Nr. 304. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements: Preis pränum.: Vierteljährlich 3,30 Mt., monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pig. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg., Sonntags: Nummer mit illustrirter Sonntags- Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzband für Deutschland u. Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post Bettungs- Preisliste für 1896 unter Nr. 7277. Vorwärts 13. Jahrg. Infertions Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pig. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Fernsprecher: Rmt I, nr. 1508. Telegramm Adresse: Sozialdemokrat Berlin". Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Bur Frage der Verfassungsvevision in Württemberg. Nachdem sich in letzter Zeit das öffentliche Interesse aus besonderem Anlaß in erhöhtem Maße der obengenannten Materie zugewendet hat, dürfte es geboten sein, behufs näherer Orientirung einiges über den Zweck dieser schon so lange Zeit vom Volte geforderten Verfassungsänderung, durch welche die Organisation der gesetzgebenden Körperschaft des Landes einer entsprechenden Reform unterworfen werden soll, darzuthun. Es ist dies um so berechtigter, als sich aus leicht er sichtlichen Gründen auch außerhalb des Landes die öffentliche Aufmerksamkeit diesem Gegenstande noch weiterhin in erhöhtem Grade zuwenden wird, um das in der Entstehung befindliche Wert in seinen ferneren Schicksalen und Resultaten zu verfolgen. Mittwoch, den 30. Dezember 1896. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. " " M Um so größere Bedeutung ist dagegen der Art und Weise einer Umgestaltung der zweiten Rammer beizulegen. Hier war von jeher als nächstliegendste und nothwendigste Reform die BeAuch dieser seitigung der Privilegirten gefordert worden. Forderung gegenüber hatte sich die Regierung früherhin ziemlich ablehnend verhalten. Bei der Verfassungsrevision von 1868, welche die Einführung des allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts an stelle des seitherigen Wahlrechtes bezweckte, welches die Bezahlung gewisser Steuern zur Voraussetzung hatte, hatte sich allgemein das Verlangen geltend gemacht, bei dieser Gelegenheit auch mit den Privilegirten der Abgeordnetenfammer aufzuräumen. Die Regierung dagegen trat diesem Anfinnen entschieden entgegen, wobet namentlich geltend gemacht wurde, daß die Einführung des allgemeinen und direkten Wahlrechts es um so nothwendiger erscheinen lasse, der hervorragenden Steuerkraft des Landes, sowie denjenigen Kirchen, deren Eigenthum mit den Staatsgütern verwaltet werden, ihre Vertretung in der zweiten Kammer zu sichern. Und noch vor zwei Jahren, anläßlich der Debatten über den damaligen Entivurf, hatte der Ministerpräsident in der Abgeordnetenkammer fategorisch erklärt, daß man auf die Privilegirten nicht verzichten könne. Denn gegenüber den, schwankenden den schwankenden und unberechenbaren Wirkungen des allgemeinen Wahlrechts bedürfe es unbedingt noch eines stabileren Elements, wie dies durch die Privilegirten geboten werde. Ja, der damalige Entwurf batte sogar u. a. die Tendenz, der Abgeordnetenkammer eine neue Kategorie von Privilegirten zuzuführen! fassungsmäßig vereinbarten Grundlage, son- wie schon mehrfach aufs nachdrücklichste von ihr betont wurde. dern lediglich auf jener einseitigen tönig- Es ist aber auch zu angenehm, einen derartigen Apparat zu be= lichen Verordnung- immerhin eine sehr charakteristische fißen, auf welchen die Regierung stets mit Sicherheit rechnen kann, Thatsache, für die Preußen freilich auch mit Beispielen auf so daß etwaige allzu radikale Beschlüsse der zweiten Kammer als Die warten fann. bald wieder über den Haufen geworfen werden können! Was nun die Zusammensetzung der Ständeversammlung selbst obschwebende Verfassungsrevision wird zwar auch in der Kammer anlangt, so tommt natürlich auch hierbei die ideale" Einrichtung der Standesherren einzelne Aenderungen und Vervollständigungen des Zweikammersystems in Frage. Die erste oder schaffen, die Art und Weise derselben aber ist weniger belangreich, Standesherren Kaminer ist im wesentlichen eine weil der Charakter der ganzen Einrichtung dadurch kaum irritirt Repräsentanz des hohen Adels, bestehend aus den Prinzen des wird. königlichen Hauses, den Häuptern der standesherrlichen Familien oder Gemeinschaften des Landes, sowie aus einer Anzahl vom König ernannter Mitglieder. Die zweite oder Ab geordnetentammer zeigt eine einzig in ihrer Art bastehende Organisation. Ein fleinerer Theil ihrer Mitglieder, unter dem gemeinsamen Titel der„ Privilegirten" bekannt, hat entweder von Geburts wegen, oder ihrer amtlichen Stellung zu Das Verlangen nach einer Revision der Verfassung ist in folge, Sib und Stimme in dieser gesetzgebenden Körperschaft. Württemberg schon seit Jahren und Jahrzehnten auf der Tages: Diese 28 Privilegirten rekrutiren sich einmal aus 18 Angehörigen ordnung und figurirt in mehr oder minder ausgedehnter Form des ritterschaftlichen Adels und werden von letterem aus seiner auf den Programmen aller Parteien des Landes. Wie schon be- Mitte gewählt; ferner aus den sechs protestantischen General merkt, handelt es sich in erster Linie um eine den Bedürfnissen fuperintendenten, aus dem katholischen Landesbischof und zwei und Verhältnissen der heutigen Zeit angemessene Aenderung weiteren fatholischen Geistlichen, sowie endlich aus dem Kanzler in der Zusammensetzung des Parlaments, welches zur Zeit der Universität Tübingen. Daneben kommen noch 70 vom Volte mehr den Eindruck eines mittelalterlichen Instituts macht. zu wählende Abgeordnete in betracht, und zwar 63 als Vertreter Der vom Geiste des Absolutismus in ganz besonderem Maße der einzelnen Oberämter, der Rest der sogenannten guten Städte durchdrungene König Friedrich von Württemberg hatte die ihm Stuttgart, Heilbronn, Ulm, Ludwigsburg, Reutlingen, Tübingen durch den Preßburger Frieden zuerkannte volle Souveränität" und Ellwangen. nach seiner Weise interpretirt und zu Ende des Jahres 1805 die Angesichts dieser fragwürdigen Zusammensetzung kann es altwürttembergische Verfassung durch einen Gewalistreich beseitigt, nicht Wunder nehmen, daß das Verlangen nach einer angemessenen um sodann geraume Zeit in despotischer Willkür zu regieren. Gestaltung dieses parlamentarischen Organismus allenthalben Da jedoch dieser verfassungslose Zustand auf die Dauer nicht beim Bolte seit Jahrzehnten immer lauter und ungestümer ertönte, stehen konnte, so wurde 1815 eine Ständeversammlung einberufen, bisher aber erfolglos geblieben war. nin derfelben eine neue Verfassung vorzulegen. Allein erst unter Schon 1850 war in dem obenerwähnten königl. Restript dem Nachfolger Friedrichs fonnte eine Einigung hierüber zwischen das Versprechen gegeben worden, daß in Bälde eine zeitgemäße Regierung und Ständeversammlung erzielt werden, sodaß im Reform auf diesem Gebiete angebahut werden solle. Dieses VerHerbst 1819 diese neue Verfassung in traft trat. Dieselbe bildet sprechen wurde dann im Laufe der Jahre verschiedenfach feierlichst noch heute die Grundlage für die Zusammensetzung der geseh- wiederholt, während die Einlösung desselben immer wieder auf sich Nach den damaligen Ausführungen vom Ministertische her gebenden Körperschaften, wenn auch im Laufe der Zeit mancherlei warten ließ. Zwar hatte die Regierung mehrfach hierzu den Versuch könnte sich die Regierung in feiner Weise damit einverstanden Aenderungen vorgenommen wurden. Eine Revision derselben gemacht, und einen entsprechenden Entwurf vorgelegt. Allein der erklären, daß sich die Kammer der Abgeordneten lediglich aus Schon mit machte sich) 1848 nothwendig und zwar infolge Verkündigung Inhalt desselben entsprach sowohl bei dem Revisionsentwurf von Gewählten des allgemeinen Stimmrechts refrutire. der sogenannten Grundrechte durch die Frankfurter National 1888 wie bei dem von 1894 so wenig den gehegten Wünschen Rücksicht auf die schweren Mißstände und Mängel des letteren versammlung. Die zu diesem Behuf einberufene Versammlung und Erwartungen, er trug den heutigen Anschauungen und Ber- müffe dies entschieden negirt werden, hatte Herr v. Mittnacht von Vertretern des Bolts ging jedoch in ihren Beschlüssen weit hältnissen so wenig Rechnung, daß es selbst die früher so re- damals betont. Wenn man aber seinen damaligen Ausführungen, über das der Regierung genehme Maß hinaus. Unter dem gierungsfreundlich zusammengesetzte Abgeordnetenkammer nicht sowie den vom Minister des Innern geltend gemachten ArguNamen der Landesversammlung" wurde eine reine Voltsüber sich gewinnen konnte, demselben zuzustimmen. menten auf den Grund ging, so war es in letter Instanz die tammer geschaffen, welche am 1. Dezember 1849 erstmals Man sollte denken, daß eine zeitgemäße Reform auf diesem Besorgniß, daß unter der ausschließlichen Herrschaft des allin Thätigkeit trat. Nach mehrmaliger Auflösung derselben Gebiete vor allen Dingen jenem veralteten und wurmstichichen gemeinen Stimmrechts eine zu große Demokratisirung" der wurde durch königliche Verordnung vom 6. November 1850 Institute der ersten Kammer zu gelten hätte. Allein die Kammer eintreten fönnte und insbesondere die Sozial( sogenannte Nothverordnung) diese neugeschaffene Form der Vornahme einer wirklich zeitgemäßen Reform derselben demokratie im im Laufe der Zeit allzu erhebliche Geltung Volksvertretung felbst wieder beseitigt und das frühere System wieder könnte lediglich in einer völligen Ausmerzung dieser höchft erlangen könnte! Das ist das eigentliche Weh und hergestellt. Seit dieser Zeit beruht also der öffentlich- rechtliche Zu- überflüssigen und mit den heutigen Verhältnissen in Ach", der Kernpunkt jener Besorgnisse vor etwaigen ungünstigen stand des Landes, soweit die Organisation der Ständeversammlung schroffem Widerspruch stehenden Einrichtung gefunden werden. Wirkungen des allgemeinen Stimmrechts! in Frage kommt, nicht mehr auf einer ver- Dazu aber will sich die Regierung in feiner Weise herbeilassen, $ 16 " Polizei- Reminiszenzen. " seines Klienten Lützow geändert hatten, eine zaghafte Unsicher zu Das Lützow'sche Material wird in den Aften begraben bleiben. Es ist zwar schade, daß diese werthvollen Illustrationen zur Geschichte der politischen Polizei nicht weiteren Kreisen zugänglich werden, zur Charakterisirung des Instituts der politischen Polizei find sie aber nicht mehr nothwendig; wir werden zum Beweise dessen aus der Vergangenheit des Sozialistengefeßes ein werthvolles Dokument produziren, das den Vorzug hat, von der Polizei selber vor Gerichtsstelle anerkannt worden zu sein. Bei diesem Standpunkt der Regierung aber, der auch nach Und wie die Dinge liegen, bleibt dieses Aktenmaterial wohl heit, als fürchtete er, zu weit zu gehen. Warum das? auch im Meineidsprozeß Tausch unenthüllt. Einerseits soll die wie man hört Ihn konnte doch diese Wendung kaum überraschen! Ihm hatte Anklage auf den Fall Levysohn beschränkt 1. Nachtlänge zum Prozeß Lüßow- Tausch. ja Lützow bereits vor der Verhandlung verschiedene interessante werden; andererseits darf man wohl annehmen, Herr v. Tausch Der Entrüstungskoller der bürgerlichen Blätter gegen die Thatsachen und die Drohung mitgetheilt, daß er den Tausch werde, falls auch seine Ablengnungen des Spigelcharakters des v. Lützow journalistischen Vertrauensmänner des Herrn v. Tausch hat sich halten wolle, so lange es gehe, daß er ihn aber fallen lassen Herrn unter Anklage gestellt gestellt werden, gelegt. Seit die Furcht verschwunden ist, daß noch weitere Ent- werde, wenn es nicht anders gehe. der Ueberzeugung fommen, ein reuevolles Hammerstein'sches das hüllungen diese und jene Redaktion kompromittiren könnten, ist es giebt sogar Leute, welche die Vermuthung hegen: Geständniß, über alle 3eugenverhöre Richter für die Tintenfulis der Mosse, Ulstein, Stumm, v. Kröcher u. s. w. Herr Rechtsanwalt Rubzynski habe ohnehin mehr geflüssig macht, lasse ihn die gerechtesten die Trommel der sittlichen Entrüstung entbehrlich geworden. wußt, als v. Lützow ahnte, der seinerseits nicht wenig und die mildeste Strafe erwarten. Das Geschwätz von Tausch's Für das Man so thun" dauerte dieser moralische Janitscharen- überrascht gewesen sei, als ihm von dritter Seite ins Gefängniß Drohungen: er werde mit allem auspacken und niemand schonen, lärm ohnehin schon zu lange. der Auftrag gekommen sei, an stelle des Herrn Jivers den Rechts- ist nicht ernst zu nehmen. Herr v. Tausch weiß selber am besten: Auch am Alexanderplatz scheint man sich von der ersten anwalt Lubzynski, dem er völlig vertrauen könne", mit seiner Ein gefallener Mann, ein stiller Mann! Ueberraschung erholt und Zeit zu neuen Thaten gefunden zu Vertretung zu beauftragen. Und Lockspizel Lützow habe die mithaben, wenigstens erinnert das Vorgehen gegen den Sozialist" gesandte Bollmacht unterschrieben und Herr Lubzynski die Verlebhaft an die Thaten Benedix', der durch seinen, sich nicht allzu tretung des Lockspizzels übernommen, ohne mit dem bisherigen ängstlich an das Formelle haltenden Konfistationseifer vor Mandatar in Verbindung getreten zu sein. Worüber sich die Jahresfrist die Ueberflüssigkeit eines speziellen Umsturzgefeßes Bunftperrücken des Rechtsanwaltstandes in Moabit baß ver flargelegt hat. Und die Ueberraschung über das Vorgehen wundert hätten! Marschall's und Drescher's war am Alexanderplat sehr groß Von dem großen, reichen Material ist in der Verhandlung gewesen! nichts weiter produzirt worden als ein allerdings amüsantes Wer freilich den Verhandlungen in Moabit beiwohnte, der Briefchen, worin der Tausch den Lützow anfeuert, für ihn, den fonnte auch zu der Meinung kommen, der Staatsanwalt findigen Herrn Kriminalkommissar v. Tausch, im ,, Lokal- Anzeiger" 2. Ein altes Lockspiel- Dokument. sei nicht minder überrascht gewesen über die unerwartete Fülle tüchtig Reklame zu machen, und worin der Kriminalkommissar Bor 15 Jahren war's, anläßlich des ersten Hochserraths ber Papierchen", die Herr v. Lühow waschkorbweise" zur seinem Achtgroschenjungen" nebenbei trotz des Eidgelöbnisses der Entlastung für spätere Tage in seiner Wohnung aufbewahrt Amtsverschwiegenheit, Mittheilungen über die Landesverraths- Prozesses vor dem Reichsgericht, der sich vom 10.- 21. Oktober 1881 unter dem Vorsitze Drenckmann's wider die Angeklagten hatte, und die bekanntlich bei der durch Herrn v. Tausch angeordneten Untersuchungs- Ergebnisse. zukommen läßt! polizeilichen Haussuchung zur Belastung Lügow's nicht Dem Interesse feines Klienten Herrn v. Lützow hätte Herr Breuder, Davé, Lichtensteiger und Genossen abspielte. gefunden worden waren. Lubzynsky vielleicht nicht entgegengehandelt, wenn er zur Be Mehr als 10 Monate hatten die Angeklagten in UntersuchungsHerr v. Tausch mag seine Unvorsichtigkeit inzwischen arg urtheilung der Zwangslage, in welcher Lügow Schritt für Schritt haft gesessen, von ungefähr 50 Verhafteten famen 15 vor das verflucht haben: wären die Papierchens" ihm zwischen die durch Erfüllung der Polizei Aufträge gerathen war, noch weitere Reichsgericht, und von diesen mußten 4 freigesprochen werden, Finger gerathen, dem Lümpchen Lüßow dürfte es ohne diese Belegstücke zur Verlesung gebracht hätte; die Entwickelung vom weil absolut gar nichts gegen sie vorlag. Die Untersuchung Atten" sehr schwer geworden sein, Staatsanwalt und Gerichtshof journalistischen Achtgroschenjungen bis zum Vertrauten und war reich an standalösen Zwischenfällen; Gauner, Strolche, Be so rasch davon zu überzeugen, daß der Angeklagte v. Lüßow fich Geschäftsgenossen des Polizeikommiffars enthält soviel trüger hatte man in die Bellen der Verhafteten gelegt, der Rechtswidrigkeit seiner Handlungsweise im Hinblick auf sein 3wischenstufen, daß zur Beurtheilung der Schuldfrage bei der um sie auszuhorchen; den Untersuchungsgefangenen wurden Verhältniß zu v. Tausch nicht bewußt gewesen sei." Strafabmessung ein weiteres Angeschuldigten zu überführen. Es war auch in diesem Prozesse, bis auf den Tonfall auszudehnen. Während bisher der Staats- Vom Staatsanwalt tonnte man ein weiteres Eingehen nicht daß der Untersuchungsrichter in einer gesprächigen Minute dem anwalt den Fragen und Beweisanträgen des Lützow'schen Ver- verlangen, der Zweck des Prozesses war doch nicht die Angeklagten Waterstraat verrieth", der als Beuge geladene politischen Polizei, theidigers mit einer gewissen nervösen barschklingenden Kürze Bloßstellung der und Stenograph Roller in Berlin sei Agent der darin bereits entgegengetreten war, schien sich seit der durch die Haussuchung Herr v. Marschall war bereits foweit gegangen, politischen Polizei und habe von Juni bis November veranlaßten großen Pause eine gewisse Uebereinstimmung in der daß es auch ihm nicht zu verargen ist, wenn er weiter teine Luft Mittheilungen gemacht. Das Polizeipräsidium erklärte Auffaffung auch in der weicheren Klangfarbe auszudrücken. Ja, zu hegen schien, durch Anträge seinerseits auf Verlesung weiterer zu den Akten:„ daß Roller allerdings Mittheilungen gemacht noch mehr: während bis dahin der Vertheidiger in seinen Fragen Schriftstücke aus dem großen Funde den Schleier auch noch habe, sie befänden sich aber nicht bei den Aften und seien und Anträgen eine große Selbständigkeit gezeigt hatte, verrieth von den stillen Theilhabern des journalistischen Kompagnie möglicherweise also ganz wie die Berichte des Edlen v. Lützow an den Edlen v. Tausch- im Privatverschluß des Herrn Polizei er von dem Augenblicke an, wo alle Chancen sich zugunsten geschäfts v. Tausch- v. Lützow zu lüften. " Und diese Ueberraschung des Staatsanwalts schien sich sogar Material uns unerläßlich erschienen angehen in das gefundene mittels folcher Subjekte förmliche Fallen gestellt, um die wäre! " Politische Meberlicht. anderen Richtungen hin in ähnlicher Weise zum Ausdruck kam, I haupt nicht berechtigt waren, einen eigenen Abgeordneten zu p Besondere war es nicht zu verwundern, daß die von ihr bisher vorgelegten nominiren, so wenig wie Gmünd, Göppingen 2c. Entwürfe zur Verfassungsrevision dem Verlangen des Volkes Erwähnung verdient es noch, daß laut obigem Vorschlage die nach einer zeitgemäßen Reformirung dieses Gebietes Wieder einführung der Wahltouverte in sicherer geradezu Hohn sprechen, so daß selbst daß selbst die frühere Aussicht sieht. Es läßt sich somit in jedem Falle erwarten, daß deutschparteiliche Majorität der Kammer, die sonst durch der nunmehrige Entwurf zur Verfassungsrevision annehmbarer Dick und Dünn mit der Regierung ging, den gemachten und aussichtsvoller gestaltet sein wird als seine Vorgänger. Ja, Vorschlägen nicht beizutreten vermochte. Einige Monate wenn das bekannte Sprichwort: Was lange währt wird gut" nach den ergebnißlofen Erörterungen des 94er Entwurfes recht haben sollte, dann müßte der Entwurf sogar ganz vorfanden sodann die Neuwahlen zum Landtag statt, auf grundzüglich ausfallen! Indeß: nous verrons! deren die zweite Kammer eine ziemlich veränderte Physiognomie erhielt. Diesem gewichtigen Momente konnte sich die Regierung doch nicht ganz verschließen, und so trat denn auch alsbald der Ministerpräfident in der neuen Kammer mit der Erklärung hervor, daß die Regierung dieser veränderten Situation bei der Ausarbeitung einer neuen diesbezüglichen Vorlage thunlichst Rechnung tragen werde. Namentlich konnte man hiebei die be- jetzt in achtenswerthe Wahrnehmung machen, daß regierungsseitig jetzt Grund: etwas mehr Geneigtheit vorhanden sei, der Ausmerzung Folge: der Priviligirten zuzustimmen. Nur wurden die Be denken betreffs einer Berallgemeinerung des allgemeinen Wahlrechts wiederholt und bemerkt, daß es nothwendig sei, die Wahl des Ersages für die ausscheidenden Privilegirten nach einem anderweitigen Modus vorzunehmen. Man werde jeden falls in nähere Erwägung ziehen, ob hierfür nicht die Listen Inzwischen waren wieder beinahe zwei Jahre ins Feld wahlen sich eignen würden. gegangen, ohne daß man über den Stand der Sache näheres erfahren hätte. Da ging kürzlich der Abgeordnetenkammer feitens der Regierung die Mittheilung zu, daß dieselbe auf dem be wußten Gebiete zu einem vorläufigen Abschluß ihrer Arbeiten gelangt sei und es für geboten erachte, diesen Theil des Entwurfs nicht ohne Fühlung mit der Voltsvertretung zu Ende zu führen. Infolge deffen fand einige Tage später eine Besprechung hierüber mit den Bertretern der einzelnen Rammerfraktionen statt, wobei zunächst seitens des Ministerpräsidenten nähere Mittheilung über die fragliche Ausarbeitung gemacht wurde. Danach ergab sich folgendes: Der fertig gestellte Theil des Entwurfs bezieht sich eben auf die gewichtige Frage, in welcher Weise ein Ersatz für die ausfcheidenden Privilegirten gewonnen werden solle. Zu diesem Behufe soll nach dem Vorschlag der Regierung eine entsprechende Anzahl von Abgeordneten auf grund von Listen- und Verhältnißwahlen, die in größeren Kreisen vorzunehmen wären, nominirt werden, und zwar sind hierfür die 4 Regierungstreife des Landes in Rechnung genommen. Als Ersatz für die Privilegirten sollen im ganzen 21 neue Abgeordnete gewählt werden, und zwar hätte der Neckarkreis 7, der Jagtfreis 4, der Donauund Schwarzwaldkreis je 5 derfelben zu entsenden. Die Wahlen felbft aber sollten nach folgendem Verfahren stattfinden: Die sämmtlichen von einzelnen Parteien oder Vereinigungen gemachten Wahlvorschläge würden von Amts wegen zusammengeftellt. Jeder Wähler hätte sich alsdann für einen der be treffenden Borschläge und innerhalb dieses Vorschlags für die ihm genehmen Kandidaten zu entscheiden und hierauf seinen Bettel an einem gegen Beobachtung geschützten Tisch in ein Wahltouvert zu stecken. Die Abgeordneten selbst würden sodann unter Anwendung des sog. belgischen Verfahrens verhältnißmäßig auf die einzelnen Vorschläge vertheilt, und die meist Bevorzugten als gewählt proflamirt. Erfahwahlen wären ausgeschloffen, vielmehr würde für einen ausscheidenden Gewählten der nächstfolgende Bewerber eintreten. Dies die Grundzüge des vorgeschlagenen Verfahrens. Danach hätten also die Landtagswähler fünftighin sowohl ihre Stimme für einen einzelnen Abgeordneten, der nach dem allgemeinen und direkten Wahlrecht, wie bisher, zu wählen wäre, abzugeben, als auch an der Nominirung einer entsprechenden Anzahl von Abgeordneten, welche nach obigem Modus vorzunehmen wäre, theilzunehmen. Es ist immerhin anzuerkennen, daß sich die Regierung diesmal schon im Voraus bemüht zeigt, ihren Entwurf dem öffentlichen Urtheil auszusetzen, indem auf diese Weise eher eine Verständigung hinsichtlich der Verfaffungsrevision zu erwarten steht. Hoffentlich läßt nun auch der übrige Theil des Entwurfes nicht mehr allzulange auf sich warten. Bon besonderer Wichtigkeit ist dabei auch noch die Frage, in welcher Weise eine angemessenere Vertretung der Städte erreicht werden solle. Nach der bisherigen Norm ist z. B. das ungeheuerliche Verhältniß zu fonstatiren, daß die Stadt Stuttgart mit zirka 150000 Einwohnern nur einen einzigen Abgeordneten wählt, während dem kleinen Ellwangen, welches faum 4000 Einwohner zählt, dasselbe Recht eingeräumt ist, bie Städte Cannstatt und Eßlingen dagegen( welche nicht in die Kategorie Der guten" gehören), mit über 20 000 Einwohner bisher überBerlin, 29. Dezember. status puo rütteln zu müssen, immer wieder auf Eroberung ausziehen zu wollen denn um das und um nichts anderes handelt es sich in den nächsten Jahren wohl wieder enorme Summen für Armee und Marine zwecke werden ausgeben müssen. So der Offiziöse des Hamburger Correspondent". Die Franzosen behaupten das gleiche natürlich von der deutschen Militärverwaltung, und leider haben beide recht. Die deutschen Kriegsschiffs Neubauten. Unser Kieler Rorrespondent schreibt uns: Die drei faiserlichen Werften in Danzig, Kiel und Wilhelmshaven scheinen jetzt die Fertigstellung der im Bau befindlichen Kriegsschiffe beschleunigen zu wollen. In Wilhelmshaven werden gegenwärtig die beiden Panzerschiffe 1. Klasse Kaiser Friedrich III." und Ersaß Friedrich der Große" Die Schraube ohne Ende. I. Die Franzosen führen aus Meppen batirten Erlaß des Kaisers, betreffend Einführung gebaut. Bei Kaiser Friedrich III." wird schon versucht, den ihrer Armee die vierten Bataillone ein. der großen Schnellade- Kanonen in die Marine, zur Ausführung Deutschland hat seine Armee vergrößert. zu bringen. Die artilleristische Leistung dieses Schiffes, das bei Deutschland muß seine Armee abermals ver- einem Deplacement von 11 080 Tonnen ca. 1300 Tonnen größern, weil Frankreich fie vergrößect. Und so weiter schon größer ist als die übrigen Schiffe der Branden ins Unendliched. h. soweit die Geduld und die Geld- burgklaffe, soll um mehr als ein Drittel größer als die mittel der Völker reichen. der obengenannten Klasse werden. Die Länge der größten II. Die Franzosen erneuern" ihre Artillerie. Geschütze des Schiffes ift 91/2 Meter und durchschlagen bei rechtble Kosten: 2-300 Millionen Franks. Folge: Die Deutschen meter Dicke. Die vier 24 Zentimeter- Schnellade- Kanonen leisten winkligem Auftreffen die Geschoffe Bangerplatten von 72 Sentimüssen ihre Artillerie erneuern, weil die Franzosen es ge- mehr als das doppelte der bisherigen Hauptgeschüße der Panzer O sancta simplicitas! Orljeutſchell Stewerzahler. Auch die mittlere Artillerie soll ganz than haben. 10 enn " = " von Be 1. Klasse. Jedenfalls recht erfreuliche Aussichten für den Freilich, wer hat angefangen. Darüber ist jetzt ein bedeutend mehr leisten, denn während die Brandenburg Schiffe heftiger Streit entbrannt wenigftens mit bezug auf die mit drei 10,5 Schnellfeuer Kanonen 80 Schuß feltern, Artillerie. Die französischen Offiziösen behaupten, die 510 Kilogramm Geschoßgewicht in der Minute deutsche Regierung habe heimlich schon über 100 Millionen vermögen die neun 15 Schnellfeuer- Kanonen von Kaiser Friedrich III." Mart für Artillerie- Reform ausgegeben und Frankreich schoßgewicht zu feuern. Auch die leichteren Geschüße und 54 Schuß von 2750 Rilogramm müsse jetzt wohl oder übel nachmachen. Die deutschen Offiziösen fingen dasselbe Lied, nur, daß sie behaupten, abrechnung dürfte vielleicht daffelbe Resultat ergeben, wie die Maschinengewehre sind an Zahl bedeutend größer. Die Schlußdie Franzosen hätten angefangen. Einer der Herren schrieb Schlußabrechnung vom Umbau des König Wilhelm" auf der für den Hamburger Correspondenten" einen Artikel mit dem Werft von Blohm u. Voß in Hamburg, die eine Ueberschreitung Es des in Aussicht genommenen Betrages um rund 767 000 M. erTitel:" Die deutsch französische Militärschraube". heißt da: bie gab, so daß mit Ausnahme der maschinenbaulichen Arbeiten der 1375 000. tostete. Trotzdem der Umbau Dabei Neubewaffnung der Artillerie und Infanterie Umbau rund fich ging, wird im jezigen müssen wir, wenn wir von Frankreich oder erst im letzten Winter vor Etat eine 1. Rate zum Bau eines Erfazes für von wem sonst gedrängt werden, mitmachen. Das ist thatsächlich eine Schraube ohne Ende. Ein König Wilhelm" gefordert. Die faiserliche Werft Stiel baut Gewehr, wenn es montirt, eine Ranone, wenn sie gegoffen ist, gegenwärtig mit beschleunigtem Tempo den Panzerförper find theoretisch auch schon veraltet. Praktisch Ersatz Leipzig". Die Größe des„ Ersatz Leipzig" tommt fast den tritt die Veraltung allerdings erst ein, Panzerneubauten gleich und beträgt 10 650 Tonnen. Die Geschützwas armirung besteht aus 4 Stück 24 Zentimeter, 12 15 Zentimeter, ein böser Nachbar sich mit Neuerem versieht; da müssen die anderen mit, 10 8,8 Zentimeter Schnellfeuer Kanonen, 10 3,7 Bentimeter denn stehen stehen bleiben, heißt zurückschreiten und wie Maschinenkanonen und dann aus 8 Stück 8 Millimeter MaschinenFürst Bismarck einmal gesagt hat: Das beste Gewehr gewehren. Die Torpedo- Armirung besteht aus 6 Torpedogeschützen. Der Welt ist gerade gut genug auch für den legten deutschen Die Maschinen sollen 18 500 Pferdekräfte entwickeln. Die Be Landwehrmann". Was vom Gewehr gilt, gilt natürlich auch wegung erhält das Schiff vermittelst dreier Schrauben. von den Kanonen. Die Thatsache, daß das französische wie das Die Danziger Werft baut von den gegenwärtig im Bau be deutsche Artilleriematerial von der nimmerrastenden Technik findlichen 5 Kreuzern:„ Ersatz Freya"," K"," L"," M" und" N", noch verbessert werden kann, unterliegt gar nicht der Diskussion. Die beiden ersteren, während die Vultanwerft in Stettin die Auch daß man in Berlin und in Paris seit Jahr und Tag nächsten zwei und die A.-G. Weser in Bremen den letzten baut. und fortlaufend das Zukunfts- Kanonenmodell bereithält, weiß Wie man sieht, ist im Kriegsschiffsbau in Deutschland alles diesseits und jenseits der Vogesen jedes Kind. Man scheute in Thätigkeit und wenn man sich die Forderung im jezigen Etat: sich aber hüben und drüben vor den Millionen, Panzerschiff 1 Kl.( Erfah König Wilhelm), 2 Kreuzer( O. u. P.), die bas tostete, und man wurde ja von 2 Avisos, 1 Kanonenboot, die Torpedoboote garnicht mitgezählt, teinem britten gedrängt. Kanonen, die ansieht und die Steigerung der Gesammtausgaben für die Marine man führt und die auch die anderen europäischen Armeen von 86 400 000. im letzten auf 129 260 000 m. im nächsten führen, hielten und halten sich unter einander vollkommen die Stat vergegenwärtigt, dann muß man sagen, daß wir auf der Wage. Das Bessere" existirte nur in der Theorie. Jetzt nun Fahrt ins Userlose schon recht weit vorgeschritten sind. hat man es in Paris für gut befunden, das vorhandene Zur Affäre von Tausch liegen heute folgende Mel Gleichgewicht zu stören und die Bewaffnungsschraube eine bungen vor: Kurbel weiter herumzudrehen. Man wird der Artillerie ein Die Zukunft" des Herrn Maximilian Harden brachte in neues Geschütz, die längst ausprobirte rücklauffreie Schnell- ihren legten Heften vom 19. beziehungsiveife 26. b. M. Befeuertanone geben. Wir werden natürlich das sprechungen des Prozesses Leckert- Lügow, welche nicht allein den Gerichtspräsidenten, Landgerichtsgleiche thun, denn das Modell ist auch bei Ausfälle gegen uns längst fertig. Das tostet den Franzosen direktor Röseler, die Bertheidigung und einzelne Zeugen, bes 200 Millionen Fr., uns 200 Millionen Mart, sonders den Staatssekretär des Aeußeren, Freiherrn Marschall denn wir brauchen ein paar Kanönchen mehr, und von Bieberstein enthielten, sondern auch in auffallender Weise dann sind wir wieder ganz genauso weit wie das Verfahren des Herrn von Tausch zu rechtfertigen versuchten. vorher. Wegen der Urheberschaft dieser beiden Artikel, welche auf den erften Blick den Anschein erweckten, als rührten sie vom Heraus geber der, Zukunft" selbst her, sind, wie wir hören, bereits Schritte eingeleitet worden, um den Verfasser zu ermitteln. Sollte der Verdacht der Urheberschaft, der sich gegen ganz bestimmte Persönlichkeiten richten soll, begründet erscheinen, so dürfte die Einleitung eines # 181 Und wenn nur hinter der Kanonenfrage nicht die Gewehr frage stände! Sie steht sogar in vieler und der besten Militärs Augen nicht hinter, sondern vor dieser. Beide wirken dann wieder auf die Befestigungsfrage zurück, derart, daß wir, dank der unglückseligen Manie der Franzosen, nie Ruhe halten zu können, immer wieder an dem politischen Disziplinarverfahrens gegen die muthmaßlichen Inspiratoren der und was aus diesem Gnadengefuch geworden, tönnen wir leider nicht feststellen. " rath Stieber, welcher sich gegenwärtig in Kissingen aufhalte". furt und meldete es natürlich anderen Tages sofort feinem Roller felber sagte unter seinem Gide aus: Waterstraat Gönner Rumpff; denn diese Chemikalien sollten angeblich zu sei ein exzentrischer Kopf und da derselbe einmal gesagt habe, es Seine würdige Gattin und Spigelgenossin Agnes war auf einem Attentat auf Rumpff dienen und Horsch gab sogar den 27. November als den Tag der Ausführung an. Der Herr fei wünschenswerth oder ein gelungener Streich, wenn das gleicher fittlicher und patriotischer Höhe. Polizeigebäude in die Luft gesprengt würde, habe er der Ein dritter Zeuge, Kaufmann Preuß, mosaisch, wegen Polizeirath traf die nöthigen Vorbereitungen, ftellte Boften auf Polizei fchriftlich Mittheilung davon gemacht, Unterschlagung in Untersuchungshaft, konnte gar nicht ver- Posten aus und ging abends muthig den gewohnten Weg nach weil er selbst sonst in den schwarzen Verdacht hätte fommen tönnen, nommen werden, weil er von vornherein erklärte, er wolle Hause. Troß all' der schönen Vorbereitungen blieben aber die Attentäter aus Horsch hatte geflunkert, und hätte daß er gemeinsame Sache mit Waterstraat mache". Und Polizeirath einen Meineid leisten. nicht selber die Schwefelsäure die Schwefelsäure nach Frankfurt geKrüger fagt:" Der Zeuge, mit dem er vertebre, sein Gegenüber solchen Belaftungszeugen fanden die Angeklagten er fo wären in die Chemikalien ruhig Darm ein alter Sozialdemokrat, der schon bei dem ehemaligen mit der Behauptung, der Untersuchungsrichter habe ihnen Aus- bracht, Präsidenten des Allgemeinen Deutschen Arbeiter Bereins" fagen erpreßt und falsche Protokolle gemacht, nicht bloß in der stadt liegen geblieben, bis sie dort die Polizei bei einer v. Schweizer Sekretär gewesen sei." Deffentlichkeit theilweise Glauben, umfomehr, als ein Beuge unter anderen Gelegenheit wieder entdeckt" hätte. seinem Eide aussagte, der Untersuchungsrichter habe ihm gedroht, Bei den Massenverhaftungen in Frankfurt, Berlin, Darm wenn er nicht gestehe, so laffe er ihn figen, bis er schwarz werde; stadt und Augsburg wurde nun Horsch ebenfalls verhaftet; und zwar weil er das für seine Sicherheit und weil die Polizei Der Rechtsanwalt Lewald fonstatirte ausdrücklich: " Es sei fein Zweifel, daß Herr Hollmann, den er das für ihre Zwecke( der Berheimlichung des Lockspitzel Charakters) für einen sehr guten Untersuchungsrichter nach der alten für dienlich hielt. Schließlich verlor Horsch nach 2/2 Monaten Inquisitions schule halte, auf das Geständniß der An- Haft die Geduld( er sagte in der Berhandlung:„ Ja, ich war getlagten eingewirkt habe. Es möchten die Protokolle des fehr heruntergekommen, weil ich frant war, und die Beit Herrn Untersuchungsrichters daher mit Vorsicht dauerte mir auch zu lange") und meldete sich beim aufzunehmen sein. Die Hauptverhandlung habe Untersuchungsrichter mit der Erklärung, er sei Polizei- Agent und wesentliche Momente dafür ergeben, daß eine Reihe babe alle die ihm zur Saft gelegten Handlungen von Dingen erwiesenermaßen vorgenommen worden im Auftrage des Polizeiraths Rumpff volls find, die vom Standpunkte des Gesetzes in teiner Weise bracht. sich rechtfertigen lassen." D Ein anderer 3euge war der Kaufmann Ludwig Schnitzer aus Berlin, 59 Jahre alt, jüdisch, wiederholt wegen Betrugs bestraft und damals wieder wegen Betrugs in Untersuchung. Er giebt an, der Untersuchungsrichter habe ihn veranlaßt, von Waterstraat möglichst Briefe und Kasfiber) u. s. w. zu erlangen zu suchen; er habe sie zuweilen dem Untersuchungsrichter abgeliefert und dieser habe seine( Schnizer's) Frau damit zu einer anderen Angeklagten gefchickt, um Antworten herauszu locken, die selbstverständlich auch wieder durch die Hände des Untersuchungsrichters wanderten. Als ihm in der Verhandlung ein gefälschter, nicht von Waterstraat her rührender Rasfiber vorgehalten wird, stockt er auf die Frage, Ganz wie im Leckert Bütow Prozeß der Polizei- Agent von wem er diesen erhalten habe und sagt dann zögernd: Bon Waterstraat oder.... muß ihn mir der Herr Rath Alle diese Vorkommnisse waren ein Kinderspiel gegen das v. Züzow. Aber während Tausch seinen Lützow unter seinem Eide ver ( Landgerichtsrath Hollmann, der Untersuchungsrichter) selber nichtswürdige Manöver, welches der später von einem seiner Opfer gegeben haben." Schnitzer weiß Mordsgeschichten von Dynamit erbolchte Polizeirath Rumpff aus Frankfurt a. M. durch leugnete, erhebt sich Rumpff sofort zum Beschüßer der gefangenen und geheimen Druckereien zu erzählen, sogar eine Lifte von zehn seinen Lockspiel Horsch, einen arbeitsscheuen, wegen Unter- Unschuld und schrieb nach vorheriger Rücksprache Mann fennt er, die zur Ermordung des Kaisers nach Rußland schlagung vorbestraften Schneider, Sohn eines Gefängnißwärters, mit dem Oberstaatsanwalt persönlich an den Untergeschickt worden seien. Natürlich thut er das alles nur, a 13 zur Einleitung und Fortführung dieses Prozesses hatte spielen suchungsrichter Landgerichtsrath Hollmann. Und zwar muß ihm die Sache sehr schwer geworden fein viel guter Patriot". Sowie Spigel Gingold- Stärt glaubt, dem laffen. der hat ihm die Oberstaatsanwalt Dumm= Horsch hatte sich in Frankfurt a. M. in der Bring'schen leicht hat Staate einen Dienst zu leisten", wenn er fürs Berliner Tagedie darin lag, daß er nicht blatt" im Auswärtigen Amt Nachrichten schnorrte und für Wirthschaft zum deutschen Hause" im Auftrage Rumpff's an heit vorgehalten, Tausch spielte. Auf Befragen der Vertheidiger giebt er zu, einige der fogen. Sozialrevolutionäre"( Most'scher Richtung) feinerseits vor dem Pfeifen" Horsch's an den Untersuchungsdaß er sechs mal aus dem Gefängniß geführt als Genoffe herangedrängt und war natürlich bald einer der richter herangetreten feiturz und gut: er schrieb an einem drei Briefe und bezeichnete worden sei, um Rasfiber zu besorgen. Ein Ber- eifrigsten und radikalsten. Den Angeklagten Betschmann suchte Tage am 9. Februar 1881 sprechen sei ihm nicht gemacht für seine Bemühungen; er zu einem Attentate auf Rumpff aufzureizen; er solle ihm auf fie alle als vertraulich". Er hatte mit dieser Bezeich aber Graf Stillfried, der Chef der politischen der Straße oder beim Amtsgebäude in einem finstern Hausgange nung wohl zu erreichen gehofft, daß Horsch einfach entlassen und Polizei in Berlin, hat mich und meine Frau hinkommen auflauern. Der ließ ihn jedoch abfallen, was Horsch jedoch damit die Geschichte begraben werde; welche Gründe oder laffen und hat gesagt: Wenn Sie das so ausführen, dann kommt nicht hinderte, der Polizei nun seine Einflüsterungen Erfahrungen ihn veranlaßten, einem preußischen Unteres uns nicht darauf an auf tausend Mart! Dabei ist es als befchloffene Pläne der Angeklagten zu melden.( Für den fuchungsrichter solche verbrecherische Handlungsweise zuzutrauen, geblieben. Bekommen haben wir nichts. Ich habe 3ynismus Rumpff's mag die Thatfache dienen, daß er wenige wissen wir nicht, feststeht, daß er sehr verwundert war, als bei seiner das gethan, weil ich gedacht habe, daß es patriotisch ist, Fabre später, als Betschmann nach Berbüßung seiner Buchthaus Bernehmung zur Abschwächung seiner Glaubwürdig feit und ich habe gedacht, unserem Kaiser einen Dienst strafe nach Frankfurt zurückkehrte, diesem unter der Drohung der Bertheidiger Lewald beantragte, diese drei Briefe zur Ver zu leisten." Später erklärte er noch: Rath Holl- der Ausweisung den Vorschlag gemacht haben soll, ihm ebenfalls lesung zu bringen. Er muß diese Briefe als von ihm herrührend Mehr Glück hatte Horsch bei dem anerkennen und sieht sich aber vor den Gerichtsschranken zu dem mann hat mir nur gesagt, wenn Sie verurtheilt werden sollten. Spigeldienste zu leisten). das sind seine eigenen Worte- dann kommen Sie bei uns, Angeklagten Breuder aus Darmstadt, den er durch die Ausruf hingeriffen: tennen gelernt hatte; E3 wundert mich, daß sich die Briefe hier in den dann werden wir ein Gnadengefuch einreichen, dann wer Frankfurter Sozialrevolutionäre" den wir ja sehen. Er hat nur tein Versprechen gehabt." Ob dieser hatte vier Flaschen Schwefelsäure, ein Glas Strychnin Atten befinden!" und eine Flasche Atropin in Verwahrung, die ein Der Gerichtshof beschließt die Verlesung und zwar bemerkt *) Rassiber nennt man Briefe, Bettel u. dergl., die von dritter Angeklagter Braun aus der Mert'schen chemischen der Präsident Drenchmann zu Rumpff: Die Berlesung erfolge, Diese Chemikalien nicht weil sie seinen Aussagen entgegenstehen, sondern weil sie die den Gefangenen heimlich einander zugesteckt oder aus dem Ge- Fabrit in Darmstadt entiendet hatte. brachte nun der Lockspizel Horsch selber nach Frant. selben bekräftigen. ( Schluß folgt.) fängniß herausgeschmuggelt werden. " " " fraglich en Artikel die wahrscheinliche Folge sein. Von den in plinarkammer angenommen, daß schon diese wissentlich falsche p die Tausch Affäre verwickelten Journalisten, deren zeugeneidliche Versicherung bie erkannte Strafe der Dienstentlassung zur Folge haben Vernehmung man voraussehen durfte, ist inzwischen auch Herr müsse. Die damit bekundete Nichtachtung vornehmster Pflichten des Gingold- Stärck vom Untersuchungsrichter vernommen worden. Beamten, als Treue, Gewissenhaftigkeit, Wahrhaftigkeit, insDas bayerische Kriegsministerium macht nunmehr folgende besondere gegen die vorgeseyte Behörde, enthält eine so grobe Mittheilungen: v. Tausch wurde am 8. November 1874 auf Verlegung der Dienstpflicht, daß von einem Vertrauen auf fernere Nachsuchen mit dem Vorbehalt der gefeßlichen Dienstpflicht ent- pflichtgemäße Verwaltung eines Amtes ihm gegenüber nicht die laffen und bei nachträglich nachgewiefener Invalidität infolge des Diede sein kann. Und wer die Anstellung in einem Amte durch Feldzuges 1870/71 mit Bension verabschiedet". Ein ehrengericht wiffentlich falsche Vorspiegelungen erschleicht, hat keinen An fiches oder strafrechtliches Verfahren hat ausweislich des Personal spruch mehr auf die Achtung und das Ansehen, welche der Beruf attes gegen Premierlieutenant v. Tausch während seiner Militär erfordert." Dienstzeit nicht stattgefunden. Die Erlaubniß zuin Tragen der Militäruniform, welche v. Tausch bei seiner Pensionirung im Jahre 1875 mangels einer gesicherten Lebensstellung nicht erhalten konnte, wurde ihm im Jahre 1893 auf seine Bilte hin, nachdem ein entsprechendes sicheres Einkommen, sowie eine geordnete Bermögenslage amtlich bestätigt worden war, ertheilt." Ueber die Gründe des Austrittes des Herrn v. Tausch aus bem Dienste äußert sich leider das bayerische Kriegsministerium nicht. Herr v. Tausch ist also wohl durch den Austritt einem ehrengerichtlichen Verfahren zuvorgekommen. " " Er bekommt mehr als 40 Richter erster Instanz, mehr als die Pension von 400 Bergarbeitern ausmacht. Ein Bergmann, der täglich 4 Fr. verdient, müßte ein volles Jahrhundert arbeiten, um die Dotation des Grafen von Flandern zusammenzubringen. Das Volk wird nachrechnen und wird vielleicht eines Tages die Dotation an sich nehmen." # " Ihr seid nur ein Lumpenpact", schrie den Sozialisten ein Abgeordneter zu. Und Ihr seid nur Knechte!" erwiderte darauf Demblon. Woeste rief den Sozialisten in Erinnerung, daß sie der Verfassung und somit dem Königshause Treue und Achtung geschworen hätten. Darauf erwidert Bandervelde:„ Das Königs Begnadigt wurde der wegen Theilnahme am Landes- haus achtet sich ja selbst nicht; darum hat es auch keinen Anverrath zu langjähriger Festungshaft verurtheilte Färbereibefizer spruch mehr auf unsere Achtung!" und dem fügt, einfallend, Karl Appel aus Straßburg i. E. Wenn wir uns nicht sehr Demblon hinzu: Wartet nur, ich werde mich nächstens wieder täuschen, ist die Verurtheilung Appel's durch das Reichsgericht mit Cleopold II. zu beschäftigen haben", eine wißige Anspielung auf grund von Aussagen des v. Tausch erfolgt. Sehr interessant auf die Begegnung des Königs in Paris mit der bekannten Balletdas durch den Prozeß Leckert- Süßom verbreitet wurde, zur Be- Stunde weiter! wäre es, ob das Licht über die Amtsführung des Herrn v. Tausch, tänzerin Cleo de Merode. Und so ging es während einer ganzen gnadigung des Appel geführt habe. Die Nachprüfung aller Der Sozialist Demblon wies die Unterbrechungen seitens des Prozesse, die auf grund der zeugeneidlichen Aussagen des v. Tausch Präsidenten zurück und sagte u. a.: entschieden wurden, würde sich im Interesse des Ansehens der deutschen Rechtspflege empfehlen. " - Wahlinteresse. Bei der Bürgerausschuß Wahl in Rir chhausen( Württemberg) erschien bei der Haupt- wie bei der Nebenwahl von 271 Bürgern tein einziger an der Wahlurne, so daß der Ortsvorsteher und die Wahlbeisitzer kurzerhand allein den Bürgerausschuß nach ihrem Geschmack wählten. Fin de siècle! Desterreich. England. London, 29. Dezember. Nach einer Meldung des„ Daily Chronicle" aus New- York soll der allgemeine englisch- amerikanische Schiedsvertrag vor einigen Tagen abgeschlossen und Marquis Salisbury mitgetheilt sein. Dublin, 28. Dezember. In einer heute hier abgehaltenen großen Versammlung, in welcher alle Glaubensbekenntnisse und alle politischen Parteirichtungen Irlands vertreten waren, wurde ein Beschlußantrag angenommen, durch welchen die Regierung aufgefordert wird, die in dem jüngsten Berichte des parlamentarischen Ausschusses über die Steuereinschätzung festgestellte ungerechtigteit Jrland gegenüber zu beseitigen. Spanien. " Wir haben den Wuth, über die Dotationen das laut zu Vom russisch chinesischen Vertrag ist jetzt ein Theil in sagen, was Ihr denkt, was Ihr aber nicht auszusprechen wagt. offizieller Fassung bekannt geworden. Petersburger Blätter- Der klagende Mohr. Dieses Wort dürfte bald Jedes Jahr werden wir klipp und flar sagen, was wir vom veröffentlichten vor Königthum und von der Person Leopolds II. denken." ein paar Tagen die Statuten der eine andere Bedeutung bekommen, wenn die Nationalliberalen Das erregte folchen Tumult, daß die Gigung unterbrochen chinesischen Oftbahn". Unter dieser Ostbahn wird die Bahn eben nicht nationalliberal wären. Ueber das Urtheil des verstanden, die von einer Station der sibirischen Bahn durch Münchener Schöffengerichtes, das einen von Mohr verklagten 33 Stimmen beschlossen. werden mußte. Schließlich wurde die Dotation mit 74 gegen die Mandschurei nach dem gelben See führen wird. Das Winisterium war ja von vorn Nominell Rebatteur um drei Mart büßte, schreibt das nationalliberale herein der klerikalen Mehrheit sicher, sonst würde es überhaupt ist der Bertrag, der den Bau dieser Bahn sichert, zwischen Leipz. Tagebl.": Selbstverständlich ist eine politische Verder chinesischen Regierung und der russisch- chinesischen einigung nicht gezwungen, sich um gerichtliche Aussprüche au nicht mit solchen Anträgen kommen. Bant geschlossen worden. Daß diese Bank nur die Blende für fümmern, aber die Gründe, die unseres Erachtens für eine Rußland ist, geht schon aus den vielen Privilegien hervor, Revision des Verhältnisses der nationaldie sich die neue Gesellschaft von China verleihen ließ. Sie liberalen Partei zu Herrn Mohr schon bisher gekann, abgesehen vom Bahnbau, Kohlenlager erschließen, sowie sprochen haben, werden durch den Text des Münchener Urtheils auch andere Gruben, Industrie- und Handels- Unternehmungen ohne Frage um einen weiteren vermehrt." in China betreiben. Besitzer von Aktien der neuen Gesellschaft München, 28. Dezember.( Eig. Ber.) Bei einer in der tönnen nur Russen und Chinesen werden. Die Konzessionsdauer Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag zwischen Strizzis" und der Bahn erstreckt sich auf 80 Jahre. China kann die Bahn Artilleristen entstandenen großen Schlägerei machten lettere von auch früher erwerben, aber alle den Russen durch den Bertrag ihren Säbeln so ausgiebigen Gebrauch, daß einer der verletzten gewährten Vortheile muß sie dann anerkennen. Sieht man von Bivilisten bereits seinen Verwundungen erlegen ist, während das der Thatsache ab, daß China den Präsidenten des Direktoriums Verscheiden eines anderen stündlich zu erwarten ist. Rußlands. Schon bei der Obligationen- Ausgabe kann Rußland das Vorbezugsrecht in Anspruch nehmen. Die chinesische Ditbabu das Vorbezugsrecht in Anspruch nehmen. Die chinesische Ostbahn muß so gebaut werden, daß sie das rollende Material der sibiriMadrid, 29. Dezember. fchen Ostbahn sofort auf ihre Linien übernehmen kann; und in Der wiebererstandene allen Fragen der Bau- und Verwaltungsweise bildet der ruffische Soffriegsrath. Auf die Nachricht von dem Siege bes Finanzminister die oberste Instanz. Die russische Post wird von fubanischen Infurgentenführers Garcia, wobei die Spanier der Bahn tostenlos befördert. Passagiergut und Waaren, die 200 Mann, darunter zehn Offiziere, verloren, trat noch gestern transito von einer russischen Station zur andern abgefertigt- Die Provinzial Landtage, deren Session eben Abend das Ministerium zu einer Sigung zusammen, in welcher Die Provinzial- Landtage, deren Session eben werden, unterliegen feinerlei chinesischen Zöllen. Die begonnen hat, lenken die Aufmerksamkeit der politischen Kreise beschloffen wurde, General Weyler telegraphisch zu beauftragen, aus Rußland nach China per Eisenbahn eingeführten, mehr auf sich, als dies sonst der Fall ist. Der niederösterreichische sogleich gegen Bayamo mit seinen Truppen vorzubringen. Bayamo liegt im äußersten Often Rubas, Weyler steht im sowie auch die auf demselben Wege aus China nach Landtag hat zum ersten Male eine antisemitische Majorität, die Bayamo liegt im äußersten Often Rubas, Weyler steht im Weften. Rußland abgefertigten Waaren werden einem chinesischen neue Partei der Sozialpolitiker hat dort zum ersten Male Eingangs resp. Ausgangszoll unterliegen, der um ein Gelegenheit zu einer parlamentarischen Bethätigung. Der Die republikanische Bewegung, von der der Drittel geringer ift, als der von chinesischen Seezollämtern er- Landesausschuß Niederösterreich, also bie Selbst- unlängst gemeldete Aufstand in Novelda ein äußeres Beichen hobene Zoll. Der Gesellschaft steht das Recht zu, auf der Bahn Verwaltungsbehörde für die Provinz, die für die Ver- war, greift in den Provinzen Alicante und Valencia immer mehr die Ordnung durch von ihr gestellte Polizei- Agenten", deren waltung Wiens vielfach maßgebend ist, ist zum ersten um sich. Bi y Margall, der Führer der einen republikanischen Bahl zu bestimmen ihr überlassen ist, aufrecht zu er Male faft rein antisemitisch. Im mährischen, böhmischen, Gruppe, hat einen Aufruf an seine Anhänger erlassen, sich zu halten. Nach 80 Jahren fällt die Bahn fostenlos China zu. steierischen, trainer Landtage wurden Anträge auf Einführung organisiren, da leicht große Veränderungen eintreten könnten. Wenn nur zu dieser Zeit die Mandschurei noch zu China ge- direkter Landgemeinde Wahlen eingebracht. Beschlüsse hierüber Salmeron, ein anderer Führer der Republikaner, kündigte eine hört! Schon im Jahre 1860, als Franzosen und Engländer find für die Reichstagswahlen auch bindend, worin ihre besondere Agitationsreise nach Katalonien an. China bedrängten, hat sich Rußland einen Theil der Mandschurei, Bedeutung liegt. Im galizischen Landtage betonte Statthalter das Amurgebiet abtreten lassen. Nach dem chinesisch- japanischen Fürst Sanguszko die Nothwendigkeit, der radikalen Bewegung Petersburg, 29. Dezember. Die heute bei der russischKriege spielte es dieselbe Rolle wie damals. Nur nicht so derb mit allen gefeßlichen( nur mit diesen?) Mitteln entgegen chinesischen Bant eröffnete Substiption auf die Aktien ber zugreifend geht es jetzt vor, gleichsam auf Umwegen. Die Sache zutreten. chinesischen Ostbahn wurde wegen Ueberzeichnung bald bleibt dieselbe. Beim japanisch- chinesischen Friedensschlusse hat geschlossen. Deutschland im Bereine mit Rußland auf Japan gedrückt. Der Paris, 28. Dezember. Die am 8. Januar bevorstehenden im vergangenen Sommer lostollende Chinesenrummel findet seine Senatoren Wahlen werden jetzt von allen Parteien mit der Fahrgeschwindigkeit der Eisenbahnzüge. Kredite für neue Eisenbahnen. Erhöhung Ertlärung nur darin, daß man glaubte, jetzt werde man von Eifer vorbereitet. Besonders rührig sind die Sozialisten der Neue Kriegsschiffe. Von der russisch- chine. China für die geleisteten Dienste bezahlt werden. Die Ent- Gironde. Dieselben haben gestern in einer Plenarversammlung fischen Bahn. Das Ministerium für Verkehrswege ver schädigung blieb aus. Dafür zahlt jetzt der deutsche Kaufmann, die vollständige Liste ihrer Kandidaten, 4 an der Bahl, aufgestellt langt einen Kredit von mehr als 10 Millionen Rubel für den Bau der nach China exportirt, ein Drittel mehr Boll als sein russischer und veröffentlicht, sowie gleichzeitig ein Manifest erlaffen, neuer Eisenbahn- Linien. Daffelbe Ministerium hat beschlossen, Konkurrent. Der Mann muß die auswärtige Politit Deutsch- welches mit den Worten beginnt: Krieg dem Opportunismus. im Juli nächsten Jahres die Fahrgeschwindigkeit der Eisenbahnlands loben! Oder nicht? Hoch die sozialen Reformen. Am 3. Januar müssen in der Schnellzüge 65 Werft, Poft- und Personenzüge 50 Werft, MilitärDuellchronit. Das Duell zwischen dem Legationssekretär Gironde alle Fraftionen der republikanischen Demokratie wie ein Büge wie folgt zu erhöhen: Gilzüge 75 Werst in der Stunde, v. Wangenheim und dem Premierlieutenant Grafen v. Uexküll, Mann zusammenstehen." Im Nord Departement haben die züge und Eilgüterzüge 28 Werft.- Auf den Werften am von den wir schon berichtet haben, hat nach einer Meldung der Sozialisten 7 Kandidaten aufgestellt und ein ähnliches Manifest Schwarzen Meer sollen, abgesehen von dem Panzerschiff " National Zeitung" aus Stuttgart um so peinlicheres Aufsehen erlassen. Rostislaw", welches in Nicolajew gebaut wird, zwei Panzererregt, als dabei Persönlichkeiten mitgewirkt haben, welche sich Die Carmaux- Niederlage" der fran- fchiffe von 12 480 To. Rauminhalt gebaut werden. Das erste dessen nach den Reichstags- Verhandlungen über den Duellunfug ösischen Sozialisten war für die Sieger" noch foll im Jahre 1898, das zweite im Jahre 1900 fertiggestellt hätten enthalten müffen. Unparteiischer" war der Kommandant blamabler als wir vermuthet hatten. Herr Deschanel sprach sein. In Petersburg sollen außer den im Bau befindlichen von Stuttgart, Generalmajor v. Schott, Sekundant des Frhrn. ganz wie unsere Ordnungspolitiker hinter ver Panzerschiffen Boltava",„ Sebastopol"," Petropavlovst", v. Wangenheim der preußische Gesandte Dr. v. Holleben. Als chlossenen Thüren; den Sozialisten nicht blos, sondern Admiral Apragin"," Oslabia" und" Peresvet“ und einem Arzt fungirte der Generalarzt à la suite Medizinalrath fogar den Vertretern sozialistischer Blätter war der Eintritt ver- Streuzer 1. Klasse, von derselben Art wie der Kreuzer„ Russia", v. Burckhardt. boten. Und so vernichtete denn Herr Deschanel die Sozialisten drei Kreuzer 1. Klasse und zwei Torpedozerstörer gebaut werden. vor einem Publikum von ungefähr 300 Menschen die meisten Die Panzerschiffe sollen im Jahre 1897, die Kreuzer in den davon Bedienstete des Königs Stumm von Carmaux: des Herrn Jahren 1898 und 1899 fertiggestellt sein. Außerdem ist der in Refféguier. Wir hatten wirklich gedacht, solch lächerlichen Frankreich erbaute Kreuzer 1. Klaffe Swetlana" fertiggestellt Komödienspiels sei man in Frankreich unfähig. worden. Das Organ des Finanzministers, der Westnik Belgien. Finanzow", weist auf die große Bedeutung der russisch- chinesischen Bahn in wirthschaftlicher Beziehung hin und nennt Rußland den Vermittler friedlicher und kultureller Beziehungen zwischen Europa und Asien. Reine Währungsreform. Daily Telegraph" erministers Witte, in Rußland die Goldwährung einzuführen, aufgegeben sei. Serbien. " B Frankreich. = Es war der " Nußland. Belgrad, 28. Dezember. Der zur Kabinetsbildung berufene serbische Gesandte in Wien, Simitsche, wird ein Koalitionsministerium ( ein Ministerium, das Vertreter aller Parteien umfaßt) zu konruiren versuchen. Einmal hat er das Experiment schon gewagt. Fortschrittlern", das Budget für 1897 ist noch nicht bewilligt. aber das gewonnene Produkt ging damals bald wieder in die Brüche. Die jeßige Majorität der Stupschtina besteht aus Set Simitsche seinen Plan durch, d. h. begnügen sich die Radikalen", hinter denen die Mehrheit der Bevölkerung steht, " Chronik der Majestätsbeleidigungs Prozesse. Aus Konstanz wird folgendes Vorkommniß berichtet, das bei dem iminer mehr überhandnehmenden Denunziantenthum bazu mahnt, in Wirthshausgesprächen recht vorsichtig zu fein: Viel besprochen wird ein Vorgang, der sich im„ Krokodil" in Konstanz zugetragen hat. Dort saßen zwei junge Leute in Brüffel, 27. Dezember.( Eig. Ber.) In der Kammer gab eifrigem Gespräch und bemerkten nicht, daß ein an einem benach- die Debatte über das Budget dem Genossen Professor barten Tische figender Herr die Unterhaltung aufmerksam ver-. Denis Gelegenheit zu zeigen, wie ungeheuer die Finanzfolgte. Der Herr begab sich darauf auf die Straße und theilte politik der Regierung durch indirekte Befteuerung, namentlich der bort einem Schuhmann mit, er habe soeben aus dem Munde nothwendigsten Lebensmittel, die arbeitenden Klassen belastet. hält aus Petersburg die Mittheilung, daß die Absicht des Finanz eines der jungen Leute eine Majestätsbeleidigung vernommen. Brüffel, 28. Dezember. Ueber den Kongreß der Die beiden Gäste wurden auf diese Beschuldigung hin fest- sozialistischen Gemeinderaths Mitglieder begenommen und zur Bache gebracht. Einer von ihnen wurde richtet uns noch unser Brüsseler Korrespondent: 96 Gemeinden sodann wieder entlassen, der andere jedoch verhaftet. Bei der waren durch annähernd 250 Delegirte vertreten. angeblichen Majestätsbeleidigung handelte es sich um eine erste derartige Kongreß. Den wichtigsten Verhandlungspunkt Aeußerung, die der verhaftete junge Mann in dem Wirthshaus- bildete die Gründung eines Sekretariats der sozialisti. gespräch über den Kaiser gethan hat. Der Denunziant, über fchen Gemeinderäthe Belgien 3. Dasselbe soll eine Haller, der als Reporter bei der nationalliberalen Konstanzer Landes alle für ihre Kollegen anderer Kommunen wichtigen dessen Verhalten die lebhafteste Entrüstung herrscht, ist ein Herr Zentralstelle sein, an welche die sozialistischen Gemeinderäthe des Beitung" angestellt ist." Nachrichten über gemachte Erfahrungen 2c. gelangen zu lassen haben, und von der aus auch sie wiederum die nöthigen Informationen erhalten. Das Sekretariat soll den Gemeindevertretern Gegen die Novelle zum See Unfallver- mit Rath und That zur Seite stehen, ihnen die Vorarbeiten vorderhand mit einigen Vertretern im Ministerium, dann muß ficherungsgesetz macht sich, nach dem Hamb. Corr.", dem leiften, indem es die auf dem Gebiete der Gemeindeverwaltung vor allem die Kammer aufgelöst werden. Organe der Großrheder, unter den Fischern der Watten anzustrebenden Reformen in Anträgen formulirt und die Mittel und Flußmündungen ein lebhafter Widerspruch geltend. Sie zu deren Verwirklichung erforscht. In Belgien, wo, wie in In dem Prozeß gegen die Mörder Stam. beanstanden, daß in dem Gesetzentwurf feine Gefahren Frankreich, von jeher die sozialistische Kommune" mehr Aussicht bu I ow's fanden am Montag und Dienstag die Plaidoyers tlassen vorgesehen sind, und wünschen den§ 134 dahin auf Verwirklichung hat, als in Deutschland, ist die Schaffung statt. Bei Beginn der Montagssigung theilte der Präsident mit, abgeändert zu sehen, daß die Vertheilung der Beiträge nicht nur eines solchen Instituts von großer Wichtigkeit. Das Sekretariat daß der Revolver Stambulow's gestern vom Gerichtstische ge unter Berücksichtigung der Dauer der Beschäftigung und der besteht aus einem Komitee von 5 Personen und die Funktionen stohlen worden sei. Verschiedenheit der ortsüblichen Tagelöhne", sondern auch unter des Sekretärs wird der Genosse Dr. Emil Bind übernehmen. Die Aussage der Frau Stambulow ist noch nachzutragen. Berücksichtigung der Gefährlichkeit des Betriebes zu erfolgen hat, In der Kammer gab es am 24. Dezember wieder Der Sofianer Berichterstatter der Wiener Reichswehr" schildert und daß der Bundesrath nicht nur fakultativ, sondern obli- eine stürmische Sigung. Für den Thronerben( d. b. wenn er sie folgendermaßen:„ Das Erscheinen der Frau Stambulow am gatorisch die Bertheilung der Beiträge nach diesen Grundsägen noch an die Reihe kommt), den Grafen von Flandern, war eine 25. d. war von wahrhaft dramatischer Wirkung. Frau Stamfestzusetzen habe. Dotation von 200 000 Frants beantragt. Da erhob sich Genosse bulow fagte unter lautloser Stille etwa folgendes: Sie haben Bandervelde und erklärte im Namen seiner Genossen: mich durchaus hier sehen wollen. Hier bin ich. Auf Ihre Wir sind Republikaner; wir werden gegen eine Apanage Fragen antworte ich nur eins. Jene dort fie zeigte auf die für den Bruder des Königs stimmen. Die Dotation ist ein Angeklagten find nicht die Schuldigen. Ich spreche sie frei, feudales Ueberbleibsel, welches einst damit gerechtfertigt thun Sie daffelbe. Denn Sie, Herr Präsident, und Sie, Herr wurde, daß die Prinzen sich Beschüßer der Künfte nannten. Staatsanwalt, Sie wissen genau, wer die Schuldigen sind! Doch der Graf von Flandern intereffirt sich für die Nibe- Mehr habe ich nicht zu sagen!" und mehr sagte Frau Stam lungen" nicht und hat dafür seine guten Gründe." bulow auch nicht. Deutsches Reich. - Von der Wahrhaftigkeit der Beamten. Ein im Reichsdienst angestellt geweſener Bureaubeamter hatte vor seiner etatsmäßigen Anstellung die amtlich erforderte Ber ficherung, daß er schuldenfrei sei, wissentlich falsch angegeben. Gegen den Beamten wurde das Disziplinarverfahren eingeleitet. Die erst instanzliche Entscheidung äußert sich dahin: Schon die Thatsache, daß der Angeschuldigte die von seiner vorgesetzten Dienstbehörde erforderte amtliche amtliche Erklärung der Schuldenfreiheit wissentlich falsch abgegeben hat, stellt ein schweres Dienstvergehen dar, welches die Dienst entlassung um so mehr rechtfertigt, als von der Abgabe dieser Erklärung die etatsmäßige Anstellung abhängig war, lettere sich also nunmehr als unter unrichtigen Boraus segungen erfolgt tennzeichnet." Dieser Auffassung hat sich das Urtheil des taiserlichen Disziplinarhofes zu Leipzig angeschlossen. Dort heißt es: Mit recht hat auch die Dissi " Bulgarien. Afien. " Diese Bemerkung, welche eine bekannte Schwäche des Grafen in Erinnerung brachte, rief auf der Rechten einen EntrüstungsNothstand in den 8entral Provinzen sturm hervor. Indessen ließ Vandervelde sich nicht beirren und Indiens. In einer in Kalkutta erscheinenden Zeitung vers fuhr fort: öffentlicht ein früherer Richter in Jabalpur eine Schilderung von Der Graf von Flandern ist Großgrundbesizer. Er ist dem Nothstand in den Bentralprovinzen. Täglich sterben Tausende. Weinhändler, wie ja auch sein Bruder( der König) mit Schon im September war die Sterblichkeit im Distrikt Jabalpur Kautschuk und Elfenbein handelt. Für sein Nichtsthun auf 97 täglich gestiegen, in Sanguar auf 98, in Damot auf 138 bekommt er bereits mehr als alle Minister zusammen, als alle und in Sihora auf 225. Während der großen Hungersnoth von Pfarrer der obersten Klaffe, als alle Richter am Raffationshof. 1887-1889 ftieg die Bahl in der ganzen Proving niemals über zu Ende. -Partei- Nachrichten. e 95. Goodridge erklärt, jetzt lasse sich nichts mehr gegen die Streit der Hamburger Hafenarbeiter dauert, eines Wandergewerbescheins bedürfen. Die Gewerbescheine für Hungersnoth ausrichten. Die von der Regierung getroffenen denselben pro Woche 1000 M. Unterstützung zu Reisende zu den vorstehend zu und b bezeichneten Zwecken find, Maßnahmen seien völlig unzulänglich. überweisen. Um nun diesem Beschluß Rechnung zu tragen wenn im Laufe des Jahres ein Wechsel in der Person des Afrika. und doch den Streitfonds der Berliner Maurer nicht zu Reisenden eintritt, für den Rest ihrer Giltigkeitsdauer steuerfrei Kairo, 28. Dezember. Der Ministerrath hat genehmigt, daß schmälern, ersuchen wir die jetzt in Arbeit stehenden Kollegen, auf die Person des Nachfolgers durch Umschreibung oder anderdas Richterkollegium des Appell- Gerichtshofes für auf ihren Arbeitsstellen kräftig für das Sammeln zum Streit weite Ausfertigung zu übertragen. die Eingeborenen durch drei europäische Richter verstärkt fonds der Berliner Maurer einzutreten. Gleichzeitig machen Artikel 2. Dieses Gesetz tritt mit dem 1. Januar 1897 wird; zwei dieser drei Richter werden Engländer, der dritte wir darauf aufmerksam, daß Mittwoch, den 6. Januar in kraft. Selbst die kapitalfromme katholische ,, Germania" findet, bei wichtigen Sachen die Mehrheit gesichert.- Die Europäerung der Maurer und Bauarbeiter in Keller's Lokal, daß Unfallversicherungsfachen zuweilen" langsam schreiben sich Engländer. Koppenstr. 29, abgehalten wird. Zu dieser Versammlung erledigt werden. Das Blatt erzählt: Am 10. Mai 1895 Kapstadt, 28. Dezember. So und soviel Eingeborene wurden Sonnabend, den 2. Januar, abends 8 Uhr, in den bekannten heinische landwirthschaftliche Berufsgenossenschaft lehnte durch Beerscheint ein Flugblatt. Wir fordern nun die Kollegen auf, sich erlitt ein Ackerer einen Unfall und meldete denselben sofort an. Die niedergeschossen: der Aufstand im Betschuanaland ist anscheinend Bezirkslokalen zu melden, um eine regelrechte Verbreitung der scheid vom 23. Oktober 1895 die Anerkennung eines Betriebsunfalls jagden, und nicht Araber allein find es, die solche unternehmen.Berlins und Umgegend. J. A.: Wilh. Frisch. Nicht blos im Kongobecken giebt es noch Menschen- Flugblätter zu ermöglichen. Die Lohnkommission der Maurer und infolge deffen die Zubilligung einer Rente ab. Gegen diesen Bescheid erhob der Mann rechtzeitig am 16. November 1895 Bei den Wahlen zur Orts- Krankenkasse der Gastwirthe Berufung beim zuständigen Schiedsgericht, welches demselben erst und verwandten Gewerbe zu Berlin, die am Dienstag vor am 23. März 1896 eine Rente zuerkannte. Dagegen ergriff nun Gemeindewahlen. In den Dörfern Richzenhain und sich gingen, siegte die Liste der organisirten Gastwirths- Gehilfen am 15. Mai 1896 die Berufsgenossenschaft Returs beim Reichsder am 24. Oktober 1896 verworfen Röhrsdorf in Sachsen wurden die von unseren Genoffen auf Arbeitnehmer. Wie bei der vorigen Wahl, die bekanntlich von mit 50 Stimmen Majorität. Gewählt wurden 100 Delegirte der Versicherungsamt, wurde. Die Zahlung der Rente an die Ehefrau des gestellten Kandidaten gewählt. war, der unterdessen gestorben der Versammlung selbst und auch nachträglich von der Aufsichts- Mannes, Wie die sächsischen Parteigenoffen, so sind auch die Sozialbehörde für ungiltig erklärt worden ist, war die Betheiligung, im 21. November dieses Jahres. Die Erledigung demokraten B a dens wacker an der Arbeit, um in den Gemeinde- Berhältniß zu den früheren Wahlen, woran sich die organisirten des Falles hat somit 12 Jahre beansprucht, was um so vertretungen Zutritt zu erlangen oder, wo das schon der Fall Gehilfen nicht betheiligt hatten, sehr lebhaft. Auch dieses Mal härter empfunden wurde, als es sich um eine dürftige Familie boten die Gegner, die ihre Stimmen aus den verschiedenen großen handelte. bereits auf eine Reihe stattlicher Geschäften( wie dem Prälaten, dem Böhmischen Brauhaus, Und um welchen Betrag handelte es sich bei diesem Falle? Erfolge zurückblicken. Außer denen, die im Vorwärts" Paßenhofer's Brauerei, Pfefferberger Brauerei u. s. w.) zusammen- Nach dem genannten Blatte waren dem Verunglückten noch nicht schon erwähnt wurden, sind zur Zeit noch die Orte Aue bei holten, alles auf, um, unterstützt von den Unternehmern, die ganz 50 Pf. täglich zugesprochen. Die Germania" meint nun, Durlach und Forchheim zu nennen, wo unsere Partei bei der organisirten Gehilfen von der Verwaltung der Krankenkasse fern daß durch Schaffung mehrerer Endinstanzen an stelle Wahl gut abschnitt. In Aue wurden in der dritten Klasse alle des einen Reichsversicherungsamtes die Erledigung der Unfallvier Kandidaten der Sozialdemokratie gewählt, und in Forchheim 8u halten. Ihr Mühen war vergeblich. Dieser Vorschlag taugt siegte in der dritten Klasse unsere Liste mit 72-74 Stimmen Töpferstreik. Der Vorstand des Zentralverbandes der fachen beschleunigt werden würde. gegen 32 36 Stimmen des" Ordnungs" Mischmasches; Töpfer 2c. theilt uns mit, daß ihm telegraphisch die Nachricht aber gar nichts. Den Arbeitern wird gerade durch ein von den Unternehmern unabhängiges Reichs- Versicherungsaint am besten zuging, daß die Ofensetzer der Firma Gutjahr in Köln a. Rh. gedient, während obere Instanzen in den verschiedenen Landesdie Arbeit niedergelegt haben. Zuzug von Ofenfeßern nach dort theilen der Beeinflussung durch das Unternehmerthum erfahrungs ist fernzuhalten. Es handelt sich vermuthlich um das Arbeiten mäßig viel leichter zugänglich find, als eine Zentralinstanz. auf fensterlosen Bauten. Nöthig ist nur eine Vermehrung der Schiedsgerichte und der Personen in der Berufungsinstanz, dem Reichs- Bersicherungsamt. Das paßt aber dem Unternehmerthum nicht; da schreit es über Rostspieligkeit", während es z. B. bei der Entschädigung seiner Vertrauenspersonen in den Berufsgenossenschaften mit den Tausenden nur so herumwirft. war, die Zahl der Size zu behaupten und zut ver: mehren. Sie können " " weiter gelang es es dort, in der zweiten Klasse drei Sozialdemokraten durchzubringen, während die beiden anderen nur je 1 Stimme weniger bekamen als die betreffenden Kandidaten der Gegner. Mit welcher Energie insbesondere das Zentrum feinen Besitzstand zu behaupten sucht und wie be- In Langenbielan sind von den 31 bei der Firma deutend daher die Schwierigkeiten sind, mit denen unsere Gottlob Jung beschäftigten Webern 30 in Streit getreten, badischen Genossen zu kämpfen haben, das zeigte die Gemeinde weil die Firma eine etwa 20prozentige Lohnherabsetzung vor wahl in dem Dorfe Muggensturm bei Rastatt, wo unsere nehmen wollte. Die Ausständigen fordern die Gewährung des Genoffen zum zum ersten Mal selbständig auf auf den Plan alten Lohnes und im Durchschnitt eine Lohnerhöhung von 1/2 Pf. getreten waren. Wie der Volksfreund" berichtet, holte für den Meter Waare. Gelingt es, den Zuzug fernzuhalten, so der Polizei- und Ortsdiener den letzten Ultramontanen zur Wahl; ist der Erfolg der Lohnbewegung sicher. selbst Kranke, die kaum laufen konnten, wurden herbeigezogen. Ju Magdeburg ist der Streit der Klempner der Firma Dennoch siegten in der 3. Klasse die Schwarzen mit nicht mehr Beißer u. Fliege beendet. Die Arbeit wurde am Montag als 108-121 Stimmen, während unsere Liste 73-88 Stimmen wieder aufgenommen. Maßregelungen werden nicht vorgenommen; auf sich vereinigte, was für den Anfang gewiß kein schlechtes es ist dies, wie die Voltsstimme" mittheilt, das Resultat einer Resultat ist, umfoweniger, als bei der Festsetzung der Wahlzeit öffentlichen Metallarbeiter- Versammlung, die sich mit der Anauf die Arbeiterverhältnisse nicht die erforderliche Rücksicht ge- gelegenheit beschäftigte. Den Ausstand hat, wie unser Bruder organ weiter berichtet, eine Zwischenperson verschuldet, die ihr zugegangene Mittheilungen brühwarm dem Chef hinterbrachte. Der Chef fühlte sich durch die Mittheilungen verletzt. Der Streit drehte sich um die Auszahlung eines Theiles des Lohnes vor Weihnachten. In der Fabrit ist, entgegen dem Magdeburger Brauch, 14tägige Lohnzahlung üblich. nommen worden war. M Bei der Gemeinde Ausschußwahl im Dorfe A chim bei Bremen wurde in der fünften Klasse der von unsern Genossen aufgestellte Kandidat Georg Becker einstimmig, und zwar mit 188 Stimmen wiedergewähit. Von der Agitation. In der Rheinpfalz wird in der Beit vom 3. bis 17. Januar Reichstags- Abgeordneter Först er aus Hamburg auf Veranlassung des pfälzischen Agitations tomitees eine Anzahl Bersammlungen abhalten. " erfolgte ain Risiko der Arbeit. Ein gräßlicher Unglücksfall hat sich, wie die Leipziger Volkszeitung" mittheilt, am Weihnachts Heiligabend in der Eisengießerei von Gebr. Stern topf in 3 weinaundorf bei Leipzig ereignet. Beim Gießen des 35 Zentner schweren Fundaments einer Dynamomaschine drang plöglich infolge Plagens einer Formwand die flüssige Eisenmasse auf die umstehenden Arbeiter, unter benen sich auch der Gießereibefizer Sternkopf befand, und verbrannte diesen sowie den Former Hermann Miether und den Former Lehrling Albert Voigt so schwer, daß sie mittels Krankenwagens ins Leipziger Krankenhaus überführt werden mußten. An dem Aufkommen Voigt's wird gezweifelt. Außer den Genannten find noch fünf andere Personen verlegt, jedoch nicht schwer, sodaß sie in häuslicher Pflege verbleiben können. • Ju Wien tagt gegenwärtig der zweite öfter: reichische Gewertschaftstongres. Auf dem ersten Württemberg tritt am 1. Januar in Thätigkeit. Das städtische Arbeitsamt in Reutlingen in Kongreß im Jahre 1893 waren rund 50 000 organisirte Arbeiter Aus dem Saalkreise wird uns geschrieben: Am 27. De vertreten, jetzt beträgt die Mitgliederzahl der Gewerkschaften zember wurde in Halle a. G. eine gutbesuchte Konferenz der Desterreichs fast 100 000, darunter 31½ Tausend Frauen. Die Depelchen und lehte Nachrichten. Parteigenoffen des Saaltreises unter dem Vorsiz des Vertrauens- Einnahmen aller jetzt bestehenden 782 Gewerkschaften Hamburg, 29. Zezember.( Privatdepesche des„ Borwärts".) mannes Scha de abgehalten. Genosse Weißmann sprach betrugen in der Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni dieses Der Hafen- Berichterstatter des„ Hamburger Echo" und drei über Agitation auf politischem und gewerkschaftlichem Gebiete. Jahres 492 585 fl. 88 tr., 492 585 fl. 88 fr., die Ausgaben für Fach- Korrespondenten auswärtiger Zeitungen wurden heute Nachmittag Genosse Ad. Thiele referirte über die bürgerliche und sozial- blätter 44 042 fl. 39 fr., für Agitation 17 195 fl. 50/2 kr. bei ihrer Hafenrundfahrt von der Polizeibarkasse geentert und demokratische Presse und über die Möglichkeit und Nothwendig für Rechtsschutz 3492 fl. 531/2 fr., für Reise- Unterstützung teit einer immer mehr zunehmenden Ausbreitung des Voltsblatts". 11 969 fl. 16 fr., für Arbeitslosen- Unterstügung 50 067 fl. 68 fr., fchließlich zur Hafenwache fistirt. Nach Aufnahme der Personalien Der Abgeordnete Kunert hielt eine Ansprache, worin er die für Kranken- und Invalidenunterstützung 70 194 fl. 51/2 kr., für Stellung der Sozialdemokratie zu den wichtigsten Seiten der außerordentliche Beihilfe in Nothfällen 6483 fl. 67 fr. Agrarfrage unter Berücksichtigung der ländlichen Verhältnisse schließlich der Verwaltungsausgaben betrugen die Gesammt des Saalkreises auseinandersezte. Die Annahme einiger Anträge ausgaben der Gewerkschaften 300 760 fl. 76%, fr., der Verim Sinne der erwähnten Referate, sowie der Verlauf der Dis- mögensstand am 30. Juni d. J. 576 029 fl. 641/2 fr. Der tuffton legten ein schönes Beugniß für den Gruft und die feste Ge Dispositionsfonds der freien Organisationen vereinnahmte 118 502 fl. schloffenheit der Parteibewegung in diesem Reichstags- Wahl- 49 fr. und verausgabte 85 013 fl. 22 tr. freife ab. Mit frohem Muth blickt man der Arbeit des kommenden Jahres entgegen. Ju Nordhausen tagte am 8. Weihnachtsfeiertage eine Parteikonferenz für diesen Reichstags- Wahlkreis, um den Bericht des Kreis- Vertrauensmannes, ferner den Bericht über die Presse und über die Agitation entgegenzunehmen, sowie die Frage der Aufstellung eines Reichstags- Kandidaten zu erledigen. Den Verhandlungen ging ein Vertrag des Genossen Glocke aus Berlin voraus. Die Berathungen waren von großer Sachlichkeit getragen und zeigten, daß die Genoffen in Stadt und Land mit der größten Opfer freudigkeit für die Verbreitung der sozialistischen Ideen eintreten. Bei der Besprechung der Punkte Presse und Agitation wurde von allen Seiten der Wunsch geäußert, daß mehr als bisher gethan werden möge, um die Verbindung mit dem Land immer inniger zu geftalten. Als Kandidat für die nächste Reichstags: wahl stellte die Konferenz einstimmig den Genossen Glocke aus Berlin auf. Todtenliste der Partei. In Flensburg ist einer der ältesten dortigen Parteigenossen, der Schuhmacher Peter Hansen, aus dem Leben geschieden. Er war bei allen Gelegenheiten, wo es galt, für unsere Sache einzutreten, besonders aber bei den Reichstagswahlen, ein thätiger Mitkämpfer. Polizeiliches, Gerichtliches ze. Mandate wie = Ein wurden sie entlassen. Die Unterstützungsgelber wurden an die Streitenden glatt ausbezahlt. Ein Drittel des Rassenbestandes verblieb für die nächste Woche, so daß bei dem sicheren weiter gleich günstigen auch in der nächsten ganz oder zum größten Theil ausbezahlt Fortgang der Sammlungen die Unterstützung der Streifenden werden dürfte. Neben den Gewerkschaften bestehen noch eine große Anzahl der für Desterreich typischen Bildungsvereine, und zwar Hamburg, 9. Dezember.( W. Z. B.) Heute waren nach 280 deutsche und 289 czechische. Einer Schäßung nach haben diese amtticher Feststellung im Hafen in 41 Stauerbetrieben 2621 fremde Arbeiter thätig. Im Hafen lagen 243 Schiffe, von zusammen rund 381/2 Tausend Mitglieder. Auf dem jetzigen Kongreß sind 252 Delegirte anwesend, deren diesen waren 187 mit 387 Gängen in Thätigkeit; 104 dieser einzelne haben mehrere sich auf die ein: Schiffe lagen an den Quais, auf 74 arbeiteten 1214 Leute an zelnen Berufe folgt vertheilen: Buchgewerbe 21, 180 Krähnen. In den Quaisschuppen selbst waren 2030 Arbeiter Baugewerbe 9, Bekleidungs Industrie 40, Metall Industrie 32, beschäftigt und zwar 373 alte und 1657 neue Leute. Die Aus Holzindustrie 30, Berg- und Hüttengewerbe 11, feramische zahlungen der Streifunterstüßungen sind heute in derselben Höhe Industrie 17, Handelsgewerbe 8, chemische Industrie 2, wie früher erfolgt. Es wurden etwa 165 000 m. ausgezahlt. dederindustrie 5, Lebensmittelindustrie 8, verschiedene Branchen 13, Bom 19. bis 28. Dezember wurden 438 Seeleute ausgemustert, Eisenbahn- und sonstiges Verkehrswesen 17; ferner tommen auf ferner an Bord von Schiffen noch 239, somit insgesammt allgemeine Gewerkschaften und Bildungsvereine 44 Mandate. 677 Seeleute. Die Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands ist durch egien vertreten. Auch der Chef der statistischen Abtheilung im Handelsministerium, Mataja, und der Gewerbe- Inspektor Malet haben ihr Erscheinen angezeigt. Köln, 29. Dezember.( W. T. B.) Die Kölnische Beitung" meldet aus Essen: Auf der Zeche Ludwig gerieth der Förderkorb unter das Seilgerüft. Von 15 Infassen wurden 13 verlegt und ins Krankenhaus geschafft. Wir werden über das wichtigste der Verhandlungen des Frankfurt a. M., 27. Dezember.( B. H.) Die Frankf. Gewerkschaftskongresses zusammenfassend berichten und schließen Beitung" meldet aus London: Das Unglüd bei Killarney für heute mit dem Wunsche, daß der Kongreß die temperament-( Castle Island) scheint eine Folge des heftigen Regens der volle österreichische Arbeiterbewegung um ein weiteres tüchtiges letzten Tage zu sein. In einer Ausdehnung von einem Stück vorwärts bringen möge. Acre fam das Torf des Sumpfes 1200 Fuß über Mit Aus der Schweiz. Die Kaminfeger in St. Gallen dem Meeresspiegel in Bewegung und zerstörte und ver haben ihre Lohnbewegung mit Erfolg beendet, desgleichen die nichtete alles auf einen Umfang von zwei Meilen. Mit der Verfertigung von Mausefallen ist, Buchdrucker in 3ofingen( Kanton Aargau), welche den unaushaltsamer Gewalt strömte die halbflüssige Masse vorwärts. wie die Schleswig- Holstein'sche Boltszeitung" mittheilt, deren Neunstundentag und ein wöchentliches Lohuminimum von 30 Fr. einen Steinbruch und das Haus eines Steinbrechers, der mit Redakteur Poller während seiner Strafbaft im Gefängniß zu errangen. In den übrigen Buchdruckereien des genannten Kan- seiner Frau und sechs Kindern den Tod fand, überschwemmend. Glückstadt beschäftigt worden. Der begeisterte Empfang, den ihm tons dauert die Bewegung fort. Vor dichtgefüllten Tri- Wien, 29. Dezember.( B. H.) Bei einer Ausschußwahl, auf dem Bahnhofe in Kiel die Arbeiterschaft widmete, wird bünen des Schwurgerichtssaales in Zürich hielt das Be- für welche der Wiener Abgeordnete Professor Benedikt vorunfern Genossen entschädigt haben für die Unbill, die er im Gezirksgericht am Donnerstag die zweite Sigung in Sachen geschlagen wurde, kam es heute im niederösterreichischen Landtage fängniß erdulden mußte. der Boykott Entschädigungstlage des Bierzu einer tumultuarischen Szene. Der Abgeordnete, Mechaniker Am vergangenen Dienstag hat auch Genosse Hans brauers Haas gegen das Bundeskomitee des Schneider schrie, er wähle feinen Juden, worauf Benedikt er Block, Redakteur an der Rheinisch- Westfäl. Arbeiter- Beitung" Ge wertschaftsbundes ab. Der Prozeß, den eigentlich widerte, er werde tünstig den Abg. Schneider für eine solche in Dortmund, das Gefängniß in Münster verlassen, wo er wegen durch Haas der Brauereibesiger Verband führt, ist Bemerkung mit Dhrfeigen regaliren. Preßvergehen geraume Zeit verweilen mußte. abermals vertagt worden, da die ganze Sigung ausgefüllt Troppau, 29. Dezember.( W. T. B.) Der Landtag nahm -Bei einer Flugblattvertheilung in dem thüringischen wurde durch die dreistündige Rede, welche der Vertreter des mit 15 gegen 12 Stimmen den Dringlichkeitsantrag Haase auf Dorfe Niederniffa hatten zwei Parteigenossen Flugblätter in Bundeskomitees, Dr. Curti von Winterthur, gegen die vor Einführung von schriftlichen direkten Landgemeinde Wahlen an, verschlossene Gehöfte unter dem" Thor hindurch ge- vier Wochen gehaltene Rede des klägerischen Anwalts sowie auf Vorlegung eines diesbezüglichen Gefeßentwurfes seitens schoben. Das soll eine öffentliche Verbreitung gewesen sein. Dr. Hirzel, gehalten hat. Dr. Gurti stellte fest, daß des Landesausschusses beim Wiederzusammentritt des Landtages Beide Genossen erhielten ein Strafmandat über je 20 M., wo der ganze Krieg im Brauergewerbe von den Unter- im neuen Jahre. gegen fie richterliche Entscheidung anriefen, was aber nichts nehmern veranlaßt wurde. Den Boykott bezeichnete er als ein Landskron( Mähren), 29. Dezember.( B. H.) Durch eine half, denn das Erfurter Schöffengericht verurtheilte sie zu der erlaubtes Mittel zur Führung von Lohnkämpfen. Energisch Ligroin- Explosion im Kellerlokal des hiesigen Kafetiers Neuges selben Strafe. Begründet wurde das Erkenntniß mit dem Aus- wandte er sich gegen Dr. Hirzel, der zur Begründung der Klage bauer wurden die Frau des Kafetiers und das Dienstmädchen, spruch, Höfe seien öffentliche Orte, wo Druckerzeugnisse nicht preußische Gerichtsentscheide anführte, während es welche mit einem offenen Licht den Keller betreten und dadurch ohne ortspolizeiliche Erlaubniß vertheilt werden dürfen. Daß sich doch hier um rein individuelle Rechte der schweizerischen die Explosion verursacht hatten, tödtlich verwundet. Bei der sogar ein verschloffenes Gehöft ein öffentlicher Ort sein soll, Arbeiter handelt. In England und Amerika, den Ländern der Ablöschung des entstandenen Brandes erfolgte eine zweite mag sehr gelehrt juristisch sein, plausibel ist es aber entschieden Boykotte par excellence, fenne man feinen einzigen Gerichts- Explosion, wobei 15 Feuerwehrmänner schwere Berlegungen er entscheid in Boykottsachen. Weiter stellte Dr. Curti fest, daß litten. Verboten wurde eine 2andarbeiter Ronferenz, Bierbrauereibefizer Haas nach seiner Rechnung nicht blos 20 000, die zu Weihnachten in D- Becse in Ungarn abgehalten fondern 70000 bis 80000 Fr. Jahreseinkommen versteuern müßte. werden sollte. nicht. Gewerkschaftliches. Zuzug von Arbeitern nach den deutschen Seeftädten ist während der Dauer der dortigen Lohnbewegungen aufs ftrengste fernzuhalten! Soziales. • Prag, Dienstag, 29. Dezember.( W. T. B.) Landtag. Bei der Berathung des Budgetprovisoriums tam die Frage der direkten Landgemeindewahlen zur Erörterung, für deren Eine führung sich sämmtliche Redner aussprachen, indem sie allers dings betonten, daß ein hierauf bezügliches Gefeß selbst bei Betreffend die Besteuerung des Gewerbebetriebes im einem beschleunigten Verfahren bis zum Beginn der Reich 3Umherziehen veröffentlicht der Reichs- Anzeiger" für den Umfang tag 3 Neuwahlen nicht mehr in Wirksamkeit Preußens mit Ausschluß der Insel Helgoland folgendes treten tönne. Gesetz: Belgrad, 29. Dezember.( W. T. B.) Das neue Kabinet des Gewerbebetriebe im Umherziehen, vom 3. Juli 1876( Gesetz Artikel 1. Der§ 2 des Gesetzes, betreffend die Besteuerung ist unter dem Präsidium von Simitsch gebildet. Lissabon, 29. Dezember.( W. Z. B.) Ein Gasometer der Samml. S. 247) erhält am Schluffe der Nr. 1 folgende Bu- hiesigen Gasgesellschaft ist explodirt; brei Arbeiter wurden ge An alle Maurer Berlins und Umgegend! Laut Be- fäße: Die vorstehenden Bestimmungen finden auf diejenigen tödtet, drei schwer verlegt. schluß der öffentlichen Versammlung vom 17. Dezember 1896 teine Anwendung, welche nach den reichsgesehlichen Vorschriften haben sich die Berliner Maurer verpflichtet, so lange der zum Aussuchen von Bestellungen oder zum Ankauf von Waaren Tagen find 177 Personen an der Pest erkrankt und 180 gestorben Berantwortlicher Redakteur: Auguft Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berliu. Druck und Berlag von Max Badina in Berlin. Sierau 2 Beilagen. Gelder sind zu senden an das Berliner Gewerkschaftsbureau( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16.) Bombay, 29. Dezember.( W. Z. B.) In den beiden letzten 1. Beilage zum ,, Vorwärts" Berliner Volfsblatt. Ur. 304. Chronik für das Jahr 1896. Januar Mittwoch, den 30. Dezember 1896. 1. In der Neujahrsnacht Erzeß des Unteroffizier Zech in einem Münchener Bierhaus. 2. Dr. Jameson, der mit einer Bande von Polizeitruppen der Chartered Company in das Transvaal eingebrochen war, bei Krügersdorf vollständig geschlagen und zur Uebergabe gezwungen. 20. Sechs große Versammlungen der Konfektionsarbeiter in Berlin. Feststellung der Tarife und Forderungen. 23. 22. und 25. Hoch auf die internationale revolutionäre Sozialdemokratie in Berlin als grober Unfug bestraft. Prozeß des Königs Stumm gegen Paftor Köschte. Urtheil 100 M. Geldstrafe. China willigt ein, den Sitiang für den Handel zu öffnen. In der bayerischen Abgeordneten- Kammer jozialdemokratischer Antrag betreffs Reform der Gewerbe Inspektion an genommen. 24. Frère Orban, belgischer Staatsminister und Führer der alt. 25. liberalen Partei, gestorben. 3. Die tubanischen Aufständischen sind unter Maceo in die Provinz Havana eingedrungen. Berliner Arbeiter Sängerbund vor dem Ober- Verwaltungsgericht. Auffaffung der Polizei: daß Arbeiter- Sängerbund 27. ein politischer Verein, bestätigt. Freie Voltsbühne zc. vor dem Ober- Berwaltungsgericht. Klage 28. gegen Polizeipräsidium abgelehnt. Depesche des deutschen Kaisers an den Präsidenten Krüger. 4. Der Kreuzer„ Condor" erhält Befehl, nach der Delagoabai 29. abzugehen. Der altkatholische" Bischof Reinkens in Bonn gestorben. 3000 Horas Aufstand auf Madagaskar. 5. Protestkundgebung in Leipzig gegen das geplante Attentat auf das Landtags- Wahlrecht. Liebknecht spricht vor 15 000 Personen. 6. Der erste Hammerstein- Prozeß endet mit einer Verurtheilung 30. des- sozialdemokratischen Redakteurs Rauch vom Hannoverschen Volkswillen". Danktelegramm des Präsidenten Krüger an den deutschen Kaiser. Cecil Rhodes, Premierminister der Kapkolonie, de- 31. missionirt. Die fubanischen Aufständischen nehmen die Stadt Morro. Das österreichische sozialdemokratische Wigblatt Glühlichter" für Deutschland verboten. " Es wird beschlossen, in mehreren Millionen Exemplaren ein Flugblatt über die Zustände in der deutschen Konfektionsindustrie zu verbreiten. 7. Verhandlungen gegen den Negerschinder Assessor Wehlan vor der kaiserlichen Disziplinarkammer. Urtheil: 500 M. Geldstrafe und Versehung in ein Amt mit gleichem Rang. Gründer der Univerfalbibliothek, Berlagsbuchhändler Reclam in Leipzig, gestorben. In London werden deutsche und holländische Matrofen beläftigt. Schaufenster deutscher Kaufleute eingeschlagen. 8. Aufruf der Wahlrechtsliga in Sachsen gegen die reaktionären Entrechtungspläne. 9. Wiedereröffnung des Reichstags. Jm bayerischen Landtage Interpellation wegen des Unter offiziers Exzesses im Pschorrbräu zu München. 11. Berliner Korrespondenz veröffentlicht Abänderung der Gewerbeordnung. 12. Pestalo 33i's 150. Geburtstag. Aufruf des Präsidenten Krüger an die Bürger der Südafritanischen Republik. 12. Roland vom Vorwärts" zum zweiten Mal zu 6 Mo naten Gefängniß verurtheilt. " Aufforderung Zuzug fernzuhalten" nicht grober Unfug. Betr. Genossen( Kunert, Glocke 2c.) freigesprochen. 14 Ter badische Minister Lamey gestorben. Eröffnung der französischen Deputirtenkammer. Grubenbrand in Mährisch- Ostrau; 16 Todte. In Pavia und Turin Kongreß der italienischen Sozialisten. 15. Preußischer Landtag eröffnet. Ju Dresden drei große Protestversammlungen gegen das Attentat auf das sächsische Wahlrecht. Erneute Verhandlung des Falles Bading". 14 Tage Gefängniß wegen dolus eventualis. Arbeiterschutz- Debatte im Reichstag. 16. Antrag Ranih" im Reichstag. 17. Der Borwärts" veröffentlicht den Gnadenerlaß des Kaisers für Militärpersonen, welche Veröffentlichung die Verhaftung von Redakteuren und ein gerichtliches Nachspiel zur Folge hatte. Das Bürgerliche Gesetzbuch" wird dem Reichstag vorgelegt. 18. 25jähriges Bestehen des neuen Deutschen Reiches". Landgerichtsdirektor Brausewetter im Wahnsinn gestorben. Die Wahlrechtsliga in Leipzig polizeilich aufgelöst. Marschall Martinez Campos von Kuba abberufen. Früherer französischer Ministerpräsident Floquet gestorben. 19. Genosse Böhle in Straßburg als erster Sozialdemokrat in einen reichsländischen Bezirkstag gewählt. Rheinischer Parteitag in Solingen. Kunft und Wissenschaft. 13. Jahrg. während er sonst 50 M. gebe. Der betreffende Kaufmann geht jegt täglich in die Versammlungen der Streifenden und beschwört sie, doch die Arbeit wieder aufzunehmen, da sonst die Kaufleute Pleite machen müßten. Unser Genosse v. Elm hat dem Herrn den treffenden Rath gegeben, sich mit seinen flehentlichen Bitten nicht an die Arbeiter, sondern an die Unternehmer zu wenden. In der That sind die Importeure recht übel dran. Ihre Abnehmer im Binnenlande verklagen sie auf grund des abgeschlossenen Kontraktes wegen nicht innegehaltener Lieferungsfrist, dagegen sind ihnen gegenüber die Rheder fast ausnahmslos nicht ersahpflichtig, weil in den Kannoffementen festgesetzt ist, daß bei Streits, Havarte und Seeräuberei die Lieferungsfristen nicht innegehalten zu werden brauchen. Bou König Menelik gestattet der in Makalle eingeschlossenen Seiten der Importeure wird deshalb mit Hochdruck auf Kolonne Galliano freien Abzug mit allen Ehren. Beendigung des Ausstandes hingearbeitet. Ju Frankfurt a. M. und Wiesbaden Massenhaussuchungen bei Eisenbahnbeamten und Verhaftung wegen FahrkartenSchmuggelei. Meister und Unternehmer der Konfektionsindustrie lehnen den von den Arbeitern vorgelegten Tarif ab. Die italienische Regierung erklärt Erithräa in Kriegszustand. = 1 Kriegsministerium erklärt, daß Abiturienten von Lehrer seminaren zum einjährig freiwilligen Militärdienst zuDie" Münchener Poſt" veröffentlicht Attenstücke über das gelassen werden sollen. Bestehen schwarzer Listen" für die bayerische Armee. Die Listen betreffen politisch verdächtige Refruten. Das amerikanische Repräsentantenhaus spricht seine Sympathie mit den fubanischen Aufständischen aus. Wucherprozeß Pariser beginnt. Debatte über Seeunfälle, Mißhandlungen auf Schiffen 2c. im Reichtag. Die bayerischen Kreisregierungen werden angewiesen, Erhebungen über die Zustände in den Bäckereien anzustellen und Mißständen abzuhelfen. Gesammtredaktion des Vorwärts" vor Gericht zitirt, um im Ermittelungsverfahren gegen Unbekannt" Zeugniß abzulegen. Es handelt sich um die Veröffentlichung des Militär- Amnestie- Erlasses des Kaisers im Vorwärts". Resultat der Vernehmung negativ. " Im Januar wurde von deutschen Gerichten gegen Sozialdemokraten erkannt auf: 9 Jahre, 4 Monate, 4 Wochen und 1 Tag Gefängniß, sowie auf 2881 M. Geldstrafe. bak de probaten der Stauer, Christian Blohm, der öffentlich im Fremdenblatt" ein Bataillon Infanterie von der Daß irgend etwas in der Luft liegt, geht daraus hervor, daß dem am Regierung zur Niederwerfung der Ausständigen forderte, an Montag plötzlich von der Direktion der Hamburg- Amerika- Linie am Montag hat ihm die Direktion der Gesellschaft schriftlich gekündigt wurde. Sein Kontrakt läuft zum 1. Januar 1897 ab und mitgetheilt, daß sie die Schauermannsarbeiten in eigene Regie übernehmen würde. Wie ein Hagelwetter hat diese Kunde auf die Kollegen Blohm's gewirkt. Verhaftungen auf grund der neuesten behördlichen Bekanntmachungen und Verordnungen erfolgen täglich mehrere. Zu Dienstag waren vor den Strafgerichten mehrere Verhandlungen gegen streikende Hafenarbeiter angesetzt. Kritik kann die Hamburger Polizei absolut keine mehr vertragen. Jede Kritik irgendwelcher behördlicher Maßnahmen betreffs des Streiks ist absolut verboten. Die überwachenden Beamten theilen dies schon vor Eröffnung jeder Versammlung dem betreffenden Vorfizenden mit. Als am Sonntag der Abgeordnete Molkenbuhr in einer Versammlung der Schauerleute sagte, die Unternehmer hätten nichts alles aus eigener Macht vermocht, so hätten sie zum Beispiel nicht durch eigene Macht die Aufhebung der Bahnsteigfperre für die Streifenden erringen fönnen, sondern die Bahubehörden hätten da doch eintreten müssen, erhob sich der überwachende Beamte und sagte, er dürfe die Kritit einer behördlichen Maßnahme nicht dulden. Auf der andern Seite werden dagegen offenbare GesetzesDie Die Hafenarbeiter- Bewegung. verlegungen begangen, ohne daß sich auch nur ein Finger git thun. Nicht genug fann In der thatsächlichen Lage des Hamburger Streits ist, wie frümmt, ihnen Einhalt unser Korrespondent unterm 28. Dezember mittheilt, eine wesent- 8. B. darauf aufmerksam gemacht werden, daß allen zollgesetzliche Aenderung nicht eingetreten. Nur 8 Ausständige find ab- lichen Abmachungen zwischen Hamburg und dem Reich zuwider gefallen, und zwar davon allein 7 schwarze Schauerleute" der im Freihafengebiet gegenwärtig Streitbrecher wohnen. Die vom Kohlenimport Firma H. W. Heidmann. Diese Firma hat nämlich Rhederklüngel gecharterte Presse wandte gegen eine diesbezügliche zu Weihnachten die Einrichtung getroffen, daß allen Arbeitern, Bemerkung im" Echo" ein, daß die Streitbrecher nicht im Frei die bei ihr die Arbeit wieder aufnehmen, ein Spartaffenbuchhafengebiet wohnten", sondern nur auf turze Zeit einlogirt" über 50 m. überreicht wird, das ihr Eigenthum wird, wenn seien. Daß das einerlei ist, sehen die Herren von der bürgerfie fechs Wochen bei der Firma im Dienst gestanden lichen Preffe nicht ein, jedoch hatten sie auch nicht ein Wort haben. Und trotz alledem nur 8 beziehentlich nur 7 Abtrünnige! der Erwiderung, als das„ Echo" dann darauf aufmerksam Unter den Streitbrechern sind dagegen weitaus mehr Abtrünnige machte, die betreffenden Vereinbarungen seien deshalb getroffen, zu verzeichnen. Von den vielen Hunderten, die am Mittwoch und weil verhütet werden sollte, daß die im Freihafengebiet Donnerstag vor Weihnachten mit dem Versprechen in ihre Heimath Wohnenden unverzollte Nahrungsmittel und andere Waaren Hannover, Mecklenburg, Holstein, Pommern u. s. w. gereist sind, fonsumirten. Dieser Vorschrift zum Troze werden aber jetzt sie würden sich spätestens am Montag( vorgestern) wieder zur schon seit Wochen die im Freihafen- Gebiet einlogirten Streif Stelle melden, ist auch nicht ein Mann zurückgekommen. Zum brecher mit unverzollten auftralischem Fleische gefüttert. Vielleicht Theil haben sie Absagebriefe geschickt. Mit der Arbeit im findet sich im Reichstage Gelegenheit, diese Angelegenheit näher Hafen sieht es deshalb verflucht traurig aus. In seines zu besprechen. Herzens Noth hat ein Stauer einem Berichterstatter der Das Hamburger Gewerkschaftskartell empfiehlt den Neuen Hamburger Zeitung" vertraut, daß im ganzen etwa Gewerkschaften, ihren Mitgliedern folgenden Antrag zur Beschluß1000 Maun als Schauerleute im Hafen thätig sind und daß von fassung vorzulegen:" In anbetracht des Verbots des Sammelns diesen jedesmal drei auf einen ordentlichen Hamburger Schauer von Geldern zur Unterstützung der streikenden Hafenarbeiter abmann gingen. Um sich ein Bild von dem gegenwärtigen Be- seiten eines Hohen Senats verpflichten sich die Mitgliedex, von triebe zu machen, muß man wiffen, daß bei regulärem Geschäfts- jetzt ab pro Woche 2 m. als Unterstützung zu zahlen." gange 5000 bis 6000 dieser ordentlichen Hamburger Schauerfind. leute" im Hafen in Thätigkeit Es lagen denn auch im Hamburger Hafen am Montag nicht weniger als 197 Dampfer und 80 Segler; mit denen die in den Häfen Harburgs, Altonas, Glückstadts, Brunsbüttels und Cuxhavens noch liegen, liegen 320 Seeschiffe auf dem Elbstrom. Dazu erwartete Cuxhaven Montag Nacht und Dienstag noch 30 Seeschiffe. Wo die verholen sollen, weiß man nicht, denn eine große Anzahl großer Dampfer hat schon mitten im Strom Anter werfen müssen, weil an den Quais und den Duc d'Alben kein Platz zum Vertäuen mehr ist. H Aus Stettin wurde dem Berliner Tageblatt" gefferir telegraphirt: Der aus Hamburg angelangte Dampfer Adria" ladet Zucker mit 27 Mann, während bei voller Lufenbesetzung 120 Mann erforderlich wären. Die heute früh angetretenen Arbeiter haben theilweise nach dem Frühstück die Arbeit niedergelegt. Aus Aachen wird uns geschrieben: Von hiesigen klassenbewußten Arbeitern und deren Vereinen sind bis jetzt im ganzen 445 M. zur Unterstützung der Hamburger abgesandt und weitere 150 M. fönnen noch vor Neujahr abgehen. Angesichts der That Die Kaufleute werden tagtäglich rebellischer. Einem Mit- fache, daß Aachen eine der festesten Domänen des Zentrumns ist, gliede der Streitkommission erklärte ein Großkaufmann, er müsse, darf man wohl mit einigem Stolz auf jenes Resultat blicken. wenn der Streit nicht in den nächsten Tagen sein Ende erreiche, Ein von einem Arbeiterfreund in hiesigen bürgerlichen Blättern seinen Konkurs anmelden. Sein Getreide liege in Argentinien veröffentlichter Aufruf brachte dagegen nur 5 M., was wieder und Nordamerika und von seinen Abnehmern werde er auf das ein Beweis für die Richtigkeit des Mary'schen Ausspruchs ist, fürchterlichste gedrängt. Kleine und andere minderwerthige daß die Befreiung des Proletariats nur das Werk der ArbeiterWaare, die er nicht loswerden könne, habe man ihm mit einem klasse selbst sein kann. Frachtaufschlag von 15 Schilling per Tonne hierhergeschafft, aber Die Berliner Gewerkschaftskommission hat bis jetzt rund Getreide nicht. Für einen Leichter müsse er jetzt 100. zahlen, 70 000 m. Unterstützungsgelder nach Hamburg abgesandt. Mordversuchs gestraft worden. Er gab aber an, er hätte seinen ausdrücklich feststellten, bis nach Klärung der Verhältnisse des Freund, den Verführer seiner Schwester Marcelle, den er in Baumeisters Sebring auszusetzen. Der Bestand und die Fortführung Im Oftend- Theater hat die neue Direktion Karl Weiß deren Bimmer getroffen hätte, im Affett tödten wollen. Mar- des Unternehmens wird angeblich nicht in Frage gestellt. begonnen, mit den Geschäftsmustern des Hauses Adolph Ernst zu celle giebt, um die Ehre ihres Bruders zu retten, ihre eigene arbeiten. Die Waare ist zwar mittlerweile etwas verblichen, Mädchenehre preis und das französische Gericht spricht den hat der Medizinalstatistiker Professor Albert Guttstadt ein Im Auftrage des preukischen Kultusministeriums und auch bei denen in Verruf gerathen, die sie früher am lautesten Bruder frei. nach den Prinzipien der Marktschreierkunst priesen, aber was arme Marcelle, bis nach allerhand höchst romanhaften Abenteuern, umfangreiches Werk über das Sanitätswesen des preußithut's? Für das Volk im fernen Often sind die ausrangirten in denen die reine Marcelle von teuflischen Menschen verfolgt schen Staates zusammengestellt. Artikel noch lange frisch. Der alte Don Juan, der in der Posse wird, die Tugend siegt und das Aschenbrödel einen Prinzen zum Peter Rosegger wird seinen vielen hiesigen Verehrern im Schwerenöther" auf Abenteuer ausgeht, die dito bejahrte Mann bekommt. Frl. Sauer ist eine liebenswürdige Mar- Laufe dieses Winters die freudige Ueberraschung bereiten, ihnen Jungfer in ihrer Heirathelüfternheit, die falauernden Wize und celle. Ihr schlicht künstlerisches Wesen, das zwar mächtigere einige feiner neuesten Dichtungen persönlich vorzutragen. Wie Rouplets und die bekannten weiblichen Requisiten der Adolph Wirkungen nicht schaffen kann, mildert wenigstens das weinerlich wir hören, wird der gefeierte steirische Poet im Februar nach Ernstischen Regie, fie alle erregten so unbändige Heiterkeit unter theatralische dieser Marcelle. Während der Première Berlin kommen, um an einem der Vortragsabende, die der den zahlreichen Zuschauern, als ob sie noch ganz frischbacken wurde Frl. Sauer im zweiten Afte von einer Ohn- Verein Berliner Presse", wie alljährlich, zu gunsten seiner Unterwären. Wer weiß? Vielleicht wiederholt sich noch einmal die macht befallen. Das Publikum war bestürzt. Der Theaterdirektor stüßungskaffen veranstaltet, im Architektenhause zu sprechen. Geschichte, daß ein Theaterdirektor sich auf den Lorbeeren von und Unternehmer nicht. Er fürchtete um das Weihnachtsgeschäft. Stücken, deren Inhaltsaufzählung eine Beleidigung der Lefer Und so wurde Frl. Sauer mit Champagner gelabt, und kaum der Maler Paul Noack, gefunden. Er hat sich in einem Anfall Ein trauriges Ende hat ein begabter junger Künstler, wäre, wohlbegütert zur Ruhe setzt. hatte sie sich ein wenig erholt, wieder auf die Bühne geschleppt. Sie spielte mit sichtlicher Anstrengung im Kampf mit ihrem von Geistesumnachtung erhängt. Der Unglückliche war Atelier In den beiden Theatern des Herrn Lautenburg, im Schwächezustand ihre Rolle zu Ende. Das Publikum, das eine schüler von Professor May Koner. Ein eigenes Verhängniß hat Neuen, wie im Residenz Theater, werden jezt Novitäten von zwei namhaften französischen Autoren aufgeführt, physisch Leidende auf den Brettern fah, folgte dem Spiel mit es gefügt, daß gerade ihm der jetzt zur Vertheilung gelangende Noad am zweiten die beide beweisen, daß nichts der Kunst so rasch verderblich sei, peinlicher Empfindung; aber Herr Lautenburg, der Direktor, Feiertage auf dem Neuen Luisenstädtischen Kirchhof zur letzten wie der bequeme Schlendrian. Im Neuen Theater beweist lächelte und lächelte. Sein Weihnachtsgeschäft war gerettet. Sardou mit seiner jüngsten Komödie Marcelle", wie sehr sein Verfasser ist der bekannte Schwankdichter Fendeau, Der Schwank des Residenz- Theaters heißt" Der Frauenjäger". Ruhe gebettet. Ju München ist am Sonnabend auf Anregung des Gewerksich an ihm das Sprichwort„ Rast' ich, so rost' ich" bewahrheitet. dem nun auch nichts mehr einfällt, als die alte zotige Anekdote schaftsvereins zum ersten Male ein Boltskonzert" des Noch weiß der alte Routinier seine blendenden technischen von dem Pärchen, das in einem muffigen Hotel allerhand fitz- Kaim- Orchesters veranstaltet worden, welches lediglich aus den Kunststückchen auszuführen, wie ehedem. Aber wie verschossen liche Abenteuer und Zimmerverwechselungen erlebt. Ein ab- Kreisen des arbeitenden Volkes derart stark besucht war, daß ist heute die frühere Herrlichkeit. Ein wirklich schöpferischer geleiertes Thema, an das die französischen Schwankdichter immer Konzerte gleicher Art fortan gesichert erscheinen. Kompofitionen Geist möchte in jedes neue Werk neue Erfahrung, neuen weniger Esprit wenden. Aber Herr Lautenburg hält an der von Händel, Mozart, Weber, Liszt und Wagner wurden begeistert Lebensreichthum gießen. Leute, wie Sardou, denken: Bleib' beim Ueberlieferung fest und importirt diese Schlüpfrigkeiten für sein aufgenommen. Dr. Morgenstern hielt einen gedankenreichen Bewährten und du wirst dir Prachtvillen bauen können. Also Publikum fleißig weiter. Diesen Leuten schmeckt die Frechheit Vortrag über„ Kunst und Volk". schrieb er die Marlittiade Marcelle und spickte sie mit theatra- auch ohne Wiß und Grazie. Im Schiller- Theater wird am Neujahrstage nachmittags Ein Winterlischen Kniffen und Finessen, die er seit jeher angewandt hatte. märchen", als Abendvorstellung Kreger's Boltsstück„ Der Millionenbauer" Marcelle ist eine ehr- und tugendsame Gouvernante, die Theater des Westeus. Die Generalversammlung der gegeben, heute findet noch eine Wiederholung von Anzengruber's" Der Jm Bürgersaale des Rathhauses ist am den Schein eines Makels auf sich genommen hat, um ihren Genossenschafter hat beschlossen, die Liquidation des Unter- Pfarrer von Kirchfeld" statt. Bruder dadurch zu retten. Ihr Bruder, ein elender Patron, hat nehmens abzulehnen, den Beschluß über die Erhöhung des Sonntag, den 3. Januar 1897 Cenau- Abend" Im Zentral Theater wird die Wilde Sache" heute zum 100. Male nämlich nach wüstem Zechen und Spielen im Streit auf einen Stammkapitals um hunderttausend Mark aus den Mitteln der gegeben. feiner Rumpane einen Revolverschuß abgegeben. Er wäre wegen Genossenschafter aber, welche ihre Bereitwilligkeit zu dieser Leistung Genollen! Berücksichtigt bei Erneuerung des Abonnements die Parteilpeditionen! Bei der Berliner Gewerkschaftskommission gingen für und Lehrerinnen 2c. und für 6 Direktoren mit 40200 m., Wir haben Bedenken getragen, diese Zusendung zu veröffentdie streikenden Hamburger Hafenarbeiter für 23 Oberlehrer mit 129 600 M., für 38 Lehrer mit 146 700 M., lichen, weil wir nach bisheriger Strafpragis nicht sicher waren, folgende Beiträge ein: für 6 Oberlehrerinnen und 59 ordentliche Lehrerinnen mit ob sie nicht mit einigen Monaten Gefängniß zu büßen sei. Liste 685 b. Wuttig 5,25. Liste 686 9,60. Lifle 683 14,75. Tischlerei 149 300 M. Der Spezial.Etat der höheren Lehr Da ihr Verfasser aber ein Herr v. Bernuth ist, der vor 30 Jahren D. Brandt, Dieffenbachstr. 36, 2. Rate 5, Wildhauer Professor Stohl, anstalten, Spielpläge und Turnwesen im allgemeinen ist feines Zeichens Berliner Polizeipräsident war, so glauben wir, Weidenweg 19, 2. Rate 3,-. Gin Postbeamter Th. K. 1, Sattlermeister G. Müller, Weidenweg 19, 2,-. Tischlerei A. Siebert, Adalbertstr. 20, 4,50. in Einnahme mit 17 080 M. und in Ausgabe mit 142 996 m. ein- die Sache ristiren zu können. Wie sehr sich manche SicherheitsEinige Töpfer v. Bau Voltastraße 5,-. Drei Statspieler, Friedrichsberger gestellt, sodaß ein Zuschuß erforderlich wird von 125 916 M. beamte in neuerer Zeit diefe Worte zu Herzen genommen haben, straße 27, 3,- Ueberschuß d. Weihnachtsbefcheerung d. Kinder des Gesang Der Spezial Etat der Taubstummenschule schließt lehren mancherlei Gerichtsverhandlungen, in denen Polizisten sich vereins Rothe Nette 1, Schöneberg 11,80. Gine Genossin Frankfurter- Ale in Ginnahme mit 313 und in Ausgabe mit 60 738 m. ab, fodaß zwar in einer schlagfertigen, aber sonst wenig beneidenswerthen d. Urban 2,-. Buchdrucker Stralauerstr. 56, 3. Rate 2,25. Bachmann, Eisenbahnstr. 11, 3. Rate 4,-. Rödel'sche Wertstatt, Eisenbahnstraße, 11,75. sich ein Zuschuß von 60 425 M. ergiebt. Der Spezial- Position gegeben haben. Korbmacher Wilhelmstraße, 4. State 4, Gemüthliche Weihnachtsfeier bei& tat der Gymnasien, Realgymnasien und OberW. Müller, Rykestr. 28, 3,55. Dallesbrüder Moabit 4,25. Weihnachts9,70. Bigarre bei Bücke, Nostizstr. 48, d. Bolle 9,-. Ameritanische Auktion ein Zuschuß von Der freier, für einen unverheiratheten Lehrer berechneten Wohnung Städtische Hungerlöhne für Volksschullehrer. Unter vergnügen 6. Möbelpolirer d. F. Wolff 11,50. Rothe Verlobung b. Hübner Realschulen ist in Einnahme mit 1426 118 M., wo der Rubrik:„ Kanalisationswerte" veröffentlicht das allgemeine 3,40. Drei Lederarbeiter, 66. Durch Karl Söhne 1, F. Qunte 1, von auf das Schulgeld 137 800 M. entfallen, und in Ausgabe" Gemeindeblatt" wieder die Ausschreibung einer Lehrerſtelle; M. S., 2. Nate 1,50. Setzer J. Bargou Söhne 4,-. Sattlerwerkstatt Mädler 3,50. Berdorbene Buchbinder Blumenstr. 38( darunter Gen. Treubig 8,-) mit 2843 381 M. eingestellt, so daß W. König, Dieffenbachir. 33, 4. Rate 6, Amerikanische Auttion einer halten: die Besoldungen für 20 Direktoren mit 137 700 M., und freier Heizung verbundene Stelle des zweiten Lehrers an der Kaffee- Geſellſchaft Konditorei Friedländer 10,-. ischlerwerkstatt 1417 263 fich ergiebt M. In der Summe der Ausgaben sind ent- sie lautet:„ Die mit einem baaren Einkommen von 750 W. neben Theaterverein Nora 5,60. Im Familtenfreife d. Arbeiter- Gesangvereins für 359 Oberlehrer mit 1870 625 M., für 55 Vorschullehrer unter unserem Patronate stebenden Schule in Ruhlsdorf, Lorbeerzweig b. S. Rambow 4,15. F. Burkhardt 8,-. F. Burkhardt 1,20. init 199 850 M., für 39 technische Lehrer 120 318 m. 2c. Ges. bei der Weihnachtsbescheerung des Tambour- u. Bergnügungsvereins Spezial- Etat der Blindenanstalt nebst Betrieb der Kreis Teltow, foll alsbald besetzt werden. Geeignete Bewerber, Waldesgrün 4,55. Halbrothe Kindtaufe, Steglit 2,05. Ueberschuß einer Beschäftigungsanstalt ist in Einnahme mit 67 198 M. und in welche im Schuldienste nachweisbar sich bereits amerikanischen Auktion v. Stattlub ura 12,-. Partettbodenleger Berlins, bewährt haben müssen, wollen ihre Gesuche unter Bei3. Rate 40, gifte 1612 Leberhause, Möbelpolirer 2c. 1,35. Gemüthliche Ausgabe mit 99 597 M. in den Etat gestellt, so daß ein Zuschuß fügung ihres selbstgeschriebenen Lebenslaufes und einer beGeburtstagsfeier Rummelsburg S. u. H. W. B. 3,66. Herrenpartie Marien- von 32 331 M. nothwendig wird. felde 5,21. Dret Böttcher v. Kahlbaum, 2. Rate 3, Liste 1314 d. Sinz 5,50. Das Magistratskollegium hat den Antrag der städtischen 1897 bei der unterzeichneten Verwaltung hier, Klosterstr. 68, einglaubigten Abschrift etwaiger Zeugnisse bis spätestens 4. Januar Weihnachtsfeier d. Landsmannschaft b. Schleswig- Holsteiner 12,-. Tischleret v. Nagel u. Walter, Greifswalderstraße, 4,85. Geger und Stereotypeure der Baudeputation, die Durchlegung der Schicklerstraße reichen. Ob Umzugskosten gewährt werden, bleibt späterer EntBuchdruckeret J. Sittenfeld, 5. Rate 39,40. Perfonal der Union über das militärfistalische Grundstück in der Neuen Friedrich- scheidung vorbehalten. Berlin, den 21. Dezember 1896. Depu Druckerei, 4. Rate 8,25. Schriftgießerei Aßmann 8, Stammgäfte straße bis zu dieser Straße hinweg zu verlängern, genehmigt. von Voß, Alte Jakobstraße, 3,55. Durch Nösler 1,50. Tischlerei Barth, Fruchtstraße 8, 3. Rate 14,10. Verrufener Gaal G. u. H., Charlottenburg, 2. Rate 18,15. Rothe Kindtaufe 3,- Weihnachtsfeter, Stephanftr. 25 1,10. Zwei Brüder, Memelerstraße 2,- Organisirte Posamentire, 3. Rate 14,-. Buchdruckerei Garleb, außer einem, 2. Rate 13,45. Von den Musikinstrumenten- Arbeitern auf Listen durch Wustrom: 680 6,35, von Fiedler u. Goldmann, Dreyer u. Komp. 583 4,-. Hansen 593 18,05. Groffe 594 1,25. Jaschinsky 601 10,7E. Benedig 602 10,90. Klein u. Komp. 608 1,70. Seidel 604 12,30. Buchholz 606 14,75. Strauſe 607 5,55. Loth 608 7,55. Pfaffe 616 11,55. Gottwaldt 617 20,85. Dito 618 10,- of 619 12,25. Lokales. Der Werth der Arbeitslosen. Warum die Verwaltung Kämpfer 3,- Lifte 8689, Jimmer 18,15. Siste 2415, Arbeiter von Biedermann der städtischen Straßenreinigung keine Schneepflüge einführt, der = Nachmittag vom Physiologischen Institut aus unter großem GeDie Leiche des Professors Dubois- Reymond ist gestern folge nach dem Friedhof der Französischen Gemeinde in der Liesenstraße geführt worden, woselbst die Beisezung stattfand. Als eine Der Polizeiverordnung über den Verkehr mit Acetylengas tation für die städtischen Kanalisationswerte und Riefelfelder. Marggraff." hat das Magistratskollegium seine Zustimmung ertheilt. Vorbehalten ist jedoch eine Ausnahme der Verwendung des an Eine angenehme Ueberraschung ist dem Schuhmann gegebenen Gases zu Lehr- und Studienzwecken in staatlichen und Springer vom 79. Polizeirevier anläßlich des Weihnachtsfestes wissenschaftlichen Anstalten. geworden. Der hiesige Thierschußverein überſandte ihm eine Am Sylvestertage, Donnerstag, werden die städtischen Prämie von 150 M. in Anerkennung des Umstandes, daß durch 3,50. Soerg 610 7,70. Nöste 611 10,50. Kelingmann 612 16,80. Pfaffe 614 Bureaus und kassen bereits um 1 Uhr mittags geen genannten Beamten im Laufe dieses Jahres die meisten Anfind. Nicht Lange 620 9,75. Kleindorf 621 16,65. Laurinat 624 17,05. Mittag 625 10,50. fchlossen, nur das Zentral- Bureau bleibt zur Ent- eigen wegen Thierquälerei eingelaufen u. Goldmann 688 4,30 Sarmonie 635 12,-. Lift 686 8, Serbst 641 9,45. mittags geöffnet. Schüppe u. Komp. 627 6,80. Neufeld 629 8,50. Schulze 632 3,80. Ftebler gegennahme von wichtigen Sachen bis 4 Uhr nach weniger als 126 Feststellungen von Persönlichkeiten, die sich gegen das Thierschutzgesetz vergingen, hat der Beamte vorHansen 655 10,30. Tischlerei Barfußti u. Komp., Brandenburgstraße, genommen, auf grund deren der Verein gegen die Angezeigten 3. Rate 10,-. M. Herzog 5,-. Theodor und Ernst 1,50. Bazenhofer Tonne, vorgehen konnte. Springer hatte während der Dauer der Ge Reichenbergerfir. 170, vom Weihnachtsabend 5,70. Oppemann u. Göz, Schöne bergerstr. 6 2,-. 5 Kollegen der Fraiseret Kurzweg durch G. 5,-. Weihnachtswerbe Ausstellung die Treptower Chauffee zu überwachen und feit der Familie Snappe 4,20. Malerwerkstatt von Grunow, 3. Rate 2,25. brachte dort u. a. die verflossenene Mail- coach- Gesellschaft zehn Metallwaaren fabrit Alte Jakobftr. 91, Lifte 1893, Piehl, Holzarbeiter 2,10. Ju der Lokallifte, welche gestern von uns veröffentlicht mal zur Anzeige. Gewerbe Inspektoren, welche es wagten, Fraiseret Wolgast u. Botgt, 8. State 4,- Gesangverein„ Bleibtreu", Weihnachtsvergnügen 11,-. Verein der Kunstfreunde Schönebergs durch wurde, ist noch das Lokal von Stabernack, Inselstr. 10, das Menschenquälereien in Fabriken energisch zu rügen, Schubert 10,30. Bildhauer- und Stuckateur- Werkstatt Beyer, 8. Rate 5,25. den Arbeitern zu Versammlungen 2c. zur Verfügung steht, nach- sind zum theil auf andere Weise, so z. B. durch Versehungen Lifte 2864 und 2863, Anilinfabrit Rummelsburg 13,75. Liste 2869, Bau zutragen. ,, überrascht" worden. Markushof 6,10. Tischleret Schulze, Friedrichsberg, Friedrich Karlstr. 33, auf Liste 2904 4,70. a conto Ropp, Kreis Niederbarnim 44,55. Buchdruckerei Reinh. Strauß, 4. Mate 8,30. Lifte 1575, G. 2. 3,85. Lifte 8684, Steinmetzpl. u. Czarnitom 8,60. Liste 3685 5,10. Hering, Lifte 2418 5,25. Schäfer G. Bareich, Charlottenburg, durch Preuß 6,-, gifte 3002 24,10. Liste 3004 darüber giebt der Verwaltungsbericht des Magistrats für das 4,70. Liste 3010, durch Preus 6,-. Tischlerei C. Brunzlow, 8. Rate 10,- Etatsjahr 1895/96 interessanten Aufschluß. Der Bericht sagt Liste 3034, Trungsch, Händler 7,90. Arbeiter Zither verein, Weihnachtsver an der betreffenden Stelle:„ Der günstige Umstand, daß Die Weihnachtsbescheerung in der Charitee soll nach gnügen 8,55. Lite 1099 5,20. Richard Seidel, Liſte 1116 6,60. Bauer, Lift unserer Verwaltung zu jeder Zeit im Winter zahlreiche Hilfs dem hiesigen Lokalanzeiger" überaus reich ausgefallen sein. 3522 8,20. Hartleb, Liste 2471 8,30. C. Häcker, Lifte 2257 11,85. Mews, 2476, Metallarbeiter, Bülowftr. 29,60. Lifte 1143, Reichel, Hafenhaide, durch arbeiter zur Verfügung stehen und daß die übrigens nur gering- Wie uns mitgetheilt wird, ist in den Koch'schen Baracken von Schonheim 3,90. Ueberschuß vom Konzert in E. Keller's Festfälen, 20. Desbr fügigen Mehrkosten der Handarbeit gegenüber den Kosten Geschenken überhaupt nichts gesehen worden; sowohl die Kranken Gesangvereine Alpengloce, Deutsche Eiche, Kornblume, Loreley und Vorwärts des Anschaffung und Betriebes ( Friedrichsfelde) und des Musikvereins Hoffnung( Diten) 150,-. Fidele vonl sogenannten wie die Wärter und Wärterinnen wurden bitter enttäuscht, es Hochzeit, Grimmstr. 85,25. Liften durch Borner 184, 1813, 1330, 1334, 2797, Schneepflügen kaum recht in betracht kommt, rechtfertigt gab am Weihnachtsabend nicht einen einzigen Apfel, nicht das 2798, 2799, 3575 49,20. Freundschaft durch C. Scholz 5,- Gesangverein es, daß wir bei uns diese in mehreren Städten benugte geringste Stückchen Kuchen. Nur die Kinder wurden beschenkt; 2tberte, 2. Rate 12,20. Lactirer und Vergolder von Pfaff, außer 2 Organifirten, auf Lifte 3164 6,70, Lifte 3163 8,60. Amerikanische Auftion bei den Maschine nicht eingeführt haben." Und weiter:" In vielen bei den Erwachsenen erschien als Weihnachtsmann einzig ein Ladirern 9,10. Auktion bet Mutter Nathan 36,-. Amerikanische Auttion nicht sehr schneereichen Wintern sind überdies die Schneepflüge Geistlicher, der ein Gebet sprach. Traktätchen vertheilte und dann eines lebenden Karpfen v. Gesangverein Liebesfreiheit I bei F. Wilte 32,- todte überflüssige Geräthe, welche nichts leisten, sondern nur verschwand. Am ersten Weihnachtstage ist ein Kranter, von dem Kofferwerkstatt Müller, Adalbertftr. 42, 2,-. Lifte 3890, Tischleret Kettner, Neuenburgerstr. 25, 3,70. Stockfabrit A. Wendt mit einigen Ausnahmen, Unterhaltungskosten erfordern." Man kann es der Verwaltung die Leitung annahm, daß er nach außen hin Mittheilung von 4. Rate 7,55. Lifte 1545, Berliner Kronleuchter- Fabrit 8,75. Rothe Berlobungs- wahrlich nicht verargen, daß sie sich nicht todte, überflüssige, dieser Art Weihnachtsfeier gemacht hatte, Knall und Fall aus feier b. Pohle 9,-. Edle Brüdergemeinschaft, alias Fridolin, 2. Feiertag 7,60. nichts leistende und nur Unterhaltungskosten erfordernde der Charitee entlassen worden. Amerikanische Auttion, Rauchtlub Kernspiße 30,- Morgensprach Klub Schabernack nebst Gäste 21,60. Liste 992, Tischlerei C. Müller, Stopnickerstr. 109a, Maschinen auf den Hals schafft, wo der günstige" Umstand zu ... 3,30. G. F. 6. Geselliger Berein Boran 6, Taschenfabrit verzeichnen ist, daß im Winter Arbeitslose in Hülle und Fülle Strafe empfanden die Angestellten der Packetfahrt- Gesellschaft die Ausstand und Weihnachtsgratifikationen. Demuth 8,-. Beim gefeltgen Zusammensein bei Linte, Jüdenstraße, durch vorhanden sind, welche froh sind, für 2 M. täglich arbeiten zu in diesem Jahre stattgehabte Entziehung der üblichen Weihnachts Metallarbeiter Berlin 2 50,-. Weihnachtsfest der Berliner Schlichting, Lifte 8882 Stebert 7,95. Lifte 2457 18,05 Burghagen. Lifte 2458, stand nicht obwaltete und auch die Bau- und Erdarbeiter im in diesem Frühjahre in einen Ausstand eingetreten und erreichten Bildhauer d. G. W. 38,50. Rotte von Menschen, Raumerstraße, 1,50. Durch tönnen. Besser wäre es allerdings, wenn dieser günstige" Umgratifitationen. Bekanntlich waren die Packetfahrt- Angestellten Metallarbeiter, Lindenstraße 16,97. Liste 554 Schmidt 9,65. Lifte 3383 Bobt Sommer so viel verdienten, daß sie im Winter zu leben hätten. auch, daß ihnen höhere Gehälter bewilligt wurden. Als Quittung 11, Liste 557 Bubeil 8,-. Liste 2456, Metallarbeiter, Lindenstraße 9,65. Lifte 3105, Götte, Brandenburgstr. 18, 15,30. Lifte 466, Ernst Stebert 6,90. Ueber die Behandlung der Armen durch Beamte der hierauf seitens der Gesellschaft wird das diesjährige Ausbleiben Tischleret A. Brufe außer Chichows, 3. Rate 3,75. Amerikanische Auttion im städtischen Armenverwaltung fällt die Zeitschrift der Weihnachtsgratifitation erachtet, umso mehr, als die Beamten Klub Düftere Wolte 8, Gesellige Buchbinder, Pazenhofer Tonne, Reichenbergerſtr. 187, 7,35. Findtaufe d. C. Reboullion, Rirdorf 1. Organisirte„ Das rothe Kreuz"( 1896, Nr. 24) in einem Artikel„ Die Frauen in höheren Stellungen, welche sich an dem Ausstande seinerzeit Stellmacher 1,-. Stste 3275 7,- Lifte 3966 17,95. Lifte 8966 16,50. 2on und die Armenpflege" ein sehr herbes Urtheil. Es heißt darin: nicht betheiligt hatten, die übliche Weihnachtsentschädigung erder Gasmefferfabrik der Engl. Gasanstalt d. Springer 1,50, Rauchertlub Diejenigen unter den Armen, die ihr Ehrgefühl noch halten haben. So unangenehm sich die Angestellten vielleicht Angler, amerit. Auktion d. Bachmann 6,15. Anglerverein Delphin d. Bachmann 8,70. Hamburger Tischlerkaffe, Verwaltung Berlin E, gef. 3. Fetertag nicht ganz verloren haben, können sich nicht mit dem auch von dieser Maßregel betroffen fühlen mögen, so bedenken 8,40. Otto v. Holten's Buchdruckerei, Neue Grünftr. 13, 4. Rate 20 Ton befreunden, der in den Bureaux der Armen fie doch, daß eine im muthigen Kampfe errungene Lohnerhöhung Krüger, Franfedtstraße 3,-. Die ausgemisteten Töpfer vom Bau Reinickel, verwaltung herrscht, ein Ton, der die Mühseligen und ganz bedeutend werthvoller ist, als eine nach Gunst vertheilte Lausitzerstraße 2,35. Wachholder" 3,50. Partetgenossen in Alt- Glienicke 10, Beladenen" herabwürdigt und deprimirt." Das Wort, das und von der Gnade des Unternehmers abhängige Weihnachts Buchbruckerei Ostrowski, 3. Rate 3,45. Schriftgießerei Theinhardt 14,15. Liften 125, 1036, 1039, 1040, 2277, 2279, 2280, 3551, 3553, 3554, 3555, 3556, oft in den Kreisen der Nothleidenden gehört werde, daß man gratifitation. 2557, 3559, 3560, 3561 durch Michels, Adlershof( darunter Wenglet u. Mohr lieber verhungern als mit der Armen- Vermann 12,60, Arbeiter von Schwinger u. Gräf 19,40, John Blackbourn, Niederin Verbindung kommen en wolle, fei Zum Kapitel der Kirchenbauerei. Zwischen einigen Schönweide 17,45, Gesangverein Freiheit 2, Adlershof 4,80) 128,65. Drei paltung Statbrüder d..§., Charlottenburg 6,-. Alogi 20,-. Kartonfabrit von theils aus einer Verbitterung der Armen qu erklären, Kirchengemeinden fiskalischen Patronats und der Regierung wird Geisler 7, Hedwig R. 2,50. Uhlmann Luz 1 Hochzeit in der sicher aber zum theil auch daraus, daß die rauhen Formen" es zum Prozeß kommen, da die Regierung fich geweigert hat, Koppenstraße am 2. Tage des Sonnenwende- Feftes 4,80. Ein rother Stations affiftent 2, Armer Kaufmannsgehilfe 1, P. Martin, Prenzlau, d. 2. diejenigen abschreckten, die sich noch ein feineres Gefühl zum Bau von Pfarrhäusern einen Patronatsbeitrag zu 50. Weihnachtsdiner in Söhne's Austernfalon 10,-. Rothe Berlobungs- bewahrt hätten. Diese Formen seien geradezu geeignet, berufs- leiften. Die Regierung motivirt ihre Haltung damit, daß sie feier, Zehdenickerstr. 19, 3,-. Úntl Bräfig, 1. Rate 3,-. Tischlerei Courtois, mäßige Bettler heranzubilden, da sich nur die stumpf und das Patronat über die neugegründeten Pfarrnellen, für die die Schwedterstraße, 4. Rate 6,35. För de Swarten", 3. Rate 5,-. Maler Fachverein in Butarest( Rumänien) 16, Weihnachtsbescheerung d. Rauchgefühllos gewordenen Armen mit ihnen abfinden könnten. Häuser nöthig geworden sind, bei der Errichtung der Stellen flub Freiweg, Schöneberg 5,65. Genoffen ferlohns d. Raue 10,60. Genossen Der Verfasser des Artikels hätte dieses Urtheil auch auf einen nicht übernommen habe. Die städtische Verwaltung Berlins Hohenlouisburgs b. Raue, Iserlohn 84,65. Ueberschuß der Weihnachtsfeier Theil der Armen kommissionen ausdehnen können. Der fann mithin auch von der Regierung lernen, wie man kirchenDer Solinger Freien Preffe", 1. Rate 30,-. Arbeiter- Gesangverein in Sangen Ton, in dem sich in den letzten Wochen einzelne Vorsteher und bauerischen Gelüften gegenüber standhaft zu bleiben hat. in Seffen 5,10. Arbeiter und von Purrmann seine Stammgäfte 2,55. Hoch Mitglieder von Kommissionen über ihr Verhältniß zu den Armen Eine wunderbare Polizeiverordnung knüpft sich au verDie Solidarität, Staßfurt, 2. Rate 40,-. Hartha in Sachsen durch H. Beier geäußert haben, läßt manches von dem glaubhaft erscheinen, was loren gegangene Pfandscheine. Nach dem Gesetz" erhält der taufe in Stopenic purch R. Ga). 2,05. Glauchau in Sachsen durch Koffuth man gelegentlich von Armen über die Herren von den Kom- Verlierer eines Pfandscheines das Bersazstück nicht eher zurück, 21,50. Aschersleben von Genoffen, 2iften 12, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 61, misfionen hört. Wir vermuthen auch, daß in den zahlreichen als 6 Monate 21 Tage nach dem Verfaßtage. Wozu diese Mühlhausen in Thüringen von Genossen durch Agl., 3. Mate 10, Tischlerei Fällen, wo Arme wegen Beleidigung von Armenkommissions- sonderbare Anordnung nöthig ist, wird nicht recht klar, was für 6. Schild, Münzstr. 2, 2. Rate 10,30. Deutscher Metallarbeiter- Berband ( Filiale Charlottenburg, amerikanische Auttion am 27. Dezbr. 8,60. Geburts- mitgliedern bestraft worden sind, die Schuld nicht immer unerquickliche Folgen sie haben kann, beweist folgender Fall. Um tags und Verlobungsfeter in der Marstraße 10,-. Mittweida, Metall- nur auf seiten der Armen war. sich für den Fall des Ausbleibens einer erwarteten Geldsendung arbeiter 2,30. Mittweida, Frete Sänger 3,40. Mittweida, Bersammlung 1,50. Mittweida, Nother Tisch 7,- Mittweida, beim Frühschoppen 25,15. Ueber die Brauchbarkeit der jetzt üblichen Schulbänke zu sichern, verjette eine Leserin unseres Blattes einen neuen WinterOrganisirte Steinarbeiter, Alt- Wartha in Schlesien, 4. Rate 50,-. Strchberg läßt das Provinzial Schulfollegium gegenwärtig in den mantel. Auf dem Nachhausewege verlor fie unglücklicherweise den in Sachsen durch& Schwebler 15,-. Spandauer grüne Jungens, 2. Rate höheren Schulen Berlins durch die Direktoren Er- Pfandschein und meldete den Verlust sofort. Als die GeldEs soll in Sachsen, verunglückter Rundgefang 3,- Roßwein in Sachsen von Sch. mittlungen anstellen. Bericht darüber erstattet fendung doch noch eintraf, wollte sie den Mantel einlösen, der Giente 8,70. bes fozialdemokratischen Vereins in Schmaltalden 10,-. Expedition der May Bading'schen ( Darunter bet Ducks am Stammtisch gesammelt 5,-) 65,-Roßwein 100,-. = " " " 6,35. Verband der Elsaß Lothringischen Buchdrucker, Zentraltaffe, 3. Rate werden, ob die Bänke sich bewährt, oder welche Mängel Pfandleiher verweigerte jedoch die Herausgabe unter Hinweis Verein der Steinhauer Berlins und Umgegend 36,-. Freier fich herausgestellt haben. Dasselbe möchten wir für die auf obige Verordnung. Eine Eingabe beim Polizei- Präsidium Männerchor Nord- Weft 5,66. Holzmaden und Gifenfresser aus der Franklinftraße in Charlottenburg, 2. State 4,40. Zwei ganz Berbiffene aus dem Gemeindeschulen wünschen. Hier wäre die Prüfung noch wurde abschläglich beschieden. Da der Mantel im Dezember Geheimrathsviertel 2,10. Marburg, W. F. A. B. V. 10,10. Marburg, W. F., viel nothwendiger, weil die Berliner Gemeindeschulen noch versetzt wurde, erhält die Dame ihn also erst im Juli wieder. Rafino Linigfohn 18,28. Marburg, W. F. und F. G. 8, Marburg, sonstige weniger brauchbare Bänke haben, als die meisten höheren Wozu die Verordnung nügt, ist wie gesagt unklar. Wird der Sammlung 22,67. Charlottenburger Gewerkschaftskommission( darunter Schulen. Buchdruckerei Krebs 12,75, Charlottenburger Miefelbude 13,65) 4. Rate 70,-. Schein von einem Finder präsentirt, so hat der Pfandleiher die Liften 2009, 3894, 8887, 3886, 2102 durch St. Friz 31,40. Stite 3437 Danthoff Innungen gab es Ende des Jahres 1895 in Berlin 68, Pflicht, ihn anzuhalten und Schein und Pfandstück dem rechts 4,30. Privat Theatergeſellſchaft Münchhausen und gilli 4,10. Berfonal der denen insgesammt 17 665 Mitglieder angehörten. Die nach der mäßigen Befizer auszuliefern. Warum wird also letteres demFetfter' schen Buchdruckeret, 4. Rate( darunter gemüthliche Gesellschaft durch .. 8,10) 7,90. Ein Wilhelmshavener Dachdecker 1,-. Berlobungs- und Mitgliederzahl schwächsten Innungen waren: die Schwertfeger felben vorenthalten? Stindtaufsfeier burch D. 2. 2,85. Töpfer vom Bau Augsburger- und Würz mit 9, der Beirather in Rechtsangelegenheiten mit 6, der Zinn- Einen nenen Schwindel verübt ein Gauner, welcher seine burgerfraßen- Ecke 13,80. Kronenftr. 54, 4,50. B. B., 4. Rate 4,80. Personal gießer mit 5 Mitgliedern; andererseits die stärksten: die der Opfer unter fleinen Geschäftsleuten sucht und auf die geringe Der Schriftgießerei Gmil Gursch, 3. Rate 33,10. Liste 2106 Drechslerei Marzahn, Bergmannstr. 6,50. Bautischlerei Thal, Lehrterstraße, 2. Rate 5,05. Barbiere, Friseure und Perrückenmacher mit 1086, der Tischler Intelligenz derselben spekulirend, solche außerordentlich schwer M. Eisenhauer 5,-. Schneiderwerkstatt Brückner, Kanonierstraße, 2. Rate mit 1368, der Schneider mit 1390, der Schuhmacher mit 2286 schädigt. Gestern erschien bei dem in der Gollnowstraße wohnens 6, Alfenidewaaren- Fabrit von Funck, Arbeiter und Arbeiterinnen, 2. Rate 13,40. M. unb Sch. 2,-. Berlobungsfeter bei D. Ragermann 3,50. Rotte Mitgliedern. Die Zahl der von sämmtlichen Innungen be- den Garderobenhändler R. ein etwa 28jähriger Mann ohne Hut aus der Dranienstraße, 4. Rate 6,- Liſte 3746 A. B. D. Fieber 10,40. schäftigten Lehrlinge stellte sich auf 9444. Bei 7 Innungen und Paletot, in der Absicht, sich letzteren zu faufen. Er begrüßte Liste 4218 Sander, Biseleur 19,30. Lifte 1348 Frete Bereinigung der Kaufleute gab es überhaupt keine Lehrlinge; dagegen hatte z. B. die der den Kaufmann in freundschaftlicher Weise, spielte sich als Nachbar durch A. Leffer 24, Weitere Sendungen nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau Schloffer 1038 auf 698 Mitglieder( d. h. rund 15 auf je zehn auf und suchte sich einen werthvollen Ueberzieher aus dem Lager ( R. Millarg, Berlin S., Annenftr. 16) in der Zeit von 280 Mitglieder( 17 auf 10), der Steinmetze 99 auf 27 Mit derfelbe muß mir sagen, wie er paßt." Nach diesen Worten Mitglieder), der Bau-, Maurer- und Zimmermeister 468 auf des Händlers aus: Nun muß ich mal zum Barbier rumgehen, 9-1 Uhr vormittags und von 6-8 Uhr abends entgegen. glieder( 27 auf 10), der Steinfeger 107 auf 36 Mitglieder( 30 verließ der Schwindler mit dem Ueberzieher den Laden und auf 10), der Gelb, Kunst- und Metallgießer 235 auf 58 Mit- wurde nicht mehr gesehen. Aehnliche Schwindeleien hat der glieder( 41 auf 10), der Musikmeister( Innung Harmonia") 315 Gauner nach der Polizei zugegangenen Meldungen in letzter Zeit auf 20 Mitglieder( 158 auf 10). Das großartigste in vielfach verübt. -! Aus der gestrigen Magistratssigung. Zur Festfehung der Lehrlingsausbildung" leisteten, wie immer, die MusitDer Geheime Justizrath v. Wilmowski ist am Montag des Stadthaushalts- Etats für das Verwaltungsjahr 1897/98 meister. setzte das Magistrats- Kollegium seine Berathungen der Einzel- ,, Die zahlreichen Widersetzlichkeiten gegen die Schutz- storben. Er hat neben anderen, Kleineren Arbeiten mit dem erin feiner Wohnung, Kleiststr. 34, nach furzem Krankenlager ge= Etats fort. Der Spezial Etat des städtischen männer sind in vielen Fällen nur eine Folge des un an mordeten Justizrath Levy den großen Kommentar zur deutschen Obdachs ist in Einnahme mit 7508 m. und Ausgabe mit gemessenen Benehmen 3 derselben. Je ruhiger der Zivil- Prozeßordnung herausgegeben. 179 310 M. angesetzt, so daß ein Zuschuß von 171 802 M. er Beamte dem Publikum gegenübertritt, je weniger er sich durch forderlich wird. Die Desinfektions Anst a It daselbst Invektiven desselben zum Zorn und zu unnützen Gegenreden erfordert einen Zuschuß von 23 164 m., da nur eine Einnahme reizen läßt, desto sicherer erreicht er feinen Zweck und um von 2141 M. gegenüber einer Ausgabe von 25 305 vorgefehen desto mehr faun sich der Unterstützung des besseren ift.- Der Spezial Etat der höheren Mädchen Theils des Publikums versichert halten. Läßt sich da schulen ist in Einnahme mit 528 488 M., wovon auf das gegen ein Schußmann zu Beleidigungen und Gewalt Schulgeld 524 000 m. entfallen, und in Ausgabe mit 621 365 m. thätigkeiten hinreißen, so vermehrt er die Kraft festgestellt, so daß ein Buschuß von 92 877 M. erforderlich ist. des Widerstandes, ist stets im Unrechte und setzt sich den Die Ausgaben sehen sich zusammen aus Besoldungen für die Lehrer empfindlichsten gerichtlichen Strafen aus." Kommunales. er Der Fabrikbefiher W. Hagelberg, deffen Tod wir in der vorigen Nummer meldeten, ist gestern auf dem jüdischen Friedhofe zu Weißenfee begraben worden. Die gesammte liberale Preffe feiert den Mann als ein Muster bürgerlicher Tugend und selbst die, Bolts- Beitung" schreibt, daß Berlin in ihm einen für das Gemeinwohl in stiller, unaufdringlicher Weise thätigen Mann verloren habe, einen Mann hohen Sinnes und offener Hand. Der Verstorbene mag sich um die jüdische " Gegen die Modelle" hat der Direktor der Hochschule für die bildenden Künste eine strenge Verfügung erlassen:„ Modellen, welche unbefugt auf dem Hofe, auf den korridoren und in den Klassen sich aufhalten, wird unnachfichtlich jeder fernere Zutritt zum Akademiegebäude untersagt werden." Die Modellbörse an jedem Montag Morgen bleibt bestehen, im übrigen müssen die Modelle aber schriftlich bestellt werden. Auch den Kolporteuren und Händlern ist das Betreten der Ateliers und Klaffenräume verboten worden. " Reformingemeinde verdient gemacht haben, und auch sonst im Entlassungszeugniß nach vollendetem 14. Lebensjahre verweigert.[ von Ausnahmen, für ganz selbstverständlich und billigen es Besize von Privatingenden gewefen fein, aber in der Weshalb? Ihre lehte Zensur( vom September 1896) spricht sich schweigend. Der Bäckermeister N. hatte es jedoch seinem Ge Deffentlichkeit ist er unseres Wissens durch nichts anderes über ihre Leistungen u. f. w. wie folgt aus: Betragen: recht fellen P. sehr übel genommen, daß er dieser Gewohnheit ebenals durch seine wüthende Arbeiterfeindschaft be- gut, Fleiß: bis auf Religion gut, Fortschritte: gut, falls gefolgt war; er hatte ihn deshalb entlassen und obendrein kannt geworden, die sich bei mehreren Ausständen in seiner Religion- Deutsch: gut, Rechnen: gut, Geographie: be noch denunzirt. Das darauf gegen B. eingeleitete Strafverfahren Fabrit auf das Rücksichtsloseste bethätigte. Noch am 81. Oktober friedigend, Geschichte: genügend, Naturkunde: gut, Schreiben: wurde indessen bald eingestellt. Die Staatsanwaltschaft nahm veröffentlichten wir ein Zeugniß, in welchem die Firma genügend, Zeichnen, Gesang und Handarbeiten: recht gut. Der an, daß höchstens Mundraub vorläge und dessen Strafbarkeit W. Hagelberg einem entlassenen Expedienten„ bestätigte", daß er Bater, Schloffer May, ist Dissident. Er fragt an, weswar verjährt. Inzwischen hatte P. beim Gewerbegericht gegen entlaffen worden sei, weil er die Zirkulation" von Sammellisten halb feiner Tochter das Abgangszeugniß verweigert werde. Die N. die Klage auf Bahlung einer vierzehntägigen Lohnzu gunsten der ausständigen Arbeiter zugelassen und selber ge- Antwort des Lehrers lautet: Auch das legte"- oben mit entschädigung eingereicht, indem er geltend machte, unrechtzeichnet habe. So bethätigt sich der hohe Sinn" einer von frei- getheilte Halbjahrszeugniß weist aus, aus welchem mäßig entlassen worden zu sein. In der Verhandlung finniger Seite gefeierten Kapitalistenseele. Grunde Ihre Tochter aus der Schule nicht ent- vor der Rammer VI bezeugte dann der Lehrling des lassen werden konnte: Sie hat gar teine Beklagten, daß der Kläger sich ein paar Mal einige Kenntnisse in der Religion nachgewiesen." Stücken Badwaare aufs Fensterbrett gelegt und sie dann theils Raum glaublich, daß ein Kind, das der Vater als Dissident vom während der Arbeit verzehrt, theils mitgenommen habe. Den in der Religion hat. Religionsunterricht fern halten darf, teine Kenntnisse letzteren Umstand erklärte der Gerichtshof für entscheidend und Dem Vater ist nicht unbekannt, wies die Klage ab. Wenn der Kläger auch nur ein Stückchen daß die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen über mitgenommen hätte, dann wäre das schon ein Entlassungsgrund Schulpflicht und Schulentlassung in Preußen folgende sind. Es nach§ 123 der Gewerbe- Ordnung, denn auf jeden Fall wäre es beſtimmt das Edikt vom 28. September 1717, sowie das vom als eine Entwendung anzusehen, die zur sofortigen Ent 29. September 1736 und§ 43 11, 12 2. 2.-R., daß jeder Ein- laffung berechtigt. wohner, welcher den nöthigen Unterricht für seine Kinder in Die Feiertagsarbeit der Bauwächter( nicht an SonnDer Polizeipräsident und das Fahrrad. Einer Radfahre seinem Hause nicht besorgen kann oder will, schuldig ist, dieselben tagen) ist nach einer Entscheidung der Kammer III des GewerbeTeputation erklärte gestern der Polizeipräsident, an maßgebender nach zurückgelegtem fünften Jahre zur Schule zu schicken". Das gerichts vom 28. Dezember dann besonders zu bezahlen, wenn Stelle feien zur Zeit Maßregeln, die eine Beschränkung der General- Landschul- Reglement vom 12. August 1763 führte als feine andere Bereinbarung besteht. Der Gerichtshof billigte dem Radfahr- Freiheit bezweckten, in feiner Weise geplant, Regel die achtjährige Schulpflicht( vom 6.- 14. Jahre) ein. Jedoch betreffenden Kläger für den Bußtag 2,50 Mt. zu. Er ging von insbesondere sei von dem Gedanken, Nummernschilder einzuführen, ist insbesondere nach den Bestimmungen des§46 11,2 A. 2.-R. der Erwägung aus, daß der Arbeitsvertrag den Bauwächter vollständig Abstand genommen. Abgesehen von anderen, auf Nr. 2 der Kabinet ordre vom 14. Mai 1825 und nach dem ohne weiteres für die Nächte und den Sonntag ver= technischem Gebiete liegenden Uebelständen, set es ungemein Schulaufsichts- Gesetz der Schulunterricht solange fortzusetzen, bis pflichte, nicht aber auch für sonstige Feiertage, an denen schwer, mehrstellige Ziffern bei Kontraventionen festzustellen. ein Kind nach pflichtmäßigem Ermessen des Schulinspektors die Bauarbeiter nicht thätig seien, und daß demgemäß der WochenBei den Droschten erfahre man das alle Tage. Außerdem einem jeden vernünftigen Menschen seines Standes nothwendigen lohn nicht die Bezahlung des an diesen Feiertagen noth sei eine Beschränkung durch Einführung des Nummern- Kenntnisse gefaßt hat." Er weiß ferner, daß nach§§ 14-76 II, 2 wendigen Wächterdienstes in sich schließe. Jeder andere Feiertag zwanges garnicht erforderlich weil auf grund genauer A. L.-R. dem Vater, allein dem Vater, nicht einem Lehrer die als der Sonntag sei vielmehr besonders zu entschädigen. ziffernmäßiger Feststellung die Radfahr- Unfälle in bezug auf Bahl Anordnung, wie und in welcher Religion sein Kind zu erziehen ist, und Schwere, nur verhältnißmäßig gering seien, im Vergleich zu zusteht. Ferner ist ihm nicht unbekannt, daß§ 84 II, 2 des Allden durch die übrigen Verkehrsmittel angerichteten Beschädigungen, gemeinen Landrechts befagt:" Nach zurückgelegtem 14. Jahre steht es und weil nur eine verschwindend geringe Anzahl der tontra- lediglich in der Wahl der Kinder, zu welcher Religions In der Privatklage des Pfarrers Witte gegen den Hofvenirenden Radfahrer sich ihrer Feststellung durch die Flucht partei sie sich bekennen wollen." E3 mag noch daran erinnert prediger a. D. Stöcker ist auf den 29. Januar, mittags 1 Uhr, entzogen haben. Allerdings befänden sich unter den Radfahrern werden, daß, abgesehen von älteren Verordnungen, das Gesetz vor der achten Straffammer des Landgerichts I( Alt- Moabit 11, leider sehr viel zweifelhafte Elemente, welche durch ihre Un- vom 14 Mai 1873 den Austritt aus der Kirche zuläßt. Auch Saal 1) Termin zur Hauptverhandlung angesetzt worden. Als vernunft Gefahren für das Publikum herbeiführten, und der bestimmt§ 44 II, 11 des Allgemeinen Landrechts: Unter dem Beugen find geladen: Pfarrer Grolow, Pfarrer Leonhardt, Frau Polizeipräsident habe an die Schuhmannschaft die Weisung ge- or wande des Religionseifers darf niemand den Pfarrer Witte, Redakteur Oberwinder, Schneider Grüneberg, richtet, gegen solche auf das rücksichtsloseste und energischste Hausfrieden stören oder Familienrechte Frau Schneider Grüneberg, Chefredakteur Engel vom„ Reichsvorzugehen. Aber es wäre unrecht, den gesitteten Theil der tränken." Er legte deshalb bei der Regierung Beschwerde boten", Redakteur v. Gerlach, Vereinshelfer Kreuzberg, Prof. Radfahrerschaft unter den Verfehlungen jener Elemente leiden ein. Was antwortete die königliche Regierung zu Potsdam: Dr. Strack und Postsekretär Henning. Nicht geladen ist Landzu lassen. Es ist anzuerkennen, daß der Polizeipräsident sich„ Die Schulentlassung Ihrer Tochter Elisabeth tann erst gerichts Direktor a. D. Lüty Heidelberg, der Vorsitzende im durch das Geschrei, welches der Berliner Philifter im letzten erfolgen, wenn letztere auch in der Religion die Prozesse Bäcker, dem seinerzeit in der Verhandlung Zeuge Sommer über die Radfahrer erhoben hat, nicht ins Bockshorn Schulreife erlangt haben wird." Dieser Be- Grüneberg den ftreitigen Brief übergeben. jagen ließ. scheid ist unseres Grachtens weber mit den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen, noch mit der bisherigen Praxis, noch mit dem Geist der preußischen Verfassung und mit der jedem Staat nothwendigen Toleranz vereinbar. So viel uns bekannt, ist selbst in protestantischen Gegenden von katholischen, die derartige Maßregeln schwerlich kennen, nicht zu reden so etwas noch nicht vorgekommen. Das Kunstgewerbe- Museum veranstaltet in den Monaten Januar bis März die nachstehenden Borlesungen: Die Kunst in Buchdruck; Direktor Dr. P. Jessen, 10 Vorträge, Montag, abends 81/ 2-91/ 2 Uhr. Beginn: Montag, den 18. Januar. Geschichte des deutschen Hauses von der Urzeit bis zum Ende des Mittelalters; Dr. Alfred Gotthold Meyer, 10 Vorträge, Dienstag, abends 81/ 2-9 Uhr. Beginn: Dienstag, den 19. Ja nuar. Geschichte der Kunfitöpferei vom Mittelalter bis zur Neuzeit; Reg.- Baumeister Richard Borrmann, 10 Borträge, Donnerstag, abends 8-9 Uhr. Beginn: Donnerstag, den 21. Januar. Die Vorlesungen finden im Hörsaal des Museums Die Vorlesungen finden im Hörsaal des Museums statt; der Zutritt ist unentgeltlich. Geh. Rath v. Bergmann gegen die Steuerkommission. Der Chirurg Professor Ernst v. Bergmann erläßt soeben folgende Einladung zu einer Versammlung: Die Herren Kollegen, welche Inhaber von Privatkliniken sind und durch Schreiben der städtischen Steuerkommission zur Gewerbesteuer herangezogen worden find, ersuche ich zu einer Besprechung dieser die Rechte des ärzt lichen Standes schwer schädigenden Anordnung und eventuellen Stellungnahme gegen diefelbe, sich am Sonnabend, den 3. Januar 1897, um 12 Uhr mittags im kleinen Saale des Langenbeck hauses möglichst vollzählig einfinden zu wollen." Beim Schlittschuhlaufen ist am Sonntag der 17jährige Tischlerlehrling Mendel aus der Friedrich Karlstraße in der Nähe des Eierhäuschens ertrunken. Aus Eifersucht gerieth gestern Nachmittag der Arbeiter Julius Krebs in feiner Wohnung, Friedrichsfelderstr. 43, mit dem Arbeiter Otto Michel in eine Schlägerei und verlegte diesen so erheblich am Kopfe, daß er nach Anlegung eines Verbandes auf der Sanitätswache VIII in das Krankenhaus Am Friedrichshain übergeführt werden mußte. Im Zeichen des Verkehrs wird auch am Neujahrs. tage von morgens 10 Uhr bis 1 Uhr mittags der Luftgarten, die Schloßfreiheit, die Kaiser Wilhelm- und die Schloßbrücke, fowie der Batz am Zeughause für Fuhrwert, Reiter und Fußgänger nach Bedarf" gesperrt. Die städtischen Bade Anstalten in Moabit und an der Schillingsbrücke bleiben am Neujahrstage geschlossen. Gerichts- Beitung. Decfel Eine unredliche Handlungsweise im kaufmännischen Vers tehr führte gestern den Groß- Butterhändler Robert Schramm unter der Anklage des Betruges vor die 138. Abtheilung des Schöffengerichts. Im Dezember vorigen Jahres kaufte die Firma Zander u. Co. bei dem Angeklagten siebzig Faß Butter. Der Käufer erschien in dem Lagerraum des Angeklagten, Die Konsequenz der Ansicht des Regierungsbescheides ließ sich die Fässer öffnen, prüfte den prüfte den Inhalt und wäre die, daß Elisabeth May bis zu ihrem Todestage die wählte zwei Sorten. Der Preis wurde sodann für die eine Schulbänke zu drücken hätte. Der Vater wird gegen diesen Sorte auf 102, für die andere auf 107 Mart pro Faß verBescheid die einzig gangbaren drei Wege einschlagen. Zunächst einbart. Bald darauf machte ein Kommis des Angeklagten, der bält er von jetzt ab sein Kind vom Schulbesuch fern und wird es auf entlassen worden war, der Firma Zander u. Co. die Aneine richterliche Entscheidung wegen Schulverfäumniß seiner Tochter zeige, daß sie übervortheilt Die worden sei. ankommen lassen. Ferner hat er beim Oberpräsidenten Beschwerde der geöffneten Fässer waren nicht sofort in Gegen eingelegt und verlangt, um das Unzutreffende der Ansicht der wart des Käufers wieder zum Verschluß der Fässer verbisherigen Instanzen darzulegen, doch sein Kind, wenn einmal wendet, sondern daneben gelegt worden. Der Angeklagte habe durchaus Reife in der Religion" vorhanden sein müsse, in nun sein Personal angewiesen, diese Deckel- es waren 11 Stück- auf die Geheimnisse der buddhistischen oder der mohamedanischen, Fässer zu legen, welche eine minderwerthigere Butler enthielten, schlimmstenfalls der jüdischen Religion einzuweihen. Kann als vom Käufer ausgesucht worden sei. Der Inhalt dieser Anzeige über den Reifegrad in diesen Religionen der Schulinspektor erwies sich als wahr, die Firma Zander u. Co. ließ die sämmtbefinden? Endlich behielt sich der Genosse May vor, falls lichen Fäffer öffnen und der Sachverständige, Kommissionsrath feiner Tochter die Ausstellung des Arbeitsbuches wegen mangelnden Mahlo, begutachtete. daß elf Fässer Butter enthielten, nur einen Börsenpreis von 98 Mart Schul- Entlassungszeugnisses verweigert werden sollte, im Zivil- welche bis 100 prozeß feststellen zu lassen, wie weit die in betracht kommenden hatte, während sie einen Preis von 102 M. haben sollte. Der dieser Gelegenheit daran, daß Beamten schadensersaßpflichtig wären. Wir erinnern bei Angeklagte gab auch zu, daß einige der Fässer minderwerthige und gegen freie Gemeinden Waare enthielten, er wollte dies aber auf ein Versehen zurückgeführt Dissidenten im Jahre 1853 bie ultraorthodoxe wissen. Durch die Beweisaufnahme hielt der Staatsanwalt für Heuchelpartei mit allerlei Kunststückchen vorzugehen versuchte zweifellos erwiesen, daß der Angeklagte wiffentlich gehandelt habe. Bei just zu der Zeit, als Individien jämmerlichster Art als Mit dem argen Verstoß gegen Treu und Glauben im kaufmännischen arbeiter der Kreuzzeitung" und der Polizei hoch befoldet, auch Verkehr, der in der Handlungsweise des Angeklagten liege, halte zur Ueberwachung" des damaligen Kronprinzen wegen Erpressung er es nicht für angebracht, demselben mildernde Umstände zu be und Unterschlagung mit Zuchthaus bestrafte gewerbsmäßige Ver- willigen, er beantrage gegen ihn einen Monat Geleumder wie Lindenberg, von der von Religion" übertriefenden fängniß. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Wronter, hielt Hofkamarilla verwendet wurden. dennoch für zweifelhaft, ob man den Angeklagten auf grund des vorhandenen Beweismaterials werde verurtheilen tönnen, jedenfalls bat er, es bei einer Geldstrafe zu belassen. Der Gerichtshof folgte zwar dem legteren Antrage, erkannte aber auf die hohe Geldstrafe von 800 Wt. oder im Nichtzahlungsfalle auf 40 Tage Gefängniß. " 1 G Spandan. Unsere Genossen in der hiesigen Stadtverordneten Versammlung hatten den Antrag gestellt, daß sämmtlichen Kindern der Gemeindeschulen, ungefähr 6000, auf Stadtkosten die Lehrmittel unentgeltlich geliefert würden. Dieser Antrag ist von der Majorität abgelehnt worden, weil die Gemeindeschulen von vielen Rindern recht bemittelter Eltern, Handwerksmeister, Ackerbürger, Hausbesitzer, besucht werden. Auch ein Grund! es er Störung des Gottesdienstes und Gottesläfterung wurden dem Arbeiter Karl Koch zur Laft gelegt, welcher gestern der vierten Straffammer des Landgerichts vorgeführt wurde. Wie Ein Opfer der Glätte ist der 45jährige Maurer Hermann jetzt endlich wieder zu heben, denn seit fünfzehn Jahren zum Einflusse des zu reichlich Die Krebszucht scheint nach jahrelangem Brachliegen sich in fast allen derartigen Fällen stand der Angeklagte unter dem Böttcher geworden, der Dienstag früh um 3/2 Uhr im Bereiche erstenmal fing dieser Tage ein Fischer in Lübbenau einen Krebs, die in Frage stehenden Strafthaten beging. Als eines Sonntags reichlich genoffenen Schnapses, als des 97. Polizeireviers( Stargarderstraße) auf der Straße hinfiel der vollkommen ausgewachsen war und zahlreiche Gier bei sich in der Erlöserkirche Abend- Gottesdienst stattfand, begab der Anund sich den linken Unterschenkel brach. Ein Schuhmann brachte trug. Seit dem angeführten Zeitpunkt wüthete jahrelang in der geflagte sich hinein und begann sofort die neben ihm Sizenden den Verunglückten mit einem Krantenwagen nach der Charitee. Spree wie ja auch in anderen Flußläufen der Mark die Krebs durch lautes Selbstgespräch zu stören. Sodann machte er Der Gerichtsvollzieher erschien als ,, Weihnachtsmann" pest, und die trotz der wiederholt eingesetzten jungen Brut höchst mit noch lauterer Stimme eine gotteslästerliche". Aeußerung. am Heiligabend bei einem Gastwirth in der Grünstraße, während felten gefangenen Scheerenthiere waren stets nur ganz winzig Er wurde hinausgewiesen und verhaftet. Der Gerichtshof verder Weihnachtsbaum brannte, und nahm der Deutschen Tages- und unbrauchbar. Der Fang jenes erften großen Thieres nach urtheilte den Geständigen und anscheinend Reuigen zu einem zeitung" zufolge eine Pfändung vor. Die Festfreude war der so langer Zeit, das natürlich sofort wieder ins Wasser gefeßt Monat Gefängniß, brachte aber hiervon 2 Wochen durch die betreffenden Familie natürlich gründlich verdorben. Wenn wir wurde, scheint ein Zeichen dafür zu sein, daß das früher so erlittene Untersuchungshaft in Abrechnung. nicht irren, besteht eine Gerichtsverordnung, welche den Gerichts- sehr viele Krebse bergende Spreewasser jegt endlich nicht mehr vollziehern die Vornahme derartiger amtlicher Handlungen an verseucht ist. den heiligen Abenden verbietet. " Boziale Rechtspflege. wenn Sauermann war dann in Die Regierungsverordnung vom 4. November 1862 die die Veranstaltung von nicht genehmigten öffentlichen Kollekten für den brandenburgischen Regierungsbezirk Frankfurt verbietet, hat der Straffenat des Rammergerichts am 28. Dezember für rechtsungiltig erklärt. Genosse Sydow, der wegen Vergehens gegen diese Verordnung in den Vorinstanzen verurtheilt worden war, weil er in öffentlicher Volksversammlung eine Tellersammlung für die streitenden Kottbuser Textilarbeiter seinerzeit angeregt hatte, wurde freia Brandstiftung. Es wurde schon mitgetheilt, daß am Abend des 20. Dezember im Laden und Keller des Kaufmanns Robert Hübener, Wittstockstr. 23, ein Brand stattgefunden hat, Wer ist der Arbeitgeber? Diese Frage, die der sogenannten der zweifellos vorfäßlich herbeigeführt worden war, so daß autammer" des Gewerbegerichts, der Kammer III, Hübener als der Brandstiftung verdächtig festgenommen wurde. fchon so häufig zur Entscheidung vorgelegen hat, mußte sie auch in Jetzt wird amtlich berichtet, daß Hübener wegen Verdachts der einem Prozesse wieder prüfen, den der Arbeiter Urban gegen den Anstiftung, sein Kommis Wilhelm Brandt aber wegen Verdachts Bauherrn Wenzel führte. Wenzel hatte sämmtliche Töpfer gesprochen. Zur Begründung führte der Vorsigende aus, der Brandlegung und schweren Betruges verhaftet worden sind. arbeiten in seinem Neubau an den Töpfer Sauermann verbie Verordnung stehe mit der Instruktion für die Oberpräsidenten Beide wollen glauben machen, daß Diebe in den Laden eingeben, der sich jedoch vorbehielt, eine Hilfskraft heran- vom Jahre 1825, welche das Kollektenwesen betreffe, in Widergebrochen seien und das Feuer angelegt hätten. In der That zuziehen, er voraussichtlich die Arbeit nicht rechtspruch. Nach der Instruktion sei es lediglich Sache der Obers wurde auch die Kellerthür eingedrückt vorgefunden, doch ist dies seitig fertig bringen würde. ersichtlich nicht zum Zwecke der Ausführung eines Diebstahls ge: Diese Lage gerathen und hatte den Kläger U. angenommen. präsidenten, Rolletten zu genehmigen und die entsprechenden Ans schehen. Hübener, ber verschuldet ist, hat sein Waarenlager und Am Löhnungstage wollte nun Wenzel nichts davon wissen, ordnungen zu treffen. seine Möbel, die taum 2000 m. werth find, mit 11 000 m. ver- Arbeitgeber des Urban zu sein und ihm Lohn zu zahlen. Er Ein neuer Habererprozek, zu welchem 59 Angeklagte vora fichert. Er befand sich während des Brandes in Charlottenburg, verwies ihn einfach an Sauermann, der ihm nicht helfen konnte, geladen sind, es handelt sich hierbei um das Haberfeldtreiben in wohin ihm Brandt später gefolgt ist. wurde mit einem drakonischen Urtheile weil er, der die Arbeit selbständig" ausführte, felber nur der Gegend von Aign Lohn erhielt. Urban versuchte nunmehr beim Gewerbe- beendet. Die Angeklagten wurden zu Gefängnißstrafen von gericht sein Glück. Hier stützte sich der Beklagte Wenzel darauf, 2 Monaten bis zu 2 Jahren 9 Monaten verurtheilt. 22 Ver daß er oder sein Polier nicht einmal eine Invalidenkarte von urtheilten wurde die Untersuchungshaft angerechnet. Nach Urban in Händen hätte. Der Polier bekundete, vom Kläger die einer uns zugehenden Depesche unseres Münchner Korrespondenten Invalidentarte wohl verlangt, aber bis zum Lohntage nicht er- beträgt die Gesammtstrafe 40 Jahre. Freigesprochen wurde halten zu haben. Der Gerichtshof verurtheilte jedoch den Bau- teiner der Angeklagten. unternehmer Wenzel; derfelbe sei einzig und allein zur Lohnzahlung verpflichtet. Die Liste 1479 der Hafenarbeiter, auf welcher 16,40 m. ge zeichnet waren, ist verloren gegangen. Man wolle sie bei Schmidt, Akazienstr. 19, Schöneberg, abgeben. Aus den Nachbarorten. Den Genoffen von Steglitz und Friedenau zur gefl. Kenntnißnahme, daß uns jeßt der Hohenzollern- Saal, Friedenau, Handjerystraße, zur Verfügung steht. Gleichzeitig machen wir nochmals darauf aufmerksam, daß das Rafino, Rheinstraße, gesperrt ist. Die 2otaltommission. J. A.: Kunkel. Die Paragraphen 152 und 153 der Gewerbe- Ordnung haben in der Sigung des Kammergerichts vom 28. Dezember Entscheidung des Gewerbegerichts von erheblicher Bedeutung, die war wegen Verstoßes gegen die genannten Paragraphen in den Für Arbeiter der Nahrungsmittel Industrie ist eine eine bedeutungsvolle Auslegung erfahren. Der Maurer Beesch die Kammer VI in ihrer letzten Sigung gefällt hat. In ersten beiden Instanzen zu einem Monat Gefängniß verurtheilt Bäckereien, Schlächtereien und ähnlichen Betrieben hat sich die worden. Peesch hatte sich mit einer Anzahl streikender Kollegen Toleranz und Schulpflicht illustrirt folgender höchft Sitte herausgebildet, daß die Gewerbegehilfen von den am 15. Mai vor einem Neubau des Maurermeisters Neumann, inftruttiver Borfall. Das Mädchen Elisabeth May ist ein äußerst Nahrungsmitteln, die sie zum Verkauf hergerichtet haben, zur auf dem sie solange gearbeit hatten, mit der Absicht einbegabtes Kind, das bereits seit seinem 11. Jahre die oberste Befriedigung ihrer eigenen persönlichen Bedürfnisse Gebrauch gefunden, einige auf dem Bau gebliebene Arbeitsgenossen Klaffe der Gemeindeschule ชิน Weißenfee( Kreis machen, ohne erst bei jedem Bissen die Erlaubniß des zum Anschluß an den Streit zu bewegen. Wie die Gerichte als Niederbarnim) besucht. Trotzdem wurde ihr das Schul- Chess einzuholen. Die Arbeitgeber halten das auch, abgefehen festgestellt erachteten, find nun von B. speziell grobe Aeußerungen § 152, auf den gethan worden, die sich auf die Weiterarbeitenden bezogen. Die Zivilisten und einem Unteroffizier zu einem Wortivechsel, der vor danken. Der Raum für die Zehen ist bei dieser Form der Schuhe Straffammer erblickte darin Drohungen, die dazu bestimmt ge- dem Café dann seine Fortsetzung fand. Der Unteroffizier zog viel zu eng, und so kommt es, daß unstte Beben zusammenwesen seien, auf den Willen der Nichtstreikenden zu gunsten des blank und versezte mit seinem Seitengewehr dem Zivilisten einen gedrängt und namentlich die große Behe gegen die Mitte zu gedrängt Streits einzuwirken, und die Furcht hätten erweden tönnen. Der fo wuchtigen Hieb über den Kopf, daß derselbe blutüberströmt wird. Es kommt daher auch nicht selten vor, daß eine Zehe fragliche Streit bei Neumann hatte darin seine Ursache, daß N. zusammenbrach. Der Verletzte mußte ins Krankenhaus gebracht über der anderen liegt. Schwielen, Hühneraugen, Frofibeulen, nicht dem Wunsche der Streifenden nachgekommen war, werden. Im Nordostsee- Kanal tollidirte der Hamburger Dampfer Ginwachsen der Nägel und noch schlimmere Dinge find die zwei oder drei Leute zu entlassen, die keine Beiträge Virginia" bei Nobistrug so start mit der Böschung, daß der Folgen unserer symmetrisch zugespizten Schuhe. Diese Zustände sur allgemeinen Streiffaffe zahlen wollten. Für Peesch Dampfer am Bug ein großes Loch erhielt und so viel Wasser werden noch verschlechtert durch die hohen Absätze, die ein ver legte dann Rechtsanwalt Dr. Herzfeld Revision ein. machte, daß er seine größtentheils aus Zucker und Naphta be- stärktes Zusammendrücken des Fußes bewirken. Leider sind diese Er rügte vor allem, daß die§§ 152 und 153 rechtsirrthümlich stehende Ladung in Brunsbüttel zur Zeit löscht. gesundheitsschädlichen Schuhe überall, vernünftige, die Form des angewandt seien. Der§ 153 befage, daß strafbar sei, wer andere durch Anwendung förperlichen Zwanges, durch Drohungen, vollendet worden. Das Kabel schließt sich in Emden an das Ein deutsches Kabel nach Spanien ist in diesen Tagen Fußes berücksichtigende Schuhe fast nirgends zu finden. Ein Theaterstreit ist in Agram ausgebrochen. Es wird durch Ehrverletzung oder durch Verrufserklärung bestimme oder Reichstelegraphennet an: bei einer Gesammtlänge von 1100 bis darüber berichtet: Das technische Hilfspersonal des hiesigen zu bestimmen versuche, an Verabredungen im Sinne des§ 152 1200 Geemeilen, also über 2000 Kilometer, zieht es sich über Landestheaters trat gestern plöglich in einen Streit ein, weshalb theilzunehmen. Wörtlich heiße es im Gesetz: solchen Verabredungen(§ 152)." an Borkum durch die Nordsee und den Kanal weiter um die nord- die für den Abend angesetzte Vorstellung in vorgerückter Stunde fomit ausdrücklich verwiesen werde, hebe mun wörtlich) weftliche Spitze von Frankreich und durch den Biscayischen Meer- abgesagt werden mußte. auf: Alle Verbote und Strasbestimmungen gegen Gewerbetreibende, busen direkt zu dem an der spanischen Westküste belegenen Vigo Aus Rom wird einen hiesigen Blatte berichtet: Sant Anna gewerbliche Gehilfen, Gesellen oder Fabrikarbeiter wegen Verbindungen, im Eigenthum einer Privatgesellschaft, nämlich der kommen vernichtet zu werden, bis jetzt sind schon 118 Häuser Das Kabel steht, wie alle großen unterirdischen Ver- di Pelago( Provinz Modena) droht durch einen Erdrutsch vollabredungen und Vereinigungen zum Behufe der Erlangung Deutschen See- Telegraphen- Gesellschaft in Köln. Während diese eingestürzt. Die Bevölkerung tampirt im Freien oder in Kirchen günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen, ins besondere mittelft Einstellung der Arbeit oder Entlassung der Gesellschaft den Telegraphenbetrieb auf dem Kabel an deffen und den fester gebauten Balaften. Die ersten Anzeichen der Erdbesondere mittelft Einstellung der Arbeit oder Entlassung der spanischem Ende besorgt, liegt der Betrieb auf der deutschen bewegung wurden schon vor einigen Tagen wahrgenommen. Die Arbeiter. Der hier lediglich angeführte Zweck, die Erlangung Seite in den Händen des Reichs. Die Tarife sind auf dem Ursache ist die, daß das Wasser der über der Ortschaft liegenden günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen" habe aber im vorliegenden Falle garnicht zu der Streifverabredung geführt, liegenden Falle garnicht zu der Streifverabredung geführt, neuen Kabelwege nicht theurer, als sie bisher auf dem Landwege Seen auf unterirdischem Wege den Boden unterspülte. sondern einzig und allein das persönliche Verhalten mehrerer durch Frankreich und Spanien waren. Das neue Kabel erreicht Anna ist oder war einer der besuchtesten klimatischen Kurorte Arbeiter und die Stellungnahme des Meisters dazu. Nach dem in Vigo den Anschluß nicht nur an die spanischen Landlinien, Oberitaliens. Wortlaut der§§ 152 und 153 sei fonach deren Anwendung hier fehr nach Südamerika, Afrika, Ost- Asien und Australien ver- wird aus Kopenhagen berichtet: Ein Segelschiff, versondern auch an die großen überseeischen Kabel, welche den Ver- Ueber einen Schiffbruch an der Westküste Jütlands prinzipiell verfehlt. Der Straffenat folgte diesen mitteln; so wird also ohne Tariferhöhung der für unseren muthlich die der„ Danziger Schifffahrts- Aktiengesellschaft" gehörige Darlegungen und sprach P. unter Aufhebung Handel, unsere Kolonien und unsere Marine wichtige Telegramm Bark, Concordia"( Rapitän Holz, Steuermann Lame), ift der Vorentscheidungen frei, indem er sich die verkehr mit allen diesen Ländern an Schnelligkeit und Sicherheit vorgestern am Strande von Derum an der Westküste Jütlands Revisionsgründe zu eigen machte. gewinnen. -UOVO hin. Der Polizist Seltenheim in Giebichenstein ist vor Weihnachten Knall und Fall seines Amtes entsetzt worden. Grund: Trunkenheit und lüderlicher Lebenswandel. " Sant gescheitert. Das Schiff ist völlig zertrümmert; das Schicksal der Mannschaft ist unbekannt. Eine Leiche wurde bisher and Land getrieben. Bei Nörre Vorupöer( Westjütland) sind in der legten Nacht fünf Zeichen, welche wahrscheinlich von der als gescheitert gemeldeten Bart Concordia" herrühren, ans Land getrieben worden. " Alimentationsprozeß des Geheimen Kommerzienraths Becker. Vor einigen Monaten wurde über einen Prozeß berichtet, den die Schauspielerin Anna Seliger in Wien gegen den Bater ihres siebenjährigen kenaben, den preußischen Geh. Kommerzienrath und Millionär Becker angestrengt hat. Letzterer ließ die Schauspielerin in Wien ausbilden, verließ sie jedoch, als sie in scheinenden Blatte Die Elfaß- Lothringische Volkszeitung" wird Ein General, der Rad schlägt. Dem in Kolmar er Graz einem Ruaben das Leben schenkte. Das Kind wurde der Mutter aus Straßburg i. E. geschrieben: In vergangener Woche Depeschen meldeten, plötzlich ein Bauernhof in die Erde versunken. Ju Castle Jeland( Irland) ist, wie wir geftern unter entzogen und sie fand es erst nach einigen Jahren als Kostkind weihten die Husaren ihr Kasino ein. Auch eine Reihe Bivil: Es wird über diesen unheimlichen Fall weiter berichtet: Der bei einem Geschäftsdiener in Mariahilf. Der Rechtsbeistand der personen waren geladen, so der Statthalter, der Bürger- Bauernhof, welcher mit allen Bewohnern und dem ganzen Bieh Mutter erhob nun Klage auf Anerkennung der Vaterschaft und meister u. f. w. Die Gesellschaft war sehr animirt und ver- bestande in einem Sumpfe untergegangen ist, ist verschwunden, standesgemäße Versorgung des Kindes, da für dasselbe nur gnügte sich auf das allerbeste, schließlich, nach dem Diner, durch ohne eine Spur zu hinterlassen, als wäre er von der Erde ver12 Gulden monatlich als Lebensunterhalt gezahlt wurden. Im Turn- und Tanzübungen. Der Kommandeur des 15. Armee- schlungen. Der ganzen Erscheinung ging ein Rollen wie beim Berlaufe des Prozesses wurde einmal auch der Kommerzienrath, forps, der württembergische General der die Absicht ausgesprochen hatte, das Kind nach Deutschland Falckenstein, schlug dabei das Rad durch den Die in der Nachbarschaft wohnenden Leute verlassen ihre WohFreiherr von Erdbeben voran. Der Sumpf ist noch immer in Bewegung. zu bringen, zur Polizei vorgeladen, wo ihm erklärt wurde, daß Saal, eine Leistung, die ihm niemand der Jüngeren nach machen er sich in diesem Falle das Verbrechen der Entführung zu fonnte, und sicherlich kein anderer General in seiner Stellung. nungen. Schulden kommen lassen würde. Am 23. ist nun das Urtheil in dem Prozesse gefällt worden; das Gericht hat dem Kommerzien rath aufgetragen, für seinen gegenwärtig fiebenjährigen Knaben bis zum zehnten Lebensjahre 50 Gulden monatlich, von da ab bis zur Erwerbsfähigkeit 100 Gulden monatlich zu bezahlen. Es wird gewiß auch wenig Ziviliften geben, die das im Alter von einigen fünfzig Jahren noch fertig brächten! Ju St. Gallen ist gestern früh der ehemalige Agent der Reichsbaut- Nebenstelle in Konstanz, egele, an die badische Polizei ausgeliefert worden. = Witterungsübersicht vom 29. Dezember 1896. Stationen. Berlin Das neueste der modernen Juristerei ist, daß die Er öffnung einer Bigarrentiste als schwerer Diebstahl be= Diamantendiebstahl. Aus Luzern wird berichtet: In trachtet wird. Der Schulknabe Gustav G. in Dittmannsdorf einem Abtheil erster Klasse des Expreßzuges Mailand Basel, hatte in drei Fällen eine verschlossene Zigarrentiste„ erbrochen" wurde am Montag Vormittag einer hier wohnhaften Dame eine und einige Bigarren daraus entwendet. Das Landgericht Handtasche, welche mehrere Diamantringe und eine Diamant Swinemünde Glay sah die Bigarrentisten nicht als ein Behältniß im Sinne brosche von sehr hohem Werthe enthielt, gestohlen. Hamburg des Strafgesetzbuches an, sondern als eine sehr leicht zu eröffnende Gegen die Gigerlschuhe. In seiner letzten Vorlesung Wiesbaden. Hülle( ähnlich der Düte 2c.) und verurtheilte deshalb am nahm Ober- Sanitätsrath Professor Dr. Max Gruber in Wien München 7. Oktober G. nicht wegen schweren, sondern nur wegen ein Veranlassung, sich gegen die Form von zugespitzten Schuhen Wien fachen Diebstahls zu 14 Tagen Gefängniß. Auf die auszusprechen. Der Gelehrte richtete sich nicht nur gegen die Haparanda. Revision des Staatsanwalts hob jedoch das Reichsgericht übertrieben zugespizten Schuhe der Gigerlu", sondern gegen Betersburg das Urtheil auf und verwies die Sache an das Landgericht die spizze Form überhaupt. Es sei naheliegend und natur- Cork Es handle sich um ein Behältniß und auf das gemäß, daß die Fußbekleidung sich nach der Form des Aberdeen. zurück. Quantum der anzuwendenden Gewalt komme es nicht an! Fußes richten solle. Die Form des menschlichen Fußes sei aber Paris.. doch nicht, wie die modernen Schuhe, in der Mitte breit und oben zugespitzt. Die Folgen dieser thörichten Schuhmode sehen auch deutlich zu sehen. Wir alle, bemerkte der Professor zu seinen Hörern, oder doch fast alle, haben verkrüppelte Füße, und diese haben wir unseren symmetrisch zugeschnittenen Schuhen zu verVermischtes. Aus Kiel wird uns berichtet: In der Nacht vom Sonn: abend auf Sonntag kam es im„ Café Gädje" zwischen einem Buchhandlung Vorwärts Berlin SW., Beuthstraße 2. Wir empfehlen den Genossen zur weitesten Verbreitung: Die politische Polizei in Preußen. Bericht über die Verhandlungen im Prozeß Leckert v. Lützow- v. Tausch. Preis 25 Pf.- Porto 5 Pf. In Berlin auch durch die Partei- Speditionen zu beziehen. Achtung! Die Mitglieder des " 20645 Leseklub„ Heine" werden aufgefordert, am Mittwoch, den 13. Januar, abends 8% Uhr, bei Grube, Mariendorferstr. 5, zur Versammlung zu erscheinen, um endgiltigen Beschluß über das Klubvermögen zu fassen. Alle Bücher sind mit zur Stelle zu bringen. Spätere Forderungen werden nicht berücksichtigt. J. A. W. Grube, Mariendorferstraße 5. Von der Reise zurück 129 M Dr. C. Jacoby, Blumenstr. 69. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher KranzBarometertand in mm, d. Meeressp. 767 SO 765 DSD 766 GO 764 Still 764 GO 767 NW 748 SW 767 SSW 764 . 768 N 152 Windstärke B( Stala 1-12) 28 etter Temperatur ( 50.4° R.) bob nach Gelfius wolkig bedeckt heiter bedeckt bedeckt wolkenlos 4 halb bedeckt-8 324 538 Regen woltig bedeckt 926 Wetter- Prognose für Mittwoch, 30. Dezember 1896. Ruhig, theils heiter, theils nebelig ohne erhebliche Nieder schläge und ohne wesentliche Wärmeänderung. Berliner Wetterbureau. Deutscher Holzarbeiter Verband. ( Zahlstelle Berlin.) Heute, Mittwoch, den 30. Dezember, abends 8 Uhr, in Keller's Festfälen, Koppenstr. 29: Ausserordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung: Beschlußfassung über den Antrag auf dauernde Erhöhung der Beiträge. Jedes Mitglied muß anwesend sein. Mitgliedsbud legitimirt. Diejenigen Mitglieder, welche in der letzten BertrauensmännerVersammlung nicht vertreten waren, erhalten Stimmzettel in dieser Berfammlung. Achtung! Achtung Theilnahme und die reichen an Englischer Garten, spenden bei der Beerdigung unseres lieben Sohnes und Bruders 2061b Achtung! Für unr 9 Mark versende ich Künstl. Zähne v. 3 M. an, Theilz. gegen Nachnahme an Jedermann meine Kurt Kieschke, wöchentl. 1 M., wird abgeholt. Bahn von den ersten Künstlern als unüber sagen wir allen Verwandten, Freunden ziehen, Bahnreinigen, Nervtödten bei trefflich erklärten International- und Bekannten unseren herzlichsten Dant. Bestellung umsonst. Gudret, Baufizerplatz 2, Elfafferstr. 12, Stegligerstr. 71, I. Medicin. Ungarwein Patent Harfen zithern, 6 pedalig. 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Eingegangene Druckschriften. organisirter Parteigenoffen Berlins und der Umgegend Justus Stabrie, Verband der Hut- und Filzwaaren- Industrie. Soziale Bravis, Sentralblatt für Sozialpolitit".( Berlin, Carl Hey1896. Straube, Droschkenkutscher, Verein Berliner Droschkenfutscher. 2. Januar. Julius Köhler, Tischler, Deutscher Holzarbeiter Verband. 2. Januar. Friedrich Bod, Freie Vereinigung der Zeitungsspediteure und Verkäufer. 8. Januar. Max Meißner, Schlosser, Berliner Metallarbeiter- Verband. 4. Januar. : 27. Juli. Oswald Grieshaber, Schlosser, Berliner MetallarbeiterVerband, 28. Juli. Bernhard Henze, Mechaniker, Berliner Metallarbeiter- Verband, 28. Juli. freis, 28. Juli. August Schulz. Interessenverein der Maurer Berlins, 4. WahlDstar Pfeffertorn, Aeger, Verein der graphischen Arbeiter und Arbeiterinnen, 29. Juli. Karl Düring, Verband der Möbelpolirer, 30. Juli. Alois Hüther, Schlosser, Berliner Metallarbeiter Verband, 31. Juli. Julius Wulff, Schuhmacher, 6. Wahlkreis. 6. Januar. Stephan Hellwig, Deutscher Holzarbeiter- Verband. 8. Januar. Adolf Hoffmann, Zentralverein der Hut- und Filzwaaren- Heinrich Ludwig, Drechsler, Deutscher Holzarbeiter Verband, Judustrie. 12. Januar. 2. Auguft. Otto Schmidt, Fräser, Verein der an Holzbearbeitungs- Karl Dräger, Zentralverband deutscher Maurer, 3. August. Maschinen 2c. beschäftigten Arbeiter. 18. Januar. Paul Barttig, Verein der Bauanschläger, 3. August. Friedrich Wengler, Dreher, 4. Wahlfreis. 19. Januar. August Menzel, Vereinigung aller in der Schmiederei be. Karl Julich, Metalldreher, Berliner Metallarbeiter Verband, 5. Wahlkreis, 9. Auguft. fchäftigten Personen. 23. Januar. Otto Sänger, Tischler, Deutscher Holzarbeiter- Verband, 4. Wahlkreis, 9. Auguft. Hermann Bid, Deutscher Holzarbeiter- Verband, 16. Auguft. Paul Fromm herz. Unterstützungsverein der Kupferschmiede. 24. Auguft. Karl Reuschel, Verein der Töpfer Berlins. 23. Januar. Julius 3immer, Buzzer, Volksbildungs- Verein für Briß und Umgegend. 25. Januar. Georg Fenner, Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker. 27. Januar. Ernst Kolley, Verband aller im Handels- und Transportgewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter. 31. Januar. Anna Grünthal, Verein der Hut- und Filzwaaren- Industrie. 2. Februar. 28. Auguft. Georg Gerede, Drücker, Berliner Metallarbeiter- Berband. Fräulein Pauline Treppernau, Deutscher Schneider- Verband. 29. Auguft. Emil Meier, Dreher, Berliner Metallarbeiter Verband. Wilhelm Jahn, Verein Berliner Droschkentutscher. 3. Septbr. 6. September. August Brillwitz, Berband der Sattler und Tapezirer. Oskar Rothe, Steindrucker, Verein der graphischen Arbeiter. 4. Februar. Hermann Jeschte, Schloffer, Deutscher Metallarbeiter- Verband. Christoph Otto, Verein der Hut- und Filzwaaren- Industrie. 7, September. Louis Marten 3, Fräser, Berliner Metallarbeiter Verband. 3. Februar. 10. Februar. 16. Februar. 8. September. = Alfred Schmidt, Buchbinder- Verband. 13. Februar. Anna Hierse, Berein der Hut- und Filzwaaren- Industrie.. Lehmann, Restaurateur, 3. Wahlverein. 9. September. Ferdinand Mallwig. 10. September. Verein. 13. September. August Fleischer, Verein deutscher Schuhmacher, 5. Wahlfreis. 22. Februar. Gustav Korset, Bureau- Borsteher, Zentralverein der Bureau Angestellten. 4. März. Max Herfort, Gürtler, 4. Wahlkreis. 7. März. Joseph Pflaum, Schraubendreher, Deutscher MetallarbeiterVerband( Rigdorf). 12. März. Frau Elise Tesch, Textilarbeiter- Verband. 16. September. Karl Schröder, Steinmetz, Verband der Steinarbeiter. 21. SepRobert Froebe, Dreher, Berliner Metallarbeiter- Verband. tember. 25. September. Theodor Beierle, Schloffer, Berliner Metallarbeiter- Berband 25. September. Julius Gabbert, Töpfer. 28. September. Emil Gentsch, Klempner, Berliner Metallarbeiter- Verband. Sozialdemokratischer Arbeiter- Bildungsverein für Adlershof. 15. März. Georg Sedanz, Verein der Gast- und Schankwirthe, 4. Wahl-. So bein, Gastwirth, Berein der Gaft- und Schankwirthe. freis. 20. März. Dito Michaelis, Verein der Berliner Buchdrucker und Schrift gießer. 25. März. Robert Gruß, Dreher, Berliner Metallarbeiter Verband, 6. Wahlkreis. 26. März. Emil Hänisch, Gürtler, Berliner Metallarbeiter- Verband. 27. März. Hermann Bloch, Bestoßer, Berliner Metallarbeiter- Verband. 29. März. Friz Wehlann, 4. Wahlkreis. 81. März. Reinhold Krämer, 4. Wahlkreis, als Soldat in Tilsit. 1. April. Julius Johl, Drücker, Berliner Metallarbeiter= Verband. 2. April. August Horn, Verein Berliner Droschkenkutscher. 4. April. Hermann Gartmann Müller, Steinmetz, Steinarbeiter Gartmann- Müller, Verband. 6. April. Karl Butenhoff. Tischlermeister, 4. Wahlkreis. 9. April. Gottlieb Handte, Verein der Maschinisten u. Heizer. 9. April. Otto Glawinski, 4. Wahlkreis. 10. April. Ferdinand Badewiß, Klempner, Berliner Metallarbeiter Verband. 13. April. August Geistener, Fachverein der Holz- und Bretterträger, Verein„ Vorwärts", Rigdorf. 14. April. Max Bauer, Zentralverband der Bureau- Angestellten. 15. April. Wilhelm Sembach, Unterstützungsverein der Kupferschmiede Deutschlands. 17. April. Marie Kiel, Verband der Buchbinder 2c. 7. Oktober. Verein Vorwärts". 29. September. August Gerchow, Holzarbeiter- Verband( Weißenfee.) 10. Oftbr. Deutscher Holzarbeiter. Berband. Eduard Schwedtte. mann's Berlag) enthält in ihrer neuesten Nr. 13 folgende leitende Auffäße: Armenpflege und Wohlthätigkeit. Eine fritische Betrachtung. Von Dr. jur. R. v. Mangoldt. Die Gewerkschaftsbewegung in Desterreich. Von Dr. Ad. Braun. Aus dem Notizentheil heben wir hervor: Bentralisation des Arbeitsnachweises für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Städtische Arbeiter und ihre Organisation. Kommunale Arbeitsverhält nisse in London. Städtische Städtische Elektrizitätswerte in Desterreich. Obftgärtnerei für Magdeburg. Torfftuhl- Verfahren für fleinere Städte. Brundstücks- Umfassteuern in Preußen. Riesendörfer und Zwergstädte in Deutschland. Hafenarbeiter in England. Von Dr. jur. M. Quarc. Gewinnbetheiltgung der Arbeiter im Büricher Buchdrucker- Gewerbe. Er fahrungen mit dem Frauen- Wahlrecht in Neuseeland. Frauenturfe zur Rechtsbelehrung in Berlin. Frauenbesoldung. Petition des Vereins preußischer Voltsschullehrerinnen. Frauen in der Verwaltung. Armenpflegerinnen für Berlin. Streits in Frankreich 1895. Verband der evangelischen Arbeitervereine für Rheinland und Westfalen. Bewegung der Eisenbahnarbeiter in England. Zentralverband der Industriellen Desterreichs. Handelsamtliche Regelung der Arbeitszeit auf den englischen Bahnen. Petition schweizerischer Telephonarbeiter auf Sicherung ihrer Arbeitsstellung. Private Arbeitslosen- Versicherung. Die freiwillige Stand öffentliche Armenpflege in Frankreich und in den Reichslanden. und Dienstalter der Armenpfleger in Barmen und in Gotha. Bürgerschafts- Antrag zur Wohnungsreform in Hamburg. Arbeiter- Baugenoffenfchaft in St. Denis bet Paris. Mieths- Schiedsgericht für Braunschweig. - Genossenschaftliche Viehzucht in Dänemart. Staatliche Weinberge in Preußen. Desterreichische Gewerbenovelle. Regelung des Lehrlingswesens. Ausgestaltung der Genossenschaften. Regelung des Submissionswesens in Sachsen. Entwurf eines Gesetzes zum Schuhe der Baugläubiger. Ein Borschlag von Felix Hirsch, Rechtsanwalt in Berlin. Berlin. 1896. Verlag von Hermann Lazarus. Die 9052261 Briefkasten der Redaktion. Dienstags, Freitags und Sonnabends, abends juristische Sprechstunde findet Montags, von 7-8 Uhr, statt. Berlin SW., Beuthfir. 2, zum Preise von 3,50 M. E. R. Bu beziehen durch die Buchhandlung Vorwärts, -W -bei druck eignet sich die Sache nicht. Paul Bokpf. Besten Dank für Ihr Vertrauen. Zum Ab-Sch., Hagenauerstraße. 1. Ja: vor Eingehung einer Deutscher Holzarbeiter Verband. zweiten Ehe ist Trennung der ersten durch Tod oder Urtheil erforderlich. 2. Nein. Tren und fest 2000. 1. Wenn schrift: Hermann Schernewsti, Allgemeiner Deutscher Tapezirer- liche Vereinbarung vorliegt: ja. 2. Hevision gegen Urtheile der Landgerichte müffen innerhalb einer Woche nach Berkündung der Urtheile eingelegt werden. Nach Zustellung der Urtheile muß ferner Rechtfertigung der Revision durch einen Anwalt Angeklagten kann dies auch zu Protokoll des Gerichtsschreibers geschehen innerhalb einer Woche nach der Zustellung erfolgen. Schumann. Seit mindestens vorigem Jahrhundert. W. Nein.. Sch. 65. Wenden Sie sich an einen Kammerjäger. B. v. d. Laar. Toussaint- Langenscheidt. K. X. 9, E. D. Henning. Briefliche Antwort ertheilen wir nicht. Rozebue wird Kozebu ausgesprochen.- D. Haben wir beantwortet. M. G. 14. Der Antrag auf Altersrente ist auf dem Lande in Preußen beim Landrathsamt anzubringen. Die Warteseit von 1410 Beitragswochen ist für diejenigen, die vor dem 1. Januar 1851 geboren sind, um so viel Beitragsjahre und Beitragswochen vermindert, als ihr Lebensalter am 1. Jan. 1891 Karl Hoppe. Deutscher Holzarbeiter- Verband. 4. Wahlkreis. überstiegen hat. Ohne Angabe, wann der betreffende geboren an Jahren und vollen Wochen das vollendete 40. Lebensjahr Karl UII rich. Verein der Gast- und Schankwirthe. 13. Oktober. ift, läßt sich daher nicht angeben, wieviel Marken er nachweiſen Heinrich Patriot. Verein der Berliner Buchdrucker und muß.-E. B. Nr. 22. Von der Aufnahme in die Miethsstempel Verzeichnisse sind ausgeschlossen: die mündlich einFrau Minna Klammer. Schriftgießer. 17. Oftober. Verein deutscher Schuhmacher. gegangenen Miethsverhältnisse, die vor dem 1. April 1896 ab= geschlossenen und bestempelten Verträge, und die Miethsverträge, deren Jahreszins 300 M. oder weniger beträgt. Im Miethsverzeichniß muß der Name des Miethers, die Vertragsdauer, die Nixdorf 55. 1. Sie sind übungspflichtig. 2. Ein gesetzliches Miethszinshöhe und der Stempelbetrag vermerkt werden. Hinderniß besteht in dem von Ihnen angegebenen Umstand nicht. J. in G. Treten Sie als Handlungsgehilfe ohne Einhaltung der Kündigungsfrist aus, so treten die von Ihnen angedeuteten Folgen nicht ein, Sie sind aber zum Ersatz des vollen Schadens verpflichtet.- N. S. Die Kündigung ist giltig.P. St. 98a. In Zivilsachen erhalten die Parteien keine be= sondere Vorladung zu einem neuen Termin, müssen vielmehr ohne solche zu dem selben erscheinen. Der Termin wird im vorangegangenen vom Richter verkündet. Haben Sie die Ver10. Oktober. 15. Oktober. ( Rigdorf). 17. Oftober. Robert Rackewsky. Deutscher Holzarbeiter- Verband. 19. Oktober. Karl Guß. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Verein„ Vorwärts". Jakob Scherz. Verband der Steinarbeiter. 27. Oktober. Berliner Metallarbeiter- Verband. 27. Oftober. Frik Wicht, Schloffer. 31. Oftober. Frau Marie Ludwig. 6. Wahlkreis. 31. Oktober. Rudolf Frost. Freie Vereinigung 14. November. : der Bauanschläger. Heinrich Wittchen, Verband aller im Handels- und Transportgewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter. 15. November. Franz Schmidt, Schraubendreher. Berliner MetallarbeiterVerband. 18. November. P Hans Kray, Verband aller im Handels- u. Transportgewerbe Paul Dittmann, Schraubendreher. Berliner Metallarbeiter schreiberei nach dem Datum des Termins und erscheinen Sie zu beschäft. Hilfsarbeiter. 23. April. Albert Sommer, Maschinenmeister, 4. Wahlkreis. 23. April. Robert Richter, Steinmetz, Steinarbeiter- Verband. 30. April. Gustav Hoffmann, Maurer, 6. Wahlkreis. 1. Mai. Siegfried Wi este, 4. Wahlfreis. 9. Mai. Frizz Gensicke, Maurer( Mariendorf). 10. Mai. Friedrich Luna u, Tapetendrucker, 6. Wahlkreis. 11. Mai. Wilhelm Schmidt, Zeitungsspediteur, 4. Wahlkreis. 16. Mai. Karl Müller, Verband der Gold- und Silberarbeiter. 18. Mai. Verband. 18. November. Bernice, Verband aller im Handels- und Transportgewerbe Hermann Rampf, Deutscher Holzarbeiter Verband. 21. No. vember. 23. November. Otto Le ue, Handelsmann, Wahlverein für Teltow- Beeskow 2c. Robert Noack, Former. Former. Berliner Metallarbeiter- Berband. demselben. Erscheinen Sie nicht, so find Sie auf Antrag Ihres Gegners zu verurtheilen. H. S. Die eventuelle Entwendung ist nach drei Monaten nicht mehr verfolgbar. Strengen Sie Ihre hre Klage nach Ablauf dieser Frist an. F. P. 100. Der K. 9. Falls nichts schriftlich vereinbart ist: 24-30 m. Möbelhändler müßte schleunigst Interventionsflage erheben. 9.3. 100 Stettin. Der Portier, Hauswart u. s. w. fällt nicht unter das Unfallversicherungsgesetz. Für Schäden, die ihm Hermann Turteltaube, Deutscher Holzarbeiter- Verband.( durch Umfallen der Hausthüre z. B. und dergleichen) zugefügt worden, ist der Hauswirth nicht schadenersatzpflichtig. Eduard Strohbach, Gürtler, Berliner Metallarbeiter- Ber- Baul Henning, Schlosser. Berliner Metallarbeiter- Werband. and Paul Henning, Schlosser. Berliner Metallarbeiter- Verband. pfändbar? Giner Pfändung sind nicht unterworfen, müffen 5. A. S. 1. Welche Gegenstände sind unWilhelm Stern, Klempner, Berliner Metallarbeiter- Verband. Alex Schneider, Verein aller in der Hausindustrie be- vielmehr dem Schuldner belaffen werden: 1. Die KleidungsPaul Jurchen, Deutscher Holzarbeiter Verband, Rixdorf. Karl Ludwig, Freie Vereinigung selbständiger Barbiere, Heiz- und Kochöfen, soweit diese Gegenstände für band. 18. Mai. 19. Mai. 28. Mai. Johann Obermeyer, Zentralverband Deutscher Brauer. 29. Mai. Ernst Brahmfeldt, Nadler, Berliner Metallarbeiter- Berband. 30. Mai. May Kirsch, Beitungsspediteur, 3. Wahlverein. 1. Juni. Otto Haase, Deutscher Holzarbeiter- Verband. 1. Juni. Otto Mönnich, Weber, Textilarbeiter- Verband. 6. Juni. 23. November. 4. Wahlverein. 30. November. 30. November. schäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen. 3. Dezember. Verein Vorwärts". 12. Dezember. B Paul Multe, Schloffer, Berliner Metallarbeiter Berband, Friseure und Perrückenmacher. 6. Dezember. Friz Wilte, Tischler, Deutscher Holzarbeiter- Verband. 14. De Gustav Finke, Verband der Möbelpolirer. 16. Dezember. Heinrich Friedewold, Buchbinder, 2. Wahlkreis. 17. Dezember. Hermann Scholz, Dreher, Deutscher Metallarbeiter- Verband, Willy& cholz, Verband aller im Handels- und Transport6. Wahlkreis. 9. Juni. Robert Klaus, Weber, Textilarbeiter- Verband, Rummelsburg. Hermann 3ietschmann, Weißgerber, 6. Wahlkreis. 21. De& abritarbeitern, sowie bei Hebammen die zur 11. Juni. Paul Mielchen, Deutscher Holzarbeiter- Verband. 12. Juni. Wilhelm Kögler, Zentralverein der Bildhauer. 13. Juni. Karl Heise, Dreher, Berliner Metallarbeiter- Verband. 16. Juni. Friedrich Klaute, Maurer, 6. Wahlkreis. 19. Juni August Balz, Gürtler, Berliner Metallarbeiter Verband. 21. Juni. Versammlungen. stücke, die Betten, das Haus- und Küchengeräth, insbesondere die den Schuldner, seine Familie und sein Gesinde Familie und sein Gefinde auf 2 Wochen erforderlichen Nahrungs unentbehrlich sind. 2. Die für den Schuldner, seine Wahl des Schuldners statt einer solchen 2 Biegen oder und Feuerungsmittel. 3. Eine Milchkuh oder nach der 2 Schafe nebst dem zum Unterhalt und zur Streu für die felben auf zwei Wochen erforderlichen Futter und Stroh, sofern die bezeichneten Thiere für die Ernährung des Schuldners, feiner Familie und seines Gesindes un entbehrlich sind. 4. Bei Künstlern, Handwerkern, Hand- und gewerbe beschäftigten Hilfsarbeiter. 20. Dezember. persönlichen Ausübung des Berufs unentbehrzember. Johann Poche, Zentralverband deutscher Maurer. 23. De fchaft betreiben, das zum Wirthschaftsbetriebe unentbehrliche Gelichen Gegenstände, 5. Bei Personen, welche Landwirthzember. räth, Vieh- und Feldinventarium nebst dem nöthigen Dünger, sowie die landwirthschaftlichen Erzeugnisse, welche zur Fortsetzung der Wirthschaft bis zur nächsten Ernte unentbehrlich sind. 6. Bei Die zur Verwaltung des Dienstes oder Ausübung des Berufs erOffizieren, Deckoffizieren, Beamten, Geistlichen, Lehrern an öffent. lichen Unterrichtsanstalten, Rechtsanwälten, Notaren und Aerzten Militärärzten, Decoffizieren, Beamten, Geistlichen und Lehrern an Arbeiter- Bildungsschule. Die Schulräume stud bis 4. Januar geöffentlichen Unterrichtsanstalten ein Geldbetrag, welcher dem der schlossen. Wiederbeginn am Dienstag, den 5. Januar. Pfändung nicht unterworfenen Theile des Diensteinkommens oder der Am 15. Januar wird voraussichtlich die geplante öffentliche Befehalle, die mit Bettungen, Bettfchriften Pension gleich kommt. 8. Die zum Betriebe einer Apotheke unents und Büchern reich ausgestattet tft, für die allgemeine behrlichen Geräthe, Gefäße und Waaren. 9. Orden und Ehrenunentgeltliche Benuzung eröffnet. Der Vorstand. zeichen. 10. Die Bücher, welche zum Gebrauche des Schuldners Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neu- und seiner Familie in der Kirche und Schule bestimmt sind. mann, Bajewalterfir. 3. Alle Renderungen im Vereinskalender find zu richten Welche Kleidungsstücke, Geräthe, Mobilien u. f. w. als unentan Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 Tr. Sund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. behrlich zu erachten sind, entscheidet zunächst der GerichtsAlle Buschrften, den Bund betreffend, find zu richten an Sermann vollzieher, eventuell auf Beschwerde hin das Amtsgericht. Das Fahn, Schönhauser Allee 177 c. Gesetz tennt nicht die Anführung bestimmter Gegenstände ( z. B. eines verschließbaren Möbels) als unpfändbar. 2. Ist die Pfändung fruchtlos, so kann Gläubiger den Schuldner zum Offenbarungseid laden. Offene Anrechte" giebt es nicht. Karl 2ben, Schloffer, Berliner Metallarbeiter- Verband. Mitgliederversammlung am 20. Dezember mit 128 gegen 82 St. Der Verein der Einsetzer( Tischler) beschloß in seiner Paul Schildt, Gürtler, Freie Vereinigung der chirurgischen die Auflösung des Vereins und den Anschluß an den Holzarbeiterforderlichen Gegenstände, ſowie anständige Kleidung. 7. Bei Offizieren, 22. Juni. Branche. 22. Juni. Wilhelm Röppe, Tertilarbeiter- Berband. 22. Juni. Hermann Raste, Dreher, Berliner Metallarbeiter Verband. 28. Juni. Karl Zimmermann, Verein der Stuckateure. 30. Juni. Eim, Fachverein der Bilderrahmenmacher. 30. Juni. Reinhold Brüdert, 6. Wabffreis. 9. Juli. Robert Hübler, Verband der Hut- und Filzwaaren- Industrie. 10. Juli. Wilhelm Schulze, Verein der Zimmerer. 10. Juli. Auguft Marquardt, Freie Bereinigung der chirurgischen Branche. 20. Juli. Dito Nehring, Bereinigung der Maler, Lackiver und Anstreicher. 28. Juli. Arbeiter Raucherbund Berlins und Umgegend. Wenderungen im Bereinstalender sind zu richten an Otto Schulz, Kottbuser Damm 72. Longfellow, English Conversational-& Reading- Club. Meeting every Wednesday, 9 o'clock at Tettenborns, 91 Wall- Street. Guests are welcome, Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung Theater. Mittwoch, 30. Dezember. Opernhaus. Der Prophet. Schauspielhaus. Der lange Preuße. Deutsches Theater. Die verfunkene Glocke. Berliner Theater. Kaiser Heinrich. Nachm. 3 Uhr: Aschenbrödel. Leffing- Theater. Kollege Crampton. Theater des Westens. Die wilde Jagd. Neues Theater. Marcelle. Residenz- Theater. Der Frauenjäger. Theater Unter den Linden. Der Schmetterling. Thalia Theater. Goldene Herzen." Das Wetterhäuschen. Bentral- Theater. Eine wilde Sache. Schiller Theater. Der Pfarrer von Kirchfeld. Belle Alliance Theater. Adam und Eva. Ostend- Theater. Schwerenöther. Volks- Theater. Robert und Bertram. Friedrich Wilhelmstädt. Theater. Der Meineidbauer. Alexanderplah- Theater. Sein Verhältniß. Paffage- Vanoptikum. Traumbilder. Spezialitäten. Urania. Taubenstr. 48/49. Taubenstr. 48/49. Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet v. 10 Uhr vormitt. ab. Eintritt 50 Pf. Wissenschaftl. Theater abends 8 Uhr. Sternwarte Invalidenstr. 57–62 Lehrt. Stadtbahnhof täglich geöffnet von 7 Uhr abends ab. Eintritt 50 Pf. = Im Theater Saale täglich 8 Uhr abends Vorträge, mit Experimenten und großen Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesauschläge. Castan's Panopticum Neu! Die wunderbaren indischen Neu! Neu! Pygmäen Neu! Neu! Ur Australier ( Kannibalen). Baufmann's Variété. Spezialitäten Passage- Panopticum. Vorstellung. Apollo Theater. Spezialitäten- Bor stellung. Schiller- Theater. ( Wallner- Theater.) Mittwoch, abds. 8 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Donnerstag, abends 7 Uhr: Der Millionenbauer. Friedrich Wilhelmstädt. Theater Chauffeestr. 25/26. Dir. Max Samst. Der Meineidbauer. Voltsstück in 3 Atten von Ludwig Anzengruber. Anfang 8 Uhr. Billets im Invalidendant", Unter den Linden Nr. 24, bei Paul Romeick, Leipzigerstr. 6, und Julius Lengenfeld, Markgrafenstr. 50. Freie Abonnements Nur noch kurze Beit! Traumbilder Eine Weihnachtsfeerie mit Musik und Gefang. Ohne Extra- Entree. Central- Theater. Alte Jakobstr. 30. Direktion: Richard Schultz. Mittwoch, den 30. Dezember 1896 Bum 100. Male: in sämmtl. Filialen v. Loefer u. Wolff. Eine wilde Sache. Morgen, Donnerstag( Sylvester), Donnerstag und die folgenden Tage: Anfang 1/28 Uhr. abends 8 Uhr: Der Veilchenfreer. Eine wilde Sache. Lustspiel in 4 Atten von G. v. Moser. Freitag, den 1. Januar 1897, nachmittags 3 Uhr: Der Hüttenbesiker. Schauspiel in 5 Akten nach dem gleichn. Roman von George Ohnet. Abends 8 Uhr: Der Meineidbauer. Volksstück in 3 Atten von Ludwig Anzengruber. Circus Renz Karlstraße. Mittwoch, 30. Dezbr. 1896, abbs. 71/ allhr: ( Jubiläums- Saison 1896/97). Alexanderplatz- Theater. Außerordentl. Vorstellung. Pifante Novität. Pikante Novität. Sein Verhältniß. Sittenbild aus dem Berliner Leben in 4 Aften von Karl Pohle. Anfang 8 Uhr. ( Bons, auch die zu anderen Stücken ausgegebenen, behalten ihre Giltigkeit.) Billets sind schon 3 Tage vorher ohne Bestellgebühr au der Theaterkasse zu haben. Kolossaler Erfolg! Kolossaler Erfolg! Lustige Blätter! Aus dem equestrischen Theil des Programms sind besonders hervorzuheben: 6 ostpreuß. Fuchshengste in Freiheit dress. u. vorgef. v. Herrn Hugo Herzog. Die renommirte Schulreiterin Mlle. Wilma mit dem Schulpferde Pretty- Boy. Neu engagirt! 16 Spring- Akrobaten. Unübertroffene Novität. Morgen und die folgenden Tage: Sein Verhältnis. Pifante Novität. Neu! Im Reiche Thorwaldsens Sittenbild aus dem Berliner Leben in 4 Atten von Karl Pohle. Freitag, den 1. Januar 1897, nachm. 4 Uhr: Max und Moritz. Märchenspiel in 5 Bildern von Fritz Schäfer. Thalia- Theater ( vormals: Adolph Ernst- Theater) Dresdenerstr. 72/73. Goldene Herzen. Schwant in 4 Atten von E. Karlweis. Hierauf: Das Wetterhäuschen. ( Weather or no.) Musikalisches Genrebild v. Adrian Roß, deutsch von Herm. Hirschel. Mufit Bertram Luard Selby. Morgen und die folgenden Tage: Goldene Herzen. Das Wetterhäuschen. Offend- Theater. Grosse Frankfurterstr. 132. Direktion: Carl Weiß. Heute und folgende Tage: Schwerenöther. Posse mit Gesang von Dstar Klein. Mufit von Steffens. Anfang 8 Uhr. Freitag, 1. Januar, nachm. 8 Uhr: Der deutsche Michel. Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34, nahe dem Kottbuser Thor. Weihnachtsfest- Dekoration fämmtlicher Säle. Robert u. Bertram Große Gesangsposse in 4 Atten von G. Raeder. Anfang 8 Uhr, des Konzerts 7 Uhr. Entree 50 Pf. bis 3 Mark. Am 31. Dezbr.: Grosse komische Sylvester Vorstellung. ! Massen- Gruppirungen. Gebrüder Clarkonniens, Deutschlands großartigste Luftturner. Donnerstag, 31. Dezbr., abends 71/2 Uhr: Lustige Blätter! Sonnabend, 2. Januar, und Sonntag, Freitag, 1. Januar 1897( Neujahrsfeft), 3. Jan. 1897: je 2 Fest- Vorstellungen. Nachm. 4 Uhr u. abends 72 Uhr. Freitag Nachmittag, zum legten Male: Weihnachten im Circus Renz. Sonnabend und Sonntag Nachmittag: Auf vielseitiges Verlangen: Aufführung des großen militärischen Ausstattungsstückes 1870/71. Abends 72 Uhr: Lustige Blätter! Preise der Pläze an den NachmittagsBorstellungen: Logenfiz 3 M., Parquet u. Tribünensitz 2 M., Balkon 1,50 M., 2. Platz 1 M., Gallerie( Stehplay) 50 f. Außerdem hat jeder Besucher das Recht, auf das von ihm gelöste Billet 1 Kind unter 10 Jahren frei mit einzuführen. Jedes weitere Kind zahlt auf Balkon, 2. u. 3. Platz die Hälfte. Abends gewöhnliche Preise. Franz Renz, Königl. Kommissionsrath u. Direktor. 00000000000 Feen- Palast Burgstrasse 22. Direktion: Winkler& Fröbel. Wiederholung der mit so kolossalem Beifall aufgenommenen Weihnachts- Vorstellungen. Elite- Fest- Programm. 24 Sensations- Nummern 24. Stürmischer Beifall. Douglas- Neger- Quartett. Ernesto- Wunder- Trio. Am Weihnachtsabend u. s. 10. Eröffnung 61/2 Uhr. Anfang 71/2 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirt 50 Pf. Apollo- Theater Friedrichstr. 218. Dir.: J. Glück. Täglich Vorführung der sensationellen Neuheit: Kinetograph mit dem Bilde Endlich allein! Auftr. von 30 Künstlern I. Ranges. Donnerstag, den 31. Dezember: Gr. humorist. Sylvesterfeier. Alcazar. Variété und SpezialitätenTheater I. Ranges. Dresdenerstr. 52 53( City- Passage) Annenstrasse 42/43. Vornehmster Familien- Aufenthalt. Letztes Wochen- Programm im Dezember. Wiederholung des Riesen- Fest- Programms. Eine Sommerwohnung in Charlottenburg. Posse in 1 Aft von A. Anno. Mr. Harry Arlon, Runstpfeifer u. Vogelstimmen Imitator. Mita Roselli, Erzentric- Soubrette ersten Ranges. Herm. Wehling, Tanz fomiter u. s. w. Anfang: ( Wochentage a br Entree 30 Pf. 8 Uhr. 6 Uhr. R. Winkler. Schippanowsky's Deutsche Konzert- Hallen Neu! Spandauer Brücke 3. Men! Nen! Im Frühlingsglanze! Ju Fliederhain. In der Rosenlaube. Jm Obstgarten. In der Hopfenlaube. Im Weinberge. Die Promenaden- Konzerte be ginnen um 4 Uhr nachmittags. Theater- Abtheilung: Auftr. v. Humoristen, Komikern 11. f. 10. Steppke's Brautfahrt". Ausschant d. Berl. Bock- Brauerei. Cylinderbureau, Schreibsekret., Tafeljtlavier vert. billig Huth, Frauzftr. 9. Verband der in Buchbindereien, der Papier- u. Ledergalanteriewaaren- Industrie beschäftigt. Arbeiter und Arbeiterinnen. Donnerstag, den 31. Dezember 1896, in G. Feuerstein's Festsälen( oberer Saal), Alte Jakobstraße 75: Großzes Sylvester- Kränzchen, verbunden mit Einmalige Aufführung der urdrolligen Gesangsvorträgen des Buchbinder- Männerchors". Burleske: Ein Abenteuer im Harem mit Henry Bender als Gaft. Vollständig neue Bilder Serie des Kinetograph. " Eintrittskarten à 30 Pf. intl. Tanz sind nur im Bureau Annenstr. 50 ( Geschäftsstunden 8-1 u. 3-6) zu haben. Anfang 8½ hr, Das Vergnügungskomitee. Sonnabend, den 9. Januar 1897: 24/10 Bus: Gr. Neujahrs- Apotheose Grosser Wiener Masken- Ball Schluß: . gemüthl. Tanzkränzchen. Raffeneröffnung 7 Uhr. Anf. 8 Uhr. Ende im Jahre 1897. Vogler's Casino früher Welt- Restaurant, Dresdenerstr. 97. Variété u. SpezialitätenVorstellung. Auftreten von Kunstkräften nur I. Ranges. Im vorderen Saal täglich: Großes Konzert der nuübertrefflichen italienischen National- Sänger- und TänzerGesellschaft Domenico Conti. Entree vollständig frei. Im großen Theatersaal: Eine gestörte Theaterprobe. Anfang Wochentags 7 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Billards. 4 neue Kegelbahnen. Sorgfältig gepflegte Biere, anerkannt gute Küche. Circus Busch. ( Bahnhof Börse.) Mittwoch, den 30. Dezember, abends 71/2 Uhr: Große Extra- Vorstellung. Sensationeller Erfolg. Nach Sibirien. Gr. Manège- Schaustück a. d. russ. Leben der Gegenwart v. Dir. P. Busch. Außerdem: Auftr. d. neu engagirten Runstfräfte I. Ranges: The PierraTroupe, Mr. Alfredo u. Eugeno, Miss Martha. Helene, Miss Lucia. Dir. Busch als Schulreiter a. d. engl. Vollbluthengst Favory. 4 arab. Schimmel. hengste als Schaukelpferde, dress. und vorgeführt vom Dir. Busch. 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Donat( Südosten), Cuvryftr. 28, 4 Tr. A. Torn( Westen), Kirchbachstr. 18, Hof hochpart. 2. Lambrecht( Sü Westen), Kreuzbergstr. 8, Hof 1 Tr. 136/6 Hierzu ladet freundlichst ein Das Komitee. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner zu Berlin. Donnerstag, den 31. Dezember 1897: Grosses Sylvestervergnügen pezial in G. Feuerstein's Festfälen( Parterre- Saat), Alte Jakobftr. 75. Tanz. Vorträge. Verloofung. Eintrittskarten à 30 Pf. intl. Tanz sind bei den Mitgliedern zu haben. Anfang 81/2 Uhr. [ 3046] Der Vorstand. Vorsicht beim Punschen! da nur fuselfreie Qualitäts- Extrakte das bekannte Unbehagen verhindern. geschäft Ich empfehle in und 2 Flaschen: Rum, Arrac, Cognac, in allen Preislagen. Rum, Schwed., Ananas: u. Burgunder- Punsch. Glühwein- und andere Extrakte. Grogk-, Rothe und weiße Bowlenweine, vorzüglich und preiswerth. Glühlicht! Goldtropfen! Beelzebub! Feinste auf der Berliner Gewerbe- Ausstellung 1896 prämiirte Liköre. 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