Seite hatten � � viele Arbeiterausstände, Lockouts, i« tnigfAp* und dann wieder Übertticbene Produktion; di»» plötzliches Steigen und Fallen der i%*#. �lirfniffe, wie in unserer Gegenwart. S? �st'ch dem Uebel auf die Spur gehen, so ''"'ft n � auf dieselbe Quelle derselben: Die _ 0 B Korporationen, K o m b i n a- "tn !»««.A s�cJteuiftefon. Ss- 9 730.7« 16 M. Dostojewski. t» übersetzt von W i l h. H e n ck e l. >nd»Ä kje Bank zurück, erschöpft und entkräftet, «n. Umgebung vergessend, in tiefem Sana 24 •odÄTKom»!!: L. Marmeladow, wendend, führen '-»'las Koselsche HauS auf den Hof. Es r klnikom Zwanowna. %%%: NO r«i85Ä r«- MD& MKWÄÄZS! MMMM« 4» war, « i*;• SJln« t L �"'W, wup|it Uli» Leuten die Haare, Unsinn! das ver- ' n'.'ute. ,,4;ri®» wäre soaar bester, wenn sie mich ... aber vor Augen! Die und MMZMM..... "tn der Kinder habe ich auch Angst.. tionen, Sy ndikat en, Trusts und wie man diese Krebsschäden der moderne» Zivili» sation alle nennen mag. Der Arbeiter, der Farmer, der Handwerker und der Kleingewerbtreibende sind nur«och die willenlosen Räder in dieser Riesenmaschine; sie werden bedrückt, weggeworfen, wenn sie ausgenützt find, und durch neue ersetzt, denen das gleiche Schicksal bevorsteht. Die Gesetzgeber aber in den einzelnen Staaten, wie im Bund, sind theils selbst Mitglieder solcher vielköpfigen Hydren oder sie find in ihrem Dienste. Die Gesetze werden zu Gunsten der Wenigen gemacht und für die große Menge hat man nur verlockende Versprechungen zu Zeiten einer Wahl, hie und da auch wirft man ihnen einen billigen Köder, ei» Bettelgeschenk hin, um den Unzufriedensten den Maud zu stopfen, aber im Ganzen giebt's für die Mil- lionen ringender und kämpfender Men- schien fast keine Hoffnung mehr. Und was im Bund und in den Staaten geschieht, wiederholt sich in größerem und kleinerem Maßstabe auch in den einzelne« Gemeinwesen, und es giebt� bald keine Stadt und kein Städtchen in unserer Union mehr, wo nicht ein Ring oder R i n g ch e n besteht, das nicht auf seinem eigenen Werth, sondern auf der Blindheit der Massen seine Macht aufbaut. DaS Alles sind nicht Hirngespinnste eines fanatische« Sozialisten oder Anarchisten, sondern nackte und nüch« terneThatsachen, die sich jedemDenkenden aufdrängen und jedem Sehenden in die Augen springen müssen, und wir dürfen uns nicht wundern, wenn diese bestehenden Verhältnisse von Sa zialisten und Anarchisten ausgenützt werden, um einseitige und irrige Systeme, neue sog.„volksbeglückende" Theorien aufzubauen. Der Tag der Abrechnung wird und muß kommen; d i e M a ch t d er Mo n o p o l- barone, der korrupten und korrumpiren- den Korporationen, der diebischen Trusts, der plündernden„Pools" und der Schwin- delsyndikate muß gebrochen werde» und je eher dies unsere Staatsmänner einsehen und auf den Boden der jetzigen Gesellschaftsordnung, die immer noch eine gesunde Basis hat, wenn man sie finden will, den Kampf gegen d e Blutsauger am Mark des Volks aufnehmen, desto besser."— So der Artikel. Wohlgemerkt, nicht ein sozialistisches Organ ist es, da« dies geschrieben hat, sonder« ein auf dem Boden der bürger» lichen Gesellschaft stehendes, dem Sozialismus, wenn auch nicht positiv feindliches, doch entschieden gegnerisches Blatt. Das Zeugniß ist also vom Standpunkt der Anhänger der heutigen Gesellschaftsordnung ein durchaus unanfecyt- bares. Es ist nur mit Widerstreben abgegeben worden. Ader die Wucht der Thatsachcn drückt zu gewaltig. Wer Denn, wenn Ssonja ihnen nichts zu essen gebracht hat, dann... weiß ich schon nicht, weiß ich nicht! Aber Schläge fürchte ich nicht... Wisse, Herr, daß solche Schläge mir nicht nur nicht wehe thun, sondern mir sogar eine Wollust sind... Es ist besser so, mag sie mich nur sch agen, sich eine Güte thun... es ist besser... Da ist das HauS, das Kofel'(che HauS. Er ist em Schlosser, ein Deutscher, ein reicher... Führe mich! Sie gingen über den Hof und stiege« zum vierte« Stock hinauf. Je höher, desto dunkler wurde die Treppe. Es war schon fast elf Uhr, und obgleich eS zu dieser Jahreszeit in Petersburg fast gar keine eigentliche Nacht giebt, so war eS doch oben auf der Treppe sehr finster. Eine kleine verräucherte Thür am Ende der Treppe, ganz oben, war offen. Ei» Lichtstümpfchen beleuchtete eine sehr ärmliche, etwa zehn Schritt lange Stube; vom Flur aus konnte man sie ganz übersehen. Alles lag m Unord- nung umher, insbesondere allerlei zerlumpte« Kinderzeug. Vor dem hinteren Winkel war ein zerlöcherte« Betttuch ge. zogen, wahrscheinlich befand da« Bett dahinter. Im Zimmer waren nur zwei Stühle und ein sehr zerrissene« Wachstuch- Sopha, vor dem ein gewöhnlicher, unangestltchener und unbedeckter fichtener Küchentisch stand. Am Tischrand, im Blechleuchter, stand ein heruntergebrannte« Talglichtende. ES schien also, daß Marmeladow doch ein eigenes Zimmer bewohnte, nicht blos einen Winkel, daß eS aber ein Durch- gangSzimmer sei. Die Thür, welche in die übrigen Räume oder Käfige führte, in welche die Wohnung von Amalie Lippewechsel eingelheilt war, stand offen; von dorther hörte man Lärm, Geschrei und Gelächter. Man trank dort Thee und spielte Karte. Ab und zu flogen unzweideutige Reden«- °��RaSkolnikow erkannte Katharina Jwanowna sofort. E» war eine furchtbar abgemagerte Frau, ziemlich groß und gut gewachsen, mit noch schönem, dunkelbraunem Haar und großen rothen Flecken auf den Wangen. Sie ging ,n rhrer kleinen Stube auf und ab, die Anne vor der Brust ver- schränkt, mit vertrockneten Lippen und ungleichmäßigem, unterbrochenem Aihem. Ihre Auge» glänzten wie im Fieber, nicht lügen will, muß daS„Unnatürliche" dieser Zustände anerkennen und brandmarken. DaS„Unnatürliche" ist freilich, wenn man den Dingen auf den Grund geht, sehr natürlich. Die kolossale Schwungkraft deS Kapitalismus in Amerika mußte dem ökonomischen Eni. wickelungSprozeß einen rascheren Verlauf geben, als derselbe in Europa bisher genommen hat. DaS Viertel- jahrhundert, welches seit Ueberwindung der Sklave«. staaten verflossen ist, hat die Vereinigten Staaten so weit gebracht, daß sie England, welches ein volles Jahrhundert in der Rennbahn der kapitalistischen Großproduktion ist, schon eingeholt, ja auf manchen Gebieten schon überholt haben, und daß der sogenannte Mittelstand nur noch der Vergangenheit angehört. Wenn das„PittSburger VolkSblatt" die„Pools", „Trusts" und„Korporationen" für die„unnatürlichen" Zu» stände verantwortlich macht, so beweist es damit allerding» seine nationalökonomische Unkenntniß. ES verwechselt Ur- fache und Wirkung. Diese„unnatürlichen" Kapital. aufhäufungen sind die nothwcndige Folge deS kapitzlistische» Systems. Genau die nämliche Erscheinung findet sich auch bei uns, nur daß alles langsamer und in kleinem Maß» stab sich vollzieht. Kein Zweifel, man wird in den Vereinigten Staate« gelegentlich den„Trusts",„Pools" und„Korporationen" zu Leibe gehen, allein ein wirksames Einschreiten wird erst auf Grund des sozialistischen Programms mög« lieh sein. Das Uebel muß an der Wurzel gepackt werden.— Ier internationake G Kongreß in Uonäon wurde am 5. d. M. Abends im Westminstcr-Palace- Hotel mit einem Emt�aige der fremdländischen Abgeordnelen eingeleitet. Neben 79 Engländern nabmen 18 Vertreter Frank» reich«, 13 Holländer, 10 Belgier, 2 Dänen und 1 Italiener an den Verhandlungen Theil. Deutsch- land, Oesterreich- Ungarn, Rußland, Schweden, Norwegen, Spanten und Portugal find nicht vertreten, und die in der Londoner Tag svreffe in der letzten Zeit veröffentlichten, offenbar vom Parlamentarischen Komitee der Traves Unions ausgehenden Artikel, welche von einem „Weltkongreß" und— bezüglich der internationalen Be« theiligung— von einem Erfolge sprechen, find demnach durch die Thatsachcn nicht gerechtfertigt. Ein internationaler Kongreß, auf dem Deutschland fehlt, ist ein Rumpffongrcß, dessen Be. schlüssen von vomeherein nur eine beschränkte Bedeutung beigemessen werven kann. Die offizielle Formklouberei, mit w. lcher der Ausschluß von Deutsccland und Oester» reich begründet wurde, ist selbst bei o.thovoxen eng. ihr Blick aber war starr und unbeweglich. Diese« schwind» süchtige, aufgeregte Gesicht machte in der flackernden Be. leuchtung der Talgkerze einen schmerzhaften Eindruck. Sie schien etwa dreißig Jahre alt zn sein und paßte wirklich nicht zu Marmeladow... Die Eintretenden sah und hörte sie nicht; sie schien mit ihren Gedanken wie abwesend zu sein. In der Stube war eS schwül und beklommen, doch kein Fenster war geöffnet; von der Treppe aus drang Gestank herauf, aber die Treppenthür war nicht geschlossen; au« de« inner« Räumen zogen Wolken von Tabaksrauch herein, sie hustete, schloß aber die Thür nicht. DaS kleinste Mädchen, etwa« sechs Jahre alt, schlief, zusammengekauert und den Kops an daS Sopha gelehnt, halb sitzend, auf der Diele. Der Knabe, ein Jahr älter, zitterte am ganzen Leibe und weinte im Winkel; er schien eben Schläge bekommen zu habe». Die älteste Tochter, etwa neun Jahr alt. war lang und dünn wie ein Zündhölzchen, im bloßen, überall zerlöcherte» und durchscheinenden Hemdchen; auf den nackten Schultern hing ihr em Mäntelchen von Drap de Dame, das sie viel- leicht vor zwei Jahren bekommen haben mochte, denn e« reichte jetzt nicht einmal bis zu den Knien; sie stand nebe« dem kleinen Bruder im Winkel und hatte dessen Hals mit ihrem langen, mageren Arm umschlungen. ES schien als ob sie ihn beruhige« wollte, sie flüsterte ihm etwas zu, be- schwichttgte ihn, damit er nicht abermals zu schluchzen anfange, und dabei folgten ihre großen, dunkeln Augen voller Angst den Bewegungen der Mutter. Marmeladow trat nicht m die Stube hmein; er kniete vor der Thür nieder und schob RaSkolnikow voraus. Als die Frau den Unbe- kannten erblickte, blieb sie zerstreut vor ihm stehen und schien sich einen Moment zu besinnen, als ob sie überlege, weshalb er wohl gekommen sei. Wahrscheinlich aber fiel ihr gleich ein, daß er wohl in eine andere Stube gehe« wolle, da die ihrige doch ein Durchgangszimmer sei. DieS überlegend, achtete sie nicht weiicr auf ihn, und be- gab sich zur äußern Thür, um sie zu schließen. Als sie nun den auf der Schwelle kaieenden Mann bemerkte, schrie sie plötzlich auf. — Ah, rief sie wüthend,— bist Du endlich zurück. lischen Gewerkschaften nicht hinreichend, um die Verftchtleiflung auf die Tdeilnahme dieser Länder zu erklären.„Where ihere i« a will, there is a way"—(was man wirklich will, dazu findet man das Mittel) jagt ein englrsches Sprichwort, und die Unternehmer des Kongrcffes hätten ficher einm Weg finden können, die Theilaahme Deutschlands zu ermöglichen, wenn fie es ehrlich gewollt hätten. Aber man fürchtete wahr» scheinlich den Einfluß unserer Vertreter und war froh, fie aus technischen Gründen ausschließen zu können. Warum ir, an über- Haupt einen internationalen Kongreß einberief, wenn man den Einfluß der Ausländer fürchtet» könnte man ftagen? Weil man zum Schein etwas tdun mußte, um ein wirkliches Bedücfniß anzuerkennen. Die unteren Mafien Englands, in denen der So- zialismus und damit das Gefühl gemeinsamer Interessen mit den Arbcit.m anderer Länder langsame aber fichere Fortschritte macht, schieden ihre fccrren Führer, welche nach Respektadilität und ernträglicher R-gierurgsfähigkeit strebm und stch als den nothwendigen Hemmschuh am Rade der Zeit betrachten. Sie wollen wahrhast vollsthümliche Bewegun- gen nicht fördern, sondern, da fie denselben nicht offen entgegentreten können, ohne ihre eigene Existenz zu untergraben, fälschen oder verzetteln. Das fühlen offenbar auch alle die fremden Vertreter und ihre Stellung entbehtt deshalb deS zu gedeihlicher Arbeit nothwendigen Vertrauens. Schon beim Empfang, der fich äußerlich fteundlich gestaltete, war der Gegen« satz der Meinungen sehr deutlich in der Tonart der Be- arußungsreden zum Ausdruck gebracht. Derselbe nahm am 6. d., dem 1. Verhandlungstage, eine sehr destimmte Gestalt in der Scheidung der Kongreß- Mitglieder in zwei streng geordnete Gruppen an. S h i p t o n, vom Parlamentarischen Komitee der englischen Gewerkschaften, biett die Eröffnungsrede. Er schildert in derselben, mit Eduard II. beginnend, die Gesetzgebung früherer Fahrhunderte gegen das arbeitende Volk, zeigte die Anfänge, Verfolgungen und Entwicklung der englischen Gewerkschaften und bringt unsere beutigen gesetzlichen und sozialen Verhältnisse in einen lichten Gegensatz zur Barbarei früherer Zeiten. Die Abhandlung ent« hätt manche interessante Einzelheiten, ist aber ungenießbar durch ihre Tendenz. Shipton will offenbar durch die Schilderung feudaler Verhältnisse zeigen, wie herrlich weit wir es— mtt Hilfe der Gewerkschaften!— gebracht haben und noch bringen werdm. E.n engherziger Zunftgeist, der mit dem Kapttal einm schmählichen Vergleich schließt und fich gegen die große Masse des arbcstenden Volkes in VertHeidigungszustand setzt G-miskilled labour") durchweht das ganze Machwerk. Die Wahl desVorsitzenden war sehr lebhaft. Das Parlamentarische Komiice hatte alle Rollm vertheilt und wollte für die ganze Dauer des Kongresses ohne weiteres die Herrschast antteten, dre ftemden Vertteter beantragten dagegen unter Protest die Wahl des Prästdmten von Tag zu Tag aus der Mitte der Versammlung. Die englischen Genoffen B u r n S, tzardie. Mann, Frau Beasant u.a. ttaten mergisch auf die Seite der Kontinentalm. Trotzdem wurde mit 60 gegen 56 Stimmm beschlossen, om Vorfitzendcn auf die Dauer des Kongresses zu ernennen, worauf Shipton mtt 61 Stimmen aus" der Wahl hervoraina: BurnS hatte 48 Stimmen auf fich vereinigt. Der zwette Vorfitzende soll von Tag zu Tag aus dm Reihen der Kontincntalm gewählt werden. Für diesen Tag fiel die Wahl auf Heppenheimer aus Paris. B r o a d h u r st wurde zum Schriftführer, S l a t e r zum Kasfirer ernannt. Bei der Wahl der Geschäftsordnungskom« Mission, welche auch die Mandatsprüfuna vornehmen soll, kamen dieselben Gegmsätze wie bei der Prästvcntcnwahl zum Ausdruck. Die Majorität der Engländer beantragte die Zu- sommensetzung der Kommission aus 5 Fremden(— je ein Mann für die vettretmm fünf Natwnen—) und 4 Engländern, während jene unter dem Hinweis auf den internationalen Charakter der Versammlung gleiches Recht für alle Nationen forderten und dm Engländern auch nur eine Sttmme zu- gestehen wollten. Sie unterlagen mit 44 gegen 55 Stimmen. Nach Vorlesung verschiedmer Zuschristm wurde die Verhand« lung vettagt._ Politische Ueberftcht. Ginberufung de» Reichetagr». Die Mttlheilung, daß der Reichstag zum 20. November einberufen werden würde, de- stätigt fich nicht. Wie die„Berl. Pol. Nachr.« hören, liegt es in der Adficht, als Termin der Eröffnung dm 22. November zu bestimmen, und dürste die diesbezügliche Ordre in dm aller- nächsten Togen publizirt werden. Da» Alter«- und Invalide«»«, stch-r««g»a»fetz»»» der Dresdener Handel»- and«ewerbekammer. Herr Kommerztenrath Collendusch referirte. Seinen Aussührungm gemäß lauten die gefaßten Beschlüsse meist billigend. Zunächst wird anettann�'daß die gesetzliche Regelung des Verficherutigs- zwanges nothwendig sei. Wtttwm und Waisen sollen nicht in die Versicherung aufgcnommm werden. Dieselbm können «arten, bis eine für fie günstige Meinung vorwaltet. Es ist gekehrt! ZuchihäuSlmg! Auswurf!... Wo ist das Geld? Wa« hast Du in der Tasche, zeig her! Und andere Kleider? Wo sind Deine Kleider! wo ist da» Geld I sprich!... Sie begann ihn zu durchsuchen. Marmeladow streckte gehorsam und unterwürfig sogleich beide Arme von sich, um die Untersuchung der Taschen zu erleichtem. Ei war keine Kopeke darin. — Wo ist das Geld? schrie sie; oh Gott, sollte er wirklich alles verttunkm haben! Zwölf Rubel waren noch im Koffer!... und plötzlich ergriff sie ihn wüthend bei den Haarm und zog ihn in« Zimmer. Marmeladow unter- stützte ihre Anstrmgungen, indem er ihr demüthig auf dm Knieea nachkroch._ ,, ,, — Und da« ist mir eine Wonne! Und das ,st mir nicht ein Schmerz, sondem eine Wonne, mein Herr! rief er au«, während fie ihn an den Haaren hemmzauste und sogar mit der Stim auf die Diele stieß. Das schlafende Kind erwachte und fing an zu weinen. Der Knabe im Winkel hielt es nicht länger au«, er fing an zu zittern, zu schreien und hing sich m fürchterlichster Angst, die einem hysterischen Anfall ähnlich war, an seine Schwester. Da« älteste Mädchm zitterte wie Espenlaub. — Verttunkm, alles, alle« verimnkm! schrie da» arme Weib in Verzweiflung,— und die Kleidung auch! Hunger, Hunger!(sie rang die Hände und zeigte auf die Kinder). Oh, verfluchtes Leben! Und Sie, schämen Sie sich nicht? warf fie sich plötzlich auf RaSkolnikow,— auch au« der Kneipe? mtt ihm gesoffen? auch mttgesoffm? ��Der junge Mann beeilte sich, ohne ein Wort zu sagen, fortzugehen. An der weit geöffneten, inner» Thür hattm sich Neugierige eingefunden. Freche, lachmde Köpfe mtt Zigaretten und Pfeifm streckten sich hervor. Mgurm im Schlaftock in Hemdärmeln und r« der unanständrgstm Toilette, e'inige mit Spielkarten in der Hand, schauten herem. Besonders amüsirten sie sich, als Marmeladow, be, de» Haarm herumgezogm, laut ausrief, daß rhm das erne Wonne sei. Sie kamen sogar ins Zimmer herem; endlich aber hörte man ein unglückverheißendes Gekreisch: e« war Amalie Lippewechsel selbst, welche sich durchdrängte, um auf schon gmügend, daß für die männlichen und weiblichen Arbetter gesorgt wird— warum soll man fich daher auch noch mtt jmen deilagmswerthen hilflosen Geschöpfen abgeben?— Man glaubt, daß die Altersrente überhaupt wegfallen könne, da fie wmig oder gar nicht in Anspruch genommm werden dürfte; und zwar schon deshalb,„weil das duichschntttlrche Atter ein sehr bedeutend niedrigeres ist." Ein bestimmter Beschluß wurde in Bezug auf die Altersrente nicht gefaßt. Dennoch müssen wir die auf das im Gesetzentwurf vorgeschlagene Alter bezügliche A-ußerung der im Uedrigen reakiionären Institution scharf helvorheden. Vielleicht findet dieselbe eher B-achtung, als die Stimme eines Ardetters. Ferner sollen Personen unter 16 Fahren noch nicht verficherungspflichtig sein. Daß alle diejenigen seldstständigen Unternehmer, welche durchgängig nicht wenigstens einen Arbeiter beschäftigen, an der Ver- ficherung theilnehmm müssen, wird als lobenswerth de- zeichnet. Doch ist man nicht damit einverstanden, daß jene Personen, welche infolge eingettetener Berufsverände- rungm u. s. w. gesetzlich aus der Verficherung zu scheiden haben, auch die deretts eingezahlten Beiträge veilicren sollen. Die Rückzahlung der B.it-äae werde zwar nicht zu erzielen sein, aber es soll eine freiwillige Versicherung neben der Zwangsver« ficherung für zulässtg erklärt werden. Allen ausscheidmden Personen soll es demnach gestaltet sein, der Verficherung auch fernerhin anzugehören, vorausgesetzt die Seldstzahlung des Unternehmer- und des Reichsbeittages. Beschluß 3 a spricht sich für regelmäßige Rente und gegen einmalige Gewährung eines Kapitals aus. Ein weiterer Beschluß erachtet die im Gesetze enlwurf vorgesehene Rente(33'/» Pf. pro Tag) für genügend(!) und die Abstufung von Bertrag und Rente nach den Verhall- nissen des Verfich.'rten für unnöthig. Dafür sollen diejenigen, welchen die Rente für ungenügend gilt, fich den Luxus einer freiwilligen Zulatzverstcherung gönnen,„damit die Härten des Gesetzes nicht so fühlbar find. Natürlich fällt für die Zusatz- verficherung der Drilteldettrag des Reiches und des Unter- nehmers fort: der Arbeiter müßte also den Gesammtbeitrag aufdringen. Von den Ardeitern und selbst in Unternehmer- kreisen seien die normirten Renten als tzungerlöhne bezeichnet worden... sehr mit Unrecht, wie der referirevde Herr Kommerzienrath meint! Durch das Gesetz soll« dem arbeitenden Volke im Falle körperlicher Noch wenigstens eine Beihilfe zum Lebensunterhalt gewährleistet sein. Beihilfe ist gut! Auf dem Lande könne man übrigens mit der Dumme Geldes ganz vortrefflich existiren! Auch müsse man de- denken, daß das Gesetz verbesserungsfähig sei. Dagegen war man sich darüber einig, daß die Wattezeiten zu hoch find; man wünscht bedeutende Herabsetzung, damit die Wohlthal en deS Gesetzes sobald als möglich eintteten. Bei Erwerdsun- fähigkett infolge von Krankhetten soll der Verficherte sofott ohne Wattezeit zu dem Genuß der Rente gelangen. Beschluß 5a billigt die Vertheilung der Beiträge zu je einem Drittel auf Reich, Unternehmer und Arbeiter. In Beschluß 5b begehrt man das Umlagcv-rfahren und ist gegen Kapllaldeckung, da durch die letztere wahrscheinlich zu hohe Kapitalien in der Kasse ange- sammelt würden. Man dürfe der Industrie diese Kapitalien nicht entziehen— darum also Umlage- oder Theildeckungsver» fahren! Zu dm Betrieds- und Verwaltungskosten soll dos Reich ein Drittel beittagm. Andernfalls soll es die bezüglichm Post- smdungen unentgeltlich expediren. Endlich wird gewünscht, daß die Alters- und Jnvalidenversorgung fich möglich eng an die Krankenoerficherung anschließe, daß dabei aber die Selkstocrwal- tung im weitesten Umfange gewahrt bleibe. Eine V.rdindung mit dm Bcrufsgmoffenschaften wird für untbunlich erklärt. die Be- J» der Aommlsston de, K««de»rath» für ardeitung der Abänderungsvorschläge zum Gesetzentwurf bett. die Atters- und Fnvalidenverstcherung, soll die Beseitigung de« in in dem früheren Entwürfe vorgesehenen e i n h e i t- lich en Satzes für die Invalidenrente beschlossen worden sein. Und zwar soll es als zweckmäßig erachtet wordm sein, die Rmte in Abstufungen nach Maßgabe der in großen Ortschaftsgruppen gezahllm Tagelöhne so steigen zu lassen, daß die Rmte in ein bestimmtes Verhältniß zu der Höhe des orts» üblichen Tagelohns gesetzt wird. Dabei würde davon ausge- gangen werdm, daß die Gesammtbelastung" der Arbetter nicht erhöht werdm dürfe, sondern nur eine anderwette Verlheilung der Beittäge nach Maßgabe der Höhe der Durchschnittslöhne zu erfolgen haben würde. Da» Alter»,«nd Jnvalidengefetz wird jetzt, wie wir deretts mttgelheilt, im Bundesrath abermals umgeardeitct. Dieser unglückliche Gesetzentwurf kann nicht leben und nicht sterben. Nach der kaiserlichen Botschaft vom 17. November 1881 vergingen genau sechs Fahre, ehe der erste Entwurf erschien, und dieser war so kläglich, daß er bald wieder zurückgezogen und einer„gründlichen Umarbeitung" unterzogen werdm mußte. Lange genug dauerte die Umarbeitung— fast dreiviertel F-hre — aber gründlich war fie jedmfalls nicht; wenigstens blieben alle Mängel des ersten Entwurfs bestehen(die famose Reichs- pmfion von 33'/- Pfg., die Altersgrenze von 70 Fahren, das veikappte Ardettsduch u. s. w.)— nur in einem einz-aen Punkt fand eine(Line Verbesserung stall— dm Bcrufsgen offenschaften der Unternehmer, die fich ebenso unfähig wie ungerecht erwiesen ihre Weise Ordnung zu schaffen und der armen Frau Srm hundertstm Mal mit Schimpfen und Drohm anzu- efehlm, das Quartier morgen schon zu räume». Als RaSkolnikow fortging, fand er noch Gelegenhett, einiges Kupfergeld, da« er von dem gewechselten Rubel in der Kneipe herausbekommen hatte, in der Tasche zusammenzu- raffen und unbemerkt aus'« Fenster zu legm. Schon auf der Treppe besann er sich aber und wollte zurückkehren. „Was Hab' ich da wieder für eine Dummheit ae- macht." dachte er,„die haben ja ihre Ssonja, und ich brauche da« Geld selbst!" Er überlegte indeß, daß es doch unmöglich sein würde, e« jetzt zurückzunehmen, auch daß er e« nicht thun würde; er ließ also da« Geld liegen und ging nach Hause.„Ssonja muß ja auch Pomade haben," fuhr er fort, über die Straße gehend und höhnisch lächelnd- «diese Reinlichkeit kostet ja Geld... hm! Vielleicht hat Ssonetschka heute eine» Unglückstag; e« geht ihr ja wie den Jägern mtt dem Wilde... wie den Goldgräbern... und so könnten sie den» leicht ohne mein Geld morgen am Hungertuch nagen... Ei, diese Ssonja! Die haben e« gut verstanden, einen Brunnen zu graben— und jetzt schöpfen sie Waffer heraus!... benutzen ihn doch jetzt, den Brunnen und haben sich daran gewöhnt. Erst geweint und dann gewöhnt! Der Schuft von Mensch gewöhnt sich eben an alle«! Er versank in Nachdenke». — Nu», und wenn ich gelogen habe, rief er plötzlich Menschengeschlecht so zu sagen.- so will da« heißen, daß alle« andere- Vorurtherle sind, um uns Schrecken einzu- jagen,... daß e« gar keine Schranken giebt.— und so wrrd e« auch m der That wohl sein. m. Am ander« Tag, nach einem unruhigen Schlaf, der ihn nicht erquickt hatte, erwachte er spät. Er war in galliger, nervöser boshafter Stimmung und blickte voll Haß auf sein Kämmerlein' E« war ein kleiner Käfig, etwa sechs Schritte lang und � Akt ' Ai in den haben, wurde die Leitung der detrlffenden Organisation begegne, der Hard genommen. Nun— die Arbetter waren mä v, wie auch| zweiten Entwurf ebenso wenig zufrieden wie mit dem' �dlicklich sie erklärten ihn einstimmig für unannehmbar, und im � wuß, Qb rath scheint man fich infol. e d.ssen überzeugt zu baden,«e«ktttiigese auch dieser Eatwurf ein todtgeborenes Kind ist. Und» Me üblicher denn nun abermals„vmgearbettet" werden. Bei dcmv r"! und der im Bundcsrathe henscht, können wir uns seldsioeri«»«Swndur.gen nicht der Hoffnung hingeben, die„Ummdeitung" werfe s nämliche bei solche sein, daß den berechtigen Wünschen der wie viel Rechnung getrogen«i d. Man wird an new?'" Nubcr übe, lrchen Punkten herum tüiteln, und wenn schließl»» an den i neue Umarbeitung vor uns liegt, werden wir mtt den n?«ussoruch 1 zosen bemerken müssen: Pins%» ebange, plns c'est � aber er n chose— Je mehr man daran ändert, desto mehr ist?» hj.' welches fast die ganze Wand und die halb � � Ztmmer« einnahm. Früher war e« mit&»ü* � in'' gewesen, jetzt hingen die.Fetzen daran her�f st Z!,�«vorhol. ' et wir RaSkolnikow al« Bett. Meist schlief er war. unausgekleidet, ohne Betttuch,«ttsei»»�» � genen Ueberrock zugedeckt und mtt einem'' Cemm- kleiner Tisch. Trefer zu sinken und noch mehr � schwierig gewesen; doch bei seinem gegenroa"'» � stand fühlte sich RaSkolnikow verhältnrßmgp 6 � � Er hatte sich von jedermann vollständig, wte tn ihre Schale, zurückgezogen; sogar dre bedienen sollte und die zuweilen in se»«& bl'ckte, erregte seine Galle und ärgerte chn-__. TBtrthtn, war m>t dieser Stimmung deS E'N» h� � genöth� H zufrieden, denn sie hatte nun gänj�Ä V auszuräumen und zu kehren. bloS ausnahm«� pf mal wöchentlich, nahm'sie' dm Besen war es, die ihn soeben geweckt hatte. «. r �""f. weshalb schläfst fie ihn an— eS geht schon auf zehn- b *) Korrumpiert für Anastasia. W irganisatt»!«* ft degegmn. Der Leitartikel der„Magdeburger Muhme' waren mit% wie auch schon andere Blätter, den Krach voraus, den der ie mit dcw c Mdluklich grasfirende Tründungsschwindrl nach sich und im xw � wuß, aber dagegen zu thun ist— nichts. Nur das t zu bokr, Se«menMset» streicht sie heraus, dah„dieses Gesetz die ist. Und« Me übliche Verschleieruna des Gründcrgewinns ver» Bei dcm? r"!. und zuverlässige GcldverhSltniffe derselben(der s selbstoerfti» �nindunzen nämlich) schaffe." Also die Prellerei bleibt ung" werde xnm.iche bei Gründungen, nur daß man jetzt leichter er- jen der»!l wie viel die verebrlichen Gründer einstecken, während an ned«r w früher über das„Wie viel" im Dunkeln tavpte. Das er- rn schließlit«en an den Scherz Hoffmann v. Fallerslebens, der einmal lr mit den Ausbruch that:„Der Deutsche läßt sich auch Ohrfeigen ns c'est•■ aber er muß den Grund davon wiffen. Ohne Gründe mehr ist � LNfeigen."—„Bei dem schließlich unvermeidlichm Krach rn wird�,»uattikclt das Magdeburger Blatt weiter— werden die Ardiiter uW Mk der Attienbcfitzer vorausstchtlick weniger einschneidend s ein tßnWr in den Fahren 1673 und 1680, wo so viele neue r„R.ichs'-V�Mehmungen sich auflösten, ohne daß ihre Aktionäre vom wie es iMT�B auch nur einen Pfennig zu retten vermochten. Freilich ■n die Ardtw?wen die Verlriste dann immer noch sehr bedeutend sein." äre Geist,"J? spekulative Kapital.„Aber mein Gott, ich muß doch eine vmigrl-.-„Ich sehe die Nothwendigkeit nicht ein," antwottet !N wird. Sa'E Zunder und vergründct den erwarteten Konsumtionsfonds rialr esorMMnen Rentiers oder Geschäftsmannes miisammt dem wer- cht wird Kapital. Welch schöne Wirthschaftsordnung im Eigen- , der SaiioW?s>taate. Die Börse enteignet den einen auf chemisch- nicht gelM?'-Wege und deeignet die Anderen. Und das neue Herr.. hat nach der„Magdeburgerin" den Vorth eil, daß »rn.. i.j'»r1""»m oer„�ragoevurgerrn utn«uiujci», vub Gelrllsch»� in Jli verlieren seines Geldes wmigstens den Vottheil bat, der von � PtdSjlr*n. viel die Gründer davon verschluckt haben. Ein - Wp Uni ei Kf»lost! t Die �'ptemberhrft der ZtatiSik de« Deutsche« ückte Ä-llr'vi?,' drmgt intenfiante Daten über Bestrafungen ückte die I-dMr-'.'W-- der Ardeiterschutz-Be- beordnung, welche sich auf es�SllÄvtiM�?� von 1882 bis 1887 erstrecken. Es wurden ver- wegtn Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften kanist«� Frrtbu-l'tz fürchterlat�A auch vo«" it. e«®i»rLl schlogentK-� irlche uchen- inüben p® U iszuführe®� nfubr 0»% feonn« infuhr Wenn ar an stand so beweist Fahre über Löhnung der Ardeiter 58 65 31 48 60 117 über Beschäftigung von Arbeiterinnen bczw. jugendl. Arbeitern 116 223 133 139 210 261 übet Eintragung eines Merkmals in das Arbeitsbuch 4 3 13 W' iu bei daraus »er dura einem auf deren ngeführte« �crvem dl lerltagen lach der melden. nde für äl aus»" de»>�! V' »ndrrsllw t. daß°n Angeleg-w als eine läge in k-»«' ickäven »en. E hnt des i ing kann ; war W® sker fernes lerdingS/ Kapitalist rkcl über; les den. oirthsch- nd ist, V ? tliche Zahlenreihen zeigen, wie man steht, » m regelmäßige Steigerung. Die Straffälle Vorjahre eine noch nie dagewesene Höhe erreicht, und meint die„Franlf. Ztg.",„daß die Ztichtachtung �rritgcn elementaren Ardeiterschutz-Bestimmungea unserer aeordnung seitens einzelner Unternehmer in demselben »ummmt, in welchem wir durch die Schuld der Regie- die sich durchaus gleichglltig verhalten, auf dem Gebiete nterslbutzgesetzgebung hinter anderen Ländern, z. B. auch ?- zurückbleiben. Die beliebte Ausrede, eine schärfere Jf habe die steigenden Ziffern herbeigeführt, kann deshalb greifen, well noch in dem neuesten Fadriktnspeftoren- von den Aufstchtsbeamten gar beweglich über die geringe itzung der Onspolizeibc Hörden bei der Jnspettion ge- s! ü Die Zusammenstellung sei der„Nordd. Allg. Ztg." �tisamem Studium empfohlen, ehe fie einmal wieder m° über die Höhe der„Zivilisation" bei uns benachbarten -V%%%*& I ilii. rf*? hTUj.'V�vxtibm Geheimbnudprofetz i« Dössel- "°den, hnn.ü.v« Staatsanwaltschaft s»on mehrere Zeugen Herr Poltzei-Jnspettor Krieter von Magde- Rcmans: Die geheime Organisation der lehoer��« Versammlung." 9» Itzehoe soll, den b"'«- üchtichten" zufolge, am Sonntag, den 14. Cttober, s.? Breitendurgischen Gehölz dne„gehdme Ver- °iou»„ �kfunden haben. Wie nun aber die werteren .ema""."Beben haben, handelt es fich nur um dnen vei„�einrger Arbdter, welche, in dn interessantes Ge« i', zufällig an einem von Gebüsch umgebcnm t hcti mf; y*"1' bei welcher Gelegenheit plötzlich etwas im 'ima*,'. welches„Etwas" sich dann schließlich als dn stlenb!ster entpuppte, der, aus dem Gebüsch her- ' eine'„»k �Blasen Spaziergänger mit den Worten amedete: 7 tiniae.®„f'me Versammlung hier?"— Er ersuchte alsdann kü�'r in? t verwunderten„Geheimbündler", sofort auS- ®etfn�!?ren' löste also in aller Form Rechtens die„ge- l S glichen Am 18. Oktober wurden nun die �"bissen«.��ater. der Ardeiter A. Hamann, der Maurer ' � Silqden ber Weber Valentin Engelbaidt auf das Polizei- ' um fich ddreffs der obigen Angelegenbdt zu ver- >d übd? -T wem 1 h, m S-ph" M'&ei ßj�-te die wagst Du Thee? Du wirst wohl ganz ent- Augen, fuhr zusammen und erkannte ihn die Wirthin? fragte er, sich langsam 'LB,. ist Kaitu" � �»tze in' �9�aßja, sagte er, in der Tasche herumsuchend, tk tyaz auS dem Wurstladen, von der borholend— geh etwa» Wurst machet Äi�Uieh��ol will ich Dir gleich bringen, aber willst Du vo«' Ä"?pe anstatt der Wurst? Gute Kohlsuppe, -.„da 1° k:. cn- 3ch habe sie Dir aufgehoben. Du kamst aber wwklich gute Kohlsuppe! (Fortsetzung folgt.) S V& i in J*SKZ, K««ft und Kebe«. stillten Wahifkine». Bei den Wahlen in den BMi tur. st von NotDametila henscht dne Aufregung, Treiben, das den eben in dner amedka- °vt wellenden Fremden nicht gerade angenehm er durch ununterbrochenes morgens wird die Du zehu. tlmt Wmt admete dn Stallaus otta tol antworten. Sämmtliche Beschuldigte verlangten, dem Unter- suchungsdchter vorgestellt zu werden, was denn auch bereits am 23. Oftober geschehen ist. Alle drd erhielten dne Anklage wegen Vergehens gegen das preußische Verdnsgesetz zugestellt. Selbst- verständlich ist fich Niemand der Beschuldigten eines solchm Ver- gehens bewußt und man darf gespannt sdn, ob wirklich von Seiten der Staatsanwaltschaft in Altona, welche den Straf« antrag gestellt bat, die Angelegenheit weiter verfolgt werden wird, da thatsächlich keinerlei Beweismaterial vorliegt. Ii«« Remscheid, 8. November, wird uns geschrieben: Von hie: wurde vor einigen Tagen die Verhaftung eines Arztes wegen eines angeblichen Verbrechens gegen die SUtlichkeit ge- meldet und dabd zugleich mitgethellt, daß der Verbastete fich zu den Ideen der Sozialdemokratie bekannt habe. Demgegen- über thdle ich Ihnen folgendes mit Der genannte Herr, welcher übrigens schon sdt längeren Jahren auf Antrag sdner Famllie unter Kuratel gestellt ist, gab fich bd den Arbeitern als dnen„Anhänger F. Smoller" aus, wobd er fortwährend de- strebt war, die bretten Volksschichten der Reaktion dienstbar zu machen, was durch zahlrdche Briefe, Gedichte und Flugblätter aus sdner Feder, worin er die Sozialdemokraten zur Wahl des nationallideralen Kommer, ienraths Fcicddchs zu bestimmen suchte, bewiesen werden kann. Uedrigens hat die wdtaus größte Zahl der Arbeiter dm politischen Rathschlägm des nunmehr Ver- hafteten niemals Folge geldstet. Konstanz, 3. November. Nnlla dies sine linea,(kein Tag soll ohne Nutzen vergehen), so kann man fast sagen, wenn man in diesen Tagen in der Presse die große Anzahl der Sozialisten- prozrsse liest. Auch wir haben hier am letzten vorigen Monats eine Strafkammerverhandlung gegen Sozialisten gehabt. ES wurdm Lea Michel von Oberuhldingen und Rupert Ruf von Ueberlingen wegen Vergehen gegm§ 19 des Sozialistengesetzes, Friedrich Beck von Riedlingen wegm Vergehens gegen§ 129 des St.-G.'B. im Zusammmhang mit einem Vergehen gegm §19 des Sozialistengesetzes und zwar Leo Michel zu 6 Wochen Getängniß, wovon 5 Wochen verbüßt gelten, Rupert Ruf zu 4 Wochen Gefängniß. wovon 3 Wochm verbüßt gelten und Friedrich Beck zu 4 Monaten Gefängniß, wovon 3 Monate 2 Wochen verbüßt gellen, vemttheill. Frankreich. Senat. Berathung des Antrags auf Wiederübemahme der Ausgaben der Pariser P olizeiverwaltung auf das Staatsbudget Ministerpräfivcnt Flouquet beantragt die Vertagung der Berathung, bis die Mdnungkäußerung des Staatsraths vorliege, welcher mit dem Entwürfe dnes Dekrets betreffend die gedachte Frage beschäftigt sd. Der frühere Poll« zeipräfekt Leon Renaull wiist der Regierung vor, daß fie die varlammtadsche Jnlltatioe nicht respeltire und durch Dekret dne Frage regeln laffe, welche die gesetzgebende Gewalt angebe, es geschehe das aus Gefälligkeit gegm den Munizipalrath von Parts, er beantrage, die Vertagung abzulehnen. Der Beda« gungsantrag Floquet wurde darauf mit 219 gegen 41 Stimmen abgelehnt und der Antrag auf Wiederelnstellung der Pariser Polizeiausgaben in das Staaisbudgd mit 233 gegen 18 Stimmen angenommen.— In der Kammer wurde Delaforge mit 179 gegen 102 Stimmen wieder zum Vizepräfidenten ge« wählt. Deputirtenkammer. Bei der Berathung des Madne- budgets brachte Durstuß ein Amendement dn, dahmgehmd, die für die Befestigung der Häfen von Brest und Cherbourg ver- langten 42 Millionen für den Bau von Kreuzem und Torpedo« schiffen zu verwenden. Vor allem müsse das schwimmende Mannematedal verstärkt werden; in gewissen Punkten sd die deutsche wie die italimische Flotte der französtschen überlegen. Der Madneminister erwiderte, dm angeblichen Mangel an Kdegsschiffm Frankreichs dürfe man nicht übertreiben. Das Jahr 1389 werde die französtsche Flotte in dner sehr respektablm Stärke erblicken. Dreistuß zog hierauf sdn Amendement zurück. Die Kapitel 8 und 9 des M-iiincbudg-is(Schiffsbauten) wurdm gmebmigt— Zu Ouästorm wurden Mahy mit 265 und Madier de Montjau mit 195 St. wiedergewählt. Nach dem Schluß der Senatssitzung erklärte Floquet Renault gegenüber, er werde sdnm, dem Staatsrath vorgelegten Dekretsentwurf, bezüglich der Pariser Poll, dpräfettur für jetzt zurückziehen, werde denselben aber aufs Neue einbringen, wenn, wie er hoffe, die Deputirtenkammer den vom Smate ge- faßten bezüglichen Entschluß ablehne. Gesterreich-Ungar»». Wien, 7. November. Auf oer heutigen Tagesordnung deS Abgeordnetenhauses stand das H a u p t st ü ck des österreichischen Sozialistengesetzes, nämlich samkeit der Geschworenengerichte bei anarchistischen Verbrechen in fünfzehn Gedchtsbezirken" Es handelt fich um Verlängerung der Ausnahmebestimmuna. Da Gründe dafür bisher nickt be- kannt gewordm, so ergriff der Abg. Kronawetter da« Wort, um folgendes auszuführen:„Man müsse fich wundern über die Be- zdchnung„geschästsordnungsmäßige" Behandlung, da ja doch kratm und zwd Republikaner als Jndges of election(Wahl- Achter), die über die Jnteressm ihrer beiden Padeien zu wachen hoben; ferner vielleicht je dn Vertreter der kleineren Parteien, dann ein Sberiffs- Assistent(Scenfs officer), dn Notar, der »MSR-KH-S- das Zimmer für fünf Dollar?, vielldcht auch noch mehr, ver- ��Dwnrten auf der Straße hallen zwd oder drd Polizisten WWiP ist W«W dnunb. ZMWMMZZ MW Urnen ruft alle Regierungsvorlagen der geschäftsordnungsmäßigm BeHand» lung zugefühd werden müffm, obne daß dies bd den Regierungsvorlagen je auf der Tag-sordnung angeführt ist. Es schdnt, daß man mit dieser Bezeichnung verhindern will, daß Jemand in erster Lesung zur Vorlage etwas spricht, damit min über die erste Lesung glücklich Hinuber kommt. Zum Staunen ist, daß die Regierung dne so wichtige Vorlage dnbrtnqt und dabei sagt:„Es kann von der Darlegung der Gründe Abstand genommen werden, welche für die Regierung bestimmend waren." Die Abgeordneten sollen also diese Giü-rde nicht wissen, das ist rm- zuläsfig. Mir gegenüber kann nicht Abstand genommen werden. Ich verlange die Gründe zu wissen. Die Herren von der Regie- rung verletzen damit das Gesetz vom Mai 1873, in welchem es bdßt:„Die Regierung ist verpflichtet, diese Verordnung unter Darlegung der Gründe bdden Häusern des Rdchsraths vor- zulegen." Die Achtung vor dem Abgeordnetenhause und d r Bevölkerung hätte es erforded, daß man ihr, wenn man fl: dnes wichtigen Staatsgrundgesetzes entäußert, wenigstens die Gründe mittheitt. Es müssen das sehr traurige Gründe sein, denn ehrliche und offene Gründe hätte man ehrlich und offen gesagt. Warum ist ferner das Gutachten des Obersten Gerichts» Hofes nicht mttgdhdlt worden? Wir möchten doch die Jr- formationen kennen, auf Grund deren dieies Gutachten ab- gegeben wurde. Die Herren vom Obersten Gedchtshole— das wiffen wir— haben keinen Verkehr mit Sozialisten und Anarchisten, können also direkt ihre Wahrnehmungen nicht machen. Diese Informationen werden von DetellivS gemacht und man darf wohl behaupten, daß das meiste davon erfunden und erlogen ist." Kronawetter schloß, well er kdn Vertraue» zu dem Ausschüsse habe, dem bisher die Anarchistengesetze zu- gewiesen find, mit dem Antrage, die Vorlage einem Sonderausschüsse zu überweisen, und denselben in den Ab» thdlungen zu wäblen, wo die Minontät doch eher zur Geltung kommt Obgleich die Jungczechen mll der Link-n stimmten, wurde der Antrag mit 101 gegen 97 Stimmen abgelehnt. Amerika. Die!Präsidenten wähl in den Vereinigten Staaten find, wie nunmehr feststeht, zu Gunsten der R?pu» blikaner ausgefallen. Die republikanische Padei hat gefieqt in den Staaten Colorado, Illinois, Iowa, Kansas, Maine, Massachusetts. Michigan, Minnesota, Nebraska, Nevada, Ren- Hampshire, New Nork, Ohio, Oregon, Penlylvania, Rade» Island, Vermont, Wisconstn, Kalifornien und Indiana; in d» übdgen Staaten haben die Demokralen die Mebrhdt. N-ch Nachrichten vom Donnerstag nimmt man an, daß Hardson 233 und Cleveland 168 Stimmen erhält. Die Mehrhdt der Republikaner im Repräsentantenhause dürfte nur eine gednge sein. Zum Vizepröstbenten ist der frühere Gesandte der Veretniat?« Staaten in Frankreich, Levi P. Modon gewählt worden. Vor 4 Jahren hat Cleveland mit 4 9110 7 Urwähler- und 219 Wählerstimmen über Blaine gefiegt, welcher 4 848 334 Urwäbler» und 182 Wählerstimmen auf fich verdniate. Ueber das Wahl- verfahren mag hier noch folgendes mitzetheilt werden: Die Bevölkerung eines jeden Staates wählt so viele Wahlmännrr, als fie Vedreter in das Repräsentantenhaus und den Senat— jeder Staat wähll zwei Senatoren— schickt. Darnach verthelle« fich die Wählerstimmen auf die 38 Staaten der Union folgender» maßen: Alabama 10, Arkansas 7, Caliiornien 8. Colorado 3, Connecticut 6, Delaware 3, Flodda 4, Georgia 12, Illinois 22, Indiana 15, Iowa 13, Kansas 9, Kentucky 13, Louisiana 8, Maine 6. Maryland 8, Maffachusets 14, Michigan 13, Missouri 16, Misstsfivpi 9, Minnesota 7. Nebraska 5, Nevada 3, 9tor- Hampshire 4, New-Yerscy 9, New- Nor! 36, Nord-Karolina 11, Ohio 23, Oregon 3, Pennsylvanien 30. Rhode Island 4, Süd« Karolina 9, Tennessee 12, Texas 13, Vermont 4, Virginien 12, New Virginien 6, Wisconstn 11, zusammen also 401 Elelloral- stimmen. Da jeder Wähler ebenso viele Elektoren, als sdn Staat zu ernennen hat, auf sdnen Wahlzettel schreibt, so fällt die Gesammtzabl der Elektoren derjcnizen Partei zu, welche die Mehrhdt hat. Die absolute Mehrheit besteht also aus 201 Stimmen. Nach den unter Cleveland getroffenen neuen Bestimmun- gen treten die Wahlmänner erst im ersten Monat des folgend.« Jahres zur Wahl zusammen, nachdem inzwischen Strcitigkeitr« über die Giltigkdt ihrer Wahl von zuständigen Gerichten ent» schieden find. Es soll dadurch den bisher üblichen Wahlschwin- deleien tbunlichst vorgebeugt werden. Die Zählung der von den Wahlmännern abgegebenen Stimmen erfolgt dann in ge- meinschaftlicker Sitzung beider Häuser unter dem Vorfitz des Senatspräfidenten am ersten Mittwoch des Februar. Der neu» gewählte Präfivent General Benjamin Hardson ist in North Band Ohio am 20. August 1883 geboren. Er ist der Enkel des neunten Präfidenten der Vereinigten Staaten William Henxq Hardson, der dnenMonat, nachdem er das Weiße Haus bezozerr Stte, in demselben starb. Einer sdner Vorfahren war Obcrst der Armee Oliver Cromwcll's. In dem Sezcsfionslrieg wurde Hardson zum General besördert und 1880 in den Senat gewähll. D«« z« Tiefmessunge« benutzte englische Kdegsschiff „Egerta" hat kür-lich südlich der Fremd scbafls- Inseln den Großen Ozean 4295 und 4330 Faden, d. h. 5 englische Meilen tief gefunden. Es ist dies die größte Tiefe, weiche auf d» südlichen Halbkugel jemals angetroffen ist, und auch auf der nördlichen find nur drei Stellen bekannt, wo der Ozean noch einige hundert Fuß tiefer ist. Die spanische« Aotel» find so vollständig modernifid, daß man schon sehr aus dem Wege gehen muß, um noch ei« Exemplar der alten nationalen„fonda" anzutreffen. In fast allen städtischen Hotels findet man französische Speisekarten und Küche. Nur einzelne Gedchte huldigen dem nationalen Ge- fchmack. Für die wenigen Gäste, die vor zehn Uhr Morgens an der Holeltafel erschdnen, steht dn„desaynno", besteh, nd aus Cbokolade, Kaffee, Milch, Brot und Butter, bereit. Das spanische Brot ist schwer und bad gebacken. Mit der Butter geht man sehr sparsam um, und fie ist selten von guter B«» schaffenheit. Ebenso fehlt es an Milch, wenigstens für die» jenigen, denen die landesübliche Ziegenmilch nicht behagen will. Das«iilnmerzo" oder zweite Frühstück wird gewöhnlich i« den Stunden ivon 10 bis 2 Uhr aufgetragen, und jeder er- schdnt, wie es ihm eben paßt. Das Diner(comida) findet dagegen zu einer destimmten Abendstunde statt, besteht gewöhnlich aus Eiem in verschiedenster Zudereitung. Beefsteak, Hammel- koteletten, Nieren oder Seefischen, die man in großer Zahl ge- nießt. Der Nachtisch besteht gewöhnlich aus Käse und Früchte«. Die Erdbeeren find klein, aber vom fdnsten Aroma. Man ac- nießt fie gewöhnlich mit dem Saft einer Orange. Das de- rühmte nationale„puebero"(olla potrids), welches, nach De Amicos, in der Kochkunst die Stelle einer Anthologie in der Literatur einnimmt, da es nur ein wenig von allem enthält. erschdnt regelmäßig auf den fdnsten Taieln. Es besteht aus allen möglichen Fldfchsoden und Gemüsen untereinander gc- mischt. Zwischen je zwei Gedecken steht eine Flasche spanische« Rothweins, die wieder gefüllt wird, sobald fie gelecd ist, und zwar ohne Exiraoergütung. Die Spanier find übdgens febr maßige Tdnler. Von ranzigem Oel und Knoblauch hat der Rdsende heutzutage bei der Bereitung der Speisen so wenig zu furchten, wie vor den Räuberbanden auf dcn Heerstraßen— alles das find Zustände der Vergangenhdt. Die Hotelprdl« find mäßig, selbst die theuerstm berechnen nicht über zehn McrO pro Tag. Theater. Sonnabend, den!0. November. Gpeeatz«»«. Maria Stuart. Kchaaspteltza»«. Geickl offen. M«N»«»-Uh»atee. Madame Bonivard. Vor« her: Der dritte Kopf. L»fst«g-Theater. Ein Faüiffement. V»«tfch»» Theater. Der Pfarrer von Kirch. feld. Friedrich- With-itnstSdtisch-, Theater. Kakadu. Nekdeai-Theater. Die Wildente. Wetda-TH-ater. Dedorab. KeileaRtnaee-Theater. Der Rattenfänger von Hameln. ASaiWstiidtische» Theater. Kabale und Liebe. «.»ntrat-Thrater. Die Schmetterlinge. Nihtaria-Theate» Die Kinder des Kapitän Grand. Ad-tf«raft-Theater. Die drei Grazien. Sauf««*»'» Uarittt. Spezialitäten-Vorstellung. T-mr-rdta- Theater. Spezialstäten- Vor- Tcheate» de» Keichahale«: Spezialitäten- tiorstelluna. WalhaUa. Spezialitäten-Vorstellung. Berirner Theater. Sonnabend, den 10. November: Zlriel Acosta. (Friedrich Haase.) Anfang 7 Uhr. Sonntag, den 11. Ziovemder: Der Köntgslieutenant. Dramatisches Zeilbild aus Goetbe's Jugend in 4 Akten von K. Gutzkow. _(Friedrich Haase.) mr Anfang 7 Uhr. im Montaa. den 12. November: Uri-lAcoSa._ Effnigs- Tunnel des Grand Hotel am Aieranderpiah Täaltch: Instrurnental-Concert. Anfang 7 Uhr. Entree frei. Gwatrn* Kunze. American Theater. Direktion A. Reiff. #mllner1he#teretrmeee Kr. IB. Sonnabend, den 10. November: Zum 64. Male: Die Weisheit Salomonsky's Berl. Lokalvoffm-Pantomime von R. Anger. Debüt des vortrefflichen Salon-Humoristen Herrn Emil Neumann, genannt „Dliomch-n". Austreten des urkomischm B e n d i x in seiner neuesten Glanznummer als Stuben- bobner F-aaz. Auftreten des Jnstrumentaltsten Herrn Krüger und des Mtmikers Herm Rivoli. Anfang 61 Uhr. Enttee 60 Pf., killets vorher im„Jnvalidendank" und Vormittag von 11 bis 1 Uhr an der Theaterkaffe. Cirkns Ü. Schumann. (friedlich• Karl- Ufer. Ecke Karlstraffe. (Im früheren Zirkus Krembse r.) gar Der Cirbn» ist gut geheizt. Sonnabend, den 10 November Abends 7t Uhr: Greeae Gala-Verstellung. Aus dem reichhaltigen Programm sind de- sonders hervorzuheben: Tandem mit 4 Schul pferden, geritten von Hmn Ernst Schumann. Austreten der Drabtseilkünstlerin Miff Adele, der Travezkünstlerin Miff Julia Mocartby, der Reit- künstlerin Miff Amy der Parforce- Retterin Miß Victoria, des Jongleurs zu Pferde Mr. Joe Hodgini. Die Wagenpromenade mit 4 Rapp- Hengsten, dargestellt von Herrn Ernst Schumann. Jen de barre oder der Sckdeifenraub, geritten von 3 Damm. Komische Enttees sämmtlicher Clowns K. K. Sonntag, dm 11. November: 2 groffe Vorstellungen. Nachmittags 4 und Abends 7& Uhr. Nachmittags 1 Kind stet. ---m.»ussag- 1 Cr. 9 M.- 10 A. K»Uer-P»norama SBHBr Deu k Reese durch Zlnirrtralien. Auegrabung von Pompest« Potsdam und der Trauerzug A«t(nr Friedrich«. Enttee i Cycl. 20 Pf.. Kind nur 10 Pf. Adonn. Gl. Sebarnowü älteste«nd leistungsfähigste Uhren-Fabrik (besieht seit 1860.( Berlin S., am Morihplah, vrauieuftr. 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Mit der Verlegung meines seit 1873 bestehendm, fich des besten Rufes erfrmenden I Geschäftes und der damit verbundenen Herstellung großartiger, dm Anforderungen der Neuzeit entsprechender Geschäftsräume beabsichtige ich gleichzeitig eine h 265 -e-k Ueu-Organisation 4*- meines Geschäftes in's Lebm steten zu lassen, von welcher ich seiner Zett öffentlich| Kcnntniß geben werde. Tie zur Zeit vorhandenm großen Waarmvorräthe, bestehend in: Da» dir N» hat| Schobt, Kleiderstoffen, Teppichen, Möbelstoffen, Gardinen, Tischdecke». Trirotagen» Keinen-«nd Kaum-� wollwaare» aller Art, Wäsche- stelle ich inzwischen zum gegenständen ic. �gänstichenAuüv erkauf- und zwar sämmtliche Mobe-UeuhnttN für die S erbst-«ud Winter-Sais� wie dieselbm noch täglich bis zum Schluß der Saison einsteffm, zum �tlb stKo stFff i preise, Lagerbestände cheils für die Hälfte de» Selb stko kenpreist»! theiis für jeden Preis! Die Anfertigung von Sinderbt eider«, SiudermSutel«, MorgeurSä Tricottaillen und Nnterrockeu erleidet während deS Ausverkaufs kein Unterbrechung und werden Waßbestellungen oder Ueparatureu ebenso prompt ledigt wie bisher. SZ gQfr' 8. Heine, Invalidenstr. 113 l K ein i Säd xwiechen Chaueaeeetraeae dem Stettiner Bahnhof«. SS! 1,1411 Granat«*1! Cor""- G. v. d. Werdt, Gold- und Silberwaaren-Fabrikgeschäft, 1 Treppe 66. Orauienstraße 66, 1 Treppe, Damen- und Mädchen-Mäntelfatrik. [882 GrSIit« Auswahl. Mlgst« Preise Oranienstr. 29, Ecke fldalbertatr Masfiv goldene Ringe Trauringe(1 Dukaten). „(2 Dukaten). Goldene Broschen.. Golddoublö Ketten auf Silber...... Goldene Ohrringe.. Simili-Ohrringe L Gold gefaßt...... Echte Corallmketten. zwischen Kommandantensstatze und Moriyplatz. E#nme#verkaut zu Fabrik- resp« Engrospreisen» von M. 4,60 an Mark 11- n 21,— von M. 5,— an Echte Corallmbroschen. von M. „ Cocallenarmdänder„. Golddoubls. Armbänder auf Silber.... 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Emil Leffevr«» 1043] Geildäst Brannenofc** crgveo�« ___ Zur Auswahl stehen 23 Sorten •Wu« i« Berlin 8w., Veuthstroß� 3.§«»*»» ri*' Vellage zum Berliner Volksblait. k 265. Sonnabend» den 10. November 1888 5. S«*t«u 4,50. 3r' 4,50 ,{ Lokales. Womnli#» zP«hlrrs«ttat für di» Zaudtags- 'm» hat für di« freisinnige Partei ein so ungünstiges Er« A gehabt, daß eS wobl angebracht fein durfte, der Ursache «nachzuforschen. Die Partei hat seit den letzten im 1885 stattgehabten Wahlen einen Verlust von 27.5 xCt. -sie hat von den bisher innegehabten Mandaten 11 oct» Diese jüngste aller Parteien, die sich so gern mit der ajongen Fortschrittspartei identifiziren möchte, gleicht einem yffwel, deffen einzelne Theile kaum Anspmch auf den ge» �Ichaftluhen Zlamen erHeden dürfen,— zutreffend ist er bann, wenn man unter freisinnig frei von Sinnen ve» «inzelne ihrer Mitglieder erinnern indeß an eine längst B™We Zeit, in welcher sie zu der mächtigen Fortschritt» R) Aborten. Diese Partei verdankte ihr Dasein einzig und allein L,!,lS°trn' dirzum Thell mit ihrem Bülte 1848 einm Umschwung Verhällniffe herbeigeführt hatten. Vertrauensvoll Ä*« Führern der Partei die Arbeiter zur Seite, od» tuS«!? Je5t bald zeigte, daß das Bürgerthum zu schlecht und �Utztg sei, auch nur an eine allgemeine Befferung, die vm:ren Bevölkerung gleichmäßig zu Gute komme, zu Einzelnen Dieser Fuhrer, wie Waldeck und Ziezler, Mm. wnn «blichen Willen und mutbiges Vorgehen nicht ab- auch ihnen fehlte ein offenes Auge für die Be» der Armen und die M-ttel zu derm Abhilfe. Einige �«och subalternen Geister, wie Eugen Richter, tthfr?®' Franz Duncker, Max Hirsch und vielleicht noch einige sollten doch aber auch ihr Licht leuchten laffen und sich an genossenschaflltchen Untemehmungen. H>rr ließ sich zum Direktor des Konsumvereins„Friedrich- Genossenschaft" wählen, sitzte die Annahme eines kZ' bon ihm verfaßten Statuts durch, mit dem unerwarteten daß ein bedeutender Theil der Mitglieder der Genossen« �t�usschied, sie selbst bergab ging und Herr Richter als vor- M M'M''' dieser : hier ___________________ die An- U Tjng nicht versagt werden, daß er auf den Generalver- Zt�ngen ein vielgehölter Redner war, der blas das kleine begangen hat, dem damaligen Direktor der fft nicht auf die Finger gesehen zu haben, WR wird es Vielen sein, daß, nachdem auch Aenoffenschaft zu wanken begann, der derzeitige 1% 7� nrtlaffen und Herr Mox Hirsch an deffen Stelle ge- k�urde. Wz Leidtragender war düser Herr neuerdings in -l z??Uag gebracht durch sein diplomatisches Talent, welches skT%« Einladungen zur Jubiläumsfeier der Hirsch- Duncker- k.«nverkvereine gezeigt hat, bei der Beerdigung der u�'Aenoffenschaft. Diese wenigen Andeutungen mögen ge« ß»?' u« die volkswirtbschaftliche Befähigung fortschrittlicher Sc iu knnzeichnen. Auf politischem Gebiete reihte sich ein den andern und als sie dm entschiedenm � sirbet�c�.Präsident Grabow fallen ließ und sich die l�rgab M intiremdete, ging es von Stufe zu Stufe ft sich endlich mit dem linken Flügel der ! f unt--'R' den Sezesstonisten vereinigte und eine neue vj.häch be«%n,en der„Freisinnigen" bildete. Das einst (och gefuiSÜ" Banner der Fortschrittspartei ist damit in den Mlen �klare-r Und für daS?ieue sind so verschwommene und �lick auI'Ä, gewählt wordm, daß man sich bei deren untenwi?�liche denkm kann. Diese Partei ohne Stutze N Augenbİller Wahrscheinlichkeit nach nicht so ferne von " i sein, in dem sie. nach einer Aeußerung des Hata," über die konservative Partei, in einer Droschke Wie sehr ihr all.s Berständniß sur unsere %%%& iafäorhn, siathmr. Er meinte, daß die jetzt bestehende Ge- j? und«halten werden muffe. Steht denn der Herr a« nicht, wie sich alles um uns ändert, daß der % die»Z. lww« mebr bei einzelnm häuft, während bei � duilb Mth in erschreckenderl Weise zunimmt, und wie SiÜtn«v, fe' bald durch jene Erfindung Geschäststreibende N»>ei Mn gedrängt werden und dem Chaoi d« Arbeit- Si saaen � an, von denen keiner mit Bestimmt- Me Z,..uwn. wovon er sich in der künstigen wird. Aber nicht allein auf wirth- religiösem Gebüte hat fich Die Schulbeputation .."»»iiwb wen ninucin der freireligiösen Ge» ,,bu«i bisher für dm Religionsuntenicht an den und Sonnabend Nachmittagen bewilltgtm Schul« ... ßgm ___________________ �„ �i wor- v-H«een vom Magistrate"und den Stadt« �Re'n,- �brzahl nach Freisinnige, kannten� ihre - iu gut. um nicht zu wisim, mit wie vergnügtem iene Ordre aufgenommen wordm ist. Auf °ncht ebm keine Rücksicht genommen ,u werdm. MWMMZ .,�nn hatte wohl erwartm dürfen, daß !!!%(*[% drt gründlich« Motioirung beigegeben' Ader die Herren vom Maaistrate und dm St WMW LWMMW- �-Er, mit den Kirchenmangel gar nichts zu ledi m derisch aufgrsintteten Kirche erforderlich war, hätte die Gemeinde zwei weniger glänzende, aber das Bedürfnis, wenn es vorhand-n, befriedigende Gebäude aufführen können. Weshalb sie dies nicht gethan hat, ist ihre Sache und geht uns nichts an; wir wollen nur einmal feststellen, daß, wmn in der Gemeinde zum Heiligen Kreuz ein„Kircher Mangel" vorhandm ist, die Gemeinde selbst ihn verschuldet. Der Umstand, daß sämmtliche Sitzplätze der Kirche vermiethet, also dem wohlhabenden Theile der Gemeinde- mUglieder vorbehalten find, wirft ein grelleres Licht auf die hiesigen evangelisch- kirchlichm Zustände, als alle Klagen der Stöcker- Gesellschaft über den Kirchenmangel. Unsere Schutzbefohlene« in Kamern» fechten nach wie vor ihre inneren Kämpfe in herkömmlicher, grotesker Weise aus. Aus einem Privatbriefe vom 6. August t heilt der„Eoan- gelische Heidendote" folgendes mit: Kürzlich halten wir Krieg zwischen den Leuten von Akwastadt und denen von Bellstadt. Der Anlaß war: Ein Bellmann lachte einen Akwamann aus, worauf der Akwamann den Bellmann prügelte. Acht Tage lang dauertm die Rüstungen, die mit unsäglichem Geschrei und Getrommel betrieben wurden. Dreimal standen die feindlichen Heere am Ufer des Flusses(bei Ebbe) einander gegenüber, ohne jedoch anzugreifen. Wäre Akwa auf die Forderung Bell's, ein Weib als sühne zu zahlen, eingegangen, so hätten sie wieder Frieden gemocht. So aber kam es endlich zum Kriege am 25. Juli(sie wagten das erst, als das deutsche Kriegsschiff für kurze Zeit d.n Fluß verlassen hatte), wobei auf j der Seite wohl 2000 Mann, mit Spießen, Säbeln, Buschmeffern, Prügeln und Steinen bewaffnet, gestanden haben mögen. Viele der Krieger hatten einen merkwürdig anzuschauenden Bienenkorb als Kopf- bedeckung. Die Fußartillerie, d. h. die Weider, schafften mit Aufbietung aller Kräfte Steine herbei. In der Luft flog es denn auch bunt mit Steinen, Buschmeffern, Prügeln und so fort durcheinander, mancher Krieger hinkte während der Schlacht mit einem gehörigen Schmiß von dannen. Am 26. Juli begann der Kampf abermals und zwar durfte an diesem Tage niemand dabeim bleiben. Die von Hickory und Debari mußten auch alle vollzählig erscheinen. Ich möchte die beiden Heere je auf 3000 Mann an diesem Tage schätzen. Br. M. und ich lamm am Mittag gerade von Hickory, als die Schlacht auf unserem Ufer begann, und wir wärm beinahe zwischen beide Feuer gekommen. Kaum standen wir aber auf unserer Veranda, als zwei Männer einen Schweroerwundetm herbeiführtm. der an unserem Ufer zusammensank. Wir sahen, daß der Mann dem Tode nahe sei und gingen ans Ufer hinunter. Ein Spieß hatte ihn in die Brust getreffen, und da er direkt in die Lunge ging, so daß er frei durch die Wunde athmete, war er am Ver- bluten. Wir ließen ihn jedoch noch in unser Haus hinauftragen, wo wir ihm belebende Gettänke eingaben und ihn ver> banden. Wir konnten nichts anderes erwartm als den Tod, aber siehe, der Mann kam wieder zu fich und lebt heute noch. Da er nicht mehr von uns fort wollte und wir wohl einsahm, daß von einer ordentlichen Behandlung viel abhängt, so ist er bis heute noch bei uns. Er war bis in die letzten Tage noch nicht außer Gefahr; dock glauben wir, ihn in den nächsten Togen heimschicken zu können; et wollte freilich nichts vom Heimgehen wissen. Wir lese« in einem hiestge» nationattiberalen Watt«: Die empfindliche Kälte, welche so urplötzlich eingetreim, bat zur Folge, daß dem Schnopsgenuß unter der arbeitenden Volkellaffe in erhöhtem Maße gefröhnt wird. Einen Beweis bierfür liefern zahlreiche Trunkene, welche, theilwerse auch mit Verletzungen, von den Organen unserer Straßenpolizei aufge- fundcn und in die Krankenhäuser eingeliefert werdm. Natürlich, wer in der warmen Stube fitzm und Pottwein trinken kann, hat keinen Schnaps nötoig. Die dreisten Buttchen, die so etwas zu schreibm wagen, sollte man nur bei 5 Grad unter Null einige Tage arbeitslos in den Straßen„herum« lungern" lassen, vielleicht würden ihnen die Frechheiten ver- gehen! Unter de« mit de« P-stdi-dstahl und der Verhaftung der Räuber zusammenhängenden Nachttchten befand fich auch die Mittbeilung. daß die gestohlene Mrllion Lire der einer englischen Gesell'chaft verfichett war und daß dieselbe anstandslos dm Be- Ä ÄS?. zu verdopveln, da der neuerdings verhaftete Poftdieb Brunn, in dessen Besse fich die Halde Million unzweifelhaft befand, fich beharrlich weigett, über ihren Verbleib Auskunft zu geben.- mwmi mmmea ■ zesellschaft spätestens MM-MW Neuzeit Der Diebstahl hat fich übrigens in seinen Einzelbeitm noch anders abgespielt, als die her verlautete: Schröder hatte mit seinen Genossin dm großen Koup von langer Hand vorbereitet. Ihm war, da er Jahre lang bei dem hiesigen Hauptpostamt be« lchäftigt gewesen, sehr wohl bekannt in welcher Weise die Ad« liefemng der mit den Koutterzügen eingetroffenen Postderttel «folgte. Um nach keiner Richtung den Verdacht der Thäter» schaft auf sich zu lenken, hatte er bei seiner Abreise aus Harn« bürg«klärt, er degebe fich auf acht Tage nach Kiel, um dott angeblich dttngende Geschäfte abzuwickeln. In Wirklichkeit ab« ging er nach Berlin, um sich zunächst als Postbeamter einzukleiden. In der Rosenstraße be, einem Rückkaufshändl« verschaffie er fich eine ihm paffende alte Postuniform, für welche er 14 M. bezahlt hat Darauf verabredete er mit seinem Genossen Brunn das Weitere. Um in keiner Weise bei der Durchficht und Vettheilung des Raubes genirt zu werden, miethete er unter anderem Namen in der Landsdergerstraße ein möblirtes Zimmer. Eine polizeiliche Anmeldung wurde natürlich glflrffmtlich unterlaffen. Beide hotten fich Hausschlüssel geben lassen, um auch Nachts ungehindert passtrm zu können. Danach war im voraus geplant, den Koup bei einem Nachtkurierzuge in Ausführung zu dringen. Brunn mußte in der Kleinen Poststraße, nach welcher Seitenfenster hinausgehen. Aufstellung nehmen und so lange warten, bis ihm aus einem Fmster, welches auf einen Treppenhals mündete, der entwendete Sack zug- warfen würde. Da die Kleine Post« straße eine sehr stille Gaffe ist, so ließ fich das ohne sonderliche Schwiettgkeiten durchführen. Inzwischen orientirte sich Schröder über die Räumlichkeiten und machte fich auf dem Flur der Treppe zu schaffen, welche an einem Fenster der Kleinen Post- straße vorbei nach den Adlieferungs- und Vettheilungsräumen hinaufführt. Ais d« Wagen mit dem hannövettchen Postkourier einlief und der Kutsch« mit dem Schaffner unweit dieses FlureS still hielt, trat Sch öder entblößten Hauptes eilig hinzu und sagte bastig, aber mit voller Sicherheit:„Na wo find denn die Beutel? Oben warten fie schon Druff!" Der Schaffner, der ihn für einen oben beschäftigten Beamten halten mußte, versetzte bereitwillig:„Na denn faß' man zu!" und, indem er sich gleich dem Kutscher mit mehreren Poststücken belud, überließ« dem Gauner den Rest. Alle drei schütten eilfertig die Treppe hinauf, wobei Schröder, indem er zu stolpern fingirte, es so einzurichten wußte, daß er schon auf dem Hofe in einer Eni» fernung zurückdlieb, die den beiden and«n nicht gestattete, ihn zu erkennen. Auf dem Hofe waren übrigens noch viele andere Beamte und Kutsch« beschäftigt, so daß es Wund« nehmen muß, daß ihn dort nicht irgend jemand«kannt und dingtest gemacht hat. Auf dem Treppenhals, an dem dewußten Fenster angekommen, öffnete er dasselbe geräuschlos und verständigte fich mit seinem Komplizen darüber, daß er den üdttgens nicht sehr großen Beutel, unbeachtet durch Paffanten, ihm zuwerfen konnte. Der Augenblick muß sehr günstig gewesen sein, denn der Watt ge- lang nach dem Wunsche der V«drecher. und wenige Sekunden später hatte Schröder seinen Genossen durch das Hauptportal in der Spandauersttaße, an der Ecke des Neuen Marktes eingeholt. Eine Mütze hat«, wie es scheiniZ in dem Postgebäude über- Haupt nicht bei fich gehabt, dieselbe dürfte Brunn wahrscheinlich so lange verwahrt haben. Dieser hatte eine große Reisetasche, in welch« er den Beutel versteckte, und beide gingen nun zu Fuß, um keine Spuren zu hinterlassen, nach ihrer Wohnung in der Landsdergerstraße, wo sofort die Durchficht und Vertheilung des Raubes stattfand. Nachdem fie die Baareinlaaen und sonstigen W«tbpapi«e herausgenommen, begaben fie fich nach dem Kanal und warfen den Beutel hinein, wahrscheinlich in der Voraussetzung, daß derselbe erst nach länger« Zeit aufgefunden w«den würde. Dann fuhren fie nach Hamburg zurück. Inzwischen ist festgestellt worden, daß Schröder am Tage vor der Ausführung bereits im bürgerlich-n Anzug auf dem Posthofe und dem in Fra;e kommenden F'ut gesehen worden ist, und so erUSrt es fich, daß, als das Fehlen d.s Beutels oben bemnkt wurde, der V«dacht sofort auf ihn fallen mußte. Die Anzweiflung des verantwortlichen Postschaffners und des Kutschns ist nicht zu schilvern. Als die Kriminalpolizei nach wenigen Minuten von dem Verbrechen in Kenntntß gesetzt wurde, telegraphitte fie soiott nach Hamburg mit der Anfrage, od Schröv« sich etwa auf einige Zeit von Hamburg entf«nt bade. Dies wurde unter Hinweis auf dessen angebliche Kiel« Reise bejaht, und nun reiste der Kttminalkommiffar Zillmann sofort nach Hamburg, um die weit«cn Ermittelungen in die Hand zu nehmen. Der weitere Verlauf der Sache ist bekannt. Mit d« Unter suchung wurde der dekannte Landgettchtsrath Dr. Hollmann detraut. Gestnn Abend begaben fich mehrere Berlin« Kriminalbeamte auf Requisition des Umettuchungs- richters nach Hamburg, um die V«drech« hierher zu übettühren. Dieselben dürsten bereits die heutige Nacht in dem großen„Hotel" in Alt. Moabit zubringen. In polizeilichen Kreisen wird auch heute noch nicht im Ge. rlngsten daran gezweifelt, daß man die fehlenden Wetthe noch auffinden wird. Allerdings find die Beschuldigten nichts weniger als geneigt, darüber bündige Ausklärung zu geben, und selbst der Umstand, daß fie fich gegenseitig belasten, vermochte ihnen bis gestern ein offenes Geständniß nicht zu entlock, n. In ihr« Wobnung in der Landsoergerstraße, wo sofort eine Haus» suchung stattfand, hatten fie, abgesehen von alten Kouvetts, keinnlei Spuren hinterlassen. Trotz des bei der Ausübung de« wiesenen Raffinements w.rd übrigens die unglaubliche Dumm« heit bewundett, mit welch« die Diebe fich nach der That gettrt haben. Sie waren im Befitze bedeutend« Baarmittel, so daß ibr« sofottigm Abreise in das Ausland nicht das Mindeste im Wege stand. Auch wenn fich ihre Verhaftung nur wenige Stunden verzögnt hätte, waren sie noch entkommen, denn fie waren schon im Befitze all« Reiserequifiten. Schon dn Um- stand.�daß fiejlch.nach Hamburg. dem Brennpunkt aller kri« dazu nur gratultren.' Aus Hamburg wird weiter gemeldet- Wahrend die hier deichlagnahmten Geld« dem Postamt in B«lin zugeschickt word.n find, befinden fich die drei Diebe noch �n�erfu4un06baft und werden mit verichiedenen Geldwechslern und Lotterie Kollekteuren, bei denen fte die Kou- pons oetmengeten oder zu oerweithen suchten, konftontirt werden. Erst nach dem bald zu«wartenden Schluß der Vorunt«suchung sollen fie nach Berlin ttanspottirt werden. Der»»olische Fra«e«mö»der i« Sicht! Wir lesen im f- Havetl.:„Unter den Kindern und den Leicht« gläubigen des schwachen G.schl chts besteht seit einigen Taren eta«ouflqes Gerücht. Ein Exemplar jener Unlolve. welche die englische Hauptstadt unfich« machen, soll hier mit d« Bahn an« gekommen sein und schreckliche Thaten planen In den Vor« ftadten giedt es weibliche Personen, welche fich Abends nicht aus den Häusern wagen, und Kind« weroen durch entsetzliche «uanme aus dem Schlafe geschreckt Wie dies unnütze Gerede f entstanden ist, läßt sich schwer ermitteln, zum Ueberfluß wollen wir aber bier verfichern, daß kein wahres Wort daran ist."— Was in Spandau nicht alles pasflrt— Boulanger soll ja auch dort gewesen sein! Der Schwindler, welcher schon seit längerer Zeit seine Opfer in der Weise findet, daß er fich für den Agenten großer Hotels ausgiedt und Zimmeroermietberinnen unter dem 93er» spnchen, reiche Fremde zuzufübren, Beträge in Höhe von 10 20 aJlor! abschwindelt, treibt noch immer sein Unwesen. Wieder- host schon bat die Poliznbebörde auf den Gauner aufmerksam gemacht. Borgestern erschien der Betrüger, nach der„Post", bei einer Wittwc in der Brunnenfiraße und gab fich für den Hotel- Agenten des Kaiserhofes aus. Er versprach der Frau, ihr einen reichen Engländer zuzuführen, und erbat fich 10 M., da er„noch einiges zu kaufen babe". Der Engländer sollte Nachmittags zu- ziehen. Auf ihre Erkundigungen im Kaiserhof mußte die arme Frau erfahren, daß fie geprellt worden war. Hamsel» stürz im Kirdorf. Gestern Nachmittag gegen vier Ubr vernobmen die Bewohner der Dachwohnung des Hauses Bergstraße 8, Ecke der Prinz Handjery-Straße zu Rixdorf, ebenso wie die in dieser Straße beschäftigten Gasrohrleger ein verdächtiges Knistern im Gebärde, welches fie veranlasste, schleunigst aus der gefährlichen Nähe des letzteren zu flüchten. Wenige Minuten später erfolgte mit lautem Krach der Zusammensturz des zweistöckigen Seitenflügels, welcher die Front nach der Prinz Handjery-Straße dlldet. Die in der Dachwohnung fich gerade aufhaltenden Personen, eine Frau und ein Kind, waren nach den vorderen Räumen retirirt und entgingen so der Gefahr, verschüttet zu werden. Das baufällige Gebäude wurde sofort polizeilich abgesperrt und durch Bautechniker untersucht, um etwaigen Unglücksfällen vorzubeugen. Der Einst«»» eimer Kirchhofvwamer alarmirte gestern MUtag gegen 1 Uhr die Feuerwehr. Am alten Schützen platz ist von der Linienstraße nach der Friedenstraße die Mendelsobn- straße durchgelegt und schon mit vielen Neubauten desetzt. Bei der Au-sckacktung einer dieser Neubauten, auf dem Grundstück Mendelsohnstr. 9 muß wohl nicht mit der nöthigen Vorficht verfahren worden sein; denn die Fandamente der angrenzenden alten Mauer, welche den Kirchhof der Nikolai-, Marien- und Klostergemeinde umgiebt, wurde plötzlich locker und ein Siück von 30 Meter Länge stürzte zusammen, theil- weise in die Baugrube. Glücklicherweise wurden Menschen und Gebäude nicht gefährdet, jedoch ist, wenn nicht bei Z iten vorgebeugt wird, der weitere Einstur, der alten Mauer zu aewä'tigen. Die Feuerwehr fand bei der Sachlage keine Thätigleit. Ei« gräßlicher Unglücksfall, bei welchem zwei Kinder um das Leben gekommen, während ein drittes hoffnungslos darniederliegt, ereignete fich gestern Nachmittag in einem Hause der Palliiadenftraße. Hier wohnt ein Arbeiter P., deffen Mutter ihm die Wirthschaft fübrt; die Familie des Mannes besteht aus drei Kindern im Aller von 6, 4 und 1 Fabr. Während gestern Nachmittag die Mutter ihrem Sohne das Effen zur Arbeit trug, defanden fich die Kinder ohne Au'ficht in der Wohnung. Als die alte Frau nach Hause zurückkehrte und die Studentbür öff- nete, drang ibr dichter Qualm entgegen. Zu ihrem Entsetzen sab fie die Kleinen bewußtlos, mit schweren Brandwunden be- deckt an der Erde liegen. Angebrannte Kleidungsstücke und angebrannte Streichhölzer lagen in der Stube umher: die Kinder hatten mtt Streichhölzern gespielt, die fich dann entzündet hatten. Die bejammernswerthen Kleinen wurden sofort in ein Kranken- haus oeschafft, woselbst das sechsjährige und einjährige Kind ihren Qualen bereits erlegen find. Auch das vierjährige Kind wird kaum am Leben erhatten bleiben. Im d»n öffentlichen Kchlachthänser» de« städtischen femteal Schlachthofe» in Kerlin find, den„Telear. Viehm.- lerichten" zu'olge, geschlachtet worden im Monat Ottober des FabreS 1887: 13 424, 1888: 14170 Rinder; 1887: 8208, 1888: 5853 Kälber: 1887; 20 664, 1888: 26268 Schafe; 1887: 39 817, 1888: 48 035 Schweine. In Summa 1887: 82 1>3, 1888: 97 326 Thiers. Van den letzteren(Ottober 1888) find zur merschlichen Nahrung ungeeignet befunden und desKalb zurückgewiesen und beanstandet worden: 130 Rinder, 8 Kälber, 26 Schafe, 513 Schweine, in Summa 677 Tbiere, und zwar: 115 Rinder, 2 Kälber, 123 Schweine wegen Tuber« lulose; 1 Rind, 1 Kalb, 1 Schaf, 7 Schweine wegen Gelbsucht; 2 Rinder, 1 Schaf wegen blutiger Beschaffenheit des Fleisches; 3 Kälber, 23 Schafe wegen wässeriger Beschaffenbett des Fleisches; 1 Rind, 12 Schweine wegen ekelerregender Beschaffenheit des Fleisches; 1 Rind wegen jauchiger Bauchfellentzündung und Tuberkulose; 1 Rind wegen Finnen und Tuberkulose; 2 Rinder wegen käfiger Lungenentzündung; 7 Rinder wegen Finnen; 2 Kälber wegen Bauchfellentzündung; 1 Schaf, 1 Schwein, weil im Absterben geschlachtet; 32 Schweine wegen Trichinen; 219 Schweine wegen F.nnen; 108 Schweine wegen Rothlauf; 3 Schweine weben Sttahlenpllze; 8 Schweine wegen Kalllon- Drr Polizeipräsident macht bekannt, daß durch rechts- kiästiges Erlenntnis. des Bezirksausschusses zu Berlin der bis- herigen Hebamme Marie Luise Witbelmine Gundermann, geb. Arnard, hier auf Grund der Reichsgewerdeordrung das Prüfungszeugniß als Hedamme entzogen worden und dieselbe daher als Hebamme nicht mehr anzusehen ist.— Gesperrt für Fubr werke und Retter find vom 9. d. M. ab bis auf weiteres die Tölndergstiaße, zwischen dem Lützow-Ufer und der Grund- stücksgrcnze zwischen Nummer 1 und 2 behufs der Pflasterung und die Alexanderstraße, zwischen Magazin« und Hol-martt- straße, dehufe der Einlcguna von Pseidedahngelrisen. Die zur Zeit geipeirten Theile der Alexanderstraße werden spätestens am 9. d. Vi. dem Verkehr wieder sreiaegeden werden. Poliselllsrickt. Am 8. d. Mts. wurde vor dem Hause Jnselstr. 10 der Kassenbote Göhl von einem Omnibus über« fahren und erlitt eine dedeutende Quetschung des linken Unter- schenkels.— Um dieselbe Zeit wurden die drei Kinder des Ar- deiters Wreege, Pallisadenstt. 69, von Hausbewohnern in der elterlichen Wohnung zwischen brennenden Möbelstücken erstickt vorgefunden und, da fie noch Lebenszeichen von fich gaben, nach dem Krankenhause am Friedrichs Hain gebracht, wo das älteste und jüneste Kind bald verstarben. Die Kinder haben während der Mittagszeit, als fie unbeausfichtiat in der Wohnung aedlieden waren, wahrscheinlich mit Streichhölzern gespielt und dadurch dm Brand verursacht.— Nachmittags glitt auf dem Neubau Thiergartenstr. 20 der Maurri polier Frommelt beim Wegschaffen eines eisernen Trägers aus und brach den rechten Unterschenkel,(o daß er nach dem Elisadeth-Krankenhause gebracht werden mußte.— Um dieselbe Zeit wurde ein Beamter in seinem Dimstzimmer und Abends ein Ardeiter in seiner Wohnung in der Gerichtsstraße erhängt vorgefunden.— An demselben Tage Nachmittags mtstanden in der Bäckerei von Bürger, Linienstr. 56, und Abends in der Gürtler-Werkslatt von Mellenthin, F.scherstr. 26—27, kleine Brände, welche von der Feuerwehr gelöscht wurden. Gerichts-Zeitnng. Ei» vom den belrüdemdste« folge» begleiteter Kammvfall unterlag gestern der Prüfung der I. Strafkammer des hiefigen Landgerichts I. Unter der Anvage der fab'läsfigm Körververletzung hatten fich der Zimmermann Heinrich Wilhelm Jä dicke, der Regierungsdaumeister Gottfried Franz Hagemann und der Zimmeimeister Gustav Köpchen vor dieser Stiafkammrr zu verantwortm. Unter Ldeileitung des Bau« ineistere Haxemann wurden im Srmmer 1887 in der Garde. süstl er- Kaserne bauliche Arbeiten ausgisübrt und am 29. Juli waren die Leute des Unternehmers Köpchen damit deschätrigt, aus d>m eenen Treppenthurm die Holztreppcn h.rouszunehmen, um dieselben alsdann durch steinerne Treppen zu er- setzen. Zu diesem Zweck mußten die Balken tfcrnten werden und zwar leitete der dazu auserkorene erste Angellagte die Ardriten so, daß er die Ballen langsam bis zum untersten, nach dem Kasernenhofe führenden Fenster befördern ließ, dann einen Sttick um das eine Ende des Balkens schleifen und den Strick von Arbeitern festhalten ließ und in dieser Weise langsam und bedächtig den Balken auf den Kasernenhof hinab- glitten ließ. Da nicht wett von jenem Fenster ein Trog stand, in welchem die Soldaten ihre Sachen auszuwaschen pflegen, so wurde in dem Augenblick, wo der Ballen vom Fenster hinabgleiten sollte, den Soldaten ein kräftiges„Achtung! Bahn frei!" zugerufen und diese Warnung auch sofort befolgt, so daß bereits zwei Batten glatt und ohne Zwischenfall auf den Kasernenhof hrnabdefördert worden waren. Bei dem Transport d-s dritten Battens aber ereignete fich der jetzt unter Anklage gestellte Unfall. In dem kritiscyen Augenblick, als der Balken zumFenster Hinausgeschoden wurde, löste fich die Schleife des das Gleichgewicht herstellenden Strickes und der Balken stürzte auf den Kasernenhof hinab, ehe noch der Warnungsruf erschallen konnte. Dem am Troge beschäftigten F ü s e l i e r Wille wurde der eine Fuß zerquetscht, so daß derselbe ampu- tict werden mußte und Wille für die Zeit seines Leders ein Krüppel geworden ist. Die Anklage macht nun die Ange- klagten für den detrübenden Unglücksfall verantwortlich, indem fie es für eine Fahrlässtglett erachtet, daß eine derartige Arbett ohne gehörige Absperrungsmaßreacln vorgenommen wurde. Der Gerichtshof hielt den leitenden Baumeister für den Strafwür- digslcn und verurihettte denselben zu 300 M. Geldbuße event. 30 Tage G fängniß. Jädrcke, welcher zu spät angerufen halte, kam mit 100 M. Geldbuße davon, der Zimmeimeister Köpchen wurde freigesprochen. Ei« Akt blinder Eifersucht führte gestern den Schnei» beigesellen Emil Trebs vor das hiesige Schöffengericht An den Anschlagsäulen las man am 12. August, auf schönem far- digen Papier gedruckt, die Ankündigung eines großen Sommer- festes in einem hiefigen Vergnügungslokal, nebst obligatem Kaffee« kochen und darauf folgendem Tänzkränzchen. Man halte mir Andacht den Vorträgen des Dilettantenorchesters gelauscht, man hatte über die neuesten Kuplets des Tanzkomilers gelacht und inzwischen das den dickbäuchigen Kaffeekannen entströmende braune Naß nebst den.unglaublichen Kuchenvorräthen standhast vertilgt, als endlich vom Saale her lustiges Fanfaren- Geschmetter alle die Tanzluftigen herbeilockte, welche in lustigen Sprüngen das bittere Leiden einer langen Woche voll Qual und Entbehrung zu vergessen trachteten. Während die Paare im Tanze fich drehten, nahte fich die schmächtige Jünglmgs- aestatt des Angeklagten einer auf hohem Ballone thronenden Dame, um ihr seinen Arm zur viel begehrten und allbeliebten „Kreuzpolka" anzubieten. Doch lall empfing ihn Fräulein Kunigunde! Sie, die ihn sonst so zärtlicher Blicke gewürdigt, fie, die im vergangenen Lenze so oft an seinem Arme das Aroma der Wiesen und Felder eingesogen hatte— fie hatte beute für idn nur ein verlegenes Lächeln und ein bedauerndes Achselzucken. Er forderte eine E.IIärung und erfuhr zu seinem Entsetzen, daß der Barbiergehilfe Schmidt, welcher das Herz der Schönen im Sturm erobert harre, rhr untersagt hatte, mit ihm zu tanzen. Und Schmidt war bisher sein Herzensfreund gewesen! Wie ein angeschossener Eber jagte der Enttäuschte durch den h-.ll erleuchteten Saal; er Höne nicht die zur Lust reizenden schmettern- den Trompeten und auch der Schall der Pauken konnte nicht die Wuth zurückdrängen, mit weicher er sein Opfer suchte und schließlich auch fand. Ein Augenblick genügte, um den casus belli klar zu machen und dem Nebenbuhler den Fehdehandschuh mit den Worten hinzuwerfen:„Komm' mtt in den Garten, da wollen wir sehen, wer von uns weichen muß!" Im krttischsten Momente aber stand die vielumwordene Schöne zwischen beiden Jünglingen und ihren Bitten gelang es, für den Augendleck eine Störung des Festes zu vermeiden. Ader in dem Busen des beleidigten Tänzers fand die Ruhe keinen Platz � bald stanb er wieder seinem Nebenbuhler gegeieüder und uberhäuste denselben mit Schimpfreden, bis dieser den Aufdrir glichen durch einen kräftigen Stoß vor die Brust von fich wies. Das war zu viel: in dlrndcr Wuth zog der Angeklagte nun ein Messer aus der Tasche, stürzte sich auf seinen Gegner und drachie vemsriben mehrere Wunden im Ooercnm bei. Die Mufik verstummte, der Gestochene wurde nach der nächsten Santtäts-, der jugendliche Othello aber nach der nächsten Polizeiwache gebracht. Die gestiige Verhandlung vor dem Schöffengericht hatte ein äußerst friedliches Gepräge: der Gestochene, der mit dem Angeklagten die Herzensfreundschaft schon längst wieder erneuert, bat tür ihn; im Zuschauerraums saß die umstrittene Jungftau und weinte um ihn und der Gerichtshof ließ die milvemften Umstände gellen und erkannte auf 10 Tage Gefängntß. Eime schwere Keschmtdipung, deren Bewahrhcitung für die Restaurmwnspächter des Zoologischen Gariens von den weitgehendsten Folgen hätte sein können, unterlag gestern der Prüfung der 91. Abtheilung des Schaff. ng>richts. An einem Juni- Sonntage d. I. defanden fich der Posameniicr Schröder und eine ihm delannte Dame im Zoologischen Garten. Sie hatten fich in der Nähe des frei im Garten liegenden Bier- ausschanls niedergelassen und beobachteten längere Zeit hindurch das Treiben der drei Personen, welche mit dem Verkaufe des Bieres alle Hände voll zu tbun hatten. Es waren dtcs ein Kasfirer, ein Zapstr und ein Gläieispüier. P ötzlich sahen fich die beiden Zuschauer mit dem Ausdrucke der Uedcrraschung und des Elers an; fie glaubten gesehen zu haben, daß der Zapfer einen Eimer voll Bicrneigen. die der Gläser- spüler gesammelt balle, in einen Behälter goß, deffen In hall zum Auffüllen der G-äser benutzt wurde. Sie claubten ihren Augen nicht zu trauen, daß in einem derartigen Etablissement ein so unappetirlches Manöver vorgenommen werde, und beschloffen fich durch länaeie Beobachtung Uederzeu- gung zu verschaff.«. Nach einiger Zeit, als der Gläserspuler wiederum einen Eimer voll Neigen gesammtli harte, gaben fie auf den Verbleib des Inhalts genau Q sacht und glaubten wiederum mtt aller Bestimmtheit zu d- merken, daß der Zapfer ihn dem zum Verkaufe gelangenden Biere zugoß. Nun ent- feinten fie fich voller Ertrüstung und erstatteten Anzeige. Gegen die drei delheiligten Personen, den Kasfirer Ulrich, Zampfer Lehmann und Gläserspüler Hinze wurde An- klage wegen Vergehens geaen das Nabrungsmittelgesetz erhoben. Im gestrigen Termine blieben die beiden Zeugen mit aller Bestimmtheit bei ihrer belastenden Aussage, ebenso enlschieden bestritten dagegen die Angeklagten ihre Schuld. In erster Linie hoben fie hervor, daß fie durchaus keine V ran- lossung zu einer solchen Handlungsweise hätten, da fie für fich keinerlei Vorthril dadurch erzietten, denn fie erdiellen einfach von jeder Tonne ein bestimmtes Zapfaeld. Außerdem liege der Bierausschank von allen Seilen offen, es ser geradezu wider« finnig, vor den Augen des Publikums eine so ungeheuerliche Fälschung zu begehen. Der Ausschank des Bieres werde in folgender Weise gehandhabt: Der Giäierspüler sammle die Neigen in einem Eimer, weil der Fußboden bald zu Schlamm werden würde, wenn er taufende von Bterresten neben fich auf die Erde gießen würde. Wenn der E>mer gefüllt sei, werde er dem Zapier zugeschoben, der denselben — bisweilen ohne fich zu bücken durch ewe Bewegung mit dem Fuße— in eine neben idm befindliche Qffnung in einen Ab- fiußkanal entleere An st-rk desuchten Sonntagen werde eine Tonne nach der andern anaesteckt und verzapft; gehe der In- halt einer Tonne auf die Neige, so werde der Rest in einen, mit einem Sied bedeckten Eimer gegossen und dieses Bier ge- lange allerdings zur Verwendung. Da nun die beiden zur Verwendung gelangenden Eimer ein gleich- s Aussehen haben, so würden die Zeugen dies, Iben verwechselt und angenommen baden, daß der Eimer mit Neigendier mit demjenigen identisch sei, der vor Aller A> gen in die Tonne entleert wurde. Die Z.ugen gaben zu, mir einen Ermcr gesehen zu haben. Während der Staats- anwalt die Schuld der Angeklagten für erwiesen bieltund gegen füi eine Geldstrafe von 40 M. beantragte, fällte der Geritlii��."�bme, eine«-rwuiaer von lu an. oeanriagie, sauie oer eNeri»>--> iu. T:' na-b kurzer Berat hung ein freisprechendes Urtbeil. M naw rurzer«craryung ein rreiivrccyenoes urrveu. � rir Angekagten nickt auf Btfebl der Restaurationspächter geMj-J �.aus der lich die' cioicu.fl cviildCll, CHI Ub|UgCC OCWCgW\ einer solchen Handlungsweise nicht erfinddar. Die beiden o-# würv- n wahrscheinlich die beiden Eimer verwechsett haben» dadurch der schwere Verdacht entstanden sein., Tim» eig.nartig- Anklag- w-ge«»erb-tck n„weflen 1 Lottrri-spiel« gr langte gestern vor der 93 Abtheiluna>. das Schöffengerichts zur Verkandlung. Ein in Pirna � in'w, Zigarrenfabrikant stand mtt einem hiefigen Zigarcenhäiidla% v. Jp'v) Geschäft! Verbindung. Zur Begleichuna einer Rechnung v?. iur Geschäft! Verbindung. Zur Begleichung einer Rechnung es für der letztere, der gleichzettig Loosehändler ist, ein«er fla Lottericloos. als ein in der Heimath des Adr.ffaten jedaUÄ?>?-. bei zu veiwerthendeS Pavier, bei. Der Kaufmann in Pirna dies für einen Wmk, sein Glück versuchen zu und er erklärte seinem hiefigen Kunden, daß er die Nummer zu den wetteren Klaffen r«flektire. Der bezog somit ein sächfisches Loos aus Preußen. Anstatt hofften Gewinnes wurde ihm eine Anklage wegen Spiel auswärtiger Lotterie, denn die Anllagedehörde nahm der Ott, von wo das Loos bezogen sei, auch als der begangenen Vergehens angesehen müsse, eine Auffaffunli von dem Vertheidiger des Angeklagten, Rechtsanwalt mann, ledhaft aber erfolglos bekämpft wurde, denn d ricktsdof verurihettte den Angeklagten zu einer Gelvskase 5 Mark. isAM an,, »t« und di »bmlichen über den . amüfirte.\ die Gedanke Worte und des -or~vvv u'M be: '« Smnvat i und Politi bvchverehrtei '"«en dieses fmiiu«nd Verlamml Arbeiterinnen K-riw« l In der öffentlichen, rinnenveriammlunp, welche am Dienstag, den 30. Louisenstädlrschcn Konzerthaus stattgefunden hat, ist beiFwmw laut geworden, daß auch im Norden Berlins(üLtiche«stou deitennnenversammlung zu dem Altcrs- und Jnvalidear�J o„(ei, runps-Geletzmtwurf Stellung näbme. Es ist daher iu�i-herr(nit Ä Zwecke eine Ardeiterinnenversammlung geplant, die am �üet ffi'äv'T nerflog, den 15. d. M.. im Hensel'icken Saale A ttess- R.ndel), Brunnen- und Jnvalidenstraßen Ecke, stattfin»� t; iSl0! Frau I h r e r aus Velten wird über den genannten G itt?? M m- mcht t sprechen. Die Versammlung ist von äußerster Wickti IS auch! lidenveificherung, diesem wesentlichsten Stücke der soX?* 1% 1�' Sozialrefoim der Reaierung, beschäftigen. Gerade für � � ber Wi�t�nännbchen�rmffer�uch•Jjp fct Pfeiffer " die S.a,.-. lichen Arbeiter fich eingehend mit der Alters« unlj «ng der j, �schaffen, �°Uebeif unter der Allein Wa. fugen. fÜ�eJch, w?1«* äffen _-rave rrn r« nz beit'erin enthält der Entwurf in seiner j-tzigen Gestalt JU,m günstigere Bestimmungen, als für den Arbeiter.@i( i.�t Gries zwei Drittel der kümmerlichen Pfennigrente erhalten," männlichm Ardeiter zugedacht ist. Wenn fie durch Verl aus einem festen Ardettsverhättniß, und damit aus ficherung ausscheidet, so werden ihr die Betträge, die �' gezahlt hat, nicht zurückerstattet. Das find unaerechtfer»� nachtheilungen der Ardeiterinnen bei einem Gesetzen!� nock in viclm anderen Beziehungen zu den schwersten-° q.- Anlaß giebt. Wenn die Ä; briterinnen fich nicht benrül�fKjj...°es Coz über die einschneidenden Bestimmungen der Vorlag«!%%,.„kräftige werden; wenn sie nicht laut und nachdrücklich Benachtheiligung und Zurücksetzung in dem protestiren, dann brauchen fie sich nicht zu wenn das Allers- und Invaliden verfickerungsgesetz ohn' niß und ohne Rückficht auf ihre Wünsche und Ford- lassen wird. Arbeiterinnen Berlins! Keine von dabei von der nächsten Versammlung fern bleiben. nicht selber mundtodt! Seid alle zur Stelle und was Ibr wollt! Die öffentliche Franenversa«n»l»ng. die lein Wabnttz einberufen am Donnerstag im Neue* Kommandantenstraße, tagte, verlief recht aufgeregt und schließlich mit polizcllicher Aufiäüng. Der Saal nx besetzt; es waren ungefähr 70 Frauen erschienen, rä alles Anhänger innen des Fräulein Wabnitz'scken M mcn aus den Zwischenrufen wie: Vereinsspielerei. entnehmen konnte; cs waren aber noch viel mehr: Gegen 9 Uhr erschien Fräulein 9Vabnitz, setzte fich des Bureaus, nach ihr kamen noch zwei Damen die beiden noch leeren Stühle ein. Das war das es zu dem Rechte der Versammlungsleitung g'kom unbekannt, Thaisacke ist nur, daß es von der Öffenn sammlung nicht dazu gewählt worden ist. zunächst das Statut verlesen, aus dem klar hervorg- Verein gern allen helfen möchte, wo er aber das Gel- will, ist nicht gesagt. Etwa von den 20 Pfg. mon trag? Das geht wohl nicht gut, deshalb sagte auck my, daß bei den Reichen für den Verein aesam� wird- Zur E. munterung für solche gütige Geber Statutsbestlmmung, daß diejenigen, die einmel reckt zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. N Statut verlcs.n, erhielt Herr Dr. Huber das Wo» dem Voitrage: Die Lehre der Nächstenliebe und Verein pra! tisch auszuführen gedenke, fei schon�2500�� "ZK if «ehenb � Ä Buddha habe fie gelehrt, später Christus, die Mona« - ÜB» falbem fie sich das Geld'V, ■......—': ilv«.- 1 zur Ausführung gebracht,......... bettelten, ja wach Erbschleicherei t ieben(Rufe Aber alle diese Versuche komme der »lese Versuche Kütten zu keiner Lösuna g«ÄÄh�«r mbnitz'ffae Verein, und- 9% ist'$ güi! Mg zu, „Herren i �"8 einer und fol; Ä M Alle die Akte der Nächstenliebe, die die Armuth oerring �jbw&«,l888 c als da find, Freizügigkeit und Gewerdefreiheit{n�,�,' 1 Arbeiter seien diese geschaffen). Gewerbegcnon � -.......»uuiuuuj/. Konsumvereine, die Erbauung von Arbetterwohnu � »i»t von dauerndem Nutzen, da mit dem Fauen m mittel und Wohnungspreise auch die Löhne i �% sr-fä-'d Welt schaffen. Alles andere sei zu verwerfen,, wj Bestrebungen(näher würben fie nicht bezeichnet), o' wallsame Mittel eine Aenderung der jeviiien Laß«. � t, wollen: �tönne denn davon ein Menlck a ö t t 1'.,.„51 5 wollen; erwarten?" „könne denn davon ein Mensch flötU' - Diese Besttebungen. seien auch desh-lb» � ccwuncfc Y-uciitcoungcn feien � i fie nicht augenblicklich, sondern vielleicht erst in?n 02 umh«n/4\ � yfl V "" M-ta s? imh und noch später tzllfe brächten. Raichen und predigt ihnen, daß die Armen seligkcitstried in fich hätten, und alle gern auf daß fick ihre G.finnung ändere,° � Hilfe und Achtung hervorgerufen werde 1% aäden!" Nachdem Frl. Wadnitz Herrn Dr. �hn ErlSa® will, ist Herr Hub'r durch eine Lehre, tfie« �tags� Arbeilerversammlung, in der er einen Voricaß, /r hat, gcw tzigt worden; wie wir hören, ist er dott und„Interpellationen" so in die' Enge get��gf� idm ganz himmelangst wu:de und er leinen � eintreten lass_ eine Frage, die Herr Dr. Huder zuerst An k�\hr von ihm in glänzender Weise gelöst.* flow, glaubt, daß durch die Gründung iches� I tund bei tbeil. »ächtcr TMS. Doß �04 bei Staat, went: dem Arbeiter voir lmderer Seite �ba°lP°lfen. aus demselben Grunde fich nickt bemußiftt sehen wurde, py.amm: k.«.-----■■. Das elftere sei festge- ,im GegentheU würde der hen zu daß ire. Der Anstatt tä »gm Spiels e nahm a>r als der Auffaffuv� htsanmalt e, denn d -r Geldstrafe� mtlichen 30 CD rt. ist der RWGUWHZW MWK�McW n ilLCni|WMV»%~ I,»V,»() 4V*V4*. W Uf M•*• V ö»w.�v. Reltnung es für die Arbeiterin, die in der S a i s o n 7 bis 10 ein bei flauen Zeit aber noch viel weniger verdient, ein ffaten j der bei den vielen Bestlägen, die fie zur Krankenkaffe, in Pirna ��°L?«erung ic. schon zu zMen hat�auch noch mit leichtem AA-n* 0| wv, iw pv*vf*v»» f**»/"-—••••-'—7----- i m;!? �' W geben; fie räth Frl. Wadnitz vielmehr, dahin LaÜ??. und die„hoben Damen" dahin zu bringen, daß fie �?Werin nicht erst das Geld wegnehmen, um ihr dann >mu-h.g ein Almosen zu geben. Hierauf spricht unter goomuchen Gesten und Gliederverrenkungen ein junger K' udn den fich die„hochzuverehrende Versammlung" amufiite, denn fie lachte fortwährend, tbeils über ihn, tbeils �Gedanken, die er zum Besten gab. Er brachte eine Un< ' iLorte hervor, von denen man wegm des m» untz des Radaus nicht viel verstand; daß der Vortrog �nhuder zu pessimistisch gehalten sei, und nur so viel uar, daß der Redner darauf hinauskam, dem Verein seine ...?Wvcthie entgegenzubringen, weil— der Verein Re- t""b Politik ausschließe. Unter dem Gelächter der„Herren dvchverebrten Damen" trat er ad.(Während der Aus» c!n bieses Herrn war die zweite Vorfitzende, Frau Lutz, „Men und hatte gerufen, man solle die Rube dewahren 2% fortwährend lachen.) Hen Pfeiffer demerkte r l i n s Lutz, daß die Versammlung nicht an der Un« JnvolideiaMon»?. man könne nur lachen, wenn ein solcher daher mig 1 auftrete! Frl. W a b n i tz: Wenn was austrete? die am Ein Jongleur; er hätte den Vonedner erkannt, n Saale lTttess. Ä?beiter oder Redakteur irgmd einer Winkel- stattfinW� iMoße Unruhe. Frau Lutz ruft erregt: Ich laffe ltm G sekK' n'ä)t beleidigen, sonst mache ich von meinem Haus -r Wicht«|!�Frl. Wo "s- U unt K Iii i¥!e!?fr widerlegt hierauf die Annahme des Herrn Huber, der fottifb in» q): Wzugiaktt und die Gewerbefreiheit durchaus nicht ade stk&m Kn der Arbeiter, geschaffen worden. sei, sondern einzig Frl.'Wadnitz ruft den fie ihm das Wort Redner zur Sache, entziehen werde.) MUWW emüh» er. erhalten, irch Verl mit aus :äge, die aerechtfer-v, Gesetzentw�, bwerstcn icht bei c Vorlagt ücklich dem ht zu resetz ohdt Ford." von ben. und Eli c>'* w �"»*7 i, o* r> v?uter den Klängen der Ardeitcrmarseillaise auseinander. «�aulein Wadnitz horten wir, als fie aus dem Lokal trat, Tie8' sagen:„Na, die Männer sprechen mir nicht mehr, �«erde ich sorgen." «ttr, öffentlich» Uerfammlung d»r Maler«ad ver- Hernfsgenossen tagte am 31. v. M. im Saale des .«ettin. Brunnenfiraße 34, unter Vorfitz des Herrn Wentle. -?? Tagesordnung stand: 1. Die Kongreß deschlüffe zu ntm und wie stellen fich die Maler Berlins zur Grün- der deutschen Maler, Lackirer. Anstreicherund Aurischm im Ziorden Berlins? 2. Wahl eines pro- ounkt der 9"be*. 3. Gewerkschaftliches. Ueber den ersten umgehend dl- Äbnung referirte Herr Schweitzer. Er besprach en. ratu'��uterte fefr7�WeU des Kongresses in Brounschweig, er- den Koalitinn-, �usse und betonte, daß nur auf dem Boden ... nsreihtes(8 152 der Gewerbeordnung) fich etwas i Jur eine Gewerkschaft erreichen lassen und gab als fiunöen. Bereinigung an: Beseitigung der Akkord-, und d-, vonnlagsardeit, Regelung der Lohnverhalt- Ptrf®Quet des Arbeitstages und Wandemnterstützung. " um! 0 Sab dem Redner durch lebhasten Beifall ihre Sw au erkennen. Nachdem in der Diskussion noch iinu,.u™ Sinne des Referenten gesprochen, wurde die n c, Filiale für den Norden Berlins einstimmig de- as GelvM%nb Herren einstimmig in dm prooisorischm l monatA Upel H»r Th- Schulze. Bevollmächtigter; Herr te au»\]'f. gesamintv�f i Geld' "et Gehilfen sprach, wurde die Versammlung �o»in«f. �oderung der Anwesmdm auf Grund des§ 9 v UIUetlQeirttfa rca 11t llkr Gründet s Salon abgehaltenen Voiksversamm» Ul,.� vminganfr, est(nur [DegcnoffMjri Urningen, allen per ne faSea � 3Irmut6% ; fo"»tirl [et), t. ÄTTf Walb unnäfj In einem(Mv lebet lin fÜ i out Ben'S üälleb fein wS gtgenfeitiae 7, und fte<(''}$ Huder ürtu' , an it/n" Ä/' lung weise ich als unbegründet zurück. Elnersells trug die in dieser Versammlung gehaltene Rede schon in ihrem ganzen Verlauf einen aufreizenden Charatter, andererseits hatten die Worte des Redners, welche schließlich zur Auflösung Veranlassung gaben, nach dem Ueberwachungsberichte eine weit schärfere Fassung als in der Beschwerde angegeben, und mußten die Voraus- setzungm des gmanntm Gesetzes paragraphm zweifellos als vor- liegmd erscheinen lassm. v. Richthofen. An den Maurer Henn Hermann Zättig zu Schöneberg." N»r»in?nr Mahnung den Intenesfe« de» Klauten- arbeiten und verwandten Berufsgenossen. Sonnabend, den 10. November d. I., in Gratwell's Bierhallen, Kommandanten- sttaße 77/79, Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Aß mann über das Thema:„Der Mensch das Pro- dukt seiner Erziehung". 2. Aufforderung des Magistrats an dm Verein betteffs Einsendung einer Lobnstatistik. 3. Aufnahme neuer Mitglieder und Veretnsangelegenhciten. NB. Diejenigen Kollegen, welche noch Billets vom Stistungsfest in Händen haben, werden ersucht, so schnell als möglich mtt Koll. Nagel abzurechnen. Billets zu dem am 1. Dezember stattfindenden Herrm- Kommers find beim Koll. Apett und bei sämmtlichm Vorstandsmitgliedem abzuheben. Iuteneffeuurrei« der Tischler. Sonnabend, dm 10. November, Abends 8 Uhr, Adalbert stt. 8: Versammlung. Tagesordnung: 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Vereins- angelegenhetten und VcrschtedmeS. 3. Abrechnung der Billets vom Stiftungsfest. Deutral-Knaukeu-«ud Ktenbekaffe den Tischten«tr. Sonntag, den 11. November, früh 11 Uhr, in Kaufmann's Varists, am Stadtdahnhof Alexanderplatz: Große Mattnse. Auftretm des gesammtm Künstlerpersonals. Der Uederschuß ist zu einem wohllhätigen Zweck bestimmt. Fachuenei« der Kohrleger Kerliu». Sonntag, den 11. November, Vormittags 10 Uhr, in Feuerstein's Tunneh Alte Jakodstr. 75, Generaloersammlung. Tages Ordnung: 1. Viertel- und Jahresbericht des Kaifirers. 2. Bericht des Vorfitzenden. 3. Wahl des Vorstandes. Mitgliedsbuch legittmirt. ter Kenei» den panq«»td-d-«l»ger K erlins onntag, den 11. November, im untern Saale des Herrn Dräsel, Neue Friedrichstraße 35, eine gcmüthliche Zusammenkunst mit Damen ad. Gäste willkommen. Um zahlreiches Er- scheinen der Kollegen wird gebeten. Kllg»«ei«» Kranken» und Kterbekafs« der Metallarbeiter(E. H. 29 Hamburg) Filiale Berlin III. Versammlung am Sonntag, den 11. d. M., Vormittags 101 Uhr. Man- teuffelitraße 90. Tagesordnung: Kassenbericht für September und Oktober, ferner wichtige Kassenangelegenheiten und Verschiedenes. «roß» Versammlung der Kernmacher Kerlin« und Umgegend am Sonntag, den 11. November, Vormttt. 11 Uhr, im Saale des Henn C. Schmidt, Brunnenstr. 33. Tagesordnung! 1. Beschluß der Kommission vom 28. Oktober. 2. Besprechung über Gründung eines Fachoereins der Kern- machet Berlins und Umgegend. 3. Verschiedenes. Mohlthätigkeit«- Konzert am Sonntag, den 11. November. im Loutsenstädtischen Konzerthaus. Alte Jakobstr. 37, zum Besten dreier Wittwen verstorbener Mit- glieder der Genossenschaft der Schneider, Zimmerstraße 30, wozu alle Freunde eingeladen find. Verein der Kattler. Sonntag, den 11. November: Ge- müthliches Beisammensein(Tanz und Vorträge) der Mitglieder nebst Familien bei Gratweil's, Kommandantenstraße 77—79. Anfang 6 Uhr. Der deutsch» Kchneidernerband hält am Montag, den 12. d. M., im„Neuen Cludhaus", Kommandanter straße 72, sein Stiftungsfest ab, zu dem alle Freunde und Gönner des Verbandes freundlichst eingeladen find. Versammlung der Lackirer Kerliu», Filiale lv der Vereinigung der deutschen Maler, Lackirer. Anstreicher u. a. B. am Montag, den 12. November, Abends 8% Ubr, in Pauckstadt's Salon, Jnvalidenstr. 16. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Wille:„Was heißt Freiheit". 2. Diskussion. 3. Innere Vereinsangelegenheiten. Um recht pünttliches Erscheinen wird gebeten. Fachverei« für Kchlosser»ud Kerussgeuosse«. Man- tag, den 12. November, Abends 85 Uhr, bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75, Mitgliederversammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag über gewerbliche Schiedsgerichte. Referent: Herr O. Thier- dach. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. Ardeitsnackweis-An- gelegenheiten. 4. Verschiedenes, Fragekasten. Gäste stets will- kommen. Um zahlreiches Erscheinen wird ersucht. Mitgliederversammlung de» Fachverein» der Tapenrer Kerlin» am Montag, den 12. d. Mts., Abends 8i Uhr, in Feuersteins Salon, Alte Jakodsstr. 75. Tagesordnung: 1. Vortrag über:„Kann und soll der Arbeiter fich bilden?" Referent Herr Kendztora. 2. Diskussion. 3. Bericht der Ardeitsnachweiekommisston eventuell Wahl der Bureau- baller. 3. Gewerkschaftliches und Fragekasten. Aufnahme neuer Mitglieder. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, haben Zuttitt. Ouittungsduck legitimirt. Um recht zahlreichen und pünkt- ltchen Besuch schon der Wichtigkeit des Vorttages halber wird "��Vereinigung der deutsche« Maler, Lackirer, Au- »reicher und verwandten Berufsgenossen, Filiale Berlin l. Versammlung am Dienstag, den 13. ds. Mts., bei Deigmüllcr, Alte Jakobstraße 48». Tagesordnung: 1. Abrechnung vom Kränzchen am 18. September a. c 2. Wahl eines Fachschul- kommisfions- Mitgliedes. 3. Die Löhne der Malergehilfen nach Angade des statistischen Bureaus. 4. Verschiedenes. Die Generalversammlung der V»l»glrt-n der Get»kra»k»nkasse»er Maschtu-ubauardeiter und verw. Berufsgenoffen zu Berlin findet am Sonntag, den 18. Novbr. 1888, Vormittags 9 Uhr, im Restaurant„Zum Palmeniaal". Neue Schönbauserstr. 20, statt. Tagesordnung: 1. Um 9 Uhr: Ersatzwahl für 2 ausscheidende ardeitsnehmende Mitglieder des Vorstandes. Um 10% Uhr: Kombinirte Gcneralverscmmlung der arbeitgebenden u. arbeitnehmenden Mitglieder. Tamsord- nung: a) Wahl von 3 Revisoren zur Abnahme der Jabres- rechnung. b) Antrag des Vorstandes, den§ 11 des Statuts dahin abzuändern, daß der durchschnittliche Tageslohn von 2,65 M. auf 3 M. für erwachsene Kassenmitglieder, für solcke unter 16 Jahren und für Lehrlinge auf 1,50 M. erhöbt wird. c) Antrag der Herren Gutheit und Genossen, betteffs Anstell- ung homöopathischer Aerzte beim Gewerks-Kranlenverein. Das Mandat legitimirt. Gesaug-, Turm- und gesellige Nerei«« am Sonnabend. Gesangverein„Harmonia" Abends 8 Uhr im Restaurant, Alte Jakobstr. 38.- Männergefonaoeretn„Treue" Abends 9 Uhr im Restaurant Andreassk. 9.— Männergesangverein„Erato" Abends 9% Uhr bei Eckläwicke, Kleine Kurstraße 1.— Lübeckffcher Turnverein(1. Lehrlingsabtheilung.) Abends 8 Uhr Elisabethstr. Nt. 57—58.— Turnverein„Wedding", Pankstt. 9, Männer» abthellung von 8%— 10% Uhr Abends: desgl.>. Lebrlingsabtbei- lung von 8 bis 10 Uhr Abends.— Arends'sche Stenogravbe» klaffe des„Berliner Handwerkervereins" Abends 8% Uhr Sovbien« sttaße 15.— Theater- und Vewnügunas-Verein„Caritas- Abends 8 Uhr im Louisenstädtischen Bierbause, Admiralstr. 38.— Theater- und Vergnügungsgesellschaft„Treue" Abends 8', Uhr in Bobert's Ballsalon, Weinstraße 11.— Vergnügungs oerein „Schneeglöckchen" Abends 9 Uhr in Vettins Bierhaus, Veteranen» straße 19.— Geselligkeitsklub„Lustig" Abends 9% Uhr im Restäur. Weichell, Taubenstt. 45.— Verein der Taubenfreunde Abends 8''« Uhr im Restaur. Hillmann, Manteuffelstt. 68.— Dänischer Verein„Freqa" Abends 9 Uhr im Restaur Poppe, Lindenstr. 106. — Verein der Württemberger Abends 8', Uhr bei Vaihinger, Dorotheenstt. 84.— Verein ehemal. Schüler der 34. Gemeinde- schule Abends 9 Uhr im Restaurant, Koppenstr. 58.— Verein ehem. M. C. Lutherscher Schüler Abends 9% Uhr im Restaurant Bormann, Ohmgaffe 2.— Rauchklub„Qualm" Abends 8 Ubr im Restaurant Tamm, Schönhauser Allee 28.— Ver- gnügungsverein„Luftige 13", Abends 9 Uhr im Restaurant Albrecht, Annenstt. 9. Neueste Nachrichten. Mi««ack einer Krrliner Meldung de»„Kol». Uolk»ztg" desttmmt»erlautet, bat ver Präfivent des Reichs- gerichtes, v. Simson, seine Entlassung eingereickt, welche da Kaiser angenommen hat. Wahricheinlich werde der Ober- Reichsanwalt Tessendorff Retchsgerichts-Piäfioent werden.— Wir geben diese Meldung wieder, wie wir fie finden. Wundern würden wir uns nicht, wenn fie fich bestätigte. Zelegraphische Depeschen. (Wolffs Telegraphen-Bureau.) Hautburg» Fccitag, 9. November, Abends. In dem Sozialisten� Prozeß gegen Lassen und Genossen wurden wegen Vergebens gegen öffentliche Ordnung, Lassen zu einer vier» monatlichen, drei Angeklagte zu zweimonatlicher, sechs zu ein- monatlicher und acht zu vierzehntägiger Gefängnißstrafe ver« urtheilt. C Kristiania, Freitag, 9. November. Der Dampfer„Fox", welcher auf der Fahrt von Grönland nach Farsund, Süd Norwegen, biet eingetroffen ist, meldet, die Exvrdition Nansens sei am 4. Oktober über das Binnenlandeis Grönlands glücklich i» Godtbaab eingetroffen. An Bord alles wohl. Aavre, Freitag, 9. November, Abends. In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch hat einige Meilen von Cap Lizard ein Zusammenstoß zwischen dem deutschen Vollschiff„Theodor Rüget" und dem englischen Dampfer„Nantes" stattgefunden. Elfterer sank eine halbe Stunde nach dem Zusammenstoß; die Bemannung flüchtete in 2 Booten. Der„Nantes" wurde zwischen der Maschine und dem niedergeworfenen Schornstein eingestoßen; über sein Schicksal ist bis jetzt nichts bekannt. Die Zahl der Verunglückten ist bisher noch nickt festgestellt. Uew-NorK, Freitag, 9. Novbr. Nach weiteren hier eingegangenen'Nachrichten find die R202 Koileureu von yofiifflfiitinooile durchaus erfahren ist und gute Zeugnisse hierüder aufzuweisen bat, wird bei gutem Salair sottrt engagttt. Schriftliche Bewerbungen oder Vor- sttllung bis Sonntag, den 11. d. M., Nachm. 4 Uhr, Schillsttaße 18, 2 Tr. rechts, erwünscht. %G6 �•«SErrc mit H»i«rich«plirh BERLIN S O. am Heinrichaplais 198 Oranien-Str. 198 rmpfiehlt: Paletots... von 16 Mk. an 4 Schlafröcke von 6,— Mk. an Aamge.... S1MK.. Knab.-Anzuge„ 5,s5 Mk.„ Hofen..... 6 Mk.. 1 da. Paletots. S.soWk..j Westen w Pli)ue und Seide von 4,5« Mk. an mEi ÜNeu eröffnet!!_ Samen-«. 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Novemba'. stordenen Mitgliedes Gürtler Hermann GoeWmew%% findet am Sonntag, den 11. d. M., N»*"' 3 Uhr, von der Leichenhalle des SL Kirchhofes(Britzer Chaussee) aus stall. Um rege Betheiligung bittet 1170] Je* P« •-.fekr' Ortskrankenkajfe d. Tis> «. Pianoforte-ArbeiW Kevlin«.. Sonntag, den 11. November, Vormittags� bei Seefeldt, Grenadierstr. 33: Delegirten-YersammW Sie Tages- Ordnung: J 1. Beschluß des Bezirksausschusses, 3 Ta.-e Kairenzzeit. 2. Besprechung der VorstandswahL 1167] W. Schmitz, Ei! fi 1 /achvmill de Duchdi «nd«Ntw. Fr nfsgenosseil- Montag, den 12. November, Abends> im Louisenstävt'.schen Klubhaus, Annen!« Uereins-NersammlM Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Max} über„Das Z mstwesen im Mittelalter- 2. Verschiedenes und Fragekastcn Aufn ahme neuer Mttglieder- Gäste 1191] Per' lj,,«'der ste % Na'" Een'ral-Kranken-«nd. Kasse der Tischler«. l- Jk.J0 Gerrtiche Uerwaltungsstel e P**1#/; Nnzx. Den Mctgltevern der Verwallungsstelli«l« zur Nachricht, daß die Zahlstelle von der ftraße 27 bei Moub nach der Reichender Forsterstraßen- Ecke bei Herrn Fische* worden ist. Die Mitglieder werde»» di-se Nachricht zu verbreiten. 1189] Pte Orisurm ShT". Behl �fleorbneten ®}U»8e« od ßige 00«,] % Centraikranken- u Sterb* der Tischler u. s. (E. H. zu Hamburg.)_— j 8 lormei ..Tön -Ä W'ieib, hellen «mte J« nei Montag, den 12. ssioaember, AdendS im Lokal des Henir Gerth, Prinzen!� A" M'tglltdcr-VersawM�ZZ« Tagesordnung: V'? Welche,, Tagesordnung: 1. Abrechnung vom 3. Daartal und Haffen Angelegenheiten. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 1199] Dir«rtsoer S M«» fir Kachv. sämmtl. an Holzbearbi Maschinen beschäst Arbt�/ Montag, den 12 November, Abes� 8i Uhr, in Säzer'S Lokal, Grüner Versammlung kä« lau ,a,e Tages Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Zadel ud � Iranlberten. 2. Verschiedenes. 3., Gäste willkommen. Neue MitgUr. aufgenommen. Um recht zahlreich» liches Erscheinen ersucht llt8] Per 20 No-ewd�A-%%' Am Dienstag, den 8% Uhr. findet in Heiss's >te i ko(T« der Höttcher%»b lu.�> fÄ ÄÄÄ � dclltscht IchieidclvF„ St,«umga.F«*!j9 ob, zu dem alle Freunde und Gönn, �»«(�alkoi danves freundlichst eingeladen����. tz, iah, mm Km! Wo kommen Sie mit dem schönen Paletot her? Von Zucke aus der Neanverstraße. Di« noch norhano.nen 880 kochrlegante« fierrrn- Ll-t-rpaletot. u. 876 hachf.rne« Dame«. Winleemaarel verlaufe ich nur bis Weck. nacht n, um damit zu räumen, zu erstaunlich dillizen Preisen. Lacke, NcilNdtMl. 9. Vck» Kchmidltruste. Sonma, btn 11, Ti: � ÜttäSsstSÄ «Ä [1182 fleranttoorttich« SKeDoCmi:» Trankmm in Be-lm. Druck und Verlag oon tn ticiltn und, 1197] bei Scheffer. JMfir. �* Nersamml«!�) e.ni � 2. V reinsangelegenherten und � r Die Mstglieder werden-• ) pünktlich zu erscheinen._ � - Beuckstraße 2