to Die ul cht 13 Firs ber eri gerch mig ebebt ch Das Der Sin Das fo ng um Er wer and tere ind un ters Hul ften taat ande zer tfche von vats be aur er hof n der u. Sthal t ein D. erein ntag te im Et am den anns nd. recht aus enfe 873b 28. Grabig ein 871b und daß Putter 2 ), es B& R. ie hr an f te ce, uf mit te d. en er Nr. 182. Erscheint täglich außer Montag& Abonnements Preis für Berlin: Vierteljährlich 3,30 Mart, monats lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste 9 für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Bormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Quittung. Zu der in Nr. 179 veröffentlichten Quittung über tingegangener Parteigelder ist noch nachzutragen: Berlin, nicht abgeholte Streifgelder vom Schraubendreher E. 3 M. Außerdem muß es in der vorlegten Zeile heißen: Berlin, VI. Kreis, Festüberschuß 70,60 m., nicht 60,60 m., wie irrthümlich quittirt ist. Berlin, 6. August 1891. Der Parteikassirer. Roloniales. Freitag, den 7. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Heute wird schlankweg eingestanden, daß Burns mit seiner Antikornzoll- Agitators, des Dr. Bowring, an: Opium ist Auffassung den Nagel auf den Kopf, die Kolonialpolitik so unschädlich wie Thee, also muß Cantón dem Opiumin ihrem empfindlichsten Theil, dem Profitorgan, ge- handel geöffnet werden." Es ist dies der Bowring, troffen hatte. welcher einst verzückt in einem Meeting ausrief:„ Jesus Und gar erbaulich war jüngst in der National- Christus ist der Freihandel, der Freihandel ist Jesus Beitung" zu lesen, wie feige Stanley, dem in irgend einem Christus". Diese Sentenz paßt auf die ganze Politik des schweizerischen Kurort ein leichter Unfall, eine Knöchelver- Kapitalismus, auch auf die koloniale. renkung, zugestoßen war, sich dabei benommen habe. Bekannt ist es, wie die Engländer den großen Dabei wurde hervorgehoben, daß dieser selbe Mann auch indischen Aufstand niederschlugen. Die Franzosen wütheten auf seinem letzten Beutezug, bei welchem er freilich geprelit Jahrzehnte lang in Algier gegen die Eingeborenen auf's worden ist, mit kalter Grausamkeit gemordet, gesengt und gräuelvollste. Bugeaud zahlte für jeden Kabylenkopf gebrannt hat, die Eingeborenen haufenweise massakriren 10 Frants, für jedes Ohrenpaar 6 Franks. Der Schurke ließ und rücksichtslos die Schwarzen aufopferte, deren Ge- Pelissier ließ am 18. Juni 1845 einen ganzen Stamm beine die Marschroute bezeichnen, die er eingehalten, um Kabylen, an 1000 Männer, Frauen, Kinder in der großen Die bürgerlichen Blätter rechnen mit all dem Be- Emin Pascha's Elfenbeine zu ergattern. Höhle von Dahra, in die sie geflüchtet waren, durch Rauch hagen, das die Spekulation, nicht die von der Bourgeoisie Aber ist nicht die Kolonialgeschichte, ist nicht das ersticken, weil sie auf seine harten Bedingungen sich nicht längst in Acht und Bann gethane theoretische, sondern die ganze europäische Kolonialsystem ein„ unübertreffbares Ge- ergeben wollten. Die holländische Regierung zahlte im handgreiflich- praktische, die kommerzielle Spekulation bei mälde an Verrath, Bestechung, Meuchelmord und Nieder- 17. Jahrhundert den Ansiedlern im Kaplande für die ihnen hervorruft, des Längeren nach, was für große tracht," wie Raffles die holländische Kolonialwirthschaft Oberlippe eines Eingeborenen ein Schußgeld. In der Summen Emin Pascha's Elfenbeinschatz darstellt. Man kennzeichnet! Handelt es sich um etwas Anderes, als jetzigen britischen Kolonie Natal lebten noch im Jahre 1815 weiß, daß dieser neue Beamte des deutschen Kolonial- um den schnöden Profit bei all diesen Unternehmungen, gegen 90 verschiedene Kaffernstämme friedlich zusammen. reiches allem Anschein nach einen rollenwidrigen Seiten- welche unter der Flagge der Sklavenbefreiung und der Die zivilisirte Kriegsführung lernten sie erst 1817 durch sprung nach Wadelai, seiner alten Provinz, gemacht hat, christlichen Zivilisation reisen? Sind die Missionäre etwas die Engländer, welche schonungslos Jung und Alt, Weiber um sich nach den Reichthümern, die er dort in Gestalt Anderes, als die Agenten des Handels? Ist die Geschichte und Männer tödteten. Seit dieser Zeit wurden die von Elephantenzähnen jahrelang aufgespeichert hat, ein der ganzen zivilisatorischen Thätigkeit der Europäer in Staffernstämme kriegerisch organisirt. Die Nordamerikaner vernichten konsequent die Indianer, das„ rothe Ungeziefer". wenig umzuschauen. Bei dem Ueberschuß von Lügen Afrika, Asien, Amerika nicht mit Blut geschrieben? hachrichten, Halbwahrheiten, Fabelwert, den die Kolonial- Nach dem Urtheile des Bischofs Las Casas vom In den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts wurden Atmosphäre Afrikas erzeugt, sei erst abgewartet, wie denn Jahre 1552 wurden in Amerika innerhalb 40 Jahren für die Skalps von Indianern, eigentlich die Dinge liegen, was für Pläne der unstreitig der Eroberung 12 bis 15 Millionen Eingeborene vertilgt. Kindern Preise ausgesetzt. An jedem einzelnen beste Kenner afrikanischer Länder, Leute, Sitten und Die holländische Kompagnie führte im Anfange des Stalp", hieß es in dem Beschluß einer Gemeinde Birthschaftszustände, eben der Dr. Schnitzer, jetzt Emin 17. Jahrhunderts um der Muskatnüsse willen gegen die im Territorium Idaho, muß noch die Stirnlocke Bascha genannt, augenblicklich ausführt. Bewohner der Insel Banda so lange Krieg, bis sie befindlich sein, und jeder Ueberbringer muß eidlich be= Aber interessant ist es für den kühlen Beobachter der alle ausgerottet waren. Auf den von den Spaniern 1668 fräftigen, daß der Stalp einem Indianer abgezogen, Kolonialfrankheit, daß jetzt bei Gelegenheit der neuen in Besitz genommenen Ladronen waren von 100 000 Ein- worden ist." Dafür gab es 100, 50, für Kinder- Stalps Elfenbein Expedition Emin Pascha's selbst sehr stramme wohnern nach 54 Jahren nur noch 1936 übrig. 25 Dollars. In Australien brauchen die Weißen ungeheure Länders was D Organe der Kolonialpolitik das offen zugestanden haben, Die frommen nordamerikanischen Quäfer wußten ihr " Männern, Weibern, fie vor Jahr und Tag mit Abscheu zurückwiesen, christliches Gewissen zu salviren, wenn es galt, die Roth- strecken für ihre Heerden, sie rotten also die Eingeborenen die Thatsache, daß der so begabte wie brutale Abenteurer häute zu jagen. Sie bewilligten in ihrer Frömmigkeit, aus. Ganze Treibjagden wurden abgehalten, an denen Stanley die sogenannte„ Rettung" Emin Pascha's nur als sie Geld zu Pulver votiren sollten, Beiträge zu auch die Frauen und Töchter von Kolonisten theilnahmen. aus den allerschäbigsten Beweggründen gemeiner Plus- Getreide und anderen Körnern. Bekannt ist es, wie Von den Zuständen in Neuseeland, wo die tapferen macherei unternommen hat, im Auftrage und im Bündniß die Russen in den Kaukasuskriegen und in Innerasien ge- Marois vertilgt wurden, sagt ein deutscher Forscher: mit englischen und anderen Kapitalisten. Nicht Emin wüthet, wie sie Tscherkessen und Turkomanen, Weiber, Nie ist das gemeinste Näubersystem unter dem Deckmantel der Zivilisation so schmachvoll und so banditenBascha, sondern dem von diesem aufgeschatten Elfenbein Greise, Säuglinge abgeschlachtet haben. hat der Zug in den schwarzen Erdtheil gegolten. Der Krieg, den England gegen China führte, um mäßig offen und frech zur Schau getragen worden, wie dieses zu zwingen, sich mit Opium zu ruiniren, rief der von den Briten auf Neuseeland." Als 1866 die neuſeeArbeiter im Londoner Grafschaftsrath, gegen den von der Abgott des Freihändlerthums, Cobden, aus: Wenn die ländische Verschanzung Gate von den Briten angegriffen profitvergnügten Londoner City beabsichtigten prunkhaften Engländer, natürlich nur im Interesse der Zivilisation, wurde und der englische Oberst verwundet niedersank, Empfang Stanley's nach dessen Rückkehr aus Afrifa mit einem Kunden die Zähne aufbrechen, so tommt es ihnen kam ein Häuptling heraus und erquickte ihn: zum Lohn beredten Worten Einspruch erhob und den Stanley so wenig darauf an, was sie von ihm kaufen, sondern was ward er dabei niedergeschossen. zeichnete wie er ist, schlugen die. Bourgeoiszeitungen Lärm sie an ihn absetzen können." und denunzirten Burns als einen kulturfeindlichen Unhold. Bynismus nicht würdig der Ausspruch eines anderen Barbaren. Feuilleton. Machorud verboten.] Kapitän Lobe. Von John Law. Autorisirte Uebersetzung aus dem Englischen erreicht hatten. von Regina Bernstein. [ 16 Und reiht sich diesem So zivilisirt das christliche Europa die heidnischen " ein sonderbares Baar, die den ganzen Weg vom äußersten Die Arbeitsausgeberin schob den Vorhang zurück und Ende des Landes nach London gewandert sind, um die betrat den„ East Londoner Palast der königlichen WachsKönigin zu sehen, die der alten Frau ein Gnadengehalt von werke". Ruth folgte ihr. Das erste, was sie sahen, war acht Schillingen die Woche auf Lebenszeit schenkte, und eine„ königliche Gruppe" von Wachsfiguren, in Atlas und Madame Rachel, die Verschönerin von London, die von Seide gekleidet, mit grinsenden Gesichtern, Perrücken auf einer Frau Barrowdale 1500 Pfund erhielt, weil sie sie für dem Kopf und eine die andere anstarrend. Der Raum war ewig schön gemacht hatte, und die zu fünf Jahren Gefäng- nur schwach beleuchtet, doch allmälig gewöhnten sich ihre niß in Millbank verurtheilt wurde." Augen an das Halbdunkel, und sie vermochten das in Das kleine Mädchen hielt für eine Sekunde an, um Wachs gefertigte Abendmahl des Heilands" zu erkennen. Athem zu holen, dann begann sie mit einer schrillen Stinime Ein langer mit einem weißen Tuch bedeckter Tisch, auf von Neueni. welchem mit dunkler Flüssigkeit gefüllte Flaschen standen; Mit diesen Worten bog sie in eine Seitenstraße ein Heinrich der Achte und seine Frauen, die Schönheiten Gläser mit demselben Stoff angefüllt, standen auf Brettern und schritt schnell vorwärts, bis sie einen kleinen Thorweg von Paris, Moses in den Binsen, die Hochzeit des Prinzen an der rechten Seite des" Balastes". An dem Tisch saßen von Wales, und eine wilde Ebernjagd. Mutter Sara dreizehn Wachsfiguren, in buntfarbigen Gewändern gekleidet. " Kommen Sie hier herein," sagte sie zu Ruth und Blunt, die 114 Jahre alt wurde; Nachahmung des Kopfes In der Mitte, laut Katalog, der Erlöser, ergriffen und Gie können das heilige Aberomahl in Wachsarbeit sehen." einer in Baris ermordeten Frau; eine zur Zeit Oliver ernst, tiefe Angst im Ausdruck," die seine Schönheit, Größe Benny," schrie ein kleines Mädchen am Eingang. Be- feld nach der Schlacht von Waterloo gefundene Satteltasche die Ferne und Johannes, mit langem, strohgelbem Haar, Wachs- Panorama und Kosmorama, Programm einen Cromwells gebrauchte Doppelbüchse; eine auf dem Schlacht- und Majestät aber nicht beeinträchtigt". schreibung des East- Londoner- Palastes der königlichen Wachs- mit dunklen Blutflecken darauf. Eine Lampe der Königin lehnte sich an seine Brust. Dicht daneben Jakobus, arbeiten, enthaltend: Unsere allergnädigste Majestät, die Anna, von der behauptet wird, sie sei das einzige Exemplar der Gerechte, der alle, von denen er glaubt, daß sie ihn Königin Viktoria, Kaiser Napoleon den Dritten, den Schah in England, sehr interessant. Außerdem das heilige Abend- unterrichten können, cifrig befragt"; auch Bartholomäus, von Persien, Johanna D'Arc, die Jungfrau von Orleans mahl und die zwölf Apostel." und Lady Flora Hastings. Ferner Sir Moses Montefiore, sklein Orgen igung Sith areth t. Um ssring 1084 Gobn re er verein ant. 876b ( Tep vas me. r. 35. eine der bemerkenswerthesten Persönlichkeiten einer bemerkens- Arbeitsausgeberin. Werthen Rasse; den guten alten Vater des Lambeth ArmenWo ist das heilige Abendmahl?" erkundigte sich die " Hinter dem Vorhang, an der rechten Seite, gerade bevor haus, populär geworden durch den Besuch eines Lords, der Sie zu dem Schreckenszimmer kommen," antwortete das als er sah, wie gut der alte Vater zu den Armen war, kleine Mädchen. ihm eine Fünfpfundnote schenkte der selige John Brown, Nehmen Sie ein Programm? Es kostet nur einen und giebt über Alles Bescheid, außer Dieser verkauft seine ein treuer Diener der Königin; Heinrich Fuller, Post- Penny futscher in Australien, der im Amt ermordet wurde, als er über den tätewirten Mann. das Eigenthum der Post vertheidigte; Johnnie und Maggie, eigenen Programme, die er selbst gemacht hat." der da in Zweifel und in Ungewißheit ist über das, was er hört," Andreas„ von Erstaunen und Verwunderung ergriffen"; Petrus„ der, überrascht, daß er erkannt ist, sich mit schlecht verhülltem Trotz zu fassen sucht." " Sieht's nicht aus, als ob sie lebendig wären?" rief eine Frau aus, die einen Marktkorb trug. It's nicht wie'n Bild?" " Sie sehen aus, als ob sie direkt aus dem Neuen Testament herausmarschirt kämen," antwortete ihre Be gleiterin. Der Zonentarif. Sprechen und Kannegießern einen Unterschied machen. Denn je weniger Stoff vorliegt, desto mehr wird gekannegießert. Kronstadt, Cherbourg, Dreibund, Zweibund, Vertrag oder nicht Vertrag- das sind noch immer die Themata unserer und obgleich diese sich in den Wenn auch der neue Eisenbahnminister die probeweise Ginführung des Bonentarifs zugesagt, so giebt die Art und Weise, wie die Sache in Szene gefeßt werden soll, wenig Hoffnung, daß Beitungen, ver= unter diesen Umständen der Regierung nicht zumuthen, in bet gegenwärtigen unfontrollirbaren Verwaltung des beschlags nahmten Vermögens des ehemaligen Königs Georg von Hans nover eine Aenderung eintreten zu lassen. Die Tattit, auf welche die Frankfurter Zeitung" das uns hier eine vortheilhafte Reform in Aussicht steht. schiedenartigsten und zum Theil widerspruchsvollsten Verhalten der Behörden zurückführt, ist uns Sozialdemo Es liegt auf der Hand, daß die Wohlthaten eines Bonentarifs Betrachtungen ergehen, so stimmen doch alle in dem fraten wohlbekannt. Wenn man unter der Herrschaft de hauptsächlich auf längeren Strecken sich geltend machen. einen Geständniß überein, daß sie alle nichts wissen und Sozialistengeseges kein Material gegen uns vorzubringe Wenn aber die Probe nur mit dem Berliner Vorortsverkehr gefonach ins Blaue hinein reden eine Beschäftigung, für hatte, so bewies das nicht, daß nichts gegen uns vorlag macht werden soll, so können die Erfahrungen, die sich dabei herausstellen, leicht sehr zweifelhafter Natur sein und man wird welche unsere Sprache das gute Wort Kannegießern ge- sondern daß wir zu schlau gewesen waren, uns erwischen zu lassen. Es sind offenbar mächtige Einflüsse an der Arbeit, daraus Anlaß nehmen, zu dem alten System zurückzukehren. Es ist schaffen hat. ein untrügliches Zeichen einer echt bureaukratischen Auffassung, So sehr es an politischen Nachrichten mangelt, so um die Rückgabe des Welfenfonds an seinen rechtmäßigen wenn die Eisenbahnverwaltung ein System, das uns ermöglichen reichlich laufen die Hiobsposten ein über den Stand der Besizer zu verhindern. foll, weite Strecken billig zu befahren, auf ganz kurzen Strecken Ernte und die Bedingungen, unter denen sie sich vollzieht. Zu den Personen, welche in dieser Richtung wirken, probirt. Die Witterung hat sich nachgerade so ungünstig gestaltet, und jenen mächtigen Einflüssen dienstbar sind, gehört Herr daß die schlimmsten Befürchtungen Platz greifen müssen. von Bennigsen, Oberpräsident von Hannover Das Korn ist selbst in vielen Gegenden mit sandigem was die Charakteristik der Maßregelungen, denen die Boden, wo es sonst heuer noch am Besten steht, grau ge- Welfen in Hannover jetzt ausgesetzt sind, vervollständigt... worden, und die Nachrichten vom Auftreten der Kartoffel- Nur noch die jeder Scham und jedes Rechtsgefühls fäule mehren sich. baare nationalliberale Presse hat die Stirn, den Natürlich- Steigen der Kornpreise und wachsender Bochumer Schienen flicker zu vertheidigen. Sie Nothstand, der die brotvertheuernden ist jetzt sehr ärgerlich darüber, daß Fusangel nicht ins Ge Rorn junker und Kornwucherer auf Kosten des fängniß gegangen ist und reibt sich an dem Vorwärts" barbenden Volkes bereichert. und anderen Blättern, die das Vorgehen der Staatsanwalt Und Nothstand, den die Regierung nicht sieht! schaft gegen Fusangel mißbilligen. So lesen wir im Merkwürdigerweise giebt es noch Leute, welche be- Leipziger Tageblatt" folgenden vermuthlich der National. haupten, die Sozialdemokraten erzeugten Unzu- liberalen Korrespondenz" entnommenen Waschzettel: friedenheit! Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch besonders betonen, daß wir auch eine Nachahmung des vielgerühmten öster reichischen Systems, das wir aus eigener Erfahrung kennen, nicht empfehlen. Die ererbte österreichische Bureau Weisheit hat es nämlich fertig gebracht, dem Zonentarif in Desterreich eine Gestalt zu geben, die seine Wohlthaten zum großen Theil beseitigt oder sehr zweifelhaft macht. Es ist wahr, daß der Bonentarif in Desterreich ungemein niedrige Preise hat, Man fährt z. B. von Wien nach Salzburg für 3 Gulden 50 Kreuzer, von Wien nach Innsbruck für 6 Gulden 50 Kreuzer, von Wien nach Bregenz für 8 Gulden 50 Kreuzer. Das sind erstaunlich niedrige Beträge im Vergleich zu dem, was unsere Tarife von uns fordern. Aber wer im Vertrauen auf diese Preise auf längere Strecken Ersparnisse machen will, der täuscht sich. Die angeführten Preise verstehen sich für die 3. Klasse. Aber alle die Züge, welche 3. Klasse haben, fahren so unerträglich langsam und haben so schlechte Anschlüsse, daß Daß bedeutende Mehrausgaben für den die Kosten einer längeren Fahrt durch Verpflegung, Uebernachten Militäretat geplant sind, wird von keiner Seite mehr beund verlorene Zeit erheblich gesteigert werden. Für Touristen, welche aus die Gegend be- zweifelt. Unter anderem dürfte es sich auch um die Kosten Bummelzügen schauen wollen, ist diese Einrichtung sehr angenehm, aber nicht für ein neues Gewehr handeln. Denn, was wir voraussagten, als der Anfang mit Herstellung des„ neuen" Gefür den, der in geschäftlichem Interesse die Eisenbahn benutzt. Die Schnellzüge haben keine dritte Klasse und die Preise sind wehrs gemacht wurde ehe die Herstellung beendigt war, für jeden Schnellzug um 50 pet. höher. Die Fahrt von Wien hatte man schon mehrere beffere Gewehre entdeckt, und die nach Salzburg foftet also mit dem Schnellzug 2. Klaffe 10 Gulden plögliche Wiederaufnahme, der, vor Kurzem erst sistirten 50 Kreuzer, wenn man nicht unerträglich lang, etwa einen ganzen Arbeiten in den Gewehrfabriken wird daraus erklärt, daß Tag, unterwegs sein will auf einer Strecke, die der Schnellzug die Militärbehörden sich für Einführung eines der„ neuesten" in fünf Stunden macht. Der österreichische Bonentarif ist also gerade für den armen Gewehre entschieden hätten. Das klingt leider sehr wahrMann ein Geschenk zweifelhafter Natur, das ihm nur in einzelnen scheinlich. Daß bessere Gewehre erfunden sind, kann Fällen zu Gute kommt. Hat er es aber eilig und das kommt als sicher betrachtet werden, und daß der Militarismus auch bei den ärmften Leuten vor, so muß er namentlich für kleine stets nach dem besten" Gewehr suchen, und das, welches Strecken unverschämte Preise zahlen. ihm als das„ beste" erscheint, einführen muß, versteht sich Die Schlaumeier der österreichischen Eisenbahnverwaltung von selbst. Und zwar auf die Gefahr hin, daß auch das haben also in dem Zonentarif ein Mittel gefunden, der Beneueste beste, ehe es fertig, bereits durch ein besseres übervölkerung für das Vergnügen des Fahrens holt ist. Dieses Suchen nach dem besten Gewehr ist aber auf der Eisenbahn noch mehr Geld abzu eine sehr kostspielige Sache. Und nur den einzigen Trost nehmen als bisher, wenigstens in bestimmten Fällen. Wenn die preußische Eisenbahnverwaltung eine zeitgemäße haben wir dabei, daß es uns bisher vor einem Weltkrieg Tarifreform schaffen will, so muß sie einen Bonen- bewahrt hat. Jedesmal, wenn ein Staat ein bestes" Getarif mit niedrigen Preisen einführen, muß aber den wehr hatte, wurde ein besseres entdeckt und welcher Schnellzügen auch dritte Klasse beigeben. Wir sprechen Staat tann einen Weltkrieg anfangen, wenn er sich nicht natürlich hier nicht von einer Eisenbahn, wie sie unseren im Besitz des besten Gewehrs weiß? Wünschen überhaupt entspricht, sondern wie man sie auch vom Illusionen hin. " " Mit einigem Befremden sehen wir die ultramontane Germania" heute den Spuren des sozialdemokratischen„ Vor wärts" in einer Angelegenheit folgen, die von der gesammten übrigen Preffe mit wohlbegründeter Zurückhaltung behandelt wird. Dem viel genannten Redakteur Fusangel- Bochum war ein Strafaufschub bewilligt worden, den aber der Staats anwalt in Bochum zurückgezogen hat. Statt seine Ge fängnißstrafe anzutreten, hat sich Fusangel in ein au ländisches Bad begeben"; in feinem Blatte läßt er die Zurückziehung des Strafaufschubs als ungesetzlich bezeichnen. Soweit die Thatsachen. Dazu hatte nun" Vorwärts" am Sonntag bereits bemerkt, das stehe wohl in ursächlichem Zus sammenhang mit der emsigen Beschaffung des Anklagematerials, dessen Fusangel bedürfe, um seine weiteren, wider den Bochumer Verein erhobenen Anschuldigungen zu bekräftigen. Die„ Ger mania", wie gesagt, ergeht sich in gleicher Richtung, nur daß fie für hämische Bemerkungen natürlich ihr eigenes Register zieht. Nun wären wir die Letzten, die sich über das Boden lose noch wundern, wenn es nur im Vorwärts" gefunden wird. Die„ Germania" dagegen will für Wahrheit, Freiheit und Recht streiten und zwar auf dem gegebenen Boden der Ordnung und zum Schutz derselben. Wir empfehlen dem Blatte, darüber nachzudenken, welcherlei ungeheuerliche Be schuldigungen Fusangel erhoben hat, in welcher unbedingten Bestimmtheit er sie erhoben hat, welche große Beunruhigung weit und breit er zu verantworten hat. Und zu alledem sollte er befugt gewesen sein, wenn er das Belastungsmaterial hinterdrein erst„ emsig" zu beschaffen dachte? Will die„ Ger mania" die Verantwortung für ein solches Vorgehen im Ernste mit übernehmen? Militär- und Klassenstaat erwarten könnte. Eine Verkehrsanstalt, Die Welfen in Hannover, d. h. die Anhänger Hinterbrein erst sich beschaffen!" wir dächten hinter welcher stets der Fiskus mit gierigem Blick und offener des alten legitimen Königsgeschlechtsbeschweren sich seit beschweren sich seit Fusangel hätte bereits so wuchtiges und so massenhaftes Hand steht, kann natürlicher Weise nur in beschränktem Maße Leistungsfähig sein und wir geben una in dieser Weise keinen einiger Zeit darüber, daß die Behörden sehr scharf gegen Waterial beschafft, daß hinterbrein" nicht viel mehr zu sie vorgingen. Und es scheint in der That an Stelle der seiner Kumpane zu beweisen. Daß aber der Mann, in bisherigen milden Bravis ein„ nener Kurs" getreten zu sein. tommen braucht, um die Schuld des Herrn Baare und Wodurch ist nun diese Veränderung hervorgerufen? Die bessen Händen sich thatsächlich die Anklage gegen Baare be Frankfurter Zeitung" antwortet wie folgt: findet, und der mit seiner Ehre engagirt ist, dessen Nun wissen wir endlich, welche Bewandtniß es mit dem Gristenz, Freiheit und Zukunft von dem Ausgang dieses Vorgehen gegen die Welfen, von welchem in der letzten Zeit Prozesses abhängt- daß dieser Mann im jetzigen Moment viel die Rede war, hat. Die nationalliberale Presse lehrt es Wohl aber wäre hier Gelegenheit, durch Verbilligung der Eisenbahnfahrten auch einmal den ärmeren und armen Klassen einen Vortheil zu gewähren, der in dieser Zeit der Theuerung und der sinkenden Löhne gewiß nicht unwillkommen sein könnte. Oder ist eine solche Forderung auch übertrieben" und maßlos"? Politische Lebersicht. Berlin, den 6. August. Wenn das Papier der Zeitungen elastisch wäre, und die Größe der Zeitungen fich nach dem Juhalt richten würde, so würden die meisten jetzt zu mikroskopischen Dimens sionen zusammengeschrumpft sein. An politischen Nachrichten fehlt es vollständig, was bis zu einem gewissen Punkt als ein Vortheil bezeichnet werden kann. Denn das Sprichwort, daß die Frau die beste sei, von der man am - mit gleichem Recht auch wenigsten spricht, läßt sich auf politische Zeitläufe, auf Staaten und Systeme kurz auf die Politik anwenden. Je weniger von Politik gesprochen wird, desto besser. Allerdings muß man zwischen " " 1 uns. Dasselbe steht nämlich in Verbindung mit der für die keine Luft hat, sich ins Gefängniß stecken und für den nächste Session des preußischen Abgeordnetenhauses in Aus- Prozeß lahm legen zu lassen, das ist so natürlich, daß Menschen, welche intellektuell wie moralisch sicht genommenen gefeßlichen Abänderung in der Verwaltung nur Niveau stehen, Fus des Welfenfonds, sagen die unterrichteten Kreise" der national anf dem denkbar niedersten Niveau liberalen Blätter. Die Regierung will dem preußischen Land- angel( der beiläufig unser schrofffter politischer Gegner tage einmal ein flares Bild über die welfische Bewegung vor ist, was die nationalliberale Presse geflissentlich ignorirt legen und andererseits selbst eine genaue Uebersicht über die aus seinem Spaziergang über die Grenze einen Vorwur welfische Bewegung haben." Nun geben aber die Unter" " richteten" selbst zu, daß man bisher noch keine Zustände und machen können. Der konservative Reichsbote" benimmt Machenschaften vorgefunden, welche Anlaß zu" einem Straf- fich da weit anständiger als die nationalliberalen Blätter verfahren geben könnten". Wir möchten fast wetten, daß man er fordert ein energisches Vorgehen gegen Baare und folche„ Zustände und Machenschaften" auch im weiteren Ver- meint, im Interesse der Justiz werde es sich empfehlen, lauf der Dinge nicht entdecken wird. Die Situation könnte den Prozeß von einem anderen als dem Bochumer sich also, wenn die angegebenen Mittheilungen der national- Gericht führen zu lassen. liberalen Blätter begründet wären, im nächsten Landtage etwa so gestalten, daß die Regierung erflärte: M. H.! Wir haben zwar bedenkliche Bustände und Machenschaften" nicht entdeckt, Rechtsgefühl wohlthuend wirken, wenn die Regierung die wohl aber haben wir eine Reihe von Wahlen notorischer Untersuchung der Baare- Fusangel'schen Angelegenheit aus Welfen" in kommunale Aemter nicht bestätigt; Sie werden den Händen der lokalen Justiz in die eines unbetheiligten troch an sein Bein heran und wischte mit einem nassen Finger über die unbefleckte Empfängniß, um zu sehen, ob sie „ gemalt" sei. Die Frauen wischten sich die Augen, als er von seinen Leiden erzählte, und das Mädchen, das die Programme verkaufte, schrie: " Es würde meint der Reichsbote" auf bas ich mich um zu sehen, ob ich Wohnungen weißer Menschen entdecken konnte, und zu meiner unaussprechlichen Freude erblickte ich einige, die meiner Schäßung nach zwei Meilen entfernt liegen mußten. dr mi fur do pe bet Fo Er un Ba ſtä 100 tro het au G ha füx for Ge tün tax tra da tei be glü ein 225 235 E S St t ge m den w E mit bie Ruth wandte sich hinweg, Sie hatte das Gefühl, als ob die Darstellung des heiligen Abendmahls in diesem East London Palast königlicher Wachswerte nicht am Blaze sei. Sie sah die Arbeitsausgeberin im Gespräch mit dem tätoIch näherte mich einem Farmhaus, und der Farmer wirten Mann, der die Wade seines rechten Beines zeigte, auf welcher die unbefleckte Empfängniß dargestellt war. Kommt und seht Kapitän Dan- Fischer, den tätowirten ließ mich in seinem Haus übernachten, sehenfte mir einen Gin biblischer Gegenstand," sagte die Arbeitsausgeberin. Mann und hört ihn erzählen von seiner wunderbaren Flucht Anzug und ein Billet nach Kolorado, wo ich in einem Hospital Aufnahme fand. Kaum hatte ich mich erholt, so Darauf gab der tätowirte Mann einen kurzen Abriß seiner von den Rothhäuten." angeblichen Abenteuer. von wurde ich von vielen Besitzern von Ausstellungen besucht Es war eines Nachts, die Indianer waren Im Jahre 188- begab ich mich mit einem Freund ihrem Ausflug, den sie am Tage gemacht, sehr ermüdet und die alle mich zu engagieren wünschten, und seit dieser nach den Black Hills und von da aus weiter nach der legten sich nieder, um, wie gewöhnlich, zu ruhen. Beit bin ich in den meisten Städten Amerikas ausgestellt Salzseestadt. Als wir dieselbe verlassen, wurden wir von Als ich sie schlafend sah, machte ich allerhand Manöver, worden." „ Kapitän" Daniel Fischer zeigte nun rothhäutigen Indianern überfallen, entwaffnet, entkleidet mich zu vergewissern, ob ihr Schlaf nur eine Falle sei, und verurtheilt, am Pfahl zu sterben. Während wir überzeugte mich jedoch, daß es keine Täuschung war. Nun schauern die fünfhundertundsiebenzig Zeichnungen, Salbeithee, weichgeklopftes Wildpret und Heuschreckenbrot überlegte ich eine Weile, vertraute mich dem Schuße Gottes denen die Indianer seine Haut verschönt hatten, gerieth zu uns nahmen, wurde ein Kriegsrath gehalten. Darauf und machte mich nackt und waffenlos, an meinen, Gile er- jedoch etwas in Verlegenheit, als die Arbeitsausgeberin wurden wir an einen Baum gebunden, die Hände nach fordernden gefährlichen Versuch, die Freiheit wieder zu ge- steptische Frage an ihn richtete, wie die Rothhäute eigent oben gestreckt, während die Indianer um uns herum tanzten, winnen. Ich erreichte den Fuß der Berge, und dort hörte lich dazu gekommen seien, auf seiner Haut Zeichnungen heulten und trockene Blätter sammelten, mit denen wir ver- ich den Waldschrei", den die Indianer ausstoßen, wenn wie den heiligen Georg und der Drachen", ein" Krieg brannt werden sollten. Nachdem der Kriegstanz beendet, ihnen irgend etwas widerfahren ist. Ich versteckte mich bis schiff", den" Sonnengott" und„ die unbefleckte Empfängniß wurde ich vor den Häuptling gebracht, der über mich mit zum Abend in einem hohlen Baum, erneute alsdann meine vorzunehmen. einem Halbblut- Indianer verhandelte. Ich wurde darauf Flucht, und in der nächsten Nacht schlief ich in einem Dornan einen Baum gebunden, und die schmerzhafte Operation busch. Den folgenden Morgen bog ich seitwärts ab und des Tätowirens begann. Während sechs Monate wurde schritt behaglich weiter, der Vorsehung Dank sagend. Doch diese grausame Operation täglich bis sieben Stunden lang wie soll ich die Furcht, den Schreck und das Entsetzen bean mir vorgenommen, und in dieser Zeit fünfhundert- schreiben, das mich erfaßt, als ich am vierten Tag meiner fiebzig Zeichnungen auf meinem Rörper tätowirt. Nach den Flucht einen Trupp Indianer um ein Feuer gelagert be,, Sie gehen doch noch nicht weg?" sagte das Mädchen ersten fünf Tagen waren meine Augen wund, und merkte, die durch das Geräusch meines Gehens auf mit den Programmen. Sie haben ja die Schreckenstammer und nach Verlauf von fünf Wochen war mein Körper so ge- gestört, die Flinten erhoben auf mich zu noch nicht gesehen. Das ist das Beste von Allem. schwollen und wund, daß ich keinen Schlaf mehr kannte. liefen. Da, zu meiner größten Ueberraschung und fügte sie hinzu, es macht Ihre Haut schauern." Trotzdem machte es den Indianern noch Vergnügen, mich Freude, tamen eine Anzahl Wildschweine auf weiter zu quälen. Es war schlimmer als tausend Tode. Platz zu, und als die Indianer dieselben erblickten, kehrten Treppe hinab, die in ein unterirdisches Loch führte, Die energische Jungfrau sah zweifelnd auf die hölzerne Endlich, nach sechs Monaten, gelang es mir auf wunder sie zu ihrem Feuer zurück und legten sich nieder. bare Art, zu entfliehen, aber ich habe niemals in Er- Wund, zerrissen, verstümmelt und vor Furcht bebend, D 李 den ,, Sie lernen diese Dinge von den Halbblutlern", war die Antwort. Danach wandte er sich hinweg, um die Neus gierde einer alten Dame zu befriedigen, die mit ihrem Schirm auf ihm herumfuchtelte, und der bewundernden 3 hörerschaft seine Tätowirungen zu zeigen., trat alsdann langsam näher. , Es ist gut, wenn Sie Alles sehen", sagte sie zu Und" und Ruth a fahrung bringen können, was aus meinem Freund ge- wie ich es war, gelang es mir doch, mit Hilfe göttlichen unsere Mädchen gehen hauptsächlich an Orte, wie dieser worden ist. Sie hatten ihn nach einem anderen Platz ge- Beistandes meine Wanderschaft bis zum Anbruch des Tages einer ist, und sie fortzusehen, wo ich mich alsdann an der Seite eines großen bracht." glauben ihren Penny nicht voll Der tätowirte Mann schwieg, und die Zuhörer drängten Holzklozes niederlegte und bis Nachmittag ungestört schlief.tändig ausgenutzt zu haben, bis sie nicht eine Gänsehaut sich näher an ihn heran. Burschen von zwölf bis vierzehn Als ich aufgestanden war, setzte ich meinen Weg bis zur auf ihrem Leibe fühlen." Fahren gafften ihn offenen Mundes an. Ein kleiner Junge Spize eines großen Berges fort. Oben angelangt, schaute ( Fortsetzung folgt.) Re Die 13 en Sie Se Its m b. ne Cen elt Be 13 Die en. m jus 13, zer ers aß ter ent ent eit Der em Be Cen ng Ite er fte Cen tes อิน no in be ert jes ent Den мар ich er rt) urf mt ter End en, er Das Die เน รี ten hen ude Ten ner ten tem fo cht efer Fellt Teth bie ent gen par Der as 10: De et 79, it, ent 11, gs britten Gerichtes, etwa einer besonderen norddeutschen Kom- ihrer Anhänger als Sozialdemokraten zu betrachten; wenn sie nichts in den Weg gelegt. Anders war es in Darmstadt. Dort mission legen würde. Ohne den mindesten Zweifel in die fich babei auch im großen Frrthum befinden, denn die Sozial- hatte ein Schuhmacher, Genosse Kirchmann, in einer Schuhfubjektive Gewissenhaftigkeit der ersteren zu sehen, bestehen demokratie ist in der Lage, vollständig auf die Vorspanndienste macher- Versammlung, nachdem die Tellersammlung verboten war, freiwillige Gaben entgegen genommen und darauf erhielt derdoch offenbar zwischen ihr und der ortsansässigen Bourgeoisie der sog. freireligiösen Bewegung verzichten zu können. Betteln 3". Zum Schlusse verlangt das Hamburger Echo" eine durch felbe einen Strafbefehl auf 2 Tage Haft wegen persönliche Fäden, welche das Zutrauen zur objektiven Un- die Wissenschaft vom religiösen Wahne befreite Schule"! Nach erhobenem Einspruch sprach das Schöffengericht am 3. März befangenheit derselben nicht fördern." Sehr gut! Dazu die zweite und letzte Frage: Genügt es, wenn den Beklagten frei. Gegen dieses Urtheil appellirte der AmtsWir können dem konservativen Blatt nur zustimmen. wir, die Genossen, durch unermüdliche Agitation, Aufklärung, anwalt und am 26. April cr. verurtheilte die Strafkammer des Stimmenabgabe 2c. dazu mithelfen, daß unser durch die Wissen- Landgerichts Kirchmann zwar nicht wegen Bettelns", aber doch Die Nachricht, daß Emin Pascha auf eigene schaft erlangter Einfluß in der Zukunft so groß werde, daß die wegen unerlaubter Kollekte zu einer Geldstrafe von 6 M. und Fauft und unter Verlegung der Verträge mit England eine Schule vom religiösen Wahn befreit wird, oder sollen wir nicht Tragung der Kosten. Dieses Urtheil wurde denn auch vom OberExpedition nach Wadelai- in seine alte Proving" jetzt schon unsere Kinder von dem geistig deprimirenden Religions- Landesgericht zu Darmstadt bestätigt. Der Angeklagte wandte ein, unternommen habe, wird widerrufen. Im Interesse Emin unterricht der Schule fernhalten und wir, die Eltern,( als gesetz- daß ihm unmöglich die Kosten der beiden Instanzen aufgebürdet Bascha's wollen wir wünschen, daß das Dementi sich be- liche Vorbedingung dazu) aus der Kirche austreten? werden könnten, er habe Einspruch gegen den Strafbefehl er= hoben, weil er sich doch nicht als Bettler habe einsperren lassen Hermann Dornbusch. ftätigen möge. Wäre die Nachricht von der Expedition fönnen. Das Oberlandesgericht erkannte auch an, daß die Po= wahr, so hätte Emin Pascha nicht blos- von dem Ver- Magdeburg. Eine Partet- Bersammlung, welche im Choreum lizei einen Fehler gemacht habe, doch ändere dies an der Sache tragsbruch gar nicht zu reden- eine große politische Thor- tagte, erklärte nach einem Referat Richard Fischer's Berlin den nichts und sei das Urtheil zu bestätigen. heit begangen, sondern auch sich in Gefahren begeben, Entwurf für prinzipiell richtig und den Verhältnissen entaus denen er schwerlich heiler Haut zurückkehren würde.-ſprechend". " 2½ gefegt friedliche und freundschaftliche. gemacht, uns " S Da wird dann das Nachdem dieser seit langem streitige Punkt in letzter Instanz entschieden ist, bleibt nichts anderes übrig, als in den VersammIn Italien sind die Staatseinnahmen des Monats Hannover. Im„ Boltswillen" wünscht ein größerer lungen ein Eintrittsgeld zu erheben, denn die Polizei wird nicht Juli beträchtlich hinter denen des Vorjahres zurückgeblieben bäuerlicher Grundbesißer der Proving Hannover bie zögern, die Deckung der Tagestoften" in der bisher üblichen um 2 Millionen für den einen Monat! Troßdem be- Einfügung folgender Forderungen: eine allgemeine, für Weise zu verhindern. Arnstadt i. Th. Eine von ca. 400 Personen besuchte haupten die Anhänger der Regierung, das Budget werde Jedermann möglichst gleiche staatliche Altersversorgung und Vermehrung des ärztlichen und Vermehrung des ärztlichen wolksversammlung nahm nach einem Referat des Reichsfür das laufende Jahr nicht blos im Gleichgewicht" sein, apparates, Versorgung des platten Landes mit Aerzten und tags- Abgeordneten Bruhns aus Bremen über die Ziele der und fondern sogar einen Ueberschuß ergeben. Das ist unsinniges Apotheken, lettere Forderung als Ergänzung zu der BerstaatGerede. Die italienischen Finanzen sind vollständig zer- lichung des Medizinwesens". Die Altersversorgung begründet der Sozialdemokratie eine Resolution an, in welcher fie die ablehnende Haltung der Majorität der hiesigen Stadtverordneten rüttet, und das Land ist zu arm, um die Last des Mili- Landmann folgendermaßen: tarismus und die herrschende Mißwirthschaft noch lange Es herrscht namentlich hier die Sitte, daß die Hofbesitzer freidezölle verurtheilt. Ferner bekundete die Versammlung, daß gegenüber der Petition um Mitwirkung zur Aufhebung der Getragen zu können. Umkehr oder Bantrott das ist ihre Grundstücke bei der Verheirathung des Anerben an denselben ein wirklicher Nothstand auch hier am Orte unter der Arbeiter das Dilemma, dem die Regierung durch keine Kniffe und abtreten. Die Jungen" bekommen dann die wirthschaft". Die bevölkerung besteht, welcher durch anhaltenden flauen GeschäftsEltern oder Pflege- Eltern, oder wer es sonst sein mag, lassen sich teine Pfiffe entrinnen kann. von dem Nachfolger dann einen lebenslänglichen Laich oder Alten- gang in unserer Industrie noch verschärft wird. theil aussehen. Der Laich besteht darin, daß die Alten, welche Das englische Parlament hat gestern seine Session im Hause oder in der Wirthschaft mitarbeiten, ihren Unterhalt einer am 3. August stattgehabten Parteiversammlung, zu welcher Frankfurt a. M. Die hiesigen Genoffen beauftragten in beschlossen. Es war nicht mehr möglich, die Mit- und vielleicht noch etwas Taschengeld von dem Wirthschaftsnachglieber zusammenzuhalten. Von der Thron rede giebt folger bestehen. Der Altentheil beſteht entweder in fppiel baaren auch aus Höchst- Usingen und Hanau zahlreiche Genossen erschienen waren, den zum Brüsseler Kongreß gewählten Delegirten, Bildein Telegramm der Bossischen Zeitung" nachstehendes Gelde, daß die Alten davon leben können oder in für ihren Unter- hauer E. Fischer, bei der Achtstundenfrage resp. der Maifeier den Resumee: halt zu liefernden Naturalien( Wohnung, Feuerung, Licht, Brot- Standpunkt der Fraktion einzunehmen und ferner dahin zu Meine Beziehungen mit allen anderen Mächten find fort- forn, Fleisch, Kleidungsstücken 2c.). Dieser Laich und Altentheil wirken, daß der Kongreß Stellung nehme, wie sich die Sozialisten Gine Uebereinkunft ist nun schon sehr oft zu einer reichlich sprudelnden Quelle der wurde mit dem Könige von Portugal geschlossen und ratifizirt, Swietracht zwischen Eltern und Kindern geworden. Den Alten im Falle eines Krieges verhalten sollten. Genoffe Weber äußerte welche die Grenzen, die die Besizungen und Einflußsphären ist oftmals dieser Laich und Altentheil nicht genug und den Jungen den Wunsch, der Delegirte möge auf dem Rongreß für die Einder beiden Kronen in Ostafrita trennen, festgestellt hat. Ich zu viel. Die Szenen, die sich dann zwischen Eltern und Kindern führung einer Weltsprache wirken. habe auch ein Abkommen mit dem König von Italien getroffen, abspielen, sind leider recht bedeutende. durch welches die Linien festgestellt werden, welche die Schutz vierte Gebot außer Acht gelassen. Nicht Vater und Mutter ehren, herrschaft Italiens im nordöstlichen Afrika von der britischen sondern Vater und Mutter los werden, heißt es dann! Allerhand Einflußsphäre, sowie vom egyptischen Gebiete trennen. Ich habe Widerwärtigkeiten werden von beiden Seiten bereitet. Nicht die dem Präsidenten der Vereinigten Staaten den Vorschlag Eltern lange um sich zu haben, um ihnen ihren Lebensabend zu In der Ethischen Gesellschaft hielt am 2. August Genosse Den Zwiespalt zwischen betreffs des versüßen nein, oft genug wünschen nur die Jungen, recht bald Peus seinen letzten Vortrag vor Antritt der Strafe, webhe ihm Robbenfanges im Behringsmeer einem Schiedsrichter zu unter- von ihrer Last" befreit zu werden. Es ist aber sehr schwer zu sagen, auf weffen Seite die Schuld auf Grund des§ 166 des Straf- Gesetzbuchs wegen Verächtlichbreiten. Die Unterhandlungen sind weit gediehen, aber noch nicht zum Abschluß gebracht. Eine gegenseitige Suspension liegt. Die Jungen fönnen auch nicht immer mit dem besten machung kirchlicher Einrichtungen zuerkannt worden ist. Der des Robbenfanges in diesen Gewässern wurde zwischen den Willen ihren Kindespflichten nachkommen, namentlich ist dieses Vortrag behandelte das Thema: Die Knebelung der Bahrheit beiden Regierungen für dieses Jahr vereinbart behufs Ver- der Fall, wenn, wie es so häufig vorkommt, die Stellen ver- durch die Beleidigungsparagraphen." Der Vortragende schilderte, meibung einer all zu großen Bernichtung von Robben, die zu schuldet find, Unglücksfälle und Mißernten die Besizer heimsuchen wie die Mächtigen ihre Macht gebrauchen, um die Wahrheit zu besorgen Grund vorhanden war. Die französischen Kammern oder eine ohnehin schon zahlreiche Familie zu ernähren ist oder unterdrücken. Tausende können kaum das trockene Brot erringen, um ihren Hunger zu stillen, trotzdem Brot genug für Alle da ist. haben ein Abkommen zwischen mir und der französischen Re- Krankheitsfälle vorkommen. Es sind allerdings über diese Angelegenheiten schon manche Die Minorität der Menschheit leidet an Fettfucht, die Majorität an der gierung behufs Verweisung gewisser Meinungsverschiedenheiten bezüglich Neufundlands vor einen Schiedsrichter, welches im Berathungen gepflogen und manche Fingerzeige gegeben, leider Schwindsucht. Was die Einen zu viel haben, haben die Anderen Laufe dieses Jahres unterzeichnet ward, noch nicht gebilligt. ist aber erst sehr wenig oder gar keine Besserung zu spüren. zu wenig. Noch viel trauriger ist es mit der geistigen ErnähDie Ratifikation des Schlußafts der Brüsseler Konferenz zur Und da die wirthschaftliche Lage der Kleinbauern von Jahr zu rung der Menschheit bestellt. Die Wermsten, die nichts ihr eigen Unterdrückung des Stlavenhandels wurde ebenfalls verschoben; Jahr sich schwieriger gestaltet, so ist eher eine Verschlimmerung nennen, denen oft sogar das Obdach versagt ist, um sich vor Desgleichen die Ratifikation der Nordsee- Konvention zur Ver- als eine Befferung dieses Zustandes zu erwarten. Die einzige Frost und Kälte zu schüßen, sie sind von der geistigen Nahrung hinderung des Verschleißes berauschender Getränke auf See". Silfe kann daher meiner Ansicht nach nur durch die allgemeine jo gut wie ausgeschloffen. Die zweite Kategorie, die große Masse Mit Bezug auf Irland bemerkt die Thronrede, daß die in den staatliche Altersversorgung gebracht werden. Der Staat muß an der Arbeiter, wird ausgenügt bis auf den letzten Blutstropfen, letzten Jahren angenommenen verschiedenen Maßregeln zur jeden seiner Bürger, gleich viel welcher Gesellschaftsklasse er an- so daß sie nicht die genügende Zeit und Kraft zur Ernährung Sicherung der Beobachtung der Gesetze in Irland und Besserung gehört, von einem bestimmten Alter, vielleicht vom 50. Lebens- bes Geistes behält. Die dritte Kategorie, die Reichen, werden die Laster, welche der Besitz mit sich bringt, der allgemeinen Verhältnisse daselbst eine merkliche Abnahme jahre an, alljährlich eine gleiche Summe zahlen, die zu seinem durch die Laster, großen Theil zum an der der Ausbildung Geistes agrarischer Vergehen sowie einen beträchtlichen Fortschritt der Unterhalte ausreicht. Gemüthes gehemmt. Der Vortragende weist ferner Wohlfahrt zum Ergebniß hatten. Das Güterkaufgesetz sowie und Gemüthes gehemmt. die Maßregel für die Erleichterung der Uebertragung von nach, daß es da eine wirklich freie Wahrheit nicht geben fann, wo noch der Unterschied zwischen Mächtigen und Schwachen Grundbesitz in Irland würden durch Vergrößerung der Klasse besteht. Die reine Wahrheit bedeutet für uns die Gerechtigkeit, fleiner Grundbesitzer die beste Bürgschaft für die öffentliche München. Der Wahlverein beantragt: in den Entwurf die d. h. das gleiche Recht für Alle. Wie stellen sich nun die Sicherheit und Ordnung bieten. Die Thronrede erwähnt sodann der übrigen vom Parlament in der verflossenen Tagung Forderung fürzerer Wahlperioden für den Reich smächtigen zu den Männern, die es sich zur Aufgabe gemacht angenommenen Geseze; schließlich wird die Hoffnung aus tag einzufügen. gedrückt, das Parlament werde in der nächsten Tagung in der Lage sein, verschiedene unerledigt gebliebene Fragen von Interesse zu prüfen. Wurzen. Die hiesigen Parteigenossen nahmen nach dem Referat des Genossen Pinkau eine Resolution an, welche zu Gunsten des Entwurfs lautet. Versammlungen. des haben, die Wahrheit zu finden? Die Mächtigen haben jeder Zeit ihre Macht benußt, um die Rämpfer für Wahrheit und Freiheit Berlin. Die gestrige Abendnummer der„ Voff. Beitung" auf jede Weise zu unterdrücken. Zur Unterdrückung der Wahrheit bringt aus der Feder des bekannten verlogenen Nürnberger Kor- gehört auch die Bestrafung wegen Beleidigung. Die Bestrafung der Beleidigung führt dahin, das Aussprechen der Wahrheit zu Im" Standard", der mit seinen Mittheilungen sehr respondenten folgende Mittheilung: Nürnberg, 6. August. Grillenberger wird, angeblich unterdrücken. Hat doch der Reichsgerichsrath Mittelstädt in einer vorsichtig ist und Beziehungen zum Ministerium hat, finden wir die Nachricht, daß die türkische Regierung die feiner Stelle reist der Reporter Segih- Fürth, der fürzlich gegen objektiv faum zu fassen ist, vielmehr derfelbe eine ſubjektive Krankheit, den Brüffeler Kongreß nicht besuchen. An Abhandlung selbst anerkannt, daß der Begriff der Beleidigung Frage der Räumung Egyptens durch die englischen Wollmar sprach. Die„ Tagesp." Grillenberger's tritt scharf für Empfindung des Einzelnen darstelle. Ganz besonders geschützt sind Truppen aufs Tapet gebracht habe. Bestätigt sich dies, so 2oIlmar in der bekannten Studentenfrage ein. Segih ist der die Fürsten und Könige gegen jedwede Beleidigung; ein unwürden wir es mit einer russischen Intrigue zu thun einzige bayerische Delegirte. besonnenes Wort, und sei es die reine Wahrheit, zieht lange und haben, die darauf berechnet wäre, Frankreich und Zu dieser unverfrorenen Windbeutelei haben wir zu beschwere Gefängnißstrafen nach sich. Die Mächtigen tönnten einen viel erhabeneren Standpunkt einnehmen, sie tönnten sagen: Redet England in Konflikt mit einander zu brinmerken: Grillenberger ist nicht angeblich, sondern wirklich was Ihr wollt, unfertwegen soll die Wahrheit nicht leiden; wir sen. Wir sind aber überzeugt, weder die Franzosen noch krant, und zwar war feine Krankheit derartig ernst, daß er sich wollen helfen, sie ans Licht zu fördern. die Engländer werden so dumm sein, den Russen diesen Ge- einer sechswöchigen Schroth'schen Kur unterziehen mußte. Jetzt Der Mensch müsse das Recht haben, das, was er für vera fallen zu thun.genießt er Landaufenthalt, um seine törperliche Erschöpfung ächtlich hält, auch für verächtlich hinzustellen. Die bereits oben erwähnte Strafe hat sich Redner durch einen Vortrag über die zu heben. Weiter ist der bekannte Artikel gegen den Studententongreß naturwissenschaftliche Denkweise und die Wunderdenkweise zuNationalliberale Verlogenheit. Das Leipziger nicht von Bollmar, der mit dem Artikel gar nichts zu thun gezogen. In demselben streifte er das Dogma von der unbefleckten Tageblatt" behauptet in einem langen vermuthlich einem bat jondern von der Redaktion der Münchener Bost" ge- Empfängniß der Jungfrau Maria und äußerte feinen Zweifel hat, der Wahrheit desselben. anderen Blatt entnommenen- Artikel über das Sommer- schrieben worden, was diese schon wiederholt felbst erklärt hat. an fest der Berliner Arbeiter Bildungsschule, und die Fränkische Tagespost" ist demnach nicht für Bollmar", gehen gegen den bekannten§ 166 betrachtet. G8 verLiebknecht habe in seiner Festrede gesagt: es gebe nur eine sondern einfach für den Artikel der Redaktion der dient besonders hervorgehoben zu werden, daß der StaatsWissenschaft, die wahre, das heißt die sozialdemokra:" Münchener Post" eingetreten, lediglich weil derfelbe ihren Bei- anwalt bei Begründung seines Strafantrages dem Vortragenden deswegen einen moralischen Defekt zur Laft legte, weil er den tische Wissenschaft." In Wahrheit hat Liebknecht fall fand. unter Gebildeten" bestehenden Zwist zwischen Vernunft und gesagt, es gebe teine sozialdemokratische Wissenschaft, so Laugenbielau. Die Beschwerde des Genossen May Ba Glauben vor ungebildeten Arbeitern" zum Vortrag gebracht menig wie eine nationalliberale. Die Wissenschaft sei nicht gin3ti gegen seine Verhaftung ist nun auch vom Ober- hätte. Parteisache. Landesgericht abgewiesen worden, er muß also in Haft bleiben, Genosse Peus schloß seinen Vortrag mit der Aufforderung bis er seine gesammten Preßsünden abgebüßt haben wird. Wie an Alle, dahin zu streben, daß die wirthschaftlich Unterdrückten lange das dauern wird, ist leider heute noch nicht abzusehen, da an Macht gewinnen und mit der materiellen auch die geistige noch mehrere Anklagen schweben. Ende dieser Woche wird Ge- Freiheit wachse und zunehme. Man könne das Wort verbieten, nosse Franz Feldmann aus Berlin die Redaktion des Proletarier" aber nicht den Geist tödten. übernehmen. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Mülhausen. Das Strafverfahren, welches wegen eines Leitartikels( betitelt Haß") gegen die„ Elsaß- LothrinStimmen über den Entwurf des gische Volkszeitung angestrengt worden war, ist durch neuen Parteiprogramm 3. Beschluß des Landgerichts eingestellt worden. Wegen des Berlin. Das„ Hamburger Echo" wünscht im Programm selben Artikels wurde seiner Beit vom Mannheimer Landzum Ausdruck gebracht zu sehen, daß es der Partei nicht zusteht, gericht der Redakteur Thieß von der„ Volksstimme" zu 100 M. über religiöse Ansichten sich zum Nichter zu machen, sofern verurtheilt. 28 e I che Richter haben sich geirrt, die elsässischen dieselben nicht gegen unsere Prinzipien und oder die badischen? Forderungen gerichtet sind". Tens cem Bu hen mer 18" rne und auth efer Doll aut = Das wurde als ein Ver Der Vortrag, welcher demnächst im Druck erscheinen wird, fand großen Beifall. Die nächste Versammlung der Ethischen Gesellschaft findet nächsten Sonntag, den 9. August, Abends 8 Uhr, bei Gratweil statt; in derselben wird Herr Henning, Lehrer an der ArbeiterBildungsschule, einen Vortrag über das Thema:" Die Sintfluth" halten. Zu bemerken ist noch, daß der Mitgliederbeitrag vierteljährlich 50 Pf. beträgt und Anmeldungen zum Beitritt in den Sonntagsversammlungen der Ethischen Gesellschaft von dem Rassirer gern entgegengenommen werden. Gäste, Damen und Herren, sind willkommen. Dazu gestatte ich mir die Frage: Elberfeld. Redakteur Grimpe von der Freien Welche der heute herrschenden Religionen richtet sich nicht Presse" wurde von der Anklage, durch Abdruck des Herweghgegen unsere Forderungen und Prinzipien, ergo vertritt dieselben? fchen Liedes Bet' und arbeit' ruft die Welt" Berner schreibt das„ Hamburger Echo":„ Es darf einer gewissen bie bürgerliche Gesellschaft gefährdet zu haben, fostenlos 08." freireligiösen" Strömung, die sich zu neuer Pfafferei zu- freigesprochen. Das Lied ist selbst unterm Sozialistengesetz Briefhaffen der Redaktion. [ pigt, nicht gestattet sein, das Kriterium des„ wahren Sozial- nicht verboten gewesen und doch beantragte der Staatsanwalt bemokraten und Parteigenossen darin sehen zu wollen, daß man den Ausschluß der Deffentlichkeit, welchem Verlangen auch der C. T. Der Miether ist nicht berechtigt, seinen Aftermiether auf ihre Ansichten schwört". Gerichtshof Folge gab. wegen rückständiger Miethe die Wohnung zu verschließen. Letzterer Also in demselben Athemzuge, in dem das„ Hamburger Der Staatsanwalt hatte für das vermeintliche Verbrechen kann sich, nöthigenfalls mit Hilfe eines Schloffers Eintritt vera schaffen. cho" verlangt, wir, die Barter, die sozialdemokratische Strö: neun Monate Gefängniß beantragt! R. K., Breitestr. Diese Rarten enthalten zwar eine öffent werfen, verlangt es, daß es einer Strömung wie der frei-| Mainz, 4. August. Die Tellersammlungen zur liche Zahlungsaufforderung, aber keine strafbare Beleidigung. Der Deckung der Tageskosten öffentlicher Volksversammlungen werden Schreiber handelt offenbar in Wahrnehmung berechtigter Interin Heffen seit geraumer Zeit durch die Polizei verboten, dagegen effen, ohne daß sich die Absicht, zu beleidigen, aus Form oder Gestatten wir doch den Freireligiösen das Vergnügen, jeden wurde hier in Mainz der Entgegennahme freiwilliger Beiträge Umständen ergiebt. zu üben. Theater. Freitag, den 7. August. Leffing- Theater. Sodom's Ende. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Die Fledermaus. Bellealliance- Theater. Deutschland zur See. JungOstend Theater. Berlin unter Waffer. 100 Adolph Ernst Theater. Unsere Don Juans. Thomas- Theater. Im fiebenten Himmel. Kaufmann's Variété. Große Spezialitäten- Vorstellung. Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. F. Müller. 641 PassageBildhauer! Am Sonnabend, den 8. August, Abends 8 Uhr, findet eine Freie Volksbühne. öffentliche Versammlung hiermit höflichst ersucht, den Beitrag für Monat Auguft aller Bildhauer Tages- Ordnung: in den Armin- Hallen, Rommandantenstr. 20, statt. 1. Vortrag des Herrn Metzner über:„ Christenthum und Sozialismus." Die Mitglieder der 1., 2. und 3. Abtheilung werden bis spätestens am Dienstag, den 11. 5. M., an den Zahl stellen zu entrichten, andernfalls den Ausschluß zu ge wärtigen. Der Vorstand. 1075L Bericht der Delegirten zum Bildhauer- Kongreß. 3. Bericht ber Delegirten Verein der Gummi- Arbeiter Berlins und Umg zur Streit- Kontrollkommission. 4. Eventuelle Aufträge an unseren Delegirten zum Brüsseler Kongreß. 5. Verschiedenes. 2. Hierzu sind alle Stein, Gyps- und Holzbildhauer, sowie Modelleure eingeladen. 117/19 Die Kommission. Sozialdemokrat. Klub der im Buchdruckgewerbe beschäftigten Arbeiter. Freitag, den 7. August, Abends 81/2 Uhr, in Orschel's Salon, Sebastianstr. 39: Außerordentliche Versammlung. Zages Ordnung: = 252/3 1. Vortrag des Herrn Walther May aus Leipzig über: Moderne Arbeiterbewegung." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Gäste haben Zutritt. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung Der Vorstand. statt. Panopticum Zentral- Krankenkasse der Maurer, Steinhauer, Stuckateure etc.( Grundstein zur Einigkeit). und SpezialitätenTheater. Entree 50 Pfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Sonntag, den 9. August, Vormittags 10/2 Uhr: Stiftungs- Fest betreffend. Durch Versehen ist im gestrigen Inserate das Datum fortgeblieben. Das Stiftungs- Fest findet am Sonnabend, den 8. Auguft, statt. Achtung, Schuhmacher! Der Verein deutscher Schuhmacher ver anstaltet am Sonnabend, den 8. August cr., im Lokale Königsbank", Große Frankfurterstr. 117, sein Stiftungs- Fest, 272/11 bestehend in Vokal- u. Instrumental- Konzert, ausgeführt von Berufsmuſikern, unter Mitwirkung des Gesangvereins„ Korn. blume",( Mitgl. d. A.-S.-B.), unter Leitung seines Dirigenten Hrn. F. Patschau Programms sind zu haben bei den Herren W. Krause, Breslauerstr. 31; Struck, Feldstr. 13; H. Hau, Naunynstr. 72; C. Fleischer, Buckowerstraße 4; Solmsstr. Außerordentl. Mitglieder- Versammlung C. German, Golmsfir, 89; und A. Fleischer, Al. Frankfurterſtr. 20, 5 Tr. in den Bürger- Sälen, Dresdener- Straße Nr. 96. Tages- Ordnung: 1. Klarlegung des Nachtrags II. zum Statut betreffs Erhöhung der Beiträge sowie des Verpflegungsgeldes, was seit dem 1. August d. K. in Kraft getreten ist. 2. Wahl des Bevollmächtigten zur Theilnahme an Unfall- UnterCastan's Panopticum. ubungen, fowie awei Erfahmänner. 3. Wahl der Hilfskassirer. 4. Wahl der etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: UHamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Monbiter Gesellschaftshaus Alt- Moabit 80-81. Artistische Leitung Wilhelm Fröbel. Täglich Gr. Konzert. Spezialitäten- Vorstellung. Stürmischer Beifall der Familie Leopold( 6 Personen). F Großer Erfolg E des neu engagirten sensationellen Künstler- Personals. Das Kolossaler Jubel E der Sensations Pantomime Barbier und Schuster. Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochentags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirter Platz 50 Pf. Kaffeeküche ist geöffnet. Voltsbeluftigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Helmuth Peters. Thürfontrolleure. 5. Verschiedenes in Rassenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimirt. 229/7 Fachverein der Die Verwaltung. J. A.: Franz Wilknis, Steinmetstr. 71. Wirker und Wirkerinnen. General- Versammlung am Sonnabend, den 8. August, Abends 8 Uhr, bei Feind, Weinstr. 11. Tages- Ordnung: 889b 1. Lokal- oder Zentralorganisation, event. Auflösung des Fachvereins Gunsten des Zentralverbandes. 2. Verschiedenes. Mitgliedsbuch legitimirt. rege Betheiligung bittet Das Komitee. Gesang- Verein ,, Glück zuff ( Mitglied des Arbeiter- Sängerbundes). Bur Feier des zehnten Stiftungs- Festes: B Gr. Bofal- u. Instrumental- Konzert unter gütiger Mitwirkung des Gesangvereins ,, Weiße Rose"( M. d. A.-S.) unter Leitung seines Dirigenten Herrn C. Bieber am Sonnabend, 8. August, im Wedding- Park, Müllerstr. 178. Anfang 7 Uhr. Entree 30 Pf.( im Vorverkauf). Freunde und Gesinnungsgenossen sind herzlichst dazu eingeladen.[ 849b Friedrichshagen. Unserm Kollegen, dem Maurer Rust, zu Arbeiter- Bildungs- Verein. wohnhaft Schönhauser Allee 51, 8 Jeden Freitag, Abends 81/2 Uhr, im feinem 90. Geburtstag die herzlichsten Lokale des Hrn. Fritz Lerche( Rundtheil): Glückwünsche. Möge derselbe nach fo Diskutir- Abend. vielen Jahren Mühe und Plage den letzten Rest seines Lebens unter seinen Enkeln und Urenkeln in froher, unge trübter Weise vollbringen. Es ist Pflicht eines jeden Mitgliedes, in dieser Versammlung zu erscheinen. Der Vorstand. Freie Vereinigung der Kaufleute. Versammlung am Freitag, den 7. August cr., Abends 8½ Uhr, im Norbert'schen Saale, Beuthstr. 22, I, Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Herrn Dr. Pinn über:" Nationalität und Internationalität." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Vor der Versammlung Entrichtung der Mitgliedsbeiträge, da eine Eintafsirung 3. 3. nicht stattfindet; event. sind dieselben an den Vereinsfaffirer W. Günsel, Fürstenstr. 9 II, zu senden. Um zahlreichen Besuch bittet 188/16 Der Vorstand. Achtung, Metallarbeiter! Etablissement Süd- Ost Infolge mehrfach ausgesprochenen Wünschen und um den Kollegen einen 75 Waldemar- Strasse 75. Ueberblick über die bisher durch freiwillige Beiträge aufgebrachten Gelder zu Empfehle mein Lokal für Vereine und gewähren, gebe ich folgende Abrechnung. In der Zeit vom 1. Januar bis Gesellschaften zu Kränzchen, Bällen, 4. Juli wurden durch laufende Marten aufgebracht: Konzerten, Kommersen 2c. unter kouEinnahme: lanten Bedingungen. Einige Sonnabende nody frei. 585b Parteigenossen u. Genosfinnen empfehle ich meinen neu eingerichteten Garten mit zwei Regelbahnen. Auch tönnen Familien Kaffee kochen. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Otto Thierbach, 1086L Schwedterstr. 44. Restaurant Reichsgarten Friedrichshagen, rechts neben der Ueberfahrt nach dem Müggelschloß, ladet die geehrten Ausflügler und Vereine freundlichst ein. 904 b L. Wandrey. Moabit. Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß ich mein Schankgeschäft von der Rathenowerstr. 89 nach der Dreysekr. 3( dicht bei der Rathenowerstraße) verlegt habe. 894 b Aug. Holzbächer. Zu Festlichkeiten empf. Parteigenossen und Vereinen meinen Saal für 30 bis 50 Personen. Kappler, Fichtestr. 19. Empfehle allen Freunden und Genossen mein Weiß- und Bairisch- Biera) Zum Unterstützungsfonds. b) Zum Agitationsfonds · . " 1436,90 m. 644,85 Summa 2081,75 m. Ausgabe: An die Vertrauensleute gesandt. Unkosten beim Vertrieb der Marken 50 pCt. v. Agitationsfonds f. d. Provinz Einnahme Ausgabe. Summa Abgleichung: . 1627,70 m. 104,10 322,40 " " 2054,20 m. 2081,75 M. 2054,20 " Bestand 27,55 M. Die zum 1. Mai veranstaltete Sammlung hatte folgendes Ergebniß: Einnahme: a) Durch Marken. b) Auf Lifte. B . • " 3187,80 m. 7,25 Summa 3195,05 m. Ausgabe: An die Vertrauensleute gesandt Unkosten beim Vertrieb der Marken Ausgezahlte Unterstützungen Noch ausständig Einnahme Ausgabe. • • 1800,-. 63,74 80, " " 79, " Summa 2042,74 m. Abgleichung: D Gesammt- Einnahme • 3195,05 m. 2042,74 D " Bestand 1152,31 M. Gesammt- Ausgabe.... " 5276,80 m. 4096,94 Total- Bestand 1179,86 M. Vorstehende Abrechnung werde ich nach beendeter Einziehung des alten Lokal. Der heilige Rock von Trier Materials ergänzen und noch näher spezialisiren. 225/13 hängt seit dem 26. Juli bei mir bildlich R. Petzold, Vertrauensmann, Wilhelmstr. 21. aus und ist unentgeltlich zu sehen. E. Lindemann, Morinstraße 9. st 3. verg. SW. SimeonVereinszimmer fraße 23 6. A. Flick. Die Beleidigung, welche ich gegen Herrn Tischler Cebe im Lofale Solmsstraße 1 ausgestoßen habe, nehme ich hiermit zurück und erkläre denselben für einen Ehrenmann. Wilhelm Hinke. 898b Fachverein der Tischler. Sonntag, den 9. August: E Familien- Ausflug nach Johannisthal ( Treffpunkt bei Senftleben). 322/1 Verein der 892b Sattler u. Fachgenossen. Sonnabend, den 8. August, Abends 81/2 Uhr: Versammlung im Dresdener Garten, DresdenerStraße 45. Tagesordnung: 1. Vortrag über ,, Sibirien". Referent: Herr J. Türk. 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Hierzu ladet ein 261/15 Der Vorstand. Der Vornand der Freien Vereinigung der Maurer Berlins. Tischler- Verein. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß das Mitglied Karl Darabasz am 4. August im Alter von 37 Jahren ge storben ist. Die Beerdigung findet am Sonntag, den 9. August, Vormittags 10 Uhr, von der Wohnung, Sorauer straße 29, nach dem St. Emmaus- Kirch hof aus statt. 1085L blatt" welche gelegen hat. Sozial schickte thut, a und g leicht Spreche D Resta in de Allerd feien; würde worden dens furzer Oder tratifc lernt E D Totale" wird, der Ve in gut der& überha Sören wertes Rellnew ,, animi verbote Der V freund tolera nur d allerdi Rönig Stelle in den um d diefe F 890b Beurth augen er na selb fich au gaben fach a in se und Stelle find d Tange und d Volta Beitur tender Berich übrige feine einen T Rellne teines nicht wir je Sobald rufes 899b zwung lieren daß fi auf ein lid lie fo ic Die be Begei fich a famm tinnen Karl Darabasz Der Vorstand. Anschläger- Arbeitsnachweis Norden, Freunden und Bekannten die traurige Brunnenstraße 38a bei Gorn, auch für Nachricht, daß der Tischler Vereinsmitglieder. Besprechung der Intereffenten Sonntag, 9. August, Bor- am 4. August verstorben ist. Die Be 897b erdigung findet am Sonntag, 9. August, mittags 10 Uhr. Vormittags 10 Uhr, vom Trauerhause Sorauerstraße 29, nach dem Emmaus Kirchhofe in Brit, statt. Um stilles Beileid bittet die trauernde Wittwe Aug. Darabasz geb. Meink. Spiegel und Polsterwaaren. Möbel, Polsterwaaren eigener Gr. Bager, bill. Preise. Fabrik. Emil Heyn, Brunnenstraße 28, Hof parterre. Theilzahlung nach Uebereinkunft. Arbeitsmarkt. 901b Schlägerinnen, geübte, finden lohnende Beschäftigung bei Carl Sachs, Landwehrstr. 11. Einen tüchtigen Brunnenmacher, aber nur solchen, hauptsächlich auf AbessinierBrunnen, verlangt fofort Emil Engelmann, Köpenick, Müggelheimerstraße. Tüchtige Maschinen- Näherin( Ringschiffchen) verl. sof. Rust, Lessingstr. 59. Arbeitsnachweis. Der Arbeitsnachweis für männliche Personen befindet sich: Stadtbahnbögen No. 103/104 am Meganderplatz gegenüber dem Kgl. PolizeiPräsidium. Fernsprech Anschluß Amt V. 1263. 203M Danksagung. all Für die uns am Grabe meines lieben Mannes, unseres Bruders u. Schwager, des Steinmetz Wilhelm Bergander, seitig erwiesene herzliche Theilnahme fagen wir allen Freunden und Bekannten sowie den Herren der Firma Zeidler insbesondere der Firma Körner auch für die reiche Blumen- und Kranzspende unsern innigsten Dank. D 1089L Logene auf. Kellne aufget Wittwe Bergander nebst Schwester und Verwandten, Lübeckerstr. 35. Danksagung. 886b Allen Freunden und Bekannten sowie dem Verein Berliner Weißbierwirthe besonders dem Verein der Schankwirthe Nord- Ost, sowie den Arbeitern de Tischlerei des Herrn Klug, so auch dem Prediger Herrn Bögeholdt für die trof reichen Worte am Grabe des Ent schlafenen sage meinen herzlichen Dank Wittwe Blume nebst Kindern. Bitte, lesen Sie! Jedem, der seinen Bedarf an Kleidung Der Arbeitsnachweis für weibliche bis Personen befindet sich: zum feinsten Kammgarn- Anzug reell Klosterstrasse No. 97 an der Kaiser- und billig kaufen will, empfehle mein Wilhelmstraße. Fernsprech- Anschluß bekanntes, fehr reichhaltiges Lage in Anzügen, Paletots, einzeln Amt V. 3235. Die Bureaus sind geöffnet von Röcke, Jackets, Hosen, Westen 7 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends. Ferner Stiefel, Hüte, Wäsche, goldene Während dieser Zeit können sich die und silberne Herren- u. Damen- Uhren, arbeitsuchenden Personen in den an Ketten, Ringen, sowie Reise- u. die Bureaus anstoßenden Sälen so koffern. Betten, Waschtessel lange aufhalten, bis ihnen Arbeit nach- Damen- Mäntel und Kleider. Holz[ 898L Defier Ronto Sozia Mani nicht About ficht 3 heikle und eines famm Kellne 3 nu Parte fich n fuchen withi Bewe thatsä Den E doch nehme natur u. f. 10. mache minde feines vielfa Fle vollw Lange Dea e 2 nung gewieſen iſt. Die Gebühr beträgt 20 PA. Wergien, Ghneidermie, Die Herren Arbeitgeber werden um Meldung der offenen Stellen dringend gebeten. Der Vorstand Im Wald: Musik- Unterhaltung und Spiel- Beluftigung. Bei Senfileben: Tanz. Nur I Mark. Retour- Billets à 10 f. find giltig zu den Morgenzügen von Magen, Eingaben, Reklamationen, 4 Uhr 35 Min. bis 7 Uhr 35 Min., außerdem gehen Züge mit Rath im Zivil- und Strafprozeß. Ein- 10 Pfennig- Billets Mittags 12 hr 35 Min. und 2 Uhr 35 Min. Um rege Betheiligung ersucht Der Vorstand. ziehung von Forderungen. Pollak, jezt Raupachstr. 7, I. Auch Sonntags. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin, Druck und Verlag von May Bading in Berlin SW.. Beuthstraße 2. Skalikerstr. 127, gegr. 1874. Bitte sehr recht genau auf amen Hausnummer zu achten. und Das ganze Handwerkszeug zu des Zentralvereins f. Arbeitsnachweis. Böttcherei ist sof. billig zu verkaufen/ Dr. Freund, Magistratsassessor. Neue Hochftr. 28 H. III. 263M Hierzu eine Beilage. geruje 3. Den guft hl ge: ng. eben. Der Eale 2/11 rt, Corn. hau31; se 4; Cr. rt .- 6.) 849b 31 hften ch fo den einen Linge 890b 地 daß am n ge t am ttags auer Pirch D. urige Be guft, haufe tauss Stilles Sittwe 899b Lieben agers, all ahme nnten idler, ch für pende 1089L ten, 886b wirthe fowie virthe der dem troft Ent Dant ern. Te! reell Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 182. Sprechen". Lokales. " " wurden. Freitag, den 7. August 1891. 8. Jahrg. auch keinen anderen Zweck hat, als den minderbegüterten Klassen zu gehen. In der Nacht gegen 12 Uhr wurden Haus bewohner einen Ersatz für das vollwerthige Fleisch in dem angeblich, zarten plötzlich durch ein unheimliches Geräusch aus dem Schlummer Zur Kellnerinnen- Bewegung bringt das Berliner Tage bereits früher dieses Bestreben beleuchtet und darauf hingewiesen, gepflasterten Hose liegend. Dasselbe hatte sich aus dem Flurund wohlschmeckenden" Kaninchenfleisch zu bieten. Wir haben geweckt und fanden, herbeieilend, das unglückliche Kind auf dem blatt" in der Nummer vom Mittwoch Abend einen Leitartikel, daß die Arbeiter gern auf dieſe„ zarten" Fleischgenüsse verzichten fenster des vierten Stockes auf den Hof hinabgestürzt, in der Abwelcher Alles überbietet, was die bürgerliche Presse in dieser An- würden, wenn ihnen das solide," gute Fleisch gesunder Schlacht- ficht und in der Hoffnung, seinem jämmerlichen Leben. ein Ende gelegenheit bisher an Entstellungen und Verleumdungen geleistet thiere zu Gebote steht. Mögen doch dann die Herren Bourgeois zu bereiten. Doch ein wunderbares Geschick hatte das arme Das Blatt nennt dieſe Bewegung von der Berliner Sozialdemokratie„ inszenirt" und meint, daß fie„ Dank der ge: ihre Tafeln mit Kaninchenfleisch besetzen und den Beweis von Mädchen vor dem sicheren Tode bewahrt. Aeußerlich gänzlich schickten Mache dieser Partei einiges Aufsehen erregt" habe. Es ge- dessen„ Bartheit und gutem Geschmack" liefern. unverletzt, mit ungebrochenen Gliedmaßen, ohne ein en Tropfen thut, als gehe es nur ungern auf diese Angelegenheit näher ein, Inzwischen nimmt die Kaninchenzucht ihren Fortgang. Blut verloren zu haben, bei völligem Bewußtsein wurde Die Verallgemeinerung der Kaninchenzucht in Deutschland das Kind von Hausbewohnern vorgefunden. Cein ängst lind gesteht mit scheinheiliger Verschämtheit, daß es ihm nicht zum Zweck der Fleischversorgung weiterer Kreise, so schrieben liches Flehen ging nur dahin, ja nicht wieder in die elter leicht fällt, über gewisse Fragen ungenirt in der Deffentlichkeit zu vor einiger Zeit hiesige Blätter – die bisher noch immer mit liche Wohnung zurückgebracht zu werden. Dieser gerechtfertigte Der Verfasser bestreitet zunächst, daß die Zustände in den dem Mangel an geeignetem Buchtmaterial zu kämpfen hatte, ist Wunsch des Kindes wurde begreiflicher Weise erfüllt und dieses durch Errichtung der deutschen Kaninchen- Buchtanstalt in die Wohnung des Hauswirths verbracht, woselbst man sich " Restaurants mit Damenbedienung" so empörend seien, als sie in Pankow ihrer Erfüllung um ein tüchtiges Stück näher ge- der Armen in liebevollſter, dem Kinde so unbekannter Weise anden Kellnerinnen- Versammlungen geschildert worden sind. rückt. Die genannte Anstalt, das erste Unternehmen dieser Art nahm. Ein schleunigst herbeigerufener Arzt war bald zur Stelle, Allerdings gebe es Restaurants, welche die wahren Lasterhöhlen in Deutschland, zählt zu ihrem Bestande Hunderte der schwersten welcher die Ueberführung des Kindes nach dem städtischen feien; aber es gehörten nicht alle zu diesem Genre. Die Polizei und schönsten Kaninchen, welche auf eigens zu diesem Zwecke Krankenhause am Urban veranlaßte, da er durch den Sturz verwürde solche Zustände, wie sie z. B. von Fräulein Wabniß geschildert unternommenen Reisen in Belgien und Frankreich angekauft ursachte innere Schädigungen für vorliegend erachtete. worden seien, auch nicht einen Tag dulden, wenn sie von denselben Kenntniß hätte." Warum Fräulein W. nicht geht, wie uns versichert wird, das Mädchen, wenn auch Also, wir hätten nun glücklich die rationelle Kaninchenzucht langsam, seiner völligen Genesung und voraussichtlich einem furzerhand die Besitzer solcher Lokale dem Staatsanwalt anzeige? zum Zweck der Fleischversorgung weiterer Kreise; wer weniger trauervollen Leben entgegen, da, wie wir hören, dafür Dder ob sie die Zustände, die sie vielleicht in den ſozialdemo- diese weiteren Kreiſe" find, braucht nicht noch gesagt zu werden. Sorge getragen werden soll, daß das Kind der efterlichen Gewalt tratischen Budikerlofalen" mit weiblicher Bedienung fennen gelernt haben möge, nur anonym zu verurtheilen wage? Vor einigen Jahren bereits, als die Fleischpreise anfingen entzogen wird. Möglicherweise wird dieses Familiendrama auch Die Verdächtigung, daß es sozialdemokratische Budiker der Versuch gemacht, die Kaninchenzucht bei uns einzuführen. unter der neuen Bollgesetzgebung in die Höhe zu gehen, wurde noch ein gerichtliches Nachspiel finden. lofale" mit weiblicher Bedienung gebe, in denen Unzucht getrieben als man Wannsee mit einer solchen Anstalt beglücken wollte, Einen vorzüglichen Fang machte vorgestern Nacht ein Nachtwird, ist so bodenlos infam, daß wir fast annehmen möchten, protestirten die dortigen Besizer, wegen der für ihr Besigthum wächter am Helgolander User. In der zweiten Nachtſtunde waren der Verfasser habe diese ungeheuerliche Behauptung doch wohl mit solcher Anlage verbundenen Gefahr und die Sache unter drei Individuen in eine daselbst an der über die Spree führenden in gutem Glauben aufgestellt, nachdem ihm das Märchen von blieb Damals. Die Pantower ſcheinen mehr Kourage zu haben; Fußgängerbrücke gelegene Trinthalle eingebrochen, in welcher der der Existenz solcher Lokale aufgebunden worden ist. Daß er benn die durch Kaninchenzucht prohende Gefahr für den Grund: Eigenthümer auch nach Schluß der Halle stets die Kaffe zurücküberhaupt die Zustände zum allergrößten Theil nur vom besitz ist in der That nicht zu unterschätzen. zulassen pflegt, und nahmen Alles, was mobil war, fort. Ein Hörensagen fennt, geht aus jeder Zeile seines MachDie Lebensmittelnoth unterdrückt diese Bedenken; sie macht vorübergehender Nachtwächter gewahrte das Treiben der drei hervor. Nach seiner Schilderung find die Kellnerinnen feineswegs gezwungen, die Gäste irgendwie zu man wohl sagen fann, ortsüblich! Unsere geser erinnern sich mit Hilfe Vorübergehender fest. Auf der Polizeiwache wurden auch noch andere zweifelhafte Fleischgenüsse gebräuchlich und, wie Einbrecher und nahm fie, als sie aus der Halle heraustraten, " animiren"; es sei ihnen sogar von den Wirthen aufs Strengste mohl noch der neulichen Mittheilungen über die magistratliche in ihnen drei„ schwere Jungen" entdeckt, die in Eriangelung verboten, sich auch nur zu den Gästen an den Tisch zu setzen. Korrespondenz bezüglich des Genusses von Hundefleisch! besonderer Arbeit, wie einer derselben eingestand, sich mit solchen Der Verkehr mit den Gästen sei freilich ein gemüthlicher und Und welche Geschäfte machen nun erst die Roßschlächter? Schosen" beschäftigten. Die drei Burschen, deren einer schon freundlicher, aber durchaus harmloser. Vermuthlich hat dieser von Berlin aus pflanzt sich das Eſſen von Pferdefleisch in die feit längerer Zeit polizeilich gesucht wird, wurden nach dem tolerante Anwalt und Bertheidiger profitwüthiger„ Damenwirthe" Broving bis in die kleinsten Städte fort. In der Gigung des Polizeipräsidium gebracht. nur die Restaurants in der Friedrichstadt kennen gelernt, die Streisausschusses von Büllichau- Schwiebus am letzten Sonnabend allerdings solider" sind als die im Rosenthaler, Spandauer-, ist dem Schlächtereibesizer Frohne in Schwiebus die Konzession straße wohnt" Parterre vom Himmel", in einem Dachtämmerchen Rönigs- und Stralauer- Viertel. Wenn er sich an einer späteren zum Betriebe einer Roßschlachterei ertheilt worden, nachdem der in denen es schlimmer zugeht, so darf man überzeugt sein, daß er worden war, daß die den Unternehmern bereiteten Unannehm nicht als„ herrschaftliche" Wohnung zu bezeichnen ist, so war Stelle zu dem Zugeſtändniß bequemt, daß es auch Kneipen giebt, Ginspruch einiger Nachbarn, mit der Begründung verworfen ein armes Mädchen, eine Näherin. Wenn dieses Logis auch diese Kneipen niemals persönlich besucht hat, sei es auch nur, lichkeiten feine erheblich größeren feien, als bei jeder andern damit doch wenigstens die Benutzung der Wasserleitung verbunden. Beurtheilung der Kellnerinnen- Bewegung zu studiren". Da er mittelpreise die Errichtung einer das dort herrschende Treiben zum Zweck der richtigen Schlächterei, hingegen in Ansehung der hohen Lebens- Aus derselben wurde der tägliche Wasserbedarf für Koch- und Roß- Reinigungszwecke entnommen. Als die Mietherin nun einem augenscheinlich nicht einmal die Versammlungen besucht hat, so fann ich lach terei im Interesse der ärmeren im Interesse der ärmeren Be- Rinde das Leben gab, traten naturgemäß erhöhte Reinigungsfel ber ihre traurigen Erfahrungen vorgetragen haben, und daß gemäß sei. natürlich nicht wissen, daß in denselben die Kellnerinnen Iferung durchaus wünschenswerth und zeit- pflichten an die junge Mutter heran. Das Baden des Babys sich auch die Ausführungen der anderen Rednerinnen auf die Angaben zuverlässiger Gewährspersonen stützten. Er stützt sich ein- Weise. fach auf Zeitungsberichte und erzählt z. B., daß die Kellnerinnen er werfes " Das illustrirt die Nahrungsmittelvertheuerung in klassischer " in sehr eleganten Toiletten" erscheinen und zu großer Heiterkeit Ein Fremdwörterbuch für das Wolff'sche Telegraphenund allerlei Scherzen aufgelegt" feien. Die wörtlich zitirten bureau! Eine der neuesten Depeschen desselben lautet: Stellen sind auch im B. T." mit Gänsefüßchen versehen und London, Donnerstag, 6. August. Ihre Majestät die Kaiserin find den Ausführungen eines Berichterstatters entnommen, welcher Viktoria Auguste verließ gestern Abend mit den kaiserlichen lange vor Schluß der zweiten Versammlung das Lokal verließ Prinzen an Bord der Yacht,„, Wiktoria and Albert" Felixstowe, und dann hinging, um das„ Berliner Tageblatt"," Voff. Zeitung", um sich nach Flushing zu begeben. Bolts- Zeitung"," Nordd. Allg. Zeitung"," Reichsbote", Kreuz- Weiß Niemand auf Wolff's Bureau, daß Flushing das beBeitung" und noch einige andere Blätter mit einem gleichlautenden, tannte holländische Vliessingen ist? Nächstens werden wir tendenziösen Bericht zu versorgen. Das ist die Zuverlässigkeit der wohl mit Leghorn- statt Livorno- dem Thames Berichterstattung des„ Berl. Tageblatt" und eines großen Theiles der statt der Themse beschenkt. übrigen bürgerlichen Presse, und auf solche Angaben baut man feine Angriffe gegen eine Bewegung, die denn doch zweifellos einen berechtigten Kern enthält. Ein Muster- Hauswirth. In einem Hause der Büschingsowie das Waschen der Kinderwäsche machten es erforderlich, daß der Hahn der Wasserleitung etwas öfter als sonst in Bewegung gesetzt werden mußte. Das aber konnte der biedere Hauswirth nicht ruhig mit ansehen, und um seinem schließlichen Huine vor zubeugen, gab er seiner armen Mietherin bekannt, daß sie fortab wegen vermehrten Wasserverbrauchs" monatlich 50 Bf. mehr Miethe zu zahlen habe. Wenn man bedenkt, daß der Hausbesitzer neben seinem Einkommen aus dem Hause noch eine ganz anständige Pension bezieht und außerdem noch ein eigenes Geschäft hat, wird man die Miethssteigerung um 50 Pf. wegen vermehrten Wasserverbrauches begreiflich finden! Alle Warnungen, beim Abspringen von der Pferdebahn Vorsicht zu beobachten, scheinen beim weiblichen Geschlecht fruchtlos zu sein. Am Dienstag Mittag ereignete sich in der Hermannstraße in Rixdorf ein schwerer Unglücksfall. Die Ehefrau des Arbeiters Krüger wollte ihrem in der Hermannstraße befchäftigten Manne das Mittagessen bringen und benutzte zu diesem Zur Kellnerfrage. An einem der letzten Sonntage besuchten zwei hiesige Arbeiter das Lokal des Schankwirths Stühne, Rellnerinnen, welche in den schlechten Restaurants angestellt sind, fragten, war dieser wie aus den Wolten gefallen und erklärte, Zwecke die Pferdebahn. Am Ziel angelangt, wartete die Frau Das Berliner Tageblatt" behauptet freilich, daß diejenigen Naunynstr. 6. Als sie den bedienenden Kellner nach seiner„ Karte" nicht Luft hätten, etwas zu thun. Genau dieselben Worte haben der Lokalinhaber Bescheid, denn er verbat sich und nicht sprang vom Wagen, während derselbe sich noch in voller Fahrt foir jedesmal aus dem Munde der bürgerlichen Parteien gehört, gerade höflich solchen„ Mumpig", d. h. seine Kellner nach der befand. Ihr Kleid blieb am Trittbrett hängen, sie schlug zu sobald die Angehörigen irgend eines bis dahin verachteten Be Karte zu fragen und gab den Arbeitern deutlich durch die Blume Boden und blieb wehklagend liegen. Sie hatte einen komplizirten ruses sich zu organisiren begannen, um sich aus ihrer aufge- zu verstehen, sie möchten am liebsten die Thüre von draußen zu Beinbruch erlitten. Der in der Nähe wohnende Arzt Dr. Vogel ungenen Berkommenheit emporzuringen, und die Worte ver- machen. Dieser Wunsch fand sehr bald seine Erfüllung und auch legte der Verunglückten einen Nothverband an, worauf sie nach lieren dadurch nichts von ihrer echt bourgeoismäßigen Anschauung, Erklärung, denn es stellte sich hinterher heraus, daß die beiden dem Krankenhause am Urban gebracht wurde. daß sich das„ Berliner Tageblatt" dabei nicht ohne Schadenfreude„ servirenden Kellner" gar keine Kellner waren, vielmehr anderen Dak Personen vor Hunger auf der Straße umfallen, auf einem ähnlichen Ausspruch der„ Volkstribüne" beruft. Thatsäch- Berufen Angehörende, die nur so nebenbei auch kelnerirten." fich liegen die Verhältniffe gerade umgekehrt. Es ist gar nicht eine Golche Leute spekuliren nur auf Trinkgelder, tosten bem Gait ſcheint in letterer Beit nicht mehr zu den Seltenheiten su geDie besseren Elemente unter den Kellnerinnen wurden sofort von kurrenz. schwere Aufgabe, dieses Zumpenproletariat su organisiren". wirthe nichts und machen den Berufstellnern eine schwere Kon- hören. Vor einigen Tagen spielte sich wieder eine derartige traurige Szene in der Wißmannstraße ab. Ein vor Hunger und Entbehrung völlig erschöpfter Mann, wie sich später herausBegeisterung für die Sache erfüllt und durften förmlich danach, fich aus ihrer unwürdigen Lage herauszuringen. Wer die Ver Eine polizeiliche Haussuchung in der Wohnung der erstellte, der in der Bergstraße zu Rixdorf wohnende Bildhauer griffenen gefälligen Dame" hat zu überraschenden Ergebnissen Sch., brach mitten auf der Straße bewußtlos zusammen. Auf gesucht hat, wird das nur bestätigen können. geführt. Die Polizei fand in der Wohnung der als Schneiderin einem Neubau beschäftigte Arbeiter nahmen sich des Aermsten an Logene Berichterstattung zu beschönigen, stem die Strere Wäsche und Kleidungsstücke aller Art, Schmudgegenstände, Ju- Krankenhause am Urban Sorge trng. Zum Bewußtsein gelangt, Daß das" B. T." noch den traurigen Muth hat, die ver-. gemeldeten Diebin in der Wassergaffe gewaltige Mengen und holten einen Arzt, der für dessen Ueberführung nach dem auf. Es sucht den Anschein zu erweden, tobie Reiten welen, Sparkassenbücher, welche auf den Namen der Bestohlenen gab Sch. an, infolge längerer Arbeitslosigkeit in Noth gerathen Relinerinnen- Bewegung, deswegen gegen diese Berichterstattung lauteten, Pfandscheine, viele Stoffer u. f. w., so daß zur Weg zu sein. Seit mehreren Tagen habe er nichts gegessen. Geine ufgetreten feien, weil die Versammlungen„ das Licht der schaffung der beschlagnahmten Waaren zwei Fuhrwerte erforder- Kräfte hätten ihn verlassen, als er noch einmal einen Versuch Konto der Sozialdemokratie zu setzen sei. Deffentlichkeit nicht vertragen" und ber Raban" has lich waren. Ginige zwanzig Diebstähle fönnen mit Sicherheit der machen wollte, Arbeit zu bekommen. Mögen die N. zur Last gelegt werden; die aufgefundenen Waaren haben Ihren Verlegungen erlegen ist im Krankenhause Bethanien noch so roher die am Montag durch die Explosion einer Campe in ihrer Manier behandeln, ihre wüstesten Schimpfereien werden uns rechnen, welche die N. aus bereits verschärftem" Diebesgut einWohnung, Neu- kölln am Wasser 16, zu Schaden gekommene ficht zu leuchten," schließt das„ B. T.", berat, daß ihrer Opfer ſchützen, denn dieselben grissen die N., welche frech für das Publikum, äußerste Vorsicht bei der Behandlung von Blatt, seine wesenden Kriminalbeamten die gefällige" Dame vor der Wuth Frau Tischler P. Es ist dieser Vorfall wiedernm eine Mahnung beitle Fragen" in feiner", D. b. piter perma, bet leugnete, thätlich an. Da ein Theil der Beſtohlenen seinen Be Betroleumlampen walten zu lassen. in täglich den erlogenſten Klatsch, Den bas quinberische Dirt luft bei der Polizei noch nicht gemeldet hat, ersucht die Behörde, Polizeibericht. Am 5. d. M. Morgens wurde der Ver eines Reporters zu gebären vermag, in seinen Gather the dies im Intereſſe der Untersuchung möglichst bald zu thun. golder Heerwagen auf der Belle- Alliancebrücke durch den ScheerDie Absicht, welche dem Bestreben des„ V. T." wie der ge= fammten bürgerlichen Presse, für die Ausschreitungen in den Ein wunderbares Geschick hat über dem Leben einer baum eines vorüberkommenden Schlächterwagens zu Boden gejugendlichen Selbstmordkandidatin gewaltet. Dem schauerlichen stoßen. Er erlitt außer einer Verlegung am Stopfe, anscheinen Parteien wissen sehr wohl, daß die Kellnerinnen- Bewegung an machen, zu Grunde liegt, ist sehr llar. Die bürgerlichen Selbstmordversuche, über den uns erst nachträglich Mittheilung auch innere Verlegungen und mußte nach dem Krankenhause Am wurde, liegen nach unseren angestellten Ermittelungen höchst Urban gebracht werden. – Vormittags, wurde ein Wauſe m traurige Motive zu Grunde. Im Hauſe Alexandrinenstraße 59, dem Boden eines Hauses in der Fichteſtraße erhängt vorgefunden, when nur die Stellnerinnen juhiga is a thun hatte of 4 Treppen, wohnt nämlich eine mit drei Kindern gesegnete- In der Schulzendorferstraße gerieth, su perfelben finden. flugis, Bewegung ihr Ziel nicht erreichen und die Kellnerinnen aus deren entsproffen sind, deren älteftes ein Knabe von zwei Jahren ist, wagens und wurde auf der Stelle getödtet. Wüthigen Wirthe zum Widerſtand zu zeigen, damit die Reiter fer Familie. Die Frau lebt in zweiter Ehe, aus welcher zwei Kinder zweijährige Knabe Erich Lade unter die Räder, eines ArbeitsTempelhofer Uſer 1, bon Schluß ziehen können, bug bite bonoratischen Partei nicht Jahre zählt. Während der kleine Knabe das Herzblatt ber die Zeiche eines neugeborenen Kindes, andſtück Lempel Gozialdemokraten Ende das vorgedachte Mädchen in der Familie die ſelben Zeit wurde em Mann in feiner Wohnung- 34 berneh wohl die Ginzigen sind, die sich der Unterdrückten an- Guernetbróbels, mußte bei harter Arbeit und schlechter Allianceſtraße erhängt aufgefunden. – Vor dem Hauſe ThurmErnährung eine lieblose Behandlung und Mißhandlungen er straße 8 wurde Nachmittags der dreijährige Knabe Otto Zuckerill naturgemäß die arbeitenden Klassen am meisten zu leiden haben, Hausbewohner. Wenn auch die Furcht dem Kinde meistens die am Kopfe einen Bruch des Unterschenkels, so daß er nach dem Die ungünstigen Ernährungsverhältnisse, unter denen dulden und war schon lange ein Gegenstand des Mitleids der von einem Break überfahren. Er erlitt außer einer Verlegung minderwerthige Fleisch ist bei unseren Schlächtern auf den Märkten gab es doch Augenblicke, wo die Verzweiflung es über sich ein elfjähriger Knabe aus Furcht vor Strafe aus dem Küchenvielfach nicht befriedigt werden können, da diese billigeren Ausdruck gab. Und nur zu schnell sollten diese Gedanken legenen Wohnung feiner Eltern auf den Hof hinab und erlitt Fleischtheile in einem bestimmten Verhältniß zu den übrigen in eine gräßliche That langenden Viehes stehen und also ein gewisses Maß des Absatzes in der Wohnung befand. Bei dieser Gelegenheit fiel der ihrer vollwerthigen Fleischtheilen des in Berlin zur Schlachtung ge- 29. v. M., als das Mädchen allein sich mit den jüngeren Kindern Er wurde nach dem Krankenhause am Friedrichshain gebracht. idung -bis fug mein Lager selne en 20 oldene Thren, Holzf. 10. [ 898L ftr., 74. und Caufen 263M ge nehmen. des ersteren nicht überschreiten. Ursache Rolle " umgesetzt werden. Es war Aufsicht anvertraute Goldsohn" und zog sich eine ganz geringnung fann man wohl die kürzlich von spekulativer Seite ins Leben Unfalles stand dem Mädchen aufs neue eine grausame Büchtigung gerujene Züchtung von Kaninchen betrachten, die doch bevor und um sich dieser zu entziehen, beschloß es in den Tod Mann Zeit Nachmittags wurde Zu - Abends stürzte 91 Gerichts- Beifung. gegangen. " 1 Room I, New- York. M stimmten Sonntag vorstellig zu werden, zur Tagesordnung über-| land bestehenden 59 Zentralvereinen betheiligten sich 40 an der Der Verein zur Wahrung der wirthschaftlichen Abstimmung. Für die Vertagung des Kongresses bis zum Früh En gegen den Magiftrat versuchter Betrug führte gestern Interessen in Rheinland und Westfalen hat sich gleichfalls da- jahr des nächsten Jahres erklärten sich 23, für Einberufung in diesem Jahre 17 Vorstände. Von zwei Vorständen wurde die ben 7.9 jährigen Arbeiter Friedrich Kaiser vor die 89. Ab- gegen erklärt. Mittheilung gemacht, daß sie bindende Verpflichtungen auf dem theilung des Schöffengerichts, während seine Tochter, die Schank- Mainz. Für das Schneidergewerbe ist in der Kongreß zu übernehmen nicht berechtigt wären und demnach auch wirths Wittwe Bertha Ebel beschuldigt war, ihren Vater zu dem letzten Sitzung des Gewerbegerichts ein prinzipieller Streit zum über den Zeitpunkt desselben nicht bestimmen könnten. Von den Vergeh en verleitet zu haben. Als bei Beginn dieses Jahres das Austrag gekommen, welcher lange Jahre zur Diskussion stand. Vertrauensleuten erklärten sich für die Vertagung drei, gegen die Altersv ersorgungs- und Invaliditätsgeset in Kraft trat, glaubte auch Es giebt hier drei Kategorien von Schneidern, welche für die selbe einer. Dieses Ergebnis der Abstimmung legt also der Ge die Angeklagte Ebel, daraus für ihren Bater Nußen ziehen größeren Maaß und Konfektionsgeschäfte arbeiten, und zwar neralkommission die Verpflichtung auf, den Kongreß bis zum zu sollen. Sie überredete den alten Mann, sich unter solche, welche auf der Werkstätte beschäftigt sind, solche, welche Frühjahr des nächsten Jahres hinauszuschieben. Berufung auf das Gesetz beim Magistrat zu melden und um wegen Plazmangels sich irgendwo einen Sitzplay" miethen und Unterstützung einzukommen. Er solle nur angeben, daß er un- denselben aus eigener Tasche bezahlen, und solche, welche In dem Verzeichniß der Vorstände der Zentrab unterbrochen seit dem 1. Februar 1890 bei ihr als Geschäfts- ein Gewerbepatent besitzen, Privatarbeit annehmen und nebenbei vereine können wir nachtragen: führer angestellt fei und einen Wochenlohn von 15 Mark erhalte. für ein größeres Geschäft arbeiten. Eine Verpflichtung Verband der Glas- und Porzellanmaler Deutschlands, Alt: wasser i. Schl., G. Wollmann. Die Angeklagte Ebel war vorher zum Polizeirevier gegangen zur Kündigung glaubten die Arbeitgeber bisher nur in dem und hatte sich dort für ihren Vater eine Arbeitskarte geben ersten Falle zu haben. Ein Gehilfe hat jedoch eine hiesige Firma Deutscher Metallarbeiter Verband, Stuttgart, A. Junge, Kurze straße 3, part. lassen, die sie mit den nöthigen Marken versah. Der alte Mann auf Zahlung eines zweiwöchentlichen Durchschnittslohnes verthat, wie ihm seine Tochter geheißen. Bei den angestellten Gr- flagt, der der zweiten Kategorie angehört, also einen Sitzplatz Verband der Textilarbeiter, Berlin O, P. Petersdorf, Grüner Weg 30. mittelungen fam es heraus, daß die Angaben falsch waren. hat. Das Gericht hatte zur Klärung der Sache drei Experten Raiser bekleidete niemals die Stellung eines Geschäftsführers, ernannt, je einer vom Gericht selbst, vom Kläger und Angeklagten Verband der Vergolder, Berlin S, K. Fries, Wasserthorstr. 44. sondern er war von seiner Tochter aufgenommen worden, weil vorgeschlagen und die Verhandlung um einen Tag verschoben. Im Verzeichniß der Gewerkschaftsblätter: er sich nicht mehr ernähren konnte. Er erhielt auch keinen Lohn, Nach langer Berathung und Anhören von Zeugen entschied das fondern nur Obdach und Beköstigung, wogegen er sich durch allerlei Gericht, daß auch solchen Gehilfen gekündigt werden müsse, welche Seit dem 1. Juli erscheint in Berlin ein Organ für die Buch fleine Handreichungen nüßlich zu machen suchte. Kaiser hatte auf einem fogen.„ Sipplah" beschäftigt sind und verurtheilte„ Union", G. Lehmann, Berlin SW, Heimſtr. 3. druckerei- Hilfsarbeiter: feinen Anspruch auf Pension. Die Angeklagte Ebel, die den Schneidermeister zur Zahlung von 30 M. und Tragung der" Anstifterin des mißlungenen Betrugsversuchs, behauptete im Kosten. Der Spruch des Gerichts beseitigt eine ganze Wenge Deutsch- Amerikanische Bäckerzeitung", Nr. 85 East Fourth Street, Termin, fie sei vor dem betreffenden Lieutenant des Reviers dahin von Zweifeln und Streitigkeiten, doch besteht in den Reihen der Die„ Deutsche Böttcher Zeitung" erscheint jetzt in Bremen. unterrichtet worden, daß sie den Werth der Verpflegung, die sie Arbeiter die Meinung, daß auch für solche Schneider, welche der ihrem Vater zu Theil werden ließ, einfach in baares Geld um- Umstände halber ein Gewerbepatent losen müssen, doch für ein Fr. Holtmann, Langenstr. 100, 1.& t. die vierzehntägige KündigungsDie„ Deutsche Mechaniker Zeitung" hat ihr Erscheinen ein setzen könne und deshalb habe sie einen Wochenlohn von 15 M. großes Geschäft arbeiten, angenommen. Der Gerichtshof beschloß, die Verhandlung zu ver- frist gelten müsse, weil sie in der That keine Meister, sondern gestellt. tagen und den Polizeilieutenant laden zu lassen, um von dem Arbeiter im Sinne des§ 122 der Gewerbe- Ordnung seien. Situationsbericht. In Potsdam( Fabrik von Denker) felben nähere Auskunft zu erhalten. Mainz, 3. August. Gestern fand hier eine öffentliche Ver- wurden den Tabatarbeitern wiederholt derartig große Der Bierverleger August Günther, welcher gestern vor sammlung der Lithographen, Steindrucker und Abzüge von dem Affordpreise gemacht, daß der Verdienst ein der 89. Abtheilung des Schöffengerichts zu erscheinen hatte, ist Berufsgenossen statt, die sich dahin aussprach, daß auch derartig geringer ward, daß er zur Fristung der Existenz nicht unverschuldet in den Verdacht gerathen, Verfälschung eines Ge- hier die Berufsgenossen bei der Ende dieses Jahres bevorstehenden mehr ausreichte. Infolge dessen sahen sich die Genossen( 41 Ar nuẞmittels begangen zu haben. Es handelte sich um Breslauer Tarifbewegung der Buchdrucker helfen würden, um beiter und 11 Arbeiterinnen) genöthigt, die Arbeit einzustellen, um hierdurch den Fabrikanten zu zwingen, den Lohn auf der Weizenbier, welches der Angeklagte mit Wasser so sehr verdünnt lettere bei der Erringung der erstrebten Arbeitszeit- Berkürzung zu alten Söhe zu belassen. Da ein großer Theil der Arbeiter ver haben sollte, daß es nach dem Gutachten des Gerichtschemikers unterstützen. heirathet ist, so wird um möglichste Unterstützung dringend ge Dr. Bischoff nur 7 pet. Extrakt enthielt, während es vorschriftsmäßig 10-11 pet. Extrakt enthalten soll. Der Angeklagte beWarschau, 6. August. In Tomaszow brach eine beten, vor allem aber wird der Zuzug fern zu halten sein. In ftritt entschieden, irgend welche Veränderungen mit dem Bier große Geschäftskrisis aus. Es erfolgten viele Zahlungs- Hamburg stellten 19 Brauer der Hansabrauerei die Arbeit vorgenommen zu haben, er habe es vielmehr so abgezogen, wie einstellungen; zahlreiche Fabriken haben den Betrieb stark ein, weil ihnen früher gebotene Vortheile, als verkürzte Arbeits zeit und Bezahlung der Ueberstunden, allmälig wieder entzogen er es von der Brauerei erhalten habe. Durch die Vernehmung reduzirt. werden sollten. In Barmstedt( Schuhmacher) ist eine des Dr. Bischoff wurde der Angeklagte von jedem Verdacht ge= Edinburg, 4. Auguft.( Boff. 3tg.") Die schon 6 Wochen Menderung des im letzten Bericht geschilderten Verhältnisses noch reinigt. Der Sachverständige erklärte näntlich, er habe nach: andauernden Lohnstreitigkeiten zwischen Unternehmern und nicht eingetreten, Die Former in Bernburg haben träglich die Ueberzeugung erlangt, daß der Fehler in der Brauerei Schiffs arbeitern am Glybe spinnen sich noch immer in der Fabrik nicht wieder Anstellung gefunden, sondern sich begangen sei. Das ihm zur Untersuchung übergebene Bier habe weiter fort. Die Ankündigung der Arbeitgeber, den Lohn um anderweitige Beschäftigung( in anderen Berufen) gesucht, bod plötzlich nur einen Extraktgehalt von 7 pet. gezeigt, wie sich heraus- pet. herabzusehen, trat mit dem 1. August in Kraft gegen die sind einzelne der Ausgesperrten noch arbeitslos, weswegen aud ſtellte, weil man das alte Brauverfahren durch ein neues erfekt Erwartung der Arbeiter, welche die Ausführung dieser Maß der Zuzug noch fernzuhalten ist.- Um 27. Juli kamen a có tais achtzig hatte. Der Beschuldigte müßte von dem nach dem neuen Verfahren hergestellten Erzeugniß erhalten haben. Die betreffende nahme wegen Arbeitshäufung(!) nicht geglaubt hatten. Reffelreiniger der Hamburg- Amerikanischen Brauerei sei bereits angewiesen worden, das Bier wieder in der Gestern wurde eine Massenversammlung abgehalten und der Be Packetfahrt Attiengesellschaft zum Ausstand. Den früheren Stärke herzustellen. Unter diesen Umständen beantragte schluß gefaßt, die Arbeit nicht wieder aufzunehmen, bis die Leuten wurde bis dahin für Arbeiten, welche außerhalb Ham der Staatsanwalt selbst die Freisprechung des Angeklagten, auf New- Castle und anderen Schiffsbauwersten haben den Ausständigen möglich war, nach Hause zu kommen, eine Extravergütung po Lohnerniedrigung aufgehoben wäre. Die Schiffsbau- Arbeiter von burgs verrichtet wurden und bei denen es den Arbeitern nicht welche der Gerichtshof erkannte. finanzielle Hilfe versprochen. vier Stunden Arbeitszeit bezahlt. Nunmehr sollte diese Ertra höflicher Form bei der Direktion gemachte Vorstellung erklärte diese, für das unbotmäßige Auftreten der Arbeiter auch die vergütung auf zwei Arbeitsstunden reduzirt werden. Auf eine in anderen beiden Ertrastunden fortfallen zu lassen, worauf die Arbeitseinstellung erfolgte. Bemerkenswerth ist, daß die Kessel reiniger für ihre überaus anstrengende und gesundheitsschädliche Arbeit nur 1,50 bis 2 M. Lohn erhalten. " Arb arbe Sch mac Tifd burg Kup Wal Ohli Agit Von Sperm ziald Brie 14,6 burg fra Iin Kra Spra Dor gipf gana ich Ein Ent Pro wor und die daß doch aus verst freif Reid wör Stoff fei t Bun Beze Wor troff ande wün Die nich dem Ent Pro Ueberschuß der Gesangvereine Bretzelsschluß"," Harmonia", Liedertafel der Maler 2c., Lieder freiheit" und" Maiglöckchen", Berlin, 14. Juni 100,-. Mül hausen( Elsaß)," Sch. 5,-. Verband deutscher Kürschner, Ham burg 267,50. Quartett Freundschaft", Gilbeck 32,50. Bom aufgelösten Holzarbeiter- Verein, Geringswalde 15,-. 50, 2. halte feiem gran Schei mög fenn liche tauf Birc jei m weil wiff alter Red Geit Der einf fei neh han Ein eifriger Anhänger der Naturheilkunde, der Privatschreiber Wt., stand gestern wegen groben Unfugs und wegen war die Nachricht, welche vor einigen Tagen das Land in Ueber New- York, 24. Juli.„ Rebellion in Zennessee" nicht sofortiger Befolgung einer Anordnung eines SicherDie Kohlengraber der Minen in der Nähe heitsbeamten vor der 98. Abtheilung des Schöffengerichts. raschung verfehte. An einem schönen Maitage stand der Angeschuldigte auf dem von Knoxville befanden sich seit einiger Zeit im Streik und der Alexanderplatz und hielt einige Kindermädchen, welche ihre kleinen Versuch der Grubenbesizer, ihre Stellen durch" Scabs" zu bePflegebefohlenen spazieren fuhren, einen Vortrag über die Schäd- setzen, hatte nicht den gewünschten Erfolg. Sie wandten sich in lichkeit der weißen Decken und weißen Schutzleber, welche fich folge dessen an die Verwaltung des Gefängnisses zu Nashville Quittung über bei der Generalfommission der über einigen der Kinderwagen befanden. Der Angeklagte äußerte wegen Ueberlassung von Sträflingen, sich dabei auf das Gesetz Gegen dieses Gesetz ist eingegangene Gelder: sich sehr eingehend über die Augenkrankheiten, welche die weiße Stüßend, welches die Verleihung" der Gefangenen an Privat Gewerkschaften Deutschlands in der Zeit vom 16. bis 29. Juli Farbe den Kindern zuziehen könnte, und nach und nach sammelte personen und Korporationen gestattet. Verband der Schneider und Schneiderinnen, Hannover 90, fich eine große Schaar Neugieriger um ihn herum. Ein Schutz- seitens der Arbeiter Tennessee's schon seit Jahren, aber vergebens, mann wies den Angeklagten darauf hin, daß dies kein Ort sei, angekämpft worden; bei der auch dort noch beliebten„ Pressions Von den Weißgerbern Berlins, 5. Rate 100,-. Gewerkschaften von" um Vorträge zu halten, er forderte ihn auf, sich zu entfernen. politik" ist der Einfluß der reichen Ausbeuter von bedeutend Leipzigs, durch D. B. 400,-. Vom Geschäftsführer der Destilla Der Angeklagte folgte der Aufforderung aber nicht, sondern ließ größerem Gewicht auf die Herren Gesetzgeber, die nur unter tions- Genossenschaft der Gast- und Schankwirthe, Hamburg 100, fich erst zur Wache fiftiren. Vor Gericht führte er aus, daß es besonderen Umständen den Arbeitern eine fleine Gefälligkeit er- Lese- und Diskutirklub May Kaifer", Gedächtnißfeier, 1. Rate unmöglich firafbar sein könne, wenn man im Interesse des weisen, welche zudem in den meisten Fällen nicht einmal einen 70,-. Durch H. Kühn, Waldheim( Sachsen) 5,-. Von den Gemeinwohls und gestützt auf die Regeln der Naturheilkunde für praktischen Werth hat, wie sich das an den Achtstunden- Gefeßen Weißgebern Durlachs 15,-. Aufklärung sorge. Der Gerichtshof belehrte ihn, daß er sich für in den diversen Staaten zeigte. Das wollen die Arbeiter aber Aufklärung sorge. Der Gerichtshof belehrte ihn, daß er sich für feine menschenfreundlichen Bestrebungen einen passenden Ort nicht einsehen und so sind sie auch in Tennessee bisher stets im auszusuchen habe, ahndete aber mit Rücksicht auf den guten Zwed alten Geleise geblieben. Auch war es noch nicht vorgekommen, des Angeklagten jene Uebertretung nur mit einer Mart Geld- daß man die Stellen von Streifenden durch Sträflinge befeyte. Daß man dies jetzt praktizirt, hat den Streit zum Reißen strafe. gebracht. Etwa 400 der Streifenden welche durchgehends im Für den Maifonds find weitere Beträge eingegangen: Eine Ladendiebin von besonderer Gemeingefährlichkeit Besitz von Waffen sind, indem ein schon früher gemachter Ver- Vorige Quittung 70 809,05 M. Jehoe, Maurer 25,- Geeſt ist die 51 jährige Wittwe Henriette Blasch, geb. Grett, welche such der Staatsbehörde, dieselben zu beschlagnahmen, nicht ge- hacht, Arbeiterschaft, durch Messerschmidt 95,50. Oberstürzel, Berlin 80,-. Stettin, von gestern der zweiten Ferienstrastammer des Landgerichts I. vorge- lungen war zogen nach den Minen von Briceville und zwangen Schäffer 1,-. Schiffbeck 54,75. führt wurde. Es war das siebente Mal, daß sie vor Gericht die Bedeckungsmannschaft der ca. 50 Sträflinge nebst diesen zur den Genossen, 3. Rate 400,-. Rigdorf, Maurer 100,-. Berlin, stand und wie in den früheren Fällen handelte es sich auch jetzt Abreise nach Knoxville. Auch in anderen Minen ward auf die Interessenverein der Kistenmacher 35,85. Rathenow, Wahlverein Rathenow, Maifeier 2,-. Eimsbüttel, Großkopf 2, wieder um Diebstähle, die in Schuhmacherläden ausgeführt wor- selbe Weise vorgegangen. Seitens des Gouverneurs wurden darauf den waren. Am 13. Juni erschien die Angeklagte in einem mehrere Kompagnien Miliz nach dem Schauplatz der Unruhen beordert, Sarburg, Ueberschuß von einem Spazierſtock, durch H. D. 1,40. Schuhwaarenladen in der Madaistraße. Sie begehrte ein paar die aber nichts ausrichten konnten, da inzwischen nicht nur die Rendsburg, Gewerkschaften 57,80. Solingen, Gewerkschaften, dritte( Schluß-) Rate 16,45. Augsburg 56,50. feine Damenstiefel. Der allein im Laden anwesende Meister ganze Bergarbeiter Bevölkerung zusammengeströmt war 126 zielbewußten 126,-. hatte seine liebe Noth mit der Kundin, die ein Paar nach dem darunter 1500 mit Büchsen, die Uebrigen mit Schrotflinten und Rate 280,-. Dortmund 42,50 anderen anprobirte, ohne etwas Passendes finden zu können. Revolvern bewaffnet, sondern auch die übrige Bevölkerung zweiter Wahlkreis, dritte Unermüdlich holte der Verkäufer immer mehr Stiefel herbei, bis für Jene eintrat. Die ganze Miliz des Staates wurde nun Dessau, durch E. Hosang, Vertrauensmann 10,-. Altenburg die Angeklagte endlich ein Paar gefunden hatte, das ihr zusagte. mobil gemacht und nun zunächst nach Knoxville beordert. Der Arbeiterschaft, durch H. Kappler 820,40. Preet, Tischler 18, Sie zahlte und ging, der Meister räumte die Stiefel wieder Gouverneur Buchanan selbst hatte sich ebenfalls dorthin begeben Riel 86,-. Dresden, Gewerkschaften, 2. Rate 1000,-. Sa fort, die zuletzt einen förmlichen Haufen um die Käuferin und eine Ansprache an die ihren Unwillen sehr stark zeigende burg, Gewerkschaften, 2. Rate 1121,60. München 195,-. Stutt gebildet hatten, sodaß sie einen Ueberblick in Betreff der Bevölkerung gehalten, worin er darauf verwies, daß er das nun gart, Gewerkschaften, 3. Rate 400,-. Hastedt= Hemelinge, Ref Bahl nicht mehr gewährten. Hierbei stellte der Verkäufer einmal bestehende Gesetz auszuführen habe und der einzige Weg 7,50. Lockstedt, Verband deutscher Zimmerleute 30,-. Magde jest, daß zwei Paar Stiefel gestohlen waren. Da die Angeklagte für die dadurch Geschädigten die Aufhebung desselben durch die burg 9,95. Freiberg( Sachsen) 19,75. Berlin, G.§. 1,- 3 Summa für den Maijonds 75 455,-. keine Tasche bei sich geführt, so blieb nur anzunehmen, daß sie Legislatur sei. Er machte damit aber keinen Eindruck, indem burg 9,95. Freiberg( Sachsen) 19,75. Berlin, E. H. 1,-. J fich eines alten Diebestniffs bedient, um die Stiefeln unbemerkt ihm entgegnet wurde, daß die Legislatur- Mitglieder bestochene fortzuschaffen. Die Diebinnen von der Spezialität der Ange- Kreaturen der Unternehmer seien. Die beiden Heere" stehen sich flagten pflegen nämlich ihre Beinkleider mit Messinghäfchen zu nun infolge eines besonderen Umstandes thatenlos gegenüber; der gleich dem versehen, an welche sie die Stiefel, welche sie stehlen wollen Sheriff des betreffenden Countys nämlich hat sich unsichtbar gemacht, und ohne dessen ausdrückwährend des Anprobirens befestigen. Sind sie mit der Beute Grubenleiter außerhalb des Ladens, so werden die Stiefel auf dem nächsten liches Verlangen kann die Militärmacht nicht einschreiten! MittlerQuittung über die bei der Generalfommission der Gewerb Hausflur losgehatt. Mit Hilfe des Verbrecher Albums wurde weile sind Unterhandlungen geführt worden; die Streifer erdie Angeklagte leicht ermittelt. Im Termine versuchte sie ver- flärten sich damit einverstanden, die Sträflinge wieder in die schaften Deutschlands in der Zeit vom 11. bis 17. Juni einge geblich ihr Heil im Leugnen, der Staatsanwalt hielt sie für über Minen zu lassen, wogegen der Gouverneur sich verpflichtet, fofort gangenen Gelder: Ertrag einer amerikanischen Auktion unte führt und beantragte eine Zuchthausstrafe von fünf Jahren. Das eine Extrasigung der Legislatur einzuberufen. Das Gesetz wird Mitgliedern des dramatischen Klubs„ Wedde- Lassalle", Hamburg Urtheil lautete auf drei Jahre Zuchthaus und die üblichen nunmehr fallen. Wie es heißt, ist der Hauptführer der Re- 2,15. Von den Weißgerbern Durlachs 15,- Ueberschuß Nebenstrafen. bellen" ein kleiner Geschäftsmann von Knoxville, wie überhaupt einem Kranz am 1. Mai, Hamburg 6,20. Weißgerber in Berb pathifiren. Es ist dies dadurch zu erklären, daß die kleinen Meißner, Hamburg 7,-. Von den Weißgerbern Berlins, 4. Rate Lente" dort fast gänzlich von der Bergarbeiter- Bevölkerung leben 100,-. Verband der Barbier, Friseur- und Perrückenmacher Soziale Uebersicht. " von Böttchern Berlin Hamburg A. Dammann, Kassirer. Hamburg, Zollvereins- Niederlage Wilhelmstraße 13, 1. Etage. ( Nachtrag.) und der Ersatz derselben durch Sträflinge- auf längere Beitgehilfen, Filiale Dortmund 2,65. ihr eigener Ruin wäre. * Der größ an bei verse gege felbe duft dem rung Tege und die Dem reli fich. Offe jede mög Bur Ber ber Au Stam vo Lang Für den Maifonds find weitere Beiträge eingegangen Vorige Quittung 44 555,89. 2. Wahlkreis, Hamburg, 2. Rate Aus dem Korrespondenzblatt der Generalfommission 690,-. Aus Neumünster 48,50. Schneider Münchens 200, Aus Haynau i. Schl. 18,50. D. Gullwiß, Meißen 97.25. Au Frose in Anhalt, 6. August.( ,, Berl. Tagebl.") Die BeIegschaft der hiesigen Anhaltischen Kohlenwerte der Gewerkschaften Deutschlands. hat die Arbeit niedergelegt. Magde Bon mehreren Halberstadt 200,-. Aus Breslau 78,50. Gewerkschaften burgs 850,-. land jett bedo mat Au Tebb zügl hau Don wen daß in icha Derf hab wel Der Schr erfl Polt niff Zum Gewerkschaftstongreß. Die Generalkommission hat sich, wie seiner Zeit bekannt geHückeswagen. In der Tuch fabrik von Gebrüder Schnabel legten am 3. August die Weber die Arbeit nieder. geben worden ist, an die Vorstände der Zentralvereine und die Zittauer Buchdruckern durch H. N. 8,80. Gewerkschaften Leipzig Vor einigen Wochen wurde denselben ein neuer Lohntarif auf- Bertrauensleute der Gewerkschaften gewandt, um diese entscheiden 800,-. Arbeiterschaft Veltens 204,25. Von den Weißgerbern die Beschwerde der Arbeiter wurde denselben gesagt, fie follten Jahre abzuhalten sei oder bis zum Frühjahr des nächsten Jahres Verband der Schneider, Filiale Herne i. W. 25,-. Arbeiterschaft gehängt, welcher bedeutende Lohnreduktion in sich schloß. Auf ju laffen, ob der projektirte Gewerkschaftskongreß noch in diesem Karlsruhe- Mühlburg 47,50. Sch., Aachen 4,20. Aus Soltau 11,50 für den alten Lohn weiter arbeiten, bis Herr Otto Schnabel von vertagt werden solle. Die Ursache dieses Vorgehens war, daß die Homburg v. d. Höhe 32,75. Gewerkschaften Düsseldorfs 187,55 der Reise zurückgekehrt sei. Derselbe ist nun zurückgekehrt und so Kommission von verschiedenen Seiten darauf aufmerksam ge- Bimmerer Gaardens 17,-. Arbeiter Gaardens 87,-. Arbeiter sollte denn die Sache ins Reine tommen. Die Arbeiter suchten macht wurde, daß die Einberufung des Kongresses in diesem schaft, Einsiedel- Zwickau 10,-. Von den Schneidern Berlin auf gütlichem Wege eine Einigung zu erzielen, erklärten fich so- Jahre nicht rathsam sei, weil einmal die Meinung über eine 75,-. Tabatarbeiter, Hildesheim 48,90. Aus Halle a, b. 6 gar bereit, sich von einigen Waaren noch einen Abzug gefallen engere Verbindung der Gewerkschaften noch nicht genügend ge- 60,-. Aus Finsterwalde 87,10. Werstarbeiter Lauenburgs 14,25 au laffen, trojdem aber scheiterte der Versuch an der Hartnäckig- flärt wäre, andererseits aber die Genossen durch die Deckung der Arbeiterschaft Offenburgs intl. 76,13 v. d. Hutmachern Offen keit des Herrn Schnabel. Zuzug ist fernzuhalten. Unfosten für die vielen in diesem Jahre stattfindenden Kongresse burgs i. B. 150, 13. Durch Aus Furtwangen 27,-. zu sehr petuniär belastet würden, was um so mehr 13,65. Drechsler, Plauen i. 2. 3,40. über das Gesuch der sächsischen Handelskammern, bei den Regie- fchaftlichen Niedergangs befinden. Aus Helmstedt Rahentamp Die vorgenommene Ab- Arbeiterschaft, Hajtädt- Hemelingen 249,50. Aus Freiburg i B Aachen. Die Handelskammer für Aachen und Burtscheid ist Bedenken erregen müßte, weil wir uns in einer Zeit des wirth- Steinmek, Kl.- Borstel 51,50. Aus Thalheim( Erzgebirge) 100, rungen um Festlegung des Osterfestes auf einen bestimmung hat folgendes Resultat ergeben: Von den in Deutsch- 122,50. Expedition der Volkswacht", Bielefeld, Neft- 65 Mc G ber üh in Die Dem uch den die Ge zum ab Ult rze Liner 4. : uch reet, nen. ein fer) roße ein nicht Arbeiterschaft Burg- Magdeburg, d. E. Raturbe 81,60. Bigarrens Bur Verhandlung gelangte ein Antrag der Freien Gemeinde| eine Versammlung mit Damen abzuhalten. Kollege Werner gab arbeiter, Schuhmacher, Tischler, Schneider, Bimmerer, und zu Hannover, dem Artikel III der Bundesverfassung hinzuzufügen: dann den Bericht über das stattgehabte Sommerfest, wonach trotz Schriftsezer, Verden 108,25. Ortsverein der Glacee- Handschuh-" Politische Fragen, wie politische Parteistellung der Bundes- des schlechten Wetters noch ein namhafter Ueberschuß für die macher Berlin 59,55, Drechsler Berlins, 2 Rate 82,-. Vom mitglieder bleiben der freien Selbstbestimmung eines jeden Kaffe verbleiben wird. Tischler- Fachverein, Tondern 4,50. Arbeiterschaft, burg 88,75. Bern Bundesmitgliedes überlassen und sie dürfen weder in Bundes Aus Gotha 18,20. Unterstüßungsverein der versammlungen, noch in dem Bundesvorstande zum Gegenstand Eine große öffentliche Versammlung aller in der Kupferschmiede, Brandenburg 8,-. Aus Rigdorf 58,50. der Erörterung oder Berathung gemacht, noch in den Bundes- Seifenindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen fand Wahlverein Bieber- Offenbach a. M. 10,- Von den Tischlern blättern zum Abdruck gebracht werden." Dieser Antrag wurde am 2. August Vormittags statt. Genosse Bezel hielt unter Doligs 7,50. Die Töpfer von Kleinmöhlau- Raguhn 15,22. von Stoltetuß( Hannover) mit der Haltung der Behörden während großem Beifall einen Vortrag über das Thema: Welche Agitationskommission der Instrumentenarbeiter, Berlin 57,65. der letzten fünf Jahrzehnte begründet, aber durch Annahme eines Organisation ist für unsere Branche die beste? In der Diskussion Bon einigen Arbeitern Osnabrücks, inkl. 6,25 m. für die aus- Antrags erledigt, welcher besagt, es sei durch Kundgebungen sprachen sämmtliche Redner im Sinne des Referenten, worauf Sperrten Bergleute 21,25. Aus Ludwigshafen 192,-. Die fo- früherer Bundesversammlungen in hinreichender Weise dafür folgende Resolution zur einstimmigen Annahme gelangte:„ In zialdemokratischen Arbeiter, Posen 30,-. Von den Arbeitern, Sorge getragen, daß Politik von den Verhandlungen Anbetracht der sich immer mehr zuspizenden Klassengegenfäße Brieg i. Schl. 18,80. Gewerkschaften Goldbergs i. Schl., 2. Rate, der Bundesversammlungen den und der sich mehr und mehr häufenden ungünstigen wirthschaft14,60. Unterstützungsverein der Kupferschmiede, Filiale Alten- Verhandlungen am folgenden Tage ist zu berichten: lichen und gesellschaftlichen Zustände, beschließt die heute in burg 6,50. In Summa für den Maifonds 50 158,14 m. Samburg, Zollvereins Niederlage, A. Dammann, Kassirer, Zollvereins- Niederlage, Wilhelm str. 13. 1. Et. Versammlungen. " Aus ferngehalten wird. Ein Antrag, der Bundesvorstand möge die statistischen Aemter Scheffer's Saal tagende öffentliche Versammlung aller in der veranlassen, die freireligiösen Gemeinden nicht als christliche Seifenindustrie beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins Setten zu bezeichnen, wurde angenommen. Zwei Anträge der und Umgegend mit aller Energie für den Zusammenschluß Freien Dissidenten- Gemeinde in Charlottenburg, des Inhalts, daß sämmtlicher gewerblicher Hilfsarbeiter aller Branchen zu einem alle Bundesgemeinden einen freien Namen anlegen möchten, der großen Ganzen resp. für eine Lokal- Zentralisation einzutreten, nicht mit dem Worte Religion in Verbindung stehe, und daß in zwecks Erzielung gesünderer Lebensbedingungen." sämmtlichen freireligiösen Schriften statt Prediger Sprecher gesetzt werde diese Anträge wurden mit der Begründung abgelehnt, Zu der Versammlung des Fachvereins der Tischler man wolle Religion, wenn auch eine freie, haben und dies( Norden) am 4. August waren die Kollegen der Modellbranche Eine stark besuchte Versammlung des sozialdemo- müsse im Titel der Gemeinden zum Ausdruck gebracht werden, besonders eingeladen worden und auch ziemlich zahlreich erTratischen Wahlvereins für den fünften Ber- und was das Wort Prediger" anbetreffe, fo gäbe es Gemeinden schienen. Kollege Wiedemann schilderte die traurigen Zustände liner Wahlfrei 3 tagte am Montag. An Stelle des durch in Deutschland, z. B. in der Provinz Preußen, deren Mitglieder im Tischlergewerbe und fand allseitige Zustimmung. Er bewies Krankheit am Erscheinen verhinderten Genossen Wilh. Werner diesen Ausdruck lieber als jeden anderen hörten. Zur Frage der die Nothwendigkeit einer strammen Organisation und empfahl. sprach Genosse Pir ch über den Programm- Entwurf des Partei Ausstellung des heiligen Rockes" zu Trier, wurde vorgeschlagen, als gegenwärtig bestes Kampfmittel die öffentliche Besprechung Dorstandes. Seine Ausführungen fanden wenig Beifall und eine Broschüre möglichst unentgeltlich herauszugeben, welche viel der verwerflichen Manipulationen verschiedener Ausbeuter. Hier gipfelten in Folgendem:" Ich halte es für verkehrt, daß ein leicht den J. Ronge'schen Brief, welcher in den 40er Jahren so auf erläuterte Rollege Wiedemann den Zweck der vorzunehmenganz neuer und so langer Entwurf ausgearbeitet worden ist; berühmt geworden, nebst einem Vor- und Nachwort enthalte. den Statistik und fordert auf, möglichst genaue und jedenfalls ich finde auch keine grundsägliche Verbesserung in demselben. Der Vorschlag fand Annahme. Dem Bundesvorstand, welcher nur wahre Angaben zu machen. Kollege Millarg rieth den KolGinige Säße find präziser und wahrer als früher, doch sieht der mit der Herstellung der Broschüre beauftragt ist, sind zu diesem legen, der Statistik ein Haushaltungsbudget beizufügen. Die Entwurf aus wie ein Referat. Ich bin dafür, daß wir das alte 3wede 400 m. aus der Bundeskasse zur Verfügung gestellt. Kollegen jeder Werkstatt sind verpflichtet, einen Delegirten aus Programm nur ändern dort, wo dies neuerdings Bedürfniß ge- Cine lebhafte Diskussion entspann sich über folgenden Antrag der ihrer Mitte in die demnächst stattfindende Versammlung zu entworden ist. Redner meinte, gerade an dem überaus kräftigen Magdeburger Freien Religionsgesellschaft:„ Die Bundesversamm- senden, welche sich speziell mit der Statistik beschäftigen wird. und präzis gefaßten ersten Theil des alten Entwurfes hätten sich lung wolle beschließen, daß es eine Ehrenpflicht jedes Frei- Achtung! Die Zahlstelle( 15) Pantstraße 32 ist irr die Gegner die Köpfe eingerannt. Es könne zugegeben werden, religiösen, speziell eines Gemeindebeamten sei, feine Kinder in thümlich als verlegt angezeigt, dieselbe befindet sich aber nach daß man die Worte in demselben nicht absolut richtig seien, feiner freien Religion unterrichten und erziehen zu lassen, und wie vor Pantstr. 32 im Restaurant. doch müsse man den Sinn alles darin Stehenden als den durch den neugewählten Bundesvorstand zu ersuchen, in einem Rundaus richtigen anerkennen. Man habe allenthalben in Genossen- schreiben an die Gemeinden dies baldigst kund zu geben". In Eine öffentliche Versammlung der Schuhmacher und freifen gewußt, daß wenn darin stehe, Arbeit ist die Quelle alles Rücksicht auf den Hausfrieden und die Beamten wurde dieser verwandten Berufsgenossen fand am 3. August statt. Frau Reichthums, man daran gedacht habe, daß dies Antrag abgelehnt und an Stelle dessen beschlossen, der Bundestag Rohrlac referirte über die unbefriedigende Lage der in der Schuhwörtlich zu nehmen sei. Aber man habe sich gesagt, alle Roh- erkläre es für wünschenswerth, daß jedes Gemeindemitglied, und Schäftebranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen und stoffe und Produkte erhalten erst durch die Arbeit Werth. Darum speziell jeder Beamte, seine Kinder in seiner Religion unterrichten wie dieselbe zu beffern sei. Die Referentin empfahl die Organifei der Sinn des alten Programms unantastbar. Mit andern und erziehen lasse". sation in Form von örtlicher Zentralisation als das beste Mittel. Punkten des neuen Programm- Entwurfs, so dem Fallenlassen der Den Schluß der Verhandlungen bildete eine Besprechung über Diese Meinung der Referentin rief eine sehr lebhafte Diskussion Bezeichnung des„ ehernen Lohngesetzes", erklärt sich Redner ein- Die Stellung der Gemeinden zu den sozia- hervor, an der sich die Kollegen Schmolling, Krause und Menzel verstanden. Dagegen ist er der Ansicht, daß der Name mit den list is chen Bestrebungen". Der erste Redner, Herr betheiligten, welche gegen diese Form der Organisation sprachen Borten Sozialdemokratische Arbeiterpartei" am besten ge- Scholl- Nürnberg, entwickelte den allbekannten Standpunkt: und Branchen Organisationen forderten. Die Kollegen troffen sei. Ebenso genüge genüge die einfache Bezeichnung Wir wollen die Grundlage für eine bessere Zukunft der Menschen Pape, A. Fleischer und Andere stellten sich auf den StandRapitalisten". ES der Referentin. Einen Unterschied zwischen Industrie- und legen und haben in dieser Beziehung zur Sozialdemokratie puntt zwei Resolutionen anderen Ländern giebt er nicht zu. Statt Umwandlung" Annäherungspunkte, aber wir wollen in unseren Gemeinden keine eingereicht, welche den verschiedenen Standpunkt der Kollegen wünsche er„ Ueberführung" in die genossenschaftliche Produktion. Politik, und das unterscheidet uns von ihr. Auch denken wir zum Ausdruck brachten. Nach nochmaliger heftiger Debatte Die Bemerkung, daß wir mit dem sogenannten Staatssozialismus gar nicht daran, auf sogenannte revolutionäre Weise vorzugehen, wurde von der Abstimmung über die Resolutionen Abstand genichts gemein haben, sei völlig überflüssig. Denn wir seien eben sondern halten fest am Wege der Reform. Welcher Partei sich noinmen, und ein Antrag eingebracht, welcher die Agitationsdemokratische, nicht fonservative Sozialisten. Der ganze neue jeder von uns anschließen will, ob der sozialdemokratischen oder kommission beauftragt, in der nächsten Zeit eine zweite öffentliche Entwurf sei nichts als eine Ausschmückung des alten Eisenacher der staatssozialistischen Richtung, das muß ihm freistehen. An Versammlung einzuberufen, deren Tagesordnung die Gründung Programms mit Weglaffung all des durch die Entwickelung un- den politischen Fortschritten und Bestrebungen müssen wir uns einer Organisation im Sinne der Referentin bilden soll. Dieser baltbar Gewordenen. All die Forderungen des zweiten Theils außerhalb der Freien Gemeinden betheiligen. Antrag fand mit der Bemerkung Annahme, daß die Weißenfelser feien nichts als ein Anhang zum Programm. Rongreßbeschlüsse hoch zu halten, speziell aber auch Arbeiterinnen Redner befürwortet auch hier die Fassung des alten Proaufzunehmen seien. Der Ueberschuß der Tellersammlung wird, gramms. Was man z. B. bei Wablen fertig bringe, die Enteinem Antrage zufolge, zur Unterstüßung der streifenden Kollegen scheidung durch das Volk, müsse auch bei Krieg und Frieden verwendet werden. möglich sein. Man wird bald feinen Unterschied der Zeit mehr tennen.( Nuf: An jeden telegraphiren!") Ar llen, der ver ge In rbeit eits ogen eine noch aben fich doch auch ig hen Den Sam nicht Don rtra te in Tärte die die effers Oliche ber July 0, aften tilla 00, Rate ben reine eder Mül Dam Bom gen: Seeft el, 2. Don erlin, perein 2, 1,40 aften, erlin burg 12,50 burg 18, Har Stutt Ref cagde ewerb einge Ju unter nburg von Berbit Serra Rate acher gen: Rate 200, Aus Tagbe reren cipzig rbern 11,50 fchaft 87,55 beiter Serling " wurden Vogtherr Berlin erwidert, die sozialdemokratischen Beftrebungen hätten sich einen höheren Rang erworben, als den gewöhnlicher Parteibestrebungen, sie stellten eine neue Weltanschauung dar. Und als einer solchen müßten die freireligiösen Bestrebungen ihr gewissermaßen theoretisch- freundschaftlich gegenüberstehen. Redner ist nicht der Meinung, daß gute Men Der Bildungsklub der Hausbiener hielt am 2. August Genosse Peu 3: Wenn alle Sozialdemokraten ihre persön schen gute Verhältnisse schaffen, sondern gute Verhältnisse seien eine ziemlich gutbesuchte Versammlung mit Damen ab. lichen Meinungen über das Programm ausdrückten, sei man in eine unerläßliche Vorbedingung für das Befferwerden der ge- Das Referat hatte Genosse Henning( Lehrer der Arbeiter„ Ein Blick tausend Jahren mit den Berathungen noch lange nicht fertig. fammten Menschheit. Die Hauptaufgabe der Gemeinden wäre Bildungsschule) übernommen, derselbe sprach über: Birch bedarf jedenfalls gar keines Programmes. Jeder Agitator die Erziehung der Kinder. Die Ansicht, daß die Kinder allen in Natur und Menschenleben." Lebhafter Beifall lohnte dem sei mit dem neuen Programın zufriedener, als mit dem alten, fonfessionellen Einflüssen fern zu halten sind, nehme in sozial- Referenten für seinen zweistündigen lehrreichen Vortrag. weil es eine ganze Reihe gereifter Gedanken biete. Aus rein demokratischen Kreisen immer mehr zu und damit die Freund- In der Diskussion sprachen einige Kollegen sowie eine Dame wissenschaftlichem Grunde habe er sich gegen einige Säge des schaft für die Gemeinden. Hier müsse man der Sozialdemokratie im Sinne des Referenten. Zum Schluß machte Kollege Bendix alten Programms gewandt. Zufrieden sei er mit dem Passus: entgegen kommen, indem man mehr als bisher alles vermeide, auf die am 11. August stattfindende öffentliche HausdienerTrennung des Arbeiters von den Arbeitsmitteln". Es ist dem was Anstoß erregen könnte. Versammlung aufmerksam. Redner nahezu verdächtig, daß man neuerdings auf gewisser Herbert Stettin schloß sich dem Vorredner an. Die Versammlung wurde mit einem Hoch auf die interSeite Mary bei Seite schieben will. Auch findet er es nicht in h. Mehner: Wenn darauf hingewiesen werde, daß nationale Sozialdemokratie geschlossen. Der Ordnung, wenn man sich mit„ Wir" bezeichnet. Man solle unsere Bestrebungen religiös wären, so könne damit nur gemeint Der Rest des Abends wurde durch gemüthliches Beisammeneinfach und richtig sagen" Ich". An und für sich sein, daß es fittliche Bestrebungen sind; und sittliche Bestrebungen fein ausgefüllt. sei das„ Wir" ein Ausdruck der Bescheidenheit. Dann feien wesentlich in den sozialdemokratischen enthalten, mehr als nehme man in der Regel an, daß ein gewiffer Kreis vor in denen anderer Parteien. Sittlichkeit zu predigen, würde sandpartie nach Adlershof. Abfahrt 7 Uhr 30 Min. Görliger Bahn." Treffhanden ist, der mit Ginem übereinstimme, was aber hier nicht zwecklos sein, wenn wir nicht gesellschaftliche Verhältnisse schaffen, punkt: Wölftein, Luſtgarten( Inh. Wiedemann u. Manofsti). Allesozialdemo= Der Fall. Die Eisenbahn ist, das hält Redner aufrecht, ein die es jedem ermöglichten, sittlich sein zu können, darum müsse fratischen Zefetlubs find hierzu freundlichst eingeladen. größerer Revolutionär als die Opposition.( Lebhafter, lang man die sozialdemokratischen Bestrebungen fördern; wenn dies Achtung, Schäftebranche! Sonnabend, den 8. d. Mts., Abends präzise anhaltender Beifall.) Ferner hält Peus es für unpassend, nicht geschähe, so nüze das Sittlichkeitpredigen ebensoviel, als es bei Berathung des Programms unser Pulver auf uns selber zu einem hungrigen Handwerksburschen nüße, wenn er bei einem verschießen, wo wir doch dasselbe so nothwendig zum Kampfe Geistlichen anpocht und ihm dieser, ohne ihm etwas zur Befriedigegen die Gegner bedürfen. gung des Magens zu geben, seinen Segen ertheilt. Schmidt Tilsit hielt es ebenso für richtig, daß gute Menschen bessere Verhältnisse machen und umgekehrt bessere Verhältnisse Bedingung für gute Menschen sind. Man müsse drum das Gine thun und das Andere nicht lassen, sich in sozialer Lese- und Diskutirklubs. Freitag. Karl Marr", Abends 9 1hr, und fittlicher Beziehung bethätigen. Angenommen, vollkommene bei Grube, Mariendorferstr. 10. Gäfte haben Zutritt." Süden", Abends Berhältnisse würden herangebildet, so hätten diese sicherlich keinen 8 Uhr bet Schwarzkopf, Stalizerstr. 11. Westen", Abends 8% ühr bei Bestand, wenn nicht gute, charaktervolle Menschen, die wir heranbilden wollen, vorhanden wären. Drum sei die Sozialdemokratie eigentlich den freireligiösen Gemeinden zu Danke verpflichtet. Voigt Offenbach wendete sich gegen die Ansicht der Sozialdemokratie, daß das Bürgerthum nicht mehr fähig sei, ideal zu wirken, diese Fähigkeit hätten viele Bürger bewiesen. Tegen. Birch tonstatirt, daß er bis auf wenige Punkte mit dem felben einer Meinung ist. Genosse Niederauer ist für Streichung des Wortes In dustrieländer". Er will das Programm in Uebereinstimmung mit dem Referenten präziser und fürzer gefaßt wissen. Den Forderungen an den heutigen Staat tönne er feine wichtigkeit beiNach längeren persönlichen Bemerkungen des Genossen Peus und einem furzen Schlußwort des Referenten schloß gegen 1 Uhr die Versammlung mit einem dreifachen Hoch auf die Sozial-| demokratie. fich. Der Leseklub um gicht veranstaltet Sonntag, den 9. Auguft cr., eine 9 Uhr, Versammlung bei Beyer, Neue Grünftr. 14. Tagesordnung: Vortrag. Discussion. Leyte Borbereitung zur Dampferpartie zu Sonntag, den 16. 5. wts. Recht pünktliches und zahlreiches Erscheinen ist Pflicht. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter( E. H. nr. 29.), su Hamburg, Filiale Berlin 8. Mitgliederversammlung am Sonnabend, den 8. August cr., Abends 8 Uhr, bei Herrn Witte, Hochstr. Nr. 32a. Tagesordnung: 1. Kaffenbericht. 2. Berschiedenes. 10 Uhr, Rosenthalerstr. 38. Bortrag des Herrn Henning: Ursachen der Refor Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 9. Auguft cr., Vormittags mation des 16. Jahrhunderts. Gäste, Damen und Herren, burch Mitglieder eingeführt, willkommen. Böhland, Bülowstr. 52. Gäste, burch Mitglieder eingeführt, haben Zutritt. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. Uebungsstunde Abends 9 Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. Raiser'fcher Männerchor", Schönhauser Allee 28 bet Kuhlmey. Arbeiter Gesangverein Nord", Brunnenstr. 38 bet Gnadt.- Gesangverein, Vorwärts 1", S.D. Adalbertstraße 21 bet Roll. Gesangverein orbeerfranz", Weinstraße 11 bet Feind.. um mei's cher Gesangserein", Elisabethstr. 11 bei Rüth. Karthaus'scher" Gesangverein, Frankfurterstr. 79 bei Krüger.Buchbinder Männerchor" Berlins, Alte Jatobftr. 75 bet Feuerstein. Gesangverein Die 14. Bundesversammlung des Bundes freier Es sprachen zu dieser Angelegenheit noch die Herren Pränreligiösen Gemeinden Deutschlands ging am 2. August vor gel- Königsberg, Tschirn Breslau, StoItefuß- Hannover, Gefangverein, Maiglöckchen", Hochstraße 32a, bei Wilte. GesangDer Vorsitzende des Bundesvorstandes, Herr Voigt- Sänger- Frankfurt, ein Herr aus Halberstadt und Schollverein„ Gemütlich feit"( Buyer), Seydelstraße Nr. 30. " Jugendfreuden", Bergstraße 68 bei Steller. Gesangverein ris", Offenbach, eröffnete die Versammlung mit dem Wunsche, daß Nürnberg. Der Lettere faßte die Stellung der freireligiösen zur Ropuiderstr. 127a bet küſter. Gefangverein Collegia", Reichenberger jeder im Kampfe der Geiſter die Versöhnlichkeit walten laffen sozialdemokratischen Bewegung dahin zusammen, daß beide wohl traße 16 bei Päßold. Wilhelm Seeger'sche Liedertafet", Gefangvereinhoffnung", Friedrichsmöge; denn nichts verletze mehr als die schroffe Formn. Die ein Ziel hätten: das der Herbeiführung humaner Zustände im Reichenbergerstr. 88 bei Trucks. Gesangverein yra 2", Charlottenburg, Bureauwahl ergab folgende Zusammenstellung: Friederici Diesseits; daß aber die freireligiöse Bewegung erst bessere Men- Mofinenstraße B bei Griſchow. berg, Friedrich Gefangverein Johanni", RüdersdorferBerlin, Klees- Bucau, Vogt- Offenbach( Borstgende), Her- schen und mit diesen vollkommene Zustände im Allgemeinen zu traße 45, Geſellſchaftshaus Oſtend. Gesangverein Siberte", Wrangelbert: Stettin und Säfeler Braunschweig( Schriftführer). erstreben gedenke, während die Sozialdemokratie das umgekehrte fraße 84, b. llbrich. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Aus dem von Herrn Voigt gegebenen Bericht des Bundesvor- Verfahren für das richtigere halte. Nachmittags um 1/26 Uhr Freitag: Berein, Brüne Zanne" supr bei Leßner, Martussir.§. landes ist hervorzuheben, daß die freireligiöse Bewegung einen erreichten die Verhandlungen des Bundes ihr Ende. Rauchklub ,, Rothe Qua st e" bei Gimecke, Röpnickerstr. 130. langsamen aber stetigen Fortschritt verzeichnet, obgleich Theile DeutschGefang-, Turn- und gesellige Vereine. Berliner Turngenossen= lands, die zu Anfang der Bewegung mit an der Spize standen, dies Der Zentralverein der Hans- und Geschäftsdiener fchaft, 9. M.- Abth. Jeden Dienstag und Freitag 8-10 Uhr, Blumenstr. 63a Waldesrauschen", hielt am 4.„ unton" vende» uor, in per Berliner Bodbedauerte, daß der Bundesvorstand seitens der Gemeinden Vortrag des Herrn Dr. Bernstein über die Ursachen der Krank- Braueret. Musikdilettanten- Verein„ Io de" 9-11, Uebungsstunde. Neue Mitglieder werden Gesangverein ibertee". Bei Ulrich, materiell nicht so unterstützt würde, daß er der ihm übertragenen heiten bot. Der Redner führte aus, daß alle Krankheiten sozusagen angelfir. 84. Stimmbefähigte Genoffen werden gewünscht. Aufgabe voll gerecht werden könne. in den Kinderschuhen stecken und vor allem auf gute Luft und Musit- Dilettantenverein Staccato" Dirigent A. Lepke. Freitag, Die Besprechung des Berichts gestaltete sich zu einer sehr genügendes Licht Werth gelegt werden müsse. Für eine Stadt Abends 19 Uhr, Stromstraße 28, bei Herzog, Uebungsstunde. Gäste sind willkommen. nahme euer Mitglieder. lebhaften. Herr Vogtherr machte dem Bundesvorstande be- wie Berlin fönne feine Summe zu hoch sein, welche für Kranten zum ränzchen" am Sonnabend, den 22. August. hauptsächlich Bezug nehmend auf ein Rundschreiben desselben Stadt habe die Verpflichtung, für die Gesundung der Bürger zu berein Bethen", Sigung mit Damen von 9 Uhr ab, Admiralstr. 38 bei vom 10. März, welches sich u. a. man kann dies annehmen, forgen. Reicher Beifall belohnte den Redner. In der Diskussion zülom." Gäste willkommen. Vergnügungsverein Euphrosyne". Sigung benn es ist damit beschäftigt, wurde eine Statistik mitgetheilt, nach welcher das Durchschnitts- mit Damen Abends 9 Uhr im Reſtaur. Wohllebe, züerandrinenſtr. 110. Nach der daß in Berlin befannte Sozialvemotzaten zugleich hervorragend alter der Menschen nur 38 Jahre beträgt, trobem 190 000 Zierzte Gisung zang. Dalle pillommen. ſchaden tönnten Behörden eine Berquidung Der Vorsitzende mit, daß der Zentralverein Sonntag, den Grand Reſtaurant Storiblumme"( np. Dito Moun, Andreaspir, a. Gärte in der hiesigen freireligiösen Bewegung mitwirken und so dieser für das leibliche Wohl ihrer Mitmenschen sorgen. Hierauf theilte fer per 33. Gemeinde- Schule, eibung, abends& uby, m wrſelben mit der politischen annehmen und störend eingreifen 8. September, in der Berliner Ressource, Kommandantenir. 57, witfommer. härden. Herr Tschirm( Breslau) meint, Herr Bruno Wille unter Mitwirkung des Gesangvereins„ Vorwärts" fein 1. Stiftungs- Bauchlub, ob ne 3 wang", étbenos s uht, bei 30. Spaeth, 28einstraße 28. habe gelegentlich einer Festrede in Breslau Säße angewandt, fest feiert.( Billets für Mitglieder à 25 Pf., für Gäste 50 Pf.)| Wrangelfir. 84. Gäfte, durch Mitglieder eingeführt, multommen. Pfeifentlub fchrartiges vorgekommen, müne er doch das angezogene Rund- Gausdiener- Versammlung ſtattfindet, in welcher Genopf zubeit Angra Wequena, Abends 10 upr, Pat foretas tung, fenté schreiben schon aus taktischen Gründen verwerfen. Herr Wille referiren und die Entziehung der Kolli- Gelder durch die Spedi erflärt, er habe in Versammlungen freireligiöser Gemeinden nicht teure besprochen werden wird. Alle Mitglieder sind gebeten, die politisch, sondern nur auf die Macht der wirthschaftlichen Verhält Versammlung zu besuchen, Moralisirens betont. Für den Vorstand sprachen die Herren auf ihre Pflichten dem Verein gegenüber aufmerksam gemacht und Schmidt- Tilsit, Friederici und Voigt. d. G. 14,25 Offen mitedt tamp 100, i. B -, 65 Es wurden dann die neuaufgeund dieselben vom Borfihenden willkommen geheißen. Beschlossen wurde, am Dienstag, 18, August, straße 29. Nach der willkommen. " 9 Uhr, Restaurant Oranienstr. 36. Rauchklub AufBilletvertheilung VergnügungsMöwes, FichteVergnügungsGeselliger Verein I m m ergrün" ehem. Weichselblatt", Abends 9 Uhr, Staligerstraße 147a, bei durch Mitglieder eingeführt, Tournee", Abends 8 beim Genossen Karl ulrich, willkommen. Sprechlaal: Inhalt desselben identifiziert zu werden. haben. Bewohner doch einem geradezu trostlosen Winter entgegen, da rechtzeitig entdeckt wurde, so konnten sämmtliche Krante gerettet beren einzige Einnahmequelle, der Heu- Export, dies Jahr ganz werden.- Ganz Paris reibt sich schadenfroh die Hände: Die Die Redaktion stellt die Benuzung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür abzu- versiegt ist, ja, die Viehbesitzer ihren Viehstand wegen gänzlichen Sorbonne, die hochgelahrte Universität, der Tempel geben ist, dem Publitum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Futtermangels bis auf das Allernothwendigste herabsehen müssen. Der Geschichte, der Palast der Genauigkeit, die Wäch Intereffes zur Verfügung; sie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Die täglichen Regengüsse vermehren diese Kalamität, deren Ende terin der richtigen Daten, die erbitterte Feindin de noch gar nicht abzusehen, da die letzte Hochfluthwelle der Oder Anachronismen hat sich einen Schnitzer zu Schulden In den letzten Tagen ging durch verschiedene bürgerliche ein Abfallen ganz in die Länge ziehen wird. Die Verluste im kommen lassen, der um so erheiternder wirkt, als dies Beitungen folgende Notiz: Für Eltern, welchen die Wahl eines Lebensberufes für unteren Warthebruche müssen geradezu als noch nie dagewesene bei Gelegenheit des Baccalaureat- Examens geschah, bei welchem ihre der Schule entwachsenen Söhne Schwierigkeiten be- genannt und die Befürchtung ausgesprochen werden, daß, im jeder Kandidat erbarmungslos durchgefallen wäre, wenn er sich reitet, giebt ein vorliegender Jahresbericht über die Berliner Falle nicht bald Abhilfe geschaffen wird, die Schöpfungen eine ähnliche Blöße gegeben hätte, wie dies die Examinatoren Fridrichs des Großen in absehbarer Zeit wieder in Sumpf und soeben gethan. Die Fakultät hatte nämlich folgendes Thema für Silber- und Goldwaaren- Industrie einen beachtenswerthen Morast untergehen und ihre zeitigen Bewohner dem Elende ver- den französischen Auffah gestellt: Louis Racine schreibt seinen Fingerzeig. Es heißt darin u. A: A: An tünstlerischen Vater, daß er Boileau in seinem Hause zu Auteuil besucht, daß Autoritäten, welche dieser Branche ihre Aufmerksamkeit fallen werden. widmen, ist in Berlin kein Mangel. Kunstsinnige Architekten Spandau, 5. Auguft. Durch eine 3ündhütchen- Erstellern seine Absicht, sich der Poesie zu widmen, mitgetheilt hat, er dort La Bruyère getroffen und daß er den beiden Schrift und Zeichner sind vorhanden, ebenso Bildhauer, welche plosion wurden in der Munitionsfabrik ein Mann schwer, worauf diese ihm Rathschläge und Verhaltungsmaßregeln ertheilt durch Anfertigung von Modellen dem Kunsthandwerk vier Männer leicht verlegt. haben." Nun will es aber das Unglück, daß Louis Racine fördernd zur Seite stehen. Dagegen fehlt es an guten Biseleuren und es wäre erwünscht, wenn junge Leute auf Glasermeister Stamhof wegen Muchers zu 2 Jahren sodaß also der Erſtere, als er den Legteren, nach Angabe des Göttingen. Die Göttinger 3tg." berichtet, daß der hiesige im Jahre 1692 geboren und La Bruyère 1696 gestorben if dieses Fach aufmerksam gemacht würden." Vorstehende Notiz dürfte geeignet sein, bei vielen den Glauben 6 Monaten Zuchthaus und 2000 M. Geldstrafe verurtheilt worden Auffaythemas, bei Boileau traf, nicht älter als vier Jahre zu erwecken, als ob es an tüchtigen Arbeitern im Biseleurgewerbe ist. Außerdem sollen noch 6 weitere Fälle zur Verhandlung gewesen sein kann, daß aber Racine bereits mit vier Jahren mangele. Unterzeichnete Kommission erklärt dem gegenüber, daß tommen. Ramhof war eine der stärksten Innungs. die Absicht gehabt habe, sich der Poeste zu widmen wird, selbst mit der vollen Autorität der Sorbonne ge jene Behauptung durchaus nicht zutrifft. Wenn auch gerade fein äulen und als solche natürlich auch Atisemit! Ueberfluß an besonders tüchtigen Gehilfen vorhanden ist der Aus Schlesien, 5. August, wird der„ Vossischen Zeitung" deckt immerhin einen gewissen Anstrich von Unwahrscheinlichkeit Grund hierfür ist darin zu suchen, daß wenig gute Arbeiten an- geschrieben: Bald nach der Aufhebung des Sozialistengefertigt werden, die meisten Geschäfte liefern nur billigen Schund gesetzes wurden zahlreiche Stadtkommunen( wie man allgemein Chicago, 3. Auguft. Ein großes Schadenfeuer brad so haben doch die vorhandenen tüchtigen Gehilfen glaubte, durch einen Druck von oben her) veranlaßt, sich mit der heute Morgen in den Geschäftsräumen der Manufakturwaaren durchaus nicht vollauf zu thun und werden außerdem sehr schlecht Frage der Vermehrung der Polizei- Grekutiv firma Siegel und Cooper aus, welches das siebenstöckige Gebäude bezahlt. 24 M. Wochenlohn ist z. B. der höchste Lohn eines beamten zu beschäftigen. Sprottau gehörte zu denjenigen völlig zerstörte. Der angerichtete Schaden beträgt etwa guten Zifeleurs bei der Firma Vollgold und Sohn, auch ist es Städten, in denen die mit der Lösung jener Frage verknüpfte 1 200 000 Dollar. Mit knapper Noth gelang es den zahlreichen feine Seltenheit, daß Gehilfen 10 bis 12 Wochen im Jahre trotz Mehrausgabe auf entschiedenen Widerspruch im Stadtverordneten- Angestellten, ihr Leben zu retten, es werden jedoch drei Wächter eifriger Bemühungen feine Beschäftigung haben. Die Kollegium stieß. Selbst der Umstand, daß es gerade in Sprottau vermißt. Arbeitslosigkeit nimmt gerade im Biseleurgewerbe immer zu sozialdemokratischen Ausschreitungen gekommen war, zu deren größere Dimensionen an, so daß Einzelne es schon Niederdrückung militärische Hilfe in Anspruch genommen werden vorgezogen haben, ein anderes Gewerbe zu ergreifen. Wenn mußte, vermochte die Stadtverordneten nicht umzustimmen; der ein Gehilfe etwas tüchtiges leistet, so erwartet er auch gute Be- diesbezügliche Magistratsantrag wurde dreimal abgelehnt, und zahlung. Zum größten Theil werden aber die Gehilfen auf da auch in einer gemischten Kommission ein Einvernehmen zwischen weniger gute Arbeiten besser bezahlt und darum drängen sich die beiden städtischen Körperschaften nicht erzielt wurde, so gelangte Von der Bibliothek politischer Neden( Verlag von Gehilfen nicht zu den sogenannten guten Werkstätten resp. Fabriken. die Angelegenheit an den Bezirksaus schuß zu Liegnig. Von Wörlein u. Komp., Nürnberg) ist soeben Heft 8 es Ferner mangelt es auch an Prinzipalen, welche die jungen letzterem ist soeben die Entscheidung zu Gunsten des Magistrats schienen. Dasselbe enthält: Rede des Abg. v. Bennigsen, Leute zu wirklich Züchtigen Arbeitern heranbilden. Nicht etwa, getroffen worden. Dieser wird dadurch ermächtigt, die Ver- Gehalten in der Sitzung vom 23. Mai 1878. Biographische daß den Prinzipalen das nöthige Verständniß fehlt was übri- mehrung der polizeilichen Sicherheitsbeamten durch Anstellung Notizen über R. v. Bennigsen. Vertheidigungsrede von gens auch vorkommt sondern die Prinzipale wollen möglichst eines Polizeisergeanten unverweilt zu veranlassen. Dr. Hermann Becker in der Anklagesache wegen Majestät viel an den Lehrlingen verdienen, deshalb verwenden sie dieselben zu Spezialarbeiten, was wohl für die Prinzipale von großem Gesellschaft gegründet worden. Samburg, 6. August. Hier ist eine Elettrizitäts- beleidigung und Aufforderung zum Umsturz der Regierung, ge halten vor dem Geschworenengericht zu Köln am 25. Oktober Vortheil ist, keineswegs aber für die Lehrlinge. Die Lehr= Das Rapital beträgt 1850. Das 9. Heft wird enthalten: Vertheidigungsrede be linge werden in feinem Gewerbe mehr ausge Rechtskonsulenten A. Schoder in Stuttgart vor dem Ge beutet als bei den 3iseleuren. Ulm, 6. August. Vom Grenadier Regiment Nr. 123 schworenengericht zu Gßlingen in der Anklagefache gegen den erkrankten dreizehn Mann infolge einer Wurstvergiftung; Lithographen Friedrich Strauß aus Diezingen wegen Beleidigung ein Mann ist bisher gestorben. des württembergischen Märzministeriums" aus Anlaß de Sprengung des sogenannten Rumpfparlaments am 31. Juni 1850 Biographische Notizen über Dr. Hermann Becker und A. Schoder Preis des Heftes 20 Pfg. fram Also, bessere Bezahlung für die tüchtigen Gehilfen und eine andere Ausbildung der Lehrlinge. Das ist es, was wir verlangen. Zeitungen, welche obenstehende Notiz brachten, speziell die ,, VolksIm Interesse der Wahrheit ersuchen wir diejenigen Beitung", Berliner Zeitung"," Berliner Tageblatt" u. A., vor ftehenden Artikel zum Abdruck zu bringen. Die Agitationstommission der Graveure und Ziseleure Deutschlands: J. A.: B. Zack, Andreasstr. 63. * V * In der Versammlung der Streit Kontroll- Kommission am Yetzten Freitag, an der ich leider wegen heftiger Erkältung nicht theilnehmen konnte, wurde mein Verhalten in Bezug auf meine Amtsniederlegung gerügt, und zwar deshalb, weil ich meinen Austritt aus genannter Körperschaft bei dem Ausschuß nicht angezeigt habe. Ich will darauf nur erklären, daß ich mich so Lange zur Körperschaft gehörig betrachte, bis mein Mandat einer anderen Person übergeben ist. Somit hatte ich also bis jetzt noch keine Veranlassung, meinen Austritt dem Ausschuß mitzutheilen. Im Uebrigen glaube ich aber, daß man mir so viel Taftgefühl zutrauen wird, daß ich nicht ohne jegliche Benachrichtigung aus der Streit KontrollKommission ferngeblieben wäre. In dem ersammlungsbericht, in welchem von meiner Amt3niederlegung die Rede war, hieß es, daß die Angelegenheit auf die Tagesordnung der nächsten allgemeinen Buchdrucker Verfammlung gefeßt werden soll, somit also noch nicht erledigt ist. Es wäre sehr wünschenswerth, wenn man mit dem Ertheilen von Rügen etwas ökonomischer umginge. J. Silberberg. Dermischtes. 1 200 000 m. = Hochfelden( Elf.), 4. August. Ein Raubmord wurde dem Schiff im Kanal seinen Herrn und dessen Frau, raubte verflossene Nacht hier verübt: Ein Schiffstnecht ermordete auf alles, was er vorfand und machte sich eiligst davon. Erst heute Morgen, als man das Stöhnen der noch lebenden Frau vernahm, wurde das Verbrechen entdeckt. Die schwer verletzte Frau konnte noch den Mörder bezeichnen. Derselbe soll aus Gemersheim gebürtig sein. W Literarisches. Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) = Shore Eisenbahn im Staate New York, fand heute früh ei New- York, 6. August. Bei Port- Byron, Station der We 11 Personen sollen getödtet und 19 Personen verwundet sein. D Zusammenstoß eines Güterzuges mit einem Schnellzuge ftat Mehrzahl der Getödteten und Verwundeten besteht aus italien schen Arbeitern. Troppau. Am 1. d. M. fand die Gerichtsverhandlung betr. des im Monat Juni im Gemeinde- Arrest zu Hratin verhungert aufgefundenen Bettlers statt. Wie damals mitgetheilt wurde, fand der Gemeindevorsteher von Hratin, Anton Schmid, als er einen Mann in den Gemeinde- Arrest führen wollte, daselbst einen Leichnam. Der herbeigerufene Gendarmerie- Postenführer erkannte in dem Todten einen ungefähr fünfundzwanzigjährigen taubftummen und blödsinnigen Bettler, dessen Name und Herkunft ihm jedoch unbekannt war. Am 1. Juni bettelte dieser Mann bei dem Zeugschmied Curda, der ihn durch seinen Lehrling zur Gendarmeriekaserne führen ließ, wo jedoch kein Briefkaffen der Redaktion. Gendarm anwesend war. Deshalb holte der zehn Jahre alte Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brief Hubert Curda bei dem seit längerer Zeit krank darniederliegenSen Polizeimann Czerny den Arrestschlüssel und der bei dem Gastwirth Chamrad bedienstete Knecht Ernst Harafin sperrte den Bettler ein. Harasin schloß das Arrestlokal, gab den Schlüffel in der Wohnung Czerny's ab und vergaß dann total den Eingesperrten. Der Bettler war im Arrest verhungert; nach den Wunden an seinen Händen zu schließen, hatte der Unglückliche sich aus Hunger fein eigenes Fleisch herausgebissen. Am 1. d. M. hatten sich nun Schmid, Curda und Harasin wegen dieses Vorfalls zu verantworten. Schmid wurde zu einer Woche, Curda zu zwei und Harasin zu vier Wochen Arrest verurtheilt. Dug, 5. Auguft. In dem Bergwerk Fortschritteingefahren waren, ein Brand aus. Es gelang, sämmtliche eu bau" brach in einer Strecke, auf welcher viele Bergleute Bergleute zu retten. in der Oderniederung lauten immer noch troftlos. Im Ost Die Nachrichten aus dem Ueberschwemmungs- Gebiet Sternberger Kreise ist das Wasser noch nicht zum Stehen ge= tommen. Das fortdauernde Anwachsen ist unzweifelhaft auf Brüffel. Im Theater zu Dünkirchen brach vorWachswasser in der Marthe zurückzuführen. Im Ueber- gestern während der Vorstellung Feuer infolge einer Gasschwemmungs- Gebiet zeigt sich nach einer Schilderung der Fr. Explosion aus. Drei Schauspieler und mehrere Zuschauer wurden D.- 3tg." dem Beschauer ein trauriges Bild; nicht nur die Wiesen verwundet. Durch die entstandene Panit erlitten viele Personen denn daran sind die dortigen Bewohner schon seit Jahren ge- Verlegungen. wöhnt sondern auch sämmtliche Ackerflächen der Niederung und Antwort wird nicht ertheilt.j Der Schriftführer der Versammlung am 5. Auguft Gratweils Bierhallen wird ersucht, seine Adresse an D. Gre Solmsstr. 5, Hof 1 Tr., abzugeben. Ersc Abo Vier lich: frei 5 F dem Post Qua Deur 2 M 3 M in d De 6. S lichen alsd Ver stelli artig der ist h ist, fälle richt für bote sond reien Har here Derf Betw tigt 189 aber genc tan ab 100 доб Bet beit gefe des We Ver ber R. Sch. Die Adresse der Freien Vereinigung der Barbie u. s. w. werden Sie bei Herrn Helbig, Kottbuserstr. 39, erfahre können. K. 2. 33. 1. Ein Auslandspaß ist zwar nicht erforder lich, aber doch rathsam. 2. 25 Dollars, Eheleute ba Doppelte. auf C. F., Liegnigerstraße. Sie haben kein Anrecht Invalidenrente, da Sie in den letzten Jahren nicht mehr ge D. M., Friedrichsfelderstraße. Eine von Ihrer Ehefra ohne Ihr Wissen oder Ihren Auftrag gemiethete Wohnung arbeitet haben. brauchen Sie nicht zu beziehen und nicht zu bezahlen; dagege fann Ihre Frau, falls sie schließlich Kontrakt gemacht hat, oder die Miethe für die verabredete Miethszeit nicht mehr als 150 beträgt, auf Zahlung verklagt werden. Sie selbst haften dafi aber nicht. Pantinenmacher. Die absichtliche Vernichtung eines Gel die Gärten stehen unter Waſſer, nur noch die Stangen der Bohnen Sautmont stürzte ein 60 Meter hoher Ktamin ein. 18 ann eines Königs trägt, aus den begleitenden Umständen eine Ma Mons, 3. August. Auf dem Walzwerk Providence in Stückes ist nicht strafbar. Nur könnte, wenn dasselbe das Bild wurden verschüttet. jestätsbeleidigung geschlossen werden. ragen darüber hinaus. Besonders hart werden die kleineren Leute und die Besitzer von Priebow betroffen, denselben ist die ganze Ernte an Hack- und Halmfrüchten verloren Paris, 5. August. Das Hospital in Brest ist gestern Wenn auch nicht gerade die Mißernte eines Abend durch Feuer zerstört worden; zwei Arbeiter wurden Orts eine Theuerung herbeiführen wird, so sehen die dortigen verwundet. Da das Feuer auf den Böden entstanden war und gegangen. Restaurant Müggelschlösschen, Friedrichshagen.| Bruchbänder, 1079L R. S., Wriezen. Wir können Ihnen zur Berufung n rathen, wenn der Vater nachweisen kann, daß er seine Tochte aufgefordert hat, nach Haus zu kommen, oder daß sie gegen seine Willen überhaupt das Haus verlassen hat. Möbel, Spiegel und Polsterwaaren. Moritz Gläser, 1093 Hierdurch allen Fest- Theilnehmern zu dem am 9. August stattfindenden großen Sommer- Fefte der Freien Volksbühne zur Nachricht, Gummiwaaren, Leibbinden, Spritzen, daß ich eigens zu diesem Feste einschlachte und werde ich frische, eigen gemachte Suspensorien, Verbandsstoffe, Brillen Ganze Ausstattungen empfiehlt und Pince- nez, sowie Artikel aller Art Wurst( verschiedene Sorten), sowie verschiedene Braten pfundweise für Kranke empfiehlt J. Ch. Pollmann, zu den üblichen Marktpreisen verabreichen. Auch stelle ich Butter, Brot, Eier zc. Linien- Straße 30. Lieferant für die in derselben Weise zur Verfügung. Achtungsvoll vereinigten Hilfs Krankenkassen. Bei 885b M Paul Zibolski, Restaurateur. Bedarf bittet um gütigen Zuspruch D.0. Restaurant zum Bukunftslaat" Adolph Scholz, Kastanien- Allee Nr. 35.( Bis 12 Uhr Nachts geöffnet). Arbeiterliteratur intl. ,, Gazeta Robotnicza" liegt aus. Wegen Aufgabe des Geschäfts 382 L Bur Ginsegnung F Schwarze Cachemires L Dr. Hoesch, homöopath. 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Druck und Verlaa von Mar Bading in Berlin SW., Beuthstraße 2. O