Nr. 4. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Prets pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags= Nummer mit illuftrirter Sonntags: Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. PoftAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- ZeitungsPreisliste für 1897 unter Mr. 7487. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Erscheint täglich außer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 14. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonelzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Bmt I, Mr. 1508. Telegramm Adresse: " Bozialdemokrat Berlin". Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Die Kämpfe der deutschen Gewerkschaffen im verflossenen Jahre. Tonnen mehr. Mittwoch, den 6. Januar 1897. Nach der Richtung machte sich die sogen. Gründerperiode zu Anfang der 70er Jahre auf dem Arbeitsmarkte ganz anders bemerkbar. Obwohl sie den gegenwärtigen Aufschwung der Produktion nicht überragte, trat dennoch der Mangel an Arbeitskräften sehr fühlbar hervor und in einigen Betrieben gingen die Arbeitslöhne ohne jede mehrte Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt bringt die Kapitalisten nicht mehr in Berlegenheit. Das Heer der Arbeitslosen ist so groß, daß auch bei sehr gesteigerten Anforderungen noch Taufende vergeblich auf Anstellung harren. Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Ausgleich ohne Schädigung der Standesebre möglich ist. Die wichtigsten Bestimmungen lauten: Rommen zwischen Offizieren Privatstreitigkeiten und Beleidi gungen vor, die nicht alsbald auf gütlichem Wege st and es gemäß beglichen werden, so sind die Betheiligten verpflichtet, unter Unterlassung aller weiteren Schritte ihrem Ehrenrathe sofort Anzeige zu machen. oder Ein Ausgleich ist vom Ehrenrathe anzustreben, soweit es die Standessitte irgendwie zuläßt. Ueber einen Offizier, der unter Umgehung des Ehrenraths vor endgiltiger Entscheidung über den Beschluß des Ehrenraths,- oder unter Nichtachtung des endgiltig festgestellten Ausgleichsvorschlags oder der yeststellung zu II 8, oder vor meiner Entscheidung auf den ehrengerichtlichen Spruch einen anderen Offizier zum Zweikampf herausfordert oder die Herausforderung eines anderen Offiziers zum Zweikampf annimmt, ist mir sofort zu berichten. Ist einer der Betheiligten ein General, so bleibt die Be stimmung des Kommandeurs und der Mitglieder des Ehrenraths meiner Entscheidung vorbehalten. Das Duell wird durch diese Kabinetsordre nicht aus der suchen auf ein Nichts zurückfanken. Stolz und herausfordernd, fühlte sich das Unternehmerthum stark genug, den bescheidensten Forde rungen der Arbeiter Troß zu bieten im Bewußtsein der Protektion, Der Kaiser wünscht, daß die zur Versöhnung angebotene die ihm von den heutigen Machthabern einseitig gewährt wird, im Hand angenommen wird, soweit Standesebre und Selbstvertrauen auf ihren Geldbeutel, der ihnen so oft das Aus- gute Sitte es zulassen. Der Ehrenrath soll künftig Der wirthschaftliche Aufschwung, der sich seit dem Jahre 1895 hungern der Arbeiter gestattet hatte. Auf seiten der Arbeiterhin grundsätzlich bei dem Austrage von Ehrenhändeln mitbemerkbar machte, hat im verflossenen Jahre nicht nur angehalten, klasse stand die Organisation, die Solidarität, die in sondern eine weitere Steigerung erfahren. So hat der auswärtige der eifrigen Unterstützung der Ausständigen, dem Fernhalten des wirken mit der Absicht, einen gütlichen Ausgleich herbeiHandel in den ersten 11 Monaten des Vorjahres eine Gesammt- Zuzugs und der zähen Ausdauer im Kampf ein Bild beispiellofer zuführen. einfuhr von 33 425 330 Tonnen gegen 29 744 470 Tonnen im Jahre Aufopferung bot. Dabei war der Ueberfluß von Arbeitskräften, jener 1895 gehabt, mithin ein Mehr von 3 680 860 Tonnen. Die Ausfuhr großen Zahl von Arbeitslosen, die so oft den Streikenden in den belief sich in demselben Zeitraum auf 23 446 612 Tonnen gegen Rücken fallen, gemindert, ja, in einigen Betriebszweigen war in der 21 569 572 Tonnen im Jahre 1895, mithin auch hier 1877 040 Saison vorübergehend ein Mangel an geübten Arbeitskräften vorhanden. Diese Erscheinung trat allerdings nur sehr vereinzelt auf Die bedeutendsten Industriezweige geben in den Handels- und sie ist sogleich ein Beweis dafür, wie heute selbst bei einer fammer- Berichten geradezu glänzende Berichte über ihre Geschäfts- fehr großen Steigerung der Produktion die Arbeitskräfte nie gänzIage. Einer interessanten Schilderung des industriellen Aufschwungs lich aufgebraucht werden und die Großindustrie immer neue Kräfte in der Sozial- Correspondenz" entnehmen wir folgendes: Vorläufig aus dem disponiblen Fonds der Arbeitslosen heranzieht. sind der deutschen Arbeit noch alle Segel von günstigem Wind geschwellt. In der Eisenindustrie ist die Lage eine derartige, daß manche Werke die zufließenden Aufträge nicht annähernd bewältigen können und andere auf vier bis sechs Monate hinaus feste Bestellungen haben. Namentlich tritt auch das Ausland noch immer als Käufer auf. Wie gut die Maschinenindustrie in jüngster Zeit beschäftigt war, Arbeitseinstellung in die Höhe. Man sieht, selbst eine stark vergeht auch aus der deutschen Statistik hervor, nach der in den ersten neun Monaten vorigen Jahres für 11 100 000 m. Maschinen mehr als in der gleichen Zeit des Vorjahres ausgeführt sind. Dabei ist der deutsche Bedarf selbst ein so großer gewesen, wie kaum zuvor. Gegen wärtig sind fast alle Zweige des deutschen Maschinenbaues gleichfalls noch Werfen wir einen Rückblick auf die gewerkschaftlichen Rämpfe auf Monate hinaus beschäftigt. Manche Erwerbszweige leiden heute nicht im vorigen Jahr, so dürfte es wohl kaum einen Beruf geben, der Welt geschafft. Der Zweikampf an sich wird nicht prinzipiell an Mangel an Aufträgen, sondern daran, daß sie Maschinen zur nicht in Mitleidenschaft gezogen wäre. Arbeiterkategorien, die wir verworfen, er wird für nothwendig weiter anerkannt, soweit Erledigung der Ueberfülle nicht schnell genug bekommen können. als die rückständigften bezeichnen dürfen, denen schier unüberwinder durch die Standessitte geboten ist. In einer Reihe von Schon hieraus tann man Schlüsse auf die Lage der Textil bare Schwierigkeiten bei ihren Lohnkämpfen im Wege standen, haben, Fällen wird fünftighin der Kaiser zu entscheiden haben, ob ein gewerbe ziehen. Auch sie haben in allen Hauptzweigen die Betriebs durch den jahrlangen Druck in ihren Erwerbsverhältnissen, durch Duell stattzufinden hat. Aus den Ausführungen der„ Vossischen fräfte ganz außergewöhnlich gesteigert. Im Bezirk München- rohe rücksichtslose Behandlung aufgeftachelt, sich ermannt und den Gladbach hat man die Zahl der Spinnereispindeln auf Rampf gewagt. Die 30000 Arbeiter und Arbeiterinnen in der Berliner Beitung" heben wir die folgende Stelle hervor: 620 000 vermehrt, 1893 waren nur 553 658 vorhanden. In Konfektion zwangen die Regierung und die Presse, für sie Partei der sächsischen Baumwollspinnerei hat sich die Zahl der zu ergreifen. Die glänzende Lage der Großkonfektionäre stand in Spindeln in der letzten Zeit um etwa 120 000 gesteigert; fie einem so grellen Widerspruch zu dem Elend und Fammer der in verfügt heute über mehr als 850 000 Spindeln, auf denen, der Hausindustrie abgerackerten Näherinnen, daß man mit den sonst ohne Nähfaden und Strickgarnen, jährlich etwa 60-70 000 000 üblichen wohlfeilen Redensarten, wie gegenüber allen AusPfund Waaren hergestellt werden. Die Beschäftigung ist in den ständigen in Nebung und Gebrauch sind, nichts anfangen konnte. deutschen Baumwollspinnereien auch gegenwärtig eine gute. Mauche Unter dem Druck der öffentlichen Meinung mußten die Herren Spinnereien haben bis weit in dieses Jahr hinein bereits Konfektionäre nachgeben und einen für die Ausständigen immerhin mehr Aufträge, als sie bei normalem Betriebe bewältigen können. günstigen Vergleich abschließen. Auch in den übrigen Orten, in Breslau, Ju zahlreichen Zweigen der Weberei ist die Geschäftslage eine ähn Dresden, Halle, Erfurt, Stettin und Homburg tam ein mehr oder minder liche. Ueberall werden Betriebs- Erweiterungen vorgenommen. In glücklicher Ausgang zu stande. Gewissenlos, in der Jagd nach Profit München- Gladbach stieg die Zahl der Webstühle von 13 271 auch die einfachsten Begriffe von Ehre und Ehrgefühl außer acht im Jahre 1893 auf 14 440 in neuester Zeit. Dabei ist zu lassend, haben die Konfektionäre der Herren- und Knabenbranche berücksichtigen, daß die neueren Webstühle weit größere Mengen später ihr vor dem Einigungsamt des Berliner Gewerbegerichts Waaren herstellen als die alten. Der Umschlag der dortigen gegebenes Versprechen zurückgezogen und nach und nach so ziemlich Webereien wird gegenwärtig auf 80-100 000 000 jährlich geschäßt. den alten Zustand wieder herbeigeführt. In der Mäntelkonfektion Die Webereien haben namentlich für den deutschen Markt, gleichfalls sind die in der freien Vereinbarung festgelegten Bestimmungen von aber auch für Kanada, Südamerika und Australien große Aufträge; den Zwischenmeistern nur vereinzelt durchgeführt und auch die Großim Greiz- Geraer Bezirk scheinen auch aus den Vereinigten Staaten tonfektionäre drängen zum Rückzug. Lug und Betrug ist der Wahraußergewöhnlich umfangreiche Bestellungen vorhanden zu sein. spruch jener goldgierigen Ausbeuter geworden, die jahraus jahrein Im Wirkterei- Großgewerbe ist man mit den in jüngster Zeit ertheilten millionen und Abermillionen eingeheimst haben, Gewinne, die auf Aufträgen nur theilweise zufrieden. Diese Industrie ist auf den Kosten der Gesundheit und dem Wohlergehen Tausender von ArMarkt der Vereinigten Staaten angewiesen und von dort find beiterinnen erworben wurden. Und nun warten wir auf die Maßdie Aufträge nicht in dem erwarteten Umfange eingegangen. Doch nahmen der Regierung, die den Arbeitern und Arbeiterinnen in find die Bestellungen aus anderen Absatzgebieten und auch vom Aussicht gestellt wurden. Das Berliner Gewerbegericht hat seine deutschen Markt erheblich. Untersuchungen über die Arbeitsverhältnisse in der Konfettion troh der starken Abneigung der Konfektionäre zu Ende geführt; die Protokolle über die Erhebungen vor der Reichskommission für Arbeiterstatistik sind veröffentlicht, aber über die gesetzgeberischen Maßnahmen wird ein großes Stillschweigen bewahrt. fin fte " Die jebige Kabinetsordre lehnt sich an die bis zum Jahre 1874 in Geltung gewesene Verordnung vom 20. Juli 1843 an. Eine Vergleichung der früheren Bestimmungen mit denen der Kabinetsordre zeigt aber, daß jene Verordnung die Vere urtheilung des Zweikampfes doch in erheblich schärferer Form aussprach. So wurde die Verordnung mit den Worten eingeleitet: Der Zweikampf sowie die Heraus. forderung zum Zweikampf ist durch das Gesez verboten und strafbar." Einen solchen Hinweis auf die Strafbarkeit des Zweikampfes vermißt man in der neuen Kabinetsordre. Diese bestimmt, daß über Offiziere, die ohne Genehmigung des Ehrenraths oder wider dessen Verbot einen Zweikampf eingehen, dem Kaiser Bericht erstattet werden soll. Die Verordnung vom Jahre 1843 bestimmte für solche Fälle ausdrücklich Straf verschärfungen, die zu den schon an sich durch das Strafgesetz für den Zweikampf bestimmten hinzutreten sollen. Die Freisinnige Zeitung" schließt ihre Betrachtungen folgendermaßen: Den neuen Bestimmungen kann man diese Halbheit und diesen Widerspruch nicht in dieser Weise( wie der Verordnung vom Jahre 1843) zum Vorwurf machen. Offen aber bleibt die Frage, ob es möglich ist, daß ein Offizier nach Bestätigung eines ehrengerichtlichen Spruchs durch den Kaiser noch zum Duell schreiten fann, ohne seiner Stellung alsbald verlustig zu werden. Bis zur näheren Klarstellung aller Einzelheiten in der Kabinetsordre fassen wir unser Urtheil über dieselbe dahin zu sammen, daß sie zwar das Duell nicht abschafft, auch nicht verpönt, aber in dankenswerther Weise in ganz erheblichem Umfange ein= zuschränken geeignet ist. Auch ist die völlige Beseitigung danach möglich, wenn solche im Willen des Kaisers liegt. Die Germania" bemerkt: " Daß die Ordre das Duell nunmehr im preußischen Heere ausrotten werde, wird wohl bei der Lektüre derselben niemand zu hoffen wagen. Zu dem Ende hälte dieselbe etwa so lauten müssen, wie der Zusatz zu den Kriegsartikeln, durch welchen dem Duell im englischen Heere ein Ende gemacht wurde: Jeder Offizier, welcher sich duellirt, wird aus dem Heere entlassen. Die Kabinetsordre steht nicht auf dem Boden dieser Anschauung; das geht schon aus der wiederholten Anwendung der Ausdrücke Standesebre"," Standessitte" hervor, welche, wie es scheint, dem Offizier eine besondere Ehre und be= fondere Sitte vindiziren. " Die günstige Lage der Großindustrie wirkt natürlich auch auf den Bergbau zurück. Die Fördermengen der schlesischen Kohlengruben sind so bedeutend, daß dort niemals mehr Eisenbahnwagen zum Kohlentransport verwandt wurden als jetzt. Dabei ist die Menge der auf anderen Versand wegen abgesetzten Kohlen nicht geringer Soweit bei den weiteren Arbeitseinstellungen Berlin in betracht geworden. Schon jetzt vermögen die schlesischen Gruben die Auf- tommt, wurde fast ohne Ausnahme die neunstündige Arbeitszeit ge: träge nur durch das Angreifen der vorhandenen Lagerbestände zu fordert und fast allgemein durchgeführt. Die Bauarbeiter( Maurer erledigen; vom Februar ab wird sich jedoch der Bedarf noch um und Zimmerer), die in den letzten Jahren unter der ungünstigen täglich etwa 25 000 3tr. fteigern. Es ist das auf die vielfachen Ver: Konjunktur und der Zerrissenheit ihrer Organisation sehr gelitten größerungen und Neubauten von Eisenhütten, Puddel, Schweiß- und hatten, machten einen erfolgreichen Vorstoß für diese Forderungen Martinöfen, wie auch auf die Vermehrung der Koksanstalten zurück- und setzten auch einen Stundenlohn von 55 Pf. durch. Fast alle zuführen. In den rheinisch- westfälischen Kohlenbezirken sind die größeren Städte in der Provinz folgten dem Beispiel. Vielfach Ansprüche an die Kohlengruben ähnlich. In diesem Bezirk wird wurde auch hier mit einer prozentualen Lohnerhöhung der Neuneine erhebliche Eweiterung der Kohlenförderung stattfinden. Bis stundentag eingeführt. Die Maler zeigten eine überaus regsame Ende des Jahres 1897 sollen 17 neue Gruben die Förderung auf Thätigkeit, die sowohl in der Provinz wie in Berlin, wo in 250 Genehmen und 12 weitere Anlagen spätestens bis 1. April 1898 in schäften mit 2200 Arbeitern die Anerkennung des Lohntarifs erzielt Betrieb gefeßt sein. Auch die Zechen, welche bisher dem rheinisch- wurde, gute Erfolge aufwies. Die Tischler streitten in 26 Orten. westfälischen Kohlensyndikat angehörten, werden in diesem Jahre In Berlin, Stegliz, Burg, Leipzig und Guffenhausen wurden sämmtDie eigenartige staatsrechtliche Stellung des Kaisers tritt aus ihre Förderung bedeutend erweitern. Der Koksversand der Zechen liche Forderungen bewilligt, in den anderen Orten zum theil. Anlaß der neuesten Kabinetsordre wieder start hervor. In seinem, und Rotereien des westfälischen Kokssyndikats betrug im Dagegen endete der Streit der Stublarbeiter in Lauterberg nach bes Königs Namen, sprechen die Landgerichte über Duellanten legten Oktober, trotz des Wagenmangels, nicht weniger als 28 Wochen nicht befriedigend, wenn auch die Fabrikanten ihren Strafen aus und in seinem, des obersten Kriegsherrn, Auf496 087 Tonnen; das find 65 117 Tonnen mehr als im Willen, die Arbeiter zum Austritt aus der Organisation zu zwingen, gleichen Monat des Vorjahres. Niemals hat der Versand eine der nicht durchsetzen konnten. Ein besseres Ergebniß hatte der Streit trage, bestimmen Ehrengerichte, ob Duelle zu gestatten sind. artige Höhe erreicht; sie allein würde von der starken Beschäftigung der an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigten Arbeiter und der Einen glänzenden Sieg haben unsere Genossen in Gera bei der Kofs verbrauchenden Industrien ein Bild geben. Möbelpolirer in Berlin, ebenso konnten die Drechsler in Berlin, Bon fleineren Erwerbszweigen ist zu erwähnen, daß in neuerer Nürnberg, Stuttgart und Leipzig einen Erfolg ihres Lohntampfes der heute dort stattgehabten Bandtags- Stichwahl errungen. Dieselbe Zeit sich auch die deutsche Spielwaaren- Industrie einer günstigen melden. durch den Tod unseres Parteigenossen Hahn nothEntwickelung erfreut. Die Sprache der Reichsstatistit ist auch auf Die Holz- Bildhauer erreichten in den meisten Berliner Gewendig geworden. Von den Gegnern wurden die allers diesem Gebiete beredt, denn nach ihr sind im vorigen Jahre für schäften ohne Ausstand die 81stündige Arbeitszeit und einen 21 832 000 M. Spielwaaren in das Ausland zur Versendung ge- Minimallohn. Denselben glücklichen Ausgang hatten die Gyps: größten Anstrengungen gemacht, um den Siz unserer Partei Es vereinigten sich deshalb, unbeschadet ihrer langt, während in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres Bildhauer und Stuckateure zu verzeichnen. Die Berliner Tabata entreißen. der Werth dieser Exportwaaren bereits auf 26 080 000 2. gearbeiter erkämpften in einem Ausstande, der sich 14 Wochen hingog, sonstigen Feindschaft, Konservative, Antisemiten, Freisinnige stiegen war. für 1400 Berufsangehörige die Anerkennung des von der Lohn- und Nationalliberale auf den Mischmasch- Kandidaten Fa Also selbst für dieses Jahr verkündet der Bericht zahlreiche Be- tommission aufgestellten Tarifs. ( Schluß folgt.) brikanten Erbe. Bon unseren Genossen wurde der Ver ftellungen und somit eine Fortdauer des wirthschaftlichen Auftrauensmann der Partei Betterlein aufgestellt. Wie uns schwungs. Wie lange wir auf diesen Höhen noch wandeln werden, ist fraglich, nur ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die Auss nun eine Privatdepesche berichtet, siegte unser Kandidat mit dehnung der Betriebe, die gesteigerte Produktivität der Arbeit und 728 Stimmen, während auf den Gegner nur 325 Stimmen fielen. der Anreiz zu neuen Gründungen auch die stärkste Nachfrage auf Bravo! dem Waarenmarkte überflügeln und mit der Ueberfüllung des Der fräftige Pulsschlag des wirthschaftlichen Lebens hat natür lich auch auf die Gewerkschaftsbewegung fördernd eingewirkt, die Arbeiterklasse machte mit Recht ihren Anspruch an dem Goldsegen, der über die Rapitalisten hereinbrach, geltend. Allerdings, der Antheil mußte in schweren Kämpfen errungen werden und bestand schließlich nur in wenigen Nickeln, die bei einigen mißglückten VerMarktes auch den Sturz herbeiführen wird. Politische Uebersicht. Berlin, 5. Januar 1897. Der Kaiser hat am Neujahrstage Bestimmungen zur Ergänzung der Einführungsordre zu der Verordnung über die Ehrengerichte der Offiziere im preußischen Heere vom 2. Mai 1874 erlassen. Dieselben beginnen mit der Willenskundgebung: war In der Untersuchungsfache gegen Herrn von Tausch fanden gestern Beugenvernehmungen statt. Borgeladen waren der Gerichtss Berichterstatter Oskar Foellmer, der Chefredakteur der Staatsbürger- 3tg.", Dr. Bachler, der Redakteur Berger von derselben Zeitung Ich will, daß Zweikämpfen meiner Offiziere mehr als bisher und der Redaktionssekretär des„ Lokal- Anzeiger" Dr. Sandstein. Dem vorgebeugt wird. Die Anlässe sind oft geringfügiger Natur, Vernehmen nach hat die Untersuchung jezt ergeben, daß v. Tausch sich Privatstreitigkeiten und Beleidigungen, bei denen ein gütlicher nicht unter einem angeblichen" Vorwande auf die Redaktion des " Berliner Tageblattes" begeben, fondern daß er dort thatsächlich| Regierungsbezirk gemeldet, daß bei der Wahl neuer Gemeindevorsteher Frankreich. fich in den Besitz des ihm fehlenden einen Blattes der Foellmer'schen fortan nur solche Kandidaten vorgeschlagen werden dürfen, die der Gelogen wie telegraphirt. Dieser Satz hat Rorrespondenz in Sachen Leckert v. Lühow zu sehen versucht hat. Deutschen Sprache mächtig sind. Bei der Staatsbürger Zeitung" foll v. Tausch nur den zweiten sich bei den französischen Senatswahlen wieder bewahr. Die Verschmelzung der polnischen mit der deutschen Bevölkerung beitet. Gerade wie nach den französischen Gemeindewahlen Theil des Foellmer'schen Berichtes erhalten haben; zur Vervollständigung dürfte auf diesem Wege taum gefördert werden. Eher ist das Gegen des vorigen Jahres hieß es: große Niederlage der Sozialisten. deffelben wollte er den Chefredakteur des Berliner Tageblattes" theil au erwarten. Damals stellte sich hintennach heraus, daß die Sozialisten blos des. Dr. Levysohn um den Anfang bitten. Da dieser Wunsch nicht erfüllt werden konnte, so ersuchte v. Tansch Fnellmer um das Der lagende Mohr. Neuerdings find einige Blätter balb eine große Niederlage erlitten hatten, weil sie den Reaktionären Originalmanuskript, das diefer auch ohne weiteres aushändigte. 8 15 M. Geldstrafe wegen Mobrbeleidigung verurtheilt worden. nicht alle Size abgenommen. Aehnlich jetzt mit den Senatswahlen, Die Untersuchung gegen v. Tausch wird, wie die gerichtlichen Vor- Hierzu bemerkt die" Deutsche Tageszeitung":" Wir würden den die bekanntlich nach einem verwidelten, den Ausdruck des Volks labungen ergeben, wegen wissentlichen Meineides geführt. verurtheilten Blättern rathen, Berufung einzulegen, da voraussicht willens erschwerenden Modus statttfinden. Es war ein Drittel der Es liegt 3. 3. noch ein derartig umfängliches Material zur Unter- lich die höheren Instanzen sich dem Urtheil derjenigen Gerichte an- Senatoren zu wählen. Und das Resultat war: auf 97 Mandate fuchung vor, daß vor Ende März taum die Voruntersuchung schließen werden, die einen Thaler für ausreichende Sühne erklärt erhalten die Sozialisten 3, statt 1, die Raditalen 16, ftatt 10, geschlossen werden dürfte. haben." während die Opportunisten sich auf 66 halten, die Monarchisten aber von 20 In der Staatsbürger- Zeitung" findet sich folgende Mittheilung: Die auf 12 fallen. - Saubere Sicherheitswächter. Aus Wefel berichtet hatten also die Kosten der Wahl zu bezahlen, die Opportunisten Monarchisten Gestern sind zwei Redakteure der Staatsbürger- Beitung", die die Köln. Bolts- 3tg.": Wegen erheblicher Amtsüberschreitungen, blieben still stehen, und die Sozialisten und Radikalen machten FortHerren Dr. Bachler und Berger, von dem Untersuchungsrichter die sie sich in trunkenem Zustande während der Sylvesternacht haben schritte. Diese Verschiebung nach Links ist um so erfreulicher, als darüber vernommen worden, ob ihnen Normann- Schumann zu schulden kommen lassen, sind hier drei Nachtschuhleute sofort aus fie mit einer beträchtlichen Vermehrung der radikalen und soziabekannt ist, ob und in welcher Form er Beziehungen zur Redaktion ihrer Stellung entlassen worden. Die Angelegenheit wird außerdem listischen Stimmen verbunden ist. gesucht und eventuell wie er fie ausgenugt habe. Das Ergebniß der Bernehmung war ein negatives. Das Ermittelungsverfahren gegen Normann- Schumann erstreckt sich nach der„ Staatsbürger- 3tg." auf Anftiftung zur Majestätsbeleidigung. " " Deutsches Reich. Die Ginbringung des Auswanderungs gefeges im Reichstage ist dem Vernehmen der N.- 2. C." zufolge höchst wahrscheinlich Ende Januar oder Anfang Februar zu er warten. Der Entwurf soll gegen den in der Reichstagsfeffion 1892/93 zur Vorlage gelangten erhebliche Verbesserungen namentlich in der behördlichen Anmeldung der Auswanderung und den Beftimmungen über die Verpflichtungen der Rhedereigesellschaften über die Beförderung von Auswanderern aufweisen. In kolonialen Kreifen habe seit Mitte des vorigen Jahres fich die Ansicht geltend gemacht, ob nicht die koloniale Siedelung besser dabei fahre, wenn diese in einem besonderen Gesetze geregelt werde. Zunächst tomme nur Südwest- Afrika für die Besiedelung in betracht. Ferner sei doch die Errichtung des Auskunftswesens, das mit einer Regelung der Auswanderung, ob nun diese nach den Kolonien gehe oder in fremde Länder, organisch verbunden sein müsse, für die Kolonien mit viel mehr Verpflichtungen und Verantwortung verbunden, als gegen über der Auswanderung in fremde Länder. Es scheint der„ N. 2. G.", als ob die jetzt zu erwartende Vorlage sich somit auf Regelung der Auswanderung ins Ausland beschränkt habe und beabsichtigt wird, den besonderen Ansprüchen einer Besiedelung der Kolonien, wie sie den Anregungen des Kolonialraths entspricht, lieber auch in einem besonderen Geseze u regeln. gu noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Leipzig, 4. Januar.( Eig. Ber.) Das Bernsteinmonopol der Firma Stantien u. Beder ist auch in Leipzig schwer empfunden worden. Auf Veranlassung des preußischen Ministeriums ist durch die Vermittelung des sächsischen Ministeriums feitens der Leipziger Gewerbekammer eine Enquete vorgenommen worden über die in Leipzig vorhandene Bernsteinfabrikation, namentlich des Ambroid. Wie nun der amtliche Bericht der Kammer feststellt, besteht in Leipzig eine Firma, welche Ambroid herstellt. Diese Firma hat nun feinerzeit bei Stantien u. Becker für 100 000 m. Bernsteinstücken bestellt, aber nicht geliefert erhalten, da die Firma Stantien u. Becker diese Bernsteinabfälle nur nach dem Auslande verkaufte. Der Betriebsunternehmer war durch den Patriotismus von Stantien u. Becker gezwungen, den in Deutschland gefischten Bernstein mit Preis- und Kostenaufschlag in Wien zu erwerben. Vermuthlich wird das Resultat fich noch günstiger stellen, wenn wir die Angaben der Sozia listen haben, denn jest liegen blos die des reaktionären Tele graphen vor, der die Gewählten jedenfalls so gruppirt hat, daß den Reaktionären mancher zugezählt ist, der ihnen nicht gehört. Und das nennt der Telegraph eine Niederlage" der Sozia listen"! Belgien. Brüssel, 5. Januar. Anläßlich der bevorstehenden Aushebung des Kontingents durch Loosziehung, werden die Sozialisten im ganzen Lande gegen das herrschende Militärsystem, das ausschließlich auf die Armen die Blutsteuer legt, protestiren. Eine Agitation über das ganze Land ist in Angriff genommen. Italien. " Einen neuen Ausbruch der Bolts Ver zweiflung in Sizilien meldet die Bossische Zeitung":" In Das Organ der Wiener Drechslermeister hat übrigens zu Neu- zwei Gemeinden der Provinz Palermo fanden Tumulte wegen jahr einen ellenlangen Artikel gebracht, in dem das Bestehen der Steuerdruckes statt. In San Giuseppe Jato( südwestlich von Firma Stantien u. Becker geradezu als ein Glück für die Bernstein- Palermo) lehnte sich das niedere Bolt gegen die Einführung drechsler gefeiert wird. Wäre Becker und sein Bernsteinmonopol der Verzehrsteuer auf. Dreitausend Personen rotteten sich zu nicht, wäre schon lange das ganze Pfeifenspitz- Drechslergewerbe sammen und verbrannten mehrere Steueraufseher Häuschen. ruinirt. Der Schreiber gesteht, daß er das Material zu feinem Bei einem Zusammenstoß mit der Polizei, die Artikel der obengenannten Firma verdankt. zwanzig Verhaftungen vornahm, wurden ein Kommissar und ein Gendarm durch Steinwürfe verlegt. Militär stellte die Ruhe her, doch sind die Palermitaner Behörden nicht ohne Sorge, da vielfach großes Elend und Erbitterung über das Ausbleiben von Reformen herrscht und eine neue Agitation der Sozialisten im Gange ist." Der sächsische Militärverein in Niederhaßlan bei Zwickau hat an das königliche Ministerium des Innern eine Betition gerichtet, von aufsichtswegen den Bundespräsidial Beschluß der tönigl. sächsischen Militärvereine, betreffend den Ausschluß von Vereinsmitgliedern bezw. ganzer Vereine, wegen Betheiligung an sozialistisch geleiteten Konsumvereinen auszuheben. über Rudini erntet wie Crispi, was er gefäet hat. Das ständige Bersprechen von Reformen, gefolgt von völliger Thatenlosigkeit und Verharren im alten Schlendrian, fann in einem Lande wie Sizilien nichts anderes zur Folge haben, als Ausbrüche der Volks. verzweiflung, wie wir sie Eude 1893 erlebten und wie sie sich nun im kleinen, vielleicht bald im großen wiederholen werden. Insurgenten.Spanien. Bei dem klimatischen Charakter unserer Kolonien dürfte ja auch in Besiedelungsgefeß für unsere ach so theuren Kolonien eine der am mindesten bringlichen gesetzgeberischen Aufgaben sein. Mecklenburgisches. Die mecklenburgischen Gutsbesitzer dürfen die Kinder ihrer Gutsinfaffen prügeln, obgleich das Gesetz es nicht Der Entwurf eines neuen Handels- Gefeß gestattet. Das Oberlandesgericht hat ihnen in einem vom Oberbuches soll dem Reichstage in der zweiten Januarhälfte zugehen.-landesgerichtsrath Dr. G. v. Buchka, dem bekannten Reichstags -Gegen den Mädchenhandel. Der preußische Minister Abgeordneten für Rostock, unterzeichneten Urtheile dieses Recht" des Innern hat an die Provinzialbehörden einen Erlaß gerichtet, 8ugesprochen. Ein Gutsbesizer hatte einen Hütejungen, der ihn Madrid, 4. Januar. Amtliche Depeschen berichten über Kleine welcher sich mit dem Mädchenhandel befaßt. In dem Erlasse wird nicht grüßte, geschlagen, u. a. mit einer Reitpeitsche. Die An- Scharmügel, die auf Kuba und den Philippinen statthatten. darauf hingewiesen, daß die Verlockung weiblicher Personen nach gelegenheit beschäftigte die Gerichte. Das Oberlandesgericht stellte Natürlich blieben auf beiden Kriegsschauplägen die Spanier im Vortheil. dem Auslande zu unfittlichen Zwecken neuerdings wieder in starkem fest, daß der Hütejunge den Gutsbesitzer durch Nichtgrüßen be. Das allgemeine Schema aller dieser Meldungen lautet: Auf einen Umfange ftattzufinden scheine. Als ein vorzugsweise geeignetes leidigt hat und der Gutsbesiger zu einer väterlichen Züchtigung" todten Spanier kommen zehn todte und zahlreiche" verwundete Mittel zur Warnung unerfahrener Personen empfehle es sich, von berechtigt war, wenn das Gesetz diese auch nicht ausdrücklich geBeit zu Zeit durch die Presse auf das Treiben der Kuppler auf dem Lande nach alter Sitte und ausnahmslos in Uebung sei. Es statte. Es handele sich um einen Brauch, der in Mecklenburg auf Madrid, 5. Januar.( Frantf. 8tg.) Der Ministerpräsident mertfam zu machen und die Gefahren eines leichtsinnigen darf also in Mecklenburg lustig darauflos geprügelt werden! Die Canova 3 erklärte, wenn Sagasta sich im ftande fühle, den Krieg Eingehens auf deren täuschende vor die Augen führen. Was hiermit geschieht. Mecklenb. V. 3." bemerkt zu dem Urtheil: In jenem Urtheil wird auf Kuba zu beenden, ohne dem Lande neue Opfer auferlegen zu Viel helfen wird es allerdings nicht. Ein paar der Händlerden Gutsbesitzern und Gutspächtern das Recht zugesprochen, müssen, werde er ihm sofort die Regierung überlassen. Es ist unSallunken mehr können zwar bei schärferer Aufmerksamkeit gefaßt die Kinder der Gutsinfaffen, falls sie landwirthschaftliche Dienste zweifelhaft, daß Canovas in den nächsten vier Tagen der Rönigin werden, die Prostitution felbft tann man damit und auch mit verrichten, in väterliche" Zucht zu nehmen und sie gegebenenfalles die Vertrauensfrage stellen wird. anderen Mitteln nicht ausrotten; sie ist untrennbar mit der heutigen theil es für eine strafbare Handlung, wenn ein Gutsbewohner am meldet, Maximo Gomez habe die Trocha bet Jucaro überschritten. mit der Reitpeitsche zu verhauen! Desgleichen erklärt dasselbe Ur- Madrid, 5. Januar. Eine Privatdepesche aus Havana Gesellschaft verbunden. Gutsbefizer oder Bächter vorübergeht, ohne diesen ehrfurchtsvoll zu In Stieler's Atlas findet sich ein Ort Jucaro an der Südtüfte Gegen den Professoren Sozialismu 3" menden grüßen! Alle diejenigen Arbeiter und Arbeiterinnen, welche mit von Kuba verzeichnet, westlich von Puerto Principe. Bon Jucaro sich wieder einmal die" Hamb. Nachr.". Sie sind ganz wüthend einem solchen Urtheils spruche einverstanden sind, werden diese ihre aus führt eine Eisenbahn nach Norden, beinahe bis an die Rüfte, darüber, daß Prof. Hans Delbrück in seinen„ Preußischen Jahr. demüthige Gesinnung am besten dadurch bekunden können, daß sie die hier fumpfig ist. Man könnte diese Eisenbahnlinie als eine büchern" die Regierung aufforderte, das Unternehmerthum nicht sich die Agitation für eine eventuelle Wiederwahl des Herrn Reichs- Trocha bezeichnen, denn so lange sie in den Händen der Spanier mehr zu unterstüßen, den Arbeitern volle Vereinsfreiheit zu tags- Abgeordneten Dr. v. Buchta recht angelegen sein lassen! Jeder sich befand, sperrte sie den Uebergang vom Osten nach dem Westen. gewähren, der Ungnade des Herrn von Stumm zu troßen und die Arbeiter aber, welcher meint, daß die Zustände, welche in jenem Maximo Gomez stand bisher im Osten von Ruba. Die oben Vortheile, welche die Sozialdemokratie davon haben würde, rubig Urtheil als zu recht bestehend festgestellt werden, eine entehrende angeführte Meldung würde also, wenn sie sich auf dieses Jucaro in den Rauf zu nehmen; denn Bildung und Wissenschaft" ständen Herabwürdigung des Arbeiterstandes gegenüber dem Herrenstande bezöge, ein Bordringen der Insurgenten in dieser Richtung nach auf seite der Arbeiter, nicht auf der der Unternehmer. Das ausdrücken, wird durch das Lesen dieses Urtheils sicherlich in dem Havana anzeigen. Giebt es aber an der eigentlichen Trocha" noch Bismarckblatt spricht Delbrück als Sozialisten, als Genoffen" an Bestreben bestärkt werden, durch Verbreitung der sozialdemo- ein Jucaro, dann bedeutete die Meldung die Vereinigung der beiden und schließt seine tollernde Standrede folgendermaßen: Im übrigen fratischen Ideen eine gründliche Beseitigung derartiger Zustände an- Haupttorps der Aufständischen. Und dann verstände man auch die liefert das Auftreten des Herrn Delbrück einen neuen Beweis, daß zubahnen." Handlungsweise des spanischen Ministerpräsidenten Ganovas, der der Profefforen- Sozialismus nothwendig zur Sozialdemokratie führt und daß es im Interesse von Staat und Gesellschaft erforderlich ist, Offenbach a. M., 5. Januar. Der allgemeine Verband der den Karren stecken lassen und sich empfehlen will. ber zunehmenden Vergiftung der atademischen deutschen landwirthschaftlichen Genossenschaften petitionirt bei dem Die Barcelonaer Anarchisten, die zum theil zum Jugend wie der Gelehrtenkreise durch die sozialdemokratischen preußischen Staatsministerium und dem Abgeordnetenhause darum, Tode verurtheilt wurden, scheinen in der Untersuchungshaft that. Jdeen einiger doktrinärer Professoren, die vom wirklichen Leben die landwirthschaftlichen Genossenschaften in der Handelskammers fächlich gefoltert worden zu sein, denn die Bertheidiger nichts wissen, in zweckmäßiger Weise vorzubeugen."- Der arme Novelle von der Beitragspflicht zu den Handelskammern zu befreien, 59 Offiziere der Barcelonaer Garnison, hätten dies schon mit Delbrück, jest find er und feine„ boftrinären" Rollegen geliefert! dagegen die staatlich bestätigten Revisionsverbände der Genossen Rücksicht auf ihr militärisches Dienstverhältniß nicht behauptet, wenn Wer einen blaffen Schimmer von Sozialismus hat und Herrn schaften als Genossenschaftskammern zu behandeln und den Handels- sie dafür nicht vollgiltige Beweise in Händen gehabt hätten. Delbrück's literarische und politische Thätigkeit auch nur einiger- tammern gleichzustellen. Schuldige gab es unter den Angeklagten zweifellos, aber so mancher maßen verfolgt hat, muß wissen, daß Herrn Delbrück von der scheint blos auf grund der infam expreßten Geständnisse verurtheilt worden zu sein. Bulgarien. Sozialdemokratie eine unüberbrückbare Kluft trennt. Freilich, von ben Hamb. Nachr." Wiffen und ehrliche Rampfesmittel fordern, wäre eine unverzeihliche Naivetät. " Riesen Grundbesit. Der Tod des Fürsten von Fürstenberg, so schreibt der Stuttgarter Beob.", bringt wieder einmal in Erinnerung, wie der Besiz an Grund und Boden im Deutschen Reiche so ungleich ausgetheilt ist. Die Grundbesitzfläche des Fürsten wird nämlich auf 2090 Quadratkilometer 209 000 Hektar geschäßt. Das Großherzogthum Baden hat einen Flächeninhalt von 15 081 Quadratkilometer 1508 100 Hektar. Demnach beträgt der Grundbesitz des Fürstenbergers allein über 1/7 der Gesammtfläche des Großherzogthums Baden. Ja, Bebel giebt den selben in seinem Buche" Die Frau und der Sozialismus" noch höher an, nämlich auf 275 000 Hektar. Bei dieser Gelegenheit ist es wohl nicht unangebracht, einmal wieder daran zu erinnern, daß 15 Großgrundbefizer miteinander 4 615 000 Hektar oder mehr als 1/9 der in Anbau genommenen Bodenfläche Deutschlands befizen, Die Fürsten von Fugger und Wieb mit je 110 000 Hektar Der Herzog von Ratibor, Fürst LöwensteinWertheim- Rochefort, Fürst v. BentheimSteinfurt und Herzog v. Leuchtenberg mit je und zwar: Fürst Leiningen. Fürst Pleß. 140 000 160 000 165 000 " Herzog von Talleyrand- Sagan( Vater der Fürstin- Wittwe Dorothea). 200 000 • Fürft Salm- Salm.. 220 000 Fürst Fürstenberg und Herzog von Braunschweig mit je 275 000 " 300 000 320 000 " " 1 280 000 Fürst von Thurn und Taxis " - Es geht auch ohne Duell. Der stud. phil, B. Con rady in Freiburg i. Br. will als Einjähriger nicht besonders gut behandelt worden sein. Nach seiner Dienstentlaffung begegnete er seinem früheren Hauptmann auf der Straße und machte seinen Stams Das Geheimniß der Ermordung Unmuth gegen denselben in derben Worten Luft. Der Offizier stellte bulow' 3. Die Köln. 3tg." meldet aus Sofia: Der StaatsStrafantrag. Der Student wurde vom Schöffengericht zu drei anwalt erhielt einen Brief des abwesenden Zeugen Nischow, der Wochen Gefängniß verurtheilt. Die Straffammer hob das schöffen sich darin bereit erklärt, das Geheimniß des Mordes Stambulow's gerichtliche Urtheil auf und erkannte auf 100 m. Geldstrafe.zu enthüllen, wenn Maßnahmen zu seiner Sicherheit getroffen würden. Aus Nischow's Brief geht hervor, daß seine Aussagen sich Wird diesem Hauptmann der blaue Bogen zufliegen? gegen Natschewitsch und die Polizei richten, und daß er aus Furcht Defterreich. infolge von Drohungen Bulgarien verlassen hat. Türkei. Wien, 4. Januar.( Voss. 3tg.") Eine Abordnung der Großindustriellen, zumeist der Eisenindustrie Böhmens angehörend, hat neuerlich Vorstellungen beim Handelsminister Glanz gegen die ErKretenfifches. Die Köln. 38tg." berichtet aus Randia, daß nennung des Abg. Erner zum österreichischen Generalkommissar auf der die Erbitterung aufs neue im Steigen sei, und daß, wenn die Pariser Ausstellung erhoben. Eyner habe durch sein Eintreten für Mächte nicht unmittelbar einschreiten sollten, um die arbeitsame Beden 3Zehnstundentag, der weder in der Schweiz noch in Deutschland völkerung in den Stand zu setzen, ihren Lebensunterhalt zu erwerben, gesetzlich bestehe, die österreichische Industrie schwer geschädigt, ohne es fo fommen werde wie im vorigen Jahre. der Arbeiterschaft Nußen zu bringen. Der Handelsminister antwortete ablehnend, da auch die Industriellen die besondere Befähigung Eyner's für die Stellung zugeben müssen und Erner's Ernennung der französischen Regierung bereits amtlich mitgetheilt wurde. Das Borgehen der österreichischen Großindustriellen erscheint erst im rechten Lichte, wenn man bedenkt, daß der Abg. Exner Hofrath und einer der am meisten nach rechts stehenden Abgeordneten ist. Freilich, wo der Profit in Frage kommt, hört die Freundschaft der Schlotbarone auf. Afien. W W vers November die gesammte ja panische Presse. Zu allererst brachte Ein großer Hofstandal beschäftigt feit Anfang die in Osaka herausgegebene Zeitschrift Nisin Roku Sfeiti" einen mehrere Seiten langen Artikel, dessen Spizze sich vornehmlich gegen den Hofminister Grafen Hisamoto Hifikata richtete und ihn beschul digte, in Verbindung mit dem vorigen Premierminister Marquis Hatubun Ito seinen hohen Vertrauensposten aus Eigenuuß miß braucht zu haben. Dieses vertraute Verhältniß zwischen Marquis Wien, 5. Januar. Das Abgeordnetenhaus hat heute Jto und Graf Hifikata soll zur Folge gehabt haben, daß sie bei der unter stürmischem Beifall der deutschen Linken in namentlicher Ab Bertheilung von faiserlichen( nicht staatlichen) Ehrengeschenken nach stimmung mit 100 gegen 98 Stimmen den in den beiden letzten dem Kriege mit China sich durch gegenseitige Empfehlung die Jahren jedesmal bewilligten Budgetposten für ein slovenisches höchsten Summen von 100 000 und 70 000 Yen Gymnasium in Gilli abgelehnt. Gegen den Budgetposten stimunten schafften, während die verdientesten Feldherren, die Oberdie Linke, die Deutschböhmen, Deutschnationalen und Christlich- generale Yamagata und Marquis Djama und der Admiral Sozialen, dafür die Polen, Jungczechen, Konservativen und Süd- Marquis Saigo, taum ein Drittel oder die Hälfte, nur je 30 000 yen flaven. Die Jtaliener und die Vertreter der katholischen Volks- erhielten, obwohl sie zuerst das doppelte bekommen sollten. Dies partei waren bei der Abstimmung nicht zugegen. Nach Ablehnung find nur die leichtesten der zahlreichen Beschuldigungen, die wir blos des Postens rief der Abg. Suftercic: Das ift eine Schande für deshalb wiedergeben, um die allgemeine Aufregung der japanischen das deutsche Volt!" Der Abgeordnete Ruß proteftirte gegen diesen Presse begreiflich erscheinen zu lassen. Als der besagte Artifel in Erzwungene Germanisirung. Im Kreise Beuthen Zwischenruf, worauf der Präsident Sustercic zur Ordnung rief. der" Nisiu- Roku- Sfeiti" am 5. November erschien, herrschte anfangs gehen die Behörden weiter mit großer Thatkraft gegen die polnische Der berabgesetzte Betrag des Voranschlags wurde hierauf an- einige Tage lang allgemeines Stillschweigen. Vier Tage später Agitation vor. Nachdem erst kürzlich bei den Vorstandsmitgliedern genommen. druckte die in Zotio erscheinende Zeitung Nippon" den ganzen des Beuthener Sokols eine Haussuchung vorgenommen worden war, Es handelt sich hier nur um einen Scheinerfolg der Deutsch Artikel ab und begleitete die„ Enthüllungen" mit bekräftigenden Zu wurde der Post" zufolge am Freitag in Heidut eine große Anzahl liberalen. Bei der dritten Lesung werden die Slaven vollzählig im fäßen. Darauf nahmen auch fast alle übrigen Zeitungen zu dem polnischer Agitationsschriften beschlagnahmt, die eben zur Vertheilung Hause erscheinen und den Posten für das Gymnasium in Gilli Artikel Stellung, und es entstand im ganzen Reiche ein äußerst leb= unter die Bevölkerung kommen sollten. Ferner wird aus dem wieder herstellen. Ihafter Federkrieg. Da wurde, wieder erst einige Tage später, Herzog von Arenberg. Fürst Wittgenstein. Wie viele tausende von deutschen Reichsbürgern sind auf diesen Besitzungen die modernen Stlaven dieser Herren! Ist das die göttliche Weltordnung", die zu erhalten kein Mittel schlecht genug ist? " plößlich der„ Nistu Roku- Sfeiti" für immer und der Nippon" auf unbestimmte Zeit das weitere Erscheinen untersagt, obwohl das neue Kabinet bei seinem Antritt größere Preßfreiheit ver sprochen hatte. " " angehören dürfe, sondern sich naturalisiren laffen müsse. Mögen| An größeren Gelbbeträgen find bei der Streitfommission wieder die Gründe dieses Beschlusses sein, welche sie wollen, mit dem eingegangen: von der Naumann'schen Beit" 2000 m., von einem internationalen Charakter der Sozialdemokratie verträgt sich dieser Hamburger Vorschußverein 1000 M.( deffen ganzer Zinsenertrag aus Beschluß nicht. dem verflossenen Jahre), eine erhebliche Summe von der CigarManila( Philippinen). Unter den 18 Personen, welche am Die fortschrittlichen Arbeiter Organisationen aller Art in makers Prog. Int. Union Nr. 30 in New- York, und außerdem sind 4. Januar wegen Anstiftung einer Verschwörung erschossen wurden, Philadelphia, an der Spitze die Zigarrenmacher Gemert- mehrfach Gelder von auswärts avifirt, so von dem italienischen befanden sich drei eingeborene Priester. Es muß schlecht mit den schaften, hatten dieser Tage eine Festlichkeit zur Feier des fünfzig- Bruderorgan Avanti", das Sammlungen für die Hamburger HafenSpaniern stehen, wenn ihr Rache- und Blutdurst nicht einmal mehrjährigen Jubiläums des Genossen F. W. Frische als Arbeiter arbeiter veranstaltet. Voraussichtlich ist schon heute oder morgen vor dem geweihten" Priesterkleid zurückschreckt. Freilich, die Sin Agitators arrangirt. Genosse Fritsche ist für sein hohes Alter noch die Unterstützung für die nächste Woche gesichert. Aber weitere gerichteten rechneten zu dem Priesterproletariat und nicht zu den recht rüstig, aber leider beinahe erblindet. Geldbeiträge sind noch dringend nothwendig, mit voller Ausbeutungsfreiheit ausgerüsteten Geistlichen, die aus dem Todtenliste der Partei. In Nürnberg ist der Reißzeug. da sich das Ende des Ausstandes absolut noch nicht Mutterlande gekommen. macher Max Walter, langjähriges Mitglied des Wahlvereins, abfeben läßt. gestorben, im Dorfe Rieder am Harz in Anhalt der Maurer Friz Liebau, ein alter Parteigenoffe, der treu zur Sache hielt, obwohl er unter dem politischen Haß der Bauern schwer zu leiden hatte. von Ein englisches Gegenstück zum Hamburger Streik. in Der Polizeiliches, Gerichtliches 2c. " Die Hatenarbeiter- Bewegung. " " = Die Schleswig Holsteinische Volkszeitung" erhielt aus Samburg folgendes Telegramm: Die Buderfabrikanten senden ihre entlassenen Arbeiter nach Hamburg. Alle Arbeiterorgane werden ersucht, vor 3uzug strengstens zu warnen. " " Privatangelegenheiten". die Leitung meiner eine Stunde befanden wir uns auf dem Waſſer, als wir von einem der Kräftigung der wirthschaftlichen Arbeiterorganisationen die A " Ein Streit oder Ausschluß, der sich seit mehr als 16 Wochen in den Schieferbrüchen des Lord Penrhyn in der Nachbarschaft von 4. Januar eine zweimonatige Gefängnißstrafe angetreten, die ihm Samburg, Bremerhaven, Geestemünde und Bremen domizilirt, empfahl Genosse Stenzel vom Hamburger Echo" hat am Das Speditionsgeschäft von Joh. Hedemann, das in Bangor( Nord Wales) abspielt, hat zu einer höchst char afte ristischen Korrespondenz zwischen diesem Kapitalmagnaten wegen Beleidigung des Unteroffiziersstandes auferlegt ist. und dem Sekretär des Handelsamts, Sir Courtenay Boyle, geführt. fängniß verurtheilten Genossen Borkmann und Schiemann nach Bremen zu dirigiren. seinen Geschäftsfreunden, wegen des Streiks ihre für die überDie wegen Ministerbeleidigung zu je vier Monaten Ge- feeischen Länder bestimmten Waaren nicht nach Hamburg, sondern Die Arbeiter in jenen Schieferbrüchen hatten im Laufe des Sommers ein Komitee von sieben Mann gewählt, durch welches sie in Leipzig baben am 2. Januar ihre Strafen angetreten. dem Lord Penrhyn eine Reihe von Beschwerden unterbreitenburgischen Parteigenoffen in großer Anzahl auf dem Lande ver- Alexander Jahn u. Co., deren Inhaber Herr R. E. May Boltskalender, ben unsere medlen. 3m Jahresbericht der bekannten großen Hamburger Firma und um Abhilfe ersuchen ließen. Sie erhielten nach Verlauf einiger Wochen einen abschlägigen Bescheid. Die Erbitterung Gremplare beschlagnahmt wurden, ist in Mirow, wie das dortige vielfach behauptet, der Streit sei von den sozialdemokratischen theilt haben und von dem während der Verbreitung ein Theil ist, wird über den Hafenarbeiter- Ausstand u. a. gesagt: Es wird darüber war groß, die Maffe der Arbeiter wollten sofort in den Ausstand treten, das Komitee veranlaßte fie aber, die Frage eines den Personen abgefordert worden, die ihn von den Verbreitern logen worden, daß es allerdings auf eine Lüge mehr oder weniger Amtsblatt triumphirend meldet, polizeilicherseits von Haus zu Haus Führern angezettelt worden. Es ist in diesem Streik so viel geStreits bis zum Frühjahr zu verschieben. Andererseits hatte das Komitee zwei Arbeitern, die auf das Bureau des Werks bestellt empfangen hatten, in deren Privatbesitz die Exemplare also über nicht ankommt.. Die Wahrheit ist, daß die Führer vom Streit worden waren, um Zeugniß abzulegen, verboten, dem Gesuch Folge gegangen waren. Das gleiche scheint nach der" Güstrower Beitung" abgerathen haben, daß sie aber dem Willen der Arbeiter weichen zu leisten, wenn nicht mindestens einem seiner Mitglieder gestattet in der Umgegend von Güstrow geschehen zu sein. Sollte das mußten." würde, dem Verhör beizuwohnen. Man fürchtete, und nicht ohne guten wahr sein, dann wäre der Schluß berechtigt, daß Auch diese Erklärung wird die bürgerliche Preffe nicht hindern, Grund, daß andernfalls die Vorgeladenen sich zu ungünstigen Aussagen bemokratie das Privateigenthum nicht respektirt; gerade die bürgerlichen Blätter ihre Tintentulis. man im Obotritenlande beim Kampfe beim Kampfe gegen die Sozial- ihr Lügenhandwerk fortzusehen. Zu dem Zwecke halten sich ja die würden einschüchtern lassen. Dem Verlangen war keine Folge ge- herrschende Eigenthumsordnung soll aber doch durch den Kampf leistet, vielmehr erhielten siebzig Arbeiter, darunter fämmtliche Mitglieder des Komitees, Notiz zugestellt, daß sie bis auf weiteres von gegen unsere Partei erhalten werden. Die ,, Versöhnung" des Herrn v. Egidy schreibt über den Der Arbeit suspendirt" seien. Es ist selbstverständlich, daß die Sympathien In Löbtau bei Dresben verweigerte der Gemeinde Vor- Hamburger Streif: Hierauf legte die gesammte Arbeiterschaft, über zweitausend Mann, die Arbeit nieber, wandten sich Abonnement auf die Gächs. Arbeiter- Zeitung" aufge- müssen schwerwiegende Gründe sein, die viele Tausende mit Weib stand die Genehmigung zum Anschlagen von Plakaten, worin zum jedes unbefangen Denkenden auf die Seite der Arbeiter treten. Es aber gleichzeitig an das Arbeitsdepartement des Handelsamts mit dem Gesuch, auf grund des neuen Gesetzes über die Schlichtung fordert war, und zwar deshalb, weil der Schlußsatz des Platats und Kind veranlassen, mitten im Winter den Kampf mit Hunger von gewerblichen Konflikten vermittelnd einzutreten. Das Handels-" Den Reichthum der Arbeit und Arbeit für alle! Hofintrigue, Ursachen herzuleiten, find gescheitert. Diese Sympathien sind " anstößig zu wirken geeignet erscheine." Der Schlußsat lautet: Noth aufzunehmen. Alle Versuche, den Streit aus äußeren amt gab dem Gesuch Folge, und nun entspann sich eine Korrespondenz, politisches Ränkespiel und Streberthum bekämpfen wir! Wir treten werthvoll, gewiß und tragen viel zum Ausharren im Lohnkampfe die den Lord Penrhyn als einen richtigen König Stumm in Duodez ein für Wahrheit, Klarheit und Deffentlichkeit"! Gegen den Ent- bei, aber ihre Wirkungen verflüchtigen fich alter Erfahrung erscheinen läßt. Zunächst erklärt seine Herrlichkeit sich gnädigst bereit, mit einer Deputation der Arbeiter zu verhandeln, in der aber fein scheid wird Beschwerde geführt werden. zufolge, sobald die Reihen der Kämpfenden ins Wanten( ges Mitglied des alten Komitees rertreten sein dürfe. Darauf gehen rathen find. Die organisatorische Widerstandskraft dieser Arbeiterdie Arbeiter ein und bestimmen drei Mann aus ihrer Mitte, die massen hat auch für den Fernerstehenden etwas ungemein JmpoDeputation zu bilden, stellen aber ihrerseits das Verlangen, erstens nirendes, allein es ist nur zu gewiß, daß ihre Wirkungen zwar für ihren eigenen Dolmetscher( fte sprechen meist nur wallisisch) und Stenoden Kampf, nicht aber für die Tage der Ruhe oder, um es richtiger graphen mitbringen zu dürfen, und zweitens daß ein oder mehrere Ver- unt eine eingehende Statistik über die im Hafen geleistete Arbeit in Deutschland verpuffen, weil es an festen Organisationen fehlt, bie Aus Hamburg schreibt unser Berichterstatter unterm 5. Januar: zu sagen, des Waffenstilstandes ausreichen. Die Arbeitseinstellungen treter des Handelsamts bei der Verhandlung zugegen sein mögen. Der Behörde leuchten beide Forderungen ein und sie empfiehlt Lord aufzunehmen, machten gestern ein Redakteur und ein Berichterstatter die Kunst lehren, bei den Friedensbedingungen nicht bloß an das Heute, Benrhyn, auf sie einzugehen. Was aber erhält sie zur Antwort? Dom Scho" und ich auf einem Privatdampfer eine Hafenrundfahrt, sondern an das Morgen zu denken, d. h. Pfähle in die Fluth des WirthAuf die Sache mit dem Stenographen und dem Dolmetscher wolle bei der auch jeder Winkel des Hafens inspizirt wurde. Vor Beginn schaftslebens einzurammen, welche festen Halt bieten und den sich der Lord ausnahmsweise einlassen, dieselben müßten aber aus mir einen Erlaubnißschein zum Befahren des Hafens ausstellen zu lichen. Die soziale Geschichte Englands dagegen lehrt uns zwei der Fahrt hatte ich mich zum Hafenkapitän Möller begeben, um der Belegschaft selbst genommen werden, immer jedoch die allmäligen, stufenförmigen Aufbau einer besseren Zukunft ermög 70 Suspendirten ausgeschlossen. Was bagegen die An laffen, wie er den beiden anderen Theilnehmern an der Tour vor etwa lichen. Die soziale Geschichte Englands dagegen lehrt uns zwei wesenheit eines Vertreters des Handelsamts betreffe, so fapitän verweigerte mir jedoch einen Schein mit den Worten, er 14 Tagen von demselben Beamten ausgestellt war. Der Hafen: höchst beachtenswerthe Dinge: Erstens, daß die großen Streits bedauere stets Marksteine die der ökonomischen Entwickelung er, nicht überhaupt erlauben สิน können, da hören wir seine eigenen Worte habe kein Recht, mir das Befahren des Hafens zu verbieten, tönne wurden, und, ob die Arbeiter nun siegten oder unterlagen, bas einen Präzedenz mir also auch feine Erlaubniß dazu ertheilen; ich solle nur ruhig fall schaffen in der gewerfvereinlichen und genossenschaftlichen Bewegung würde für die Einmischung bleibende Spuren fahren. Guten Muthes ging die Fahrt dann los, aber noch nicht Außenstehenden hinterlassen haben. Zweitens, mit daß Glaubt man nicht die Stimme der Hamburger Rheder zu vermit Kriminalbeamten besetzten Schlepper überholt und von der LuvStreits feltener geworden sind. Mit anderen Worten: Die nehmen? Bur Ehre des englischen Handelsamts muß hinzugefügt fchüttet wurden geentert wurden. Ein Polizeibeamter fam an fich stets im Kreise herumdreht. In plötzlicher Aufwallung aus feite wodurch unser Fahrzeug und wir ganz mit Wasser über- englische Arbeiterbewegung bethätigt auch hierin ihren fortschreitenden werden, daß es sich bei diefer progenhaften Antwort nicht beruhigte. Bord unseres Schiffes und verlangte unsere Personalien. Nach dem fozialen Chaos auftauchend, sinkt er eben so sicher nach Be Charakter, indeß der deutsche Arbeiterstand in seinen Lohnkämpfen In einem sehr gemäßigten, aber in würdigem, festen Ton gehaltenen Schreiben, datirt vom 12. Dezember, antwortet Sir Courtenay Aufnahme derselben und nachdem Der„ Echo" Redakteur Boyle, daß seine Behörde nicht auf der Vertretung bestehe, aber seinen Bassterschein vorgezeigt hatte, durften wir unsere endigung des Kampfes wieder in das Chaos zurück. Dies wird doch nicht zugeben tann, daß die Beilegung eines bie persönliche Freiheit! Fahrt fortsegen. So refpellirt man in der Republik Hamburg auch in Hamburg der Fall sein, wie es in Berlin bei den Konfektionsfich lange hinziehenden Konflikts, der einige arbeitern der Fall gewesen ist." So weit die Versöhnung". Der Verfasser übersieht, daß die Wir zählten im Hafen 197 große Dampfer, von denen 71 schon taufend Arbeiter und ihre Familien in Mit länger als 14 Tage im Hafen liegen. Bei St. Pauli liegen engliſche Gewerkschaftsbewegung viel älter ist als die deutsche. Die leibenfchaft zieht, von Rechts wegen als eine Sache 20 Roblendampfer, eine bisher unerreichte Zahl, und im Nieder- deutschen Gewerkschaften haben noch nicht die fefte Organisation Don blos privatem Interesse betrachtet werden tönne". Die Bestimmung betreffs des Stenographen 2c. habe die hafen, wo sonst nie Steamer anfern, liegen 10 Dampfer vertäut. überzeugt, dem Hamburger Streit wird nicht ein Rückfall in das wie die englischen; aber sie erftarten immer mehr. Und wir sind Behörde veranlaßt, bei den Arbeitern Nachfrage zu halten, ob An dem von der Amerika- Linie gepachteten Petersenquai liegen die fie geeignete Persönlichkeiten in ihren Reihen hätten. Da dies nicht großen Steamer in doppelten und dreifachen Reihen. An manchen Chaos" folgen, sondern die Sache der Arbeiterorganisation wire der Fall, hoffe fie, daß Lord Penrhyn sich in der Lage sehen werde, Bwischen den großen Seefchiffen liegen zahllose Oberländerfie geeignete Persönlichkeiten in ihren Reihen hätten. Da dies nicht Stellen kann man mit kleinen Hafenfahrzeugen kaum durchkommen. mächtig durch ihn gefördert werden. seine Bedingungen in diesem Punkt zu modifiziren. Lord Penrhyn fähne und Wachtschiffe fest eingeteilt und sind bis in den Aus Stettin wird uns geschrieben: Der Dampfer aber fab sich nicht in der Lage, und zog sich im übrigen letzten Winkel mit Waaren aller Art vollgepfropft. Troßdem liegen eingenommen hatte, nach Swinemünde abgegangen. Dort soll die Adria" ist am Montag, nachdem er hier 30 000 Zentner Ladung hinter die wortklauberische Erklärung zurück, er habe nur die in den Quaihallen die Güter hochaufgeftapelt und kaum ein Stück Labung auf 100 000 Zentner vervollständigt und dann sollen noch Einmischung von Außenstehenden in die Leitung seiner Privatangelegenheiten abgelehnt, aber nicht gefagt, daß der Streit eine weiß man noch unterzubringen. Diese riesenhafte Aufhäufung von 50 000 Zentner Ladung in Danzig eingenommen werden. Ursprünglich Sache von blos privatem Interesse sei. Wodurch ihm das Waaren refultirt aus dem beispiellosen Zusammenhalten der Ewer sollte der Dampfer in Stettin 50000 Zentner Ladung einnehmen, aber Handelsamt eine letzte Erklärung schickte, in der es u. a. heißt: führer, von denen auch nicht ein Mann zum Streifbrecher geworden da die Befrachtung so langsam von statten ging, ist der Dampfer Unter den Bedingungen, auf denen Sie bestehen, würden sie( die im Ausstande. Als man vor einigen Wochen über den Senat 3- tommen hofft. ift. Es befinden sich von dieser Arbeiterkategorie 3000 Mann nach Swinemünde abgedampft, wo man schneller zum Ziele zu Arbeiter) zu Ihnen zu kommen haben ohne Ihre erwählten Führer, vorschlag abstimmte, wurde der Vorschlag in der Versammlung, der Dampfer Athalie" hier Phosphat löscht, hat sämmtliche sondern auch ohne ihre eigenen Dolmetscher und Stenographen, und in der hauptsächlich Ewerführer waren, mit großer Majorität an Kanossamente der Lohntommission der Hafenarbeiter vorgelegt, aus Die Firma Megler u. Ko., für deren Rechnung ohne die von ihnen gewünschte Hinzuziehung eines unparteiischen Dritten, während Sie Ihrerseits den Vortheil geschulter Berather haben genommen. Trotzdem halten dieselben bis auf den letzten Mann denen hervorgeht, daß das Schiff bereits am 5. September in würden." Danach sehe sich das Handelsamt außer Lage, weitere Schritte treu zusammen. Das ist gewiß ein erhebendes Beispiel von Amsterdam, also vor dem Hamburger Streit, für Rechnung nach zur Vermittelung zu thun, und müsse es den Arbeitern überlassen, Solidarität! ob sie von der Zusammenkunft, wie Lord Penrhyn sie vorgeschrieben, nicht einen Hamburger Arbeiter beobachtet. Auf den Schiffen haben wir außer einigen wenigen Vizen, auch hier entlöscht und befrachtet. Der Versuch, Hamburger Schiffe hier Stettin gechartert worden ist. Infolge dessen wird die Athalie" eine zufriedenstellende Ecledigung der Streitfragen vernünftigerweise 15, 16 Jahren und gänzlich heruntergekommene Menschen, die das zu entlöschen oder zu befrachten, dürfte wohl kaum erneuert Junge Burschen von erwarten zu können glauben. Unnüß zu sagen, daß die Arbeiter auf die Zusammenkunft ver: ben schweren Frachtstücken herum, ohne sie bewältigen zu können. große soziale Glend zum Streifbruch veranlaßt hat, quälen sich an zichteten. So dauert der Streit fort, und neuerdings hat Lord Wenn Benrhyn als Schreckschuß bekannt gemacht, er werde, wenn die Löschungsrinnen, die vom Schiff in die Schute oder den Glbkahnstreikenden Hamburger Hafenarbeiter folgende man sieht, wie ungeschickt die Säcke auf die Sputten- Bei der Berliner Gewerkschaftskommission gingen für die Arbeiter nicht bald zu Kreuze friechen, den Schieferbruch ganz schließen. Warum auch nicht? Der Schieferbruch ist ja auch nur affer fällt, wie langsam die Flaschenzüge sich bewegen und wie gehen gelegt werden und dadurch eine Menge Getreide ins eine Privat angelegenheit des edlen Herrn. Wie es dem Bieder- Wasser mann wohl gefallen würde, wenn eines Tages die volle Konsequenz frierend auf Deck umherstehen, weil sie alle Augenblicke erschöpft mit die importirten Schauerleute" mit den Händen in den Hosentaschen aus seinen Worten gezogen würde. Dem Handelsamt fann man natürlich keinen Vorwurf daraus der Arbeit innehalten müssen, tann man sich des Lachens nicht er- Am Biertisch bei Krause in Wilhelmsberg 3,50. Die Dreher von F. Gebauer 9,50. machen, daß es diese Konsequenz nicht gezogen hat. Es mußte fich leute an der Arbeit gesehen hat, wie die Hände in steter Be- aus der Amalienstraße 1,50. För die Swarten", 4. Rate 3, wehren, wenn man früher unfere Hamburger Schauer Rothe Sylvesterfeter bet Beyer, Charlottenburg, Wallstraße, 8, Boppard, 2. Rate 3,-. Gin after Achtundolerziger in Dillenburg 4,-. Die Mißvergnügten in der ihm vom Gesetz gezogenen Schranke halten, und innerhalb E. P, Bellevue, derselben hatte es sein Bestes gethan. Ju der That wäre zu wünschen, wegung an den Stricken auf- und abgingen und der Strom der 8, Sunacher, Müllerstraße, 6,-. Abermals ein rother Bantbeamter 5,-. daß seine Sprache anderwärts Nachahmung fände. Die Kor- Waaren, der aus dem Schiffsraume hervorquoll, gar feine Unter- erbau, durch Kaltofen 26,50. Sylvefterfeier bet S., Dorfitaße, 5,66. Gerectschaftskartell Meißen- Kölln, 3. Rate 100,-. Genossen in 1,80. Metallrespondenz ist jetzt dem Druck übergeben, und selbst die konservative brechung erfuhr. Schiffe, die sonst in 24 Stunden gelöscht und in arbeiter Bösneds 2,20. Holzarbeiter Bosneds 1,90. Gin Poſtmenté 1,50. GePresse hat nur Worte des Tadels für Lord Penrhyn. Allerdings 14 Tage im Hafen und gehen dann noch mit unvollständiger Ladung 3. Rate 17,80. Walther, Straßburg i. Glfaß, 20, den nächsten 24 Stunden wieder seetlar waren, liegen jetzt 8 bis wertschaftstartell Stöpenicks 55,- Aus Lößniz im Erzgebirge 6,20. Friedenauer wird mit bloßen Worten der Kampf nicht ausgefochten, aber werthPinfetflub 5,60. Unverbesserliche Rothe der Braueret Pichelsdorf bei Spandau, M. Kirchberger in Weilburg los ist die öffentliche Blosstellung des Magnatenhochmuths darum fort. Gestern Morgen lagen an der Wafferkante wieder Dampfer 20 Ernst Schwebler in Kirchberg 25,85. Prenzlau Angermünder doch nicht. Im übrigen zeigt der Verlauf der Verhandlung, daß das und Motorbarkassen mit Schuten im Schlepptau, um etwa 3000 Mann Wahlkreis- d. tr., 1. Rate, 36, Arbeiter in Niederzwönig, 19. fächsischer Schlichtungsgesetz, wie es das jetzige fonservative Parlament be- aufzunehmen, die, wie Rheder und Stauer gehofft hatten, Wahlkreis, 3. State 10,-. Bäckerei- Arbeiter in Tegel 4,50. E. M., Haideſtraße, schlossen hat, ein Messer ohne Klinge ift. nach Beendigung der Feiertage abtrünnig geworden wären. 8,90. Schney in Bayern d. A. Loesch, 1. Rate 10,10. Barbier Frost 1,-. Listen 6, Sylvesterfeier bei Herzog, Reinickendorferstr. 53( amerikanische Auktion). E3 tam aber nicht ein Mann. Gestern Abend ging 866 16,20 und 203 36,15 d. A. E. G. Listen 2687, 81, 1806, 04, 4002, 3416, 3377. das Gerücht durch die Stadt, über 200 fremde Arbeiter seien wieder 75, 59, 56, 57, 51, 2678, 1815, 899, 97, 96, 95, 92, 91, 88, 68, 221, 18 d. G. Genst Langekommen und in Masseulogis in fistalischen Gebäuden am fabrit von Dinse 6,-, Waeste 21,05). Schriftgießerei und Messinglinien- Fabrir 184,90( darunter Kannemen 6,10, Hartgummi- Fabrit im Norden 5,15, MaschinenAlten Wandrahm untergebracht. Angekommen sind jedoch nur 6. Berthold( mit Ausnahme der Stempelschneider). 5. Rate 105,20. Listen 3586 35 Streifbrecher, die unter Bedeckung von einem berittenen und und 8527 d. Friedenthal aus Dettelbach 11,30. Ein Herrentanz in Bugge's 13 Hamburger und Altonaer Schuhleuten zu Fuß von dem Attonaer 5. Rate 13,45. 2tite 4303 Telegraphen- Bauanstalt Stock u. Ko. 21,50. Bisten 3237 Bereinshaus in Pankow d. Hartmann 2,- Arbeiter von Siemens u. Halste, Bahnhof nach den Passagierhallen eskortirt wurden. Die beim 10,20 und 3288 10,50 d. Hoffmann, Metallarbeiter. Listen von A. G. G.( darunter Alten Wandrahm einquartirten Leute sind solche, die bisher auf den 2061 Saal 23 32,75, 3579 Wechanische Norden 25,66, 1598 10,85, 1593 18,15, 1394 Logisschiffen im Freihafen lagen, auf Anordnung der Behörde aber ftraße 171", 2. Rate 4, 11,95) d. Labinski. Tischlerei Gerds, Charlottenstr. 18, 5,30. Garten= Liste 3963 Gebrüder Siemens Charlotten aus dem Bollauslande hinausgeschafft werden mußten. burg 28,45. Gebrüder Siemens, Charlottenburg, 4.80. Liste 3498 5,65 eine größere Anzahl leichtere Gestern tamen im Hafen wieder fünf schwere und und 3580 10,65 Weihnachtsfeier der 2. Männer Abtheilung des Turnvereins Fichte". Line 8467 11,95. Geburtstagsfeter, Kleine Andreasstr. 8 a, 2,35. Unglücksfälle Sattler, alte Jakobstr. 186, 4. Rate 9,-. Rauchtlub Rothe Fahne" E,-. Stolzo, vor. Die Leiche des verunglückten Stauers Strauß ist noch nicht Steno, Typo, Tertilo 3,- Liste 2107, Drechslerei G. Marzahn 6,- B. u. 2., 5. Rate 4,10. Liste 4212, Stuckateure am Zandtag 18,-. R. Borne gefunden. Gestern Nachmittag revidirte die Gesundheitskommission den abend 50. gifte 3687, Bauttfchlerei Grün u. Sedioig 13,70. Sylvester im Rheinfall bet Schaffhaufen" 2,75. Saffelbach 1,- Ber Hafen. Ueberaus traurige Zustände soll sie vorgefunden haben. band ber Bäcker( Mitgliedschaft Berlin) betm Weihnachts Bergnügen, Die Maffenquartiere wurden noch nicht befichtigt, da ein Schuh= amerikanische Auttion 18,35. Tischlerei von Brieger, Bülowftraße, 4. Rate mann die Herren von der Gesundheitstommission, Saal) 6,70. Geburtstagsfeter bei Bely 1,86. Schraubenfabrit von Stärte( untever Tischlerei Schulz, Fruchtstr. 59, 11,05. Mehrere Schlosser d. trohdem dieselben Beamten charakter haben, aus Auttion d. K. 5,-. Gin Koppschuster 1. Seinze, Thaerstraße 1,-. Bei qute dem Freibafengebiet hinaus wies. Freunde, Graudenzerstr. 3, 4,50. Anton 1,- Amerikanische Wuttion einer 5. Wellsow, 9,-. Johannes G. 35,20. Liste 3297, Duda 7,-. Listen 1786, 1799, Bigarrenspize bet Spaar 8,80. Lifte 4437, Simmerer vom Zimmermeister H. Fr s Partei- Nachrichten. Bei der Gemeinderathswahl in Deuben bei Dresden er hielten in der Klasse der Unansässigen unsere beiden Kandidaten 370 und 377 Stimmen von 399 insgesammt abgegebenen. In der Klasse der Anfässigen erhielt der sozialdemokratische Kandidat 95 Stimmen von 195. Unser Befihstand hat sich um ein Mandat vermehrt. Die Sozialdemokratie Kroatiens hat auf ihrem Parteitag, der Ende des vorigen Jahres in Agram abgehalten wurde, ein dem Hainfelder Programm der österreichischen Sozialdemokratie entsprechendes Programm beschlossen und von der Aufstellung eines befonderen Agrarprogramms Abstand genommen. Aus Amerika. Bei der Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten sind diesmal im ganzen rund 37 000 sozialdemokratische Stimmen abgegeben worden, davon im Staate Newport 18 710. Die Partei Organisation in der Stadt Newyork hat beschlossen, daß ihr fünftig fein Ausländer" mehr als Mitglied " Heute wird die volle Unterstützung gezahlt. " werden. Beiträge ein: Ernst Schmidt 1,-. Goldbeck 1,-. Stammtisch' ftraße 10,-. Drei Schwarze Roututscher d. Firma Borchard u. Frühfarth 6,60. J. 1,-. 3. M. 1, Münter 1, müller, Tellersammlung 2, und drei Noihe 6,50. Luz 1,-. Ein Telephonarbeiter 1,-. Tanzunterricht Mar u. Moriz( darunter vom Affenspiel 2,-) 8,-. mann 6,35. 1 von nur 1900, 3847, 8850 b. Frau A. Walz 33,05. Für den Kampf der Gerechtigkeit 12,60. 120 Quadratmeter Flächenraum, eine barunter ist ein Bimmer G. B., Gräfeftr. 12, 5,-. Schriftgießerei Aßmann, Aderstraße, 3,- Tischlerei W. König, Dieffenbachstraße, 5 Rate 5,-. Gemüthliche Gäste bet Kirstein, 3. Rate 5.60. Gesangsquartett Ohrensch Friedenau, gefammter Kaffen bestand und freiwillige Betträge 10, Bautischlerei Memelerstr. 40, 4. Rate 7,15. Fünf Kuprerdrucker 5, Formmacher, Köpnickerstr. 33a, 2. Rate 3,-. Personal der Schriftgießeret Emil Gursch, 4. Rate 31,25. Personal der Uniondruck erei( darunter 50 Pf. durch. P.) 10,15. Liste 4287, Broncewaaren- Fabrit Arndt und Martus( außer einigen Sumpfwieglern), 2. Rate 21,05. Tischlerei Haberland, Krausenstraße, 5. Rate 8,-. Perfonal mit der großen Schnauze 2,-. Personal Der Buchdruckeret Julius Sittenfeld( darunter Dünnebeil Broschürenüberschuß 1,-), 6. Rate 63,25. Polirer der F. A. Treue'schen Fabrit 3. Nate, Ueberschuß des alten Jahres 7,80. Tischleret Prächtel, Kraufenstraße, 3. Rate 6,-. Geite 3,50. Ploeg, Stralsunderstraße, 1,50. Glasschleifer, Krausenstraße 69, 2,70. Amerikanische Auftion bei Thomas, Rirdorf, für einen Rollmops 10,60. Bau Hoppe, Rixdorf 3,50. Listen Regerau 2180 6,40, 2177 3,15, 2122 1,70, 2153 5,50, 2129 4,10, 2150 3,85, 2138 3,10, 2123 2,60, Listen a conto Tschernig Kistenmacher 24,50. Zentralverein der Böttcher, Filiale Berlin, 2. Rate 100,- Syvesterfeier Oberschönweide bei Haberland 1,40. Bier Gürtner von W. Frize 3,-. Tischlerei von Gerds 1,30. Frau Zimmermann 1,-. Tischlerei Sawazti, Bellealliancestraße, 4. Rate 6,25. Biertisch der Kollegen der Firma Zimmermann u. Buchloh 4,-. Bier Zifeleure, Brigeritraße 23, 4. Rate( inklusive des Befehrten) 3,- Elettrotechnische Fabrit Schulz u. Lange, 5. Rate 2,50. Klempner d. P. Thom'schen Werkstatt 5,35. Bertram, Retchen bergerstraße 159, 1,50. Beim Stat 2,-. Mehrere Genossen 3,-. Tischleret Boller, Neuenburgerftraße, 5,-. Berichtigung. 1. Es muß heißen: Metallarbeiter von Goltaich u. Co., Lindenstraße, 22,05. 2. Reichenauer Genossen in Nr. 300 20-. Weitere Sendungen nimmt das Berliner Gewerkschaftsbureau ( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16, vorn part.) in der Zeit von 9-1 Uhr vormittags und von 6-8 Uhr abends entgegen. Gewerkschaftliches. Zuzug von Arbeitern nach den Hamburg ist während der Dauer der dortigen Lohnbewegung aufs strengste fernzuhalten! Gelder find zu senden an das Berliner Gewerkschaftsbureau( R. Millarg, Berlin S., Annenstr. 16.) Soziale Rechtspflege. von 10 Quadratmeter Bodenfläche, welches zwei Erwachsenen und drei Kindern bewohnt wird; die zweite Das Lehrlingsunwesen im Barbiergewerbe wurde durch Gruppe enthält die Wohnungen von 20-29 Quadratmeter Flächen einen Rechtsstreit grell beleuchtet, der die Kammer VI des Gewerberaum; die dritte die von 30-39 Quadratmeter und die vierte die gerichts beschäftigte. Der Barbierherr Bernicke schloß Anfang von 40-49 Quadratmeter Bodenfläche, wenn noch eine vereinzelte Oktober des vorigen Jahres mit dem Arbeiter G. einen schriftlichen von 70 Quadratmetern Bodenfläche gezählt wird. Die Zahlen der Woh- Vertrag, wonach des letzteren Sohn vom 1. Oftober 1896 bis zum nungen in diesen Gruppen sind 159, 445, 155, 21. Natürlich sind 1. April 1898 bei ihm das Barbiergewerbe erlernen sollte. Nach von den kleinsten die meisten, 130, einzimmerig, während nur 15 aus taum anderthalb Monaten sette B. jedoch den jungen Mann beZimmer und Küche und 14 aus zwei Zimmern bestehen. Von der reits vor die Thür. Für diesen klagte nun sein Vater gegen B. nächsten Gruppe, die mehr als die Hälfte( 57 pCt.) aller Wohnungen wegen Kontraktbruches auf Gewährung einer Entschädigung, indem umfaßt, find 170 einzimmerig, 205 zweizimmerig, während 58 er vorläufig für 14 Tage 12 m. verlangte. Der Beklagte erhob aus Zimmer und Küche und 12 aus zwei Zimmern nebst Küche hiergegen den bezeichnenden Einwand, er hätte in der Zeitung einen bestehen. In der dritten Gruppe sind die entsprechenden Zahlen Lehrling verlangt, der schon gelernt habe; der Sohn des Klägers 11, 72, 27, 40, 100zu noch 5 dreizimmerige Wohnungen tommen. indessen habe noch so schlecht gearbeitet, daß sich niemand mehr von In der legten Gruppe fehlen die einzimmerigen Wohnungen; hier ihm hätte rafiren lassen wollen. Einen Lehrling, der ihm find 9 zweizimmerig, 3 bestehen aus Zimmer und Küche und 9 aus die ganze Kundschaft ruinire, tönnte er nicht ge= zwei Zimmern nebst Küche. brauchen. Die Naivetät, mit der B. in seinem Eins In Beziehung auf Höhe und Helligkeit laffen viele wande ein Lehrlingsverhältniß als Ausbeutungsvers Wohnungen sehr viel zu wünschen übrig. Der Durchschnitt der Zimmer- hältniß werthet, ist geradezu gottvoll. Der Gerichtshof machte ihm höhe ist allerdings 2,5 Meter, was als Mindesthöhe in dem Gesez- das dann auch plausibel; er verurtheilte ihn unter folgender entwurf des Deutschen Vereins für Gesundheitspflege gefordert Begründung zur Zahlung der 12 M.: Die Einwände des Beklagten wird; aber leider wird das Mangelhafte der unter diesem seien nicht stichhaltig: ebensowenig der, jemanden verlangt zu haben, Durchschnitt bleibenden Wohnungen durch die größere Höhe der der bereits etwas gelernt hätte, wie auch der andere, daß der Lehrling anderen nicht aufgewogen. Am schlechtesten sind natürlich wieder die durch sein schlechtes Rafiren die Kundschaft dem Geschäft entfremdet fleinsten Wohnungen daran, von welchen 52 pCt. den Durchschnitt habe. Beklagter habe einen Lehrling verlangt und könne von nicht erreichen, während von den übrigen Gruppen 35 pCt., 31 pet. einem solchen nicht fordern, daß er schon perfekt sei in der Kunst, und 9,5 pCt. unter ihm bleiben. Selbst bei noch weiterem Herabsehen die er erst erlernen solle. Es sei ein nicht zu billigendes des Mindest- Höhenmaßes auf 2,3 Meter würden im ganzen noch 16,5 pCt. Verfahren, Lehrlinge anzunehmen und von ihnen der Wohnungen als zu niedrig bezeichnet werden müssen. Für die Be- die Verrichtung aller Geschäfte zu verlangen, die lichtung muß die Forderung des genannten Vereins, daß die Fensterfläche nur ein gelernter Gehilfe tennen müsse, und 1/12 der Bodenfläche betrage, als sehr bescheiden gelten; aber selbst solchen Menschen dann keinen Lohn zu geben. diese geringe Helligkeit ist durchaus nicht immer erreicht. Von den Bernicke wäre verpflichtet gewesen, den Lehrling G. zu behalten. 1121 Wohnräumen der 780 untersuchten Wohnungen waren im ganzen 412, also mehr als der dritte Theil( 37 pCt.) nicht genügend belichtet, ja bei 150 oder 19 pCt. blieb die Fensterfläche sogar unter 1/20 der Bodenfläche. Reichs Versicherungsamt. Unfall gelegentlich einer In Lübeck haben die streikenden Arbeiter des Emaillirwerks Jagd. Der Knecht Pinkall hatte seinen Dienstherrn mit dessen von Thiel u. Söhne beschlossen, diese Woche auf die UnterFuhrwerk vom Grundstück eines befreundeten Gutsbesitzers ab stützung zu verzichten. Der Beschluß wurde in geheimer Abzuholen, wo er an einer Jagd theilgenommen hatte. Während der Auch in Beziehung auf Ueberfüllung der Wohnungen Rückfahrt schlugen die Pferde, etwas schen, über die Stränge, und timmung mit 208 gegen 15 Stimmen bei 3 Stimmenthaltungen ge- zeigen fich starte Mängel. Einen Luftraum von 20 Kubikmetern für Binkall mußte, nachdem er sie zur Ruhe gebracht, absteigen, um das faßt. Allein die Lübecker Arbeiterschaft hat bis jetzt über 17 000 M. den Erwachsenen oder zwei Kinder unter 10 Jahren, wie ihn Gespann wieder zu ordnen. Hierbei schlug das eine Pferd aus und traf Unterstützungsgelder für die Thiel'schen Streifenden aufgebracht, in Karl Bücher in seinem Buche über die Wohnungsverhältnisse der ihn so unglücklich, daß er bald verstarb. Seine Hinterbliebenen erhoben den letzten Wochen sind aber die Beiträge weniger zahlreich ein- Stadt Basel" fordert, erreichen nur 47,4 pct., also noch nicht die Hälfte später Rentenansprüche, sie wurden aber von der landwirthschaftlichen gegangen, wozu das Weihnachtsfest, der durch die vielen Festtage aller Wohnungen. Aber auch noch bescheideneren Anforderungen Berufsgenossenschaft mit der Begründung abgewiesen, daß die den Arbeitern entstandene Verlust an Verdienst und der Miethszins genügen die Wohnungen nicht. Der schon genannte Entwurf des Fahrt, die so unglücklich verlief, mit der Landwirthschaft nichts zu termin den Aulaß gaben. Deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege fordert nur thun gehabt habe. Sie legten dann Berufung ein und hoben hervor, Ju Stendal ist der Bod'sche Zabatarbeiter- Streit, 10 Rubikmeter Luftraum für jede Person über 10 Jahren. Binkall sei gewöhnlich mit landwirthschaftlichen Arbeiten beschäftigt dessen Ende schon gemeldet wurde, zu gunsten der Arbeiter aus: 4,5 pt. der Wohnungen erfüllen noch nicht einmal diese Bedingung, worden und auch die Pferde, die das Unheil anrichteten, hätten und 11 p& t. bleiben unter der Forderung von 12 Kubikmetern Luft- meist der Landwirthschaft gedient. Schiedsgericht und Reichs- VerIm Landesgefängniß in Zwickau hat der Redakteur des Wohnungen schon wegen der Zahl der Bewohner als überfüllt an- davon aus, daß ein Unfall bei der Jagd oder gelegentlich raum zurück. Abgesehen von der Größe der Räume sind viele sicherungsamt wiesen die Kläger jedoch ebenfalls ab. Sie gingen fächsischen Bergarbeiterorgans Glück auf", Genosse Gladewiß, am zusehen. Bücher fordert, daß ein ständiger Wohnraum auf nicht der Jagd nur dann als versicherter Betriebsunfall angesehen werden 4. Januar die achtmonatige Freiheitsstrafe angetreten, die ihm wegen mehr als zwei Personen komme. Danach find von den 311 ein- tönne, wenn die Jagd auf dem eigenen Gute des Dienstherrn Beleidigung der Bergdirektoren Wagner und Bleil auf Beche immrigen Wohnungen 244 als fulturwidrig zu bezeichen; von den des Verletzten erfolgt wäre. Es fehle hier jeder Zusammenhang mit „ Konkordia" in Delsnig i. V. auferlegt ist. Es versteht sich, daß so Hochstehende Herren vor Angriffen der Arbeiterblätter burch erem- größeren genügen auch nur 80 oder 17 pCt. diesen Anforderungen. dem in Frage kommenden landwirthschaftlichen Betriebe desselben, plarische Bestrafung der Redakteure geschätzt werden müssen, denn die Aborte fast allgemein an die Kanalisation angeschloffen sind und theiligt habe, die ein fremder Besizer veranstaltete. Die Abortverhältnisse sind zwar insofern günstig, als da der Dienstherr des Pinkall zum Vergnügen sich an der Jagd bewo bliebe sonst die„ Autorität", noch dazu in dem gemüthlichen deshalb Wasserspülung haben; dagegen ist ihre Anzahl durch- theiligt habe, die ein fremder Besizer veranstaltete. Sachsen, wo der zweite Mann ein Sozialdemokrat ist? Genosse nur in einem einzigen Falle kann eine Gladewig hat eine zahlreiche Familie- möge er, der schon wieder- egt gering; einen Familie Abort benußen, während in holt, darunter einmal wegen eines verhältnißmäßig geringfügigen 5-6 Familien, in 239 Fällen( mehr als 30 pet.) mehr als sechs Breßvergebens mit einem Jahr Gefängniß, befiraft wurde, die Pein Familien, in 49 Fällen sogar über zehn Familien auf einen Abort gefallen. des Kerkerlebens diesmal ebenso gut überstehen wie früher. tommen. der Regel Depeschen und lehte Nachrichten. In Leipzig ist der Streit der Drechsler in der Zelluloid= Seine Resultate zusammenfassend findet Dr. Solbrig, daß Weißenfels, 5. Januar.( B. H.) In der hiesigen Schuhwaarenfabrit von Schunke und Engelmann beigelegt; bei den allerbescheidensten Forderungen 10 Rubikmeter Luftraum waaren- Industrie ist eine Lohnbewegung zum Ausbruch gekommen. die Firma bewilligte eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. für jeden Erwachsenen, 2,3 Meter Zimmerhöhe, Fensterfläche 1/20 der Die Spezialarbeiter verlangen einen höheren Lohntarif. In einer Der schweizerische Gewerkschaftsbund hat über die Fabrik Bodenfläche, Trockenheit- 35 pet. aller Wohnungen als direkt der ersten hiesigen Schuhfabriken wurde die Arbeit niedergelegt. von Weltert u. Komp. in Sursee im Kanton Luzern die weisen auch noch eine Reihe viele Mißstände auf, so daß unzulässig anzusehen sind. Aber von den übrigen 65 pet. Man befürchtet die Ausdehnung des Streits auf alle Fabriken. Köln, 5. Januar.( B. H.) Der Köln. Volksztg." zufolge ift Sperre verhängt, weil Herr Weltert eine Anzahl Arbeiter im ganzen 30 pt. als hygienisch nicht zu be- infolge des starken Frostes die Telephonlinie von Bochum zum Herner wegen Gründung und Zugehörigkeit zur Gewerkschaft gemaßregelt anfstanden genannt werden tönnen. hat und weil er durch beharrliches Verweigern einer Antwort auf natürlich mit der Größe der Wohnungen zu; auf die einzelnen auf längere Zeit gestört. Ihre Zahl nimmt Bezirk in der vorigen Nacht zusammengebrochen. Der Betrieb ist die Zuschriften des Bundeskomitees sowohl wie des Zentralvorstandes Gruppen kommen als nicht zu beanstandende: 10 pct., 25 pt., des Metallarbeiterverbandes diesen Organisationen jede Möglichkeit, 55 pGt., 76 pt. vermittelnd einzugreifen und zu wirken, genommen hat. Ju der genannten Fabrik werden Defen hergestellt. Köln, 5. Januar.( W. T. B.) Der Kölnischen Zeitung" wird aus Sofia der Wortlaut eines bisher nicht veröffentlichten Briefes Obwohl also die kleinen und kleinsten Wohnungen die elendesten mitgetheilt, welchen Stambulow am 23. Jnni a. St., also 10 Tage und ungenügendsten sind, sind sie doch die theuersten. Der vor seiner Ermordung, an den Fürsten Ferdinand nach Karlsbad Die Milchkutscher Kopenhagens, die von der Milch- Preis für den Quadratmeter beträgt in der ersten Gruppe gerichtet und in welchem er den Fürsten gebeten hat, dafür einversorgungs- Gesellschaft" ausgesperrt waren, weil sie nicht aus durchschnittlich 4,18 M., in der zweiten 3,48 M., in der dritten zutreten, daß ihm der gewünschte Auslandspaß ertheilt werde. In der Fachorganisation austreten wollten, haben nun eine Konkurrenz- 3,10, und in der vierten Gruppe 2,80 M. Ebenso sinken die für dem Briefe giebt Stambulow eine Darstellung der Verhältnisse und Gesellschaft unter der Firma„ Milcherei Einigkeit" gegründet. Das den Rubikmeter berechneten Preise mit der Größe der Wohnung. der Lage, in welcher er sich nach seinem Rücktritt in Sofia befinde Gesellschaftstapital ist durch Aftien à 10 Kronen aufgebracht worden. Die Zahlen in den einzelnen Gruppen sind hier 1,72, 1,38, 1,20, und schließt folgendermaßen:" Ich würde mich nicht entschließen, Die Gesellschaft nimmt schon in diesen Tagen den Betrieb auf. Da 1,08 M. Da mit der Größe der Wohnung auch ihr sonstiger Rom- Eure fönigl. Hoheit mit meinen Beschwerden zu belästigen, wenn das Publikum sich auf die Seite der Kutscher gestellt hatte, wird fort wächst, so sieht man, daß hier, wie überall, der Aermere ich von anderer Seite Genugthuung erhalten könnte. Da ich inangenommen, daß die neue Gesellschaft prosperiren und der alten erheblich theurer und schlechter wohnt, als der deffen von Ihren Ministern verfolgt werde, so wende ich mich um empfindlichen Schaden bereiten wird. Reiche. Denn daß die Berhältnisse in den großen Städten nicht Schuß und Gerechtigkeit an ihren Führer und höchften Vorgesetzten." Der Kampf um Erweiterung der Feiertagsruhe wird von entwickelter ist, liegt auf der Hand. beffer liegen, eher schlechter, weil hier das Schlafstellenwesen viel Die Kölnische Zeitung" bemerkt hierzu, auf diesen Brief habe Stambulow feine Antwort erhalten. den Handlungsgehilfen in den meisten größeren Städten Ruß= Iands energisch geführt. In Zambom( einer GouvernementsZur Gütervertheilung unter der bürgerlichen GesellschaftsSiegen, 5. Januar. Die königliche Betriebsinspektion giebt bestadt im östlichen Rußland) ließ sich die Stadtverordneten- Versamm ordnung. In Apolda wurde auf Antrag unseres Partei- tanut: Heute früh 12 Uhr 42 Min. fuhr der von Hagen kommende lung durch eine Petition des dortigen Handlungsgehilfen- Vereins zu genossen Baudert vom Gemeinderathe eine Erhebung über die Personenzug im Bahnhof Siegen auf einige in seinem Fahrgeleise den Beschlusse bewegen, daß der Handel an Feiertagen nur Höhe der steuerpflichtigen Einkommen angestellt. Das Ergebniß war aufgestellte Güterwagen. Personen find nicht verletzt. Eine Lokomotive von 12 bis 3 Uhr dauern soll. Nachdem dieser Beschluß folgendes: Von 8314 Steuerzahlern haben ca. dreiviertel nur und vier Güterwagen sind erheblich, eine Lokomotive und ein Güterein Einkommen bis 1000 m., die Hälfte aller Steuerzahler hat wagen sind unerheblich beschädigt. gefaßt war, reichten mehrere Prinzipale einen Proteft Der Betrieb ist nicht unterein. Auch wurden die Angestellten mehrerer größerer Geschäfte nur ein Ginkommen bis 800 M., dagegen haben die 18 höchsten brochen. Untersuchung ist eingeleitet. unter Androhung fofortiger Entlassung gezwungen, ihre Unterschrift Steuerzahler ein Gesammteinkommen gleich dem der 1677 niedrigsten Frankfurt a. M., 5. Januar.( B. H.) Aus Mannheim wird unter eine neue Petition zu geben, worin Protest erhoben wurde Steuerzahler. der Frtf. 3tg." gemeldet, daß daselbst eine Versammlung von gegen die unerbetene" Petition des Handlungsgehilfen- Vereines, Es beweisen diese Zahlen, schreibt eines unserer thüringischen 200 Arbeitslosen in einer Resolution die Stadtverwaltung aufder angeblich nur 20 Mitglieder habe( thatsächlich hat er deren Blätter, daß die Erwerbsverhältnisse bei uns sehr traurig gegen 50), und worin die Stadtverordneten- Versammlung ersucht sind und es ist demnach leicht erklärlich, daß der Erlaß der Ge- forderte, Nothstandsarbeiten ausführen zu lassen. Frankfurt a. M., 5. Januar.( B. H.) Die Frankf. 3tg." Im Jahre wurde, den Handlungsgehilfen zu gestatten, an Feiertagen von meindeſtenern sich von Jahr zu Jahr erheblich steigert. 9 bis 4 Uhr zu arbeiten, da sie sonst nicht wüßten, was sie mit 1890 wurden ca. 3251., 1895 aber 9751 M. Gemeindesteuern er- meldet aus Stuttgart: Gestern hat hier eine zahlreich besuchte ihrer Zeit anfangen sollten. Obwohl 30 den Sand- laffen. Das sind Zeichen der bittersten Noth, der größten Ent Voltsversammlung stattgefunden, in welcher der sozialdemokratische lungsgehilfen, die diese Petition unterschrieben hatten, behrung! Solchen Thatsachen gegenüber muß man sich wundern, Landtags- Abgeordnete Dieß über den Hamburger Streit sprach, die nachträglich in einer Erklärung baten, ihre Unterschriften Daß ein großer Theil der Arbeiter in pflichtvergessener Weise, anstatt bortigen Verhältnisse schilderte und das Verhalten der Arbeitgeber für ungiltig zu halten, wurde in einer neuen Sigung an allen Bestrebungen für bessere Verhältnisse und Zustände mit in scharfer Weise kritisirte. Im gleichen Sinne sprach sich ein Hamburger Redner, Genosse Kaelle, aus. Die Versammlung nahm einder Stadtverordneten Versammlung der frühere Beschluß doch wieder thätig zu sein, sehr oft noch das Gegentheil thut. stimmig eine Resolution an, in welcher sie sich mit den Streifenden umgestoßen und der Handel an Feiertagen von 9 Uhr morgens bis Eine ungehörige Geschäftsordnung, die der Firma Druder solidarisch erklärte und denselben thatkräftige Unterstützung versprach. 4 Uhr nachmittags gestattet. Im Januar steht in Tambow eine u. Cie. in St. Johann Saarbrücken, wird in einem dort er- München, 5. Januar.( W. Z. B.) Die Allgemeine Zeitung" Neuwahl der Stadtverordneten bevor; es wird eine zweite Petition scheinenden Lckalblatte bekannt gegeben. Wir entnehmen dem meldet: Ein im Wortlaut dem kaiserlichen gleicher Erlaß des vorbereitet, worin die neue Stadtverordneten- Versammlung um Er- utas folgende bezeichnende Stellen: Mitglieder, welche nicht Prinzregenten vom 1. Januar 1897 segt die neuen Bestimmungen weiterung der Feiertagsruhe ersucht werden soll. pünktlich zur Stelle find, werden nach vorherigen drei über die militärischen Ehrenräthe auch für die bayerische Armee Die Bewegung unter den Arbeitern im weftlichen Ruftmaligen Ermahnungen unwiderruflich ohne Kündigung unwiderruflich ohne Kündigung ent vom gleichen Zeitpunkt an in traft. land, die darauf abzielt, die Beschränkung des Arbeitstages im laffen. Die Geschäftsuhr ist maßgebend. Eintretende Krank- Prag, 5. Januar.( W. T. B.) Heute Nachmittag fanden hier Handwert auf zwölf Stunden( intl. anderthalb Stunden Frühstücks- heiten, welche den Angestellten verhindern, im Geschäft thätig zu wegen des Berbotes einer von sozialistischer Seite einberufenen und Mittagspause), was durch ein altes russisches Gefeß aus- fein, hat er innerhalb zwei Stunden anzuzeigen und durch ärztliches Bersammlung Arbeitsloser Straßenausschreitungen statt. Vor dem gesprochen ist, durchzuführen, hat selbst die Arbeiter der kleinsten Atteft nachzuweisen; unterbleibt dieses, so geht er während Rathhause kam es zu einem Zusammenstoß der Ruhestörer mit der Städte erfaßt. So streitten im Oktober in der Stadt Brest die dieser Zeit seines Gehaltes verlustig. Jeder Angestellte Sicherheitswache, bei welchem ein junger Mensch durch einen SäbelSchloffergesellen mehrerer Werkstätten, indem sie als Haupt- der Firma Drucker u. Cie. verpflichtet sich, nach Austritt hieb leicht verwundet wurde. Es wurden vier Verhaftungen vorforderung die Beschränkung des Arbeitstages auf zwölf Stunden aus der Handlung innerhalb zwölf Monaten in keinem Konkurrenz genommen und Maßregeln zur Berhütung fernerer Ruhestörungen aufstellten. Dem Fabrikinspektor, der aus Grodno nach Brest tam, geschäft am hiesigen Plate Stellung anzunehmen, noch sich daran zu getroffen wurde eine von 60 Schloffergesellen unterzeichnete Petition ein- betheiligen gegen eine Konventionalstrafe von 500 m. gereicht, worin um Durchführung der vom Gesetze ausgesprochenen Beschränkung der Arbeitszeit ersucht war. Als der Fabrikinspektor den Arbeitern das Versprechen gab, für die Durchführung des Gesetzes sorgen zu wollen, nahmen sie die Arbeit wieder auf. Soziales. " von Die übrigen Bestimmungen handeln ebenfalls immer nur von den Pflichten der Angestellten; jeder Verstoß ist mit Strafe oder Entlassung bedroht. Die Angestellten, die sich diesem Muster von Geschäftsordnung unterwerfen müssen, werden hoffentlich einsehen, daß die Lehre von der Harmonie zwifchen Kapital und Arbeit" der größte Schwindel ist, womit das arbeitende Volt je genasführt wurde. " Budapest, 5. Januar.( B. S.) Heute Vormittag explodirte in der Maschinenfabrik von Ganz u. Comp. ein neuer Kessel, der probeweise geheizt worden war. Ein Arbeiter wurde getödtet, fünf erlitten schwere Verlegungen.. Tonlon, 5. Januar.( W. Z. B.) Jn La Seyne ist zwischen französischen Arbeitern fchiffes" Psara" eine Schlägerei ausgebrochen, bei welcher mehrere und Matrosen des griechischen PanzerMann verwundet wurden. Ueber die Wohnungsverhältnisse der Arbeiter in Liegnit Das so nothwendige Verbot der Berwendung von gelbem Palermo, 5. Januar.( B. H.) Einem hier zirkulirenden Gerücht hat der dortige Kreiswundarzt Dr. Solbrig Untersuchungen an Phosphor in der Zündhölzchenindustrie steht in der Schweiz zufolge soll der im Irrenhause zu Aversa internirte Millionen= gestellt, deren Resultate im Zentralblatt für allgemeine Gesundheits- bevor. Der Bundesrath Deucher hat vor der Uebergabe des defraudant und Erkassirer von Palermo, Martinez, vergiftet worden pflege" veröffentlicht sind. Die Untersuchung wurde in der Zeit Industrie Departements an feinen Nachfolger noch den Entwurf sein, und zwar aus dem Grunde, weil man die von ihm in Aussicht von Ende Februar bis Ende April 1896 vorgenommen und umfaßt eines Bundesgesetzes über die Fabrikation und den Verkauf von gestellten Enthüllungen fürchtete. 780 Wohnungen, die sich auf 240 Häuser in 25 Straßen der ver Zündhölzchen fertiggestellt, worin das erwähnte Verbot vorgesehen schiebensten Gegenden der Stadt vertheilen und zur Zeit der Unter- ift. Die Hantirung mit gelbem Phosphor führt bekanntlich zur fuchung von 1795 Erwachsenen und 1410 Kindern bewohnt wurden. Entstehung der Phosphor- Nekrose, einer Krankheit, die die KieferDr. Solbrig theilt die Wohnungen nach ihrer Größe in vier knochen zerstört. Gruppen; die erfte Gruppe enthält diejenigen mit weniger als Madrid, 5. Januar.( W. T. B.) Nach hier vorliegenden Depefchen aus La Corunna haben Fischer in einer Untiefe bei dem Cap Corrubedo unter Wasser den Kiel eines Schiffes mit zer= trümmerten Bug entdeckt. Man vermuthet, daß es der Schiffskörper des„ Salier" set. Verantwortlicher Redakteur: Angust Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Hierzu 1 Beilage u. Unterhaltungsblatt. " Nr. 4. 14. Jahrgang. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Unternehmer- Verbände. tommt noch die reichliche Beschäftigung, die die österreichischen Werke durch Lieferungen für das Baugewerbe und für die Wiener Verkehrs- und Gasanlagen haben. würde Mittwoch, 6. Jaunar 1897. Der höchste Tagess Die einsichtigen Leute im Verein der Berichterstatter werdet wohl kaum im Zweifel darüber gewesen sein, daß die Polizei auf Auf dem rheinisch- westfälischen Eisenmarkte ging das Jahr das naive Verlangen des Vorstandes eine solche Antwort ertheilen 1896 unter recht befriedigenden Verhältnissen zu Ende. So schrieb wegen der schlechten Preise, die die Zuckerfabriken für die Rüben bequemte, ihren Gingold- Stärk preiszugeben, dem Verein Namen mit schmaßendem Behagen die„ Köln. 3tg.", dann fortfahrend: zahlen, eine Versammlung von Delegirten aller rübenbauenden Ge- genannt hätte, Der Landesverband der Czechischen Landwirthe beschloß, würde. Auch wenn die Behörde, die sich nur mit Mühe und Noth Das Eisengewerbe hat sich im Laufe des Jahres in allen Zweigen meinden nach Prag einzuberufen, um ein Kartell der böhmis sich im Wesen der Dinge kaum ftetig weiter entwickelt und gebessert, ohne daß der Aufschwung schen Rübenbauer zu stande zu bringen. etwas geändert haben. Denn die Existenz gar vieler Bes jedoch jene stürmische Bewegung annahm, die häufig denselben tenn richterstatter hängt insoweit von der Polizei ab, als fie zeichnet und auch zu einem schnellen Ende und baldigen Rückschlag sich auf Nachrichten und Auskünfte aus deren Bereiche angewiesent Der Verein der dänischen Zuckerrübenbauer hat den fühlen, und wer hätte gehört, daß die Polizei gern um Gotteswillen zu führen pflegt. Die ganze Entwicklung trug ein gesundes Gepräge dänischen Zuckerfabriken den bisherigen Tarif aufgefagt und ver- giebt? Es ist gewiß fatal, daß die anständigen Berichterstatter int und daher hat man allgemein das Vertrauen in die Lage des Eisen- langt günstigere Bedingungen. Da die Fabriken behaupten, diese Verein für die weniger anständigen, die sich wohl außerhalb des marktes gehabt, daß die Besserung von längerer Dauer sein werde; nicht bewilligen zu können, wird der Zuckerrübenbau von den Mit- selben befinden, büßen müssen und nicht im stande sind, sich die es ist bisher nicht getäuscht worden und geht wohl bei den meisten gliedern des Vereins eingestellt werden, falls die Fabriken sich Flecken des Mißtrauens, abzumachen", ja daß sie sich nicht einmal Gewerbetreibenden der Eisenindustrie in das neue Jahr mit hin- nicht noch zum Nachgeben entschließen. über. Das besondere Merkmal des Aufschwungs war, vor infamem Mißbrauch ihres Namens schüßen können. Aber Hilfe daß derselbe vom eigenen Vaterlande ausging, in welchem industrie. Ihr Zentrum ist Paisley, ein Ort in der Nähe von Eine der blühendsten Industrien Schottlands ist die Zwirn wird da wohl heute nirgend nicht zu finden sein. fich nach langen Jahren der allgemeinen Zurückhaltung und Glasgow, wo sie zu Beginn des Jahrhunderts von der Firma 1895/96 49 041 934 Rubikmeter Wasser in die Stadt gefördert. Den Die städtischen Wasserwerke haben im Verwaltungsjahr Des Darniederliegens endlich ein ganz gewaltiger Bedarf, wie man Coats eingeführt wurde. ihn in den besten Jahren früherer Zeiten faum je gekannt hat, französische Konsul in Glasgow Diese Industrie so berichtet der höchsten Monatsverbrauch hatten Juli und August 1895 mit geltend machte. In diesen wirklichen und ungewöhnlichen Bedürf- Tendenz der Vereinigung einer Reihe von Einzelbetrieben in ein 1896 mit 3474 753 bezw. 3 300 226 Kubikmeter. Der Tagesverbrauch giebt ein Beispiel von der 4861 059 bezw. 4 808 233, den niedrigsten Fanuar und Februar nissen und dem äußerst starken Verbrauch, welchem die Werke zeit: einziges Unternehmen behufs Unterdrückung der gegenseitigen stellte sich im Durchschnitt des ganzen Jahres auf 134 720 Rubikmeter weilig kaum genügen konnten, lag auch der gesunde Kern der Konkurrenz und Stärkung ihrer Stellung nach außen. Seit einigen oder pro Kopf der Bevölkerung 79 Liter. Berung. Die Preise bewegten sich stetig nach oben, Jahren bereits hat sich infolge vorhergehender Vereinigungen die verbrauch fiel auf den 24. August 1895, 187 475 Rubikmeter oder haben aber für fertige Erzeugnisse sich in mäßigen Grenzen gehalten schottische Nähzwirnindustrie in den Händen zweier Gesellschaften pro Kopf 110 Liter, der geringfte auf den 26. Dezember 1895, und keine dem gewaltigen Bedarf entsprechende Höhe erreicht dank der Mäßigung und der Zurückhaltung der Verbände und im in Paisley, den Firmen J. u. P. Coats limited und Clark u. Co. 89 077 Kubikmeter oder pro Kopf 52 Liter. 36 900 671 Rubikmeter, Gegenfaße zu der wilden Bewegung 1889/90, wo die Preise sprung- und Lancashire standen die beiden Gesellschaften J. Brook u. die Einwohner geliefert; das übrige wurde meist für öffentliche konzentrirt. An der Spize ihrer Konkurrenten in Yorkshire rund 75 pt. des Gesammtverbrauchs, wurden gegen Zahlung an weise weit höher getrieben wurden." Handelt es sich hierbei auch vorwiegend um die Produktion Diefe vier bedeutenden Firmen haben sich nunmehr vor einigen Rohrnet bestand Ende März 1896 aus 829/4 Kilometer Röhren. Bros von Huddersfield und J. Chadwick u. Brother von Bolton. Zwecke( Straßenreinigung, Kanalisation u. f. w.) verbraucht. Das von Rohmaterial, so ist doch klar, daß auch die Industriellen, die Monaten zu einer einzigen Gesellschaft vereinigt. Die Vereinigung sich mit der Verarbeitung des Eisens zu Bedarfsartikeln befassen, ging in der Form eines Antaufes der Unternehmen von Clark, hauses war 1895/96 ziemlich dieselbe wie feit einer Reihe von Die Beschäftigung der Infaffen des städtischen Arbeitsein gutes Geschäft gemacht haben müssen. Wenn also der berüchtigte Brook, Chadwick durch die Gesellschaft Coats vor sich. In der Jahren. Verband der Metallindustriellen in seinen Zirkularen darüber Die Arbeitskräfte der Häuslinge," sagt der legte Ver Versammlung der jammert, daß sich die Arbeiter im vergangenen Jahre durch die am 31. Oktober fab sich der waltungsbericht, sollen grundsätzlich nur im Interesse der gewerkschaftliche Ausnutzung der Konjunktur etwas bessere Löhne der Nähzwirn Industrie entgegenzutreten, indem Präsident veranlaßt, dem Vorwurfe einer Monopolifirung Stadtgemeinde verwendet, und es soll den freien Lohnarbeitern und etwas fürzere Arbeitszeit erzwangen haben, so ist das ein charakte- verwies, daß sich in England noch 20 andere Zwirnfabriken und entsprechend waren von dem Jahresdurchschnitt von 1633 männlichen er darauf keine Konkurrenz gemacht werden." Diesem Grundsaße im ganzen ristisches Zeichen dafür, wie unersättlich das Unternehmerthum vom auf dem Kontinent an 40 Zwirnfabriken befinden; manche der und 133 weiblichen Korrigenden 1. für eigene Rechnung der Stadt Schlage der Kühnemänner ist. Und diese Leute finden in Regierungs- felben beschäftigen über 1000 Arbeiter, so daß angesichts dieser gemeinde 1572 Männer und 132 Weiber, 2. für andere( nichts freifen auch noch allzeit Fürsprecher! Konkurrenz von einer Monopolbildung feine Rede sein könne. Er Das Allgemeine Roheisen- Syndikat, das schon vor Monaten erklärte im Namen der Gesellschaft, daß die vereinigten Unternehmen lädtische) Behörden und Privatpersonen 61 Männer und 1 Weib als abgeschlossen hingestellt wurde, ist, wie die„ Köln. Volksztg." be- nicht beabsichtigten, den Zwirnpreis zu erhöhen. Von der Gruppe 1 waren allein 1159 Männer richtete, am 21. Dezember 1896 nach langen Verhandlungen zwischen den für die Das erklären die Unternehmer- Verbände bekanntlich immer bei und 118 Weiber Verwaltung der Rieselgüter, ferner 302 Männer Vertretern der rheinisch- westfälischen Hochofenwerte ihrer Gründung, obwohl sie wissen müßten, daß kein Mensch übrigen für andere städtische Verwaltungen beschäftigt. Die auf für die Arbeitshaus Verwaltung, die und denjenigen der Siegerländer Gruppe durch einen in daran glaubt. Köln abgeschlossenen Vertrag gesichert worden. Die Hauptverkaufsstelle den Riesel gütern beschäftigten bildeten 71 pet. aller männ wird in Düsseldorf bleiben, indessen aber auch die Verkaufsstelle amerikanische Stahltrust, ist in die Brüche gegangen. Ein Cleve- formirt, auf den Gütern in Häuslingsbaracken untergebracht. Diese Die Bessemerstahl- Association", bekannt als der lichen Korrigenden. Sie waren, zu ständigen Arbeitskommandos in Siegen fortbestehen. Letztere wird namentlich den Verkauf für den eigenen Bezirk vornehmen und dazu den frei gebliebenen Verlander Fabrikant, welcher von Mitgliedern des Trust's Stahl- Beschäftigung begann 1882 zunächst mit nur 18 p& t. der männe tauf barren zu beziehen pflegte, empfing von drei gewefenen Mitgliedern lichen Korrigenden nach dem Ausland für die Werke barren zu beziehen pflegte, empfing von drei gewefenen Mitgliedern lichen Korrigenden als man bei der außerordentlichen Zunahme Gruppe zu besorgen haben. bert eigenen dieses Trufts Briefe, worin diese erklärten, sie hätten sich auf eigene der Zahl der Korrigenden nicht mehr wußte, wie man alle in der Der gemeinsame Verkauf von Spiegeleisen ist bis jetzt nicht geregelt. Hierfür kommt neben Füße gestellt, und es gewähre ihnen Vergnügen, ihm ihre Preis- Hauptanstalt in Rummelsburg beschäftigen sollte. Heute werden dem Siegerlande nur die Firma Friedr. Krupp in betracht, für welche alle irgend verfügbaren Arbeitskräfte auf die Rieselgüter geschickt. bisher die Firma Karl Spaeter in Koblenz den Verkauf besorgte. Durch diesen Umstand sind einige Schwierigkeiten entstanden, die noch der Lösung harren. = in Das rheinisch westfälische Kohlensyndikat hat, wie am Jahresschluß übereinstimmend gemeldet wurde, den Kohlenpreis abermals erhöht. Es handelt sich um Beträge von 25-50 Pf. pro Tonne. Die Köln. Voltszeitung" meint, die Folge dieser Preiserhöhungen auf dem Kohlenmarkt dürfte ein weiteres Anziehen der Verkaufspreise für die Erzeugnisse des Eisen und Stahl Gewerbes sein. ,, Außerdem aber wird auch die die Ausbeute der Rohlenzechen, welche bereits diesem Jahre durchweg sehr hoch war, im Jahre 1897 noch um ein beträchtliches höher sein, zumal die Erzeugungsfoften weder durch bessere Löhne, noch durch sonstige Laften bisher erhöht worden find. Die Erhöhung der Verkaufspreise, durch welche die Verbraucher empfindlich getroffen werden, wird demnach lediglich den Bechen zu gute kommen, sofern diese nicht endlich dazu übergehen sollten was nach den bisherigen Erfahrungen leider sehr zweifel haft erscheint auch eine der größeren Ausbeute entsprechende allgemeine Lohnerhöhung vorzunehmen." = Aktionäre fourants zu unterbreiten. 11 Kommunales. " Die Fabrikanten von Holzverarbeitungs Maschinen in den Unternehmerrache. Der Mechanitarbeiter E. hatte sich im Vereinigten Staaten haben am 6. Dezember in Cincinnati einen letzten Frühjahr pflichtbewußt dem Streit angeschlossen, den die Trust abgeschlossen. Das festgesezte Kapital soll ungefähr zwanzig Klavierarbeiter zur Verbesserung ihrer Lage ins Werk gevertrages find nicht bekannt. Millionen Dollars betragen. Die näheren Bedingungen des Trust setzt hatten und war, nachdem der Ausstand ein unglückliches Ende deutenden Fabrikanten der Branche sich bereits dem Trust an- setzt worden. Nach Aufhebung des Streiks war G. noch eine zeitWie es heißt, haben alle be- genommen hatte, von den Unternehmern auf die schwarze Liste ge= geschlossen. lang arbeitslos, doch glückte es ihm, in einer Fabrik unterzukommen, welche die Forderungen der Arbeiter bewilligt hatte. Hier paffirté jedoch das Unglück, daß das Unternehmen an die entschieten arbeiterfeindliche Firma Langer u. Ro. verkauft wurde. Diese Firma entließ sämmtliche Arbeiter, die bisher in der Fabrit unter were hältnißmäßig günstigen Bedingungen gearbeitet hatten und stellte von ihrem willigen Personal Leute ein, die sich die gemeinschädliche Verlängerung der Arbeitszeit um 11/2 Stunden, welche sofort in der Fabrit eingeführt wurde, ohne weiteres gefallen ließen. G. war also wieder arbeitslos. Nach längerer Pause wurde er von dem Meister der Firma Röhler in der Greifswalderstraße eingestellt. Doch seine Freude ob der neuen Beschäftigung war nur von furzer Dauer. Schon am nächsten Morgen deutete der Meister dent Arbeiter an, daß er ja einer von denen sei, welche die Fabrikanten zum Hungertode verurtheilt hätten; es habe sich herausgestellt, daf; er brei Sterne auf der schwarzen Liste habe, und solche Leute wrille und Das„ National Denkmal". Kaiser Wilhelm II. hat an den Magistrat ein Dankschreiben gerichtet, in welchem er den Wunsch ausspricht, daß das neue Denkmal des Kaisers Wilhelm des Großen Majestät" die Berliner Bürgerschaft stets gemahnen möge, fich würdig der großen Segnungen zu erweisen, welche Gott der Herr durch den Berewigten unserem Vaterlande hat angedeihen laffen". Die sozialdemokratischen Stadtverordneten, welche einen immerhin in betracht kommenden Theil der Berliner Einwohnerschaft vertreten, werden nicht verfehlen, ihren Standpunkt zur bevorstehenden Denkmalsenthüllung bei der ersten sich bietenden Gelegenheit tlar So das katholische Blatt. Es tennt seine Pappenheimer, die und bündig darzulegen. Herren Zecheninhaber, die in der bürgerlichen Welt hoch in Ehren stehen, während die Vorkämpfer der Bergarbeiter, Der Verein Berliner Grundeigenthümer Südost" hat sich dürfe die Firma nicht beschäftigen. Der Arbeiter war als wieder Schröder und Genossen, als Opfer des Effener Geschworenenspruchs mit der Bitte an den Magiftrat gewendet, im nächsten Etatsjahr: auf die Straße gefeßt, und da auch sein Gesuch an die Freie Ber im Zuchthaus schmachten. 1. die Reichenbergerstraße zwischen Liegniger- und Grünauer- einigung der Berliner Pianoforte Fabrikanten, das Totesurtheil Dem rheinisch westfälischen Kohlensyndikat gehören jetzt zirka Straße, und 2. das Kottbuser Ufer zwischen Grünauerstraße und dem gegen ihn und seine Familie aufzuheben, teinen Erfolg hatte, so ist Jahre 1895 über 38 Mill. Tonnen, im Jahre 1896 über 41,6 Mill. in letterer Straße die Vorgärten einzuziehen, dagegen daselbst eine energischer als bisher die Lehre ziehen, daß im Punkte der gewerk 100 Bechen an mit einer Produktions-( Betheiligungs)-Biffer, die im Grundstücke Nr. 1 am Görlizer Ufer zu reguliren und zu pflastern, der Unternehmerrache auch für die Zukunft weder Maß noch Biel gefeßt. Möchte die Arbeiterschaft aus solchen Fällen fortan betrug und für 1897 auf 44 144 765 Tonnen festgesetzt ist. Die Promenade herzustellen. größten Zechen sind: Harpener Bergbau- Aktiengesellschaft einschließschaftlichen Organisation noch bei weitem nicht genug geschehen ist, lich Mont Cenis mit einer diesjährigen Produktion von 4469 694 Tonnen, und daß es noch langer, unermüdlicher Ausdauer bedarf, um gegen Gelsenkirchener Bergwerks Attiengesellschaft mit Monopol( eindas gemeinschädliche Wüthen des Unternehmerthums gervappnet zu schließlich Präsident) mit 3 484 213 Tonnen, Hibernia mit sein. Wo zu wählen ist zwischen entwürdigender Sklaverei und demi Mach' Dir mal das ab. Der Verein Berliner Bericht Kampfe um wirthschaftliche Gleichberechtigung, da sollte für feineit 2 139 195 Tonnen, Bollverein mit 1515 507 Tonnen, Arenbergsche er statter und das Polizeipräsidium haben in der letzten Arbeiter von Selbstbewußtsein und Gesittung ob der Wahl Zweifel Aktiengesellschaft mit 1238 916 Tonnen und Consolidation mit Beit eine recht höfliche Rorrespondenz mit einander ausgetauscht. bestehen. Den Anlaß zu diesem brieflichen Verkehr gab der Prozeß Ledert Lühow Tausch, der nicht allein die Staatsretterei am 1 160 578 Tounen. Die Hauptversammlung des Vereins der Holzindustriellen Rheinlands und Westfalens beschloß einstimmig, von jetzt ab bis auf weiteres angeblich wegen der bedeutend gestiegenen" Rundholz preise für den Kubikmeter baufantiges Holz 46 M. ab Duisburg, Düsseldorf, Mülheim( Rhein), Köln, Neuß und Wesel zu fordern, mit entsprechender Erhöhung für vollfantiges und scharftantiges Bauholz. Die Preise gelten für Händler und Unternehmer. Tokales. F = PAT Die Vorarbeiten des Rheinischen Rheder- und Kohlenhändler- Alexanderplatz, sondern gleichermaßen einen Theil der Berliner feger ohne besondere Entschädigung verpflichtet sind, die Reinigung Ueber die Streitfrage, ob die Berliner Schornstein= Kontors sind beendet, aber mit dem Beitritt hapert's noch: Journalistik gar böse auch bei den wenigen Leuten kompromittirt der Rochmaschinen in den Häusern zu besorgen, deren SchornsteinKontors sind beendet, aber mit dem Beitritt hapert's noch. Wie schon im Vorwärts" mitgetheilt wurde, verweigern gerade zwei hat, bie bisher beide gläubig als„ bies Kind, fein Engel Reinigung ste kontraktlich übernommen haben, ertheilte. Obermeister der bedeutendsten Firmen, Raab, Karcher u. Ko. und Gebr. Kannen ist so rein" angestaunt haben. Während die politische Polizei nun Allee" folgende Auskunft: In der Mehrzahl der Fälle, nämlich Faster in der Bersammlung des Grundbesitzer- Vereins Schönhauser gießer, den Beitritt. Die meisten Schwierigkeiten macht aber das Kohlensyndikat. Es stellt Bedingungen, auf welche die Händler ihr Geschick mit ftoischer Ruhe trägt, fühlen manche Berichterstatter überall ba, wo es sich um die kleinen Rochmaschinen einfacher nicht eingehen wollen. Das Syndikat verlangt seine Mitwirkung aus guten Gründen das Bedürfniß, unter sich eine Generalreinigung Konstruktion handelt, wie sie in den Berliner Miethswohnungen bei der Festsetzung der Kohlenpreise und der Frachten, sowie das zu veranstalten. Recht der Bücherkontrolle, und verlangt weiter, daß die der Rheder: Aus diesen Gründen wohl ersuchte der Vorstand des Vereins gewöhnlich vorhanden zu sein pflegen, muß der Schornsteinfeger den firma Franz Haniel u. Ko. gehörigen, dem Kohlensyndikat nicht bei Schriftstellern und Journalisten, deren Namen auf Quittungen und angesammelten Ruß aus dem Abzugsrohr entfernen; die Maschine firma Franz Haniel u. Ko. gehörigen, dem Kohlensyndikat nicht bei- Berliner Berichterstatter das tönigl. Polizeipräsidium zu Berlin, allen beim Reinigen des Schornsteins im Abzugsrohr der Kochmaschine getretenen Kohlenzechen sich ihm anschließen. Dageger fträubt sich Geldsummen, die sie von der Berliner politischen Polizei empfangen in ihren übrigen Theilen zu reinigen, ist er nicht verpflichtet. Dies das Rheder- und Händlerkartell, dem natürlich daran liegen muß, hätten, verzeichnet wären, von dem Inhalt dieser Quittungen in scheint die private Meinung des Meisters zu sein. von dem Kohlensyndikat nicht ganz und gar abhängig zu werden. angemessener Weise Kenntniß zu geben, um die durch die Ver- Gewerbe- Ausstellung 1896. Wie erinnerlich sein wird, handlungen des Prozesses Leckert Lützow zur Erscheinung ge- tauchten falsche Eintrittsfarten zur Gewerbe- Ausstellung Mitte tretene Befürchtung zu beseitigen, daß gleich dem Namen des Mai und Anfang Juni v. J. auf, und schließlich wurde ein Lauf Herrn Kukutsch auch die Namen anderer Schriftsteller und bursche von einem Kontrolleur der Gewerbe- Ausstellung angehalten, Journalisten bewußt oder zufällig( als Scheinnamen) gemiß der sich mit einer ungiltigen Karte Eintritt in die Ausstellung verbraucht seien. Der Verein fei bereit, alle die auf derartigen schaffen wollte. Von einem gerichtlichen Verfahren gegen den bes Quittungen befindlichen Namen, deren berechtigte Träger dem trügerischen Burschen hat man nichts vernommen, um so interfönigl. Polizeipräsidium nicht sicher bekannt seien, also vor allem effanter ist eine Mittheilung in dieser Sache, die uns von verläßWie der Rheinische Kurier" aus Biebrich meldet, ist die alle Scheinnamen, diskret auf die angezogene Befürchtung hin zu licher Seite zugeht. Der geschäftsführende Ausschuß der Ausstellung Superphosphat Konvention für Süd- und Westdeutschland, prüfen. Darauf hatte das Polizeipräsidium geantwortet, daß hatte an einen tgl. Hofbuchbrucker, Garantiefondszeichner und Zunfts au deren Zustandekommen die chemischen Werte vorm. H. u. E. Albert derartige Quittungen beim Polizeipräsidium nicht vorhanden seien. genoffen, den Druck der Eintrittskarten, 7 Millionen Stück, zu fiberin Biebrich hauptsächlich mitgewirkt haben, perfeft. Sie gilt vom -Auf ein nochmaliges Gesuch erhielt der Vorstand des Vereins reichlichen Preisen vergeben. Der Schlußparagraph des sehr ein unterm 1. Januar d. J. an und ist auf mehrere Jahre fest abgeschlossen. Berliner Berichterstatter dann 2. Januar folgende gehend gehaltenen Vertrages über den Druckerauftrag enthielt die Antwort: ,, Auf die erneute Anfrage vom 21. Dezember 1896 Bestimmung, daß von dem kgl. Hofbuchdrucker eine KonventionalDas österreichische Eisenkartell ist in seiner alten, einheit wird dem Verein folgendes ergebenst erwidert: Am 12. De- strafe von 20 000 M. zu zahlen sei, wenn irgend welche in lichen Form aufgelöst. An seine Stelle ist ein Kartell getreten, das zember 1896 hat der Verein ersucht, allen Schriftstellern der betreffenden Druckerei angefertigten Ausstellungstarten, in vier Verbände zerfällt, die sich auf folgende Produkte und Journalisten, deren Namen auf Quittungen über von oder Fehl- oder Verdrucke in den Verkehr kämen. Aus vertheilen: reines Kommerzeisen, Träger, Bleche und Kleinmaterial. der politischen Polizei empfangene Gelder enthalten sind, drücklich war bestimmt, daß die Konventionalstrafe für die königliche Das neue Kartell ist auf die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen. den Inhalt dieser Quittungen mitzutheilen, um die Be Hofbuchdruckerei zu zahlen sei, wenn auch nur ein Exemplar an Die neuen Kartelle sind kaum unter Dach und Fach, so wird schon fürchtung zu beseitigen, daß gleich dem Namen des Herrn gehalten werde, und der Ausstellung ein Schaden davon nicht ers eine Erhöhung des Eisenpreises angekündigt. Nach einer Wiener Kukutsch auch die Namen anderer Schriftsteller und Journalisten wachsen wäre. Nun war in der betreffenden fönigl. Hofbuchdruckerei Meldung soll bereits im Monat Januar mit der Erhöhung des bewußt oder zufällig gemißbraucht seien. Darauf ist dem Verein die Vernichtung der Fehl- und Verdrucke Lehrlingen, als den Grundpreises um 25 Kreuzer pro Doppelzentner für Stabeisen seitens am 16. Dezember 1896 mitgetheilt worden, daß Quittungen der be- billigsten Arbeitskräften übertragen worden, von denen einer eine der österreichischen Werke vorgegangen werden. Hinsichtlich Ungarns zeichneten Art, nämlich solche, die bewußt oder zufällig auf den ganze Partie bei seite brachte. Der Bursche besuchte nun mit diesen scheint dies erst für die nächsten Monate beabsichtigt. Die Preis- Namen anderer Schriftsteller und Journalisten als der Empfänger Fehldrucken, die nur ganz geringe Unsauberkeiten aufwiesen, selbst steigerung in Desterreich wird auf das Nachlassen des reichsdeutschen ausgestellt sind, beim Polizeipräsidium nicht vorhanden sind. Diesem verschiedene Male die Ausstellung und eröffnete auch mit den Karten Wettbewerbes zurückgeführt. Die reichsdeutschen Werke waren in Bescheide hat das Polizeipräsidium nichts hinzuzusehen und muß einen schwungvollen Handel zu ermäßigten Preisen", bis ein auf der letzten Zeit so reich beschäftigt, daß sie weniger Veranlassung als insbesondere ablehnen, die thatsächlichen Feststellungen mitzutheilen, merksamer Beamter der Ausstellung dem Treiben ein Ende machte. früher zu kräftigem Angebot in Desterreich- Ungarn hatten. Dazu auf denen dieser Bescheid beruht. gez. von Windheim." Nun ereignete sich etwas, was den betrübten Garantiefonds- Zeichnern = 3 ganz besonders bemerkenswerth sein wird: der gefchäftsführende hat mich gestochen!" taumelte fte zurück und brach zufammen. Der sei aufgelöst worden, fie bestehe nicht mehr. Der Gerichtshof entschied, Ausschuß forder te zwar den königl. Hofbuchdrucker auf, die Kon- Stich war mit einem gewöhnlichen Taschenmesser mit einer Klinge§ 7 bestrafe nicht blos Handlungen im Wettbewerbe, sondern jede ventionalstrafe zu entrichten- aber, wohl auf friedliches Zureden, und schwarzer Schale geführt worden und, obwohl durch eine Jacke bewußte unwahrheit, die zu dem Zwecke verbreitet wird, einen wurde alsbald der Betrag von 20 000 M. in Gnaden erlassen. und das Korset abgeschwächt, 5 Zentimeter in die Brust ein Dritten geschäftlich zu schädigen. Das sei hier der Fall und desDie vollständige Unterdrückung dieser Angelegenheit berührt um so gedrungen. Die Gäfte der Dierig'schen Wirthschaft machten sich halb habe der Gerichtshof den Angeklagten zu 500 Mart Geldwundersamer, wenn man sich erinnert, was für ein Getöse und sofort an die Verfolgung des Verbrechers; an der Pasewalterstraße it ra fe event. 50 Tagen Gefängniß verurtheilt und dem Geschädigten welche herben Strafen die Aneignung eines sonst werthlosen Stück mußten sie jedoch davon Abstand nehmen, da er plöglich ihren das Recht zugesprochen, den Urtheilstenor durch Aushang an GerichtsPapiers mit einem Erlasse" bedruckt nach sich zog, deffen früh- Augen entschwunden war. Bis gestern Nachmittag war von der stelle öffentlich bekannt zu machen. geitigere Veröffentlichung niemanden auch nur um einen Pfennig Festnahme noch nichts bekannt geworden. geschädigt hat. 0 Ein eigenartiger Prozeß, der besonders alle Aerate im Beim Anhalten eines durchgehenden Pferdes tam Dienstag höchsten Maße intereffiren dürfte, schwebt zur Zeit beim Ober- VerNach amtlicher Zusammenstellung war der Preis des Morgen um 8 Uhr der 27 Jahre alte Stallmann August Bann waltungsgericht. Es handelt sich um den rechtlichen Charakter und Roggenbrotes für 1 Kilogramm in Pfennigen( im Durchschnitt schwer zu Schaden. Das erregte Thier schlug ihm mit einem Hufe in letter Linie auch um die Rechtsgiltigkeit gewiffer Bestimmungen von 34 Bäckern) am 16. November v.. 21,40 Pf., der so heftig gegen die linke Kniescheibe, daß sie brach. Schwer verlegt des Medizinaledikts vom 27. September 1725. Der praktische niedrigste Preis 18,88 Pf., der höchste Preis 24,75 Pf.; am 1. De wurde er in die Charitee gebracht. Arzt Dr. Lasker, ein sogenannter Spezialist für Luxuskranke, war ember v. 3. 21,22 Pf., der niedrigste Preis 18,05 Pf, der höchste Ein größerer Brand brach in der Nacht zum Dienstag auf unter dem 1. August 1895 vom Berliner Polizeipräsidium an Preis 24,15 Pf.; ber Breis für Weizenbrot( Schrippen) war dem Grundstück ber Gisenindustriellen Rössemann ut. Kühnemann, gehalten worden; eine Ordnungsstrafe von 300 Mark zu zahlen, für 1 Kilogramm in Pfennigen( im Durchschnitt von 34 Bädern) Bartenstr. 160, aus. Die Mannschaften der Feuerwachen Tiect- und weil er in seinem Wartezimmer ein Plakat folgenden Jubalts ausam 16. november v. J. 35,77 Pf., der niedrigste Preis 30,30 Pf Linienstraßen waren schnell zur Stelle, so daß den glammen bald gehängt hatte:„ Bitte zu beachten, daß meine Spezialverordnungen ber böchste Preis 42,64 Bf.i am 1. Dezember v. 3. 36,35 P., Salt geboten werden konnte. Gleichwohl ist der Dachstuhl zum in der vorgeschriebenen Weise nur in der Apotheke zum„ Weißen der niedrigste Preis 28,69 Pf., der höchste Preis 41,67 Pf. größten Theil niedergebrannt. Ein Fabrikbrand beschäftigte Schwan", Spandauerstr. 77, subereitet werden." Hiermit follte Elendsstatistik. Jm städtischen Obdach befanden sich am gestern früh von 8 Uhr an die Feuerwehr auf dem Grundstück er gegen Biffer III, Absatz VI des genannten Edikts ver1. Dezember 1896 13 Familien mit 31 Personen, darunter 6 Säug- Luisen Ufer 44. Das Feuer, das in der ersten Etage in der Fabrit stoßen haben, worin es heißt:" Den Aerzten wird verboten, einen Linge, und 55 Einzelpersonen. Am 1. Januar war der Bestand von Kollof u. Bangé gegen 8 Uhr morgens ausbrach, beschränkte Chirurgum vor dem anderen, auch einen Apotheker vor dem 34 Familien mit 100 Personen, darunter 21 Säuglinge, und sich auf diese und wurde bald gelöscht. Der Fabritbetrieb ist nirgends anderen vorzuschlagen und zu rekommandiren, sondern es muß den 58 Einzelpersonen. Das Asyl für nächtliche Obdachlose daselbst be- unterbrochen. Der Schaden beläuft sich auf einige hundert Mark. Patienten freier Wille gelassen werden." Im Jahre 1798 ist im Annuzten im Laufe des Monats Dezember v. J. 34 965 Personen, chluß an das gegen Apotheker gerichtete Verbot, den und zwar 33 922 Männer, 1043 Frauen. Von diesen Personen Unfälle im Straßenverkehr. Als Montag Vormittag der Aerzten Weihnachtsgeschenke zu machen, jene Bestimmung wurden 17 dem Krankenhause am Friedrichshain, 44 dem Kranken zehnjährige Sohn der in der Möckernstraße 136 wohnenden Auf in Erinnerung gebracht worden. Indessen mit dem dem Zu bie nachgelassen sein“, für haufe Moabit, 21 der Charitee überwiesen, 371( 353 Männer, wärterin Schmidt den unter einem Möbelwagen angebrachten fah, es folle den Aerzten 18 Frauen) der Polizei vorgeführt. Außerdem wurden vom nächt: Spiegelfaften, in den er ohne Wissen des Kutschers geftiegen war, Bubereitung von solchen Heilmitteln jemanden vorzuschlagen, deren lichen Obbach 27 Personen der Krankenstation im Obbach und während der Fahrt durch die Möckernstraße verlassen wollte, gerieth Anfertigung ganz besondere Kenntniffe erfordert.- Der Klage 2 Personen der Anstalt Wuhlgarten überwiesen. Gebadet haben er unter die Räder und erlitt eine erhebliche Quetschung des Fußes. des Dr. Laster auf Aufhebung der Strafverfügung wurde vom Be2 Personen der Anstalt Wuhlgarten überwiesen. Gebadet haben Beim Absteigen von einem vor dem Hause Brunnenstr. 196 haltenden zirksgericht stattgegeben. Das Gericht war der Meinung, daß während des Monats Dezember im Obdach 19 892 Personen. Pferdeeisenbahnwagen wurde nachmittags die 60 Jahre alte Wittwe die angefochtene Straffestsetzung eines der polizeilichen Zwangs Ein neuer Prozek gegen den Arbeits- Ausschuß der Alwine Blanke, geb. Ermisch, durch einen gerade vorüberkommenden mittel im Sinne des§ 132 des Landes- Berwaltungsgesetzes sei, die Berliner Gewerbe- lusstellung steht, wie wir hören, in Aussicht. Omnibus der Linie Badstraße- Marheinekeplaß überfahren und am nur nach voraufgegangener Androhung angewendet werden dürften. Die drei Architekten, welche die Pläne zu dem Ausstellungsgebäude linken Fuße erheblich gequetscht. Vor dem Grundstück Wiener- Da hier die Androhung unterblieben sei, müsse die Straffeftfeßung entworfen haben die Herren Griesebach, Schmitz, Hoffackerstraße 59a fand abends ein Zusammenfioß zwischen einem Wagen der als unzulässig aufgehoben worden. Auf die Berufung des Polizeifehen sich genöthigt, auf Bahlung des ihnen zustehenden Honorars elektrischen Straßenbahn und einem Kohlenwagen der Firma Ge- präsidenten beschäftigte sich nun der III. Senat des Ober- Berwaltungszu flagen. Drei Viertel der Summe, nämlich 75 000 von 100 000 m. brüder Schäfer statt, wobei der Führer des letzteren, der Rutscher gerichts am 4. Januar mit der Sache. Das Präsidium war vertreten find an die Architekten bereits gezahlt worden. Die Zahlung des Friedrich Maser, herabgeschleudert und am rechten Fuße leicht ver- Durch den Regierungsrath Siber uno den Medizinalaffessor Dr. SpringRestes wird aber unter Berufung auf Mängel an den Gebäuden letzt wurde. Auf dem Grundstück Weberstr. 50 fiel abends der feldt. Geheimrath Siber vertrat im Namen feines Auftraggebers verivetgert. 44jährige Tischler Julius Weigel von einer nach dem Eingang des den Standpunkt, daß das Medizinaledikt ein Disziplinar 2. Quergebäudes führenden unbeleuchteten Treppe und zog sich dabei gesetz sei und als solches sehr wohl einer Wer eine schwere Verlegung an der Stirn zu. fügung, wie der strittigen, als Grundlage dienen tönne. Allerdings wären die Aerzte teine angestellten Beamten, indessen könnten ja 8. B. auch pflichtvergessene Vormünder bestraft werden; ein gewiffes Abhängigkeits- oder Aufsichtsverhältniß genüge schon. Werde aber die Richtigkeit dieses Standpunttes an Das Reichsgericht, 2. Senat, hat in seiner geftrigen Sißung genommen, dann unterliege das Urtheil des Bezirksausschusses als die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urtheil der Strafverfehlt der Aufhebung. Nach dreistündiger Verhandlung beschloß fammer IV des Landgerichts I Berlin, welche seinerzeit es ab der Senat die Ansehung eines neuen Termins und ferner, den lehnte, in die Verhandlung gegen unseren Redakteur Jacoben wegen Kultusminister davon zu benachrichtigen, damit Beleidigung des Kriminalkommissar Schöne einzutreten, ba tein er sich durch einen Kommissar vertreten lassen tönne. giltiger Strafantrag vorlag, verworfen. Unter den Unterrichtskursen der Humboldt Akademie, bie in diesen Tagen beginnen, dürfte am meisten unsere Lefer interessiren der Vortragszyklus der bekannten Nationalökonomin Frau Dr. Sofia Daszynska: Die Arbeiterfrage unter besonderer Berück fichtigung der Arbeiterinnen. Dieselbe wird vom 14. Januar ab jeden Donnerstag von 7-8 Uhr im Falf- Realgymnasinm in der Lüzowftraße über dieses Thema sprechen und zwar in folgender Reihenfolge: Die industriellen Verhältnisse unserer Wirthschaftsperiode. Historisches. Das Wesen des Arbeitsvertrags. Die Arbeiterklasse. Frauen- und Kinderarbeit.- Haus- und Fabrit arbeit der Frauen in verschiedenen Ländern. Lohnfragen. Arbeiterschuh- Gesetzgebung. Vereinswesen. Die Arbeiter familie. Moralische und soziale Bedeutung der weiblichen Arbeit. In der Urania, Abtheilung Invalidenstraße, wird am Mittwoch, den 6. d., abends 8 Uhr, Herr Dr. Schwahn seinen Vortrag Probleme der Erdphyfit" zum ersten Male halten. Im Schiller Theater wird übermorgen, Freitag, zum ersten Male Der Schierling", Lustspiel in 2 Aften von Emile Augier, deutsch von Sigmar Mehring, und Shakespeares Die Komödie der Irrungen" gegeben. Heute findet eine Biederholung von„ Ein Wintermärchen" statt. A18 erfter weiblicher Doktor der Rechte hat sich vor Als Jahresfrist Frau Emilie Kempin( früher Professor des Rechts in New- York und Privatdozent in Zürich) in Berlin, Unter den Linden 40, niedergelaffen. Die Dame giebt bekannt, daß sie jetzt neben ihrem englisch- amerikanischen Rechtsbureau eine Ronfultativ Prays für Frauen eröffnet hat. Mit dem 1. Januar ist die bisherige Omnibuslinie Alexander play-- Moabit( Wilsnackers, Ecke Perlebergerstraße) bis zum Stephan play unter gleichzeitiger Führung der Linie durch die Birken- und Havel bergerstraße verlängert worden. " Eine Gedächtnißfeier für Emil du Bois- Reymond findet, wie die Nordd. Allgem. Big." mittheilt, am 22. d. W., abends 7 Uhr, im großen Hörsaal des physiologischen Justituts, Dorotheenstr. 35, ftatt. Seit dem Sylvestertage ist eine schwachsinnige Greisin verschwunden. Es ist dies die 69 Jahre alte Frau Karoline Deufel geb. Fahr aus der Gerichtstr. 28, wo sie mit ihrem Manne bei einem verheiratheten Sohne wohnte. Durch einen Zufall ist ein Selbstmord erft lange nach der Ausführung entdeckt worden. Auf einem entlegenen Drte der Handwerkerschule in dem Vorbau zur Markthalle an der Lindenstraße fand man am Montag Abend gegen 9 Uhr an einer Zuckerschnur die Leiche eines Mannes hängen, der nach dem Zustande der Leiche schon lange todt sein muß. Aus dem Entlassungsschein eines Krankenhauses ging hervor, daß es sich um einen 44 Jahre alten Arbeiter Gustav Klinkmüller aus der Lychenerstr. 6 handelt. Die Handwerkerschule hat vom 19. Dezember bis legten Montag Ferien gehabt. Während dieser Zeit wurden die Räume sämmtlich verfchloffen gehalten. Man muß also annehmen, daß Klinkmüller schon vor dem 19. Dezember fich erhängt hat. wegen Gerichts- Beitung. In derselben Sigung hat das Reichsgericht das Urtheil der Anklage gegen fünf ehemalige Pächter des Treptower. Straffammer zu Neu- Ruppin, wodurch unser Genosse Apelt Vergnügungsparkes ist wegen Lotterievergehens erst jetzt erhoben Berächtlichmachung der Regierung zu zehn Tagen worden. Im September v. J. fanden im Bergnügungspart zweiDie feld Berlin vertretene Reviston aufgehoben und die Sache Besucher Vergnügungsparkes erhielten Eintrittskarten, Auf grund zur nochmaligen Verhandlung an das Landgericht I Berlin ver- die mit fortlaufenden Nummern versehen waren. wiesen. dieser Nummern fand abends eine Prämienverloosung statt, Der Redakteur der ,, Staatsbürger- Zeitung", Georg Berger, in welcher die Amtsbehörde zu Treptow eine unerlaubte stand gestern unter der Anklage der Beleidigung durch die Preffe Botterie erblickte und infolge dessen die Staatsanwaltschaft des vor der II. Strafkammer des Landgerichts I. In der Nummer der Landgerichts II hiervon verständigte. Der Arbeitsausschuß hat genannten Zeitung vom 16. Auguft v. J. erschien unter dem übrigens die Lotterie genehmigt und geleitet. Er hat die Kassirer Strich" ein" Satirisches Allerlei" in Bersform. Einer dieser Verse gestellt, das Eintrittsgeld erhoben und die nicht zur Abhebung ge trug die Ueberschrift An den Kottbuser Magistrat". Es wurde fommenen Prämiengewinne an sich genommen, so 8. B. den Haupt darin mitgetheilt, daß der Magiftrat mit Rücksicht auf die dortigen gewinn, eine Schlafzimmer- Einrichtung, die bis jest noch nicht ab. jüdischen Einwohner den Herbsimarkt verlegt habe, weil derselbe gehoben worden ist. Die fünf Angeklagten lehnen jede Verantwortung auf einen jüdischen Feiertag fiel, während der Wiehmarkt troß für die Lotterie ab. Gefängniß verurtheilt war, auf die durch Rechtsanwalt Herz- mal Volksfeste statt, zu welchen Entree erhoben wurde. bes 200 M. " wurde. Versammlungen. der Klage der Katholiken am Frohnleichnamstag abgehalten werde. Die kapitalistische Auslegung des Bibelwortes, asset Die Strophe endete mit einim wenig freundlichen Wunsche für den die Kindlein zu mir tommen" spielte am 4. Januar vor Magistrat. Oberbürgermeister Werner zu Kottbus stellte wegen des dem Reichsgericht eine Rolle. Jubalts dieser Strophe Strafantrag wegen Beleidigung. Der An- Wegen Gewerbevergebens ward der Steinfabrikant geschuldigte übernahm die Verantwortung für das Gedicht, erklärte Josef Hubated am 2. Oftober 1896 vom vom Landgericht aber, daß es ihm erst nach der Ausgabe der Beitung zu Koblenz zu einer Strafe verurtheilt worden, deren Höhe die Gesicht gekommen fet. Der Magistrat zu Rottbus habe Reichsgerichtsforrespondenz leider nicht angiebt. Es wurde ihm zur Laft der angezeigt, Staatsbürger Beitung" später daß die gelegt, jugendliche Arbeiter über die zulässige Zeit hinaus beschäftigt Verfügung in betreff der Herbstmarkt- Verlegung von der Regierung zu haben; es wurden nämlich 2 Knaben, halbe Kinder, die noch in Frankfurt a. D. ergangen sei. Diese Berichtigung habe in der nicht 14 Jahre alt waren, mit Steinetlopfen beschäftigt, " Staatsbürger Beitung" Aufnahme gefunden. Uebrigens müffe er und noch dazu 11 bis 12 Stunden lang täglich. Das den Schutz des 193 Str.-G. für sich in Anspruch nehmen, denn Steineklopfen ist nun nach den Feststellungen des Gerichts eine sehr Kottbus habe bei einer Bevölkerung von etwa 30 000 Einwohnern nur anstrengende Arbeit, die selbst bei erwachsenen Leuten An425 Juden und beinahe 3000 Katholiken, sodaß eine Bevorzugung schivellungen des Handgelenks verursacht. Der arme Angeklagte Sieben Miether eines Hanses in der Bergstraße hatten der Juden nicht gerechtfertigt sei. Der als Zeuge vernommene Obers will nun garnichts davon gewußt haben, daß in feinem Betriebe beschäftigt waren, es zu Neujahr ihrem Hauswirth gekündigt; zu ihrer Ueberraschung er- bürgermeister Werner bekundete, daß die Verlegung des Herbst die Kinder davon auch nicht nachgewiesen hielten sie jedoch ausnahmslos die Einschreibebriefe seitens der Boft marttes auf Anordnung der Regierung mit Rücksicht auf das fonnte ihm die Kenntniß wieder zurück, da der Wirth bezw. ber Empfänger die Annahme jüdische Neujahrsfest erfolgt sei. Wenn die Zahl der jüdischen Ein werden; aber hier genügt zum Bedauern der Priester des finderverweigert e. Als Grund hierfür giebt es nur die eine Erklärung, wohner auch weit geringer sei, als die der Katholiken, so sei die mordenden Molochs schon eine Fahrlässigkeit. Der Angeklagte„ bebie eigentlich eine solche nicht ist: Der Wirth tst nämlich ohne Betheiligung der ersteren am Marktverkehr doch ungleich größer figt" nur 80 Arbeiter, die allerdings noch einem Verwalter unter um eine Verlegung stehen; er hätte ja aber blos diesen zu fragen gebraucht. Bezeichnend Wiffen der Miether Anfang Dezember umgezogen, die Kündigungen als die der Ratholiten, welche niemals Staatsanwalt Dieß bean- ist, daß zwar auch ein Verzeichniß der jugendlichen Arbeiter anwurden jedoch nach dem früheren Domizil gefandt, von wo sie des Viehmarktes eingekommen seien. natürlich erst nachgesandt werden mußten. Die Miether, meist fleine tragte gegen den Angeklagten eine Gefängnißstrafe von geschlagen war, aber nicht in dem Arbeitsraume selbst, sondern in den Verwaltungsräumen(!!). Der Angeklagte legte gegen das UrLeute, find ob des Verhaltens ihres Hausbesitzers nicht eben erbaut drei Wochen. Der Gerichtshof erkannte auf eine Geldstrafe in Höhe von theil Revision ein, die jedoch vom Reichsgericht verworfen und einige von ihnen wollen flagbar werden. An diese Verhandlung schloß sich eine zweite gegen den felben Angeschuldigten an. குந் wurde ihm zum Vorwurf gemacht, daß er am 21. Oktober v. J. in der StaatsbürgerBeitung" den Beschluß der Straffammer betreffend die Beschlagnahme derjenigen Nummer der Staatsbürger Zeitung", in welcher betreffend die äußere Heilighaltung der Sonn- und Festtage, nahin Gegen die Polizeiverordnung vom 10. Oftober 1896, mitgetheilt war, daß das Verfahren gegen v. zo weine am Dienstag in der Tonhalle tagende, von etwa 2000 Personen eckert eröffnet worden sei, vorzeitig veröffentlicht habe. besuchte Versammlung von Gewerbetreibenden Stellung. Den Vorsitz Der Behauptung des Angeklagten, daß er den Gesetzes= führte Geh. Kommerzienrath Goldberger. Als erster Referent Paragraphen, gegen den er verstoßen habe, nicht gekannt babe, trat der Stadtverordnete und Landtagsabgeordnete Max Schulz, wurde Glauben geschenkt und deshalb nur auf eine Geldstrafe von auf. Er bezeichnete die fragliche Verordnung als eine 80 M. erkannt. folche, welche die Polizei- Verordnungen der Reaktionszeit Ein Verstoß gegen§ 7 des Gesetzes betr. den un noch übertrumpfe. Dieselbe beruhe auf einer falschen Auffassung Auf Requisition der hiesigen Staatsanwaltschaft wurde lauteren Wettbewerb wurde dem Buchdruckereibesitzer und von der Ausübung des religiösen Bekenntnisses, und sei entstanden Der Kontrollbeamte der Ostpreußischen Alters- und Verlagsbuchhändler War Pasch zur Last gelegt, der gestern auf Veranlassung der Synoden, die im vorigen Jahre getagt haben. Invaliditäts- Versorgungsanstalt, Schultheiß zu von dem Buchhändler Karl Cludius vor das hiesige Redner wies unter lebhaftem Beifall der Versammlung die Ans Heilsberg im Ermländischen, verhaftet und dem Untersuchungs Schöffengericht gefordert worden war. Der§ 7 des neuen Gesezes maßung der Kirche zurück, die mit Hilfe der Staatsgewalt gefängniß in Moabit zugeführt. Der Verhaftete war früher in bedroht denjenigen mit Strafe, der wider befferes Wissen eine Sonntagsheiligung erzwingen wolle, und dadurch nicht nur einen Berlin ansässig und soll sich hier verschiedentlich strafrechtlich ver- über einen Geschäftsmann falsche Nachrichten verbreitet, die geeignet Beweis ihrer eigenen Ohnmacht liefere, sondern gerade einen großen gangen haben. Die Verhandlung wider Sch. findet bereits heute, sind, diesen geschäftlich zu schädigen. Der Kläger hatte mit dem Theil derjenigen Gewerbetreibenden, welche durch Aufbringung der Mittwoch, vor dem Landgericht I in Moabit statt. Beklagten einen Sozietätsvertrag geschlossen, wonach sie die Verlags- Kirchensteuer die Kirche materiell unterstützen, in ihrem Erwerb Einen Mordversuch hat am Montag Abend der am 19. Fe- buchhandlung Carl Gludius u. Go. gemeinschaftlich betrieben. Sie schädige. Nachdem der Redner die Beschränkung, welche das Vers bruar 1855 zu Warsow geborene, in der Adolfstraße 3 wohnhafte geriethen in Swiftigkeiten und es schwebte eine Reihe von Zivil- fammlungsrecht durch die Polizeiverordnung erfährt, gestreift hatte, Reffelschmied Karl Friedrich Grunow gegen seine Hauswirthin, die prozessen, schließlich wurden aber die Zwijtigkeiten durch einen schloß er mit der Aufforderung an die Interessenten, nicht eher zu Frau des Hauseigenthümers und Gastwirths A. Dierig in der Adolf Bergleich aus der Welt geschafft. Nach den Abmachungen ruben, als bis es ihrer Agitation gelungen sei, die Aufhebung der Recht zustehen, Angeklagten Pasch das Recht die Berordnung durchzusehen. straße 3, verübt. Frau Dierig ist durch einen Messerstich in die sollte Der zweite Referent, Direktor Bruft lebensgefährlich verlegt worden, der Thäter entkommen. Grus vorhandenen Außenstände einzuziehen, dagegen die Weiters Bogt3, besprach die einzelnen Bestimmungen der Verordnung und der Firma Carl Gludius u. Co. dem Kläger forderte gleichfalls deren Aufhebung, weil sie eine reaktionäre, now, der Frau und vier Kinder im Alter von 14, 8, 7 und 5 führung Jahren besitzt, war früher in der Pezold'schen Maschinenfabrik in zustehen. Außerdem war bei den Vergleichsverhandlungen ausdrüct: die Bürgerschaft bedrückende sei, in die Rechte der Steuers Der Waldstraße beschäftigt, wurde aber dort vor drei Wochen wegen lich der Wortlaut des Zirkulars festgesetzt worden, durch welches zahler und sogar in die Rechte der Familie eingreife. Stadt. Raufereien und Widerfeylichkeiten gegen seinen Meister, den er das Ausscheiden des Herrn Pasch aus der Firma und der Ueber: verordneter Baurath Kyllmann als dritter Referent, billigt einmal verbrennen zu wollen drohte, entlassen. Schon vor einigen gang der letzteren an Herrn Gludius allein den bisher gemeinschaft die gefeßliche Beschränkung der gewerblichen Thätigkeit, soweit sie Tagen, als Frau Dierig ihn fragte, was denn nun mit der Miethe lichen Kunden mitgetheilt werden sollte. Der Angeklagte wurde nun bezwecke, dem Arbeiter die Sonntagsruhe zu theil werden zu lassen, werden solle, fuhr er sie mit Schimpfereien und unfläthigen Redens beschuldigt, entgegen diesen Abmachungen ein Birtular an die ist aber gegen alle Bestrebungen, die eine puritanische Sonntags= arten an. Troydem ließ man ihn auf die Fürsprache eines Ver- Kunden verfandt zu haben, in welchem wahrheitswidrig mit feier herbeiführen wollen und appellirt zum Schluß in Am Montag Abend um getheilt wurde, daß die Firma Cludius u. Co. aufgelöst" Bersammelten, sich liberalem Sinne an wandten von ihm noch länger wohnen. den Kirchens In der nun 8 Uhr fam Grunow angetrunken nach Hause und mißhandelte seine sei. Es wurde ferner behauptet, daß Pasch gleiche Mittheilungen auch wahlen zu betheiligen. folgenden Diskussion Frau. Um 9 Uhr ging er wieder weg. Als zwischen 103/4 und 11 Uhr anderen Personen gegenüber gemacht habe und daß, als einmal ein sprach Fabrikant Keilpflug die Hoffnung aus, daß, wenn es abends Frau Dierig aus ihrer zu ebener Erde gelegenen Wirth- Bote des Adreßkalenders in dem Geschäftslokale erschienen sei, um auf andere Weise nicht möglich wäre, die Interessenten sich mit schaft auf die Straße hinaustrat, erhielt sie, kaum daß sie draußen die Eintragung der Firma Cludius u. Co. in die Liste zu betreiben, einer Bitte um Aufhebung der Polizeiverordnung an den Kaiser war, einen Messerstich in die Brust. Mit den Worten:" Der Mann ihm die Liste mit dem Bemerken zerrissen worden sei: Die Firmal wenden; dieser würde gewiß der Bitte Gehör schenken. V dolph dem an die Schalthoff, Michaeltirchstr. 18. Soffmann begrüßt es mit Genugthuung, daß bet diefer Bu sad. Often: Für Unfall, Invaliditäts- und Altersversicherung: I begrenzung zu binden, da aber die Majorität des Reichstages für die Aur Gelegenheit, wo es den alt Geldbeutel gehe, auch das hebung der polizeilichen Ausweisungsbefugnisse eingetreten war, erklärten die Im Süden: Für Unfall, Invaliditäts- und Altersversicherung: F. Stügel: Ronservativen das geänderte Gesez für unannehmbar und stimmten am Bürgerthum revolutionirt werde, hält aber bent volt den mater, Grimmstraße 39. Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: 25. Januar 1890 in der britten Lesung mit den Sozialdemokraten, FreiVorrednern eingeschlagenen eingeschlagenen Weg nicht für geeignet und P. Keller, Gamphaufenstr. 5. empfiehlt als wirtsamftes Mittel gegen muckerische Bestrebungen Im Süd- Weften: Nur für Unfallversicherung: G. Sänet, Golmsitr. 44. finnigen und den anderen Gegnern des Sozialistengesetzes gegen die in der den Austritt aus Im Nord- Weften: Nur für Unfallversicherung: J. Krause, Wilsnacker zweiten Lesung festgestellte Fassung; so ftet bas Sozialistengesetz in der entder Kirche, was von der Versammlung straße 19. R. Stephan, Sessingstr. 34. scheidenden Abstimmung mit 169 gegen 98 Stimmen. mit großer Unruhe und vom Vorsitzenden mit Entziehung des Im Bentrum: Nur für Unfallversicherung: E.& öffler, lofterstr. 91. Wortes, unter erneuter Unruhe der Versammlung, beantwortet Bet fämmtlichen vorgenannten Personen, bei denen hier teine Sprechzeit an wird. Nachdem noch ein Herr Willner im Sinne des Referenten gegeben, ist dieselbe Wochentags von 7-9 Uhr. gesprochen, wurde folgende Resolution gegen 4 Stimmen angenommen: Die Versammlung von Bürgern Berlins legt einmüthig Verwahrung ein gegen die Polizeiverordnung vom 10. Ottober 1896, betreffend die äußere Heiltghaltung der Sonn- und Feiertage. Sie erklärt, daß diese Verordnung 1. infolge ihrer mehrfachen inneren Widersprüche und Unklarheiten zu unnöthigen Belästi gungen und unverdienten Bestrafungen der Bürger Anlaß giebt, 2. in schwerer und ungerechtfertigter Weise eingreift in die Rechte des einzelnen und des Hauses, 3. ftatt Frömmigkeit und wahre Religiosität zu fördern, vielmehr geeignet ist, Seuchelei und Denunziantenthum großzuziehen, 4. zahlreiche Gewerbetreibende schwer schädigt, und in großem Umfange Unzufriedenheit erzeugt. Die Versammlung richtet deshalb an die Behörden der Stadt und des Staates das ergebenfte Ersuchen, die sofortige Aufhebung der Verfügung herbeizuführen. Alle Bürger Berlins aber werden auf gefordert, die obige Resolution durch Unterschrift zu unterstützen und soweit thunlich, in ihren Geschäftslokalen auszulegen, damit allseitig die Möglichkeit zur Unterzeichnung geboten wird. Vermischkes. Konditor Schulz. Sie sind im Unrecht. Ihr Schritt war weder nöthig noch zeugt er von großem Muth. Gefällt Ihnen in der Organisation dies oder jenes nicht, so helfen Sie selbst es bessern. Im übrigen ist Ihrent Schreiben gar nicht zu entnehmen, ob überhaupt die Organisation um Unterstützung angegangen ist. C. W. Boechstraße. uns wohlbekannt, aber kein Ausschließungsgrund Beret Brandenburg zum Lode Berurtheilten, Ehefrau Bernitt eserindlich täglich der Fall ein, daß mehrere Leichen zugleich angemeldet Doppelhinrichtung. Die wegen Ermordung des Arbeiters für die Benutzung der Journalistentribüne des Reichstages. Zwet Wettende. Jede Grabstätte wird für sich gemacht, doch trifft Bernitt- Men- Brandenburg und Händler Brüggmann sind beide gestern früh in Güstrow felbstverständlich täglich der Fall ein, daß mehrere Leichen zugleich angemeldet durch den Scharfrichter Reindel hingerichtet worden. A. R. Für keine der Anzeigen können wir eine Garantie übernehmen; was die betr. Staffe betrifft, fo fehlt uns jeglicher Anhalt für ihre Güte. M. K. F. Nein... 1. 1. Die Bretter fann er mitnehuten. 2. 5. 8. 2. Mit einer Strafanzeige würden Sie nicht durchkommen. Wenden Sie sich an den Armenvorsteher Ihres Bezirks. Rigborf. Zwei Wettende. Widerstand gegen die Staatsgewalt Beamte in rechtmäßiger Ausübung seines Amtes sich befand. werden. 6. Nein. 2. 28. Es muß eine im Streitfall und falls im Vertrag angemessene Zeit zur In Erlangen brannte gestern früh das Anwesen des Konditors Herzog nieder. Serzog tam in ben Flammen um, feine Frau und drei Kinder wurden schwer, zwei weitere Kinder leicht verlegt. Eine neue Brüsewißerei. Aus Freising berichtet die Ja. 2. Netn. Minch. Post": Ein Unteroffizier des 1. Feldartillerie Regiments liegt vor, wenn der Widerstand gegen Beamte geleistet ist, während der verbrachte den Sylvesterabend in Gesellschaft eines Apothekerprovisors G. G. 100. Sie müssen zum Termin persönlich erscheinen. in sehr animirter Stimmung. Während des Abends kamen die Sch. 1. Beleidigung ist mit Geldstrafe bis 600 Mart ober mit Gebeiden Herren in Wortwechsel, der alsbald geschlichtet wurde. Am fängniß oder mit haft von 1 Tag bis 1 Jahr bedroht. 2. Ja. Neujahrstag früh 10 Uhr begegneten sich die beiden Herren vor F. 8. 153. Der zum Armenanwalt bestellte Rechtsanwalt erhält von außer von der unterlegenen Partei dem Garnisonlazareth, wobei der Unteroffizier furzerhand feinen niemand Entschädigung. H. K. Be. 49. Sprechen Sie zur Klarlegung in der juristischen Die Vergolder hielten am 27. Dezember v. J. bei Ewald eine dieser ine Garnisonlazareth in Freising gebracht, der Unteroffizier Säbel zog und den Provisor niederschlug. Schwer verletzt wurde Sprechstunde vor. G. N. Schöneberg. 1. Die Zivilliste des Königs Versammlung ab, um den Bericht über die gegenwärtige Situation wurde festgenommen. von Preußen beträgt 15 719 296 M. 2. Prinzen erhalten als solche nichts Der Zustand des Verletzten soll ein vom Staate. Nömmeln. 1. und 2. Nein. 3. Ja. F. 5. 25. Die in der Rahmenbranche entgegen zu nehmen. Danach ist die Situation schlimmer sein. als eine recht günstige zu bezeichnen, bis auf die Firma Tiefe, woBurückerstattung des Geschenkes tann verlangt werden. R. W. Jüter Neber die Peft in Indien wird berichtet: Aus Bombay bogt. 1. Unverständlich. 2. Nein. A. Geisler. 1.- 3. Ja. 4. Chiva selbst die Zugeständnisse theilweise wieder rückgängig gemacht wurden. ist die Beſt bis Kurrachee vorgedrungen; bisher find in Kurrachee 2-3 M. 5. Die Höhe des Stempels hängt von der Höhe des Objekts ab, Es ist dies weniger der Geschäftsleitung selbst, als dem unsolidarischen 63 Fälle, davon 59 mit tödtlichem Ausgang, vorgekommen. Die um das es sich handelt; auch ohne Stempel ist der Vertrag rechtsgiltig. Verhalten der in den oberen Etagen beschäftigten Arbeiter zuzu Daily Mail" berichtet aus Bombay, 29. Dezember: Während der nichts ausgemacht ist, vom Gericht festzusetzende schreiben, indem diefelben wegen einer ganz geringen Lohnzulage auf eine legten zwei Tage sind 177 neue Erkrankungen und 130 Todesfälle Besichtigung der Wohnung gewährt werden. 11 Stunden sind keineswegs bessere Bezahlung der Ueberstunden freiwillig verzichteten. Dagegen an der Pest hier vorgekommen. Die amtlichen Zahlen sind wertblos. hinreichend: das Berliner Gericht pflegt mindestens 6 Stunden als anwurden von den anderen Arbeitern sämmtliche Forderungen hochgehalten. Die indischen Aerzte geben alle möglichen Fälle als Best an. Nach gemessen zu erachten. Die Firma Hufenbeck beschäftigt troß der Sperre 9 Arbeiter. Die ihren Bahlen sterben 100 von 1000 Personen. Die eingeborenen Indier R. Königsbergerstraße. Ist uns unverständlich. G. S. 46. 1. und 2. Nein. 3. Jn 3 Monaten. 5. M. B. 16. Sperre bleibt bis auf weiteres bestehen, jedoch werden die regel- flieben zu Taufenden aus der Stadt. Jeder Eisenbahnzug ist voll. Ueber Der alte Stontratt wäre nach Ihrer Darstellung zum 1. April beendet. mäßigen, auf die Sperre bezüglichen Inserate zurückgezogen. Nur 200 000 Personen find schon geflüchtet. Die Gefahr besteht darin, B. S. Nach Ihrer Darstellung scheint Verjährung nicht vorzuliegen. durch festes Zusammenhalten in der Organisation wird es möglich daß gerade diese Flüchtlinge die Gefahr nach auswärts verbreiten... 39. Die Kündigung iſt rechtzeitig erfolgt. Die Ginrebe des Wirths, fein, bei ungünstigem Geschäftsgange den Gelüsten der Unternehmer, Niemals feit der britischen Ottupation hat Indien eine solche er brauche eingeschriebene Briefe nur bis um 12 Uhr mittags anzunehmen, ist die Preise zurückzubrängen, entgegen zu treten. Den Hamburger Plage erlitten. Infolge der Seuche steigen die Miethen in den gehend dem Wirth mit. hinfällig. 67. Die Kündigung ist verspätet, theilen Sie das um 200 2. Sie sind im Frrthum: das ist im Hafenarbeitern bewilligte die Versammlung eine dritte Rate von gefünderen Vorstädten Bombays täglich. Daher Tommt es, daß totalen Theil und im Briefkasten wiederholt bargelegt.- B. F. 29. Die einige Theile der Stadt entvölkert und die übrigen übervölkert geschiedene, für schuldig erklärte Frau, muß auf Verlangen ihres früheren Der Verein der Einseher( Tischler) nahm am 3. Januar die sind. 23. 1. 21. Ja. Wie es in Bombay zugeht, mögen die folgenden Bei- Chemtanns dessen Namen ablegen. Abrechnung vom dritten Quartal entgegen. Danach betrugen die spiele lehren: Ju einem englischen Geschäftshause starben Erfolg der Klage hängt wesentlich von dem Gutachten des gerichtlichen SachEinnahmen mit einem Bestand von 268,36 M. in Summa 497,71 M. zwölf indische Angestellte. verständigen für Photographien ab. 23. t. 109. 1. Verjährung liegt Die übrigen ergriffen die Flucht. nicht vor. 2. Nein. A. R., Admiralstraße. 1. Nein. 2. Ja. denen 410,18 m. als Ausgaben gegenüber standen. Mit den an Sobald ein Bestfall in einem Haufe der Eingeborenen vorkommt, G. 12. Salle a.. 1. Nein. 2. Nein. Danzig G. 1. Der gelegten Geldern beträgt das Vermögen des Vereins 310,58 M. läuft alles davon. Auf dem Feuerbestattungsplatz der Hindus brennt Ausfall der selage wäre zweifelhaft. 2. Ja. Th. J. 1. Die Klage auf Nach Erledigung einiger geschäftlicher Angelegenheiten wurde eine es Tag und Nacht. In dichten Schwärmen haben sich die Geier Bahlung gegen Abnahme der Stiefeln ist beim Amtsgericht anhängig zu Rommission von 4 Mitgliedern gewählt, die über den Anschluß an eingefunden. In einer Straße zählte der Berichterstatter zwanzig machen. Ein Beispiel für solche Klage finden Sie im Arbeiterrecht S. 336. den Holzarbeiterverband die Verhandlungen führen soll. Leichenbegängnisse in 20 Minuten. Ob Europäer bisher Opfer der 2. Die Kosten hängen von der Höhe des Objekts ab.- Schmidt. 1. Die Arbeiter Bildungsschule. Mittwoch Abend von 9-10% Uhr: Südost Best wurden, darüber wird unnöthiges Stillschweigen beobachtet. Bestimmungen, wer Schulforn zu entrichten hat, sind in den verschiedenen I cute, Waldemarie leechichte( atte( Befchichte. Urzeit. Entstehung der Es scheint aber, daß diejenigen, die mit der eingeborenen Bevölkerung Gemeinden sehr verschieden. 2. Soweit ersichtlich, kann die Rente zurückReligionen. Orientalische Bölfer. Griechen und Römer). Herr Dr. C. Pinn. gefordert werden. W. M., Weißenburgerstraße. 1. und 2. Nein. Nordschule, Brunnenstr. 25: Deutsch( Die deutsche Literatur des neunzehnten zu verkehren haben, auch allmälig von der Seuche ergriffen werden. Jahrhunderts. Auffazlehre). Herr Heinrich Schulz. Der chilenische Konsul Otto Schiller befindet sich im Hospital. Man Die Schulräume find zur Benugung der Bibliothek und des reichen Bett- weiß allerdings nicht, ob er pestkrant ist. Die Engländer bleiben schriftenmaterials schon von 8 Uhr abends an geöffnet. Am 15. Januar wird voraussichtlich die geplante öffent in Bombay. Man darf in Europa nicht vergessen, daß die Itche Lefeballe, die mit geitungen, Beitschriften und Büchern Drahtungen die Sache möglichst zu vertuschen suchen. Das erfordert retch ausgestattet ist, für die allgemeine unentgeltliche Be- allein das Geschäftsintereffe. nugung eröffnet. 100 M. Der Vorstand. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsigender Ad. Neumann, Pasewalterfir. 8. Alle Aenderungen im Vereinstalender find zu richten an Friedrich Kortum, Manteuffelstr. 49, v. 2 r. Sund der geselligen Arbeitervereine Serlins und Augegend. Alle Buschriften, den Bund betreffend, find zu richten an P. Gent, S. Dresdenerftraße 107/8. Arbeiter Rancherbund Berlins und Umgegend. Menderungen im Bereinstalender sind zu richten an Otto Schulz, Kottbuser Damm 72. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner. Heute Abend 8% Uhr: Bufammenkunft im Bereinslokal, Feuerstein's Festfäle, Alte Jakobstr. 75." Am Mittwoch, 13. Januar, ebendaselbst: Generalversammlung. Theater- und Vergnügungsverein, Belgoland". Sigung heute Abend 9 Uhr im Borstädtischen Rafino, Ackerstr. 144. Berliner Arbeitervertreter- Verein tagt jeben Dienstag nach dem ersten im Monat bei Buste, Grenadierfir. 38, abends 8 Uhr. unentgeltlicher Rath| wird ertheilt: Im Norden Berlins: Für Unfall, Invaliditäts- und Alters- Berficherung, abends von 7-9 Uhr: W. Buchholz, Bussitenstraße 36, v. 8 Tr. A. Daehne, Demminerftr. 66, v. 3 Tr. R. Gutheit, Wiesenstr. 29a, von 8-9 Uhr abends. F. Pieschef, Gartenstr. 55, v. 2 Tr. E. Simanowsti, Gartenstr. 78, Portal 2, 2 Tr. M. Stuhlmann, Oberbergerstr. 37, 4 Tr., von 6-9 Uhr abends. R. Zamm, Suffitenstraße 6, von 8-9 Uhr abends. A. Boigt, Wiesenstraße 41-42. G. Barn it, Kolbergerstraße 7, von 6-7 Uhr abends. Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: F. Blume, Streligerstr. 58. P. Reimann, Bellermannstr. 88. F. Trapp, Schulstr. 56, von 7-8 Uhr abends. Im Nord Often: Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: M. Mohs, Schönhauser Allee 62. Im Often: Nur für Invaliditäts- und Altersversicherung: E. Bader Gr. Frankfurterstr. 34, v. 4 Tv. Sozialdemokratischer Verein für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Donnerstag, den 7. Januar, abends 8 Uhr: Eingelaufene Druckschriften. 1 Briefkasten der Expedition. R. 45. Der E. Sr. D. Die illustrirten Ausgaben werden für gut gehalten. Witterungsübersicht vom 5. Jannar 1897. Bon der Gleichheit, Beltschrift für die Intereffen der Arbeiterinnen( Stuttgart, J. H. W. Die Verlag) ist uns soeben die Nr. 1 bes 7. Jahrgangs zu gegangen. Aus dem Inhalt dieser Nummer heben wir hervor: Ber- Stationen. fündigung( Gedicht). Von 2. Jacoby, Geschaart ums rothe Banner. Weibliche Aufsichtspersonen in Fabritbetrieben. Bon Softe Schön. Aus ber Bewegung. Etwas von den Arbeitsbedingungen in der Spielwaaren- Industrie zu Waltershausen i. Th. Die Jahresfonferenz des englischen Nationalverbandes weiblicher Arbeiter". Feuilleton: Ein Traum. Eine WeihnachtsLegende von W. Korolento. Kleine Nachrichten. Swinemünde Die Gleichheit" erscheint alle 14 Tage einmal. Preis der Nummer 10 Bt., Hamburg durch die Bost bezogen( eingetragen in der Reichspost Beltungsliste für 1897 Berlin unter Nr. 2902) beträgt der Abonnementspreis vierteljährlich ohne Bestellgeld 55 Pf.; unter Kreuzband 85 Pf. Inv inqaz Stand in mm, Barometer d. Meeressp. AACMAQU GO Windrichtung Mindstärke (-) R2I12 Wetter Temperatur ( 50.40 R.) nach Gelfins 771 DSD 2 769 SO 8 771 650 Nebel bedeckt bedeckt 3 Wiesbaden. 769 bedeckt 769 8 771 777 wolkenlos bedeckt Schnee 757 Nebel 758 heiter . 765 bedeckt von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. 5. W. Dies' Verlag) ift foeben das München 15. Seft bes 15. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: Wien. Poltitt und Sozialismus. Die Lage der preußischen Steinkohlen Bergleute, Bur Borgeschichte des Gothaer Programms. Von Eduard Bernstein. Moderne Haparanda. deutsche Lyrit. Von H. Ströbel.( Fortseßung.) Feuilleton: Auf der Land- Petersburg straße. Von Franz Hille- Vischer.( Schluß.) Cort. Aberdeen. Paris. Briefkasten der Redaktion. Freitags und Sonnabends, abends von 7-8 Uhr statt. Die juristische Sprechstunde findet Montags, Dienstags, B. 30. Am 23.( nicht 24.) Januar 1890 beschloß der Reichstag in zweiter Lesung, die Fortdauer des Sozialistengesezes an teine Beit- I Belle- Alliance- Theater. 255 a SW 232 430 Wetter- rognose für Mittwoch, 6. Januar 1897. Theils heizer, theils nebelig bei etwas strengerem Frost und schwachen südöstlichen Winden; keine oder unerhebliche Niederschläge. Berliner Wetterbureaut. Die Volks- Vorstellungen unter Regie von Julius Türk Heber Son, ber Maurer im Lokal des Herrn Buske, Grenadierstraße 33: werden von nun an unter Theater täglich annoncirt. General- Versammlung. Tages- Ordnung: 1. Vortrag des Stadtverordneten Genoffen Dupont über ,, Borgänge im Rothen Hause. 2. Distusfion. 3. Bericht des Borstandes unb Rajsizers Bentral- Kranken- und macht ein Bartelgenoſſe ſein Duits, über das 4. Quartal 1896. 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Die Genossen werden gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Neue Mitglieder werden in der Versammlung aufgenommen. Der Vorstand. Sterbekaffe Sonntag, den 10., zum letzten Male: Don Carlos. Sonntag, den 17., zum ersten Male: Gläubiger von Strindberg; 245/3 Die Unehrlichen von Rovetta. 229/14 Anderer Unternehmungen wegen Gemüse und Materialwaarengeschäft mit Rolle zu verk. Preis 1000 m. Offerten unter M. M. nimmt die Erp. entgegen. 31466 Achtung! Achtung! Künstliche Zähne von 3 M. an, Theilz. 1 Bahnziehen, Zahnreinigen, Nervtödten bei Bestellung umsonst. Achtung! Charlottenburg! Achtung! Donnerstag, den 7. Januar, abends 8 Uhr, im Lokale Bismarckshöhe, Wilmersdorferstr. 39: Grosse öffentl. Volks- Versammlung. Tages Ordnung: 1. Der Hamburger Hafenarbeiter- Streit. Referent: Reichstags: Abgeordneter Wilhelm Liebknecht. 2. Distuffton. 3. Verschiedenes. Ein jeder Arbeiter muß in dieser Versammlung erscheinen. 202/20 Gesundbrunnen Badstrasse 35/36 Der Vertrauensmann. Marienbad Gesundbrunnen Badstrasse 35/36 Sonnabend, den 9. Januar 1897: Großer Wiener Masken- Ball arrangirt von den sozialdemokr. Parteigenossen Reinickendorfs. Anfang 8 Uhr. 222/10 Entree: Damen 25 Pf., Herren 50 Pf. Das Comité. Schön. Edladen, N. Freienwalderstr., Für 12 Mark wo seit viel. Jahren Restauration und Stoff zu einem Herren- Schanfgesch. m. voll. Konzession m. ErAnzug. Für 15 M. ff. Kamm- folg betrieben wurde, per 1. April 1897 garn od. Cheviot. ff. Winter- zu vermiethen, event. das Haus unter Paletotstoffe. Reste. Tuch- günstigen Bedingungen zu verkaufen. Lager C. Hoher Steinweg No. 4. Rosendorff, Bernburgerstr. 15/16, I. Monatl. 10 M., fleine freundliche Wohnungen Theilzahlung. reelle Anzüge nach zu 2 Stuben sofort u. pr. 1. April Maaß nur an sichere Kunden, gegen 1897 bei Hübner, Gesellschaftshaus, Baar zu jedem billigsten Preis.* Swinemünderstr. 42, alte Nummer 35. Tomporowski, Schneidermeister, Frol. Schlafft. an 2 j. Hrn. fof. zu Berlin C., Jüdenstr. 37, 1 Tr. verm.Swinemünderstr.46, v.2Tr.[ 31426 Frol. möbl. Schlafstelle Oberberger- Möbl. Schlafft. Manteuffelstr. 79, 3150b straße 13, 2 Tr., Fischer. 31436 4 Tr., Meybauer. der Maler ( E. H. 71, Hamburg), Filiale Berlin I, Nord. Mitglieder- Versammlung am Freitag, den 8. Januar, abends 8 Uhr, im Kaffenlokal bei Rosin, Schönholzer u. Ruppinerstraßen- Ecke. Tagesordnung: Todes- Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß unser Emil Lehmann nach kurzem fünftägigen Leiden an der Lungenentzündung gestorben ist. Die Beerdigung findet statt Donnerstag nachm. 4 Uhr auf dem Schönes berger Kirchhof in der Marstraße. Die tiefbetrübten Eltern. Familie Lehmann, Schöneberg, Akazienstr. 15. Ein treues Andenken im Herzen wahrt feinem Mitglied 31526 Emil Lehmann Der Rauchklub ,, Phönig, 31516 heils, wöchentl. I w., wird abgeholt. Schöneberg, Mitglied des ArbeiterGuckel, Lanfizerplay 2, Elfaffer ſtr. 12, Stegligerstr. 71 I. Raucherbundes. Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß unser Kollege Carl Geschwind am 4. d. Be 1. Bierteljährlicher staffenbericht. Bühne olga Jacobson, 3n2. Wahl der gesammten Verwaltung. validenstraße 145. 3. Kaffenangelegenheiten. 31376 Warne hiermit jeden, meiner Frau etwas zu borgen, da ich für nichts auftomme. J. Smolak, Schüßenstr. 31. Tabaksstengel nimmt Rohtabathandlung für 12 M. in Zahlung bei sehr billigen Preisen. Schönholzerstr. 7, Laden links. 8802 Achtung, Kupferschmiede! Oeffentliche Versammlung der Kupferschmiede- Gefellen Berlins Sonnabend, den 9. Januar 1897, abends 1/29 Uhr, bei Herrn Feind, Weinstr. 11, Verkehrslokal der Kupferschmiede. Tagesordnung: 1. Wahl von Revisoren zum Dis positionsfonds. 2. Beschlußfassung über die Utensilien aus der ehe: maligen Brüderschaft der Stupferschiede Gefellen von 1871( Fahne, Willkommen, Becher, Standarten, Marschallstäbe u. dergl. mehr). 3. Ver schiedenes. 99/2 Der Vertrauensmann der Berliner Kupferschmiede. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. NB. Die Kollegen werden ersucht, es den älteren Kollegen mitzutheilen, die der alten Zunft angehören; desgleichen denen, erbigung findet, Donnerstag, den tilation angehören und ben, Bor7. b. M., nachm. 22 Uhr, vom Trauerhause Reinickendorferstr. 65 wärts" nicht lesen. Lesehalle, sichere Griſtenz, vert. für Große Betten 12 M. nach dem Stirchhofe der Danteskirche 500 w. Off. erb. Sch. Poſtamt 59. 31476 ( Dberbett, Unterbett, swet Riffen) mit gereinigten neuen Federn bet Guftab Lustig, Berlin S., Bringens ftraße 46. Breisliste tostenfrei. Viele Anerkennungsschreiben. Gutes gangbares Kolonialwaarengeschäft umständehalber sof. billigst zu verkaufen Dieffenbachstr. 35. 31416 Der Stolz der Hausfrau ist eine blendend weiße Wäsche. Diese wird am sichersten erzielt durch die Verwendung des echten Dr. Thompson's Seifenpulvers zum Waschen und Bleichen, wobei die Stoffe mehr geschont werden, als bei jeder anderen Waschmethode, auch viel Mühe, Zeit und Geld erspart wird. Man achte auf die Schutzmarke„ Schwan". Zu haben in den meisten Droguen, Seifen- und Kolonialwaaren Handlungen. Müllerstraße statt. 33486 Die Kollegen der Bechstein'schen Hof- Pianoforte- Fabrit. Todes- Anzeige. Allen Freunden und Be fannten zur Nachricht, daß der Tod meinen Vater von seinen Leiden befreit hat. 31496 Beerdigung Donnerstag, den 7. Jan., nachm. 32 Uhr, vom Sterbehause. Um stilles Beileid bittet Emil Schmidt, Trescomstraße Nr. 24. Dantjagung. Für die liebevolle Theilnahme und die zahlreichen Stranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes und unseres Sohnes sagen wir hier: mit Allen unseren herzlichsten Dant, insbesondere den Sängern des Gefang vereins Viederlust"( M. b. A.-S.-B.) für den erhebenden Gesang am Grabe. 31406 Wittwe Moewus. Louis Moetus und Frau. nfallsachen, Klagen, Eingaben. Arbeitsmarkt. Mamsells auf beffere Knabenanzüge verlangt Stein, Adalbertstr. 22. Kolporteure für Bilder, Spiegel, Haussegen, bei hoher Provision, verl. in der Rahmenfabrik Melanchthonftr. 18. 21156 Façondreher verlangt Schraubenfabrik Charlottenburg, Potsdamerstr. 35. Ginen Granit- Schleifer verlangen Herrnberg u. Seemann, Linden straße 3, 2 Tr. 31366 Elektrotechniker, welcher patent: freien guten Attumulator herstellt, verl. Baugewerbe, Scharrenstr. 11. [ 31446 Für die hiesigen Leser liegt der heutigen Nummer unseres Blattes die Gewinnliste der preußischen U gestrigen Für den Inhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Mittwoch, den 6. Januar. Opernhaus. Carmen. Schauspielhaus. Der Verschwender. Deutsches. Die versunkene Glocke. Berliner. Renaissance. Nachmittags 3 Uhr: Aschenbrödel. Leffing. Jedem das Seine. Vorher: Das Deltrüglein. Westen. Fedora. Neues. Marcelle. Residenz. Der Frauenjäger. Unter den Linden. Der Schmetter ling. Thalia. Goldene Herzen. Hierauf Das Wetterhäuschen. Zentral. Eine wilde Sache. Schiller. Ein Wintermärchen. Oftend. Schwerenöther. Belle- Alliance. Adam und Eva. Volks. Robert und Bertram. Friedrich Wilhelmstädtisches. Der Veilchenfresser. Alexanderplatz. Sein Verhältniß. Paffage- Panoptikum. Traumbilder. Spezialitäten. Apollo. Spezialitäten. Tauben Strasse Schiller- Theater] Central- Theater.| Urania, No. 48-49. ( Wallner- Theater). Mittwoch, abends 8 Uhr: Ein Winter: märchen. Donnerstag, abends 8 Uhr: Der Millionenbauer. Ostend- Theater. Gr. Frankfurterstr. 132. Dir. C. Weiß. Täglich: Schwerenöther. Posse mit Gesang von Ost. Klein. Musik von G. Steffens. Anfang 8 Uhr. Sonntag, 10. Januar, nachm. 3 Uhr: Auf allgemeinen Wunsch bei ermäß. Preisen: Der deutsche Michel. Volks- Theater 34 Reichenbergerstr. 34 nahe dem Kottbuser Thor. Weihnachtsfeft= Dekoration sämmtlicher Säle. Robert und Bertram Große Gesangsposse in 4 Aften von G. Räder. Sonntags 7 uhr. Anfang: Bochentags 8 Uhr. Entree 50 Pf. bis 4 M. Belle- Alliance- Theater Moabiter Stadt- Theater Volks- Vorstellung unter Regie von Julius Türk. Sonntag, 10. Jan., nachm. 3 Uhr: Zum letzten Male: Don Carlos. Tragödie von Friedrich Schiller. Philipp: Wilhelm Ruff; Elisabeth: Therese Freyburg a. Gast; Don Carlos: Richard Jurgas; Marquis Bosa: Jul. Türt.- Eintrittskarten à 60 Pf. sind in den bekannten Zahlstellen zu haben. Die Billets werden verlooft. Friedrich Wilhelmst. Theater. Der Veilchenfresser. Lustspiel in 4 Aften von G. v. Moser. Donnerstag: Der Meineidbauer. Boltsstück in 3 Atten von Ludwig Anzengruber. Freitag: Die Waise von Lowood. Schauspiel in 3 Aften von Charlotte Birch- Pfeiffer. Jane Eyre: Marg. Belz als Gast. Sonnabend, nachm. 4 Uhr: Magund Morit. Eine lustige Bubengeschichte in 5 tollen Streichen von Fritz Schäfer. Abends 8 Uhr: Vor Sonnen: aufgang. Soziales Drama in 5 Aften von Gerhart Hauptmann. Sonntag 4 Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Abends 8 Uhr: Der Veilchenfresser. Alt- Moabit 48. Heute sowie von nun an wieder jeden Mittwoch: Stettiner Sänger ( Meysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl und Schrader). Anfang präz. 8 Uhr. Entree 50 Pf. Vorverkauf 40 Pf.( siehe Plakate). Emma, mein Mause: schwänzchen! Neueste Burleske. Donnerstag, 7. Januar: Konzerthaus Sanssouci. Freitag, 8. Januar: Viktoria Brauerei. Achtung! Montag: Zum Achtung! Alexander: 1. Male: Das Edikt des Kaifers. Englischer Garten, ftrae 27c. Sonntag, 28. Febr., 13. u. 14. ära, Billets ohne Vorbestellgebühr an der Theaterkaffe, außerdem im Invalidendant, Unter den Linden 24, bei Paul 21. März( Sonntag) Romeid, Leipzigerstraße 6, und Julius Lengenfeld, Markgrafenstr. 50. 875* Alte Jakobstr. 30. Dir. Rich. Schulz. Mittwoch, den 6. Januar 1897: Emil Thomas a. G. Zum 107. Male: Naturkundliche Ausstellung täglich geöffnet von 10 Uhr vorm. ab. Eintritt 50 Pf. Wissenschaftl. Theater abends 8 Uhr. Invalidenstr. Eine wilde Sache. Sternwarte naibent. 57/62 Große Ausstattungspoſſe mit Gesang und Tanz in 5 Bildern von W. Mannstädt und J. Freund. Musik von J. Einödshofer. Anfang 28 Uhr. Morgen und die folgenden Tage: Eine wilde Sache. Alexanderplatz- Theater. Heute und die folgenden Tage: Bitante Novität! Sein Verhältniß. Sittenbild aus dem Berliner Leben in 4 Aften von Karl Pohle. Anfang 8 Uhr. Bons, auch die zu anderen Vorstellungen ausgegebenen, behalten ihre Giltigkeit. Sonntag, nachm. 4 Uhr, zu fleinen Preisen: Mag u. Morik. Eine luftige Bubengeschichte in 5 tollen Streichen von Fritz Schäfer. Billets sind schon 3 Tage vorher ohne Borbestellgebühr an der Theaterkaffe zu haben. Thalia- Theater. ( vormals Adolph Ernst Theater). Goldene Herzen. Schwant in 4 Aften von C. Karlweis. Hierauf: Das Wetterhäuschen. Musikal. Genrebild von Adrian Roß. Deutsch von Hermann Hirschel. Musik von Selby. Morgen und folgende Tage: Die selbe Vorstellung. Parodie- Theater Oranienstr. 52. Gastspiel der reisenden Schauspielergesellschaft des Direktors Joh. Zumpe aus Dobern bei Bensen in Böhmen: Die Kreuzfahrer oder Emma von Falkenstein. Großes romantisches Sittenschauspiel. Anfang Woche 8 Uhr, Sonntags 72 Uhr. Pf. hof. Täglich von 712 Uhr abends ab 50 Pf. Jm Theater Saale täglich 8 Uhr abends Borträge, mit Expert: menten u. gr. Lichtbildern ausgestattet. Näheres die Tagesanschläge. PassageCircus Renz Circus Busch. Karlstrasse. ( Jubiläums: Saison 1896/97.) Mittwoch, den 6. Januar 1897. abends 72 Uhr: Kolossaler Erfolg. Lustige Blätter! Bahnhof Börse. Mittwoch, den 6. Januar 1897, abends 72 Uhr: Gr. außerordentl. Vorstellung. Sensationeller Erfolg. Nach Sibirien. Besonders hervorzuheben: Die Fahrt Aus dem equestrischen Theil des mit der Troifa einen 30 Fuß hohen Programms sind besonders hervorzu: Berg hinauf. Noch in feinent Original Idee heben: Mazud u. Athergud, arab. Circus gezeigt. Hengste, in Freiheit vorgeführt von des Dir. Busch. Außerdem: Dir. Busch Herrn Hugo Herzog. Frühlings: mit seinen bestdress. Freiheitspferden. Panopticum. eigen, dargestellt von Frl. Wally Elektrische Quadrille, geritten von Nur noch Renz, Frau R. Renz, Miß Elly, Miß 6 Damen und 6 Herren. Auftreten des kurze Zeit! 3ephora und dem Postillon d'amour Schulreiters Herrn Salamonski. ( Frl. Agnes). 16 Spring- Afrobaten, Der vorzügl. Jockeyreiter Mr. Rochez. Traumunübertroffene Novität. Morgen, Geschw. Deike. Drahtseilfünstlerinnen Donnerstag: ohne Konkurrenz. Spezialitäten ersten Ranges. Vorzügliche Clowns. Morgen: Nach Sibirien. Alcazar bilder. Weihnachtsfeerie Lustige Blätter! Franz Renz, m. Musit u. Gesang. Kgl. Kommissionsrath und Direktor. Ohne Extra- Entree. Castan's Panopticum. Neu! Die wunderbaren indischen Neu! Pygmäen. Neu! Neu! Ur- Australier ( Kannibalen). Burg Feen- Palast, straße 22. Direktion Winkler& Fröbel. Wiederholung der Neujahrs- Fest- Vorstellung. Koloffaler Erfolg des neuen Entree 75 Pi, bis 3 M. NB. Ber Riesen- Programms ehrungswürdige: Da dieses Stück sich überall des besten Beifalls er: freute, so glaube ich in der Wahl des selben auch hier feinen Fehlgriff gethan zu haben. Einem zahlreichen Besuche entgegensehend. Hochachtungsvoll Johann Lumpe, Direktor. Apollo- Theater. Friedrichstr. 218. Dir. J. Glück. Tägliche Vorführung des Sensationsbildes Endlich allein! Auftreten der schönen Creolin Carlotta Kara der vorzüglichen Akrobaten The Kellinos 251 Sensations- Nummern. Anfang 72 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree 30 Pf. Refervirt 50 Pf. Berliner Possen- Theater Münzstrasse 17. ( Eingang Königsgraben.) Direktion: Joseph Aschinger und Leonhardy Haskel. Sein Portrait. Schwant von L. Haskel. Des Löwen Erwachen. Operette von Brandt. Der Lumpenball. Burleske von M. Dann u. L. Hasfel. Anfang 8 Uhr. Entree 30 Pf.. Robert Steidl, Mr. Ganivet Betten, Anzüge, Sofen, Regulat., Rem. u. f. w. u. s. w. Uhren, Wäsche, Goldw., Granatschmuck Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. spottb. Pfandleihe Neanderstr. 6. Säle frei. Rassenöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Schippanowsky's Deutsche Konzerthallen Spandauer Brücke 3. Neu! Neu! Neu! Variété und SpezialitätenTheater I. Ranges. Dresdenerstr. 52/53( City- Baffage) Annenftr. 42/43. Vornehmster Familien- Aufenthalt. Riefen- Januar- Programm! Neu! Papa's Zahnschmerzen. Posse !! Im Frühlingsglanz!! mit Gesang in 1 Att. Leonhard Populäre Konzerte: Im Fliederhain, In der Nosenlaube, Im Obstgarten, In der Hopfenlaube, Jm Weinberge. und Falconi! Oper und Operetten. Duettisten ohne Konkurrenz. Brothers Riston, Luftturner. Lotte Sieger, preisgekrönte Kontra- Altistin. Der urkomische Wehling. Die berühmte Barisson. Sonntags 6 30 Pf. Entrée frei! Entrée frei! Anfang Wochentags 8 Uhr. Entree Auftreten von Sumoriſten, Komitern 2c. Theater- Abtheilung: Steppke's Brautfahrt Ausschank der Berliner Poffe. Bock- Brauerei. Inventur- Ausverkauf. Telephon: Amt III No. 5326. R. Winkler. Loh- Tannin- Bad nur Chausseestr. 35. 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Tapisserie- Artikel vorgezeichnet: Bürstentaschen, 2teilig, Filz mit Plüsch 35 Pf. Journalmappen, Filz mit Plüsch 75 Pf. Streichholzbehälter, Filz 75 Pf. Schuhwaren für Damen Filzpantoffel mit Absatzfleck 90 Pf. Filzschuhe 1 Mk. Tanzschuhe, Kalblackleder 2,90 Mk. Herren- Konfektion Hohenzollernmäntel 20 Mk. Winterjoppen, gefüttert 7,50 Mk. Beinkleider aus Buckskin 5 Mk. Knaben- Anzüge, blauer Cheviot mit Matrosenkragen 6 Grössen 2,80 bis 4,90 Mk. Warenhaus A.Wertheim. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin, Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin,