einen hip würde Langer gr Flitter cin nftfertig uf Ferra Schuldigen Die Gefahr Schiffe t der Net tellen riebfedern Patriots mer. Will e der Si Anwesen eine Stun reifen wa ammer wi g Mefura Die Sig trigen Gr ôtes- du- Ra ammer .280. Mittwoch, den 28. November 1888. da shill 5. Jabrg. Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter. Das Berliner Beltsblatt" im Depheint täglich Morgens außer nach Som und Heiltagen. bonnementpreis für Berlin frei Caus viertelli 4 let, monatlich 1.25 Mart, identlich 85. Beftabonnement Mart. Einzelne Summe 5%. Sensing Ramuner mit dem„ Soundage- Blatt" 10. ( Eingetragen in der Postzeitungspreise für 1888 ander. 849.) te Miller ügend zu äß wurde des Buby gleitet, mes" mal perzögere ichen Ber Den füblid die bent utüdjejo oyd Dan d ba 洞 Bedaktion: Beuthstraße 2. Abonnements- Einladung. Für den Monat Dezember eröffnen wir ein neues Abonnement auf bas hier bft bem wöchentlich erscheinenden Sonntagsblatt. fan, wit März gift fach gefit Infertionsgebühr el Bib beträgt für die gespaltete Betitzeile oder deren Raum 25 f. Arbeitsmarkt 10 größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inserate werben bis 4 Uhr Ren in der Expedition, Berlin SW., Bimmerstraße 44, fomie von allen Masonce Erhöhung des relles, ungenommen. Expedition: Zimmerstraße 44. Kriegsgefahr, die auch für den Frieden fortwährend sich steigende Rüstungen herbeiführt und die, wenn es so fort geht, den Staaten bald unerschwingliche Lasten auferlegen wird. Handel und Industrie können zu keinem rechten leicht; in dieser Beziehung hat man in Afrika schon Dinge erlebt, die gegen eine Expedition die ernstesten Bedenken er weden müssen. Daß in Deutschland zweihundert junge und träftige Berliner Volksblatt" und die Geschäfte Roden, von den Leiben, ber Arbeiter ſolche Expedition mitzumachen, baran zweifeln wir night in Das Berliner Volksblatt" vertritt in jeder Beziehung wüth Intereffen der werkthätigen Bevölkerung. Jegt, wo hoch pihtige Reichstagsverhandlungen, die das Intereffe der Arbeiter böchften Grade berühren, vor der Thür stehen, ist es Pflicht ined Jeden, dem das Wohl der Arbeiter am Herzen liegt, ein Organ der sozialdemokratischen Arbeiterpartei zu lesen. biter über ihre eigentliche, jammervolle Klaffenlage aufklären, aden i n. Richt die Drgane spekulativer Rapitaliften werden die ArEn. Betfiofifucht unserer Gegner. Gegentheil, fte haben ein ausgesprochenes Inter se daran, Sur unwiffende Leute find willige Objekte der Ausbeutung und t uns sid Darum, Arbeiter Berlins, fort mit den Bourgeoisblättern, erzählen uns die Berichte der Fabrikinspektoren all jährlich, die Landwirthschaft flagt über ihre Noth und die Verschuldung des Grund und Bodens nimmt zu, wie die Massenarmuth. Die Konzentration des Besizes in immer wenigeren Händen vollzieht sich mit großer Schnellige keit. Von den politischen Buständen wollen wir weiter nicht reben, denn diese schreien für sich selbst. Trotz aller schönen Säße und Schlüsse der Philosophen könnte es dem Pessimisten schier gar scheinen, als ginge die alte europäische Rultur zurüd, um einer neuen Platz zu machen. Aber woher soll die neue kommen? Vielleicht mit einer Völkerwande rung von Osten nach Westen? Dann gute Nacht, zivili firtes Europa! Solche Gedanken machen wir uns über die Leiden unmindesten. Schon die Erwerbsverhältnisse bringen es mit sich, daß es nicht an solchen Leuten fehlt, welche lieber bei einem abenteuerlichen Unternehmen Unternehmen ihr Leben! in die Schanze schlagen, als sich mit den kleinlichen Sorgen des täglichen Erwerbs abquälen. Die Theil nehmer an einer solchen Expedition werden sich darauf gefaßt machen müssen, daß sie zum größten Theil nicht mehr zurückkehren. Die Strapazen des Zuges werden die minder Kräftigen dahin raffen; dazu kommen aber auch noch, wie Gerhard Rohlfs bemerkt, die Kämpfe mit den Eingeborenen, die natürlich einer solchen Invasion alle nur denkbaren Hindernisse entgegenseßen werden. Diese Kämpfe werden um so verluftvoller sein, als die Eingeborenen fich darauf verlegen werden, durch hinterliftige Ueberfälle und mal die unzuverlässigen Träger, wie es oft vorkommt, die Expedition im Stiche lassen, dann ist sie verloren. Such in der bewegten Zeit, die nahe bevorsteht, um Euer Organ, benen Thr täglich beschimpft und verspottet werdet, schaart seres 3eitalters, die ein einzelner Mensch nicht wohl ändern fleinen Krieg ihren Feind zu dezimiren. Wenn dann eins welches Euch nun schon seit Jahren treu zur Seite steht, welches entwegt eintritt für die Freiheit und Emanzipation des bethätigen Bolles! ins befender Feuilleton unferes Blattes veröffentlichen wir den be m befonbat Sabireide en Roman des russischen Realisten Dostojewsti: Liebe bei ber ind Babas en wir bie [ 1320 Swifter Gill OP Morden Uhr Herftrage Pirch Vorftank 12 Gabes enn midt 15 [ 1367 rman 11368 tau efwal omme. rmann. Dr. Dh Brinkleiba grigfre [ 1255 finden gut erfir. 138 IV. k. it 23 Bf m.2Bb. u.90.9 rmen und au Breislage [ 1323 145. kt. Der Raskolnikow. tann. Aber die leichtherzigen Leute scheinen von alledem gar nichts zu bemerken. Wir wissen nicht, wie es mit bem„ Patriotismus“ des Herrn Dr. Rohlfs, des bes tannten Afrikareisenden, bestellt ist; soviel aber scheint uns ficher, daß ihm die ganze deutsche Misere und was aus der selben noch entstehen kann, nicht den hundertsten Theil des Kummers macht, den ihm der Dr. Schniter im Sudan, refp. Eimin Pascha bereitet. Er läßt nicht ab, der deutschen Nation zu predigen, daß sie die Mittel aufbringen müsse, um den Dr. Schnißer zu„ retten", obschon man Nehmen wir indessen an, daß die Expedition in ihren Mannschaften bezimirt wird, aber sonst an ihr Biel kommt, werden dann bie wenigen Leute wirklich die Verhältnisse im Sudan umgestalten und den Dr. Schnitzer, retten" können? Doch wohl schwerlich, denn was Gordon, dem größere Machtmittel zu Gebote standen, nicht vermochte, wird Rohlfs auch nicht zu Stande bringen; er wird so wenig wie Gordon über die Voltsbewegungen unter den hell bes Romans gratis nachgeliefert. Neu hinzutretenden Abonnenten wird der bisher erschienene Abonnementspreis beträgt fret ins Saus monatlich aus unserer Expedition, Simmerstraße 44, Mark 35 Pf., wöchentlich 35 Pf. Bei Selbstabholung weiß, daß dieser Dr. Schniger gar nicht gerettet sein will. Sudanesen Herr werden können. Wenn Rohlfs bei Dr. 1 Mark pro Monat. wote von der Expedition unseres Blattes, Bimmerfiraße 44, ents Bestellungen werden von sämmtlichen Beitungsspediteuren, verlassen will. egengenommen. Für außerhalb nehmen sämmtliche Bostanstalten Bestellungen ten Monat Dezember gegen Bahlung von 1. 34 Pf. an. die Redaktion und Expedition des Berliner Volksblatt". Das afrikanische Fieber. Rohlfs sagt, daß er zweihundert. Mann brauche, um die Expedition auszuführen. Diese 3weihundert sollen Diese 3weihundert sollen Deutsche sein, da er sich auf die Afrikaner nicht Dazu will er noch tausend Träger engagiren; die Deutschen sollen nur mit Waffen und Munition belastet sein. Er glaubt, daß man die Strapazen des Marsaes und die Gefahren des Klimas überwinden fönne. Nun muß man sich doch zunächst darüber klar sein, daß für eine Truppe von 1200 Mann der Marsch durch wenig erforschte Gegenden die größten Schwierigkeiten bietet, hauptsächlich wegen des Transports der Lebensmittel. Als feinerzeit Gordon in Kharium eingeschlossen war, wurden bie Schwierigkeiten einer Expedition zu seiner Rettung reiflich erwogen und die Engländer, die in solchen Angelegen heiten doch am meisten bewandert sind, schreckten vor den ungeheuren Schwierigkeiten zurück. Seitläuften haben und die gar nicht zu bemerken scheinen, Hilfsmittel rechnen fönnen, Schnißer angelangt ist, so wird er eben mit demselben abs geschnitten sein und dann werden unsere Patrioten" wahrscheinlich eine zweite Expedition, und zwar zur Rettung von Rohlfs, ausrüften wollen. Und schließlich wird man auch noch verlangen, daß das Reich selbst eingreife und eine mis litärische Expedition nach dem Sudan in Szene setze. Man weiß ja, wie schnell unsere Handelsherren dabei sind, solche Unternehmungen zu fördern, denn sie versprechen fich immer Vortheile davon und erzielen sie auch gewöhnlich. Aber wir möchten dem deutschen Volke dringend empfehlen, sich von diesem afrikanischen Fieber nicht bes thören zu laffen. Unsere Aufgaben liegen wahrlich nicht im Sudan und wir haben besseres zu thun, als uns in überseeische Abenteuer zu vermitteln, deren Ausgang nicht abzusehen ist. Auch ist das Geld bei uns nicht in so übers Fine Fehr gemüthliche Auffassung von unseren schwierigen aber sicherlich mit seiner Expedition nicht auf die Lurus afrikanischer Expeditionen erlauben können. elde Leiben über den Zeitabschnitt verhängt sind, den Expedition zu Gebote gestanden hätten. Mit den Beschwer aushalten können, so mögen sie die Kosten derselben doch burchleben. Wir stehen unter dem Drud einer steten den des Klima's nimmt es der Herr Dr. Rohlfs etwas Feuilleton. Raskolnikow. Aus dem Ruffischen überseht von Wilh. Hendel. Roman von F. M. Dostojewski. [ 21 die einer Stunde lang bei dem Silberarbeiter unten geseffen und ist genau um dreiviertel auf acht hinaufgegangen. Jetzt erwägen Sie. Aber erlauben Sie, wie konnte ein solcher Widers fpruch stattfinden: sie selbst behaupten, daß sie geklopft haben und daß die Thür verschlossen gewesen sei,- und nach drei Minuten, wie sie mit dem Hausknecht hinaufkommen, finden fie die Thür offen. aus ihrer Tasche bestreiten! Wenn von seinem Platz aus; auch er blätterte in Papieren; während der Kranke ohnmächtig war, hatte er ihn ebenfalls betrachtet, dann aber sich wieder auf seinen Platz zurückbegeben, als jener zu sich kam. Das ist eben der Rosus: der Mörder faß jedenfalls y Seit gestern stammelte Raskolnikow. Sind Sie gestern ausgegangen? Ja Krant? Ja. Reben und fortzugehen, ftüßte er die Ellbogen auf den Tisch erwischt, wenn Roch nicht die Dummheit begangen hätte, Rastolnikow legte die Feder hin, aber anstatt aufzu- drin und hatte von innen zugehalt; man hätte ihn ficher 3u welcher Stunde? unb brudte ben Kopf zwischen den Händen zusammen; es auch hinab zu gehen. Jener aber hat diesen Zeitpunkt dat mar, als ob ihm ein Nagel in den Scheitel geschlagen würde. benüßt, um hinunter zu laufen und irgendwie bei ihnen Ein fonderbarer Gedanke fuhr ihm durch den Kopf; fofort vorbei zu schlüpfen. Roch bekreuzt sich mit beiden Händen m aufzustehen, zu Nikodim Fomitsch heranzutreten und ihm und sagt: Wäre ich da geblieben, so hätte er mich auch alles zu erzählen, was er gestern gethan hatte; alles, mit allen Einzelheiten, chen und ihm die Sachen im Winkel hinter der Tapete zu igen. Der Drang, es zu thun, war so stark, daß er schon Begriff war, aufzustehen, um ihn auszuführen. dann mit ihm in seine Wohnung zu b er fing folgende Worte auf: mit dem Beil todtgeschlagen." Er will ein Dankgebet abhalten lassen... ha, ha! Und den Mörder hat niemand gesehen? Wie wäre das auch möglich? Das Haus ist eine Noah, der Sekretär, welcher von Das ist klar! das ist ganz klar! wiederholte Nikodim nicht wenigften eine Minute lang noch überlegen?" fuhr feinem Platz aus zugehört hatte. Penten, und bafta!" Plößlich aber blieb er wie angewurzelt Fomitsch eifrig. ihm burch den Kopf. Nein, lieber gar nicht erst nach eben, Nitobim Fomitsch sprach eifrig mit Ilja Petrowitsch Nicht möglich, man wird sie beide freilassen müssen. bft: Weshalb hätten sie da den Hausknecht gerufen, wenn widerspricht alles dieser Annahme; urtheilen Sie et bei gutem Bethalb 1351 10 000 Bracht Winter nanagje 1. Web altung Erftens ab Nein, die Sache ist sehr unklar, erwiderte Ilja Petrowitsch. Raskolnikow nahm seinen Hut und ging zur Thür, kam aber nicht so weit. Als er wieder zu sich gekommen war, sah er, daß er links stand ein anderer mit einem Glas, gefüllt mit einer dhur todial is as you can da Alshimag 周蕙 Abends in der achten Stunde. und wohin, wenn man fragen darf? Auf die Straße. and and st Kurz und deutlich! Raskolnikow hatte scharf und kurz geantwortet; er war kreideweiß und schlug seine schwarzen, entzündeten Augen vor Ilsa Petrowitschs Blick nicht nieder. Er fann faum auf den Füßen stehen und Du... versuchte Nikodim Fomitsch zu bemerken. Thut nichts! fagte Ilja Petrowitsch mit besonderer Betonung. Nikodim Fomitsch wollte noch etwas hinzufügen, schwieg aber, als er den Blick des Sekretärs auf fich gerichtet sah. Ein allgemeines Schweigen trat plötzlich ein; es war befremdend. -Nun gut, schloß Ilja Petrowitsch, Sie nicht länger aufhalten. wir wollen Raskolnikow ging hinaus. Er konnte noch vernehmen, wie plöglich nach seinem Hinausgehen das Gespräch sich wieder belebte und Nikodim Fomitschs fragende Stimme bes sonders hervortönte... Erst auf der Straße tam er es gethan hätten? Etwa um sich selbst zu denunziren? auf einem Stuhl saß; rechts unterstügte ihn jemand und ete und eine Frau selbst gesehen, als er in die Pforte blidte ihn aufmerksam an; er wollte aufstehen. endlich den Studenten Pesträkow haben beide Hauss gelblichen Flüssigkeit; vor ihm stand Nikodim Fomitsch und gänzlich zu sich. ;; en bicht beim Thorweg; dann fragte er die Hausknechte Nikodim Fomitsch ziemlich scharf. Was bedeutet das, find Sie etwa frant? fragte ich wohl jemand fich erst nach der Wohnung ers Begenwart feiner Bekannten nach der Wohnung. Nun, abigen, wenn er mit solchen Absichten umgeht? Und Koch, und seine Papiere wieder vornehmens. bet hat, bevor er zur Alten hinaufging, eine halbe Schon als er unterschrieb, konnte er kaum die Feder führen, bemerkte der Sekretär, fich auf seinen Platz sezend Sind Sie schon lange frank? rief Ilja Petrowitsch Eine Durchsuchung! Sie werden sofort eine Hausdurchsuchung vornehmen!" sagte er sich und eilte nach Hause. Die Hallunken haben Verdacht!" Wieder überfiel ihn die Angst von vorhin. II. Wenn aber bereits eine Untersuchung stattgefunden haben sollte?... Wenn ich sie schon bei mir anträfe?...“ Politische Uebersicht. Die deutsche Polizei in der Schweiz. Nach einer Beitungsmeldung aus der Schweiz habe der Berner ,, Bund" Die pofitive Erklärung abgegeben, dem schweizerischen Bundes. rath selen die deutschen Polizeiformulare, von denen wir ein Eremplar in der Nr. 273 mittheilten, nichts bekannt. Der Bund" scheint unsere Notiz nicht gelesen zu haben. Sir bemerkten ausdrücklich, die fraglichen Formulare gingen an die lokalen und fantonalen schweige, rischen Behörden, also nicht an den Bundesrath. Unsere Information ist absolut ftcher, und diese Formulare be stehen ebenso wohl wie die vorher von uns veröffentlichte Jn. strukton, deren Echtheit gleichfalls in einem diplomatischen Schein dementi angezweifelt wurde. Und die Formulare bestehen nicht blos, sondern werden auch in der von uns bezeichneten Weise gebraucht. vor der Verhandlung lag in allen Düsseldorfer Buchhandlungen| Krieter's Schrift aus, um mit ihrem in die Augen stechenden Umschlag und dem sensationellen Titel die guten Düsseldorfer zum Kauf anzureizen und auf die schrecklichen Enthüllungen in bem bevorstehenden Prozeß vorzubereiten. zur Frühjahre fich wegen ungünstiger Ernteaussichten noch weiter auf bis fortseßen, so fönnte fte allerdings einen Buntt erreichen, be welchem eine Belastung der Tonne Roggen mit 50 M. nig mehr haltbar erscheinen würde." Da die„ Schles. 8tg." angiebt, welches dieser Punkt ist, so braucht man nicht au forgen, fte werde ihn gar zu niedrig halten. fattet werd night Das A falles me nach t Unterbaus f anlaufbill f be Depu berathung Roche auf bebufs gleid egen baffe Stimmen a uf den Ru bgelehnt. Der Den Maßnal In dem Wettlauf der bürgerlichen Parteien** den Glorienschein der Sozialreform hat auch das Zentrum baffelbe Zentrum, das den Kornzöllen zur Annahme ve holfen, nicht zurückbleiben tönnen. Es hat durch seinen sozial reformatorischen Sprecher, den Herrn Kaplan size, die An militarii träge, betreffend die Beseitigung der Kinder und Frauenarbe die Einführung eines Normalarbeitstages und die Regelung Sonntagsarbeit wesentlich in Uebereinstimmung mit den be fannten Beschlüssen des Reichstages vom 17. Juni 1887 wieder einbringen lassen. Binnahmen 110-120 berertitellig Dag zur Lei seiftliche Ro Gegen den Sklavenhandel und natürlich auch gegen die Stlavetet soll sich die Blotade richten, die jetzt an der oft- In Bezug auf Einschränkungen der Sonntagsarbeit afritanischen Küfte veranstaltet werden soll. Wer wollte den glaubt die National Beitung" schon jetzt mit Bestimmtheit ver Bwed nicht billigen? Schade nur, daß die Persönlichkeit derer, fichern zu können, daß der Bundesrath die Erklärung abgeben welche mit so großem Eifer für den hohen kulturzwed" ein- laffen wird, daß fich die bestehenden Bestimmungen in den treten, uns die ganze Sache in einem sonderbaren Lichte er Einzelstaaten als völlig ausreichend erwiesen haben und eine scheinen laffen. Die Patrone der oftafrikanischen Kompanie find reichsgefegliche Regelung der Sonntagsfeier im Sinne eine am lauteiten in ihrer fittlichen Entrüstung gegen die Slaverei Erweiterung nicht erforderlich ist. Auch bezüglich einer Reviſion flere der und die Stlavenhändler. Leider find dies aber dieselben Bader Gewerbeordnung wird der Bundesrath von seinen jebigen trone, die bei hundert Gelegenheiten erklärt haben, ein bischen Beschlüssen nicht abgehen. Das haben wir auch gar nicht - und sogar ein bischen viel- Sklaveret set nothwendig in anders erwartet. Afrika; und die das nicht blos erklärt, sondern auch dement sprechend gehandelt und durch ihre große Roheit den Auf ftand der Neger hervorgerufen haben. Und leider find die Patrone der oftafrikanischen Gesellschaft ihrer politischen Parteistellung nach durchweg grimmige Feinde der Volks freiheit, und würden, wenn es nach ihrem Kopf ginge, lieber heute als morgen die Demokratie und Sozialdemokratie aus rotten und die mittelalterliche Leibeigenschaft wie Der einführen. Daß es folchen Personen mit ihrer Schau gestellten Entrüftung über afrikanische Sllaverei nicht ernst ist, liegt auf der Hand. Es find ausschließlich politische Motive, welche die deutsche Regierung für die Unfzenirung der Blokade bestimmt haben. Der Hauptawed ist ohne Zweifel, das Fiasko der deutschen Kolonialpolitik zu verdeden. Allein es dürften auch noch andere Dinge geplant sein, denen die Blokade als eine Art spanischer Wand dienen soll. Die Anwerbung von indischen oder sonst tropenländischen Truppen für eine Expedition in das Innere von Afrika geschieht sicherlich nicht gegen den Willen der deutschen Regierung. Indeß wir fönnen der Welterent wickelung mit philosophischer Ruhe entgegen sehen, denn es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Der angebliche Zweck der Blokade wird selbstverständlich nicht erreicht werden. Und zwar aus zwei Gründen nicht. Erstens weil die Ausdehnung der afrikanischen Küfte eine so ungeheure ist, daß die Flotten sämmtlicher europäischer, aftatischer und amerikanischer Staaten nicht für eine wirksame Blokade auss reichen was der englische Premier übrigens ausdrücklich zu gestanden hat. Und zweitens ist es nicht möglich, den Begriff der Stlaveret so zu definiren, daß die Kommandanten der Blokadefchiffe daraufhin alle Sklavenschiffe wegnehmen und alle Stlaven in Freiheit setzen können. Auch die afrikanischen Stlavenhändler find bereits von der Kultur beledt, und fie haben ausfindig gemacht, daß die Sklaverei fich in sivilifitte europäische Formen einhüllen läßt, die fie für europäische Re gierungen unangreifbar macht. Man schließt zum Beispiel mit ben Sllaven Kontrakte ab, bezahlt ihnen Lohn furz verwan Der jekt beendete Düsseldorfer Sozialistenprozek, beffen Ergebniß im umgekehrten Verhältniß zu seiner Dauer 12 Tage und zu der Menge der geladenen Belastungs. zeugen an hundert steht, ruft uns das Auftreten des Magdeburger Polizeiinspektors, Herrn Krieter, wieder ins Ge dächtniß. Herr Arieter hat bekanntlich vor Jahren eine Bros Schüre erscheinen laffen, betitelt„ Die geheime Organisation der fozialdemokratischen Partei", nach autorifirten Quellen bearbeitet. In dieser Broschüre, die thre patriotische Bedeutung schon burch den Umschlag schwarz weiß und roth- hervorzu heben trachtet, macht Herr Krieter den Gerichten fanfte Vorwürfe, baß fie von den Sozialdemokraten fich zu leicht hinters Licht führen ließen, und deren im Brustton der Ueberzeugung" gegebenen Erklärungen zu leicht Glauben schenkten. Dieser gegenüber zu Gunsten der Sozialdemokratie bestehenden Vor eingenommenheit der Gerichte(!!) bebauert er die Staats anwälte, die schon wegen Mangel an Beit(!) in der Regel nicht in der Lage seien, das verbrecherische Treiben der Umsturzpartel ben Richtern überzeugend darzulegen. Herr Krieter wollte mit feiner Broschüre diesem Uebelstand abbelfen und giebt zu diesem Bwed ein Bild der angeblich bestehenden sosialdemokratischen Geheimorganisation, das, tendenziös zusammengestellt, durch eine ganze Reihe mittlerweile stattgehabter Beweisaufnahmen in Brozeffen als unwahr und als reine Boltzelmache fich herausstellte. Allein die Düffeldorfer Staatsanwaltschaft war bereit, auf Herrn Krieter's Angaben zu schwören und so ließ sie ihn als fachverständigen Belastungszeugen vorfordern. Leider beantragte fie aber auch, die Deffentlichkeit bei der Beugenvernehmung des Herrn Krieter wegen Gefahr für die öffentliche Ordnung" aus zuschließen, denn Herr Krieter fönne, wie fie öffentlich motivirend versicherte, über die gebeime Organisation der Sosialdemokratie bis in das legte Dorf bas leste Dorf Deutschlands die beste Auskunft geben, und barin fab fie merkwürdiger Weise eine Gefährdung der öffent lichen Drdnung". Vollkommen zutreffend antwortete der Ber theidiger, Herr Dr. Meschelsohn aus Berlin, wenn Herr Krieter das wirklich vermöge, was die Staatsanwaltschaft ihm zutraue, bann liege es im Interesse der öffentlichen Ordnung, daß alle Welt das geheime und verabscheuungswerthe Treiben der Sozialdemokratie erfahre. Aber der Gerichtshof beschloß Aus Schluß der Deffentlichkeit. Und was wußte Herr Krieter? Wenn von einer Reihe von Mittheilungen über lokale Magdeburger Verhältniffe abgesehen wird, welche beweisen was wohl Nie mand bezweifelt und nichts neues ist, daß die Magdeburger Die S Bieberb teate laut Der Gemein nommen Ar urtheilte Be Rinoritäten aut a Geheimmittel und Zeitungen. Die Norddeut Allgemeine Beitung" eröffnet eine Reihe von Leitartikeln m einer Kritik der gegenwärtigen Berliner Polizeiproris in Be auf das Verbot der öffentlichen Ankündigung und Anpreifu von Geheimmitteln und Arzneimitteln, deren Verlauf gefeli untersagt oder beschränkt ist. Die Berliner Verleger vermöge fich nicht über die Grenzen dieses Verbots zu unterrichten un müffen deshalb im Gegensatz zu den auswärtigen Beitungen Mehrzahl die Aufnahme aller Anzeigen, die einen medizinischen Beig schmack haben, verzichten. Die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung verlangt daher einheitliche Regelung der Geheimmittelfrage, wahrt fich indeffen schon jetzt in dem ersten Artikel gegen Beschlüffe des Aerztetages. Der Aerztetag befürwortele fanntlich ein gefeßliches Verbot der öffentlichen Ankündigung von Geheimmitteln, selbst wenn deren angebliche Bufamm fegung bekannt gegeben sei. Auch verlangte derselbe noch weitere Einschränkung des Verkaufs sogenannter Geheimmill außerhalb der Apotheken. Böse Beispiele verderben gute Sitten. bi be Im Ride Aus R H fchrieben: tampf zu be Fufungen, und bauptfa haben wir r ondern wir ige erlangt: Grle's Deb ift bekanntlich der Krammetsvogelfang auch nac des neuen Vogelschutzgesetzes gestattet. Die Kramme schmeckten nicht nur Herrn Windthorst, sondern auch der Droffeln und Amseln unter den Schutz des Reiches heit der Abgeordneten zu gut, als daß fte hätten die armen sollen. In Baden nun war bisher der Rrammetsoogelfang ftellen delt fie in Lohn- und Kontraktsflaven, und der Blokade ift fang der Krammetsvögel vom 21. September bis 31. Desember ein Schnippchen geschlagen. Die afrikanischen Stlavenhändler befleißigen fich jest mit riesigem Eifer der Einführung dieser beiden europäischen Formen der Sklaverei und die Kommandanten der Blokadefchiffe find am Ende ihres Lateins. Das ist das Neueste aus Afrika. Ein Baseler Detektiv wurde von seiner vorgefeßten Be hörde zu drei Tagen Haft, Geldbuße und zu einem Verweis gestattet. Aus Riel, 26. November, wird der Voff. 8tg." gemeldel Wearn Ausstandes der Former läßt die Flensburge Schiffsbaugesellschaft am 28. November die gesammte deswegen nicht böse sein. Arbeit nb einen fi 3.6. Mort Nadejde Bablen zu Tagesordnun Manner, für inner, im Babl Des n 2. Dtt 14. Ditober el der Wa Begegnen. D und die Ba obndienst Diesmal wo Propaganda aft und bal Bolizei unter den dortigen Sozialdemokraten verschiedene Spigel verurtheilt, weil er sich von einem deutschen polizeilich verboten." Die Herren Unternehmer werben ift auf der Werft aufhören. Gegen 1200 Arbeiter werden burd die Eperre beschäftigungslos. Eine auf heute Nachmittag den 100 ausstehenden Formern angesezte Bersammlung wurde In dem Elberfelder Geheimbundsprobie Voruntersuchung gefchloffen und die Anklage den betreffenben Bürgern am 24. 5. M. zugegangen. Die jest erft ftattgebabten über die Grenze. Wenn die Züricher Behörden hätten ähnlich Vernehmungen und Haussuchungen zu Dresden, München und befigt, die ihr getreulich über alle Vorgänge in der Magde burger Parteibewegung berichten nichts, absolut nichts, was herr Krieter nicht auch schon in seiner Bro schüre veröffentlicht hat. Ja, er sagte sogar sehr viel weniger aus. Dort spricht er, als fei alles, was er anfübrt, pofitio und unanfechtbar, im Gerichtssaal gab er fast alle seine Aussagen nur hypothetisch. Er glaube", er habe vernommen", man habe ihm mitgetheili", u. s. w. Angaben, wie er fle in seiner Schrift macht, z. B. über den Vorstand der Partei, die fünf Sekretäre u. f. w., unterließ er ganz, wahr scheinlich weil er wußte, damit in den schroffiten Widerspruch fich zu feßen mit den Aussagen des vor ihm vernommenen Beugen Bebel, der ihm die unwahrheit dieser Angaben wohl hätte nachweisen tönnen. Oder sollte Herr Krieter mittler weile selbst erkannt haben, daß er das in seiner Broschüre Be hauptete vielfach nicht mehr aufrecht erhalten fonnte, weil die mittlerweile ihm belannt gewordenen Thatsachen ihn wider legten. Gleichpiel, Herr Krieter war in nicht geringer Auf regung, die noch erhöht wurde durch das Kreuzverhör, das der Vertheidiger, Herr Dr. Meschelsohn, mit ihm vornahm. Die Polizeiwachtmeister zum Weine einladen ließ. Die schweizer Behörden fürchten, daß solche Zusammenfünfte zu politischer Spionage benugt werden, namentlich zur Austund schaftung der Verbreitung in Deutschland verbotener Schriften vorgehen sollen, wie viel Wochen oder Monate Arrest hätte da der frühere Polizeihauptmann Bollier wegen feiner freundschaft. lichen Aneipereien und Diners mit deutschen Polizeibeamten wohl bekommen müffen? " Sozialreform" nach Butttamer'schem Rezept in Desterreich. Die Schriftseger Wiens sammelten 26 000 Gulden für Streitswede. Die Kommission der Schriftseger, Hannover dürften den Abschluß der Voruntersuchung berbel Diefe Liften Homan geft Listen nicht Rangel an öhnliche Stimca Birgermeiste fedt, um b wenigftens nicht heraus nicht gefteg geführt haben. Nach den Aeußerungen mehrerer Angeklagten follen nahezu 130 Mann in den Prozeß gezogen wo sein. Die genaue Bahl hat bis jetzt noch nicht festgestellt we Großbritannien. tönnen. Stan welche den Fonds verwaltete, wurde seitens der Statthalteret hope, erklärte in Beantwortung einer Anfrage, die enallide aufgelöst und der Fonds der Gremiallaffe der Prinzipale zuge wiesen, welche das Geld an die Sammler zurückerstatten soll. Sollte weiter gesammelt werden, dann werden die Gelder fon fiszirt. Bei uns in Deutschland wird zwar auch beschlagnahmt, aber nicht zurückerstattet. Gin holländisches Blatt, das„ Algemeen Handelsblad", schrieb mit Bezug auf die zu Anfang d. J. von der deutschen Unterhaus. Der Staatssekretär des Krieges, Truppen würden, falls nöthig, die egyptischen Truppen Vertreibung der Aufständischen aus den gegenwärtig von selben eingenommenen Bofitionen beschränken. Suatin unterstüßen, thre Operationen würden fich aber auf Unterhaus. Bei der Berathung der irischen Bag erfolgt anlaufsbill unterbrach der zu den Parnelliten geboren Deputirte Sheehey die Verhandlungen, um auf eine Sed gangene Bedeutung des Krieter'schen Beugenverhörs war solcher Art, daß, Regierung verlangten Mittel zur Vergrößerung des Heeres fol Verlegung der Privilegien des Hauses aufmerksam zu machen wenn seine ganzen Aussagen öffentlich gemacht worden wären, bas Bublifum nichts erfahren hätte, was nicht schon bekannt mar. Es zeigte fich einmal wieder, wie leicht der Ausschluß der Deffentlichkeit der Verhandlung ausgesprochen wird, ohne daß dies fchließliche Resultat den Voraussetzungen entspricht. Man merkte auch Staatsanwalt wie Richtern an, wie enttäuscht sie waren. gendes: So werden Millionen über Millionen ausgegeben, indem ihm ein irischer Polizeibeamter im Vorfaale Mater " und wenn schließlich der Feind tommt, so findet er einen abge gehrten Leichnam." Die Kartellpreffe ist über diese unberufene hauses eine auf Grund des Bwangsgesetzes gerichtliche Vorladung behändigt habe. Der Generalidir für Rad Einmischung eines fremden Blattes in unsere Angelegenheiten Irland, Balfour, sprach sein Bedauern über ben Borfall wüthend. aus, lehnte aber jede Verantwortung wegen deffelben ab. Dem Verleger der Krieter'schen Schrift gab deffen Beugenverhör des Roggenzolles in's Auge zu faffen, wird von der Schles. sofort ein Komitee zur Untersuchung des Vorfalls niebergele Die Kherei, die Möglichkeit einer Ermäßigung längerer lebhafter Debatte wurde ein Antrag Smith, mona Beranlaffung zu einer hübschen Geschäftsreklame. Tage lang • Endlich war er in seiner Stube; nichts und niemand! Niemand hatte hineingeblickt; nicht einmal Naftaßja hatte etwas angerührt. Aber, mein Gott! Wie fonnte ich nur vorhin alle diese Sachen dort im Winkel liegen laffen?" 8tg." begangen. Sie schreibt: 8tg." begangen. Sie schreibt:„ Sollte die Preisbewegung im würde man es von allen Seiten bemerkt haben; es war unmöglich. Wenn nun aber die Futterale nicht unter gingen, sondern obenauf schwimmen würden und das war allerdings wahrscheinlich so mußte es jedem natürwerden soll, einstimmig angenommen. Das Haus verlagte hinter der Pforte an der Mauer, welche Straße von einander trennte einen großen, unbehauenen etwa einen halben 3entner schwer sein mochte, und Ba Stein, bes entbed Auf der Straße gingen Menschen hin und her, bort und be lich sofort ausfallen. Er zog ohnehin schon die Aufmerk- aber konnte niemand blicken, wenn man nicht abfichtlich v Er stürzte auf das Versteck zu und holte die Sachen samkeit aller Begegnenden auf sich, man blickte ihm nach, unter der Tapete hervor, um sie in seine Taschen zu stecken. als ob sich jeder nur um ihn bekümmere. Woher das Es waren acht Gegenstände: zwei fleine Schächtelchen mit wohl kommen mag, oder kommt es mir nur so vor?" Ohrgehängen oder dergleichen bann dachte er. -er sah nicht nach bann vier fleine Leberetuis, eine in 3eitungspapier gemidelte Rette und noch etwas, vielleicht ein Orden, auch in Beitungspapier gewidelt. Alles wurde in die verschiedenen Taschen vertheilt und er sorgte dafür, daß nichts zu bemerken war. Den Beutel nahm er auch mit. Dann ging er hinaus und ließ diesmal bie Thür weit offen stehen. Er ging schnell und festen Schrittes, obschon er sich wie zerschlagen fühlte; aber er war bei vollem Bewußtsein. Jegt war seine einzige Sorge die, daß man ihm nachsehen, der Straße hinkam; das war allerdings möglich halb mußte er eilen. lang ihm, den Stein von seiner Stelle abzuwälzen. Die Wablur bie Regierun einer andere tung die M bemerkt wer be Regierur Beie entspr er mehre tigt ware Serungsfre aber Bü Climmzettel boch von Colboca beb eine Wahl Bablen, Movilent Ach, Perchterliche Er nahm also alle seine Kräfte zusammen und es Endlich fiel ihm ein, ob es nicht besser wäre, wenn demselben befand sich jetzt eine Vertiefung und ba hind er an die Newa ginge. Dort find weniger Menschen, dort warf er alles aus der Tasche; den Beutel legte er oben a Dann drehte er den Stein wieder um und er tam rig wieder auf den früheren Fleck zu liegen, nur mochte er früher schon daran gedacht zu haben; nun hatte er eine ringsum zusammen, trat fie fest und es war nichts zu würde es weniger auffallen, hauptsächlich aber wäre es eine abgelegenere Gegend; unter allen Umständen aber be fände fich dort eher Gelegenheit. Er wunderte sich, nicht vielleicht ein wenig höher hinausstehen. Er scharrte bie G halbe Stunde unnüz todt geschlagen, blos weil er sich's Nachts, in der Fieberhiße, so ausgedacht hatte! Er war sehr zerstreut und vergeßlich und fühlte das; jetzt aber wollte er eilen. " merten. Dann ging er hinaus, nach dem Plaße zu. Fine 2280 aussprechende Freude, ähnlich wie die im Polizeibur vorhin, bemächtigte sich seiner. Alles war geborgen! St Er ging den W- Prospekt entlang. Unterwegs übers follte es wohl in den Sinn kommen, unter diesem um jeden Preis alles schleunigst beiseite geschafft werden. Waffer? Wäre es nicht besser, alles irgendwo recht weit, gebaut wurde und wird vielleicht noch eben so lange fehl gegeben sein könnte, ihn zu beobachten; es mußte also legte er abermals: Weshalb denn zur Newa? Wozu in's nachzusuchen; der lag gewiß schon da, seitdem das a Er mußte damit fertig sein, so lange noch die geringste auf den Inseln, an einer einsamen Stelle im Walde, liegen. Und selbst wenn man die Sachen jetzt auch fan physische und geistige Kraft bei ihm vorhielt. wohin damit? Aber ... Das war schon längst entschieden: Alles in den Kanal und die Sache hat ein Ende!" So hatte er werfen, während der vorigen Nacht im Fieberwahn beschlossen, in jenen Augenblicken, als er sich immer wieder zu ers mannen und fort zu gehen versuchte: Schnell, schnell, nur alles fort werfen!" Das war aber leichter gedacht, als gethan. " unter einem Gebüsch zu vergraben und sich vielleicht die Stelle zu merken?" Obschon er fühlte, daß er nicht im Stande sei, alles klar und gründlich zu erwägen, so schien Wer würde gerade an ihn denken; alles war vorbei, 3ügen, während er über den Platz ging. Als er aber find die Beweise? Ein nervöses Lächeln lag auf fe es ihm doch, als ob gegen diesen Gedanken nichts einzu- zum R- Boulevard gekommen war, wo er vorgeftern wenden sei. Aber auch dieser Plan kam nicht zur Ausführung; als er nämlich vom W- Prospekt auf den Platz gekommen war, Mädchen angetroffen hatte, war ihm das Lächeln plö vergangen. Andere Gedanken zogen durch sein Hirn. war ihm fehr zuwider, jetzt an einer Bank vorüber zu geb bemerkte er links einen von fahlen Mauern umgebenen Hof. auf der er nach dem Fortgehen des Mädchens gefeffen ba Schon eine halbe Stunde lang, vielleicht auch länger, dem Baumaterialien lagen. Weiter hinein, tief im Hof, jetzt wieder zu begegnen, dem er damals die zwanzig Rope irrte er am Ufer des Ratharinenkanals und schaute nach den Stellen aus, die zum Wasser hinunter führen. Aber er fand es unmöglich, sein Vorhaben auszuführen; entweder standen Barken da oder Wäscherinnen, die ihre Wäsche aus. fpülten, oder Rähne lagen davor; überall wimmelte es von geblieben wäre und etwas ins Wasser geworfen hätte, sah man hinter dem Bretterzaun ein steinernes, verräuchertes Gebäude, irgend eine Schmiede oder Schlosserwerkstatt; gegeben hatte. Hol ihn der Teufel!" " Er ging und schaute zerstreut und verdrießlich vor alles war mit Kohlenstaub bedeckt. Da wäre eine gute hin. Alle seine Gedanken brehten sich jetzt ausschließlich " Gelegenheit, alles fort zu werfen und davon zu gehen." einen einzigen Punkt er fühlte, daß dies der Hau Er blickte aufmerksam umher, und da er Niemand auf punkt sei und daß er jegt, einsam und allein, es nur Menschen und wenn Jemand hinunter gegangen, stehen dem Hofe fah, so ging er hinein. Eben war er im Be- diesem zu thun haben würde und zwar jest, nach den le griffe, die Hand in die Tasche zu stecken, als er in der Ecke verflossenen zwei Monaten, zum ersten Mal. neues Lebe Teufel bole faltig ift! Logen und hadhtigen i ihm gef Dummheite Dan rabren Erf baben, wat nicht) bieter baben will. und bie un treten, ben eingefchlage Romeo fich Lautes Jabr und ftebe Beamten, S faken, nicht gefchmacoo Buschneider Das Lichtt gefchickt, au it in bem thm bas weltbebeute Sport i Gin Staaten D beiratheluf license", Eltern ein noch weiter reichen, 50 M. nicht 8tg." night nicht zu be tagsarbeit mmtheit ve ung abgeben gen in ben Den und eine Sinne einer iner Revifion einen jebigen uch gar nicht arteien m Das Sentrum Innahme ve rauf bis Abends 10 Uhr, wo von dem Komitee Bericht er fattet werden foll. Das Romitee zur Untersuchung des Vor= alles wegen Verlegung der Privilegien des Hauses vertagte nach furzer Berathung bis nächsten Donnerstag. Das Interhaus fegte darauf die Spezialdebatte über die irische Bachtmlaufbill fort. Frankreich. Deputirtentammer. Bei der fortgesetten Budget beatbung wurde ein Amendement des Deputirten Georges Roche auf Wiedereinstellung eines Aredits von 715 000 Frts. beufs offatere der Landarmee, obschon fich der Finanzminister Peytral gen daffelbe ausgesprochen hatte, mit 291 gegen 260 Gimmen angenommen. Ein gleiches Amendement in Bezug auf den Ruhegehalt der Unteroffiziere der Marinetruppen wurde abgelehnt. Italien. meister erfrecht, erfrecht, die die Wahl zu annulliren, ein Recht, welches das Gesetz n nur der Deputirtenkammer zugesteht. Und trop alledem war die ungeheure Majorität der Wahl männer für uns! Wir hatten auch für uns die Bauern, welche lesen und schreiben können und welche direkt wählen, dann auch eine Anzahl Landgeistlicher und Landlehrer. Auf diese Weise hatten wir die Majorität. Die Regierung dachte im Schnaps und im Geld starte Hilfstruppen zu haben, um den Sozialis mus zu bekämpfen. Bu diesem 8wed bemächtigte fte fich vieler Wahlmänner, berauschte fte und wollte mit dieser Bande den Saal der Mairie von Jaffy überschwemmen, wo die Wahl statt fand. Doch die Wahlmänner unserer Partei begannen zu rufen: bie Polizei wohl ein, daß all thr Geld hinausgeworfen war. Es lebe die Arbeiterpartei! Es lebe der Sozialismus! Da fah Am 14. war das Resultat folgendes: Nadezde hatte 203 St. Am 14. war das Resultat folgendes: Nadezde hatte 203 St. und Burklin auch 203 Stimmen, denn 46 Stimmen wurden annullirt, weil die Bauern die Bettel schlecht ausfüllten, da fie zum ersten Mal wählten. Nun folgte am 15. eine engere Wahl. Die Regierung ist gewöhnt, bei der engen Wahl immer zu fiegen. Diesmal haben wir der Regierung gezeigt, daß es teine Regel ohne Ausnahme giebt und Nadejde hatte über Burllin gefiegt mit einer Majorität von 14 Stimmen. Am Tage der engeren Wahl trieb die Polizei ihre Erzesse über alle Grenzen. Man terrorifirte die Wahlmänner, jagte fte aus der Stadt; man organifirte Banden von Polizisten, welche als Bauern verkleidet wurden; Arme und Schädel wurden gebrochen, man versuchte, Morgun in den Kanal zu werfen. Bum Schluß wollte man die Wahlurne vor der Zählung der Stimmen stehlen. Alle diese Schliche wurden durch die Klugheit und Energie der Bauern und Sozialisten zu nichte gemacht. Wir swangen den Bräfidenten des Wahlbureaus, gegen die verkleideten Polizisten Soldaten herbeizurufen und unter ihrem Schuß wurde zur Bählung der Stimmen geschritten, wobei wir den Sieg der Sozialisten konstatiren konnten." Der Italie" zufolge hätte fich der Ministerrath mit feinen sozialen Maßnahmen beschäftigt, die vorzuschlagen seien, um für die Be, die ilitärischen Ausgaben Vorsorge zu treffen und die Frauenarbeit Binnahmen zu erhöhen. Die Erhöhung der Einnahmen soll Regelung be 10-120 Millionen betragen und theilweise durch neue Steuern mit den bewerkstelligt werden. Der„ Offervatore Romano" dementirt, 1887 wieder zur Leitung der Arbeiten bei dem katholischen Kongres eiftliche Romitees eingesetzt worden seien. Norddeuti Spanien. itartikeln m ris in Bezu Anpreifun clauf gefegli ger vermögen Beitungen un auf Die Hauptbestimmungen des Gesezentwurfes über die Bieberherstellung des allgemeinen Stimm ets lauten wie folgt: Jeder 23jährige, zwei Jahre lang in nommen Arme, Soldaten und zu schimpflichen Strafen ver terrichten urtheilte Personen. Man wird arrondissementsweise in der Mehrzahl der Wahlkollegien und im Listensfrutinium mit Minoritatenvertretung in ca. 40 Wahlkreisen abstimmen. tichen Beige meine Beitung Ettelfrage, Det bie itel gegen ürwortete b Ankündigung e Bufammer Ibe noch eine Geheimm Jm ch nach rammet uch der Reiche Crick Mehr tampf Balkanländer. Aus Rumänien wird dem„ Sächs. Wochenblatt" ge hrieben: Wir hatten in Rumänien einen furchtbaren Wahl zu bestehen und trotz aller Anstalten und Wahlbeein 8821 Vereine und Versammlungen. Der Verein zur Wahrung der Interessen der Nähmaschinen- und Handarbeiterinnen Berlins" hielt am Montag feine erste, öffentliche Versammlung im Neuen Klubhause", Kommandantenstraße, ab. Der Besuch war nicht der provisorische Vorstand gewählt worden, und wer hat ihn ge wählt?" von Frau Rothkopf dahin beantwortet, daß derselbe gar nicht gewählt worden, sondern sich konstituirt hat. Frau Gubela: Es scheint jemand in der Versammlung zu sein, der den Verein illusorisch machen oder Swietracht säen will. Aber ich gebe die Versicherung, daß es dem jemand nicht gelingen wird.( Lachen.) Es werden hierauf Vorschläge zur Wahl des Vorstandes gemacht, und da verschiedene Damen, wie Frau Leuschner, Frl. Jagert, Frau Baate 2c., vorgeschlagen werden, wird von Frau Gubela darauf aufmerksam gemacht, daß diese Damen dem Vereine nicht angehören, also auch nicht in den Vorstand gewählt werden können. Von den anwesenden 17 Mitgliedern wurden 10 Damen in den Vorstand gewählt: es find Frau Gubela, 1. Vorfigende; Frau Neumann, 2. Bor fipende; Frl. Emma Berndt, Kafftrerin; Frl. Hedwig Berndt, Schriftführerin; als Beisigerinnen die Damen Frau Bläne, Frau Moßkopf und Fil. Anna Fürbitter. In die Kommiffion zur Ausarbeitung einer Geschäftsordnung werden gewählt: Frl. Fürbitter, Fel. Pietsch und Frl. Geyer. Unter Berschiedenes" spricht Frl. Jagert: Sie wolle tein Wort über den gegründeten Verein verlieren, sondern nur mittheilen, daß am nächsten Montag oder Dienstag eine öffentliche Frauenversammlung in Randel's Salon, Brunnen und Invalidenstr.- Ede, stattfindet. Ste fordere zu regem Besuch dieser Versammlung auf. Das Nähere werde durch Platate bekannt gemacht werden. Nach einem furzen Schlußwort der Frau Gubela wurde die Ver fammlung geschloffen. Der Fachverein der Rohrleger Berlins hielt am Sonntag, den 25. d. M., bei Feuerstein, Alte Jalobftr. 75, seine Versammlung ab. Bu Punkt 1, Vortrag über Gewerbe Schiedsgerichte, referirte Herr Birch. Redner beleuchtete ausführlich die Uebelstände des Gewerbegerichts in seiner heutigen Form; er führte verschiedene Beispiele an, die deutlich zeigten, daß im Intereffe der Arbeitnehmer sowie auch der Arbeitgeber eine Henderung dringend nothwendig ist. Referent bedauerte, daß cs in Berlin, der Stadt der Intelligenz und der Industrie, wie fte fich doch so gerne nennen hört, nicht möglich war, bis jegt ein Gewerbe- Schiedsgericht, wie es schon seit Jahren in Nürnberg, Mannheim, Leipzig u. a. Städten besteht, zu Stande zu bringen. Redner hob die Vortheile des Gewerbe- Schiedsgerichts in flarer Ausführung hervor, die besonders darin bestehen, wenigstens nicht, wie es bei Streitigkeiten im Heizungsfach Nichtfachmännern leicht paffiren tönnte, eine Feuerschlange für eine Boa constrictor halten würden. Redner gab der Hoffnung Raum, daß die Gewerbe- Schiedsgerichte baldiaft in's Leben gerufen würden. Referent schloß mit einem Glüd auf" feinen fuffion in dem Sinne des Referenten ausgesprochen, stattete der Fluffungen, welche die Regierung gegen die ganze Oppofition besonders start, da die Versammlung nicht durch Säulenanschlag daß wir es alsdann mit Fachmännern zu thun hätten, die fchienen waren ungefähr 80 Damen, sehr wenig Herren.- Frau Rothkopf, als provisorische Vorftgende, eröffnete die Versammlung und ertheilte Frau Gubela das Wort zu einer Kleinen Ansprache, in der lettere Bwed und Ziele des Vereins tarlegte. Sie vieles ist zu ändern, wir wollen nun ersuchen, haben wir nicht nur unsern bereits eroberten Plaz behauptet, ondern wir haben auch mit großer Majorität 2 Abgeordneten fige erlangt: Den für das II.( Bauern.) Kollegium in Roman und einen für das 111. Kollegium in Jaffy. In Roman wurde 8. G. Morgum und für die zwei Kollegien in Jaffy wurde Bahlen zu Stande gebracht. Wahlfälschungen waren an der diesen Verein die Lage der Mitglieder etwas zu beffern. Wir Lagesordnung. Bei uns wählen die Bauern vorerst Wahlinner, für je 50 Wähler einen Wahlmann. Diese Wahl minner, ten die armen Reiches ftellen metsoogelfang bat jest ben 81. Desember Btg." gemelde ensburge ammte werden Rachmittag Arbeit burd Bet im Verein mit den direkten Wählern, stimmen bei der Bahl des Abgeordneten. Die Wahl der Wahlmänner fand 2. Ottober 1888 ftatt, die der Abgeordneten am Ottober 1888. Die Regierung war seit langem gewöhnt, Der Wahl der Wahlmänner feinem Widerstand zu be Begegnen. Der Bürgermeister machte die Liste der Wahlmänner bie Bauern tamen, um abzustimmen, als würden sie einen obndienst leisten und damit war bie Romödie beendigt. Diesmal war aber die Sache anders- die durch sozialistische Bropaganda aufgeklärten Bauern haben ihre Listen selbst ver mlung wurde ehmer werden Forest bie en betreffenben it ftattgebabten München und uchung berbel er Angellogten zogen wot tgeftellt we eges, Sto Truppen wärtig von Die engli chaber auf Liften und haben ihre Stimmen für die Arbeiterpartei abgegeben; wollen dies erreichen durch Aufklärung der Frauen und Bildung ihres Geistes. Zu diesem Bwede sollen wissenschaftliche und gewerbliche Vorträge gehalten werden. Dann wollen wir eine Bibliothet begründen. Wir wollen nur Romane und Werke antaufen, die wirklich geeignet find, den Menschen fittlich zu vervollkommnen und seinen Geist zu veredeln. Wir wollen die Schundliteratur, die den Menschen nur verbummt, mit allen Mitteln bekämpfen und dahin streben, daß der Sinn für ge eignete Lettüre geweckt und genährt werde. Wir wollen ferner einen unentgeltlichen Arbeitsnachweis errichten und statistische Erhebungen über die Löhne und Lebensbedingungen der Ar beiterinnen veranstalten. Es wird dabei Verschiedenes zu Tage treten, was niemand glauben wird; denn die Lage der Ar beiterinnen wird viel rofiger gemalt, als fte in der That ist. Wir wollen dahin arbeiten, daß die Löhne der Arbeiterin steigen und denen des Mannes gleichkommen; dann wird auch die Konkurrenz zwischen männlichen und weiblichen Arbeitern fortKonkurrenz zwischen männlichen und weiblichen Arbeitern fort fallen und die Frau wird fich bald ihrer wahren Aufgabe widmen tönnen, der Erziehung der Kinder. Die Frau gehört ins Haus, der Mann in die Werkstatt. Wir wollen gesellige Busammenfünfte veranstalten, um die Mitglieder mit einander bekannt zu machen und fte wie in einer großen Fa milie zu vereinen." Wir wollen sein, ein einig Volf von Schwestern, Jn feiner Noth uns trennen noch Gefahr."- Es Diefe Liften haben in beinahe allen Distrikten von Saffy und Roman geftegt. In einigen Kommunen, in welchen unsere ten nicht durchgedrungen find, lag nicht die Schuld an Mangel an Anhängern der jungen Partei, sondern die außer bhnliche Frechheit der Bürgermeister war die Ursache davon. Stimca z. B., einer Kommune des Distriktes Jaffy, hat der rgermeister den Notar in einem verborgenen Zimmer ver fedt, um dort die Stimmen der Bauern zu fälschen oder fte wenigstens so durcheinander zu bringen, daß fie ihre Bettel nicht herausfinden fonnten. Troß alledem hätte die Regierung nicht gefteat, wären nicht Stimmzettel gefälscht und in bie Wahlurne geworfen worden; auf diese Weise erlangte wurde hierauf von der provisorischen Schriftführerin, Fräulein bie Regierung eine Majorität von 14 Stimmen. In Bracati, Hedwig Berndt, das Statut verlesen, das schon vom Polizet einer anderen Kommune des Distrikts Jaffy, hatte die Regie tung die Majorität blos von einer Stimme. Doch muß dabei emerlt werden, daß der Bürgermeister blaue Stimmzettel für We Regierungspartei gemacht hat, während die unseren, dem See entsprechend, weiß waren; unter nichtigen Vorwänden er mehrere unserer Wähler zurückgewiesen und an ihre Stelle erungsfreundliche Wähler gesetzt, die zur Wahl gar nicht be Bar der Bürgermeister noch schlauer, er weigerte sich, unsere tigt waren. In anderen Kommunen, wie z. B. in Badeni, Slimmzettel anzunehmen, weil fie gedrudt" waren( dies ist en Bad tten geboren uf eine erfolg am zu machen ale Bed Unter Bes gangene metaljeretär für er elben ben Smith& ab. Borfall Nach wonad lle niedergel us verlagte raße und men Stein, b chte, entbed her, bort abficktlich glich und b en und es and ba hin wälzen. te er oben er tam rig mochte er harrte die r nichts zu zu. Eine Gi 2009 Polizeibur borgen! r diesem Sta dem bas a fo lange b ar vorbei, st auch fan be ebodh von dem Geses ausdrücklich erlaubt). In Gropnita und Bablen, golboca behaupteten die Bürgermeister, es hätten überhaupt feine Wahlen stattgefunden. In Wirklichkeit fanden jedoch Movilent und allerdings unferen ม น in Boinezti hat fich ber Bürger Gunsten, statt. In hol' alles der Teufel!" fiel ihm plößlich mit Nun, wenn schon einmal ein fürchterlichem Ingrimm ein. Teufel holen! neues Leben begonnen werden soll, meinetwegen, mag's der fältig ift!. Herr Gott, wie das aber alles ein und was ich heute schon alles zusammen ge Logen und geheuchelt habe! Wie ich mich mit diesem nieder hadhtigen Ilja Petrowitsch vorhin gemein gemacht und wie i ihm geschmeichelt habe! Uebrigens auch das alles find Dummheiten; ich speie auf alles und auf alle!" ( Fortsetzung folgt.) Theater. präfidium genehmigt ist. Die Biele des Vereins batte Frau Gubela schon in ihrer Ansprache erwähnt, von den übrigen Beftimmungen theilen wir folgende mit. Nach§ 3 fann der Vorstand nach seinem Ermessen Frauen die Aufnahme vet weigern, wenn er glaubt, daß fie dem Verein schädlich werden können; der Vorstand hat in der nächsten Mitglieder versammlung hierüber Bericht zu erstatten. Bu den Mitglieder versammlungen haben Männer feinen Zutritt. Das Einschreibe geld beträgt 30 Bf., der monatliche Beitrag ebensoviel. Der Vorstand wird auf die Dauer eines Jahres gewählt. Bei einer Auflösung des Vereins wird das Vereinsvermögen zu gleichen Theilen an die Mitglieder vertheilt. Nach Verlesung des Statuts trat eine Pause von 15 Minuten ein; während der felben findet die Aufnahme neuer Mitglieder statt. Nach Wiedereintritt in die Tagesordnung wurde eine Frage: Wo ist -Staaten verfagen, gewähren andere. Bu diesen nachfichtigeren Administrationen gehört diejenige von New- Jersey, wo jede Heirath ohne weiteres gefchloffen werden kann. In diesem Staate ist eine Heirath valide, wenn der Mann" fein fünf zehntes, die Frau" ihr dreizehntes Lebensjahr zurüdgelegt hat, und bedürfen Eheschließende dieses Alters auch feiner elter lichen Erlaubniß mehr der eigene Wille genügt. In folge dieser günstigen Geseze bat fich in der an der penn fylvanischen Grenze belegenen Stadt Camben ein modernes Gretna Green gebildet, nach welchem die entlaufenen Bärchen aller Altersschattirungen, aller Stände und Konfeffionen pilgern, um, allen widrigen Verhältnissen in ihrer Heimath zum Trot, hier auf dem Grund und Boden von New Jersey den Bund fürs Leben einfegnen au laffen. Das Amt jenes berühmten Hufschmiedes, welcher zugleich Hymens Feffeln knüpfte, versteht in Camden ein wirklicher Priester oder doch ein Mann, der fich das steht in Amerika ja einem für einen solchen ausgiebt jedem frei. Rev. W. H. Burrell, welcher übrigens weder eine Gemeinde, noch eine Kirche, oder irgend eine sonstige An ftellung befigt, betreibt Eheschließungen als fein ausschließ liches Geschäft. Er verheirathete im Jahre 1887-88 nicht weniger als 1440 Paare, das macht 120 per Monat und 4 per Tag. Die meisten derselben kommen aus dem gewiffens strengen Pennsylvanien herüber und von sämmtlichen Ehe schließungen wäre in der Heimath der Betheiligten nicht eine giltig gewesen oder überhaupt unternommen worden. In allen Fällen handelte es fich um runaway- couples", d. h. durch gebrannte Bärchen. Das jüngste der verheiratheten Paare war 16 resp. 13 Jahre, das älteste 80 resp. 71 Jahre alt; der bedeutendste Altersunterschied zeigte sich bei der Berehelichung eines 92 Jahre alten Geistlichen mit einem Mädchen von 17 Jahren. Rev. Burrell beachtet dergleichen Gegensäße nicht; er kennt die Geseze feines Staates, nach welchen er weiter nichts zu thun hat, als die Hände der Kandidaten in einander zu Legen, den Segen zu sprechen und die Namen der also neuge Register aufzugeben, welches einfache Geschäft ihm jährlich 5-6000 Dollars einbringt. Freilich giebt es in und außerhalb Cambens zahlreiche andere, die gleiche Befugniß befigende Geistliche, Mr. Burrell aber befigt einmal den Ruf Das„ Bolkstheater" hatte am Sonnabend seinen ersten, tabren Erfolg. Die neue Direktion scheint endlich erkannt zu nicht) bieten muß, wenn es volle Häuser und Beifallsstürme baben will. Weg da mit den Versuchen, die flaffische Tragödie und die unklaffische dort heimisch zu machen, und den Weg be treten, den Adolf Ernst und Emil Thomas mit solchem Glüd eingeschlagen haben! Ueber die Stelle, wo den Abend zuvor noch Romeo fich vergiftet und Julia fich erstochen haben, polterte ein Lautes Jahrmartisstück, die„ 7 Tobsünden der Berliner" geheißen, und ftehe da, es gefiel so, daß die kleinen Rentiers, Kaufleute, Beamten, Rommis und Handwerksmeister, die im Zuhörerraum faßen, nicht nur den Herrn Direktor, dem fte mit Recht für die geidmacoolle Inszenirung danken konnten, sondern sogar den Buschneider herausriefen, der das Stüd, das in und für Wien das Licht der Welt erblickte, für Berlin, und das nicht einmal Reichitt, zugeschnitten hat. Von Handlung und Zusammenhang it in dem Voltsstüd" teine Spur zu finden, dagegen bleibt thm das unbeftrittene Verdienst, das Dreirad zuerst auf die ag auf fe Ils er aber vorgeftern ächeln plo fein Hirn. rüber zu gefeffen ba geben Polizeifolba wanzig Rope rießlich vor usfchließlich Fi es ber Bau , es nur nach ben l Sport ist vertreten. beltbebeutenden Bretter gebracht zu haben. Auch der übrige schaffenen Eheleute dem Stattschreiber zur Eintragung in die In vielen Ein amerikanisches Gretna- Green. Ans Kunst und Leben. Staaten der Union, so auch in Pennsylvanien, bedürfen die betrathaluftigen jungen Paare einer sogenannten marriage license", bie bei minderjährigen Paaren auch die Erlaubniß der Eltern einschließt, um zum Biele zu gelangen. Was jedoch diese er ist der erkorene und anerkannte Hufschmied des neuen Gretna Green und nicht allein sein eigener, sondern, wie obige Bahlen beweisen, der Schmied des Glückes zahlreicher anderer Leute. Vorfigende demselben im Namen der Anwesenden seinen Dant ab. Buntt 2, Antrag Krohn: Eine Kommission zu wählen, die, falls die Innungsmeister an den Verein betreffs Innungsfragen herantreten, mit denselben au unterhandeln hat. Nachdem Kollege Fröbel fich für eine Kommiffion von 7 Mitgliedern ausgesprochen und nachdem verschiedene Redner fich entschieden gegen den Antrag erklärt hatten, wurde derselbe einstimmig abgelehnt. Bu Puntt 3 brachte der zweite Kafftrer Herr Hirsch die Abrechnung des stattgefundenen Wintervergnügens. Es ergab fich ein Ueberschuß von 64,45 M. Der Vorftzende er theilte dem Kaffirer Decharge. Zu Verschiedenes" entwickelte fich eine lebhafte Debatte und man konnte aus den Ausfüh rungen mehrerer Redner wieder sehen, wie traurig es mit den Lobnverhältniffen und Arbeitsangelegenheiten der Rohrleger aussteht. Der Vorsitzende verlas ein Gesuch, das während der Versammlung eingelaufen, betreffend die Unterstügung der Hamburger Bigarrenarbeiter, die die Arbeit niedergelegt haben, und bat, die Darbenden nach Kräften zu unterstügen. Nach der Bekanntgebung, daß die nächste Versammlung im selbigen Lokale am 9. Dezember, Vormittags 10 Uhr, stattfindet, schloß der Vorfißende die Versammlung. " Der Interessenverein der Riftenmacher hielt am Sonnabend, den 24. November, bei Deigmüller, Alte Jakobftraße 48a, eine Mitgliederversammlung ab, in welcher unter an derem die vom Magistrat an den Vorstand gesandte Liste zur Lohnstatistik behufs Steuereinschägung zur Besprechung gelangte. Nach längeren Debatten entschied die Versammlung, zu diesem Bwed eine öffentliche Versammlung einzuberufen und aus dieser eine Kommiffion zu wählen, welche diesbezügliches Material sammeln soll. Ferner wurde eine längere Debatte über das späte Eröffnen der Versammlungen geführt und erwähnt, daß dadurch viele Kollegen nicht erscheinen. Es wurde nun definitiv befchloffen, daß jede Versammlung Punkt 8 Uhr zu eröffnen ist. Darauf tam noch einmal die Angelegenheit des Fabrikanten Herrn Boch gegen Kollegen Papst zur Besprechung. Der Vor figende, Kollege Tschernig, legte noch einmal die Sache llar, aus welchen Gründen der Verein fich der Angelegenheit ange nommen habe. Darauf schilderte Rollege Papst die Angelegen heit in der Weise, daß seine Handlungsweise, die über haupt ganz anderer Natur fte gewesen sei, wie Herrn Boch und seinem Arbeiter geschildert wor den, keineswegs au Ungunsten der Arbeiter gewesen set. Die nachfolgenden Verhandlungen ergaben, daß die Verurthei lung des Kollegen Papst in der Versammlung vom 20. Oktober nur dadurch eingetreten ist, weil Kollege Papst nicht anwesend war. Die Versammlung erblickte nunmehr in der ganzen An gelegenheit nur persönlichen Haß von Herrn Boch und seinem Arbeiter und stellte Kollegen Bapst ein Vertrauensvotum auf. Bum Schluß wurde noch beschloffen, daß beim Tode eines Mit gliedes, der sofort beim Schriftführer zu melden ist, alle Mit glieder schriftlich davon in Kenntniß zu feßen find. Die in Aussicht genommene öffentliche Versammlung findet bestimmt am Montag, den 10. Dezember, bei Deigmüller, Alte Jakobs Straße 48, Buntt 8 Uhr Abends statt. Don Der Verein zur Wahrung der Interessen der Schuhmacher und verwandten Berufsgenossen hielt am Mon tag, den 26. b. M., seine etwas verspätete Generalversammlung ab. Der Kaffenbericht ergab eine Gesammteinnahme von 414,58 M., eine Gesammt Ausgabe von 340,55 M. Unter den Ausgaben befinden sich folgende intereffante Bosten: Untere ftügung an zugereifte Kollegen 28,50 M., dem Kollegen Rogall, Elbing, 25 M., den streikenden Kollegen in Schlierbach 50 M., den streitenden Webern in Neumünster als 2. Rate 100 M. Der Antrag des Magistrats, statistisches Material über die gewerblichen Verhältnisse der Schuhmacher zu liefern, wurde abge lehnt. Belannt gegeben wurde, daß am 1. Weihnachtsfeiertag das erste Stiftungsfeft sowie daß am 16. Dezember im Grand Hotel Alexanderplat" ein gemüthliches Beisammen sein stattfindet. Die nächste Vereinsversammlung findet am 17. Dezember in Gratweil's Bierhallen statt. Eine Privatmit theilung lautete dahin, daß am 2. Dezember eine öffentliche Versammlung stattfindet. " Der Verband der Möbelpolirer Berlins und Ume gegend hielt am 12. d. Mts. seine Monatsversammlung im Andreas Garten, Andreasstraße 26, ab. Der erste Bunft der Tagesordnung war: Vortrag des Herrn Dr. Mar Baumgart über Die Jdee des ewigen Böllerfriedens". Obgleich die Vers fammlung mit den einzelnen Ausführungen des Referenten nicht einverstanden war, erfolgte eine Diskuffton nicht. Zu Punkt 2, Aufstellung von Delegirtenkandidaten zur Neuwahl bei der Drtstrantenkaffe, wurden im Ganzen 79 Kollegen auf die Randidatenliste gesetzt und dieselben aufgefordert, in der Kaffen mitgliederversammlung am 3. Dezember, Abends 8 Ubr, Frank furterstr. 77 zu erscheinen. 3. Verschiedenes. Der Vorfizende verlas die Abrechnung vom Darlehnsfonds; diefelbe ergab bis Dato 341,90 M. an Einnahme, an Ausgabe 428,90 M.; aud stehende Darlehne 87 M., Baarbestand 64,55 M. Herr Gräbert tabelte, daß die Abrechnung nicht schon in der vorigen Ver fammlung erfolgt sei. Weiter wurde bekannt gemacht, daß unser Wiener Maskenball am 12. Januar 1889 im Alten Schüßenhaufe, Linienstr. 5, stattfindet. Versammlung der Miether des Norden Berlins em Mittwoch, Abends 8 Uhr, im Wedding Restaurant, Müller, ftraße 178. Vortrag des Herrn Pirch. Versamminng der Vereinigung der deutschen Schmiede am Mittwoch, den 28. d. Mits., Abends 8 Uhr, Raferstr. 4. Sprechsaal. Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit Raum dafür abzugeben ift, bem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Intereffes zur Berfligung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Inhalt deffelben identifizirt zu werden. Gehrte Retaftion! Der Berichterstatter Ihrer geschäßten Beitung läßt mich in der öffentlichen Tapezirerversammlung vom 24. d. M. die Worte sprechen:„ Erst solle man starke Gewerks Derbände gründen, und wenn man durch diese beffere Löhne Theater. Mittwoch, den 28. November. Opernhaus. Narzik. #hauspielhaus. Geschlossen. Wallner- Cheater. Madame Bonivard. Bor her: Der dritte Ropf. Lang- Theater. Die große Gloce. Dextagen& heater. Romeo und Julia. Frisbrid- Wilhelmstädtisches Cheater. Pariser Leben. Wiktoria- Cheater. Die Reise in die Pyrenäen. Rebens- Cheater. Papa Guftave. Vorher: Das Blaubuch. Pelealliance- Cheater. Der Rattenfänger von Hameln. Volks- Cheater. Die fieben Todsünden der Berliner. Arightäbtisches Cheater. Dame. Die schwarze Esaival- Sheater. Schmetterlinge. Abolf Gruft- Cheater. Die drei Grazien. Kaufmann's Variété. Spezialitäten- Bor ftellung. excerbis Cheater. Spezialitäten Vorftellung. yeater er Reichshallen Borfteilung. Spezialitäten Walhalla. Spezialitäten- Vorstellung. meda Berliner Theater. Mittwoch, den 28. November: Eva. ( Eva: Frau Hedwig Niemann.) Anf. 7 Uhr. Donnerstag, den 29. November: Der Probepfeil. Anfang 7 Uhr. Freitag, den 30. November: seed 11. Abonnements- Vorstellung. Medea. Anfang 7 Uhr. American- Theater. Wallnertheaterstrasse Hr. 15. Rerliner Schönheits- Konkurrenz. Die Tableaur werden von in Berlin ge borenen Schönheiten dargestellt. Erstes Bild: Aschenbrödel nach. Hiddemann: Frl. Martha Kögel. Zweites Bild: Unter Bosen nach P. Thumann: Frl.*. Drittes Bild: Hoffnung nach C. v. Bodenhausen: Frl.**. Biertes Bild: Das Waffer nach 3. Gräf: Frl.***. Fünftes Bild: Lachender Simasel nach Raphael: Fräul. Elise Elsner und die übrigen vier Damen.( Die mit****** bezeichneten Damen wünschen ungenannt zu bleiben.) Neu!! Alpenveilchen- Terzett. Auftr. des Schattenfilhouettisten Oskar Alberti, bes urtomischen Bendir und Neumann Bliemchen". Anfang 7 Uhr. Sonntags 6 Uhr. Billet Vorverkauf ohne Aufgels im In validendant" und Vormittags von 11-1 ub an der Theaterkaffe. [ 80 Cirkus G. Schumann. Friedrich Rarl- Ufer. Ede Karlstraße. ( Im früheren Birkus Rrem bfer.) Der Cirkus ist gut geheizt und gegen Zug geschützt. Mittwoch, den 28. November, Abends 7 Uhr: Große Extra- Vorstellung Aus dem reichhaltigen Programm find hervor zuheben: Bolera, spanischer Nationaltanz, ger. v. Fl. Adele und Herrn Ernst Schumann. Auf treten der Villons- Troupe u. der kleinen 2jähr. Velosipedistin Daisy. Mr. Joë Hodgini als Jongleur. Victor Bedini als Jody. Mr. erzielt habe, denn wäre immer noch Beit genug, Sozialpolitit| u. f. w. Die Gewerkschaftsbewegung set mir deswegen die zu treiben." Ich habe nun zwar die leidige Angewohnheit, etwas schnell zu sprechen, und möge das für das falsche Hören Thres Berichterstatters als Entschuldigung dienen, aber eine solche Dummheit gefapt Ju haben, muß ich mich ernstlich verwahren. Im Gegentheil, ich habe Resolution der Gewerkschaftskonferenz rom Mai 1875 perlesen, in welcher der frühere Reichstagsabgeordnete Frißsche erklärte, es sei Pflicht der Gewerkschaftsmitglieder. die Politit zwar aus den Gewerkschaftsorganisationen fernzuhalten, bagegen durch Anschluß an die Arbeiterpartei der Pflicht in politischer Beziehung zu genügen." Diese Resolution wurde das mals einstimmig angenommen; anwesend waren die Hrn.Fritiche, Auer, Tölte u. f. w. Ich habe ferner erklärt, man fönne dieser Pflicht durch Theilnahme und Erörterung in öffentlichen dieser Pflicht durch Theilnahme und Erörterung in öffentlichen Gewertsversammlungen sehr wohl und ausgiebig genügen, und dazu sei jeder Tapezirer berechtigt; ich erinnere nur an die Vers sammlungen über die Alters- und Invalidenversorgung u. f. w. Karlchen! Zu Deinem heutigen Wiegenfefte Wünschen wir das Allerbeste: Gesundheit, Glück, Bufriedenheit Und dazu einen Letb. Das würschen Dir zum Zeitvertretb Die luftigen Brüder aus der Wuhlhaid'. Die Verlobung meiner Tochter Minna mit dem Raufmann Herrn Robert Flatow. hier, beehre ich mich statt jeder besonderen Meldung anzuzeigen. Berlin, im November 1888. 1378] Rosa Goldberg geb. Radisch, Wallnertheaterstr. 42. Minna Goldberg Robert Flatow Verlobte. Für die rege Betheiltaung bei der Be erdigung unseres lieben Vaters, des Tischlermftr. Carl Breitschu sagen wir allen Verwandten, Freunden u. Bekannten, sowie den Herren Sängern, be sonders Herrn Franz Apel, unsern tiefgefühltesten Dant. 1371] Die trauernden Hinterbliebenen. Allen, die während der langen, schweren Krankheit meiner lieben Frau Pauline Braun und bei ihrer Beerdigung ihr und uns auf jede Weise ihre Theilnahme zu erkennen gaben, sagen wir hierdurch unseren innigsten Dant. H. Braun nebst Pflegetochter und Verwandten.[ 1379 Möbel, Spiegel und Volfferwaaren, reelle Waare, solide Preise. Ganze Ausstattungen in Mahagoni und Nußbaum, Küchenmöbel in großer Auswahl empfiehlt [ 1136 Franz Tutzauer, Röpnickerstr. 24, nahe der Köpnider Brüde. werth, weil fich in der Gewerkschaft der Keim für die fejle liftische Bukunfteproduktion befinde und well der indifferente Arbeiter hierdurch eher für eine Organisation gewonnen und zum Selbstvertrauen erzogen werden könne. Ich habe ferner e flärt, wenn wir leine starten Verbände haben, so tame ba hauptsächlich daher, weil die aufgeklärten und zielbewußten Ge mente jest so vornehm oder radikal geworden seien, daß fie die Berathungen des eigenen Gewerbes mißachten, und das gerade sei falsch, denn wenn starke Verbände unmöglich gemacht den könnten durch die Behörte, so könne bas lofalen Fachver einsorganisationen gegenüber auch geschehen. Die Mittel bay gebe der§ 30 der preußischen Verfassung( Dr. Listo zu§ 20 Vereinsaefezes). Ich befireite ganz entschieden, daß man lokalen Organisationen auf die Dauer mehr auf! läres n fann, wie in Gewerkschaften, wenn das Fachorga feine Schuldigkeit in fozialpolitischen Ausführung thut. R. Sander. Robert Blum und seine Zeit Don Wilhelm Liebknecht, 3 ☛ Heft 3 ift erschienen. Preis pro Seft 25 Pfennig. Tasting 177 Bu bezichen durch die Expedition, Zimmerstraße 44. Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Rechts- Bureau' .C.& O.Goldberg Gr. Prändententr empfiehlt sich zur B 3. 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Majestät bei biefer Gelegenheit sich dahin geäußert haben, daß Sie den Wunsch und auch die Buv: rficht hätten, die Verhandlungen des Reichs tags würden in einträchtiger und schneller Weise zum Wohle Des Baterlandes ihren Fortgang nehmen. Der Abg. Bauerschmidt( XIV. Hannover) hat sein Mandat niedergelegt. Der Abg. v. Landsberg( Steinfurt) seigt seine Beförderung zum Landrath an. Die Geschäftsord nungsfommiffion wird zu entscheiden haben, ob infolge dessen fein Mandat erloschen ist. Das Haus tritt in die erste Berathung des Reichshausbaltsetats für 1889 90 ein. Staatssekretär im Reichsschatzamt, v. Malhahn: Der Glat für das Jahr 1889 90 unterscheidet sich in formeller Beziehung nicht unwesentlich von seinen Vorgängern. Der Reichstag hat bei der Berathung des Etats für 1888/89 be floffen, den Reichstanaler zu erfuchen, bei der Vorlage des Reichshaushaltsetats für 1889 90 eine Vereinfachung und größere Uebersichtlichkeit insoweit in Aussicht zu nehmen, daß getrennt von den übrigen Ausgaben und Einnehmen in einem außerordentlichen Etat dasjenige an Ausgabe und Einnahme fcheint, wofür nicht aus laufenden Einnahmen, sondern durch Anleihebeträge oder aus besonderen Fonds und Verpflichtungen ble Deckungsmittel zur Verfügung gestellt werden. Es sollte aus der Etatsvorlage möglichst auf den ersten Blick zu erfahren lein, welche Ausgaben nicht auf die ordentlichen Mittel des Jahres, sondern auf besondere Deckungsmittel verwiesen werden follten. Diesem Wunsche entsprechend ist in dem vorliegenden Mittwoch, den 28. November 1888 5. Jahrs. werden pflegen. In diesem Jahre ist ein umgekehrtes Ver hältniß eingetreten und es stellt sich die Mehrforderung bei diesem Poften allein auf über 6 Millionen Mat. Im Etat der Marineverwaltung wird von den fortdauernden Ausgaben weniger als im vorigen Jahre gefor bert, während bei den einmaligen Ausgaben eine Mehrforde rung eintritt. Im großen und ganzen aber ist der Marineetat derjenige Poften des diesjährigen Etats, auf welchen die folgenschwersten Beschlüsse des Reichstags Anwendung finden werden; ich meine, es ist derjenige Etat, der, wenn der Reichstag den angefesten Forderungen und den ihm zu Grunde liegenden Gedanken zustimmt, die fünftigen Jahre erheblich be laften wird. Der Bwed der beigefügten Denkschrift ist es, die Nothwendigkeit erhöhter Aufwendungen zur Verstärkung unserer Flotte nachzuweisen. Auf den Etat des laufenden Jahres wirkt Diese Forderung finanziell noch nicht sehr erheblich ein. Die Schiffsbauten find in Kapitel 6 der einmaligen Ausgaben Tit. 1 bis 13 mit rund 10 Millionen Mart aufgeführt, b. h. m. 2 Millionen mehr, als für die Schiffsbauten im laufenden Jahre ausgefest find. Von diesen Kosten für Schiffsbauten find entsprechend dem Verfahren früherer Jahre 5 Millionen auf die Mittel des ordentlichen Etats verwiesen, während der Reft von 5418 000 M. auf Anleihemittel gelegt werden soll. Infolge des Bollanschluffes von Hamburg und Bremen ist es nothwendig geworden, die Zahl der Reichsbevollmächtigten für Bölle und Steuern um einen solchen zu vermebren und zugleich das Gehalt der 42 Stationskontroleure zu erhöhen. Ferner set noch aus dem Etat des Reichsschapamts erwähnt, daß der Kaisers palast in Straßburg jest vollendet worden ist und die für den Bau deffelben geforderten Summen fast ganz in den laufenden Etat eingeschloffen find. Ih wende mich zu den Einnah. men. Die Poſt und Telearaphenverwaltung stellt einen Ueberschuß von etwas über 29 Millionen in Ausficht, ungefähr um eine Million mehr als im Vorjahre. während die einmaligen Ausgaben dieser Verwaltung 5 988 860 Mart betragen. Im außerordentlichen Etat wird für Postzwecke diesmal nichts gefordert. Die Eisenbahnverwaltung ftellt einen Ueberschuß von etwas über 19 Millionen in Aussicht, etwas über 1 Million mehr als im Vorjahr, dagegen vermindern fich die Binsen aus belegten Reichsgeldern abermals um 34 000 m. Solche Binsen besteht das Reich, abgesehen vom Reichs- Invalidenfonds, aur Belt nur vom Reichstagsgebäude- Fonds. Auswärtigen Amt mit etwa 500 000 M., bei dem Reichsamt des Innern fortdauernde Ausgaben etwa 45 000 M. Bei der Berwaltung des Reichsheeres stellt fich der voraussichtliche Mehr bedarf einschließlich der bayerischen Quote bei den fortdauernden Ausgaben auf etwa 1181 000 M., bei den einmaligen Ausgaben wird dem wahrscheinlich ein Minderbedarf von 238 000 Mart gegenüberstehen, so daß im Ganzen ein Mehrbedarf von 943 000 M. ist. Darunter werden 400 000 M. an Vorspann und Transportkosten im preußischen Etat mehr ausgegeben wer ben, hauptsächlich wegen des stärker angewandten Eisenbahntrane portes der Truppen bei den Uebungen. Diese stärkere Jn anspruchnahme der Eisenbahnen ist im militärisch dienstlichen Intereffe erfolgt, wird aber dem Lande die Eir quartirungslast wesentlich erleichtern. 580 000 M. Mehrausgaben werden entstehen bei dem Buschuß zur Militärwittwentaffe wegen des Ein nahmeausfalles aus dem Relittengesete und des zurückgehenden Binsertrages aus dem Kaffenlokal. Bei der Naturalverpflegung rechnet man im preußischen Etat infolge der billigeren Voraus beschaffung des Vorjahres auf eine Ersparniß von 1 Millionen. Aehnliche Ersparniffe stellen sich im bayerischen und württem bergischen Etat heraus. Bei den fortdauernden Ausgaben der Marineverwaltung einschließlich 770 000 M. beim allgemeinen Benfionsfonds zu 3oeden der Marineverwaltung ist vorauszus fehen ein Mehrbedarf von 894 000 M., bei den einmaligen Ausgaben ein Mehrbedarf von 33 000 m., zusammen 927 000 Mart. Die Summe dieser Mehrausgaben beträgt rund 2 Mill. Es stehen aber diesen Mehrausgaben voraussichtlich folgende Minderausgaben gegenüber: bei dem Etat der Reichs. Juftiz verwaltung fortdauernde Ausgaben etwa 55 000 M., hauptsächlich bei den Koften für die Kommission zur Ausarbeitung eines bürgerlichen Gesetzbuches, bei der Reichsschuld 110 000 M. wegen geringerer Begebung von Anleiheposten. Mindereinnahmen find zu erwarten vor allem bei der 8udersteuer im Betrage von 15 840 000., bei der Maischbottich und Brannt peinmaterial fteuer wird voraussichtlich eine Mindereinnahme fich ergeben von 4 460 000 M., desgleichen von 2470 000 m. bei den Aversen für Budersteuer, Salaftener, Maisch bottichsteuer und Braufteuer, so daß im Ganzen 22 770 000 M. Mindereinnahmen für die Reichstaffe zu erwarten find. Der Hauptposten hierunter, der Ausfall bei der Budersteuer, wird denjenigen, welche an der Etatsberatung felbft theilgenommen haben, nicht unerwartet fommen. Mehreinnahmen find zu erwarten bei der Salzsteuer 1440 000., bei der Brausteuer 2 860 000., beim Spielfartenftempel etwa 95( 00., bei der Wechselftempelsteuer 120 000 m., bei der statistischen Gebühr 270 000 m., bei der Bost und Telegraphenverwaltung rund 1 000 000 M., bei der Eisenbahnverwaltung 2 200 000., bei den verschiedenen Vers waltungseinnahmen 2700 000. und endlich bei den Zinsen von belegten Reichsgeldern 65 000 M. Die Summe dieser zu erwartenden Mehreinnahmen berechnet fish auf 10 550 000 m. Dem stehen gegenüber voraussichtliche Mindereinnahmen 22 770 000., bleibt im Ganzen eine Mindereinnahme von 12 220 000 M. Dazu die Mehrausgabe von 12 600 000 m. giebt den Fehlbetrag von 13 480 000 M., wesentlich infolge des betrifft, welche den Einzelstaaten gefeglich zu überweisen find, so Ausfalls bei der Budersteuer. Was nun diejenigen Einnahmen wird fich voraussichtlich bei den Böllen eine Mehrüberweisung von 18 Millionen ergeben. Bei dieser Schäßung find dies jenigen Einnahmen mit in Anschlag gebracht worden, welche aus den Gebieten der Reichskaffe zufließen, welche bisher von dem Bollaebiet ausgeschloffen waren und ihm fest angeschloffen tro.den find. Es ist mit Rücksicht auf die in diesen Ge bieten vorausfichtlich ist vorhandenen Bestände eine nicht unerhebliche Eumme bei der Berechnung gekürzt worden. Ich glaube aber, daß eine größere Kürzung als vorge nommen war, nicht nothwendig fein wird. Es ist also anzu nehmen, daß die vorhandenen Bestände an Waaren relativ geringer feien, als fte bei den früheren Bollanschlüssen waren. Bei der Tabatssteuer ist eine Mehreinnahme und dem ent sprechend eine Mehrüberweisung zu erwarten von 1210 000 D.; bei der Verbrauchsabgabe von Branntwein und dem Zuschlag zu demselben wird sich wahrscheinlich ein Buschlag von 26 Mil. Mark ergeben, bei den fälligen Nachsteuerkrediten eine Mehr einnahme von 1295 000 M. und bei den Stempelabgaben für Werthpapiere 3 375 000 M. Mehrüberweisung. Im Ganzen werden hiernach rund 3 Millionen Mart weniger, als in Ausficht genommen, an die Einzelstaaten zur Ueberweisung gelangen. Ueberraschend hoch ist der Ausfall bei der Verbrauchsabgabe von Branntwein und dem Zuschlag zu derselben. Die Gründe, welche diesen Ausfall herbeigeführt haben, find mit voller Klarheit im Etat gleichmäßig durch alle einzelnen Verwaltungen bindurch tine Scheidung der einmaligen Ausgaben in zwei Gruppen Borgenommen worden, in die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats und in die die des außerordentlichen Gate. Diese Scheidung in zwei Gruppen hat aber die Einfügung gewiffer neuer Titel in den Etat nothwendig gemacht. Es giebt nämlich einzelne Ausgaben unter den einmaligen, welche bisher auf die Anleihemittel oder auf sonstige Deckungsmittel zu verweisen waren, theilweise aber aus den ordentlichen Mitteln des Jahres gedeckt werden mußten. Dies trifft namentlich zu bei einem Theile der Ausgaben für das Reichsbeer und die Marine. Um diefem Umftande gerecht au berben, mußten einige Theile durchlaufend in den Etat einge fügt werden. Diese erscheinen im außerordentlichen Etat als Ausgabenzufchuß des außero: dentlichen Etats zu den Ausgaben Des ordentlichen Etats, im ordentlichen Etat als Absetzungen or ber Linie. Infolge dieser Veränderung fonnte auch die dem Etat beigegebene Dentschrift verkürzt werden. In den begann Um ein richtiges Bild über die Belastung des Jahres fiimmt, die durchlaufenden Posten, insbesondere folgende Aus gewinnen, muß man von den Bahlen, welche der Etat bes gaben und Einnahmen abfeßen. Das nun folgende Erempel bat mir früher als Abgeordneten und gewiß auch Ihnen manche Rühe gemacht. Dieser Eag der Denkschrift ist nun fort gefallen. Ganz aber hat sich der Uebelstand nicht beseitigen laffen, daß auch heute noch die Eumme der Ausgaben des ordentlichen Etats, welche sich aus der Summe der fortlaufen' den und einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats zusammen t, größer ist als die Summe derjenigen Reichsausgaben, für deren Deckung der Artikel 70 der Verfaffung auf die gemeins Ichaftlichen Jahreseinnahmen aus Zöllen, Verbrauchssteuern und Einnahmeverwaltungen und bet deren Befähigung auf die Matrikularbeiträge verweist. finden, müffen von den Ziffern, welche das Etatsges& in§ 1 enthält, abgesezt werden: die Ausgaben des Reichs. Invaliden fonds und die aus den Einnahmen an Zöllen, Tabatssteuer, Branntweinsteuer und Stempeln an die einzelnen Bundesstaaten zu überweisenden Beträge. Es schten nicht angemessen, auch diese beiden gebracht werden. Boften aus dem ordentlichen Etat auszuscheiden. Die Ausgaben, gegenwärtigen Moment noch nicht zu übersehen. Zweifellos welche im Laufe des Jahres dem Reichs- Invalidenfonds zuge wolejen find, gehen zum Theil über diese übrigen Bestimmungen bincus, fie find zum Theil überhaupt dauernder Nitur, derge haben doch geleistet und aus den regelmäßigen Einnahmen des Sabres gebedt werden müßten. Art. 69 der Verfaffung be timmt: Alle Einnahmen und Ausgaben des Reichs müffen für jedes Jahr veranschlagt und auf den Reichshaushalteetat meinschaftlichen Ausgaben dienen zunächst die etwaigen Ueber Schüße der Vorjahre, sowie die aus den Böllen, den gemeins iafilichen Verbrauchssteuern und aus dem Post, und Tele grephenwesen fließenden gemeinschaftlichen Einnahmen. Diefen eigenen Einnahmen des Reiches gehören zweifellos auch Diejenigen Theile der Zölle und Verbrauchssteuern, welche flanten § 70 beſtimmt: Bur Bestreitung aller geZu haben hierauf eingewirkt die beim Beginn der jetzigen Wirth, schaftsperiode nach Erlaß des Branntweinsteuergefeßes vor handenen Bestände; es hat vielleicht eine Ueberschäzung des inländischen Ronsums statt efunden; vielleicht ist der inländische Konsum zurückgegangen. Man ist beim Anfaz der Einnahmen aus dieser Steuer für 1889 90 von denselben Voraussetzungen und Veranschlagungen ausgegangen, welche bei der Berathung des Brantweinsteuergeseßes zu Grunde gelegen haben. Der Etat für 1889/90 sest an Matrifularumlagen ein 221 140 567 M., gegen den vorigen Etat mehr 1765 108 M.; an Ueberweisungen an die Einzelstaaten dagegen nimmt der Etat 281 440 000., gegen das Vorjahr mehr 15 085 000 M., in Aussicht. Das finanzielle Verhältniß der Einzelstaaten zum Reich stellt sich aber nach diefem Etat um etwas über 13 Millionen günstiger als in dem Etat des laufenden Jahres. Jm Reffort des Aus Demnächst auf Grund spezieller gefeglicher Bestimmungen wärtigen Amts werden 379 510 M. mehr verlangt, darunter in den einzelnen Steuergefeßen den einzelnen Bundes fe unter die Einnahmen des Reichs aufnehmen zu sollen. Um nun der Bestimmung der einzelnen Boll und Steuergeseße, monach diese Einnahmen den einzelnen Bundesstaaten für ihre Bvede überwiesen werden sollen, gerecht zu werden, hat man au überweisen find. Deswegen hat man geglaubt, Das Reich befinden sich Ausgaben für die Einrichtung mehrerer neuer Konsulate in Nisch, Pretoria, Rotterdam und ein Vizekonsulat in Sanfibar. Für das Schußgebiet in Südwestafrita wird unter ben einmaligen Ausgaben ein Buschuß von 102 000 M. ver langt. Aus dem Reichsamt des Innern hebe ich hervor, ein der Etat also hiernach ein völlig flares und auf den ersten augebilligt werden soll wegen der mit seiner Stellung verbun Blid durchfichtiges Bild der Gestaltung der Reiche finanzen im Etatsjahre noch nicht bietet, so bringt er, glaube ich, doch das die gefchi benen Repräsentationspflichten. jenige finanzielle Verhältniß richtig zum Ausdruck, welches für sich in dem Etat der Verwaltung des Reichsheeres; bei silich gewordene Busammenfaffung der Die stärkste Steigerung der Ausgaben findet den fortdauernden um 9081 195 M., bei den einmaligen um etwas über 4 Millionen. Ich halte es nicht für angemeffen, auf alle Einzelheiten dieses Etats, der ja in der Budgetfommiffion und im Plenum sehr eingehend berathen zu werden Deutschen Einzelstaaten für ihre gemeinsamen 3wede das maßgebende ift. Der Etat von 1887/88 wirkt auf das Etats jabr 1889 90 mit einem Defizit von 22 696 584 M. ein. Mein Herr Amtsvorgänger hatte es fast genau fo, nämlich auf pflegt, hier einzugehen. Hervorheben will ich nur den Haupts 22 550 000 geschäßt. Bei der Budersteuer ist der Minder ertrag gegen den Etateanfat allerdings noch erheblicher gewesen, Dagegen haben die Ueberweisungen an die Einzelstaaten in als die Schäßung war. Er beziffert sich auf etwa 20 Millionen. Diesem Jahre gegen den Etat mehr ergeben 273 Millionen; fte waren im vorigen Jahre geschäßt auf 24-25 Millionen M. posten, der die Erhöhung der dauernden Ausgaben des Ordi nariums herbeiführt; es ist dies der Mehrbedarf von 6 Min. für die Anschaffung von Brot und Fourage, für Naturalten und für Viktualien verpflegung infolge der höheren Brot und Kornpreise. Diesmal ist zum erstenmal seit Jahren die Sachs lage so, daß die Oktoberpreise dieses Jahres, welche bet der Be messung der für den Brot- und Naturaltenbedarf einzustellen. den Summen mit in Betracht gezogen werden, zu einer Er Etatsjahre waren wir beständig gewohnt, daß die Oltoberpreise welche der ursprünglichen Veranlangung zu Grunde gelegt zu Es werden aber voraussichtlich auch die Ueberweisungen diesmal böhung der Forderung geführt haben. Während der legten hinter dem Anschlag um 3 Millionen zurückbleiben. Das mathmatliche Ergebnis des Reichshaushalts für 1888 89 ergiebt niedriger waren als die Durchschnittspreise der letzten Jahre, Mebrausgaben, abgesehen von den Uberweisungen, bei dem Bet den Zöllen und Verbrauchssteuern ist gegen das vorige Jahr eine wesentliche Veränderung dadurch einges treten, daß die früheren Rollausschlüße zum größten Theil ist dem Bollinland angeschloffen find. Bei der Berechnung des Boll und Steuerertrages von Der Konsumtion der Bewohner der früheren 8ollausschlüsse find die nunmehr fortfallenden Averfa zu Grunde gelegt in der Annahme, daß diefelben ungefähr richtig den Ertrag aus jener Ronsumtion darstellen. Einen befferen Maßstab für die Abschäßung dieses Etatspostens fonnte man zur Zeit nicht finden und es wird der Zukunft vorbehalten bleiben müffen, etwaige Irrthümer bei dieser Abschätzung zu be richtigen. Die Hölle repräsentiren eine Steigerung von etwas über 25 Millionen. Die Buckersteuer ist veranschlagt auf Grund des am 1. Auguft 1888 in Kraft getretenen neuen Gesezes, wobei die Schägung des Buckerverbrauchs als richtig zu Grunde gelegt wurde, die dem Gefeße zu Grunde lag. Es läßt sich mit einiger Wahrscheinlichkeit annehmen, daß die Bahlen des Er trages der Budersteuer, wie fie der jetzige Etat aufstellt, der Wirklichkeit entsprechen, daß wir nunmehr am Ende derjenigen Beriode angelangt find, in welcher die Buckersteuer gegen den Etat im Schlußresultat einen Minderertrag ergab. Die Lon. boner Konvention hat auf die Gestaltung des Etats für 1889,90 noch keinen Einfluß, ihr Abschluß ist daher bei den Abschätzungen auch nicht berechnet worden. Die Branntweinsteuer wirkt auf den Etat des Reichs nur in der Maischbottich- und Materialsteuer ein, welche mit 24 700 000 M. eingestellt ist. Die hier enthaltene Mehreinnahme Don 2358 000 M. ist eingestellt mit Rücksicht auf die Ergebnisse des ersten Jahres der Geltung des neuen Gefeßes, des Jahres von 1. Oftober 1887 bis 1. Ottober 1888. Aus den dem Boll gebiet jest angeschloffenen Gebieten find für die Maischbottich und Materialsteuer Einnahmen nicht zu erwarten. Eine vor fichtige Schäßung dieser Steuer empfiehlt sich in diesem Jahre jedenfalls auch deshalb, weil die Kartoffelernte dieses Jahres, soviel man übersehen kann, in Deutschland eine geringe ist. Die Verbrauchsabgabe mit dem Buschlage ist auf Grund derselben Annahme eingestellt, welche bei der Berathung des Branntweinfteuergefeßes zu Grunde gelegt wurde. Db und inwieweit die Wirklichkeit mit den damaligen Annabmen übereinstimmen wird, wird sich im Laufe von 1889/90 wohl mit Sicherheit herauf stellen. Der gegenwärtige Moment giebt aber noch nicht die Möglichkeit, irgend eine beffere Grundlage für die Schäßung zu gewinnen, als fie damals vorhanden war. Die Matritularbetträge sind mit 221 140 567 Mart in den Etat eingestellt. Wenn man davon abzieht die Arquivalente für die nicht allen Staaten gemeinsame Einnahme an Brau und Branntweinsteuer, Poftüberschüffen und Eins nahmen aus der Verwaltung des Reichs, so bleibt eine wirts liche Mitbelastung von 210 376 748 M. Und wenn man dieser Testeren Babl die Ueberweisungen an die Bundesstaaten gegen. überstellt, so werden diefelben nach Erfüllung ihrer Verpflich tungen vom Reiche rund 71 Mill. Mart zu empfangen haben, das beißt fast so viel baar, als fte im Jahre 1872 baar an das Reich zu zahlen hatten. Es hat sich das Verhält nig der Einzelstaaten zum Reiche selbstverändlich auf Grund der neuen Steuergeseße von Jahr zu Jahr günstiger ge ftaltet. Nun lomme ich noch auf die Anleihe und die Mehr ausgaben für die Reichsschuld. Wir sind auch in diesem Jahre gezwungen, eine Reihe von Ausgaben aus Anleihemitteln zu be streiten. Durch diese neue Anleihe und die gesteigerten Anleihe beträge aus den legten Jahren stelat naturgemäß die Ausgabe des Reichs für die Verzinsung der Schuld. Der Bundesrath hat diese Frage jest nicht in Angriff nehmen und zur Entscheidung bringen wollen; man hat vielmehr im Großen und Ganzen dieselben Grundfäße walten laffen wie bisher. Das aber lann ich bezeugen, daß bei der Scheidung derjenigen Ausgaben, welche man auf Anleihemittel verwiesen hat, mit peinlichster Gewissenhaftig feit vorgegangen ist, und es wird auch nothwendig sein, in Bus funft mit peinlicher Gewiffenhaftigkeit vorzugeben, daß man im Zweifel die Ausgaben auf die ordentlichen Mittel übernimmt. ( Schr gut!) Dazu führt uns die Steigerung der Schuldenlaft des Reiches, dazu zwingt uns doppelt der Ausblick auf die Bukunft, welche in der Alters- und Invalidenversorgung dem Reiche neue, im Interesse der ärmften Bevölkerung nothwendice, Die Reichsfinanzen belastende Ausgaben zuweisen wird. Ich fann Sie zum Schluß nur bitten, den Etat einer sorgfältigen, cingehenden und wohlwollenden Prüfung zu unterziehen.( ci fall rechts.) Abg. Richter: Einem alten Brauche dieses Hauses folgend, werde ich bei der ersten allgemeinen Besprechung des Etats auch der Thronrede in einigen Abschnitten zu gebenten haben. Bunächst babe ich der allgemeinen Befriedigung Ausdrud zu geben, welche die Aeußerung der Thronrede über die friedliche Lage der auswärtigen Mächte mit sich bringt. Diese Aeuße rungen stechen wohlthuend ab von der etwas nervösen Art, wie die auswärtigen Angelegenheiten in den legten Wochen in der offlzlösen Preffe behandelt worden sind. Wir wissen ja, daß feit Jahr und Tag die auswärtige Lage Deutschlands eine prefäre ist, und darin wird auch der Thronwechfel und bie Kaiserrede nichts Echebliches ändern; aber während die offiziöse Breffe in den Moraten Jult, Auguft und September die als wärtige Lage nicht optimistisch genug darstellen fonnte, bat fie in den legten Wochen gewechselt in Bildern bald optimistischer, bald peffimistischer Art, ohne daß man zu erkennen vermochte, was thatsächlich Neues fich ereignet habe. Es war, als wenn ein Elektriker auf der Bühne verschiedene Bühneneffekte durch raschen tat Lichtwechsel hervorzubringen suchte. Wenn das eine bloße Unter shaltung für diplomatische Kreise wäre, so wäre dagegen fein Wort zu verlieren; aber nach dem Umfang und der Art, wie die offiziöse Preffe in Deutschland organifict ist, leidet unser ganzes Erwerbsleben schwer darunter. Der vorliegende Etat hat Der vorliegende Etat hat eine Hauptüberraschung uns bereitet durch die Denkschrift zum Marineetat, tie finanziell allerdings erst für die nächstfolgenden Jahre Bedeutung hat. Die Ausführungen dieser Dentichrift #stehen in direktem Widerspruch mit den Denkschriften der Admi eralität aus den Jahren 1877-78, 1884, ja selbst mit den Er. flärungen vom 18. Januar d. J. im Reichstage. Noch im vorigen Jahre wurde es für angemessen gehalten, für fünf Jahre jährlich 8 Millionen zu verwenden und so innerhalb fünf Jahren bie Marine zu etwa/ zu erneuern. Nunmehr find für die # nächsten fünf Jahre aus diesen 8 Millionen im Durchschnitt 24 Millionen geworden, und es soll innerhalb fünf Jahren eine Er neuerung von etwa 3 stattfinden. Die Schiffe haben bisher über haupt ungefähr 200 Millionen geloftet, nunmehr sollen wir inner halb 5 Jahren 117 Millionen zu Neubauten aufwenden; wir sollen gegenüber etwa 48 aröker n Schiffen, die wir befizer, unter 28 neuen 24 größere Schiffe herstellen; ja man empfängt faft den Einbrud, als ob unsere Marine gegenwärtig bis auf 6 oder 7 Schiffe überhaupt nichts mehr weith sei, als ob sie wesentlich nur aus altem Eisen und altem Hola bestände und so rasch wie möglich durch neue Schiffe ersetzt werden müßte.( Bustimmung lints.) Aehnliche Ausführungen, wie fie fich jegt in der Dent schrift finden, standen zu Anfang dieses Jahres allerdings in mehreren Blättern. Damals versicherte aber auf eine Inter pellation des Abg. Nickert der damalige Chef der Admiralität hier im Reichstage, daß die Admiralität derartigen Ansichten durchaus fern stehe, er begreife eine folche melancholische Auffaffurg der Lage der Marine nicht, die Marine sei ihrer Aufgabe voll ständig gewachsen; und diese Erklärung gab der Chef der Ad miralität nicht blos im eigenen, sondern auch im Namen bee Reichskanzlers ab. Sollen wir nun, weil ein Wechsel in der Person des Chefs stattgefunden, auch in unseren Ansichten und Entschließungen einen Wechsel vornehmen, und zwar auf Grund einer Denkschrift, die so wenig Ueberzeugungskraft an fich hat? Wir erfahren übrigens garnicht, welches der Umfang dieses neuen Flottengründungsplans eigentlich ist; er erscheint aeradezu ufer los; vor der Hand sollen wir diese 28 neuen Schiffe bauen; was noch dahinter steht, ist vollständig im Dunkeln. Wir er fahren mit feiner Silbe, wie fich der laufende Friedensetat, der von 27 auf 36 Millionen in den legten Jahren bereits gestiegen ist, nach Vollendung auch nur dieser Bauten stellen tann; ebensowenig, wie nach vollständiger Erneuerung des Materials das Personal der Marine gedeckt werden soll und wie überhaupt in Diesem Umfange in so furzer Beit Schiffsbauten in Deutsch land auszuführen sind. Gegenüber dem Bau von großen Panzerschiffen wird nicht gesagt, warum_jenes Wort, daß wir uns den Lurus von fehlerhaften Experimenten nicht gönnen könnten nicht mehr berechtigt set. Für den Bau des Nord Oilseetanals wurde seiner Beit ausgeführt, daß die Herstellung dieses Kanals an fich schon eine Verdoppe lung der deutschen Marine bedeute; in der Denkschrift vermißt man eine Darlegung, in welchem Verhältniß dieser Kanalbau zum Flottenbedürfniß steht. In den Tabellen der Denkschrift wird wiederholt auf die franzöftsche Marine hingewiesen. Noch am 10. Januar 1885 erflärte aber der Reichskanzler, daß nicht davon die Rede sein könne, daß wir in Bezug auf die Matine nach unseren deutschen Verhältnissen uns mit Frankreich ver gleichen fönnten. Ich bin etwas gespannt auf die Haltung der rechten Seite des Hauses, die uns auf der linken Seite immer eine gewiffe Vorliebe für den Bau großer Schiffe zuschrieb. Behn Panze: fahrzeuge sollten schon nach der früheren Denkschrift, aber innerhalb zehn Jahren, gebaut werden; it foll es schon innerhalb fünf Jahren geschehen, obwohl von den zehn Schiffen da mals sechs sechs für den Schutz der Elbe nach Hers stellung des Nord Osiseelanals bestimmt waren. Diese Herstellung der Vertheidigungsschiffe Der Elbmündung foll also jest Eile haben, obwohl von allen Seiten bftets versichert wurde, daß es in Bezug auf Rüften vertheidigung mit unserer Marine auf das Beste bestellt sei. Wie die geschüßten Kreuzer die eigene Marine, die über den ganzen Erdball zerstreut ist, schüßen sollen, ist mir nicht verständlich; und ebenso wenig, wie der sekundäre Sweck derselben, die Kaperei während des Krieges, die Haft im Bau dieser Schiffe veranlaffen kann. Wenn es aber wahr ist, daß der ma ritime Schuß unserer deutschen Küsten und unserer heimischen Gewäffer jest größere Anforderungen erheischt als bis vor furzem, dann haben wir um so mehr Veranlaffung, zu erwägen, ob es rich ig ist, zu tolonialen 3meden so viele Kräfte unserer Marine über den ganzen Erdball zu zerstreuen, dann ist es um so mehr angezeigt, zu prüfen, ob nicht die Rolonialpolitit schon jezt den Rahmen überschritten hat, der fich nach deutschen Verhältniffen und im Besonderen nach dem Werthe deutscher Schußgebiete rechtfertigen laffe. Die Thronrede sagt ferner, daß durchgefeggeberische Maßnahmen die Noth der Belt, das menschliche Elend nicht aus der Welt geschafft werden Tönnte. Das ist richtig. Aber deshalb soll es auch nicht Auf gabe gesetzgeberischer Maßnahmen sein, die Noth der Zeit zu verschärfen, wie es durch die Kornzölle geschehen ist. Deshalb foll die Gesetzgebung nicht darauf angeleat fein, denen, die schon elend genug find, noch die färgliche Nahrung fünstlich zu vertheuern. Es ist in der Thronrede sehr viel die Rede von M man es ihm erschwert, sich derartig zu ernähren, daß er fich gegen einen frühen Verfall seiner Kräfte schüßt. So lange die Korniölle bestehen, auf deren Be feitigung die Arbeiter ein natürliches Recht haben, wird das unleugbare Mißverhältniß zwischen den stolzen Worten der Kaiserlichen Botschaft über die Fürsorge für den Arbeiter und der Wirklichkeit immer mehr Unzufriedenheit hervorrufen. Die Signatur unserer Beit ist eine fich fortwährende steigernde Ver mehrung der sozialdemokratischen Partet, das heißt der Partei, Der Bartet, die überhaupt an der Befferung der bestehenden Verhältnisse auf heutiger Grundlage zweifelt, und man fann zweifelhaft sein, ob verkehrte gefeßgebetische oder repreffive Maßregeln mehr die Schul Situation giebt es manche, die es für eine große Staats. an der Vermehrung der Sozialdemokratie tragen. In solcher weisheit erachten, wenn sie die freifinnige Partei mit allen Mitteln aller Autorität niederzuhalten und zu vernehmen suchen, ja, es giebt Männer, die es als vortrefflich bezeichnen, wenn mit den verzweifeltsten Mitteln, felbft der Judenheze, es gelingt, der freifinnigen Bartet ein paar Mandate abzunehmen.( Lachen rechts.) Es wird selbst die einfachste Voraussetzung des Konstitutionalismus in Frage gestellt, je mehr es gelingt, die Krone in den politischen Parteikampf herabzu ziehen und das Gefallen oder Mißfallen der Krone als Richt schnur bei den Wahlen zu nehmen. Wohin dabei das Ansehen ber Krone geräth, brauchen wir nicht erst aus den Napoleonischen Plebisziten zu seben, das haben wir unter Friedrich Wilhelm IV. felbst gesehen. Wir werden uns wie die alte liberale Minorität nicht beirren laffen; wir werden unserer Ueberzeugung frei einem jeden Manne gegenüber Austrud geben, wie bisher auch in dieser Seffion.( Lebhafter Beifall links.) Abg. v. Wedell- Malchow: Der Herr Abg. Richter möge mir verzethen, wenn ich nicht gleich auf seine Rede eingehe, ich will erst über den Etat einige Bemerkungen machen, zu dem er sehr wenig gesprochen hat. gefprochen hat.( Sehr richtig! rechts.) Im Großen und Ganzen fönnen wir mit diesem Etat zufrieden sein. Wenn wir auch jetzt zu meinem Bedauern einen Fehlbetrag von 3 Millionen haben, so find das Gott sei Dant vorübergehende Zustände, und wir haben in nicht zu langer Beit zu erwarten, daß wir ohne solchen Fehlbetrag unseren Etat auffiellen fönnen und doch in der Lage sein wer ben, für die Bedürfnisse des Reiches zu sorgen und namhafte Ueberschüsse an die Einzelstaaten abzuliefern. Wenn dies nicht eingetreten wäre durch die Politik der Regierung, in welcher finanziellen Lage würden wir dann jegt sein?( Beifall rechts.) Allerdings find wir durch die Verhältniffe gezwungen, mehrere Anleihen aufzunehmen und es ist auch nicht möglich, an eine Schuldentilgung heranzugehen, aber es ist von uns Jahren als finanzielle Nothmittel eingeführt worden find, wieder dung gef abzuschaffen. So ändern sich die Zeiten: Herr Nichter als Bernehmunge treter der glänzenden Finanzlage des Reichs! Aber Herr Nicht unter der hat doch vergessen, wie weit wir z. B. in Preußen noch davon einem Rop entfernt find, als nothwendig allgemein anerlann Bugleich in Reformen durchzuführen, zu denen wir noch erheblich lande auch Mittel bedü: fen, aber nicht aus neuen Steuern, fonden Konkurrenz aus den bestehenden und mit Hilfe sparfamer With doch imme schaft. schaft. Das iſt ja das Charakteristische, daß die aule fonders be angeftochenen Quellen die ligten sind, welche wir dem augniffe b zur Disposition stellen können. Wir geben feinen Schritt well mann, aud das Reich muß mit dem Dewilligten baushalten; baber mü in diefen wir uns, trotz der scheinbar glänzenden Finanzlage, der firengit bei den Sparsamkeit befleifigen. Was die Branntmeinsteuer betrifft, reinigen liters, jedermann muß ich dem Ausspruch Richters, daß das Gefeß lediglich om Mar Vortheil der öslichen Brenner witle, als einem irrigen entgegen jedermann treten. Meine schl fischen Freunde, welde teine fpelulation Breis ju a Brennereien betreiben, sondern nur wegen ihres landwirthschadenfelben lichen Betriebes nothwendig Branntwein, lediglich Fünfilen die Branntwein brennen, verfichern mir, daß ihre Brennereilles geme mit wenigen Ausnahmen nicht profperiren; man de gefährlich; aber hoffen, daß nach einiger Beit auch die lan Unternehm wirthschaftlichen Brennereien so prosperiren werden, und nicht es für ihren Betrieb nöthig ist. Bezüglich der ben hingeg treidezölle fagt Derr Richter Erscheinun wörtlich, Die Berölterung hat ein Recht, das Brot so billig au effen, wie folgen Gr der Himmel wachsen lägt. Gewiß giebt der Himmel fel wiffensstru Segen zum Wachsen und Gedeihen des Brottorns; wir Befizer che wirthe müssen aber doch auch etwas arbeiten, damit das Berwerthur freide wächst, wir müssen Opfer bringen, und die Opfer wat verabre bisher größer als das, was uns das Getreide brachte. hauptsächli Himmel läßt nicht Brot wachsen, sondern Getreide, welche e wie Beitst noch vermahlen und gebacken werden muß. Ehe Herr Folge diese an den Abbruch der Getreidezö le geht, welcher die wirthschaft ruiniren würde, möge er darüber nachdenken, nicht bei der Mithilfe, welche Müller und Bäder dem dim leisten, etwas für fe abfällt. Tie anscheinend beabfid Agitation wird nicht zur Abschaffung der Bölle, zur Einführung von Brottoren führen.( Sehr richtig! Ich warne daher vor der Fortführung dieser Agitation Die Brofpreise sind dem früheren Sinlen der Stornprefe entsprechend gefolgt, es wird auch ein unverhältnißm Steigen nicht eintreten, nachdem die Kornpreise einen erreicht haben, wobei die Landwirthschaft einigermaßen schaften kann. Für die ander veite Eintheilung des Etail sprechend unserem vorjährigen Wunsche sind wir dankba jegige Eintheilung scheint mir zutreffend. ganje D Lant fontes Wir lönnen Eingehen auf unsere Anregungen Plas greifen möj Ganzen hat der Etat, wie er vorliegt, eine große mater Bedeutung in Bezug auf Einnahme und Ausgabe nicht zu den Mehrausgaben im Militäretat wegen der höheren 93 turalienpreise zu bemerken wäre, ist soon gesagt worden. Nur ein machen tbell Be und von der Regierung diefe wichtige Frage nicht außer Augen wünschen, daß auch in anderen Nefforts ein gleich promp zu laffen. Ich empfehle auch, den indirekten Weg der Vers minderung der Schulden zu verfolgen, der darin liegt, daß möglichst wenig auf den außerordentlichen Etat geszt wird. Bei einer Turchficht des Etats, namentlich des Marineetats, werden sich noch Punkte finden, wo diese Grundsäße mit ge wiffem Erfolge angewendet werden können. Meine Freunde werden den meisten Forderungen der Regierung ihre Buftimmung geben. Der Abg. Richter beschuldigte die offiziöse Preffe, baß fie gelegentlich die Verhältnisse bald optimistisch, bald peffi mistisch darstellte und das Publikum beunruhigte. Was ist aber offiziös? Man hält oft Notizen für offiziös, bie es nicht find. Aber auch durch Artikel im Berliner Tageblatt" und in der Freifinnigen Beitung" fann das Publikum beängstigt werden. Am besten fümmert man fich so wenig als möglich um die sowohl als politischer, wie als Geschäftsmann. Preffe, wie als Geschäftsmann. jener ( Heiterkeit.) Wenn man seine Geschäfte nach der„ BörsenBeitung" oder„ Kölnischen Beitung" einrichtet, fann man febr allgemeine Bemerkung habe ich zu den Ausgaben zu Eine ganze Anzahl Stellen find theils höher dotit, neu geschaffen. Im Laufe der Jahre haben wir eine gan stimmte Schablone für die Begründung dieser Forderun tennen gelernt. Entweder wird der wachsende Umfang schäfte, oder die wachsende Bedeutung des Amtes, ob ber Nothwendigkeit der Gleichstellung des betreffenden Beamten denen einer höheren Kategorie herangezogen. Im let Falle tritt der event. Nachfolger des aufgerückten Beamten vorliegt, einfa in die höhere Kategorie ein. Dann folgen die anderen Refforts, und so tommt im Laufe von 5 bis 6 Jahren all schlechte Geschäfte und schließlich banterott machen.( Schr richtig! mälig aus diesen Ileinen Erhöhungen ein schönes Gummden rechts.) Der Herr Abg. Richter war neugierig, wie wir urs Aur Marinefrage stellen würden, da wir die Ausgaben für die Marinczwede immer zu hoch gefunden hätten. Wir find diese mal dieser Frage gegenüber anderer Meinung und werden die Vorlage der Regierung nach forgfältiger Erwägung in dem Um fang, soweit uns dieselbe technisch begründet erscheint, soweit wir sie für nothwendig erachten, bewilligen. Wir haben auch bazu unsere guten Gründe. Ich bestreite, daß unter dem legten Chef der Admiralität der Bau von größeren Schlachtschiffen absolut geruht hat. In der letten Derkschrift dieses Herrn von 1880 wire überzeugend nachgewiesen, daß für eine Rüftenverthei digung einige Schlachtschiffe nöthig feien, daß eine Vertheidigung nur erreicht werden kann, wenn von Beit zu Beit ein Offenfiostoß gemacht werden kann. Daß der vorige Chef der Marine seine Thätigkeit auf andere Gebiete, wie das Torpedowesen u. bgl. ge richtet hat, wird auch die jeßige Verwaltung dankbar anerkennen. Das schließt nicht aus, daß wir jest unter anderen Berhältniffen in anderer Richtung vorgehen. Ich betrachte diese Frage nicht von einem fleineren Standpunkt der Belastung des Volles, son dern im Zusammenhang mit der politischen Lage als eine wel tere Konsequenz der Vermehrung unseres Heeres zu Lande. Ein europäischer Krieg wird nicht nur zu Lande, sondern auch zu Waffer geführt werden, und die Regierung thut Recht daran, zur rechten Beit für diese Eventualität zu forgen. Wenn wir heraus. Wenn ich aber dieses Gebiet ftreife, Verfuchen, uns dagegen anauftemmen, find bin ich wir betreffender trifft, bet unjwedma Bu plaube Des Borfta man bält Ueberfüllu herabgebrü perimente Den Geldm aber hat, geftellt w feine Eif verabredete tithen, b worden is buktionsfy laum eine baran gen Arbeit fo baraus erm ſelbst diese beiden Bef buftrie, bi abbirt mit arbeiter erg nur dem S Arbetter n arbeiten ift eine größe erlangt bat Man fteht Die Lage Anpreifung menfchliche hlechte T felbft nicht jebige Urt bag Alle, an ben Fr War gangenen S auch in Wärmeftub eine irrige lettenbalber betrifft, fo doch etwas refignirt dabei; denn mit unseren früher fanntlich nicht durchgebrungen. Im Speziellen ist ber Ma etat, wie er vorliegt, prinzipiell ein anderer als früher; Begründung der Denkschrift reicht nicht hin, um uns mögen, auf dem vorgeschlagenen Wege zu folgen. Aber nebme an, daß die Verwaltung in der Kommiffion später vielleicht auch im hause Aufklärungen geben wird, Baues der großen Schiffe muß nicht blos fubjektiv für be waltung, sondern auch objektiv für die Entscheidung des tags gelöst werden. Auch die Antisllavereibewegung flar machen, daß möglicherweise auch durch eine Marine ihren Bestrebungen Nachdrud gegeben wird; Fragen bedürfen der genauesten Prüfung im einzelnen gemeinen müssen wir uns stets gegenwärtig halten, und Marine in den jährlichen Etats im Ordinarium liche Hälfte, im Extraordinarium zwei Drittel und von leihe auch reichlich die Hälfte in Anspruch genommen Wir haben andererseits für die Bedürfnisse des Landes für die Ehre des Reiches volles Verständniß und tennen auch nicht, daß es nicht möglich ist, muß Flans alle Sm Ded bal bie Der n haben Beit abzurüsten oder doch die Landesvertheidigungslo auch in der Throntede mit Befriedigung gelesen haben, daß wesentlich zu beschränken, wo man, indem man mit ber c Der Friede gefichert ist, so ist dies toch nur möglich, wenn Deutschland zu Lande und zu Wasser gerüstet dasteht( Sehr richtig! rechts.) Auch müssen wir unsere jegt immer mehr auf blühenben überfeelschen Verbindungen, unseren Handel und In D Hand einen freundschaftlichen Händedrud giebt, mit der anba artiger Ei Tropfen a Selbsttäufd Inslebentr Cheile ve Arbeitsnad it nun ab trende of Arme auch Laffe Staff jere Ar Schlafftätt ein paar Benne" a Wim Wi linger b dann und noch ande den Degenknauf zu faffen pflegt. Wir find der Meinung der Friede erst dann gesichert sein wird, wenn die erbab Befinnungen, welche in der Throntede zum Ausdrud fomm dufirie daselbst durch unfere Marine schüßen und stärken. Wenn Gemeingut aller Böller und aller Herscher Europas gemen man in fernen Landen nicht weiß, daß auch eine wirkliche See macht dahinter steht, wird man unseren Kaufleuten Schwierig teiten bereiten. Ein großer Enthusiast für oftafrikanische und ähnliche Unternehmungen bin ich allerdings auch nicht. Aber nachdem diese Kolonien unter faiserlichen Schuß gestellt find, muß auch dieser Schutz im Intereffe des Ansehens des Reiches ausgeübt werden. Wie der Abg. Richter von einer hervor. tagenden Unfähigkeit der preußischen Eisenbahnverwaltung fprechen fonnte, begreife ich nicht.( Sehr richtig! rechts.) Ein Wagenmangel ist allerdings eingetreten, weil der Verkehr fich ganz über alle Aussicht vermehrt hat. Wir werden ja auch eine Vorlage bekommen, die diese Sachen, welche der Abg. Richter so sehr vermißt, beschaffen soll. Ich habe auch bei meinen Sendungen unter dem Wagenmangel gelitten, habe aber nie find.( Lebhafter Beifall im Zentrum.) Auf Antrag des Abg. Richert wird die weitere vertagt. Deb Schluß 4 Uhr. Nächste Sigung Mittwoch 1 ( Fortsetzung der Etatsdebatte, Rechnungsübersichten, Vorlagen.) ds Lokales. 2 Hein Abermals erleidet die manchesterliche Erhet der unbeschränkten Konkurrenz, durch welche fich bie with lichen Verhältnisse dem allgemeinen Wohle gemäß regeln den, einen argen Stoß. von dem man vorausseßen follte baran gedacht, deswegen der preußischen Eisenbahnverwaltung die Anhänger jener Lehre endlich zu der Einsicht gela Unfähigkeit vorzuwerfen. Was die Maischraumsteuer betrifft, so müßten, daß diese Lehre eben so falsch wie der Menfchbeit dem Christenthum und Gesetzen, die auf dem Boden der nicht zufrieden find. Bei dem Preis von 33 M. pro Heftos fammlung der Aktiengesellschaft Algemeine Elektrinitate fann i bemerken, daß auch wir im Osten mit dem Geses gar würdig fei. Am 22. November fand hierfelbft die Gene der Nächstenliebe, sondern des Sonderintereffes der befizenden lich, sämmtliche Unkosten zu zahlen und noch eine Rente übrig zu lung der Decharge für die Jahresrechnung und die Feftic liter, wovon 14 M. abgehen für die Matschraumsteuer, ist es unmög- schaft" statt. Nachdem die Tagesordnung, betreffend die G der Dividende, erledigt worden war, theilte der Di Christenthums beißt: Unser tägliches Brot gieb uns heute." bisher eingegangen find. Was die Broteinfuhr an der Grenze Rathenau mit, daß seitens der Verwaltung seit längerer Versuche gemacht worden seien, das sehr werthvolle Alumi fret eingeführt werden. Wer Beit hat, mag es fich über die durch Elektrizität darzustellen( des Aluminium wird aus Klaffen ist die jeßige Gefeßgebung entstanden. Ein Gebet des Wenn die Deutschen fett Brot so billig haben wollen, wie es der Himmel giebt, so müssen fte jenseits der Grenze geben.( Lachen rechts.) Deshalb sollte man sparsamer mit solchen Reden vom Christenthum sein. Als der jeßige Schatziekretär noch nicht Paulus, fondern Saulus war, in Bezug auf die Frei handele poluit, bezeichnete er 1879 die Rornzölle als das betrifft, fo fann ja ein gewiffes Quantum bis zu 6 Pfd. zoll Grenze holen. Aber ein besonderes Geschäft wird dabei ficher lich nicht gemacht. Die Rede des Abg. Richter hat auf mich erde gewonnen, die als deffen Erz betrachtet werden fann etwas grauere Farbe als Silber, rostet weder an den Eindrud gemacht, als wenn fie, ich will nicht sagen den Luft noch im Waffer, ift ungemein leicht und eignet fid 3wed, wohl aber die Wirkung haben würde, daß fie als Nach Eigenschaft wegen zur Herstellung verschiedener Geräthe) deal einer Abgabe, wie fie nicht sein soll. Er sagte damals, ſpiel nach den Landtagswahlen vorgetragen ist und als Vorspiel Versuche haben den günftigen Erfolg gehabt, das Alumin wenn ich wirklich für die Kornzölle stimme, so geschicht es in der bestimmten Hoffnung, daß, wenn später die Agitation gegen Diese Vertheuerung der nothwendigen Lebensmittel des Volles, bie zweifellos eintreten wird, anfängt und die Kornzölle wieder für die 1889-90 bevorstehenden Reichstagswahlen.( Sehr rich tag! rechts.) Da will ich ihm nur sagen: wie die Wahlen zum Landtag ausgefallen find, das weiß er ja, die Wahlen zum Reichs # als Legirung mit Eisen, Eisen Aluminium, oder mit A viel billigere Art auszuscheiden und damit die Möglichkeit deffen bisheriger Preis wegen der schwierigen Gewinnun so hoher war, daß es keine Verwendung finden fonnte, auf tag find natürlich noch unbestimmt, wir fürchten uns aber nicht! vielseitigen Verwendung gegeben, theils als reines Metall, ( Beifall rechts.) Der Abg. Richter mag ruhig noch mehr fortschippt. Ich hoffe auch, daß sich die Agitation so fräftig folche Neben halten, wir erwarten die Wahlen mit größter Ruhe. Aluminium- Bronze. Aber gleichzeitig mit diesen hier erweist, daß fie einen Theil der Industries und Kornzölle fort. schleppt. So lange noch Kornzölle bestehen, sollte man nicht so mit den Abfichten der Alters, und Invalidenversicherung paradiren. Das ist ein schreiender Widerspruch, wenn man auf der einen Seite den täglichen Unterhalt des Arbeiters vertheuert und es ihm tadurch erschwert, in jungen, gefunden Jahren etwas vor sich zu bringen für das Alter; wenn ( Beifall rechts.) fehr einfach und objektiv die Finanzlage entwickelt, ohne rofig oder schwarz zu färben. Herr v. Wedell meint, wir fönnten mit Abg. v. Huene( Bentrum): Der Reichsschatsekretär hat ebensolche mit gleichem Erfolge ausgeführt und lift sofort gegangen, die nöthigen Fabrikations Einrichtungen zu treffen durch die bedeutende Wasserkraft, die der Rhein bietet, begin der Finanzlage außerordentlich zufrieden sein, und Herr Nichter werden. Die Direktion der hiefigen allgemeinenElektrizitäts war so außerordentlich zufrieden, daß er schon daran gedacht hat, hat sich auf erhaltene Kunde von dem Züricher Unternehmen fofo der dortigen Büricher metallurgischen Gesellschaft" in B eine ganze Menge von Steuern und Bölle, welche in den legten minutelang Dads. Un Angebot f und Berei Die Arbeits fchwierig fte Zu den orben. felbft ber fein, geeig Kes Dbbo alsverein eines fold Obbaclofe Hufbebung gebäufi Die Begrü Rein, man der Eine zum felbft zu Mart verurfacht foon eine nehmen w und erhalt all' bie an benlang Wie fo m weiter in burchwand nahmslos ble meilen allen Berl und jeder lende von eine ftille mächtig Berichtsfä beigten Ba Heine Stu D verden, chder bie find, wieder dung gefegt, und es ist sehr bald gelungen, beide Unterter als Benehmungen zu einer gemeinschaftlichen zu verschmelzen, welche Herr Nicht unter der Firma aluminium Industrie Altien- Gesellschaft" mit noch davon einem Kapital von 10 000 000 Frants ins Leben treten wird. anerlank Bugleich ist beschloffen worden, an geeigneten Orten im Auserheblich lande auch derartige Aluminiumfabriten anzulegen, um jede rn, fonden Konturrenz unmöglich zu machen. Aber die Konkurrenz wurde auch einer humanen Gründung". Wir würden diefelben an Dieser Stelle gar nicht erwähnen, hätte nicht Frau Lina Morgen. ftern jüngst öffentlich die Behauptung aufgestellt: die Stammgäfte der Vollstüchen würden start und träftig. Gleichzeitig erfolgte der bekannte App: ll und die Mittheilung, wo die Kasfirerin wohne. Man muß nun die Volksküchen fennen, in ihren bumpfen Kellern oft geweilt und sich von den pomphaften Verfen an den Wänden abgestoßen gefühlt und und das Effen selbst aenoffen haben, und man wird eine andere Meinung denn Frau Morgenstern gewinnen. Die ständige Klage der Dame lautet: Wir haben nicht genug Geld, um mehr bieten zu fönnen!" Aber vor uns liegt der legte Jahresbericht der Bollstüchen" und wir ersehen aus demselben, daß das Baarvermögen bezw. Vereinsvermögen am 31. Dezember 1887 nicht weniger denn 77712 Mark 84 Pf. betrug. Wir glauben, mit nur einem Theil dieser Summe ließen fich genug Verbefferungen schaffen. Wir wiederholen früheres: Wir haben nichts gegen solche Anstalten, aber man laffe alle Selbst. beräucherung fort. Der ganze Jahresbericht besteht in einem beräucherung fort. Der ganze Jahresbericht besteht in einem einzigen indirekten Lobe der Frau Morgenstern und derer, welche dem Verein nahe stehen oder die ihm ein vielleicht paar Mart, auch etwas Gemüse oder einige -Photographien schenken. Endlich wird das patriotische Register gewaltig aufgezogen. Man lefe folgenden Weihnachts. bescheerungsbericht: mer Wirth doch immer von den Verehrern der Manchesterboftrin ganz be. bie sul fonders deshalb gepriesen, weil durch fie eine Billigkeit der Er r dem Regniffe hervorgerufen würde, wodurch dieselben beinabe jeder Echritt well mann, auch dem Unbemittelten, zugänglich würden. Wir sehen daher muff in diesem Falle dasselbe Spiel sich wiederholen, wie der ftrengt bei den En bilaten und Konventionen. Großkapitalisten er betrifft, reinigen fich, Die um und Produkte anzukaufen lediglich om Markte fernzuhalten, bis das allgemeine Bedürfniß ben en entgegen jedermann nöthigt, den von Inhabern beliebten fpetulation Breis ju zahlen, oder aber durch Beschränkung der Produktion dwirthschadenfelben Effett zu erreichen. Die Art, in der sich in diesen Fünfziglen die Freiheit des Handels zeiat, hat mit dem Geldwucher Brennerelles gemein und ist ebenso veiweiflich wie dieser, nur nicht so man bagefährlich; die Geldruckerer fann das trafgesetz treffen, die die land Unternehmer der unerkö ten Pretetreibereten, Großfapitalisten, und nicht wie jene, nur Leute mit einigen Tausend Mart, wer ben hingegen als Kommerziemäthe geehrt. Wieder die alte amiſcheinung: Kleine Diebe bängt man, große u. s. w. Daß effen, wie folchen Großkapitalisten und Großindustriellen überhaupt Ge mmel feiffens ftrupel nie aufsteigen, beweist ein lebereinkommen ber ; wir efter chemischer Fabriken, die fich mit der Bearbeitung und mit das Berwerthung der Nebenprodukte des Salzbergbaues befaffen; es ift verabredet worden, den Preis des Broms, eines Stoffes, der Opfer want rachte. bauntiächlich als Arznei namentlich bei Krankheiten der Nerven wie Beitstans, Verwendung findet, bedeutend zu erhöhen. Die Herr Folge dieser Preissteigerung ist wiederum eine Vertheuerung der betreffenden Medilamente, die ganz besonders die Aermeren trifft, bet deren Kindern solche Krankheiten der mangelnden und cdmäßigen Ernährung megen am häufigsten vorkommen. alauben, daß etwa die Direktoren oder andere Mitglieder Borstandes die Erfinder feien, würde auf Inthum beruhen, man bält fich Pt yftker und Chemiker, deren Lohn wegen der Ueberfüllung, die auch in diesen Fächern herrscht, schon sehr hetabgedrückt ist, welche die nöthigen Untersuchungen und Er perimente anstellen. Gelingt ein solcher Versuch, so erwachsen Sen Geldmännern aus demselben hohe Gewinne, der Erfinder aber hat, wie durch mehrere gerichtliche Entscheidungen feft geftellt worden ist, feinen Anspruch auf die Vortheile, die eine Erfindung einbringt, wenn der diese während berabredeten Arbeitszeit oder mit Benugung von Gethen, die dem atbeitgebenden Befiger gehören, gemacht worden ist. Ueberhaupt findet bei dem jcpigen Pros Ueberhaupt findet bei dem icpigen Pro welches ganze ach denten, Lan dem Dimm beabfichtig ölle, fond htig! er Agitation rnpreife ni ältnißmi einen maßen es Etall Dankbar fönnen Stan eich promp = möje. Ja oße materiell nicht boberen Den. Nur ein n zu mache eine gan cotit, the be Forderunge nfang der tes, ober Beamten Sm lept ten Beamten tegt, einfac die anderen 6 Jahren all Summdhen ife, Ten D Bu des von der Verlobung zurücktretenden Theil fann unter diesen Voraussetzungen gellagt werden. Wer fich als Verlobter derart beträgt, daß er den anderen dadurch zum Rücktritt zwingt, wird mit vollem Recht so angesehen, als ob er selbst die Verlobung aufgehoben habe. Daher bestimmt der Entwurf mit vollem Recht: Lag der Grund des Rücktritts in einem dem anderen Verlobten zur Last fallenden Verschulden, so ist dieser dem Burücktretenden und deffen Eltern zum Schadensersag verpflichtet Dir ebenso, als wenn er selbst zurückgetreten wäre. gestalt ist das Verlöbnißrecht in dem Entwurf zu einem neuen bürgerlichen Gesetzbuche ein sehr einfaches. Nach vorstehender Regelung der Schadenersatzfrage erübrigt nur noch die Frage, wie es nach Aufhebung des Verlöbniffes mit den Geschenken gebalten werden soll, welche fich die Liebesleute unter einander gemacht haben. Der Gebrauch geht von der Annahme aus, baß, wenn die nahen persönlichen Beziehungen, welche die Schenkungen veranlaßt haben, durch Aufhebung des Verlösniffes wieder gelöst werden, auch die Schenkungen das Verlöbe niß nicht überdauern, sondern mit dem Erlöschen der Liebe und Buneigung die Beichen derselben zurüdgegeben werden sollen. Erfolgt aber die Lösung des Verhältnisses durch den Tod eines Verlobten, so wird es als Verlobten, dem Willen des Gebers entsprechend angesehen, daß der Beschenkte bezw. deffen Erben die Geschenke als Andenken behalten follen. Wer aber glaubt, hierauf ein Rückforderungsrecht geltend machen zu lönnen, muß fich beellen, die Klage anzustellen, denn schon nach Ablauf eines Jahres nach Aufhebung der Ver lobuna ist die Klage verjährt. Ebenso kurz ist die Verjährunge frift für eine Klage auf Schadenersaß. Damit wäre das ganze Berlöbnißrecht slizzirt, welches von den 2164 Paragraphen nur vier in Anspruch nimmt. Im Leben ist das Verlöbniß bedeut famer, als im Rahmen des Gefzbuches. Die Verfaffer des Entwurfs scheinen uns aber das Richtige getroffen zu haber, wenn fte dergestalt dem Verlöbniß seine Bedeutung faft aus schließlich auf dem fittlichen Gebiete anweifen und die Rechte ordnung auf das Allernothwendigste beschränken. Ob man aber Diese Rechtsordnung etwas mehr oder weniger knapp faßt, auf die Verlobungen, thre Bahl und ihre Schicksale wird dies teine: let Einwirkung haben. Man wird fich unter dem einheitlichen neuen Gesetzbuche genau ebenso glücklich und ebenso unglückch verlieben und verloben, wie unter den zahlreichen und verschic benen Rechtsnormen, welche bisher für das Verlöbnißrecht in Deutschland maßgebend waren. Nur ein winziger Bruchtheil der Verlobten hat bisher von einem Verlöbnißrecht überhaupt Kenntniß gehabt und viel anders wird es wohl auch in Bulunft Groß war das Entzüden und die Befriedigung über die Gewinne, welche ebenso liebreich als praktisch gewählt waren. Bei der ersten Biehung erhielt Jeder( von den Küchenbediensteten) einen Wirthschaftsgegenstand, bei der zweiten bei der zweiten eine große Photographie der ganzen kaiserlichen Familie, die zu diesem Bwede in liberalfter Weise von Herrn Sophus Williams ge schenkt worden waren. Die Gäste, unter denen der Vereine bote der einzige Mann war, blieben hetter plaudernd noch einige Stunden zusammen, die Vorstekerinnen ermüdeten nicht, ibnen Erfrischungen zu reichen. Zum Schluffe sangen Alle die Nationalhymne." Ein altes Wort sagt: Laß die Linke nicht wissen, was die Rechte giebt!" Es bleibt immer wahr. Das Recht der Verlobten. Drum prüfe wer fich ewig bindet, ob fich das Herz zum Herzen findet; der Wahn ist kurz, die Neu' ist lang! Diese herrlichen Schiller'schen Verse und Ge banken in's nüchterne praktische Leben überfest, find bas Ver Löbnik, das Versprechen, die Verlobung. Das Verlöbniß ist die legte Etappe vor dem Chestande, die letzte Station vor dem Endziele. Die Verlobungszeit ift in gewiffem Sinne eine Brü fungszeit, ob fich das Herz thatsächlich zum Herzen findet und giebt den Verlobten Gelegenheit, noch rechtzeitig den Zug zu verlassen, ehe derselbe auf der Endstation, im Chestande, an langt, denn der Wahn ist furz, die Neu' ist lang. Jst nun auch das Berlöbniß fein unlösbarer Vertrag, so ist daffelbe doch immerhin ein rechtlicher Aft von größerer Tragweite, als mancher denkt und die meisten, die eine Verlobung eingehen, ahnen laum, daß sie damit auch Nechte erwerben und Pflichten übernehmen. Es ist daher nicht uninteressant, sich die Rechte der Ver lobten einmal etwas näher zu betrachten. Durch das Verlöbniß wird eine Verbindlichkeit der Verlobten zur Schließung der Che nicht begründet." So lautet wörtlich§ 1227 in dem Entwurfe zu einem neuen bürgerlichen Gesetzbuche für Deutschland, welcher feit einiger Belt der öffentlichen Kritik unterbreitet ist. Ob diese Bestimmung unter Braut und Liebesleuten allseitig ohne Kritit bleiben wird, erscheint zweifelhaft. Und doch buktionssystem eine Ausbeutung der Arbeiter statt, über die Daran gewöhnt sind. Jeder Mensch hat das Bestreben, feine Srbeit so gut wie möglich auszuführen, wenn ihm lein Nachtheil daraus erwächst, aber er finnt auch fortwährend darauf, fich felbst diese Arbeit so leicht wie möglich zu machen. Auf diesen beiden Bestrebungen ruhen wesentlich alle Fortschritte der Inbuftrie, die des Einzelnen find vielleicht kaum bemerkbar, aber abbirt mit denen von vielleicht 100 oder mehreren seiner Mitarbeiter ergeben diefelben einen bedeutenden Gewinn, welcher nur dem Kapitalisten zu Gute lommt, oder gar zuweilen dem Arbetter noch obendrein zum Schaden gereicht. Bei Alfordeine größere Fertigkeit in der Herstellung eines Gegenstandes erlangt hat, den Alfordlohn verkürzt, weil er zu viel verdient. an fleht Ungerechtigkeit und Ausbeutung über all, möge man Die Lage des Arbeiters von dieser oder jener Seite betrachten. Anpreifung christlicher Demuth und die Behauptung, Noth und menschliches Elend seien nicht aus der Welt zu schaffen, find lechte Troſtgründe, an welche diejenigen, welche fte predigen, felbst nicht glauben, wie Figura zeigt. Und darum muß die pige Urt der Produktion beseitigt und so eingerichtet werden, daß Alle, so wie an den Mühen und Sorgen des Lebens, auch an den Freuden und Genüffen theilnehmen tönnen. bin ich frühere wit t bet Ma s früher; n uns ju gen. Aber mmiffion ben wird, Die Frage für bie g des Ne gung eine fl irb; alle Inen. ten, Sim bas Da um bie d von ommen haben Landes und ig und eidigungsl mit ber ein ft, ju it bet Meinung Die erhabe brud fomm opas gemor veltere Deb chten, ei ge Erhr aß regeln bie with Ben follte nficht gela Menichheit ote Genes trizitäte end die G bie Feti e der Di it längerer olle Alumin wird aus tben tann weder ignet fich Geräthe) as Alumin Bewinnung Tonnte, auf Röglichkeit 28 Metall Der mit A fen hier fchaft in lift fofort n zu treffen Stetet, beg izitätsgefe ehmen fofor aft" in B D 培 DA nicht werden. Diphtherie und diphtherieartige Erkrankungen wer ben in zahlreichen Fällen durch die gegenwärtige Witterung mit ihrem fortwährenden Wechsel an Wind und Niederschlägen herbeigeführt. Dem eigentlichen Wesen der bösartigen Krant helt stehen unsere Aerzte noch immer ziemlich rathlos gegenüber, feitdem man erkannt hat, daß der weiße Belag und die Schwellung des inneren Halses, so gefährlich fie auch für den Erkrankten werden können, doch nur äußere Symptome find, aber feineswegs die Krankheit in ihrem ganzen Umfange er schöpfen. Aus diesem Grunde ist es auch nicht zulässig, von einem allgemeinen Heilmittel gegen diese Krankheit, von Wohl aber können eine einem Spezifilum, zu reden. mit Erfolg zelne Erscheinungen des Krankheitsverlaufes belämpft und so die Gefahr der Erfrantung gemindert werden. Eine in diesem Sinne sehr wichtige Beobachtung hiefiger Ar staltsärzte verdient jedenfalls Beachtung. Es ist nämlich beob achtet worden, daß gegen die Diphtherie Erkrankung des inneren Halses das Einblasen von Buder von äußerst vortheiltafter Wirkung ist. Es wird zu diesem Swede aufs feinste pulveris firter Buder, am besten der Bauberstaub der Pharmakopo, vcr mendet und dieser mittelft einer Glasröhre, an welcher eins der bekannten Blasinstrumente aus Gummi befestigt durch Drücken mit der Hand in bie ist, frankten Theile des Halfes eingeblafen. Mandeln, Rachen, Wände, Eingang zum Rehllopf und die hintere Nasenhöhle find für bies Verfahren ganz bequem zugänglich, mithin lann die Operation brquem an den Organen vorgenommen werden. welde durch die Krankheit am meisten gefährdet sind. Die Wirkung des Buckers auf der erkrankten Stelle foll in einer alsbaldigen Rüdbildung der frankhaft entarteten Theile bestehen. Die ära! lichen Beobachtungen werden noch eifrig fortgesetzt. Einzelne Aerzte haben bereits eine ganze Reihe von Fällen aufzuweisen, in denen sich das neue Verfahren überraschend günstig er wiesen hat. Jurifientommiſſion nicht so unten, als te ble be hatte die an die Spiße des Rapitels über die Eingebung der Ehe stellte. Der Abschluß der Che bat die weittragendsten Verbindlichkeiten zur Folge, Verbindlichkeiten, welche nach dem Entwurfe noch weniger lösbar sein sollen, als bisher. Um so weniger gerecht. fertigt ist es, die Freiheit der Willensbestimmung bei ber Eheschließung schon durch die Verlobung einzuschränken. Die Prüfung, ob sich das Herz zum Herzen findet, soll auch durch die Verlobung noch nicht abgefchloffen sein. Beffer eine aufgehobene Verlobung, als eine unglüdliche Ehe. Moralisch mag fich auch jeber Verlobter soweit gebunden erachten, als nicht neu hinzu tretende Umstände oder die beffere Erkenntniß und Würdigung der in Betracht kommenden Verhältnisse eine Lösung des Ver Löbniffes gerechtfertigt erscheinen laffen. Aber rechtlich soll es feine Klage geben, welche aus dem Vollzug des Berlöbniffes mittelbar oder unmittelbar die Eheschließung ableitet. Im ist die Praxis teine in Wärmestuben und Volksküchen. Im Laufe des vergangenen Monats las man in den Blattern, daß wie in Wien uch in Berlin für die Armen und Elenden" sogenannte Wärmeftuben errichtet werden würden. Die Nachricht scheint leifenbalber" von dem Plane abgekommen. Was unsere Stellung Deutschland gewesen, wenngleich auf dem Papier an die Ver betrifft, so haben wir durchaus nichts gegen die Schaffung der artiger Einrichtungen; aber dieselben für mehr denn einen Tropfen auf glühenden Stein zu halten, ist Ueberschäzung und Selbsttäuschung. Die Hauptbegründung war die, daß mit dem Theile verschwinden werde, und mit der Gründung eines Arbeitsnachweises auch die Noth vielfach in Fortfall läme. Es ist nun aber selbstverständlich, daß, wenn der obdachlos herum trende oder der sich noch eines färglichen Heims erfreuende" Arme auch einige Stunden warm figt und womöglich noch eine Laffe Kaffee oder einen Teller Suppe geschenkt erhält, es auch och andere Bedürfnisse zu erfüllen giebt und der Magen öjere Ansprüche stellt. Ebenso muß derjenige, welcher feine Solafftätte befißt und auch die Asyle bereits benugt hat, ein " höchstens drei Nächte durchwandern und lobung fich nach vielen Partitularrechten, wie auch nach gemeinem Recht und nach dem kanonischen Recht weitergehende Verbind lichkeiten anknüpften. Aber selbst dort, wo man aus der Verlobung Klage und Urtheil auf Eheschließung abzuleiten in der Lage war, bewendete es bei dem Urtheil. Eine 3wangs vollstreckung des Urtheils, ein zwangsweiser Abschluß der Ehe war nicht möglich. Die deutsche Bivilprozeßordnung und das Bivilstandsgeset boten hierzu feinerlei Hand haben. Aus dem Verlöbniß erwächst nach dem Bivil standsgesetz von 1875 nicht einmal mehr ein Einspruchsrecht, wenn der ungetreue Verlobte fich anderweitig zur Eheschließung aufbieten läßt. Thatsächlich fonnte also auch bisher schon in Deutschland aus dem Gelöbniß leine Klage auf Eheschließung, fondern höchstens nur ein Anspruch auf Schadeneriat bergeleitet sondern höchstens nur ein Anspruch auf Schadenersaz bergeleitet werden im Falle eines ungerechtfertigten Belöbnißbruches. Doch war vorwiegend auch hier die Klage nicht zuläsfig auf Ersatz des Erfüllungsintereffes, also des entgangenen Gewinnes, sondern nur auf Ersatz des positiven Schadens. Der Bräutigam fonnte also die reiche Erbin nicht verllagen wegen der ents gangenen Million und die Braut nicht den Bräutigam megen der gescheiterten Aussicht auf eine gute Versorgung. Auch hatte jede slage auf Schadenersat noch einen besonderen Halen. Die Geltendmachung des Anspruchs war bedingt dadurch, daß bel Eingehung des Verlöbnisses gewiffe, die Giltigkeit des letzteren weil sie der Sitte wenig entsprechen, nur selten beobachtet zu werden pflegen. Wenn das Auge den Himmel offen steht und das Herz in Seligkeit schwelgt, ist man, wenigstens zur Beit Der Verlobung, wenig geneigt, die Paragraphen des Gesetzbuches aufzuschlagen und zur Richtschnur zu nehmen. Das neue bürger Sittirung und Saussuchung. Herr Hermann Jansch, Andreasstraße 4, wurde Montag früh 8 Uhr vom Bau nach der Wache geführt und dort visitirt, wobei nichts gefunden wurde; darauf wurde der Betreffende nach seiner Wohnung gebracht, wo von drei Beamten die Haussuchung unternommen wurde. Es wurden verschiedene Schriften beschlagnahmt. Herr Jansch wurde darauf nach dem Moltenmarkt geführt, von wo er um 12 Uhr wieder entlassen wurde. Bestrafte Thierquälerei. Auf dem Hofe eines in der Neuen Wilhelmstraße befindlichen Hauses war gestern ein Kutscher Namens Karl G. mit seinem Wagen in einer von dem legten Regen hervorgerufenen Pfütze stecken geblieben, und alle Bemühungen des Pferdes, das Fuhrwert wieder flott zu machen, waren vergebens. Wüthend sprang G. vom Wagen herunter und begann mit der Peitsche auf das bereits sehr ermattete Pferd einzubauen. Als auch damit nicht der gewünschte Erfolg erreicht wurde, drehte er den Peitschenstiel um und hieb nun bas Thier derart über Kopf und Vorderfüße, daß dasselbe endlich, von den schrecklichsten Schmerzen gereist, auf seinen Beiniger lossprang und ihn an der Brust erfassend, zu Boden warf. Hierbei ward jedoch der Kutscher durch die Zähne des Pferdes Benne" auffuchen zu fönnen. Bei Mutter Brün" zu nächtigen im Winter nicht immer gut möglich, auch fann man nicht anger denn dann und wann eine Bank oder einen Treppenabsatz als minutelangen Ruhefit wählen, man bedarf eines geftcherten Db. das. Und endlich der Arbeitsnachweis! Als ob nicht das und Vereine find nicht mit Arbeitsnachweisen verknüpft, aber Schwierigsten Bunkte, nämlich die Hergabe von Räumlichkeiten bedingende Formen, welche in großen Kreisen der Bevölkerung, zu den Wärmeftuben, ist wohl auch nicht sonderlich erwogen woorden. Dem Vernehmen nach sollte der Magistrat geneigt fein, geeignete Gelaffe herzugeben. Wie schwer ist es nun aber felbft der Stadtverwaltung geworden, für ihr eigenes Städti hes Dbbach"( Asyl) einen Platz zu finden; Hausbefizer, atvereine protestitten auf das Energischste gegen die Nähe liche Gesetzbuch glaubt demgemäß fich auf der Linie der that Martin), Druck von Herrmann Deser, Neusalza i. S. mit dem eines solchen Hauses. Und das„ Privatasyl für männliche fächlichen bisherigen Rechtsentwidelung zu bewegen, wenn es Obdachlose" versuchten sogar eine Anzahl Menschenfreunde zur Aufhebung zu bringen. gebäuften Elends wirtt unästhetisch!" lautete Die Ehe ist in erster Linie ein sittliches Verhältniß und darf Rein, Mart Be " Der Anblid so zusammen. zum Besten der Nothleidenden", aber fich von deren Lage von jeder Schadensersaßllage abfteht, die als ein mittelbares Bwangsmittel zur Eingehung der Ehe angesehen werden könnte. werden, so moraliftren die Motive zum neuen bürgerlichen Ge in so grauenvoller Weise zugerichtet, daß er mit einer flaffenden Bißwunde an der Brust sofort nach der nahen Charitee geschafft werden mußte. Schwindler. Man schreibt uns: Am heutigen Datum fam in der Mittagsstunde ein Mann in unsere Fabrit, welcher fich als Kolporteur ausgab. Er übergab mir 4 Bücher, à Stüd 50 Pf., von Doktor Martin Luther's Leben, Thaten und Met nungen, berausgegeben von Lic. theolog. Martin Rade( Baul der Eine oder der Andere giebt wohl hin und wieder einige setzbuch. Ganz ohne Rechtsfolgen betrachtet aber der Entwurf Bellen etwas dazu bei, dem Schwindler das Handwerk zu legen, " 1 felbft zu überzeugen oder gar ihre Nähe zu dulden, brrr, das Berurfacht Athembellemmungen. Im Uebrigen giebt es heute fon eine Art von Warmestüben. Aber wer diese in Anspruch nehmen will, muß noch halbwegs in Schale", d. b. in ganzer und erhaltener Kleidung fein. Wir meinen die Museen und all' die anderen Stätten der Kunst, Technik 2c., wo man stun denlang weilen und fich behaglich durchwärmen laffen fann. Wie so mancher arme Schlucker geht früh von Hause fort, nichts weiter in der Tasche als eine Schrippe oder eine Stulle. Man burchwandert die zahlreichen Abtheilungen, aber mechanisch, theil nahmslos gleitet der Blid über alle die reichen Schäße hin. Nur lenbe das Verlöbniß darum doch nicht. Derjenige Schaden soll von dem auücktretenden Verlobten ersetzt werden, welcher dadurch ent standen ist, daß von dem anderen Verlobten und den Eltern des letteren in Erwartung der Eheschließung Aufwendungen ge macht, Verbindlichkeiten eingegangen oder sonstige vermögens rechtliche Verfügungen getroffen find. Wenn also beispielsweise Eltern Aufwendungen für Beschaffung einer Aussteuer oder für eine Hauseinrichtung gemacht haben, und die Verlobung geht zurüd, so fann der Bräutigam verflagt werden auf Erfaz des Schadens, der den Eltern oder der Braut dadurch erwächst, daß die angeschafften Sachen nicht zu dem Erwerbspreise wieder veräußert werden fönnen oder ein Miethskontrakt nicht ohne beweilen wird der Wunsch rege: eine einzige von diesen fleinen Abstandssumme wieder gelöst werden kann. Ebenso fann ein allen Berlenschnüren, eine einzige von den egyptischen Mumien und jeder reiche Alterthums narr oder Liebhaber gäbe dit Tau eine stille Ede" und angesichts der vollbusigen Venus und fmächtiger Apollo's wird das Mitgebrachte verzehrt. Auch die Don Mart. Nach solchen Gedanken begiebt man fich in Bräutigam die Braut, welche zurücktritt, verklagen auf Ersat des Schadens, wenn er in Erwartung der Ebe eine Anstellung oder einen Beruf aufgegeben oder eine ihm während des Braut standes angebotene Anstellung ausgeschlagen hat. Der verklagte Theil tann allerdings den Einwand erheben, daß der Rücktritt durch einen wichtigen Grund" gerechtfertigt gewesen sei. Was Heine Stündchen vermag fich der Bedürftige wohl auch in durch ein wichtiger Grund" ist, hat der Richternach den Umstänheisten Bahnhofshallen aufzuhalten. Nun zu den„ Vollstüchen", den des Falles" zu entscheiden. Aber nicht blos gegen den Bemerken, daß er dieselben im Komptoir abgeben sollte. Auf mein Befragen, ob er schon in der Wohnung des Prinzipals war, welche im selben Hause liegt, gab er an, die Bücher sollte er im Romptoir abgeben. Da daffelbe in der Mittagsstunde aber geſchloſſen ist, nahm ich fein Bebenten weiter und unbe thm die Bücher gegen Bezahlung ab. Vielleicht tragen die paar Damit nicht noch andere Arbeiter mit reinfallen, wie es mir er gangen ist. Als ich nämlich nach Tisch meinem Prinzipal die Bücher verabfolgen wollte, erklärte mir derfelbe, daß er davon nichts wüßte und ich einem Schwindler in die Hände gefallen bin. Derselbe ist von Ileiner Statur, ungefähr 35-40 Jahre alt und trägt einen schwarzen Kinn- und Schnausbart. Von einem in Spandau vorgelommenen geheimniß vollen Vorfall weiß der. f.." folgendes zu berichten. Die im Hause Adamstraße 10 dafelbft wohnende Frau Wefener wurde vor wenigen Tagen Abends 9 Uhr auf der zum Keller führenden Treppe gefnebelt im bewußtlosen Buftande aufgefunden. In ihrem Munde steckte im Pflock Papier, der Hals rar mit starkem Bindfaden umschlungen. Nachdem die Frau wieder zu Befinnung gekommen, gab fie an, daß fie vom Hofe in des Haus getreten und plöglich von einem ihr unbekannten Mann überfallen worden sei. Darauf sei fte sofort in Chnmacht ac fallen und wiffe von den weiteren Vorgängen nichts. Man Die muthmaßt, daß ein Sittlichkeitsverbrechen geplant war. Familie W., welche erst vor kurzem aus Westfalen noch Spandeu gezogen ist, soll furz hintereinander zwei Drohbriefe erhalten haben, auch soll die Frau schon einmal von einem Fremden, welcher in ihre Wohnung zu bringen versuchte, mit Waffer fibergoffen sein. Man glaubt, dem Thätir auf der Spur zu fein. Bewegung der Bevölkerung der Stadt Berlin. In der Woche vom 4. bis 10. November d. J. fanden 353 Che schließungen statt. Lebendgeboren wurden 906 Kinder, darunter 108 außerebelich, todtgeboren waren 33 mit 4 außerehelichen. Die Lebendgeborenen find 32,4, die Todtgeborenen 1,2 pro Mille der Bevölkerung, die außerehelich Geborenen find bei den Lebendgeborenen 11,9, bei den Todtgeborenen 12,1 pCt. Die Bahl der gemeldeten Sterbefälle betrug 543, die fich auf die Wochentage wie folgt vertheilen: Sonntag 82, Montag 74, Dienstag 47, Mittwoch 83, Donnerstag 82, Freitag 80, Sonnabend 68. Von den Gestorbenen erlagen an Ma fern 9, Scharlach 1, Rose 0, Diphtheritis 31, Bräune 2, Reuchhuften 6, Rindbettfieber 2, Typhus 3, Ruhr 2, Syphilis 1, Altersschwäche 21, Gehirnschlag 19, Lungenentzündung 41, Lungenschwindsucht 80, Diarrhöe 17, Brechdurchfall 16, Magenbarmfatarrh 18. Durch Vergiftung tamen 5 Perfonen, um, 1 durch Selbstmord, 1 durch Alloholvergiftung( Delirium tremens). Eines gewaltsamen Todes starben 17 Personen, und zwar durch Verbrennung oder Verbrühung 1, Ertrinken 0, Erhängen 6, Ueberfahren 1, Sturz oder Schlag 6, Schußwurde 2, Schnit- oder Bißwunde 1. Hierunter find 9 Todes fälle durch Selbstmord herbeigeführt. Dem Alter nach find die Gestorbenen: unter 1 Jahr alt 184( 33.9 pCt. der Ge fammtsterblichkeit), 1-5 Jahre 75, 5-15 Jahre 24, 15 bis 20 Jahre 11, 20-30 Jahre 38, 30-40 Jahre 43, 40 bis 60 Jahre 81, 60-80 Jahre 67, über 80 Jahre 20 Personen. In hiesigen Krankenhäusern starben 14!, einschließlich 11 Aus wärtige, welche zur Behandlung hierher gebracht waren. Auf die Standesämter vertheilen fich die Todesfälle folgendermaßen: Berlin Köln Dorotheenstadt( 1) 16, Friedrichstadt( D) 24, Friedrich- und Schöneberger Vorstadt( 1) 24, Friedrich und Tempelhofer Vorstadt( IV) 44, Louisenstadt jenseits, westlich ( Va) 36, Louisenstadt jenseits, östlich( Vb) 28, Louisenstadt dies feits und Neu- Köln( VI) 38, Stralauer Viertel, westlich( Vlla) 35, Stralauer Viertel, öftlich( Vilb) 34, Rönigstadt( VI) 46, Spandauer Viertel( X) 26, Rosenthaler Vorstadt, süd Rosenthaler Vorstadt, süd lich( Xa) 25, Rosenthaler Vorstadt, nördlich( Xb) 23, Dranienburger Vorstadt( X1) 46, Friedrich Wilhelmstadt und Moabit( XII) 43, Wedding( XII) 55. Die Sterbefälle find 19,4 pro Mille der fortgeschriebenen Bevölkerungszahl ( 1 463 706). Die Sterblichkeitsziffer in folgenden Städten des Deutschen Reiches mit mehr als 100 000 Einwohnern betrug in Aachen 16,0, Altona 20,5, Barmen 10,2, Bremen 11,1, Breslau 26,0, Chemniz 25,4, Danzig 31,3, Dresden 16,7, Düsseldorf 24,5, Elberfeld 20,2, Frankfurt a. M. 13,0, hamburg mit Vororten 19,3, Hannover 12,3, Köln 21,7, Rönigsberg 27,9, Leipzig 19,8, Magdeburg 18,2, München 25,2, Nürnberg 19,1, Stettin 19,6, Straßburg i. E. 19,3, Stuttgart 14,6 pro Mille. In anderen Großstädten Europas mit mehr als 300 000 Einwohnern betrug die Sterblichkeitsziffer in Amsterdam 16,9, Budapest( Vorwoche) 25,6, Dublin 27,5, Liverpool 21,5, London 18,5, Paris 22,0, Petersburg( Vorwoche) 21 5, Warschau( Vorwoche) 27,5, Wien( Vorwoche) 22,6 pro Mille. Es wurden 5330 Bugezogene, 1501 Weggezogene gemeldet, so daß sich die Bevölkerung mit Einrechnung der nachträglich gemeldeten Ge borenen und des Buschlages; der den Weggezogenen erfahrungs mäßig zugerechnet werden muß, um 1876 vermehrt hat; die Ein= öffnete er nach G.sdäftsschluß das Romptoft und entnahm aus demselben einen feinem Prinzipal gehörigen Rod, den er für 2 M. 40 Pf. verseßen ließ. Als auch dies Geld durch die Gurgel gejagt war, schritt er, von Stufe zu Stufe fintend, zu einem schweren Diebstahl. Er begab fich wieder ins Romptoir und versuchte mittelst eines falschen Schlüffels das Bult feines Kollegen, in welchem er eine größere Summe aufbewahrt wußte, zu öffnen. Der Bart des Schlüffels brach im Schloffe ab und blieb es daher beim Versuche. Der Angeklagte, ein noch junger, fräftiger Mann, war in allen Bunt ten geständig. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängniß ftrafe von neun Monaten, der Gerichtshof erkannte auf sechs Monate Gefängniß. Hamburg, 22. November. Die Krokodile, welche in diesem Sommer die Elbe massenhaft unsicher machen und besonders den Badenden gefährlich sein sollten, bildeten heute den Gegenstand einer Gerichtsverhandlung, aus der folgendes hervorgeht. Der Kapitän Frederi Fry vom Dampfer City of Lincoln" hatte in Neworleans 46 Alligatoren mitgenommen, von denen er 29 Stüd mit in den hiesigen Hafen brachte, woselbst zwei derselben vom Bord entwischten. Kapitän Fry erhielt infolge dessen von der Polizeibehörde einen Strafbefehl auf 50 M., weil er gegen die Bestimmung des§ 367, 11 tes Strofgefeßbuches bei der Verwahrung gefährlicher wilder Thiere die erforderlichen Vorfichtsmaßregeln zur Verhütung von Beschädigungen urterlaffen habe. Gegen den Strafbefehl hat Kapitän Fry Einsprache er hoben, um die Sache zur gerichtlichen Entscheidung zu bringen. Kapitän Fry erklärte, daß die Alligatoren in einem eigens dazu hergerichteten, mit Segeltuch über pannten Boote auf Ded unter gebracht und genügend verfichet wren. Die beiden entsprun genen seien wieder eingefangen. Einer derfelben wurde sofort von dem Steuermann wieder aus dem Waffer geholt. Die von dem Kapitän mitgebrachten Thiere waren sirka fünf Monate alt und infolge der auf Ded herrschenden wärmeren Temperatur mobil geworden. Die Alligatoren hätten höchstens einen Tag im Eibwaffer leben fönnen und so wäre im Uebrigen teine Gefahr vorhanden gewesen, da Die Thiere sehr scheu seien. Der Sachverständige Direktor Bolau erklärt, daß 5 Monate alte Alligatoren ungefährlich find und auch feine gefährlichen Biffe beibringen tönnen. Die Thiere hätten allerdings in der Elbe längere Zeit leben können. Jm zoologischen Garten befanden fie fich bei 10-20 Gr. R. wohl und munter. Bet 12-13 Gr. R. fräßen fie aber nicht mehr. Uebrigens tonne man in dem Behälter der Thiere, die zehn Monate alt felen, ungefährdet herumgeben, fie griffen selbst fremde Menschen nicht an, sondern michen scheu auseinander. Goße Alligatoren seien gefährlich. Mehrere Beugen befunden, daß der entsprungene Alligator, der, von dem Steuermann mit der Hand wieder eingefangen fei, zwischen 2 und 3 Fuß lang geweſen ſet. Der Umtsanwalt glaubt, daß es gar nicht darauf antomme, ob die in Nede stehenden Alligatoren gefährlich waren oder nicht, jedenfalls feien Alligatoren als wilde Thiere zu be zeichnen und müffe auf eine Strafe gegen den Kapitän erkannt werden. Eine eventuelle Herabfegung der Strate giebt der Amtsanwalt dem Gericht anheim. Das Gericht ist der Anfidt, daß genügende Vorsichtsmaßregeln nicht angewandt find und veruntheilt den Kapitän zu einer Geldstrafe von 30 M. eventuell 6 Tage Haft. Verein für Feuerbestattung in Berlin. gen. 281 Bersammlung der Mitglieder mit Damen am Mittwoch, 28. November, Abends 8 Uhr. Niederwallstraße 20. ordnung: 1) Geschäftliche Mittheilungen und Protola 2) Vortrag des Herrn Dr. med. Wachtel Die Leichenbeftattu Dom medizinischen Standpuntt betrachtet". 3) Vortrag Herrn Lieutenant Helm über die Versicherung der Feuerbe tungstoften bei der Schlesischen Lebensversicherungs Gesellschaft in Breslau. Gäste willkommen. Nitio Berliner hygienischer Verein. Programm für vember 1888.( Gate, auch Damen, willkommen!) Donne 29. November, 8 Uh: in Lammers' Klubbaus( früher Kommandantenstr. 71-72, nabe Beuthstraße: Vortragsab Sanitätsrath Dr. Niemeyer: über Herzschlag, Herzklopfen Blutkreislauf überhaupt vom bygienischen Standpunkte. B tische Demonstrationen: 1) Dr. Soxhlet's Milchlocher Milchbewahr Apparat für Flaschenlinder. 2) Gaiser's Win schuhwerk. 3) Meisch's Merino Unterzeug. S Gefange Gesang-, Turn- und gesellige Vereine am Mittw Männergesangverein, Jugendlust" Abends 8 Uhr im Restaur Baffod, Gartenstr. 162. Männergesangverein„ Cäcilia" be 9 Uhr im Restaurant, Köpniferstraße 127a. Männerchor Linde" Abends 8 Uhr im Restaurant Naunynstraße 70. Männergesangverein Sangesfreun Abends 9 Uhr im Restaurant Musehold, Landsbergerfir. 31. Freya", Gesangverein der Freireligiösen Gemeinde, Abenbeint tag 8 Uhr im Restaurant Benede, Große Hamburgerstraße 16. Suppert'sche Sängervereinigung jeden Mittwoch nach dem im Monat, Abds. 9 Uhr, im Restaurant Heise, Lichtenberger Seeger'scher Gesangverein" Abends 9 Uhr im Refta Schulz, Prenzlauerstr. 41.- Gesangverein Schwung Abends 8 Uhr im Restaurant Sahm, Annenstraße 16 Männergesangverein„ Lorbeerkranz" Abends 9 Uhr im Re rant Karsch, Oranienstr. 190. Gefangverein Nord- J Abends 9 Uhr in Bettin's Bierhaus, Veteranenfstr. 19 Männergesangverein Schneeglöckchen" Abends 9 U Restaurant Doberstein," Mariannenstr. 31-32.- Gefang Sängerrunde" Abends 8 Uhr Budowerstraße 9. Ben in's Saus 4 Mart. C Ab Für den " Sangestreue" im Restaurant Hendel, Brüderftr. 26. 1. lebur ment auf das stunde von 8 bis 11 Uhr Abends. Gefangverein Bab bund" Abends 9 Uhr bei Pagoldt, Reichenbergerstr. 16 Lübeck'scher Turnverein( 1. Lehrlingsabtheilung) Abends 8 Elisabethstraße 57-58. Turnverein Wedding", Ban Männer- Abtheilung von 8 bis 10 Uhr Abend gleichen 1. Lehrlings Abtheilung = 10 Uk Crank 36 Don 8 bis Abends. Mehr Licht", Verein für Scherz und Abends 8 Uhr im Restaurant Heid, Fruchtstraße Schlesischer Verein Holtei" Abends 9 Uhr im Refta Hente, Hollmannstraße 33.- Vergnügungsverein lichkeit" Abenes 9 Uhr im Reſtaurant Gäger, Grüner - Schlesischer Verein Holtei" Abends 8 Uhr Prinzenftr. 106 Wissenschaftlicher Verein für Roller'sche Stenograp Abends 8 Uhr im Restaurant Beese, Alte Schönhau Gehrt. Straße 42, Unterricht und Uebungsstunde. Holleride Ber nebft dem wo Das bie Intereffen wichtige Reid böchften ines Jeben, Organ ber fo Nicht die beiter über ib Gegenthei Arabe das ar Sur unwiffen Scofifucht un Darum, benen Thr welches Euch Stenographenverein Süd- Berlin". Abends 8 br Restaurant Prinzenstraße 97 Sigung und Uebungsunte Stenographenverein" Philia" Abends 9 Uhr im Reftauch in ber im Restaurant Behrends, Schönebergerstraße 6. Arends'scher Stenographenverein ,, Amicitia" Abends 8 Arends Wilhelmsgarten", Kochstraße 7.- Verein ehemaliger Kurfürstenstraße 31. wohnerzahl beträgt fonach am Schluffe der Berichtswoche Soziales und Arbeiterbewegung. ber 22. Gemeindeschule 1465 592. In der Woche vom 11. November bis 17. November famen zur Meldung Infektions- Erkrankungsfälle an Typhus 27, Boden 0, Mafern 207, Scharlach 96, Diphtheritis 98. Kind bettfieber 7. Polizeibericht. Am 25. d. M. Vormittags fiel ein noch nicht 2 ihre alter Knabe in der elterlichen Wohnung, Bücklerfiraße 9, in eine mit fochendem Waffer gefüllte Schüffel und etlitt so schwere Verlegungen, daß er am darauffolgenden Morgen verfiarb. Am 26. d. M. Mittags wurde ein fünf Rohre alter Knabe vor dem Hause Aderstraße 61 von einem mit Ries beladenen Arbeitswagen überfahren und erlitt der artige Verlegungen am linken Fuße, daß er rach dem Lazarus, Krankenhause gebracht werden mußte. Nachmittags wurde rin Arbeiter, als er mit einer Karre voll Mauersteinen über die Geleise der Ringbahn an der Schönhauser Alce fubr, von cinem Güterzuge erfaßt und über den Fuß gefahren. Der Ver Itte wurde nach der Klinik gebracht.- Um dieselbe Zeit wurde in der Spree, an der Abladestelle in der Kleinen Stralauerstraße, tie Leiche eines unbekannten Mannes aufgefunden und nach dem Leichenschauhause gebracht.- Bu derselben Beit wurde ein 5jähriges Mädchen von einem Geschäftswagen überfahren und am Kopf und an der rechten Hand verlegt. Als ein Rohlenhändler zu Derselben Beit mit seinem Möbelwagen die Ede der Trebbiner st: aße und des Tempelhofer Ufers paffirte, wurde er von einem vorüberfahrenden Rollwagen derart angefahren, daß er vom Wagen fiel und durch Ueberfahren mehrere Berlegungen erlitt. -Abends fil ein Arbeiter auf dem Neubau Dresdenerstraße Nr. 97 in eine Grube und trug nicht unbedeutende Verlegungen am Kopfe davon, so daß er nach der Charitee gebracht werden le mußte. Bu derselben Beit wurde ein Kaufmann vor dem Hause Alexanderstr. 1 durch einen von dem Kutscher Gebhartt geführten Geschäftswagen überfahren und erlitt nicht unbedeu tende Verlegungen am Kopfe und am rechten Unterschenkel. Kurze Zeit darauf fiel ein Maler vor dem Hause Dranienstr. 179 Aur Erde und brach den linken Unterschentel.- Im Laufe des Tages fanden an drei verschiedenen Orten Kleinere Brände statt, welche von der Feuerwehr gelöscht wurden. * * * Vergnügungs- Chronik. Ein Jubiläum im Wallnertheater vollzieht sich am morgigen Tage, an welchem der heitere effeltvolle Schwant mato Madame Bonivard" und der graziöse Einatter Der dritte Kopf" zum fünfzigsten Male in Szene gehen. Direktor Hafe mann, der umsichtige Leiter des Wallnettheaters hat mit den _ Aufführungen dieser beiden erfolgreichen Stüde dem Berliner Publikum eine Reihe unvergeßlich amüsanter Abende bereitet und es gebührt ihm für die treffliche Inszenirung sowie seinem waderen Aünfilerpersonal, besonders aber den Damen Anna Schramm, Lehmann und v. Hausen, sowie den Herren Guthery, Meißner, Alexander und Ginaig rüdhaltlose Anerkennung. Gerichts- Zeitung. Die Ergebnisse der deutschen Volkszählung vom 1. Dezember 1885, die bezüglich der Hauptzahlen bereits zu An fang des vorigen Jahres vom kaiserlichen statistischen Amt ver öffentlicht worden sind, liegen nunmehr auch nach allen Einzelbeiten vor; fte bilden den Gegenstand der Nachweisungen bes fürzlich erschienenen 32. Bandes neuer Folge der Statistik des Deutschen Reiches. In zehn tabellarischen Uebersichten werden mitgetheilt: die nach der Verfassung und den Gesetzen des Reichs aus den Volkszählungs Ergebnissen festzustellenden Bevölkerungszahlen; ein Nachweis über δας Wachsthum der Bevölkerung; eine eine Aufstellung über den Flächeninhalt und die Volksdichtigkeit sowohl der ein zelnen Staaten und größeren Landestheile, as ouch der Kreise, Aemter und sonstigen fleineren Verwaltungsbezirke; ein Ver ' Smile Berliner Rauchflub Wrangel" Abend " 9 Uhr im Restaurant Foge, Köpeniderstraße 191. 16. Randy flub Havanna 80" Abends 8 Uhr im Reſtaurant Barpol 9 Uhr im Restaurant Achsel, Köpenickerstraße 161- Raud Rauchflub Gemüthlichkeit bend flub Columbia" Abends 8% Uhr im Restaurant Deyer Be Brinzenstr. 96. Rauchklub Frisch gewaat" Abends 8 im Restaurant Tempel, Breslauerstr. 27. Rauchklub Arum gungsverein" Fröhlichkeit", gegründet 1880, Abends 9 Grüner Weg 29. Piepe Abends 8 Uhr Ostbahn 4 bei Trumpf. Kleine Mittheilungen. London. Ja Ostende wurde in vergangener Nad und 2 Uhr Moraens hörte man eine Frau, die sich in de gleitung eines Mannes befand, in einer engen Gaffe Stähe von Brid lane laut ,, Mord" und Polizei" rufen. zeichniß der einzelnen Städte und ihrer Einwohnerzahl; eine Mann unter sehr verdächtigen Umständen verhaftet. Build in Drid marbe Nachweisung über die Wohnhäuser und sonstigen bewohnten Baulichkeiten, sowie über die Haushaltungen; mehrere Auf stellungen über das Alter und den Familienstand; dann eine solche über den Geburtsort und endlich über das Religions zeitig ergriff der Mann sehr eilig die Flucht, wurde bekenntniß. Eine ausführliche Einleitung enthält eine Schilderung des Bählungsverfahrens und eine Besprechung der gesammten Bählungsergebniffe, bei welcher auch die Ergebniffe früherer Zählungen, sowie die bezüglichen Bablen für fremde Länder zum Vergleich herangezogen find. B gefügt ist der Veröffentlichung eine fartographische Dars ftellung der Dichtigkeit der Bevölkerung des Deutschen Reids. Wir heben aus dem Inhalt des genannten Werkes hier einige Bahlen hervor, welche fich auf die Vertheilung der Be völkerung nach Wohnorten beziehen. Wenn man als Großstädte die Drte von mindestens 100 0000 Einwohnern, als Mittelstädte die von 20 bis 100 000, als Kleinstädte die von 5 bis 20 0000, als Landstädte die von 2 bis 5000, als Landorte endlich die von weniger als 20 0 Einwohnern bezeichnet, so lebten am 1. Desbr. 1885 ron der Gesammtbevölkerung in den 21 Großstädten 4446 381 Einwohner . "" 116 Mittelstädten. 683 Kleinstädten 4 171 874 · H 6 054 629 "" " 1961 Landstädten 5 805 893 " H " " " allen übrigen( Land)-Orten 26 376 927 2 Busammen 46 855 704 Cmmoyner Danach kommen auf die Landbevölkeruna 56,3 pSt., auf die Stadtbevölkerung 43,7 pCt. der gesammten Einwohnerschaft des Reichs, und zwar speziell auf die Großstädte 95, die Mittelstädte 8,9, die Kleinftädte 12,9 und auf die Landstädte 12,4 pCt. Seit dem Jahre 1871 ist der Prozentsatz der städtischen Be ölkerung und namentlich derjenige der größeren Städte ein immer größerer geworden; unterscheidet man nämlich die Wohnorte nach den verschiedenen Größentlaffen auf Grund der Einwohnerzahlen, wie fie die jedesmalige Volkszählung ergeben hat, so lebten unter 100 Einwohnern des Reichs 1871 1875 1880 1885 in Großstädten 4,8 6,2 7,2 9,5 Mittelstädten. 7,7 8,2 8,9 8,9 Kleinftädten 11,2 12,0 12.6 12,9 12,6 12,7 12,4 61,0 58,6 56,3. " " " Landstädten 12,4 nachdem er durch mehrere Straßen von Konstablern und tios verfolgt worden, festgenommen. Er soll ein Meffer und verzweifelten Widerstand geleistet haben, aber schließlich bewältigt und nach der Polizeiwache in Commercial Street gebracht. Telegraphische Depescher ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) Moravia" der Hamburg Amerikanischen Badetfabrtaltieng Hamburg, Dienstag 27. November. Der Boftbam schaft hat, von New York fommend, heute 8 Uhr Morge Lizard paffirt. Hamburg, Dienstag 27. November. Der Boftba " Gellert" der Hamburg- Amerikanischen Packetfabitaltieng fchaft ist, von New- Yort tommend, heute Vomittag 11 der Elbe eingetroffen. Uhr nentwegt ei Wertthätigen Im Feu ibmten Rom Reu hing Thell bes Ro Der Abo Mark 35 aus unserer fomie Bestellun von be gegengenomm Für auß ir ben Mon Bern, Dienstag 27. November. Der Bundesprä Hertenstein ist heute früh 1½ Uhr infolge der Beinamputati welcher er fich am 24. d. unterzog, gestorben. Si Paris, Dienstag, 27. November. In der heutigen des Ministerrath erklärte der Juftizminister Férouillard, er bie neuerdings eingegangenen Anträge zur gerichtlichen folgung Numa Gilly's der Kammer heute noch nicht vorl sondern warten, bis die nöthigen Formalitäten erfüllt feien dann die jeßigen Anträge zugleich mit den früheren zu niren, was voraussichtlich Connerstag geschehen tönne. D gille, Dienstag, 27. November. Infolge des em Streits in Charleroi und der Bewegung im Borinage bat Präfekt des Departements du Nord Sicherheitsmaßregeln, an der Grenze zwischen Lille und Avesnes, getroffen. London, Dienstag, 27. November. Der Caftle- Da „ Grantuly Castle" ist am Sonntag auf der Heimreife Blymouth und heute in London angekommen, und der Dam " Barth Castle" hat heute auf der Ausreise Lissabon paffitt ( Nach Schluß der Redaktion eingetroffen.) Paris, Dienstag, 27. November. Deputirtenkammer. Wahl Boulanger's im Departement du Nord wurde für b erflärt. Einem Theile der Sigung wohnte Wilson bel Die Berathung des Finanzbudgets wurde beendigt alsdann beschloffen, von Freitag an alle Tage Sig und Biel des Lehrkursus über die erste Hilfe Gesuch zum gerichtlichen Vorgehen gegen einen Deputirten Fereine und Versammlungen. Versammlung sämmtlicher Arbeiter Berlins am Donnerstag, den 29. November, Abends 8 Uhr, in Feuerstein's unterem Saal, Alte Jalobftraße 75: Tagesordnung: 8wed Welch schweres Unheil die Trunkfucht anzurichten veranderen Orten 63,9 mag, bewies wiederum eine Verhandlung, die gestern vor der erften Straffammer des Landgerichts i stattfand. Aus der Untersuchungshaft wurde der ehemalige Lieutenant Eduard v. Arnim vorgeführt, welcher der Unterschlagung, des einfachen und des versuchten schweren Diebstahls in je einem Falle be schuldigt war. Der Angeklagte hat die faufmännische Laufbahn eingeschlagen, nachdem er aus dem Heere schied. Am 1. Oktober trat er eine neue Stellung als Buchhalter bei der Firma Becker Mehrere Tage lang hielt er fich fleißig und Ullmann an. und nüchtern, dann ging sein Prinzipal auf Reisen und an demselben Tage padte ihn der Schnapsteufel wieder, er tam betrunken in's Komptoir. Die ihm anvertraute kleine Raffe enthielt 157 M., er nahm den ganzen Betrag an sich und ging wieder fort. Weber im Komptoir noch in seiner Behausung - der Angellagte ist verheirathet und Familienvater ließ er fich in den nächsten Tagen sehen, er trieb fich so lange herum, bis ber legte Pfennig des unterschlagenen Geldes verjubelt war. Er mußte dann auf's neue Geld zu Schnaps haben und fant zum Diebe herab. Mit Hilfe des ihm anvertrauten Schlüffels Berantwortlicher Rebatteur: bet Unglüdsfällen durch einen praktischen Arzt. Diejenigen, welche den Lebiturfus mitmachen wollen, werden in der Versammlung aufgenommen. Bur Dedung der Unfoften dieser Versammlung findet eine Tellersammlung statt. Verband deutscher Zimmerleute( Lokalverband Berlin Dft und Umgegend). Versammlung am Mittwoch, den 28. b. M., Abends 8 Ubr, im Lokale des Herrn Hoffmann, Große Frankfurterstraße 72-73. Tagesordnung: 1. Die Aufforderung der Gewerbedeputation. 2. Die Beschlüffe der kom binirten Sigung am 15. b. M. 3. Antrag des Vorstandes. 4. Verschiedenes und Fragekasten. Neue Mitglieder werden auf genommen. Gäste willkommen. abzuhalten. Der Präfident Meline erklärte, er halten. Die Sigung wird darauf geschloffen. Boulanger wird seine Mandate als Deputirter der babe Som Die R Unf and Sand Wer jer genom m bie engli em muß au Rugiad sere unb 9 us bem Plöglich außeror neues Fahrm Benn auf eine gan ein beftimmte ba, baß du bu nicht einn bu alle biefe elelhafte, gr Du wollteft Jammt all b baft • 23 Sa, fo 8 übrigens jener Nacht, loffen wur nicht anders alles und er und der Charente inférieure nieberlegen und nur das imon, in ben partement du Nord behalten. Wie verlautet, wird der Dillon im Departement der Somme tandidiren. " 1 wurde In einer Versammlung des Grand Orient" schlossen, an der Kundgebung am 2. Dezember am Baudin's theilzunehmen. Hamburg, Dienstag, 27. November. Gr Der Poftban 7 Polynesia" der Hamburg Amerikanischen Badetfahrt Gesellschaft ist, von Hamburg fommend, heute Morgen 1 in New York eingetroffen. . Ereshster in Berlin. Drud und Berlag von Mar Sabing in Berlin SW. Beuthfiraße 2 unb bie Fut Ja fo war e Das f enblich fin erfoltert un Beftern fowo und wäl gefund bin,